* 1919.— Ar. 314. Haupiſchriftleitung: Dr. Fritz Goldenbaum. Verantwortlich für Politik: J..: 8 R. Schön felder, für Feuilleton: i..: G. Maderno, für Lokales und den übrigen redaktionellen CTeil: R. 80 huſelder, 5 rei Dr. Haas Mann⸗ ſämtlich in Mannheim. Draht⸗Adr.: General⸗Anzeiger Maunheim. Poſtſcheck⸗Ronto Nr. 17590 Karlsruhe in Baden.— Fernſprecher kimt Mannheim Hr. 7940—7940. Handel: Franz Hircher, für Anzeigen: Anton Grieſer. Drüuck und Verlag: ——— G. m. b.., Badiſche Neueſte Nachrichten AutigesBe dbaeesge el relſet Die 1 See de pf febee —0 2½ Uyhr. Anzeigen an beſtimmten Poſtbezug: Viertel i. 82 Kolonelzeile 50 Pf., Finauz⸗kinzei und Anzeigen von Verſi M. 2 50—— Maitzagblatt vormitr. 89 hr Abendlalt ſen, Stellen und Rusgaben wird keine Derantwortung und Umgebung monatlich R..50 mit Bringerlohm. eis einſchl. lungsgebühr. Beĩ der Poft abgeholt M..20. die Aufhebung der Blockade. Verſailles, 12. Juli.(W..) Der Oberſte Rat der Alliierten hat in ſeiner geſtrigen Nachmiflagsſitzung be⸗ ſchloſſen, die Blockade gegen Deuiſchland von heule, den 12. Juſi, ab aufzuheben. London, 11. Juli.(WB.) Reuter erfährt amtlich, daß die Blockade gegen Deutſchland in dem Augenblick aufge⸗ hoben wird, in dem die Dokumente, die die Ratifikation des Friedensvertrages beſtätigen, den alliierten und aſſociierten Mächten in Paris offtziell zugegangen ſind. Die Aufhebung der Blockade gegen Deutſchland hat keinen Zuſammenhang mit dem Abſchluß der Friedensverträge mit den anderen krieg⸗ führenden Ländern. Die Aufhebung der Blockade not⸗ wendigerweiſe zur Folge, daß auch die Handelsbeſchrän⸗ kungen aufgehoben werden. Haag, 11. Juli..) Heute geht eine Erklärung (B. der niederländiſchen Regierung an die aſſoziierten Mächte ab, worin ſie ſich damit einverſtanden erklärt, daß die hollän⸗ diſchen Abmachungen mit den alliierten Mächten bei Aufhebung der Blockade automatiſch außer Kraft treten. Die Zukunft des Aheinlandes. es, 11. Juli.(W..) Trianonpalaſt⸗Hotel die e r ſte zwiſ der deutſchen Kommiſſion für die beſetzten Rheinlande und den Vertretern der Beſatzungs mächte ſtatt. Den Vorſitz auf deutſcher Seite führte Unterſtaatsſekretär im 1 des Innern, Lewald, auf Seiten der Alliierten der Vertreter Frankreichs, Loucheur. Außer⸗ dem nahmen von deutſcher Seite teil: Reichskommiſſar von Starck und Regierungsrat von Friedbera. Unterſtaatsſekretär Cewald führte aus: Die deutſche Regierung ſei ſich bewußt, daß an dem Wortlaut des Ab⸗ kommens, nachdem es unterzeichnet und deutſcherſeits ratifi⸗ ziert ſei, nichts mehr geändert werden könne, hob jedoch her⸗ vor, daß ein genaues Studium und die Kenntnis der Vor⸗ gänge in den verſchiedenen rheiniſchen Landesteilen, insbe⸗ ſondere in den verſchiedenen Beſatzungszonen, zeige. daß es auf zahlreichen Gebieten noch beſonderer Verſtändigungen über die Detailfragen bedürfe, um die knappen Beſtimmungen des Abkommens in die Praxis umzuſetzen. Der Wortlaut des Abkommens läßt zu verſchiedenen Auslegungen Naum und hat deshalb in ganz Deutſchland ſchwere Beſorgnis hervor⸗ gerufen. Es liege daher im beiderſeitigen Intereſſe, daß über die Auslegung volle Klarheit geſchaffen werde. Unterſtaats⸗ ſekretär Lewald betonte, daß den Bewohnern des beſetzten Rheinlandes in der Ausübung ihrer ſtaatsbürgerlichen Rechte volle Freiheit gewährt und der Perſonen⸗, Güter und Nachrichten⸗Verkehr ſowohl innerhalb des beſetzten Gebietes als auch zwiſchen den beſetzten Gebieten und dem übrigen Deutſchland von allen Beſchränkungen be⸗ freit werden müßte, ſowie daß endlich eine möalichſt weit⸗ gehende Erleichterung in den Einquartierungslaſten einzu⸗ treten habe. Beſonders gehe die deutſche Regieruna auch da⸗ von aus, daß nunmehr die Zollgrenzen mit den Grenzen des Reiches zuſammenfallen müßten. An Hand des Abkommens entwickelte er bei jedem Artikel die weſentlichſten deutſchen Wünſche. Loucheur erwiderte, daß die hier verſammelte Kom⸗ miſſion das Abkommen ſelbſt ausgearbeitet habe und daher verſichern könne, daß ſie von dem Wunſche geleitet geweſen ſei, die Laſten für die Bevölkerung des beſetzten Rheinlandes ſo ſehr wie möglich zu erleichtern. Im übrigen ſeien die von dem Vorſitzenden der deutſchen Kommiſſion aufaeworfenen Fragen ſo vielſeitig und ſo ſchwerwiegender Art, daß eine ſofortige Antwort darauf nicht gegeben werden könne. Die allfierten Regierungen müßten vielmehr in Gemeinſchaft mit den militäriſchentellen in weitgehende Beratungen eintreten und zu jeder der erörterten Fragen Stellung nehmen. Er iehe daher vor, die Verhandlungen erſt fortzuſetzen, wenn die rüfung auf Seiten der Beſatzungsmächte abgeſchloſſen ſei. Er werde alsdann die Kommiſſion nach Ablauf einiger Tage zu einer neuen Sitzung einladen. Der deutſche Vertreter erklärte ſich damit einverſtanden. Die deutſche Kommiſſion wird nach Deutſchland zurückkehren und die Verhandlungspauſe dazu benützen, mit den Abge⸗ ordneten und ſonſtigen Sachverſtändigen aus den beſetzten Gebieten über die Einzelheiten des Abkommens in Beratun⸗ gen einzutreten. der FJriede von Verſailles. Beratungen des Oberſten Rates der Alliierten. Verſailles, 11. Juli, 8 Uhr abds.(WB.) Der Oberſte Rat der Alliierten vereinigte ſich am Nachmittage, um die en über die Feſtſetzung der öſterreichiſchen Grenze fortzuſetzen. jäftigte er ſich mit der Antwort auf die deutſche Note betr. der Ausführung des Friedensvertrages in den Oſtprovinzen. Die Kommiſſion hat nach dem„Temps“ Maßregeln vorbereitet, welche anläß⸗ lich der Räumung von Schleſien, Memel, Danzig und den an Polen abzutretenden Bezirken Weſtpreußens ergriffen werden ſollen. Was Oeſterreich an Deulſch⸗Bohmen verllert. Welchen gewaltigen Verluſt dieſe Abtrennung von unfe⸗ rem deutſchen Bruderſtaat darſtellt, erhellt aus den ſehr ein⸗ en Darlegungen Karl Koſtkas in dem deutſch⸗böhmt⸗ nSonderheft der Zeitſchrift Beutſche Kultur in der Wette. hebliche Rolle ſpielt, beſeitigt Vvorgenommene Beröffentlichung. J entfallen faſt 47 vom Hundert der Arbeiterſchaft auf die deut⸗ ſchen Bezirke, von den Heimarbeitern 45 vom Hundert. Deutſch⸗Böhmen vereinigte zuletzt der geſamten Induſtrie⸗ und Handelsbetriebe ganz Oeſterreichs(ohne Ungarn), ½ der gewerblich tätigen Perſonen und der Heimarbeiter⸗ betriebe. Mit ſeinen 125 000 gewerblichen, induſtriellen und Handelsbetrieben und ſeiner mehr als 600 000 Perſonen zählenden, im gewerblichen und induſtriellen Leben, ſowie in der Heimarbeit tätigen Bevölkerung iſt Deutſch⸗Böhmen, ins⸗ beſondere wenn man die Größe und Leiſtungsfähigkeit ſeiner Betriebe ins Auge faßt, geradezu der Hauptſitz des lichen Lebens der ganzen ehemaligen, jetzt in Stücke zerriſſe⸗ nen Monarchie. Deutſch⸗Böhmen erreicht mit dieſen Ziffern nahezu Nieder⸗Oeſterreich und übertrifft, was die Zahl der Arbeiter anbelangt, alle übrigen Kronländer um das zwei⸗ bis zehnfache. kp. Die Grenzen Bulgariens. Verſailles, 11. Juli.(WB.) Der Vertrag, der der bul⸗ gariſchen Friedensdelegation überreicht werden ſoll, ſoll nach Mitteilung der„Liberte“ bereits fertiggeſtellt ſein. Im Haben und ganzen könne geſagt werden, daß die Grenze ulgariens auf Status quo ante zurückgeführt werden würde. Allerdings ſoll Weſtthrazien an Griechenland ab⸗ getreten werden. Serbien wird durch kleine Grenzberichti⸗ dungen an der Strumitza kleine Vorteile erlangen, während agegen Rumänien Teil der Dobrudſcha an Bul⸗ garien zurückzugeben habe, den es 1913 annektiert hat. Brockdorff⸗Rantzaus Gedanken zum Friedensſchluß. Berlin, 12. Jult.(Von unſerem Berliner Büro.) Im„Berliner Tgbl.“ veröffentlicht heute Graf Brockdorff⸗ Rantzau, der ſich auf ſein Gut in Schleswig zurückgezogen hat,„Gedanken zum Friedensſchluß⸗ Graf Brock⸗ dorff legt darin erneut dar— und er macht es zugleich auch glaubhaft—, daß wir trotz allem zu einem beſſeren Frieden gekommen wären, wenn nicht die Unabhängigen und allerlei Unverantwortliche unſerer Friedensdelegation in den Rückengefallen wären. Graf Brockdorff ſchreibt u. .:„Es kam darauf an, auch die Gegner davon zu überzeugen, daß dieſer Entwurf für Deutſchland unerträglich und unerfüll⸗ bar war. Nur dieſe Erkenntnis konnte in den feindlichen Län⸗ dern ſelbſt das Gegengewicht gegen die herrſchenden Chauvi⸗ niſtenparteien ſchaffen. Es entſprach keineswegs meinen Ab⸗ paee und ich habe mich wiederholt amtlich wie außeramtlich agegen ausgeſprochen, daß man ſofort den Entwurf als„Un⸗ annehmbar“ erklärte und die Alternative ſtellte:„Unterzeich⸗ nen oder nicht unterzeichnen“. Die ganze Arbeit der Delega⸗ tion war darauf gerichtet, den Entwurf erſt zu verbeſſern und dann zu unterzeichnen. Ich ſtelle erneut feſt und habe meine guten Gründe dafür, daß anfangs Juni dieſe Politik der Dele⸗ ation Ausſicht auf vollen Erfolg hatte und daß eine ſorg⸗ fälligere und einheitliche Behandlung der deutſchen öffentlichen Meinung und eine feſtere Haltung des deutſchen Volkes den Erfolg geſichert haben würden. Als der Umſchwung der deut⸗ ſchen Stimmung vom„Unannehmbar“ zum„Unterzeichnen in jeder Form“ den Feinden erkennbar wurde, war die Arbeit der Delegation zur Unfruchtbarkeit verurteilt, und mir blieb nur übrig, die politiſchen Folgerungen daraus zu ziehen“ Graf Brockdorff⸗Rantzau empfiehlt aber dann doch, jetzt, nach⸗ dem der Unglücksvertrag einmal unterzeichnet iſt, den Verdacht nicht aufkommen zu laſſen, daß Deutſchland den Frieden un⸗ terzeichnet hätte, um ihn hernach durch heimliche 1 ten in die Luftzuſprengen. Wo er unerfüllbar ſei, müſſe dies den Gegnern bewieſen werden. Die Darlegungen des Gra⸗ fen Brockdorff zeigen von neuem, daß das deutſche Volk unter dem neuen Regime genau ſo unpolitiſch geblieben iſt wie es früher war. Iweifel an der Wiederherſtellung des inkernationalen Handels. Amſterdam, 11. Juli.(W..) Der Chef des engliſchen Departements für den überſeeiſchen Handel, Steel Meitlad, nahm, wie das„Allgemeen Handelsblad“ meldet, ſeine Ent⸗ laſſung. In ſeinem Schreiben an Bonar Law gab er als Grund dafür an, daß er die Verantwortung für ſeine Arbeit nicht länger tragen könne, da er nicht wiſſe, ob es der Regie⸗ rung mit der Wiederherſtellung des internationalen Handels, die er für notwendig halte, Ernſt ſei. Ausdehnung der engliſchen Neichsvorzugszölle. Amfterdam, 11. Juli.(W..) Bei der Beratung des Finanzgeſetzes im engliſchen Unterhauſe ſchlun Chamber⸗ kain einen Zuſatz vor, der das Recht gibt, die Reichs⸗ vorzugszölle auf jedes Gebiet auszudehnen, indem ein Teil des britiſchen Reiches Mandatar des Völkerbundes wird, vorausgeſetzt, daß die Beſtimmungen des Mandates dieſe Ausdehnung geſtatten. Der Zuſatz wurde mit 195 gegen 58 Stimmen angenommen. Die Vorlage über die Reichsvorzugs⸗ zölle wurde mit 271 gegen 52 Stimmen angenommen. Ein Ludendorſf⸗Beitrag zur Schuldfrage. In diefen Tagen iſt eine amtliche Veröffentlichung des deutſchen Generalſtabs erſchienen, die in einer kleinen Bro⸗ chüre unter dem Titel:„Hat der deutſche General⸗ ab zum Kriege getrieben?“ an Hand von Denk⸗ chriften des Generalſtabschefs von Moltke und des Generals von Walderſee aus den Jahren 1911 und 1914, die rein auf die Abwehr in einem uns aufgezwungenen Kampfe gerichteten militäriſchen Maßnahmen und Forderungen darſtellt. Das mit einer Fülle von wirkſamen Zikaten auch aus den belgiſchen Archiven ausgeſtattete Werkchen— es iſt bei Mittler und Sohn erſchienen— weiſt aber eine Lücke auf; es enthält nicht die Denkſchrift, die im Dezember 1912 der General⸗ ſtabschef von Moltke an den Reichskanzler und den Kriegs⸗ miniſter richtete, und die den damaligen Oberſt und Chef der Aufmarſchabteilung des Großen Generalſtabes, Luden⸗ zum Verſaſſer hat. rfreulicherweiſe wird dieſe Lücke, die um ſo bedauerlicher iſt, als bekanntlich in der Ententehetze eine derartige, angeblich aus dem März 1913 ſtammende Arbeit Ludendorffs eine er⸗ von Ludendorff ſelbſt nüchſten Tagen er⸗ den ſcheint im Verlag von Mittler und Sohn ein anſprichstoſes Heftchen mit dem Titel.„Franzöſiſche Fälſchung meiner Denkſchriftvon 1912 über den drohen⸗ den Krie An Darin ſtellt, begleitet von einigen ſachlich er⸗ läuternden Ludendorff der aus Bernſteins „Dokumente zum Weltkrieg“ bekannten, dem franzöſiſchen Gelbbuch von 1914 entnommenen apokryphen die echte Denk⸗ ſchrift gegenüber. Die gefälſchte Denkſchrift, von der dahinge⸗ ſtellt ſein muß, ob die franzöſiſche Regierung nur die Düpierte oder ſelbſt die Düpierende war, iſt natürlich darauf angelegt, dem deutſchen Generalſtab Angriffsabſichten und Kriegslüſternheit unterzuſchieben. Das iſt indeſſen ſo ungeſchickt geſchehen, daß jeder deutſche Leſer ohne weiteres empfindet: aus den Sätzen ſpricht nur franzöſiſche Mentalität — franzöſiſches Vorſtellungsvermögen. Sätze wie die fol⸗ genden: „Wenn der Feind uns angreift, oder wenn wir ihn bän⸗ digen wollen, dann werden wir handeln wie unſere Väter vor hun · dert Jahren; der gereizte Adler wird auffliegen, den Feind mit ſeinen geſchärften Krallen packen und ihn unſchädlich machen“ Solche Sätze ſind durchaus franzöſiſch; in einer deut⸗ ſchen Generalſtabsdenkſchrift ſind ſie unmöglich. Andere Momente, die ausſchließliche Beſchäftigung mit der Lage an unſerer Weſtgrenze, auf die Beunruhigung Hollands. berech⸗ nete Stellen, laſſen die Fälſchung noch deutlicher hervortreten. Die echte Denkſchrift iſt in ihrer ganzen Anlage und Tendenz nüchtern, ſachlich, und nur auf die eindringlich ernſte Schilderung unſerer bedrohten Lage im Falle einer europaiſchen Verwicklung abgeſtellt. Sie behandelt natur⸗ gemäß das Eingreifen lands in einen Kontinentalkrieg als gegebene Tatſache, ſtellt die Ueberlegenheit der Entente an militäriſchen Machtmitteln und Formationen, die deutſche Un⸗ terlegenheit, namentlich infanteriſtiſch, gegenüber Frankreich, das mit Sicherheit zu erwartende Verſagen Italiens dar und leitet daraus die Notwendigkeiteinererheblichen Heeresverſtärkung her. Es wird dabei, was in Rück⸗ ſchau auf den ganzen Kriegsverlauf nicht unintereſſant iſt, auf die innere Ueberlegenheit des en Ententebündniſſes über das rein defenſive des Dreibundes verwieſen: „Ueberall offenſwwe Ziele auf der einen, defenſive auf der an⸗ deren Seite. Das bedeutet für den Kriegsfall eine größere innere Stärke der Triple⸗Entente dem Dreibund gegenüber, denn in dem Streben nach beſtimmten Zielen, alſo in der Offenſive, liegt ebenſo wie auf politiſchem Gebiete auch in der Kriegführung die ſtärkere Kampfform“. Die in der Denkſchrift geforderte Heeresverſtärkung ſollte vor allem auf der gänzlich ungenügenden Ausnutzung des deutſchen Menſchenmaterials fußen, und ſie ſollte in ihren Hauptpunkten beſtehen aus mindeſtens drei neuen Armeekorps, der Bildung der noch fehlenden dritten Ba⸗ taillone, der Vermehrung der Kavallerie, Ergänzung der Fuß⸗ artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen, Erweiterung der Fliegerorganiſation, Aufſtellung von Armeeinſpektionen, aus Etatsverſtärkungen bei allen Waffen, Verbeſſerungen der Re⸗ ſerveformationen und Ergänzungen der Ausrüſtung und der Feſtungsverteidigung. Der ganze Ton und Inhalt der Denk⸗ ſchrift iſt nüchtern, rein militäriſch abwägend und politiſch zurückhaltend, alles andere als eine Aufmunterung zum Krieg. Wie wenig ſie das ſein konnte, ergibt ſich ſchon aus dem bekannten Pazifismus Moltkes, auf den Luden dorff ausdrücklich hinweiſt, indem er ſchreibt: „General von Moltke war ſeinem ganzen Denken nach pazifi⸗ ſtiſch geſonnen. Seine ſchwerſte Sorge war um die Jahreswende 1912—13, daß wir durch einen unüberlegten Schritt Oeſterreich⸗ Ungarns, in dem ſeiner Anſicht nach eine ſtarke Partei auf den Krieg drängte, in einen europälſchen Krieg verwickelt werden könnten. Er ſprach ſich mir gegenüber das letzte Mal am 28 Januar 1913. dem Tage meiner Abmeldung, eingehend dahin aus, er bemühe ſich immer wieder, auf Oeſterreich⸗Ungarn hemmend einzuwirken, indem er ihm zeige, daß jede Aktion Oeſterreich⸗Ungarns auf dem Balkan nur* leicht zu einem europäiſchen Kriege führen würde, der auch für Oeſterreich⸗Ungarn an der Seine entſchieden würde, und daß wegen nichtiger Balkanintereſſen Oeſterreich⸗Ungarns das deutſche Volk ſich nicht ſchlagen würde Unſeres Wiſſens beſtehen Briefe Moltkes an Con⸗ rad von Hötzendorff, in denen gerade dieſe hier von Ludendorff ſkizzierten Gedankengänge in ſcharfer Zuſpitzung enthalten ſind. Ihre Veröffentlichung würde dem Märchen von der Kriegstreiberei des deutſchen Generalſtabes ein Ende machen. Man fragt ſich vergeblich, warum ſie unterbleibt. Ueber den praktiſchen Erfolg der Denkſchrift ſagt Ludendorff: „Der Reichskanzler ſchloß ſich den Gedankengängen der Denk⸗ ſchrift an und den Kriegsminiſter von Heeringen, unver⸗ züglich eine Heeresvorlage vorzubereiten. Soweit ich unterrichtet wurde, wollte Herr v. Heeringen die 1 erſt im Herbſt General von Moltke wirkte auf meine Bitte darauf hin, es unverzüglich geſchehe. Dieſem wurde entſprochen. Die Denkſ bil · dete die Grundlage für die Milliardenvorlage. Die drei Armeekorps wurden nicht geſordert, und ich kam nach Düſſeldorf Welch wuchtige Anklage die Feſtſtellung des enthält, wiſſen wir ſeit der Marneſchlacht. Auch ndor betont, daß die Nichterfüllung der Forderungen der Denkſ den Generalſtabschef mit ſchwerer Sorge für Deutſchland erfüllt hat. Man verſteht in dieſem Zuſammenhang die Trogik der Schlußſätze der kleinen Schrift: „Der preußiſche Militarismus und ſeine Vertreter haben ſtets klar und folgerichtig gehandelt, um nicht das Vaterland dem Ver⸗ nichtungswillen ſeiner Feinde ausgeliefert zu 15 Unſer Streben hat keinen W ll in den breiten Volksm gefunden und⸗ Deutſchland kſt vernichtet.“ (Unabhängige Nationalkorreſpondenz.) Nalionalverſammlung. Weimar, 11. Juli. An Regierungstiſch: Dr. Dapid, Dr. Preuß, Dr. Jell. 4 Präſident Fehrenbach eröffnet die g um 9 Ahr 50 inuten. Das Haus erkedigt zunächſt eine Reihe von Abg Veidt(Deutſchn.) wiederholt die am 4. Juti nich⸗ beoe wortete Anfrage über den Ueber fall auf 1 vN Mike elnes Sahrvortse in Einzel-Nx. 10 pfg. eeeeee eee —. — F 2. Sete. Nr. 314. Nann eimer General-Anzeiger.(Mitiag⸗Ausgabe.) Samstag, den 12. Juſt 1919. Regiecungsvertreier Freiherr von W elſer beſtätigt die in der — + mitgeteilten Tatſachen. Die preußiſche ſoll er⸗ gaee Sicherheit der Perſonen in Frankfurt am Eine Anfrage des Abg. Becker(D. Vp.) lenkt die Aufmerk⸗ ſamkeit auf die— der infolge des von 1 8 1 Gebiete ſtellungslos werdenden Reichs⸗ amten. Regierungsvertreter Freiherr von Welſer ſagt zu, daß die —— nicht nur der vorübergehenden Not ſteuern, ſondern auch den betreffenden Reicksbeamten wieder Stellung verſchaffen will. Abg. Delius(Dem.) fordert im Hinblick auf die Wucherpreiſe für Kirſchen Vorkehrungen, damit wenigſtens die auptobſt⸗ ernte der Bevölkerung zu angemeſſenen Preiſen zug führt werden Negierungsvertreter Dr. Beyerlein führt aus, daß die Kir⸗ Ueb Verseß——— eber 5 noch keine getroffen werden. Auf eine Anfrage des Abg. Dr. Becker(D. Vp.) über Maß⸗ n Entſchädigung von Patentinhabern teilt Unterſtaatsſekretär Delbrück mit, daß die Reichsregterung nicht beobſichtige, über die Angelegenheit eine Vorlage auszugeben, da das daſſe— Bevorzugung einer einzelnen Bevölkerungs⸗ Auf weitere Anfragen über die Eierbewirtſchaftung im Regierungebezirk Magdeburg, über für die durch die belgiſche ung der Rheinlande requirlerten Pferde, über die unbefriedigende finanzielle Regelung der den Gemeinden auf der linken Rheinſette erwachſenen Einquartierungs⸗ laſten, über die Schädigungen am Tage der Vormarſchvorberei⸗ ——————— de de, 55 . Dr. eßer ängelt in einer die geſch ck⸗ Ausführung der ſüir die An Verreter b. Reichspof es Reichspoſtminiſteriums teilt d mit, daß auf die an alle deutſchen Künſtler ergangene K emem Wettbewerb über 6400 Entwürfe und aus München allein —— 200 eingegangen ſeien(zahlreiche Zwiſchenrufe). Als Kunſt⸗ achverſtändiger habe dem Preisgericht der Direktor des ſtaatlichen Kupferſtichkabinetts, Dr. Friedländer, angehört.(Zwiſchenruf: Der muß abgeſetzt werdenf) Außer dem markenkundigen Linden⸗ burg und zwei Poſtbeamten ſeien noch drei Abgeordnete Mitglieder des Preisgerichtes eſen. Die beteiligten Künſtler haben aus⸗ drücklich verlangt, daß keinesfalls andere als die in Vorſchlag ge⸗ brachten Marken ausgeführt würden. Die Marken bleiben ſolange im— 1 2 3— ae, Jh 15 für Germaniareihe ver⸗ ausg Dafür ſoll ein n i Aber ſchnent. Proße Heſſertllt) in neues Ausſchreiben erfolgen Hierauf wird—ç 1 eratung der Verfaſſung fortgeſetzt. Sie beginnt mit dem zweiten Hauptteil: und Grundpflichlen der Deutſchen“. Präſident ehrenbach: Es wäre erwünſcht. wenn wir ———* 85—9— 26 5 Teiles er⸗ gen können. dagu w 2 exhebli Einſchränkung der ein Artikel 107 beſagt: Die Grundrechte und Grundpflichten bik⸗ den die Richtſchmur und Schranke für die Geſezgebang 55— Ver⸗ waltung und der Rechtspflege im Reiche und in den Ländern Ahg. Heinze(T. Bp.) legt die ſchweren Bedenken dar, die vom Standpunkt des Juriſten gegen die Aufnahme ſo umfang⸗ reicher Grundrechte in die Verfaſſung zu erheben ſeien. Rein aus Zufall ſind Rechtsgrundſätze in die Grundeechte hineinge⸗ nommen worden, die die Verfaſſung nur unmütz belaſten und ubendrein Eingriffe in die poſitiven Rechte bewirken. Abg. Koch⸗Kaſſel(Dem.): Die uns vorliegenden Grund⸗ rechte find nicht ein weit in die Zukunft vorausblickendes Werk, ſondern ein Kompromiß zwiſchen den verſchiedenen Parteianſchau⸗ ungen, ein interfraktionelles Parteiprogramm mit allen ſeinen Schwächen und Unklarheiten. Man ſollte ſich aber nur be⸗ ſchränken auf das, was jetzt darin ſteht und nichts Neues hinein⸗ zubringen verſuchen. Staatskommiſſar Dr. Preuß: Da der Artikel 10% geeignet it, ſtatt Klarheit nur Unklarheit 85 ſchaffen, ſo wäre vielleicht zu erwägen, ihn gang zu ſtreichen. Die Regierung nimmt jedenfalls allen Anregungen auf Erweiterung der Grundrechte gegenüber eine ablebnende Stellung ein. Andererſeits ſollte uns das Bei⸗ ſpiel der Frankfurter Paulskirche warnen, die nicht zuletzt an den Programm der Grundrechte zugrunde ge iſt. Sollte cine Berſtändigang über die Erundrechte nicht ohne weiteres möglich ſein, ſo rate ich, ſie zun zurückzuſtellen. Abg. Beierle(Ztr.): Ich möchte die Grundrechte in der Verfaſſung nicht miſſen. Der konſtrultive Teil der Verfaſſung icht nicht aus In der Verfaſſung müſſen auch Bekennt⸗ miſſe niedergelegt werden. Dabei iſt vermeiden, daß ein Miſchwaſch von Parteiprogrammen enſſteht. Ich bitte Sie, die Srundrechie m lw auftzunehmen und die Annahme za „Grundrechte N. 3 Abg. QOuarck(Soz.): Der vorliegende Enwurf der Grund⸗ rechte macht einen uneimheitlichen Eindruck. Sein Wert geht nich ſoweit, wie der Abg. Beierle annimmt. Er überſieht auch, daß die erſten ſieben Abſchnitte des Verfaſſungsentwurfes durchaus nicht kon iv ſind. Wir ſchließen uns dem Vorſchlag des Regie⸗ rungskommiſſars Dr Preuß an. Abg. Dr. Cohn(Unabh. Sog): Die hier gebotenen Grund⸗ rechte ſind eigentlich die von 1848. Wirkliche Grundrechte müßten mehr bieten als abſtrakte Rechte oder doch in einer Form, die erne günftige Entwicklung bedeutet. Abg. Haußmann(Dem.) beantragt, die Verhandlung ab⸗ zubrechen. Eine von der Rechten gegebene Anregung wurde von der Regierung wohlwollend aufgenommen, und die größte Partei hat ſie in einen Antrag vorwandelt. Damit iſt für die einzelne Partei eine neue Lage geſchaffen, zu der ſie Stellung nehmen muß. e Feſchließt demgemäß. Abc S 75 12. Juli, 9% Uhr. Tagesorduung: Verichte der G tsordnung und der Wahl⸗ prüfu—— über 8 der Militärdienſt⸗ it, Reichs un„ kleine 2 8 Schluß: 12 Ue 20 Minnten. Die Brolyreis · Irage. Weimar, 11. Juli.(W..) In der Sitzung des Ausſchuſſes für Volkswirtſchaft der Natio⸗ nalverſammlung wurde die Beratung der Verordnung über die Preiſe für landwirtſchaftliche Erzeug⸗ niſſe und für Schla fortgeſetzt. Reichsminiſter Robert Schmidt erklärte zu Beginn der Verhandlungen, daß ſein geſtern mitgeteilter Vorſchlag im Kabinett beraten worden ſei und dort Zuſtimmung gefunden habe. Danach ſoll der„der notwendig iſt, um den Brotpreis auf der Arri zu halten, alſo 100 Mk. pro Tonne, aus Reichsmitteln gedeckt werden, ſofern der vor⸗ e Grundpreis für Roggen von 415 Mk. in Aachen, öln, Frankfurt, München und Stuttgart und von 410 Mk. in Hamb Erfurt— nach dem Vorſchlage der Regierung foſtgeſetzt.Der Reichszuſchuß ſoll vorerſt bis zum 1. 10. 10— wer Wenn bis dahin in der Preisfrage eine andere Regelung eintreten ſollte, wird die Reaierung aufs neue an den volkswirtſchaftlichen Ausſchuß zur Erörterung und Beſchlußfaſſung herantreten. Der Miniſter erſuchte, den Vorſchlag nehmen und dem vorgelegten Verordnungs⸗ entwurf eben. An die ſich eine längere Erörterung ſowohl über die Preisfrage als auch ſber die Prodüktions⸗ 5 und über die Bryotpretserhöhung(Früh⸗ Das Reichswirtſchaftsprogramm. Berlin, 12. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) In einer Weimarer Zuſchrift der Deutſchen Allgemeinen Ztg. wird das künftige Wirtiſchaftsprogramm der Regie⸗ rung folgendermaßen umſchrieben:„Das Reichswirtſchafts⸗ programm dürfte im großen und ganzen dahin gehen, daß eine reine Planwirtſchaft nicht möglich iſt und unſer Wirt⸗ ſchaftsleben auch nicht in den Rahmen eines beſtimmten Syſtems eingezwängt werden ſoll. Allerdings iſt es klar, daß die Gebundenheit des heutigen Wirtſchaftslebens in dieſer Form nicht weiter geführt werden kann. Vorausſichtlich wird die Blockade ja heute aufgehoben. Es wird dann nicht mehr angehen, daß wir nun unſererſeits für die Einfuhr in Deutſch⸗ land eine Art von Blockade aufrechterhalten. Zweifellos wer⸗ den wir den Perſonalkredit im Ausland für die Beſchaffung von Waren und zumal von Rohſtoffen ſtark in Anſpruch neh⸗ men müſſen. Aber im allgemeinen wird ein Perſonalkredit nicht ausreichen. In den verſchiedenen ee liegen die Verhältniſſe allerdings 555 mannigfaltig. m allgemeinen dürfte es zutreffen, daß der PNerſonalkredit einmal durch einen Zuſammenſchluß der einzelnen Induſtriezweige und durch eine korporatire Kreditgewährung und zweitens auch durch eine ſtaatliche Bürgſchaft gekräftigt werden muß. Es wird hier nicht möglich ſein, für alle Induſtrien einheitliche Prinzipien aufzuſtellen. Im allgemeinen wird man die Grenzen für die Ausfuhr öffnen, aber man wird eine beſtimmte Reihe von Waren, hauptſächlich von Fertigwaren, vorläufig von der Einfuhr ausſchließen. Auch hier läßt ſich eine feſte Linie nicht aufſtellen. Es gibt eine ganze Reihe von Bedürfniſſen der Minderbemittelten, welche unbedingt gedeckt werden müſſen. So wird man Wolle und Leder für die Einfuhr 8— während man Fertigwaren nach Mög⸗ lichkeit ausſchließen wird, um ſie im eigenen Lande herzu⸗ ſtellen. Bei Leder liegen die Dinge aber ſo, daß wir Stiefel in genügender Zahl nicht ſofort herſtellen können. Man wird alſo auch Fertigſtiefel zur Einfuhr zulaſſen müſſen. Jedoch wird man unter allen Umſtänden die Ausfuhrerlaubnis da 505 geben, wo ſie die künftige Sozialiſierung erſchweren ann. Die Wiſſell⸗Kriſe— um auch das noch in dieſem Zuſammenhang anzuführen— wird anſcheinend nach dem Schema:„Verwechſelt das Däumelein“ erlediat werden, das früher gerade die Sozialdemokraten ſo zu beſpötteln und an⸗ zugreifen pflegten. Herr Wiſſell ſoll Reichsarbeits⸗ miniſter werden, während Herr Schlicke an ſeiner ſtatt Reichswirtſchaftsminiſter wird. deulſches Reich. Die Briefmarken der Nalionalverſammlung. Der Abgeordnete Dr. Rießer hat folgende kurze An⸗ kang an die Regierung gerichtet: ie Reichsregierung hat zu Ehren der im Text der Marken be⸗ ſonders bezeichneten Nationalverſammlung. die aber nicht gefragt worden iſt, neue Poſtmarken zu 10, 15 und 25 Pfg. aus⸗ — deren überaus geſchwackloſe Ausführung ſehr edauerlich iſt Die weißrote Zehnpfennigmarke zeigte einen roten Baum, der bei guten Willen des Beſchauers die Abſicht erkennen läßt, einen roten Eichbaum, alſo eine ſeltene Naturerſcheinung, vorzuſtellen; die braunblaue Fünfzehnpfennigmarke bietet die ebenſo merkwür⸗ dige Anſchauung blauer Aehren oder irgend welcher blauen Zweige, wähcend die grün⸗weiß⸗rote 25 Pfg.⸗Marke in rotem Grunde das Vild eines niederknienden nackten Jünglings aufweiſt, der ein entweder Backſteine oder Brot enthaltendes Brett auf dem Kopfe trägt, während ſein linker Fuß von einem micderſtürzenden Fall⸗ ſchirm oder einer Mauerkelle ledroht iſt. Wir fragen an: iſt die Regierung bereit, darüber Aus kunft zu erterlen: 1. ob vor Fertigſtellung dieſer Marken, die wohl nur das Inland erfrenen ſollen, ein Wettbewerb unter Künſtlern ausge⸗ ſchrieben worden iſt, 2. wie lange dieſe Marken im inländiſchen Umlauf bleiben ſollen, 3. ob beabſichtigt iſt, auch⸗für dic übrigen Poſtwertzeichen neue Marken ähnlicher Art berauszugeben Von amtlicher Seite erhalten wir ſolgende Erwiderung auf die abfälligen Kritiken, welche über die Ausführung der Marken gefällt worden ſind: Die vom Reichspoſtminiſterium herausgegebenen Briefmarken zur Erinnerung an die Nationalverſammlung werden vielfach einer ab⸗ fülligen Kritik unterzogen, die mit Vorwürfen gegen das Reichspoſt⸗ miniſterium verbunden ſind, das dieſe geſchmackloſen Marken herausgegeben habe. Ueber den Geſchmack läßt ſich bekanntlich ſtret⸗ ten. Ob dieſe Marken geſchmacklos und nicht zweckentſprechend ſind, darüber foll kein Urteil abnegeben werden. Nur inſoſern bedürfen die Kritiken einer Richtigſtellung, als man das Reichspoſtminiſterium hier⸗ für zu Unrecht verantwortlich macht. In dem Preisausſchreiben für Entwürſe zu dieſen Marken ſind alle Künſtler und Kunſtrichtungen zur Mitarbeit aufgefordert worden. Trotz des kurzen Zeitraumes, der mit Rückſicht auf die vorgeſcheittene Zeit angeſetzt werden mußte, gingen über 4000 Entwürfe ein. Mit der Prüfung der Entwürfe wurde ein Preisgericht betraut, dem in der Mehrzahl namhafte Künſt⸗ ler und Sachverſtändige der verſchiedenen Kunſtrichtungen angehör⸗ ten; außerdem wurden einige Mitglieder der Nationalverſammlung hinzugezogen. Das Preisgericht war vollſtändig frei und unbeein⸗ flußt in ſeinem Urteil. insbeſondere hat das Reichsvoſtminiſterium nach keiner Richtung hin irgend einen Einfluß ausgeübt. Das Preis⸗ gericht hat ſich die Entſcheidung darüber ausbedungen, welche Marken zur Einführung gelangen ſollten, und ſich eneraiſch verbeten, daß ctwa der Reichspoſtminſſter ihm ins Handwerk pfuſche. Dementſprechend iſt/ verfahren worden. In der geſtrigen Sitzung der Nattonalverſammlung iſt die An⸗ frage Rießer beſprochen worden. Wir verweiſen auf den Sitzungs⸗ bericht, aus dem hervorgeht, daß die„Marken zur Erinnerung an dte Nattonalverſammlung“ auch in den Abgeordnetenkreiſen weuin Bei⸗ fall finden. Hoffentlich verſchwinden ſie recht bald aus dem Verkehr und bleiben nur noch ein Kurtoſum für den Cammler. Neubildung der ſächſiſchen Regierung. Dresden, 11. Juli. ſozialdemokratiſchen Volkskammerfraktion mit der unab⸗ ängigen Fraktion wegen Neubildung der ſächſi⸗ chen Regierung verliefen ergebnislos. Die Unab⸗ hängigen ſtellten für die Beteiligung an der Regierung drei Bedingungen: Parität bei der Beſetzung der Miniſterpoſten, Einführung des Räteſyſtems, Bildung eines Arbeiterrates, alſo gewiſſermaßen eines Nebenparlamentes. Die ſozial⸗ demokratiſche Fraktion glaubte auf dieſe Bedinaungen nicht eingehen zu können. Da gegenwärtig die demokratiſche Frak ⸗ tion keinen beſonderen Wert auf den Eintritt eines ihrer Mit⸗ glieder in die Regierung legt, wird die jetzige mehrheitsſozia⸗ liſtiſche Regierung vorläufig am Ruder bleiben. Baden. Beſuch des Erzoiſchofs beim Miniſtervräſidenken? 0 Karlsruhe, 11. Juli.(Eigener Bericht.) Dem Beſuch des Erzbiſchofs von Freiburg beim badiſchen Miniſterpräſidenten kommt auch nach derAuffaſſung Regierungskreiſe beſondere politiſche Bedeutung zu. Er ſoll die Tatſache manifeſtieren, daß alle Streitpunkte zwiſchen Staat und Kirche teils der Vergangenheit angehören, keils in Zukunft gütlich werden ſollen, falls es über⸗ aupt noch in Zukunft Streitpunkte geben wird. Die badiſche olksregierung wünſcht einen dauernden Zuſtand des Frie⸗ dens mit allen religiöſen Bekenntniſſen, denen ſie weiteſte Toleranz entgegenbringt. Entſprechend dieſor Auffaſſung hat ſich der Partei, die als die Trägerin der (W..) Die Verhandlungen der ihren beſonderen Stempel aufdrückt, alſo innerhalb der So⸗ zialdemokratie, ein grundlegender Wandel vollzogen. Von irgend einer Feindſchaft gegen die Kirche will der heutige Sozialismus nichts mehr wiſſen. Die Kirche habe ſich. wie es heute im„Volksfreund“ heißt, mit dem Sozialismus abfinden müſſen;„auf der anderen Seite aber, alſo bei der Sozial⸗ demokratie, gewinne die Ueberzeugung immer mehr Raum, daß ſich die beiden großen Kuſturbewegungen Cbriſtentum und Sozialismus bezw. Kirche und Sozialdemokratie auf einer Verſtändigungsbafts zuſammenfinden müſſen“. Daß das neue Syſtem durch ein derartig betontes politiſches Bünd⸗ nis von Rot und Schwarz gekennzeichnet werden würde, hat man in den erſten Monaten der Revolution noch nicht an⸗ nehmen können. treten, wie ſie ſelten in der deutſchen Geſchichte erlebt wurden. Oder beſſer geſagt: das Zentrum, das einſt mit der Monarchie Hand in Hand ging, hat ſich nun dem Sozialismus als der herrſchenden Zeitmacht angepaßt. Virkſchaftliche Maßnahmen. Der Stand der Kohlenverſorgung. Beim Reichswirtſchaftsminiſterium hat mit Vertretern der Reichs⸗ und Landesbehörden eine Beſprechung über die Kohlenlage ſtattgefunden, in der von berufener Seite ein Bild der augenblicklichen Verhältniſſe und der für orgung gegeben wurde. Da⸗ den Winter zu erwartenden V nach iſt die Lage äußerſt ernſt. Die Eiſenbahnen und die Gaswerke haben bisher in dieſem Jahre im Ge⸗ genſatz zum Vorjahre keinerlei Beſtände für den Win⸗ der anſammeln können, und auch für den Hausbrand iſt die Heranſchaffung von Wintervorräten bisher nicht möglich ge⸗ weſen. Die Folgen des gewaltigen Rückgangs der Förderung und der Streiks in den Kohlenrevieren und im Verkehrsweſen werden darum erſt im kommenden Winter in ihrer vollen Schwere auf dem deutſchen Volke laſten, zumal die Ausſichten auf eine demnächſtige erhebliche Steigerung der Förderung gering ſind. Hinzu kommt, daß bekanntlich der Friedensver⸗ trag die Lieferung rieſiger Kohlenmengen an die Entente vorſieht. Wir haben alſo für den Winter zu erwarten: in Stadt und Land eine bedeutend ſchlechtere Hausbrand⸗ lieferung als im Vorjahre, bedeutend ſchlechtere und un⸗ gleichmäßige Verſorgung der Gaswerke und der Elektrizitäts⸗ werke, Verringerung der Zufuhren an die Induſtrie in einem Maße, das einſchneidende Arbeitsloſigkeit und Verringerung der Erzeugung ſelbſt wichtiger Induſtrien unvermeidlich er⸗ ſcheinen läßt. Es iſt 5 5 nötig, daß auch die Oeffentlich⸗ keit über den Ernſt der Lage ſich klar wird. Letzte Meldungen. Der Berliner Verkehrsſtreik vor ſeinem Ende. E Berlin, 12. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) Der Berliner Verkehrsſtreik ſcheint ſich ſeinem Ende zuzu⸗ neigen. Es ſchweben zurzeit Verhandlungen zwiſchen der Direk⸗ tion der Großen Berliner Straßenbahn und dem Transport⸗ arbeiterverband. Neue Forderungen der Bankangeſtellten. Berlin, 12. Juli.(Von unſ. Berl. Bütro.) Nun⸗ mehr haben alle Arngeſtellten der Berliner Großbanken den Tarifvertrag abgelehnt. Sie dürften in allerkürzeſter Zeit der Direktion neue Forderungen vorlegen, die ſich auf eine Wirtſchaftsbeihilfe beziehen ſollen. Fünf Millionen Mark Plünderungsſchaden. TBO. Hamm, 11. Juli. rund fünf Millionen Mark beziffert. Es würde demnach auf den Kopf der Bevölkerung ein Betrag von 100 Mark kommen. Da die Zahl der ſteuerzahlenden Bürger nur wenige täuſend beträgt, ſo iſt der auf den einzelnen Stenerzahler ent⸗ fallende Betrag ganz erheblich höher. Einführung der 45ftündigen Arbeitswoche in Holland. Haag. 11. Juli.(W..) Das Niederl. Korr.⸗Bur. mel · det: Die 2. Kammer nahm heute das Geſetz über die 4 ſt ün⸗ dige Arbeitswoche an. Der Pariſer Kellnerſtreik. Verſailles, 11. Juli.(WB.) Der Kelluerſtreik macht ſich in Paris immer mehr geltend. Faſt ſämtliche Lokale ſind geſchloſſen. Die Wirte, die öffnen wollten, wurden im Laufe des Vormittags von den Streikenden gezwungen, zu ſchließen. In den großen Hotels ſoll das Perſonal um 30 bis 40 Prozent vermindert ſein. Grauſamer Volſchewismus in Finnland. Helſingfors, 11. Juli.(..) Auch die Nordgruppe des finniſchen Freikorps iſt zum Rückzug gezwungzen worden. Ganz Süd⸗Oliuetz befindet ſich in den Händen 2 Bolſche⸗ wiſten, die ſengend und mordend die Dörfer durchziehen und an der zurückgebliebenen Bevölkerung grauſame Rache nehmen. An der finniſchen Grenze und in Finnland herrſcht Nieder⸗ geſchlagenheit. Während die Neigung zu einem Unternehmen gegen Petersburg faſt gänzlich geſchwunden iſt, betrachtet man mit ſteigender Sorge die von der Olinetzgrenze her drohende Gefahr. * )Lahr, 10. Juli. Nach einer Mitteilung der Direktion der Lahrer Eiſenbahngeſellſchaft ſind die Arbeiter der 85 ruht. diesbezügliche Verhandlungen den Ausſtand getreten. Der Grund liegt in Lohndifferenzen: wurden aufgenommen, mußten aber wieder abgebrochen werden. Frankfurt a.., 11. Juli. ralkommando die Zuſicherung gegeben hat, daß die Gieße⸗ ner Vertrauensleute der Lazarettinſaſſen aus der Haft entlaſſen werdne, erfolgte auch in Frankfurt die Wie⸗ geſamte Betrieb derfreilaſſung der heute nachmittaa als Geiſeln feſtgenommenen Maſor von Roſch und Rittmeiſter von Bardeleben. Berlin, 12. Juli.(WB.) Wie die Kriminalpolizei mit⸗ teilt, wurde nachts in der Friedrichsſtraße zwiſchen Dorotheen. und Georgenſtraße der franzöſiſche Soldat Paul Mann⸗ heimer, Sergeant vom 32. Dragoner⸗Regiment, auf der Flucht vor einer großen Menge, von unbekannten Tätern erſtochen. Rollerdam, 11. Juli.(W..) Der„Nieuwe Rotter⸗ damſche Courant“ meldet: Die Regierung erlitt geſtern in dem Ausſchuß, der ſich mit der Geſetzesvorlage betr. die Ein⸗ ſchränkung der dadurch eine Niederlage, daß Bulaſfunq der der Ausſchuß eine neue Beſtim⸗ Es ſind aber ſeitdem Wandlungen einge⸗ Der bei den Unruhen ange⸗ richtete Plünderungsſchaden wird nach dem„Weſtf. Anz.“ auf (W..) Nachdem das Gene⸗ Zulaſſung von Ausländern 15 1 0. Samstag, den 12. Juli 1919. Aaunheimer Generai·Auzeiger. Rildug- Kusgabe.) 3. Seite. Nr. 314. Aus Stadt und Land. Aus der Sladtratsſitzung vom 10. Juli 1919. Das Ortsſtatut über die Zuſammenſetzung des Stadt⸗ rats wird geändert. Darnach ſoll ſich der Stadtrat zuſammenſetzen aus dem Oberbürgermeiſter, 2(bisher 3) Bürgermeiſtern und 25(bis⸗ her 23) Stadträten. Anſtelle des ausſcheidenden Bürgermeiſters von Hollander ſoll kein Bürgermeiſter, ſondern ein Stadtrat mit Beſoldung treten: zweiweitere beſoldete Stadträt, übernehmen Geſchäftsſparten des Bürgermeiſteramts, Die beſoldeten Stadträte können nach dem Geſetze nur auf die Wahlzeit der übrigen Stadträte(3. Zt. bis November 1922 berufen werden. Für die Geſchäfte und die Zuſammenſetzung der nach§ 27 der. Städteordnung zu bildenden Kommiſſionen werden allgemeine Grundſätze erlaſſen. In gemeinſchaftlicher Beratung mit dem Stadt⸗ verordneten⸗Vorſtand werden die Mitglieder der aufgrund des§ 27 der Städteordnung zu bildenden Kommiſſionen ernannt. Eine Anzahl von Vorlagen für die Bürgerausſchuß⸗ ſitzung vom 29. Juli 1919 werden genehmigt. Siadtv. Mylius hat ſeinen Wohnſitz nach Hannover verlegt. An ſeiner Stelle tritt Fräſer Karl Scherer, Mannheim⸗Neckarau, i ſtraße 86, in den Bürgerausſchuß ein. Wahlvorſchlags⸗ ſte der Unabhängigen Sozialdmokratiſchen Partei.) Die außerordentliche Steigerung der Kohlenpreiſe um 31 Mk. für die Tonne ſeit 1. Mai ds. Is. ſowie die Erhöhung der perſönlichen Koſten bei den Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerken machen eine weitere erhebliche Hinaufſetzung der Preiſe für Waſſer, Gas und Strom unbedingt notwendig. Es werden erhöht: die Waſſermindeſtgebühr von 4 auf 4½ Prozent, der Waſf⸗ ſergrundpreis von 25 auf 30 Pfg., der Preis des fün ge⸗ werbliche und induſtrielle Zwecke entnommenen Waſſers um 5 Pfg. für den Kubikmeter; der Gaspreis von 30 auf 40 Pfg. für den Kubikmeter: der Lichtſtrompreis von 75 Pfg. auf.10 Mk., der Kraftſtromgrundpreis von 37½ Pfg. auf 55 Pfg. für die Kilowattſtunde. Die neuen Preiſe ſollen am 1. Auguſt nach Ein⸗ holung der Zuſtimmung des Bürgerausſchuſſes in Kraft treten. Die Landeskohlenſtelle hat infolge der Preiserhöhung des Koh⸗ lenſundikates und der Steigerung der Schiffsfrachten, Schlepplöhne uſw. die Großhandelspreiſe für Ruhrſteinkohlenbriketts um 75 Pfg., für Brechkoks um 60 Pfg., für Stückkoks um 50 Pfg., für alle Sorten Nuhrkohlen um 40 Pfg. und für rheiniſche Braunkohlen⸗ briketts um 40 Pfg. für den Zentner erhöht. Mit Zuſtimmung der Landeskohlenſtelle wird für örtliche Unkoſten ein Aufſchlag von 4⁰ Pfg. auf ſämtliche vorgenannten Preiſe gewährt. Die Belieferung der Haushaltungem mit Koh⸗ Fen für die Monate Juli und Auguſt wird freigegeben. Es erhalten für die beiden Monate die Wohnungsgruppe A 5 Zentner, die Woh⸗ nungsgruppe B 6 Ztr., O9 Ztr. und D 12 Zentner. Von dieſen Mengen iſt die Hälfte in Koks abzunehmen. 8 Die Erweiterung des Stallgebäudes im Gaswerk Luzen⸗ Herg mit einem Aufwand von 22 500 Mk. wird genehmigt. Für die Einrichtung der in Ausführung begriffenen Notwoh⸗ nungen in den Mannſchaftsgebäuden 3 und 4 der Grenadier⸗ kaſerne werden dem Hochbauamt nachträglich 158 200 Mk. aus dem Fonds für Wohanungsfürſorge bewilligt. Das Wohnungsamt wird beauftragt, in den Fällen, in denen Hauseigentümer der ihnen nach 8 6 der Wohnungsordnung obliegen⸗ den Pflicht zur ordnungsmäßigen Unterhaltung der Wohnungen nicht nachkommen, dem Bezirksamt Mitteilung zu machen und zu beantragen, daß gegen dieſe Hauseigentümer im Wege des polizeilichen Zwanges vorgegangen wird. In der neuen Verordnung des Arbeitsminiſtertums vom 18. Juni ds. Is. über Maßnahmen gegen den Wohnunsmangel iſt ausgeſprochen, daß bei der Inanſpruchnahme benützter Woh⸗ nungen und Räume für neue Wohnungen davon auszugehen iſt, daß im Hinblick auf die beſtehende große Wohnungsnot eine Wohnung in der Regel als den nötigen Bedarf überſteigend gilt, wenn ſie mehr Räume enthält, als die um 1 vermehrte Zahl der Haus ange⸗ hörigen beträgt. Küchen, Badezimmer und nicht zum dauernden Aufenthalt von Menſchen geeignete Räume ſollen außer Betracht bleiben; ebenſo Räume, die zu beruflichen Zwecken dienen In Ge⸗ meinden mit beſonders ſtarkem Wohnungsmangel kann durch An⸗ ordnung der Gemeindebehörde die zuläſſige Zahl der Wohnräume auf die Zahl der Haushaltungsangehörigen herabgeſetzt werden. In Mamnheim wurde bei der Abtrennung außerhalb abgeſchloſſe⸗ gusgegangen, daß den Wohnungsinhabern nur ſoviel Räume zu belaſſen ſind, als die Zahl der Haushaltungsangehörigen beträgt, wobei die vom Arbeitsminiſterium jetzt aufgeſtellte Berechnungsart angewendet wurde. An dieſem Grundſatz ſoll bei der Abtrennung von Räumen, die außerhalb des Abſchluſſes liegen, auch weiterhin feſtgehalten werden. In allen anderen Fällen ſoll es bei der durch die Verordnung des Arbeitsminiſteriums getroffenen Regelung ver⸗ bleiben, daß dem Wohmungsinhaber ein Raum mehr zu belaſſen iſt, zals ſein Haushalt Angehörige zählt, mit der Maßgabe, daß zwei Kinder unter 7 Jahren als eine Perſon gerechnet werden. In dem Vollzugserlaß zur Verordnung vom 18. Juni ds. Is. hat das Ar⸗ beitsminiſterium die im Erlaß vom 30. Dezember 1918 enthaltene Beſchränkung, daß Räume zu Notwohnungen nur dann in Anſpruch genommen werden können, wenn ſie ſich zu räumlich und wirtſchaft⸗ 1 ner Wohnungen liegender Räume zu Notwohnungen bisher ſchon halb von nun an auch die Ueberlaſſung von entbehrlichen Räumen 1 an Familien oder Einzelperſonen in den Fällen verlangt werden, in denen dieſe Räume nur unter gemeinſchaftlicher Benützung gewiſſer Räume und Einrichtungen zu Wohnzwecken verwendbar ſind. Die eingetretene weitere Verſchärfung der Wohnungsnot zwingt dazu, von dieſer Befugnis Gebrauch zu machen. Die Maßnahme ſoll aber nur auf Wohnungen von mehr als 4 Zimmern und nur unter gewiſ⸗ ſen Vorausſetzungen Anwendung finden. Eine in den nächſten Ta⸗ erſcheinende Bekanntmachung wird das Nähere hierüber ent⸗ alten. In drei Fällen, in denen Hauseigentümer die in ihren Häuſern vorgeſehenen Notwohnungen nicht auf eigene Koſten einrich⸗ ten wollen, wird von dieſen die Ueberlaſſung der Räume an die Stadt zur Einrichtung der Wohnungen verlangt. In 14 Fällen, in denen ſich Mieter weigerten, die für Notwohnungen erforderlichen Räume dem Hauseigentümer abzutreten, wird gegen die Mieter zwangsweiſe vorgegangen. Aus der Stiftung des Direktors Mathias Raiſchle in Mün⸗ chen mit 35000 Mt. ſollen in jedem Jahre die Zinſen an die fünf erſten Schülerinnen des höchſten Kurſes einer vollſtändigen, aner⸗ kannten weiblichen Handelsſchule der Stadt Mannheim als Prä⸗ mie zur Auszahlung gelangen. Für die Verleihung kommt in Be⸗ tracht die der Oberrealſchule angegliederte Handels⸗Realſchule. Im laufenden Schuljahr befindet ſich im oberſten Kurs nur eine ein⸗ zige weibliche Schülerin. Dieſer wurde ein Teil des Zinſenerträg⸗ niſſes als Prämie überwieſen. Ueber die Gewährung von Nachlaß am Schulgeld für diejenigen Schüler und Schülerinnen aus der linksrheiniſchen Pfalz, die infolge der Rheinbrückenſperre am Fortbeſuch der hieſigen höhe⸗ Lehranſtalten behindert worden ſind, werden Grundſätze aufge⸗ ellt. Um den Verkauf von raſch verderblichem Obſt und Gemüſe zu erleichtern, ſoll auf dem Hauptmarktplatz bis auf weiteres an Wochen⸗ tagen von morgens 6 bis abends 7 Uhr Markt abge⸗ de e z rksamt iſt A em Bezirksam ntrag auf Aenderung der ortspolizei⸗ lichen Vorſchrift vom 31. Oktober 1919„die Beſeitigung des Straßenkehrrichts in den Stadtteilen Feuden⸗ heim, Käfertal und Sandhofen“ in dem Sinne zu ſtellen, daß die Reinigung der Straßen durch die Grundſtückseigentümer im 2 um 11 Ühr, im Winter um 12 Uhr vormittags beendigt Für die Scheffekſtraße, Liebfrauenſtraße und Nadler be ſämtliche zwiſchen Haupt⸗ und Ziethenſtraße, ſo⸗ wie der Ziethenſtraße zwiſchen Scheffel⸗ und Nadlerſtraße in Feudenheim, ferner die Straßen in der Neckargewann in Feudenheim wird das Straßenkoſtenbeizugsver⸗ fahen zur Durchführung gebracht. Das Angebot von 2 Grundſtücken an der Caſterfeldſtraße wird mangels eines Kaufbedürfniſſes abgelehnt. 1 5 wie im Vorjahre auf or uß in Höhe eines Monatsg ſtes zur. ſchaffung von Wintervorräten bewilligt. Die ſtädtiſchen Aushilfsangeſtellten, deren Tarif⸗ vertrag am 1. Juli abgelaufen iſt, ſtehen in Unterhandlungen mit der Stadtgemeinde wegen Neuregelung ihrer Bezüge. Auch die ſtädtiſchen Beamten und Lehrer ſind vorſtellig geworden, daß die ſogen. Ausgleichszulage, die der Staat ſeinen Beamten, Leh⸗ rern uſw. gewährt, ihnen nicht vorenthalten werde. Die beiden Re⸗ gelungen können nicht getrennt geordnet werden: der Stadtrat, der heute von den Einzelheiten der ſtaatlichen Beſchlüſſe Kenntnis erlangt hat, wünſcht baldmöglichſte Vorlage und ſtellt bis dahin auch den Abſchkuß eines Tarifvertrages mit den Aushilfsangeſtellten zurück. Vergeben werden: J½ die Eiſenbetonarbeiten für die Torbauten der Siedelung am Reiherplatz an die Baugeſellſchaft für Beton⸗ und Eiſen⸗ Ferlt hier. 5 die Anfertigung und Lieferung von Schichtenſockel aus gelb⸗ lichem Sandſteinmaterial für die Siedelung am e platz an die Firma Leonhard Hanbuch hier. 3. die Inſtandſetzung des Asphalkbelages auf der Terraſſe der ——— Realgymnaſiums an die Fa. Heinrſch Eiſen, G. 4. die Lieferung der Keſſelanlage für das Volksbad in Necka⸗ rau an die Fa. Fuchs und Netete⸗ Streik bei der Mannheimer Milchzentrale. Vom Arbeiter⸗ und Beamtenausſchuß der Mannheimer Milchzentrale wird uns geſchrieben: „Die kaufmänniſchen Angeſtellten der Milchzentrale ſehen ſich genötigt, infolge unzeitgemäßer und den heutigen Verhältniſſen durchaus nicht angepaßter Bezahlung an die Direkrion des Be⸗ triebes, Herrn Direkter Dildey, mit neuen Gehaltsforderungen heranzutreten. Ter Beamtenausſchuß hatte rechtzeitig und ſach⸗ gemäß die zu ſtellenden Ferderungen unterbreitet und der Direk⸗ tion wie dem Auffſichtsrat hinreichend Zeit gegeben, ſeine Ent⸗ ſchlüſſe zu faſſen. In der Zuſchrift wird des Weiteren Herrn Direkror Dildey der Vorwurf der Verſchleppung gemacht und ihm die Verantwor⸗ tung für den Ausbruch des Streiks zugeſchoben. Zum Schluß wird ausgeführt: Daß die Forderungen gemäßigt ſind, beweiſt die Zuſtimmung des Aufſichtsratsmitgliedes Herrn Dr. Fries. Das Perſonal bedauert es lebhaft, ſich zur Erreichung ſeiner Forde⸗ lich ſelbſtändigen Wohnungen eignen, zurückgezogen. Es kann des⸗ —————ͤ ſ Der Spielplan des Nationaltheaters 1913—1910. Der Dramaturg unſeres Nationaltheaters, Herr Heinz W. Voigt, legt uns eine ebenſo ſachlich wie feſſelnd geſchriebene Ueber⸗ ſicht bber die künſtleriſchen Leiſtungen und Ergebniſſe des National⸗ theaters innerhalb der letzten ſechs Jahre vor. Ohne unſere eigenen, zu verſchiedenen Malen und paſſenden Gelegenheiten gefällten Ur⸗ teile und ausgeſprochenen Anſichten korrigferen zu müſſen, heben wir aus den dankenswerten Aufzeichnungen Herrn Voigts folgende be⸗ achtenswerten Tatſachen hervor: Die Leiſtungsfählgkeit des Theaters im Schauſpiel hat ſich, allen Betriebsſchwierigkeiten zum Trotz, während des Krieges kaum vermindert. Die Geſamtzahl der 1918/19 geſpielten verſchiedenen Stücke hat die Zahl der 1913/14 gegebenen(61: 62) nahezu erreicht. Mit Neuheiten und Neuelaſtabterungen blieb man, der zahl⸗ reichen Einberufungen des darſtellenden und techniſchen Perſonals wegen, freilich beträchtlich zurück— faſt um die Hälfte—, doch hat ſich auch dieſe Ziffer ſeit 1917 wieder gehoben.(Ueber den nötigen und unnötigen Aufwand bei Uraufführungen und Neuein dierungen, der als Behinderungsfaktor nicht überſehen werden darf, kann man deſſenungeachtet verſchiedener Meinung ſein.) Die Vermehrung der Klaſſiker⸗Vorſtellungen von 49 auf 80 und der Verzicht auf anſpruchsloſere Stücke— im Verhältnis 12:2— iſt ellerdings augenfällig.(Von dieſen zwei Stücken war aber das eine —„Blaufuchs— vollkommen überflüſſig. Wertvolleren Erſatz in Ware hätten wir indes keinesfalls In der Oper zeigt ſich aus denſelben Gründen das gleiche Bild. Die Geſamtzahl der 1918/19 aufgeführten verſchiedenen Opern, etten und Ballette betrug um zehn weniger als 1913/14, alſo 261. Immmerhin iſt eine Ziffernerhöhung 1 1917 auch hier zu beobachten. Die Zahl der Neuheiten und L unterlag nur unbeträchtlichen Schwankungen und ſtellt in den Spiel⸗ zeiten 1913/14 gegenüber 1918/19 ein Verhältnis 17: 14 dar. Die Zahl der Erſtauführungen ſtieg jedoch von zwei auf fünf(An der Tatſache, daß von 1909 bis 1914 keine Uraufführung gewagt wurde, während der Kriegszelt aber fünf ſolche erfolgten, iſt nicht zu rütteln. Wie es mit dem künſtleriſchen Wert dieſer Neuhelten beſchaffen 445 wenn wir ſchon nicht von einem klaſſiſchen ſprachen dürfen, bl ſtark eine Angelegenheit des Geſchmacks.) Dies iſt in großen Zügen das Ergebnis der Feſtſtellungen des Dramaturgen, demge er die leichk hingeworfene B aus haltleg e e ge⸗ nommen werden darf. eeeeeeee übernommen, in der nun kommenden Zeit, in der viele Betriebs⸗ ſchwierigkeiten in Wegfall kommen werden, noch mehr und Beſſeres zu leiſten. A. M. Wiener Gperettenſpiele. Direktion: Emil Reiter. III. Der arme Jonathan. Der arme Jonathan iſt ein rechter Pechvogel. Jetzt iſt er Koch bei dem reichen Vandergold, hat das Unglück, Seife in das Himbeer⸗ eis zu rühren. und wird entlaſſen. Der reiche Vandergold hat aber den„apleen“, und einen echt amerikaniſchen obendrein. Ueber⸗ Reichtums, unglücklich in der Liebe will er ſich totſchießen. Nu et Jonathan um Gnade, und Vandergold— ſetzt den armen Koch zum Geſamterben ein. Der nunmehr reiche Jonathan kann ſeine Molly(Zimmermädchen im Hauſe des reichen Junggeſellen) heiraten und herrlich leben. 3 in Monaco.. So die Vor⸗ ausſetzungen unſerer Operette; wie die Handlung weitergeht, wie alles zum natürlichen Ende kommt, mag ſich der Operettenfreund, der den tieferen Sinn des Spieles verſtehen will, aus der Aufführung mit leichter Mühe enträtſeln. Karl Millöckers Muſitk iſt heute das Weſenkliche, mit ſeinem„Armen Jonathan“ ſchloß die Reihe der älteren Operetten, vor nunmehr dreißig Jahren. Man könnte dieſe ganze Entwicklung in folgende konzentriſche Zahlenreihen ein⸗ faſſen: e e 1857—1875, Franz von Suppé 1862—1880, Karl Millöcker 1878—1890. Dazwiſchen wären Johann Strauß' Fledermaus(1874)) und Rudolf Genées Nanon(1877) zu ſeßen, wären Suppss Boccaccio(1879) und Millöckers Hauptwerke, der Bettelſtudent, der Feldprediger, Gaſpa⸗ rone, die ſieben Schwaben und unſer Jonathan einzureihen. Der Jonathan galt damals als minderwertig und tatfächlich enthält die P auch Nummern minderen Wertes, z. B. das Tanzduett. Aber gerade dieſe auf äußere,„augenfällige“ Wirkungen berechnete Nummier hatte geſtern den großen Dacapo⸗Erfolg, während das Publikum die Schönheiten der Muſik mit einer gewiſſen„Ob⸗ jektivität“ entgegenzunehmen geruhte. Die ganze Aufführung kam allerdings dem Geſchmack in keiner Weiſe entgegen, man bewahrte ſelbſt im witzigen Extempore die Grenzen der Dezenz. Kurz: die ganze Vorſtellung, trefflich geleitet von den Herren Stener und„ war eine Sann 7 nennen. Die ſtimmlichan Mittel, die Herr Adler und Fräulein Fräulein Tirſch ins Feld führten, waren im Verein mit dem ſprühen⸗ er er von großem den 88 7 Reiz. Dieſer —. 2 0 dem„ 1 mir anter denke, äfs ihn Herr Siener— veele 1 duddige bun N e⸗ſteber⸗ laſtung— zeichnete; aber im übrigen war alles in beſter Form, und die flotten Studentinnen(mit Mizzi Schütz) verdienen beſondere Erwühmung. A, N. aßner, Herr Willenz und rungen des letzten und ſchärfſtens gewerkſchafrlichen Mittels zu bedienen, aber die Hartnäckigkeit in der Zurückweiſung der mehr als beſcheidenen Forderungen zwingt dazu, das Recht auf dieſem Weg zu ſuchen. Zur Jnformicrung der Oeffentlichkeit bemerken wir, daß ſich Arbeiterausſchuß mit den Angeſtellten ſolidariſch erklärt hat. Wir überlaſſen das Weitere dem Aufſichtsrat und der Stadtverwaltung.“ Unſererſeits liegt einer Einigung nichts im Wege * Heimkehr aus ſernen Landen. Im Lockſtüͤdter Lager befinden ſich gegenwärtig 4000 Mann, welche dieſer Tage aus Saloniki in Cuxhaven eintrafen. Die Truppen gehörten zur Armee Mackenſen und befanden ſich im Kaukaſus, als der Waffenſtillſtand eintrat. Sie wurden zunächſt nach Konſtantinopel und dann nach Saloniki wans⸗ portiert, von wo ſie per Schiff heimbefördert wurden. Die Auf⸗ nahme, welche die Krieger beim Betreten deutſchen Bodens fanden, war die allerherzlichſte. Man darf annehmen, daß die Leute, welche ſich gegenwärtig im Lockſtädter Lager zur Abgabe ihrer Sachen auf⸗ halten, in den nächſten Tagen in die Heimat entlaſſen werden. Die vorſtehenden Mitteilungen haben lokale Bedeutung: unter den Kriegern, die ſo weit in der Welt herumgekommen befinden— einige Mannheimer. die wir auch an dieſer herrte n auf das herzlichſte willkommen heißen. Polizeibericht vom 12. Juli. 3 Selbſtmordverſuch. In der Nacht vom 8. auf 9. da. Mis. öfknete in ſelbſtmörderiſcher Abſicht aus Liebeskummer ein 19 altes Dienſtmädchen im Hauſe ihrer Dienſtherrſchaft in der häuſerſtraße den Gashahnen. Die Lebensmiüde wurde in hewußiloſem Zuſtande am folgenden Morgen in ihrem Zimmer aufgefunden und mit dem Sanitätsautomobil in das allgemeine Krankenhaus verbracht. — Am Aufgang der neuen Neckarbrücke, etwa 100 m vom Glettriſchen Werk entſernt, ſprang geſtern abend eine 7 Jahre alte Witwe vor einen Straßenbahnwagen der Linie 6 um ſich aus noch unbelaunter Urſache totfahren zu laſſen. Sie erlitt mehrſache ſchwere Quet⸗ ſchungen, ſodaß ihre Ueberführung in das Allgemeine Kramkemdaus erforderlich wurde. Vereinsnachrichten. Geſangverein„Flügelrad“, Mannheim. Wegen Beſetzung des Ballhausſaales rurch, Militär iſt der Verein gezwungen, ſeine Be⸗ grüßungsfeier für die heimgekehrten Kriezer am kommenden Sonntag nachmittag im Kaſinoſuale, R 1, 1, abzuhalten. Neben Ge⸗ ſangsvorträgen, Soli und theatraliſchen Darbietungen wird die Feter durch einen Ball abgeſchloſſen.(Weiteres ſiehe Inſerat im Freita⸗ Mittagblatt.) Maunnheimer Schwurgericht. Ein Chedrama bildete den Tatbeſtand der Auklage wegen Körperverletzung mit Todesfolge, die ſich gegen den aus Weißbach gebürtigen Arbeiter Karl Schmitt richtete Deu Vorſitz führte Landger.⸗Rat Holzenthaler. öfſent⸗ licher Ankläger war Staatsanwalt Fleuchaus. Als Verteidiger trat auf.⸗A. O. Mayer. Der Angeklagte hatte im Jahre 1895 ge⸗ heiratet, aber die Ehe war friedlos. Die rFau ließ ſich mit anderen Männern ein und als es deshalb zum Prozeſſe kam, leiſtete ſie einen Meineid. Dafür wanderte ſie auf einundhalbes Jahr ins Zu Gleichwohl nahm ſie der Maun wieder ins Haus und nahm, in der Hoffuung, daß ſie ſich dann beſſere, ein Pflegekind an. Die Maßnahme bewährte ſich anſcheinend auch fürs erſte, aber daun kam der Krieg und der Angeklagte mußte einrücken. Nun begann das alte Lied. Die Frau hängte ſich an andere Männer, zwiſcheuhinein wurde ſie auch einmal wegen Hehlerei mit Gefängnis beſtraft. Zweimal war der Mann auf Urlaub und jedesmal üäberraſchte er ſeine Frau in ſchaft eines Liebhabers, deren ſie während ſeiner Amonatigen Abwe⸗ ſenheit vier gehabt haben ſoll. Als der Mann zurückkam, kam es bald wieder zum Bruch. Man trennte ſich und der Pruseß auf Eheſcheidung wurde eingeleitet. Das hielt den Mann nicht ab, immer wieder den Verſuch zu machen, die Frau zur Rückkehr zu bersegen. Das geſchab auch am letzten Karfreitag, wo er Abends an der Halteſtelle in Kmer⸗ tal auf ſie wartete. Als ſie um halb zehn Uhr mit dem Kinde aukam, folgte er ihnen, und als die Frau von ihm keine Notiz nabhm, rief er ihr zornig zu:„Siehſt Du Deinen Mann nicht? Du gehſt in Samt und Seide und mich läßt Du hungern!“ Als die Frau daun nach etuer kleinen Weile erwiderte:„Ich hab mit Dir nichts mehr zu ſchaffenk fiel er mit dem Meſſer über ſie her und verſetzte ihr in blinder Wut nicht weniger als ſieben Stiche. Einer, der Lunge und Herz⸗ beutel traf, war die Urſache, daß ſchon nach einer halben Stunde der Tos eintrat. Schmitt ſtellte ſich nach der Tat ſelbſt der Poltizel. Schmitt hat ſo wenig ein lauberes Patent wie ſeine Frau eines hatte. Seine Strafliſte weiſt 11 Einträge, meiſt wegen Körperverletzunn und Dierſtahl, auf. Er macht auch kein Hehl darans, daß er mit audern Frauen verkehrt habe, allerdings in der Zeit, wo ſeine Fran in ſal weilte. Die Getötete war auch häufig wegen Diebſtahls beſtraft. Der Spruch der Geſchworenen erklärte den Angeklagten im Smue der Anklage ſchuldig und billigte ihm mildernde Umſtände zu, worauf das Gericht auf eine Gefängnisſtrafe von 60 Monaten, abtzüg⸗ lich 1 Monat der Unterſuchungshaft, erkannte. Die Geſchworenen be⸗ fürworteten Strafaufſchub auf Wohl verbalten. In der Nachmittagsſitzung wurden unter Ausſchluß der Oeffent⸗ lichkeit zwei Fälle von Verbrechen im Siune des 3 215 Str... ver⸗ handelt. Die verehelichte Philippine Lange, 54 Jahre alt, aus Heci⸗ wurden kürzlich von der Strafkammer Heidelberg ut Gefängwisſtraſen verurteilt. Sie ſelbſt erſchien heute vor dem Schwurtericht. In einem Falle waren ihr 200 Mark verſprochen worden, ſie hatte ſte aber nicht erhalten. In einem andern ſollen ihr 80 Mark bezablt worden ſein. Die Geſchworenen verneinten den Umſtand des Eutgelts und kießen im Uebrigen auch mildernde Umſtände zu. Das Gerickt erlaunte als⸗ dann auf 1 Jahr 6Monate Gefänguis, ab 1 Mouat der An⸗ abn Die Verteidigung hatte.⸗A. Dr. Schotler ge⸗ ührt. Ein dunkler Ehreumann nahm alsdaun in der Perſou des 88 Jahre akten Kaufmanns Franz Joſef Feldbauſch aus SEpever, wohuhaft in Mannheim, auf der Anklagebauk Platz. Durch Auzeigen im „Schwarzwälder Boten“ hielt ſich ein angeblicher Arzt auf dem Baude zur diskreten Aufnahme von Damen empfohlen. Auf dieſe Anzeige er⸗ hielt., der die Anzeige auſgegeben, den Beſiich eines Mädchens, das er gegen ein Honorar von 1000%„behandelte“, 900 hat er davon erhalten Er gibt einen angeblich wohnenden nicht auffindbaren Dr. Schueider als ſeinen 51 an, für den er das Inſerat beſorgt habe. Er babe nichts gemacht. ſon ⸗ dern dem Mädchen nar etwas vorgeſpiegelt. Der Angekklagte drang mit ſeiner Verantwortung nicht durch. Er wurde zu 2 Jabzren 8 Monaten Zuchthaus und Verluſt der chreurechte auf zehn Jahre verurteilt. 3 Monate der Unterſuchungshaft gehen as. Vert.: .⸗A. Rud. Seebig. Die Bürgermeiſterwahlen. ghemsbach, 9. Juli. Bei der hieſigen Bürgermeiſterwahl durch den Bürgerausſchuß erhielten Heinrich„ Bür⸗ gerliche Vereinigung) 28, Habermaier(Saz.) 28 der ſeit⸗ herige Bürgermeiſter Mangold 3 Stimmen. Es iſt mithin ein neuer Wahlgang erforderlich. * geiligkreugzſteinach, 10. Juli. Bei der am letzten Sonmtag vor⸗ 901. Bürgermeiſterwahl wurde der Bür· germeiſter, Herr Zimmermeiſter Johann Beckenbach, e zum der Gemeinde Heiligkreuzſteinach und wiedergewählt. Ein Gegenkandidat war nicht We Nus dem Londe. ( Mosbach, 10. Jul. Am Dienstag brach im Hintergebäude des ich Leiningiſchen Forſtamts Feuer aus. Der Schaden iſt nicht unbedeutend. * Pforzheim, 11. Juli. Zu dem in Neuſtadt i. Schw. an dem Bijouteriefabrikanten Rock von Pforzheim verübten Betrug wird dem„Pforzh. Anz.“ von unterrichteter Seite erklärt, daß dem Fa⸗ brikanten Rock ein Poſten Platin angeboten war, für das in Pforz⸗ heimer Fabrikantenkreiſen z. Zt. lebhafte Nachfrage beſtaht. Der Fabrikant beſchaffte ſich den erforderlichen Betrag und damit 5888 dee an den 1 2 das n nlich in Empfang zu nahman es um 6 0 am Schwindler e ein durchaus einwandefreies Geſchäft. D den Betrag in Höhe von 900 000 für kurze Jeit in feine zu bekommen, um, wie er ſa tin cus unmi 2 „Hdie ttalbarer at Waren, ſind gte, das len. Er enifloh en mit dem 528 ei Barken, Sparkaſſen und Nrea g öben Fnen wieder beigeſchafft worden ele., Seb. J. S5. ber. Wese delberg batte ſich den NRuf einer Helferin in dikreten Lagen erwors ben. Vier Frauen und Mädchen, die bei ihr in Bebaublung waren, in einem kleinen Orie der Pfalg ntermann Ab e eeeee —— — 4. Seite. 314. Mannheimer General-Anzeiger. (Miniug⸗Ausgabe.) Samstag, den 12. Juli 1919. die Briefkontrolle in der ſtrengſten Weiſe ausgeübt. Nicht ein Drittel der Poſt werde an die Adreſſaten ausgeliefert. Je nach dem Inhalt der Karten und Briefe werden die Empfänger ſcharf kontrolliert.— Wie nachträglich bekannt wird, fand in Straß⸗ Fad 30. Juni anläßlich der Annahme der e enehen ackelzug ſtatt. Die Stadt war reichlich beflaggt, Publikum habe ſich jedoch ziemlich teilnahmslos verhalten. Büſingen bei Radolfzell, 10. Juli. An der badiſch⸗ſchwei⸗ chen Grenze wurde ein in Schaffhauſen wohnhafter Schmugg⸗ er, als er Rauchwaren über die Grenze bringen wollte, von der ſchwetzeriſchen Grenzwache erſchoſſen. Pfalz, heſſen und Umgebung. Bens— 9. Juli. Große Entrüſtung ruft in der ge⸗ eritee das Verbot der Errichtung von und ſonſtigen Schmuckes anläßlich der Heimkehr der ſeitens der ſra nchen Beſ ehörde hervor. In vielen Dörfern und auch in manchen war mit den Vorarbetten hiezu ſchon begonnen worden. Nunmeßr wurde nicht nur die Anbringung ſolcher äußerer Zeichen von Liebe und Hochachtung vor den Helden, von denen viele in mehr⸗ 22 Gefangenſchaft geſchmachtet haben, unterſagt, ſondern es and jeder feierliche Empfang durch die Orts⸗ und dienſt war die Einweihungsfeier für einen vom Großherzog geſtif⸗ teten Gedenkſtein für die im Kriege Gefallenen verbunden. Die Stiftung, in Stein gehauen, iſt neben dem Altar angebracht und —— die Inſchrift:„Unſeren Helden ſei ewiger Dank. Ernſt udwig.“ —— Handel und Industrie. Mannheimer Effektenbörſe. Die Börſe war geſtern ziemlich feſt. Nachfrage beſtand zu höheren Kurſen für Pfälz. Bank⸗Aktien, Heilbronner Straßenbahn⸗ und Brauerei Weltz⸗Aktien. Von Induſtrie⸗Aktien wurden Benz beſſer bezahlt. Ferner Dingler'ſche Maſchinenfabrik und Anilin. —— blieben noch: Verein Deutſcher Oelfabriken und en Wasserwärme des Rheins 180 0. Mitgeteilt von Bade-Anstalt Herweck. ... Trrã Wetterausſichten für mehrere Tage im voraus. Unbefugter Nachdruck wird gerichtlich verfolgt. 2 uli: Wolkig, teils Sonne, angenehm. uli: Wolkig, teils heiter, ſtrichweis Regen, ziemlich warm. 15 Juli: Wenig veränbert. ult: Wolkig, vielfach Regen, kühl, windig. uli: Wolkia, ziemlich kühl, windig, ſtrichweis Regen. Witterungsbericht. Baro-* Nöohste meter-— Na Hleder-] Temp. semerkungen bato stand morgene] in der Sohlag des vör- atum 9 e Macht TRer auf—— wWud Sewdl⸗ mm Arad 0. Srad d. den am grad C, kung 8. Jull 2845 138 125* 215[sf belter N 7. Jull 755,.2 14 25¹⁰5 Süll! bewölkt 8. Jull 253, 16, 157 12.0 Still bewölkt J. J0fl 757% 162 15. 17 25.0 bdedeckt „„„„„„„„ „du. 12. Jull 75³³8 18, 14¹⁰— 19.0 82 dewölt —— ——————... e. deberg. —— ege zadoge. Lindenhof(Lager Oelfabrith, Rieſchen werden in den VBerkaufsſtellen 583—746 morgen —— der Säuglüngsſterblichkeit entgegenarbeiten und ſie bezweckt —.— vornehmlich — 8 und ſolchen Müttern, die ihre en von.— Mt. zugewendet. Die Geldbelhiife wird bei—N. +5 14 tägiger Vorſtellung des Säuglings in der—2 monats des vier Monate Geldbeihülfe von.— Kides nochmals, wenn es 6 Monate oder 1 ſo wird eine weitere Geldbeihllfe von.— Mk. bezw. .— Mk. gewährt. TDrauen nachmittags guiche ler Au ehenſo* Beratungsſtunde den Müttern größerer 2 ele 5885.—746 haben Sonntag vor⸗ r ihre Kirſchen abzuholen und zu be⸗ — am Sonntag den 98535 t. II. Für die Verbraucher: werden in rr 1 auf den Was Sonntag bis 4 Uhr nachmittags in den Aerkdas felen nicht abgeholt iſt, darf zum Höchſtpreis von 75 Pfg. per Pfund frei vorkauft werden. 1— 8 und Montag zum Preiſe von ſennig per 15 auf 5 Kopf eben. Was Montag bis gs in den werden. Städtiſches Lebensmittelamt O 2, 16/18 Mütterberatungs- und Sänglingsfürſorge. Die Mütterberatungs⸗ und Säuglingsfürſorgeſtelle will die Förderung des Selbſtſtillens. iſt es, allen Müttern, die ſich in Angelegen⸗ Säuglingspflege dort einfinden, Belehrung Rat nunenigeltlich 5 erteilen; außerdem werden f nder ſelbſt ſtillen, alle 14 Tagen Geldbe ur Beendigung des dritten Lebens⸗ — gewährt. ter, die ihre Kinder vorſtellen, erhalten eine weitere Erfolgt die Vorſtellung des ahr alt iſt, Saugun Die der 8, unter ärztlicher Mitwirkung ſtatt. Ihre Kinder können vorſtellen: Diensta mit dem Zunamen 2 bis H Donmerstag,„ 80 R 0 Muütter werden koſtenlos beraten, im vorſchulpflichtigen Alter bis zum 6. Lebensjahre es mird ihnen Rat über Pflege Ernährungs⸗ der kleinen Kinder dort erteilt. St 49 Städt. Jugendamt. interessengemeinschaft Pfälzische Bank La e! a. Rh. 1883 nüentenf lart 50,900,900 Reserven Mk. 10,860,000 ee lzleohe Bank, Fliale Hannbeim, E 3 No. 16 Süddeutsohe Bank, Abtellung der Ffülzischen Bank MHannhelm, D 4 No. 9/10. ————— Gcbuhrentreie Scheckrechnungen(bar- geldloser Zahlungsverkehr) Annahme von Spargeldern; Verzinsung ze nach der Kündigungsfrist. An- und verkant, Beleihung, Aufbewah- rung u. Vverwaltung von Wertpapleren; Eimlhanng von Zins- und Dividenden- scheinen, Umwechslumg von ausländi- sehen Geldsorten; von Wertpapleren und anderen Wertgegenständen in unserem — unter Selbstversehluß der mer. Vertreter flir Nannbelm, Karisruhe, Pforzheim 8 Umgebung: Laler Lehach, Mannbein. den Vertaufsſtellen 439—882 heute nachmittag und Sonntag zum Preiſe von per Pfund 99671 gegen Obſtmarke Nr 2 gen Obſtmarke Nr. 2 für 5 zum* von b. Per 19 5 Am 10. Juli verschied nach kurzem aber schwerem Leiden der langjährige Leiter und Vorstand der städt. Fuhr- und Qutsverwaltung Herr Direktor Robert Krebs im 55. Lebensjahre. Der Verblichene war während seiner 24 jährigen Tätig- keit immer ein gerechter und humaner Vorgesetater, der stets bestrebt war, die Lage seiner Untergebenen, sowohl Beamte wie Arbeiter, nach Möglichkeit zu verbessern und deren Interessen tatkräftig zu fördern. Wir bewahren ihm ein treues und ehrendes Gedenken. Mannheim, den 12. Juli 1919. Ule Beamton, Angestellten und Arbeſter der städt. Fuhr- und sutsyerwatung. 41⁵0 Ffacleln uül Wünch IIII in 5, 14(Seiten⸗ bau, eb. Erde) die zum Nach⸗ laß der 7 Schmitt Karl Joſef Wowe, Emma geb. Braun, ge⸗ hörigen nachbenannten Fahr⸗ meiſtbietend gegen 75 5 auſgerüſt Bett, 1 eintür. 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Akttienkapital und feserven Mark 340 O0 ο,ẽ Die Berufsorganiſation des Deckperſonals der Rheinfahrzeuge, der Deutſche Transport⸗ arbeiter⸗Verband, Mitgliedſchaft Binnenſchiffer und Flöſſer des Rheins und ſeiner Nebenflüſſe und der weſtdeutſchen Kanäle, Sitz Duisburg, iſt zu wiederholtem Male an eine größere Zahl Partikulierſchiffer herangetreten mit dem Erſuchen, die mit den Arbeitgeber⸗Organiſationen in der 7+ Schiffahrt getätigten Tarifverträge über Lohn⸗ und Arheitsverhältniſſe des Schiffsperſonals auch 6 1 Tuch er ihrerſelts für ihr Perſonal anerkennen zu wollen. 17 Leider haben die durch unſerſeits aufgeforderten Partikulierſchiffer nur im vereinzelten 1 eeg. 872 195 2. Fällen dieſem unſeren Erſuchen ſtattgegeben. Die übergroße Mehrzahl der Partikuſierſchiffer welgert ſich bis heute, dieſe Verträge anzuerkennen. 8 Dabel iſt welter ſeſtzuſtellen, daß das Perſonal auf den Partitullerſchiſfen auch inſofern Mechbkgse umter ſchlechten Bedingungen arbeitet, daß faſt auf allen Partikulierfahrzeugen— entgegen den 95 eeeen, beſtehenden Vorſchriften über Vemannung der Rheinfahrzeuge— zu wenig Perſonal gefahren—————————— er wird. Kähne von 30—40 000 Zentner Tragſähigkelt, die mit 3 reſp. 4 Matroſen bemannt ſein 5 25 75 nuen Nhrer: wuaten Badische Feuerversicherungs-Bank 500 Nalen Die Mitgliederverſammlung unterzeichneter Organiſation hat nun beſchloſſen— da auf andere Art und Weiſe es faſt unmöglich iſt allen Partikulterſchiffern dieſe Aufforderung zuzu⸗ 525 ſtellen— die Partitulterſchiffer burch dieſe öffentliche Aufforderung zu erſuchen, bis Rarlsruhe i. B. Rlosertpapier ſür Wiederverkäufer gunfüige Versicherung gegen Feuer⸗, Einbruchdiebstahl⸗- Sergee 8 Sa 22 riedrichsplatz 10. 4500. Schãden. aplergroßbere, — Samstag, den 19. Juli 1919 an die Abreſſe des Vorſitzenden der Mitgliedſchaft, Herrn Rudolph Köppen, Maunheim. Jung⸗ buſchſtraße 33, Mitteilung gelangen laſſen zu wollen. Nöheres durch die Generalagentur Rarlsruhe, 1. Ob ſie die ihnen bekannten, zwiſchen Arbeitgeber⸗ und Arbeitnehmer⸗Organiſation ge⸗ Karlstrasse 811, Fernsprecher Nr. 332 und die Hauptagenturen Mannheim: Firma WILH. SdIREIBER, B 1, 6, Fernsprecher 171 und 8 PAUL BENFEV, Augusta-Anlage 31, Fernspr. 7226 Gligten Tarifverträge, rückwirkend ab 1. Juſ 1919 und mit Geltung bis 30. September 1919 anzuerkennen geneigt ſind, 2. Ob ſie gewillt ſind, das volle Perſonal auf ihren Fahrzeugen zu fahren. Das organiſterte Perſonal betont, daß es nicht gewillt iſt, über den 20. Juli 1919 hinaus die Fahrzeuge derjenigen Partikulterſchiffer in Fahrt zu ſetzen oder zu halten, die die Tarif⸗ verträge nicht anerkennen oder nicht das vorgeſchriebene Perſonal fahren. Wir entledigen uns hiermit unſeres Auftrages und erſuchen die Herren Parktkulierſchiffer wegen Abſchluß der Verträge bis zum vorgenannten Datum gefälligſt mit uns in Verbindung treien zu wollen. Mannheim, den 10. Juli 1919. Wulsdhor Transportardeiter-Lerbaud. Miiotedzchat Hanenschfter md fline dan fleing und zriner lebentüaze uul dar ratdentchen käuale f aller Arten ÜUhren. Aukauf von getragenen Uhren. S28 Seknelfete Begle nung zu mäßigen Preiſen. A. Steinhardt J I, 19. Telephon 2291. deschäfisstelle Mannheim. Jutogumm aa- Rudolnh Röpnen, Hannheim, zunabuschstr. 33 ne 65 Vorſitzender. prompt und gut S54 Nößlekn. Waungem verſenkbar, preiswert abzu⸗ geben. L 7. 3. 4111 dlebmaachinen. Tegazaluen Speꝛialität: vollständiger Neuaufbau auch der famponiertesten Maschinen. E245 Tüclah öteinhagen Büromaschinen u. 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