— Abend⸗Ausgabe. M..— Wan eit werpiflſg vierteljäbrl. faäftse,debenſtelle — üb Jande unheim. Drabt⸗Adreſſe: Geueralanzeiger 22.50 ohne Boſtgebühren. Einz. Aummern 20 Pfg. Alle Preiſe oſtſcheck⸗KRonto Nr. 17590 Karlstuhe i. B. u. Nr. 2017 Ludwigshafen a. Rh.— In Mannheim u. monail. einſchl. M..10 für Bringerlohn u. Einziehungs⸗ in Mannheim: Neckarſtadt: Aae 6.— Fernſyrecher Nr. 7940—704ʃ8. Rekl. 8 Badische Neueſte Nachrichten Anzeigenpreiſe: 1ſpalt. Kolonelzeile.50 Mk., ausw..— Mk., Stellengeſ. u. k. Annahmeſchluſt: Für d. Mittagbl. vorm. 8½ f. d. Abendbl. nachm. an beſtimmten Tagen, Stellen u. Ausgaben wird keine Verantw. übernommen. u. dgl., Betriebsſtörungen, Materialmqagel uſw. berechtigen zn keinen Erſatzanſprüchen f ausgefallene od. beſchränkte Ausgaben od. f. verſpätete Aufnahme o. Anzeigen Aufträge durch Fernſprecher ohne Gewähr. 20% Nachl. 2½ Uhr. Für Anzeigen Höhere Gewalt, Streiks deulſchland und der Völlerbund. Simons über die Aufnahme. und d u, 16. Nov.(WB.) Reichskanzler Fehrenbach bereit er Reichsminiſter des Aeußern Simons kamen, wie cel kurz gemeldet, heute nachmittag 5 Uhr mit dem dberhleug in Aachen an und wurden auf dem VBahnhof vom ie bürgermeiſter und vom Polizeipräſidenten empfangen. Ab fuhren nach dem Rathauſe, wo ſie die Vorſtellung der de aurdneten und der Fraktionsführer der Stadtverordneten⸗ u mmlung entgegennahmen. Hieran ſchloß ſich ein Be⸗ find der Techniſchen Hochſchule, deren Rektor in der.Anſprache die Führerrolle hervorhob, die die Leiter Stu daeſtätten, der Hochöfen und der Schächte einige. Die deut entenſchaft empfinde nicht parteipolitiſch, ſondern dieſer ſch. Der Redner bat den Miniſter, in den Trägern luß deutſchen Geſinnung das Bewußtſein zurückzulaſſen, ſie auf keinem verlorenen Poſten ſtehen. dar Reichskanzler unterſtrich in ſeiner Erwiderung eiſt der Ordnung und des Wiederaufbaues, durch⸗ ſchen von wahrhaft ſozialen Geſichtspunkten und der deut⸗ ſeien. eſinnung der Studentenſchaft, die ihm das Wertvollſte di rade durch die Fühlung mit der Arbeiterſchaft werde die Fü e akademiſche Jugend reif, künftighin dem Volke 055 zu ſchaffen, die es ſo dringend benötige. rauf begaben ſich die Miniſter nach dem neuen Kur⸗ 95 wo Oberbürgermeiſter Farwick die Vertreter des ue m den lle willkommen hieß. Heiß und nie verſiegend, wie die Redner der Stadt, fei die Liebe zum deutſchen Vaterlande an r bat die Miniſter, im Reiche darauf hinzuwirken, daß dern icht übel rede über die Bewohner der Grenzmark, ſon⸗ 8 dies nicht möglich ſei, ganz ſchweige. wort der nanzler Fehrenbach bezeichnete in ſeiner Ant⸗ ei Beſuch Aachens—— Abſchluß ſeiner babe hrt, auf der er ſich von Treue zum Vater⸗ was 5 überzeugen können. Er gab die Verſicherung, daß, Aperſt er Regierung liege, getan werden ſolle, um dieſem Schug gefärdeten Gebiete des Deutſchen Reiches Hilfe und ſcen zzu gewähren. Er gedachte auch des Schickſals der deut⸗ Selt tevölkerung in Eupen und Malmedy, die dem terlaſbeſtimmungsrecht zum Trotz vom Va⸗ Lerſallnd e abge 7175 n worden ſei. Der Frieden von derde les. der das Wort Frieden nicht verdiene, den Aohtedrem von uns gehalten werden, wie wir dies bei doßden leflleferungen und der Entwaffnung gezeigt hätten, der I unſer Heer auf eine Zahl ſinke, die nicht genüge, daß unſer im Reiche Herr zu werden. Es ſei nur natürlich, kerfüllt werd nach Krieg und Revolution von Fieberſchauern begnern de. Umſo wenigerſeies klug von unſeren big n Hebandelt, ein ſo großes und ſtarkes Volk mit ſt ä n⸗ begenüber hungen zu ſchrecken. Demgegenüber und zunge r den maßloſen finanziellen Forde⸗ Hoffuna ehemaligen Feinde bleibe uns nur die bel⸗ ihnen daß Vernunft und Gerechtigkeit allmählich auch genug en weite Kreiſe erfüllen werden. Wir werden lange uu e zu tun haben, um auch nur halbwegs wieder die Höhe Linder n, auf der wir früher ſtanden. Unſere Enkel und 15 ri Gteden es nicht mehr erleben. Von der Wieder⸗ zungesung Deutſchlands hängt auch die Geſun⸗ n des Bobeurvpae ab. In dem Vertrauen auf die 10 s Vaterlandes werde er beſtärkt durch die treu⸗ e Geſinnung, wie er ſie am Rhein wahr⸗ e e habe 1 benomtren dagſehden Reichskanzler hob Reichsminiſter Simons brwürd, n tiefen Eindruͤck hervor, den der Beſuch des alt⸗ abe. digen Münſters und des Kaiſerſaales auf ihn gemacht deſckhates. Aachen ſchwer durch ſeine Lage an der Grenze, die ale und beſonders die Abtrennung von Eupen anen dv. deren Methade er als rechklich baltbar efalen nderkennen könne. Leider ſcheine die Entſcheidung ſcho⸗n Bel zu ſein, daß die Bahn zwiſchen Baeren und Kalterherberg elamtz. den ſolle. Nicht der Völkerbundsrat, ſondern nur die bltn beit des Völkerbundes könne für ſolche. Fragen hebot de. en und ſelbſt wenn ſich der Völterbund nicht von dem eng Selbſtbeſtimmung durchdringen laſſe, könne Deutſchland ſchöt ung nur als eine vorübergehende betrachten. Wir oren lam nicht zu den Geladenen der Völkerbundsver⸗ Auzalun ufnah Iim Genf und haben durch keinen Antrag auf der Gane geſtellt. Wir wollen nicht hinein, ſolange wir nicht daednen denele den Wunſch ſehen, uns als Gleichberechtigte auf⸗ ane Leute auf gab wenn ber at, Sadt 2 ſich aus einem Blick in die Geſchichte, beſonders läne 51 lachen. Karl des Großen und Napoleons — Impertums ſeien geſcheitert an dem die e 5 n Gedonken. Demgegenüber ſtänden Frank⸗ 0 dieleicht den und Deutſchland vor einer neuen Aufgabe, atender durch eine Genoſſenſchaft ſich gegenſeitig ölker gelöſt werden könne. Hier ein Binde⸗ Deutſchland und Belgien zu werden, ſei er Stadt Aachen und dazu bedürfe es deutſcher 85 ur wer ſich ſelbſt achte, könne auch von anderen ge⸗ Wirtſchaftlich ſeien die drei Länder auf einander an⸗ uſcland 1 ſelbſt der Frieden von Verſailles habe zwiſchen 1 1 den Frankreich eine wirtſchaftliche Bande gebracht, inbe⸗ Ubeem Au dun tauſch von Kohlen, Erzen uſw. Der Redner ſchloß Bebe der Hoffnung, daß einſt nicht vom beſetzten und — et geſprochen werde, ſondern daß die Völker uf der Grundlage gegenſeitiger Ver⸗ oßee Wor zuſammenarbeiten würden. der Dbentde⸗ herelichen Dankes an die deiden Miniſter befinden, die öffentlich erklären, daß ſie hinausgehen 5 abigu An einem Abe ürgermeiſter die weihevolle Verſammlung. ſter, die Rendeſſen im Hotel Quellenbof beabſichtigen die ückreiſe nach Köln anzutreten. an dränge ſich nicht in eine Geſellſchaft hinein, in der Andere hineingehe. Unſere Zukunfts⸗ Die Völkerbundskagung in Genf. Genf, 17. Nov.(WB.) Präſident Hymans teilte zu Beginn der heutigen Vormittagsſitzung der Völkerbundsrer⸗ ſammlung mit, daß ſich die ſechs Kommiſſionen gebildet hätten und nachmittags zur Wahl ihrer Präſidenten ſchreiten würden. Die fünfte Kommiſſion, nahme neuer Mitglieder in den Völkerbund zu befaſſen haben wird und die infolgedeſſen von größter polit ſcher Bedeutung iſt, umfaßt eine Anzahl der hervor⸗ ragendſten Mitglieder der Völterbundsverſammlung. So gebören ihr u. a. an: Lord Nobert Ceeil⸗Südafrika, Pueyr⸗ redon, Miniſter des Arußern von Argentinien, Fiſher, Unter⸗ richtsminiſter von England, Viviani⸗Frankreich, der griechiſche Miniſter des Aeußern Politis, Titoni⸗Italien, Nanſen⸗Nor⸗ wegen der holländiſche Min(ſter des Aeußern Karnebeck, der frühere ſerbiſche Geſandte in Petersburg Spalaikowitſch, Branting⸗Schweden, Bundespräſident Motta⸗Schweiz, der Ace e Miniſter des Aeußeren Beneſch und andere. Präſident Hymans erteilte hierauf das Wort Pueyr⸗ redon zu dem zur Verhandlung gelangenden Bericht des Generalſekretariats des Völkerbundes über die Täligkeit des Völkerbundsrales und des Generalſekretariats während des erſten Jahres des Beſtehens des Völkerbundes. Pueyrredon ſchilderte vorerſt die Haltung Argentinieas während des Krieges und den Konflikt zwiſchen Deutſchland und Argen⸗ tinien wegen der Tätigkeit der U⸗Boote und kam ſodann auf die Frage der Aufnahmeneuer Staaten in den Völkerbund zu ſprechen. Für die Aufnahme eines Mitglie⸗ des müſſe es genügen, wenn irgend ein ſbuveräner Staat ſeinen Willen kundgibt, dem Völkerbund bei⸗utreten. Im Intereſſe der Demokratiſterung des Völkerbundes wünſche Argentinien, daß die Mitglieder des Völkerbundsrates von der Völkerbundsverſammlung gewählt werden und daß ſämt⸗ liche, dem Völkerbund angehörenden Nationen auch im Völ⸗ kerbundsrate vertreten ſind. Ferner erhofft Argentinien von dem Völkerbund die Schaffung eines obligatoriſch en ein internationalen Schiedsgerichtes und enges wirtſchaftliches Zuſammenarbeiten mit den Staaten zur Förderung der gemeinſamen Intereſſen der Völker. Hagerup⸗Norwegen erinnerte daran, daß die nordiſchen Staaten beſonderes Gewicht legen auf die Behandlung der Abrüſtungsfrage in der Voölkerbundsverſammlung. Er betonte die Notwendigkeit einer Kontrolle des Völker⸗ bundsrates durch die Verſammlung, da nur dadurch die im Rate nicht vertretenen Nationen die Möglichkeit eines ge⸗ wiſſen Einfluſſes belämen. Lord Robert Cecil⸗Südafrika empfiehlt im Namen Südafrika, daß der Völkerbund die größte Sparſamkeit walten laſſe. Er ſprach ſodonn die Hoffnung aus, daß der Charakter der Oeffentlichkeit in der Tätigkeit des Völkerbundes immer ſtärker zur Geltung komme und reichte einen Antrag ein, durch den der Völkerbundesrat eingeladen wird, künftighin die Oeffentlichkeit über ſeine Tätigkeit eingehender zu unterrichten. Unter ſchweigender Aufmerkſamkeit kam ſodann Lord Cecil kurz auf die Danziger Frage und die armeniſche Frage zu ſprechen und erſuchte den Rat um neue Mittei⸗ lungen über ſeine in der Danziger Frage unternommenen Schritte. Lord Cecil verlangte ferner in einem Antrag, daß der Völkerbundsrat ſich energiſch mit der armeniſchen Frage befaſſen möge und daß die Völkerbundsverſammlung nicht auseinandergehen dürfe, ohne in der armeniſchen Frage einen praktiſchen Beſchluß zu faſſen, der geeignet ſei, die Rechte dieſes Volkes zu retten. Lord Cecil kam ſodann auf den polniſch⸗ litauiſchen Konflikt zu ſprechen und verlangte, daß der diplomatiſche Schriftwechſel über dieſe Angelegenheit der Völkerbundsverſammlung unterbreitet werde. Der Konflikt fei von ſo großem Intereſſe, daß die Welt ein Recht habe, in vollem Umfange darüber unterrichtet zu werden. Weiter brachte Lord Cecil eine Entſchließung ein, daß das in Brüſſel angeſchnittene Finanzproblem ebenfalls der Völker⸗ bundsverſammlung zur Stellungnahme zu den in Ausſicht ge⸗ nommenen Maßnahmen noch im Laufe dieſer Seſſion unter⸗ breitet werde. Die Zollabſperrungen und die gegenſeitige Barrière müßten verſchwinden und die militäriſchen Ausgaben ſtark vermindert werden. Die Völkerbundsverſammlung könne in dieſer Hinſicht nicht zu viel, ſondern höchſtens zu wenig tun. Der Völkerbund müſſe grundſätzlich eine Politik der Verſöh⸗ nung treiben. Lord Cecil appellierte zum Schluß an die Ver⸗ ſammlung, daß ſie ſich zu energiſchen Maßnahmen entſchließe, um den Geiſt des Völkerbundes wirklich lebendig zu machen. Nächſte Sitzung morgen vormittag 211 Uhr. London, 17. Nov.(WB.) Die Times melden aus Genf, das Lloyd George demnöchſt dort erwartet werde. ** Der Skreit um die Militärdienſtzeit in Frankreich. Paris, 16. Nop. Havas. Der Miniſterrat im Elyſee, an dem entgegen der ſonſtigen Gewohnheit auch die Unterſtaats⸗ ſekretäre teilnahmen, war faſt ganz der Frage der Mili⸗ tärdienſtzeit gewidmet und dauerte über drei Stunden. Kriegsmikuſter Lefevre erklärte, unter den augenblicklichen Verhältn ſſen könne er ſich nicht damit einverſtanden er⸗ klären, die Herabſetzung der Militärdienſtzeit auf 18 Monate, ſelbſt mit unbeſtimmter Friſt zu verwirklichen. Ein Meinungsaustauſch unter den verſchiedenen Min ſtern ließ erkennen, daß die Mehrheit unter ihnen die Auffaſſung Lefevre's nicht teilt. Der Miniſterrat beſchloß, daß die Dienſt⸗ zeit auf 18 Monate herabgeſetzt werden ſolle, und zwar im Oktober 1922 mit dem Augenblick der Einberufung des neuen Jahrganges. Unter Berückſichtigung der vaterländiſchen Be⸗ ſorgniſſe Lefevre's beſtimmte der Mniſterrat, daß der Ge⸗ ſetzentwurf ausdrücklich die Beſtimmung enthalten ſolle, die Dienſtzeit ſolle zu dem angegebenen Zeitnunkt nicht berab⸗ oeſeßt werden, falls die Verhä'tniſſe eine Verlängerung der Dienſt⸗eit erforderlich machten. Trotz dieſer Beſtimmung ſchien Lefevre die Enſcheidung des Miniſterrates ſich nicht eu eigen zu machen. In der nächſten Sitzung wird die Prüfung die ſich mit der Auf⸗ zufallen. der nötig werdenden Regelung während der Uebergangszeit fortgeſetzt werden. Beim Verlaſſen des Miniſterrates hatte Lefevre eine Unterredung mit Leygues. Man glaubt, daß Lefevre den Wunſch ausſprach, von ſeinem Amte zurückzu⸗ treten. Leygues erſuchte ihn dringend, auf ſeinem Poſten zu verbleiben. Neue ZIwiſchenſälle in Eger. Prag, 17. Nov.('.) Die„Bohemia“ berichtet aus Eger: Als in der Bahnhofſtraße eine Gruppe von 20 Offizieren er⸗ ſchien, unter denen ſich auch ſechs Franzoſen befunden haben ſollen, ſtimmte die Menge„Die Wacht am Rhein“ an, worauf einer der Offiziere mit Handgranaten drohte. Enige Offi⸗ ziere gaben Schüſſe ab und warfen zwei Handgranaten, wodurch fünf Perſonen leicht verletzt worden ſind. Eine Trauerſitzung für Südkirol. Innsbruck, 16. Nov. Die Landtagsſitzung wurde mit einer Trauerſitzung für Südtirol eingeleitet. Der Landes⸗ hauptmann hielt eine Anſprache, in der er auf die ſchweren Folgen des Friedensvertrages für das deutſche und das latiniſche Süd⸗ tirol hinwies. Die Deutſch⸗Tiroler erblick en in der Vereinigung der Italiener Südtirols mit dem italieniſchen Mutervolke die Er⸗ füllung einer nationalen Notwendigkeit, die zur Aufrechterhaltung des Weltfriedens diene. Dieſe Vereinigung erfülle die Deutſch⸗ Tiroler mit der Hoffnung, daß auch ihnen die Vereinigung mit den deutſch⸗lat niſchn Stammesbrüdern im Süden und mit dem deutſchen Brudbervolke nicht verſagt bleiben werde und daß auch ihnen das von Wilſon verkündede Selbſtbeſtimmunzsrecht gewährt werde. Die Plätze der beiden Abgeordneten des deutſch⸗latiniſchen Südtirols ſollen unbenutzt bleiben in Erwartung ihres Wieberkommens, wenn das geſchehene Unrecht wieder gutgemacht worden iſt. Die Miederlage Wrangels. Konſtantinopel, 17. Nov.(WB.) General Wrangel ſchiffte ſich in Sebaſtopol auf dem Dampfer„Cornec“ ein und begab ſich nach Konſtantinopel. Paris, 17. Nov.(WB.) Nach dem„Exchange Telegraph“ iſt General Wrangel bereits in Konſtantinopel ein⸗ getroffen. Iriands Jreiheitslampf. Dublin, 17. Nov. Haras. Die Arbe terkonferenz von Südirland verhandelte am Dienstag uber die angedrohte Einſtellung des iriſchen Eiſenbahnverkehrs, weil die Eiſen⸗ bahner ſich weigerten, Polizeimannſchaften, Militär und Mu⸗ nition zu befördern. Die Konſerenz beſchloß, es den Eſſen⸗ bahnern zu überlaſſen, die Haltung einzunehlen, die ſie für notwendig erachten. Auch verpflichte ſie ſich, die Eiſenbahner nach Möglichkeit zu unterſtüen. Im Uebrigen würden die Eiſenbahner ihre bisherige Politik beibehalten. Die Konferenz ſprach ſich für die Zurückziehung der eng⸗ liſchen Truppen und Einberufung einer konſtituierenden Ver⸗ ſammlung aus, die nach den Grundſätzen der freien, geheimen und proportionalen Wahl gewählt werden ſoll. Dieſe Ver⸗ ſammlung ſoll dann eine Verfaſſung ausarbeiten, an die nur zwei Bedingungen geknüpft werden, nämlich Schutz der Min⸗ derheiten und Verhinderung Irlands, eine militäriſche und maritime Gefahr für England zu werden. London, 17. Nov.(W..) 26 Mitglieder des Kingſtowner Sinnfeiner⸗Clubs wurden geſtern abend bei einer Razzia ver⸗ haftet.— Sinnfeiner holten in der Nähe von Cork vier eng⸗ liſche Stabsoffiziere aus einem Zuge heraus und nahmen ſie gefangen. Einer der Offiziere gehörte dem Standgericht an, welches den Bürgermeiſter von Cork abgeurteilt hat. Die eaudlagswahlen in Jachſen beſchäftigen noch fortgeſetzt die Preſſe. So ſchreibt die Na⸗ tionalliberale Korreſpondenz u..: Ueber das Ergebnis der Neuwahlen zum ſächſiſchen Landtag iſt ein genauer Ueberblick jetzt möglich. Soweit es vom parteipolitiſchen Geſichtspunkt zu würdigen iſt, hat die Deutſche Volkspartei alle Ur⸗ ſache, damit zufrieden zu ſein. Sie rückt im ſächſiſchen Landtag von 3 Sitzen auf 18 Sitze vor, und behauptet damit unter den bürger⸗ lichen Parteien die zweite Stelle. Mit dieſem Mandatsgewinn hat ſich unſere Vorausberechnung vollauf erfüllt. Nach den Stimmen, die bei der Reichstagswahl im Juni d. J. abgegeben worden ſind, mußten der Deutſchen Volkspartei 18 Landtagsmandate in Sachſen Dieſe Ziffer iſt genau erreicht worden. Die eigentliche mepeficge der ſächſiſchen Neuwahlen war die Entſcheidung zwiſchen dend hürgerlichen Parteien und der Sozial⸗ demokratie. Die Sozialdemokratiſche Partei hoffte, die Schlappe der Reichstagswahlen wieder wett machen und alle Verluſte wieder zurückzugewinnen. Das Ergebnis hat dieſer Hoffnung nicht im geringſten entſprochen. Die Sozialdemokratie hat ins⸗ geſamt gegenüber den Reichstagswahlen einen Verluſt von an⸗ nähernd 190 000 Stimmen gehabt. Das iſt bei weitem mehr als die geſamten bürgerlichen Parteien zuſammen an Stimmen einge⸗ büßt haben. Die Sozioldemokratie hat alſo die Schlacht verloren. Das gilt von den Mehrheitsſoz aldemokraten, wie insbeſondere von den Unabhängigen, deren Niederlage geradezu kataſtrorhal geweſen iſt. Innerhalb der bürgerlichen Pactelen war die Demokra⸗ tiſche Partei der eigentlich geſchlagene Teil. Ihr Stimmen⸗ rückgang hat ſeit Juni d. J. weiter in einem ſolchen Grade zuge⸗ nommen, daß ſie aufgehört hat, in Sachſen ein beachtlicher Faktor zu ſein. In Dresden allein hat ſie 40 Proz. ihrer Stimmen ver⸗ loren, und in Chemnitz iſt ſie gänzlich bedeutungslos geworden. Alles in allem genommen iſt das Ergebnis der Wahl in Sachſen genau wie das der Reſchstagswahl im Juni d. J. ein ſcharfer Ruck nach rechts, und es iſt nicht zu bezweifeln, daß dieſe Tatſache bei der Régierungsbildung ihren Ausdruck finden wird. Die Mehrheitsſozialdemokratie erzielte bei der Reichs⸗ tagswabl im Juni 581 000 Stimmen, jetzt 567 000, die De⸗ mokraten ſind in dieſen 6 Monaten von 280 000 auf 157 000 zurückgegangen. Die Deutſche Volkspartei batte bei der Reichstagswahl 448 000 Stimmen, jetzt 379 000, die Deutſch⸗ nationalen haben ſeit dem Juni ihre Stimmen von 412 000 auf 427 000 erhöht. Die Deutſchnationalen hatten bei den erſten Landtaaswahlen 307000 Stimmen, die Demo⸗ kraten 492 000. Die Deutſche Volkspartei kann nur verglichen werden in bezug auf die Ergebniſſe des Wahltreiſes Oſt⸗ ſachſen, weil ſie nur in dieſem Waflkreiſe bei den erſten Landtagswablen Kandidaten geſtellt batte. In dieſem Kreiſe bat ſie im Jabre 1919 rund 84 6900 Stimmen erzielt und dies⸗ mal rund 137000 Stimmen. 2. Seite. Nr. Mannheimet General⸗Anzeiger.(Abend-Ausgabe.) Ueber das deulſche Weſen. Von Dr. Edgar J Jung⸗Zweibrücken. „Bringe man dieſe Nation nun zuförderſt — zurück von der falſchen Richtung, die ſie ergrif⸗ jen, zeige man ihr in dem Spiegel jener ihrer Jugendträume ihren wahren Hang und ihre wahre Beſtimmung, bis unter dieſen Betrach⸗ tungen ſich ihr die Kraft elen dieſe ihre Beſtimmung mächtig zu ergreifen.“ (Fichte, 6. Rede an die deutſche Nation.) Wie jeder Fehlſchlag im Leben des Einzelmenſchen zur Selbſtbeſinnung zu führen pflegt, ſo kann man auch hoffen, daß das große nationale Unglück die Deutſchen zurückführt zu den Quellen ihres innerſten Seins. Letzten Endes muß dieſe Einkehr Erlebnis ſein; ſie kann aber auch herbeigeführt werden dadurch, daß wir das deutſche Weſen in ſeiner konzentrierte⸗ ſten Form aufſuchen. Wo iſt nun dasſelbe zu finden? Der Geiſt einer Nation ſpiegelt ſich immer am reinſten in ihren großen Männern wieder, die denſelben wie in einem Brenn⸗ puntte zuſammenfaſſen und dadurch zum reinſten Ausdruck und zur Fortentwicklung bringen. Um das deutſche Weſen in klarſter Form zu finden, brauchen wir alſo nur die Geiſtes⸗ gewaltigen näher zu betrachten. Auch das ſpezielle Gebiet die⸗ ſer Betrachtung dürfte nicht zweifelhaft ſein, da menſchliches Weſen letzten Endes immer in der Weltanſchauung ſeinen höch⸗ ſten Ausdruck findet: Wir haben alſo die deutſche Philoſophie zu unterſuchen, noch genauer geſagt: das ſpezifiſch Deutſche an der deutſchen Philoſophie.— Die ſchwerſten Probleme und die aufwühlendſte Denk⸗ arbeit im Menſchenleben erwachſen aus dem ewig beſtehenden Gegenſatze zwiſchen der empiriſchen, objektiven Welt, in der wir leben müſſen, und jener Welt, der wir als ſittlich denkende Weſen unſer ganzes Hoffen und Sehnen, unſere ganzen Ideen weihen. Alle Philoſophie ſtrebt am Ende nach einem Aus⸗ gleiche dieſes zermürbenden Dualismus, nach einer Verſöh⸗ nung von Subjekt und Objekt. Während nun bei allen philoſo⸗ phiſchen Syſtemen der Schwerpunkt dieſer Freiheit bei der objektiven Welt liegt, wird er durch den deutſchen Geiſt in das Subjekt, in den Menſchen verlegt. Indem die deutſche Philo⸗ ſug von der Erkenntnis das Erkenntnisvermögen unter⸗ ucht, werden alle objektiven Kategorien, wie Quantität, Qua⸗ lität, Urſache und Wirkung etc. zu Formen des ſubjektiven Denkens. Der geſamte Weltprozeß wird in die menſchliche Bruſt verlegt, alles Geſchehen verliert ſeine Schickſalhaftigkeit und die ſittliche Tat wird zum Motor der Entwicklung. Eine objektive Welt wird zerſtört, damit das menſchliche Bewußtſein ſie wiederum neu aufbaue. Niemals iſt die gewaltige eines Kant— denn von deſſen Philoſophie ſprechen wir— prägnanter gezeichnet worden als von Goethe, wenn er im Fauſt den Geiſterſeher rufen läßt: „Weh'l Weh'! Du haſt ſie zerſtört, Die ſchöne Welt, Mit mächtiger Fauſt; Sie ſtürzt, ſie zerfällt! Ein Halbgott hat ſie zerſchlagen! Wir tragen Die Trümmer ins Nichts hinũber, Und klagen Ueber die verlorene Schöne, Mächtiger Der Erdenſöhne Prächtiger Baue ſie wieder, 5 In deinem Buſen baue ſie wieder auf!“ In ſeinem Buſen ſollte von nun an der Deutſche ſeine Welt aufbauen. Und damit ſtellen wir den ſpezifiſch deutſchen Zug, das reinſte deutſche Weſen feſt. Jeder Drang nach Ewigkeit und Unendlichkeit, der der Menſchheit angeborene Zug ins Grenzenloſe, führt bei dem Deutſchen nach innen:„In ſeiner Bruſt ſind ſeines Schickſals Sterne.“ „Es iſt kein Zufall, daß für einen der größten deutſchen Geiſter die Fauſtidee zur Lebensidee wurde; iſt doch Fauſt eine Geſtalt, rein, die Geſtalt der mittelalterlichen Volksmythe. So 2—5 wir alſo das Volk in ſeinen Sagen, den Dichterfürſten in einem Lebenswerk, den Weiſen in ſeinem philoſophiſchen Sy⸗ ſteme, alle einem und dem nämlichen Gedanken ergeben und ihm Ausdruck verleihend. Nani Sſchaftlhuber. Von Anna Hilaria von Eckhel. Ein Wiener Roman. Nachdruck verboten.) (Fortſetzung.) Der Werkelmann zwirbelte ſeinen Schnauzbart.„Den haben mir die verflixten Italiener angedreht, ich will doch ſehen, was die Preußen für mich auf Lager habenl Marſchleren kann ich freilich nicht mehr, aber ich find' ſchon wen, der mich aufſitzen läßt beim Train, ich mach' ihnen dafür Muſik, den Brüdern. Schaun's Gnädige, die Muſik haltet Leib und Seele zuſammen, überall und im Krieg ſchon gar! Gelt, Nanni, Du verſtehſt das? Alſo vergiß mich nicht und gib mir auch ein Buſſerl zum Abſchied, wenn's die gnä⸗ dige Frau Mama erlauben tut!? Natürlich erlaubte es die Mamal Die Nanni buſſerlte den Werkelmann ſo herzhaft, daß er ſich eine Träne aus den Augen wiſchte, als er ſagte:„Das Buſſerl hat'ſchmeckt! Du verſtelſſt es, das Buſſerln! Weißt was, wenn ich wieder⸗ komm, heirat' ich Dich, komm' ich aber nicht mehr, dann merk' Dir's: heirat' nur einen öſterreichiſchen Soldaten, das ſind die beſten Leut'.“ Er kam nicht wieder, der Werkelmann. Die bewahrte dieſe Geſchichte getreulich und die Nanni bewahrte dieſe und noch manch andere Er⸗ innerung aus dem Jahre 66 in ihrem Herzen. Der Salon war voll Sonne, breit kam ſie hereingeſtrömt durch die beiden offenen Fenſter, von den leichten Spitzen⸗ vorhängen nur aus Neckerei zu einem flüchtigen Spiel von Licht und Schatten auf dem Parkett gezwungen. Alles leuchtete, die lichtgroue Tapete mit den Streifen zartroſa Rankroſen, die bis zur Goldleiſte an der Decke hinaufkletter⸗ ten, wo das Stuckornament begann, und die Farben der Blumenſträuße an den bemalten Glastüren, die feinen Alt⸗ wienertaſſen und der Thineſe mit dem Wackelkopf binter den Scheiben des ſtattlichen Glasſchrankes und die Oelbilder in ihren breiten Goldrabmen. Da bingen über dem Sofa die Großeltern Brandlmayer, von einem verſchollenen Wiener Maler an der Jaurkundertwende gemit, er in ſteifem Jabot. die würdiaſte Amtsmiene in den Züsen, ſie hochgekämmt mit Seitenlöckcchen, in gemachter Zierlichkeit die ſchmale Hand ſein ſäuberlich um ein Spitentüchlein geſchloſſen. Dazwiſchen bing in braunem Bledermeierrahmen eine von Meiſterhand 110 raſch bingeworfene Bleiſt ftſkizze: Chorleiter Bauer, ganz ſo, wie er in ſeinen ſeligſten Stunden geſeſſen haben mochte, das Steht ſo die ſittliche Vollendung der Perſönlichkeit im Mittelpunkte deutſcher Weltanſchauung, ſo ergibt ſich daraus auch die Stellung des Einzelnen zur Gemeinſchaft, zum Staate, zum Volke. Der Deutſche fordert nicht die kleinliche Freiheit, die in einem Nichtbeeinflußtſein vom Staate beſteht, ſondern ſc ihn iſt die Freiheit eine köſtliche, höchſtinnere Errungen⸗ ſchaft. Und eben dieſe innere Freiheit gibt ihm den pflicht⸗ gemäßen Willen, in ſeinem Wirken und Walten aufzugehen in der Gemeinſchaft, in ſeinem Volke, in der deutſchen Nation. Und ſo beſteht der wahre deutſche Volksgeiſt in dem bewußten, freien Wollen aller Deutſchen, für das Deutſchtum zu leben und zu arbeiten. Dieſes Geſetz ſeines innerſten Weſens lebt in den vielen Millionen unſerer Volksgenoſſen. Nur es vermochte die gewal⸗ tigen Kräfte auszulöſen, die in dieſem Kriege das deutſche Volk entfaltete. Was hätte ſonſt unſere teueren Verewigten bewegen können, ihr Leben auf dem Schlachtfelde zu opfern? Nur dadurch, daß wir nicht mehr auf unſere inneren Stimmen lauſchten, daß wir nicht mehr die Geſetzmäßigkeit unſeres We⸗ ſens erkannten, wurden wir ſchwach und undeutſch. Allen fremden Stimmen die Ohren zu verſchließen, zu der Quelle unſerer Kraft, zu unſerem eigenſten Weſen zurückzukehren, das iſt das Poſtulat einer neuen deutſchen Blüte. Die Wege zu jenem inneren Born wahren deutſchen Weſens wie⸗ der zu eröffnen, den Deutſchen wieder deutſch zu machen, ihm zu zeigen, wer und was er iſt: das iſt eine Aufgabe, des Schweißes der Edelſten wert, das iſt die Aufgabe der geiſti⸗ gen Führer der deutſchen Nation.— Deniſches Reich. Wolff, Havas und Reuter. cD München, 17. Nov.(Priv.⸗Tel.) Schon vor einiger Zeit hatten die Süddeutſchen Monatshefte mitgeteilt, daß das Wolff'ſche Telegraphenbüro mit der Agence Havas einen Ver⸗ trag abgeſchloſſen habe, der das Wolff ſche Büro einſeitig ver⸗ pflichtet, täglich 1600 Nachrichtenworte franzöſiſchfreundlicher Tendenz im beſetzten Gebiet zu verbreiten. Eine Berichtigung dieſer Mitteilung der Süddeutſchen Monatshefte iſt bis heute nicht erfolgt. Jetzt ſtellt die Zeitſchrift in dem ſoeben erſchie⸗ nenen neuſten Heft eine neue, noch ungeheuerlichere Behaup⸗ tung auf in der Form folgender Anfrage: „Iſt es richtig, daß das Wolff ſche Telegraphenbüro ſich gegenüber Reuter und Havas verpflichtet hat, in Süd⸗ amerika 10 Jahre lang keine Agentur zu unterhalten?“ Die Süddeutſchen Monatshefte bemerken dazu: Von dem feindlichen Standpunkt aus wäre dieſe Beſtimmung nur zu leicht erklärlich, da das ſpaniſche Amerika das einzige über⸗ ſeeiſche Gebiet iſt, in dem ſich der deutſchen Wirtſchaft alle Möglichkeiten bieten, da hier große Sympathien für Deutſch⸗ land vorhanden ſind. Das beſte Mittel dazu iſt, eine unmittel⸗ bare Nachrichtenvermittlung zwiſchen dieſen Ländern unmög⸗ lich zu machen und ihre Nachrichten nur dann nach Deutſch⸗ land gelangen zu laſſen, wenn ſie den Ententeintereſſen ent⸗ ſprechen. Die Betriebsräte zum Skinnes'ſchen Vermittlungsvorſchlag. 130. Bochum, 15. Nov. In einer am Sonntag abgehal⸗ tenen Betriebsräte⸗Konferenz des Verbandes der Bergarbeiter Deutſchlands wurde nachſtehende Entſchließung einſtimmig an⸗ genommen:——5 „Die Betriebsräte der in den Landkreiſen Hattingen, Hagen und Schwelm liegenden Schachtanlagen nahmen in der am 14. November 1920 in Hatlingen ſtattgefundenen Betriebsräte⸗Konferenz zu dem Gutachten der Verſtändigungskommiſſion in Eſſen Stellung. Die Be⸗ triebsräte erblicken in dem Gutachten eine Verhöhnung der nach So⸗ des Bergbaues ſtrebenden Arbeiterſchaft. Sie verpflich⸗ kten kebe den Vorſchlag der Unterkommiſſion des Reichswirtſchaftsra⸗ tes, Kleinaktien herauszugeben, aufs entſchiedenſte zu bekämpfen. Der von Stinnes ausgeheckte Plan iſt zu plump, als daß die Arbeiter auf die ausgelegte Leimrute hüpfen; denn die Kleinaktie von 100 ſoll nur die Ausbeutung der Volksgeſamtheit durch die Stinnes und Konſorten ſicherſtellen. Auch ſoll dadurch die Herrſchaftsſtellung eines Stinnes über die großen, unperſönlich gewordenen Unterneh⸗ mungen geſichert werden. Die Betriebsräte fordern e Voll⸗ bane iſierung des geſamten nach den Beſchlüſfen er Vertrauensmänner⸗ und Bezirksleiter⸗Konferenzen des Berg⸗ arbeiterverbandes und dem einſtimmigen Beſchluß der Bergarbeiter⸗ internationale in Grenf. Nicht durch die Kleinaktie, ſondern durch die Ueberführung der Produktionsmittel in den Beſitz der Allgemeinheit können die Folgen des verbrecheriſchen Krieges überwunden werden Cello zwiſchen den Knien, leicht vorgebeugt, mit einem glück⸗ lichen Lächeln den Tönen lauſchend, die ſein Bogen hervor⸗ zauberte. Er war ein rundlicher, kleiner Herr geweſen, der nicht viel raf Eleganz gegeben haben mochte und dem groß⸗ mächtige Taſchentücher gern aus der linken Rocktaſche bau · melten. In den Prismen des Kronleuchters aber, da funkelte die Sonnenfreude ſich aus mit dem Uebermut eines Wiener Schuſterbuben, ſie warf bunte Lichter auf die Naſe des Herrn Gubernialrates im Bilde und ſtreute ganze Farbenbüſchel über die würdevoll ſteifen Sammetmöbel. Alle zehn Brandlmayer ſaßen im Salon um Richard Gaſteiger, das Nachbarkind, beiſammen. Er leuchtete auch, mie eine Glückſonne ſtrahlte ſein rotes, rundes Geſicht aus dem Leutnantskragen hervor, und 7 8 ehrlichen blauen Augen blitzten nur ſo vor Kampfesluſt und Siegesfreude. Lixl und ſogar Poldl beneideten ihn. Arnold hatte wieder einmal ganz ſchwarze Augen vor lauter Gedunken; mit dieſen Augen ſah er Richard Gaſteiger unverwandt an.„Es geht gegen Preußen, ich muß an das Jahr 13 denken, Herr Leut⸗ nant, Sie glauben feſt an unſeren Sieg?“ „Gmnaſiaſtenweisheit! Ein Landesverräter, wer an dem Sieg unſerer Truppen zweifelt.“ Richard Gaſteiger drohte lachend mit der Fauſt. „Bravo!“ Ddie Mama Brandlmayer ag die Hände, der Herr Statthaltereirat nickte zuve die Jugend lachte ſorglos, und Arnold lachte mit. Unſinn! Wie einem ſo etwas nür durch den Kopf gehen konnte? Alt Oeſter⸗ reich, du glorreiches, ſiegſtl „Tini mußte Likör und Bäckerei holen; ſie ſchenkte Richard Gaſteiger das Glas ſo voll, daß es überlief, und ent⸗ ſchuldigte ſich unter heißem Erröten. Er meinte aber, es ſei eine gute Vorbedeutung; er nahm heute alles als gute Vorbedeutung, beſonders das Erröten! Dann hänſelte er ſich noch eine Weile mit den Schweſtern, am eingehendſten mit Tini, und ſchließlich fragte er, welche von ihnen ihm eine Liedzeile, die ihm aus dem Gedächtnis entſchwunden ſei, ſagen könne, er wiſſe nur noch:„Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiederum komml“ Alle lachten, auch Mama und Papa Brandlmayer, die ſich ſchon längſt darüber einig waren, daß es zwiſchen Richard und Tini etwas„brandeſte“ Sſe freuten ſich daran, wollten das FFeuer aber nicht ſchüren, da Richard Gaſteiger eine gute Partie war und Tini keine Mitaift hatte:„Es ſoll keiner uns nachſagen, wir zieben auf den Eßefang für unſere Töch⸗ ter,“ ſaate ſich die Mama Brandſmayer. 5 Mini und Lini meinten, Liedzeilen zu wiſſen ſei immer Tinis Sache geweſen. Tini ſaß da, bemüht ſich aus ihren und erſt dann der Wiederaufbau Deutſchlands möglich ſein. Die Be⸗ triebsräte des Bergarbeiterverbandes erwarten von den im Deutſchen Metallarbeiterverbande organiſierten Arbeitern, daß ſie alles tun, damit die mit dem Bergbau wirtſchaftlich zuſammenhängende und Stahlinduſtrie ebenfalls in den Beſitz der Allgemeinheit üben geführt wird. Weiter fordern die Betriebsräte die Bergarbeiter die Reihen des Verbandes zu ſtärken, um dem Unternehmertum eine geſchloſſene Macht entgegenzuſtellen.“ ** München, 17. Nob.(Priv.⸗Tel.) In der Frage der An 2 lreferung des Mitſchuldigen am Münchener Ge ſeime Max Levien iſt noch keine Entſcheidung der oſterreichiſchen— gierung crgangen. Die Bayeriſche Regierung hat desh ub d das Auswärtige Amt in Berlin gegen die hinhaltende Webeondlun ihres Antrages auf Auslieferung ſeitens der öſterreich:ſchen Neßt rung Verwahrung eingelegt und das Auswärtige Amt erſt f bei der öſterreichiſchen Regierung auf unverzügliche Veſchlenn gung des Antrages nachdrücklichſt zu dringen. Baden. Zum Enkwurf eines Geſetzes über die religiöſe Kinder⸗ erziehung. Von den Tagungen der evang. Kirchenbezirke laufen P teſte gegen den von der Staatsregierung dem Landtag nilt legten Entwurf eines Geſetzes über religiöſe Kindererziehung, 50 dem wir uns ſchon mehrmals zu beſchäftigen hatten, ein. So die Hornberger Synode zu Anfang des November ein ſtimmig folgende Entſchließung angenommen: mit „Die ordentliche evangeliſche Bezirksſynode Hornberg bet en ſchmerzlichem Bedauern davon Kenntnis genommen, daß Landtag der Entwurf eines Geſetzes zugegangen iſt, das di 60 Jahren bewährte Regelung der religiöſen Erziehung der 90 ohne Not ändert. Wir beklagen insbeſondere, daß die Einfühem eines religiöſen Erziehungsvertrages geplant iſt. Dieſer erteieg die Einmiſchung Dritter in die Familſen und gefährdet dad— in unferem ohnehin ſchwer erſchütterten und zerriſſenen Volk wonfeſſionellen Frieden aufs ſchwerſte. Wir proteſtieren Reah jede Neuordnung, die heute in den Familien religiöſen Hader a⸗ fachen muß, und richten an den badiſchen Landtag die dring Bitte, dieſem Geſetzesentwurf ſeine Zuſtimmung zu verſagen. aber Auch die Synode des Kirchenbezirks Baden ließ ſich dieſen. Gegenſtand referieren. Sie nahm folgende Entſchließung— 2 er dem ein „Wir können in dem Entwurf des Geſetzes über die Erziehung der Kinder vom 10. Auguſt 1920 keinen Fortſ blicken, da wir es für unſittlich halten, daß Eltern ſich vor Staate durch ein rechtsgültiges Verſprechen hinden, oder Teil nach dem Ueberleben des andern für immer ſich flikte nach ſich ñehen und widerſpricht der Gewiſſensfreiheit. eden. Staat hat in die religiöſe Erziehung der Kinder nicht dreinzur ll⸗ Er kann nur für den Religronsunterricht der Kinder eine G rung beider Eltern verlangen, in welchem Bekenntnis das ells unterrichtet werden ſoll. Im Falle des Todes eines Ellerniſge ſoll der überlebende Teil zu dieſer Erklärung berechtigt ſein. E, ſolche Regelung entſpräche der Gewiſſensfreiheit und dem Ge er⸗ vom gleichen Recht der ffrau. Die gegebene Aenderung jedoch folgt offenſichtlich den unausgeſprochenen Zweck, dem von der zae liſchen Kirche verlangten Revers ſtaatliche Geltung zu verſchaff ein Grund mehr für uns Evangeliſche und für alle, die als unannehmbtr zu betrachten. Die Frage bedürfte einer einhe lichen Negelunm für das ganze Nelc, damit der Bielgetlg der geſetzhichen Beſtimmungen ein Ende gemacht werde. lehnen dieſen Enſwurf als einen Angriff auf Pas freie Selbſiheln a mungsrecht und als eine Störung des konfeſſionellen Frieden⸗ und erwarten, daß der Landtag dem Geſetzentwurf ſeine Zuſtin mung verſage. Unſer evangeliſches Volk aber mahnen wir, ſichts der verſchärften Praxis der katholiſchen Kirche auf die Mi ehen ein wachſameres Auge zu haben als bisher.“ Auch der Kirchengemeinderat Karlsruhe und die bevorſehen vor/ Synode des Kirchenbezirks Karlsruhe⸗Stadt wird ſich eingehend dem gleichen Gegenſtand beſchäftigen. Liegt doch hier eine Sache mit der ſich unſere kirchlichen Vertretungen und auch unſer ganbe⸗ Volk beſchäftigen muß! Letzte Meloͤungen. Athen, 17. Nob.(U88) Geſtern früh tam es zu eing Zuſammenſtoß zwiſchen Demonſtranten u Truppen. Ein veniſeoliſtiſcher Offizier wurde auf ahn⸗ Straße durch Schüſſe, die aus einem von Royaliſten bewol ten Hauſe kamen, getötet. Geſ——5— Giolitti der„ 4* eſetzentwur er die ifizierung u usführung Pring trages von Rapallo ein und beantragte fh die k⸗ lichkeit. Sämtliche Abgeordnete mit Ausnahme hoben ſich und brachten ihm einen langanhaltenden Bei Purpurgluten zur Unbefangenheit herauszuwinden, ſtrickte ſich immer rettungsloſer darin. Maltſcht ſtieß mit dem Stiefelabſatz an und Nanni, die alles Singb wun⸗ wendig wußte, folgte blitzgeſchwind der Aufforderung: .ein, mein Schatz, bei dir]“ ſagte ſie feierlich, denn beh immer über ſich ſelbſt gehoben, wenn ſie in dieſem erſchönen Salon mit„beſuchſitzen“ durfte. Nun kam ihr erſt ganz zum Bewußtſein, Richard Gaſteiger in den Krieg wollte, wie der Werk 17 da mußte ſie doch auch für den Richard Gaſteiger ein u al tun; ſie ſchoß auf ihn zu, bot ihm den Mund und erklärke aaß der beſten Abſichten:„Ich will auch Dich heiraten, nicht den Werkelmann.“ Richot) „Abgemacht, ich hab' ein Jawortl“ jubelte Mam Gaſteiger, küßte der Nanni den Mund, küßte da e un, Brandlmayer die Hand und der Tini auch, wechf elle auf zählige Händedrücke mit allen Brandlmayern, ſchünteug ſh dem Flur der Kathi die Arme aus den Gelenken, Trepp noch Grüße an die Theres auf und überlegte auf der der ob er nun ſeine Abſicht, die Tini nicht zu binden, ehe eroß aus der Schlacht kam, durchgeſetzt habe oder nich⸗ ſcharfen Nachdenkens wurde es ihm nicht ganz klar awort hab ich halt dach!“ lachte er ſchließlich ſeelem fonne vor ſich hin. und das Liedel:„Wenn i komm. wenn ſcen 41 wenn i wiederum komm!“ vor ſich hinſummend, 1 über deu Hof, den Schauplatz ſeiner Kinderſpiele Tini, der Herzallerliebſten. 7790 * Und dann war es in den erſten Tagen des Opie der ſtanden die Fenſter des Salons weit offen, aber bänge hingen ſchlolf in der ſchwül ruhigen Luft gel, Sonnengeiſter tanzten über das Parkett, ein ſtumpf der 900 licht füllte den Raum, einförmig klang das Getro rinne herein. nz in Auf dem Sofa ſaß der aue gerr Maſdeggen a ume⸗ zuſammengeduckt wie ein Schatten, und wieder wieder:„Gefallen, ſieglos gefallen!“ Es waren ſonſt nur die Mama und die Tint aamen, die Mama hatte den anderen abgewinkt, mitzuko 9 wußte auch nichts von Nannis Anweſenheit. de 1 in ibhrer Neugierde heimlich eingeſchlichen und hoch imteee Winkel binterm Glasſchrank verſteckt, wo ihr waen Minvte unbeimlcher zu Mute ward denn die Mamder Tini ſaten in dem faplen Dämmerlicht ſo aand das Re und was ſie ſaaten, klang ſo ſeltſam hinein in de rauſchen, in das Tropfen der Dachrinne. cwiol Sunqeſnog) e ſell gebunden wiſſen ſou. Eme folche Bindung kann ſchrerſte Gewiſenege a mit im? die Freiheit des Gewiſſens anerkannt wiſſen wollen, den Enmu einen er geende 8 1 daß—5 Mittwoch, den 17. Nopember 1920, ‚ — — —r ˙ ſA——————— — uwoch, ven 1r. November 1920. Mannheimer General-Anzeiger.(Abend⸗Ausgabe.) 3. Seite. Nr. 522. Küdlſſche Finanzwirlſchaft in Freiburg. cde in allen größeren Städten, ſo haben auch in Freibur 10 Herneidebedürfaiſſe im laufenden Jahre eine Höhe err ichh porder Stadtverwaltung große Sorgen bei der Beſchaffung der et ucten Mittel bereitet. Während im Jahre 1914 der durch 1 eindeſteuern zu deckende Aufwand noch 3,3 Meillionen Niſr. betrug, ſtieg derſelbe im laufenden Rechnungsjahre auf 35 ſedeteren an. Dieſe gewaltige Steigerung der Ausgaben verlangte ſie dber ic auch eine entſprechende Vermehrung der Einnahmen, dettr infolge der Inanſpruchnahme der Einkommen⸗ und Kapi⸗ dſach agsſteuer durch das Reich nicht geringe Schwierigkeitea ver⸗ Re; Die wichtigſte Einnahmequelle bildet der Anterl an lark eichseinkommenſteuexr, welcher auf 16,5 Millionen kalte veranſchlagt iſt. Eine kleine Vermehrung der bisherigen Ein⸗ ſech wurde ferner dadurch erzielt, daß der Stadtrat die privat⸗ alſor ichen Gebühren jeweile der allgemeinen Teuerung Lachend erhöhte. Weitere Einnahmeſteigerungen hat die badi⸗ * bonm desgeſetzgebung den Gemeinden gebracht, ſo durch das Ge⸗ aühre 12. Mar d. Is. über die Erhöhung der öffentlich⸗vechtlichen rurdren, Sporteln und Taxen um 200„ ſowte durch die Aen⸗ r 3— badiſchen Koſtengeſetzes, die u. a. auch eine Erhöhung deh v undbuchgebühren bringt und durch das badiſche Not⸗ en 1 27. Mai 1920, das für das laufende Rechnungsjahr von lage igenſchafts⸗ und Betriebsvermögen die Erhebung einer um⸗ ken Gens 150 26 derjenigen Sätze zulaͤßt, die im Vorjahr von Zu dernden erhoben wurden. duinde dieſen Einnahmen kommt ſodann noch der Anteil der Ge⸗ lerer Höhe von 5 an dem Ertrag der Reichs umſaß⸗ M Dens. ein im Oktober 1919 vom Bürgerausſchuß geneh⸗ Aages emeindezuſchlag von 100 Prozent zu dem 40 Prozent des Uüwacß gusmachenden geſetzlichen Anteil an der Neichswert⸗ an 160 gſteuer ſowie die Steigerung der Luſtbarkeitsſteuer lener rozent. Seit 1. April d. J. wird ferner eine Fremden⸗ wunatli erhöben, die anſehnliche Erträge(15 000 bis 20 000 Mark n daic) abwirft. Schließlich ommt in Betracht, daß das Rieich lu ndern und Gemeinden nach dem Landesſteuergeſetz ihre ſoge ngen auf dem Gebiete der Familienunterſtützungn und nd Agen nten Kriegswohlfahrtspflege abnehmen oder verzinſen ſan tund will. Für Freiburg handelt es ſich um eine Summe ſürtz 8 Millionen Mark, die hauptſachlich für Kriegswohl⸗ kleiſtete e verwendet wurde, da die für Familienunterſtützungen ſeges 2. Beiträge aus der bad. Staatskaſſe ſchon während des dwulchen rſest wurden. Um den gewaltigen Fehlbetrag in der ſne, de Jinanzwirtſchaft zu decken, mußten ferner der Waſſer⸗ Mü. 5 elektriſche Lichtſtrompreis, der Straßenbahntarif, dre Miegeöüknal.⸗ Friedhof⸗, Schlachthof⸗, Bau- nud Geſundheits⸗ 0 eunhren ſowie die Beiträge zu den Kanal⸗, Gehweg⸗ und gaperdert ſtellungskoſten erhöht werden. Die Straßenbahn ſaden iſchrwob der Fahrpreis auf 50 Pfg. heraufgeſetzt wurde, Aude aus der Stadtkaſſe von 2 Millionen Mark und det u t0 Pe oßß all tchchliede N amte N 0 er dieſer bedeutenden Einnahmeſteigerungen ließ ſich usgleichung des Voranſchlags nur ermöglichen durch 0 1 tre chungen an den Ausgabepoſten des Tiefbau⸗ wengen badeele Abſtriche mußten ſich aber innerhalb gewiſſer ugrung delten um Arbeiterentlaſſungen und damit eine Ver⸗ us dem r Arbeitsloſen zu verhüten. Schließlich mußten noch Wat Perdenlageausgleichsfond 8 Millionen Mk. heraus⸗ undiſchaft nz an welchen künftig alle Ueberſchüſſe der laufenden uagen geigderwieſen werden ſollen. Die vorſtehenden Ausfüh⸗ Wwär den wohl zur Genüge, wie ſchwierig es unter den iudden Verhältniſſen für die größeren Städte iſt, die Ein⸗ it den gewaltig geſtiegenen Ausgaben ins Gietcgere de dadiſchen Bodenſchäte und die Wünſchel⸗ 8N rulengüngerei. daleden dem Kriegsende hat, ſo wird uns von amtlicher Seite ge⸗ Aenchen Baden ein lebhaftes Suchen nach allen möglichen walch begonnen. Dabei wirken mehr als zuvor auch die Naer Land daunger mit, indem ſie teils gerufen, teils ungerufen amen anttchziehen oder mit Anzeigen in den Zeitungen ihr ſowandſden und Aufträge für ſolche Reiſen fordern. Im Altern dl des Landes, als auch der einzelnen Gemeinden und hat die geologiſche Landes⸗ die ſachverſtändige Behörde dieſe Tätiokeit der verfolgt und ſieht ſich nun nach Erlangung 9 aterials veranlaßt, die Oeffentlichkeit von dieſem Wünſchntnis zu ſetzen. en) ſchelrutengänger haben auf Kohlen(Stein ⸗ und Erze an auf Waſſer und warme Quellen, auf Kaliſalze und ſei den, und den Ausſchlägen ihrer verſchiedenen Apparate ge⸗ oben, dieſer wiederholt ging durch die Zeitungen die Notiz, es um nſ oder jener Stelle der eine oder andere wertvolle dar durc zeſligeſtellt“. Eine Anzahl von ſolchen Punkten wurde Welg beann ungen und Bohrungen unterſucht. An vier Stellen el ei detohten in verhältnismäßig geringer Tiefe angegeben, le Stelen 0 Kohlennot höchſt willkommen geweſen wären, an doch dieſe Stenlenerz, an einer Kali, an einer weiteren Nickelerz. lat er len wurden bis auf die angegebenen Tiefen oder leſe ulch hs hinaus unterſucht und in allen dieſen acht Fällen ue Fraunko gefunden. An einer Stelle, an der in beſtimmter uud Leinen Abglen ſein ſollten, lag etwas braunkohlenartiges Holz, daben,—— lohnt. Andere Bohrungen ſind noch im Gange dan tan, daste die Freiburger Thermalbohrungen, ſchon das Eine die angegebene Geſteinsfolge ganz und gar falſch enbach wo in einem beſtimmten Strich Steinkohlen⸗ Steinkohlen ſein ſollte, hat die Bohrung nur Granit Taalt ſenan bekgnnt, der Geologiſchen Landesanſtalt kein Fall aus 0 aant eworden, cbaß bei den auf Wünſchelrutenangaben Nüle fel D ſorſchungen ein wirklich brauchbarer Bodenſchaß ent⸗ andesanſtalt hat alle ihr zur Kenntnis gelangten 1 ihr Aſche— 5 1 Es 1 rAnſchrift Geologiſche Landesanſtalt zu Freibu erndbefeſer e 7— von— Gemeinden oder Induſtriellen aurde uſw. 85 welche auf Rutenangaben hin nach Waſſer, Wre, Die Olucht haben, Mitteilung über den Erfolg gegeben dan do gemaclſentlichkeit muß aber ſchon jetzt nach dieſen und bd al chten Erfahrungen darauf hingewieſen werden, daß, dewe geiungen ſteht, es ſei durch Rutengänger dies oder un pegs ei 1 zur berartreliches Vorkemmen bedeukel. Tatſache iſt e in dend Länniſchen oder techniſchen Unterſuchung nur, daß arſ dann Dies kann, wi 8 i es kann, wie die oben genannten Fölle beweiſen, aben bchene, wenn keine der angegebenen Stoffe it den 026 Werial„feſtgeſtet“ oder„na ieſen“, dies Uſt dage Händen der betreffenden Herren an den Stellen 8 Wietſchaftliche Fragen. Wdeß, neits wolkäbernagung nach dem Saarland. 0 90 gegen dle runilterlum hat angeordnet, daß die durch täntch in— pitalfluch. veranlaßte Poſtkontrolle der Met ni en ſſt. Dan Saarland gehenden Sendungen einzu⸗ n ct mehr zatnach wird der gewöynliche Briefperkehr über⸗ 1 1N ceibehrleftberwacht, die Kontrolle erſtreckt ſich nur noch dwſeſer Po 15 Wertbriefe und Wertpakete. In die Auf⸗ u,Wirgs hafe berwachungen teilen ſich die Kontrollſtellen zu 0 baſcheteeſdg Frankfurt a. M. und Köln. Den Intereſſen ragen, dens an der Saar wird hiebei weitgehend 35 in 8 Abee welbewerd zur Erwerbsloſenfrage Cends Vorſchf ſt„Der Getreue Eckart“ aus. Er hat den Zweck, pogen ridrd Produktipgeſtaltung der Er⸗ ant dale 8 *4 arge in Deutſchland zu erhalten und ſo dieſe Wads einer Löſung zuführen zu helfen. Die näheren N n teili Druckſachen für das Ausſchreiben, an dem ſich deg en kann, ſind auf Wunſch koſtenlos von der Haupt⸗ du erhalfen weuen Eckart“, Berlin⸗Treptow, Karpfenteich⸗ Städtiſche Nachrichten. Don der ſtädtiſchen Nähſtube. So etwas gibt es in Mannheim. Ganz unbemerkt von der Oeffentlichkeit iſt 2 als ein Zweig der Wohlfahrtspflege entſtanden, ins Ungewiſſe taſtend. Heute ſtehen die Wände um ſie feſtgefügt. Es war ein Wagnis, die Einrichtung des Nationalen Frauen⸗ dienſtes(die während des Krieges Frauen mit Näharbeiten be⸗ ſchäftigte) in ſtädtiſche Regie zu übernehmen, etwas, das man mit gemeindlichen Mitteln bei unſerer derzeitigen Finanzlage nicht gut hätte riskieren können. Der Nationale Frauendienſt überließ dem jungen ſtädtiſchen Unternehmen ſeine Nähmaſchinen, Herr Fabrikant Rich. Lenel ſtellte ein Betriebskapital von 60 000 Mk. zur Ver⸗ fügung und dann konnte der Verſuch losgehen. Es war vor knapp einem halben Jahre. Die Nähſtube iſt dem Arbeitsamt angegliedert und ſetzt den ethiſchen Gedanken der Wohlfahrtspflege— bedrohten Exiſtenzen durch Schaffung von Arbeit zum Wiederaufbau zu ver⸗ helfen— in die Praxis um. Freilich ſind es heute erſt neun Frauen, denen dort für die Stunden Arbeit gegeben wird, die ſie ſich von ihrer häuslichen Tätigkeit frei machen können, auf Erwerb angewieſene aber erwerbsbeſchränkte Frauen. Nach den bisherigen Ergebniſſen iſt dieſe Art der Fürſorge der Förderung wert. Der Bekrieb arbeitet bis jetzt nur für ſtädtiſche Aemter, vornehmlich für die Kriegshinterbliebenenfürſorge und das Jugendamt. Im Auftrag dieſer beiden Abteilungen unſerer Wohlfahrtspflege fertigt die Näh⸗ ſtube Wäſche und Kleidungsſtücke für die zu Unterſtützenden an, teils aus neuen, vom Materialamt günſtig eingekauften Stoffen, teils aus Altkleiderbeſtänden der ehemaligen ſtädtiſchen Bekleidungs⸗ ſtelle. Den beiden Aemtern werden die genau errechneten Selbſt⸗ koſten angerechnet, ſodaß ſich die Nähſtube ſelbſt erhält. Die Aus⸗ dehnungsmöglichkeit iſt gegeben— in gegenwärtigen Zeitpunkt wird ſie gehemmt durch den Mangel an Aufträgen, der ſeinerſeits durch den Stoffmangel begründet iſt. Paula Picker. Ouäker⸗Speiſung. Reichlichere Zuwendungen aus Amerika haben es den Quäkern ermöglicht, die Portionenzahl für Mannheim ab 15. Nov. wieder auf 4000 zu erhöhen. Die ärztliche Durch⸗ muſterung ſämtlicher Schulen hat ergeben, daß die Erhöhung am zweckmäßigſten den Schulkindern zuzuteilen ſei, während die Klein⸗ kinder und ſtillenden Mutter, vorerſt noch allerdings in beſchränk⸗ ter Zahl, die Büchſenmilch der Heilsarmee beziehen. Es iſt er⸗ freulich, daß wir wieder einer größeren Zahl unſerer bedürftigen Kinder die hochwertige Zuſatznahrung der Quäker verabreichen können, da gerade in der kälteren Jahreszert das Nahrungsbedürf⸗ nis der Kinder beſonders groß iſt. Zu Beginn des nächſten Jahres iſt wieder ein Wechſel der an der Speiſung teilnehmenden Kinder vorgeſehen. veranſtaltungen. . Theaternachricht. Shakeſpeares Trauerſpiel„Julius Cäſar'“, das zuletzt in Mannheim im Jahre 1902 gegeben wurde, kommt Ende dieſes Monats als erſte Schauſpielvorſtellung des Nationaltheaters im Nibe⸗ aliſſ de des Roſengartens zur Aufführung. Die für die beſonderen Ver⸗ hältniſſe des Nibelungenſaales notwendige ſtiliſterte Geſtaltung des Bühnen⸗ bildes wird nach Entwürfen von Heinz Grete ausgeführt.—„Der Schatgräber“, Oper in vier Akten, einem Vor⸗ und einem Nachſpiel von Franz Schreker gelangt am 2. Dezember im Nationaltheater zur Erſtaufführung. Die muſikaliſche Leitung hat Franz von Hoeßlin, die Spiel⸗ leitung Eugen Gebrath, die Bühnenbilder ſind von Heinz Gretl entworfen. Liederabend Corry Nera. Die holländiſche Sängerin, die bei ihrem Liederabend im April in dieſem Jahre großen Beifall und einen ſchönen Erfolg erntete, wird am 22. November wiederum nach Mannheim kommen. Sie ſingt Lieder von Schubert, Muſſorgsky und Reger. Am Klavier be⸗ gleitet wie beim letzten Male Jean Kuiler. 17 Sängerkreiskonzert. Der Mannheimer Sängerkreis gibt am kommenden Sonntag im Muſenſaal des Roſengartens ein Konzert. Zur Aufführung kommen Chöre von Beethoven, Weber, Kreutzer, Silcher und Zöllner. Als Soliſten verzeichnet das Programm Frau Anni König⸗ Bomatſch, Konzertſängerin aus Ludwigshafen am Rhein, und den J. Konzertmeiſter am hieſigen Nationaltheater, Herrn Lieco Amar, welcher erſtmals als Soliſt vor das Mannheimer Konzert⸗Publikum tritt. Leitung und Klavierbegleitung 1 in den Händen des Vereins⸗Dirigenten, Herrn Muſikdirektor Guggenbühler. Mannheimer Volkschor. Die Schlußproben zu den„Jahreszeiten“ von ydn haben begonnen. Die Auffahren wird pecusſich gegen Ende Dezem Das Konzert findet im Nibelungenſaal ſtatt. Die Namen der Soliſten werden ſpäterhin noch bekanntgegeben, die Be⸗ gleitung ſtellt das Nationaltheaterorcheſter. Vortrag Dr. med. H. J. Oberdörſſer. Der von früher her beſt⸗ bekannte Redner Dr. Oberdörffer wird am Freitag, den 19. und Samstag, den 20. November über das Thema„Der Kampf um die Weltanſchau⸗ ungen“ ſprechen. Am erſten Abend enthält der Vortrag unter anderem: „Die Wahrheit über die perwirrenden und unariſchen Bewegungen wie Spiritismus, Theoſophie, Anthropoſophie, Myſtizismus, Okkultismus u. a. Die Unhaltbarkeit des modernen Monismus mit ſeinen ſogen. freireligiöſen Lehren, im Gegenſatz zum wahren Monismus, Zarathuſtras und Jeſu. Die Entwicklung der Menſchheit und der Menſchenraſſen mit dem Schöpfungsziel geiſtiger Freiheit und Vollkommenheit. Gegenſeitige Ach⸗ tung und wahre Menſchheitsreligion als der Boden dos kommenden Völ⸗ kerbundes und Friedensreiches. Wie repariert die Hausfrau kleine Schäden im Haushalt ſelbſt? neber dieſes Thema ſpricht im Hausfrauenbund am morgigen Donnerstag abend im alten Rathaus Herr Zimmermann vom ſtädt. Gaswerk. Dieſe Abende mit praktiſchen Vorführungen erfreuen ſich bei den Hausfrauen großer Beliebtheit, umſomehr als der Vortragende mit ſeinen klaren Erläuterungen es verſteht, die Zuhörerinnen zu belehren und ihnen auch praktiſche Winke zur Erhaltung der Gebrauchsgegenſtände gibt. (Weiteres Anzeige im Mittagsblatt.) Aus dem Lande. Perſonalveränderungen im badiſchen Staatsdienſt. Ernannt ſhrden Oberreviſor Karl Wöntz zum Bürovor⸗ ſteher beim Zentſilbüro der Eiſenbahn⸗Generaldirektlon in Karls⸗ ruhe ünd Hauptlehrer Wilhelm Haiſch an der Volksſchule in Würm(A. Pforzheim) zum Oberverwaltungsſekretär beim Kreis⸗ ſchulamt Mannheim. Verſetzt wurde Hilfsſtaatsanwalt Dr. Rudolf Strau⸗ mann bei der Staatsanwaltſchaft Freiburg in gleicher Eigenſchaft zur Staatsanwaltſchaft Offenburg. Planmäßig angeſtellt wurden Verwaltungsaktuar Friedrich Schnurr keim Bezirksamt Karlsruhe unter Verleihung der Amtsbezeichnung Oberverwaltungsſekretär und Verwaltungs⸗ aktuar Wilhelm Werner beim Bezirksamt Mannheim unter Ver⸗ leihung der Amtsbezeichnung Oberverwaltungsſekretär. Uebertragen wurde Gerichtsaſſeſſor Friedrich Ernſt Jeyer von Achern die Dienſtſtelle eines Regierungsrats beim Miniſterium des Innern und zum Zwecke der Fortführung ſeiner — 5 als Leiter der Landeskohlenſtelle bis auf weiteres beur⸗ laub Schweres Eiſenbahnunglück. Schwetzingen, 17. Nov.(Priv. Tel.) Heute vormittag— nach 8 Uhr hat ſich, auf der Eiſenbahnſtrecke Blankenloch—Hagsfeld ein entſetzliches Unglück zugetragen. Auf dem dicht am Hardt⸗ walde vorbeiführenden Schienenſtrange war eine Gruppe von Ar⸗ beitern mit Ausbeſſerungsarbeiten beſchäftigt. Als von Graben her ein Zug kam, wollten die Arbeiter milben ausweichen und traten auf das Nachbargeleiſe über. In demſelben Augenblick brauſte der in Karlsruhe um.55 Uhr abgehende Perſonenzug 4757 und fuhr in die Gruppe hinein. Dabei wurden 7 Arbeiter auf der Stelle getötet und einige ſchwer verletzt. Die Getöteten, die aus Blankenloch, Friedrichsthal und Spöck ſtammen, waren bis auf einen verheiratet und Vater vieler Kinder. Die Arbeiter hatten, wie die„Schwetzinger Zeitung“ meldet, infolge des dichten Nebels den Karlsruher Zug nicht bemerkt und auch das Geräuſch des Unglückszuges wurde von dem aus Graben kommenden Zug übertönt. ch Schwetzingen, 16. Nov. Die auf Montag abend einberufene ürgerausſchußſitzung konnte wegen nicht ſtattfinden. Im Bürgerſaale erſchienen waren nur 35 Mit⸗ 83 der bürgerlichen Fraktionen; zur Beſchlußfählgkeit wäre die nweſenheit von 36 Mitgliedern notwendig geweſen. Die Mit⸗ glieder der ſozialdemokratiſchen Fraktionen und 2 Angehörige der bürgerlichen Fraktionen hatten ſich 79 7 in bezw. vor dem Rat⸗ hauſe eingefunden, ohne ſedoch den Bürgerausſchußſaal zu betreten. Vie Obſtruktion hatte ihre Urſache in der gemeinderätlichen Vorlage, die Heranziehung des ſteuerfreien Einkommenteils zur gemeindlichen Beſteuerung. Bürgermeiſter Reinhardt nahm die Gelegenheit wahr, die in einem Artikel der„Volksſtimme“ gegen ſeine Perſon gerichteten Angriffe zurückzuweiſen. Der Vorwurf, daß ſeither er und andere hier regierten, es nicht beſſer werde, falle auf die Sozial⸗ demokraten zurück, da ſie nahezu alle Bürgerausſchußvorlagen mit⸗ genehmigt hätten. Der Ankauf des Kloſterkellers für die Stadt⸗ ſparkaſſe der die Stadtgemeinde an ſich finanziell gar nicht berühre, ſei auf Betreiben eines früheren ſozialdemokratiſchen Gemeinderats und nicht durch ihn erfolgt. Der ihm vorgeworfene Aufenthalt in der Etappe ſei veranlaßt worden durch ſeine wiederholte ſchwere Verwundun, an der Front und die dadurch bedingte einjährige Lazarettbehandlung. Unter dem lebhaften Beifall, auch der zahl⸗ reich erſchienenen Zuhörer, erklarte Herr Bürgermeiſter Rein⸗ hardt, daß er ſtolz darauf ſei, es als einfacher Arbeiterſohn zum Offizier gebracht und als ſolcher für das Vaterland gekämpft zu haben. Der Artikelſchreiber ſei ein gewiſſenloſer, niederträchtiger Ehrabſchneider und Verleumder. Gemeindeverordneter Morlock ſprach namens der bürgerlichen Parteien ſcharfe Mißbill'gung der gehäſſigen Angriffe aus und verſicherte Herrn Bürgermeiſter Rein⸗ hardt der Zuneigung und Dankbarkeit des vernünftigen Teiles der Einwohnerſchaft.(Starker Beifall.) & heidelberg, 16. Nov. Der Reichswirtſchaftsverband derzeitiger und ehemaliger Berufsſoldaten, der hier etwa 200 Mitglieder hat, hielt eine Verſammlung ab, in der er gegen die Hinauszögerung der Anſtellung der Militäranwärter und gegen die ſchlechte Beſoldung Einſpruch erhob.— In Meckesheim 45 nachts zwei vermummte Einbrecher zu einem Landwirt ins Schlafzimmer gedrungen und haben mit vorgehaltenem Revolver Geld verlangt. Sie erhielten erſt 160, forderten aber mehr. Während ſie nun ſuchten, war eine Tochter aus dem Fenſter geſprungen und ſchlug Lärm, worauf die Täter entflohen. Ein Drikter hatke vor dem Haus Schmiere geſtan⸗ den.— Der Kriegerverein Altneudorf hat 1000 Belohnung ausgeſetzt für Wiedererlangung der ihm entwedeten Fahne und Er⸗ mittelung der Täter cch, Neckarmühlbach, 15. Nov. Am Sonntag trug man die ſterblichen Reſte unſeres Altbürgermeiſters Mayſack zu Grabe. Ein arbeitsreiches Leben hatte der Verſtorbene hinter ſich. 38 Jahre ſtand er der Gemeinde als treuer, beliebter Bürgermeiſter vor, bis die Altersbeſchwerden ihn zwangen, eine Wiederwahl abzu⸗ lehnen. 39 Jahre bekleidete er das Amt eines Kirchengemeinde⸗ rats. Während des Krieges ſprang er für ſeinen eingerückt⸗u Sohn ein und fäͤhrte deſſen Mullerei weiter. Die außerordentlich große Beteiligung an ſeinem Begräbnis zeigte von der Anhäng⸗ 25 der Gemeinde und dem Anſehen, das er überall genoſſen at. Offenburg, 16. Nov. Vei der in Orloffen von einer Kom⸗ dade icherheitswehr erfolgten Getreidebeſchlagnahme, ie dadurch veranlaßt wurde, daß trotz wiederholter Aufforderung viele Landwirte ihrer Abgabepflicht nicht nachkamen, wurde die Sturmglocke geläutet, worauf ſich die Landwirte zuſammenrotteten. Die Fenſterſcheiben des Rathauſes wurden eingeſchlagen, die Ein⸗ richtung zertrümmert und die Sicherheitswehr entwaffnet. Erſt als die im Dorf zur Beſchlagnahme zerſtreuten Mannſchaften ſich ſam⸗ melten, zogen ſich die Dorfbewohner zurück und ließen von dem be⸗ reits beſchlagnahmten Getreide ab. WB. Engen, 14. Nov. Im Dekanat Engen hat die Lebens⸗ mittelſammlung im ganzen 500 Zentner der mannigfachſten Lebensmittel ergeben, ſodaß in mancher katholiſchen Anſtalt die drückende Not gemildert werden konnte. Das Knabenheim in Hüfin⸗ gen konnte ſeine Bedürfniſſe für den Winter decken. Gaben kamen auch in das Eliſabethenhaus nach Donaueſchingen. Der weitaus größte Teil kam nach Freiburg. Nachbargebiete. a Speyer, 17. Nov. Ueber die Bluttat in hieſiger Stadi bört man noch: Die Witwe Dritſchler gab an, daß ſie und Kamb im gegenſeitigen Einvperſtändnis gemeinſam aus dem Leben ſcheiden wollten. Kamb hätte zuerſt einen Schuß auf ſich abgegeben. Dann hätte ſie die Waffe ſelbſt ergriffen und ſich erſchießen wollen. Nach Lage der iſt anſcheinend der Mann von der Frau er⸗ aller, worden. Die Schußverletzung der Frau iſt ziemlich ſchwer, denn die Frau wird das Augenlicht verlieren. Frankfurt, 16. Nov. In dem Bericht zum Konkurs des Weingroßhändlers Adolf Bauer, bei dem die Paſſiva über 6 Mil⸗ lionen Mark betragen, heißt es u..: Zunächſt arbeitete Bauer über⸗ haupt ohne Großhandelserlaubnis. Seine Geſchäfte tätigte er nur egen Vorausbezahlung, wobei er dann bei inzwiſchen eingetretenen reisſteigerungen in der Lieferung große Schwierigkeiten machte. n den Vorauszahlungern mit ausgebliebener Lieferung ſind etwa achtzig Gläubiger mit über einer halben Million Mark beteiligt. Vor Eröffnung des Konkurſes ſchwebten etwa 200 Zivilklagen gegen Bauer, deſſen Geſchäftsführung durchaus verworren war. Seine waren außerordentlich koſtſpielig. So kaufte er u. a. für ſich für 240 000 M. Luxusmöbel, und ſein Haus⸗ halt erforderte monatlich rund 60 000 M. Seine Frau trieb einen gewaltigen Toilettenaufwand; der Kleiderverbrauch beanſpruchte in wenigen Monaten 140 000 M. Sehr bedenklich waren auch die eigentlichen Geſchäftspraktiken: ſo wurde 1917er Burgunder und anderer franzöſiſcher Rotwein aus Aepfelwein mit Zuf en, Kog⸗ nak aus Sprit mit Färbemitteln in großen Mengen 22— Bauer ſei als Kriegsgewinnler übelſter Sorte zu betrachten. Er führte. große Mengen Weine aus dem befetzten Gebiet ein, ohne die Genehmigung zu beſitzen, ſo daß ihm auf einen Schlag ndiſcher Rotwein für zwei Millionen Mark ausl beſchlagnahmt wurde. Die Frau ſoll ſich noch im Beſitze von Millionen befinden. Wetternachrichtendienſt der badiſchen Landeswelkerwarte in Karlsruhe. Deobachtungen vom Mittwoch, den 17. Novbr. 1920,8 Uhr morgens(MBZ.) Auf Grund land⸗ und funkentelegraphiſcher Meldungen. Luſtdruck Wind Niederſchlag der Tampe.... Ort in d N Michte.] Se Wetter ſegten 255 Stund Hamburg—————— Königsberg.——5—— Jerliinn—————— rankfurt a. M.————— uünchen————— 5 Kopenhagen. 751 3 SwW mäßig Dunfl.5 Stockholm.. 1752.8 4Vew ſichwoch vedeckt 0 —*74544—1 N ſmäßig bedeckt 0 0„6„ 6„„%—————— Paris. 752.8 9 O ſſchwach wolkig 2 Marſe„„„„—————— Urich————— ien 2 2 6„„ Nnn————— Beobachtungen badiſcher Wetterſtellen(7ꝛ86 morgens) See· Wind 3 ve⸗ dhe 2 aierkun * 6 MichStüed 8 2 Serdeim Ttge=ſu daaf Königſtuhl. 563772 44 3J 10 3 SW.ſchw abe 15 Karlsruhe..1277725 6 15 6'eſſchw. ber 8 Baden⸗Baden 2137720 4] 15 4J8 ſſchw.— 15 Villingen715 774.7 11 12—0— ſtilul elkig 5 eldberg. Hof 1281ʃ———0. 7— ſtill mar, 9 l. Blaſlen eee Allgemeine Witterungsüberſicht. Der merkliche Tiefdruckwirbel iſt raſch nach dem äußeren Norde abgezogen, während von Weſten her ſich hoher Druck wieder über Mitteleuropa ausgebreitet hat. Ueber Nacht iſt daher heiteres, trockenes Wetter eingetreten. Streckenweiſe bildeten ſich in der Ebene Morgennebel. Da ein neues Tiefdruckgebiet ſich an den engliſchen —4 3 wird die Beſſerung des Wetters nicht von Be⸗ tand ſein. Wettervorausſage bis Donnerstag, den 18. November, 12 Uhr nachks: Vorübergehend zeitweiſe heiter, wieder Bewölkungszunahme, am Tage mild. J. Seite. Nr. 522. Mannheimer General-Anzeiger.(Abend⸗Ausgabe.) Handelsbla Ueber Stimmrechtsaktien. Wir entnehmen die folgenden Ausführungen der Industrie- und Handelszeitung: Zwei Tendenzen treten in der Entwicklung unseres Aktien- wesens nach dem Kriege besonders hervor: Un auf hör- liche Kapitalserhöhungen und Schaffung von Vorzugsaktien mit vielfachem Stimmrecht. Die Kapitalser höhungen haben ihren tiefsten Grund in der In- flation, durch sie paßt sich das Unternehmungskapital dem gesunkenen Geldwert an. Bei der einzelnen Gesellschaft wird die Wirkung der Inflation dadurch fühlbar, daß die laufenden Mittel zur Aufrechterhaltung oder gar zur Erweiterung der Betriebe nicht ausreichen. Kapitalserhöhungen sind meist Umwandlungen von teuerem Bankkredit. Daß sich bei der sich immer noch fortsetzenden Bewegung, das Grundkapital zu erhöhen, auch bedenkliche Absichten auswirken können, ist nicht zu leugnen; in manchen Fällen ist zweifellos eine K a pi- tal-Verwässerung beabsichtigt, um Reingewinn und Dividende verhältnismäßig herabzumindern. Im ganzen je- doch ist die Bewegung, solange unsere Wirtschaftslage die Nachkriegsstruktur behält, nicht zu vermeiden. Sollte sich einmal wieder der Geldwert heben, so werden in zahlreichen Unternehmungen Kapitalzusammenlegungen erfolgen müssen. Die Schaffung von Vorzugsaktieen, die immer mehr gleichzeitig mit Kapitalserhöhungen durchgeführt wird, liegt ebenfalls in der Linie unserer Wirtschaftsèntwicklung, wenngleich die Bedenken gegen Stimmrechtsaktien zum Teil sehr beachtenswert sind. Das im Handelsgesetzbuch festge- legte Aktienrecht ist mit der Zuweisung von einer Stimme an eine Aktie ohne alle Unterschiede das einfachste, beste und klarste, das es für die Aktiengesellschaft gibt. Will man eine Gesellschaft beherrschen, dann soll man diesen Willen zur Macht auch in die Praxis umsctzen und sich eine genügende Zahl von Aktien zu dauerndem Besitze sichern. Hat man dazu nicht den Willen oder nicht die finanzielle Kraft, so muß man daraus die Konseduenzen ziehen und auderen, die stärker sind, den Vortritt lassen. Was heute von einzelnen Verwaltungen manchen Gesellschaften in der Ausgabe von Stimmrechtsaktien zugemutet wird, das läuft letzten Endes auf nichts weiter hin- Aus, als auf die Erlangung einer Versicherungspolice gegen den Verlust von Aufsichtsratsmandaten und Bankverbindungen. In der Praxis pflegt das Interesse der- jenigen, die mit einer Gesellschaft stark liiert sind, meist recht groß zu sein; das Interesse anderer Aktionäre, die wenig Mittel in das Unternehmen gesteckt haben, kann leicht nicht nur von reinen Aktionärinteressen geleitet werden. Unter solchen Um- ständen mag ein Stammaktionär, der sich Aktien eines Unter- nehmens zu sehr hohen Kursen gekauft hat, der Entwicklung und dem Gedeihen seiner Gesellschaft gebundener und inte- ressierter gegenüberstehen, als ein Familien- oder Banken- Konzern, der im Gefühl seiner nicht zu beseitigenden Herr- schaft das persönliche Interesse schwinden sieht. Dem ursprünglichen Sinn der Aktiengesellschaft wird man durch Stimmrechtsaktien in der Tat nicht gerecht. Der Theorie nach soll der Einfluß auf die Gestaltung eines Unternehmens sich nach der wirklichen Kapitalaufwendung bestimmen. In der geschichtlichen Entwicklung hat sich Uas Aktienunternehmen in dieser theoretisch reinen Form, wie sie durch das Gesetz formal festgelegt ist, kaum jemals verwirk- licht. Fast immer hat der kleine Aktionär auf seinen ihm Zzu- stehenden relativ geringen Einfluß freiwillig dadurch ver- zichtet, daß er dem Unternehmen als solchem teilnahmslos gegenüberstand und sich lediglich für Aktienkurs und Divi- dende interessierte. Die Aktionäre schieden sich in 2 Gruppen, von denen nur die eine gewisse Unternehmerdualitäten auf- wies. die andern sind lediglich„Kapitalisten“. Der Zustand, daß die Aktiengesellschaft trotz der formalen Demcokratie des Kapitalbesitzes praktisch von wenigen Köpfen beherrscht wurde, hat sich jedoch im ganzen als glücklich her- ausgestellt. Gerade dadurch ist in die Unternehmungsform der Aktiengesellschaft etwas vom Geist des Einzelunter- nehmens hineingerettet und die Burèaukratisierung ver- mieden worden. Diese tatsächliche Entwicklung soll nun durch Stimmrechtsaktien verewigt. den bisher führenden Leuten soll der beherrschende Einfluß für die Dauer gesichert werden. Daß darin etwas Bedenkliches liegen kann, in- dem eine Leitung im neuen Geiste künstlich ausgeschlossen wWird. ist zweifellos richtig. Wir erleben gegenwärtig gewisse Umbildungen unserer Unternehmungsformen, die ermög- licht sind durch Lücken in unserem Gesellschaftsrecht. Solange sich noch nichts Endgültiges herausgestellt hat, solange vor allem die Entwicklung noch nicht als notwendig ungünstig anzusehen ist. wird der Gesetzgeber aufmerksamer Zuschauer bleiben müssen. Der am meisten angeführte Grund für Stimmrechtsaktien ist der Schutz gegen Ueberfremdung, den sie ge- währen. Stimmrechtsaktien haben bereits jetzt den völligen Uebergang deutscher Unternehmungen in ausländische Hände mit Erfolg verhindern können. Theoretisch ist gewiß auch eine Verschiebung der Vorzugsaktien an Ausländer(wenn die Vorbesitzer dahei ein glänzendes Geschäft machen) möglich. Die Pflichten der Allgemeinheit gegenüber, die in solchen Fällen verletzt würden, sind aber, soweit bisher zu erkennen ist, noch immer durchaus ernst genommen worden. Man könnte sogar gegen Ueberfremdungsaktien den ganz anderen Einwand machen, daß sie auch wünschenswerte Kapitalbeteili- gungen des Auslandes zu verhindern oder abzuschrecken im- stande sind. Unsere Wirtschaft kann ja leider für lange Zeit ohne ausländisches Kapital nicht gedeihen. Ueberfremdungs- aktien werden daher auf die Dauer ausländisches Kapital nicht fernhalten können. Warum der Kaffee nicht billiger wird. Eine Erklärung des Hamburger Kaffee-Einfuhrvereins. Gegen den Hamburger Kaffee-Einfuhrverein, der Neichswirt- schaftsstelle für Kaffee, werden heflige Vorwürfe aus den Kreisen des Detailhandels erhoben. Wurde jüngst in dem Organ der Zentraleinkaufsgenossenschaft des Verbandes deutscher kaufmännischer Genossenschaften und der Einkaufsvereine des Ko- lonialwarenhandels, der„Deutschen Handelsrundschau“ folgendes ausgeführt: „Nachdem die Kaffeenot am höchsten gestiegen war, gab die Reichsregierung die Erlaubnis, von dem bei relativ hoher deutscher Valuta, also zu verhältnismäßig billigen Preisen, ein- gekauften Kaffeemengen im Monat September- 70 000 Säcke 2zu 125 Pfund und laufend allmonatlich 20 000 Säcke zu entladen. Dies zeigte das erstaunliche Resultat, daß der Kaffee seither von Tag zu Tag teurer wurde. Die gesamte Kaffee-Einſuhr Deutsch- lands liegt augenblicklich in den Händen des Kaffee-Einfuhr- vereins in Hamburg. Sicher ist, daß jedermann, der an der Hamburger Börse Kaffee mit Einfuhrbewilligung anbietes, so- fort—5 1 Autgeld erhält. Es wäre ja nun eigentlich Pflicht des Kaffee- Einfuhrvereins, den Detaillisten die entladenen Mengen zu billigen Preisen zuzuführen, statt sie der Speku- lation zu überantworten. Wenn man berechnet, daß der Zwischenhändler 10% verdienen muß, so könnte der Kaffee in gebranntem Zustande mit 24„ das Pfund an den Detaillisten gelangen. Mit einer ganz kleinen Menge war dies in den ersten Tagen der Freigabe auch der Fall. Seither aber können die Detaillisten unter 30, 32 und 34 1 kein Pfund Kaffee mehr kaufen, einfach weil die Spekulation die freigegebenen engen in Hamburg zurückhält. Es liegt dies an den ungünstigen Bedingungen, die den Käufern gestellt Lerden. Barzahlung hat im voraus zu erfolgen. Die Ham- durger Großhändler aber, die in der Lage sind, jeden Barbetrag — ſt des NMannheimer Genera zu hinterlegen, bestimmen die Preise ganz nach ihrem Belieben. Wenn nicht endlich dafür gesorgt wird, daß der Kaffee- Einfuhrverein die zur Entladung kommenden Mengen den Detaillistenverbänden unter Ausschaltung des Zwi- schenhandels direkt überantwortet, dann soll den Zwischen- händlern wenigstens der Aufschlag, den sie erheben dürfen, vorgeschrieben werden. Gegenüber diesen schweren Vorwürfen gibt uns der Hamburger Kaffee- Einfuhrverein folgende Erklärung ab: „Wegen der Finanznot des Reiches konnte die Reichs- regierung nach 775monatiger völliger Einfuhrsperrung für die Monate September/ Oktober nur 93 oo0 Säcke Kaffee zubilligen. Diese Menge ist angesichts des lebhaften Begehrs nach Kaffee zu gering, als daß sie den Bedarf irgendwie befriedigen könnte. Sie ist bei Freigabe zur Einfuhr sofort in alle Kanäle des Bedarfs abgeströmt, ohne daß irgendwie eine bedarfsbefrie- digende Wirkung eingetreten wäre. Der Kaffee-Einführverein ist Reichswirtschaftsstelle. Er befaßt sich nicht mit Eigengeschäften, vielmehf überwacht er die Kaffee- einfuhr. Er erteilt für die vorteilhaftesten im Ausland ein- gekauften Mengen die Einfuhrbewilligung. Wegen des ge- ringen Umfanges der von der Regierung als zur Einfuhr frei- gebbar festgelegten Gesamtmenge müssen jedoch sehr viele an sich nicht ungünstige Anträge unberücksichtigt bleiben. Wenn sich Kleinverkäufer beschweren, daß sie zu billigen Preisen keinen Kaffee kaufen können, so liegt das daran, daß die geringe greifbare Menge im Großen und Ganzen vom Verbrauch aufgenommen ist. Wer jedoch mit aller Ge- walt Kaffee an sich bringen will, kann kleine Mengen nur er- stehen, wenn er im freien Inlandsverkehr Wucherpreise bietet. Die Preissteigerung im Inlande ist also entstanden durch die allgemeine Jagd einer schr langen Reihe von Konsumvermitt- lern auf eine verschwindendekleine freie Menge. Der Kaffee-Einfuhrverein kann für diese Zustände nicht ver- antwortlich gemacht werden. Eine gleichmäßige Ver- teilung an alle Inlandsinteressenten für Kaffee ist wegen der kleinen Menge nicht durchführbar. Die Bewirtschaftung yvon Kaffee ist in der Uebergangszeit von vornherein so aufgezocen, daß dem freien Handel so viel Spielraum als möglich gelassen werden soll. Es ist Sache des inländischen Kaufmanns, ent- sprechende Fühlung mit dem Einfuhrhandel zu haben, sodafß ihm zur Einfuhr freigegebener Kaffee zufließt.“ ** Einfuhr- Freiliste. Um den am Außenhandel beteiligten Firmen die Uebersicht über die zurzeit bestehenden Befreiungen vom Ein-⸗ fuhrverbot vom 16. Januar 1917 zu erleichtern, hat die Handelskammer zu Berlin zum Bezuge der Interessenten einen Neudruck der Einfuhr-Freiliste nach dem gegenwärtigen Stand anfertigen lassen, wobei sowohl die für einzelne Waren- gattungen gewährten Befreiungen wie auch die Befreiungen allgemeiner Art berücksichtigt sind. Adlerweerke vorm. Heinrich Kleyer.-., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft plant eine weitere Kapitalserhöhung. Einer am 10. Dezember d. J. stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung soll eine Kapitalverdoppelun g von 36 auf 72 Mill. A zur Beschlußfassung vorgelegt werden. Der neue Kapitalbedarf soll der Verstärkung der Betriebsmittel dienen. Es dürfte noch bekannt sein, daß kürzlich von Ver- handlungen zwischen den Adlerwerken und der Rhein- Elbe- Union die Rede war, die auf eine Interessengemeinschakt beider Gesellschaften hinzielen würden. Frankfurter Kosten des Lebensunterhalts. Die von Dr. Elsas in Zwischenräumen von je 2 Monaten zur Veröffentlichung kommenden Indexziffern zur Kosten- berechnung des Lebensunterhalts einer vierköpfigen Familie in Frankfurt a. M. zeigen zum 1. November einle nicht unwesentliche Erhöhung des Preisniveaus. Insge- samt betrug die Steigerung für die fünf der Berechnung Zu- grunde gelegten Gattungen, nämlich Lebensmittel, Kleidung. Wohnung. Heizung und Beleuchtung sowie Verschiedenes 35 Punkte. Am stärksten sind die Lebensmittel an der Preiserhöhung(16,87%) beteiligt. Die Preise erreichen damit das ZWölffache der Vorkriegszeit. Die Indexziffern betrugen am 1, April, 19 100, am 1. Sept. 20 281, am 1. Nov. 316. Die englischen Großhandelspreise. Die bekannten, in der englischen Zeitschrift„Economist“ monatlich zur Veröffentlichung kommenden Indexziffern zei- gen für den Mongt Oktober einen weiteren Rückgang der Großhandelspreise auf. Wie aus der, folgenden Zu- sammenstellung ersichtlich ist, haben die englischen Index- ziffern seit März d. J. eine rückläufige Bewegung, mit Ausnahme des Juli, der ein leichtes Anziehen der Preise zeigt, angenommen. Die Indexziffern betragen, in Prozenten aus- gedrückt, seit Jahresbeginn: I. Jan. 1. April Aug. I. Okt. 1. Nov. 334.7 379.8 386.5 38 347,¶ 326˙7 An der Preissenkung sind in der Hauptsache Textil- waren beteiligt, daneben auch Tee, Zucker. i und Oele. Dagegen sind Fleisch und Getreide im Prei iegen. Roh- baumwollpreise fielen bekanntlich im Welt t zu Beginn des Monats Oktober sehr stark. Das jetzige Preisniveau steht nur ein weniges(1696) über dem vom November 1918, dem Be- ginn des Waffenstillstandes. Reichsnotopfer. Im allgemeinen Interesse ist darauf auf- merksam zu machen, daß außer sämtlichen Steuerstellen die hiesige Girozentrale der badischen Sparkassen in ihrer Eigenschaft als öffentlich- rechtliche Bankanstalt ermächtigt ist, sowohl Barzahlungen als auch Kriegsanleihestücke für das Reichs notopfer entgegenzunehmen.“ Die holländischen Beteiligungen an der Phönix-.-G. Auf eine Anfrage in der niederländischen Zweiten Kammer, ob die Regierung, nachdem sich die Pläne der Kgl. Niederlän- dischen Hochofen- u. Stahlwerk-Gesellschaft- die bekanntlich einen beträchtlichen Aktienposten des PhG- nix erworben hat, anders als bei der Gründung vorgesehen War, entwickelten, nicht von ihrer Beteiligung an dem Unter- nehmen zurücktreten wolle, wurde regierungsseitig erklärt, daß die Ausdehnungspolitik der Gesellschaft bei der Re- gierung keine Bedenken finde und daß von einer Zurück- nahme der Beteiligung keine Rede sein könne. Neues e Drahtherichte. Erste Kulmbacher Aktien Exportbierbrauerei. München, 17. Novbr.(Eig. Drahtb.) Die Verwaltung schlägt eine Dividende von wieder 18% auf das verdoppelte Aktienkapital von 3 Mill.& vor. Solenhofer Aktienverein, München. Die.-O..-V. genehmigte die Erhöhung des Aktien- kapitals von 2 auf 4 Mill. 4. Von den neuen Aktien werden .6 Mill.&4 als Stammaktien zu 110/% und die restlichen 0,4. Mill.&4 als Namens-Vorzugsaktien mit, fofachem Stimm- recht zu 105% ausgegeben. Amper- Werke, Elektrizitäts-.-., München 5 Die Gesellschaft gibt 3 Mill. 4 4% zu 1029% rückzahl- bare Schuldverschreibungen aus, die von einem Konsortium, bestehend aus der Bayerischen Diskont- u. Wechselbank.-G. in Nürnberg und der Bayerischen Hypotheken- u. Wechselbank in München, übernommen werden. wicklung durchmachen wie bisher, wird man in absehbaref LAnzeiger Danubia,.-G. für Mineralölindustrie in Regensburs. Die Gesellschaft gibt 4 Mill.&1 4, zu 103% rück ebfe Schuldverschreibungen aus, die von der Bayerischen Diskos und Wechselbank.-G. in Nürnberg übernommen werden. Bergina, Bergwerks- und Industrie-.-., München. 1 Die Gesellschaft beantragt die Erhöhung des Aktienkariin von 276 auf 4 Mill.& sowie die Ausgabe einer 3% Obligatie anleihe von 15 Mill. A. 5 Waren und Härkie. Die Lage der Textilindustrie. Das Rohmaterial hat eine Verteuerung eriablet und die Fabrikanten mußten deshalb bei fertiger Ware be liche Preiserhöhungen eintreten lassen. In der Hauptesag, macht sich die Preissteigerung bei allen Rohgeweben reghe bar, da hier stets mit Tagespreisen gerechnet wird. Bel fe. musterten Artikeln und besonders bei Waren, die 1 bleichten und gefärbten Garnen hergestellt werden, macht 1 der Preisunterschied bisher noch nicht in gleichem Mabe ¹ tend, weil hier die Veredlung der Garne bezw. der f 75 Ware oft Wochen und Monate in Anspruch nimmt. Der r 1 unterschied zwischen den JuliſAugust- Forderungen und ach- heutigen beträgt 4095, stellenweise noch darüber. Die Nrch frage nach den meisten Artikeln war bis vor—10 Tagen t steigender Preise überaus rege. Fabrikanten der verschi sten Artikel sind bis weit in das nächste Jahr hinein ber ständig ausverkauft. Nachdem die Preise aber immer heg, Singen. hat die Nachfrage zuletzt erheblich nachgelassen. 420 Zwischenhändler beschränken ihre Bedarfsdeckung au Allernotwendigste, und man läßt Artikel, bei denen der len unterschied besonders groß ist, lieber einstweilen ganz det als daß man die heutigen Tagespreise anlegt. Man ist ebe Ansicht, daf die Verbraucher nicht geneigt sind, ähnliche. hältnisse. wie wir sie im vergangenen Jahre gehabt haben, gt.⸗ zumachen. Falls die Warenpreise weiter eine derartige Zei mit einem neuen Käuferstreik reehnen müssen. 4% Ende In der Baumwollweberei hat man teils bis 10¹ dieses Jahres und teils sogar für das erste Vierteljaht, iber. Aufträge vorliegen. Bei Winterartikeln, wie Flanell, Schlafdecken usw. wird von Seiten der Abnehmerschaft 1. über verzögerte Lieferungen geklagt. Die Kleidersto. webereien haben Aufträge bis Anfang 1921 vorli 1⁰ ebenso zahlreiche Firmen der Wirkwarenbranche,, Bändern, Besätzen und Spitzen war das Geschäft bisher. hältnismäßig ruhiger. In den letzten Wochen war hiengegd eine geringe Belebung zu verzeichnen, doch werden stel fler Warenpreise das Inlandsgeschäft wieder empfindlich traftene Auch in der Môbelstoffweberei hat sich eine etwas ebhtgher Nachfrage geltend gemacht. Die Fabrikanten waren dazu gegangen, wieder in größerem Umfange Neumusterungen schaffen. Waren Mit Rücksicht auf die weitere Entwicklung der preise sind die Aussichten für das Inlandsgeschäft becthere⸗ verhältnismäßig wenig günstige zu bezeichnen. Ver sieht es dagegen für das Ausfuhrgeschäft aus, da die schlechterung unserer Währung ein Anwachsen ausl Nachfragen gabracht hat. Berliner Häuteauktion. 10 Am zweiten Tage der 14. Berliner Hau te- ghe Fell-Auktion kamen 16 624 Stück Kalbfelle, 32 352 f Schaffelle und 880 Stück Ziegenfelle zur Versteigerung. Besuch der Auktion war wieder gut und die Nachfrage sonders in Kalbfellen rege, sodaß hierfür die Preise siehng⸗ haupten konnten bezw. für besonders gute Ware eine elte keit anzogen. Schaffelle gingen im Preise zurück. Es e 17⁰ Kalbfelle bis 9 Pfund ohne Kopf 18—20 4, do. mit KTop. bis 19.10, do. über 9 Pfund ohne Kopf 16.80—20 A. do. 40 Kopf 16.10—19. Für das schlesische Gefälle wurdeg gerf bis 23.40 4 bezahlt. Kalbfelle. Schufß 12.45—12.80 4.% 4 und Abdeckerfelle.30—14, Schaffelle vollwollige Blöbe⸗ do. halblenge.20— 10 A, do. kurzwollige-.60 A, do. 90 4 .30 A. alles pro Piund. Ziegenfelle, gesalzen 11.5 200 b. do. trockene—111 4, Rofßhäute bis 199 em 136, do. te 219 m 300, do. über 220 em 389—392. Fohlenhãü 150 m 73, do. über 150 cm 95—96&A pro Stück. 26 Schifkerbörse in Ruhrort, 16. Nov. Erachts3% den Rhein-Ruhr-Häfen nach Köln 22 l; Tasesmif den Rhein-Ruhr-Häfen nach Mainz-Gustavsburg 1. 30, tiet v0 heim.30, Karlsruhe.30. alles bei 25 Tagen Garant pun den Häfen des Rhein-Herne-Kanals nach Mainz-Gustäf .36. Mannheim.36, Karlsruhe.36 4, alles bei 27 gech Garantie. Schlepplöh ne von den Rhein-Ruhr-Häfen Mannheim 52—85, Köln 10—12 K& 155 r 0n Schiffsverkehr. Laut Drahtbericht der Red per Antwerpen, ist der Dampfer„Finland“ am 6. Norentag- i0 Newyork abgefahren und am 16. November nachmitte Antwerpen angekommen. 2 5 Hauptſchriftleitung: Dr. Fritz Goldendaum. Verantworllich für Politkk: Br. Frih Goldenbaumz iür Feuite hen A. Naderno, für Lololed and den übrigen rekatttonellen Nraalt luc Schönfelder; für Handel: Dr. A. Nepple; für Anzeigen Karl Druck und Verlag: Truckerei Dr. Haas, Mannbeimer G. m. d.., Mannheim. E 6. 2. — Publikum Seitung den Verkehr zu erleichtern— und für beide Teile oneen, bringend zu geſtalten— iſt die Aufgabe unſerer Annon ae Expedition. Wer eine Anzeige aufzugeben hat W koſtenfrei zuverläſſige Auskunft über die für Zweck geeignetſten Blätter, über richtige Abfaſſung nen auffällige Ausſtattung ſeiner Annonce. Wir berec leviglich die gleichen Preiſe wie die Zeitungen ſelbft Ar⸗ ſeinen Namen in der Anzeige nicht nennen will, kannd gebote an unſere Firma adreſſieren laſſen. Dieſe ſtellt wieg Briefe uneröffnet unter Wahrung ſtrengſter Verſ aendt heit zu. Anſer Haus bietet dem Inſerenten eine Erſ fcog an Koſten, Zeit u. Arbeit ſchon beidem kleinſten ANNONCEN-EATEDITI0. RUDOLF HOSSE. rerarut 3011 MANNREIH riante 1·0 —————ßñß—————ů——̃ ̃ c—— 7⏑ ⏑˙**— TCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCc 7 t SKre P ˙ Nor — Mannheimer General-Anzeiger. Abend · Ausgabe.) 5. Seite. 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