Montag, 25. Mai Sezugspreiſe: In Mannbeim und Umgebung frei ins Haus oder durch die Poſt monatl..⸗M..50 ohne Beſtell⸗ — Bei eptl. Aenderung der wiriſchaftl. Verhältniſſe Nach. ſorderung vorbehalten. Poſtſchecklonto Nr 17590 Karls rude.— Hauptgeichäftsſtelle E 6. 2.— Geſchäfts⸗Neben. — Waldhoſſtraße 6, Schwetzingerſtraße 24. Meerfeld · aße 11.— Fernſpr. Nr. 7941—7945.— Telegr.⸗Adreſſe Oeneralanzeiger Mannbeim Erſcheint wöchentl. zwölfmal Beilagen Bilder der Woche Sport eue Mlai Mannheimer General Anzeiger u. Spiel Aus Seit u. Leben mit Mannheimer Muſik⸗Zeitung. Mannheimer Frauen⸗Jeitung Unterhaltungs-Beilage Aus der Well der Abend⸗Ausgabe 5 2 b Preis 10 Pfennig 1925— Nr. 239 fung Anzeigenpreiſe nach Tariſ. bei Vorauszahlung pro em⸗ ſpallige Kolonelzeile jür Allgemeine Anzeigen.40 G⸗M. Reklamen—40⸗M. Für Anzeigen an beſtimmten Tagen Stellen und Ausgaben wird teme Veramwortung über⸗ nommen. 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Die engliſchen Politiker glaubten viel eher an die Möglichkeit von Schwierigkeiten im Mit⸗ telmeer oder Stillen Ozean. Eine Verſtändigung in dieſen Gebieten würde für das britiſche Reich daher viel wertvoller ſein, als ein kontinentaler Pakt. Schlimmſtenfalls würden die Kanalhäfen durch einen neuen gegenſeitigen Garantiepakt mit Belgien hin⸗ reichend geſichert werden können. Der Korreſpondent gibt der Ver⸗ mutung Ausdruck, daß dieſe Auffaſſung in miniſteriellen Kreiſen bald geäußert werden würde. Kündigt ſich hierin eine Schwenkung der engliſchen Politik an? Der Gedanke von der großen Bedeutung einer Ver⸗ ſtändigung im Stillen Ozean oder Mittelmeer tauchte bereits vor einigen Tagen auf, wurde jedoch damals als Anſicht der Dominions bezeichnet. Heute wird er ſchon von„führenden engliſchen Staats⸗ männern“ vertreten. Alſo auch von dieſer Seite droht eine Verſtän⸗ digung der Ententeſtaaten unter ſich in andern Fragen auf Koſten Deutſchlands im Entwaffnungs⸗ und Sicherheitsproblem. „Dder pakt iſt in Gefahr“ Der diplomatiſche Berichterſtatter der„Weſtminſter Ga⸗ zette“ ſchreibt, was den franzöſiſchen Notenentwurf auf den deut⸗ ſchen Paktvorſchlag anlange, ſo ſei der wichtigſte Punkt, über den die britiſche Regierung um Aufklärung erſuchte, die Frage der Haltung, die Briand in der Frage der Das Eroͤbeben in Japan Die letzten Nachrichten aus Japan laſſen erkennen, daß das Erdbeben von ähnlicher Heftigkeit geweſen zu ſein ſcheint, wie das vom September 1923. Die Zahl der Toten wird auf 1500 geſchätzt, die der Verletzten auf 400. Vollſtändig zerſtört wurde die Stadt Toyookka ſowie eine Anzahl kleinerer Städte und die Küſtenſtädte Mintho und Thuiyama. Das Induſtriegebiet oon Oſaka iſt verſchont geblieben. Alle Eiſenbahnverbindungen mit dem zerſtörten Gebiet ſind unterbrochen. Das Erdbeben iſt auch auf den europäiſchen Erdbebenſtationen regiſtriert worden. Japaniſche Truppen wurden in das Erdbebengebiet entſandt. b Großzügige Hilfsaktion (Spezialkabeldienſt der United Preß) Tokio, 25. Mai. Die Hilfe der vom Erdbeben betroffenen Gebiete iſt großzügig organiſiert worden. Alle Warenſendungen werden umſonſt befördert. Auch ſind Kriegsſchiffe in den Dienſt der Unterſtützungsaktion eingeſtellt worden, die Lebensmittel herbei⸗ ſchaffen. 18 E Bericht eines Augenzeugen Ein Augenzeuge der Erdbebenkataſtrophe berichtet: Es gib! keine Worte, die Schrecken der Landbevölkerung zu ſchildern, die vor ihren zerſtörten Häuſern und vor den Leichen der Verwandten und Freunde ſtehen. In der Badeſtadt Kinoſaki ſind die Badekabinen vollſtändig zerſtört worden und die Badenden zumeiſt darin um⸗ gekommen. Der Boden weiſt Riſſe auf, die bis zu 30 em breit ſind. Alles Brennbare iſt vom Feuer zerſtört werden. Von den vier Krankenhäuſern in Toyooka ſteht kein einziges mehr aufrocht, doch konnten viele der Kranken gerettet werden, der Bahnhof iſt zu⸗ ſammengebrochen und dann niedergebrannt. Gleichzeitig ſind in der Stadt viele Brände ausgebrochen, die nicht gelöſcht werden konnten, weil die Waſſerleitungen geborſten waren. Die Ueber⸗ lebenden waren ſo erſchreckt, daß ſie außerſtande waren, eine Hilfs⸗ aktion einzuleiten. In Gombudo ſind zahlreiche Perſonen durch ab⸗ ſtürzende Felſen erſchlagen worden. In Kumikano wurden 300 Häuſer zerſtört, doch brach kein Feuer aus. Die Bevölkerung beginnt langſam in die Städte und Dörfer zurückzukehren. Der Eiſenbahnverkehr iſt teilweiſe wiederhergeſtellt. Am Sonntag früh gelang es der Feuerwehr in Toyooka, das Feuer zu löſchen. Man nimmt an, daß insgeſamt 2000 Häuſer zerſtört, 100 Menſchen getötet, 300 verletzt und etwa 12 000 obdach⸗ los geworden ſind. Der Schaden wird auf 10 Millionen Pfund Sterling geſchätzt. Die Regierung hat zahlreiche Kreu⸗ der und Torpedoboote mit Hilfsmaterial nach dem Erdbebengebiet entſandt. Unfälle bekannter Europäer werden nicht gemeld et. Aus dem Barmatausſchuß de Berlin. 25. Mai.(Von unſerm Berliner Büro.) Bei Beginn r heutigen Sitzung im Barmatausſchuß befragte der Vorſitzende r. Leidig die Zeugen. in welcher Form ſie den Eid leiſten wollten. 70 r Zeuge Miniſter Severina leiſtete ihn in religiöſer Form. In rſelben Form leiſteten den Eid auch Miniſterialdirektor Abeck und zeniſterialdirektor Köppke. ferner Legationsrat Pannewitz und Re⸗ erungsrat Dr. Röcker. Frl. Roſenheim leiſtete den Eid nicht in aiöſer Form. Hierauf vertagte ſich der Ausſchuß auf 2 Uhr. Aufrechterhaltung der euro⸗ lands? päiſchen Grenzen einnehme. die franzöſiſche Regierung be⸗ ſtreite nicht, daß Deutſchland als Mitglied des Völerbuͤndes das Recht haben würde, auf Grund des Artikel 19 der Völkerbunds⸗ ſatzung die Nachprüfung von Verträgen zu erſuchen, die unbrauchbar geworden oder von internationalen Folgen geworden ſeien, die den Weltfrieden bedrohen. Aber Briands Abſicht ſei offen⸗ bar, jede Abänderung der beſtehenden Grenzen auszuſchließen durch die Erklärung, daß Frankreich Polen und die Tſchechoſlowakei unter⸗ ſtützen werde, wenn dieſe es ablehnen, irgend eine Abänderung der deutſchen Oſtgrenze zu erwägen. Wenn Deutſchland im voraus mitgeteilt würde, daß ein Erſuchen um ſchiedsgerichtliche Entſchei⸗ dung in irgendeiner von den Friedensverträgen geregelten Frage und beſonders in der der Oſtgrenzen erwogen werden würde, ſo werde es ſein Anerbieten des Sicherheitspaktes zurückziehen. Der Paktſei alſo in Gefahr. Briand wolle offenbar zum Genfer Protokoll zurückkehren, aber Chamberlain habe das Pro⸗ tokoll bereits abgelehnt. Inzwiſchen ſei es bedeutungsvoll, daß Amerika ſeinen Druck auf Frankreich und deſſen Alliierten in der Frage der Rückzahlung der Schulden und Wiederaufbauanleihe verdoppele. Aus dem Unterhans Am Donnerstag wird ſich das engliſche Unterhaus bis zum 9. Juni in die Pfingſtferien begeben, vorher iſt kein? größere par⸗ lamentariſche Tätigkeit mehr zu erwarten. Wegen der reichhal⸗ tigen Geſchäftsordnungsliſte iſt eine Herbſttagung wohl unvermeidli h. Heute, Montag, wird eine Erklärung Baldwins über das Programm zur Bewältigung umfangreichen Geſchäftsordnungsſtoffes erwartet. Zum heutigen Veginn des Kampfes um das Finanz⸗ geſetz ſchlägt die Regierung vor, daß die zweite Leſung in einer einzigen Sitzung erledigt werde, wogegen die Liberalen proteſtieren. Die beiden Oppoſitionsparteien beantragen Ablehnung der Vorlage, in den Reihen der Konſervativen iſt aber durch Churchills Kon⸗ zeſſionen in der Frage der Seid mrölle allgeweine Uebereinſtimmung erzielt worden. Für Labour wird Maedonald, für die Liberalen Lloyd George und Sir John Simon die Vorlage angreifen. Labour hat dazu den Antrag geſtellt, ein Sonderkomitee einzuſetzen, das die ge⸗ ſamten adminiſtrativen Seiten der Kriegspenſionen zu prüfen hätte. Am Mittwoch wird die lange erwartete Ausſprache über die Pen⸗ ſionierung ehemaliger Offiziere erfolgen. Die Regierung ſtützt ſi n da⸗ bei auf den Bericht des Komitees Banes. das gegen die legalen Pen⸗ ſionsanſprüche Stellung nimmt. Eine Abordnung höherer Offiziere wird mit Balbwin heute eine Unterredung darüber haben. von Amundͤſen ohne Nachricht E Berlin, 25. Mai.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Tat⸗ ſage, daß von Amundſen ſeit vier Tagen keine Nach⸗ richt anlangte, beunruhigt, wie die„B..“ erfährt, amerikaniſche Zeitungen und die Oeffentlichkeit. Sachverſtändige und Intereſſen⸗ ten ſind geſtern und heute mehrfach an das Marineamt heran⸗ getreten, um eine Hilfsaktion vorzubereiten. Das Depar⸗ tement iſt, wie bekannt, durchaus bereit, bei weiterem Fehlen von Nachrichten einen der beiden Zeppeline„Shenandoah“ oder„Z. B. 3“ auf die Suche nach Amundſen zu ſenden. Bei einer notwendig wer⸗ denden Suche nach Amundſen wird das Zeppelinankerſchiff„Pa toka“ entweder nach Spitzbergen oder Etha entſandt werden, ſo daß das ſuchende Luftſchiff eine Operationbaſis hätte. Me. Meillan deſſen Expedition Ende Juli erfolgen ſollte, erklärte, daß er mit ſeiner Forſchungsexpedition hinter der Hilfsaktion für Amundſ.e zurückſtehe. Jieberhafte Erwartung in Norwegen 5 J Berlin, 25. Mai.(Von unſerem Berliner Büro.) Wie der „B..“ aus Kopenhagen gemeldet wird, herrſcht fießerhafte Spannung in der norwegiſchen Bevölkerung anläßlich des Ausblei⸗ bens jeder Kunde über das Schickſal Amundſens. Tauſende von 1 ſtehen Tag und Nacht vor den Anſchlagfenſtern der Zei⸗ ungen. Der„B..“ wird aus London gemeldet, daß die Wetteraus⸗ ſichten in Nordſpitzbergen beſſer als geſtern ſind, obwohl der Tag wieder mit Bewölkung begann. Die Sichtigkeit war heute früh gut, ſo daß die Bedingungen für den Flug als günſtig bezeichnet werden mußten. Nach Mitteilungen der Meteorologen herrſcht über dem Polarbaſin immer noch gutes Wetter. Man will aber wiſſen, daß das günſtige Wetter ſich ſeinem Ende nähert. Wenn die Flieger die rich⸗ tige Zeit abpaſſen, werden ſie ihren Rückflug mit dem Winde machen können; aber ſpäter werden ſie wahrſcheinlich mit dieſigem Wetter bei bewölktem Himmel zu rechnen haben. J. R. 3 als Hilfebringer? (Spezialkabeldienſt der United Preß) Wafhingkon, 25. Mai. Im Marineamt erwägt man die Frage, die„Los Angeles“ nach dem Nordpol zu ſenden für den Fall, daß Amundſen verunglückt ſein ſollte. In den maßgeben⸗ den Kreiſen prüft man die Frage, wie weit nördlich das Luftſchiff fliegen kann und wie lange es fliegen kann, um ohne Nachfüllung mit Brennſtoff aus eigener Kraft zurückkehren zu können. Jeden⸗ falls meint man, daß die„Los Angeles“ beſſer als irgend ein Flug⸗ zeug oder Schiff dazu geeignet wäre, die Forſcher zu endecken, fall⸗ ſie geſtrandet ſeien und in der Eiswüſte umherirren ſollten. Attentat auf ein tſchechiſches Konſulat Auf das tſchechiſche Konſulat in Krakau wurde Sonntaa Mit⸗ tag ein Bombenattentat verübt. Ein unbekannter älterer Mann verlangte den Konſul zu ſprechen. Als ihm dies verweigert wurde, warf er durch das offene Fenſter in den Paßraum eine Bombe, die dort explodierte und den Referenten verletzte. Mehrere Konſulatsbeamten ſtürzten hinaus und verfolgten den Flüchtling, der Schüſſe auf ſie abgab und den Konſulatsdiener durch einen Herz⸗ ſchuß niederſtreckte. Ein Paſſant konnte den Attentäter feſtnehmen. der erklärte, tſchechiſcher Staatsangehöriger zu ſein. Man fand bei ihm noch unter den Kleidern verborgen ein Seitengewehr. Die danze Art des Ueberfalls erweckt den Eindruck, als ob es ſich um einen Geiſteskranken handelt. ZJieitungsverbok. Die„Rheiniſch⸗weſtfäliſche Zeitung“ in Eſſen 105 92 der Beſatzungsbehörde auf unbeſtimmte Zeit verboten rden. Der vlerzehnte Sowjet⸗Kongreß Von Axel Schmidt Die große Heerſchau des Bolſchewismus, die zweimal im Jahre zuſanunenzutreten pflegt, wird eben wieder in Moslau abgehalten. Sie iſt die vierzehnte ihrer Art oder, ſeit Begründung der Union der Sowjet⸗Republiken, die dritte. Ueber 2200 Vertreter ſind zu dieſer kommuniſtiſchen Parade aufgeboten. Unter ihnen gibt es ſogar über 600 parteileſe Mitglieder, um den Vorwurf, als ob alle nichtbolſchewiſtiſchen Elemente zum Schweigen verurteilt ſeien, zu enteräften. Aber dieſe 600 nichtbolſchewiſtiſchen Vertreter bilden nur eine Kuliſſe für das Ausland, weil ſie kein Stimmrecht beſitzen. Sie werden, um die Täuſchung vollſtändig zu machen, in der bol⸗ ſchewiſtiſchen Preſſe ſtets als„Fraktion der Parteiloſen“ bezeichnet. Dieſe auf kommuniſtiſchen Befehl gewählten Parteiloſen ſpielen natürlich auf dem Kongreß nur die Rolle des beifallrufenden Chores. Dürfen ſie ſich doch nur verſammeln, wenn ſich Leitung und Auf⸗ ſicht der Sitzung in ſicheren kommuniſtiſchen Händen befinden. Drei Themen haben bisher die Debatte beherrſcht: die aus⸗ wärtige Politik, die Bauernfrage und die neue Verfaſſung. Die neue Verfaſſung, die anſtelle der von 1918 treten ſoll, iſt, wie der Draht meldet, angenommen worden. Die alte Verfaſſung war in der ſogenannten kriegeriſchen Periode der Sowietregierung in aller Eile abgefaßt worden, als die Bolſchewiſten vor allen Dingen ihr deſtruktives Programm auszuführen gedachten. Lenin und andere Führer begründeten damals die Beſchränkung der perſönlichen Freiheit damit, daß ſie dieſe nur eine deitweiſss Kriegsmaßregel nannten, die nach Eintritt normaler Zuſtände ver⸗ ſchwinden würde. Nach der neuen Verfaſſung iſt davon aber nicht die Rede. Dieſelben Kampfprinzipien ſind nämlich in der neuen Verfaſſung beibehalten worden. Der erſte Artikel der Verfaſſung erklärt, daß ſie den Zweck verfolge, die„Diktatur des Proletariats zu gewährleiſten und die„Zerſchmetterung der Bourgeoiſie“ zu er⸗ leichtern. Artikel 15 erklärt wiederum alles Land, Wälder, Boden⸗ ſchätze, Waſſerkräfte, Fabriken und Eiſenbahnen als Staatsbeſitz. Alle Einſchränkungen der politiſchen Freiheiten bleiben unverändert beſtehen; ebenſo das Preſſemonopol. Das Wahlrecht beſitzen da⸗ gegen nur Arbeiter, Bauern und kommuniſtiſche Beamte. Privat⸗ händler und Agenten beſitzen dagegen ebenſowenig ein Wahlrenat wie alle Perſonen, die Arbeitskräfte zum Zwecke eigener Bereiche⸗ rung anwerben. Eine Ausnahme machen nur Bauern, die das Wahlrecht behalten, wenn ſie gemäß dem Landgeſetz Arbeiter ein⸗ ſtellen. Auch die Religionsvertreter haben kein Wahlrecht. Selbſt⸗ rerſtändlich wird auch die Wahlfreiheit nicht gewährleiſtet. Neben dem aus 581 Mitgliedern beſtehenden Vollzugsausſchuß(Wzik), der die allgemeine Reichsvertretung darſtellt, iſt nach der neuen Ver⸗ faſſung noch ein Nationalitätenausſchuß von 131 Mitgliedern ge⸗ bildet, der eine Vertretung der Länder darſtellt(Ukraine, Woiß⸗ ruthenien, Kaukaſusrepubliken, Republik der Tataren, der Wolga⸗ deutſchen uſw.). Der Unterſchied zwiſchen dem früheren Bundes⸗ ſtaat und dem jetzigen Staatenbund iſt auf dem Papier größer als in Wirklichkeit, weil auswärtige Politik, Außenhandel, Militär, Ver⸗ kehr und Polizei in den Händen der Moskauer Zentralregierung verbleiben. Ueber die Bauernfrage wird ſpäter im Zuſammenhange mit den Wirtſchafts⸗ und Finanzfragen noch ausführlicher zu ſprechen ſein. Für heute nur ſo viel, daß Kamenew die Parole„Mit dem Ge⸗ ſicht zum Dorfe“ ausgab. Den größten Raum in den Debatten nahm die auswärtige Politik ein. Der Volkskommiſſar Tſchitſcherin hielt eme große antiangelſächſiſche Rede, wobei er inbrünſtig um Frankreichs Liebe warb und als ſein Ideal einen Kontinentalblock zwiſchen Frankreich, Polen, Rußland und Japan hinſtellte. Von Deutſchland war in dieſem Zuſammenhange nicht die Rede, wohl aber wurde ſpäter Deutſchland gewarnt, durch Paktangebot und Eintritt in den Völker⸗ bund dem Geiſt des Rapallovertrages zuwiderzuhandeln. Der anti⸗ angelſächſiſche Chbarokter der Rede wurde noch unterſtrichen durch den Hinweis, daß die angelſächſiſche Politik der Einheitsfront gegen Sowjet⸗Rußland durch das„Erwachen der Oſtvölker“ einen ſchweren Stoß erlitten habe. Am überraſchendſten waren in Tſchitſcherins Rede die üheraus freundlichen Töne gegenüber Polen, da noch vor wenigen Wochen wegen der Ermordung zweier bolſchewiſtiſcher Austauſchgefangener durch einen polniſchen Wachtmeiſter eine heftige Hetze gegen Poſen in Sowjet⸗Rußland betrieben worden war. Dieſer polenfreundliche Einſchlag in Tſchitſcherins Rede wurde freilich tags darauf von dem Volkskommiſſar für Militärweſen Frunſe nicht fortgeſponnen; er ſagte vielmehr dem polniſchen Nachbar nach alter Weiſe einige Unliebenswürdigkeiten, um ſo ſtärker unterſtützte er die antiangel⸗ ſächſiſche Einſtellung Tſchitſcherins. Er nannte den geplanten Be⸗ ſuch einiger engliſcher Kriegsſchiffe in Reval und Riga eine„ernſte Gefahr für Petersburg“, weil dadurch dieſe Stadt in das Bereich der engliſchen Kanonen geraten würde. Für Deutſchland iſt natürlich die bedeutſamſte Tatſache, daß der offizielle Vertreter der ruſſiſchen Diplomatie Rußlands Eintritt in eine Bündniskombination befürwortete, in der zwei ſeiner ſchärfſten Gegner, Frankreich und Polen, die führende Rolle ſpie⸗ len würden. Wenn dieſer Plan auch noch recht weit von ſeiner Verwirklichung entfernt ſein dürfte, zeigt er doch, daß der von vielen Deutſchen ſo hoch gevrieſene Rapallovertrag Sowjet⸗Rußlands nicht hindert, an deutſchfeindlichen Kombinationen teilzunehmen, während Tſchitſcherin ſchon beim Gedanken übelgelaunt wurde, daß Deutſchland in den Völkerbund eintreten oder mit den Weſt⸗ mächten einen Sicherheitspakt abſchließen wolle. Gegenüber einem ſolch überheblichen Verhalten Sowjet⸗Rußlands iſt es doch nicht unberechtigt, die Frage aufzuwerfen: Hat der von Sowjet⸗Rußland ſo hochgeprieſene Rapallovertrag Deutſchland ſchon irgendeinen Vorteil gebracht? * Neuer Aufſtieg Trotzkis (Spezialkabeldienſt der United Preß) Moskau, 25. Mai. Trotzki iſt zum Vorſitzenden der wiſſen⸗ ſchaftlich⸗techniſchen Abteilung des Oberſten Wirtſchaftsrats beſtimmt. Wie die United Preß von maßgebender Seite erfährt, wird die oſſi⸗ zielle Mitteilung ſeiner Ernennung in Kürze erfolgen. Ruſſiſche Offiziere unker ſchwerer Anklage. (Spezialkabeldienſt der United Preß) Moskau, 25. Mai. Der ehemalige zariſtiſche General Belu⸗ vin und 16 andere Offiziere wurden vor ein Kriegsgericht in Kiew geſtellt. Sie werden beſchuldigt, geheime militäriſche Nachrichten an 81 Sekretär des polniſchen Konſulats in Charkow übermittelt zu haben. FN r ee e 8 ⅛ũul.]... ¼ ²˙—.—e— —WB 2. Seite. Nr. 239 Neue Mannheimer Jeitung bend⸗ANusgabe) Nus dem haushaltsausſchuß U Berlin. 25. Mai.(Von unſerem Berliner Büro.) Der Haushaltsausſchuß des Reichstages nahm heute vormittag den Be⸗ richt des Abg. Erſing(.) über das Ergebnis der Verhandlungen des auf Wunſch des Finanzminiſters eingeſetzten Unteraus⸗ ſchuſſes über die gegenwärtige Finanzlage entgegen. Das Reſultat der Unterſuchung iſt kurz zuſammengefaßt dieſes: Nach dem Ergebnis der Verhandlungen im Unterausſchuß des Haushaltsausſchuſſes muß anertannt werden, daß das vom Reichs⸗ Imanzminiſterium dargelegte Kaſſen⸗ und Etatsbild im weſentlichen Zutreffend iſt. Der Ausſchuß iſt allerdings der Anſicht, daß zur Zeit noch gewiſſe Reſerven vorhanden ſind. Es handelt ſich hierbei jedoch nur um geringere Beträge oder um Beträge minimaler Art die durch vermehrte Ausgaben binnen kurzem aufgezehrt ſein wer⸗ den und daher ungeeignet ſind, laufende Mehrausgaben zu ützen. Die gemeinſamen Verhandlungen mit dem Vertreter des Steuer⸗ ausſchuſſes haben ergeben, daß das geſamte Einnahmebild des Rei⸗ ches nicht weſentlich höher angenommen werden kann, als es von der Regierung geſchehen iſt. Der Unterausſchuß iſt der Anſicht, daß die Gefahr einer Störung des Gleichgewichts des Haushalts außer⸗ ordentlich naheliegt. Zur Vermeidung deſſen iſt auf der Ausgabe⸗ ſeite die größte Vorſicht geboten, während die Einnahmen, falls die bisherigen Ausgabebeſchlüſſe des Haushaltsausſchuſſes und der Spezialausſchüſſe aufrecht erhalten werden ſollen, keinesfalls we⸗ ſentlich mehr herabgemindert werden dürfen. Aus dem Steuerausſchuß des Reichstags Berlin, 25. Mai.(Von unſerem Berliner Büro.) Im Steu⸗ exausſchuß des Reichstags unter Vorſitz des Abg. Dr. Oberfohren (dn. wurde die zweite Leſung der Steuerüberleitungsgeſetzes vor⸗ genommen. Abg. Ar. Fiſcher⸗Köln(Dem.) ſah in dem Unterbleiben der Veranlagung für 1924 ein ſchweres Unrecht gegen viele durch übermäßige Steuern betroffenen Staatsbürger und wünſchte Nach⸗ holung der Veranlagung für 1924. Die Abg. Dr. Preyer(dn.), Dr. Gericke(dn.) und Dr. Hugo(Deutſche Vp.) erkannten an, daß viele Steuerpflichtigen durch die Vorauszahlungen mehr belaſtet worden ſeien, als rechtmäßig ſei. Aber aus praktiſchen Gründen müſſe auf die Nachprüfung für 1924 verzichtet werden. Unter den gegenwärtigen Verhältniſſen dürfe die Finanzverwaltung nicht mehr mit Arbeiten belaſtet werden, die aus der Vergangenheit ſtammen. Es ſei nicht zu erwarten, daß das neue Steuergeſetz vom Reichstag vor Ende Juni verabſchiedet werde. Es komme allerdings darauf an, daß wenigſtens für 1925 die unverzügliche Veranlagung ſicher⸗ geſtellt werde. In der Abſtimmung wurde der Antrag Dr. Fiſchers ab⸗ gelehnt, der 1924 eine Veranlagung zur Einkommenſteuer und zur Körperſchaftsſteuer aufgrund der endgültigen neuen Geſetze verlangt. Es folgte die Spezialberatung des Steuerüberleitungsgeſetzes. Hier entſpann ſich eine längere Ausſprache über§ 9, der die Voraus⸗ zahlungen regelt, unter denen eine Herabſetzung des Abſetzungsbe⸗ krages möglich iſt und das Maß, in dem die Herabſetzung erfolgen muß. Das deutſch⸗ſranzöſiſche Raliabkommen Zu dem deutſch⸗franzöſiſchen Kaliabkommen gibt der„Figaro“ in ſeiner Wirtſchaftsbeilage folgende Einzelheiten bekannt: Die Deutſche Induſtrie erklärt nachſtehende Garantien: Die elſäſſiſche Induſtrie verpflichtet ſich, die Zeit des proviſoriſchen Abkommens nicht dazu zu benutzen, ſich für eine neue Konkurrenz vorzubereiten. Es ſei ihr außerdem unterſagt, in Frankreich neue Kaligruben zu erſchließenl. Franzöſtſcherſeits erhält die Kali⸗Induſtrie Garantien, namentlich hinſichtlich der Preiſe. Endlich haben die deutſchen und elſäſſiſchen Kali⸗Induſtriellen die Verteilung des Weltmarktes auf der Grundlage von 30 Prozent für das Elſaß und 70 Prozent für Deutſchland vorgenommen. Von dieſer Verteilung ſind die beiden Länder ſelbſt ausgenommen, da jedes ſeinen heimiſchen Markt ſelbſt hedienen kann. Gegenüber dem Abkommen, das mit Amerika ab⸗ geſchloſſen wurde, bedeutet das jetzige einen Gewinn, da damals Zur deutſchen Kali⸗Induſtrie nur 62 Prozent zugeſtanden wurden. Die nächſte Folge des Abkommens werde die Erhöhung des Welt⸗ marktpreiſes ſein, der unter dem deutſchen Inlandspreiſe ſtehr. Deutſchland verproviantiere mit Kalidünger alle Oſtſtaaten, Ruß. land und deſſen Randſtaaten, Oeſterreich, Ungarn und den Balkan, Frankreich verproviantiere in Europa die weſtlichen Staaten. *Eine„Berwechſlung“ der„Mannheimer Volksſtimme“. In Nr. 85 der„Mannh. Volksſtimme“ war in einem Artikel zur erſten Reichspräſidentenwahl als Mitunterzeichneter des Mannheimer Reichsblock⸗Aufrufs für Jarres auch der Vorſitzende des Bezirks der Schwetzinger Vorſtadt der Deutſchen Volksvartei. Herr Grathwol genannt und dabei als eine„gerichtlich abgeſtempelte Perſönlichkeit“ bezeichnet worden. Da dieſe Behauptung der„Volksſtimme“ völlig unzutreffend war, ſieht ſie ſich jetzt genötiat, in ihrer Nr. 137 vom 22. Mai zu erklären:„Dieſe Bezeichnung war irrtümlich. Sie be⸗ ruht auf einer Verwechflung mit einem Amtsgenoſſen des Herrn Grathwol und wird deshalb dem Herrn Grathwol gegenüber von uns unter dem Ausdruck des Bedauerns zurückgenommen.“ Tagung des deutſch⸗öſterreichiſchen volksbundes Am Sonntag wurde unter dem Voxnſitz des Reichstagspräſiden⸗ ten Löbe und unter zahlreicher Teilnahme deutſcher und deutſch⸗ öſterreichiſcher Reichsverbände der Bundestag des Deutſch⸗Oeſter⸗ reichiſchen Volksbundes in Dortmund abgehalten. Präſiden! Löbe wies darauf hin, daß die Anſchlußfrage in ein neues Stadium internationaler Diskuſſion getreten ſei. General Kör⸗ ner, Mitglied des öſterreichiſchen Bundesrats berichtete über die Entwicklung des Anſchlußgedankens in Oeſterreich und griff die öſterreichiſche Regierung an, weil ſie dem Anſchlußgedanten ent⸗ gegen dem Volkswillen nicht genügend Rechnung trage. In einigen Entſchließungen wird u. a. betont, daß ſchon die deutſche Friedens. delegation in einer Note von 1919 zum Ausdruck gebracht habe, daß ſich Deutſchland einem Wunſche der öſterreichiſchen Bevölkerung nicht widerſetzen werde, wenn dieſe den Anſchluß fordere. Der Bundestag fordert das Inkrafttreten einer Konvention, welche die Paßſchranken zwiſchen Deutſchland und Oeſterreich aufhebt, die Zollſchranken abbaut, ſowie die Geſetzwerdung des gemeinſamen Strafgeſetzentwurfes. Nachmittags fanden in der Nähe von Tortmund gewaltige An⸗ ſchlußkundgebungen ſtatt, wobei Präſident Löbe u. a. auch gegen die bekannten Ausführungen Muſſolinis im Senat Stellung nahm, Mattaja zur Rede Muſſolinis Der öſterreichiſche Miniſter des Aeußern Mattaja hat den Vertreter des„Matin“ in Wien berechtigt, folgendes zu erklären: Man habe in Oeſterreich den Eindruck, daß die jüngſte von Muſſolini gogen die Anſchlußkampagne an Deutſchland abgegebene Erklärung, ſich viel eher an Frankreich und an die Kleine Entente richte. Tat⸗ ſächlich hat Muſſolini die Prärogative Italiens bei den Heſterreich betreffenden Fragen bekundet. Was die Konferenz von Bukareſt und die Entſcheidungen des Kontrollkomitees von Paris anbetrifft, be⸗ klage ich, daß das Ausland ſich wenig um die öſterreichiſche Unab⸗ hängigkeit ſorgt, was ein großer pfychologiſcher Fehler iſt. Denn ein Staat, der weder das Gefühl noch den Stolz der Unabhängigkeit be⸗ ſitzt, kann ſich nicht lange behaupten. Der Friedensvertrag von St. Germain und das Abkommen von Genf garantieren die öſterreichiſche Unabhängigkeit. Aber das öſterreichiſche Volk erblickt in ihnen die Sorge um die Ehrlichkeit in den Entſchlüſſen, die man in jüngſter Zeit getroffen hat. Es ſei von außerordentlicher Wichtigkeit, dem öſterreichiſchen Volk die Ueberzeugung zu geben, daß das Wort Un⸗ abhängigkeit nicht ſeinen Sinn verloren hat, ſondern eine lebendige Wahrheit iſt. Wahlen in Oldenburg Das noch nicht vollſtändige Ergebnis der geſtrigen oldenburgi⸗ ſchen Landtagswahlen lautet wie ſolgt: Block der Rechtsparleien 48 853, Zentrum 38 464, Demokraten 20 433, Sczialdemokraten 29 859, Völkiſche 4505, Kommuniſten 2749. Die Wahlbeteiligung betrug ſtellenweiſe noch nicht einmal 50 Prozent. Der frühere Reichsblock hat gegenüber den Reichspräſidentenwahlen über 40 Prozent Stimmen eingebüßt. Er erhielt 53 358 Stimmen gegen⸗ über 96 246 Stimmen. Die Einbuße des Volksblocks beträgt 9000 Stimmen. Das Wahlergebnis dürfte auf die Regierungsverhältniſſe eine parlamentariſche Auswirkung haben. Der wirtſchaſtliche Wiederauf bau Europas Das Komitee für den wirtſchaftlichen Wiederaufbau Europas der Internationalen Handelskammer, die ihren Sitz in Paris hat. hat ſich dieſer Tage verſammelt und eine Reihe von Entſchließungen angenommen. Der Präſident der Handelskammer, der Amerikaner Booth, hat mit Bezug auf die Arbeiten des Komitees folgende Er⸗ klärung abgegeben: Der wichtiaſte Faktor für die wirtſchaft⸗ liche Wiederherſtellung Europas iſt der aute Wille Deutſch⸗ lands in der Durchführuna des Ddawes⸗Abkommens. Das Komitee Dawes iſt nicht mit der Löſung der Reparationsfrage beauf⸗ traat worden. ſondern lediglich damit. zu ſagen, wieviel Deutſchland jährlich vernünftigerweiſe an Rerarationen bezahlen könne. Un⸗ gelöſt iſt aber das Problem geblieben, wie die bezablten Gelder den Alliierten ohne Erſchütterung des finanziellen Weltgleich⸗ gewichts übermittelt werden könne. Dieſe Frage iſt vom Komitee für den wirtſchaftlichen Wiederaufbau ernſthaft geprüft worden. Wenn dieſe Frage einmal gelöſt ſein wird, ſo wird das arößte Hin⸗ dernis für den wirtſchaftlichen Wiederaufbau Europas überwunden ſein. Die Operationen in Marokko Den Oberbefehl über die franzöſiſchen Truppen an der nörd⸗ lichen Front in Marokko hat jetzt General Daugant erhalten. Als Adjutanten ſind ihm die Brigadegeneräle Chanbrun und Bilette zur Seite geſtellt. Es wird angekündigt, daß die Operationen gegen die Riffkabylen jetzt in ihre zweite Phaſe eintreten werden, nachdem man ſich bisher darauf beſchränkte, den Riffkabylen den Weg nach Fez zu ſperren, werde man nunmehr die eigentliche Offenſivbewegung aufnehmen. Nach einer weiteren amtlichen Meldung haben im Zentrum der franzöſiſchen Front ſchwere Kämpfe ſtattgefunden. Auf dem nördlichen Ufer des Uergahtales ſtieß die Kolonne des Oberſten Frey⸗ denberg auf eine etwa 5000 Mann ſtarke feindliche Abteilung. Die Riffkabylen leiſteten hartnäckigen Widerſtand und machten wieder⸗ holt Gegenangriffe, wobei es zum Handgemenge kam. Schließlich wurden die Kabylen unter ſchweren Verluſten zurückgeſchlagen und Freydenberg erreichte beim weiteren Vormarſch Gaara des Mezziat. Jugend vom volksparleilichen 26. bis 30. Mai in Heidelberg Dienstag, 26. Mai, vorm. 10 Uhr: Beſichtigung der Stadk und Reichsſchulungswoche der des Schloſſes. Kunſtgeſchichtliche Einführung: Geh. Hofrat Luckenbach. Nachm. 3 Uhr in der„Harmonie“:„Partei, Staat und Volk“: Univ.⸗Prof. Graf zu Dohna⸗Heidelberg.— Abends 8 Uhr in der„Harmonie“: Deutſcher Abend zur Begrüßung. Die Mitglieder des Ortsvereins und der Jugendgruppe werden um zahlreiche Beteiligung erſucht. Abfahrt: abends.28 Uhr. Letzte Meloͤungen Heidelberger Chronik k. Heidelberg, 25. Mai. Die philoſohpiſche Fakultät nahm in Erklärung zum Fall Gumbel Stellung. wohl ſie die Zugehörigkeit Zumbels zur Univerſität als unerfreuli bezeichnet, hat ſte aus verſchiedenen Gründen davon Abſtand ge⸗ nommen, den Antrag auf Entziehung der Venia legendi zu ſtellen. — Am 23. Mai verunglückte ein verheirateter Arbeiter von hier am Güterbahnhof dadurch, daß er während des Ausladens vonm Südfrüchten ſich zwiſchen die Schiebetüren des Eiſenbahnwagens⸗ ſtellte und herausſchaute. Währenddeſſen fuhr ſein Arbeitgeber mit einem Laſtauto an dem Eiſenbohnwagen unmittelbar vorbei, wobei er mit einem Seitenhaken des Autos an der Schiebetüre hängen blieb. Dies hatte zur Folge, daß die Schiebetüre zugezogen und der Arbeiter dazwiſchengeklemmt wurde. Hierbei trug der Unglückliche ſtarke Quetſchwunden davon, denen er im Krankenhauſe erlegen iſt. — In der Nacht zum Sonntag iſt in der Hauptſtraße ein Student von einem Fuhrmann anläßlich eines Wortwechſels mit einem Meſſer in die Lippe geſtochen worden, ſo daß er ärztliche Hilfe in Anſpruch nehmen mußte. Desgleichen wurde um die gleiche Zeit am gleichen Ort ein Buchdrucker von noch unbekannten Per⸗ ſonen mit Stöcken derart mißhandelt, daß er mehrere Wunden am Kopfe davontrug und ärztliche Hilfe in Anſpruch nehmen mußte. Räumung der Mainzer Stadthalle durch die Jranzoſen — Mainz, 25. Mai Die angekündigte Räumung und Rück⸗ gabe der Stadthalle in Mainz iſt am Samstag erfolgt. Schulfrei am Volkszählungstag 15 — Berlin, 24. Mai. Der preußiſche Miniſter für Wiſſenſchaft. Kunſt und Volksbildung hat verfügt, daß anläßlich der Volks⸗ und Berufszählung mit Rückſicht auf die in ſtarkem Ausmaße notwendige Beteiligung der Schuljugend bei der Zählung der Zähltag— ſoweit die Lehrer den Unterricht nicht durchführen können— ſchulfrei ſein darf. Die Folge des Erlaſſes wird wohl eine allgemeine Schließung der Schulen an dieſem Tage ſein. Tragiſcher Tod beim Sonntagsausflug Berlin, 25, Mai.(Von unſerm Berliner Büro). Der ſchwere Gewitterſturm, der geſtern über Berlin und ſeiner weiteren Um⸗ gebung herrſchte, hat in Poksdam einen tödlichen Unfall hervorge⸗ rufen. Der Inhaber der Bau⸗ und Kunſtglaferei, Georg Weſtphal in Verlin, hatte mit ſeiner Frau und ſeinen zwei Töchtern einen Ausflug nach Potsdam gemacht. Als die Damen im Luſtgarten den Neptunſteg paſſierten, ſetzte der ſchwere Gewitterſturm ein und zwar mit ſolcher Wucht, daß zwei alte Bäume umgebrochen wurden. Die Bäume fielen auf die Damen und riſſen ſie zu Boden. Man brachte Mutter und Tochter nach dem Krankenhauſe wo Fräulein Weſtphal, die ſich einen ſchweren Schädelbruch zugezogen hatte, inzwiſchen ge⸗ ſtorben iſt. — Eſſen, 25. Mai. Die neue Luftverkehrsgeſellſchaft Ruhrgebiek .G.(Lurag) nimmt von heute ab von ihrem Flugplatz Dorſten aus den Verkehr zwiſchen dem Ruhrgebiet und Berlin auf. Beneſch reiſt nach Wien — Wien, 25. Mai. Nach Meldungen aus Prag wird Beneſch Ende nächſter Woche zu einem dreitägigen Aufenthalt in Wien ein⸗ treffen, um die wirtſchaftlichen Fragen, u. a. die Handels⸗ und Ver⸗ kehrserleichterungen zwiſchen beiden Ländern mit den öſterreichiſchen Staatsmännern zu beſprechen. Seemanns Tod — Paris, 25. Mai. Nach Meldungen aus Breſt ſind in der Nähe der Küſte bei St. Pierre in der Bretagne bei einem Schiffs⸗ unglück 27 Seeleute, die auf zwei Rettungsbooten Rettungs⸗ verſuche unternommen hatten, ertrunken. Ein kürkiſcher Dampfer geſunken — Konſtanlinopel, 25. Mai. Der türkiſche Dampfer„Ki⸗ lemi“ iſt im Bosporus mit Mann und Maus geſunken. 2 Dnnn Im Enz⸗Pfinzgebiet (Tagung des Landesvereins Badiſche Heimat in Pforzheim). Von Hermann Eris Buſſe(Freiburg i..) Auftakt Tannduftende Triumphbogen empfingen die zahlreichen Gäſte aus allen badiſchen Gauen die in der Dreitälerſtadt Pforzheim die Kundgebung für und mit der Badiſchen Heimat feiern wollten, ge⸗ ſpannt, was dieſe„Fabrikſtadt“ entbieten werde, nachdem im ver⸗ gangenen Jahr das Markgräflerland(Lörrach—Kandern) alle Teil⸗ nehmer mit herzlicher Gaſtfreundſchaft überſchüttet hatte. Durch All das feſtfrohe und geſchäftige Weſen in der Stadt zitterte die be⸗ ſorgte Haſt der letzten Vorbereitungen, während der Landesausſchuß der Badiſchen Heimat ſchon in ernſter Beratung beiſammen ſaß. Pforzheim hat ſich als Feſtſtadt über die Grenzen des Landes hinaus Ruf und Wohlklang verſchafft; daß ſie für die Heimatfreunde vom Bodenſee zum Main durch Mitglieder des Landestheaters in Karls⸗ ruhe das dramatiſche Gedicht„Edelwild“ von Emil Gött auf⸗ führen ließ, gereicht ihr ſelbſt zur Ehre. Erfüllt und hochgeſtimmt, angezogen auch von der trauten Heimlichkeit des Schauſpielhauſes, einem wirklichen Schmuckkäſtchen, verließen die Gäſte Pforzheims Theater das ihm hoffentlich erhalten bleibt. Führungen Die Goldſtädter(ſie haben auch noch einen anderen Namen, der alt ſein muß, denn kein Menſch errötet dabei, am wenigſten ein waſchechter Pforzemer) ſcheinen wirklich gute Verträge mit dem Himmel abgeſchloſſen zu haben, da auch der Sonntag klar, licht, leichtbeſchwingt in den Maien ſprang. Bau⸗ und kunſtgeſchichtlich führte in der Schloßkirche Prof. Dr. Homburger vom Landesmuſeum in Karlsruhe ein Stück Alt⸗Pforzheim in den Reſten der alten, mark⸗ gräflichen, badiſchen Reſidenz. Die ſtadtgeſchichtlichen Sammlungen, das Reuchlinmuſeum, ſind das Lebenswerk des Altſtadtrats Kern, des treueſten Hüters und Künders der Pforzheimer Kultur⸗ güter. Durch den idylliſchen Vorhof mit Wegkreuzen, Grabplatten, Wirtshausſchildern, Architekturreſten und Figuren gelangen wir ins Lapidarium, beherrſcht durch den Aufbau einer Gigantenreiterſäule ein weiterer Raum hütet allerlei Kleinfunde aus Römer⸗Alemannen⸗ Frankenzeit. Karlshalle, Karl⸗Friedrichshalle, Johannes Reuchlin⸗ Gedächtnisraum lenken ins Mittelalter, während Flößer⸗, Gold⸗ ſchmied⸗ und Weberſtube als Stück einer Wirtſchaftsgeſchichte des 18. Jahrhunderts kaum anſchaulicher dargeboten werden können. Die Dokumente der übrigen Räume vervollſtändigen die lebensſatte Ge⸗ ſchichte dieſer Stadt, die jäh faſt ihr Vild erweitert und ſelbſtherrlich wächſt. In dankenswerter Weiſe iſt uns auch Gelegenheit gegeben zum Beſuch der ſtändigen„Muſterausſtellung der deut⸗ ſchen Schmuckwareninduſtrie und verwandter Er⸗ zeugniſſe“, in der die wirtſchaftlichen, induſtriellen und künſt⸗ lexiſchen Kräfte Pforzheims zuſammengefaßt ſind.„Die Bedeutung dieſes großzügigen Unternehmens liegt darin, daß dadurch eine Zen⸗ traliſterung des Ausſtellungsweſens der geſamten deutſchen Edel⸗ metall⸗ und Luxusinduſtrie auf dem Hauptplatz der Schmuckerzeu⸗ gung erreicht wurde. Es trägt alle Merkmale weltmänniſchen Ge⸗ ſchäftsgeiſtes an ſich und hat einen eleganten künſtleriſchen Rahmen gefunden, der die Höhe des Pforzheimer Kunſthandwerks beweiſt. Auch andere Zweige außer dem deutſchen Schmuckgewerbe werden hier zur Schau geſtellt, z. B. Erzeugniſſe der Lederinduſtrie der Fein⸗ keramik der Optik uſw. Die Ausſtellung iſt beſtimmt, den nach Pforzheim kommenden Fremden einen raſchen Einblick in die neueſte Produktion der Edelmetallinduſtrie und der einſchlägigen verwandten Gebiete zu vermitteln.“ Mitgliederverſammlung An das gemeinſame Mittagsmahl ſchloß ſich die gut beſuchte Mitgliedertagung an. In herzlicher und geiſtvoller Art leitete der 1. Landesvorſitzende, Univ.⸗Profeſſor Dr. Eugen Fiſcher die Ta⸗ gung, dankte vor allem Oberbürgermeiſter Gündert und der Stadt Pforzheim für die glänzende Unterſtützung der Tagung, die nur da⸗ durch derart vorbildlich ſich abwickelt. Landtagspräſident Baum⸗ gartner verſicherte ſeine warme Sympathie und betonte, daß die Badiſche Heimat dazu berufen iſt, zur Vertie⸗ fung und Verinnerlichung der Heimatgefühle bei⸗ zutragen, bauend auf der Kenntnis der Heimat. Da der Verein alle Kreiſe in ſeinen Bann zieht, über die politiſchen Gegenſätze hinweg, hilft er mit an der Einigkeit und am Wiederaufbau des deutſchen Volkes und Vaterlandes. Auch Regierungsrat Aſal als Vertreter des Miniſteriums des Kultus und Unterrſchts betont das beſondere Intereſſe der Regierung an den idealen Beſtrebungen des Vereins als lebendiger Träger des Zuſammengehörigkeitsgefühls aller Ba⸗ dener. Oberregierungsrat Schoch übermittelt den Dank des Miniſte⸗ riums des Innern und hebt auf die erfolgreiche Betätigung auf dem Gebiet des Heimatſchutzes ab. Für den Stadtrat und die Bewohner Pforzheims entbot Oberbürgermeiſter Gündert ein überaus herz⸗ liches Willomm und hebt die bedeutſame Aufgabe der Badiſchen Heimat in Form der Kulturerzjehung des Volkes hervor. Nach zahl⸗ reichen anderen Anſprachen wiederholt Oberbürgermeiſter Dr. Moe⸗ rike(Konſtanz) ſeine Einladung und freut ſich, den Landesverein Heimat im nächſten Jahr in Konſtanz begrüßen zu rfen. Nach einem ſtillen Gedenken für die heimgegangenen Heimat⸗ freunde geht Prof. Dr. Fiſcher zum Geſchäftsbericht über. Der Lan⸗ desverein zählt über 13 000 Mitglieder und wächſt erfreulich. Rührig ſind die Ortsgruppen landauf, landab, und mit lebhaftem Beifall werden die Wünſche der Ortsgruppe Trier im beſetzten Gebiet mit 86 Badenern aufgenommen. Der Jahresbeitrag wird von 5 Mk. auf 6 Mk. von 1926 an erhht. um den Heimatſchutz erweitern zu können. Zehn Hefte Mein Heimatland werden erſcheinen. Bau vines eigenen Heims zu ermöglichen, werden Bauſteine zu 2 Mk. ausgegeben, um derart einen Baufonds zu ſchaffen. Anſchließend entledigte ſich Prof. Rücklin, Direktor der Pforzheimer Goldſchmiedeſchule, ſeines Refergtes über„Kunſt⸗ gewerbe und Fabrik“ und entwickelte die Weſensunterſchiede. „Das Kunſthandwerk ſucht ſeinen Abſatz z. B. in einheitlichen Kultur⸗ kreiſen(Großſtadt, Volks⸗ und Bauernkunſt), der Fabrikbetrieb in verſchiedenen, in allen(Weltmarkt⸗, Luxus⸗ und Maſſeninduſtrie). Das Kunſthandwerk arbeitet mit ſcharfer Menſchenauswahl und ſucht vereinte künſtleriſche, techniſche, wirtſchaftliche Gaben. Die Fabrik zieht alle Fähigkeiten an ſich heran von mechaniſcher Maſchinen⸗ bedienung bis zum ſchöpferiſchen Künſtler. Das Problem der Gegen⸗ wart iſt, den ſchöpferiſchen Künſtler ſo in die kunſtgewerbliche Fabril einzugliedern, daß er ſeiner Aufgabe, der künſtleriſchen Beſeelung⸗ nahezukommen vermag.“ Das zweite Reſerat über Sanee und Kraft⸗ werke“ mußte wegen des leider erkrankten Referenten, Herrn Architekt Meckel, Freiburg i.., der Landesvorſitzende Prof, Dr⸗ E. Fiſcher übernehmen und ſich dabei auf grundſätzliche Stellung⸗ nahme beſchränken. Wir verſchließen uns nicht den wirtſchaftlichen Nolwendigkeiten, wir verlegen weder der Induſtrie noch der Technik den Weg, wir verlangen aber, daß alles was neu erſtellt wird an Tief⸗ u. Hochbauten, Siedlungen, Stauſtufen, Staubecken, Leitungen jeglicher Art uſw. ſich dem gegebenen Landſchaftsbild und Charakter anpaßt und nach heimatkünſtleriſchen Geſichtspunkten ausgeführt wird. Kleine Kraftwerke bekämpfen wir reſtlos und ebenſo ruhen wir nicht, wenn es ſich um Natur⸗ oder Kulturgüter handelt, auf welche die Geſamtheit und Oeffentlichkeit ein Recht hat, die ange⸗ taſtet werden ſollen. Ein Hohenſtoffel darf eben nicht aus dem He⸗ gau verſchwinden. Heimatfeier der Porzheimer Ortsgruppe Der große Saal des ſtädtiſchen Saalbaues barſt faſt und die Polizei mußte abſperren, ſo zahlreich ſtrömten die Heimatfreunde mit ihren Angehörigen am Sonntagabend herbei. Der Orcheſterverein und ein Doppelquartett überboten ſich gegenſeitig. Fabrikant und Stadtrat Herbſtrieth begrüßte in markanter Rede voll Wärme und Herzlichkeit.„Vaterland, Heimat!l— höher ſchlagen die Herzen und euftverkehr Ruhrgebiel—Berlin 1 Um den 2 9W2W³³ ſv—.———g—— 0 Montag. den 25. Mat 1925 Neue Mannhefmer Jeitung Abend⸗Nusgabe) 2. Selle. Nr. 239 Ein Rundgang durch die badiſch⸗ pfälziſche Nahrungs⸗ und Guantagung des Neichsverbandes dentſcher Feinkoſtkaufleute den e e e e rungsmittel⸗ und ſcer die die 8 1 beit zu vollziehen. Eine weitere Forderung iſt, daß die hieſige Ortsgruppe des Reichsverbandes deutſcher Feinkoſtkaufleute 1— Die Tagung 508 der Wee Maße 2— e,. in Ballhefe mit 75 1 5 ſen die In Anſchluß an die Eröffnungsfeier fand geſter ‚ bergeſtellt wird. Die Lebensluft des deutſchen Handels iſt Freieoderen Sälen des Ballhauſes veranſtaltet, von der Leiſtungsfähig⸗ die Janfag 2 7 im Sant w 8 125 Die Vertreter der ee ſtellen ſich auf den keit der deutſchen Nahrungsmittelinduſtrie das beredteſte Zeugnt⸗ ender Lanz⸗Heidelberg eröffnete kurz nach 4 Uhr die Ver⸗ Standpunkt, daß ſie getan haben, was ſie glaubten im Sinne der ablegt. In der Haupffache ſind eßbare und trinkbare Dinge hier bunmlung mit dem Hinweis auf die bisher erfolgreichen Beſtre⸗] Geſamtheit des deutſchen Volkes tun zu müſſen. Worüber wir vereinigt. Die erſten deutſchen Spezialfirmen geben ſich ein Stell⸗ ungen zum Zuſammenſchluß aller in das Lebensmittelfach ein-] klagen, das iſt in erſter Linſe die Tatſache, daß der Einzelhandel dichein. Der Beſucher wird manchen Artikel entdecken, den er ſchon ſchlagenden Verbände. Er habe ſich zum Vorkämpfer des zum Prügeljungen der Geſetzgebung gemacht worden iſt. Wenn ſeit Jahren in den hieſigen Feinkoſtgeſchäften kauft, weil er ihm Fanbeitsgedankens gemacht. Seit 4 Jahren habe man Jemals der Beweis geliefert worden iſt, daß der legitime Handel die unentbehrlich geworden iſt. ze unbedingte Notwendigkeit des Einheitsverbandes erkannt und einzige Stelle iſt, die das Auffinden von Waren erfolgreich betreiben 1. Die Ausſtellung wird von der Gartenſeite aus betreten Wi ihn propagiert. In Goslar a. H. wurde endlich der Beſchluß ge⸗ kann, dann iſt in den Jahren der Zwangswirtſchaft und kommunalen wir uns zunächſt rechts dem kleinen Saale zuwenden, finden wir aßt, den Einheitsverband zur Durchführung zu bringen. Es wur⸗ Wirtſchaft dieſer Nachweis gelungen. Was da zu Grunde gegangen n der Ecke eine Weinflaſchenbatterie. Die Firma Gebrüder n einheitliche Richtlinien für die Verbände geſchaffen. Daß eine iſt, lieferte den deutlichen Beweis, daß es beſſer geweſen wäre, die Büſſer, Gau⸗Odernheim(Vertreter H. Ralf, Mannheim) hat emeinſame Tagung und Ausſtellung noch nicht ſtattfinden konnte, Wirtſchaft frei funktionieren zu laſſen. Die Wuchergeſetzgebung iſt hier, zwei Sortimente rheinheſſiſcher Weine in der Preislage von atte ſeine Urſache darin daß die meiſten einzelnen Verbände ſchon benfalls ein großer Irrtum geweſen. Auf dieſem Gebiete iſt in den 70 Pfg. bis.60 M. die Flaſche ohne Steuer ab Lager. ausgeſtellt. ihr Tagungen 57 88 Ausſtellungen für 1927 feſtgelegt haben. Der letzten Tagen eine Wandlung eingetreten. Da ſich die bürgerlichen Eine Koſtprobe überzeugt davon, daß es ſich um gute Naturweine Redner kam dann auf die Worte des Bügermeiſters Dr. Walli bei] Parteien nun mit Erfolg eingeſetzt haben, werden wir erneut an handelt, die außergewöhnlich preiswert ſind. Daneben kann man der Eröffnung der Ausſtellung zu ſprechen. Es ſei der Nahrunga dieſe und die Parlamentarier die dringende Bitte richten, daß eine die berühmte Escha⸗Bock wurſt probieren. Die Seelberg⸗ 4 allein ſchon nicht mehr möglich, ihre Ausſtellungen in vielen deutſchen] glatte Aufräumung erfolgt. Die Forderung des Preisſchilder⸗ Keksfabrik A.., Mannheim hat in zwei Ständen ihre be⸗ Großſtädten abzuhalten, weil dazu 10 000 Om. Raum erforderlich iſt, zwanges bewirkt nicht, daß die Ware dadurch billiger wird, denn liebten Erzeugniſſe aufgebaut. Man ſieht die bekannten Keks⸗ ie mur in Hamburg zur Verfügung ſteht. Selbſt in Frankfurt iſ! Angebot und Nachfrage ſind die Faktoren für die Preisbildung. packungen in allen Formaten. Als beſondere Spezialnten werden die Ausſtellung nicht möglich 105 hat 5—— 4000 5 Weiter wandte ſich der Redner dann gegen die Mißſtände uns Liliputkeks u. Nußſchokolade bezeichnet. Sehr gut eingeführt hat zu f 5 ſich auch die Schmelzſchokolade zu 10 Pfg. die Tafel mit reizenden * Verfügung Wenn aber erſt einmal alle Verbände beiſammen und Auswüchſe in der Warenverſorgung, namentlich idh B en 5 5 1240 7717 bildern. Seelberg⸗Keks ſchmec 8 chne ind, ſo häufen ſich erſt die Schwierigkeiten der Abhaltung von] das Ausſchalten des Einzelhandels durch Filialen, worin er fül ſf bie Nacgben dte dertde ie Eb. Meſ⸗ usſtellungen. dieſen 1 0 5 5 Er richtet die acne 170 mer(Bertreter für Süddeutſchland Rudolf Strengert⸗Stutt⸗ 773 an die Verſammlung, auf ſolche Vorgänge ein wachſames Auge me e 1055 In der Ausſprache brachte Schwarz⸗Landau die Zuſtimmung an daben. 55 95 55 die unmittelbar zu gart). In Meßmers feinſter Ceylon⸗ oder Darjeeling⸗Miſchung der pfzſe; n 5 457851 5 1. 8 2 575 pfälziſchen organiſierten Lebensmittelhändler in den Einheits⸗ 18 blei Auf der Ver⸗ glaubt man alle Wohlgerüche Indiens vereinigt. Nicht umfonſt belrebungen zum Ausdruck. Die mißliche Lage ſei die Urſfache, RrII daschtaſe daß Mitglieder, bie hat man in China und Japan den Tee und die Teebereitung mit gefü der Zuſammenſchluß noch nicht in dem erwünſchten Maße durch⸗ lialen errichten, ausgeſchloſſen werden zweitens als Lieferanten für einemm wahren Kultus umgeben. Die ſtetig fortſchreitende Verbrei⸗ elehrt iſt. Pulvermüller⸗Karlsruhe betonte ebenfalls in die deutſche Feinkoſt nicht miehe an 85901 kommen, drittens von den tung beweiſt, daß man Tee auch bei uns die gebührende An⸗ gelrdten Worten die Notwendigkeit des Zuſammenſchluſſes der ein⸗ Nahrungsmittel⸗Ausſtellungen Deutſchlands ausgeſchloſſen bleiben. erkennung mehr und mehr entgegenbringt. Zu einer weiteren anen Verbände. Zögen die Feinkoſthändler, der Kolonialwaren⸗ Notwendig erachtet der Redner auch eine energiſche Be! Steigerung de⸗ Konſums, der, wie uns Herr Strengert verſichert, 2 ndler⸗Verband, die Fiſchhändler, die Wildprethändler uſw. ihre kämpfung des Haufierhandels und Rabattweſens. in den letzten Jahren rieſig dugenomen hat, wird die richtige Be⸗ dehene Straße, ſo ſei es ſelbſtverſtändlich, daß ſie keinen Einfluß bei Als weitere Forderung betont Redner die R egelung des Lehr⸗ reitungswoiſe beitragen, die die Vorzüge des Meßmer⸗Tees ein Behörden und auf die Geſetzgebung auszuüben vermögen. Erſt lingsweſens durch die Einführung des Befähigungsnachweiſes. blumiges Aroma, feinen Geſchmack, erſtaunliche Ergiebigkeit 8 erſt ſtan Zuſammenfaſſung dieſer Verbände bilde eine Macht, die im⸗ Auf dieſem Gebiete herrſche eine völlige Anarchie. Aus allen dieſen voll in Erſcheinung treten läßt. Auch bei dieſem Stand iſt der Auf⸗ — ſei, Einfluß auszuüben. Beſonders ſei dies notwendig in der Organiſation erwachſenden Aufgaben erachtet es der Redner bau ſehr wirkungsvoll.„Von den Reklamedruckſachen die uns über⸗ 5 Frage der Beſeitigung der Notgeſetze. Hierauf wurde folgende für dringend erforderlich, daß die Verbände das Gemeinſame geben werden, darf Tee⸗Meßmers Stundenplan beſondere Beachtung —5 chließung angenommen, die den Verbänden der Kolonial⸗ in den Vordergrund ſchieben und das Trennende hinanzuſetzen und beanſpruchen, da die aus ſechs Stück beſtehende Kollektion mit werenhändler, der Feinkoſthändler und der„Edeka“ übermittelt einen Zuſammenſchluß herbeizuführen im Intereſſe des Handels. Illuſtrationen des Nibelungenliedes geſchmückt iſt. erden ſoll: Renner⸗Mannheim bezeichnet es als ein Unding, daß man„Hier iſt gut ſein, hier laſſet uns bauen! hat ſich der Di 1 f 57 bensmittel-] bei der heutigen Trennung der Verbände genötigt ſei, in zwei, drei, Vertreter der H. A. Winkelhauſen⸗Werke.GG. Magdeburg ie am 24. Mai in der Harmonie verſammelten Lebensmittel gen. und Stargard i. P. Herr M. Väuerle, C 8, 5, geſagt und ein Einzelhän; der 3333 frie⸗ auch vier Verbände zu zahlen. Schon aus dieſem Grunde ſpricht er und Stargard i. N AB Emzelhändler Badens und der Pfalz geben ihrer lebhaften Befrie⸗ auch 28 85 zu zah 25 9 8 Fräſident geräumiges, blau ausgeſchlagenes Häuschen errichten laſſen, in dem digung über die mit der Goslarer Verſtändigungskundgebung her⸗ ſich für einen Zuſammenſchluß Aer e 57855 A ah. die Erzeugniſſe der bedeutenden Firma: Deutſcher Weinbrand, Wein⸗ eſtellten Ein heitsfront Ausdruck. Die zahlreich Verſammel.]Dietrich⸗Karlsruhe ſtellt ein Mißverſtändnis ſeiner Ausfuh⸗ brand⸗Verſchnitt, Kirſchwaſſer, deutſcher Rum u. Rumverſchnitt, Deut⸗ 0 n richt i iten Förperſchaf er drei für die Ver⸗ rungen im Ballhauſe richtig. Er habe nur geſagt, in der Frage ellt ſind. ie zann man. fig dü) eie Leſterobe bn e e Vorarbeiten ſo zu beſchleunigen, daß die bevorſtehenden Ver⸗ Vorſitzende der end en Welß, von Ner ece Oualität der Winkelhauſen⸗Erzeug⸗ ndstage endaültig über dieſe Lebensfrage der Berufsbewegung erforderlich, daß die Einzelverbände ſtändig bezüglich des ⸗niſſe überzeugen. Daneben empfiehlt ſich Kauffmanns ei 5m gehal den. Baden müſſe darin füh⸗ +* n Verlin dieſen Deug ausüben. Ies mniſte eh Kloſterſenf(Herſteller Fr. Kauffmann, an in Extrablatt, das den va Hderauf nahm das Wort Verbandsdjrektor Klopfer⸗Berlin Vertrauensmännerſyſtem geſchaffen werden, die dieſe Senf“ Weineſſig⸗ und Kunſthonigfabrik). Ein 2 Am Reichsverband deutſcher Feinkoſtkaufleute Berlin, zu ſeinem Frage in ihren Verband behandeln, damit in abſehbarer Zeit Ausſtellungsbeſuchern koramt, 8 e urtrag: eine gemeinſame Tagung zuſtandekomme. Auch dieſer Redner ſprichtkung, daß Kauffmanns Kloſterſenf ein ü eraus wichliges Mittel zur Virtſchaftl d iſatoriſche der Beruf-bewegung. ſich für die Einführung des Befähigungsnachweiſes aus, ebenſo Erhaltung der Eßluſt und des Wohlbefindens iſt. In einem Glas⸗ Der e en v e e den Lebensmittel. Röhnert⸗Mannheim, der u. a. darauf verweiſt, daß 20 Proz. ſchrank, der den—5 1 handel Wwichtigen wie ſich der Ein. gelernten Kaufleuten 80 Proz. ungelernte gegenüberſtehen. Von 800 Kollettion Gläſer mit eingelegten Gurken. Birkels Schwaben⸗ 8 Teſche! 8„ e 2 0 1 0 1 5 ernſe Kaufleute. Nudel(Herſteller Schwahen⸗Rudelwerke B. Birkel Söhne, Enders⸗ dabandel ſich gegenüber den Zollverhandlungen und im Anſchluß Lebensmittelhändlern in Mannheim ſeien nur 50 gelernſe Kaufleute bach bei Stuttgart und Mainz) iſt die edelſte Eier⸗Nudel, weil 1 2 1 8 b 7 4 8 VVVVV 8 1 fand hierauf einſtimmige An aa wen Gehncheralge ine Jah von faſcen Lö, ber⸗ 5 ma! U 2 obels,— 7 1 1 S 75 kels S 2 booeft und der Induſtrie zu führen, iſt zweifellos bei allen Verbän⸗ Indem es die Regierung ablehnt, die vom Einzelhandel ur⸗ Ciitte 58 Harttpezenngeieße u vorhanden. Das werde aber weſentlich dodurch bedingt, daß für ſprünglich geforderte nachträgliche Neuveranlagung durchzuführen, hergeſtellt machen durch ihren hohen Nöhrwert Fleiſchnahrung den glonialwaren⸗ und Einzelhandel viele Waren in Frage kom. iſt zum zweiten Male eine Bereicherung des Staates auf Koſten überflüſſig Veint Weitergehen wird uns eine Koſtprode des derg⸗ die nicht oder nicht in ſalcher Vollkommenheit in Deutſchland des Einzelunternehmers zur bedauerlichen Tatſache geworden. Nuls mi Te ers(Herſteller die altbekannte ruſſiſche Aihin P. M geſtellt werden können wie das im Ausland der Fall iſt. Daraus Unbedingt muß nach dieſer fortgeſetzten unerhörten ſteuerlichen Kousmichoff u. Sons, die im Jahre 1867 in Petersburg ge⸗ 500 b. ſich, daß der deutſche Kalonialwarenhandel, der Lebensmittel⸗ Belaſtung des Einzelhandels eine Regelung der Steuerfrage vor⸗ gründet Wurde ind nunmehr ihren Sitz in London hat) kredenzt. daßddel und insbeſonderen der Feinkoſthandel darüber wachen müſſen, genommen werden, die einmal eine wirkliche Sparſamkeit zun Der Kusmi⸗Tee iſt auf eine beſondere Art in die Original⸗Firmen⸗ nicht Zölle beſchloſſen werden, die von vornherein den Ausſchluß Reichs⸗ und Staatshaushalt erkennen läßt und ſodann der Wirt⸗ Pakete, innen Metallpapier, verpackt, ſodaß Feinheit und Aroma ausländiſchen Waren herbeiführen. In den Geſchäften müßten ſchaft die Luft zum Leben ſchafft. Jede Steuergeſetzgebung, die bein Einbuße hlelden an zeigt 17 Packungen, die in chineſiſche Ni m aber Waren geführt werden, die den Titel Feinkoſt rechtfertigen. eine produktive Vermögensbildung in der Wirtſchaft ausſchließt, Taſchentücher geſchlagen ſind. Die Generalvertretung der Firma I5 de ande ür eintreten, daß überhaupt keine Zoll⸗ iſt ein wirtſchaftlicher Irrtum. Auch in der Finanzpolitik liegen f. 40; 1 5 55 baen weden Bereh wäre 5 J0 1 gegleherich Aufgaben. Vor allem muß auch der ſang ſind de 15 A S duführen, wie wir ſie vor dem Kriege gehabt haben. Junächſt Grundſatz der Gerechtigkeit ig der Steuergeſetzgebung eiuchen wir autonome Zölle, die unten ollen Umſtänden] verankert ſein. Damit aber ſteht in Widerſpruch die unter⸗ Me übermäßige Einfuhr fremder Erzeugniſſe verhindern. ſchiedliche ſteuerliche Belaſtung, die ſeither der Ein⸗ 5 Rinn dürfe aber gegenüber den anderen Staaten in den Sätzen zelhandel erfahren hat. Die Belaſtung des Lebensmittel⸗Einzel⸗ ˙7 nacht meiter heruntergehen, als es zur Erbaltung der Lebensmittel⸗ handels hat bisher ſchon ſtark ſubſtanzvermindernd gewirkt. Und Hamittlung notwendig iſt. Wir ſtehen in Deutſchland einer paſſiven nun ſoll durch die vorliegenden Geſetzesvorlagen erneut den Ge⸗ bendelsbilanz gegenüber. Die Einfuhr überſteigt die Ausfuhr. Wir noſſenſchaften eine Steuervergünſtigung dadurch gewährt werden, Prachen in Deutſchland keine Produzentenpolitik, ſondern eine daß für ſie die Steuerfreiheit ſelbſt dann noch proklamiert wird, roduktionspolttik. Geſch 995 5 1. ge 1 5 Geſchäfte treiben. Das iſt eine ſchreiende Ungere tigkeit. Dieſe 7 j dan minrrai, 5 5 55 lediglich aus falſch verſtandenen Konſumentenintereſſen erklärliche Chauſfeui* Mas 0 Aleidung en vor ee e en di ſetliche und die] Abſicht des Heſetgebers bede tet eine einſetige Bevorzugung be⸗ Amahn me nationale Geſundung eingeſetzt hat,— auch die wirtſchaftliche ſtimmter Geſellſchaftsklaſſen, die einen erbitterten Kampf und eine 9020 efolgen. Wir dürfen aber dann nicht mehr den Blick auf die weitere ſoziale Entfremdung von Wirtſchaftsgruppen auslöſen traße ri 83 2 muß. Wir rufen den geſämten Lebensmittefhandel mit Ent⸗ TT rüſtung auf zum Kampf gegen dieſe neue ſtaatliche Verſündigung Gngelhor 7¹& oi 1 Ili — machen. Es muß inſoweit geſchehen, als es notwendig iſt, am Lebensmitteleinzelhandel. Mannheim. Krä ſozialen Frieden wieder herzuſtellen. Es iſt notwendig, alle Die Entſchließung über das öffentliche Recht wurde zurück⸗— lte mobil zu machen, den wirtſchaftlichen Aufbau geſtellt.—rr— Feeſp ſcgerten am Jungbrunnen der Geſchichte, aus dem wir neue Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menſchen. Wir] kalferlichen Bater trozia entgegengetreten: Heinrich⸗ Unerfahrenheit, — ar um nicht zu Grunde zu 11 5—5 Feur der machen zwar viele Bekanntſchaften, aber wenige erwählen wir zuf von ränkeſüchtigen. eigennützigen Fürſten ſchmählich mißbraucht, die Kunſt⸗ und Kenlitarbeiten wollen wir an der Erhaltung unſerer unfern Freunden, unſern vertrauten Lebensgefährten. lange Abweſenheit des Kaiſers auf ſeinem Kreuzzug ins Heilige furcht d Medalurgüter, um ſenen Keiſt zu fördern, def in Ehr⸗ 75 Land. erweiterten und vertieften die verhänanisvolle Kluft. Von nen gefllebertommene würdigt und weiter auſbaut. Unſere Ge⸗ Ludwig Feuerbach. ſeinen falſchen Freunden zuerſt jubelnd auf den Schild gehoben, dann ſchichte— hingter zum Rhein, wo eine Ge⸗ 5* treulos verlaſſen unterwirft ſich Heinrich ſchließlich dem heimkehren⸗ Volke, deulſcher S nen— T ‚ M J5 den Vater: doch bald ſteht er wieder in hellem Aufruhr. verſchanzt der in geulſcher Sitte und deutſcher Art.“ Ueber Emi rauß, heater un uſi ſich in ſeiner ſtarken Burg zu Wimpfen, wo er ſchließlich belagert Bu fi Bforzheim am 31. Januar 1866 geboren iſt, ſprach Hermann und gefange dird. Seiner königlichen Würde entkleidet, JJJJ%% e eee e ee eee Gött örn beſten deutſchen Erzählern. Während Heſſe mehr Lyriter durch edle Muſik ſehnten, Sonntag abend in die Lutherkirche. ſich nunmehr nach ungefähr 700 Jahren an der nämlichen Stelle ab Alles iſt mnaliker iſt, beſitzen wir in Strauß den geborenen Epiker. Fritz Leonhardt, der ſehr verdiente Organiſt und zugleich der als Volksſchauſpiel bearbeitet uan 0 Herma 1̃0 Hatten⸗ dit ſchon durchgekämpft, wenn Strauß zu erzählen bezinnt Leiter des Chores der Lutherkirche hatte ein Bach⸗Programm zu⸗ roth. eine Heimatdichtung aus der Hohenſtaufenzeit in drei Bor⸗ ſang watteena derrethung der Geſchehniſſe weh. der Geiſt de ſammengebracht, für unſere eichltebend calc aln enſt aled dennach aanaen⸗ Mit arofßem. Geſchick dat der Verſaſſer verſchledene wche fällt ſchei unden Schickſales das bald dieſen, bald enen ſtärker an⸗ mit wirkſamen Chorſätzen abſchließend. Er ſpielte Präludium und oder weniger beglaubiate Perſonen und Begebenheiten in die nicht fülle. Veinbar aus ebener Vahn reißt in Unruhhe, Kampf und Lebens⸗ Fuge in Eanoll mit friſchem Sinn und reifer Vortragsweiſe. Auch gerade dramatiſch ſehr wirkſame geſchichtliche Handlung eingefloch⸗ Nähigref de Straußſchen Menſchen ringen mit einer faſt verbohrten das Andante aus der Orgel⸗Toccata in-moll, mit Erfahrung und ten und dieſe abwechflungsreich und eindrucksvoll geſtaltet Lebens⸗ chren Pf mit ſich ſelbſt und der Außenwelt, u mifich ſelb ſt um ſicher Auffaſſung sde Ganzen vorgetragen, konnte uns gefallen. wahr gezeichnet heben ſich der biſchöfliche Oberzehntvogt auf Wimpfem Kraft Dab in Daſein, wo ſie ſich entfalten können aus eigener Nur war m. E. eben mehr Mo ll, als um die Pfingſtzeit wünſchens⸗ und ſeine Tochter Adelheidis. vor allem die Speckin“ vom Steinhaus ſtellt, doch al iſt die seeliſche Kraft über die brutal körperliche ge⸗ wert iſt! Auch die geiſtlichen Lieber, die Ottilie Appenzeller mit am Neckar und ihr Sohn Hund.„das Pfeiferlein“, von dem biſtori⸗ verſteht,——.unden Körper, der ſchoffig im Alltag zu werteln klangvollem Mezze ſang.(die unſer Organiſt vortrefflich begleitete) ſchen Hintergrund ab. Das berrliche mittelalterliche Stadtbild unabf,. Jedeiht ſie ſa, daß ſie von äußerlichen Hemmungen frei iſt: waren eher für ſtille, ernſte Stunden geeignet, als gerade für den Wimpfens bildet den köſtlichſten ſzeniſchen Rahmen für dieſes Spiel: der Schallg, ſeel' lebenslicht wächſt ſo der Straußſche Typus aus Sontag Exaudi. Und wailer Aing unſer Weg in Moll, denn obwohl in geſchmackvoller Aufmachung erbebt ſich auf dem maleriſchen Platz le deutſere——— Strauß iſt ein Erzdeutſcher, dem es gegeben iſt, das Andante aus dem A⸗moll⸗Violonkonzert in der Dur⸗Parallele die nach vorhandenen Zeichnungen und Strichen vom Dichter ſelbſt Kunſtwerf prache, den deutſchen Geiſt, die deutſche Seele in einem ſteht, ſo war Paul Müllers Violinſpiel durchaus„mollig“. Der entworfene Naturbühne. Dem Spiel wäre indeſſen wohl zu ſtatten lief zu vpireinigen.— Auch der fröhliche Teil des Abends ver⸗ kriegsbeſchädigte Geiger iſt unſerer Teil iß ümli 1 angere 95 ee erer Teilnahme gewiß, umſo mehr als gekommen, wenn das volkstüml klement. das geregt und vergnüglich. er in der bekannten Arie„Mein gläubiges Herze“ dee obligate Parte erſt das innerſte Weſen einer 725 ab bidet arter Ausklang ſo tonſchön und dann noch zwei Sonatenſätze ſo gewandt durchführte. betont im Mittelpunkt, ſa ſogar im Vorderarund geſtanden wäre: Die Arte ſeloſt iſt für einen Knabenſopran mit obligatem Violoncello auch bietet eine ſolch lebensfriſche Geſtalt wie die des„Pfeiferlein“ tereſſant Fngf; 4 8 190 5 0 5 5 8 3* dewährt nte Einblicke in die wellberühmte Pforzheimer Induſtrie] geſchrieben, die Uebertragung von F nach D und die Umänderung einer wirkli§pferif ̃ 5 Groß detriebe in Nachnormittag die Beſichtigungen verſchiedener]war von zweiſelhaftem Wert, bedenklich war obendrein, daß die] keiten ee ee eeee 5— keu ddc Pfinz zu nach Körbemittag brachte une die Vahn von der Enz Sürgerin in den Irrtum verſel, dieſe ßfingſt⸗Arie in den modus ſcheinen. Die Darſtellung ſelbſt war von hohem Ernſt getragen: Be⸗ und ſeine reich Getgsbach. Archilekt Or. Röſiger führte treff⸗ eroticus zu transponieren. Der Schluß aber, eine kräftige Chor⸗ rufsſchauſpieler in den Hauptrollen, an ihrer Spitze Hottenroth ſelbſt böfleben vom Schlof n Fachkenntniſſe ließen alte, heimelige Bauweiſe nummer ſicher und rein geſungen, machte alles wieder gut. Wer da als Kaiſer Friedrich II., wetteiferten mit den zahlreichen Einwohnern dten Kir e. Auch 55 zum Fachwerk⸗Rathaus und zur er⸗ weiß. wie viel Mühen ſolche„Bach⸗Stunden“ machen, wird dieſen Wimpfens, jung und alt. um das Spiel zu beſter Wiedergabe zu ſporagenen Vorhalle 855 eis 5 das alte Rathaus mit der ſäulen⸗„Kirchenkonzerten“ volles Gedeihen wünſchen und in dieſem Sinne bringen, ein Beſtreben, das durch die Pracht der Koſtüme. den Glanz ſchnnenes, dick ter eßnJeltergebäude, die Zehntſcheuer um- allen Mitwirkenden großen Dank wiſſen. A. Bl. der Rüſtungen nach ſehr weſentlich aehoben wurde. Die Aufzüge des ichmucker Tides Gemäuer einer ehemaligen Burg und ganze Reihen 27 D 1 äumige Hoff 3 führtcker Fachwerkhän 8. 8 Das Wimpfener Spiel vom„Pfeiſerlein“. Der geräumige Hofſtaates. der Söldnerheere und Volk und Edlen aus Stadt und 1 A uner Weg—— 7 F ee e e Treppen Platz vor dem„Wormſer Hof“ in Wimpfen heißt ſchon von alters Land boten aute Bilder und bewieſen eifrige, mühevolle Vorarbeit, ichmiedend ebenſo Dokument iſt ber im Volksmund»der Bannrlatz“: hier ſoll im Jahre 1235 Kaiſer die ſich durch wohlverdienten Erfola belohnt ſah. Dieſe Heimatdich⸗ Nundete Wirtshausſchilder lud unſtvoll ge⸗ Friedrich II. den Bannfluch und die Kerkerhaft gegen ſeinen Sohn tung ſoll nun den ganzen Sommer hindurch regelmäßig allwöchent⸗ erlegin autes Veſper, ha⸗ icher Raſt. Erfrichender] Heinrich aus⸗eſprochen haben als gorechte Straſe für ſeinen ver⸗ ſech aufgeführt werden in Verbindung mit Feſtlichkeiten verſchiedener rlebnisreſche.lice,.den und frohes Lied beſchloſſen] räteriſchen Abfall von des Kaiſers Majeſtät. für ſeine gewaltſame Art. August Richard(Heilbronn a..). „2lonnenfrohe Heimattagung. Auflehnuna gegen deren Macht. Schon in früheſter Zeit, bei der 5 Belehnung Wimpfens an die Hohenſtaufen, war der Sohn ſeinem —— 4. Seite. Nr. 239 Reue Mannheimer Jeitung[Abend⸗Nusgabe) Monlag, den 28. Mal 1928, Städtiſche Nachrichten * W87 FgHoch aus dem vollen Wipfel der alten Kaſtanie ſtrömt der Fin⸗ Die Finken ſchlagen kenſchlag. klare, raſche, freudige Töne, die in die ſchöne Gotteswelt binausſchallen. Ein ſeichter Windhauch wölbt die Blattfächer empor, als wollte er den verſteckten Fanfarenbläſer zeigen; aber der grüne Wall iſt ſo dicht, man ſchaut und kann doch nichts ſehen. Welche Lebensfreude dieſer kleinen Tiere, die vom früheſten Morgen ihr Lied ſchmettern! Kennen ſie überhaupt Sorgen? Iſt nicht ihr ganzes Tagewerk eine holde Selbſtverſtändlichkeit, iſt nicht jedes Auf⸗ tun ihres Schnabels Wohllaut? Dabei dieſe rauſchende Kraft der Kehle! So klein der Körper und doch ſo durchdringend ihr lockender Schlag. Wahrhaftig:„Sehet die Vögel unter dem Himmel an“ Unter der Kaſtanie entlang, mitten durch das Geſchmetter des Finkenſchlags, ziehen ſie mit Weib und Kinderwagen. Sie hören, daß ein Vogel Töne von ſich gibt, ſie wiſſen aber ſelten, was das für ein Vogel iſt; wenn ſie es wiſſen, blähen ſie ſich, weil ſie„ſo“ gebildet ſind. Sie ſehen das Prachtmonument dieſer Kaſtanien⸗ ſtruktur; der Baum iſt grün. er blüht, ſpäter gibt es Kaſtanien, mit denen unſer Kind ſpielen kann; aber das iſt noch lange hin; augen⸗ blicklich ſind wir auf dem Wege ins Grüne, weil alle ins Freie fliegen. Man ſieht es ihren Geſichtern an, daß die Gedanken ſo und nicht anders ablaufen. Es kommen immer neue Scharen ange⸗ walzt— eine Völkerwanderung, alle unter der herrlichen Kaſtanie indurch, die den Blick gefangen nehmen muß, alle begrüßt von den loraturen des kleinen Soliſten. Wie wenige— ach ſo wenige;— haben überhaupt den Blick emporgehoben; Von den Liebespärchen gar nicht zu reden! Wenn der Fink geſtern Beifall geſungen hat, ſo iſt er wohl kaum auf ſeine Rechnung gekommen. Ein paar Kinder, ein Greis, ein Dutzend Menſchen nahmen Notiz von ſeiner Kunſt. Aber er muß wohl haben ſingen müſſen, ohne an Beifall zu denken, denn er ſang noch dann, als es ſchon leer von Menſchen geworden war. O dieſer Gottbegnadete! Er trachtet nicht nach Beifall— Wie biſt . H. 2 du tief und reich, gebenedeite Natur! 10 Sei den Mannheimer Haarkünſtlern Die Ortsgruppe Mannheim des Bundes deutſcher Haarformer beging am geſtrigen Sonntag abend im Fried⸗ richspark die Feier ihres 20jährigen Beſtehens in größerem Kreiſe. Es war das erſtemal, daß dieſe Organiſation in der Oeffentlichkeit auftrat und Proben ihrer Geſchicklichkeit und Lei⸗ ſtungsfähigkeit auf dem Gebiete der Haarformkunſt ablegte. Unter den Gäſten bemerkten wir u. a. Prof. Dr. Blauſtein, Stadtrat Groß und Herrn A. Wolff, der Vorſitzende des Gewerbe⸗ und Handwerkerverbandes. Groß war die Zahl der aus der engeren Heimat und der Pfalz, dann aber auch der aus Stuttgart, Heil⸗ bronn, München und aus Berlin erſchienenen Kollegen. Das Hauptintereſſe des Abends konzentrierte ſich auf die große Fri⸗ ſurenſchau von Barock bis zum Bubikopf, bei der man glänzende Leiſtungen zu bewundern hinreichend Gelegenheit hatte, die alle den Eindruck hinterließen, daß die Kunſt des Damenfriſierens in Mannheim auf hohem Niveau ſteht. Der Vorſitzende, Georg Schneider, betonte in ſeiner Be⸗ grüßungsrede, daß die Ortsgruppe ſtets auf Vertiefung des Wiſſens ihrer Mitglieder hingearbeitet hatte. Es war das Ziel des Vereins, die Fachleiſtungen und die Kollegalität zu fördern. Die Haarformer ſchöpften ihre Anregungen und Ideen nicht nur aus den Muſeen, ſelbſt aus dem Grabe Tutanchamons habe man fachkünſtleriſche Motive und Anregungen erhalten. Der Haar⸗ formerberuf ſei ein Kunſtgewerbe. Daß es dieſes tatſächlich iſt, bewieſen die folgenden lebenden Bühnenbilder, bei denen auf hiſtoriſche Friſuren der Hauptwert gelegt wurde: Karl Philipp, Kurfürſt der Pfalz, Gründer von Mannbeim, Maria Antoinette teilt Madame Bellegarde die Freilaſſung ihres Mannes mit, Hof⸗ Feſt, Schäferſpiele, Friederikus, Schuſterſzene, Maler an der Staf⸗ felei, Lotte und Werther, Königin Luiſe, Parade⸗Friſur, Meißner Porzellan, Directoire, Alt Wien, Vaſen, Fliederbuſch, Bubiköpfe, moderne Friſuren und Tänze. Alle Bilder wurden durch lebhaften Beifall ausgezeichnet. Die bekannte einheimiſche Sängerin Frau Arlo⸗Schleſin⸗ ger hatte einige hübſche Lieder mit feinem künſtleriſchen Empfinden geſungen,—7 1 Maria Vollmer einen ſinnigen Prolog in Vortrag und Ausſprache gleich lobenswert vorgetragen hatte. Dann kamen die vielen Gratulanten. Zunächſt wurde Herrn Schreiner ein wertvolles Geſchenk überreicht. Dann folgten die auswärtigen Kollegen. Heidelberg hatte ein wertvolles Bild„Alt Heidelberg“ überveichen laſſen und Karlsruhe kleinere aber nicht minder zu unter⸗ ſchätzende Geſchenke. Der Berliner Hauptvorſtand ſprach Worte der Anerkennung und des Lobes über die Friſurenſchau. Eine Tombola wies hübſche Sachen für den Toilettentiſch einer modernen Dame auf. Die Kapelle Petermann füllte die Pauſen mit Muſikvorträgen aus, die ebenſo Zuſtimmung fanden, wie die übrigen Darbietungen, die eine kollegiale Stimmung hervorgerufen hatten. Mit der Feier war eine Fach⸗Ausſtellung verbunden, an der ſich folgende Firmen beteiligten: Haarfabrik Baumann G. m. b.., Baden⸗Baden; K. Berghäuſer, Mannheim; Dalton u. Co, Frankfurt a..; Julius Dreſſel, Wachsbüſtenfabrik, München; Jo⸗ hann Maria Farina, Jülichplatz 4, Köln; Alfred Freyberg, Karls⸗ ruhe; Arthur Heße, Haarfabrik, München; K. May, Aue i..; Ph. Müller, G. m. b.., Nürnberg; Rheinelektra. Mannheim; Tex⸗ Werke, G. m. b.., Karlsruhe; M. Weil u. Co., Mannheim. Die zuhlreich anweſenden Gäſte ſprachen ſich ſehr lobenswert über den Verlauf des Feſtes und deſſen Organiſation aus. ch. * Schweres Aukomobilunglück bei Karlsruhe. Auf der Land⸗ ſtraße zwiſchen Malſch und Ettlingen, nicht weit von dem Dorfe Neumalſch entfernt, ereignete ſich am Freitag nachmittag kurz nach 3 Uhr ein ſchweres Automobilunglück. Ein mit ſechs Perſonen beſetzter Wagen, der von einer Tour nach Mannheim zurück⸗ kehren wollte, ſtieß, vermutuch infolge Verſagens der Steuerung, gegen einen Chauſſebaum. Der Anprall war ſo heftig, daß ſämt⸗ liche Inſaſſen herausgeſchleudert wurden und bewußt⸗ los liegen blieben. Die Verunglückten, ſämtlich Mann⸗ heimer Herren, trugen zum großen Teil ſchwere Ver⸗ letzungen davon. Der Autolenker und der Beſitzer des Autos ein Mannheimer Fahrradhändler, wurden am ſchwerſten verletzt. Es ſind dies die Herren Brigemann und Karl Egler, die Unter⸗ ſchenkelbrüche, Armbrüche und innere Verletzungen am Kopfe erlit⸗ ten. Dem Autolenker wurde außerdem der Bruſtkorb eingedrückt. Bei zwei der Verletzten beſteht Lebensgefahr. Sie wurden mit einem Krankenauto in das Karlsruher Krankenhaus verbracht, von hier ſpäter nach Mannheim überführt. Die übrigen Verletzten wurden mit einem Pripatwagen, da das Auto der hetreffenden Herren ſchwer beſchädigt war, nach Mannheim verbracht. Das Auto ſoll übrigens nur mit einer mäßigen Ge⸗ ſchwindigkeit gefahren ſein.— Wie uns heute nachmittag vom hie⸗ ſigen Allgemeinen Krankenhaus mitgeteilt wurde, geht es den bei⸗ den ins Krankenhaus eingelieferten Automobiliſten beſſer. Der eine erlitt bei dem Unglück einen Bruch des Bruſtbeines, der andere brach den rechten Oberarm. Lebensgefahr beſteht nicht. * Radlerunfälle. Am Samstag nachmittag geriet vor dem Eingang zur Rheinbrücke ein 37 Jahre alter Radfahrer, als er ein Zweiſpännerfuhrwerk überhelen wollte, in das Straßenbahngeleiſe und ſtürzte zu Boden. Das linke Pferd des Fuhrwerks ſcheute und verſetzte dem Radfahrer einen Tritt in die linke Leiſtengegend. Der Getroffene konnte allein ſeinen Nachhauſeweg antreten.— Zu⸗ ſammenſtöße ereigneten ſich am Samstag vormittag an der Straßenkreuzung A und B 1 zwiſchen einem Perſonenkraftwagen und einem Radfahrer, Ecke Meerfeld⸗ und Eichelsheimerſtraße zwi⸗ ſchen einem Zweiſpännerfuhrwerk und einem Radfahrer nachmit⸗ tags auf der Straße zwiſchen Mund N 1 zwiſchen einem Radfahrer und einem Perſonenkraftwagen(hierbei erlitt der Radfahrer eine leichte Hautabſchürfung am linken Oberarm), zur gleichen Zeit Eck⸗ Beil⸗ und Jungbuſchſtraße zwiſchen einer Radfahrerin und einem Perſonenkraftwagen, nachmittags Ecke Kunſtſtraße und Kaiſerring zwiſchen einem Radfahrer und einem Perſonenkraftwagen. endier. 5 * Fahrläſſige Körperverletzung. In der vergangenen Nac' murde am Tatterſall vor dem Hauſe Kaiſerring 30 ein 60 Jahre alter Beamter von einem Perſonenkraftwugen von hinten ange⸗ fahren und zu Boden geworfen, ſodaß er im Geſicht Hautabſchür⸗ fungen davontrug. Die Schuld ſoll den Lenker des Kraftwagens treffen. Unterſuchung iſt eingeleitet. * Taſchendiebſtähle. Am 17. Mai, abends zwiſchen 9½ und 10 Uhr, wurde am Friedrichsplatz eine ältere braunlederne Brieftaſche mit 182 Mark und ein Auslandspaß entwendet, am 20. Mai, vor⸗ mittags.25 Uhr, im Bahnſteig 4 des Hauptbahnhofes ein Geld⸗ beutel aus ſchwarzem Leder mit 30 M. Inhalt. * Cebensmüde. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ver⸗ ſuchte in der Schwetzingerſtadt eine 60 Jahre alte Witwe ſich durch Erhängen das Leben zu nehmen. Angehörige konnten ſie an der Ausführung hindern. Ihre Ueberführung in das Krankenhaus war erforderlich. Grund zur Tat geiſtige Umnachtung. * Leichenländungen. Am Samstag vormittag wurde unterhalb der neuen Neckarbrücke am linken Ufer die Leiche des am 19. Mai in Neckarhauſen beim Baden ertrunkenen 13 Jaher alten Volks⸗ ſchülers Schreckenberger geländet und auf den hieſigen Fried⸗ hof verbracht.— Geſtern vormittag wurde die Leiche eines am Tage vorher im Bellenkrappen etwa 300 Meter oberhalb der Siephanien⸗ brücke beim Spielen am Waſſer vermutlich infolge eines epilep⸗ tiſchen Anfalls ertrunkenen 12 Jahre alten Volksſchülers in der Nähe der Unfallſtelle geländet und auf den Friedhof überführt. * Feſtgenommen wurden 21 Perſonen wegen verſchiedener ſtraf⸗ barer Handlungen, darunter ein Kaufmann wegen Betrugs, Unter⸗ ſchlagung und Urkundenfälſchung, ein Arbeiter und eine Arbeiterin, die von Gerichtsbehörden geſucht werden, und 3 Frauensperſonen wegen unſittlichen Lebenswandels. *Das Feſt der ſilbernen Hochzeit begeht am morgigen Dienstag Herr Jakob Gremm mit ſeiner Ehefrau Eugenie geb. Duffner. Dem Jubelpaar, das ſeit 25 Jahren unſer Blatt bezieht, herzliche Glückwünſche! vorträge Kaperfahrten Ueber dieſes Thema ſprach am Donnerstag abend im Muſen⸗ ſaale Graf Felix v. Luckner, der bekannte Kommandant des„See⸗ adler“. Aufmerkſam lauſchten wir dem Helden, der hinausgezogen war für Deutſchlands Ruhm und Deutſchlands Ehre, wir vernahmen manches, was durch die Berichte und Schriften Luckners bekannt war, und fanden es aufs neue beſtätigt, wir hörten vdn ſeinen Kaperfahrben, von der Strandung des„Seeadler“, wie ſich vor der Inſel Mopelia plötzlich ein Seebeben erhob, wie man es herankommen ſah und keine Zeit hatte, Segel zu ſetzen, wie der Motor verſagte und plötzlich eine mächtige Sturzwelle das Schiff auf ein Korallenriff ſchleuderte, daß es ſcheiterte. Aber es war Glück bei dem Unglück. Die Mannſchaft war in den Segelraum gefallen, in dem die Segel aufbewahrt wurden, ſo daß keiner ernſt⸗ lich Schaden nahm. Dann fuhren ſie mit einem Bcot auf die Inſel Mopelia, auf der ſie das reinſte Robinſonlsben führten. So lebte man einige Zeit dahin, bis einem der Müßiggang zu langweilig wurde und man mit dem geretteten Boot eine Expedition ausrüſtete. Durch Los wurden die Leute beſtimmt, denn das Boot war nur ſechs Meter lang und zwei Meter breit, verſtaute Proviant und Maſchinen⸗ gewehre darin und fort ging es zu einer Fahrt, die eine Länge von 2300 Seemeilen hatte. So kam das Boot nach den Cooks⸗Inſeln. Man hatte unterdeſſen den Plan gefaßt, ſich auf ein Schiff zu ſchmug⸗ geln, dasſelbe zu kapern und damit weiterzufahren. Damit war es auf den Cooksinſeln nichts. Alſo weiter. Tag um Tag ging es auf dem unermeßlichen Ozean dahin, die Kleider waren von der Wit⸗ terung und dem Meerwaſſer zerfreſſen. die Haut riſſig und aufge⸗ ſprungen, dazu kam, daß die ſechs Leute den Skorbut bekamen. Stehen konnte keiner mehr; ſo kam man nach 46 Tagen zu den Fidſchi⸗Inſeln. Neugierig ſtrömten die Eingeborenen herbei und zeigten ſich ſehr erfreut, als die deutſche Flagge gehißt wurde, nahmen doch die Engländer die Männer fort in den Krieg, wes⸗ halb ſie nicht gut auf dieſelben zu ſprechen waren. Man bat die Deutſchen an Land zu kommen, was, da doch keiner gehen konnte, mit dem Vorwand abgelehnt wurde, man müſſe gleich wieder weiter fahren und bäte nur um Früchte. Dieſe wurden denn auch gegeben Veranſtaltungen * Salon-Dampferfahrt nach Viebrich a. Rh. Das Tanz⸗ inſtitut Pfirrmann veranſtaltete am Himmelfahrtstage mit dem Niederländer Salonboot„Hollandia“ eine Dampfer⸗ fahrt nach Biebrich a. Rh. Bei herrlichem Wetter ſetzte ſick der Dampfer punkt 8 Uhr mit etwa 400 Teilnehmern unter der Klängen der Kapelle Rohr in Bewegung. Gegen 12 Uhr in Biebrich gelandet, ging es zum großen Vereinshausſaale, wo bei Konzert der Mittagstiſch eingenommen wurde. Bis 5 Uhr wurde von Alt und Jung in fröhlichſter Stimmung das Tanzbein geſchwungen. Punkt ½6 Uhr ertönte das Signal zur Abfahrt. Auf dem Schiffe herrſchte während der ganzen Hin⸗ und Rückfahrt bei Muſik und Tanz ein fröhliches Treiben. Punkt 411 Uhr landete der Damp⸗ fer wieder in Mannheim. Von allen Teilnehmern wurde der Wunſch geäußert, bei ſolch vorzüglich arrangierter Dampferfahrt bald wieder einmal einige ſo genußreiche Stunden zu erleben. * Ferienkolonien für Schüler höherer Lehranſialten. Wegen Entſendung von Ferienkolonien während der diesjährigen Sommer⸗ ferien findet am Mittwoch, 27. Mai in der Turnhalle des Karl⸗ Friedrich⸗Gymnaſiums eine Beſprechung ſtatt, zu der die Eltern der Schüler der hieſigen höheren Lehranſtalten eingeladen werden. (Näheres ſiehe Anzeige.) Film⸗Kunoſchau W. R. Ufa⸗Theater, P 6.„Kinder vom Montmartre“, ſechs Akte von Varieté, Konfektion und Liebe, zeigt uns Paris, Paris in ſeinem Glanz und Prunk, Paris in ſeinem Dunkel und ſeiner Laſterhaftigkeit. Ueber dem Gewimmel der großen und klei⸗ nen Straßen, der Kirchen, Paläſte, Kaſernen, der hübſchen Parks, der maleriſchen Windungen der Seine erhebt ſich das Montmartre mit ſeiner weithin leuchtenden Kirche und den kleinen Straßen und Gäßchen darum, der von Alters her ein Zufluchtsort junger Künſt⸗ ler und kleiner Mädchen war. Hoch oben mit einem Blick weithin über die Stadt wohnt Gaſton Fleury, dem der Tod die Eltern ge⸗ nommen hatte, ſo daß er ſein Studium nicht weiter fortſetzen konnte, ſondern ſeinen Unterhalt als Mechaniker in den Delmont⸗ Werken ſuchen mußte. Ihm gegenüber hat die kleine Gabriele ihr Heim, Gaſtons ſtille Liebe Da will es das Schickſal, daß Gabriele Madame Suzy, die Königin der Rebuen, kennen lernt und ſchließ⸗ lich bei einer Probe engagiert wird, was den Bruch mit ihrer Mut⸗ ter und Gaſton zur Folge hat. Sie gerät in den Kreis eleganter Lebeleute und leichtfertiger Frauen, und hat erſt ihre Freude an dem bunten Treiben; als ſie jedoch eines Abends in einem verufe⸗ nen Lokal das Laſter ungeſchminkt vor ſich ſieht, flieht ſie trotz des ſtrömenden Regens, hinaus auf die Straße und zurück zu ihrer Mutter. Inzwiſchen hat Gaſton ſeinen alten Lehrer, den Profeſſor Roullet, wiedergeſehen, der mit dem Fabrikanten Delmont wegen einer Erfindung verhandelt, und Gaſton die weiteren Verſuche zu⸗ kommen läßt. Aber noch einer intereſſiert ſich an der Erfindung, nämlich der Bankier Alperoff. Es gelingt ihm, einen Teil der Pläne, die Roullet immer in einer Mappe bei ſich trägt, zu ver⸗ ſchaffen. Um auch den anderen Teil zu bekommen, begibt er ſich zu Gaſton, wo es zu einem erbitterten Kampfe kommt, wobei Gaſton von einem Gerüſt in die Tiefe ſtürzt und ſchwerverletzt liegen bleibt, Alperoff aber durch die Exploſion eines Motors den Tod findet. Gabriele pflegt Gaſton geſund und ſo hat das Mädel vom Mont⸗ martre heimgefunden.—„Fix und Fay fahren verkehrt', eine Burleske in zwei Akten,„Felix unter Filmleuten“ und„Am Traunſee“, eine prächtige Naturſtudie, vervollſtän⸗ digen das Programm. 0 Ufa⸗Theater„Schauburg“. Die„Schauburg“ hat Großſpiel⸗ tage; das zeigen ſchon die beiden Rieſengardiſten, die am Eingang voſtiert ſind und die Aufmerkſamkeit von Alt und Juno erregen. Drinnen aber zieht der gewaltige Film„Fridericus Rex“ übor die weiße Fläche und zwingt aufs neue groß und klein in ſeinen unwiderſtehlichen Bann. Wer kennt nicht dieſes— werk deutſcher Filmkunſt mit ſeinem Stab erſtklaſſiger De fi wer nicht das Schickſal des großen Königs? Aufs neue zie 20 wieder an uns vorüber all die bekannten Geſtalten: Friedri arde, helm J. mit ſeinen„blauen Kindern“, der Potsdamer Rieſeng mit der alte Deſſauer, der Kronprinz, der nachmalige„Alte Fritz ſeinem Freund Katte, deſſen tragiſches Schickſal Hermeße ühmt⸗ ſo ergreifend geſtaltete, der damalige preußiſche Hof, das be— Tabakskollegium mit ſeinem derben Witz und all die vielen an die hier zu nennen der Platzmangel verbietet. Der ſeinerzeit, bei ſeiner Erſtaufführung im U.., an dieſer Ste eingu⸗ führlich beſprochen, ſodaß es ſich erübrigt, auf Einzecheite it gehen. Jeder Deutſche kennt ja die Exeigniſſe, die der 8 viſchen hiſtoriſcher Treue wiedergibt, kennt die Gegenſätze, die an dis Vater und Sohn, zwiſchen König und Kronprinz beſtanden 1 halte⸗ Leiden, die deshalb auch die königliche Familie auszuſtehen brück⸗ und jeder weiß auch, wie ſich dieſe Gegenſätze allmählich enee ten, wie aus dem„Querpfeifer“ der Muſiker wurde, nach Mir Flöte, wie man zu ſagen pflegt, faſt ganz Europa tanzte. 85 werden immer wieder von den Geſchehniſſen gepackt, wir W eg Tritt der vorüberziehenden Regimenter, wir erleben den 19 Preußens und ahnen, daß dermaleinſt auch für unſer— 8 Vaterland eine neue, eine glückliche Zeit anfrechen „Felix unter Filmleuten“ füllt die Pauſe aus und e durch ſeine kurioſen Einfälle die Heiterkeit der Hauſes. uſt 6- Palaſt⸗Theater. Der dieswöchentliche Spielplan des er theaters bringt das Sittendeama: Die Tragödie et Frau“, das die unglücklichen Eheverhältniſſe eines Arztes, uen durch Eiferſucht noch vergrößert werden, ſchildert. Inke ſel ſchlimmſter Art werden durch eine rachſüchtige Frau angeze Di Aber ſchließlich findet das ſchlimme Spiel ein glückliche⸗ Ende 750 Hauptrollen liegen in den Händen hervorragender Sune Film namentlich die Jeannes und Dr. Philipps.— Der zweite „Lawine des Schickſals“ führt uns in die Regionen Schneefelder Alaskas, in das Land, in deſſen Herrlichkeiten ſo hen cher Abenteurer einſt auf den Claims der Goldfelder ſein 122 5 endete. Auch hier ſpielt ſich die Tragödie zweier Menſchen ab die der ihre Liebe und um Glück kämpfen. Schönheit und Tiefe Handlung feſſeln den ö 0 1 menen Szenen. 1 der herrlichen Mekodien der Hauskapelle anerkennend gedacht ſein. .St, Hammer-Lichtſpiele. Ein Senſationsfilm, der die Aerge aufs äußerſte anſpannt:„VFampyre der Rennbahn bes Schauplatz der Handlung ſpielt in den Plantagengegenden Miſſiſippi. Wuchtiger Endkampf eines Favoriten(Buck Jones 5 die Liebe einer jungen Plantagenbeſitzerin iſt der Inhalt des feſſe 155 den Werkes. Nur durch zähe Energie und unermüdliche Ausdau gelingt es nach größten Strapazen und Schwierigkeiten, den 9 zu erringen. Brand, Exploſion, Schiffsuntergang bei Verfolgmmn löſen einander ab. Zwei kleine amerikaniſche Zweiakter, bei 15 man ausgelaſſen lachen darf, bilden den Abſchluß des wirku J vollen Programms. 7 7 die Tagungen + Der Deutſche Buchdruckerverein Kreis IV(Südweſl) 4 veranſtaltete am geſtrigen Sonntag in Neuſtadt a. d. hen ſeine ordentliche Hauptverſammlung. Am Tage vor am Samstag, fand bereits eine Kreis-Vorſtandsſitzun dend Wintergarten des Hotel?“„Lamm“ ſtatt, der ein Begrüßungeg che im Kurhaus Kohler auf der Hambacher Höhe folgte. Muſikalt und künſtleriſche Darbietungen wechſelten dort in reicher Fülle. m Sonntag vormittag wurde die eigentliche Hauptverſammlung ktot Kaiſerſaale des Saalbaues unter Leitung des Vorſitzenden, Dire 4 Alfred Walcker, abgehalten. An der Verſammlung nahmen* 40 als Gäſte teil: Der Vorſitzende des Deutſchen Buchdrucker⸗Vere al Herr Zickfeldt aus Oſterwiek, Kommerzienrat und Stant Helfferich als Vertreter der Stadt und des Handels, Dr. A vom Induſtriellen⸗Verband und Dr. Dietrich vom Pfälziſ—5 Gewerbemuſeum. Beachtenswert waren die Vorträge des goſt⸗ raldirektors Dr. Kilpper, Stuttgart über aktuelle Wirtſcheſor fragen und des Buchdruckereibeſitzers und Zeitungsverleger⸗ Krämer, Heilbronn über kaufmänniſche und techniſche Ausbild 1 der Betriebsleiter. An wichtigen Beſchlüſſen wurden u. a. gele 11. Die Errichtung einer ee e in Stuttg üür ſowie die Errichtung einer Sterbe⸗ und validentaſſe ſi Faktore. Als nächſter Ort der Tagung iſt Ulm vorgeſehen. in den Ernſt der Sitzungen ſchloſſen ſich geſellige Veranſtaltungen 1. Neuſtadt und Dürkheim, Beſichtigung von Weinkellereien und de 9 die von den Herren Meininger in Neuſtadt und Großer Frankenthal mit Geſchick und Umſicht vorbereitet waren.—— 2 2 Gerichtszeitung Amlsgericht Mannheim „ Maunheim, 23. Mai(Situng des Amtsgericht S. G.). Bos ſtzender: Amtsrichter Dr. Leſer. Vertreter der Anklagebehördef Staatsanwalt Morr. 11 Der 28jährige ledige Arbeiter Johann Zintel aus 0 der 37jährige verheiratete Schleifer Otto Enderle aus Calm der der 25jährige ledige Bäcker Georg Herrwerth aus Kehl, und Wirt Anton Deutſch aus Bürſtadt und daſelbſt wohnhaft intel ſich wegen Diebſtahls und Hehlerei zu verantworten. 3— entwenbene am Abend des 7. Dezember 1922 im Cate Zentn D 2. 4 hier, dem Kaufmann Heinrich Angeloch einen Mantel 10 Werte von 50 000 Mark. Enderle nahm dieſen Mantel als ark und ließ ihn durch Vermittlung des Herrwerth, der mit 1000 N am Erlös teilnahm, in Bürſtadt an den Wirt Deutſch um 25 aft Mark verkaufen. Zintel gab heute an, den Mantel in der Wirtſch.⸗ „Walhalla“ gekauft zu haben. Auch die übrigen Angeklagten 75 ſtreiten jede ſtrafbare Abſicht bei Erwerb des Mantels. Insbeſond, leugnet Herrwerth, den ihm weiter zur Laſt gebegten, im Dezem 1 1922 in einem hieſigen Reſtaurant verübten Diebſtahl eine⸗ grau⸗ Ueberziehers, den ein unbekannter Gaſt dort aufgehängt hatte. 1 Es wurden verurteilt die Angeklagten: Johann Zintel aus Wor⸗ wegen Diebſtahls im wiederholten Rückfalle, unter Annahme 0 dernder Umſtände, unter Einrechnung der durch Urteil der Sie kammer Mannheim vom 12. Dezember 1923 gegen ihn erkann e Strafe zu einer Geſamtzuchtshausſtrafe von dr Jahren und fünf Monaten, abzüglich 5 Monate chungshaft und des bereits verbüßten Strafteils, und zum der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren, Herrwerth aus Kehl wegen Diebſtahls zu! Monat Gefängn! Von der Anklage der Hehlerei werden Herrwerth, Enderle Deutſch freigeſprochen. -und machtschlenk. eſchauer der mit großem Geſchick muſce ſol Pfone — rrrnrnbee kn.„ Ker, TMontag, den 25. mal 1925 neue Mannheimer Jeſtuna bend ⸗Nuspabe) 5. Seife. Nr. 239 [Neue Mannheimer Seitung„ Handelsblatt Berliner Deviſen — Drr 75. Hollano 1 168.65 169,11 o0l1 168,68 169,05 0ll Sadſe e: 15688 1702„.708 L712 Aaltee 2098 21.01 5 2097 2105 7 Sang. 70.54 10.72 5 70.52 70.78 A0 enh——2 80,87 81.07 7 8⁰.86 91.05 10 Aadeaden. 5 78,00 79,10 78.85 79.05 5 Stocthoim 20.455 20.4 20.278 20.325 Allngſum. 1135521 112.59 4 112 22 112.50 8 Saalen. 10.578 10.818 10.875 10.615. Ndon 16.905 16.945 5 18.915 10.955 2 Neweor: 20,.368 20.438 20.584 20.430 9 nt 0rt..19.205 4105.205 5 81, 13 5 5 135 4 Spanten. 85—5 7 61.02 61.18 5 5655 1758 102 4.753.757 Züe be ansver 2 298„.285 48099˙ Wen ar eire.41 043.431 0433 drag. 40. 59,051 89,1954% 55.655 58,185 5 75 1243 14.47 1443 14.47 2 Dubellapten 6886 6,88.97.90 5 Sofia.* 5,592.907 2.893.916 5 An 3035 9048 575% 3048 en 731.36 5.34 Börfenbecichte Frankfurter Wertpapierbörſe Flaue Tendenz. B5 Irankfurt a.., 25. Mai. Auch die neue Woche eröffnete die ſe 8 wieder in ſehr ſchwacher Haltung. Die ſich fortgeſetzt häu⸗ 1 n Fälle der Dividendenloſigkeit ſelbſt großer und — Aktiengeſellſchaften verſtimmten weiter ſehr ſtark. Dazu kommt 85 allgemeine Geldmangel und der Mangel an neuen Käu⸗ 555 Unterdieſen Umſtänden fanden die Angebote einen wenig ufnahmefreudigen Markt, ſo daß trotz des verhältnismäßig kleinen 1 fts große Kursverluſte die Folge waren. Montanwerte ver⸗ aren durchweg—3 Prozent. In faſt der gleichen Höhe bewegen ich die Kursverluſte auf dem Chemiemarkt:; nur Banken Naten widerſtandsfähiger. Mangels Intereſſe konnten zur erſten ft otiz viele führende Werte nicht notiert werden Auch Anleihen und ſchwächer, ebenſo Pfandbriefe und ausländiſche Renten. Im reiverkehr ſind die Verluſte ebenfalls ziemtich erheblich. 8— zum Beiſpiel fiel auf 84, Api 0,950, Becker Stahl 0,960, Becker ohle 5,4, Benz 71, Brown Boveri 59, Growag 677ë, Kunſtſeide 295. Del dem Geldmarkt macht ſich die Nähe des Ultimos bemerkbar. 875 Bedarf iſt etwas größer geworden. Tägliches Geld ſtieg auf 78, Monatsgeld auf 9 bis nahezu 11 Prozent. Berliner Wertpapierbörſe Berlin, 25. Mai. Da Anregungen beſonderer Art nicht vor⸗ lagen u. der Druck der Beſorgniſſe vor den Einwirkungen der bevor⸗ ſtehenden Entwaffnungsnote ſtärker wirkſam war, zeigte die Börſe heute ein recht ſchwaches Ausſehen. Auf allen Gebieten kam Ware eraus, die allerdings zum größten Teil aus Abgaben der berufs⸗ mäßigen Kreiſe und nur verſchwindend vom Publikum herrührt. ei der außerordentlich geringen Aufnahmeluſt und der allgemein ſtärker zu beobachtenden Zurückhaltung genügte ganz kleines Ange⸗ ot zur verhältnismäßigen ſtärkeren Herabdrückung der Kurſe. Von iten der Großbanken war ſo gut wie keine Interventionstätigkeit Zu verſpüren. Die Stimmung war daher ziemlich gedrückt. Am Empfindlichſten, nämlich um—3 Prozent waren die Rückgänge am ontanmarkt, etwas geringfügiger bis zu 2 Prozent bei Chemiſchen, Elektrizitäts⸗ Maſchinenfabriks⸗ und den meiſten Nebenwerten, it Einbußen von—5 Prozent ſind hervorzuheben: Ilſe Bergbau, Schubert u. Salzer, Deutſch Petroleum und Eſſener Steinkohlen⸗ Aktien. Auch heimiſche Anleihen lagen durchweg ſchwach, Aus⸗ ländiſche Anleihen waren nahezu umſatzlos. Am Geldmarkt hat ſi⸗h im Zuſammenhang mit dem Ultimo die Nachfrage nach Tagesgeld Schloßhotel und Hotel Bellevue.-., Heidelberg In der ordentlichen Generalverſammlung am Samstag, 23. Mai, wurden die Regularien genehmigt und dem Vorſtand und Auſſichts⸗ rat Entlaſtung erteilt. Es wurde die Ausſchüttung einer Divi⸗ dende von 6 Prozent beſchloſſen Der turnusgemäß aus dem Auſſichtsrat ausſcheidende Direktor Oppenheimer wurde wie⸗ dergewählt. 120 Maſchinenfabrik Badenia vorm. W. Platz Söhne.., Weinheim Im Geſchöftsbericht wird ausgeführt, daß der Beginn des Ge⸗ ſchäftsjahres 1924 zunächſt eine Beſſerung des Geſchäftsganges brachte, die aber, hervorgerufen durch die inzwiſchen eingetretene Geldknappheit der landwirtſchaftlichen Kreiſe nicht anhielt und bald in das Gegenteil umſchlug. Die Verringerung der Zahl der ein⸗ gehenden Aufträge im Verein mit dem Mangel an flüſſigen Mitteln zwang die Geſellſchaft gegen Jahresmitte einen Teil ihrer Beleg⸗ ſchaft zu entlaſſen und in mehreren Abteilungen Kurzarbe it einzuführen. In Keltereinmaſchinen trat mit der im letzten Jahre beſonders reichlichen Obſternte eine bedeutende Beſſerung des Abſatzes ein, die ſich auch auf Futterſchneidmaſchinen erſtreckte, ſodaß in dieſen Maſchinen ein zufriedenſtellender Umſatz erzielt wer⸗ den konnte. Der Mangel an Inlandsaufträgen veranlaßte das Un⸗ ternehmen in noch höherem Maße als bisher ſeine Aufmerkſamkeit der Ausfuhr zuzuwenden. Es kann mit Befriedigung feſtgeſtellt werden, daß für verſchiedene Maſchinenarten neue Märkte erſchloſſen wurden. Wenn die Geſellſchaft trotz der drückenden Steuerlaſten einen beſcheidenen buchmäßigen Gewinn ausweiſen kann, ſo iſt dieſer nur durch äußerſte Einſchränkung der Geſchäftsunkoſten und durch Verbeſſerung der Werkſtatteinrichtungen möglich geweſen Die bis⸗ herige Entwicklung des Geſchäftsganges im neuen Jahr läßt bei gleichmäßiger Weiterentwicklung zufriedenſtellendere Reſultate für das Geſchäftsjahr 1925 erhoffen. Der in der Bilanz ausgeworfene Reingewinn von Rm. 53 701 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Württembergiſche Transport⸗Berſicherungs⸗Geſellſ haft zu Heil⸗ bronn. In der am 23. Mai abgehaltenen 87. ordentlichen General⸗ Verſammlung der Württembergiſchen Transport⸗Verſicherungs⸗Ge⸗ ſellſchaft zu Heilbronn waren durch 16 Aktionäre 2267 Mtien ver⸗ treten. Die Regularien wurden einſtimmig genehmigt u. Vorſtand u. Aufſichtsrat Entlaſtung erteilt. In den Auſſichtsrat wurden neu zu⸗ gewählt die Herren: Heinrich Ko ch. Rentamtmann, Schramberg und Fred Geyer, Direktor der Handels⸗ und Gewerbebank.⸗G., Heil⸗ bronn. Näheres ſiehe die Bekanntmachung der Geſellſchaft im An⸗ zeigenteil vorliegender Ausgabe. ):( Neuorganiſation der Deulſchen Werke, Berlin. In der.o. Generalverfammlung wurden die Organiſationsänderun⸗ gen bei dem Unternehmen genehmigt, nachdem der Vorſitzende des Aufſichtsrates, Miniſter a. D. Albert, die neuen Maßnahmen nochmals eingehend begründete. Bisher iſt bereits die Umgründung der Werke Ingolſtadt, Amberg, Haſelhorſt, Kiel, Spandau und Siegburg vorgenommen worden. Die Kopitalien dieſer neuen Aktiengeſellſchaften betragen bekanntlich bei Ingolſtadt 4 Mill., wo⸗ von 74 Proz. von den Deutſchen Werken, der Reſt vom bayeriſchen Staate übernommen wurden, bei Amberg 1 Mill., bei 50proz. Be⸗ teiligung des bayeriſchen Stagtes, bei Haſelhorſt 5 Mill. Die Um⸗ gründung des Werkes Kiel einſchließlich Friedrichsort in die Deutſchen Werke.⸗G. Kiel ſteht noch bevor. Das Werk Spandau wird in die Deutſchen Induſtrie⸗Werke.⸗G. mit 8 Mill. M. Kapital eingebracht, wozu auch das Werk Wolfgang bei Hanau tritt. Das Werk Siegburg wird mit 4 Mill. in die Deutſchen Stahl⸗ und Walz⸗ werke.⸗G. eingebracht. ):( Anleihepläne der Stadkt Koblenz in Amerikg. Die Auflegung einer kurzfriſtigen Anleihe der Stadt Koblenz am Newyorker Markt durch die Bankfirma Spiehard Co. ſteht laut DHD bevor. Der etwas verſtärkt, was in einer Erhöhung des Sates auf 77—975 zum Ausdruck gelangte. Kurszettel Aktien und Auslandsanleihen in Prozenten. (Die mit einem» bezeichneten Kurſe ſind Goldmarkkurſe.) Sranltfurter Dividenden⸗Werte. Vaunkl⸗Aktien. 975 80 D. Hypothetendn! 6, 0 Uederl. Bont.90. 90.50 2 Vereinsbank 77,— 77, 28. 25. Rheln. Creditbank 92.— 93.— Rheln. Hyp.⸗Bant.25 7,25 Südd..⸗Creb.⸗B. 2 28 dug d. Creditdt.87,78 88.70 diſee Bank. 32.— 31.— Dank Br. Ind. 80.——.— Betrag der Anleihe iſt nicht hoch. Die baldige Auflegung einer Reihe weiterer deutſcher Anleihen wird erwartet. 28. Ver. Ulkramorinſ.“—— 82.— Ver. Zellſt. Berlin 84,50 63.— Vogtl. Maſch. St..50—,— 23. 25. Zſchockew., Klt'n.—.— Zuckerf. B. Wagh. 68.— 68.68 „ Frankenthal.80 3,50 2. Triedtw. Veſigh. 70,— 70.— Thürg. Lief. Gotda 75,87 75.6 Uhrenfab. Jurtw.“—.——— Banr.-Ered. W..80—— 5. Hop. u. Wö 66 25 85,25 armet Bantber..30— erliner Handg. 130,0—.— 9—— u. Priotbk.“ 102.0 102.0 Demteu. NarB. 124.J 125.9 .uiſcde Dant 124 124.5 .leuche Bant—,——.— Eſtekt u. Werte 98.— 98.— Bochumergb. u. G—=—.— uperuseiſenw 64.75 62.— ruxem Bgw.' 9l, 89.— Otsent.⸗Gelellſch.“ 113,2 113,0 Dresdner Bank 105,0 105.0 Raten Hop.-⸗Bant 7,80.50 etallb. u..⸗G. 88.— 95,50 Mitteld. Erdit⸗B 102.0 101.5 Nürnberg..-Bk..25 7— 2 75 8 975 jälzer Hyp.-2 5—40 Reichsbank 132.9 130.0 VBergwerk⸗Alktien. — Bergbau 123,7 121,3 alſwert Aſchersl. 15,50 15,.— Kaliwrk. Salzdetf.—.——— Südd. Discontog. 100,0 100,0 Wiener Bankver. 5,80 5,575 Witbrg. Bankanſt.—.——, Notenbank—.— „Vereinsbank—.——— Mannh. Verſ.⸗Geſ.—.——.— rankf. Allg. Verſ. 34,75 83,— berrh. Verſ.⸗Geſ. 118,0—, Frankf. R. u. Mitv. 57.— 67.— Oberſchleſ. Eb.⸗Bd..,19.10 do. Eiſenind.“ 70.50 08. Phönigergbau»111,2 109.8 Rhein Braunkohle 136,0 133,0 Salzw Haildronn“ 102.0—-. Tellus Bergdau.80.80 B. K. u. Laurahütt“ 61,25 60.25 Feude Vergwk. 1380 138 0 Kallwerte Weſter. 18,— 17.25 Helfdricheh⸗Baw.—.——Lothr. H. u..⸗B... 87. Gelſent Gergro, 70.— Mannesmannröb. 57,25 56,.10 elſenk Gußſtahl—.——— Trausport- Akktien. Sdaungdapn.—.— 275 Nrddeutſch. Llond 68,— 67,30& Odio 64.— 84, dg.⸗Amk. Paketl. 68.50 64.— Deſter.-U..-..—. Juduftrle⸗Alelien. Lichd-Wannhelm 35.— 88,—J Bad u. Sod- 133,0 132 0l Cement Kariſtadt' 8,90 88.28 Lempf-Sternd. 59.— 58.— Ba' tr.-Geſ.—.—.31 othr. Metz———,— Chamoneunna.— alnzer Stamm.“ 143.0—.— 2 — 75⁵ Ehm. Wrk. Albert 116,2 118.0 Bad Iſch. Durl. 100,0 100,0 Darkdrauerei. 5 0 e Schz. 75,—[Bad.Uhrenffurttw. 18,10 19.— Scdofferb. Bindg. 133,2—,— Bapriſch Splegel——.— Goldenderg:— 220,0 Adwarz⸗Storch. 88.— 68.—[Bager. Celluloſe.- 88.50——] Hatesheim 128.0 1208 Aont der. 25,—Beck& Henkel 46.— 41.— Weller t..“—,— 118.5 2 Geb. Wach.“ 44.— 48.50 Bergmann Elektr. 83,— 88,50 Cont. Nürnd. B3g—.—17.75 Adler Dopenheim———.— Bing Metallw—.— 61,— Daimter Motor..48.80 WEerte Aleo 285.80 Pl-.S. Braubach—.—.—Ot Elſend, Berie 58— Ane, Stamm- 105.2 103,0] Brem.-Beſigh. Oel—.— 78.—.Golb. u S. At. 1130 113.5 nalocon Guan-—— Breuer Stamm 79,.——,— Deutſche Verlag 170 180.0 Dyckerh.& Wiom.“ 99.50 59,— Dingler Zweidr. 33.— 33,. Dürkkoppwert. St.—.——.— Düſſeld Rat. Dürr 62.— 82.— Hirſch Kupf. u. N. 89,— 58.— 390 und Tiefbau—.— 1,84 Brockhues.⸗W.—, f Broncef, Schlent“ 113,0 118,0 Bürſtenf. Erlang. 67,— 66.— 8 Cem. Heidelberg“ 75.— 74.— Abean de 85 Fel Ser Drneer.— 28.— Eiree Fard. e B 123,2 1210Fllaſadrit Fulda..— El e Lichtu. Kr 104.,3 108.5 Fransſunet Hoſ 98.— 95.— Emas az Wole 8, 82— Frandl. Pof& Wi. 5265 54.— Emaſl Baür 0,178.1750 Fuchswag Stamm 0,93.02 Aſcah Buntpag I Bunpag—.—113 9 Biahal. Jellſtoß„ 81.10 67,50 Badabed Harml⸗—— 70 den. Weinheim.80.78 8 öchſter Farbwk.“ 123,5 121.7 olzmann, Phil., 70.— 63.50 Holzverkohl.⸗Ind.— .68 Nr Uür. L 61.0 61.— LudwMain; 0,110 0,69) Jungdans Stam:—.— 80. Ednnge Worms 8,50 850 Gell—. Co.—.— 1,525 Kammg Kaiſersl.“—.— 88,50 dend 4 Sedmer—— 23.—Goldſchmidt Tü. 97. 85.50 Karlet. Maſchin 58,75 54. Kemp, Stettin.—.— 0,41 Klein, Sch. Becket 4,55—.— Knorr Heildronn“ 56,— 56.— Konſerden Braun.95 0,98 Eplingen Maſchin“ 62 „ 58.— 825 Sylan. 72.— 72— ad. J Bleſſti—.— 82 ader& Schieich⸗—.— 69. Gritzner M. Durl. 36.25 36,— Grün, Bilfinger 20.25 105 0 Hald& Neu, Nähm. 70.25 70.— Hammer Osnabr. 23.13 2275 ardwert Müdld— hanfwert. Füßen 79.— 78,50 Kraus& Co. Ock.“ 59. 87.50 0. Gen Pirm» 56,10 58.10 Sedereh upfer——.50 Krumm, Otto—,—.850 21-Guill. Carle—.Herzogy. Munch.———, Lahmeyer& Co. 72.50 Amech Jetter.———Hilper Armaturf⸗ 50,— 49.—JLech Augeburg 79.—79.5 Aederwar Roſde 85. 85,[Peſer Unſon rkſf. 272 7 J25ſ Schnellpr. Frank. J8,— 74.— Labspich P. A. 59.— 60.—[P. Rähm Kagfer? 54,80 53,50 Schramm Luc 70.— 70.— Luß niged, Walzm 39.75 38—Bf.Pulv St. Ingb.—.——.— Spriſig. St. Frt.. 98,50 97. Luf alchinen— 75,.—PhillppsA.⸗G. Frk 75, 75, Shuckert Rärnb. 75.— 72, Uatahe Induſtr 5,20 5,— Zorzellan Weſſel“ 62.— 60, S 9. B Weſſel St.“ 58.50 59.— Mes eipete—„ 67.[Rbein. Gedd&8 9 3,25.25 S huhfabrif Hery—, Maalt Weünch.“.,30 ⸗6.30.6der M Stamep 79,10 70. Stubld. Seander.88.83 Mian Danndorv“—,[Rhg. Maſch. Leud. 3,25.30 Seilinduſtr. Wolf 56,20 58.50 „„ Mudld. 1 600.780 Kbenania Aa den.30 415S49 K J. Malns-—— 43.5 Motane Stamm. 71.25 70.75 Motoren Daan Stem. Hals., Berl—— 65.59 Sinalco Detmold 2,80 2,80 Südd. Dradeindſt.—.—.— Riebeck 27— 8 05 5—Kodderg Darmt 2,75 2. Nair, Oderuri—.—,Kütgers-Werke„ 81.— 78.25 Ver. deutſch.Oele“—.— 70.— Vofgt& Häff. St. 93.— 83.—]„ Heilbronn 67. 66,75 Vſ.ch. Ind. Malnz. 71.50 Volthom. Sell..“ 58.— 57.„Offſtein.80 2,85 Ver. Faßf. Caſſel 65. 66.— Wayß& Freytoag“ 80,28 78,50 Rheingau.80.75 B. Pinſel Nürnd—.—, Zellſt. Baldhof St. 10.90 11.— Stuttgart.90.85 Freiverkehrs⸗Kurſo. Benz 72.— 71, Kreſchgauer...—,— Raſtatter Waggon—.——— Elderfeld. Farben 0 520.420 Nanefelder⸗„% 78. 78.50faa— 684.— Entrepriſes.—, Mez Söhne„60.——.—[ Mim. Kohlenanl.—.—— Berliner Dividenden⸗Werke. Cransport- Aktien. Schantungbahn—.—.90.⸗Auſtral.'ſch.“ 72.50 71.—Norddtſch. Lloyd 69.25 68,50 Allg. Lok. u. Ste 100,0 98,50 Südd. Eiſendahn?!„—, Baltimore 21.60 21.30 Bank f. el. Werte.15 4.— Barmer Bankver..45.75 Berl. Hd. Geſ.. 120.0 127.0 Com. u. Privatbk. 102.0 102.0 Daranſt. u. Nt.⸗Bk. 125,0 124.0 Accumulat. Fabr. 118.0 112,0 Adler& Oppenb. 41.80 41.50 Adlerwerke.. 3,— 2,8) .⸗G f. Anilinfar“ 122.6 121,0 .⸗G f. Verkhrsw 137,5 135,0 Alexanderwerk 94,25 94,— Alfeld Delligſen“ 49, 43, Allg. Elekir.⸗Geſ.“ 105.5 103,5 Alſ. Portl. Zement 128,5 128.7 Amme Gleſ.&K Co. 3,91 4.— Ammend. Papiet 131.5 132,0 Anglo-Ct. Guano 108,0 108,0 Anhau. Kodlenw 2/.— 28. Annener Gußſtahl“.— 7,80 Aſchaffbg. Jellſt. 91.——, Augsb.-Rb. Maſch. 20,— 26,25 Hb.⸗Amk. Paketf. 65,50 64. .»Sübam.'ſch. 91.— 89.— Hanſa D ſchiff.. 95.— 91.,65 Banle-Akkien. Dtſch. Aſigt. Bank—. 32.— Bank 125.0 125.0 Di Ueberſee Bk.“ 89,50 86.— Disc. Commandit“ 113,0 113.0 Dresdner Bank 105.0 105,0 Mitzeldk., Kredith 102,0 100,2 Induſtrie⸗Aktien. Badiſche Anllin 131,8 181.2 Balcke Maſchin..50.50 Zayr. Splegelgls“ 69.75 63, 3. Bemderg 150,8 150.2 Bergmann Elektr. 88,78 81,25 Berlin⸗Anh. Mſch.—,—.20 Ber⸗Gub. Hutfbr“ 152,0 150.0 BerlinKarlsr Ind. 100,1 90,— Berliner Maſchb. 79,25 76. Berzellus Bergw. 5,— 4, 75 Bing Nürnderg 67,50 62,— Bismarckhütte.—.—— Bochumer Gußſt. 68,75 66,50 Gebr.Böhler& Co..— 3. Braunk. u. Brikets 103.0 103.0 Br.⸗Beſigb. Oelſ.“ 74. 73, Verein. Elbeſchiff Oeſt. Cred.⸗Anſt. Reichsbank Roland-Linle .132,1 132 2 Rhei Creditbank! 92, 93.25 Sübdeutſch. Disc.“ 100,0 100 0 86.75 85,— 55.25 50,15 —.50 7,.45 Concord. Spinner. 92,25 92, Daimler Motoren 4,50.30 Deſſauer Gas 37,50 36,75 Dtſch. Atl. Telegr. 11.25 10,50 Deutſch⸗Luxemb. 91,13 89, D. Eiſenb.⸗Signal..90.90 DeutſcheErdöl 107.5 102,7 Deutſch. Gußſtahl“ 136,2 135,7 Deutſche Kabelw. 75.50 74.25 Deutſche Kaliw 26.— 20,59 Deutſche Maſch 67.25 65,00 Deutſche Steinzg 13,40 13.25 Deutſche Wollw. 65,— 68, Deutſch. Eiſenh.„.78 57,39 Donnersmarckd. 100,0 99,00 Dürener Metall 101,0 93,08 Dürrkoppwerke 82.— 62.— Düſſeld. Eiſend. 81,25 61,— Donamit Nodel 95,75 92,15 Eckard Maſchin. 70,75 67,50 Eiſenw. L. Meyet“ 55, 2 Farb. 123,3 120,7 Elberfeld. Kupfer—.——, Elektr. OLieferung 34,80 88,— Elektr. Licht u. Kt 104.0 103.3 Elsbach& Co. 433,0 182.0 Emaille Ulleich— Enzinger Filter 3,75 8,20 Eſchw. Bergwerk“ 138,0 137,0 Faber Bleiſtift 182,— 77.— Fahl Liſt& Co. 65,78 65,55 Feldmühle Papier 78,75—.— elten& Gutll. 132,2 25ʃ,0 lend. Brückend. 50,25 24,75 R. Friſter.80 4,50 uchs——97— 080 1. aggenau Borz 5,85.50 Ganz Ludwig..,10 9.10.10 Gebhard Teptl 103,0 102 0 Gelſenk. Bergw. 71.90 69,80 Gelſenk. Gufſſtadl 21.— 2U— Genſchow& Co. 76,30 74,25 Germ. Portl.⸗Z. 89, 383,25 Gerresheim. Glas“ 66,— 66,— Geſ. ſelektr. Unter.“ 119,0 117,8 Gebr. Goedhardt. 50.— 47,45 Goldſchmibt, Th. 96,60 97, Goerz C. P. 6,30.— (Beſſere Geſchäftslage in der pfälziſchen Zchuhinduſkrie. Dte Schuhſabrtten ſind jetzt wieder beſſer beſchäftigt. In den meiſten Betrieben wird die ganze Woche gearbeitet. Mit den großen Einſchränkungen des Vorjahres wird nicht mehr gerechnet. Dennoch iſt eine Anzahl Arbeitsloſer wegen der Umſtellung ver⸗ ſchiedener Betriebe nicht unterzubringen. ):(Gebrüder Stollwerk.-G. in Köln. Wie die„Köln. Ztg.“ hört, iſt die Anfechtungsklage des Aktionärs Carl Welcker gegen die Beſchlüſſe der letzten.⸗V. koſtenpflichtig von der 8. Kammer für Handelsſachen abgewieſen worden. Auf die Begründung wird vielleicht noch zurückzukommen ſein. Wie weiter gemeldet, wird der Kläged ſofort Berufung beim Oberlandesgericht einlegen. ):( Der Abſchluß der Natronzellſtoff⸗ und Papier abriken.-G. in Berlin(Hartmann⸗Konzern). Die Bilanz per 31. Dezember 1924 weiſt einen Reingewinn von 70 309 Mk aus. Der Betrieb wurde im Geſchäftsſahr 1924 durch die Angliederung der Ober⸗ ſchleſiſchen Zellſtoffwerke.⸗G. und Papierfabrik Oker.⸗G. als Pachtwerke auf eine bedeutend erweiterte Baſis geſtellt. Der bis⸗ herige Beſchäftigungsgrad der Fabriken läßt im laufenden Geſchäfts⸗ jahr ein zufriedenſtellendes Ergebnis erwarten. gh. Der Saakenſtand in Sowjet-Rußland. Nach den neueſten amtlichen Berichten wird der Saatenſtand in Rußland, wenn 5 gleich gut und 1 gleich ſchlecht iſt, für die Getreideüberſchußgebiete mit 29 gegen 3,3 am 1. Mai 1924 und für ganz Sowjet⸗Rußland am 1. Mat 1925 mit 3,1 gegn 3,3 angegeben. ————, Waren und Märkte Mannhelmer Produktenbseſe O Mannheim, 25. Mai. Die Stimmung an der heutigen vor⸗ mittäglichen Produktenbörſe war auf feſtere Kabelberichte von dem Auslandsbörſen hin im allgemeinen etwas freundlicher und beſonders trat etwas größere Kauftuſt für Mehl hervor. Man nannte im nichtoffiziellen Verkehr um etwa 12.30 Uhr: Weizen inländiſchen mit 25—26, ausländiſchen mit 30—31, Roggen, inländiſchen mitz 24.50, ausländiſchen mit 24.50, Braugerſte mit 27.50—29.50, Futtergerſte mit 21—23, Mais mit Sack mit 23.50, Weizen⸗ mehl, Baſis Null, mit 39.50—40, Brotmehl mit 30.50—31, Rog⸗ genmehl mit 32—32.75 Rm., Weizenkleie mit 13.25 Rm. alles per 100 Kilogr bahnfrei Mannheim. Kolonialwarenbörſe. Tendenz ſtetig. Kaffee Santos.20 bis .60, gewaſchen.80—.10, Tee gut—8, mittel—9, fein—10, Kakao, holländiſcher.40—.60, inländiſcher.10—.20, Reis, Burmah.38, Weizengrieß.48, Hartweizengrieß 0,53, Zucker, kriſtall. 0,71 Rm. alles per Kilo bahnfrei Mannheim. Mannheimer Viehmarkt Dem Viehmarkt am heutigen Montag waren zugeführt: 217 Ochſen, 97 Bullen, 531 Kühe und Färſen, 572 Kälber, 48 Schafe, 2349 Schweine, 206 Arbeitspferde, 36 Schlachtpferde und 7 Ziegen, Bezahlt wurden pro 50 Kilo Lebendgewicht in Rm.: Ochſen a) 55—59, b) 48—52, c) 40—44, d) 28—38; Bullen(Farren): a) 52—54, b) 46—50, c) 42—46; Kühe und Färſen: a) 57—62, b) 48—52, cgering genährtes Jungviel(Freſſer): 40—44, d) 30—38, e) 10—26; Kälber: b) 84—88., c) 80—84, d) 74—78, e) 68—72; Schafe: a) 38—42, b) 34—38, c) 30—34; Schweine: a) 70—71, b) 70—71, e) 71—72, d) 70—72, e) 67—69, f) 54—60; A r⸗ beitspferde 800—2400, Schlachtpfer de 60—120, Ziegen 10—22 Rm. das Stück. Marktverlauf: Mit Großvieh mittelmäßig geräumt; mit Kälbern lebhaft ausverkauft; mit Schweinen mittel⸗ mäßig kleiner Ueberſtand; mit Pferden ruhig. Die Preiſe ſind Markt⸗ preiſe für nüchtern gewogene Tiere und ſchließen ſämtliche Speſen des Handels ab Stall für Frachten, Markt⸗ und Verkaufskoſten, Um⸗ ſatzſteuer, ſowie den natürlichen Gewichtsverluſt ein, müſſen ſich alſo weſentlich über die Stallpreiſe erheben. Ein jeder Marktbericht nach den Marktpreiſen bei Verkäufen ab Stall ſtellt ſich als ſtraftbaxre Preistreiberei dar, vor dem gewarnt wird.— Nächſter Viehmarkt, Dienstag, 2 Juni. ee e 29, 28, 23 25 28. 25. Phönlz Bergdau“ 111 5 110.00 Nomdach. Hütten 2413 23,30 Schuckert& Co. 74,65 78.75 Hermann Pöge 55.75 55.[RNoſitzer Braunk. 18.— 18.—[Segall Strumpf 1,10.— Rathgeber Waga. 55,25 55.—] Rofitzer Zucker 90.90 89,.][Siemens Elektt. 54,— 53,50 Relsbol? Papier 16.— 15.—Rückforth Nacht..500.500 Siemens& Halsfe 67.— 65,500 Rhein. Braunkhl.“ 135.5 1830 Rütgerswerke 82,— 79,75 Sinner.-G. 8,90 8,60 Rhein. Chamotte“—.——.Sachſenwerk.13.150 Stettiner Vulkan. 55.— 54.— Rhein. Eleftrizität 70.— 70.—Sachl. Gußftad! 11.65 11.30 Stoehr Kommgrn. 37 59 88.— Rhein. Maſ ch. Led 3,25.45 Salzdetſurth 27,10 25.75 Stoewer Nähm. 8 75 88.65 Rhein. Met- Vorz. 46,13 48,25 Sarott!“. 135,0 132,5 Stollb. Zinkhütten 116.7 115% Rhein. Möbelſtoff 102.0 102,0[ Scheidemande!“ 15.80 15,60] Südd Immobil.“ 74.50—.— Rheinſtahl 92.75 91.—][Hugo Schneider“ 60,13 60.—Teckl. Schiftsw. 17.10 17.— Rhenanſa Chem. 430.30J Schubert& Sah“ 136.2 130.0J Teichgräber! 39.— 38.50 Teleph. Verliner 89.— 57/.50 J. Glanzſtoff Ebf 318.0 370,0 Weſtf Eſſen Ugdr 72.28 8 Ver. Harzer Kalt“ 49.— 47,25 B. Schhf Bru& W' 61.25 58,27 VStadlw..d Zyp 141.0 147,0 Ver. Ultromarinf“ 81. 82.— Vogel Telear.⸗Dr 72,25 68. Vogtländ Waſch..70 3,70 Wanderer⸗Werke 139,1 137¼ Weſer Akt.⸗Geſ.—.—— Weſterreg. Alkall. 18,.— 17,10 Wicking⸗Cement. 92.— 92,.— Miesloch Tonwar.“ 72.— Wilbellmsh. Eulqu 48.25 Wiſſener Stahl 97,25 8 Wittener Gußſtahl 103,0 10 Wolf, Buckav. 54.— 52 Zellſtoff Verein 65.15 Zellſtoff Waldhoſ 11,— Thale Eiſenhütte.—.——, Thoerl Oelfabrit 63.10 62.50 Thüring. Salinen..30.30 Unlonwerke Mhm.,20.20 Unlon-Gießeref. 50,— 47,50 Varziner Popier. 66,25 66.— Ver..Frkf. Gum. 61, 57.50 Ver. Chem CThacl..65.70 V. Dtſch. Nickelw. 108.0—.— .0 Borliner Freilverkehrs ⸗Kurſe. Weſtbant...—, 0eAbber aanl. 1000 00.0 Helddurg.42, omonsgss Apl, Allg Petr. Ind 0,80 0,75 Hochfrequenz'. 61— 77.—]Roanenberg—+ 52.— Becker⸗Kobie.. 5,70 575 Int. Petr. Un.Ipu 37,— 35, Ruſſenbank 4,50 4,45 Becker⸗Stahl 0,85 1,00 Krügershall“ 105,0 102,5] Sichel& Co. 48,50 47,— Bremer Vulkan 75———Benz⸗Motor.50 4,20J Meyer Textil 0,10 0,08J Stoman Salpeter.—.25 Buderus Eiſenw. 65.— 62,25 Deutſche Petr.“, 80, 74,. Muldenh. Papier.——.—Sübdſee Vhesphat 40,— 40,— Chem Griesdelm“ 122,2 120,2 Diamond.. 20,— 20,45 Petersb. Int. Hand.55 2,45 Ufa... 36,58 88,50 Chem. Hyden 66,80 65,78 Chem. Weiler 120.5 118.0 Chem. Gelſent. 73,25 73.50 Chem. Albert—,— 116,5 Verliner Feflverzinsliche Werte. a) Neichs⸗ und Staatspapiere. Goſbanleige..75 94,753¼% D. Reichsanl.550 0,580J 5% B. Kohlenanl. 9,10.10 Doltarſchägße 92.30 92,303%„ 75—.— 9,7025% Preuß.Kaltanl 4,25.15 Reichsſchaß. IV- V 0,502 0,4024% Prß. Konſols 0,620 0,500[ ,„ Roggenwert..15 „ VI-N 0,435.40½%,„.617.5905% Roggenrentb..38 5 2 1926er 0,495 0,475 8%„ 2—. 0, 590 5% Schſ. Braunk. 2,25 2 5% D. Neichsanl. 0,592.5474% Badiſche Anl.„„„Landſch. Rogg.——.— 4%„ 8 0,580 0,5673½9% Bayer. Anl. 0,720 0,720 b) Ausländiſche Nentenwerke. 4% Mepikaner. 41.— 49.—J4% Türt.unif Anl.—.——.— 6,15 40% Golprior. 5,90 Gothaer Waggon 48.— 47,60 Greppiner Werke 125.0 121.0 Grisner Maſchlin. 36,10 36,— Irkeftw. Mym%——— Gebr. Grohmann 5,80.5) Geüüns Bilfinger“ 20.15 104,5 Gruſchwit Tepüil 71, 70.— Hackethal Draht 69.80 67,75 Halleſche Maſch. 11.— 11.20 Hammers. Spinn. 28.25 24,75 annov. M. Egeſt. 100.0 92,— ann. Waggonfab 5 10 5,— Hanſa Llogd 61,25 80.10 Hog.⸗Wien Gumm 2,20.— Hakkort Bergwrk.— 103.7 Harpen. Bergdau“ 1241 122.0 Hartmann Maſch. 54) 5,15 Heckmann G. 70,20—.— Hedwigohltte.—.— 64, Ollpert Raſch.“ 45,— 44,50 Hindr.& Auferm.“ 63, 67,— Hirſch Kupfer.1001—.— Hogenlohe⸗Berk. 18,/5 13,6. Pyllipp Holzmann 76,25 69.,50 Horchwerke. 13,—12.,50 Humboldt Maſch. 55, 55,— Htt o e N. Kagſer Ilſe Zergbau 114.0 110,5 N. Jädel& Co.“ 77.23 78,5) Zebr. Junghans' 79,10 72.1) Kahla Porzellan“ 79.10 75,5) Kallw. Aſchersl. 13.40 15,10 Tarlsr. Maſchin. 57, 55,— Nattowitz. Bergb.. 21.90 21. C. M. Kemp 0,400 0,400 Hirſchderg Leder 99— 88. Hoeſch Eiſ. u. St 73.60 71,50 Höchſter Farbw. 122, 121.20C. Klöcknerwerke 99,33 87.— H. Knorr. 51.90 53.50 K. L Raln Rottweiler 106,6 103 7 Gebr. Körtin 76.50 76,50 Kotheimer Cell.—, 48,— Kötiger Kunſtled„68.10 66.— Kra 13 Cie. Ook. 60,— 59, d fhäufer Hütte- 55,68 58,60 Nollmr. K Jourdan 93 97.9) Jotdr. Portl.-Tem—.—.29 Lukau& Steſfen 37,10 37, Lüdenſcheid Mei. 8,10 3,10 Magirus.⸗G.“ 70.59 72,75 Mannesmannrg.“ 97.13 95 25 Nansfeld. Aktlen“ 75, 75,75 Markt- u Küylgu. 100.0 99. Aaded.0.-Scünt à G. Hog.— S. Ued. St. Ingdert—.——— J6.— 78,—JSchneld.& Hands 730—8i rohft. B. Drd..159,0 1590 Mazimtiliansau.“ 1030—.— Weberel Zittau 82,— 80, Mir& Geneſt. 77.50 76, Motoren Deug 63.—— Mühldelm Berg“ 1075 108. Me g. Wed. Vind“ 130,0 129.71 Neckarſ. Fahrzg .70 8 20 Niedlaul. Kohlen 64,10 64.10 Ir. Meguin& Co—.— 6,40 Nordd. Woflkämm 110.0 110,7¼% GrMon!997———. Merkur Wollpar 117.0 111,5 Oberſcht. Csb. d. .30 7, „Ciſenlodſt 70.50 66.4½% do. Schag. 7,0.20 8„Kalswecte“ 93.75 92.554½½9% annd. 798. 98,25 Ohrenſteln Aßtopp. 70,75 76, 4% lede Schaga—.25 4% Zollob. 1911 8,80.89.60% Süds.s. B——.50 ſ%„Moldrente 10,40——„ 00-F· Los— 28,10.60%„ neue Pr.—— 9,50 4%„ eonb. Rte. 0,720 ,— 4½% u. St.⸗R1913—.— 6,108%„Obligot.—-.50 4% Sülderrte.—, 4½%.,„1914.—.90 4½% Anal., Ser. 1 9,13.— 4%„ Paplerrt—.— 0,804% Goldrie.75 8 750 4½%„II.13.— 4% Türk.Ad.⸗Anl.—.—.504%„ Kronr..20.1814½j%, III 7,25— 3% Oeu. Std alte 9,.90.905% Tehuantepec—— 18,.— 4%„ Bagd.⸗Eiſ.1 790.50 3% Oe-UIX. Sr(74)—— 4%%„„ 8. 70 Fraukfurter FJeſtverzinsliche Werke. a) Juläudiſche. 4% D. Schgteg. 0g 6,000.500 4% do. do. 1914.500.600 Dollarſchäge 4% Bayr. Eiſ⸗Anl.—.—.750 Goldanleihe 9½% do.—.—.749 Lah neyer& Co. ⸗ 72.25 71,504¼% Mom.1014 Sparprämi 1919..845 0,3303% 0.— Vaueapulte—9 62025 92— 0.1802 5% Pt. Schathanw.—. 4% Bag. Pf. Eiſ. P 2, Ainde's Eismaſch⸗ 124,0 122.0ſ4 1804/ 8 4% do. do.—=187%% doe, Aadenderg.— 8 1. l 1.555 0,542— 30% e 0,780 0,75 Tatl Lindſt*„do unk. d. 270. N 10. abgeſt.—,— 8 Anzel S baßſabt, 69.3 88. /% d. Relchsant 9 859 908898% ⁰0 Jinke& Hoffmann.40.15% do. 0,80.580% 90.600 0,585 4% Säch. St ⸗A.19—.—— Judw.Soewedcc. 125,2 125,05%..⸗Schagzan—.——, 4% Badum.01910 ½% do. Rente e „Loten)... 104 2 103.54,%.u. N. do.—.—%% Padnadg 0 780.7253% Württ. k. 1018 0,0—— 4½% VI.—IX. bo.—.—.530% do. oon 1898—.—— d) Ausländiſche(in Billionen /) % Rumän. 1003—.——. J4% 0...51010— 4½% boGold.am. 3,10 3˙103½% d6.„0,187—. 4% bo. om. Kt.-B.——. 5% Mei. om Inn. 1% Trk. Bagd. S,! ee Gold 37,50 87,80 S. I1 8..954½¼%„Irrig. Unl.—-—.— %„„ W4r* %e ungar. Golbr.—,—.60% Tehuantepee—.— 4½%½% Oeſts Kigls 150 150 do Silderr.—.— 120 4% do Goldrenn— 10.30 4% do Ant, enn— 7 fTfT7TßTPTPT0TdTfT0TſT0TCTſTdTCTPTCTfTCTCTCTT7T7T7TdpF7T7T7777e....—.———————.—— — 6. Seite. Nr. 239 Neue Mannhe mer Feltung(Abend⸗Ausgabe] Sportl.che Rundſchau Leichtathletik „Rund um Frankfurk“ Staffellauf Eintracht Frankfurt in allen Klaſſen ſiegreich. Am 25. Mai ſand bei ſtrömendem Regen ber Staſſellauf„Rund um Frantfurt“ ſtatt. der in alen Klaſſen. in denen Eintracht prank⸗ furt ſtartete, bieſe als Sieger ſah. Die Abſperrung der Strecke war ſehr ſchlecht, wie auch die Beteiligung nicht wünſchenswert zahlreich war. Sbenſo erwies es ſich als eine falſche Berechnung, indem man das Ziel ins Stadion verlegte, da ſich dort nur eine ſehr geringe Zuſchauermenge eingefunden hatte. Nachdem S. C. 80 auf der Strecke einmal mit 200 M.— in Führung lag, holte Eintracht auf und. lag nach wechſelnder„ aoruna beim Einlauf mit 200 Meter Vorſprung on der Spitze. Der Fußſballverein konnte ſeine vorjäh⸗ rige Siege nicht wiederholen, doch muß dabei berückſichtigt werden, daß eine ganz aroße An ahl Läufer a der erſten Manuſchaft in Fürth bei dem 2. Zmiſchenrn ndes piel weilten. Die Ergebniſſe: Klaſſe A. 40 Läufer zu 400 Mtr. 1. in 38:03,4 2. S. C. 80 Fraukſurt in e Sintracht Frankfurt 31, Min. Klaſſe B. Deutſche Ir. aft Frankfurt in 20:23 Min.; 2. 1 f. L. Frankfurt en Min. Klaſſe Au⸗ gefallen. Klaſſe D. 1. Viktoria Eckeuheim(erſtmals teilnehm. Vereine). la . Deutſche Juge aſſe endkraft Griesheim(Leicht⸗ athl. als Nebenſport). Klaſſe für Fußballer. 1. Eintracht Frankfurt; 2. Sport⸗ freunde F Frankfurt; 3. Fuß lſportverein. Jugendklaſſe. 1. Eintracht Frankfurt; 2. ae Nürnberg— Jürth vom„Club“ gewonn Unter außerordentlich guter Beteiligung wurde Nate zum 9. Male der große Staffellauf Nürnberg— Fürth über 13,8 km ausgetragen. 2000 Läufer in 83 von 31 Ver⸗ einen geſtellt, kämpften um Sieg und Ehre. Dem 1. F. C. Nürnberg gelang nicht nur der Sieg in der Hauptklaſſe, er errang auch den Preis für die beſte Geſamtleiſtung. Die Veranſtaltung beweiſt einen bedeutenden Fortſchr itt in der Vewegung. Die Ergebniſſe: 5 Klaſſe A: 1. F. C. 75 Nürnberg, etwa 300 Mtr. zurück; 3. elwa 250 Mtr. zurück Kleſſe B: 1. Landespolizei S. V. II, Zeit Deutſcher Sportclub Nürnberg, 10 Mtr. zurück. München 1880 abermals Sieger im Staffellauf „München— Grünewald“ „Grünewald— München“, die große 15 km lange Straßen⸗ taffet, wurde erneut, unter Teilnal me von 90 Mannſchaften 2500 Läufern in ſehr überlegender Weiſe von München 1860 in d Zeit von 33,35 Min. gewonnen. Als zweiter kam weit zurück 7 D. S V. München in 3428 Min. ein, während Jahn München in 3437 Min. als Dritter endigte. Eine vorzügliche Organiſation brachte einen glatten und höchſt befriedigenden Verlauf des Nennens. t 34 5 Min; 2. Allg. S. V. vereinigung Fürth, weitere — 2 22,26 Min.; 2. * 5000 Teilnehmer in der„Ryheinſtaffel“ S. C. Charloktenburg ſiegt. Die Veranſtalter der„Rheinſtaffel“ auf der 12,6 km langen Strecke Düſſeldorf—Neuß können wieder auf einen glänzenden Er⸗ bog zurückblicken. Hunderttauſende von Zuſchauern verfolgten in den Straßen die ſpannenden Kämpfe, in denen in den verſchiedenen Klaſſen über 5000 Läufer beteiligt waren. Die Leiſtungen waren durch prächtiges Wetter begünſtigt. Der erſtmalig ſtartende.C. Charlottenburg, gleichzeitig erſtmalig teilnehmender nicht weſt⸗ 08 2 deutſche Verein, ſiegte auf Grund ſeiner re überlegen, während die früher ſtets als Favoriten geltenden weſt⸗ deutſchen Vereine Köln und Düſſeldorf 99 die ſpielten. Sie verſagten auf der ganzen Linie. Ergebnis: Klaſſe A: 1..C. Charlottenburg, Preußen, Heſſen⸗Kaſſel, 31.11 Min.; 3. Alemannia Aachen, 31,33 Oslo 16.1 Sek., 3. Speel⸗ Amſterdam.•15 W Schmidt⸗ Min.; 4..S C. Döſſeldorf; 5. Turu Düſſeldorf; 6. Preußen Kre.„ 1500 Meter⸗ 1. Belon.-Budaßeſt.12,8 Min. 2. Schm feld; 7. Duſſeldorf; 8. Eſſen 08. Verlin.19 Min.: 3 Rasmuſſen Oslo. Brauch⸗ Leichtathletiſche Abendwelkz in Arte 10 000 Meter: 1. Kiral y⸗Budapeſt 32:56,8 Min.; 2. Bra⸗ hlathletif Kämpfe in Herken Berlin 33:04 Min.; 3. Bodendusch⸗Oslo. Spielvereinigung Herten hatte am Samstag mit ihren Slabhochſpri n9. 1 Bleibes⸗Ber rlin 3,40 Mtr.: 2. Kardonais idwettkämpfen seinen ſchönen Erfolg. ſolgten bei günſtigem Wetter ſchöne Kä Etw der Start Houben war. Houben ſiegt der ſehr guten Zeit von 10,6 Sek. vor Dreib Die Ergebniſſe: 0 Meter: 1. 5 Meter zurück. 200 Meter: 1. Mo ſt⸗Krefeld 23,4 Sek., 400 Meter: 1 809 Meter Poette⸗Herne 2,143 M 1500 Meter: Walter⸗Marl 4, 31 8 Min. 5000 Meter: 1. Graſſe Weſtfalia Hern 4 mal 100 Meterſtaffel: 1. Eſſen(08 4. Dlymviſche 3 mal 1009 Hochſyrung: 8 1, Dreibhokg i e Gr ruhn⸗Eſſen 08 Schröde Staffel; Weſtfal Meter⸗Staffel: Eſſen 08 Rieſen-Teilnehmerzahlen. Ein in jeder Beziehung voller Erfolg meter langen Strecke von Hanvover nach Hi Straßenſtaffel beſchieden. Nicht weniger ols an ihr Teil. in Spannung haltenden Kampf ſiegte ſchließli nover Die Beteiligung an der dieslährigen 2 ger Stafkel„Rund um die Alſter“ über 8 Ki 5 1 Hiel am Rathausmarkt hatte eine ſehr ſtarke gefunden, die mit 70 Mannichaften am Ablauf erwies ſich der Hoamburger Sdortverein als renten überlegen und riß nach hartem Kampf Ergebniſſe: 12 05 amburger S. V. in 29:03,8 Min. 5 Meter zurück; 3. St. Georn Howdura: 4. Berlin gewinnt den Fünf⸗Städlekampf Glänzende Leiſtungen.— 15 000 35ſchauer. Die intern. Leick 2 ſcher Athletik⸗Vereine, an der die beſten L 915 nzenden Zuſchoner erſc den. Trotz der hahen Eintrft „denen durchweg gute Le 4 Punkten Varſpruna. Punkte. Nudapeſt Kömpfe würden aber leſder einmel durch Gewitt anläßlich „deren Hauptereigr Houben⸗Krefeld 10,0 Sek., 2. Dreibholg⸗ Koppe Wefſtfalia Herne 8177 i a Herne Ewald⸗Eſſen 08.70 Meter. — 5 0 * 58 r⸗Waltrop 1205 5 Hildesbam Hannover Nach einem die erf ſchienenen Tauſende von Zuſchauer 96, dem D. S. C. Hannoverr ols Dritter folgte. Die Altersſtaffel vom.5. B. gewonnen Htothletikveranſtaltung des in, Oslo, Budepeſt Rom und Amſterdam t ilnohmen, hatte einen Berlin vemann den Wettbewerb na⸗h harte m Kawyf knapp mit Das genaue Endergebnis iſt: 39., Oslo 33½., Rom 25½ 19 P. Auch die Orgmifation der Veraeſtclung befriediote. Monlag, den 25. Mai 1925 ichen Erfahrung recht Die Einzelergebniſſe: smal keine gute Rolle Oslo 19,9 Sek. 3. Schlößke⸗Berlin 11 Sek. 400 Meter: 1. Schmidt⸗Berlin 49,8 50,1 Sek.: 3. Bolten Amſterdam. Zeit 30 35 Min.; 2. der Weihe ihr 4000 Perſon en ve Budapeſt 3,30 Mtr Weilfprung: 1. Mtr:.; 3. Budapeſ ſt 6,64 Di⸗kus werjen: 1. Pi Rom 40,05 Mtr.; 3. Egri⸗ Vudapeft 38,49 Sveerwe rfen: 1 54,50 Mtes Cleme Mtr. 81 42,8 Sel.; 2. Mtr. 6,64%½ 100 Meterx glatt in holz⸗Eſſen, 2,5 Meter Mtr. aan, 49 8² Mtr. .Berlin(. 21: Eſſen lif h. 5 r⸗Herten 24,8.5. Auſte Aump zurück; 3. Oslo; 4. Rom; 5. Amſterdaln. 2. Ahle Sta del: 1. Verlin 3: 24,9 S. e 16.51.8 Min. Boxen 1 Sef., 2. Schalke 74. 0 40% Min. Der füdweſtdeulſche Leich gewichtsm 9 07,8 Min. gef ftorben 3.32 Meter. Freitag, den 22. Mai, nachts 1½ er Leich tgewichtsmeiſter im blühenden Zrokenberger iſt ein Sportsmann von M 985 velex. zeiſt 0 uns gegangen. D„zſport 3 Jahren ſei zes Denken und Tra ter ar der auf 25,7 Kilo⸗ echeim ausgetragenen 8000 Läufe 10 nahmen „der mit feſ einem halben hundert harter 30 Sie ege erran zielte und nur 9 Niederlagen erlitt? Adolf Grokenberger wurde das Opfer eines denen ſogenannten kalt en, chroniſe hen 1 e Operation überſt eſchrittenen Sey ſeitige Lungenentzündung, dhi e ſeinen ſchließ renden Gerüchte, ch der D. G. C. Han⸗ 0 1 ptichämi e 1 der der Hambur⸗ Start und agung der ometer mit Beietzung der Vereine erſchienen. Wiederum den ſührigen Konkur⸗ den Sieg an ſich. ſchwe re beid Mann nicht ſtandh anderen in unſerer Stadt kr auf den Boyſport aut Erfindung und entbehr jeder Grundlage. In Adolf Grokenberger verliert die geſ 1 und H svoll den. 2.'ktoria Hamburg —— 71. 1. 5 Poligei Kamburg. Hinſcht wa Stets und zu jed freunde zur Stelle. Al ien vielen Anhängern, zlicher und ehrender Erinnerung bleiben. kamerat ſcha und ſeine wird er unde Verbondes Bropden⸗ 100 meter: 1. Roſſaheg gsBudapeſt 10,8 Sek. Sek.; 2. Amſterdam 3,20 Mtr. homaſi⸗Rom 7,13 Mtr.; 2. 41.,74 Mtr.; .80 Mtr.; Budapeſt 43 Sek.; 3. Rom; Nach verhältnis smäßig, kurzer, aber ſhweren Uhr, Adelf G n g ein eifriger erer und ſein Name hat weit über die heim einen guten Klang. Wer kennt nich „darunter allein 14 durch k. ichen Tod herbeiführte. nden inneren Verletzung erlegen, Freund W ie als s aber ſeinen Klubfreunden, in 2. Anderſen⸗ Barey⸗Budapeſt 110 Meter Hürden: 1. Troß bach⸗Verlin 15,7 Sek.; 2. Larſen⸗ Hellgeſſen⸗Oslo Johanſſen⸗Oslo do Schnurr⸗Berlin mcke, Kretſchmar, Mah⸗ 4. Oslo; Sek.; 2. Budapeſt 3 Mtt, meiſter Er okenbet ger enszeit ſtarb arl erger, ſüd 1 beſt⸗ Alter von 21 Dahren. ſeltener Fairneß und mer in den letzten net hatte, war er iſchen ht Adolf Groken⸗ und ſchro. rer Kämpfe ., 4 Unentſchiedn er⸗ niſch ** durch Erkältung entſtan⸗ ne kurz vor ſ lich. doch geſe aglicrl ichern alle ezeit lebe llte ſich! noch e ne ohe junge Alle G. ſei den Folgen einer ſind reine ür ſeinen Klub Sportsmann Scharvogel. zichtathleten der Städte ————— Herausgeber Drucker und Neue Maunheimer Dfrektion: Ferdinand Heyme— Veranrwortlich für den tapreiſe waren 15 000 iſtungen gehgten wur⸗ 55 13 für das Feuilleton: Dr. Frin Hammes: . Ae Lokales: Richard Schönfelder: für Sport und ſterdam Willy Mfller; für Handelsnachrichten Die gebiete. ter unterbrohen. für Anzeigen:& Bernßba Verleger: Druckerei Zeitunga G m b H. Chiefredakteur: politiſchen Teil: Haus für Kommunalpolitik und Aus dem Lande Gericht und den ſibrigen redaktlonellen Teil: Dr. Haas. Mannheim E 6 2. Kurt Fiſcher. Alfred Meißner: Neues aus aller Welt: Nachbar⸗ Frauz Kircher: rdt Vermögens-Rechnung Vermigen Schulden Ml Mtk. Stand am 31 12. 9244 91964444 Alttier ravital„„%„„„„„ e ee 2 Bankenſtand Guthaben am 31. 12 1924. 133496147J 2 Geſetzlich Rüchlage 206976 47 3. Poſtſcheck. Guthaben am 31 12 1924 75 11674 45 3 Gläubiger: Stand am 31 12. 192⁴ 8 5 4 Wer papiere im eigenen Verwaht 501—4. Voraszahlungen der Auftraggeber 5. Sicherheiisleiſtungen: Mk. 10550— 5. Banken(Avale) Mk 10559.— Ag& 37 500.— Ag 4.500— 6. Außenſtände: Stand am 31 12 1924. 134236117 Reingewinn von 191ã4. 960 999 52 55 An jahlungen auf beſtellte Geräte und Maſchinen] 180421— 8 Vlegenſchaften: Lezenſchaſten und Gebäude in Mannheim, Seckenheim, Olsbrücken Köln, Berlin, Hannover., Breslau. Hamdura uſw. Beſtand am 31 12. 1924 827601. 9. Baumaſchinen u. Geräte: Stand am 31. 12 1924 1653 908 46 10. Werkzeuge und andgeräte Bau- urd Rüſtholz. Schwollen. Eintichtagesgegenſtärde Bau⸗ und Betriebsſtoffe. Erſatz'eille und Waren⸗ vorräte Beßand am 31. 12. 1924.. 978 418 50 642181149 6421811 49 1 Gewinn- und Verlustf-Nechnung Mk. Mk Mk Allgemeine Unkoſten 670 978 15J Betriebs⸗Ergebnis 19ĩãũd2. V42730 309.45 Steuern 423 566.31 Abſchreibungen auf Liegenſchab'ten 33 900— auf Baumaſchinen und Geräte 648 5 47J 6747765 47 Reingewinn von 19.⸗4 960 999 52 2730309 45 27 0309 45 Durch Beſchluß der Generalberſammlung vom 22 Mai 1925 wurde der Gewinnanteil auf 8˙ feſtgeſetzt. ſofort zahlbar bei der Geſellſchaftskaſſe in Maanheim und bei der Kaſſe der Dresdner Vank, Ziliaie Mannheim, ſowie deren d Die ſatzungsgemäß aus dem ausſcheidenden Herren Bankdirektor Gelix Jüd. ll, wurden wie der gewäht In den Aufſichtsrat wurde ferner Herr Geheimer Baurat Richard Graner. Stuttgart zugewählt. Infolge Ablebens iſt aus dem Auſſichtsrat ausgeſchieden: Herr Geheimer Baurat Maß Leibbrand, Stuttgart. Mannheim, den 22. Mai 1925 Grün& Bilfinger, Akfiengesellschaff. „Berlin; Bankdirektor Dr Ferd. von Zuccalmaglio, Mannheim Derſelbe iſt 5982 1·2 möbl. Jermäpen Portland-Cementweike Heidelberg—Mannheim—Stattgart Aktiengesellschaft. Jahrezabſch'uß am 31. Dezem er 1924 Taudinddketten ſel paßieſte NR. 64115 87 (oder 1 leeres und Bereiligungen„ 6342778— 1 möbl. Zimmer) und Balente 1205 chuldner 4 5 zutt Kücbentenüzung 3z Bondne aller t. 356887847 ſofort od. Liegenſchaften, Gebäude. zu mieten ge[Maſchinen u. Gerätſchaſten„ 11 506 530.— Barbeſtand, Wechſel u. Wert⸗ Angebote unt. OQ. O. 25 Bürgſchaften.⸗M. 314.59.— an die Geſchäftsſtelle. Büro Aktienkapital: Stammaktien M. 19 800 000.— Vorzugsaktien„ 100 000— M 19 900 900— Reierveſonds 3 804 870.48 225 lſchuldverſchreibungen 298 160— F iedrich Schott⸗Stiſſung„ 40 251— Wilhelm Merz⸗Stiſtung 37225— Hypotheken und Werksſparkaſſen.„ 147 527 69 Gläubiger 7 nne Reingewinn in 1924 19* 126 181 95 Bürgſchaſten. M 31459i.— M. 23 253 946 90 Leeres Z umer ſofort R⸗M. 23233 946 90 od. ſpäter 9 85 ee gee eafe. ells dell Gewinn⸗ und Verluſtrechnung am 31. Dezember 1924 Faben Abſchreibungen auf Anlagen R⸗M. 1077 888.25 Generalunkoſten einſchl. Steuern, Achiung! 30—40 Zimmer ſucht Erträgnis ſämtlicher Betriebe und Abteilungen M 33382 715 21 M 33652 71ʃ5 21 Zinſen, Verſicherungen„ 1913 448 40 R Soziale Abgaben 265 198 61 S82⸗33 Reingewinn in 1944 126 181 95 Friseur sucht e eee Eine Dioldende auf die Stammaktien gelanat nicht zur Ausſchüttun Laden Der bisherige Auſſichtsrat wurde wieder gewählt. 8 8 mit oder ohne Wohnung Angebote unt G. 79 an die Geſchäftsſt B2435 Heidelberg. den 22 Mai 1925. Der Aulsidzisrai. 5974 Der Vorstand. Mantendelg ce Trassgolt- Leskeenss Crseshaf zu Heil bronn. 5978 Heilbronn, den 23. Mai 1925. In der beute abgehaltenen 87. ordentlichen General⸗Verſamm⸗ ransport⸗Werſicherungs⸗Geſellſchaft zu Aktien vertreten. e Geſellſchaft in 192a: lung der Wurttembergiſchen Hellöronn waren durch 16 zlktionäre 2267 Laut dem Geſchäßtsboricht vereinnahmte Le, 1 435 996.58 ämien und Polisegebühren 2 8 430.25 Zinſen — 1151.— Aktien⸗umſchreibe⸗Gebühren * 9 162.28 Kursgewinn auf verkaufte und verloſte Efſekten und Valuten. hierzu kommen noch Prämien⸗ und Schadensreſerve aus 1923 Geſamteinnabme. ſtezen die Ausgaben gegenüber von: Mt. 541.80 für Minderwert der Wertpapiere am zember M. 1454 740.11 30.184.67 M. 1484 924. 31. De⸗ 67 257. 10 Agentur⸗Proriſionen und Unkoſten 7. 2 Verwaltungsaufwand 2 Steuern 55 1 Rückverſicherungen 95 20 221.75 bazahlte Schäden abzüglich der Auteile der Rück⸗ verſicherer. M. 1251 245.35 Geſamtausgabe. ſodaß noch ein Saldo von Mark 233 679.43 oder nach Abzug der auf das Jahr 1925 vorgetragenen Re⸗ ſerven für ſchwebende Schäden und noch nicht abgelaufene Verſiche⸗ rungen von Mk. 175 000.— ein Reingewinn von Mk. 58 679.43 ver⸗ bleibt. Laut Beſchluß der General⸗Verſammlung wird derſelbe wie folgt verwendet: Diridende an die Aktionäre Mk..— für eine Aktie oder für 5000 Aktten Nr.—5000 M. 15 000.— zur Verſtärkung des Reſervefonds von Mk. 12 500 auf Mk. 30 000„ 17500.— für Aßſchreibung auf Immobilien„ 8890. für Aöſchreihung auf Mobilien„ 1125.— für ſtatuten- und vertragsmäßioe Tantieme an Auf⸗ ſichtsrat, Vorſtand und Prokuriſten„ 6588.87 Rückſtellung für Körverſchaftsſteuer„ 10 090.— und auf 1925 vorzutragen..56 M. 38 679.43 Die Diridende gelangt nach Einreichung des Divpidendenſcheines 388 der Aktien Nr.—5000 ſofort zur Auszahlung. In den Auſſichtsrat wurden neu zugewählt die Herren: Heinrich Koch, Rentamtmann, Schramberg. Fred Geyer, Direktor der Handels⸗ und Gewerbebank Heil⸗ bronn.-., Heilbronn. Die in der Generalrerſammlung vom 5. November ſchloſſene Aktienkapital⸗Erhöhung auf Mk. 2 000 000.— bei zahlung wurde inzwiſchen durchgeführt und beſtehen die mittel der Geſellſchaft jetzt in: Mk. 2 000 000.— arsgegebenes Grundkapital, 500 000 einbezahlt ſind. Nr. 1924 be⸗ 25¼% Ein⸗ Garantie⸗ Mark auf welches Mk. 30 000.— geſetzlicher Reſerve⸗Fonds, ferner Mk. 175 000.— Prämien⸗ und Schadensreſerven. Wohnungen, Hypotgeken und Darlehen Edz35 Alba.⸗G., I. 14. 11. Geſchäftsfrau ſucht gegen gute Sicherheit 120- Mon. Rückz. Hoh. Zins. Angebote unt I. E. 90 a d. Geſchäftsſt. 82412 S uche einen Lieferwagen oder Chassis mit 15 Zentner Lade⸗ fähigkeit. Angeb. 5 L. O. 100 an Pr ſchäftsſtelle Dhonolg ſehr billig zu ſaſt neu, Sanen* BaAZgA aader 0 1 14 Käfige bill. zu verkauf. 4362 „Traitteurſtr. 46, part. Starkes Herre- fahrrad neues Weinfaß 77 Ltr., 1 polferter ovaler Tiſch, 1 Olgemä de, ält. Bett⸗ ſtelle m. 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Ar. 2389 Aeue Mannhefmer Jeitung[Abend⸗Nusgabe) das wandernde Licht F Loppright 1924 by Greiner und Comp., Berlin W 30 0 n Von Auguſte Groner (Nachdruck verboten.) Frau onin haben niemals gehört, daß es in dieſem Fa⸗ enete Geheimniſſe gab?“ fragte der Kommiſſar. bel mals. Und doch, meine Mutter und ihr Bruder, mein Onkel, doete zwir beide lebten, ſprachen zuweilen davon, daß viele Wert⸗ ei die in unſerer Chronik erwähnt waren, fehlten.“ werttdan Beiſpiel auch ein altertümlicher Amethyſtohrring,“ be⸗ auf die Nüller. In den Augen der Dame blitzte es auf und ſie rief, don den daſſette zeigend:„Iſt er noch da, der ſchöne alte Schmuck, ich nur einen Teil beſitze?“ dh. ner ſtellte die Kaſſette, die ſehr ſchwer war, auf einen nahen Das Sude er ſie dem Wandſchrank entnahm, klirrte es hinter ihr. 5 reſſe der Anweſenden galt jetzt dem Inhalt der Kaſſette. Wenig Köpfe beugten ſich neugierig vor. Aber nur die feine, ein bef zitternde Hand griff nach dem, was ſich noch in der Kaſſette Rußed Rach den mehrfachen Schnüren einſt ſicherlich wunderſchoner, 9* Perlen, die in ihrem Gefängnis matt geworden waren, und dem Amethyſtohrring. 1„Da iſt noch etwas drinne,“ ſagte Horn, während die Baronin 6 E rloren auf die verblichenen Perlen ſchaute. nd vr hob das weiche, graue Tuch auf, darauf der Schmuck gelegen, eing nun zeigten ſich den erſtaunten Blicken viele Reihen eng auf⸗ ſrdergeſchichteter Dukaten. Auch ein Zettel war da; auf ihm ſtand Naaner n⸗„Am 4. Mai 1809. Morgen erhalten wir Franzoſen ins inda war die Erklärung für die Benutzung des ein, ig des eingebauten arüchen Schrankes. Aber es war gewiß, daß noch— fehlte, Faſt uun einſt dem Verſteck anvertraut hatte. Wer hatte es aus dem ing en genommen? So eilig herausgenommen, daß der eine Ohr⸗ Jihm darob entgehen konnte? en dachten die vier. 15 nd die Baronin ſagte lebhaft und dabei ſchaudernd:„Jetzt hier eg ens⸗ warum man in der vorigen Nacht ſich wieder ich. non dieſem Augenblick ruhten Müllers Augen zufällig auf dem lch n, der auf den Wandſchrank ſtarrte, ſich trodem aber offenſicht⸗ auch mit den Worten ſeiner Frau beſchäftigte. ſte ar un wir wollen ſchauen, was da noch vor den Franzoſen ver⸗ m Worden iſt,“ ſagte der Kommiſſar, 7und— ja richtig— drühen endern Hauſe gibt es keinen Wandſchrank?“ Fr hatte ſich zu Muͤller gewendet. Dieſer ſchüttelte den Kopf. l er igſtens nicht in dem Zimmer, das an dieſes ſtößt,“ antwor⸗ Horn und Müller räumtten den Wandſchra nk aus und legten ſei⸗ den Inhalt auf den Tiſch. Horn hatte der Baronin einen Seſſel her⸗ 05 ihr Mann war, vielleicht hatte er einen beſtimmten Grund inter ſie getreten. Am 23. ds. Mts. verstarb nach langer schwerer Krankheit unser Beamter 5996 Herr Eüuard Diebold. Der Entschlafene stand über 20 Jahre in unseren Diensten und hat sich durch seine Pflichttreue, seine umfassenden Kenntnisse und sein bescheidenes Wesen ein dauerndes ehrendes Andenken bei uns gesichert. Die Direktion der Mannheimer versicherungsgesellschaft Nach langem schweren Leiden verschied am 23. ds. Mts. 5908 Herr Eduard Diebold. Der Entschlafene war uns allzeit ein treuer Freund und Mitarbeiter, dessen be- scheidenes Wesen, lauterer Charakter und Vorbildliche Pflichttreue ihm unser bleibendes Gedenken sichert. Dle Angsstelſten der Mannbelmer versicherungsgoselschaft Für die innigen Beweise trostbringender Teil- nahme, die uns in so überreichem Maße zugedacht wurden, sagen wir auf diesem Wege tiefgefühlten Dank. 4367 Fu Emilie Gutkind D Curt Sigmar Gutkind „Recht intereſſiert zeigte aber auch er ſich, als Horn den Lederſack öffnete, der hinter der Kaſſette gelegen, und ihn der Baronin mit den Worten:„Jedenfalls ein Teil ihres Familienſilbers,“ zuſchob. Er hatte recht. Die ſchweren, ſchön gearbeiteten und wappengezier⸗ ten Beſtecke, die nun zum Vorſchein kamen. hatten den Kolpings ge⸗ hört, und die als letzte dieſen Namen getragen hatte, ſtrich jetzt mit bebender Hand darüber. Aber noch eines gab der Schrank her: einige in Material und Arbeit gleich köſtliche, zierliche Gefäße und ein ſtrammes Säckchen voll von blitzblanken Maria Thereſia⸗Talern. „Da hätten wir ja einen richtigen Schatz gehoben!“ ſagte Horn, ein goldenes, mit Rubinen beſetztes Kämmchen von frühitalieniſcher Arbeit betrachtend. Baronin Cäcilie ſeufzte. „Ach Herr Kommiſſar!“ ſagte ſie ſchmerzlich lächelnd.„Freuen kann ich mich wenigſtens einſtweilen darüber nicht, denn zu Schreck⸗ liches iſt mit dieſer Auffindung verknüpft. Mich ſchüttelt das Grauen bei dem Gedanken, daß dieſes, mein liebſtes Zimmer in dieſem lieben alten Hauſe, jedem, der um dieſe Heimlichkeit wußte, allezeit zugäng⸗ lich geweſen iſt; daß ich, die ich dieſen Raum Jahre hindurch als Schlafzimmer benutzte, gänzlich und ungeſchützt hier blieb.“ „Das iſt allerdings ein peinlicher Gedanke,“ pflichtete der Kom⸗ miſſar ihr bei,„und da Ihnen der Aufenthalt hier quälend ſein muß, geſtatte ich mir zu bemerken, daß Ihr Hierſein, ſobald dieſe Werke verwahrt ſind, nicht mehr nötig iſt.“ Darauf bat die Baronin ihren Mann, das Entdeckte in einen Schrank zu verſchließen. „Den Ohrring nehme ich mit,“ fuhr Horn fort,„die Frau Ba⸗ ronin wird die Güte haben, in der vorhin erwähnten Schrift nachzu⸗ ſehen, was darin über den Schmuck verzeichnet iſt. Es ſcheint, daß ziemlich viel aus der Schatulle genommen worden iſt. Welcher Art es war, das wird uns Ihre Chronik ſagen und uns damit die Nach⸗ forſchungen erleichtern.“ „Sie ſollen meine diesbezüglichen Notizen noch heute erhalten, Herr Kommiſſar. Wir können alſo jetzt gehen?“ Kommiſſar Horn verbeugte ſich zuſtimmend. „Nur Sie, gnädige Frau.“ fiel Müller raſch ein,„an den Herrn Baron habe ich noch einige Fragen zu ſtellen.“ Horn zog ſeine Uhr. „Mich können Sie wohl entbehren?“ fragte der Beamte mit Hu⸗ 5 und ſetzte hinzu:„Ich werde die Frau Baronin hinunter be⸗ gleiten.“ 5 „Zur Familie Wehrmann,“ bat die Baronin,„dort will ich auf meinen Mann warten.“ Sie ging, wie befreit aufatmend, aus dem grünen Zimmer. Horn folgte ihr. „Welche Fragen haben Sie an mich zu ſtellen?“ wandte ſich der Baron Welz in kaltem Ton an den Detektiv. Müller ſteckte das Notizbuch, das er ſeiner Rocktaſche entnommen, und deſſen Bleiſtift er ſchon herausgezogen hatte, auf dieſen eiſigen Ton hin wieder ein. „Ich habe mir die Sache anders überlegt,“ ſagte er kühl. Es liegt keine Notwendigkeit vor, Sie heute mit Fragen zu beläſtigen. Auch fällt mir ſoeben ein, daß um 4 Uhr das Ehepaar Meyer vom Todes-Anzeigel Nach längerem Krankenlager verschied am Sonntag, den 24. Mai 1925 unser Werkmeister, Herr Josef Theobald Tahnleiter im Alter von 60 Jahren. Der Verstorbene stand seit 1911 in Diensten unserer Firma und erwarb sich durch sein pflicht- getreues und gewissenhaftes Arbeiten unsere vollste Wertschätzung. 8285 Wir werden seiner stets ehrend gedenken. Mannheim, den 25. Mai 1925. Direktion der Firma Benz& Cie., Rheinische Automobil. und Motorenfabrik.-Ges., Mannheim-Waldhof. Em7s Statt besonderer Anzeige. Am 20. Mai, abends 9½¼ Uhr verschied nach längerem Leiden, mein lieber Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater Joh. Matth. Maerdia im vollendeten 72. Lebensjahre. 4396 Die trauernd Hinterbliebenen: Anna Maerdian geb. Laier Hermine Hantsche geb. Maerdian Hans Maerdian Lina Maerdian Hanna Maerdian Fritz Maerdian Oberförster Arthur Hantsche u. AEnkel Die Feuerbestattung hat im Sinne des Ver⸗ storbenen in aller Stille stattgefunden. igenfalls 8 Gemeindewald öffentlich meiſtbietend verſteigert: Kiefern Schuittholz: lrichten Stämme: 14 St. Vb Kl. ⸗ 2,86 Fm. Herr Kommiſſar Horn in ſein Bureau beſtellt wurde. Dieſe Leute möchte ich auch kennen lernen. Ja, richtig, die Dame mit dem gefärb⸗ ten Haar haben Sie wohl noch nicht ermittelt, Herr Baron?“ „Nein.“ Dieſes„Nein“ kam nicht raſch und ſicher heraus. Es war, alg müſſe es über ein Hindernis gehen. Das war die zweite eigentümliche Wahrnehmung, die Müller an dieſem Nachmittag bezüolich des Barons Welz machte. Minuten ſpäter beſtiegen der Baron und ſeine Frau ihr uto. Müller ſchloß ſich dem Kommiſſar an. In Horns, wegen des Sturms geſchloſſenem Wagen, drückte ſich Müller tief in eine Ecke, als ſie das Haus Nummer 2 paſſierten, denn aus dieſem trat ſoeben Severin Federlein. Der Mann war zum Ausgehen angekleidet. Er ging ſehr ge⸗ mächlich, wie einer, der nichts Beſonderes auf ſeinem Gang erwarket. Trotzdem ſah er nicht harmlos aus. Wie Müller, der aus dem in der⸗ Hinterwand des Wagens angebrachten Fenſterchen blickte, feſtſtellte, hatte er etwas Schleichendes in ſeinem Gange. Kommiſſar Horn erzählte ſoeben, daß Severin Federlein in ſeiner Militärzeit wegen Diebſtahls mit ſieben Monaten Gefängnis und et⸗ liche Jahre ſpäter wegen Diebſtahls an ſeinem Dienſtherrn zu einer Friheitsſtrafe von einem halben Johr verurteilt worden war. „So, ſo,“ ſagte Müller nachdenklich. 5 Das Verhör mit dem Ehepaar Meyer förderte nichts Neues zu⸗ uge. Die Leute wurden bald wieder entlaſſen. Müller machte ſich, nach⸗ dem er mit Johann, des Barons Diener, noch eine Unterredung ge⸗ habt, bereit, mit dem Abendſchnellzug nach Brünn zu fahren. Das Beinkleid und die Weſte des Ermordeten legte er auf den Grund der kleinen Reiſetaſche, mit welcher er in das alte Landhaus gekommen, und die das Notwendigſte ſeiner Toilette enthielt. Er fuhr zur Dämmerſtunde nach der inneren Stadt, wo er beim Hauptpoſtamt nach Briefen unter„U..“ fragte. Es war nichts da unter dieſer Chiffre. „Alſo nichts. Auch gut. Man muß alles verſuchen,“ dachte der Detektiv, als er die Hauptpoſt verließ und wieder in ſeinen Wagen ſtieg, um zu dem Photographen zu fahren, der heute vormittag dem Toten photographiert halte. Hier hatte er Erfolg. Er erhielt einen deutlichen Abzug des Bil⸗ des, den er auch auf ſeine Reiſe mitnehmen wollte. Zur Hauptpoſt war er gegangen, weil er des Schlüſſelchens ge⸗ dachte, das er ſamt dem Ring und der Börſe des Toten bei ſich hatte. Dieſes Schlüſſelchen konnte zu einer Reiſetaſche oder zu einem Koffer gehören. Der Unbekannte konnte zugereiſt ſein, ſchon vor Wochen zu⸗ gereiſt, das nächtliche Licht, das ja ganz ſicher mit ihm zuſammenhing, war ja ſchon gegen Mitte Oktober von Meyer bemerkt worden. Und der Unbekannte gehörte zweifellos den gebildeten Ständen an, war kein ganz Anhangloſer. Er konnte korreſpondiert haben und bei der⸗ Abſicht, die er in Wien verfolgte, war es ſehr wahrſcheinlich, daß er ſich Briefe poſtlagernd hatte ſenden laſſen. (Fortſetzung folgt.) Todes-Anzeige. Wir machen hiermit allen Freunden und Be- Kannten die traurige Mitteilung, daß unser lieber Kollege, Herr Em78 Josef Theobald Tahnleiter am Sonntag, den 24. Mai 1925 nach längerem Krankenlager im Alter von 60 Jahren sanft ver- schieden ist. Sein aufrichtiges Wesen und oft bewiesene Hilfsbereitschaft sichern ihm unser dankbares An-⸗ gedenken fũr alſe Zeit. Mannbeim. den 23. Mai 1925. Die Angestellten der firma Benz& Cie., heinische Automobil- und Motorenfabrik.-Ges., Mannheim-Waldhof. Die Einäscherung findet am Dienstag, den 26. Mai 1925, nachm. /½ Uhr im hiesigen Kiematorium statt. IVangsvorskeigenng Dienstag, 26. Mai 1925 nachmittags 2 Uhr 8 Die glüdteliche Geburf eines Kräfligen Stemmhelfers zeigen 5 hocherſreut en werde ich im Pfandlokaß Q6. 2 bezw. am Pfand⸗ 1 ort, der bekannt gegeben Alfred Gauß u. Frau Luise witd, gesen nte 0. geb. Helbing lung im Vollſtreckungs⸗ öffentlich ver⸗ ſteigern: 1 gr. Kaſſen⸗ ſchrank, 1 Schreibpult m. Drehſtuhl, 1 Stand⸗ uhr⸗Uhrengehäuſe, ein Zentralheizungs⸗Keſſel, 2 Schränke, eine elektr. Normalzeit ⸗Uhrenan⸗ lage, 9 Heizkörper, eine Schreibmaſch, m. Tiſch. wege NMANNTHEINMA, den 24. Mai 1925 4358 Z. Zl. Luisenheim 1 LAAd Stuhl u. Kaſten. 1457 Freitag. den 29. Mai d. Js., vor- Brehme. mittags 0 Uhr besinnend, werden im Gerichtsvollzieher. Gaſthaus„Zum Schwanen“ dahier, aus dem hieſigen 1 St. IJ. Klaſſe 191 FEm; 14 St. II. Kl. 24,39 Fm; 15 St. III. Kl. 17.97 Em; 2 St. IV. Kl.= 0,98 Em. Kiefern Stämme: 3St. H. Kl. 3,79 Fm; 132 St. III. Kl. 134,27 Em; 110 St. IV. Kl. = 71,57 Em: 172 St. V KI 70,96 Em 55 nimmt noch einige Schüler an. St..5 Adreſſe in d. Geſchäfts ſtelle dſs. Bl.*4359 Lehrer(Ausl.⸗Pr.) ert. Eughioch.ranzöszsch auch Nachh. La. Refer. Hertenſtein, T 6. 37, IV. *4360 Stammholz⸗Auszüge können unentgeltlich von uns bezogen werden. Lamperthelm, den 20. Mai 1925. Heſſiſche Bürgermeiſterei Lampertheim: J V: Knecht, Beigeordneter. 587⁰0 Drueksachen liefert prompt und billigst Druckerel Dr, Maas U. m. b.., k ö. 2 alle nicht auf pripatrechtlichen Titeln Amtliche Bekanntmachungen Geſuch des Waſſerſportvereins„Welle“ in Mann⸗ heim⸗Feudenheim um Exteilung der waſſerpol⸗ Genehmigung zur Erxrichtung einer oſſenen Bade⸗ auſtalt am linksſeitigen Neckarufer oberhalb der FJeudenheimer Fähre. „Der Waſſerſportverein„Welle“ in Mannheim⸗ Feudenheim beabſichtigt, an dem Neckarufer 120 m oberhalb der Feudenheimer Fähre eine offene an en zur Ausübung des Schwimmſportes am linksſeitigen Altwaſſer zu errichten. Wir bringen dies zur öffentlichen Kenntnis mit der Aufforderung, etwaige Einwendungen bei dem Bezirksamte, dem Gemeinderat in Secken⸗ heim oder Herrn Oberbürgermeiſter hier binnen 14 Tagen vom Ablauf des Tages an vorzubringen, an welchem das dieſe Bekanntmachung enthaltende Amtsverkündigungsblatt ausgegeben wurde, wid⸗ beruhenden Einwendungen als verſäumt gelten. Wir weiſen dabei darauf hin, daß die vor In⸗ krafttreten des Geſetzes vom 8. April 1913 kraft beſonderer privatrechtlicher Titel an den öffent⸗ lichen Gewäſſern oder natürlichen nicht öffent⸗ lichen Waſſerläufen begründeten Rechte nunmehr als dem öffentlichen Recht angehörige Nutzungs⸗ rechte zu betrachten ſind(§8 113 Saß 2 des Ge⸗ ſetzes) und daß daher auf ſolche Rechte ſich ſtützende Einwendungen, falls ſie innerhalb der feſtgeſetzten Friſt nicht vorgebracht werden, ebenfalls als aus⸗ geſchloſſen gelten. Die Beſchreibungen und Pläne liegen während der Einſprachsfriſt auf den Kanzleien des Bezirks⸗ amts, des Bürgermeiſteramts Seckenheim und Herrn Oberbürgermeiſter hier zur Einſicht offen. Mannheim, den 19. Mai 1925. 10 Badiſches Bezirisamt— Abt, IV. Imlahe Versttentichangen fer Sadtzemelnde. Aufgebot von Pfandscheinen! Es wurde der Antrag geſtellt, folgende Pfand⸗ ſcheine des Städt. Leihamts Mannheim nach § 23 der Leihamtsſatzungen ungültig zu er⸗ klären: 30 Lit. C Nr. 54969 vom 10. November 1924, Lit. C Nr. 4327 vom 22. April 1925. Die Inhaber dieſer Pfanbſcheine werden hiermit aufgefordert, ihre Anſprüche unter Vorlage der Pfandſcheine innerhalb 2 Wochen vom Tage des Erſcheinens dieſer Bekannt⸗ machung an gerechnet beim Städt. Leihamt Lit C 5, Nr. 1, geltend zu machen, wiorigen⸗ falls die Kraftloserkläruna oben genannter Pfandſcheine erfolgen wird⸗ Städuſches Leihamt. In 8. Seite. Ar. 239 nNeue Mannheimer Feſtung(Abend⸗Nus gabe) „Narunga Badisch- Pfälzische Nahrungs- und Genußmittel-Ausstellung. J. Propheter A3. — PROPHETER MANNHHEIN TEE.VUANITLEQNPORT „Narunga“ Stand No. 42 „TOLEDO-- vollautomatische, gewicht- u. preisanzeigende Schnellwaage ohne Zusatz od. Umschalt: Gewichte bis 10 Kilo Ueber 400 000 Stück im Gebrauch. Außerdem Modelle von 00 Gramm bis 30000 Kilo, für Gewerde, Hande! u. lnd ustiie Kein Nedinen mehr! Keine Verluste durch vVerrednen! Erfaßt jedes Gramm und jeden Pfennig! Süddeutsche T0 LEDO-Gesellschaft m. b. H. Hannheim, L I3, 9 Stuttgart, Seiden-Str. 65 B Telephon 9224 Telephon 22949 Larlsruhe l. B. Durlacher Allee 43 Albert Imhoff& Co,, G, m. b.. Weitere Niedetlassungen in allen Grosstädten Deutschlands. „Frankenland“ Eier-Teigwaren Macht sich von selbst dezahlt! Dreimal so rasche Kunden-Bedienung! Schützt Sie vor Differenzen u. Verlusten Fleisch- u. 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