— 1 er 2 ———— — Haupſſchriſtleſcung: Feuilleton: i..78. Maßberno, für Tokales und den übrigen redaktionellen 7. R— 5 rucker 8 „Mannheim, E 6, 2. Draht⸗fiör.: General⸗KAnzeiger Manndeim, polſcheck⸗kKonto Nr. 17500 Kärlsrube in Baden.— fernſprecher Nr. 7940—7946. beſchäftigte ſich in ihrer geſtrigen Sitzung mit der neuen känfti Bolſchewismus befreien wollen. Wenn Deutſchland gezwungen Adel: De. A. pfab, für Anzeigen: i..: Rarl Hügel. Druck und verlag: cheimer General⸗Hnzeiger G. m. b.. Die Blockade Rußlands. Berſin, 14. Okt.(WB.) In den Abendblättern finden ſich Andeutungen über den angeblichen Inhalt der deut⸗ en Antwortnote auf die Einladung der Entente zur Beteiligung an der Blockade Sowjet⸗Ruß ⸗ lands Dazu wird feſtgeſtellt, daß die Antwort der Re⸗ gierung keineswegs feſtſtehe, auch beſchäftige ſich das Kabinett noch nicht mit ihr. Damit werden auch die vorgebrachten Einzelheiten hinfällig. Berlin. 14. Oktober.(Von unſerem Berliner Büro.) Wie die Voſſiſche Zeitung gehört haben will, iſt die Note der Alliierten wegen der Verhängung der Blockade über owjetrußland bis jetzt noch keiner neutralen Aegierung überreicht worden. Infolgedeſſen iſt einſt⸗ weilen auch natürlich noch nichts über eine Stellungnahme er neutralen Staaten zu der Note zu ſagen. Selbſtverſtänd⸗ lich kann ſich unter dieſen Umſtänden auch die deutſche Regie⸗ rung weder nach der einen oder anderen Seite eniſchließen. Sie wird aber ſchließlich doch den Weg der Verhand⸗ ungen gehen, der durch die politiſche Vernunft und durch unſere Intereſſen uns gewieſen zu ſein ſcheint. die Räumung des Ballikums. Berlin, 14. Okt.(WB.) Die Reichsregierung tote der Entente wegen der Räumung des Balti⸗ kums. Nachdem am 1. Oktober bereits die Einſtellung der Verpflegungszufuhr an die widerſpenſtigen Truppen im Bal⸗ tkum verfügt war und nur noch den Truppenteilen, die ſich nachweislich auf dem Rückmarſch befinden, die Verpflegung nach den Etappenſtationen entgegengeſchickt wurde, ſoll wummehr ſeder Perſonenverkehr nach dem Baltikum geſperrt werden, und nur noch leere Züge ſollen zur Abholung der Truppen hinausfahren dinfen. Ebenſo Wurden verſchärfte Maßnahmen getroffen, um jede verbotene unitionszufuhr unmöglich zu machen. General v. d. Goltz über die Lage. London, 12. Ott. Der Korreſpandent des Daily Erpreß n Mitau hatte eine Unterredung mit General v. d. Goltz: Der General erklärte, daß im Baltikum die deutſchen Truppen ruffiſche Truppen ſein würden. Tatſächlich ſeien die deut⸗ Ben ruppen im Baltikum nicht mehr deutſch, ſie hätten mit N. utſchland gebrochen und nichts mehr mit der deutſchen tegierung zu tun. In Deutſchland ſei keine Nahrung Ar ſie, wo die Fabriken wegen Mangels an Rohſtoffen ſtilliegen müßten. Es gebe keinen Raum mehr für Offiziere in dem kleinen eer, das Deutſchland geſtattet worden ſei. Dieſe Menſchen ſeien don letzt an heimatlos. Früher würden ſie nach Amerika gegangen ſein, dies ſei jetzt aber nicht mehr woſte und deshalb zögen ſie nach den baltiſchen Ländern. Sie wollten Land und Wohnungen und induſtrielle Arbeit haben. Es treffe nicht zu, daß ihre Wünſche politiſcher Art ſeien und daß ſie die deutſche Monarchie wieder erſtellen wolten. 8 Der Korreſpondent ſtellte die Frage, wie dieſe Soldaten 10 en würden, nachdem Deutſchland ihnen die Nahrungs⸗ 2 5 und ihren Sold zurückhalte. General v. d. Goltz ant⸗ — es gebe Kartoffeln genug. und jeder habe ein Dach 1 er dem Kopf. Es ſeien einfache Menſchen, und ſie ver⸗ angen nicht viel. 0 Uebergriffe der letſiſchen RNegierung. Ziditau, 14. Okt.(WB.) Aus Riga hier eingetroffene manperſonen melden, daß der deutſche Beauftragte d iga am Donnerstag verhaftet wurde. Ebenſo wurde er deutſche Veauftragte in Libau mit ſeinem Perſonal von er lettiſchen Regierung verhaftet. Gegen die Verhaftungen urde bei der leitiſchen Regierung Proteſt eingelegt. Stektin, 14 Okt.(WB.) Der 3000 Tonnen große Fracht⸗ 18 Perſonendampfer Holſatia, der Stettiner Reederei Kunſt⸗ ˖ ann gehörig, wurde von der lettiſchen Regierung mit Be⸗ laßda g belegt. Die Mannſchaft mußte das Schiff ver⸗ laſſen und befindet ſich in Libau. Der Dampfer diente zum rensport van Truppen und Gefangenen. Die Räumung Nordrußlands beendel. mit London, 14. Okt.(WB.) Das Reuterbüro teilt amtlich 5 daß die Räumung Nordrußlands ſetzt voll⸗ ndet ſei. Der letzte Transport iſt geſtern nachmittag aus urmansk abgefahren. De Augſt vor der Annäherung zwiſchen Denkſchland und Außland. 585 Deutſchland ſoll ſeine Truppen, die im Baltikum ſtehen ieh den Vormarſch der Bolſchewiſten hindern helfen, zurück⸗ egen. Auf der anderen Seite ſoll es an der wirtſchaftlichen teuſchnürung von Sowjet⸗Rußland an der Seite der Entente nehmen. Man kann ſich dieſe verſchlungene Politik nur wer erklären, wenn man nicht als ein Hauptmotiv die enenßt der Alliierten vor einer Verbindung Deutſchlands mit en ruſſ. Kräften annehmen will, die ihr Vaterland vom eceeeee. ird, an der wirtſchaftlichen Abſchnürung Rußlands teilzu⸗ 1 ſo gerät es dadurch in einen feindſeligen Gegenſatz Ruß nur zum Bolſchewismus, ſondern auch zu dem übrigen wüfland. das eine ſcharfe Blockade natürlich genau ſo treffen wie das bolſchewiſtiſche. Das mag die Rechnung der ſein und darum auch wohl will die Reichsregierung Dnicht einmal ſich vergewiſſern, wie ſich die Entente die 8 führung der Blockademaßnahmen und ihre Wir⸗ 798 denkt. Daß ein Leitmotiv der ententiſtiſchen Oſtpolitik mendseſtreben iſt, Deutſchland und Rußland, auch das kom⸗ 505 nicht mehr bolſchewiſtiſche Rußland dauernd getrennt r zeigt auch ein Artikel der Berliner ruſſiſchen Zei⸗ „Priſyw'(Der Ruf), der in einem längeren Aufſatze Dr. Fritz Goldenbaum. Verantwortlich für Politik: Dr. Fritz ſelder, für zu den neueſten VBorgängen im Baltikum Stellung aas Badiſche Neneſte Nachrichten nimmt. Das Blatt weiſt darauf hin, daß, während die Bolſchewiſten l verwandten Regierungen Eſtlands und Lettlands mit der Sowjetregierung Frieden ſchließen wollen, Oberſt Bermont ſich den Kampf gegen die Bolſchewiſten und deren Verbündete,„unter welchen Namen und Fahnen ſie ſich auch verbergen mögen“. zur Aufgabe geſtellt habe. Vom ruſſiſchen Standpunkte ſei nichts dagegen einzuwenden, wenn die Deutſchen bei der Befreiung Rußlands helfen, aber die Entente ſehe dieſe Frage anders an. „Die Angſt der Entente— ſchreibt das Blatt— vor einer Annäherung zwiſchen Rußland und Deutſchland iſt ſo groß, daß ſie bereit iſt. die antibolſchewiſtiſche Front zu ſchwächen, Rußland ſeiner Baltiſchen Provinzen zu berauben, nür um dieſe Annäherung zu verhindern. Und im Kielwaſſer dieſer Politik ſegelt auch die„ruſſiſche“ Regierung des Herrn Lianoſow.(Die ruſſiſche Nordweſtrepublik.) Schon vor einigen Tagen haben wir bei einer Beſprechung der Vor⸗ gänge im Valtikum in den Spalten des„Priſym“ voraus⸗ geſagt, was dieſe Politik zeitigen wi d: die Le'ten und Eſten werden mit den Bolſchewiſten Frieden ſchließen und ſich dann auf die ruſſiſchen freireilligen Armeen werfen. So iſt es auch gekommen. Bei Olai haben die kettiſchen Truppen die ruſſiſchen Poſten überfallen. Zu ihrer Verſtärkung rückten die Eſten heran. Dem ruſſiſchen Korps blieb nichts anderes übrig, als zum Anariſſe überzugehen. Die lettiſchen Truppen wurden zurückgeworfen; die Ruſſen näherten ſich Riga und gerüchtweiſe ſoll Rig a am 8. Oktober von den Truppen des Korps„Graf Keller“ beſetzt worden ſein.... Es iſt ſchwer. die weitere Entwicklung der Vorgänge im Baltikum voraus⸗ zuſehen, aber uns iſt es klar, daß, wenn die Entente ſich in den Kampf nicht einmiſcht, die ruſſiſchen Truppen genügen werden, nicht nur, um in Lettland und Eſtland die Ordnung wieder herzuſtellen, ſondern auch um das vor Hunger und Kälte ſterbende Petersburg zu“ befreien.“ Ein neuer Vorſtoß der Dorkenſchen Republik in Ausſichl. Nachdem die Vorgänge in Birkenfeld für einige Zeit die volle Aufmerkſamkeit der deutſchen Oeffentlichkeit in An⸗ ſpruch genommen hatten und die Ziele, die Dr. Dorten mit ſeiner Rheiniſchen Republik verfolgt, etwas in den Hinter⸗ grund gedrängt waren, macht ſich ſeit den erſten Tagen des Oktober eine gewiſſe Spannung und Zuſpitzung in der Dortenſchen Frage fühlbar. Die ſtille Agitation für ihn und ſeine Pläne hatte ja nie aufgehört, ſie hatte nur das Gewand etwas gewechſelt und ſtatt direkt mit Keulenſchlägen das Ziel zu erreichen zu ſuchen, ging man auf Umwegen und mit einer gewiſſen Leiſetreterei voran, um ja die gutglüubigen rheiniſchen Schläfer, die eingewickelt werden ſollen, nicht zu wecken. Der Name Dorten wurde von ſeinen Trabanten, die man vor allem in dem Wiesbadener Zentrumsblatt, der „Rheiniſchen Volkszeitung“, und weiter in dem kleineren Zen⸗ irumsorgan im weſtlichen Heſſen, in der„Mittelrheiniſchen Volkszeitung“ in Bingen, erblicken muß, nicht mehr oder nur ſelten erwähnt. Dafür ging es mit allen Mitteln der Ver⸗ dächtigung und Verleumdung gegen alles, was nur ein biß⸗ chen nach Berlin ausſehen konnte, rückſichtslos vor, um die Stimmung für die Rheiniſche Republik zu erhalten. Einer beſonderen Liebe erfreute ſich der Reichskommiſſar von Starck in Köln, der einer förmlichen Hetze ſich ausgeſetzt ſah und dem mit dem Vorwurf des Oſtelbiertums, mit dem er nichts zu ſchaffen hat, ſein ohnehin ſchweres Amt noch ſchwie⸗ riger gemacht wurde. Verſtändnis dafür, daß der Reichs⸗ kommiſſar national⸗wirtſchaftliche Fragen wahrzunehmen hat, gab es einfach nicht, er war einfach der Verliner Sendling, der die Rheinländer wieder unter das Joch Preußens zwingen ſollte. Die äußere Abkehr vom Namen Dorten bedeutete keine wirkliche Aenderung. Es ſind in der letzten Zeit Anzeichen durchgeſickert, die ſich noch nicht greifbar faſſen laſſen, die aber ſymtomatiſch darauf ſchließen laſſen, daß die Zentrums⸗ partei im beſetzten Heſſen⸗Naſſau an der Arbeit iſt, um in Wiesbaden den Boden für einen neuen Schritt dieſer Kreiſe um Dorten zu bereiten. Die Stellungnahme der franzöſiſchen Behörden erleichtert und ermutigt dazu, da die angebliche Neutralität der Beſatzungsbehörden in der rheiniſchen Frage ſeit dem erſten Tag darin beſtand, daß alles für die Republik, nichts dagegen geſagt und getan werden darf. Daß etwas im Schilde geführt wird, iſt ruchbar geworden, ſo daß von anderen Parteien, die dem Zentrum und Dorten entgegen⸗ ſtehen, Gegenſchritte erwogen werden. Sie wollen in Ge⸗ meinſamkeit gegen Vorkommniſſe der in Frage ſtehenden Art gewappnet ſein und mit kraftvoller Hand jeden Verſuch der Ueberrumpelung abwehren. Mainz, 12. Okt. General Mangin hat heute nach⸗ mittag mit dem Pariſer Schnellzug ſeinen Poſten als Kom ⸗ mandierender General der 10. franzöſiſchen Armee dauernd verlaſſen. Obwohl ſeine Abreiſe von franzöſiſcher Seite be⸗ ſonders angekündigt war, verhielt ſich die Bevölkerung wie ſchon bei dem kürzlichen Beſuch Joffres volltommen zu⸗ rückhaltend und nahm keinen Anteil an dem Vorgang. der Kampf der Pfalz. Aus der Pfalz, 13.§kt. Der Demonſtrations⸗ ſtrei der Kaiſerslauterer Arbeiterſchaft iſt mit dem heutigen Tage als heendet anzuſehen, da die Arbeiter ſo ziem⸗ lich alle die Arbeit in den hieſigen Betrieben wieder aufgenommen haben. Am Samstag war der ſtellvertr. Regierungspräſident von Chlingensperg aus Sßeher dort erſchienen und hatte mit dem ſtellvertr. Bezirksamtsvorſtand Aſſeſſor Scköpper und drei Arbeiterführern eine längere Konferenz. an welche ſich dann noch ten Tagen, R. 77 Auchn eeiſe: Die iipalt. Nolonekzeile 60 Pf., Stellengeſuche 20% Nachlaß, Reklamen M. 2 50 fin- ——— 0 ſutz: Miuagblatt vormiltags 8½ Uhr, Abendblatt nachmittags 2½ Uhr. Für Anzeigen an Kellen und Kusgaben wird keine Berautwortung übernommen. Oezugspreis ebung.— mit Bri: Viertelfährlich ellungsgebühr. Bei der Poſt adgehe ummer 15 Pfa. 2 ohn. Poſtbezt t 1.20. Einzel⸗ und Ur⸗ eßlich Zu eine ſolche der beiden Beamten mit dem Militärverwalter Oberf Leſur anſchloß. Die Arbeiterführer ſelbſt ſprachen ſich entſchieden für Aufgabe des Streiks aus. Der Hürgermeiſter der Stadt, Dr. Baumann befindet ſich leider noch in Urlaub. Es wurde als Ergebnis die dringende Befürwortung der Wiederaufnahme der Arbeit erzielt, die denn auch bei den Arbeitern auf fruchtbaren Boden fiel. v. Chlingensperg hatte noch eine Audienz bei dem in Kaiſerslautern reſidierenden Führer der Armeegruppe General Fayolle, der demnächſt von dort weggeht, um einen anderen Poſten zu übernehmen, und erhielt auf ſeine Vorſtellung wegen Begno⸗ digung der 5 zu je drei Monaten Gefängnis verurteilten Arbeiter⸗ ausſchuß⸗Mitgliedern in Ausſicht. daß auf ein diesbezüg⸗ liches Geſuch hin bei ſofortiger Wiederaufnahme der Arbeit und Wiederkehr der Ordnung Marſchall Foch wohl die Haftentlaſſung anordnen dürfte. gpannung zwiſchen Japan und den vereiniglen Alaaten. 222: Paris, 13. Okt.(Eigener Drahtbericht, indirekt.) Nach Meldungen der„Cpicago Tribune“ iſt zwiſchen Japan und den Vereinigten Staaten infolge der Beläſtigun⸗ gen der Amerikaner in Ching und in Sibirien eine gewiſſe Spanneing eingetreten. Berwirrung der polltiſchen Cage durch Wilſons Erkrankung. Haag, 11 Okt.(WB.) Dem„Nieuwſchen Rotterdam⸗ ſchen Courant“ zufolge veröffentlicht die Newyork Times einen Brief des Senator Moſes, in dem es heißt, daß Präſident Wilſen an einer Gehirnerkrankung leidet, die eine leichte Geſichtslahmung zur Folge gehabt habe. Wilſon werde wieder geneſen, aber keine Rolle mehr ſpielen können. In Waſhington führte die Unſicherheit darüber, wann der Präſident wieder in der Lage ſein werde, die Leitung der zu übernehmen, zu einer droßen Verwirrung. Unter den Fragen, die noch gelöſt werden müſſen, befindef ſich der Streit zwiſchen Amerika und Groß⸗ britannien wegen des Beſitzes des„Imperators“ und insbeſonders die Fragen bezüglich Fiumes, Albaniens und Konſtantinopels, deren Löſung durch die Krankheit Wuüſon⸗ verhindert werde, was zu großen Beſorgniſſen Anlaßz gibt. 7ee Bera, 13. Ott.((Eigener Drahtber., indir.) Der Bundespräſident hat Herrn Wilſon die Münſche des Bun⸗ desrates zu ſeiner raſchen Geneſung telegraphiſch ausge⸗ ſprochen. Herr Lanſing hat Herrn Ador gedankt und ihm mitgeteilt, daß der Zuſtand des Präſidenten der Ver⸗ einigten Staaten ſich beſſere und daß man auf eine raſche Wiederherſtellung ſeiner Geſundheit hoffe. Ein neuer beigiſch-hoſländiſcher Iwiſchenfall. . Brüſſel, 13. Ort.(Eigener Drahtbericht.) Gegenwärtig be⸗ ſchäftigt ein neuer holländiſcher Zwiſchenfall die Preſſe Hollands und Belgiens in hohem Grade. Auf Beſchluß der Friedenskon⸗ ferenz wurde eine dem Rheiniſchen Lloyd gehörige Handelsflotiſle der belgiſchen Regierung zugeſprochen. Tie Schiffe führten belgiſche Mannſchaften an Bord und fuhren mit vorſchriftsmäßigen Papieren verſehen durch die holländiſchen Gewäſſer. In Dortrecht ſtellte ſich ein holländiſcher Gerichtsvollzieher ein und beſchlagnahmte die Schiffe unter dem Vorwand, ein holländiſcher Bürger habe von einer deutſchen Geſellſchaft in Mannheim die An⸗ ſprüche auf die Schife des Rheiniſchen Lloyds erworben. Die Schiffe wurden trotz Proteſt der Kapitäne an Ketien gelegt. Darauf⸗ hin zogen die belgiſchen Offiztere die Ketten hoch, hißten die ber⸗ giſche Flagge und fuhren ohne weiteres unter den Augen der Feſtung Doltgensplaat nach Antwerpen zurück. Die belgiſche Preſſe iſt der Anſicht, daß die holländiſche Regierung dieſen Schritt im Einvernehmen mit den deutſchen Behörden durchgeführt hat. Die Jchuldfrage. 0 Der Exkronprinz über die Fehler der Kriegführung. Berlin. 14. Okt.(WB.) Die„Tägliche Rundſchau“ bringt einen Brief des ehemaligen deutſchen Kronprinzen an ſeinen früheren Ordonnanzoffizier, in dem er ausführt, daß Deutſch⸗ lands Entwicklung eine gute geblieben wäre, wenn es ſeinen Staatsmännern gelungen wäre, den Krieg zu vermeiden. Die Schlacht an der Marne wurde nur durch die Kopfloſig⸗ keit und das Verſagen der damaligen deutſchen Heeresleitung zu einem ſo ernſten Mißerfolg. Es war ihm bereits im Herhſt 1914 klar, daß der Krieg rein militäriſch nicht zu einem erfolgreichen Ende geführt werden konnte. Sein Wunſch war damals, Frieden mit Frankreich zu ſchließen. Je länger der Krieg dauerte. umſo mehr mußte er erkennen, daß die einfachſte Vorausſetzung für die glückliche Beendigung des Kampfes, eine zielbewußte politiſche Leitung, über⸗ haupt fehlte. Auch zu dem Entſchluß, Frieden mit Eng⸗ land aufgrund eines wirtſchaftlichen Ausgleichs zu ſuchen, fehlte der einheitliche politiſche Wille. Der Kronprinz kämpfte auch angeblich gegen die unrichtige Behandlung der öffentlichen Meinung. Man hätte ſich nicht über den gänzlichen Zuſam⸗ menbruch in der Heimat wundern können. Er würde gern etwas mehr über die Dinge, die er wußte, veröffentlichen, möchte aber nicht den Anſchein erwecken, als wolle er die Schuld am verlorenen Kriege auf irgendwen ſchieben. Schließ⸗ lich weiſt er den Vorwurf zurück, er habe zur Verlänge⸗ rung des Krieges beigetragen. Zür die deulſche chule und deuſſches Bollskum. Durch die bevorſtehende politiſche Zerſtückelung Weſt⸗ preußens iſt auch die Auflöſung des Weſtpreußiſchen Provinzial⸗Lehrervereins, eines Zweigvereins des Deutſchen Lehrervereins, nötig geworden. In den 46 Jahren ſeines Beſtehens hat er es als ſeine beſondere Aufgabe angeſehen, zur Förderung und Feſtigung des deutſchen Volks⸗ tums in den gemiſchtſprachigen Gebieten beizutragen, und auf dieſe Aufgabe hat er ſeine Mitglieder erneut und feierlich in der Stunde ſeiner Auflöſung verpflichtet. Die zu dieſem Zweck einberufene Verſammlung in Dirſchau, in der 2500 Mitglieder 2 Sa. Nr pertreten waren, gab den Gefühlen der Treue zum Deutſchtum — Ausdruck in einer längeren Erklärung, in der es heißt: Indem der Weſtpreußiſche Provinzial⸗Lehrervereln, der Gewalt weichend, unter ausdrücklichem Proteſt gegen die Verletzung des Selbſtbeſtimmungsrechtes der weſtpreußiſchen Bevölkerung ſeine Auf⸗ löſung beſchließt, legt er den aus ſeiner Teilung hervorgehenden Lehrerverbänden die Pflicht auf, mit allen Kräften den Zuſammen⸗ ſchluß der deutſchen Lehrer und Lehrerinnen ihres Gebieles zu för⸗ dern und damit die deutſche Schule und das deutſche Volkstum bewußt zu ſtützen und zu ſtärken, Auf den gleichen Ton war ein Drahtgruß geſtimmt, den die Verſammlung an den Deutſchen Lehrerverein richtete: „Die Macht der Gewalten zerſtückelt den weſtpreußiſchen Zweig. Trotzdem wird deutſcher Geiſt lebendig bleiben und die Oſtmark zu wahren wiſſen.“ Mit bewegten Abſchiedsworten ſchloß der Vorſitzende, Rektor Bidder(Danzig), dieſe letzte Tagung des Weſt⸗ preußiſchen Provinzial⸗Lehrervereins. Er bat die Anweſen⸗ den, die deutſche Sache im Oſten nicht verloren zu geben, ſon⸗ dern ſolange es überhaupt möglich ſei, mannhaft hier auszu · harren trotz nationaler Widerwärtigkeiten. Er wäre bedauer⸗ lich, wenn die deutſche Lehrerſchaft ſamt und ſonders aus der Oſtmark nach dem Weſten abmarſchieren würde, von wo einſt Friedrich der Große ſie hierhergeſchickt habe. Der„Korridor“ würde dann in der Tat bald zu einem fiefen Abgrund deutſcher Geiſtesbildung werden. Den Wunſch und das Ver⸗ ſprechen, in treuem Gedächtnis einander die Treue zu bewah⸗ ren, bekräftigten die Verſammelten, indem ſie die Hände zu einer Kette zuſammenlegten und durch Händedruck tiefgerührt Abſchied nahmen. der zweile Geiſelmord⸗Brozeß. München, 14. Okt.(Priv⸗Tel.) Nach Schluß der Veweis⸗ aufnahnne nerweiſt Staatsanwalr Hoffmann in ſeiner Begrün⸗ dung der Anklage zunächſt auf die allgemein bekannten Tatſachen aus dem erſten Prozeß: Als den Hauptangeklagten im zweiten Prozeß bezeichnet er Kammerſtaedter, der ſchon bei dem Ver⸗ kzör der Kuſaren egen war und bei dieſer Gelegenheit die er⸗ preßten Geſtand niſſe hörte, die ſpäter zum Zweckr der Aufpeith⸗hung zum Blutrauſche lakatiert wurden. Er war Zeuge, wie Levien den Huſaren zur Expreſſung des Geſtändniſſes ins Geſicht ſchlug. Er hat mit 4 das Arrangement zur Erſchießung übernom⸗ men. Bis zu dieſem Moment iſt Kammerſtädter eſtändig und es bedarf auch nichts mehr. Denn ſeine Tat ift genau ſo zu beurteilen, wie die Tat des Schickelhofer. Aber er iſt ferner durch die Zeugen üüberfſhrt, daß er die Weißgardiſten an die Mauer ſtellte, ſie um⸗ drehte und daß er hinterher ſelbſt ſagte, er habe die beiden Geiſeln erſchießen laſſen. Er iſt der typiſche Mörder aus jener Zeit, ein feiger, hinterliſtiger Geſelle. Wenn er heute ſeinen Kopf aus der Schlinge ziehen will und ſagt, er habe nicht mitgemacht, ſo er⸗ kläre ich ihm: behaupte ich gar nicht, er braucht es auch gar nicht! Die Beweisaufnahme in der Richtung Plurd ihn iſt ſo ſchlüſſig, daß gar kein Zweifel beſteht, daß er des Mordes ſchuldig iſt. Greiner iſt jener vielgeſuchte Raudi, der bezeichnenderweiſe wührend des erſten Geiſelmordprozeſſes den Münchener Staub von den Füßen geſchüttelt hat. Er iſt Rotgardiſt geworden, weil es da⸗ mals hieß, daß man die Erwerbsloſenunterſtützung nicht beziehen könne, wenn man nicht als Rotgardiſt Dienſt tue. Die überzeug⸗ ten Vertreter einer Idee ſucht man vergeblich unter dieſem ganzen Pack, das den Mord vollzogen hat. Von Seidl bis hinunter zum letzten Rotgardiſten iſt der Grund, warum man zu den Kommu⸗ niſten und zu der Notengarde ging, der, daß man ſeinen Vorteil zu ſinden hoſſte. Der hingerichtete Joſef Seidl hat dem Riedmayer noch ein Geſtändnis abgelegt, daß auch die Beſchuldigung, von der er freigeſprochen wurde, daß er am Nachmitrag auf die Geiſeln geſchoſſen habe, richtig war. Er hat hinzugefügt, daß er neben Greiner geſchoſſen habe. Ich halte auch in der Richtung gegen Greiner die Anklage wegen Mordes aufrecht. Was den Ruſſen Strelenko betrifft, ſo iſt es für einen Deutſchen wirklich beſchämend, in die Tiefe hinabzuſteigen, weſche die Beteiligung eines Kriegsgefangenen an dieſer Mordtat an deutſchen Soldaten darſtellt. Strelenko hat ſich ohne Zwang den Leuien angeſchloſſen, die in den Hof hinuntergingen, um die Geiſeln zu erſchießen. Auch dieſen Angeklagten hat zweifellos die Mord⸗ kuſt, die damals im Gymnaſium herrſchte, gepackt. Der Angeklagte Debus endlich iſt der Beihilfe angeklagt. Er war einer ſener bewaffneten Wächter, die die Gefangenen bis zum Tode bewachen halfen. Auch dieſer Mann iſt ſo ſchwer be⸗ kaſtet, daß von mildernden Umſtänden gor keine Rede ſein kann. Der Staatsanwaſt beantragte ſchließlich, wie ſchon gemeldek. geden den Angeklagten Kammerſtädter, Strelenko und Greiner die Todesſtrafe und Aberkennung der bürgerlichen Eprenrechte auf Lebensdauer, gegen Debus die Höchſtſtrafe von 15 Jahren Zuchthaus, 10 Jahre Ehrverluſt und Zuläſſigkett der Stellung unter Polizeiauſſicht. Der Verteidiger., Rechtsanwalt Sauter, der von ſämk⸗ lichen als Wahlverteidiger aufgeſtellt war, v erzichtete in ſeinem Plaidoner auf allgemeine Ausführungen. Hinſichtlich des Ange⸗ klagten Kammerſtädter führte der Anwalt aus, daß nicht Mittäter⸗ ſchaft, ſondern Beihilfe vorliege. Für Debus, Greiner und Strelenko beantragten die VPerteidiger Freiſprechung. In ihrem Schlußwort baten die zuletzt genannten Angeklagten um ffreiſprüche oder wenigſtens um eine Mindeſtſtrafe. Der An⸗ oeklagte Kammerſtädter ſtellte eindringlich in Abrede, geſchoſſen zu hahen. Die Beihilfe giht er zu. Während der Rede ſeines Ver⸗ teidigers hatte der Angeklagte Greiner einen epileptiſchen Anfall er⸗ litten, der eine Unterbrechung der Verhnadlung notwendig machte. Das Urteil wird heute Dienstag nachmittag verkündet. Die Angeklagten brachen während den Ausführungen des Staats⸗ enwaltes innerlich und äußerlich zuſammen. der Rampf gegen Wucher und Schleberlum. Berlin, 14. Okt.(Von unſ. Berl. Büro.) Wir haben bislang wenig Glück gehabt mit unſeren ſchüchternen und ſpür⸗ lichen Verſuchen, das harte Band der Zwangswirt⸗ ſchaft zu lockern. Was man in den breiteren Kreiſen der Bepölkerung wohl mit am lebhafteſten erwartet hatte, eine Senkung der Preiſe, iſt zumeiſt nicht erfolgt. Jenes greuliche Schiebertum, dem die deutſche Wirtſchaft ein beſonders günſtiger Nährboden iſt, ohne daß es deshalb den andern Völkern ganz fehlte, hat ſich auf die freigewordenen Waren und Produkte geſtürzt und die Preiſe wucheriſch in die Höhe getrieben. Das iſt vor allem beim Leder der Fall geweſen. und ſo iſt es natürlich, daß man ſich in der Nationalverſammlung einmal über dieſe Dinge zu unterhalten wünſchte. Die Mehrheitsſozialdemo⸗ kraten hatten eine förmliche Anfrage eingebracht, aber es lagen auch noch andere Anträge und Berichte vor, die ſich mit der gleichen oder mit ähnlichen Materien beſchäftigten. Bei der geſtrigen Beſprechung in der Nationalverſamm⸗ lung blieb man freilich vorwiegend bei der Preisſteigerung des Leders und der Schuhwaren. Mon begnügte ſich, zu unterſuchen, wie die Aufhebung der Zwangswirtſchaft in der Leder⸗ und Schuhinduſtrie gewirkt hätte, ohne daß auf ſolche Art, um das gleich vorweg zu nehmen, eine wirkliche Klärung des Problems erfolgt wäre. Nach wie vor gehen die Anſichten weit auseinander: die interpellierende Mehrheitsſozialdemo⸗ kratte würe nach dem mißglückten erſten Ausflug ins Freie am liebſten für die völlige Rückkehr zu Iwangswirt⸗ ſchaft. Andere wieder meinten, daß nicht die Aufhebung der Zwangswirtſchaft als ſolche an dem Uebel ſchuld wäre, gondern die Art. mie man bel dieſer Aufhebung vorging. Die Deutſchnationale Wahrheit iſt wohl, daß der inzwiſchen eingetretene Valuta⸗ ſturz und das immer wieder zu beklagende Loch im Weſten die Verhältniſſe auf dem Ledermelt ſo kataſtrophal zugeſpitzt hätten. Vermutlich liegen die Dinge ſo, wie der Abgeordnele Hermann⸗Reutlingen ſie ſchilderte: es hätte ſchon längſt eine allmähliche Anpaſſung der Inlands⸗ an die Auslands⸗ preiſe ſtattfinden müſſen. Die plötzliche unvermittelte Rückkehr von der Zwangswirtſchaft zum freien Handel konnte bei der geſunkenen Volksmoral und den unbegrenzten Möglichkeiten, welche heute ſkrupelloſen Geſchäftsleuten ſich bieten, nicht an⸗ ders als zu wilden Preistreibereien führen. Einen Vorteil haben wir immerhin von der Aufhebung der Zwangswirtſchaft gehabt: die Produktionsmö glich⸗ kelte n ſind erhehlich geſtiegen. Im ükrigen läßt ſich ein ee Urteil über dieſe Frage wirklich noch nicht en. Der Zentrumsabgeordnete Bergmann, der über die Frage vornehmlich vom Standpunkt des Schuhwarenfabritan⸗ ten ſprach, meinte, daß die Teuerung nur von kurzer Dauer ſein würde. Zudem ſind durch die demokratiſche An⸗ regung 60 Prozent des Konjunkturgewinnes, mit dem man von vornherein gerechnet hatte, an die Allgemeinheit a bz u⸗ liefern, um die minderbemittelte evölkerung mit Schuh⸗ waren zu verſorgen, ja auch ſchon gewiſſe Sicherheiten geſchaf⸗ fen. Man wird alſo wohl abwarten dürfen, was bei dieſer Ausſchüttung des Konſunkturgewinnes herauskommt, ehe man ſich zu weiterem eniſchließt. Auf dieſe Weisheit der Reſignation lief auch die Antwort des Reichswirtſchaftsminſſters Schmidt hinaus. Er riet, nachdem er das Für und Wider erörtert hatte, zunächſt einmal den Markt eine Zeitlang ruhig unter der gegenwärtigen Konjunktur laſſen. Ein vermehrtes Angebot würde dann vielleicht doch die Preisſenkung herbeiführen. Ge⸗ ſchehe das nicht, ſo müßte irgend eine Abhilfe geſchaffen wer⸗ den. Darüber wird man ſich dann wohl noch heute unter⸗ halten. Denn man hat wieder einmal recht viel Zeit in der Nationalverſammlung. Mit den Ferien, die Ende dieſer Woche einſetzen ſollten, iſt es vorläufig nichts. Der Herr Prö⸗ ſident verhieß, daß die Pauſe, die dem Tag um Tag ſchwächer beſuchten Hauſe ein Bedürfnis zu ſein ſcheint, mimehr am 25. Oktober beginnen ſoll. Freilich müßte dann anders und rüſtiger geſchafft werden als bisher. Deulſches Reich. Die Haltung der deulſchen Arbeſterſchafl. Paris, 13. Ott.(Priv-Tel.) Der Berliner Verichterſtat⸗ ter der„Temps“ macht ſeinem Blatt intereſſante Angaben über die induſtrielle Arbeit und den Achtſtun⸗ dentag in Deutſchland. Die deutſche Preſſe iſt ſehr erregt über die aus der verminderten Arbeitszeit entſtandene Kri⸗ ſis und ſpricht 1 5 ſehr zugunſten der Akkordarbelt aus, die allerdings den läſſigen Arbeitern, die in der Mehr⸗ zahl ſind, nicht paßt. Die Produktion in den Kohlengruben ſinkt von Tag zu Tag, da die Grubenarbeiter nicht mehr arbeitsfreudig ſind und faſt täglich mit neuen Forderun⸗ gen an die Direktoren herantreten. Sie wollen nicht nur Gehaltserhöhungen, ſondern auch Extraver⸗ gütungen. Die großen Brikettfabriken haben ihre Fabrikation eingeſtellt und verkaufen die Braun⸗ kohlen im Rohzuſtand. Von allen Seiten meldet man eine Verminderung der Arbeit, die einerſeits auf die täglich zunehmende Verkürzung der Arbeitszeit, andererſeits auf den Mangel an Rohſt n zurückzuführen iſt. Wenn das ſoziale Regime in Deutſchland liquidiert ſein wird, ſo wird es dort vielleicht ſogar Zwangsarbeit geben. Die gapbe Frage beſteht darin, zu wiſſen, ob die Re⸗ aktion gegen die zurzeit beſtehenden Extravaganzen vor oder nach dem ſpartakiſtiſchen Putſch, der als ge⸗ wiß erwartet wird, eintritt. N 1 5 Juläſſigkeit der Akkordarbeit. Die Frage der Akkordarbeit bildete den hauptſächlichſten Streitpunkt einer Arbeitsſtreitigkeit, über die kürzlich zwiſchen der Firma Büſſing(Braunſchweig) und ihrer Arbeiterſchaft vor einem beſonderen Schlichtungsausſchuß arbeitsminiſterium verhandelt wurde. Der Schlich⸗ tungsausſchuß gelangte nach eingehender Prüfung der Ver⸗ hältniſſe zum Ergebnis, daß eine zeitgemäße Form der Stück⸗ lohnarbeit nicht nur wirtſchaftlich berechtigt, ſon⸗ dern auch nicht unſozial iſt. Die geeignetſte Form der Stücklohnarbeit(Einzelſtücklohn, Zruppen⸗ oder Penſenſyſtem bezw. Verbindung dieſer Arten) ſoll in Anlehnung an die bisher beſtandenen Formen zwiſchen dem Arbeitgeber⸗ und dem Arbeiterausſchuß feſtgeſtellt werden. Der Schiedsſpruch iſt von der Arbeiterſchaft angenommen worden. Tagung des Hauyfvorflandes der Deutſchnaflonalen Volksparlei. Berlin, 14. Oktober.(Von unſerem Berliner Büro.) Der Hauptvorſtand der Deutſchnationalen Volkspartei hat geſtern getagt. Dabei iſt Staatsminiſter Hergt erneut zum erſten Vorſienden gewählt worden. Mit Befriedigung wurde mitgeteilt, daß die Zurzeit wären es bereits mehr als 1 100 000. Es wurden dann noch Entſchließungen angenommen, die verſicherten, die olkspartei ſtünde auf deutſchvölkiſchem Boden und bekämpfe den zerſetzenden undeutſchen Geiſt, wende ſich gegen die Herrſchaft des Judentums und fordere ein Verbot der oſtjüdiſchen Einwanderung. Dagegen wende man ſich nachdrücklich gegen einen Radau⸗Pogrom⸗ Antiſemitismus. Intereſſant war, daß in einer Vertrauens⸗ kundgebung A Schluß das von Herrn Dr. Hergt in der preußiſchen Landesverſammlung vertretene ſogenannte Ord⸗ nungsprogramm gebilligt wurde. Die Törperliche Ertüchtigung der Jugend. Berlin, 14. Okt.(..) Von der Deutſch⸗Demokrati⸗ ſchen Partei wurde bei der preußiſchen Landesverſammlung der Antarg geſtellt, die Staatsregierung zu erſuchen, der kör⸗ e Ertüchtigung der amkeit und Pflege gugutpenden als bisher, unter Berückſichtigung olgender Richtlinien: Für beide Geſchlechter ſind Mindeſtzeiten —— den Betrieb, pflichtgemäße Leibesübungen gu fordern, ſowie ür die Volksſchulen, für die höheren Lehranſtalten und Fortbild⸗ ungsſchulen freie Betätigung, freie Betätigung im Turnen, Spiel und Sport. Die Einrichtung don Turn⸗ und Spielplätzen iſt geſetzlich ſicher zu ſtellen. Jugendhorte und Landesheime ſind anzulegen und amtliche Stellen einzurichten, denen die Pflege der körperlichen Ertüchtigung der Schüler und Erwachſenen anver⸗ traut iſt. Auf den Fachſchuken ſind regelmäßige Leibesübungen für die Studentenſchaft einzuführen. und Kirche. D..K. In Sachſen hat die bisher oztaldemdkratiſche — ein Kirchenaustrittsgeſetz deſhoſten das ſchort den 14jährigen das Recht dez sttitts gibt, ohme duaß ſie Eltern oder Vormünder zn ragen haben. Die 10. ordent⸗ liche evangeliſch⸗lutheriſche Generalſynode hert jetzt dagegen folgenden Proteſt erhoben: im Reichs⸗ ahl der Mitglieder immer mehr wüchſe. ugend mehr Aufmerk⸗ —Manabeimer Geuerul-Anzeiger.(mittaa- Musqubeg N Sowiets, pfui die Mörder!“ Dienstag, den 14. Oktober 1919. In unſerem Sachſenland iſt einem Schulgeſetz, das den chriſt⸗ Religionsunterricht aus der Schule hinauswirft und deſſen Aufrechterhaltung im ſchroffen Widerſpruch zur Reichsverfaſſung ſtehen wůrde, ein Kirchen⸗Austrittsgeſetz gefolgt, das ſchon den Vierzehnjährigen das Recht gibt, ſich, ohne daß ſie Inhall und Tragweite ihres Entſchluſſes überſehen. von der Kirche und damit vom Chriſtentum zu löſen. Die Landesſynode weiß, daß auch daran die Kirche nicht zerſchellen kann Aber ſie kann dazu, na⸗ mentlich angeſichts der tiefen, durch das ganze Land gehenden Entrüſtung nicht ſchweigen. Sie prateſtiert für das Volk, das in der Preſſe mit Maſſenverſammlungen und mit mehr als einer Million Unterſchriften ſich für die Kirche und gegen umwälzende Trennungs⸗ und Schulpläne erklärt hatte und dem immer neue Erſchütterungen zu erſparen wären. Sie proteſtiert für das Haus, deſſen ſittliche Grundordnung aufgelöſt wird— für das Kind, das geradezu angereizt wird, in unreifem Alter eine weil⸗ reichende Entſcheidung zu treffen, vielleicht ſogar ohne Wiſſen und gegen Willen der Eltern— für die Eltern ſelbſt. denen ihr Kind gleichſam von der Seite geriſſen wird.— Sie prote⸗ ſtiert für die Kirche, deren berechtigte Intereſſen nicht beachtet morden ſind. Sie ſtellt aber nunmehr feſt, daß die, welche das letzte Band mit der Kirche zerreißen, ſich auch ausſchließen von deren Segenshandlungen, Ehren und Rechten, und ſie zwingen, ihre Würde und Selbſtachtung zu wahren.“ Baden. Der Juſammentrift des badiſchen Landkags. X Karlsruhe, 14. Oktober. Wie wir erfahren, wird der Badiſche Land⸗ ſag am tommenden Dienstag, den 21. Oktober zur Beratung der von den Beamien und Staatsorbeitern geforderten Beſchaffungszulage zuſammen⸗ treten. Der Haushaltausſchuß des Landtages wird— in dieſer Woche ſich zur Beſprechung dieſer rage zuſammenfinden. Die evangeliſche Generalſynode. Karlsruße, 14. Oktober. Die heute im Sitzungsſaal des zuſammentretende außerordentliche evang. Generalſynode wurde geſtern abend durch einen in der Schloßkirche algebaltenen Gottesdienſt feierlich eingeleitet. Die neugewählten Abgeordneten wurden vor ihrem Eintritt in die Kirche non dem berkirchenratspräſidenten Dr. Uibel und den hieſt⸗ gen Kirchenvertretungen begrüßt und dann an ihre Plätze geleitet. Die Predigt hielt Prälat Schmitthenner, der dabei den Segen auf die Arbeiten der Synode erflehte.— Die heute vormittag 10 Uhr beginnende Sitzung wird zunächſt der Erledigung geſchäftlicher Dinge(Wahlprüfungen. Wahl des Präſidenten uſw.) gewidmet ſein. Die Arbeit der Synode be⸗ ſchränkt ſich auf die Schaffung einer neuen Kirchenverfaſſung. Haupfverſammlung der kirchlich · poſitiven Vereinigung in Baden. NKarlsrube, 18. Oktober. Im Saale der„Vier Jahreszeiten“ heute mittag unter dem Vurſitze von Stadtpfarrer Wurth⸗Bretten die Londesorgantiſation der Kirchlich⸗Poſitiven. Zunächſt beſchäftigte man ſich mit Organuiſationsfragen. Hierbei wurde beſchloſſen, den bisherigen Namen „Evanzeliſche Konferenz“ alkzusndern in„Kirchlich⸗poſitive VBereint 1 lich— 1 Wochenblatt„Korreuſpondenzblatt“ vom 1. Januar ab als„Lirch⸗ ich⸗poſitive 4 *+ Dlätter“ herauszugeben. In der Ausſprache wurde u. K. mit⸗ geteilt, daß neue Ortsgruppen der poſitiven Vereinig entſtanden ſind in Achern, Baden und Gernsboch.— Ueber die Wahlen zur außerordentlichen Generalſynode wurde von tadtpfarrer Wurth berichtet. Der Reduer gab ſeiner Befriedigung über den Ausfall der Wahlen Ausdruck, der ollgemein überraſcht habe. Nach dem geplauten Kompromiß hätten die Liberalen 45 Sitze, die Mittelparteiler 9 Sitze ver⸗ langt. Sie hätten aber nur 30 und 5 Sitze bei den Wahlen erhalten. Der Ausgang der Wahlen 15 daß die Poſitiven einen ſtarken Anhang im Lande beſäzen. Die kirchlich poſitive Vereinigung halte ſich frei von Pcbiulk. Ein Beweis dafür ſei, daß zahlreiche Sozialdemokraten und Demokraten. außer Deutſchnationalen für die poſitive Liſte geſtimmt haben. Von den 14500 für die Poſitiven abgegebenen Stimntzetteln ſeien nur 200 abgeändert — ſengd— ahgegeben wurden. Die K Volkskirchenbund größere Mengen an die Urne hätte nunen, als die Liberalen, verſelnd der Redner. Stadipfarrer Wur th erſtattete dann noch einen Bericht üßer die nen zu ſchaſfende Kirchenverfafſung. Darnach wird das kirchliche Frauenſtimmrecht bleiben, eßenſo das Verfahren der Verhältniswahl. Das Waßlalter mit 25 Jahren ſoll beibeßaften werden. Die Kirchenvertretungen ſollen uicht zu große werden. Die Einteilung der großen Städte in Einzel⸗ gemeinden ſoll durchgeführt werden. Die Hauptfragen ſeien aber die Pfar⸗ rerwahl. die Zuſammenſetzung der Diözeſen⸗ und der Generolſynode, ferner die Büldung des Kirchenregiments. In den Sypnoden wollen die gehrer neben den Pfarrern und Laien eine garantierte Vertretung haßen. Die anſchließende Beſprechung behandelte außer dieſem noch mehrere verfaſſungs⸗ rechtliche Fragen, die ſich wohl zu Anträgen verdichten werden. 4 die Donauſtaalen. Innabruck, 14. Ott.(WB.) Wie die Blätter melden ſchloſſen ſich die Tiroler Volkspartei und die deutſche freiheit⸗ liche Partei Deutſch⸗Südtirols zu einer neuen Partei zu⸗ ſammen, die den Namen„Deutſcher Verb and in Deutſch⸗Süd⸗ tiral“ führt, mit dem Sitz in Bozen. Zweck des Verbande⸗ iſt die Wahrung und Förderung des nattonalen Gedankens in Deutſch⸗ und Ladiniſch⸗Tirol. Die Sozialdemokraten Deutſch⸗ Sudtirols halten ſich von dem Verband fern und machen ge⸗ meinſame Sache mit den Genoſſen des italieniſchen Landes⸗ teiles Stürmiſche verſammlung der republikaniſchen Partel 4 in Budapeſt. Budapeſt, 14. Ott.(WB.) Ung..⸗B. meldet: Die republikaniſche Partet hatte am Sonntag eine Ver⸗ ſammlung einberufen, zu der ſich auch zahlreiche Sozialdemo⸗ kraten eingefunden hatten. Doch waren anſcheinend di⸗ Gegner der Republikoner in der Mehrheit. Es kam zu gro⸗ ßen Kundgebungen gegen die Republikaner, wobei Rufe aus⸗ gebracht wurden:„Es lebe das chriſtliche Ungarn“, nieder mit den Juden!“ Es entſtand eine blutige Schlägerei, ſodaß rumäniſches Militär einſchreiten mußte. Die Verſammlung ſelbſt konnte nicht abgehalten werden. Lostrennungsbeſtrebungen Vorarlbergs. Sk. Margarethen, 14. Okt.(WB.) Von unterrichteter Seite geht der Schweizer Dep.⸗Agentur folgende Nachricht zu: Beauftragte des vorarlbergiſchen Volkes begaben ſich angeblich nach Wien, um die Anerkennung des Selbſt⸗ beſtimmungsrechtes für Vorarlberg zu verlangen. Im Wa⸗ gerungsfalle würden die Vorarlberger zur völligen Los⸗ trennung ron Oeſterreich ſchreiten. Letzte Melöungen. Arbeifswille der Danziger Arbeiterſchaft. Berlin, 14. Ort.(Bon unſerem Berliner Bürp.) Die Ueber⸗ 8 5 Danzigs in den Beſitz der anzig, welche als Treuhã n auftritt, iſt geſt J Die Danziger Arbeiterſchaft iſt, wie die eee 325 tung mitteilt, gewillt, ihre Arbeitsleiſtungen ſo zu er⸗ höhen, daß die Betriebe wieder rationell werden. Jolgen des Newnorker Hafenarbeiterſtreiks. Amſterdam. 14. Okt.(WB.) Laut Telegraaf meldet die Times aus Rewvork, daß die Folgen des Streikes der Hafe narbeiter ernſt ſind. 131 000 Arbeſter ſind infolge des Streiks brotlos. Bolſchewiftiſche Atbeſterunruhen in Breſt. „ Paris, 13. Okt.(Eigener Drahtbericht, indirekt) Im Hafen don Breſt ſind ſehr ſchwere Arbeiter⸗ unruhen ausgebrochen. Zwiſchen Mamiffeſtanten und Mfjlitär kam es zu blutigen Zuſammenſtößen. Dir Menge rief:„Es lebe die Revolution, es leben die age, ob dern 4 ** 1 79 buten mehr löſen können, ausnahmsweiſe ohne / Destog, ben 14. Oftuber 1918. manundeimer General- mageicet-(Mireaa-Aesgadbe. 3. Seite. Nr. 474. Aus Stadt und Land. Kriegsgefangenen⸗Heimkehr. Die Begrüßungsfeier 2 Ehren des im Durchgangslager Mannheim eingetroffenen letzten ransportes heimgekehrter e e findet am 15. Oktober (Nittwoch, abends.30 Uhr) im Nibelungenſaal ſtatt. Wie an dieſer Stelle beveits veröffentlicht, iſt der Mannheimer Bevölker⸗ ung wieder Gelegenheit gegeben, der Feier beizuwohnen. Ein⸗ leittskarten ſind an den bekannten Vorverkaufsſtellen erhältlich. (Siehe auch die Anzeige in dieſer Ausgabe und Plakatſäulen). Be⸗ dinn pünktlich 7½ Uhr, Saalöffnung 7 Uhr. Zuſpätkommen muß bermieden werden. Wegen der ſtarken Nachfrage nach Karten em⸗ pfiehlt es ſich, dieſe rechtzeitig zu beſorgen. 5 +Große Erleſchterung der Jahrkartenausgabe. Die General⸗ irektion der Badiſchen e hat angeordnet, daß⸗Rei⸗ ſende, die wegen Ueberfüllung der Fahrkertenſchalter keine Fahr⸗ Fahrkarten rch die Sperre gelaſſen werden können. Die Bahnſteig⸗ ſchaffner haben dieſen Reiſenden wegen Nachzahlung des tarifmäßi⸗ gen Fahrpreiſes einen entſprechenden Ausweis zu geben. Dieſe Aus⸗ weiſe werden allerdings nur an den großen Stationen ausgehändigt. * Einwohnerwehren. Kürzlich hat im Miniſterium des Innern unter dem Vorſitz des Miniſters Remmele eine Beſprechung mit en Führern der größeren Einwohnerwehren über den weiteren Ausbau und die Einrichtung der badiſchen Einwohnerwehren ſtatt⸗ gefunden. Es ſoll nach einer amtlichen Mitteilung der„Karlsruher Zeitung“ ein Landesausſchuß der Einwohnerwehren in Tätig⸗ dut treten, der in enger Fühlung mit dem Miniſterium alle Fragen er Einwohnerwehr behandeln wird. Es beſtand Uebereinſtimmung er die dringende Notwendigkeit der Gründung ſtarker Einwohner⸗ wehren und Einigkeit über die Grundſäge, nach denen ſie aufzu⸗ ſtellen ſind und tätig ſein ſollen. Erfreulicherweiſe iſt die Stärke der ehren ſchon ganz beträchtlich und es wächſt allerorts die Erkenntnis, 5. die Einwohnerwehr ein notwendiger Selbſtſchutz gegen etwaige Verfuche, die derzeitige Staatsordnung zu geſährden, ſind. 1 Vom Gewerkſchaftsbund der Angeſtellten Mannheim, . 8, 18 wird uns geſchrieben: Käufer von Heeresgut haben das echt, die von ihnen ſelbſt gezeichneten Kriegsanleiheſtücke in Jahlung geben zu können. Das bedeutet bei dem gegenwärtigen miedrigen Kursſtande der Kriegsanleihe einen außerordentlichen derteil für die betreffenden Unternehmer. Der Gewerkſchaftsbund 5 Angeſtellten hat dieſe Gelegenheit benutzt, um auch en der betreffenden Unternehmungen, die ebenfalls ihre Erſpar⸗ niſſe in zahlreichen Fällen in Kriegsanleihe angelegt haben, dieſen orteil zuzuwenden. In einer Eingabe vom 8. Dktober an das Jinanzminiſterium iſt deshalb verlangt worden, 15 auch die An⸗ tellten der betreffenden Unternehmer berechigt ſein ſollen, die 8 ihnen nachweislich ſelbſt erworbenen Kriegsanleiheſtücke durch as betreffende Unternehmen beim Kaufe von Heeresgut mit in lung geben zu können. Mit dieſer Forderung ſoll keine Be⸗ ſugung einer beſtimmten Schicht von Arbeitnehmern erreicht werden, ſondern nur der Anſtoß gegeben werden, daß von Reichs⸗ egen allgemeine Schutzmaßnahmen der kleinen Zeichner, die aus Wirtſchaftlicher Not zum Verkauf der Anleiheſtücke gezwungen ſind, eingeleitet werden. Bund der Auslandsdeutſchen. Die Regierung hat ſich bereit erklärt, mittelloſen, aus der Zivilgefangenſchaft im Laufe de⸗ Jahres 1918 zurückgekehrten Reichsdeutſchen aus Rußland einen Zu⸗ ſchuß zu den Rückreiſekoſten auszuzahlen. Die näheren Bedingungen und zu erfahren auf der Beratungsſtelle der Auslandsdeutſchen. Schloß, öſtlicher Flügel, Zimmer 20, in der Sprechzeit von 10—12 8 r.— In allernächſter Jeit läßt die Regierung einen Dampfer von tettin nach Riga zur Abholung von Flüchtlingen und Möbeln ab⸗ gehen. Da der Dampfer in Riga nur wenige Tage liegen wird, wird Flüchtlingen aus Riga empfohlen, ſofort nach dort Order zu Gben, daß Vertrauensleute ſich zwecks Abtransport mit der deutſchen eſandtſchaft in Riga in Verbindung ſetzen. 7 Beſtattung. Ein auch in weiteren Kreiſen unſerer Stadt und deren näheren Umgebung bekannter und gerne geſehener Mann, Herr Auguſt Hartig, Stationsaufſeher der Nebenbahn (gegenüber der U⸗Schule) wurde zur letzten Ruhe gebettet. Viele on denjenigen, die des Sonntags zum Vergnügen oder zur dentnſterfahrt mit dem Bähnle die Umgegend aufſuchten, oder aus en Neckarorten in der Nachbarſchaft hier ankamen, kannten ihn. urch ſein freundliches Verhalten, ſeine Gefälligkeit und Liebens⸗ Nubtiet war er nicht nur bei ſeinen Kollegen, ſondern auch beim li um jederzeit beliebt und geachtet. Trotz ſeines Leidens, das bdon ſeit langer Zeit an ſeinem Lebensmarke zu zehren ſchien, verrichtete er ſeinen nicht immer leichten Dienſt, oft ſogar noch über das berlangte Maß hinaus. Zum 1. Oktober ſollte er mit vonſicht auf ſeine Geſundheit in den Innendienſt verſetzt werden, zorher aber einen wohlverdienten Erholungsurlaub antreten. Nun iſt er in jenen großen Urlaub gegangen, von dem noch niemand benderkehrte Um ihn trauert ſeine Gattin, ſeine drei unverſorg⸗ en Kinder verlieren in ihm den gütigen Vater, die Kollegen und Ae⸗ die ihn kannten, einen braven Menſchen. Sie alle werden uguſt Hartig nicht vergeſſen. b1 Die Straßenbahn wurde heute früh kurz vor 6 Uhr aus ſtilber unbekannter Urſache auf die Dauer einer Stunde zum Teil lgelegt. Die ganze Neckarſtadt wurde dadurch in Mitleidenſchaft iogen, daß der Meßplatz ſtromlos war. Am längſten dauerte die Natſonal⸗Theater Mannheim. Uraufführung: „Die Milchbrüder“. Komödie von Oskar Maurus Fontana. . 6 Noch lange vor Schluß des erſten Aktes mußte man die Wadſindung baben, daß die Aufführung den dichterſchen Kern des ung kes erfaßt hatte. Schon war ein ausgeprägter Stil vorhanden, ſeine Wirkung war nichts anderes als der Ausdruck des dich⸗ kriſchen Moments in klar gezogenen Linien, des Moments der dechend⸗ Wohl mit allen ihren Merkmalen hatte der Dichter ge⸗ lhchnet, mit ihrer ganzen Unbändigkeit, ihrem Freiheitsdrang und Neneh Lebensblindheit. Jugend im Vollbeſitze der Jugend ſollte ge⸗ ſeret werden; Jugend im Vollbeſitze der Jugend vollzog vor un⸗ liakn Augen ein halb myſtiſches, halb burſchikoſes Geſchehnis, und 1 auch in meiner Nähe das Wort„verrücktes Zeug“, und mochte n wenig Recht mit dieſem Urteil verbunden ſein,— etwas Un⸗ enfchenbares, Unvorhergeſehenes ſſt ſa ſtets mit ſolcher plötzlich feſſelten Jugend. Die aufgewandte Summe von kluger Er⸗ andes und dichteriſcher Kraft, die entſchieden geſünder iſt als das ugekränkelte Pathos eines Haſenclever, vermochte nur nicht die ganden fünf Akte hindurch in einer Weiſe zu feſſeln, die den Ver⸗ guzt gegen ein etwas unklar durchgeführtes Erperiment nicht hänte ufkommen laſſen. Vom dritten Akt an, mit deſſen Ende auch die Farſtellung ihren Höhepunkt überſchritten hatte, wurde der Kon⸗ zwiſchen den beiden Hauptmomenten des Werkes, den ich lchelts in meiner Vorbeſprechung angedeutet habe, immer deut⸗ abber: und ſchien mir in dem der erſten Faffung gegenüber völlig geänderten Schluß des Stückes, das ſich ſeines Charakters als Ichnͤdie nicht mehr bewußt blieb, keine poſſende Löſung zu finden. 55 muß meinen Vorbericht korriaieren. De la Caſa behauptet ſich dt nicht mehr als raffinierter Gauner, ſondern eilt zur Ausfüh⸗ Grg eines gewöhnlichen Bubenſtücks daven, während der junge Engelbrecht etwas unvermittelt ſein ideales Glaubensbekennt⸗ s verkündigt. Er Trotz der lobenswerten Darſtellung blieb dem Werke ein lauter ſolg verſagt; nicht mit Recht. Und es wäre vielleicht die erfor⸗ Erliche Aufnahmefreudigkeit ins Haus gekommen, wenn voreilige usd berufene?— Kunſtrichter nicht von Anfang an verſucht da en, die Stimmung des ausverkauften Hauſes zu beeinfluſſen. Zu—— denn wirklich weder Recht noch Veranlaſſung vor, und E wir bitten auf das entſchiedenſte, uns fortan ohne Bevormundung mit einem Werkgedanten ins reine kommen zu laſſen. Die Fülle Störung auf der Feudenheimer Linie. Für diejenigen, die zur Erreichung der Arbeitsſtätte auf die Straßenbahn angewieſen ſind, brachte die Verkehrsſtockung eine beträchtliche Verzögerung, da Viele den Weg zu Fuß zurücklegen mußten. * Brennſtoffverſorgung. Wir machen hiermit auf die dies⸗ bezügliche Bekanntmachung der Mannheimer Kohlenhändler⸗Vereini⸗ gung in dieſer Nummer aufmerkſam. Polizeibericht vom 14. Oktober 1919. Selbſtmord. Geſtern vormittag hat jich in einem hiefigen Hotel der 29 Jahre alte ledige Kaufmann(Unteroffizier) Alfons 25 Karlsruhe aus Furcht vor gerichtlicher Beſtrafung erſchoſſen. Demonſtrationsgzug. Vor die Druckerei des„Neuen Mannheimer Volksblattes“, S 2, 3, zog geſtern nachmittag gegen 5 Uhr ein Demonſtrationszug von ungefähr 250 Mamn unter Vor⸗ antragung einer Tafel mit der Aufſchrift ⸗Eiſenbahner ſerem Recht“, um mit der Redaktion über einen am letzten Sams⸗ tag in genannter Zeitung erſchienenen Artikel über die Eiſenbahner zu verhandeln. Nachdem die Redaktion eine zufriedenſtellende Erklärung ab Fet hatte, zogen die Demonſtranten wieder ab und begaben ft zur„Vollsſtimme“, wo ſich der 9955 Vorgang wiederholte. Gegen 6 Uhr löſte ſich der Zug auf. Ausſchreitungen kamen nicht vor. Ra u b. Geſtern Abend%½ Uhr wurde einer witwe von hier auf dem freien Platze vor dem K 5⸗Schulhauſe ihre Handtaſche mit 6 bis 700 Mark von einem noch unbekannten Burſchen im Alter von 18 bis 20 Jahren, mittelgroß, feldgrau gekleidet, mit weichem Filzhut tragend, gewaltſam entriſſen. vereinsnachrichten. * Der Vorſtand des Badiſchen Lehrervereius ſetzt ſich nach den im ver⸗ gangenen Monat Neuwahlen wie folgt zuſammen: Ob⸗ mann: Hauptlehrer Oskar Hoſheinz in Heidelberg, Obmann⸗Stellver⸗ treter: Oberlehrer Heinr. Wintermantel in Offenburg, Schriſtführer: Hauptlehrer Fritz Bopp in Heidelberg, Rechner: Hauptlehrer Karl Her⸗ mann in Ringelbach, Beiräte ſind: Im Kreiswahlbezirk Konſtanz: Haupt⸗ lehrer Strittmatter in Meersburg, im Kreiswahlbezirk Freiburg. Oberlehrer Engelbert Trimpin in St. Georgen bei Freiburg, im Kreis⸗ wahlbezirk Offenburg: Martin Schütz in Lahr, im Krceis⸗ wahlbezirk Karlsruhe: Hauptlehrer Wilh. Graf in Karlsruhe, im Kreis⸗ wahlbezirk Maunhein: Hauptlehrer Hugo Fränkel in Mannheim. Im Kreiswahlbezirk Heidelberg: Hauptiehrer Wilhelm Gärttner in Gochs⸗ heim und im Kreiswahlbezirk Mosbach: Hauptlehrer Max Wohlfart) in Pleutersbach. Arbeiter⸗Fortbildungs⸗Berein(E..) Heute Dienstag abend be⸗ ginnen die Unterrichtsſtunden, die im K 5⸗Schulhaus, Zimmer 3, Eingang am Ning, ſtattfinden. Der Unterricht wird unentgeltlich erteili an Miiglieder und deren ſchulentlaſſenen Kinder(Söhne unter 17 Jahren). Anmeldung Dienstag, Donnerstag und Freitag abend im Unterrichtszim⸗ mer oder Mittwoch und Samstag abend im Vereinslokal„zum Eichbaum“, P 5, 9.(Stehe auch die Anzeige in dieſer Nummer.) mee Spielplan des National-Theaters Neues Theater une 5 3 Vorstellung 1 Vorstellung 1 Zumgesten des Chorpersonals 14. D. A papfi Eine Nacht in Venedig 7 Neu einstudiert: 18. M. D 8 Armut 7 16. D. 1 J. 7 Der Goldschmied v. Toledo 6 Die drei Zwilnnge 8 17..BIS Der Waffenschmied 7 18.8. 09 Kabale und Liebe 7 Neu einstudiert: 19..B9 Oberon 6 Die drei Zwillinge 7 Mannheimer Schwurgericht. Der geſtrige Tag gehörte wieder einem Falle des erſchwerken Landfriedensbruchs. Den Vorſitz führte wieder Landgerichtsrat Wel ß, die Anklage vertrat Aſſeſſor Marx. Auf der Anklagebank erſchienen der 33 Jahre alte Kellner Johann Spanier aus Karlsruhe, der 25 Jahre alte Spengler Franz Schreiner aus Ludwigshafen und der 21 Jahre alte Taglöhrer Karl Mühlburger aus Mannheim. Am Nachmit⸗ tag des Putſchtages. des 21. Juni, wurde zwiſchen dem erſten und dem zweften Angriff auf das Schloß der Waffenladen des Büchſen⸗ machers Frauenſtorffer in O 5 geplündert und ein Schaden von über 18 000„ angerichtet“ Ohne dieſe Waffen wäre es wahrſcheinlich nicht zu dem zweiten Angriff auf, das Schloß gekommen, der eben⸗ falls noch viel Blut koſte e. Geſtohlen wurden außer etwa hundert Schußwaffen und Munition auch andere Waren, wie Gamaſchen, Lortefeuilleſachen, Meſſer, Stöcke u. a. Dieſe Epiſode lag der An⸗ klase zugrunde. Es war gegen halb 5 Uhr, als ein Haufen meiſt halbwüchſige Burſchen von der Breiteſtraße her durch die Kunſt⸗ ſtraße über den Gockelsmarkt gegen P 5 hinzog. An der Spitze wurde der Angeklagte Spanier geſehen, der in der Nähe der Wirt⸗ ſchaft„Zum Erbprinzen“ auch eine Anſprache hielt und ſpäter nach⸗ dem er die Angreifer in Gruppen verteilt, durch einen Pfiff auch das Zeichen zum Sturme auf das Geſchäft von Frauenſtorffer gab. Im Augenhlick war das Ladenlokal von der Menge beſetzt, man hörte Scheiben klirren und jeder nahm, was ihm paßte. Syanier, der das Geſchäft vom Hausgang her betreten hatte, will die Parole von Perſonen geſtattet mir nur der Hauptfiguren und wirklich ver⸗ mittelt eingeführten Perſonen zu gedenken, zuerſt der Milchbrüder Engelbrecht und Taver, die die Jugend verkörperten. Fritz Odemar und Hermann Kupfer ſpielten ſie. Verträumter, voll unbeſtimmteren Sehnens, weicher, zaghafter der erſte, ge⸗ fünder in der Empfindung, raſcher im Entſchluß, darum natürlich auch ſchnellebiger der zweite Dazu noch Lore Buſch's Schau⸗ ſpielerin Tine in echt weiblicher Ueberlegenheit, die ſich auch bei Zärtlichkeitsbeweiſen nicht veraißt und nur in den Stunden des kleinen Schmerzes, der an ſolchen Naturen überhaupt hervortreten kann, von einer impulſiven Regung übermannen läßt. Iſabella hat Tines Rolle in gewiſſem Sinne fortzuſetze. Zum Moment der Liebe tritt bei ihr allerdings das der Berechnung, zum mindeſten das der Pflicht. Dieſe Figur tritt erſt in Erſcheinung, nachdem das Stück bereits die abſteigende Bahn beſchritten hat, und iſt in ihrer Darſtellung darum ungleich ſchwieriger zu bewerten als Tine. Aber vielleicht hätte es Maria Petri doch gelingen müſſen, das in den erſten Akten eingeſchlagene Tempo der Aufführung wenigſtens feſtzuhalten, wenn ſchon nicht zu einem zweiten Höhepunkt empor⸗ zureißen. Damik wäre für das Werk und den Dichter freilich viel erreicht worden. „Der Verlauf der Handlung ſtellt die Geſtalt De la Coſas als dieſenigen, die die Fäden in der Hand hat, ſtark in den Vorder⸗ grund. Die Figur iſt fremdländiſch vorgetäuſcht und von Wil⸗ helm Kolmar in dieſer Maske auch ſehr aut verkörpert wor⸗ den. Die wenigen Augenblicke, in denen er durch Geſprüche und Gebaren den abgefeimten Betrüger proletariſcher Herkunft hindurch⸗ ſcheinen läßt, mußten ſo das Inereſſe an dieſer Geſtalt erhöhen. Ausdrucksloſer erſcheint das Bild des Erziehers Vondercron. Er hat nur einen größeren Augenblick, den, der ihm die Maske vom Geſicht reißt. Für ſeinen leider allzu geräuſchloſen Abgang ſorgt der neue Schluß des Stückes. Bon den zahlreichen epfſodiſchen Figuren ſind Robert Garriſons alter Lüſtling Zement und der Wirt Alfred Landorys als die am beſten gezeichneten und am beſten gebrachten zu nennen. Wenn man ſich die einzelnen Phaſen des Abends, dem durch die überaus verſtändnisvolle Spier⸗ leitung Richard Gſells der ſchon wiederholt betonte dich⸗ teriſche Ausdruck verliehen worden war, rußig durch den Kopf gehen läßt, möchte man zur Anſicht hinneigen, daß ſich„Die Milchbrüder“ doch noch ihr Publikum erobern werden A. M. Aus dem Mannheimer Kunſtleben. —(Moderner Abend Weiller-⸗Bruch-Heſſe.) Es iſt gewiß er⸗ freulich, wenn ernſtſtrebende Künſtler wie Frau W eiller⸗Bruch und Fräulein Lene Heſſe, deren harmoniſches Zuſammenwirken vom vergangenen Jahre ums in beſter Erinnerung iſt, ſich zur Auf⸗ einge⸗ogen und Zorn, der auf freiem Fuße war, ſofort feſtgenom⸗ ausgegeben haben: Nur Waffen nehmen! und er ſoll auch gegen Ende etlichen Plünderern, die andere Sachen hatten, dieſe abge⸗ nommen und in den Laden zurückgeworfen haben, dann wurde er wieder geſehen, wie er auf der Straße Munitinn verteilte. Der Angeklagte reiner hat gleichfalls den Plünderern andere Waren als Waffen wieder abgenommen und ſich als Spartakiſtenführer aufge pielt. Er ſagte dem Blchſenmacher Frauenſtorffers, Mögele, es ſei nur auf Waffen abgeſehen: die Rote Armee werde Alles be⸗ ahlen, man ſolle nur eine Aufſtellung machen; heute abend ſei Ver⸗ W Als der Laden beinahe geleert war, gab Schreiner ein Signal mit der Huppe und rief: Räumen! Dieſem Befehl wurde Piun Folge geleiſtet. Der Angeklagte Mühlburger hat ſich an der lünderung beteiligt und Meſſer weggenommen, die er gleich zu Geld machte. Der Angeklagte Spanier iſt in ſehr bedenklicher Um⸗ gebung aufgewachſen. Sein Vater war Säufer, hat ihn zum Schul⸗ ſchwänzen angehalten und ihn ſchon mit dem zwölften Jahre in eine Erpreſſungsgeſchichte verwickelt, worauf der Junge in Zwangs⸗ erziehung kam. Er ſollte ſpäter das Schneidergewerbe erlernen, brannte aber aus der Lehre durch und wurde in der Anſtalt in Flehingen untergebracht. Seine Mutter ließ ſich ſcheiden. Er war dann Fabrikarbeiter, Kellner, Packer, u. dergl., zog ſich viele, do⸗ runter ſehr erhebliche Strafen zu. Im Krieg wurde er, wie er ſagt, verſchüttet und ſeikdem ſei er im Kopfe nicht mehr ganz rich⸗ tig. Seine Verteidigung führte er in der Tat auf eine Weiſe, daß man auf den Verdacht geraren mochte, er habe einen„Spritzer. Er ſchwatzte ſehr viel und warf mit Redensarten um ſich, aus denen zu ſchließen war, daß er gar nicht begriff, welche bedenkliche Rolle er geſpielt halte. Er ſuchte ſein Auftreten ſo auszulegen, als habe er nur das Vorgehen in geordnete Bahnen lenken und die Menge be⸗ ruhigen wollen, damit nur Waffen weggenommen würden, worin er anſcheinend nichts Rechtswidriges erblickte. Als einer der Zeugen genau ſchiſderte, wie Snanier den Truvn(25—30 Mann) anführte, fagte der Angeklagte:„Ja, ich war der Anführer, ich habe gepfiffen und bin voraus, aber in was für einer Abſicht, darauf kommt es an] Nur in autem Sinne, ich habe mich tapfer gezeigt. Einen gan⸗ zen Eiſenbahnwagen habe ich wieder hineingeworfen und einen mit einem Fußtritt hinausgeſchmiſſen! Ich habe nur ein Paar alte Knarren haben wollen, um die Menge zu beruhigen, afer ich habe die Leute dann nicht mehr zurückhalten können. Mühlburger iſt ein von daheim weggelaufener mißratener Junge. Er hatte die Un⸗ ruhen in München mitgemacht, ehe er hierherkam, aber etwas nach⸗ zuweiſen, war ihm dort offenbar nicht. Die Pſychiatiker, Gefäng⸗ visarzt Sprauer und Oberarzt Wetzel von der Heidelberger linik erkärten die Angeklagten Spanier und Schreiner für zurech⸗ nungsfäbig. Die Geſchworenen beſahten ſämtliche Schuldfragen, bezw. der beiden erſten auch das Kriterium der Rädelsführerſchaft, ebenſo die Fragen der mildernden Umſtände. Es wurden verurteilt: Spanier(Bert.: Recht⸗anwalt Aug. Müller) zu 3 Jahren 3 Monaten, Schreiner(Vert.: Rechtsonwalt Pfeiffenberger) zu 3 Jahren, Mühlburger(Vert.: Rechtsanwalt Dr. Schindler) zu 10 Monaten Gefängnis. Spanier und Schreiner verlieren außerdem die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. Mannheimer Strafkammer. Eime eigenartige„Schiebung“ führte den 32 Jahre alten Bau⸗ techniker Wilhelm Appler aus Mundenheim vor die Strafkan⸗ mer. Appler hatte für den Spengler Lothar Löffler in Munden⸗ heim einen Neubau übernommen. Um zur Bezahlung der Baurech⸗ nungen genügend Geld zur Verfügung zu haben, follte von dem Srarguthaben des g9jährſgen Sohnes Löfflers, Adolf Jöffler, in Höhe von 20 400% bei der Mannheimer Sparkaſſe ein Scheckkonto mit der Einlage von 10 000 auf den Namen Lothar Löffler bei der Raiffeiſen⸗Kaſſe in Wimdenheim eröffnet werden. Da der Rechner der Kaſſe aber keinen Brückengusweis hatte, übernahm Appler die Beſorgung, ließ die ganze Sparſumme auf ein Scheckkontio Adolf Löffler überweiſen und erhob von dieſer Summe Beträge bis zu 15 000. Löffler fühlte ſich betrogen und veranlaßte die Feſt⸗ nahme Applers, der aber entfloh, um alsbald bei der Sparkaſſe Mannheim vorzuſprechen, wo er den noch nicht abgehobenen Be⸗ trag von rund 5000„ auf ein neu zu errichtendes Scheckkonto„ſei⸗ nes Bruder Lothar überweiſen laſſen und bar den Betrag von 5500 Mark einbezohlen wollte. Der Angeklagte behauptere, im Ein⸗ verſtändnis mit Löffler gehandelt zu hoben. Er ſei außerdem in jener Zeit in günſtider Vermögenslage geweſen und habe Ausſicht auf die Hand einer vermögenden Frau gehabt Die Mehrentnahme ſei durch die wachſende Vertenerung der Bauſtoffe notwendig ge⸗ worden. Das Gericht ſchloß ſich den Ausführungen der Verteidf⸗ gung(.⸗A. Dr. Hartmann) an und ſprach den Angeklagten frei. Ein böſer Schieberſtreich wurde vor der Strafkammer erörlert. Einice junge Schieber unter Führung eines gewiſſen Leo Egon Klettner bearbeiteten den Volkswehrmann Oskar Zorn, damit er ihnen ſeinen Ausweis zur Verfügung ſtelle. Aufgrund dieſer Karte traten ſie einer Frau W. auf dem Lindenhof und einem Kauf⸗ mann Wilhelm Sch. gegenüher als„Beſchlagnahmekommiſſion“ auf und zogen bei Jenem mit 3000 Stück Jigarren, bei Sch. mit gegen 5 gentner Schokolade ab. die ſie alsbald zu Geld machten. um die Hälfte des Erlötes in einer Nacht zu verputzen. Der Volkswehr⸗ mann erhielt für ſeine Geiälligfeit 500 Mark. Es wurden verur⸗ teilt: der Kaufmann Phiſipp Reinmut zu 1 Jahr 9 Monaten, der Kaufmonn Ernſt Aug Steinbach 1 Jahr 6 Monaten, der Dreher Chr. Gleilner zu 1 Jahr 3 Monaten. der Kaufmann W. Sorm⸗ berger zu 10 Monaten und der Volkswehrmamm Zorn(wegen Beſtechung) zu 1 Jahre Gefänanis. Die Beſtechnnasſumme wurde gabe machen, uns auch Werke zeitgenöſſiſcher Tondichter zu vermitteln. Vedauerlich blieb geſtern nur das Zuſammentreſfen dieſes intereſſanten Abends mit dem Volksſinfoniekonzert. Der Beſuch litt etwas unter dieſem Umſtande, aber der künſtleriſche Er⸗ ſolg blieb unbeſtritten. Die Vortragsfolge veseinte Ewald Sträßer und Ernſt Kunſemüller, die beide ihre Ausbil⸗ dung dem Kölner Konſervatorium verdanken—. Sträßer wirkt ſei! einiger Zeit als Lehrer für Kontrapunkt an dieſem Kunſtinſtitut— mit unſerm Freiburger Landsmann Julius Weismann. Den Beſchluß machte der formgewandteſte aller Modernen, Richard Strauß, in ſeiner an Schumann gemahnenden Es⸗dur⸗Klavier⸗ Violinſonate, die Clara Bohle⸗Demrath mit der Frankfurter Gei⸗ gerin Minna Rode vor einiden Jahren(5. Febr. 1912) hier inter⸗ pretierte. Sowohl bei Sträßer als Weismann überwieat das kunſt⸗ techniſche Können die Erfindungskraft. Beider Sonaten ſind mit kontrapunktiſchem Geſchick gearbeitet, aber der göttliche Funken fehlt. Die dreiſätzige D⸗dur⸗Sonote Sträßer's meiſt ihren Höherunkt im melodiſchen Adagio auf, das auch mit apartem Klangſinn geſchrieben iſt. Die Sonate in d⸗moll für Violine allein unſeres badiſchen Landsmanns— Anna Hegner gewidmet— erinnert in ihrer Struktur an die Meiſterſchöpfungen J. S. Bache. Für ihren ge⸗ daltvollſten Satz halte ich das Modergto. Die übrigen Sätze malen allzuſehr Grau in Grau und fallen weſentlich ab. Höher dünken mir Ernſt Kunſemüllers D⸗dur⸗Variationen über ein eigenes Thema. die mit reſpektabler formenbildender Kraft geſchrieben ſind und ſneben ſchöner melodiſcher Linienführung. hübſche harmoniſche und klangliche Schönheften aufweiſen. Ueber die Durchführung diefer Werke kann man ſich nur in Worten höchſten Lobez ergehen. Fräu⸗ lein Heſſe überwand die enormen techniſchen Schwierigkeiten der Weismann⸗Sonate mit ſpieſender Leichtigkeit. Sie ſpierte tonſchön und mufikaliſch vertieft, und Frau Weiller⸗Bruch ließ in der klar gegliederten, pianiſtiſch feinfühligen Wiedergabe der Variationen wohl keinen Wunſch offen. In der abenderöffnenden Sonate ſtand die Uebereinſtimmung beider Spieſerinnn hinſichtlich Auffaſſung mit der techniſchen Glätte und Muſikali ät auf gleicher Höhe. Beide Spielerinnen ernteten für ihre gediegenen Leiſumgen wohlver⸗ dienten Beifall, der ſich wohl nach Straußens Sonate, die ich wegen anderweitiger Vervflichtungen nicht mehr hören konnte, noch ge⸗ ſteigert haben dürften. F. M. — Goltsſinfeniekonzerl.) Der Muſikhunger, der weitere Kreiſe erfaßt hat, zeigte ſich wieder ſo recht deutlich im geſtrigen Valk s⸗ finſonlekonzert, dem erſten in dieſem Konzertwinter. deſſen Vortragsfolge wie die des gleichzeitig ſtaitfindenden Weiller⸗Bruch⸗ Heſſe⸗Kammermuffkabende auf die Modernen, geſtellt war. Karl Goldmarks, deſſen„Kön gin von Saba“ einſt die Büpnen eine Zeit ſang beherrſchte,„Ländliche Hochzeit“ und Rich. 4 Seite. Nr. 47d. men. Bei den brigen Angeklagten, dis von den Rechtsanwälten Dr. Delenheiz, Hartung und Oskar Mayer nerteidigt wurden, wurde die Unterſuchungshaft fortdauernd erklärt. Aus Zuòwigshafen. 7200 Mark in barem Geld, ſomie eine große Men und Genußmittel, u a. 25 000 Zigaretten, wurden am einem hieſigen Kolonialwarenge Lebens⸗ untag in namens Spanier in der Heinig⸗ ſtraße geſtohlen. Als der Tat dringend verdächtig iſt der erſt kürzlich nach Verbüßung von einem Jahe Gefängnis entlaſſene frühere J er des Geſchäfts, Händler Valentin Elermann, der ſzt. das Geſchäft ſamt Inventar an den ſetzigen Inhaber verkaufte. Geführ Aletferei. Ein 20 Jahre altes Mädchen kletterte in gei Zuſtande auf das Dach eines Hauſes. Her⸗ heigerufene Schutzleute 2— das aus ſeiner gefährlichen Lage und ließen es ins Krankenhaus verbringen. 25 Ein Schwindler ſpricht— einigen im nördlichen S U bei Familien vor mit Vorgeben, die Beſchaffung non Glocken für die Dreifaltigkeitskirche ex ſammeln 4* wollen. anlen iſt es iem gelungen, euten Beträge abgu⸗ Rommunales. 1— e 725—8 einer e en. er esor ſteht als N Punkt: Die Erſchließ einer Helquelle. Dekannilich haben die in der hieſigen Stadt am Neckar vorgenom⸗ menen Thermalbohrungen zu einem günſtigen Ergebnis geführt. Unterſuchungen en einen hohen Radiumgehalt des Waſſers er⸗ geben und es ſoll nun durch geeignete Maßnahmen der Beſtand der Duelle geſichert werden. Die Waſſermenge iſt ausreichend, um täg⸗ lich 400—.500 Bäder verabfolgen zu können. Da in der Tiefe von 1000 Metern gefundenes Waſſer nur bis 930 Meter a um 30 Meter unter Tag zurückbleibt, iſt erforderlich, einen acht einzubauen, der eine Hebevorrichtung enthält. Zur Weiterführung des Unternehmens ſoll der Bürgerausſchuß nunmehr den Betrag von 400 000 Meart bewilligen, der aus Anlehenszmitteln heſtritten werben ſoll. * Hersbes, 12 Okt. Wie das Gaswerk mitteilt, ſind ſeine Kohlenvorräte wieder einmal total erſchöpft, ſodaß 2s N17 zwun iſt, bis guf weiteres erneut die Gasſperre für di Anduſteie zu verhängen. Die Aufhebung der Sperre hängt vom Eintreffen neuer Kohlenſendungen ab. ˖ 5, Offenbach, 10. Okt. Zum Oberbürgermeiſter wurde der Geſchäftsführer des Bundes der techn. Angeſtellten und Beamten, Theodor Grauzin aus Berlin⸗Südende, mit 26 gegen 24 Stimmen gewählt. Gra iſt Mehrheitsſozialiſt. Pfalz, Heſſen und Umgebung. p. Aus der Pfalz, 10. Ort. Für kulturelle Zwecke in der Pfalz hat der che Staat aus dem 10 Millio Jonds den Betrag von 800 000 Mark zur Verfügung geſtellt. Auf dieſer Unterſtützung fußend, ſind bereits zwei Städte— Speyer und Frankental— mit Organiſationsplänen M Frankental will die ſeit April mit dem beſten Erfolge 1 Volksbildungskurſe weiter ausbauen. Die von eher ausgehenden ſtaatlichen Bo⸗ Far denne ecken die Errichtung von Volkshochſchul⸗ kurſen dur die Veranſtaltung von Wandervorleſungen der Uni⸗ verſitäten Würzburg, Erlangen, Heidelberg und Mlünchen. Pirmaſens, 12. Okt. In den Ausſtand getreten ſind die Gehilfen im Pirmaſenſer Schneidergewerbe. Die Forde⸗ Ausſtändigen beträgt in der 1. Tarifklaſſe.35., in der ſſe.25 und in der 3. Klaſſe.15 M. die Stunde. S. ZIwi 2 1— aeeeeee der n un ein aus mkreich ausge* 111 Dem Bedauernswerten wurden beide 1* ngener. Beine efahren; er erlag ſeinen Verletzungen. MNaunheimer General-Anzeiger.(Mittag⸗Ausgabe.) leburg, 6. Okt. Das ſtaatliche Hochbauamt erſtellt zurzeit Fer ein Wohnhaus, bei dem die Wände nicht aus Backſtein, Kaltk und Zement, ſondern in Lehmſtampfbau errichtet werden. — Der hieſige Ortskommandant verhängte über die hieſige Ge⸗ metnde eine Strafe non 2000&, well ein 10jähriger Schulfunge nach der Dirne des Kommandanten mit Steinen geworfen hatte. Im Wiederholungsfalle wurde gedroht, am Rathaus werde eine blau⸗ meiß · rute Fahne angebracht, die die Einwohner zu grüßen hälten, Sportliche Runoſchau. Heichlatthlerit. Staffellauf rund um Mannheim. Unſerem rigen Beri ſind no 15 beihen Namen Otto— und Welßerler Sat ler nachgutragen, die der ſiegenden ſchaft des Turnvereins Mannheim von 1846 angehören. Straußens„Tod und Verklärung“ gabon den ſinfoniſchen Rahmen. Dazwiſchen ſtanden zwei Orcheſterlleder von u ſt av Mahler, zu dem beſten gehörend. was dieſer der Nachwelt hinter⸗ laſſen, Herr Karl Gberts gibt in ſeinen einführenden Worten eine Erklärung des Begriffs„Pro zrammuſik“. Sie iſt die Muſit⸗ gartung. welche unſerer Empfänglichkeit beſondere Fingerzeige gibt. indem uns ihr Programm gleichſam als Wegweiſer in die weitper · zweigten Gänge des slebens dienen kann. Programmuſik iſt und war allezeit das Lied. Tarauf kommt der Redner auf die ein⸗ zelnen Werke der Vortragsfolge zu ſprechen und betont mit Recht. daß das ſogenannte„Programm“ nur Sann allgemeine Fingerzeige gibt, und die ins Einzelne gehende Deutung dem künſtleriſchen Empfinden des Hörers überlaſſen bleibe. Darauf folgte Goldmark's fünfſätzige„Ländliche Hochzeil“, deren Durchführung— wie mir mein Vertreter berichtet— eine techniſch ſubtile und unter Vederers geſchickter, ſcharf charakteriſterender Deutung treffende wax. Opernſänger Max Lipmann ſang mit ſchöner Stimme und gutem Ausdruck zwei Lieder aus des„Knaben Wun⸗ derhorn“, das hübſche„Wo die ſchönen Trompeten blaſen“ und das entzückende„Rheinlegendchen“. Der Sägger erntete, vom Orcheſter unter Lederers anſchmiegender Leitung feinfählia begleitet, lebhafte Zuſtimmung. Mit Straußens ſinfoniſcher Dichtung„Tod und Ver⸗ klärung“ ſchloß der Abend in wohlbefriedigender Welſe. Herr Lederer, deſſen Auffaſſung durch einige Tonpomodifikatlonen inter⸗ eſtierte, batie die Steigerungen ſinnig angelegt, und das Nationat⸗ theaterorcheſter ſpielte unter ſeiner belebenden Führung ſehr präzis und tonſchön er Nibelungenſaal war dicht beſetzt, und die Hörer waren begeiſtert und ſpendeten herzlichen Beifall. F. M —(Theaternotlz.)* geht im Nationaltheater Armut“ eine Bühnendichtung—24— ildgans in der umgeänderten Faſſung des vierten Atktes tien einſiudiert in Szene. Die Beſetzung iſt Spuller: Karl Neumann-Hoditz, Mathilde: Julie Sanden, Gottfried: Max Grünberg, Marie: Klara von Mühlen, Strantz: Wenzel Hoffmann, Stank: Walter Taug, Dr. Nadinov „ Haus Godeck, Amtsvorſtand: Fritz Albertz, Vogt: G⁰ Rybert Garriſon. In Szene geſetzt von Hei mehe Wederbeg pe S ente 5 be 8 — Die Wlederholung des e ee 1 er—„DEr un 9 0 ledo“ wird am Dounerstag im Nationaltheater bei jehobenem dee geage⸗ Sael Bemg ug. der Erſter Klapterabend. or Joſef Pembaur, ruuf— im Beſonderen hiuweiſen. —Ein neuet fkurs im Mauuheimer Volkschor dem vor⸗ zugstveiſe Männerſtimmen und Altiſtinnen zuge aulm, werden, beginnt aut Dienstag, den 15. Oktober unentgeltlich im alten Rathausſaale. Sangesfreudige Männer und Frauen können ſich dort abends von 8 Uhr an beim Leiter der Kurſe anmelden. — Ciederabend Carl Am 16. Oktober 7½ Uhr abends, veranſtaltet Herr Carl Berger, Geſanglehrer an der hie⸗ ee eeee ee Konzertſänger in rogramm Naals Fleder den ESchabert, Echüene, 6, elf — 5 Kunſtvereln.) Die Thoma⸗Ausſtellung bleibt auf all ——1——— 5 elnſchließlich Sonntag, den 10. Ginber 5 0„„ 140 1 eeeeeeee Handel und Industrie. Die Wirtschaftslage. Mannheim, 13. Oletober. Die vergangene Woche hatte den ersten Auftakt der Reichsfinanzverwaltung gebracht, um den öffentlichen Kapital- warkt allmöhlich wieder in Ordnung 2u bringen und in die Richtung einer Gesundung zu leiten. Es war die Bekanntgabe der Einzelheiten über die neue Sparprämienanleihe erfolgt. Dieses Ereignis ist in mehrfacher Hinsicht be⸗ deutunstvoll. Zunächst ganz aligemein betrachtet, bedeutet der neue Emissionsplan den ersten Versuch, aus der Not der immer höher anschwellenden schwebenden Schuld hetaus- zufinden. Ob er slücken wird und damit Weitere Aunliche Finanztransaktionen zur Folge haben kann, ist schwer voraus · zugagen: immerhin sprechen aber eine Reihé von Anzeichen dafür, worunter besonders das hervorzuheben ist, daß der Markt der Kriegsanleihe zunschst nicht weiter Not gelitten hat, sondern eine beachtliche Belebung und Besserung ver- zeichnen konnte. Der Typ ist völſig neu und zlemlich ver- wiekelt, 30 daß es in der Folse nötig sein wird, ihn noch des öteren zu beleuchten. Wesentlich ist, daß die Verzinsung kehlt und an ihre Stelle Gewinnprämien und Rückzahlungs- zuschläge treten. Dadurch soll namentlich erreicht werden, dal kein drückender Wetthewerb zur EKriegsanleikhe als An⸗ lagepapier eintritt. Man ist sogar noch weiter gegangen, in- dem man für 255 Milliarden Mark e die Tausch- operation zuläßt, so daß die Prämienanleihe ev. nut 27 Mil- larden Batmittel bringen wird, Interessant ist, daß seitens der Reichsfinanzverwaltung eine starke Uberzeichnung er- Wartet wird. wohl in Rücksicht auf den Zug der Zeit, dag die Spielsucht immer neue Wege zucht, um sich auszutoben. Darin liegt denn auch das Bedenklichste an der Gestaltung der neuen Emission, wenn man nicht auf dem Standpunkt steht, daßg Finanzoperationen nichts mit Moral zu tun haben. Die Tendenz am Valutamarkt war anziehend. Es handelt sich dubei in der Hauptsache darum, daß die ruinösen Einfuhr⸗ Verkältnisse im Westen noch in der letzten Zeit im größten Umfange ausgenützt werden, che der volle Friede doch dahin führt, dal ein einheitliches deutsches Zollgebiet wiederher- gestellt wird. Die diesbezöglichen Verhandlungen in Paris sind ja eingeleitet und die Nachrichten mehren sich, daß geſbst die Franzosen allmählich einzusehen beginnen, daß der heutige Zustand auf die Dauer für sie seſbst nachteilig ist. Verwiesen sei an dieser Stelle auch auf die Auslassungen von Sit Aukland Jeddes, des Prösidenten des britischen Handelerates(siehe Drahtmeldung in der gestrigen Abendausgabc), die in ihrer nackten Nüchternheit den praktischen Geschäftssinn des Eng- länders dartun. Was er von Deutschland sagt, ist schlecht- verhüllte boshafte Schadenfreude öber die kaput gemachte deutsche Konkurrenz. Es wird an uns sein. mit Vertrauen in die Zukunft Deutschlands zu sehen und den Glauben z2u hegen, daß in Jahrzehnten schwerer Arbeit Deustchland seinen Wiederaufbau fertig bringen wird. wenn es gieh in den Kreis der arbeitenden Welt mit seinen Fähigleeiten, seinem Nöngen, seinem Sparsinn und seiner Tatkraft einreiht. Erkreuliche An- zeichen hiefür sind vorhandlen. Zu ihnen gehört vor allem der in der rheinischen Eisen-Metallindustrie abgeschjossene Tarif⸗ vertrag. nach dem der Akkordlohn wieder eingeführt wer⸗ den kann. Damit haben etwa 50 000 in dieser Industrie be- schäftigte Arbeiter anerkanpt, daß unser Wirtschaftsleben naturnotwendig eine Steigerung der Produktion erfordert, Wenn wir innerhalb des Weithandeinverbandes wieder lebens- fähig werden wollen. Ein weiteres erfreuliches Anzeichen sind die Erfolge der Arbeit, wie sie dlie Frankfurter Messe dem In- und Auslande in sinnfälliger Weise vor Augen führt. Die Rohlennot ist nach wie vor ernst. Besondors leldet dle süddeutsche vpd unsere Maunheimer Industrie darunter, wo wir auf einem Zustand an- sekommen sind, daß vieliach nur dann gearbeitet werden kann. wenn Kohlen angekommen sind oder in weize Kohſe um- gewandelt werden können. Das Problem der Steigerung der Kohlenförderuntz ist ungeheuer schwer. Sicher ist aber eincs. daß es kein Rechenexempel ist, wie von gewisser Seite dar- getan wird, wenn zie im Breischichtwechsel die Lösung sleht. Die Praxis des Kohlenbergbaues und jeder Fachmann tun gar, welche ungeheuren Schwierigkeiten sich gerade einer solchen Umstellung in der Stunde der Kohlennot entgegenstellen, 30 dan mit der Theorie allein man niclit welter kommt. Hier muß der gute Wille von beiden Seiten, Wenn er nicht von der einen Seite angezweifelt wird, den Weg kinden, um dlas Ziel zu erreichen, über den hohen Berg der Schwierigkeiten binwegzukommen. Pk. Frankfurter Abendbörse. Frankfurt a.., 13. Okt.(Eig. Drahtb.) Bei lebhaftem Geschäft stellten sich sowohl Rolenialwerte, wie Petroleum- papiere erreut höher, desgl. Genußscheine 13 Prozent an⸗ ziehend, Sgutk Weet gingen ansehnlich höher, 262266, Steaua 200.—%, Deutsche Petroleum 388, Canada bis 302 gehandelt. Montanpapiere zogen an, Luxemburg. Desgleichen Schiſtahrtsaktien und Schantung⸗ bahn lest. Unter den Industriepapieren stellten sſeh Holz. verkohlung, Th. Geldschmidt je 3, Daimler sowie Adler je 4. Maschinenfabrik Eblingen 41%/ höher. Es notierien: Kriegsanleihen 80%½, Otaviminen 365—363. Jenulscheine 275, Phönix 207%4, Deutsch-Luxemburg 171—.174. Harpener 192, Gelsenkirchen 180—188, Bing 218. Norddeutscher Lloyd 1194.—126, Schantungbahn 167%5, Lombarden 167l, Zell- stoff Aschaffenburg ade½. Gebrüder Junghanns 245, latall⸗ werke Dannhorn 138, Fränkische Schuhfabrik 238, Maschinen Daimler 244. Th. Goidschmidt 238, Holzverkohlung 233, Höchst 368½. Griesheim z240%½, Zement Hoeidelberg 182, Ba- dische Anilin 489½5. Kleyer 287K. Mirischafiliche nundschau- Das Zollaufgelè in dieser Woche. Das Aufgeld für die Zahlung der Zolle in Gold für die Woche vom 12. bis 18. Ok- tober einschließlich ist auf 450 Prozent(in der Vorwoche 435 Prozent) ſestgesetzt worden. Die Höhe des Gersten-Rontingents der Brauereien. Im kommenden Wirtschaftsjahr 1919/0 wird mit demsel⸗ den Gersten-Kontinsent/ wie im Vorjahre(10&) æu rechnen sein. 2. Rrauerei-Verschmelzung. Die Aktiengesellschaft Bür- gerbrau in Ladwigshafen hat das Bayrische Brauhaus Jeorg Caub in Ogkersheim ohne Aktiven und Passiven 1 55 nommen. Baubeginn am Besler Rheinhafen..ö rrach. 14. Okt. Rheinhafens, den die Stadt Basel Mit dem Bau des groben zuf der rechten Rheinseite unterhalb der Wiesemündung er- stellen lagt, ist jetzt begonnen worden. Deutsche Gasglühlicht-.-G.(Auer-Gesellschaft). Verwaltung tent mit, daß sie die zur Beurteilung des Au- Sebots auf Ubernahme des Vermögens der Gesellschaft nötigen ziffernmöbigen Unterlagen den Aktionären bekannt⸗ geben wird. Zurzeit seien die Abschlufarbeiten noch im Gange. Zu der Meldung, daß die Osramwerke im ver⸗ gangenen Jahre mit Verlust gearheitet hätten und die Gesell- schaft für Verwertung chemischer Erzeugnisse diesen Verlust zu decken gehabt habe. bemerkt die Auer-Gesellschaft, dutß die Orramwerke nioht mit Verlust gearbeitet haben, sondern mit Gewinn. Nat Mitteilung bei wohl dadurch eütstanden, dab der Gewinn der Osramwerke nicht ausreiche, um die Unkosten des Gesamtunternehmens zu decken, so dab zu deren Ausgleich auck die Gewinne der andern Tochter⸗ Die unter Bevorzugung von Deutsch- Dienstag, den 14. Oktober 1919. gesellscheften herangezogen werden müssen. Das Gesammt- unternehmen schließt mit Gewinn ab, der ebenfalls ziffern- mäßig mitgeteilt werden wird. Freilisten für die Ausfuhr von Eisen-- und Stahlprodukten- Die„TLentralstelle der Ausfuhrbewilligungen kür Eisen- und Stahl-Erzeugnisse“, Berlin W. 9, Linkestr. 28, hat eine Freiliste derjenigen Eisen- und Stahl-Erzeug- nisse aufgestellt, die einer besonderen Ausfuhrgenehmigung nicht mehr bedürfen. Den beteiligten Firmen werden da-. durch vielfach unnôtige Anfragen bei den Zentralstellen 2r spart. Den deutshen Handelskammern ist diese Freiliste kostenlos zur Verſügung gestellt worden.— Ferner gibt die Sleiche Stelle„Mitteilungen“ heraus, die die Firmen, die à8 der Ausfuhr von Eisen und Stahl beteiligt sind, äüber behörd⸗ liche Anordnungen und über die Grundsätze der Zentralstelle bei Handhabung der Ausfuhrbewilligungen unterrichten, die — + den Handeiskammern kostenlos zur Verfügung 80. stellt sin 2= Ruhrkohlenlieferung nach Holland. Das Abkommemn über die Lieferung von Ruhrkohlen nach Holland zwischen dem Rheinisch-Westfalischen Kohlensyndikat und der hollän- dischen Interessentengruppe ist um monatlich 30 o00 Tonnen erhöht worden, wemit die Kohlenmenge von 140 d0 bis 180 o0 Tonnen pro Monat steist. Im Hinblick auf den vor- handenen Mangel an Transportmitteln ist vereinbart worden, daß für die Abfuhr der nach Holland bestimmten Kohlen in der Hauptsache Transportmittel der kflolflän⸗ dischen Eisenbahgverwaltung zur Verfügung ge⸗ stellt werden. Landwirtschaffliche Nachrichten. Gründung einer Badischen Landesgerstenbaustelle. Unter dem Vorsitz der Badischen Landwirt⸗ sehaftskammer Karleruhe wurde kürzlich im Verein mit den Vertretern der Badischen. Brau- und Malz⸗ Industrie und praktischen Landwirten eine badische Landesgerstenbaustelle mit dem Sitz in Karlsruhe gegründet. Die Gerstenbaustelle hat den Zweck. den heimi⸗ schen Gerstenbau unter besonderer Berücksichtigung der Er- zeugung von qualitztie brauchbarer Braugerste zu fördern und zu steigern. Sie wird schon im Laufe dieses Jahres in den wichtigsten Cerstenbaugebieten Badens, wie in der Pfalz, Taubergrund, Karlsruher und Eppinger Gegend. Olfendurg und Freiburg, Scegegend und in der Baar. durch Vortrage und Verteilung von Flugschrüften die Landwirte über den Anbau und Gewinnung von Braugerste und vor allen Dingen über die Steigerung der Erträge unterrichten. Außerden, sollen in den namhaften Gartenbaubezirken Badens bei einzelnen Landwirten Sortenver gleichs anbauvefsuche wie auch Düngerversuche im kommenden Frühjaht eingeleitet werden. Auch auf dem Ver⸗ suchsfeld der Ead. Landwirtschaftskammer und auf deren Versuchzgütern sollen ausgedehnte Versuche zur Ausführung gebracht werden. Durch die Förderung des Gerstenbaues ist zu hoffen, daß der tchwer darniederliegenden B rau-Iu⸗ dustrie deim Wiederaufbau derselben gute Dienste ge⸗ leistet werden. 8 E Getreideschiebungen nach dem Ausland. Da sich dle Klagen über unzulzesige Abschiebung von Getreide nach dem Kusland— Schwelz und Elsaß- Lothringen— von Tag 20 Tag mehren, hat das Minfsterium ddes Innern einen diesbezüsglicbhen Erlaß an die Kommunalverbände Ks-: riehtet. Die Bezirkeämter werden angewieseng. jeden ibnes zur Kenntnis gelangenden Fall, in dem slch Verdach' s⸗ momente über Zuwiderhandlungen gegen Ausfuhrverbote füt Getreide usw. ergeben, der Staatsanwaltschaft zur Tenntnis zu bringen. Ferner können Beſohnungen für clleienigen Per⸗ sonen ausgesetzt werdlen, die Vergehen geden die Verordnungs s0 rechtzeitig anzeigen, dag es gelingt, die Fäter zur Rechen- schaft zu zieben. en 4 Waren und, Mannheimer Prodaktenmarkte. Mannheim, 14. Okt. vergangenen Woche an den Produktenmärkten wieder leb⸗ aktes Treiben. Besonders ging es am Hü! senfrüchten⸗ markt lebhaft zu. Angebote laxen in kleineren gelben un grünen Erbsen zu 180 2f0 d und in schönen Viktoriaerbsen zu 210-½% per Lentner ab norddeutschen Stationen vor⸗ Auch für Saaten war die Stimmung fest. Hafer dagegen hatte etwas ruhigeren Markt, die Grundstimmung war jedoc test. Für badischen Höfer forderte man bis 65 für den Zentner ab badiseher Kotſonen vnd dleser preis Konnte auch herangeholt werden Für norddeutschen Hafer stellten sich die Foiderungen aul 63—66 für den Zentner ab west⸗ preußischer und. pommerischer Stationen; doch scheinen Um- sätze darin in der vergangenen Woche nicht getätigt worden zu sein, da sich unsere süddeutschen Interessenten im Einkauf nicht nur Zurüchhaltung auferlegten, sondern sogar ihren in Norddeutschland gekauften Hafer wieder nach dorten zurückł zu verkaufen suchten. Von Norddeutechland waren ferner noch angeboten: Pelutehken zu So 9s, Pferdebohnen zu os—110, Sommerwicken zu 50-—67 und Lupinen zu 27 bis 34 per Zentner ab norddeutschen Stationen. DSrr= gemüse behaupteten ihren Preisstand. Heu lag sehr fest. zumal die Angebote nicht genügten um den Bedarf zu decken. Die Preise sind recht hoch und man zahlte für sũdꝗgeutsches Heu 24—25 4 für den Zentner. Norddentsches Wiesenheu War zu 20—22 und Kleecheu zu 20—31 ab norddeutscher Stationen am Markte. Auck für Stroh herrschte starke Nachfrage, zumal die Zufuhren klein blieben. Ab badischer Stationen wurde drahtgepreßtes Stroh mit 12—13. und norcdk⸗ deutsches mit.50.— und gebündeltes Stroh mit.50—.8 der Zentner ab Norddeutschland bezahlt. Am gestrigen Montagmerkt War am hiesigen Platze. wohl zum erstenmal seit 1974. wieder La P! ata mais, rheinschwimmend angeboten. Der geforderte Preis ist recht hoch und stelfte sich ab Rotterdam auf etwa 180 rene TTTTTTTT.((— Wasserstandsbeobachtungen im Monat Oltober elstatlon vom Datum LZIAIILIEIAaIAn eeee Sobusterlnseel„ 4446.08.4.0 03 Abends 6 Uhr bůliIiIII.. 240 202 29.8 Lachm. 2 Unr Maxzaer„ ẽ 464 258.51[.48.40 Naohm. 2 Uhr MHannhelm„ 20 27 288238 2337 Norgens 7 U Nalnn„„„„„.18.8 12 Unr Kaus„„„„„„ Vorm 2 Ubr Köln eie Hachm. 2 Uhr vom Nee 1 9454554„„4262½0 2ʃ 212.26 2 Hellbeens„„..12 0⁰—— 1+ el en Hir mafegre Tage im voraus. ubeſugter Nachbruck wi 3 Perzaterkic,—1— ird gerichtlich verfolgt. . Oktober: Bokkig, teils Sonne, ſtrichweis Regen, milde. — Witterungsboericht. 555— —— vefaümt 875 Temp. Bemerkunges daten— ens ee ger eden cdes er 7 Uier 7 Unt Aaodt ner sot 15 rdeh 11 gowũl mm rad C. drad 0. den am 9036 U. 22 kunj „ee , 14 Otoder288822 20 11 25 2—5 debel 1J. Oxtober 755.5 40.3— 10.⁰ S4 dewelkt 14. Otioder 7827%1 4* 28 10¹5 82 de Im allgemeinen war auch in der ————— 1· 5 Gelti Git ing ab 1. „Nenskag, den 14. Ottober 1919. Maunheimer General-Anzeiger.(Mittag ⸗Ausgabe.) Seite. Nr. 474. de ge 0 0 in Maalloch Jater Jeren—— 40 Mannheim. Stipendien für das Studienjahr 1919%0 kommen alch den Beſtimmungen der Vereinsſtatuten an Studierende aiſt emiſcher Leyrugeſtalten demnächſt zur Verteilung. Des⸗ 93 15 Bewerbungen ſind bis längſtens 5. November ds. 0* 7 Vorſtand, zu Händen des Herrn Bankier Max 0 etreffenden Geſuchen ſind jedesmal die Nach⸗ 5 über die Studien des laufenden Semeſters, hei Ori er Bewerbung auch das Maturtätszeugnis im ginal oder in beglaubigter Abſchrift beizufügen. l0 rechtzeitige Einſendung dieſer Rachrweiſe kann 25 der Statuten kein Stipendium bewilligt werden. n vorhandenen Mitteln können auch junge Leute, 950 ein Kunſtgewerbe erlernen unter Vorlage von rdeugniſſen bei Verteilung der Stipendien berück⸗ chügt werden. 8354 Der Vorſitzende:; Dr. Max Hachenburg. Nheingebiet. daaenlidde Madgangl de Die unſerſeits mit den Partikulierſchiffern auf 9 Rhein, ſeinen Nebenflüſſen und den weſt⸗ unbeſchen Kanälen mit Geltung bis 80. September 1910 ſoſern eine Kündigung zum 30. Sebtember ah nicht erfolgte, bis mindeſtens 31. Oktober 1919 mnzeſchloſſenen Tarifverträge, behandelnd die Lohn⸗ Arbeitsderhältniſſe des Deckperſonals der Fahr⸗ 1 obengengunter Schiffer, kündigen wir hiermit m 31. Okiober 1919 ſämtlich auf. 82⁵6 Wir erſuchen die Partikulierſchiffer jeboch, ſchon ongt Oktober die neuen Tarifverträge— mit 5 November 1919— auf unſeren 9 5 in Mannheim, Jungbuſchſtraße 38 und M. burg, Univerſitätsſtraße 12, ſowie im Büro der Reſchinfiten und Heizer in Duisburg⸗Ruhrort, imarkt 11, anerkennen zu wollen. Duisburg, den 8. Oktober 1919. Leacher Tranpoarbeiterenant 18 kedſchaft Binnenſchiffer und Flößer des Rheins ſeiner Nebeuflüſſe und der weſtdeutſchen Kanäle. 90 Tahnereme-Puder-Hautereme Fabrikant: Robert Marchand, Hamburg 39. 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Aaak Ladand- Len an die Geſchäftsſtelle ds. Blattes. Unser langlähriger Beamter, len Josef Pollac ist nach kurzer schwerer Kranlcheit gestorben. Wir verlieren in ihm einen treuen Beamten, der seine Kräſte 25 Jahre in den Dienst unserer Gesellschaft stellte. Seine Sachkenntnis und sein. vorbildliches Arbeiten werden uns ihn sehr vermissen lassen. Sein Andenken wird dei uns allezeſt in Bhren gehallen werden. Die Direktion der 8380 Büro mit Lagerrzumen in der Nähe des Hauptbahn hofes, per ſofort geſucht. Zuſchriften unter H. P. 190 an die Geſchäftsſtelle. 8269 -3 leere Zimmer für Bürozwecke mögl. mit Telephon sofort oder später zu mieten gesucht. 8392 Angebote erbeten unter J. C. 103 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. Hendelshochfcler ſucht Wopnungstabsel. Verſoren. Unionwerke.-6. Maschinenfabnxen. Chauffeur geeignei). Die Verſteigerung findet beſtimmt ſtatt Haag. Gerichtsvollzieher. Mannheim, 13. Oktbr. 1919. 2 Zimmer u. 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