er — —— Abend⸗Ausgabe. 1920.— Nr. 354. Feingspreiſe: In Mannheim u. Enigebun Teit widerruft Poſtſche Draht⸗Adreſſe: Geueralanzeiger Mannheim. FF vTT r 5 ee 2 Lor einem neuen polniſch⸗bolſchewiſliſchen Kriege. Sowjetrußland rüſtet zu einem neuen Kriege gegen nole n. Das unterliegt keinem Zweifel und geht ſowohl aus er drohenden Sprache der bolſchewiſtiſchen Preſſe wie aus zahlreichen Meldungen über das Hinüberwerfen von Trup⸗ zenformationen aus der Krim an die polniſche Front hervor. 1 die Warſchauer Meldungen von der Konzentrierung einer Diviſionen ſtarken Armee zwiſchen Witebſk und Smalenſk lutreffend ſind und nicht ſtark übertrieben ſind, bleibe dahin⸗ beſtellt. Auf jeden Fall unterliegt die Tatſache von Tru p⸗ enanſammlungen keinem Zweifel. Die Frage iſt nur „ wie ſtark dieſe Truppen ſind. 7 Während die wirtſchaftliche Lage Sowjetrußlands von 5 zu Tag ſich verſchlechtert, iſt Sowjetrußland milit ä⸗ iſch noch nie ſo ſtart geweſen wie eben. Nach der Nieder⸗ uge Wrangels hatte die Sowjetregierung auf europäiſchem doden außer lokalen Bauernaufſtänden nur noch mit vier gegnern zu rechnen— mit dem General Bulak⸗Balachowitſch, n Permikin, General Pawlenko und dem Bandenführer achno. eulak⸗ Balachowitſch, der im Rayon von Re⸗ Wir, Nofyr—Owrutſch operierte und kürzlich Moſyr eroberte, 0 bolſchewiſtiſchen Meldungen empfindlich geſchlagen und über er Stadt Moſyr hinausgeworfen worden. Er verfügte 20 000 Mann; wieviel er nach den letzten Kämpfen bor tet hat, ſteht nicht feſt. Auf jeden Fall iſt es verfrüht, Wische er endgültigen Liquidation der Armee Bulak⸗Balacho⸗ Ade zu ſprechen, der ſich als ein ausgezeichneter Führer im der enkriege erwieſen und ſelbſt bekanntlich längere Zeit in eieten Armee gedient hat. Was den Generalmajor Per⸗ ſihrt anbelangt, der die ſogen. dritte ſüdruſſiſche Armee 1 16 auf 30 000 Mann geſchätzt wird, ſo iſt dieſe Armee Aächlfee liquidiert, falls die Polen die Friedensbedingungen Nün ich einhalten. Permikin iſt nämlich nach ſchweren ſhen en mit dem ihm an Zahl weit überlegenen bolſchewiſti⸗ anener über den Fluß Ubort zurückgeworfen und auf —55 Gebiet abgedrängt worden. Hier ſind die Truppen mien⸗ von den Polen vorläufig entwaffnet worden, womit üing br nicht geſagt iſt, daß es bei dieſer Entwaffnung unbe⸗ und t. Das wird von den weiteren Befehlen der Entente hängen der Stellungnahme der polniſchen Regierung ab⸗ ſchewiſt ie eben bereits vor der Möglichkeit eines neuen bol⸗ Generalben Angriffes zittert. Die ukrainiſche Armee des dicht g 5 Pawlenko iſt gleichfalls vollkommen geſchlagen und ſchitt 0 die polniſche Grenze gedrängt oder zum Teil bei Wolo⸗ dereits auf polniſches Gebiet übergetreten. as endlich den Bandenführer Mach no anbelangt, ſo unendlich ſchwer feſtzuſtellen, wie ſtark er eben iſt. o ſcheint ſich, als die Bolſchewiſten größere Truppen⸗ bezogen gegen Wrangel konzentrierten, nach Oſten zurück⸗ gen„.; zu haben, ſoll aber jetzt nach Helſingforſer Meldun⸗ Swiettderum ſehr aktiv ſein und die Verbindungslinie der deich den mit der Krim in Nordtaurien bedrohen. Be⸗ zu bend iſt es, daß Machno ſeine Selbſtändigkeit bis jetzt ſenem ahren verſtanden hat, trotz all der Meldungen von dehau uſammenwirken mit Wrangel und andererſeits der Samſetang der offiziellen„Isweſtija“, daß Machno ſich der . die Oerung angeſchloſſen habe. don ga, kuppenkonzentrationen der Bolſchewiſten im Rayon dlei Abebsk⸗Smolensk, ferner bei Kamenez⸗Podolsk, wo dohin os gegen 15 Deviſionen konzentriert ſein ſollen und den auch die Reiterarmee des bekannten Heerführers Bu⸗ amweid aus der Krim in Bewegung geſetzt iſt, ſprechen riſe utig für neue großangelegte kriege⸗ gro 9 8 9 ait beſß Plän e der Volſchewiſten gegen Polen. Da Polen wotpolneloſer Grauſamkeit und Brutalität die geſamte Utra zuſche Vevölkerung ir a. die Weißruſſen und dalen 8 0 unterdrückt, wird ein neuer Krieg gegen der Roten Armee ohne Zweifel populär ſein. di 5 ru Pari Wrangels Flokte. Fablanz 6. Dez. Nach den letzten Nachrichten aus Süd⸗ ſehitz Fr 5 die Flotte des Generals Wrangel unter den kreichs geſtellt worden. Der Sammelpunkt * 5 0 dumesſgechile wird wahrſcheilich Biſerta und der der iffe Toulon ſein. meulnens Ausltill aus dem Völkerbund. s haen hat ſeine Mitarbeit im Völkerbund einge⸗ en undsve te eine Reihe von Abänderungsanträgen zum Völ⸗ rtrag geſtellt. Deren Prüfung aber iſt vertagt wor⸗ Suveränen deelte ſich um folgende Anträge: Zulaſſung aller hemrecht Ftaaten, Zulaſſung der kleinen Staaten ohne Augdatorif Bildung eines Rates durch demokratiſche Wahl, käbatigziche Schiedsgerichte und obligatoriſchen Gerichthof. ne weſent dverſprach von der Annahme dieſer Vorſchläge len nichntliche Förderung des Weltfriedens. Da es mit ſewinem Sürchgedrungen iſt, hat der Geſandte Argentiniens u 0 Miſſio chreiben an den Präſidenten mitgeteilt, daß er uund enf—— als beendet anſieht. Dieſer Schritt hat natürlich die Wiraltiges Aufſehen gemacht. Ueber den Eindruck irkung berichtet die folgende Deßeſche: ſlennün Dez.(WB.) Bei Eröffnung der Völkerbunds⸗ abnereg verlas Präſident Hymans einen Brief ſchon beben s an die Völkerbundsverſammlung. Da der ekonnt war, hörte man ohne große Aufmerkſam⸗ debit einſchl. M..70 für Bringerlohm u. Einziehungs⸗ 5..— Poſtbezug 8 5 M. 22.50 ohne Poſtgebühren. Einz. Nummern 20 Pfg. Alle Preiſe 5 widerrüflich. 2⸗Konto Nr. 17580 Karlsruhe i. B. u. Nr. 2917 Ludwigshafen a. Rh.— chäfts⸗„tebenſtelle in Mannheim: Neckarſtadt: Walphofſtr. 6.— Fernſprecher Nr. 7940—7946. Badiſche Neueſte Nachrichten beſt Anzeigenpreiſe: 1ſpalt. Kolonelzeile.50 Mk., ausw..— Mk., Stellengeſ. u. Fafft.⸗Anz. 20% Nachl. Rekl. 8Mk. Aunahmeſchluß: Für d. Mittagbl. vorm. 8½,.b. Abendbl. nachm. 2½ Uhr. Für Anzeigen an beſtimmten Tagen, Stellen u. Ausgaben wird keine Verantw. übernommen. 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Er habe, ſo führte Cecil weiter aus, große Sympathie für die Grundſätze der argentiniſchen Delegation. Der Völkerbund aber müſſe wach⸗ ſen und er(Cecil) ſei der Letzte, der ſich ſeinem Wachstum entgegenſtellen würde. Wenn nun jedes Mitglied eine ähn⸗ liche Haltung einnehmen wollte, wie die argentiniſche Dele⸗ gation, dann könne überhaupt kein Parlament arbeiten. Die ſkandinapiſchen Kollegen hätten tieferes Verſtändnis für die Umſtände bewieſen, als ſie trotz der Ablehnung ihrer Vorſchläge weiter mitarbeiteten. Trotz der Kritik, die an der Verſammlung geübt werde, werde dieſe weiter ihre Pflicht tun. Sein Vertrauen in die Zukunft des Völkerbundes ſei unerſchütterlich. Eine Warnung aber müſſe er ausſprechen: Es ſei endlich Zeit, mit den Methoden der alten Diplomatie zu brechen. Die neue Diplomatie müſſe Erfolg bringen unter der Bedingung, daß die nötigen Opfer gebracht würden und auf die anderen Rückſicht genommen würde; dann werde der Völkerbund ſicher eine Zukunft haben. Im Einverſtändnis mit der ſchweizeriſchen Delegation wur⸗ den in Erledigung der Tagesordnung die Vorſchläge betr. die Kinderhilfe des Völkerbundes bis zur nächſten Sitzung verſchoben. Die Abänderungsanträge Argentiniens und Ka⸗ nadas, welch letzterer die Streichung des Artikels 10 des Pak⸗ tes verlangt, wurden auf Vorſchlag Brantings⸗Schweden der⸗ ſelben Kommiſſion überwieſen, der bereits die Beratung der fkandinaviſchen Abänderungsanträge übertragen wurde. Do⸗ herty⸗Kanada hätte zwar gern eine Diskuſſion ſeines An⸗ trages gewünſcht, erklärt ſich aber mit dem Antrag Branting⸗ Schweden einverſtanden, um die Einigkeit der Verſammlung nicht zu ſtören. Die Londoner Beſprechungen. Leygues Rückkehr nach Paris. Paris, 6. Dez.(W..) Miniſterpräſident Leygues, der mit ſeinen Begleitern ſowie dem Grafen Sforza geſtern vormittag von London zurückgereiſt war, traf abends in Pa⸗ ris ein. Berichterſtattern gegenüber drückte Leygues ſeine Zufriedenheit darüber aus, daß ſich bei den Londoner Ver⸗ handlungen die drei Mächte völlig darüber geeinigt hätten, die griechiſche Frage für den Fall der Rückkehr des Königs Konſtantin, gemäß dem franzöſiſchen Standpunkt zu behan⸗ deln. Andererſeits hätten die drei Großmächte Verabredun⸗ gen vereinbart, um den endgültigen Frieden im Orient wiederherzuſtellen. Die Löſung hänge natürlich von der Hal⸗ tung Griechenlands ab. Aber bereits jetzt ſeien gewiſſe Maß⸗ regeln in Ausſicht genommen. Leygues ſchloß mit den Wor⸗ ten, wir erwarten das beſte von unſerer nächſten Konferenz, deren Ort und Zeitpunkt noch nicht feſtſteht. Die Auslieferung deulſcher Luftſchiffe. Berlin, 6. Dezember. Mit einer erſtaunlichen, für uns freilich recht unerfreuli⸗ chen Virtuoſität wiſſen die Männer der Entente das Verſailler Friedensinſtrument als Daumſchraube ohne Ende gegen uns zu handhaben. Wir fronen und zinſen ohne Unterlaß, liefern dauernd alle möglichen Dinge ab, die wir ſelbſt aufs drin⸗ gendſte für die Aufrechterhaltung unſerer vom Zuſammenbruch ſtändig bedrohten Wirtſchaft nötig hätten, immer von dem Be⸗ ſtreben geleitet, den einmal eingegangenen Verpflichtungen nach beſtem Vermögen gerecht zu werden. Aber das erweiſt ſich als eine Aufgabe, wie die, das Faß der Danaiden zu fül⸗ len. Was wir auch leiſten und geleiſtet haben, unter Anſpan⸗ nung aller unſerer Kräfte, es zerfließt anſcheinend immer wie⸗ der in ein Nichts, das Faß, das wir, zu füllen trachten, hat keinen Boden. Selbſt wenn wir auf einem Gebiete alle Anſprüche der Entente aus dem Vertrag gewiſſenhaft erfüllt zu haben glauben, ſo kommt ſicherlich eine der auf unſere Ko⸗ ſten im Lande herumreiſenden Kommiſſionen und ſtöbert etwas auf, das noch abgeliefert werden könnte. Den Herren kommt der Appetit beim Eſſen. Eine Handhabe läßt ſich in dem Paragraphengewirr des Verſailler Traktats ja ſtets finden, und wo ſie ſich nicht bietet, da werden die Dinge entſprechend zurechtgebogen, um den gewünſchten Vorwand zu liefern. Das haben wir jetzt wieder bei der Forderung der Inter⸗ alliierten Luftfahrtsüberwachungskommiſſion auf Auslieferung unſerer beiden letzten Luftſchiffe„Nordſtern“ und„Bodenſee“ erfahren, gegen die die Reichsregierung bekanntlich in einer Note nachdrücklichen Proteſt erhoben hat. Die Entente begrün⸗ det ihr Verlangen damit, daß die im Juni und Juli 1919 er⸗ folgte Zerſtörung mehrerer deutſcher Luftſchiffe eine Verletzung des Waffenſtillſtandabkommens darſtelle, da dadurch die Zahl der ſpäter nach dem Friedensvertrage abzuliefernden Luft⸗ ſchiffe zum Schaden der alliierten Mächte vermindert worden ſei. Dafür müßten wir nun Erſatz leiſten. Die deutſche Regie⸗ rung ſteht demgegenüber auf dem Standpunkt, daß ſelbſt wenn ein Verſtoß gegen die erwähnte Vereinbarung ange⸗ nommen werde, er durch das Scapa⸗Flow⸗Abkommen gedeckt ſei, das ſich, wie damals auch ausdrücklich von der engliſchen Regierung anerkannt wurde, auf ſämtliche Verfehlungen gegen den Waffenſtillſtandsvertrag bezog. Streng juriſtiſch genom⸗ men, liegt aber nicht einmal eine Verletzung des Waffenſtill⸗ ſtandabkommens vor, denn dieſes verpflichtete uns lediglich, die geſamten Luftſchiffe in einem Hafen zuſammenzuziehen, nicht aber, wie es für die Flotte verlangt war, ſie in dem bisherigen Zuſtande zu erhalten. Wir hätten demnach ſogar das Recht gehabt, die Luftſchiffe abzumontieren und die Beſtandteile einer anderweitigen Verwendung zuzuführen. Die deutſche Regierung hat hiervon abgeſehen, da ſie ſich in allen dieſen Fragen von Anfang an auf den Standpunkt von Treu und Glauben geſtellt hat und die loyale Durchführung der Beſtim⸗ mungen des Friedensvertrages ſichern wollte. Als im Som⸗ mer 1919 ohne jedes Verſchulden der Regierung und gegen ihre ausdrückliche Anordnungen von dritter Seite mehrere Luftſchiffe zerſtört wurden, war zwar der Frieden ſchon un⸗ terzeichnet, aber noch nicht ratifiziert, ſeine Beſtimmungen waren demgemäß noch nicht in Kraft getreten. Aber ſelbſt wenn man auch hier wieder den ſtreng juriſtiſchen Geſichts⸗ punkt beiſeite ſchiebt, ſo kann der deutſchen Regierung, die alles getan hat, um eine Beſchädigung der Luftſchiffe zu verhindern, der Vorwurf einer ſchuldhaften Verletzung des Friedensvertra⸗ ges auf keinen Fall gemacht werden. Von welcher Seite man auch die Sache anſieht, man muß zu dem Ergebnis kommen, daß die Beſtimmungen des Frie⸗ densvertrages die Entente in keiner Weiſe zu ihrem Vorgehen berechtigt. Man hätte zum mindeſten èrwarten müſſen, daß man uns in dieſer Angelegenheit, ehe man eine Entſcheidung traf, gehört und mit uns verhandelt hätte. Aber auch hier hat die Entente, wie ſchon ſo oft, es vorgezogen, den Weg des ein⸗ ſeitigen Diktats zu beſchreiten. Dagegen müſſen wir uns mit aller Schärfe wenden. Oberſchleſien. Jittau, 6. Dez.(W..) In einer Reihe von Betrieben in Zittau und Umgebung ſind zu Gunſten der deutſchen Abſtim⸗ mung in Oberſchleſien Ueberſchichten und Ueberſtunden ge⸗ macht worden und beabſichtigt. Allein in einer einzigen Tex⸗ tilfabrik wurden auf dieſe Weiſe 20 000 A eingebracht. Bandenüberfall. Beuthen, 6. Dez.(WB.) In Pilzendorf lagte geſtern der Deutſche Bergarbeiterverband. Nach Beendigung ſaßen noch einige Bergleute zuſammen. Plötz⸗ lich ſtürzte eine 60 Mann ſtarke mit Piſtolen und Knüppeln bewaffnete Bande in den Saal und begann ohne Urſache auf die Verſammelten einzuſchlagen und zu ſchießen. Die Ueber⸗ fallenen, die vollkommen waffenlos waren, verſuchten ſich, ſo gut es ging, zu retten. Der Saal fing Feuer. Die Bande hauſte in ihm in der ſchlimmſten Weiſe. Soweit bisher feſt⸗ geſtellt iſt, wurde eine große Anzahl von Perſonen ſchwer verletzt. Elſaß⸗Lolhringen. Im gaampf um die deulſche Multerſprache. Der Kampf um die Erhaltung der deutſchen Mutter⸗ ſprache nimmt im Elſaß und in Lothringen immer ſchärfere Formen an. Die„Lothringer Volkszeitung“ des früheren geiſtlichen Landtagsabgeordneten Dr. Hackſpill zitiert nun den Biſchof Dupont des Loges als Kronzeugen im Kampf um die deutſche Mutterſprache. Dupont des Loges habe Jahrzehnte vor der Annektion(1871) gegen die franzöſiſchen Machthaber den Kampf für die Erhaltung der deutſchen Mutterſprache in Lothringen geführt. Dieſer Kampf„umſtrahle heute noch mit einem wahren Schimmer der Ritterlichkeit die Lichtgeſtalt des verſtorbenen Biſchofs“. Biſchof Dupont des Loges habe damals erklärt, daß in ſeiner Diözeſe 260 Pfarreien ſeien, wo nur deutſch geſprochen werde, andere in mehr oder minder großer Zahl ſeien doppelſprachig. Die„Lothringer Volks⸗ zeitung“ gibt im Wortlaut Kenntnis von einem Schreiben des Biſchofs an das franzöſiſche Miniſterium, in dem der Biſchof mit aller Schärfe gegen die Verwelſchungsbeſtrebungen der franzöſiſchen Behörden Front macht. Im Jahre 1863 habe er in einer Synodalrede auf den Unterricht in der deutſchen Mutterſprache hingewieſen und verlangte vom Klerus, daß ihm alle Verſtöße gegen dieſe Vorſchrift unter genauer An⸗ gabe der Tatſachen gemeldet würden. Die„Lothr. Volks⸗ zeitung“ ſchließt ihre Ausführungen damit, daß die deutſch⸗ ſprechenden Lothringer ſich immer daran erinnern würden, mit welchem Bekennermut und mit welcher Prinzipientreue 5 Biſchof das heilige Recht auf die Mutterſprache verteidigt habe. Parteifag der Deulſchen Volksparkei. Sonderkagungen der Ausſchüſſe. Nürnberg, 5. Dezember. (Eigener Bericht.) Ein reicher Kranz von Sondertagungen ſchloß am Sonntag, den 3. Parteitag der Deutſchen Volkspartei wirkungsvoll ab. Die ver⸗ ſchiedenſten prüften von ihrem Standpunkt aus, welche Arbeit für den Wiederaufbau geleiſtet ſei und welche For⸗ derungen dieſerhalb an die Partei zu ſtellen ſeien. Ueberall aner⸗ kannten die fachlichen Vertreter, daß ſeitens der Partei und ihrer Fraktionen in den Parlamenten wertvolle Arbeit geleiſtet ſei und die Partei das uneingeſchränkte Vertrauen der verſchiedenſten Berufs⸗ Fach⸗ und Wirtſchaftskreiſe reſtlos verdiene. Pflicht der Fach⸗ und Berufskreiſe ſei es darum, für die Deutſche Volkspartei als die beru⸗ fene Partei des Wiederaufbaues in allen Kreiſen zu werben. Beſonders wirkungsvoll war die erſte Tagung des Reichs⸗ arbeiter⸗Ausſchuſſes. Die Verſammlung war der feſten Ueberzeugung, daß die Leitſätze der Deutſchen Volkspartei ein Ar⸗ beitsprogramm enthalten, welches geeignet iſt, das veraltete ſoziali⸗ ſtiſche Erfurter Programm zu beſeitigen, ſtarke Zugkraft unter den Arbeitern auszuüben und ſie für den nationalen Gedanken zu ge⸗ winnen. Die von den Vertretern der verſchiedenen Gewerkſchaftscichtun⸗ gen beſuchte Verſammlung der Angeſtellten ſtellte ſich entſchloſ⸗ ſen hinter die Ausführungen des Reichstagsabgeordneten Thiel vom Samstag und begrüßte es freudig, daß man ſich in der Deut⸗ ſchen Volkspartei mit dieſen ſozialpolitiſchen Fragen ſo eingehend und fruchtbringend beſchäftigte. Der Reichsbeamtenausſchuß ſprach in einer Entſchlie⸗ ßung der Partei den Dank und das Vertrauen der Bearnten kür ihre bisherige Tätigkeit aus. Er beſprach eingehend die Notlage des Be⸗ amtenſtande und der Penſionäre und die zu ihrer Abyilſe erforder⸗ lichen Mittel, insbeſondere auch in den beſetzten Gebieten. Als Vorſitzender der Tagung ſprach zuerſt Reic stacsabgeſrdne⸗ ter Beuermarn, dann Kammergerichtsrat Dr. Caſparny. Der unter dem Vorſitz des Abgeordneten Beythien tagende Reichsausſchuß für Handwerk. Kleinhandel und Ge⸗ werbe wandte ſich im beſonderen gegen alle Beſtrbungen ⁊uf Kommunaliſierung ihrer Berufsarbeiten Der Ausſch'iß belchloß ſich künftig in zwei Abteilungen zu gliedern, von denen der eine die In⸗ tereſſen von Kleinhondel und Gewerbe, der zweite das Handwerk vertritt. — 2 ———— — der Lixl war berauſcht! Plötzlich gab's ihm einen Nuck, Mannheimer General-Anzeiger.(Abend ⸗Ausgabe.) Montag, den 6. Dezember 1920. dwirtſchaftliche ſtermann über die olkspartei im Intereſſe Als dringend not⸗ 1 emittel und die Ver⸗ anung verlangt. Den land⸗ bdaes Vorſchlagsrecht für die Bei⸗ ung geſtattet werden. wohnte der Abg. Dt. Streſe⸗ e in ſeiner Begrüßung zum Aus⸗ Hoffnung und unſere Zukunft ſei. ndlicher Kraft!“ Ja, vorwärts und alle ſittlichen, religiöſen, fte der Nation zu entfal⸗ en, geiſtigen Perſönlichkeit Schutz, 1. Das war das Leitmotiv der Ver⸗ die mit dieſen ihren Forderungen r Partei zum Ausdruck brachte. Etztetung zur Politil. In der Zeitſchrift„Deulſchlands E rneuerung“ veröffentlicht Prof. Dr. Colliſchonn einen wertvollen Aufſatz über„Volk, Staat und Nation“. Wir geben in ſolgendem den Gedankengang der lehrreichen erzieheriſchen Betrachtung. Nicht die Aufgaben der inneren Politik, ſo groß und drängend ſie ſein mögen, ſondern die der äußeren haben das Vorrecht. Daß die Demokratie in der größten Not des Staates die Fragen der inneren Politik in den Vordergrund ſchob und daß die ſchwache Regierung Bethmann⸗Hollwegs dies nicht zu hindern wußte, das iſt die Urſache des Unter⸗ gangs unſeres Staates. Die Staaten ſtehen auf dem Grunde der Macht. Die äußere Politit des Staates kann deshalb nur Machtpolitik ſein, denn ſie hat es mit entgegenſtehenden Energien, mit Mächten zu tun. Machtpolitik iſt nicht Ge⸗ waltpolitik, ſandern ſie iſt das Naturrecht des Staates und ſeine biologiſche Pflicht gegenüber der Nation. Heute feolt die nationale Seele und der nationagle Wille, der Staat ſelbſt iſt nur ein Scheinbeld des Staates. Nur aus den Tiefen der Erneuerungsſehnſucht kann ein neuer na⸗ tionaler Geiſt und ein neuer nationaler Staat emporſteigen und die Nation wiedergeboren werden. Hier liegt die Aufgabe der politiſchen Pädagogiit, dieſe Er⸗ neuerungsſehnſucht zu entfechen zum verzehrenden Feuer. Sollte uns nicht gelingen, was unſeren Vätern gelang nach dem Zuſammenbruch von 1806? Die Erkenntnis vom Weſen des Staates und der Nation, die heute das Geheimnis weni⸗ ger iſt, muß zum Gemeinaut des Volkes werden, und der nationale Wille, an der Geſchichte entzündet, muß das ganze Volk von innen erneuern. Das Geſchick der Nation und des Staates muß oberſter Richtpunkt aller Pädagogik werden. In alter Berblendung ſtellt man das Auge des Volkes wieder einſeitig auf die innere Politit ein und predigt einen trügeriſchen, würdeloſen Pazifismus. der die Energie des Volkes aushöhlt. Die Aufgabe der politiſchen Pädagogit iſt es, die innere und äußere Politit als organiſche Einheit zu lehren, in der die äußere Politik die Funktion des richtung⸗ gebenden, einheitſchaffenden Willens hat, die innere Politek die Funktion der Beſchaffung der Kräſte. Unſer Zuſammen⸗ bruch iſt die Offenbarung der totalen Unmündigkeit des von der„Demokratie mündig“ geſprochenen Volkes. Die Not der Zeit iſt an der Arbeit, es wahrhaft mündig zu machen. Dieſen Prozeß zu beſckleunigen, iſt die Aufgabe der politiſchen Päda⸗ gogik, die die Augen öffnet über die politiſchen Tatſachen und ſie wegwendet von den politiſchen Utopien, die uns die große Liebe erweckt zu unſerem Voltstum, zu unſerer Aufgabe und den großen Haß gegen alle die Mächte innen und außen, die uns um unſer Erbteil betrügen. Wanmm iſt je einem Volke eine größere Aufgabe geworden als uns? Zeigen wir ſie der Jugend, machen wir ſie ſtolz auf dieſe Aufgabel“) Deulſcher Reichslag. Bverün, 6. Dez.(VBon unſ. Berl. Büro.) Der Hauptausſchuß des Reichstages begann heute die Beratungen des Etals des Reichsſchatzminiſteriums. Zunächſt entſpann ſich eine Ge⸗ ſchäftsordnungsdebatte darüber, ob der an n die Beratung der Angelegenheiten der deutſchen Werke bis nach der Auffſichtsraksſizung am Dienstag verlegen ſoll oder ob ſofort in die Debatte eingetreten werden ſoll. Gokhein(Demokrat) beantragt die Verhandlungen bis nach der Aufſichtsratsſitzung zu verlegen. Die Abgeordneten Rieſer(D. V..), Schulg⸗Bromberg(D..) und Glöckner(Zentrum) widerſprechen dem Antrag. Wiſſel(Sozialdem.) unterſtützt den Antrag Gotheins. Der Reichsſchatzminiſter beantragt, von der Vertagung Abſtand zu nehmen. Wiſſel hält dem Reichs⸗ ſchatzminiſter vor, er habe verhindert, daß der Auſſichtsrat recht⸗ zeitig zuſammentrete. Miniſterialdirektor Dr. Vogt vom Reichs⸗ ſchatzminiſterium erklärt als ſtellvertretender Aufſichtsratsvorſitzen⸗ der der deutſchen Werke, daß die Vertagung der anberaumten Auf⸗ ſichtsratsſitzurg auf Veranlaſſung der Abgeordneten Wiſſel, Legien und Wieland erfolgt ſei. Deulſches Neich. Das neue fo fialiſtiſche Kabinett in Sachſen. 8. Dresden, 6. Dez.(Pr.⸗Tel.) Geſtern fand in Dresden die entſcheidende Sitzung der Mehrheitsſozialdemokraten von Sachſen ſtatt. Die Verſammlung hat die Boſchlüſſe beſtätigt, die am Donnerstag von den Vertretern der beiden ſozialiſti⸗ ſchen Parteien gefaßt wurden. die Unabhängigen wer⸗ den alſo 3 Miniſterſitze erhalten, darunter beſtimmt das Miniſterium des Innern, für das der frühere Volks⸗ beauftragte und jetzige Reichstagsabgeordnete Lipinski vorgeſehen iſt, der auch Stellvertreter des Miniſterpräſiden⸗ ten ſein wird. Miniſterprüſident wird wieder Herr Buck werden. Von den ebemaligen ſozialiſtiſchen Miniſtern werden die Miniſter des Innern Kühn und Arbeitsminiſter Held nicht wiederkehren. Ueber die Beſetzung der übrigen Miniſter⸗ poſten iſt geſtern noch kein endgültiger Beſchluß gefaßt wor⸗ den, doch iſt dies lediglich eine Formfache. die ſhaleſtens mor⸗ Die deutſchen Sozialdemokraten warfen den tſchechiſchen zialdemokraten vor, daß ſie entgegen den von dem lu obmann gegebenen Verſprechen nicht für eine Entſchließung ſtimmt und dadurch deren Ablehnung verſchuldet hätten. Die Jlüge nach Eſſen verboten. Berlin, 6. Dez.(Von unſ. Berl. Büro.) Wie die B. 3. hört, beſtätigt es ſich, daß durch eine Note der Entente ſeßt ſogar die Flüge nach Eſſen verboten worden ſind. Die Entente ſtützt ſich dabei auf den Artikel des Friedensvertrages, Befeſtigungen innerhalb der 50⸗Kilometerzone unterſagt. Sie betrachtet alſo die Anlage von Flugplätzen, ſelbſt wenn dieſe ausſchließlich friedlichen Zwecken dienen, wie es bei unſeren gegenwärtigen Luftverkehrsbetriebe der Fall iſt, als millt riſche Anlagen. Zwiſchen den beteiligten deutſchen Stellen und der interalliierten Luftkontrollkommiſſion werden heute Verhandlungen ſtattfinden, um die Aufhebung des Verbotes herbeizuführen. Die Volksabſtimmung in Griechenland. Paris, 6. Dez.(WB.) Nach einer Matinmeldung aus Athen iſt die Volksabſtimmung in Griechen lond vollſtändig ruhig verlaufen. Die Liberalen— Ab⸗ ſind die Anhänger von Venizelos— haben ſich an der 2 ſtimmung nicht beteiligt. Dinghofer Bundespräſident. 4 Berlin, 6. Dez.(Von unſ. Berl. Büro.)] Aus Wien erhallel 8 1 wir ben die Mitteilung, daß vorausſichtlich mit einer Bu nde gen vor Beainn der Landtagsſitzung erledigt ſein dürfte. Das präſtdentſchaft 775 Gioßdeulſchen Dr. Dinghofer 45 rein ſozialiſtiſche Kabinett in Sachſen iſt, wenn nicht noch beſondere Umſtände eintreten, geſichert, weil die Kommu⸗ niſten eine Beteiligung an der Kabinettsbildung zwar ab⸗ gelehnt, aber doch verſprochen haben, die Wahl des mehr⸗ heitsſozialiſtiſchen Miniſterpröſidenten nicht zu ſtören, ſondern ſie zu unterſtützen. Im übrigen wollen ſie das Kabinett ſo⸗ lange ſtützen, als„ſozialiſtiſche“, d. h. alſo kommuniſtiſche Politik getrieben wird. Da die neue Regierungsmehrbeit nur 49 Stimmen, die Oppoſition aber 47 Stimmen umfaßt, läßt ſich die Lebensdauer des neuen Kabinetts leicht vorrechnen. Arbeilseinſtellung in der Leipziger Melallinduſtrie. rechnen iſt. Dr. Dinghofer würde gewiſſermaßen ein Berlegenhe ich kandidat ſein, da die Sozialdemokraten und Chriſtlichſo zialen ſ über eine Kandidatur nicht zu einigen vermögen. Monbenegro will zu Jugoſlawien. c. Baſel, 6. Dez.(Priv.⸗Tel.) Das Jugoflawiſche Preſe bürd in Bern berichtet, daß bei den Wahlen in Jugoflawte die montenegriniſche Bevölkerung ſich zu Dreivien, zu Gunſten der Vereinigung Montenegros mit Jue ſlawien, ſowie für eine entſchiedene Ablehnung em Rückkehr des Exkönigs Nikita ausgeſprochen hatte g „montenegriniſche Regierung in Neuille bei Paris hat Lelpzig, 6. Dez.(W..) Am Sonntag vormittag fand im Volks⸗ dieſe eingsitlie 8 8 ch erhoben, 5— eine Betriebs⸗ und Funktionärverſammlung ſtatt, in der einn eiliche Volksabſtim 2 kimmig der Beſchluß gefaßt wurde, am Montag früh in den Groß⸗* Karlsruge, 6. Dez.(..) Vor dem Schöffengericht gark⸗ heute eine entliche Klage gegen den 40 Jahre, alten K ruher iſter Heinrich Büchler wegen Beleidigung im Minifters d mnern, Remmele verhandelt. Büchler babse ge⸗ Semmer d. Is zu den Eheleuten Kolbenſchlag auf der Struß e außert, der Miniſter habe nach Mannheim Mehl für die 5255 l⸗ Konditoreien verſchoben. Er wollte ſein Wiſſen aus einer Ausſage * betrieben der Metallinduſtrie die Arbeit einzuſtellen. Von etwa 35 000 hieſigen Metallarbeitern werden etwa 15 000 Mann vom Streik betroffen. Beterwberg-Goßler. Berlin, 6. dez.(Von unſerm Berliner Büro.) Aus Wien wird berichtet, daß Herr von Berenberg⸗Goßler nicht mehr auf lange Zeit nach Rom zurückkehren würde. Wir gewinnen hier aus meiſterverſammlung haben, in der aber nach der eidlichen Kreiſen, die man für unterrichtet halten muß, den Eindruck, daß des Obermeiſters S zum mindeſten die Dinge noch nicht ſo weit ſind. Wie es überhaupt hang mit den den Anſchein hat, iſt man ſich über die Methode die Tiroler⸗Frage Vertreter zu behandeln nach nicht recht einig. Aus dieſem Grunde glauben ſei wir auch nicht, daß die morgige Ausſprache im Auswärtieen Aus⸗ ſchuß zu irgendwelchen förderlichen Ergebniſſen führen dürfte. Letzte Meloͤungen. Kundgebungen gegen die hohen Skeuern in London. 3 Paris, 6. Dez.(WB.) Nach einer Matinmeldung fanden in London Kundgebungen zugunſten Büro⸗ Herabſetzung der Steuern ſtatkl. der jetzige Fi⸗— l Dezbr.(Von unſerem Berliner de nanzminiſter wurde ſtark angegriffen. Man ſpricht des⸗ Aus Wien wird uns berichtet, daß das Kor beio e⸗ halb von ſeinem NRücktritt. Als ſein Nachfolger iſt Winſton bürs ſich in ernſten G dſchwierigkeiten befindet und die che Churchilk in Ausſicht genommen. ürchtun t abzuweiſen iſt, daß es in franz Der Deuiſchenhaß in Tſchechien. n Würb. Prag. 4. Dez. Bei der heutigen Ahſiimmung üder den genn Beclin 6. deſbr.(Bon umtcrem, Senn Don maßgebender Stelle erfahren wir, daß Mimiſte! 9. Staatsvoranſchlag wurden mehrere deutſche Entſchließungen, d un Senering auf Erſuchen des Stagtsſekretä darunter eine gegen die politiſchen Verfolgungen und andere ee eh Brau e⸗ gegen den Ausnahmezuſtand im Hultſchiner Ländchen abge⸗ Jrcund wegen. bren eröff lehnt, worauf aus den Reihen der Deutſchbürgerlichen gerufen hobenen Anklagen das Disziplinarverfah wurde:„Gehen wir hinaus, wir beteiligen uns nicht weiter net. l an dieſer Komödiel“ Die Deutſchbürgerlichen verließen hier⸗ 6. Dez.(V 71* von zuſtändige uuf Zemeinſchaftlich den Saal, worauf der Pröſident Tomas cen in e Kal itzung mit der dem Vorſitzenden der de it! die Sitzung unterbrach. Siledeitdeſeg chten Note über den Juſam menki⸗ Inzw ergaben ſich auch ſcharfe Zwiſtigkeiten zwi⸗ ertaündigen in 8 rüffel an 13. Deren ſchen den deutſchen und den tſchechiſchen Sozialdemokraten. 5 iee eeeeeee. 2*—* 2 Schneider der Name Remmele im Zuſe Det hiſchtebungen gar nicht genannt worden iſt nicht um eine gerichtliche Beſti 0 „wohl aber um eine Ehrenerklärung.⸗ Zu ſſacte, es daher nicht, zumal der Augeklagie her den Miniſter getane Aeußerung, daß der habe, als jeder Begründung enthehrend weiter ter um Entſchuldigung. Er erklärte ſich Wchr⸗ einer Buße von J Mark zugunſten den ſten zur HUebernahme fämtlicher fungen 7 Akenſee und rafentrag wird nach Erfüllkung dieſer Beding 15 n 6. % wi 70 n unſerm Berliner Büro.) 1 „wird ſich die Reichsregterung gen .. ͤvc— Nani Gſchaftlhuber. Von Anna Hilarid von Eckhel. Ein Wiener Roman. 205 Nachdruck verbolen) 0(Fortſetzung.) Und dann kamen die Märztage über den Prater und den Wienerwald auf ſcheuen Sohlen, wie junge Rehe, die ſchüch⸗ tern hinausäugen ins lockende Sonnengeheimnis, und die Nani pflückte auf ihrem Sonntagsſpaziergang mit Arnold und Onkel Leuchterl die erſten Veilchen. Erfter Mai! Die vier Brandlmayerkinder fluteten mit in die Menſchenwoge, die die Praterfahrt umrauſchte. Der Fiater Hirſch hatte ihnen einen ſeiner Wagen zur Verfügung ſtellen wollen, aber ſie hatten Amely überſtimmt, die drei andeten, und hatten abgelehnt: ſie wollten ſehen und nicht geſehen werden. Nun ging Amely als gekränkte Königin mit ihnen bis die Maifreude ſie auch ſotitiß Sie taumelte eine unſichtbare Bacchantin in der ſonnen⸗ trunkenen Luft und hielt jedem ihre volle Schale an die Lippen, und ſie tauchte tief ein in jedes Herz, daß es über die Hohen und Niedrigen kam wie eine Verbrüderung— ein Volk in Maifreude! Der Lixl machte den Führer: er brauchte nur die Pferde zu ſehen, da wußte er wem der Wagen gehörte. Holla, auf⸗ gepaßt, jetzt kommt Eſterhagy!“—„Jetzt ſchaut Euch die Pferde an, umarmen könnt' man alle ſechs, ſind wie Cſardas⸗ klänge— das iſt Andraſſy, und jetzt kommt Kolowrat, dort Lichtenſtein. Holla, Kinder, Augen aufgeriſſen, die ſchöne Gräfin Katinka!“ Der Lixl tan-ie faſt vor Vergnügen; ſchöne Frauen in ſchönen Toiletten, Sonnenſchein, Blumen, Pferde ſtramm ſtand er in Ehrfurcht:„Kinder, Kinder, der Kaiſer, die Kaiſerin— ſie iſt halt doch die Allerſchönſte!“ Sie zogen vorbei, der Kaiſer zu Pferde, eine vornehme, gebſetende Erſcheinung: die Kaiſeren im Wagen, ſchlicht und licht, Anmut in jeder Linie, um ſie der unſfagbare Hauch, der jeden, der ſie ſah, berührte wie ein Klang aus der Ein⸗ ſamkeit der Sphären. Die Nani hatke ier zufubeln wollen, zuwinken mit den Veilchenſträußen, mit denen ihre Hände gefüllt waren; aber ſie ſtand wie rerzaubert, und Arnold neben ihr ſagte mit einer Stimme, die weich und dunkel war von Zärtlichteit und Und weiter ging der Zug, und weiter flutete die Menge, Die Arnolds Geſicht. Da war es 2„ und die Zeit ließ ihre Stunden wie Blüten und Falter durch ein ganz neuee. und Augen hatte er bekomn bes die Maifreude flattern. ſie ſie an ihm noch nie geſehen. Das Verſtändnis ka Die Brandlmayerkinder waren vorgedrängt worden in dis erſte Reihe; ſie bildeten Spalier ganz nahe an den Wagen. Plötzlich hielt, durch irgend eine Stockung verurſacht, der Zug. 8 Arnold ſah minutenlang in ein Mädchengeſicht, das unter ein geſcholtene 0 einem Hut voll nickender Roſenknoſpen hervorlachte wie die zu mit ſchmeren Füßen ging ſie zurück ins Haus, gers Maifreude, die durch einen Wald geht, ahnungsvoll ver⸗ in ihr Zimmer⸗ 2 heißend, morgenſung herb und keuſch. ne klurze Sammernacht durchwente ſie. die 89 „Komteſſe Lilli,“ flüſterte der Lirl neben ihm,„das iſt ſchl Nacht im Leben der Nani Gſchaftlhuber ihn habell die füngere Schweſter von Komteſſe Miezi, die iſt noch gar ihn nicht bergeben, ihren Arnold. Keine, keine 15 nicht eingeführt, macht die Praterfahrt zum erſtenmal mir, ſes war ja doch keine ſeiner wert, und keine wur 5 0 und dann gibt es noch ſieben kleine Komteſſerln im Hauſe.“ ſ0 arbeiten können und itn ſo verſte den di 15 „Der weiß nächſtens noch wieviel Kinder die Schwalben der keinen Voote Halen kaln ſis werden: e + 5 am Stephansturm kriegen,“ ſpotlete die Nani.„O, Du den chlepplau Reugmmen ihr wer, Staatsratſche, Du Geheimſpitzel!“ das ſtolze Schiff geweſen. Was ſollte nun aus 355 Weiter rollte der Wagen. wenn er ſie nich! mehr hinausſteuern wollte in Selbſ Fr, ene. Lebens? Die Nam weinte bitterlich aus Phſe ſie wie eine Erleuchtung: er hat Komteſſe Lilli lieb „Du follſt ſie nicht lieb haben!“ flammte ſie aue wie ſagte Arnold und ſtand vorn Knabe. Zornig wandte ſie ihm den ganz te, ale * Meer des ie i mit den Noſen⸗ Aa ens es dih⸗ knoſ Wie— Aee ete. u ferbarmen und zornig aus Haß und Eiferſucht; 115 Frih, pen nach. 85 x l[wünſchte ſie dieſer Komteſſe Lilli! Aber dann kam ſi „Raſch gab ihr der Lirl den Schlag zurück„Da ſiehſt Du ſonne ahl an ihr Bett, der ſo lichtgolden war, ſch auch wieder, wie die Bandelei die beiden blind macht“, ſagte e freute. Ob der zu Arnold auch gekommen war, ob der een zut Amelg.„Jetzt ſoll die Pintſcherlnaſe von der Nanf auch ffeute? Ob e⸗ auch ſo eine ſchwere Nacht gehabt um apen, 0 0 Vi. 5 9 8 Ie 5, Uc E 911 E 7 9 Nöchte 0 1. noch Aehnlichkeit haben mit der von der ſchönſten Wlener willen? Das ſollte er nicht, er ſollte nur gute— ot be Komteſſe, denn das wird ſie, paßt auf, übers Jahr ſticht ſie nur Freude und Elück, auch wenn das arme kleine e Die 2. 1 zog ein Schnä Sie hörte nicht taſſen zurückbleiben mußte. 55 gehörte aufs ſchöne e Amely z hnäuzchen Sie hörte nicht gerne Lebens— er— das ſtolze Schiff! von anderen Schöfiheiten reden und die Bandelei Arnolds Und ſ in neee Wirn und Nam ärgerte ſie ſchon lange. Sie war eiſerſüchtig auf„ und ſchon ſtand 05 5 26898„Arnold ihre geſchwifterliche Einigkeit, und als France Slanie ſich 55— e e Zumgen e ee, war geſtern ſo dumm! gunr eben zu ihnen geſellte, war ſie ſehr ungnädig zu ihrem Nitter Er hatte auch nicht geſchlafen, ruhelos mar 5 gefiee Toggenburg auf⸗ und abgegangen, und num war er am Fenſte die Man Arnold und Nan aber gingen weſter durch die Mak⸗ und hatte zugeſehen, wie die Tauben aufflogen in ſch freude: ſie dem Augenblick hingegeben mit der Elückſeliakeit genfrühe.⸗Wie ſte nelen iym ſtand, riß f ſie ſo ſtürmiß des Kindes; er von etwas Neuem berauſcht, als hälle er Mal⸗ ſich. daß ſie erbebte:„Arnold!“ Schen trank getrunken.„Verzeih! Hab'“ Geduld mit mir, Mar Mimutg, „Ich weiß nicht, was mit Arnold iſt“, ſagte ein paar für Lixt iſt ſo etwas ein Spaß, der iſt fünf nd ſchüac Tage ſpäter die Nanf zu Onkel Leuchterl.„Er iſt wie ein ge⸗ in jede Frau verlicbt, wenn ſie nicht bucklig iſt hab m ſchorener Pintſcher, der ſein Fell ſucht;: immer in Gedanken.“ „Sein Neues Oeſterreich wird ihm durch den Koypf gehen, ex will ja bald damit anfanzen,“ meinte Onkel Leuchterl. Die Nanf berubigte ſich dabeil bis zu dem Abend. no Arnold ibr zuflüſterte:„Du, Nani, ich babe ſie wiedergeſenen.“ Sie ſtanden im Hof dei dem Roſenbeet, es gab Nani einen Ruck durch den ganzen Körper.„Wen?“ fragke ſie er⸗ ſchrocken. ie und vielleicht ſelbſt dann noch. Aber ich, ich atet, me für Kleines nie bergeben wollen, ich hab darauf enete 25 — mie en jungex Geiſtlicher auf ſeine Prele mil relte, Liebe iſt ja das Hochamt des Lebens! Ich enee eine Scele meine erſte Meſſe leſen; we ßt Du. Nan wie 57 ſungene Meſſe, durch die die Orgel jubelt! Wanſchen eſt das nur Wirklichkeit ſein: ein Blick in ein Mane und Du weißl, das iſt Leben von Deinem Leben Ehrfurcht:„Sie iſt Deſterreichs Märchen!“ „Komkteſſe Lilli.“(Fortſekuna folat.) gegen den Ausnahmezuſtand im Hultſchiner Ländchen ge⸗ Se S2e „ ͤ ͤ e eee e eee — *— X— — S + —— * — ſtatut über die Gehaltsordnung für die Lehrkräfte an den Mann⸗ 0 be esd Pfalz. Wteaisgabe on berufene eſe des pfälz' chen Schrifttume en Monkag, den 6. Dezember 1920. Nannheimer General⸗Anzeiger.(Abend⸗Ausgabe.) deſoldung der Mannheimer Volksſchul-Lehrkräfte. Dem Bürgerausſchuß liegt für ſeine morgige Sitzung das Orts⸗ eimer Volksſchulen zur Genehmigung vor. Gleichzeitig wird vor⸗ ßeſchlagen, daß die Volksſchuſſehrkräfte an den höheren Mädchen⸗ ſchulen die in dem Ortsſtatut für die Hauptlehrerinnen, Unter⸗ ehrerinnen und Handarbeitslehrerinnen der Volksſchule feſtgeſetzten ezüge mit der Einſchränkung erhalten, daß die hiernach ſich im inzelfalle ergebenden Bezüge den Betrag nicht überſteigen dür fen, er einem ſeminariſtiſch ud techniſch gebildeten Lehrer gleichen Dienſt⸗ Aters nach dem badiſchen Beſoldungsgeſetz vom 21. Mai 1920 zuſteht. ie Beſtimmung in 8 6, daß den Hauptlehrern(Hauptlehrerinnen), welche 3. Zt. ihrer Verſetzung in den Ruheſtand 5 Jahre lang an er hieſigen Volksſchule in planmäßiger oder außerplanmäßiger igenſchaft angeſtellt waren, der Geſamtbezug an Ruhegehalt und ieuerungszuſchlag gewährleiſtet wird, der den zuruhegefetzten ſtädti⸗ wen Beamten gleichen Gehalts und gleichen Dienſtalters nach der dom Stadtrat mit Zuſtimmung des Bürgerausſchuſſes am 2. Septem⸗ bli 1920 exlaſſenen Satzung über den Ruhegehalt und die Hinter⸗ iebenenbezüge zuſteht, findet in ſinngemäßer Weiſe auch Anwen⸗ ſchu auf diejenigen Hauptlehrerinnen an den höheren Mädchen⸗ abulen, die z. Z. der Verſetzung in den Ruheſtand 5 Jahre lang n der hieſigen Volksſchule oder an den hieſigen höheren Mädchen⸗ Stulen tätig waren. Die Zuſchüſſe kommen in Wegfall, ſobald der taat die Zahlung der Lehrergehalte übernimmt. der Begründung der ſtadträtlichen Vorlage iſt folgendes itteilenswert: ie Stadt Mannheim hat von der Befuguis des 124 des Schulgeſetzes Gebrauch gemacht, durch Ortsſtatut die Be⸗ e der planmäßigen wie der außerplanmäßigen Lehrer an der ordlkeſchule über die im Schulgeſetz beſtimmten Sätze hinaus zu nen. Durch das badiſche Beſoldungsgeſetz vom 21. Mai 1920 gentden nun auch die Lehrer in die Staatsbeſoldungsordnung auf⸗ Haummen, wobei die Hauptlehrer, die Handarbeitslehrerinnen und aushaltslehrerinnen erſtmals gleichmäßig in Gruppe 7 eingereiht leden mit der Beſtimmung, daß ſie mit mehr als 12 planmäßigen de APabren nach Gruppe 8 übertreten. Anläßlich der Neuregelung — oldung der ſtädtiſchen Veamten hat nunmehr der Bürger⸗ Aachehn am 10 September 1920 einen Antrag der ſoz aldemolra⸗ athausfraktion, die„Volksſchullehrer entſprechend ihrer bis⸗ an die Gehaltsklaſſen D und C des alten und 9 der ſtädtiſchen Beſoldungsordnung ein⸗ einſtimmig angenommen. Gegen die Durchführung dieſes Stabtges, beſtanden bei einer graßen Anzahl von Mitgliedern des ſſerterg gewichtige Bedenken. Ddie Vorausſetzungen zu einer erſtellung ſind heute nicht mehr in dem früheren Umfange ge⸗ Te der Staat in ſeiner neuen Beſoldungsordnung die Lehver⸗ ink 5 gen Angleichun riſs in G eihen“, un r mit den Gehältern der übrigen Staatsbeamten derart in hat, daß ſie auch für die Städteordnungsſtädte ſind. Keine Stadt in Baden hat denn auch bisher eine ogar eregelung vorgenommen; der badiſche Städteverband hat es lche ausdrücklich abgelehnt, durch Sonderbeſtimmungen die ſtaat⸗ daß di egelung zu durchkreuzen, vielmehr den Standpunkt vertreten, Anſp e Lehrer mit den über die jetzige Neuregelung hinausgehenden dieſe zchen an den Staat zu. ſeien. Tatſächlich ſoll auch allen Frage bereits den badiſchen andiag beſchäftigen. Auch in Stäbzabrigen deutſchen Ländern haben bisher, ſoweit bekannt, alle Fundſevort der Gewährung von Zuſchüſſen zur ſtaatlichen Regelung an del hach abgeſehen. Eine Angleichung der Mannheimer Lehrer Daneb ehaltsklaſſe C des alten Sadaſe hat zudem nie ſtattgefunden. inzumaſalt auf die finanzielle Belaſtung und insbeſondere darauf nahme eſen, daß die von den Städten dringend angeſtrebte Ueber⸗ den der Schullaſten auf die Staatskaſſe weſentlich erſchwert wer⸗ fwilliad, wenn über die ſtaatliche Ordnung hinausgehende Gehalte ſchws werden. Die Mehrzahl der Mitglieder des Stadtrats war ng ohl für eine dem Bürgerausſchußantrag entſprechende Rege⸗ won d Es wird geltend gemacht, daß inſolange die Lehrergehälter degchii Stadt zu tragen ſind, dieſe auch für eine entſprechende munge ung zu ſorgen habe Vor allem müßten hierbei die Anforde⸗ 9 n. die an Mannheimer Lehrer geſtellt werden, in Betracht ge⸗ ut zerden. Mannheim müſſe ſeinen Lehrern ſo viel bieten, daß inntenbrem Gehalte den Lebensunterhalt nicht ſchwerer beſtreiten Naüe o As die Lehrer an anderen Orten. Wäre dies nicht der annhe; würde eine Flucht aus Mannheim und eine Furcht vor nachteil im entſtehen; das würde dem Schulweſen der Stadt nur Be 1 ein. Auch dürfe nicht vergeſſen werden, daß die ſtädtiſchen üigt** mit weſchen die Lehrer ſich bisher immer als gleichberech⸗ bicdnung achen hätten, teilweiſe in höhere Gruppen der Beſoldungs⸗ el aufgerückt ſein als in 7 und 8; ſo fordere auch die Gerech⸗ geſte 5 den Lehrern nicht verweigert wurde, was Beamten daben worden ſei. b ſlen aſche Beſoldungsgeſeh außerordentlich günſtig behandelt ſind, dieſer Regekung nicht teilnehmen. Die nach§ 21 des hieee den Oberlehrern, Fortbildungsſchul⸗ aunden Did Hilfsklaſſenlehrern zu gewährenden nichtruhegehalts⸗ Ne aegen— durch den Staatsvoranſchlag einheitlich leder deſeh 500 M. feſtgeſetzt worden. Auch hier iſt es nötig, daß ehrer an. Satz hinausgegangen wird, umſomehr, als die Ober⸗ ortbildungsſchullehrer ſchon 2 höhere Dienſtzulagen ie bisher gewährten Zulagen ſollen auf die im Orts⸗ f ig ſelorgeſebenen Beträge erhöht werden und nicht ruhegehalts⸗ lehre ſein; die die mit Erteilung von Zeichenunterricht betrauten Haupt⸗ — bisher keine Dienſtzulage bezogen, ſollen im Hinblick auf Kunſt und Wiſſen. aue Frankfurtet Theaker.(Uraufführung.) Toni Impekoven: piern The Toni Impekovens Luſtſpiel„Luderchen? kam im leieer und der. zur Uraufführung und brachte dem beliebten Schau⸗ Aabn Erfol wankdichter großen Beifall, aber keinen unumſtrit⸗ voberettſte g. Das Motiv iſt nicht ſehr ergiebig:„Luderchen“, ein Wühend en geht vom Sohn auf den gräflichen Vater über, u N ner rbind Al an Aupend 1 ſeine Junggeſellenabenteuer mit einer ſtandesge⸗ ſur der 2 ung abſchließt. Eine durchgehende Wirkung erzielte „Akt. der mit Berliner Schneidigkeit, einigen aktuellen er 1 dugen und Vertauſchungskomik das Publikum amüſierte. ing l. A 1 war zu dickflüſſig, der 3. ſchob die Löſung gar zu lang Ganzen fehlte es zu einem rechten Schwank an der 85 nd am friſchen Zug. Martha Hambach gah Luderchen nahuten Hünzerter Verdorbenheit; auch die andern Rollen waren deigennden. Nach dem 2. Akt konnte ſich der 8 5 die.: h. Foen gerüßer Ftankfurter Kammerſpiele“, von Direktor Hollmer ins wurdoͤdie Le⸗ und geleitet, eröffneten ihre Pforten mit Eulenbergs e, beim ddenſchaft“, die in Anweſenheit des Dichters gegeben Publikum aber gemiſchte Aufnah'ne fand. zöfahurkre und Saarlandliteratur. Die Verwirklichung der in ud Alz bu en der Pfalz ſeit Jahren angeſtrebten Schaffung eines Vort a 28,, das in knapper Zuſfammenfaſſung mit Bild e am R überſichtlich widerſpiegeln ſoll, was die baysriſche mſcbe, Khein indezug auf Handel und Wandel, Induſtrie und Feuggchafsreinſt und Wiſſenſchaft, Sport, Turnen und Touriſtik, n uſweide und Ortsſchönheiten, Geſchichte von Land und noch edeutun svolles aufzuweiſen hat, iſt zwar in der dordidl erreicht, wohl aber im benachbarten Saarland in Bildlichen Weiſe gegliſct Das„Saargebiet in Wor dort trotz der Ungunſt der Zeiten einen Verlag unden, der dem Werbewerk, das auch die ehe⸗ 8 eile des jetzigen Saarlandes umfaßt und behan⸗ mig taltung Jae werden ließ, die in Literaturkreiſen iſt Geſonderer Anteilnahme n ee wird. N Je qn ür das, was in der e 155 rbe i0 nſ gleichem uler Wegweiſer ebiet geſchaffen werden kann. Es wäre nur e einey ſolch wertvollen Veröffentlichung entſchließen p. 9 ddie dane werte unferer Mitarbeiler. Ein Liederzyklus ei en; ron Dauthenden, H. v. Eilm, Goethe u..) N dniſche Di(„Hero und Leander“) von n on K tung Waeret derdeen Komponiſten und Muſitſchriftſteller Felix Handorbeits⸗ und Haushaltungslehrerinnen, die ſchon durch* die Schwierigkeiten ihres Dienſtes künftig ebenfalls eine nichtruhe⸗ gehaltsfähige Dienſtzulage erhalten Für diejenigen Oberlehrer, die vor dem Inkrafttraſen des badiſchen Beſoldungsgeſetzes ſchon ruhe⸗ gehaltsfähige Dienſtzukagen bezogen, ſollen dieſe jedoch im bisherigen Umfange ruhegehaltsfähig bleiben. Die Beſtimmungen über die Ge⸗ währung ſtädtiſcher Zuſchüſſe zu den ſtaatlichen Ruhegehalten der Lehrer und zu der ſtaatlichen Verſorgung der Lehrerhinterbliebenen ſind nach Maßgabe der vom Bürgerausſchuß am 10. September 1920 erteilten Genehmigung neu gefaßt und in das Statut aufge⸗ war bisher nach der Satzung für die höheren Mädchenſchulen der Bezug der an dei Votksſchule verwendeten Lehrkräfte mit gewiſſen Einſchränkungen gewährleiſtet. Ddas Enkommen der Hauptlehrerin durfte den Betrag nicht überſteigen, den der vergleichbare ſemi⸗ nariſtiſch und techniſch gebildete Lehrer gleichen Dienſtalters an der⸗ ſelben Schule(Reallehrer, Muſiklehrer, Zeichenlehrer, Turplehrer) vom Staate bezog. Dieſe Bedingung iſt vom Staat geſtellt, da es nicht angängig erſcheint, Lehrkräfte mit höherer Fachausbildung an derſelben Anſtalt geringer zu beſolden als die aus dem Volksſchul⸗ dienſt übernommenen Lehrkräfte. Aus dem gleichen Grunde mußte der Bezug des an der Mädchenmittelſchule verwendeten außerplan⸗ mäßtigen Volksſchullehrers(Unterlehrer) beſchränkt werden auf den Bezug des an der Anſtalt tätigen, vom Staat beſoldeten wiſſen⸗ ſchaftlich gebildeten Lehrers(Lehramtspraktikantenb. Bei Geneh⸗ migung der im Ortsſtatut vorgeſehenen Erhöhungen der Bezüge der Volksſchullehrer iſt eine erneute Angleichung der an den Mädchen⸗ mittelſchulen verwendeten Volksſchullehrkräfte erforderlich, doch mußten die bisherigen ſatzungsgemäßen Beſchränkungen aufrecht er⸗ halten bleiben hinſichtlich der Hauptlehrerinnen. Bei den außerplan⸗ mäßigen Kräften macht die Neuregelung der ſtaatlichen Bezüge es notwendig, daß der ſich bisher nach der Beſoldung des Lehramts⸗ praktikanten richtende Bezug zu beſchränken iſt N jenen des ver⸗ gleichbaren Reallehrers. Es könnte ſonſt der Fall eintreten, daß die Unterlehrerin höher beſoldet wäre wie die Reallehreranwärter. Durch die nach dem Ortsſtatut ſich ergebenden der Bezüge wird folgender Mehraufwand verurfacht: für 571 Hauptlehrer und Hauptlehrerinnen infolge Gewährung der Bezüge der Gruppen 8 und 9 1170 000., für 337 Unterlehrer und Unterlehrerinnen infolge Gewährung der Anwärterbezüge der Gruppe 8 300 000., für 38 Oberlehrer infolge Erhöhung der Dienſtzulage um 1200 M. 45 600., für 13 Fortbildungsſchullehrer infolge Erhöhung der Dienſtzulage um 600 M. 7 800., für 20 Schwerhörigen⸗ und Hilfs⸗ klaſſenlehrer infolge Erhöhung der Dienſtzulage um 800 M. 16 000 Mark, für 22 mit Zeichenunterricht betraute Hauptlehrer infolge Gewährung einer Dienſtzulage von 1200 M. 26 400., für 45 Lehrerpenſionäre und für 67 Lehrerhinterbliebene infolge Gemäh⸗ rung höherer Zuſchüſſe 95 000., zuſammen 1 660 800 M. Hierzu kommen für 49 Volksſchullehrkräfte an den höheren Mädchenſchulen infolge Angleichung an die Bezüge der Lehrkräfte an den Volks⸗ ſchulen weitere 100 000,., zuſammen jährlich 1 760 800 M. Unter Hinzurechnung der bereits genehmigten 596 000 M. ergibt ſich ein Geſamtaufwand von 2356 800 M. Städtiſche Nachrichten. Der neue Vorſitzende der Mannheimer Handels⸗ kammer. Am 2. Dezember fand in dem Sitzungsſaal der Handelskammer Mannheim die erſte Mitgliederverſammlung der Kammer nach der Neuwahl ſtatt. Der Saal trug zu Ehren des verſtorbenen Vor⸗ ſitzenden, Herrn Geh. Kommerzienrat Emil Engelhard Trauer⸗ ſchmuck, die Beleuchtungskörper waren umflort und ein mit Lorbeer umkränztes Bild des Verſtorbenen ſchmückte den umflorten Prä⸗ ſidentenſtuhl. Die Sitzung wurde von dem bisherigen 1. ſtellvertr. Vorſitzenden, Herrn Kammerzienrat Sauerbeck, in ſeiner Eigen⸗ ſchaft als Vorſitzender des Wahlausſchuſſes mit einer Anſprache er⸗ öffnet. Dann übertrug er den Vorſitz dem Alterspräſidenten Direktor Knecht, der die Wahl des Vorſitzenden leitete. Gewählt wurde Herr Richard Lenel, der der Kammer ſeit 1911 angehört. Der neugewählte Präſident hielt eine längere Anſprache, auf die wir noch zurückkommen. Wiedergewählt wurden die bisherigen beiden 1. und 2. ſtellvertretenden Vorſitzenden, Herr Kommerzienrat Rich. Sauer⸗ beck und Michael Rothſchild, ſowie der Rechner, Herr Bank⸗ direktor Benno Weil. Auch die Kommiſſſon für innere Angelegen⸗ iten, welche die Organiſation der Kammer, ihre Ver⸗ tretung in anderen Körperſchaften, die Bildung und Zuſammen⸗ ſetzung der Ausſchüſſe vorzubereiten hat, wurde wiedergewählt. Wirtſchaftsbezirke, wobei ſich die Kammer dafür ausſprach, in erſter Linie den Wirlſchaftsbezirk aus Baden, Württemberg und der Pfalz zu bilden. Falls von Heſſen Wünſche auf Anſchluß an 395 Wirtſchaftsbezirk vorhanden ſind, ſoll der Anſchluß befürwortet merden. Bezüglich der Reichsunterſtützung von Meſſen war die Kammer einſtimmig der Anſicht, daß die Leipziger Muſtermeſſe An⸗ ſpruch auf Reichsunterſtützung habe. „Kain, das neueſte Bühnenwerk von Anton Wildgans, tuird in der 1. Hälfte Januar 1921 am Nationaltheater in Mann⸗ heim, am Landestheater in Meiningen ſowie am Stadttheater in Roſtock i. M. gleichzeitig zur Uraufführung gelangen. In Laufe des Januar wird das Werk auch am Burgtheater in Wien erſtmalig in Szene gehen und zwar mit Albert Heine in der Titel⸗ relle und Frau Hedwig Bleibtreu als Eva. rsalome' von Richard Strauß wurde von der Opera Aſſo⸗ ciation in Chicago zur Aufführung erworben. Das Werk wird außerdem in Newyork, Boſtan, und anderen Städten Nordamerikas geſpielt werden! Auch wird die„Salome“ zur Aufführung gelangen. Neue Ehrendoktoren. Die mediziniſche Fakultät der Uni⸗ verſität Gießen ernannte zu Ehrendoktoren den Landtagsabge⸗ ordneten Oſann für„unermüdliche Förderung der Intereſſen der e e ge der ſeit vielen Jahren durch Befürwortung reicher Mittel über ihr Wohl und Gedeihen gewacht und ſich als verſtändnisvoller Anwalt in der Volkskammer bewährt hat', ebenſo den Landtasabgeordneten Juſtizrat Heinrich Reh in Alsfeld,„den warmherzigen Freund der Landesuniverſſtät, der den Unterricht. die Moglichkeit zu geſteigerter wiſſenſchaftlicher Betätigung und das Wohl der Kranken durch Schaffung entſprechender Einrich⸗ tungen in hohem Maße gefördert hat“. 8 Reugeſtaltung der Kunſiſchulen. Geſtern mittag fand im Reichstag eine Kundgezung von etwa 25 ene n ſtatt. Prof. Max Liebermann begrüßte die Erſchienenen und for⸗ derte, man müßte eine Neugeſtaltung der Kunſtſchulen anſtreben, welche ſich auf den handwerklichen Boden ſtellen ſouten. Aus den Kunſtſchulen dürften keine Fachſchulen werden. Die Künſtler müß⸗ ten ausgerüſtet werden, um den veränderten Zeitverhältniſſen dienen zu können. An der Techniſchen Hochſchule in Karls erfolgte Sams⸗ kag in feierlicher Weiſe der üpliche Rektoratswechſel. Der bisherige Rektor Prof. Dr. Paulcke dankte in ſeiner Rede über den Tätig⸗ leitsbericht vor allem der Regierung und der Volksvertretung für die Unterſtützung der Hochſchule. Der neue Rektor, Profeſſor Dr. Ammann ſprach dann über die Lage unſeres Eiſenbahnweſens. Alexius Meinong⸗-Handſchuchsheim, der ord. Profeſſor der Ph.loſophie an der Grazer Univerſität, iſt im Alter von 67 Jahren geſtorben. Meinong lehrte ſeit 1882 in Graz als Nachfolger A. Riehls, nachdem er früher in Wien doziert hatte. Sein Lehrer in der Philoſophie war Franz Brentano. Prof. Meinong war wirkl. Mitglied der Wiener Mademie der Wiſſenſchaften. Seit 1902 war er Mitherausgeber der„Zeiiſchritf für Pſychologie“ und der„Zeit⸗ ſchrift für Sinnespſychologie. Er gründete 1894 an der Grazer Univerſſtät das erſte experimentalpſychologiſche Inſtitut in Oeſter⸗ nommen. Den Volksſchullehrkraften an den höheren Mädchenſchulen Zur Vechandlung gelangte die Frage der Abgrenzung der in Spanien, in Barzelona, Oberſchleſiſche Woche in Mannheim. Ankunft des Kalkowitzer Geſangvereins. Die Ankunft der Kattowitzer Sangesbrüder und Sängerinnen furk⸗Karlsruher Schnellzug um 8,56 Minuten. Die Sängerſchar kam von Frankfurt, wo ſie geſtern vormittag ein ſehr zahlreich befuchtes Konzert gegeben hat. Ueber den Frankfurter Aufenthalt wie über die dortige Aufnahme und Verpflegung äußern ſich die oberſchleſiſchen Gäſte ſehr befriedigt. Die Abfahrt von Frankfurt erfolgte heute früh 710 Min Die Mannheimer Sängervereinigung begrüßte die Damen und Herren beim Einlaufen des Zuges in die hieſige Bahnhofshalle mit dem badiſchen Sängerſpruch der den Kattowizern ſo gut gefiel, daß er wiederholt werden mußte. Im Warteſcal zweiter Klaſſe wurde ſodann von Herrn Direktor Dan⸗ ziger die Quartierverteilung vorgenommen und geſchäftliche Mit⸗ teilungen bekannt gegeben. Um 1 Uhr war gemeinſchaftliches Mittageſſen im Saale der Liedertafel. ch. Ueber das Frankfurter Konzert berichtet die„Frankf. Zeitung“ derart in Ausdrücken höchſten Lobes, daß man die höch⸗ ſten Exwartungen hegen darf. Es war, ſo——— das Frankfurter Blatt, kein ſchlechter Gedanke des für die Selbſtändigkeit und das Deutſchtum der ſchleſiſchen Lande kämpfenden Ausſchuſſes, in dieſem Kampf auch künſtleriſche Streitkräfte einzuſetzen. Von tiefer Wirkung ſind die Manifeſtationen deutſchen Kulturlebens, die jetzt vom Meiſterſchen Geſangverein aus Kattowitz in Ge⸗ ſtalt großer Chorkonzerte im ganzen Reich veranſtaltet werden. Am Sonntag⸗Vormittag ſind nun die oberſchleſiſchen Sänger, gegen 200 an Zahl, auch in Frankfurt aufgetreten und boten im Schumanntheater unter ihres Dirigenten Prof. Fritz Lub⸗ rich eine Kunſtleiſtung, die man hier ſo bald nicht vergeſſen wird. In tadelloſer Reine, berückender Fülle und reicher dynami⸗ ſcher Abſtufung des Klanges, ſowie mit ſtarker Erfaſſung des gei⸗ ſtigen Grundgehaltes, an der ſichtlich jeder Sänger und jede Sänge⸗ in teilhatten, kamen anſpruchsvolle à capella⸗Chöre von Lotti, Bach und Meiſtern der deutſchen Romantik zum Vortrag. Zwi⸗ ſchen den Chorgruppen gaben zwei aus Kattowitz gehürtige Künſt⸗ lerinnen: die ſchon vorteilhaft bekannte Geigerin Steffi Koſchate und die Pianiſtin Ellen Epſtein einzeln und im Juſammenſpiel Proben eines gereiften Könnens. Die politiſche Noke, die bereits eingangs in den Begrüßungsworten eines Vertreters der Stadt und in einem von Roſa Speter Frankfurt) verfaßten, von Mathien Pfeil ausdrucksvoll rezitierten Vorſpruch angeklungen war, wurde dann vom Vorſitzenden der hieſigen Ortsgruppe heimatstreuer Oberſchleſier mit allem Nachdruck angeſchlagen. er Redner wies den engliſchen Vorſchlag, die im Reich anſäſſigen Schleſier im be⸗ ſetzten Rheinland abſtimmen zu laſſen, mit ſcharfem Proteſt zurück und richtete an die Reichsregierung die dringliche Mahnung, dieſem Vorſchlag, deſſen Befolgung uns beim Endkampf um Schleſien eine⸗ nicht zu unterſchätzenden moraliſchen Vorteiles berauben würde, keinesfalls ſtattzugeben. Die augenſcheinlich faſt durchweg aus ſchleſiſchen Landsleuten beſtehende Höhrerſchaft nahm die Kund⸗ gebung mit lebhafter Zuſtimmung auf. Hoffenwir, daß Recht Recht bleibe und die deutſche Oſtmark uns nicht verloren gehe! 8 Schnellzugsverbindung München—Mannheim. Auf den von der Handelskammer Mannheim bei der Eiſenbahn⸗Generaldirektion Karlsruhe geſtellten Antrag, auf der Strecke München—Mannheim durchgehende Wagen einzuführen, iſt folgender Beſcheid eingelaufen: „Die Herſtellung einer unmittelbaren Verbindung München—Mann⸗ heim mit durchlaufenden Wagen hat ſich im Winterdienſt leider nicht ermöglichen laſſen, weil auf der Station Graben⸗Neudorf keine Ma⸗ ſchine für die Ueberſtellung der Wagen verfügbar gemacht werden kann. Die Zuleitung einer beſonderen Maſchine von Mannheim oder Bruchſal nach Graben⸗Neudorf iſt wegen der dadurch entſtehen⸗ den hohen Koſten nicht angängig. Um den aus dem Schnellzug D 52, Graben⸗Neudorf an 2 59 nachm, kommenden Mannheimer Reiſenden das Unterkommen im Schnellzug D 15 zu erleichtern, werden wir dieſem Zug mit ſofortiger Wirkung am Schluß einen Verſtärkungswagen Karlsruhe—Mannheim beiſtellen laſſen, der aus⸗ ſchließlich den in Graben⸗Neudorf zugehenden Reiſenden vorbehalten wird. Für den kommenden Sommerdienſt werden wir mit den be⸗ teiligten Verwaltungen erneut prüfen, ob Wegendurchlauf München Mannheim in dieſer Zugverbindung möglich iſt.“ Eimſchränkung des Verbrauchs elektriſcher Arbeil. Auf die im Anzeigenteil veröffentlichte Bekanntmachung des Stadtrats über die Einſchränkung des Verbrauchs elektriſcher Arbeit wird beſonders aufmerkſam gemacht. Darnach iſt insbeſondere jede Schaufenſter⸗ und Reklamebeleuchtung verboten, auch die Innen⸗ beleuchtung von Räumen iſt auf das Mindeſtmaß einzuſchränken. Aus dem Lande. i Baden⸗Baden, 3. Dez. Im Kurhauſe hierſelbſt hielt der Verband badiſcher Steinbildhauer ſeine diesjährige Landesverſammlung unter dem Vorſitz von Bildhauer Schwab⸗Lörrach ab. Hierzu hatten ſich Teilnehmer aus dem ganzen Lande eingefunden, ebenſo war der Präſident des Landes⸗ verbandes baͤdiſcher Gewerbe⸗ und Handwerkervereinigungen, Ge⸗ werberat Niederbühl anweſend. Die Landesverbände Bayern, Pfalz, Heſſen und Württemberg waren durch ihre Vorſtände ver⸗ treten. Einen breiten Raum in den Verhandlungen nahm die Hebung der Grabmalkunſt und die Frage der Kriegerehrung durch Errichtung von Denkmälern ein. Verſchiedene gewerbliche Fragen fanden eingehende Erörterung Eine Ausſtellung von Entwürsen bot viel des Intereſſanten. Beſchloſſen wurde auch der ſeit Jahren angeſtrebte Zuſammenſchluß der ſüddeutſchen Fachverbände zu einer Arbeſtsgemeinſchaft, durch welche ein gemeinſames Arbeiten ermög⸗ licht iſt. DVeiterdienſinachrichten der badiſchen Landeswekterwarke in Karlsruhe. Beobachtungen vom Samstag. den 4. Dezbr, 1920,8 uhr morgens(MEZ.) Auf Grund land⸗ und funkentelegraphiſcher Meldungen. Lultdrac Temp. Wind Miederſchlag der Or:! in N— Fiche. Serte Wetter letzten 255 Stund. Hamburg 772.7 2 ONo ſcchwach bedeckt.5 Königsbergg.—————— 771.6—0 ONOmäßig bedeckt 05 rankſurt a. M. 766 8 2 N ſtark dedeckt 0 ünchen 7646—90 ONomäßig bedeckt 0 Kopenhagen. 17761 4 No ſſchwach wolkig 1 Stockholm 778.9—1— ſtill Nebel 0 7685—4— ſtill halb bed. 0 D—————— Parisz. 07.0 3 NoO ſſchwach Dedeckt 0 Marſeille————— ürichch————— ———14——„ Veobachtungen badiſcher Wetterſtellen(72e morgens! + Luft⸗ Tem 8 2 8 — druck pera⸗ 8— Wind 5 8 Be⸗ 5 28 58 RirStürtd 8 N Wertheim 151768 5 3 4 2NoO ſſchw. e 0 Königſtuyl 503765 2—-0]—1No ſſchw k. 2.5 Karlsruhe. 127765 1 2 4—0 NNOſſchw. betecki.5 Baden⸗Baden 213764.6] 3 4—3 N ſiſchw. 65 Villingen.715765.7—1[—1—1No ſchw. belen 1 eldberg. Hof1281650.1—5—3—5 NoO ſſchw. fedel].5 1. Blaſien. 780——6—-—NW' ſchw. wolll 4 Allgemeine Witterungsüberſicht. Unter dem Eindruck tiefen Druckes, der noch am Samstag über dem größten Teil Mitteteuropas ausgebreitet war, herrſchte geſtern überwiegend trübes Wetter. Bii nördlichen Winden hielt ſich die Ta eratur nahe dem Gefrierpunkt. Ein ſehr kräfciges Hoch⸗ druckgebiet breitet ſich jetzt wieder von Norden her aus und ſtellt für die nächſten Tage wieder trockenes und kälteres Wetter in Ausſicht. Wettervotausſage bis Diensiag, den 7. Dezember. 12 Uhr nachts. Vorerſt noch meiſt bewölkt und ſtellenweiſe Schnee⸗ bezw. g i werden i i it Sſichtlich ihre Urauf⸗ i n in einiger Zeit vorausft e * Dresden erl Ze sſichtlich ih reich. Regenfälle, dann wieder trocken und kälter. Froſt in Ausſicht. 3. Seite. Nr. 554. auf dem hieſigen Hauptbahnhof erfolgte heute früh mit dem Frank⸗ . Sefke. Nr. 384. Maunnheimer General⸗Anzeiger.(Abend ⸗ Ausgabe.) Montag, den 6. Dezember 1920. H andelsbleft des Mannheimer General-Anzeiger Die Lage an 1 0 1 Börse. kungen des Dollarkurses, die der und Exporthandel mit großer Spannung ver- folgt, beherrschen auch die Börse. Die Spekulation ist über- aus nervös geworden. Wenn auch die Börse sich in den letzten Monaten daran gewöhnt hat, nicht mehr oder doch nicht viel nach wirtschaftlichen Zusammenhängen zu fragen, sondern nur dem Drange gefolgt ist, auf der Flucht vor der Mark dorm von Industrieaktien zu erwerben, so konnte Die Schwank deutsche W aren- Sachwerte in F sie an dem Preissturz am Weltmarkt doch nicht vorübergehen. Dazu kam, daß trotz der Skepsis der Börse gegenüber einer amerikanischen großzügigen Kredithilfe für Deutschland dlie anhaltenden englisch-amerikanischen Meldungen über die i hten für eine große amerikanische Valuta- leihe an and ihren Eindruck nicht verfehlen. Man hält es trotz aller Skepsis doch für denkbar, daß beim Heran- nahen einer solchen Anleihe der Markkurs stark anziehen und ein neuer Devisensturz eintreten könnte. Zur Verstimmung trug auch bei, daß die Entente allerhand Winkelzüge macht, um die Abstimmung in Oberschlesien im Sinne der Polen zu beeinklussen. Den stärksten Eindruck aber machten die Aus- Reichswirtschaftsministers, wo- erung gegen die Dividendenpolitik der großen Gesellschaften entweder auf dem Wege der Besteuerung oder einer Beschränkung der Dividendenhöhe vorgehen werde. Man rechnet demnach an der Börse mit einer wesentlichen Er- höhung der Körperschaftssteuer und mit einer Dividendensteuer. Ebenso hält man angesichts des Vorgehens des Reichsbankpräsidenten eine Zwangsan- leihe für unvermeidlich. Auch die Warnungen in der außer- ordentlichen Generalversammlung der Deutschen Bank vor den Folgen der bis! en wüsten Effektenspeku- lation machten manche Wertpapierbesitzer nachdenklich. Das Angebot aus den Kreisen des Publikums war durchaus nicht umfangreich, dagegen nahmen die eigentlichen Börsen- spekulanten und ihr nächster Anhang große Verkäufe vor. Auch die Baissepartei ging mit starken Abgaben vor. Die nächste Ent wW icklung der Börse dürfte davon ab- hängen, ob die Interessenkäufe der großen Industrie- gruppen sich fortsetzen werden oder nicht. Diese Frage ist hei der jetzigen Börsenkonstellation von noch größerer Be- deutung als die Kursentwicklung der Mark. Bei Buderus setzte sich auch an den matten Börsen der Interessenkampf zwischen der Verwaltung und der Firma Karl Spaeter weiter fort. Auf Phönix-Aktien drückte die Tatsache, daß bei der Capitalserhöhung zum Zwecke der Angliederung der Haniel- schen Zeche Zollverein ein Bezugsrecht für die Aktionäre nicht in Frage kommt. Auch scheint mit den holländischen Interes- senten des Phönix eine Einigung zustande gekommen zu sein, sodaß die Spekulation mit dem Aufhören der großen hollän- dischen Käufe rechnet. Dagegen halten die holländischen Käufel in den Aktien der Rhei nischen Sta hIW erke und die französischen Käufe in oberschlesischen Montanwerten weiter an. Bei Mannesmann- RGhren beobachtet man nach wie vor Bestrebungen der grohen internationalen Petroleum-Konzerne, auf die Gesell- schaft, die für die Errichtung großer Petroleum-Röhren- leitungen in Frage kommt, einen Einfluß zu gewinnen. Die Aktien der Goldschmidt-Gesellschaft wurden mit der Motivierung gekauft, die Gesellschaft werde dem kommen- den deutschen Petroleumtrust angegliedert werden. Die Petro- leumaktien selbst hielten sich gut, da man die Kapitals- er hõöhung der Deutschen Petrole um-Gesellschaft nun bald erwartet. Im übrigen richteten sich die Kurse der Valutapapiere nach der Bewegung der Devisenkurse. Otavi und Schantungbahn wurden vorübergehend auf günstige Ent- schädigungshoffnungen gesteigert. Bei Schiffahrtswerten er- wartet man eine Kombination zwisclieg der Hamgurg- Südamerika-Linie und der Kosmos-Liffle mit dem Stinnes-K Snzern, doch wurden in diesen Werten in den letzten Tagef starke Gewinnrealisationen vorgengmmen. In den älteren einheimischen Anleihen, besonders in den 3 2proz. Werten, sind immer wieder ausländische, speziell ame- rikanische Käufe zu bemerken. Da aber auch die Spekulation gebiet neuerdings zugewendet hat, so traten wankungen ein. N* unahme des industriellen Kapitalbedarfs. Kreditnot der Industrie wird durch die jetzt mberziffern der von der Bankfirma Die vorliegenden NO Ve Stenger, Hoffmann u. Co., Kommanditgesellschaft Berlin, herausg gegebenen Statistik des industriellen Kapital bedarfs erneut unterstrichen. Der verflossene Mönat zeigt die höchst fer seit Beginn der Statistik und damit seit der Revolution. Die Gesamtbeanspruchung des Geld- marktes durch neue Aktien und Obligationen industrieller Ge- sellschaften beträgt nicht weniger als 1 474 Miil. 4 nominal. In Wirklichkeit dürfte die Beanspruchung erheblich mehr als %½ Milliarden A betragen. Im einzelnen ergibt sich folgendes Bild: Stammakt. Votzugsalct. Industr.-Obl. insgesamt nom. nom. nom. nom 4. Quartal 1919 1157 353 388 1898 1. Quartal 1920 1863 179 352 2394 2. Quartal 1920 2260 149 359 2768 3. Quartal- 1920 11635 661 2110 0 5811 80 51 652 November 1920 1175 299 100 1574 8131 1344 1921 11 396 Das Beanspruchung von rund 11 400 Mill. 1. Bürsenberichie. Frankfurter Wertpapierbörse. gibt in den 14 Monaten, die die Statistik umfaßt, eine Drahtb.) Die Börse verkehrte bei ruhigem Geschäft in vorwiegend fester Haltung. Im An- schluß an die festere Haltung der Devis enpreise trat eine lebhafte Kaufbewegung für Mexikaner ein. 5% ige Gold- mexlkaner eröffneten mit 805 plus 30%: höher stellten sich auch 5% ige Silbermexikaner, 563; 5% ige Tehuantepeg gewan⸗ Frankfurt, 6. Dez. nen 33% auf 535. Deutsch-Uebersee-Zertifikate, 1045. stiegen um 45%. Schantung waren ruhiger, 623, dagegen Baltimore Ohio anziehend, 533. Schiffahrtsaktien hatten lebhafteren Ver- kehr, besonders Nordd. Lloyd; dieselben stiegen%. Unter den Montanpapieren herrschte eine regere Kaufbewegung für Deutsch-Luxemburg und Gelsenkirchen, beide mit 404 notiert; bevorzugt waren ferner Phönix, Oberbedarf, Buderus, Mans nann und Rheinstahl: letztere setzten unter Berücksichtigung Devisen-Abschlages mit 350 10% höher ein. Adlerwerke r wurden gesteigert; auch Daimler anziehend, 260. Elek- papiere konnten sich befestigen; Schuckert und Bergmann iden besondere Beachtung. Ba d. Anilin und Scheide- ztalt verfolgten weiter aufsteigende Richtung: Elektron iesheim behauptet. Zellstoff Waldhof, für die große äge vorherrschten, stiegen mit 460 ca. 303. Im freien wurden ganz besonders Deèutsche Petroleum lebhaft t. 189 01920; fest lagen auch Lechwerke, 200 bis 206. 12 gut erholt. 276 genannt. Am Einheitsmarkt war Geschäft wieder lebhafter und die Kurse in der Mehrzahl krüäftig befest'gt. Lebhaft gesucht sind u. a. Chemische Rüt- gerswerke, Hanfwerke Füssen, Seil- und Kabelwerke Volthom. Die Börse zeigte auch im weiteren Verlauf feste Tendenz auf den meisten Gebieten. Das Geschäft wurde ruhiger. Privatdiskont 34. das gingen Goldschmidt und Zells tofs Wald hof 25% nach oben. Guano und Dynamit—15% Valutapapiere tanden Frankiurter Wertpaplerbörse. lebhaft in Nachfrage, Deutsch- Uebersee Elektrische + 3596. Festverzinsliche Werte. Baltimore und Canada + 259%. Nur Schantung etwas ) Inländische. 6..schwächer. Otavi schwächten sich zunächst weiter ab. Kriess- %½ Hanak.. 1901 0506 28.80.80 3% Bactede 9 63.——.— anleihe unverändert 7775. Auslandsrenten, besonders Türken 33330000 705 lsenbaß l. 81.25 61.10 und Mexikaner gesucht. Im Verlaufe stiegen Montanwerte 5% Deutsohe Reſohsanl. 72.80.50 300 anne 8 on 700 4 d0. 658.25 68.80 45% Gay,-Pfülz. Els-Prlor. 39.50 90.— Weiter, besonders Harpener und Phönix, die den Kurs von? 4 10 2 65.— 57.6⁰ 1„ erreichten. Höher wurden ferner Orenstein u. Koppel Nr 30% l. Reiohs- en Austindische Rheinische Metallwerke. Ot avi erholten sich. Dann„ 75 do.—— 1½ 508 ee 770 5 auf neue Abschwächungen der Devisenkurse auch g felohesohatzanl. 22. 27 e J0. Joſcenels..0 45.50 Effektenmärkten Kursabweichungen ein. Am Kassaindustrie- 05—— 8 46.50 45.50 1 1— 40% 8125 21.—0 10 40 eineltl Ronte. 25.50 markt war sehr feste FHaltung bei zahlreichen Kurs 0 Praubtecie Konsole—— 50 40 12 unriet te 10 55.90 57.25 sprüngen. 0, 5 83.—6 9. St.-Bte. v.——.— 2 22 4% Bad. Inlell von 191s f1.— 7350 3¼% do. St.-Rte. v. 1880 21.50—.— 15 Die M e r ni 5 riget. 8 holm.10, Zürich 8½4, Amsterdam.45. evisen 2 Dividenden-Werte. N wieder Aärker an. Bank-Aktien. Div. 6. Dlv. 5 Hadisohe Zank 37 227— 230.— gbem-Rutgerswecke 12%̃ 405.— 423.— Deuisenmarki. Berliner Handelsges. 7⁰ 223.— 234.— Sudd. Drantindustrie—.——.— 1 die 9 Bank 55 1 15 828 10 Frankfurt, 6. Dez. Orahtb.) Am Devisenmarkt war di tsohe 8 ergmann 68.— 5. f 7 8 eenneceee. 3 535 291 Taee delteame f 10 2 23— Tendenz vormittags fest. Da sich erhebliche mee resdner Bank 25. ahmeyer—42 i f— 8 esu Vationalbk. f. Beutsobl. 5 209.— 202.— fn. Elektr.-ges. Mannh. 203.50—.— einstellten, s0 zogen die Preise weiter an; besonders ges 5 Feed Bank—5 153.— 1 2 blieb Newyork. Die amtlichen Notierungen zeigten vereinz 0——.— mens alske 2 40.50 354.— 8 2 0 2 14 eeee e 15— 183— ganeu 55 2 5—— weitere Aufbesserungen; später traten jedoch mäßige— einische Hyp.-Bank.—.— oddernh. Kupferwerk 55.50— g 8 4 8 2 3 Sbdd. iseonlo-des. 2 198.—, 19.75 Jungbans, Gehrüder 12 321.— 323.75 kungen ein. Es ege l Belgien 460(amtlich 465), Ho Bergwerks-Aktlen. Ledertaveſt Splen 18—.— 40.— 2230(228756), London 253)5(544), Paris 43s(48652), Schwel Deatse Se 10 385.— 399.50 Lederwerke Raibe 10..— 298.— 1130(1145), Italien 250(260), Newyork 734½(735). abene Gen 6 50.— 88280 90. Splater? 10 250.— 248.80 Frankfurter Devisen. arpener Bergbau 340.— 552. 1 5 Falla, Mosteregein 38 48.— 88g.— Rasehinentgnr. 44eer15 amtilod] 4. Derembar 6. denemb. eene, n deeee Hannesm.-Nhr.-Werke 6 573.—- 384.— 40, Badenla 270.— geld Brlef geld Brlef deld I Brlef I deld I Efl2 bnerecbt klsend.-sed. 5 828.80 482.— do. Sadlsohe Durlach 14 480.— 170.— 1018.60 do. Eisenind.(Caro) 206.50 305.— almlermotoren 9— 255 Holtand.2162.202187. 20.2235.202239.80 Horwegen.J 388.50 988.501016—144— Phönix Bergbau 570.— 680.— Hasohlnenfbr. enngeng 4f 22i gelglen.450.50 451.500 464.50 45.50 Sohweden 1381. 6 0 V. Kön.- u. Laurahütte 10*.— 387.— 40. Elsenach 216.25 22ʃ.—.241.—3— 85————+ 7 25 145⁵ 20 6 8 700 —IFerls 5 eW Vor 575 J700 gn en f e d ebsen fien 140 teeite n le, Alen% 2 Hanmdam pakettenrt— 198.50 188.— Fasisuter Naso. 10 48— a8d— faen 284.70 285.30 259.70— 2 1 Gectdad and 7, 1730 1 Finle m. Nasen 12 334.— 358.— bänemart! 866.50, 888.50,1018.80 1081.10 frag ne Oest.-Ungar. Staatsb. 70% 173.50 174.75 Pfülz. Mähm. Kayser 12 884.— 356.— 8 Dest. Südbahn(Lomb.)-—.——.— e e Frankfurter Notenmarkt Sr.—— ——— 1 Porzellan Wessel 7——.— geld Geld erle, cun.50—.—Pf. f. Ingh—.——.——.— Cementw. leſdelberg 10 8 289.— ee 7 2586.——.—Amerlkanische Noten. 73.88 74.12oesterr.-Ungar., alis.— Badisohe Anilin 12 558.— 578.—Spinnerel Ettiingen 7 300..—.—Selglschhe—.——.——.——— 105.— 105.— Sdem. Scheldeanstalt 20 880.— 888.— Nammgarnspinn. Kals.2—.—— Dänlsche„ 5 99„„„ Chem. Grlesb.-Elektr. 7 395.— 400. Uprenfbr. Furtwangen 10—.— 260.—Englischhe 448.—— Lan she 20 11.— barbwerke fibehst 12 429.80 438.50 Waggonfabeik fuoßs 22 380.— 377.50 Pranzüösscne.. 434.50 48.50 Schelser.— V. ohem. Fabr. Hannh.7—.——.— Zellstoffabr. Waldhof 10 432.50 468.50 Holländisohe 2236.— 2239.— Sohwedischks Odem, Fahr. Muniheim 4 800.— 300.— Luokerfabrit, Zad. 14 380.50 400.— taftentsche 8 do. Holzverkohlung 3 599.—665.— do, Frankenthal 17 25 8 5 285—— 22 endenz: fest bei lebhaftem Geschäft. Berliner Wertpapierbörse. Prnn Festverzinsliche Werte.—— Derender a Reichs- und 4. 6 Div. 4. 6. Amtlioh 4. De 6. be 5 2 Brlel Staatspaplere. 4¼% Desterr.8 geld Brlef Geld Brief Geld Brlef 1550 2 zer.„„ ilderrente 25 JJJCCCCCCCõCܼ..!! elere 18 5485 8g ee 6 4 40 2% J0. Lerle., 0 4% furg, aunani. 83.— 105.— ghesganſa. 978.— 301.— 10288 105305 Sobwol: 111 85 5 45 551 %% go. e.—% d0. ahehn 1 102.— 161.— Lopenbagen 93.50 999.80J1038.4,1039.88 Spanlen.21.55 82.46 884 4˙0% 15 do. 1921er 970 550 4% d0. Bagdad. 164.— JStocgholm. 1978.10 1979.80ſ1428.881421.450Cest-Ung. 2—— 27 5 22 n r——1 17— 0 faen 22 0 200 8570 7 9f— 22 25.2 55 10 1 29—. 8 1 1— fmmen rag 5. 6740 675% gellohhv. 181 88.50.— Londen:. 247.25 243.20J 257,70 258.30 s6dabest' 14.86 15.02 1. 4% Preubisohe Konsols 54.40 64.20 do. 400 fos.-1oae 538.— 5228.5. 0% 40%% 0. 0..1814 30 2975 Waren und Härkte. 30%0 54.—82.75 50 4 30 egze 1 ne 88— FE Mannheimer Produktenmarkt. Beisies % Bayorisohe Anlelhe.— 7 70 0 4 35% lessiscohe Anlelbe.50 82.50 4% lener lestünl. 45.75 43.—. m. Mannheim, 6. Dez. Obwohl die Offerten— den 40% Frankfurter Stadtanl. 107.10 107.40 3% Oesterreich.-Ungar. 5 65 25 England, Amerika, sowie von den sonstigen expor Mark- 22 Furchener Stenteal. 86.46 80.0 3,, 50.— 50.25 Ländern, infolge der neuerlichen Verschlechterung des 1 un⸗ 15— 35%0 10. 6 ae 23. 35.— kurses im Auslande, etwas höher, teilweise aber aucher- 1 N 33. 37.— verändert gehalten waren, so nahm die Börse bei stillem 6— 5—.—.— kehr heute doch wieder einen sehWachen Verlauf. entenerte. 5% Opſigatſonen 30.— 50.50 Fü dwin r Hardwinter-Weizen II wie auch für Re den 70% 57.— 160.— ul 1855—— 23³.25 1 e 1 185— 125.— stellten sich die heutigen Notierungen auf 2696 holl. Ant⸗ 4⁰% do. Goldrente 46.—.50 570 AFd, Oblig. v. 1908—.——.— die 100 kg Cif Hamburg. Für La Plata-Mais,— ua⸗ 40% do, oonv. Rente 27.— 27.— o D. Uebersee-El.-Obl 7werpen eingetroffen, verlangte man 334 und für 1 Ant⸗ Diriien Lieferung 305 A für die 100 kg bord- oder aeeer de et⸗ Tranep.-alrtien. bir..86. biv. 4. 6. werpen. In Gerste lagen die Preise für greifbare e Stim⸗ Der*88 778 2— Faen e 12—5 was höher. Für in Deutschland disponible Ware ist be⸗ 9. Lok.-u. Straßen.—.—Felsmuühle Papler—.— ata- 7 Se. Berl. Straenb. 2½..— Felten&. gulftsaume 10 488.— 50— nung ruhig. 895. Veeee deeeee 2 Füs Sudd. Elsenbahn 5½ 110.— 110.— Friedrichshütte 25—.—. 1200.0 wegten sich die Forderungen zwischen 390 un 111 80 dieses 5 1016 8g 60 ½. 225.— 32— geeoogeroß + 8 5 5 rheinschwimmende La Plataware, in der zweiten 1 uf altimore an 0*—.—.—gelsenklrobher Bergw.—.— 1 nz Heinsichban d0. gGobstaßl 19 820.— 828.— Monats in Mannheim erwartend, sich ctike .-Austr. Dampfsecd.— 298. 201.— georgs-Marlenh. 0 468.— 488.— 355—360 per 100 kg frei Waggon. onstige unhe eim W e— 115.— 1 75 1 5— 785 wiesen heute keine besondere Veränderung auf. In Ma indische amh.-Südam.'soh.—— olggohmidt, Th..5 8 855 kansa Dampfsoh.—428.50 335.— flarpener Bergbau 5 542.— 353.— disponible Rapskuchen wurden zu 194—198 5 kKg bahe Norddeutsohe LIOyVd— 185.75 190.— Aureg 10 2 57 7⁵ iae eeer⸗ per 12 1250 Hirsoh Kupfer.2 129.—frei Mannheim offeriert. eiskleie, grobe, war zu Bank-Aktien. 1— 5 n1 derlerftendeis- Jes. 10 213. 238.— dezoß leen l. St. 0 880.— 00.50 und feine zu 129—130. die 100 kg brutto für netto baht; 8 en gomm. u. Plsk dank 2 218.25 27.— fonenlone-Werke 9 309.— 315.— München angeboten. Für Reisfuttermehl Wwur ge⸗ Darmstädter Bank 8 2 10.— Kallw. Asohersleben 30 470.— 485.50 k ab München-Rosenheim en 12 228.50 Lattoitren Bergbau 357.. 353.50 bis 178 pro 100 kg mit Sack a ünchen Roren ae bitenderendenen 10 3880 85 Khin-Kottweler“ 19 370.— 373.— fordert. Zuckerschnitzel, neue Ware. 59,95. K + 0 Ae 3 1680 113.50 Ledr. Cöring is 238.— 272.— 180 4 ab Parität Mannheim. 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Unt.(Zürich) 5.— 130.— Heidburg— 1285. 25—6, Dez. 1 9b CCCCCC y ⁵ðxdſſ ĩͤVvdddd ĩ Berliner Produktenmarkt. örse. t Stellge Berliner Wertpapterbörse 31 Berlin, 6. Dez.(Drahtb.) Am Produlktenmane un 2 l. Berlin 6. Dez.(Fig. Drahtb.) Das Publikum hält an sich die Maispreise infolge der Aufwärtsbewes 155 ung der Börse weiter das Heft in der Hand. Zur Befestigung Devisenkurse höher, wozu auch Deckung für Deasage lte e trugen außer neuen Interessenkäufen des Publikums auch die für spätere Monate beitrugen. Für Kocherbsen m 55 den keste Haltung der Devisen bei. Lebhafte Umsätze erfuhren wieder an Kauflust. und für Futtermittel zeigte 1 gleg Petroleumwerte. Deutsche Petroleum stiegen um etwa 8096 jetzigen Preisforderungen wenig Kaufneigung. 505 8. auf 1940, Deutsche Erdöl um 175% auf 2300. Das hohe Be- Ackerbo arkeg 155 5 zusstecht bei Deutschen Petroleum regte stark an. Man er-] Wicken kein Geschäft entwiekein. Lupinen waren be iede wartet auch bei Deutschen Erdöl eine Kapitalserhöhung. Am cbeten uad gei war Fertinen Ven 3 Montanaktienmarkt hatten Phönix die Führung. Sie stiegen feine Ware beachtet. Raps war vernachlässig 85 2 7 15%. Hoesch um 38%, Bismarckhütte um 20%. Im übrigen Srh— VVVVTCTTVTVTTVTT—— ̃ 1X————— Markt der Schiffahrtswerte setzten sich die Käufe au 2 4 1 7 aum Gerüchte von Angliederungen einzelner Schiffahrtsgesellschaf- Hauptſchriftleitung: Dr. Fritz Boldenb ür ße* oaahand ten an Industriekonzerne fort. Hamburg-Süd + 20%, Hansa Berantwortlich für Politik: Dr Fritz Nu 15 + 10%. Auch Anilinwerte, sowie Elektropapiere gingen nach A. Maderno; für Lokales und den übrigen deene 4 ig eiger oben. Schwächer lagen Kaliwerte. Autowerte behauptet, Schönfelder; für Handel: Dr. A. Nepple: für Anzeig-Anz Benz 287, dagegen Daimler—%. Unter den Nebenwerten JDruck und Verlag: Druckerei Dr. Haas, Mannheimer G. m. b.., Mannheim, E 6, 2. — ————— TCCC CC Srrssssasr 7 . 5 4— —— mum Montag, den 6. Dezembe⸗ 1920. Mmornhene: Genecal.unzeiger.— 5. Seite. Nr. 354. Wir such EELLeee VVVVVPFFC E dong fahrun auch j im In 9 Sͤrache 1 n are 1 re— — Mannheimer Zigarrenfabrik sucht per sofort branchekundigen jungen Mann der in Buchführung etwas Kenntnis besitzt. Angebote mit Zeugnisabschriften unt. T. C. 153 an die Geschäftsstelle dieses Blattes erbeten. 2 fi 1 Hi itten. 1 fsbeamten für unſere Buchhaltung, fsbeamter für unſere Kartet 2 Korrespondenten 7 Stenotypistinnen 2 Kräfte für unſere Regiſtratur nach Kartei, legen Wert auf in jeder Bezlehung g durchgebildete, für die angegebenen Auf⸗ gaben geeignete Kräfte, die wir um möglichſt 5 L eingehende Bewerbung mit Gehaltsanſprüchen 3 Nicht beaniwortete Angebote gelten als un⸗ derückſichtigt. ein sTabakiahriten 0. H. G. Aun interigen von Mrsfet-Aufstniehen ein fackkundiger 3854 Weeeeeeeeeeee en Z. Eintritt auf. Januar 1921 l für unser Büro in Schifferstadt: 61¹7 f 2 Lackier-Meister Zesucht. Angebote an Ein lüchtiger nglen-Deaner zum baldigen Eintritt gesucht. 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Samstag findet folgende Verſchie fae 1 fall ſüünte fer ümmae rift vo dember 1919 in Mann⸗ (Geſellſchaft uchs regelung: Alle Stromabnehmer ibren Strompverbrauch den nachſtehei 0 85 Zuwiderhandlungen gegen die Anord⸗ Wohunugen fürſen folgende Hochſtmengen de Vertrauensmanns in dringenden Ve en 8 nung bh) nach vorausgegangener beſonderer Warnung, 18 zu 10 Zim. 0) bei notwendig werdender Er⸗ 8.] hebung des 3, ar 8 1 d i Stromentnahme innerhalb der feſtge 2 12 2⁰0 ſetzten ſtunden. 8 lile ſann die Beft 0 2* 2 9 1 eignte n Fällen * 8 gen. 10§ 8. Strafbeſtimmungen. Wer dieſen Vorſchrif 15 5 ten zuwi oiderbaude lt, kann mit 8 bis — 5 0* ei i el 10 900 J 15 0b beſtraft t werde von Inſtallationen und Erweiter: ungen beſteyen⸗ der Anlagen wird der nach 8 2 5 Verbrauch nicht Eiſen⸗Lur ſpielhäuſer, Spie traͤgten Räume zu in weit⸗ ve t⸗ oder ſonſtige Zwecke verwendet wird, der ohigen Tabelle n überſchre Wohnung gleichzeitig als Arbei ätte, Bitro und dergl.), ſo wird der beſonders geſtel Iten Antr rag ent⸗ r eingeſchätzt; derartige Anträge ſind auensmann zu richten. Iſt die Woh⸗ f Vasbeleuchtungseinrichrung und iſt elbe benutzbar, dann er⸗ ſich die iegenden Zahlen auf die der angegebenen Höh hb) Gaſthäuſer, Hotels Konzertſäl e und ähnliche Verſammlungsſtätten Sbelten für jeden Wohnraum„Gremdenzinmer, Wohnzimmer) je 5 Kwſtd. im Jahr, für Abort, s Küche, Gang, unter⸗ geordnete W̃ irtſchaftsräume, L Leſezimmer, Schreib⸗ zimmer, Büro je 50 Kwſtd. für das Jahr und 30 Quadratmeter Bodenfläche, für Reſtaurations. räume, Speiſeſäle uſw. je 300 Kwſtd. für das Jahr und 30 Quadratmeter Bodenf he. e) Theater, Lichtſpielhäuſer uſw. ſind weit⸗ gehendſt einzuſchränken; ſie erhalten höchſtens 70% der Menge, die ihnen im Kalenderfahr 1919 zu worden iſt. ros, Läden, Warenhäuſer und ähnliche be haben die Arbeits⸗ und Verkaufszeit ſo er daß während derſelben möglichſt kein t wird; der Verbrauch darf die Höhe d. in Läden, Büros und 25 Kwſtd. in und auch für ⁰ (Werk ſt 5 geſt ige ˖ ommenge apgegeben 800 8, 9 entnommen werden durfte, wobei jedoch auf Grund einer neu vorzunehmen⸗ den Schätzung eine möglichſte Gleichſtellung der verſchiedenen Betriebe angeſtrebt werden wird. 4) Induſtrielle Betriebe, Betriebe für Trans⸗ port⸗ und Nachrichtenweſen, für Lebensmittelver⸗ ſorgung, Kohtengewinnung und Kohlenverſorgung werden neu eingeſchätzt werden, wobei als Maß⸗ ſtab der wird. Verbrauch des Jahres 1919 genommen unter b) und d) angegebenen Verbrauchs⸗ werden auf die einzelnen Monate in Verhältnis verteilt, wie dies unter a) ic der Wohnungen geſchieht. zird durch die obigen Rationierungen eine Menge zugeteilt, die den Verbrauch des Jahres 1919 äberſteigt, ſo gilt der Verbrauch des Jahres 1919 als der zuläſſige. Regelung des e r, die im Jahre mehr als 12 000 Kilowatt⸗ fanden verbrau ſaät durch 8 Verbrauchs erfolgt fur Ab⸗ Vertr § 3. Einſchränkungen in der Stromabgabe: Zuweiſungen an Strom, wie in§ 2 angegeben, geſchehen unter der Vorausſetzung, daß die Elel⸗ trizitätswerke mit genügenden Mengen Kohlen beliefert werden; andernfalls vermindern ſich die Juteikungsmenger verhältnismäßig. Sofern die Kohlenlage der Elektrizitätswerke Abſchaltungen erfordert, werden zunächſt ſolche Betriebe ſtiuge legt, die große Stromverbraucher ſind, ohnk ſehr viele Perſonen zu beſchäftigen. § 4. Aufgeld: Verbraucher, die mehr Strom ver⸗ br zauchen, als nach§ 2 zugelaſſen iſt, haben für jede über die zugelaffene Menge hinaus ver⸗ brauchte Kilowattſtunde einen Aufpreis zu dem en Strompreis zu zahlen. Die Höhe dieſes beträgt für die Zeit vom 1 i 192ʃ ür— e 9— Srangeng elektriſcher Aulagen: Schaufenſter⸗ und Reklan n. Es darf keine Einricht elche die Einſchaltung von — Raumbeleuchtu ng en Richtlini gelten 11 zu An den ſonſtigen Beleuchtungsk rpern mit upen darf beim Einſchalten nur je höchſtens 50 Kerzen bre nnen. alle ſind abzunehmen. itsräumen anſtelle pen aufzuſtellen und von allen Bereuch pern die lichtzerſtörenden Hüllen, wie ze und dergl. zu beſeitigen, damie mit rom möglichſt viel Licht erhältlich tshäuſern, Kaffees uſw. Harf auf je 30 eter Bodenfläche nur 1 Lampe von höch zatt Stromverbrauch in Betrieb ge⸗ nen werden. Der Gebrauch von elektriſchen Hei nur dann erlaubt, wenn in dem 5 Raum eine andere Heizeinrichtung nicht 0 und auch 1 eingerichtet werden kann. Wo e t triſche Heizöfen zugelaſſen werden, iſt für den entnommenen Strom für dieſelben die entſpre⸗ Zahl an Kohlenſcheinen zurückzugeben, wo jede Kilowattſtunde 2 Kilogramm Kohlen den. Elektriſche Kocheinrichtungen Bügeleiſen dürfen nur inſoweit verwende eden, als durch ſie die in§ 2 feſtgeſetzten umengen nicht überſchritten werden. d) Die Benützung elektriſcher Perſonenauſzüge in Wohnhänſern iſt verboten. Ausnahms weiſe kann der Betrieb derſelben zugelaſſen werden, in eine dringende Notwendigkeit hierzu vor⸗ (Geſchäftsbetrieb, alte kränkliche Wohnungs⸗ und dergl.) Anträge ſind an den Ver⸗ smann zu richten. Neuanſchlüſſe und Erweiterungen. Die g neuer Hausanſchlüſſe oder neuer In⸗ en iſt nur in dringenden Fällen gerat⸗ Geſuche find an den Vertranensmann zu 7 Durch die Genehmigung ſolcher Ausführungen zuläſſige Strom⸗ berührt. Nenanſchlüſſe von Vergnügungsſtätten, Licht⸗ elklubs uſw. ſind unzuläſſig. § 7. Kontrolle: Die mit 5 Kontrolle beauf Perſonen haben das Recht, jederzeit vie betreten, in denen elektriſche Arpeit d, um ſich von der Einhaltung ver nmungen zu überzeugen. . Stromſperre: Die Landeskohlenſtelle iſt igt, dem Verbraucher den Strom zu sbeleuchtung, trafttrelen der Orordchrien. Die tsvorſchrifer n Benehmen 7 eim erkaſſen rt in Kraßt November igt7 wird 1 Jos enber ſhan Degen Efst Vergleichen— dann urteiten! Horvorragend biiges Angebot! und Cell.-Griffen mit Silbereinlagen D 1. 8,5 Mannheim. Die diesjährige 26. ordentliche Generalper⸗ ſammlung findet am Donnerstag, den 16. Dezem⸗ ber d.., 12 Uhr vormittags, im Sitzungsfaale der Rheiniſchen Crebitbank in Manndeim ſtatt. Tagesordnung: 1. Geſchäftsbericht des Vorſtandes und des Auf⸗ ſichtsrates. 2. Genehmigung der Bilanz per 30. Sept. 1920. 3. Entlaſtung des Vorſtandes und des Aufſichts⸗ rates. 4. Verwendung des Reingewinus. 5. Aufſichtsratswahl. 6. Aenderung des§ 3 der Statuten hinſichtlich Erweiterung des Betriebs. Unter Bezugnahme auf§ 7 unſeres Statuts er⸗ ſuchen wir diejenigen Attionäre, die an unſerer Generalverſammlung teilnehmen wollen, dehufs Entgegennaume der Eintrittskarten ihré Aktien bei der Rheiniſchen Creditbank in Mannheim und deren Filialen oder auf dem Geſchäftszimmer der Geſellſchaft zu hinterlegen. 2334 Mannheim, 22. November 1920. Der der Bierbrauerei Durlacher Hof .⸗G. vorm. Hagen. Dr. Broſien, Geh. Kommerzienrat, Vorſitzender. Atengesehgchaft Mannheimer Tiedertale. Bei der diesjährigen Generalverſamm⸗ lung wurden folgende Aktien ausgeloſt: Nr. 3, 4, 56, 183, 493. Ferner ind von den früheren ausgeloſter noch Nr. 37, 42, 46, 52, 55, 70, 123, 126, 137, 138, 140, 146, 168, 331, 344, 391, 447, 451, 466, 498, 519, 526, 529, 530, 613, 633, 651. 128— 2 rſtand. 55 fil Ffbriungswiaub l. foftehautenthat Mannheim Kingefr. Verein). Einla dung der Dienstag, den 14. Dezbr., abends Uhr im„Hotel National“ in Mannheim 5 Hauptbahnhof) ſtattfindenden 13554 Aagerorgentlichen Mitalederverammlung. Berafungsgegenſtände: Umwandlung des Vereins. 2. Auflöſung und Liquidation des Vereins (.9 Abſ. 6 und§ 10 Abſ. 2 und). ſcces eines Kuratoriums und eines Aus⸗ ſchuſſes für Kinder⸗Fürſorge. Mannheim, 1. Dezember 1920. Der Vorstand: G. A. Reutlinger, 1. Vorſitzender. Versteigerung von Kunſtgegenſtänden aus dem Beſitze des Prinzen Max von Baden findet ſtatt: Donnerstag, den 9. Dezember 1920 und folgende Tage, jeweils vormittags von 10 und mittags 2 Uhr ab im Saale des Reſtaurant zur Bavaria(Hirſchſtraße 20). Beſichtigung Mitiwoch, den 3. Dezember, bon 1 bis 4 Uhr daſelbſt. Es kommen zur Verſteigerung: Große und kleinere Spiegel in Gold⸗ rahmen mit Schnitzerei, Conſolen, Gemälde von Frommel, Morgenſtern, Hörter, Puhonny u. a. m. Geſchnitzte Seſſel, Stühle, Kanapees, eine moderne reichgeſchnitzte Rokoko-Gar rnitur, Teetiſche, Nipptiſche, Sitztruhe, Kaſtenuhr weiß m. Gold, 6 Paar Empire Wandleuchter, Majolifa⸗ Vaſen, Urnen, Figuren, Uhren in Bronce und Zink, Marmorbüſte, Napoleonbilder und vieles andere. 13850 Der Beauftragte: Mar Saſſe, Autiquitäten⸗ und Kunſtauktionshaus Karlsruhe Fernſpr. 4733 STHMA kann geheilt werden, auch in den schwersten Fällen. Gaus neues Behandlungsverfahreu, Pehand⸗ lung durch Fachmann, der selbst — 20 J. asthmaleidend war, unter ürztlicher Leitung. E266 Sprechſtunde in Uannheim Diens- tag, den 7. Dezember, von 10—2 Uhe Hotel Leuchtweis(am Bahnhof) Dr. med. O. Olge. Der Stadtrat. Halbseidene Herren- u. Damenschirme Natzneahe la. Halbseidene Herren- u. Damenschirme la. Ganzseidene flerren- u. bamenschirme At“ mit seid. Futteral, eleganter dünner Schm Spazierstöcke in grösster Auswahl! Berliner Schirm- Industrie Max Lichienstein Planken. edrabeleföoldacher lod b. vorm. dahen Pichter von Haardl mit seid. Futteral. 93* 165. 2 2 3. mit seid. Futtera! 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