nn 2 beit tl gebden dr. Pri Berentworgiich für den allgenteinen und Haudelstell; Chefredaktem 0 0 d Goldenbaum: für den Anzeigenteil! Anton Grieſer 8 c u. Verlag: Drukerei br. Haas Maunhelmer beneral. Aralger& m..K ſämtiich in Mannheim— Lelegramm, edße? General Anzelger Maunbeim.- Fernſprech · fin. Alt aun Maunheim: Me. 7020, 7841., 7842 78. 044, 7945 and dee Dofſcheck-onto: Hr. 2917 cudwigsbafen am Rbein Wittags⸗Ausgabe. Geneml 1918.— Nr. 217. Rngelgenpreiſez die Iſpaltige Kolonetzetle 40 Pfenm bee 2 50 Stennig. Reklamen m 2— Annahmeſchluß. müiuagbi oormittags 8¼ Uhr. Abenddlatt nachmtttags 2¼ Uhr Für au⸗ zeigen an beſtimmten Cagen. Stellen und Kusgaben wird keine Der' antwortung übernommen Sezugspreis in dtannheim und Umge, dung monatt M..— mit Bringerlohn Poſtbezug Viertell m. ehuſcht Jultellunasäebübt Bel der Bolt udgeb Mt.70 Einsel⸗kr: 10 8ʃ8 Beilagen: Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim.— Das Weltgelchehen im Bilde in moderner Kupfertiefdruck ⸗Ausführung. Engliſcher Teilangriff und franzöſiſcher Vorſtoß abgewieſen. Deutſcher Abendbericht. Berlin, 10. Mai abends.(WTB. Amilich.) Ein engliſcher Teilangriff nördlich von Alberk wurde ieſen. Ebenſo ſcheiterte ein franzöſiſcher Vorſtoß im Valde von Apremonl. der engliſche Vorſtoß vom 9. Mai. Berlin, 10. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Am 9. Mai lag Mittag heftiges Artilleriefeuer beſonders in der Gegend dormezeele, auf dem demmelgebiet und auf Daltteul: es hielt bis in die Nachtſtunden an und ließ dann nur das Kemmelgebiet lag auch nachmiktags dauernd uuter dem Feuer ſchwerer galiber. Ein Vor ſio ß, den meh⸗ dere gompagulen des Feindes füdlich des Kemmel dusführten, brach unter ſchweren Verluſten des Jeindes in unſerem Feuer zuſammen. Das Begend von Marles wurden von den Deutſchen wie baher unler ſchwerem Feuer gehalten. Die nächſte Verkeidigungslinie. VDon der ſchweizeriſchen Grenze, 11. Mai.(Pr.⸗Tel. g..) Lach Mailänder Blättermeldungen aus Paris wird die erſte nie der gemeinſamen Weſtfront nunmehr gleichmäßig mit zagliſchen und franzöſiſchen Truppen belegt. N teitt einer Pariſer Meldung des Secolo urteilen die Militär⸗ bel ker, daß die nächſte Verteidigungslinie weſtlich von Ppern operinghe liegt. schmerzliche Zugeſtändniſſe Oberſt Reßptgtoes ider die Lage an der Veſtfront. 5 einem Aufſatz der„Morning Poſt“ vom 27. April ſtä t Oberſt Repington eine Reihe bemerkenswerter Zuge⸗ andniſſe bezüglich der bisherigen und der noch zu erwarten⸗ ſtill olgen der deutſchen Offenſive. Im beſonderen fällt eine bantdweigende Anerkennung der Unmöglichkeit für den Ver⸗ merkindle belgiſche Küſte zurückzuerobern, auf, ferner eine Be⸗ an zung über die Bedeutung der Tatſache, daß die Initiative dedr Weſtfront ſich jetzt völlig in der Hand der Deutſchen die— wofür er wieder Lloyd George und ſeinem Kabinett in Schuld zuweiſt. Auch die angeblich geringen Verluſte der laſſ Verteidigung befindlichen unt d ⸗Die Leiſtungen der britiſchen Flotte bei Zeebrügge Aleidſtender, ſo meint Repington,„ſind zweifellos glänzend. daß n man darf darum doch nicht die Behauptung aufſtellen, . dieſe Operationen ſchon längſt hätten gemacht werden wi en. Wer die Verhältniſſe an der belgiſchen Küſte kennt, 18 der Admiralität keinen Vorwurf machen. Bis 1917 und under, feſtſtand, daß wir unſeren Kriegsplan vom letzten Jahr dieß in mußten, hatten wir Hoffnung, einſtmals in den Beſitz don Ogtüſte zu kommen. In dieſem Falle wären die Häfen Es wöſtende und Zeebrügge wertvolle Stützpunkte geweſen. dachen falſch geweſen, ſie zu blockieren oder unbrauchbar zu die Jetzt hat ſich die Lage geändert, und mit ihr ändert die Strategie. Deshalb ſind Vorwürfe gegen die Admira⸗ zu Zeiten Balfours und Carſons nicht angebracht. weffs habe nicht die optimiſtiſche Anſicht Bonar Laws be⸗ nir f der deutſchen Offenſtve geteilt, bevor ſie begann, weil ich dampfe das Kriegskabinett verſteht nichts von der deutſchen allde methode und weiß nichts von dem Vorteil der Ini⸗ Dieſe Initiative hat das Kriegskabinett aus der Hand eſor müſſen, weil es nicht beizeiten für Mannſchaftserſatz tigte gt hat. Ardenne, einer der beſten Militärkritiker, beſchäf⸗ Ex ulc mit dieſer Frage kürzlich im„Berliner Tageblatt“. ſein darauf hin, daß der Verteidiger nicht überall ſtark Meilen m, beſonders nicht, wenn die Front ein paar hundert Truren lang iſt. Der Angreifer hingegen kann mit überlegenen feld— und Geſchützen auf dem von ihm gewählten Schlacht⸗ Febraſcheinen. Von dieſem Vorteil macht der Feind jetzt 2l. Mäd. Es iſt ſicher, wo auch immer der Feind ſeit dem Frunde gekämpft hat, war er in der Uebermacht. Die griegst hierfür hat Ardenne auseinandergeſetzt. Aber ein t ſie binelt von Ziviliſten, das militäriſchen Rat mißachtet, Defenſid natürlich nicht begreifen. Die Anſicht, daß bei einer il ngländer will er nicht gelten Jiwil 50 Menſchen geſpart werden, iſt falſch. Die Angreiffn denken, wenn man im Schützengraben ſitzt und nicht an, w. ſt. hat man keine Verluſte; es kommt aber ganz darauf Aelege der Feind tut. Von allem Unglück, das uns in dieſem ſelmme roffen hat, iſt der Verluſt der Initiative das der neue Augriff auf Oſtende. Die ausfũhrliche deulſche Schilderung. dh der eln, 10. Mal.(W4 B. Amdich) Per zweibe ver- Wadesben Fländer. an den ihnen mit jedem Tag unbequemer lmmen. flandriſchen Uu-Bookſtützpunkt heranzu⸗ teitef kraf unſer Marinekorps ebenſo vorbe⸗ der erſie. Es war vorauszuſehen, daß die eng⸗ miralität es bei einem Verſuch nicht bewenden Die Gründe, warum diesmal nur ein An⸗ Ain Oſtende erfolgte, ſind augenblicklich noch mit ehen. Zwar wurde vor Jeebrügge gleich⸗ dem Augrifi gegen Oſiende ſlarker künſtlicher Nebel F rif E vor der Einfahrk auf und ſank, ſchwerſtes Feuer genommen, außerhalb des Jahr ⸗ Skahlwerk Jsbergues und die Schächte in der von den Engländern entwickelt, jedoch geſchah dies offenbar nur zur Ablenkung. Der Feind eröffnete am Morgen des 10. Mai um.45 Ahr von der See und vom Lande aus das FJeuer auf unſere Batterien bei Oſtende. Einige Minuten ſpäter wurde ſlarker künftlicher Nebel erzeugt. Als zwei Minu⸗ ten nach drei Uhr öſtlich Oſtende z wei g reuzer im Nebel geſichtet wurden, ſetzte ſoſort von unſeren ſchweren Bal⸗ terien gulliegendes Sperrfeuer ein, nachdem ſchon vorher Sperrfeuer vor die Einfahrt gelegt worden war. Der eine Kreuzer drehle nach Weſten ab, der andere nach Norden. Letzterer wurde dann wiederholl wieder erkennbar und jedes⸗ mal von neuem beſchoſſen. Am.34 Uhr kauchte er nochmals non allen Seiten unker waſſers. Inzwiſchen waren von unſeren Batterien verein · zelle erkennbare Ziele auf See beſchoſſen worden. Ein ſtill⸗ liegender und nicht feuernder Monitor. der offenbar außer Gefecht geſetzt war, wurde um.13 Uhr ausgemacht. Er wurde aber gleich darauf vom Feind wieder völlig eingenebelt. Der geſtrandete Kreuzer iſt nach aufgefundenen Papieren der„Bindictive“. Anſereeigenen Verluſte ſind wie bei dem erſten Unternehmen wieder erfreulich gering. Die engliſche Meldung. London, 10. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Die Admiralität teilt mit: Die Operationen, die bezweckten, die Häfen von O ſt⸗ ende und Zeebrügge zu beſchließen, wurden geſtern Abend, als der alte Kreuzer„Vindictive“ zwiſchen den Piers und quer vor dem Eingang des Oſtendehafens verſenkt wurde, mit Erfolg beendet. Nach dem Angriff auf Zeebrügge am 23. April wurde die„Vindictive“ mit Zement gefüllt und als Blockie⸗ rungsſchiff für dieſen Zweck ausgeſandt. Unſere leichten Seeſtreitkräfte ſind mit Verluſt eines Motorbootes, das beſchädigt und auf Befehl des Vizeadmirals, der es nicht in Feindeshand fallen laſſen wollte, verſenkt wurde, nach der Baſis zurückgekehrt. Unſere Verluſte ſind gering. (Mit derartigen engliſchen„Erfolgen“, die lediglich den feindlichen Beſtand an Kriegsſchiffen verringern und ſo eine erfreuliche Ergänzung zu unſerem U⸗Bootfeldzug darſtellen, dürfen wir zufrieden ſein.) Deulſchland und Holland. ¶Berlin, 11. Mai.(Von unſerem Berliner Büro.) Die neuen Abmachungen mit Holland ſtehen, wie wir hören, unmittelbar vor der Unterzeichnung. Auch die paar Förmlichkeiten, die noch zu erledigen waren, ſind nunmehr ſo gut wie geordnet. Holland und Amerika. Amſterdam, 10. Mai.(WTB. Nichtamtl.) Aus dem Haag wird gemeldet, daß der Abg. van Veen an den Miniſter des Aeußern folgende Fragen richtete: 1. Iſt es richtig, daß die amerikaniſche Regierung für die Getreidemenge, die voriges Jahr von oder im Namen der niederländiſchen Regie⸗ rung gekauft und bezahlt wurde, in niederländiſche Schiffe verladen, aber von der amerikaniſchen Regierung angefordert und wieder ausgeladen wurde, bis heute noch keine Schadens⸗ vergütung bezahlt hat? 2. Wenn nein, welchen Teil der be⸗ zahlten Kaufſumme erhielt die niederländiſche Regierung zurück und wann fand die Bezahlung ſtatt? 3. Wenn ja, welche Schritte unternahm die niederländiſche Regierung, um die Beſchlagnahme des Getreides bezahlt zu bekommen und wes⸗ halb blieben die Schritte bisher erfolglos? Die Gelreidezufuhr. Am 10. Mai.(WTB. Nichtamtlich. emeen Han⸗ dasbichemetzet aus Rotterdam: Rer Vampher J15 ldijt“ der Holland⸗Amerika⸗Linie wurde mit Proviant verſehen und wird heute Bunkerkohlen einnehmen, um morgen nach Amerika zu fahren. Es iſt eines der drei Schiffe, die im Austauſch für die drei mit Getreide für Holland kommenden Schiffe nach den Vereinigten Staaten fahren werden. Die anderen beiden Schiffe ſind die Dampfer„Delfland“ vom Lloyd und ektor“ von der Neederlandſchen Stroomboot Maatſchapij. die ebenfalls für die Ueberfahrt klar werden: dieſe drei Fauce werden im Konvoi fahren. Man ann aus alledem den Schluß ziehen, daß ſowohl mit Deutſchland als auch mit den Ententeländern eine Regelung getroffen wurde, daß die Getreidezufuhr nach Holland jetzt beginnen—— Der oſſene Brief des Generals Maurice. Die organiſierte Oppoſition. Amſterdam, 10. Mai.(WTB. Nichtamtl.) Nach einer Mel⸗ dung des„Allgemeen Handelsblad“ aus London ſchreibt der par⸗ lamentariſche Korreſpondent der Times: Vom rein parlamentari⸗ ſchen Standpunkt aus war es das Bemerkenswerteſte an der Unter⸗ hausdebatte über den Brief des Generals Maurice, daß zum erſten Male ſeit dem Beginn des 7 eine organi⸗ ſierte Oppoſition auſtrat. Oppoſitionelle Einpeitſcher nah⸗ men die Stimmen ab und zum erſten Male ſtimmten der Führer der Oppoſition und die ganzen vorderen Bänke bei einer Ver⸗ trauensfrage gegen die Regzierung. Die Abſtimmung bildet einen Wendepunkt zwiſchen der Front benches der Regierung zur Oppo⸗ ſition.„Daily Chronicle“ ſchreibt, die Art, wie der Zwiſchenfall Maurice behan elt wurde, ſei wenig befriedigend. Zweifellos herrſche in der Armee wirklich große Unordnung. Der Urſprung der Ktriſe. Aus dem Haag, 10. Mai.(WTB. Nichtamtl.) Dem„Nieuwe Courant“ wird aus Lon on tele-raphiert, daß die meiſten Mit⸗ glieder des Parlamentes den Urſprung der Kriſe in der ernſten Uneinigkeit zwiſchen der Regierunz und den Generälen erblicken. Das Unterhaus unterſtützte die Polilik der Ueberordnung der bür⸗ gerlichen Gewalt über die militäriſche. Seit Lloyd George Premier⸗ miniſter iſt, hat man inmer das Geſühl gehabt, daß das Kriegs⸗ kabinett die Ratſchläge des Generelſtabs entweder geringſchätzig be⸗ handelte oder ganz in den Wind ſchlug. der Jriede mit Aumänien. Der Fürſt von Hohenzollern an den Kauzler. Berlin, 11. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Nocddeutſche Allgemeine Zeitung“ meldet: Dem Reichskanzler Dr. Grafen von Hertling iſt folgendes Telegramm des Fürſten von Hohenzollern zugegangen: Der Friedensſchluß mit Rumänien bietet mir die will⸗ kommene Gelegenheit, Eurer Exzellenz meine wärmſten Glück⸗ wünſche zu dem neuen Erfolg der deutſchen Poli⸗ tik auszuſprechen. Möchten die deutſchen Waffen aus dem irregeleiteten Feinde einen erneuten Freund erkämpft haben, möchte Rumänien ein Vorpoſten wahrer weſt⸗ licher Kultur werden, möchte die wichtige Donau⸗ ſtraßſe ein Band gemeinſamen Intereſſes um alle angren⸗ zenden Länder ſchlingen, möchte die große mitteleuro⸗ päiſche Handelsſtraße allen Segen bringen vom Fels zum Meere. gez. Wilhelm, Fürſt von Hohenzollern. Reichskanzler Dr. Graf von Hertling antwortete hierauf: Eurer Königlichen Hoheit ſage ich für die ehrenvollen Glückwünſche zum rumäniſchen Friedensſchluß zugleich im Namen meiner Mitarbeiter meinen ehrerbietigſten Dank. Mit Eurer Königlichen Hoheit hoffe ich, daß ſich nun⸗ mehr ein Verhältnis zu Rumänien entwickeln wird, das ſo⸗ wohl uns wie dem Feinde zum Segen gereicht und eine feſte Fügung der gemeinſamen Inter⸗ eſſen und Ruhe und Sicherheit für die Zukunft gewährleiſtet. gez. Graf von Hertling. Unkerredung mik Kühlmann. Budapeſt, 10. Mai.(WTB. Nichtamtl.) Der„Peſter Lioyd“ veröffentlicht eine Unterredung eines ſeiner Mitarbeiter mit dem Staatsſekretär von Kühlmann in Budapeſt, der erklärte: Ich hoffe, daß die verbündeten Mächte allen Grund haben, mit dem Ergehnis des Bukareſter Friedens zufrieden zu ſeim. Was beſonders die Beziehungen zu den Mittelmächten betrifft, ſo kann feſtgeſtellt werden, daß dieſer Friedensſchluß dazu beigetragen hat, das innige Verhältnis zwiſchen der Monarchie und dem Deutſchen Reiche noch freundlicher zu geſtalten. Namentlich gereicht es uns zur beſonderen Genugtuung, daß in dieſem Frie⸗ densvertrag die Wünſche der ungariſchen Nation bezüglich der Sicherung ihrer Grenzen in weitgehender Weiſe befriedigt worden ſind. Auf die Frage, welche Wirkung Herr von Kühlmann ſich von den wirtſchaftlichen Folgen des Friedensvertrages verſpveche, erklärte er: Ich hege in dieſer Beziehung die beſten Erwartungen. Wir haben ſelbſtverſtändlich unſere Intereſſen in tunlichſt weit⸗ gehendem Maße wahrgenommen. Schließlich erklärte von Kühl⸗ mann, daß er unmittelbar nach dem Großen Hauptquartier reiſe, um an Allerhöchſter Stelle über den Bukareſter Frieden Bericht zu erſtatten. Kumänien und die Enkenke. c. Bon der ſchweizeriſchen Grenze, 11. Mai.(Pr.⸗Tel. g..) Von der franzöſiſchen Grenze wird berichtet, daß die Ge⸗ ſandten der Alliierten in Jaſſy Befehl erhielten, in Rumänien zu bleiben. Der diplomatiſche Verkehr der Entente mit Rumänien wird nicht gelöſt vorbehaltlich der Anerkennung der finanziellen Anſprüche der Alliierten gegen⸗ über der neuen Regierung und dem neuen Parlament. Das dem Baltenlunde nof kul. Die„Stimmen aus dem Oſten“ ſchreiben: Graf Robert Keyſerlingk iſt von ſeinem Amt als Reichs⸗ kommiſſar für Kurland und Litauen, in dem er kaum hatte warm werden dürfen, zurückgetreten. Das iſt ſchade, denn Graf Keyſerlingk brachte für dieſes Amt redlichen Enthuſias⸗ mus und er brachte, was vielleicht noch mehr gilt, die Kenntnis von Land und Leuten mit. Nun heißt es, es werde demnächſt in Berlin eine neue Zentralſtelle für die Regelung der öſtlichen Dinge geſchaffen werden, eine beſſer geordnete, weniger in der Luft ſchwebende, mit größeren Gerechtſamen ausgerüſtete, in die deshalb auch die Kompetenzen anderer Behörden nicht ganz ſo erſchwerend hineinſpielten. Das wäre über die Maßen löblich. Denn man wird es nachgerade wohl ausſprechen dür⸗ fen: ſo wie bisher geht es nicht gut weiter. Wir ſehen dabei ganz von der litauiſchen Frage ab. Die iſt ein Problem für ſich. Wir haben hier immer den Grundſatz verfochten und ſtehen auch heute noch zu ihm: Litauen hak nach ſeiner Ge⸗ ſchichte, nach der völkiſchen Zuſammenſetzung ſeiner Bewohner und nach deren religiöſem Bekenntnis mit d⸗ baltiſchen Pro⸗ vinzen nichts zu tun. Es geht nicht an, nur weil ſie aneinander grenzen, dieſe Gebiete zuſammenzuſchweißen. Litauen wird ſich allein mit dem Deutſchen Reich auseinanderzuſetzen und geſondert wird das Reich zu ihm ſeine künftige Stellung zu nehmen haben. Wir fünsen hier mit gewollter Beſchränkung 2 N 5 . 1 2 8 —2 . — Proyvinzen angeſtrebte 4— 1 zum Herrſcher ihres Landes macht, 195 98 die einmarſchierenden deutſchen Truppen zu erkennen. An der Süd⸗ küſte ſteigerte ſich der Dank der von unerträglichen Drangſalen be⸗ einheitlichun Eſſen und Trinken wurde als Beleidigung zurückgewie⸗ Jal Allgemeine Zeitung“ ſchreibt: Die„Dailyh Mail“ beſchä lichen weile — 2. Seite. Nr. 217. Maunheimer General⸗Anzeiger. (Mittag⸗Ausgabe.) Samstag, den 11. Mal 1918. lediglich die Sache des Baltenlandes und ſeiner Bevölkerung, 6275 der deutſchen wie der lettiſchen und eſtniſchen, und aus ſolcher Beſchränkung heraus ſcheint es uns eine ernſte Pflicht, gegen das Reich wie gegen das nach neuen Formen ſtaatlichen Lebens ringende Oſtland immer wieder zu mahnen: ſchiebt die Dinge nicht auf die lange Bank. Verzaudert nicht die Gunſt der Stunde. Es iſt Gefahr im Verzuge. Nicht die Feder, aber die Zeit kann verderben, was das Schwert gewann. Es gibt bei uns in Deutſchland eine weitverbreitete Stim⸗ mung, die geneigt iſt, derlei Betrachtungen kurzerhand und, wie uns bedünken will, ein wenig hochfahrend mit dem Ein⸗ wand abzuweiſen: ach was, es iſt Krieg! Wir haben denen da oben die Befreiung gebracht, nun ſollen ſie gefälligſt ſtille hal⸗ ten, wie mir das auch tun. Die alſo reden, überſehen unſeres Erachtens, daß auch im Kriege das Leben nicht ſtille ſteht und daß ſchon darum die Politik nicht einfach ausſetzen kann. Es gibt, das bolſchewiſtiſch verſeuchte Fabrikproletariat Rigas und Revals abgerechnet, das einen verſchwindenden Bruchteil bedeutet, in dem agrariſchen Lande gewiß niemand zwiſ Memelfluß und Finn. Meerbuſen. der die Befreiung von der Moskowitertyrannei nicht dankbaren Herzens emp⸗ fände. Aber die Befreiten wollen nun auch leben, wollen ihre chaft, ihr Recht, die Grundmauern ihrer künftigen Ge⸗ Aſchaft aufbauen und ſie ſchweben immer noch zwiſchen Himmel und Hölle, und wiſſen einſtweilen nicht einmal, ob ſie nicht wieder zum inferno verdammt werden könnten. Für Kurland liegen die Verhältniſſe ja einigermaßen klar. Aber die drei Provinzen gehören nun einmal zuſammen und find Wirtſchaft und völkiſcher Schichtung aufeinander ange⸗ ſen. Der derzeitige Zuſtand indes reißt ſie in der unglück⸗ Weiſe auseinander, zerſchneidet nicht nur den lettiſchen imm, trennt auch, wenn ſchon in beſcheidenem Aus⸗ den Eſten von dem Eſten, macht nicht nur die Wieder⸗ aufnahme des wirtſchaftlichen, macht auch die primitivſten Formen ſtaatlichen Lebens unmöglich. Hier iſt die eine Gewalt ig, dort die andere. Das hat dann die ganz natürliche daß jeder beſtrebt iſt, unbequeme Dinge von ſich ab⸗ zuſchieben und ſo und ſo viele Fragen überhaupt unentſchieden 2 laſſen. Und daß vielfach noch Beſtimmungen herrſchen, im eroberten und beſetzten Feindesland wohl angebracht ſind, die aber, wie die annoch mangelnde Freizügigkeit, in einem Gebiet einigermaßen ihren Sinn verloren, das ſeine Zukunft im engſten Anſchluß an das Deutſche Reich zu ge⸗ ſtalten ſtrebt Die Oſtſeelande haben ſelber alles getan, was zu tun ihnen war. Nach dem Vorgang Rußlands haben auch die geordneten Vertretungen Livlands und Eſtlands den Wunſch nach einer Angliederung an Deutſchland ausgeſprochen und ihn in feierlicher Abordnung dem Kanzler übermittelt. Jetzt muß das Reich den Liv⸗ und Eſtländern helfen, das Verhältnis zu Großrußland zu löſen. Sie ſelbſt beſitzen ja einſtweilen Pa nicht die Organe, dieſe Löſung diplomatiſch zu betreiben. as iſt das Erſte, das Dringlichſte, das nachgerade unaufſchieb⸗ dar Gewordene. Statt deſſen iſt bisher nicht einmal der Frie⸗ densvertrag von Breſt⸗Litowſk im Reichsgeſetzblatt publiziert worden, und auch, wo der beſte Wille vorhanden iſt, ſind die Behörden nicht in der Lage, die Rechtsfolgen aus ihm für die unglücklichen Bewohner der Baltenmark zu ziehen. „Manche meinen: die von den Landesvertretungen der drei erſchwere einigermaßen die Lage. Solange in Preußen der Streit um das Wahlrecht währe, würde man an die Entſcheidung dieſer Frage nicht herangehen mögen. Dazu wird zu ſagen ſein, was wir hier immer geſagt haben: die Perſonalunion, die den König von iſt ein inniger nſch baltiſcher Herzen. Höher aber ſteht der Bevölkerung der Baltenmark, die in unſagbar ſchwerer Leidensſchule ge⸗ „lernt hat, politiſch zu denken, die Realunion, die Verankerung und Feſtigung ihrer Inſtitutionen, der ſchon beſtehenden und der noch zu ſchaffenden, im Anſchluß an das Deutſche Reich. Und ganz allgemein glaubt man im Baltikum: es wäre ſtatt⸗ haft, gewiſſe Möglichkeiten für den Aufbau ſeiner Staatlichkeit ſchon jetzt zu gewähren, und es einer ſpäteren Friſt zu über⸗ den Bau durch die erſehnte monarchiſche Spitze zu n. — einmal: die Baltenmark muß leben. Und gerade, weil ſie befreit iſt, will ſie leben. Es handelt ſich da nicht nur vielleicht überhaupt nicht) um die Deutſchbalten. Die f an Opfer und Entſagen gewöhnt und würden, nun ſich der Himmel für ſie entwölkt hat, ſicher in Geduld und Er⸗ und in dem hoffnungsfrohen Optimismus, der ein Erb⸗ kell ihres Blutes iſt, noch weiter harren. Aber mit ihnen ſie⸗ deln auf der gleichen Scholle Letten und Eſten, und deren 15 g, die zurzeit uns noch überwiegend günſtig iſt, gilt es zz erhalten. Das iſt der Punkt, in dem reichsdeuiſche und b Intereſſen ſich berühren. Hier konn die künftige Zentralſtelle, die das Werk des Grafen Keyſerlingk fortſetzen ſoll, Hilfe bringen. Hier muß ſie ſie bringen. Die Ulraine. Der Jubel der Tataren. m. Köln, 11. Mai.(Priv.⸗Tel.) Der Sonderberichterſtatter der Kölniſchen Volkszeitung“ meldet aus Sebaſtopol: on in Dzanko war die große Freude der tatariſchen Bevölkerung über freiten Bevölkerung zu Kundgebungen, wie ich ſie in ſolcher Ver⸗ noch nicht erlebt habe. Jede Bezahlung von ſen. In den Orten der Südküſte, durch die ich kam, hatten die Bol⸗ ſchewiſten vor ihrem Abzug entſetzlich gehauſt. Ueberall waren hünderte von Tataren mit Steinen an den Füßen in das Meer ge⸗ worfen worden. Als die Bolſchewiſten am 30. April morgens um 4 Uhr auf drei Torpedobootszerſtörern und zwei Frachtſchiffen von ta abfuhren, nahmen ſie über eine Million an Juwelen, Perlen zund Gold mit, die ſie den Villenbeſitzern geraubt hatten. Rufſiſche Offiziere wurden noch in den letzten Tagen erſchoſſen. Von 8—— Kaiſer ſpricht die Bevölkerung mit größter Verehrung. Den chen Empfang hatten unſere Truppen in Bachtſhi Iſarai gefund bei den Koloniſten in Theodf a. e die augebliche deulſche rledenoſſenſtoe. Berlin, 11. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Norddeut che igt ſich erneut mit dem Thema einer neuen deutſchen Frie⸗ denusoffenſive und macht Angaben über einen angeb⸗ Beſuch des Profeſſors Quidde bei einem in Genf nden Amerikaner Herron. Dieſem hätte Profeſſor Quidde im Auftrag des Reichskanzlers und des Auswärtigen Amtes ein an den Präſidenten Wilſon zu übermittelndes Verſtändigungsprogramm entdickelt. Dieſen Angaben gegenüber ſind wir zu der iſtellung „ daß Profeſſor Quidde weder vom Reichs⸗ kanzler noch vom Auswärtigen Amte einen Auf⸗ 1244 irgendwelcher Art für den genannten Amerikaner ge⸗ bahl hat. — zugänglich, außer von Oſtafrika und Samoa. Die Gefangenen⸗ überhaupt zu bauen, ſchuſſes werden ohne Widerſpruch angenommen. vor volles Vertrauen hat Ordnung wäre wie zuvor. Deulſcher Reichslag. Sitzungsbericht. Verlin, 10. Mai. Am Bundesrafstiſch: Kommiſſare. Vizepräfident Dr. Paaſche eröffnet die Sitzung um.15 Uhr. Abg. Gunßer(F. Bp.) fragt nach der Verſorgung der Gaſtwirt⸗ ſchaften mit Lebensmitteln. Unterſtaatsſekretär Dr. Müller: Die Bundesregierungen ſind erſucht worden, in beſcheidenen Grenzen eine Bevorzugung der Gaſt⸗ wirtſchaften für den Reiſeverkehr zuzulaſſen. Abg. Dr. Neumann⸗Hofer(F. Vp.) beſchwert ſich, daß alkohbl⸗ freie Getränke, die ſeit Jahrzehnten anſtandslos hergeſtellt werden, unter die Erſatzmittel gezählt werden. Dadurch werde das Geſchäftsgeheimnis der Herſteller gefährdet. Unterſtaatsſekretär Or. Müller: Angeſichts der knappen Rohſtoffvorräte iſt die Einbeziehung dieſer Rohſtoffe in die Kriegswirtſchaft notwendig. Das Geſchäftsgeheimnis iſt wohl auch geſichert, da nur vereidigte Herren die Sache zu bearbeiten haben. Abg. Dr. Streſemann(Natl.) fragt, ob von England regel⸗ müßg Gefangenenliſten ausgehändigt werden. eheimer Legationsrat von Keller: Eine grundſätzliche Gleich⸗ tellung von Zivil⸗ und Kriegsgefangenen findet in England nicht ſtart; es gibt dort beſondere Zivilgefangenenlager, auch weicht die Behandlung der Zivilgefangenen von der der Kriegsgefangenen ab. Im allgemeinen ſind uns Auskünfte über die deutſchen Gefangenen liſten werden von England gefordert werden, zumal es über die britiſchen Gefangenen in Deutſchland genau unterrichtet iſt. Es ſolgt die Beratung des zweiten Teilberichts des 10, Aus⸗ ſchuſſes über alle das Wohnungsweſen betreffenden Anträge und Petitionen. Abg. Jäger(Ztr.): Das Reich darf nicht ſeine Leiſtungen für das Wohnungsweſen zurückſtellen, wenn die Bundesſtaaten auf ihrem Gebiet etwas unternehmen. Aus Reichsmitteln müſſen 3500 Millionen Mark hingegeben werden, um der dringenden Not zu begegnen. Abg. Göhre(Soz.): Bisher aus bau⸗ und geſundheitspolizei⸗ lichen Rückſichten verbotene Wohnungen ſind wieder in Benutzung. Jung Verheiratete müſſen ſich vlelfach mit möblierten Zimmern be⸗ gnügen. Die Wohnungsnot ſteigt naturgemäß, wenn die Soldaten zurückſtrömen,. Sie wollen dann ein Heim gründen, und dabei haben ſie einen gerechten Anſpruch auf gute, geſunde und behagliche Woh⸗ nungen. Erfreulich iſt es. daß eine ganze Reihe von Städten und auch ſonſtige Körperſchaften die Wohnungsfrage aufgenom⸗ men haben. An Beſchränkung der Freizügigkeit darf nicht gedacht werden. Die Zuſicherung des Vizekanzlers war ein feierliches und feſtes Verſprechen der Regierung. Abg. Laſer(Natl.) kann die vom Vorvedner ausgeſprochenen Be⸗ fürchtungen nicht teilen. Preußen hat mit ſeinem Wohnungsgeſetz bereits den Beweis geliefert, daß es in dieſer Frage ernſt ma will. Ebenſo werden die übrigen Bundesſtaaten darin nicht. ſtehen. Auch die Kriegerheimſtättenbewegung unter⸗ ſtützen wir lebhaft. Abg. Scheef(Fr. Bp.): Eine Dezentraliſation des Wohnungs⸗ weſens iſt notwendig. Wir müſſen die Gemeinden inſtandſetzen, und e gehört die Beſchaffung von Bau⸗ ſtoffen. Hierzu hat usſchuß vortreffliche Richtlinien auf⸗ ae Die Schwierigkeiten ſind zwar groß, aber nicht unüber⸗ windlich. Staatsſekretär Freiherr von Stein: Die Wohnungs⸗ und die Er⸗ nährungsfrage halten ſich an Bedeutung die Wage. Es muß aber davor gewarnt werden, nicht erfüllbare Hoffnungen zu erwecken. Das Notwendige muß und wird ſich ergeben. Die Summen dafür werden da ſein. Die Ausführungen des Herrn v. Payer ſind programmatiſch Die Reichsverwaltung erkennt das Bedürfnis vorbehaltslos an. Die Organiſation wird ihre Stütze im Reichs⸗ 1 45 10 125 tsamt haben. Die Ausgeſtaltung unterliegt jetzt den igten aufgeſtellten Pläne ſtehen mit denen der Neichsregierung nicht in Widerſpruch.(Bravo.) Abg. Mumm(D. Fr.): Es gibt keine größeren Wirtſchaftsfragen als die Wohnungs⸗ und Siedelungsfragen. Wir haben mehr Särge als Wiegen. Die Bevölkerungspolitik erfordert eine geſunde Woh⸗ nungspolitik. Zunächſt muß das Reich ein Kriegerheim⸗ ſtäftengeſeß ſchaffen. Abg. Wurm(Unabh. Sog.): Vom en e Freiherr von Stein haben wir gehört, daß eine gründliche Beſſerung der Verhält⸗ niſſe nicht zu erwarten ſein wird. Den herrſchenden Klaſſen muß das Gewiſſen geſchärft werden. Damit ſchließt die Ausſprache. Die Entſchließungen des Aus⸗ Nächſte Sitzung: Samskag, 2 Uhr: Marineetat, Reichs⸗ ſhatzamt. Schluß nach 527 Uhr. ee r Aufragen. Berlm, 11. Mat.(Von unſ. Berl. Baüro.) Vom triuns⸗ Gugelmaier⸗Lörrach iſt folgende Anfrage ein⸗ 90 n:„Am 19. April dieſes Jahres wurden in e Straßburg etwa 24 gefangene engliſche Offiziere in + 1505 eeeeeee +*— 7 ie e üſtung re von zur Fro ——— deutſchen Offiziere und Mannſchaften, welche mit den übriggebliebenen Wirtſ zimmern und Verpflegungsbaracken vorlieb nehmen n. Was gedenkt der Herr kanzler zu tun, um derartige im Hinblick auf die bekannte Behandlung deut⸗ f Gefangener durch unſere Feede unwürdige Auswüchſe deut⸗ U Gutmütigkeit kiümftig zu verhindern?“ Herr Gugelmaier er⸗ klärt ſich mit einer ſchriftlichen Antwort begnügen zu wollen. Der nationalliberale Abgeordnete Liſk⸗ Gßlüngen erkundigte E gleichzeitig, ob Sorge dafür getragen wurde, daß die deut⸗ Hagen tädte möglichſt itig und reichlich während der gü Verk menden Winter betiefert werden. frühze ehrszeit mit Hausbrandkohlen für den kom⸗ Der Vorſtioß Erzbergers. Jentrum und Joriſchritt rücken von Erzberger ab. 518 Berlin, 11. Mai. (Von unſerem Verliner Büro.) Wie die„Tägliche Rundſchau“ mitteilt, hat der Abgeordnete Streſemann in der Hauptausſchußſitzung vom letz⸗ ten in ſcharfer Weiſe gegen Herrn Erzberger wegen deſſen neueſter Aktion Stellung Er N. ihm u. a. vorgeworfen, daß er ohne 135 erantwortlichkeitsgefühl durch ſeine Anträge Deutſch⸗ land in der Achtung der Welt herabfetze, die Reichsregierun— Sturze dränge und damit eine Kriſe heraufbeſchwöre, deren Folgen unabwägbar ſeien. Inzwiſchen beeilen ſich Zentrum und Fortſchritt, von Herrn Erzberger abzurücken. Der Vorſitzende der Zentrums⸗ fraktion läßt durch den Wolffſchen Draht eine Vertrauens⸗ erklärung für die Männer der egierung verbreiten, „welche weſentlich durch das Vertrauen der Zentrumsfraktion in ih Amt kamen“.— Zleichzeitig lieſt man auch in der 1845 ſür 47 7 Zeitung, dem Orcan der Fortſchrittlichen Volks⸗ partei, die Verſicherung, die Fraktion billige durchaus die Hal⸗ tung des Vizekanglers von Payer, zu dem ſie nach wie J. 1 Blättern wird daraufhin der Verſuch unternom⸗ men, die Dinge ſo darzuſtellen, als ob überhaupt nichts vorgekom⸗ men wäre und zwiſchen de und Reichstag alles in ſchönſter 3+—* Das iſt offenſichtlich zu viel dementiert. Der„Vorwärts“ läßt denn auch die Herren glatkt im Stich. Eis⸗ kühl bis ans Herz hinan, erklärt er e: „Der uch, die Dinge ſo darzuſtellen, als wäre deuen Re⸗ eichstag alles im Reinen, ſcheint uns ziemlich aus⸗ che iſt doch, daß nicht nur die Sozialdemokraten ˖ n hergeſtellten mllitäriſchen e ſe wenig erbaut ſind, und daß man die gegenwärtige Regierung nicht mehr, oder nicht mehr allgemein für die ſtarke Regierung hält, eſſorts und den Bundesregierungen. Die vom Ausſchuß welche zu ſchaffen Wunſch und Abſicht der Reichstagsmehrheit ge⸗ weſen if. Vaan bel icht ieudnen, daß Gegenſahe vochanden ſind. Man ſoll nicht glauben, es ſei möglich, ſie durch eine Art innere Geheimdiplomatie zu vertuſchen.“ Wie uns berichtet wird, waren geſtern die Fraktions? führer des Reichstags beim Vizekanzler von Payer. Man darf wohl annehmen, daß bei der Gelegenheit auch von dem Erzbergerſchen Vorſtoß die Rede war. Deutſches Reich. Preiſe für Brotgetreide gus der Ernte 1917. Der Badiſchen Landwirtſchaftskammer iſt bekannt geworden daß vielfach in einigen Bezirken die beſtellten Aufkäufer bei der Abnahme desjenigeen Getreides, welches infolge der dem Selbſtverſorger pro Kopf belaſſenen Menge von 17 Pfund 218 13 Pfund für die Zeit vom 1. April 1918 bis 15. Auguſt 191 (Verordnung vom 21. März 1918,.⸗Bl. Seite 132) zur Abgabe gelangt, den durch die Verordnung vom 24. November 1917 herab⸗ geſetzten Preis bezahlen. In dieſer Verordnung wurden ſämtl Preiſe für Getreide und Hülſenfrüchte um 10 Mk. pro Doppek⸗ gentner herabgeſetzt. Es ſei nun bemerkt, daß dieſe Preisherab⸗ ſetzung lediglich nur auf ſolche Getreideablieferung Anwending findet, wo die Unterlaſſung der Ablieferung vor dem 1. März 191 abſichtlich ſtattgefunden hat und nachträglich dieſe abl pflichtigen Mengen zur Anlieferung gelangen. Gemäß eines Rundſchreibens der Reichsgetreideſtelle Berlin vom 5. April 1918 ſtehen den Landwirten für das infolge der Kürzung der Selbſtverſorgerration zur Ablieferung gelangende Brokgetreide die vor dem 1. Mär 1918 maßgebenden Höchſtpreiſe zu⸗ Die betragen pro Doppelzenter für Weizen 30 Mk., für Spelz 21 Mk., für Roggen 28 Mk., für Gerſte 27 Mk. und für Kernen 30 Mark. Beſchluͤſſe des Deukſchen Handelstags. 2 dber er Ausſchuß des Deuiſchen Handelstags verhandelte kürzlich 1. Krieg und Verträge. Infolge der durch einen Krieg von faſt vier Jahren bedingten Umgeſtaktung aller Wirtſchaftsverhältniſſe kann die Einhaltung der vor Ausbruch des Krieges Verpſtdchten und noch nicht erfüͤllten Lieferungsverträge für den Verpflichteten in zahlreichen Fätlen eine große Härte bedeuten, manchmal auch wohl deſſen wirkſchaftlichen Verfall herbeiführen. Wenngleich das Reichsgericht entſchieden hat, daß der an der Lieferung dann dauernd befreit ſei, wenn der Inhalt der Leiſtung durch die längere Dauer der zeitweiſen Un⸗ möglichkeit ſo ändert, daß nach Treu und Glauben ein Wiederauf⸗ leben der Lieferungspflicht nach Beſeitigung des Hinderniſſes det Verkehrsſitte widerſpricht, ſo iſt damit noch keine Löſung gefunden, welche atle Teile befriedigt. Es iſt daher der Wunſch nach einem Geſetz geũ worden, wonach ſolche Verträge aufgehoben werden — wenigſtens mit ein⸗ bezw. halbjähriger Friſt gekündigt werden önnen. Andererſeits haben ſich wäh werbezweigen Mißſtände beim Abſchluß von Lieferungsverträgen für die Zeit nach dem Kriege ergeben. Erzeuger und Eigentümer von Waren haben gelegentlich verſucht, ihre durch die Kriegswirtſchaft g8. feſtigte Stellung durch ſolche Verträge auszubeuten. Da die Be fürchtung beſteht, daß dieſes Beſtreben mehr hervortreten wird, 0 näher wir dem Frieden kommen, prüft das Reichswirtſchaftsamt 25 Frage, ob und in welchem Rahmen ein geſetzliches Vorgehen an gegeigt ſei, um den beobachteten Mißſtänden vorzubeugen. Der Ausſchuß des Deutſchen Handelstags derhandelte am 30. April über die erwähnten Fragen und gab folgende Erklärung ab: 1 „Der Ausſchuß des Deutſchen Handelstags erkennt die wendigkeit geſetzlichen Vorgehens, um Mißſtände beim Abſchluß vo langfriſtigen Verträgen auf Lieferung don Waren vorzubeugen, nicht an. Er iſt der Meinung, daß die beſtehenden geſetlichen Be⸗ ſtimmungen einen ausreichenden Schutz gegen etwaige Un lichkeiten derartiger Verträge bieten. Er empfiehlt den Konteg⸗ nten, bei der Auslegung der Verträge den durch den Krieg n chaffenen Verhältn echnung zu tragen und ſich ihnen k entſprechend anzupaſſen. Jur Herbeiführung einer Verſtändigung unter den Parteien wird die Anrufung der kaufmänniſchen Schleds⸗ gerichte empfohlen.“ 2. Arbeitszwang für Heeresunwürdige. Es iſt feſtgeſtenlt worden, daß als Täter für die überhandnehme den Einbruchsdiebſtähle in Städten in erſter Linie Perſonen in B tracht kommen, die mit Zuchthaus beſtraft und des He Armeekorp⸗ unwürdig ſind. Nachdem der Kommandierende General des X. 4 ſich dafür entſchieden hat, dem arbeitsſcheuen und verbrecheriſchen Geſindel, das ſich an Diebſtählen, Lebensmittelſchiebungen uſm. 5 teiligt und eine 17 Gefahr für die öffentliche Sicherheit bild einen Zwangsaufenkhart unter Aufſicht anzuweiſen und ihm 1* Gelegenheit zu nutzhringender Arbeit 42 geben, ſprach ſich Ausſchuß des Deutſchen Handelstags dafür aus, daß ſolche Maß⸗ regeln allgemein getroffen werden. 2 der Rampf um das gleiche Wablrecht. 8 Vor der driten Lefung. 7 EBerlin, 11. Mai.(Von unſerem Berliner 5 Man darf nunmehr wohl als ſicher annehmen, daß dritte Leſung der preußiſchen Wahlrechtsvorlage, die en Montag anhebt, kein anderes Ergebnis haben w als die zweite. Wir haben ſchon mohrfach hier angedeute daß die Regierung dann mit einer Erklä ſe dö oll⸗ wird, in der ſie keinen Zweifel darüber läßt, daß ſie die B 5 macht zur Auflöſung des Landtags bereits in der Taſ 1 hat. Auflöſen wird ſie indes erſt zu einem ſpätere Termin, nämlich erſt, wenn die an das Her gegangen und von dort wieder an das Abgeordnetenhaus zu rückgelangt ſein wird. Beachtlich iſt, daß heute in einer 301 . die der„Germania“ aus partamentariſchher Kreiſen zugeht, erklärt wird, daß auch die NMehrheit 01 Zentrumspartei gegen das gleiche Wah kr zicht zu ſtimmen entſchloſſen iſt, wenn die ſog. Sicherungen ni erreicht werden. Dazu iſt natürlich, wie die Dinge im blick liegen, gar keine Ausſicht mehr vorhanden. Dieſelbe ſich ſchrift ermahnt dann die Mitglieder der Zentrumspartei, für den Herbſt auf Neuwahlen einzurichten. Badiſche politik. Die Städteordnung für die mittleren Stüdte. 0CKarlsruhe, 10. Mai. Der geſchäftsführende Ausſchuß be⸗ Verbandes der mittleren Städte Badens hat, wie wir ſchette; richtet haben, ſich vor kurzem mit der Fr einer Sta ordnung für mittlere Städte befaßt. Während ar, kleinen Städten des Verbandes die Befürchtung ne⸗ daß die geſetzgebenden Faktoren 50 von der Annahme dieſer Stäge orbnung ausſchließen würden, hatten größere das Bedenken, icht eine Städteordnung, die auch für kleine Städte beſtimmt wäre, batte mit demjenigen Maße von Selbſtverwaltungsrechten ausge hat werden würde, das gefordert werden müſſe. Die Beſprechung n zu einer Beſeiti der Bedenken geführt, und man n a für dieſem Sinne fokgende Entſchließung an:„Die Städteordnung der mittlere Städte ſoll obligatoriſch die Städte umfaſſen, die ni tellen Städteordnung für Grotſtädte unterſtehen aber ſich ihr unterſehſen und die über 4000 Einwohner haben. Die kleineren Städte ſ 4 berechtigt ſein, ſie anzunehmen. Landgemeinden mit über ſell Einwohnern ſonen der Stäßteornung nicht obligatoriſch unterftcße werden, ihr freiwilliger Beitritt ſollte davon abhängig ſein, 200 in Städte werden. Die Städteordnung für mittlere Städte ſeunter, dem Sinne angeſtrebt werden, daß ſie für alle die eechte und ſtellenden Städte das höchſte erreichbare Maß von Rechten ngen Tretbetten enipäl. Wen es ſich im Laufe der Verhanteen ah prehee für alle dieſe Städte das gleiche Maß von und Freiheiten erreichbar iſt, ſoll der Gedanke einer bemeraff re Städteordnung für ſie nicht erlaſſen werden, ſondern es uulte innerhalb der Städteordnung eine Abſtufung in dieſem rend des Krieges in einigen Ge des bei 1 1 CCCccccc 0 Samstag, den 11. Mai 1918. Maunheimer General-Anzeiger.(Mittag⸗Ausgabe.) Nr. 217. 3. Seite. Aus Staòt und Zand, Mit dem E ausgezeichnet Oberapotheker Otto Dufſel, bei einer Sanitätskompagnie. 5 e e 8 „Kanonier Hans Fröhlich, Sohn des Bäckermeiſters Augu Landwehrmann Julius Oberbauer von Feudemheim unter gleichzeitiger Verleihung der Badiſchen ſilbernen Verdienſtmedaille ür gorg beſendere Tapferkeit vor dem Feinde. Sonſtige Auszeichnungen. „Der Landſturmmann Pghilipp Kreidel, wohnhaft J 7, 9, erhielt die Badiſche ſilberne Verdienſtmedaille. 285 5 Die gleiche Auszeichnung erhielt Horniſt Hch. Hermann, In⸗ ſeaße 55 Eiſernen Kreuzes, Sohn des Herrn Joh. Hermann, Windeck⸗ e 16. 8 Erſ⸗Reſ. Karl Keller, früher beim Füſilier⸗Regt. 40, von Kaufmann, Inhaber des Eiſernen Kreuzes, 3z. Zt. zu einem eſigen Kriegsbetrieb beurlaubt, wurde mit der Badiſchen ſilbernen medrienſtmedaille und der Fürſtlich Hohenzollernſchen Verdienſt⸗ edaille mit Schwertern ausgezeichnet. Herr Allſtadtrat Joſef Köchler ſülendet am morgigen Sonntag ſein 70. Lebensjahr. Wir welen. uns verpflichtet, unſeren Leſern hiervon Kenntnis zu geben, eil Herr Köchler ſich durch ſein geſchäftliches und gemeinnütziges kr irken in unſerer Stadt einen großen Freundes⸗ und Bekannten⸗ 5 eis erworben hat, der ſich mit uns gern in dem herzlichen Wunſche ereinen wird, daß dem verdienten Mitbürger noch ein recht langer ebensabend beſchieden ſein möge. Ei Herr Joſef Köchler gehörte dem Baufach an und hat in dieſer geſdenſchaft durch eine Anzahl prächtiger Monumentalbauten dafür Aub daß man an ſeine berufliche Tätigkeit ſtets erinnert wird. Bü ühl am 13. Mai 1848 geboren, beſuchte er die Volks⸗ und urger hule, im Anſchluß daran die Gewerbeſchule und übte nach ſolvierung des Lehrerſeminars Ettlingen im Jahre 1866 den Lehr⸗ Keuf praktiſch aus. In den Jahren 1871 bis 1875 erweiterte er ſeine nonntniſſe durch den Beſuch des Karlsruher Polytechnikums und M nach dreijähriger Praxis eine Stelle an der Gewerbeſchule Arcuntheim an. Gleichzeitig begründete er ein Privatgeſchäft als uchitekt, das im Jahre 1886 in die Firma Köchler u. Karch über⸗ „die ſich durch verſchiedene Bauten, die der Stadt zur Zierde nen en, einen bedeutenden Ruf in der Vauwelt erworben hat. Wir in men an erſter Stelle das Parkhotel und das Börſengebäude, zwei neubrer architektoniſchen Ausführung hervorragende Bauten, die das ſtelliche Mannheim heute noch in würdiger Weiſe repräſentieren. eiter führte Herr Köchler allein und gemeinſam mit ſeinem Teil⸗ ene die Oberrheiniſche Bank und die Rheiniſche Hypothekenbank, — große Anzahl ſonſtiger Geſchäfts⸗ und Wohnhäuſer, Villen uſw. arch e Bauten zeichneten ſich durch feinen Geſchmack in der ahitertoniſchen Geſtaltung und durch Gediegenheit und geſchickte Karch ertetlung aus. Im Jahre 1901 wurde die Firma Köchler u. feined wieder aufgelöſt. Herr Köchler, der bereits im Jahre 1889 An Lehrtätigkeit wegen Krankheit aufgeben mußte, hat ſich nach in dlcenden aus der Kompagniefirma noch eine Reihe von Jahren erſte erfolgreichſten Weiſe beruflich betätigt. In den Jahren 1900/2 — er das ſtattliche Heim der Mannheimer Verſicherungs⸗Geſell⸗ 105 und das Geſchäftshaus der Firma Engelhorn u. Sturm an ſale eanben. 1902/3 erſtand unter ſeiner Leitung die Lungenheil⸗ legte Stammberg bei Schriesheim und im Jahre 1911 konnte das dem große Bauwerk, das Viktor Lenel⸗Stift bei Neckargemünd, mit leriſ Herr Köchler gewiſſermaßen den Schlußſtein ſeines baukünſt⸗ wiſſeden Schaffens ſetzte, ſeiner Beſtimmung übergeben werden. Wir ene 5, daß es dem gemütvollen, ſchlichten, liebenswürdigen Manne dem beſondere Freude bereitete, dieſen Bau errichten zu dürfen, in holn ſeither ſchon ſo viele bleiche, ſchwächliche Großſtadtkinder Er⸗ ung und Kräftigung gefunden haben. 2 N Herrn Köchlers Lebenswerk war mit dem Zurücktreten ins Aiſeleben nicht abgeſchloſſen. Seine reichen baufachlichen Kennt⸗ Vur eigneten ihn in ganz beſonderem Maße zum Vertreter der denger ſchaft, Er. gehörte bereits in den Jahren 1895/96 als An⸗ an an der Nationalliberalen Partei dem Stadtverordnetenkollegium Juhre d trat im Jahre 1905 in den Stadtrat ein, in dem er bis zum 1911 eine ſehr verdienſtvolle Tätigkeit entfaltete. Der einer galliberale Verein Mannheim beſitzt in Herrn Köchler eines enbewährteſten Mitglieder und auch mit unſerm Blatt verbinden des A Deziehungen in ſeiner Eigenſchaft als langjähriges Mitglied Schwall ſichtsrates der Druckerei Dr. Haas. Herr Köchler darf die Genn lle des Alters mit dem Gefühl der Befriedigung und lunge ſauung überſchreiten. Möge ihn ein gütiges Geſchick noch recht echalt ſeiner Familie und ſeinen zahlreichen Freunden und Verehrern biaher und ihm dazu körperliche Rüſtigkeit und geiſtige Friſche wie Die Kohlenverſorgung ſoſenedgen Bevölkerung hatte, ſo wird uns geſchrieben, im ver⸗ wur d n Horbſt und Winter bedenkliche Mäagel aufgewieſen, die urch d en 2 2 2 222 2 2 7 0 2 Twachſen verhältnismäßig gelinden Winter nicht zur Heiznot N ſind. Als Hauptgrund wurden damals die Fransport⸗ ſchwierigkeiten— keine Schiffsleute, zu niedriger Waſſerſtand des Rheins und keine Fuhrwerke und Pferde in der Stadt— genannt. Wir glauben das gerne, knüpfen daran allerdings die Erwartung, daß gemachte Fehler— und als ſolchen müſſen wir die viel zu ſpät einſezende Verfrachtung der Ruhrkohlen bezeichnen—, dieſen Sommer vermieden werden. Wenn vorigen Sommer zu ſpät Matroſen freigegeben wurden, um beim Verſand mitzuwirken, ſo müſſen eben dieſes Jahr Schritte rechtzeitig und mit größtem Nach⸗ druck unternommen werden, um früher geſchulte Arbeits⸗ kräfte zu erhalten Denn die Mangelhaftigkeit der Kohlen⸗ verſorgung der Zivilbevölkerung zeigt ſich heute ſchon. Die Kohlen⸗ händler ſind jetzt im Frühjahr, wo die Zimmerheizung aufhört und nur die Lieferung zu Kochzwecken in Frage kommt, nicht imſtande, Monatsrate anzufahren. Wie ſoll das bei ſchlechter werdendem Waſſerſtande werden? Wie wir hören, ſoll geplant ſein, das einer FJamilie zuſtehende Quantum Breanmaterial im Sommer gleich für drei bis vier Monate auf einmal angeliefert werden. Ein ſehr löbliches Vorhaben, das Arbeit, Zeit, Fuhrwerke und Pferde ſpart. Aber! Aber werden genügend Kohlenvorräte bis dorthin angeſammelt ſein? Wenn es im gleichen Zeitmaß weitergeht, kann heute ſchon geſagt werden, daß die erfreuliche Abſicht der Ortskohlen⸗ ſtelle ein frommer Wunſch bleibt. Wo fehlt es denn? Gefördert ſollen im Ruhrgebiet doch genügende Vorräte ſein. Wir wollen nicht annehmen, daß erſt eine höhere Preisbildung abgewartet werden ſoll. Der N Preis iſt doch wahrlich ſchon hoch genug. Jeden⸗ falls darf gefordert werden, daß für den kommenden Winter recht⸗ zeitig für Hausbrand eſorgt wird. Wir erheben uaſere Stimme deshalb, heute ſchon. Heſerg Monitor. * Ordensauszeichnung. Der Großherzog hat dem Hauptlehrer Georg Rudi an der Volksſchule in Mannheim das Ritterkreuz II. Klaſſe des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. BVerſetzt wurden Obereiſenbahnſekretär Karl Löffler in Hehneich zur Zentralverwaltung in Karlsruhe und Bauſekretär einrich Frey in Heidelberg zur Zentralverwaltung. Ernannk wurden die Eiſenbahnaſſiſtenten Anton Schwarz in Heid elberg und Friedrich Lenz in Karlsruhe zu Eiſenbahn⸗ ſekretären. Milifäriſche Beförderung. Auguſt Schmidt, Inhaber des Eiſernen Kreuzes, ſeit Kriegsausbruch ununterbrochen im Felde ſtehend, Werkmeiſter der Firma Heinrich Huttel, aſchinenfabrik, Neckarau, für beſondere Tapferkeit bei einem Sturmangriff zum Unter⸗ offizier und zum Sergeanten befördert. * Großgherzog-Geburkstagſammlung. Am 9. Juli, am Geburts⸗ tag des Graßherzogs, wird der Bad. Landesverein vom Roten Kreuz für ſeine Zwecke eine Landesſammlung abhalten. * Aus dem Kechnungsergebnis des Bad. Candesvereins vom Roken Kreuz iſt zu erſehen, daß ſeit Kriegsbeginn bis 1. April 1918 die Geſamteinnahnen 4 181 981 Mk., die Geſamtausgaben 4438 738 Mark betrugen, ſomit Mehrausgaben in Höhe von 256 756 Mk. zu verzeichnen ſind Aus den Einnahmen ſelen folgende Eingänge hergorgehoden: Aus freiwilligen Spenden und Sammlungen 2 892 089 Mk., aus der Wollſanimlung 86 690 Mk., aus der Metall⸗ ſammlung 134 751 Mk., aus der Haar⸗ und Filzſammung 16 000 Mk. und aus der Scnmlung für 481 889 Mk. Die verzeichnen U. a. ſolche für Liebesgaben 2 306 000 Mk., für Gefangenenfürſorge 292 000 Mk., für 381 000 Mark, ſür Auslandsdeutſche 50 500 Mk., für Krankenpfleger und -Pflegerinnen einſchl. Familie nunterſtützung und Ausrüſtung etwas über 1 Million und für auswärtige ee Verband und Erfriſchungsſtellen 40 900 Mk. * Ein zeitgemäßer Erlaß. Der preußiſche Unterrichtsminiſter hat über den Gebrauch von Schulheften einen Kriegserlaß verfügt. Danach dürfen die Deckel der auf 16 Blätter zu bemeſſenden Schreibhefte von beliebiger Farbe ſein. Beſondere Schutz⸗ umſchläge für die Deckel find nicht mehr zu verwenden, ebenſo kommen die Randlinien der Blätter in Fortfall. Statt der Hefte iſt in weitgehendſtem Maße die Schiefertafel zu benutzen. Alle Hefte ſind reſtlos aufzubrauchen. Das Zeichenpapier iſt nach Möglichkeit auf beiden Seiten zu verwenden. Die Schüler find womöglich mit Zeichnen an der Wandtafel zu beſchäftigen. Heimakdienſt— Schwetzingerſtadt. Die vierte Veran⸗ ſtaltung des Ortsausſchuſſes war wiederum ſehr gut beſucht und zeigte, daß die Darbietungen des Heimatdienſtes Boden gefunden haben. Herr Kreisſchulrat O. Iſchler begrüßte die Anweſenden und wies auf die Ereigniſſe der letzten Wochen und Tage hin: auf die Großtaten unſerer Feldgrauen und den geradezu glänzenden Er⸗ folg unſerer achten Kriegsanleihe. Freilich habe der ſchreckliche Krieg, auch wiederum neue blulige Opfer erfordert, die nur ertragen werden können in der feſten Zuverſicht auf ein gutes Ende. Dann ergriff Herr Lazarettinſpektor, Muſikdirektor E. Hoffmeiſter das Wort zu ſeinem formvollendeten Vortrag, dem die Anweſenden in weihe⸗ voller Andacht lauſchten. Er zeigte, wie das Volkslied den Menſchen begleitet von der Wiege bis zur Bahre, wie es für jede Stimmung, jede Lebenslage den paſſenden Ausdruck findet und jede Faſer des Gefühlslebens des Volkes berührt. Im geiſtlichen Volkslied ſucht der Menſch Troſt und Erquickung in des Lebens Nöten und Kümmerniſſen, im Vaterlandslied Kraft in ſchweren Zeiten der Heim⸗ ſuchung durch Kampf und Krieg und Begeiſtecung zu kräftiger Ab⸗ wehr des Feindes. Eine beſonders eingehende Würdigung erfuhr das Soldatenlied, eine Abart des Volksliedes, das den Soldaten über viel Schweres hinweghilft, ihn mit Liebe für Fürſt und Vaterland erfüllt nud ihn zu den größten Opfern befähigt. Herr Hoffmeiſter wies auf die Pflicht hin, den Schaz von guten Volksliedern zu ſammeln und ſie vor dem Vergeſſenwerden zu bewahren. Die Unterrichts⸗ behörden müſſen dafür Sorge tragen, daß unſere Jugend ſich einen Nus dem Mannheimer Kunſtverein. wres diesmalige Ausſtellung des Kunſtvereins verdient beſon⸗ man ntereſſe: Im Hauptſaal bringt Architekt Profeſſor Her⸗ Hannberiling, Karlsruhe, der Erbauer der Städt. Kunſthalle, Gemäldenn. zum erſten Mal als Maler eine größere Anzahl von Parten n zur Schau. Es ſind aber nicht, wie man vielleicht er⸗ liche 8 könnte, landſchaftliche oder i Motive oder bau⸗ ompoſttionen einer über die Wirklichkeit hinausgehenden genſchlie hat in ſeinen Gemälden faſt ausſchließlich den e aichen Körper zum Inhalt ſeiner Werke gemacht. Weiß der aſſen 2 nicht, daß ein bewährter Baukünſtler dieſe Bilder ge⸗ ammen hat, der Fachmann fühlt ſofort, daß hier Momente zu⸗ legen drken, die am allerwenigſten auf rein maleriſchem Gebiete B ing nennt ſeine mannigfachen Figurenbilder„Beſänfti⸗ d0 n zTrauer“,„Vorwärts“,„Erwartung“,„Befreit“,„Ver⸗ da unde uſw. und verſucht nun dieſe Empfindungen in Bewegun⸗ er na Formen des menſchlichen Körpers, der Geſichte umzuſetzen. eſchentte Menſch wird bei Billing zum Träger eines ſtarken Fündete Sefühis, das in einer ganz auf Geſte, auf Linien be⸗ Fchärfe ſe 85 zu uns ſpricht. Dieſe Geſte iſt nicht nur mit aller i illing ſich chen Erlebniſſes zielbewußt durchgeführt, ſondern löſt Kebelts td architertoniſch vor uns. In ſtarker Plaſtik banden ſich auf, in 50 Einzelfigur oder die Figuren im Raume des Bildes andia einer faſt abſoluten Welt, fern der alltäglichen Wirtlichkeit, ſühmer bndolſ nur ein Strauch, ein Felſen, ein Meereseiland en Inhal Die Bewegungen beſtimmen den Charakter des Bildes, Stellun t des Gedankens, der vor allem in der linearumriſſenen göt es der Figur Fünſecg zue gedenc komeme aee Miges Willkürlicheeitszufall er Erſcheinung, alles iſt auf ein e, geeliſches Gefühl hin komponiert. Die Linien, die durch alles Serper und Beine entſtehen, ſind durch ein maß⸗ ewegyn piel einer faſt bis zur Ornamentik geſteigerten Fülle der belebt. Man betrachte z. B. das Bild„Vorwärts“, in ö danke ſich bei allem Wechſel der Erſcheinung jeder Strich dieſem daftigun Anterordnet, oder halte ſich den abſtrakten Begriff„Be⸗ el geiſtig„Trauer“ innerlich vor Augen, um zu fühlen, welches Alerdingsden und kunftleriſchen Wollens ſich Billing bier geſteilt Füling ge der Maler in dem Sinne farbigen Lebens wird bei Aum übenm auf ſeine Rechnung kommen. Billings Körper gehen Heuptſader den Lokalton hinaus, ſind höchſtens auf einen in der farhfaache ei Lichtes, den wir zuletzt im freien menſchlichen Körper zu — vermiſſen, dafür aber vertieft ſich die geiſtige wenn der Beſchwuor willig der Seele des d 5 ctebe ſlichen Hintergrund geſtellt, laſſen den Reichtum Schöpfers folgt. Man ahnt Monumentalität, die aus architektoni⸗ ſchem Empfinden heraus geboren iſt, die weit über Ludwig von Hoffmann hinausgeht, die ſich weſentlich unterſcheidet von Adolf Bühler, der ihm vielleicht am nächſten ſteht. Bühlers Werke atmen größere Freiheit, Billing Jaofk ſeine Kunſt in wuchtigem Ernſt, in unerbittlicher Strenge. Selbſt in ſeinen beiden Meereslandſchaften ſpürt man die innere Gebundenheit, den Zwang, das Ringen um die große Erſcheinung. In ſeinen Landſchaften erkennt man auch neben der ſachlichen Linie die Entwicklung der maleriſch techniſchen Seite Billings, der abſeits der alltäglichen Wege geht und ſeine Bilder mit der Spachtel auf Holz malt und ſie ſchellackiert. Dieſes ernſte, ehrliche Arbeiten an der eigenen Vollendung läßt die Ge⸗ mälde Profeſſor Hermann Billings nicht mehr als nebenſächliche Schöpfung des Architekten erſ einen, ſondern treten als ſelbſtändige Leiſtungen eines nach hohen Zielen ſtrebenden Künſtlers auf. Den ſtarken Gegenſatz zwiſchen Linie und Farbe illuſtrieren ausgezeichnet die im erſten Saal ausgeſtellten Arbeiten von H. Greve⸗Lindau. Hier feiert die Farbe ſinnliche Triumphe; Menſch, Landſchaft Blumen, Innenräume, alles ordnet ſich der farbigen Stimmung, der typiſch maleriſchen Erſcheinung und ihren Einflüſſen unter. Sonne, Freude ſprüht aus ſeinen äumen, aus ſeinen belebten reich bewegten Szenen. Die Welt in ihren mannigfachen Erſcheinungen des einzelnen Weſens und ihres bunten Nebeneinander gibt Greve⸗Lindau reichhaltigen Stoff, den er mit der Leidenſchaftlichkeit eines warm empfindenden, Formen und Farben ſicher beherrſchenden Künſtlers meiſtert. Auch A. Chelius, München, ſucht in den blühenden Bäu⸗ men, in dem vielfachen Getriebe des Landiebens der Eindrücke Herr zu werden, aber er bleibt zu ſehr an der bunten Aeußerlichkeit haften, wirkt kalt und flach. Im dritten Kabinett hat ein Mannheimer Künſtler A. Brox, die letzten Arbeiten ſeines fleißigen Schaffens vorgeführt. Brox J12 den Dingen tiefer auf den Grund, er möchte das Vibrierende, Zitternde aller Dinge darſtellen, er ſieht die Welt in ſtarker Bunt⸗ heit, wählt darauf hin ſeine Vorwürfe. In ſeinen Werken ſtrahlt die ſeeliſche Freude ihres Eindrucks wieder. Nicht alle Bilder ſind gleichwertig. Manchmal ordnet ſich die Form nicht immer mit Sicherheit in die gewollte Empfindung, aber man fühlt überall, daß hier ein Künſtler mit Ernſt an ſeiner Entwicklung arbeitet, die gegenüber früheren Werken zweifelles zu konſtatieren iſt. Im letzten Saal zeigen einige flotte Kriegszeichnungen von A. Holler, Karlsruhe, intereſſante Bilder vom öſtlichen und weſt⸗ lichen Kriegsſchauplaßg. Die Maler haben auch im wilden Kriegs⸗ getriebe nicht verlernt, die Buntheit des Lebens, die Mannigfaltig⸗ keit dor Erde und ihrer Bewohner künſtleriſch feſtzuhalten. Schatz von Volksliedern erwirbt, die Heeresverwaltung hat ihn zu 5 5 und zu erweitern durch Pflege des Volksgeſanges wührend der ienſtzeit unſerer jungen Männer. In muſtergiltiger Weiſe trug Fräulein Pfäffle eine Reihe von gut ausgewählten Volksliedern vor, die reichen Beifall auslöſten, ſodaß die Sängerin ſich zu einigen Zugaben entſchließen mußte. Zur Verſchönerung des Abends trug ferner weſentlich ein Doppelquartett des Sängerkranzes bei. das durch den warmen VPortrag und gutgeſchulte Stimmen die Zu⸗ hörer entzückte.— Der nächſte Vortragsabend am 14. Moꝛ wird einen Lichtbilder⸗Vortrag des Herrn Leutnant Scheifele über das-Thema„Der U⸗Bootkampf gegen England“ und einige muſikaliſche Ueberraſchungen bringen. 3. Vartragsabend der Reichsdeulſchen Waffenbrüderlichen Bereinigung. Am Mittwoch, den 15. Mai, abends 8 Uhr, wird Herr Dr. Guſtav Stolper, der hervorragende Wiener Politiker und Herausgeber des„Oeſterreichiſchen Volkswirt“, für die Reichs⸗ deutſche Waffenbrüderliche Vereinigung im Vor⸗ tragsſaal der Kunſthalle einen Vortrag halten über das Thema: „Staat und Nation in Oeſterreich“. Die Reichsdeutſche Waffenbrüderliche Vereinigung wurde im Sommer 1915 gegründet unter dem überwältigenden Eindruck der waffenbrüderlichen Erfolge bei Gorlice. Die 0 ſetzt ſich den Zweck, den Bündnis⸗ gedanken lebendig zu erhalten durch die Vertiefung der gegenſeitigen enntnis über die ſtaatlichen wirtſchaftlichen und kulturellen Verhält⸗ niſſe der Verbündeten, durch Zuſammenführung der Berufskreiſe, durch Annäherung und Ausgleichung der großen Kulturgebiete, wie Recht. Wiſſenſchaft und Unterricht, Gemeindeweſen, Technik und Induſtrie uſw. Der Vortragende, Herr Dr. Guſtap Stolper aus Wien, gehört der Wiener Schweſtervereinigung, der Oeſter⸗ reichiſchen Waffenbrüderlichen Vereinigung an. Dr. Stolper iſt in Wort und Schrift Vorkämpfer des mitteleuropäiſchen Gedankens, den er in ſeiner ausgezeichnet geleiteten Zeitſchrift„Der öſter⸗ reichiſche Volkswirt“ ſeit den erſten Tagen des gemeinſam geführten Krieges mit Energie vertreten hat. Er gehört zu jener Gruppe deutſch⸗öſterreichiſcher Politiker die in der inneren Politik Oeſterreich⸗ für die Erhaltung des Deutſchtums und ſeiner auen traditionellen Stellung im Staat kämpfen und gerade auch diefen Zweck durch das Bündnis der Monarchie mit Deutſchland geſichert anſehen. Die deutſche Oeffentlichkeit dürfte aus dem Vortrag Dr. Stolpers ſehr diel lernen zum beſſeren Verſtändnis der politiſchen und wirtſchaft⸗ lichen Verhältniſſe in Oeſterreich⸗Ungarn. Das Reinergebnis iſt für die Zwecke der Reichsdeutſchen Waffenbrüderlichen Vereinigung beſtimmt. sichtbildervortirag. Nochmals ſei auf die im Anzeigenteil un⸗ ſeres Blattes für heute Samstag 87½ Uhr im Muſenſaale ange⸗ kündigte Lichtbilderreiſe in unſer zukünftiges Ko⸗ lonialreich Aequatorialafrika des Herrn Dr. Theodor Langenmaier⸗Landau aufmerkſam gemacht. )( Der Schwefelregen, eine eigenartige Naturerſcheinung, iſt in Baden⸗Baden und in der Umgegend von Offenburg, Lahr und reiburg beobachtet worden. Dieſer Schwefelregen beſteht aus vom egen aufgenommenen Blütenſtaub, beſonders der Kiefer, der die Pfützen gelb umſäumt. 25jähriges Arbeilsjubllum. Werkmeiſter Michael Wil⸗ ſcheid feiert heute ſein 25jähriges Arbeitsjubiläum bei der Firma Benz u. Cie. Polizeibericht vom 11. Mai. Leichenländung. Im Altrhein bei der Ziegelhütte in Sandhofen wurde heute früh die Leiche einer 26 Jahre alten Filial⸗ leiterin von Dachau, wohnhaft hier, geländet und auf den Friedhof nach Sandhofen verbracht. Die Geländete wurde ſeit 5. ds. Mts. —— und hat aus noch unbekannter Urſache den Tod im Rheine u Hotelgewerbe und Fremdenverkehrsförderung. n. Kaarlsruhe, 8. Mai. Im Bürgerausſchußſaal des Rathauſes zu Baden⸗Baden trat kürzlich unter zahlreicher Beteiligung von Vertretern ſüdweſtdeutſcher delskammern, ſowie Hotel⸗ und Fremdenverkehrsvereinen uſw. der Ausſchuß der Vereini⸗ ung ſüdweſtdeutſcher Handelskammern für otelgewerbe und Fremdenverkehrsförderung u ſeiner erſten Sitzung zuſammen, der u. a. auch die n berbürgermeiſter Fieſer und Landtagsabgeordneter Koel b⸗ lin anwohnten. Die Verſammlung wurde vom Vorſitzenden der Handelskammer Ludwigshafen, Herrn Geh. Hofrat Ritter von Wagner, eröffnet, der die Anweſenden im Namen der Vereini⸗ 5 Handelskammern begrüßte. Daraufhin be⸗ chtete Herr Dr. Blauſtein(Mannheim) zunächſt über den Zu⸗ ſammenſchluß der ſüdweſtdeutſchen Handelskammern im allge⸗ meinen und dann des näheren über die Bildung und Zuſammen⸗ ſetzung des Ausſchuſſes für Hotelgewerbe und Fremdenverkehrs⸗ förderung, wie ſie in der Vormittagsſitzung des Arbeitsausſchuſſes der Vereinigung beſchloſſen wurde. Beim Eintritt in die Tages⸗ ordnung übernahm Herr Hölliſcher(Baden⸗Baden), Mitglied der Handelskammer Karlsruhe, den Vorſitz. 8 Es wurde beraten über die Lebensmittelbeſchaffung und den Wareneinkauf, wobei insbefondere die Bundes⸗ ratsberordnung vom 7. März 1918 gegen den Schleichhandel, durch die die Notlage des Hotelgewerbes noch verſchärft wurde, im Vor⸗ dergrunde der Verhandlungen ſtand. Nach einer eingehenden Aus⸗ ſprache wurde eine Entſchließung angenommen, die an die Regſe⸗ rungen der beteiligten Bundesſtaaten ſowie an das Kriegsernäh⸗ rungsamt abgehen wird.— Weiter wurde die Frage des Frem⸗ denverkehrs im nächſten Sommer beſprochen und die bezüglichen Wünſche zur Geltung gebracht. Es iſt hierbei die Schaffung beſonderer Abteilungen bei den Mimiſterien der Bundes⸗ Der Geſamteindruck der diesmaligen Ausſtellung iſt nicht ſo einheitlich wie der früherer Veranſtaltungen, aber die Aufhängung läßt die Eigenart eines jeden Künſtlers zu ihrem Rechte kommen. Mentor. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaſt. Das Stuttgarter Hoftheater in Baden⸗Baden. Am Himmelfahrstage wurde dem Baden⸗Badener Publitum ein ebenſo intereſſanter wie genußreicher Theaterabend auf der neuen Kurhaushühne geboten, diesmal mit einem erfolgreichen Gaſtſpiel des Königlichen Hoftheaters Stuttgart, welches Mogarts komiſche Oper„So machens Alle“(Cosi fan tutte) zur angeſetzt hatte. Die Stuttgarter Gäſte brachten das Werk Mozarts in einer vollendeten Wiedergabe, bei der alle Mitwirkenden ihr Beſtes boten; beſonders Rhoda von Giehn, Erna Elmenreich, Felix Fleiſcher und Rudolf von Schaitt ſeien genannt. Franz Ludwig Hörths Regie und die feinſinnige muſikaliſche Leitung des Hofkapellmeiſters Erich Band⸗ Stuttgart, der das Städtiſche Orcheſter ſicher dirigierte, trugen weſentlich zum Gelingen des Stückes bei. Die Ausſtattung nach Entwürfen von Bernhard Pankok zeigte dem Auge ſchöne und der Handlung glücklich angepaßte Bühnenbilder. Das Publikum hatte ſich ſehr zahlreich eingefünden, ſpendete viel Beifall und ließ es auch an Hervorrufen nicht fehlen. rr. Das Deutſche Auslands⸗Muſeum und Inſtitut in Stuttgart ſammelt ſeit geraumer Zeit Schilderungen und Auf⸗ zeichnungen von Auslandsdeutſchen über ihre Er⸗ lebniſſe ſeit dem Kriegsausbruch. Insbeſondere kommen in Be⸗ tracht die Erlebniſſe derjenigen Auslandsdeutſchen, die bei Kriegs⸗ beginn oder während des Krieges den Weg in die alte Heimat ge⸗ ſucht und gefu haben. Die Sammlung ſoll ſpäter veröffenk⸗ licht werden. Durch ſie wird unſer Volk erſt in vollem Umfange erfahren, welche Opfer unſere Auslandsdeutſchen für das Vater⸗ land gebracht haben. Es ſpricht aus dieſen Schilderungen auf Schritt und Tritt ein Heldentum zu uns, das demjenigen unſerer Feldgrauen vor dem Feinde voll und ganz gleichkommt. Es wird hierdurch wiederholt die Bitte an alle Auslandsdeutſchen, deren Angehörigen und Bekannten ausgeſprochen, an die Geſchäftsſtelle des Deutſchen Auslands⸗Muſeums und Inſtituts(Stuttgart, Königſtraße 15) eingehende Schilderungen mit-auen Angaßen en zu laſſen. Jede, auch die kleinſte Mitleilung i isl⸗ mmen. 4 ———— —————— t 1 zwei von befagten Kriegsgefangenen über Nacht mit in 4. Seite. Nr. 217. Maunnheimer General-Anzeiger.(Mittag ⸗Ausgabe.) Samstag, den IX. Drh — ſtaaten angeſtrebt worden, die ſich ausſchließlich mit Hotel⸗ und Fremdenverkehrsangelegenheiten zu befaſſen hätten. Ueber dieſen Punkt wurde ebenfalls eine Entſchließung gefaßt.— Bei dev Er⸗ örterung der Frage der Entſchädigung für die Abgabe von Wäſche, Kupfer uſw. wurde zum Ausdruck gebracht, daß die bezahlten Preiſe in keinem Verhältnis zu den Koſten für die Anſchaffung des Erſatzes ſtehen. Im Hinblick auf die pielen Detail⸗ fragen, die mit dieſer Angelegenheit verknüpft ſind, wurde eine beſondere Kommiſſion mit der Weiterberatung dieſer Frage be⸗ traut.— Ein weiterer Gegenſtand der Tagesordnung bildete die Hypotheken⸗Angelegenheit. Auch hierfür wurde zur Vorberatung eine Kommiſſion eingeſetzt, da die hiermit verbunde⸗ nen Fragan zu ſchwierig ſind, um ſie in einer großen Verſamm⸗ lung zur Erledigung zu bringen.— Das Gleiche trifft für die Steuer⸗Angelegenheit zu, die ebenfalls in einem Unter⸗ ß beraten werden wird. In der nach Erledigung der Tagesordnung ſich anſchließenden Ausſprache wurden noch u. a. Fragen bezüglich der Wiederum⸗ ſung der während des Krieges zu Lazarettzwecken ver⸗ wandten Hotels zu ihrer urſprünglichen Beſtimmung, ferner der ung des Bedürfnisnachweiſes für die Errichtung neuer Hotels ſowie der Intereſſenvertretung in Berlin erörtert. Pfalz, Heſſen unds Umgebung. Neuhofen, 6. Mai. Bürgermeiſter Philipp Jakob Fiſcher iſt nach längerem Leiden verſtorben. Ein hartnäckiges Kehl⸗ zopfleiden hielt ihn ſchon ſeit November von der Führung ſeiner N fern. 5 Neuſtadt a.., 4. Mai. Die Familie des kürzlich ver⸗ — Rheinberger in aſens hat zum Kronpringz Rupprecht⸗Fonds des Pfälziſchen Krlegerverhandes 12 000 Mk. geſpendet, deren Zinſen beſtim⸗ mungsgemäß für Freiplätze zu Gunſten der Arbeiter der Schuh⸗ Eduard Rheinberger in Pirmaſens, die Kriegsteilnehmer „verwendet werden ſollen. F. Edenkoben, 8. Mai. Die Gemeinde Edenkoben, die bis zum Erlaß der bayeriſchen Verfaſſung am 26. Mai 1818 nur Markt⸗ beſaß, will am diesjährigen Datum die Jahrhundert⸗ feier als Stadt begehen. 5 Sportliche Rundſchau. c Jußball. Amn mocgigen Sonntag findet auf dem V. f..⸗ Platz das mit Spannung erwartete Verbandsſpiel zwiſchen V. f. R. und Sportverein Waldhof ſtatt. Mannheimer Schöffengeeicht. Gegen einen über 100 Mark legte der Vorarbeiter Kurl Lang von Rheinau Beſchwerde ein und verlangte gerichtliche Entſcheidung. Er hatte ſich nach der Anklage dadurch vergangen, er drei Schweine ohne Ausführerlaubnis in die Pfalz verkaufte daß er als Hühnerhalter ſeiner nicht ekommen war. Wegen des erſten Vergehens wurde ihm ent⸗ ſch Irrtum zugebilligt, die Nichtablieferung der Eier aber muß er mit 50 Mark bezahlen. Wegen Zuhälterei wurde der 23 Jahre alte Gießer Richard Laumann zu vier Wochen Gefängnis verurteilt. Nach Ver⸗ 2 der Strafe wird er der Landespolizei überwieſen. Die Eſſen⸗ und Kaffeekännchen ſpielen in der jetzigen Zeit eine bedeutende Rolle. Durch ſie findet mancher der öffentlichen Bewirt⸗ unterliegender Artikel koſtenloſen und markenfreien Ein⸗ gang in Haushaltungen, die es mit Mein und dein nicht ſo genau — nehmen pflegen. Mehl⸗ und Zuckerdiebſtähle wurden auf dieſe eiſe möglich, wie kürzlich einige Verhandlungen vor dem Schöffen⸗ cht bewieſen. In dem vorliegenden Fall wurde das Kaffee⸗ chen zum Oelbehälter. Der bei den Vereinigten Oelfabriken ie del Arbeiter Joſeph Veſt nahm ſich alltäglich etwa ein Oel mit nach Hauſe. Der Krug ging ſehr—9 zur Oel⸗ quelle, bis-er brach, etwa 200 Liter wurden von dem Angeklagten dieſe Weiſe fortgeſchleppt. Die Anklage nimmt einen Wert von Mark an, er iſt aber nieder gegriffen, denn man weiß ja, daß markenfreies Oel heute nicht unter 30 Mark das Liter zu haben iſt. Etwa 70 Liter ſeines auf dieſe Weiſe ſtark anwachſenden Vor⸗ rates gab Beſt an die Wirtin Babette Kimmer ab, die ihren Göſten damit Fiſche und ee buk, und deren ſchaft dadurch natürlich reichen Zuſpruch fand. Sie zahlte für das Liter Oel—10 Mark. Eine weitere Abnehmerin 5 Beſt in ſeiner Schweſter, der Artiſtin Sibille Hauſenſchmidt. 52 ſchenkte ihr 15 Liter, die ſie zum Teil für ſich verbrauchte, z. T. vek⸗ kaufte. en Reſt will der Angeklagte im eigenen Haushalt ver⸗ braucht haben. Er wurde wegen Diebſtahls in fortgeſetzter Tat zu drei Monaten Gefängnis, abzüglich 4 Wochen Unterſuchungshaft verurteilt. Die Wirtin Kimmer, die vergangene Woche zu 250 Mark Geldſtrafe verurteilt wurde, weil ſie geſtattete, daß eine Reihe von Gäſten, darunter drei ruſſiſche Kriegsgefangene nach Feierabend noch in ihrer Wirtſchaft zechten, wurde mit 3 Wochen Gefängnis und Frau Hauſenſchmidt, die ſich als Kriegersfrau nich 3 Wohnung zu nehmen und nebſt einer Fabrikarbeiterin dort zu—— einſchließlich—— für dieſen Verkehr mit Kriegsgefangenen gegen ſie ausge⸗ ſprochenen Strafe zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt. ECCCCC ²˙—ꝛRmA e en Direktor der Heidelberger Univerſttätsbibliothek Geh. Rat Prof. Wille zum Ehrenmtiglled 15 0 Das moderne Spanien. In den beiden auf die Pfingſtwoche folgenden Wochen wird an der Univerſität Bonn eine öffentliche Vortragsreihe über das moderne Spanien asogehalten werden. Es werden ſprechen am 27. Mai Geheimrat Meyer⸗Lübke⸗ Bonn über die Eigenart der ſpaniſchen Sprache; am 28. Mai Profeſſor Auelle⸗Bonn über Spanien, Land und Volk; am 29. Mai Ge⸗ heimrat Gothein⸗Heidelberg über die Entwicklung der ſpaniſchen Nationalität und ihrer Kultur; am 30. Mai Geheimrat Finke⸗ über Katalonien und die ſpauiſche Politik; am 31. Mai „Albhert Haas⸗Berlin über den panhiſpaniſchen Gedanken; am * Juni Profeſſor Leonhar d⸗München über Staat und Geſell⸗ in Spanien; am 3. Juni Freiherr von Perfall⸗Köln über Reiſeeindrücke aus Spanien; am 4. Juni Geheimrat Eckert⸗ Köln über Spaniens Stellung in der Weltwirtſchaft; am 5. Juni Privatdozent Dr. Auguſt Mayer⸗München über Spaniens Kunſt; am 6. Juni Dr. Froberger⸗Bonn über die Hauptrichtungen in der ſpaniſchen Literatur der Gegenwart; am 7. Juni wird die Veranſtaltung geſchloſſen durch eine Vorleſung von Jacinto Benavenies Luſtſpiel„Die frohe Stadt des Leichtſinns“, die Frau Louiſe Dumont⸗Düſſeldorf übernommen hat. Die Vor⸗ träge finden abends um 4½9 Uhr in der Univerſität ſtatt und ſind für jedermann frei zugänglich. Literatur. Die„Mitteilungen“ des Deutſchen Werkbundes liegen in einer neuen Form vor. Der Werkbund beabſichtigt, ſie fachlich ausgeſtaltet alle zwei Monate erſcheinen zu laſſen und die ge⸗ ſchmackvolle Leitung je einem Schriftkünſtler zu übertragen, ſodaß die einzelnen Hefte immer der geſchloſſene Ausdruck einer perſön⸗ — Leiſtung ſein und damit einen gewiſſen dokumentariſchen Wert ten werden. Die vorliegende Nummer 4 iſt von Lucian Bernhard ausgeführt, und ſie iſt in ihhrem Zweifarben⸗Druck um ſo reizvoller, als Bern⸗ hard auch den Entwurf und die textliche Anordnung ſämtlicher In⸗ ſerate übernommen hat, die— nicht in einem Inſeatenteil zuſammen⸗ —als Lockerung zwiſchen dem Text ſehr hübſch wirken. uch der Inhalt des vorliegenden Heftes 1995—55 ſich durch eine reiche Geſtaltung aus. Die„Mitteilungen“, urſprünglich nur für die Mit⸗ glieder des Werkbundes beſtimmt, können in ihrer neuen Ausgabe —— Poſt oder bei der Geſchäftsſtelle für M..— erden. ſfardi von der Kriegsgefangenenkommiſſion des Kriegsminiſte⸗ Letzte Meldungen. Luflangriffe auf Cambrat und Dougi. Berlin, 10. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Am Himmel⸗ fahrtstage erfolgte ein ſtarker feindlicher Lufkan⸗ griff auf Cambrai. 10 Ziviliſten der unſchuldigen Be⸗ völkerung fielen dieſem an einem Feiertage auf eigene Städte durchgeführten Angriff zum Opfer. Ein dreijähriges Kind, eine Frau und ein alter Mann befinden ſich unter den Tolen. Berlin, 10. Mai.(WB. Nichtamtlich.) Am 9. Mail um 7 Uhr 30 abends warfen feindliche Flieger Bomben auf Douai. Dem feindlichen Luftangriffe ſielen 19 franzöſiſche Ziviliſten zum Opfer, von denen 7 getötet und 12 verwundel wurden. Engliſche Sloßtrupps abgewieſen. Berlin, 10. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Zwiſchen Maas und Moſel wurden in der Gegend von Seichepreh zwei engliſche Stoßtrupps abgewieſen und im Nachſtoß ein ameri⸗ kaniſcher Offizier, mehrere Mannſchaften und Maſchinen⸗ gewehre, ſowie Waffen und Ausrüſtungsgegenſtände einge⸗ bracht. Die Amerikaner erlitten bei ihrem eigenen Vorgehen wie bei der Abwehr und Verfolgung ſchwere blutige Verluſte. Engliſcher Peſſimismus. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 11. Mai.(Priv.⸗Tel. g..) Der ſchweizerlſche Preßtelegraph meldet laut„Züricher Poſt“: Im Gegenfatz zu dem in einigen engliſchen und franzöſiſchen Kreiſen vor⸗ herrſchenden Optimismus glaubt der militäriſche Mitarbeiter des „Daily Telegraph“, die deutſch⸗öſterreichiſche Heeresleitung warte nur die von der Witterung begünſtigten Verhältniſſe ab, um die Offenſive gegen Jtalien wieder aufzunehmen, dies werde den Operationsplan der Mittelmächte vervollſtändigen. Nach der Ausſcheidung der ruſſiſchen Militärmacht verfüge Oeſterreich noch über genügend Streitkräfte, nachdem die unzuverläſſigen Abteilungen, Tſchechen und Südflaven, deutſchen und ungariſchen Einheiten zu⸗ geteilt worden ſeien. 18 „Amerika arbeitet langſam, aber ſicher.“ m. Köln, 11. Mai.(Priv.⸗Tel.) Zur Entſendung ameri⸗ kaniſcher Truppen nach Europa äußert ſich der New⸗ vorker Mitarbeiter des Handelsbladet: In Europa ſcheint man viel⸗ fach nicht zu begreifen, daß ein Rieſenland nicht mit denſelben ſchnellen Schritten wie die kleine nationale Einheit in den Krieg gehen kann. Jetzt aber nach einem Jahre, beginnen ſich gewiſſe große Arbeiten der Vollendung zu nähern. Die dritte Frei⸗ heitsanleihe von drei Milliarden iſt eben gezeichnet, und jetzt erwartet das Rote Kreuz, in einigen Wochen 100 Millionen zu⸗ ſammenzubringen. Die amerilaniſchen militäriſchen Führer ſchei⸗ nen ſo feſt davon überzeugt zu ſein, daß der Krieg mindeſtens ſechs Jahre dauern werde, daß ſie den Plan gefaßt haben, langſam, aber ſicher zu arbeiten und nicht die Abſicht hegen, große Truppenmaſſen zu befördern, ehe die Mittel, die das ermöglichen, vollkommen in rdnung ſind. Amerikaniſche Holzſchiſſe. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 11. Mai.(Pr.⸗Tel. g..) Die Schweizer Depeſcheninformation berichtet, es ſcheine, daß die Amerikaner mit dem Bau von Holzſchiffen Ernſt machen wollen. Aus Waſhington wird berichtet, das amerika⸗ niſche Marineprogramm ſei erweitert worden, indem man die Herſtellung von neuen Holzſchiffen von je 4500 Tonnen in das Bauprogramm aufgenommen habe. Ententefeindliche Stimmung in Porkugal. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 11. Mai.(Pr.⸗Tel. g..) Nach Pariſer Blättermeldungen rechnet man mit der Möglich⸗ keit des Austrittes Portugals aus dem Ver⸗ band. Die ententefeindliche Stimmung in Portugal wird in unmittelbaren Berichten aus Liſſabon zugegeben. Seit 25. April fehlen außerdem alle direkten Liſſaboner Drahtungen „über die dortigen Vorgänge. 108 Friedensgebete. EBerlin, 11. Mai.(Von unſ. Berl. Büro.) Aus Tugano wird gemeldet: Papſt Benedikt XV. fordert alle kat ho⸗ liſchen Prieſter des Erdkreiſes auf, anläßlich der Peter⸗ Paulsfeier am 29. Juni in der Meſſe für die Wiederher⸗ ſtellung brüderlicher Liebe und Gerechtig⸗ keit unter den Völkern zu beten, denn„nach Frieden ſeufzen alle Völker“. Deulſch-talleniſcher Hefangenen⸗Austauſch. Bern, 10. Mai.(WTB Nichtamtlich) Meldung der ſchwei⸗ zeriſchen Depeſchen⸗Agentur. Am Dienstag vormittag des 2. Mai wurde vom Bundespräſidenten im Parlamentsgebäude in Bern die Konferenz zwiſchen den Vertretern der deutſchen und der italieniſchen Regierung eröffnet, die ſich mit Kriegsgefangenenfragen zu beſchäf⸗ tigen haben wird. An der Konferenz ſind beteiligt deutſcher⸗ eits: Dr. Eckardt, Wirkl. Geh. Legationsrat und vortragender at im Auswärtigen Amte, Major Hartog vom preußiſchen Kriegsminiſterium und Profeſſor Dr. Dohrs. Italieniſcherſeits: Graf Guiſeppe Francara, Senator und Präſident der Kriegs⸗ F vom italleniſchen Roten Kreuz, Ritter Ma⸗ riana'Ameglio, Mitglied des Caſſationshofes, Legationsrat Marcheſe Durazzo und Oberſtleutnant Giovanni Zanghieri. Der italieniſchen Delegation ſind ferner zugeteilt: Franceſco Foberti vom Miniſterium des Innern und Leutnant Groſ⸗ * — riums. Die Sitzungen der Konſerenz werden von dem Chef der Ab⸗ teilung für Vertretung fremder Intereſſen und Internierungen im politiſchen Departement, Miniſter Paul Dinichert, geleitet werden. Ferner werden vom ſchweizeriſchen Roten Kreuz Chefarzt Oberſt Bohny, der ſchweizeriſche Armeearzt Oberſt Hauſer und Major Eduard Favre vom ſchweizeriſchen Internierungs⸗ dienſt an den Beratungen teilnehmen. Das Sekretariat der Kon⸗ ferenz iſt zuſammengeſetzt aus Balli, Brunner und Jom⸗ tanel vom politiſchen Departement. Abſchaffung der deulſchen Sprache in Ilalien. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 11. Mai.(Priv.⸗Tel. g..) Von der italieniſchen Grenze erfährt die„Neue Züricher Zeitung“: Der römiſche Ausſchuß für Unterricht fremder Sprachen veröffent⸗ licht ſoeben ein Programm, das die deutſche Sprache in den italieniſchen Schulen abſchafft und durch die engliſche Sprache erſetzt. Auch werden Kurſe der flaviſchen Sprache eingeführt. Schweizer Meinung. m. Köln, 11. Mai.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Volkszeitung“ meldet aus Baſel: Die Neue Korreſpondenz meint be⸗ treffs des Zwiſchenfalles Maurige, das Kabinett wird von der großen Mehrheit der Unioniſten unterſtützt, die liberale Partei ſei geſpalten und die Arbeiterpartei überließ ihren Mitgliedern die Ab⸗ ſtimmungsfreiheit. Die iriſchen Abgeordneten ſeien gegen⸗ wärtig in Dublin und werden durch die dortigen Verhandlungen zurückgehalten.„Daily Mail“ verſichert, Lloyd George habe jene Mitteilungen vom Generalſtab erhalten, dem damals Maurice an⸗ gehörte. Auch der„Temps“ meint, Lloyd George ſei ſchlecht in⸗ formiert worden, dadurch verliere die Sache an politiſcher Be⸗ deutung, immerin aber ſeien ſolche Erörterungen zu verurteilen, da der Feind wieder zu einer ſchweren Schlacht aushole. Von der rolen Garde. Stockholm, 10. Mai.(Priv.⸗Tel.) Laut„Spenka Dagbladet“ 16. Mai: Wolkig, Sonne, angenehm, Strichregen. iſt der finniſche Staatsſekretär Enckell kürzlich aus Petersbur Zirüdkgelehrt, Sümiliche Fülbrer der zoten Gecblten in Flanianb 118 Mai: Bewöllkt, vieliach befinden ſich in Petersburg und führen dort ein fröhliches Leben, da es ihnen an Geld nicht fehlt, während die andern Flüchtlinge aus Südfinnland Not leiden. Den roten Gardiſten gelang es, eine Menge werkvoller Dinge, wie landwirtſchaftliche Maſchinen, Möbel u Wertſachen aus Finnland nach Petersburg mitzunehmen. In der ehemaligen Hauptſtadt gärt es unter der ernſten Bevölkerung. Viele Fabrikarbeiter beteiligten ſich nicht an den Demonſtrationen am Mai, da ihre Lage zu elend iſt. Lenin iſt in ſeiner Politik viel ge⸗ mäßigter geworden. Er will ein modernes Haus haben und er⸗ nennt Offiziere aus der alten Armee. Außerdem verſucht er die Privatbanken wieder zu entſtaatlichen. der Vorſtoß Erzbergers. Zenkrumsgegnerſchaft. m. Köln, 11. Mai.(Priv⸗Tel.) Die weſtdeutſchen Zen⸗ trumsblätter äußern ſich fortgeſetzt ia ſehr Vorſtoß Erzbergers gegen Hertling. Die„Kölniſche Volkszeitung“ erklärt, nach den Ereigniſſen des laufenden Jahres und nach der Stellung Erzbergers zum Reichskanzler war e Vorſtoß dieſes Abgeordneten gegen den Reichskanzler und die Regie⸗ rung zu erwarten. Das Zentrumsblart„Eſſener Vo bis zeitung“ ſtellt die kategoriſche Frage: Wer iſt der Führe des Zentrums? Es liegt ebenſo wenig im vaterländiſchen Intereſſe wie im Jatereſſe der Zentrumspartei, wenn es den Anſchein gewinnt, als gehe das Zentrum im Verein mit der Sozialdemokraut darauf aus, der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten. Im Lande wünſcht man dringend, daß die Zentrumspartei dem Grafen Hertling eige ſtarke Stütze bleibe. der Münſterſh⸗ Anzeiger“ erklärt, Erzberger habe die Zentrumsfraktion völl überraſcht. Die Parteiinſtanzen, die Fraktion und der Reichsals⸗ ſchuß werden unbedingt ein ſehr ernſtes Wort ſprechen müſſen⸗ A Zum Jall Lichnowekn. c. Von der ſchweizeriſchen Grenze, 11. Mai.(Friv.⸗Tel. g. K Die„Reue Züricher Zeitung“ meldet von der italieniſchen Gaangz⸗ daß gegenwärtig in Italien eine aus der Schweig ſtammende De ſchrift Lichnowskys mit gefälſchten Enthüllungen werde. 2 Das Branntweinmonopol. VBerlin, 10. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Im Autsſchuß 15 Reichstages zur Vorberatung des Braunntweinmonope gab der Staatsſekretär Graf von Rödern eine Erklärung ab, da die verbündeten Regierungen. nicht in der Lage ſein würden; ſich an den weiteren Beratungen des Ausſchuſſes zu beteiligen, we auf eine Ablehnung des Geſetzentwurfes und der Einſetzung Unterausſchuſſes zur Ausarbeitung eines Verbrauchsabgabengeſetzes abzielende Anträge angenommen würden. Drande 8 industrie. Vom Tadakmarkt. (Wocheubericht.) In Verbindung mit dem Witterungsumschwuat machten die Tabaße des 191 7er Jahrgangs in der zweiten Fern tation sicittliche Fortschrifle. Es dürfle in wenigen Wochen größte Teil der Vorjahrsernte in Haupttabalen werarpe tung fuck Sein. Die Nachfirage nach 1917er Sandblättern war ande 758 und es wurden auch fortdauernd en Bezugsscheine Posten 2 der Verarbeitung aufgenommen. Nicht minder stark war das teresse fütr 1917er Galztabake sowie Hageltabale, bei welchen Deu⸗ ten aber Dringlichkeitsanträge auf Rippenkontingent von der— schen Tabalchande Ischaft nur sOichen Firmen anerkannt. den, che bei der Zentrale füür 8 in Tabaltabr g — Abteilung Naucirtabak—. als Heereslieferer beteiligt sind. von den vorjährigen Gaiztabaken seine Besitzer wechselte, mit etwa M. 85—90 der Zeniner bewertet. Die Bewertungen M. Hageltabake des 1017er Jahrgangs schwankten Zwischen etwa 180 und 200 für den Zentner. Per Aarkt in alten Inlandstahen bot den Verarbeitern nur spärliche Gelegenheit zur eindeckung. Insbesondere war es außerordentflich schwer. Une ware zu erlangen, die im Vordergrund des Interesses und zu war ein Pöstchen 191er Abialltabake im Handel. n auchi etwas Einlage und Scimeidegut. Daß bei der ungemein ken Span zwischen Angebot und Nachfrage sich die W. auf der Höchstgrenze der dart wundern. Die Nachfrage nach U hielt in mindertem Umfang an, es hat sich aber dtie Einkaufmögli für die Verarbeiter cher verschlechtert als Weil Bestände weiter abnahmen. Am Markte in Ersatztabs fandd man durchweg ziemlich starles Angebot vor, dessen unet auf Hopfen imd Buchemaub lag. Mit altem Hopfen abakersatz ist der Verbrauch übereäfligt. Es waren dalter 3 nur kleinere zu verzeichnen, bei welchen sich Preise zwischen etwa M. 50 und 65 für den Zentner bewegte An Buchemlaub wurde vielfach unpfleglich behandelte Ware geclient. Je nach der Größe der angedienten Posten bzw. der 2. schaffenheit wiesen die Preisforderungen große Unterschiede Kirschbitter und Nußbaumlaub fancen befriecigende Beach 91 bei meist hoher Bewertung. Die Stimmumg an den hol11f schen Rohtabakmärkten war eine ungewöhnlich Bei der Stockung in der Zufuhr und der außerordentlich Nachfrage war dort ein weiteres Anziehen der Preise nicht halten. Bei der jetzt beendeten dritten Verteilungsaukfion in sterdam stiegen die Preise für Declchlatt ins Ungemessene; den dort doci Preise bis zu 25 fl(J) für das Pfund gezahlt. Eio⸗ füür Sumatra-Vollumblätter wurden bis zu 8 fl gezahlt. Nur 1a terial folgte der Preisaufrückung nicht in gleichem bom. wWie Deck- und Umblatt. Amtürkischen Tabakmarkt men allmählich doch nun wieder etwas gesundere Verhältnisse Durchbruch. Die Preise sind in der Türkei von ihrer ühers ten Höhe herabgegangen, nachdem zu erwarten steht, daß die zeugnisse von Santsun und Baffra auf dem Wasserweg dem europäischen Markt zugeführt werden können. Heute Samsim- umd Smyrnatabake bester Beschaffenheit etwa Piaster bewilligt, Während vor Monatsfrist diese Sorten noch 160—210 Piaster galten. Im allgemeinen war die vorjährige in Mazedonien größer wie die des vorausgegangenen Jahres. jetzt bekannt wird, hat die spanische Regierung die Ausf Tabak verboten. In Norwegen sind unter Beibehaltung der herigen Werfklassen die Stempelsteuersatze für Zigarren klortiger Wirkung verdoppelt worden. — N 85 F l 1 — 88 05 A 1 N Wasserstandsbeobachtungen im Monat Mai. FPeogeistation vom Datum dhein 255 2. 8 9. 0 11———.— Honlngen“). 42 79 175 1069.63 Abende 0 NKehl....„.68 294.72.73 20 faohm. 2 Ui MAagag 4427.10.28.31.24 Nachm ½ Ub Bannfeim.0.0 2f 3½ 3.2 gorgenebe Hainnz f 100 985 9. 05.s 12 Uu, Caud 429 210 25 Locm 2 2 bhör K6ls ene 25 234 dachm· vom Neeckar: 7 Ube Mannheim 43.46 3..9 3. 3% Lora. 1 llör Hellhronn 68.60 J450.50 Vorm. Bed. + 0 72 7 Wetter-Aussſchten für mehrere Tage im Voraun. (2. N0 Undefugter Nachdruck Wird gerlehuloh verfold 5 12. Mai: Schön, warm. 13. Mai: Wenig verändert. 14. Mai: Wolkig, teils Sonne, gewitterhaft. 15. Mai: Kaum verändert. Vielfach Gewitter. 17. Mai: Wolkig, teils Sonne, strichw. Regen. Nor 8 * Samstag, den 11. Mai 1918. Mannheimer General⸗Anzeiger. (Mittag⸗Ausgabe.) Nr. 217. 5 Seite. Re Junken des Nelhers. Roman von Friedrich Jacobſen. 44) (Nachdruck verboten. 55(Fortſetzung.) jetzt war die ganze Atmoſphäre in Dunſt und Schwefel⸗ farbe getaucht. Die Mehrzahl der Paſſagiere hatte ſich auf 5 Kapitäns unter Heck begeben, und die Schiffsmannſchaft raten gewöhni unheimlich geſchäftig, aber man vernahm nirgends das war liche Lachen und Singen und ſo oft einer von der Arbei aufblickte ſah er ſcheu und verſtohlen nach ei den te, h eine warzen Wolken⸗ . ee ͤ ging etwas über das Meer wie ein Geſpenſt. Aber die Oberfla 2 ſo ig und ſchwer wie eine Maſſe von Bauenne ſett ucht erſt offenbar wird, wenn ſie ſich langſam Es herrſchte eine faft unerträgliche Hitze; und Straten wendete — den en Steuermann, der gerade von der Kommando⸗ e ſtieg und dem Kapitän ſeinen Platz einräumte. „Wird es m werden, Herr Struwe?“ Der Gefragte zuckte die Achſeln.„Ein Zykl ſor e„Haben Sie Augſtr⸗ e e Nein, ich frage nur wegen meines Reiſegefährten. Ich glaube, N— eme Krankheit in ihm, und wenn 7— Sturm In dieſem Augenblick ſtrich der Steward des Kapitäns an ihnen Von ſeinem erſten Nervenanfall hatte Peter Kiesby ſich geworden, und 4 anſcheinend erholt, aber ſo recht geſund war er doch nicht jetzt ſah er aus wie eine wandelnde Keiche Steuermann fuhr ihn an:„Junge, geh ins Logis! Hier + keine kranken Leute brauchen!“ n wendete er ſich wieder an Straten?„Der Zyklon, den in einer Stunde ſpüren werden, macht mir wenig Sorge; aber Wabt wir haben etwas anderes aus dem Roten Meer mitge⸗ — Wilſon fühlt ſich auch krank!? 1 Später erzählten ſie, wie es gekommen ſei. Peter Kiesby hatte ſich auf Befehl des Steuermanns nach dem Logis begeben, aber auf dem Wege dorthin war das Fieberdelirium zum plötz⸗ lichen Ausbruch gekommen. Er hatte geſchrien, daß einer hinter ihm her ſei, und ein Matroſe, der in der Nähe ſtand, wollte auch den Namen des eingebildeten Verfolgers gehört haben: Klaus Niels, oder ſo ähnlich. Und dann war der Junge wie eine Katze auf die Reeling geſprungen und von da kopfüber in das Meer, deſſen Oberfläche noch immer ruhig dalag und auf ein Opfer lauerte. Gleich hinter ihm aber noch ein anderer. Wer das war, wußte im erſten Augenblick niemand, aber als er dann auftauchte und der Stelle zuſchwamm, wo Peter Kiesby verſunken war, da ging ein Murmeln von Mund zu Mund:„Miſter Wilſon!“ Und das ganze tiefe Geheimnis des„Delphins“ wurde in dieſer Minute kund, denn der Steuermann konnte ſich vor Begeiſterung nicht halten und rief laut über das Verdeck hin:„Das iſt den Deubel n rauenzimmer— das iſt ein Mannsbild! Und wie er ſchwimmen kann! Ja, für den Retter barg das Waſſer keine Gefahr, denn er war gut darin zu Hauſe, aber dennoch ſtarrte alles angſtvoll hinaus, und die Leute begannen zu ſchreien und mit den Armen zu winken, und die beiden Männer in der Jolle ſchlugen mir den Rudern wie unſinnig Später erzählte man dann, es wären Haifiſche in der Nähe geweſen, und es hätte nicht viel gefehlt— Aber das Boot nahm doch beide glücklich auf Peter Kiesby hatte ziemlich viel Waſſer geſchluckt, und der andere— Freilich, wer konnte ſich jetzt um den anderen kümmerg, denn kaum war die Jolle wieder an VBord gehißt, da ertönte ſchon wieder die Stimme des Kapitäns. „Alle Hand an Deck!“ Und dann ging der Zyklon über das Meer. Es war etwas Ungewöhnliches, daß dieſer gefürchtete Herbſtgaſt ſich ſchon auf der Höhe des Sommers meldete, und die ſtets zum Aberglauben neigen⸗ den Matroſen raunten einander in die Ohren, es müſſe wohl ein ſchlimmer Verbrecher an Bord ſein, deſſen ungeſühnte Schuld den Zorn des Himmels herausfordere. Aber der Steuermann, der ſolche der dicke Kaufmann Bruhn war ganz in den Händen ſeiner kleinen tapferen Frau und wünſchte ſich in das Pfefferland. Denn daher ſollte ja nach ſeiner Meinung alles Heil gegen die Seekrankheit kommen. Am Abend wurde es ſehr ſtill auf dem„Delphin“. Die„Bar“ und das„Münchner Brauſtübl“ und der„Rüdesheimer“— alle von den Paſſagieren getauften Kneipwinkel lagen verlaſſen, und Kapitän Ahrens ſaß abgeſpannt und mißmüuͤtig in ſeiner Kajüte. Der Schiffsarzt war ſoeben bei ihm geweſen und hatte Bericht erſtattet. Mit Peter Kiesby, der im Lazarett untergebracht war, ging es ja leidlich, und das Waſſerbad hatte ſeiner erhitzten Phan⸗ taſie eine wohltätige Abkühlung gebracht; aber auf Nummer ſieben. wo der Profeſſor mit ſeinem Begleiter hauſte, ſah es bedenklicher aus. „Ich kann die Diagnoſe noch nicht ſtellen,“ ſagte der 15„es iſt eine Komplikation von allerlei Einflüſſen— ich fürchte faſt, daß wir es hier mit einer vollkommen verbrauchten Natur zu tun haben, die durch die letzten Ereigniſſe einen tödlichen Stoß erhalten hat.“ Der Kupitän fragte:„Sie haben ſelbſtverſtändlich auch van dem Gerede gehört, Doktor, wie es unter den Paſſagieren umging. Dem Auge des Arztes bleibt nichts verborgen. Ich denke, wir können wenigſtens dieſem Geſchwätz ein Ende machen?“ Gewiß, Herr Kapitän. Miſter Wilſon, den ich übrigens für einen Deutſchen halte, iſt ſo gut ein Mann wie Sie und ich. Wie das Märchen von einer verkleideten Frau aufgekommen iſt, weiß ich nicht, ich kann allerdings beſtätigen, daß in Geſtalt, und Stimme einige Merkmale vorhanden ſind, die der Täuſchung Vorſchub geleiſtek haben. Solche abſonderlichen Anlagen ſind ge⸗ wöhnlich angeboren, bisweilen werden ſie auch durch den Lebensgang begünſtigt. Ich möchte wohl wiſſen, wer dieſer geheimnisvolle junge Mann iſt, oder was er geweſen iſt.“ Damit hatte die Konferenz ein Ende, und der Kapitän war wieder allein. Aber er blieb es nicht lange, denn Profeſſor Straten wurde angemeldet. 5 Während der Minute, die bis zu ſeinem Eintritt verging, faßte Ahrens einen Entſchluß. Jetzt war die Zeit der Aufklärungen— kommen, und das Verſteckſpielen mußte ein Ende nehmen; gerades und aufrichtiges Wort, wie es dem ſchlichten Seemanm wcafcl ung beſonders aufzuſtellender und in der * Reden hörte, wetterte dazwi f Hlicht behuũt dem zwiſchen und ſagte, einen ſiren Kerl wenig⸗ on immer auf der Junge gelegen hatte, tat vielleicht die beſten ee e N ien weient, ſtens hätten ſie, unter ſich, und die anderen ſollen es ihm nur Hienſde f Zunge gelegen ha Adert eſem Augenblick ertönte ein Schrei, der das Blut in den gleichtun. Der Kapitän amng ſetnem Gaſt enggepen,' reichee Wun de Nuf:——— und gleich darauf hallte der vielſtimmige Da hörte das Murren auf, und auch der Himmel hatte ein]und führte ihn zum Sofa. Dann ſagte er vollkommen 8 — eee. 8 Einſehen. Raſch wie der Sturm gekommen war, ſo ging er auch] Sie wünſchen mich zu ſprechen, Herr Doktor Lührs. Ich Arttungsboje 88 Bordl Iwel e Maſchine ſtoppl wieder vorüber. Ohnen zu Dienſten. 8 n in die Jolle! Taljen los! Freilich in den einzelnen Kabinen ſah es bös aus, beſonders Fortſetzung folat.) nFr!ͤ0 ͥ* if idesſtattli 5 je Beibri 5 f Bekanntm achun 9— 85055 eidesſtattlichen Verſicherung verlangt] die Beibringung der eidesſtattlichen Verſicherung Nüchlaß⸗Verſteigerung rumäniſche Staatsanleihen. Der am 2. Mai 1018 unte. rzeichnete deutſch⸗ Ventn— Friedensvertrag enthält u. a. folgende 2 gen: rtikel 18 det vechtspolitiſchen Zuſatzvertrages: Jeder vertragſchließende Teil wird ſofort nach — Ratifikation des Friedensvertrages die Bezabh⸗ 7— ſeiner Verbindlichkeiten, insbeſondere den ffentlichen Schuldendienſt, gegenüber den An⸗ 7 gehörigen des anderen Teiles wieder aufneh⸗ e vor der Ratifikation fällig gewor⸗ enen Berbindlichkeiten werden binnen drei en nach der Ratifikation bezahlt werden. e Beſtimmungen finden keine Anwen⸗ dung auf ſolche gegenüber einem Teil beſtehen⸗ den Forderungen, die erſt nach der Unterzeich⸗ des Friedensvertrages auf Angehörige anderen Teiles übergegangen ſind. icht auf dieſe Beſtimmungen des Frie⸗ ages iſt es erforderlich, alsbald feſtzuſtellen, Stücke von rumäniſchen Staatsanleihen ſo⸗ und Selcde bereits fällig gewordenen Zinsſcheine —— von ſolchen Papieren ſich in deutſchem gende Au de 11 1 finden. Zu dieſem Zweck ergehen fol⸗ derungen: N betreſfend die Einreichung der Stücke von rumäniſchen Staatsanleihen. deutſchen Eigentmer von rumäniſchen atsankeihen werden bierdurch aufgefordert, ihre Fau bis zum 17. Mai 1d18 bei einer Keichs⸗ ber den at und zwar tunlichſt bei derjenigen, Wumel ſie auf Grund der Bekauntmachung über die 0 Gbung von Wertpapieren vom 28. Auguſt 1916 4. Bl. S. augemeldet worden ſind lin Felere 8 der Shauptbank, Kontor für Wert⸗ Abr) Hausvogteiplatz 14, werktäglich von 9 bis 3 einzureichen. Die Reichsbank wird ein amt⸗ zordeß Verzeichnie der Stücke anfertigen; es vleibt Aalker. ſie mit einem Stempel zu verfehen. kmer, gelaflen werden ſolche Stücke deutſcher Eigen⸗ 1. deren Anmeldung bei der Reichsbauk auf Wignd der Bekanntmachung vom 28. Auguſt 25 1 8 N iſtz 2 die auf Grund dieſer Bekannkmachung an⸗ zumelden geweſen wären, deren Anmeldung aber aus nachweislich entſchuldbaren Gründen 1 unterlaſſen worden iſt; die nachweislich ſpäteſtens am 7. Mai 1918 Die worben worden ſind. 7. Mak Wertpapiere ſind mit ſämtlichen nach dem long at 1018 fälligen Zinsſcheinen und mit den Ta⸗ unter Beifügung genauer, für jede* ier⸗ um⸗ e geordueter Nummernverzeichniſſe einzu⸗ atige Sincge verzteben bis zur Ankuahme in gas dempel Verzeichnis und gegebenenfalls bis zur Ab⸗ werde ung bei der Reichsbankanſtalt. Die Stücke unzgeße zur gegen Rückgaße der bel der Einreichung Hel uten Quittung wieder ausgehündigt. Mernde, Einreichung der Papiere und der Num⸗ erlärerseichniſſe haben die Etnreicher ſchriftlich zu kannten, ob und wo die Papiere auf Grund der Be⸗ den ſin chung vom 28. Auguſt 1916 angemeldet wor⸗ ihenund. Auch kann die Beibringung der ſchriſt⸗ daß kaandeltattlichen Verſicherung verlangt werden, den hazviſchen ein Eigentumswechſel nicht ſtattgefun⸗ daufele Eigentümer von Wertpapieren, die ſich bei Nerden und Bankiers im offenen Depot befinden, ſtau wegen der Einreichung zweckmüßig mit ihrer Diee in Verbindung ſetzen. bapiene Reichsbankanſtalten ſind ermüchtigt, Wert⸗ auch nach Ablauf der Einreichungsfriſt ent⸗ nehmen, wenn glauhaft gemacht wird, daß dald bereichung ans triftiaen Gründen nicht inner⸗ er Friſt erfolgen konnte. kau eeftend die Niederlegung bereits Sudewer Zinsſcheine und AEe der unter X. bezeichneten Wert⸗ papiere. Di Fuucken deutſchen Eigentümer von Zinsſcheinen und 7 von rumäniſchen Staatsanleihen, die vor geferde Mai 1918 fällig geworden ſind, werden auf⸗ ſſcert gte bis zum 17. Mal 1018 bel einer kureichen ahlſtellen für rumäniſche Zinsſcheine ein⸗ ſlellen n, und zwar, falls beſtimmte deutſche Zahl⸗ üind, 901 den Zinsſcheinen oder Stücken angegeben Vei einer von dieſen. 0 ieder möglichſt umgehend nach der Emrei⸗ ab dc A. die ſchriftliche Erklärung beizubringen, Nai 10183 Zinsſcheine oder Stücke ſchon vor dem 7. Die G1 5 im deutſchem Eigentum befunden haben. Bahtnellar brürdfakeit diefer Erklärung iſt von den en zu prüfen; auch kann die Beifügung einer der Ueber dies eingereichten Zinsſcheine und Stücke ſind der Zahlſtelle nach Anleihegattungen und Fällig⸗ keiten geordnete Verzeichniſſe einzureichen. Aus den Verzeichniſſen muß die Anzahl und der Betrag der Abſchnite gleicher Höhe und Fälligkeit und die Ge⸗ ſamtenzahl und der Geſamtbetrag erſichtlich ſein. Die Nummern der fällig gewordenen Stücke ſind an⸗ zug ben: die Angabe der Nummern der Zinsſcheine iſt nicht erforderlich. Die Zinsſcheine und Stücke gelten im Sinne dieſer Bekanntmachung als deutſches Eigentum, ſo⸗ lauge ſie bei den Zahlſtellen hinterlegt bleiben. Letz⸗ tere ſind nicht verpflichtet, die von den einzelnen Hinterlegern bei ihnen eingereichten Zinsſcheine und Stücke getrennt zu verwahren; ſie dürfen bei Rück⸗ gabe von Zinsſcheinen und Stücken ſolche in belie⸗ bigen Nummern derſelben Anleihegattung an die Einreicher zurückliefern. Die Eigentümer ſolcher Zinsſcheine und Stücke, die ſich bei Banken und Bankiers im offenen Depot beſinden, werden ſich wegen der Einreichung zweck⸗ mäßig mit ihrer Depotſtelle in Verbindung ſetzen. Die Zahlſtellen können Zinsſcheine und Stücke auch nach Ablauf der Einreichungsfriſt entgegenneh⸗ men, wenn glaubhaft gemacht wird, daß die Ein⸗ reichung aus triftigen Gründen nicht innerhalb der Friſt erfolgen konnte, doch haben ſie ſich dazu der Genehmigung der Reichsbank zu verſichern. Die Ein⸗ reichung von durch die Poſt an die Zahlſtellen ge⸗ fandten Zinsſcheinen und Stücken wird als recht⸗ zeitig bewirkt angeſehen werden, wenn die Sendungn nachweislich innerhalb der Friſt in Deutſchland zur Poſt gegeben ſind. Sba8 Berlin, den 8. Mai 1918. Der Reichskangler. In Vertretung: Freiherr von Stein. Bekanntmachung über Aktien von auf rumäniſchem Gebiete beſindlichen Unternehmungen. Der am 7. Mai 1918 uuterzeichnete deutſch⸗ rumäniſche Friedensvertrag enthält u. a. ſolgende Beſtimmungen: Artikel 6 des rechtspolitiſchen Zuſatzvertrages: „Rumänien wird Deutſchen alle Schäden erfetzen, die ihnen auf ſeinem Gebiete durch militäriſche Maß⸗ einer der kriegführenden Mächte entſtanden ind. Die Beſtimmung des Abſ. 1 findet auch Anwen⸗ dung auf Schäden, die Deutſche als Teilhaber, ins⸗ beſondere auch als Aktionäre der auf rumäniſchem Ge⸗ biete befindlichen Unternehmungen erlitten haben. Sie findet keine Auwendung auf die Schäden, die Deutſchen als Angehörigen der deutſchen Streitmacht durch Kampfhandlungen zugefügt worden ſind.“ Mit Rückſicht auf dieſe Beſtimmungen des Frie⸗ densvertrages erſcheint es zweckmäßig, alsbald feſt⸗ zuſtellen, welche Aktien von auf rumäniſchem Gebiete befindlichen Unternehmungen— ſei es, daß die Ge⸗ ſellſchaft dort ihren Sitz hat oder dort eine Unter⸗ nehmung unterhält— ſich im deutſchen Eigentum be⸗ finden. Zu dieſem Zweck wird den deutſchen Aktio⸗ nären ſolcher Geſellſchaften anheimgegeben, ihre Aktienurkunden bis zum 17. Mai 1918 bei einer Reichs⸗ bankanſtalt, und zwar tunlichſt bei derjenigen, bei der ſie auf Grund der Bekanntmachung über die Anmeldung von Wertpapieren vom 23. Auguſt 1916 (Reichs⸗Geſetzbl. S. 952) angemeldet worden ſind, (in Berlin bei der Reichshauptbank, Kontor für Wert⸗ papiere, Hausvogteiplatz 14, werktäglich von 9 bis 3 Uhr) einzureichen. Die Reichsbank wird ein amtliches Verzeichnis der eingereichten Aktien anfertigen. Zugelaſſen werden ſolche Aktien deutſcher Eigen⸗ tümer, 1. deren Anmeldung bei der Reichsbank auf Grund der Bekanntmachung vom 29. Auguſt 1916 erfolgt iſt; 2. die auf Grund dieſer Bekanntmachung anzu⸗ melden geweſen wären, deren Anmeldung aber aus nachweislich entſchuldbaren Gründen un⸗ terlaſſen worden iſt: 3. die nachweislich ſpäteſtens ab 7. Mai 1918 erworben worden ſind. Die Aktien ſind unter Beifügung von Verzeich⸗ niſſen einzureichen, aus welchen erſichtlich iſt: 1. Name und Sitz der Geſellſchaft, mänien iſt, der Ort, an welchem die Geſell⸗ ſchaft auf rumäniſchem Gebiete eine Unter⸗ nehmung unterhält, 3. die Art der Aktien Stammaktien uſw.), 4. die Nummern der Aktien. Feruer ſind die Schlußuote oder ſonſtige Beweis⸗ mittel über den Erwerb der Aktien vorzulegen. Bei Einreichung der Aktien und derx Verzeichniſſe haben die Einreicher ſchriftlich zu erklären, ob und wo die Aktien auf Grund der Bekanntmachung vom 23. Auguſt 1916 angemeldet worden ſind. Auch kann (3. B. Vorzugsaktien, 2. wenn der Sitz der Geſellſchaft nicht in Ru⸗ verlangt werden, daß inzwiſchen ein Eigentumswechſel nicht ſtattgefunden hat. 2 Die Eigentümer von Aktien, die ſich bei Banken oder Bankiers im offenen Depot befinden, werden ſich wegen der Einreichung der Aktien zweckmäßig mit ihrer Depotſtelle in Verbindung ſetzen. Die Aktienurkunden können bis zur Fertigſtel⸗ lung des Verzeichniſſes bei der Reichsbankanſtalt zu⸗ rückbehalten werden. Die zurückbehaltenen Stücke werden nur gegen Rückgabe der bei der Einreichung ausgeſttllen Quittung wieder ausgehändigt. Dabei erhält der Einreicher nach Prüfung der Staatsange⸗ hörigkeit und Eigentumsverhältniſſe eine Beſchei⸗ nigung der Reichsbankanſtalt über die Einreichung und den Eigentumserwerb. Dfeſe Beſcheinigung iſt beſtimmt, ihm die Geltendmachung von Schadenerſatz⸗ anſprüchen gemäß Art. 6 des Zuſatzvertrages zum Friedensvertrag zu erleichtern. Ueber die Feſt⸗ ſtellung der Schäden iſt in Art. 7 daſelbſt folgendes beſtimmt: „Jur Feſtſtellung der nach Art. 6 zu erſetzenden Schäden ſoll alsbald nach deß Ratifikation des Frie⸗ densvertrages in Bukareſt eine Kommiſſion zuſam⸗ menkreten, die zu je einem Drittel aus Vertrelern der beiden Teile und neutralen Mitgliedern gebil⸗ det wird; um die Bezeichnung der neutralen Mit⸗ glieder, darunter des Vorſitzenden, wird der Prä⸗ ſident des ſchweizeriſchen Bundesratz gebeten werden. Die Kommiſſion ſtellt die für ihre Entſcheidung maßgebenden Grundſätze auf; auch erläßt ſie die zur Erledigung ihrer Aufgaben erforderliche Geſchäfts⸗ ordnung und die Beſtimmungen über das dabei ein⸗ zuſchlagende Verfahren. Ihre Entſcheidungen er⸗ folgen in Unterkommiſſionen, die aus je einem Ver⸗ treter der beiden Teile und einem neutralen Ob⸗ mann gebildet werden. Die von den Unterkom⸗ miſſionen feſtgeſtellten Beträge ſind innerhalb eines Monats nach der Feſtſtellung zu bezahlen.“ Berlin, den 8. Mai 1918. Der Reichskanzler. In Vertretung: Freiherr von Stein. Unsere Büros, Kassen u. Schalter bleiben am Samstag, 18. Mai d. J. „geschlossen. Nur für die Hinterlegung von Aktien zur Teilnahme an Generalversammlungen, sofern es sich um den letzten Tag der Hinterlegungsfrist handelt, u. für Wechsel- zahlungen wird ein Schalter von 10—12 Uhr mittags geöfknet sein. W48 Verein Mannbelmer Banken und Banklers. 1917er Naturwein-Versteigerung zu Oestrieh im Rheingau. Freitag, den 31. Mai 1918, nachm. 2½ Uhr, im„Hotel Schwan“ zu Oestrich kommen aus dem weingut Neinr. 135 vormals C. J. B. 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Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Ellsabeth Horbach geb. Lorenz Albert Rorbach, Unteroffizier 2. Zt. Mannheim Maria Horbach Ono Morbach, Musketier z. Zt. Oeestemünde Fritz Horbach Familie Georg Müller. MANNHEIM(Max Josephstr. 23), den 9. Mai 1918. Die Beerdigung findet N nachmittags 3 Uhr von der Leichenhalle aus statt. Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwieger- sohn, Schwager und Onkel Georg nach langem schwerem mit großer Geduld ertragenem Leiden, wohlversehen mit den heiligen Sterbesakramenten, durch einen sanften Tod erlöst wurde. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Metz, 13, 1. Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Mannheim, den 10. Mai 1918. Bekauntmachung. Die Geſchäftsſtelle der Kriegsbeſchädigten⸗ u. der Kriegsblindenfürforge in E 5, 16 iſt vom Montag, den 13. Mai 1918, ab an Wochentagen von 8 bis 4 Uhr(Samstag von—1 Uhr) geöffnet. C5¹1 Bekanntmachung. Der Facharbeitsnachweis für das Gaſtwirtsgewerbe N 6, 3, Vorderhaus Erögeſchoß— iſt von jetzt ab während der Sommer⸗ monate geöffnet: Spa9 Montags bis Freitags vor⸗ mittags—12 u. nachm. 23—7 Uhr. Samstags vormittags 8 bis 1 Uhr Mittags. Sonntags 10—1 Uhr. Mannheim, 10. Mai 1918. Städt. Arbeitsamt. Suche für gfähr. Mäd⸗ chen bis 1. Juni 8535 gute Pflege. Angeb. unt. L. O. 64 an die Geſchäftsſt. ds. Bl. Am 9. Mai verstarb unerwartet rasch Herr Schlachthofmeister Albert NMorbach Feldwebelleutnant Die Jugendwehr Mannheim verliert in dem Verstorbenen einen ihrer tätig- sten und unermüdlichsten Führer, der in seltener Pflichttreue an der mili- tärischen Vorbildung der Jugend mit- arbeitete und sich bleibende Verdienste um die Jugeudwehr erwarb. Die Jugendwehr Mannheim wird ihm ein dauerndes, dankbares Andenken bewahren. Ka50 Die Beerdigung findet am Sonntag, den 12. Mai, nachm. 3 Uhr statt, an welcher sämtliche Kompagnien teil⸗ Zunehmen haben. Die Kompagnien stehen um ½3 Uhr am Rondell des Haupteingangs zum Friedhof. Der millitärische TLelter: Klett, Leutnant d. L. Keller und einstöckigem Seitenbau nebst Fonnlag, 12. Mal ist unser Geschäft von II—7 Uhr geöffnet L. Fischer-f E 1 1·-4 Eernruf 7631 und 7632 9 Täglicher Eingang Neuheiten Damen- u. Kinderkleiuung in unserem Zweiggeschäft P 6, 20 ———— ständige Ausstellung geschmackvoller Neuheiten. —— ſoder-Eröffnung Rinds-, Kalbs- u. Schweinemetzgerei nebst Wurstlerei und Fettverkaufsstelle Martin Betsch D 5, 8/9, Mannheim. V7õn Das seitherige Kartensystem erfährt vom 13. Mai 1918 an eine Aenderung, sodass ein Antrag zur Umschreibung nicht erforderlich ist.— Einschreibungen werden vom 13. Mal an schon entgegengenommen. Abreiſeh. einige prachtv. Delgemälde Düſſeldorfer u. Münchner Künſtler, zu jedem an⸗ nehmbaren Preis zu ver⸗ kaufen. 82¹8 Kaiſerring Nr. 26 l. uer Italügel erſtkl. offerieren .anohaus L. Spiegel& Sohn Kgl. bayr. Hofl. Toeg Planken, E 2, 1. erröchaltl. 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Die Karten für die vorbehaltenen Plätze ſind nur im Roſengarten beim Pförtner und an der Tages kaſſe von 11—1 Uhr nud von—6 Uhr erhältlich. Karten für die übrigen Plätze ſind zu haben in den durch Plakate kenntlich gemachten Vorverkaufs⸗ ſtellen. beim Pförtner im Roſengarten und an der Abendkaſſe. Außer der Eintrittskarte iſt von jeder Perſon über 14 Jahren die vorſchriftsmäßige Ein⸗ laßkarte zu 10 Pig. zu löſen. Das Wandeln auf der Empore iſt während der Muſik⸗ und anderen Vorträgen ſtrengſtens verboten. Garderobebeſtimmung: Der Wiedereintritt in den Nibelungenſaal mit vor Beendigung der Veranſtalt⸗ ung abgeholten Garderobeſtücken iſt nicht geſtattet. Künstlertheater,, Apolle“ Heute Samstag: Be4⸗/ Frühlingsluft. Sonntag nachm. 3 und abends 7½ Uhr: Der Vogelhändler. Friedrichs-Park. Sonntag, 12. Mai nachm. ½4—/87 u. abends—11 uhr Konzerte der Kapelle Petermaun. Eintrittspreis 50 Pf. Kinder 20 Pf. Militär 2 Abannenten gegen Vorzeigen der Karten ſvei. Hequaforialalrika von Dr. Theodor Lang enmaier. Eintrittskarten M..— uumeriert, M. 0 50 un⸗ numeriert. Vorverkauf Mannheimer Muſikhaus P7, 14a und abends 1 Stunde vor Beginn an der Roſengartenkaſſe. N8 2 Vortrag des Herrn Dr. Gustav Stolper-Mien am Mlttwoch, den 15. Mai 1018, abends 8 Uhr im Vortragasaale der Kunsthalle hier über: „Staat und Nation in Oesterreich“. Eintrittspreis 50 Pfg. Der Kartenverkauf erfolgt durch den Verkehrsverein(Rat- haus Bogen 47/48) und am Vortragstage selbst von abends ½8 Uhr ab durch die Kasse der Kunsthalle. Saa8 Zahlrelcher Besuch ist erwünscht. Heichsdentsche Waffenbrüderllche Vereinlgung.. Im Auftrage: Dr. Kutzer, Oberbürgermeister. Ballinhaus. Heute Abend ½8—½11 Uhr (Garten-Konzert ſe 5 2 Mannheilmer Bandoneon-Kapelle + 8 Eintracht. 8461 8 Asdesesseesssese ſtannhelmer Wonnungsnachweis Möblierte Zimmer und Wohnungen Büro O 4. 19. O Für Vermieter kostenlos. der Oroßherzoglichen Hofkapelle Darmstadt. Leitung: Hofrat Paul Ottenheimer, Grossh. Hof- kapellmeister, Darmstadt. Ta46 Solistin: Frau Frieda Kwast-Hodapp, Grossh. Hess. Kammervirtuosin, Vortragsfolge: 1. Ouvertüre zur Oper (Fidelio) Nr. 2 2. Klavierkonzert,-dur op. 55 a) Allegro moderato 9 Andante con moto o Rondo vivace. 3. Dritte Sinfonie Broika) op. 55 8 Allegro con brio b) Mareia funebre. Adagio assai ch Huale. Allegro vivace Finale. Allegro molto. Poco Andante. Karten zu Mk..—.—,.—,.—.—(sämtlich numeriert] ab Donnerstag. den 9. Mai im Vor- verkauf in den Buchhandlungen Lauterborn, Jäger und Hofmann, sowie beim Portier des Stadthauses, ferner an der Abendkasse. rrrr , KLINIRK Beschw. Schwelzer fertigt aus unbrauch- bar gewordenen „ Strümpfen und Socken, tadellose— Arbeit, brauchbar wie neu. Muster zur An-— sicht. Prospekte gratis Beethoven Beethoven Beethoven flnnmntt i Emma Mager Bogen 2 ee eeeeeeeeeeeee Recken einzig und 7 nur durch El trolyse u. 55 Sperlalteun fur IL. Maier? Haarentfernung Mannhelm, P 1. 6, geg. 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