ote FEͤ ‚K——— ͤ˙¹.¹̃;ĩ1ůͥu! rTr ̃ Ä A — 1 5 verte gaungepren In Mannhdeim und Uumgedung frei ins fe e durch die Poſt monatl..-M..50 ohne Beſtell⸗ rderun eotl. Aenderung der wirtſchaftl. Verhältniſſe Nach⸗ uuhe. Hhaurbehalten. Poſtſcheckkonto Nr. 17590 Karls⸗ pin Weldrb geſchäftsſtelle E 6. 2.— Geſchäfts-Reben⸗ 0 0 hoſſtraße 6, Schwetzingerſtraße 24. Meerfeld⸗ DFernſpr. Nr. 29414045 8 Telegr.⸗Adreſſe ameiger Mannbeim. Erſcheint wöchentl. zwölfmal. Milfag⸗Aus abe + 8 Mlaunheimer Heneral Anzeiger eilagen: Sport und Spiel Aus Seit und Leben Mannheimer Frauen-Jeitung Unterhaltungs⸗Beilage Aus der Welt der Cechnile Wandern und Neiſen Geſetz und Necht Preis 10 Mennig 1925— Nr. 391 enpreiſe nach Tariſ. del VBorauszahlung pro ein⸗ Pange Kolonelgeile für Allgemeine Anzeigen 0,40.⸗M. Reklamen—4.⸗M. Für Anzeigen an beſtimmten Tagen Stellen und Ausgaben wird keine Verantwortung über⸗ nommen. Höhere Gewalt, Streiks, Betriebsſtörungen uſw. berechtigen zu keinen Erſatzanſprüchen für ausgefallene oder beſchränkte Ausgaben oder für verſpätete Aufnahme von An⸗ zeigen. Auftr.d. Fernſpr. ohne Gewähr. Gerichtsſt. Mannheim. Ne Preisſeukungsaktion der Reichsregierung die geplante Gekämpfung der Teuerung kugen dermn. 26. Aug.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Bera⸗ lrehen 5 Reichskabinett, die ſich um die Bekämpfung der Teuerung „ind noch nicht abgeſchloſſen. Ueber die bisher geplanten men erfährt man, daß die Regierung vor allem beabſichtige, den Mißſtänden im Kartellweſen entgegen⸗ Handhabe dazu bietet die Kartellverordnung, die die Re⸗ dele unftand ſett, die die Wirtſchaft gefährdenten Abreden über dal die 9, Vedingungen für nichtig zu erklären und im äußerſten bet betro 888 aufzuheben und neue Kartellbildungen innerhalb Nachewhelſenen Wirtſchaftstreiſe zu verbieten. Nach Anſicht des en des alcdaftsminiſteriums iſt die Zahl der Kartelle, die zum Scha⸗ Hes enwi reisniveaus rigoroſe Bedingungen haben, nicht gering. let cnen in ſollen ſchon 40 Verbände feſtzuſtellen ſein, deren Tätig⸗ weiter rü ſolchen Eingriff rechtfertigen würde. Die Regierung will durgehen 0 tslos gegen die preisverteuernden Kaufbedingungen dazu gehö e ſich noch aus der Inflationszeit erhalten haben. leberden 5 bor allem die Klauſel des gleitenden und des frei⸗ agungen 8 85 ſowie der Kaufabſchluß in fremder Valuta, Be⸗ hän den Abnehmern zur Einkalkulation einer Riſiko⸗ 15 Sehr ſchwierig geſtaltet ſich die Unterſuchung anahmen en Faktoren des Lebensmittelmarktes. Die 2 noch des Reichsernährungsminiſteriums liegen infolgedeſſen Anelmeen d dendaüllig ſet. Ein eigentlich huriſiſch greſſbares irken aber beſteht bei der Landwirtſchaft nicht, dagegen * 5 lokale Vereinbarungen ſich in der Praxis kartellartig renzen 905 trotzdem durch die Schaffung rückſichtsloſer Kon⸗ n 8 eſe Auswüchſe zu beſeitigen. Die Hauptſorge des Reichs⸗ g9.sminiſteriums gilt der ſchwierigen Frage, wie N Wihe der übermäßige Zwiſchenhandel auszuſchalten 10 Aeenbendin Frieden die Verteuerung der Ware von Erzeuger nhr als im gel 25 Proz. betrug, iſt ſie heute auf 45, d. h. 80 Proz. welage Iu deden geſtiegen. Eine verteuernde Wirkung der Zoll⸗ ſl und g vom Reichsernährungsminiſterlum beſtritten. Der eber artoffelpreis wird im allgemeinen als normal bezeichnet. orgehen zur Senkung der ungewöhnlich hohen Preis⸗ m Fleiſchmarkt ſcheint man ſich noch nicht klar hel dere cbet alle dieſe Maßnahmen der Regierung zu einem erſcenen olg führen werden, will uns zunächſt noch recht frag⸗ ct Auf dem Verordnungswege iſt eine Teuerung bis⸗ den bezwungen worden. Am wenigſten verſprechen wir en acdologiſchen Einwirkungen, die neben den wirt⸗ d, Das gilt aßnahmen von der Regierung verſucht werden die einzelne insbeſondere von dem Appell an die Berufsſtände dur en. Au Organiſationen, die Preiſe ſo niedrig wie möglich ch Ha ch das Publikum ſoll erzogen und ermahnt werden, die Teuerung nicht zu fördern. Die Beratungen gehen heute weiler e ben era fe Heen über die Preisbildungsfrage ſind am Dienstag 2 mittag zu Ende geführt. lue ſein. 5 r. Wirth reiſt nach Amerika N.* uun wird ſic Auguſt.(Von unſerem Berliner Büro.) Dr. * mternanss nächſter Woche nach Amerika zur Teil⸗ hend Abſicht ſeine ementariſchen Union begeben. Er trägt ſich Auge begrünbane Haltung demnächſt in einer Broſchüre ein⸗ läße Stuttgarten. dr balc N 0 wo ſoeben der Kathölikentag zu Ende gegangen ſcheende meſratttomane über die durch den Austritt Wirths aus feurteiltn Kreiſen 8 geſchaffenen Lage melden, daß der Fall in den Uiberen werde. Mc Zentrums zwar ernſt aber durchaus ruhig Göid hütanzlers fü an verhehlt ſich nicht, daß der Schritt des beſeherütte es 8 die Partei unerfreuliche Folgen haben werde. ſaen 15 Seine keineswegs auf die Sprengung der Partei ch kond es wenn dlungsweiſe ſei vielmehr als Mahnruf aufzu⸗ pfloſe re eine ſchlechte Wirkung, wenn dieſe Abſicht m Parteineugründungen entſtellt würde. jerik n ehe des Keichsbankpräſidenten ach decheban mrlen Auslaſſung zur beabſichtigten Amerikareiſe ſed am fteundſchlpenten Or. Schacht heißt es, daß Dr. Schacht Vank vo chaftlichen Beſuch des Gouverneurs der Federal Re⸗ ewvork den Wunſch habe, dieſen Beſuch gelegent⸗ ſe Reiſe it Beſprechungen über den Dawesplan werde öglichrelt wt das geringſte zu tun haben. Vorausſagen eien der Durchführung oder Nichtdurchführung des Deutſchlandrchaus verfrüht, umſomehr, als bisher alle mit der Sti ands unter dem Dawesplan pünktlich erfüllt ſeien. tun. En es, Angelegenheit habe die Reiſe nicht das ge⸗ erzn eepflichtun s könne damit grechnet werden, daß die Firma aum nacha Ausländiſche Hilfe werde * n8„Eine f‚ ch tez N e 9 5 dac ſhe Anleithe in Amerika? In der Wallſtreet geht Anleihe je tſchechiſche Nationalbank in Unterhandlungen in Newyork zu erlangen. mett fortgeſetzt worden und werden vorausſichtlich Ge ch in dem Konzern Stinnes, biete. der Lohnkampf bei der Reichsbahn Wie wir hören, hat man ſich im Reichsarbeitsmini⸗ ſterium am Dienstag mit dem der Reichsbahn drohenden Lohn⸗ kampf ſehr eingehend beſchäftigt. Entſprechend der Schlichtungsord⸗ nung hat der Reichsarbeitsminiſter bereits eingegriffen und ſich zur Einſetzung eines Schlichters bereit erklärt. Die Verhandlungen wer⸗ den deshalb beſchleunigt, weil das Lohnabkommen der Eiſenbahner am 1. September abläuft. Wie wir aus dem Reichsarbeitsminiſterium erfahren, hat der Reichsarbeitsminiſter die Vertreter der Reichsbahndirektion und die Spitzenorganiſationen der Eiſenbahnertarifgewerkſchaften am Don⸗ nerstag zu Einigungsverhandlungen über den Lohn⸗ konflikt geladen. Zum Vorſitzenden und Schlichter iſt der frühere Oberbürgermeiſter von Berlin⸗Lichtenberg Dr. Ziethen ernannt. Lohnforderungen bei der Keichspoſt Gleich den Eiſenbahnern ſind jetzt auch die Poſt⸗, Telegraphen⸗ und Funkarbeiter durch ihre Organiſationen bei der Reichspoſt um eine Lohnerhöhung von 12 Pfennigen pro Stunde vorſtellig geworden. Die Arbeitervertreter erklären, keineswegs bis zum Wiederzuſammentritt des Reichstags auf eine Entſcheidung über ihre Forderungen warten zu können. Die vorhandene Teuerung und die beſtändige Erhöhung der Miete machten eine ſchleunige Lohn⸗ erhöhung erforderlich. Am kommenden Donnerstag will die Direktion der Reichspoſt mit den Arbeiterorganiſationen verhandeln. Ein Berliner Franzoſe über die Wirtſchaftskriſis VParis, 26. Auguſt.(Von unſerem Pariſer Vertreter.) Der Berliner Korreſpondent des„Echo de Paris“ verſucht in letzter Zeit ſyſtematiſch die deutſche Regierung anzugreifen, mit dem Vorwurf, ſie arbeite konſequent auf die Sabotage des Dawesplanes hin. Auch heute unternimmt er einen neuen Verſuch nach dieſer Richtung. Er ſtellt einen kraſſen Unterſchied zwiſchen der Wirt⸗ ſchaftskriſe im deutſchen Handel und in der Induſtrie und dem ausgezeichneten Zuſtand, in dem ſich das Reich im allgemeinen be⸗ findet, feſt. Das Budget weiſe einen Ueberſchuß auf und die Mark bleibe immer noch ſtabil, die öffentlichen Kaſſen fließen vor lauter Geld über. Der Korreſpondent ſchließt daraus, daß das Reich auf Koſten der Privaten ſich bereichere mit der Abſicht, den Dawesplan zu unkergraben. Es habe den deutlichen Anſchein, als ob das Reich die gegenwärtige Kriſe bewußt hervorgerufen habe. Der Beweis liege in dem neuen Zolltarif und in dem neuen Steuerſyſtem. Dem deutſchen Staatsmann ſei kein Mittel zu ſchlecht, um ſich den Kriegsverpflich⸗ tungen zu entziehen. Früher, in den Tagen der Inflation, habe man geklagt und gejammert und die Alliierten als Henkersknechte bezeich⸗ net. Jetzt gehe man aber dazu über, die Wirtſchaftskriſe auszubeuten und dem Auslande zu zeigen, daß Deutſchland die Laſten aus dem Dawesplan nicht tragen kann. Der Korreſpondent erinnert ferner an die Reiſe der Finanz⸗ leute Norman und Strong nach Berlin. Er will wiſſen, daß dieſe beiden Finanziers auf Einladung des Generalagenten für Repara⸗ tionszahlungen nach Deutſchland gekommen ſeien, um ein Gutachten über die finanzielle Lage Deutſchlands zu geben. Reichsbankpräſi⸗ dent Schacht habe den beiden Beſuchern die Lage des Reichs in düſterſten Farben geſchildert, aber die beiden Finanziers hätten ſich nicht verblüffen laſſen und ſchließlich erklärt, daß Deutſchland keine Kredite mehr von England und Amerika erhalte, wenn weitere natio⸗ naliſtiſche Exzeſſe vorkämen und wenn die Reichsbank weiter die lder zu zweifelhaften Geſchäften, wie z. B. bei der Hilfeleiſtung er. Rirchenkonſerenz und völkerbund Deulſche Erklärungen Mit der Beratung der internationalen Beziehungen erreichte am Dienstag die Stockholmer Kirchenkonferenz ihren Höhepunkt. Nach dem Kommiſſionsbericht ſoll die Kirche den Völkerbund als ein⸗ zige Organiſation für die Herſtellung einer internationalen Völker⸗ gemeinſchaft den Chriſten empfehlen in der Hoffnung auf ſeine künf⸗ tige große praktiſche Wirkſamkeit. Im Namen der deutſchen Abordnung gab Präſident Kapler⸗Berlin eine Erklärung ab, die die Be⸗ mühungen der Kommiſſion anerkennt, um die Probleme des Krieges und einer den Frieden gewährleiſtenden internationalen Organi⸗ ſation zu löſen. Die deutſchen Vertreter könnten ſich aber nicht davon überzeugen, daß dieſe Bemühungen zum Ziele geführt hätten. Die vorgeſchlagene Formulierung werde der außerordentlichen Schwierigkeiten der verwickelten Probleme nicht vollauf gerecht. In der weiteren Ausſprache gab der Vertreter des Rhein⸗ landes, Generalſuperintendent Klingemann⸗ Koblenz eine Erklärung ab, in der es heißt:„Wir können an den nahen Zuſtand des wahren Friedens nicht glauben, ſolange dem deutſchen Volke die Segnungen des Friedens verſagt bleiben. Die Katholiken und Pro⸗ teſtanten des Rheinlandes würden es nicht verſtehen, wenn das Ver⸗ langen nach Befreiung von innerem und äußerem Druck nicht laut würde. Die uns auferlegten Bindungen ſtellen das deutſche Volk gleichſam unter Strafe. Vergebens warten wir auf eine Abrüſtung. Der Völkerbundsgedanken iſt nicht zu unterſchätzen, aber es iſt un⸗ möglich, in der gegenwärtigen Geſtalt des Völkerbundes religiöſe Kraft zu erkennen. Der Völkerbund iſt gegenwärtig für uns der Bürge eines unerträglichen Zuſtandes. Der Völker⸗ bund verſagt den deutſchen Minderheiten den Schutz. Wir fordern Gerechtigkeit für unſer deutſches Volk,“ Staats zerſtörender Parlamentarismus Von Profeſſor von Lilienkhal, Heidelberg Unter dieſer Ueberſchrift hat der Heidelberger Landgerichtsrat Hönl in der Aſchaffenburgſchen Monatsſchrift für Kriminalpfycho⸗ logie und Strafrechtsreform, 16. Jahrgang,./10. Heft, Seite 235 ff., eine Abhandlung veröffentlicht, die nicht nur die Fachjuriſten, ſon⸗ dern auch die weiteſten Kreiſe unſeres Volkes angeht. Der Verfaſſer, einer der beſten Kenner der kommu⸗ niſtiſchen Bewegung, ſchildert überzeugend die großen Ge⸗ 7— die ſich daraus ergeben, daß die Beſtimmungen über die mmunität der Volksvertreter auch gegen Hochver⸗ räter und ſonſtige ſchwere Verbrecher rein ſchematiſch durch die Volksvertretungen angewendet werden. Nur gegen dieſe Anwendung richtet ſich Hönl, während er die unbedingte Notwendigkeit der Immunitätsvorſchriften ſelbſt ſehr eindringlich betont. Ob nun der Hochverrat von rechts oder links ausgeht, iſt natürlich völlig gleich⸗ gültig. Tatſächlich aber ſind gerade in der letzten Zeit die Anklagen wegen Hochverrats, Geheimbündelei, Sprengſtoffverbrechen und ver⸗ wandter Straftaten gegen Rechtsradikale zurückgegangen, während im Augenblick die Mitglieder der kommuniſtiſchen Partei Deutſch⸗ lands(K. P..) verbrecheriſch ſtark in den Vordergrund treten. Die Gefahr der unterſchiedsloſen Immunitätsgewährung an kom⸗ muniſtiſche Abgeordnete hat in ſcharfen Worten der badiſche Innen⸗ miniſter Remmele im badiſchen Landtag betont(17. Juni 1925), indem er ſagte, wenn der Reichstag und die Länderparlamente nicht bald ihre Praxis in bezug auf die Handhabung der Immunitäts⸗ beſtimmung änderten, ſo wiſſe er nicht, wie auf die Dauer Ruhe und Ordnung aufrecht erhalten werden ſollten. Tatſächlich wird auch wirklich die Tätigkeit der Strafverfolgung dauernd lahmgelegt und damit den Abgeordneten der K. P. D. die Möglichkeit gewährt, alles Beweismaterial beiſeite zu ſchaffen und ſich ſelbſt durch die Flucht zu retten, indem ſie ſich gefälſchter Legitimationspapiere bedienen, die die K. P. D. gewerbsmäßig herſtellt. Da nun Kommuniſten ge⸗ legentlich auch den„Zwiſchenausſchüſſen“ angehören, deren Mitglie⸗ dern auch während der Zeit zwiſchen Auflöſung und Neuwahl des Reichstages Immunität zukommt, ſo ſind dieſe Kommuniſten alſo dauernd davor geſchützt, zur Verantwortung gezogen zu werden. Das iſt umſo bedauerlicher, als die kommuniſtiſche Preſſe von Abgeord⸗ neten geleitet wird, die ruhig ihre Hetzereien fortſetzen, ſich ſelbſt in Sicherheit bringen können und es den von ihnen Verhetzten ſeelen⸗ ruhig überlaſſen, für ſie den Kopf ins Loch zu halten. Daß dadurch in den letzten Jahren Hunderte von Proletarierfamilien ihrer Ex⸗ nährer beraubt und in Not und Elend geſtürzt worden ſind, bezeugk Hönl mit tiefſtem Bedauern und gewiß mit vollem Recht. Aber gerade darum ſollte eine pflichtbewußte Volksvertretung einige ihrer nicht pflichtbewußten Mitglieder ruhig der verdienten Beſtrafung preisgeben. Sie könnte das umſo ruhiger tun, als die kommuniſtiſchen Abgeordneten garnicht Vertreter des geſamten deutſchen Volkes, wie es ihnen die Verfaſſung vorſchreibt, ſein wollen, ſondern bewußt nur den Intereſſen und Zwecken der internationalen kom⸗ muniſtiſchen Partei dienen. Für ſie ſind die Richtlinien der kommuniſtiſchen Internationale, der ſie als Sektion angehören, bin⸗ dend. Was das bedeutet, zeigt die Mitteilung einiger Leitſätze aus den im Druck erſchienenen Protokollen des zweiten⸗Weltkongreſſes der kommuniſtiſchen Internationale, die Hönl wörtlich anführt. Als be⸗ ſonders intereſſant dürften folgende erſcheinen: „Das Zentralkomitee der kommuniſtiſchen Partei muß für die ge⸗ ſamte Arbeit der kommuniſtiſchen Parlamentsfraktion verantwortlich ſein. Es muß das unbeſtreitbare Recht haben, gegen einen belie⸗ bigen Kandidaten einer beliebigen Organiſation Einſpruch zu er⸗ heben, wenn keine Gewähr beſteht, daß dieſer Kandidat, wenn er ins Parlament gelangt, eine wirkliche kommuniſtiſche Politik verfolgen Wird Der kommuniſtiſche Abgeordnete iſt auf Beſchluß des Zentral⸗ komitees verpflichtet, die legale Arbeit mit der illegalen zu ver⸗ einigen. In denjenigen Ländern, wo ſich der kommuniſtiſche Abge⸗ ordnete der Immunität vor den bürgerlichen Geſetzen erfreut muß die Immunität dazu ausgenützt werden, die Partei in ihrer ‚ llegalen Tätigkeit der Organiſation und Propaganda zu unter⸗ tützen. Alle ihre parlamentariſchen Aktionen müſſen die kommuniſti⸗ ſchen Abgeordneten der Tätigkeit ihrer Partei außerhalb des Parla⸗ ments unterordnen. Jeder kommuniſtiſche Abgeordnete des Parlaments muß deſſen eingedenk ſein, daß er kein Geſetzgeber iſt, der mit anderen Geſetz⸗ gebern eine Verſtändigung ſucht, ſondern ein Agitator der Partei, der ins feindliche Lager entſandt iſt, um dort Parteibe⸗ ſchlüſſen nachzukommen. Der kommuniſtiſche Abgeordnete iſt nicht der loſen Wählermaſſe, ſondern ſeiner legalen oder illegalen kommu niſtiſchen Partei gegenüber verantwortlich. Die kommuniſtiſchen Abgeordneten dürfen nie vergeſſen, daß nur derjenige des Namens eines Kommuniſten würdig iſt, der nicht nur in Worten, ſondern auch in ſeinen Taten ein Erzfeind 1 bürgerlichen Geſellſchaft und ihrer ſozialpatriotiſchen Handlanger iſt.“ Wie ernſt es der KPD. mit der gewaltſamen Verwirklichung ihrer Ziele iſt, beweiſen die Vorgänge der Jahre 1922/23. Hönd ſchildert ſie mit folgenden Worten: Im Jahre 1922/3, alſo in der Zeit, in welcher unſer wirk⸗ ſchaftliches und politiſches Leben unter den verheerenden Wirkungen der Inflation in einen kriſenhaften Zuſtand geraten war, hielt die KPd. den Augenblick für gekommen, um den längſt beabſichtigten Schlag gegen die ihr verhaßte deutſche demokratiſche Republik mit einiger Ausſicht auf Erfolg führen zu können. Mit reichlicher mate⸗ rieller Unterſtützung durch die Komintern(„Sektion der Kommu⸗ niſtiſchen Internationale“) ging ſie deshalb an die Vorbereitung eines bewaffneten Aufſtandes. Für dieſen ſollte das im Spätjahr 1923 bevorſtehende Einrücken der Reichswehr in Sachſen und Thüringen zur Wiederherſtellung verfaſſungsmäßiger Zuſtände das verabredete Zeichen zum Losſchlagen geben. Dabei gab ſich die KPdD. infolge einer falſchen Einſchätzung der Lage der trügeriſchen Hoffnung hin, daß das Vorgehen der Reichswehr auch unter der nicht auf den Sowietſtern verpflichteten Arbeiterſchaft eine ſolche Empörung hervorrufen würde, daß dieſe über die Köpfe ihrer poli⸗ tiſchen Führer hinweg ſich der revolutionären Bewegung anſchließen würde. Die Aufſtandsvorbereitungen wurden überall im Reiche, insbeſondere aber an der Waſſerkante(Hamburger Oktoberaufſtand), im mitteldeutſchen und im oberbadiſchen Induſtriegebiet mit großem Eifer betrieben. Sie verfolgten alle das Ziel, die verfaſſungs⸗ mäßigen Regierungen des Reiches und der Länder gewaltſam zu ſtürzen und an deren Stelle eine Diktatur des Proletariats nach dem Vorhilde der Ruſſiſchen Sozialiſtiſchen Föderativen Sowjet⸗ Republik zu errichten. Zu dieſem Zwecke wurde ſelbſt in den ent⸗ 2. Seite. Nr. 301 legenſten Landorten ein militäriſch organlſierter„Ordnungsdienſt“ eingerichtet, aus welchem die Kaders für eine aufzuſtellende„Rote 109 Armee gebildet werden ſollten. In den Städten wurden auch be⸗ waffnete proletariſche Hundertſchaften gebildet. Zur möglichſt raſchen Ueber 20 ooo deutſche Optanten abgew r Ueber die Zahl der ausgewieſenen deutſchen Optanten 1 lkol, skus 8 London, 26. Auguſt.(Von unſerem Londoner Vertreter.) Nachrichtenübermittlung wurden im ganzen Lande Kurierlinien ein⸗ gerichtet und vorbereitende Maßnahmen für die Regelung des Sani⸗ täts⸗ und Ernährungsweſens getroffen. Beonderen Abteilungen lag es ob, unter Mithilfe von Frauensperſonen die Reichswehr und die Polizei zu zerſetzen und ſie zum Ungehorſam gegen die Befehle Der Vorgeſeßten und zum Ueberlaufen zur KPD. zu beſtimmen. Hand in Hand damit wurde in öffentlichen und geheimen Verſamm⸗ lüngen, in Wort und Schrift, insbeſondere durch maſſenhafte Ver⸗ hreitung von Flugblättern und ⸗ſchriften eine äußerſt rege Propa⸗ gandatätigkeit entfaltet, wobei man auf Gewinnung der Bauern⸗ Hier liegen nur ſpärliche Nachrichten aus Syrien vor. Alle Mel⸗ dungen ſtimmen jedoch darin überein, daß die Lage für die Europäer äußerſt bedrohlich iſt. Der„Daily Mail“ wird aus Damas⸗ kus telegraphiert:⸗Die Lage in Syrien iſt ſehr ernſt. Der Druſen⸗ aufſtand kann eine allgemeine Erhebung in Damaskus, Homs Hama und Aleppo hervorrufen, was ernſte Folgen haben würde. Eine äußerſt ſchlechte Ernte hat große Mißſtimmung hervorgerufen. Die Erbitterung gegen die Franzoſen iſt ſehr intenſiv. wird bekannt, daß die vier Abwanderungsſtellen des Gen 1 ſulats Poſen von März bis 31. Juli insgeſamt 20 366 Perſonel den nötigen Papieren verſehen haben. Hierzu kommen abwa Perſonen, die als Nichtoptanten gleichfalls nach Deutſchland urde derten. Von dieſen 20 366 Perſonen haben— wie feſtheſtel ze — weit über 19 000 vor dem Auguſt Polen verlaſſen. Da 56 polen ſonen auf Grund des Wiener Vertrages das Verbleiben in ſtattgegeben iſt, kann die Zahl der noch in polniſchem G befindlichen deutſchen Optanten nur ganz gering ſein. 1 [chaft beſonderen Wert legte. Den für die einzelnen Bezirke und „Unterbezirke beſtellten militäriſchen Leitern, welche überall unter Rur den Zentralleitungen bekannten Decknamen auftraten und mit 55 den Kampfoberleitungen in ſtändiger enger Fühlung ſtanden, fiel Der„Daily Expreß“ meldet aus Kalro: Ein Ansben ihrer ſonſtigen organiſatoriſchen Tätigkeit die beſonders wich⸗ Druſenangriff auf Damaskus ge Aufgabe der Waffen⸗ und Munitionsbeſchaffung zu, für welche ekbebliche Geldbeträge, zumeiſt in fremdländiſchen Deviſen, zur! verurſachte große Erregung und eine wahre Panik unter den nicht⸗ Verfügung ſtanden. Die zur Herſtellung von Handgranaten, welche mohammedaniſchen Einwohnern. Die mohammedaniſchen Chau⸗ in Kampfe gegen die Organe der Staatsgewalt(Reichswehr, viniſten trelben eine intenſive Agitation gegen die Nichtmohamme⸗ Schupo uſw.) Verwendung finden ſollten, erforderlichen Sprengſtoffe daner u. würden ſich ſofort erheben, ſobald ihnen ein Erfolg winkt. ſollten durch Plünderung der Sprengſtofflager in Bergwerken,.. Steinbrüchen und ſonſtigen gewerblichen Betrieben herbeigeſchafft] Die vorgeſtrige Gefahr wurde nur dadurch abgewendet, daß vor⸗ Wahrſcheinlich werden frühere türkiſche Offiziere ſich den Druſen ane anſchließen. Damit iſt die Beheuptung die deuſche Regierung der eh Einfluß auf die Optanten zwecks Verbleiben im Lande au endgültig widerlegt. Anterredung mit Amundſen. Baſel. 26. Auauſt.(Von unſerm Schwelzer Melarhen enee—3 Korreſpondent batte geſtern Gelegenheit. den auf der Dureamund, Baſel ſich aufhaltenden Polarforſcher Amundſen zu ſprechen. in Boſl( ſen war um Mitternacht mit dem Hamburger Schnellzug ggenoſſe eingetroffen, bealeitet von Rießer Larſen, einem ſeiner Fucſen aa werden, was auch in zahlreichen zur Aburteilung gelangten Fällen Heſchehen iſt. in die kleinſten Einzelheiten den Lehren eines Lenin, eines Guſſew KPd. auch die Herausgabe einer Schriftenfolge„Vom Bürgerkrieg“ in denen beſonders ruſſiſche Revolutionäre ihre Erfahrungen bei der ruſſiſchen Revolution ſchildern. Das neueſte Heft 20 enthält den Programmentwurf“ N e Au Alles, was in dieſer Richtung geſchah, entſprach bis und andererer namhafter Bolſchewiſtenführer.“ Nicht minder beweiſt die Ernſthaftigkeit der Beſtrebungen der eines„Reglements des kriegs“. Von ihm ſagt Hönl: „Man kann ohne Uebertreibung behaupten, daß dieſer Entwurf ſeinen bis in die kleinſten militäriſch⸗techniſchen Einzelheiten 25 Bürger⸗ handene Flugzeuge, Bomben und Maſchinengewehre dem Feinde entgegengeworfen wurden. Gerade als die Druſen die Stadt ſtürmen wollten, rückten zwei franzöſiſche Kavallerieregimenter gegen ſie an und trieben ſie in die Flucht nach dem Gebirge hin. Nach einer„Times“⸗Meldung aus Beiruth beſtand die Druſenkavallerie, die Damaskus vorgeſtern angriff, aus 1500 Mann Druſen und Eingeborenen der Nachbargebiete. Sueidg wird von hier aus wieder beſchoſſen. Einige Mann von der Zitadelle wurden verwundet. Die franzöſiſchen Flugzeuge haben eine giroße Anzahl von Unfällen erlitten, beſonders diejenigen, die zur Verprovian⸗ tierung von Sueida verwendet wurden. Nach der von Kairo ein⸗ nach dem Nordpol. Amundſen erklärte, daß er in der na erde. auch in der Schweiz Vorträge über ſeinen Polflua balten i. ſchldden übrigen habe er ſein Buch. das die Eindrücke ſeiner Fahr mett beendet, es werde bald veröffentlicht werden. Der er ſeines Schweizerreiſe Amundſens iſt ein Beſuch bei dem Schwee Nordvolbegleiters Ellsworth. dem Amerikaner Prentie. aggen ge⸗ des idulliſchen Schloſſes Lenzburg iſt. Nach einigen rleandlune denkt er nach Jtalien weiterzufahren, um in Piſa 5 r Forſcher über den Bau eines neuen Polfluazeuges anzubahnen. De b rungen damit rechne. mit ſeiner nächſtjährigen Exveditiez armenn mutlich zu einer Hälfte von Amerika, zur anderen von eiche ſal, finanziert werden ſoll, Erfolg zu haben.„Ich weiß nun, erklärte uns beſtimmt. daß er aufarund ſeiner diesſähriden, je bel“ — U S eeeere henden Vorſchlägen zur Vorbereitung des großen Entſcheidungs⸗ ämpfes um die politiſche Macht im Staate einen Vergleich mit den Mobilmachungsplänen unſeres Generalſtabs der Vorkriegszeit bicht zu ſcheuen hat, wenn es auch der KP. bis auf weiteres an den zur Durchführung des Planes erforderlichen Mitteln und Ein⸗ Kichtungen fehlen mag.“ Wie ſehr übrigens die KPD. bemüht iſt, ihre Führer und deren Geheimniſſe zu ſchützen, beweiſt ein ſehr intereſſantes, ſchon in zwei⸗ ter Auflage vorliegendes Buch von Felix Halle:„Wie verteidigt ſich Der Proletarier in politiſchen Strafſachen vor Polizei, Staatsanwalt und Gericht.“ Aeußerlich erſcheint es als ein kurzer Leid⸗ faden des Strafprozeſſes, in dem die gründliche Ausnützung aller 51 it menee toren zu berückſichtigen ſind, und hoffe zuverſichtlich, mit 83 neuen Expedition den Pol zu erreichen.“ getroffenen Poſt aus Syrien herrſcht imganzen Lande eine hochgradige Erregung, beſonders aber in Damaskus. Die Eingeborenenbevölkerung hat ſeit der franzöſiſchen Niederlage in Hauron eine heftige Agitation betrieben. Man befürchtet, daß wei⸗ tere Erfolge der Aufſtändiſchen eine allgemeine Erhebung mit ſich bringen würden, Mannesmann in Maxokks London, 26. Aug.(Von unſ. Londoner Vertreter]. Nach ———— Letzte Meloungen Seneralausſperrung der Bauarbeiter! 5 ch a Eine Generalverſammlung der Bauarbeiter beſchäftigte D15 Dienstag in Berlin mit dem am Freitag gefällten Shhebeſee 1 Verſammlung lehnte den Schled rt nach der —5 pruch erne 1 von der Strafprozeßordnung gewährten Möglichkeiten der Ver⸗ ei f˖ 4 ſtellte ſich damit hinter ihre Funktionäre, die ſchen ſofo er ge⸗ eidigung dargeſtellt wird. Inhaltlich iſt es eine immer wiederholte gülte 9 eee e N—27 7 Bekanntwerden des Spruches betont hatten, daß ſie ſich mit De⸗ t ſge a ee 5 N 8 1 0 ekündigte 0 hrer Gültigzeit von einer Bergwerkskommiſſion, die von Madrid wahrſcheinlich, daß nunmehr die pon den Unterne e wird. zur Unterſuchung von Konzeſſionen in die ſpaniſchen Zone entſandt Generalausſperrung aller Bauarbeiter ae 1 iſt, unterſucht.* 1 Die britiſche Regierung erläßt eine Bekanntmachung, in der es äfe Aufklärung eines Mordes heißt, daß ihre Staatsangehörigen alle Bergwerksrechte in der ſpani⸗— müͤnſter 1275 26 55 mehr als fünf gahregen e 4 ſchen Zone von der Madrider miſſion genehmigen laſſen müſſen. bel den kommuniſti chen Unruh Ruhrgebiet der Graf Mord er⸗ Was den Erwerb großer Ländereien zur Ausnutzung ihrer Mine⸗ Weſterholt auf 8090 oß Sythen bei Haltern ermordet. De lürt wet⸗ ralien anbetrifft, ſo würden nach dem ternationalen für ganz Eu⸗ regte feinerzeit großes Auffehen konnte jedoch nicht aufge ſahrgn ropa gültigen Bergwerksgeſetz ein bloßer Ankauf den Gebrüdern den, Jetzt iſt es gelungen den in Oldenburg anſäſſigen 24 30 Mannesmann keine Vergwerksrechte geben. Außerdem ſei der Land. Maſchiniſten Georg Rehme als der Tat dringend verdach her Ver⸗ kauf im Allgebiet riskant. Die Rifs hätlen den Ruf, bei Verträgen mittein und feſtzunehmen. Nach harinäcigem Leugnen ha mit Europäern gewiſſenlos zu handeln und Dokumente zu fälſchen. haftete ein G etündntz abgelegt. 93 Die Meldung dülrfte die Tendenz haben, der deutſchen Firma Schadenn 7 0 Maufügen.,„„ Beſſerung der ruſſiſchen Wirtſchaft aftsrol be, weiſung. verſchwiegen zu ſein, keine Führer und keine Partei⸗ ſee eln, Die Minenkonzeſſionen würden, wie es heißt, geheimniſſe zu verraten. Wie es dem Angeklagten dabei ergeht, 5 Aarauf kommt es meniger an. Kennzeichnend aber iſt der Grund⸗ hedanke, allen Behörden ihre Aufgabe, Staat und Geſellſchaft vor Berbrecheriſchen Angriffen zu ſchützen, nach allen Richtungen hin zu FErſchweren. 8 Die KPD. iſt eine Kampforganiſatlon für die Begehung des Apwerſten Verbrechens: des Bürgerkrieges. Daß es in kurzer Zeit, ſ hofft die KPD., ſich nur noch um die Beſeitigung des Par⸗ lamentarismus durch Arbeiterräte handelt, iſt ja bei den 1 Nmpfen um die Zollgeſetze laut genug in die Welt hinausgeſchrien den. Daß eine ſolche Zerſtörung unſerer Verfaſſung nur mit lt möglich wäre, wohl niemand. Um ein ſolches Verbrechen zu verhüten, reichen die Mittel des geltenden Rechts aus. Mostas 29. Augaſt. Der Oberſte VBolkswiegſch und ̃ Sine paktkonſerenz im September abi nett ſcheint, ſoweit ſich das im Augenblick beurteilen läßt, die enne keinen ganz ungünſtigen Eindruck hinter⸗ UBerlin, 26. Auguſt.(Von unſ. Berliner Büro.) Im Reichs⸗ 9* 8 2 zu haben. Nach allem was man hört, ſoll in Ton und Inhalt Frankreich als Schuloͤner V Paris, 26. Aug.(Von unſerem Pariſer Nach einer Meldung aus London hätte geſtern Churchill die Forderung Englands bezüglich der franzöſiſchen Annuitäten auf 14 Mill. Pfd. Strl. herabgeſetzt, aber als Gegenleiſtung dafür verlangt, daß Frankreich die Garantie für dieſe Summe vollkommen übernehmen ſchloß, auf die Initiative Trotzkis, infolge der guten duaſchaftele Beſſerung der Lage der Staatsinduſtrie im neuen ich ehen, 50 0 bisher ſtillſtehende Fabriken in W chen eine viertel Million neue Arbeiter neu einzuſtellen mmuniſil um 13 Proz. zu erhöhen. Das Zentralkomitee der 1 jener 5 Partei erklärt ſich mit der beſſeren Entlohnung leute einverſtanden, die das Sowjetſyſtem anerkenm ſe 95 ne Für dieſe 10 0 28 h. 5 den 8 05 27— 5 0 Fachleute wird ein beſonderer Gehaltstarif ausgearbei ſcheiden, die zum ſtärkſten Widerſpruch herausforderte. Jedenfalls iſt[ Markerträgen des Dawesplanes zu leiſten, verzichten ſolle. Franz⸗ j; ück Vamit zu rechnen, daß die Reichsregierung zu der Auffaſſung kommen 808 andererſeits hätte ſich außerſtande erklärt, den engliſchen Das neue franzöſiſche Eiſenbahnungl Ueber— 5 1 773 5 ter 5 1 wird, es ſtehe jetzt der deutſchen Teilnahme an einer Vorſchlag anzunehmen. Ein Fechn aet an Annuitäten ſieht y Paris, 25. Aug.(Von unſ. Pariſer beut 5 2 in Briands ſich vorteilhaft von der Juninote unter⸗ 10 Millſonen Pfund vor, von denen aber ein Teil in Mark ge⸗ bereits gemeldete Eiſenbahnunglück bei Sens wurden Baktkonferenz kein Hindernis mehr im Wege. Eine offizielle erl werden könne. An dem geſtrigen Diner nahm u. a. auch 8 Einzelheiten bekannt. Kurz vor 10 Uhr 2 1 r amerikaniſche Botſchafter in London, nſer teil. Der Schnellzug Paris⸗Cette infolge eines kleinen Hefere hörte en, Matinberichterſtatter will erfahren haben, daß dieſer Caillaux die auf freier Strecke anzuhalten. Während des Aufenthal Mitteilung machte, was Amerika ungefähr von Frankreich verlan⸗ Reiſenden einen anderen Schnellzug herankommen. gen werde. Die Vorauszahlung, die Amerikg von Frankreich ereer werde auf dem zweiten Geleiſe vorbeifahren, abee e cer wartet, würde ſich auf 8½ Prozent des geſamten Betrages be⸗ ihr Zug von hinten angefahren und durch eimen ſeh und begg der laufen. erſchüttert. Die hinteren Wagen wurden 1 6 5 beee we ihren Trümmern. 141 eu nwärter eiten 5 ie Fahrt g hielt. deuſſche daweszahlungen durch die Luſt 10 der Iite auf der Sttece achkeen Paris, 26. Aug.(Von unſerem Pariſer Vertreter.) Wie daran zu denken, daß der erſte auf der aus London berichtet wird, kamen geſtern an Bord eines Pieſ⸗ e Mitteilung über die Beſchlüſſe des Kabinetts iſt vor der Veröffent⸗ 1 lichung der Note kaum zu erwarten. In London nimmt man für den 1 0 5 all, daß die Reichsregierung der Konferenz zuſtimme, an, daß der Leiter der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes, Gauß, noch im 4 Auguſt nach London kommt, um mit den Sachverſtändigen der engli⸗ Iſchen, franzöſiſchen und belgiſchen Regierung die juriſtiſchen Vor⸗ 1 zu treffen. Die Paktkonfere nz ſelbſt könnte dann In der zweiten Hälfte September ſtattfinden. In der geſteſgen 1 Miniſterkonferenz referierte zunächſt Miniſterialdirektor Gauß über 100 den Inhalt der Note, dann gab der Reichsaußenminiſter einen kurzen Kommentar, worauf man in die grundſätzliche Prüfung des Doku⸗ mentes eintrat. Die Einzelberatungen ſollen morgen nachmittag er⸗ folgen. züßig hatte der Zugführer des erſten Zuges vorſchriftsween gelegt ah⸗ Signal auf den Geleiſen e und Flaßteſahrer 15 zeuges 9 600 000 Pfd. Strl. in deutſchen Bonds in London an. Warnungsſignale ſind aber von dem Lokom leiſe wunangeſch, auf dem Luftwege transportierte Summe ſtellt einen Teil der deut⸗ 0 ſchen Garantie an die Bank von England auf die Anleihe von folgenden Zuges nicht bemerkt worden. Beide Gele eehr umgeg die umgeſtürzten Wagen geſperrt, ſo daß 1 deſe 110 10 40 Mil. Pfd. Strk, dar; die Deutſchland unter zem Dameßplan worden mußte. Die Jüge kamen mit zu pre! Toſeden gewährt wurden. Die 600 000 Pfd. waren in 20 großen ver- ſpätungen an. Die Zahl der Opfer wird mit! perleßle befind ſiegellen Säcken enthalten. Sofort nach der Landung wurden ſie Verwundeten angegeben. Einige Schwer in Laſtautos verpackt und von Polizei bewacht. Heute werden die Siegel durch Beamte der Bank von England aufgebrochen. Der in hoffnungsloſem Zuſtande. 155 5 0 jin Wien Inhalt der Säcke wird im Beiſein von Vertretern der Regierung Deuſcher Beſuch in Am 20 geprüft werden. 7* Valh J Berlin, 25. Aug.(Von unſ. Berl. Büre). ichiſchen 9pbe Perten mehrere hundert Mitglieder des deuaſch eehenken groſ bundes aus Berlin unter Führung des Reſchsng e en alle Am und unter Teilnahme von. 27 Reichstagsahgeon eintreſlgen Al deutſchen Parteien zu einwöchigem Beſuch in debung ſur 90. Aüguſt wird im Wiener Rathaus eine Kundg ſchluß Oeſtereichs an Deutſchland ſtattfinden. kalen Nachtrag zum lo nhenn 4 Schiffszuſommenſioß auf dem bnpfleh Ein Zuſammenſtoß, der glüclicherweiſe nach r auf de er Peſſimismus über oͤie Briandnote Berlin, 26. Auguſt.(Von unſerem Berliner Büro.) Offendar van einer Seite die den deutſchnationalen Regierungsmitgliedern nicht ganz fernſteht, bringen die Huggenbergblätter über den Ein⸗ 1 druck der Briandnote im Kabinett ein Stimmungsbild, das in 125 „ Nuſteren Farben gehalten iſt. Man ſpreche darnach in eingeweihten Die internationale Sozialiſtenkonferenz Kreiſen offen aus, daß die Note Briands ſo ziemlich alle deutſchen 101 e und Wünſche zurückweiſe, oder umgehe. Der höfliche In der Kommiſſion zur Behandlung der Arbeitsloſenfrage des Ton könne nicht darüber hinwegtäuſchen, daß die Franzoſen auch internationalen Sozialiſtenkongreſſes in Marſeille wandte ſich die diesmal wieder alles verſucht hätten, um den Abſchluß eines Sicher⸗ enaliſche Delegation ſcharf gegen die Sachlieferungen zu Reparations⸗ itspaktes auf der von der deutſchen Regierung ins Auge gefaßten zwecken. da dies der Hauptgrund der enaliſchen Arbeitsloſiakeit ſei. 1909 rundlage zu hintertreiben. Wir ſtünden an berſelben Stelle, die Die Hauptſitzung des Sozialiſtenkongreſſes beſchäftigte ſich am GoVo durch die Noöte Briands vom 16. Juni erreicht wurde. Die Verhand⸗ Dienstag mit der Frage des Achtſtundentages,. Es wurde lungen ſeien um keinen Schritt gefördert worden, und d. h. ſo viel eine Entſchließung angenommen. in der der Konareß dem Exekutiv⸗ wie Hoffnungsloſigkeit, daß ſie überhaupt noch vom Fleck kommen. komitee den Auftrag erteilt. eine ſtarke Propaganda zur reſtloſen Durchführung des Achtſtundentages zu entfalten. Die Entſchließung — Am Helgoland Everlin. 26. Aug.(Von unſ. Berl. Büro) Mitte dieſer Woche belucht der prußiſche Innenminiſter Severing zuſammen mit de berpräſidenten von Schleswig⸗Holſtein u. dem N50 m „⸗Präſidenten von fordert die Vertreter der Internationale auf, das Waſhingtoner Ab⸗ kommen in den Ländern, in denen es noch nicht ratifiziert wurde, durchzuſetzen und ſeine Anwenduna beſonders für Deutſchland und England zu erreichen. Die Zahl der Stimmen auf dem Kongreß iſt auf 312 feſtgeſetzt worden. England erhält 40, Deutſchland 40. Frankreich 25, Belgien 17, Italien 16, Schweden 13, Dänemack 12, een⸗ ereignete ſich heute früh auf dem Ahein ungefa iunde mme des Frankenthaler Kanals zwiſchen dem eacgege t gen Tampfboot„Stadt Orſoy“ und enhte üblſche, von n⸗ den Schlepper. Auf dem Dampfboot, und pugz 6. 1 dche Ferienfahrt nach Rüdesheim unternahm un befanden ig :Ij nd ¾˙»«—§6ůü—?᷑e?,²˙ůw-rn!.!]̃—.—.— Anlegeſtelle unterhalb der Rheinbrücke abfuhr⸗ uen un inks 8 die Inſel Helgoland. Der Beſuch ſteht in unmittel⸗ die Vereiniaten Staaten 11. Holland 11 und Ungarn 10 Stimmen. 300 Perſonen, darunter eine große Anzah 1650 11 erem Zufammenhang mit der Forderung der Helgoländer, den Die kleinen Staaten baben 4, 3. 2 oder eine Stimme. Der Anprall des Schleppers, der das Dam Schutz der Inſel gegen tatſächliche und wirtſchaftliche Zerſtörungen Dug traf, war ſo heſtig, daß eine größe ſboct beſt albſt we energiſch und für lange Sicht einzulelten. In Berlin war bereit⸗ eine 8o Milllonen⸗o llaranleihe drückt wurde. Eine Gefahr für das Damß ſacke n* das Gerücht verbreitet, daß die Entſcheidung ſchon gefallen ſei, und nicht, weil der Bug durch Schotten geſichert iſt, ei daß der preußiſche Innenminiſter ſich nur nach der Inſel begebe,(8 lalkabeldt t ber Untted 55 Leck 2 55— Waſſerlinie entſtanden wäre 1 uchte 10 um ihr an Ort und Stelle das Urteil zu verkünden: Sie ſoll eva⸗(Spezlalkabeldienſt der United Preß) nicht zu befürchten war. b befand, be befanden, kuiert werden und in Zukunft nur noch Leuchtfeuer haben, Vogel⸗ uWaſhington, 25. Aug. Die Meldungen über die bevor⸗ Herr Biundo, der ſich auf dem Aufregung pie oſen ſchutzſtätte und biologiſche Außenſtation ſein. ſtehende amerikaniſche Reiſe des Reichsbankpräſidenten Dr. Schacht Fahrgäſte, die ſich begreiflicherweiſe in gro Eine Fraus ach Es liegt indes geclogiſch auch nach ſtrengen Sachverſtändigen⸗ gutachten für die Aufgabe Helgolands keine Notwendigkeit vor. B ei einer Maſſe von 30 Millionen Quadratmeter Feld könnte das Ober⸗ land von Helgoland noch 2000 Jahre beſtehen, wenn es in jedem Jahre 15000 Kubikmeter Feld durch Abſturz einbüßte. Da aber das Land ſich nur allmählich einebne, ſo würde auch nach 2000 Jahren nur der ſteile Fels abgetragen und an ſeine Stelle eine flache Ge⸗ ſteinstrümmerſtelle getreten ſein, auf der Menſchen ebenſo gut wohnen können, wie heute. Gefährlicher als der die Düne, die tatſächlich einer kataſtrophalen Flut erliegen könnte. elſen erſcheine hat allgemein Intereſſe erweckt. In Finanzkreiſen iſt man der Auf⸗ faſſung, daß Dr. Schlachts Beſuch vornehmlich mit der von der Rentenbank nachgeſuchten 50 Millionen Dollaranleihe, die ſchon in Berlin gelegentlich des Beſuches des Vizepräſidenten der National City Bank, Mac Veys, beſprochen wurde, zuſammenhängt. Sachverſtändige halten jedoch die Möglichkeit der Auflegung einer ſolchen landwirtſchaftlichen Zwecken gewidmeten Anleihe für äußerſt gering, da das amerikaniſche Publikum dafür kein Intereſſe hätte. u beruhigen, was ihm auch bald gelang. ährend m als in, 9 wee Nerbenchok erlitten hatte und bortbeſen ſich⸗ 7 Kinde ſchrie, das aber völlig unverletzt in leidli 15 Archen gegen 9 Uhr das Boot betraten, ſchon wie it mehre⸗ fung. Die Frau hielt ſich um dieſe Zeit n füte auf. nt und Kindern in der unbeſchädigten Deckkafi eck trenn ochte ſen Glasabſchluß, der den Bug vom übrigen Scheibe in Trümmer gegangen. Da Rückfahrt von der Unfall⸗ zur Anlegeſtelle zurückzulegen. in—* 5 ec, 28. Aaguſt 1929 olen kn. 4„Warum willſt du ins Ausland reiſen, 955 ußte Wo's doch im Vaterland ſo ſchön!“ de b als uns die Bahn von München chen Ch; in Prien, bezw. Stock an das Geſtade des herr⸗ 5 hue ne geführt. Glücklich dem Lärm und Gewühl der 0 ER hr mit ihrer Ueberfülle von Eindrücken für Auge 3 hereſtenwi unen, winkte uns die rieſenhafte Bavaria von der 5 deude 5 noch einen Abſchiedsgruß zu, als wünſche ſie ur Fahrt in 5 b 5 i üͤbt, o dgenoen mit— 5 erbern es über 0 mit ſchlanken, ganz ſpitz auslaufenden Türmen, geht kannder 115 85 55 nicht rnt n Garben, teilweiſe ſchon das duftende Oehmd aur lein 8 5 Trotzdem der Boden nicht beſonders fruchtbar zu in 1 einem wohige gerade deshalb, liegt ein Winkel brach. Alles gleicht Ebe ſepflegten Garten wie unſere Felder in der fruchtbaren 1 ne aide 0 ch ael Auhöhen iden Seiten des Rheins. Eigenartig muten die auf den ſſen 0 förmi 5 zerſtreut liegenden Einzelhöfe inmitten der allmählich ein⸗ geit zeichen aer annehmenden Gegend an, die nur von 5 0 lchen Stäbschen deten Hügelrücken belebt wird. Hinter dem freund⸗ 705 0 guen Vode chen Roſenheim zeigt kräftigerer Pflanzenwuchs frucht⸗ 15 0 dörſchen 925 an, was auch die immer dichter beieinander liegenden er kendſchaftt ezeugen. Doch jetzt reizt immer mehr die zunehmende -- der. gdöngeit Die Alpenberge rücken näher, und dicht gen ugen Unie zieht der 5 Kilometer lange Sims⸗See aller er Tendüchen ſich. In mächtigem Bogen eilt bald die Bahn zum a, Fi n rien, und wenige Minuten ſpäter ſtehen wir in 4* aperiſches ee 8 Chiemſees, der mit Recht ee genannt wird. 115 9 den Merec 25 e dem„ſchwä⸗ 1 r e„ſich ein. wo ie ermaſſen des Chieniſees 190 rch 5 10 Fünftel der Bodenſeefläche bedecken, wirken ſie doch 0 jeden 15 kreisrunde, auf einmal überblickbare Form gewaltig rtreffen Und die anders gearteten Reize der herrlichen Gegend 5 ues Nü— 8 die des lieblichen„Schwäbiſchen iche und wuchtiger umrahmen die Alpenberge ſein 1 fgeun und nach Norden und Weſten dehnen ſich endlos mit at Pigele 8 5 Gefilde, während dicht am Geſtade 77 üßen. Jn; illen und helleuchtenden Häuſern bebaute Dörflein 0 8 aden an ene Schönheit enthüllt der liebliche See aber erſt, em lich ſchi einem der ſchmucken Motorboote ſeine bald blau, bald ge,. zelſtunde iſt mernden Fluten durchquert. Nach einer kurzen Vier⸗ M ſcen Kultu 5 der geräumigen Herre 935 ſeg 195 gle ule von eifri e, wo bereits um 900 n. Chr. in der erſten Kloſter⸗ gen Mönchen Kunſt und Wiſſenſchaft gepflegt und 0 dtes leblee der Chiemgau kultiwiert wurde. In unſern Tagen iſt ö 10. pruntvol eee 0 e 20 7 mni, nd verſchwenderiſch ausgeſtattete oß des kunſt⸗ cde 9 die 80 Noenach ſo unglücklichen Königs Ludwig II. Bieteb ſchon n ö ſebung 0 Scoſ ee 92 5 er⸗ eichhaltia Schloſſes Herren⸗Chiemſee mit ihrer Pracht un el⸗ kaenmemge der Naturen u. Kunſtgruppen einen kohen Genuß, ſo jn den und on durch die Säle 15 dem 5 85 er⸗ i mdern nicht mehr heraus. Ich ſah ſchon manches er⸗ ſürmen ddeſtattete Fürſtengemach; aber eine ſolche Fülle von Kunſt⸗ nie. arben, von ſo ausgeſuchter Pracht erblickte ich ſonſt ſfe der Ueberraſchung un mderung dd da, pamdsrufe der Ueberraſch d Bewunderung hört man Fauppen ald dort aus den Reihen der durchs Schloß geführten be.. ann nur zuf Einzelheiten einzugehen, iſt hier unmöglich. Man der n paar Stien Wer je in dieſe Gegend kommt, widme unbedingt ute ſchon 5 dieſem wundervollen Bauwerk. Hunderte tun's en, 19 lich. e ein Jefi Kenner deutſcher Vergangenheit ſteigt freilich nebenbei + 108 pilen der Wehmut auf beim Gedanken an den hochſinnigen 5 fa Ludwig ſo deln II., mit dem männlich ſchönen Lockenkopf und dem 00 henhe d Wer vor dem goldbedeckten Prunkbett in dem 1 dem Thron“ geſtatteten Schlafgemach ſtand; wo der„Einſame „ euſchen daan, öſter geruht, und an Glück und Ende dieſes ſeltenen ol⸗ deeeedee hatte einen erſchütternden Unterricht über die er waneber deit des irdiſchen Glückes bekommen. Wenn man auch 1 2 doch den oft als Verſchwendung bezeichnen möchte, ſo ſtimmt „e J0 bei:„Es bedauernden Urteil eines katholiſchen Geiſtlichen *3 10 Keantgenee daß in unſerer cnen 15 1 in andultgewerbe ſolche Aufgaben niemand mehr ſtellt.“ Aber Anteeanderer bitterer Vergleich ſteigt vor dem Auge des Vater⸗ eini auf: Verſailles 1871 und Verſailles 1919. Damals 0 lad Kanzte, auffubelndes deutſches Volk und ein geliebter Kaiſer 10 5 facgstanpf ſich 48 Jahre ſpäter unſer Volk in haßerfülltem Nevo⸗ iehKaiſerre 050 zerfleiſchend und ſchwächend, das einigende Band „ chlächtigen gewaltſam zerriſſen und ſo von einem übermütigen, 7 gemacht! Feinde niedergetreten, entehrt, entrechtet und wehr⸗ „ Purden 10 Doch iſt die Hoffnung in jedes Deutſchen Herz ge⸗ ürken diud die wackeren oberbayeriſchen Männer und Frauen 0 dieſe el Hoffnung auf Wiedergeburt und beſſere Zeiten. In 1— DDDrrire 2 2. 5 1 Lin deutſcher Dichter aus Jtalien Von Hanns Martin Elſter Sil or mehr als 5* 0 med d Ma als einem Menſchenalter kam der zwanzigjährige ktdr Geburtzſt eſe della Valle di Caſanova aus Neapel, 7 ſed drume adt, nach Stuttgart als Schüler des dortigen Kon⸗ wad durch ſte r ſuchte mit ſeiner Seele die deutſche Muſik und en er d durch ſie en Weg zur deutſchen Kunſt. zur deutſchen Sprache, 2 ſeien Stuttgart zum deutſchen Dichter. Manches Jahr verbrachte 19— 5 nnerlicht das er liebgewann. Hier fand er den Widerhall berweulſchland 5 hier fand er die geiſtigen Erlebniſſe, die ihn rale andten und anden. Zwar ſchlug er, bald mit einer ihm weſens⸗ ſeint nicht ſeind darum deutſche Art liebenden Irländerin verhei⸗ ö gidtem f ae dauernden Wohnſitz am Neckar auf. Aber von 5 kam 85 loß San Remigio bei Pallanza am Lago Mag⸗ ſſch ſuſtadt, lſche wieder auf längere Zeit in Württembergs ſchöne eeze Piceng dn erſenter. Er begen Vllde deuſtche iwartskiz zu verſenken. Er begann Bilder deutſch 1 mlung zunftber zu ſammeln: im Frühjahr 1905 ſtellte er ſeine 5 delge krönde Male im Stuttgarter Kunſtverein aus. Und 5 Sbdefteng; Geiſt 56 einer · 5 cher Künſe ſeine Gemäldeſammlung vor e dohle Fauterſtler wie Otto Reiniger und Pleuer mit Bildern 15 eineut der St dt Molfenters, Nägeles und B. Klinckerfuß in die 0 in de Städtſſchen Stutgart, die die Süiftung als den Grundſtoc 2. zugqhr, eigengz dafü emäldeſammlung moderner Meiſter annahm und 0 und aali machte hergerichteten Villa Berg nun der Oeffentlichkeit un i denſ ſo 90 Ghetsige hat Deutſchland ſeine 2l. 0 fund perzige Freunde, ſo treue Verehrer aus fremdem 75 der Arten wie in Marcheſe und Marcheſa di Caſanova, denen 5 Nag der Seele 105 Verhetzung die Liebe zum deutſchen Geiſte 1 Schaff reicher ab reißen konnte. 1 als Jensgut. er faſt krönte Caſanova ſeine Liebe mit eigenem und Auchahner 5 ward in Deutſchland zum Dichter. Nicht etwa 10 Herze eſenheit, Caſa Spracherlerner, ſondern aus eigenſter Natur 1 Bafzeas, ſo rein anova iſt deutſcher Dichter mit jeder Faſer ſeines ſwan nicht 0 elementar, daß niemand, der ſeines Lebens unſer„dlähriger den auf den Gedanken käme, er habe erſt als fe ugen Gaebtes deutſch eg zu unſerer Sprache gefunden. Ihm iſt ie einer ſpdicher. Daſ Mukterlaut wie nür je einem deutſchgebür⸗ h Ennheſpter erlerntes Sebeimnis der ſchöpferiſchen Beherrſchung 70 8 dit Caſa en Sprache erklärt ſich aus der inneren, ſeeliſchen D novqs ſich eutſcher geba mit unſerer Weſensart. Ein Italiener wird hier er dum deutſchen und fand den Weg zu ſeinem Innerſten erſt, ANeue Mannheimer Jeitung mitaag · Nusgabe) 3. Seike. Nr. 391 Am herrlichen Chiemſee in Oberbayern den Bergen weht der Freiheit Atem! Aufgefallen iſt mir die klare Beurteilung der politiſchen und wirtſchaftlichen Verhältniſſe durch alle, mit denen ich über dieſe Dinge ſprach. Ueber dem einſeitigen Parteiurteil ſo mancher Städter hoch erhaben! Wer dieſe Ent⸗ ſchloſſenheit kennen lernte, begreift, warum die Reichsregierung nicht mit Gewalt, die mitunter eigenſinnige Haltung der Bayern zu bre⸗ chen verſuchte, Der Kern iſt und war gut und treudeutſch. Freilich von den meiſten„Errungenſchaften der Revolution“ wollen ſie heute noch nichts wiſſen, und wer auf internationalem Boden, gleichgültig welcher Art, ſteht, wird mit mißtrauiſchem Auge beobachtet. Dieſe Oberbayern halten feſt am bewährten Alten, und zerſetzende Wüh⸗ lerei mancher Parteien finden hier ſteinichten Boden. Daß ſie durch ihre Wablzettet Hindenburg mit zum Sieg verhalfen, freut ſie be⸗ ſonders. Mit ſtarker Betonung erklärte mir ein gut katholiſcher Bauer:„Die rote Zentrumspolitik machen wir einfach nicht mit!“ Doch zurück zur Schönheit der Natur! Nach leiblicher Stärkung und voller bleibender Eindrücke fuhren wir hinüber zur nahen Fraueninſel, ebenfalls mit tauſendjähriger Geſchichte. Das dor⸗ tige Nonnenkloſter ſah ſchon eine Urenkelin Karls des Großen, die heilige Irmingard. Wechſelnd waren ſeine Geſchicke. Wiederholt zer⸗ ſtört wurde es immer wieder aufgebaut und iſt heute mit der ge⸗ nannten Herreninſel ein beliebter Ausflugs⸗ und Erholungsort. Ma⸗ leriſche Winkel und wirkungsvolle Farbenwechſel reizten ſchon man⸗ chen Maler von Ruf zum Feſthalten der ſtimmungsvollen Bilder auf dem an die Mainau erinnernden herclichen Eiland. Die in nächſter Nähe gelegene Krautinſel, die 3. im Chiemſee, liegt den beiden bevorzugten Schweſtern gegenüber faſt in ſtiefmütterlicher Behand⸗ lung. Aber die Glocke des Bootes mahnte zur weiteren Fahrt über den See, hinüber nach Seebruck, und Chieming. Ein ſchönerer Rundblick läßt ſich faſt nicht denken, als er ſich auf dieſer herlichen Fahrt im goldenen Sonnenſchein und bei kühl fächelndem Lüftchen bietet. Ueberall winken die flachdachigen, an Schweizer Häuſer erinnernden Gebäude am Ufer, dazwiſchen tummeln ſich ſchwankende Segelboote und leichte Kähne im See, doch nicht in ſolcher Zahl wie auf dem Bodenſee. Der Chiemſeeverkehr ſteckt eben noch in den Kinderſchuhen, und der herrliche bayeriſche Chiemgau iſt erſt ein Vierteljahrhundert draußen in der wanderluſtigen Welt bekannt geworden, obwohl er ſich mit den ſchönſten Gegenden unſeres Vater⸗ landes und ſelbſt der Schweiz getroſt meſſen kann. Doch immer weitere Kreiſe wollen auch ihr Herz ſtärken an den Schönheiten des lieblichen Sees, von dem ihnen begeiſterte Freunde erzählten. Und die Bevölkerung bemüht ſich mit allen Mitteln, ihre ſchöne Heimat dem Erholungsſuchenden angenehm und— auch das ver⸗ dient Anerkennung— preiswert zu geſtalten. In allen Dörfern am See und ſeiner Nähe ſind Verkehrsvereine, die jede Auskunft be⸗ reitwilligſt erteilen und auch gerne Wohnungen vermitteln. Wer keine nähere Adreſſe weiß, wende ſich einfoch an den Bürgermeiſter. Eine lobenswerte Eigenart iſt in der ganzen Gegend, daß man in irgend einem Privathaus, vom einfachen Bauernhaus bis zur ſtatt⸗ lichen Villa, ein Zimmer mietet, deſſen Preis pro Bett und Nacht mit—2 Mark berechnet wird. Verköſtigung ſucht jeder in einem der gute Küche führenden Gaſthäuſer, wo wiederum abweichend von weſtdeutſcher Sitte meiſt kein Tagespreis, nicht einmal vollſtändiges Mittag⸗ und Abendeſſen geboten, ſondern nach der Karte zu ange⸗ meſſenen Preiſen gegeſſen wird. Dabei beſteht durchaus kein Trink⸗ zwang und ſelbſt im Bierland Bayern kann man getroſt Milch ſtatt Alkohol beſtellen. Und was für eine Milch! Da muß die Milch aus der Mannheimer Milchzentrale daheim bleiben! Neben erquickender Ruhe iſt aber auch in jedem Stranddorf Gelegenheit zu kühlendem Bade im See in Verbindung mit heilſamem Sonnenbade geſchaffen. Und wer rudern will, kann es auf dem meiſt ruhigen Waſſer hne jede Gefahr tun. Mitunter wird zwar auch dieſer See recht unge⸗ mütlich und ſo wild, daß die geſamte Schifſahrt eingeſtellt werden muß, wie es gerade am Tag vor unſerer Ankunft der Fall war. Dann müſſen alle Boote und Kähne an der nächſten Halteſtelle lan⸗ den und verankert werden. Doch ſonſt iſt er meiſt wie geſagt, ein gemütlicher Geſelle, an den Ufern weit hinein nur—2 Meter tief, ſo daß ſich ſelbſt zaghafte hier ins Waſſer wagen und den Strandbad⸗ betrieb mitmachen, der ihnen daheim am Rhein oder Neckar ſo gar nicht gefiel. Im allgemeinen halten aber die Ortsbehörden hier auf anſtän⸗ dige Bekleidung im Waſſer und beim Wandern. Und wer ſich dieſen begrüßenswerten Anordnungen nicht fügen wollte, könnte höchſt un⸗ angenehm belehrt werden. So las ich auf einer Merktafel am Markt⸗ platz in dem etwa 10 Kilometer entfernten altberühmten Städichen Traunſtein allerhand beachtenswerte Worte. Einige ſeien ihrer Trefflichkeit wegen ſinngemäß wiedergegeben. Sie paſſen auch an⸗ derwärts Obwohl die ganze Gegend vorwiegend katholiſch iſt, ſind die Leute keineswegs engherzig. Aber ſie raten dem Anders⸗ oder Ungläubigen, ſpottende Bemerkungen oder Handlungen religiöſen Gebräuchen gegenüber zu unterlaſſen.„Was andern heilig iſt, ſtöre nicht.“ Recht angebracht iſt der Rat an alle die, die der Bequemlich⸗ keit wegen, während ihres Aufenthalts, in dieſer Gegend die hier noch allgemein übliche Tracht anlegen, daß ſie keine häßlichen und lächerlich wirkenden Fantaſie⸗ und Faſtnachtskeider tragen ſollen, ſon⸗ dern echte. Der Rat wird auch viel befolgt, und Fremde mit ledernen Kniehoſen, dicken Wadenſtrümpfen, nägelbeſchlagenen Schuhen und blauem Leinenkittel ſieht man allenhalben. Auch zahl⸗ reiche hübſche und weniger hübſche fremde„Dirndeln“. Die ſtramm auf ortsübliche Sitte haltenden Stadtväter dachten aber 2 auch an ihre hübſchen Mädchen und warnten, ſie in Ruhe zu laſſen, ſonſt könnte man auch die Burſchen kennen lernen! Und wahrlich, es wird den Kurgaſt oder Wanderer kaum gelüſten, mit den Fäuſten dieſer baumſtarken Bergſöhne Bekanntſchaft zu machen. Damit ſchöne Ausſichtspunkte nicht verunziert werden, meint eine weitere Bemerkung launig, man ſolle ſich nicht einbilden, daß Eier⸗ ſchalen und Wurſthäute die Schönheit des Platzes erhöhen. Zum Schluſſe muß aber noch ein Vorzug des Aufenthalts am Chiemſee erwähnt werden: der leichte und verhältnismäßig billige Beſuch des„Königs der Seen“ bei Berchtesgaden und der herrlichen Mozartſtadt Salzburg. Mit Poſtkraftwagen, die mehrmals des Tage⸗ fahren, erreicht man die Bahnſtation Traun⸗ ſtein, um von Fier aus über die Grenzſtadt Freilaſſing und die uralte Safinenſtadt Reichenhall an die Perle der deutſchen Städte, aach Berchtesgaden zu gelangen. In dieſem male⸗ riſch an den Hängen am Fuße des höchſten Berges auf deutſchem Boden, dem mächtigen Watzmann, und der dem Königſee gegenüberliegenden Bergrieſen erbauten Städtchen iſt kein Winkel ohne zauberiſche Schönheit.„Tal und Berge bilden das Berchtes⸗ gadener Land, ein auserleſenes Stück der Schöpfung, ein Erden⸗ fleck, den eine gütige Natur mit einer Fülle von Schönheiten, ſo⸗ wohl von heiterer Anmut, wie von ernſter Erhabenheit ausgeſtattet hat. Das Land iſt wie ein Wundergarten, den kein Empfänglicher betritt und durchſchreitet, ohne im tiefſten bewegt und beglückt zu ſein von dem Vielen, was ihm hier zu ſchauen vergönnt. Wild⸗ erhabene Hochgebirgsnatur und liebliche Auen. ſanfte Hügel und himmelanſtrebende Berge, düſterer Tannenwald und lichte Haine, üppige Matten und kahle Schuttſtröme, drohend und kalt ſich reckendes Geſtein und traut und warm aus dem Grün vorlugende Häuschen. Allenthalben belebendes Gewäſſer, murmelnde Bäche, rauſchende Flüſſe, toſende Waſſerſtürze, wilde Klammen, anmutig heitere oder finſter ernſte Seen, an ihrer Spitze der König aller Bergſeen, der Königſee. Und als Rahmen dieſes inhaltsreichen Bildes ein hoher Wall edelgeformter Bergrieſen, der ſagenum⸗ wobene Untersberg, der mächtige Hohe Göll, der majeſtä⸗ tiſche Watzmann, der ſchönſte und böchſte der auf deutſchem Lande fußenden Berge.“ Wer muß dieſer treffenden Schilderung nicht aus vollem Herzen zuſtimmen? Auch wer nur einen Tages⸗ ausflug hierher unternimmt, empfängt ſoviel, daß ſich ſicher der Wunſch im Herzen regt, wiederzukommen und noch mehr Schön⸗ heit zu trinken. Und welche prächtigen Bewohner der glücklichen Gegend. Wir ſahen ſie gerade in großer Zahl verſammelt, war doch heute das 50jährige Jubiläum des Militärvereins in Berchtes⸗ gaden und unter den Klängen ſchneidiger Märſche ſetzte ſich der Feſtzug bei unſerer Ankunft eben in Bewegung. Man mußte ſeine Freude haben an dieſen meiſt mit Auszeichnungen verſehenen ehe⸗ maligen Frontſoldaten, jetzt in kleidſamer Gebirgstracht ebenſo ſtramm auftretenden Bergſöhnen. Und wie freuten ſie ſich, wieder einmal ihren ehemaligen Kronprinzen Rupprecht unter ſich zu haben. Ich glaube, der könnte hier auch„ſein Haupt kühnlich legen jedem Berchtesgadener im Schoß“. Nun aber knaus an den Höhepunkt unſerer heutigen Wan⸗ derung, an den Königſee. Welch erhabenes Bild! Eingebettet zwiſchen ſteilen, hochragenden Felswänden, die dunkle Tannen zu einem wuchtig wirkenden Rahmen geſtalten, liegt die dunkelgrün leuchtende Flut vor dem entzückten Auge. Das Herz wird gerade⸗ zu andächtig geſtimmt beim Anblick der majeſtätiſchen Schönheit des Sees. Ob man ſeine Fluten auf einem Kahn oder Motorboot durchfurcht oder vom ſchmalen Gebirgspfad des öſtlichen Ufers be⸗ wundert, überall wechſelnde, erhabene Bilder! Wie ſchön iſt die Welt! wirtſchaſtliches und Soziales Zum Kampf im Baugewerbe Zum Kampf im Baugewerbe wird uns von Arbeitgeberſeite ge⸗ ſchrieben: Die arbeitgeberſeits als Notſtandsarbeiten genehmigten Bauarbeiten am Kohlenbunker im Güterbahnhof Heidelberg und am Anheizſchuppen der Betriebswerkſtätte Schwetzingen, die für die Reichsbahndirektion Karlsruhe im Intereſſe der Betriebsſicherheit und zur geregelten Aufrechterhaltung des Bahnbetriebes ausgeführt werden, wurden durch einen Heidelberger Unternehmer mit Arbeits⸗ willigen begonnen. Den am Kohlenbunker in Heidelbera beſchäftig⸗ ien Arbeitern wurde von einer ſtarken Gruppe von ſtreikenden Bau⸗ arbeitern der Zugang zur Arbeitsſtelle wiederholt verwehrt. In Schwetzingen ereignete ſich derſelbe Vorgang. Die trotzdem zur Bau⸗ ſtelle gelangten Arbeiter wurden jedoch durch das Vorgahen der Eiſen⸗ bahnbetriebswerkſtättenarbeiter von Schwetzingen an der Weiter⸗ arbeit verhindert, ſodaß die Notſtandsarbeit zum Stilliegen kam. Wenn negatives Recht zum Streik gegeben iſt, ſo beſteht in gleicher Weiſe ein poſitives Recht zur Arbeit. Es wäre wünſchens⸗ wert. daß die zuſtändigen Behörden hier mit aller Energie durch⸗ greifen und dem unerhörten Terror der Streikenden. der in letzten Wochen nur aus einer ſchwachen Poſition in dem beſtehenden Arbeits⸗ kampf entſpringen kann, einen Riegel vorſchieben. Das Intereſſe der Oeffentlichkeit iſt in vorſtehender Angelegenheit ſtark in Mitleiden⸗ ſchaft gezogen, da die Notſtandsarbeiten mit Rückſicht auf die Be⸗ triebsſicherheit und Aufrechterhaltung des Bahn⸗ betriebes durchgeführt werden. Abgeſehen davon hat aber auch die Oeffentlichkeit ein ſtaatsbürgerliches Intereſſe daran, daß die Ar⸗ beitswilligen in unſerem Rechtsſtaat gegen. Terrorakte der Streiken⸗ den angemeſſenen Schutz finden. Ausdruck fand. Die romaniſche Art ſeines Blutes diente nur zur formalen Erhöhung ſeines Geſtaltungsver⸗ mögens. Sghon die früher erſchienenen„Lieder der Liebe und Einſamkeit ſind ganz nordiſch⸗gotiſchem Geiſte entſproſſen.„Ich bin im Teutoburger Wald zu Hauſe“, erwiderte er einem deutſchen Dichter, der ſich ihm gegenüber als Südländer bezeichnete. In der Tat, in ſeiner Seele lebt die Sehnſucht deutſcher Art aus dem Realen ins Irreale, aus dem Irdiſchen ins Ueberirdiſche, aus dem Feſtum⸗ riſſenen ins Unbeſtimmte, Verdämmernde, aus dem Plaſtiſchen ins Muſikaliſche und aus dem Diesſeitigen ins Jenſeitige, Myſtiſche zu ſtreben. Die Liebe erlebt er mit myſtiſcher Seelenkraft als Ewig⸗ keit und Unendlichkeit. Aus den Augen der Geliebten ſcheint ihn das Unvergängliche an, in der Geliebten ruht ihm das Unendliche, ſie iſt ihm das zeitlos Weibliche, des ewig weiblichen Weibes ſelige Wiederkehr. Novalis und Hölderlin haben in ſeinem Innern Wurzel gefaßt, Mörike und Raabe haben ihn erweckt, das Gralswunder blüht in ſeinem Herzen, Richard Wagners und Hugo Wolfs Klänge ihn und die deutſche Wald⸗ und Bergnatur iſt ſeine eimat. Zu vollendeter Form ward dieſe Reife und Eigenart in den Dichtungen„Wald und Elemente“(im ſchönen Druck bei J. Engelhorns Nachf. in Stuttgart). Das Erlebnis des deutſchen Wal⸗ des iſt hier wundervolle Dichtung geworden. Nicht etwa in im⸗ preſſioniſtiſchen Bildern, in mehr oder weniger plaſtiſch geſtalteten Ausſchniten aus der deutſchen Waldwirklichkeit. Nein, Caſanova hat ſich„mit tiefer Hingebung und demütiger Liebe um das Unaus⸗ ſprechliche des Waldes beworben“, wie er ſelbſt ſagt. Er hat uns in hoher Schönheit die Metaphyſik unſeres Waldes, deſſen ewigen Wech⸗ ſel und ewige Unruhe, deſſen traumhafte Stille und tiefes Geheim⸗ nis reich beſchert. Er hat die Muſik des Waldes erlauſcht und ſie tönt nun in uns wieder mit jedem Klang, den nur wir Deutſchen ver⸗ ſtehen und lieben. Es iſt die Muſik, die von jeher den Germanen ſein Heiligſtes ſchon im Walde bergen und verehren hieß, die Muſik, die alles große deutſche Schaffen durchſtrömt von Bach bis Wagner, von Mörike bis Wolf, von Böcklin bis Wolfram von Eſchenbach. Unergründliches ward hier Wort, ward Sprachmelodie, in die wir uns immer neu verſenken, wie wir immer wieder uns im Walde verlieren. Hier hören wir unſeres Gottes Stimme. Caſanova verliert ſich dabei nicht etwa in unverſtändlichen Rauſch. Seine volltönende Pathetik iſt getragen von klarer, hoher Gedanklichkeit, von letzter philoſophiſcher. religiös erlebter Ver⸗ geiſtigung. In dem Waldimythos, in dieſer Waldkosmogonie offen⸗ bart ſie ſich ebenſo wie in den aus antiker und orientaliſcher Mytho⸗ logie geborenen Geſängen von den Elementen. Wie hier Caſanova die Elemente als Gottes Kräfte fühlt und zuſammendenkt, in einer Gehalt und der reinen Sprachmuſik dieſer Verſe hinzu⸗ geben. Wir Deutſchen ſind es Caſanova ſchuldig, ihn nach dieſen Dich⸗ tungen ganz als den Unſern anzuerkennen. Wir können ſtolz ſein, ſolchen ſchöpferiſchen Geiſt aus fremdem Blut durch unſere Weſens⸗ art und Kunſt erobert zu haben. Wir wollen ſein Werk lieben, auch wenn wir nicht wiſſen. daß ſein Schöpfer an den Geſtaden des Lago Maggiore ſtändig deutſchen Dichtern und Künſtlern Gutes tut. Sil⸗ vio di Caſanova iſt unſer als Dichter und Menſch. Literatur * Um Ferdinand Oſſendowski. Zur Authentizität Prüfer und Zeugen. Frankfurt, Sozietäts⸗Druckerei, Abt. Buchverlag. Frank⸗ furt a. M. Um Oſſendowski iſt ein Streit entbrannt. Man hat ihm vorgeworfen, er ſei ein Schwindler, ſeine Schilderungen wurden als übertrieben hingeſtellt, in Tibet ſei er nie geweſen, der Abſchnitt über Agarta in ſeinem Buche„Tiere, Menſchen und Götter“ ſei ein Plagiat. Die Leſerſchaft Oſſendowskis fragt: Wer iſt dieſer Mann? Wie entſtanden ſeine Bücher? Dieſe Fragen werden im vorliegen⸗ den Buche beantwortet. Es bringt die Lebensgeſchichte Oſſendows⸗ kis, Briefe, von Männern, die für ihn zeugen, Dokumente, die ſeine Erlebniſſe beſtätigen, Aufſätze von Gelehrten, die für ihn eintreten, den wiſſenſchaftlichen Befund über ſeine Tibet⸗Notizen, eine Ausein⸗ anderſetzung des Angegriffenen mit ſeinen Gegnern, bildliche Wie⸗ dergaben aus ſeinem Mcterial. Die Lektüre dieſes Buches wird zu der Ueberzeugung führen, daß Oſſendowski das Vertrauen verdient, das ihm ſeine Werke erwarben. * Sansſouci⸗Jahrbuch, ein Kalender der Erinnerung, bearbeitet von Ernſt Engel. Guſtav Groſſer, Verlag, Berlin.— Fern von jeglicher Parteipolitik will dieſes Jahrbuch durch Wort und Bild eindringlich die große Vergangenheit lebendig werden laſſen und die Gegenwart durch ſie befruchten. Sansſouci iſt Friedrich der Große, der Schöpfer der preußiſchen Großmacht, der ſieghafte Feldherr, der einſame Denker, der Mann eiſerner Pflichterfüllung, der erſte Die⸗ ner ſeines Staates. Der Kalender zeigt ihn unaufhörlich tätig und mit ſeinem Rieſengeiſte das Größte wie das Kleinſte mit gleicher Sorgfalt umfaſſend. Einen intereſſanten Blick in die geiſtige Rüſtkammer des Königs, in die Bibliothek, läßt uns Dr. Bogdan Krieger tun. Dann wird„Preußengeiſt in Wort und Tat“ geſchildert, wie er in Kant, Fichte, Lagarde verkörpert iſt. In dem Abſchnitt„Deutſche Not und deutſches Ringen“ findet der Herausgeber mannhafte Worte zur Widerlegung der Lüge von der deutſchen Kriegsſchuld und zum Raub der deutſchen Kolonien. Auf Dichtungen deutſcher Lyrik folgen vackende Geſchichten aus älterem Erlebniseinheit ſingt, das iſt wieder echt deutſche Syntheſe, ſo daß man nicht müde wird, ſich dem quellenden Reichtum, dem tiefen, deutſchen Schrifttum. Den Schluß bildet eine gute Orientierung über Fragen der Wiſſenſchaft und Kunſt.. 10 2. Seſte. Nr. 307 Aittwoch, 26. Auguſt 1925—. Städtiſche Nachrichten Rinnerglick beim Lehmkuchebagge Backt die Mudder Brot un Kuuche, Wolle d' Kinner aach verſuuche, Wie des Knede, Knoodſche dhut, Doch,'r Deeg is viel zu gut. Suuche drum'n Klumbe Leime, Dhun vor'm Haus e Bank abreime, Holle blechene Gſcherrle bei, Dann geht los die Baggerei. Hei, is des e Wergle, Drigge, s richdig Vſchalt in alle Schtigge, Weithin(n) ſchallt ihr Juwlgſchrei Un lockt annere Kinner bei. Bei dem luſcht'ge Bitſche, Batſche Git's e richdig Weiwertratſche. 's Midderle hot draln) ſeiln) Freed, Weil ſie's Kinnerglick verſchteht. A. Göller. Der Rampf um die alten Keichsbanknoten Faiür weite Volkskreiſe, ſo wird uns geſchrieben, iſt gegenwärtig die Frage der Aufwertung der alten Reichsbanknoten von aller⸗ größtem Intereſſe und die Stimmung der meiſten Beſitzer dieſer alten Noten iſt ſehr optimiſtiſch; ſcheint doch das unantaſtbare Recht auf ihrer Seite zu ſein. Ganz zweifellos ſind dieſe alten Banknoten Anweiſungen auf eine beſtimmte Summe Gold, da man deren Ein⸗ löſung in Gold jederzeit von der Reichsbank⸗A.⸗G. verlangen konnte. Geſetzlich aufgehoben iſt dieſer Anſpruch bis heute noch nicht, ſon⸗ dern lediglich durch ein kaiſerliches Dekret bei Kriegsbeginn bis auf Weiteres zurückgeſtellt. Alſo weder die Inflation noch die Namensänderung unſerer Währung ſcheinen den Goldwert der alten Reichsbanknoten beeinträchtigen zu können. Es eröffnet ſich hiermit für manchen bisher Beſitzloſen die Ausſicht auf einen ungeahnten Bewinn. Und hier ſetzt die Gegenpartei den Hebel an, indem ſie meint, daß ſolch ein unverdienter Gewinn eben nicht gerechtfertigt ſei. Dies mag gelten. Aber was dem einen recht iſt, muß dem andern billig ſein. Wenn der Fabrikarbeiter Schulze, der ſich im Vertrauen auf unſere alte Währung einen alten Tauſender zurückgelegt hat, keinen unverdienten Inflationsgewinn machen darf, dann darf auch den übrigen Inflationsgewinnlern dieſes Recht nicht zugeſtanden werden. Es müßten daher ſämtliche in der Inflationszeit neu gebildete Ver⸗ mögen darauf geprüft werden, ob ſie verdient oder unver⸗ dient erworben ſind. Der unverdiente Gewinn wäre zu Gunſten der Kriegsanleihezeichner einzuziehen. Die Finanzämter würden ganz gut beurteilen können, welch ein Gewinn bei dieſem oder jenem Geſchäftszweig als verdient oder unverdient angeſehen werden kann. Dies wäre wohl ein harter Schlag für manchen„Raffke“ aber ein Segen für die, die dem Vaterland in der Not ihre Erſparniſſe ge⸗ opfert haben. Der Fabrikarbeiter Schulze kann bei ſeiner Forderung mit Recht behaupten, daß es eben der Schaden der Reichsbank⸗A.⸗G. bezw. deren Aktionäre iſt, wenn ſie ihre Goldanweiſungen ver⸗ ſchleudert hat. Es wäre ja ein Leichtes geweſen, dieſe Noten recht⸗ zeitig, etwa 1919, wo ſie noch ungefähr ihren Wert hatten, durch andere zu erſetzen. Damals hätte ſich niemand der Gefahr aus⸗ geſetzt, 100 oder 1000 Mk. durch Zurückhaltung der Scheine zu ver⸗ lieren. Wenn dieſe Banknoten inzwiſchen in„unberufene“ Hände geraten ſind, ſo kann trotzdem das Recht nicht mit den Worten getötet werden, daß dem jetzigen Beſitzer ein unverdienter Gewinn durch die Rechtserfüllung zufallen würde. Wenn alſo die beiden Inflations⸗ gewinnler„Raffke“ und„Schulze“ durch ein Volksgericht verur⸗ keilt werden ſollen, dann aber gleiches Recht für Alle. G. R. * FIum Lohn- und Tarifſtreit im Friſeurgewerbe wirb uns in Erwiderung auf den Artikel in Nr. 386 unſeres Blattes geſchrieben: Der Arbeitnehmer⸗Verband ſchreibt immer nur vom Wochenlohn, vergißt aber ſtets den Nebenverdienſt, der aus Prozenten von Waren und Haararbeiten, ſowie aus Trinkgeldern beſteht und mindeſtens die Hälfte vom Wochenlohn beträgt Schlägt man dieſen Betrag zum Grundlohn, ſo kommt einer der beſten Wochenlöhne heraus. Ein erſter Damenfriſeur verdient 30 Mk. + 15 Mk. 45 Mk., ein erſter Herrenfriſeur 27 Mk. 13 Mk. 40 Mk. Es gibt natürlich Gehilfen, die weniger verdienen, aber auch ſolche, die viel mehr verdienen. Was zahlt ein Friſeurgehilfe an Steuern, Krankenkaſſen⸗, Invaliditäts⸗ und Erwerbsloſenbeiträgen? Größten⸗ teils nichts. Das wird natürlich überſehen. In Berlin beſteht ſeit 1. Auguſt ein nuer Tarif der einen Wochenlohn von 30 Mk. für einen erſtena Damenfriſeur und öon 28 Mk. für einen erſten Herren⸗ friſeur vorſieht Die Verkürzung der Arbeitszeit iſt eine Exiſtenz⸗ frage. Die Arbeitnehmer ſollen an Wochentagen um 8 Uhr anfan⸗ gen und pünktlich um 7 Uhr, an Samstagen abends um 8 Uhr auf⸗ hören Bekommen wir Arbeitgeber mehr? Nein! Dagegen waren bisher viele Geſchäfte gezwungen, billiger zu bedienen, um ihre Exi⸗ ſtenz einigermaßen aufrecht zu erhalten. Viele arbeiten ſogar an Sonn⸗ und Feiertagen. Eingang durch den Hausgang! Der Arbeit⸗ nehmer ſollte froh ſein, wenn er unter Dach und Fach iſt, wie der Arbeitgeber froh iſt, wenn er ehrlich und redlich durchkommt. Entgleiſung. In Rheinau war am Montag eine Lokomotive mit einem anhängenden Milchwagen entgleiſt, wodurch ein Gleis längere Zeit geſperrt war. Der Eiſenbahnverkehr mußte kurze Zeit eingleiſig geführt werden, wodurch Zugverſpätungen entſtanden. * Raubmordverſuch. Ein 20 Jahre alter Fabrikarbeiter aus Hockenheim hatte in der„Herberge z. Heimat“ hier einen gleichalterigen Schuhmachergeſellen aus Sachſen kennen gelernt. Die beiden Hand⸗ werksburſchen begaben ſich auf die Wanderſchaft und kamen bei ihren Kreuz⸗ und Querwanderungen in der Gegend von Oftersheim in den Walldorfer Wald. Hier überfiel der Hockenheimer den Sachſen und brachte ihm durch Schläge mit einem ſtarken Prügel ſchwere Verletzungen bei. Dem Ueberfallenen gelang es ſchließlich, ſich ſeines Angreifers zu erwehren und zu flüchten. Er wurde ſpäter, als auf ſeine Hilferufe Waldarbeiter herbeieilten, von einem Oftersheimer Fuhrwerk mitgenommen. Die Verletzungen ſind ſo erheblich, daß der Ueberfallene ins Schwetzinger Krankenhaus verbracht werden mußte. Der Räuber konnte noch am Montag abend von einem Gendarm in Oftersheim verhaftet werden. Der überfallene Handwerksburſche hatte nur einige Reichsmark im Beſitz, die ihm ſein Begleitmann rauben wollte, um derentwillen er wahrſcheinlich einen Mord be⸗ gangen hätte. Veranſtaltungen FBilliger Sonnkag im Friedrichspark. Die Parkleitung will zu elner ihrer früheren Gepflogenheiten zurückkehren und ſogen. billige Sonntage wieder einführen, um weiteren Kreiſen die Möglichkeit zu geben, die ſchönen Parkanlagen in Augenſchein nehmen zu können. Ein ſolcher billiger Tag iſt für kemmenden Sonntag vor⸗ geſehen. Der Eintrittspreis wird zum Nachmittag⸗ wie auch zum Abendkonzert 30 Pfennig die Perſon betragen.(Siehe Anzeige.) „Schlechtes Wagenmalerial in badiſchen„Schnell“ zügen. Vor einiger Jeit war ſchon auf das mangelhafte Wagenmaterial in den badiſchen Schnellzügen D 152/D 153 auf der Schwarzwaldbahn hin⸗ gewieſen worden, wo Wagen mit Mittelgang älteſter Bauart regel⸗ mäßig verwendet wurden. Die Klagen gaben der Reichsbahndirek⸗ tion Anlaß zu einer öffentlichen Ankündigung über die Zurückzie⸗ hung dieſer Wagen aus den genannten Zügen. Deſſen ungeachtet verkehren dieſe Wagen aber täglich als regelmäßige Ausrüſtung in den Schnellzügen D 157/ D 158 über den Schwarzwald. Wie wenig Anklang dieſe„Ausſtattungsſtücke“ in den Schnellzügen, für die Zu⸗ ſchlag bezahlt wird, beim Publikum finden, lehrt die Beobachtung, daß die Reiſenden ſich beiſpielsweiſe lieber in den gut beſetzten Wagen DortmundKonſtanz, der aus D 276 übernommen wird, ſtellen, als ſich in die alten Vehikel ſetzen. neue Mannheimer Seltung ſmittag · Rusgabe dehn Gebote für den Obſigenuß —55 darauf bedacht, von dir und deiner Familie käglich regelmäßig gegeſſen wird. Obſt iſt eine überaus geſunde und wohlbekömmliche Speiſe. Die im Obſt enthaltenen Nährſalze, Frucht⸗ ſäuren— vor allen aber die Vitamine— ſind für den menſchlichen Körper unentbehrlich, ſie fördern die Verdauung und wirken ſehr günſtig auf das allgemeine Wohlbefinden des Menſchen ein. 2. Eſſe nur genügend ausgereiftes Obſt! So angenehm und erfriſchend der Geſchmack und ſo wohltätig die Beſtandteile des reifen Obſtes für die Geſundheit ſind, ſo gefährlich kann das Eſſen unreifer Früchte werden. Für die Jugend, die dieſer Sitte beſon⸗ ders gern huldigt, erhöht ſich die Gefahr infolge der Empfindlichkeit der Verdauungsorgane im jugendlichen Alter. 3. Reinige die Früchte vor dem Verſpeiſen. Der Staub, die Tätigkeit von Inſekten und anderen Tieren, pilzliche Erkrankungen und manches andere bewirken, daß die Oberhaut der Früchte ſtets mit Unreinlichkeiten bedeckt iſt. Hartſchalige Früchte reibe mit einem Tuch ab, weichſchalige Früchte und Beeren ſind, wenn ſtark be⸗ ſchmutzt, durch kurzes Eintauchen in Waſſer zu reinigen. Bei letz⸗ teren aber bedenke ſtets, daß durch das Eindringen von zu viel Waſſer in die Frucht deren Wohlgeſchmack notleidet. 4. Schäle die Früchte nur, wenn dies wirklich nokwendig iſt. Unmittelbar unter der Schale der Frucht ſind wertvolle Stoffe ge⸗ lagert, die beim Schälen mit weggenommen werden, dem Körper alſo nicht zu gute kommen. Unterlaſſe daher, wenn irgendwie möglich, das Schälen. Wenn ſchon, wie bei ſehr hartſchaligen Früchten oder ſonſt durch pilzliche Erkrankungen verunreinigten Früchten, geſchält werden muß, nie zu dick ſchälen! 5. Genieße die Steine der Früchte nicht mit. Ganz abgeſehen von der unnötigen Belaſtung von Magen und Darm mit unverdau⸗ lichen Stoffen, bringt dieſe Unſitte die große Gefahr einer Verletzung der Darmwände(Blinddarmentzündung) mit ſich. Es iſt auch nicht ratſam, wie dies in vielen Fällen gemacht wird, die inneren Kerne vom Steinobſt auszulöſen und zu eſſen. Dieſe enthalten Blauſäure, für den Körper ein ſchweres Gift. 6. Werfe Schalen und Kerne nicht auf die Straße bezw. werfe dieſe beim Aufenthalt in öffenklichen Anlagen nicht leichtſinniger Beiſe auf die Stege, auf die Kaſenflächen oder in die Gehölz⸗ gruppen. Auf der Straße gefährdeſt du durch Außerachtlaſſung dieſes Gebotes Leben und Geſundheit deiner Mitmenſchen, in den öffentlichen Anlagen ſehen weggeworfene Obſtſchalen uſw. ſehr ſchlecht aus, ſie verunzieren das Geſamtbild der Grünflächen und Wege. 7. Trinke kein Waſſer beim Obſtgenuß oder unmittelbar nachher! Dies kann der Körper nicht vertragen, es köͤnnen für dich die ſchwerſten geſundheitsſtörenden Folgen eintreten. Laſſe auch allzukalte Früchte erſt etwas anwärmen, damit Zähne und Magen nicht notleiden. 8. Halte Maß auch im Obſtgenuß! Im Uebermaß genoſſen wird auch die bekömmlichſte Speiſe zum Feinde für den Körper. Halte daher auch Maß im Genuſſe des Obſtes. Allzuviel iſt ungeſund! Bei der Durchführung der viel empfohlenen Obſt⸗ und Traubenkuren halte man ſich ſtets an die ärztlichen Anordnungen. 9. Suche Erſatz in reinen gut zubereiteten Obſterzeugniſſen, wenn es dir in⸗obſtarmen Jahren an friſchen Früchten mangelt. Es gibt von dieſen Waren eine ſo große Fülle vollſtändig einwandfreier Qualität, daß du es nicht nötig haſt, zu Miſcherzeugniſſen zweifel⸗ hafter Herkunft mit hochtrabenden Phantaſienamen zu greifen. 10. Bevorzuge deutſches Obſt und deulſche Obſtwaren! Mache dich frei von dem falſchen Glauben, das Gute wäre nur im Aus⸗ lande zu haben. Ganz abgeſehen davon, daß die heimiſchen Erzeug⸗ niſſe in Friſche, Güte und Wohlgeſchmack von anderen nicht ſo leicht übertroffen werden, bedenke auch, daß es für dich als Deutſcher nicht notwendig iſt, des Auslands Wohlſtand zu kräftigen durch Bevor⸗ zugung ſeiner Ware, zum Schaden des heimatlichen Obſtbaues und der deutſchen Obſtbauern. Kaufe daher nur deutſches Obſt und deutſche Obſtwaren! P. S. K Die nächſte Heidelberger Schloßbeleuchtung am 12. September wird von der Stadt Heidelberg zu Ehren des deutſchen Notarvereins veranſtaltet, der ſeine 25jährige Jubiläumstagung abhält. Tagungen Tagung des Pfälzer Bauernvereins Seine 8. Generalverſammlung hielt der Pfälzer Bauernverein am Sontag in St. Martin ab. Sie wurde eingeleitet mit einem Gottesdienſt in der Pfarrkirche, in dem der Ehrenvorſitzende des Pfälzer Bauernvereins, Dekan Steegmüller predigte. Daran ſchloß ſich die heilige Meſſe mit deutſchem Geſang. In Vorſtands⸗ und Ausſchußſitzungen wurden ſodann geſchäftliche Angelegenheiten beſprochen. Eine beſondere Rolle ſpielte die Frage der Einigung der Bauern in der Pfalz. Oekonomierat Wünſtel befürchtet von der Verſchmelzung der Bauernorganiſationen große Uneinigkeit im Baurnſtand. Auch Direktor Kro pp⸗Würzburg ſprach ſich gegen die Einigung aus. Der Tätigkeitsbericht wurde genehmigt und als Ort der nächſten Generalverſammlung Waldſee beſtimmt. In der Nachmittagsverſammlung an der Wappenſchmiede ſprach Direktor Kro ppWürzburg über die Lage des Bauernſtandes und befaßte ſich dabei insbeſondere mit der Steuer⸗ und Zollpolitik. Bundeskag der deutſchen Jimmermeiſter Zum 17. Bundestag der deutſchen Zimmermeiſter, der vom 22. bis 25. Auguſt in Freiburg ſtattfand, hatten ſich gegen 450 Zim⸗ mermeiſter aus Deutſchland und der Schweiz zuſammengefunden, deren Auftakt ein Begrüßungsabend bildete. Der Sonntag war bis in die Nachmittagsſtunden hinein der Erledigung einer reichhaltigen Tagesordnung gewidmet, die ſich auf berufliche Probleme bezog. Die Tagung wurde mit einer Begrüßunasanpſrache des Bundesvorſitzen⸗ den, Zimmermeiſter Eckhard, eröffnet. Als Vertreter der badiſchen Regierung begrüßte im Auftrag des Innenminiſters Landrat Heß die Tagung. Oberbürgermeiſter Dr. Bender ſprach im Namen der Freiburger Stadtverwaltung Bearüßungsworte. Oberingenieur und Studienrat Karſten hielt ein Referat über die Holzbauweiſe der Neuzeit. Hierauf erläuterte Bundesſundikus Dr. Gerland die Be⸗ deutung des Bundestages für die Bundeszentrale und die wirtſchaft⸗ liche Lage des Zimmergewerbes. Ein ausgeſuchtes volkstümliches Thema ſchlug der Zimmermeiſter Fiſcher aus Konſtanz an, der den Anweſenden die Holzbauweiſe des Mittelalters vor Augen fübete. Aus dem Lande perſonalveränderungen im badiſchen Staalsdienſt In den endgültigen Ruheſtand verſetzt: Der Vor⸗ ſtand des Vermeſſungsamtes in Offenburg, Obergeometer Friedrich Hutzler. 7 von der Bergſtraße, 25. Aug. Wenn guch bisher die Tage meiſt hochſomerlichen Charakter beibehielten, ſo bereitet ſich doch draußen in Tal und Flur bereits der Herbſt vor. Ueberall in Gar⸗ ten und Feld freilich noch merkliches Wachstum an Gemüſepflanzen, Kartoffeln, Futterkräutern, Wieſen uſw. Dazwiſchen lugen aber die geblichen Stoppelfelder, die dieſen Sommer ſo reichen Ertrag brachten, öde hervor. Die Obſtbäume tragen noch ihr dunkelgrünes Laub, wenn auch einzelne Blätter welken und zum baldigen Abfall ſich anſchicken. Auch ſonſt erſieht man an Stengel und Strauch, daß die frühen Blätter gelben und verdorren. Dafür tritt in den Gärten neuer Reiz und neue Abwechſlung ein. Die Roſenzeit iſt zwar da⸗ hin; als Erſatz erglänzen in voller Pracht und Schönheit die Spät⸗ ſommerblumen, die korbblütige, bunte Aſter und ihre Verwandten, voran die rieſige Sonnenblume, die Dahlie und ſonſtigen Schweſtern in den mannigfaltigſten Formen und Farben und erfreuen unſer Auge. Das Frühobſt,— 55 es gediehen, wurde bereits abgemacht. Zur Zeit werden die Zwetſchgen gebrochen, die keinen nennens⸗ werten Ertrag ergeben; das Pfund wird je nach Qualität zu 12 bis 20 Pfg.— auch darüber— verkauft. Aepfel gibt es ſeltener und n⸗ Birnen laſſen uns diesmal ſehr oft leer ausgehen. In 8. bergen wird es lichter, und beginnen die Trauben vorerſt 5 auch und ſchüchtern Glanz und Farbe anzunehmen; ſie bmnugzein ab⸗ weiterhin milde Luft und Sonnenſchein, um einen guten 19 zugeben. Ueber allen ſteht der Wald in ſeiner ungeſchwäch een und Erhabenheit und ſchaut melancholiſch auf die ſich 5 Aenderung in der Natur, der er doch auch früher oder pa merkiich gen wird. Zu der herbſtlichen Stimmung tragen die ſchon Meihen verkürzten Tage und die ſich fühlbar machenden längeren, auslölt Nächte bei, was bei Menſch und Getier zwar Erleichteru abſteeg nach der hochſommerlichen Hitze und Schwüle. Den 299 1 hal ſpüren beſonders die befiederten Gäſte in Buſch und Wa 5or, 9. ihren Geſang eingeſtellt und bereiten ſich zum Wandern üdechen Storch hat bereits ſein Heim und Dorf verlaſſen, um rden auch Jonen zuzuſteuern. Und die Tiere in Wald und Feld eelichen Ge⸗ bald durch den rührigen Waidmann aus ihren ſommer nſtbar 3u hegen aufgeſtört werden, um ſie ſeinen Zwecken die enſchel⸗ machen.— Das Beſte iſt, daß der nahende Herbſt für lactl Aus⸗ kinder kein Bangen erwecken braucht, beſteht ja die 1555— O0f. ſicht, daß der diesmalige Herbſt als reicher Gabenſpen emmerhin öfters ausgenommen— ſich einführen dürfte, dem wir freudig und voll Hoffnung entgegenſehen wollen. Nus der Pfalz *Speyer, 25. Aug. Zahlreiche Klagen der ländticgen, vor kerung über das Zigeunerweſen gaben, wie Waerg Ver⸗ einigen Wochen der Regierung der Pfalz, Kammer des 175 eſens a5 anlaſſung, ſcharfe Weiſungen zur Bekämpfung dieſez erging der die unterſtellten Polizeibehörden zu erteilen. Vusbeſondete. Zigeunet Auftrag, die Polizeiorgane zur fortgeſetzten Kontrolle nen den be⸗ ſtändig anzuhalten. Es iſt zu hoffen, daß dieſe Maßmahr ug beingen troffenen ländlichen Bezirken die erwünſchte Erleichternen junget * Dudenhofen, 25. Aug. Niedergeſtochen wurde chen mehre⸗ Mann von 22 Jahren. Seit längerer Zeit beſtanden zwiſch. Mün⸗ ren jungen Leuten Reibereien. Samstag nacht forderten die Straße ner den 22jährigen auf, das Haus zu verlaſſen und einer. herauszukommen, wenn er Mut beſitze. Dieſer ging mögrt ſteher, bewaffnet heraus. Gleich am Tor bekam er von einem 105 weiber den einen Stich in 25 die Schlagader traf. 1 fc Sti ührten ſeinen Tod herbei. bte 5 Piemafens, 23. Aug. Ein Räuberſtückchen 1 ange⸗ der Fabrikarbeiter Ludwig Liſcher von Rodalben. Zie Sanſon trunten, gerlet er mit mehreren Gäſten in der Wiriſcho zuner den Rodalben in Streit, der ſo weit führte, daß einige Jas wor ſtreitſuchenden Liſcher vor die Wirtſchaft beförderten. ngriff porzi Liſcher das Signal, um zu einem regelrechten 0 mit hach⸗ gehen. Er zog einen Revolper aus der Taſche und 1 ei Qüng gehobener Waffe durch die Tür wieder in die Wirtſchal e. durch 65 Zeit hielt er ſo die Gäte in Schach bis ihm das Scheeßen konnte mittlerweile eingetroffene Polizei abgenommen wer 9 wurde in das hieſige Amtsgerichtsgefängnis eingeleſ zreignele ſi * Pirmaſens, 23. Aug. Ein bedauerlicher Unſa 5 Jahre geſtern abend infolge der unſinnigen Raſerei. Die el in vo alte Eliſe Sefrin aus Winzeln kam gegen 49 95 merſe Tempo die Chriſtiansgaſſe auf einem nagelneuen rſagte, ahren, verlor aber plözlich, da die Rücktrittbremſe en Herrſgaf über dieſes und rannte mit voller Wu een Ren Heilſche Haus. Die Lenkſtange des vollſtändig zerteünge utüberſt drang ihr in den Hals, ſodaß ſie ohnmächtig und berführung zum Arzt getragen werden mußte, der ihr vor e. Städtiſche Frant den erſten Notverband anlegte. Gerichtszeitung Schöffengericht Zweibrücken 1 Ztwel Wormſer, der 29 Jahre alte Heizer Ludwig atten ſich 5 und der 24 Jahre alte Bauarbeiter Franz Cornelius ſchung zu 5 dem Schöffengericht Zweibrücken wegen Urkundenfäl antworten. Sie hatten im Februar dieſes Jahres in i in Landuid⸗ Necarſtadt. im Avril in Ruchbeim und im Maen in Luen aufarund einer Liſte. die ſie von einem Unbera Selbunilfere die wigsbafen bekommen baben wollen, für den brau Fer⸗ für Arbeitsloſe Gelder geſammelt und für ſich 190 r beiden bereits vorbeſtraften Angeklagten wurden weg 9 1 brechen der priwaten Urkundenfälſchung zu je 1 Ja fänanis verurteilt. 101 50 öfen ger e⸗ 23. Auguſt. Das Bezirteſch gegen den Jee Sw. Darmſtadt, befaßte ſich während 1 0 Tage mit der Anklage 251 ung. ach gierungsrat Emmerling wegen fahrläſſege enige Tage ſach gierungsrat Emmerling war am 10. Auguſt 192⁴4 achmittags ken⸗ Erhalt ſeines Führerſcheines, mit ſeinem Motorrad der Leen Jugenheim gefahren und bog an der Straßene ahrtrorſchne⸗ r 5 nach Darmſtadt ein. Entgegen den ſcharfen Kauf, hielt E. die Mitte der Straße ein und nahnmm ſtatt der o des Lie einen weiten Bogen. In dieſem Augenblick kam das in ſpeh manns Marx von Groß⸗Gerau vorſchriftsmäßig des war mit 5 Geſchwindigkeit von 50—50 Kilometer. Das Auto te, war Jche enn ſonen beſeßt. Trotzdem der Chauffeur ſtart bremſeſge des ſe ſammenſtoß unvermeidlich. Das Auto hatte ſich inf her zusge Bremſens zweimal überſchlagen, die Perſonen w die frau Anngel. dert und kamen mit dem Schrecken davon. Nur 5 Verletu dem wurde ſchwer verletzt und ſtarb an den Folgen fäh Regierungsrat Emmerling wurde ebenfalls in m lebensgg ſih Motorrad geſchleudert und kam mit ſchweren, deung ericht bebe ger lichen Verletzungen nach dem Krankenhauſe. Das chein meſtelle in einem Poſtauto nach der Unfallſtelle zur Augen Monafes traſe Staatsanwalt beantragte eine Gefängnisſtrafe v. 2½ eine Genante⸗ aber in das Ermeſſen des Gerichtes, die Strafe Urkter Gefü J0l, umzuwandeln. Das Gericht erkannte anſtelle nge einen de ſtrafe von 6 Wochen auf 500 Geldſtrafe. ed. Renbe fi Ranne iſt 1— noch und eine ev. 5 7 aufmann rx zu erledigen. annchen Neh en 4. Aug Das Finanzamt 1 Mirch⸗ kannt, daß der Geheime Regierungsrat Doug rhinter dgeb⸗ wegen vorſätzlicher Einkommenſteu zu einer ung nach Paragr. 359 der Reichsabgabenordnune ſtrafe von 1500 Mark rechtskräftig verurteilt wur meſſen und Ausſtellungen ulern Die pfaliſche Handwerterſcen Baler oe e die als Jubiläumsausſtelung der Handwerkelgautern, und des pfälziſchen Gewerbemuſeums zu Kaiſer derzeitige eitre, wurde, will einen überſichtlichen Einblig in die 805 1 tionstüchtigkeit des pfälziſchen Handwerks bie em Ver 5 gen, alte Beziehungen zwiſchen Handwerk und Geſichtspu 5 175 tum wieder herzuſtellen. Wer unter dieſehe moniſch mpfänl frohen Erwartungen den formenſchönen und Bart betritt, en baurat Huſſong aufgeführten Ausſtelung upfaz nur die Aue, in wuchtiger Form ein Bild von einer in der deiſtung— gen Beiſpielen vollbrachten baulichen Meiſte⸗ 10 u eiten ſtellung ſelbſt bietet überraſchend Formenſchön rundlage dauf 85 Handwerk hat ſich, wie feſtzuſtellen iſt, die insbeſonden, Gegen wirtſchaftlichen Fortbeſtand erhalten und iſt tberungen der m. ibet Gebiete der techniſchen Leiſtung mit den Anforderentereſſe ludieng wart im Schrittmaß geblieben. Mit raßterwerkſtätleg alen auch vom Handwerk die eingerichteten Muſte tionellen de bishe da es ſich nicht länger dem Gedanken Nnsſellung wur ſeines Betriebes entziehen kann. Die Au bon weit über 60 000 Perſonen beſucht. ſielung Schluß der Kölner Handwerksar 15 auſen, „Köln, 24. Aug. Geſtern abend hat Pforten geſc ausſtellung mit einem kurzen Feſtakt ihre beſucht. wurde von insgeſamt etwa 100 000 Perſonen erks⸗ ſie ͤ ˙ü. ⅛ ůw!1¼— ELAIXA.1 15. J0ft 93 i1 14 * ie ·. r/ r —. ˙ pöp—ßf Nume). ſtab und els ſchörffe erneut 1 wage n beſtrittenen—5 Liter⸗Klaſſe der 18/80 PS. Adler⸗ der(Krotzingen). Vom Selve mit Slevogt mehr agen mit der vielfarbigen Stromlinienkaroſſerie, ter mwartet Der Selve Dr. v. Selves kam nicht zum n(Raſtatt) brachte ſtatt ſeines gemeldeten der unbedingt gute Chancen gehabt hätte, einen ab⸗ dian 22:14,2. rrhnn* nene malinheſmer Jeitung(mmittag⸗Nus gabe) 5. Seike. Nr. 391 2. wege 8 Sportliche Nundſchau Baden⸗Sadener RNennwoche Dritter Tag Idenbergz Jauſtina mit O. Schmidt gewinnk das Zukunftsrennen (40 000 Mart) (Von unſerem Sonderberichterſtatter) Aae een zahlte der Toto auf 119 beſonders ſtark. fan der gebotene Sport war gut. künen etwas zu ſchaffen. Im Hauptrennen des Tages, achald enn en, ſtellten ſich 7 Zweijährige dem Starter. mi ich nur das Rennen eines Pferdes. Flalien nn im Sattel gewann in übe ener Shamrock, der längere Zeit geführt hatte, konnte Der tiefe Boden mach ſolut tourenmäßigen Preſto auf den Klauſen, mehr oder weniger gedopte Konkurrenz nicht behaupten konnte. Frhr. v. Trützſchler⸗Falkenſtein, der einen 10/40 PS. Meroedes gemeldet hatte, war nicht gekommen, und Dr. Möri auf Benz ſchied aus. Auch im Motorradwettbewerb blieb der ausſichts⸗ reichſte deutſche Fahrer, Freiherr König von Fachſenfeld, dem Start fern. Die franzöſiſchen und die italieniſchen Fabrikate hatten daher keine allzuſtarke Gegnerſchaft. im Intereſſe der deut⸗ ſchen Induſtrie außerordentlich bedauerlich, daß ſie dies Bergderby Europas, ja, dies ſchwerſte und bedeutendſte Bergrennen der Welt, der ſich gegen die überzeugender Weiſe. Der dritte Badener Renntag ſetzte mit einer Ueberraſchung ein. den Sieg von Schmidts Gold⸗ 0. Der Beſuch war wegen des unbeſtändigen Wetters Es gab durchweg gut zuſammengeſtellte te den dem Zu⸗ Es war v. Weinbergs Fauſtina Der knapp We. Platz vor dem mächtig aufkommenden Palü behaupten. Der einber Stall hat auch damit die ſehr gute Klaſſe ſeiner Pferde bemnderg'ſche Uebieſen. In Kineſem⸗Rennen wurde E. Schmidt Goldwert Fürſt Emmo. 2 berkaſchungsſteger vor Gralsritter und Rennen brachte lebtennen, das Sachſen⸗Weimar⸗ und Siſchungeſteg Helldorf's lei affelſtab glatt ſchlagen. n Freh ſicherte ſich Groß Taugenichts, den Han en brachte, vor Vulcain VIII und Titl Live. und en endete mit dem Sieg des dereinitronem II. Das Rieſe⸗ mi gigte 5 bekannte Herrenreiter am Start. den Haynes in feiner Das Me Gedächtnis⸗Jagdre Auch das einen Nubia mit Pretzner konnte Nicotin Toto 72:10 Sieg. Den Dos⸗A us⸗ Weiſe rkur⸗ Oeſterreichers Argos vor Romney nnen M. Gerkeis' Don II gewiserrn v. Keller konnte ſicher vor Vonzalom und My Lord II 0 Das Rennen verlief ohne jeden Unfall. n dern ladsnüber zu beweiſen haben. 95 Aineſem-Rennen. 1000 Meter. obilſcher r!(H. Schmidt). Sinieſcheks Fürſt Emmo(Pretzner). d Geiſenheim. Kopf—— Pl. 29, 15:10. 7000 Mk. 1 L. Zeit::42. Emmo, Geiſenheim wert, den Goldwert knapp 1. Helldorffs Nubia(FPretzner). G. Kai 5. Lewifz Staffelſtab(Haynes). Tot. 72510. W. Ah(J. Hals— Hals— Hals. 40; Pl. 21, 19:10. ſtab Das Feld kommt gut vom Start weg, agnet. Nubia liegt am Ende. ſt dem Sta da elde ſfelſab ſicher halten konnte. -Ausgleich. 2400 Meter, 8000 M. 1. S. Groß Tauge⸗ 2. Ehrenfried's Vulcain VIII(Pretzner). 3. „S Titl Live(Matz). Ferner liefen: Farce(), Le Ger⸗ onge'Or, Coeur d Almse, Prince Jan, Palamedes, Guten⸗ beld. voema. 12— 86 L. Zeit::50. Tot. 24:10; Pl. 18, 15, bor das Rudel rückt geſchloſſen auf die Fahrt, Farce führt vor Songe S Gegengeraden liegt Songe d Or kurze Zeit pitze vor Farce, die vom Raſtatter Bogen ab wieder führt. Acis Ga n 210 ). tein and Josma. In der an Dann geh 1 .6 Faufte f Fiſelin eld. rucht, R W l0, P. Hilf Dir ſelbſt.%½— 14— 17½. Zeit::32. Tot. dahinter Rei⸗ — Bogen geht Fauſtina vor und gewinnt überlegen Das 211, 12, 12:10. fende Frucztebenerfeld wird von Shamrock angeführt, vor 0 unkt und S amrock. Nernagyr) Romnen Tot. 22:10. Pl. 18, 1610, reis iſt ein ſtolzer Sieg. Er tröſtet für manch andere verpaßte dono 0 kommt am beſten vom Start weg, Mardonlus und d—970 als Neuſſcher Rennbeobachter ſich gemacht hatte. weiter Kaden dann Argos. Im Raſtatter Bogen liegt Argos an... endlich hatte heute, am Haupttage des Klauſenrennens, der nom II. n f 155 üerſt or My Lord II. nd don II und Ny Lord II. enzalom. Don Internationales Klauſenrennen 0 Mercedesſieg im Nebel und Regenguß. on unſerem Sonderberichterſtatter.) Klauſenpaßhöhe, 22. A So Peenfſe bereen und Tollkühnheit. Und dennoch wern a. eben vornehmlich reguläre Motorkraft. chen ein vorweggenommen: ſchon uſenb dieſer erſte Kla ag brachte weltd 98 15 Peate hatbden im Wagen⸗ 2 ie Tourenwagen das Wort, und der jugendliche Car⸗ tſcharifahrt, war es, der ſeinen großen, es⸗Vierſitzer von 24/100/140 PS. zum Siege ſteu⸗ auf weiter ſeiner Klaſſe. Beide ercedes⸗Sechscylinder⸗Block⸗ Liter. Den letztjährigen Streckenrekord der Touren⸗ Cottin⸗Desgouttes mit 21:50,6 doch war r des Tages. Das war im Wagenwettbewerb der einem ſportmüßig friſierten Peugeot, der an „als der tourenmäßige Mercedes. Mag der gewidmet ſein— ahrt, denn Rigal ſewerhb ckspollen deutſchen Sieg. rtechen Merebgen der Ba en ſebeer gacen chäßige urar e aufgeſtellt von Colas au F 5 Schnellſtelas Mercedes um 25 Sekunden. Und Gewisſe Ri ihr trihſen Leiſt fale den ben if Un durchtömen Mercedes war n motor Wagen mit dem fung Rigals volle de gleichwertig war Carracciola⸗ recke ſwicht 1 0 urch das ingen büfferten ftauchten t war d r dieſer erſte Tag ni und 5 15 10 t erfreulich gefördert. man Simſen e ſterman . wie iſen, war doch nicht nur Draufgängertum entſcheidend, re An Freitag fällt die Hauptentſcheidung mit dem„Großen Rae Auch 8 wird die Duic Klaſſe ihre Güte den Aus⸗ 1. E. Schmidt's 2. Altefeld's Gralsritter(Olejnik). 3. Ferner liefen: Wahrſagerin, Tot.: ralsritter kommt in Führung vom Start weg, gefolgt von Sinir gerade bildet den Schluß. In der 8 ſcharfer Kopf an Kopf⸗Kampf zwiſchen Gralsritter und 0 für ſich entſcheiden konnte. Fürſt dritten Nlatz⸗ ſchön nach vornen gebracht und ſicherte ſich einen guten Ziel⸗ ..Aewerma epnen. 2000 Meter, Ehrenpreis u. 15 000 2. Böhm's Nicotin(H. Ferner liefen: Magnet Zeit: Nicotin führt vor Staffel⸗ Im Raſtatter Bogen liegt :15. aſtab in Front, das Feld dicht dahinter. Auch in der Geraden 8 Feld noch geſchloſſen. Nubia wird in prächtiger Weiſe aus nach vornen gebracht und gewinnt ſicher vor Nicotin, der Nuleain V augenichts nach vornen, um nach Kampf die vorſtoßenden III und Titl Live zu ſchlagen. Farce reichte es noch zum 4. gußt pukunfte⸗Rennen. 1200 Meter, 40 000 M. 1. v. Weinbergs 585(O. Schmidt). 2. E. Schmidt's Punkt(Pretzner). 3. 5 Shamrock(Caprioli). Ferner liefen: Palü(), Reifende Saal's Romney(Narr). 3. Scheidt's Aſtronom II. e de 1800 Meter, 5000 M. 1. Seilern's Argos eit: 2usſen; Domino, Luſtgarten, Mardonius. 1— 1— 74 L. dieſer 7— 7 11. 1 1 15 Aſtro⸗ . ſer Reihenfolge gehen die Pferde durchs Ziel. Seutis bahenede rennen. 3600 Meter, 5000 M. 1. M Geeth. 3 Du k(P. Keler, 2. Stan Siavia's Vonzalom(itenſie dorio, Pro 1 80 My Lord II(v. Moßner). Ferner liefen: Reli⸗ 4 dhelg bulſor. 3— 8 Weile. Zeit- 533. Tot. 28=10 Pl. 14, uallor führt d * t das Feld an, an zweiter Stelle liegt Vonzalom. dolagenale führt Propulſor. Den Kapellenberg nimmt Don 11 Den 7 herunter kommt My Lord II 1 gewinnt ſicher vor Vonzalom uguſe. Es aufhörl war, als oh der Himmel die Erde ertränken wollte. Un⸗ 8 wieg gugen Sturzbäche aus den Wolken nieder und klatſchend 50 erforderte ſprudelnd gingen die Waſſer auf die Klauſenſtraße. or all denn dies Klaufenrennen außer ſchnellen Fahrzeugen orteil ſein Penſum im Regen, Carraciola das ſeine aber ſp Aaceihgenſ Wolkenguß zu müſſen, dazu bei un⸗ ba ötzl ebelgefetz, ſo daß er und ſein Mercedes⸗Partner d ich, Seier durch die Voſchhorn⸗Signale auf der der Kompreſſoren, aus weißer Nebel⸗ und, nur wenige Sekunden ſichtbar, das Ziel erade ein Ruhmestag der 12 25 deutſcher Arbeit durch Recht gut hielt ſich in der P die nicht ſchärfer beſchickt hatte. Eine NAG. Mannſchaft mit Riecken und Berthold, die routinierten Simſon⸗Supra⸗Fahrer, die chnellen kleinen Dixi⸗Wagen, die auf der Alpenfahrt ſo bewährten reſto⸗Sporttypen, die neuen ſchnellen Adler⸗Typen ſie alle hätten hier in den Kampf gehört, um einmal in ſchwerſter inter⸗ nationaler Gegnerſchaft zu beweiſen, daß Siege in deutſchen Wett⸗ bewerben gleichwertig ſein können den Siegen in ganz internatio⸗ nalen Auslandskonkurrenzen. „Das aber ſei dem veranſtaltenden Automobil⸗Club der Schweiz rühmlich anerkannt: wieder einmal hat er eine organiſatoriſch ſo erſt⸗ klaſſige, abſolut einwandfreie und planmäßig flüſſig abgewickelte Veranſtaltung geſchaffen, daß auch deutſche Veranſtalter ſich hieran ein Beiſpiel könnten. Und auch für Nachrichtenübermittlung an die Preſſe iſt ſo vorbildlich geſorgt, wie die Preſſevertreter ſichs in Deutſchland manchmal gewünſcht hätten. Was großenteils daher kommt, daß die Schweiz keine Ueberfülle von Veranſtaltungen kennt, ſondern ihre ſportorganiſatoriſch aktiviſtiſchen Kräfte ſich auf dies große Klauſenrennen konzentrieren.— Der erſte Tag des Klauſen⸗ rennens mit ſeinem Tourenwagenwettbewerb und dem Motorrad⸗ folg. Und zwar ein glänzender. Dank des Mercedes⸗Sieges aber auch ein deutſcher Erfolg! Nachſtehend die Ergebniſſſe des Tages: Tourenwagen: bis 1100 Kubikzentim.: 1. Fuchſer auf Salm⸗ ſon, 25:36,4; bis 1500 Kubikzent.: 1. Schmidt auf Talbot, 2, Meiſterhans auf F. N. 25:17, 3. Halter auf F. N. 25:36, 4. Jenter auf Chiribiri, 26:29,1, 5. Selhofer auf Chiribiri, 27:25, 6. Lumpert, Bugatti, 28:39,4, 7. Bauer, Citroön, 28:48.— Bis 2 Liler: 1. Nigg, Anſaldo, 22:58,8, 2. Keßler Anſaldo, 22:58,8, 3. Stierli, Anſaldo, 25:52,4, 4. Frau Käthe Rantzau(Wien) Anſaldo, 27:01, 5. Probſt, Ballot, 28:39, 6. Binelli, Italia 31:50.— Bis 3 Liter: 1. Sacchi, Alfa Romeo, 22:57,8, 2. Walſer, Lancia 26:01, 3. Schaffroth, Rol⸗ lin, 25:45, 4. Jäggli⸗Mariotti, Lancia 26:10,1, 5. Steinbuck, Fiſcher, 26:20, 6. Slevogt, Selve 26:51,8, 7. Thönen, Rollin, 27:27,4, 8. Weſterm., Preſto, 29:50.— Bis 5 Litker: 1. Rigal, Peug., 21:23,6 (ſchnellſte Zeit aller Wagen), 2. Gähwiller, Chryſler, 23:52, 2. Riſch Packard, 24:19, 4. Stocker, Lorraine⸗Dietrich, 24:25, 5. Zimber, Adler, 24:36, 6. Stuber, Buick, 24:42, 7. Monard, Martini, 24:50, 8. Rüffel, Peugeot, 24:55, 9. Nieth, Peugeot, 25:04,4, 10. Dr. Holzknecht, Steyr, 26:00,1.— Ueber 5 Liter: 1. R. Carraciola auf Mercedes mit Conti⸗Cord 21:25, 2. Neubauer, Mercedes, 24:16,8, 3. Handſchin, Cadillac, 29:08,1. Mokorräder: bis 250 Kubikz.: 1. Frelechoz auf Condor, 24:04, 2. Conti auf Ariel, 25:50. Bis 350 Kubikz.: Pefferkorn auf A. J.., 23:50, 2. Weißmüller auf New⸗Imperial, 25:11,3.— Bis 500 Kubik⸗ zentimeter: 1. Linſer auf Sunbeam 19:55(ſchnellſte Zeit des Tages), 2. Wirz, Norton, 21:39, 3. Wiedmer, Motoſacoche, 24:51.— Bis 750 Kubikz.: 1. van den Berg, Scott, 21721½ 2. Heuſelmann, Scott, 23:24. Bis 1000 Kubikz.: 1. Dr. Würz, Harley-Davidſon, 23:45, 2. Fiſcher, Mont⸗Gomery, 26:19,4. Der Tag der Rekordfahrten. Flüelen, 23. Auguſt. Immer hatte dies Internationale Klauſenrennen ſeit ſeiner Gründung im Jahre 1922 deutſche Siege gebracht. So 1922 von Muhl auf Benz. 1923 von Steiger, 1924 die Rekordfahrt von Merz auf Mercedes. Diesmal nun war den deutſchen Fahrern und Fohr⸗ zeugen das Glück weniger hold. Außer dem Mercedes⸗Sieg im Tou⸗ renwagenwettbewerb am Sonnabend iſt kein weiterer 1. Preis an deutſche Fabrikate oder Fahrer gefallen. Und ſo kann dies Klauſen⸗ rennen 1925, das Rennen der Streckenrekorde, als Mahnung gelten an die deutſchen Autoſportler und an die deutſchen Aufo⸗ und Kraftradfabriken wirklich wertvollen Auslandswettbewerben, die ſo 9955 propagandiſtiſche Wirkung beſitzen wie das Klauſenrennen, Weltbewerbe ſolcher Art zu beſchicken und aus den Erfahrungen zu lernen oder ſie— im Erfolgsfalle— propagandiſtiſch auszuwerten. Als erfreulicher deutſcher Erfolg dieſes 4. Internationalen a mag der von Mercedes durch die Fahrer Carrac⸗ ciola, Neubauer und Merz gewonnene Team⸗Preis verbucht ſein. Kein anderes Fabrikat brachte alle geſtarteten Wagen ans Jiel — alle hatten Ausfälle. Nur Mercedes nicht. Alle geſtarteten Mer⸗ cedes aller Kategorien beendeten das Klaufenrennen, und der Team⸗ Wettergott ein Einſehen mit den Klauſenfahrern und Veranſtaltern. Die Sonne lachte, und die Klauſenpaß⸗Straße war überraſchend ſchnell „trocken geworden. So waren denn auch 1100 Zuſchauerautomobile „und 600 Motorradfahrern auf die Parkplätze der Klauſenſtraße ge⸗ kommen, und viele Tauſende von Fußgängern und Radfahrern. Die Geſchwindigkeiten aber wurden ob der ſtaubfreien, abgetrockneten Straße hervorragend. Fünf Fahrer überboten den Vorjahrsrekord' von z auf Mercedes, und die Motorradrekorde der vergangenen Jahre purzelten faſt in jeder Klaſſe. Der Held des Tages war Graf Maſetti, der auf ſeinem ein⸗ ſitzigen Sunbeam⸗Rennwagen die ſchnellſte Zeit des Tages fuhr und mit einer Durchſchnittsgeſchwindigkeit von 73,9 eine phänomenale Leiſtung erreichte. Den Merz'ſchen Vorjahrsrekord verbeſſerte er um :20; außer Maſetti überboten aber noch vier andere Fahrer den Vorjahrsrekord, und unter dieſen auch Werner auf Mercedes. Leider brachte der Start der beiden Mercedes⸗Acht ylinder⸗Rennwagen nicht den erhofften Sieg, denn Maſettis tollkühne Fahrt war nicht zu überbieten, und auch Kracht auf Bugatti kam 4 Sekunden ſchneller über die 21,5 Km. Strecke, als Werner. Der Vorjahrsſieger Mer z hatte Pech. Nach glänzender Fahrt verſchaltete er ſich ausgangs der letzten Kurve und verlor viele uneinbringliche Sekunden. Graf Kinsky, den man auf ſeinem 5 Liter Steyr auch für einen der qusſichtsreichſten Rekordbrecher gehalten hatte, blieb auf der Strecke. Ebenſo Slevogt mit ſeinem Selve⸗Sportwagen, und die beiden anderen Selve von Zimmermann und Niehenke konnten das Tempo von Zſolnay auf einem ſehr rennmäßigen und über⸗ hochturigen Auſtro⸗Daimler, von Sommer(Plauen) auf NA. und von Sacechi auf Alfa Romeo, den preisgekrönten Gegnern ihrer Klaſſe, nicht erreichen. Mag hier aber geſagt ſein, daß die Fahrwei des deutſchen Privatfahrers Alexander Sommer auf einer NAG.⸗Monza⸗Type einen ausgezeichneten Eindruck machte. Trotzdem Sommer infolge Kriegsverletzung die rechte Hand e beſchädigt hat, beherrſchte er doch ſeinen NAG. in außeror⸗ tich eindrucksvoller Weiſe. Auch im Motorradwettbewerb der Experten wurden Glanz⸗ laltn ſcie vollbracht. Mit dem Brudes auf Vic⸗ ied der ausſichtsreichſte deutſche Fahrer aus dem Wettbewerb, 12 die Auslandsfahrer⸗ und Fabrikate unter ſich waren. Die eſte Zeit aller Motorräder⸗Experten fuhr Franconi auf einem Motoſacoche in 18:21,8 was einem 70,3 Km. Durchſchnittstempo ent⸗ richt. Unter den Ehrengäſten des veranſtalteten.C. der Schweiz befanden ſich als Repräſentanten deutſchen Kraftfahrſports die Herren Ewald Kroth(Frankfurt) und Wachter(München), beide vom ADAC. Nachſtehen die Ergebniſſe: Motorräder⸗Erxperten: Klaſſe bis 175 cem. 1. Grand⸗ jcan, Allegro, 22:41,4. 2. Hommaire, 24.14,2. 3. Divorne, Condor 21:49. Bis 250 cem: 1. Dinkel, Condor, 21:49; 2. Wuillemain, Con⸗ dor, 22:12. Bis 350 cem: 1. Riva, Sunbeam, 20:48; 2. Hörler, F.., 21:446. Bis 500 cem: 1. Bourquin, Douglas 19:52,2. 2. Eckinger, . u.., 20:45,2. 3. Epper, Motoſacoche, 20:46. Bis 750 cem: 1. Franconi, Motoſacoche, 18:48,6. 2. Dom, Scott, 18:35. Bis 1000 cem: 1. Carmine, Harley⸗Davidſon, 19:46,2. 2. Cereſole, Har⸗ ley⸗Davidſon, 19:08.6. 3. Rampinelli, Harley⸗Davidſon, 21:00. Sidecars bis 350 cem: Im Alleingang Möbus auf AS. 26: wagen⸗Streckenrekord mit 19:38,4; 27:27,7 Veladini auf Rickenbacher, einziger Starter in der Sport⸗ wagenklaſſe über 5 Liter, erreichte nichk das Ziel. S rennen der„Individuels“ war daher trotz Wetterkataſtrophe, ein Er⸗ R. Huch: Der Kir Sportwagen: Bis 1100 cem: 1. Kirchhofer, Salmſon, 22:3,5. 2. Ober, Salmſon, 23:02. Bis 1500 cem: 1. Forcart, Bu⸗ gatti, 21:50,2; 2. Capecchi, Chiribiri, 22:00. 3. Eſcher, Buggtti, 24:42; 4. Prinzeſſin zu Hohenlohe, Bugatti 28:00. Bis 2 Liter: 1. Eſcher Bugatti, 21:23,2. 2. Nigg, Anſaldo, 22:03.8. Bis 3 Liter: 1. von Zſolnay(Wien) Auſtro⸗Daimler, 20:46,6; 2. Alexander Sommer(Plauen) NAG., 21:43; 3. Sacchi, Alfa⸗Romeo, 22:278: 4. Zimmermann, Selve, 22:31,8; 5. Niehenke, Selve, 22:50,8; 6. Dr. Kranz, Alfa⸗Romeo, 24:29,6; 7. Frau Lepori, Delage, 27:048; 8. Cafliſch, Alfa⸗Romeo, 27:21,4. Bis 5 Liter: 1. Hanſal, Steyr, Sport⸗ 2. Stocker, Lorraine⸗Dietrich, Rennwagen: Bis 1100 cem: 1. Rothenbach, Amilcar, 20:08. 2. Dr. Carrer, Salmſon, 20:47,1. Bis 1500 cem: 1. Bourlier, Tal⸗ bot, 19:21; 2. Itados, Aſton⸗Martin, 21:33,3. Bis 2 Liter: 1. Graf Maſetti, Sunbeam, 17:28,8: 2. Kracht, Bugati, 18:12,6; 3. Chr. Werner(Untertürckheim) Mercoedes, 18:16,4. 4. Lepori, Bugatti, 18:28,2; 5. Merz, Mercedes, 19:15,1. Ueber 5 Liter: Alleingang von Divo, Delage, 17:45,6. Slegfried Doerschlag. Neue Bücher Beſprechung einzelner Werke nach Maßgabe ihrer Bedeutung und deg zur Verfügung ſtehenden Raumes vorbehalten. Fleuron: Die Marodeure des Sees. Verlag: Ph. Rec⸗ lam jun., Leipzig.(298). chenba u, Luſtſpiel Verlag: Ph. Reelam jun., Verlag: Ph. Rec⸗ Verlag Ph. Reclam jun., Leipzig.(299). N. v. Jhering: Der Kampf ums Recht. lam jun., Leipzig.(300). W. Boette: Religiöſe Volkskunde. Leipzig.(301). W. Krospich: Ich ſuche die Wahrheit. Verl.: J. G. Cota ſche Buchhandlung Stuttgart.(302) A. Awertſchenko: Das ruſſ iſche Lachen. Vernayverlag, Wien.(303.) Goethe: Unte rhaltung deutſcher Ausgewanderten. Verlag: Ph. Reclam jun., Leipzig.(804). Geſchichte. Verlag: Ph. Reclam Verlag: Albert Langen, Mün⸗ Verlag: Albert Verlag: Albert Langen. O. H. Schmitz: Heimliche jun., Leipzig.(305). K. F. Kurz: Dolores. Roman. T. Kellen: chen.(306). Das Schönſte von Rouſſeau. Langen, München.(307). Schiller: Geſtalt und Gedanke. München.(308). R. Hildebrand: Volk und Menſchheit. Verl.: Albert Langen, München.(309). H. Kurz: Erzählungen und Schwänke. Verlag: Albert Langen, München.(310). R. Wagner: Die ſchönnſten Proſaſchriften. Albert Langen, München.(311). H. v. Helmholtz. Natur und Naturwiſſenſchaft. Albert Langen, München.(312). Verlag: Berl.: Macaclay: Mächte der Geſchichte. Verlag: Albert Langen, München.(313). Lud. Steub: Die ſchönſten Erzählungen. Verlag: Alb. Langen, München.(314). Dr. F. v. Napolski 3. G. Wirth: Schweizeriſches Jahr buch 1924. Verlag: Richard Pflaum, München.(315). Dr. F. v. Napolski& G. Wirth: Aus den Papieren einer Toten. Verlag: Gebrüder Paetel, Berlin.(816). Dr. W. Scheller: Das ſchöpferiſche Gewiſſen. Berlag: Gebrüder Paetel, Berlin.(317). J. v. Günther: Martintian ſucht den Teufel. Verlag: J. Engelhorn Nachf. Stuttgart.(818). W. b. Molvo: Ums Menſchentum, Roman. Verlag: Albert Langen, München.(319). Prof. Dr. Rich. Feſter: Die Politik Kaiſer Karls. Ver⸗ lag: J. F. Lehmann, München. 5 M. Grant: Der Untergang der großen Raſſe. Ver⸗ lag: J. F. Lehmann, München.(321). Bibliothek d. Unterhaltung und des Wiſſens. Verkag: Union deut⸗ ſche Verlagsgeſellſchaft Stuttgart. Band 10 und 11.(322/323.) Elſe Franke: Sagen vom deutſchen Rhein. Verlag: Ger⸗ hard Stalling, Oldenburg(824). Selma Lagerlöf: Der Ring des Generals. Verlag: Al⸗ bert Langen, München.(225). Carl Diehm Poeſie der Leibesübugen. Verlag: Anguſt Reher, Berlin— N. W. 7.(326). Hermann Wendel: Der Kampf der Südflawen um Frei⸗ heit und Einheit. Verlag: Frankfurter Societäts⸗Druckerei G. m. b.., Frankfurt.(327). Eliphas Leri: Das Große Geheimnis. Verlag: Otto Wilhelm Barth G. m. b.., München.(828). Karl Lerbs: Der Blanke Hans,(die Poeſie d. Nordſee). Frie⸗ ſen⸗Verlage.-., Bremen.(829.) Norbert Jacques: Im Kaleidoskop der Weltteile. Verl. Deutſche Buch⸗Gemeinſchaft G. m. b.., Berlin.(330). D. Nathan Söderblöm: Einigung der Chriſtenheit. E. Ed. Müllers Verlag:(Paul Seiler) Halle a. Saale(331). Franciſco Pozahro: Der Sturz des Inkareichs. Verlagt F. A. Brockhaus. Leipzig.(832). Heilfron: Aufwertungsgeſetz und Ablöſungsgeſetz. Verlag: J. Bensheimer. Mannheim.(833). Die Wirtſchaftshilfe der dentſchen Studentenſchaft 1923—1925. lag: Quelle& Meyer, Leipzig.(334). Dr. Franz Goerring: Das Arbeitsrecht in der Praxis. Verlag: R. Oldenbourg, München. Berlin.(335). Dr. med. A. Mallwitz: Die Sportärztetagung Berlin Ver⸗ 1924. J. F. Lehmann's Verlag, München.(336). Hans Wolfgaug Behm: Heilige Erde. R. Voigtländer's Verh. Leipzig.(337). Joh. Poeſchel! Einführung in die Luftfahrt. R. Votgtländer's Verlag, Leipzig. Adreßbuch der Kraftfahrzengbeſitzer Badens 1925. Verl.: G. Braun⸗ Karlsruhe.(339). Jeifſchrifken Oſtdeutſche Monatsbefte, 6 Jahrg., 4. Heft. Alte und neue Baukunſt. Verlag: G. Stilke, Berlin. Fauſt, eine Monatsſchrift, für Kunſt, Literatur und Muſik, mit dem Sammler⸗Kabinett. Heft 11/12. Ernſt Reiß, Verlag, Berlin. Masken, Zeitſchrift für deutſche Theater⸗Kultur, 18. Jahrg., Heft 18. Herausg. vom Schauſpielhaus in Düſſeldorf. Siemens⸗Zeitſchrift, 5 Jahrg., 7 Heft. Herausg. Siemens⸗Schuckert⸗ Werke, Berlin. Die Muſikwelt, Monatshefte für Oper und Konzert. 5 Jahrg. Heft 8. Verlag: Joh. Aug. Böhme. Hamburg. Muſikpädagogiſche Zeitſchrift. 15. Jahrg., Heft 8. Verlag: Wien IV. Deutſches Volkstum, Monatsſchrift für das deutſche Geiſtesleben. Auguſtheft, Hanſeatiſche Verlagsanſtalt, Hamburg. Führen Sie Buch über Ihre täglichen Ausgaben? wir nehmen an, daß Sie regelmäßig Odol benutzen und daß Sie über Ihre kleinen Ausgaben Buch führen. Bitte, ſehen Sie mal in Ihrem Ausgabebuch nach, wie oft Odol darin erſcheint: wahrſcheinlich etwa alle zwei bis drei Monate. Wiſſen Sie, weshalb wir um dieſe Feſtſtellung bitten d weil wir in der heutigen Zeit der chroniſchen Geld⸗ knappheit Wert darauf legen, Sie auf eine Catſache aufmerkſam zu machen, die Ihnen ſelbſt vielleicht bisher entgangen iſt: nämlich darauf, daß Odol nicht nur das anerkannt wirkſamſte, ſondern zugleich das ſpar⸗ 60,4. Vis 1000 cem: 1. Gex, Motoſacoche, 21:36,6. 2. Kehrer, Fn⸗ ſamſte Mund⸗ und Jahnpflegemittel iſt. S185 — — Neue Mannheimer Seitung Handelsblalf ſten di 80 5 5 155 615 des Dongermgeneſeen ale ſei riegsbeginn hat das Reichsfinanzmini K e höͤhe der Bankgebühren al bir die an der Hand poſther aege 1722 au rund des vorläufigen Ergebniſſes der Verm hli Ein Briefwechſel des Jentralverbandes des Deulſchen Bank⸗ u. Bankiergewerbs mit dem Reichsarbeitsminiſter Dr. Brauns veranlagung 1924, dem behtſchen 80150 einen „„„gewährt in den ſchier ungeheuerlichen Rückgang, den was 70 75 1 en, Der Centralverband des Deutſchen Bank⸗ und Bankiergewerbes 5b e ung Aden CCC 1 öhern 5—— 1—— 855 110 den Herrn geben, daß bei öffentlichen Erklärungen eines Miniſters, auch Aaſſen ee N Schlotburene die 1 95 r. Brauns das folgende Schreiben gerichtet: wenn ſie als private bezeichnet. ie Rückſi de die Zahl ue „Die Zeitung„Der Deutſche“ vom heutigen Tage veröffentlicht lung 8 die Aee eee Mill 50 Jege unter der fettgedruckten Ueberſchrift„Wirtſchaftsnot und Banken⸗ werden kann. Im übrigen aber bedauern wir, daß unſer Schrei⸗ 0 erer 1 1907 nannten, vun monopol. Reichsarbeitsminiſter Dr. Brauns zur Politik der Groß⸗ ben vom 19. Auguſt 1925 von Ihnen, ſehr geehrter Herr Reichs⸗ 2100 8 aten Wohlſiuieren banken“ an leitender Stelle eine Mitteilung über Ausführungen, miniſter, inſofern anſcheinend mißverſtanden worden iſt, als wir d 30 1 f 109 0 300605„%„„ iſ die Sie, ſehr geehrter Herr Reichsminiſter, auf der Generalver⸗ Sie nicht gebeten haben, Ihr Urteil zurückzunehmen ſondern es m 9 145 15.. übri blieb d von 12 750 1 ſammlung des Ehriſtlichen Metallarbeiterverbandes in Osnabrück zu begründen. Daß Sie ſich dieſer Verpflichunglediglich aus 3350 zuſamenengeſchab, en igclihemede Meinvermögens ſel gemacht haben ſollen. Sie hätten volles Verſtändnis für Kredit⸗ dem Grunde enthoben fühlen können, weil es ſich um eine ron ſi 97 b 1 8 1 7 7 n V rmögensklaſſen 5 reſtriktionen, auch dafür, daß die Banken, vornehmlich die Groß⸗ Ihnen in privater Eigenſchaft, als Staatsbürger und Politiker 88 2 Ct. 2 76; 30—50 0l, banken, als Träger des ausländiſchen Kredits ihre Feſtigkeit behaup⸗ getane Aeußerung handelt, vermögen wir nicht anzuerkennen. Es 0 50—100 000: 57,99; 100—0⁰ 000: 64 34; 500 000 bis 4 ten müßten. Wenn die Banken dieſes Ziel aber zuſwäre uns namentlich von Wert— und wir wiederholenſ6969):—3 Millionen: 7454;:—10 Millionen: 79,%3; erreichen ſuchten, bloß um einſeitig auf demldieſe unſere Bitte— zu erfahren, auf welcher tatſäch⸗ 10 Millionen 1 80,41 pct. Boden von Angebot und Nachfrage auf dem Geld⸗ lichen Unterlage Ihre Anſicht beruht, daß unſere Mitglieder ſich markt und auf dem Boden rückſichtsloſeſter Aus⸗ auf dem Gebiete des Kreditgeſchäfts einer Monopolſtellung erfreuen. mutzung ihrer Monopolſtellung vorzugehen, ſoDie Unrichtigkeit dieſer Anſicht ergibt ſich ſchon allein aus dem D 7 k 121 und allgemein⸗ wie allgemein bekannt, ein beherrſchender Einfluß eviſenmarkt 4„ iti unerträglich. auf dem Geldmarkt heute nicht von den privaten Banken und wã Wir geſtatten uns an Sie, ſehr geehrter Herr Reichsminiſter, e ſondern Krebihnſtitnten 5 Jeddunſaten Rordiſche Peviſen weilerhin ſeſt. eire abgeſc Devi el die Anfrage zu richten, ob der letzt wiedergegebene Satz, der auch geübt wird, die ſich in öffentlicher Hand befinden, unter ſtaatlicher Die Aufwärtsbewegung der nordiſchen eſeht, do⸗ in ſeiner konditionellen Faſſung als eine öffentliche Herabſetzung Aufſicht ſtehen, mit öffentlichen Geldern arbeiten und bei deren hat ſich geſtern, wenn auch in geringerem Maße, lei derung der Geſchäftsgebarung unſerer Mitglieder aufgefaßt werden muß, Vergebung nicht bloß auf die Befriedigung des vorhandenen gegen liegt der italieniſche Lire nach der Sbenen gegen ſich dem Wortlaut oder dem Sinne nach mit den von Ihnen in Anlagebedürfniſſes, ſondern auf Erzielung hoher Zinsgewinne be⸗ lezten Tage, heute eine Kleinigkeit ſchwächer. 1 ſt Osnabrück gemachten Ausführungen deckt. Sollte dies der Fall ſein, dacht ſind. die ſehr beträchtlichen Zinsſätze, welche dieſe Inſtitute]Mailand ſtellt ſich auf 130,75(geſtern 129,25). ſo dürfen wir des weiteren wohl der Bitte Ausdruck geben, uns als Geldgeber den privaten Banken auferlegen. ſind für deren London gegen Paris 10378(103,25), London gegen 7 0 ſobald und ſo eingehend als möglich über die Taſſachen unter⸗ Zinspolitik von beſtimmendem Einfluß. Wenn Jinſen, Proviſionen(1066), London gegen New Nork 4,85,75-(unverände, 9 200 richten zu wollen, welche einer derarkigen Aeußerung, die in den und andere Bankgebühren in ihrem Geſamtumfange heute höher gegen Schweiz 25,07 Lunverändert), Paris gegen uſand gel Kreiſen unſerer Mitglieder mit Recht das äußerſte Befremden ſind, als unter normalen Verhältniſſen der Vorkriegszeit, ſo halten(24,30), Kabel gegen Schweiz 5,16 lunveränderh 105) Holland pervorgerufen hat, zu Grunde liegen.“ wir es nicht für angängig, lediglich aus dieſer Takſache und ohne Schweiz 19,20(19,40, Holland gegen Schweiz 2,0756 Czen Holan Herr Reichsarbeitsminiſte? Dr. Brauns hat hierauf unterm hierfür gegebenen Gründe Vorwürfe herzuleiten, die 6205 03 Lon e 8 95: i e 2 5 3 5 5 en 5„ Unve, 20. Auguſt 1925 die nachfolgende Antwort erteilt n der Oeffentlichkeit, was ja bereits die Art der Wiedergabe in gegen Oslo 25,30(25,45), London— Stockholm 15,(ot ̃j 155 le] der Zeitung„Der Deutſche“ beweiſt, als eine Kampfanſage an den9 8 5 en VVVVVVVVVJVVVVVVVVVVcC Gewerbeſtand aufgefaßt werden. Wir er⸗ ändert), London gegen Madrid 33,70(83,80), Brüſſel geg 96,75(96,50). ſtellt ft 1 ich Ihnen ergebenſt mit, daß die in Frage kommende Veröffent⸗ aufge 1 1 3290 in— Zelung 155 Deutſche“ Auguſt in 1 lauben uns darauf hinzuweiſen, daß für die heutige Höhe der Zin⸗ ückt ſte 5 5 a und Gebührenſätze im Bankverkehr neben den oben geſchilderten Die Reichsmark in Goldpfennigen ausgedrück 8ʃ%0, Punkt einer Korrektur bedarf. Ich habe nämlich den letzten Satz, and 0 9 55 70 Zürich 555 TWaie folgt, formuliert: Einflüſſen und den ungünſtigen allgemeinen Verhältniſſen zu einem heute morgen wie folgt: London 20,40, Paris 19, kern Mollg „Wenn die Banken dieſes Ziel aber zu erreichen ſuchen, nicht geringen Teil die unverhältnismäßigen Unkoſten im Bank⸗ Prag 12,44, Madrid 60,50(alles unverändert wie ge 0085(00 0 indem ſie einſeitig auf dem Boden von Angebot und Nach⸗ betriebe maßgebend ſind. Mit welchen Schwierigkeiten die Ver⸗15,60(15,80), Holland 1,69,20(1,69,30), Kopenhagen 1 etwas feſte „frage auf dem Geldmarkt und auf dem Boden rückſichts⸗ minderung derſelben verbunden iſt, dürfte dem von Ihnen geleite⸗ Oslo 80,65(80,10), Brüſſel 19,05(19,10), Argentinien 0 1100(loſeſter Ausnutzung ihrer Monopolſtellung vorgehen, ſo iſt das 5 In fein 5a 5 18 9 leig 19 15 915 1,69,90(1,69,55). iti inpolit äglich.“ bekannt ſein, daß heute alle diejenigen Zweige des Bankgeſchäfts. —— uu n? 0 ne 8 98 welche früher neben dem Zinsgeſchäft angemeſſene Erträgniſſe ab⸗ Mannheimer Effektenbörſe Ich habe alſo hier nicht von einem Ziel der Vanken, ſondern warfen, wie insbeſondere das Emiſſtons⸗ und Effektengeſchäft, zum lieben an en von den Mitteln und Wegen zur Kreditreſtriktion geſprochen. In⸗ Teff un 5. 85 geſchäft, zunf O Mannheim, 25. Aug. Die Aktienkurſe blienegsaktien, it bet 5 55 lichen Aeußeru Teil unter der Wirkung überſpannter Steuerſätze, darniederliegen; Börſe gut behauptet. Feſter lagen Verſichern tierten: 9 88 58 5 mich 7— euße ewöh liche Höhe die Ausfälle auf dieſem Gebiete müſſen notwendigerweiſe in andern auch Aufwertungswerte lagen etwas feſter. Es 755 G„ 1 in Anlaß dazu ga 10 ie nliche Betätigungszweigen Erſatz finden, wenn nicht die Unternehmungen Pfälziſche Hypothekenbank 49., Brauerei Sinner 70 Frunk, er Zinſen, 2 1 225 ˖ 5 5 iſt ihrem des Bankgewerbes von vornherein zur Unrentabilität verurteilt Frankona Rück⸗ und Mitverſicherung 53., desgl. 8 G.„ Ler⸗ MNMN Seſamtumfange, Wie 1 dieſen 5 abrüt ſein ſollen. Daß die Banken dabei das notwendigſte Maß inne⸗ furter Allgem Verſicherungs-Geſellſchaft 68., Mannheinteg. für MN Sache. Ich habe zu Eigen 5 halten, zeigen ihre Geſchäftsergebniſſe, die durchaus unbefriedigend ſicherung 60,25., Oberrheiniſche Verſicherung 87 6. 2 ſpräche Amlch ware ich zur Nerrteldnng dieſe eage auch gar ſnd, obwohl ſich aus den peröſfentüchken Hwiſchenslanzen der]Sellinduſtrie 50 bz.,., Gebr. Fahr 41 G, Fuche Waggcheſehe 5 Ipräche.— 10 Nig. 28 8 auch Banken ergibt, daß dieſe bei der Gewährung von Krediten an die Mannheimer Gummi⸗ und Asbeſtfabrik 35., Maſchin and Slatebüeer und Paliltter Kusbrud“ Bon dieſem melnem firtell] Wirtſchaft bis an die Grenze dee, Möguchen und rach den degein] Padenia 0,4 G, Neckarſalmer Fahrzeugwerke 760 g, Ahin z dwehmen uct. Von dieſem meinem urteil einer ſoliden bankmäßigen Geſchäftsgebarung überhaupt noch Ju⸗ Zementwerk Heidelberg 65,75 bz.., Rheinelektra 90 bs. Hſebrien der Centenlverbend Deutſchen Bank- und Bankier⸗ laſſigen gegangen ſind. mühlenwerte Mannheim 50 bz.., Verein Deut Behen 0⸗ 5 gewerbes hat in dieſer Antwort eine Erledigung ſeiner Anfrage Auf dem Mitte September d. J. ſtattfindenden Allgemeinen 43., Wayß u. Freytag.⸗G. 70 bz., 37 prog, 70f. 930% nicht zu erblicken vermocht, ſondern Herrn Dr. Brauns das nach⸗ Deutſchen Bankiertag wird von uns zu den hier beleuchteten Vor⸗ 4proz. Preußiſche Konſols kdb. 1918 0,25., 1 flolgende weitere Schreiben übermittelt: würfen ausführlicher Stellung genommen werden. Wir ſind gewiß, 4 und 3% proz. Rheiniſche Hypothekenbank⸗Pfand „Wir beſtätigen dankend den Empfang Ihres Schreibens vom daß eine gerechtere und ſachlichere Beurteilung der vorliegenden 20. Auguſt 1925. Gern haben wir von Ihrer Feſtſtellung Kennt⸗ Frage weſentlich zur Erkenntnis und zur Beſſerung der wirklichen nis genommen, daß Sie in Osnabrück nicht in amtlicher Eigen⸗ISchäden unſeres Wirtſchaftslebens beitragen würde.“ Waren und Märkte 105 900 25 8 e 2·: Pforzheimer Edelmetallpreiſe vom 25. Aug. 98,0% Verkehrskreditbank als Bank der Deutſchen Reichsbähngeſellſchaft 5 S 96,30—97,80 G. Frankreich verbietet deutſche Kohlen⸗Einfuhr in das eine einheitliche Organiſation durchführt. An[ämtlichen 1 75 28 10 20b. 769 Saargebiet Sitzen der Reichsbahndirektionen werden Niederlaſſungen 2: Magdeburg. 25. Aug. Jucker prompt innerhalb + 1 13— Man ſchreibt uns aus Saarbrücken, 23. Aug.: Das Ende unter dem gleichen Namen weitergeführt, alſo z. B in Karls⸗; 5 5 5 Juli von der franzöſiſchen Regierung vom Zaune gebrochene ru he, Ludwigshafen, Stuttgart uſw. Auch für Bayern 80 cbse ee e erican Full9 4% würde der Betrieb in gleicher Weiſe eingerichtet. Die Deutſche: Bremen, 25. Aug. Baumwolle. Am ollarcent⸗ —— * . 5 lich entf 4— n VVVVV Verkehrskreditbank iſt ſomit gewiſſermaßen Sachwalterin der[e. 28 g. mm. loco per engl. Pfd. 26,95 27070 9 ö franzöſiſchen Auslegung der Friedensbeſtimmungen, infolge der am ſomi iſſerm 0 EF 10. Januar dieſes Jahres in Kraft getretenen Volleinbeziehung in Reichsbahn.⸗G., da inzwiſchen ſämtliche Stationskaſſen ange⸗ Berliner Metallbörſe vom 28. Nugu das franzöſiſche Zollſyſtem, auch auf das Saargebiet ausgedehnt wieſen worden ſind, ihre Einnahmen dem Konto der Verkehrs⸗ 29 worden. Alſo dürfen ohne beſondere Genehmigung kreditbank.⸗G. zuzuführen. gh. 4 255 in 5 225 265 W i Koh 9 7 n 40 85 flo 5 5 Naeseandenſe 140½%8 140.78 n at*— gebiet eingeführt werden; denn Reparatlonskog 8 Vereinigte mannheimer Spiegelfabriken Peter u. Co. und affinadekupfer—.——— inn, aus L 9994% in das Saargebiet nicht eingeführt, auch hat die franzöſiſche Rogie: Friedrich Lehmann.-G. Rebeintlpbene) 745.58 Ns Nl 177170 rung die Rückausfuhr von ſolchen ins Saargebiet verboten. Nun do.(fr. Ver 95 Antimon 9608 hat die Saarregierung angekündigt, daß ſie mit der franzöſiſchen In der geſtrigen.⸗V. wurden die Regularien genehmigt. Plattenzint 65.•66.5 65.•86,5 Silber für 1 Gr. 96— 1 1 Regierung wegen Einfuhrerleichterung in Unterhandlungen getreten Das bisherige Aktienkapital von 20000.% ſoll auf Aluminſum 25.2,40.85.2,40 Platin p. Gr. 1015 66 1 19 ſei. Wie verlautet, ſoll ein monatliches Kontingent 5000 R⸗ zuſammengelegt werden, derart, daß auf eine Aktie zu London 25. Auguſt. Metallmarkt.(In Oſt. f. d. 7 5 9905 „ von 35000 Tonnen franzöſiſcherſeits dem Saargebiet zu⸗ 20 eine ſolche zu 5„ kommt. In der nächſten.⸗V. foll 2058 6285 7 6148J Zint 14 15 geſtanden werden, die jedoch auf dem umſtändlichen und zeitrauben⸗ darüber Beſchluß gefaßt werden, ob durch Zuzahlung von 75 pCt. i ere 1 den Wege der Neueinrichtung einer dieſer berüchtigten Einfuhr⸗ das Aktienkapital wieder auf 20 000 ReI erhöht werden ſoll. Neu] do. Elertol. 69.75 69.25] Zinn Kaſſa 257.13 258.85J Negn 1 ſtellen erlaubt ſein ſoll. Die franzöſiſche Regierung befürchtet gewählt in den Aufſichtsrat wurden: Rechtsanwalt Dr. Gries⸗ inin anſcheinend den Weiterverkauf von ins Saargebiet gelangter deut⸗ haber⸗Mannheim und Privatmann Auguſt Volk⸗Mannheim. r. Schiffahrt 4 ſcher Kohle und Koks. Davon kann jedoch ganz beſtimmt keine Rede ſein, weil infolge der erhöhten Frachtkoſten— die Repara⸗ tu- Badiſche Metallwarenfabrik.-G. in pforzheim. Die Auguſt en Frachtengeſchäft in Duisburg⸗Ruhrort vom wegſche tionskohle geht größtenteils als Waſſerfracht nach Frankreich, wäh⸗ Bilanz per 1924 verzeichnet einen Reingewinn von 35 201 Al. An der heutigen Börſe wurden Reiſen Rag tterdam rend der über das Saargebiet laufende Brennſtoff die Eiſenbahnen Das Aktienkapital beträgt 600 000 4, der Reſervefonds 1 60 000 nicht vergeben. Die von Ruhrort nach 15 1 benützen müßte— der Verkaufspreis ſolchen auf dem Umweg über und der Reſervefonds II 11 796„. Die Kreditoren ſind mit unverändert wie ſeither. Geſchäft: Sehr fla⸗ auguſt 4 17% Praktiſch würde die Kontingentierung alſo nur eine Beläſtigung des tu- Ein Schweizer Darlehen für die Stadt Lindau. Lindau, Waſſerſtanoͤsbeobachtungen im Monat 1 7 Kohlenhandels im Saargebiet darſtellen. Bei der deutſchen Kohlen⸗ 25. Auguſt. Im Stadtrat wurde mitgeteilt, daß es geglückt iſt, ein— deene=ece 18 J5.T 1145 einfuhr ins Saargebiet handelt es ſich ausſchließlich um Spezial⸗ Darlehen von 1,5 Millionen ſchweizer. Franken zu erhalten, dbeu-ebe⸗ I5. A..28.J 28. Netar-leg 0 5 1 ſorten von Koks, Schmiedekohlen und Briketts, deren Lieferungen und zwar zu äußerſt günſtigen Bedingungen. Der Schugermſel⸗18 2 j von der Ruhr gleichmäßig erfolgen müßten, damit die Verbraucher Betrag iſt bereits ausbezahlt worden und ſoll zur Verwirklichung ſenn. „„„ keine Betriebsſtockungen erleiden. Der Kohlenhandel des Saar- der unaufſchiebbaren großen Projekte und Vorhaben der Stadt Nauaten..43.10.08 3 gebiets äußert daher die Erwartung, daß die Regierungskommiſſion dienen. Ranb 5 2— 70 de ö die Aufhebung des für das Saargebiet nur Srennſtoff und. 48 8 5 ſtöln„„.251 60 164.—f1.68 ür Frankreich zweckloſen Einfuhrverbotes deutſcher Brennſtoffe ins Getreidehandelstag wird vom 11. bis 12. September d. J. in Kie 2 10 Sansbebie bei der franzöſiſchen Regierung durchdrückt. ſtattfinden. Rechtsanwalt Ddr. Hammann⸗Berlin vom Reichs⸗ waſſerwärme des Rheins: 1 1 5 11 1 17 1 mit Or. 85 425 und Bedarfsſtoffen e. V. ſpricht über die Auswirkung der Agrar⸗ erausgeber. Drucke nd Verleger: ru heim eißner Ae e e e FWöle und über die Jwecke, Ziele und Aufgaben des Reichspundes“ Neue Herobeimer geikang 6, u. b, e. de 4 m. Von den Tochtergeſellſchaften der Deutſchen Verkehrs⸗ Dr. Sternberg ⸗iel, ſpricht über das Schiedsgerichtsweſen desDirektion: dec r eee i dee bee n en politiſchen g omm 5 ktreditbank.⸗G. ſind nunmehr die Württembergiſch⸗Getreidehandels. Reichstagsabg. Dr. Kulenkampff ſpricht über]Verantwortlich für 1 Badiſche Verkehrskreditbank A⸗G. in Stuttgart den Stand der deutſchen Wirtſchaft. Das Programm ſieht u. a.— Snet un Neues aug nde che 10 und die Oſtpreußiſche Verkehrskreditbank.G. in außer der großen Getreidebörſe am Samstag, den 12. September Willy Müller: für Handelsnachrichten, Aus 1 75 75. Königsberg in Ligquidation getreten. eine gemeinſame Fahrt der Teilnehmer auf einem Linienſchiff bargebiete, Gericht u. den übrigen redakklenetzen Fardt 105 13 Dieſe Liquidation bedeutet indeſſen lediglich, daß die Deutſche! in See vor. Schönfelder; für Anzeigen: J. Mannheimer Adregbue Preis: 20 MM. Perlag der Drudierei Dr. Haas. Mannheim · F 6. 2 800192 Mannheim. 80.75 beilbronn. .0¹ —5 575 2. .45.39 3. 28 •69 80 C. ed Mer un fred ſittt zelt: olitttzge m unaltaler 15 ——̃— Seso8 20 Ak⸗ ELLELTILIiIA erſten eine zwar el euer⸗ nblic zolks⸗ brl ein. 1 1 2 Neue Maundeſmer Jöſtung 5. — anserer Herr und redeg 3. Ken geſucht. Gutes ewandt zum akquirieren Gehalt u. Proviſion. 2454 Chr. Andree, Büro P 6. 28 im.-T. 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