„ e eee .Agr Abſchnitt gemacht. boge u, Nerlei für den allgememmen und Handelstefl: Chefredakteut Perantworztich ˖ Dr. Pritz Goldeubaum: für den Knzeigentell: Anton Gyieſer c u. berlag: Druckerei Dr. Haas Rannheimer Genera!. Anzeiger G. m. b.., ſämtlich in annheim.— Celegramm. reſſe? Geueral⸗Anzeiger Maunheim.— Feruſprech⸗ An⸗ Auß Amt Mannheim: Nr. 7940, 731, 7942, 7913, 7944, 7943 ad— Poltſcheck⸗Nonto: Nr. 2947 Cudwigshafen am Rhſein. Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirle Man Aeue Erſfemmng von Wulverghem. Berlin, 15. April, abends.(WTB. Amtlich.) Oeriliche fämpfe auf dem Schlachtfeld an der Lys. Wulverghem und die feindlichen Skellungen nordöſtlich vom Ort wurden erſtürmt. die feindlichen Heeresberichle. Franzöſiſcher Nachmittagsbericht vom 15. April: In der Gegend von Zangard führten die Franzoſen eine Einzelunternehmung aus, die vollkommen glückte und uns etwa zehn Gefangene einbrachte. Selt dem 12. April haben die Franzoſen 150 Gefangene in dieſem Zwiſchen Montdidier und Noyon und in der agne füdlich von Mont Tetu geſtatteten mehrere Handſtreiche den anzoſen Gefangene einzubringen. Deutſche Gegenangriffe nörblich des Cemin des Dames füdöſtlich von Corbenay blieben ohne Erfolg. Zeitweilig ausſetzende Beſchießung an mehreren Stellen der Front. Engliſcher Heeresbericht vom 15. April, morgens: Die heftige Schlacht dauerte geſtern den ganzen Tag über um Neuve Egliſe herum an. Nachdem unſere Truppen zahlreiche Angriffe abgeſchlagen hat⸗ ten, wurden ſie ſchließlich zum zweiten Male gezwungen, ſich aus em Dorfe zurückzuziehen. Starke Angriffe wurden geſtern knachmittag vom Feinde an einer Anzahl anderer Punkte der Schlacht⸗ ſront unternommen. Nordweſtlich von Merville fand ein wüten⸗ Kampf mit dem Ergebnis ſtatt, daß die deutſche Infanterje un⸗ großen Verluſten zurückgetrieben wurde. Die feindliche Infan⸗ terie, die längs des Nordufers des Lys⸗Kanals vorrückte, wurde don unſerem Artilleriefeuer empfangen und konnte ihren Angriff Richt entwickeln. Laufe des Tages unternahm der Feind nicht der als ſieben Angriffe im Abſchnitt von Merville, die alle mit eren Verluſten für ſeine Truppen abgewi⸗ſen wurden. In ei⸗ nem Falle rückte der Feind in 5 Wellen zum Sturm vor. Unter der dieſes Angriffes wurde unſere Linie leicht zurückge⸗ edoch durch unſeren Gegenangriff vollkommen wieder her⸗ geſtent. Südweſtlich von Bailleul, gelang es Teilen des Feindes, in unſere Stellung einzudringen, ſie wurden aber ch unſeren Gegenangriff vertrieben und unſere Linie wieder her⸗ geſtellt. Eine gelungene kleinere Operation wurde vergangene Nacht bei Koßecg(2) ausgeführt und mehrere Maſchinengewehre und 150 Gefangene zurückgebracht. Heute morgen wurde der Kampf auch ſü d⸗ ichder Somme in der Nähe von Hangard aufgenommen. Unſere Stellung wurbe in dieſem Abſchnitt verbeſſert und eine Anzahl Ge⸗ ngene von uns gemacht. In der letzten Nacht war die feindliche Arifllerie in der Nähe von Buquofs tälſg. der Erfolg gegen die Amerikuner. Berkin, 15. April.(WT B. Nichtamtlich.) Bei dem bereits gemeldeten Unternehmen nördlich St. Mihiel in der Nacht zum 14. April wurde der größte Teil der öſtlich und ſüd⸗ öſtlich von Mairy auf dem rechten Maasufer gelegenen amerikaniſchen Stellungen erſtürmt. Die an der Chauſſee St. Mihiel—Rouprais ſtark beſetzte feind⸗ liche Hauptwiderſtandslinie wurde in ſcharfen Kämpfen gegen den ſich tapfer wehrenden Feind größtenteils aufgerollt. Außer der Einbuße an Gefangenen erlitt der Feind äußerſt ſchwere Verluſte. Der franzöſiſche Heeresbericht vom 14. April 4 Uhr nachmittags meldet das Eindringen der Franzoſen an lothringiſchen Front in die deutſchen Linien bei Bures. dieſe Meldung iſt wie mehrere franzöſiſche Berichte der letzten Tage frei erfunden. Bei der Säuberung der Maſchinengewehrneſter weſtlich Nieumekerke wurden zwei Offiziere und hundert Mann gefangen genommen und zahlreiche Maſchinengewehre er⸗ et. Ein feindlicher Angriff nordweſtlich Nieuwekerke brach mam Morgen des 14. April unter ſchweren feindlichen Verluſten ammen. Die Franzoſen ſetzten die rückſichtsloſe Beſchießung ihrer Agenen Städte fort. So wurden am 14. April die deutſchen Mterkünfte in der Stadt Laon weiterhin beſchoſſen. Die Stadt wurde ſchwer beſchädigt. Nach der erbeuteten Abſchrift eines engliſchen Kriegs⸗ gerichtsurteils, das am 19. März durch General Walker, Kom⸗ Mandeur der 16. Infanteriebrigade, beſtätigt wurde, war der geant H. Turner von The Kings Shragſhire leight In⸗ fantery angeklagt, gegen einen höheren Offizier eine ſub⸗ ardinationswidrige Sprache geführt zu haben. Er hatte dem d tnant W. R. Green erklärt, ihm ſei es gleichgültig, wenn ie verdammten Deutſchen den Engländern jetzt über den Hals amen. Dafür wurde der Sergeant mit der Degradation zum emeinen beſtraft. Die von dem Beſteaften geäußerte An⸗ t wirft ein recht ungünſtiges Licht auf die Stim⸗ mung und Diſziplin im engliſchen Heer. Zu der abſichtlichen Beſchießung deutſcher La zarette wird noch folgendes gemeldet: Nordweſtlich von Ecouſt⸗St. Mein hatte ſich ein deutſches Lozarett eingerichtet. s hatte ſeine fünfzehn Zelte ſo aufgeſtellt, daß ſie für jede eobachtung aus der Luft und von, der Erde deutlich durch as rote Kreuz kenntlich waren. Am 13. April erhielt dieſes ett plötzlich ſtarkes planmäßiges Feuer von einer ſchwe⸗ den engliſchen Batterie. Sämtliche Zelte mit dem Zeichen des ten Kreuzes wurden zerſtört oder beſchädigt. Glücklicher⸗ weiſe war das Lazarett nur ſchwach belegt. Die Verwun⸗ deten konnten größtenteils rechtzeitig geborgen werden. Pei der Veſchießung des Lazaretts wurden im gan⸗ „den acht Mann Lazarettkranke und Pflegeperſonal verletzt. e Mißachtung des Roten Kreuzes, für die kei⸗ ſchuldigung möglich iſt, verdient die ſchärfſte Jeatueflung. Lerchatweren bcc bel den delt⸗ Mittags⸗Ausgabe. endkenachchen nheim.— Das Weltgeſchehen im Bilde in moderner Kupfertiefdruck 1918. — Nr. 175. 4 — Anzelgenpeelſe: Die Iſpaltige Kolonelzetle 40 Pfennig, Finanz anzeigen 50 Pfennig, Reklamen m. 2—. Annahmeſchluß: Mittagblas vormſttags 8¼ Uhr. Abendblatt nachmittags 2½ Uhr Für Gn⸗ zeigen an beſtimmten Tagen, Stellen und Kusgaben wird neine Ver⸗ tung über Oezugspreis in Mannheim und Umge bung mondtl M..— mit Bringerlohn. Poſtbezug: Diertelj. M..43 einſchl. Zuſtellungsgebühr. Bei der Poſt abgeh. M..70. Einzel⸗Ar: 10 pfg ⸗Ausführung. olge in der Schlacht an der Lys ſchen Truppen große Erbitterung hervorgerufen, ob⸗ wohl ihnen dieſe Kampfesweiſe von ſeiten der Engländer nichts Neues iſt. Kriegsmüdigkeit der Auſtralier. Berlin, 15. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die Stimmung der Auſtralier iſt durchweg kriegsmüde. Ausnahms⸗ los herrſcht die Anſicht, daß der Krieg niemals mit einem Sieg Englands enden könne. Die Auſtralier ſind deshalb auf die Engländer beſonders erboſt, weil ſich dieſe das ganze während vieler Monate unter ungeheuren Opfern eroberte Somme⸗Ge⸗ lände in wenigen Tagen abnehmen ließen. Der Zorn hier⸗ über iſt bei ihnen deshalb ſo groß, weil es in erſter Linie die Auſtralier waren, die wie gewöhnlich, ſo auch in der Somme⸗ ſchlacht 1916, am ſchwerſten bluten mußten. Engliſche Beſtürzung. Berlin, 15. April.(WTB.) Englands öffentliche Meinung iſt über die Erfolge der deutſchen Offenſive ſehr beſtürzt. Mit den ſo ſchnellen Fortſchritten hatte man nicht gerechnet. Nach allgemeinem Erachten konnte die gewaltige Niederlage vermieden werden, wenn die engliſche Führung nicht gänzlich verſagt hätte. Die Engländer zeihten ſich ſelbſt der maßloſen Unterſchätzung der Deutſchen. Zur Zeit glaubt der größte Teil des Volkes an keinen Sieg der Waffen Und hält das Weiterkämpfen ſchon wegen der zunehmenden Lebens⸗ mittelknappheit für zwecklos. Zur Ueberſeeergänzung des verlorenen gewaltigen Kriegsmaterials muß die Lebensmitkeleinfuhr einge⸗ ſchränkt werden. Jede Schiffsverſenkung gewinnt daher jetzt eine erböhte Bedeutung. Die engliſche Regierung entfaltet in der Preſſe durch Volksredner eine ſtarke Propaganda gegen das Wachſen der Kriegsmüdigkeit. Dennoch greift dieſe nicht nur im Volk, ſondern ouch beſonders an der Front immer weiter um ſich. Englands einzige Hoffnung ſind die franzöſiſchen Reſerven, deren Einſatz das engliſche Heer vor weiteren Niederlagen ſchützen müſſe. Engliſche Exploſivgeſchoſſe. Berlin. 15. April.(WTB.) Engliſche Exploſippatronen wurden weſtlich der Anere kiſtenweiſe in Gurten verpackt gefunden. Die Kiſten tragen die Aufſchrift„Exploſiv“ und die Patronen die Be⸗ zeichnung„Marque 7“. Die Patronenhülſen find rötlicher gefärbt als die gewöhnlichen. Das Geſchoß ſelbſt iſt im vorderen Teſl mit Papier gefüllt und platzt beim Auftreffen ſchon bei leichtem Wider⸗ ſtand auseinander. Es iſt ein Dumdumgeſchoß, das fab⸗ rikmäßig hergeſtellt wird und das ohne weiteres von der gewöhnlichen Infanteriepatrone nicht zu unterſcheiden iſt. Schwierige Lage des feindlichen Flugweſens. Berlin, 15. April.(PB. Nichtamtl.) Die günſtige Witterung bot am 12. April unſeren Luftſtreitkräften reiche Gelegen⸗ heit zur Betätigung unſerer Bombengeſchwader. Sie richteten fort⸗ geſetzt heftige Angriffe gegen die drei großen feindlichen Eiſen⸗ bahnknotenpunkte hinter der Schlachtfront, St. Omer, St. Pol und Amiens. Beſonders auf dem Oſtbahnhofe in Amiens entſtanden ſtarke Brände und Erploſionen. Erkundungs⸗, Artillerie⸗ und Schlachtflieger unterſtützten das ſiegreiche Vor⸗ dringen unſerer Truppen durch das Aufrechterhalten der Verbin⸗ dung zwiſchen der Truppe und der Führung und durch kühnen An⸗ griff gegen den Feind auf der Erde. Die Ballone folgten der In⸗ fanterie auf dem Fuße. Unſere Jagdflieger hatten wieder einen beſonders erfolgreichen Tag: 24 Flugzeuge und 2 Feſſelballone fielen ihnen zum Opfer. Leutnant Menckhoff errang ſeinen 24. Luftſieg. Wir verloren durch Abſchuß drei Flugzeuge, fünf werden vermißt. An der neuen Kampffront bei Armentisres war die feindliche Fliegertätigkeit zeitweiſe auffallend ſchwach. Unter den feindlichen Flugzeugen wurden ältere Typen geſichtet, die ſchon ſeit längerer Zeit aus der Front herausgezogen worden waren. Dies iſt offenbar ein Zeugnis für die ſchwierige Lage des feindlichen Flugweſens, das allen Teilen der Front ſtarke Luftſtreitkräfte entnommen hatte, um ſie bei Amiens ein⸗ zuſetzen. Ankimilitäriſches aus England. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 16. April.(Priv.⸗Tel., g..) Das„Berner Tagblatt“ meldet von beſonderer Seite aus London: Die engliſchen Behörden haben einen Rat der Arbeiter⸗ und Soldatendelegierten entdeckt, der unter den Auſpizien der unabhängigen Arbeiterpartei ſteht und die Wehrpflichtigen auf⸗ fordert, durch Verweigerung des Heeresdienſtes ſowie der Munitionsbeſchaffung den Frieden zu erzwin⸗ gen. Der in die Hand der Behörden gefallene Aufruf dieſes bri⸗ kiſchen Sowjets fügt bei, die Soldaten in den Schützengräben ver⸗ langten eine derartige Tätigkeit des Arbeiter⸗ und Soldatenrates. Angeheure Halbjahrsbeule. Berlin, 15. April.(WTB. Nichtamtlich.) Bom 15. 10. 1917 bis zum 15. 4. 191s haben die Mittelmächle über 517000 Gefangene gemacht, 7246 Geſchütze, gegen 20000 Maſchinengewehre und mehr als 300 Tanks erbeutet. Außerdem fielen über 100 Panzerkraft⸗ wagen, 830 Autos, 7000 Jahrzeuge und unüberſehbares Eiſen⸗ bahnmaterial in ihre händc. Unter dieſem befinden ſich über 800 Cokomotiven und 8000 Waggons. Die Beſtände des Munitionsdepots ſind noch nicht annähernd feſtgeſtellt. Allein an Arkillerſemunikion wurden bisher über 3 Millionen Schuß feſtgeſtellt. In derſelben Jeit wurden über 1100 Flugzeuge und mehr als 100 Jeſſelballone abgeſchoſſen. Die Beute an ſonſtigem Kriegsmakerial, Pionier⸗ gerät, Handfeuerwaffen, Gasmasken, Bekleidungs⸗ und Ver⸗ vflegungsdepots konnten zahlenmäßig noch nicht annähernd kengeſtellt werden⸗ Schwierige Lage des engliſchen Kabinells. London, 15. April.(WB. Nichlamtlich.) Meldung des Reukerſchen Bureaus. Die Daily News ſchreibt: Seit dem Ende der vorigen Woche wurde die Lage für die Regie⸗ rung ſchwierig. Ddie Arbeiterminiſter berieken darüber, ob ſie die Regierung noch unkerſtützen könnlen. Es heißk, daß die Parkei gegen die Einführung der Dienſtpflicht in Irland ohne die gleichzeitige Einführung der Hhomerule iſt und daß Barnes mit der Polilik der Regierung bezüglich der iriſchen Dienſt⸗ pflicht ganz und gar nicht einverſtanden iſt. Wahrſcheinlich werden die drei vereinigken ausführenden Arbeilergusſchüſſe die Arbeitsminiſſer auffordern, aus der Regierung guszu⸗ kreten. * Am 12. April hat Bonar Law im engliſchen Unter⸗ hauſe die Stellung des engliſchen Kabinetts zur Frage der Gleichzeitigkeit von Homerule und Dienſtpflicht dargelegt. Eine beſtimmte Zuſicherung in der Hinſicht konnte oder wollte er nicht geben. Er verſprach feierlichſt, Homerule ſolle möglichſt bald eingeführt werden, die Regierung werde ver⸗ ſuchen, das Homerulegeſetz gleichzeitig mit dem Mann⸗ ſchaftserſatzgeſetz zur Ausführung zu bringen. Nach einer heu⸗ tigen Meldung aus London läßt das Kabinett einen neuen Homerule⸗Entwurf ausarbeiten, wozu zwei bis drei Wochen für nötig erachtet werden. Von der Fertigſtellung des Ent⸗ wurfes bis zur Durchbringung im Parlament und bis 5 Ueberwindung der Widerſtände in Großbritannien und rland ſelbſt würde wieder eine geraume Zeir vergehen. Es fragt ſich, ob die engliſche Regierung bereit ſein wird, mit der Einführung der Dienſtpflicht in Irland ſo lange zu warten, bis das Homerule⸗Geſetz durch alle Klippen hindurchgeſteuert iſt. Und dieſer Klippen ſind zahlreiche, wie ſchon die Lage in Irland ſelbſt ergibt. Sie läßt ſich folgendermaßen zu⸗ ſammenfaſſen: Ulſter wehrt ſich im allgemeinen noch gegen Homerule und wird ſelbſt als Konzeſſion keine derartige Maßnahme annehmen, wenn es nicht ſelbſt von ihr ausgeſchloſſen wird. Das übrige Irland, die Unioniſten und Nationaliſten, nimmt ein iriſches Parlament mit Bürgſchaften für die unioniſtiſche Minderheit an. Die Nationaliſten ver⸗ langen die Kontrolle über die Ein⸗ und Ausfuhrzölle für das iriſche Parlament; dagegen haben die Unioniſten Bedenken. Die Mehrheit der Nationaliſten geht inſoweit mit den Unioniſten zuſammen, als ſie der Anſicht iſt, daß die Frage bis zur endgültigen Entſcheidung durch das Reichsparlament bis nach dem Kriege liegen bleiben könne, während eine Min⸗ derheit von Nationaliſten darauf beſteht, daß dieſe Frage jetzt zugunſten der iriſchen Kontrolle entſchieden werden müſſe. Nehmen wir dazu die Widerſtände im engliſchen Parlament, das noch am 12. die Forderung der Iren, die die Einführung der Dienſtpflicht auf der grünen Inſel von der Genehmigung durch ein iriſches Parlament abhängig machen wollte, mit ſtarker Mehrheit(280 gegen 108 Stimmen) ablehnte, ſo be⸗ greifen wir, daß das Verlangen nach Gleichzeitigkeit der beiden Vorlagen das engliſche Kabinett vor eine heitle Lage bringt. Es braucht die iriſchen Soldaten ſchleunigſt, und würde ſich ſicher gerne helfen dadurch, daß es die Dienſtpflicht einführt und Homerule verſpricht. Aber dagegen ſind die Iren und die Arbeiter. Auf der anderen Seite iſt Homerule für Ir⸗ land eine ſehr umſtrittene Sache, es braucht Zeit, um die Gegenſätze auszugleichen— wenn die Dienſtpflicht alſo gleich⸗ zeitig mit Homerule kommen ſoll, ſo wird Haig noch lange auf die iriſchen Soldaten warten müſſen. Es iſt eine außer⸗ ordentlich heikle Lage für das Kabinett. Der Nachſolger Czernins. Tiſza oder Andraſſy?. Berlin, 16. April.(Von unſerem Berliner Büro.) Ueber die Nachfolge des Grafen Czernin ſcheint im Augenblick noch nichts entſchieden zu ſein. Geſtern hatte, wie wir aus öſterreichiſch⸗ungariſchen Kreiſen hörten, Graf Tiſ za die größte Ausſicht. Es ſcheint aber, als ob ſeine Kandidatur jetzt wieder zurückgetreten und dafür wieder Graf Julius Andraſſy in den Vordergrund gerückt ſei. Von unſerem reichsdeutſchen Standpunkt kann uns Übri⸗ gens Graf Andraſſy ebenſo genehm ſein wie Graf Tiſza. Beide ſindtreue Freunde des Bündniſſes mit Deutſchland. Die Neue Freie Preſſe meldet: Der Oberſthofmeiſter des Kaiſers Karl, Prinz Konrad Hohenlohe. ſei geſtern auf einen dreimonatlichen Urlaub gegangen, obwohl er nicht krank ſei. Sein Stellvertreter ſei Graf A Eſterhazy, Oberſthofmeiſter der Kaiſerin, ein S des in den letzten Wochen genannten Grafen Revertera. Auch dieſe Nachricht wirft ein bezeichnendes Licht auf die Zuſtände am Hofe Karls I. Prinz Konrad Hohenlohe, der früher mehrfach Miniſter und Miniſterpräſident war, iſt ein Mann von unbedingt deutſcher Geſinnung und ein Vertrauensmann der deutſchen Partei in Oeſterreich. Wenn er das Bedürfnis fühlt, jetzt auch dem Kaiſerhofe bon Rücken zu kehren, ſo ſpricht das, wis man zu ſagen pflegt, Bände. Die Beunruhigung der deutſchen Parteien kem auch in der geſtrigen Sitzung der Abgeordnetenhaus⸗ * — 882 ——— ——— Kiſchinew ein, um den umter denen Numänien einer Bereinigung zuſtimmen könne. Die Nx. 175. 5— 2. Seite. Maunheimer General⸗Anzeiger. itogs Ausgabe) Dienstag, den 18. April 191. komiſſion für Kriegswirtſchaft zum Ausdruck, wo der deutſch⸗ böhmiſche Abgeordnete Dr. von Langergan erklürte, die Demiſſion des Grafen Czernin müſſe beunruhi⸗ gen, weil ſie unverſtändlich ſet. Man werde in den breiten Schichten der deutſchen Bevölterung glauben, Graf Ezernin ſei entfernt worden wegen ſeines offenen Vorgehens gegen die Staatsfeinde. Wien, 15. April.(WB. Nichtamtlich.) Das Wiener K. K. Telegraphen⸗Korreſpondenzbureau meldet: In der heutigen h des gemeinſamen Süd⸗Wirtſchaftsausſchuſſes ſprach der Abg. Dr. von Langenhan über den Rücktritt des Grafen Czernin, eines Mannes, der von allen Pa⸗ trioten, 2—.— von den deutſchen, verehrt, von allen ehrlichen Gegnern geachtet und von allen Staatsfein⸗ dengehaßt wurde. Er verwies auf die Notwendigkeit, daß die Oeffentlichkeit über die Urſachen dieſes Rücktritts aufge⸗ klärt werde. Budapeſt, 3. April.(WTB. Nichtanulich.) Meldung des Ungariſchen K. K. Telegraphen⸗Korreſpondenzbureaus. König Karl iſt bhier eingetroffen. In ſeiner Begleitung befanden ſich u. a. der Chef des gemeinſamen Ernährungsamtes General⸗ major von Landwehr und der Chef des Generulſtads General⸗ oberſt Freiherr von Arz, Miniſterprüſident Dr. Wekerle. Mini⸗ ſter Fürſt von Windiſchgrätzennd Graf Stephan Tiſzn. Der Brief Kaiſer Kurls. Wien, 15. April.(WZTB. Nichtamtlich) Meldung des Wiener K. K. Telegruphen⸗Korreſpondenzburenus. Die Blätter erfahren von unterrichteter Seite: Graf Czernin hat in die Urſchrift des Briefes Kaiſer Karls an den Prin⸗ zen Sixtus von Parma Einſicht genommen. Die Ur⸗ ſchrift ſteht vollſtändig im Einklang mit der über den Brief des Kaiſers veröffertlichten Kundmachung unſeres Miniſteriums des Aeußern vom 12. April. In dieſem Schrift⸗ ſtück iſt weder ein Auftrug an den Prinzen Sixtus enthallen, den Brief Kaiſer Karls irgend jemandem mitzutellen, noch ſteht ein Wort über Belglen darin. Der auf Elfaß⸗Loth⸗ ringen bezügliche Saß deckt ſich vollſtändig mit der vom Miniſterium des Aeußern veröffentlichten Faſſung. Gegen Kühlmann. Berlin, 16. April.(Von unſ. Berl. Büro.) In einem Teil der Preſſe werden neuerdings mit beſonderer Lebhaftig⸗ keit die Angriffe gegen den Staatsſekretär des Auswärtigen, Herrn von Kühlmann, wieder auk⸗ genommen. Auch ſonſt möchten wir glauben, daß die Stel⸗ klung des Staatsſekretärs in dieſen Tagen recht eifrig und zwar von verſchiedenen Seiten berannt wird. Man wirft ihm u. a. vor, daß er bei dem Friedensſchluß in Breſt micht genügend die wirtſchaftlichen Intereſſen des Reiches wahr⸗ genommen hätte und daß er des nämlichen Vergehens auch in Bukareſt ſchuldig be worden wäre. Andere vemängeln mit fittlicher Entrüſtung den Lebenswandel, dem ſich angeblich Herr v. Kühlmann in Breſt hingegeben hätte. Man erzählt ſich auch von Zuſammenſtößen mit Heren Helfferich, der die wirtſchaftliche Seite der Friedensver⸗ träge nachzuprüfen gehabt hätte, und manche behaupten, die Aktien des Heren Nat ſtiegen von Tag zu Tag, ſoll heißen, man glaubt in Herrn Helfferich den Staatsſekretär des Auswärtigen zu ehen. Ob die Gerüchte in ullen Finzelheilen die Wahrheit kün⸗ den, ob insbeſondere den Angriſfen auf Herrn von Kühlmann ein baldiger Erfolg beſchieden ſein wird, wird im übrigen ſich ſchwer ſagen laſſen. Immerhin wird man von dieſen Dingen Notiz zu nehmen haben. Herr Helſferich hat ſich in ſeiner Banklaufbahn übrigens als ein ſehr geſchickter Unterbändler erwieſen, der von der Bank allemal da herausgeſtellt wurde, wo es ſchwierige und delikate Internationale Verhandlungen zu ſühren galt. Aber Herr Helfferich iſt im Reichstag über augs unbeliebt, man Darf vielleicht ſogar ſagen, er will dort unbeliebt ſein, und wir möchten meinen, duß dadurch die Führung der Geſchäfte nicht gerade erleichtert würde. Die„Tägliche Nundſchau“ erzählt in dieſem Zuſammen⸗ hang, Herr Helfferich ſei zum Leiter des künftig zu errichtenden Miniſteriums für Uebergangswirt⸗ ſchaft auserſehen. Mit der Errichtung des Miniſteriums ader dürfte es noch gute Weile daden. Die Joriſchrittler un die Eniſchließang vom 19. Juli. Berlin, 16. April.(Von unſerem Berliner Bürn.) Die Stimmen aus dem Fortſchrittlichen Lager werden immer gahlteicher, welche eine peränderte Haltung zur Reichstagsent⸗ ſchließung vom 19. Inli einnehmen. Jetzt ergreift auch die varteiamtliche„I Zeitung“ zu der Frage das Wort und betont als gunz ſelhſtverſtändlich,„daß unſere Stellung zum Friedensſchluß nach einerm ſiegreichen Krieg eine ganz andere ſein muß, als ſie es gegenüber einem geweſen wäre, der bereit war, mit üns den Weg ehrlicher ſtändigung zu gehen. Wir werden ihm gegenüber zu ſorgen haben, daß der nur durch die Gewalt niedergerungene Vernichtungswille nuch für die Zukunft zuſchanden wird.“ — Der türkiſche Tagesbericht. Fortſchreiſender Augriff vor Batum. Konſtanfinopel. 15. April.[W B. Nichtamilich.) Generalſlabsbericht vom 14. Aptil. Paläſtinafronk: Vorſtoßende Erkunduagsabkei⸗ lungen der Engländer wurden an mehreren Slellen der Jront zurückgeworfen. 11 Maſchinengewehre wurden hier in den leg · ten Tagen erbeulek. Aus einem erbeukeſen engliſchen Opera⸗ klonsbefehl geht hervor, daß bei den leizten Angriffen Arzum und Kilkilikie erreicht werden folllen. Ktaukaſusfrank: Jortſchreikender An⸗ griffſvor Batum. Von den übtigen Kriegsſchauplätzen nichls Neues. ——— Rumänien und Beſſaradien. Bukareſt, 13. April. Die Jaſſeer Zeitunng„Uctiua Nomang“ berichtet über die Vereinigung Beſſarabiens mit Rumönien fol⸗ Die Beratungen des beſſarabiſchen andesrates Uber die Bereinigung fanden am 7. und 8. April in Kiſchinew, der Hauptſtadt Beſſarabiens ſtatt. Der Profeſſor Conſtantin Sterce, der geborener Peſſarabier iſt, nahm als Adgeordneter des beſſarabiſchen Kreiſes Sorvecg an den Beratungen teil.“ Am 8. Rprit traf der rumäniſche Miniſterpräſtdent Margylloman ſa andesrat die Bedingungen bekanntzugeben, Abſtimmung des Landesrates 90d0 in nan Stimmabgabe. Für die Vereinigung ſtimmnten 8. Abgeordnete, 3g Abgeordneie, darunter die Zuden, enthielten ſich der Stimmabgabe, und 3 Ruſſen ſtimmten gegen die Vereinigung. Der Peſchluß des beſſarabiſchen Landesrates hat folgenden Wortleut: Im Namen bes beſſarabiſchen Volkes erklärt der Landesrat: Die Moldauiſche Volksrepublik, die zwiſchen dem Pruth, dem Dnjeſtr, der Donau, dem Schwarzen Meer und den alten Orenzen gegen Oeſterreich gelegen iſt, die vor mehr aks hundert Dahren dem Leibe der allen Moldau entriſſen wurde, vereingit ſich heute für immerwährende Zeiten mit dem Vaterland Rumänien auf »Grund der geſchichtlichen und nationalen Rechte wie auch auf Grund des Selbſtbeſtimmungsrechtes der Völker. „Die Vereinigung erfolgt unter Zugrundelegung folgender Be⸗ dingungen: 1. Der gegenwürtige Landesrat bleibt beſtehen zuun Zwecke der Löſung und Werwirklichung der Agrarreſorm gemäß den For⸗ derungen des Bolkes Die entſprechenden Beſchlüſſe werden von der rumünſchen Regierung anerkaunt werden. 2. Beſſarabien behält ſeine Landesautonomie, den Lan⸗ desrat, der in Zukunft aus allgemeinen, gleichen, direkten und ge⸗ heimen Wahlen herrorgeht, ein Vollzugsorgan und eigene Ver⸗ waltung. 3. Die Zuſtändigkeit des Landesrates erſtreckt ſich auf die Abſtimmung der lokalen Haushalte, die Kontrolle über alle Organe der Semſtwos und Gemeinden, die Ernennung aller lokalen Ver⸗ waltungsbeamten durch das Vollzugsorgan. Die höheren Beamten werden durch die Regierung genehmigt werden. 4. Die Aughebung der Armee erfolgt auf territorialer rundlage. 5 B. Die beſtehenden Beſetze und die gorhandene lokale Verwal⸗ tung bleiben in Kraft und können vom rumäniſchen Parlament nur unter Mitwirkung der beſſarabiſchen Abgeordneten geöndert werden. . Die Achtung dor dem Recht der Minderheiten in Beſfarabien. 7. Beſſarabien wird in der Regierung durch zwel Miniſter ver⸗ treten ſein, die jetzt vom Landesrat ernannt werden, in Zukunft aber aus den beſſarabiſchen Abgeordneten des Parlaments kervorgehen. g. Beſſarabien entſendet nach Maßgabe des Verhältniſſes der Bevölkerung eine Anzahl von Abgeordiieten in das rumäniſche Parfament. Dieſe Abgesrdneten werden auf Grund des allgemeinen, gleichen, direkten und geheimen Wahlrechts gewählt. 9. Alle Wahlen in Beſſarabien für den Lanbesrat, die Dörfer, die Städte und das Parlament werden auf Grund des allgemeinen, gleichen, direkten und N Wahlrechtes erfolgen. 10. Die perſönliche Freiheit, die Preſſe,, Rede⸗, die Glnubens⸗ und Perſammlungsfteiheit wie auch alle ſonſtigen Frei⸗ heiten werden durch bie Verfaſſung gewährleiſtet. 11. Allen denen, die ſich in der letzten unruhigen Zeit der Neu⸗ geſtaltung aus politiſchen Gründen Verletzungen der Geſetze haben zuſchulden kommen laſſen, wird Straffreiheit zugeſichert. Das rinnäniſche Parlament wird baldigſt die Finberufung der Konſtituante beſchließen, in die eine der Bevölkerungszahl entſprechende Anzahl von Vertretern Beſſarabiens eintreten wird. Die Wahl dieſer Vertreter wird auf Grund des allgemeinen, gleichen, pirekten und geheimen Wahlrechtes erfolgen. Dee Konſtituante wird die Eintragung der angeführten Grundſätze und Bürgſchaften in die Verfaſſung beſchließen. 2 r Pröſident des Landesrates, gez. J. Inculet. Der Srekretär des Landesrates, gez. Buzdugau. Nach erfolgter Abſtünmung wurde das Ergebnis den rumä⸗ niſchen Miniſtern mitgeteilt, worauf dieſe ſich in feierlichem Zuge nach dem Landesrat begaben. Ueberall da mes zu jubelnden Kund⸗ gebungen der hegeiſterſen Menge. Unter allgemeinem Beffall pro⸗ Hanlierte Herr Narghiloman ſeierlich im Landesrat die Bexreinigung. Hierauf wuürde in der Kathedrale ein Feſtgottesdienſt abgehalten, an den ſich ein Feſteſſen anſchloß. Am 11. dieſes Monats fand in Jaſſy eine Feier zu Ehren der Vereinigung ſen an der der König, die geſamte königliche Familie, die rumäniſchen Miniſter ſowie der Ver⸗ ireter des beſſarabiſchen Volkes teilnahmen. Der König hielt eine Anſprache, in der er der Bedeutung der Ereigniſſe Ausdruck verkieh. Morgen ſoll Herr Narghiloman mit den Miniſtern nach Bu⸗ kareſt zurückkehren. Es wird deshach ein Tedeum in der Metropolte 5 werden und dunn rine feierliche Zegrüßung des Miniſter⸗ Präſthenten ſtuttfinden. Außland und der Breſter Friede. Der kuſſiſche Perichlerſtalter des„Rieuwe Rotterdagiſche Cou⸗ relltt“ berichtet ſeinem Blatte(am d. April) ſalgende Unterredung mit einem furg darher in Stockgolm eingetroffenen ruſſiſchen Volitiker, deſſen Namen ar nicht mitteilen will:„Augenblicklich“ — ſo betent der Gewährsmann bes hollänbiſchen Blattes— regiert zticht die dolſchewiſtiſche Partei Rußland, ſondern einzig und allein Lenin. Sein perſönlicher Einfluß iſt ſehr groß, und ſeine Be⸗ ſtrebungen richten ſich durchauß auf die Organiſation des Prole⸗ tariats. Das ruſſiſche Volk ſieht den Frieden von Breſt als enbgültig an und hat das Vertrauen, daß die normalen Begzlehungen mit den Mittelmächten wie derhergeſtellt werden. Es erwartet auch viel von dem beutſchen Organiſations⸗ talent für die Beſferung ſeiner ſchwierigen wirtſchaftlichen Lage. Allerbings erheben ſich auch Proteſte gegen den Frieben von Breſt, aber Sarauf erwibern die Bolſchewikt, daß es doch nur ein möglicherweiſe noch zu Gunſten Rußlands aßgeändert würde. Ich kann dem hinzufügen,— ſo fährt der Gewährsmann fort—„daß die fanatiſchen Bolſchewiki hoffen, daß dieſer Krieg noch geraume Zeit dauern wird, weil ſie davon eine weitgehende Erſchöpfung der „Ainperialiſtiſchen Kräfte und eine gtoße Machterweiterung des Pro⸗ letariats erwarten. Sie rechnen daruuf, daß ſich alle Gebiete, die ſich jetzt von Großrußland losgelöſt haben, ihm ſpäter wieder an⸗ ſchliezen werden, um bie Soche deß Proletariats gegen den bürger⸗ lichen Imperialismus zu unterſtützen.“ Auf meine Frage, ob die Bolſchewikt ſich würden haften können, konnte der Gewährsmann keine beſtimmte Antwort erteilen.„Sie haben burch ihre radikalen 8 zugunſten der großen Volts⸗ meſſen ihren Einfluß ſehr geſtärkt, aber manche dieſer Reformen doch ihre Schalkenſetten. So iſt die Streichung der ruſſiſchen huslaudsſchulden eine Maßregel, die in den Augen des Volkes wohl hühſch atisſehen mag, die aber unausführbar ſein dürfte, weil die Staaten, die dadurch benachteiligt werden, zu gelegener Zeit Rußland zur Vezahlung zwingen werden. Es iſt allerdings möglich, daß Lenin, der vor allem ein praktiſcher Politiker iſt und mit dem Erreich⸗ baren zu rechnen weiß, ſchon vorher einlenken wird, und dies wird ſicher geſchehen, wenn die Umſtände es erfordern. So hat er auch, als er einſah, daß er den eee von Breſt nicht aus⸗ weichen konnte, ſie angenommen, troß des Widerſtandes der Sozial⸗ rerolutlonäre unter dem ehemaligen Juſtizminiſter und eines Teils der Bolſchewiki unter Führung von Trotzki und Radek. Er verſtand es, die Mehrheit der Sowfets auf ſeine Seite zu ziehen“ Der Gewährsmaun erklärte zum Schluß, daß eine Sache feſt⸗ ſtehe:„Das ruſſiſche Volt, und befonders der Bauer will nicht mehr kümnpfen. Es 47 den Sian dieſes Krieges niemals begriffen und es begreift noch viel weniger, weshalb es jetzt, nachdem es ſeine Freiheit erübert hat, noch weiterkämpfen ſoll. Jeder Verſuch, das Volk dazu zu veranlaſſen, iſt zum Fehlſchlage verurteilt. das neue Deulſchland und die Lozialreſorm. b. Berlin, 14. April. Einez eindrucksvolle Kundgebung zur Fortführung der Sozialreform fanb heute Mittag im großen Sagal der Phil⸗ —— auf Einladung der„Heſellſcheſt für Soziale Reform“ ſtatt. Beranſtaltung war ſo zahlreich beſucht, 0 im Oberlichtſaal eine Parallelperſammlung ſtatt n mußte. Faſt alle Reichs⸗ und Staatsmänner hatten Vertreter entſandt. u. a. waren erſchienen: der Chef des Kriegsamtes General Scheuch, der Stellvertreler des Reichskanzlers Exzellenz v. Paper und Staaksſekretär Krauſe. Der Vorſitzende der Geſellſchaft Staatsminiſter 3. D. Ireiherr v. Berlepſch hielt die einleitende Anſprache: FVVTVCFCCFCCTCCCC großen Maſſe zur ſthilfe geſprochen, von Simulation und von den Schäden für die wirtſchaftliche Entwicklung desz Reiches, wenn Richtungen geführt: Leben. vorläufiger Friebe ſei, der auf der allgemeinen Friebenskonferenz ſolle fortgefahren werden. Damal⸗ ſchieden wir aus einer ähnlichen Verſammlung, mit der Hoffnung. daß unſere Rufe nicht ungehört verhallen. Mit der Hoffnung, aber nicht mit der feſten Zuverſicht Heute kann unſere Stimmung eine zunerſichtlichere ſein. 44 + r 4— dem gewalti Kriege. Er vor allem zur Umkehr nach zu 2 925 dem Urteil über Ae Wirkung der Sozial⸗ reſorm auf die Hebung der Kraft. Geſundheit und des ſittliche n Willens unſeres Volkes und ferner in dem Urteil über die Be⸗ deutung der großen Maſſen unſeres Volkes für unſer nationale⸗ Wir haben nie daran gezweifelt, daß die großen Maſſen in der Not des Staates nicht verſagen werden. Heute ſehen wir die gleiche Erkenntnis bei den Behörden, den Parlanenten und in del Sſſentlichen Meinung. Aber nach dem Kriege wird die wirtſchaftliche Not nicht beſeitigt ſein. Die Kriegsbeſchädigten wollen lohnende Arbeit erßalten, ein rechtes Bergältni⸗ zwiſchen Männer und Frauenarbelt, muß einſetzen, die es hieß, in der Sozialreſorm Kriegsinduſtrie iſt in die Privatinduſtrie überzuführen⸗ der Störung der Gütererzeugung iſt vorzubeugen, und den An⸗ ſtellten und Arbeitern iſ eine Lebenslage nanſe guf die le Anſpruch haben. Zur Erfüllung dieſer Aufgaben iſt Einigkeit notwendig. Wir hoffen, daß die Zuſicherungen, die gemacht wurden, nicht auf ſchwachem Boden ſtehen, aber gerüſtet müſſen wir Srenn der Sozlalreform auf alle Fälle ſein. Redner ſchlaß mit einem Dan an den Kaſjer, die genialen Führer und tapferen Heere für den Schutz der Heimat. Anhaltender Beifall.) arauf ſtellte Profeſſor Dr. Nranche, der ſtellvertretende VBor. ſchende der 2 5 ein großes Frogramm ffr die ſozial⸗ Arbeit der nächſten Zeit auf: Das erſte Wort: ein Gruß der Heimet uu unſer Volk in Waffen, das uns ſchützt vor Verwüſtung und Vexfrtechtung. Dem Ver⸗ nichtungswillen der Feinde ſezen wir unſeten tahlharten Siegeswillen enigegen. Den Gefallenen woſteei wir in ihren Witwen Troſt bereiten, ihre Wafſen G Staatsbürgern erziehen, auf die Deutſchland ſtotz ſein kann. Den Geſchädigten des Kriedes wollen wir helfen und am Tage der Heimkehr den Siegernein geue“ Heim bereiten, in dem ſie ſich an dem neuen Deutſchland midcreuen können. Die Wege dazu werden uns durch die Sozialpolitik*5 wieſen. Der Dienſt am Gemeinwohl iſt eine Staatsnotwendigkeit⸗ Die Maſſen heben, heißt die Volkskraft ſtärken, die Kultur auf eins höhere Stufe führen, die Wohlfahrt und Macht des Reiches be⸗ eſtigen. Der 4. Auguſt 1914 ſah die Früchte der Sozialpolitik reifen, der Krieg hat die Ernte gehäuft. Freilich waren wir gezwungen⸗ Frauen und Kinder Männerarbeit verrichten zu laſſen, was für die Volksgeſundheit nicht förberlich ſein konnte. Aber ſelbſt auf dieſem Gebiete hat der Krieg Fortſchritte des Arbeiterſchutzes gebracht. Aber über alle Einzetheiten geht eine andere Kriegserrungenſchaft: wWir waren ein Reich, ſetzt werden wir ein Volk! Die Arbeiter habe ſich die Gleichberechtigung errungen, die man ihnen früher verſagt hat. Ein Zeichen dafür war die Novelle zum Ve ee Hier ſind Pfade beſchritten worden, die uns führen in eine glück ic Zukunft des Reiches. allen Gebieten der Neuordnung unſeres Vaterlandes. 1 fruchtende Wirkungen haben auf unſer ſitiliches und Kulturleben. Menſchen ſind der größte Reichtum eines Staates, daher nuiſſen wir eine energiſche Bevölkerungspolitik treiben, jedas Leben, das uns zuwächſt, iſt von unvergleichlichem Werte. Die Wochenhilfe muß beibehalten werden, in der Krankenverſiche⸗ rung muß die Famitienverſorgung obligatoriſch aus⸗ gedehnt werden. Die Träger der haben ſich de währt, das hat die Seuchenbekämpfung erwieſen. Gewiß wird da⸗ Gelb koſten, aber jede Million, die wir bafür ausgeben, wird hundert⸗ fältige Frucht tragen. das Wohnungselend der Großſtädte Wir werden die Sozialpolitit brauchen auf wollen wir unſeren heimkehrenden Kriegern erſparen. Nach dem Kriege werden die Preiſe hoch bleiben, die Löhne aber eine Neigung zum Sinken zeigen. Schwere Arbeitskonflikte werden kommen, daher müſſen die Cinigungsinſtitute gusgebant werden. Das Arbeitskammergeſeß wird hoffentlich ſchoen in den nächſten Tagen erſcheinen, mögen die geſetzgebenden Faktoren barüber bald zu einer Einigung kommen. Verſprochen iſt auch di⸗ Aufhebung des Paragraph 153. Keſne Streikſünde ſoll unbeſtraft bleiben, aber Recht und Gerechtigkeit ſallen herrſchen kein Paragraph beſtehen bleiben, der ſich allein gegen die Arbeiter richtet. Auf dieſem Wege liegt auch der größere Schutz für Land⸗ arbeiter, ſchan um der Landflucht entgegenzuwirken. Wir brauchen alle Köpfe und Hände, um das neue Reich einzurichten, und die Führer der Angeſtellten und Arbeiter ſind hierzu nicht die ſchlech⸗ teſten Helfer. Man ſoll nicht fragen: Hal der Mann eine akademiſche Votbildung, ſondern nur: was leiſtet der Mann und die Frau. Die Gleichberechtigung des Voltes muß vor allem ihren Ausdruck finden in der preußiſchen Wahlreform. Man kann ein Volk, das ſo⸗ Gewaltiges im Kriege geleiſtet har, nicht für unreif erklären, an der Geſtaltung ſeines eigenen Geſchicks mitzuarbeiten. Die Kriegsſchäden, Wucher und Mammonismus gilt es auszumerzen. Dieſe Ziele wer⸗ den ohne Kämpfe nie zu erreichen ſein, wir wollen ſie führen in der Achtung vor jeder Ueberzeugung, mit dem Bewußtſein, daß wir Volksgenoſſen ſind. Mit uns ſind Regierung und Parlamente, mit uns die großen Maſſen der Nation und ſtarke ſittliche Kräfte, den! neuen Deutſchland leuchtek die Sozialreform!(Stürmiſcher Beffall.) Staatsſekretär Graf Poſadowsky ſührte u. a. aus: Durch die Sozialpolitik iſt den minderbemittetten Klaſſen zum Berußtſein ekommen, daß der Staat nicht nur ein Staat der Reichen iſt, ſon⸗ ern daß jeder an ſeinem Beſtehen Intereſſe hat. Dilettantiſch iſt die Aufſafſung: ſett iſt es genug mit der Sozlalpolitik. Ebenſo gut kann man ſagen: es iſt genug mit der Wirtſchafts⸗ oder Handels⸗ politik. Die Sozialpolitik iſt nicht in ſich abgeſchloſſen, ſondern ein integrierender Teill unſerer Wirtſchaftspolltik. Dieſe Erkenntni⸗ muß ſich immer tiefer in die Gehirne der führenden Klaſſen ein⸗ graben. Drei große Fragen bedürfen vor allem einer Löſung: die Frauenfrage, die Wohnungsfrage und die Fürſorge für unſere Kriegsbeſchädigten. Dder Reduer ſtellte ſeine bekannte Forderung auf, daß die Erlaubnis zum Zuzug geknüpft werde an den Nach⸗ weis an einer Wohnung durch den Zuziehenden ſelbſt oder ſeinen Arbeitgeber. Ohne eine ſolche Beſtimmung bricht ſedes Wohnungs⸗ geſetz nieder. 5 Reichstagsabgeordneter Trimborn(Köln): Der 2 5 zu verdanken, daß die Arbeiterſchaft Millionen von tapferen egern ſtellen konnte. Auch unſere ganze Kriegswohlfahrtspflege beruht auf unſerer Sozialpolitik. Leider haben wir uns noch zu wenig bekümmert um die um ihre Exiſtenz ringenden Väter und Mütter, um die Angeſtellten⸗ und Arbeiter⸗Familien. In den Jahren wo die Arbelterfamilie wächſt, wo der Vater allein die ganze Vaſt der Ernährung tragen muß, muß unſere Hilfe einſetzen. Der Vorſitzende der Generalkommiſſion der Gewerkſchaften Deutſchlands Abg. Legien(Hamburg) verlangte gleiches Recht und gleichen Boden für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Aus⸗ tragung der wirtſchaftlichen Kämpfe, die dauern würden, ſolange e⸗ eine Privatwiriſchaft gebe. Es kamen noch eine Anzahl von Verkretern wirtſchaftlicher Or⸗ ganiſatſonen zum Wort, die neben dem Bekenntnis zur Sozlal⸗ Folitik die beſonderen Wünſche ihres Perufes behandelten. Mit einem Schlußwort des Vorſitzenden ſand die großartige Veranſtaltung ihr Ende. 4 67¹ Spanſen und Tanger und Gibraltar. m. Köln, 16. April.(Pr.⸗Tel.) Laut der Kölniſchen Jeitung meldet der Temps, daß in Spanien die Auseinanderſetzung über die ſpaniſchen Anſprüche auf Tanger und Gibraltar infolge eines auf drahtloſem Wege nach Mabrid öbermittelten Arttkels der Kölniſchen Zeitung wieder lebhaft eingeſetzt hat. Das von der Kölniſchen Zeitung für die Frie“ denskonferenz in Ausſicht geſtellte Eintreten Deutſchlands zu⸗ unſten dieſer Anſprüche wird von der deutſch⸗freund reſſe eingehend beſprochen und recht günſtig aufgenommen während die gegneriſchen Blätter Einſpruch erheben. Die neuen Steuergeſetze. Sie wird be⸗ Berliu, 16.——(Von unſerem Berliner Bürb. 35 neueſten Sieuergeſeze werden dem Reichskag heute zu, gehen.—* FTFTPTVE e eee 8 KeeSS . ³ · // 0 ö — Sein Detag, den 16. April 1918. Manußetwer General⸗Auzeiger.(Mittags · Ausgabead Nr. 175. 3. Seite. Aus Staòt und Land. Was zögerſt mein Freund Du? Was zögerſt, mein Freund, Du? Das Vaterland ruft! Was willſt Du noch lang Dich beſinnen? Siehſt nicht Du ſich öffnen im Weſten die Gruft, Das Herzblut in Strömen dort rinnen? Und dennoch dange an das Gold Du Dein Herz, Kannſt, ach, von dem Schatz Dich nicht trennen. Sag, kann Dich nicht rühren das Leid und der Schmerz, Die Wunden, die für Dich jetzt brennen? Nicht willſt Du dem Vaterland leihen Dein Geſd, Willſt ihm, ach, Dein Herz nicht erſchließen, Sieh, für Dich opfert ſein Liebſtes der Held, Für Dich muß ſein Blut er vergießen! Hat er nicht beſchützt Dein Hab und Dein Gut, Geſiegt, daß Du nicht mußt beben? Doch Dir fehlt zum Leihen des Schatzes der Mut, Willſt ihm, ach, den Panzer nicht weben! Heraus mit dem Geld aus dem ſicheren Schrank, Und was Du im Strumpfe verborgen, ur achten Anleih trag raſch es zur Bank, m haſt Du, mein Freund, keine Sorgen! Vint doch ſchon von ferne des Morgenrots Schein, Baſd wird es das Grauen erhellen, Und wenn von dem Kampf der Krieg er kehrt heim, Dann darfft Du zum Sieger Dich ſtellen! W. am. Kudoff Schnell. Freigabe des Roſengartens. Dem Bürgermeiſteramt iſt, wie wir hören, die Mitteilung zu⸗ Lepangen, daß die Miitärbehörde auf die Venutzung des Noſengartens als Krankenſammelſtelle verzich⸗ tet Nan darf darüber Genugtuung empfinden, daß es nicht not⸗ wendig iſt, unſere Feſthalle für Lazarettzwecke in Anſpruch zu nehmen. Dir wollen mit dieſer Feſtſtellung nicht mißverſtanden ſein. Es iſt rſtändſich, daß für unſere verwundeten und kranken Helden, aus den mit unſagbaren Strapazen verbundenen Schlachten im Weſten nach Mannheim verbracht werden, die vorteilhafteſte und deſte Unterkunſt gerade gut genug iſt. Darüber braucht kein Wort dertaren zu werden. Aber andererſeits iſt zu berückſichtigen, daß die gern und bereitwillig ſie den Roſengarten für hätte, das Fehlen eines großen Verſamm⸗ lungs⸗ und Aufführungslokals als ſchweren Nachteil empfunden haben würde. Der Nibelungenſaal iſt doch, wie wir alle wiſſen, der einzige Nouum in Maunheim, der eine tauſendköpfige Menge zu ſuſſen vermag. Andere Säte von ungefährer Größe ſtehen uns nicht dur Verfügung. Wir ſind infolgedeſſen in einer viel ſchwierigeren Loge, wie andere gleichgroße und ſelbſt kleinere Städte. Man wird Unrecht einwenden, daß jetzt nicht das Wort, ſondern die daß in der Zeit, in der unſere Brüder für Deutſchland⸗ und unſere fernere Sicherheit bluten, auf leichte, zerſtreuende Unterhaltung verzichtet werden muß. Aber wenn man dieſer Auf⸗ g zuſtimmt, ſo muß andererſeits berückſichtigt werden, daß der Roſengarten ſelbſt bei größtmöglichſter Schonung der privaten Be⸗ nutzung noch längere Zeit nach Friedensſchluß nicht zur Verfügung geſtanden hättte, well bei der Beonſpruchung zu Lazarettzwecken zwei⸗ fellos größere Reparaturen notwendig geworden wären. Dabei ſehen wir davon ab, auf die Frage einzugehen, ob der Roſengarten ſich für den beabſichtigten Zweck als wirklich zweckmäßig erwieſen hätte. Aus alken dieſen Eründen, die, wie wir immer wieder betonen müſſen, unbedingt zurückzutreten härten, wenn der Militärbehörde keine onderen Rärnlichkeiten zur Verfügung ſtünden, begrüßen wir es, daß die Inanſpruchnahme engartens verzichtet worden 8 EA 5 8 2 1 Arbeitsgemeinſchaft Hotelg 4 fůr das ſüdweſtdeulſche ewerbe. Auf der letzten Tagung der Vereinigung ſüdwe her Handels⸗ ern, über die ſchon berichtet wurde, wurde insbeſondere von den Handelskammern Heidelberg und Karlsruhe eine Arbeits⸗ gemeinſchaft des ſüdweſtdeutſchen Hotelgewer⸗ es angeregt. Die Handelskammer Heidelberg hatte eine Denk⸗ ſchrift des Heidelberger Hotelbeſitzervereins über Fremdenverkehrs⸗ jörderung in der Uebergangswirtſchaft vorgelegt, ebenſo die Han⸗ delskammer Karlsruhe eine ſolche des Verbandes der badiſchenHotel⸗ induſtrie mit dem Sitz in Baden⸗Baden. Von letzterer Kammer de gewünſcht, einen Sonderausſchuß mit der Erledigung der Angelegenheit zu betrauen, zu deſſen Veitritt alle Kammern ein⸗ Zeladen würden. Tatſache iſt ja, daß in allen Gegenden Südweſt⸗ deutſchlands das Hotelgewerbe von hervorragender Bedeutung iſt. Die Vereinigung hat deshalb beſchloſſen, eine Arbeitsgemein⸗ der in Handelskammern zuſammen mit den Landesberbänden der Hotelinduſtrie und des Fremdenverkehrs — Ein heldenpaar auf dem Nennſtieg“). Von Friedrich Lienhard. Der Rennſtieg iſt ein uralt⸗einſamer, waldumwehter Höhenweg den Kämmen de⸗ Gebirges. Er beginnt unweit beim Dorfe Hörſchel, äuft über Hohe Sonne, Dreiherren⸗ Inſelsberg nach dem Heuberg, nach Oberhof und weiter hinaus an den entlegenen Frankenwald. Er läuft durch trotzige Tannen, Föhren, weitäſtigen Laubwald; er klettert ſteinige Hänge empor und ſenkt ſich wieder gleich einem ausgewaſchenen Rinnſal; er verliert ſich in wirrem Graswuchs und ſchleicht wie ratlos durch wuchernd Heidekraut. Aber immer bleibt er auf den Höhen. Zwei Roſſe traben dumpfen Schalles ſüdwärts. Des tiefblauen Sommerhimmels reine, weiße, ſein abgegrenzte Wölkchen fliegen wie Schwäne durch die klare Luft. Rechts und links weichen die Dettannen dem raſchen Ritt. Schaum fliegt aus den Gebiſſen, Schamm beſpritzt die Stuten; mit gefleckter Bruſt ſprengen die hell⸗ raunen Roſſe dahin. Leichte Sandwölkchen fahren wie unwillig hinter ihnen auf und legen ſich raſch wieder zu Boden, Gewänder bauſchen ſich, der Schleier einer Dame flattert im Wind. Ein dunkel⸗ Rrüner Sommerwald umrahmt die farbigen Geſtalten. Ein Ritter iſt es und ſeine Dame. Des Ritters ſchwarz⸗ſtählern hemd und Gewaffen blitzt, raſſelt, reibt 147 beim Ritt im werk. Sein Schild tanzt auf dem harten Rücken; die Federn Fe Helmbuſches wehen rückwärts wie der Schleier ſeiner jungen Dieſe reitet in weißem Gewand, das von dunkelblauem Mantel faſt völlig überdeckt und umwölbt iſt. Ein ſchwarzes, loſe gebunde⸗ nes Haar laſtet lang und leuchtend auf dem Rücken der Reiterin, hebt 5 im Takt der Hufe, fliegt manchmal auf und prallt wieder an. Die Reiter atmen kaum in der Spannung der Flucht. Die „unbewußt der Menſchenſchickſale, die ſie durch Wald und Vildnis tragen, wiehern keck und freudig in den ſegee en Valdmorgen, knirſchen und werfen die Mähnen hoch im Gefühl ihrer Kraft, die alle Schwere ſpielend überwindet. Stattliche Reiter! Vom Nacken des Mannes bis zum Leder⸗ ſattel, über den ſein grauer Mantel gebunden iſt, eine einzige ge⸗ — ) Wir eutnehmen dleſes Bild dem„Thüringer Tagebuch“ von (Friedrich Lienhard(Stutigart, Greiner& Pleiſſer), das bereits 0 ene · ins Leben zu ruſen. Er ſoll alle Fragen des Hotelgewerbes, ins⸗ beſondere der Uebergangswirtſchaft, behandeln(z. B. Wäſche⸗ und Lebensmittelberſorgung der Hotelinduſtrie, Hypothekenfragen, Fragen, die ſich aus den Beſchlagnahmungen ergeben haben und dergleichen mehr). Für die Frage des Fremdenverkehrs, insbeſon⸗ dere des Eiſenbahn⸗Perſonen⸗Verkehrs, wird die Arbeitsgemein⸗ ſchaft im Verkehrsausſchuß der Vereinigung eine beſondere Ver⸗ tretung erhalten. 88 Maßnahmen zum Schutze gegen feindliche Fliegerangrifſe. Es wird darüber Klage geführt, daß bei Flieger⸗Alarm das ſchutz⸗ ſuchende Publikum gegen die Bewohner der Häuſer, in denen es Unterkunft findet, ſich ungehörig benimmt, alle möglichen Anforderungen, wie Sitzgelegenheit, Beleuchtung u. dergl., ſtellt, die Anordnungen der Hausbewohner mißachtet und dieſe ſogar be⸗ ſchimpft. Ein derartiges Verhalten muß entſchieden mißbilligt werden. Denn es iſt ſelbſtverſtändliche Pflicht der Schutzſuchenden, die Hausrechte der Bewohner zu achten und ſich deſſen bewußt zu bleiben, daß ſie Gäſte ſind und ſich auch als ſolche zu benehmen, insbeſondere die Anordnungen der Hausbewohner zu beachten haben. Auszeichnung. Dem Landſturmmann Ad. Dörr, Beamter der Sberrheiniſchen Verſicherungs⸗Geſellſchaft, wurde das Badiſche Kriegsverdienſtkreuz verliehen. *Enklaſſung der Landſturmleute des Jahrgangs 1869. Die nach Erlaß vom 1. April 1918 zu entlaſſenden Landſturmleute des Feld⸗ eeres, die ſich zurzeit als Beurlaubte uſw. in der Heimat aufhaltean, ind von der Verpflichtung zur Rückkehr in ihre Feldſtellen uſw. entbunden und haben ſich bei den zuſtändigen Erſatzformationen Entlaſſung ein Felde Letztere ſind grundſätzlich auch für ie Entlaſſung der im Felde befindlichen Landſturmleute zuſtändig. ch Für die Jwecke der Kriegsküchenſpeiſung bedürftiger Volks⸗ ſchüler ſind dem Volksſchulrektorat wiederum Überwieſen worden von Herrn Max Erlanger 100 Mark, der Firma M. Marum, G. m. b. H. 100 Mark, Herrn Direktor Kerſebaum 100 Mark, Herrn Bürgermeiſter Dr. Finter 400 Mark, Herrn Dr. Blangen 100 Mark, Ungenannt 100 Mark. Weitere Gaden werden vom Volksſchulrektorat in B 2, 9 jederzeit gern entgegengenommen. Heimatdienſt— Ortsausſchuß Lindenhof. Inwieweit uns im gegenwärtigen Weltkrieg die„elſäſſiſhe Frage“ intereſſiert, und eine wie große wirtſchaftliche Bedeutung dem an Bodenſchätzen überaus reichen Elſaß⸗Lrthringen zukommt, davon gab uns in der letzten Verſammlung Herr Gewerbelehrer Randoll mit ſeinem herrlichen, reich illuſtrierten Vortrag ein recht anſchauliches Bild. In leicht verſtändlicher, volkstümlicher Weiſe ſchilderte er die geographiſche, wirtſchaftliche und kulturelle Lage der ſeit 1871 wieder in unſeren Beſitz befindlichen Reichslande. die, wie er geſchichtlich nachwies, nicht franzöſiſchen, ſondern rein germaniſchen Urſprungs iſt. Nie und nimmermehr werden wir unſer Elſaß⸗Lothringen, das uns jährlich ſehr wertvolle Nohſtoffe in recht beachtenswerteyß Menge liefert und einzig und allein deshalb von unſeren weſtlichen Nachbarn mit neidiſchen, eroberungsſüchtigen Blicken begehrt wird, entreiſſen laſſen! Reicher Beifall lohnte die ſchätzenswerten Ausführungen des Redners. Herr Konzertmeiſter Karl Müller trug in exakter Be⸗ Hiauehe non Fräulein Lilli Koppel mit ſicherer Technik, großer ingabe und tief empfunden auf ſeinem Violoncello einige aus⸗ gewählte Stücke vor. Frl. Koppel, welhe noch einige Soloſtücke entzückend ſpielte, verriet eine glanzvolle pianiſtiſche Ausbildung. Die muſikaliſchen Genüſſe waren gleichfalls große und wurden von der außerordentlich zahlreichen Zuhörerſchaft dankbar entgegen⸗ genommen. Mit hinreißenden und hegeiſternden Worten eröffnete und ſchloß der Vorſitzende des Ausſchuſſes, Herr Stadtpfarrer Weiß⸗ heimer, den Dank an die Mitwirkenden damit verbindend, die Verſammlung und bat um geſchloſſene Teilnahme an der 8. Kriegs⸗ auleihe.— Die nächſte Verſammlung findet morgen Mittwoch, den 17. April, abends 8 Uhr, in der Turnhalle der Dieſterwegſchule ſtatt. Herr Rektor Dr. Bernhard Weber wird über„Türkiſche Eiſenbahnen in Kleinaſien, Arabien und Meſopo⸗ tamien“ ſprechen und dabei über 100 farbige, zum Teil ſelbſt aufgenommene Lichtbilder zur Vorführung bringen. 54 Maria Dillinger(Sopran) und Herr Kurt Weingreich(Klavier) haben ihre gütige Mitwirkung zugeſagt. 3 Es gibk völlig waſſerdichte Sohlen, wenn auch das Leder knapp geworden iſt. Die deutſche Technik vermochte einer Sohlen⸗ not ſo rechtzeitig vorzubeugen, daß niemand mehr befürchten braucht, naſſe oder kalte Füße zu bekommen. Gerade was Warm⸗ und Trockenhaltung der Füße anbetrifft, geben einige Erſatzſohlenarten, beſonders die Holzſohlen, dem Leder nichts nach, übertreffen es ſogar. Da es aber keinen Ledererſatz gibt, der alle angenehmen Eigenſchaften des Leders in ſich vereinigt, ſind Erſatzſohlen für be⸗ ſtimmte Berufe, das platte Land, die Großſtadt, ſteinigen Boden und perſänliche Eigenheiten in den Verkehr gebracht worden. Darüber unterrichtet ue eee die gegenwärtig in der„Nar⸗ nionie“ ſtattfindende anderausſtellun der Erſatz⸗ ſohlen⸗Geſellſchaft, der vom Reichswirtſchaftsamt zur und Sohlenerprobung beſtellten Kriegsbehörde. Der Befſuch dieſer bemerkenswerten Veranſtaltung 5 gerade deshalb beſonders nützlich, weil jedermann dort ſeinen perſönlichen Bedürf⸗ niſſen oder ſeinen Berufszwecken die am meiſten entſprechende Sohlenart auswählen kann. Für Kaninchenzüchter! Mit Bezug auf unſere Mitteilung in der Abendzeitung vom 4. 4. bezl. Behandlung und Bewertung von Kanin⸗ und Haſenfellen teilen wir mit, daß von den erwähnten, von der Kriegsfell⸗Aktien⸗Geſellſchaft Leipzig herausgegebenen Merkblättern einige in unſerer Geſchäftsſtelle vorrätig ſind und dort, ſo lange der Vorrat reicht, unentgeltlich in Empfang genommen werdeg können. Mittwoch 17. April, gellen folgende Marlen: J. Bür die Verbraucher: Butter: Für 16 Pfd. die Buttermarke 14 in den Verkaufsſtellen 178 bis 880 Eier: Für 1 Inlandei(28 Pfg.) die Eiermarke 7 in den Verkaufs⸗ ſtellen—430. 5 Weißer Käſe: Für ½ Pfd.(das Pfund 75 Pfg.) die Buttermarke 9 in den Verkaufsſtellen 862—890. Mager⸗ und Butermilch: Für 4 Liter die Marke 2. Grieß(das Pfund 32 Pfg.): Für 125 Gramm die Kolonialwarenmarke 30 in den Verkaufsſtellen—998. 400 Gramm die Zuckermarke B in den Verkaufsſtellen —998. Kinderzucker: Für 400 Gramm die Marke 2 der Kindernährmittelkarte in den Verkaufsſtellen—998. Ablieferung der Beſtellabſchnitte. Die Verkaufsſtellen haben die eingenommenen Beſtellabſchnitte der Haushaltungs⸗ und Kartoffelkarten am Mittwoch und Donnerstag dieſer Woche bei uns abzuliefern, und zwar am Mittwoch die Ver⸗ kaufsſtellen—500 und Donnerstag diejenigen mit den Num⸗ mern 501—1000. Ausgabe von Suppeueinlagen. Wir machen darauf aufmerkſam, daß diejenigen Haushaltungen, die ihre Beſtellung für Maggi⸗Suppeneinlagen bei ihrem Kleinhändler noch nicht ggemacht haben, dies bis längſtens Dienstag, den 16. 58. Mts., abends, nachholen können. Die Kleinhändler müſſen die ein⸗ genommenen Marken Mittwoch, den 17. ds. Mts. abliefern. Spä⸗ und Ablieferungen können nicht mehr berückſichtige werden. Milchverſorgung. Es iſt vielſach die Meinung verbreitet, Perſonen über 79 Jahre hätten ohne weiteres Milch zu beanſpruchen. Dies iſt aber nicht rich⸗ tig. Auch dieſe Leute müſſen ebenſo wie Kranke einen ärztlichen An⸗ trag, Milchbedürftigkeit vorausgeſetzt, beim Sädt. Lebensmittelamt einreichen. Der Antrag wird alsdann dem ärztlichen Prüfungsaus⸗ ſchuß vorgelegt, der darüber beſtimmt, ob dem Antragſteller Milch be⸗ willigt werden kann. II. Für die Berkaufsſtellen. Bei den Großhändlern ſind zur Abgabe bereit: Bulker: Für— Butterverkaufsſtellen 881—1000 am Mittwoch, den 17. ds. 18. Für die Butterverkaufsſtellen 891—930 bei der Milch⸗ zentrale. Jett: Für die Fettverkaufsſtellen 626 bis 800 bei der Eſtol⸗Akien⸗ geſellſchaft, Frieſenheimerſtraße 1242, am Mittwoch, den 17. ds. Mts., von vormittags 9 bis ununterbrochen nachmittags 3 Uhr. (Körbe mitbringen!) Stäbtiſches Lebensmittelamt, C 2, 16/18. Städtiſche Bekleidungsſtelle, F 3, 5/. Wegen Mangel an einem ſortierten Lager bleibt die Städtiſche F 8, 6) noch einige Zeit für den Verkauf ge⸗ oſſen. 5 EAAPAPAPAPAPrPPPGGPPGPGPGpPTPTPTPPPTTPPPTPoToPToTbTbTPbTbbbPbrbeeee Mannheimer Schwurgericht. Nach längerer Pauſe trat am Montag das Schwurgericht zu einer Sitzung zuſammen. Die Tagesordnung wies nur einen Fall auf, die Anklage gegen die 24 Jahre alte verwitwete Charlotte Ganſert geb. Herrle aus wegen Mordverſuchs. Den Vorſitz führte Landgerichtsrat Baumgartner die Anklage vertrat Erſter Staatsanwalt Dr. Eſchelbacher, K der Angeklagten war Rechtsanwalt Dr. Katz. Tharlotte Ganſert hat am 11. Dezember v. Js., abends Naete 10 und 11 Uhr, in der Türniſche des Hauſes U 3, 11 ihrem iebhaber, dem Bankbeamten Richard Köhler, der ihr abge⸗ ſchrieben hatte, aufgelauert und einen Schuß auf ihn abgegeben. Das Geſchoß war aber an einem Taſchenſpiegel abgeprallt, ſo daß Köhler völlig unverletzt blieb. Die Anklage lautete auf verſuchten Mord, weil die Täterin ſich mit ihrem Anſchlag ſchon wochenlang vorher getragen hatte. Sie gab zu, daß es ihre Abſicht geweſen ſei, Köhler wegen ſeines Rücktritts zu töten. ſie habe aber auch ſich erlodien mgele gekleidete unterſetzte Blondine ie Angeklagte, eine gut e von 8 Ausſehen und energiſchem Geſichtsausdrucke, iſt die ochter eines Tatzlöhners und die Jüngſte von 17 Geſchwiſtern. Bater und Mutter ſind geſtorben. Das Mädchen arbeitete nach ihrer Entlaſſung aus der Schule zunächſt als Arbeiterin in einer Fabrit und war dann eine Zeitlang Dienſtmädchen und Kellnerin. ren ſchon hatte ſie leichtfertigen Verkehr mit Männern. Mit em Maſchiniſten war ſie vor dem Kriege nach Luxemburg gegangen, der ſeinen Poſten als Rentamtsdiener verloren hatte. Als der Krieg kam, kehrte das Paar nach Deutſchland zurück und ließ ſich im Jahre 1915 kriegstrauen. Der Mann iſt dann im April 1917 gefallen. Die Zubilligung einer Rente verzögerte ſich. Noch wäh⸗ rend ihr Mann lebte, hatte ſie mit einem Soldaten ein Verhältni⸗ angefangen. In Brieſen an dieſen hatte ſie ſich als Charlotte v. Reifenſtein unterzeichnet. Auch zu einem„ einem verheirateten Manne, trat ſie in Beziehungen und beläſt dann den Unvor⸗ ſichtigen, als er ſie abzuſchütteln verſuchte, mit einer Hartnäckigkeit, daß er die Hilfe der Polizei anrufen mußte. Von was ſie im letzten Jahre lebte, darüber kann ſie keinen einleuchtenden Aufſchluß geben. Sie ſagt, ſie habe in Lazaretten in Speyer und Ludwigshafen ge⸗ 190 5 die Erhebungen ſtraften aber ihre Angaben Lüge. Das udwigshafener Kriegsunterſtützungsamt wollte ſie im vorigen Spätjahr im Krankenhaus zur Röntgenaſſiſtentin ausbilden laſſen. Sie brachte aber bald Schwätzereien über einen Arzt und einen Patienten auf, daß man ſie entlaſſen mußte. 5 Auf der Röntgenſtation hatte ſie auch den 25 Jahre alten Bank⸗ beamten Richard Köhler, kennen gelernt, der ſich hatte röntzen laſſen. Sie beſtellte ihn zum Stelldichein und die beiden wurden raſch intim. Sie machte, um ihn zu einem Heiratsverſprechen zu bringen, Aufſchneidereien über ihre Verhältniſſe. Sie habe 20 000 rade Linie, ſo gerade wie die Speerſtange, die er in ſeiner behand⸗ 8 Rechten hält und am ſchaufelbreiten Steigbügel aufgeſtemmt ſat. Sein Biſier iſt offen; die ſchwarz umbuſchten Brauen ſprühen vor Daſeinskraft; der Schnurrbart iſt feucht von Atem und Tau, die Naſe kühn und gerade, der Mund ſchmal und feſt. Manchmal wendet er Kopf und Helmbuſch hinüber zu der Dame; ſie fühlt ſeinen Falkenblick und antwortet ebenſo* beredt. Beide ſprechen nicht mit Worten, aber ein kühnes Lachen zuckt über ihre Züge und ruft dem Nachbarn Grüße zu. Furcht hat in dieſen Seelen keinen Platz. Beide ſchauen dann wieder hart und herriſch gradaus, über die Mähnen der Pferde hinüber, in das un⸗ bekannte und dennoch wohlbekannte Land der Zukunft. Denn ſie nehmen ihren Mut und ihre Stärke mit, wohin ſie auch reiten. Was hält die Reiterin, die eine hohe, goldbeſetzte, ſchleier⸗ umwehte Frauenhaube trägt, mit ſo gleichmäßiger Feſtigkeit in den gefalteten Ecken des Mantels? Oefter noch als zum Gatten neigt — den Blick zu dieſem Bündel, das ſo ſorgſam von ihrem linken rm gehegt und geherzt wird. Sie iſt eine unvergleichliche Reiterin. Frauenhaft auf dem breiten Sattel ſitzend, lenkt ſie kaum merkbar das ſprühende Roß, ſtolz iſt ihr Sitzen und aufrecht. Ob Galopp oder Trab: ihr Kind hält ſie mit gleichmäßiger Sicherheit. Auch bei ihr ſtreben Naſe, Kinn und Stirn des erhobenen Angeſichtes in die rade Linie. Die Mütter dieſes Geſchlechtes haben ſich an den Nuten des Hochwoldes eine Augenweide genommen, als ſie ſich inder erſehnten. Dieſe Augen ſuchen aus Naturdrang die Um⸗ gebung der Sonne. Verſuchte man ſe Nackenlinie zu beugen 5 brechen, ſo wären auch die Menſchen ſelber gebrochen und en et Halt! Ein Stimmchen dringt unter dem Mantel hervor. Der längſt unruhige Kleine verlangt gebieteriſch die Mutterbruſt. Die Verfolger ſind hinter ihnen, aber beide zügeln die Pferde und halten an, ruhig und ſi in jeder ihrer Bewegungen. Der Ritter ſpäht umher. Dort iſt eine Felſenmaſſe, die im Halbkreis Schirm gibt. Ein knorriger, vom Wind verbogener Buchbaum wuchtet daneben. In dieſer Niſche auf weichem Waldmoos nimm deinen Sitz, junge Mutter, ſtille dein Kind! Dein Gatte hält Wache. Mit kurzem Ruck kehrt er ſein Pferd um, dem noch unſichtbaren Feinde zu. Klirrend fällt das Viſier; der Schild ſitzt am Arm; der Stachelſpeer wächſt wagrecht unter dem Arm hervor. Inzwiſchen ſteigt die Mutter vorſichtig ab und läßt ſich zwiſchen Gras und Stauden nieder. Das Kind ſchreit mit aller Kraft. Die ſtarke und ruhige Tochter der Burgen und Berge wird nicht un⸗ geduldig. Spräche ſie, man vernähme eine tiefe, hallende Stimme, wobei die Muskeln ihres Halſes vorquellen würden. Alles an ihr hat einen Zug ins Große und Kühne, ſelbſt jetzt noch, wo ſich ein zartes Lächeln über ihr Geſicht zu verbreiten beginnt. Sie hat das lebendige Bündel auf den Knien ausgepackt, ſie neſtelt an ihrem Buſengewand— und der Wald wird ſtill Sonnenſchein fließt über das heilige Bild; der Hochwald ſteht in göttlichem Mittagsfrieden. Ein Ritter, ganz in hartes Eiſen ge⸗ 2 65 Sandweg; eine Mutter, ganz Güte und Weich⸗ heit, ſtillt ihr Kind. 8 Jetzt durchbrechen Stimmen die köſtliche Stille. Wüſte Stim⸗ men machen ſich heran wie ein hungriger, ſuchender Waldwind ſte Hie wieder aus, ſie ſchwellen an, ſie ſchallen verworren herüber. ie Verfolger! Die Frau ſchaut von ihrem immerzu trinkenden Kinde auf und ſchaut feſt ihren Gatten an, durch den die Außenwelt hindurch muß, um zu ihr zu gelangen. Das Pferd des Ritters bewegt horchend die Ohren. Er aber wirft nur kurz und kühl das Wort hin:„Bleib nur!“ Und er reitet vollends hinaus, mitten auf den Weg. Auf engem Rennſtieg, zwiſcken Hecken und Urwald, brauſt der verfolgende Troß heran. Der Mut dieſer Meute beſtand in gegen⸗ ſeitiger Ermunterung. Der Feind floh, der Feind war alſo feig. Sie prahlten, was ſie mit dem Eingeholten beginnen würden; einige führten den Geſangenen in ihrer vorauseilenden Phantaſie an Stricken durch die Bauernhöfe der Täler; andere hieben ihn gleich auf der Höhe kurz und klein und ließen ihn am Wege liegen. Und jezt—— jetzt hält er da lebendig vor ihnen, unbeweglich, mitten auf dem Weg, in Eiſen gehüllt, mit Schild und unheimlich angriffs⸗ bereitem Speer! Sie prallen zurück, völlig verblüfft und faſſungslos über eine ſo unerhörte Kühnheit. Endlich löſt ſich aus dem wirreg, beratenden, gaffenden Durch⸗ einander die Geſtalt des Führers. Er reitet vor und entfaltet ſeine Kunſt: ſeine Kunſt zu prahlen, zu ſchimpfen und zu drohen. Er tötet den Ritter mit Worten; er beweiſt ihm unbarmherzig, daß nunmehr er und ſein Weib verloren und vernichtet ſeien—— Da, ein Spornſtoß des Ritters, ein Vorwärtsſprung des turniergeübten Roſſes, ein Lanzenkrach— und der Redner ſiegt zerſchmettert am Boden! Die Schar der anderen brüllt guf, drüngt ſich in erſchrockenem Getümmel zurück; ihr Maſſenmut geht unter in einer ebenſo einſtimmigen Maſſenangſt. Raſch erhebt ſich die Frau, wickelt den befriedigten Sohn und Erben ſa ausgezeichneten Mutes mit zwei, drei Jriffen in den Man⸗ ..— ———— —— 8FEF—TTTTT—————————— „„„ lieh ſte ſich nach und nach über 300 Mark. 4. Seite. Nr. 176. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.] Dienstag, den 18. April. — Mark Vermögen und bekomme, wenn ſie ſich verheirate, da ihr Mann Leutnant geweſen ſet, 15 000 Mark Abfindung auf ihre Rente. Köhler löſte deshalb ein Vochältnis mit einer Dame in Köln, die anſcheinend nicht ganz ſo günſtig geſtellt war. Die Neigung, ſich als mehr auszugeben, als ſie war, trat bei der Angeſchuldigten überall bervor. Ihren Mann hatte ſie zum Diplom⸗Ingenieur befördert. Ihrer letzten Vermieterin, einer Frau Fiſcher, der ſie zwei Monate ſchuldig blieb, ſtellte ſie ſich als Aſſiſtenzärztin vor, baute dann- aber über die Röntgenaſſiſtentin bis zur Inſpektorin ab. Von Köhler Dieſer brach mit ihr, als nuch bei ihm Erhebungen wigen ihres leichten Lebens gemacht murden. So war ſie in einen Kuppeleiprozeß in Ludwigshafen ver⸗ wuükeſt. Sie verleumdete dabei einen Polizeibeamten mit dem Erfolge daß ſie zu 14 Togen Gefängnis verurteilt wurde. Köhler ſchrieb ihr zwei Abſagebriefe. Mit 20 Mark, die ſie von ihm lieh, kaufts ſie alsdann einer Revolver und drohte ihni, daß ſie ihn tot⸗ ſchießen werde. Auf einen Tag verſöhnte ſich dann der junge Mann wieder mit ihr, ſagte ihr aber dann, er könne mit ſeinem jetzigen Gehalt 3000 Mark) nicht heirgten, er müſſe noch warten; er wolle ihr aher ein guter Freund bleiben. Einen Drohbrief, daß ſie ihn aus ſeinem Geſchäfte bringe, ſchickte er zurück mit dem Vermerk, er wiſſe, was er zu tun habe. Auch am Telephon war er für ſie nicht mehr zu ſprechen. Dann kam die Tat. Als ſie ſchoß, hirte eine Straßenbahnſchaffnerin ſie rufen:„Köhler, der Tag der Rachge iſt da!“ Nach der Tat ſagte ſie:„Schade, daß ich nicht beſſer getroffen habe.“ Zu dem Kriminalbeamten Hug, der ſie verhaftete, bemerkte ſie allerdings auch, ſie wäre gerne mit ihm geſtorben. Der Bezirksarzt, Medizinalrat Dr. Zix, erſtattete ein Gut⸗ achten über ihre Geiſtesverfaſſung. Er ſagte, daß ſie hyſteriſch, aber zurechnungsſähig ſei. Aus ihrer hyſteriſchen Veranlagung ergebe ſich auch ihr Größenwahn und der Tiefſtand ihrer Moral. Die Ver⸗ teidigung trat für die Beſahung einer auf verſuchten Tot⸗ ſchlag gerichteten Schuldfrage und die Gewährung mildernder Uniſtände ein In dieſem Sinne fiel auch der Spruch der Ge⸗ ſchworenen. Das Urteil lautete ſodann auf 4 Jahre Gefäng⸗ nis, abzüglich drei Monate der Unterſuchungshaft. Als ſtraf⸗ ſchärfend wurde in Betracht gezogen, daß die Angeklagte ſeit langem ſich einem unſittlichen Lebenswandel ergeben, dem Männerfang ob⸗ gelegen und die Männer durch Drohungen und andere verwerfliche Mittel feſtzuhalten verſucht habe. Als ſtrafmildernd wurde der Einfluß einer krankhaften Versnlagung und weiter berückſichtigt, daß ſie bis jetzt nur unerheblich vorbeſtraft war. Als die Angeklagte die Strafe vernahm, brach ſie ohnmächtig zuſammen. ——— Splelplan des froßh. Hof- u. National-Theaters Mannhelm Hof-Theater Neues Theater 18. Aprui 10, Einneits- Der Liebestranuk Ufee en Befer Bienstag] Vorstellung Aufang 7% Unr Pie ee F. April 10, Volks- Der Füächer Mittwochf vorstellung Aufang 7½ Unhr 18. April Abonnement C Carmen Donnerstag] Hohe Preise Aufang 7 Unr 19. April Außer Abonn Jesamigastsp. d. Neuen reitaz] Mittere Frese Ple Neralle, 4ul. J Wr. 20. April Abonnement]I Nobert und Bertram Samstag Mittlere Preise Anfang 7 Unr . April Auser Abonn. Tannhäuser Sonntag Hobe Preise Anfang 6 Uhr aere vergnügungen. Mannheimer Künſtler⸗Theater„Apolls“. Heute Dienstag 5„Der fidele Bauer“ zum letzten Male in Szene. Morgen ittwoch und Donnerstag wird nochmals„Prinzeſſin vom Nil“ gegeben. Am Samstag erfolgt die Erſtaufführung der Operette Diebe im Schnee von Dr. Ralf Benaßzky. Die weibliche Hauptrolle iſt Frl. Sturm anvertraut, die vom vertraglichen Ur⸗ laub wieder zurück iſt. Die männliche Hauptrolle hat Herr Roit⸗ ner. Die übrigen Hauptrollen ſind beſetzt mit den Damen König, Förner und Brenken, den Herren Brönner, Fricke und Scheyer. —— Leitung hat Herr Langfritz, Spielleitung Herr Kreiſchmer. Die Vahlrechtsvorlage. Vor der 2. Leſung. m. Köln, 16. April.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Voltszeitung“ ſchreibt gur Wahlrechtsvorlage, letztere werde am 80. April im Plenum des Abgeordnetenhauſes zur zweiten Leſung kommen. Am 23. April wird das Zentrum dieſerhalh zuſammen⸗ treten. Kenner der parlamentariſchen Verhältniſſe beurteilen die Lage ernſt. Die Freikonſervativen in übergroßer Mehrheit und die Nationnlliberalen in anſehnlicher Stärke haben ſich augenſchein⸗ lich zu einem feſten Kartell vereinigt, um unbekümmert um die —5* die Wahlrechtsvorlage abzulehnen. Jedenfalls wird in der zweiten Leſung die Vorlage abgelehnt werden. Es wird, falls die Regierung es zur Abſtimmung in der dritten Leſung kommen laſſen wird, nun darauf ankommen, oßb ſie in Verhand⸗ lungen mit den Parteien eine Einigung, die ihr annehmbar er⸗ ſcheint, erzielt, oder ob die Dinge 1 weiter treiben wie bisher. Alsdann dürfte auch in dritter Leſung die Vorlage abgelehnt und ein Wahlkampf heraufbeſchworen werden, wie ihn Preu⸗ hen noch nicht geſehen hat. Bezüglich der Il des Zentrums erklärt das Blatt, dieſes werde auch bei der letzten Abſtimmung geſchloſſen auf⸗ M— tel, ſpringt auf— und noch mit halboffener Bruſt und noch mit vor⸗ gehaltenem Schild und Speer ſetzen in toſendem Galopp die Flücht⸗ linge den Ritt fort, waldhinab, ſüdwärts. Spät erſt bricht der Held das Schweigen und lacht unter noch 796215 enem Helm laut auf. Er wirft den Schild auf den Rücken, tößt das Viſier auseinander und ruft lachend:„Wie der Schenk aus dem Sattel flog! Das blöde 1. Mitten im Wort! Ein Schimpfwort ſollt es werden— a 4l Das ward ſein Tod!“ Stolz ſah er ſein Weib an, ſtolz⸗ innig erwiderte ſie den tiefen Blick. Dank und Liebe flammten aus ihrem Auge, das ſich von ihrem Gatten in raſcher Gedankenfolge zum Kinde ſenkte. Dann derlor ſich der Frauenblick träumeriſch ins Weite mit einem eigen⸗ tümlichen Lächeln ſeliger Befriedigung und ſcheuer Erwartung ferneren Glücke⸗. Das war der Mann, von dem ſie geträumt, als Puppen ſpielte. Das iſt der Mann mit dem ſie nun in die ganze Erde reiten wird bis ans Ende der Welt. —— Nus dem Mannheimer Kunſtleben. Theaternachrichi. Box der heutigen Vorſtellung wird ein 5 8„Kriegs⸗ anleihe“ von Lerſch von Fritz Alberti geſprochen. Oieder ⸗ und Duettenabend Erler—Schnaudt—Oiſa Brechter. Wir verweiſen auf den heute Dienstag, den 16. April, abends 8 Uhr, im Kaſinoſaal ſtattfindenden Lieder⸗ und Duettenabend von Anna Erler—Schnaudt und Liſa Brechter. Schluß-⸗Borlrag in dee Akademis für Jedermann. Wegen der Erſtaufführung der„Koralle“ von Georg Kaiſer im er wird der letzte Vortrag Dr. Hartlaubs im men der leſungsreihe„Die Kunſt der Gotik“ auf Donnerstag, den 18. April, abends 871 Uhr, verlegt. Thema:„Kirchliche und bürger⸗ liche Baukunſt der Spätgotit“. Floniſtiſche Ortsgruppe Maunheim. Heute veranſtaltet die Jioniſtiſche Ortsgruppe in der Loge 4, 12 einen Portragsabend, betitelt: Die Juden in der jung⸗ deutſchen Literatur. Einführende Worte Luiſe Treu. Re⸗ en Hanna Bodenheimer und Max Grünberg. Die e noch mit reuen über treten zönnen. Man glaube, daß die Regierung ſofort nach der zweiten Leſung ihre bisherige paſſive Haltung aufgeben und zu einer vollbewußten klaren Verhandlung mit den einzelnen Parteien ſchreiten werde. Das Zentrum hat unzweideutig bekundet, welchen überragenden Wert die Partei auf genügende kulturelle⸗Sicherun⸗ gen im Geſetze legt. —— Engliſche Irreführung in der Schiffsraumfrage. Berlin, 15. April.(WTB. Amtlich.) Aus der engliſchen Preſſe wird ber Wortlaut eines engliſchen Weißhuches bekannt, das ſich mit der Schiffsraumfrage beſchäſtigt und dabei Zahlen über die Kriegsverluſte und natürlichen Abgänge der eng⸗ liſchen und der Welthandelsflotte gibt und gegen dieſe Verluſtzahlen die Zugänge an Schiffsraum aufrechnet. Die Verluſtziffern, die hier zum erſten Male amtlich in Bruttoregiſtertonnen angegeben werden, ſind wiederum nicht einwandfrei. Der zwiſchen den hier vorliegen⸗ den Angaben und den deutſchen Verſenkungsziffern beſtehende Unter⸗ ſchied erklärt ſich daraus, daß die engliſche Statiſtik von einer ganz anderen Vorausſetzung ausgeht als die deutſche. Die deutſche Sta⸗ tiſtik gibt eine Zuſammenſtellung aller Verluſte der feindlichen und der neutralen Handelsflotten, die durch kriegeriſche Maßnahmen der Mittelmächte entſtanden ſind. Die engliſche Statiſtik ſchließt den⸗ jenigen Teil des England zur Verfügung ſtehenden Schiffsraums aus, der für militäriſche Zwecke in Fahrt geſetzt iſt, vielleicht unter Auslaſſung einiger geringſügiger Poſten. Dieſer Teil des Schiffs⸗ raumes iſt aber, wie bekannt, ſehr erheblich Außerdem muß die Ein⸗ ſchätzung der Verluſte, die gerade dieſer Teil erleidet, berückſichtigt werden, daß er faſt ausſchließlich im Sperrgebiet fährt und infolge⸗ deſſen den Angrifſen deutſcher Seeſtreitkräfte im höchſten Maße aus⸗ geſetzt iſt. 4 Die engliſchen Verluſtziffern beziehen ſich alſo in der Hauptſache Uur auf die der bürgerlichen Verſorgung dienenden Schiffsräume. Hierin liegt der Verſuch einer erneuren Irreführung. Inwieweit die engliſchen Verluſtangaben für dieſen Teil der eng⸗ liſchen und der Welthandelsflotte ſtimmen, kann deutſcherſeits nicht nachgeprüft werden, da unſere Seeſtreitträfte nicht feſtſtellen können, welche der verſenkten Schiffe zu den von der engliſchen Statiſtik er⸗ faßten oder zu den nicht berückſichtigten Gruppen gehören. Auth gegenüber der Darſtellung der engliſchen Weißbücher kann nur immer teieder auf die in Deutſchland allgemein dekannten Verluſt⸗ angaben im„Dally Freight Regiſter“ und in der amerikaniſchen Zeiiſchrift„Public Ledger“ veröffentlichten Angaben des Leiters des engliſchen Sthiffahrtsamtes, Sir Joſeph Maclap, verwieſen merden, die mit den deutſchen Verſenkungsziffern faſt vollkommen uͤbereinſtimmen. Außerdem dürfte es genügen, einige wenige Urteile der eng⸗ liſchen Preſſe aus neueſter Zeit über die Zuverläſſigkeit ſelbſt der amtlichen engliſchen Verluſtangaben anzuführen. So ſchreibt„Journal of Commerce“ vom 22. März 918:„Die Art, wie wir von der Angabe nach Schi za r zur Angabe in Regiſtertonnen geſagt werden, von der Angabe in Brutto⸗ Angabe in Ladegewichtstonnen, von der Darſtellung der wirklichen der mit dem Weſßbuch zuſammenhängenden Feſtſtellung des erſten Lords der engliſchen Admiralität über das verhältnismäßig geringe Ergebnis des U⸗Bootkrieges bemerkt die„Times“ vom 21. März: „Wenn der Feind in den 3 Jahrn nicht mehr Verluſte verurſachen konnte, wird die Zeit lenge dauern, bevor er wirkſam den Seeverkehr ſtellung in Vergleichen, ausgedrückt in Prozenten, die ſich wiederum auf eine andere Gruppe von Tatſachen und Zahlen beziehen, läßt einen wirklich darüber im Zweifel, ob man mit Winkeladvokaten oder Staatsmännern zu tun hat.“— Im Anſchluß an die Widergabe der Erde lahmlegen kann. Dieſe Schlußfolgerung iſt indeſſen irrig. Mehrere andere Betrachtungen müſſen noch angeſtellt werden. Die eine iſt, daß die Verluſte nicht die Geſamtverminderung des Schiffs⸗ der Schiffe zugerechnet werden, die für rein militäriſche Zwecke— Transporte, Hoſpitalſchiffe und dergleichen Mgebraucht werden. Wir wiſſen nicht, wleviel Handelsſchiffe für dieſe Zwecke abgezogen ſind, aber die Zahl, die da den Verbandsflotten— beſonders der bri⸗ tiſchen— entzogen wird, iſt gewiß ſehr hoch. Die Atiſe in Eugland. LVondon, 15. April.„Mancheſter Guardian“,„Daily News“ und „Daily Chronicle“ melden, daß ſich die Kriſis innerhalb ber Re⸗ —— verſchärft habe, und daß es vor allen Dingen der Ar⸗ eiterminiſter Barnes iſt, der ſogar dem Kriegskabinett angehört, ſtimmt iſt. „Daily News“ berichtet:„Reuter ſieht die Nachricht als ſo wichtig an, baß er ſie int Ausland weitergibt, daß der parlamentariſche Aus⸗ ſchuß, der Außſchuß des Gewerkſchaftskongreſſes und der Zentral⸗ ausſchuß die Miniſter der Arbeiterpartei aufſordern werden, aus der Regierung auszutreten. Es würde dies den Sturz ber Regierung bedeuten. Bei dem Longreß der Arbeiterpartet in Mancheſter hatte der Vorſchlag Ramſay Macdonalds, die Arbeiterminiſter ſollten die Regierung verlaſſen, nur 200 000 Stimmen erringen können. Bei der letzten Konferenz in Nottingham jedoch hatten elwa 800 000 Arbeiter dafür geſtimmt, daß die Arbeiterminiſter die Reglerung verlaſſen ſoll⸗ ten, unbd dieſer Beſchluß war gefaßt worhen, trotzdem Henderſon da⸗ vor gewarnt hatte, jetzt ſchon die Regierung zu ſtürzen, da dann die Wahlen bei einer Auflöſung des Unterhauſes auf Grund der alten Wählerliſten ſtattfinden müßten, was für die Arbeiterpartei äußerſt nachteilig ſei. Die neuen Wählerliſten ſind jedoch erſt im Juni fertig⸗ 2175 ſo daß es immer noch fraglich iſt, ob ſich die Arbeiterminiſter jetzt ſchon zu dieſem ſchweren Schyitt entſchließen würden. Immerhin iſt es auffallend, mit welchen Einzelheiten die geſamte liberale Preſſe nunmehr von der eruſten Lage fſoricht, dle ſſch für die Regierung in den letzten Tagen entwickelte.„Mancheſter Guardlan“ ſagt, es ſet keinem Zweifel unterworfen, daß die Lage der liberalen Miniſter und der Arbeiterminiſter äußerſt ſchwierig geworden ſei, da ſie ſich gäng⸗ lich von der Auffaſſung ihrer eigenen Partei getrennt fühen. Soviel iſt klar, daß die nächſten Tage eine Entſcheidung bringen wer⸗ den, ob das Kabinett Lloyd George an der Regterung bleiben wird oder nicht, denn ohne die Beteiligung der Arbeiterminiſter iſt es kaum abzuſehen, wie Lloyd George ſich an der Regierung halten könnte. Letzte Meloͤungen. Die Große Schlacht in Fraukreich. Der deutſche Vormarſch noch nicht aufgehallen. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 16. April.(Pr.⸗Tel. g..) Die Züricher Poſt berichtet: Haig vermochte den deut⸗ ſchen Vormarſch durch die Rüͤckzugslinien der Ppern⸗ ſtellung noch nicht aufzuhalten. Die drohende Um⸗ gehung des ſtrategiſch⸗wichtigen Waldes von Nieppe bleibt be⸗ ſtehen und rechts anſchließend ſteht der deutſche Angriff un⸗ mittelbar vor den wichtigen, das ganze Pperngebiet beherr⸗ ſchenden Kemmel⸗Stellungen. Haigs Hilferuſe. 5 e. Bon der ſchweizeriſchen Grenze, 16. April.(Pr.⸗Tel. g..) Schweizer Blättermeldungen zufolge hot Marſchall Haig um 9 5 870 Entſendung von Hilfskräften nach der britiſchen Nordfront nachgeſucht. An den Lys⸗Brücken und bei Bethune treffen eiligſt auch aus dem Mutterlande des Marſchalls French abgeſandte engliſche Reſerven ein. Engliſche Berichte laſſen erkennen, daß das britiſche Oberkom⸗ mando unter allen Umſtänden die drohende Durchbrechung der britiſchen Nordfront verhindern will. Mißtrauen gegen die franzöſiſchen und engliſchen Heeresberichte. c. Von der welche um 8 Uhr beginnt, iſt auch Nichtmitgliedern 24————— Grenze, 16. April.(Pr.⸗Tel. g. K. Die Schweizer chen⸗Information meldet aus Paris: In regiſtertonnen zur Angabe in Nettoregiſtertonnen und weiter zur Ergebniſſe durch die Anführung von Tatſachen und Zahlen zur Dar⸗ raumes für Handelszwecke darſtellen, ihnen muß noch die Zahl der über die Haltung des konſervatinen Flügels der Regierung ver⸗ der„Humanits“ wendet ſich der Kammerdeputierte Renau⸗ del in ſcharfer Weiſe gegen die amtlichen franzbd“ ſiſchen Heeresberichte, die immer nur die h Wahrheit ſagten und manches verſchweigen. Gleiche Klagen werden in London gegen die amt⸗ lichen engliſchen Berichte geführt. Franzöſiſche Jurückhaltung. c. Bon der ſchweizeriſchen Grenze, 16. April.(Pr.⸗Tel. g. K) Die Züricher Poſt meldet: Der geſtrige Havaskommentar zei in der Beurteilung der Lage eine ganz auffallende Zu⸗ rückhaltung. Die Erfolge der urſprünglich nur als Ab⸗ lenkungsaktion gedachten deutſchen Untkternehmungz an der britiſchen Nocdfront ſeien überraſchend gemeſen. Der Hauptgrund des deutſchen Erfolges, ſo meint Havas, ſei wohl in einer durchaus unrichtigen der ganzen deutſchen Angriffslinie zu ſuchen, woran die engliſche Führung die Schuld trage, die offenbar die Anſammlung der deutſchen Streitkräfte allzu einſeitig auf Amiens vermutet hatte. Der Erbauer der Jerngeſchütze. IBerlin, 16. April.(Von unſerem Berliner Büro) Der Erbauer der Ferngeſchütze iſt, wie die„Rheiniſ h⸗Weſtfäl⸗ Zeitung“ meldet, Profeſſor Dr. Fritz Rauſen erger, Direktor der Kruppſchen artilleriſtiſchen Abteilung, welcher auch die 42 Zentimeter⸗Mörſer entworfen hat. „Wenigſtens die amerikaniſche Flagge.“ c. Von der ſchwelzeriſchen Grenze, 16. April.(Pr.⸗Tel. g..) Das„Berner Tagblatt“ meldet von beſonderer Seite aus Paris: Ein Telegramm des Kriegskorreſpondenten des New⸗ vork Herald an der italieniſchen Front fordert die ſofor⸗ tige Entſendung amerikaniſcher Soldaten für Italien. Wenn es nicht viele ſein könnten, ſo möge man„wenigſtens die amerikaniſche Flagge“ ſenden, weil die Moral der italieniſchen Truppen dadurch gefeſtigt werde. Es ſei auch vom militäriſchen Standpunkt aus wichtig, daß Ame⸗ rika die äußerſte Flanke der Einheitsfront ſchützen helfe. Schzwediſch- ukrainiſche Wirlſchaftsverhandlungen. Kopenhagen, 15. April.(Pr.⸗Tel.) Wie National Tidende aus Stockholm meldet, finden zwiſchen der Ukraine und Schweden Unterhandlungen behufs Austauſch von Getreide gegen ſchwediſche landwirtſchaftliche Maſchinen ſtatt. 8 Rumänien. Bukareſt, 15. April.(WTB. Nichtamtlich.) Geſtern ſind Miniſterpräſident Marghiloman und Miniſter des Aeußern Arion aus Jaſſy hierher zurückgekehrt. „Berwirrung in den Reihen der Alllierten.“ c. Von der ſchwelzeriſchen Grenze, 18. April.(Pr.⸗Tel. g..) Die„Newyork Tribuna“ ſchreibt am 10. April, die Enthüllun⸗ gen des Grafen Czernin hatten Verwirrun gin die Reihen der Alliierten getragen und auch der Minderheit des Kon⸗ greſſes gegen eine jahrelange Fortſetzung des Krieges einen neuen Impuls gegeben. Holländiſches Ausfuhrverbol. Rolterdam, 15. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nieuwe Rat; terdamſche Courant erfährt, daß drei Schiffsgeleitzüge nach England heute abgefertigt werden ſollten. Die Zollbehörden verweigerten aber wegen eines neuen Ausfuhrver“ bots für Lebensmittel die Ausklarierung der Schiffe. Streik in Amerika. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 16. April.(Pr.⸗Tel. g..) Einer Genfer Meldung zufolge ſind die Transportarbeiter und die Hafenarbeiter der Vereinigten Staaten in eine all⸗ gemeine Streikbewegung eingetreten. Handel und Industrie. „Die Regelaug der I1o0ISer Weinpreise scheint nach zwischen der Regi„dem Weinbau und Wein handel schwebenden Verhandlungen, welche zu mehrtägigen Be⸗ ratungen in Würzburg führten, die bayerische Regierung in die Hand nehmen zu wollen. Sicherem Vernehmen nach verlautet, daß wWalrrscheinlich als Grundlage für den zu erwartenden Jahrgang der 1917er Herbstpreis benutzt und dem Großhandel bis zu 30, dem Kleinhandel bis zu 50% Zuschlag zugebilligt werden s0ll. 80 Wicherung der Auslandeforderungen. Die Vereinigung südw/estdeutscher Handelskammern befaßte sich in ihrer jüngsten Tagung, über die an anderer Stelle berichtet Wird, mit der Frage der Siche der Auslaudsforderungen. Den Bericht ersſattete der Syndikus der Handelskammer Franldurt 4. M. Die Vereinigung hat mit lebhaftem Bedauern davon Kenntnis onmen, daß die Interessen der deutschen Auslandsgläubiger in den beiden Friedensverträgen von Brest-Litowsk mit Rußland umd der Ukraine nicht genügend wahrgenommen worden sind. Sie ist der Ansicht, daß die bereits entstandenen und noch zu erwar⸗ tenden Schwierigkeiten nur dadurch in befriedigender Weise gelöst werden können, daß die vertragschließenden Staaten g itig die Ausfallbürgschaft für die Verpflichtungen threr Staatsangehsz- rigen ilbernehmen. Die Vereinigung bat daher in einer sofori ab- gesandten Eingabe den Reichskanzer, darauf hinwirken zu wollen, daß eine solche Vereinbarung noch nachträglich mit der russischen und der ukrainischen Reglerung getroffſen wird, und daß sie jedenfalls als Bestandteil in die Zulclinftigen Friedensverträge auf- genommen wird, weil soust zu befürchten ist, daß der deutschè Kauf- mann nicht mit der nötigen Zuversicht an die Betäfigung im Aus⸗ land herantreten und damit der Wiederaufbau unseres Welthandels schweren Schaden erleiden wird. UKUHAhrr———————————————————— Wasserstandsbeobachtungen im Monat Aprill. Pogsletatlon vom Datum Rhein 1. J2 J13 J14. 16. erkunges Huningen“).8.78 170 10—.4.0 Abends d Obr Kehl 25„„„„ 174.11 209 205 25 20 Hachm. 2 Ub/ nu 90.63.52.58 2..34 Nuohm 2 Uhr Nannheln„„„„„.40.710—.71 0.38 Forgens 7 Ubr Raiaannr 40(6 d.7 Fes ſa ubr Kaubbbb 157.75.74 Votm. 2 Uhz, KG[la„„463„.0ʃ.13 Nachm. 2 Ur vom Neckar: Mannhem 42892.74.90.62.70.88 Voerm. Une Hollbronn..7.38 d08 d..0.0 Verm. 7. Uir Bed.-- 4 Wetter-Aussichten für mehrere Tage im Voraus. Cr..) Unbefugter Rachdruck wWird gerlohillch vertolg“ 14. April: Heiter,. Wolken, nachits kühl. 18. April: Wolkig mit Sonne, an m. 19. April: Kaum verändert, strichweise Ne, 20. April: Wolkig, teile Soune, strichweise aemlich E * „r E— o e —— rrak e —3 Dienstag, den 16. April 1918. Mannheimer General⸗Anzeiger.(Mittags⸗Ausgabe.) — Kr. W. 3 G An dem alten Gemäuer, wo die Leiche des Bankdirektors ge⸗ 7 legen hatte, machte er keine kleine Station. Die Sache ging ihn zwar dienſtlich nichts an, aber das Intereſſe des Polizeibeamten war doch groß genug, daß er einige Minr uten opfern wollte, und ioman von Frfedrich Jacobſen. außerdem war der Plat wirklich ſo wüft und unheimlich, daß die 36 Gteg Phantaſie unwillkürlich rege (Fortſetzung.) Man konnte ſich f Das Siegel an der Tür fand ſich vollkommen unverletzt, und. zwiſchen dem Täter und ſe ſtattgefunden hatte: es iſt er Wachtmeiſter machte die ſpöttiſche Bemertung daß die Geiſter dunkel genug, daß man keinen Ze zu fürchten braucht, und inen mordsmäßigen Reſpekt vor der Poligel bätten. Dann]die Sommernacht gibt dennoch⸗ binreichend Licht, um ein gegen⸗ löſte er die Marke ab und ging mit Jens Bagge in das Haus. Die ſeitiges Erkennen zu ermöglichen. Vi telleeh war ein Wonmechſel Frau war nicht zu bewegen, ſich den Männern anzuſchließen. vorausgegangen, der 17 in der jähen Tat— möglicher⸗ Von Zimmer zu Zimmer ſchritten ſie, und überoll traten ihnen weiſe aber hatte Doktor Lührs ſich hinter den Mauerreſten verſteckt, 5 3 5 um ſeinem Nebenduhler aufzulauern. Die zweite Annahme war jene Spuren entgegen, die auf eine haſtige, fluchtartige Abreiſe hin⸗ ßlich, abe e Lage der Leiche entſprach ihr beſſer, und dann 4153 fenſte 0 ſch 1— 5 1 aufgezogene Schubladen, ver. 15 i 0 chlag ſondern 90 richtiger Mord begangen treute Kleiber und ſchiefgerückte Mübel. ne 5 875 Der Wachtmeiſter lächelte.„Die Herrſchaften haben es ver⸗ 5 en ein gede das Teld zu rüumen, Aber ein bißchen mehr 95 Shatepee une eee 8 Saeds Ingeborg doch machen können, bevor ſie 9 rr Gegners, dieſe haarſcharfe, ſpitze Klinge, mußte raſch „Sie hat ſich eben gegraut,“ ſagte Bagge. 325 51 achtend den f gent⸗ Zuletzt kamen ſie in das Schlafzimmer der Eheleute. 5 70 75 15 088 45 5* Aun hier herrſchte dieſelbe Unordnung wie überall. 5 ie 255 I10 3 150 er Nle ſich an Niaani 1 7 5 en 3 485 Allte 19 75 4 e—— 225 eeee dieſer Ablagerungsſtelle unnäzer Gegenſtärde entledigten. 5i den Sie das ſo merkwürdig, Bagge?“ Da lagen einige verroſtete zſen, ein Past, Schuhe Der ſchlichte Mann ſchüttelte den Kopf. Er konnte ſi ich nicht ſo ohne Sohlen, das Geſtell eines Regenſchirms und ähnlicher Plunder. recht ausdrücken, es fehlte ihm die Fähigkeit, aus— n logiſ Und jetzt, wo die Sonne darauf niederſchien, blinkte noch etwas Schlüſſe zu ziehen, und er ſagte nur:„Sie werden ſchon re aus dem Wuſt herauf: ein kleiner verbogener Ohrring, anſcheinend haben, Herr Wachtmeiſter. Was ich von dem Licht geſehen hab',—510 von wertloſem Metall, wie ihn gewöhnliche Leute tragen, wohl iſt wohl eine Einbildung geweſen. Am liebſten möchte ich jetzt weniger zum Zierrat wie aus vererbtenn Aberglauben. Denn ſo wieder hinaus.“ was ſoll gut für die Augen ſein. Dagegen hatte Häniſch nichts einzuwenden. So wurde das Run ſa, wo ſo m 5 lag, da konnte das auch llegen; mit der aus abermals verſchloſſen und mit einer neuen Siegelmarke ver“ Mordſache bing es ls nicht zuſammen, denn die beiden 0—5 n. Dabei blieb freilſch ein kleiner Umſtand außer acht, der][Männer, die ſich hier getroßfen hatten, krugen gewiß keine Ohrringe indeſſen in dieſer großen Einſamkeit kaum von Belang war: an der von Meſſing. Hinderſeite des weitläufigen Gebäudes hatte 32 aus irgendeiner Hüniſch ging weiter. Die Sonne ſtach allmählich, und der Alte unbekannten Urſache der eine Flügel des Küchenfenſters gelöſt undfreute ſich auf ſein kühles Bureau. ſtand nur angelehnt. Bei der ſetzigen windſtillen Witterung konnte Aber als er in die Stadt kam und an den Hafen, gerade dort, irch kein Schaden entſtehen. Wenn es aber ſehr lange dauerte, wo der große Kran gegenüber der Wirtſchaft des Krügers Andreſſen bis abermals ein Menſch dieſe Räume betrat, dann mochte inzwiſchen angebracht war, Areert ſich ſein Geſicht. vorſtellet n, wie das Zuſammentreffen — 7 der Sturm kommen und den loſen Flügel nollends aufreißen und Am Vollwerk war eine ziemliche Menſchenmenge verſammelt, pielleicht ſogar eine Glasſcheibe zertrümmern. und wo die Leute zu Haufen kommen, da gibt es meiſtens etwas Häniſch kehrte langſam nach der Stadt zurück. Den Wagen für die Polizei zu tun. hatte er fortgeſchickt, denn die Sonne ſchien ſo wunderſchön, und bei Es blinkte auch ein Poeftzeitelm. der 0n Bureauarbeit wurden die Knochen ganz ſteif, es ſchadete Der Wachtmeiſter winkte ſeinen e zu ſich heran. bauen alſo nichts, ſich die Füße mal ordentlich zu verkreten.„Was gibt es da, Peterſen— 0 Nein, Herr Wachtmeiſter, ſie haben einen au dem WMaſhar 6 holt, Tot?“ „Das ſoll wohl ſein. Der Mann bat wündeſtens ein ek Tage drinnen gelegen.“ „Kennt man ihn?“ Der Schutzmann zuckte die Schultern.„Es iſt wohl ein ſrenmder, Matroſe— wenigſtens der Kleihung nach.“ Häniſch begab ſich an das Bollwerk, und— vor der Uniform zurück. Da lag denn der Berung ſtreckt und gewährte bereits einen abſcr enen an den gedunſenen Zügen konnte man doch——5 erkennen, 5 es ſich um einen Mann in mittleren Jahren handelte. Ein paar Fiſcher hatten ihm gefunden, und ſie berichteten.— die Leiche unter einer Schiffskette feſtgekllemmt war. Sie kdune kaum hergeſchwemmt ſein, das Unglück müſſe wohl gerade an dieſer Stelle ſtaltgefunden haben. Auch der Gaſtwirt Andreſſen kam herbei und dieſe Vermutung. Er erzählte von jenem Schrei, den ſeine in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag gehört hatten, der Name der„Schnapslieſe wurde dabei genannt. „Sie muß geholt werden,“ befahl Häniſch. Die Alte wohnte in der Nähe und wurde herdei Sie beteuerte, daß ſie keinen Toten ſehen könne, am wenig einen, der im W aler gelegen habe. Aber es half ihr nichts, man führte ſie an die Leiche, und Häniſch lag ob das der Mann ſei, den 4 als vermißt angemeldet habe, und in deſſen Kiſte die goldene Uhr gefunden wurde. Die Alte aber entgegnete mit großer Entſchiedenhett:„Herr Wachtmeiſter, was der Kerl war, den ich im Logis hatte, ſo ſah er freilich verkommen aus, und ich habe mich vor ihm gefürchtet; aber ſo wüſt wie dieſer ba iſt er doch nicht geweſen, und 00 will es mit meiner Seligkelt beſchwören, daß ich dieſen Menſchen niemals ge⸗ ſehen babe. * Der Poligeikommiſſar Blanchard führte ſett einigen Tagen eim ſeltſames Daſein. Er war wie ein Menſch, den man in zwei Teile Femſten hat, und die beiden Hälften können nicht wieder daammen ommen. Am Begim der Reiſe war alles in ſhönſter Ordnung Das Ehepaar Lührs befand ſich auf dem„Delphin“, l Schiff durchquerte jetzt dermutlich den Suezkanal, während ſchlank e„Undine“ bereits die drohenden Feſt rke von Aen hinter ſich hatte und im Arabiſchen Meerbuſen 1— Die 515 immer näher, wo das Schiff die Noede van würde. Leee ſount.) Todes-Anzelge. Am 1. April 1918 hat der 82¹ votnnnt N. U. annaene beim Stabe des II. Ball. Hermann Schlosser sein Leben für das Vaterland dahingegeben. Das feindliche Geschoß raffte ihn dahin als er zur Erkeundung in die vorderste Linie ging, um seinen Kameraden Hilfe zu bringen. Er war ein tapferer Offizier, ein hilfsbereiter der bei Vor- gesetzten und Untergebenen die gleiche Hochachtung genoß. Ehre seinem Andenken Laue oberstleutnont une negimentskommandeur. Schwager und Onkel verschieden ist. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerz- liche Mitteilung, dass unser lieber, guter treubesorgter Gatte, Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Johann Stay Straßenbahnbeamter Sonntag abend nach langem, Leiden sanft MANNTHIEIM. FEUDENEIEIIM, den 16. April 1918. Dle fleftrauernd Hinterbllebenen. Die Beerdigung findet am Mittwoch müttag 4 Uhr vom Trauerhause, Feudenheim, Kirchbergstr.5, aus statt. Putz. 72 rkäxkerin gesnent. auber wacht Vertreler evenll. Dames .· 1 ien ft. 184J. unt. Its⸗ elle 98. Alaldes 6907 W eln 9098 +2. 1* 1. Ordentl. Diensimädchen ob, 1. Mat 22 Fütdense. 6. 9 rechts. Fulerbalt. Zapligf für— m. Elektr. im bedce, den 10. April 1918. Statt besonderer Anzeige! abzugebe 9984 20 und Onkel aAm 25. März fiel in treuer Pflichterfüllung im Kampfe unser lieber 5 B19 Eriez Blem Unteroff. im Inf.-Reg. 25. Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme bei dem uns so schwer be- troffenen Verluste auf diesem Wege hBerzlichen Dank. 6931 von uns geschieden ist. Freunden und Bekannten die schmerrzliche e dass mein——1 Mann, unser*VVk. guter Vater, 8 Franz Jos. Wörner Verelus- und Kassendiener N kurzer schwerer Krankheit im vollendeten 35. lebenplahr MANNTIEIM, B 2, 7, den 14. April 1918. Frau Magdalene Mörner geb. Betsche Mahagoni-Salon preiswert zu verk. Ni lbei Nut, K 2. 8. 995 n unx beſſerem Hauſe Zimmer; Küche und Zubehbr per 1. Mai oder 1. ui zu mieten geſucht. Gefl. An⸗ —j an Architert P. H. ietz, Meerlachſtraße 5. Beſſerer Herr ſuch! gut möbl. Zimmer mit Pension 56952 In tiefer Trauer: Wir alle werden diesem lieben Freund stets ein treues Andenken bewahren. Berta Rohbertz geb. Graf Ammi Wörner eeinſache bn liche K und Kinder. Fritz Nüssle. rgerliche Kost) 155 e e Mannheim, den 16. April 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 18. April, nach- bennz— aeee der Lessingschule Mannheim. Bachgtr. ö. 5 des Jaradeplatzes. Heſl. Angebete bitte zu mittags 4 Uhr statt. Tocles- Anzelge. Statt besonderer Anzeige machen wir hiermit Verwandten, Freun- den und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere gute, Iiebe Tochter, Schwester und Nichte 6950 rraulein Sophie Schucker nach langem, schweren Leiden heute früh% Uhr, im Alter von 20 Jahren, 8½ Monaten, sanft verschieden ist. MANNHETM, den 18. April 1918. Die tieftrauernden Hinterbliebenen; Famille Heinrich Schueker, Architekt, Böckstr. 5. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 18. qs. Mts., nachmittags 2¼ Uhr, von der 5 Lriedhofkapelle aus statt. Heldentod in Feindesland, Herr RKaufmann aus Mannhelm ehrendes Andenken bewahren. Für des Vaterlandes Ehre starb den August Böhler Landsturmmann Im Füsnler-Regiment No. 40. Wir werden dem Gefallenen, welchen wir als trèeuen und zuverlässigen Mitarbeiter ein richten unter U. 8. 98 ag eeeeeeee 2er Club Mannheim. Unseren verehrichen M²itgitedern machen wir die schmerzliche Mitteilung, dass nach fast 28jähriger, treuester Pflichterfüllung unser Vereinsdiener Herr Franz Wörner am 14. ds. Mts. unerwartet rasch e. storben ist. Sein Fleiss und seine Treue gichern ihm bei uns ein ehrendes Andenken. MANNHHIM, 16. April 1918. W321 5* uubeten 7— MaANNHEAN, den 15. April 1916. Dier Vorstand. ſowi 2 2 5 r Beerdi 00 ae, Ne Sack Zarlen. Verein Chemischer Fabriken 18. A 1275 3˙ Unr, eene. Been, u M1, 22. Jir. utde Gimon in Mannheim. 1 elleder an der Kri Ekapelle. eeeee Zur Regelung einer 7 15. Vormundſchaftsſache e Wili elm Glern Einzelunterricht Vrozeß wird erlobie e, Fräulein, 21 Jahre, ſehr veegere. We—ꝛ— iteres„ wünſcht für Damen) Kaa Heluizer Iit— dt ddeſeſgen in Se. og.- re, vom Kläger geſucht. Tullastraſje 25 Aurnermiese 13 pauline Gießl b. Tüagerthal bindung zu treten zwecks nterricht! Heündliche Aadd iden Mprii 29 6920 8 5 er 90 gemeinſchaftlichen Spa⸗ 75 5 Fro, Stunde, Ange Mäßiger Preis. 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Stock Zimmer No. 4 b) für die in den Vororten wohnenden Pflich⸗ tigen bei den Gemeindeſekretariaten, Zeit vom 17., 13. 25 e) für die in den Landgemeinden wohnenden Pflichtigen dei den Bürgermeiſterämtern. Geburtsſchein, Famtlienſtammbuch, Arbeits⸗ buch oder ſonſtige Ausweiſe ſind mitzubringen. Wer die Anmeldung zur Stammrolle während der vorgeſchriebenen Friſt nicht bewirkt, macht ſich krafber und hat Fretheitsſtrafe von 6 Monaten bis en zu gewärtigen. Mannheim, den 4. April 1918. Spa⁵ Der Zivilvorſitzende der Erſatzkommiſſton des Aushebuntzsbezäirks Mannheim. ges. Büchelin. — beingen wir hiermit zuröffentlichen Mannßbeim, den 8. April 1918. Das Bürgermeiſteramt: Dr. Finter. Sauter. der Monatskarten und Secenſabeſtherabeſte betr. Wegen Einführung des neuen Tarifs miiſſen andiche Monatskarten der Straßenbahn zum 1. 8erneuert werden. Die Karten derienigen—— die im Monat im von ſolchen ind, können bereits vom 28. Ayril gegen RNückgabe der alten Karte er⸗ neuert— Die in die neuen für Mai 4 ellebzten Marken haben in dieſem Falle vom 23. 1 e Gültiakeit. 2—5 * ung at haben tarifgemäß vom Ruden e Nenanfertigungen in unherm bes der Straßenbahnkaſſe, Colliniſtraße 1 und im Büro des Berkehrsvereins, in Sudwigshafen bei der Stadt⸗ kaßße, in Frieſenheim und in Mundenheim bei Geſchäftsſtelen, in Fben. öunheim der Gemeinde Einnehmerei und in der Agentur der Rhein⸗Haardtbahn⸗ em el des n ants bezw. in Ludwigshafen und Vororten mit dem Stempel der Ausgabeſtelle verſehen. Die Photo⸗ gropdie muß derart ſein, daß das Fahrperſonal die ung derſelben mit dem die Zeitkarte bemittzenden Fahrgaß erkennen kann. Die Wochenfahrſcheinheften werden Benitzer non daranf gemacht, daß am Mittwoch, den 1. Mai und— den 2. Mai, keine Wochen⸗ den 15 April 1918. Straßenbahnamt. Stammholzverſteigerung Am Freitag, den 18 d. Mts. nachmittags 1 uhr——(läßt d ie hieſige Gemeinde im Gemeindewald an Ort und Stelle nachgenanntes 105 Eichen, 3 Buchen, 14 Birken, 69 Aazien, 1 Porſe, 1 Kirſchbaum. cο 5 Hems bach, Bergſtr. 12. April. 1948. 2 Büngermeiſteramt: Manugold. Ewald. Belauntmachung. Srnſt B. Kauffmaun⸗Stf⸗ Das Zinſenerträgnis für das Jahr 1918 iſt be⸗ immm 12. Juni zu verteilen. Es ſoll dazu verwendet unbemittelten, kranken oder leidenden jungen ledigen Kaufleu⸗ ten, die im Stadtbezirk Mannheim wohndaft und Aaahaß⸗ Berſteigerung. Im Auftrage der Erben verſteigere ich aus dem Nachlaß des Herrn Oberſt⸗ leumant Carl Langsdorff am Mittwoch, 17. April 1918, vormitags 9 Uhr, anfangendimHauſehein⸗ villenſtraße 13, 3. Stock, nachſtehende Gegenſtände ntlich gegen bar an den kätig find, ohne Unter⸗ ed der Konfeſſion die ttel zum Beſuch von eiſtbietenden: Argtlich veroröneten Kur⸗ Suten a— 5— 1 2 ungsaufenthalten zu Fofa witz Seſſles Sinhte. verſchaffen S545 Tiſche, Nippliſche, Bilder; Seaneegeſe,*— nauer — e—.— 10 276685 einzureichen. Lüſter, 1 Salontiſch, 1 Säule m. Figur,1 Diwan, 1Schreibtiſch, 1 Auszieh⸗ tiſch. De Waſchkommode, Hand⸗ tuchgeſtell, Spiegel, 1 hänge, 2 Küchenſchränke, 7—— der Eruſt) Anrichte, Küchengeſchirre, Kauffmanu⸗Stiftung: Porzellan, Gläſer, Nipp⸗ non Holfander. eppiche, anduhren, eeeen. Hänge⸗ und Stehlampen, Infolge Anebens des 1Seſſel, Etagere,1Stand⸗ Herrn Wilbelm Stranb uhr, Ofenſchirme, Gas⸗ wird die non dem ſelben im Hauſe G 7, 41 betrie. haus)m. Geſtell,Figuren, bene Brillen, eee— Barometer, Tabakpfeiſen. mit ſofortiger 1 gold. Remöntoir⸗ 4 ſilb. Taſchenuhren, 9 Gewehre u. Säbdel und verſch. 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