A 7 Freitag, 18. Juni Neue dezu ospreiſe: In Mannheim und Umgedung frei Fal oder burch dle Poſf monaſch R. Ar. 25h ohne Belteugeld. Bei eventl. Aenderung der wirtſchaftlichen Nr daleniſſe Nachſorderung vorbehalten. Poſtſcheckkonto 7,17590 Karlsruhe.— Hauptgeſchäftsftelle E d, 2.— ſacdaſte⸗Nebenftellen Waldhofſtraße 6, Schwetzinger · Baße 24, Meerfeldſtraße 11.— Telegramm Adreſſe. Fernralanzelger Mannheim. Erſcheint wöchentl. zwölfmal. ernſprech⸗Anſchlüſſe Nr. 7941. 7942. 7943. 7944 u. 7945. Abend⸗Ausgabe Preis 10 Pfennig 1926— Nr. 276 Mannheimereitung Anzeigenpreiſe nach Tarif, bei Vorauszahlung pro einſp. Kolonelzeile für Allgem. Anzeigen 0,40 A RNeklam. —4.M. Kollektiv⸗Anzeigen werde böder berechnet. 9 Für Anzeigen an beſtimmten Tagen Stenen und Ansgaben — wird keine Verantwortung übernsemen. Höpere Gewalt, Streiks, Betriebsſtörungen uſw. berechtnz en zu letnen Erſatz⸗ anſprüchen für ausgefallene oder deſchräntte Ausgaben oder für verſpätete Aufnahme von Anzeigen. Auſträge durch Fernſprecher ohne Gewähr.— Gerichtsſtand Mannheim Bellagen: Sport und Spiel. Aus Seit und Leben Mannheimer Frauen-Jeitung. Unterhaltungs⸗Beilage. Aus der Welt der Cechnik. Wandern und Neiſen⸗ Geſetz und Necht HCCoCCCCTTGGG(TbbTTToThTbTbVbTVTVTVTVVGVTVVVVVTVTVTVPVFVVFPTFTVTFVTVTVT[TCTUT(TUTCTUP''Tw''T1T1ꝓꝓ1ꝓ1ꝓ7TͤpT]PwT1w1ꝓ12ꝓ1ꝓ21Ä21212ͤꝛ2 Nie Unkerſuchung der Virlſchaftskriſe die Ausſchüſſe an der Arbeit Berlin, 18. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Der En⸗ duete⸗Ausſchuß trat heute vormittag wieder zu einer öffentlichen itzung zuſammen, deren Tagesordnung einen Bericht des ſteatieiſchen Reichsamtes über die vorhandenen ſtati⸗ ſchen Materialien und ſchwebenden Arbeiten, ferner einen Vor⸗ ag von Profeſſor Dr. Harms über die Enquete⸗Methode in merika und ſchließlich Berichte der Unterausſchüſſe über den gegen⸗ ärtigen Stand der Arbeiten vorſieht. Der Vorſitzende betonte zu Beginn der Sitzung, daß die Unter⸗ Ereſchüſſe bereits eine lebhafte Tätigkeit entwickeln und erhebliche rfolge gezeitigt hätten. Zum Teil ſeien ſie ſchon in die Spezial⸗ ebiete eingetreten. Der Agrarausſchuß hat ſeinen Arbeits⸗ n im weſentlichen fertiggeſtellt. Der Ausſchuß für die Ge⸗ Ftan de fragen hat ſich dahin verſtändigt, daß zunächſt die großen Aongenkomplexe eine Unterſuchung erfahren ſollen, die mit der weſlen⸗ und Elektrizitätswirtſchaft, alſo mit der Kraftwirtſchaft im aulteren Sinne zuſammenhängen. Der Arbeitsleiſtungs⸗ den ſch u ß iſt in Beratungen über die Arbeitsmethoden an Hand 8 Vorarbeiten über Sozialpolitik eingetreten. Eine Reihe von ˖ achverſtändigen iſt bereits vernommen worden. Der Aus⸗ Meuß für Finanz⸗ und Geldweſen hat ſich dem Problem der Aubitalneubildung zugewandt. Der Vorſitzende fährt dann fort:„Die hahübrungen der Reichsregierung bei der Eröffnung der Enquete Für im Lande eine ungewöhnliche Reſonanz gefunden, eine wiſete von Anträgen iſt eingegangen, ſo daß wir noch nicht 10 ſen, wie der Stoff überhaupt geſichtet werden ſoll. Es iſt ganz akageſchloſſen, daß die Enquete⸗Kommiſſion ſich mit irgend welchen zazen Einzelfragen beſchäftigt, ſoweit ſie nicht grundlegender Natur unſere deutſche Wirtſchaft oder die Weltwirtſchaft ſind. Alle dieſe ſtanden müſſen durch die berufenen Organiſationen, durch die zu⸗ nandden Ausſchüſſe des Reichswirtſchaftsrats und der Parlamente 15 wie vor unverändert vorbehandelt werden. Das Arbeitsgebiet, die Enquete zu bewältigen hat, muß ſie nach der Natur der den e allein beſtimmen. Wenn wir die geſamten Vedingungen des b0 ſchen Wirtſchaftslebens erforſchen wollen, ſo würden wir uns we eine uferloſe Arbeit ſtellen. Es kommt darauf an, wöfentliche Selbſtbeſchränkung diejenigen Grundfragen herauszu⸗ en und allein zu behandeln, die wir für die geſamte Struktur ni deutſchen Wirtſchaft als weſentlich anſehen. Dieſe Fragen zu⸗ chſt herauszuſtellen iſt unſere Arbeit in den nächſten Wochen. un Der Reichswahlleiter Prof. Wagemann gab der Verſamm⸗ 80 einen kurzen Bericht über die Arbeitsmethoden des Statiſtiſchen ſcaß amtes. Er wies darauf hin, daß zur Beleuchtung der Wirt⸗ und adrei Methoden angewandt werden, die Statiſtit, die Schätzung zäh te Enquete. Die Volks⸗, Berufs⸗ und Betriebs⸗ dewaleun g, die das ſtatiſtiſche Reichsamt vornimmt, iſt wohl das Vorzenaſte Zählwerk, das jemals in der Welt in Angriff genommen koßem iſt. Auch in Amerita und England, wo die Statiſtit in noch m Umfange gepflegt wird, iſt eine derart umfaſſende Arbeit, Sa nicht vorgenommen worden. Prof. Wagemann verſicherte zum dusſch, daß das Statiſtiſche Reichsamt ſeinen Apparat dem Enquete⸗ chuß gern für ſeine Aufgabe zur Verfügung ſtellen werde. in denrof. Dr. Harms, berichtete dann über die Enquetemethoden die er angelſächſiſchen Ländern. Beſonders eingehend behandelte er Anteiſ, dueten in England. Man beobachte in England eine große geſu Unahme der öffentlichen Meinung an jeder Enquete und der 55 Tatſachenſinn der Engländer iſt vielleicht zum großen Teil lehem erzielt worden, daß ſchon ſeit vielen Jahrzehnten faſt in ſtaltet Hauſe irgend eine Enquete über wirtſchaftliche Fragen veran⸗ gah wird. Der größteWert wird darauf gelegt, daß mit geringſtenAuf⸗ en größte Leiſtung erzielt wird. Die engliſchen Enqueteausſchüſſe muc len ſelten mehr als 15 Mitglieder. Sie nehmen allerdings meiſt—4 Jahre für ihre Arbeit in Anſpruch. Verldie Vorſitzenden der einzelnen Ausſchüſſe gaben dann kurze 55 te über die bisherigen Arbeiten ihrer Ausſchüſſe. Geheimrat hin, d Sehring wies als Mitglied des Agrarausſchuſſes darauf „daß die Kommiſſionen anſcheinend noch nicht wüßten, was ſie eigenti hätten. Es wird nicht geſagt, zu welch em Zweck wir ſolle 11 hierherberufen worden ſind. Es heißt ganz allgemein, es der Unterſuchungen über die Erzeugungs⸗ und Abſatzbedingungen tſchen Wirtſchaft angeſtellt werden. Es kann nicht unſere ſein, eine ſyſtematiſche Darſtellung der deutſchen Volks⸗ w ebedaft zu geben. Das würde ein übergroßes Gelehrtenwerk lebtenf Eulenburg ſprach ſich in ähnlichem Sinne aus. Es der Eneine präziſe Frageſtellung, die der Vorſitende Ausſ. nquete mit den Vorſitzenden und Referenten der einzelnen wüſſe feſtiegen müſſe. 5r Vorſitzende ſagte zu, daß die Wünſche auf Klarſteulung der ſei mit größter Beſchleunigung erfüllt werden ſollten. Bisher konſtr, nicht möglich geweſen, da ja noch nicht ſämtliche Ausſchüſſe ſütuiert ſeien. Damit ſchloß die öffentliche Sitzung der Enquete. die parole der Auſwertungs⸗ und Aufbaupartei ie uns die Deutſche Aufwertungs⸗ und Aufbau⸗ der 8„ Ortsgruppe Mannheim, mitteilt, iſt in der Plenarſitzung Ii, acchsarbeitsgemeinſchaft vom 9. ds. Mts. beſchloſſen worden, arole auszugeben: Spßparer und Eigentums ⸗ 8 be 5 litzet bleiben fern der Bahll feilhalten dürfen. ohne Nus dem RNeichsrat Der Reichsrat nahm heute u. a. einen Geſetzentwurf betreffend Abänderung der Gewerbeordnung an, wonach die Unternehmer von Wach⸗ und Schheßgeſellſchaften konzeſſionspflichtig gemacht werden. Die Erlaubnis kann entzogen oder verſagt werden, wenn Tatſachen vorliegen, aus denen ſich die Unzuverläſſigkeit des Unternehmers ergibt. Angenommen wurde weiterhin ein Geſetzentwurf, der den Titel„Geſetzentwurf zur Förderung des Preisabbaues“ behal⸗ ten hat, aber von der urſprünglichen umfaſſenden Vorlage nur noch die Beſtimmung enthält, dem§ 73 der Gewerbeordnung einen neuen Abſatz 3 anzufügen, wonach die oberſte Landesbehörde oder die von ihr beſtimmten Behörden anordnen können, daß Bäcker und Verkäufer von Brot ſolches nur nach einem beſtimmten Gewicht Die betreffenden Behörden können auch anord⸗ nen, daß Brot nur feilgehalten werden darf, wenn ſein Gewicht durch einen eingedrückten Stempel bezeichnet wird. Sparer und Nentner! Der Volksenkſcheid vom 20. Juni ſoll nach aus⸗ drücklichen kommuniſtiſchen Ankündigungen mit dem Raube des fürſtlichen Privatvermögens den Weg zur Vernichtung jeden Privateigentums freimachen. Mit dem Kecht des Eigenkümers an häuſern, Grundſtücken und Betrieben würde auch jedes Pfand⸗ recht daran, alſo alle Rechte und Ankeile von Hypotheken⸗ gläubigern, Pfandbriefbeſitzern, alle Sparkaſſengut⸗ haben, Aktien und Obligationen beſeitigt und vernichtet werden. der Bolſchewismus, deſſen Stärkung ausge⸗ ſprochener Fweck des Volksentſcheids iſt, wird, zur Machſ gelangt, vor den Nechten kleiner wie großer Kapital⸗ Diebſtahl. Sind Beſitz und Wirkſchaft erledigt, hört jede mög⸗ lichkeit von Zins⸗ und Rentenzahlungen auf. Sparer und Rentner! Rettet den letzten Reſt eure⸗ Erſparten! Bleibt am 20. Juni der Abſtimmung fern! Der Reichsrat ſtimmte ferner einer Verlängerung des Geſetzes über den Verkehr mit unedlen Metallen, das am 1. Juli abläuft, bis 1. Januar 1927 zu. Angenommen wurde ſchließlich ein Geſetzent⸗ wurf über eine Erhebung in der Erwerbsloſenfürſorge. Es beſteht die Abſicht, die Sätze der Erwerbsloſenfürſorge nach dem Arbeitsverdienſt, alſo nach Lohnklaſſen, abzuſtufen. Um die nötigen Unterlagen hierfür zu bekommen, hat die Reichsregierung die Ver⸗ anſtaltung ſtatiſtiſcher Erhebungen in Ausſicht genommen, durch die feſtgeſtellt werden ſoll, welche Wirkungen ſich aus dem neuen Syſtem ergeben würden. Der Geſetzentwurf ſieht für den Reichsarbeits⸗ miniſter die Ermächtigung vor, eine ſolche Erhebung zu veranſtalten. die amerikaniſchen Jollzuſchläge bleiben Die in Deutſchland verbreiteten Meldungen, daß das Schatzamt der Vereinigten Staaten den Zuſchlag zu den Staatszöllen zu widerrufen beabſichtige, iſt unzutreffend. Der deutſche Botſchafter von Maltzan hat dem Staatsdepartement lediglich eine ſchriftliche Darlegung des Sachverhalts unterbreitet, wonach die Ausfuhrver⸗ gütung nicht unter§ 303 des Völkerrechts. Dieſe Dar⸗ legung wurde an das Schatzamt weitergegeben. Tatſache iſt, daß die amerikaniſchen Stahlintereſſenten das Mögliche verſuchen, um die deutſche Einfuhr zu behindern und das Schatzamt drängen, gegen die deutſche Reichseinfuhr mit Hilfe der Antidum⸗ pinggeſetze vorzugehen. „Iron Age“ mledet ferner, daß das Schatzamt erſucht wor⸗ den ſei, die Antidumpingakte auch auf die 15 000 Tonnen deutſcher Kruppſtahlſchienen anzuwenden, die die Boſton⸗ und Minen⸗Eiſen⸗ bahngeſellſchaft angekauft habe, und die ſoeben in Boſton angekom⸗ men ſeien. Eine ſächſiſche Staoͤt vor dem Nonkurs UEBerlin, 18. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Stadt Glashütte in Sachſen, der Hauptſitz der deutſchen Präziſions⸗ uhreninduſtrie, iſt in ſchwere finanzielle Schwierigkeiten geraten, die bis nahe an den Konkurs führen. Die Urſache iſt das Still⸗ liegen von 80 Prozentaller dortigen Betriebe mit einer 80prozentigen Erwerbsloſigkeit. Zum Teil gibt man aber auch dem Oberbürgermeiſter Opitz die Schuld, der ſeit Monaten beur⸗ laubt iſt und gegen den ein Diſziplinarverfahren auf Dienſtentlaſſung ſchwebt. Das ſächſiſche Miniſterium des Innern hat einen Staats⸗ kommiſſar ernannt, der die Verhältniſſe der Stadt zu ſanieren ver⸗ ſuchen ſoll. Dieſer Tage hat, wie die„Voſſiſche Zig.“ zu melden weiß, eine Gläubigerverſammlung ſtattgefunden und beſchloſſen, der Stadt Glashütte einen dreijährigen Zahlungsaufſchub zu be⸗ willigen unter der Vorausſetzung, daß die abweſenden Gläubiger ihre Zuſtimmung erklären. Ob dann der Konkurs vermieden werden kann iſt noch fraglich. Die Hauptgläubigerin der Stadt, die Hypo⸗ thekenbank Meiningen, die allein mit einer Million Mark Forderun⸗ gen beteiligt iſt, war in der Verſammlung nicht vertreten und hat ſich bis jetzt auch noch nicht geäußert. Die Regierung will im Rahmen der ihr zur Verfügung ſtehenden Mittel helfen. Trotzdem iſt es noch nicht ſicher, od es gelingt, den Konkurs zu vermeiden. 0 beſitzer nicht haltmachen. Für ihn iſt jedes Eigentum Polniſche Wirtſchaſt (Von unſerem Oſtoberſchleſiſchen Mitarbefter) Kaltowitz, 17. Juni. Als Marſchall Pilſudski gegenüber Warſchauer Sejmabge⸗ ordneten die groben Worte ausſprach, daß ſich der Sejm aus Lumpen, Schuften und Schurken zuſammenſetze, war ihm ganz gewiß noch nicht das wohl beiſpielloſe Panama in der Flüchtlingsfürſorge Polniſch⸗Oberſchleſiens be⸗ kannt, er hätte ſonſt vielleicht noch ſtärkere Ausdrücke gebraucht. Was hier die letzten Tage aufdeckten, iſt geradezu ungeheuerlich. Dabei hat eine Unterſuchungskommiſſion ſich aus Angſt darüber, daß der aufgedeckte Rieſenſumpf gar zu weitgehende internationale Beach⸗ tung finden könnte, dahin entſchieden, daß über den Verbleib von 3 Milliarden Polenmark, die frühere Währung, überhaupt nicht erſt eine Unterſuchung geführt werden ſollte. Ebenſowenig hat man ſich beſchäftigt mit den enormen Dollarbeträgen, die von den Polen in Nordamerika für die Flüchtlinge geſammelt wurden, über deren Verbleib nie etwas bekannt wurde und von denen die Flücht⸗ linge nie etwas zu ſehen bekamen. Eine Abrechnung über dieſe großen Beträge iſt ebenſowenig erfolgt. Nachgeprüft wurde lediglich der Verbleib von etwa 3½ Millio⸗ nen Zloty. Und was ſich da herausſtellte, macht es vollkommen ver⸗ ſtändlich, daß man über früher verſchwundene Unſummen nicht auch noch eine Unterſuchung anſtellen wollte. In wenigen Monaten wurde z. B. nahezu eine volle Million verpulvert. Davon waren den Flücht⸗ lingen jedoch nur 50 000 Zloty zagefloſſen. Rückzahlbare Darlehen wurden bewilligt, ſelbſtverſtändlich nicht an Flüchtinge, über die aber keine Nachweiſung geführt wurde. Reiſen und allerei Speſen wur⸗ den gemacht und verbucht, für die es jedoch keine Quittungen gab. Aus den Büros der Flüchtlingsfürſorge iſt vorſichtshalber das Kaſſen⸗ buch und auch das Protokollbuch über die gefaßten Beſchlüſſe ver⸗ ſchwunden. Anſtatt Häuſer zu bauen und praktiſche Flüchtlingsfür⸗ ſorge zu treiben, wurden 265 000 Zlotty allein bei einer einzigen Po⸗ ſener Firma angelegt, von der ſie heute nicht zurückzubekommen ſind. Einem polniſchen Abgeordneten in Bielitz wurden auf ſein Privatkonto 47 000 Zloty überwieſen. In dem gleichen, einſt zu Deſterreich gehörenden Bielitz, bewilligten ſich die Vorſtandsmitglie⸗ der der dortigen Ortsgruppe der Flüchtlingsfürſorge zunächſt ferpſt Gelder, obwohl ſie keine Flüchtlinge waren. Eine Reihe von Beträ⸗ gen wurde bei verſchiedenen Banken eingezahlt, die dann Konkurs machten, wobei das Geld ſelbſtverſtändlich verloren ging. In einem anderen Falle ſtand die mit Geld ausgerüſtete Bank ſogar nur auf dem Papier. Die Unterſuchungskommiſſion, der auch ein deutſcher Abgeord⸗ neter angehörte, ſtellte in ihrem Berichte u. a. wörtlich feſt: „Die Führung der Kaſſe, des Rechnungsweſens ſowie die Aus⸗ führung der Beſchlüſſe, die Führung des Protokolls, die Empfang⸗ nahme und Erledigung der Korreſpondenz, die Führung und Auf⸗ bewahrung der Kaſſenbelege ſowie die Ausſtellung der Schecks, ruhte in den Händen eines einzigen Beamten. Die Quittungen waren oft nicht vorſchriftsmäßig ausgeſtellt, oft nur mit Bleiſtift geſchrieben. Wir haben auch mehrfach einen Unterſchied zwiſchen den Summen in Ziffern und in Buchſtaben feſtgeſtellt.“ Die Unterſuchungskommiſſion greift hier einen Fall heraus, bei dem die Quittung in Ziffern auf über 10 000 Zloty lautete, in Buch⸗ ſtaben aber auf über Einhunderttauſend Zloty. Dieſer allmächtige Mann, in deſſen Hand alle Vollmachten lagen, dem die Gaunereien alſo ſo leicht wie möglich gemacht waren, verſchwand ſchließlich noch mit einem Barbetrage von 100 000 Zloty. Komiſch muß geradezu die Ueberweiſung von 150 000 Zloty an den Wojewoden in— Krakau berühren, der ganz gewiß nichts mit der polniſch⸗oberſchleſiſchen Flüchtlingsfürſorge zu tun hatte. Wie dieſer Betrag zur Verwendung kam, hat ſich gleichfalls noch nicht feſtſtellen laſſen. Die deutſchen Abgeordneten ſtellten ſich auf den allein richtigen Standpunkt, daß das geſamte Aktenmaterial über dieſe maßloſe Korruption der Staatsanwaltſchaft zur ſtrafrechtlichen Verfol⸗ gung übergeben werden müſſe und ſie ſtellten im ſchleſiſchen Seſm einen entſprechenden Antrag, der bei den polniſchen Nationaliſten jedoch die größten Bedenken erregte. Die polniſche Mehrheit ſtellte einen anderen Antrag und der Sejmmarſchall tat ein übriges, indem er nicht über den deutſchen Antrag als den weitergehenden abſtim⸗ men ließ, ſondern zunächſt über den polniſchen. Selbſtverſtändlich wurde dann der polniſche Antrag angenommen und der deutſche An⸗ trag, der eine Säuberung des Korruptionsſumpfes erreichen wollte, war gefallen. Mit Recht bemerkte dazu die„Katt. Ztg.“:„Eigentlich hätte man über den Antrag des Deutſchen Klubs, das Material der Staatsanwaltſchaft zu übergeben, garnicht abſtimmen brauchen. Denn in jedem anderen Kulturlande hätte die Staatsanwaltſchaft wohl ſel⸗ ber zugegriffen bei ſolchen bedenklichen Dingen. Weil das aber lei⸗ der nicht geſchehen iſt, mußte der deutſche Antrag geſtellt werden. An⸗ ſtatt über dieſen Antrag zuerſt abzuſtimmen, wurde zunächſt über einen polniſchen Vertuſchungsantrag abgeſtimmt, der verſucht, die Dunggrube zu parfümieren anſtatt ſie auszuräumen. Die Mebrheit entſchied ſich dann auch für das Parfüm. Nur die deutſchen Vertre⸗ ter und die polniſchen Sozialdemokraten wollten reinen Tiſch machen und das Gericht entſcheiden laſſen. Es iſt ein bedenklicher Schritt, den der Sejm damit tat. Die Zuhörer hatten das Gefühl, als ent⸗ rolle ſich vor ihren Augen ein Shakeſpeariſches Trauerſpiel.“ Wenn das Bedürfnis nach öffentlicher Säuberung in dem übrigen Polen nicht größer iſt wie in Polniſch⸗Oberſchleſien, dann wird auch bei der von Marſchall Pilſudski angekündigten Säuberungsaktion nicht viel herauskommen. Dann werden weitere hunderte Millionen, ee Korruption zum Opfer fielen, für immer verſchwunden eiben. 20 Millionen für Ausbau des Hamburger Hafens — Hamburg, 17. Juni. Einſtimmig und debattelos bewilligte geſtern die Hamburger Bürgerſchaft 20 Millionen Mark für den Ausbau eines der neuen weſtlichen Häfen ohne Rückſicht darauf, daß die Verhandlungen über eine Kreditverſtändigung mit Preu⸗ en ſich noch immer in der Schwebe befinden. 2. Seite. Nr. 276 Neue Mauuhelmer Jenung(Abeud⸗ Mhagadd Freitag, den 18. Jun 1926— Zur Löſung der Wohnungsfrage Die Siedlungen bei Solingen und Bergiſch⸗Gladbach Von Irmgard Lenel aus Mannheim, z. Z. Düſſeldorf Den Abſchluß des großen Frauentags, der Mitte Juni in Duf⸗ leldorf ſtattfand, bildete die Beſichtigung von einigen muſter⸗ ültigen Siedlungen. Der Wettergott, der ſeine Launen und Tücken u den letzten Wochen gerade hier im Rheinland ſo oft gezeigt hat, machte ein freundliches Geſicht, als wir, etwa hundert Teilnehmer, in Ner Autos nach Solingen füuhren, um dort die Siedlungen des Spar⸗ und Bauvereins, e. G. m. b.., Solingen zu be⸗ ſichtigen. Aufs freundlichſte vom Beigeordneten des Wohlf hrts⸗ amtes empfangen, gab zunächſt der Geſchäftsführer des Spar⸗ und Bauvereins, Herr Landtagsabgeordneter Hermann Meyer, einen Ueberblick über das Weſen und Werden, das Wirken und Schaffen der Oenoſſenſchaft. Infolge ſeiner beſonderen geographiſchen Lage und wirtſchaft⸗ lichen Verhältniſſe beſitzt Solingen einen eigenartigen Menſchen⸗ ſchlag, der wieder eine beſondere Geſtaltung des Wohnungsweſens bedingt. Der Fremde, der Solingen beſucht und der in allen Teilen der Welt die Namen der Solinger Meſſer⸗ und Stahlwaren gehört hat, glaubt wohl eine große Fabrikſtadt mit hohen rauchenden Schloten zu finden. Er iſt überraſcht, ſtatt deſſen ein freundliches hügeliges Landſtädtchen zu erblicken, in dem Hausinduſtrie vor⸗ herrſcht, deſſen Bewohner großenteils ſelbſtändige Arbeiter ſind, und in dem er keine hohen Mietskaſernen ſieht. Eine eigentliche Woh⸗ nungsnot wie die meiſten großen Induſtrieſtädte hat Solingen dank des Beſtehens des Spar⸗ und Bauvereins und dank der vorbildlichen Tätigkeit ſeines Geſchäftsführers ebenſo wenig wie Inflationsſchwie⸗ kigkeiten gekannt. Hinſichtlich der Löſung der Wohnungsfrage ſeit dem Kriege ſteht Solingen mit an führender Stelle. Wären überall in Deutſchland im gleichen Verhältnis neue Wohnungen er⸗ richtet worden, wie in Solingen, ſo wären ſeit Kriegsſchluß mehr als doppelt ſo viele Wohnungen erbaut worden, als tatſächlich der Fall 115 de ſe von einer eigentlichen Wohnungsnot dürfte kaum noch die ein. Doch zu einer ſolchen Tätiakeit waren auch beſondere Mittel Rötig, die ſich der Spar⸗ und Bauverein einmal durch Anleihen zu verſchaffen wußte, zum andern aber durch Einführung einer Ge⸗ tränkeſteuer die voll für den Wohnungsbau verwen⸗ det wird— eine Maßnahme, die bei den Teilnehmerinnen an det Beſichtigung mit ſtarkem Beifall aufgenommen wurde. Der Solinger Spar⸗ und Bauverein, eine der arößten oemein⸗ nütziaen Wohnunasbaugenoſſenſchaften Deutſchlands, zählt 3600 Mit⸗ glieder, die ſich aus allen Kreiſen der Bevölkerung zuſammenſetzen. Jedes Mitalied, das 100 Mark eingezahlt hat(die raſenweiſe von 50 Pfa. pro Woche abgezahlt werden können), hat Anſpruch auf eine Wohnung. Seit 1918 ſind von dem Verein nahezu 1000 neue Woh⸗ nungen errichtet worden, unter denen die Kleinwohnungen(Zwei⸗ und Dreizimmerwohnungen) vorwiegen. Die Miete beweat ſich zwi⸗ ſchen 14—20 Mark für eine Zweizimmerwohnung(beſtehend aus Schlafzimmer und Wohnküche) und 38—50 Mark für eine Fünfzim⸗ merwohnung, beträgt alſo etwa 80 Prozent der Friedensmiete. wäh⸗ kend ſonſt im Durchſchnitt 94—95 Prozent der Friedensmiete er⸗ hoben werden. Die Wohnungen bleiben natürlich Eigentum der Ge⸗ noſſenſchaft und können nicht verkauft werden. Jede Wohnuna haf einen eigenen Eingang und eigenen Abort, von den Dreizimmerwoh⸗ nungen ab hat jede Wohnuna ein eigenes Bad: jedes Haus hat einen eigenen kleinen Garten. In einer ſolchen Umgebung können geſunde freie Kinder heranwachſen— es war eine Freude, die veranügten pausbäckigen kleinen Schlingel ſich in den Straßen inmitten der ſchö⸗ nen Grünflächen vor den Häuſern tummeln zu ſehenl Eine ganz beſondere Einrichtung beſitzt die neueſte Solinget Siedlung„An Kannenho“ in der zentralen Dampfwäſcherei. In dieſer Siedlung werden ſämtliche Häuſer ohne Waſchküchen und Trockenſpeicher gebaut, ſodaß dieſe Räume anders ausgenutzt werden können. Dafür haben alle Frauen das Recht. in beſtimmten Zeit⸗ äbſtänden ſelbſt ihre Wäſche in der zentralen Dampfwäſcherei zu. waſchen, wo ſie ſie in—5 Stunden ſchrankfertig machen können. Die Gebühr dafür iſt in der Miete einbegriffen! Die Bewohner der Siedlung haben daher die Möglichkeit, die modernſten, Zeit und Kraft ſparenden Einrichtungen zu benutzen, ſie haben nicht die Unbequem⸗ lichkeit des Waſchtags zuhauſe, und durch die Erſparnis am Bau und der Beſchaffung der Einrichtungen in den einzelnen Häuſern ſind —96 der Koſten der zentralen Wäſcherei gedeckt. Dieſe Einrich⸗ tung machte allen Beſuchern einen beſonderen Eindruck. In nächſter Zeit ſollen in dieſer Siedlung noch ein Kindergarten und ein Genoſſenſchaftsheim mit Reſtaurant errichtet werden. Mit großem Nachdruck ſetzten die Beſucher ſich dafür ein, daß dies eine Alkoholfreie Reformgaſtſtätte werden möge. Hoffen wir, daß die Siedlungsbewohner damit dem vorbildlichen ſchon erreichten Werk, das in ſo erfteulicher Weiſe modernſten ſozialen und geſundheitlichen Unforderungen entſpricht, die Krone aufſetzen werden! Die Verwaltung der Häuſer wird von den Vereinsmitglie⸗ dern ſelbſt durchgeführt; ſie bilden einen Verwaltungsausſchuß und ſelbſtändig, womit die denkbar beſten Erfahrungen erzielt wurden. Die Solinger Siedlungen, die mitten in und am Rande der Stadt verſtreut ſind, geben ein vielſältiges und buntes Bild, das in den Charakter der Bergiſchen er gepaßt iſt. Durch keine lan⸗ gen Reihen gleichförmiger Häuſer führte unſer Weg, ſede Straße zeigte ein anderes, aber immer gleich freundliches Bild, deſſen Reiz noch durch die z. T. in bunten Farben leuchtenden Häuſer erhöht wird. Der Nachtnittag führte uns durch einen der ſchönſten Teile der Bergiſchen Landſchaft. Für viele Teilnehmer war dieſes Stückchen deutſche Heimat, das etwas abſeits von der großen Straße liegt, neu. Hatte man ſich doch dieſe Gegend mit Fabriken, Häuſern und Schorn⸗ ſteinen überſät vorgeſtellt, beſtenfalls als„reizloſe“ einförmige nie⸗ derrheiniſche ft. So herrſchte nur ein Ton des Entzückens und der Begeiſterung bei der Jahrt durch das reizvolle hügelige, ſonnige und bunte Bergiſche Land. Das Ziel war die Beſichtigung det zweiten Sied⸗ lung: Vergiſch⸗Gladbach, die freilich einen ganz andern Charakter bot, als die Solinger Siedlungen. Während dieſe ausge⸗ ſprochen Arbeiterſiedlungen ſind, iſt die„Gemeinnützige Siedlung Gronquer Wald“ bei Bergiſch⸗Gladbach eine Gartenſtadt, die grundſätzlich andere Ideen und Ziele verfolgt. Sie iſt die älteſte Siedlung, deren Anfänge bis in die 90er Jahre zurückreichen und mit der Papierſabrik und der Famile Zanders eng verknüpft ſind. Die Sieblung iſt keine Genoſſenſchaft, ſondern eine G. m. b.., deren An⸗ teilhaber die Familie Zanders, die Deutſche Gartenbaugeſellſchaft, der Bund Deutſcher Bodenreformer und einige Bürger aus Bergiſch⸗ Gladbach und Umgegend ſind. Ihr Ziel kann weniger eine raſche Be⸗ hebung der augenblicklichen Wohnungsnot ſein, als die allmähliche Herbeiſührung geſunderer und ſozialer Wohnverhältniſſe. Ihrem Charokter nach kann ſie keinen ſo großen Teil der Bevölkerung um⸗ faſſen wie die Genoſſenſchaft, vor allein keine pöllig unbemittelten Kreiſe. Das grundſätzliche Ziel dieſer Geſellſchaft beſteht darin, Eigenheime zu ſchaffen, die in das Eigentum der Bewohner übergehen. Die Geſellſchaft behält nur das Wiederkaufsrecht zum urſprünglichen Preis. Neuerdings. auch die Form der Erbmiete eingeführt worden. Solche Gartenſtadtbewohner, die nicht die Mittel aufbringen können, ein Haus zu kaufen, können ein Haus mieten, ohne daß die Geſellſchaft ein Kündigungsrecht beſitzt, wenn der Mieter ſeine Verpflichtungen erfüllt. Dieſes Recht ſteht iht auch beim Tode des Mieters nicht zu, da der Mietvertrag auf die Erben übergeht. Doch iſt die Form der Erbmiete noch wenig üblich. In der Siedlung„Gronauer Wald“ werden ausſchließlich Ein⸗ ſamilienhäuſer gebaut. Die kleinſten Häuſer hahen bier Zimmer und beſtehen aus Keller, Wohnküche und drei Schlafzimmern, wo⸗ von ſich eines meiſt im Dachgeſchoß befindet. Faſt alle Häuſer haben Badeeinrichtungen, und bei jedem Haus befindet ſich ſelbſtverſtänd⸗ lich ein Stück Gartenland. Da in Gartenſtädten der geſetzlich geforderte Anſchluß an die Kanaliſation meiſt mit ßen Koſten und Schwierigkeiten verbun⸗ den iſt, ſo iſt in der Siedlung„Gronauer Wald“ ein Syſtem der Klärungsanlagen auf ſedem einzelnen Grundſtück(das min⸗ deſtens 500 Om⸗ groß iſt) durchgeführt worden. Das Einfamilienhaus hat, wie der Geſchäftsführer Herr Kampffmeyer ausführte, einen hohen erzieheriſchen und wirtſchaft⸗ lichen Wert. Trotzdem blieb bei faſt allen Beſuchern der Eindruck lebendig, daß zwar die Gartenſtadt mit Einfamilienhäuſern ein mit allen Mitteln zu erſtrebendes Ideal, aber doch nur ein Ideal der Zukunft ſei, daß ſie aber kein Mittel zur ſchnellen Löſung der herrſchenden Wohnungsnot für breiteſte Bevölkerungsſchichten in dichtbevölkerten Gebieten iſt, und zwar hauptſächlich aus Grün⸗ den des Kapitalmangels. Aber der Beſuch der Gartenſtadt, der Anblick der freundlichen Häuſer inmitten von Grün und bunten Blumen hinterließ bei allen den Wunſch, daß der Auffſtieg der deutſchen Wirtſchaft bald ſowelt fortſchreiten möge, daß ein erheb⸗ licher Teil der Arbeiterſchaft imſtande ſei, ſich in Gartenſtädten anzuſiedeln und ein wenn auch beſcheidenes Haus ſein eigen zu nennen. Um Elſaß-Lothringen VParis, 17. Juni.(Von unſerem Pariſer Verkreter.) Die kürz lich vom Juſtizminiſterium gegen die Staatsbeamten, die das vom Elfäfſiſchen Heimatbund erlaſſene Manifeſt unterzeichnel haben, vethängten Sttafmaßnahmen, veranlaßte heute die Depufier⸗ ten von Elſaß⸗Lothringen, einen Meinungsaustauſch in dieſer Sache zu pflegen. Die Anſichten der Deputierten gingen ſehr auseinander. Eine ſtarke Minderheit vertrat den Standpunkt: Man müſſe gegen dieſe Maßnahmen Proteſt erheben und verſuchen, ſie rückgängig zu machen. Die Mehrheit indes gab der Anſicht Ausdruck: Es ſtehe den elſäſſiſchen Deputierten nicht zu, zu dieſer Angelegenheit Stellung zu nehmen, da ſie ausſchließlich in die Kompetenz der Regierung falle. Dieſe Auffaſſung drang ſchließlich durch. Man beſchloß ſchließlich, die Sache auf ſich beruhen zu laſſen und keinen Schritt beim Juſtiz⸗ miniſter in dieſer oder jener Richtung zu veranlaſſen. der völkerbund und China Der„Temps“ veröffentlicht eine Note, der die Gerü te, daß China ſich vom Völkerbund zurückziehen werde, weil ſeine Wünſche nicht genügend berückſichtigt worden ſeien, als völlig unbegründet erklärt, da für China kein Grund zum Austritt beſtehe, nachdem ihm von der Reorganiſationskommiſſion ein nichtſtändiger Sitz für die Dezemberwahlen verſprochen worden ſei. Die Note 119 hinzu, daß China ſtets für den Eintritt Deutſchlands als ſtändiges Ratsmitglied eingetreten ſei, daß es abet von neuem einen ſtändigen Sitz fordern werde, falls irgend eine Macht außer Deutſchland einen ſolchen erhalte, andernfalls werde es ſich mit dem Verſprechen eines nichtſtändigen Sitzes begnügen. die Spaltung der engliſchen Liberalen London, 18. Juni.(Von unſerem Londoner werteeen— allgemeine Eindruck in politiſchen Kreiſen über den Verlauf ß geſtrigen liberalen Parteiverſammlung in Weſton geht dahe⸗ 1 der Riß in der Partei, der kürzlich zugekleiſtert worden ſolt kurzer Zeit, wahrſcheinkich nach Lord Oxfords Geneſung, ler aufbrechen wird. Das Leitmotiv der Verſammlung war Dieſer denſchaftliche Verlangen nach Ginigkeit. üigen. elemenkaren Forderung mußten ſich die Führer geitweiſe f 215 Deutlich erhielt ſich aber die Spaltung in zwei Lager: Pien apar Oxford, hier Llohd George. Der alte Parteiführer hatte off ſen die Mehrheit der Delegierten auf der Tribüne für ſich, der Rivale Lloyd George beherrſchte zweifellos das Ktertüte Verſammlung. Seine Rede wird als eine der größten Meiſte ein dieſes hervorragenden politiſchen Redners erklärt. Ueber Stunde lang riß er die Verſammlung mit ſich fort und 55. nen. Regiſter ſeiner Redekunſt, um ſeine Hörer für ſich zu geigrmi⸗ Aber obgleich er die Hörer bald zu Tränen rührte, bald zu f el ſcher Heiterkeit hintiß, iſt es ihm doch nach einſtimmigem der Teilnehmer nicht gekungen, ſeine Feinde zu verſöhnen. lom⸗ erwartet allgemein, daß der Riß doch wieder zum Klappen 9 daß men wird, ſobald die Probe auf ſeine Feſtigkeit ſtattfindet un En⸗ der Schlachtruf„Hie Lord Oxford, hie Lloyd George“ doch rtbe⸗ ſcheidung gebracht werden muß, wenn die Partei auf ihr 8 ſtehen vechnen will. der Staatsſtreich in Portugal Nach einer Meldung aus Liſſabon haben die Truppen des 5 nerals Gomez de Coſta am Donnestag nachmittag ihren inzug ge Liſſabon gehalten. Es wurde der Ausnahmezuſtand verhängt. Coſt öffentlichen Gebäude werden militäriſch bewacht. General 50 forderte den General Cabecadas auf, als Miniſterpräſident zurn treten. Nach Befragung der übrigen Miniſter erklärte Cabee daß er zurücktrete, um Blutvergießen zu vermeiden. Letzte Meldungen Heidelberger Chronik ker. Heidelberg, 18. Juni.(Eigener Bericht.) Heute borga, ereignete ſich am Neckar ein un glück, dem zwei Pferde des wirtes Georg Chriſtmaun aus Neuenheim zum Opfer fielen. obel⸗ Pferde befanden ſich mit einer Fuhre Kies am Uferlabepiaße bie halb der neuen Brücke. Beim Wenden des Fuhrwerks glitte ber⸗ Rädet über die Böſchung in den Neckat und Wagen und Afegeſen ſanken. Die Feuerwehr zog das Unglücksgefährt mit dem Geſ 1 an Land. Der Pferdebeſißer, der unverſichert iſt, erleidel Schaden von ungefähr 2500 Mark. 1. Geſtern nachmittag halb 6 Uhr fuhr an der oberſten Leurt her Straße zur Molkenkut ein ſchwerbeladenes Holzfuhrwerk mit n die Wucht in einen Seitenweg gegen eine Mauer. Offenbar batt, len Bremſe und der Radſchuh berſagt. Während das eine det ſreren Pferde ſich von der abgebrochenen Deichſel löſen und befr bt konnte, wurde das andere zwiſchen Mauer und Wagen getper⸗ und kam unter das Fuhrwerk zu liegen, wobei es ſchwere aren, letzungen erlitte. Bis die 5 oder 6 Baümſtämme abgeladen 6 wär das Pferd verendet, Verhängnisvolle Folgen der Regenperiode Berlin, 18. Juni.(Von unſerem Berliner Büro.) V. Wuz ſich von Autoritäten auf„landtwirtſchaftlichem Gehtz, erklären, daß die gegenwärtige Wetterlage geeignet iſt, Sector⸗ Befürchtungen für die diesjährige Ernte auntehen men zu laſſen. Ueber das Hochwaſſer in den einzelnen Ge Lor⸗ berichtet die B. Z. noch, das Waſſer am Bodenſee hätte am übet⸗ ſtanzer Pegel ſchon geſtern die Höhe von 5 Metet erheblich en ſchritten und ſteigt noch immer. Eine ganze Reihe von uferſte e ſteht unter Waſſer. Der Schiffsverkehr vom Bodenſee aus ſteigt Nebengebiete erleidet ſchwere Störungen. Auch die Elbe lra⸗ ſtündlich um 3 Zentimeter. In vielen Stadtteilen iſt jeder K ßenverkehr eingeſtellt. Nach Blättermeldungen iſt die Mo un 5 Meter über den normalen Waſſerſtand geſtiegen. ionter ger, Feuerwehr ſind in den gefährdeten Stadtteilen ſeit geſtern unnſeez brochen mit Bergungsarbeiten beſchäftigt. Im duedgebt el, Rieſengebirges iſt gleichfalls das Waſſer im Steigen beln fen. Die Lauſitzer Neiße hat im Laufe der Nacht einen beängſtige den Stand erreicht. Die Höhe des furchtbaren Hochwaſſers ghe⸗ 1917 ſſt bereits überſchritten. Namentlich in Guben iſt die n fahr recht groß. Bei Grießen iſt der Neißedamm auf 15 30 Meter geborſten. Die Umgegend von Guben und Ze 75 witz ſtehen unter Waſſer. In Sommerfeld iſt das Gaswerk geh gen, die Feuer det Oefen ausgehen zu laſſen. Ebenſo 15 Fabriken teilweiſe zum Stillſtand verurnteilt, alle Schulen geſchloſſen worden. Mediziniſche Umſchau Wachstumsſtörungen im Rindesalter und ihre Bekämpfung Von Dr. med. Schwenn Mag auch heute in der Erkenntnis der Wichtigkeit der Leibes⸗ übungen ſchon manches geſchehen, ſo iſt doch damit nicht genügend Umfaſſendes gaetan. Denn ſo wird nur ein gewiſſer Prozentſatz derer erfaßt, die der Unterſtützung in ihrer körperlichen Entwicklung be⸗ dürfen. Und oft ließe ſich durch die Art und den Zeitpunkt der prak⸗ tiſchen Ausführung eine vorbeugende Wirkung und ſo auch eine Ver⸗ minderung unſerer Volkskrankheiten, der Tuberkuloſe und engliſchen Krankheit, erreichen. Aber eine Kleinarbeit kann uns hier nicht zu dem gewünſchten und notwendigen Erfolge führen. Wenn wir den Hebel anſetzen wollen. mit Ausſicht auf Erfolg, ſo muß dies einerſeits zur rechten Zeit. andeterſeits in ausgedehntem Maßze, daß auch die Maſſe erfaßt wird. geſchehen. Gerade dort, wo ſich in der Beeinfluſſung des Entwicklungsganges der Unſrigen ein ſo fruchtbarer Boden zu gemeinſamer Arbeit bietet, kann nicht genug tan werden. Und da heißt es, ſchon beim Kleinkind und 1 n b zu heginnen. deſſen Körver noch leichter wachsartia zu formen t. Wir können nur etwas Rechtes ſchaffen, wenn wir auch alle die inder zu erfaſſen ſuchen, bei denen, trotz normalem Wachstumstrieb, Schädiaungen durch ſekundär eingreifende ungünſtige Faktoren erſt verurſacht oder begünſtigt werden. Mögen auch Krankheiten und un⸗ genügende oder falſche Ernähtung eine bedeutſame Rolle ſpielen, ſo ſprechen doch auch Einflüſſe durch unqünſtige Jahreszeit, wenia Luft und Sonne, unzweckmäßige Lebensweiſe, körperliche Vernachläſſigung und falſche Erziehung in ungünſtigem Sinne mit. Und auch eine ge⸗ wiſſe Unwiſſenheit von Seiten der Eltern oder eine Geringeinſchätzung der drohenden Gefahren läßt oft allzulanae gerade die günſtige Zeit ungenutzt vorüber verſtreichen. Deshalb iſt es unſere Pflicht, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu ſtehen, und die Erzieher daran zu er⸗ innern. daß ſie die eigenflichen verantwortlichen Baumeiſter am Kör⸗ per ihrer Kleinen ſind. Daß dieſe Mahnunq berechtiat iſt, zeigen uns die Erfahrungstatſachen, denn eine große Anzahl unſerer Schulkin⸗ der zeiat Abweichungen ſowohl. was eine gerade natürliche Haltung anbelangt und nicht wenige von ihnen weiſen auch„Rückarats⸗ verkrümmungen“ auf. Es ſind hier als Wachstumsſtörungen zu nennent Der ſoa. ſtache Rücken“, der dadurch gekennzeichnet iſt. daß die natür⸗ lichen Krümmungen der Wirbelſäule nicht genügend ausgeprägt ſind. Außerdem iſt der„Rundrücken“ zu beachten, der eine Ab⸗ weichung im Bruſtteil der Wirbelſäule nach hinten zeigt, meiſt bergeſellſchaftet mit der„Flügelſtellung der Schulterblätter und einer Einengung des Bruſtkorbes. Ferner finden wir den„hohlen Rücken“, der eine verſtärkte Ausbuchtung im Lendenteil der Wir⸗ belſäule nach vorne aufweiſt. Bei einem Prozentſatz unſerer Kinder ſehen wir jedoch außer den angegebenen Haltungsfehlern auch ſeitliche Abweichungen der Wirbelſäule von ihrem nor⸗ malen Verlauf. Dies ſind die ſoa.„Skoljoſen“, die ſe nach Stärke, ob aktiv oder vaſſip ausgleichbar in erſten und zweiten Grad eingeteilt werden: die dritten Grades ſind verſtelft und ſcheinbar beſſerungsfähig und gehören in die Behandlung des Facharztes. Zur günſtigen Beeinfluſſung und Bekämpfung der erſteren allein iſt ein wichtiges und zugleich auch allgemein anzuwendendes Hilfs⸗ mittel die entſprechend abgeſtufte körperliche Betätigung und Gym⸗ naſtik. Hier wies uns ſpeziell Prof, Klapp in ſeinen„Kriechübungen“ einen⸗Weg, der Großes zu leiſten imſtande iſt. Derſelbe geht in der Art der Ausführung gleichſam auf das zurüß was uns das Kind in einfacher Art ſchon beim Kriechen vorgemacht hat. Wir ſind hierbei beſtrebt, anſtatt den Schädigungen des Wachstums durch paſſive Mit⸗ tel, die wohl in einem Teil der Fälle nicht zu entbehren ſind, aktiv entgegenzutreten. So regen wir gleichzeitig das Kind ſelbſt in not⸗ wendigem Maß der Mitarbeit an ſeinem Körper an. Wenn wir es perſtehen. dieſe eigene aktive Muskelarbeit zweckmäßig zu benutzen, ſo werden wir umſomehr Erfolg haben, als es ſelbſt an ſeiner Mit⸗ betätlaung Freude emwfindet, und bei der rechten Varlation in der Uebungsfolge wird es auch eine gewiſſe Ausdauer zeigen, welche zum Erfolge nötia iſt. Die Wirkuna der„Klavpſchen Kriechübungen iſt eine vielſeitige zu nennen. Einerſeits eine Kräftiaung der geſamten Muskulatur vornehmlich des de undererſeits eine För⸗ detung der Beweglichkeit der Wirbelſäule und Vertlefung des Bruſt⸗ korbes. Letzten Endes find ſie auf das Aiel eingeſtellt, eine Ver⸗ beſſerung und Ausgleich der Verkrümmungen ber⸗ belzuführen, was in vielen Fällen gelingt. Ein großer Vorteil kiegt ferner darin, daß wir in keiner Weiſe bei der praktiſchen Durchführung von Geräten abhänaig ſind: ſie laſ⸗ ſen ſich pielmehr auf allen Spiel⸗ und Sportplätzen, Strand⸗, Licht⸗ und Luftbädern ausführen, überhaupt überall dort, wo kleinere und rößere Kinder Gelegenheit haben, ſich zu tummeln. Jedoch hat die⸗ ſes unter der rechten, geſchulten Leitung zu geſchehen. Es iſt erfreulich. daß auch in den Schulen das Turnen für „Rückenſchwächlinge“ auch„orthopädiſches“ Turnen genannt. Ein⸗ gang gefunden hat. Möge in gemeinſamer Arbeit mit geeigneten Hilfskräften und unter verſtändnisvoller Unterſtützung von Seiten der Eltern hier in vorbeugendem, verbeſſerndem oder heilendem Sinne das Rechte geſchehen. Nur ſo werden wir unſere Kinder zu wohlgeſtalteten und uMenſchen heranwachſen ſehen zu ihrer und unſerer Freude. Eine neue Krankheitytheorle anſchalk⸗ Or. J. Tiſſot, Profeſſor der Phyſiologle am maturwiſſenchet lichen Muſeum in Paris, gibt nach langfährigen Unterſuchunſſe bot Deffenklichkeit das Ergebnis ſeiner Forſchungen bekannt. Tiſ 12 durch mikrofkopſſche Unterfuchungen ſeſtaeſtellt, daß ſich der muſam⸗ liche bezw. tleriſche Körver aus Schimmelfäſer hene menſetzt und zwar finden ſich im erkrankten Tierorganismus en chen Fäſerchen wie in einzelnen Pflanzen. Dieſem Auſatmweiſt le nachſpürend, fand Tiſſot daß Mais dleſelben Fäſerchen auftouß zog⸗ der Organismus eines Tnohuskranken, woraus er den 1 daß Tnohus durch die Maispflanze bervorgerufen wird. du den licher Weiſe kam et zu dem Ergebnis, daß das Malta⸗Fieber wie mit Genuß von Drangen und Zitronen zuſammenhänat, Dippbthel t wit Gerſte, Chotera mit gewiſſen Pilzen, Scharlach und Waſſerlu pocken Mohrrüben, Maſern mit Lattich. Blattern mit Kartoffeln, Wünehen mit Tomaten und ſo fort. Die Theorle Tiſſots hat großes ſeht ein⸗ erregt, trotzdem die Theſe, von der der Gelehrte ausging. ſach iſt. So ſaal Tifſott die tieriſchen ſowohl. als die wlaß Organismen können nicht leben, ohne einander aufzueſſen, unb die dein Widerſpruch denn die meiſten Tiere leben von Pflanzen anſtliche Pflanzen vom Exkrement der Tiere— man denke an die ellen der Düngung— oder von den ſich auflöſenden(verweſenden)? uer⸗ Tierkörver. Außerdem atmen die Menſchen und Tiere den Pflan⸗ ſtoff ein, den die Pflanzen ausatmen. während umgekehrt die n die zen von dem Kohlendſornd leben das Menſch und Tier ausgtan ſeben Natur iſt ſo eingerichtet.ſaat Tiſfot daß wit von den Pftanzenſchen können, aber dies iſt nicht immer ohne Gefahr. Nicht alle Urſache reinigen nach dem Eſſen Mund und Jabne und dies lſe dieebe vieler Erktankungen. Denn die kleinen im Munde zurit Pflanzenpartikelchen gehen in Gärung über und ſchaffen ein fang. Krankheitsherd, der für die Geſundheit von aroßer Gefahr ſen erſte Deshalb ſind ſtreng durchaeführte braieniſche Maßnahmen»Krant⸗ Vorausſetzung für die Gefunderhaltung des Kötpers. Da ſebe zurück⸗ heit in dem einen oder andern Organ einen Krankheitskeim ankheit läßt. der noch nach zehn Jahren einen neuen Ausbruch der der Ar) befürchten läßt, ſtellt Tiſſot auch die Forderung auf, daß et bisber ſeinen neuen Patienten fragen müſſe, welche Krankheilen Lerlebel überſtanden habe. Aus dem bisher Geſaaten iſt leicht zu nbe*5 daß Tiſſots Meldode wenſger eſne bellende als vorbeug ethode Imnierhin beſteht die Hoffnung, aufarund dieſer neuen M usſehule neuen Bebandlunasweiſen zu kommen, denn die erſte Norges de für erfolareiche Krankheitsbehandlung iſt die klare Ettgze 1. V. Krankheitsurſachen. ——— „„„ ee regee 2 n⸗ en ie igt ⸗ 1 r⸗ 28 ſ⸗ n⸗ n e⸗ 0. 0⸗ ⸗ 2 5 PPccGc Ireitag. den 18. Juni 1926 Neue Maunhenmer Zestung(Adend⸗Ausgabe) 3. Seite. Nr. 276 Die Novelle zum Grund⸗ und Gewerbeſteuergeſetz 0 Der Badiſche Induſtrie⸗ und Handelstag hat zu der Novelle des rund⸗ und Gewerbeſteuergeſetzes in zwei Eingaben an den diſchen Landtag folgende Stellung genommen: Der dem Badiſchen Landtag von der Regierung vorgelegte Ent⸗ 5 eines Geſetzes über die 9. Aenderung des Grund⸗ und Gewerbe⸗ ſteuergeſetzes, deſſen erſte Leſung im Haushaltsausſchuß beendet iſt, hibt uns Veranlaſſung zu folgenden Anträgen: Zu§ 9 und§ 58a(Steuergrundbeträge) Die in der Regierungsvorlage vorgeſehenen Steuergrundbeträge ſind angenommen worden. Dieſe Säße ſollen daher für den Ge⸗ werbeertrag für das Land von je 100 RM. Ertrag von den erſten 2000 RM. 1 RM., von den nächſten 7000 RM. 2 RM., von den bachſten 10 000 RM. 2,75 RM. und von dem Mehrbetrag 3,80 RM. agen. Für die Gemeinde⸗ und Kreisſteuern ſollen die Steuergrund⸗ Niäge von je 100 RM. 40 RPfg. für das Grundvermögen, 16 fs. für das Betriebsvermögen und 3 RM. für den Gewerbeertrag Geragen. Den Gemeinden ſoll das Recht eingeräumt werden, durch emeindebeſchluß den ſteuerpflichtigen Gewerbeertrag in der Weiſe zu ermäßigen oder zu erhöhen, daß bis 2000 RM. eine Ermäßigung don 40 Proz., bis 5000 RM. eine Ermäßigung von 30 Proz. und don über 20 000 RM. eine Erhöhung von 10 Proz. eintritt. Bereits in unſerer Eingabe an den Haushaltsausſchuß vom 27. Febr. ds. Is. haben wir darauf hingewieſen, daß es unter Vermei⸗ ung einer ſteuerlichen Mehrbelaſtung der gewerblichen Unterneh⸗ laungen in Baden zum Wiederaufbau des badiſchen Wirtſchafts⸗ ehens dringend geboten iſt. Im Einklang mit dem reichsſteuer⸗ heſetzlichen Vorgehen Steuermilderu ngen eintreten zu laſſen und daß es unter keinen Umſtänden angeht, Badens Induſtrie und Handel trotz des ſtändigen Rückgangs der ſteuerlichen Leiſtungs⸗ fähigkeit 90 f weſentlich höher zu belaſten. Zum mindeſten muß unter allen Umſtänden vermieden werden, daß die gewerblichen Un⸗ ternehmungen in Baden ſteuerlich weſentlich erfaßt werden, als in den anderen deutſchen Ländern z. B. in Preußen. Dies iſt aber der Fall, wenn die in dem Entwurf vorgeſchlagenen Steuer⸗ ſätze und die dazu ergangenen Beſchlüſſe des Haushaltsausſchuſſes 0 werden. Während daher in Preußen die gewerbeſteuerliche Bela tung nur 14 Proz. 16 Proz. des Reinertrags beträgt, müſſen le entſprechenden Unternehmungen in Baden an Gewerbeſteuern Proz.— 30 Proz. des Reinertrags zahlen. Die gewerbeſteuer⸗ liche Mehrbelaſtung in Baden gegenüber Preußen iſt daher außergewöhnlich hoch und läßt ſich unter keinen Umſtänden verant⸗ Worten. Noch 5 0 kommt dieſes Mißverhältnis an folgendem Beiſpiel zum Ausdruck: 1 1„ zmã iger eingewinn 3 2 8 0 000 ¼ Steuerbarer Gewerbeertrag: 1 Steuerbarer Rei un Schuldzinſen* Gewerbeſteuern 2* e . 32333 180 000% Die gewerbeſteuerliche Belaſtung beträgt in Baden: a) Land(nach dem neuen Entwurf unter Annahme eines Steuerſatzes in doppelter Höhe der Steuergrundbeträge): Betriebsvermögensſteuer 1 000 000 30 3 000 4 100 X 100 Ertragsſteuer(180 000 3,80 3¹15) X 2 13 050 ½¼ 10⁰0 16 050 b) Gemeinde(unter Annahme eines Steuerſatzes von 220 7 der Steuergrundbeträge): Betriebsvermögensſteuer 1 000 000& 35,2— 3520 J¼ 100 X 100 180 000& 6,60 10⁰0 Ertragsſteuer 11 880 * 15 400„. %„„16.050 4 Summe 31 450 Gemeindeſteuer 2* Staatsſteuer* 0 nPreußen: a) Land: Erhebt keine Gewerbeſteuer. b) Gemeinde: Betriebsvermögensſteuer(1 000 000 2) 450% 2241 ¼ 2*1000 Ertragsſteuer(180 000& 2. 30)& 450 16056 Guriſtiſche Perſon) 10⁰ betcz 165 Die gewerbeſteuerliche Belaſtung üiträgt alſo in Baden bei dieſem Beiſpiel rund 31 000 R. gegen⸗ Ba derjenigen in Preußen von rund 18 000 R. und ſtellt ſich in 24 den auf 39 v. H. des bilanzmäßigen Reingewinnes gegenüber von Deev. H. in Preußen. Mit erſchreckender Deutlichkeit weiſen dieſe dablen auf die Gefahr hin, die der badiſchen Wirtſchaft bleid be n, die umter dieſen Umſtänden nicht wektbewersfähig weiben kann. Die gewerblichen Unternehmungen werden noch in eiterem Umfange als bisher gezwungen ſein, Baden zu ver⸗ 18 306„% keit geben am Leben zu bleiben. Dabei iſt bei den obigen Berechnun⸗ gen außer Betracht geblieben, daß durch Gemeindebeſchluß der ſteuer⸗ pflichtige Gewerbeertrag von über 20 000 R. noch um 10 v. H. er⸗ höht werden kann. In dieſem Falle geſtaltet ſich das Mißverhältnis in der gewerbeſteuerlichen Belaſtung zwiſchen Baden und Preußen noch erheblich kraſſer. Wir bitten daher nochmals dringend den Steuergrundbetrag für den Gewerbeertrag für das Land, die Ge⸗ meinden und die Kreiſe nicht höher als auf 2 v. H. feſtzuſetzen und wiederholen gleichzeitig unſeren Antrag im 8 ö8a den Abſatz 2 zu ſtreichen. Zu 8 13. Bei Grltenggeſahrdung ſoll ein Steuernachlaß eintreten. Der Haushaltsausſchuß hat zu dem im Entwurf enthaltenen Texte: „Wenn die nach dem Geſetz zu zahlende Steuer die wirt⸗ ſchaftliche Exiſtenz des Steuerpflichtigen gefährdet oder aus am⸗ deren Gründen eine beſondere Härke für ihn bedeutet, ſo kann die Steuer ganz oder beilweiſe erlaſſen oder erſtattet werden. Das Finanzminiſterium kann hierfür beſtummte Grundſätze auf⸗ ſtellen. faſgenden Zuſatz angenommen: „Eine beſondere Härte iſt insbeſondere dann onzunehmen, wenn die Steuer in außergewöhnlichem Mößverhältnis zum Ertrag ſteht.“ Durch dieſe Gallang iſt dem Steuerpflichtigen lediglich die Mög⸗ lichkeit gegeben, aus Billigleitsgründen einen Steuernachlaß nach dem Ermeſſen der Finanzbehörde zu erhalten. Daß eine derartige Vorſchrift unzulänglich iſt, darüber beſteht nach den bisherigen Erfahrungen kein Zweifel. Wir müſſen verlangen, daß der Steuer⸗ pflichtige im Falle der Ueberſpannung der Gewerbeſteuern wieder einen Rechtsanſpruch auf Ermäßigung der Steuer erhüäl und ſchlagen vor, im 8 13 als Abſ. 3 folgenden Zuſatz zu wachen: „Weiſt ein Steuerpflichtiger nach, daß die zu zahlende Ge⸗ werbeſteuer und die daran ſich knüpfenden Steuern der Gemein⸗ den, Kreiſe und Kirchengemeinden, 20 v. H. des ſteuerbaren Ein⸗ kommens überſteigen, ſo iſt der 20 v. H. überſteigende Steuerbe⸗ trag nicht zu erheben oder zu erſtatten.“ Zum Mindeſten muß im Geſetz ſelbſt feſtgelegt werden, was unter den Worten in außergewöhnlichem Mißverhältnis zum Er⸗ trage“ zu verſtehen iſt. An die Stelle des Workes„Ertrag“ ſoll der „Reinertrag“ treten. Denn nur dieſer kann für die Beurteilung einer etwengen Ueberſpannung der Steuern zum Vergleich herange⸗ zogen werden, dagegen nicht der ſteuerpflichtige Gewerbeertrag, da ſich dieſer zum großen Teil ſelbſt aus Laſten, nämlich Schuldzinſen, Gewerbeſteuern uſw. berchnet und aus dieſem Grunde keinen ge⸗ eigneten Vergleichsmaßſtab für die Feſtſtellung einer ſteuerlichen Ueberlaſtung abgeben kann. Zur näheren Erläuterung fügen wir folgendes Veiſpiel an: Reinertrag—, Schuldzinſen 30 000.I, Gewerbeſteuern 26 000.aA, zuſ. Gewerbeertrag 56 000.I. In dieſem Falle betragen die Steuern des Landes und der Ge⸗ meinde bei einem Betriebvermögen von rd. 500 000 R. unter An⸗ nahme der den obigen Berechnungen zu Grunde gelegten Steuer⸗ ſätzen rund 10 000 RA. Dieſer Steuerbetrag ſteht nun zwar in einem Mißverhältnis zu dem Reinertrage des Unternehmens, der gleich Null iſt, aber nicht zu dem Ertrage von 56 000 Ral, der ſich aus Ausgaben des Unternehmens zuſammenſetzt. Wir beantra⸗ gen daher, daß zwecks Feſiſtellung, ob ein Steuernachlaß einzutreten lat, der Reinertrag zum Vergleich herangezogen wird, und dies im Geſetze ſelbſt zum Ausdruck kommt. Zu 8 50. Die Freigrenze bitten wir für die landwirlſchaftlichen und ge⸗ werblichen Unternehmungen einheſtlich auf 1200 R. feſtzuſetzen, do es uns bei der derzeitigen Finanznot nicht angängig erſcheint, weite leiſtungsfähige Kreiſe ſteuerſrei zu belaſſen. Zu§ 50a. Jiffer 2. Die im Entwurf vorgeſchlagenen Beſtimmungen über die nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben bei der Feſtſtellung des ſteuer⸗ pflichtigen Gewerbeertrogs ſind vom Haushaltsausſchuß angenommen worden. Wir wiederholen unſeren Antrag von dieſen Zuſchlägen ab⸗ zufehen und die Beſtimmungen zu ſtreichen. Sollte dem Wunſche nicht entſprochen werden, ſo iſt es dringend geboten, darüber Klarheit zu ſchaffen, was unter„den nicht unmittelbar aus dem laufenden Ge⸗ ſchäftsbetrieb herrührenden Schulden“ zu verſtehen iſt. Unter allen Umſtänden müſſen die Schulden, die zur Aufrechterhallung des Be⸗ triebs imalten Umfange oder zur Deckung oder Bermeidung von Verluſten aufgenommen worden ſind, an dem laufenden Be⸗ triebsvermögen(§ 48) und die Zinſen ſolcher Schulden an dem Ge⸗ werbeertrag(§ Hoa, Ziffer 2b) zum Abzug zugelaſſen werden. Die Schulden, die von einem Unternehmen aufgenommen werden mußten, weil die Ausſtände nicht entſprechend eingegangen ſind, und die Zinſen ſobcher Schulden müſſen abzugsfähig ſein. Nach§ 12 des Entwurfs ſind die geſchuldeten Steuern und die Vorausza ſungen je zu einem Viertel auf 15. des erſten Monats im Kalendervierteljahr zu entrichten. Wir bitten dieſen Teunin auf den 15. des zweiten Monats im Kalendervierteljahr zu verlegen, da be⸗ reits die Vorcuszahlungen auf die Einkommenſteuer und Körper⸗ ſchaftsſteuer nach§ 95 des Einkommenſteuergeſetzes auf den 15. des taſſen und ſich Produktionsſtätte zu ſuchen, die ihnen die Möglich⸗ erſten Monats im Kalendervierteljahr zu zahlen ſind. Städtiſche Nachrichten Eiſenbahn und Landſtraße Einheitliche Bezeichnung der Wegübergänge. Die Erhöhung der Verkehrsſicherheit bei den ſoge⸗ kannten ſchienengleichen Eiſenbahn⸗Uebergängen iſt bei dem ſchnellen Anwachſen des Automobilverkehrs ouf den deutſchen Landſtraßen zu einer der dringendſten Verkehrsauf⸗ gaben geworden. Nach langen Verhandlungen mit den Länderregie⸗ Wugen ſind durch die Reichsverordnungen über die Aufſtellung von voadn ungstafeln für den Kraftfahrzeugverkehr em 25. Apell 1925 neue Ausführungsbeſtimmungen erlaſſen worden. rährend bisher die Kenntlichmachung der ſchienengleichen Wegüber⸗ günge, Anſtrich der Schranken, Aufſteſlung von Warnungstafeln uſw. zin buntfarbiges Bild zeigten(war doch der Anſtrich der Schranken den Ländern verſchieden, teils nach teils nach an⸗ niren Geſichtspunkten gehalten), ſo iſt durch die neue Reichsverord⸗ 11059 die ſchon ſeit langem erhobene FJorderung nach einer einheit⸗ Schen Kenntlichmachung aller Wegübergänge erfüllt worden. Der Kezdankenanſtrich wird namentlich an Automobilverkehrsſtraßen im diech durchweg weiß mit roten Feldern gehalten ſein, weil ſerſe Farbenzuſammenſtellung ſich dem Auge ſchon aus größerer Ent⸗ dmumg bei jeder Art von Hintergrund aufdrängt. Die Auſſtellung di nungstafeln u. die Aenderung des Schrank trichs iſt, wie 1050 Hauptverwaltung der Deutſchen Reichsbahn⸗Geſellf aft uns mit⸗ W4 bereits in größerem Umfange in Ausführung begriffen.— Als kaarnungszeichen, die man auch als Vorſignale anſprechen Van, ſollen von den Landesbehörden— nicht mehr von den ubomobilverbänden— kreisrunde Tafeln von 60 Zentimeter 8 ate gelangen, die das mmternationale Gatterzeichen in 2 iher be auf dunkelblauem Grunde tragen. Dleſe Zeichen in Fate Mete Höhe über dem Erdboden on feſten Pfoſten rechts der hrtrichtung aufgeſtellt, kündigen 250 Meter vor dem Gefahrpunkt daß ein Eſſe mübergang vorhanden iſt. Von den hisher auf⸗ laſelten Warnungstafeln unterſchelden ſich dieſe hauptſächlich da⸗ in ich, daß ſie in der Dunkelhelt keine eigene Lichtaelle kragen und ſot Weſentlich größerer Entfernung vom Gefahrpunkt ſtehen. Die Er⸗ Vrung hat gezeigt, daß aurf eine eigene Beleuchtung der Warn ungszeichen unbedenklich verzichtet werden kann. Werden die K nungsgechen im Bereich des Lichtkegels der ſtark leuchtenden ſaaft en⸗Laternen angebracht, wie es die neue Verordnung vor⸗ ſebedt. Jeo ſind ſſie guch in der Nacht ſo leſcht erkennbar daß ein lieber⸗ Ihen bei Aufmerkſamkeit des Fahrers als ausgeſchloſſen gelten ka in. de Frage, ob nicht bei eingleiſigen Bahnen die Schranken über⸗ — der Fall iſt, kann noch nicht entſchieden werden. So wendet 3. B. Amerika Lichtſignale in Verbindung mit Läutewerken an, dafür aber mur ganz vereinzelt eine Sicherung des Uebergamges durch Schranken. Es iſt aber andererſeits durch Gerichtsverhandlungen erwieſen, daß 3. B. beim Fahren iim geſchloſſenen Kraſtwagen das Läuten der Klein⸗ bahnzüge überhört worden iſt.— Die zweckmäßigſte Sicherung der Uebergänge geſchieht alſo durch die vollkommen einheitliche Andrin⸗ gung von Warnungstafeln, wie ſie jetzt vorgenommen wirs. NDV. Dampferfahrt nach Rüdesheim. Wir verrbeiſen auch an e Stelle auf die neu eingeführten billigen Rheinfahrten der Köln⸗ Düſſeldorfer Rheindamp ſchiffahrt Mannheim, insbeſonders auf die am Sonntag, den 20. Juni, ſtattfindende Geſellſchaftsfahrt nach Rüdesheim und zurück.(Näheres ſiehe Anzeige.) Gewitter. Der geſtern abend 7 Uhr begonnene Regen hielt bis heute nachmittag 2 Uhr an, wo ein kurzes Donnergrollen die Regenwolken vorübergehend verjagte. Die Ausſichten ſind ſchlecht, da die Wetterwarte Karlsruhe für morgen weitere Nieder⸗ ſchläge in Ausſicht ſtellt. Die Luftwärme iſt vom geſtrigen Tag von 21,3 Grad auf 15,5 Grad Celſius zurückgegangen. 5 Erdbeerenverkauf im Poſtamt. Wir erhalten folgende Zuſchrift: Die in der heutigen Mittagsausgabe erſchienene An⸗ zeige über den Verkauf von Erdbeeren im Poſtamt 1 iſt von der Frau eines Beamten ohne Wiſſen des Poſtamts J aufge⸗ geben worden. Der betr. Beamte, Beſitzer größerer Erdbeeran⸗ lagen, hatte für das Perſonal des Poſtamts eine Ladung Erdbeeren geſandt. Da dieſe nicht ſämtlich abgeſetzt werden donnben, glaubte die Frau, den Reſt im 475 an Private verkaufen zu dürfen. Sobald der Poſtamtsvorſteher, der jeden Warenberkau f unter den Beamten im Dienſtgebäude von der Sache Kenntnis erhielt, wurde der weitere Verkauf im Poſt⸗ hofe ſofort verboten. *Juſammenſtöße ereigneten ſich im Laufe des geſtrigen Tages um 12.15 Uhr mittags auf der Friedrichsbrücke zwiſchen einem Motorradfahrer und einem Radfahrer und um.20 Uhr nach⸗ mittags auf der Brückenſtraße zwiſchen zwei Radfahrern.— Als geſtern abend halb 8 Uhr ein Perſonenkraftwagen an der Straßenkreuzung O 4 Ne5 einem andern entgegenkommenden Kraft⸗ wagen ausweichen wollte, fuhr er gegen die Ecke des Hauſes N 5, 6. Es entſtand nur Sachſchaden. Etſchwerter Diebſtahl. Entwendet wurde vom 11.—12. 6. aus einer Manſarde der Großen Merzelſtraße ein ſchwarzes Jackett⸗ kleid, beſtehend aus langer Jacke und Faltenrock, ein grünes Jackettkleid, beſt Nupt in Fortfall tommen können, wie dies im Nustande z. T. ſtehend aus langer Jacke mit buntem Kragen und glattem Rock.„ 1 ⸗ſammlung mit einer längeren Anſprache. »Anfälle. Am 16. Juni. nachmittags zwiſchen 5 und 6 Ubr kam in der aroßen Wallſtadtſtraße ein 12 Jahre alter S ch üler beim Spielen mit andern Kameraden zu Fall und brach den linken U n⸗ terarm.— Beim ffenſterreinigen in den Räumen des Domänen⸗ amtes hier ſtürzte eine 36 Jahre alte Frau aus 2 Meter Höhe ab und zog ſich eine Quetſchung und Erſchütterung der Wirbelſäule zu.— Auf der Mannheimerſtraße in Sandhofen fiel geſtern nachmittag halb 5 Uhr eine 33 Jahre alte Frau aus bis jetzt noch unbekannter Urſache vom Fahrrad und verrenkte ſich das rechte Knie.— In der vergangenen Nacht um 11 Uhr wurde auf dem Luiſenring bier ein 48 Jahre alter Mann von einer Ohnmacht befallen. Da er längere Zeit bewußtlos blieb, überführte man ihn mit dem Sani⸗ tätsauto in das Allgemeine Krankenhaus. Auch die andern Verletz⸗ ten fanden Aufnahme im Krankenhaus. * Diebſtahlschronik. Entwendet wurden: Aus einem Raum im Schlacht⸗ und Viehhof hier eine ſchwarze Tuchſoppe, ein Paar braune Schuhe und ein Paar ſchwarze Schnürſchuhe, eine dunkelgraue Segel⸗ tuchtaſche und eine mausgraue Mancheſterſoppe mit 4 Außentaſchen: in einem Bootshaus ein ſandfarbiger, raulanförmiger Gummimantel, ein dunkelgrauer Filzhut und ebenſolche Handſchuhe: am 9. 8. Ecke Molkte⸗ und Roonſtraße ein dunkelgrün geſtrichener zweiräderiger Handwagen mit zwei Stützen: am 16. 6. auf dem Marktplatz hier eine ſchwarzlederne lacklerte Handtaſche mit einem größeren Geldbetrag: am 6. 6. in einem Kaffee ein zweireihiger Gabar⸗ dinemantel(Schwedenform): am 4. 6. aus einer Bauhütte in Neuoſtheim eine ſchwarze. noch aut erhaltene Joppe und 3 Knäuel Senkelſchnur und am 12. 6. in einem Warenhaus in O 3 ein Ballen ſchwarzer Seidenſtoff Crepe Marocain. * Anterſchlagung. Verloren und vermutlich gefunden und un⸗ terſchlagen wurde am 9. 6. von P 3 bis zum Schloßgarten eine ſil⸗ berne Herrenremontoiruhr(Armband) mit alattem Ge⸗ häuſe, gelblichem Zifferblatt, auf der Rückſeite die Buchſtaben J und I. ſowie das Datum 2. 6. 26. * Vorſicht vor Taſchendieben. Angeſichts der in letzter Zeit ſich mehrenden Taſchendiebſtähle auf den Wochenmärkten wird erneut zur Vorſicht ermahnt. Es wurde wahrgenommen, daß insbeſondere die Frauen ihre Geldtaſchen oft im offenen Marktkorb oder in der äußeren Manteltaſche, dazu noch aut ſichtbar, tragen und dadurch den Dieben ihre Arbeit erleichtern. Bei mehr Achtſamkeit ſeitens des Marktpublikums könnten dieſe Delikte auf ein Minimum beſchränkt werden. Vorträge Der moderne Menſch In einer vom Gewerkſchaftsbund der Angeſtellten(G. D..), Ortsgruppe Mannheim, am 14. Juni in der Liedertafel veranſtal⸗ teten Verſammlung hielt Profeſſor Dr. Roß bach⸗Karlsruhe vor einer zahlreichen Zuhörerſchaft einen intereſſanten Vortrag über das oben genannte Thema. Der Redner legte in feſſelnden Aus⸗ führungen den Unterſchied dar zwiſchen dem Menſchen der guten alten Zeit und dem modernen Menſchen. Als weſentlich bezeich⸗ nete er den Drang zur Diesſeitigkeit des modernen Menſchen gegen⸗ über der Sehnſucht nach dem Jenſeits des Menſchen im Mittel⸗ alter, Veranlaßt wurde dieſe Geiſtesumbildung durch die mit der Renaiſſance einſetzenden und immer weiter fortſchreitenden Natur⸗ erkenntnis bis zur Naturbeherrſchung. Als Symbol hierfür kann man hhie Maſchine anſehen, die nicht mehr nur Hilfsmittel, ſondern zum Erſatz des Menſchen und ſeiner Arbeitskraft geworden iſt. Demgegenüber iſt es dem modernen Menſchen noch nicht gelungen, im Gegenſatz zum Menſchen des Mittelalters, zum innerlichen Gleichgewicht zu kommen. Durch die Ueberſchäßung des äuße⸗ ren Erfolges hat er ſein inneres Leben vernachläſſigt, ſodaß er zu dem wurde, was er heute iſt: Tatmenſch und trotzdem keine ausgeglichene Perſönlichkeit. Kennzeichnend für den moder⸗ nen Menſchen iſt ſeine Verbundenheit mit der Wirtſchaft und zwar können wir dabei zwei Typen im Wirtſchaftsleben unterſcheiden, den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber. Zwar haben die Ein⸗ ſichtigen heute ſchon erkannt, daß die beiden Wirtſchaftsfaktoren, der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber, zuſammengehören, daß der Arbeiter am Produktionsprozeß beteiligt werden muß, um das Ge⸗ meinſe mkeitsgefühl zu erwecken, das zum Wirtſchaftsfrieden führt Tagungen Der Verein deulſcher Ingenieure in Hamburg 65. Hauptverſammlung vom 12.—14. Juni 1926 Zuim zweiten Male ſeit ſeinem Beſtehen hielt der Verein deulſcher Ingenieure, der vor wenigen Wochen den 70 Gebärtstag feierte, ſeine Hauptverſammlung in den Mauern Hamburgs ab. Die Teilnahme von über 1500 Fachgenoſſen ge⸗ ſtaltete die Tagung zu einer eindrucksvollen Kundgebung dafür, wie rege gerade in Zeiten wirtſchaftlicher Not das Intereſſe an den Frageyi der Technik iſt. Als Auftakt zu den am Samstag beginnenden Verhandlungen und um den zahlreichen Beſuchern einen Einblick in das Tätigkeitt⸗ feld dis.d. J. zu geben, wurde am Freitag nachmittag die Aus⸗ ſtel! der Arbeiten des Vereins eröffnet. Sams⸗ tag früh begannen die wiſſenſchaftlichen Verhandlungen mit den Fachſitzungen„Dieſelmotoren“ und Schweißtechnik“, Die größte Dieſelmaſchine der Welt, die von Blohm u. Voß Lizenzen der MAN. erbaute 15 000 PS.⸗Maſchine im Kraftwer Neuhof, wurde am Montag beſichtigt. Sie dient zur Deckung der Spitze ibelaſtungen des Hamburgiſchen Elektrizitätswerkes. Neben den wiſſenſchaftlichen Grundlagen der Schweißtechnik wurde auch ihre große wirtſchaftliche Bedeutung hervorgehoben, die z. B. ſchon daraus hervorgeht, daß im Kleinſchiffbau an Lohn 75 Prozent, an Werkſſoffen 30 Prozent geſpart werden gegenüber dem Nieten. Der deutſche Rundfunk iſt zum erſten Male in den Dienſt der Hauptverſammlung geſtellt worden, ſodaß weitere Kreiſe der Bevöllerung den Hauptverhandlungen, Anſprachen und Vorträgen am Sonntag vormittag folgen konnten. Der Vorſitzende des.d.., Dr.⸗Ing. K. Wendt⸗Eſſen, eröffnete die eigentliche Hauptver⸗ Gemäß dem Beſchluß der Kauptverſammlung wurde dann Direktor Dr.⸗Ing. Eh. Her⸗ mann Frahm⸗Hamburg unter allgemeinem Beifall die Gras⸗ hof⸗Denkmünze überreicht, die höchſte Auszeichnung, die der Verein zu vergeben hat. Den erſten Hauptvortrag hielt Dr.⸗Ing. Eh. Frahm über neuere Probleme des Schiffbaues, in dem er ausführlich auf die Frage: Dieſelmotor oder Dampfmaſchine für Schiffsbetrieb? einging. Ihm folgte Prof. Dr.⸗Ing. Goerens⸗ Eſſen mit Ausführungen über Stahlqualitäten und deren Beziehun⸗ gen zu den Herſtellungsverfahren. Seine Darlegungen kommen zu dem Schluß, daß uns ein un ah Austauſch der Erfahrun⸗ gen ziviſchen Stahlerzeugern und Stahlverbrauchern dazu führen kann, den am beſten geeigneten Stahl ausfindig zu machen. Der zu Beginn der Hauptverſammlung am Sonntag erſtat⸗ tete und gedruckt vorliegende Geſchäftsbericht für das Jahr 1925— 26 zeigt am beſten, wie umfangreich das Arbeitsgebiet des Vereins deutſcher Ingenieure iſt. Die Montag wieder aufgenom⸗ menen Fachſitzungen geben nur einen Ausſchnitt aus dieſer Arbeit. Die ffortbildung des im praktiſchen Leben ſtehenden Ingenieurs iſt angeſichts der raſtloſen Fortſchritte der Technik von ſo außer⸗ ordenllicher mee Ad ba ſich e e R Na ſitzung„Techniſ⸗ usbildung“ eingehend hiermit beſchäftigte. Z. B. Würden der Ausbau des deutſchen Straßennetzes, beſonders der Hraftwagenſtraßen, die Prüfung und Bewertung der natür⸗ lichen Straßenbauſtoffe„Stoffkunde“ eingehend erörtert. Die Aus⸗ fuhr ber Maſſenfertigungs⸗Induſtrie iſt bon 1913—1924 um etwa 14 b. H. geſtiegen, während im Großmaſchinenbau in der gleichen Zeit ein Rückgang zu verzeichnen iſt. Der Maſſenfertigung in der Feinmechanik, über die in der Fachſitzung„Betriebstechnik“ berichtet wurde, kommt alſo erhebliche volkswirtſchaftliche Bedeutung zu. Die Technik in der Landwirtſchaft wird in einer beſonderen Fachſitzung zu Worte kommen. Jwei hervorragende Wiſſenſchaft⸗ ler werden klarſtellen. welche praktiſchen Lehren wir aus den Fr⸗ folgen der Landwirtſchaft der Vereinigten Staaten für die Mieder⸗ herſtellung der Rentabilität und für die Geſundung der Abſaßz⸗ berhältniſſe unſerer Landwirtſchaft ziehen können. 4. Seite. Nr. 276 Reue Maunuehmer Jetumg(Abdend- Nuονο Freſtag. den 18. Jum 1928 — Aus dem Lande Hochwaſſergefahr am Bodenſee Die Regenfälle im geſamten Bodenſeegebiet und die Schnee⸗ ſchmelze im Gebirge laſſen weiterhin eine reichliche Waſſerzufuhr er⸗ warten, ſodaß da und dort bereits Hochwaſſergefahr droht. Aus Konſtanz wurde bereits Hochwaſſer gemeldet. Noch einige Tage weiteren Steigens und das Waſſer geht über die Hafenmauer. Die Straße nach Reichenau iſt bereits über einen halben Meter hochüberſchwemmt. Die Verbindung mit dem Lande muß mit Gondeln und Motorbooten aufrecht erhalten werden. Auch die Straße von Radolfzell nach Moß iſt überflutet. Infolge Hochwaſſers kann die Durchfahrt unter der Rheinbrücke Konſtanz mit den ſchweizeriſchen Dampfbooten nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der Dampferverkehr mit den Stationen Konſtanz⸗ Hafen und Kreuzlingen wurde ab 16. Juni eingeſtellt. Bei Fried⸗ richshafen iſt zwar vorerſt mit Hochwaſſer nicht zu rechnen, da der See immerhin noch um ein Meter ſteigen müßte, aber manche am See und in deſſen unmittelbarer Nähe gelegene Häuſer haben be⸗ reits Waſſer in den Kellern. Der badiſche Landesſteg im Hafen iſt überſchwemmt und beim anderen wird das Waſſer bald den Bretterbelag erreichen. Die Landungsſtelle TLangenargen kann hereits ſeit längerer Zeit nicht mehr befahren werden. Die Dampfer ſind gezwungen, in den Hafen einzulaufen. Auch die Landungsſtege in Hagnau und Immenſtadt ſind vom Hochwaſſer bedroht. In Lindau zeigte der Pegel geſtern 5,10 Meter, womit das Waſſer bis faſt an den Rand des Ufers geſtiegen iſt. * * Heidelberg, 18. Juni. Die Bezirksgruppe Heidelberg des badiſchen Bundes Deutſcher Jäger veranſtaltet am Samstag abend anläßſich der diesjährigen Hauptverſtammlung anſchließend an diee Schloßbeleuchtung ein großes Kellerfeſt mit Schloßinnenbeleuchtung. Durch die Mitwirkung erſter Kräfte vom Heidelberger Stadttheater iſt ein angenehmer Abend ge⸗ ſichert Am Sonntag abend findet großes Jägerfeſt im Stadt⸗ garten Heidelberg ſtatt. Näheres ſiehe Anzeige. L. Bretten. 16. Juni. Der Kraichgauſängerbund wird am 19. und 20. Juni ſein 38. Sängerbundesfeſt hier abhalten. Hierzu haben ſämtliche Vereine des Kraichgaues und eine Anzahl württembergiſcher Vereine ihr Erſcheinen zugeſaat. ſodaß nicht zuviel behauptet wird, wenn man von einem Ereianis ſpricht, das Bretten bevorſteht. Die Vorbereitungen wurden den beiden hieſigen Geſang⸗ vereinen„Frohſinn“ und„Sängerbund“ übertragen und ſind in vol⸗ lem Gange. Das Hauptintereſſe beanſprucht ſelbſtverſtändlich das große Wertungsſingen in der„Stadt Pforzheim“, an dem alle Vereine teilnehmen. Von prominenten Perſönlichkeiten wird u. a. auch der Bundesobmann des Badiſchen Sängerbundes. Dr. Metz⸗ ger⸗Freiburg, anweſend ſein. Am Nechmittaa wird ein Feſtzug veranſtaltet. Die Veranſtaltung dürfte jedenfalls in ihrer Größe und Wucht ein ſichtbares Zeichen ſein. mit welcher Liebe man im Kraich⸗ gauländchen dem Sange zugetan iſt. *Baden⸗Baden, 18. Juni. Ein 25 Jahre alter Mann ließ ſich in ſelbſtmörderiſcher Abſicht in der Nähe des Gutenbergplatzes von einem Frühzug überfahren. Der Kopf wurde vollſtän⸗ dig vo•m Rumpfe getrennt. Der Selbſtmörder hatte bereits vor einem Jahre verſucht, ſich durch Oeffnen der Pulsadern das Leber zu nehmen. * Triberg, 17. Juni. Die von der Städt. Kurverwaltung durch⸗ geführten Höhenfahrten mit Geſeelſchaftswagen der Reichspoſt ſind in dieſem Jahre mit einer bemerkenswerten Neuerung bedacht, die vielen Teilnehmern eine Beruhigung ſein wird. Es iſt mit den die im Norden bis Baden Baden, im Süden bis Rheinfall und Feldberg⸗Baſel führen, eine Hufalberer rung obligatoriſchen Charakters verbumden, die auf den einfachen Unfall, auf Todesfall und Invalidität ſich erſtreckt. Für die mini⸗ male Prämie von 10 Pfennigen wird eine Verſicherung von 1000 Mark bei Unfall, 5000 Mark bei Todesfall und 10 000 Mark bei Invaltrität gewährt. Bemerkenswert iſt, daß ſich die Verſicherung nicht nur auf den Aufenthalt im Wagen, ſondern auch auf das Einſteigen und Auszeigen erſtreckt. Gerichtszeitung § Früh krümmt ſich, was ein Häkchen werden will. Eine große Anzahl von Kellereinbrüchen, meiſt in Wirtſchaften, hatte das be⸗ ſondere Intereſſe der Kriminalpolizei Darmſtadt gefunden und nur dieſer beſonderen Aufmerkſamkeit war die Aufdeckung der Einbrüche zu verdanken. Nicht weniger als 7 Burſchen aus dem Stadtteil Beſſungen, darunter auch Jugendliche, hatten ein gemein⸗ ſames Komplott geſchmiedet. Sie drangen zu der Zeit, als noch Ausſchankbetrieb in den Gaſthäuſern war, in die Kellerräume, die zu dieſen Zeiten meiſt nicht abgeſchloſſen waren, ein, holten dort Wein und Likör und was ſie ſonſt noch brauchen konnten und brachten ihre Beute an den Bahndamm in Richtung Eberſtadt, wo dann Zechgelage ſtattfanden. Auch erbrachen ſie einen Schau⸗ kaſten und raubten dort Schokoladepackungen. Auch Fahrradteile erbeuteten ſie, die einer der nun Angeklagten als Hehler weiter veräußerte, bezw. in das Pfandhaus brachte. Die Verhand⸗ lung füllte nicht nur den ganzen Zuhörerraum, ſondern etwa 100 Perſonen hielten ſich noch im Vorraum des Gerichtsgebäudes auf. Die Burſchen ſelbſt machten den Eindruck recht verwahrloſter Jugend. Der Hauptanführer der Geſellſchaft, Leonh. Strecken⸗ reuter erhielt vom Schöffengericht Darmſtadt 2 Jahre Gefäng⸗ nis, abz. 2 Monate Unterſuchungshaft; im übrigen gab es Stra⸗ fen von 1 Jahr 6 Monate bis auf 6 Monate. Mit Ausnahme der Jugendlichen erkannten die Verurteilten die Strafen an. Der Staatsanwalt hatte die gleichen Strafen beantragt. Sportliche Rundſchau Regeln *fKegelverband Mannheim. Am vergangenen Sonntag ſtanden ſich auf den drei Bahnen des Rheinkaffees Feigle von„Pfefferminz“, Stadtmeiſter 1925, Bauer von„Edelweiß“, Stadtmeiſter 1926 und Höfer von„Rheingold 1924“ repräſentativer Kegler der Süddeutſchen Mannſchaft gegenüber, um in einem 600. Kugelkampf dem breiteren Publikum den Kegelſport vorzuführen. Es hatte ſich auch eine kleine Anzahl von Kegelſportanhängern eingefunden, die den großen Kampf mit Intereſſe verfolgten. Bei Abwurf der erſten 200 Kugeln und Bahnwechſel hatte ſich Höfer bereits einen kleinen Vorſprung heraus⸗ geholt, den im weiteren Verlauf des Kampfes er ſtändig vergrößerte. Beim zweiten Bahnwechſel nach 400 Kugeln buchte Höfer bereits 10² Holz Vorſprung und war alſo nicht mehr einzuholen. Mit einem Mehr von 125 Holz gewann Höfer den Kampf. Bauer ſetzte bei Anfang ſchön an, fiel in der Mitte etwas ab, um gegen Ende wieder beſſer zu werden, doch konnte er den Vorſprung Höfers nicht mehr einholen. Feigle ließ ſich unvorſichtigerweiſe von ſeiem ſonſtigen Kugelwurf abbringen, wodurch er gleich ins Hintertreffen kam. Erſt nachdem er ſeinen Wurf umgeſtellt hatte, warf er bedeutend beſſer, kam auch dicht an Bauer heran, mußte e d5e g. 5 Gestern abend wurde unser lieber Kollege r. mad. Philipp Becker von seinem schweren Leiden erlöst. Wir verlieren in ihm einen treuen Kameraden, dessen Andenken uns unvergeßlich bleiben wird. 4976 Die Assistenz-Arzte dces Städt. Krankenhauses Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem uner- setzlichen Verluste meiner lieben Gattin, unserer herzensguten Mutter Frau MHaria Scheuer geb. Schwarzkopf sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir allen unseren innigsten Dank. Ferner danken wir allen Freunden und Bekanmen die der teuren Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben. Mannheim, den 18. Juni 1926. R. Scheuer und Kinder 7682 aber mit 13 Holz Bauder uderdiegen. Nachſtehend Einelreſultote: Höſer 8800 Hols guer 3181 H0lg und Feigle 3168 Holg. Anlehmend an dieſen Kost findet nächſten Sonntag im Lokal Zorn in Käfertal zwiſchen Kramk o. „Nheingolb“ und Eiſengrein früher„Gute Gaſſe“ ein 800 Kugetkampf ſtatt.„heinperle. Stodttlubmeiſter 1925 ſpielte vor obigem Kame! e eeeee ee rgebni Nl 2 9„ perle 1449, Alle Neun 1441. Rheinperle hat alle 2 Spiele gewonnen. Athletik 8 „Erfolge des Sport⸗Berein 1906. Anläßlich des Jubiläums⸗ wettſtreites am 12. und 13. Juni in Ladenburg konnte ſich das Mitglied 2. Ohneſorg im Gewichtheben der mittleren Alters⸗ Hlaſſe den 1. Preis, ſowie deſſen Mitglied Karl Wunſch im Ban⸗ tamgewicht den 6. Preis erringen. Schwimmen Ppflege des Schwimmunterrichts. Das Badiſche Unterrichts⸗ miniterlun hat an die Schulbehörden und Schulleiter einen Eruz hinausgegeben, der Pflege des Schwimmunterrichts, 15 an nicht wenigen Schulen eine erfreuliche Entwicklung erfahren ha auch weiterhin nachhaltiger Aufmerkſamkeit zu ſchenken. Dabei 15 darauf aufmerkſam gemacht, daß zur Vermeidung von Unglũ fällen die Vornahme von Schwimmübungen unter Leitung Lehrern nur in Badeanſtalten oder an polizeilich genehmigten öf fentlichen Badeplätzen erfolgen darf. wetternachrichten der Karlsruher Landeswetterwarte Beobachtungen badiſcher Wetterſtellen(7* morgens — Tuft. Tem- Se gAgE[ Wind 22022 9655 5 8——— Weie. 38 E nm wn& 388888 micht. Stärke 88—— Wertheim—— 13 19 91 ſtil4— Regen 8 Königſtuhl 625 753,.2 10 18 9] 8(leich 7 3 Karlsruhe.127 2753,3 14 20 12 SSW aleicht 5 10 Baden Baden 213 753,2 14 23 11 Su leicht 5 23 Villingen780 754.9] 11 17 10 SwW eeicht*— Feldberg. Hof 1497 630.22 9 5 Jw friſchh— Badenweiler— 755,1 13 20 12 W leich 15 5 St. Blaſien—— 10 16 10 ſtiu—[Regen 13 Höchenſchwd.“————( Geſtern kam es wieder zeitweiſe zu Regenfällen. Stellenweiſe traten Gewitter auf. Der Druck über Mitteleuropa iſt ſeit geſtern beträchtlich gefallen. Es haben ſich einzelne Teiltiefs ausgebilde in deren Bereich zahlreiche Regengebiete liegen. Von einem Tief, deſſen Kern bei Calais liegt, erſtreckt ſich heute ein Aufgleitregen gebiet bis Südfrankreich und überdeckt in weitem Bogen ganz Sũ weſtdeutſchland. Nach Abzug dieſes Regengebietes ſind heute noch Nachregen zu erwarten. Bei den über ganz Mitteleuropa vorhan denen geringen Druckdifferenzen mit mehreren Teiltiefs und ſchwa⸗ Wind in iſt anzunehmen, daß es auch morgen noch zu egen⸗ fällen bei meiſt bewölktem Himmel kommen wird. Wektervorausſage für Samstag, 19. Juni, bis 12 Ahr nachts: Meiſt wolkig, weitere Regenfälle. Herausgeber, Drucker und Verſeger: Druckerei Dr. Baas, Neue Mannbeimer Zeituna G m. b.., Mannbeim. E 6. 2. Direktion: Ferdinand Heyme. Chefredakteur: K. Fiſcher(in Ferien)— Verantwortliche Redakteure“ Für Politik: Hans Alfred Meißner.— FTeullleton: Dr Fritz Hammesz Kommunalvpolitik und Lokales: i. V. Franz Kircher. Sport un? Neues aus aller Welt: Willy Müller.— OHandelsteil: Kurt Ehmer 51 Gericht und alles Uebrige: Fr Kircher.— Anzeia⸗— Daſ Bernhard' RDNDNRDNLNDNDNrrNrNrrrrrrrrrrrrrrrr—————————————— Cod Ceam Mali-Creme Eine Stunde der Ruhe erfrischt das mũde Antlitz. Ihren wohltätigen Einfluß steigert 4T⁴- Cold Cream. Er belebt die Zellengewebe und entfernt Hautunreinigkeiten. 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Auch der Schmuck des neuen n darf ſich wohl ſehen laſſen. In nächſter Nähe des Bahn⸗ ofgebäudes dehnt ſich das Hafenbecken; Dampfſchiffe aller 5 Boden⸗ Leuferſtaaten verkehren dort. Purpurn legt ſich der goldene Glanz 5* Abendſonne auf die weite Waſſerfläche des Schwäbiſchen Meeres, —25 drüben weitet ſich das ſchweizeriſche Seeufer bis hinauf gen eſterreich mit mächtigem Hochgebirgskranze. Nordöſtlich bietet ſich ein gar lieblich Bild: die Seeſtraßen⸗ promenade, ein Blumenpark zwiſchen prachtvollen Villen. Doch vor uns, machtvoll in Form und Stil, das Konzi dumsg ebäude, das einſtige Kaufhaus, ein wuchtiger Zeuge bertelalterlicher Glanzzeit des Konſtanzer Handels. Der Mittelpunkt er Jahre 1414—1418 während des Konzils. Ein Markſtein viel⸗ undertjähriger Geſchichte, die über Konſtanz hinweggebrauſt in Leid und Freud. Wenn ſich auch die Zett geändert, das Alte blieb, und mit dem Alten ſchuf die Stadt Konſtanz ein eigenartig Neues. Nicht mehr verſchloſſen ſind die Mauern, nein, Tauſende von Menſchen gehen ein und aus. Und wo vor langer Zeit der Kaufmann ſeine Kur- und Verkehrsverein Konstanz die Stadtkanzlei in Konſtanz Vare lagerte, da tönt Muſik, Geſang, da tagt auch ernſte Arbeit. Seewärts, auf gemütlicher Terraſſe, wie drinnen in den Sälen, mit Fresken kunſtvoll ausgeſchmückt gibt's Speis und Trank. Und weiter nebenan ein Kleinod ſondergleichen, ein gärtneriſch' duwel: der Stadtgarten, dreiſeitig ſeeumfloſſen. as Zeppelin⸗Denkmal. ſ Da, wo im grauen Altertum ein Pfahlbaudorf geſtanden, erhebt gei aus Park und Blumen, umfloſſen von den blauen Waſſern, in Raner ſtolzen Einfachheit das Inſel⸗Hotel. Der Kelten Wohnſitz, dann unſtell der Römer, dann Biſchofsburg und Abſteigquartier für Kaiſer nd für Fürſten, dann Kloſter und für Joh. Huß uß, dann untweberei und heute nun Hotel. eppelins Geburtsſtätte. Nächſt dabei ö Knapp gegenüber der ſtädtiſche Muſentempel: das Theater, erner die alt⸗katholiſche Kirche. Ein kleines Stückchen weiter, und lichtblau leuchtend öffnet ſich See in Kurvenlinien kühnſter Form. Und unter uns, in weitem gen überſpannt, nimmt fein manierlich Abſchied von ihm Vater der Bo mein. Schon eine kurze Fahrt auf ſeinem Rücken iſt einzig tunderbar. Am altersgrauen Rheintorturm und Pulver⸗ vorbei empfängt uns linksſeitig bäuerlicher Fleiß und rechts zerege Induſtrie. Zum weiten Unterſee gleitet der Blick, wir brüßen die Inſel Reichenau, Hohentwiel und Hegau und roben und am See die prächtigen alten Schlöſſer. Durch Wald und Feld gelangt man in kurzen und weiten Aü en zu hochgelegenen Ausſichtspunkten, dem Fiſcherorte Staad euit ſeinem ſchön am See gelegenen Gäſteheim zum„Schiff“, der Praig ſchönen Inſel Mainau, die zu beſchreiben in ihrer Noocht hier leider nicht ermöglicht iſt, und anderen hübſchen Orten. Frehmals zum See und ſeiner Promenade zieht es wohl jeden ſaremden. Der Liegeplatz der Yachten er iſt belebt. Lang⸗ — bläſt ſie der Wind hinaus; dann ſchwellt das weiße Tuch. Pfeil⸗ flonel in kühnem Zickzack bald back⸗, bald ſteuerbord, W eingelegt, ſauſt Pacht und Jolle mit dem Winde, in flottem d ettkampf mit den vom Ruderklub bemannten Booten und zwiſchen⸗ barch die ſtolzen Dampfer und die Flottille der ſtädtiſchen Motor⸗ dote dem Tramverkehr auf dem Waſſer. Ein Boot bringt uns derück zur Altſtadt, zum Stadtteil„Niederburg“ und ſtoſen engen Gaſſen, einſt wichtig und bedeutend mit manchem Rhen Hauſe, doch heute überholt. Die Neuzeit fordert Luft und M Es weitet ſich der Plan. Vor uns der alt⸗ehrwürdige Bau des deunſters, des Biſchofsdoms, mit ſeiner weltgeſchichtlichen Be⸗ utung durch das Konzil von Konſtanz. Zerſtört und wieder auf⸗ Wbaut. verändert und ergänzt, jedweder Bauepoche eingereiht. K as vor dem 10. Jahrhundert beſtanden, es iſt dahin, und nur die ſropta blieb. Vollwuchtig wirkt das Ingere, im Aeußern Harmonte, 8 glücklicher Zuſammenſchluß der alten und der neuen Kunſt. Und dem 76 Meter hohen Turme ein wunderbarer Blick weit in die Nunde. weit in die Pracht der Alpenwelt und über See und Strom. Han durch die Weſſenberg⸗ zur Zollernſtraße mit dem„Hohen ſei us“, hiſtoriſch bedeutſam, und dann zurück zum Stephansplatz mit 0 gomaniſch⸗ſchlichten Stephanskirche bei ſtilvoll innerm Ucke. Di Der„Obere Markt', in wenigen Minuten iſt er erreicht. Tac Richtſtätte des alten Konſtanz, der Sammelplatz aller wichtigen ri gungen. Ringsum hochragend feinſte Renaiſſancegiebel mit hiſto⸗ Kaß denkwürdigen Gebäuden, eng verknüpft mit den Namen von denlſern und von Fürſten. Ein Blick gilt der nächſten Straße mit „Rathaus“, ein zierlich feiner Bau, gegliedert in zwei Giebel flächeinſter Renaiſſance. Mit Fresken ausgeſtattet ſind die Wand⸗ m hen, hiſtoriſch wertvoll wie der archtvale Schatz der Stadt, der Smatathaus aufbewahrt wird. der Rathaushof, wohl ein Smaragd in einzigartiger Faſſung. ſtät us engen Straßen gelangen wir auf die breite„Markt⸗ ehrebe“ mit dem Poſtgebäude und dem Büro des Kur⸗ und Ver⸗ 5 svereins. Weiterhin nimmt das Konziliumsgebäude unſere Auf⸗ Anſpruch, bis unſer Blick auf der ausgedehnten Flaclamkeit in uche des blauen Sees haften bleibt. Wir gehen rechts zur Ros⸗ gartenſtraße mit ihrem underſamen Kleinod, dem ſtädtiſchen Mu⸗der ſeum, weiterhin berühmt: der„Rosgarten“, einſt Zunfthaus der Krämer. In gleicher Straße, doch von außen unbedeutend, liegt Konſtanz' dritte katholiſche Stadtpfarrkirche und nicht weit davon der Iſraeliten Gotteshaus, ein einfach ſchlichter Rundbau. Die nächſten Straßen fort zum Bodansplatz und⸗Straße. Am Ende und hinein zur Huſſenſtraße, ein Zeuge einſtiger Kraft und Stärke: das„Schnetztor“. Die freie Reichsſtadt, einſtmals be⸗ wehrt mit Türmen, Toren, Wällen, ſie fiel zum Opfer einer neuen Zeit. Zum Vielen aber, das gerettet werden konnte, gehört als —— Kur und Verkehrsveren Konstanz slick auf das Münſter in Ronſtanz erſtes wohl der mächtige Turm mit Zwinger. Nächſt dabei das Huſſenhaus. Die„obere“ und die„untere“ Laube, der einſtige Wall, zum Rheine ziehend, mit dichtem Baumſchmuck bepflanzt, führt uns zur „proteſtantiſchen Stadtpfarrkirche“, Bezirksamt, Reichsbank, Amts⸗ und Landgerichte, zur Oberrealſchule, zur Handwerkskammer, zum Technikum, zur Höheren Mädchenſchule. Hinaus nach Weſten wan⸗ dert mancher Fremde zum Denkſtein yon Huſſens Feuertod im Juli 1415. Dann endet Deutſchlands Grenze, und vor uns ſtehn die ſchweizeriſchen Wächter. Ein„fürnehm Klein⸗ od“ iſt des Deutſchen Reiches Grenzſtadt mit einem zauberhaften Duft umgeben, am Bodenſee und Rhein ſo wundervoll degge ſtadt, deſſen Wappenſpruch uns kündet, daß:„Immen, Fiſch und Linden hier überall zu finden.“ Immenſtadt, ein trauliches Städt⸗ chen am Fuße des Horn und Mittagberges, iſt die Eingangspforte zu den Wundern des Allgäus. Wuchtig hebt ſich der Steinebe und Stuiben heraus. Mächtig wachſen das Daumenmaſſiv u die Oberſtdorfer Berge mit dem Himmel zuſammen. Im Weſten glänzt ſilberhell der kriſtallklare Alpſee. Von Immenſtadt bringt uns die Bahn nach Oberſtaufen. Wohl mögen anderswo die Berge ſchroffer, die Gipfel höher ſein, an Lieblichkeit und Anmut wird die Oberſtaufener Gegend wohl kaum übertroffen. Unvergleichlich iſt der Blick durch das Gebirge zum Bodenſeegebiet und zu den Schweizer Bergen. Nachmals führt uns der Weg über Immen⸗ ſtadt, um nach Sonthofen, dem freundlichen Ort im Oberiller⸗ tal zu gelangen. Zu ſeiner Seite ragt der Grünten, einer der dankbarſten und ſchönſten Ausſichtsberge des Allgäus. Mit Vor⸗ liebe wird Sonthofen wegen ſeines heiteren geſelligen Lebens, ſei⸗ ner gaſtlichen Bewohner und ſeiner ſonnigen Lage zum Aufent⸗ halt gewählt, Von hier aus zweigt ein ſtilles Seitental ab, an dem wir nicht vorüber gehen wollen. Hier liegt Hindelang⸗Bad Oberdorf. Selten wird man ein ſo liebliches und zugleich groß⸗ artiges Bild finden, wie hier. Den Vorzügen der Natur und dem ländlichen Charakter, den ſich Hindelang zu wahren wußte verdankt es ſeine ſtets wachſende Beſucherzahl. Im benachbarten Bad Ober⸗ dorf haben ſchon viele Kranke im Schwefelbad Geneſung gefunden. Nun kommen wir ins Herz des Allgäus nach Oberſtdorf mii ſeinem Himmelsſchroffen, dem Nebelhorn, der Höfats, der Mädele⸗ gabel und wie ſie alle heißen. Gleich am Rande der grünen Ebene, in der Oberſtdorf liegt, ſteigen dieſe„Großen“ der Allgäuer Berg⸗ welt auf. Aber ſie bedrücken es nicht, Oberſtdorf hat Platz zum Atmen. Nur wer Oberſtdorf kennt in all ſeiner Pracht, der ver⸗ ſteht, daß es ſeinen Ruf nicht von Propaganda und der Reklame, ſondern nur ſich ſelbſt verdankt. Nicht vergeſſen wollen wir Füſ⸗ ſen am brauſenden Lech, hart an der Tiroler Grenze, mit ſeinem bis auf den heutigen Tag erhaltenen mittelalterlichen Gepräge. In engen Gaſſen finden wir maleriſche Winkel, reizende Motive alt⸗ pürgerlicher Baukunſt und wer Sinn für das Vergangene hat, wird zerne hier verweilen. Die Naturbäder im Faulenbachertal ſuchen ihresgleichen. Hier ragt der Säuling in impoſanter Größe, in ſeinem Schutze die Königsſchlöſſer Hohenſchwangau und Neu⸗ ſchwanſtein. Wandervorſchläge Tageswanderung Eberbach— Jorſthaus Antonsluſt— Waldkatzenbach— Strümpfel⸗ brunn— Schollbrunn— Läufertsmühle— Neckargerach Sonntagsfahrkarte nach Neckargerach, 4. Kl..80 A, oder Sonn⸗ tagsfahrkarte nach Eberbach.20 und Anſchlußfahrkarte Neckar⸗ erach—Eberbach 40 3. Momnheim ab:.12,.40,.00,.35, Eberbach an:.54,.06, 38,.19 Uhr. Vom Bahnhof Eberbach etwas der kathol. Kirche zu, gleich links auf dem eiſernen Steg über die Bahn ohne Markierung in der Verlängerung, nördlich durch die Stadt. Links drüben der Friedhof Nach 10 Min. bei der Wegkreuzung wird die Straße, direkt ins Itterbachtal, verlaſſen und rechts den Weg gegangen, der oberhalb der Itterbach in den Wald führt. Der Weg wendet ſich im Wald ſofort rechts, öſtlich und fällt allmählich ins Itterbachtal ab. Nun links der Itterbach auf, durch ſchönen Tannen⸗ und gemiſchten⸗Wald, der durch dazwiſchen liegenden Waldwieſen eine angenehme Abwechflung bietet. Nach 15—20 Min. kurz Pfad und alsbald kommt der Abzugs⸗ konal des Itterkraftwerkes entgegen, der uns den Weg zum Kraftwerk zeigt. Nach kurzer Zeit erweitert ſich das Tal, die Gebäulichkeiten des Werkes, die Talſperre und der ſeeartige Stauhbecken liegen vor uns. Ein prächtiger Anblick mitten im Wald. Dem Weiher entlang, bald verengt ſich wieder das Tal und bald iſt die rauſchende Itterbach der Begleiter. Nach Verlaſſen des Waldes ein überraſchend ſchöner Blick auf das am Zuſammenfluß des Reiſenbachs und Höllenbachs in einem ſaftigen Wieſengrund gebettete Forſthaus Antonsluſt. Ein⸗ kehrgelegenheit. Von Eberbach bis dahin 1½ St. Wer in Antons⸗ luſt nicht raſten will, wende ſich beim Austritt aus dem Walde gleich rechts, mit der Hauptlinie 18, weißes Viereck, die mit einer Links⸗ ſchwenkung ſogleich wieder in ſchönen Buchenwald führt. In ſüd⸗ licher Richtung auf breitem Weg bequem bergan und über dem Höllengrund, ſpäter über der ſchlüchtartigen Eſſigklinge her. Nach vom Dammbau nach der Inſel Sylt Schon ſeit Jahren arbeitet man an dem 11 Klm. langen Damm, der die Inſel Sylt mit dem Feſtland verbindet. Der Damm hat an der Sole eine Breite von 50 Mir., auf der Plattform 10 Mtr. Im Hintergrund die Inſel Sylt. Ddas Bayeriſche Allgãu das ſüdlichſte Alpengebiet Deutſchlands, nächſt Bodenſee und Tirol, iſt aus ſeinem erwacht. Lauter, immer lauter dringt ſein Ruf in die Weite. Ein gottbegnadetes Land, das durch ſeine Naturſchönheiten, ſeinen Reichtum an großartigen und lieb⸗ lichen Landſchaften ſeinen vielgeprieſenen Nachbarn, den Schweizer Bergen, in nichts nachſteht. Wohl keine Landſchaft iſt ſo in ſich geſchloſſen, wie das Allgäu, bei keiner findet man die gleichen Motive in ſo wechſelvoller und wieder neuer Geſtalt. Kuppen im ewigen Schnee, dem Tale zu gründunkle Tannenwälder mit Knie⸗ holz von Latſchen, Wieſenmatten, ein Meer von Blumen, lichtdurch⸗ flutete klare Luft und heitere Farben, dunkelgraue Allgäuer Kühe und Glokenklang, das iſt das Bayeriſche Allgäu. Ueber Augsburg oder München führt uns der Schienenweg vorüber an Kaufbeuren, der alten Reichsſtadt mit ihren Mauern und Türmen, vorüber an Kempten, dem Campodunum Nömer, wo einſt der Schritt der Legionen hallte, nach Immen⸗ 1 St. Waldkatzenbach. Rechts ſchöner Blick auf den Katzenbuckel, links auf Strümpfelbrunn. Südlich durch den Ort auf bis beinghe zu den letzten Häuſern. Hier mit der Hauptlinie 19, blauer Rhombus, links, direkt weſtlich. Durch Feld und Wieſen, nach 4 St. Strũ. brunn. Von da wieder ſüdlich, ohne Markierung, Wegweiſer bei der Wegkreuzung, durch Feld und ein Stück Wald ab, von der Richtung und dem Weg nicht abweichen, nach 35—40 Min. Schollbrunn Gute Einkehrgelegenheit. Beim Kriegerdenkmal, rechts, links Uebergang auf die Hauptlinie 18, weißes Viereck. Auf der Landſtraße nac Neckargerach, links am Schulhaus vorüber. Beim Friedhof auf Feld⸗ weg links hinter in den Wald. Zuerſt oben, dann in prächtigem Tannenwald, ein Stück Schwarzwald, etwas ſteil hinunter ins See⸗ bachtal zur Läufertsmühle, 54 St. Ueber das Tälchen, mit der Hauptlinie 21, rote Fcheibe, rechts weſtlich, durch ein Wieſental, rechſßz und links der wilden Seebach, vor nach Neckargerach, 20 Min. Vor⸗ her ſchöner Blick auf die Minneburg und die kathol. Kirche Wieder eine einſame Waldwanderung. Wanderzeit nicht über 5 Stunden Neckargerach ab:.22,.21,.21,.49 Mannheim an:.42, .22,.11, 40.42. F. Sch. 9—* Neue Mannheimer Jeitung(Abend⸗Ausgade) Gasthaus Alzurg 1 La zum Lamm 50 m üb M. Kutaufenthalt— Touriſtenſtützpunkt. Beſte Verpflegung dei mäßigen Preiſen— Stets tiſchen Kaſſee. Autohalle. Telephon Calw 143 S22²09 Beſitzer: W. Braun. Altensieig Sarac Schwarzwald) Fremdenheim Waldfrieden 2 520 m. Inmitten großer Tannenwaldungen. voll⸗ kommen ruhig und ſtaubfrei eig Milchwirtſchaft, vorzügliche Küch⸗, Schwimmgelegenheit. Penſions⸗ preis iäglich Mk..—. Frau E. 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Der Roman„Wo iſt der ppelgänger?“ wurde weiter gedruckt. dach Aber jeder, der das Haus betrat, wunde nach Waſſen unter, dtter Man wollte nicht wieder Lettern, Eiſenteile und Roman⸗ der Luft herumwirbeln ſehen. garre itungsbeſitzer nauchte in ſeinem Kontor eine dicke Zi⸗ kapiteg Man konnte zufrieden ſein. Wenn heute auch das Schluß · r zgeſetzt wurde, man würde ein Preisausſchreiben folgen laſſen: Dame ind wo iſt nun der Doppelgänger?“ Denn die verſchleierte hatte nur unvollendete Tagebuchblätter gebracht. Vielleich! Napitel 5—— der anonyme Verfaſſer und brachte das letzte dnden geriſſener Jungel Er wird eine ſchöne Stange Gold ver⸗ Das Telefon klingelte. 5 5 r iſt u und? · „er will ſeinen Namen nicht nennen——“ „Er ſſchmeißen!“ Stenger bringt das Schlußkapitel des Romans. Im ſanmm. Er möchte es gleich in die Enathpe dillieren— durf den aſſen! Ich komme ſofort nach unten.“ Der Zeitungsfürſt — Hörer auf die Gabel und eilte aus dem Zimmer. — Joha 15 25 2 5 F nmes Buß hatte ein Verzeichnis der Hotels von Newyork ſohe ane galt, Mrs. Mary Brown alias Dora Czarski aus⸗ m Nec G dann kommen die Privatperſonen an die Reihe!“ ſagte ſc und las nochmals das Kapitel von der Jasminlaube. war qu drei Herren fuhren in raſendem Lauf nach der Stadt. Buß mereſft der weiteren Aufklärung des Kriminalfalles herzlich wenig hört Mirl In ſeinem Innern frohlockte die Gewißheit: Lilian ge⸗ die Fein e nichf Schwiegervater brütete dumpf vor ſich hin. Was würden Mary üſten Stunden bringen? Er hatte ein weiches Herz und liebte denn Grunde noch immer. Doch die kleine Lil ſollte glücklich odwin blutdürſtig. Damit zog er eine Zeitung aus der Jranz am Steuer des Opelwagens hatte die Liſte des Hotels. Aber ſchon zweimal hatte er vergeblich gehalten, keiner der Herren war qusgeſtiegen. Er blickte über die Schulber zurück——— Miſter Buß, der einzige, der aufpaßte, lächelte verneinend. Vor dem Graveſender Tagblatt war ein Auflauf. Franz mußte langſam fahren. Erregte Stimmen drangen aus dem Hauſe. Die Tür flog auf und ein elegant gekleideter Herr eilte ins Freie. Et war ſehr bleich. Man ſchoß ſogar auf ihn. Was war geſchehen? Mevor der Zeitungsſchreiber vorhin die Setzerei erreicht hatte, war dort ein glattraſierter, elegant gekleideter Herr vor dem Faktor 9 5 805„Sofort das Manufkript her! Oder Sie ſind ein Kind 5 Todes!“ Der Faktor blickte in die Augen eines Wahnſinnigen. Er gab dem Menſchen einen Stoß vor die Bruſt und rief um Hilfe. So kam's, daß eine Menge Revolver losgingen und Sekunden ſpäter die Haustür aufflog. Franz, der Schofför, war erſtaunt, neben ſich plötzlich einen Fremden zu ſehen. 5 „Fahren Sie, was das Zeug hältl Ich bin Jon, Ihr Vorgänger. Es gilt—— eine Wette———“. Der Mann lächelte gewin⸗ nend, unterdrückte das Keuchen ſeiner Bruſt. Franz blickte über die Schulter zurück. Johannes Buß lächelte ebenfalls gewinnend. Da fuhr Franz los, was der Motor hergab. Nach der Adreſſe, die John ihm ins Ohr geziſcht. Anls der Wagen vor einer ſchmucken Villa in unbelebter Gegend hielt, wollte John auf den Fußſteig ſpringen. Doch Buß kam ihm Baee 9 ſüe Sre ee 8e fen E einen Je. en ir Ihre ranz, nehmen Sie meinen Re⸗ 55 der Kerl Miene macht, zu entfliehen——— Sie wiſſen—— „Zu Beſehl!“ ſtotterte Franz. Es ginz alles ſo ſchnell. 00 88 00 190 erſtaunt aus dem Wagen. „John, Sie hier?“ Buß hatte leuchtende Augen.„Ich weiß jetzt, wer hinter den Attentaten auf das Tagblatt ſteht. Dora Czarski hat ſie angezet⸗⸗ telt. Der Ausführende iſt John.“ 8 „Franz, nehmen Sie in die andere Hand meinen Revolver“, knirſchte Oberſt Godwin.„Ich werde das Weib mit den bloßen Händen erwürgen———“ Mary Brown alias Dora Czarski lächelte, als die drei Herren bei ihr eintraten. „Ich weiß Beſcheid, denn ich ſah Sie vom Fenſter aus.“ Sie war zum Ausgehen angekleidet. Die rot nachgezogenen Lipven bil⸗ deten eine ſcharfe, blutrote Linje. Auf die Totenbläſſe der Wangen war Rouge aufgelegt.„Sprechen Sie! Was hat man mit mir vor?“ Brown ſtand befangen an der Tür. Er konnte nicht reden. Der Oberſt ballte die Fäuſte, aber er trat keinen Schritt näher. Mary, die falſche Marn, war kratz allem noch herauſchend ſchön. So mußte Buß antworten. Cs fiel ihm wahrlich nicht leichter als den anderen, ſtand er doch vor der Mutter DMans „Es gibt alſo wirklich nur einen Lahuſen, den Bankdirektor, der zugleich der Betrüger und Fälſcher iſt?“ Er hielt den Kopf geſenkt. „Ein richtiges Verhör?“ machte Mary nervös.„Und zwei Zeu⸗ gen haben Sie mitgebracht——— Als ob ich leugnen würde, wer ich bin und was ich war! Sie wiſſen ja doch alles. Umſonſt lief Ihr Roman doch nicht in der Zeitung. Umſonſt verkehrten Sie nicht in der Villa draußen am Hudſon. Es war ein Irrſinn von mir, dieſen John um eine Gefälligkeit zu bitten. Er hat mich ver⸗ raten „Sprechen wir lieber von Sigurd Lahuſen!“ „Er iſt in die Stadt gegangen, in Ihr Hotel. Er wollte Sie noch einmal davon überzeugen, daß es zwei„Lahuſen“ gibt. Ich konnte ihm dieſen Irrſinn nicht ausreden. Ich mag den Schwächling gar nicht mehr ſehen!“ Sie brannte ſich mit einem grellen Auſachen eine Zigarette an, warf ſie aber ſchon nach den erſten haſtigen Zügen durchs offene Fenſter auf die Straße. „Laſſen Sie dieſe Signale!“ rief Buß. Do on hörte man unten eilige Schritte und die Stimme dez„Bleib ſtehen, Du Lump, oder ich ſchieße Dir eine Kugel in den Kopf!“ Die Herren eilten ans Fenſter. Da lief John um ſein Leben. „Franz, nicht ſchießen! Laufen laſſen!“ Buß beugte ſich weit aus dem Fenſter. „So darf die Sache nicht ausgehen!“ bangte auch Miſter Brown. Dieſe kurzen Sekunden genügten, um Mary entweichen zu laſſen. Das Zimmer war leer, als die Herren vom Fensder anl traten. Villa und Garten wurden vergeblich durchſucht. „Sie wird Lahuſen warnen!“ „Kaum. Warten wir hier auf ſeine Rückkunft!“ 22. Kapitel. Als Sigurd Lahuſen die Tür öffnete, fuhr er mit einem Schrek⸗ kensruf zurück. Im Zimmer der Dora Tzarski ſaßen drei Herren, die ihn er⸗ wartungsvoll anblickten. Doch bewunderswert ſchnell faßte ſich der Verbrecher und trat lãchelnd näher. 85 n e „Ah, Herr Buß———7 Ich kam mir allerdings wie ein er⸗ tappter Einbrecher vor. Ich war eben in Ihrem Hotel, um Ihnen mitzuteilen, daß ich die CCzarski hier aufgeſtöbert habe. Alle Tü⸗ ren ſtehen offen. Sie wird doch nicht geflohen ſein?“ Er hatte die Stirn, den unſchuldigen Bankdirektor weiter zu ſpielen. Puß nickte verſtehend.„Es kommt mir auch ſo vor. Aber neh⸗ men Sie doch Platz! Wir wollen zu viert warten. Ich ahne, bis es Nacht wird, werden Sie Ihren Doppelgänger kennen lernen. Er wohnt ja hier. Rauchen Sie eine Zi⸗ wohnt ja hier. Plaudern wir unterdeſſen! garette?“ Er bot ihm das ſpiegelblanke Etui, doch ſo ungeſchickt, daß es zu Boden fiel. (Fortſetzung folgt.) 8. Seike. Nr. 276 Neue Manuheimer Jemung(Abend · Ausgade) Freitag, den 18. Juni 1926 Neue Mannheimer Zeitung 0 Handelsblatt Die Lage der Induſtrie, der Börſe und des Geloͤ⸗ markies im Lichte der Großbanken Wie aus den Wirtſchaftlichen Mitteilungen der Deutſchen Bank und der, hervorgeht, konn⸗ ten zwar einzelne Induſtriezweige, z. B. die Automobilinduſtrie, Papierinduſtrie und Teile der chemiſchen und der Textilinduſtrie eine leichte Beſſerung in ihrer Geſchäftslage verzeichnen. Dagegen hat auf den verſchiedenſten Gebieten der eiſenverarbeitenden Indu⸗ ſtrien der ungenügende Beſchäftigungsgrad kaum eine Aenderung erfahren. Die Beſſerung im Ruhrbergbau unter den Einwir⸗ kungen des engliſchen Bergarbeiterſtreikes kommt ſowohl in einer bedeutenden Ermäßigung der Feierſchichten als auch in erhöhten Förderziffern zum Ausdruck. Die Entlaſſung von etwa 10 000 Bergarbeitern hat nichts mit einer erneuten Verſchlechterung der Abſatzverhältniſſe zu tun, ſondern iſt eine Folge des in der Montaninduſtrie in der Durchführung begriffenen Zuſammen⸗ ſchluſſes. Das Gefühl, daß vie Kriſe mehr oder weniger über⸗ ſtanden iſt, wird in immer weiteren Kreiſen vorherrſchen und kommt auch durch Geldanlage in Wertpapieren zum Ausdruck. Dieſelbe Zuverſicht, die ſich auf den unverkennbaren Geſundungs⸗ prozeß gründet, hat einen verſtärkten Widerhall in den Kreiſen der Spekulation gefunden, die ſich am ausgiebigſten an den Terminmärkten beſtätigte. Im Verlaufe des erſten Halbjahres 1926 ſind die Terminpapiere um ungefähr 23 v. H. geſtiegen, als die Geſamtheit der übrigen an der Berliner Börſe gehandelten Aktien im Durchſchnitt. Das Tor, aus dem die Spekulation auch wieder einmal heraus will, iſt eng und einem Maſſenandrang kaum ge⸗ wachſen. Man braucht nicht anzunehmen, daß die Hauſſebewe⸗ gung abhängig ſei von der Flüſſigkeit des kurzfriſtigen Geld⸗ marktes; denn erſtens zeigt das vecht beſcheidene Geſchäft in Kaſſa⸗ papieren, daß die Beanſpruchung des Geldmarktes durch die Börſe nicht übermäßig iſt und die verfeinerte Form des Ultimogeſchäftes mehr Anklang findet. Des weiteren ſcheinen aber auch die Bankiers in den noch immer ſehr hohen Bonifikationen bei Anleihe⸗ emiſſionen einen ſtarken Anreiz zu erblicken, das Anlagebedürfnis ihrer Kundſchaft auf die Emiſſionen zu lenken. Bei der Emiſſions⸗ tätigkeit für Inlandanleihen werden aber nicht Summen aus dem Geldmarkt herausgezogen, ſondern der Erlös aus den Anleihen dient zu einem guten Teil zur von Schulden, bringt alſo Geld in die großen Sammelſtellen. enn der Geldmarkt ſich aber wirklich einmal wieder verſteifen ſollte, ſo würde dies wohl nur im Zuſammenhang mit einer Konjunkturbeſſerung vor ſich Rabſte die dann auch dem Publ'fum neue Anregungen bieten ürfte. 2: Die Deutſche Keichsbahngeſellſchaft im Mai 1926.— Beſſe⸗ rung des Güterverkehrs. Nach der monatlichen Ueberſicht der Deutſchen Reichsbahngeſellſchaft zeigte der Güterverkehr im Mai gegenüber dem Vormonat mit der gleichen Anzahl von Arbeits⸗ kagen eine Steigerung um etwa 5 v. H. Die Betriebsergebniſſe Perfe ſich im April d. J. wie folgt geſteigert: Einnahmen aus erſonen⸗ und Güterverkehr: Vortrag am 31. März und ſonſtige Einnahmen zuſammen 417 643 000„1, Ausgaben für perfönliche und ſächliche Ausgaben, Dienſt der Reparationsſchulden, Schuld⸗ verſchreibungen und feſte Laſten zuſammen 351 728 000. Die Aufwendungen für werbende Anlagen im Betrage von 19 157 000 wurden dem Erlös aus der Begebung von VA. entnommen. Die monatliche Zahlung für den Dienſt der Reparationsſchuldverſchrei⸗ bungen wurde rechtzeitig geleiſtet. 0. Auslandkredit für die Iſar AGG.? Der deutſche Vertreter des New Vorker Bankhauſes Harrings, Forbes u. Co. teilt der „Bayer, Skäaksztg.“ zu der Meldung, daß die Firma ſich bereit Erklärt habe, einen Obligationskredit von 8 Mill. Dollar für die Untere Iſar AG. bereitzuſtellen, mit, daß ſie den Kredit nur unter der Vorausſetzung zugeſagt habe, daß die bayeriſche Staatsregie⸗ rung die Bürgſchaft für die Geſellſchaft übernehme. Das Projfekt der Unteren Iſar wird demzufolge auf ſeine wirtſchaftliche Rentabilität geprüft. 2: Nichk Fuſion, aber Inkereſſengemeinſchaft der Sacharin⸗ fabrik vorm. Jahlberg, Liſt u. Co. in Magdeburg mit den Ver⸗ einigten Chemiſchen FJabriken in ZJeitz. Die Verwaltungen planen eine Art von Intereſſengemeinſchaft mit gegenſeitigem Aktienaustauſch beider Geſellſchaften für die Superphosphat⸗ herſtellung. Die Verhandlungen ſind aber noch nicht zum Abſchluß gekommen. Die Sacharinfabrik Fahlberg, Liſt u. Co. wird wahrſcheinlich 8 v. H. Dividende in Vorſchlag bringen. 214 Alpine Monkan⸗Geſellſchaft. Die Geſellſchaft wird ihr iſchechiſches Steinkohlepbergwerk oremba an die tſchechiſche Regierung verkaufen. Jo( Bingwerke vorm. Gebr. Bing Ach. in Nürnberg. Der Geſchäftsbericht verzeichnet eine weitere erhebliche Steigerung der Nachfrage. Um fabrikatoriſch dieſer Nachfrage zu genügen, bedurfte es der Inveſtierung bedeutender Mittel. In den Produktions⸗ ſtätten der Geſellſchaft wurden beträchtliche Neuzugänge im Maſchinenpark notwendig: auch erhöhte ſich die Belegſchaft im Laufe des Jahres aufs Doppelte des Frühjahrsſtandes. Trotz dieſer Kraftanſtrengung konnte aber das Ziel nicht völlig erreicht werden. Das Tempo des notwendigen Abbaues konnte ſich dem der Kriſis nicht angleichen.— Der Rohgewinn hat ſich mit 5,55 gegen 5,06 Mill. i. V. wenig geändert. Steuern und Ver⸗ ſicherungen beanſpruchten 0,67(1,13), allgemeine Unkoſten 3,55 (2,78) Mill., Abſchrewungen mußten auf 0,7 Millionen verdoppeit werden. Ferner war ein Auffüllen des Aufwertungsausgleichs⸗ kontos durch 0,2 Mill. nötig. Der Reingewinn von 0,413 (0,8) Mill., dazu 0,8 Mill. Vortrag ſollen bekanntlich vorgetragen werden. Bilanz: Maſchinen 2,53(1,42) Mill., Anlagen trotz kräftiger Abſchreibungen bei 13,76 Kapital 9,83, Vorräte 13,32 (8,65), Außenſtände einſchl. der Lieferantenvorauszahlungen 7,02 (5,72), Bankſchulden 9,91(6,16), Akzepte 2,65(0,25), Warengläubi⸗ ger 3,78, Anzahlungen 1,1, Rückſtellungen und Uebergangspoſten 0,7(i. V. die drei letzten Poſten zuſammen 5,08), Beteiligungen und Effekten 5,11(5,07) Mill. 1. Im laufenden Jahr hat ſich die Geſamtſumme der Verpflichtungen nicht unerheblich ver⸗ mindert, insbeſondere ſind die Waren und Akzeptverpflichtungen auf einen geringfügigen Betrag zurückgebracht. Der Auftrags⸗ eingang im laufenden Jahr darf unter den beſtehenden Verhält⸗ niſſen als befriedigend bezeichnet werden.(GV. 30. Juni.) : Enklaſſungen bei Osram. Von der Verwaltung wird die Nachricht, wonach wegen der allgemeinen Wirtſchaftslage und der Einführung neuer Maſchinen in letzter Zeit mehrfach größere Arbeiterenklaſſungen vorgenommen werden mußten, beſtätigt. Der Geſchäftsgang ſoll zufriedenſtellend ſein. Die Ver⸗ handlungen über die Verträge mit der Sowjetregie⸗ rung ſind noch nicht zum Abſchluß gekommen, ſie werden z. Zt. noch weitergeführt. •: Konkursankrag der Porzellanfabrik Fraureuth Ach. Der AR. beſchloß, den Antrag auf Konkurseröffnung zu ſtellen, nach⸗ dem die Verhängung der Geſchäftsaufſicht abgelehnt worden iſt. Abſchlüſſe ):( Chemiſche Jabrik a. A.(vorm. E. Schering), Berlin. Die Geſellſchaft bleibt für 1925 bekanntlich dividendenlos, nachdem für das Vorjahr auf StA. und Genußſcheine 9,6 v. H. verteilt wurden. Der Abſchluß für 1925 weiſt einſchl. Gewinnvortrag von 78 110 ¼ einen Bruttogewinn von 2 577 115 aus. In Uebereinſtimmung mit der Kokswerke und ſchee Fabriken AG. und nach Maß⸗ gabe des Intereſſengemeinſchaftsvertrages ſchlägt die Verwaltung nach Abſchreibungen von 1370 723(1 362 954) vor, den ver⸗ bleibenden Reingewinn von 1206 391/ vorzutragen. Der Verlauf des Berichtsjahres entſprach den Erwartungen des Vorſtandes. 21: Verluſtabſchluß der Kammerichwerke Acß. in Berlin. Die Geſellſchaft beſaß vor dem Kriege bekanntlich ein Kapital von 2,5 Mill.. Nach der Kapitalerhöhung auf 8 Mill. erfolgte eine Zuſammenlegung im Verhältnis von:1 auf 4 Mill. A, die, wie ſich jetzt nach dem.C. C. herausſtellt, nicht ausreichte, da ſich die Erwartungen, die an die Entwicklung insbeſondere der Filialen in Buenos Aires und Italien ſeinerzeit geknüpft wurden, nicht erfüllt haben. Die nunmehr notwendige Zuſammenlegung dürfte ſich im Rahmen von 10:4 vollziehen. Der Verluſtabſchluß wird, ſoweit es ſich jetzt ſchon überſehen läßt, rund 100—200 000, betragen. :: Graphitwerk Kropfmühl Acs. in München. Die Geſellſchaft ſchließt, wie verlautet, mit einem Reingewinn von 8759(6586) AA, der, ſoweit er nicht der Reſerve zufließen ſoll, vorgetragen werden ſoll.(GV. 9. Juli.) o- Lingner Werke AGZ. in Dresden. Wie verlautet, iſt für 1925 mit einem befriedigenden Abſchluß zu rechnen, der die Ver⸗ teilung einer Dividende von etwa 7(6) v. H. geſtatten dürfte. o- Ferd. Rückfſorkh Ac. in Stettin. Für 1925 gelangt eine Dividende nicht zur Verteilung. )(ece Rhin“. Die Straßburger Schiffahrts⸗ und Lager⸗ haus⸗AG.„Le Rhin“ erweiſt für 1925 einen Reingewinn von 449 670 Fr., wozu der vorjährige Vortrag von 112 185 Fr. tritt. Die v. GV. beſchloß die Verteilung einer Geſamtdividende von 9 v. H. ( Aneuktinger Hütte. Die o. GV. der Sociétée Metallurgique des Knutange(vorm. Aumetz⸗Friede) genehmigte den Rechnungs⸗ abſchluß für 1925, der erſtmals ſeit Jahren einen Reingewinn aufweiſt, in Höhe von 80 227 Fr., der zu Abſchreibungen auf die P vorjährigen Verluſte verwandt wird, die hierdurch auf 47 554 498 5 Franken reduziert werden. 2: Die Reichseinnahmen im Mai 1928 beliefen ſich auf ins⸗ ſeſamt 435,4 Mill. /, ſomit in den beiden erſten Monaten des echnunasjahres 1826/27 auf 1020,0 Mill.„(bei einem Jahres⸗ voranſchlag von 6464,3 Mill.) Im einzelnen ergeben ſich für den Monat Mai 1926 folgende Einnahmeziffern(in Mill.=): Ein⸗ kommenſteuer 130,49(darunter aus Lohnabzügen 82,56), Körper⸗ ſchaftsſteuer 11,07, Vermögensſteuer 13,18, Erbſchaftsſteuer 1,75, Umfatzſteuer 63,32, Kapitalverkehrsſteuern 7,99, Kraftfahrzeug⸗ ſteuer 6,03, Beförderungsſteuer 21,75, Rennwett⸗ und Lotterieſteuer 6,08, Obligationenſteuer 3,31, Zölle 54,77, Tabakſteuer 44,82, Zuckerſteuer 19,17, Bierſteuer 21,19, Branntweinmonopoleinnahmen 13,80, Weinſteuer 4,82. z0: Die Gründung des Trakkoren-Finanzierungsinſtituts ſichert. Wie verlautet, iſt die Gründung des Traktoren-Finand rungsinſti uts nunmehr in kurzer Zeit zu erwarten, da es geu iſt, 1 Mill. 4, d. h. die Hälfte des zukünftigen Kapitals de. Inſtituts, von den Banken und den Reſt zwar nicht direkt von 15 Landwirtſchaft, dagegen von einem öffentlichen Inſtitut zu erlange 50 ·: Bor neuer Preiserhöhung am Röhrenmarkt? Wie ber, lautet, wird die neue Vereinbarung noch im Laufe dieſer Wog unterzeichnet werden und in Kraft treten. Der Verkauf für de, Export iſt vonſeiten der der Internationalen Vereinigung 9 gehörenden Werke bis auf weiteres geſperrt worden. Man rechn mit einer geringen Preiserhöhung. Börſenberichte vom 18. Juni 1920 Mannheim kräftig erholt Nach der Abſchwächung der letzten Tage war die Tenden heute auf allen Märkten kräftig erholt. Höher notierten Ehn werte, Vankaktien, ferner Oberrheiniſche Verſicherung und Mau heimer Gummi. Nach Pauſe gelangten Badenia Weinheim 1 14 v. H. zur Notiz. Es notierten: Rhein. Creditbank 105, 9055 Hppoth.⸗Bant 112, Südd. Disconto 106, Antlin 195,50, 490½ Werger 120, Continentale Verſich. 48., Oberrhein. Verſich. 1 Benz 66., Bremer Oel 45,50., Gebr. Jahr 37,50 G. Knorenn Mannheimer Gummi 62, Badenig 14, NeSli. 85., Rheineleln, 108, Wayß u. Freytag 103, Weſteregeln 140,50, Zellſtoff W. 5 hof 140, Zuckerfabrik Frankenthal 57., Waghäufel 68 G. Rheinbriefe 10,20, 10 proz. Mannheim Stadt 103. Frankfurt erneut ſehr feſt 0 Nachdem noch vorbörslich recht niedrige Kurſe genannt worde, waren, die kaum über die Notierungen des geſtrigen Abendbörſte verkehrs hinausgingen, entwickelte ſich zu Beginn des offizten, Geſchäfts eine außerordentlich ſtarke Nachfrage, die ganz unerte, tet zu einer ſtarken Kursſteigerung führte. Im Mittelpunkt ſtandee wie ſchon geſtern abend, wieder die Schiffahrtswerte und bü, auch Montanaktien. Hinſichtlich der Nachfrage nach Schiffahe werten iſt man bezüglich der Urſachen vollkommen im Uinklae Zwar werden Kapitalerhöhungsabſichten der beiden führen Schiffahrtsgeſellſchaften damit in Zuſammenhang gebracht, 1 fehlt jede authentiſche Mitteilung hierzu. Für die Hauſſe auf 5 10 Montanmarkt ſcheint in erſter Linie der Bericht der Reichsenſ bahngeſellſchaft verantwortlich zu ſein, der nähere Einzelhen über den ſtark geſteigerten Kohlenabſatz aus dem Roheh bringt. Schiffahrtswerte gewannen gegenüber den geſtelgn, Abendkurſen bis 2 v.., Montanwerte—5 v.., wobei nam lich Kohlenwerte den Vorzug hatten. Von dieſen beiden Männ, ausgehend verbreitete ſich die Feſtigkeit auf alle Marktgehiß J. G. Farbeninduſtrie gewannen zum erſten Kurs bereits 2 504, und konnten ſpäter noch einmal faft um 2 v. H. anziehen. Nur 1 Elektromarkt hielt ſich etwas reſervierter. Rurch große Fe flgte, zeichneten ſich außerdem noch die Montanwerte aus, Kleh Daimler und NSuU. anziokend. Banken luſtlos. Verliner Deviſen Diskonllätze: Neichsbaulk 6½, Lombard 7½, Privat 4½ v. 95 Nmeiſch Funt I. Jun Arfrar TB in.-M. far G. B. G. B. A. Holland.... 100 Gulden 168,49 168,94 16,48 168,80 168,74 Buenos-Nites.. 1 Peſ..98.887 188s.890] 1,1800 1 rüſſe“... 100 Cranken] 12 12,511½18 81%55 Oslo 100 Kronen93,27 83.83 92,63 92,97 112,50 4 Stockholm. 100 Kronen 112,61 112,89 112,40 112,74 61.— 55 Kopenhagen... 100 Kronen 111,21 111, 111.26111,54112,57 90 Danzig....100 Gulden] 80,971 81,175 80.98.] 81,18112,50 9 Siſſabon.. 100 Estudo 11,488 21.485 21.435 71.485 483,50 f5 Helſingfors. 100 finnl. M. 10,555 10,595 10.582 15,552 81.—. Italien„„. 100 Lire 15,17][ 15,21] 15,0915,13 81.— 5 London„„ I Pfd.20,411 20,468 20,413 20,465 20,43 4 New⸗Dork 1 Dollar 4,185.205.185.205] 4,198 aris„100 Franken 11,9611,98] 11,59 11,61] 81.— 95 chweiz„.„„„„ 100 Franken 81,19 81,39] 61.108 81.385 81,— 5 Spanjen... 100 Peſeten 67.52 67,68 67.62.67½,70 8½, 18 üpamnmn„„I en.861] 1,865.960 1,964] 2,092 10 onſtantinopel... 1 türk. Pfb. 2,24 2,25 2,285 2,245 18,45 95 Rio de Janeiro„ 1 Milreis.854] 0,656].858.655 1,862 16 ien 100 Schilling 59,28 59,4255,29 65,43 0 rag 100 Kronen 12,4212,40] 12,4212,4085,062 7 Sübflawien.. 100 Dinar 7,49.45 7,435].455 81,.— 1 Budapeſt.. 100 000 Kronen] 5,865] 5,885] 5,86 5,88„062 10 Sofia 100 Leva 3,03 3,04.01.02 J81.— 10 Athen.„„„„ 100 Drachmen].19.21 5,10 5,21— Schiffahrt Frachtengeſchäft in Duisburg-⸗Ruhrort vom 17. Junf. bil Die Nachfrage nach Kahnraum war heute ſehr rege. Die cden herigen Berg⸗ und Talfrachten blieben unverändert. Es wu bezahlt ab Ruhrort 1,30, ab Rhein⸗Herne⸗Kanal 1,50 4 pet Tonne Baſis Mannheim, nach Rotterdam 1,40 bzw. 1,60 2 Tonne und ab Rhein⸗Herne⸗Kanal 1,70 bzw. 1,90 per he Die Frachten nach Velgien betrugen 2,10 per Tonne ab pen ort und 2,40„ per Tonne ab Rhein⸗Herne⸗Kanal inkl. Schlep 1 82 15 17. J18. 11. J18. 17 J18. 17[ 18. 17. J 18. 27. 00% K II.—970 Rhenanta Aachen—.—77.— gZenſt. Waldyof St 138,0140,0ſ8% O. Reichsanl. O, 4800,375 Grerftw Mhm.8ſ.—.—.—.—IOderſchl. E. Bed. 54,15.58,.—Heldburgg 990%%, Ursze 21 dor Neuen Mannhelmer Zeltung Riebeck Montan 116,5119,0 25„Wagh. 68,.—e8,.— 475.9.⸗Sch.—.———Gebr. Gro mann 67,5065.— TOberſchl. Eiſen. 59,.—59.— Lecteshalh 1170 1100 Attien und Auslandsanleihen in Prozenten. bei Stückenotlerungen in Mark ſe Stück. Rodberg Darmſt.—.— 10,—, Juckerf. Frankenth 57.—55,25¼ O. Schutzg, 00 5,80 5,05 Grün& Bilfinger 90,2593,— TSberſchl. Koksw. 79,65.79,35 Krügershall Hand 15 800.• Die mit verſehenen Werte ſind Terminkurſe während ſich die mit + verſehenen] IRüttgerswerke. 93,—98,60 Juckerf. Heilbronn 68,75 87, 75 4% D. Schutzg. 14 5,80] 5,05 Gruſchwitz Textil 45,—45,.— JOrenſt.& Koppel 77.—77.85 Petersb. Int.—65377 noch in Bi⸗/ verſtehen. Franlefurker Börſe vom 18. Juni. ee, 18 Scanaport- Alkttan. Enzinger⸗Unlon.— 10102 17. J. 18. J 8 8 Aagg d ent. 25 912,) Pgenn Frgunt.: L87.0 10 anee 5 T Badiſche Bank. 8 147˙5 Salzw. Zeilbronn.—— Ferswert Mühlh. Bant oden dr eFelus Beradan. 29.—88.— J. G. Jardeninb. 193,5 196.2 Bayr BodenCr. B 7 00 5 5.u. Caurahütte 36.— 39,— J.. 17.] 18, 37.—87.— ee, eene 20c ehe m 35675 BerlinerHandels 158,0162,0 Nrddeutſch Lioyb 134˙2 137.0 einmech. Jetter. 68.—67,—. i— Pok.& Wit. 42.15,42,50 FCom. u. Privatb. 110,7110,7 Deſter all. St S.—— 1 E 149,0* aue a 13000 1271 Baltimore& Odis—.———.Goldſchmadt Th. 82.48068.50 „Effekt. u. Wechſ. 90.—90.— G. 3. ppethekeagl. 1570 1200 Induſtrie-Aktien. Orurſtr D. Mabersee-Bani 95,— 85,50 Eichb.-Manng. T+ 7r60.— Na Bilfinger 93,.—92.— H. Bereinsbank. 84.5084.—. Kempf-Sternb. 138,5—.— HaldckReu, Nähm 42,.——.— + Disconto-Geſ.. 134,0.150,2 Mainzer St.-.. 150.9 970 Fene ſen + Dresdner Bank 117,2118,2 Schöfferh. Bindg. 190,019.9 Hilpert Armaturf. 30.— 30.— krt. Hyp.⸗Bank 99.—99,— Schwartz-Storch. 113..102.s Hirſchupfeu. Met. 299.9 1099 112,5112,0 Werger... 120.9126,0 Hoch⸗ und Tiefbau 79.75 79.75 TuitteldEred.-B 110,0 110,0 Adt, Gebr..... 32,8082,10 Holzmann, Phil.. 20.—89. Nürnberg. Vs.⸗B.——— Accumulatoren.——.— Holzverkohl.-Ind. 57, 75 56.50 Deſter. Cred. Anſt..——Adler Oppenheim 88 Janda Stam. 88.75.87.— fätzer Hyp.⸗Bk.——100,0 Adler Klever. 69,757250 Kammg. Kaiſersl. 85,50 85,50 Alicsden 57 150,9 154.0 A. E. G. St.-⸗A. 123.7 125,0 Karisruher Maſch. 54.—34,25 Ahein. Creditbank 104,0 104,0 Aſchaff. Buntpap. 124,91200 Kemp, Stettin...—.— Ahein. Hyp.⸗Bank 111.0—.— Aſchaff. Zellſtoff. 95,70 91,75 Klein, Sch K Becker 59.—58.— Sadd. Disconto 108,0.105,0. Zahnbed Darmſt. 22,50 21.— Fnorr, Jellbronn 93.—98. Diener Bankver..,40 5,40 Jab. Elektr... eeeege Konſerven Beaun 38.—.25 Württb. Notenbk. 110,0110,0„Ar Durl. 95.2095,20 Krauß& Co., Lock. 48,8549,50 annhVerſ.⸗Geſ.—.——.———5 15—2— 155——& Co. 18 5 1585 9. 94,.—95.— Bayriſch. egel 42, f e ugsburg. 106, n Lederwerk Rothe——.— —— Beck& Henkel. 39.—39.— Frant— 6 0l er. 1Bergm. Elektr.. 119,0 128,0 Ludwigsh. Walzm 70,25 70.— 2 0„Sing Metallwerte 48,—48,— Futz Maſchſnen.. Vergwerk⸗Akkien. Brem.-Beſigh. Oel 43,.—48,—, Lup'ſche Induſtr.—.——.— Bochumer Guß. 115,8110,5[Cement 89,7599,50 Mainkraftwerke.96,.—95.— Buderus Eiſen 72.—72,10]Cement Karlſtabt 118,0 118,0 Miag, Müßlb... 124,0 125,0 1D. Luxemb. Berg 117.5 115,0 Chamotte Annaw. 41,.———Mez Söhne———.— Eſchweil. Bergwri 127,5125,5 Cont. Nürnb. Vag. 90.—82,— Motoren Deuz.— Gelſenk. Bergw. 124.2129,0 Daimler Moter 66.5067,75 Motorf. Oberurſ.—— elſenk. Gußſtahl 24,8028,50D. Gold-u..-Anſt 134,5 134,0 Recarſ. Jahrgg. 96,.— 65,50 IHarp, Bergbau. 132.9184,5 Hocerb.& Widm 40,—89.10 Kebe en F 70.880 80 Kall Aſchersleben 135,0136,0 Dingler Zweibrück 4,50 5,— Peter Union Frkft. 70,2579,50 Kall Salzdetf...—.——Dürkoppwert St.——55— Pf. Rahm. Kayſer 40.—40.— Kali Weſteregeln 141,0 142,5 Düſſeld. Rat. Dürr 40.—44.— Philipps.⸗G. Irt 30.—.— Klöcner⸗Werke———,— Elſen Katſerslaut. 21,10(21,10 Weſſel—.——.— T MNannesmannr. 110,5113,0TCtr. Licht u. Kr. 141,0141.5 Rein. Gebb Sch. 78,.—60,.— 10berbedarf. 58,—82,75 Elſ. Bad. Wolle 30. 2— Abe na S 1070f1090 * 75o. Eiſen(Caro) 59,25 58,.— EmagFrankfurt-.2500, 252 Rheinelektr. Sta. 109,0 IPhönirBergbau 94,25.94,.—[GCmaille St. Uürich 81,— g. Neſch. 9eub. 24,—2d.— Kli Schlinck& C. Hög.—.—— Juckerf. Offſtein.89,1084,50 Sparprämie. 1910—.——.— Serener krant. 53,25 53,.— Zucker Rheingau 88.— 68.—5% Pr. Schatzanw. gaen— 12 6 ackf..——64 3 ramm 1% 11.15 zuckerf. Stuttgart 70.—88.78 8550 5 6* 8755 7 8 Fuckert, Nrbg.* 5 Ireiverkehrs⸗Kurſe. Preuß. Konſ. 0,„ Salbaſn. 25elf 48—(42,— Cgned Jue FSiemensd Halst 155,7 186,0 Elberfelbd. Kupfer.— 4% Bad unt p1519—.——.— Südd. Draht Entrepriſes 7 8 3½% do. ab ee e Sdeh.St Inghe——— Fuefelen 141.21516 be. von 88———— Telcotw. Beſigh.—.— 90.— faſtatter Waggon—57.50 4% Bayr. Eif:Anl. Ührenfabr. Furtw. 30,.— 27 118 de 72·59¼% do. Ver. deutſch. Oelf. 48.25 49,— Mhm. Kohlenanl. 18,7813,75% do, V..ch.Ind. Mainz 58.25 59,15 Feſtverzinsliche Werte.%hv- 5ß E. P.— Ver. Ultramarinf. 121.7121,84%%/ Mym.1914—.——.—8¼% do.——11 Ver. Zellſt.Berlin 69,75 61,—%/„„1902—.——.— 4% Heſſ. b. 50.96 O,8000, 320 Vogtl. Maſch. St. 61,50—.—4½ 1904%—.———8½¼½%, abgeſt.—— Voigt& Häff. St. 94.—8,— 3% Pt. Keichsanl. ö, 4020, 4033%—.— Volthom. Seſt u. K 27,50 27,75 4/ do unk.b. 1925—.———4% Säch. St.-A. 18—.— Wayß& Freytag 103,0101,0(3¼%.Reichsanl 0,370 0,370 4% Württ. k. 1915—— Verliner Börſe vom 18. Juni. TAlg. Elektr.-Geſ123,0J 124,60 Deutſche Kall.. 124,0124, — N 99,50ʃ61,— Anbal Guanb75,— 72,—[IDeutſche Maſch. 62.—62, 0 25 Anßalt, Kohlenw.72.— 72,43 Peutſche Steingg. 115,0118,5 TSerl. Hanbele 5 1520 138 0 36.,25 520 Wollw.. 41,.—40,85 Tcom. u. Prlealß. 111.0½110,7 Audeſeh Zellſt. 59,75 89,50 Deutſch. Eiſenh.. 2,—44,25 I1 Darmſt...-B. 128,2148,0 Augsb.⸗Nb Maſch73.— 79,— Donnersmarckh.. 72.—.— 1Deutſche Bank. 138.0137.1 Balcke Maſchin... Dürener Metall. 65,.—67,25 J7t. Ueberſee Bk. 34,6594.15 Bamag. Meguln. 95,30 88,15 Dürkoppwerke.80,7.60— 1Disc Command. 132,0133.5 J. P. Bemberg.161,5 182,0 Dynamſt Nobel 99,85 103,2 I Dresbner Bank 116.5117.5 1 Bergmann Elkt. 119,2 119,0 Elberfeld. Kupfer e. I1Mitteld. Kredb, 110,0.107,0 B 152,00Clektr. Lieferung. 127,00126,0 Keichsbank... 154,0,188,0 68,15 TEltte. Licht u. Kr. 188,5 139,2 Rhein Ereditdan' 103,104.2 7 Bertin. Maſchb. 7g,50 75,50Emaille Ulrich 59,7 80.80 Sübdeutſch. Disc. 105,5105,5—— N 1265 Bin erg 48, w. Bergwe„8 Cransport-Aktien. Plsarahüde—.——— J. F. Ferbenlad⸗ 188.0ſ1e Schantungbahn 8,18 T Bochum, Gußſt. 114,0J 115,2 Feldmühle Papier 104.104,7 1 Lok, u. Srr. 150,0145.5 See—. eie& Guill.. 130,0181,5 Sübd. Eiſenbahn—.——.—. Braunk. u. Briketsl17,7 121,0 .Friſter.. 46,—46,.— 43.— Waggon„ 0 300 0,800 aggenau.⸗A. 45,25 44.25 72,35 Gebhard Textil. 71,65,72 80.—[TGeiſent. Bergw. 1240128,0 66,.— Gelſenk. Gußſtah. 24,1524.— 103,0 henſchom& Co. 51.25 68,.— German. Portl-Z. 109,0 109,0 65,25 Gerresheim. Glas 119,0120,0 124,2 TGeſ. f. elkt. Unter. 198,2158,7 120,0 Gebr, Goedhardt 58,.—57 67,— Goldſchmidt, Th. 81.— 84.50 125,7 Goerz C... 37,—88,85 52,50][Gothaer Waggon 47,8547,88 ee⸗ 86.—189.50 Baltimore... A Br.-Beſigh. Oelf. 48,15 Deutſch⸗Auſtral.. 118,5116,8— a THapag... 189,0140 0 Buderus Eiſenw.72,85 19.Südamerika 110,9,110, 7 Chem. Heyden. 80,50 Trde 8005 18 0 cden. ellenk: 89.— eee eeeeee Concord. Spinnersg.— Berein. Elbeſchiff 49,5049.— Haimler Abtorends.— Induſtrie-Aktien. Deſſauer Gas 119,8 Accumulatoren. 182,0133,00 L Otſch.⸗Luxemb. 114.5 Adler& Oppenh. 100,7——D. Elſenb.-Signl.66, 25 22 177 11850 TDeutſche Erdöl 585 ieganbetwect. te.— 25⁵—— Porzellan. 80,2580,75 StoehrKammgru 111.2111,1 ali Hackethal Draht 72,7571,85 TPhönix Bergb. 94,5094,5 Ronnenbergg 5375 900 Halleſche Maſch.. 135,2185,2 Rathgeber Wagg. 35.—35,15 Ruſſenbank 3˙84 95 N inn. 89.——.— Reisholz Papier. 154,0.155,0 Sichel& Co..— 7 Hannov bt.Egeſt. 57.—.25 Tthein sraunfbl. 155.2 182,7 Sloman Saipeier— Hann, Waggon. 16,5018,15 Rhein. Chamotte 49,.—50,— Südſee Phosphat 78 30, Hanſa Kloyd.. 46,— 46,80 Rhein. Elektrizität 108,5108,5 fůaa. 86. ch bg.⸗Wien Gum. 67.— ,— Rhein. Maſch Led. 24,—25,— a) Neichs-.Stagteß + arkort Bergtork. 64.—62,—TRheinſtahl.. 119,00122,0 Goldanlelhe 97.50 arpen. Bergbau 132,2135,5 Rhenania Chem. 79.—77.— Dollarſchäge 74700 hartmann Maſch, 38,—36,15 1Romb, Hütten. 24,5024.— Reichsſcha IV.V 0,350 0if5 . 56,.—56,50 Roſitzer Braunk.. 39,.—40.—.1K.350.5 ilpert Maſch. 30,1580,50 Noſitzer Zucker.. 62,5065,— 5 1924er 0..⁵ indr.& Aufferm. 61,50.05,—(TRutgerswerke.84593.50f8./ 8. Reichsanl..895 leſch Kupfer. 106,0 111.0 Sachſenwerk.. 5448867504%,.5050 9 chber Leder.—,71.— Salzbetfurth!. 158,5159,2 3¼ ½.Reichsanl.570 0,400 1Hoeſch Kſ.u St. 114,00115,00[Sarotti.. 122.5124,7% 0,475.5% e een.887.4 Schedemandel. 38,385f78,—4% pech, acnſols 90 0 hll. Holzmann t 69,5068,25 Sae& Salz.—— 135, 3½%„. 370 04 oͤrchwerke.. 47,50——Schuckert& Co. 111,8111,5 3% 32 9835 0 umboldt Maſch. 25,—(45,— Stemens Elektr.. 4% Bzpet. Knl..800 Ilſe Bergbau. 108,0126,0 FSiem.& Halste 155,0 188,7 3½% 25 er.Anl. 2½ 14 M. Jadel 4 Co. 84.—84,35 Sinner A. G..83.62,—5%. Koblenanl. 1% Gebr. Junghans. 87,15ſ86,25 Stettiner Vulkan 36,3535,50 5% Prß. Kalianl. 55 10 16 Roggenwert. 920 — w. Aſchersl.. 134,0135,2 Stoewer Nähm.. 88,2583,.— 88, Roggenrentb. 770 105 L Karlsr. Maſchin.. 34,1538.50 Südd. Immobil. 51.— 49,.—9 U 7 Kattowit. Berg. 11,80(12,35 Teichgräber..——— 8 Tandſ.,10ʃ.. C. M. Kemp...———.—Teleph. Berliner. 79,7584.—fn N tenwel 85 Kiöcknerwerke..7538,25 Thoerk Oelfabrit:—.—56,25ſb) Ausl. Nenten C. H. Knorr. 98,.—52,— Unionwerke Maſch 47.——— e 757⁰ 1075 Kollm.& Jourdan 52,5052,25Ver. B. Irkf, Gum. 60,—59,754½ Oeſt. Schatza. 10 Köln Rolkweller. J0i,084,2 Per hem Cbarl. J40.9 15.% ⸗Golbrente 3 Gebr. Körking. 78,.—79.—B. Otſch. Nickelw. 184,0 182,2%„conv. 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Juli. 5)„ 145 Weinheim⸗Birkenau Km. 0,44 bis 0,94 in Weinheim vom 12. bis 14. Juli. 1 Frankfurt⸗Baſel, Km. 19,05 bis 19,40 nördlich von Doſſen⸗ heim am 14. und 15. Juli. 1 Km. 20.—21,8 ſüdlich von Doſſenheim vom 18.—21. Juli. Die Strecke Ziffer 1) kann über Leuters⸗ hauſen—Schriesheim. Ziffer 2) und 83) über Heppenheim⸗Lorch⸗Hüttenfeld⸗Hemsbach. Ziffer 4) über Hems bach-Hüttenſeld⸗Viernheim, Ziffer 6) und 7) über die obere Beraſtraße umgangen werden. Maunheim, den 15. Juni 1928. Badiſches Bezirksamt— Abt. V. Handelsregistfer. In das Handelsregiſter wurden heute fol⸗ gende Firmen ein detragen;: 119 1.„Helfrich K Schum mit beſchr. Haftung“ in Mannheim. Der Geſellſchaftsvertraa der Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung iſt am 7. Juni 1926 feſtgeſtellt. Gegenſtand des Unter⸗ nehmens iſt der Großhandel in Rohſtoffen für die Papier⸗ und Textilinduſtrie. ſowie ver⸗ wandte Geſchäftszweige Sortierung u. Fabri⸗ kation. Die Geſellſchaft kann ſich an ähn⸗ lichen Unternehmungen beteiligen oder deren Vertretung übernehmen. Das Stammkapital beträat 10 000 RM. Ga. Schumm, Kaufmann, Mannheim iſt Geſchäftsführer. Jakob Helfſrich. Kaufmann. Mannbeim iſt ſtellvertretender Ge⸗ ſchäftsführer. Jeder Geſchäftsführer iſt zur Vertretung der Geſellſchaft ſelbſtändia berech⸗ tigt. Nach Ablauf von 4 Jahren, gerechnet vom 1. Januar 1927, ſteht iedem Geſellſchafter ein Recht auf Kündigung zu mit Friſt von 3 Monaten jeweils für das Ende des Geſchäfts⸗ jahres. Als nicht eingetragen wird veröffent⸗ licht: Die Bekanntmachungen der Geſellſchaft finden durch den Deutſchen Reichsanzeiger ſtatt. Geſchäftslokal: Lanze Rötterſtr. 43. 2.„Magenau, Schnitzer&eStepf, Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung“ in Mannheim. Der Geſellſchaftsvertraa der Geſellſchaft mit be⸗ ſchränkter Haftung iſt am 29. Mai 1926 feſt⸗ geſtellt. Gegenſtand des Unternehmens iſt die Fortſetzung des von der Firma Magenau Schnitzer& Stepf in Mannheim betriebenen Kaffeehandels und Handels mit Lebensmit⸗ teln jeder Art. Die Geſellſchaft kann zur Er⸗ reichung dieſes Zweckes ſich an ähnlichen Un⸗ ternehmungen beteiligen oder deren Vertre⸗ tung übernehmen Das Stammkapital beträgt 10 000 RM. Wilhelm de Millas. Kaufmann, Mannheim iſt Geſchäftsführer. Die Geſellſchaft wird, wenn mehrere Geſchäftsführer beſtellt ſind, vertreten durch zwei Geſchäftsführer oder durch einen Geſchäftsführer und einen Proku⸗ riſten. Der Geſchäftsführer Wilhelm, de Mil⸗ las, Kaufmann, Mannheim hat die Befugnis der Einzelvertretung. auch dann, wenn meh⸗ rere Geſchäftsführer beſtellt ſind. Nach Ablauf von 4 Jahren, gerechnet vom 1. Januar 1927 ſteht jedem Geſellſchafter das Recht zur Kün⸗ digung zu mit Friſt von 6 Monaten jeweils für das Ende des Geſchäftsjahres. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht: Der Geſell⸗ ſchaſter Kaufmann Wilhelm de Millas, Mann⸗ heim. brinat in Anrechnung auf ſeine Stamm⸗ einlage das von ihm unter der Firma Ma⸗ genau. Schnitzer& Stepf hier betriebene Ge⸗ ſchäft mit Aktiven nebſt der Firma in die Ge⸗ ſellſchaft ein. Der Uebergana der in dem Be⸗ trieb des Geſchäfts begründeten Verbindlich⸗ keiten iſt ausgeſchloſſen. Die Geſellſchaft über⸗ nimmt die Sacheinlage zum Werte von 1 000 RM. Die Bekanntmachungen der Geſellſchaft erfolgen durch den Deutſchen Reichsanzeiger. Geſchäftslokal: Renzſtraße 7. Mannheim den 15. Juni 1928. Amtsgericht F. G. 4. In das Handelsreaiſter wurde beute einge⸗ tragen: 120 a) zu folgenden Firmen: 1.„Van den Bergh's Margarine⸗Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung“ in Mannheim, Zweianiederlaſſung, Sitz Cleve: Heinrich Hart⸗ mann zu Cleve und Huago Breuer zu Cleve ſind in der Weiſe zu Prokuriſten beſtellt, daß ſie gemeinſam mit einem Geſchäftsführer zur Firmenzeichnund ermächtiagt ſind 2.„Treuhand Kurpfalz. Geſellſchaft mit be⸗ ſchränkter Haftung in Liquidation“ in Mann⸗ heim. Die Firma iſt erloſchen. 3.„Mörlenbacher Granitſtein-Geſellſchaft mit beſchränkter Haftuna in Liquidation“ in Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. 4.„Schuhfabrik Herbſt Aktiengeſellſchaft“ in Mannheim. Fritz Herbſt iſt aus dem Vorſtand ausgeſchieden. Eug Herbſt, Fabrikant, Mann⸗ heim, iſt als Vorſtandsmitglied beſtellt. 5.„Treuhand Kurpfalz Aktiengeſellſchaft“ in Mannheim. Durch Beſchluß der Generalver⸗ ſammlung vom 10. April 1926 iſt der Geſell⸗ ſchaftspertraa in 8 12(Aufſichtsxat) geändert. 6.„Robert Weißmann Geſellſchaft mit be⸗ ſchränkter Haftung“ in Mannheim. Die Geſell⸗ ſchaft iſt durch Beſchluß der Geſellſchafterver⸗ ſammlung vom 8. Juni 1926 aufgelöſt. Der bisherige Geſchäftsführer Robert Weißmann. Tabakhändler in Viernheim iſt Liquidator. Die Firma iſt erloſchen. 7.„Deutſche Steinzeugwarenfabrik f. Kana⸗ liſation und chemiſche Induſtrie“ in Friedrichs⸗ feld. Durch Beſchluß der Generalverſamm⸗ lunga vom 4. Juni 1926 iſt der Geſellſchafts⸗ vertrag in den 88 1(Firma) und 21(Ver⸗ wendung des Reingewinnes) abgeändert. 8.„Ehape Einheitspreis-Handelsgeſellſchaft mit beſchränkt. Haftung“ in Mannheim Zweig⸗ niederlaſſung, Sitz Köln. Erich Eliel, Kauf⸗ mann Köln iſt zum weiteren Geſchäftsführer beſtellt. b) die Firma 9.„Autoreifen⸗Vertrieb Gebhard& Co.“ in Mannheim. Die offene Handelsgeſellſchaft hat am 15. April 1926 begonnen. Perſönlich haf⸗ tende Geſellſchafter ſind Carl Gebhard und brgg Maier. beides Kaufleute in Mann⸗ eim. Maunheim. den 14. Juni 1926. Amtsgericht F. G. 4. Mela be in Stahlmatr., Kinderb. gün Priv. Katal. 60 1200 Paar billige, gute I Joclen Damenstrümpfe gut verstärkt, schwarz und farbieg—*2* 25 5. eeeeeree teilweise Doppelsohle u. Hochferse, schw. u. bunt 48 Pf. eere,eagee Ne. 4 te Baumwolle, Doppel- 5 und Hochierse. 35 Pf. Damenstrümpfe Makkoart, kräft. Qual., 95. Doppelsohle u. Hochf. P Damenstrümufe Seidenflor, ſest. Gewebe, 1 10 Doppelsohle.Hochſerse I- Damenstrümpfe ragende Qualitdät. Damenstrümpfe Ia. Seidenſlor, m. Naht. 1 50 Doppelsohle.Hochierse 1- Damenstrümpfe allerb. Seidenſl., klares, 2 10 fest. Gewebe in all. Modef.. Damenstrümpfe extra starker Seidenflor, 2 35 größte Haltbarkeit.... Batſens Wackseide. t prima Waschseide, ſehlerfreie Ware.65 kräftige Qualität, nicht einlaufend. 65 Pl. Herrensocken rima Makko, 5 und leder 95 Pf. Herreusocken beste Makkoware in mod. 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