3E322ü(ͤ ᷣ ⁵ /// ĩ·wm•.᷑ ᷣ rrr Wontag, 11. Dezember DeAl Bezugspreiſe: In maunbeim und Umgebung feei ins Haus ſowee durch die poſt bezogen monatlich mark 700.— freibleibend. Einzelnummer mk. 20.— bis 30.—. Poſtſcheckkonte Ar. 17500 Kertsruhe in Saden und Ur 2917 Ludwigabafen am Rpein. Hanptgeſchäfts ſteue maunbeim, E 6. 2. Seſchafts⸗ nebenſtelle neckardaöt. waldbeffratze Ar.&. Lernſprecher nummer 7031. 7002, 708, 704, 748. Teiegramm⸗Rdreſſe: Seneratanzeiger Mannheim. Erſcheint wöchentlich zwölfmal. Beilagen: Der Sport vom Sonntag. Aus der Welt der Cechnik. Geſe — Abend⸗Ausgabe 15 Badiſche Neueſte Nachrichten tz u. Necht. Modezeitung. Aus Seit u. Oeben mit Mannheimer Frauen-⸗Jeitung u. Mannheimer Mufik-⸗Jeitung oincarẽ will ſofort Eſſen und Bochuml Anterbrechung der Londoner Beratungen Berlin, 11. Dez.(Bon unſ. Berl. Büro.) Nachdem die geſirigen Verhandlungen in London, die ſich in der Haupt- ſache um Moratoriumsfragen drehten. anfangs einen glat⸗ ten Verlauf genommen halken, erklärte in der letzten Stunde der geſtrigen Nachmittagsverhandlung Poincars mit Nachdruck, daß er das morakorium nur gegen ſofortige Beſetzung von Eſſen und Bochum bewilligen könne. Au dieſem Punkt wurden die Verhand⸗ lungen zunächſt ergebnislos abgebrochen. Poin⸗ caré hatfe darnach noch eine kurze Anterredung mii Bon ar L a w, der den engliſchen Kabinettsrat für heute vormittag einberufen hat. 7 Ueber den Skand der Beratungen 2 berichtet der Sonderberichterſtatter des ⸗Petit Pariſten“ ndon: Trotz des von Poincare und Bonar Lam gezeigten guten Wil⸗ lens habe man ſich nicht über die Frage der Beſetzung des Ruhrgebietes einigen können. Dies ſei die Tatſache, die den geſtrigen Tag beherrſchte und die den kleinen Erfolg des erſten Schrittes, den man geſtern in der Frage der interalliierten Schulden unternommen habe, vermindere. Man könne ſich der Tatſache nicht verſchließen, daß die Einigkeit in der Frage des Ruhrgebietes, die engliſche Regierung dazu führen könne, in der Frage der interalliier⸗ ten Schulden eine abwartende Stellung einzunehmen. Der Berichterſtatter fährt dann fort: Es ſcheine in einem freundſchaftlichen, aber trockenen Ton ſchen Poincare und Bonar Law, der von Zeit zu Zeit durch Zwi⸗ nbemerkungen Muſſolinis unterbrochen wurde, ſich dieſes Ergeb⸗ nis gezeigt zu haben. Zunächft habe man geſtern nachmittag die deutſchen Vorſchläge unterbreitet, die ſcharf kritiſiert worden ſeien. Dieſen Vorſchlägen, die etwa an die Vorſchläge Dr. Simons erinner den, wollte Bonar Law ſeinerſeits einen Gegenvorſchlag gegen⸗ ſderſtellen. Die Berbündeten müßten nach dieſem SSSSS 1 engliſchen Gegenvorſchlag . daß vor allen Dingen die deutſche Induſtrie eine ſofortige ng von 500 Millionen Goldmart leiſte, um ihre Abſicht kund⸗ daß ſie an dem Plan ihrer Regierung mitarbeiten wolle. Die Verbündeten ihrerſeits würden der deutſchen Regierung eine Friſt von drei Monaten bewilligen, um die von der deutſchen Regie⸗ rung angekündigten Reformen durchzuführen. Wenn dieſe Frt verſtrichen ſei, würden alsdann neue Entſchlüſſe gefaßt werden. Dieſer etwas impropiſierte Gegenvorſchlag ſei aber nicht angenom · men worden. Darauf ſei man auf die wichtigſte Frage zurückgekom⸗ zmen, die Poincare am Samstag aufgeworfen habe, nämlich die e ee 1 88 franzöſiſche Miniſterpräſident habe ſich dazu mit gewohnter Kkarbeit(h ausgeſprochen. Er babe erklärt, daß nach allen Ver⸗ fehlungen()) und trotz des ungenügenden deulſchen Vorſchlages die franzöſiſche Regierung der Anſicht ſei, daß unverz üglich we⸗ nigſtens ein Teil des Ruhrgebietes beſetzt werden müſſe. Er habe beiſpielsweiſe Eſſen und Bochum genannt, die beide in der neu⸗ talen 50 Kilometer⸗Front liegen. Hierüber befragt, habe Poincare erklärt, daß dieſe Beſetzung auf die deutſche Regierung und auf die Sroßinduſtriellen drücken könne, um dieſe Reformen ihnen aufzudrängen, deren Art er jedoch zu beleuchten nicht für gut dalte. Im Falle der endgültigen Verfehlung Deutſchlands würde die Beſetzung der Kohlengruben auf dem linken Rheinufer es den Verbündeten geſtatten, dort einen Teil ihrer Forderungen, ſo klein er auch ſein möge, einzuziehen. Man habe alsdann bei Bonar Law qu gleicher Zeit mit ſeinem offenbaren Wunſch, dem franzöſiſchen Gedanken VV’. mit Bedauern erkannt, auf dieſem Gebiet Poincare n. chhfolgen dukönnen. Die Negierung halte es tatſächlich für un⸗ öglich, der engliſchen öffentlichen Meinung die ſofortige Beſetzung der Rheinlande annehmbar zu machen. Mufſſolini habe alsdann vorgeſchlagen, man ſolle die Domi⸗ nalforſten und die fiskaliſchen Gruben beſchlagnahmen. Mit dieſen beiden Pfändern und der Aufhebung der interalliierten Schulden könne Poincare ſich, ohne Ungelegenheiten zu erwarten, vor das fran⸗ zöſiſche Parlament begeben. Poincare habe Muſſolini für dieſe Erklärung gedankt. Er abe ihm aber bewieſen, daß die Pfänder, mit denen man ſich im uguſt hätte begnügen können, wo es ſich um ein Moratorium von Heinigen Monaten handelte, heute bei dem deutſchen Verlangen nach einem langen Zahlungsaufſchub aber völlig ungenügend ſeien. Nach dieſer Erklärung habe Bonar Lam angekündigt, er werde am Montag Vormittag ſeinen Kollegen im Miniſterrat den Beſatzungsplan für das Ruhrgebiet unterbreiten. Das Ergebnis dieſer Beratung werde aber wahrſcheinlich negativr ſein. Zedoch glaube man in gewiſſen Kreiſen an ein Kompromiß. England werde ſich an einer hinausgezogenen Beſetzung des geſamten Ruhrgebietes und an einer ſofortigen Beſetzung gewiſſer Punkte des Ruhrgebietes beteiligen;: ſo würde man die Abſicht kundtun, ſich dieſesmal nicht mit den deutſchen Ver⸗ prechungen zufrieden zu geben. Die vollkommene Beſetzung 5 Ruhrgebietes würde nur als eine etwaige Sanktion erfolgen, im Falle Deutſchland nicht in einer beſtimmten Frift ein noch näher feſt⸗ zuſetzendes Programm für die Geſundung ſeiner Finanzen durch⸗ führe. Eine Formel dieſer Art würde die Entente in einem Augen⸗ blick retten, in dem die Abſichten der engliſchen Regierung Frank⸗ reich außerordentlich günſtig ſeien. Aber ſei dieſe Schlußſtellung für ie beiden unmittelbar beteiligten Regierungen annehmbar? die deutſche demarche Berlin, 11. Dez.(Von unf. Berl. Büro,) Die Meldungen des Wolffſchen Drahtes von der inzwiſchen erfolgten Ueberreichung er deutſchen Vorſchläge kommt einigermaßen überraſchend, nachdem es noch am Samstag mit aller Entſchiedenheit geheizen hatte, daß man die Londoner Verhandlungen erſt einmal würde poonfergeben laſſen. Tatſächlich hat man ſich auch im Kabinett erſt nach langem Schwanken in letzter Stunde zu dem Schritt entſchloſſen. Es wird übrigens betont, daß es ſich im Augenblick noch um keine amtliche Ueberreichung der Vor⸗ ſchläge handelt, auch nicht, wie die Agence Havas aus durch⸗ ſichtigen Gründen verbreitet, um eine Note, die angenommen oder abgelehnt werden muß, höchſtens um eine immerhin in gewiſſen feier⸗ lichen Formen unternommene Demarche. Amerika als Geldgeber Eine hohe amerikaniſche Perſönlichkeit, wahrſcheinlich einer der 3. Zt. in London verſammelten amerikaniſchen Botſchafter, hat dem „Pelit Journal“ geſtern abend nach dem Bekanntwerden der Kriſe erklärt, für den Fall, daß ein Ver den 8 zwiſchen den Alliierten in London 285 kommt, der den rieden Europas ſichere und für den Fall, daß man dieſen Vergleich auf Deutſch⸗ land ausdehne, würde Amerika nicht zögern, wenn 2 oder 3 Millio⸗ nen fehlen ſollten, dieſes Gold vorzuſtrecken. Frankreichs„Greiſenwahn“ Durch Vermizlung unſeres Pariſer()Mitarbeiters erhalten wir die nachfolgenden Betrachtungen des Schrift⸗ ſtellers Plerre Hamp, deſſen politiſche und volkswirt⸗ ſchaftliche Studien in der„Nouvelle Revue Francaiſe“ ſſarkes Intereſſe finden. Die Schriftleitung. Der verderbliche Vertrag von Verſaikles, von Menſchen geſchaffen, die der Bedeutung der Arbeit in der modernen Welt unwiſſend gegenüberſtanden, enthält nicht eine Klauſel, die zur Rettung Europas beitragen kann: es fehlt die Soli⸗ daritätserklärung der Alliierten alle Schulden, d. ſ. die Kriegs⸗ ausgaben, gemeinſchaftlich zu tragen; es fehlt die Wiederherſtel⸗ lung Nordfrankreichs durch deutſche Arbeit(nicht in der Form von Sonderabkommen, ſondern als kt zwiſchen den Nachbarſtaaten): eine internationale Konvention zwecks Stabiliſierung der Wechſel⸗ kurſe wurde verſäumt. Greiſe führten uns im entſcheidenden Jahre 1919. Die Abfaſſung des Verſailler Vertrages wurde von Ckemen⸗ ceau einem Stabe von Diplomaten anvertraut, an deſſen Spitze Stephan Pichon, Miniſter für Auswärtiges, ſtand. Unmittelbar, nachdem Pichon ſeine Unterſchrift am Ende des Friedensvertrages geſetzt hatte, kamer ins Irrenhaus. Während der Friedens⸗ 15 war Pichon geworden. 11 mußte ihn jeden Tag, wie ein neugeborenes Kind, reinigen und ſetzte ihn dann für eine Werelſlunde an den Konferen Er war ein ver⸗ lorener Menſch. Gibt es ein größeres rechen als die Per⸗ wendung eines Geiſteskranken in einer hohen Funktion? Die franzöſiſche Politik verwendet zuviel Greiſe, ſenile Menſchen mit ver⸗ alteten Ideen; Individuen, die vom Wechſel der Welt nichts be⸗ 80 5 Sie ſind Anhänger veralteter Vorſtellungen, und ihre verſchuldet die zunehmende moraliſche Iſolierung Frank⸗ reichs. Ihre Schuld iſt es, daß die Franzoſen heute den Eindruck ungeheurer Selbſtſucht machen. daß man ſie verdächtigt, der Schöpfung eines europäiſchen Geiſtes und einer humanitären Wirtſchaft entgegenzuarbeiten. Man ſollte Frankreich bedauern. anſtatt es zu tadeln. Frankreich— das ſind ſeine heutigen ſeulſen Machthaber— will den Frieden durch alle veralteten Kriegsmittel: es will ſich zuerſt bewaffnen, eine„große Rüſtung“ anlegen, um nicht überfallen zu werden! Greiſenwahnl Frankreich muß mit Recht Mißtrauen einflößen. Mag es ſich auch hinter ſein „Recht“ verſchanzen! 5 Juriſtiſch ſieht Frankreich„begreiflich“ au⸗. lung, Zahlung. enſchlich iſt es jammervoll anzuſehen; ver⸗ bohrt in Geiſt und veraltete Anſchauungen. Neue Ideen ſtürmen auf dieſes Frankreich ein. Was tkut es aber? Es leugnet einfach dieſe Ideen, ohne mit eigenen zu antworten. Die Menſchheit will den Glauben in den Aufbau, die helle Zukunft Europas. Anſtatt eines Glaubens poſiert das Frankreich, wie es offiziell zum Aus⸗ druck kommt, einen„Charafter“. Seine ganze Staatsräſon iſt: Widerſtand gegen eine vermeindliche Invaſion. Es trägt auf ſeiner Fahne die Inſchrift: Gott und mein Recht! Du mußt mir zahlen, zahlen, zahlen! Dieſes Frankreich hat eine harte⸗ Gläubigerſeele. Und dabei iſt es ein maßlos ungeſchickter Gläubiger, der ſeine Zeit ver⸗ zettelt, die Empfindlichkeit der öffentlichen Meinung auf eine uner⸗ krägliche Probe 15„Erinnere Dich, damit Du die nötige Ent⸗ rüſtung aufbringſt, um Deutſchland zu würgen,“ das iſt die Parole der Greiſe. Die Völker haben jedoch andere Sorgen, als die Entrüſtung. Sie haben das Elend. Frankreich denkt unzeitgemäß. Es iſt eine in Verzögerung geratene Intelligenz. Auf den Schlacht⸗ feldern iſt mit tauſenden jungen Menſchen ein junger Geiſt ver⸗ nichtet worden. Wie ſagen unſere Nalkionaliſten, die in der Ver⸗ blendung des„Sieges“ leben? Auch Achtung vor dem Blute halten wir die Kriegsſeele die wir für den nächſten Kampf benötigen. Wir haben gern den aß, wir ſorgen für den feſten Charakter un⸗ ſerer Nation.“ Sie beuten die Taten aus: Kein der antideutſche Patriotismus eines Poincare die paſſendſte Politik gegenüber dem übrigen Europa dünkt. Wir anderen Franzoſen und mit uns der weitaus größere Teil der Welt tragen eine Hoff⸗ nung in uns, ohne deren Erfüllung Europa nicht geſunden kann: die franzöſiſch⸗deutſche Verſtändigung. Ohne dieſe franzöſiſch⸗deutſche Freundſchaft iſt ein Europeanismus nicht mehr möglich. Das kommende Frankreich muß den Traum auf⸗ geben, ſeine Grenzen am Rhein zu ſehen. Es muß das Attentat, das in Oberſchleſien gegen menſchliche Arbeit ver⸗ übt wurde, das einen Wirtſchaftskörper brutal zerſchnitten und Feind⸗ ſchaft zwiſchen Nachbarn, den Polen und den Deutſchen, geſät hat— es muß dieſe Vergewaltigung wieder gut machen. Die Zerreißung Oberſchleſiens iſt für den Frieden in Europa eine viel größere Ge⸗ fahr als es früher das deutſche Elſaß⸗Lothringen war. Nach einem veralteten Rezept, das der Entwicklung der menſchlichen Arbeit keine Rechnung trägt, wurde zwiſchen Polen und Deutſchland ein Streit apfel gelegt, damit das„ſiegreiche Frankreich“ ruhig ſeine Rhein⸗ politik fortſetzen kann. Die natürlichen Grenzen eines Staates liegen nicht an Flußläufen, ſondern werden durch die Lebensbedingungen ſeiner Induſtrie beſtimmt. Deshalb war die Aufteilung Oberſchleſiens ein ſchwerer Irrtum, aus dem Kriegsgeiſt geboren. Wir müſſen aus dem Wahnſinndesmodernen Impe⸗ rialismus heraus! Auf dem europälſchen Kontinent den Gedan⸗ ken der Völkerverſöhnung und wirtſchaftlichen Föderation zum Siege zu führen— das iſt das Ziel, dem das ſunge Frankreich nachſtreben ſoll und wird Für die heutige europäiſche Generation gibt es keine höhere Aufgabe als Förderung dieſer Beſtrebungen, damit der wahre enhrorkiſche Geiſ gehoren werde. Es will Zah⸗ under, daß ihnen —ANr. 572 Nnzeigenpreiſe: Sei voraquszabiung die kl. Seite Mk. 69.— Stellengeſ. u. Fam lien⸗Anz 800/% Rachl. Reklamen Me. 240. Aunahmeſchluß: Mittagdlau vorm. 8% Uhr, Abendbl. gachm. 2½ Ahr. Fur Ruzel gen an beſtimmt.Tagen, Stellen.Negubea w. keine berantwortg. übern. höhert Sewalt, Streiks, Seteiebs⸗ ſtörungen uſw. berechtigen zu keln. Erſatzanſprüchen f. ausgef. oder beſchränkte Rusgaben oder für verſpütete Rufnahm: von Anzeigen. Rufträge durch Feruſprecher ohne Sewähr. Die Entſchuldigungsnote (Von unſerem Berliner Büro.) Berün, 11. Des. Die geſtern überreichte Antwortnote der Reichsregie⸗ rung auf die Note der Botſchafterkonferenz vom 30. November ds. Is. lautet: „In Erwiderung auf die Note der Botſchafterkonſerenz vom 30. November betreſſend der Zwiſchenfälle in Stettin. Paſſau und Ingolſtadt legt die deulſche Regierung Wert darauf, zunächſt den durch eingehende Unterſuchungen ermittelten Sa 16 verhalt ſeſtzu⸗ ſtellen. Das Geſamtergebnis der Ermittlungen iſt aus der Anlage erſichtlich. In Kürze zuſammengefaßt ergibt ſich daraus folgendes 1. Am 17. Juti ds. Js. wurde das Polizeidienſtgebäude in Stettin von einer interalliierten Kontrollabteilung beſichtigt. Dabei entſtanden zwiſchen ihr und den deutſchen Polizeibeamten Streit über die Oeffnung eines vermauerten Raumes. Im Lauf des Streits forderte der deutſche Beamte die Kontrollabteilling auf, ſich aus dem Dienſtgebäude zu entfernen. Die Kontrollapteilung folgte dieſer Aufforderung, kam aber nach einiger J it zurück und wurde dann durch Polizeibeamte am Betreten des Gebäudes verhindert. .Am 24. November ds. JIs, wurde die Reichswehr⸗ kaſerne in Pafſau durch zwei Kontrollofftziere beſichtigt. Bei ihrem Eintrefſen im Kraftwagen vor der 8 N. wurden die Offi⸗ jere von etwa 20 Zivilperſonen beſchimpft. In der Kaſerne befand ſich an der Wand eine beleidigende ufſchrift und beim rlaſſen der Kaſerne wurde der Kraftwagen von der Volksmenge mit Steinen und Stöcken beworfen, Fenſter des Kraftwagens wurden zertrümmert und einer der Offiziere leicht an der Naſe verletzt. Die herbeigerufene Polizei bemühte ſich, die Offiziere zu ſchützen, konnte ſich aber nicht durchſetzen.. 3. Am 22. November ds. Js. ſollte die Munitionsanſtalt Ingolſtadt durch zwei Offiziere beſichtigt werden. Bei ihrer An⸗ kunſt vor der Munitionsanſtalt wurden die Offiziere von 20—30 beſchimpft, der Kraftwagen wurde und einer der Offiziere wurde leicht an der Naſe verletzt. Die Offiziere mußten ſich ſchließlich unverrichteter Sache zurückziehen. Polizei war nicht ur Stelle. In allen drei Fällen befanden ſich hiernach die interalliierten Offiziere in Ausübung ihrer Tätigkeit, zu der ſie gegenüber den deutſchen Behörden berechtigt und ihren eigenen Regterungen gegen⸗ über verpflichtet waren. In Verkennung dieſer Sachlage haben ſich die an den Zwiſchenfellen beteiligten Perſonen teils zu Ungehörig⸗ keiten, teils zu Verunglimpfungen der Offiziere hinreißen laſſen. Sie Polt dabei unter der Einwirkung des Empfindens weiter olkskreiſe, die ihre ſeliſchen und wirtſchaftlichen Nöte auch auf die über Deutſchland verhängten Kontrollen zurückführen und in ſhrer Erbitterung zahlreiche interalliierte Offiziere als Organe der ontrolle verantwortlich machen. Dieſer Umſtand kann je och den Mangel an Selbſtbeherrſchung nicht rechtfertigen. Die deutſche Regierung hat aus all dieſen Erwägungen heraus nicht gezögert, von vornherein anzuerkennen daß den Offizie⸗ ren ein Unrecht geſchehen iſt und daß ihren Regierungen ein An⸗ ſpruch auf Genugtuung zuſteht. Sie hat der interalliierten Kontrollkommiſſion in Berlin in zwei amtlichen Schreiben ihre ſchärfſte Mißbilligung und lebhaftes Bedauern über die drei Vorkommniſſe ausgeſprochen. Außerdem ſind deutſcher⸗ ſeits folgende Maßnahmen getroffen worden: 1. Im Fall Stettin hat der Polizeipräfident dem Vor⸗ ſitzenden des Interalliierten Diſtriktkomitees daſelbſt, mündlich und ſchriftlich ſeine Entſchuldigung ausgeſprochen. Ferner iſt der verantwortliche Beamte des Polizeipräſidiums in Stettin aus ſeiner Stellung entfernt worden. Er wird vorläufig in anderer Weiſe dienſtlich Verwendung finden. Die an dem Vorfall beteiligten Polizeibeamten ſind diſziplinariſch beſtraft, die beiden bei den Kon⸗ trollverhandlungen anweſenden Verbindungsoffiziere ihrer Stellung enthoben worden. 2. Im Fall Paſſau iſt der dienſttuende Bataillonsführer ſeiner Stellung enthoben worden, ferner hat der Bürgermeiſter von Paſſau, der zugleich Polizeichef iſt, der Alliierten Diſtriktkommiſſion münd⸗ lich und ſchriftlich ſeine Entſchuldigung ausgeſprochen, gegen die Demonſtranten ift ein Strafverfahren eingeleitet, das unnachſichtlich und mit größter Beſchleunigung durchgeführt werden wird. 3. Im Fall Ingolſtadt hat der Leiter der Munitionsaonſtalt ſeinen Abſchied genommen. Gegen die Demonſtranten iſt ein Straf⸗ verfahren eingeleitet. Der Bürgermeiſter von Ingolſtadt iſt zugleich das höchſte, für die Ordnung verantwortliche Polizeiorgan. Er hal der zuſtändigen Interalliierten Kommiſſion mündlich und ſchriftlich ſeine Entſchuldigung ausgeſprochen. Die deutſche Regierung iſt der Anſicht, daß die hiermit geleiſtete Genugtuung vorbehaltlich einer angemeſſenen Bergütung für den geringen tatſſchlichen Schaden eine dem internationalen Herkommen entſprechende ausreichende Sühne darſtellt. Die Bat⸗ ſchafterkonferenz hat ſich jedoch veranlaßt geſehen, in ihrer Note vom 30. November d. J. noch weitergehende Forderungen zu ſtellen. Was zunächſt die Bemängelung der von der Regierung ab⸗ gegebenen Erklärung anbelangt, ſo lag nach ihrer Auffaſſung und Abſicht in den Worten der Mißbilligung und des Bedaueens nicht nur die Anerkennung einez vollberechtigten Unrechts, ſondern auch eine förmliche Entſchuldigung. Um aber jeden Streit hierüber zu ver⸗ meiden, ſtellt die deutſche Regierung in aller Form feſt, daß ihre hiermit erneuerte Erklärung den Ausdruck der Entſchuldigung um⸗ faßt und mitenthält. Nach der Reichsverfaſſung liegt die Ver⸗ tretung Deutſchlands und der Länder nach außen lediglich dem Reiche ob. Da die Erklärungen der Reichsregierung in Ausübung ihrer Obliegenheiten abgegeben ſind, bleibt für Erklärungen der einzelſtaatlichen Regierungen kein Raum mehr. Das weitere Verlangen nach Entlaffung der Bürgermeiſter von Paſſau und Ingolſtadt geht von einer unzutreffenden Vorausſetzung zus. Dieſe Bürgermeiſter ſind keine ſtaatlichen Deamten, ſondern freigewählte Organe der Seſbſtrerwaltung und können daher auch in ihrer Eigenſchaft als Voltzeichefs weder von der bayriſchen noch non der Reichsregierung ihrer Stellung enthoben werden. Endlich will die Note der Botſchaſterkenferenz den Städten Raſſau und Ingolſtaßt eine Buße von je 30g 090 Soſdmark aufe erlegen. Die deutſche Regitrung vermat dieſe Forderungen nichz Als berechtigt anzuerkennen Das Völkerrecht kennt die Förm⸗ lichteiten einer ſolchen Veſtrafung ven Gemeinden nicht an und zu dem verurſachten Schaden ſteht die Höhe der geforderten Summe in keinem Verhältnis. In dieſer Hinſicht genügt ein Hinweis auf die Geringfügigkelt der Entſchaädigungen, die im 80⸗ 5 * gleich auch ein vernichtendes 1 5 Diktat ſelbſt, denn er erklärt es für unerfüllbar. Die Genugtuung, dieſes Zugeſtändnis aus einem ſo autoritativen Munde zu hören, wird freilich erheblich eingeſchränkt durch die Erinnerung, daß eben feinem Lande bereiteten. D nationclen Folgen. die die Durchführung der franzöſiſchen Rhein⸗ + Von Deutſchland ſagt er: nordfranzöfſiſchen 1 Perſonal und wolle, 2 ich nicht aus, 2. Seife. Nr. 572 Mannheimer General-Anzeiger Abend- Ausgabe) Montag. den 11. Dezember 1922 ſetzten Gebiet für viel ſchwerere Verfehlungen gegen Reichs⸗ angehörige zugebilligt zu werden pflegen. Uebrigens würden die bei⸗ den Städte weder die Mittel noch den Kredit haben, dieſe Summe aufzubringen Um jedoch die deutſchen Volksgenoſſen in der Pfalz und den Rheinlanden vor den angedrohten unverſchuldeten Zwangs⸗ maßnahmen zu ſchützen, ſtellt die deutſche Regierung von ſich aus den geforderten Betrag von 1 Million Goldmark zur Ver⸗ fügung.“ Der Note iſt, wie eingangs erwähnt, eine Anlage beigegeben, in der eine genaue Schilderung der einzelnen Vorgänge in Ingol⸗ ſtadt und Paſſau enthalten iſt. Banern und die Sühneforderungen Der bayeriſche Miniſterpräſident Dr. v. Knilling wird heute nachmittag die bereits angekündigte Erklärung über die Stellung⸗ nahme der bayriſchen Staateregierung zu den Sühneforderungen der Botſchafterkonferenz im Staatshaushaltsausſchuß des bayriſchen Landtags abgeben. Wie wir erfahren, dürfte ſich die Stellungnahme Bayerns in der Richtung bewegen, die von Anſang an von der bayriſchen Staatsregierung eingenommen worden iſt, Aloyd Georges Stellungnahme gegen die ſranzöſiſchen Rheinlanoͤp ane Nun iſt auch Lloyd George unter die Memoirenſchreiber ge⸗ gangen Zu allen großen Problemen der internationalen Politik wird der frühere engliſche Premierminiſter Stellung nehmen und er kann der ernſteſten Beachtung ſicher ſein, auch wenn er im gegenwärtigen Augenblick nicht mehr an der Spitze der Regierung ſeines Landes ſteht. Zu wiederholten Malen hat Lloyd George in ſeiner früheren Tätigkeit als Miniſter bewieſen, daß er ſich den klaren Blick für die realen Tatſachen durch keine Theorie und kein Haßgeſchrei eines über⸗ ſpannten Nationalismus verdunkeln läßt. Geſunder Menſchenver⸗ ſtand und richtige Einſchätzung der wahren Verhältniſſe ſpricht auch aus den Ausführungen, die, wie bereits am Samstag gemeldet, Llond Gearge über die franzöſiſche Nheinlandpolitik macht. Den Vorſchlag, das linke Rheinuſer bis zur Erfüllung des Vertrages von Verſailles von Frankreich beſetzen zu laſſen, nennt er„die maßvollſte und dennoch heimtückiſchſte Form“ des franzöſiſchen Chauvi⸗ nismus. Denn, ſo ſagt Lloyd George, eine derartige Beſetzung„würde bedeuten:„Für immer.“ Mit dieſen Worten fällt Llond George zu⸗ rteil über das Verſailler derſelbe Lloyd George an der Abfaſſung jenes Machwerkes in her⸗ vorragendem Maße beteiligt war. Der engliſche Staatsmann, deſſen Arbeitskraft als Miniſter⸗ Präſibent zum großen Teile durch die Beſeitigung der Schwlerig⸗ keiten in Anſzruch genemmen wurde, die die volksfremden Iren zeigt auch viel Verſtändnis für die landpolitik ſowohl für Frankreich die für Deutſchland haben würden. „In Curopa gibt es 70 Millionen Deutſche. Binnen einer Generauon mögen es 100 ſein. Sie werden ich nie bexuhigen, ſolange Millionen ihrer Landsleute auf em anderen Ufer des Rheines unter fremdem Joche ſchmachten und es wird nux eine Frage der Zeit und der Umſtände ſein. daß O der unvermeidliche Befreiungskrieg beainnt.“ Und für Frankreich würde„die Unterwerfung von Millionen Männern deutſchen Plutes. deutſcher Alſtomwung und Sympathien unter fremdes Joch eine Quelle„beſtändiger Schwierigkeiten und Beſorgniſſe“ affen. r Georges Worte ſind klar genug an Frankreichs Adreſſe gerichtet. Mögen ſie dort ihren Eindruck nicht verfehlen. Die eigentliche Triebfeder der franzöſiſchen Abſichten Nach dem Lond ner Berichterſtatter des Newyork Herald wird in franzöſiſchen Kreiſen der Londoner Konferenz nichtamtlich viel⸗ ſach auf die Tatſache hingewieſen, daß die Militärs in Frankreich einer Beſetzung des rechten Rheinufers und des Ruhrgebiets ab⸗ lehnend gegenüberſtünden. Es werde erklärt, daß der wichtigſte Ausgangspunkt der Bewegung zugunſten des Ruhrgebiets in der nduſtrie liege. Dieſe verfüge über wenn die Regierung zur Beſetzung chreite, verſuchen, die Bergwerke von Saarbrücken mit franzöſiſchen lrbeitern und Angeſtellten in Betrieb nehmen, wie immer die deutſche Bepölkerung ſich dazu ſtellen möge. An dem Mißlingen der Abrüſtungskonferenz in Moskau ſchreibt die Moskauer Preſſe die alleinige Schuld den Polen zu. Die„Prawda“ ſchreibt: Polen könne noch immer nicht auf die im⸗ perialiſtiſhe Tattik verzichten und ſinne auf neue milnäriſ he Aben⸗ teuer in der Ukraine und in Weißruthenien. Die anderen Moskauer Blätter halten die Fortſetzung der Abrüſtungskonferenz für zwecklos. Drei Kardinalpunkte des Reparations⸗ problems Don Cegationsrat Freiherr von Rheinbaben, M. d. R. Ich habe mich in den letzten Wochen und Monaten nicht des Eindrucks erwehren können, daß es den uns Regierenden beſonders ſchwer geworden iſt, aus der Fülle aller ihnen zukommenden Nach⸗ richten des In⸗ und Auslandes, aus allen möglichen Gutachten in⸗ und ausländiſcher Sachverſtändiger und beſonders aus dem Inhalt. ungezählter Denkſchriften, Akten und Noten die allereinfachſten Grundwahrheiten, d. h. die Kardinalpunkte des Reparations. problems, wie es ſich nun einmal geſtalet hat, klar zu erkennen, um dadurch den Weg zur Tat frei zu machen. Der erſte Kardinalpunkt erſcheint mir unbedingt der zu ſein, daß bisher verabſäumt worden iſt, in kurzer, einwandfreier und— was dem neuen Deutſchland anſcheinend noch viel weniger als dem alten gegeben iſt.— im Ausland wirkſamer, üͤberzeugender und vor allem durchſchlagenderweiſe das Maß der Leiſtungen bekannt zu machen, die das beſiegte und zuſammengebrochene Deutſchland bis her bereits aufgebracht hat Was nützen denn alle die dicken Denkſchriften, was nützen lange Polemiken des Wolffſchen Telegraphenbüros gegen die Agence Havas, und was nützen Lamentationen und Proteſte, wenn es deutſcher Regierungs⸗ kunſt nicht endlich gelingt, der Welt klar zu machen, daß Deutſchland nach Niederlage und Zuſammenbruch vom erſten Tage des Waffen⸗ ſtillſtandes an bis zum heutigen Tage mindeſtens den elffachen Betrag der franzöſiſchen Kriegsentſchädigung von 1871 bereits de⸗ Zehlt und geleiſtet hat! Vor wenigen Tagen ſagte der neue eng⸗ liſche Miniſterpräſident Bonar Law:„Es wäre ſonderbar, wenn es dahin käme, daß England das einzige Land iſt. das eine Kriegs⸗ entſchädigurg bvezahlt.“ Der Beifall den dieſer verhängnisvolle Satz gefunden hat. zeigt, wie ſehr Regierung und öffentliche/ Meinung auch in England ſich immer noch in Unkenntnis über die Voſis jeder Erörterung des Rerarationsproblems befinden. Von dieſem Satz bis zu den-anzöſiſchen Traden, daß der deutſche ſchlechte Wille bisher gor nichts bezahlt habe und das arme Frankreich ſeinerſeits über 100 Milliarden— oder welche anderen fantaſtiſchen Summen genannt werden mögen für Deutſchland habe vorſchießen müſſen. iſt eigentlich nur ein kleiner Schritt. Ich fordere daher nochnals, daß die deutſche Regierung von ſetzt ab keine Repora⸗ tonsnote herausgehen und keine Reraratiorsreden halten läßt, ohne auf Zahl und Art der laut amtlicher Denkſchrift mindeſtens be⸗ reits geleiſteten 45 Coldmilliarden hinzuweiſen. damit dieſe Zahl endlich der Gegenſeite ſo e noehämwert wird. daß ſie nicht länger in Reden jhrer leitenden Staatswänrer und in Kundgebungen ihrer öffentlichen Meinung darüber hinweggehen kann! Der zweite Kardinalpunkt iſt der:„Erſt Brot, dann Repara⸗ tionen“—„Schluß mit der Erfüllungspolitik“—„Deutſchland iſt bankerott und ſeine Wirtſchaft totkrank.. Das ſind einige Schlagworte aus der letzten Zeit. Aber ſind dieſe Schlagworte— ſo wichtig ſie ſein mögen—„Politik“? Wir hoben den Krieg ver⸗ loren und im ungeefanetſten Augenblick den alten Staat zertrüm⸗ mert und uns ſeder Macht entkleidet. Die öffentliche Meinung der Siegerländer iſt mit allen Mitteln, mit unzähligen Lügen und Ver⸗ läumdungen ſahrelang gegen Deutſchland bearbeitet worden. Das Recht iſt tauſendfach gebrochen und der ungeheuere Druck des fran⸗ zöſiſchen Militär⸗ und Wirtſchaftsjmneriaftsmus liegt auf uns. Seine Vernichtungstendenzen gegen Deutſchland haben noch immer die berhand über anderswo langfam zurückkehrende Vernunft und neue Intereſſengruvpierung. So erſchallt heut wieder wie ſo oft in der deutſchen Geſchichte der Ruf:„Der Rhein, der deutſche Rhein iſt in äußerſter Gefahr! Niht Schlaffheit, nicht ſtilles Na ngeben, nicht Fotalismus, nicht Paſſivität wäre es, wenn die neue Reglerung. wie ſie andeuten ließ, der großen Gefahr, in der ſich der deutſſhe Staat und die deutſche Wirtſchaft befindet, durch aktives und peſitives Handeln Rechnung trägt. Ddie letzthin ſo oft zitierte Note vom 13. Nevember enthält zwar die Forderung nach „endgültiger Regelung des Reparationsproblems“, ſie lößt jedoch die voſitive Bekundung vermiſſen, daß Deutſchland unter der Voraus⸗ ſetzung des Moratoriums und der Möglichkeit der Stabiliſterung der Währung, bei freier Betätigung auf dem Weltmarkt um eine ſolche Begrenzung der Geſamtreparationsforderung nachſucht. daß zwei gusſchlagaebende Folgen eintreten können. Die erſte iſt: Ermög⸗ lichung einer endlich ernſthaften Diskuſſion internotio⸗ naler Finanskreiſe über eine Deutſchland zu gebende grökere An⸗ leihe und damit die einzige Vorausſetzung, Frankreich in abſehbarer Zeit größere Summen zuzuführen. Die zweite iſt: Hoffnung für das deutſche Volk, durch eine allgemeine außerordentliche Kraftan⸗ ſtrengung, durch Mehrarbeit und weitere Entbehrungen aller Art in abſehbarer Zeit und noch für dieſe Generation wieder ein freies Volk zu werden! Ich habe dieſe Gedankengänge in den letzten Wochen in verſchie⸗ denſter Form, doch im Kern immer mit denſelben Worten, als „Forderung der deutſchen Regierung“, zu empfehlen geſucht. Sie haben mit„Erfüllungspolitik“, wie ſie bisher in oft fataliſtiſchem Ab⸗ warten der Maßnahmen und Diktate der Gegner getrieben wurde, nicht das Geringſte zu tun. Sie enthalten vor allem neben den dringenden grundſätzlichen, fmanziellen und wirtſchaftlichen Momen⸗ ten endlich wieder in greifberer und verſtändlicher Form den Begriff der„Freiheit“. Damit komme ich auf den drͤtten Kardinalpunkt, der meine⸗ Erachtens bei der Diskuſſton des Reparationsproblems auch von recht maßgebender Seite oft mißachtet oder zum mindeſten viel zu gering geachtet wird. Es iſt falſch. daß allein die Wirtſchaft und wirtſchaftliche Momente das Reparationsproblem löſen könnten. Die Geſchichte aller Zeiten weiſt deutlich auf das Gegenteil und nichts ſpricht dafür, daß ihe ewigen Weisheiten und Wahrheiten ſich heute geändert.ben ſollten Es wird meiner Anſicht nach niemals gelingen, das deutſche Volk aus ſeinem Fatalismus, ſeiner ſetzigen Hoffnungsloſigkeit und Matertalismus herauszureißen und auch nur zu wirkſamer, aktiver und aufbanender Arbeit im eigenen Lande, ge⸗ ſchweige denn zu freiwilligen Zehlungen für das Ausland zu be⸗ wegen. wenn nicht neben das Wircſchaftliche— deſſen Wichtigkeit auch ich aanz gewiß nicht unterſchätze— das große ethiſche Moment der Möglichkeit der Wiede aufrichtung zum freien Volk tritt. Der Weg dahin iſt ſicher ſchwer ſleinig, dernenvoll— aber trotzdem der ein⸗ zige, der uns überhaupl noch vorwärts bringen kann! Die Zeit der Halbheiten der eigentlich unwahren Kompromiſſe, des Ab⸗ wartens, des Proteſtierens, des.mentierens iſt— auch nach dem Willen unſerer Gegner— endgeiltig vorbeil Ein neues Loch im weſten Unter dieſer Ueberſchrift geht z. Zt. durch die Preſſe eine Notigz, wonach die franzöſiſchen Behörden einen erleichterten kleinen Grenzverkehr zwiſchen dem Kehler Brückenkopf und der Stadt Straßburg ſowie den anliegenden elſäſſiſchen Orten auf Grund unentgeltlich ausgeſtellter Grenzverkehrskarten eingeführt haben. Dieſe Einrichtung, über deren Zwecke und Abſichten man nur Vermutungen anſtellen kann wurde durchaus einſeitig getroffen und kann deshalb auch nur Geltung beanſpruchen für das franzöſiſche Gebiet, d. h. für die Frage, unter welchen Bedingungen die Fran⸗ zoſen die Einreiſe nach Straßburg und die Ausreiſe von da geſtatten wollen. An den deutſcherſeits beſtehenden paßrechtlichen Vorſ hriften für die Ueberſchreitung der Reichsgrenze, die im vorigen Jahr von der Interalliierten Rheinlandskommiſſion mit beſtimmten Vorbehal⸗ ten zu Gunſten der an der Beſatzung beteiligten Mächte ausdrücklich für das beſetzte Gebiet zugelaſſen wurden, ändert dieſe einſeitige fran⸗ zöſiſhe Maßnahme nichts. Im Hinblick auf die Verhältniſſe an der Weſtgrenze iſt beſonders Vorſicht in der Frage geboten, ob die bis⸗ herigen in Form des Sichtvermerks oder einer Unbedenklichkeits⸗ beſcheinigung der Finanzbehörde gegebenen Sicherungen für den Verlehr über die Reichsgrenze gelockert werden ſollen. Auslanòsrundſchau Die»Thorner Zeitung“ ſtellt ihr Erſcheinen ein. Dieſes Elteſte Thorner Blatt war bald nach der Uebernahme in polniſche Hände übergegangen und erſchien nur noch als polniſches Blatt in deutſcher Sprache. Die deutſchen Leſer wandten ſich daher von der Zeitung ab, die ohne Leſer jetzt nicht mehr erſcheinen kann. * Verurteilung eine 5fran:öſiſch⸗polniſchen Spions in Rußland. Das oberſte Kriegsgericht in Moskau verurteilte den Leutnant der franzöſiſchen Armee Selveille wegen Spionage zu fünf Jahren Zwangsarbeit. In der Urteilsbegründung wird ausgeführt, der An⸗ geklagte habe im Dienſte der franzöſiſch-polniſchen Spionagezentrale Militärgeheimniſſe auszukundſchaften verſucht. Letzte Meldungen der Rrbe tsplan des Reichstags J Berlin, 11. Dez.(Von unſerm Berliner Büro.) Der Aelkeſtenausſchuß des Reichstags wird morgen zuſammen⸗ treten. Man nimmt an, daß der Reich⸗tag nicht vor Samstag in die Ferien geht, es fragt ſich nur, ob er noch über don nächſten Sonntag beiſammen bleibt, falls das Ergebnis der Lon⸗ doner Verhandlungen, von dem er jedenfalls noch unter⸗ richtet zu werden wünſcht, dies notwendig machen ſollte. Berlin, 11. Dez.(Von unſerm Verliner Büro.) Vor der Straftammer des Landgerichts III begann heute der Rie ſen⸗ brozeß gegen Mag Klante, den Begründer des ver⸗ krachten Wettkonzerns und diejenigen Perſonen, die bei dem Be⸗ trieb des Klante⸗Unternehmens mitgewirkt haben ſollen. Unter äußerſt ſtarkem Andrang des Publikums wurde in die Vernehmung des Angeklagten eingetreten, der dem Gericht zunächſt ſeinen Lebenslauf darlegte. Chriſſiania, 11. Dez. Der Nobelfriedenspreis iſt Nan⸗ ſen zugeſprochen worden. Die lachende Maske Roman von Naul Oskar Höcker Copyright by J. Engelhorns Nachf. 24 Machdruck verboten) (Fortſetzung) „Wie ein Raubtier im Zwinger bin ich eingeſperrt! Das halt' das halt' ich nicht aus!“ Und ein andermal wieder, am Abend der Carmen⸗Vorſtellung:„Ich ſehne mich ſo danach, wieder Orcheſter zu hören, wieder mitten drin zu ſtehen, zu arbeiten, zu handeln! Da liegt man nun lahm, da liegt man nun brach! Die Zeit vergeht! Ach, ich bin ſo unglücklich, ſo unglücklichl“ Nach den Zeitungen hatte Frau Rennſch⸗Burger einen phãno⸗ menalen Erfolg. Es gab Blumen und Lorbeerkränze in Fülle. Zwei Tage darauf brachte Liebert eine Nota aus der Theater⸗ Aanzlei, Baron Ryberg wolle ihn ſprechen. In Thomas Brandt hatte ſich ſoviel Zorn aufgeſpeichert, daß er ſich ſagte: jetzt gibt's ein elementares Ereignis, jetzt kommt's zur Entſcheidung! Aber der Intendant bot ihm einen Klubſeſſel am Schreibtiſch an und ließ ihn zunächſt nicht zu Worte kommen Und er war ſo fein, ſo korrekt, ſo kadellos erzogen und weltgewandt, daß ſich Brandt mehr und mehr als plumper Plebeſer fühlte. Hella hatte ihm noch lachend gepredigt:„Nicht laut werden, nicht ſtürmiſch, nicht gleich Kampfhahn ſein, laß dich nicht vom Augenblick hinreißen, ſondern donk' ein biſſet an deine kleine Frau, die daheim ſitzt und chren Heißſporn nicht zügeln kanni“ „Fatale Situation, lieber Herr Vrandt. Für Sie— aber auch für nuch. lleber den Fall ſelbſt ſprechen wir nicht. Dafür bin ich keige Juſtanz. Das Unglüc iſt nun einmal da. Beſchäftigen kann ich Sie vorläufig nicht. Ich ſage: vorläuſig. Der Sturm muß ſich erſt etwas geiegt haben.“ Ich werde alſo bezahlt, aber— ich bekomme keine Arbeit?“ „Vorläufig, wie geſagt, kann ich Ihre Kraft un Repertoir nicht berwenden.“ „Und— meine Frau? Sie kann doch im Grunde nichts für mein Ungluck?“ „Ihte Frau Gemahlin wäre längſt beſchäftigt worden, wenn ſichs nicht gerade um ein Alternieren mit Frau Rennſch⸗Burger handelte. Sie verſtehen, daß ich unter dieſen Umſtänden der Dame Hicht die Partieen abnehmen kann, die ich Ihrer Frau Gemahlin zu⸗ gebacht habe. Wenigſtens vorläufig nicht. Es muß erſt wieder Kalmierung des Theaternervenſyſtems eintreten, das jetzt erſchüt⸗ tert iſt.“ Thomas Brandt ſaß noch immer uneniſchloſſen da, trotzdem der don Miene machte, ſich zu erheben. ein offenes Wort.“ „Bitte.“ „Sie ſetzen doch voraus, Exzellenz— und vielleicht erwartet ez auch der Hof—, daß ich unter dieſen Umſtänden um meine Entloſſung einkomme.“ 5 „Lieber Herr Brandt, Seine Hoheit iſt natürlich über den Fall unterrichtet und hat ſich ſehr— eh— bekümmert geäußert. Aber es liegt für uns kein geſetzlicher Grund vor, vom Vertrag zurückzu⸗ treten. Und die hohen Koſten, die Sie zu tragen haben, werden Sie wohl zwingen, Ihre Gage nicht im Stich zu laſſen.“ Nun ſtand er auf und hielt dem Kapellmeiſter die Hand hin— mit einer faft unmerklich zurückſchiebenden Bewegung.„Auf Wiederſehen, Herr Brandt.“ 5 Stumm verbeugte ſich Thomas und ging. Pochenden Herzens hatte Hella daheim gewartet. ſchauſt du drein,“ ſagte ſie mit einem matten „haſt du den Herrn Baron maſſakriert?“ Er ſchlug ſich mit beiden Fäuſten gegen die Stirn und ſchrie verzweifelt:„Das iſt ſa entſetzlich! Nichts zu tun! Monatelang ſpazieren laufen! Ich! Ich! Ichl Er rannte durchs Zimmer, endlich warf er ſich mit beiden Armen gegen die Fenſterſcheiben und ſah in den Herbſt hinaus. Die Koſtanien waren entblättert Durch das kahle Gezweig ſah man den weiten, menſchenleeren Schloßplatz und die ſchläfrig daliegenden, niedrigen, einſtöckigen Gebäude des Marſtalls und der Kuliſſenmaga⸗ zine des Hoftheaters. Sie trat neben ihn, ſchob ihren Arm in den ſeinen und begann ihn in leiſem, ſchonendem Ton auszufragen. Dann meinte ſie:„Er läßt uns alſo doch Hoffnung, Schatz. Nur nicht gleich verzweifeln. Wenloſtens wiſſen wir jetzt, daß in den nächſten Monaten auf keine Beſchäftigung zu rechren iſt und können ung danach richten.— Willſt du nicht verſuchen, hier wieder ein paar Schüler zum Enſemble zuſammenzubekommen?“ „Ich darf ja gar nicht wagen, meinen Namen in einer hieſigen Zeitung auch nur zu nennen. Der wirkt hier doch wie das rote Tuch. Thomas Brandt, das iſt der Straßenräuber, der Brigant, der gemeingefährliche Rowdy, der—— der— der „Der Zornickel!“ fiel ſie ein und klammerte ſich an ihn. dem ſeine eigene Frau Angſt haben mußl!“ „Angſt? Du?— Ach, mein Mädell“ Allmählich kam er wieder zu ſich. Hella ſuchte nach einer Ab⸗ lenkung. Uebrigens biſt du in eine neue Würde eingetreten.“ „Ja, Oberhoffaulenzer bin ich geworden.“ „Noch was viel, viel Großartigeres. Rate mal. Da iſt nämlich ein Brief angekommen.“ Sie zeigte ihm den Poſtſtempel Hannover. „Exzellenz,“ ſagte er ſtockend,»ich bitte— herzlich— noch um „So grimmig Verſuch zu ſcherzen, „Vor „Onkel biſt du geworden.“ „Onkel. O Gott, wie ich mich freue. Sie lachte.„Oder eigentlich: Tante. Mädel. Nummer fünf.“ „Bei Berenbroks?“ „Jawohl. Mutter und Kind geſund. Nur bei allen Famiſten⸗ mitgliedern, einſchließlich dem Herrn Papa, ein biſſel Enttäuſchung darüber, daß es kein Junge iſt.“ „Hm. Und das läßt ſich nicht mehr ändern?“ „Kobold.“ „Tia, da werden ſich Seine Hochwohlgeboren wohl noch einmal bemühen müſſen.“ „Thomas, du biſt ein ganz abſcheulicher Menſch mit deinen un⸗ gezogenen Junggeſellenwitzen—!“ Sie zog ihn lachend an beiden Ohren.„Statt daß du dich als guter, braver Onkel freuſt—!“ „Au, ich freu' mich ja! Schlingel, willſt du loslaſſen? Au, aul“ „Du freuſt dich noch lange nicht genug!“ Sie kanzte um ihn herum, gab ihn aber nicht frei, und er mußte ihr folgen. „Das nennt man nun Familienglück,“ ſagte er endlich, erſchöpft lachend.„Irgendwo im engeren Vaterlande wird ein unſchuldiger Staatsbürger mißhandelt, und der läuft dann mit dem Ehrennamen Onkel durch die Welt.— Du ahnſt kaum, Liebling, wie gleichgültig ich dieſer Erhöhung der Bevölkerungsziffer durch das Haus Beren⸗ brok gegenüberſtehe.“ „Weil du ein ganz verſtocktes Gemüt beſitzeſt., du Werwolf. Haſt Du ſo ein niedliches kleines Baby ſchon mal geſehen?“ „Nein, aber wenn ich mir vorſtelle, daß es dem Oberſtabsarzt ähnlich ſieht, dann bin ich einfach hingeriſſen.“ Thomas hette ſeinerzeit dem Schwager den Brief ſehr übel ge⸗ nommen, worin der voller Entſetzen Einſpruch gegen die Zahlung der neuntauſend Mark erhob. Um der Bevormundung ein für alle⸗ mal ein Ende zu machen, hatte Hella den Oberſtabsarzt daraufhin erſucht, mit ihr abzurechnen. Da verſchiedene Papꝛere den Schweſtern zu gleichen Teilen gehöcten, ſollte die endgültige Regelung zum 1. Jauuar ſtattfinden. Es gingen viele Tage ins Land, an denen die Hannoveraner in ihren Geſprächen kein einziges Mal erwähnt wurde. Berenbrok brachte ſich zuweilen aber ſelbſt in wenig angenehme Erinnerung⸗ Wenn er im Kaſino in irgendeiner Tageszeitung einmal den Namen ſeines Schwagers erwähnt ſah, dann ſchnitt er den betreffenden Artikel aus, und Anna mußte ihn dem Künſtlerehepaar ſchicken. Manchmal war auch ein Satz blau angeſtrichen. Zum Beiſpiel der Paſſus:„... dagegen ſchienen die vier Lieder von Thomas Brandt der Sängerin nicht recht zu liegen...“ „Seltſam,“ ſagte er zu ſeiner Frau,„die in Hannover haben das Talent, bloß immer die unangenehmen Nachrichten aufzuſtöbern.“ Hella genierte ſich. Sie nahm ſich vor künftighin die Ausſchnitte, Denn es iſt wieder ein die aus Hannover kamen, zu unterſchlagen. CFortſ. folgt.) Mannheimer General-Anzeiger(Abend⸗Ausgabe! 3. Seite. Nr. 572 0„Ruheſtörungen. Körperverletzungen. Zur Anzeige gelangten„TCörrach, 8. Dez. Bei der Gemeinderatswahl entfielet 75 5 e 2 im Laufe der vergangenen Woche 100 Perſonen wegen Ruhe⸗ auf das Zentrum 4, auſ Demokraten und ſe 3 und 1 1 ſtörung, die in verſchiedenen Stadtgeg nden Mannheims verübt auf Deutſchnationale und Kommuniſten ſe 2 Sitze. Der Einzelverkaufspreis wurden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kamen 21 und* Radolfzell, 11 Dez Bei der Gemeinderatswahl er⸗ unſerer Jeikung beträgt in vergangener Nacht 13 Perſonen zur Anzeige. Wegen Körperver⸗ die ee(Deuſche aiee 2 letzung wurden bei vier Perſonen und wegen Trunkenheit bei drei Deutſchnationale un emokroten Sige, das Zentrum Sitze, bei einem Umfang bis zu 8 Selken M. 20. Perſonen polizeiliche Aufnahmen gemacht. die. Sozialdemokraten„Sitze Bon den Mudlteveugten es 2 über 8 Seiten M. 30.* Verhaftet wurden in den letzten zwei Tagen 104 Perſonen feſt zei die eee wegen verſchiedener ſtrafbarer Handlungen, darunter 31 Perſonen verhandlungen in inſengenauen Wner⸗ wegen Diebſtahls und Einbruchdiebſtahls und 7 Perſonen aufgrund gen ſtah hdiebſtahls und 7 Perſor 9 Nus dem Lande vorgenommener Gaſthofkontrollen. Bei verſchiedenen Verhaftungen 7„* 1 Städtiſche Nachrichten konnte wiederum das ichon olt gerügte enſnnge Parde, Sene„. peſenhen 0, dede een g el ſe erblindete Saßhn 8 1 S j⸗ Publitums beobachtet werden, daß es gege des hieſigen Steinbrechers Georg Lorenz hielt ſich om Nachmittag — 8 2 4 2 2 50 1 0 ie nir e 8 6 eee e 8 e 0 mannſchaft Stellung nimmt. In den allermeiſten Fällen wird in der Küche auf, ofſnete in einem unbewachten nblick das Fen⸗ Schadenbrände in Bad n im Jahre 1920 der Schutzmann allein fertig, wenn nicht, hat er ſogleich Verſtärkung. ſter 9 7 ſtieg an demſelben hinguf und ſt kopfüber vom „Nach einer Voröffentlichung in den„Staiſtiſchen Mitteilungen Es iſt deshalb ganz zwecklos, wenn ſich das Publikum in den Dienſt 2 Stock herunter auf die gefrorene Straße. Perſonen. dee gerade aus dem Land Baden“ wurden im Jahre 1920 insgeſamt 289 9 der Polizeimannſchaften einmiſcht deren Aufgabe erſchwert. D ei * Urände ſeſtgeſtellt, die ſich auf 675 Gemeinden verteilten. Ueber⸗ Schſt 8 Spieß 3 ee die 1— 85 e eee —1 waren die reinen Fahrnisbrände(1749); Gebaudeneöner nenten mit auf die Wache gebracht werden. 4 un ſund W5 e atert kie uch kondurſeen 12 ahernd en Prit ll nlher Vründe war burch Razzia. In der Racht vom Samerag auf Senmag ge(Miaxau bei Karlsruhe. 8. Dez. In dem nahen Worch a. Nh., ehlerhaften Bauoder durch unvorſichtige Behondlung don Beamlen der Fahndungs⸗ und Kriminalpolizei eine Streife verhaftete die Zollbehörde im Straßburger Schnellzug zwei Heizungs⸗ und Beleuchtungsanlagen entſtanden. in einer hieſigen Weendiele vorgenommen. Von den anweſen- Schieber, die in ihren Kleidern ſchwere goldene Schmuckgegenſtände Jn 242 Fallen lag fahrläſſige Brandſtiftung. in 71 vo ſatzliche Brand⸗ den Cär'en wurden 33 Perſonen, die ſich an Or: und Spelle mit Brillanten und Edelſteinen beſetzt verſteckt bei ſich trugen. ſtung vor; durch der Kinder mit Feuer u. Li 11055 Nane e konnten, auf die A b Perſe verbracht.)(Iteiburg, 8 Dez. eneee wurde Von den itſchlag ent⸗ Von dieſen vorläufig Feſtgenommenen wurden erſonen wegen ler ſind' nicht mehr länger gewillt. Briefmarken zum Selbſteoſtenpesn * as die Hülfte 7 7 ee Verdachts verſchiedener ſtrafbarer Handlungen in das Amts⸗ Sie haben einen Antrag zum Beſ gluß erhoben, wonach mit weniger als 2000 Einwehner Durch Expleſion, Selbſtentzün⸗ gefängnis Schloß engeliefert. während die übrigen 28 nach Feſt⸗ auf ſämtliche von ihnen verkauften Briefmarken ein Aufgeld von 10 g von Heu und Kohle oder Kurzſchluß wurden insgeſamt 315 ſtellung ihrer Perſönlichkeit und ihres Erwerbszweiges wieder ent⸗ Prozent erhoben wird 55 Drände hervorgerufen. Wie weit aus den„Statiſtiſchen Mitteilungn“ laſſen wurden.— Man ſieht ſo eine Razzia lohnt ſich der Mühe. 0 Buggingen bei Müllheim, 8. Dez. Hier erreignete ſich ein orgeht, verteilten ſich die Gebäude⸗ und Fa rnisbrände ziemlich Es iſt Tatſache, daß in den Weindielen, in denen ſa meiſtens weib⸗ ſchweres Unglück. Geſtern vormittag ſtürzte der mit dem Neubau ht, ſich Fah 8 ungleich auf die Stadt⸗ und Landgemeinden Im ganzen waren in liche Bedienung zur Animierung der Gäſte vorhanden iſt ſich aller⸗ eines Kamines beſchäftigte Maurermeiſter J. Sahner von Buggingen den röß Stadt ind 1698 d in d 4 n Städ'en hand zweifelhafte Eiewente ntreiben. Bekannt iſt ferner, daß vom Dach eines hohen Hauſes in den Hof. Infolge ſchwerer innerer eren Stadtgemeinden und in den kleineren Städten ifelh mtreiben. i er, daß 2 ö Hol. olge und dgemeinden 1221 Brände ausgebrochen. Die Zahl der in dieſen auch allerhand vorkommt, was die Sonne nicht ſehen darf und zußeren Verlezungen krat der Tod balz Grundſtücks Oroßfeuer betrug im Berichtsſahre 6. 8 Es gibt allerdings auch Ausnahmen von der Regel. Gegen dieſe Kandern. 8. Dez. Bei einer hier a tenen Grundſtücks⸗ i f verſteigerung wurde das zweiſtöckige Wohnhaus, das für 150(000 wollen wir uns auch nicht wenden, ſondern dagegen, daß in den 4 0 kti 8 Zum Streik in der Anilin-abrik zweifelhaften Weindielen jugendliche Perſonen beiderlei Geſchlechts war, zum Preiſe von einer Million an den verkehren, die beſſer bei der Mutter zu Hauſe verblieben, als ſich geleßt. dDie Verhandlungen, die zwiſchen den Werkleitungen der be⸗ auf dieſen ſo ſchlürfrige Boden mie dit Dielen ſind, zu begeben Die., Törach. 8 De Rach Mitteilung der Staatvanwalg dalt 1 krerten Betriebe und ber Gewerkſchaften ſeit 3 Tagen zur Bei⸗ preußiſchen Gerichte gehen hier energiſch vor, indem den jugendlichen Lörrach 1 5 1 Degemer e W gung des Streiks geführt werden, und die Samstag abend ver⸗ Perſonen der Zutritt zu dieſen Stätten verboten wird. Man wird aledch 8 35 225 ausländiſ 5 Gäſte ver⸗ gt wurden, ſind kis zur Stunde noch nicht wieder aufgenommen daher den Maßnahmen allgemein beipflichten. Denn ſittlich nicht aust hacde worden. Der genaue Zeitpunki der Fortſetzung der Verhandlungen gereifte Perſonen erleiden durch den Beſuch ſolcher Unterhaltungs⸗ Friedi 1 5 f̃ ahri 5 noch nicht ſeſt. In Ludwigehafen waren heute vormittag ſtätten oft Schaden an Leib und Seele. Poltgerdisnere 4 d 70 85 . angeklebt, auf denen geſchrieben ſtand: Der Steeit wird Marktbericht einer Schußwaffe Er verletzte ſich die Schlagader und ſtarb nach lortgefetzt und ab Dienstag finanziert.“ Eine Unterſchrift trugen Iitägigem qualvollem Leiden im Spital in Singen. die Plakate richt. Die Zufuhr war heute ſehr ſchwach. Sowohl Obſt wie Gemüſe 5 s Die Kohlenverſorgung im Monat November. Die Vadiſche 811 50f Gerichtszeitung FVF berdnetdie öiſente deten diche Heteng nin weh and meeeele Troßdem ge. Trtberg, 7. Dez Ludwig Meg aus Gießzen., zulezt Porzer en üchen Werke die Geswerte kamen im November nicht ugk die Anfuhr der Nachfrage. Die Preiſe ſtellten ſich heute. Leipsig war im Jabes tere an Furtwangen wegen eines Schieß⸗ Kauf ſhr volles Kontingent, da die Waſſerkante bei den hohen Kohlen⸗ Kartoffeln per Pfd. 10.. Spinat per Pfd. 50., Wirſing budenmädels mit dem Metzger Kern aus Gütenbach in Streit geraten. preiſen wieder mehr mit Inlandkohle beliefert werden mußte. Bei per Pfd. 20—25 M. Rotkohl per Pfd. 32—42., Weißkraut per Bei der Verhandlung vor dem hieſigen Schöffengericht hatte er einen der übrigen Induſtrie machte ſich die Nachfrage nach billigeren bfd. 12 M. Weißtraut rer Jenmner duo M. emdioeſaae ber Meineld geuhgeneg, Die Gewiſſenspein ließ ihm aber keine Ruhe Staunkohlnbriketts in ſteigendem Maße bemerkbar. Der Bedarf Stück bis 0., Jeldlalat per Bfd. 100—120 M. Sellerie per und nach langen Jahren hat er freiwillig der Kriminalpolizei in bo Stück bis 50., Zwiebeln per Pid. 25—26., Rote Rüben per Weißenfels von ſeiner Verfehlung Anzeige gemach. Die Gewiſſens⸗ konnte j bei weitem nicht gedeckt werden, da dieſer Brenn⸗ 2 98 ſtoff—— e eee Monlen beinahe Pfd. 18 M. Weiße Rüben per Pfd. 12—14 M. Gelbe Rüben per biſfe haben ihm nach ſeiner Angabe vor allem im Feld vor Verdun 1 Aulte dr dem notleidenden Hausbrand vorbehalten werden Pfd. 16—18 M. Meerrettich per Pfd. 150—180., Aepfel ber keine Ruhe gelaſſen. Er wurde ſetzt vor dem Schwurgericht in Offen⸗ te mußte. Dr Hausbrandverſorgung wird von aelln in Betracht kom⸗ Pid. bis 30., Birnen per Pfd. bes 35., Eier per Stück 70— 90 burg zu vier Monaten 15 Tagen Gefängnis verurteilt, wobei drei menden Ufnterlſamkelt geſchenkt. Die Not an Mart, Butter per Pfd. 1660—1800 M. Karpfen per Pfd. 400., Monate Unterſuchungshaft angerechnet werden. Mlandskoks und Schmiedekohlen hält unvermindert an. Hecht rer Pfd. 400., Barſche per Pfd. 300 M. Weißfiſche per 2 Tübingen, 7. Dez. Ein Uiteil von prinzipieller Bedeutung 19 5 à Lehrerverband für Stenographie Stolze· Schren. Vergangenen Pfd. 160 M. Kabeljau per Pfdb 350 M. Haſen per Pfd dis 460., fällte das Schoffengericht Tübingen, das die Gewerbebank Tübingen Donnerstag Abend hielt der Badiſche Lehrerverband für Stenographie Reh per Pfd. 400. 400 M. Hahn jung per Stück 1000.—1200., zu einer Geldſtrafe von 6000 Mark und Tragung der Koſten wegen Stolze⸗Schrey für ſeine Jugendabteilung im oberen Saale der Huhn jung p. Stück 1000—1200., Gänſe lebend per Stück 4000 bis urchbrechung des Achtſtundentages verurteilte, Der Amtsanwalt dertefel eine Weihnachtsfeier ab. Das ſehr reichhaltige Programm 4700., desgl. geſchlachtet per Pfd. 500—600., Fettgänſe per hatte eine Strafe von 12 000 Mark beantragt. Das Gericht kam zu locte eine Zuhörermenge an, die der Saal nicht zu faſſen vermochte. Pfd. 1000 M. der Verurteilung, obgleich der Verteidiger der angellagten Firma Idne auf die Darbietungen näher einzugehen, ſoll nur erwähnt wer⸗ die bekannte reichsgerichtliche Entſcheidung vom 15. Juni d. J. in een, daß dieſe durchtwdeg ſehr aute waren und daher bei den Zuhörern; veranſtaltungen Sachen der Diskontogeſellſchaft Bremen zilterte und obgleich die von 1 der Bank eingeladenen Sachverſtändigen(Bankiers) die Arbeit im Aberau i ve f 47 5 s ſtarken Beif il fanden. Der Lehrerverband kann mit Zu⸗ der Bunte Abend im Nibelungenſaal gliederte ſich in zwel denen n wigen 0 ſicht ſeiner weiteren Entwicklung entgegenſehen. Teiles in deren erſtem ein en e unfreiwillig—5 5 Bankgemende als im Ifentlichen ee, liagend bezeichneten„Die f Mord aus Eiferſucht. Ueber die bereits im Mittagsblatt kurz vertrat. während JIrene Eder, Hugo Voiſin und das verſtärkte g 5 Nien e i ö d i Polizeiberi 475 f 8 ünſt⸗ el orden, ſer Gewerbelnſpektion vo genom⸗ chtete Eiferſuchtstragödie meldet der Polizeibericht fol⸗ Orcheſter unter Karl Eberts Leitung auf angenehme und künſt⸗ mene Kontrolle maeg hatte, daß die Bank den Zehnſtundentag und gendes: In der Nacht vom Samstaa auf Sonntag— 9. auf 10. Dez. leriſch hochſtehende Weiſe unterhielten. Im Zrweiten Teil kam die —zwiſchen 1 und 2 Uhr hat der in der Amerikanerſtreße 33 wohn⸗ komiſch⸗mythologiſche Oper„Die ſchöne Galathee“ von Franz noch mehr praktiziert. 0 bafle 21 Jahre alte ledige Taglöhner Kilian Bau nach ſeiner Ge⸗ von Suppe zur Aufführung. Man kann ruhig ſagen zu einer bril⸗ 9 lliebten. der ledigen 21 Jahre alten Arbeiterin Karoline Acker, lanten Aufführung. In einem ſehr geſchmackvollen Rahmen eine Neues aus aller Welt wohnhaft Mittelſtraße 33, im Hausflur des Hauſes Amerikanerſtr. 21 ausgezeichnete„Hoftheater“⸗Beſetzung, voran Irene Eden als Gala⸗ dufgelauert und ſie aus Eiferſucht durch einen Meſſerſtich in die thee, gut bei Stimme und gut bei Laune, dazu Gertrud Runge— der raſende Telephonabonnenk. Aus Newyork wird dem fdechte Halsſchlagader getötet. Der Täter wurde unmittelbar nach ein munterer Ganymed, ſehr hübſch ſingend und voll Schelmerei.„B. L..“ berichtet: Ein Telephonabonnent in Mont⸗Nolly in ausgeführter Tat verhaftet und in das Amsgefängnis Schloß Voiſins Bankier Midos: überwältigend komiſch. Lipmann⸗ den Vereinigten Staaten, der von der Zentrale keine Verbindung er⸗ eingeliefert. Pygmalion: Liebesſehnſucht in ſchönen Tönen Ausdruck gebend. Da⸗ hielt, riß ſein Telephon von der Wand und ſchlug es kurz und klein. Pb. Tödlicher Unfall. Geſtern. vormittag wurde der 18 Jahre Ju hinter der Szene die ſchöne Stimme Marga Mayers und ein Dann ſetzte er ſich in ſein Auto und raſte mit verbotener Geſchwin⸗ alte Bahnarbeiter Karl Heß von Seckenheim beim Weichenputzen Orcheſter unter der umſichtigen und antreibenden Leitung des Herrn digkeit zu der 2 Kilometer entfernten Zentrale, drang in das Zimmer beim Stellwerk 5 am Hauptbahnhof von einem von Karlsruhe E berts angenehme Flüſſigkeit des Spieles. Ausdruck, und Be⸗ des Vorſtehers ein, zerſchlug deſſen Telephon und warf ihm die mmenden Schnellzug erfaßt und etwa 30 bis 40 Meter geſchleift. tonung der Schönheiten dieſer leichten und geſchmackvollen Muſik. Trümmer an den Kopf. Seine„Lebhaftigkeit“ wurde mit einer Strafe dalbe erlitt Heß Kopfverletzungen die ſeinen bfenee 35 15 Der Beifall des vollbeſetzten Saales mit Recht ſtürmiſch. von 25 Dollar geahndet.(Für manche von uns wäre ein ſolches Be⸗ Folge hatten. Nach den bisherigen Ermittelungen dürfte der Unſa 5 nehmen ein unbezahlbarer Leichtſinn; abe dadurch entſtanden ſein, daß der Getötete trotz Warnung durch einen Kommunale Chronik dem Amerikaner, daß ihm der Geduldfaden mit ſo exploſiver Wirkung r nachfühlen können wir's tarbeiter das Einlaufen des Schnellzuges infolge des herrſchenden 1 riß.) ls überſehen hat. 175 Lokotgotivführer, der den Getöteten in fe Stadtrat haben die bürgerlichen Par⸗— Abenteurerfahrk eines engliſchen Segelſchiffes. Der engliſche einer Entfernung von etwa 50 bis 60 Meter im Gleiſe ſteben ſah. Suulf 7 he Vereinigung, Freie Bürgervereinigung. Dreimaſt⸗Schoner Dorin iſt kür dich in(hwer beſ hädigtem Zuſtand eud wobl Warnvngszeichen mit der Dampfpfeife und verſuchte den K Partei und Zentrum) 9 Sitze, die Sozſalde. in den Hafen von Halifax(Neuschotland) eingeſchlepft worden. Das „Ads durch die Notbremſe zum Stehen zu bringen; dies war eee die Kommuniſten 1 Sig. Eine Wahl brauchte nicht] Schiff galt als perſ hollen und war berene aufgegeben. Es war über die kurze Strecke nicht mehr möglich. ſtattzufinden, weil ſich ſämiliche Parteien auf eine Waglvorſchlags vier Monote von dem engliſchen Hafen Penarth unterwegs und zwar d. Leichenländung. Am 8. Dezember wurde die Leiche eines liſte geeinigt hatten. Im Bürgerausſchuß beſitzen die Bürgerlichen mit einer Ladung Whiefen. Les traf ſtändig auf Gegenwind und ket 6. Dezember vermißten 18 Jatre alten Mädchens von Sandhoſen. ebenſalls die Mehrheit. hatte die ſchwerſten Stürme zu überſtehen. Das Vorderſege. war das dermullich infolge geiſtiger ümnochtung den Tod im Iiiß Bel der Gemeinderotswaßel pollſtändig zerfeze und von den übeigen nicht nehr daeſ übrig. Im S e Die Leich de nach dem entſielen auf die Deutſche Demokratiſche Partei und die Jentrums⸗ übrigen hat die Wemannung keinen Schaden erlitten, da ſie mit Vor⸗ andhofen geſucht hat, geländet. ie Leiche wurde n partei ſe 4 Sitze, auf die Sozioldemokraten 3 Sitze und auf die räten gut verſehen war.(DasSchiff hat aber auch einen zu gefähr⸗ edhof Sandhofen überführt. Deutſchnationale Volkspartei 1 Sitz. lichen Stoff geladen.) re erfaſſer wie die bajuvariſche Landſchaft auf „ſtanden an der Wiege ſeiner Kunſt. Neue Anregung ſchöpfte ſie aus Dann ſchildert der B * Die Robell der inni Nor 1 f 8 5 33 7:; 5. f 8 gen Vertiefung in die Wälder und Auen, die Berge und Tä- Wilhelm Kobells berscgliche Empfänglichkeit einwirkt, nicht die Pa⸗ Von Profeſſor Dr. Friedrich Waller ler der heimallichen Natur. Zwiſchen den beiden Polen, der detorg⸗thetit der impoſanten ſondern der idylliſche Reiz Wie Mannheims kucpfälziſce Kunſiblüte, ſo geriet auch das tiv ſtiliſterten, ſrei komponierten, kuliſſenhaft begrenzien Idealland⸗ und die liebliche Jarbigkeit des Vorlandes mit ſeinen klaren Seen, Werk der raſch eec Erſt die Jahrhundertaus⸗ ſchaft und der porträtmäßig wirklichkeitsgetreuen Vedute bewegt ſich[ſeiner welligen Fluren, ſeinem weiten blauen 0— wie ihm ſtellung 1906 brachte ihm wieder die verdiente Würdigung weiterer in Gemälden und Radierungen Ferdinand Kobells Naturdarſtellung. der jeder abſtrakten Symbolik abholde, liebevoll friſche Naturalismus Kreiſe. In Mannheim ſelbſt hatte ihre Wiedererweckung ſchon frü⸗ Er„ſammelt vor der Natur die Vorſtellungen, nach denen er ſeine] der Münchener Landſchaftsmaler, eines Dillis, Dorner und Wagen⸗ . er eingeſetzl; nun traten außer Beringer auch Männer wie Licht⸗ Landſchaften zuſammenſetzte und in der Manier eines alten Meiſters brenner näher tritt, wie dann Aufträge des fürſtlichen Gönners ihm Warck, Uhde⸗Bernays und Tſchudi für ſie ein. Von München ſind in] geſtaltete“. Im Zuſammenhang mit der nationalen Richtung der in militäriſchen Bildern und Schlachtendarſtellungen neue Aufgaben lüngſter Zeit verſchiedene Bücher über Landſchaftsmalerei ausgegan⸗ pfälziſchen Aufklärung wandelt ſich Ferdinand Kobells Verhältnis bringen, in denen er aber doch immer der Landſchafter bleibt, wie gders die der Verdienſte der Kobells um die Landſchaftsmalerei um die zur, Natur im Sinne einer ſtarken Betonung der heimatlichen Stim⸗ neben den Landſchaften Tier⸗ und Jagdbilder, Reiterſzenen und in 0 ende des 18. zum 19. Jahrhunderts mit warmer Anerkennung ge⸗ mungslandſchaft. Seinen Sohn Wilhelm aber läßt er wieder bel den die Landſchaft geſtellte Bildniſſe entſtehen, wie ſich den Gemälden denken. Run iſt ihnen ein ganzes Buch gewidmet worden. Es iſt] grundlegenden holländiſchen Meiſtern anfangen. köſtliche Radierungfolgen anreihen, die mit klarer Durchſichtigkeit und worgegangen aus einer Doktoracbeit der Wölflin⸗Schule. Durch Dem Leben und Schaffen Ferdinand Kobells ſind die erſten vor⸗ lichter, offener Strichführung bayeriſche, Münchener und römiſche möglichſte Beſchränkung alles koltiſch⸗gelehrten Beiwerks iſt es bei] bereitenden Kapitel des Leſſing'ſchen Buches gewidmet, das den Titel] Landſchaftsmotive behandeln. 5 aller Wiſſenſchaftlichteit ein überaus lebendiges, mit Genuß und Ge⸗] Wilhelmvon Kobell trägt. Wir wollen hoffen, daß des Ver⸗ Die künſtleriſchen Erfolge ſpiegeln ſich in Wilhelm Kobells goſell⸗ * winn zu leſendes Buch geworden, das ſich weit über das Diſſer⸗ faſſers Abſicht, ſich nun auch eingehend mit Ferdinand und ſeinem ſchaftlicher Stellung wieder: er wird Hofmaler. Akademieprofeſſor inttonsmäßige erhebt, vornehm abgerundet und geſchickt abgewogen, Bruder, dem mehr unter italieniſchen Einflüſſen wirkenden Franz und erhält 1817 den perſönlichen Adelsſtand. 1833 folgt die Verlei⸗ n ſicheren Strichen ausgeführt, mit feiner Stimmung und klaren, Kobell zu beſchäftigen, uns bald eine weitere, ebenſo wertvolle litera⸗ hung des erblichen Adele an ſeine Nachkommen. Seine Söhne und Walten Ausblicken, wie die bilder, von denen es andelt. riſche Gabe beſcheren möge. Die ſtarlen Eindrücke der pfälziſchen] Töchter verbanden ſich mit hochangeſehenen bayeriſchen Familien. Waldemar Leſſing iſt der Verfaſſer; die rühwlichſt bekannte] Heimatmatur erfüllen Wilhelms Lehr⸗ und Jugendſahre. Die hollän⸗ In dem Kavitel, das Wilhelm Kobells Stil baſpricgt, kommt Jiema F. Bruckmann A. G. in München der Verleger. Cine iriedens⸗ diſche Landſchaft mit italianiſterendem Einſchlag und des verehrten] Leſſing zu folgendem Geſamturteil:„Seine Landſchaften ſind Merk⸗ maßig ſchöne Druckausſigttung. maſtergültig um Satzbild, mit viclen] Vaters Vorbild gibt ſeiner Kunſt die Nichtung. Außer Berchem, ſteine der Mal⸗rei des neunzehnten Jahrhunderts. Die Befreiung Hanzend gelungenen Abbuüdungen verleiht dieſem Buch ein wahrhaft] Wouvermann uſw. ſind es die Meiſterwerke der kurfürfilichen Galerie] van der dekoratin gebundenen, komponierten Landſchaft des 18. Jahr⸗ ökliches Gepräge. Alles iſt in knapper, konzentrlerter, abgoklärter in Mannheim, die auf ihn wirken; von älteren Pfälgern auch Johann hunderts ſindet in ihnen Erfüllung. Die weite, ſich ins Unendliche aſſung gegeben. Das Biographiſche und die äſthetiſch⸗kritiſche Würdi⸗]Heinrich Roos. Handzeichnungen, Aquarellporträts von Freunden dehnende Räumiakeit, die emufundene Abgewogenh it und der ſtim⸗ dung iſt zu einer ſicher gefügten Einheit verwoben. Viel neues Ma⸗ und Familienaggehörigen entſtehen, Aquatinlablätter von hollän⸗ mungsmäßige Gehalt macht ſie zu künſ leriſchen Dokumenten der rial von Brieſen, Archivalien, Handzeichnungen, Radierungen und diſcher Wirkung, mit engliſcher Technik gedruckt, finden weit über die Zeit dar Romantſt. Die maleriſche Geſtaltung weiſt in die Zukunft, ſornzaiden wurde aufgeſpürt und verwertet. Aus dem beigegebenen heimatlichen Grenzen hinaus Anklang. auf die Höſung von optiſchen Problemen, deren volle Auswertung erſt bloragſäiugen Ocudre⸗Katalog, aus turz gefaßten, aber das Weſentliche Mitte der 1790er Jahre greift die Ueberſiedelung in die bayeriſche zar Zeit des Impreſſicvismus erfolgte.“„Kobells Radierungen uden Quellennachweiſen, aus Stammtafeln uſw. erkennt der]Reſidenz entſcheidend in ſeine Kunſt und ſein Leben ein. München, und Zeichnungen beruhen auf deutſcher, ſeeliſch vertiefter Linien⸗ undige das Maß kunfthiſtoriſcher Arbeit, das da geleiſtet ward. Die das uns den Hof, die Künſtler und die Sammlungen nimmt, feht empfindlichkeit. Der evigonenhaften Anlehnung an italieniſche Vor⸗ eſtellung aber hat alle dieſe von Forſcherfleſß und Forſcherglück ge⸗ auch die Kobells an ſich. Für den Vater, der den Höhepunkt ſeines bilder, wie ſie dem Klaſſizismus um 1800 eignet, blieb er fern, ſobald e Kleinarbeit überwunden; ſie iſt aus einem Guß, in ihren Er⸗] Lebens ſchon überſchritten hatte, bedeutet München ſchmerzliche Ent⸗ es ſich um eigene freie Schöpfungen und nicht um nachſchaffende Ar⸗ dniſſen höchſt erfreulich für die Kunſtgeſchichte, vor allem auch für] würzelung und Berbannung; für den Sohn aber den Anbruch eines beit handelte. Der ſtrengen Geſetzmäßigkeit klaſſiſcher Kunſt aus⸗ 10 biatz und für Mannheim. N neuen, weitergreifenden erfolgreichen Schaffens. Der Abſchnitt„Die weichend, entwickelt ſich ſein. Stil vielmehr aus dem Spötbgrock 1 Wilhelm Kobells Leben erſtreckt ſich über die 87 Jahre von] Pfälzer und die Bayern“ in Leſſings Buch darf beſonderem Intereſſe zwanglos zum Romantiſchen in Form, Komnoſition und Farben⸗ 286.—1853, vom ausklingenden Rokoko durch Klaſſik 9 2 Romantik begegnen. Er ſchildert die Gegenſätze von Stammesart und Landes⸗ gebung. Kobell war nicht die Natur, um genialiſch mit der Tradition les an die Schwelle des Impreſſionismus. Seine Jugend fällt in die kultur in der Pfalz und in Banern; Wilhelms Kunſt überwindet dieſe zu brechen gewaltſam neue Wege zu bahnen, mit hohem Pathos zu en Jahre der höfiſchen Blüteverſode Manngeims unter Karl Theo⸗ Gegenſätze, die ſich in ſeinen Nachkommen, beſonders in ſeinem Nef⸗ ſchaffen. Die bleibende Bedeutung ſeines Werks liegt begründet in keeund in den klaſſiſchen Aufſchwung der Dalberg⸗Vühne. Seine] ſen, dem Mineraſogen und Mundartdichter Franz von Kobell, in der Wabrhaftigkeit ſeines Künſtlertums. in den ethiſchen Werten ſei⸗ aiiteriſche Ausbildung leitete Ferdinand, der Vafer. Die Holländer! glücklicher Blutmiſchung einen. ner Perſönlichkeit und ſeiner Werke.“ eneral-Anzeiger(Abend-⸗Ausgabe) 118 EI Aenleral-? ä——————— öchl am Nauflust festzu- ten wurde, zeigte en Gebieten einen festen Effekten behält und als rs für Industrie- Geschäftstätigkeit. Die Spekulation nahm und da das Material sehr knapp ist Waren v Kurserhchungen die R 8 Papiere, deren Kurs die Grenze von Bat. Der Dollar unterlag mäßigen“ Senannt 8400—8500, an der Börse 8 für Türkenwerte Rumänen, S tige Preuſlen, 4 und 31%prozen lagen Käufe jatolier st schäft in Inag 3000. Stöckick! Gummi Am Montanmarkt setste ein mann, Oberbedarf. We krowerten erster Felten Guilleaume plus Industrie konnten die eingeiretenen Kurssenkungen fast aus- nahmslos zurückgewinnen und stiegen zum Teil ganz erheb- lich, besondees Anilinaktien. Fe gen wieder Maschinen und Metallwerte. Von sonstigen s Iwerten wiesen fe Zucker- und Zellstoſffakti auf. Am Einh Markt krat im Einkla neinen Tendenz teste Haltung hervor. von Spezialw Wieder zu wesentlich hé sucht Wird. Begehrt Wird Badische Uhren, jersen und Gemmi- waren Peter. Pubh 8o zeigte sich Da das auftritt, 10005000 icht erreicht Er wurde 50. ung bestand gulzgebietsanleihe, 3½ prozen- ge Rheinprovinz, für letztere Bagdad und für ausländische Rechnung vor. igend. Im FEreiverkehr War wieder lebhaftes der 9100. Größere Umsätze verzeichneten 2 —2600, Tiag 1900, Ufa 2900. Au tsbewegung für Mannes- In, Phönix ein. Von den Elek- „E. 6. und Schuckert gefragter, 700 Proz. Die Aktie der chemischen 7 Berliner Wertnapierbörse Bexlin, 11. Dez.(Eig. Drahtb.) Die einstimmige Ab- lehnung der deutschen Vorschläge und d ranzösischen Be- dingungen seibst für das kurzfristige Moratorium, die das geutsche Wirtschaftsleben völlig zerstéren würden, heben den Dollar erneut in die Höhe. Nachdem er am Samstag mit 8300 zeschlossen hat, erfolgte heute vorbörslich ein Anziehen auf 400, an der Börse 8600. An den Effeklenmärkten herrschte starker Verkaufsandrang. Die Börse selhst legte sich ange- sichts der ungewissen politischen Verhältnisse Zurückhaltung auf, doch war die Stimmung fest. Bevorzugt waren Montan- Werie und Braunkohlenaktien, sowie Automobilpapiere und Papiere des früheren Waffenkonzerns, der sich jezt mit der Herstellung von textilartigem Gewebe befaßt. Am Montan- aktionmarkte Waren die Bochumer, die Harpener, Gelsen- Eirchenet, Caro, Oberbedarf sowie Riebeck Montan plus 2000 Proz., Rombacher plus 5000 Proz., Laurahütte plus 3750 Proz. Etwas schwächer lagen Hohenlohe und Kaitowitzer. Am EKalimarkte notierten Heldburg 12 000, Mansfelder 9350, Deutsche Kali plus 250 Proz. Bei den chemischen Werten gewannen Badische Anilin 1500 Proz., Oberkoks dagegen Soben 1000 Proz. nach. Am Elektromarkte Waren A. E. G. 450 Prozent niedriger, die übrigen etwa 100 Proz. höher, Poege plus 900 Proz., Simens& Halske plus 5500 Proz. Von den Spezialwerten waren Basalt plus 900 Proz,, Norddeutsche Wolle plus 2200 Proz., Schubert und Salzer plus 2500 Proz. Die übrigen Spezialwerte waren durchschnittlich 500 Proz. Acher, Unter den Petroleumwerten waren Deutsche Pętro- gum plus 200 Proz. Erdöl plus 1800 Proz., Ipus sprangen auf 51500. Die Schiffahrtswerte waren heute etwas ruhiger. Prozent, Mazedonier 1500 Proz. und Tehuantepec 2500 Proz. Fakellahrt unvefändert. Unter den Bapkaktien Deutsche Bank plus 6000 Proz., Oesterreichische Kredit plus 500 Proz. Unter den Valutawerten gewannen österreichisch-ungarische Staats- bahnen 700 Proz., Bagdadanleihe I 3000 Proz., ungarische. Soldrente 3000 Proz., 3proz. lombardische Prioritaten 1850 Prozent, Mazedonier 1500 Prozent und Tehuantepeo 2500 Proz.“ — Frankfurter Notenmarkt 11. Dez. Geld Brie 8380. 8420, Geld Brief 1500.— 1610.— 3000.— 5040.— 1272.50 1287.50 1570.1390. 258.50 261.50 332 443 Amerikanische Noten Belgisce Dänsocke Englifſsobhe Französische Holländisoche Itallenische Desterreich abgest. Ossterr.-Ungar., alte Norwegischs Humänfsohe Spaniscgge Schweizer Sohwedisobe ITschecho-S0Vvax. Ungarisdhe. 11.67 12. — Frankfurter Dividenden-Werte. Bank-Aktien. 1. D. Hypothekbk. 800 89 „ ebers.-g. 670⁰ 37, Vereinsbk. 1099 109 Diso.-Gesells. 1216 3760 Dresdnergank 2330 3400 Frkf. Hyp.-Bk. 700 965 .-B. u..-G. 14750 16100 Hitteld. Or.-8. 2100 2300 Hat.-Bank.D0.— Hürnbg..-5B. 1300 Oest. Cr.-Anst. 1348 160 Ffz.Hyp.-Bank 1250 1505 Bergwerk-Aktien. Barp. Bergn 37000 6800 Kalſw.Asohrsl. 9 00 120⁰ Kallw. Wester. 160) 15500 Aasm. Rhr.-W 12150 14020 Obsohl. Eb. 3d. 13000 13000 do. E. Ind.(0. 9990 11005 Trausport-Aktien. Norcdd. CIoyd 4950 43% Jest.-U. 8t-3g—— Industrlie-Aktien. Bad Anilin 12750 14 500 do. Braſbacnh 8900 500 0. G. u. Sb. S. A ſ2000 170⁰0 Th. Goldsohm 7810 5 00 Chem. drsb. E1 19800 ſ2 000 Cahmeyer Fardw Höchst 100% 12 000 fLioht u Kraftt Farbenf gay 11000—— 1 Gehh. u. Soh. Hh.Elekt.-d. d. Sohuoß. KHürnd Zie 8. 11. Allg. D. Predit. 1409 149 Sadlisch. Sank 4 25 4000 Bank.Br.-Ind. 2600 2507 Bayr..-Or. W.—— „ Ryp. u. Mb. 3 Barmergankv. 1282 185 Herlin. Handg. Oom.- u. Pr.-B. Darmst. Bank 2 Deutschegank 3 „Aslat. Bank 1490 1000 b. Eifekt.-U. W. 20.00 23000 10010 10000 18509 20800 .0⁰⁰0 260⁰⁰ 70⁰⁰ 2482 2050 7950 790⁰ . Beichshank. 3000.00 Hhein. Or.-Bk. 1495 1500 Rhein. Hyp.-Bk. 800 865 Sudd. B. Or.-B. Sudd.Dis.-Gas. Wiener Bankv. tthg. 8. Anst. n Hotenbank „% Vereinsbk. Frankf. Allg. v. Oberrh..-Ges. Frkf. i. u. Aitv. 1780 1730 806 885 3500 400 170⁰ 189 6350 5850 1780 1800 19300 2102. .900 32000 50%0 500⁰ —— Baech. Bh. u. G. Zuder EIsemw. Donod 8gb=0. D. Lax. 890¹ Jelsenk. 2— „ Gudst Phönlx Bergh Ah. Zraun-Khl. Leilus Bergh. .u K. Laurah Sohantung b.-A Paketf. Oest.(Loms.) Galtim.& Ohic 585000 Asch. Z. u. Papf Grun& Bllfing. Hoch- u. Tlefb. WaysskFreyt Bicistift.Fap. Eichg. Manng. Kematf. Löwenbr Slan Malnz brauer Farkbrauerei. Schötrh. 8gbr. Sohwz.Storch W eidelog G0. Karistaut do. Lothrigg Cham. AnmnawW 9150 10900 18 5¹¹ 12 4909 4310 8200 970 9500 1005⁰ Zergmann W. Zrovn, 3. 0o0. Cont. Nuüenbpg. relten& Gulll 8300 6000 3528 3878 70050 3433 9000 ſ2000 18 U0⁰ 20500 4372 4580 3200 3590 7299 9195 1600 1800 — Ium. F. Muniß Fur..-ter-N vkohl. Konst. 60 Hütgerswerk 6 SohrammLfor Ultr am f̃aον Nerke Albert Sdud. Oe-lad. Anglo-.-Gu Allg. Elktr.&s. Junghansdenr 3300 3800 Konsrv fraun 2890 319 Schunt. Wess. 3100 3200 Auler g Opoh id305 1800 Sohuhfbr.nere 2000 28030 ederfd Splor 890 88 Jeilind Aalkt ederm Rothe 200 00⁰ Splsg.Spglg da Snadengo 10050 10450 Eis. Gad. K9ff; Ao. Spiehsre 4% 4309 Spinn Sttling Eemi Kraut 7725 6⁰-Spinn. Kats. 1 Watzm Nνν˖ Snrent. Furs 28 1 WMasvHegrer 28%%% 40%0 SchasttprErk rerigsanst., s—. 38 0, Basena J% 3000]ogtl. Aasob. Voltohg. S. u. 7500 710, dlo. GAd ört.%——ngw,. dnend aggfo, ruous 320. 33½ Babnbedart 2400—— fdet Dannn 4ellfst. Haldhs. 1955 E Daimlermett 2285 4500 Neskars. nez Lellst. Urssd, 4900 4700 Dingt Aweihr 0— Ver.b beilabe aueker“ ad ie Burrkopp—— orzi Gss801 40. Fe 9300 11650 RNasch Ebeing 4380 4200bt..-Tar. iag Tudkrt tenler 3700 9850 Frkt. Pon. u M. 5000 80⁰0 Sonneid. 4 Han. 2708— Regel. Sehr gesucht sind Mitteldeu Holland 3365(33 Frankfurt, 11. Devisen fester. D 425(423). Die heute Vorm er Vorsitzende de gedachte zunächst zienrat Dr. Adolf C ür die Zellstofffabr den zum Gedenken hoben, leitete der hätten bewiesen, da Anzugliedern, schenswert, Aktien K a der Aktionàre n I Zellstoff mit einer dreiviertelstündi hörte, die den Grundstein für anze hervorragende P beantragten Erhöhun nende Unternehmungen der die richtige gewesen sei. denke auch auf diesem W schweben Verhandlungen nicht so günstig ein haite. Tlauf der Börse ltendenz aber 8 WA blieb * 4 A Dez. as Geschäft blieb r iteag abgehaltene ao. 5 Aufsichtsrats Marit! Mannheimer Devisenmarkt, 11. Dez. hen Creditbank, hier): New Vork 8439 Scgo,, ), London 38500 38400, Schweiz 1600(1586, Paris 595(59, Italien 425(420). jetsanleihe sprangen auf 6300, nachdem die Abfin- angesehen werden als Der Kassaindustriemarkt war r das Bild nicht ganz fest. E — 1 E (Mitteilung der Lrankkurter Devisen Im Vormittagsverkehr slellten sich uhig. Die amtlichen Notierungen erfuhren eine mäßige Abschwächung. Im freien Frühverkehr wurden folgende Kurse genannt: London 38 750 (amtlich 38 675), Paris 600(590), Brüssel 545(542%), Holland 3350(3375), Newrork 8430(8525, Schweiz 1600(1587%), Italien Amtlien 6. 9. J2. B. 3. 12. 6. f. 12..1i.. Amtlioh 6. 9. E. g. 9. l2. 6. 11. 12. 8. 1f. 12 Holland 323063 3306 33293/ Lorwegen. 1361 1363 1610 1619 Belglen 341 5⁴¹ 543 Sochweden. 2213 2245 2282 2293 Condon 37844 38328 238721 Hefsingfors 194 12⁵—— Faris 387 383 Soiew-Vork. 192 3233 8503 85⁴5 Sebhwelz 1553 588 15910 Wlen, abg. 11.67 11.73 12.07 12.13 Spanlen 1276 1304 1311Budapest.4.45.65.68 Itaſlen 4411 413 222 424/ Prag 2⁴⁰ 20² 205 20 Dänemark. 1697 1706 1733 1741 Agram 107 108—— Berliner Devisen Amtlioh(. 9. 42. 8. 9. 12..1. 12..Jl 2. Amtlion f. 3. 12. 3. g. 12. 6. 11. 2..1. 12. Hollancd 3331 3301 3408 Faris.. 591 9 594 507 Buen.-Alres 3117 3157 3122 Schwelr. 1581 1588 1605 1614 Bruissel. 343 34⁰ 8 Spanlen.. 1291 1298 1311 1318 hristianla 1390 1610 1619 Japan. 4049 4070 4040 4070 Koz agen 1735 1748 173⁰ Bio de Jlan. 1017 1022 1017 1922 stockhoim 2²2⁵⁴ 2209 2230 Niea abg.. I1.47 11.33 11.67 11.73 ngfors 209 212 214 Prag. 262 204 265 267 Kan. 419 428 450 Budapest..59.61.49.51 bondan. 38154 38345 38902 39097 Zofla. 61.59 63.91 65.08 65.42 New-Vork. 8329 8370 3448 8491 Jugoslavlen 107 108 104 104 fabrik Waldhof .-V. konnte infolge der starken Beteiligung der Aktionäre— es waren 47 Aktio- näre mit 40 550 Stamm- u. 130 011 Vorzugsaktien vertreten— gen Verspätung eröffnet werden. Kommerzienrat Theodor Frank-Berlin in einem Nachruf des vor kurzem ver- lemm, der ik storbenen Mitbegründers der Zellstofffabrik, Geh. Kommer- zu den letzten der Männer ge- das Unternehmen legten. Seine ersönlichkeit hat der Dahingeschiedene eingesetzt. Nachdem sich die Anwesen⸗ des Entschlafenen von ihren Sitzen er- Vorsitzende seine Ausführungen zu der g des Aktienkapitals über. Für diese Er- höhung sind verschiedene Gründe maßgebend. Die Erfolge 6 die bisherige Taktik, geeignet erschel- ege weiterzugehen. über eine Anzahl von Projekten, von denen anzunehmen sei, daß sie zum Ziele führen dürften Um für solche Fälle gerüstet zu sein, Cellufose- und Papier-Erzeugung Die Verwaltung ge- Auch jetzt Orscheine es als wün⸗ zur Verfügung zu haben, die, wenn es zu schaffęn. Kurszektel des Mannheimer Genera Sich als potwendig erweisen Sollte, als Grundlage für solche Transaktionen dienen können. kung bezwecke weiter, dure italreserve Die Verwaltung halte aber die Schaffung von neuen Der Vorschlag der Verwal- h Ausgabe von neuen Aktien eine erforderlich,. Wie der Redner betonte, ist unzweifelhaft fest- geslellt worden, daß in letzter Zeit Käufe bestimmter Grüp⸗ pen in Aktien der Zellstofffabrik Waldhof stattgefund haben, die nachgewiesenermaßen teils nach dem Auslande gingen, teils an einzelne Interessenten. die eine Einflußnahme auf das Unternehmen zu gewinnen versuchten, überginger. Die Verwaltung kann für sich in Anspruch nehmen, daß sie es bisher verstanden hat, die Selbständigkeit der Zell- Sstofffabrik Waldhof nach jeder Richtung hin Zu Wahren, Wes- halb sie es auch beute nicht zulassen Lang⸗ daß sich inner⸗ halb der Gesellschaft Spezialinteressen geltend zu machen versuchen. Die Verwaltung glaubt, daß sie nicht nur das Ge- samtinteresse aller Aktionäre, sondern auch das Interesse ihrer Angestellten und Arbeiter durch Schutz gegen Ueber⸗ tremdung zu wahren verpflichtet ist. Auf keinen Fall soll eine Benachleiligung der alten Aktionare slattinden. Werden die neu geschaffenen Aklien zu Angliederungszwecken verwandt, so kommt der Vortei einer derartigen Transaktion allen Aktionäzen 2u gute. Sollte es sich um eine Verwertung der Aktien zum Zwecke der Kapitalbeschaffung handeln, so wird die môglichste Aus nützung des Agios ins Auge zu fassen sein. Es wird jedoc die VerWaltung ihr Augermerk auch darauf richten, daß es ihr möglich sein wird, im Falle einer derartigen Begebung von Aktien ihren Aktionären, die sich bisher der Verwaltung anvertraut haben, ein angemessenes Bezugsrecht einzu räumen. Es ist geplant, die neu zu schaffenden Vorzugsaktien Lit. B und Stammaktien zunächst nur mit einer 25prozentigen Einzahklung auszustatten und nur einen der Teilzahlung ent⸗ sprechenden Betrag der Dividende auf sie entfallen zu làssen. Dem Antrag der Verwaltung entnehmen wWir u. à. fol⸗ gende Einzelheiten: Die vorhandenen 8 000 000 Mk. Vorzugs- aktien Lit. A werden in Stammaktien umgewandelt, Welen auf den Inhaber lauten. Das Grundkapital der Cesellsehaf Wird um einen Betrag von 125 000 000 erhöht und zwar dure Ausgabe von a) 8000 Stück neuer Vorzugsaktien Lit. A, 25 000 Stück Vorzugsaktien Lit. B, c) 92000 Stück Stamm- aktien, in allen drei Fallen zum Nennbetrag von je 1000 M. Die neuen Vorzugsaktien Lit. A lauten auf den Namen. Jede Vorzugsaklie Lit. A gewährt 25 Stimmen und jede Vorzugs- Lit. B lauten auf den Inhaber. Sowohl die umgewandelfen als die neuen Stammaktien lauten auf den Inhaber. Die Aus- gabe der sämtlichen neuen Aktien darf nicht unter 100 Pros. erfolgen. Die neuen Vorzugsaktien Lit. A nehmen vom 1. Januar 1922 am Gewinn teil. Die neuen Vorzugaktien Lit. B und die Stammaktien, sowohl die umgewandelten als die neuen, nehmen am Gewinn vom 1. Januar 1923 feil. Solangf Stammaktien oder Vorzugsaklien Lit. A oder Lit. B nicht vo einbezahlt sind, erhalten sie nur eine der geleisteten Einzah- lung entsprechende Teildividende. Der Vorstand wird er- mächtigt, die übrigen Będingungen der Ausgabe der Vorzugs⸗ aktien Lit. A und Lit. B und der Stammaktfen im Einverneh- men mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Nach Durchführung der Kapitatserhöhung erhält der 8 4 Abs. 1 folgende Fassung:„Das Grundkapital beträgt Vark 263 000 000 und ist eingeteilt in 263 000 Aktien zu 1000 Mk. Die Aktien zerfallen in: I. 8000 Vorzugsaktien Lil A mit Numk mern—8000, 2. 55 000 Vorzugsakfien Lit. B mit Nummer 1555 000, 3. 200 000 Stammaklien mit Nummern 1200 000 §. 27 Abs. 2 Satz 1 lautet in Zukunft kolgendermaßen:„gelle Vorzugsaktie Lit. A gewährt 25 Stimme und jede Vorzugs aktie Lit. B und jede Stammaktie 1 Stimme, einerlei ob die Aktien voll eingezahlt sind oder nicht. Die Anträge der Verwaltung wurden einstimmig und ohne Debatte angenommen, was dem Vorsitzenden eran: lassung gab, für das bewiesene Vertrauen zu danken und die Versicherung abzugeben, daß Aufsichtsrat und Vorstan dieses entgegengebrachte Vertrauen auch zu rechtferti 1 Wisse. Anstelle des verstorbenen Aufsichtsratsmitgliedes 85— A. Clemm wurde dessen Sohn, Dr. Wilhelm Clemm 155 Firma Knoll& Cie, Ludwigshafen, wie Kommerzienrat Aktien im Interesse des Unternehmens und der Gesamtheit och aus einem weiteren Punkte für unbedingt Beriiner Dividenden-Werte. 8. 11. Sohantungbahn 1900 2000 Alig. Lok. u. Str.—— 5000 Slüdd. Eisenbahn——— Oest. Staatsels 18 500 20 200 Zaltim. and Ohlo 48 500 51000 Trunsport-Aktien. 8. 11. Argo Dampfson.— 9. Aus tr. Dampf. 9760 8800 Abg.Amk. Pakti. 75007755 Abg. Sud.'soh. 1500) 26 000 Hans.Dampfsoh 6800 6400 Bank-Aktlen. Sarmer Bankv. 1825 1327beutsche Zank— 3700 Berl. Hand. Ges.—— 16 100 Hisk. Command. 3300 34 0 Gomm. u. Privbk. 2490 360 Jarmst. Sant. 8350 2570 Aoguuml. Fabrik 19 250 26 000 Adler& OUppenh 95209 10 70⁰0 Adlerwerke. 3600 400 .-G. Anſl. Trept. 8300 15000 Alexander werk 3623 3275 Allg.Slektr.ges. 3773 5 0 Als: Portid. Zem. 15900 16 000 amme gles.&. G0. 59940 Auglo Hontinent. 2500 Aschaffu. Zellst. 10500 Agb.-Nb.Masch. 8000 gadlische Anilin 11 500 deutsohe Wolle 6200 Deutsch. EIsonh. 530ʃ Dürkoppwerke 505 OüsseldSisenb 290 Dynamit Trust 7510 Sökard Rasoh. 2800%0 Slberfeld. Farb.—— 820 Elektr. L. udraft 5000 6330 Elsbach& 00. 9000 3397 SK. F. E. Unt.(.)—— 320 ESchwell gergqw 17 500 77900 Faber Sleistift—— 12000 Hedwigshütte 7500-— kllpert Hasoh 3900—— Undr.&Aufferm. 5590 6099 Airsoh Kupfer 11900 12000 Hlesehbg, beder 3409 9975 A00hst, FSrDW. 10500 f3 04 Hoesohsis.4,“. 2290 24600 Johenlog.Werk. 10010 10000, bhll. Holzmann 470 8950 1 Oresdner Bank—— 320 Kelning. Hyptubd.— Industrie-Aktien. Borgmann Efek. 5900 6000 Zrl. Anh. Easoh. 5500 6025 zerliner Elektr. Zerl. Maschbau 10000 1100⁰ Zing Nurnberg 725 3330 Zoch. Gubstant 20400 22730 Jebr.Bönter 80. 12400 1200 Zcaunk. u. BrIk. 10700 11 00⁰ Zremer Vulkan 20 000 29 600 Zrowa, Bover!——— Zuderäasslsenw 13900 13 200 8 306 8 Jer. Elbesohlff. 10 3k.f. olktr. Wert.—— 3925 Altteſd. Kredtb.—— 2275 Jationalbk. f. 0.—— Jesterr. Kredit. 1250 2000 Ohem. Heyden, 13800 13 800 Chem. Weller. 10000 15 000 Ohem. Albert 18000 17 600 Jalmler Motor. 3509 4400 Jessauer das. f 124000 Oeutsch-Luxhg. 18500— .Eisenz.-Sign. 9300 295 Jeutsche Erdöl 46000 49 500 2- Gullstahlkug. 4500 5900 Deutschekaliw. 14155 14500 D. Steinzeugz- Chemdrlesheim 10750—-— Fahlb,.lst& Oo. 3600 40009 Foldmünle pap. 700 Felten& Guifl. 86 50 10 000 Friedriohshütts—— g. Frister. gagqenau Vorz. 6600 7100 dasmofor.Deutz:———— Zelsenk. Bergw. 23000 23 600 Zelsenk. Guffst. 660% 6650 denscho& C0. 6000 5175 deorgsRarlenn.———— O. Waffenu. Mun.— Jerresh. dlas. 20 700 25 800 goldsohmidt, rnp.—— 10 000 dreppin. Werke 30 000 33 000 Aritener Hasoh. 8000 Arün&Silfinger 510 10 890 clann. H. Egest 33500 42 b0 Hann. Waggonfb 429)9 5700 HarbgWiendum. 8509— darkort Rrgw. 16000 18 000 Harpen. Zergb.—— 68 500 Hertm. Masdh. 6900 7000 dermania. 600) 8000 J. Judel& G0. 4600 43900 Kahla Porzellan—— 10009 18. 4⁰⁰ Larlsr. Masoh. 410 4300 Lattow. Zergb. 17100 1700 (öln fottwelſer 1000) 11 200 zebr.(örting. 3890 4000 ollm.. Iourdan 3509 8300 dostneimzellul. 4900 5270 gumdolgtaasch 5850 6150[Kthaus. Hütte 2357 293 I. C. W. Kayser———— Use Sergban. 18000 18 000 Nawmiltansau 6250 6ʃ Aeoh. Mebd.ind 505 Fr, Meguin à Co. 550 erkur Wow. 7356 8055 lix& denest 4400 4500 neokars, Sahrz. 5000— Aledlaus. Kohle—— 13000 dordd. Molfk am. 17 000 21 d00 Juson. S80.-8d. 1250 1320 du. Sisenindustr 9809 1000 N. Kokswerke 4 05 1420 renstelgktono. 16008 7075 8718. Zinzzütt! 25 830 28 000 Jüchl. EöunRoen keckig. Schnte. 340) 5200 Lelepn. deriin 4100 4600 Taaſssisenhütt.— Uvion. Zerl. Mum 3509 8000 Jarziast Fapier 5 00 5850 Vaom. Eisenu. 08900— Ler. J. okelw. 9200 5 Vor Frk.Solnuht. 300 S88 835 ahmeyer& Co. 3700 40 aurahhatte. 20000 2200⁰ Shönixgergbau 2000 20 300 Nelsholzpabier 430 4300 n. Jraunkokle 31 250 3250. Ahein. Elektr. 33295—-— g. fetaſl. Vorz. 4170 4710 ineln. dabelst 695—-— Ahenania 58 0—- Tnein. Stanfw. /00 1890 diegeok Hontan 3400 200⁰ tomdaok. fütt. 34852 Zosltz. raunk. 1200 575 120 tosltz. Tucxer 59998300 bog. Alanzstofſe 25 300 28000 v. St æyh. A 0—— 4300 vogel ſelegr.or. 459 499 Vobtid. Neson. 3812 + Vander-Werne 12000 f480 AeaοrA4t.-G8s. 45%0 5970 Teatt 0 7509 Aesteregalkkal 12300 139 Wotl. EIs ubraht 95—-— Hasper Els..St.—— Leopolgshall.- bind. Sismasch. 5500 54 Jarl kindström 6700 6 Lingelsohuhfor 2935 32 Uinke-Hofmann 640) Cud.LOSwe, Oo. J5 100 8400 Lotarlag. Aatte 1750) 16 250 -otnr. P. 8ement 4959 4400 Lüdensoheld. 7001— Cukau& Steffen 4 00 6000 Kagirus.- G. 2890— dannesmannr.. 14500 14 500 28 43 30 Zachsenwerk 53 3. Judsuönlen 1000⁰ 12 000 4290 23820 Sarottt! 5457 iugo Sonneider 1208 Sohubertæ Salz. 9200 12 0˙ Zoadokertsdo 10107 10 828 e ber ee 35 zinner.-4. 22 Stetünervulkan ſü00) 23 100 ztoent Kammg 80090 44000 Stoehrr. 38000 9000 Tellstoff Vorely 3090 410 zeflstotf Maldg. 10020 7080 Jeuisen-Ystafr 5875 7500 lan-dulnea 6875 0 Jtavt Aig. u. EIs. 400 800 Jo.Genolschelnn Deutsonepetrol 99390- Somona neiohsbank.. 3600 3200% 3% Lotz von der Süddeutschen Discontogesellschaft.-G. neit den Aufsichtsrat gewählt. ch ILAnzeigers Frankfurter Festverzinsliche Werte. a) Inländische. f 1 2 Klesloeh Tanw. 5000 5700 deldburg 5 8 1 12000 11400 Benzg 3700 4400 8. 41. 8. 11² geh Nannh. von 19141—.——.—% Bad. Anl. von 1919 5 F„„ 100.— 87 4%„ 1902—.——. 3% do. von 1396—.—— 3½%%„„ 189898—.—% Bayr. Eisenb.-Anl. 170.— 1 22 3¼½%„ 5„ 1895—.——.— 37%/% dc. 145.— 133. i, d0.——— 3½%„„1904/½5—.—. ehgayr.-FPf. EIs.Prior- 140. 129•.— 5% Otsoh. felbhsanl. 78 79.—%% do. 115.— 170.— 4% do. unk b 1925 333.— 45.—% flessen 99 u. 06 88 80 110. 3/% Dsch. fteiohsanl. 37).— 260.—3½0/ ahbgest—.— d0. 1020.— 1010.— 3% dlessen 140.— 150. %f. Relohs-Sohatza.—.——.—% Sächs.St.-Anl..19— 2 ½% IV. u. V. do. 83.50 84.—3% do. Rente 124. 188. 4¼0%.—IX. do. 74.— 74.—½ Wurttemb. k. 1915 98— 1.— 4% H. Sohtzgbtsanl.08—.— 55.— 4% Frankf. a. H. 1908 126— 188.— 7% do. do. 1912.— 4% Baden-Bad. 1906 168.80 1 Sparprämlenanl.1919 150.— 140—% Darmstadt—.— 3 2 5% Preuf.Sohatzanw.—.— 100.15% Frelburg i. B. 1900—.— 10% do. 90.—.—%% Heldelb. 1901.07——— 1% Prouß. Konsols 160.— 160.—% Karisruhe 1907—.— 35 3¼%„ 5*.——.— 4% Mainz 94.— 2 4½%„ 5 160.— 155.—-4% Pforzheim 85. „ 57 440.—— 14% Wesbaden— b) Ausländische. 8. 11. 1¼% Ar. Monop. 1887.— 49990.-J% rurk.Sagdad.l 4½% Ost. St.-fl. 1813 450— 868.—%„„ 8. l 4½% do Schatzanw 1.——.—% Ung. Goldrente 4¼% do. Sülberrente 2600.——.—%% do. St.-Rte..1910 15. 4% do. dbidrente—.—.—%/% do St.nte. v. 1897 2 4% do. elnh. fente—.— 3400.— 5% Mexkan. am. inn. 2 5% flumägten 1903 3750— 5050.— 4% 75 gold— 470% do. Gold am. 400.— 85 0. 4½%„ terlg. Anleihe— 4% da. am. ft.-Verw 1805.— 3205.— 5% fehuantepeg 55500.-— —— Berliner Festverzinsliche Werte. a) ntelchs- unu Staatspaplere. 8. 11 8. 11. 855 50% D. Sohatza. Ser.!!—-—— 55% Freul. Konsols 185.— 299.— 5% do. Ser 199.50 109.25 ¼% d0. 43 578 2 4½% d0. Ser.-Y 88.— 387.75% fdio. 38.— 15 4¼% do. Ser. VI-IX 58. 7475[% sadische Antelbe 110.— 125 4½% do. 924er 98.19 2382.40%,% Bayer Anleine 150.— 178.— )e Btsch. elohsanl. 88.7/5 85.73% doss Anleins— 4% do. 493.— 422.% Frankf. Stadtanl. 128.— %% 0 1859.— 1028.— l beree em.- 30 d0..— 1025.„ Frankft. Hypotk.- 0—2 bank-Ptandörlefe—.— 0 b) Ausländlsche fentenwerte. 8. 11. 8. 4½/ Oesterreſoh. 4¼%.St.-Rl.v. 1913—.—. Sohatzanwels.—— 93380. 1280. 80, d0. 0 1314 2250.— 1955 14% do. soldrente 8250 30530. 60% do. doldrents 11400.— 1½% dg. convddente 2500.— 2550 4% d0. Krosenvente 1395.—— 4½¼% Oest Sohatza. 4% Wen. mevst-Anl.—.— 72 Slinerremte—.——. h dester.-Ungar 00⁰ 4½% do. Fanterrents—.——.— Staatsvems, atte 32000.— 35 25 4% Türk. Admin.-An] 8209.— 10900.-½ do.. 8e—.— 7⁰% 600. 19% 60. 88. 5 Elsenbahn 200.— 10600.-J% do deldpr-ortt.— 7 4% dg. Bagdau- 15 296.00% Sudöst.Esb..f 7980— 4 kisenoahn t 7300.— 9900.— ,60% d. noue Prlor— 4% do. ant. Anleihe—.—.-%½ 40. Obi. atiene/—— — 60. 08.-Los..——4* orle— 110⁰⁰¹⁰9.. 40% do, Serie iſt— n r „SS Nelenn eded Montag. den 11. Dezember 1922 manneimer Generai · Anzeiger. Abend-Ansgabc.) 5. Selte. Nr. 572 ˖ 5 2,77 Meler. Auf der Fslrt rach Straßburg konpten die Schiffe ee aes de e e e mil einer Leichterung bis aut 2 Meter fahren. Das Angebot Mannhelmer Produktenbörse m. Mannheim, 11. Dez. 5 Die Tendenz ist sehr fest. Man an Schillsraum und Schleppkrafi War diesmal ausreichend. in m. Mannheim, 11. Dez. Die Tendenz an der beutigen Pro- naunie Kalfoe Sanlos nuperor 5054—5124, gewaschen 5482 bis] klolland bestand sogar etwas Ueberangebot. Die Behinderung guktenbörse war ausgesprochen ſest, doch isl die Unter- 5666 Nk., heutiger Zoll 2314, Tee mitiel 9500, gule Qualiiaten] durch Nebel war micht 80 stark wie in der Vorwoche. Pa f 10000—12 000 Nik., Kakao holl. 2000, Zucker Java 650 und Reis] Löhne, wie auch Kohlen- und Materialpreise weiter gestiegen nenmungslust klein, da die Interessenten zu den weiter ge⸗ ae 8 ch Re N sliegenen Forderungen sich nach wie vor abwartend verhal- Saigon 610 Mk. alles per kg ab Mannheim. 75— ele— en enn ſur dle Tonne vo er len. kan nannte heute: Weizen milteldeulschen mit 36 000 5 ueriner Croduktenmurkt nach Mannheim 2500—2600 Mk, von Maunbeim nach Karlsruhe Mark, süddeulschen 35 200—35 300 Ak. für die 100 kg frunko nerlin, 11. Dez.(Drahtb.) Auf feste amerikanische 850—-900 Mk. von Niannhelm naen Kehl-Straßburg 1850—2000 Mann. Roggen slellt sich auf 30 000 dlk. die 100 kg, franko Marktberichte und höhere Devisenkurse gestalltete sich die Mark. Der bisherige Talschlepplohn erfuhr Mannheim Roggen stelu sich auf 30 000 dik. die 100 Kg, frank Tendenz am Produktenmarkle durchweg fest. Für Weizen] von 70 Prozent, so daß man jelzt berahlt für leere ähne. is kis f 92, frand pestand aber wenig dringliche Kauflust, sodaß die verlanglen] 1000 Tonnen 82 62.. Mk,, von 1500 Tonnen 98 940 Mk., von 2000 ische zu 26 000 Afk. und bayerische oder württembergische] höheren Preise schwer durchzusetzen waren. Roggen wurde] Tonnen 119 340 Mark für die Strecke von Mannheim nach der zu 25 500 Bl. die 100 kg ab Verladestationen am Markte. Hafer] wenig gesucht und das Geschäft hielt sich bei eiwas erhöhten] Ruhr. Bei peladenen Kähnen erfolgt auf diese Sätze ein Zu- ist vollkommen vernachlässigt, la inländischer bleibl ge- Preisforderungen in engen Grenzen. Von Gerste wurde gule schlag von 60 Prozent kür unbeladene Kähne ein solcher von 1 i 40 Prozent. Von der Ruhr nach Dortrecht werden bezahlt: ucht, doch lehlt es hierin an Angebote. Durchschnitisquali- Ware bei knappem Angebol etwas keuerer bezahlt. Haker] Für kleine schiſfe 30 bis 40 fl. für mittlere 40 pis 50 fl. ür JJ%%/ ½½%%%%/ ½½/½%%%%/% 7 doch ſinden sich zu diesen Preisen keine Abnehmer. Fulter-] lien nachgelassen hat. Die ausläandischen Maispreise lauteten sich kür Tonne und Tag für: Rheinschiffe auf 35 Mk. mit mittel liegen fest. Weizenfuttermehl kostel 20 000 Nik. Gerste-] Höôher, es zeigt sich aber wenig Kauflust. kienl war ziemlich einem Zuschlag pon 19 Prozent für Kanalschiffe. In Antewer- fſullermchl kos tel 22 000 und Weizenkleie 15 000 Mk. die 100 kg fesl und wurde für spätere Lieferungen höher bezahlt. Fut-] Hen 7 55**v in Rolterdam 175 Cent für ab süddeutscken klühlenstationen. Für Malzkeime verlangt erslolfe halten bei rühigem Geschäft feste Haltung. ereee e de mun 16 000 und für Biertreber 16 500 Nik. die 100 kg ab—— enene verischen Slalionen. Für Niehl haben die Münlen die klient Schiffahrt Herausseber, Prugeggeig + N reise für Weizenmehl. Basis O auf 50 000 Nih. die 100 kg er. Zur Lass der Rheinsenikaur⸗ Titeliton. Serbinend peume.— Ebeiredakteur“ Kurt Fiſcher doch sind zweithändige Angebole zu 52 000—53 000 Nk.*Mannheim, 8. Dez. Der Wasserstand ist in der abge- Verantwortlich für Politik: Tr. Fritz Hammes: für Handel: i. B. Franz 110 100 kg ab süddeutschen Mänlenstalionen am Rarkte.] laufenen Woche weiter zurückgegangen. Er beträgt in] Kircher: für Feuilleton: Alfred Maderno: für Lokales und den übrigen ülsenkfrüchte hallen unveränderten Markt. Hüningen noch 1,19 Meter, in Mannheim 3,38 Meter, in Cau Inhalt: Franz Kircher; für Anzeigen: Karl Hügel. ieeeeeeeee, r FF Feee e ee znni 8 fur e ee ee Aleinmäuchen 0 erlanen Ahli g Aaulnzunicher deamer ceneraldevollmächiisten ken, Möblerle Monnung 5 2 ſi 2 bis 3 Zimmer mit mit bester Allgemein- und Berufs-]] Hone unnnnme u oncen-Er ei ee een eee ene n We 9* ſobefcge. zeitgemaße Bezahlung von Beamten 4 0-Expedition. Beriin W. 9. E377 dildung lur be- orzugte Stellung im eeee eee eeee eeeeeee„Frau De. Schmidt zu mieten gesucht. 8 uter 4 7 5'st18l..-Mauwaschelei. H7. 20 Angebote u W. R. 1 an 2 Geſchä tsſtelle. 80877 Innendienst von hiesiger Treuhand-: Gaeer eEah Aktien-Gesellschaft gesucht. II Man 3———* tunt N N e 8 Angebote mitausſuhrlichem Lebens- 9 Aaee Wals Stellen-Gesbchef. ermletungen Vermischtes? auf, Zeugnisabschriſten u. Cehalts- Erste Kraft wird Herren g jed. Standes— Dilebstahl! 11 unter B. 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T. Irma Luiſe. Frankfurter. Mich. Handelsmann e.. Leovold „oramlich, Franz, Former u. Bosgerau, Frieda] 2. Peilſtein. Friebr, Schleſſer u. Bechrold. Frteda 29. Löwi. Voßf, Aim e. 7. Adeld 6. Hlmer, Jakob. Tagl. e. S. Herbert Heingz Meenen Bobnenberger, Friedr. Hilfsarb, u. Weiß. Luiſe 995 Gromer, Aibert Pbilipp. Polizelwachtmſr. e..] 6. Karg, Friedr., Schloſſer e. S. Heinrich Ayrer, Johann, Kfm. u. Ratbgeber, Karoline rma Eliſabeh Förſter, Jakob, Hilfspoſiſch, u. Schumacher. Anna 8 8 Zof. 5 November 1922 Geſtorbene. zrauf. Julins, Arb, u. Linkmann, Kath.„Lorentz, Herm. Joſ. Dek.⸗Maler e. S. Hch. Walter Krines, Philipp, Fabrikarb. e. T. Elfriede 25. Schaaff, Max. Steuerſyndikus, 37 J. 6 M. Schlufſer, Gg., Tagl. u. Schöndörfer, Eliſabetha 29 1 l 30 Joſef, Zahniechniker u. Häffner, Luiſe 30. Kumpf, Karl Ludwig, Kim. e. S. Karl Werner 28. Schnärr. Heinr. Ludw., led. Kfm., 83 J. 4 M. 30 80. 80. Serte Adolf, Meqaniter 1 Berta Sceeberger, Karl, Arb. u. Arnold Eliſe U. Hennig, Aleiz, Gummiarb. u, Weſch. Suſauna eidel. Askar. Beizer u. Wanbeddt, iilahe Werßtöpf, Duo, Schnetder e. T. Annelteſe Marie 2. Jundſchab, Eiſg Lina. led. berufsl. 11 J. 1 M⸗ 20 Fialf eip, Ain. 4 de den uber, Pius. Schmied u. Arnold, Cliſabeth 9825 pi,„Sch e. T.— 5 14 — 5 7 0 e Schollmeier. Georg, Tagl. u. Perich, Barbara Ernſt, Schreiner u. Schmitthäuſer, 30. Saalmüller, Engelbert. Magazinarbeiter e. T. 29. Schmitt geb. Gärtner, Albertine 76 J. 2 M. Taum, Franz, Steuermann u. Webrauch. Klara 10 Maria Mina Frieda „Ludwig, Martin, Arb. u. Zimmerer, Franziska 30. Schacht, Dr. Herm. Chemiker e. 2 Urſula Sttmaun, Fr., Schmied u. Eckel, Lina 177 Juche 30. Rech. Kudolf, Bäcermſtr. e. S. Jotob Nudolf Tn 2 —9 e, eee 30. Lang, Karl, Fabrekant e. T. Peee 7 Sw geb. Herold, Lina, 42 J. M. 20 15 Brückel winner geb. Mößner, Juliane Fried., 65 J. 5 M. „Kühner, Karl, Bierbrauer u. Poſchinger, Thereſia Lanete Richard, 1 T. 20 St. geb. Latzenberger rimann, Rudolf, 1 T. 22 St. 2 2 2 2 2 2. 2 2. 2. 2. 90. N übhz 2 15 0 Fiſcher. Georg. Kfm u. Müblbäuſer, Marie 30. Acker, Emil, Wagenführer e. Elifab. Marg. 30. neider geb Schwabach, Barbara, 79 J. 9 M. . Wiedner, Heinrich, Glaſer u. Vernefer, Lua Neria 80. Reimann, Karl, Kleleomonteur e. S. Fans Gn 20. Japernie, Ruth Mathilde Dora. 1 J, U T. Wrgaber 1922 0 e e iſendreher u. Heine, Maria Dizember 1922 30. Ramele geb. Halter, Foereg 62 J. „Kotz, Wilhelm, Kfm. u. Burkhard. Anna f N 30. Tremel geb. Kleinhans. Anng Maria, 64 J. 3 M. 1. Retze-, Jotef, Schloſſer u. Franz'ska 8˙ Schweiger, Joſ., Schiffer u. Albrecht. Johanna 1 05 e 80. Arnold geb. Zöller. Anng Maria, 39 J. 1 M. Schöll. Ang. Tapez. u Febmel. Anga geb. deuner 5 3 5 eee e 1. Reichel. Max a 2 25 Mazin Dezember 1922 5 7U 7 1 27„ ur: 5 2 2 7 r 7 f 8 ̃ 5 5 1. Fe ee dee e, e 2. Aufenbäuer, Maz, Bierbreuer u. Schwab. Karol. 1. Belf, Karl Kbrift. Irde. Schioſ.. S. Kart Ir.. Taße 8 L Drrbei. Stto Glaſer u. Nord, Klara geb Schellen ⸗ 2. Haenel, Suimar, Kfm. u. Ballmann, Helene—5 Adam. Maſch.⸗Arb. e. S Herm. Hansz—.7 b.— Ä—— 8¹ 7* M. derxre.er e ggeer 1. Schref geb. Aidp. Aitzertün 0s g. 5 n J. Dewald. Wilb. Noftenmſtr. 2. Staudt. Emnta Junlet, Taniel, Schloſſer u. Srrümpf, Suſanua] 1. Bader, Friedr. Kim e. E. Gunt ma, led. Naberin. 24 J. 1. 7. Notte„. 1 5 5 5 G. her Horſt 1. Eberbardt, Elſa Emma, led. Näherin. 24 J. 8 M. 5 Landeder Atfred. Kim. u Geßuer. Maria 2 Glaſer u. Eberle, Frlederile 1. Ohnsmann, Karl, Schloſſer e. Melanie Roſa 1. Heberrhein, Jah. Mart. Oberhallenm., 50 F. 6 M. 1 maitz. 2. Lenz. Zühelm, Schifſer u. Schäfer, Kath. geb 5— e. T. 0510 8 3595 18 aus, Friedr., reiner*. cen. iſe geb. Wi 0 Goltſchlich, Richard, H. e. S. d rd Howi Gutbier, Johanng Luiſe, 1 Sränkte 2 0 Karl, Techniter u. Arnold, Anna 2. Lohl.— Wilh.,—.—*. Hans Hieaus 2. Schrunde Korl Friedr., leb. Zimmerm. 52§. 7 N. 4. Bauſch, Mathäus. Streifenmeiſter u. Scheuer⸗] 2. Chr, Philipp. Schäffler, Wilbelmin 2. Fränzinger, Johann, Glaſer e. T. Anna 2. Balles. Karl, Kraftwagenführer. 32 J. 10b M ma Aitdeg hr, p. Former u. Schäfller, ilhelmine 5 2 17 2. Wittmann, Emil, Schtoſſer u. Trautmann, Kath 2. Kirſch, Auguſt, Schloſſer e. Z. Rudolf Auguſt„Keßler geb Hütter, Friederike, 65 55 2. deal Augußt, Schloſſet u. Martin, Frieda 2. Zürn, Paul Fabrilarb u. Scheck Kath.„2. Unſeld, Herm., Friſeur e. S. Horſt Werner Herm. 3. Wirthwein geb. Weidner, Katharinga 55 9 95 M. — Emil, Reviſionsober nſpektor u. Schäfer,.] 2. Heidrich, Wilh. Schloſſer u. Bauer Seanet Doſeſt 05 e. + J nna. 5 5 b 5 7n. na 1 8 114 7 eier, Joſef, affner e. T. Maria Hildegard„Bachmeier geb. Hauſer. Karolina A2 7 Haler Galteh Peweg 0 Gingertenze Anna 2 ee, Plattenleger u. Schiffer, Gertrud aln 85 Hondler 702—5 9a 1 70 10 vbe 5 ne, 5 3. 9 N. 4 Püuer, Fritz Arb. u. Kuobloch, Geirr Wa⸗ Lui Ludwig, Emil, Arbeiter e. S. Emil Heinrich ult. Erich, 17 Seanten Enel Ain en erete, Aun,. Bolttert dawe Geſgekuden e e, ei. Scagter g, Schneer d. S. Jeree e Schreier. Bincenzine Schupmacher, 88 Jis n. 4— 8295 2 5. Seramang, Sieeſried Aim. u. eabn. Ae eee Joſef, Schneider e. S. Jobann Michaef 8. Thommen geb. Mohra, Luiſe. 38 F 1 4. Man Nod. rekuriß u Becher ertrnd 7 5. Mauſer, Juo. Schloſſer u, Helzmann, Marte 2 R er A 8 eeeeeeee N Fobrgaateieg Johann, Afm. u. Hauck, Hilda 5 e e Oeizendörfer, Babette 9. Fau zer Heinx., Dekorationsmaler e. S 3 Modl erdinand 18 Tage 1 Goͤbringer, Karl. Eiſendreher u. Müller, Marg. ovem rene Karl Heinz Wilhelm Vitio Bäder, G Wil f Deinbaſter. Nudolf, Vertreter u. Müller, Erna 25. Weil, Max, Kfm. e. T. Ilſe Jeanette g. ar Meiguſchlelker e. S. Friedrich Karl 12 Todſſch 125 Fauehee 19 9 4 kedmans, Hch., Lol ⸗Heizer u. Thieme. Pauline 28. Hartmann, FIrdr. Karl, Schuhmacher e. S. Rudolf 3. Rammler. Adam Karl, Bankbeamter e. S. Hans 4. Fink geb. Hartmann. Wilhelmine 885 J. 1o WM oſenbuſch, Friedr., Techn. u. Nieſterer. Gertrud 28. Schmetzer, Gottlieb, Tagl. e. S. Erich Karl Albert 5. Kruß, Emil Karl Albert, 10 J. 9 M. 1 59 Jung, Karl, Kfm. u. Fulda, Margarete 28. Klingmann, Georg, Spengler e. T. Luiſe 3. Köhler, Alfr., Ingendeur e. S. Helmut Viktor Jof. 5. geb. Haas. Eliſabeth, 69 F. 11 M. 1 —— —— 8 NI . Selte ve. 5r. mannhenner Generai · uzeiger.(ubend · Nusgabe) Zum Handelsregiſter B Band XXIII.⸗3. 43 wurde heute die Firma„Vereinigte Jute⸗Spinne⸗ reien und Webereien Aktiengeſellſchaft, Zweig⸗ niederlaſſung Mannheim, vormals Süddeutſche Juteinduſtrie“ in Mannbeim als Zweigniede laſſung der Firmo Vereinigte Jute⸗Spinnereien und Webereien Aktiengeſellſchaft in Hamburg, ein⸗ der Aktten⸗ errichtet und essing-Lüstef 3 aus Privat ſof. bill. zu verk. Anzuſehen 11—7 Uhr bei 0 24 Lnden, J 2. 5,. 612 —— ̃———ͤ——— A zu verkaufen und zwar rechteckige 555485, 555000,5580, 60 em. ———— 5 50 sregiſter B Band II.⸗Z. 12, i„Dadiſche weſeuſchaft für Zucker abrikation“ Mannheim wurde heute eingeträgen: Das „rundkaptial iſt entſprechend dem berelts durch⸗ erragen. Der Gefell chaftsgertr kefuhrren Beſchluſſe der außerordentlichen General. beſellſchaft iſt am 23. Februaß 1 erſammlung vom 27. November 1622 um wiederheit, letztmals am 2, September 1922, ge⸗ 000& erhöht und beträgt jetzt 241 920 000 ändert. Gegenſtand des Unternehmeng iſt die Nark, Es iſt in 1920 Vorzugsaktien zu je 1000 4, Herſtellung von Garnen und Geweben aus. Jute, „e, Bunugsektie zu 4 800 00 4 und 108 000 Fanf, Flachs, Papier oder anderen Stoffen, die Beteiligung an anderen derartigen Unterneh⸗ Nachruf! Am 9. Dezember starb nach mehrwöchentlicher schwerer Krankheit im Alter von 46 Jahren der Chemiker und Betriebsleiter unserer Firma E102 „— ͤ— Wammaftien gu je 1000 und 13 440 Stamm⸗ 8 8 ir el rch⸗ Atten zu je 800“ eingeteilt. Der Geſellſchafts. mungen, Errichtung oder Ankanf und Weiter⸗ runde mu emem Durch „rertrag iſt den Beſchluß der außerordent fübrung ſolcher Unkernehmungen, der Handel mit meſſer von 45 em. Auskunft in der Ge⸗ liche ſchäftsſtelle E 6. 2 Gen emmung vom 27. November Nohſtoffen. halb. und ganzfertigen Waren dieſes 192 in den 3(Grundkapital), 23 Skinen Geſcheſtssweiges, ſowie der Betrieb aller ſonſtigen wecht) und 30(Aufſichtsrutsſteuer) geändert. Auf Geſchäfte, die mit dem vorgenannten Zwecke in eingereichte Urkunde wird Bezug genommen. Verbindung ſtehen oder dieſe zu fördern geeignet Ae nenen Aktien werden zum Nennbeirage aus⸗ ſind. Das Grundkapital betrögt 65 500 000 Aezeben; die Vorzugsakne lautet auf den Namen, und iſt eingeteilt in 65 000 auf den Inhaber lau· zie Stammaktien auf den Inhaber. Je 1000 tende Aktien Aber ie 1000. 4, und zwar 1500 Vor⸗ en baben 24 Stimmen, je 1600 rechtsaktien Lit. 1, 58 500 Stammaktien Lit. B n eine 170 Nit Epanin 0 gewirkt und erſreute sich alldeitig e Vabiſches Antsgericht S U. 4. gechte bei der Ggewinnperteilung jede Vorzugsaktte Beliebtheit. Sein Wirken wird uns stets in dankbarer rinnerung — 8 Lin C gewährt außerdem zwölffaches Stimmrecht, dieiben. Zum Handelsregiſter 8 Band II.⸗8. 28, ſofern es ſich um die Beſetzung des Aufſichtsrates, Mannheim-Waeldhof, den 1. Dezember 1922. Ilrma Juteinduſtrie“ in Manuheim die Aenderu Satzung oder die Auftoſun ſen Dl. J0S60. Sein Verlust hat uns ebenso unerwartet wie schwer getroffen. Als Vorstand einer unserer größten und aufgabereichsten Fabri- kations-Ahteilungen hat er in jeder Hinsicht höchst erfolgreich — [sucht 6110 VIIla Ein- od Zweiſamilienhaus zu kaufen. Muß nicht be⸗ zienbar ſein Angebote deade beute eingetragen: Die Generalverſamm⸗ der Geſellſchafl handelt. Im Falle der Auflöſung f unt. X D 13 an d. Geſch. iede dem 3. September 1922 hat den Bertrag, iſt aug der Auflöſungsmaſſe den Inhabern der Die Firma 15 tauaß das geſamte Vermögen als Ganzes mii Vorrechtsaktien Sit. 4 vorweg der Nennbetrag 1 Diano n Kecht zur Fortfütrung der Firma an die zu zaßhler. Dans erhalten die Vorzugsaktien den 11 J01 IIel 09. 1 6. 1 b. fl. zu kaufen geſucht. 8 Nordd ſche Jute⸗ Spinnerei und ⸗Weberei in auf, den Aennwert Betrag zugzüglich— ee 10 T. 3 an 2 9, die jetzt ibre Firma in„Vereinigte eines Aufſchlages von 10% und zuzüglich 6 die Geſchäftsſtelle ⸗8990 Fute 0 und Webereien Altiengeſell⸗ Stückzinſen ſeit Beendigung des letzten, der Ligui⸗⸗ Kdert ha“, übergeht, genehmigt. Die batien voraus e Geſchäftsjahres, ſowie en er e e e eggg 8 15 15 AN 1 ufgetktl. Die Liquidation naber- elwage rücktändige Dividende aut den Vorjahren. 8 1 4 8178 115 5—.—— 720 geim, den 6. Dezember 19223. Richt tetl. Der Vorſtand beſteht aus e tem oder 8 2 ſches Amtsgericht B. G. 4. 8. Die glũckliche Geburt eines ESet Karten Srinanten 5 — n. Die Geſe ird vertreten: a nn Silber⸗ 0 delsregiſter B Band XXIII.. 44 der Borſtand aus einem Direktor beſteht, von O prãchtigen Alt-AoOiöd gegen⸗ —.— 15 5 ee ee Viick 1 1 7 der Vorſtand aus mehreren 28 8 7 f v Ihre 1435 9. XII. 22 vollzogene stünge. Platin. Dhren *. Cie. Nachf. tengefellſchaft“ in Mannhei irektoren beſteht, von zwei derſelben gemein⸗ mählung geben bekannt: eu Höchstpreisen „ttagen. Der e ee. e Nalhrd—— von einem Feeen 2 tammha ters.80 180 K2 9 1., Cktober 172 feſtgeſetzt. Prokuriſten. Anton Auguſt Martin Carl Tra 4 2 K 3nOWoK! — 25 und 2 85.e fede⸗ Heinrich Nente, zeigen dechterkrent an P 1 ol. Chr istian Ri chiter ee ee Tel. 442 t Stricwaren, Strickgarn, Trikoꝛagen, mburg, Dr. Jacob Ritter, Hamburg, Emit 5 7 f—— meſche und verwandter Artikel. Die Geſellſchaft Kappelmann, Hamburg, Johannes Franz Emil Carl Engel und Frau Wilhelmine Richter aun ur Erreichung threr Zwecke Immootlien Theodor Rickek, Harburg, Eruſt Hermann Reichen⸗ geb. Kropfinger eb. Schmidt, verw. Schneide L2 A 10 Srerden. Fabrisen, welche denſelben oden ähn⸗ bach, Beuel, Seinrich Sujor, Beuel, Guſtav 8 eb. b ASl- U Tehen 8 denen, neu errichten, ſchon vor⸗ Chriſtiau Heinrich Vick, Mannheim, Otto Richard Mannheim, 9. Dezember 1922 M nei 865 X danden Jabrilen und Geſchafte von Dritten cr.] Schaefer, Pautzen, ſind Vorſtandsmitglieder, Dr. Rheinhäuserstr. 60 6086 annheim, 61385 1½—2 Tonnen) Feen dec, ſich en beſtebenden in beliebiger Ludwig Wilhelm Gruber, Hamburg, Otto Auguſt e eeee—— zu kaufen geſucht ogß 1 5N beteiligen. Das Gruns kapital ketragt Julius Müller, Sſtritz, Willy Edgard Kegel, 5 5 An gevote unt W. O. 100 ee ee unb iſt eingetellt in 5600 auf den VBeuel ſint ktellvertretende Vorſtandsmitgkieder. 15 1 99 5 an die Geſchä tsſtelle d. Sl. Daheber lantende Aktjen Gruppe A und 400 Vor⸗ Otto Julie Müller, Oſtritz i.., Bernhard Hein⸗ Bekann machung 5 131 1751 1 1 den Wruppe B zum Nennbetrage von je rich Klußmann, Oſtritz i.., Hermann Adolf 31 8 Die Akeien werden zum Nennbetrage Enslin, Mannheim, Eruſt Roberl Otto Schenk, betreffend 10 eAns 9 11 15 Deeeeben. Die Vorzugsaktien erhalten vor den Mannbeim ſind zu Geſamtprokuriſten, Enslin die Ausübung des Bezugsrechtes auf Sannaltien einen Jahresgewinnanteil im und Sch 0 ebetree wen ruf oie geleiſteten Ein niederlaſung Mannbein beftelle. Jeder der Pre⸗ für Reichs⸗Wognungsbaute an der Lindenſtraße blond, ſchlanke gute Er⸗ hlungen mit Nachzahlungspflicht. Reicht der kuriſten iſt berechtigt, in Gemeinſchaft mit einem 77 2 le ahresgewinn zur Beſchafſung dieſes Vorzugs⸗ Vorſtandsmütgliede oder einem anderen Geſamt⸗ Nneue Akflen ID Speßer bübſch ne e 6106 Diſting. atad geb. Hert, n, unter Beſchränkurg auf die Jweig Lüdpkn. 40,000, 00O0RI. Es werden öffenlich verdungen; 9öh, Poſition, 29 J. 20 ⅛ͤd⅝wews e agah benen 8 ſammlung wird durch öffentliche Bekannt⸗ 8 0 5 1 5— 5—— der Geiele e We er e der iakntanngeme genpenchempgg⸗ 1. Inſtallafſonsarbeilen 30 U. den eder der ſe en Geſchäftsjahre ſtatt, je zeſellſchaft erfalgen im Deutſchen Reichsanzei er. I zeor N* ichſt. erb. N2— Weie 125 e für Mannhei 25 den 6. Dezember 15 25 5 7 60 1 Glaſerarbeiten C322 N..12 f. d. Geichſt e lezte abgelauſene Geſchäftsjahr voll ausbe⸗ Oadiſches Aurtsgericht B. G. 4. 179 9 f Jeir eile: 27 5 „lit. VBei der Nachzahlung gehen die älteren de geclſer g 5 Ten-Foge 0 ö 1 Tal U l. zchtenuerarbeilen 5 85 eeee 145 den vor. Firma„Armatura Verkaufsgeſellſchaft mit be⸗ 4. Schloſſerarbeilen Beſf guter 18 küwaten Ttauidation erhalten die Inhaber ſchrärtte, Hafta aen Di ßer iche Generalverſan eſſ Dame aus er Wrenstetten, aug den Sidutdatisngerlös. e Jee ennder de deſe e ee J. Jlockwerkskreypen u. Einfahriskore. Janalſe ug der ſoor ee ee ng en die, Stammaftonere Jice, Heneretbnertd Seanenche ben ees kapital der Jieſelſchaft den nom. 40 000 000 die Verdngungs mlerlagen liegen vom 12 42 mßf ee deen Apur he den ie des ſbeerer ernaunt. Durch deh geſelſſhafter. auf Kon d0 00 000 durch Ausqabe von tees ab werkiaglich vor—12 and—-6 ubr, U mder an rer Artien zuzüglich eiwa rick⸗ beſchluß vom 1 Dezember 1822 erhielt ß des 60 oo Sdick auf Nauden lautende mit 25 ein⸗ Samstags von—1 Uhr im Bürd der Bauabteilung 5 ſe. Tags⸗ FAwierr Verzuggewinnanteile, weyrend der Heſellſchaftsvertrages folgenden Zuſatz. Als zur geze Aktten im Neunzetrage von je 1000 Fatedau, Teichſtraße 19 aus. Die Angetotsſormulare in nur aut Hauſe. ner Narüber Fizans ſich ergebende Siqutdertonserſös Afleinvertretung erechtigter Geſchöftsfül 5 loitd zu erhöhen ſſind zum Selbſttoſtenpreis beim Reichspermögens⸗ über wird das een mraflten ellein zufäck Jede Vorzugs⸗ jeder) Herr Kemmerztenrat Dr ing.. c Jaked Von dieſen Aktien ſind nont. 40 000 000aa andan Nhernttage 10 Zimmer Kechälllich, ſaft mich 23 Beie gewätet 10 Stim en. Wie Geſenſchaft hat lein. Genereldireitor in Fränenthal, beſtellt. die dom 1 Okiober 1922 ab dividentenberecht; 4gebereſem de Geſ nung der eingeßenden An⸗ de achaitet 6111 Borzugsaktien Gattung 1 vonmm Menuu Ait den 6 Dezember 1922. find einer Gemeinſchaft überlaſſen worden 05— 0 25 0 85 7 Naees— Aka⸗ Mei 4b jedergeit oder teilwelſe nach 0 5 ie, ndet. e Angebole müſſen zu dieſem Zeitpun unges Ehepaar Windeſtens betteenelfcher, Kündigung 115 115%—„Dilches Amtsgericht B. G. 40 d00 500 aeg Alllen 9 Aktie bedengungsgemüß ausgefüllt und mit der Ac demiker) ſucht 6130 drer Neunbetrages zuzüglirh etwa vückſtändiger] Zut Sandelsregiſter B Band Nyin=5 14, eine neue pon non: 1000 umegerae Abtie„Angebot auf Reich swohnungebauten an der 2 +¹ cr 8 iteimanteile einzuglehen. Der Vorſtand Firma„Ferd. Fueſerg Gefellſchaft mit beſchränkter eine n.„ Sue ted zum Preiſe von Eindenſtraße in Spener“ beim Reichsvenmögensam Iem Neſtehr 0 Wstielern Haftung in Mannheim wurde beute eingetragen: 1600 per Stüct zuzüglich Schlußnotenſtempel Landau abgegeben ſein. wenn möglich unmöbliert, Die Hahl der Verſtandeimttelled be der Vor⸗ Der Geſellſchaftsvertrag iſt durch den Geſell- zum Bezuge enzubicten. Zuſchlagsfriſt 8 Tage. ab Februar oder früher⸗ Feende bes Aufächtsrates feſt. die Geſellſchaft Tafterbeſchluz. vom 20. Rovencber 1922 in 9 Neachdem der Beſchlußz der Tapttalerhöhung ſo⸗ Rei 8 Angebote unter K P. 24 1—5 durch zwe Borſtundsmif lieder 10 1 85(Heſchäftsjahr) geänderk. 179 lrie ſeine Turchführung in das Handelsregiſter 8 erſe demeunt, Sandau. an die Geſchäftsſtelle d. Bl. n. Verbese rlgieb urb emen Pfahur ſe per Mannheim, den g. 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Bi Rh. 6126/27 f bates und der Reviſoren kann bei dem Gericht, 1 Moren 3½ Tonnen, neu ſpitzen zu vermitteln. 10 7²² 6 3 11 A eeeeee —5 dem 2 auch bei der Handelskammersolort greifbar zu verkaufen. 36109 Frankfurt a.., Dezember 1922..2 Elar. 215 Hocheleg. mod. 609f Wennheim Kinficht genommen werden. 179 20 m lg, zu verk. 6095 Rarnbe, den ö. Hegenber 1822. Wolk 45 Diefenbach, Frankfurter Wühler dich Wagnerſtr 6gSellschafts-Kleid i. G. 4. lannheim uiomob le elephon f 1 + eeeeee ee lueneite Jerstctenmnhr-Aäfen-Ceselgchaf. Glasschild rer eer. Zum Pardeleregiſter 8 Band IIV S.. 28. derk Frean Zw.. 4 l1 Firmeg delsgeſellſcheft für kandwirtſchaftliche Erzeugniſſe urd Pede eſteſe Geſellſchoft mit be⸗ ſchränlter Heſtung“ in Kannbeim wurde heute den Beßhluß der Geſel⸗ ini j ſowie enige Beleuch⸗ Stehend Einige Kubikmeter gebrauchte ee e eee ehender 0 1 85 28ʃ1 Mauerstene debeen, gegen Höchstgebot Sarbele e 8885 Unen ale In adite Peul Rebnng, chem. reb eil Aache, l, nde Sebuldant eeertges, 2 N 7 Käfertal, Wormserstr. 14—16Saete, 9, 26. 26082 Tallerſclfrahe 4. W. fr 2. Tt, aab. Hetzei U ſterverſammlung vom 23. Notember 1922 iſt e die Geſellſchaft aufgelöſt. Der bisherige Geſ A führer Kaufmann Sally Jaeobfohn, Mannheim, t zum Liquidator beſtellt. 79 Mannheim, den 6. Detember 1929. 7 Badiſches Amtsgericht B. G. 4. „ erht ſein ausgiebig