Freitag 27. Mär; Abend⸗Ausgabe Preis 10 Pfennig 1925— Nr. 146 Neue Mannheimer Seitung Bezugspreiſe: In Mannheim und Umgebung frei ins Haus oder durch die Poſt monatl..⸗M..50 ohne Beſtell⸗ gelo. Bei evtl. Aenderung der wirtſchaftl. Verhältniſſe Nach⸗ forderung vorbehalten. Poſtſcheckkonto Nr. 17590 Karls⸗ ruhe.— Hauptgeſchäfisſtelle E 6, 2.— Geſchäfts⸗Neben⸗ ſtellen Waldhofſtraße 6, Schwetzingerſtraße 24, Meerfeld⸗ ſtraße 11.— Fernſpr. Nr. 7941—7945,— Telegr.⸗Adreſſe Generalanzeiger Mannheim. Erſcheint wöchentl. zwölfmal. Ein Fragebogen des Pariſer Senats V Paris, 26. März.(Von unſerem Pariſer Vertreter.) In der geſtern nachmittag abgehaltenen Sitzung des Senatsausſchuſſes für auswärtige Angelegenheiten wurde ſowohl die Genfer Rede Cham⸗ berlains als auch das Expoſé des engliſchen Außenminiſters im Unterhaus einer eingehenden Erörterung unterzogen. Als Be⸗ richterſtatter fungierte Senator Harry de Jouvenel. Er nahm ſcharf gegen die Haltung Englands Stellung und wies darauf hin, daß die franzöſiſchen Kabinette Briand, Poincaré und Herriot ſtets von dem Gedanken geleitet waren, Sicherungs⸗ verträge im Rahmen und auf der Grundlage des Völkerbundspaktes abzuſchließen. Dieſe Beſtrebungen wurden jedoch, ſobald ſie einem greifbaren Reſultat nahe waren, durch die engliſche Politik zunichte gemacht. Jouvenel verteidigte Poincarés Regierung vor der oft erhobenen Anklage, den Völkerbund vernachläſſigt zu haben und wies darauf hin, daß auf der Genueſer Konferenz franzöſiſche Vor⸗ ſchläge gemacht wurden, die dazu beſtimmt waren, anſtelle des eng⸗ liſch⸗franzöſiſchen Sicherungspaktes einen Vertrag zu ſtellen, der, falls er zuſtande gekommen wäre, ein Gegengewicht gegenüber dem deutſch⸗ruſſiſchen Rapallo⸗Vertrag gebildet hätte. Da Jouvenel der Vertrauensmann Poincarés iſt, ſo iſt es faſt überflüſſig auf die Tendenz dieſer Aeußerung Jouvenels hinzuweiſen. Es iſt aber eine vergebliche Anſtrengung Jouvenels, der Welt beweiſen zu wollen, daß Poincaré im Völkerbund andere Ziele verfolge als die der Knebelung und Verſklavung Deutſchlands. Seine geſtrigen Erklärungen werden an dieſer Tatſache nichts ändern. Der Senator trauerte dann über die Beſeitigung des Genfer Protokolls und ſprach die Befürchtung aus, daß bei einer, wie er ſagte, vorſich⸗ tigen Völkerbundspolitik Deutſchland als Mitglied des Genfer Bun⸗ des in die Lage gebracht werden könnte, die Reviſion der be⸗ ſtehenden Verträge zu bewerkſtelligen. In dieſem Sinne äußerten ſich auch die Senatoren Poincare und Bourgeois, deſſen Stimme ſich wieder einmal mit der Poincares vereinigte, was hinreichend die Geſinnung dieſes großen franzöſiſchen Friedensapoſtels beweiſt. 13 Es wurde ein Fragebogen angefertigt, der dem Miniſter⸗ präſidenten heute zugehen wird. In dieſem Fragebogen behandelt die Senatskommiſſion folgende Punkte: 1. Welche Politik verfolgt die Regierung nach der Beſeitigung des Genfer Protokolls? 2. Welche Maßnahmen werden getroffen, um die Aufrollung der Verträge durch Deutſchland innerhalb des Völkerbundes zu ver⸗ hindern? 3. Wann iſt die Regierung bereit, über die deutſchen Vorſchläge und deren Behandlung dem Ausſchuß Mitteilung zu machen? Am Schluß dieſer Sitzung kam die Rede auch auf die fran⸗ zöſiſche Propaganda im Ausland. Ein Senator erſtattet hierüber Bericht und erhob den Vorwurf, daß in der letzten Zeit die Tätigkeit der franzöſiſchen Propaganda im Ausland nicht die gewünſchten Reſultate gezeitigt habe. Die Verbreitung drahtloſer Meldungen ſoll in großem Umfange betrieben werden. herriots Beoͤingung Paris, 26. März.(Von unſerm Pariſer Vertreter.) Mit großer Genugtuung wird die Tatſache verzeichnet, daß in der geſtrigen Sitzung der Botſchafterkonferenz endlich der Fragebogen für das Verſailler Foch⸗Komitee fertiggeſtellt werden konnte. Auf den 11 Millionen Arbeitsloſe in England Im engliſchen Unterhaus kam es am Donnerstag zu einer Debatte über 95 Arbeitsloſigkeit. Sir John Simon(liberal) be⸗ zeichnete das Problem als nahezu verzweifelt und fragte nach der Politik der Regierung. Unter den 1100000 Arbeitsloſen ſeien über 181000 junge Leute zwiſchen 18 und 25 Jahren. Die Regierung habe in den 5 Monaten nichts Merkliches zur Abhilfe getan. Snowden(Arbeiterpartei) führte die Arbeitsloſigkeit auf das politiſche Syſtem zurück. Er ſagte, wenn es gelänge, den Außenhandel wieder auf die Vorkriegshöhe zu bringen, werde die Zahl der Arbeitsloſen normal werden. Zwiſchen Geld. Politik, Ver⸗ waltung und Arbeitszeit beſtehe ein engerer Zuſammenhang. Die Deflation ſei zu draſtiſch durchgeführt worden. Arbeitsminiſter Steel Maitland ſagte, der Zuſammen⸗ bruch eines Teiles der auswärtigen Märkte Englands ſei eines der ſchwierigſten Probleme. Während des Krieges ſei durch die Ein⸗ führung von Maſchinen, die die Arbeitskräfte erſparten, ein neuer Zuſtand geſchaffen worden. Jetzt könne die gleiche Menge Stahl und Eiſen erzeugt werden mit 70 Prozent der früher notwendigen Arbeitskräfte. Zur Behebung der Arbeitsloſigkeit ſei abgeſehen von Wald⸗ und Feldarbeiten der einzige, wirklich wertvolle Plan der der Elektrifizierung. Dieſe werde von der Regierung ſo ſchnell wie möglich gefördert werden. Es ſei aber Zeit dazu erforderlich. Wenn auch England einen größeren Anteil am Welthandel als vor dem Kriege habe, ſo ſeien doch verſchiedene ausländiſche Märkte Englands zuſammengebrochen, ſo der chineſiſche infolge der inneren Unruhen und der braſilianiſche, weil man dort begonnen habe, ſelbſt zu fabri⸗ zieren. Man müſſe ſich daher auf Beſeitigung von Verſchwendung und Erlangung höchſter Produktivität nach Qualität und Quantität konzentrieren. Lloyd George ſagte, ſolange nicht die Regierung, die ſich in günſtigerer Lage befinde als irgendeine ihrer Vorgängerinnen, ein Hilfsmittel finde, würden die Arbeiter überzeugt ſein, daß die Arbeitsloſigkeit auf das kapitaliſtiſche Syſten zurückzuführen ſei. keiten verurſachen werde. Mannheimer General Anzeiger Beilagen: Bilden dei Woche Sport u. Spiel Aus Zeit u. Leben mit Mannheimer Muſik⸗Zeitung. Mannheimer Srauen-Zeitung Unterhaltungs-Beilage Aus der Welt der Cechnik Wandern 3. Neiſen Nee Chanberlain⸗Reden noch immer im Vordergrund Druck der franzöſiſchen Vertreter in der Botſchafterkonferenz iſt es endlich zu dieſer Abmachung gekommen, einen Fragebogen anzufer⸗ tigen. Die Beantwortung dieſer Frage dürfte in der nächſten Woche erfolgen. Heute ſpricht man bereits von einem wichtigen franzöſiſchen Erfolg und bemerkt, daß der franzöſiſche Botſchafter Fleuriau nach London Inſtruktionen mitbrachte, Herriot werde nur unter der Bedingung die deutſchen Vorſchläge prüfen, wenn vorher der Fragebogen für den Marſchall Foch fertiggeſtellt und abgeſchickt werde. Die franzöſiſche Regierung verknüpft ihre Zuſtimmung über die deutſchen Vorſchläge zu verhandeln mit einer energiſchen Betreibung der Entwaffnungsfrage. Bezüglich der Räu⸗ mung Kölns ſcheint ſich wieder der franzöſiſche Standpunkt ganz beſonders zu verſteifen. Alle Nachrichten aus London über einen günſtigen Stand der engliſch⸗franzöſiſchen Verhandlungen betr. der Räumungsfrage kön⸗ nen nach hier vorliegenden Informationen als ſehr verfrüht bezeich⸗ net werden. Die engliſch⸗franzöſiſche Kriſe iſt auch nach der Be⸗ ſprechung des Botſchafters Fleuriau mit Herriot noch weit von einer Erleichterung entfernt. Engliſche Beurteilung der Chamberlain⸗Kede § London, 26. März.(Von unſerm Londoner Vertreter.) Man iſt nunmehr in der Lage, den Erfola von Chamberlains eroche; machender Rede ungefähr zu überblicken. Das Urteil bieſiger diplomatiſcher Kreiſe läßt ſich dahin zuſammenfaſſen, daß die Stim⸗ muna in den politiſchen Kreiſen den deutſchen Vorſchlägen gegenüber gaünſtia ſei. Das Frankreich immer noch einen ſtark hemmenden Einfluß ausübt, geht aus den Inſtruktionen hervor. die der Botſchafter Fleuriau aus Paris mitgebracht hat. Darnach ſoll ein ausgiebiger Meinungsaustauſchzwiſchen den Alli⸗ lerten ſtattfinden und eine Einigung zwiſchen ihnen erzielt wer⸗ den, ehe Anfragen an die deutſche Regierung um Aufklärung über verſchiedene Punkte in Verbinduna mit den deutſchen Vorſchlägen er⸗ folgen können. Dem diplomatiſchen Mitarbeiter des„Daily Mail“ zufolge werden ſich dieſe Verhandlungen über Wochen oder Monate erſtrecken. Frankreich ſei weniger daran gelegen. die Sache zum Austrag zu bringen als der britiſchen Reaierung. Das beziehe ſich auch auf die Frage der deutſchen Entwaffnuna und die der Kölner Räumun g. Die neue Inſtruktion der Botſchafterkonferenz an das Verſailler Komitee ſeien abermals zurückgehalten worden möalicher⸗ weiſe infolge des Eingreifens des franzöſiſchen Kriegsminiſters und der Marſchälle. Für die Franzoſen ſei jetzt die unter einen gegen⸗ ſeitigen Pakt fallende entmilitariſtierte Rheinlandzone zum Haupt⸗ gegenſtand der CErörterung geworden. Sie wollen wiſſen, wie die Ar⸗ tikel 42, 43 und 44 des Verſailler Vertraas ausgeführt werden ſollen wenn eine zweiſeitige anſtatt einer einſeitigen Garantie der Unver⸗ leklichkeit dieſer Zone vorläge. Sie beſtehen auf einer Sicher⸗ heitskontrolle durch eine Kommiſfion und hätten er⸗ klärt, daß ohne eine ſolche die Kölner Zone nicht geräumt wer⸗ den könne. Es ſollen daher Einzelheiten über dieſe Kommiſſion feſt⸗ geſetzt werden, ferner die Methode der Feſtſtellung einer feindlichen Handlung und des Anareifers, ſowie der Ausführung von Sanktio⸗ nen durch die Garanten, einſchließlich Großbritannien. Frankreich will wiſſen, ob der Völkerbundsrat darüber zu entſcheiden hat, und wenn ja, ob einſtimmig. Was die Veaufſichtigungsbehörde des entmilitariſierten Rhein⸗ landes betrifft, ſo würde Deutſchland vielleicht einer ſolchen zuſtim⸗ men, wenn ſie wahrhaft international wäre und Ddeutſchland eine gleichberechtigte Vertretuna in ihr habe. Deutſchland dürfte aber gegen eine adminiſtrative Kontrolle dieſer Behörde, ſowie überhaupt gegen ihren dauernden Sitz im Rheinland Einwendungen erheben. Auch würde es keinen franzöſiſchen General als Vorſitzenden der Kommiſſion akzeptieren. Der Gewährsmann glaubt nicht. daß die Fraae des Eintritts Deutſchlands in den Völkerbund Schwieria⸗ Wenn Baldwin ſeine Politik ohne Rückſicht auf Sonder⸗ und Partei⸗ intereſſen führen werde, werde er ihn rückhaltslos unterſtützen. (Beifall bei den Konſervativen.) Jur preußiſchen Regierungskriſe Berlin, 27. März.(Von unſ. Berl. Büro.) Die Vorgänge im ſtändigen Ausſchuß des Preußiſchen Landtages, deſſen Sitzung die Oppoſition demonſtrativ verließ, hat ein neues Bild der Situation in Preußen ergeben. Der volksparteiliche Führer Herr v. Campe hat Herrn Marx vor ſeinem Weggang darauf aufmerkſam ge⸗ macht, daß die Volkspartei gegen die Einberufung des ſtändigen Ausſchuſſes verfaſſungsrechtliche und politiſche Bedenken habe. Der Ausſchuß hat ſich inzwiſchen auf Freitag Nachmittag vertagt, um dem Miniſterpräſidenten Gelegenheit zu geben, ſich an den Verhand⸗ lungen zu beteiligen. Herr Marx, der ſich zur Zeit in Sigmaringen aufhält, iſt von den Parteien der Weimarer Koalition telegraphiſch nach Berlin gerufen worden, ſo daß er unter Umſtänden noch an der heutigen Sitzung teilnehmen kann. 0 eigenpreiſe nach Tarif, bei Vorauszahlung pro ein⸗· Palitge telongigele für Allgemeine Anzeigen.40.-M. Reklamen—4.⸗M. Für Anzeigen an beſtimmten Tagen Stellen und Ausgaben wird keine Verantwortung über⸗ nommen. Höhere Gewalt, Streiks, Betriebsſtörungen uſw. berechtigen zu keinen Erſatzanſprüchen für ausgefallene oder beſchränkte Ausgaben oder für verſpätete Aufnahme von An⸗ zeigen. Auftr.d. Fernſpr. ohne Gewähr. Gerichtsſt. Mannheim. Geſetz u. Necht Arbeiter und Arbeiterinnen wählt Dr. Jarres! Von Hans Keppler, Stuttgart, Landesobmann im Reichsbund Vaterländiſcher Arbeitervereine. Dr. Jarres iſt nach alledem, was man aus ſeinem Munde vernommen hat, nach dem, wie er ſein Programm entfaltet und ver⸗ treten hat, ſowie nach dem perſönlichen Eindruck, den man von ihm gewonnen hat, der Mann mit einem unbeugſamen Willen, getragen von tiefem vaterländiſchen Pflichtbewußtſein, der auch in der Lage ſein wird, das, was er vorhat zum Wohl de⸗ geſamten Volkes, ohne ſich nach Parteien und ſonſtigen Intereſſentenkreiſen zu richten, ſich auf geradem Wege durchzuſetzen. Er bekannte ſich als ein wirklich ſozial geſinnter Mann, der, geſtützt auf reiche Erfahrungen, den richtigen Weg zu einem gerechten ſozialen Ausgleich innerhalb unſeres Volkes finden und auch durch⸗ ſetzen wird, ſofern ihm das Vertrauen, insbeſondere auch durch de Arbeiterſchaft, geſchenkt wird Wenn ich hierbei auf das Vertrauen der Arbeiterſchaft rechne, ſo aus dem Grunde, weil die zurückliegen⸗ den Revolutionsjahre der Arbeiterſchaft doch mit aller Deutlichkeit gezeigt haben, daß Sozialismus, Marxismus und Klaſſenkampf die innerlichen Gegenſätze im Volke aufs äußerſte verſchärft, nicht aber der deutſchen Arbeiterſchaft Nutzen gebracht haben. Im Gegenteil, die Arbeiterſchaft fühlt ſich durch diejenigen, die dieſe Ge⸗ danken in das Volk hineingetragen haben, verraten und ver⸗ kauft Schon einzig allein aus dieſer Erkenntnis heraus ergibt ſich für jeden Einzelnen die unabweisbare Pflicht, nun endlich ein⸗ mal den Hebel, der auf Klaſſenkampf und Marxismus eingeſtellt war, herumzulegen auf den Weg zum chriſtlichen und nationalen und ſozialen Volksſtaat, zur nationalen Einheit und letzten Endes zur Freiheit des deutſchen Volkes. An Stelle des unglückſeligen Klaſſenkampfes muß die Verſtändigung zwiſchen den verſchiedenen Wirtſchaftsſtänden unſeres Volkes Platz greifen, Arbeitgeber wie Arbeitnehmer müſſen ſich auf dem Wege der Verſtändigung zuſammenfinden. Drohnen finden keinen Platz mehr in dieſem neuen Staat. Deshalb, deutſcher Arbeiter und deutſche Arbeiterin, willſt Du wirklich einen gerechten ſozialen Ausgleich anſtreben, willſt Du, daß das Anſehen des Arbeiterſtandes die aleiche Bedeutung einnimmt wie das der anderen Stände unſeres Volkes, willſt Du, daß der Verelendung durch den Klaſſenkampf und Marxismus Ein⸗ halt geboten wird, willſt Du, daß der Geiſt des Barmatismus ein für allemal aus unſerem deutſchen Volksſtaate verſchwindet, willſt Du, daß jeder an denjenigen Poſten geſtellt wird, wohin er ſeinen Kenntniſſen nach gehört, willſt Du, daß die chriſtliche Religion gleich welcher Konfeſſion gefördert wird und erhalten bleibt, willſt Du, daß dieſe Grundlagen eines ſittlichen und geordneten Staatsweſens, die Dir ebenſo wie jedem anderen zum Vorteil gereichen, ſo unter⸗ ſtütze durch Deine Stimme denjenigen Mann, der in der Lage iſt, auf Grund Deines Vertrauens durch ſeinen unbeugſamen Willen das durchzuſetzen, was er vorhat; deshalb ſei auf Deinen Vorteil bedacht und wähle am 29. März den arbeiter reundlichen und ſozial denken⸗ den Präſidentſchaftskandidaten Dr. Jarres! Fragen des beſetzten Gebietes im Keichsrat Der Reichsrat behandelte am Donnerstag zunächſt Fragen des beſetzten Gebietes. Gegen die Beſchlüſſe des Reichstages zum Not⸗ etat haben die Ausſchüſſe des Reichsrates in einem Punkt formelle und materielle Einwendungen erhoben. Der Reichstaa hat für das Miniſterium der beſetzten Gebiete die neue Stelle eines Staatsſekre⸗ tärs und eines Miniſterialbürodirektors in den Notetat eingeſetzt. Formell hielten die Ausſchüſſe das nicht für vertretbar, weil es ſich nur um ein Geſetz handele, das für zwei Monate eine Notregelung trifft, und es nicht angängia ſei. neue Stellen in dieſem Notetat dauernd zu ſchaffen, unter Vereitelung der ordnungsmäßigen Prü⸗ fung durch den Reichsrat. Auch die unbedingte Dringlichkeit für die Einſetzuna dieſer Stellen wurde nicht anerkannt, da für die Vertre⸗ tung des Miniſters der beſetzten Gebiete ſchon durch die Anſtellung eines Generalkommiſſars geſorqat ſei. Materiell wurde es für ſelbſt⸗ verſtändlich gehalten. daß die Wahrung der Intereſſen der beſetzten Gebiete ernſtlicher Erwägung bedarf. Es wäre aber nicht au recht⸗ fertigen, die Organiſation des Miniſteriums der beſetzten Gebiete durch Schaffung neuer Stellen zu vergrößern. während doch nach der Räumung des Ruührreviers mit einer ſtarken Verminderuna der Ge⸗ ſchäfte zu rechnen ſei. Die Vollverſammlung ſtimmte den Beſchlüſſen des Ausſchuſſes zu, erteilte alſo nicht ihre Zuſtimmung zu der Schaffung der beiden neuen Stellen. Für die heſſiſche Reaierung erklärte der Geſandte v. Bie⸗ geleben, daß ſeine Regierung zwar aus formellen Gründen für den Ausſchußbeſchluß ſei, aab aber weiterbin die Erklärung ab, daß die heſſiſche Regierung die Konſolidieruna des Miniſteriums für die be⸗ ſetzten Gebiete in ſeinen Spitzen weaen der aroßen politiſchen, wirt⸗ ſchaftlichen und kulturellen Intereſſen. die in dem beſetzten Gebiet. insbeſondere auch für Heſſen, auf dem Spiele ſtanden. für dringend erachte. Den Reichstaasbeſchlüſſen zu dem Geſetz über die Verlän⸗ gerung der Gültiakeitsdauer der driten Steuernotverord⸗ nuna bis Ende Juni ſtimmte der Reichsrat zu. 4 eine Entwaffnungskonferenz in Nmerika? 2 Waſhington, 27. März. Präſident Coolidge hat für nächſte Woche eine Sitzung anberaumt, in der er mit Senator Keines der vielen Programme, jondern ein Chara kter, Keine der vielen Parkeien, ſondern einen deutſchen Mann giült es zu wählen. deshalb Ja rres Borah und Staatsſekretär Kellogg die Frage der Ent⸗ waffnungskonferenz erörtern wird. Er beabſichtigt ein indgültiges Programm der Konferenz auszuarbeiten, ſo daß, nach⸗ dem er durch Borah die Zuſtimmung des Senats ſich geſichert hat, die Regierung ſofort daran gehen kann, die erforderlichen außen⸗ politiſchen Schritte zu unternehmen. 4 * Polniſch⸗ungariſche Handelsvertragsverhandlungen. Die ſeit Wochen geführten Verhandlungen zwiſchen Ungarn und Polen haben am Donnerstag zum Abſchluß eines Handelsvertrages zwiſchen beiden Staaten geführt. Es iſt dies der erſte Tarifvertrag, den Ungarn mit einem auswärtigen Staate ſeit ſeiner Unabhängigkeit geſchloſſen hal. 2. Seite. Nr. 146 Neue Mannheimer Jeitung Abend⸗Nus gabe) die kommende Aufwertung J Berlin, 27. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Das Rätſelraten hat nun ein Ende. Die beiden Regierungsentwürfe üder die Aufwertung der Hypotheken und Anleihen ſind heute dem Die Ausarbeitung der Vorlagen, mit Reichsrat zugeleitet worden. denen die Regierung das Problem bezwungen zu haben ſcheint, hatte ſich immer wieder hinausgezögert, ſo daß ſich in den intereſ⸗ ſierten Kreiſen bereits eine tiefe Beunruhigung bemerkbar machte. Die Regierung entſchuldigte die Hinausſchiebung der Entſcheidung, der ihr im Reichstage wiederholt den Vorwurf der Verſchlep⸗ Pungspolitik eingetragen hat, mit der außerordentlichen Schwierigkeit der Materie. Daß es eine harte Nuß zu knacken iſt, heſtreitet in der Tat niemand und in der Heffentlichkeit und in den Körperſchaften werden die höchſt komplizierten Be⸗ timmungen der Geſetze ſich noch eine Nachprüfung gefallen laſſen müſ⸗ ſen. Der augenblickliche Zuſtand der Un ſicherheit, der ſich immer mehr als hemmender Faktor in unſerem Wirtſchaftsleben erwies, ſoll durch die Neuregelung, die eine endgültige ſein ſoll, ein für allemal beſeitigt werden, ein Ziel, das umſo inniger zu wünſchen iſt, als nur ſo unſere Kredi tfähigkeit wieder her⸗ geſtellt werden kann. Nach der Durchführung der Geſetze wird es in Deutſchland keine Papiermarkanleihe mehr geben. Die Geſamt⸗ ſchuld des Reiches beträgt rund 70 Milliarden Papiermark, die zum größten Teil als Kriegsanleihen, zu einem kleineren als Vorkriegsanleihe und übernommenen Länderanleihen beſteht. Wird 1 5 ſich von der Regierung vorgeſchlagene Weg beſchritten, ſo er⸗ gibt ſi elne Goldſchuld von 3½ Milliarden Eine höhere Laſt aus der Vergangenheit aufzubürden, hat ſich die Regierung nicht entſchließen können. Die Feſtſetzung eines höheren Betrages würde nach Anſicht der maßgebenden Inſtitute geradezu eine Gefahr für unſere Kreditfähigkeit bedeuten. Vor der Hoff⸗ nung, daß größere Mittel vielleicht bald geſtellt werden könnten, möchten wir warnen. Im nächſten Jahrzehnt wird aller Voraus⸗ ſicht nach das Reich in beträchtlichem mfange größere Anleihen aufnehmen müſſen und man rechnet in Fachkreiſen damit, daß ſelbſt nach Erfüllung unſerer Reparationspflichten der Reſt aus den zu⸗ künftigen Anleihen ſo unbedeutend ſein wird, daß ein nennens⸗ werter Fonds für Aufwertungszwecke kaum übrig bleiben dürfte. Die Entwürfe werden ohne Zweifel in der vorliegenden Faſ⸗ ſung viele Wünſche unerfüllt laſſen und werden manchen enttäuſchen. Immerhin gehen die Sätze, die jetzt vorgeſehen ſind, weit über das hinaus, was Dr. Luther als Finanzminiſter als äußerſtes Maß der Möglichkeit bezeichnet hat. Auch iſt man ſichtlich bemüht geweſen, die ſozialen Geſichtspunkte mehr als bisher zu berückſichtigen und den Aermſten der Armen, die ihr Letztes daran gegeben haben, nach ewigen Vertröſtungen wenigſtens etwas Poſitives zu bieten. Für die Kriegsanleihen und andere Staatsanleihen hat man an der Trennung von ſpekulativem und Altbeſitz feſtgehalten, dergeſtalt daß eine Aufwertung von 5 Proz. vorgeſehen iſt, die für den Alt⸗ beſitz verzinslich und für den Neubeſitz unverzinslich iſt. Dieſer Unterſchied zwiſchen Alt⸗ und Neubeſitz iſt vielleicht überhaupt der Kernpunkt des Ganzen. Man verhehlt ſich nicht, daß dies tech⸗ niſch ſchwer durchführbar ſein wird, doch glaubt man der in der Praxis zu erwartenden Schwierigkeiten Herr werden zu können und zwar in Verbindung äußerſt ſcharfer Kontrollmaßnahmen. Der Hypothekengeſetzentwurf geht für einige Kategorien von Hypotheken⸗ gläubigern der ſchwächeren ſozialen Schichten über den in der Drit⸗ ten Steuernotverordnung feſtgeſetzten Aufwertungsſatz von 15 Proz. erheblich hinaus und erreicht für erſtſtellige Hypotheken 25 Proz. Neu iſt der Modus der ſogenannken Meßzahl, der auf dem Durchſchnitt zwiſchen Dollarkurs und Großhandels⸗ index errechnet wird. Dieſe Ziffern ſtellen ſich für die Hypotheken⸗ gläubiger und ſomit auch für das Teilungsmaß der Hypotheken⸗ bdankpfandbriefe weſentlich günſtiger als bei Zugrundelegung des reinen Dollarſtandes. Es 18 wie geſagt, ſicher, daß die Entwürfe bereits im Reichsrat Gegenſtand einer lebhaften Diskuſſion ſein werden und man wird damit rechnen müſſen, daß ſchon hier die Ländervertreter weitergehende Wünſche vorbringen werden. In noch ſtärkerem Maße wird das natürlich im Plenum und den zuſtän⸗ digen Ausſchüſſen des Reichstages der Fall ſein. Der Leipziger Tſcheka⸗Prozeß Wieder eine erregte Sitzung EBerlin, 27. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Vor Beginn der Sitzung erklärte der Reichsanwalt zu dem geſtrigen Ankrag des Rechtsanwalts Dr. Wolf, den Privatdozenten Dr. Gumbel als Sachverſtändigen und Zeugen zu bernehmen, nach ſeiner ee ſei es nach wie vor für dieſes Verfahren uner⸗ heblich. Außerdem halte er gerade den vorgeſchlagenen Zeugen und Sachverſtändigen wegen ſeiner oppoſitionellen Einſtellung für be⸗ fangen und aus dieſem Grunde müſſe er, falls Dr. Gumbel doch gehört werde, auch beantragen, ihn nicht zu vereidigen. Rechtsan⸗ walt Dr. Wolf ergänzte ſeine umfangreiche Begründung des An⸗ trages durch weitere Ausführungen dahin, daß die Faſziſten⸗ gefahr im Jahre 1928 ſo groß geweſen ſei, daß ſie den Beſtand der Republik gefährdete und die Arbeiterſchaft verpflichtet geweſen ſei, ſich dagegen mit allen Mitteln, auch mit Gewalt au wehren. Das ſei aber nicht nur die Anſicht Dr. Gumbels, ſondern auch die von Politikern, die in einem andern Lager ſtänden. Der Verteidiger führte eine Regierungserklärung des damaligen ſächſi⸗ ſchen Miniſterpräſidenten Dr. Zeigner an, in der die faſziſtiſche Gefahr als ein Angriff gegen die Exiſtenz der Republik hingeſtellt wird, weiter die Reden verſchiedener ſozialiſtiſcher Abgeordneten. Der Vorſitzende unterbricht den Redner, da eine derartige Begrün⸗ dung auf Umwegen ein Beweisthema bereits zur Erörterung bringe, über das noch kein Beſchluß gefaßt ſei. Rechtsanwalt Dr. Wolf beantragt einen Gerichtsbeſchluß, der die Auffaſſung des Vorſitzenden beſtätigt. Bei Verkündung des Beſchluſſes fügt der Vorſitzende hinzu:„Außerdem iſt das Gericht der Anſicht, daß, nachdem Rechtsanwalt Dr. Wolf zur Begründung des Antrages faſt zwefj Stunden geſprochen hat, eine weitere Be⸗ e darauf hinauslaufe, die Verhandlung zu verſchleppen.“ Rechtsanwalt Dr. Wolf(in großer Erregung)„Der Angeklagte Neumann hat ſieben Tage geſprochen, der Zeuge Koppenhöfer 2½% Tage, der Zeuge Vogt ebenſo. Wenn Ihnen da ſchon zwei Stun⸗ den zu viel ſind zur Begründung eines Antrags, der das Kern⸗ ſtück des Gegenbeweiſes darſtellt, dann werde ich es mir überlegen, ob ich die Verteidigung überhaupt weiter führen kann.“ Der Ver⸗ teidiger entfernt ſich aus dem Saal. „Wie ſtellen ſich die übrigen Verteidiger dazu?“— Rechtsan⸗ walt Dr. Fränkel:„Wenn auch mir ſolche Schwierigkeiten ge⸗ macht werden..“ Der Angeklagte Hallup iſt aufgeſprungen und ergeht ſich in erregten Zurufen, er wird auf Anweiſung des Vorſitzenden aus dem Saal geführt. Beim Hinausgehen aus dem Saal ruft er dem Vorſitzenden zu:„Schämen Sie ſich was.“ Rechtsanwalt Dr. Fränkel: Noch führen wir die Verteidi⸗ gung. Wenn aber der Verteidigung der Vorwurf der Verſchlep⸗ ſchnß gemacht wird, ſo muß ſie ſich überlegen, ſich noch weiter ſchulmeiſtern zu laſſen. Das Gericht zieht ſich nunmehr zur Beſchlußfaſſung über den Beg Dr. Wolf zurück. Nach Wiedererſcheinen des Gerichts gibt Dr. Wolf eine Erklärung ab, in der er ſich noch einmal gegen den Vorwurf der Verſchleppung wendet. Der Vorſitzende verkündet den Gerichtsbeſchluß, daß die Ver⸗ nehmung Dr. Gumpels allgemein abgelehnt wird. Es wird zu Gunſten der Angeklagten als wahr unterſtellt, daß ſie der Meſ⸗ nung geweſen ſind, daß eine faſziſtiſche Gefahr in dem fraglichen Umfange beſtanden habe. Damit iſt den Intereſſen der Angeklag⸗ ten ſowohl in Ausdehnung der Schuldfrage als auch des Straf⸗ maßes vollkommen genügt. Hierauf wird die Verhandlung mit der Verleſung von Urkun⸗ den fortgeſetzt. Zunächſt werden die in den Mitgliedesbüchern der Partei enthaltenen Anweiſungen verleſen. Darin wird den Mitgliedern ein Schweigegebot vor Gericht auferlegt. Sodann kommt der in der Verhandlung bereits mehrfach erwähnte Alarmbefehl zur Verleſung, ſowie ein ausführlicher Parteibefehl der Bezirksleitung Berlin⸗Brandenburg über die Alarmieraorbeit. Darin wird beſonders auf die Geſinnung der Betriebsräte hinge⸗ wieſen. Zum Schluß heißt es u..: Die kurze Spanne Zeit, die uns noch zu den Vorbereitungen zur Verfſigung ſteht, muß unter Anſpannung aller Kräfte ausgenutzt werden. Der Angeklagte Kuhns erklärt, Betriebsrat geweſen zu ſein, die Lichtbilder aber nicht zu kennen. Die anderen Angeklagten geben die gleiche Erklärung ab. Die Pariſer Wirtſchaſtsverhandlungen Paris, 27. März.(Von unſerm Pariſer Mitarbeiter.) Die Handelsvertragsbeſprechungen zwiſchen der deutſchen und der fran⸗ zöſiſchen Delegation nehmen einen ruhigen Fortgang. Die Unter⸗ händler ſind mit der Prüfung der Tarife beſchäftigt. Man rechnet damit, daß in nächſter Zeit eine Vollſitzung zuſammentreten kann. Eine erſte Vollſitzuna ſand nach der Ankunft von Poſſes, der an Stelle des erkrankten Dr. Trendelenbura an die Spitze der deutſchen Delegation getreten iſt. am 18. März ſbatt. Man einigte ſich in dieſer Sitzung dahin, die Tariſe einer Prüfung zu unterziehen und die Waren für einen proviſoriſchen Akkord in zwei Grunpen zu keilen. Die erſte Gruppe enthält dieſenigen Artikel, für die der Minimal⸗ tarif Anwenduna findet, die zweite dieſenigen Waren. für die ein Zwiſchentarif angewendet werden ſoll. Im übrigen hofft man in Paris auf die baldige Ankunft der Vertreter der deutſchen Schwer⸗ induſtrie, Thuſſen und Buhn, damit die geplanten Beſprechun⸗ gen zwiſchen der franzöſiſchen und deutſchen Metallinduſtrie ihren Anfang nehmen können. Ruſſiſches Intereſſe für deutſche Metallprodukte Auf dern Kongreß für Montaninduſtrie und Montanhandel von Moskau erklärte der aus Deutſchland zurückgekehrte Vorſitzende des ſtaatlichen Induſtriellenverbandes Tolckonzew, der zu Ver⸗ handlungen mit den deutſchen metallurgiſchen Werken entſandt wor⸗ den wac, die Kreditaufnahme bei deutſchen Firmen ſei ungünſtig, weil die Firmen für ihre in England und Amerika aufgenommenen Kredite hohe Prozente zahlen müßten Dagegen arbeite die deutſche Produktion augenblicklich 20—30 Prozent billiger als die engliſche. Deshalb ſei es für Rußlond vorteilhaft, in Deutſchland Metallprodukte zu kaufen. Die deutſchen Firmen, welche gegenwärtig ſchwediſches und indiſches Erz einführen, zeigten großes Intereſſe für ruſſiſche Erze. dem der Sohle des Schachtes ſtehenden Waſſer ertrunken ſein. 9e Valdspurtl ugendgruppe Somskag, 28. März, nachmittags 2% Uhr: Treffen ſämtlicher Mitglieder im Parteiblüro. Sonnkag, 29. März, vormittags 7% Uhr: 2 Treffen der männlichen Mitglieder im Parteibüro— üb⸗ liche Kleidung. Nachmittags wählen! Mittwoch, 1. April, abends 8 Uhr im Nibelungenſaal: Bismarckfeler. Eintrittskarten zu 60 Pfg., M..20 und M..40 im Parteibüro. Vollzähliges Erſcheinen ſämtlicher Mitglieder erforderlich. Die männlichen Mitglieder treten(ohne Eintrittskarten) um 7 Uhr im Parteibüro an. 1 1 Der Vorſtand. Gebt für den Wahlſchatz des Keichsblocks Aeberweiſungen und Einzahlungen erbetlen unker dem Kennwork„Reichsblock“ auf Süddeutſche Disconko-Geſellſchaft, Mannheim, Rheiniſche Creditbank, Mannheim. Nr. 3504. 22 Deutſchen-Boykott durch oͤie pariſer Meſſe VParis, 27. März.(Von unſerem Pariſer Midarbeiber.) Der Verwaltungsrat der Pariſer Meſſe hat in ſeiner letzten Sitzung einſtimmig den Beſchluß gefaßt, alle deutſchen Materialien von der Pariſer Meſſe für 1925 auszuſchließen. Des weiteren hat der Verwaltungsvat beſchloſſen, daß jede Maſchine, deren Beſitzer nicht im Katalog verzeichnet iſt, von der Meſſe fortgewieſen werden kann. Das Grubenunglück bei Merlenbach Ueber das ſchwere Unglück dei Merlenbach in Lothringen werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Auf der Zeche„Remiau“, die zu den Gruben der Saar⸗Moſet gehört, ſtürzte am Donnerstag nachmittag gegen 2 Uhr ein Förder⸗ korb mit voller Beſetzung ab. 80 Bergleute hatten in den einzelnen Etagen des Förderkorbes Platz genommen. Die Urſache des Un⸗ glücks ſoll in einem Seilriß zu ſuchen ſein. Dagegen ſind auch Gerüchte im Umlauf, daß das Unglück nicht auf einen Seilbruch, ſondern auf einen Fehler in der Konſtruktion der Förderanlage ſelbſt zurückzuführen ſei. Die Direktion hat über die Gründe bisher noch keine Auskunft gegeben. Die Kataſtrophe ſelbſt ſpielte ſich folgendermaßen ab: Nachdem das Seil abgeriſſen war, ſtürzte der Förderkorb bis auf die Sohle des Schachtes, der ungefähr 500 Meter tief iſt. Die Nettungsarbeiten wurden ſofort aufgenommen. Die Befürchtung, daß ſämtliche Inſaſſen des Förderkorbes den Tod gefunden hätten, ſtellten ſich zum Glück als nicht in ihrem ganzen Umfang zutreffend heraus. Einige der Bergleute ſind wenigſtens mit dem Leben da⸗ vongekommen, wenn ſie auch alle ſehr ſchwer verletzt ſind. Leider iſt damit zu rechnen, daß über die Hälfte der einfahrenden Bergleute den Tod gefunden haben. Bis um 8 Uhr abends hatten die Nettungsmannſchaften 30 Bergleute geborgen und von dieſen Geretteten konnten zwei nur als Leichen ans Tageslicht gebracht werden. Zwei andere, die ſehr ſchwer verletzt waren, ſtarben ſofort nach ihrer Einlieferung ins Spital. Die anderen 26 Geborgenen ſind alle ſo ſchwer verletzt, daß ihr Zuſtand außerordentlich beſorgniserregend iſt. Die Grube wurde durch ſofort herbeigerufenes Militär abge⸗ ſperrt. Die Verwaltung geſtattete nur den Aerzten und Rettungs⸗ mannſchaften den Zutritt zur Unglücksſtelle. Man befürchtet, daß die noch nicht geborgenen Bergleute— es handelt ſich um 50 Mann — ſämtlich verloren ſind. Es iſt kaum anzunehmen, daß noch einer von ihnen lebend das Tageslicht erblickt, denn diejenigen, die nicht bei dem Sturz des Förderkorbes zu Tode gekommen ſind, dürften in Frau Seven und ihre orei Töchter Ein heiterer Roman von Maria Ibele 4¹)(Nachdruck verboten.) Als die Arbeiter kamen, um die Kiſten abzutransportieren, war Roſe wieder aufgeräumt. Im Zimmer der Bries ſchrieb ſie ſchnell noch einen Brief an den alten Makten— nur zwei Seiten. Er war in ihrer Sprache ge⸗ riehen, hatte ihr Ausſehen— frech umd beleidi nd. Die ſchwer⸗ ten Vorwürfe ſtanden darin. Sie wußte, daß ſie ſich das leiſten durfte. Sie kannte ihn, wußte, wie feig er war und wie er das Gericht fürchtete und die Oeffentlichkeit und den Skandal. Da das weiße Auto von Lu Makten zurückgehalten worden war, beſtellte Roſe eine Droſchke. Sie ſtieg mit der Bries ein. In der Stadt ging ſie gleich zu einem Anwalt, der die ſofortige Hinterlegung der Abfindungsſumme erwirken ſollte, und als die über die Treppe hinunterſtieg, hätte ſie aufjubeln können, ſo frei fühlte ie ſich plötzlich. Jetzt hatte ſie Geld... Geld, das ihr gehörte, mit m ſie kaufen konnte, was ſie wollte. Sie ſehnte ſich nach Tanz, nach Muſik, nach verſchwiegenen Obern. Sie war ſo glücklich, daß har⸗ ſie den Brief, den ſie Makten e hatte, aus der Taſche nahm unrd zerriß. Sie pfiff einen hauer auf den Alten, der jeden Tag ein anderes Echwerzlein fühlte. Ste band das ſeidene Tüchlein am Hals zu einem Knoten— die zwei Ecken ſtanden frech zur Seite hinaus, Dann ſchob ſie den Hut tiefer ins Geſicht, ſo daß man nichts mehr ſah als die Schatten von lar Ohrringen, rechts und links vom Kopfe einen ſchrecklich rote Lippen. Und in dieſem Aufgug ſpa⸗ zierte ſie in eine Bar. * Mabten trat in das Zimmer Vaters und teilte ihm mit, wie er die Ange eit mit Roſe beendet. Der alte Herr jeg. Er wäre gern aufgebrauſt. Sein ſchle tes Gewiſſen 1 ihn aber davor. Er hötte ſte halt doch nicht ſo ſehr in die Näh ſetzen follen! Er ein, daß er damit einen Bgenſteeich vollbracht hatte, etwas, wofür er überall verurteilt würbe. Das Bild ſeiner verſtorbenen Frau ſtand vor ihm. Als Lu die Photographie ſtreifte, wraf ſein Blick mit dem ſeines Vaters zu⸗ men. Der Alte ſtand auf und reichte dem Sohne ſtumm die Hand. In dieſem weichen Augenblick der Verſöhnung teilte ihm Lu ſeine Verlobung mit Maria mit und daß er heiraten werde. Nun mußte Makten ſeine Zigarette aus dem Munde legen. Er brauchte Frau Berthen klopfte und trat ein. Sie merkte, daß ſie im richtigen Augenblick gekommen und unterſtützte Lus eifrige Rede, ſo daß eine Ausſprache zuſtande kam— nicht gerade herzlich, aber doch auch nicht ablehnend, eine Ausſprache, die bereits nach ein paar Tagen die zurückgekehrte Frau Martha, Maria und Lisbeth zu einem Bowlenabend auf der Terraſſe der Villa mit dem alten Makten zu⸗ ſammenführte. Lisbeth war hochentzlickt, den Herrn Markenſammlungskäufer wiederzuſehen. Auch daß er ein Monokel trug, gefiel ihr. Und Makten, der kühl und eiſig bleiben wollte, wurde wachsweich, ja er reichte der kleinen Lisbeth ſogar den Arm und ſagte, daß ſie ſich ſtramm herausgemacht habe. Wie hineingeboren in dieſes Haus benahm ſich Lisbeth. Sie wünſchte zur„Feuersbrunſt“ geführt zu werden. lI iert hängte ſie ſich in den alben Makten ein und nannte ihn Onkel Horſt, was dem Alten fehr ſchmeichelte. Er war ihr dankbar, daß ſie nichtͥ„Papa“ zu ihm fagte. Er verſorgte ſie bei Tiſch mit Schlagſahne und kat alles nach ihrem Willen und ſchikanierte ihn dementſprechend Sie ließ ihn lachen und ſpringen gerade wie ſie wollte. Er mußte ſich dabei immier am die Roſe erinnern, die ähnlich wie die Kleine da mit ihm geian Frau Martha blühte. Die Luftveränderung bei Ilſe hatte ihr ſehr gut getan. Wie eine ältere Schweſter Marias ſah ſie aus. Lisbeith lud ſich zum Spiel guf dem Tennisplatz ein und wünſchte Onkel Horſt als Partiner. Frau Martha war überzärtlich mit thren Kindern. Die Trämen 1 ihr jetzt ganz locker. Sie war zu ſtolz auf ihre Kinder, auf 5 und ihr Erziehertalent. Sie wünſchte ſich ſetzt nur noch ihre Ilſe er Brau Berthen beilte Bowle aus. „Der junge Bräutigam hielt eine Rede. 5 Lisbeth ſohlte, küßte Onkel Horſt, drehte mit ihm über die Ter⸗ raſſe und ſtreichelte ihn, als er völlig fertig auf einem Stuhl zu⸗ ſammenbrach. Frau Martha ſprach ſchon davon, daß man im Sommer, wenn man nicht in Berthelsried ſei, die Abende hier draußen verbringen könne. Das lun Paar ſprach von der Hochzeit und wer alles einzu⸗ laden ſei. länger ſie nachdachten, um ſo mehr notwendige Einladungen fielen ihnen ein. Maria erſchrak, als ſie die endloße bekommen, daß ſie Stall entgegen, den dieſe aber ahmumgsvoll unterließ. Um den Ko Renate eine naſſe Leinenſervielte. den armen Makten, der in die zerrütteten Verhältniſſe, die Tochter einer Geſchiedenen nehme. Sie konnte es nicht begreiſen, daß ſo etwas möglich iſt. die die Sirenen zur Schicht rufen. Sie ſchwieg eine Zeitlang. Dann ſagte ſie, was ſie für ihr Leben gern gehabt hätte, eine Landhochzet, eine Hochzeit draußen in Berthelsriedin der kleinen Dorfkirche. Jubelnd ſtimmte alles ant Tiſche zu. Lisbeth hatte ga z be⸗ deutende Pläne. Sie unterbreitete ſie zuerſt Onkel Borß, ſie von dem einen Vorſchuß brauchte. Sie wollte ein Feuerwerk arrangieren und Böller mußten rollen und ein Feſtſpiel ſollte über die Bühne der Wirtsſtube gehen und die Bauern müßten Räuſche 4 und Wohnung nicht mehr auseinander kennen würden. Während der ganzen Heimfahrt, faft bis zum Morgen ſchri Lisbeth, was ſie böteber 545 20 aen Maria war mit allem einverſtanden. Sie hatde nur drei Ein⸗ ladungen zu verſchicken, eine an Ilſe und Michalejowitſch, eine an den Bruder Alfred, dem ſie auch gleichzeitig das Geld zur Reiſe über⸗ weiſen laſſen wollte, und der dritte Brief gim anz heimlich ab. Er war acht Seften lang— es lagen ihm 8 Bbolographien ber Feter war an Rolf Seven, den Vater adreſſiert. Ob er ihr keine Abſage mit einer Ausrede ſchicke, was der einzige Schatten in Maria⸗ Glüͤck. Tante Renate konmte nicht zum Gratulieren konmen. Sie hatte wieder einmal einen Arzt, der wieder einmal keine Diagnoſe ſtellen konnte. Klärchen wickelte ſie ins Bert zwiſchen zwei Wärmeflafchen hinein und kochte Brei und ertrug das fürchterliche Geſchimpf auf die Seven und ihre Fratzen. ͤ heit. Sie hatte Blumen auf dem Nachttiſchchen ſtehen und ein Kreuz Marias Glück war Tante Renates Krank⸗ und ſchümpfte den gonzen Tag einem Beſuch von Frau Martha hatte Sie betete laut und bemitleibete Familie hineinheirate, in dieſe zur Frau Sie hat Tante Grete um einen Beſuch. Die aber mußte abſagen, e e ee e e e Renate ſchickte nun zu Frau Heimerle. Sie wollte abſolm Lisbeth erzwang ſich unterdeſſen eine Zufage von dem Alten, Peſe dee e de— daß ſie chanfſteren kernen dürfe. aufgeſtanden war, ſaß am Fenſter, als Frau Heimerle kam. Ste An elſe wurde eine Karte abgeſchick. Frau Martha hätte nur war adrett angezogen und mochte himmelnde Augen. Tante Menate da⸗ Geſicht von Ilſe ſehen mögen, wenn ſie die Karte in Händen war enttäuſcht. Oe hatte ihr nur wenig Neuigkeiten mitgebracht⸗. hielt. Sie mußte unwillkürlich zu Maria hinüberſehen. 550 00 nur, daß ſie das Auto Maktens öfters vor dem Haupe halten ſal ch, und daß zweimal Stiegenmuſik war. Drei Bläſer 1 1— „Nur einmal blüht im Jahr der Mai“ 1— 5 833 dann. In der r s zu fragen. Denn Lu berichtete alles eingehend: wer ſeine Pram— 5 woher ſie komme und daß ſie kein Geld habe. Ueber die letzte Mitteſlung war Makten ſenior nicht gerade ſehr entzückt Liſte von Namen ſah. Dann dachte ſie daran, wie ſo ein pompöſeg Feſt im Herrenhauſe auf die in den grauen Häuſern wirken müſſe, Nachbarſchaft ging das Gerücht, da eil hahe. 9 ch 5 De ven⸗Maria bald Hoch⸗ 0 Noriſetzung foagt SSe e SgenS F ASe erreerrree re r„ eebee eeie aee Freitag. den 2r. März 1828 Rneue Mannheimer Zeitung(Abend · Rusgabej 3. Selte. Nr. 1a3 Städtiſche Nachrichten Die Elektriſtierung der badiſchen Bahnen Ueber dieſes Thema ſprach anläßlich der Hauptverſammlung de⸗ * Die Frage der Sommerzeil. Die Handelskammer Berlin hat eine Eingade an den Reichswirtſchaftsminiſter gerichtet, in der ſie ſich für die Wiedereinführung der Sommerzeit ein⸗ ſetzt. Die Kammer ſprach ſich dafür aus, daß ein Geſetzentwurf für die Wiedereinführung der Sommerzeit mit möglichſter Beſchleuni⸗ gung den geſetzgebenden Körperſchaften vorgelegt werde. Für dieſen Beſchluß war ausſchlaggebend die Erwägung, daß vom allgemeinen cales von Schubert ſpielten. Die aanz vorzüaliche Wiedergabe zeugte von der hohen künſtleriſchen Auffaſſung der Spieler. Die Muſik⸗ abteilung des Wandervereins„Wanderluſt Mannheim“, R 7. 34, ſpielte die Luſtſpielouvertüre von Kela Bela. ein Potpourri aus dem gen ein niedlich heiteres Duett und die Geſanasabteilung des Ver⸗ eins„Wanderluft“ mehrere anſprechende Chöre. Der ſtürmiſche Bei⸗ „Troubadour“ u. a. m. rein und tonſchön. Zwei junge Damen ſan⸗ Peidelberger Verkehrsvereins Syndikus Dr. Schnei⸗ De r⸗Mannbeim. Der Redner führte etwa folgendes aus: Das Pro⸗ jekt der Elektriſterung der badiſchen Bahnen muß ſowohl von der wafferwirtſchaftlichen, als auch von der verkehrspoli⸗ tiſchen Seite aus betrachtet werden. Baben und Bayern zů⸗ 5. Ba and Vürmliche Waßt 5 Wenn zan in Deutſchland ſämtli aſſerkräfte ausbaute ſo kämen auf fungsamt hält vorausſichtli nde April wieder eine ſteno⸗ — Kopf der Bevölkerung durchſchnittlich ſe 500 Kw⸗Stunden, in Prüfun; 9 185 Neben den bisherigen enen 7 2000 Kwſt, Bis jetzt ſind in Baden erſt etwa 14 Pro- iſt auch die Reichseinheitskurzſchrift erſtmalig zu⸗ f* 18 N e ausgenützt. Wenn wir im Stande gelaſſen. Die Prüfung findet in Abteilungen zu 125, 150, 180, 200 5 und 240 Silben Geſchwindigkeit in der Minule ſtatt. Der genaue 7 8 AIt, Bellside feln, i N ü wi L ie Be⸗ die andere Länder gar nicht haben können. Der Redner machte auf Zeitpunkt der Prüfung wird noch bekanntgegeben. Die Be Standpunkt aus die Früherlegung der Stunden zu begrüßen iſt und die für Handel und Induſtrie zu erwartenden Vorteile die Nach⸗ teile weit überwiegen. Der Beſchluß findet vielfache Zuſtimmung. *Ferligkeitsprüfung für Stenographen aller Syſteme. Das bei der Handelskammer Mannheim beſtehende Stenographiſche Prü⸗ fall der Blinden und die Bitte, bald wieder ſolche genußreiche Stun⸗ den zu erleben, zeigten am Beſten, welch aroße Freude Muſikdfrektor Lenz mit ſeiner Künſtlerſchar in die Herzen aller Zuhörer— 155 veranſtaltungen * Der Mannheimer Hausfrauenbund unternahm geſtern nach⸗ mittag eine Studienfahrt nach der Rheinau zur Beſichtigung des Großbetriebes der Sunlicht⸗Seifenfabrik. Den Sonderzug der Elektriſchen beſtiegen am Tatterſall etwa 125 Damen, eine Anzahl ̃ 88 dingungen ſind aus der Prüfungsordnung erſichklich, die auf der war ſchon vorausgefahren, ſodaß ſich etwa 140 Teilnehmerinnen zu 2— Unterſchied zwiſchen den Kraftwerken am Neckar und am Rheta, Kanzlel 54 7 ee der Exkurſion zuſammenfanden. In vier Führungen lernten die 5— und den Murg⸗ und Schluchſeewerken(ſog.) können. Damen den Produktionsprozeß der Seife von dem auf dem Bahn⸗ . e 8 5„ Cei MN5 37 Aſchaff gleiſe ſtehenden Rohprodukt bis zu dem Transporteur kennen, der, 15 Die Zentrale für die der Badiſchen Bah⸗ dem 9 1— 0 21 wie ein Schienengleiſe durch den ganzen mächtigen Betrieb laufend, 0 mird Niederſchwörſtadt am Oberrhein ſein, das heute Leiche geländet. Es liegt zweifellos Selbſtmord vor. leber die die kertig gepackten Kiſten in das Lager bringt. Die Sunlichk⸗Seiſen⸗ —— rentabelſte Kraftwerk iſt. Während dort vor dem Kriege die Perſönlichkeit des Toten konnte bis jetzt Näheres nicht feſtgeſtellt fabriken in Rheinau und Mittenwalde(Kreis Teltow) ſind die zweit⸗ 1 noch mit 7% Pf. berechnet werden mußte koſtet ſie heute etwa werden. Der Tote iſt etwa 48 Jahre alt, 1,70 Meter groß, von größten Deutſchlands und inbezug auf maſchinelle Einrichtungen und be et Mdonen Aeoſt dann bas Niaderwürſtobter Wert Znl, keüfüger Geſtalk, pat kurg geſchnidenen eechnierbart delſen öade derse dech Emwicebunt eng der Salte nac Muſterbetrieb. Beſon⸗ 8 e lieſern ionen Kwſt. kann das Niederwörſtadter Werk Zwer⸗ wegen weit vorgeſchrittener Verweſung nicht mehr feſtgeſtellt wer⸗ ders der Entwickelungsgang der Seife nach dem Siedeprodukt bis m dden kann, eingebogene Naſe, lückenhafte Zähne, ovales Geſicht. zu den gepackten Schachteln mit den bekannten Aufſchriften„Sunlicht⸗ Nerkehrspolitiſch betrachtet wird die Elektriſierung große Bekleidung: Schwarzblauer Ueberzieher, in dem ſich das Mono⸗ Seife“ und„Lux“ feſſelte die Damen. Ungeteilte Bewunderung Vortèile mit ſich bringen. Das Wirtſchaftsleben wird ſicher ſehr gramm A. M. befindet, brauner Anzug(Pfeffer und Salz), ſchwarze fand das Herunterfallen der ſeidenpapierdünnen, perlmutterartigen ee eee e Bahnbauten geben erneute Ar⸗ Schnürſchuhe, Hemd mit lila Streifen. In den Kleidern des Toten Flocken der„Lux“ Seifenſchnitzel von den Maſchimen. Nach der Be⸗ en und Beſchäftigumg der einſchlagiden Induſtrie. In wurde eine letzte Erklärung vorgefunden, worin er mitteilt, daß er ſichtigung wurden die Damen zu den mit Blumen geſchmückten Kaffee⸗ der ane 85 50 auch in Bauern nach klarer Ueberlegung am 28. Dezember, früh 2 Ühr, ſein aus⸗ liſchen im Speiſeraume gebeten, wo Damen Mokka mit Kuchen ſer⸗ e e Elektriſterung 16 Hektriz verkehrs⸗ ſichtsloſes Erdenwallen ſelbſt beendet habe. Verpflichtungen irgend⸗ vierten. Jede der Teilnehmerinnen fand bei ihrer Taſſe ein Päckchen 5 1 50 c*e 5—9 welcher Art habe er keine, er ſei 48 Jahre alt, ledig und bitte„Vim“ zur Probe im Haushalt. Direktor Höfler begrüßte die Schwi 42 12 ich e e 1 N nicht weiter nach ihm zu forſchen, falls man ſeinen Körper finden Gäſte und kam dann auf die grundlegende Umwandlung des Produk⸗ Als eeee ee Jer ganz Ratg ſollte. An ſeinem Ableben ſei niemand ſchuld als bittere Schickſals⸗ lionsprozeſſes der Seife aufgrund der gemachten Erfahrungen zu ls erſte werde die Strecke Baſel⸗Frankfurt elektriſiert. fü en. S. der Wäſche, dabei größtmöglichſter Nutzeffekt b Die Koſten für Ober⸗ und Unterbau, für Lokomotiven und Wagen, fügungen⸗ ſprechen. Schonung der,„ dobe aremirene ahne Bau der Kraftwerke und Zuleitung werden auf 35 Millionen„Wieder ein Opfer der Anachtſamkeit. Am Montag nach⸗ der Seife, ſei heute das Loſungswort. Die Entwicklung der Wäſche⸗ Mart geſchät. Zu dieſer Summe ſeien von der Reichsbahn. mittag iſt in Waldhof das 5 Jahrs alte Söhnchen eines Weichen⸗ induſtrie mit ihren hauchzarten Goweben habe zu der Produktion n gefellſchaft rund 15 Millionen als Einlage in Ausſicht geſtellt. wärters beim Spielen in einen im Hausgang mit heißer Waſſer⸗ der Lux⸗Seife Anlaß gegeben, für die nur die beſten Oele und Feſke n Nach Fertigſtellung dieſer Linie beſteht die Möglichkeit von Frank⸗ brühe aufgeſtellten Juber gefallen und hat ſich ſo ſchwere Brand⸗ genommen werden und deren rapid ſteigender Abſatz am beſten für r furt bis Chiaſſo mit elektriſch betriebenen Zügen zu fahren. wunden am Geſäß und Rücken zugezogen, daß es geſtern vormittag ihre Eigenſchaften ſpreche. Die Vorſtandsdame Frau Dauth dankte 0—— 5 kann man 850 von Frankfurt 958 etwa Karls⸗ im Städt. Krankenhaus geſtorben iſt. 5 eae ruhe von Heidelberg aus in einer halben Stunde, Frankfurt von 4. ale 6 11 rzie i 90„der Gr n für den ſehr reſſanten Rachmittag. 2 Usfraue Heidelberg aus in eiwa dreiviertel Stunden erreichen. Neben dieſer ſtraße würden, nachdem ſie das Geheimnis der Seifenherſtellung richtig bedeutenden Zeiterſparnis habe man auf den elettriſch be⸗ pönt ſeinem Fahrrad und trug im Geſt cht erhebliche kennen gelernt hätten, den täglich von ihnen gebrauchten Gegenſtand triebenen Bahnen den Vorteil der rußfreien Bahnen Auch die ſchäd⸗]Verletzungen davon. Er mußte Ar tliche Hilfe in Anſpruch mit ganz anderen Augen anſehen. Es ſprach dann noch eine du⸗ lichen Einflüſſe der Schwefeldämpfe bei den Dampfvahnen komme für nehmen 18 Geſtern abend brach infol Ma enkrämpfen ein 23 Jahr 8 fällig zur Beſichtigung anweſende Dame die Leiterin der ſtädliſchen n die Baulichkeiten(Tunnels!) in Wegfall. Der Redner erinnerte dabet alter Schmied von Ludwi auf 1055 Schloß Neie n ländlichen Hausfrauenvereine Heſſen⸗Naſſaus, Frau Pelz; daran, daß z. B. der Kölner Dom durch die Rauchentwicklung des ſtraße zuſammen und mußte mi0 dem Sanitätsauto 1 94 Allgem Langenſcheid, die ſich in enthuſiasmierten Worten über Technik und et nahen Bahnhofes großen Schaden erleidet. Vorläufig will man da⸗ verbracht werden 5 5 Allgem. Organiſation dieſes Großbetriebes äußerte Sehr befriedigt von dem von abſehen, auch die Rangierbahnhöfe zu elektriſteren, die Geſehenen, kehrten die Teilnehmerinnen um 5 Uhr wieder mit dortigen Maſchinen ſollen aber mindeſtens mit Oelmotoren ausgerüſter* Juſammenſtöße. Mittwoch nachmittag ſtieß in der Friedrich⸗ Sonderzug der Elektriſchen nach Hauſe zurück.— Am 1. April ſoll n werden. Nach Durchführung der Elektriſierung rechnet man mit einer ſtraße in Neckarau ein 17 Jahre alter Radfahrer mit einer Rad⸗ ein von der Sunlicht⸗Seifenfabrik veranſtalteter„Waſchtag“ im i⸗ jährlichen Kohlenerſparnis von 470 000 Tonnen. fahrerin zuſammen und beſchädigte ihr Fahrrad erheblich. Der Hausfrauenbund ſtattfinden.—r. Der Ausbau der Strecke Baſel⸗Frankfurt ſoll ſo betrieben werden, Radfahrer hielt die falſche ird enen ein.— Geſtern früh fuhr 0 5 daß man gleichzeitig von Baſel aus nach Freiburg vorgeht und die in der Rhenanteſtraße ein 2 Jahre alter Radfahrer aus Unvorſich⸗ Klavierabend Karl Rinn! Ein junger Mannheimer, der e Bahn Heidelberg—-Mannheim elektriſiert. Zwi⸗ tigkeit einen anderen Rasfahrer an, ſo daß dieſer zu Boden. ſtüczte ſchon mehrmals hier mit erfolgreichem Beginnen Proben ſeiner ſchen dieſen beiden letzten Städten foll mit der Jeit ein Viertei⸗ und ſich außer Hautabſchürfungen den linken Arm verſtauchte. Der pfaniſtiſchen gab, wird am 30. März, kommenden Mon⸗ Verunglückte mußte ärztliche Hilfe in Anſpruch nehmen. *Fahrläſſige Körperverlehung. Der Täter, der am 25. März auf der Kronprinzenſtraße ein 5 Jahre altes Kind mit einem Motorrad überfuhr, wurde geſtern früh in der Perſon eines 1 Jahre alten Kaufmanns vom Lindenhof ermittelt. * Tobſuchtsanfall. In der Nacht zum Donnerstag wurde auf der Germaniaſtraße in Neckarau ein 29 Jahre alter Schloſſer von Tobſucht befallen. Es bildete ſich ſogleich eine größere Menſchenanſammlung. Eine Polizeiſtreife verbrachte den Kranken uerſt auf die Polizeiwache und von da mit dem ität i 55 eee e eeeee vom Reichsverband Deutſcher Erfinder E. V. Mannheim(Geſchäfts⸗ 4 telle K 3, 3) veranſtaltete 6. Deutſche Erfindungen⸗, Neu⸗ Jeſigenommen wurden 17 Perſonen wegen verſchiedener heiten. und Induſtriemeſſe vom—7. Mai im Roſen⸗ ſtrafbarer Handlungen, darunter zwei Heizer, die unerlaubt Wahl⸗ garten iſt in allen Kreiſen ſehr lebhaft. Die Anmeldungen von plakate anklebten. 5 wien 9—— „ Verhaftung eines Defraudanken. Der 44 Jahre alte verhei⸗ nur aus der näheren Umgebung ſondern(beſonders von Erfindern rgtete Metzger Gottlieb Feſel aus Horrheim, 9 einem auch aus allen Teilen Deutſchlands ein, ſodaß dieſe Meſſe ein ab⸗ tag, in der Harmonie einen Abend mit modernen Klavier⸗Werken veranſtalten. Die Vortragsfolge nennt Werke von: Buſoni, Spa⸗ nich, Debuſſy, Toch. ‚ Walter Rehberg. der mit ſeinemKammerorcheſter am Freitag, den 3. April im Harmonieſaal ſpielen wird. bringt das Kla⸗ vier⸗Konzert C⸗Dur von Mozart. 4 Klavierkonzerte von Rameau eine franzöſiſche Suite von Bach und ein Klavierkonzert von Handn mit Orcheſter zum Vortrag. 8 6. Mannheimer Erfindungen⸗Meſſe. Das Intereſſe für die ſtundenbetrieb eingeführt werden, was naturgemäß eine Trennung von Nah⸗ und Fernverkehr nötig macht. In Heidelberg beſtände die Möglichkeit, auf der Seite der Main⸗Neckar⸗ bahn ep. einen befonderen Bahnſteig zu errichten. Durch die Zu⸗ ſammenſchrumpfung der Entfernung zwiſchen den beiden Nachbar⸗ ſtädben werde mit der Zeit ein JZpweckverband heidelberg— Mannheim nicht mehr zu umgehen ſein. Heidelberg— aber auch noch andere kleine Städte der Umgebung— wird Wohnſtadt für Mannhbeim, Marmheim wird Induſtriezentrum. Damit ergeben ſich für eine weitſchauende Siedelungspolitik in Heidelberg große Aufgaben.(Es iſt z. B. imbedingt nötig, daß alle dieſe Fragen bei der Beſetzung des Heidelberger Bürgermeiſterpoſtense in Erwägung gezogen werden. Schriftlig.) Heidelberg wird durch die Elektriſierung neue Entwicklungsmöglichkeiten bekommen, Stadt und Berkehrsverein erwachſen dadurch neue große Aufgaben. Man bürfe ſich allerdings nicht darüber täuſchen, daß der Aus⸗ führung des Planes noch große Schwierigkeiten entgegen⸗ ſtehen, die aber mehr in Berlin als in Karlsruhe liegen Von der badiſchen Regierung werde das Projekt in ſeder Hinſicht ge⸗ e gelindert werd, daß die Beſchwerden meiſtens nach einigen Tagen ſ ſind recht ſchlimme Folgen des im allgememen mit Recht als harm⸗ ſigen Schweinehändler in Stellung war, iſt im Juni 1923 mit 44 wechſlungsreiches Bild zu bieten verſpricht Der Wibelungenoel Millionen— das war der Erlös von etwa 20 Schweinen— wird eine wirkungsvolle dekorative Ausſtattung erhalten, die wieder flüchtig gegangen und hat ſeither in verſchiedenen Groß⸗ nach dem Entwurf eines Mannheimer Mitglieds des Reichsverbhands fördert, es ſeien auch ſchon Verhandlungen zwiſchen Baden und finter der Schweiz angeknüpft worden. Auf Teilſtrecken könne man den hieſige Kriminalbeamte in Frankfurtfeſtgenommen und in eſſenten gehen auch aus dem Ausland ein, das beſondere für die Betrieb ſchon heute aufnehmen, da auch ohne Fertigſtelluna der das Amtsgefängnis hier eingeliefert. Erfindungen und Neubeiten auf allen Gebieten der Technik lobhaftes oußer den Widerſtänden aus Intereſſentenkreiſen(Kohlenhandel, wie nach ihrer Ausgeſtaltung durchaus neuartig wirken. Für Dampfmaſchinenbau uſw.) die Beſchaffung der Geldmittel. Intereſſenten empfiehlt ſich mit Rückſicht auf die verhältnismäßig ge⸗ dernis, da die Koſten für Neubauten nicht aus Betriebsmitteln, ſon⸗* Die Märzverſammlung der Bezirksgruppe Mannheim des ruſcheſte Anmeldung.(Siehe Anzeige im Mittagsblatt.) dern aus Anleihemitteln gedeckt werden können. Badiſchen Blindenvereins nahm dieſesmal einen beſonders ſchönen 3 Betanutgabe der Wahlergebniſſe im Nibelungenſaal. Bei loöſte eine längere Ausſprache aus, bei 0 r vor allem von mehreren Künſtler das Proaramm. Sämtliche Darbietungen löſten araße vorne“ am kommenden Sonntaa, werden in der Pauſe und nach Seiten der Wunſch ausgeſprochen wurde, daß der Neubau des Freude bei den Blinden aus. Vor allem iſt zu nennen ein Streich⸗ Beendiaung des Stücks die vorliegenden Wahlergebniſſe durch zurückgeſtellt werden dürfe. H. Färber, die ein Quartett von Dittersdorf und Moments muſi⸗eine Modenſchau verbunden ſein. 5 15 4 1 abgeklungen ſind. los geltenden Schnupfen Sie zwingen dazu, auch den harmloſen Medͤiziniſche Umſchau Sucht man nach der Urſache der Erkrankung, ſo iſt man auf Schnupfen nicht durch Unvorſichtigkeit und Achtloſigkeit verſchlechtern allerhand Mutmaßungen beſchränkt. Auf den Schleimhäuten ſitzen inen keine weiteren Beſchwerden, da die geſunde Schl imhaut We e ee mein ne weiteren n, e geſun ſeimhaut entgegenzutreten. rnünftige Abhärtu ann eine vorhandene Von Dr. W. Schweisheimer ſden Fene Ween hee de. ee ng Ehpſen gintg beernseuſen ket ür den Spott ni einem Grunde die Widerſtandsfähigkeit der Schleimhaut, ſo dringen man aber nicht zu weit gehen, und insbeſondere muß ſich jeder Wer den Schaden hat, braucht f pott nicht zu forgen. die Erreger ein, es kommt zu jenen Krankheitserſcheinungen, deren ee ee 1 055 255 in 1—5 Schnurfenleidende wird, ſo ſehr er ſelbſt vielleicht leidet, oft nicht 8 aen idung unbedingt nach dem r richten, nicht nach dem Ka⸗ 2 ut genommen. Schnupfen ſtürgt ſich mit ſtebernden zungen debet eine Femeang ene Eeeng dan algeneme Aelhng der ger. fär n Schnugſen Waend Sgcen del aſenen e Der unbeterligte ſieht aber nur das geſchwollene Geſicht, die geröb⸗ Peene 10 + 1 teie Naße uuedcltenden Auzen, Pört die dumpf quätene Stimme, Pers ader wutügung an mucheierne, Ddell demand dal chechdee öftm an. Schuhwerk an un der Schnee gekommen; die ihn nicht herankommen laſſen. Chemiſche und mechaniſche Schadi⸗ fälle gut ausgehen, ſo glaubt etnddn die Folge iſt nicht eine Ertältung oder Erfrierung der Füße, ſondern gungen durch Rauch und Staub ſind nach Möglichkeit auszuſchalten, 1211 lofigkeit ſei ſchwerden mungs 8 objektive Belangloſigkeit ſeiner Beſchn eene ene ein Schnupfen. Schlimme iſt, daß gegen einen Schnupfen Rachenmandel, der ſogenannten„dritten Mandel“ zu entfernen. ſich der Schnupfentrante von ſoch kulkuroßer Leichtzerkigrelt zurülc. Rieurend rſt iſt der eeme endd uach dohledern Aengſt. Oft gelingt es, einen Schnupfen noch im Anfangsſt Und damit hat er recht. Für den Schnupfenkranken bedeutet behüten ſucht Weiterſchreiten zu verhindern. Wärme heißt heir zu behũ len f 5 5 das Schlagwort, mit dem der Schnupfenteufel auszutreiben iſt. Selten iſt einer Krankheit ein ſo ee* Denk⸗ Gelingt es nicht, den Schnupfen zu kurieren, oder bildet er—5 Mal t worden, wie dem Schnupfen von Fr Th. Viſcher in ſi eim der Wärmekur iſt gut, weniger dagegen ein Dampfbad, weil das geſeß digung weiterſchreite m Verſchiedene Wege ſind da möglich. Der nicht zu Hauſe genommen werden kann und der Bedrohte auf dem der eine Krankheit in eigener Beobachtung durch Jahre hindurch eine führt weiter zu den Luftwegen, in Kehlkopf, Luftröhre und Heimweg neuer Erkältungsgefahr ausgeſetzt iſt. Vom Bad ins kennen gelernt hat. Der Schnupfen iſt eine Erkrankung der Schleim. Bronchen, und dieſes Foriſchreiten und Wiederzurückſchreiten iſt ſtädten unter falſchem Namen gearbeitet. Geſtern wurde er durch Deutſcher Erfinder ausgearbeitet wird. Anfragen von Kaufinter⸗ Kraftwerte genſigend Strom vorhanden iſt. Schwierigkelten mache Intereſſe zeigt. Die Meſſe wird alſo ſowohl nach ihrem Aufbau, Die Dienſtanweifung der neuen Reichsbahngeſellſchaft biete kein Hin⸗ vereinsnachrichten ringe Größe der zur Verfügung ſtehenden Ausſtellungsfläche Der äußerſt intereſſante Vortrag fand ſehr ſtarken Beifall und Verlauf. Muſikdirektor Lenz beſtritt mit einer ſtattlichen Anzahl der erſten Wiederholung der Dialekt⸗Operette Au. Au. Mannem Heidelberger Bahnhofs nicht hinter dieſes neue 1 quartett der Herren L Garnier. C. Groß H. Garnier und Proſektion bekannt aegeben. Mit der Aufführung wird abermals zu laſſen. Schnupfen und Schnupfenbekämpfung ſtets Krankheitserreger verſchiedener Art. Sie machen im allge⸗ ſich aber aus irgend⸗ Neigung(Dispoſition) zu Schnupfen günſtig beeinfluſſen, dabei darf Und manche Krankheit hat einen komiſchen Beigeſchmack. Auch der Geſamtheit ſich als Schnupfen zußert. Zweifellos ſpielen Erkäl⸗ 5 lender oder gar irgendwelchen„prinzipiellen“ Theorien. lleber⸗ r 5 in in u 9 ni zu m. Krallen auf ſein Opfer los und peinigt es in unbarmherziger Weiſe. Wune darth dllgemeine Abteaheung des Nör. 5 uſch Lüftung— natürlich bei richtigem Zudecken, ſachgemäßer Kleidung und weil er nun noch weiß, daß die meiſten derartigen Krankheits⸗ erk an und iſt damit in Regen oder S infolge der Fernleitung eine katarrholiſche Erkrankung der Naſe, chroniſch ſtörende Veränderungen in der Naſe, Wucherung der zu dürfen. Gekränkt, erbittert und auch ſeeliſch„perſchnupft“ zieht Das 5 lichbeſorgie, der ſich vor jedem rauhen Lufthauch vor jedem„Zug“ kurieren, ſein ſein Leiden erne äußerſt unangenehme nud hemmende Störung r 0 er]Wärme von innen und von außen. Ein heißes Bad zur Einteftung ſich nicht ſelbſt raſch wieder zurück, ſo kann die Schleimhautſchä⸗ ſeinem berühmten Roman„Auch Einer“. So geichnet nur einer⸗ vorgewärmte Bett, dann mehrere Taſſen heißen Tees. Ob das der häute. In Nafe und Rachen ſind die Schleimhäute ein ſehr häufiges, meiſt leicht verlaufendes Vorkommnis. Igewöhnliche Ter iſt oder der als Hausmittel gebrauchte Flieder⸗ gerötet und 5e Starke Vlutiberfüllung läßt die tann aber noch nach einer anderen Seite hin Lindenblüten⸗ uſt. Tee, iſt in der Wirkung gleichgülng, Auch Der S. N normalerweiſe geringe Flüſſigkeitsabſonderung ins Ungemeſſene an⸗ fortſchreiten, und hier iſt es, wo er den komiſchen und harmloſen Glühwein und andere heiße alkoholiſche Getränke ſind zweifellos— dieſe Sekteſt ſchwallen. O'on fehlt und als Erſatz dafür verur⸗ Charakter durchaus verliert. Es handelt ſich umdas llebergreifen allen Anfeindungen zum Trotz— in derartigen Fällen ſehr zu emp⸗ ſae die unde e ee ein unaufhörliches Gefühl von auf die Nebenhöhlen der Naſe. Von 90 Vorhandenſein dieſer fehlen. Sie vermögen oft geradezu Wunder zu wirken. Ein geeig⸗ Kratzen und Kitzeln und Beißen und Trockenſein, wie es nur fünf⸗ Gebilde iſt ſehr vielen Leuten gar nichts bekannt. Im Stirnbein nt, wie Aſperin uſw. vermag die Schweißerzeugung bunderttauſend kleine Teufel mit kleinen Schürhaken und auskrock. in dem dahinter gelegenen Sieb. und Keilbein im Oberkiefer⸗ in willkommener Weiſe zu unterſtützen. nenden Blaſebälgen hervorrufen können. knochen befinden ſich lufthaltige, mit Schleimhaut ausgekleidete Höh⸗ Es Menſchen, die bekommen mit Beainn kalter ader feuchter Die abgeſonderte katarrhaltiſche Flüſſigkeit nimmt allmählich einen eitrigen Charakter an. Mit zunehmender Schwellung der Schleimhäute werden die Wege zur und durch die Naſe verlegt. Dadurch mimmt die Stimme die„nafale“ Färbung an, die Luft dann nicht mehr in hinreſchender Menge durch die Naſe eingeatmet werden. Der Kranke muß durch den geöffneten Mund atmen und bdeazef trocknen die Schleimhäute im Nachen erſt recht ein. Ein Ge⸗ fühl der Benommenheit, dumpfe Kopfſchmerzen erſchweren das Den⸗ ben und mindern die Arbeitsfähiekeit bedeutend herah. Nicht ſelten 9 verſtärkt die Anweſenheft von Feber das allgemeine Unbehaglich⸗ keits- und Mattigbebtsgefſihl. Alles in allem handelt es ſich um ine recht unangenehme Dulderzeit, die nur durch Erfahrung etwaz len, die mit der Naſe durch enge Gänge in ummittelbarer Ver⸗ bindung ſtehen, die Stirnhöhlen, die Siebbeinzellen, die Keilhein⸗ höhlen, die Kieferhöhlen. Von ſeder Naſenhälfte führen die Gänge Schnupfen frei zu bleiben iſt das Klima und Wetter ſtärker als zu den Höplen der betreffenden Seite. Eine katarrholiſche Erkran. der arme Menſch ſo bat es auch keinen Zweck von September kung der Naſe kann nun durch die Gänge zu den Nebenhöblen bis Amril ſtändig über Klima und Wetter zu ſammern und zu ſchimp⸗ fortſchreiten und dort einen Stirnhöhlenkatarrh, eine Kieferhöhlen⸗ fen. Wir leben einmal in dieſer kalten Welt, auf dieſer erkaltenden entzündung uſw. hervorrufen. In vielen Fällen klingen die dadurch Erde. Jeder wird ſich bemüden. Tricks und Vorſichtsmaßregeln zu hervorgerufenen Beſchwerden mit dem Schnupfen wieder ab. In finden. die ihn bewahren. Jedenfalls muß man obenauf bleiben anderen Fällen bleiben ſie aber beſtehen, es kommt zu lanawierigen] und darf ſich von einem Schmupfen nicht ſeeliſch unterkriegen laſſen. Entzündungsvorgängen, zur Etterbiſdung und außerordentlich unan, auch von mehreren nicht. Ein edelgeſinnter Wille beugt ſich aug genehmen und ſchmerzhaften Beſchwerden. In ſchwierigen Fällen vor einem Schnupfen nicht. vermag nur ein operativer Eingriff den ee eee, Das 772000 Witterung regelmäßig„ihren“ Schnupfen, wie ein anderer„ſeinen 19 Rheumatiszmus wieder begrüßen muß. Gelingt es aber nicht, vom * 4. Seite. Nr. 146 Reue Mannheimer Jeitung[Abend⸗Ausgabe) Freitag, den 7. März 1825 Zum 50 jährigen Jubiläum des flllgemeinen deutſchen Jagoſchutzvereins Am 15. März beging der Allgemeine Deutſche Jagdſchutzvereln ſein 50jähriges Stiftungsfeſt. Der Verein erſtreckt ſich mit Ausnahme von Bayern über das ganze Deutſche Neich und gliedert ſich in 23 Landesvereine, dieſe nach Be⸗ darf in Bezirke, von denen über vierhundert vorhanden ſind. Der Verein zählt z. Zt. nahezu 40 000 Mitglieder. Die Hauptzwecke und zziele des A. D..B. ſind: 1. Die Jagd zu ſchützen und zu heben. 2. Alle Beſtrebungen zu unterſtützen, die unter Wahrung der Bedürf⸗ niſſe der Forſt⸗ und Landwirtſchaft eine weidmänniſche Pflege des Wildes und eine weidgerechte Ausübung der Jagd fördern. 3. Die Staatsbehörden bei Durchführung der Geſetze und Verordnungen über Jagdvergehen, Jagdpolizei und Wildſchonung zu unterſtüßen ſowie bei der Veränderung der Geſetze und Verordnungen und bei dem Erlaß neuer mitzuwirken. 4. Auf dem Gebiete der Geſetzgebung und der jagdlichen Berordnungen dahin zu ſtreben, daß die jagd⸗ polizeilichen Vorſchriften und die Beſtimmungen über die Schonzeit des Wildes, des Wildſchadens uſw. den Anforderungen einer weid⸗ männiſchen Jagdausübung entſprechen. 5. Dem Wildererunweſen und den Zuwiderhandlungen gegen die Geſetze mit allen Mitteln entgegenzutreten. 6. Für verdienſtvolle Leiſtungen von Jagd⸗, Forſtſchutz⸗ und Polizeibeamten, ſowie Landjägern und anderen um den Wildſchutz demühten Perſonen Belohnungen und Anerken⸗ nungen, den von Wilddieben verwundeten Beamten und ihren Hinterbliebenen Unterſtützungen auszuzahlen. 7. Belohnung den Perſonen zu gewähren, die ein Jagdvergehen oder eine damit zu⸗ ſammenhängende Begünſtigung oder Hehlerei mit Erfolg anzeigen. Im Jahre 1897 wurde die Errichtung der Hermann Hohenlohe⸗ Langenburg⸗Stiftung beſchloſſen, aus der Witwen und Waiſen deutſcher Forſt⸗ und Jagdſchutz⸗Bedienſteten Unterſtützungen erhal⸗ ten. Bis zum Beginn des Krieges hat der A...V. ſchon 1½ Millionen Goldmark an ſolchen Unterſtützungen ausgezahlt. Für die Gründung des Erholungs⸗, Alters⸗ und Invalidenheims in Marburg(gedacht für Angehörige ehemaliger Jäger⸗ und Schützen⸗ Bataillone ſowie für die Mitglieder der Jagd, und Forſtvereine, die dem A. D. J. V. angeſchloſſen ſind), hat im Weſentlichen der A...V. die erforderlichen Geldmittel zuſammengebracht. Jedes Einzel⸗ mitglied des A. D. J. V. iſt berechtigt, die Segnungen des Marburger Heims zu genießen. Der..JV. hat ſich um die Erhaltung ſel⸗ tener Raubtiere und Raubvögel, unter Berückſichtigung der Pflege und Hege der niederen Jagd, beſondere Verdienſte erworben. Seiner Veranlaſſung iſt es zu danken, daß der grauſame Fang von Raub⸗ vögeln in Pfahleiſen durch beſondere Verordnungen verboten wurde. Ebenſo iſt der A...V. immer beſtrebt geweſen, dem in Italien betriebenen Maſſenmord der Zugvögel entgegenzuarbeiten Den Bemühungen des A. D. J. V. iſt es zu danken daß eine durchgreifende Wildkontrolle durch Einführung von Wildtransportſcheinen erreicht wurde, mit deren Hilfe die Bahn⸗ hofspolizei dem Wilderertum wirkſam entgegentreten konnte. Die auf Grund des Verſailler Friedensvertrages von Deutſchland verlangte Lieferung großer Mengen lebenden Wildes, nämlich: 120 Härſche, 63 000 Rehe, 66 000 Haſen, 195 000 Faſanen, 6 000 000 Rebhühner und 75 000 Faſaneneier, iſt auf das Betreiben des A. D. J. V. von der Entente ſchließlich aufgegeben worden. Der A. D. J. V. hat ſich ferner dafür eingeſetzt, daß der Jäger ohne be⸗ ſonderen Waffenſchein berechtigt iſt, eine kurze Handfeuerwaffe zu ſeinem perſönlichen Schutz zu tragen. Der dringende Wunſch, daß bei Erteilung des Jagdſcheines der Antragſteller bei der aus⸗ zuſtellenden Behörde ſich einer beſonderen Prüfung zu unterziehen habe, und 5 von den Jagdſchein⸗Nachſuchenden der Nachweis einer abgeſchloſſenen Jagdhaftpflichtverſicherung erbracht wird, wird vom A. D. J. V. immer aufs neue vorgetragen. Für die Einführung möglichſt gleicher Schon⸗ und Schutzzeiten im ganzen Deutſchen Reich ſetzt der A. D. J. V. ſich unentwegt ein. Vom A. D. J. V. ſind Normal⸗Jagdpachtverträge ſowohl für Eigen⸗ als auch für gemeinſchaftliche Jagdbezirke mit Genehmigung des Miniſteriums herausgegeben worden. Der A. D. J. V. hat dauernd die infolge der Revolution und der ſchlechten Finanzlage der Kreiſe erlaſſenen Jagdſteuern aller Art, namentlich Jagdpachtſteuer, Waffenſteuer uſw., auf das energiſchſte bekämpft und iſt nach wie vor bemüht, eine Milderung dieſer Steuern herbeizuführen. Der A. D. J. V. hat dafür Sorge getra⸗ gen, daß nach Erlaß des Geſetzes für die Pachtſchutzordnung ge⸗ eignete Sachverſtändige für die Pachteinigungsämter hinzugezogen wurden. Insbeſondere hat ſich der A. D. J. N. der Bekämpfung des Wildererunweſens angenommen durch Gründung einer Hauptnachrichtenſtelle in Berlin und verſchiedener Neben⸗ ſtellen der einzelnen Landes⸗ und Bezirksvereine. Der A. D. J. V. hat durchgeſetzt, daß es den Forſtſchutzbeamten geſtattet iſt, auf fliehende Wilderer zu ſchießen, wenn dieſe den Aufforderungen, ſtehen zu bleiben oder die Waffe abzulegen, nicht nachkommen. Auch hat der A. D. J. V. es ſich angelegen ſein laſſen, daß die Jugend in den Schulen durch guten, heimatkundlichen und naturwiſſen⸗ ſchaftlichen Unterricht über Wild und Wildarten und über den Nutzen der Jagd aufgeklärt wird. Jeder Deutſche, der ein Herz hat für Wald und Wild, ſollte dem A. D. J. V. als Mitglied bei⸗ treten. Aufnahmeanträge verſendet das Generalſekretariat, Ber⸗ lin W. 50, Geisbergſtr. 25—26. * N * Noch keine Grenzerleichlerungen mit Elſaß⸗Cothringen. Die Hoffnung auf den beiden Grenzſeiten des Oberrheins, daß nun end⸗ lich doch auch zwiſchen Baden und dem elſaß⸗lothringiſchen Gebiet angeſichts der engen Stammes⸗ und Familienbeziehungen eine Er⸗ Einheit der Weſens⸗ und Lebensart muß bei dem Volke ge⸗ funden werden, welches fähig und würdig ſein ſoll, den Staat der Not mit dem Staate der Freiheit zu vertauſchen. Schiller. 0 85 Reif, der pudel Eine Fabel von Willi Raupp(Mannheim) „Komm her, Reif,“ ſagte eine alte Dame zu ihrem Hund, komm her, du darfſt den Korb tragen.“ Und Reif, der Pudel, kam, ſetzte ſich auf die Hinterbeine und machte ein Männchen— ein⸗ fach reizend. Die alte Dame ſtrahlte vor Vergnügen, daß Reif ſo artig warx, und ſtreichelte ihm mit der behandſchuhten Rechten den Kopf. Oh, wie tat das Reif ſo wohl! Ganz ſtolz lief er durch die Straßen und wedelte vor Freude mit der Schwanzquaſte. Ja, alle Leute blieben ſtehen und ſahen ihm bewundernd nach. Die undern Hunde, die ihm begegneten, ſah Reif von der Seite her an, und wenn ſie kleiner waren als er, knurrte er grimmig durch die Zähne, als wollte er ſagen:„Macht Platz, ihr Nichtsnutze, hier kommt Reif, der klüger iſt als ihr alle, und der alleine echt hün⸗ diſches Weſen in ſich verkörpert.“ Waren ſie aber größer und ſtärker, ſo neigte er demütig das„edle“ Haupt, und die großen Köter freuten ſich, einem ſo liebenswürdigen, wohlerzogenen Hunde zu begegnen. Wenn ſie dann ſo die Menſchen betrachteten, dachte die Hundegeſellſchaft, daß Reif eigentlich einen Kavalierſcheitel tragen müßte, während er in Wirklichkeit als Menſch eine Glatze hätte haben müſſen. Kam aber ſo ein ganz großer Hund, etwa eine Dogge, des Wegs daher, ſo ſauſte er mit affenartiger Ge⸗ ſchwindigkeit unter kläglichem Geheul in eine, Nebengaſſe, bis er dann irgendwo mit eingekniffenem Schwanze zitternd ſtehen blieb. Die Dogge bekam aber, weil ſie den Pudel ſo erſchreckt hatte, die Peitſche über den Kopf. Doch ruhig und erhaben ſtand ſie da, das mächtige Haupt erhoben, und dachte nur:„Was iſt doch dieſer Pudel für ein jämmerlicher Knecht! Er will mehr ſcheinen, als er iſt, die anderen ſollen ihn achten und ſich ſogar von ihm kom⸗ mandieren laſſen, was er durch Schweifwedeln und ſonſtige lächer⸗ liche Mätzchen bei ſeiner Herrin untertänigſt zu erreichen fucht. Er muß Körbe und Stöcke tragen, Männchen machen, ſchön tun; dafür wird er geſtreichelt und erhält gar noch ein Stückchen Zucker. Und doch iſt dieſer erbärmliche Wicht mit ſeiner Speichelleckerei niedriger denn der geringſte Straßenköter.“ Und während ſich Reif noch in wüſten Beichimpfungen erging, kläffte und keifte, ging ein Mann vorüber, ſchante den bellenden Köter an und ſagte:„Scheren⸗ ſcleife!!“!ß leichterung im täglichen Grenzperkehr eintreten würde, wie ſie im Verkehr an der Südgrenze des Reiches mit der Schweiz und Oeſter⸗ reich beſteht und ſich bewährt, ſcheint bis auf weiteres ſich noch nicht verwirklichen zu ſollen. Wenigſtens dürften die verſchiedentlichen Meldungen ſich als verfrüht erweiſen Zurzeit liegen für die Durch⸗ führung einer Vereinbarung zwiſchen Deutſchland und Frankreich noch keine Anzeichen vor. Frankreich ſcheint auch in diefer Hinſicht die Unzugänglichkeit ſelber zu ſein, obwohl die Gewährung von Grenzerleichterungen mindeſtens ebenſo im Intereſſe der elſäſſiſchen Bevölkerung wie auch der des angrenzenden Badens und der Pfalz läge, wie es bei dem engen Wechſelverkehr und Ausflugsverkehr natürlich iſt. Vielleicht hat man auf franzöſiſcher Seite Sorge, die alemanniſchen Franzoſen mit den alemanniſchen Deutſchen ſchon wieder in engere Führung kommen zu laſſen. Von badiſcher Seite ſind die Schritte für eine Grenzerleichterung getan worden. Man hat in Berlin einen Antrag auf Einführung eines kleinen Grenzver⸗ kehrs ähnlich wie an der Schweizer Grenze geſtellt, der zurzeit für die weiteren Verhandlungen der Bearbeitung unterliegt. Ueber den Zeitpunkt, an dem etwa Vereinbarungen mit Frankreich zuſtande kommen könnte, läßt ſich nichts angeben. Es wäre aber erwünſcht, wenn noch vor dem Einſetzen der Sommerreiſezeit Erleichterungen kämen, die vor allem ſich auch in den alten Nachbarbeziehungen zwiſchen Straßburg und dem Schwarzwald fühlbar machen würden. * Das Wetter im Schwarzwald. Seit Dienstag hat ſich im Schwarzwald eine Erwärmung fühlbar gemacht, die ſich aber in mäßigen Grenzen hielt und vorwiegend die tieferen und mitt⸗ leren Lagen betraf, während ſich im Hochſchwarzwald der Froſt hielt, wenn auch in milderer Form. Die Froſtgrenze hat ſich in⸗ folge der Zufuhr wärmerer Luft weſentlich nach oben verſchoben und liegt etwa bei 800—900 Meter. Die Folgeerſcheinung war eine zwar nur langſam voranſchreitende, aber doch ſichtliche Schnee⸗ ſchmelze, eigenklich mehr langſamer Schwund, der in den tieferen Lagen dem Neuſchnee bald ein Ende bereitete. In den mittleren Lagen iſt die Schneehöhe, nachdem ſich der Schnee durch die hohe Luftfeuchtigkeit geſetzt hat, im allgemeinen kleiner geworden. Sicht⸗ lich bemerkbar macht ſich das Fehlen der guten Unterlage in Form von gefrorenem Boden oder vereiſtem dichten Schnee, was das Ab⸗ gehen des Schnees begünſtig. Im Hochſchwarzwald liegt bei un⸗ verändertem Froſt fortgeſetzt Pulverſchnee mit ſehr guter Skibahn, die noch immer wieder leichten Neuſchnee erhalten hat. Der Feld⸗ berg hält ſich bei ſeiner Schneehöhe von etwa anderthalb Meter. Im Gebiet des mittleren Schwarzwaldes iſt mit einem Durchſchnitt von etwa 50—70 em zu rechnen, wobei für die Südhänge ein ent⸗ ſprechender Ahzug, für die Schattenlagen ein Zuſchlag zu machen iſt. Im Allgemeinen ſind die Bahnſtationen noch bis etwa 700 Meter mit Ski erreichbar. Die Landſchaft iſt noch unverändert ſchön im Schneekleid, vor allem ſteht der Wald noch tief im Schnee. Der Himmel war ſeit Sonntag meiſt bedeckt, leilweiſe etwas Nebel und Dunſtbildung bei nur geringer Luftbewegung. 5 Rommunale Chronik Skadiſchnellbahn Köln—Dorkmund Sei: mehr als 15 Jahren wird der Plan bearbeitet, eine rheiniſch⸗ weſtfäliſche ſchnellfahrende Städtebahn zu ſchaffen, die vor allen Dingen das Induſtriegebiet durchziehen ſoll. Der Plan hat jetzt ſeine endgültige Geſtalt angenommen. In der Vorlage, die der Stadtverordnetenverſammlung in Gelſenkirchen Aie an iſt, heißt es: Die Städteſchnellbahn beginnt in Köln. hre Hauptlinie geht über Düſſeldorf— Duisburg— Mühlheim— Eſſen—Gelſenkirchen—Bochum nach Dortmund, Anſchlußbahnen von Duisburg nach Mörs, von Duisburg über Hamborn nach Dinslaken, von Duisburg über Oberhauſen nach Eſſen, von Oberhauſen nach Hamborn und von Eſſen nach Gladbeck ſind vorgeſehen. Der Ge⸗ ſamtplan hat die ſtaatliche Genehmigung erhalten und damit die rechtliche Grundlage zu ſeiner Durchführung. Der Bau ſoll mit größter Schnelligkeit betrieben werden, ſo daß im Januar 1930 ſpä⸗ teſtens die Hauptlinie und ihre Nebenlinien dem Betrieb übergeben werden können. Die mittlere Reiſegeſchwindigkeit wird rund 86 Kilometer betragen. Der geſamte Baukoſtenaufwand von rund 300 Millionen Mark ſoll je zur Hälfte durch Aktien und Obligationen aufgebracht werden. Im zweiten Jahre foll eine Dividende von Prozent, im fünften Jahr eine ſolche von 10 Prozent zu ein. Nl. Kleine Mikleilungen Die Bautätigkeit in Bruchſal ſcheint im neuen Jahr ſich in erfreulicher Weiſe zu entwickeln. Außer den bereits begon⸗ nenen Neubauten ſollen eine größere Anzahl Einfamilienhäuſer durch Private erſtellt werden. beabſichtigen, einen Theater⸗ und Konzertſaal mit 800 Plätzen zu bauen. Nun iſt man in Pforzheim glücklich ſo weit, daß das mit ſo viel Hoffnungen umgebaute Neue Schauſpielhaus mit Ende dieſer Saiſon ſeine Pforten ſchließen wird. Der Stadt⸗ rat hat beſchloſſen, dem Wunſche des Hausbeſitzers zu entſprechen und ihn gegen Rückzahlung ſeiner Hypothek von ſeinem Vertrag, wonach er den Bau der Stadt als Theater 15 Jahre zur Verfügung ſtellt, zu entbinden. Es wird jetzt ein Kino ſeinen Einzug in die mit hohen Koſten geſchaffenen Räume halten. Die Stadt will im Saalbau und im Bernhardushof Theatererſatz ſchaffen. Die Zahl der Bauluſtigen iſt in Kehl ſo groß, daß zur Befriedigung der eingekommenen Geſuche um verbilligtes Baudar⸗ lehen eine Summe von über 1 Million Mark nötig wäre. Die Stadtverwaltung hatte zur Aufklärung und Beſprechung über all⸗ Theater und Muſik KHammermuſikabend des Bühnenvolksbundes, Das Zuſam⸗ menſpiel von Frau Luiſe Linke⸗Mocekel(Violine) und Hans Bruch(Klavier) iſt von einer ſeltenen Vollkommenheit und Aus⸗ geglichenheit. Denn nicht oft vereinigen ſich zwei ſo grundmuſikaliſche Snſtrumentaliſten zu gemeinſamem Konzertieren. Hans Bruchs Vortrefflichkeit iſt bekannt und ſchon oft gerühmt worden; doch muß cuf Frau Linke⸗Moekels Muſizieren mit beſonderem Nachdruck hin⸗ gewieſen werden: denn edel und ſchlackenfrei iſt ihr Ton, Vornehm⸗ heit gibt ihrem Muſ zieren das Gepräge. Die feinfühlige und künſt⸗ leriſche Art, mit d die beiden Künſtler das Konzert von Nardini in der Bearbeitung on Tivadar Nachez vortrugen, verdient höchſte⸗ Lob. Nur hätte m. hier dem Spiel der Geigerin etwas mehr Per⸗ beweſen Doch wer ſich in Regers gefährlicher G⸗moll⸗Sonate op. 117 für Sclovioline r dermaßen ſicherem Muſikempfinden orientiert und das Gefunden mit ſolcher Wärme des Erlebens, mit ſolcher Leichtigkeit der Technik Schwierigſtes ſpielend üherwindet, bewältigt, wer Mozarts E⸗dur⸗Sonate für Klavier und Violine ſo zu geben vermag, daß man Neues zu ſpüren meint, wird noch Großes leiſten können. Hans Bruch war ihr auch hierin ein treff⸗ licher Begleiter. e 221 Arien⸗ und Lieder⸗Abend Emmy Joſeph. Was eine gute Schulung aus einer guten Naturanlage machen kann, das iſt an der Stimme der Sängerin Emmy Joſeph geſchehen. Sie verfügt über eine nicht gerade große, ober ſehr wohlgebildete und klangvolle Sopranſtimme und beſitzt überdies einen durch Intelligenz und gute mufikaliſche Begabung geleiteten Vortrag, der Intereſſe erweckt und arien von Händel, Mozart und Thomas, wies noch Lieder von Schumann und Strauß auf. Man mußte ihr dankbar ſein für die Auswahl der weniger bekannten Geſänge unſeres Wiener Lied⸗ meiſters. Die Koloraturen der Arien gelangen ihr flüſſig, leicht und wirkungsvoll. Auch manche Liedpartien mit leiſem und halblautem Ton geſungen(„Ich ſchwebe und Wiegenlied), waren ausgezeichnet und zeigten, daß die Sängerin ein ſchönes Charakterkſierungsver⸗ mögen ihr eigen nennt. Gewiß wird Fräulein Joſeph bei ihrem großen Fleiß noch ſchöne Erfolge erzielen. An Aufmunterung und chönen Blumen fehlte es nicht. Am freudig geſpendeten Beifall durfte auch Heinz Mayer, der den Klavierpart, vorteefflich wie immer, meiſterte, ieilnehmen. H Lꝝ. 0 9 Emmy Joſeph iſt, wie wir hören, eine Schülerin der — „ Die Beſitzer des Zentraltheaters. ſönlichkeit und Feuer gewünſcht, und der Genuß wäre ein ganz reiner den Hörer aufhorchen läßt. Das Programm, beſtehend aus Opern⸗ gemeine Baufragen eine ſehr ſtark beſuchte Verſamm lung ein⸗ berufen, in der Stadtbaumeiſter Schäfer in längeren Ausfüh⸗ rungen für den Bau von Reihenhäuſern eintrat. Die be⸗ ſchloſſenen Zuſchüſſe von 5000 bezw. 8000 Mark ſollen Höchſtſum⸗ men darſtellen; es ſollen nur 80 Prozent der Bauſummen gegeben werden, während 20 Prozent von den Bauluſtigen ſelbſt aufzubriu⸗ gen find. Anhand der Zinsberechnung eines Häuschens im Preiſe von 10000 Mark kam der Referent zu dem Schluß, daß ein kleiner Mann heute überhaupt nicht einzeln bauen kann. Ohne Steuern muß er 915 Mark und mit Steuern(nach 5 Jahren) 1000 Mark Zinſen aufbringen. Auch in der Diskuſſion wurde für die geſchloſ⸗ ſene Bauweiſe eingetreten. Der Stadtrat Lahr genehmigte eine Vorlage auf Er⸗ höhung des ſeinerzeit mit Beſchluß des Bürgerausſchuſſes bewillig⸗ ten Kredits von 120 000 Mark auf 250 000 M. zwecks weiterer Be⸗ reitſtellung von Mitteln zu Liegenſchaftskäufen und Baudar⸗ lehen. Die Vorlage geht nunmehr dem Bürgerausſchuß zu. Die Erfurter Stadtverordneten⸗Verſommlung hat die Mittel zur Errichtung der auf dem Flugplatz Erfurt erſorderlichen Bauten bewilligt und zugleich dem Abſchluß eines Vertrages zugeſtimmt, nach dem der Flugplatz Erfurt für die Flug⸗ ſaiſon 1925 in die im Frühjahr in Betrieb gelangenden Luftoer⸗ kehrslinien Frankfurt a. M.— Leipzig und Eſſen— Leipzig ein⸗ geichaltet wird. Von Leipzig aus ſind Flugamſchlüſſe aach Berlin, ſowie nach Breslau⸗Gletwitz vorhanden. Vorläufig übernimmt die Junker⸗Luftverkehr⸗Aktiengeſellſchaft in Deſſau gegen eine Betriebs⸗ garantie, an deren Aufbrimgung die Handelskammer ſich beteiligt, den Betrieb. Es iſt aber die Gründung einer beſonderen Geſell⸗ ſchaft in Ausſicht genommen. Der Berliner Maaiſtrat iſt dem Beſchluß des ſtändigen Ausſchuſſes der Stadtverordnetenverſammlung für Arbeiterangele⸗ aenheiten, die Löhne der ſtädtiſchen Arbeiter um zehmv. H. zuerhöhen, heigetreten. Der Haushaltplan der Stadt Eſſen für 1924 ſchließt in den Ausgaben mit 99 983 480 Mark, in den Einnahmen mit 97 245 850 Mark, ſo daß ein Fehlbetrag von 2 687 640 Mark bleibt, über deſſen Deckung noch beraten werden ſoll.— Auch die Stadt Eſſen hebt im Intereſſe des Fremdenverkehrs die Herbergsſteuer auf. In unangenehmen finanziellen Schwierigkeiten befindet ſich das das kleine ſchleſiſche Städchen Kupferberg. Das Städtchen emp⸗ findet die Verwaltungskoſten faſt unerträglich ſchwer, zumal es ja auch nur 500 Einwohner zählt. So hatten dieſe nun erwogen, auf die Stadtrechte zu verzichten, um die Koſten für den Bürger⸗ meiſter zu ſparen. Aber die Gegenſtrömung behſdelt die Oberhand, zumal der Bürgermeiſter eine Einigung zuwege brachte, indem er ſich in den Verhandlungen um Sein oder Nichtſein bereit erklärte, auf 21 Prozent ſeines Gehalts in den nächſten zwei Jahren zu verzichten. Und ſo wird Kupferberg Stadt bleiben. Nus dem Lande — fgeidelberg, 26. März. Für den in den Ruheſtand g⸗tretenen hieſigen Stadtſchulrat, Geh. Rat Rohrhurſt, veranſte ltet die Volksſchule am Mittwoch morgen in der Stadthalle eine Ab⸗ ſchiedsfeier mit muſikaliſchen und turneriſchen Darbiet ngen. — 41 Hauptlehrerſtellen an der hieſigen Volksſchule deren Aufwand von der Stadt getragen wird, fanden in den letzen Tagen ihre Beſetzung durch den Schulelusſchuß und den Stadtrat. Die Hälſte der Stellen wurde durch auswärtige Bewerber beſetzt; in die andere Hälfte teilen ſich die unſtändigen Lehrkräfte der hieſigen Volksſchule. Eine neue iſraelitiſche und eine altkatholiſche Haupt⸗ lehrerſtelle befinden ſich auch darunter. Neckargemünd, 27. März. Ertrunken in der Elſenz iſt am Dienstag abend der 23 Jahre alte Elektrotechniker Heinrich Bitker von Rohrbach. Der junge Mann ſtürzte vom Brückengeländer, als er darüber gehen wollte. Die Leiche wurde geſtern abend geborgen. L. Walldorf, 27. März. Ein durſtiges Städtchen ſcheint Wall⸗ dorf entſchieden zu ſein, denn zu ſeinen alten, ſicherlich nicht wenig zahlreichen Wirtſchaften, kommen jetzt noch—4 neur hinzu. Ob der Geſchäſtsgang der einzelnen dadurch gebeſſert wird, iſt aller⸗ dings eine andere Frage.— Da im vergangenen Jahr hier ein Sommertagszug ſtattfand, ſo erwartete man auch in dieſem Jahr einen Umzug. Leider ſind die Erwartungen darauf getäuſcht worden. L. Nußloch, 27. März. Hier fand in der evang. Kirche ein Konzert ſtatt, deſſen Reinerlös zur Wiederbeſchaffung der im Krieg abgeliefreten Orgelpfeifen verwendet wird. Die dafür ge⸗ wonnenen Soliſten: Frl. Burger⸗Wiesloch(Sopran), Frl. Elſe Braun⸗Mannheim(Alt), Herr Dr. Sigriſt⸗Karksruhe(Cello), Herr Karl Schmitt⸗Wiesloch(Violine) und Herr Letzinger Heidelberg(Or⸗ gel) waren eine treffliche Auswahl von Künſtlern, die ihre Auf⸗ gabe in hervorragender Weiſe meiſterten. Der Beſpch war ein recht eindrucksvoller. * giehl, 26. März. Vor einigen Tagen geriet im Rheinhafen der bei der Firma Dolfi beſchäftigte 45 Jahre alte verheiratete Maſchinkſt Michael Schmidt aus Sundheim zwiſchen den Aufzug und erlitt ſchwere innere Verletzungen. Bald nach feiner Einlieferung ins Krankenhaus ſtarb er. Fochſteten,(bei Breiſach), 27. März. Ein Bauer, der am Montcag Nachmittag einen Krankenbeſuch machte, wurde von einem Handwerksburſchen nach dem Weg nach der Friſchau gefragt. Als er ihm Auskunft gab, überfiel der Handwerksburſche den Bauern ohne jeden Grund und ſchlug ihn mit einem Stock auf den Kopf, ſodaß der Ueberfallene eine klaffende Kopfwunde davontrug. Da⸗ rauf machte ſich der Wegelagerer aus dem Staub. Runſt und Wiſſenſchaſt die keuerſte Porzellanfigur der Well. Von einem Mann⸗ heimer Kunſtfreund wird uns als Berlin geſchrieben: Das Tages⸗ geſpräch in der Kunſt⸗ und Antiquitätenwelt bildet zurzeit die bei Lepke⸗Berlin ſtattfindende Verſteigerung der Porzellanſamm⸗ llung Darmſtädter⸗Berlin. Darmſtädter, kanntlich ein Mannheimer Kind, beſitzt eine der fchönſten Porzellanſamm⸗ lungen Deutſchlands, die vom 24.—26. März verſteigert wird. Die Senſation des erſten Tages brachte eine ſehr ſeltene Krinolinfigur, Früh⸗Meißen, vielleicht die ſchönſte Schöpfung Kändlers, des be⸗ rühmteſten Porzellanmodelleurs aller Zeiten. Das Stück erreichte einen Preis von 35000, d. h. einſchließlich des üblichen 10 Zuſchlages beinahe 40 000 4. Steigerer war ein Mainzer Antiquar, der die Figur für die Sammlung der Madame., welche an rkannt die ſchönſte und größte Porzellanſammlung Deutſchlands beſitzt, er⸗ worben haben ſoll. Große Preiſe brachten ferner ein tanzendes Bauernpaar— 14 500, ein Satz 5 kleiner Auguſt⸗rex⸗Vaſen 23 500, eine kleine Vaſe, Marke A. R. mit Ochſenblutfond 18 000 Mark, große Krinolingruppe König Auguſt III. mit Gemahlin, 15 500, eine Tiſchglocke mit Unterſatz, prachtvoll bemalt, 15 500 (früher in der Sammlung Fritz Clemm, Mannheim). Die beſſe⸗ ren Frankenthaler Gruppen wurden mit 2000—4000„ be⸗ zahlt, die Einzelfiguren brachten weſentlich höhere Preiſe wie bei der Sammlung Jean Wurz⸗Manmheim, z. B. Dame mit Muff, ein ſeltenes Modell, 2500, weniger intereſſante Stücke zwiſchen 400„ und 1000. Die Auktion iſt überaus zahlreich aus allen Himmelsgegenden Deutſchlands und des Auslandes beſucht und die Kaufluſt iſt auffallend groß. Von Anſverſikäten. An den vier Umiverſitäten Freiburg, Hamburg, Heidelberg und Jena wurden Erhebungen über Vor⸗ bildung, Alter, Nebenbeſchäftigung und Konfeſſion der Studenten gemacht, deren Ergebniſſe ſehr intereſſant ſind. Von den Studieren⸗ den hatten danach die Vorbildung eines Gumnaſiums 377, böherer Schulen 17,57. Jünger als 20 Jahre waren 875, 20—25 Jahre 625, 26—30 Jahre 195, 30 und mehr Jahre 117. Im erſten bis vierten Semeſter ſtanden 45,597, im.—8. 325, im 9. und 10. 1375; über 10 Semeſter hatten 9,593. Viele Studenten — beſonders in Hamburg— gehen einer Nebenbeſchäfti⸗ gung nach, und zwar während des Semeſters 9 5, in den Ferien 1875. Der Konfeſſion nach ſind evangeliſch 63 77, 205, iſraelitiſch 83. Eine ſtarke Zunahme hat die Anzahl der Siu⸗ ſchaft erfahren. Mannheimer Geſangspädagogin Frau Auguſte Bopp⸗Gloſer. 1 39 ee eines Realgymnaſiums 23,575, einer Oberrealſchule 22 25 und anderexr dierenden der Rechts⸗ und Sdaatswiſſenſchaften und der Volkswirt. En. elle badit word enn eln ſpät⸗ Fl 1 fei wa legte. und zwilc wir) word Art. hein vie! gra; des Ott⸗ die mach Weſe Alte am de viele Fud. bewe Irter pfäl man d. Stüc ergel ror Ritte ewe ier ald —..— 1 Freſtag. den 27. Mürz. 1925 neue Mannheimer Jeitung(Abend⸗ius Habe] 5. Seite. Nr. 146 WDandern und Neiſen JIJdyll von Weinheim Ein Städtebild von der badiſchen Bergſtraße Von Karl Demmel Der Nachmittag war köſtlich und friedlich, als wir in Wein⸗ En. einmarſchierten. Von Darmſtadt kamen wir her hatten bis ensheim die Bahn benutzt und waren dann über Heppenheim ins badiſche Ländl gekommen. Uns war das Mittelalter lebendig ge⸗ worden, uns war alles wie ein Traum an dieſem ſtillen Sommertag. enn dieſe Tage hat in dieſer Schönheit ja nur die Bergſtraße. einheim— der Name klingt wie ein Ort in Franken. Als müßte Reſſegeläut und ſeliger Weinſang zuſammenklingen Als müßte ie Stadtchronik zur Mondnacht lebendig werden müßten die Lands⸗ kne.gte und Mönche durch die Hutzelgaſſen ſchreiten. Müßten Kaiſer mu wehende Federn am Barett in dieſes Idyll reiten, die einen Troß bu, ſchillernde Knechte hinter ſich führen. So war es auch immer noch wie der alte Stich des Merian von Weinheim, als wir oben auf der Ruine Windeck ſtanden. Und ſo erfühlten wir das, was lgs Schreiber vor Zeiten ſagte: 5 der ſchönſte und fruchtbarſte Punkt der Bergſtraße. Wiir wußtens nicht mehr: war das alles Wirklichkeit, was hier lebte und noch ſtand? O, ihr alten balkenverkreuzten Häuſer, ihr; rierliche Dome mit ſoviel Marienmyſtik. Ihr Burgen mit dem de achten, ſorgenfaltigen altem Geſicht. Und der Idyll von einem Artplatz. Wit haben die Gaſſen in ſtummem Jubel durchſchritten. Saßen päte? am Markt in einem blitzſauberen Gaſthof hatten ein en edelſten Gewächſes vor uns. Was fehlte noch? Ein fei geiſtreicher alter Herr ſetzte ſich zu uns und erzählte. Er wa die lebendige Stadtchronik. Wein und Wahrheit ſprachen aue einer Seele. Und er erzählte: uns war es wie ein Märchen, wa wir hörten, daß die alten Römer ſchon hier hauſten, denn der Lines lief ja drüben entlang und umſchloß das mit. was heute ſich als die Stadt Weinheim zeigt. Sie waren gute Strategen, die Röreer daß ſich hier, wo zwei Täler münden einen feſten Sitz an⸗ gten, aber doch wurde ihnen germaniſche Kraft am Rheine über verjagte die Gladiatoren und Legionäre. Dann tobte Kampf gen Alemannen und Franken. Bruderkrieg! Und um dieſe Zeit wohl det erſte Stein zur Siedlung gemeißelt oder gebrannt word in. Fränkiſchen Gepräges, denn das beweiſt Name und Die Urkunden wiſſen ſchon Anno 755 die Stadt als Winnen⸗ hein bezeichnet. Das Lorſcher Kloſter erwarb in dieſer Stadt dann vie!l Zeſitz. Denn der edelſte Spender dieſes Kloſters war der Gau⸗ gra Naffold, der ſeine Güter den Brüdern von Lorſch 790 vermachte. So waren es die Aebte von Lorſch, die ſich zuerſt um das Weſen des amaligen Neſtes verdient machten. Und dazu kam, daß Kaiſer Ott, dem Orte im Jahre 1000 die Marktgerechtigkeit verlieh. Und die Marktgerechtigkeit der deutſchen Städle hat viele zu dem ge⸗ mocht, was ſie heute ſnd. Es war immer der Grundzug ſtädtiſchen Weſens. Auch das Münzrecht verlieh der Kaiſer 65 Jahre ſpäter. Alte Ehroniſten wollen wiſſen, daß dieſer Marktflecken urſprünglich am rechtsſeitigen Ufer des Weſchnitzflüßchens lag, mehr in der Nähe de St. Peterskirche. Aber der Brand ſprang da ins Neſt, zerſtörte vieles, vertrieb die Bewohner, ſodaß ſie ſich eine neue Stadt am Fube der Burg Windeck gründeten, die ſie mit Mauern und Türmen bdewehrten. Es würde zu weit führen, wenn hier alle die Streitigkeiten er⸗ Irtert werden ſollten, die um Weinheim waren. 1232 war es pfäl iſch, deswegen ſtritten ſich Kurmainz und Kurpfalz Da ſchlug man ſich die Köpfe um die Stadt blutig, bis der Kaiſer eingriff und es der Pfalz ließ. Mainz hatte das Nachſehen, bekam aber ein gut Stück Geld. Und zwei Ritter mußten auch hier das Schiedsgericht über ſich ergehen laſſen, das der Pfalzgraf 85 berief! Hartmann von ronberg führte Klage gegen Conrad von Erbach. Zwei uralte itterfamilien waren es. So war Weinheim eine blühende Stadt eworden, bis der ſchreckliche dreißigjährige Glaubenskrieg auch nach b ſeine Fühler ausſtreckte. Immer und immer wieder Kampf. ald nahmen die Spanier die Stadt 1621 unter Corduba, dann 1645 die Franzoſen. Das war ein hartes und grauſames Kriegsleid. Abe auch der Verſailler Sonnenkönig ließ Weinheim nicht in Ruhe. as haben die armen Bürger bloß unter ihm ausgehalten! Den⸗ noch bezeichneten die Kriegsleute immer noch Weinheim„als den ein⸗ zigen Ort, ſo in der Pfalz noch etwas aufrecht! Und ſo ſah ſich der damalige pfälziſche Kurfürſt gezwungen, ſeine Reſidenz und die Univerſität 1698 von Heidelberg nach Weinheim 1 verlegen. Die Franzoſen haben der Stadt manches„Angedenken“ interlaſſen; ſie kamen auch unter Napoleon wieder, plünderten und randſchatzten. Und ſeit dem 27. April 1803 iſt Weinheim mun badiſch geworden. Es hat manche charte wieder auswetzen können, aber wenn wir uns nun von den Bauwerken etwas er⸗ zählen, fühlen und ſehen wir doch, daß die kriege viele große Wunden riſſen. Die katho⸗ liſche Stadtkirche iſt neueren Datums, die alte mit aus dem Jahre 1293, die Gudelmann don Weinheim als Kloſterkirche errichten ließ. lte Grabſteine Weinheimer Adelsgeſchlechter ind auch heute noch darin enthalten, darunter auch der des Fürſten von Schwarzenberg, der dei der Belagerung von Mannheim 1795 ver⸗ wundet wurde und hier in Weinheim ſtarb. So finden wir auch noch Andenken alter Zeit in der am Markt ſtehenden Ulmerſchen Kapelle(Denkmal des Erbauers des Schult⸗ eißen Johannes von Weinheim) und in der evangeliſchen Altſtadtkirche, einem neuen, im⸗ poſanten Bau romaniſcher Art. Sehr einfach dagegen bietet ſich die evangeliſche Stadtkirche, die ein Erinnern an die Barockzeit trägt. Was das heutige Rathaus iſt, war ehe⸗ mals ein Kaufhaus der Renaiſſancezeit. Nur ein Wappenbild mit irgend einem pfälziſchen Grafen iſt Schmuck daran. Von allen Ge⸗ auden zu erzählen, führt zu weit. Wir wollen alles kurz nennen und ſtreifen: Das Deutſch⸗ ordenshaus denn die Ritter dieſes Orden⸗ utten in Weinheim eine Kommende von üher Zeit her. Noch manche Grabſteine von rdensrittern ſind zu finden. Man könnte über die Seele jedweden alten Hauſes hier eine wunderſame Legende ſchreiben. Von den ehe⸗ maligen Karmelitermönchen erzählt das heutige farrhaus, das damals als Kloſtergebäude galt Stolsſtrebend iſt das Berckheimſche Schloß, das früher Herrenhaus war. Viel Beſitzer ahen ihre Mauern wechſeln. Wie ſchen oben kurz angedeutet, waren in Weinheim viele adlige Familien anfäſſig die 3. T heute ausgeſtorben ſind. Es faßen ſogar auch eine Zeit lang die Tempel⸗ eitter hier. Man bewundert an Weinheims Silhouekte die vielen ürme der Stadt. Manche ſind noch erhalten, manche⸗ wieder ver⸗ elen oder würden zerſtört. Und eigenartige Namen hat man da⸗ r:„Der blaue Hut“, der ſagenhafte„Hexenturm wo man früher innen die Hexen folterte, der„Judenturm“, hiervon ſtehen nur doch einige Reſte, und der ſchön gelegene„Rote Turm“, der noch Schießſcharten aufweiſt. O, wenn die alten Stadttürme ſpreche könnten, das wäre ein Text für unſere Geſchichtsgelehrten Und wer die Idylle der deutſchen Kleinſtadt liebt, der ſtreift durch das romantiſche„Gerberbach⸗Viertel' wo die Häuſerdächer ief und gerade ſe nach Willkür, übereinander klettern, Motive in pitzweg⸗Art. Man müßte ſa ſoviel von Weinheim erzählen. Aber Luch moderne Bauten der heutigen Stadtverwaltung ſind vorhanden, die ſehr geſchickt dem Landſchaftsbilde angepaßt wurden. „Die Gegend um Weinheim iſt Droben als Kronen der Stadt die Ruine Windeck und die neuerbaute Wachenburg, vom Darmſtädter Profeſſor Wienkoop er⸗ baut. Die Wachenburg gehört dem WS.E. und iſt ein Denkmal für die 1870/71 gefallenen Angehorigen dieſes ſtudentiſchen Korps. Und die Burg Windeck, auf einem Nebenhügel des Wachen⸗ berges gelegen, iſt trutzig im Mittelalter erbaut worden. Die Ge⸗ ſchichte dieſer„Feudalburg“ iſt intereſſant. Wir weilten am Spät⸗ abend oben, als am Sonnwendfeſt ein großes Feuer des hier oben angebrannten Holzſtoßes weit ins Tal hineinleuchtete Das war die richtige romantiſche Burgenſtimmung Schon 1114 wurde dieſes feſte Schloß auf Befehl Kaiſer Heinrich V. geſchleift Wann dieſe Burg erbaut iſt, iſt unbekannt. 1130 wurde ſie jedoch neu hergeſtellt und 1167 ließ ſie der Abt von Lorſch mit„ſtolzen Gebäuden“ er⸗ weitern. Die zweite Zerſtörung der Burg geſchah 1674, als der e Sonnenkönig ſeine Scharen plündernd in die Pfalz ickte. Weinheim: Burg Windeck der Raum einer Tageszeitung iſt knapp. förmliche Gedichte. Alles iſt Stimmung, Behaglichkeit! ſich hindurchſchlängelnde Eiſenbahn. über Felsſteine nehmen muß. Aus dem den ſoll: „Beſchirmt von Burgen auf ragenden Höh'n, Mein Weinheim, wie liegſt du lieblich und ſchön In buntem, üppigem“! Kleid. Umſtrahlt von der Rebe goldenem Kranz, Grüßt du den Wanderer im Sonnenglanz, Als Denkmal vergangener Zeit 1 Weinheim: Straßenbild die dritte Wanderung des Odenwaldklubs Die dritte Programmwanderuna des Odenwaldklubs führte frohe Wanderer wieder ins herrliche Neckartal: die Wanderuna begann in Neckarhauſen, aina kurz durch das Finſterbachtal zum Steiner⸗ nen Tiſch nach Unter⸗ und Oberbagg, Neunkirchen, Rockenau und endiate in dem ſo ſchön geleaenen Eberbach. Trotzdem die Wolken ſehr tief hingen und ſich kein Menſch ſchö⸗ nes Wetter verſprach, fuhren doch 358 Perſonen um.05 vom Haupt⸗ bahnhof ab. Die Teilnehmer hatten ihren Wagemut nicht zu be⸗ reuen, konnten ſie doch eine Schneelandſchaft bewundern wie ſie der Schwarzwald nicht ſchöner bieten kann. Alt und Juna baben aber auch den herrlichen Wintertag bis zur Neige ausgekoſtet. Gleich bei der Fähre in⸗Neckarhauſen entwickelte ſich eine Schneeballſchlacht, an der ſich Groß und Klein, ſowie Alt und Juna beteiligten. Schon der Eintritt ins wildromantiſche Finſterbachtal beim Neckarhäuſerhof mit ſeinem wilden Berabache war großartia. Rechts und links ein jun⸗ ger Tannenſchlaa. Durch die Laſt des Schnees hingen die unterſten Aeſte bis zum Boden und ſchienen mit dieſem verwachſen, darüber Manchen wird es intereſſieren, daß hier in Weinheim der be⸗ kannte Odenwalddichter Adam Karillon als praktiſcher Arzt ſitzt. Es gäbe noch ſo unendlich viel von Weinheim zu erzählen, jedoch Heute iſt Weinheim eine kleine Induſtrieſtadt; dennoch fügen ſich ſogar die Schornſteine dem Stadtbilde ſehr gut ein. Und täglich Brot muß ja auch herangeſchafft werden. Manchmal tappten wir auf Rebenhügeln um die Stadt herum. Ueberall ild⸗ romantiſch das Tal der Weſchnitz mit den vielen Viadukten für die Dann wieder hörten wir nur das Plauſchen der Wellen der Weſchnitz, die manchmal ihren Weg elde ſchickte ein Wein⸗ heimer Kind einmal ein Poem, das, ſo einfach es iſt, dennoch das Idyll des Städtchens in ſich beſchließt und darum hier genannt wer⸗ berührten die am Hana ſtehenden unterſten Aeſte aroßer Tannen die Gipfel der kleinen Bäume. Ein herrlicher kriſtallener Waldesdom. Der Aufſtiea zum ſteinernen Tiſch. einer Forſtſchutzhütte mitten im Walde geleaen war bei dem vulverigen Schnee nicht beſchwerlich. aber ein Hochaenuß durch den ſchönen Tannenwald. Dabei laa der Schnee gewiß 30 bis 40 Zentimeter hoch. Um den Steinernen Tiſch herum bot ſich dem Wanderer wieder ein ſchöner Anblick, denn die Stämme der hohen Tannen waren von der Wetterſeite her vom Bo⸗ den bis hinauf zu den Aeſten zu einem Viertel mit Schnee behangen. Leider ſtellte ſich auf der Höhe Nebel ein und eine Ausſicht vorerſt nicht mehr möalich. Trotzdem war die Wanderuna durch den ſtillen Hochwald einfach aroßartia. Von der bei Unterhaaa idylliſch aeleae⸗ nen Mühle waren darum nur Umriſſe zu ſehen. In Haaa beſchäf⸗ tiaten ſich die Leute mit Schneeſchivven. während die liebe Jugend Schlitten fuhr oder ſich Schneeballſchlachten lieferte. Die beiden Wirt⸗ ſchaften von Unter⸗ und Oberhaag boten den Wanderern aaſtliche Aufnahme. Daß ſoaleich der Pfälzer Humor zu ſeiner Geltung kam. iſt ſelbſtverſtändlich. Nur allzubald mahnte der Führer zum Auf⸗ bruch. Zwiſchen Haaga und Neunkirchen bei der Centbrücke wurde ein kleines Tälchen überſchritten, gegenüber wieder Wald. Vor dieſem ein friedliches Bild. Drei junge Rehe ſuchten auf dem Feld nach Fut⸗ ter. zogen ſich aber alsbald und zwar ganz gemütlich in den Wald zurück. Wo wird die Mutter dieſer drei niedlichen Tierchen ſein und wie lange werden ſie ſich ihres Daſeins erfreuen dürfen? Schickſall Endlich bei Neunkirchen, einem hochgelegenen Ort, brach die liebe Sonne durch. Wohin das Auge ſah. nur feenhafte Beleuchtung. Aber auch die ſonſt ſo ausſichtsreiche Neunkircher Höhe bot keine Fernſicht. Die Neunkircher Jugend veranüate ſich ebenfalls mit Schlittenfahren und Schneeballwerfen. Ab und zu verirrte ſich ein Ball auch auf den Rücken eines Wanderers ſofort wurde dieſer Gruß erwidert. Bei der etwa zweiſtündigen Mittaasraſt in Neunkirchen kam, wie nicht anders zu erwarten. in den einzelnen Gafthäuſern die Gemütlichkeit wieder zur Geltung und manch ſchönes Heimatlied wurde geſungen. Nach der Raſt eine Ueberraſchuna. Die vor zwei Stunden noch ſchwer mit Schnee beladenen Obſtbäume waren in der Zwiſchenzeit durch die warme Märzſonne von ihrer Laſt befreit worden. Von Neunkirchen wandte ſich der Wea in ſchönem Wald gemächlich ab⸗ wärts dem Neckartal zu. Bald zeiate ſich der Neckar, der gemütlich ſeine Bahn zog. Das rechte Neckarufer. ſowie die ſchroff abfallenden Berge wurden goldgelb von der Sonne beleuchtet. desaleichen das ſo prächtige Zwingenberger Schloß. Das Dörfchen Lin dach laa am Neckar im Abendſchatten. wie in Daunen gebettet und aanz im Hin⸗ terarund arüßte der Katzenbuckel mit ſeiner weißen Kuppe herüber. Links drüben luaten auch noch aanz kurz düſter und verlaſſen die Reſte der Buraruine Stolzeneck über den umſchließenden Wald. Im Tal hatte die Sonne ihre Schuldiakeit getan und den Schnee zum Verſchwinden gebracht. Deswegen war auch die Talſtraße viel be⸗ ſchwerlicher zu gehen, als die Waldweage. Vor Rockenau noch ein ſchöner Blick auf das beflagate und auch von der Abendſonne prächtig beſchienene Sanatorium aleichen Namens Die Straße wurde immer ſchmieriger und deshalb das Gehen immer beſchwerlicher, weshalb die Teilnehmer der Wanderuna froh waren, als Rockenau hinter ihnen laa und die Neckarbrücke ſichtbar wurde. Von der Neckarbrücke aus ein letzter Blick auf das im ſchönſten Sonnenalanz erſtrahlende Eberbach, ſowie auf die das Städtchen umſchließende Berge und eine frohe Wanderſchar zoa nach einer ſelten ſchön verlaufenen Schnee⸗ wanderung in Eberbach ein. Ein von der Bahnverwaltung zur Ver⸗ füauna geſtellter Verwaltunagsſonderzug, der um.32 Uhr in Eber⸗ bach abaing. brachte die gewiß befriedigten Wanderinnen und Wan⸗ derer in die Heimat zurück. Ankunft in Mannheim mit etwas Ver⸗ ſpätung.05 Uhr. F. Sch. Wandervorſchläͤge Tageswanderung Neckargemünd— Rainbach— Neckarſteinach— Miflelbueg- Hinterburg— Schwalbenneſt— Ruhſtein— Lärchengarten— Ziegelhauſen. Sonntagsfahrkarte nach Neckargemünd 3. Kl..70 Mk., 4. Kl. .20 Mk. Mannheim, Hauptbahnhof ab:.05,.16, Neckargemünd an:.08,.22,.24 Uhr. Vom Bahnhof Neckargemünd durch das Städtchen öſtlich auf der unteren Straße zur Neckarbrücke. Mit der Hauptlinie 21, rote Scheibe, an der Brücke links des Neckars auf⸗ wärts, rechts Steinbrüche. Gleich ſchöner Blick auf Dilsberg. Bei Rainbach über den Bach, ohne Markierung auf dem Leinpfad links des Neckars weiter, um den Dilsberg rechts herum zur Fähre und mit dieſer über den Fluß nach Neckarſteinach. Leinpfad heißt der unterſte Weg, der auf beiden Seiten des Neckars her⸗ zieht. Auf dieſem, heute noch größtenteils ge⸗ pfläſtertem, ſchmalen Weg haben Pferde vor langer Zeit die Schiffe von Mannheim bis Heilbronn ziehen müſſen. Schreiber dieſer Zeilen kann ſich an dieſe Zeit noch gut erin⸗ nern, aber auch noch daran, mit welcher Roheit die armen Tiere oft von ihren Führern behan⸗ delt wurden, denn während der Bergfahrt konnten die Pferde nicht einen Augenblick aus⸗ ſchnaufen, wenn nicht das Schiff wieder flußab treiben ſollte. In Neckarſteinach weſtlich mit der Hauptlinie 20, gelber Rhombus, gleich⸗ zeitig auch kurz mit der Hauptlinie 1, roter Strich, durch das Städtchen auf gepflaſtertem Weg hinauf zur Mittelburg. An dieſer links vorüber, desgleichen an der Hinter⸗ burg. Am Waldesrand ziemlich ſteil auf⸗ wärts, links ſchöner Blick ins Neckartal und auf Dilsberg. Sodann im Wald bequem berg⸗ an zum Schwalbenneſt. Von der Terraſſe und vom Turm prächtiger Ausblick auf⸗ und ab⸗ wärts des Neckartals, ſowie auf Dilsberg. Von da auf breitem Waldweg gemächlich auf bis zum 1 50 Ruhſtein. Wegweiſerſtein mit Ruhebank. Vom Ruhſtein in gleicher Richtung, jetzt mit der Hauptlinie 3, blauer Strich weiter Auf die Markierung achten, denn hier kreuzen ſich etwa 5 Wege Auf der Höhe bleiben, noch etwa 20—25 Minuten links ſchöner Ausblick auf Neckargemünd, das Königsſtuhlgebiet, nach Ziegelhauſen und Heidelberg, auf den Heiligenberg, den Weißen Stein und bei ganz klarem Wetter bis Mannheim. Der Weg ſchlän⸗ 1 ſich um den Lammertskopf herum bis zum Lärchengarten, orſtſchutzhütte. Vom Lärchengarten einige Schritte rechts am Forſtſchutzhaus hin, dann links auf Zickzackpfad gemütlich ab ins Bärenbachtal. Ueber das Tälchen und auf der ſchönen Fahr⸗ ſtraße noch etwas abwärts, alsdann rechts auf Pfad im Tannenwald hinunter ins Neckartal und nach Ziegelhauſen. Eine Wan⸗ derung mit vielen. ſchönen Ausblicken. Wanderzeit: 4% Stunden. Wer die Wanderung noch etwas ausdehnen will,(14 St.) gehe vom Lärchengarten mit der Markierung, blauer Strich, in gleicher Höhe in ſchönem Buchenwald bis zum Münchel und von da, ohne Weg⸗ bezeichung, links ab zum Tanzplatz und von da nach Ziegeſhaufen. Ueberall Wegweiſerſteine. Schlierbach—Ziegelhauſen ob:.18,.41 .35,.36, Mannheim an:.10,.43,.4,.28. F. Sch. —— 8 6. 5 Nr. 146 Beue Manndeimer Zeitung Abend-Huegabel. — den. 275 Märg 1925 Nelle Mannheimer Seitung„ 8 Sandel8d att Berliner Deviſen rrr w. Hollansd 167,41 16788, von 16749 — 1,555.859 5.648 180 Druſfel. 21.41 21.47 21.58 2184 5 Conſnanta- 65,77 85.93 88.52 85168 8 Daansgg 79.78„ 79.80 80.00 5 K0⁰ aboach* 78.58 76.76 0 76,70 173.95 Aſadon 13975 200185 196575 20.015 4 Stocthem. 113,05 148.83 113,04 11333 — 72 10568 10.6058 10.568 10,802 7 Itallen. 17085 17.125 85 Joudon.[20687 20.(117 8 20.077 20,127 8 Nem⸗ Dortt. 4195.205 5.105.205 3 27.89 93.05 22.26 24.32 2 chwez 80.90 81.10 8094 31“14 5 Spanten. 55,75 8699 2 59,81 55.97 5 Naban 5,81.742.788 17⁴2 7 Konſtantinopel. 5,814.194.185 2195 5 Nio d. Jagelto.058.488 0.61 9453 5 Wien abg..88 59,245*0 59,10 89,30f 12 Frag,..59,64 12.587 1243 12427 1738.63 5.65 6,67 5 Budabeſ....184 9,883 5,8153 55885) Sofa.81 80565 8 205⁵5.085 2 Athen 12 86 6,59 6,1 8 Börſenberichte Frankfurter Wertpapierbörſe Aeberwiegend ſchwächere Tendenz, beſonders für Anleihen „Frankfurt a.., 27. März. In Börſenkreiſen befriedigt der von der Regierung geſtern veröffentlichte Aufwertungs⸗ v0 g, der jetzt dem Reichsrat zugeleitet worden iſt, durchaus nicht. Die Folge davon beſteht in Abgaben in deutſchen An⸗ leihen aller Art, ſo daß die Kurſe für dieſe Papiere zumteil ſehr erhebliche Verluſte erlitten. Beſonders gedrückt ſind die Vorkrlegsanleihen, während ſich die Kriegsanleihen ſelbſt noch einigermaßen behaupten konnten. In Pfandbriefen iſt das Geſchäft dagegen noch ziemlich lebhaft und feſt, wenn auch die Höchſtkurſe von geſtern abend nicht mehr erreicht werden konnten. Infolge der ſchwachen Haltung auf dem Rentenmarkt wurden auch die In du ſtrie⸗Aktien etwas in Mitleidenſchaft ezogen, ſo daß überwiegend etwas ſchwächere Kurſe, beſonders für Montan⸗ werte, feſtgeſtellt werden mußten. Im weiteren Verlauf wandte ſich aber das Intereſſe mehr den Aktien zu, da man auf dem Anleihemarkt glattſtellte, ſo daß dieſe ſpäter ſich wieder erholen konnten. Im Freiverkehr war wieder kein Geſchäft. Man nannte: Api 1,45, Becker Stahl 1,3, Becker Kohle 7,125, Benz 4,9, Brown Boveri 60, Growag 0,145, Kreichgauer 0,095, Krügershall 11,50, Kunſtſeide 340 und Ufa 12,8. Berliner Wertpapierbörſt Berlin, 27. März. 1 Das Hauptintereſſe konzentrierte ſich bei Beginn des Börſenverkehrs auf den Markt der deutſchen Anleihen. Kriegsanleihen behaupteten unter Schwankungen ihren geſtrigen Stand gut und die deutſchen und preußiſchen Vor⸗ kriegsanleihen näherten ſich dieſem Stande. Induſtriewerte neigten eher zur Schwäche bei allgemein herrſchender Luſtloſigkeit. Größere Kursrückgänge blieben vereinzelt. Harpener büßten 2 pCt., Höſch 1% pet. ein. Anglo⸗Continental⸗Guano verloren wegen des ent⸗ täuſchenden Dividendenvorſchlages 374 pCt. Karlsruher Induſtrie⸗ werke gaben weiter nach. Nationale Automobil ſtellten ſich nach anfänglicher Aufwärtsbewegung um 27½ pot. niedriger. Hirſch Kupfer verloren 4 pct. Dagegen waren Deutſche Kabel 2 pet. gebeſſert. Auch für Philipp Holzmann beſtand Kaufintereſſe. Bankaktien blieben meiſt nicht voll behauptet. Schiffahrts⸗ werte neigten zur Abſchwächung. Im ſpäteren Verlaufe erwies ſich die Börſe widerſtandsfähig bei geringſtem Geſchäft. Für Hypothekenpfandbriefe beſtand anfangs im freien Verkehr ziemlich große Nachfrage. Se das e Kurszettel Aktien und LeusSzetke in Prozenten. (Die mit einem“ bezeichneten Kurſe ſind Goldmarkkurſe.) Srankefurter Dividenden⸗Werte. Bank⸗Aktien. 27. 26. 27 280. 27. 28. Alg. D. Crediidk. 100.0 D. eeedgenpn—— 7,20 Nhein. Creditbank 3,65 901 Rhein. Hyp.⸗Bant— 6.— Dadiſch Bank. 36,—„Uederſ.⸗Bank—,— 102 Dant ut Sr. Ind..80 1750 Vereinsbank..38 0,35 Südd..-Ered.⸗B. Baut 5⸗Cred. W.—,—, Heehar 127,0 178,5] Südd. Discontog. 10.80 107½5 „ Hop u. W. 4,— 4,05 Dresdner Ban Berliner Handg 158.0 etallb u..⸗G.“ 118 5 116,]„Notenbank——, Com. u. Privaſht 108,7 100,2J Mitteld. Credit⸗ B 100.0 100,0 Darmſt. u Nat-B 137,5 137.5 Nürnberg..-Bl..25 730 Mannh. Verſ.⸗Geſ.—. 88. Deutſche Bant 18652 133,2 Oeſter. red. Anſt,.90.85 Frankf. Allg. Verſ. 96.— 95,25 .-Aſtotiſche Bant—.— D. Efkekr u. Werte 1010 101.0 Neichsban Bergwerke⸗Aletien. Bo 81.— en. Bergbau 189,0 138.5 87 Eb.⸗Bd. 10,80 10,50 —9 Eiſenw 17.20 18095 Aſchersl. 18,45 18,25 5 do. Eiſenind. 10,— 10,10 D Lugem. Bergw 7. 72.5] Kaliwrk. Salzdetf.—,——— Aben en 6¹,75 81,25 Eſchweil. Bergwrk. 143.7 144.7 Kaltwerke Weſter 22.78 22,80 Rhein Irkedrichsh Baw.„—.—Lothr. H. u..-B. 57.50 57. Salzw 150.0— Gelſent. Bergwrk. 83. 82, Mannesmanmröh. 68.25 62.85 Tellus Bergdau.50.40 Gelfenkl. Sußftabl 05 50—.— V. K. u. Laurahütte 6,70.58 N Trausport-⸗Aktien. Schantungdahn—.—Nrddeutſch Liogd 93, 92,550 Baltimore& Odio 60,50 60,50 Hdg.-Aml. Patetf. 88.— 88.50 Oeſter.⸗Ul. St.⸗B.—.——. Onduſtrie⸗Aktien. Gicht⸗ Mannbeim. 80.— 80,— Bad. Anil. u. Soda 148,0 N Cement— ſtabt 94,75 93,— Mainzen Stamm. 140.0 139,0] Bad. Maſch. Durl.—.——, Schoſſerd Bindg Bahriſch. Spiegel 808 81 Goldenderg 47,— 48. Schwartz⸗Storch. 89.50 89.50 Baher. Celluloſe.“ 103.0 103 Ade Ged: Wächt..——.—SBergmann Elektr.—, 18,25 Com Nürnd VBzg 22, Abler Oppendeim—.——— Bing Meiallwerke Daimler Motor.70 5. 70 A. G. G. Stamm 11.,45 11,40 Btrem. Beſigh. Oel 32.— 32.—.Gold- u S. Aft.“ 140.2 141.0 AnploCont. Guan.——,[Breuer Stamm 11 11 Deutſche Berlag 185.0 189.0 Aſchaß Buntpad—— 1320 Brockhues., W 8ʃ,— 80.30 Dyckerh.& Widm 4,70.85 4— Zeul g“ 105.0 107,0] Sronceſ Schlenk———, Dingler Zweldrück..80.75 Bahnbded Darmn.97.97 Pürſten Erlang.—.——.— Dürrtoppwert. S.—.—— Baden Weinterim.90.90] Cem Heidelberg 91.25 92.50 Düſſeld Ra! Düͤrr 68.— 88. krund 840 Mill.. mit den Fättigkeitsterminen 15, 4. 26, 2. 9. 35 zum Ausdruck kommt. 27, 28. 27. 26, 27. ETrieotw. Beſigh..—.— Ver. Ultramartnf, 19.15 19.75 Zſchockem., Klten..45.1 Töln. Sief Gothe 67,25 87,25, Ber. Zellft Berlin 71. 70.50 Zuckerf. B. Wagh. 645 3,4 Uhrenfabr. Furtw.—Vogtl. Maſch. St..55 4,45„ Frankenthal.20.5 5 deutſch Oele“ 87.— 87 Voigt& Häff. St. 202.07— Heilbronn.35.3 Icch. Ind. Malnz.40.45 Volthom. Sell un 3,15.15„Offſtein.65 3,6 25 Faßf. Caſſel 78.— 76. Wayß& Iteytag 3,50.45 Rheingau 3,50.5 B. Pinſel Nürnd*—— 10⁴ 0 Zellſt. Walddons f 12.30 12.500 Stuttgart.45 3˙4 Beng Elderſeld. ußfer 0—,45 Mansfelder 5 15˙5 114.2J Wiener Bankver. 6,— 8,85 Darmer Bantoet 1,57.55 Hyp.⸗Bant 90,. 90,— Witbrg. Bankanſt.—.—— Vereinsbank.30.30 fät„Bl. 785 7,95 Oberrh. Verſ.⸗Geſ. 13000 130,0 Aucez—8 148.5 142.51 Frankf. R. u. Mitv.——— taunkohle—- Die neue Reichsſchuld ſeit der Markſtabiliſterung Am 15. November 1923 betrug die Schuld 86 Miltz t am 31. Dezember 1924 rund 2725 Mill. Rel. In dieſen 13% Monaten ſind in Abgang gekommen die auf Dollar lautenden Schatz⸗ anweiſungen des Reiches vor 1923 im Betrage von rd. 195 Mill. l, ferner die Schatzanweiſungen des Reiches von 1923 Goldanleihe) im Betrage von 491 Mill.(bis af einen Reſt von rund 25 Mill.%, die 6 proz. Schatanweiſungen des Reiches gon 1923 im Betrage von 184 Mill.„4(bis auf 1% Mill.), insgeſamt bzw. 1. 12. 32. Von den im Betrage von 11,2 Mill.„ laut Geſetz vom 11. 7. 23. ausgegebenen KSchätzen(verzinsl. Schatz⸗ e zur Bezahlung von Entſchädigungen für Liguidations⸗ Uſw. Verluſte) iſt noch ein Nennbetrag von 17 Mill. 10 im Umlauf. Von dem 330 Mill. betragenden Schuldkapital der E⸗Schätze Schatzanweiſungen für Entſchädigungsleiſtungen und Bezahlung von Reparationsleiſtungen) waren am 31. 12. 24 noch 317 Mill.„ im Umlauf. Im weſentlichen unverändert ſind ge⸗ blieben die Poſten Rentenbankkredit mit 1200 Mill. und die Schuld bei der Reichsbank mit 235 Mill. I. Es ergibt ſich hiernach für Ende 1924 ein Schuldkonto von 1780 Mill.„4. Zu dieſem tritt hinzu mit einem Betrage von 944 Mill.„ die auf Grund der Ermächtigung im§ 2 des Geſetzes über die Londoner Konferenz im letzten Quartal des Vorjahres begebene Auslandsanleihe. Abſchluß eines deutſch⸗franzöſiſchen Kaliverkaufsverbandes Aus Straßburg wird uns berichtet: Ueber den Stand der Verhandlungen zum Abſchluß eines deutſch⸗franzöſiſchen Kali⸗ Fere eene macht das Journal de le'Eſt nach Erkundigungen bei der Leitung der oberelſäſſiſchen Kaliwerke ausführliche Mit⸗ teilungen. Anlaß war eine vor 8 Tagen erſchienene Berliner Meldung der Pariſer„Information“, daß ſich die Verhandlung gen auf die Preisvereinbarungen für ſämtliche Verkäufe bezögen. In Wirklichkeit iſt nach dieſen Mitteilungen ſeit dem vorigen Auguſt ſchon ein Abkommen zwiſchen dem Kaliſyndikat und der ober⸗ elf ſäſſiſchen Werken in Kraft getreten, das den elſäſſiſchen Anteil auf dem Markte der Vereinigten Staaten auf 37,5 v. H. feſtſetzte Andkerſeits befrfedigen beide Gruppen die Bedürfniſſe ihres Innen⸗ marktes ſelbſtändig. Jetzt handle es ſich darum, den Bedarf der übrigen Kaliverbraucher und beſonders des europäiſchen Marktes unter die beiderſeitigen Produzenten zu verteilen. Ins Auge gefaßt iſt die Errichtung einer Ausgleichsſtelle, die die Beſtellungen ſammelt und nach einem feſten Schlüſſel verteilt. Die Verhand⸗ lungen hierüber ſind noch nicht zu Ende gediehen, werden aber in einer weiteren Konferenz fortgeſetzt. OGeſchäftsbericht der Deutſchen Bank. Nachdem wir in der geſtrigen Mittagsausgabe den Jahresabſchluß der Deutſchen Bank veröffentlichten, befindet ſich im Anzeigenteil der heutigen Abend⸗ ausgabe der ausführliche Geſchäftsbericht des Vorſtandes der Deutſchen Bank, worauf wir beſonders verweiſen. lu⸗ Vereinsbank Waldkirch(früher Vorſchußbankverein). Nach dem Jahresbericht iſt die Mitgliederzahl um 104 auf 446 geſtiegen. Der Umſatz belief ſich auf 5 564 741 A1; die Bilanzſumme erhöhte ſich von 40 603.62 auf 116 616 1. Gegen die Samstagbörſe macht ſich neuerdings bei den Berliner Bankiers und bei Großbanken große Mißſtimmung bemerkbar. Man verweiſt auf die Geſchäftsſtille der Börſe, die den mit der Samstagbörſe verbundenen Kraft⸗ und Geldaufwand nicht rechtfertigt. Es iſt anzunehmen, daß dieſe Auffaſſung demnächſt in einem Antrag auf Schließung der Samstagbörſe 28. .88 4,90 Kreichgauer 640—.0 a Naanen—.——. 415.15Ufa.12085 12.9 Entrepriſes— Mez Söhne 655.——.— Mhm. Koblenanl. 10.30 11 1 Rheinſtahl Berliner Dividenden⸗Werke. Soel oen Cransport-Aktien. Thoerl Oelfabrik Acbe enabehg.20.10 O,-Auſtral. Deſch. 26, 27.—- Norddiſch. Lloyd 93.50 92.25 Tbüring SHaunen.* ——— 15 55 115,0 115,0 35—155——55— 20 12.75 12,75———5— 5 enbahn—— am erein. Elbe iff 9 2 Baltimore 60.28.61.88 Hanſa D ſchiff 11.40 108, 1 5 Varziner Pariet 8e.80 70.— VBank⸗Aktien. Ver Them Charl. 12,40 12. Bank f. el Werte 8,60.80] Diſch. Aſtat. Bank—. 2 40, 45J Oeſt. Cred. Anſt..75.758 Diſch. Nickelw.—.— 115.7 Barmer Bankper..80.50 Deulſche Bank 134.7 184.0J Reichsban: 143.8 143.1 Berl. Od. Gef. 4 158.9 158.]Ot Üeberſee Bt.⸗ 100.2 100,0 Rhein Ereditbank 3,60 3,75 Com. u. Privatbk. 109.0 109,0 Disc. Commandt“ 127.0 126,6 Sübdeutſch. Disc.——, Daranſt. u. Nt.⸗Bk. 188 0 187.5 Dresdner Bank»115/0 113,7 Weſtbant 020 020 10 Mitteldk. Kreditd 100.0 100.0 5 Induſtrie⸗Aletien. ee able Neeumwvlat Fab, 120s 130)8J Badſſche Auilin 148 1aag Sremer Butan 144 143, Seae Adier 4 Hypend. 40.8 40 7 Salce Maſgin 20 2 Huderus Eiſen. 17. 10,8 Peng Pelr⸗ Adlerwerke.85 3,85 30. Sne 5,20. 8,25 Then Grlesbeim 27.85 27,18 Peulſhe .-G FAntlmntard 1370 1 T. Bemberg. 418— 41,[Chem. Hyden..60.60 355 .⸗G. Verkhrsw 150.0 150,0 Der mann Elektr. 13, 35 18. 25 Chem. Weiler 136.0 135,0 Aleganderwerk 4,95 4,35 Berlin⸗Anh Mſch..30.35 Chem. Gelſenke. 110,0 111.0 Alfeld Delligſen.50.40 Ber⸗Gub Hutfbr. 165.0 165,0] Chem. Albert 151.0 149 Allg Elektr.⸗Geſ. 11,50 11,15 Berlin Karlsr Ind. 114.8 113.0 Concord.Spinner 102.9 012, Alſ Portl. Zement 140.7 140 5 Berliner Maſchb. 17. 15 17, 10 Daimler Motoren 4185.7 Amme Gieſ,& Co. 5,35 3,35] Berzellus Bergw. 712 5 4 7 apter 1285 7,30 3115 e.— 4. 5 19 111 Jolpunſeh empf⸗Sternd. 80.— 60.— Bad. Elektr.⸗Geſ. 0,41 0,4„ Lot— Anglo-Ct. Guano—. ismarckgütte.—.——. eutſch⸗· Ne 5 72,20 Golbanleige 1 70 2 amotte.80.500Andali. Kohlenw. 32, 281. 10 Bochumer Gußſt. 81,83 81.85 Barkbiauerel 35. 35,— Bad. UhrenFFurtw. 24.50 24.— 900 Tom. Wrt. Albert“ 150,0 147.0 Ae 1I. 10.50 Gebr Böhler& Co.— 580 Erdöl „8 5 0 Deſſauer Gas Aſchaffbg. Zellſt. 107.0 108, Braunk. u. Brikets 52 114 2Deu Wollw. 85,45 36, Eſchw. Bergwerk 5 144.0 144,0 Gefſ.f. elektr. Unter.“ 1325 8 131. 9. Deutſch. Eiſeng. 71,85 71,15 Faber ee 15, 15,[Gebr. Goedhardt.—.— 71,10 Donnersmarckh. 104.8 108,0 Fahl. o0. 4,80 4,850 Goldſchmidt, Dürener Metall 107,0 105,0 Feldme 5 Dürrkoppwerfe 18, 10 10 8,40 Felten A 81.80 82,500 Goerz C. EiſenwerkKaiſteſt 1,81 1,80 Feiſt Sect Frnkfri. ,50.30 Hitſch Kupf. u. Net.— Eldert. Farb, o B 27.85 27. 70 Filztabrit Fulda 90,— 80,20 Hoch⸗ und Tiefbau.80 1095 Elektr. Licht u. Kr. 0,90.50 Frankfurter Ho IIi. 0 Höchſter Fardweke 238,4 137.8 Emag Frankfurt..25.25 Emaille St. Mürich—.50 Eiſ Bad. Wol«.10.70 Fag Pok.& Wit..65.50 Holzmann, Phil. 8,70 5,80[Elder Enzinger Worme 10 40 10,—[Geiling& Co..80 1J. 70 Kammg Kaiſersl.“ 90, 20 88,30 Hammers. Spinn. 2120 20,75 Hogealoge- Weck. 42,0 22, 5 Iln Rottweller 120,5 120, Ehend& Seymen 29.— 23.— Golbichmidt Ty. 113.9 114.0 Karler. Maſchin. 7685 74. 50 Hannodo. M. Egeſt. 67.50 Philipp Holzmann 83.25 35.— Hann. Waggonfab.80 6,80 Horchwerke.. 13,25 15,50 Koſtheimer Cell. Eiulinget Spinn. 101 0 95.[Grün, Bilfinger. 20,40 20.20 Klein. Sch 2 Becker 555.45 Hanſa Llogd.85 1. 5 Jumboldt Naſ y. 21.50 21,05 Kötitzer Kunſtled. 7355— 12 Dolarſchätze Egungen Maſchin..28—. JGrigner. Durl. 40,— 42, Kemp, Stettin. Cgard Maſchin. 92,0 15 30.30 kohl.⸗Ind. 8,10.10 Elektr. Lieferung 1010 100,5 Belſenk. Bergw. 32, 81,75 Hackethal Draht 25 94.50 e 0185 b,10 ed 12. 11.90 Elektr. Acht u. Kr.0.60 Belfent. Guzſtahl 31,25 31.25JHalleſche Maſch. 12.7s 12.85 bel 15 N Friſter 3,80 3,80 Gritzner Maſchin. 40, 40.504 eld. Kupfer—.——, Gebhard Texiil 1988 103 50 Gruſchwitz Textlt.— 900 Jud. Joh Bieiſtiſt 15 29 15 Fanee Bean 25.— 23, Knorr, Heil ronn**.]90g.⸗Wien Bumm.50, Hii e N. Kayſer 41. 40, Krauß Cle. Lok.— 0 10 FJader& Schleich 5 60.85 Hammer Osnabr. Konſeroen.10 Harkor Bergwrk..00 9,35 Ilſe Sergbau 29. 15 30, Kyffhäuſer Hütte.40 150 4˙„Mbe 1014— 85 Fardwert Nuhld 90.— 87 anfwert. Füßen 87 90 67.— Krauß& Co., Dck.—4— Udarpen. 10 140.5 139.7 N. Jüdel& Co,.40 6,40 Lähmener& Co. 12,25 1500% 0 05 Fahr Gedt Pirm 90.50 79.75 Heddernh. Kupfer 9,80.80 Fruman DOuo—, 05Hartmann Maſch— 7, Gebr. Junghans 12,.— 11.80 Jdürdhütte 6,85 575 Feli. Gutll. Carls 185.0 erzogp. München.—.20 Lahmeyer& Co. 925 992 Heckmann C. 29290 Kahla Porzellan 9,10 9,15 Andes Etsmaſch.“ 1150 1189 30% Feinmech Jeuer 13.50 13. 70 ilpert Armaturt..30.25 Lech Augsburg. 21.40 84.50 ſret kiaſ 4 50 19,28 4— A 855 6055 15 0 Tae Uiat 15 5 13 125 15 1500 unk.1948 Notbe 10.9 4e Unton Freft..25.2 mellyr. Frant 91.10 51, llvert Ma e.50 Karlst. Maſchin. 3,70 Carl Lin 223 120 2278 Svich Pr 5 3⁵ 225 51 Nabm 5 330—— 5 92, 80,500Hiabr.& Aufferm. 6,50 8,50 Kattowiß. Bergb. 29,25 23, Aiugei Spadfadr.90.833 30% Judwigeh. Walzm 49.75 49.50 bf.Pulo. St In 2Schriftg, St. Irtſ ⸗ 97.20 97.30 leſch Kupfer. 120.2 120.0 K. M. Kemp.525.30 Jinfe& Hoffmann. 10.35 10.65 5%.R. Zut Malchinen 28, 25, Philippad., B. 921 750 50.500 Schuckert Nürnd. 64 50„— 0% Jedet 33. 81, Nödherwerte 50.29 58,J00 Jüdw. Lae wedco. 1570 155,0 4½% JV. u..bo. ZLuß ſche Jndu.—— Horzellan Weſſel. 125.25 86. B. Weſſel St..85.900Hochſter rbcw. 133,5 138.0 K. H. Knorr.75 375 C. Lorenz. 11390 112 0 VI.—IK do. b be Malntrafiwerte 88. 89. Nheln. Gebd& 8c.20 8,20 Schuhfadei Hery 8,70 370 Mei.⸗Aen Munch..50 6 50. Kb.⸗tet.Stamm 78.25 78.50l Schubſd. Beandet.1 135.187 Miag Muuld 1825.825 Moenns Stamm..40.35 Dototen Deug. 83. 83 Kadberg Darmſi 4,30.,25 Sinales Deimold.72.55 gtorf. 118 18 25 17.50 Nütgers-Werke. 16. 15,350 Südd. Drahtindſt. 25,.— 28.— Aetas Jahrg.. 9,05 9,10 Schlint& K. H5g.———.—S. Ved. St. Ingber!—— abbecrd 400. Sp.—. JSchgeld, 4 Hanan 80758 Strohſt. B. Drd. Metall Daaadorn 1 Maſch. VLeud.25 4,75 Seilinduſtr. Wolß 860 8,10 4 837* Zukau& Steſſen 3,30 3,30] Mech. Web. Iind ⸗ 139..139. Lüdenſcheld Men..30.—]Weberel Zittau.50.40 Magirus.⸗G. 74.75 75,—Fe. Meguin& Co..10.10 Nannesmannrsh. 63 80 62.35 Mertur Wollwar 139.5 140,0 Oberſchl. Esb. d. 11.— 10,80 4½% OeſtS1913.20 213 Mansfeld. Attten.28.20 Meizx& Geneſt. 97.50 84. Markt⸗ u. Kühltzll.“ 114.5 114.7 Mototen Deutz 83.50 Ahenana Aacden 5,35 5,13 Sich K ToJ. Mainz.80,.80 Riedeck Montan 103..101.5 Siem. SHals., Berl. 73.50 72.15 Gebr. Körtint 5 9 25 oeſch Eiſ. u. St 83.15 85.90 Kofmr.&Jourdan 128.4 123. II Lothr-Wortt. Eem.50—,. INeckarſ. Jahrzg— Niedlauf Kohlen 77. 15 76. 450 IMäßtheim Verg.“ 128.0— Die uhrenfebrie o Surtwangre 1 Perſonalien. Sböchne..., Falritwangen Fäbxrikdirektor⸗ Ludwig Engel in M a* 5 90 eim zum weite n o r ſt a n d sm itglied ihrer Geſellſchaft beſtellt wurde. Neueſte Handelsnachrichten U Nem Börk, 26. März.(Spezialkabekdienft dar Utfited P Wie wir erfahren, ſtehen 15 Millionen Dollaranleihe an d Betgwesksgeſekichat 7. waren und Märkte »rr- Produktenbörſe Radolfzell vom 25. notiert, alles per 100 Kg. in R⸗ ie Verhendbiigen; dar Ge währut ug zeine eutf ſch⸗Lux 28 franko Radolfzell: zöſ. Mehl 65 proz. 42, 25% Weizen⸗ und Roggenfuttermehl 19, Haferfutter⸗ Wei 24,50—25 Roggen 23—2 Gerſ—2 Tafeläpfel 30—36, Maisbranntwein(per Weizenbrotmehl Hafer 20 Jugo⸗ Mais. Alloholliter) 2,90. 5 „0. Frankfurter Getreidebörſe vom 26. Mär Getreidebörſe notierten bei feſter Tende Roggen, inländ. 19,50—24, Sommergerſte 23 32,50—34, Weizenkleie 13—13,25, Roggenkleie 14 25 mehl 39—40, Roggenmehl 32,50—34 und Mais Goldmark je 100 Kg. 0. Frankfurter Biehmarkt vom 26. März. Nebenmarktes beſtand aus 2 Ochſen, Kälbern, 694 Schweinen und 500 Schafen. Zentner Lebendgewicht: Kälber 45—90, Schafe 36—50, Märzſch Die Gewichtsklaſſen über 300 700 1 20—20.2 25 5, alles 6 Färſen und Küher Notiert es f 25—35, Schweine 58—66.I. und Sauen und Ebek wurden nicht notiert. Schweine bei ruhigem Handel a Schiffahrt Nächſte Dampfer⸗Expeditionen des Norddeutſchen Lloyd Bremen George Waſhington am 31. März: D. Preſident am 85 Stuttgart zam 17. vieh bei lebhaftem, Bremen⸗New Pork: D. Columbus am 25 Aprilz D. Lützow am 9. Philadelphia⸗ Balkzmore. Norfolk: Bremen⸗Cuba: 25 Naale am 2. April; Raimund am .S. Er furt am 25. A 58 Sierra Cordoba am 11. April; D [pril;.S. Ermland am Bremen⸗Auſtralien: D. Halle am 22. April. 8 am 26. April. Memnon am 4. Preußen am D. Gotha am 11. April: und Verleger: Neue Mannheimer tion: Ferdinand Heyme: Verantwortlich für d für Feuilleton: — Hans Alfred eldner; fülr Kommunalvpolitik und Neues aus aller Welt: Aus dem Lande, Nachbar⸗ Franz Kircher: Dr Fritz Hegenes; : Richard Schönfelder; ii Willy Müller⸗ für Hande elsnachrickten, gebiete, Gericht und den übrigen redaßtionellen 95 5 für. den ſen Snupfen ſf Pöſchol das wirk ſunte Mitiel verſchaͤfft ſofortige Linderung. Als Naſenſalbe in Tuben, oder als Pulder in erhältlich in Apotheken und Drogertſen. Eduard Palm, Freiburg 1. B. Pböniz Bergdau 62,— 61. 40 OHermann Pöge 2 Rathgeber Wagg.* Reisbolz ae 5 50 17. 50 0Rhein. Braunkohl. 156.7 153 Rhein. Chamotte 105,0 108. 018 20Rbein. Elektrizttä 77.— 77008 Srelverkehrs⸗Kutſo. Nüenn Rheln. Met. Vorz. 66. 35 66. Rhein. 117.0 0 2 0 75 29— 18 Siemens& Halste 78, 0 70 50 Stetiger Vultan 70 25 I. 5 Stoehr Kanmmgrn. 47.90 48,50 Stollb. Zinkhütten 133.0 133.6 Südd 68. 25—.— elSchupert& Sal; 182 0 151 81 Tae B Glanzſtoff Ebf 9805.862. Ver. Harzer Kalt.50 3,50 V. Schuhf Brn& W.80.87 55 Staylw..d. Zyp 135.0 135. Ver. Ultramarinf 19,50 19.85 Rhenania Chem. Weſtf. Igdr 7850 755 2 Biec e Tonwar. 17. 30 18.— Wilpeltmsg. Eulau.60.80 W9 8 40— 50.— 9 1 4. 25.240 A Ver. B. Frkf. Gum. 64, N Jellſof Walbhof 128 39 1257 40 Weſterreg. Alkall. 2Z, 25 22.75 rliner e ac be 75 Dou 30, Sloman Salpeter 6,50 65 Mydeng⸗ 55—.—— A 9115„sphat 227— 50.— 51 Petersb. Int. Hand 310.— Berliner Feſtverzinsliche Werte. a) Reichs⸗ und Staatspapiere. 91, 5 91 75 30%% D. Reichsan! 120 785.,680 8. Eiſenb.⸗ ignal..50 Reichsſchatz. N1455 9325 9845 4% 5 Konfols 955 0 950 —8 .IX.810 0,835 307 ac 955 925%3 44,15 Dtſch. Atl. Telegt 17—„ bvolarſchätze 5% B. Kohlenanl. 10,.— 3% Preuß. Kalian! 5% Roggenrentb ch. Gußſtahl 182.0 131¹. 7 50% Schf + „Griesheim. 27.50 14 Augsb⸗ b. Naſch. 28.75—, Br⸗Beſigb. Delf. 232,10 Deutſche Kabelw. 89.15 90. 5% Been 28.— 28, Zec 4 Henkel 65.80 6l. 00„, Weiler! N 10 137u0 Peufſch Kallm. 0 715 Fiabach K—, JVenſchoc Co. 2 5% Zeuſc: Suae 14 J480 Crpinger gile J. 10. Sertes e n c 9 5 9825 0 T—— Aeiggeh 5 865 760 Bie Nranbech 7 Eiſenb, Serle 108. Ben he nzg 14.50 14. inger Filter 0, erresheim Glas! 88,30 88,25 30 50 5 5 b) Ausländiſche 0 40% Türk— 10 Anl. Th. 113.5 11 2%„de Sch 7˙40 „ö. 768 704% e cond. Rte. 0,90.95 -Hildertte—.— 2 Fuche Waggon 30 89 Jrkefta Mom 5% 1,51 11.54% rürt.Ab. Anl. 8. Eiſenw. L. Meyer 1530 Waggegau! orz 6,75.35 Gebr, Großmarn.30 e Fard. 27,7⁰ 2780 3 Ludwig.15 0,½15 Grün& Bilfinger 90— 20,304% Guill. 164,5— Golbaer Waggon 64. 8450 4% S* Dalenne zend Brückend 57.30 88. Greppiner Werke 138.0 105 1% 10 a 4 e Obligat,———.— .204˙% ol. Ser.1. 10.80— 10 0 58 8 e 0 10 1 Fraukfurter eil 5 gisg. 08 5,50.90 0. 1914.50.0 ed 1919—.90 8% 5% Pr. % eh Ei Anl. 1 00 1— — 2 0 55 Pf. 8 ̃—— 7904½—%le d0. 3 815 Reichsanl. 90680 5605 0 b, 1 55 0% d. 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Aber, o Schreck, aab es da lange Geſichter, als 8 Volterabend Freund Klapperſtorch eintraf und der lieben uaut ein Baby eins Bett leate. Nun wird halt vor der Hoch⸗ keit Kindtaufe gehalten. Diedesfeld. 27. März. Ein 151ähriger Realſchüler wurde wurde dieſer Tage Vater von Zwillinaen. Der Beneidens⸗ werte wurde bereits aus der Anſtalt entlaſſen. Die alückliche Mutter iſt die 171ährige Dienſtmaad ſeiner Ultern. Gerichtszeitung der Hagenſchieß⸗Prozeß 17. Verhandlungstag Nachmittagsſitzung Karlsruhe, 25. März. In der Nachmittagsſitzung fuhr der Verteidiger der Angeklagten Honnef und Mager. Rechtsanwalt Dr. [brecht, in ſeinem Plaidoyer fort.— Der Vorſitzende hatte rauf aufmerkſam gemacht, daß bei beiden Angeklaaten auch eine erurteilung wegen fortgeſetzter Tat und Kettenhandels in frage kommen könne.—.⸗A. Dr. Albrecht beſprach nun eingehend ie Honnef zur Laſt gelegten Punkte. Er verwies unter anderem trauf. daß durch die Ausſacen des Oberbaarats Bieler Hennef ein Aänzendes Zeuanis ausgeſtellt wurde. die Gewiſſenlofiakeit, die der Staatsanwalt Honnef voraeworfen hat, iſt nicht vorhanden geweſen. onnef iſt von der Siedlungsbank in der tollſten Weiſe ausgenützt worden. Das Werk auf dem Hagenſchieß wäre vollendet worden. wenn nicht Herr Henrich von Anfana an geſagt hätte: das Dina muß iquidiert werden. Bei dem Unternehmen fehlte der Steuermann: ie Behauptung. die ſechs Angeklaaten ſeien an dem Fiasko ſchuld, iſt alſch. Die Angeklagten haben nur nach Befehlen gearbeitet. Es iſt ünwürdig, daß ein ſolches Unternehmen noch ietzt mit Anklagen wegen Preistreiberei. Beſtechung uſw. beendet werden ſoll. Der tern der Sache liege an ganz anderer Stelle. Auf die Vorwürfe gegen den Abgeordneten Mager eingehend, wies der Verteidiger daraufhin, daß die ganze Sache in der Oeffent⸗ lichkeit beſprochen worden iſt und von einer Geheimhaltung keine Rede ſein kann. Es iſt unrichtig. daß der Bericht der Unterſuchungs⸗ kommifſton des Landtaas durch Mager an Honnef gekommen iſt. luch bei der Anklage wegen Durchbrechung der über Honnef ver⸗ ängten Briefſperre durch Mager iſt nichts herausgekommen. Hierauf erareift Staatsanwalt Dr. Geißler nochmals das ort. Er erklärt, auf die perſönlichen Anariffe nur kurz eingehen zu wollen. Er habe den Angeklaaten Detert deshalb ziemlich ſcharf angegriffen, weil nach ſeiner ganzen Vorbildung ſeine Handlunas⸗ weiſe zu verurteilen iſt. Die Anſicht, daß durch die übereilte Liqui⸗ dation Kulturwerte vernichtet worden ſeſen, iſt falſch. Ebenfalls iſt es unrichtig. daß Oberbürgermeiſter Sieariſt auf die Liquidation ge⸗ drängt habe. Was die Liquidation veranlaßt hat, waren die Mo⸗ mente, daß die Siedlunasbankihren Zahlungen nicht nach⸗ ommen konnte. Welche Kulturwerte beſtanden auf dem Hagen⸗ ſchieß und wurden vernichtet? Die Skrafanträge des Skcatsanwalls: Der Staatsanwalt ſtellte folgende Strafanträge: 1. Angeklagter Abele weagen Veraehens gegen§ 12 des Wett⸗ bewerbgeſetzes eine Gefänanisſtrafe von 2 Jahren und 10 000 Mark eldſtrafe: wegen Untreue 3 Monate Gefängnis, wegen Verleitung zum Meineid 1 Jahr Zuchthaus und Verfall der erbaltenen Be⸗ echunasgelder. 2. Angeklagter Grieger eine Geſamtaefänanisſtrafe von 3 Monaten Gefänanis und 3000 Mark Geldſtrafe. 3. Angeklaater Würtenberger 1 Monat Gefänanis. 4. Angeklaater Honnef eine Gefänanisſtrafe von 3 Jahren 6 Monaten und 70 000 Mark Geldſtrafe. 5. Angeklaater Detert 3 Monate Gefänanis und 1000 Mark Geldſtrafe. 6. Angeklagter Mager 1 Monat Gefänanis. Hierauf erariffen nochmals die Verteidiger das Wort zu Ent⸗ geanungen auf die Ausführungen des Staatsanwalts. Auf die Straf⸗ anträge gehen die Verteidiger nicht ein. Die Angeklaaten ſchließen ſich ihren Verteidigern an. Angeklaater Honnef erklärt. daß er ſich unſchuldig fühle. Die Anſchuldiaungen geagen ihn ſeien auf falſche Behauptungen der Gutachter und des Staatsanwalts zurück⸗ zuführen. Er. Honnef, könne die Strafanträce nicht traaiſch nehmen. Das Gericht werde nicht mit dieſer Weltfremdheit an die Beurteilung ſeiner Schuldfrage herantreten. Schwerer treffe ihn der Vorwurf. daß er gewiſſenlos auf dem Hagenſchieß gearbeitet haben ſolle. Er habe nur das Beſte des Unterneßmens im Auae gehabt. Nachdem der Angeklaate Detert erklärt batte daß er nur die Wahrheit geſagt habe. verſicherte Angeklaater Maaer nochmals, daß ihm von der Vertraulichkeit des Berichts des Unter⸗ ſuchunasausſchuſſes des Landtaas nichts bekannt geweſen ſei. Der Staatsanwalt habe ſeine Glaubwürdiakeit in Frage geſtellt. Dazu habe er kein Recht. Der Hagenſchießſkandal ſei beute noch nicht ab⸗ oeſchloſſen. Der Landſtändiſche Ausſchuß und der Landtag ſeien mit unwahren Berichten betrogen worden. Der jetzt zum Abſchluß kommende Prozeß bringe das erſte Licht in die dunkle An⸗ gelegenheit. Ganz werde dieſe Sgche ihre Löſuna erſt dann finden, wenn auch die damaligen Miniſter zur Verantwortunge gezoden werden. Schluß der Sitzuna 8 Uhr adends. Die Urteilsverkün⸗ digaung erfolat am Samstag vormittag 87 Ubhr. Sportliche Rundſchau Der Sport am Sonntag Fußball-Länderkampf Deulſchland—Holland Die Gedanken der deutſchen Fußballſport⸗Anhänger werden am kommenden Sonntage in Amſterdam weilen wo die deutſche National⸗Elf gegen die holländiſche National⸗Mannſchaft antritt. 1 Jahr Von den drei Repräſentativ⸗Spielen, die unſere Mannſchaft in der Nachkriegs⸗Zeit gegen die Vertreter„Hollands abſolvierte, brachte die letzte Vegegnung, die im vorigen Ahre in Hamburg vor ſich ging, einen knappen:0 Sieg für unſere Farben. menden Sonntag den Sieg erringen? Holland ſtellt die Mannſchaft: van der Meulen; Denis, van Dijke; Steemann⸗Bul⸗Horſten; de Natris⸗Snouk⸗de Haas—vanSlan-⸗ genburgh⸗Gielen ins Feld und greift damit im Weſentlichen auf die Leute zurück, die kürzlich knapp über das belgiſche National⸗Team ſtegen konnten 1 Der deutſche Spielausſchuß iſt durch die Abſagen ver⸗ ſchiedener Spieler aus der Fußball⸗Hochburg Nürnberg⸗Fürth vor eine ziemlich ſchwierige Aufgabe geſtellt und hat ſich zu folgegader Vertretung entſchloſſen: Zolper; Beier⸗Müller(Fürth): Hagen⸗Lux⸗ Lang; Voß⸗Sobek⸗Herberger⸗Harden⸗Paulſen. Man kann an dieſer Aufſtellung verſchiedene Ausſetzungen machen Zunächſt hat Z lper am vorigen Sonntage in Berlin nicht das gezeigt, was man von einem Tormann internationalen Formats erwarten muß. und auch die augenbſickliche Form Langs(H. S.) läßt ſeine Aufſtellung als Wer wird am kom⸗ gebnis des Spieles wird ſein, ob ſich der deutſche Innenſturm der nicht vollauf gerechtfertigt erſcheinen. Die übrigen Poſten ſind zwar nicht einheitlich, aber doch gut beſetzt. Ausſchlaggebend für das Er⸗ guten Flügelleute in geeigneter Weiſe bedienen kann. Kann er das, ſo werden ſicher Tore fallen. Obwohl Holland in ſeine Vertretung großes Vertrauen ſetzt. halten wir doch einen Sieg unſerer Leube für leicht möglich, w der deutſche Sturm durchſchlagskräftiger erſcheint, als die Angriffs reihe der leicht etwas phiegmatiſch ſpielenden Holländer. Am die Süddeutſche Meiſterſchaft Die Spiele des Sonntags werden in etwas eine Klärung der Frage nach dem Gewinner des dritten Platzes der Süddeutſchen Meiſterſchaft bringen, um den ſich der F. S. V. Frankfurt und dis Stuttgarter Kickers bewerben. Auf heimiſchen Boden ſtößt der F. S. V. Frankfurt auf den 1. F. C. Nürnberg. Es kann nicht angenommen werden, daß die Frankfurter das gegen Nürnberg in deren Heimatſtadt er⸗ zielte:1⸗Ergebnis wiederholen können. Einerſeits haben die Frankfurter, die am Sonntag gegen den Abſtiegskandidaten des Mainbezirkes 15 verloren, offenbar in ihrem Können nachgelaſſen, und andererſeits ſcheint der Nürnberger Sturm ſeine alte Energie wiedergefunden zu haben, wie der Sieg des Vorſonntages gegen V. f. R. Mannheim vermuten läßt. Sollte Frankfurt wider Er⸗ warten in dieſem Kampfe Punkte gewinnen, ſo hätte es gute und berechtigte Hoffnungen, auf den dritten Platz. Das weiter angeſetzte Spiel S. VL. Wiesbaden— V. f. R. Mannheim fällt aus zu Gunſten des in Karlsruhe ſtatt⸗ findenden Werbeſpieles zwiſchen den Repräſentativ⸗Mannſchaften des beſetzten und unbeſetzten Süddeutſchlands. Das unbeſetzte Ge⸗ biet, daß das Gerippe ſeiner Mannſchaft dem V. f. R. Mannheim entnommen hat, verfügt zweifelsohne über die beſſere Bertretung und iſt als Sieger zu erwarten. Wetternachrichten der Karlsruher Landeswetterwarte Beobachtungen oadiſchet Wetternellen(72 morgens 5 Luft⸗ Tem⸗ 2 2 2 2 2 Fee, drucd vera⸗ eß S öbe SS 88 S 28 S A.. eeeee Wertheim—— 410 1 ſtill]— Nebel— Königſtuhl.563 751.7 2 7 2 10 E2— Karlsruhe 127 751 6 5 10 5 Sleicht bedeck— Baden⸗Baden 213———————-— Villingen 780 753 2 2 4 2 SwW lleicht Nebel— Feldberg. Hor1281 641 4 0 2 11 ſtill— 93⁊— Badenweiler— 759 5 3—————— SBlaſien„„„ 6 0ſtil!——— 1 Die Wetterlage hat ſich wenig verändert. In dem ausgedehnten Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa dauert das trübe Wetter fort. Stellenweiſe fällt unter dem Einfluß lokaler Druckſtörungen geringer Regen. Baden hatte meiſt bewölktes, aber trockenes Wetter. Die Temperaturen ſind im Gebirge etwas geſtiegen und liegen auch auf dem Hochſchwarzwald nur wenig unter dem Gefrierpunkt. Das trübe Wetter mit nur geringer Neigung zu Niederſchlägen dauert fort. Vorausſichkliche Witterung für Samstag bis 12 Uhr nachts: Meiſt bewölkt, jedoch nur unerhebliche Niederſchläge, Temperaturen wenig verändert. Schneeberichle: Titiſee(vom 26..): 37 Ztm. Kniebis: 38 Ztm. Herrenwies: 38 Ztm. Unterſtmatt(vom 27..): 60 Itm. alter Schnee, verfirnt, + 2 Grad, leichter Nebel, Skibahn fahrbar bis Schönbrunn. Ruhſtein: 60 Ztm., leicht gefrorener Schnee, 0 Grad, Nebel, Skibahn fehrbar bis Seebach. Feldberg: 132 Ztm. Bruchharſch, 0 Grad, Nebel, Skibahn gut. / ⁊ ĩ PPbPPPPPbPbbbbbbbbfbbbTbPbTbbee Kur von Apotheker Max Wagner iſt von verblüffen N. öftungs⸗ dem Erfolg. Beſonders gegen unreine Säſte Fettanſatz und Blutdruck Kart Mk 3— z. h. Engros-Niederlage: Ludwig& Schütthelm. Theaterplatz Miete F, 1. Parkett, lefort abzugeben. Sbas Telephon 8840. Aafüdeusche 25 Jahre, ſucht Anſchlußz en Dame zwecks Ge⸗ dankenaustauſch u. Aus⸗ Kein Putstag ohne MHMohren-Beise für Tannenböden u. Treppen. Em22 Mohren- Wachs jür Parkeitböden u. Linoleum. 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Deutſchland fing an, ſich aus der materiellen und pſpchiſchen Er⸗ ſchöpfung der Kriegs⸗ und Nachkriegsjahre zu erholen. Nachdem durch die Einführung der Rentenmark gegen Ende 1923 und im Zuſammen⸗ hang damit durch die Loslöſung der Staatsfinanzen von der Noten⸗ preſſe der entſcheidende Schritt getan war, lietz ſich das ganze Aus⸗ maß der Zerſtörung, die in unſerer Wirtſchaft angerichtet war, erſt voll überſehen und ebenſo das ungeheure Maß an Aufräumungs⸗ apbeit, die geleiſtet werden mußte, um zu normalen Verhältniſſen zurückzugelangen. Es war die wichtige Lehre der Vergangenheit, daß dieſe Arbeit nur auf der Grundlage einer gefeſtigten Währung in Anariff nenommen und durchgeführt werden konnte. Alle An⸗ ſtrengungen mußten daher darauf gerichtet ſein, die Rentenmark trotz all ihrer Unvollkommenheiten als unveränderlichen Wertmeſſer zu erhalten und zwiſchen ihr und dem zwar nicht mehr durch Staats⸗ bedürfniſſe, aber durch die Erforderniſſe der Wirtſchaft in der Menge vgränderlichen Reichsbankgeld(Papiermark) keine weitere Wertver⸗ ſchiebung eintreten zu lauen. Der Staat, der für ſeine Finanz⸗ nebarung nur noch auf Steuern und Zolleinnahmen angewieſen Par. mußte mit größter Beſchleunigung für den regelmüßigen Ein⸗ gang dieſer Einnahmen ſorgen, während die Privatwirtſchaft vor der Aufgabe ſtand, durch Umſtellung ihrer Aktiva und Paſſiva und ihrer Einnahme⸗ und Ausgaberechnungen auf die ſtabile Währung den richtigen Ueberblick über ihr Vermögen, ihre Hilfsquellen und ibre Leiſtungsmöglichkeiten zu gewinnen. Den Zwecken des Staates diente die zweite Steuernotveroronung mit ihrer Beſtimmung über die Porausbezahlung der Steuern in kurzen Zwiſchenräumen, den Zwecken der Privatwirtſchaft die Goldbilanzverordnung und die dritte Steuernotverordnung. Steuern und Zölle hatten im Herbſt des Jahres 1923 noch nicht 1 Prozent der Ausgaben gedeckt; nun ſollten ſie den ganzen Reichsbedarf aufbringen. Es iſt nicht zu ver⸗ wundern, daß ſich die Reichsfinanzverwaltung nach den Grundlagen aus der Inflationszeit kein einigermaßen zutreffendes Bild über die Höhe der Eingänge machen konnte. Tatſächlich aingen die Einnah⸗ men über den Voranſchlag weit hinaus, nämlich um rund 1360 Mil⸗ llonen Mark in den erſten drei Quartalen des Budgetjahres(1. April bis 31. Dezember). Während ſo das Reich, die Länder und Gemeinden in die Lage kamen, das in der Inflationszeit ausge⸗ gebene Notgeld aus laufenden Einnahmen einzulöſen und darüber hinaus erhebliche Geldbeſtände anzuſammeln, die nicht immer zweck⸗ mäßige Verwendung fanden. wirkte ſich die Ueberbeſteuerung in der Privatwirtſchaft als Produktionsverteuerung und Warenpreißſtei⸗ gerung vielfach in einem Maße aus, das uns dem Auslande gegen⸗ 70— machte und unſeren Export empfindlich köſjelte. Die wiederholte Ermäßigung der Umſatzſteuer hat nur unzu länglich gewirkt, ſo daß es unabweisbare Notwendigkeit Ueibt, die Wlrtſchaft durch Verminderung und zweckmäßige Verteilung der Steuerlaſten ſowie durch Vereinfachung der Steuervorſchriften von untragbaren Feſſeln zu befreien. Es iſt dies um ſo notwendiger. als andere dauernde oder zeitweilige Einwirkungen, welche die Lei⸗ ſtungsfähigkeit unſerer Produktion hemmen, ſo raſch nicht zu beſei⸗ tigen ſind. Solange in einer weniger produzierenden Wirtſchaft und einem weniger umſetzenden Handel die gleiche, ja höhere An⸗ zahl von Beamten und Arbeitern als früher beſchäftigt werden muß., bleiben die Herſtellungskoſten ungebührlich hoch. Der Ge⸗ ſtehungspreis der Waren wird ferner ungünſtig beeinflußt, durch den hohen Kapitalzins, der ſich aus dem Mißverhältnis der Kredit⸗ nachfrage zur Verarmung des Landes ergibt und durch willkürliche Eingriffe kaum nachhaltig beeinflußt werden kann. Endlich muß die Wirtſchaft alle Maßnahmen über ſich ergehen laſſen, die ſich zum Schutze der Währungsſtabilität als notwendig erweiſen. Sehr ein⸗ ſchneidend in dieſer Hinſicht war die Kreditkontingentierung. die die Reichsbank am Schluß der erſten Aprilwoche 1924 verhängen mußte, als ein ſtarkes Anſteigen der Beanſpruchung von Zahlungsmitteln und im Zuſammenhang damit eine jähe Kreditnachfrage der Wäh⸗ Trung gefährlich zu werden drohte. Die Reichsbank opferte damit denm hböheren Zweck die Möglichkeit, durch die Bemeſſung ihrer Diskontrate die Zinsſätze des Marktes zu beeinfluſſen. Die Maßnahme veranlaßte eine wirtſchaftliche Reinlgungskriſe. Während die Zahl der Konkurſe im erſten Vierteljahr 1924 ſich Anf 123 belief, ſtieg ſie im zweiten auf 1051. im dritten ſogar auf 2870, davon im Juli allein 1125, und erſt das letzte Vierteljahr brachte den Rückgang auf 1989. Daneben lief eine ſehr große Zahl ſpgenannter Geſchäftsanſſichten, die als Ueberbleibſel der Kriegs⸗ geſetzgebung den Schuldner mehr ſchützen als ſeinen Gläubiger und daher als vertrauensſtörend baldigſt abgeſchafft werden ſollten. Wenn die Kriſe nach wenigen Monaten den Tiefpunkt erreicht Aund überſchritten hat, ſo war das zum Teil der Golddiskontbank zu danken die von der Reichsbank im April mit Unterſtützung aus⸗ ländiſcher Notenbanken und der deutſchen Bankwelt zur Kredtt⸗ etweiterung für die Erxvortinduſtrie ins Leben gerufen wurde. In der Hauptſache aber halfen die Handelskredite, welche das Ausland, namentlich England und Amerika, unſerer Wirtſchaft gewährten, ſeitdem das Dawes⸗Gutachten und das auf ſeiner Grundlage ge⸗ ſchloſſene Londoner Abkommen eine allgemein: volitiſche Entſpan⸗ nuna herbeiführten und dadurch der deutſchen Wirtſchaft beſſere Zu⸗ kunftsausſichten eröffneten. Dieſe Kredite in Verbindung mit der Abſtozung von Deviſen, in die ſich das Publikum vor der Geld entwertung geflüchtet hatte, ermöglichten nicht nur die Bezahlung des Einfuhrüberſchuſſes. ſondern geſtatteten der Reichs bank über die Valutaeingänge aus der Dawes⸗Anleihe hinaus die Anſammlung einer durch die unmittelbare Notendeckung nicht erforderten De⸗ viſenreſerve, die der neuen Reichsmarkwährung ein Vertrauen er⸗ worben bat, wie es ſonſt nach den Jahren der Inflation in ſo kurzer Zeit nicht erreichbar geweſen wäre. Die neue Währung, einer der wichtioſten Punkte des Londoner Abkommens, wurde durch das Inkrafttreten des Bankgeſetzes am 11. Oktober eingefſübrt. Sie bildet den organiſchen Abſchluß der mit der Rentenmark künſtlich eingeleiteten und durch die Energie der Reichsbank ſo erfolgreich Hurchgeführten Heiſung unſeres Geldweſens. Nicht ſo ſichtbar wie auf dem Währungsgebiet iſt der Erfolg unſerex Geſamtwirtſchaft im Uebergang zu normalen Verhäliniſſen. Die Gütererzeugung iſt immerhin erheblich geſtiegen, der Inlands⸗ handel iſt gewachſen, und in unſerer Ausfuhr von 6566 Millionen Mark zeigte erfreulicherweiſe der Januar mit 431 Millionen die nfedrigſte, der Dezember mit 739 Millionen die höchſte Ziffer. In der ſn dringenden Moderniſierung der Fabrikeinrichtungen und der Rationaliſieruna der Betriebe ſind Fortſchritte gemacht worden, denen aber Geldmangel und ſoziale Rückſichten verhältnismäßig enge Grenzen ſetzen. Große und wichtige Erwerbszweige arbeiten nbch immer ohne Gewinn, oft mit Verluſt; weil die Geſtehungs⸗ koſten zu hoch ſind oder der Abſatz zu gering iſt. Trennen uns bei der Ausfuhr noch mehr als. 3½ Milliarden Mark vom Frie⸗ Geschäfitsbericht für das Jahr 1924. densſtandes, ſo hat ſich ihm die Einſuhr mit 9816 Millionen bedenk⸗ lich genähert. Die ungünſtigen Ernten der beiden letzten Jahre hahen zu dieſer unerfreulichen Entwicklung zweifellos piel beige⸗ tragen, aber auch der Umſtand, daß unſere Warenpreiſe vielfach über dem Weltmarktſtande ſich bewegen. hat die Einfuhr auch von Fertigfabrikaten gefördert, die im Lande hätten hergeſtellt werden können. Man wird in einem wirtſchaftlichen Uebergangsjahr, wie es das verfloſſene war, dieſen Umſtand nicht zu überſchätzen brau⸗ chen, aber da die im Dawes⸗Plan vorgeſehenen Zahlungen und ihre Ueberführung in Auslandsvaluta ſich nur aus unſeren zukünftigen Exportüberſchüſen bewerkſtelligen laſſen, kommt der weiteren Ent⸗ wicklung von Einfuhr und Ausfuhr entſcheidende Bedeutung zu. Wenn die jetzt abgelaufene einſeitige Meiſtbegünſtigung durch billige Handelsverträge erſetzt wird, werden ſich unſere Ausfuhrziffern hoffentlich fortſchreitend erhöhen. Dagegen wird man gegenüber der Einfuhr ſich nicht auf das laisser faire, laisser passer zu⸗ rückziehen dürſen. Daß es der heimiſchen Induſtrie gelingen wird, die gegenwärtig eingeführte Auslandsware auf dem inländiſchen Markte zu erſetzen, darf man wohl annehmen. Dagegen wird un⸗ ſere Landwirtſchaft kaum in der Lage ſein, ohne wirkſame Unter⸗ ſtützung ſich ſo zu entfalten, daß die Einfuhr von Getreide, zum Teil auch von Futtermitteln, allmählich unnötig wird. Die techniſche Möglichkeit einer ſolchen Ertragsſteigerung beſteht durchaus. Die Verwirklichung iſt lediglich ein finanzielles Problem, die Bereit⸗ ſtellung der dafür erforderlichen Mittel ein volkswirtſchaftliches In⸗ tereſſe von größter Wichtigkeit. Die beabſichtigte Ueberleitung der Rentenbank in eine Kreditanſtalt für die Landwirtſchaft wäre ein erſter bedeutungsvoller Schritt, durch den aber nur ein Teil der Gelderforderniſſe gedeckt werden kann. Den berufenen Organiſa⸗ tionen. Landſchaften, Genoſſenſchaften und Hypothekenbanken, bleibt daneben noch ein weites Arbeitsfeld für die Entwicklung des land⸗ wirtſchaftlichen Kredits. Es iſt für die Beurteilung der Kredit⸗ fähigkeit daher wichtig, für die Landwirtſchaft übrigens nicht mehr als auch ſür die anderen Erwerbsſtände, daß das Problem der Auf⸗ wertung ſo raſch wie möglich durch ein ſorgſam ausgearbeitetes. klares und endagültiges Recht ſchaffendes Geſetz gelöſt wird, ohne daß dadurch für unſere kaum im Beginn der Erholung ſtehende Wirtſchaft untragbare, den Kredit ſchädigende Laſten entſtehen. Den Banken war durch den Umſtand, daß ſie durch die Infla⸗ tion den größten Teil ihrer Subſtanz verloren hatten, die Erfül⸗ lung ihrer Aufgaben während des Uebergangsjahres 1924 ſehr' er⸗ ſchwert. Sie ſollten zur Befriedigung des unerſättlichen Kredit⸗ bedarfs Gelder aus dem In⸗ und Ausland herbeiſchaffen, unkl ſie ſollten zugleich die Betriebskoſten ſo ermäßigen, daß der Kundſchaft für Kredite und Umſätze billige Bedingungen geſtellt werden konnten. Es war unmöglich, bieſen Forberungen reſtlos zu genügen. Immer⸗ hin gelang es, die inländiſchen Einlagen ſtark zu ſteigern und ſo der Kundſchaft in anſehnlichem Umfange Kredit zu gewähren. Die Debitoren der 7 Berliner Großbanken betragen aber doch nur 1870 Millionen Reichsmark gegen 5016 Millionen Mark Ende 1913(un⸗ ter Berückſichtigung der ſeitherigen Fuſionen); auch mit Einrech⸗ nung der im Jahre 1924 vermittelten Auslandsgelder reichen die zur Verfügung geſtellten Kredite bei weitem nicht an die Friedens⸗ ziffer heran. In der Verbilliaung des Kredits waren den Banken durch die Höhe ihrer Betriebskoſten beſtimmte Grenzen geſteckt; die Kredit⸗ bedingungen(Zins und Proviſion zuſammen), die anfangs 1924 etwa 20 Proz. betrugen und während der Kriſenmonate bis auf das Doppelte und darüber geſtiegen waren, konnten im zweiten Halb⸗ jahre auf 16% Prozent ermäßigt werden. Sie ſind ſeither auf 14 Prozent geſunken. Möglichkeit und Ausmaß weiterer Verbilligung hängt rvon Erſparnis an Speſen, Steigerung des Umſatzes und Wiedererſchließung der früheren Gewinnquellen ab. Das Emiſſionsgeſchäft. das früber den Banken aute Erträge gebracht hat, konnte ſich im abgelaufenen Jahre nur wenig ent⸗ wickeln, da die Sparkraft noch zu gering iſt, um belangreiche Be⸗ träge neuer feſtverzinslicher Werte oder Aktien aufzunehmen. Auch das Börſen⸗Kommiſſionsgeſchäft warf keinen ins Gewicht fallenden Ertrag ab. Die übertriebenen Gebühren und Stempel ſowie die Teuerung des Leihgelbes ſchränkten den Umſatz ſehr ein. Wichtige politiſche Vorgänge oder Ueberraſchungen durch manche Goldmarkbilanzen hatten nur gelegentliches Aufflackern zur Folge. Die Generalverſammlunz vom 24. November 1924 hat die Umſtellung unſeres Aktienkapitals auf 150 Millionen Reichsmark und die Ausſtattung der Reſerve mit 50 Millionen Reichsmark beſchloſſen. Hiervon haben wir Aktien im Nennbetrag von 40 Millionen Reichsmark, die uns aus der letzten Kapitalerhöhung noch zur Verfügung ſtanden, an ein ausländiſches Konſortium verkauft, das die Marktſchaffung im Aus⸗ lande zu gelegener Zeit beabſichtigt. Noch vor Abſchluß des Geſchäftsjahres haben wir die Fuſion mit der Württembergiſchen Vereinsbank in Stuttgart durchgeführt, deren Aktien ſich zum größten Teil als dauernde Beteiligung bereits in unſerem Beſitze be⸗ fanden Die Württembergiſche Vereinsbank beſaß ein Kapital von Pap.⸗ Mark 200 000 000; für Pap.⸗Mk. 12 000 ihrer Aktien haben wir.⸗Mk. 300 Aktien der Deutſchen Bank gewährt. Wir benötigten zu dieſem Umtauſche rund.⸗Mk. 1 862 000 unſerer Aktien, die zu unſerer Verfügung ſtanden. Im neuen Geſchäftsjahre haben wir mit der Eſſener Credit⸗Anſtalt ſowie mit der Siegener Bank Fuſionsverträge abgeſchloſſen. Die Eſſener Credit⸗Anſtalt hatte ihr Kapital auf 14 Millionen Reichsmark umgeſtellt und eine Erhöhung auf 21 Millionen Reichsmark durch Ausgabe neuer Aktien durchgeführt. Die Siegener Bank hatte ihr Kapital auf.⸗Mk. 300000 umgeſtellt und dann um weitere.⸗Mk. 800 000(mit 50 Prozent Einzahlung) erhöht. Für je.⸗Mk. 500 Deutſche Bank Aktien tauſchen wir.⸗Mk 600 Eſſener Credit⸗Anſtalt oder Siegener Bank Aktien ein. Die Genehmigung der Fuſion durch die Generalverſammlung der Eſſener Credit⸗Anſtalt iſt erfobzt, die Siegener Bank wird den Fuſtonsvertrag ihrer auf den 28. April dſs. Is. einberufenen Generalverſammlung zur Genehmigung vorlezen. Da vom Kapital der Eſſener Eredit⸗Anſtalt der größte Teil, von dem⸗ jenigen der Siegener Bank ein kleinerer Betrag ſich bereits unter unſeren dauernden Beteiligungen befindet, benötigen wir für dieſe Fuſion nur rund .⸗Mk. 7 500 000 unſerer Aktien, die uns von Freunden zu beſchaffen mög⸗ lich iſt, ſo daß wir von einer Kapitalerhöhung abſehen können. Die Eſſener Credit⸗Anſtalt bringt uns neue Niederlaſſungen an 25 Plätzen des induſtriereichſten Gebietes Deutſchlands, an denen wir bisher nicht ver⸗ treten waren. Die Deutſche Bank hatte nach der Fuſion mit der Württembergiſchen Vereinsbank am 31. Dezember 1924 Niederlaſſungen an 168 Plätzen. Da⸗ neben wurden 103 Stadt⸗Depoſitenkaſſen, davon 89 in Berlin, unterhalten. Die Aufnahme der Eſſener Credit ⸗Anſtalt bringt die Zahl der Nieder⸗ laſſungen auf 193. Im Laufe des Berichtsjahres haben wir einige Kleine Zweigſtellen und Depoſitenkaſſen geſchloſſen, weil Ertrag und Umſatz zeigten, daß ein wirt⸗ ſchaftliches Bedürfnis für die Aufrechterhaltung der Stellen nicht vorlag. Unſere Filialen haben befriedigend gearbeitet. Unſere Filiale Amſterdam iſt uns bei den noch ungeklärten Kredit⸗ verhältniſſen des Berichtsjahres durch ihr Wirken im Ausſandsgeſchäft be⸗ ſonders wertpoll geweſen und hat ſich unſeren Erwartungen entſprechend weiterentpickelt. Die Filiale Konſtantinopel hat neben der weileren Abwicklunz von ſchwebenden Geſchäften ihre Dienſte Induſtrie und Handel für die An⸗ bahnung und Durchführung neuer Geſchäfte in der Türkei zur Verfügung ſtellen können. 3 Unfere Filiale in Sofia hat ſich im vergangenen Jahr mit Erfolg ihrer Aufgabe zu widmen vermocht und hat insbeſondere in der Finanzierung des deutſchen Außenhandels mit Bulgarien Nützliches geleiſtet. Die Liquidation unſerer Londoner Filiale ſteht, inſoweit wir uns an derſelben beteiligen konnten, nunmehr vor ihrem Abſchluß, während ſich die Abwicklung unſerer Brüſſeler Filiale bedauerlicherweiſe noch immer hinzieht. Die Deutſche Ueberſeeiſche Bank war in der Lage, ihr Kapital unver⸗ mindert in Gold zu erhalten, und hat im Berichtsjahre befriedigend ge⸗ arbeitet. Während unſer Geſamtumſatz mit 88,36 Milliarden Reichsmark unter Berückſichtigung der Fuſionen 54 Prozent des Umſatzes im Jahre 1913 be⸗ trug, iſt der Wertpapierumſatz nur mit ungefähr 15 Prozent der Vergleichs⸗ ziffer zu veranſchlagen. Die Zahl der Einzelpoſten, aus denen er ſich zu⸗ ſammenſetzt, überſteigt aber diejenige des Jahres 1913. Mit 280 788 am in ihren Büchern geführten Konten knüpft die Deutſche Bank an den Kontenbeſtand an, der im Jahre 1913 vor Aufnahme der Berziſch⸗Märkiſchen Bank zu verzeichnen war(289 709). Die Zahl der Angeſtellten der Bank einſchließlich der inzwiſchen von uns aufgenommenen Inſtitute ſtellte ſich am 31. Dezember 1913 auf 9587 hat ihre Höchſtzahl im Jahre 1923 mit 37 000 Angeſtellten erreicht und iſt von da ab bis Ende 1923 auf 35 868 und bis Ende 1924 auf 18 699 ab⸗ gebaut worden. Sie betrug alſo am Ende des Geſchäftsjahres noch faſt das Doppelte des Perſonalbeſtandes vor dem Kriege. Die drückende Laſt der Handlungs⸗Unkoſten, unter der die Perſonal⸗Unkoſten annähernd 80 Prozent ausmachen, macht es uns zur Pflicht, den Abbau fortzuſetzen. Leider ver⸗ mindern ſich keineswegs dem Abbau entſprechend die perſönlichen Un⸗ koſten. Denn trotz der Verminderung des Perſonalbeſtandes um mehr als 48 Prozent im Geſchäftsjahr haben ſich die Perſonal ⸗Unkoſten nur um wenig mehr als 17 Prozent geſenkt. Sie betragen noch heute mehr als das Doppelte des Friedens. Die Bezüge der Tarifangeſtellten wurden im Laufe des Berichtsjahres viermal heraufgeſetzt. Das Geſamtausmaß dieſer Erhöhungen ſchwankte in den verſchiedenen Gruppen und Dienſtjahren zwiſchen 28 und 41 Prozent und ſtellte ſich im Durchſchnitt auf etwa 31 Prozent. Mit dem Abbau muß gleichzeitig auch die Verbilligung des Betriebes durch Einführung von Maſchinen weiter durchgeführt werden. 4 Die im vergangenen Jahr begonnene Verſetzung älterer Beamten in den Ruheſtand wurde im Geſchäftsjahr fortgeſetzt. Die bewilligten Pen⸗ ſionen ſtellten ſich am Schluß des Geſchäftsjahres auf zirka das Achtfache im Frieden und betragen jetzt das Zehnfache davon. Unſere Wohlfahrtseinrichtungen haben wir im Geſchäftsjahr weiter ausgebaut. Das„Arthur von Gwinner Erholungsheim in Caputh iſt von den Beamten ſtark in Anſpruch genommen worden. In den Erholungs⸗ heimen„Johannaberg“ und„Seflin“ ſind 687 Beamte an 13 144 Ver⸗ pflegungstagen koſtenlos untergebracht worden. Außerdem haben in den Wintermonaten in„Johannaberg“ etwa 250 Kinder unſerer Beamten Auf⸗ nahme gefunden. Die Erben unſeres Herrn Mankiewitz haben uns ein als Sportplatz hergerichtetes Gelände in Mariendorf als„Paul Mankiewitz⸗Stiftung“ zur Verfügung geſtellt. Herr Heinemann läßt als„Heinemann⸗Stiftung“ ein Ufergrundſtück in Rahnsdorf für den Waſſerſport der Beamten ausbauen. Den Spendern ſprechen wir auch an dieſer Stelle unſeren tief⸗ empfundenen Dank aus. Zu den einzelnen Poſitionen unſerer Bilanz und der Gewinn⸗ und Verluſt⸗Rechnung bemerken wir: Die Vorſchüſſe auf Waren und Warenverſchiffungen umfaſſen nur Rembourskredite für die Wareneinfuhr Unter Reports und Lombard⸗Vorſchüſſe ſind lediglich die börſenmäßig gegen Wertpapiere gegebenen Darlehen verbucht. Die Veränderung in der Summe der Daueruden Beteiligungen bei anderen Banken und Bankſirmen gegenüber der Goldmarkeröffnungsbilanz iſt einerſeits durch die Fuſion mit der Württembergiſchen Vereinsbank, andererſeits durch Uebernahme junger Aktien der Rheiniſchen Creditbank, 2 von Aktien der Golddiskontbank und anderer Banken verurſacht. Von unſeren Bürgſchaften ſind.⸗Mk. 34 961 466 in deutſcher Währung und.⸗Mk. 26 284 169 in fremder Währung geleiſtet. 8 Die Konten Bankgebäude und Sonſtiger Grundbeſitz haben durch die Uebernahme der Württembergiſchen Vereinsbank eine Erhöhung erfahren. Wir beſaßen am Jahresſchluß 148 Bankgebäude an 123 Plätzen. Der Jahresertrag aus dem Vermögen des Dr. Georg von Siemens⸗ Wohlfahrtsfand wurde beſtimmungsgemäß zu Unterſtützungen und Beſhilfen verwandt. Wir beantragen, dieſem Fond aus unſerem Gewinn 1½ Millionen Reichsmark zur Verſtärkung zuzuweiſen In der Gewinn⸗ und Verluſt⸗Rechnung haben wir die Einnahmen aus Zinſen und Gebühren in einer Summe ausgewieſen, weil nur der kleinere Teil der Gebühren aus Umſatz⸗, Vermittlungs, oder Akzept⸗Proviſionen beſteht, der weitaus überwiegende Betrag dagegen Zinszuſchläge, die in Propiſionsform berechnet wurden, darſtellt. Nach Vornahme der Abſchreibungen auf Einrichtung, Bankgebände und Sonſtiger Grundbeſitz von insgeſamt.⸗Mk. 4 436 852.07 beläuft ſich das Erträgnis des Jahres 1924 auf.⸗Mk. 18 758 995.69 Hiervon erhalten zunächſt die Aktionäre 497 Dividende auf.⸗Mk. 110 000 000.—(nach 8 33b der Satzungen)„ 4400 000.— Von den verbleibenden„„„„.⸗Mk. 14 858 995.69 beantragen wir, der Reſere.⸗M 5000 000.— dem Dr Georg von Siemens⸗ 1500 000— 1 Wohlſahrtsfond zu überweiſen. Von dem übrigbleibenden Betrage odooeoenn ab züglich R⸗M. 762 221.49 Vortrag auf neue Rechnung erhält(nach§ 33d der Satzungen) der 6 500 000.— R⸗M. 7838 995.69 Aufſichtsrat 10 496 774.20 Wir ſchlagen vor, von den reſtlichemnmn N 7752221. 6% Superdividende auf R⸗M. 110000 000.— mit„ 6 600 000.— zu verteilen und den Ueberſchuß von K 767221.4 auf neue Rechnung vorzutragen. Es würde demnach erhalten: jede Aktie von nom R. M. 60—:.⸗M.— E E 60 60 100—: 10— 10 0 120.—: 12.— f 10% Dioidende. VVVÿV Berlin, im März 1925. 3705 Der Vorstand der Deutschen Bank A. Blinzig S. Fehr C. Michalowsky Millington-Heirmann O. Schlitter G. Schröter E. G. von Stauß D. Waſſetmann Die offene Handelsgeſellſchaft hat Amtliche Bekanntmachungen 8 4 8 1919 beg eeeeee unn 6. lema„heiniſche Transvort⸗Geräte⸗Ver⸗ In das Handelsregiſter wurde eingetragen: Am 7. März 1925: 1. Firma„Gebr. Sternheimer“ in Mann⸗ im. Die Geſellſchaft iſt aufgelöſt, das Ge⸗ ſchäft mit Firma, Aktiven und Paſſiven, je⸗ doch unter Ausſchluß der ſämtlichen zum Ge⸗ fellſchafts vermögen gehörigen Grundſtücke und Webäulichkeiten auf den Geſellſchafter Salo⸗ mon Sternheimer übergegangen, der es un⸗ ter der ſeitherigen Firma als alleiniger In⸗ haber ſeit dem 1. Januar 1924 weiterführt. Die Prokura des Mar Hurſt, Anton Heeg und Robert H. Sternheimer beſtehen fort. Am 21. März 1925: 2. Firma„Lehmann 81 Co,“ in Mannheim. Hans Karl Lehmann. Mannheim iſt als Pro. kuriſt beſtellt. 3. Fixma„Juliuß Kander“ in Mannheim. Kurt Nahrendorf, Kaufmann, Mannheim iſt als Prokuriſt beſtellt⸗ 4, Firma„Spitzenhaus Reinhold Fiſcher“ in Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. 5, Firma„Curt Hahn e Co. Zweignieder⸗ laſſung Mannheim“ in Mannhelm, Sitz Ber⸗ Un⸗Steglitz. Perſönlich baftende Geſellſchaft⸗ ſind Cuxt Hahn. Kaufmann. Bielefeld, Her⸗ mann Malz. Kaufmann, Berlin⸗Wilmersdorf. Dem Alfons Beßler, Kaufmann, Mannheim und dem Willy Schild, Kaufmann, Eſſen iſt ae er derart erteilt, daß ſie gemein⸗ ſchaftlich zur Zeichnung der Firma berechtigt ind. Die Prokura iſt auf den Geſchäetshe⸗ nieh der Zweigniederlaſſung Maunheim be⸗ triebsgeſellſchaft mit beſchränkter Haftung“ in Mannheim. Der Geſellſchaftsvertrag der Ge⸗ ſellſchaft mit beſchränkter Haftung iſt am 8. März 1925 feſtgeſtellt. Gegenſtand des Unter⸗ nehmens iſt die Herſtellung und der Vertrieb von Transport⸗Geräten gller Art. Die Ge⸗ eiunf usisquv uv pi ncpensg i ipcpin⸗! nehmungen gleicher oder ähnlicher Art zu be⸗ teiligen. Das Stammkapital beträgt 20 000 .⸗M. Sind mehrere Geſchäftsführer beſtellt, ſo wird die Geſellſchaft durch zwet Geſchäfts⸗ führer oder durch einen Geſchäftsführer und einen Prokuriſten vertreten. Alfreb Oppenheimer, Kaufmann, Mannheim, iſt Geſchüftsführer und berechtigt, auch wenn mehrere Geſchäftsführer beſtellt ſind, die Ge⸗ ſellſchaft ſelbſtändig zu vertreten. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht: Die öffent⸗ lichen Bekanntmachungen der Geſellſchaft fin⸗ den durch den Deutſchen Reichsanzeiger ſtat Das Geſchäftslokal befindet ſich 2 1 . Amtsgericht Mannheim. * I e für rentabl, eingeführt 100 Mark eaf, gigen Anteit am Umſatz*8686 oder Bürge geſucht. geſucht. Angeb, unt. S. J. 50 Angebote unt. S. W. 63 a. d. Geſchäftsſt. 8654 an die Geſchäftsſteſle. Miet-Gesuche Jammer Robnung ni Aücde Bad, sowie Keller und mögl. Mansarde gegen Baukos tenzuschuß gesucht. Dringlichkeitskarte vorhanden. 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