Samstag, 27. März Noue dezugsprelſe: Zn Manndeim und Umgebung jrei ins dan oder durch die Poſt monatlich.- M..50 obne eſtengelo. Bei eventl. Aenderung der wiriſchaſtliche Aeidcarſe Nachlorderung vorbehalten. Poſtſchecktono 00 17590 Karlsruhe.— Hauptgeſchäftsſtelle E 6. 2.— ſialcdaſte ⸗Medenſtellen Waldhoſſtraße 6, Schwetzinger ſaße 24. Meerfeldſtraße 11.— Telegramm Adreſſe. eneralanzeiger Mannbeim. Erſchein wochemt zwölfmal. Famprech⸗ Anich ue Nr. 7941 7942 7943. 7944 u. 7945. Beilagen: Sport und Spiel.Aus Seit und Leben. Mannheimer Fr Iwiſchenſpiele Jnnerpolitiſche Konſtantin Fehrenbach 7 ˖ Freiburg, 26. März. Herte nachmittag 743 Ahr iſt Altreichs⸗ nzier Fehrenbach nach langem ſchweren Leiden ver⸗ ch ie de n. * Der verſtorbene Altreichskanzler ſtammte aus einer Lehrers⸗ amilie. Er war am 11. Januar 1852 in dem Schwarzwalddörfchen 10 ellendingen bei Bonndorf als Sohn des dortigen Haupt⸗ ehrers geboren worden Nach Beendigung ſeiner Schulzeit beſchloß lchrenbach, ſich dem geiſtlichen Berufe zuzuwenden. Er bezog die niverſität Freiburg und widmete ſich hier drei Jahre hindarch dem kudium der Theologie. Dann abſolvierte er ſeine militär iſche Jenſtzeit und beſchloß nach deren Beendigung zum juriſtiſchen Studium ee Am 1. Auguſt 1882 ließ er ſich als Rechts⸗ anwalt beim Landgericht in Freiburg nieder und eine große R. he don ren war er trotz ſeiner ſchon damals ziemlich umfangreichen ſenechen Betätigung einer der geſuchteſten Anwälte der Dreiſam⸗ Als 30jähriger trat er in die politiſche Oeffentlichkeit. Er ſarde ols Mitglied der Zentrumspartei in den Bürgeraus⸗ chuß gewählt, dem er, zuletzt als Stadtrat, bis zu ſeiner im Jahre 20 erfolgten Berufung zum Reichskoenzler angehörte. Faſt zu der leichen Zeit, wurde er auch in den Landtag gewählt(1885). Bei n in den folgenden Jahren beſtehenden zwei Richtungen in der Ntramsrarke ſtellte ſich Fehrenbach auf die Seite des Fraktions⸗ eſs Lender Im Jahre 1887 ſchied er aus dem Landtag aus und bürde 1901 wieder in das badiſche Parlament gewählt, dem er nun liezum Jahre 1909 angehörte und zwar die letzten beiden Jahre als töſident der Zweiten Kammer. Nach dem im Jahre 1903 erlolaten Aösſcheiden Wackers aus dem politiſchen Leben wurde Jehrenbach %el der Vandtagsfraltion beſtimmt. In den Reichstaa wurde Fehrenbach zum erſten Male im dahre 1903 in dem damaligen. 6. badiſchen Reichstagswahlkreis Ken⸗ Anaen⸗Lahr gewählt, dem er ſeit iener Zeit bis heute. alſo 23 Jabre 10 angehörbe. Auch im Reichstaa bekleidete Fehrenbach eine Zeit durch die Würde des Präſidenten urd ebenſo war er nach em Kriege Präſident der Natzonalverſammluna. Nach t 7 Wablen im Jahre 1920 übernahm Konſtantin Fehrenbach das eichskanzleramt. Das Londoner Ultiwatum führte am d. Mai 1921 zu ſeinem und des geſamten Kabinetts Rücktritt. f In ſeiner Heimatſtadt Freibura durfte ſich der Entſchlafene aro⸗ en Anſeßzens erfreuen. Als er ſein ſilbernes Stadtratjubiläum be⸗ ding, verlieb ihm die Stadt Freiburg das Ehrenbürgerrecht. Dem ereiburger Münſterbauverein, dem Freiburger Männeraeſanaver⸗ in, dem Katholiſchen Stiftungsrat St. Johann lieb Fehrenbach ſeine lrbeitskraft. die es ihm bis in ſein hohes Alter hinein ermöalichte, d der Spitze der badiſchen und deutſchen Zentrumspartei Ver⸗ enſtvolles zu ſchaffen. Ein überragender Staatsmann war Fehrenbach nicht. Er hat uch nie den Ehraeiz beſeſſen, als ſolcher angeſehen zu werden. Den ten Beweis dafür bildet ſeine Rede nach der Konferenz in Sra. ir der er alle Verdienſte von ſich abwehrte und Dr. Simons zu⸗ elvach. Fehrenbach war aber ein Vorbild an Pflichttreue in kluger und vorſichtiger Parteipolitiker,. ein echt deutſcher Mann nd ein treuer Vadener. Auch der volitiſche Geaner anerkennt dieſee L0. Freuden und trauert mit um den Sohn der badiſchen Heimat. s Zentrum hat einer ſeiner Beſten verloren. In wie weit nunmehr die Politik Wirths der nicht zuletz · um Fehrenbachs und ſeiner Politik willen aus der Zentrumsfraktion misgeichleden war, die künftige Fübruna des Zentrums beeinfluſſen ird, wird ſich bald erweiſen. die Trauerſitzung des Keichstags degann um 5% Uhr. Den Platz Fehrenbachs in der vorderſten Reihe da Zentrumsfraktion ſchmückte ein aroßer Strauß weißer Lilien, —8 Reichskabinett hatte ſich unter Führung des Reichskanz⸗ 9 rs vollzählia eingefunden, und der vorher noch vollkommen leere A tag zeigte eine außerordentlich ſtarke Beſetzuna. Führer und Neagerdnete der verſchiedenen Fraktionen, der Reichskanzler und N Mitalieder der Reichsregierunag, ſprachen dem ſtellvertretenden Häbrer des Zentrums, dem Abgeordneten v. Guésrard ihr herz⸗ ches Beileid aus. Mit bewegter Stimme widmete der Reichstags⸗ wraſident Löbe dem verſtorbenen Zentrumsführer einen warmen gehaltvollen Nachruf, der bei allen Parteien des Reichstaas nen tiefen Nachhall fand. Er führte dabei etwa folgendes aus: den Tonſtantin Fehrenbach der frübere Reichskanzler hat ſich zu In, Großen ſeiner Partei verſammelt, zu Spahn u. Gröber. zu Hitze. def ace. Trimborn. Nach verhältnismäßig kurzem Krankenlager 5 fibn der Tod aus der Arbeit. die er auch im hohen Alter nicht erlaſſen wollte. Unſer tiefſtes Mitgefühl ailt in dieſem Augenblick Tos Zentrumsfraktion, die in letzter Zeit ſo viele ihrer Beſten dem 18 hat opfern müſſen. Aber um Fehrenbach trauert nicht eine Rrzelne Fraktion, um ihn trauert der aanze Deutſche deduchstaa. ſeiner gedenkt dankbau das ganze deutſche Volk 3 ein Mann des Volkes zu ſein, dem Volk zu dienen. iſt ſeit frü⸗ t Jugend ſein Ziel geweſen. Als der 32⸗Jährige in die Gemeinde⸗ ſectretung ſeiner Heimat Freibura eintrat, wurde er bald vermöge iſt er Gaben auf den Präſidentenſtuhl berufen. Und derſelbe Ruf an ihn ergangen in der Badiſchen Kammer. im Reichstaa und in 5 Nationalverſammlung. In die Blätter der deutſchen Parla⸗ ſtentsgeſchichte kat er ſeinen Namen als Abaeordneter. als Partei⸗ als Präſident tief eingegraben. Das Schickſal hat ihn in die ihm erſte Zeit geſtellt. die unſer Volk durchzumachen katte und bat 10 die ſchwieriaſten Poſten gegeben. die das deutſche Volk über⸗ ſcupt vergeben kann. Die Nachrichten von den verſchiedenen Krieas⸗ da unlätzen verdunkelten bereits den Himmel. als er hier im Kauſe —5 Erbe Kaempfs antrat. Als dann der Niederbruch und die er wälzung erfolaten, als er erkannte was unabwendbar war. bat ehch feſt und entichloſſen auf die neue Staale formumar. tellt und dem deulſchen Volt und der Revublik gedien. Dann nieden die Tage von Verſailles. Wir alle haben geſeben. wie ſie ihn lbeerbeuaten. wie er aber niederkämpfte das Gefühl der Emwöruna 0 r geſchebenes Unrecht. Einer nach dem andern von ſeinen Mit⸗ 98 eitern rief der Tod von ſeiner Seite ab. Aber er behielt den Mut er Verantwortung zu einer Zeit, in der Verantwortuna ſo ſelten len und ſo wenia ihm gedankt wurde. Am ſchwerſten iſt ihm wohl nies Jahr gefallen, das ihn auf den Kanzlervoſten berief. obwohl er Witkag⸗Ausgabe 1 Mannheimer General Anzeiger eimer Seitung Preis 10 Pfeunig 1926— Nr. 145 Anzeigenpreiſe nach Tariſ, del Vorauszeaglung pro eimip. Kolonelzeile ür Allgem. Anzeigen.40 R. M. Reklam. —4.⸗M. Kollektiv-Anzeigen werden bhöher derechnet Für Anzeigen an beſtimmien Tagen Stellen und Ausgaben wird teine Veramwortung übernommen. Höhere Gewalt. Streiks Bettiebsſtörungen uſw. berechtigen zu keinen Exſatz · anſprüchen für ausgefallene oder beſchränkte Ausgaben oder für verſpätete Aufnahme von Anzeigen. Aufträge durch Fernſprecher ohne Gewähr. Gerichtsſtand Mannheim ouen-Jeitung. Unterhaltungs-Beilage. Aus der Welt der Technik Wandern und Neiſen Geſetz und Nech. es nicht wollte. Das war das Jahr, das ihm ſogar vorüberaehend den ſonnigen Frohſinn und den Humor raubte. der immer ein Cha⸗ rakterzua von ihm geweſen war. Aus dieſer Zeit des Kampfes ſtammt das Bild, das Slevogt zu ſeiner Erinneruna geſchaffen hat. Was ihm nicht geraubt werden konnte. war das tiefe menſch⸗ liche Gefühl und innexe Beſcheidenheit die ihn aus⸗ zeichnete und mit der er allen Menſchen begeanete. Was uns zu großem, tiefem Dank verpflichtet. das war das Pflichtaefühl und die Treue, die den Siebzigjährigen. als er das Kanzleramt ver⸗ ließ. erneut an die Spitze ſeiner Partei führte. Vor wenigen Wo⸗ chen war es. daß er zu einem Kollegen ſagte:„Nun können wir die Wahlprüfungen nicht in dieſer Woche erledigen. ich muß mich ein⸗ mal zurückziehen.“ Er hat ſie doch noch erlebt, wenn er ſich auch zu⸗ rückzog.„Ich will mich nicht niederlegen, bevor mein Haus beſtellt, meine Pflicht erfüllt iſt.“ Mit dieſem Bekenntnis iſt er aus dieſem Hauſe gegangen, und immer. wenn ſein Name erwähnt wurde. war es mit Hochachtung und Dankbarkeit.“ Reichskanzler Dr. Luther beaab ſich zu dem Präſidenten und ſprach dieſem mit Händedruck die Teilnahme der Reichsregierung aus. Beileidskundgebungen Der Reichspräſident hat der Zentrumsfraktion des Reichs⸗ tages folgendes Telegramm zugehen laſſen:„Zu dem ſchweren Ver⸗ luſte, der Sie durch den Tod Ihres Vorſitzenden betroffen hat, ſpreche ich Ihnen mein herzlichſtes Beileid aus. Ich werde den treff⸗ lichen Mann, der ſtets vom beſten Willen beſeelt, dem deutſchen Volke ohen Stellung treu gedient hat, ein ehrendes Andenken ewahren.“ Staatspräſident Trunk hat an die Tochter Fehrenbachs fol⸗ gendes gerichtet:„Zum Ableben Ihres Herrn Vaters ſpreche ich Ihnen und Ihrer ganzen Familie namens der Badiſchen Regierung die aufrichtigſte Teilnahme aus. Die reichen Verdienſte des Verblichenen um ſeine engere Heimat ſowie um das deutſche Vaterland in vieljähriger parlamentariſcher Tätigkeit und an verantwortungsvoller Stelle im Reiche ſichern ihm ein dank⸗ bares und ehrenvolles Gedächtniss Die Beiſetzung findet, wie die„Germania“ mitteilt, am Montag nachmittag in Freiburg ſtatt. Die Zentrumsfraktion des Reichstags wird ſich ge⸗ ſchloſſen mit einem Sonderzug nach Freiburg begeben. Für den Fall, daß der Reichskanzler durch den Beſuch des öſter⸗ reichiſchen Bundeskanzlers Ramek an der Teilnahme verhindert ſein wird, wird ihn der rangälteſte Miniſter, der Reichswehrminiſter Geßler vertreten. Am Grab wird der Vorſitzende der Zentrums⸗ partei, Reichsjuſtizminiſter Dr. Marx die Gedenkrede halten. Dann ſpricht der Kanzler oder deſſen Stellvertreter und zum Schluß der Reichstagspräſident Löbe. In einer Sitzung der Zentrumsfraktion im 5 gedachte geſtern nachmittag der ſtellvertretende Vor⸗ ſitzende der Fraktion, Abgeordneter v. Guerard, des verſtorbenen Fraktionschefs. Ein zwiſchenfall im Preußenhaus Berlin, 27. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Durch das Verſchulden einiger Mitglieder des Zentrums und der Sozial⸗ demokratie iſt die preußiſche Regierung unverſehens in eine höch ſt prekäre Lage gekommen. In der geſtrigen Sitzung wurde nämlich in der Schlußabſtimmung die Hauszinsſteuer mit 198 gegen 192 Stimmen abgele hnt. Damit war das mühevolle Werk, für das nach langem Verhandeln endlich eine Mehrheit geſichert ſchien, geſcheitert. D ie Oppoſitiontriumphierke. Bei den Regierungsparteien herrſchte ob dieſes unerwarteten Ergebniſſes, das bei einiger Diſziplin ſich ohne weiteres hätte vermeiden laſſen, größte Beſtürzung. Auf dem extremen Flügel forderte der Kommuniſt Pieck mit dröhnender Stimme die Auflöſung des Landtags, und der Ruf„Auflöſen, auflöſen“ pflanzte ſich auf den beiden Oppo⸗ ſitionsfraktionen zur Rechten und zur Linken von Mund zu Mund ort. f Auf ſolche unliebſame Ueberraſchung, wie ſie die geſtrige Ab⸗ ſtimmung brachte, wird man auch im Preußenhauſe ſolange ſtets be. faßt ſein müſſen, als die derzeitige ſchmale Baſis der Regierung be⸗ ſtehen bleibt. Auf die erſte Verwirrung, die das Zufallsreſultat her⸗ vorrief, iſt dann aber bald die Ernüchterung gefolgt. Soweit läßt ſich die Situation ſchon jetzt überſehen: Es wird nicht aufgelöſt werden. Zu dieſem Schritt liegt umſo 0 eee vor, als ja die bereits vom Plenum angenommene iſchenlöſung der Haus⸗ zinsſteuer die Verträge bis zum 1. Juli regelt. Ein Vakuum tritt alſo vorläufig nicht ein. Inzwiſchen aber wird man Mittel und Wege finden, den geſtrigen Beſchluß, der wie geſagt kein richtiges Bild von den Abſichten des Hauſes gibt, rückwärts zu revidieren. Auf welche Weiſe das geſchieht, bleibt ſpäteren Erwägungen überlaſſen. In dieſem Sinne hat ſich auch bereits nach einer Kabinettsſitzung der interfraktionelle Ausſchuß entſchieden und es iſt nach der ganzen bis⸗ herigen Haltung des Miniſteriums nicht anzunehmen, daß es wegen der geſtern erlittenen unerwarteten Niederlage die Flinte ins Korn werfen wird.* Das weitere Schickſal der Hauszinsſteuer li eilich noch im Dunkeln. Die Regierung darf eine vom 800 abgelehnte Vorlage dem Landtag in gleicher Seſſion nicht noch einmal vorlegen. Auch auch die Möglichkeit, daßz die Regierungsparteien einen Initiativantrag, der die Beſtimmui⸗ gen der eben abgelehnten Vorſchläge zum Inhalt hätte, von ſich aus einbringen, beſteht nach der preußiſchen Verfaſſung nicht. Die Regierung müßte alſo den jetzigen Seſſionsabſchnitt ſchließen, den Landtag einem neuen Sitzungsabſchnitt einberufen und es dann noch einmal mit der Vorlage verſuchen, oder zu dem jetzt geltenden probiſoriſchen Geſetz eine Novelle einbringen, die, ohne eine Wie⸗ derholung der abgelehnten Vorlage zu ſein, doch das proviſoriſche Geſetz mit den reichsgeſetzlichen Beſtimmungen in Einklang bringt. Im Zentrum herrſcht, wie aus einer Zuſchrift hervorgeht, über die Pflichtvergeſſenheit der? Mitglieder, die un⸗ bekümmert um die Abſtimmung in die Heimat reiſten, tie 552 Unmut. Man wird ſie wahrſcheinlich zur Rechenſchaft ziehen. Unter den ſozialdemokratiſchen Abgeordneten, die ihre private Bequemlichkeit ihren Mandatspflichten voranſetzten, be⸗ findet ſich nach dem„B..“ der Oberpräſident Hörſing und der frühere Handelsminiſter Siering,. Die Bedrohung der badiſchen Simultanſchule Von Dr. Wilhelm Maltes, M. d L. In dieſen Tagen fällt im badiſchen Landtag die Entſchei⸗ dung über eine der wichtigſten ihm vorbehaltenen Fragen. Zur Beratung ſteht die Lehrerbildungsfrage, es geht aber vor allem um die badiſche Simultanſchule, das haben die Bergtungen von Anfang an gezeigt. Damit iſt die Weltanſchauungsfrage, die in der Vergangenheit immer ſcharfe Kämpfe in unſerem Lande her⸗ vorgerufen hat, nach jahrelangem Ruhen wieder in den Mittelpunkt der politiſchen Auseinanderſetzungen gerückt worden. Wir haben dies nicht gewünſcht, ſondern wir waren auch gegenüber dieſer Frage nach dem von uns oft befolgten Grundſatz zu handeln ge⸗ willt, in der die innere Aufbauarbeit kaum bewältigenden Gegen⸗ wart aus der politiſchen Leben unſeres Volkes möglichſt all das fernzuhalten, was in ihm die geiſtige Verſtändigung und den wirt⸗ ſchaftlichen Wiederaufbau zu ſtören geeignet iſt. Hätte die badiſche Regierung bei ihrer Geſetzesvorlage dieſen Grundſatz beachtet, hätte ſie ſeinen Inhalt auf die die Aufhebung der Lehrerſeminare not⸗ wendig gewordene Behandlung der Frage der zweckmäßigſten Aus⸗ geſtaltung der Lehrerbildung berühet, dann wäre von uns aus ſicher alles geſchehen, um den jetzt wieder entſtandenen Kampf um die Si⸗ multanität der Schulen und das Ausbildungsmonopol des Staats zu verneiden. Wenn jetzt wieder die politiſchen Wogen in Baden höher gehen, ſo tragen Zentrum und Sozialdemokraten die Verantwortung hierfür, weil ſie durch die Geſetzvorlage ihres Miniſteriums nicht nur die Lehrerbildungsfrage in eigenartiger Weiſe zu löſen, ſondern die badiſche Simultanſchule zu untergraben verſuchen. Darum geht es und das muß jetzt deutlich ausgeſprochen werden, nachdem in der Preſſe des Zentrums und der Sozialde nokraten der Verſuch ge⸗ macht wird, unſeren im Intereſſe des Friedens im Lande liegenden Abwehrkampf zur Erhaltung der bewährten badiſchen Simultanſchule in politiſche Treibereien mit dem Ziel, die Regierung zu ſtürzen, umzufälſchen. Unſere Stellungnahme zur Lehrerbildungsfrage iſt von dem Willen geleitet, im Rahmen des wirtſchaftlich Möglichen die Schäden der bisherigen Lehrerausbildung zu beſeitigen. Aus wirtſchaftlichen und anderen Gründen, haben wir die Ausbildung der Volksſchul⸗ lehrer an der Hochſchule abgelehnt. Dieſe Stellungnahme billigen auch weite Kreiſe der Lehrerſchaft ſelbſt, die erkannt haben, daß der Staat heute weſentlich neue Laſten nicht auf ſich nehmen kann, und daß die Lehrerſchaft ſich nur ſchadet, wenn ſie die durch unſere heutige wirtſchaftliche Lage nun einmal gezogenen Grenzen nicht beachtet. Ein weſentlicher Mangel der bisherigen Ausbildung war, daß die Seminare zu früh zur Berufswahl zwangen und ihre Abſeits⸗ ſtellung ſpäter keine Aenderung der Berufsentſcheidung mehr er⸗ möglichte; deshalb befürworteten wir die Verlegung der allgemeinen Bildung der Volksſchullehrer an die Mittelſchulen. Deren weitaus wertvollſter Teil ſind aber die beiden oberſten Klaſſen, deshalb kann man gerade aus der Ausbildungszeit eines Berufs, der ſelber nach⸗ her bilden ſoll, dieſen Teil nicht ſtreichen. Zu weſentlich neuen Laſten iſt der Staat dadurch weder in der Gegenwart noch in de⸗ Zukunft gezwungen. Die Behauptung der Regierungsparteien, die D. V. P. berückſichtige bei ihrer Stellungnahme zur Lehrerbildungs⸗ frage die wirtſchaftliche Lage und die ſonſt immer von ihr ver⸗ tretene Forderung des Sparens nicht, iſt unrichtig und ſoll nur die Aufmerkſamkeit der Oeffentlichkeit von den politiſchen Geſchäft ab⸗ Nae das die Regierungsparteien mit dieſer Vorlage machen Wir treten für die Simultanſchule ein, weil wir in ihr die beſte Löſung des Erziehungsproblems aus erzieheriſchen und wirtſchaftlichen Gründen 4— Die Simultanſchule iſt die billigſte Schule, und es iſt ein Beweis, wie wenig Rückſicht das Zentrum auf die Koſtenfrage nimmt, wenn es dabei ſeinen Vorteil findet, daß es jetzt immer von Sparen redet, ſofort aber bereit wäre, die viel teuere Konfeſſionsſchule einzuführen, wenn es ſie haben könnte. Wer die Zerriſſenheit des deutſchen Volks bekämpfen und die Volksgemeinſchaft fördern will, der muß vor allem beachten, daß der konfeſſionelle Gegenſatz die große deutſche Gefahr durch die Jahrhunderte war. Das beſte Mitkel dagegen, das dem Staate zur Verfügung ſteht, iſt die gemeinſame Erziehung der Angehörigen aller Konfeſſionen durch eine Simultanſchule, in der ſie ſich gegenſeitig kennen lernen. Wer die ganze Volksgemeinſchaft will, kann kein Gegner der Simultan⸗ ſchule ſein. Eine Volksgemeinſchaftspolitik, die nur die verſchiedenen Wirtſchaftsklaſſen des Volks zuſammenführen will, aber die konfef⸗ ſionelle Trennung praktiſch aufrecht erhält, ſowie es die Zentrums⸗ politik tut, iſt nur von halbem Wert und entbehrt der pollen inneren Wahrhaftigkeit. Man kann deshalb unſer Eintreten für die Simul⸗ tanſchule nicht mit den Freiheitsforderungen des Liberalismus be⸗ kämpfen, wie es Herr Dr. Schofer tut. Hier muß das höhere Lebens⸗ intereſſe der Geſamtheit, der Nation entſcheiden. Das iſt national und liberal. Unſere Haltung beſtimmt auch nicht „Kuttenangſt“, wie Herr Dr. Schofer meint. Wenn Dr. Schofer uns in der von uns ernſtlich gewollten Fernhaltung der in dieſem Wort anklingenden Dinge der Vergangenheit aus der Gegenwart wirklich unterſtützen wollte, dann dürfte Herr Dr. Schofer nicht, ſo wie er es getan hat, unſerer Stellungnahme eine Gegnerſchaft gegen Reli⸗ gion, Konfeſſion oder Kirchen unterſtellen, für die er keinerlei Be⸗ weiſe hat. Was will nun der Geſetzentwurf? Der Miniſter des Kultus u Unterrichts, Remmele, ſagt, in Metasſcanlihen und grunda lichen Fragen die Aufrechterhaltung des früheren Zuſtandes, den + 2. Seite. Ar. 13 Rneue Mannheimer Zeitung(mittag ⸗ Aus gabe) des Völkerbundes entwickeln. 3 Mamaten Gefängnis verurteilt worden. liener zu ſein. 5 2˙ 7— Samskaa. den 27. ½ 2766 ĩð— Status quo. Dieſe Mitteilung iſt bedeutungsvoll für die Feſtſtellung deſſen, was in Zukunft Recht ſein ſoll; z. B. auf dem Gebiet der kon⸗ i i n i feſſionellen Zuſammenſetzung der tae und der Schüler in Rehrausſt immung im Keichstag heſtiger Rampf peking eine geuen Lehrerbildungsanſtalfen. Aber ich kann nicht glauben, daß. Berlin, 27. März.(Von unſerem Berliner Büro) Im condon, 27. märz. 20 km füdlich von Peting Herr Remmele ein 1 ſchlechter Kenner ſeines Geſetzentwurfs und der Reichstag will enan mit Gewalt doch noch vor der Karwoche Schlacht zwiſchen den vordringenden alliierten chineſiſchen Aem darin behandelten Materie iſt, daß er ſich darüber täuſcht, daß ſein das Arbeitsprogramm bewältigen. Heute ſoll im dti Nonch die über den Beſih bon Geſetzentwurf die Untergrabung des gegenwärtigen Zuſtandes, auf Nahmen der dritten Beratung des Etats das neue Steuer⸗ und der iten Natlonalarmee im Gauge die ü ſich pen andeten Gebieten Tur und For öſfnet. Es war ſchon auffallend daß dompromit gleich in zweiter und dritter Leſang erledigt wer⸗ Peking entſcheiden ſoll. Die Truppen der Nallonalarmee m do⸗ bare in der Begründung zum Geſetzentwurf nichts davon ſteht, daß der den. Das kann nur geſchehen, wenn nicht Kommuniſten oder Völ⸗ bei Huankfun über die Eiſenbahnlinie hinweg verſchanzt, u. am 55 beſtehende Zuſtand nicht geändert werden ſoll. Dieſen wichtigſten Ge⸗ kiſche ein Veto einlegen. In dieſem Falle könnten die Sitzungen durch die Verbindung zwiſchen Peking und Tienkſin wicle Fire ſichtspunkt erfuhren wir erſt bei der Beratung im Ausſchuß des Land⸗ des Plenums allerdings wohl oder übel noch bis zum Mittwoch an⸗ d weit 00 Flüchtlinge in peling 2 1098, In dieſer Hinſicht ſteht der Geſetzentwurf einzigartig da. Da⸗ dauern, da geſchäftsordnungsmäßig zwiſchen zweiter und dritter zu unterbrechen. Es e men a Uer für ſpricht die Begründung vom konfeſſionellen Charakter— ein ſehr Leſung eine eintägige Pauſe liegen ſoll. Es erſcheint aber fraglich, angekommen, die das Geſandtſchaftsviertel überfüllt haben. h dehnbarer Begriff— eines Teils der Lehrerbildungsanſtalten. ob bis zu dieſem Termin überhaupt ſo viel Abgeordnete beiſarnmen Nach Berichten aus Tokio plant Tſchangtſolin eigen die galt, Aber viel wichtiger iſt eine andere Beſtimmung. Bis⸗ gehalten werden können, um die Beſchlußfähigkeit des Haufes zu griff von Norden, um mit der Tſchili⸗ und Tſchangtung⸗ 91 iplin. her konnte auf Grund einer Verordnung zur Lehrerprüfung auch wahren. Die Regierung iſt alſo auf eine gewiſſe Duldſamkeit der Verbindung herzuſtellen. Sollte die Nationalarnee, deren Un⸗ ſreſs zugelaſſen werden, wer ſeine Ausbildung nicht auf einer Lehrer⸗ extremen Oppoſitionsparteien angewieſen, wenn ſie ihr Ziel, das in ſchlechtem Rufe ſteht, geſchlagen werden, ſo befürchtet ma e bildungsanſtalt erworben hat. Jetzt iſt dieſe Beſtimmung ins Geſetz Inkrafttreten der Steuern zum 1. April erreichen will. ruhen für Peking. Poll gufgenonrnen und iſt in die Mußvorſchrift umgewandelt worden. Nach dein Verlauf der Aelteſtenratsſitzung glaubt man aber in par⸗ A if ller Ruſſen aus China galt Herr Remmele hat ſich bis heute über die Gründe dieſer Aenderung lamentariſchen Kreiſen begründete Hoffnung auf eine glatte Ab⸗ Din, ausgeſchwiegen. Mit dieſer Beſtimmung wird der Untergrabung nicht wicklung hegen zu können. Aus Kanton wird gemeldet, daß die ruſſiſchen meworden] dcher nur die Exiſtenz der bad. ſtaatlichen Lehrerbildungsanſtalten, ſondern In der geſtrigen Ausſprache ging es vielfach recht bewegt] Marine⸗Inſtrukteure verhaftet bezw. e den e ſeen an= der Simultanität der ganzen Volksſchule Tor und Tor geöffnet. Wir zu. Unqualifigterbare Angriffe auf die Perſon des Neichspräſt⸗ ſind. Alle Ruſſen, die ſich in ſtaatlichen Stellen befinden, abgereilt] Net fragen, was trttt ein, wenn die Zahl der Kandidaten für die Lehrer⸗ denten veranlaßten die Mehrheit des Hauſes zu ſtürmiſchen gewieſen worden, Kanton zu verlaſſen 20 ſeien bereits gegeben ſicbe prüfung, die ihre Ausbildung nicht in ſtaatlichen Anſtalten erworben Gegenkundgebungen, und der Reichsinnenminiſter Dr. nachdem ihnen vom Kriegs-niniſter ein Abſchiedseſſen debts 121 ſondern größer ſein wird, größer 8 5 den mit ab, wie er es ver⸗ worden ſei. vich vielleicht als die Zahl derer, die durch die ſtaatlichen Anſtalten hin⸗ diente. Kurz bevor man ie zweite Etatsberatung zu Ende führen 2 ae jene dann— J und deshalh 25 ber u e Wan 7 Italiens Schuloͤen an Amerika 9 ſen aat übernommen werden ann iſt die Exiſtenz der badi ungsſtreit wieder aufflackerte und die Parteien N reß. Lehrerbildungsanſtalten bedroht, die 55 ihnen en en gegeneinander in Aufruhr brachte. Waſhington, 26. März.(Speziolkabeldienſt der Unteogtke de Lehrer verlieren die Sicherheit der ſtaatlichen Anſtellung, da der Mittlerweile hatten ſich auf den Türmen des Reichstagsgebäudes In der Debatte über das Schuldenfundierung usſchuſſe⸗ 5 Staat keinen Einfluß mehr auf die Zahl der Bewerber hat und den langſam die Flaggen auf Halbmaſt geſenkt. Das Gerücht vom men mit Italien führte der Vorſitzende des Finangars aagen⸗ Charakter der Volksſchule beſtimmen nicht die Lehrer, die von den Tode Fehrenba Senator Smoot, der ols Mitglied der amerikaniſchen ommen ſtaatlichen Anſtalten, ſondern die, die anderswo ausgebildet worden cee kommiſſtan an den Verhandkungen hervorragenden Anteit atenhane n ſind. Sind dieſe andern Ausbildungsanſtalten nun noch zufällig das die Mittagszeit verbreitete, wurde wenige Stunden, nachdem es hatte, aus, der Senat müſſe dem Veiſpiel des Mepräſeſen ataſſeche don, konfeſſioneller Seite errichtete Lehrerbildungsanſtallen, dann dementiert worden war, zur traurigen Wirklichteit. Wieder iſt das ſolgen und dos Abkommen annehmen. Es Wir een, dülk — zum großen Teil auch die Konfeſſionaliſierung Se einer narkanten Perſönlichkeit, die ſich auch beim Se de e ene—2 acbee auf 101 Nd sſchule. egner menſchlicher Sympathien erfreute, r in Italien hin en, Deshalb haben Sozlaldemokraten dieſen Geſetzentwurf Ree Sitan g. i der ſich die e Neichel 9— FC Er ne, Sta Kulturverrat,,„Reaktion und mit dem geſanten Weſen der unter Führung Dr. Luthers ei 8 areer, noch durch neue drückende Steuern herabſetzen könnte. ͤ keine. den Sozfaldemokratie ſchlechthin unvereinbar“ genannt. Daß auch wir L5 ichtlich tief 15 1 7 win, polz dann aicht ſchweigen, ſondern die Fragen, einmal anlgeſchnten öbe ſichtlich tief bewegt des Verblichenen, deſſen verwalſter Plaß wegs eine Bindung des gegenwärtig in Italien herrſchendene und Bade geundlätlich behandeln würden, mußke jedermann erwarten. Dabei die Zenteumefrattion mit einem Strauß weißer Lilten geſchnückt ſchen Regimes einſchtöſſe. Muffokinis politiſche b uns ſie. fern ſchelte machen zu wollef gle geir Bur e Hfeſtten pantiſce Ger ſehrgen aug bon kute den, Wervenang Fbrensachs der den Kiebzig. geen ee, Eine ner Frace gudan den doe onen de ae ſchäfte machen zu wollen, wie Herr Or. Schofer meint. ebenſowenig ſährigen auf den führenden Poſten der Partei, den Präſtdentenſtuhl beſchäftigen, ertlärte Smoot Er wies daraufhen, hinen,. Dien wie die Erzielung von politiſchen Vorteilen durch Wohlverhalten des Reichstags und ſchließlich in das Kanzleramt brachte. Das Haus e Moſſorenſe Nerſteche d 5 Webſterte e in der Oppoſition für uns in Frage kommt; man ſucht keinen hinter hörte den Nekrolog, der Fehrenbach als„Mann des Volkes“ feierte T ichenn bn — 5 9 75—— politiſche Geſchäft macht in dieſer Sache ſtehend an. 1 155 Fee— zu italieniſieren, hobe n dern as Zentrum. Welches Mittef dabei offenbar f de —— N 125— folgende Aulcführungen— a bt de l F f 8fnng ſe an tußresches Miiglſed der Beue N hace 75 0 2 ofer„Ba eobachter“:„Was die D. V. P. 1 7 7 5* ſchen i ſonder)] vern beſtrebt das weiß man ja— Waalnege egen—— ee Elatz e 18 bier n er ddeh u deeeen miſſe ˖ Ben letzten Wahlkampfes. Daß hier das Innenminiſterium eine hervor⸗ döee er. den e ee daen ee e eee ee, 0 f pea —— dane 1 iſt wohl noch in guter Erinnerung! Soll es— 8 Auſtg 4 9 en 15 5 letzt auf dem Wege probiert werden?“ A VVFFFFTCCCCC igte 5 ae—7 155 Aen, 5 Ausſichten des Steuerkompromiſſes S Es ſei 5 75——— 1 beal, 11 raten haben den Wink ſofort dankbar aufgenom Berlin, 27. Mã Von unſere i ü nien weniget erbanen follten als die Engländer die len⸗ eit am„Volksfreund ußhre Anhänger von den Turchegen polſchen Einberſtänduies der eeeeeeee euer, Fiisdesgenaſen de Feener aut Heden und berderd en d Treihereien der D. B.., die die badiſche Koalition ſprengen wolle.ßempromiß iſt in aller Form feſtgelegt, ebenſo das der Kriegsoperationen imtereſſiert geweſen ſelen. Eine ſolche ürſte der Die durch dieſe Aeußerungen verſuchte Irreführung der Wirtſchaftlichen Vereinigung. Die Deutſchnationalen ha⸗ ſetzung der berechtfoten amerikaniſchen Anſprüche di doh öffentlichen Meinung iſt eine beachtliche Leiſtung. Die ben ſich ihre endgültige Entſcheidung vorbehalten, doch nimmt man Senat als Vertreter der Nation niemals billigen. duuß⸗ Stellungnahme der D. V. P. zur Koalitionsfrage an, daß mindeſtens ein Teil von ihnen gleichfalls dem Geſetzen:⸗ e. ſpric iſt bekannt; ſie hat ſich im letzten Herbſt bereit erklärt, ſich an der wurf zuſtimmen wird. Damit, daß es der Regierung ſomit ge⸗ 8 di L d 50 großen Koalition zu beteiligen. Seither erneut dazu Stellung lungen iſt, ſich eine Mehrheit für das Steuermilderungsgeſetz zu 0 ſcher an tag Veat nehmen, lag für die D. V. P. keinerlei Veranlaſſung vor. Wenn ſichern, entfallen auch alle die Folgerungen, die in den Kreiſen 3 lt der heute alſo eine Gefahr für das Innenminiſterium beſtehen ſollte, namentlich der Rechtsoppoſition aus den anfangs einer Löſung m Haushaltsausſchuß„, ihen ber dann wäre ihr Voden nicht bei der Oppoſition, ſondern inner“ ſich entgegenſtellenden Schwierigkeiten Voreilige glaubten giehen. zrſtattete Finanzminiſter Köhler einen Bericht über die 190%. Zalb der Koglition ſelbſt. Dieſes wirft ein ganz neues zu duͤrfen. Eine ernſte Kriſe hat, wie wir von vornherein be⸗ Erundzügen bereits bekannt gewordene badiſche Auslan ilch Ant. Licht auf die praktiſche Bedeutung der Theorie der„p olitiſchen tonten, in keinem Stadium der Verhandlungen beſtanden, und leihe. Die Ausführungen des Miniſters waren verten een e Dynamik“ des Herrn Marum. Damit verſchwindet auch der man kann wohl ſagen, daß die Regierung ſchließlich geſtärk! Art. Hierauf trat der 22. in die Berakung der Ankardeh lach Schleier von der oft behandelten Frage, welchen Einfluß hal das aus ihnen hervorgegangen iſt. Eine innerpolitiſche Um⸗ für Bauarbeiten em. Im Bereich des Finanzminiſt de ein Deean auf; den Jnhalt dieſes Geſezentwurfes gehabt? cerr orientierung vorzunehmen, liegt für ſie alſo im Augenblick kem wurden 246 000 Mk. für Arbeiten an dem Zen ran cae ſus Dr. Schofer beſtreitet, perſönlich Herrn Remmele beeinflußt zu Grund vor, und es erhärtet wieder einmal die alte Erfahrungs⸗ 30 000 Mk. für Erhaltung der weltlichen Kunſt⸗ und Baudel er d, ſaa haben. Glauben wir. Schließlich durfte Herr Remmele auch oyne katſache, daß mit einer Mänderheitsregierung ſich unter Umſtänden und 1807000 Mk, für Erſtellung neuer Beamtenwohnhie de da! Des gewußt haben was das Zentrum will. Alle bisherigen leichter Politik machen läßt, als mit einem Mehrheitskabinelt, dem nehmigt. In derübteilung Domänen und Forſten gene i ewe dol Dementis und Erklärungen über dieſe Frage ſagen deshalb nichts, der Bohrwurm im eigenen Holze ſitzt. Ausſchuß an größeren Beträgen 450 000 Mk. für Holzabfu dien weil ſie an der Kernfrage vorbeigehen, was hat Herrn Remmele Das Steuermilderungsgeſetz in ſeiner neuen Faſſung wird, 1033.000 Mk. für Bauanfwand und größere Herſteclun Pfatr. der pegtiſaßt ldie kaalichen und rivaten Lehrerbildungsanftalten wie wir von unkerrichteter Seite erfahren, für das Elalsjahr 1926 Staatsgebäuden 315 600 Mk. für Bauarteiten an Kirchen und un] ane praktiſch gleichzuſtellen? Dies iſt weder eine Frage der Koſten einen Ausfalf von alles in allem rund 460—475 Millionen häufern. Im Bereich der Waſſer⸗ und Straßenbaudireltio Tuten⸗ derr noch der Sicherung des Nachwuchſes, noch der Qualität der Lehrer⸗ Mark ergeben, die ſich auf die einzelnen Steuern— natürlich in 250 000 dee, für die Verbeſſerung der Landſtraße Liptingennd ce,. it. ausbildung, auch kein Teil des ſtatus quo, ſondern die bisher durch großen Umriſſen— eiwa wie folgt verteilen: Umſatzſteuer ca. 276 gen, 400 000 Mk. als Staatsunterſtützung. für Kreisſtraßer, Mb. fü. ger nichts begründete entſcheidende Verſchiebung im Geſetzentwurf. Herr Millionen Luxusſteuer 92 Millionen, Weinſteuer 40 Millionen, dieindewege, 120 600 Mk. für dee Neuchkorrektton, 1 000 900 Woſen ul! Remmele hat dieſer Feage gegenüber bisher das heftigſte Schwei⸗ Vierſteuer 40 Millionen, Salgſteuer 12 Millonen Mark. Da Kulturunternehmungen und 280 000 Mk. als Beihilſe zu wenehen 0 gen bewahrt. Dieſes zwingt uns zu der Frage, was Herr Rem⸗ außerdem beſchloſſen wurde, die Hälfte der Fuſionsſteuer des Jah⸗ der Waſſerverſorgungsanlage und der Ortsentwäſſerung ewillgune znele zu der großen Konzeſſion an das Zentrum veranlaßt, die res 1926 den Gemeinden zuzuführen, iſt ein weiterer Verluft von Bei der Hafenverwaltung fümmie der Ausſchuß der— Kehe, beu ſein Geſetzentwurf ohne Zweifel darſtellt. 20 Millionen in Rechnung zu ſtellen. Dieſem Ausfall ſtehen auf don 1000 000 Mk. für die Tieferlegung der Hafenſohte Thlen Lar Wenn dieſer Geſetzentwurf wirklich das Werk von Herrn der einen Seite etwa 5 Peitlonen Mark aus der Sekiſteuer ent⸗ Halens und 1050 000 M. für Unkerfangen der N Unt Remmele iſt, umſo ungünſtiger für ihn. Die Fragen gegen, die am 1, Juli in Kraft treten ſoll. Alles in allem werden bafenmauer in Mannheim zu⸗ dringen Sar der Primareife oder des Abiturs, der beſonderen Lehrerbildungs⸗ dem laufenden Elat rund 475 Millionen entgehen. Das bedeuter Jun ker Nachmnittagsſſung erledicte der Ausſchuß büntert g Tit anſtalten oder der Ausbildung von der Hochſchule ſind rein ſach⸗ immerhin eine nicht unerheblſche Milderung gegenüber der im 115 dga feergoſten een Nenen der aulnte hür der liche Fragen, über die man verſchiedener Meiaung ſein kann, ob⸗ urſprünglichen Plan in Anſchlag gebrachten Summe von 550 Mil⸗ n 7010 für Heidelberg 203 750 Mk. für ollgemeinen Banlinit den wohl es für die Sozialdemokratie ein bedenkliches Zeichen iſt, daß lionen. Wie ſich die auf Veranlaſſung der Sozialdemokratie für— ibur ozademiſche Kranlenhaus und die pfychatriſche für 50 en ſie auch auf dieſen Gehieten im Herbſt letzten Jahres genau das die Exrwerbsloſen in Auzſicht genommenen Vergünſtigungen 7 5 10 33 an e eeene Danee 155 5 Gegenteil von dem vertreten hat, was ſie heute kut. Aber daß finanziell auswirken werden, läßt ſich im Augenblick noch nicht 20 000 bi l e teee and Leheen ein Sogialdemokrat einen Geſetzentwurf vorlegt, der die mit der überſehen. 420.000 Mt. für die techniſche Hochſchule, für die Fee an) Tradition der Sozialdemokratie in Baden und mit dem letzten Pro⸗ e 5 10 gramm in offſten Widerſpruch ſtehende fwand i 12 15 irchl ——..771 5 daß 1—5 eeee e de Die Frage der Fürſtenabfinoͤung Elat zur Förderung der Erbeens 1 Beißt, das hätten wir nie erwartet. So führen die Ueberlegungen Berlin, 27. März.(Von unſerem Berliner Büro.) Auf das, e e. 7 r Denkmäler, ſowie von 00 zmmer wieder zu der Theorie der politiſchen Dznamik des Herrn wie wir ſ. Zt. mittälten, nicht ganz unbegründete Gerücht hin⸗ Miniſterlun des 5 Fe 255 9 Darum hin und zu der beſonderen Bedeutung, die ihr Herr Dr. daß ſich der Volksentſcheid bis zum Herbſt verzögern könnte, hat Mk., bei der Pelf Fung Ge 155 1f pe e ein. Schofer durch ſeinen Hinweis auf das Innenminiſterium gegeben der Reichsausſchuß für die Fürſtenenteigmung, wie die Rote Falne“ Arbeitshaus 83 900 M.—. e e Mi. e egeane 2 Hhat. Da die Gefahr für dieſe nur aus der Koalition ſelber kom⸗ mitteilt, beſchloſſen, bei der Reichsregierung vorſt⸗llig zu werden 46 500 und 48 800 Mk. e dentli Für de 50 8— men kann, ſo kann es hierfür nur eine Erklärung geben und da⸗ und ſie zu erſuchen, den Antrag ſo raſch wie möglich dem Reichstag anſtalten beträgt d e—— Due 12² 5— mit wäre alles geklärt, daß dieſe polftiſche Oynamik bereits ge⸗ vorzulegen und dafür zu ſorgen, daß die Beratungen ſo beſhleunigt Mark Zur Fbrdern— 20 uunterha enehmigte gen gar ſpielt hat, indem das B die Koclktionsfrage im Zuſammen⸗ werden, daß der Volksentſcheid noß vor den Sommetferſen Ausſchußß 1000 000 M⸗ Bai d 5— Mk Arbeſige ge der Hang mit der Lehrerbildungsfrage gebracht hat. Das würde dann durchgeführt werden kann. Am Sonntag finden in Verlin ſechs darlehen des badiſchen St 105 92 für ſeine in auch erklären, warum gerade die ſozialdemokratiſchen Mitglieder große Kundgebungen ſtatt. amten und Arbeiter n Staates zu den Wohnungen die des Staatsminiſteriums die Verteidigung dieſer Vorlage übernom⸗ Im Reichstag hatten oeſtern der Reichskanzler und Reichs⸗ 80 men haben und warum die die Theorſe der politiſchen Tynamik ſuſtizminſſter eine längere Ausſurache über den Krompromißent⸗ W9 weniger kennenden und ſchätzenden ſozialdemokratiſchen Wähler wurf mit dem interfraktionellen Ausſchuß der Regierungsparteien. Letzte Meloͤungen ta dieſe Politik nicht verſtehen. Dann würde ſich die von dem Sprecher Es wurde das bisherige Ergebnis der Verhandlungen im Rochts⸗* de der Sozialdemokraten zum Lehrerbildungsgeſetz, Staatsrat Majer, ausſchuß erörtert. Das Reichskabinett wird ſich nach Oſtern Mit dem Auko durch die Wand ch de wieder einmal beſtätigende politiſche Allmacht des Zentrums vor abermals mit dem Kompromiß beſchäftigen. ianele 15 ſch allem auf das Innenverhältnis der Koalition ſelbſt beziehen. Das— Trier. 23. März. Ein ſchweres Autounglück er⸗ u Ae 5 Ergebnis wäre, um ein geſchickt hervorgezaubertes Phantom zu geſtern nachmittaa in Prüm. Ein Laſtfraftwag en voll we Fannen, dem keine Wirklichteit entſprochen hat, hat man in der Der kranke Franken Fahen ruslabrit in Köln geriet ine Schleudern und ſunr adeß do Sozialdemokratie politiſche Tradition, politiſches Programm und 050 Fahrt inein Haus hinein. Der Anprall war ſo ſtar ohrte/ 15 ſeh, politiſchen Charakter geopfert. Wenn dies ſo weitergeht, was paris, 27. März.(Von unſerem Pariſer Vertreter) Der Auto ſich durch die maſſiwe Steinwand in die Wohnräume. de. K5 Eird dann am Schluß noch übrig bleiben? Schließlich wird durch neue Arantenſturz der von allen Blittern als Rekord be⸗ daß ſoaar noch die Wand des Nachbartauſes eingedrie Gebel Neer Schwäche weder der Bundesgenoſſe noch der Gegner wertvoller. zeichnet wird, wird diesmal mit erſtaunlicher Ruhe aufgenrommen. Während ſich das Auto in die Mauer einbohrte. ſtürzte Abuto⸗— Aber das dankbare Zentrum wird das nicht vergeſſen und die Re⸗ Als ein Deputierter dem Miniſterpröſidenten Briand ins Ohr flü⸗ wand zuſammen. Auto und Inſaſſen unter ſich bearabend, were Bet 10 gierunasbeteiligung iſt wieder einmal geſichert. ſterte, daß das engliſche Pfund von 139/ auf 141½ ge⸗ führer war ſoforttot, der Begleitfahrer erbielt ſo ſchw 8 Schließlich wird dadurch auch die ſozialdemakratiſche Beßaup⸗ ſtiegen ſel, erwiderte Briand achſelzuckend.»Das iſt aber wirklich letungen. daß er boffnunaelos darnlederleat. e tung wahr, Herr Remmele habe in der kurzen Zeit ſeiner Tätſg⸗[recht unangenehm“ Sämtliche Blätter bemühen ſich, den 12—5 5 Aus ſan keit als Kultusminiſter mehr als feine Vorgänger weiteren Rückcang des Franken als eine keinezwegs beſorgniser⸗ V Paris, 27 März(Von unſerem Pariſer Vert“ete r 59 Hi geleiſtet, denn er hat erreicht, was keinem ſeiner Vorgänger kregende Erſcheinung hinzuſtellen Es wird erklärt, daß der lang. Brüſſel wird gemeldet: Ein Altmetallhändler Grandier, inen mi ten bisher gelungen iſt, ſich auch dauernd in die Geſchichte des Kul⸗ lame Rückgang, wie er bieher ſtattgefunden hat, zwar das Leden ſeinem Rundgang durch die Stadt zurückkehrte, warf allige bet zusminiſteriums einzuzeichnen, durch eine Tat, die die Sozialdemo⸗ verteuere aber in Anbetracht der Tatſache daß die Löhne und Ge⸗ altem Eiſen gefkllten Sack zu Voden, worauf ſich ein gewaſſe vei ge kraten„Kulturverrat“ nannten. hälter allmähli h der Entwertung angeraßt würden, nicht kataſt o⸗ ploſion ereignete Grandier hatte nämlich u. a eine dle ari 1 9* 1 9 9— 5 roſtete Granate erſtanden, die ihn beim W Ver⸗ 55 ruch in raſchem Tempo erfoigte, wie dies in Deutſchland der Fa erriß. Seine Frau, die d äh befand, erlitt 5 Locarno und Genf vor dem Senat Aee 8 155 Swe elehen 8 ſich in der Näh bef 1 9 15 f 10 arz. iſe er). N ausſchließlich unter dieſem chtswinkel betrachtet werden. Der* Doppelte Moral. Während die italieniſche Preſſe maſien den ickeranenten Brtend 1 Vorſtgen„Fetit Pariſien“ beruhigt ſeine Leſer mit den Worten: Gefahr näckigkelt 2 Standpunkt velfchh de Sünle wären nterwer. 2 den der Senatskommiſſion für aus wärtige Angelegenheiten Hubert beſteht keine, ſolange der Franks langſam abbröckelt. und müßten infolgedeſſen ſich allen italieniſchen Seſebeng, die ſe erfolgten Vereinbarung wird Mitte nächſter Woche im Senat 5 len, bekämpft ſie ebenſo ſtark die franzöſiſche Anſchaulen. Di 8 die lang erwartete Debatte über Genf und Locarno ſtattfinden.*Gärkner begnadigk. Der Reichspräſident hat den Schriftſteller[ Tunis eingewanderten Italiener zu Franzoſen zu ma olderſtanig 1 Bei dieſer Gelegenheit wir Briand ein ausführliches Expoſe über Joſef Gärtner den Reſt ſeiner Strafe mit dreijähriger Bewährungs⸗ Forderung des„Temps“ wird ven der„Tribuna“ als Italiene⸗ un die Vorgänge der letzten Tage der Genfer Völkerbund⸗verſammlung friſt erlaſſen. Gärtner war wegen des Vortrags kommuniſtiſcher Ge⸗ und fehlerhaft zurückgewieſen. Frankreich könne Itah an liefern, und ſeinen Standpunkt über die künftige Reform innerhalb dichte unter Anwendung des Republikſchutzgeſetzes zu 1 Jahr und keine Geſetzgebung auferlegen, die ihn verpflichtet, nicht 0 ru neue Maunheimer Zeitung(minag · Ausgabe) 3. Seite. At. 145 Kiel einen Lichtbildervortraa über Die Milchverſorgung von Großſtädten in den Vereiniaten Staaten“. Mit einem„bunten Abend“. zu dem die Stadtverwaltung eingeladen hat⸗ eine wird der Taa beſchloſſen. Am Samstaa. 24. April bält vormittaas meen im Parkhotel ein Vertreter des Reichsminiſteriums für Ernährung von Von Miniſterialrat Dr. Barck⸗Karlsruhe und Landwirtſchaft eneg 9 ueran i 3 15 · ür di i361 örd des ilchverbrauchs“ mit anſchließender n ſich Zwei Geſichtspunkte ſind für die moderne Polizei vor allem Ausſtellung in Karlsruhe her ſind wohl noch erinnerlich die karto⸗ harakteriſtiſch: der Gedanke der Einheit allen polizeilichen Wir⸗] graphiſchen Darſtellungen des Sächſiſchen Landeskriminalamts über** innerhalb der einzelnen ſtaatlichen Polizeikörper ſelbſt. us und der Gedanke der vorbeugenden Tätigkeit der bolizei. Beide Geſichtspunkte ergaben ſich zwingend aus den Erfahrungen der Praxis, insbeſondere in der Nachkriegszeit. Die ienſtaufgabe der Polizei gegenüber aſozialem und antiſozialem be halten konnte nur im Zuſammenwirken aller gelöſt werden, es galt, eine Einheitsfront der Polizei dem Rechtsbrecher gegenüber⸗ 5 zuſtellen, nicht nur international, wie auf den großen Polizeikon⸗ greſſen der letzten Zeit inmer wieder betont wurde, ſondern auch 5 Dieſer Ge⸗ anke der Einheitlichkeit des Polizeiwirkens, den ſich auch alle die Reiſen beſtimmter Diebe und Betrüger. Es iſt ſelbſtwerſtändlich. daß keine moderne Polizei ohne eine derartige Nachrichtenſammlung mehr auskommen kann, und daß für die Strafverfolaung gegenüber dem reiſenden Verbrechertum die Gefahr einer Lücke entſteht. wenn eine derartige zentrale Sammluna nicht vorhanden iſt und möalicher Weiſe nur ein Glied an der Kette der Verbrecher erfaßt reird. Aus dieſem Grunde ſind unter dem Vorgang von Württemberg und Sachſen faſt alle arößeren Länder Deutſchlands dazu übergegangen. ſich derartige Nachrichtenzentralen gegenüber dem ſchweren Verbrechertum zu ſchaffen. Die Zentralſtellen werden dabei von ſo⸗ Erſte Verteilung des Sickingerpreiſes Bei der geſtrigen Ent⸗ laßfeier der Sickingerſchule fand in Anweſenheit des Stifters die erſte Verteilung des Sickingerpreiſes ſtatt. Nach geſanglichen und deklamatoriſchen Vorträgen der ab⸗ gehenden Schülerinnen und Schüler. die durch verbindende Worte von Dr. May zu einem Ganzen mit dem Geleitſatz:„Aus der Schule ins Arbeitsleben!“ geſchweißt wurden,— die Geſamtchöre wirkten unter der bewährten Leitung des Herrn Schübelin friſch und gut durchgearbeitet— brachte Oberlehrer Winter mit Dank 'oltzeibeamtenverbände zum Ziel geſetzt haben, bedeutet nicht etwa genannten Außenſtellen unterſtütt. Bei der Oraaniſation und der en den anweſenden Gründer die Beſtitamungen der Sickinger⸗Stif⸗ uun ie Verſchmelzung der einzelnen Polizeikategorien, alſo der ſtaat Perſonalbeſetzuna dieſer Außzenſtellen handelt es ſich ſelbſtverſtänd⸗ tung zur Verleſung und ermahnte die Entlaßkinder, auch fernerhin orden“ ichen oder kommunalen Oxtspolizei mit der Gendarmerie uſw., ſon⸗ 1 ee das 52 5 ja ſchon aus finanziel⸗ der Schule treu zu bleiben und ſich ſtets durch Fleiß und Fa deirn enges und engſtes Zuſammenarbeiten gegenüher dern Ver- len Gründen unmöglich ſein. gutes Betragen auszuzeichnen. Eine Schülerin und ein Schüler zgeiſt] brechertum, das nur in gemeinſamer Arbeit bekämpft werden kann. der Abſchlußklaſſen konnten mit je einem Buche als Anerkennung für Das Landespolizeiamt in Karlsrube. der Karlsruher beſonderen Eifer und fehlerfreies Betragen während ihrer Schulzeit * Neben den Geſichtspunkt der Einheit tritt gleichbedeutend der Ge⸗ ſichtspunkt der Vorbeugung. Schon in der Polizeiſchule wird r junge Anwärter darauf hingewieſen, daß das Vorbeugen das wichtigere ſei gegenüber der„nachhinkenden“ Tätigkeit der Ver⸗ ſolgung. Gelegenheit, Rechtsübertretungen vorzubeugen, iſt aber ledem Sicherheitspolißzeibeamten gegeben, enag er ſeinen Dienſt auf ſer Straße der Stadt oder auf einer Streife über Land zu leiſten haben. Hier liegt die Wurzel moderner Polizei, Schützer und Be⸗ dater der Schwachen zu ſein. Würde die Polizei ihre Dienſtaufgaben nur im Wege der Strafverfolgung erfüllen, ſo würde der Polizei⸗ deamte zum Polizeibüttel vergangener Zeiten zurückſinken müſſen 5 Der Gedanke der Einheit, wie der Gedanke der Vorbeugung miüſſen ſo Richtpunkte für jede cnoderne Polizeiorganiſation ſein. zaber abgeſeben von anderen, insbeſondere auch finanziellen Grün⸗ den, die Forderung nach einer Einheitspolizei in der tadt und nach einem zuſammenfaſſenden erkennen⸗ gen Fahndungsdienſt über das ganze Land(Landes⸗ polizeiamt). Die Einheitlichkeit der ſtaatlichen Polizei iſt heute in Polizeidirektion angealiedert, ſteht in Verbindung mit bei den Be⸗ zirksämtern bezw. Polizeidirektionen Baden. Freibura. Heidelberg. Konſtanz. Lörrach, Mannheim, Mosbach. Offenbura, Pforzheim. Raſtatt und Waldsbut gebildeten ſogenannten Außenſtellen, deren Aufgaben von den vorhandenen ſtaatlichen Beamten— Polizei und Gendarmerie— beſorgt werden. Auf dieſe ſogenannten Außen⸗ ſtellen ſind für den Nachrichtenverkehr ſämtliche Gendarmeriebezirke des Landes aufgeteilt. Eine weſentliche Unterſtützung erfährt dieſer erkennende Nachrichtendienſt auch durch die Juſtiz⸗ und Strafverfol⸗ qunasbehörden, denen die Beamten der Außenſtellen wiederum als Hilfsbeamte der Staatsanwaltſchaft zur Verfüauna ſtehen. Es darf zum Schluß als Ergebnis der einheitlichen Tätiakeit der geſamten ſtaatlichen Polizei und Gendarmerie erwähnt werden. daß das Lan⸗ desvolizeiamt Karlsruhe heute überd eine Sammlung von rund 70 000 Fingerabdruckblättern verfügt. Durch die Straftaten⸗ und Spezialiſtenkartei konnten im letzten Jahre 127 Täter zuſammen⸗ hängender Straftaten überführt werden. Die ſogenannte Wert⸗ beſchenkt werden. Mit Rückſicht auf die diesjährige Scheffel⸗ und Hebelfeier waren dieſe Preiſe aus Werken dieſer Dichter und über ihr Leben ausgewählt worden. Der Wunſch des Redners, daß recht viele begüterte Mitbürger zu ähnlichen Stiftungen für die übrigen Mannheimer Schulabteilungen veranlaßt werden möchten, harrt noch immer der Erfüllung. Sollten ſich in unſerer Stadt keine wohl⸗ habende Freunde der Volksſchule befinden? Der notwendige geringe Stiftungsbetrag dürfte kaum ein Hindernis ſein, da 100 Reichsmark für jede Schulabteilung genügen; denn es ſollen nicht viele Preiſe zur Verteilung gelangen, ſondern etwa nur zwei oder drei, damit der Charakter der Auszeichnung gewahrt bleibt.-a- ch. Verhaftung. Der in Heidelberg und Mannheim als Inhaber eines Bankgeſchäfts tätige frühere Rechtsagent Albert Pur n ann, der ſchon früher die Gerichte beſchäftigt hat— ein in Heidel⸗ berg anhängig geweſenes Strafverfahren, das zu ſeiner Verurteilung führte, ſchwebt z. Zt. bei dem Reichsgericht—, iſt vor einigen Tagen aufgrund eines Haftbefehls des Uater⸗ 15 5 5 an ſachenkartei geſtohlener Gegenſtände erzielte Erfolge in 378 Fällen. ich, rden. Purmann .——2(80l eren 55 72257 Die Zigeunerzentrale hat 1925 104 Ziqeuner mit falſchem Namen er⸗ e ene delt e 88 5 95.— zah⸗ , fcatliche Poli 2* Reen 155 nif Miert⸗ umittelt. Die Nachrichtenſammelſtelle für Vermißte und unbekannte fun sunfähig war, durch Zuſagen eines das übliche Maß überſtei⸗ — 9 1K ⸗ 7 e 1 e Tote konnte in 103 Fällen Aufklärung ſchaffen. P. A. 9285 Zineſates Spar fap italien an ſich zu locken, die vor⸗ tevpfer. Wo mehrere Reviere vorhanden, pflegen ſie dienſt«⸗ ausſichtlich für dee vertrauensſeligen Geldgeber für mkechniſch, d. h. zur beſſeren Durchführung des Dienſtes wie zur För⸗ 755 ee immer verloren ſind. Cbenſo hat er ſich gegen eine ganz derung der— der Beamten, zu Inſpekllons⸗„4 2 een 9e dig le—— 70 W 0 275 bezirken zuſammengefaßt zu werden. Der geſamte uniformierte S ſch ch ch boten, ie Mieten eingezogen, aber Abrechn un ienſt unterſteht, unter der Verantwortung— 5 ed Polizei⸗ tädti e Na ri ten ſchuldig geblieben. Auch Kon kursvergehen, Zer⸗ ſtrickungsbruch und Kautionsſchwindel wird ihm zur Laſt gelegt. Er hat Leichtgläubigen gegen Einlegung einer Kaution von mehreren 1000 Mark eine gute Stellung in ſeinem Betriebe zu⸗ geſagt, wobei ihm wohl die Hauptſache war, nur in den Beſitz des Geldes zu gelangen. Die Unterſuchung, die ſich auf die geſamte Geſchäftstätigkeit des Purmann erſtreckt, hat ſchon bis jetzt einen großen Kreis von Geſchädigten ergeben. Purmann war⸗ zuletzt auch Vorſtand der Bad. Film.⸗G. in Heidelberg. Auch in dieſer Eigenſchaft dürften ihm unlautere Machenſchaften zur Laſt fallen. Gegen ſeine Verhaftung hat ſich Purmann beim heſigen derwalters, dem Leiter des unifornierten Dienſtes. ⸗Mit dem uni⸗ von ſormierten Dienſt arbeiten eng zuſammen die nichtuniformierten Deamten, insbeſondere Fahndungs⸗ und Kriminal⸗ polizei. Dieſe Verbindung beſonders eng zu halten, iſt bei den Krößten Polizeiverwaltungen Aufgabe eines beſonderen Polizei⸗ Ufftzters. Der Einheit des Exekutivdienſtes entſpricht auch die Ein⸗ deit des Polizeiverwaltungsdienſtes, und— als Forderung nächſter Jukunft— ein einheitliches Beamtenrecht. Fs iſt ſelbſtverſtändlich, daß der ſtaatliche Sicherheitsdienſt ſo⸗ wohl den Anforderungen normaler Zeiten wie den Erforderniſſen Aus der Stadtrats ſitzung vom 28. März 1920 Mandatsniederlegung Stadtverordneter Wilhelm Renſch hat ſein Amt als Stadt⸗ verordneter niedergelegt unter Hinweis auf ſeinen leidenden Ge⸗ ſundheitszuſtand und die dadurch bedingte längere Abweſenheit von Mannheim. Der Stadtrat erkennt gemäß 8 16 Abſ. 5 G. O. die Amtsniederlegung als begründet an und ſtellt feſt, daß anſtelle des Genannten Landwirt Jakob Lämmler, Mannheim⸗Neckarau, daeri 0 it ſchwebt ſeine weitere 0 öhnli i 5 8. Landgericht ohne Erfolg beſchwert. Zur Zeit ſcht ſ 125— K 1 5 826 0 0 0 Wührend Rheingoldſtr. 15, in den Bürgerausſchuß einzutreten hat(Wahl⸗ Sae beim Oberlandesgericht Karlsruhe. de einzeln in der Stadt wohnenden und ein Teil der kaſernierten vorſchlagsliſte der Deutſchen Volkspartei vom November 1929.„O. E. G. Am morgigen Sonntag tritt der So mmerfahr⸗ Jeamten für den Revierdienſt eingeteilt ſind, wird ein anderer Teil Für die Erneuerung eines ſtädtiſchen Krans im Induſtriehafen plan der O. E. G. in Kraft.(Näheres im Anzeigenteil.) 0 1n 1 Feitze eten ee 0 beſtim 111 eereß 1 5 1 werden die erforderlichen Mittel bewilligt. Die Zuſtimmung des rich 5 8 Füne timnungsgemäß verwen⸗ Bürgerausſchuſſes wird eingeholt. 91 5 . det bei Vorkommniſſen, denen entweder die Reviere mit ihren Be⸗ vereinsna ten 125 Iten nicht gewachſen ſind bezw. nicht gewachſen ſein können, oder F ein Verſchieben ſtaatlicher Polizeibeamten durch das Miniſterium Milchwirtſchaſtliche Tagung Der Tierſchutz Verein Mannheim hielt 7 7 Tage außerhalb nötig machen. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß dieſe 05 ir dem außerordentliche Mitgliederverſammlung im obe⸗. de, Linſatzbereitſcha 19 6 dee Der D eutſche Städtetag hält im Einvernehmen mit dem]ren Saale der Landkutſche ab. Nach Vericht über die Tätigkeit des 1 J 5 tz ſchaften und Einſatzzüge, mit Kraftwagen vorzugsweiſe 259 Saale be, 1 17 5 Reichsminiſterium für Ernährung und Landwirtſchaft eine ein⸗ Vereins im verfloſſenen Jahre durch den zweiten Vorſitzenden, 10 usgeſtattet, leicht beweglich ſein müſſen. Dieſe Einteilung des 5 eins ge⸗ ſlatlichen Polizeidi i i ür di gehende Ausſprache über die Milchverſoraunader aroßen Polizeidirektor Dr. Bader, und nach Erſtattung des Kaſſenberichts 5 f chen Polizeidienſtes gibt zugleich die Norm für die Lauf⸗ 8 Olicze 6 del bahn der ſtaatlichen Polizeibeamten, der, auf der Städte zwiſchen Vertretern der zuſtändigen Behörden, der geſetz, durch Frau Dieterle wurden die Neuwahlen des Vorſtandes aonlzeiſchule eintretend, durch die Einſaßberellſchaft in den Revier- Lebenden Körrebckaften der Miſſenschakt der Erreuner ded Gß. vallzegen Au ctelg des wege, zu großer beruflicher Inanſpruch⸗ bei Dieyſt gelangt, um v—55 hier aus dann bei Eignung in den dienſt dels und der Verbraucher für erwünſcht und hat daher für den 23. nahme zurücktretenden Stadtverordneten Dr. Thelen wurde , der Fahndungs⸗ und Kriminalpolizei, der Gendarmetie der Verwal⸗ und 24. April zu einer migch wirzſchaftlichen TaaungHauptlehrer A. Lin der einſtimmig zum erſten Vorſitzenden ge⸗ oltzei überzugehen Graßmeſſer für die Orneniſation mo⸗ nach Mannbein eingeladen. Bei der Wahl des Taqunasortes ent. wählt. In dankenswerter Weiſe behält Polizeidirekter ODr. Baden 5 ſin⸗ derner Polizei unter dem Geſichts unkt der Einheit 2 d Präve f5 ſchloß man ſich für unſere Stadt. weil hier eine zentrale Milchver⸗ den Paſten des zweiten Vorſitzenden. Herr C. Noll, der zum Ge⸗ itt, daß die P olizei 90 rch iner ift anß 9 ſorauna geſchaffen iſt. deren Studjum die Grundlage für die Erör⸗[ Ehrenmitglied ernannt wurde, gibt das Schriftführeramt ab⸗ füt] gdewöhnlicher Art überraſcht werden kann und 75 1 2 5 55 Die— 9—5 Park- das Herrn R. Töppe, R 3, 12, e 155 5 5 n af! otel mit Vorträgen über die„Neuzeitliche Milchver⸗ nun an die Geſchäftsſtelle befindet. Die Ausſprache, die ſich an ie 7 wachf nie welcher Art auch immer ge⸗ ſoraung einer Großſtadt“ vom Standpunkt der Stadtver⸗ Wahl ne 7 gegeben und gezeigt, welch 1 33 waltung(Bürgermeiſter Dr. Walli). des Molkereifachmannes reges Intereſſe in der Mitgliedſchaft dem Werſchug entgegengebcacht e ler. 50 Das Band. das insbeſondere unter dem Geſichtspunkt der Vor⸗(Direktor der Milchgentrale AG. Schmitt) und der wird, Wünſche wurden laut, daß immer weitere Kreiſe dieſer hohen u⸗ Nangung die Polizei in der Stadt mit der Gendarmereie auf dem Nahrungsmittelpolizei(Direktor des ſtädtiſchen Unterſuchunasamts Kulturaufgabe dienen mögen. U nd verbindet, iſt der erkennende Fahndunasdienſt. Dr. Cantzler) eröffnet. Im Anſchluß an dieſe vormittäaige Ver⸗ en? Saner ee, iſt zu verſtehen ſowohl die ee e 15 Milchzentrale Wiederinbetriebuahme der Luftverkehrslinien Der Betrieb 1 Fammlung von Fingerabdrücken. wie die Sammluna von Lat⸗ und eine Fahrt mit Sonderzua dur s Neckartal zu einer im 85 7 Taternacheichten. Die Bedeutung des Finderabdrucks für die Straf. Liefergebiet der Stadl Manndeim gelegenen Tiefkublſtation. der uf gerteh are Berlin—Stuttgart- Baſel wird am 6. April füt dertrlaung bedarf wohl keiner weiteren Erörterung mehr. Gleich be. Das Vorkandenſein ſolcher Stationen iſt die Grundlage einer geord⸗ und die Linie Baſel.-Mannheim—Frankfurt, die weiter⸗ utſam tritt jedoch neben den Kingerabdruck bei dem gewerbsmäßi⸗ neten Milchwerſoraung. Nach der Beſichtiaung des Zentralbetriebs führt über Malmö nach Kopenhagen, am 19. April aufgenommen, ben. insbeſondere dem reiſenden Verbrechertum die Nachrichten⸗ in Mannbeim bält abends im Verkammlungsſagl des Roſengartens Die Strecke London—Paris.—Baſel.—Zürich wird am 8. mat duech Fnmlung ſowobl über verbrecheriſche Perſonen. ihre Tricks uſw. Prof. Dr. Lichtenberger am Inſtitut für, Maſckinenweſen der die Imperial eröffnet. Die Linie Frankfurt—Baſel—Genf wird De auch über geſtohlene Sachen uſw Von der Polizeitechniſchen] Preußiſchen Verſuchs⸗ und Forſchunasanſtalt für Milchwirtſchaft in am 19. April bon der Balair übernommen. 5 Stab geſtützt, an den ein bleicher blauer Lappen nach Fahnenart ge.] Welten ſagten Lichtwogen ins Meer, daß das Ufer in cnagiſcher 7 Der vergeſſene Menſch knüpft war. mit enttäuſchten Augen auf das Meer blickte,. wo am Helle erſtrahlte. Der Deutſche aber, ſich immer wieder aufrichtend, 0 Eine Robit ponade 3. Morſich Horizont lanaſam ein 8— 7— ee 75 ſtarrtt hoffte auf Befreiung Eine inſonade von J. Mor in die Richtung, als das Schiff ſchon länaſt außer Sicht war.—=re., 1n 8 Der Dampfer nä den Stillen O Aanm— er mit einem Fluch die Stange ſo heftia bei Seite. daß Drei Tage hatte Mr. William vergebens nach Spuren ge⸗ danoker naberte ſich auf der Fabrt durch den Ftillen de ſo ſie, ſich überſchlagend. den Kanaten am, Fuß traf. Vor Schmerz ſucht, die möglicherweiſe ſeine Vermutung hätten beſtätigen „ 3 Bergſtücken überhöhten Inſel. auf die 0 prüllend, ſprana er auf und binkte wimmernd. mit der Stange in können, da klärte ſich durch einen Zufall das Geheimnis auf. 00 den w brannte. daß ſie in eine feurige Lohe aetau 9 c beß zon der Hand. hinter ſeinem Herrn ber, der im Zockeltrab zu der klei⸗ Die Plantagengeſellſchaft war vor zwei Jahren verkracht, üder iet ſta enigen Paſſagieren, die ſich um dieſe Zeit an Dee anden. nen Bucht hinabeilte, wo ein primitives Auslegekanu ihrer harrte. der ſchleppenden Liquidation war der Deutſche vergeſſen wor⸗ fdanein lebbaft geltikulierender kleiner Her im Geſpräch nit denn r dern Ufer, wo ein kleines Blockhaus den; Nachpeufungen in den Büchern ergaben Näberen. William dalntän, der ihm gerade von den Geheimniſſen der vielen, Eilande Auf der Fahrt zum an der In. betrieb die Sache mit der dem Anerikaner eigenen, oft mit der Südſee erzäblte, die kaum ein Menſch betreten bat. Als die Inſel und einige Schuppen dicht mit gend an agen, ſah der In.] Sentimentalitat und Senſationsluſt vermiſchten Hartnäckigkeit. ibren Geſichtskreis kam. deutete der Kapitän mit dem Paumen in de Richtung:„Da iſt ſo ein Fleck Erde. Vor Jahren ſollen ein paar Mrrabündler dort geweſen ſein, ſeitdem iſt ſie völlia unbewohnt.“ hrend der andere neugierig das Glas hob, wandte ſich der Kapi⸗ einen Herrn ängſtlich fragend an, als ob er ſagen wollte: Sae Aeen wir nun noch auf dieſer einſamen Inſel weltabgeſchnitten verbringen?“ Doch dieſer war in dumpfes Brü⸗ ten verſunken; vielleicht flogen ſeine Gedanken binüber., der Radiotelegramme funkten Schiffe an, die in der Nähe des Ei⸗ lands kreuzten; ſeltſame Verknüpfung der Umſtände lieſ en ſie gerade den Kapitän Williams auf der Rückreiſe erreichen. Er belud ein Boot enit Lebensmitteln und Medikamenten. Es traf tän ein 12 lötzli imat, die er vor Jahren verlaſſen hatte, um in den de der p den ge den nagg and wie anſgeecl an der Hand al dielſ der ienagengefeusceeg ei len e haor meß urſe aür gogeden gip ſis ſch und de Kaen ewerele“ e ch der Inſel: Kapitän! Kommen Sie ſchnell, da drüben geben Men- mit ein paar. Arbeitern auf dieſes Eiland geſetzt hatte, um die Nüſſe Bald darauf führte ein Segelſchiff die Abe 15 5 7 ſchen Zeichen. Sehen Sie. wie ein Fahne.“ Doch dieſer lachte und der wildwachſenden Kokospalmen zu ſammeln, und die ihn dann nach perlorenen Inſel unter Menſchen 015 Hetſdtnte nicht, di von der aAate zur Dame entſchuldigend die Schultern:.Aber Herr William. zweiſähriger eee 50 eeeee Korrovorräte zu laden, die o Mertur— noch in die Konlſ 10 5 denn dort ee 10 ee——5 cht,— die dieſen arbeitſamen Beamten mil 1 Der e. 2 50 waren gerettet! e ee eine Nachricht ſeit beinahe zwei Aber Mr. Wiliam war nicht eger zufrteden, als bis er den Kaitan ̃ Leuten ohne dieſem Südſeeeiland hatte ſitzen laſſen, auf gab als Kokospalmen und kaum genieß⸗ wiedertraf. Es war in einer Bar in Sidney.„He, Kapitän,“ ſagte er,„trinken wir einen Whisky! Frau, Was ich geſehen habe, habe ich Sie durchs Glas.“ Und er ließ in ſeiner Erreaung wie ein n Jahren einfach auf Nind ſein Taſchentuch aewiſfermaßen als Gegenſtand im Winde flat⸗ rn, obwohl der Dampfer bereits in ziemlicher Diſtanz die Inſel hin. dem es nichts anderes g 1 geſehen..“ r ſich ließ. Die Dame kicherte vor Veranügen. und der Kavitän bare Fiſche. die die e 8 Aopte ibm woblwollend auf die Schulter:„Sie lugen wohl nach„Tabu“ von ſich 4 75 zige 75 auch bie Gebanten— 9 5 fuabinſon ſelbſt aus? Trinken wir lieber einen Wbisky.“ Er ver. Fiſche aßen. Vielleich 5 ee 15 luchte. William zu beruhigen, indem er ihn eingehend über die ſelt, laſſenen Deutſchen mit dem Fieber ſtanden. Er ver⸗ n men Wirkungen der Luftſpiegelung. ſonderlich bei dieſer alübenden Kind, die fäudig in Kaupf na Poſen Ehiain, die höchſten it hitze, aufklärte, die ſelbſt manchen erfahrenen Seebären zum Nar, fügte nur noch über 8 5 Müden Schrittes ſchlepple ſich z. ten gehalten hätte. Doch während ihnen der Steward das eis⸗ einige Wochen keiczen anf 55 ſte das Boot aufs ufer zogen; 4 kühlte Getränk reichte, bemerkte William unvermittelt:„Was ich die Frau ihnen lenr den mane: dat Knd— ke geſehen babe, habe ich geſehen.“ und ließ ſich durch keine Vernunft. ſchwer hing ſie ſich Aager den, eum hdährigen 2 aründe des Kapitäns von ſeiner Anſicht abbringen.— Auf der aan, merte kläglich in der Hü dlannen, Die Eneſgie der Ver—5 zen Fahrt nach Sudnen aber dachte er darüber nach. was geſchehen Jungen brach die Frau a Neeslr „ ſenante. ſuchte Gleichgeſinnte unter den Mitreiſenden. denn er war 1 705—5 en Trägheit der en ee e eeiner Sache zu ſicher. obwohl ſich unter den Paſſagieren berum- und gege Hunger und Krantheit dahingerafft— — die andern hatten rach. daß Herr William fixe Ideen habe. zur Arbeit an; eun Hosſelſo Sculc, Duine ſo nur war es knöglich, daß er trieb ſie ſe[ Kͤreiſchend umkreiſten buntgefiederte Vögel bie Höbe der Inſel] Laufe der beden auf der ſich die beiden Männer befanden Der eingeborene e Mach rren e ein junger Burſche. laa wie ein Hund aufammergerollt krend der der Blockhütte das röchelnde Slöhnen der⸗ ſchlafenden Kranken unnd ſti i d redelmäßige Klagelaute aus: während der ſtieß haſtig atmend r äßi Judte awar, aber von Entbeb⸗ Sonne gedorrt, auf einen 5 0 0 der vergeſſene Menſch einſam auf der Schwelle. Hoch apg en Myriaden leuchtender ndere, ein Weißer, in der Blüte der run zerfurcht und von der Glut der am Himmel ſtand im Norden der Arktur. ——̃— —̃ů — ——————— ichwamm er wieder auf das badiſche Ufer zu. Vetierolf wurde ſofort 4. Cette. Nr. 145 Reue Mannheimer Jeitung(minag-Ausgabe) Samstag, den 27. Mär 1˙20 veranſtaſtungen Theaternachricht. In der heutigen Erſtaufführung„Das große Welt heater“ hat die Rolle der Schönheit infolge Erkrankung von Lilly Eiſenlohr Marga Dietrich übernommen. In Neuen Thea⸗ ker„Der blaue Heinrich“(Erſtaufführung). In der mor⸗ gigen Aufführung von„Lohengrin“ ſingt Kammerſänger Adolf Loeltgen die Titelpartie auf Anſtellung. *Wiedereröffnung des Friedrichsparks. Im Anzeigenteil bringt die Parkleitung die Einladung zum Abonnement auf die wir an dieſer Stelle noch beſonders hinweiſen wollen. Die Anlagen ſind zum allgemeinen Beſuch wieder geöffnet. Für die Kleinen ſind die Spielplätze beſonders anziehend. Während der Oſterferien iſt Gelegenheit geboten. ſich an Spiel und Turnen zu erfreuen. Be⸗ merkt ſei noch, daß an den beiden Oſterfeiertagen die erſten Nachmittaaskonzerte ſtattfinden. Lilm⸗Kundſchau Kr. Alhambra. Harry Liedtke und Lotte Neumann ſind es, die in dem neuen Wochenproaramm den Vogel abſchießen.„Die Frau für. 24 Stunden“ heißt der verfilmte Roman, zu einem reizenden Luſtſpiel umgewandelt, in dem die beiden beliebten und bekannten Filmſterne ihr Beſtes geben. Er der Schwerennöter, der ewia lieben möchte, aber nie heiraten will. ſie die raſſige Vertre⸗ terin der Weiblichkeit. Beide geben dem Luſtſpiel Leben und Span⸗ nung. machen es zu dem. was es ſein ſoll. Lotte Neumann bekehrt in der Rolle als Schuhladenmamſell den hartgeſottenſten Junggeſel⸗ len. Die luſtigſten Verwirrungen ziehen durch dieſe Komödie. Die anderen Mitwirkenden ſekundieren den Vertretern der Hauptrollen aufs Beſte.— Den zweiten Teil des Programms bildet das Sitten⸗ bild„Seine zweite Frau“. Man gewinnt einen intereffanten Einblick in die Stätten des Veranügens der Großſtadt. Der Pfycho⸗ logie der Frau iſt hier ein beſonderes Kapitel gewidmet und ſo ſtei⸗ gert ſich jede Szene bis zur höchſten Spannuna. Das ſchöne Bei⸗ und die gediegene Hauskapelle tragen mit zu dem Erfolg Gerichtszeitung Aus den Maanheimer Gerichisſälen Berhängnisvolle Folgen eines Ausfluges der Neckarauer Fußballer Der Polizeidlener im Waſſer— Geringe Beſtrafung der Aebelläter Der Fußballktub Reckarau ſpielte am 17. Januar 1926 in Altrip gegen einen dortigen Verein. Nach dem Spiel aingen die Neckarauer in eine Wirtſchaft, wo ihrer 6 etwa 20—25 Eiter Bier tranken. Abends, kurz vor 9 Uhr. langte man in der Dunkel⸗ heit an der Fähre an. Hier gab es aleich Disput. Ein Teil der Fußballſpieler wollte ſofort fahren, der andere Teil noch auf die übrigen Fufballſpieler warten. Schließlich aber fuhr man doch ab, wobei einige durch den Alkohol etwas erhitzte Köpfe aufs neue ſich mächtia erreaten. Als der Fährmann ſein Geld verlangte. wurde er wegen der 5 Pfa. Fahrgeld beſchimpyft und tätlich gegen ihn vorgegangen. Man gab ihm zu verſtehen, daß er ins VMaſſer geworfen werde. weil er abgefahren ſei. Als das Fährboot auf badiſcher Seite landete, aing ein Teil der Fußballſpieler ſofort nach Neckarau. während—8 von ihnen auf die Rückkehr des inzwiſchen wieder auf die Plälzer Seite gefahrenen Fährmanns warteten Wenn dabei einige Neckarauer durch vorzeitiges Abfahren der Fähre ins Waſſer fielen. ſo iſt das nicht die Schuld des Fährmanns. Bei dieſer Gelegenheit erhob ſich ein Radau und ein In⸗ dianergeſchrei der Neckarauer, das in ganz Altri p zu hören war. Infolge der drohenden Haltung der Paſſagiere. wollte der Fährmann nicht ohne volizeilichen Schutz die Fahrt unterneh⸗ men. Er ließ deshalb den Polizeidiener Schneider von Altrip rufen. Dieſer verſtändigte den Bürgermeiſter Adam Jakob, der Schneider auf eine Entfernung von etwa 50 Metern folate, da er Bedenken hatte, weil die Neckarauer bereits in der Wirtſchaft in Altriy ſehr laut waren. Schon während der Ueberfahrt hörten die Altriper die Hilferufe eines ihrer Mitbürger, der von den Neckarauern mißhandelt wurde. Auf badiſcher Seite haben ſowohl der Bürgermeiſter wie der Pollzeldiener die Leute beruhigt. Der angeklaate Fußballſwieler Karl Frey erwiderte mit Beſchimpfungen. Er aing. als das nichts nützte, aewaltätig gegen den Polizeidiner vor und packteihn an der Kehle. Da zog Schneider blank, worauf die Meute ſofort auseinanderſtob. Als der Polizeidiener ſeine im Hand⸗ gemenge auf die Erde gefallene Mütze aufheben wollte, packte ihn Vetterolf heimtückiſcher Weiſe von hinten und verfetzte ihm einen derartigen Stoß, daß Schneider in den Rhein hinein⸗ geſchleudert wurde. Als der Polizeidiener auf das Ufer zu⸗ ſchwimmen wollte, warf Vetterolf einen aroßen Pflaſter⸗ ſtein auf ihn. der den rechten Fuß des Schneider ſtreifte. Ein zweiter Pflaſterſtein flog Schneider an den Daumen der rechten Hand. Als Bürgermeiſter Jakob die Situation überblickte, feuerte er aus ſeinem vorſichtshalber mitgenommenen Dienſtrevolver fünf bis ſechs Schreckſchüſſe ab. Schneider wollte infolae der Steinwürfe urſprünglich auf die pfälziſche Seite hinüberſchwimmen. infolge der fürchterlichen Kälte und der ſtarken Strömuna des Rheins war es ihm jedoch unmöalich. Als er die Schüſſe hörte. Das pallenberggaſtſpiel Zwei Akte prachtvoll! Wie weit ſie von Herrn Swoboda, dem Anfertiger des Schwankes„Die Damp 7 chine“, herrühren, läßt ſich nicht feſtſtellen. Nach dem unſäglich blöden dritten Akt ſie ſchließen, nur zu einem kleinen Teil. Zwei Alte rachtvolll Soweit ſie non Maß Pallenberg herrühren. Herr Mallk iſt die Dampf⸗ maſchine, ein e Mann, deſſen Tätigkeitstrieb das Obſekt nicht gefunden hat, an dem er ſich entſpannen kann. Er iſt wie ein über⸗ hitzter ohne Ventil. Er rumort, er pfeift gefährlich, er er⸗ ittert und erſchüttert alles. Und plötzlich raſt die Maſchine, alle Kolben⸗ ben arbeiten, alle Räder ſauſen.. aber es iſt Leerlauf. Es wird nichts in Bewegung geſetzt als eine unſagbar gequälte Familie. Und es geſchieht nichts. Am wenigſten von dem Mann, der den be⸗ Uebernamen trägt. Lärm, Getöſe, Geratter. Leerlauf. in bischen, ein bischen, darf man es ſagen, muß man an Pallen⸗ berg denken und die ſchlechten, leeren Stücke; ach warum nicht ein Moliere, warum nicht die große tragikomiſche Rolle in einer Dich⸗ tung? Aber man vergißt es ſchon wieder: Zwei Akte prachtvoll! Von Pallenberg mit einer ungeheuren Energle geladen. Stärker das, als in den drei vorhergegangenen Rollen. Eine ungeheure Energie der Darſtellung, des Darſtellers. Und dann noch einmal 10 ee enſchendarſtellung, Type und Individuum zugleſch. ufgelockert und doch geballt. Von überwältigender komiſcher Wir⸗ kung iſt es, wenn er in der ſich füper un ſeines Betätigungstriebes gleichſam ſich ſelber entläuft, ſich ſelber nachrennt. Wie er zu nichts anderem kommt als zu einer raſtloſen und ruheloſen Untätigkeit. Wie an den Möbeln hämmert, wie er ſeiner Familie loffel⸗ weiſe Waſſer zu trinken gibt. Und wie ſeine Worte hintereinander herjagen, unaufhaltſam, unaufhaltſam. In allen Tonarten: gemütlich, erregt, ſcheltend, polternd, kreiſchend, ſich überſchlagend. Und wie er in der großen Rede anläßlich der Verlobung ſeiner Tochter die In⸗ ſ ſinnlos aneinandergefügter Worte zu einem Symbol einer ſelbſt macht, das iſt genial. Das iſt der Höhepunkt dieſes bends. Der künſtleriſche. Die anderen ſind: der Hinauswurf des von ihm ſelbſt ins Haus gebrachten Freiers, mit dem er Krakeel an⸗ fängt, der Hinauswurf des zweiten Freiers, der ihn nicht kommen läßt. Hier iſt die Wiederholung des Motipes der Wirkung in keiner 5 abträglich. Man weiß nicht, ob man das erſte oder das zweite Mal lacht. Aber der dritte Akt iſt auch von Pallenberg nicht zu retten. Der iſt rettungslos blöd. Aber zwei Akte: prachtvoll. Ein geballter, konzentrierter Pallenberg. Alle vier Abende: eine große Freude. Man iſt, wie bei Molſſi, wieder einmal gerne ins Theater gegangen! Und nun zuletzt: Auf Wiederſehen! Bald wieder. Wieder im hã geſucht. Er war ſedoch ſchon ausgeriſlen: er freute ſich jedoch nicht lange der goldenen Freiheit. denn noch in der Nacht packte ihn die Mannheimer Polizei am Schopfe. Der angeklaate Frey. der ebenfalls eine recht unrübmliche Rolle ſpielte, wurde am andern Morgen geholt. Die Angklagten taten bei der geſtrigen Verhandlung das Dümenſte, was ſie tun konnten, ſie leugneten, obwohl ſämtliche Zeugenausſagen ſie ſchwer belaſteten. Der Vorſitzende hielt ihnen wiederholt ihre Gefühlsroheit vor und ermahnte ſie ein⸗ dringlichſt, die Wahrheit zu ſagen. Beide aber wollen un⸗ ſchuldig ſein und auch nichts gegen den Fährmann gehabt haben. Dabei iſt zu berückſichtigen, daß Vetterolf ſchon 18 Vorſtrafen hat, darunter 15 wegen Roheitsdelikte, die zweimal mit uchthaus beſtraft wurden. Frey hat wegen Roheitsdelikte etwa fünf Vor⸗ ſtrafen. Im ganzen wurden 6 Zeugen vernommen. Staatsanwalt Morr verwies auf die beiſpielloſe ſee der bei⸗ den Angeklagten und beantragte gegen ſie Gefängnisſtrafen von 4 und 6 Monaten. Der Verteidiger.⸗A. Dr. Weindel bat zu be⸗ rückſichtigen, daß infolge des zu frühen Wegfahrens der Fähre auf badiſcher Seite mehrere Perſonen ins Waſſer fielen, wodurch die Erregung der Fußballſpieler noch geſteigert wurde. Das Gericht(S6. 6, Anntsgerichtsrat Säger) verurteilte den Angeklagten Frey wegen Widerſtandes gegen die Staatsgewalt zu vier und den Angeklagten Vetterolf zu acht Monaten Gefängnis abzüglich je 6 Wochen der Unterſuchungshaft. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, daß die beiden mit zy⸗ niſcher Roheit vorgegangen ſind und beide wegen Roheitsdelikte ſchon erhebliche Vorſtrafen haben. Die Anklage hätte eigentlich auf Mord lauten müſſen, denn es ſei geradezu ein Wunder, daß der Polizeidiener Schneider bei der Affäre nicht umgekommen und heute noch am Leben ſei. Der Gerichtshof ſei erſtaunt darüber, daß der Vertreter der Staatsanwaltſchaft in dieſem Falle eine ſo gelinde Strafe beantragte.— Die Verhandlung, bei der ein ungewöhnlich ſtarker Andrang von Neckarau herrſchte, dauerte von 4 Uhr mittags bis 7 Uhr abends. ch. 8 Frankenthaler Schwurgericht. Für Dienskag, 23. März, war eine Meineidsſache angeſetzt, in die drei Perſonen verwickelt ſind. Zu verantworten hatten ſich der Dreſchmaſchinenbeſitzer Joh. Henrich, ſeine Frau und eine verheiratete Tochter der Familie namens Frida Gerner. Während die Eltern zur Verhandlung er⸗ ſchienen waren, hatte die Tochter Reißaus genommen mit un⸗ bekanntem Ziel. Der Gerichtshof blieb deshalb nichts anderes übrig, als die Verhandlung auf unbeſtimmte Zeit auszuſetzen und eaaſt die flüchtig gegangene Tochter einen Haftbefehl zu erlaſſen. § Todesſtrafe im Mordprozeß Fleſſa. In dem Mord prozeß gegen die Krankenpflegerin Fleſſa, von Frankfurt am Main die im Sommer vorigen Jahres einen Frank⸗ furter Arzt aus Eiferſucht erſchoſſen hatte, beantragte der Staatsanwalt, nachdem in der Vormittagsver⸗ handlung ſich die Sachverſtändigen ausführlich geäußert hatten, die Todesſtrafe dauernder Verluſt der bürgerlichen Ehrenrechte und Einziehung des bei Tat benützten Revolvers, da ſie ſich als mit Ueberlegung ausgeführte vorfätliche Tötung(Mord) darſtellt. Nach mehr als dreiſtündiger Beratung wurde das Urteil lalt, Es lautete wegen Mordes auf die Todesſtrafe und dauernden Ehrverluſt unter Einziehung der benutzten Waffe. „Schöffengericht Frankfurt a. Schöffengericht wegen fahrläſſiger Tötung— er hatte eine Rad⸗ fahrerin angefahren, die an den Folgen des Unfalls ſtarb— zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der Staatsanwalt legte Berufung ein, und die Strafkammer erhöhte die Strafe auf 1 Jahr Gefängnis. In der Urteilsbegründung heißt es, die Gerichte hätten die Aufgabe, mit ſtrengen Strafen abſchreckend gu wirken, damit in Deutſchland die Zahl der durch Automobilunfälle zu Tode kommenden Menſchen nicht die der Vereinigten Staaten von Nordamerika erreiche. Dort zähle man jährlich bereits 20 000 ſolcher Todesfälle. Im Glauben an die Haftpflicht der Verſiche⸗ rungen, und mit der Milde der Gerichte rechnend, wachſe die Leicht⸗ fertigkeit der Chauffeure, der mit allen Mitteln entgegenzutre⸗ ten ſei. Aus dem Lande Bruchfal, 26.— 51 Geſtern ſtarb hier der in weiten Krei⸗ ſen bekannte Getreidehändler Alexander Dreyfuß im Alter von 86 Jahren. Der Verſtorbene war der 90 de der Stadt und des Bezirks, er hatte 66 ahre lang der Bruchfaler Wehr angehört. Von 1888 bis 1901 gehörte er dem Stadtrat an und war auch eine Zeit lang Mitglied des ee Polltiſch gehörte er der damals nationalliberalen Partei an und kekleidete in der iſraelitiſchen Gemeinde viele Jahre das Amt eines Syna⸗ gogenrates. I. Rauenberg, 28. März. Von einem Au to erfaßt und auf die Seite geworfen wurde der Straßenwärter Daniel Schott. Die Verwundungen ſind äußere Kopf⸗ und Armverletzungen. Das Auto brachte den Verunglückten ſelbſt zur ärztlichen Verbandsſtelle. Schillach im Schwarzwald, 26. März. Die ſeit eimgen Tagen hier zu verzeichnende Grippeepidemie hat ſich ſehr raſch aus⸗ gebreitet, ſodaß etwa 40 Perſonen von ihr befallen ſind. Die Zahl der Kranken nimmt weiter zu. In der Schule mußten bereits ganze Klaſſen geſchloſſen werden. Man befürchtet, daß die Schließung der ganzen Schule erforderlich werden wird. ſtadt Mannheim? Nur dort. Und ganz zuleßzt noch ſei der Ehroniſtenpflicht genügt und der Künſtler Erwähnung getan, die neben Pallenberg an Abenden tätig waren: Emmy Schlei⸗ nitz, Erika Körner, Anny Ewera, Guido Wieland, Theo Shall, Enton Tiller, Eduard Leibner, Ernſt Wieland, Olga Diora, Illy Corra. lhs. Ee ellſchaſt für neue Muſik Klavierabend von Ilſe Fromm⸗Michaels. Von der gegenwärtigen Klaviermuſik wird der Bewels ver⸗ langt, daß ſie noch am Leben ſei; ihn zu erbringen erſcheint jedoch weniger als ſachliche Frage der Kompoſition denn als aie d Frage der pianiſtiſchen Einzelerſcheinung, und als ſolche beſitzt die Hamburger Pianiſtin Ilſe eine ausgeprägte künſt⸗ leriſche Proſilierung, die vom erſten Augenblick an zu überzeugen vermag Sie begann ihr Konzert mit der Klavierſuite von Ernſt Roters, des derzeitigen Dirigenten der Hamburger Kammerſpiele. Das einleitende Präludium verhehlt nicht den Willen zu klarer thematiſcher Geſtaltung, zeigt einen reizvollen Klavierſatz und eine ebenſolche Rhythmik. Von den vier folhenden Stücken möchten wir dieſem Teil die äußerſt—95 aufgemachte Gavotte an die Seite ſtellen, die mit einer einzigen Ausnahme das Muſter echt klavlermäßiger Schreibweiſe darſtellt. Die Wiedergabe ließ ſogleich erkennen, daß die Pianiſtin in jedem Sinn über der Sache ſteht. Ihre bis ins kleinſte auegefeilte Technik verbindet ſich mit einer kraftvollen, nervi⸗ gen Ausdrucksart, deren ſtarke rhythmiſche Gebundenheit die Ent⸗ faltung der reichen Vegabung und des ungewöhnlichen Könnens umnſo anziehender mocht Die Klarhelt des Spels, die weiterhin in Läufen von außerordentlicher Reinheit zur Wirkung kanm, verhalf der abſchließenden Fuge zu eindrucksvoller Darſtellung. Stilſicher⸗ heit und Formgefühl verſöhnen hier mit einem Thema, das etwas zu eingäng'ig erſcheint.— Drei Klavierſtücke von Heinz Joachim leben von jenem flächigen Espreſſivo, das ermüden würde, wäre es nicht mit einer gewiſſen Lineakur verbunden, die alle⸗ dings nicht daz lt, was ſie Dem zweiten Stück glaubt man den Auf⸗ bau nicht mohr. Die Fülung, die Erfülung ſehlt: dieſe Logik der Bezlehungeloſigkeit der Klänge kann ſich nur einer geſteitten, der die Kraft hat, darin zu überzeugen. Ganz anders gab ſich dagegen eine Sonatine des in Karlsruhe lebenden Nicolal Lopatnikoff, de ſofort durch die ſpürbare Beherrſchung der Satzkunſt feſſelt. Der Eindruck eines ſtarken kompoſitoriſchen Temperaments iſt unabweis⸗ bar. Die Kantabilität in der Thematſk des langſamen Satzes ſpricht . Feuerwehrmann M. Ein Chauffeur war vom Aus der Pfalz Am den Pfalzſender Lubwigshafen, 26. März. Herren der Regterung der Pfalz aus München und der poſtverwaltung in Berlin eingefunden, um die Gelände, einen Sender projektiert ſind, zu beſichtigen. fanden in Speyer die erſten Beſprechungen ſtatt. treten. Kaiſerslautern, wo zwei weitere, für nommene Grundſtücke beſichtigt wurden In Kaiſerslaute trug. Zum Schluſſe wurde eine Entſchließung gefaßt, in Pfalz gebeten wird. malige Beſprechung und Beſichtigung der Bad. Anilin⸗ und Sodafabrit ſtatt. Sportliche Rundſchau Stromanlag gen Sonntag auf dem Sportklub 1880 Frankfurt. Sportklub Neuenheim eine Klärun gen. Ein weiteres intereſſantes Treffen zwiſchen den beiden Ortsrivalen Heidelberger Boll pielkl eins ſtatt. Die Oſter⸗Ferien verbringen. Der Wunſch, auch während d eine Vergütung von M..60 für die an Nichtbezieher von„.50„„ entrichtet werden. Nene Mannheimer Jei MAGGISs Fleischbrühwürfel geben nur durch Aufldsen eines Würfels in gut ½% Liter kochenden Wassers, vorzügliche Fleisch- brühe zum Trinken, zur Zubereitung und Ver- besserung aller Art klarer u gebundener Suppen, Soſben und Gemũse. Man achte auf die gelh- rote Packung. 1 Würfel 4 Piennig. Die Aufnahme des Werkes war ſehr beifällig, und a ſelbſt trat ebenfalls in ihrer Eigenſchaft ats angeſehene niſtin auf; berühmte Namen ſtehen auf dieſer Seite d ihrer Lehrmeiſter. Den eigenen Stil ſe und ausgeprägt zu haben. Vertrautheit mit der pianiſtiſchen Wirkung als ein u Vorzug. In den Modulationsteilen offenbark ſich erleſenſte die auch entlegenere Formen zu meiſtern weiß. Die Pianiſtin zeigken ſich ſchließlich im hellſten Licht bei de des prominenten Franzoſen Darius Milhaud. Das ge Jahrzehnt alte, dition der Klaviermuſik würdig an. Daß Milhaud von herkommt, erſcheint nicht weiter verwunderlich, bemer gehört hat. Von dieſer ſouveränen Beherrſchung der der erſte Satz mit ſeiner durchſichtigen Thematik, worin „Paſtoral“, duftige Impreſſionen mit der Anmut einer feinen Linie den. Der letzte Satz verknüpft die Elemente der vorang in der vertikalen und horizontalen Struktur durch die r Gebundenheit, in deren Vermittlung die Pianiſtin von Ueberzeugungskraft bleibt. Reiche Anerkennung fend die in zelnen und in der Geſamtßeit außerordentlich eindr Leiſtung. Man muß der Geſellſcheft für dieſen Abend 10 Dank wiſſen, zumal ibr innerer frkolg in keinem Verßä der aufsewandten Müße ſtebt. Die Geſellſchaft für 1 wird ſbre bewährte Arbeitsweiſe noch ganz anuders zu bermögen, wenn ſie ihre Leiſtungskraft duren eine ver Aktivität ihrer Mitalfeder erweftern kann. —.— Hinweis auf den muſikaliſchen Imperativ an alle, angeht. 1* Zwißler⸗München eingeſprungen. Die Aenderung konnte rechtzeitig be annt gegeben werden. Die ſehr güyſt'ge eres A. Bl.⸗Mitarbeiters gilt alſo dem Ludwigshafener Apollotheater. Wo denn auch ſonſt in der ehemaligen Theater⸗ für den echten Muſtker, der eine Beſinnung auf heimatgebundene Anklänge offenbar nicht verſchmäht. ſenders zu regeln, hatten ſich am Donnerstag nachmitt 5 81 Donne deileg 4* c⸗ morgen wurde in vier Autos die Fahrt auf die Kalmit anach Nach einer kurzen Beſichtigung ging die Weiterfaht den Sender in Ausſi Mannſchaft von der Heidelberger Rudergeſellſchaft und dieſenige uun Faus 1800 den Oieg daontragt ea iſt ihm der Titel ſicher Ein Unentſchleden oder gar ein der beiden Punkte wird dann in dem noch ausſtehenden Spiel brn⸗ in der Meiſterſchafteftage adet in det Ligaklaſſe f Heidelberger Turnverein auf dem Spielfeld des erſtgenannten anweſende Komponiſt konnte dafür danken. Die Konzert n 18 Jle Vorzüge u 1+ erade rt, lenswert . e jedoch, wie weit er in dem klaſſiſchen Formungsgefühl übe auf⸗ hinausgeht und in dieſer Art gerade dort einſetzt, wo Jern lebt eltung niſtin die ganze kraftvolle Sicherheit ihres Spiels zur Anen 8 brachte. Ihre feine, tiefe Empfindung offenbarte ſich wie der zweite Satz heißt, ein Stück, in d yn zſt in leht In der Aufführung von Bachs Johannispaſſion iſt errn Minute Herr R. Nebchdude ee für den erbccne Je ritik Ponſſen, Um die Frage eines Pfalz, ag die Reic ie fu cht gen ren fam dann die Ausſprache der Vertreter ſtatt. Regierungsdirektor 15 berer gab zuerſt Erläuterungen über Zwecke und techniſche ehte⸗ derniſſe für einen Sender, worauf eine rege Ausſprache 77 ür Nachdem fand noch eine Tagung des Vereins Rundfun ſſchen die Pfalz ſtatt, in der der Hauptgeſchäftsführer des Südden Radioklubs den Geſchäftsbericht erſtattete und die Wünſch Erfor e bol⸗ der die der Beſatzungsbehörde um die Erteilung der Sendeerlaubnis in In Ludwigshafen findet eine noch⸗ en der um die ſüddeutſche Rugbymeiſterſchaſt treffen ſich am morg e 125— 1—— Kaſerne in Heidelberg die e pon gegen ub un werden viele unſerer Leſer außerhalb von Mannheln er weſenheit über alle Vorgänge in der Heimat richtet zu werden, iſt ſicher vorhanden. Wir üben nehmen die Lieferung nach jedem gewünſchten Nele ziel und zwar an Bezieher unſeres Blattes gegen Woche 1 mnan gebe rechtzeitig die genaue Anſchriſt bekom ſowie Beginn und Ende der Lieferung. Die ſandgebühren wollen bei Aufgabe der Beſtellull Sedol kung 80⁰ 0 ebel 11 er int ſie ſurg elha Das Straffe, Geiſtvolle⸗ dit Wechſelreiche und fein Gegliederte erſcheint als ſein Gepr uch ggte nate ein beſſer geſagt junge Werk, das einzige dieſer 1a⸗ das Milhaud bisher veröffentlicht hat, reiht ſich der größten 0 n ia⸗ rbin⸗ eßenden micche ärſſter im in⸗ derolle dereſt i 301 0tk folten ac erte 11 2 mit 4 h itrs Wir richten je e8 Dr Ka5se et m⸗ —9— + 18 7 + 2— ö e + 7 * 185⸗ die chs⸗ f hend itag uge⸗ e 10 for⸗ ctzte. hor⸗ die + en he mahl. Nohanniskirche: 10 Predigt, Pfr. Sauerbrunn, bl. Abendmabl: 6 Pre⸗ maneen 2 Nachmittagsgottesbienſt. Pfr. Luger. 1 Wetag Kirchenrat von Schoe 2— 1 87¹5 Samstfag. den 27. März 1928 Reue Mannheimer Zeikung(Miſtag⸗Ausgade) 7 B. Seite. Nr. 143 8 28 2 Gottesdienſt⸗Ordnung. Evangeliſche Gemeinde. K Palm⸗Sountag, den 28. März 1926. rinitatiskirche:.50 Predigt. Vik. Schanbacher; 10 Prediat, Vikar Schanbacher: 11.15 Kindergottesdienſt. Vik. Schanbacher; 3 Taub⸗ ummengottesdtenſt in dem Konfſrmandenſaal; 8 Abendmablsfeier, Bfarrer Roſt. Nonkordienkirche: 10 Prebigt. Kirchenrat v. Schoepffer, bl. Abendmabl; 2 Kindergottesdienſt, Vik. Bach; 6 Prediat, Pfr. Maler. iſtustirche:.30 Predigt Pfr. Dr. Hoff; bü. Abendmahl: 2 Fugend⸗ „gottesdienſt, Vik. Speck: 6 Predigt. Geh. Kirchenrat D. Klein, bl. Abendmahl.(ffrau Gernsheim Geſang.) Iriedenskirche: 10 Predigt, Landeskirchenrat Bender, hl. Abendmahl:; I Kindergottesdienſt, Vit. Zahn; 6 Prediat, Pfr. Walter, bl. Abend⸗ biat, Pfr. Maver, bl. Abendmahl, Nutherkirche:.30 Frübgbttesdienſt, Pfe. Huß; 10 Prediat. Bik. Wörſle: 1 Kindergottesdienſt, Vikar Wölfle: 11 Ehriſtenkehre für Knaben. Pfarrverw. Fiedler! 115 Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrverw. zbler;.30 Abendmahl für die Konfirmanden der Südpfarrei. Melanchtbonkirche: 10 Prebigt, Pfr. Rotbenböfer; 11 Kindergottes⸗ dienſt, Vik. Naußbaum; 11 Chriſtenlehre der Weſtpfarret, Pfarrer Rothenhöfer: 5 Liturziſche Pauionsfeier unter Beteiliauna der „Ortsgruppe des Babiſchen Ingendbundes. Vikar Hahn eues St. Krankenhaus: 10 Predigt, Vikar Speck. lakoniſſenhaus: 10.30 Predigt, Pfr. Scheel. denheim:.90 Prebigtagktesdienſt, hl. Abendmahl mit Vorberel. tung. Pfr. Mutſchler; 2 Predigtgottesdienſt, Vikar Mampel;: 8 Paſ⸗ ſtonsfeier der Jugendbünde. Paradiesſpiel, Vik, Mampel. Naſertal: 10 Hauptgottesdienſt mit Feier des bl. Abendmabls, Pfarrer Matthäuskirche Neckaran:.90 Predigt, Gem. Konf. Abendmahl: Pfr Fehn; 1 Kindergottesdienſt(Südpfarreiln. Pfr. Fehn. Weinau;.30 Hauptgottesdienſt, Vik, Haerſna, anſchl. pt. Abendmabl mit Vorbereitung: 5 Liturgiſcher Gottesdienſt, Bik. Haering. Bandhofen:.30 Haupzottesdienſt, Vik. Bartholomä; 11.80 Kinder⸗ Bartholomä: 5 Abendaottesdienſt in Sandhofen fr. Dürr. 5 nluskirche Waldhof:.30 Hauptgottesdienſt mit Feier des hl. Abend⸗ mahls, Vikar Clormann und Pfr. Lemme: 2 Kͤtindergottesdienſt, Vikar Clormann: 6 ane eee Pfr. Lemme. atwo Eriuttatiskirche: Montas, 29. Märs, abends 8, Pafflonsand., Pfr. Roſt: Dienstag, 80 März abends 8 Abendmahlsfeier, Vikar Hahn. — Mittwoch, 81. Märs abends 8 Paſſionsandacht, Vikar Bucherer. — Gründonnerstag. 1. Ayril, abends 8 Abendmahlsfeier, Pfr. Renz. Bonkorzienkirche: Montag, 20. März, abends 8 Paſſiongandacht, Vikar Scharnberger.— Dienstag 30. März, abends 8, Pantonsandbacht Bikar Bach— Mittwoch 31. März, abends 8 Paſſionsandacht. Vikar Scharnberger.— Gründonnerstaa, 1. April. abends 8 Paſſionsan⸗ fer iſtuskirche: Montag, 29. März, abends 8 Paſſionsandacht, Bikar Sveck.— Dienstag. 50,. März, abends 8 Paſſtonsanzacht. Geh Kirchenrat B. Klein.— Mittwoch, 31. März, abends 8 Paſſionskon⸗ gert von Arno Landmann.— Gründonners⸗ kag. 1. April. abends 8 Paſſionsandacht, riedenskirche: Montaa. 20. März. abends s in der Kirche, Paſſions⸗ andacht, Vik. Zahn.— Dienstag, 50. März, abends 8 in der Kirche Pafſionsandacht. Pfr. Walter.— Mittwoch, 31. März, abends 8, in zer Kirche. Paſſionsandacht, Landeskirchenrat Bender.— Grün⸗ Honnerstag, 1. Aprik, abends 8 Abendmahlsgottesdienſt. Vik. Zahn. Nobanniskirche: Montad. 29. März, abends 8, Paſſionsandacht, Bikar Schropp.— Dienstaz, 20. März, abends 8 Paſſionsandacht, Pfr. Sauerbrunn.— Mittwoch. 31. März, abends 8 Paſſionsandacht. Pfr. Maper.— Gründonnerstag, 1. vorm. 11 Kindergottes⸗ bienſt. Vik Schropp; abends 8 Abendmahlsfeier, Vikar Schropy. kutherkirche: Montaa, 20. März, abends 8 Paſſtonsandacht. Pfarrvekw. Flebler.— Dienstag, 80. März abends 8. Paſſtonsandacht. Vik. Wölfle.— Mittwoch, 51. März. abends 8. Paſſionsandacht, Pfr. Dr. Aaene 1. April, abends 8 Abenbmahls⸗ gottesdien inzelkelch), Hu Welen ebentirghe: Montag, 29. März abends 8 ionsandacht, Pfr. Heſſia.— Dienstaa, 80 März, abends 8 Paſſſonsandacht, Pfarrer Notbenhöfer.— Mitiwoch. 51. März abends 8 Pafftonsandacht. Vik. be,— Grünbonnerstag. 1. April abends 8 Abendmahls got⸗ enſt. Pfr. Heiſtn tesbienſt. Bfr. He 29. März, abenzs 8 Paſſionsandacht, Pfr. Vikar Kühn, hl. Abendm. 5 1. April, abends 8, Feter des hl. Abend⸗ mahls, Pfr. Scheel. Feudeubeim: Dienstag. 30. März, abends 8 Paſſionsandacht. Bikar Mampel.— Gründonnerstag, 1. April, vorm..30 Predigtaottes⸗ dienſt, Bikar Mampel; abends 8 Abendmahlsſeier, Pfr. Muiſchler. Küfertal: Dienstag, 30. März, abds..45 Paſſſonsandacht, Pfr. Luger. Gründonnerstag, 1. April, abends.45, Pauionsandacht. Pfarrer Luger. Malthäuskirche Neckaran: Montaz. 20. März, abends 8 Abendgottes⸗ dienſt, Pfr. Fundt: Dienstag. 30. März, abends 8 Abendgottesd., Pfr. Fehn; Mittwoch, 31. März abends 8 Abendgottesdienſt. Pfr. Jundt.— Gründonnerstaag, 1 April, 7 abends. Abendaottesdienſt, Pfr. Fehn: 8 Abendmahl. Pfr. Fehn. Rheiuan: Dienstag, 30. März, abends 8, Paſſtonsand. im Gemeinde⸗ haus, Vik. Haering.— Gründonnerstag, 1. April. abends 8 Pre⸗ digt, Vik. Haering: anſchl. bl. Abendmabhl mit Vorbereitung. Sandhofen: Montaz, 20. März, abends 8, Pautonsgottesdienſt. Pfr. Dürr.— Dienstag, 80. März, abends 8, Paſſionsgottesdienſt, Vik. Bartholomä.— Mittwoch. 31. Märs, abends 8 Paſſionsgottesdienſt, Pfr. Dürr.— Gründonnerstag, 1. April, 7 abends, Abendnottesd., mit Abendmahl, Vik. Bartholomä. Pauluskirche Walbhof: Montag. 20. März, abends.30, Paſſionsan⸗ dacht im Konfirmandenſgal, Vikar Eiormann— Dienstaa, 80. März, abends.30 Paſſionsandacht im Konſirmandenſaal. Pfr. Lemme.— Mittwoch. 31. März, abends.30 Paſſionsandacht, Pfr. Lemme: danach Abendmahlsfeier der beiden Jugendbünde, Bikar Flormann..— Gründonnerstag. 1. April, abends 8 Abendmahls⸗ Gottesdienſt. Pfr. Lemme. Evang.⸗luth. Gemeinde. Evang.-Iuth. Gemeinbe(Diakoninenbauskapelle F 7, 20): Sonntag. nachm, 5 Uhr Predigt uad hl. Abendmahl. Pfr. Waaner. Beichte .30 Uhr. Anmeldung von 4 Uhr an. Vereiniate evangeliſche Gemeinſchaften. Evang. Verein für iunere Miſſion(Stadtmiſſion): K 2, 10: Sonntag 8 Verſammlung; 5 Jungfrauenverein. Montaa und Dienstag 8 Uhr: Paſſionsandacht; Karfrejtag abends 8 Verſammlung.— Sta⸗ mitzſtraße 15: Sonntag 3 Monatsſtund:: 5 Funafrauenverein: Dienstag und Mittwoch.15 Pauionsandacht; Karſreitaz 3 Ver⸗ ſammlung.— Schwetzingerſtraße 90: Sonntaa 3 Monatsſtunde: Montag bis Donnerstag 8 Panionsandacht: Karfreitag 3 Verſamm⸗ lung.— Neckarau. Ffiſcherſtraße 31: Sonntag 3 Verſammlung; Kar⸗ freitag 3 Verſammlung.— Lindenhof, Meerwieſenſtraße 2: Sonntaa 8 Verſammlung: Karfrꝛitag 8 Verſammlung.— Rbeinau. Däniſcher Tiſch: Sonntag.30 Bibelſtunde.— Luzenberg, Gerwigſtr. 12: Sonntag 8 Verſammlung: Karfreitag.30 Verſammlung.— Sonn⸗ fagsſchule: K 2. 10:, Stamitzſtraßze 15; Schwetzingerſtraße 90; Meer⸗ wieſenſtraße 2: Gerwiaſtratze 12 um 11 Uhr; Fiſcherſtraße 31 und Däniſcher Tiſch um 1 Uhr.— Feudenzeim, Hauptſtraße 72: Sonn⸗ taa 8 Verſammlung: Karfreitaa 8 Verſammlung.— Sandhofen, Ainberſchule: Sonntan 8 Verſammluna: Karfreitaa 4 Verſamml. Gemeinbehans der Evaug. Gemeinſchaft U 8, 23: Palmſonntaa 9 Uhr Einſegnungfeier: 11 Sonntagsſchule, 8 Palmſonntaasandacht.— — Gründonnerstaa, 8 abends Andacht„Unſere Schuld“.— Kar⸗ — vorm, 10:„Unfere Sühnung“;.90 Liturg Gottesdienſt. Sü deuiſche BereinigungLindenhofſtr. 34: Samstaa Abend 8: Sonn⸗ taga nachm..30 und Sonntaz abends 8 Bibelkurs(Gemeinſchafts⸗ pfleger Merz⸗Stuttgart): Mittwoch, abends 8 Bibelſtunde: Kar⸗ freitag nachm..30 Uhr: Baptiſten-⸗Gemeinde Max Jofeſſtaße 12: Sonntaz. 28. März, vorm. .50 Verſammlung; U Sonntagsſchule: nachm 4 Pred.: Mittwoch, 31. März, abends 8 Bibelſtunde: Karfreitag vorm. 9,30 Predigt. Methodiſten⸗Kirche. Eben⸗Ezer⸗Kapelle— Augartenſtraße 26: Sonntag, 28. März, vorm. .30 Uhr Predigt. Prüfung und Einſegung der Konfirmanden, Prediger K. Schmidt.— Montag, abends 8 Paſſionsgebetſtunde.— Dienstag abend fällt Bibelſtunde aus. Jugendheim F 4/8: Sonntag abends 8 Predigt, Prediger K. Schmidt: Mittwoch abends 8 Gem. Chor.(Bibelſtunde fällt aus). Katholiſche Gemeinde. Sountag. den 28. 19026[Palmſonntag). Jeſuitenkirche— Obere Pfarrei: Von 9 an öſterl. Beicht: 6 Frühm. .45 hl. Meſſe:.30 Sinam. mit Paſſion;.80 Singm. mit Paſſion; .15 Palmenweihe, Proz., levit. Hochamt mit Paſſion: 11 bl. Meſſe mit Paflion; nachm, von—3 Uhr Jubilcums⸗Betſtunde, zugleich um.90 Herz⸗Jeſu⸗Bruberſchaftsandacht mit Segen; abends 7 Fa⸗ ſteuprediat durch H. H. Oberſtudlenrat Dr. Didlon, bierauf An⸗ dacht mit Segen. St. Sebaſtianuskirche— Untere Pfarrel: Oſterkomm. der Männer: 6 Niakoniſſenhaus: Montag. 1 Sghel,— Mittwoch 81. Märsz, abos. 8 Paſſ.⸗Konzert, Muſibbtrektor Frühm. u. Beginn der Beichtael.; 500 relnwellene gestrickte Mirsehlanc total ausgeroffet! Hohnersugen schmerzen 80 lantze, bis Sie den Haupt erreger dieser Schmerzen beseitigt haben, namliebh die Wurzeln dleser Hühneraugen. Diess schwierige Arbeit verrichtet Krudos in bewunderns werter Weiss. Lesen Sie bitte, was man uns schreibt: H. Hoffmann, Bad Woriekoten(Bapyern) 48. 2. 20. 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Meſſe und Beicht: 7 Frübmeſſes 8 Singmeiſe und Verleſunz der Leidensgeſchichte;.30 Palmenwelke, Prozeſfton und Hochamt mit Verleſung der Leidensgeſchichte; 11 bl⸗ Meſſe mit Paſſion;.50 Andacht für die bl. Faſtenzeit: 7 Faſten⸗ prebiat mit Litanei und Segen: Kollekte für Erſtkommunkkanten. Liebfrauen-Pfarrei: Bon 6 an Beichtgel..80 Frühmeſſe: 8 Sinameſſes .30 Palm enweihe, Prozeſſlon und Amt: 11 Sinameſſe:.90 Kreuz⸗ wegandacht. Kathol. Bürgerſpital:.30 Sinameſſe mit Prebdgtt. Herz⸗Jeſu⸗Kirche(Neckarſtadt⸗Weſt): 6 Frühmeſſe u. 7 bl. Meſſe; 8 Singmeiſe mit Verleſung der Leidensgeſchichte unf. Herrn und gem. Komm. aller Frauen und Jungfrauen;.90 Palm⸗ „welbe, Proz und Hochamt mit Verleſung der Leidensgeſchichte un. Herrn: 11 Kindergottesdienſt mit Verleiung der Leldenszeſch. unl. Herrn:.30—.30 Beiſtunde zur Gewinnung des Jubiläums⸗Ab⸗ laſſes; abends 7 Faſtenpredigt mit Andacht und Segen. St. Bonifatinskirche(Neckarſtadt⸗Oſt: Von 6 an: Beichtgel.;? Frahm. 8 Singmeſſe mit Verlefung der Leidensgeſchicht Ehriſti:.30 Palm⸗ weſhe, Prozeſſton, Hochamt: 11 Sinzm. mit Verleſung der Leidens⸗ Chriſtt;.30 Faſtenprediat: 7 Faſtenpredigt mit Litanei und Segen. St. Joſef, Lindenhof: Bon 6 Beichtgel.;.90 Frühm.;.30 Kommunton⸗ neeſſe:.30 Sinam. mit Paſſion: 10 Palmweihe mit Prozeſſion; dann Amtz.90 Sinameſſe:.50 Andacht zur Todesangſt Chriſti am Oel⸗ bera; 7 Faſtenpredigt mit Segensandacht. St. Jakobskirche in Neckarau: 6 Austeilunz der kl. Rommunlon:.45 Kommunſonmeſſe: 8 Singmeſſe:.30 Hochamt: 11 Kindergottesdienſt; —3 Aubetungsſtunde: abends.30 FFaſtenpredigt. St. Franziskuskirche, Waldhof: 6 Beicht; 7 Kommunionmeſſe mit Frühprediat, Oſterkommunion der Männer und Generalkomm, des Arbeitervereins;.15 Amt und Predigt in der Kapelle der Spiegel⸗ fabrik;:.30 Amt und Prediat: 11 Singmeſſe und Homflie in der Kavelle der Splegelfabrik; 11 Schuleaottesdienſt mit Prebiat und Sinameſſe:.30 Chriſtenlehre für die Jünalinge und Kreuzweg⸗ andacht:.90 Schluß der Faſtenprediat mit Miſerere und Segen. St. Laurentiuskirche in Käfertal: 6 30 Beicht: 7 Frahmeſſe mit Oſter⸗ kommunion:.30 Schtilergottesdienſt mit Verleſung der Leidens⸗ geſchichte; 10 Palmweihe mit Amt: Verleſunz der Leidensgeſchichte; 792 e für die FJünglinge; 2 Kreuzwegandacht; 7 Faſten⸗ preblal. St. Narihelomkuskirche Sanbhofen:.90 Beicht 7 Frühmeſſe mit Aus⸗ teilung der hl. Kommuion:.30 Schülergottesdienſt; 10 Palmweißhe, Amt mit der Leidensgeſchichte des Herrn nach Matthäus:.90 Chri⸗ ſtenlehre und Andacht zur Todesangſt Chriſti am Kreuz:.80 Er⸗ Herrde 5 ee Woche mit Einleitunzsprediat für die ganze arrgemeinde. St. Peter⸗ und Paulskirche., Fendenbeim: Bon.80 an Oſterbeicht: 7 hl. Kommunion;.15 Früßmeſſe:.80 Schülergottesdienſt: 10 Nalmweihe. Prozeſſion und Hochamt: 2 Andacht zur Todesanaſt Chriſtt am Kreuze; abends 7 Kreuzweoanbacht und Segen. St. Antoniuskirche in Rheinau:.30 Beicht:.90 Frühm. mit Oſter⸗ kommunjon der Männer und Jſnglinoe:.80 Palmweſtke, barnach Hanptgottesdienſt und anſchließend Chriſtenlehre: 2 Kreuzwegan⸗ Ratholiſche Kirche Seckenßeim: 6 Beicht: 70 Früßmeſſe, vor und wäh⸗ rend derfelben Austeilunz der hl Kommunſon:.90 Palmweihe und Hochamt: 12—1 Büchereſ:.80 Chriſtenlehre für Jünglinge und Kreuzwecgandacht:.80 Fraſtenpredigt. Schweſterukaus D 4. 12: 7 Oſterkommunſon far kath. Taubſtummen in der Kavelle der Niederbronner Schweſtern. Chriſtengemeinſchaft. Palmſonntaa 10 Uhr vorm. in ber Lanz⸗Kapelle, Zindenhoft Die Men⸗ ſchenweiheßandlung 11 Lindergottesblenſt: Montaa.15 in L 4 4. (Konſervatorium für Muſik) öffentlicher Gemeindeabend„Das Graflsmyſterium“, Jabanna Doflein.— Montag früh g, Dienstag 7 Uhr, Mittwoch 8 Uhr Menſchenweifeßandlung in der Lanz⸗Kapelle, Gründonnerstaga früh 7 und 8 Menſchenweibebandſung in I. 11, Nr 21: abends 8 pünktlich in I. 4. 4: Kultiſcher Prebigtgottes⸗ bſterliche Beicht; dienſt von Pfr. Dr. Ferſelind:„Das felfiae Mahl“. Alk⸗Katholiſche Gemeinde. Sloßkircheſ: Palm⸗Sonntaz, den. Märs, vormittaas 10 Uhr, Feulſches Amt mit Prebiat und Kommunion. Gründonnerstag, den 1. Aprik, vorm. 9 Uhr, deutſches Amt mit Kom⸗ munton.— Karfreiſag, den 2. Ayril. vorm 10 Uhr, Amt der vor⸗ ceweißten Gabhen.— Anends 8 Ußr Karfreitagsreſper mit Predſot. Bie beſiebie peefdl-Bimssfefn' deſſe von LVHNRNS BARNEN Belm Auto, Rade und Motor, ist unentbehrlieh ABRADOR. Ueberall erhällich Preis 15 Pfg. pro Stück. 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Die Dotierung der Rücklage zum Notenneudruck ſei darum notwendig, weil man beab⸗ ſichtige, einen Neudruck des geſamten Notenumlaufs vorzunehmen. Man werde auch mit der jetzigen Höhe von 15 Mill. nicht ausreichen: ſondern ein Teil dieſer Ausgaben werde aus dem Erträgnis des nächſten Jahres entnommen werden müſſen. Bei der thöhung des Goldbeſtandes ſei das Reichsbankdirektorium von der Erwägung gusgegangen, daß auch der Renkenmarkumlauf durch den Gold⸗ beſtand mit gedeckt ſein müſſe. Die Deckung der Reichsbanknoten und Rentenbankſcheine durch Gold und Deviſen habe ſich während des ganzen Jahres um 40 v. H. herum bewegt. In der Bilanz erſcheinen Guthaben in ausländiſcher Währung ſowie der Beſtand an Auslandswechſeln und Schecks geſondert. Zu einer regelmäßigen Veröffenklichung dieſer Ziffern im RNeichs⸗ bankausweis könne man ſich bisher noch nicht verſtehen. Der Rück⸗ gang des Lombardgeſchäfts drücke die außerordentliche Verarmung der deutſchen wirtſchaftlichen Verhältniſſe aus. Die Vermehrung des Beſtandes an eigenen Wertpapieren Feruhe in der Haupiſache auf Ankauf der Anteile der Golddiskontbank. Nach dem 15. April werde der Wertpapierbeſtand durch Einlöſung der Dollar chatz⸗ anweiſungen des Reichs eine Verminderung erfahren, der andern Seite eine Vermehrung durch die Volleinzahlung des Kapi⸗ kals der Golddiskontbank. Unter ſonſtigen Forderungen habe man die Guthaben auf Poſtſcheckkonto mit 31,3 Mill. 1 ziffernmäßig um den intenſiven Verkehr bei der Poſt zu ver⸗ anſchaulichen Zu der bekannten Frage der Aufwertung der alten Reichsbank⸗ noken erklärte der Reichsbankpräſident, dieſe werde teils durch Zdealiſten, die Kenntniſſe der Wirtſchaft vermiſſen ließen, teils von Agitatoren berufsmäßig aufgenommen, um neue Beunruhigung in die Bevölkerung hineinzutragen. Die Aufwertung allein der braunen Tauſendmarkſcheine(128 Milliarden), einer derartigen Summe, be⸗ deutete nicht⸗ nur einen Zuſammenbruch der Reichsbank, ſondern der geſamten deutſchen Währung. Es entſpann ſich dann eine längere Erörterung zwiſchen dem Reichsbankpräſidium und einem ausländiſchen Anteilseigner, der dafür eintrat, daß die Erträge der Sonder⸗ rücklage den künftigen Gewinnanteilzahlungen an Anteilseigner unverkürzt zugute kommen ſollte, und der im weiteren Verlauf den Ankrag ſtellt, den diesjährigen Gewinnanteil auf 15.. zu erhöhen. Der Reichsbankpräſident wies darauf hin, daß es nach dem Bank⸗ geſetz keine Möglichkeit gäbe, daß die GV. über Fonds Beſtimm⸗ mungen treffen, die im Betriebe arbeiten. Nachdem einmal die vorjährige GV. den Entſchluß gefaßt habe, die Sonderrücklage zu bilden, ſtehe ſie auch voll zur Verfügung der Reichsbank. Die Politik der Reichsbank gehe dahin, eine Stabilität des Gewinn⸗ ankeils aufrechtzuerhalten. Das könne ſie nur, wenn die Gewinn⸗ anteilrücklage bedacht und der Stand der Reichsbank ſo gefeſtigt werde, daß ſie Erſchütterungen, denen das wirtſchaftliche Leben aus⸗ geſetzt ſei, aushalte. Die Reichsbank ſei ein Inſtitut, das nicht in erſter Linie die Intereſſen der Anteilseigner zu wahren habe, ſon⸗ dern auf Grund eines Hoheitsprivilegs wirkſchaftliche Aufgaben zu erfüllen habe. Der Reichsbankpräſident hoffe, wünſche und glaube, daß wir auf der Linie des abſteigenden Jinsfußes ſeien. Das be⸗ deute aber einen Rückgang der Erträgniſſe, da die Unkoſten ſich nicht weſentlich vermindern laſſen dürften. Man dürfe von den anormalen Verhältniſſen des Jahres 1924 und teilweiſe auch des Jahres 1925 nicht ausgehen. Der Antragſteller zog darauf ſeinen Antrag auf Erhöhung des Gewinnanteils zurück. Sämtliche Anträge der Reichsbank über die Gewinnverteilung wurden durch Zuruf angenommen. Mitgeteilt wurde, daß aus Anlaß des 50 jährigen Jubiläums der Reichsbank ein Wohlfahrtsſtock für Hinterbliebene von Beamten mit 1 Mill. geſtiftet worden iſt und daß beſchloſſen wurde, den Penſionsfonds von 80 Mill. 1 in feſtverzinslichen Werten beſonders anzulegen, um auch dieſe Erträge dem Fonds zugute kommen zu laſſen. 0 Ermäßigung des Neichsbankols ontſatzes Diskonkſatz 7 v.., Lombardſatz 8 v. 5. Die Entwicklung des Geldmarktes und der günſtige Status der Reichsbank führten ſchon jetzt zu einer Herabſetzung des Diskont⸗ ſatzes von 8 auf 7 v. H. und des Lombardſatzes von 9 auf 8 v. H. Zugleich iſt die Golddiskontbank mit ihrem Satze von bisher 8 v. H. auf 5,5 v. H. zurückgegangen. Den Mitgliedern des Zentral⸗Aus⸗ ſchuſſes kam die Diskontermäßigung vollkommen überraſchend, da bekanntlich eine Ermäßigung erſt nach dem 1. April vorgeſehen war. Montan⸗Generalverſammlung Der neue Stahllruſt Die geſtrige ao. GV. von 5 Phönix Ach. für Bergbau und Hültenbelrieb ermächtigte die Verwaltung mit einer Stimme Widerſpruch alles Erſorderliche zu tun, um den Einkritt der Phönix Ach. in den Slahl⸗ kruſt mit möglichſter Beſchleunigung durchzuführen. Generaldirektor Fahrenhorſt betonte in ſeiner, den Zuſammenſchluß befürworten⸗ den Ausführungen, daß die allgemeine wirtſchaftliche Depreſſion, ganz beſonders auf dem Kohlen⸗ und Eiſenmarkt, jetzt auch den Phönix zur Aufgabe ſeiner Selbſtändigkeit veranlaſſe. Die Quoten⸗ verteilung beim Eintritt in die Vereinigten Stahlwerke würde für den Phönix 23,65 v. 9. der Geſamterzeugung des neuen Stahltruſtes bekragen. Der neue Stahltruſt, der über ein Aktien⸗ kapital von 850 Mill.„ verfügen wird, von dem 89 Mill. auf den Phönix entfallen, wird derart organiſiert ſein, daß die einzelnen beteiligten Gründergeſellſchaften je nach der Art ihrer Betriebe ent⸗ ſprechende Aufträge erhalten werden. Außerdem wird der neue Truſt über 120 Mill. 4 Genußſcheine verfügen, von denen 15 Mill. auf den Phönix entfallen. Die Phönix AG. verſpricht ch von dem Eintritt in den Stahltruſt eine erhebliche Belebung einer Produktionstätigkeit. In der GV der Rheiniſche Stahlwerke AG. wurde die bereits im Januar erteilte prinzipielle Zuſtimmung zum Anſchluß der Eiſenwerke der Geſellſchaft an die Vereinigten Stahlwerke erneuert. Gen.⸗Dir. Haßlacher wies auf die bekannten Motiv⸗ für die Vereinigung in ähnlicher Weiſe hin, mit der das in den GV. g der anderen Geſellſchaften geſchehen iſt. Gegen⸗ über den Angaben in der Januar⸗GV. wurde ergänzt, daß Rhein⸗ ſtahl mit einer unveränderten Quote von 8 5 v. H. an gegenüber früheren Plänen erhöhtem AK. von 800 Mill. 1 und 7 Mill. U von 120 Mill.„1 Genußſcheinen beteiligt würde. Die Stein⸗ und Braunkohlenwerke bleiben bekanntlich bei der Geſellſchaft. Neu iſt ferner, daß, wie aus den anderen GV. bekannt, auch die Handels⸗ organiſationen von dem Zuſammenſchluß miterfaßt werden ſollen, wobei geplant iſt, drei neue AG.(Süden, Weſten und Norddeutſch⸗ land) zu errichten, mit welchem Kapital ſteht noch nicht feſt. 21: Die Gläubigeroppofilion bei der Schnellpreſſenfabrik Heidel⸗ berg. Zu der heutigen Gläubigerverſammlung der S chn ell⸗ preſſenfabrik AG. Heidelberg, die ſich bekanntlich mit weſentlich verringert habe, habe von den ſüddeutſchen Waren⸗ und Produktenmärkten Mannheim, 26. März. 8,30 Fl., Ende Juli 8,0274 Fl., Auguſt 8,10 Fl. cif Rotterdam; füt Nachdem das Geſchäft zu Wochenbeginn ſich am Getreide⸗ Plata⸗Mais, faq,.07 Fl., clipped 8,3775 Fl. markt noch ziemlich lebhaft geſtaltet hatte, ſo daß„amentlich Am Mehlmarkt bewegte ſich das Geſchäft wieder in engeren“ rheinſchwimmende und bald in Mannheim fällige Weizen in Grenzen als in der Vorwoche. Es kamen lediglich nicht ins Gewis größeren Poſten gekauft wurden, machte ſich gegen Wochenende eine fallende Bedarfskäufe vor. Für Roggenmehl waren einige ſüd ruhigere Haltung geltend. Es wurde aber immer noch etwas Ware deutſ Mühlen nicht am Markte. Verlangt wurden für die gekauft, darunter auch der weniger kleberreiche auſtraliſche Weizen. 100 Kg. Weizenmehl, Spezial 0, 40—40,50(Vorw. 40—40,25) 4, Die Schwankungen an den amerikaniſchen Märkten, die im Wochen⸗ für Weizenbrotmehl, je nach Qualität, 26—30,00 4, für ſüddeutſches verlauf für Maj⸗Weizen einen Rackgang um rund 8 Cents pro Roggenmehl 27—28,00(26,75—27,75) 4, für Nachmehle 14,75 K. buſhel gebracht haben, waren dabei nicht von ſehr großem Einfluß, Mitteldeutſches Weizenmehl wurde mit 38,50 franko Manaher da entſprechend den Angeboten, wie ſie jetzt von drüben vorliegen, angeboten, norddeutſches Roggen⸗Auszugsmehl mit 31—32,75 vielfach ſchon vorher bei der zweiten Hand gekauft we den konnte. und norddeutſches Roggenmehl 01 mit 26,50—27,50 franko Was Inlandgetreide anlangt, ſo hat das Angebot in Weizen Mannheim. ziemlich nachgelaſſen, ſo daß ſich die Preiſe dafür gut behaupten Von Futterartikeln hatten Mühlenerzeugniſſe infolge konnten. insbeſondere ſoweit mittel⸗ und norddeutſche Ware für der kalten Witterung eine etwas angenehmere Stimmung zu ver⸗ unſeren ſüddeutſchen Markt in Frage kam. Auch in Roggen zeichnen. Man verlangte für Weizenfuttermehl und Roggen. den Vergleichsvorſchlägen befaſſen ſoll, erfahren wir von unter⸗ richteter Seite: In den letzten Tagen haben beim Richard über 100 l. war das Angebot nicht mehr dringend, ſo daß ſich für die unteren futtermehl, je nach Qualität, 11—11,50, für Weizenkleie 9. Qualitäten ſogar eine leichte Preisbefeſtigung durchzuſetzen ver⸗ bis 10,50 ¼, für grobe Kleie 10,75—11,00. Sonſt koſteten mochte, Hafer wurde nur wenig gehandelt, in Gerſte blieben Biertreber 15,50—15,75„ per prompt, 15—15,50 per März, die beſten Qualitäten bei ſonſt unbedeutendem Geſchäft bevorzugt; Malzkeime 11.50—13,50&, Trockenſchnitzel 9,50—10,00, Parität auf. Mais blieb die angeblich geplante Errichtung eines Mannheim bzw. ab ſüddeutſcher Fabrikſtation. Von Futterkuchen nordamerikaniſchen Mafspools bisher ohne jeden vannte man die 100 Kg. Palmkuchen 11.50, Kokoskuchen 18,50 Einfluß, weil man dieſem Plane ſehr fkeptiſch gegenüberſteht. Rapskuchen 11,50, Erdnußkuchen 18—18,25, Seſamkuchen Verlangt wurden zuletzt für die 100 Kg. Weizen Manitoba 1, 18—18,25 4, Wieſenheu—9,50, Kleeheu 10—10,50 l, doch disponibel, am 5. April ausgehender Dampfer, 16,30 Fl.: Mani⸗ war für Heu auch unter dieſen Notierungen leicht anzukommen⸗ toba 1, Sea Port Inſpection, erſte Hälfte April, 15,02%½ Fl., alles-Drahtgepreßtes Stroh bedang 4,20—4,40, leichtgepreßtes Stro eif Rotterdam und Manitoba 1, waggonfrei Mannheim, 32,50 l; 3,50—4,50, Parität Mannheim. ferner für Manitoba II, ausgehender Dampfer, 15,65 Fl. cif Rotter⸗ Einfuhrſcheine ſind etwas knapper geworden. Das dam, Manitoba II, waggonfrei Mannheim, 32,00 /, für Mani⸗ Damno beträgt für Einfuhrſcheine per prompt 1,5—2 v.., der toba III, waggonfrei Mannheim, 31,00; für Hard Winter II, April 1,25—1,75 v. H. und per zweite Hälfte April—1,5 v. H. erſte Hälfte April 14,40 Fl., Juli Auguſt 14,30 Fl., eif Rotterdam; Am Seaienart konnten ſich Wicken eine Klei. igkeit für Auſtral⸗Weizen aus Neu⸗Südwales, in Rotterdam ein⸗ befeſtigen auf 30—32,00 die 100 Kg., die ſonſtigen Notierungen eee 0 eee blieben unverändert. ie verſchiedenen Gewichte gutes Angebot. 0 ü J Baruſo, 78 Kg., Mannheime 2000 45 für Breſo. Am ſüddeutſchen Tabatmartt zenen een 1Kg., ladend von Bahia Blanea, 13.70 Fl., desgl. 0,50. Kg., Ceſchäfte. Gegen Wochenmitte gingen in Heddesheim 600 Den⸗ ladend, 13,70 Fl.; desgl. 77 Kg., ſchwimmend⸗ bezw. am 12 März von den Bauern fermentierter Tabak, zu 46,00 4 um. Die Jigarn ausgehender Dampfer, 13,90 Fl.; desgle 73. Kg., ladend April fabrikation klagt dauernd über ſchlechte Beſchäftigung. 55 16,30 Fl, je cif Notierdam. VBon ruffiſchen Weizen war ſnangelnden Eingang neuer Aufträge, in der Rauchtabak⸗Fabſieatte⸗ rheirſchwinmender Azima zu 1490 Fl. eif Mannheim am Markte. Gegenn die Lerhallneſſe etdas beſſe. dn Rippen blebt che Im Waggongeſchäft koſteten die 100 Kg. mitteldeutſcher Geſchäft bedeutungslos. Die ungünſtige Geſamtlage dieſer Bran die und kurheſſiſcher Weizen franko Mannheim 28,50—29,00, kommt in den letzten ſtatiſtiſchen Erhebungen zum Wusdrusß badiſcher und würtkembergiſcher 26,75—27,50 und bayeriſcher die Jeit bis Ende Februar umfaſſen und ſich aus insgeſamt on 20,50—27,00„. Mittteldeutſcher und kurheſſiſchenr Roggen ſtellte(13 060 männliche und 41049 weißliche) Arbeiter erſtrecken, D 55 ſich waggonfrei Mannheim auf 19,00, württembergiſcher und waren 16 642(4544 männliche, 12 098 weibliche) völlig arbee pfälziſcher auf 1800 4 die 100 Kg. Das Gerſten⸗Geſchäft hat 23 183(4444 männliche, 18 739 weibliche) mußten verkürzt arbee gegen die Vorwoche an Lebhaftigkeit verloren, zumal auch nur noch Nur 14 284(4072 männliche und 14212 weibliche) Arbeiter 30.76 wenig gute Ware vorhanden iſt. Es koſteten ie 100 Kg. pomme⸗ ten ihre Arbeitszeit voll ausnutzen. Dies ergibt in v. H. ur riſche Gerſte 21—22,00 A, badiſche Gerſte 22,50 l, pfälziſche bis(im Januar 27.75 Arbeitsloſe, 42,84(43,48) Kurzarbeiter und n 24,0„, däniſche 23,25—2350, waggonfrei Mannheim bzw. 26.40(28 77) Vollarbeiter. letztere 17,50—18,00 Kr. cif Rotterdam. Inländiſcher Hafer Am Markt für Jute⸗Säcke iſt die jetzt erfolgte Kündigur koſtete waggonfrei 18,50—19,.50 gegen vorwöchentliche 18,00 bis des Jute⸗Syndikates, wonach zunächſt die bisherigen gemeinſame 19,25; von Auslandshafer nannte man Canada Feed II Verkäufe ſuspendiert werden ſollen, bisher ohne Einfluß geblieben. ſchwimmend,.90 Fl. eif Antwerpen; desgl. per April, 9,00 Fl.: Sie läßt ſich vorläuſig in ihrer Wirkung auch deshalb nicht über⸗ blicken, weil es heißt, daß bereits Beſtrebungen im Gange ſind, desgl. 1 per März⸗April, 9,50 Fl., cif Rotterdam. Mais mit 5 Sack war im Waggongeſchäft pro 100 Ko. mit 17,75—18,00(Vorw. um innerhalb kurzer Zeit das Syndikat wieder zuſtande zu bringen. Georg Haller. 18,00) erhältlich; für Plata⸗Mais, April⸗Abladung, forderke man ———— in Berlin Verhandlungen zwiſchen den 5.55 eeeeee AZ. in Berlin. Wieder v. H. Dividende. 21: 40 v. 5. bei der Internalſonalen Schlafwagen-Geſellſchaft Der AR. der Internationalen Geſellſchaft(Wagons⸗Lits) hat be⸗ ſchloſſen, der am 20. April in Brüſſel ſtattfindenden Jahresverſamm⸗ lung für das am 31. Dez. abgelaufene Geſchäftsjahr die Verteilung einer Dividende von 40 Fr. je Aktie im Nennwert von 100 Ir⸗ (40 v..) vorzuſchlagen. Im vergangenen Jahr waren 80 75 auf die Aktien im Nennwert von 250 Fr.(32 v..) und für 1025 23 v. H. Dividende ausgeſchüttet worden. Von Seiten der waltung wird das letzte Geſchäftsſahr als das ertragsreichſte ſe Gründung des Unternehmens bezeichnet. Zuckerraffinerie Halle. 5(0) v. H. Div. Entſprechend ſchlechten Rübenernte in Mitteldeutſchland war die Beſchäftig ug der Firma nicht ſonderlich gut. Jalkenſteiner Gardinenweberei u. Bleicherel Ac. in Falkenſteln. 6(5) v. H. Div. auf die StA. und 12 4 auf jeden Genußſchein. Vereinigte Brauereien Acß. in Meiningen. 8 v. H. Div. Brauerei Alex Stötter Ach., Augsburg. Der Bierabſatz nahg um 25 v H. zu. Reingewinn 53 078(52 609), wieder 5 v. Dividende auf die StA. und 10 v. H. auf die VA. kie Tinie ce. Die Oeſelſchaft verteit 35 Sh, Schluf⸗ dividende, ſo daß für 1925 insgeſamt 50 Sh.(wie i..) au geſchüttet worden ſind. Kahn⸗Konzern Gläubigern der einzelnen Betriebe und den Treuhändern tatt⸗ gefunden. Die Berliner Oppoſition gegen die Vergleichsvorſchläge legte Wert auf die Erklärung, daß ſie ſich ihrer Verantwortung wohl bewußt ſei, den Vergleichsvorſchlägen zuſtimmen werde, weil die Geſchäftsauſſicht am 6. April abläuft. Sie behält ſich aber eine Nachprüfung vor. Anders liegt der Fall aber bei den Heidel⸗ berger Betrieben des Kahn⸗Konzerns. Da hier die Geſchäftsaufſicht erſt am 26. Mai abläuft, will die Oppoſition unter Führung von Rechtsanwalt Hirſchberg, Frankfurt a. MVertagung derseEnt⸗ ſcheidung beantragen, obwohl Ausſicht beſteht, daß die Mehrheit der Gläubiger den Vergleichsvorſchlägen zuſtimmt. Eine Ver⸗ tagung würde aber, ſo befürchtet man, den Wiederaufbau der Werke auf Monate hinausſchieben und vor allem die Arbeiterſchaft der Schnellpreſſenfabrik ſchwer ſchädigen. ͤ 8 Gemeinſchaft Süddeuljcher Zuckerfabriken. Beirat und Ver⸗ waltungsrat der Gemeinſchaft haben in ihren geſtrigen Sitzungen den vorgelegten Rechnungsabſchluß für 1924/5 und die Fuſionsgrundlagen durchberaten. Der erzielte Rein⸗ gewinn ſoll bei allen Geſellſchaften auf neue Rechnung vor⸗ getragen werden. Bezüglich der Fuſion beſchloſſen die beiden Gremien einſtimmig, den in der Zeit vom 22.—24. April ſtatt⸗ findenden GV.'s die völlige Verſchmelzung aufgrund der bereits bekannt gegebenen Fuſionsgrundlage unter dem Namen:„Sü d⸗ deutſche Zucker.“ zu empfehlen. 2: Kunſtmühle Kinck Acf. in Godramſtein. Der Geſchäftsbericht wendet ſich gegen die Gewährung eines zollfreien Mehlkontingents von 100 000 Dz. pro Jahr an die Saarmühlen, von deren Kon⸗ kurrenz das Unternehmen in ſeinem natürlichen Abſatzgebiet(Weſt⸗ und Vorderpfalz) hart betroffen wurde. Neben dieſer Notlage hatte das Unternehmen unter der allgemeinen Wirtſchaftskriſe, die ſich in der Pfalz beſonders kraß auswirkte, ebenfalls ſchwer zu kämpfen. Der Bericht flagt über die hohen Steuerlaſten und führt das trotz der widrigen Verhältniſſe erzielte befriedigende Ergebnis weniger auf die Fabrikation zurück, ſondern es ſtelle lediglich einen Kon⸗ junkturgewinn dar. Der Rohgewinn wird mit 91484(71 292) ausgewieſen. Nach 21772(17 151) Abſchreibungen beſchloß die GV. aus dem Reingewinn von 69 711(54 140) 4 25 000 der Rücklage zuzuführen, 8(7,5) v. H. Dividende zu verteilen und 4834(8230) vorzutragen. In der Bilanz ſtehen u. a. 137 032 (230 858)„ Vorräte und 117 967(73 153) Schuldnern einſchl. Bankguthaben neben dem AK. von 400 000, 40 000(112 090) Akzepte und 55 919(64 694) Gläubigern gegenüber. . Tonwaren-Induſtrie Wiesloch Ach. in Wiesloch. In ſeiner geſtrigen Sitzung beſchloß der AR., der GV. eine Dividende von 6 v. H. auf die StA.(i. V. 3 v..) und VA.(6 v..) vorzuſchlagen. 21: Ausdehnung der Geſellſchaft für Lindes Eismaſchinen Ach. in Wiesbaden. Die Geſellſchaft für Lindes Eismaſchinen hat die Firma G. H. Walb u. Co., Mainz, Spezialfabrik für Nordpol⸗ Kühl⸗ und Gefrieranlagen, Kühl⸗ und Gefrierſchränke, erworben und wird das Werk als Zweigniederlaſſung weiterführen. 20: Eine deulſch⸗ amerikaniſche Gründung im Karoſſeriebau. Unter der Firma Ambi⸗ Budd Preßwerk G. m. b. 5. in Berlin wurde eine Geſellſchaft mit einem Kapital von 7,5 Mill. R. 2: Produktionseinſchränkungen in der Baumwollweberel.—5 deutſchen Baumwollwebereien, die noch im Dezember durchſchm er lich 52 Wochenſtunden arbeiteten, haben, nach Angabe ein Wochenſtunden und im Februar auf 46 Wochenſtunden reduzier⸗ müſſen, wobei ſich in den einzelnen Herſtellungszweigen erhebl! 12 7 nach oben wie nach unten feſtſtellen laſſen. Die Zahl läufige Tendenz hat auch im März weiter angehalten. Die 3 der arbeitenden Webſtühle hat weniger abgenommen, da t ſicht auf den Arbeiterſtamm Wert auf möglichſte Verteilung 6 Arbeit gelegt wird. Belaſtend iſt die große Unſicherheit des ſchäſts und damit auch die Höhe der dubioſen Forderungen. 15 21: Warnung. Vom Zentralverband des Deutſchen Bank⸗ al 10 Bankiergewerbes wird uns geſchrieben:„Von einer Geſchä verbindung mit dem„Handels⸗ und Finanz⸗Compfoir“ bzw⸗ Rechtsnachfolgerin„Handels⸗ und Finanz AG.“ in Zürich muß den geraten werden. Die Firma annonzierte in verſchiedenen 450 Zeitungen, daß ſie börſengängige Effekten mit 80 v. H. des cheint wertes und bei einem Zinsfuß von 6 v. H. p. a. beleihe. Es Arelz der Firma jedoch nur darauf anzukommen, ſich durch den e in des geringen Zinsfußes und der Höhe der Beleihungsſum men. den Beſitz der Effekten zu ſetzen und dieſe alsdann zu verkar! Ueber die Inhaber derſelben liegen ungünſtige Auskünfte vol -h- Aufhebung des Brennverbokes für Karkoffeln..5 of, ordnung vom 24. Aug. 1920, wonach das Verarbeiten von rboten feln in Brennereien, Trocknereien und Stärkefabriken ve oder beſchränkt werden kann, wird aufgehoben. egründet. Gegenſtand des Unternehmens iſt die Herſtellung von 2 Kee eene Ganzſtahl⸗Karoſſerien und ſonſtigen kalt zu preſſenden Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat März 1 Kahlteilen für die Auomebilmdustete. Grinder der Geſelſcheit adeeJ25J27J2l.U8 T28 T77.eber.n.T25Tt T 5 ſind die. 75„Edward G. che ng Anbt 5 in 13—5 5 e 120 delphia und Detroit“ und die ſe Firma Am ie Firma Schuſterinſel- J1.30 3,16.18.12 107. Manngem.332. 85 125 75 hat 49 v.., die Firma Ambi 51 v. H. des Stammkapitals Masan 442 406 404 205 295 ee eee übernommen. Der Beſtand der deutſchen Majorität iſt für zunächſt Mampheim.54323.12.3070301284 15 Jahre geſichert. Caud 832 775 40209.312,26 Abſchlüſſe Herausgeber. Drucker und Verleger: Druckerei Dr 1 2. Neue Mannbeime- Zeitung G. m b. 5 Direktion: Ferdin ind Heume Hamburg-Bremer FJeuer-Berſicherungs⸗Geſellſchaft in Hamburg. Der AR. beſchloß, der GV. die Verteilung einer Dividende vorzu⸗ ſchlagen, die im Durchſchnitt 8 v. H. des eingezahlten Kapitals aus⸗ macht. Darnach würden entfallen: 8,85„ auf den Anteilſchein 71 der Aktien über 150, 5 90/ auf den Anteilſchein 19 der'tien üüber 100 und 3,30 auf den Anteilſchein 1 der neuen Aktien f re: Chefredaktenr: Kurt Fiſcher— Verantwortliche Redakteurnmes. Für Politik, Haus Alfred Meißner,= dtenilleton Dr Frie oat und Lommunalpoſitik und ales: Richard Schönfelder—— eues aus aller Melt.& nn Müller.— Handelsteil: Kurt&. nhardt. Gericht und alles Uebrige: Fr. Kircher— Anzeigen: Joſ. Ber Korreſpondenz, ihre Arbeitszeit im Januar auf durchſchnittlich. Neus monnbenmer Seluag Mue Helt uns Eeben- AuegeHAarsng %% neehue falehun ul ꝙnv pi 9vo ꝙæpoö% n b gaufel pang aing 20 uln Buvae 2b00 sno jea 2 Buiſ) in usdaen el pbusg aszüngz sno svan Acu oboe d ee eeg „ieppe en dun ee eeee e bun eeng eic uequr ed e ene ee e ee e een eeenee e ee ee gg of enpe deeee bez eeet eneee ne iee e ee“ za0unsz szsoun nz uebe deuhe ppu ans 2 8l15 uebiepqpleq nd zezog sv zugo sbunzc lvn aun gocp qun eee Anue ee Inv uaquv usg e dun Busg shoe mub 40 ꝛ0he öee e e ee ee ncneeee ee dun he weue ne gel duen ene öqpnhea ebupbazzun meuef ne icpm jenez a0 uce eee ſeen eeen usuuzuzz wessid uda sögun übul 12 jvg oo uehom ne un seid Aape 4 ung usgefqꝙpf ne ſhezogz uoa skunzcz ele uejholeq aog meq qun zBelab zenbgz soa Inv jeig sio audeg ue Amelet einge zuss uv dabc szezungz udos uebſe o einem uebnebzsqn szazunck nunz z0 uda opi d pegeee een ene ee eeene e e 5 Inv zinoc uteuel uv ꝙppqzgong u! uin Busd qun giess ued pi znod ezaungz qun usmumouebuse bangz %0 edanq zbœ zaigſeh uupzaz uause Inv siq vang 4 bungplogz 2ld egpozg s8e dvipeb of cun„usuneee e eeee zuigvuul⸗ „Bangz 4% obo uu me“ zezuncß aſeeur Jnvo„auallv! 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S ggat,,, Ebe., SSel, — +—— in der Gemeindeverwaltung mithelfen. 88 51 neue Maundeimer Beitung Rus Del und Leber Eine Univerſität im kleinen Odenwald Von F. Baumgärtner 25 Das idylliſche, in der Nähe von Aglaſterhauſen gelegene Oden⸗ walddörſchen Breitenbronn zählt etwa 300 Einwohner, die ausnahmslos Landwirtſchaft treiben. Betritt man eine der beiden Dorfwirtſchaften, ſo kann man darin runde Tiſche entdecken, in die gar künſtleriſch der Zirkel einer Studentenverbindung nebſt vielen Namen eingeſchnitten ſind und auf Befragen erzählt uns der Wirt gerne von der„Univerſität“, die hier einſt in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts blühte und wohl auch von den Streichen übermütiger„Studenten“, die die heute ſo ſtillen Dorfſtraßen mit dem Frohſinn der Jugend erfüllten. Auch über den Gründer der Schule, der den Namen Breitenbronn zu einem geachteten gemacht hat, iſt manches zu erfahren und findet ſich ſein Grab draußen auf dem Dorffriedhof. Die darauf angebrachte Marmorplatte krägt fol⸗ gende Inſchrift:„Schauet, wie ich nicht für mich gearbeitet habe, ſondern für alle, die gern lernen wollen.“ Welche Bewandtnis hat es nun mit jenem Manne, dem man ſo herrliche Worte widmete und wie war es möglich, daß in einem entlegenen Bauerndörflein eine höhere Schule entſtehen konnte, die, wenn auch ſcherzweiſe Univerſität hieß und deren Schüler man reſpektvoll„Studenten“ nannte? Im Hauſe des Bürgermeiſters Hillengaß wuchs in der 1. Hälfte des vorigen Jahrhunderts ein ge gelehriges Bürſchlein heran, das dem Schullehrer, der zugleich Ratſchreiber war, ſicherlich wenig Arbeit machte. In der Schule ließ er ſeine Altersgenoſſen und auch die um einige Jahre älteren Knaben bald weit hinter ſich urück. Schon im Alter von 12 Jahren durfte der junge Hillengaß Nach ſeinen eigenen Auf⸗ geichnungen ließ man ihn bald ſelbſtändig arbeiten, ſa, man frug ihn bei ſchwierigen Angelegenheiten um Rat und zog ihn oft einem Rechtsſachverſtändigen vor. Mit ſeltenem Wiſſensdrang vertiefte er ſich in Bücher ſeines Bruders, der das Gymnaſium in Heidelberg und ſpäter in Heilbronn beſuchte: Er beſtürmte ſeine Eltern, ihm den Beſuch einer höheren Schule zu geſtatten, was ihm jedoch abge⸗ ſchlagen wurde, weil er einmal die vßterliche Landwirtſchaft über⸗ nehmen ſollte. 5 Da ihm dieſer Weg verſchloſſen war, half ſich der jetzt 13. 5 Bute Junge ſelbſt. Zunächſt ging er an das Franzöſiſche. Sein Bruder lernte ihn die Ausſprache, die Regeln gab ihm Hirzels Grammatik. In wenigen Monaten war er ſo weit, daß er Voltaires „Geſchichte Karls XII. leſen konnte. Auch an andere franzöſiſche Schriftſteller ging er nun heran; in Jahresfriſt las er ſie geläufig. Nach dem vollendeten 15. Lebensſahr begann er Latein zu ſtu⸗ dieren. Auch hier war ihm voller Erfolg beſchieden, las er doch in kurzer Zeit Cäſars galliſchen Krieg, Salluſt's jugurthiniſchen und eatilinariſchen Krieg, die Oden des Horaz, ſowie einige Bücher der Metamorphoſen von Ovid. Auch über die Anfänge des Griechiſchen kam er leicht hinweg und ſchon nach wenigen Monaten ſaß er an Homers Jlias. Die Uebungen im Latein wurden inzwiſchen ſort⸗ geſetzt, Geſchichte, Mathematik, Philoſophie und Pfychologie und Vogik ſtudiert und endlich nahm der Sechzehnjährige das Studium des Engliſchen und Italieniſchen auf. werter, als er keine Lehrer hatte und ihm die Eltern obendrein älle möglichen Hinderniſſe und Schwierigkeiten durch Uebertragung pon läſtigen und beſchwerlichen Arbelten in den Weg legten. Endlich, im Jahr 1845, erteilten ihm ſeine Eltern die Erlaubnis zum Studium. Er bezog die Univerſität Heidelberg, die er nach glänzend beſtandenem Examen mit der Doktorwürde im Alter von 19 Jahren verließ. Nun kehrte der ſunge Doktor zu den ſtillen Fluren der Heimat zurück, wo er ſich, den Verlangen ſeiner Eltern folgend, der Land⸗ wirtſchaft widmete, nebenbei aber auch ſeine Privatſtudien fort⸗ ſetzte. Aerzte, Geiſtliche und Lehrer, denen ſein Examen nicht un⸗ bekannt blieb und die ihre Söhne wegen der weiten Entfernung nicht in eine höhere Schule ſchicken konnten, erſuchten ihn, ihre Söhne zum Eintritt in eine höhere Klaſſe des Gymnaſiums vor⸗ zubereiten. Raſch wuchs die Zahl ſeiner Schüler. Nach dem Tode ſeiner Eltern verpachtete er ſeine Güter und widmete ſich ganz dem Erziehungswerk. Im Jahr 1866 wurde ſeiner Privaklehr⸗ und Er⸗ giehungsanſtalt die ſtaatliche Genehmigung ſeitens des Miniſteriums des Innern erteilt. Da die Zahl ſeiner Schüler durchſchnittlich 20—30 betrug, zog er zu ſeiner Entlaſtung den jeweiligen Geiſt⸗ lichen des Ortes, den Arzt von Aglaſterhauſen und zwei Lehr⸗ amtskandidaten bei. Das Schülermaterlal war ſehr ungleich, ſodaß ſeine Aufgabe wirklich keine leichte war. Es kamen Schüler, denen es im Gymnaſtum zu langſam ging und die möglichſt raſch das ſogenannte„wilde Abitur“ machen wollten. Wieder andere wollten in die unteren, mittleren oder höheren Klaſſen des Gymnaſiums eintreten. während ſchlechtbegabte Schüler, die im Gymnaſium nicht e mitkamen, hier bei Dr. Hillengaß ihr Ziel erreichen wollten. Es 3 muß angeführt werden, daß viele dieſer Schüler durch die außer⸗ ordentliche erzieheriſche Begabung des Leiters im ſpäteren Leben hohe Stellungen erreichten und mancher Juriſt, höherer Verwal⸗ tungsbeamter, Mediziner, Theologe und Philologe iſt aus der „Breitenbronner Univerſität“ hervorgegangen. Die Schule war ein Internat und wohnten die Schüler im Hauſe des Dr. Hillengaß, in den beiden Wirtſchaften, tells auch bei Die ſeltene Energie des jungen Hillengaß iſt umſo bemerkens⸗ Bauern. Die Schüler nannte man im Ort ſelbſt und in der Um⸗ gebung„Studenten“, die es wohl verſtanden, das ſtudentiſche Leben mit allem Drum und Dran zu pflegen. Es entſtanden zwei farbentragende„Verbimdungen“, die mit Zweikämpfen, regel⸗ rechten Kneipen und Fackelzügen ein frohes Leben in das ſtille Dörflein der ſtillen Gegend hereintrugen. Die„Badenia“ und die „Allemania“ kneipten im zunteren“ und„oberen“ Raben und den Bauern mag eine neue Welt aufgegangen ſein, wenn die jungen Herrn„Bierjungen“ tranken, fröhlichen Rundgeſang erſchallen ließen. Der Geburtstag des Schul⸗ leiters, die Stiftungsfeſte der Verbindungen und Faſtnacht mit wohl⸗ vorbereiteten Umzügen waren die Hauptfeſte, die zugleich der nicht verwöhnten Landbevölkerung ſeltene Schauſpiele boten. Mit beſon⸗ ders geeigneten Perſonen, wie dem Polizeidiener, dem Beſenphilipp und dem Sauhirt krieben ſie manchen gelungenen Ulk und ſorgten ſo für eine ſtete Belebung der Geſprächsthemen. Daß natürlich mancher Student bei ſeinem Vater des öfteren eine außerordent⸗ lichen Pump aniegten mußte, iſt nach den geſchilderten Zuſtänden und Bräuchen an der„Breitenbronner Univerſität“ wohl ver⸗ ſtändlich. Dr. phil. T. A. Hillengaß erlag am 27. Dezember 1869 einem Schlaganfall. Im ſtillen Dorffriedhof ſeiner Heimat, die er ſo innig geliebt, wurde er unter ungeheurer Beteiligung zur ewigen Ruhe gebettet. Möge ein Jeder, der zur Ferienzeit die an landſchaft⸗ lichen Schönheiten ſo reichen Höhen des kleinen Odenwalds durch⸗ wandert, ſich beim Beſuch von Breitenbronn jenes derkwürdigen Mannes, der alles aus eigener Kraft geworden, erinnern und eine Blume brechen für ſein ſtilles Grab. * drei politiſche Epigramme aus den ſchweren Kriegszeiten des 17. Jahrhunderts Im Codex 12 620 der Wiener Nationalbibliothek, Handſchriften⸗ Abteilung finden ſich nachfolgende Epigramme. Das erſte bezieht ſich auf den Kaiſerlichen Feldmarſchall Grafen Montecuculi(1609 bis 1681) und ſeine Gegner auf den europäiſchen Kriegsſchauplätzen, die Franzoſen, und ihre damals beſonders ſtarke Begehrlichkeit nach dem Rhein. „Versus in nomen Monteeuculi.“ —— sedet Cuculus, cucue nidet omnia, Galle, ie euculus fiat ne libi Faleo, cave; Quich facit ad Rhenum Gallus, Rhenana sitire Via puto: Gallo sufficit unda, bibat! Vina bibant homines et caetera animantia Zu Deutſch: „Auf dem Berge ſitzt der Kukuk, das Kukukweibchen niſtet überall(aitlelalterl. Latein), hüte Dich Hahn oder Galller= Franzoſe), daß Dir dieſer Kukuk nicht zum Falken werde. Was macht der Hahn am Rheine, ihn dürſtet, glaube ich, nach Rheinwein. Dem Hahn genügt Waſſer(die lle), möge er trinken. Weine ſollen die Menſchen trinken, Quellwaſſer die übrigen Lebewefen!“ Für den Nichtlateiner ſei auf das Wortſpiel der doppelten Be⸗ deutung gallus= Hahn und Gallier verwieſen. * Zeitläufte des ausgehenden 17. Jahrhunderts: Wer anno 1679 nicht iſt verdorben, Wer anno 1680 nicht iſt geſtorben Wer anno 1681 nicht iſt erſchlagen, Der weiß von guten Tagen zu ſagen.“ 5 Ja für Weſt⸗ und Süddeutſchland und unſere Gegend beſonders ſollten durch die Reunionskriege Ludwigs XIV. erſt die ſchwerſten Zeiten anbrechen. Ein drittes Epigramm bezieht ſich auf die Vorgänge des Jahres 1683. Es iſt eine Art Vergleich zwiſchen Wien und Straßburg. Wien, das den Türken ſtand hält, und Straßburg, das ohne Schwertſtreich ſich den Franzoſen ergibt. Ein lateiniſches Epigramm: Von Straßburg und vom Wieneriſchen Stephans⸗Thurm. Firma manet turris Stephani ad tot pulveris ſetus, An Galli ad Cantum territa sponte cadis. 0 IIla agitata minio Tureano Virgo remansit, Pro merce haec Gallo, subjacet ut mereiric. factum im ovembrI 1683. In deutſcher Ueberſetzung: 85 ſteht St. Stephans⸗Turm ſovielen Kugeln zum Trotze. ch ſchreckt ein Hahnenſchrei, und Du ſinkeſt dahin. Jene blieb unverletzi, ob ihn türkiſche Min' auch erſchüttert. Einer Dirne gleich, erliegſt Du dem Gallier um 8 85. Lontes!“ „Salamander“ rieben und ſeucht⸗ trägt, ihre Freuden verewigt. Maunheimer Mufik- eitung Die Welt iſt ein König, und ſie will geſchmeichelt ſeyn, ſoll ſie ſich günſtig zeigen. Doch wahre Kunſt iſt eigenſinnig, läßt ſich nicht in ſchmeichelhafte Formen zwängen.— Berühente Künſtler ſind be⸗ fangen ſtets, drum ihre Werke auch die beſten, obſchon aus dunklem Schooſe entſproſſen. Beethoven. Lied und Liebe Von Oscar Bie Die Muſik des neunzehnten Jahrhunderts nennen wir roman⸗ tiſch. Ihr Geſetz iſt nicht mehr die abſolute Form, in der der In⸗ halt ſich beſcheidet. Sondern ihre Wahrheit wird dieſer Inhalt, der ſich immer mehr gefühlsmäßig äußert und die Form nach ſeinen Bedingungen einrichtet. Der weſentliche Ausdruck dieſer Forderung wurde das Lied. Die Muſik war bei ihrer Uenſtellung in eine ſtär⸗ kere Beziehung zum Leben und zum Wort getreten. Aſſoziationen hatten ſich an den bloßen Klang und füllten den Ton mit Erinnerungen an Wirklichkeiten. rogrammuſik hatte es immer gegeben, aber nicht dieſe feine, nervöſe Verbindung der Muſik nit dem realen Erlebnis, die dann auf dem neuen Wege auch wiede: zu einer neuen Programmuſik führte. Der Menſch erwachte in der Muſik, eine Bereicherung für ſie und zugleich eine Gefahr. Die Reihe begann in Beethoven, Schubert, Verlioz auf verſchiedenſten Wegen elementarer, intimer, maleriſcher Aeußerung. Das Lied mußte eine Gattung werden von einer zentralen Gewalt des dar⸗ geſtellten Gefühls, wie es ſie nie geahnt hatte. Es wurde eine ſpezi⸗ fiſche Muſikform der romantiſchen Epoche, erwacht mit ihr zu einer plötlichen Bedeutung und wird mit ihr als beſondere Schöpfung untergehen. Nicht das metaphyſiſche Oratorium, nicht die ſinnliche Oper ſind Ausdrucksformen dieſer deutſchen Romantik, wenigſtens keine ganz reinen, nur das Lied iſt es als perſönliche, geſchloſſene, kurze Auseinanderſetzung mit lyriſchen Lebensinhalten. Das Lied iſt ganz das Produkt, der Ruhm, die Friſt dieſer deutſchen Roman⸗ tik, ihre unüberwindliche Form, die beſtehen bleibt, auch wenn die Schale einmal zerſchlagen iſt. Ueber Zeiten, über Rich⸗ tungen hinweg lieben wir das Lied der Liebe. Denn Liebe iſt ſein ganzer Inhalt. In der geſamten Lied⸗ literatur gibt es nur ſehr wenige Lieder, die nicht Liebeslieder ſind. Es gibt ſchon Gedichte, die es nicht ſind, aber Lieder ſind es faſt immer. Sobald die Muſik an die Worte herantritt, entzündet ſich unter allen Empfindungen, die darzuſtellen wären, dieſe am hef⸗ tigſten. Ob ſie im einzelnen Falle von Erfolg begleitet iſt oder nicht, glücklich oder unglücklich, ſchnell oder zögernd, Augenblick oder Erinnerung, Trieb oder Gleichnis, Beſitz oder Eiferſucht, in welcher Landſchaft ſie auch ſteht, welches Leben, welche Natur ſie durch⸗ dringt, es ſcheint, daß ſie mehr als irgend ein anderer Inſtinkt un⸗ ſerer irdiſchen Religion, und ſelbſt in dieſer Religion ſie am meiſten Worte verhüllt, ihre Sehnſucht erew Liebe auf dieſer Erde das Zei⸗ chen und die Gewißheit des großen Zuſammenhangs mit der Nalur, die in ihr ſchöpferiſch wird, ſo iſt Muſik dieſelbe Gnade des Him⸗ mels, Verheißung aus einer andern Welt, Wunder einer höheren Ordnung, die in den Augenblicken ihrer Gunſt alle diesſeitige Kau⸗ ſalität aufhebt. Liebe und Muſik haben das Lied erkoren als Zeug⸗ nis ihrer Gemeinſamkeit, als menſchliche Form ihrer Beglückung. Zwei der heiligſten Offenbarungen unſeres armen Lebens floſſen da zufſanmen. Das war der tieſe Grund ſeiner Größe. Das Lied iſt mehr als irgend eine Kompoſition. nach der Muſik verlangt,. Liebe zu, das ſo voll iſt von dieſer Liebe. 8 unſerer Sehnſucht, Ideal unſerer verſchwiegenen Träume, uſion enit dem Bewußtſein dieſer Iluſion als Schöpfung unſerer Einbildungskraft, wirklicher als ſede Erfſahrung? Der Blick eines verſtändnisvollen Auges, eine zärtliche Handbewegung, ein Rauſchen des Kleids das Idyull eines treuen, eines betreuenden Weſens, das iſt Lied, Ruhepunkt im Wirbel des Daſeins, in der Lüge der Ge⸗ ſchäftigkeit, in der Maskerade des Berufs und der Geſellſchaft. Eine ſeltſame, belebende Kontrapunktik zu unſrer Haft und unſerm Tempo geht von ihm aus. Plötzlich ſteht es da, irgend woher ge⸗ fungen, als Zwang unſrer Zerſtreuung, als Ziel unfrer Richtungs⸗ loſigkeit. Wir lleben es in dieſem Moment aus einem unerklär⸗ lichen und doch organiſchen Wilten der Natur heraus. Es iſt das weibliche Prinzip in der Muſik, wie die Syrphonie abſolute Männ⸗ lichkeit bedeutet, Oper Geſchlechtsloſigkeit. Wenn Liebe nichts an⸗ deres iſt als der Rauſch des Zurückfindens in die Natur, ſo iſt das Lied der Körper der Kunſt, den ſie uns für dieſes Grück bietet Gibt es eine Statiſtit, daß der Inhalt der meiſten Lieder die Liebe iſt, ſo könnte es eine noch viel wichtigere geben, daß nichts in der muſi⸗ kaliſchen Produktion ſo viel Liebe um ſich ſammelt, als ein Lied. Der lyriſche Menſch geht durch das Leben, das Lied auf den Lippen. Er iſt ſenſibel, ſuch und begehrend. Da ihn kein Fanatis⸗ mus der Tat verzehrt, ſucht er die Inſeln der Abgeklärthelt und Es kſt der afen unſerer Unruhe. Im Schrei der Welt tragen wir ihm unſere Es ſtrömt Liebe aus und wird wiederum der liebe Gegenſtand, wie kein abſolutes Stück Mufik. Was iſt Liebe als Ergänzung unſeres Weſens, Phantaſie⸗ Ausgleichung. Er könnte ſich noch ſo ſehr der Einſamkeit ergeben, das Lied führt ihn liebevoll in bunte Reiche der Phantaſie. Er zieht das kurze Glück des Lieds allen zweifelhaften Ehen mit Lebensidolen vor Er füchrtet ſich vor ſchwärmeriſchen Verpflich⸗ tungen, ſelbſt die Gattin will er als Geliebte, niemals die Geliebte als Gattin. Das Lied wird ihm zur tauſendfältigen Form einer und derſelben Liebe. Der epiſche Menſch lebt ſich in einer Kette der Vererbung und des dinglichen Dienſtes aus. Der dramatiſche rege⸗ neriert ſich im Kampfe der Intereſſen und Perſonen. Der lyriſche kſt nur perſönlich, von einem blühenden Egoismus und von einer angeborenen Feindſchaft gegen alle Tatſächlichkeit. Seine Schwäche beißt Güte, ſeine Halbheit Künſtlerſchaft. Aber er weiß eine Kunſt, die ſeine Eigenſchaften genau wiederſpiegelt und dennoch etwas Ganzes, Wirkliches, Geſchaffenes und Naturgebundenes darſtellt. Das Lied iſt ſeine Zuflucht, ſeine Beſtätigung. Wen er vor den »Gedicht. das verwandte Empfindungen bloslegt, erſchrickt, ſo liebt er es in Muſik als der unmittelbaren Berührung entrückt und zurück⸗ genommen in eine Sphäre der Undifferenziertheit. Wort und Ton, Inſtrument und Stimme ſuchen ſich in dem kleinen Raume dieſer intimen Muſik. Er empfindet das ſehr ſtark, fehr nachhaltig. es dieſe Liebe, die beſungen wird oder iſt es eine andere, vielleicht beſſere, Liebe iſt irgendwie in jedem Lied, Trieb zu einer Erfüllung, ein erotiſcher Prozeß. Das Liebesleben der Liederkomponiſten ſcheint vom Schickſal merkwürdig geordnet. Der einziee der Großmeiſter des deutſchen Lieds, der in ſeiner Liebeszeit als Erfüllung Lieder ſang, Schu⸗ mann, war auch der einzige, der heiratete. SKubert, Brahms, Wolf ſanktionierten nicht ihre Liebe, halb aus Unfreundlichkeit des Schickſals, halb aus Freundlichkeit ihrer Junggeſellenſchaft. Den, der der Liebe am nächſten ſtand, und den, der ihr am weiteſten ſtand⸗ Schumann und Wolf, deckt die gleiche Nacht des Wahnſinns. * wegbereiter der„Farblichtmuſte⸗ Ein Farbenklavier vor 200 Jahren 8 Die Gegenwart ſcheint ſich nicht genug darin tun zu können, die Nerven der Menſchen bis zum äußerſten aufzupeitſchen; genügt manchen auch die heutige Muſik nicht mehr, ſeloſt nicht in ihren lärnwütigſten oder kakophonſten Auswüchſen. Man erwartet jetzt eine Steigerung der muſikaliſchen Wirkung durch eine gleichzeitige Wirkung auch auf den Geſichtsſinn von Farbe und Licht, wie ſie der Ruſſe Skrjabine angebahnt hatte, indem er, bei einer Moskauer Aufführung ſeines„Poëme'extase“ zum Schluß, beim letzten nochmaligen Auftreten des im höchſten Fortiſſimo gebrachten Haupt⸗ themas, die Saalbeleuchtung zu noch nicht dageweſener, dem Auge kaumn mehr erträglichen Helligkeit ſteigerte, was tatſächlich die Zu⸗ hörer in die höchſte Ekſtaſe verſetzte. Skrjabine it Erfinder des „Lichklaviers“, das vollkommen ausgebaut und im großen Stil ver⸗ wirklicht zu ſehen dem 1915 im Alter von 41 Jahren geſtorbenen Künſtler nicht mehr gegönnt war. Was bei Skrjabine bloß Mittel zur Affektſteigerung geweſen war, iſt heute integrierender Beſtandteil der, beim Kleler Ton⸗ künſtlerfeſt 1925 zum erſtenmale vorgeführten„Farblichtnufik“ von Alexander Laſzlo, die den Verſuch darſtellt, Ton und Farbe zu einer künſtleriſchen Einheit zu verbinden. Das Farbenhören, nämlich die bei manchen Menſchen beim Hören eines Tones gleichzeitig ſich ein⸗ ſtellende Vorſtellung einer dieſem Tone entſprechenden Farbe, hat Phyſiologen und Pfychologen ſchon ſeit langem beſchäftigt; ebenſo gult die Wirkung von Muſik und Farbe der Phiſoſophie und Aeſthetik als intereſſantes Problem Kant und Schopenhauer, Wundt und Fechner haben ſich hierzu geäußert, und der Schopen⸗ hauerinar Richard Wagner, der mit ſeiner Lichterſcheinung der Erde, dem„Feuerzauber“ und dem blauen Licht im Parſifal in der Idee eigentlich ſchon ein Vorgänger von Skrſabine und Lafſzlo iſt, läßt ſeinen Triſtan im höchſten Stadium der Erregung die Worte aus⸗ rufen:„Hör' ich das Licht?“ 1786 erſchien bereits ein„Verſuch einer Geſchichte der Farben⸗ harmonie“ von L. Hoffmannz; was ſedoch das erſtaunlichſte iſt: noch viel früher, ſchon zu Beginn des gleichen Jahrhunderts, hat es ein„Farbenklavier“ gegeben, das damals ungeheures Aufſehen machte. Nur unterſchied ſich ſenes, von einem Jeſuiten namens L. B. Caſtel hergeſtellte Inſtrument, von dem„Lichtklavier“ Skrſabines mit der allerneueſten amerikaniſchen Erfindung, dem„Clavilux“, das die Melodien durch Farbe auf einen Schirm proſtziert, da⸗ durch, daß es gar keine Muſik, ſondern überhaupt nur Farben brachte und ſomit bloß durch langſames oder ſchnelles Abwechſeln der Farben dem Auge die gleichen Empfindungen verſchaffen wollte, wie ſie das Ohr durch die Muſik erhält. — . Neue Mannheimer Jeitung(Miltag ⸗Ausgabe) 9. Seite. Ar. 145 Samsteg. den 2r. Mütz 1528 guler Sohn, Bruder und Schwager Mannheim, den 26. 3. 26 2½ Unr von dei Leichenhalle aus stait Heute füh 1¼ Uhr verschied sanit unser lieber, Ronraud Leidd in noch nichit vollendetem 19 Lebensjahr in tiefem Schmerr Familie K. Leick Wwe. Schwetzingerstr 106 Die Beerdigung findet Montag, den 29. Mütz, nachm 8913 ersonal-pätwagen botr. Vom Samstag, den 27. März ds. Is ab ver⸗ kehren jeweils in der Nacht von Samstag au Isonntag. Sonntag auf Hontag und eb uso von einem gesetzl. Ferertag auf den nüchsten Werktag. die Perſonal⸗ ipätwagen wie folgt: 40 90 a 12.07 Uhr nachts ab Colliniſtr., 12 10 Uhr Friedrichsbrücke nach Bahnhof Lu wigshafen; 12.10 und 12 38 Uhr ab Collin ſir nach Haupt⸗ N ab 12 30 Uhr nach Colliniſtr 8 vahnhof Mannheim; da av 12 45 Uhr über Planken— Rheinſtt.— Luiſenring zur Friedrichsbrücke und 12 45 Uhr über Friedrichsring zur Friedrichsbr 120 Uhr nachts ab Colliniſtr. zur Friediichsbr. 5 Ab Friedrichsbrücke um 1 23 Uhr nach Wald⸗ hof, Käſerial und Feud nheim und um.27 Uhi über Friedrichering nach Neckarau—Friedrichſtraze Jdieſer letztere 1 20 Uhr ab Wagenhalle Neckarſtadt) Ab Waldhof, Käfertal und Feudenhelm 140 Uhr nachts nach Collin ſtr Stall Kerien. NMennheim Amtliche Bekanntmachungen Gilterrechisregistier. ad das Handels reziſter wurde beute an ſol⸗ nden Firmen eingetragen: nit zSpargeſellſchaſt des kath. Arbeitervereins beſchränkter Haftung“ in Mannheim. flo⸗ au Schenk iſt nicht mehr Geſchäftsführer. lür„Rhenus Transport Geſellſchaft mit be⸗ kuränkter Haftuna“ in Mannheim. Pro⸗ iha des Bernhard Dobm iſt erloſchen. IränrOugo, Kiekenau Geſellſchaft mit be⸗ Mränkter Haftung“ in Mannheim. Die Pro⸗ diei des Friedrich Gänshirt iit erloſchen. Ellſe nctſer geb. Leiding verwitwete Kiekenau iſt lint mebr Geſchäftskügrer. Friebrich Gäns⸗ ſüi Kaufmann. Mannbeim iſt zum Geſchäfts⸗ 47er beſtellt. de Biſchoff K Henſef, Elekkrotechniſche Fa⸗ Airez, Aktiengefefchaft? in Mannbeim. Dr. ſanddor Holzinzer. Mannbeim iſt zum Vor⸗ ncdsmitaliede beſtellt. Otto Rirecker ict nicht r Vorſtandsmitalied. monDautſck⸗Sudamerilaniſche Exvert-⸗& ün hort Aktiengeſellſchaft(Induſtrie-Konzern)“ 3 AuNannbeim Dem Ernſt Chriſtian Wolſrum. Auwiasbafen a. Ah, iſt Gefamtprokura derari zallt. daß er gemeinſam mit einem anderen penriſten zeichnungsberechtigt iſt. Nit Badiſche Fiſchindnſtrie Geſelſchaft mit Alrankter Haftuna“ in Mannbeim. Der bis⸗ Ane Geſchäfts übrer. Kaufm. Baul Mann, unheim iſt Liauidator. Nannbeim, den 28. März 1020. Amtsgericht F. G. 4. Fangspenegend Delicligunsg duedie heute Vormittag auf meinem uumenbeimerſtr 21 ſtatfl dende Zwangeveiſteige⸗ ch von Buchenblochware hat mit meiner Fir ma N b zu tun, da die Ware lediglich zur Lagerung dihenommen wurde. 2650 Aun Oosinenl. 528- f. Zinnergeschäff —8 adee e Annanmestenen 9e Lein en Staditeſten und Vororten für erſtklaſſige Gioßer Nebenverdienft 8 unt. M 77 an die Geichäſtsſt. B1579 — dueſchneiden! Aufb ewahren! Sunbeache Föendchrpezelachl. Am Sonntag, den 28. Mürz 1926 tritt Sommierfahrplan der O... in Kraft. Abfahrt der Züge von lanhein»Stabt(Feiedrichsſchule) Nichtung Setenheim⸗Edingen. Werktags: 558 652 7 815 928 1058 vorm. 1 2 300 428 550 62 62 72= 8ʃ2 10% 115ů nachm. im Sonntags: 600 800 1000 porm. 1200 dois 2b 3is 40 516 62 7% 822 915 11 nachm. n O. E. 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Kaiset Nheinausfr. 17 27. NMerz 1920. Hohes Einkommen haupt⸗ od. nebenberufl. durch Uebernahme S90 Verſandfiliale. „Eſtra“ Halle a. S. Ab e e 148 Udr über Friedrichsring zur Wagenhalle Neckarſtadt. In Ludwigshaten: 120 Uhr nachts ab Beethovenpr. über Kaiſer Wilhelmſtr. nach Bahnhof Ludwigshafen; da a 130 Uhr nach Frieſenhe m. da ab.30 Uhr ach Bahnhof'hafen; da ab 205 Uhr über Kaiſer Withelmſtr zur Wa enhalle Beethovenſtr. heim; da ab 135 Uhr zur Beethovenſtt. An den übrigen Wochentagen(Montags's Bahnho Ludw gskafen und zurück, ſowie nach und ab Haup bahnhof Mannkeim, wie oben. Sämtliche andern Fahrten inach'öldhof, Käfertal Feuden⸗ heim und Neckarau) 20 Minuten früher als oben angegeben In Ludwigshafen: 12 00 Uhr nachts ob Beeibobenſtr. 12.10 Uhr ab Bahnhof Ludwigshafen nach Frieſenheim; da ab 1730 Uhr. Bahnhof Ludwigshafen ab 12.45 Uhr nach Beethovenſtraße. 12 55 Uhr ab Beethovenſtr nach Mundenheim; da ab 107 Uhr zur Wagen alle Beethovenſtraße Fahrpreis 150 di ſen Perionalſpätwagen 0 40 RM auch Kinde Abonnementskarten, Freikarien, ſowle Heft⸗ ſcheine haben keine Gültigkeit. Der Sch lager der Salson! Anlnnauntgnintngmgidtamumanngtämamndengungeminumuuddadmaneuma 3. 10 2614 100 100 Die Haltestelle des Osterhasen in D 5. 10 Fu. Kafl efmitt KId. Geschft u. Großläger D 5. 10 Schlager auf Schlager! ſoo wnniechsLandeier 10.73 H. Isw. AAIIäAer Teebatter 1 und.U0 K. kler- Zufter-. Hise-rehhandlarg Telephon 9441 anen Holländer Fier 12, 00 M. „ Italiszer.75 l. 01d nosdH.is0o 80D0 1sonHenH id f. Süß rahmbutter. Koch- u. Baekbutter Alle Sorten Käse Wiederrerkäufer fordern Sonderungebot * 120 Uhr nachts ab Beethovenſtr nach Munden⸗ 105 Freitags einſchl.: Die Bahrt von Mannheim nach Au Zallell ſſt es. daß Söͤßſtoff rein im Geſchmack. biſſig und bekommlich iſt. 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Personen: rster Engel Albert Parsen Zweiter Engel Robert Vogel Dritter Engel Walter Sack Welt Else von Seemen Vorwitz Anton Gaugl Tod Hans Godeck Widersacher Wilhelm Kolmar Rönig Willy Birgel Schönheit Lilly Eisenlohr Weisheit Maria Andor Reicher Josef Renkert Bauer Georg Kchler Bettler Rudolf Wittgen Spielwart: Harry Bender. Neues Theater im fosengarten Vorstellung Nr. 93 Samstas, den 27. Härs 1926 Box. Nr.(Aufruf erfolgt durch Poſtkarte.) FDB Nr. 501—556, 1292—1300, 1759—1804, 1983—2000, 2011— 2030, 2176—2200, 3101—5115, 4051—4062. Zum ersten Male: Der blaue Helnrieh Schwank in 3 Akten von Otto Schwartz und Georg Lengbach In Szene gesetzt von Karl Neumann-Hoditz Anfang 7½ Uhr Ends geg.% Uhr Persone n: Heinrich, Gral von Rabenau Fritz Liun lympia, seine Tochter Hedwig Lillie gust Schulze, Papier- tabrikant, ihr Gatte Ernst Langheinz Theodor Vollenbach, Fabrikbesitzer a, seine Nichts Karola Behrens Franz Sperling Raim. Janitscheck 2, Tippfräulein Helene Leydenius stasius, Kammerdiener deim Grafen Rabenau Hans Joschu Veke, Wirtschafterin b. Schulze Julie Sanden „Mannheimer Künstilerthester mun- ADOlloban- 3 Abschiedsvorstellungen (iastsplelMaxpPallenberg Samstag, 27. Mät z, abends 8 Uhr: Letzte Aben dworste lung! „Der Wau-Wau, es 28. MArz,„nachmittags 8 vür tetzie NMachmittagsvorste lung: „Der Wau-Wau“ Abschiedsvorstfellung: 2 Fdonntag, 28. März, abends 8 Uhr: Zum lesten Male: Der HerrMinister“ Pieise von Mk—. 60 bis Mk. 10— Lorverkauf ab 10 Unr vormitt, ununtei brochen à d Theateikasse. Telephon, Vorbestel ungen: 1624. ——————— AuSiantag- ben in Häkeungenaal Falmsonntag · d 28. Mars 1926, abus ab S Uhr 2ueites ros868 Mitäronzert derepg eruhrt vom vollständ Musixkorps 1 Atlessischen) Grenadier-Bataillons 15. Infanterie-Regiment aus Gieſen. Leitung: Obermosikmeister IIhelm Löber. 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Der prühiige Uia-Fllm: 6 Akte einer an Erlebnissen reichen Ges chichte. 5 Hauptdarsteller: Ferdin. v. Alten, Oskar Marion, Hans Albers, Barb. v. Annenkoff, Alice Kempen, Olly Orska- Bornemannn 5 Ein Flim der Reise omaniſk und der schönen Frauen. Lustige und spannende Adenteuer im Auto Auf der Fahit von der Rivieraküste durch die sonnenleuch- tenden Landschaf en, voũber an den sschimmesnden Seen Oberitalſens, bis nach venedig, der Märchenstadt, die wie eine bleiche weike Wasseliose“ sieng, 5 Lagune spiegelt. ber 2. en, mit der ungewöhnlichen Sensation. 155 lenpe s Ante eines Filmspieles, das an die Haupt- daisteller die größten Antorderungen 98 7 spannenden Suuationen ausgelüllt worden wie in dem obigen. U. a sehen wir Untetwasserkämpfe eines Mannes mit einem ausgewachsenen Hailisen. 5 8. ueueste Uia-Wochenschau Ankang der Filme wochentags:.00, 5 20 5 .35.45.15.20 9 40 bis 11 Uhr. Sonntags ab 3 Uhnt. Oa- Incaler bs Enge Planken P8 Unsere ſtichtlinie: 5 Atat. mndem ualttät!; HEUTE der großartige Uia Flim: vas fHiaus nenunenmeimünkünmnunoanemanueandeumn 1 ſder Iüge eeeedbnmmenpnnmunmnmmuunanmeunnkemnmen Nach dem berühmten Diama„Die Wild- enie“ von Jbsen.— Haupidarstelle: Alb Steinrück. Walter Janssen, WernerKrausß Lucle Höflich, Mary Johnson, Paul Hen kels, Ed v Winterstein u à este Dar- steller Dieser Fim— ohne lockenden litel—, der allein eine Spieldauer von 12½ Siunden hat, ist keine Dutzendware. sondern ein Meisteiwerk. das gründhehe deutsche A beit und Fuümkunst im besten Sinne zeigt! HHier können wir nui einen hieinen Auszug aus einer der vielen Länzenden Zelungslattiken über die Diaufiührung bringen, und zwar nu andeutungsweise üder die großarige 15 der obigen Darsteller: 115 ur-Abendblatt“. 13. II. 26: 1 ie Schausp eſer. das geradezu vor 8 bildliche Ensemble. das man hier sieh, nagen sehr, sehr viel zu dieser staken Wikung bei. Wie herrlich ist Krauß ais Hialma: Ekdal Wie herrlich auch die nönich ais Gins. die stille, tap ere milterliche Frau Wie herrlieh ist Maty Joknsen als die kleine. demmige Hed 0 Nwig mit den fast blinden, 80 seltsam leuchtenden Augen. Wie behertscht Steimück als der alte Werte, und in verhanener inneter Glut Walter Janssen als der Wahlheitstanauker Giegeis“ Man kann nur den gioßartigen, wunder-⸗ volen Zzusammenklang diesel Leistungen andeuten. Jede einzsine veidiente 10 bende Superlative! 8275 Außerdem: FhBielrelur gsfeler In Kün ber Reichspräsident am Rbein —— Groffes Beiprogramu! —ů—— —— Anf ng: 4, 6 u d.25 Uhr Sonntag ab 3 Uhr FMannheimer Hubturffüim-Bühne. Inhaher⸗ Badische Lichispiele f. Schule u. Volksbildung gemeinn. G. m. b. H. Im Vortragssaal der städtischen Kunsthalle, Eingang Friedrichsp'atz Vom ſthein Erstaufführung: iber den Schwarzwald zum Bodensee Film der Reichsbahndirektion Karlsruhe Snmezeg, den 27. 5 * —————T— f ſand Bad, f, Erste öffentliche Vorführung März, abends 8 Uhr. Wiederholungen: Montag, 29. bis einschl. Mittwoch 3 1. März, Jeweils nachm. 4 Unr 8. 8 Uhr abds. Preise Mk..80,.—,.80,.60,.80 Erwerbslose, S udierende und Schũſer gegen Ausweis halbe Preise. jugendliche zugelassen— Vorverkauf Kunsthandlung Heckel, Vorrugskartenhefte zu 5 u. 10 Karten nur im Vorverkauf O———— ah heute wiedererd Vollständig 1 0 Rhelsgr ene—* Esgnteder 924² et vo neeeeeeeneetmeudemnuenlll Osfergeschenke lincen Sie im Korbmöbel u. Korbwaren Augusi Hinaes Nerger Mannbheim:: Qu 2, 9 gegenüber der KonsOeielkerdle. ftestaurant Kaiserring. Samstag und Sonniag 80 Jehlachtfest wozu irdl. einladet Rudo f Schmoll. f. Ten bilbopäd. Ftabl. Staftgart fegelsk. 4/Af.r Unentbehrlich für die Reise fal bee ol Harri Licdike der beliebte Lustspiel. Schwere· nöter im lott Zusammenspiel mit TLotte Neumann;; in—-Akter 70 * Foncte nach der Novelle von Alex. Engel Seine 2weite Frau 6 Akte nach dem Bühnenstück „Der Fall der Keuschheite“(IThe Prude's Fall) 5270 8 von May Edginton. 5 Dn me 775 Herren-Anzügenachaß NMRk. 150.— Elegenfe Paßform A. Vererbeifung. L. Pudel Inh. F. Krieg 0 5,13 Tel. 1078l. 8974 Emzo Bei Micaorat-Nefrümmungen glänzendste Enolge mit meinem verstellbaren Calaebalter-Apparat System Haas Pieisgekiönt auf dem 10.Aerztekongiessu int Hy- gieneausstellung Dresden 1911 Zu sp echen am nächst. Die nstag den 30. Mätz n Mannheim, Hotel Royal v. 11—4 Uhr 1 Tlusnisdde Karplen Hrehte, Schleien, Salm J. Schmies, 0 4, 3 8943 Tel 5049 Antike Möbel Original ⸗ Oelgemälde, Stiche preiswert abzu⸗ geben. B1546 Rothſchild I. 15. 12, U. Telephon 7124. Uebernahme von Ver⸗ ſteigerungen jeder Art. Kauf! 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