Nerstag, 21. November. Tro ebes deses fe den ˙ draderet: deat amtic enteil Autee Grteet anndeeeet Gesetot Masstem Lelegtamm neteet Nassdeem Feruipreck · n· e eeee eee ee eeee eee Ar ente e eeeeee e ee Abend⸗Ausgabe. Ge Badi che Neueſte Nachrichlen n. Amtliches Berkündigungsblatt ſür den Amtsbenrk Mannbeim.— Das Weltgelcheben im Bilde m 1918.— Nr. 345. 45 6 Nnn 14 i 5 in 9 66 101 170 5 109 0 9 1 — Hae N 1 0 * 5 5 1 11 K 1 11 174 1 0 U 90 1 Kol ·0 2 5 walt.———— Mitagblam oerm., dn Aben 2., Udr zeiqen an demimmten CTagen. Stellen und ad. a netne Der. antwortung ubernommen Sezugsetete in 1— un Unge⸗ nung monati m 2 mn Bringertel Poſtbezug Dierteli M. ench Zune llunasaebũdꝛ Bet der Hou abaeh M. B. 0 Etue=r: 1 moderner Kupfernefdruck ⸗ Ausführung. Ann Ne Ualionallibetalen und die Lage. dn Aufruf der nalionalliberalen Partei. 9 ſuderda. 21. Nopbr.(Bon unſerem Berliner Büro.) Pn den des Zenttalvorſtances der nationalliberal n Partei e ich die Hercen Friedberg, Streſemann und Vogel an 1 rteigenoſſen und darüber hinaus an die breite Oeffent⸗ 0 Sie betonen im Eingang ihres Aufrufs, daß der ekach Verſchmelzung der beiden liberalen Gruppen weite ſerfaßt hätte, und daß darum dem Zentralvorſtand, der da am 17. November zuſammentreien ſollte, auch ſchon uudag der nationalliberalen Reichstagsfraltion auf An⸗ oen Vereinigungsvergandlungen vorlag. lic Verhandlungen ſeien dann auch anfangs und na⸗ afen in ſachlicher Beziehung, durchaus zufriedenſtellend lch Daun heißt es weiter:„Die Auffaſſung der fort⸗ Volkspartei, daß die Vereinigung ſich auch auf die mokratiſche Partei beziehen müſſe, konnte man nicht ede die Forderungen dieſer Partei ſich nach unſerer urg mit der lleberzeugung unſerer Wählerſchaft nicht „ ſtellte die nationalliberale Partei vor die Auf⸗ Nt clüſtändig zu bleiben und auch ſelbſtändig in einen 0 Wahlkampf einzutreten.“ Die nationalliberale würde aber mit einem neuen Programm an die ntreten und hätte dabei die Abſicht, allen Schich⸗ FRu dlkes, die nach politiſcher Betätigung ſtrebten, ihre Nog u en, ohne Rückſicht auf ihre bisherige Partei⸗ 0 dieen und unter neuem Namen alle diejenigen zu ver⸗ auf Grundlage dieſes neuen Programms mit ihr 8 irken bereit wären. aß vorläuſige Grundſäßze ſtellt der Aufruf die folgen⸗ ellung der Ruhe und Ordnung im Innern und 0—— aller Beſtrebungen der taiſächlichen Re⸗ Ssleunige Einbernfung einer verfaſſung⸗ und geſetz⸗ n Körperſchat, ohne deren Zuſtimmung Uenderungen unanf ſaall che Verfaſſung und wirtſchaftliche Verhält⸗ Iectlich bleiben n Schlen nige Herbeiführung des Friedens, da⸗ Wa anfban des deuiſchen Staates und ber deuiſchen ſtattfinden lann. * Zentralvorſtandsſitzung ſoll in kürzeſter Friſt * werden, um zu dem neuen Programm Stellung zu Iin ber Vorſtand der Demokratiſchen Partei ſind von 8 Nationalliberalen, wie wir hören, gewählt worden von Richihoſen, Junck, Liſt, Lucas und Fran 7 bebung der Karlsruher Naflonalliberalen. ene„ 21. Nov.(Priv.⸗Tel.) Geſtern Abend fand Men überaus ſtark veſuchte Verſammlung des aliiberalen und des jungllberalen Ver die von dem nationalliberalen Parteichef, Geh. er ebmann, eröffnet wurde, der die Erſchienenen, der ich jehr viele Frauen, herzlichſt begrüßte. Sodann 00 Niniſter des Aeußetn, Oberbärgermeiſter Diet ⸗ onſtanz, das Wort zu einer langen Rede, in der de 0 detonte, daß er nicht aus eigenem Willen, ſondern Aein rung der nationalliberalen Partei in die Regie⸗ ant J Nehlideten el. Pie Ardeit dieler Negieruna beſtebe ſaft Paltech darin, die Staatsmaſchine in Gang zu 0 ſteta. die in den erſten Tagen der Umwälzung völlig erladen drohte. Nach anfönglichen Hinderniſien ſel es ehanden. ſie im Gange zu halten, ein Zeichen dafür, daß endenen Staate doch nicht alles gar ſo ſchlecht wac, waucher heute anſieht(Beiſall.) Was in dem allen Aace mernt werden mußte, war der Oberbau. der verant⸗ acht wurde für die Mißerfolge der Außenpolitik und für die beſammernswerte Tatſache, daß ür die in der Heimat ein elaennütziges alegeſchäft geworden war. Als ich vor zehn Neaieruna eintrat, ſo fuhr MNiniſter Dietrich fort, den eigentlich aus einer ebenſogroßen Zahl von Ni als es im Lande Soldatenräte gab. Dieſe Sol⸗ ſr eigten für die ſchwere Lage Verſtändnis, als ſie entanrikfe in die Staatsmaſchinerie nach einiaen Ber⸗ Airdtelten und nach erfolatem Zuſammenſchluß nur ein rolir edtrecht in Anſpruch nahmen. und damit war auch e Eindeit des Staates hergeſtellt. Das Ziel der Fudigen Aegierung, die überhaunt nur ermöglicht daen de des früheren ſahrelanoen Zuſammenarbeitens dhe beralen Partei mit der Sozialdemokratie, iſt vor einheitliche Verſtändiguna ſo ſchnell . 0 herbeizufübren. Wir wollen keine Partei⸗ kns leder mill ſein ſtoatsbürgerliches Necht frei be. We den(Veifall.) Die erſte Aufaabe des Staates iſt 8 ematmachung. Es muß ein Weg gefunden werden. 48 ddefelicht. den Vermögenszuwachs, der im elet worden iſt. wieder dem Staate zuzu⸗ 5 das betrifft nicht den Bauer oder Bürger, der W4 ein voar taufend Mark erſpart bat. es betrifft munaen, die mit Krieasgewinn gebaut und abgeſchrieben haben. wie beiſpielsweiſe die Flugzeug⸗ fabriken. Es muß aber auch vielfach an die alte Stelle der wirtſchaftlichen Staatsform eine neue treten. Wir müſſen Staatsbetriebe und Monopole ſchaffen. Für Baden ſteht in erſter Linie der ſtaatliche Aus⸗ bau aller Waſſerkräfte. Die Elektrizitätswerke müſſen auf den Staat übergeben, damit die wechſelſeitige Konkurrenz vermieden wird. Angeſichts des Vorkommens von Kali in Oberbaden iſt auch ein Kalimonopol ins Auge zu faſſen. Zu den Frieastewinnlern ſchlimmſter Art gebören auch die haupt⸗ ſächlich in Berlin zentraliſierten Banken. Ibnen müſſen die ſtaatlich beeinflußten Sparkäſſen mit ihren mächtigen Kapitalien zur Seite treten. In ſeinen weiteren Ausfüßbrungen betonte dann Miniſter Dietrich, es miüſſe unſece erſte Sorge ſein, unſere heimiſche Landwirtſchaft mit allen Mitteln zu fördern, ſedes Fleckchen Boden der Praduktion verfügbar zu machen. Der ſehr ſchlimm betroffene Mittelſtand, der von ſeber der Träger ron Hultur und Kunſt in unſerem Volke war und es auch künftig ſein muß wird eine gans beſondere Unterſtützung nötig haben. Der Arbeiterſtand bildet beute das Gros der Bevöſferung. Zu ſeinem Wobſergeben genügt aber nicht eine ſoziole Geſetzoebung, es muß damit vielmehr eine geſunde Wobnungspolitik Hand in Hand gehen. Freibeit auf allen Gebieten, iſt heute das Loſunoswort der neuen Strömung. Wir wollen boffen, daß die Freibeit jeder Meinungzsfußerung der Oraaniſation jeder volitiſchen Nichtung aller Berufsgruppen, beſonders auch das freie Koalitionsrecht der Arbeiter, darunter fällt. Wir verſteben cber darunter auch das Recht auf Betätigung der Relisgion, und daß unge indert wabre Reliqioſität in der Folge gepflegt und unterſtützt werde. Lebbafte Zuſtimmung.) Der Ausſrruch„Freie Bahn dem Tüchtiken“ kann aber nur in die Tat umgeſetzt werden. wenn wir Schulgeldfreibeit und Lehrmittelfreiheit auf dem Wege des Landesgeſetzes be⸗ kommen. In ſeinen Schlußausfſührungen betonte Miniſter Dietrich, die Nationaolliberalen widerſtrebten allen Abſichten, die darauf ausaingen. aus Deutſchland einen Einbeitsſtaat zu machen. Das ſchließt aber nicht aus, daß Baden wie bisber ſich auch in dieſer Hinſicht an das Deutſche Reich anſchließen will. Die alückliche Entwicklung des Reiches berubt auf den kraftvollen Bundesſtaaten, und darum woltlen auch die Badener ſich wehren gegen fremde Elemente. die ihre Weſensart nicht ken⸗ nen und die ſich in die badiſchen Angelegenheiten nur ein⸗ miſchen, um zu kommandieren. Die Ordnung der ba⸗ diſchen Angelegenheiten wollen die Badener ſelbſtbeſorgen Stürmiſcher Beifall.) Es ſtebt zurzeit alles auf dem Spiel ſo ſchloß der Redner. Wenn es nicht gelingt, den heuticen Staat umzubaven, ſtürzt alles in ſich zufammen, und Leben und Eigentum ſind ein Spiel des Zufalls. Darum müſſen alle mithelfen, den neuen Staat zu formen. Es muß das Schadhaſte endgültig beſeitigt werden, es müſſen neue Grundlagen geſchaffen werden, auf denen ein neuer Staat emporblühen kann, in dem ein jeder einer glucklichen Zukunft entgegenſehen wird. Mit der Auf⸗ forderung: Darum auf zur Arbeitt“ ſchloß Miniſter Dietrich ſeine mit ſtürmiſchem Beifall aufgenommene Rede. Nach ſeinen Ausführungen ergriff Geh. Hofrat Reb⸗ mann das Wort und verlas einen Aufruf der Partei, in dem er namens der Nationalliberalen, die ſich auf den Boden der demokratiſchen Republik ſtellen, gleiches Recht für Alle ſordert. Er begrüßte den Anſchluß der politiſch gleich⸗ berechtigten Frauen und verlanate als erſtes Zeichen für gleiches Recht und Freineit die Nationalverſamm⸗ lung. Er rief auf zur Sammlung aller entſchloſſenen bür⸗ gerlichen Kreiſe, die ſich des Ernſtes der Stunde und der Ge⸗ fahren der nächſten Tage bewußt ſind. und er forderte auf zum Kampf für die echten demokratiſchen Ideale, die dem ge⸗ demütigten Volke wieder neue ſtaatliche Schwungkraft zu geben vermögen. Auch dieſer Aufruf wurde bvon der Ver⸗ ſammlung mit ſtürmiſchem Beiſall entgegengenommen. der ampf um die Reglerungsgewall. Berlin. 21. Nopbr.(Von unſerem Berliner Büro.) Der neuerliche Redekampf im Zirkus Buſch hat die Entſchei⸗ dung zwiſchen Vollzugsrat und Volksbeauftragten noch nicht gebracht. Die Verhandlungen über die Abgrenzung der Kom⸗ enzen gehen weiter, und man verſichert uns— ein wenig im Stil des alten Regimes—, daß ſie befriedigend verliefen und daß man damit rechnen könne, daß eine reiniche Schei ⸗ dung zwiſchen Kontrolle und Exekutive erfolgt. Das iſt nach⸗ gerade aufs dringendſte zu wünſchen. So wie bisher— dem Eindruck werden auch die Mitglieder der Regierung ſich kaum entziehen können— geht es ſchlechterdings nicht weiter. Mit jedem Tag entfernen wir uns mehr vom Frieden, auch die Hilfsaktion der Entente in der Ernäh⸗ rungsfrage wird trotz der demitigenden Bittgänge, die wir fort und fort antreten, ausbleiben, wenn wir unſeren bis⸗ herigen Feinden nicht den Eindruck vermitteln können, daß bei uns Ruhe und Ordnung herricht und wir uns einer geord⸗ neten Regierung erfreuen. Visher— das werden auch die beſten Freunde der neuen Gewalten nicht leugnen können— ſind wir ſoweit leider noch nicht. Auch daß Herr Landsberg, nachdem er nenerlich mit ſo erfreulicher Beſtimmtheit vor der Berliner Preſſe ſich für die Cinberufung der Nationalverſammlung ausgeſprochen hatte, nunmehr das Preſſereferat Herrn Scheidemann hat abtreten müſſen, wird zum mindeſten verſtimmen. Auch das wird viel⸗ fach als ein Zeichen jener ſchwächlichen Nachg'ebigkein der Re⸗ gierung gegenüber den radikalen Elementen gedeutet, an der es ja auch ſonſt, in dieſen Tagen beſonders, nicht gefehlt hat. UBerlin, 21. November.(Von unſerem Berliner Büro.) Bei der Reichsregierung laufen von allen Teilen des Heeres Stöße von Telegrammen ein, die den ſchärfſten Einſpruch da⸗ gegen erheben, daß der Berliner Arbeiter⸗ und Soldatenrat ſich anmaßt, für das geſamte Reich zu ſprechen, ohne daß die heimkehrenden Truppen befragt würden. Aus der unendlichen Fuülle der Tepeſchen ſei nur das folgende Tele zramm des Arbeiter⸗ und Soldatenrates Lüttich an Ebert herausgegriſſen:„Der Soldatenrat Lüttich ſtellt ſich nückhaltlos hinter die von Ihnen ver retene Reaie⸗ rung und ihr Programm. Er bittet, jedem Verſuch einer Minderh it, die Regierungsgewalt an ſich zu reißen, mit den ſchärfſten Mitteln entgegenzutreten. Die zukünftige Staatsform kann nur aufgrund des all⸗ gemeinen Wahlrechts, nicht über den Kopf des Volkes und der heimkehrenden Truppen hinweg durch Delegationen will⸗ kürlicher Minderheiten feſtgeſetzt werden. Ter Soldatenrat iſt der Anſicht, daß die Volksresierung hierin auf die erdrückende Mehrheit der Armee rechnen kann und fordert ſie auf, ſich nötigenſalls in den Schutz des Heeres zu ſtellen.“ der Vaffenſtillſland. m. Köln, 21. Nov.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Volks⸗ zeitung“ meldet aus Amſterdam Aus einem Tagesbefehl des Generals Rawlinſon, Kommandant der 4. engliſchen Armee. geht hervor, daß dieſe Armee mit zur Beſetzung des linken Rheinufers auserſehen ſei. Die Demobiliſtierung der Vereinigten Staaten. Bern, 20. Nov.(WT B. Nichtamtlich.) Die Demohili⸗ ſierung der Vereinigten Staaten wird laut Mit⸗ teilung des Generals March folgendermaßen verlaufen: In den nächſten 14 Tagen werden zunächſt die augenblicklich in den Truppenlagern der Vereinigten Staaten befindlichen 200 000 Mann entlaſſen werden. Dann werden täglich 30 600 Mann entlaſſen bis zu einer Höhe von 1.0 000 Mann. Die Verwundeten und Inraliden ſollen ſo ſchnell als nöglich nach den Vereinigten Staaten zurückgebracht werden. Elſe ß Lolhringen. Die„Grenze“ von 1815. Bern, 20. Nov.(WTB. Nichtamtlich) Die franzöſiſchen Blätter beſchoſtigen ſich anläßlich der Beſetzung Elſaß⸗Loth⸗ ringens mit der Feſtlegung der Grenzen dieſer beiden Provinzen. Der„Temps veröffentlicht eine Karte, worin die Grenze von 1815 mit den Bezirken vor Landau und dem Saarbrückener Bezirk als zu Frankreich gehörig bezeichnet wird. Das„Petit Journal“ verlangt die Herausgabe dieſer Bezirke, namentlich non Saarlouis, Saarbrücken und Landau an Frankreich. c. Von der ſchweſzeriſchen Grenze, 21. Nov. ſſchen Teaß Die„Baſler Nachrichten“ melden, daß die franzöſiſchen Trup⸗ pen ihren feierlichen Einzug in St. Ludwig an der elſäſ⸗ ſiſch⸗ſchweizeriſchen Grenze gehalten haben. Das Schweizer Blatt betont dann weiter, daß damit jede Gefahr mit der — Juragrenze bis zum Rhein als behoben gelten r Zugleich bietet das Blatt den Franzoſen einen freund⸗ nachbarlichen Willkommgruß und ſchreibt: Als alte Freunde, mit denen uns jahrhundertelange Beziehungen verbinden, be⸗ grüßen wir unſere neuen Nachbarn. Unſer aufrichtiger Wun iſt, daß ſich zwiſchen dem franzöſiſchen und dem ſchweizer Volk, die von den gleichen republikaniſchen Ideen beſeelt ſind, ein fruchtbarer Verkehr entwickeln wird. Straßburg. e. Slraßburg, 21. Nor(Priv.⸗Tel.) Wie die„Straßburger Poſt“ er Stelle erfährt ſind ſeitens der uſtedt Stellen Verhandlungen eingeleitet und die erforderlichen Schritte getan, um die Aufprüche der Beamten und Lehrer Elſaß⸗Lothringens für jetzt und die Zukunft zu ſichern. Der elſäſſiſche Clerus bedauert in einem Aufruf aufs tiefſte die beabſichtigte Maßnahme der franzöſiſchen Regierung, welche die Bi⸗ ſchöfe von Straßburg und Metz ihrer Aemter entheben ſoll, weil preußiſcher Nationalität ſind und erklärt, daß er ſich veranlaßt ſi hiergegen Einſpruch zu erheben Nach einer amtlichen Mitteilung des Soldatenrates hat der Befehlshaber der in Straßburg morgen einziehenden Truppen durch ſeinen Bevollmächtigten erklären laſſen. daß beim Einzug der franzöſiſchen Truppen am Freitag keine Perſönlichkeit in deurſchen Uniformkleidern auf der Straße erſcheinan dürfe. Jeder, der Zivilkleider beſitze, ſoll dieſe tragen. Perſonen, die Uniformſtücke tragen, müſſen unbedingt ihre Entlaſſungspapiere ſtets bei ſich führen. „Straßburger Poſt“. m. Köln, 21. Nov.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölniſche Zeitung“ gibt bekannt, daß die vom ſelben Verlag herausgegebene „Straßburger Poſt!“, wie die Mehrzahl der übrigen in Elſaß⸗Lethringen erſcheinenden Blätter. infolge der Beſetzung Straßburgs durch die Franzoſen ihr Erſcheinen einſt⸗ weileneingeſtellt hal, weil es während der franzöſi⸗ ars 5 100 ie e Maunheimer General⸗-Anzeiger.(ubend⸗Ausgabe.) Donnerstag, den 21. November 2 ſchen Beſetzung unmöglich ſei, die Zeitung nach den bisherigen Laut Meldungen iſt das Staatsamt für Heerweſen in der Jgeflaggt worden Selbſtoerſtändlich kann, wer eun an 1 Grundſätzen weiterzuführen, und weil ſie nicht willens ſei, Stadt Innsbruck von italieniſchen Truppen be⸗ dote Fahnen heraushängen. Nur kann die rote Fah 30 0 dieſe Gründſätze zu verleugnen. ſetzt 25 Staatsamt des Aeußern erhob gegen dieſe zation fagne 900 und——5 Luenen Faa! 1„ 10% Beſetzung Vorſtellungen. ſchen würe es, daß bei dieſer Gelegenhen h Die Iriedensverhandlungen. fiz iſch⸗5 ſchwaredtegeldene§ahnen berausgene zen Ernennung der erſten Offiziere der deutſch⸗öͤſterr. 5 Das iſt der alt zdeutſche Dreifarb, und in i m. Köln, 21. Nov.(Priv.⸗Tel.) Nach der„Kölniſchen Volkswehr den. Das iſt der alte grußdeutſche Dreifarb. n enſe Zeitung“ 4 75— 1 Zeichen ſol ja auch der neue deutſche Nationalſtaat N. 9 N Zeitung“ meldet die Chicagder Tribune“ daß Staatsſekretär Wien, 20. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Im Feſtſaale dt. en n Lanſing ſich bereits im Laufe dieſer Woche nach Frank⸗ ee e 12 05 i de Die Sowfetregierung macht ſich flüchtiberen 0 8 1ei ˖ ingt„des Kriegsminiſteriums fand geſtern in feierlicher Weiſe di Ne. reich einſchiffen werde. Weiter wird aus Waſhington ge⸗ 7* Berlin, 21. November.(Von unſerem Berliner„ won meldel: Die zunehmende deutſche Werbearbeit ſucht Ernennung der erſten Offtziere der deutſch⸗öſterreichiſchen Volks⸗ r Sowfeln 600% 5 15 ee e e 71177 ö Nach zuverläſſigen Nachrichten iſt von der So ben 5 Einfluß auf die Friedensbedingungen zu gewinnen, wehr ſtatt. Die 12 gewählten Volkswehrleutnants entſtammen rung angeordnet worden, daß das Kriegsſchiff„Aurort 1 um dieſe milder zu geſtalten. Infolgedeſſen ſei ſeit dem Waf⸗ durchwen dem Maunſchaftsſtand. Unterſtaatsſekretär Deutſch 5 9 n inkin ſtets unter Dampf ehallen wird. 140faer fenſtillſtand eine Anzahl Deutſcher internlert worden. und der Oberbefehlshaber Boog würdigten hierbei in An⸗ miſſark beabſichti—— Falle der Geſahr mit däniſchene ee Haag, 20, Nor.(202 B. Richtamut) des„Allgemeen ſprachen die Redentung der Tatſache daß nunmehr jedem Sol. fen aach Kopenhagen abzureiſen. Falls dort ein: Au dee Handelsbladet“ betont, daß nur die Konſtituante dat die Möglichkeit offen ſteht, Offizier zu werden. ünmöglich ſein Nall 11 die W. lte e dach Hraſtliel n d Krieden ſchließen könne. Je ſchneller dieſe einberufen Deulſch-Oeſterreichiſche Geſandie An gie ee e e e eee U werde, deſto eher werde der Friede möglich ſein. Alle, die Deutſch· eeeee pl ant. Eine Bekräftigung erfährt dieſe Meldung ilien, Nenn der Konſtituante entgegenarbeiten, arbeiten dem Frieden Wien, 20. Non.(WTB. Nichtamtl.) Nach dem Neuen viele Führer der ruſſiſchen Bolſchewiſten ihre Fen aun deadt 1 entgegen und ſpielten damit den feindlichen Kriegshezern Wiener Adundiler verlautet in parlamentariſchen Kreiſen, ihr Vermögen ſchon bei den Revolntionsputſchen im 10 in die Karten.„Niederlande“ hofft auf eine baldige Ein⸗ 3 7 VVñ!;u, 5 Gebter⸗ Ausland, beſonders in die Schweiz geſondt haben. 00 berufung der Konſtituante, zumal die Entente keinen Part„ 3 85 1 f 14 Fr ſe 55 2 or 5 er Ko ſo 1 d r de 5 deut⸗reichiſchen Staates in Ausſicht genommen iſt. Entente-Allimalum an die Dalccewim Renege 00 0 ſchen Verhältniſſe ſchließen werde. Das Mißlingen Wien, 20. Nov.(WTB. Nichtamtl) Die„Wiener All. e, Pon der ſchweizeriſchen Grenze. 21. Nor. um A dche der Revolution in den neutralen Ländern werde hoffentlich gemeine Jeitung“ meldet: Der Staatsrat ernannte den Sek.] Die„Morning Poſt? meldet, daß ein Ultima osden wn euf Liebknecht und ſeine Freunde eine vernichtende Wir⸗ tionschef im Auswärtigen Amte, von Callenberg, zum Afliierten an die Bolſcheroltiregierung in mde 7 kung ausüben.„Nieuw van Dag“ führt aus, daß die Entente deutſch⸗öſterrelchiſchen Geſandten in Schwe⸗ ukkelbar bevorſtehe. e e durch das Erſtreben eines Machtfriedens dem Bolſchewismus den. Als Geſandter für Ungarn ſoll der Sektionschef des Komne Munn eieine in die Hand arbeite. Arnhemſch Dagblad“ meint, daß die Ackerbauminiſteriuns, Chobloch, beſtimmt ſein. London, 21. Nod(WTB. Nichtamtl) Der 1 Naor 97 Entente im eigenen Intereſſe am beſten Deutſchland in der Wirtſchafklche Hülſe für Deutſch⸗Oeſterreich. dant der 4. britiſchen Armee, die zu den Beſatune a dr 195 Bekämpfung des Volſchewismus unterſtützen werde.„Nieuw Beclin, 21. Nov(Von unf. Berl Büro) Die Verhandlungen am Rhein gehören wird, General, Rawlinſon, ffot 2 8 22 111 1 clin, 21. unf. Vüro. 1 85 225 5 ie au Aalten van Dag“ ſagt, daß die Ausführung der Waffenſtill⸗ des nach Berlin entfaudten Staatsrates Dr. von Langenhaar Bofehl an ſeine Truppen erlaſſen, in dem er 11 70 1 Irr ſtendsbedingungen ſelbſt bei der Aufrechterhaltung] mit der Reichstegierung über wirkſchaftliche Hilfe für nach Ueberſchreitung der deutſchen Grenze der We Kind daen der Ordnung in Deutſchland eine Hungersnot verurſachen Deutſch⸗Oeſterreich ſind wie die„B..“ hört, zu einem daß britiſche Soldaten nicht gegen Frauen., d. 1 würde. Das Blatt weiſt auf die Gefahren und Nachteile hin, günſtigen Abſchluß gelangt. Es hal ſich, wie Staaksrat von und alte ſchwache Leute Krieg führen, ain eß 109 die die Entente erwarteten, wenn Deutſchland der Anarchie Langenhaar der„B. Z. auf Anfrage mitteilte, derum gehandelt, m. Köln, 21. Nod.(Priv.⸗Tel.) Die Kölner ehen anheimfalle Deutſch⸗Oeſterreich, das ſſch in der furchtbarſten wirkſchaftlichen Lage poltzei verhaftete vier Männer wegen K. donkt Fe eee—*2 von Nerg, ie 125 ade in F ſcklebungen in Höhe von einer Million Mark. N ſowie jene Markvaluten zu ſichern, die es für ſeine Käufe im deut⸗ 1 45 Die 7—— Ziwil ſchen—— benöligt.—5 e—5 5 19 1 e Ernährun er zuruckkehrenden ür⸗ unv Zivil⸗ Entgegenkommens maßgebender deutſcher Stellen gut erledigt, perſonen geſichert. ſoweit es die eigene wirtſchaftliche Lage Deutſchlands zuläßt. Hande! und Industrie. 1 Berlin, 21. Rov.(WTSB. Nichtamtlich.) Das Reichs⸗ Kelne iſchecho· lowakiſche Mobllſſierung. ne ernährungsamt teilt mit: Die Ernährung der aus den be⸗ Wien, 20. Non.(WTB. Nichtamtl.) Aus Prag wird Erankturter Weripaplerbörse- 5 1 NU ſezten Gebieten zurückkehrenden Militär- und Zivilverſonen abends gemeldet: Der Landesverteidigungsminiſter Klofac Prankfurt, 21. Nov,(Pr- Tel) Die Kursrucha 40 iſt durch die zuſtändige Behörde für die Zugſtrecken bis zum erklärte, daß die Regierung an keine Mobiliſierung ſen del Eröffnumg der Börse Weitere Fortschritte. Da jageſe nn Beſtimmungsort der Reiſenden vollkommen geregelt. Der denke. Damit dürfte der Feldzug erlediat und eine Entſchei⸗ eeee 2 ee Ne 115 ſtellvertretende Militärinſpektor der freiwilligen Krankenpflege dung über die nordweſnmaariſchen Komitate der Friedens⸗ e e eeee konferenz anheimgeſtellt ſein Osten kamen auch die ernsten Besorgnisse der u hat ſeine Territorialdelegierten der Zentralkomitees vom Roten aeee Bedingungen des Wiaffenstilistandes, die keine Milder 20. 4 4 Kreuz und die ihm nachgeordneten Einrichtungen angewieſen, Waffeuſtillſtand in Cemberg.— e wWozu noch die Zwistigkeiten innerhalb 9 die Tätigkeit an den zu Beginn des Krieges eingerichteten Er⸗ Atrakau, 20. Nov.(WT B. Nichtamtlich.) Am Sonntag Arlten kanen Finbu 44 0 8 5 21 friſchungsſtellen in Verbindung mit den Linjenkommandan Vormittag wurde in Lemberg ein 48ſtündiger Waf⸗ ee e ee 756 1004 wren, den Korpsintendanturen und den Kommunalbehörden fenſtillſtand abgeſchloſſen, der beiderſeits mit einer drei⸗ iaute Erholung ein, welche zur Beiestigung führie. 1505 Nien 1 mit allen Mitteln wieder aufzunehmen und nach Bedarf aut⸗ ſtündigen Friſt vor dem Endtermin gekündigt werden kann. stark wurche jedoch der Markt der Montanpapiere 4 en ⸗ 600 zubauen. So werd ſich wie in den erſten Kriegsjahren über 3 8 ee Nense lubuße d neree, 10 1 8 ganz. Deutſchland ein Hilfsnetz erſtrecken, durch dus die Ver⸗ Letzte Meldungen. IKursstũrze zu verzeichnen, so besonders Daimler Mocg 10 0„ abreichung von warmer Koſt und erwärmenden Getränken 3 und Kleyer. Bei der Elektrizitätsgruppe aarden weee Min en gewährleiſtet iſt. Die Spartakusleute gewinnen Raum. rückgängig. Bei starker Abwärtsbewegung sind Anili c Köln geht ſcharf vor Berlin, 21. November.(Von unſerem Berliner Büro.) gerswerke, Th. Goldschmidt und Scheideanstalt u aiu ſel⸗ 8* Der Arbeiter⸗ und Soldatenrat des Bezirks Niederrhein ſtellte Schiffahrtsaktien lagen schwach. Im freien Verkehr m 17 m. Köln, 21. Nov.(Priv. Tel.) Gegen alleSoldaten, ſſch geſtern bei einer Bezirksverſammlung in Barmen mit gro⸗ leummerte niedriger untgesete und Heldburg lagen 11 N die von ibrer Formation abgekommen ſind und ſich bisher in zer Plehrheit 1 5 8 9 50 Auf dem Einheitsmririet fefite jece IInternefmmun aach⸗ 10 Köln aufhielten, wird aufs ſtrengſte vorgegangen ber Mehrheit auf den Standpunkt der Spaakusgruppe und] trazen erneut ein, Der Nentennaritt d% 04 15 17 werden. Alle mit dem heutigen Tage aufgegriffenen Militär⸗ ſorderte unter Führung von Düſſeldorf, Solingen und Rem⸗ u benaupteter Tendenz. Die Börse schlog bei erhön perſonen, deren Formation nicht in Köln liegt werden ver⸗ ſcheid die Diktakur des Proletariats. Nach einem Referat des Privatdiskont%. 1 0 haftet. Ab morgen bis 28. November wird wegen der Redakteurs Merkel von der„Bergiſchen Arbeiterſtimme„„0b000b0b00 Toßen Truppendurchmörſche ber Ausſchant von Branntwein, wurde gegen die Stimme der Sozlaldemokraten eine Erllärung—— 70 1 Wein und Likören verboten und die Polizeiſtunde für alle angenommen, welche die gegenwärlige Reichsregierung für an⸗ dde biniclnlch 4407 lichung ve e Mirtſchaften und Vergnügungsſtätten auf 8 Uhr feſtgeſetzt. maßend und gegenrevolutionär erklärt, die Uebertragung der Betriebe obwallen, haben die Nervostät der Besttac, 155 N Wie der Staatsſetretär Erzberger dem Kölner Arbeiter“ und ganzen Gewalt an die Arbeiter⸗ und Soldatenräte ſorderk und und aussernalb der Berse stark vermehrt, zodzet dd d Soldatenrat mitteilt, wird die feindliche Beſatzung die ſofortige rückſichtsloſe Durchführung der Sozialiſterung als wöchet und die Kurse bel vallständig kehlender leane weee d. eiſt nach dem 5. Dezember in Köln eintreffen. Senn 8 Durchſüh bei kleinem Angebot empfindlich nachgeben Auch 4 notwendig erklärt. der 5. 5 15 16 arte 19 1 4 4 85 K. 9 3 1 + Olungen, dte in em sic Ortsetzenden tWe Deutſch-Oeſterreich Schwarz, rok-goldene Fahnen 7 8 blieben nicht von Destand, so dass die 15 1644 5 Berlin, 21. Novbr.(Von unſerem Berliner Püro.)[ Tageskurfse sich hiellen. e M U Wien, 20. Nov.(WTV. Nichtamtl.) Korreſpondenzbüro. Unſeren heimkehrenden Kriegern iſt im Weſten Die Rückgänge erstreckten sich gleichmäsbig auf 2½ K e gäng 8 Lansche Das Direktorium des deutſch⸗öſterreichiſchen Staatsrates ent⸗ allerorten ein feierlicher Empfang bereitet worden. gebiete und am stärketen wurden Orientbahnen, Türt l 0 170K ſandte nach Vern eine Miſſion, der die polttiſche Vertretung J Cs iſt zu wünſchen, daß auch Nord⸗ und Mitteldeutſchland in Atien, sämiliche Schiftahrtsaktien, Bismarckhütie, Boch 6 9% 1 der deutſch⸗öſterreichiſchen Republik beim Schweizer Bundes⸗ dieſer Beziehung nicht zurückſtehen. Dabei iſt vielfach die witrer, Laurahütte, er Anilin, Höchster Fagel u 7 1 da und die Anknüpfung von wirtſchaftlichen Benehungen zu Hrage aufgeworfen worden, mit welchen Fahnen geflangt eeeedreaneen. n Nenentt ensten 50 0l ie 7 1 den neutralen und feindlichen Ländern obliegen wird. An merden ſoll. Hier und da begegnet man der Auffaſſung, daß de Ren 1+ 5 der Spitze dieſer Miſſion ſteht Freiherr Haupt v. Buchenrode, die ſchwarz⸗weiß⸗rote Flagge nicht mehr ſtatthaft ſei. Das Dienstag e e eeeeee der hergeben, 775 1 der früher als Vertreter des öſterreichtſchen Handelsminiſte⸗ iſt irrtümlich. Die neue Regierung hat ſich in dieſer Be⸗ Einheltskursindustriemarkt kam vel Ware heraus, oge e N Aums in der Schweiz tätig war. Ihm iſt eine Reihe von] ziehung noch nicht geäußert. Verboten iſt die ſchwarz⸗weiß⸗ J starke Rückgänge eintraten, obwohl ein ganz erheblich 1 Jachmännern für wirtſchaftliche Fragen beigegeben. iote Fahne noch keineswegs. Im Weſten iſt denn auch ſo Kurse gestrſchen wurde. 75 11 f 1 0 71 1 7 1 225 5 18 7 e N ee e N 1 ch 1 1 Der Teufel. die Kußgavotte: alles iſt in demſelben zierlichen Sclonſtil 0 Das hölliſch Gold.— Der vagabund und d weh p9 weh die neldt Schrogen! Auch hier kann uns ein Blick in das Textbuch nütlich 17%% 0 die Prin eſſin.„Jetzt muß ich meinen Dul alen entſagen. Pring wwirbt, die Prinzeſſin weiſt ihn ab, er kehrt wiede aſſe 1 3 Was will ich tun? Da, nimm ſie, hier! der Sänger und verlangt von der Prinzeſſin hundert Zwei neue 8ei ſd a ſollen am Hofthegter ihre erſte Doch der hölliſch Teufel geſegn ſie dir. preis des Spielwerkes, das die Prinzeſſin beſitzen w 1 ö N erleben. Sis ſind allerdings nur für Mannheim neu, 3 Bin⸗ weit und viel herumgekommen aber dies iſt, wie die Sachen nun einmal ſtehen, kein Fehler. Haben Das alte Weib. f Mö umen 0 Hobe manch Mädel beim Kopf genon 10 beh doch die„Urdurchfalle“ in erſchreckender Weiſe gemehrt, haben Der hat + ſchon giſegnet! Sie ſind doch ſein Nur eine noch fehlt mir, daß Ihrs wißt⸗ 5 15 och weder Tundichter noch Publikum, noch die Opernbühnen einen Das Go lt ſein Fluch nit, das Gold iſt rein. Ich hobe noch leine Prinzeſſin geküßti aaeer von dieſem nervöſen Neuigkeitsdrang gehabt. Nun kommen Gold iſt kieblich, Gold iſt ſchön, 110 breil — Einakter daran, Singſpiele genannt. Streiten wir über den Für Gold läßt ſich mancherlel drechſeln und drehn.„Alſo: die Hofdamen ſtellen ſich um beide herum Dorl ge, amen nicht, denn es verſteht ſich: was man im 18. Jahrhundert Das alte Weib gedenkt nun, dem Teufel zwei Opfer zu bringen: Kleider aus. Das Küſſen hebt an, die Damen zählen. man heen, Singſpiele nannte, iſt eine andere Gattung als die heulige. Julſus Mann und Frau. der König mit ſeinem gauzen Hofſtaat Nein, wo⸗ verſtobe f 1 Biliner, uns nach Stil und Art wohlbekannt durch den„Mu⸗ Der Mann ſtürzt aus dem Hauſe. erleben kann es üt ein Stendal. Die Prinzeſſin win apeh n ſtkant“, hat ein an Hans Sachſens derbe Schwänke angelehntes Spiel Kein Dach überm Kopf, kein Heim, kein Haus, Soweit nach Anderſer. Nun beigt aber der Klavie elge „„ geſchrieben, darin der Teufel und das alte Weib die Hauptperſonen So jagt man uns morgen zum Dorfe hinaus. Ausgänge“, zunächſt einen ernſten Gab kelnen Bae ö 10 ſind: Eduard Poldini, geboren 1860, bekannt durch pikante Kla⸗ Das Haus, in dem mein Vater tat ſterben, Mann“) dann einen zun Glück führenden Notauseſß 0„5 1 vierſtücke, hat ſich(von A. Seligmann) das alte Märchen von An⸗ Wird morgen der geizige Wucherer erwerben. unſere Mannheimner Erſtaufführung wählen wird, 7 ſchb 1 1 derſen zu einem„Opernſpiel“ formen laſſen.„Das hölliſch Gold“, J001 ich ihm nicht ſein verfluchtes Geld, So viel zum Vorbericht. Tie beiden Werke ſint 1005 10 erſchlenen 1916, hat überall gefallen, neuerdings in Groß⸗Berlin den agt er uns alle hinaus in die Welt.„vierauszügen erſchienen:„Höliſch Gold“ in der 1 16400%0 entſchtedenſten und entſcheidenden Erfolg gehabt und hat alle Char⸗ Aber der Judenknabe Ephraim, des Wucherers Sohn, ſchafft Mat.(H. E. 5770), Poldinis Opernſpiel— übrigens m hut Eilenburger Neubeiten— mit Ausnahme von d Alberts„Toten] Zwar geht es noch durch eine große Frußfal, doch die Rutter Gottes, durchzogen— bei Joſef Weinberger⸗Leipzig. Art 1 il en“— überholt. Eduard Poldinis„Vagabund“ iſt freilich älteren[das Gnadenblld tut ein Wunder. Mann und Frau beten zuſammen: 1 D 3, denn die Erſtaufführung war bereits 1905 in Budapeſt Mutter, Himmelskönigin! F—— Vaterſtadt), weitere Aufführungen fanden in Prag und in Nimm uns beide gnäbig hin. Literatur. 17 1* en ſtatt, dann wurde es ſtill. Die Muſik beider Singſpiele be⸗ Das Sternenlicht im Leid, Keclams Univerſal⸗Bibliothet Nr. 8991. Eliſabeth voern 10 Jeutet, einmal an einem Opernabende vereinigt, einen ſtarken Kon⸗ Sel bei uns allezeit! die ielgenannte Verfaſſerin der„Briefe, die ihn mhunae 1 kraſt. Jultus Vittner iſt neudeutſcher Abſtammung, Eduard Poldinis Das tut nun für das alte Weib nicht gut ausgehen, es will ſich bietet hler zwei erſtmals in Buchſorm erſcheinende eg 0% 1»Stammbaum führt zu den Romantikern zurück. Er ſchreibt in ge.⸗alſo nach einem andern Sünder umſehen. Aber der Teufel meint, denen die eine,„Orgelpfeiſen“ ein ergrelſendes Lebenſiges 0 ſchloſſenen Formen, harmoniſiert gleichſam im Septimen⸗ und ihm genüge„die eine, ſo ich da ſchon zu ſehen vermeine“, Genug: Tagen der Getzenwart entwirſt, die ankere ein anmues be Nonenkreiſe von 1880 und hat nur in der Ffülle der chromatiſchen]er fährt mit dem alten Weibe zur Hölle. Ünter Blitz und Donner aus der Biedermeierzelt in der Umwelt 1 F Durchgangsnoten, im Reiz der ungeſuchten Melodik, im Rhythnius verſinken ſie.— Ganz anders iſt das Opernſpiel;„Der Vaga⸗ 4 ſchildert. Erborbtez 106 n ſeiner Erfindung neufranzöſiſche Errungenſchaften mit aufgenommen. bund und die Prinzeſſin“. Auch dies Spiel geht irgend⸗ on +1 1 5 Von Leutnant Nraße 3 1„ Beſde ſchreiben, wie ſie wüſſen, beide ſchreiben erfreuliche, verſtänd⸗]wann und irgendwo einmal vor ſich, und wer die kiefere Bedeutung mann St—353 it vorzüglichen Aufnahm 90% 05 liche Muſik. Wir dürfen alſo den beiden Neuheiten mit Freude ent⸗] des Märchens verſteht, wird den von Poldini gewöhlten Stoff recht„Handbuch der Dentſchen Alktien ⸗Geſellſchaften 879 7 i geßenſehen, und kein harmloſer Muſikfreund wird in die Lage kom⸗] wirkſam finden. Der König, die Prinzeſſin, der Prinz, der Ge⸗(2n. Nuflage 1918/10) in im Verlag für Börſen⸗ u. ina Neeſee 10 men, Genuß und Freude zu erheucheln, wo er ſich doch recht eigent⸗ ſandte und der Hofaſtroſogus, dies ſind die Rollen. Hofdamen, Ge⸗„., Berlin, ſoeben erſchienen. Der neue lich gelangweilt hat. folge u. A. bilden den Hintergrund. Es gibt nämlich wohlktingende freſſiichen Nachſchlagewerkes gibt zuverläſſige Aus Ueber den Inhalt der beiden Singſpiele nur dos Nötige.„Das Chorſütze, nicht nur Einzelgeſänge und Duette. Es iſt eben ein Aktienunternebmungen Deutſchlands und zwar u bhölliſch Gold“ iſt des Teufels Lohn, Ein armer, dummer Teufel„Opernſpiel“ In einem Aufzuge, der nach meiner Schätzung kaum]welche en irgend einer deutſchen Börſe gehandelt* en zommt auf den irdiſchen Plan. Seine Vorgeſetzten wollen von ihm][ Stunden währte, in geſällige Muſik eingekleider. Sogleich das—500 17— auch über die Geſellſchaſten, deren Atteſ—— eine arme Seele, eine rechte Schandtat und einen Täter. Das alte! Vorſpiel(Moderato assai-dur) homophon, melodiss wie ein Mittellun deren bekanntermaßen oft zuch, . Deib will für des Teuſels güldene Dukalen ihr beſtes tun: für höl⸗ Salonſtück von Poldint, gibt den rechten Vorgeſchmack. Und der erſte Wellteneur, Eie Heberſicht: zugleich em Bibge, * Iſches Gold. Und der Teufel ſegnet ihm ſeine Dukaten. Als kleine Eborſatz des Hofſtaates, mit den Frauenſkinunen beginnend, des elams Univerſal⸗Bibliodek. Bon ildolf Bertels. 1. e rinzen Werbelled in Fis-dur, das Tempo di Minuetta, ma piu vivo, J Dichtung.(408.) Meclams Unzverlalbibltothel NE. , N Koſtprobe ſetze ich die Verſe Juliuis Biltners her: — manahenmer General- Anzeiger. bene-Nusgae Nr. 543. 3. Seite. ANus Stadt und Land. 18 deurſchen Frauen une das Wahlrecht. Wubie e des Bereins Frauenbildung— Frauen⸗ Vedüteee eine große Anzahl Frauen und Mädchen Folge. N Narte n Saale der Loge„Carl zur Eintracht“ ſprach Frl. Bernays über das genanate Thema. Das Frauen⸗ das nicht als ein Sieg der Frau aufzufaſſen iſt, führte 1 ende aus, kann uns zu einem verhängnisvollen Danaer⸗ ieteh wahl den, wenn es die Frauen nicht ausüben. Erſt wenn ſich ord de Aberechtigten Frauen an der Wahl beteiligen, wird ſie ein duudedruck des Volkswillens ſein. Es gilt nicht ein Frauen⸗ ben Huleden im Gegenſatz zum Mann, ſondern gemeiaſam ännern ſollen die Frauen wirken zum Beſten des Vater⸗ um der kommenden Entſcheidung haadelt es ſich ſehr dieſen Empfindungswerte. Die Empfindungswelt der Frau iſt Frau ngen anders als die des Mannes. Es mag ſein, daß m die felbſt drückende Not en radikaler iſt als mancher Ni die Frau der bürgerlichen Kreiſe iſt eine Anhängerin der un; die delen Die Frau wird für die großen ſiltlichen Ideale eintreten. 5 dmſie ſind vordei wo ſich das Leben der Frau lediglich in der bbeb elte: ſte dat die Pflicht, für die Intereſſen ihres Standes Wich ne deale einzutreten. In letzter Zeit hatte die gebildete ae Duach mehr die Ideale der breiten Maſſe. Wir werden aber doſſ dianlormlakeit der Ideale wieder ſuchen müſſen. Ueber ihre entportmns ſoll die Frau dem Stagt angehören, ſie muß ſich Aorkuncd fühlen für das Ganze. Die Frauen dürfen die Ver⸗ die 2 g nicht von ſich ſchieben, ſie ſollen bei der Wahl handeln, Pamndden ihre Heberzeugung norſchreibt. Es beſteht ein enaer urnmenhang zwiſchen Bürgerrechten und Bürgerpflichten. Die 1 nung gibt ſchon den jungen Mädchen von 20 Jahren das 11 ee derch. Hier muß eraſte, tüchtige Aufkklärungs⸗ en, eleiſtet werden. Für die Frauen muß der Wahlſprach Ir we ür die Ordnung und gegen die Diktatur. Gen urts gegen alles, was Unordnung bringt, wenden uns . telede. die nicht von der Nationalverſammlung ſanktioniert ſleden Frauen müſſen ſich einer der politiſchen Organiſation an⸗ 00 ir wollen keine billigen Erfolge, aber wir wollen bei aicAlauben an den Foriſchritt feſihalten an der hiſtoriſchen akelt. Die organiſierten Frauen werden durch ihre politiſche iſatlonen. die älteren, nicht oraaniſierten durch die Frauen⸗ zur Erfüllung ihrer Staaksbürgernflicht zu erziehen ſein. en die Kleinarbeit von Menſch zu Menſch. Die Liebe zur ui und zu dem Boden des Vaterlandes iſt allen Frauen ge⸗ — und am Tage der Waßhl muß ſich die Fran keiten laſſen Ueberzeuaung: das höchſte iſt das Vaterland. 415 Vortraa fand ftarken Beifall Die Vorfitzende machte „daß nächſten Mittwoch ein Aufklärungsvortren für junge n ſtattfinden ſoll. An den Samstag Nachmitſagen ſollen in erllen FTrauenlchule jeweils Vortrags⸗ und Diskuſſtons⸗ gen ſtattfinden. pp. 8 e Ankunſt der 1iber. Fortgeſetzte Anfragen geden uns Ver⸗ 0% du der Feſtſtellung, daß über die Ankunft des d0s Regiments an amtſicher Stelle noch nichts bekannt keh Grenadierregiment marſchiert im Verbande der 5. Armee. Nachricht ſtammt aus Trier. Der ganze Weg bis Mann⸗ 7. ledenfalls über Mainz führt, wird zu Fuß zurückgeiegt, . Ankunft des Regiments wahrſcheinlich früheſtens enchſter Woche erfolgt. Groſtherzonspaar hat ſich mift Gefolge auf Schloß dat bera niedergelaſſen. Der Arbeiter⸗ und Soldatenrat EGber⸗ Vür al ſo beſchloſſen, die Wache auf dem Schloſſe zu ſtellen und w0 ſorgen, daß die Herrſchaften ungehindert und unbeläſtigt vohnen. Hie„Eberbacher Zeitung“ ſchreibt dazu: Wir richten an die Bevölkerung die Bitte, dem Fürſtenpaar, das ſein Land und Volk ſtets auf innigſte geliebt hat, den Aufenthalt Sie waren durch Strohaufſchütkung für die Aufnahme der M auf Schloß Zwingenberg ſo angenehm als möglich zu machen. Der Großherzog, der von uns immer als ein vornehmer, echt ritterlich deutſcher Monn anerkannt wurde, ſoll uns als einer unſerer edelſten Bürger mit ſeiner Gemahlin am Neckar herzlich willkommen ſein! J Beförderung von Zeitungspaketen mit der Eiſenbahn. Die bei den badiſchen Staatsbahnen zur Zeit beſtehenden Verkehrs⸗ ſperren beziehen ſich nicht auf Zeitungspakete. Dieſe werden den Tarifbeſtimmungen gemäß angenommen und befördert. * Eine Kundmachung an die Juſtizbehörden. In der neueſten Nummer des Juſtigminiſterialblattes für Baden erläßt der neue Juſtizminiſter Marum eine Kundmachung an die Juſtiz⸗ behörden, in welcher u a. geſagt wird: Durch die Aenderung der Staatsforn: in Baden wird an der Organiſation der Vehörden nichts geündert. Alle Beamten verbleiben in ihrem Dienſt. Alle beſtehenden bürgerlichen und Strafgeſetze bleiben in Kraft und ſind weiter anzuwenden. Eingriffe Driſter in die Rechtspflege, wie ſie mancherorts von Arbeiter⸗ und Soldatenräten verſucht wurden, ſind unbefugt und zurückzuweiſen. Die bad. vorl. Volksregierung iſt im Beſitz der vollen Staatsgewalt. Sie erläßt Anordnungen mit Geſetzeskraft, die zu beachten ſind. * Erleichlerung der Bezugsſcheinpflicht. Wie die„Textilwoche“ erfährt, ſteht eine große Erleichterung der Bezugs⸗ L bevor. Es ſollen auf die Freiliſte geſetzt werden: iſchwäſche, Kragen, Manſchetten, Vorhemden Scheuertücher, wahrſcheinlich auch Taſchentücher, ferner ſollen alle undichten Gewebe 1 e ſein, nicht nur undichte baum⸗ wollene Kleiderſtoffe, wie es zuvor hieß. Auf Bettwäſche ſollen Bezugſcheine wieder ausgegeben werden. Die Beſtandsprüfung ſoll zum großen Tell wegfallen. Es ſoll vielmehr bel einfacher Be⸗ darfsprüfung gegen einen Bezugsſchein ein Winterkleiſd und ein Wintermantel ohne weiteres gewährt werden. Die kom⸗ munale Beſchlagnahme der Tiſchwäſche wird aufgehoben. Im Dezember werden weitere Erleichterungen der Bezugſcheinpflicht eintreteſ. Man hofft, bis zum April die Bezugsſcheinpflücht ganz beſeitigt zu haben. Die Kaufleute werden jedoch erſucht, die amt⸗ liche Bekanntmachung hierüber abzuwarten. Truppentransporte auf Rheinſchiffen. Bei den gewaltigen Anforderungen, die der Rücktransport unſerer Armeen an die gegen⸗ würtigen Verkehrsverhältniſſe ſtellt, muß jedes Transportmittel in den Dienſt dieſer vaterländiſchen Sache geſtellt werden. Auch die Rheinſchiffe werden jetzt zu dem Rücktransport der Soldaten heran⸗ gezogen. Es handelt ſich hierbei zunächſt um Truppendeile, die entweder von dor nördlichen Front nach dem Süden Deutſchlands ader in umgekehrter Nichtung vom Süden nach dem Norden trans⸗ portiert werden und ſo den Rhein eine weite Strecke hin für ihre Rückfahrt benützen können. An den leßten beiden Tagen kamen in Mainz mehrere große Laſtſchiffe an, die mainaufwärts gingen. ann⸗ ſchaften hergerichtet worden. Bei dem immerhin weit geringeren Gewicht veimögen die Transportſchiffe trotz des ſchlechten Waſſer⸗ ſtandes doch noch ungehindert zu verkehren. * Mannheimer Volksrat. Wir machen unſere Leſer auf die Be⸗ kanntmachung im Anzeigenteil aufmerkſam, durch welche die Berufs⸗ gruppen, welche im Volksrat noch nicht vertreten ſind, zum Beitritt aufgefordert werden. Aus dem Buchdruckgewerbe! Ein Aufruf fordert alle Buch⸗ druckereibeſitzer auf, ſofort Vorbereitungen zu treffen, um die aus dem Heere entlaſſenen Buchdrucker, in erſter Linie die bei ihnen tätig geweſenen Gehilfen und Hilfsarbeiter, in ihre Bettiebe aufnehmen und beſchäftigen zu können. Jeder einzelne Buchdruckerei⸗ beſitzer wird, foviel er dies kann, durch Heranziehung von Druck⸗ aufträgen, mit darauf hinwirken, daß ein möglichſt großer Teil der jetzt freiwerdenden Arbeitskräfte Unterkommen im Veruf findet. Eine Förderung dieſer nicht rur dem Buchdruckgewerbe, ſondern der All⸗ gemeinheit zugute koiagmenden Beſtrebungen darf erhofft wer⸗ den, daß dadurch ſich in der Zeit der Uebergangswirtſchaft voraus⸗ ſichtlich ein Mehrbedarf an Druckſachen einſtellen wird. Das Bemühen der Buchdruckereien, den heimkehrenden Kriegern Arbeit und Verdienſt in ihrem Gewerbe zu verſchaffen, kann von allen be⸗ hördlichen und privaten Druckſachenverbrauchern am wirkſamſten in der Weiſe unterſtützt werden, daß ſie die Deckung ihres Bedarfs an Druckarbeiten tumlichſt beſchleunigen. Hoffentlich wird auch dem Papiermangel daldigſt angeholfen. Eine Erſchwerung der Aufgabe den während der Kriegsjahre auf ein Drittel bis zur Hälfte herab⸗ geſunkenen Beſchäftigungegrad der Druckereien wieder auf den Stand der Friedenszeit zu btingen, um eine Arbeitsloſigkeit in größerem Umfange abzuwenden, ſtellt ſich damit ein, daß durch die am 1. Dezember d. J. vereindarungsgemäß in Kraft tretende Er⸗ höhung der Teuerungszulagen und die zu erwartende Einführung des Achtſtunden⸗Arbeitstages eine entſprechende Erhöhung der Druck⸗ ſachenpreiſe bedingt wird. Von den geſamten Druckauftraggebern mird man aber erwarten dürfen, daß ſie zur Ueberwindung dieſer Schwierigkeit durch Enigegenkommen mit beitragen werden. Von dem einſichtigen Teile der Druckſachenverbraucher wird anerkannt, daß ſich das Buchdruckgewerbe bei Bemeſſung der unvermeidlichen Preisaufſchläge ſtets in den engſten Grenzen gehalter hat. Wir ver⸗ weiſen hierbei auf die Anzeige der Vereinigung der Druckereiez Mannheim⸗Ludwigshafen. op. Markiwanderung. Es war nicht gut beſtellt uun unſern Markt. Wer ſo gegen 8 Uhr hinkam, fragle ſich, ob der Markt nun eigentlich für die direkte Verſorgung der Konſumenten oder aber für die Eindeckung der Händler da iſt. Auf den Wagen und Karren, die die ganze Weſtſeite des Marktes einnehmen, war bedeutend mehr verſtaut, als auf dem Markte zum Kauf ausgebreitet wurde. Die Urſache der ſchlechten Beſchickung des heutigen Marktes iſt daz Ausbleiben der Lieferanten aus der Schifferſtadter Gegend. Der Grund Hhiergu ſoll Verkehrsſchwierigkeiten liegen. Wir hoffen, daß ſie behoben werden, denn wir können auf dieſe Zufuhr aus der falz nicht verzichten. Es war heute alles knapp bis auf die teuren rtikel, wie Blumenkohl, Roſenkohl und Schwarzwurzeln. Bekriebsunfall. Ein Zuſammenſtoß zweler Straßenbahnwagen erfolgte heute früh am Paradeplotz. Ein Wagen der Linie 10(Rich⸗ tung Schloß) fuhr einem Wagen der Linie 7(Richtung Börſe) in die Flanke. Der Wagen der Linie 10 iſt ſtark beſchädigt. Es iſt anzunehmen, daß die Wagepführerin der Linie 10 den Unfall ver⸗ ſchuldete. Fahrgäſte wurden nicht verletzt. Das Jeſt der ſilbernen Hochzeit begeht heute Stadtoerordneter und Kaufmann Wendelin Ebert mit ſelner Ehefrau Cöleſtine geb. Wybrecht, G 3, 14. Aus Euòwigshafen. Sderkommandoe der Truppen in der Pfalz. Nach Anordnung des Miniſteriums fur militäriſche Angelegenheiten iſt ein Oberkom⸗ mando der in der Pfalz“ errichtet mit der Aufgabe, An ordnungen fur Ruhe und Ordnung ſowie für geordnete Abwicklung der Demobilmachungsarbeiten zu treffen. Dieſes verſſeht demnach mit Weiſungen: ſtellv. 5. und 6. Infanterie-Brigade, Gouvernemen Germersheim, Landwehr⸗ und Landſturm⸗Inſpektion, Gefangenen⸗ lager Germersheim und Landau, die Militärverwaltungsſtellen, Parks und Depots. alle in der Pfalz befindlichen und durch die Pfalz marſchierenden Stäbe, Kommandos und Truppen. Das Oberkom mando arbeitet im ſtändigen Benehmen mit der Regierung, ſowie mit den Arbeiter⸗ und Soldatenräten der Pfalz. Standort und Dienſt⸗ räume des Oberkommandos befinden ſich zunächſt bei der ſtellv. 6. Inf.⸗Brigade Landau. Jeſtſetzung der Polizeiſtunde auf 10 Ahr abends in ganz Bapern. Bis die jetzige Kohlenknappheit der Werke ſich beheben läßt, ſind überall, wo es keine allzu große Arbeitsbehinderung her⸗ vorruft, Einſchränkungen von Licht, Kraft und Heizung im Intereſſe Aller geboten. Es wird deshalb ab 18. November 1918. die Polizei⸗ 8 für den täglichen Schluß des Wirtsgewerbes jeder Art auf 10 hr ahends gleichmäßig im ganzen Land Bayern feſtgeſetzt. an Handel u. Industri an Handel u. Industrie 2 Rüekkkehr unserer Feldgrauen an ihre Arbeitsstätten hat N onnen. Die Buchdruckereibesitzer betrachten es als eine im einwohl liegende Ehrenpflicht, möglichst alle ihre Mit⸗ er wieder einzustellen, die ein gũtiges Geschick fũr Heimat ude ld Aruekes unttel ri N Es dülrtte deshalb die Bltte zeltgemzfß sein % Alle ſdie d. Ludwigshafen zu vergeben. ichu 1 Vereinigung der Druckereien Mannheim-Ludwigshafen. i uns erhielt. Oering war in den meisten Betrieben die achen-Herstellung während des Krieges. Fast Zwei- aller Zetriebsmittel standen still. Es wird auch weiter an Sender Arbeit fehlen bis Handel und Industrie sich auf᷑ die ensarbeit umgestellt haben. Die Buchdruckereihesitzer 75 en durch den Mangel an Aufträgen schwer belastet. benötigten Drucksachen nur an Druckereien in Mannheim und derrchnung erfolgt streng nach den Grundsàtzen und dch chritten des Deutschen Buchdruck-Preistarifes im An- an die Vorschriften der örtlichen Organisationen. ben Berechnungsstelle(N 3. 3) steht dem Handel, der 4 Rutie und allen sonstigen Unternehmungen jederzeit zur asenhaften unparteiischen Nachprũfung abgegebener Iu Auder berechneter Drucksachenpreise zur Verfũgung. hendetracht der angedeuteten schwierigen Lage des Beut- uchdruckgewerbes hoffen wir keine Fehlbitte zu tun. Bekanntmachung des Volksrates. beſchloſſen. und Keiches vorzubereiten. zu richten. Eine von 6000 Männern und Frauen Mannheims beſuchte Verſammlung hat die Gründung des Volksrates in Mannheim Der Volksrat wird die Vertretung aller nichtſozialdemokratiſchen Parteien u. Schichten ſein, mit dem Hauptziele, die Wahlen zu den geſetzgebenden Verſammlungen des Landes Er wird alles bekämpfen, was die Wahlen zur Rational⸗ verſammlung verhindern oder verſchleppen will. Berufsgruppen, die ihre Vertretung im Volksrat noch nicht beſitzen, werden einge⸗ laden, Vertreter zum Volksrat vorzuſchlagen. Anträge hierfür ſind bis 26. November an den Dorſitzenden der Gründungsverſamm⸗ lung, Herrn Oberlehrer Ihrig, Lortzingſtr. 3 w509 Der vorlänfige Ausſchuß des Volterg.es. Aktiengesellschaft Mannheimer Liedertafel. Dlenstag, 10. Desbr. 1918, abends Unhr generaversammlung im Sesellschaftshause. Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes u. Aufsichtsrats; 2. Entlastung des Vorstandes u, Aufsichtsrats; 3. Verfügung über den Reingewinn; 4. Wahlen des Vorstandes und Aufsichtsrats; 5. Auslosung von Aktien, Ba322 75 laden hierzu unsere Aktionäre er⸗ gebehst ein. Mannheim, 20. November 1918. Der Aufslchtsrat. Mannheimer Liedertafel E. V. Samstag, 7. Dezbr. 1918, abends%½ 9 Uhr Ordentſiche Mitgliederversammlung im Gesellschaftshaumse zur Erledigung der im Satz 17 unserer Vereinssatzungen vorgeschriebe- nen Tagesorùnunk. Hierzu laden wir unsere Mitglieder ergebeust ein. Bbg22 Mannheim, 20. November 1918. Der Vorstand. Bierbrauerei Duptacher Hof.-6. orm. Hager. Mannheim. Die diesjährige 24. ordentliche Generalverſamm⸗ lung findet am SHamstag, den 14. Dezember d. Js., vormittags 32 Uhr, im Sitzungsſaale der Rhein. Creditbhank in Mannheim ſtatt. Tages⸗Ordnung: 1. Geſchäftsbericht des Vorſtandes und des Auf⸗ ſichisrates. 4 2. Genehmigung der Bilanz per 30. Septbr. 1018. g. Eutlaſtung des Vorſtandes und des Aufſichtsrats. 4. Verwendung des Reingewinns. gessliche Tochter, Schwester, Nichte und Kusine Käthe Statt Karten. G ur alle Liebe und Teilnahme, die uns beim Tode unzerer 1 1883b Mlein Professor Beorgine Sexauer Narn und Taute u wurde, sagen wir heralichen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen Dora Poppen. Karlsruhe, den 22. November 1918. Geduld ertragenem Leiden, santt entschlafen ist. nachmittags ½ Uhr. Schmerzerfüllt teilen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit, dass unsere gute, innigstgeliebte unver- im schönsten, zugendlichen Alter von noch nicht ganz 23 Jahren Mittwoch Abend ½7 Uhr unch langem, schwerem, mit grosser MANNHEIM, Eichelsheimerstr. 18, 21. November 1918. In tiefer Trauer: August Röser u. Frau Lulse geb. Ulmer, sowie die Geschwister Llesel, Auguste u. Lulse. Fumllle Adam Rüser. Die Beerdigung fiudet statt: Samstag, deu 28. November, Unker Bezugnahme auf 3?7 unſeres Statuts er⸗ ſuchen wir dielenigen Heren Aktionäre, die an un⸗ ſerer Generalverſammlung teilnehmen wollen, be⸗ hufs Enigegennahme der Eintrittstarten ihre Aktlen bei der Rheiniſchen Creditbank in Mannheim und deren Fitialen oder auf dem Kontor der Geſellſchaft au hinterlegen. Bagk Mannheim, den 19. November 1918. Der Aufſichtsrat der Bierbrauerei Durlacher Hof, .⸗G., vorm. Hagen. Dr. Broſien. Geh. Kommerzienrat, Vorſitzender. Steinkohlenteerö! beschlagnahmefrei, für Heiz- Imprägnier- uud Austrichzwecke ete, laufend grosse Mengen liefkerbar. Abnahme kann in Fässern, sowie in meinen Kesselwagen erfolgen. B322² Heinrich Antweiler, Ludwigshafen 3, ff. Fernsprecher 346— Schliessfach 18. 1918b 1* 1 * ˙„fÄ— — — Theoretische Vorkenntnisse erwünscht. Nausciſener 2. Sefte. Nr. 545. Maunheimer General-Anzeiger. ee enene Donnerstag, den arens 21. November 1l Leiſtungsfähige Spielw.⸗ Fabrik ſucht für ſofort tüchtinen(1842b Vertreter zum Beſuche von Spiel⸗ warengeſchäften, Schreib⸗ warengeſchäften uſw. für Manunheim u. weit.Ungeb Ausf. Ang. u. E. O. 14 an die Geſchäſtsſteſle ds. 1l. Heenaſz Sel. ſtändige Jüur männliche Hokimdustrie F leder. Jelag Scleiffähri. Behu eel- Bau—— geſucht. Me——— Miedfetdſtr. 14 ee 11 Zigareiten-s arbeiter(in) [für alle Sorten ſoſort geſucht. Vilse Bernh. 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