E 5 ³ ·wm ̃;5—'̃—571y( 1 Verkragskeile neukral. Allein eine UAnterſtützung Ruß⸗ 1 deutſchtand mit ihrer geſamten Kriegsmacht auf die 2 55 mit Deutſchland ireten beide Vertrag⸗parteien au die N0 . meate in dieſem Briefe darauf hingewieſen, daß es angebracht er⸗ N dun dabrſcheintich verzögern werde, die Diskuſſion über eine Reihe * Autwoch, 19. März v.— preiſe: In mannbeim une Amgepung vom 13. bis 16 be 26 8e Ssleepfg. die monatl. Segleher derpfichrrg Jenderung der.rtſchaftlichen ver ältu:ſſe Igechk werdende»reiserhöhungen anzul k. ennen. poſt · Naanbeln tmer 1750 Rarisruhe. Gaupt jeichüftenelle dolſe eim ke.— Seſchäfts⸗ Nedenſtelle dearnaòt. wale⸗ — Sernſpr. Ur. 7001 042, 7038, Wad. 7648. Celege.-Rör. Nanzeiger manubeim Erſcheint wöchentlich zwöitmal. Mittag⸗Ausgabe aunheimer Gadiſche Neneſte Nachrichlen Verkaufspreis 10 Soldpfeunig 1924— Nr. 133 Foiger Anzeigenpreiſe uac Caeif. bei vorouszahtung pre elne ſpallige Kolene zeile für Ruge meine Ruzt gen.40 Geföm er eklaenen 2,— Soldmerk. Lur Rnze gen an deſtimmten Cagen Stellen und Ruesgaben wird keine verantworlung uber⸗ nommen hHöhere Sewall Streiks, Setriebsſtörunge i uſw. derechtigen zu keinen Erſatzanſp üchen ür ausgeſallene oder deſchrünkte Rusgaben oder üe verſpätete Rufnahme ren u⸗ seigen. Nuftr. 8 Lernſpr. obne Stwähr Serichte ſt. manndeim. 21 Veilagen: Der Sport vom Sonntag— Aus Zeit und Leben mit Mannheimer Frauen- und Ruſik⸗Seitung— Welle und Schall— Aus Seld und SHarten Frankreichs Einkreiſung Deulſchlands Frankreichs Bündnispolitik im Oſten —8 Drei Geheimdokumenlke 10 uu. D Berlin, 19. März.(Von unſ. Berl. Bürg.) Bekannilich iſt awohl von der Pariſer wie von der Prager Regierung immer wieder 8 leugnet worden, daß dem am 25. Januar in Paris geſchloſſenen deundſchafts⸗ und Bündnisvertrag zwiſchen Frankreich der Tſchechei wichtige militäriſche Geheimabkommen zu⸗ zamde liegen. Jetzt wird der Schleier von dem ſtreng gehüteten Ge⸗ memis hinweggezogen. Das B. T. veröffentlicht drei Doku⸗ ſaen te, die einen lehrreichen Einblick in die von Frankreich ver⸗ Einkreiſungspolitik gegen Deutſchland gewähren. deß Das erſte Dokumenk, das einen Monat vor der Ankerzeichaung Vertrages aufgeſetzt wurde, zeigt, daß damals Boin care und eneſch irrtümlich glaubten, auf den Beikritt Zugoflaviens dem Vertrag rechnen zu können. Es ſollte in dieſem FJalle ein 8 Generalſtab für die verbündeten Heere in Prag gebildet wer⸗ * Zu welchem Zweck, darüber gibt das zweite, wich iaſte Doku⸗ ent Auſſchluß. In ihm, das als Deklaration zum Bündnisverirag Keeichner wird. verpflichtet ſich die Tſchechei bei einem Krieg mik guute Frankreichs zu kreten, während im umgekehrten Fall kankteich die gleiche Verpflichtung übernimmt. Bei einem Arieg eite polens. Bei einem Koniikt Polen⸗Rußland verhalten ſich unds durch Deutſchland foll Frankreich und die Tichechei zum dugeeiſen zwingen. Das Bündnis richtet ſich auch gegen Italien, man an der Au'richkung einer Mittelmeerherrſchaft und zwar a. man anfangs hoffte, unker Mitwirkung Südſtaviens, hindern will. wo dieſe Hoffnung iſt freilich auf der Belgrader Konferenz getäuſ ht lenden. Das letzte Schriftſtück iſt der Konzeptvertrag, in dem die ab⸗ — Haltung Südſlapiens formuliert wird. 25 ück iſt das Invaſtitutionsprogramm rele Ner ſealzſtec Militärmiſſion 8. 11. Dezember Aſe Es ſieht den Bau von 2134 Kilometer neuen Eifenbeh zen, ugreiche Straßenbauten, den Reubau von 18 und den Umbau Kaſernen vor. D005„Verliner Tageblatt“ ſchüldert dusführlich die u5 Bedeutung des franzöſiſchen Gelbbuches u s in Zuſamenhang mit der ganzen a ußenpolitiſchen Ent⸗ iclungslinie bringt, und die Frage aufwirft, warum es ge⸗ ein dem Augenblick veröffentilcht wurde, wo jeder ehrliche Ver⸗ gungspolitiker alle nebenſächlichen Dinge beiſeite ſchieben mürde, 2 beradewegs auf das eine große Ziel der Reparationen hinzu⸗ 8 Frankreich wolle einmal aus Deutſchland die größtmöglichen dwangen herausholen, zum anderen aber Deutſ hland auf Gues⸗ ſari u hinaus ohnmächtig wiſſen. Daher werde, ehe die letzte Unter⸗ lit unter ein endgültiges Abkommen über die Reparationen geſetzt Wude noch raſch eine Nate über die Verewigung der Militärkontrolle ein Gelbbuch Über die Sicherheitsfrage publiziert. Es ſolle der weis geführt werden, daß England angeblich die eee ade Frankreichs auf ſeine Sicherheit gegen Deuiſchland bisher un⸗ iedigt gelaſſen habe. un Jas.„B..“ gruppiert die Dokumente in pier aimitke⸗ 7 ügsſtadien: die Friedenskonferenz, die Konfe⸗ uzen ven Genua und Caflnes und die Ruhrakrion. Blatt weiſt dann auch auf die Verſuche hin, den Völker⸗ ud mobil zu machen. Bei den Verſuchen, zu einer Regelung allgemeinen Abrüſtung zu gelangen, ſolle die dritte Völker⸗ undsverfammlung 1922 nach Frankreichs Wunſch den Abſchluß Sonderapkemmen zulaſſen, was auf die Sanktlonierung der tra 10 32 glabenden Militärkonventionen und Geheimvertrüge hinaus⸗ — Das Platt erinnert an die imperialiſtiſche Einkrei⸗ ſen wäre. Feiedenswille der Macdonald⸗Kegierung der geſtri Unterhausſitzung begründete der Marineſekretär Entſauuß Neafsrung den Plan der Schaffung einen Flot⸗ r* aſis in Singapoere aufzugeben mit dem Beſtroben indaaliſcken Reaierung. vor der Welt ihren auten Willen zur⸗ 15 in eruna der Rüſtungen zu bekunden. Macd onald—— Fehnavore babe bereits ausreichende Dockankagen, deren weitere Aus⸗ ung zwar nicht im Widerſpruch zu iraendwelchen Waſhingtoner Verſtimmungen hätten zchungen aeſtanden bätten. trozdem aber im 1 Leten— Die Regierung vertrete die Politik der inter⸗ donalen Zuſammenarbeit und habe das Beſtreben. lurg krtrauen der Regierungen zueinander wiederherzuſtellen. was derhi die Schaffung eines aroßen Flottenſtützvunktes in Sinaapore berandert worden wäre. Der Entſchluß der Reaierung ſei trotz kande taegengeſetzten Wünſche Auſtraliens. Neuſeeland⸗ und bunt defaßt worden. Neuſceland zum Beiſpiel habe den Erda verireten, daß die Zeit noch nicht gekommen ſot, um ſich den. ltung des Friedens einzia und allein des Bölkerbundes 2u be 5 Waer Der Miniſterpräſtdent Smuts dagegen habe ſich rückbaltslos 97 die Auffaſſuna der britiſchen Reaſeruna geſtellt. Kankreich wünſcht die Foriſetzung des engliſch · franzöſiſchen Meinungsausiauſchs 2 dcn Jeſtern wurde in den Wandelgängen des Unterhauſes eine Nach⸗ Wpenviel beſprochen, die beſagt, daß der Meinungsaustauſch Mac⸗ d⸗Poincare neuerdings durch einen Brief Poincares Schar in Gang gekommen ſei. Eine Veröffentlichung dieſes neuen zankenaustauſchs ſei nicht vorgeſehen. Maedonald wurde von ſi de. bis zur Veröffentlichung der Sachverſtändigengutachten, die ragen, die nicht unmittelbar mit einer techniſchen Löſung der engliſch⸗franzöſiſche den engliſch⸗ „* 5 tionsfrage Zu ſam menhängen durch eine 1*„ 8 * eutſchle rd erhaltung fortzufetzen, um gegenüber sſiſchen Standpunkt zu pröziſteren. Zahl von Seldaten zur ſungspolitik Frankreichs gegenüber Deutſchland, in die man Ru mä⸗ nien und ſelbſt Rußland eimzubeziehen verſuchte, um die Unterſtützung der Separatiſten bei der vergeblich angeſtrebten Loslöſung des Rheinlandes vom Deutſchen Reiche Und nun, ſo ſchließt das Blatt, da man mit dieſen dunkelen Machinationen die ganze Welt gegen ſich aufgebracht hat, wel Frankreich auf dem Wege ütſer de VPölkerbund und jetzt noch über Ergtand abermals die Rheinlandfrage in ſeinem Sinn lölen ehe es zu ſpät iſt, d. h. ehe das Reparationsproblem endgültig erledigt iſt. Poincare ſcheint die Sicherheitsfrage als Trumpf und als Kompenſation für ſeine Zuſtimmung zu einer Verſtändigung über das Reparationsproblem ausſpielen zu wollen, und das Welbduch gibt den Auftakt dazu.“ „Die ſtarke Schlachtftront auf dem rechten Rheinufer“ Die Kammer beſchäftigte ſich geſtern nachmitiag mit der Frage der allgemeinen Organiſation des franzöſiſchen Heeres. Bevor der richterſtotter des Gefetzes das Wort er⸗ griff, teilte der Kammerpräſident mit, daß die rumäniſche Kammer der franzöſiſchen Kammer den Dank dafür ausgeſprochen hat, daß das Ablommen ra ifiziert wurde, das Beſſarabien zugeſteht. Der Berichterſtatter über das Militärgeſetz, Abgeordneter Oberſt Fabry, erinnerte zu Beginn ſeiner Rede an die großen Grung⸗ ſätze der franzöſiſchen Militärpolitik, die weſentlich defenſiv(ſſee obenl!) ſei, was ihr gegenũber der Politit eine gewiſſe Unterordnung verleihe, die darin beſtehe, den Sieg zu einer gewollten Stunde und om einem beſtimmten Punkſe vorzubereiten. Viele feranzoſen, beſonders aber die Soldaten, hätten vor dem Kriege einen ſolchen Abſcheu, daß die franzöſiſche Politik nur auf die Notwendigkeit der nationalen Berteidigung und auf die Sicherſtellung des franzöſiſchen Rechts und der franzöſiſchen Ehre eingeſtellt ſein könne. Diefe Notwendigkeit entſprüche den dier Zielen: 1) das Land gegen jeden Einfall zu ſchützen. 2) in Kriegszeiten alle Hüfsguellen des Landes für das Heer zu könzentrieren, 3) nicht zuzugeben, daß das franzöſiſche Gebiet an den Grenzen Ler e üird flür die Verteidigung die größtmöglichſte en zür Wieen du een u 4) enblich vermiltels Alſauzen Frankreich den Beiſtand der größtmöglichen Jahl von Stasten zu ſichern. 125 Das Heer, das Frankreich unterhalte, ſoll nach dem vorlie⸗ genden Geſetzenwurf in 32 Diviſionen eingeteilt ſein. Tazu kommen Spezialtruppen, die Artillerſe, Luftgeſchwader, Tankgeſchwader und die allgemeinen Reſerven Das Heer foll in 16 Armeetkorps eingeteilt ſein; 6 Diviſionen unter 3 Armeekorpskommandanten werden im Rheinſand garniſoniert werden, der Reſt wird im Inneren Frankreichs auf 13 Armeekor ps verzeilt. Frankreich ſelbſt wird in zwanzig Mobiliſterungs⸗ bezirke eingeteilt, ſodaß alſo jedem Armeekorpskommandanten in ſeinem Befehlsbereich ein oder mehrere Modiliſierungsbezirre un⸗ zerſtellt werden. Der Berichterſtatter teilt weiter mit, die Gren z⸗ armee habe den Zweck, Frankreich ein Friedensheer zu geben, durch das es in den Staud geſetzt werde, dederzeit eine ſtarke Schlachtfront auf dem rechten Rheinufer herzuſtellen(Bewegung auf verſchiedenen Seiten). Diefe Armee mache keine N darauf, ſich ſelbſt 13 genügen, ſie dürfe alſo bei der Organifation nicht von dem Reſt der nationalen Armee iſoſſert werden. ** Schädlinge der Armee *Paris, 19. März.(Eig. Ber.) Wie die geſtrigen Abend⸗ blätter melden, haben umfangreiche Hausſuchungen bei antimilitariſtiſchen Propagandiſten in Paris und Umgebung ergeben, daß von dieſen Perſonen die Moral der franzöſiſchen Soldaten im beſetzten Gebiet ſchlecht beein⸗ flußt worden iſt. Aufgrund dieſer Nachforſchungen wird eine von General Degoutte erhobene Klage beim Pariſer Gericht zu einem Verſahren gegen die Antimilitariſten führen. E Wie verlautet, ſoll ſich der neue Meinungsaustauſch mit der Sicherheitsfrage und mit der Rheinlandfrage befaſſen. Dieſe Annahme kam auch bereits in den Veröffentlichungen der„Daily Mail“ und des„Daily Herald“ in der vergangenen Woche über an⸗ gebliche franzöſiſche Fühler in London zum Ausdruck. Ueber die Stellungnahme der engtiſchen Regierung iſt die Meinung verbreitet, daß, nachdem Macdonold am 10. März bereits ſeine Auffaſſung über eine mündliche oder ſchriftliche Fortſetzung der Verhandlungen feſt⸗ gelegt habe, die jetzige franzöſiſche Anregung auf wenig Gegenliebe ſtoßen würde. Belgiſche Rüſtungen als Gefahr füͤr England Die engliſchen Blätter melden, daß Belgien in Zeebrügge die im ae deutſchen Befeſtigungen Häfen) übernommen hat und zu einem großen Hafen aus⸗ bauen wolle. Die Blätter bezeichnen diefen Plan als eine Folge des geheimen franzöfiſch⸗belgiſchen Militärvertrags, nach welchem an der belgiſchen Küſte für einen eventuellen Krieg mit England ein Stützpunkt für die franzöſiſche Flotte errichtet werden ſoll. Keine Herabſetzung der engliſchen Heeresſtärke Der von den pazifiſteſchen Mitgliedern der Arbeiterpartei ge⸗ ſtellte Antrag, das engliſche Heer auf eine Kopfſtärke von 11 000 Mann herabzuſetzen und es lediglich als Polizeitruppe zu verwen⸗ den, wurde im Unterhaus mit 357 gegen 13 Stimmen abge⸗ lehnt. Gegeg dieſen Antrag ſtimmte auch der größte Teil der Abgeordneten der Arbeiterpartei. Bei Beſprechung dieſes Antrags erklärte der Unterſtaatsſekretör des Kriegsminiſteriums, daß Eng⸗ land bereit ſei, zu dem früheſt geeigneten Zeitpunkt Schritte zu unternehmen, um gemeinſam mit den anderen Ländern gleichzeitig abzurüſten und in einer gemeinſamen Konferenz die Herabſezung der Heeresſtärke zu beſprechen. * Der Kaiſer von Japan liegt im Sterken. Er leidet ſeit kör⸗ e, en e. 2 gerer Zeit au einer Gehirnkranmheit. Wo bleibt das poſitive voͤkiſche Programm: Von Dr. Walter Hofmann(Gotha) Die Revolution war eine Zerſetzunaserſcheinung. Statt des übermächtigen. mit entfeſſelter Kraft ſich durchſetzenden neugeſtol⸗ tenden Gedankens, wie er den aroßen Revolutionen der Weltgeſchichte eigen iſt. hatte die Revolution von 1918 nur eine zerſtörende Seite, der voſitive Gedanke blieb aus. Soweit ein poſitiver Gedanke bei der Zerſtöruna im Hinterarunde geſtanden hatte, fehlte der Sozialdemokratie, die 50 Jahre in der Oppoſition ſich erſchöpft hatte, die aufbauende Kraft zu ſeiner Verwirklichung. Statt deſſen ſetzte ſie mit der Verwirklichung der falſch verſtandenen Be⸗ ariffe„Freiheit“ und„Volksherrſchaft“ den Schlußvunkt unter eine Entwicklung. deren Keime von der franzöſiſchen Revolution über unſere Grenzen geſpült. von den„Ziviliſationsliteraten“ wie die eigene Brut gepflegt und von den hewußten und unbewußten Wider⸗ ſachern eines ſtarken und geſunden deutſchen Volkstums mit Eifer unterſtützt worden waren. Es läßt ſich im Rahmen eines Aufſatzes nicht im einzelnen auseinanderſetzen und iſt überdies von den beſten Köpfen des 20. Jahrhunderts überzeugend dargeſtellt worden. wie ſeit der Wende des vorigen Jahrhunderts jedes Lebensgebiet. ob Verfaſ⸗ ſung. Politik. Wirtſchaft. Kunſt. Wiſſenſchaft. Geſelliakeit von einer undeutſchen Geiſtesrichiung angekränkelt wurde, die im Individualis⸗ mus einer Prägung mündet, den Thomas Mann mit der Bezeichnung „Weſtlertum“ beleate. Der innerliche Widerſtand der geſündeſten Kräfte des Volkes gegen dieſe Geiſtesrichtung und alles, was ſie uns brachte, der ſich im Extrem bis zur Geanerſchaft gegen den heutigen Staat als ihre Ver⸗ körverung verſtärkt, iſt ein Ausdruckgeſunden völkiſchen Empfin⸗ dens. Der urſprünalichſte völkiſche Gedanke iſt es, der ſich auflehnt gegen das Plagiat eines weſtländiſchen Demokratismus. wie er von den Enaländern Hobbes. Locke geboren, von den Franzoſen Diderot.“ Bodin. Montesauieu. Rouſſeau geprediat und von Robesvpierre in di⸗ revolutionäre Tat umgeſetzt. inzwiſchen ſedoch ſowohl in England wie in Frankreich tatſächlich vraktiſch länaſt überwunden wurde, gegen jenes unſeligae Plaaiat. das unſerem Volkstum in Fortentwicklung ſchon im Konſtitutionalismus und Parlamentaris⸗ musliegender Anſätze wider Willen eine weſensfremde Staatsform aufzwana und unſeren Staatskörver zu einer Zeit. wo ein ſtarkes Führertum und williae Gefolaſchaft nötiger denn ſe geweſen wäre, in Wähler atomiſierte, ihm das freieſte Wahlrecht gab und dem füh⸗ rerloſen Chorus der„Bertreter“ die„alleinige Staaisgewalt“ über⸗ trug. Die ehrliche innere Abneiaung gegen eine Politik. die bewußft oder unbewußt abhändia aemocht wird von den gaitatoriſchen Rück⸗ ſichten der Parteien und unter dieſen in erſter Linie pon den Rückſich⸗ ten derſeniaen, die gerade nichtander Verantwor⸗ zuna teilzunehmen brauchen, die wachſende Abneigung dagegen iſt im wahrſten Sinne vpölkiſchen Urſprunas. Die Forderung, die deutſche Wirtſchaft nicht einem ſeelenloſen Mancheſtertum anheimzugeben, wie ihn Quesnay, Smith, Ricacdo gepredigt, die Ausnutz wirtſchaftlicher Machtſtellungen nicht un⸗ begrenzt zu laſſen(vergleiche die Verordnungen des Kabinetts Streſemann gegen die Preistreibereien einzelner Kartelle) iſt wahr⸗ haft völkiſch; der Wille, die deutſche Wirtſchaft ebenſowenig zum Verſuchsobjekt ſozialiſtiſcher Idedologien in allen ihren Abwandlun⸗ gen von der Vergeſellſchaftung bis zur Planwirtſchaft dienen zu laſſen, iſt ebenſo völkiſch, ohne die Entdeckung oder das Vorrecht der deutſchvölkiſchen Parteien und Verbände zu ſein. Es iſt Gemeingut aller Deutſchen, daß deutſcher Sozialismus nicht der von Proudhon, Marx, Liebknecht, David, Bernſtein bis Wiſſel iſt, ſondern der non Fichte oder cuch— wie Spengler es verſteht— der des großen Preußenkönigs. Vom Individualismus zur Selbſtſucht, von der Selbſucht zur Geldſucht iſt eine Linie zu verfolgen. Die völliſche Selbſterhaltung gebietet, ſenem dunklen Knäuel fragwürdigſter Exi⸗ ſtenzen aller Raſſen das Handwerk zu legen, die die Maht haben, an den Börſen und auf den zentrolen Märkten Deutſchlands letzte Habe um ihres Leibes Vorteils willen zu verſchachern und die ſich nicht ſcheuen, dieſe Macht zu gebrauchen. Nichts anderes ale letzten Endes völkiſch iſt auch die Erkennt⸗ nis, daß die ſoziale Frage, die uns ein ſozialpolitiſches„laissez kaire, laisez passer!“ r, nur gelöſt wird, wenn der Geſſt eines Bismarck wachgerufen wird, wenn an die Stelle der Begriffe „Kontrolle“ und„Mitwirkung“ die Begriffe„Mitverantwortung“ und„Mitarbeit“ geſetzt werden. Hier wie allenthalben: Die ü ber⸗ perſönliche Gemeinſchaft ſtatt des marxiſtiſchen Gewerk⸗ ſchafisſozialismus, die natürliche Freiheit in der Gemein⸗ ſchoft ſtatt der weſtländiſchen Ideologien von der„Liberts“. Die ganze Ziwiliſationsliteraturr der Weltbürger und Schöngeiſter, der welthiſtoriſchen Feuilletoniſten und parteimäßigen Foriſchrittler, die uns den Kosmopolitismus, den Pazifismus, die Lüge vom Vaker⸗ bund, den geiſtigen Radikalismus großgezogen haben, wird völkiſche Eigenart aus dem Satte!l heben, wenn ihr zu freier Entfalkung ver⸗ holfen wird. Die Stärkung des Deutſchtums im Aus⸗ la nd und die Sicherung der Minderheitsrechte der in fremde Völker eingeſprengten Deutſchen iſt eine poſitive völ⸗ kiſche Aufgabe. Die Kunſt, deren undeutſcher Erſtarrungszu⸗ ſtand nirgends beſſer als in den Tanzſalons und den Bildergalerien der„Neuen“ zu beobachten iſt, kann nur völkiſches Empfinden neu beleben. Der alberne Standesdünkel und engſtirnige Kaſten⸗ geiſt, der die deutſche Volksgemeinſchaft ſtört, wird völkiſchem Ge⸗ nieingeiſt weichen, die bequeme„Herrenmoral“ Nictzſches zugunſten eines völkiſchen Ethos verdrängt werden. Aber dieſe völkiſchen Auf⸗ gaben kann keine Bewegung erfüllen, die ſich in der Negation er⸗ ſchöpft, die alles niedertreten will, was den völkiſchen Gedanken nicht 15 98 Simme auffaßt, ſtatt die natürlichen völkiſchen Kräfte zu litzen* Um deswillen aber muß es bedauert werden, daß ſich des vöki⸗ ſchen Gedankens eine Bewegung bemächtigt hat, die ihn letzten Endes zum kritikloſen Antiſemitismus her⸗ abgewürdigt hat. Es bedarf nur eines genaueren Siudiums der Reden Hitlers, der doch als der eigentliche Schöpfer der deutſch⸗ völkiſchen Bewegung angeſehen wird. um zu erfahren, daß von ihm das ganze völkiſche Programm auf die bedeutende Formel gebracht mird: gegen Judal Es iſt immerhin keine neue Feſtſtellung, daß das Maß an geiſtigem Gehalt, von dem ſich eine„große Bewegung“ nährt, erſchreckend gering ſein kann. Aber das entbindet nicht von der Verpflichtung, einen großen und geſunden Gedanken vor ſeiner gänzlichen Verballhornung zu ſchüßzen. Es iſt bedaverlich daß der völkiſche Gedanke erſt in der verzerrten Aufmachung des Anieiſemi⸗ tismus in die große Maſſe gedrungen iſt, aber es iſt ſchließlich ver⸗ ſtändlich, denn die Maſſe verſteht wohl einen von Schlagworten ſtrotzenden Antiſemitismus, den Ruf zu poſitiver völkiſcher Ar⸗ beit erfaßt ſie ſo ſchnell nicht. Auch die Deutſchnationale Parkei läßt den Ruf zur poſitiven völkiſchen Arbeit unbeantwortet. Sie har nach dem Rezept:„Was du kaunſt, kan ſch auch ein völkiſches Pry⸗ Sr —— oder klein, herrſchend oder dienſtbar ſein. lorene deutſche Erde im engeren. )%%%%%%%%%%%%%ù mwm; 1160957 — Maunheimer General⸗Auzeiger(Mitkag⸗Ausgabe) gramm herausgebracht, daß eben die Prunkſtücke aus dem Waffen⸗ arſenal der Deukſchvölkiſchen Freiheitspartei und der Nafional⸗ ſozialiſtiſchen Arbeiter partei mutatis mutandis für die Deutſch⸗ nationale Partei kopiert, ſo daß wir trotz des neuen ſogenannten — 7 1 der Volkspartei wie am Anfang vor der Frage ſtehen:„Wo leibt da iti ölki Peogramnz- rage ſtehe t das pofitive völkiſche Das enoͤgiltige programm der Sachverſtändigen (Drahtung unſeres Pariſer Vertreters) Paris, 19. März. In der Sitzung, die geſtern nachmittag unter dem Vorſitz des Generals Dawes ſtattfand, iſt das end gültige Programm der noch zu regelnden Fragen aufgeſtellt worden. Folgendes läßt ſich darüber mitteilen: Im Laufe dieſer Woche wird die Unterkommiſſion für Bankangelegenheiten ihre Entſcheidung wegen der rhei⸗ niſchen Eiſenbahnen treffen müſſen, damit dieſer wichtige Punkt in das Expoſé über die Finanzverhältniſſe Deutſchlands auf⸗ genommen werden kann. Ferner wird General Dawes zwei beſon⸗ dere Sitzungen einberufen, um eine Verſtändigung über die erſten Jahreszahlungen herbeizuführen, die Deutſchland nach Ablauf des Moratoriums zu leiſten haben wird. Von dem Ko⸗ mitee Mac Kennas wird anfangs nächſter Woche der Bericht über die noch aufzuklärenden Fragen erwartet, welche Angaben von den deut⸗ ſchen Induſtriellen noch zu erheben ſind, deren Vermögen infolge um⸗ fangreicher Devifenſpekulationen eine große Steigerung erfahren haben. Erſt, wenn über alle dieſe Fragen eine grundſätzliche Einigung erzielt worden iſt, wird Dr. Schacht ins Hotel Aſtoria berufen werden. Die Schwierigkeiten, denen die Sachverſtändigen bei der endgül⸗ tigen Feſtiegung des deutſchen Zahlungsvermögens im Jahre 1928 begegnen, werden durch Kommenkare in der Regierungspreſſe heſonders hervorgehoben. Den Sachverſtändigen wird der Rat gege⸗ hen, überhaupt keine bindenden Vorſchläge zu machen, ſondern ſich auf allgemeine Betrachtungen zu beſchränken. Es ſcheint, daß ſich Poincare in der nächſten Woche eingehend mit der Repa⸗ rationsfrage befaſſen wird. Eine Londoner Meldung beſagt, daß Poincare die Abſicht habe, eine interalliierte Beſpre⸗ chung über die Punkte zu veranſtalten, die von den Eachverſtän⸗ digen ebenſowenig geklärt werden können wie von der Reparations⸗ kommiſſion. Einigen nationaliſtiſchen Blättern wäre es angenehm, wenn eine engliſche Kabinettskriſe das baldige Zuſtande⸗ kommen einer ſolchen Konferenz verhindern würde. Jur Stabiliſierung des Frankens Paris, 19. März.(Eig. Ber.) Es wird gemeldet, daß die fran⸗ zöſiſchen Induſtriellen bei der Pariſer Regierung vorſtel⸗ lig wurden, ein weiteres Steigen des Franken nicht eintreten zu laſſen, weil dies für die Exportünduſtrie ſchwere Rückſchläge bringen würde. Der„Daily Telearaph“ meldet, daß zwei amerikaniſche Banken die mit einer Milliarde an der Franken⸗Baiſſeſpekulation betefligt geweſen ſind,. in Zahlunasſchwierig keiten ge⸗ raten ſeien. Das Blatt meldet ferner. daß die franzöſiſche Staats⸗ bank dem enaliſchen Staatsſchatzamt einen gewiſſen Betraa in Gold übermitteln wird. der für enaliſche Rechnuna nach Amerika gehen ſoll. Annahme des Finanzgeſetzes im Senat Der Senat hat nach Beendiaung der Beratuna über die ein⸗ zelnen Artikel des Finanzaeſetzes das Geſetz in ſeiner Geſamtheit mit 151 gegen 23 Stimmen angenommen. Die demokratiſche Linke. alſo die Mitalieder der radikalen Partei. hat ſich der Abſtimmung enthalten. Der Senat hak ſich hierauf auf Donnerstag vertagt“! Der Wiederaufbau Norofrankreichs Das framzöſiſche Nationalkomitee für ſoziale und politiſche Siu⸗ dien hielt eine Sitzung ab, in der der Miniſter für die befreiten Gebiete, Reibel, Erklärungen über den Wiederaufbau abgab. Die Prüfungskommiſſion für die Kriegsſchüden ſoll mit 3 Millionen Forderungen im Betrage von 140 Mikliarden Franken ſich befaß! haben. Augenblicklich ſeien noch 80 000 Forderungen im Betrage ven 17—18 Milliarden Franken zu prüfen. Der Geſamtbetrag der Pripatperſonen zuerkannten Schäden betrage 82 Milliarden Goldfranken, von denen 54 Milliarden bereits hezahlt ſeien. 1170 Klagen über übertriebene Schadenserſatzanſprüche ſeien ein⸗ gegangen, von denen 300 Fälle bereits behandelt und Beſtra⸗ fungen eingetreten ſeien. Die ſtaatlichen Schäden, die Zerſtörung von Gebäuden, Eifenbahnlinien, Telephon⸗ und Tele⸗ graphenleitungen uſw. beliefen ſich ebenfalls auf 18 Milliarden. Diene Schäden ſeien faſt vollkommen beſeitigt. Ueber den Stand des Wiederaufbaus am 1. Januar 1924 gab der Miniſter folgende Ziffern: Von 3306 350 Hektar verwüſtetem Boden ſeien 2 915 000 Hektar wieder inſtand geſetzt. Davon ſeien 1 800 000 Hektar be⸗ hauter Boden(vor dem Kriege 1 923 000 Hektar), 55 000 Hektar, 1 die zu ſehr mitgenommen wurden, würden für Jahre oder ſogar Jahrhunderte unbrauchbar bleiten und von 741993 Gebäuden, die verwüſtet worden ſeien, ſeien 398 000 bereits wieder aufgebaut worden. Die Bevölkerungszahl ſei von 4690 180 auf 2075 667 im Jahre 1918 zurückgegangen, betrage heute aber wieder 1 210 000 Perſonen. 5 dDie Lage in der Pfalz Neue Enkläuſchungen? Das Ergebnis der zweiten Pfalzreiſe der interalliier⸗ ten Sonderkommiſſion kann man, nachdem jetzt ein Ge⸗ ſemtbild über die Verhandlungen möglich iſt, bei ganz vorſichtiger Beurteilung als nicht unbefriedigend für die Pfalz bezeichnen. Voll⸗ ſtändig verfehlt wäre aber die Annahme, die ſchon bei dem erſten Beſuch der Spezialkommiſſion in der Pfalz zum Ausdruck gekommen iſt, die Miſſion der Sönderkommiſſion ſtelle einen diplo⸗ matiſchen oder politiſchen Sieg für Deutſchland dar. Da die Sonderkommiſſion dieſes Mal keine Vollmachten harte, konnten die Verhandlungen über die Rückkehr der von den Franzoſen aus⸗ gewieſenen Beamten und Prevatperſonen zu keinem poſtkiven Er⸗ gebnis führen. Die Spezialkommiſſion beſchränkte ſich auf die Zu⸗ ſaae. daß alle Geſuche der von den Franzoſen Ausgemieſenen um Aufhebung der Ausweiſung von General de Metzwahlwollend geprüft werden(), eine Zuſage, die nach den bisherigen Er⸗ fahrungen zu einer optimiſtiſchen Auffaſſung nicht im geringſten Anlaß ibbtt Befriedigender war das Ergebnis der Verhandtung über die Wiederbewaffnung dey deutſchen Gendarmerie und der Polizei, die zum Teil noch immer keine Schußwaffen haben. Nach einer Mitteilung der Sonderkommiſſion ſoll General de Metz eine Verfügung erlaſſen haben, wonach die entwaffneten deutſchen Po⸗ lizeikräfte wieder bewaffnet werden können, wenn ein entſprechen⸗ der Antrag von deutſcher Seite der Delegation vorgelegt wird. leber die Entwaffnung der Separatiſten wurde eine beſtimmte Auskunft nicht gegeben. Die Erklärung des franzöſtf hen Vorſitzenden, daß ſämiliche bewaffnete Separatiſten von der deutſchen Polizei feſtgenommen werden könnten. menn ſie nicht im Beſitz eines ordnungsmäßigen Waffenſ heines ſind, iſt deshalb praktiſch volfkom⸗ men bedemungslos, weil die Separatiſten franzöſiſe Waffenſcheine baben. Die größte Entäuſchung für die pfälziſch⸗ Bevölkerung iſt die Haltung der Spezialkommiſſion in der Frage der Repreſſa⸗ lien, in der ſich die Kommiſſion unzuſtändig bezeichnete. 2 2 4 2 2 2 Brüskierung Numäniens durch Muſſolini Zwiſchen Italien und Rumänien iſt durch das Verhalten Muſ⸗ ſolinis, der nebenbei bemerkt durch die Verleihung des Annunziaten⸗ Ordens„Veiter des Königs“ geworden iſt, über Nacht eine Ver⸗ ſtimmung entſtanden. Die Vorgeſchichte iſt kurz folgende: Vor einigen Tagen übergab der italieniſche Geſchäftsträger in Bukareſt dem Außenminiſter eine in ziemlich ſcharfem Tone ab⸗ gefaßte Verbalnote, in der Italien den Wunſch nach einer haldi⸗ gen Regelung der Frage der rumöniſchen Schatz⸗ ſcheine fordert. Dieſe Schatzſcheine wurden kurz nach dem Kriege für Staatslieferungen ausgegeben und befinden ſich in den Händen italieniſcher Banken. Die Note hat bei den offiziellen Stellen einen ſehr unangenehmen Eindruck hervorgerufen. Miniſter Duca anꝛ⸗ wortete durch eine Mitteilung, in der die Schatzſcheinfrage in kate⸗ goriſchem Tone und ablehnend erörtert werde. Offenſichtlichum einen Druck auszuüben, hat nun Muſſolini in einer zweiten Note den Beſuch des rumäniſchen Königspaares in Rom abgeſagt. Das wird nun in Bukareſt umſo peinlicher empfunden, weil dieſe Note, gerade in dem Augenblick eintraf, wo Muſſolini die Vertreter Ruß⸗ lands empfing, welche Rumänien die Rechtsmäßigkeit des Beſitzed Beßarabien beſtreiten. Auf eine Anfrage im Parlament äußerte der Außenminiſter Duca, daß der König nunmehr auf den Beſuch überhaupt verzichtet herbe, obwohl Italien nur eine Pertagung beantragt. Die Angele⸗ genheit wird in der rxumäniſchen Preſſe lebhaft kommentiert. Deutſches Keich Die Beamtenbeſoldung 7 5 Das Reichskabinett hab geſtern nachmittag zu der Frage der Erhöhung der Beamtengehälter inm einer Kaß nettsſizung Stel⸗ lung genommen und neue Vorſchlöge über die Erhöhung der Be⸗ amtenbeſoldung ausgearbeitet, die bereits dem Reichsrat unterbrei⸗ tet wurden. Nach dem neuen Regierungsvorſchlag ſollen die Grund⸗ gehälter der Beamten um 15% erhöht werden. Ferner ſollen die Ortszuſchläge erhöht werden auf 8023 von drei Vierteln der früheren Wohnungsgelder, die im Frieden gezahlt wurden. Endlich ſollen die ſozialen Beihilfen ebenfalls erhöht werden, und zwar die Kinderzuſchläge auf 13, 15 und 17 K, alſo um.50„ pro Monat, und die Frauenzulage von 7 auf 8. Da die Vertreter der Länder bei der Eile, in der die Vorſchläge gemacht wurden, heute nicht mehr in der Lage waren, mit ihren Negierungen in Verbindung zu treten, beſchloß der Reichsrat, erſt am Donners⸗ tag nachmittag zur Erledigung der neuen Beamtengehälter wieder guſammengutreten. Einſpruchsrecht„abgebauter“ Beamter 50 Iſtützung finden. Soviel wir hören, hat die hadiſche Regierung⸗ Ruheſtand auf Grund der Perſonalabbauverordnung den— grundſätzlich das Einſpruchsrecht eingeräumt werden ſoll. 5 Einſpruchsrecht ſoll auch für bereits durchgeführke Entlaſſummgen 9e. ten, foll aber nur den Beamten und nicht den Angeſtellten, 5 ſtehen. Die näheren Emzelheiten werden durch die beteilich Reſſorts noch beſtimmt. Eeime neue ſozialiſtiſche Parlei „Wie ein Berliner Mittaasblatt berichtet, hat der aus der uSun ausaeſchiedene Reichstaasabaeordnete Ledebour im ſich mebreren Geſinnunasgenoſſen eine neue Partei aearündet. 5 mit „Sozialiſtiſcher Bund“ nennt. Die neue Partei in eigenen Liſten in den kommenden Wahlkampf einareifen. In wird Ledebour als Spitzenkandidat aufageſtellt werden. Die„Königsköpfe“ am RNathenauhaus J Bertin, 19. März,(Bon unſ. Berl. Bürz.) Der Prsgeß gegen den Hauptmann Müller von Hauſſen, der in ſedag Schrift„Die Weiſen von Zion“ bekanntlich behauptet, ⸗ an dem Haufe des ermordeten Rathenau abgeſchnittene W köpfe angsbracht ſeien, hat wieder einmal das Gericht beſchang 5 Die Sachverſtändigen begutachteten, daß der Fries nach einer an veneztaniſchen Vorlage georbeitet ſei und von 5 ſchnittenen Königsköpfen keine Rede wäre. Das Gericht An⸗ indes zu einem Freiſpruch, da nicht erwieſen ſei, daß der 5 geklagte ſeine Behauptung wider beſſeres Wiſſen aufgeſtellt ha Basdiſche Politit Wechſel im präſtojum der Keichsbahndirektion „In der„Karlsruher Zeitung“ erfolgt die Mitteilung, daß der Präſibent der Reichebahndirektion Karlsruhe, Staatsrat. Schu 5 der ſeinem Anſuchen enkſprechend auf 1. April ds. Is. in den Nuh ſtand tritt, am 15. März bon der Leitung der Reichsbahndirene Katlsruhe zurückgetreten iſt und ſich von dem Perſonal verabſchi det hat. Der badiſche Staatspräſident hat an Staatsrat 5 aus dicſem Anlaß ein Schreiben gerichtet, in dem zum d kommt, daß der vom Amt zurücktretende Präſident der Reichsbahn direktion Karlsruhe ſowohl in den Jahren des Friedens als a 15 der ſchweren Kriegszeit und Nachkriegszeit dem Lande Baden 115 borragende Dienſte geleiſtet hat. Der Staatspräſident e. Staatsrat Schulz Anerkennung und wärmſten Dank der badiſch⸗ Regierung für ſeine geleiſteten Dienſte aus. 455 Staatsrat Julius Schulz, der am 2. Januar 19t8 chen den Nachfolger von Generaldirektor Roth an die Spitze der badi Staatseiſenbahnen geſtellt wurde, war vor etwa 40 Jahren in keit badiſchen Finanzdienſt eingetreten und nach mehrjähriger Tätig 1 beim badiſchen Finanzminiſterium in die Generaldirektion der maligen badiſchen Staatseiſenbahnen als Regierungsaſſeſſor 1295 worden. Er murde in den folgenden Jahren ſehr ſchnell beförder war 1902 zum Vorſtand der Verkehrsabteilung ernannt worden trat im Jahre 1905 als Miniſterialdirektor der Eiſenbahnabteiln in das damalige Miniſtekium des großherzoglichen Hauſes und. fer Auswärtigen Angelegenheiten ein, das damals von Staatsminif 5 von Brauer geleitet wurde. Im Jahre 1911 wurde Staater Schulz in das Miniſterium der Finanzen verſetzt, dem damals da Eiſendahnweſen angegliedert war, und als Exzellenz Roth um Jahreswende 1917/18 vom Amte zurücktrat wurde Staatsrat Schulh zu ſeinem Nachfolger beſtimmt. 15 Um die Nachfolgeſchaft, ſcheint ſich nach allem was len hört hinter den Kuliſſen ein erhitterker Kampf abzuſbndſach Das Reichsverkehrsminiſterium in Berlin verſuchte ſelbſtperſtänd einen vreußiſchen Beamten nach Karlsxuhe zu ſetzen und der ſo ſelbſtyerſtändlich war, daß die badiſche Beamtenſchaft in n, Reichsbahndirektion Karlsruhe ſich energiſch dagegen wehrte. ſterſalrat Dr. Sarter Berlin mar zunächſt zum Präſidenten 5 Reichsbahndirektion Karlsruhe von Perkin auserſehen. Kan war in Karlsruhe dapon etwas durchgeſickert, als ſofort Front 15 dieſe Kandidatur gemacht wurde. Die Beamten in der Reichsbah 1 direktion Karlerxußbe erklären, daß ſie unter allen umſtänden eiſh Badener für den Präſidentenpoſten wünſchen. Das iſt verſtän 1 und wird in weileſten Kreiſen der Bevölkerung Anklang und Une, letzten Endes ihre Zuſtimmung zu dem für den Präſidentenpen, auserſehenen neuen Mann zu gehen hat, noch keine endgültige aeiung gen 8 Köln, 19. März. Das britiſche Beſatzungsgericht hat den, ken mumiſtiſchen Stadtverordneten Joſef Neuheuſer, der im Aune, 1923 wegen unerlaubler Rücktehr in das beſetzte Gebiet zu 2 Mol ten Gefüngnis verurteilt worden war, im Oktober entfloh und n März bei neuerlichem Aufenthalt in Köln abermals ergriſße wuürde, zu 3 Mongten Gefängnis verurteilt. 2855 dem * Berlin, 19. März.(Von unſerem Berliner Büro). Auf. Friedhof der Märgzgefallenen fanden geſtern die die lichen Feiern ſtatkt. Von einem Maſſenandrang don dem in⸗ Niote Fahne zu berichten weſß kang indes keine Nede ſein. hn gelne Geweriſchaften und Betriebe hatten Kränze geſchickt. Von de, pokitiſchen Parteien waren außer den ialdemofraten und Kon, 9 muniſten auch die neue republikaniſche Partei Deutſchlands un eine demokratiſche Abordnung vertreten. Das Reichskabinett hat beſchloſſen, daß gegen die Entlaſſung aus dem Reichsdienſt oder die Verſetzung in den einſtweiligen 0 e Grohabmwital v. Tieyii wird am heulſgen 19. Mürz 75 30hhe In der Politik gibt es keine Mittelwege; man kann nur groß Wer ſeine Herrlichkeit demütig oder faul aufgibt, wird ſie ſpäter durch Stolz und Küha⸗ heit nicht retten können. Man muß nichts halb tun, wenn man nicht früher oder ſpäter bitter büßen will. Mittelmäßigkeit iſt der Tod alles Großen und Heroiſchen. Ernſt Moritz Arndt. Eindrücke von einer Reiſe durch Oeſterreich und nach Jugoſ lavien Auf dem Boden von Naumanns Mitteleuropa haben Erſchütte⸗ rungen ſchwerſter Art tiefgreiſende Veränderungen hervorgerufen. Noch zittert die Erde von dieſen gewaltigen Stößen; wir ſpüren es an dem Schwanken des Bodens, auf dem wir ſelber ſtehen. Auch der Poden, den einſt das alte Oeſterreich hedeckte, iſt noch nicht zur Rul⸗ gekommen. Man nannte das alte Oeſterreich ungeſtaltig. Mir gefiel 28, und es hatte einen ſtärkeren inneren Juſammenhang, ols er in den Ländern gewollt wird und zwiſchen den Ländern beſteht, die an die Stelle Oeſterreich⸗Ungarns getreten ſind. Jener innere Zuſam⸗ menhang war wirtſchaftlicher Art. Wirtſchaftlich ſind dieſe Länder heute aber noch weit, weit von einander getrennt. Zum beſſeren Verſtändnis der Weltlage und Staalenfrage war die Landkarte von jeher ein unentbehrliches Mittel. Sie kann hier nicht entrollt werden, wird aber im Beſitze eines jeden vorausgeſeßt, der ſich für Oeſterreich und die Nachfolgeſtaaten intereſſiert. Was ich in den erften Wochen dieſes Jahres bereiſte, war Heimatboden. Große öſterreichiſche Heimat im allgemeinen, verlorene Heimat, ver⸗ Krieg, Umſturz und ſchwere wirt⸗ ſchaftliche Kriſen waren über dieſe Gebiete hinweggezogen, ſeitdem ich ſie das letzte Mal ſah. Wien war noch die Stadt der Lieder und einer gewiſſen Wohlhabenheit und die öſterreichiſche Provinz hatte ihrs klare Phyſiognomie— für das Ausland im allgemeinen freilich nicht, das den Wiener und den Heſterreicher in ein und denſelben Topf warf und nach dieſem Rezept vielfach auch heute noch verfährt. Und von dem Lande, das heute dem deutſchen Auge durch die Auf⸗ ſchriften in der Cyrillika vollends entfremdet iſt, wußte man auch damals ſchon nur recht wenig. Die Stadt, von der man außerhalt Oeſterreichs ſtets die richtigſte Vorſtellung hatte, war Salzburg, und ſie iſt es geblieben Mozart und die Autt gaben dieſeg Plab dem ganzen deutſchen Weſen bis zum Grade untrennbarer Zuſammengehörigkeit nahegebracht. Wir wollen und müſſen uns jedoch auf den Standpunkt des Oeſterreichers und nicht des Deutſchländers ſtellen— wie der Reichsdeutſche heute überall genannt wird— denn uns beſchäftigt die Frage, wie man in Deſterreich über den Anſchluß denkt. Mag er nun einſt Tatſache rden müſſen oder nicht— dieſer Gedanke, der nun ſchon ſeit einem eee eee erwogen wird und umſtritten iſt, nimmt von der ſalz⸗ burgiſchen Pforte aus verfolgt, weniger auf Wien zu feſtere Geſtalt an, 1 2 ſhen des iſt das— in der öſterreichiſchen Provinz. Eine Hochburg der Bewegung i das Land Kärnten, deſſen nationgles Deutſchtum und völliſches Em⸗ pfinden der Zugehörigkeit zu Süddeutſchland durch die Abwehrkämpfe des Jahres 1920 ehern gefeſtigt wurden. Der ſüdflaviſche Großmacht⸗ gibt das Klagenfurter Becken zwar noch immer nicht verloren. ärnten iſt 74 dank ſeinem Heimatſchug zur erfolgreichen Abwehr, zur Abmehr den Waffen des völkiſchen Geiſtes, gerüſtet und die politiſche Lage in Jugoflavien kann den Slovenen in Kärnten nur zur Warnung dienen. A8 e Von Wien erzählt man ſich Wunderdinge— anderswo. Das Wien der Vorkriegszeit, das durch den Hof, den Adel und einen zu geſundem Selbſtbewußtſein gediehenen Mittelſtandes repräſentiert würde, dieſes Wien einer ſoſiden Vornehmheit und biederen Leicht⸗ lebigkeit iſt zugrunde gegangen. Induſtrie und Kapital haben manchen Streifen neuen Wiener Pflaſters vergoldet; in Armut aber lebt, wer früher aus goldenem Herzen zu verſchwenden gewohnt wor. Und in dieſer tiefen, ſtillen Beſcheidenheit finden ſich Wien und die öſterreichiſche Provinz. Die Staatsmittel ſind knapp; die Gehalts⸗ kaſſen der Induſtrie und des Handels nehmen ſich die Sparſamkeit des Staates zum Muſter. Auf Nebenverdienſt durch Heimarbeit iſt man in ganz Oeſterreich in den heſten Familien angewieſen. Leider iſt die Erkenntnis, durch Mehrarbeit die Verluſte erſetzen zu müſſen, nicht auch ins Volk gedrungen. Dort ſteht die Front gegen die Herauf⸗ ſetzung der Arbeitszeit in eigenſinniger und heſorgniserregender Starrheit. Sind es weitſchauende Menſchen oder ängſtliche Gemüter, die einen neuen Sturz der Krone befürchten? Freilich, das Schickſal Oeſterreichs liegt in den Händen von Männern, die ſich als ſolche erwieſen haben. 15 Man lebt heute in Oeſterreich einfach aber gut. Erſatzmittel ſind aus der Haus⸗ und Hotelwirtſchaft verſchwunden. Man bekommt frühmorgens wieder ſein friſches Gepäck, und die Kaffeetaſſe krönt der berühmte Obers. Wir wollen nicht Anzeichen einer wiederkehrenden Ueppigkeit in dieſen kleinen Erſcheinungen erblicken, ſondern dieſe nehmen: man* es beſſer gehabt, und will es wieder ſo haben, durch eigene Kraft. Deshalb arbeitet der Mittelſtand, und ein feſter, froher Wille geht von ihm aus. Mam fühlt ihn allent⸗ halben heraus, aus der größeren Ordnung und Sauberkeit, aus der dem Oeſterreicher angeborenen Höflichkeit, der jedoch beim„kleinen Mann“ nſcht mehr die Trinkgeldgter aus den Augen ſieht. Man lebt etwas billiger als, in Deutſchland, und man reiſt vorzüglich. Bei der unerſchütterlichen Verehrung und Hochachtung, die der nationale em⸗ pfindende Oeſtexreicher für das Deutſche Reich hegt, iſt man nicht geneigt. uns Glauben zu ſchenken, wenn wir erklären, daß uns die deuiſche Eſſenbahn nichts weniger als Anlaß zur Zufriedenheit gibt. Vieles iſt ſa auch bei uns ſchon im Beſſerwerden bögriffen, aber die erneute Erhöhung des Perſonentarif⸗ war im Rahmen des Weltreiſe⸗ verkehrs doch wieder einmal ein gefährlicher Rüchſchlag. Lebte man — der Vergnügungsreiſende würde die— aus den deu, tſchen Fahrpreiſen ziehen. In Oeſterreich reiſt man um mehr al⸗ 2 Hällte billger als bel uns, und man fährt bie weiteſten Stteceen direkten Wagen, beziehungsweiſe in direkten Zügen. Es gibt 10 in durchgehende Perſonenzüge auf Streckenlängen, auf denen eſtel⸗ Deutſchland vier⸗ fünfmaf umſteigen muß. Die Einreiſe nach Oe be⸗ reich wird auch den deutſchen Staatsangehärigen ohne weitere dol⸗ willigt. Die Konſulate arbeiten ebenſo zunarkommend wie die Ab⸗ beanten an der Grenze. Wir wollen non Oeſterreich aber nicht ſchied nehmen, ohne zunor einen Blick ins Kaffeehaus haben, ins Kaffeehaus, um deſſentwillen man den De gern gutmütig läfterte. Neid der Beſitzloſen! Heute geht menen Oeſterreich nicht mehr ſo regelmäßig zu ſeinem Schwarzen, gel⸗ oder Man hält ſich dafür die um ſoviel Hüud. tung, auf die daheim nicht hundert Augen lauern, bis ſie frei 1 Ich bätte es nie für mäöglich gehalten, daß der große Aufſchen den die öſterreichiſche Provinzpreſſe genommen hat, auf ſo ein hol Weiſe zu erklären iſt; aber ein durchaus zuverläſſiger Fachneehal⸗ es mir nerſichert:„Seitdem die Leut net mehr ſo viel ins s afſee rennen, haben wir mehr Abonnenten“.——— 790 11 Nach Jugoſlavien reiſt man entweder über Graz, über 20 lachſader über Klagenfurt. Vorher muß man ſich um reiſeerlaubnis bemühen, auf einem Geſuchswege über ein ferbſee Konſulat, das drei bis nier Monate in Anſpruch nimmt. Das ken macht es einem nicht leicht, ſeine Grenzen zu überſchreiten, und Aunne iſk in der Regel kurz beſriſtel. Auch iſt 70 Aufentbaltsort Anmeldung und Abmeldung nötig, desgleicher dei Aumelbung der mitgebrachten Geldnittel. Jugoflavien begech ſämtliche fremdenverkehrsfeindlichen Maßnahmen damit, daß Del l land nicht anders verfahre. Das iſt nicht wahr. Jugoſlavie le, keinen Wert darauf, bereiſt zu werden: es ſeizt vor allem die pen worbenenen Gebiete nicht gern der öffentlichen Kritik aus. ſo⸗ Fremdenvertehr als wichtigen wirtſchafklichen Fattor anzuſehen ge, weit iſt man in Südſtavien vorerſt nur in ſournaliſtiſchen Kreiſen en langt. Und es ſind nicht nur die wenigen deutſchſprachigen Zeitun die eifrig auf die Schüden dieſer Politik hinweiſen. 0 Jugoflavjen entſtand durch den Zerfall deſterreich⸗ Anaarus c beſteht aus den drei Köntareichen Serbien. Kroatien und Slovee Zu letzterenr ſind die von Deſterreich abgetrennten Gebiete pergß worden. Die Häuptſtadt Sloveniens iſt Laibach, die ehemalige deshauntſtadt des Kronkandes Krain. Die Hauptſtadt des Kug reiches der Kroaten. des jugoflaviſchen Gebietes, das von Unaare bin fließen ſämtliche Steuern. Dort iſt das Grab der ertr in der Schweiz und in Italien nicht ungteſch teurer gls in Deuiſchland anders vorgeſtellt batten. Unter den einen mie unter den Kande leben zahlreiche Deutſche. Sie beden zwar eine demeiche N; rſen erreicher. ſehr viel Geld; ſerbiſche und franzöſiſche Originalnoten. Suuguflang agetrennt wurde, iſt Aaram. Belarad ſſt die Reichspauptſtant n 7 1 Selbſtändiakeit der Krnaten und Slonenen. die ſich die Sache% „ r e (——— — — badliche Landiagsaboeordnete Frl. Dr. Bernauys⸗Mannbeim wies dem Vorſtand an: Dr. Gertrud Bäumer⸗Berlin, Frlu. mittags als ſcharfe Beobcchterin gezeigt hatte, mußte die Anweſen⸗ rkwoch, den 19. märz 1924 3. Seite. Nr. 133 Tagung des Bundes Deutſcher Frauenvereine Jweitet Vveehaundlungstag 5 2 85 die beiden Referate ſchhoß ſich eine lebbafte und ausaiebige Aus⸗ he. in der das aroße Intereſſe. das die beiden Vorträge erweckt ten. Ausdruck fand. Zunächſt wies Frau Dr. Marie Baum rauf hin. daß in allen Parteien ſo viele Riſſe und Sprünge vor⸗ ben leien. daß mit Neubildungen in aller nächſter Zeit ae⸗ Fr 13 werden müſſe. Das erſtrebenswerte ſeien zweioderdrei Gru BVar teien die aegen einander ihre Meinuna auskämpfen. 10 beund für die Bildung neuer VParteien müſſe das Prinzip ſein. fi Ffeten zur Beſinnuna zu bringen. die ſie nach dem Höllen⸗ 5 des leßten Jahres verloren bätten. und ſie wieder zu lehren den n Abſtand zu den wirtſchaftlichen Dinagen zu gewinnen. Die dlitiſche Arbeit der Frau werde immer noch ſehr unterſchätzt.— Die auf die freipeitliche Entwickluna in Baden hin wo die Frau ſich ſchon 8 819. alſo bundert Jabre vor dem Umiturz babe volitiſch betäti⸗ 5 dürfen. Es müſſe möolich ſein. die Frauen im ſtärkeren Maße olitſſch zu intereſſſeren Die voliſiſch tätide Frau müſſe da Empfin⸗ baben daß ſie die Frauen in ibrer Geſamtheit binter ſich habe.— le ein Hilde Lion forderte eine Beſſerung in der ſtaatsbüraer⸗ zen Erziehung der weiblichen Jugend. lei Was die beiden Aboeordneten. Frau Klara Mende und Fräu⸗ 00 Dr. Tüders ſaaten. war aus einer reichen vraktiſchen varla⸗ entariſchen Erfahrung geſprochen. Fräulein Dr. Lüders avpellierte 5 warmen Worten an die Jugend den bewährten Fübrerinnen 50 folgen. Die volitiſche Zurückbaltung der Frau müſſe eine Grenze 16 ben. Wenn es Varteien gebe die arupdſätlich keine Frauen auf⸗ ellten. ſo dürfte es auch keine Frauen geben die für ſolche Parteien immten. Es komm⸗ auf den Willen der Wählerinnen an. dafür zu orgen daß die Varteſen die berechtigten Wünſche der Frauen erfül⸗ arü arum ſollten übrigens die Frauen nicht ſelbſt die Partei malnden. die dem Menſchentum diene. von der Frau Dr. Bäu⸗ geſprochen babe?— Fräulein von Gierke⸗Verlin forderte ine beſſere haus⸗ und volkswirtſchaftliche Erzie⸗ ung der Frauen. Fräulein Treuge⸗Hambura alaubte für le nächſten Wahlen eine aroße Wahlenthbaltuna bei den Frauen vorausſagen zu müſſen. da die Frauen nicht wüßten. wo ſie Aliaich beheimatet ſeien. Fräulein Marie Meyer⸗Danzia enkbot 55 Grüße der Danziger Frauen mit der Verſicherung. daß ſie eutſch ſein und bleiben werden. Der Ausfall der Wablen vom b. November babe das durch die Tat bewieſen. Dau⸗ſa. die Verle an er Ofſſee. hoffter ſie eines Tages wieder dem Deutſchen Reich zu⸗ Tück⸗ubringen. Weiter ſprachen noch Fräulein HildePlanck. Frau akob⸗Tübinaen. Frau Dr. Roſa Kemypff⸗ Frankfurt. Frau r. Corte⸗Stuttaart. Frau Krukenberau. Frau Dr. Mener⸗ ublenkampff⸗Halle. Zum Sckauß der Ausſprache aingen die iden R⸗ferevtinnen im einzelnen auf die Gedanken und Anreaun⸗ gen der Diskuſſion ein. Der neue Vorſtand 2 Die Vorſtandswahlen, die am Nachmittag in der Mit⸗ gliedernerſammlung vorgenommen waren. übertrugen das Amt der dalen Vorſitzenden Frau Emma Ender⸗Hamburg. Weiter 97577 ols golen, Alice Bensheime r Mannkeim. Dr. Marie Baum⸗ arlsruhe, Frln. Kieſelbach⸗Düſſeldorf, Gräfin Keyſerling, rau von Velſen⸗Berlin und Frau Dr. Corte⸗Stuttgart. Die öffentliche Abendverſammlung 5 Den Schluß des zweiten Tages der 13. Generalverſammlung es Bundes Deutſcher Frauenvereine bildete ene öffentliche Abendverſammlung im Verſammlungsfaal des Roſen⸗ gartens die wiederum ſehr gut beſucht war. Nach einer feinſin⸗ niſen Einführungsrede der erſten Vorſitzenden Frau Dr. Marianne eber behandelte Frl. Dr. Margarelhe Treuge. Leiterin der ſozialen Frauenſchule n Hamburg, das Thema:„Die gegen⸗ wärtigen Lebensprobleme der weiblichen Ju⸗ gend“. Die Rednerin, die ſich ſchon in der Diskuſſton des Vor⸗ en auch hler wieder durch ihre alänzende Sprache zu feſſeln. In er Frauenbewegung, die keineswegs als am Ziel Es iſt erreicht!“ zu ſtehen betrachtet werden dürſe, ſei das wichtigſte Problem das der weihlichen Jugend Es gebe ollerdings ebe ſowenig die welb⸗ liche Jugend. wie es die Frau oder die deutſche Frau gegeben habe. Das Thema beziehe ſich nur auf die weibliche Jugend, die ibres Menſchentums bewußt eigene Wege gehe, nicht unbewußt dahindämmere. Innerhalb dieſer Jugend gebe es zum mindeſten drei Grup⸗ pen. Zunächſt die 30 Jahre alten und etwas älteren. die an mn⸗ nerer Ausgealichenheit den anderen voranſtänden Die 2. Gruppe umfeſſe die 20 bis 30 Jahre alten, deren deiſtige Streckungsperiode in die Zeit der Umwälzung von 1914 bis 1924 falle. erwachſen aus der Sturm⸗ und Dralaperiode der Jugendbewegung. Die . Gruppe ſei die bewußt werdende Jugend von 17 bis 20 Jahren, Kinder der Umſturzzeit. der Revolution, die eigentlechen Träger der zeuen Jugendbewegung. Eine abſolute Geltung könne man dieſer liederung natürlich nicht zufprechen. Es gebe wohl Ulebercänge, aber keine harmoniſchen Geiſtesbrücken zwiſchen dieſen Gruppen, wenig oder gar kein gegenſeitibes Verſtändnis. Die ältzre Grüppe als die der Suchenden und Fordernden zeige wohl noch am mei⸗ ſten Mitempf.aden, denn ſie ſei durch elle Erochen der beiden an⸗ len Bewegung. Schärfer ſei der Gegenſatz zwiſchen der jüngſten und Maunheimer General-Anzeiger(nuttag⸗Ausgabe) deren Gruppen hindurchgegangen. Die ihr angehörenden jungen Frauen ſeien mit dem Staat feſt verbunden, getragen von dem Bewußtſein der engen Verbindung von Staat und Kultur, von der Unſterblichkeit und Bedeutung des deutſchen Geiſtes, von der kul⸗ turellen Macht des„Ewig⸗Weiblichen“, frömmer und aläubiger als die zweite Gruppe, darum der füngeren Stufe geiſtig näher, als Führerinnen der Jugend, als Lehrerinnen ein wertvoller Beſitz. ein Glück für die von ihnen Geleiteten. Eine eigenartige Miſchung von kraſſeſter Selbſtſucht und fauſti⸗ ſchem Drang zeige die mittlere Gruppe der zwiſchen 20 und 30 Jahre alten. Der Unterſchied liege aber weniger in der Art als in der inneren Form. In ihr fänden ſich die Gegner der Frauenbewegung. da ſie von ihr Steine ſtatt Brot erhalten zu haben glauben, Gegner der Berufstätigkeit, da ſie ihnen das nicht hielt, was ihnen verſprochen wurde. Aber doch liege in dieſen Frauen und Mädchen der Wille zum Anknüpfen an die alte Kultur. Sie bildeten den Kern der ſozia⸗ älteſten Ablehnung bis zum Nihilismus, Kampf und Freude am Chaos, Neues Jaſagen im Glauben— ſind die Kennzeichen der jüngſten Generation der weiblichen Jugendbewegung. Myſtiſ he Schwärmerei für die Ideen des Kommunismus und die Träger'eſer Idee. Ablehnung jeder Ziviliſation, die auf Koſten des inneren Men⸗ ſchen geht, Ablehnung jedes Staatsgedankens und jeder Parteigefolg⸗ ſchaft, Pazifiſtiſch⸗⸗ommuniſtiſhe Ideen auf der einen Seite, auf der anderen Seite ein williges Ohr für völkiſ h⸗radikale Werbung. Man könne heute ohne Ueberireibung ſagen, daß die Mütter in der Gegen⸗ wart unter ihren Töchtern mehr leiden als umgekehrt und ebenſo die Lehrer unter ihren Schülern. Die jüngere Generation lehne zwar wie den Staat auch die Dogmenreligion ab, bekunde aber nichtsdeſto⸗ weniger religiöſe Verſenkung in verſchiedenſter Art als neue Form geiſtiger Konzentration. Das Ziel der Gruppe ſei eines: Der neue Menſch. Der Frauen⸗ bewegung ſtehe ſie ablehnend gegenüber. Wie ſolle ſich dieſe aber zu ihr ſtellen? ZBei aller nüchternen Kritik des epoiſchen Elements in dieſer Jugendbewegung dürfe die Frauenbewegung nicht gleichgültig on ihr vorübergehen. Die Ueberwindung des Moeterialismus, die allen Richkungen, ſelbſt den Jungſozialiſten eigen ſei. das Freiſein von jedem Ballaſt, dieſe ſpezifiſh weibliche Auffaſſung des Saßzes: Der Meuſch lebt nicht vom Brot allein, dieſer neue Heroismus, eine neue Brüderlichkeit— alle dieſe Momente ſind Fäden, die die Frau n der 2. und 3. Gruppe bewegen ſollten, ihrk Schätze vor dieſer Jugend auszubreiten. Es müſſen der jungen Generation Möali bkeiten ge⸗ geben werden, dieſe Werte auch wirklich ſich geſtolten zu laſſen. Es müſſe eine neue Verbindung geſchaffen werden. Di: Hoffnung hierauf gehe zuſammen mit der für das deutſche Valk. Das 818 Volk als das Volk der Mitte ſei berufen,'r Mittler zwiſchen Oſt und Weſt, zwiſchen reinſtem Idealismus und nacktem Materialismus zu werden. Die Ausſprache, die den heifällig aufgenommenen Ausfüh⸗ rungen folgte, und vör allem den Jüngſten Gelegenheit geben ſollte. ſich über das Thema auszuſprechen, geſtaltete ſihh ſehr anregend, da erfreulicherweiſe die ſungen Rednerinnen zum Teil in überroſ hend packender Weiſe ſich auch nicht ſcheuten, an den Worten der Referen⸗ tin Kritik zu üben. Die Diskuſſion zeigte, daß die Verbindung, die die Rednerin anzuſtreben empfahl, in Wirklichkeit ſchon in vielen Dingen beſteht. daß die Jugend Vertrauen und das reifere Alter Verſtändnis hat. Das Schlußwort hatte die Referentin ſelbſt. Frau Dr. Bäumer konnte dann die Tagung mit Worten des Dankes ſchließen. wirtſchaſtliches und Soziales mißbrauch der Krankenkaſſengelder Uns wird geſchrieben:„Wie aus Statiſtilen hervorgeht, iſt der Krankenſtand bei den Krankenkaſſen zur Zeit ganz enorm. Es wäre falſch, aus dieſem Ergebnis zu ſchließen, der Geſundheits⸗ zuſtand hätte ſich verſchlechtert. Nein, des Rätſels Löſung liegt darin, daß die Leiſtungen der Krankenkaſſen weſentlich erhöht wor⸗ den ſind. Während die wirtſchaftlichen Verhältniſſe es erforderten, die Löhne abzubauen, wurden die Leiſtungen der Krankenkaſſe er⸗ höht. Ein Arbeiter verdient z. B. in der Woche bei nur g⸗ſtündiger Arbeitsgeit durchſchnittlich 22.— Gm. Hiervon gehen ab an Steuern.— Gm., wenn er noch auswärts wohnt, was in den mei⸗ ſten Fällen der Fall iſt, eine Wochenkarte von etwa.50 Gm., ſodaß ihm ein Reſt verbleibt von 16.50 Gm. Meldet ſich nun der Mann krank und bleibt zu Hauſe, ſo erhält er von der Krankenkaſſe für die Woche 138.20 Gm. Bei dieſen hohen Leiſtungen darf man ſich dann auch nicht wun⸗ dern, daß es Leute gibt, die ſich einfach krank melden und zu Hauſe bleiben, ohne ernſtlich erkrankt zu ſein, denn ſie erhalten ſa ohne etwas zu arbeiten einen Betrag, der nur um Weniges geringer iſt als ihr Wochenverdienſt, wenn ſie gearbeitet hätten. Womöglich werden während der„Krankheit“ noch die Feldarbeiten verrichtet. Die Leute werden durch ſolche Geſetzesmaßnahmen zum Nichtstun geradezu erzogen. Leider gibt es zu viele Menſchen, die nur ihren eigenen egoiſtiſchen Intereſſen nachſtreben und ſich über Wohl und Weh der Allgemeinheit keine Gedanken machen, den Staat und ſoziale Einrichtungen zum eigenen Vorteil ſchädigen, wo ſie nur können. Durch derartige wirtſchaftliche Geſetzesmaßnahmen er⸗ gerade das Gegenteil und müſſen allmählich ihren Charakter als ſoziale Einrichtung verlieren. Auf der einen Seite iſt man erfreu⸗ licherweiſe, wenn auch erſt nach langer Zeit, zur Einſicht gekommen, daß mehr gearbeitet, mehr produziert werden muß, wenn wir wirt⸗ ſchaftlich wieder geſunden wollen, und auf der andern Seite erläßt man Gefetze, die einen ganz enormen Produktionsausfall zur Folge haben und den wirtſchaftlichen Beſtrebungen geradezu entgegenwir⸗ ken und obendrein den Staat noch beträchtliche Summen koſten So⸗ ziale Geſetze ſind gut. aber ſie dürfen nicht übertrieben werden, ſonſt werden ſie einen Schaden ſowohl für den einzelnen, als auch für die Geſamtheit. Solange die Leiſtungen der Krankenkaſſe ſo hoch ſind und in keinem Verhältnis zu dem Wochenverdienſt ſtehen, wird ſich der Krankenſtand nicht vermindern und die Produktion kann auch nicht erhöht werden. Vor allen Dingen iſt es nötig, daß eine ſcharfe Kontrolle von den Arzten bei ſolchen„Krank⸗ heitsfällen“ ausgeübt und eine ſofortige Überweiſung ins Kranken⸗ haus angeordnet wird“. Städtiſche Nachrichten Unſere Schuljugend und die Pflanzenwelt „Natur. Natur, wie iſt die Spur, die du uns zeigſt, ſo ſchön!“ Die Eltern unſerer Stadtſchulſugend. alle Schulbehörden, Lehrer und Lehrerinnen ſollten es als eine heilige Verpflichtung betrach⸗ ten, daß das heranwachſende Geſchlecht auf den Weg geführt wird, auf dem ſeinem Herzen immer und immer wieder das Gefühl ent⸗ ſtrömt. dem obige Liedworte Ausdruck verleihen. Wie ganz an⸗ ders, wie viel edler und ſchöner würde ſich da das Jugendleben geſtalten! Während des ungeheuren Wachſens der Städte und des Ueberhandnehmens der Genußſucht und des Materialismus hat man ſich leider in ſehr bedenklicher Weiſe von der Mutter Na⸗ tur und damit von den edelſten Lebensgenüſſen abgekehrt, hat man ſich den höchſt wertvollen Einflüſſen der größten Lehrmei⸗ ſterin verſchloſſen. Man hat vergeſſen die Wahrheit des Shake⸗ ſpeareſchen Wortes: Dies Leben, fern vom Weltgetümmel, keiht den Bäumen Sprache, macht den Lauf des Baches zum Buch und predigt aus dem Stein und ſpendet uns Gutes überall.“ Die Alten ſchlugen einſt ihre Schule im Freien auf. Der Lehrer wandelte mit ſeinen Zöglingen durch Flur und Wald und förderte in naturgemäßer Weiſe die Entwicklung der Geiſter. Auch heute noch möchte die Mutter Natur jedes Kind in Frühlingsheiter⸗ keit mit jedem Tag auf ihrer Spur weiterführen. in ewig ſich er⸗ neuerndem Wechſel zu ihm ſprechen. ihm ſtets ihr freund“ wer Antlitz zeigen, ihm für eine belebende Fülle der Anſchauung ſor⸗ gen, ſo daß Lonaweile nie aufkommen könnte. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts haben pädagogiſche Schriftſteller ernſtlich be⸗ gonnen. das geiſttötende Leitfodenlernen, das auch die Herzen kalk ließ zurückzudrängen und das Lernen im Buch der Natur ein⸗ führen zu helfen. So veröffentlichte um die Mitte der ſiebziger Jahre der Mannheimer Profeſſor Behaghel eine ſehr intereſ⸗ ſante Schrift, betitelt„Pädagogiſche Träumereien“. in der er öfteres Lernen im Freien eindringlich empfahl. Faſt in derſelben Zeit erſchien in der„Badiſchen Schulzeitung“ eines Karls⸗ ruher Unierlehrers Artikel„Immer nur zwiſchen vier Mauern“?“, der die gleiche Forderung aufſtellte und der durch die Lehrerſchaft mit einem erſten Preis gekrönt wurde. Später wurden in Heſſen regelmäßige Unterrichtsausgänge angeordnet. Baden folate damit bald nach. Mannheim erhielt nach langen Kämpfen des verdienſtvollen Oberlehrers Lutz. der am Realgymnaſium tätig war, einen Schul⸗ garten, aus dem ſeither die Schulen mit Material für den botaniſchen Unterricht beliefert werden. Ein öfterer Beſuch Schulgartens durch die Klaſſen wäre für die Schüler ſehr intereſ⸗ ſant und wertvoll und müßte ollgemein eingeführt werden. Jahre⸗ lang erhielten die aus der Volksſchule zu entlaſſenden Mädchen zu ihrer Freude durch den Gartenbauverein„Flora“ einen mit einem Blumenſtöckchen bepflanzten Topf, durch den ſie zur Blumenyflege angeeifert wurden. Nach längerer Pflegezeit wur⸗ den Preiſe verteilt, auch in Form ſchöner Blumenſtöcke. Die Ver⸗ teilung erfolate ſedjährlich in feierlicher Weiſe. Es iſt ſehr zu be⸗ dauern, daß dieſes wertvolle Unternehmen einſchlief. Schule und Gemeinde würden ſicher zu großem Dank verbunden, wenn wohl⸗ habende Freunde und Freundinnen der Jugend die Sache neu ins Leben rufen würden. Blumennflege und Gartenbau wären auch für die Fortbildungsſchülerinnen von hohem Wert. Sie ſiehen bis jſetkt nur auf dem Lehrplan. Für erſtere kögnte in obenberegter Weiſe wohl ſofort eimas getan werden. In der und in der Schillerſchule trieb ein Lehrer lange Zeit hindurch etwo⸗ Bluwenzucht im Lehrzimmer und im Turnſgal und ſchenkte in jedem Frühjohr ſeder ſeiner Schülerinnen einige Winden⸗ und Kapuziner⸗ Kalrarmut des Körpers iſt die Arſache eler Schwächezuſtände In Packungen von 90 und 45 Tabletten in Apo⸗ theken und Drogerien erhältlich.— Aufklärende Broſchüren koſtenlos durch Johann AM. Wülfing, Berun SW48, Friedrichſtr. 231 reichen die Krankenkaſſen in ſhren beahfichkigten Beſtrebungen — heit. ſtehen jedoch binter der Reaierung und genießen einen gewiſſen Schutz. Abageſeben von dieſem Schutz. der ſeine Fittiche freilich in diemlicher Entfernung ausbreitet. iſt das Deutſchtum in Stovenien dogelfrei. Sein erbittertſter Feind iſt die Faſzismus. Ganz Jugoſlavien ſeufet unter erdrückenden Steuer⸗ laſten, die der forcierte Militarismus aufaebracht wiſſen will. Soweit as Schulſoſtem und die Beſetzuna der amtlichen Stellen es erkenne laſſen, arbeifet die iuoollaviſche Reojerurg auf das edoe Zuiamme iſſen aller Reichsteile hin. denen vor allem der ſerbiſche Stemvel aufgedrückt werden ſoll. Was aber in Mazedonien aut ſein maa iſt in Mitteleurova ohne die ſchwerſte Schädiaung der Kultur ein Dina der Unmöclichkeit. Die Wurzeln des Deutſchtums areiſen freilich dief ins füdſlaviſche Land binein. Obne Deutſche keine hödere Kulkur: s wiſſen alle recht wohl. Und wenn in den Theatern auch kein deutſches Wort mehr geſprochen wird, ſo entſtammen doch viele Verke, namentlich Opernwerke. der deutſchen Bübnenliteratur. Da⸗ eden verfubr man bei der Umbenennuna der Straßen in den ebe⸗ mals deutſchen Städten mit den deutſchen Künſtlern ſehr pietätlos: Goetheſtraßen und Schillerrlätze verſchwanden natürlich zugunſten üüdflaviſcher dichter. Aber auch Mozarts Name mußte verſchwin⸗ lier und da die füdftaviſche Muſikaeſchichte keinen geeianeten Erſak leferte. wurde eine Anleihe beim kſchechiſchen Volke aemacht. Die ſrübere Mozartſtraße heißt heute Smetanova ulica. iſt alſo nach dem arößten böhmiſchen Komponiſten benannt. Die aroßen Kaffeehäuſer ommen ohne deutſche Tageszeitungen natürlich nicht aus: aber auch nicht ohne die deutſchen Unterbaltungsblätter wie Juaend. Elegante Weſt. Fliegende Blätter. und wie ſie alle beißen. Durch die Ausweiſung der deutſchen Beamten aus den Grenz⸗ gebieten Weaaua verſchiedener begüterter deut⸗ r Familten. baben die ebemals aanz unter dem Einftuß deutſcher Kultur berangsblühten Städte am meiſten eingebüßt. Die Geſchäfts⸗ it bekam es zunächit zu ſpüren. denn der neu anceſiedelte Küſten⸗ känder und die Wenden vom flachen Land ſind anſpruchslos. und die Junaßme des bäuerlichen Elements in den Städten drückt das kul⸗ turelle Niveau. Die mohnengebliebenen Deutſchen ſind ohne die ge⸗ wohnten geiſtigen und künſtleriſchen Anreaungen. Die Theater ſind lapiſtert die geſenigen Vereine verboten oder nedroſſelt. Es iſt vor⸗ dekommen. das man den Dewtſchen Bomben in den Tanzſaal leate. Die Regjerung verurteilt in ſchärfſter Form dieſe Gewalttaten. aber man fragt in Slavenien nicht immer was der Reoieruna lieb t Im Wi in der Induſtirie kritt der Deutſche wotl⸗ en eee Saine univerſelle und ſeine Fachbil⸗ delittener in den Norderarund ing machen ihn zum unentbehrlichen Faktor in der erwerbsregen Juagoflaviens hat noch keine Deffentlichkeit. Das Wirkſchaftsleben 0 Form angenommen und äbnelt in manchem dem unſrigen. Gerinae Oriung. der iugoſlaviſche Wein und Vieh. deren Ausfuhr den erſchwerenden Beſtimmungen der Nachbarſtaaten begeanen. und als Refrain der rückſichtsloſe Druck der Steuerſchraube. Der Fremde merkt von all dem natürlich nichts oder nicht viel Er findet einen zwar nur dürftigen Eißenbahnverkehr. dafür aber reinliche Wagen. Ordnung und allerorten entgegenkommende Men⸗ ſchen. Der Deutſchländer insbeſondere genießt die volle Achtung der Jugoflaven. Deutſchland ſelbſt iſt immer noch das Land unübertreff⸗ licher Fähiakeiten. an deſſen Rückkehr zur früheren Machtſtelluna nie⸗ mand zweifelt. Nur dafür hat man kein Verſtändnis daß man bei uns nicht einhellig für die Abſchaffung des Achtſtundentages eintritt. Der Juaoſtave arbeitet. ſoviel er kann Die Akkordarbeit iſt eine ſehr geläufige Arbeitsform. Leider aibt es nicht genua Verdienſt⸗ möglichkeiten. und die Arbeitsloſiakeit nimmt ſtetia zu. Der Aufwand für die Lebenskoſten beträat ungefähr die Hälfte der in Deutſchland erforderlichen Summe. Dabei werden die Preiſe. die im Reiche übrigens nicht einheitlich ſind. von den Einheimiſchen als außerordentlich hoch empfunden. Denn. wie geſagt. das Geld iſt rar. der Grundbeſitz hat nur geringen Wert. da die Unterhaltunas⸗ koſten zu hoch ſind, es fehlt eben der innere Zuſammenbang, der jene Länder geſund erhielt, die einſt aut dem heutigen fugoſtapiſchen Bo⸗ den einen Teil Oeſterreich⸗Ungarns bildeten. Und ehe dieſer wichtige Kontakt mit dem anarenzenden Oeſterreich und Ungarn nicht erreicht wird. iſt für keinen der Nachfolgeſtaaten ein nennenswerter Auf⸗ ſchwung zu erwarten. Die neuen Grenzen ſind nicht nur willkürlich gezogen, ſondern ſtellen auch allzu ſehr Grenzen dar. Sie ſchneiden den Menſchen hüben und drüben ins Fleiſch ſie bemmen den Blut⸗ kreislauf wirtſchaftlicher Verſtändiaung. von dem die Wiedererſtar⸗ kung Mitteleuropgs abhängt. an dem heute auch Serbien Anteil bat. ohne ſich des Kulturauts, das es durch ſeine Gehietserweiterungen aewann. jedoch o richla bewußt zu fein 8 * volks⸗Singakademie Mannheim Symphonie ·onzerl: Beethoven · Abend Der Held des geſtrigen Beethoven⸗Abends war vom Strone ſtarken Beifalls getragen, Max Kergl. Wer unſern Konzerk⸗ meiſter in ſeinem Violinſpiel noch nicht lieb gewonnen hatte der mußte ihn geſtern lieben Denn er ſpielte nicht nur Beethovens einziges Violinkonzert— das tuen die Virtuoſen aller Lönder— er gab uns auch den ganzen Beethoven in ſeiner Reinheit. Der erſte Satz verlangt freiſich Stradivari⸗Höhenlagen. die heme in der von Beethoven gehörten Voll'ommenheit mr ſelten erklingen aber wir gaben uns gerne mit Max Kergls Geige, die fhr viel gute Eigenſchaften aufwies, zufrieden, horchten auf den„Aufbau“ Kaufluſt. gerinde Kaufkraft. wenia Geld. wenia und ſehr teurer Kre⸗ AKursſchwantungen. Anbäufuns beimiſcher Produkte. freuzen uns duor ſchmierigen. intereſſonſen Geigenſamtaſte „Kadenz“) und gaben dem jungen Künſtler rauſchenden Dann kam der zweite Satz, der langſame mit dem zarten Aufokar⸗ zu hohen Ideen. Hier zeigte ſich, daß Max Kergl auch für himm⸗ liſches⸗hymniſches die innere Empfindung hal. Ueber aller Technif ſtand hier der reine Klang, die reine Glut, und im Rondo— das nicht ſchnell, ſondern nur luſtig⸗launig genommen war— fanden ſich allerhand Humore zuſammen, techniſches Können mit Beethover⸗ Stil und perſönlichem Vortrag vereint. Es verſteht ſich, daß unſer Orcheſter unter Profeſſor Arnold Leitung den ſymphoniſchen Untergrud ſchuf und kunſtgemäß„begleitete“.. Mit der Duverture zu„Coriolan“ war man nicht ſo glücklich, die Nachwehen der„Alkeſtis“⸗Proben mögen die Grundurſache ſein. Allein ſogleich die erſte Figur der erſten Violinen hatte nicht den rechten„Viotti⸗Strich“, auf den Beet⸗ hoven noch rechnen konnte(den aber auch Hans von Bül am einſt mit ſeinen Meiningern brachte), auch ſchien mir das gewählte Jeitmaß für die Klangverhältniſſe des Nibelungenſaales zu ſchnell zu ſein. Nach⸗ her, bei der A⸗dur⸗Symphonie war aber alles in der beſten Form, und Arnold Schattſchneiders Ausdeutung war mit inniger Sorafalk am Werk. Er perzichtete auf die„Apotheoſe des Tanzes“ als böchſt⸗ perſönliche Auffaſſung eines großen Meiſters, verzichtete auf jeden e und hielt ungefähr die Linie Hans Richter⸗Fritz Stein⸗ ein. Im Einzelnen ſelbſtändig— wie aus den„Erläuterungen“ klar erſichtlich— gab uns Arnold Schattſchneſder einen deutſchen Beethoven; ſogleich die Einleitung in ihrer heiteren Feierlichkeit konnte uns gefallen. Die hieſige Tradition, daß das Orcheſter die erſten Forte⸗Schläge im Fortiſſimo nimmt. dürfen wir dem Leiter nicht zurechnen. Wäre dies die Intention Beethovens geweſen, ſo hätte der Meiſter ſicherlich zwei Hoboen ſtatt der einen genom⸗ men. Aber vielleicht hat hier die Ueberakuſtik ihren Anteil: in keinem Foll wollen wir uns und den Volks⸗Akademie⸗Beſuchern die reine Freude des geſtrigen Abends trüben. Denn, alles in allem, war es ein ſchöner Beethoven⸗Abend. Und nächſtens beſchert uns Herr Profeſſor Schattſchneider Bachs Paſſionsmuſik nach dem Evangelium Johannis! A. BI. Theater und Muſik Theaterrundſchau. Die Schauſpieſhaus⸗Geſellſchaft m. b H. in Remſcheid beſchloß, das Remſcheider Stadttheate meiter zu führen und dem Theater für die kommende Spelzeit einen Zuſcheiß von 60 70 000 Goldmark zu gemähren Es bat ſich ein Ausſchuß gebildet, der an Korporationen und Bürger um Beiträge für das Stadtiheaker herantreten mird Es faoll mit allen Mirtein verſücht werden, den bisherigen Intendanten Müller Multa. der ernſt⸗ lich für den Intendantenpoſten in Krefeld in Ausſicht genommen iſt, der herrlichen Themen— insbeſondere auf die Grklave in(5⸗moll, 2 für Remſcheid zu erhalten.— Die Stadt Hagen, die ihr Theatel aus der Theatergemeinſchaft mit Münſter ſöſt. um»e ſeſhſtändig 4. Seile. Ar. 133 — Maunuheimer Generai·Anzeiger(Mittag · Ausgubey —— mutwoch den 19. März 1822 kreſſenſamen zum Stecken Er hatte die Freude, damit gute E 2 8585 7 r⸗ 8u 0 Einige Geranienſtöcke tönnten in ch mer untergebracht und durch die Ki 5 werden. e im Hilfsſchulgarten wird die Pflanzenpflege in muſter⸗ hafter Weiſe betrieben. Seit 1915 beſitzen die—55 9596 67 Mädchenſchulen und ſeit 1916 auch die Knabenmittel⸗ ſchulen Gärten. Die Ertrügniſſe wurden hauptſächlich Kriegs⸗ lagaretten und Armen und bis 1920 auch Ferienkolonien geſpendet. Von nachmittags ½3 bis abend 9 Uhr kann in den Gärten ge⸗ arbeitet werden. Wenn es nötig, wird auch an Sonn⸗ und Feier⸗ tagen in der Frühe oder abends gegoſſen. Da muß man nun leider Klagen hören, weil die Beteiligung an den Arbei⸗ ten ſehr nachgelaſſen hat. Wo auch Lehrer oft lange warten müſſen, bis ihnen ein Kleingarten zur Erzeugung ihrer Gemüſe Zzugeteilt wird, da ſollten alle Eltern froh ſein, wenn ihre Kinder Gelegenheit erhalten, ſich am Gartenbau und an der Blumenpflege beteiligen zu können. Sie und die Klaſſenlehrer ſo mer und immer wieder zu eifrigem und ausdauerndem iten auffordern und die Kinder möalichſt oft bei ihrer wert⸗ r Tätigkeit beobachten. Sie alle wiſſen doch, daß im Turn⸗ ſaal allein nicht genügend für Körperbewegungen, für Bluterneue⸗ rung, kür Geſundheit und heiteren Sinn geſorgt werden kann, und daß es nur im Freien Gelegenheit aibt zu genügenden Natur⸗ anſchauungen und Beobachtungen. Schon der alte Seneca hat ja jedem Erzieher zugerufen:„Du mußt deine Erkenntnis an⸗ ſchauend machen. Erſtlich, weil die Menſchen mehr den Augen als den Ohren trauen, darnach, weil der Weg durch Lehren lang, durch Beiſpiele kurz und wirkſam iſt.“ Alſo mit der Jugend möglichſt oft heraus aus den oft ſonnen⸗ loſen vier Mauern, hinein in den Lehrſaal der Natur, wo der Unterricht in den Realien an reale Gegenſtände an⸗ geknüpft werden kann! Goethe nennt die Veicheltteuna mit der Natur die unſchuldigſte— eine Quelle von unbeſchreiblichen Freu⸗ den, Die Jugend muß die Natur in ihrer Werkſtätte beſchleichen, „ihrer arbeitenden Kraft zuſchauen“. Sie muß ſehen lernen, was da geſchieht. Das iſt dann in Wirklichkeit Natur geſchichte. Im Garten gibt es für den wißbegierigen Jungen reichlich Ge⸗ legenheit zum Forſchen, zwiſchen den vier Mauern nicht. Drnußen in friſcher, reiner Luft und im Sonnenſchein gewinnt er Geſundheit, heiteren Sinn und Lebensluſt. Laßt die Jugend reichlich trinken Frühlingsluft und Sonnenduft und bes Herbſtes Wonne! Ihr arbeitet damit an ihrem Lebensglüc! A. Göller. *Ernonnt wurde an Stelle des auf ſein Anſuchen von dem Dienſte des Rheinſchiffahrtsinſpektors für den Bezirk Ih enthobenen Oberbaurats Spieß der Vorſtand des Rheinbauamts Mannheim, Baurat Baer, zum Rheinſchiſfahrtsinſpektor. Konfnlatsdienſt. Der Großbritanniſche ſtellvertretende Vlze⸗ konſul in Frankfurt a.., Herr Robert Ro ß, iſt zum Vizekonful ernaunt worden. Das badiſche Staatsminiſterium hat beſchloſſen, Herrn Roß in dieſer Eigenſchaft zur Ausübung Lonſulariſcher Amtshandlungen in Baden erneut zuzulaſſen Bücher ſind zollpflichtig. Nach einer neuen Entſcheidung der Beſatzungszollbehörde unterliegen Pakete mit Büchern bei Verſen⸗ dung vom unbeſetzten ins beſetzte Gebiet den für Poflrakete feſtgeſetz⸗ ten e. Freie Einfuhr beſteht nur für Lebens⸗ miktel. Jaheplankonferenz. Wie in Lahr, ſo fand letzte Woche auch in Freiburg eine Fahrylankonferenz ſtatt, die ſich mit ver⸗ ſchiedenen Verkehrsverbeſſerungen im Sommerfahrplan be⸗ ſchäftigte. In Ausſicht geſtellt wurde, daß der D⸗Zugverke h r auf der Hauptſtrecke Mannheim⸗Paſel bedemend ver⸗ beſſert wird. Ferner iſt mit der Wiedereinſtellung eines Eilaugpaa⸗ res auf der Strecke Freiburg—Donaueſchingen—lm zu rechnen. Auch dem Touriſtenverkehr ſoll bei der Fahrplanzuſammenſtellung mehr Rechnuna getragen werden. Wiederherſiellung der Spenerer Schiffsbrücke. Die Speyerer Schiffsbrücke iſt wieder vollſtändig hergeſtellt, jedoch von der Be⸗ ſatzungsbehörde für den Verkehr noch nicht freigegeben worden. Dem Vernehmen nach ſoll nur der Eiſenbahnverkehr, nicht aber der über die Brücke bis auf weiteres geſtaltet werden. Verwendung der Wohlfahrtsmarken. Auf zahlreiche Anfragen wird von der Reichspoſtverwaltung darauf hingewieſen. daß die neuen Wohlfahrtsmarken zugunſten der Deutſchen Nothilfe zu dem aufgedruckten Nennwert für die Freimachung von Poftfendungen ohne Einſchränkung verwendet werden können. FPer ſonalſabbau im Skrafanſtalt⸗dieuſt. Zur Verminderung des Staatsaufwandes auf dem Gebiete der Skrafanſtaltsverwaſtung wer⸗ den mit Wirkung vom 1. April die Dfrektionen des Zuchthaufss und der Landesſtrafanſtalt in Bruchſal vereinigt werden. Dadurch werden ein Direktor, geſpart. Landesbad in Baden⸗Baden und Landesſolbad in Dürrheim. Die Wiedereröfnung des Landesbades in Baden und des Landesſol⸗ bades in Dürrheim iſt auf den 1. April 1924 in Ausſicht genommen. Aufnahmegeſuche ſind an die Verwaltung des Landesbades in Baden und an das Bezirksamt Villingen—.AK Dürrheim— zu rich⸗ ten, von wo auch die Vordrucke für die ärztlichen Zeugniſſe zu be⸗ weiterzuführen, 4 den Oberſpielleiter des Altonger Stadltheaterz Nichard Dornſeif zum Intendanten des Hagener Stadttheaters gewählt. Dornſeif war früher in Düſſeldorf, Augsburg, München, Dresden und als Leiter der Vereinigten Theater Recklinghauſen⸗ Herne tätig.— Die Stadt Schweldnitz beſchloß, das Stadt⸗ theater für die Spielzeit 1924/25 wieder an den bisherigen Direktor Richter unter den alten Bedingungen zu vergeben. Der Magiſtrat betwilligte eine Verlängerung der diesjährigen Spielzeit über den 31. März hinaus. Kunſt und Wihenſchaſt eines deulſchen Gelehrten in Japan. Nach Meldun⸗ gen aus Tokſo hat die Stadt Nagaſaki Vorbereitungen zur Feier der 100jährigen Wiederkehr der Einreiſe des berühmten deutſchen Gelehrten Phil. Siebold getroffen. Es ſoll ein Erinne⸗ rungsgebände für den Gelehrten errichtet werden. Außerdem wer⸗ den verſchiedene Jubiläumsausgaben ſeiner Werke herausgegeben werden. Die Berliner japaniſche Votſchaft hat dem Auswärtigen Amt mitgeteilt, daß der japaniſche Außenminiſter in Anbe⸗ kracht der Verdienſte Siebolds um die Entwicklung Japans beſchloſ⸗ ſen hat, an der Feier offiziell teilzunehmen. Siebold entſtammte be⸗ kanntlich einem bayeriſchen Gelehrtengeſchlecht. Die neue Evereſt⸗Expedition. Ende März wird die naue Mount⸗Evereſt⸗Expedition von Darfiling aufbrechen. Die melſten Mitglieder haben bereits England verlaſſen. An der Spitze der Expedition wird wieder General Bruce ſtehen. Ihn werden vier oder fünf Gefährten von 1922 begleiten, darunter Captain Noel, der ſchon das letztemal die Bildaufnahmen beſorgte. Außerdem wird ſich eine weſentlich verſtärkte Gruppe von Alpiniſten an dem Unter⸗ nehmen beteiligen. Von Darfiting aus wird der gleiche Weg wie 1922 durch das Tibet gewählt. Vorausſichtlich wird die Expedition anfangs Mai im Baſislager des Rongbuktales eintreffen, ſo daß die Beſteigung des Berges Ende Mai oder anfangs Aumi in Angriff ge⸗ nommen werden kann. Kleine Mitteilungen. Der o. Profeſſor der vergleichenden indogermaniſchen Sprachwiſſenſchaft an der Univerſität Halle, Dr. Friedrich Bechtel, iſt ögſährig in Halle geſtorben, kurz nach Voll⸗ endung ſeiner dreibändigen„Grammatik der griechiſchen Dialekte“. Et iſt Verfaſſer grundlegender Werke auf dem Gebiet der ver⸗ gleichenden Sprachenwiſſenſchaft— Dr. Ernſt Wachler richtet in Weimar eine philoſophiſche Schule ein, deren Zweck es iſt, wellan⸗ ſchauliche Vorträge und Auseinanderſeßungen zu bieten und Mittel⸗ ſung⸗ kt einer geiſtigen Gütern zugewandten Geſelligkeit zu werden. Erust Wochler iſt außer ſeiner ſchriftſtelleriſchen Tätigkeit vor allem als Gründer und langjähriger Leiter des erſten deulſchen Freilicht⸗ theaters des Vergtheaters in Thale bekannt geworden.— In An⸗ weſenheit des Archäologen Prof,. Wilhelm Dörpfeld, des Sohnes ein Verwalter und drei Büro⸗ und Kanzleibeamſe ein⸗ 57 ſind. Sämtliche Bade⸗ und Kureinrichtungen ſtehen zur Ver⸗ ügung; für ärztliche Hilfe und ſorgſame Pflege ift beſtens geſorgt. Die Kranken ſind beim Gebrauch ihrer Kur unabhängig von Witte⸗ rungseinflüſſen und können nach dem Bad unmittelbar in ihte Zim⸗ mer gelangen. An Unterkunftsräumen ſind neben gemeinſamen Schlaf⸗ ſälen zahlreiche ein⸗ und zweibettige gut eingerichtete Ammer vor⸗ Handen. In Berückſichtigung des Umſtandes, daß die Kurmittel, ärztliche Behandlung uſw. unentgeltlich gewährt werden und daß auch die Beköſtigung gut iſt, müſſen die Verpflegungsſätze, die im Landesbad bei Benützung gemeinſamer Zimmer 4,50 Mk., bei Be⸗ nützung von Einzelzimmern 5 Mk. und im Landesſolbad 4,75 Mk. und 5,25 Mk. betragen, als ſehr mäßig angeſprochen werden. Es ſcheint noch zu wenig bekannt zu ſein, daß auch Privatperſonen (Selbſtzahler) eine Kur im Landesbad oder Landesſolbad gebrauchen und daß ihnen bei nachgewieſener Minderbemitteltheit auch die gleichen, etwas ermäßigten Verpflegungsſätze zugeſtanden werden können, wie ſie von Korporationen und dergleichen erhoben werden. Die Mannheimer Inderziffer unveründert. Laut Mitteilung des Städt. Nachrichtenamts hat ſich die Mannhe:mer Indexziffer nicht geändert. Sie beträgt alſo nach den Preiſen vom 17. März 115,(1913/14 gieich 100). GWinters Ende— Frühmgsemſang. Heute iſt kalendermä 9 der letzte Tag des Winters, denn am morgigen Tage wird die Frühjahrs⸗Tag⸗ und Nachtgleiche erreicht. Uum 10 Uhr 45 Min abends tritt die Sonne in das Zeichen des Widders. Dieſer Zeitpunkt ſtellt den Beginn des aſtronomiſchen Frühlings dar, der bis zum 21. Juni, dem längſten Tage des Jahres, dauert. Der aſtronomiſche Früßling umfaßt alſo das Viertelſahr von der Früh⸗ lings⸗Tag⸗ und Nachtgleiche bis zum längſten Tage. Vorläufig hatz noch nicht den Anſchein, daß der Winter die Herrſchaft endgültig dem Frühling überlaſſen will. Der Te taturrückgang, der zu Beginn der Woche mit zunehmender Bewölkung einſeßte, hat ſich verſchärft. Die Wolken, die ſich formten, die einer Hochgebirgslandſchaft in Eſs und Schnee ühnel⸗ ten, ſandten zweimal ſogar Graupelſchauer herab In der ver⸗ floſſenen Nacht ſank die Temperatur auf— 3,4 Grad Celſtus (gegen—3 Grad Celſius in der Nacht zum Dienstag),. Heute früh wurden— 2, Grad Celſius(— 13 Grad Ceſſius) feſtgeſtellt. In den Bergen kann alſo der Winberſport weiter blühen. Es fehlt fo⸗ gar nicht an Neuſchnee. So wird aus Hirſchberg gemeldet, daß im Rieſengebirge bei Sturm von neuem gewaltige Schneemaſſen nisdergegangen ſind Auf dem Kamm liegt der Schnee 2 Meier hoch. Veranſtaltungen 4 Teaternachrichten. Die heutige Aufführung von Julius Caſa 1 d. außer Miete zu mittleren Preiſen ſtattfindet, leitet Gene⸗ ralmuſikdirektor Lert.— In der Alkeſtis“ en von„A von Egon Welleſz ſind beſchäftigt: Hans Bahling, Mathien Frank, Fritz Bartling, Aenne Geier. Philipp Maſfalsky, Emilſa Poſſert, Karl Zötler, Helene Reffert, Eliſabeth Trautmann, bei der Uraufführung des Balletts„Das Wunder der Diana, ſzeniſhe Leitung Rein⸗ hold Kreideweiß).„Digna“ Lieſel Gerlach,„Mädchen“ 1 5 Se u⸗ fert,„Jüngling“ Reinhod Kreideweiß. Die muſtkalſſche Lei⸗ tung beider Werke 7 Richard Lert— Auf den heute Abend 8 Ühr im Vorführungsſaal der Kunſfthalle ſtattfindenden Vortragsabend zu „Alkeſtis“ jin dem Egon Weſſeſz und Dr. Niedecken⸗Gebhard ſprechen, wird nochmals hingewieſen. Gedachinis ſeier für die Gefſallenen in Mannhelm⸗Neckarau. Am letzten Sonntag veranſtalbete die evangeliſche Gemeinde Mann⸗ heim⸗Neckarau im Gottesdienſt, in der ſinnig geſchmückten Kirche, eine würdige Gedentfeier für ihre gefallenen jährlich am Eingang in die Paſſtonszekt gehalten werden ſoll. Feierliche Orgelklänge leiteten die Feier ein und ſchufen eine weihe⸗ volle Stimmung, die durch ein erhebendes Lied des Kirchenchors „Gott iſt die Llebe“ unter Leitung des Herrn Hauptlehrers Leh⸗ mann und einen packenden Prolog noch vertieft wurbe, So war für die Gedächenisrede des Stadtpfarrers Lamb ſber das Wort „Sel getreu bis an den Tod, ſo will ich Dir die Krone des Lebens geben“ der rechte empfängliche Boden vorbereitet Es waren herr⸗ liche, von Herzen kommende und zu Herzen gehende Worte, die dieſe Gedenkfeier für die zahlreich erſchienenen Gemeindeglieder zu einer unvergeßlichen Weiheſtunde machten. Es. folgte das Lied des Kirchenchors„Sei getreu“, worauf Stadtpfarrer Lamb die Namen. ber auf den beiden Gedenktafeln verzeichneten Gefallenen imter dem Geläute der Glocken verlug. Ein Gemeindegeſang den er⸗ hebenden Gedächtusgottesdſenſt. Rommunale Chronik KRleine Mitteiſungen Der Raſtatter Bürgerausſchuß hat der Aufnahme eines wertbeſtändigen Obligationen⸗Anlehens in Höhe von 900 000 Golbmark durch Ausgabe von Föprozentigen Schuldverſchrelbungen zum Jweche der Finanzlerung der Neubau⸗ täligkelt und der Aufwertung der alten Schuldverſchreibung vom Jahre 1908 bei Zeichnung des neuaufzunehmenden wertheſtändigen Obligationenanlehens einſtimmig zugeſtimmt. Dem Bürgerausſchuß in Neuſtadt i. Schw. liegt der Voranſchlag für das erſte Viertelſahr 1924 vor. Nach dieſem Voranſchlag beträgt der ungedeckte Aufwwand 22 022 Mark, der durch eine Umlage von 7 Pfennig guf 100 Mark Steuerwert gedockl werden ſoll. Dieſer vierteljährliche Umlageſatz entſpricht dem jähr⸗ lichen Umlageſotz von 28 Pfennigen vor dem Kriege. 7 Tagungen Verbandslag der badiſchen gemeinnüßzigen Bauvereinigungen 25 000 fehlende Wohnungen in Baden Am Sonntag hielt der Badiſche Verband gemeinnütziger Bau⸗ dereimigungen im großen Sitzungsſaal des Landtags in Karls⸗ ruhe ſeinen 12. Verbandskag ab, der von ungefähr 150 Ver⸗ tretern der dem Verband angeſchloſſenen Baugenoſſenſchaften aus den verſchiedenſten Teilen des Landes beſucht war. Das Arbelts⸗ miniſterium, das Miniſterium des Innern, andere ſtaatliche Be⸗ örden und auch Gemeinden hatten zu der Tagung Vertreter ent⸗ andt. Der Vorſitzende, Direktor Zähringer, gab einen kurzen Geſchäftsbericht, aus dem hernorging, daß die Baugenoſſenſchaften, troz der Ungunſt der Zeit, auch im verfloſſenen Jahr ſehr viel ſur Hebung der Wohnungsnot 785 aben. Dem Verband ge⸗ 155 120 Baugenoſſen en bzw. ugeſellſchaften mit rund 5 000 Mitgliedern an, die ſich auf das gauze Land verteilen. Ver⸗ bandsreviſor Schindele konnte in ſeinem Jahrestätigkeit⸗⸗ bericht faſt durchweg von einer kleinen Ausnahme n, günſtiges berichten. Sodann ſprach Miniſterſalrat Dr. Imhoff über„Wohnungsweſen und dritte Steuernotverordnung. Der Referent legte den Inhalt der dritten Steuernotverordnung dar, ſoweft er ſich auf das Wohnungsweſen bezieht. Beſti en über die Erhebung der Steuer und die Grundſchulden ſind, ſo fel der Redner u. d. aus, in Baden nach nicht erlaſſen. Die durch die für g des ee pe ſollem zur Gewährung werkbeſtändiger Hypotheken in von etwa 2000 Mark für die Wohnung verwendet werden. Die Ge⸗ meinde foll ein Darlehen in kunlichſt gleicher Höhe geben, der Bauherr, wenn die Wohnung 6600 Mark koſtet, eiwa danm als Hypotheken erhält. In Baden fehlen etwa 25 000 Wohnungen. Es iſt notwendig, mrindeſtens 5000 jährlich zu erſtellen. Eine die n Se. N 1 360 Mark iete ei t heute 8000 Es iſt, wenn man 12 Moh, N und 15% Proz. für Betriebs⸗ und Inſtand⸗ ſetzungskoſten rechmet, damn eine Miete von 1080 Mark notwendig, alſo das Dreifache der Friedensmiete. Im Intereſſe der Be⸗ kämpfung der iſt es deshalb dringend gehoten, daß ein möglichſt großer Teil des Aufktommens der Aufwertungsſteuer Zähringer über das Thema ⸗ Verband deutſcher Finanzbeamten. Lahr, 17. März. Hier fand dieſer Tage die Generalverſamm⸗ lung der badiſchen Mitglieder des Verbandes deutſcher beamten ſtatt, zu der das Landesfinanzamt Karlsruhe und die desverband Baden des Verbandes Deutſcher Finanzbeamten ſierten Reichsſteuerbeamten Badens heute noe ſchwer untet der 5 genügenden Regelung ihrer Einſtufung bei der Überleitung in. Reichsdienſt leiden und daß für die nicht aus der Supernurene laufhahn hervorgegangenen mittleren Beamten beſſere Aufrückung möglichkeiten in den gehobenen mittleren Dienſt zu vertangen ſüc. Weiter wandte ſich die Verſammlung gegen eine ſchematiſche führung des Beamtenabbaues und proteſtierte dagegen, planmäßige Beamte und Anwärter abgebaut werden, ſolange no auf Pribätdienſt⸗Vertrag Angeſtellte im Dienſt verbleiben. Verlang wurde ferner die Aufhebung der Beförderungsſperre. Aus dem Lande 2 Heddesheim, 17. März. Ein Abſchiedsbankett veral⸗ ſtaltete am geſtrigen Abend die hieſige Gemeindeverwallnen 55 Ehren der durch Penſtonlerung und Abbauverordnung in Ruhe. perfetzten Obetlehrer Seitz und Winter und der Haupilhe Würth und Brecht, im geräumigen Hirſchſaale Alle Ortsd eine ohne Unterſchied von Partel und Konfeſſion waren geladen i erſchienen. Männerchöre und Muſikvorträge(Juſtrumental⸗, muſik, Klavier und Jither 2 wechſelten mit einander ab. 02 zwei kleine paſſende Theaterſtücke wurden vom evangel Kirchen und kathol. Jünglingsverein recht Reigen wurde durch die Turnerinnen der kathol eine gufgeführt. 2 tel gegeben. Ein flolt Jungfrauen⸗Ver⸗ Da die Veranſtaltung als Schul. und Elternaben gelungen ſtern nachmittag zu Gebliden rieger, die nun all⸗ zur Förderung des Wohnungsbaues bereiigeſtellt werden wird. Im weiteren Verlauf der Tagung i ſich noch Direktor ingsbilanz und Aufwer⸗ gedacht war, durften die oberſten Schulklaſſen ihre gut gene Schulſieder und Gedichte zum Vortrag bringen. Birgermeiſe Fath eröffnete die ſtark beſuchte Veranſtaltung und dankte 10 Sehrern für ihr langfähriges ſegensreiches Wirken in der Schule +5 Gemefade. Die beiden Ortsgeiſtlichen hielten Anſprachen über 5 hohe Vedeutunng der Schule und ihre Notwendigkeif für die lüö he 5 ſiche und fittliche Ertüchtigung unſerer Jugend und deren ſpä ffartkommen, beſonders in den jetzigen ſo ernſten Zeitläuften Haus lehrer Schmitt ſprach im Namen der Lehrerſchaft den Zurtche ſetzten den herzlichſten Dank aus für ihre bieherſge treue und 0 loſe Mtarbeit in der Schule. Oberlehrer Seitz dankte im Nam ſeiner Kollegen für die ſeltene Ehrung und ermahnte die Nerge wachſende Jugend, auf deren Schuftern die Verantwortung für 15 Zukunft kuht, die Tugenden der Väter Wahrhaftigeeit, Treue, Fle Ehrbarkeit und Sparſamkeit zu üben, um unſer Land und Volk wee, der hochutbringen und ihm ſeine Freiheit und Soſbeſndigteit wie derzugewinmen. Die Gemeinde ſtiftete ſedem der Ruheſtändler Seſſel und ſhren Frauen wurde ebenfalls ein ſchönes Geſchen überreicht. Die Feier wird allen Teilnehmern in ſteter Erinnerung bleiben. * Heitersheim bei Freiburg. 18. März. Der in Heitersheim angeſtellte Kaminfeger Wilhelm Stol] war in Sulzburg mit dem Reinigen eines Schornſteins über Dach beſchäftigt! Daßef verlor er das Gleichgewicht und fiel vom Dache. Ins Krankenhaus verbracht, erlag er ſeinen Verletzungen. Gerichtszeitung (, Amksgericht Tauberbiſchofsheim. Wegen Falſcheid mußte die 28jährlge ledige Afra Honickel von Tittwar vor dem Schöffengericht Tauberbiſchofsheim erſcheinen. Sie ga im Sommer vorigen Jahres vor dem Amtsgericht Tauberbiſchofsheim unter Eid gegen Bürgermeiſter Both und Gemeinderat Wiethopf von Dietwar die ſchwerſten Anſchuldigungen erhoben, die ſich dann als unwahr herausſtellten. Das Urteil lautete auf neug Monate Gefängnis. 0 ):( Straflammer Jteiburg. Wegen vorſätzlicher Brand⸗ ſtiftung mußte ſich der 2 fährige Landwirt Albert Koger 1 Bögiedeim vor der Straftammer Freiburg verantworten. Aus Groll für eine exlittene Unbill, die ihm von ſeinen nächſten Angehörigen dagetg worden war, hatte er ſich zur Brandlegung ſeines eigenen häuslichen Anweſens hinreißen laſſen. Das Wohnhaus konnte ge⸗ rettet werden, dagegen ſind die landwirtſchaftlichen Gebäude mit den Vorräten niedergerbannt. Der Schaden betrug etwa 25 000 Ng Unter Zubilligung mildernder Umſtände wurde der Angeklagte zu Monaten Gefängnis verurteilt. urteilte den Arbeſer Wilhelm Fakler von Sſegelau wegen Mein⸗ eids, den er in einem Unterhaltsprozeß begangen hatte, zu einem Jahr 2 Monaten Zuchthaus Ne Amksgeri Konſtanz. Vor dem Amtsgericht hatten ſich 30 Erwerbsloſe wegen Vergehens gegen die Verordnungen ten. Am 30. Oktobher 1923, waren etwa 300 Etwerbsloſe im ſchluß an eine Verſammlung vor das Rathaus gezogen. der forderung der ſtranten leine 5 worauf die Polizei die Menge mit dem Gummi⸗ kntppel auseinandertrieb. Der Urheber der Demonſtration, Land⸗ wirtſchaftslehrer Holl iſt in der Zwiſchenzeit nach Argentinſen aus⸗ gewandert; vier der Angellagten waren nicht ſechs wur⸗ +7 Geeee und die übrigen erhielten Geldſtrafen von oldmark. + Sportliche Rundſchau Schwimmen Wetiſchwimmen in Frankfurt a. m. Der 1. Frankfurter Schwimmklub hatte mit ſeiner Veranſtaltung am Sonntag denkbar beſten Erfolg. Der gebotene Sport erinnerte an die großen Peranſtaltungen der Vorkriegsgeit, in denen der Frankfurter Klub ſtete eine erſte Rolle ſpielke. Hellas⸗Magdeburg ſicherte ſich dle großen Skaffeln und mit Rademacher Beneke und Fröhlich Bruſt⸗ Seile⸗ und Berges⸗Darmſtadt gewann das Senior⸗ Freiſtiſſchwimmen über vier erſt nach ſcharſem Kampf gegen Treis⸗Köln. Die Ergebniſſe: Damen⸗Senior⸗Bruſt, 6 Bahnen:. Müler⸗Frankfurt 228,8; Damen Senjor, beltebig, 4 Bahnen:, Baſſeral: München⸗Gladpach.28; Senior, Rücken, 4 Bahnen: 1. Heiderſcheid⸗Köln.10,8; Senior Lagenſtaffel 4 mal zwel Bahnen! 1. Hellas⸗Magdeburg.57,8; 5 CTCCCTCTCTCCCC0T000Gà0(.0o0 Fräulein!„Offe 36; Senior Bruſt, nen: 4 Nademacher⸗Magbpeburg.418, 2. Fauſt⸗Göppingen; Senior beliebig, 2 Bahnen: 1. Miedel⸗Magbeburg 20,2 Sekunden, 2. Cordes⸗Magde burg 27,2 Ne Damen, Senior⸗Lagenſtaffel 4 mal 2 Ba nen: 15 Zund⸗Dent chland⸗Darmſtabt.39; 2. Senior, beliebig 4 Bahnen: 1. Berges⸗Darmſtadt.01; 1. Scheck⸗Stuttgart 39½% Punkte. Senior⸗Bruſtſtaffel 3 mal 2 1. Bayern⸗Nürnberg .42,8: Damen, beliebig⸗Staffel 3 mal 2 Bahnen: 1. 1. Frankfurter Schwimm⸗Klub.58,4. Senfor⸗Seſte 4 Bahnen: 1. Beneke⸗Magde⸗ burg.06: Senior⸗Rücken 4 Bahnen: 1. Fröhlich⸗Magdeburg.10,7 Senior⸗Lagenſtaffel 4 mal 2 Bahnen: 1. Hellas⸗Magdeburg.05,8 Auf⸗ Senior⸗Freiſtilſtaffſel 4 wal 2 Bahnen: 1. Hellas⸗Magdeburg.47 Damen Sentor⸗Lagenſtaffel 4 mal 2 Bahnen: 1. 1. Frankfurter Schwimm⸗Klub.40; 1. Semior⸗Freiſkilſtaffel 4 mat 2 Bahnen: 1. He eim Allein J. Waſſerball: Bayern⸗Nürnberg gen gir⸗Dortmund:8, Poſe don⸗Hench⸗Kalf gegen Eintra. fec wen:3; Hellas⸗Magdburg gegen 1. Frankfurter Schwimm⸗Kl. :0. Leichtathletik 4 Die ſüdbaneriſche Waldlauſmeiſterſchaft die am Sonntag auf einer nicht beſonders ſchweren 7% Kilometer langen Strecke in Mün⸗ chen zum Austrag kam, endete mit dem Siege von Georg Jennu⸗ wein München 1860) in 25:20, der ſeinen Bruder Karl(25:5) und Holzer(Schwaben⸗Augsburg) auf die Plätze verwies. Die Meiſter⸗ ſchaft im Mannſchaftskaufen gewann 1800⸗München mit 10 Punken. CC.—— — e Haluf des großen Schulmannes Friedrich Wilhelm Dörpfeld, wurde an 0 Geburtshauſe in Wermelskirchen eine Gedenktafet eingeweiht. Reichsfinanzbeamten Gewerkſchaft Vertreter entſandt hatte. In einer Entſchließung wurde zum Ausdruck gebracht, daß die im Lan⸗ Ji Straftammer Waldahut. Die Straflammer Waldshut ver⸗ des Reichswehrminiſters über den Ausnahmezuſtand zu verantwor⸗ Polizei zum Auseinandergehen leiſteten die Ddemon⸗ ee e. Damen, Senior Rücken, 4 Bahnen: Damen be Iein 2. Bahnen: 1. Fr. Jäniſch⸗Frankfurt 35,8 Sekunden: Si „ re S ere Srd e — — 9 ns—— ekfektiven Devisen —— mdelsbla Ius et Justitia Kasko-Versicherungs-Gesellschaft--G. Iim Friedrichspark fand dieser Tage unter dem Vorsitz 311 Rechtsanwalt Li n dee-Mannheim die 35. Mit⸗ berversammlung dieser Gesellschaft statt..-A. ler 0 kefterle begrüßte die Erschienenen und gedachie Tod ausgeschiedenen Mitglieder B. C. Kumpf und 0 rgermeister Wittmer-Hallmersheim, der jederzeit für die eressen der Rhein- und Nockarachiflahrt eingetreten sei ein hohes gotigesegnetes Alter erreicht habe. ber chattatührer Max Glaser erstattete den Jahres- über das Geschäftsjahr 1928, dem folgendes zu en ist: Zu Beginn des Jahres 1923 waren 167 1 e von 164 Mitgliedern mit ciner Gesamttragfahigkeit Ztr. und. einer Gesamtversicherungssumme von 4 versichert. Im Laufe des Jahres 1923 sind 3 te ausgeschieden. Aufgenommen wurde dagegen ein 29 das vorber bel einer Versicherungsaktiengesellschaft 55 chert War, und 47 Schitte von 47 Mitgliedern, die nach kart ing der Kasko-Versicherungs-Gesellschaft a..„Rbein- eh in Duisburg am 1. Juli 1023 eingetreten sind. Somit n aidt am 31. Pezember 1028 ein Bestand von 212 Schitien 1125 2090 Miigliedern mit einer Gesamttragfähigkeit von Ztr. und einer Gesamtversicherungssumme von 3 nfl. Die versicherung der beweglichen, auf dem — befindlichen Habe der Schiffseigner und Schiffer g im Jahre 1923 134 400 hfl. Der Reser vefonds betragt aulte gleich 247 11250 hll. und dae Vermögen 58 088,48 bfl Nacht kehlen am Reservefonds noch 194 078,05 hfl. Gemaß 18 uß der Mitgliederversammlung vom 24. Februar 192³ e Mliglied verpflüchtet, jewells am 1. April jeden Prozent der sein Fahrzeug oder seine Fahrzeuge 4% Versicherungssumme einzuzahlen, bis der Reservetonds % vorgeschriebene Hche erreicht hat, Der Anteil am relnsvermögen beträgt 1 fl. 2876 eits. für 100 Ztr. Trag- * eit. Dieser Satz ist maßgebend für das Einkaufsgeld, kar die neu aufzunehmenden Schiffe zu zahlen iist. der Vorsitzende-A. Lindeck machte erläuternde uun unungen zu den Abschluflziffern und stellte ſest, daß den im abgelaufenen Jahr erhobenen Prämien aus- eh Das vergangene Geschäftsahr war eines der lechtesten Jahre für die deutsche Wirt!⸗ 1 ebett und namenlich bur die deulcbe Rbeinzehltt. urt, die nahezu das ganze Jahr hindurch stillag. Da⸗ woil Wurde allerdings die Vereinskasse günstig beeinflußt, Havarlen nicht so oft vorkamen, wie sonst bei dormalem Schittsbetrieb. Eine Nachprämie mußte deshalh nicht erhoben werden. b1e Bilanz wurde hierauf einstimmig genehmigt und b Vorstand Entlastung erteilt. Nach Festsetzung der Marssbranmte für das Geschättssahr 1924 und der Zuschlags- n en erfolgten Satzungsänderungen und die Auinahme neuen Mit darunter 20 Mainschiffern. Die Nge Beisitzer wurde um drei Neugewählt u. a. auch Michael Freimüller-Mannbeim. 0. Lindeck konstatierte am Schlusse der Sttzung, n, Jeder an seinem Teile retdllich bemüht war, die Inter- in des Vereins und damit die Interessen der Partikulier- auter zn Lordern, Durch die sschnche ucangang ees 1 duen seien Beschlüsse gefaßt worden, die die weitere Atwieklung des Vereins gewährleisten. Im ab- 0 aufenen Jahre sei es gelungen das Vereinsschiff duren e schwersten Zeiten zu steuern und den Kurs au halten. dew den im Vorjahre getroffenen Mapnahmen, die sich voll rten, könne weiler gebaut und der Lerein auf eine gestellt werden. Mit Kande Basis, wie vor dem Kriege, 5 die Rheinschiflahrt bald wieder g Zelten kommen und der Verein sich weiterhin krät- enttalten möge, nahm die durch die lebhafte Aussprache Adanger verlaufene Versammlung ihren Ausklang. An en Tatungen schlon sieh ein geselliges Bei bei Wie zus der Mitte der Vereinsmitglieder dem Vorsitzenden ‚ gesamten Vorstandschaft der Dank für ihre er· ſegliede Tätigkeit ausgesprochen wurde. ch. Rreditnot und Grobhandel Der Zeutralverband des Deutschen Grofhandels hat in Aeer Sltzung selnes Zentralausschusses vom 15. März cigb Tarder Puug⸗ der gegenwärkigen Kreditlage für den Groß- Aclur. und, Ausfühf hande! aud mit den 5 Nachtigsten Pragen der Auflenhendelspolltik baschäeligt. Woeil r Großhandel in den Zeiten des Waaltsgrup erschreckenden ſlolr 1 b in einem ganz fale + igt. triebsmitteln verarmt batenele Warengeschaft wieder aufbauen, wenn er luduseimer immer schärfer zur Syndlisier Tchelrle erdrückt werden soll ec muß die auf dem Werden. Deshalb wird die Amdeickebent vom Handel begrüßt und unterstütz Aehaolkt, dag durch die der neuen not 8 Mittel, der Beginn einer Erlelchterung der atterbeigeführt werden kann. Jed eens nach dem Inkrafttreten dięser Bank gehoben werden den die andel erwarten, daß dle benlsenverordnung nicht durch Werden, Zusreichend erachtet werden bedarfs verhindert die d Nei rechtfertigte Steigerumg len zelug muß die ungersebtferigte urch TZahlu Wert des ausländischen 0 verlangt wird. muß baldigst erung und der Lombardierung von des 5k Frozent der Geamtversicherungssumme aller versicherten] n ch außerordenflich interessanten Referaten von Vize- Nanidenten der Reichsbank, Exzellenz Glasenepp, wurde Börsenberichte dehstehende Entschliehung einstimmig gefant MHannhelmer Eflektenbörse in Die Kreditkrisis, unter der gegenwärtig der Großhanglel„Mannbeim, 18. Marz. Die Börse Ferkshrie heule bei Mahbe leidet, trifft denabbröckelnden Kursen. Es, notierten in Billionen brasnem geradezu unerträglichen 0 dehandel dechalb un de ceer als alle übrigen Wiri- Narusgsrerkalle unter dem Pructe einer handelsfeindenen der Wenn WetSrobhandel seiner Auigabe als Warenverteiler für den ndel 30 6 Golddiskontbank uls außerordentlich erfreulicher Erfolg der e emiid lastende Kreditnot unter allen Umskänden sofort ein Bank zur Verfügung W. a och muß) darüber hinaus.25 6. Devisen- Warenverkehr Für die Zwischenzeit muß der Sicherung gegenühber dieser Bindung unentbehrlicher Miiebsmi der Hi gung eines die Devisen- er 11 smittel infolge Hinterlegung Prüchtengeschält in Duisburg- Rubrort en aug weit übersleigenden Betrages, gesucht wird, son- 15 Banie e Fra kür daß die Haftung einer Bank oder aunliche sicherheiten 3 C lete— 5 b une 5e ag ddes ngs- ingun hervorgerufen wird, in welchen 5 den eeeee Rohstoffbedarfs hinaus eine Erleichterung in der Ferüg⸗ Nanußeimer General- Anzeiger(mittag · Ausgabe) Laeedee—.e Nann Ausdehnung des Giroverbandes Ende voriger Woche wurde von den Spitzenorgani- sationen der Deutschen Sparkassen und komm u- nalen Banken, nämlich des deutschen Girozentralver- bandes, des deutschen Sparkassenverbandes, des deutschen Verbandes der kommunalen Banken das Aufgehen der beiden letzigenannten Verbände in den ersteren beschlossen, der nunmehr den Namen Deutscher Sparkassen- und Giroverband tragen wird. Die Organe des neuen Einheitsverbandes sind die Ver- bandsversammlung und der Vorstand. Vom Vorstand wer⸗ den entsprechend den Aufgaben des Verbandes drei Aus- schüsse eingesetzt: ein Ausschuß für das Sparkassenwesen, einer für das Girowesen und ein dritter für das kommunale Bankwesen. Der neue Einheitsverband betreibt die vom Deutschen Girozentralverband gegründete öffentliche Bank⸗ anstalt der Girozentrale. Deutsche Kommunalbank, die weiter die Geld- und Kreditgeschäfte für die angeschlossenen Mit- gliederverbände und Sparkassen besorgl. Zur Beaufsiehti- gung des gesamten Geschäftsbetriebes der deutschen Giro- zenirale, Deutsche Rommunalbank, ist ein besonderer Kuk- sichtsrai bestellt worden, der von der Verbandsversammlung gewühlt wird. Erhöhung des Goldzollaufgeldes, Das preufſische Amts- blatt veröffentlicht eine Verfügung der Regierung, wonach die Goldzollaufgelder von heute ab um durchschnittlich 80 Prozent erhôht werden. Aus der Berliner Metallindustrie. In verschiedenen Tageszeitungen Waren Gerüchte verbreitet, daß mehrere Beriner Metallfirmen in Schwierigkeiten ge- raten seſen. Die Vorstände des Vereins der Interessenlen der Metallbörse Berlin haben daraufhin genaue Erkundi- gungen und festgestellt, daß an diesen Gerüchten ichts ahres ist und daß Zahlungsschwierigkeiten bei keiner Metallfirma bestehen. „Abbau der Außenhandelskontrolle. Die Aubenhandels. Nebenstelle für Seide ist laut Konfektionar infolge Auf- hebung der Ausfuhrverbote für alle Seidenwaren uüͤber flüssig und darum aufgelöst Worden. Die Abfaepunt. ihrer Ge- schäkte erfolgt ebenso wie bei der zum gleichen Termin anf. 7 Außenhandels-Nebenstelle für Jute, Hartfaser und rsatzspinnwebstofte durch die Außenhandelsstelle für Texlilwirtschaft Berlin., Budapester Straße 6, Referent: Regierungsrat Dr. Burger. „ Frweiterung des Minoux- Konzerns. Der frühere Generaldirektor der Stinnes- Unternehmungen und jetzige Alltinhaber der Bankfirma Jacquier& Securius, Minoux, hat die Majorität der Deutsch- Rumänischen Petroleum-6. in Berlin erwerben. Bekanntlich hat Minoux vor einiger Zeit unter der Firma Friedrich Minoux.-G. für Handel und Industrie eine Dachgesellschaft für seine bereits vorhandenen und lanten Unternehmungen gegründet. Zu deren Auf- gabe gehört nach den Satzungen auch der Handel mit Oelen sowie deren Verarbeitung. Es dürfte sich bei dem nun erfolgten Erwerb einer Oelgesellschaft, also um einen von vornherein gefaßten Plan handeln. „Englische und australische Wollauktionen. Die, Auktion ostindischer Wollen in LIVerpoel nahm nach einem Londoner Spezialbericht des Konfektionzr auch am zweiten Tage(12..) dei lebhaftem Käuferandran und An- 79675 ihren Fortgang. Die feste Preisten denz des röffnungstages hielt sich für ſast Alle Sorten mit Ausnahme ter Weiber Wollen, die im Preise nachgaben.— In Mel- ourne fand dei regster Beteiligung eine Versteigerung von 8000 Ballen zumeist Kreuzzüuchtwollen staft. 90 Protent des Angebotes gingen glatt weg, die Preise Merino waren gegenüber letzten Februarversteigerung urmverndert, egen zogen Kreuzzuchten um 5. Prorent an. e Wollen gingen bis auf 39% d, gewaschene 60 d. 5 Devisenmarkt Am Valutamarkt steht die Bewegung des Franken noch immer im Vordergrunde des Interesses, obwohl das Geschäft darin bedeutend kleiner gewor den ſet als in den Vortagen. In der Hauptsache erfolgen Glakt. stellungen offener Positllonen, 30 daß sich Schwankungen in der französischen Valuta vollziehen, die nicht in den Eingriften Frankreichs sondern in der Un- Fraae mfang und Dauer dieser Eingriffe ihre raache haben. Da die Notiz des Franken gegen das eng. Usche Ptund seit Beginn der Vorwoche um ründ ein Pritisl zurfiekgegangen ist, dürften Verluste in Termingeschäiten kaum zu vermeiden sein. Aus Berlin liegt übrigens bereiis ein Demenii über angebliche Schwierigkeiten 55 dorligen Metallhandel vor. In London notierts Paris 84.88, dle B14 18,75, Belgien 100,75, Schweiz 24,85, Holland 11 6825, Spanien 38,38, Italien 101,87 New Nork 4837. Aus Zürfeh kamen folgende eeeeee 7* e 3055 London 1a aris tali Brüssel 24,5, NMadri 72,90, New Vork 5 17 in Amster-⸗ da m 05 5n 961 730 51 Paris 1— Schwein 5 5 rüssel 5 adrid Iealier New Tork 269,50 5„ Prozent): Rheinische Creditbank 3,75 bz.., Rhein. H thekenbank 3,75 bz.., 3,0., neueste 3.., Süddeutsche Bisconte 11,5 b., Bad. Anilin 17.78 bz. G, Durlacher fHof 30., Eichbaum 40., Ludwigshafener Aktienbrauerei 5750 bz. G. Mannheimer Aktienbrauerei 31., Seilindustrie 8 bz.., Benz 4,50 G. 4,75., Emaillier · werke Mafkammer B. Gebrüder Fabhr 10 bx.., Germania Linoleum 13,50 Pz.., Heddernheimer Rupfer 7., Karlsruher Maschinen 4,50., Karlsyuher Nahmaschinen „Knorr 4,25 br.., Braun Ronserben 1,90 bz.., Mann- deimer Gummi 275 br.., Badenia 10 bz. B. Neckarsulmer 84 bz.., Pfalzer Fähmaschinen 3 G. 3,., Zementwerk werg 14., Rheinelektra 10 G6., Salzwerk Heilbronn 86., Unionwerke 13 B. bz.., ss u. Freytag 4 G. 4,50., Zellstoff Waldhof 1 bz., Zuckerfabri Frankenthal 4% 6, Zuckerfabrik Waghäusel Von Versicherungen(in Bilflonen): Frankqha 70 bz.., Continentale 55., Freiburger Ziegel 3 60 G. Badische Assekuranz Mannheimer Versſcherung 90 B. Schiffahrt 5% Cents ab Kanal nach Rhein-Mainstationen Tage Garantie, ireie Rücklieferung nach Ruhcort). Mxportkohle nach Rotterdam: ab Kipper 138 hfl. 4b Rauat 10 hfl. teilwelse auch in Tagesmiete zu 5 Cenbs eimer lür ti Schwankun Ashmouni 285 5. Seite. Nr. 133 -Anzeiger —— Waren aned märkte Magdeburg, 18. März. Zucker prompt Lieferung inner- halb 10 Tagen 28,25 bis 26,50; innerh. 4 Wochen——(26,50 bis 26,7/5) Goldmark. Bremen, 18. März. Baumwolle. American Fully middling g. c. 28 mm loco per engl. Pid. 31,52(31,66) Dollarcents. „Vom Roheisenverband. Den veränderten Marktvwerhält⸗ nissen Rechnung tragend, hat der Roheisenverband mit so- kortiger Wirkung für neue Abschlüsse die Preise kür Süd⸗ deutschland(Gebiet 2) erhöht, die bisher mit Rückstchf auf den ausländischen Wettbewerb besonders niedrig gehal- ten Waren, und zwar für Haematit und Gieberei-Roheisen und III um je 5 4 pro Tonne. Die neuen Preise für Süd- deutschland stellen sich auf: 100 Goldmark für Haemalit⸗ 90 für Gießerei-Roheisen I, 88 für Gießerei-Roheisen 111 Frachtbasis Mannheim bzw. Ludwigshafen. Ferner wurde aus dem gleichen Grunde der Preis für Gießerei-Roheisen Luxemburger Qualität um 7&A baw. 4 pro Tonne je nach Verkaulsgebiet erhöht. Der neue Preis für. Gieherei-Roh- eisen Luxemburger Qualität stellt sich auk 79& pro Tonne ab Wintersdorf oder 84 4 pro Tonne ab Rheinisch-West⸗ kfälischem Werk. 5 RBaumwolle.(Bericht von Knoop u. Fabarius.) Bremen, 14. März. Die Märkte schlossen am 13. d. M. nach manchen Schwankungen stetig wie folgt? Bremen, kullymiddling American g. c. 28 mm st. loko 30.72 c p. Ib. Liverpool New Lork Neworleans Loko 28,80 c 29,13 c März 16,83 d 28.52 C— Mai 16,74 d 28,75/8 c 29,08 Jull 16,41 d 28,03/07 28,82 Oktober 14,81 d 25,51/55 27,84 0 Dezember 14,42 d 25,150c 2,00 Die allgemeine Unsicherheit der, Verhältnisse und die nier- durch bedingte Unlust zu neuen Unternehmungen macht sich mehr und mehr fühlbar. Wohl stellen sich immer wieder Augenblicke ein, in denen eine Besserung der Geschaftslage sich anzubahnen, in greifbare Nähe zu kreten scheint, aber eine erkennbare Gesundung, die so sehr zu begrüßen Wäre, läßt noch auf sich warten. Diese kann nach unserer Ansicht, wie wir sie schon mehrfach zum Ausdrucke gebracht haben, erst auf Grund einer zunehmenden Nachfrage nach Waren in England und Amerika sich Bahn brechen. Auf der anderen Seite darf man aber die Tatsache nicht aus den Augen verlieren, daß Preise von ihrem höchsten Stande in wenigen Monaten um rund 9 œ gleich rund 21 Prozent ge- fallen sind, und daß man zu der Annahme durchaus berech- tigt ist, daß in diesem enormen Preisrückgang eine gewisse Gesundung und daher eine gewisse Beruhigung wegen der Weiteren Entwicklung liegt! Im übrigen beachtet man in den Märkten mit steigendem Interesse die Entwicklung auf dem Gebiete der Anpflanzungen. Die ursprünglich erwartete 0 Arealzunahme Wird auf etwa—4 Prozent geschätzt, ie Verkäufe von Fertilizers auf 6 897 000 Tonnen, fast genau das Ouantum, das im Jahre 1919 verwandt wurde, dagegen rund 750 000 Tonnen als 1920. Das bepflanzte Areal belief sich 1919 auf 33 133 000 Keres, 1920 auf 37 043 000 Acres. Einstweilen ist die Bodenbearbeitung gegen normale Jahre noch entschieden im Rückstande. Leider ist in Bremen und Bremerhaven ein Hafenarbeiterstreik ausgebrochen, der die Behandiung und Beförderung von Waren unmöglich macht. Es ist auf das tiefste zu auern, daß eine solche Störung des Wirtschaftslebens nun wieder die Verhältnisse und die günstige Entwricklung, die sich gezeigt hatte, schwer beeintra„Alexandria: schlieſt nach äußerst hef. ruhig für Sakellaridis fünf Punkte und 1 Punkte niedriger, Termine: Sakellaridis Mal 30,15 Dollar; Ashmouni April 36,0 Dollar, Beste Sakellaridis notiert etwa 2,20 d, beste Ashmouni notiert etwa 22,50 d eif europ. Hafen. Bomba y: sehr stetig, Preise unverändert bis 20 te niedriger. Berliner Metallbörse vom 18. Müärz Prelse in Festmark für 1 Kg. 1³ 18 Aluminlum 18 18. 138,75 135.00 in Barren.20 22⁰ Ra ſekupfler 5— Ann, ausiünd. 5,755.00.58-.60 Biel 6,7-U0.75 88.0,60 Aüttenzinn 36-5,65.40-.4 fehriak(Vn.-Pr.)—— Aiekei 237.240 220.240 40(ir.Voert.) 60,71-9,½2 957.9. anmag. 0 98-1½%0.00-105 Platteaxluk.,62•086 0,8.9,62 Jitder ſur 1 Gr. 94,0-%0 95 00-8400 Aluminlum.10 210 Slatin p. Ar.—— Lendon, 18. März(B) Metallmarkt.(in Lst. 1. d. engl. t. v. 1016 kg. 13. 18. 13. 18. Blel 38— 34.62 Kuplerkass 67 18 65.25 bestsetect. 71 75 69.50 Aink 39.06 33 87 do. 3 Monat 68— 66.25 Nichel 130— 135.—] OQuecksid 11.— 11.62 do. Elektol. 74— 72.50 Zinn Kassa 288 12 263.25 J Regulus 60.— 65.— Mannheimer Handelsregister Einträge zum Handelsregister B: „Kraftanlagen Aktiengesellschaft“ in Mannheim: Diplom- ingenleur John Fröschel, Mannheim ist als Prokurist bestellt. . C. Linck& Co. Gesellschaft mit beschränkter Haf- tung“ in Mannheim: Emil Heinrichs ist als Geschäftsführer ausgeschieden. Fritr Rufel, Mannheim i8t als Geschäfts- kührer bestelll. „Motor“ Vertriebsaktiengesellschaft“ in Mannheim: Ge- gellschaftsvertrag ist durch Beschluß der Generalversamm. 1 vom 4. März 1924 in den 88 1(Firma), 2(Gegenstand des Unternehmens), 5(Aktieneintellung), 6(Form der Aktien), 23 ee der Generalversammlung) geändert; die 88 28 und 20 sind gestrichen. Die Firma ist geändert in:„Melliand- Seiten-Industrie Aktiengesellschalt“. Bedpartrieß des Unker- nebmens ist jetzt: Herstellung und Lertrieb der nach Melliands Verfanren hergestellten Seifen für industrielle und andere Zwecke. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an eichen Sder ähnlichen Unternehmungen in jeder zulässigen orm zu beteiligen, solche zu erwer und zu vertreten. Kurt Eimer und Karl Hoffmann sind als Vorstandsmitglieder ausgeschieden. Kaufmann Jakob Schuster, Ludwigshafen a. Rk., ist als Vorstand bestellt. Die Prokura des Theodor Mai ist erloschen. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Wafferſtandsdesdachtungen im Ronat März 7ein-Pece da. 11i7. Necfar-Bewelſ 7 s 7188 8 ſecey 9 8J9 Eaſ9 59 9 86.0 4,0,80 manndenn.4102.40.39.30.28 2 36 ar 1% len 385 3..2 8. 24 2721 1 57 2885 8— 455 725 N 4 292 2 Kaud. 178 85⁵ 1 160 255 206 180 68 Hereusgeber, Drucker und Verleger; Druckerei Dr Haas, Mannheimer neengen am b Munnbeim k 6. 2 Oirektion: Ferdinand Heyme— Ebefredakteur Kurꝛ Fiſcher. wlich ſit den politiſchen und volkswirtſchaftlichen Teil: Kur: iſcher; fütr das Feuilleton: r. Feitz Hammces kltr Kommunalpolitik und Richard 0 für Sport und Neues aus aller Welt: Willy Müfler, für Hendelsnachrichten. Aus dem Lande. Nachbargebiete Gericht n. zen übrigen rebaltionellen Teil; Fronz Kircher: für Anzeigen. Karl Hügel. 328 a ven durch die Reiechsbank ermöglicht werden. (bei 20 T Garantie und Rücklieferung Ruhrort Ceschat: Fehr lebhaft, wenig 8c aum. Wöerle —8. Seſſe. Nr. 133 Regie: Fritz Lang III 1. TaEülER i. Pilm: Siegfried Vets ärktes Orches er Wochentags täglich 2 geschlossene Vorstellungen: Erste 5- 78, zweite 8¼—11 Uhr. Kassenöfinung 4 Uhr. Zu der Nachmittausvorstellung haben jugendliche Zutiiit! Haben Sie schon Worte über ein Filmwerk wie die foldenden der Maunheim er Presse gelesen? „Geners.-Anzeicer“ am 15. März u..: Vor geladenem Publixva wurde gestetn nachmittag in den.-.-Lichtspielen der erste Teil des mit großet Spanunung erwarteten Nibelungenfilms aufkeführt. Mit einem Erfolge der nicht übe Hoffen werden kaun. Die Gia derf wir dieses im besten Sinne nationale Ge- schenk verdanken, nat mit diesem Film eine küust. lerische Großtat vollbracht. 4die in Deutschland Euthu sasmus, im Auslande Seusation erregen wird. Diese zudividuel] deutsche Schöpfung, die keiln Ausländer gachahmen kann weil er sich nicht in die deutsche Psyche zu versetzen vermag. zeigt die Leistungsfahig- keit der deutschen Filmindustrie in einem sanz neuen Lichte. Es ist ein Monumentalfilm. aber in einer völlig neuen Art der Kompostion. Man darf sazen, daß Lang die Riesenaufgabe, die er sich stellte, in genlaler Weise erfülit hat. Wirkung ist grandlos, die Anwendung aller tecknischen Möslichkeiten erstaunſich die Darstellung den höchsten Anforderungen entsprechend Paul Ricrter verkörpert Jung-Siegfried in idealer Welse. Er ist die lebendig gewordene Poesle in seiner strahlenden Jugendschöne. Margarete Schöne gibt die Kriemhild mit rührender Natürlichkeit. während Hanne Ralph Brunhiid, das dämonische, von Haß und Rachsucht verzehrte Welh mit scharfumrissenen Linien zeichnet. Hans Adabbert Schmettow reckt Hagen, den Mörder Siegtrieds. 2u monumentaler Größe, und Theodor Loos verleiht Köniz Günther individueſte Züge. Bie, zu. der klaren Gothik der Schrift des erläuternden Textes den man erireu- licherwelse sehr sparsam verwandt hat, ist der Stil in Hapdlung und Inszenjerung auf das cenaueste gewahrt. Es War ein Erſebnis! Mit diescr Empfndung vwerden gestern alle Besucher die nahezu dreistündige Aui- kührung verlassen haben. ist kein„Kino“ Die Bild- „Volksshmme“ am(, Maärz: „Siengfried“ 1 der erate Leil eines Alesenfilmwerkes, „Tageb att“ am 16. M Arz u..: Und nun sitzen wit staunend und voll dankbarer in dem die herrliche Sag( von den Nibelungen ihre Bewunderung vor dem gelvugenen Wan upd fühlen. Auferstehung felert, sagenbaiter und glanzumstrahlter, wie sie nicht lebhafter in der Phantasie des deutschen Volkes erscheinen kann. Nech ule sei. man im Film bemüht ist, Kkuünstlerisch nach jedet Ricłtung hin höchete Werte zu vermitteln, ist es gelungen ein s0 über- zeugendes Kunstwerk zu schaſten, als iu Nibelungen- üim Die Uia-Flimgesellschaft het mit dieser Großtat dem Film einen neuen Weg zezeigt ud hat bewußt auf dieser Bahn, die berausführt ans den verschiedenartl. gen Wirrungen und Irrungen de, letster Filmkutist. elnen bedeutsamen Schrit“ vorwärts getan Das Kino Wird, so aufsefaßt. immei meb zu einer Kuſturstatte. der man aufmerksame Beachtung zůu achenken hat. Das meht, neir, das ist Kurst in hoher Volleudunz. die Neuem unaufhaltsam zustiebt. Keine Gemelnplatze kein banale« Nur-Photographieren. über- all zeigt sich der einige. gescl icasene und deshalb dahnbrechende Wille. im Zesammenwirken von Dar- stellern, Regisseur und— mar derf euch saxen— Dichter. einer großen wertvolle, I4e zu dienen. Soll man vom Inhalt erzähten. vom Spiel»en den Darstel- lern., dem Rekisseur? In diesem Meisterwerk kaben sich alle beteiligten Kräfte ein Monum nt gesetzt, das für ihre Arbeit sprechen wird. Die Her tellung dieses Films ist eine Tat, dle Bewundetung verdient, die bis hente auf diesem Geblet allem tht und die immer fur sich selbst werben wird. Die eigens zu diesem Prachtwerk geschaffene Mystk steht anf einer beach- tenswerten Höhe und schafh den Bildein einen wür- daß der Decla-Ufa-Film, den Fritz Lang in zweiläh- eiger Regiearbeit zuwege geb acht hat unendlich viel mehr ist als ein pompòses Schau-tück hämlich ein Biid ittel von hoh kKüünstlerischen Wert und von einer so starken Auspräsung des geschichtlichen Sinn- es, daß wir uns des Nibelungenfiims von Herzen freuen dürfen. Es gehört weder zu den Gepflogenheiten, noch zu den Aufzaben unserer Staatsmanner, Film-Propa- tanda 2u treiben aber wir bexreiten 1. Begelsterung. mit der Außenminister Dr. Stresemann gelegentlich der Vorführung des Werkes auf die erzieherische Bedentung des Nibelungennims und seine Wertung als Verstän⸗ lieunkzsmittel zwischer den Nationen hinwies Es ist nicht lelcht. der geleisteter Arteit in einem eiligen Zeitunzsreferat auch nuf annànernd zerecht zu werden: man müßte neben hundert gelungenen reali- stischen Einzelheiten den mystischen Zaubher der Burg Brunhilds schiſdern, müßte zeigen können wie Siegfried unter dem Schutze der Tarnkappe zum unsichtbaren Rampfaefährten Gunthers wird man müßte vor allem beschreiben. wie es gelungen ist enem künsklichen Riesendrachen die Bewegungen eines lebenden Un- getüms zu geben, das aus der Walddueli- säuft. Feuer spelt und unter Zuckungen i Tode verröchelt. Der Drache im„Ring“ wird neben diesem Kbloß jedepfalls zu einer traurigen Kulisse. und wenr der Kampf Sieg-⸗ frieds auch nicht ganz ohne komiscbhen Peigeschmack bleibt: im kanzen ist hier wirklich Hervoerragendes zeleistet Worde.4„ „Landeszeitung“ am lo. März u. a. Breit und feierlich, anstelserd zum Choral führt die Musik(von Gottfried Huppertz“ uns in des Kelch des Ecbabenen und Heroischen. Scharf Holntiert stehen die alten, germanischen Eddan ct've mit iluet beseelten Natur der latinisjerten deuischen Kulur der veneren Sage gegenũber. Folgerichtig darnack die Gestalten: Siegfried Paul Richter) stark und schö- wie Baldur, beiter. ohne Faisch und Mistrauen, eln Sotm de beill- gen Natur. Auch Brünhiide(flanns Ralph triebhaft und ungezügelt aber dleset schlarken Gwlertochter tlaubt man ibre Stärke nicht 30 leich: wie dem sehnisen Siegfriddl———— Daß die Ufa die technischen Schwierigkeiten Welche die Wunderwelt der Sagen bedins“'sbzeud löst. braucht bei der Eriahrung unc dem Cecchick ſhret Regisseure kaum erwähnt zu werden klier wird elne bisher unerrelchte Leistung— ſem Drachen Lehen eingehaucht. von Nebein erfülit liegt vor uns das Land 5 Alberichs. und vom Nordlicht um-(-abe schauen wir inmitten der feurigen L. he des S˙ee Schlon Brun- hilds. Aber all das bieibt für cen Zrsch- ver nur. vas es sein soll: HKartenvorverkauf: J. Im Reisehnro der H mburg- Amenika-ILmI- E 1. 19. eeen eeee 6. 3. An der UT. Kasse von 122 Uhr(auch donntags!) Ntitkwach. den 19. Wüärz agle-Tuent 35 Rahtne für das Geschehe. digen Rahmen. Ea wud dringend gebeten die Nachuitenve- Vorstellunnen zu bevorzu en und den Kartenvorverkauf zu benutzen. Alle vergunstigungen sind aulgehoben! 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März 1924 Im Namen der tauernden Hinterbliebenen: Karl Schumm. Die Beerdigung ſindet in aller Stille am Dormers- tug. den 20. März, nachmittags 2½ Uhit stalt. Teilhabef 22 55— , ante Zinfurg. 72* 01% unt. A. eeee F — 7 Lina Hofmann professor Kurt Loeb Verlobte 1 Manubeim eteeg 0 19. Marz 1924. ö 1 1 * kdelWeiss Oel⸗ Cesellschaft Tattersalistr. 12 Teleion 8834. Biumenkon! 2 b SO Unsere liebe Tochter 2 Marina ist nach Zwöchentlicher schwerer Kranſcheit im Alter von 21 Jahren sanft entschlafen. 8842 Die trauernden Hiaterbnebenen: Familie iendl lange Nötterstr. Nr. 9. Die 1 am Don- nerstag den arz, nachmiti 4 Unr statt. banksagung. Herzlichen Dank allen lieben Freun- den und Bekennten, sowie den ehemaligen He. ren Vorgesetsten, welche unsetem lieben Vater Pfund Dose Efamine c 1s0 om breur carrierl besonders prelsweri 1 73 NMöbel Gobelinsfoffe — 5 Suautent oc. 1—2 8 „6*— Georg Ziegler die letzte Ehie erwiesen haben. 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Wie man mir veisicheite, waren aile Beteiligten voll des Lobes über den guten Matmorkuchen Diese Taisache hat mieh nun s ehigeizig gemacht, Wir können noch laufende Auf⸗- trage in sauber geformtem und leicht zu bearbei- Gediegene Schlafzimmer 19 Speiseimmer und 1 Herrenzimmer ˖ s 9 c S e 8²⁴ b bnden Niussg cnd Sauutes, der —7 ie 0 FP 11 Ne. 21 alen, dis es angeht. für die nächste„eine Damen-lee Visne“ das Rezept für ̃ 5„Möbel Wür meine Musacao- Lorie nicht länget vorzuenthalten. Auch für diesen Fall bm 4 77 18iten, Aicht ich meinem bewährten Piinzip: 1 8e. Vom Kindes- bis ins Greisenalter e Sei Musacao Dein Gesunderhalter! I. moht untreu geworden und unter Verwendung von nur allervesten, feinsten eine Zutaten ist mir eine Torte geglücltt, die selbgt emem verwöhnten Geschmack beſte voll und ganz Rechnung träg. Ist nun der Vorrat an Musacao zur Neige ge· Ler angen, dann aber schnell nix wie hinein in die nächste Drogetie oder Feln-· Aud dosthandlung und für 100 wieder em Pfundpaket Musacao N0 geholt. Daraut wird bereitgestellt. 100 Gf. Zucker, 1 Brise Salz in 4 Eigelb · 77 dick schaumig rühren, danu 2 Esslöifel Musacao-Pulver, den steiten 771.— warf 45 10 EAee Schnee der 4 Eiweiss locker durchmischen, 30 Gr. teinstes Menl, 4 1 85 50 Wret 0 Mi ea 1„, 40 Gr. Mondamin und zuletzt 60 Gr. lauwa me Taſelbulter Note 5 NN0*. durchmengen und diesen vorgerichtete Springtforin 2 2 Nepe e een eeen. Sprnglom zuvor emputtern, am Boden ebenfalfs miit ainef ein- utemo U Isten! uch 1 150 1 gebmterten 15 e 18— 1— 40 55 nte teichlieh halb vol len und den Ruchen m 0 en 5 150 backen ece Heesgee Kuchen 2 56 aul 1 5 Ce— 7 Wir 5 n 125 die„Musacao-Creme streichen und zuletzt Tofte glacieten Zur Creme · 9 urunden Aulomobil⸗Kurbel⸗ n Suckter 1 ganges Ei, 2 Essiöffel Ausacaso-hu ver mit% Lir Mileh Znrühten und auf gel naem D8⁸ Nachschleifen 85 und Zylindein auf modlern.“ kon Feuęt ununterbrochen bis zu dickei Creme rühten. alsdann ein Gläschen Noiseite-Likör zugeben 10 rAzisions-Schleifmaschinen ien ee 1 und die Cteme aul untefe Scheibe gle chmässig bis zum Rande verte len, dann zweite Scheiboe N· 823 von dazu passenden Kolben in! Allein me iun sog bAcnl N. Aiüllegen und forte»lacieten Zzur Glasur 1 Esslöffel„Musacao“ mit 4 Esslöftel Wassei auf dem Die Neuanfertigung e gener Giesselel, sowie von sümt⸗ zeugen Sie zich zelbet devon; Wir dnn Peuer heisstlühren, asserole vom Feuei nenmen. 150 Ur Puderzucker und Stückchen Butie, liehen Ersatzteilen. 22 J ingen den Apperet ge'ne und ieſe . eN eee Nach kuizem Abkühen den Quss ÜUber die Torte giessen 7 2 8 242 conische und Sti:nzahntäder alle! Lenangg 23 S Arer 100 Halde entschäbe Mandeln dienen als Verzierung 1¹⁸ 8 9 lität: Konsttuktonen. Verzahnung von +.* Anft Neun empfehie ieh den verehtten nteressenten alien, dle mu bisher 80 herzich die Pieue 2 13 5 ede er degen fersmt ag auszunfobleret. ich bin AUberzeugt, auch hiermit, 5enso fmese deiden Komplette Uebet Rheinelektra Nein e tin menen vorausgegangenen Rauschlägen iür die Musacgoſogie neue Fieunde und An hänbserinnen gewonnen zu haben. Boltentich haben Sie meiner im etsten Insetat erwüähnten Bitte, sänmiche meiner Anzeigen auszuschneiden und aufzubewahren. auch entspiochen. deri das ndchste Mal erscheint in n Wee 1 küündigte geminarisdsche Dehneg. hei welcher eihe game Reine wertvoller nien zur Verte EN 5 Dr. med. Naähenteh, f 0 der Muenonelegie HabEKII eeen LN a den Gebiu 2 den de Pa holungenvon Fersonen- und Lastkraftwagen aller Sysſem bei scnnellster Lieferung. Schwelssen von gerssenen Zylindern kununs /Urckan Benz Söhnie, Ladenburg) Stadt- und Ladengeschäft P 5, 102. Fornsprecher 7877.