28 1 EA leß ees ann U Mitktwoch, 26. Jannar Neue Mannheimorö Bezugspreiſe: In Mannheim u. Umgebung frei ins oder I die Poſt monatl..⸗M. 200 ohne Beſte— Beiepll. Aenderung der wirtſchaftlichen Verhältniſſe Nach⸗ —7 eneralanzeiger Mannheim. Erſcheint wöchentl. 12mal. Fernſprecher 24944, 24945, 24951, 24952 u. 24953 Miittag⸗Ausgabe Preis 10 Pfennig 1927— Nr. 4 eitun e nach Tarif, bei N——— ame Anzelgenprei Kolonelzeile für Allgem. Anzeigen 0,40 mer —4.⸗M. Kolleltiv⸗Anzeigen werden höher berechnet Für Anzeigen⸗Vorſchriften für beſtimmte Tage. Stellen u. Aus⸗ en wird keine Verantwortung übernommen. Höhere Ge⸗ M. 2 9 0 vorbehalten. Poſtſcheckkonto 17590 Karlsruhe. Haupt⸗Geſchäftsſtelle E6, 2. Haupt⸗Nebenſtelle. R1.•8, erunt 5 Baſſermannhaus) Geſchafts⸗Nebenſtellen: Waldhofftr. 6, 4 walt, Streiks, Betriebsſtörungen uſw. ecae 1 keinen Schwetzingerſtr 19,20 u. Meerfeldſtraße 11. Telegramm⸗ 85 für ausgefallene od. beſcht. ate Ausgaben 0 verſpätete Aufnahme von Anzeigen. Aufträge durch Fernſprecher ohne Gewähr. Gerichtsſtand iſt Mannheim. Beilagen: Sport und Spiel.Aus Seit und Leben. Mannheimer Frauenzeitung. Unterhaltungs-Beilage. Aus der Welt der Cechnik. Wandern und Neiſen. Geſetz und Necht Heute foll das Kabinett fertig werden Heiße Kämpfe vor und hinter den Kuliſſen Berlin, 26. Jan.(Von unſerem Berliner Büro.) Ganz ſo glatt und ſchnell, wie man ſich das geſtern früh ausmalte, ſind die Verhandlungen über das Regierungsprogramm nun doch nicht verlaufen. Geſtern abend ſollte eigentlich die ſozu⸗ ſagen erſte konſtituierende Sitzung der zukünftigen Regie⸗ rungsparteien vor ſich gehen. Um dieſe Zeit aber ſaßen deren Unterhändler noch bei Herrn Streſemann im Aus⸗ wärtigen Amt, um die Richtlinien der Außenpolitik zu fixieren. Die Einigung geſtaltete ſich deswegen keinesfalls einfach, weil der Außenminiſter ganz beſonderen Wert auf die Sicherung der Methoden ſeiner Politik legte. Aber auch in den übrigen Gremien, in denen über die ſozial⸗, kultu⸗ rellen und die außenpolitiſchen Leitſätze verhandelt wurde, ſollen ſich heiße Kämpfe abgeſpielt haben, da die Deutſch⸗ nationalen ſich jedes Zugeſtändnis abhandeln ließen. Im⸗ merhin gelang es im Verlauf des Abends, die meiſten Streit⸗ punkte zu klären. Das aufgrund der Beſprechungen abge⸗ änderte Programm ſoll nun heute veröffentlicht werden. Die Demokraten, denen es bis zur Stunde nicht vorlag, haben ihre endgültige Entſcheidung auf heute vertagt. Die Sozialdemokraten ſind nicht befragt worden. Man hat, ſo heißt es, ihnen bedeutet, einen dahingehenden Antrag zu ſtellen, wenn ſie in die„Volksgemeinſchaft“ eintreten möch⸗ ten. Der Wirtſchaftlichen Vereinigung, die im letzten Augenblick Angſt vor der Verantwortung bekommen und ihren Anſpruch auf den Miniſterſitz, den ſie noch vor einer Woche kühn für ſich reklamierte, wieder aufgegeben hat, wurden die Richtlinien nur vorgeleſen, während ſie Deutſch⸗ nationale, Zentrum, Bayeriſche und Deutſche Volkspartei ſchriftlich ausgehändigt erhielten. Der Inhalt des Dokumen⸗ tes wird freilich geheim gehalten, auch ſind die an den geſtri⸗ en Konferenzen beteiligten Unterhändler verpflichtet wor⸗ en, tiefſte Verſchwiegenheit über den Inhalt der Beſprechungen zu wahren. Als nicht gerade qünſtiges Omen ſür die Zuſammenarbeit im neuen Kabinett ſieht man in par⸗ lamentariſchen Kreiſen die Kontröverſe zwiſchen Zentrum und Deutſcher Volkspartei an, die in einer geharniſchten Erklärung der Zentrumsfraktion an die Adreſſe der volksparteilichen Preſſe ihren Niederſchlag findet. (Siehe die nächſte Meldung. D. Schriftl.) In einer Tonart, wie ſie unter Kvalitionsbrüdern nicht eben Brauch iſt, wird die volksparteiliche Preſſe zurechtgewieſen, weil ſie auf das Spiel klerikaler Gewalten in dieſer Kriſe hingewieſen hat. So peinlich man ſich innerhalb der volksparteilichen Fraktion von dieſem ſcharfen Vorſtoß berührt fühlt, an dem Ergebnis er z. Zt. ſchwebenden Verhandlungen dürfte dadurch kaum mehr etwas geändert werden. Die Verhandlungen mit den Deutſchnationaln zogen ſich bis in die 11. Abendſtunde hin. Sie wurden dann abgebrochen. Wie verlautet, ſoll man zu einem gewiſſen Abſchluß gelangt ſein. Es ſcheint aber, daß noch eine ganze Reihe von Schön⸗ heitsfehlern zu tilgen ſein wird. Jedenfalls findet die geſtern abgeſagte interfraktionelle Beſprechung zwiſchen den künftigen egierungsparteien heute vormittag um 11 Uhr ſtatt. Um 10 Uhr 15 iſt Reichskanzler Marx zum Reichspräſidenten be⸗ ſchieden. Es iſt anzunehmen, daß er ihm den Bericht über den bisherigen Verlauf der Beratungen geben wird. An der interfraktionellen Sitzung nimmt die Bayeriſche Volks⸗ partei nicht teil, doch iſt aus dieſer Zurückhaltung nicht zu ſchließen, daß ſie etwa ſich der Reglerungskoalition fern⸗ zuhalten gedächte, ſie hält vielmehr an der dem Kanzler ge⸗ gebenen Zuſage feſt. Von den Demokraten verlangt man eine Entſcheidung, bevor ihnen die Richtlinien vorgelegt werden. Sie tagen, wie wir bereits meldeten, gleichfalls im Laufe des heutigen Vormittags, ſpäter ſollen dann nochmals die Fraktionen gehört werden. Wie es heißt, beabſichtigt die Deutſche Volkspartei, den Antrag zu ſtellen, daß der Reichs⸗ ag nicht früher auseinandergeht, ehe die Regierung nicht konſtituiert iſt. Iſt das geſchehen, dann könnte der Reichstag m Einverſtändnis mit dem neuen Kabinett die Verſchiebung chli e ee bis nach der geplanten Pauſe be⸗ eßen. Die Demokraten haben bekanntlich ihre Entſcheidung vertagt, bis auch ihnen die Richtlinien des Kanzlers vor⸗ gelegt worden ſeien. Daß das geſtern nicht geſchehen iſt, hat, wie das„..“ noch ausdrücklich feſtſtellen zu müſſen glaubt, in den Kreiſen der Fraktion einigermaßen verſchnupft. Nun behauptet die„D. A..“: Die Situation der Demokraten würde dadurch erſchwert, daß ſowohl der Reichswehrminiſter Geßler, wie Dr. Reinhold auf jeden Fall im Kabinett ver⸗ bleiben würden. Von Dr. Geßler wußte man das ohnehin. er Reichspräſident wünſchte ſich, nachdem er ſchon Herrn v. Seeckt hat hergeben müſſen, nicht von Dr. Geßler zu trennen. s iſt anzunehmen, daß der Reichswehrminiſter ſich Herrn v. Hindenburg irgendwie verpflichtet hat, nicht ohne Not ihn zu verlaſſen. Es kann ſein, daß Dr. Geßler in den letzten Tagen Skrupel gekommen ſind, aber ie Entſcheidung mußte wohl fallen, wie ſie vermutlich ge⸗ fallen iſt. Zwiſchen zwei Stühle konnte Dr. Geßler ſich nicht gut ſetzen. Eine gewiſſe Nachrichtenſtelle verbreitete am geſtrigen Spätabend, Dr. Geßler ſei gewillt aus der Demo⸗ ratiſchen Partei auszutreten; ſei gerade dabei, Herrn Koch zu ſchreiben: Er ſtünde nach wie vor auf dem Boden der demokratiſchen Weltanſchauung, halte es aber für wenig Witzlich, daß gegenwärti g ſein Name den Hauptpunkt der Tagesordnungen ſämtlicher demokratiſchen Parteiveranſtal⸗ tungen bilde. Es wäre immerhin pfychologiſch verſtändlich, wenn Dr. Geßler ſo ſchriebe. Ob das aber geſchehen wird, Kutzieht ſich im Augenblick unſerer Kenntnis. Vor einigen Tagen noch ſchien der Reichswehrminiſter über ſeine Stellung zur demokratiſchen Partei ſich noch nicht ganz im reinen und der Beſchluß der demokratiſchen Reichstagsfraktion, nichts gegen Dr. Geßlers Stellung zu unternehmen, bürfte ihn eigentlich kaum gegen dieſe feindſeliger geſtimmt haben. Aerger ſchien manchem die Nachricht in die Glieder gefahren zu ſein, ob Dr. Reinhold, wie wir hier ſchon andenteten, unter Umſtänden geneigt ſein könnte, ſein bisheriges Amt auch in der neuen Regierung zu behalten. Unwirſch bläſt das„B..“ ihn an:„Herr Dr. Reinhold iſt zu jung, als daß er den Wunſch haben könnte, ſich jetzt in dieſer unpopulären Regierung zu verbrauchen und ſeine Zukunft zu verſpielen, und man ſollte meinen, daß er auch zu klug dazu iſt.“ Von einem Verſpielen der Zukunft kann unſeres Erach⸗ tens gar keine Rede ſein. Es iſt doch nichts Ehrenrühriges, wenn man zuſammen mit ein paar Deutſchnationalen im Ka⸗ binett ſitzt, und es könnten, wie wir ſchon mebrfach darg tan haben, aus mancherlei Gründen auch, oder gerade für die De⸗ mokraten ſich empfehlen, einen Beobachtungspoſten in dem Ka⸗ binett zu behalten. Im übrigen: Um 11 Uhr vormittags ſoll das Kabinett fertig ſein. In dem Augenblick, wo wir dieſes ſchreiben, iſt es das noch nicht. Unter den zwi⸗ ſchen den Deutſchnationalen und dem Zentrum ſtrittigen Punk⸗ ten ſollen, wie mehrfach behauptet wird, einer der wichtigſten ſein, daß die Deutſchnationalen ſich nicht ohne weiteres zum Schutz der Republik und ihrer Farben und zur Bekämpfung aller gegen die Verfaſſung gerichteten Umſturzbeſtrebungen verpflichten mögen. Sie hätten den Gegenvorſchlag eingereicht, der in der Formel„organiſche Fortentwicklung der Verfaſſung“ gipfelt. Für eine organiſche Fortentwicklung ſind nun freilich Viele, ſind alle ernſthaft über den Staat und die Erforderniſſe des ſtaatlichen Lebens nachdenkenden Geiſter. Die„Voſſ. Ztg.“ aber meint: Das ſei„eine Floskel aus der Zeit des Kapp⸗Putſches“. Immerhin zeigt die„Germania“, die durch alle dieſe Tage nicht gerade mit ſchwärmeriſcher Be⸗ geiſterung an dem Koalitionswerk mitgetan hat, nach wie vor ſich ſehr ſkeptiſch. Sie will auf Einzelheiten der geſtrigen Be⸗ ſprechungen ſich nicht einlaſſen:„Erſt das Endreſultat wird zeigen, ob ſich aus den Geſprächen eine genügend tragfähige Baſis für eine Regierung von den Deutſchnationalen bis zum Zentrum ergibt“. Dem„Vorwärts“ aber ſind das alles Gebärden und Masken:„Feilſchen um Worte“ heißt er die geſtrigen Beſprechungen nach dem alten Muſter„Beſitzbürger⸗ block“ das vorausſichtliche Ergebnis.„Und nach dem Bürger⸗ block kommt die Abrechnung, kommen die nächſten Wahlen.“ Aber hoffentlich erſt nach der vom Reichsminiſterium des Innern vorgelegten Wahlreform. Eine Erklärung des Jentrums Die Reichstagsfraktion des Zentrums teilt uns folgendes mit: „„Die Zentrumsfraktion des Reichstages nahm in ihrer Sitzung vom Dienſtag weitere Berichte über den Verlauf der Verhandlungen um die Regierungsbildung entgegen. Dabet fand die durch gewiſſe Gerüchtbildungen namhafter volks⸗ parteilicher Blätter geſchaffene Sachlage beſondere Be⸗ achtung. Die Deutſche Volkspartei hat ſich den ausſichtsreichen Möglichkeiten der Wiederaufrichtung eines Kabinetts der Mitte widerſetzt und auf den Verſuch der Mehrheits⸗ bildung mit den Deutſchnationalen hingedrängt. In dem Augenblick, da der Beauftragte des Herrn Reichspräſidenten, der Zentrumsmann Dr. Marx, auf Grund des Manifeſtes ſeiner Fraktion die Verhandlungen aufgenommen hat, ſchicken ſich volksparteiliche Blätter an, die ſachlich⸗politiſchen Ziele des Zentrums durch nähere Kombinationen in ein völlig falſches Licht zu rücken, das Zentrum zu diskreditieren und eine gemeinſame Abwehrfront des Liberalismus gegen eine angebliche„dem deutſchen Geiſtesleben drohende Gefahr“ ſich Das ungewöhnliche dieſes Vorgehens iſt offen⸗ ichtlich. Demgegenüber ſieht ſich die Reichstagsfraktion des Zen⸗ trums veranlaßt zu nachſtehend formulierter Stellungnahme: „Mit Staunen und Entrüſtung nimmt die Zen⸗ trumsfraktion Kenntnis von den gefliſſentlichen Ausſtreuun⸗ gen volksparteilicher Blätter über kulturpolitiſche Vorver⸗ handlungen und Abmachungen des Zentrums mit deutſch⸗ nationalen Kreiſen. Solche Verhandlungen oder Verab⸗ redungen haben, wie wiederholt feſtgeſtellt worden iſt, in keiner Weiſe ſtattgefunden. Solche jeder Grundlage ent⸗ behrenden Ausſtreuungen ſind aber geeignet, die politiſche Atmoſphäre zu vergiften und die laufenden Verhandlungen zwecks Bildung einer Regierung auf das Ernſteſte zu ſtören. Die Zentrumsfraktion muß die Verantwortung für die mög⸗ lichen Folgen eines ſolchen Vorgehens den Urhebern dieſer durchſichtigen Kombinationen überlaſſen. Die Beweggründe zu ihrem politiſchen Verhalten hat die Zentrumsfraktion in ihrem Manifeſt offen dargelegt. Sie hat dem nichts hinzuzufügen.“ Wohlwollende Neutralität der Wirtſchaftlichen Vereinigung Die Reichstagsfraktion der Wirtſchaftlichen Vereinigung beſchäftigte ſich in ihrer Sitzung vom Dienstag mit der Frage der Regierungsbildung und nahm den Bericht ihrer Mit⸗ glieder Drowitz und Alpers über die Verhandlungen mit Dr. Marx entgegen. Die Fraktion hält an dem bisher eingenom⸗ menen Standpunkt feſt, daß ſie die Beteiligung an einer Regierung ablehnen müſſe. Kabinett der bürgerlichen Parteien mit wohlwollender Neu⸗ tralität gegenüberſtehen und es unterſtützen, ſolange die Regierung den Forderungen des Mittelſtandes Rechnung trägt. (Weitere Nachrichten auf Seite 2, Spalte 2) Sie will dem Aufwertungs⸗ und Wahlreform⸗Fragen in Vaden Anuträge der Deutſchen Volkspartei In der Rechtspflegeausſchuß⸗Sitzung vom 25. Januar kam zunächſt der Antrag der Deutſchen Volkspartei, über die Aufwertung der Sparguthaben über den geſetzlichen Mindeſtbetrag hinaus, zur Beratung. Die Antragſteller verlangen unter Hinweis darauf, daß in Württemberg einzelne Sparkaſſen über 12½ Prozent auf⸗ gewertet haben und angeſichts der Not der kleinen Sparer, daß der Landtag beſchließen ſolle, die Regierung zu er⸗ ſuchen, auf die badiſchen Sparkaſſen dahin ein⸗ zu wirken, daß die Sparguthaben wo irgend möglich über den geſetzlichen Regelſatz hinaus aufgewertet werden. Der Antrag hat in der Oeffentlichkeit ein gewiſſes Auf⸗ ſehen erregt und der..P. wurde der Vorwurf gemacht, daß er aus demagogiſchen Gründen geſtellt ſei. Die Be⸗ ratung hat ergeben, daß dieſe Vorwürſe unberechtigt ſind. Von den Antragſtellern wurde in der Sitzung darauf hin⸗ gewieſen, daß man bei der Beratung im vorigen Jahr, die zu der Verordnung zur Durchführung der Aufwertung von Sparguthaben vom 2. Juli 1926 geführt hat, allgemein von der Annahme ausgegangen ſei, daß die Sparkaſſen aus eigenen Mitteln höchſtens—9 Prozent aufwerten könnten. Deshalb habe man den Einheitsſatz von 12½ Proz. feſt⸗ geſetzt. In der Zwiſchenzeit habe ſich herausgeſtellt, daß eigene Sparkaſſen aus eigenen Mitteln über den Satz von 122 Prozent hinausgehen könnten; es beſtünden aber recht⸗ liche Bedenken, ob die Verordnung dies zulaſſe, denn dieſe ſähe einen Einheitsſatz nicht etwa einen Mindeſtſatz vor. Dieſe Auffaſſung wurde von den Antragſtellern in längeren Ausführungen, auch unter Hinweis auf den Kommentar von Simon⸗Marquardt über die Aufwertung von Sparkaſſen⸗ guthaben, näher begründet. Es ſei aber unerträglich an⸗ zunehmen, daß Sparkaſſen, die aus der Aufwertungsmaſſe eine höhere Aufwertung vornehmen könnten, dieſe nicht vor⸗ nehmen, weil ſie es für rechtlich unzuläſſig hielten. Die Abſicht des Antrags ſei deshalb die, daß die Regierung im Verwaltungswege die höhere Aufwertung für zuläſſig erkläre und ferner, daß ſie erwarte, daß folche Kaſſen über den Einheitsſatz von 12½ Proz. hinausgingen. Wenn die D..P. demagogiſche Abſichten verfolgt hätte, dann hätte ſie verlangt, daß auf ſolche Kaſſen ein Zwang aus⸗ geüft werde, was allerdings nur durch eine Aenderung der Verordnung mögſich ſei. Man nehme jedoch an, daß die Kaſſen ſich einer derartigen Aufforderung der Regierung nicht entziehen könnten. Der Berichterſtatter Abg. Eagler(Zentrum) vertrat die Auffaſſung, daß die Verordnung einen Mindeſtſatz und nicht einen Einheitsſatz aufgeſtellt habe und die Kaſſen berechtigt ſeien, höher als 127 Proz. aufzuwerten. Seien weiteren Aus⸗ führungen, mit denen er dem Antrag entgegentrat, gingen von der irrigen Vorausſetzung aus, als ob eine höhere Aufwer⸗ tung von den Antragſtellern auch dann verlangt werde, wenn die Sparkaſſen nicht aus eigenen Mitteln aufwerten könnten. Der Vertreter der Antragſteller ſtellte die Sachlage richtig. Auch der Regierungsvertreter vertrat den Standpunkt, daß die Verordnung eine höhere Aufwertung zulaſſe und daß des⸗ halb für die Regierung kein Anlaß beſtehe, auf die Sparkaſſen im Sinne des Antrags einzuwirken. Nachdem aber Vertreter der Sozialdemokratie, der Dem. Partei und der Bürgerlichen Vereinigung übereinſtimmend erklärt hatten, daß auch ſie an⸗ geſichts der Verordnung bis jetzt von der Annahme aus⸗ gegangen ſind, daß es ſich bei den 12% Prozent um einen Ein⸗ heitsſatz gehandelt habe, über den die Sparkaſſen nicht hinaus⸗ gehen dürfen, einigt ſich der Ausſchuß auf folgenden Antrag: „Der Landtag wolle dem Antrag der Abg. Dr. Mattes und Gen., Aufwertung der Sparguthaben über den geſetz⸗ lichen Mindeſtbetrag betreffend, in ſolgender Form zu⸗ ſtimmen: Der Landtag iſt mit der Regierung der Auffaſſung, daß nach der Verordnung des Miniſteriums des Innern zur Durchführung der Aufwertung von Sparguthaben vom 2. Juli 1926 die Sparkaſſen berechtigt ſind, den Aufwertungs⸗ ſatz von 12½ Prozent zu überſchreiten, wenn und ſo weit ſie dazu aus eigenen Aufwertungsmitteln in der Lage ſind. Er erſucht die Regierung, dieſen Sparkaſſen nahe zu legen, die Sparguthaben höher als 12½ Prozent aufzu⸗ werten und hierbei vorzugsweiſe die bedürftigen Perſonen im Sinne des 87 der obigen Verordnung zu berückſichtigen.“ Eeine Verbindung mit den Landtagsw 73 Dier Vertreter der Regierung wies zunächſt darauf hin, T 2. Seite. Nr. 44 Neue Mannheimer Zeitung ÜMittag⸗Ausgabe) Mittwoch, den 26. Januat 192— — Dieſer Antrag wurde mit 19 Stimmen aller Parteien gegen eine kommuniſtiſche Stimme angenommen. Der Ver⸗ treter der Komm. Partei hatte durch einen Antrag gewünſcht, daß die Sparkaſſen nicht nur berechtigt, ſondern verpflichtet ſein ſollen, höher aufzuwerten. Er blieb mit ſeinem Antrag allein, weil eine ſolche Verpflichtung nur durch enderung der Verordnung ausgeſprochen werden könnte, man aber deshalb davon abſehen kann, weil, wie ſchon erwähnt, keine Sparkaſſe, die dazu in der Lage iſt, höher aufzuwerten, ſich dieſer Ver⸗ pflichtung entziehen könne. 555 Eein weiterer Antrag der D. V.., der die weiblichen Perſonen hinſichtlich des Rechts auf Bürgergenuß den männlichen gleichgeſtellt wiſſen will, wurde auf Anregung der Antragſteller vorerſt zurückgeſtellt, da eine Eingabe des Ver⸗ bandes babiſcher Landgemeinden in letzter Stunde eingekom⸗ men iſt, die noch nicht geprüft werden konnte. Eein dritter Antrag der D..P. über die Aenderung des Wahlrechts erſucht die Regierung um Vorlage eines Geſetzentwurfs zur Abänderung des Landtagswahlgeſetzes, in dem unter Auf⸗ rechterhaltung des Verhältniswahlrechts kleinere Wahl⸗ kreiſe gebildet werden, die zu Wahlkreisverbänden zuſam⸗ mengefaßt werden. Die Regierung ließ nach Darlegung des Berichterſtatters Abg. Dr. Schmitthenner(Bürg. Ver.) mitteilen, daß in abſehbarer Zeit ein derartiger Geſetzentwurf vorgelegt werde, in dem allerdings die Bildung von Wahl⸗ kreisverbänden nicht vorgeſehen ſei. Es wurde angeregt, die Beratung des Antrags mit derjenigen über die in Ausſicht geſtellte Geſetzesvorlage zu verbinden. Ein Vertreter der D. V. P. als Antragſteller erklärte ſich damit einverſtanden in der Erwartung, daß dieſer dringende Geſetzentwurf nunmehr in Bälde vorgelegt werde. Dies zu beſchleunigen ſei der eine Zweck des Antrags, der andere ſei der, den Gedanken der Wahlkreisverbände zur Erwägung zu bringen. Die Vor⸗ ſchläge, die insbeſondere in Artikeln des Präſidenten Witte⸗ mann in der Zentrumspreſſe gemacht worden ſeien, erweckten gallerlei Bedenken, auf die er jetzt nicht eingehen wolle. Er weiſe aber darauf hin, daß nach Zeitungsnachrichten auch in den Entwürfen der Reichsregkerung über eine Wahlrechts⸗ reform die Zuſammenfaſſung der kleinen Wahlkreiſe in einen Wahlkreisverband vorgeſehen ſei. Ohne dieſen beſteht die Gefahr, beſonders im Zuſammenhang mit dem Vorſchlag, daß nur Parteien auf der Landesliſte berückſichtigt würden, die auch in einzelnen Wahlkreiſen mindeſtens einen Kandidaten durchbringen, daß einzelne Parteien ganz verſchwinden, trotz⸗ dem ſie einen erheblichen Teil der Wählerſchaft hinter ſich hätten. Ohne weitere Ausſprache wurde dem Vorſchlag des Berichterſtatters auf Vertagung zugeſtimmt. Lehren aus den Gemeindewahlen Abhg. Hoffmann(3tr.) wies u. a. auf die Tatſache hin, daß z. B. in Karlsruhe und Freiburg bei den Gemeinde⸗ wahlen viel weniger gültige Stimmen abgegeben wurden, als Wähler an die Wahlurne getreten ſeien. Dieſer Mißſtand habe ſich auch in den Landgemeinden, wenn auch in beſchränk⸗ teren Umfang, gezeigt. Die Urſache für die Verwirrung der Wähler wurde von verſchiedenen Seiten in der gleichzeitigen Benutzung von amtlichen und nichtamtlichen Stimmzetteln, aber auch in der Verbindung mehrerer Wahlen für die Ge⸗ meindeverordneten, Bezirksrat⸗ und Kreisabgeordneten in demſelben Wahlgang erblickt. Die verſchiedene Nummerierung der gleichen Wahlvorſchlagsliſten habe verwirrt. Sodann be⸗ handelte der Redner die Frage der Trennung der verſchie⸗ denen Wahlgänge und lehnte ſie im Hinblick darauf, daß dem Wähler, der an ſich ſchon wahlmüde ſei, noch mehr zugemutet werde, ab. Er behandelte die verſchiedenen in der Oeffent⸗ lichkeit und dur Ausgabe, u..), der allerdings nur 4 Stimmen angebe. Als Nachteil der amtlichen Stimmzettel ergibt ſich nach der Auf⸗ faſſung des Berichterſtatters die Förderung der Splitter⸗ gruppen, denen auf dieſem Wege die Koſten für Beſchaffung von Stimmzetteln erſpart bleibe. Die Einführung eines ein⸗ zigen amtlichen Stimmzettels würde, abgeſehen von den Koſten, die läſtige Herſtellung für jede Gemeinde zur Folge haben. Der Berichterſtatter behandelte die Frage der Ein⸗ führung eines amtlichen Stimmzettels für die Gemeinde⸗ wahlen und eines weiteren für die Kreis⸗ und Bezirksrats⸗ wahlen und einheitlliche Kenntlichmachung dieſes zweiten Stimmzettels für beide Wahlen durch ein Kennzeichen. Er kommt zu dem Vorſchlage, daß man durch drei amtliche Stimmzettel für jeden Wahlgang in verſchiedenen Farben und beſtimmte Kennzeichen die Schwierigkeiten be⸗ heben könne. Die gleiche Nummerierung hielt der Berichter⸗ ſtatter für erforderlich und iſt der Auffaſſung, daß man die politiſchen Landtagsparteien in der Nummerierung an die Spitze ſtellen und den Schluß den neuen Grupven zuweiſen ſolle, Zum Schluß ging der Berichterſtatter auf die Mängel der Gemeindewahlordnung unter Heranziehung einiger Be⸗ ſtimmungen der Wahlordnung ein. Ein Vertreter der Sozialdem. Partei ging auf die Gründe der Zerſplitterung der Wählerſtimmen bei der letzten Ge⸗ meindeverordneten⸗, Bezirksrats⸗ und Kreisratswahl ein. Er begründete für ſeine Perſon einen Vorſchlag, der der Vereinfachung Rechnung tragen will und auf einem einheitlichen Zettel in drei Spalten auf derſelben Seite füredie Gemeinde⸗ Bezirks⸗ und Kreiswahl die Partelen Wählerx ſoll daun die Partei, 1 men nach feſthält. n· Zieder der dre die Stimme geben will, an Wahlen d Stelle, wo ſie in einer der neben einander angereihten 3Spalten aufgeführt iſt, mit einem rem. Na n Eine der Ver⸗ iteter der Sozialdem. Partei ab. Ebenſo ſprach er ſich gegen die Verwendung von Parteiſtimmzetteln aus. Ein Redner der Dem. Parteti ſah in der verſchiedenen Nummerierung der Vorſchlagsliſten derſelben Partei einen Hauptgrund für die Zerſplitterung. Er lehnte auch die Ver⸗ wendung von perſchiedenſarbigen Stimmzetteln ab. daß die Gemeindewahlördnung in ihren hauptſächlichſten Vor⸗ ſchriften aus der Zeit vor dem Kriege ſtammt. Nach den vom iniſterium angeſtellten Ermittlungen haben ſich die Bezirks⸗ ämter, Landeskommiſſäre und auch die Städte für eine Bei⸗ behaltung der drei Wahlen in einem Wahlgang ausgeſprochen. Die Frage des amtlichen Stimmzettels weiſe unverkennbare Vorzüge auf, bringe allerdings auch in den Landgemeinden gewiſſe Schwierigkeiten mit ſich. Eine einheitliche Nummerſe⸗ krung derſelben Partei für die drei Wahlgänge ſei unbedingt geboten. 255 5 5 4 Der Ausſchuß einigte ſich ſchließlich dahin, daß zunächſt den Parteien Gelegenheit geboten werde, zu den Einzel⸗ fragen, die im Laufe der Ausſprache zutage getreten ſind, Stellung zu nehmen. Die Pariſer Entwaffnumpsverbantinngen Paris, 26, Jan.(Von unſerem Pariſer Vertreter.) Wie der„Matin“ meldet, wurden geſtern die Verhandlungen wiſchen den deutſchen Experten und dem Interalliierten Milktärtomitee den ganzen Tag über fortgeſetzt. General Pawels machte gewiſſe Konzeſſionen hinſichtlich der Feſtungsarbeiten in der Nähe von Küſtrin und Glogau. Der allgemeine Eindruck bleibt günſtig. Da andererſeits die Verhandlungen in Berlin über die Frage der Herſtellung und des Exports von Krie ſchafterkonferenz am nnerstag oder eteaß zuſammen⸗ treten kann, um den zuſtandegekommenen Akkord f eſtzuſtellen. 2 it und durch die Verbände gemachten Verbeſſerung por⸗ Veſthkäge und tweiſt dann auf⸗die Bortette hin, die der amtliche Saen Stimmzettel in ſich berge(Verbilligung, Vereinfachung del ien ae verſehen⸗ 5 Schulden verwandt. material zu einem befriedigenden Reſultat geführt werden, ſo iſt vorauszuſehen, daß die Bot⸗ Anlerredung mit Streſemann London, 28. Jan.(Von unſerem Londoner Vertreter.) Der Berliner Vertreter der„Times“ veröfſentlicht heute den Inhalt einer Unterredung mit Dr. Streſemann, in der der Außenminiſter zur Haltung des Auslandes gegenüber der innenpolitiſchen Entwicklung in Deutſchland Stellung nimmt. Dr. Streſemann erklärte:„Die Kriſe iſt das Ergebnis des Wunſches der rechten wie der linken Reichstagsparteien, auf irgend einem Wege zu einer Mehrheitsregierung zu gelangen Der Grund für dieſen Wunſch iſt ausſchließlich in der Innenpolitik zu ſuchen. Für die Außenpolitik, die ich in Uebereinſtimmung mit dem Reichskanzler und dem Reichs⸗ kabinett geführt habe, beſtand ſeit langem eine große Mehr⸗ heit. Es iſt bei den Berhandlungen über die Regierungsbil⸗ dung für alle Kreiſe eine Selbſtverſtändlichkeit, daß die Kontinnität unſerer Außenpolitik vorbehaltlos garantieet wird. Es iſt ausgeſchloſſen, daß ich oder Herr Marx an einem Kabinett teilnehmen würden, wenn dies nicht eine unverrück⸗ bare Tatſache wäre. Kein vernünftiger Menſch kann anneh⸗ men, daß ich, nachdem ich jahrelang ſoviel Widerſtände gegen die Locarnopolitik überwunden habe, jetzt, wo die Oppoſition gegen dieſe Politik ſoviel geringer iſt, mich von meinem klaren Wege abdrängen laſſen könnte. Das gleiche gilt von dem Reichskanzler Dr. Marx.“ Dr. Streſemann ging dann auf die Verſuche ausländiſcher Kreiſe ein, einen Druck auf die innenpolitiſchen Verhandlungen auszuüben und erklärte:„Der Wert der Verpflichtungen, die Deutſchland in Locarno und ſchon porher in London übernommen hat, beruht völlig auf der Betätigung des Friedenswillens, die die Aner⸗ kennung des Rechts zur Entſcheldung vorausſetzt. Mit dieſer Theorie iſt unvereinhar die Auffaſſung, daß die Fortführung der Locarnopolitik Deutſchland verpflichten ſollte, ſeine par⸗ lamentäriſchen Beziehungen in irgend einer beſtimmten Weiſe zzu regeln. Jede andere Locarnomacht, ja jeder ſonveräne Staat, würde dieſe Zumutung mit Beſtimmtheit zurückweiſen.“ In Fortgang der Unterredung betonte Dr. Streſemann gerade die Tatſache, daß die Deutſchnationalen ihre Oppo⸗ ſition aufgeben und in unzweifelhaft voller Erkenntnis, daß die bisherige Außenpolitik fortgeführt wird, in die Regie⸗ rung zurückkehren, die ſie gerade aus Feindſchaft gegen die gleiche Politik verlaſſen haben, ſei ein ſicheres Zeichen, daß ſeit dem Oktober 1925 eine ausgeprägte Veränderung der Meinun⸗ gen eingetreten ſei. Dr. Streſemann ſchloß mit folgenden Sätzen:„Die hoff⸗ nungsvollen Arbeiten, die in Locarno begonnen wurden, kön⸗ nen nur dann gelingen, wenn ſie vom Wechſel der Parteivolitik unberührt bleiben. Dazu iſt allerdings nötig, daß die Regie⸗ rungen aller Locarnoſtaaten unbeugſam für ihre Fortſetzung eintreten. Die natütrlichen Schwierigkeiten ſind groß genug. Sie ſollten nicht künſtlich vergrößert werben.“ Aus dem Reichstag IBerlin, 28. Jan.(Von unſerem Berliner Bütro.) Dem Plenum des Reichstags lag geſtern eine Ausleſe kleiner Ent⸗ würfe zur Entſcheidung vor. Das Hauptintereſſe galt einem Antrag der Kommuniſten, das Geſetz zum Schutze von Mutter und Kind zu erweitern. Als wichtigſte Forde⸗ rung wird die Beſeitigung des Abtreibungsparagraphen ver⸗ langt. An der Debatte beteiligten ſich ausſthließlich weihliche Abgeordnete der verſchiedenen Parteien. So beklagte Frau Lüders das Anwachſen der Zahl der unverheirateten Frauen. Das Haus hielt ein Geſetz über den ganzen umfang⸗ keichen Fragenkomplex für verfrüht und ließ es bei einer KAuffordekung an bie Retzleruu bewwenden, zünächſt einmal eine Donkſchrift vorzulezen Beſchloſſen wurde däun u. a. noch, dem Wach⸗ und Schließgewerbe, aber auch den Detektiv⸗Inſtituten die Konzeſſionspflicht aufzuerlegen. Heute wird die 3. Leſung des Geſetzes zur Bekämpfung der Geſchlechtskrankheiten vor ſich gehen. Die Annahme des Entwurfes iſt geſicherrt. Pointarss Jinanzoplimismus Poincaré gab vor der Finanzkommiſſion der Kammer eine eingehende Darſtellung der franzöſiſchen Finanzlage. Ausgehend von dem Stand der Finanzen am Tage der Bildung ſeiner Regterung, d. h. am 24. Juni 1926, ſchilderte er die ſeit Auguſt und September erzielte Beſſe⸗ rung der Finanzen. Bei den Bons der nationalen Ver⸗ teidigung betrug der Emiſſionsüberſchuß über die gen im Auguſt 1340 Millionen und im September 338 Millio⸗ nen Franken. Die Budgetausgaben ſeien durch die Elnnahmen aus den direkten Steuern hinreichend gedeckt. Die Erhöhung des Frankenkurſes auf dem Wechſelmarkt ermögliche es dem Schatzamt, die zur Bezahlung der äußeren Schuld erforder⸗ lichen Deviſen unter weniger ungünſtigen Umſtänden als frü⸗ her zu beſchaffen. Tie Ende Juli bewilligten Vorſchüſſe der Bank von Frankreich ſeien am 80. September vollſtändig zu⸗ rückbezahlt worden und zu dieſem Zeitpunkt habe das Schatz⸗ amt bei der Bank von Frankreich ein Guthaben von 1850 Millionen Franken beſeſſen. Durch die ſeit dem 1. Ok⸗ tober aufgenommene Tätigkeit der Tilgungskaſſe ſei die Lage wefitergebeſſert worden. Poincaré gab dann eine Ueber⸗ ſicht über die in den letzten Monaten für den Schulden⸗ dienſt im Ausland geleiſteten Zahlungen. Die Tilgungs⸗ Laſfechabe im Oktober 3 Milliarden Bons durch Umtauſch in durch das Tabakmonopol garäntierte Wechſel mit 40jähriger Laufzeit konſolibiert und zur ferneren Konſolidierung Bons mit zweijähriger Laufzeit eingeführt. Die Lage des Schatz⸗ amtes habe ſich durch den Eingang der birekten Stenern und den Mehrertrag aus den Tariferhöhungen ſo gebeſſert, daß das Schatzamt ſich aller ſeiner öffentlichen Schulden entledigen konnte und darüber hinaus bedeutende Guthaben in auslän⸗ diſchen Deviſen im Ausland anſammeln konnte. Nicht nur ſei eine den Morgan⸗Fonds überſteigende Reſerve geſchaſſen wor⸗ den, ſondern das Schatzamt beſitze auch ſchon die im Jahre 1927 für ſeine ausländiſchen Zahlungen erſorderlichen Summen. Daran anſchließend gab der Miniſterpräſident einen Ueberblick über die in der Schweiz und Holläand unter⸗ gebrachten Eiſenbahnanleihen. Dieſe Anleihen hät⸗ ten keine Vergrößerung der Staatsſchuld mit ſich gebracht, da die Eiſenbahngeſellſchaften dem Schatzamt aus den Erträgen der Anleihen die ſett 1026 gezahlten Vorſchüſſe zurück⸗ zuerſtatten hätten. Anbrerſeits habe das Schatzamt die er⸗ haltenen Deviſen zur Rückzahlung kurzfriſtiger ausländiſcher Schließlich habe der Staat zum erſten Mal ſeit 1921. der Bank von Frankreſch zwei Milltarden Franken zurückzahlen können. Mit Rückſicht auf mögliche Steuerausfälle in den erſten Monaten dieſes Jahres habe man vom J. Januar ab die Ausgabe von den 616 fd exlaubt ſei. wieder aufnehmen müſſen und es eien bis zum 22. Januar für 2774 Millionen Franken aus⸗ gegehen worden. 925 Poincaré ſchloß ſeine Erklärungen mit dem Hinwels dgrauf, daß die Beſſerung im Auslande noch ſtärker ſei. Während die früheren Anleihen zu 94,95 und 95,50 hätten begeben werben müſſen, werde die in eintgen Tagen in der Schwelz Auflegung kömmende neue Anleihe zum Kurs von 97,0 habe ſeit Beginn dieſes Jahres keine Deviſenkäufe mehr vorgenommen. Die Bänk von Frankreich habe ſelt dieſor Zeit die Kontrolle des Wechſelmarktes übernommen und e 5 ſei ihr gelungen, den Kurs auf ungefähr 122 Fr. für das Pfund zu ſtabilteren. FFFFCC jektiven Ehezerrüttun ewöhnlichen Schatzſcheinen, die bis zur Höhe von 5 Milliar⸗ v. H. ausgegeben werden können. Das Schatzamt. Anträge zur Eheſcheidungsreform Der des Reichstags beſch ſtigte ich in ſeiner 9 197 Sozialdemokraten und Kommuniſten auf Erleiz terung der Eheſcheidung. Nach dem geltenden Recht ſen Eheſcheidungsgründe nur Ehebruch, böswilliges Veriaß oder Geiſteskrankheit. Die Anträge der Demokraten und 115 Sozialdemokraten wollen das Recht auf Scheidungsklage a 10 dann gewähren, wenn eine ſo tiefe Zerrüttung des ehelich Verhältniſſes beſteht, daß einem oder beiden Ehegatten 5 Fortſetzung der Ehe nicht zugemutet werden kann. Die A u. ſprache wurde eingeleitet durch eine mit großer Aufmer ſamkeit aufgenommenen Rede des Ausſchußvorſitzend., Abg. Dr. Kahl(.By. Er ging die verſchiedenen Möglichkeiten der Ebezerrüttung durch und fuhr fort:„Wenn ein Scheidungsprozeß perlann iſt wegen ungenügender Schuldbeweiſe, ſo muß die Ehe 117 geſetzt werden. Die Schuldfrage ſpielt nun überhaupt 995 Rolle mehr, aber eine Lebensgemeinſchaft im Sinne der lich iſt unmöglich. Aus bieſen Tatſachen geht unwiderlegne hervor, daß eine Lücke klafft zwiſchen Leben 8 5 Recht. Iſt es möglich, dieſe Lücke ruhig weiter klaffen 5 laſſen, oder muß man nicht den Verſuch machen, ſie üllen? Die Ausfüllung dieſer Lücke iſt notwendig aus zw ründen: 1. Weil und ſolange das Recht eine Hilfe nicht bieten mirg macht ſich die Selbſthilfe in der bekannten Weiſe dur inſzenjerte Eheſcheidungsgründe. 2 Mit Rückſicht auf den Gang der Rechtſprechung in der Eheſcheidung. 6 55 die Macht der Tatſatchen werden die Richter ſchon jetzt dahin gedrängt, die Grenze zwiſchen der Schuldhaftig, keit und Schuldloſigket zu verwiſchen; wie iſt da zu belſze Der kommuniſtiſche Antrag will die Eheſcheidung 15 beiderſeitigem Einverſtänduks zulaſſen. Ich 1 dieſen Antrag für unmöglich, weil er die Willkür 325 Grundgeſetz der Ehe erhebt Der demokratiſche un ge ſoztaldemokratiſche Antrag aber bringt nicht die richtig Löfung, denn ſie wollen die verſchuldete Ehezerrüttung 5 ſelbſtändigen Grund aufheben und die Schuld nur auf Anteng im Urteil feſtgeſtellt wiſſen. Es müſſen nach meiner Meinn materiell rechtliche Bürgſchaften für den Tatheſtand Aurze 1 11 e eee Geſetz ſelbſt vorgeſchrieben wer Is ſolche ſind unerläßlich: 15 12 lalſach icht längere Trennung des Ehegatten der Zulaſſung der Scheidungsklage. In analoger Anwendu der Friſt beim böswilligen Verlaſſen würde ich ein Jahr a ausreichend anſehen. nd 2. Die Ehegatten müſſen ihrerſeits die vermögens⸗ u— familienrechtlichen Folgen einer ſolchen Scheidung ſeune 9 bindender Weiſe geklärt und feſtgeſetzt haben. Prozeßrech ob⸗ muß daran feſtgehalten werden, daß die Gründe einer ſche beweispflichtig ſind. Das richterli 5 Prüfungsrecht muß ſich auf die Ernſthaftigkeit der 1 gegangenen Trennung und des abgeſchloſſenen Teilisecht vertrags erſtrecken. Jeder der Ehegatten müßte das Re 4⸗ haben, einen derartigen Antrag auf Scheidung wetzen 5 tiver Ehezerrüttung zu ſtellen. Die Befürchtung, daß 7 die Einführung eines ſolchen geſetzlichen Chbeſchedunge grundes eine ungeheuerliche Vermehrung der Eheſcheidunge eintreten würde, iſt nicht berechtigt. Iim Anfang wird en wohl der Zuſtrom der Eheſcheidung Begehrenden weil bis jetzt nach dem bedauerlichen Verſagen der gebung viel obfektives Eheunglück aufgeſtapelt iſt, aber c⸗ Strom wird wieder abnehmen, wenn Geſetzgebung und Re 15 ſprechung wirkliche Schranken gegen etwaigen Mißbrauch au gerichtet hahen. 1 e 9 Abgeörbneter Dr. Kahl erk am Schluß ſeiner ſeht beifällig aufgenommenen Ausführungen; er wolle ſelbſt kei⸗ nen Antrag ſtellen und habe nur Anregungen gebon wollen, damit die von ihm für notwendig erachtete Neſo eine recht breite Baſis von zuſtimmenden Abgeordneten fin ür Abgeordneter Brodauf(D. D..) dankte Dr. Kahl 155 ſeine Ausführungen, deuen er im allgemeinen zuſtimm 55 Abgeordnete Frau Dr. Weber(Zentr.) ſprach ſich gegez die vorliegenden Anträge und auch gegen die Anregungen un Abgeordneten Dr. Kahl aus. Abgeordnete Frau Dr. 13 Sperber(.⸗Natl.) ſchloß ſich als Proteſtantin im weſent lichen den Ausführungen von Frau Weber an. Abgeordne⸗ Frau Dr. Stegmann(Soz.) trat für den ſozſaldemokra, tiſchen Antrag ein und bat Dr. Kahl, ſeine Forderungen 6. formulieren. 15 95„ Der Rechtsausſchuß vertagte ſich dann auf Freitag, 4. Februar. 225 12 Drohender Verkehrsſtreik in Polen Berlin, 26. Januar.(Von unſetem Berliner Büre! Die Vertreter der vereinigten Verbände der ftaaklichen Be amten des polniſchen Transportgewerbes, in dem 5 150 000 Eiſenbahner, Poſt⸗ und Telegraphenbeamten orgasi ſtert ſind, haben in einer Andienz beim Marſchall Pilſudsn it ſe Zoßlung ees Teuerungsausgleichs in Höbe eines 95 natsgehaltes und die ſtändige Erhöhung der Gehälter um 0 Prozent 1 Im Ablehnungsfalle drohen, wie ma⸗ der„Voſſ. Ztg.“ aus Warſchau meldet, die Verbände m Streik und Lahmlegung des ganzen Verkehrsweſens. Die Aktenbiebftähle von Mpabit Berlin, 28. Januar.(Von unſerem Verliner Bitre Wie das„B..“ feſtſtellt, hat ſich bei den Nachforf ung in der neueſten Aktendiebſtahlsaffäre ergeben, daß Über weitere Strafakten aus den dabiter⸗ ſchreibereien verſchwunden ſind. Zwei Juſttzbeamte 10 bekanntlich bereits verhaftet worden; man kechnet aber n mit weiteren Verhaftungen. Das Urteil im Genfer Prozeß — Gen], 25. Jan. Das höchſte Schweizer Gericht 115 das Urteil im Prozeß gegen den Ungarn Iwan Juf 1 er während der letzten Junitagung des Völterbundsrats 27 ungariſchen Miniſterpräſidenten Graf Belhlen geohrfe 55 hatte, verkündet. Die Anklage lautete auf tätliche Mißhan 85 lung eines auswärtigen Regierungsmitglieds und 9 ſchimpfung einer ausländiſchen Macht. Das Urteil lautet 10 24 Tage Gefängnis, dle durch die Unterſuchungshaft at⸗ gebüßt ſind, 500 Schweizer Franken Geloſtrafe, bei Nben zahlung für je 10 Franken Geldſtrafe ein Tag Geſängnis m auf Landesverweiſung aus der Schweiz auf 10 Jahre. Tragödie in der Luft VParis, 28. Jan.(Von unſerem Pariſer Vertreter, Sel einigen Tagen werden in der Gegend von Creteil Flus manöver abgehalten, an denen auch ein Infanterferegime teilnimmt. Geſtern nachmittag ſtiegen vier Flugzeuge 5 einem Erkundungsflug auf, Bald nach dem Auſſtieg war en Apparat in Flammen en Der Pilot ergriff, wie men beobachten konnte, einen Feuerlöſcher bel⸗ Brand zu erſticken. Dann aber ſprang er mit einem ſchhrm ab. Der Apparat ſtürzte ab und begrub den zweite 5 Inſaſſen, den Beobachter, unter ſich. Dem Piloten gelau 5 ant dem Fallſchirm die Erde ungefährdet zu erreichen! n Beobachter konnte jedoch nur als verkohlte deiche unter den Trümmern hervorgezogen werden. itzung am Dienstag mit Anträgen der Deutſch⸗ Gerichts⸗ 4 gor iche an⸗ gs⸗ echt ek⸗ rch 98⸗ jen ſich en, etz⸗ der cht⸗ uf⸗ ehr kei⸗ hen rm de. für tte⸗ e n des nt⸗ ete ra⸗ )en 0. Be⸗ her ni⸗ gki to⸗ 35 qan mit in Mittwoch, den 26. Januar 1927 Nene Mannheimer Zeitung[Mittag⸗Ausgabe) a. Seite. Nr. 1 Stäotiſche Nachrichten 22. Jahresbericht des Blindenheims Mannheim Zu Beginn des Jahresberichts ſoll, ſo wird uns ge⸗ ſchrieben, des Hinſcheidens des Hausmutter, Frau Seitz, gebacht werden. Sie hat während 21 Jahren ihr ſchweres Amt mit Treue, Verſtändnis und Hingabe verſehen und es wird ihr allezeit ein daukbares Andenken bewahrt bleiben. Das Heim, das nahezu ganz belegt iſt, hatte am 1. Januar 40 In⸗ ſaſſen und zwar 19 Frauen und 21 Männer. Der Geſchäfts⸗ gang konnte im Hinblick auf die allgemeinen Schwierigkeiten der wirtſchaftlichen Verhältniſſe als ein zufriedenſtellender angeſehen werden. Der Gemüts⸗ und Geſundheitszuſtand 5 *Hoher Kraukenſtand. Bei der Allgemeinen Orts⸗ krankenkaſſe Mannheim iſt nunmehr die Kranken⸗ „„— 4700 geſtiegen. Die wöchent⸗ i n Beträge für Barunterſtü ſich auf rund 100 000 Mart. Feee Freguenz im Herſchelbab. In der Woche vom.—15. Jan. wurden 9692 Badekarten(gegen 8027 l..) ausgegeben. Hiervon entfallen auf: Große Schwimmhalle 4256(Männer 2986, Familienbad 1267, Schülerkarten), Frauenhalle 1393 (darunter Schülerkarten), Halle III 632, Wannenbäder 1. Klaſſe 670, Wannenbäder 2. Klaſſe 1312, Dampfbäder 486, Lichtbäder 17, Kohlenſäurebäder 5, Krankenkaſſenbäder 951 (Dampfbäder 190, Lichtbäder 52, Fichtennadelbäder 664, Sol⸗ bäder 28. Kohlenſäurebäder 11, Schwefelbäder). * Süngerreiſe. Der Männer⸗Geſang⸗Verein der Nheiniſch⸗Weſtfäliſchen Sprengſtoff.⸗G.(J. G. der Blinden war erfreulich. An Zuſchüſſen erhielt das Heim Farbeninduſtrie) Troisdorf bei Köln, der mit zu im Jahre 1926: Vom Staat 799,94 Mark, an Miete für Werk⸗ ſtätte von der Stadt Mannheim 1500 Mark und vom Kreis Mannheim 1000 Mark. Laut Vereinbarung mit der Bezirksgruppe Mannheim des Badiſchen Blindenvereins hat das Heim ſeine tätigkeit eingeſtellt, damit eine einheitliche Werbetätigkeit für das geſamte Blindenweſen nicht geſtört werde. Das Heim hat darum mit der Bezirksgruppe ein Abkommen getroffen, wonach dieſe aus ihren vereinnahmten Geldern das Heim zu berückſichtigen hat. In dem Berichtsjahre erhielt das Heim aus der gemeinſamen Sammeltätigkeit eine Unterſtützung von 3000 Mark. An direkten Zuweiſungen hat das Heim außer dieſer Summe nur 687 Mark vereinnahmt. Die Ein⸗ den erſten rheiniſchen Geſangvereinen zählt und erſt im ver⸗ gangenen Auguſt anläßlich der Sternfahrt deutſcher Männer⸗ geſangvereine in Düſſeldorf auf der Geſolei unter allen Ver⸗ einen die höchſte Auszeichnung, die„Große Goldene Medaille“, erhielt. unternimmt in den Tagen vom 16.—20. Juni eine Sängerreiſe nach Süddeutſchlan d. Der Verein wird gauf dieſer Reiſe auch unſere Stadt berühren und hierſelbſt ein Konzert veranſtalten. Vereinsnathrichten Der Obſt⸗, Gartenban⸗ und Kleingarten⸗Verein nahmen an Unterſtützungen und Zuſchüſſen blieben im Jahre 1926 weit gegen die des Vorjahres zurück. Dennoch 5 25 Rechnungsabſchuß auf 31. Dezember 1926 zufriedenſtellend und konnte mit einem Gewinn von 1250,23 Mark ſchließen. Die ſeit Monaten mit der Stadt Mannheim geführten Verhandlungen zwecks Errichtung einer Nee Blinde im Heim wurden in dieſem Jahre zum Abſchluß ge⸗ bracht. Es wurde mit der Stadt eine Vereinbarung dahin⸗ gehend getroffen, daß im Blindenheim eine Werkſtätte er⸗ richtet werde, in der Blinde, die nicht Inſaſſen des Heims ſind, beſchäftigt werden können und dieſe Werkſtätte ſoll der Mannheim⸗Fendenheim hielt am verfloſſenen Samstag ſeine alljährliche Hauptver⸗ ſammlung im Saale„zum Ochſen“ ab. Kurz nach 8 Uhr begrüßte der 1. Vorſitzende H. Klein die Erſchienenen und Schriftführer K. Orth verlas das Protokoll über die letzte außerordentliche Verſammlung, die manches Intereſſante ent⸗ hielt. Den Kaſſenbericht gab H. Schmitt, woran ſich eine längere, manchmal etwas hitzige Diskuſſion ſchloß. 17 Mitglie⸗ der, die mit ihren Pachtverpflichtungen— trotz mehrmaliger Mahnung— noch im Rückſtande ſind, wurden namentlich ver⸗ leſen. Wirtſchaftsführer Neukert brichtete über die Wirt⸗ ſchaftsführung. Der frühere Wirtſchaftsführer ergänzte den 2 3; 7 2 7 eitung der Stadt unterſtehen. Von dieſer Einrichtung wurde Bericht und gab Aufſchluß über verſchiedene Punkte. Dann bis jetzt erſt wenig Gebrauch gemacht, ſodaß ein abſchli 8 Urteil noch nicht gefällt werden kann. Der Verkeh dem Heim und der Stadt wickelt ſich in freundſchaftlicher Weiſe ab. Die Hoffnungen für ein Zuſammenarbeiten ſind gut. Die ganze Neueinrichtung iſt jedoch noch verbeſſerungs⸗ bedürftig. Wir hoffen, bis zu unſerem nächſten Bericht gün⸗ ſtiges über die Weiterentwicklung ausführen zu können. Wir erſuchen die Einwohner und die Induſtrie Mannheims, ſowie alle behördlichen Stellen, das Intereſſe an dem nun ſeit mehr als zwei Jahrzehnten beſtehenden Heim nicht erlahmen laſſen zu wollen, damit dieſe ſo wichtige ſoziale Einrichtung auch weiterhin fortbeſtehen und gedeihen kann, um den Inſaſſen auch weiter ein zufriedenes, ruhiges Daſein gewähren zu können.* * *Zur Auſwertung der Sparkaſſenguthaben. Nachdem erſt geſtern in der Rechtsbeilage(Dienstag Abend⸗Aus⸗ gabe) die Frage der Aufwertung der Sparkaſſenguthaben in Baden von der rechtlichen Seite aus behandelt worden iſt, ſeien unſere Leſer auf die politiſche Behandlung derſelben Frage im Rechtspflegeausſchuß des Landtags aufmerkſam gemacht, in dem ein wichtiger Antrag der Deutſchen Volkspartel behandelt wurde. Ausführlich berichten wir darüber im politiſchen Teil. Die unentgeltliche Beratungsſtelle für Geſchlechtskranke, die im ſtädtiſchen Verwaltungsgebäude R 5, 1, Zimmer Nr. 1, durch die Landesverſicherungsanſtalt Baden mit Unterſtützung der Geſellſchaft der Aerzte und der Stadt⸗ gemeinde Mannheim eröffnet worden iſt, geht von zwei Ge⸗ ſichtspunkten aus. Bei den für den Einzelnen, für die Familie und für das ganze Volk oft ſo verhängnisvollen Geſchlechts⸗ krankheiten iſt die Frühbehandlung ungeheuer wichtig. Die Koſtenloſigkeit ſoll es jedem ermöglichen, ohne Rückſicht auf konnte endlich die einſtimmig genehmigte Entlaſtung der bei⸗ den Kaſſenführer beantragt werden. Unter„Verſchiedenes“ teilte der 1. Vorſitzende die Ge⸗ neralpachtzinserhöhung um 50 v. H. mit. Da dieſe Erhöhung durch einen Schiedsſpruch gefällt wurde, der ſämt⸗ liche Mannheimer Kleingarten⸗LVereine als Generalpächter ſtädtiſcher Grundſtücke trifft, wurde keine Diskuſſion verlangt. Die Neuwahlen ergaben: 1. Vorſitzender H. Klein, 2. Vor⸗ ſitzender Emil Schröder, Kaſſier H. Schmitt, Wirtſchafts⸗ führer H. Neukert, 1. Schriftführer P. Walter, 2. Schrift⸗ führer K. Orth, Beiſitzer OBraiſch und Lederer, Reviſo⸗ ren F. Cäſar und Bruno Schloſſer. Das Jahr 1926 war für den Verein ein Jahr des Kampfes unter mißlichen Ver⸗ hältniſſen Der Kampf um das Gartengelände, auf dem die neuen Schießſtände der Schützengeſellſchaft erſtellt werden, war ſcharf und hartnäckig. Durch einen Vergleich zwiſchen Stadtgemeinde, Schützengeſellſchaft und Verein konnte er end⸗ lich in der zweiten Jahreshälfte in einer die Beteiligten zu⸗ friedenſtellenden Weiſe gelöſt werden.— Nun, da der Verein auch finanziell geſtärkt in das neue Geſchäftsjahr eintritt, trifft der neugewählte Vorſtand hoffentlich Vorſorge, damit in Zu⸗ 28700 35 e Glieder des ereins gemährleiſtet wird, zum Woßle des Gartenbaues und damit der Pflege der Lieblinge des Gartenfreundes. K * *Die Ortsgruppe Mannheim der Badiſchen Heimat hält am morgigen Donnerstag im Kaufmannsheim ihre Mit gliederverſammlung ab.(Weiteres Anzeige.) Beranftaltungen * Mütterabende des Stadt⸗JIngendamts. Aufklärung über Mütter⸗ und Kinderſchutz in die Bevölkerung hineinzutragen, muß das unabläſſige Streben des Jugendamtes ſein. Dieſem die Geldfrage oder die Kaſſenzugehörigkeit möglichſt raſch zu⸗ verläſſigen Rat einholen zu können und möglichſt raſch durch die Beratungsſtelle einem Arzt zugewieſen zu werden. Es iſt leider Tatſache, daß viele Kranke ihre Kuren nicht mit der nötigen Tatkraft durchführen, die allein eine Heilung verbürgt. In dieſem Falle ſoll die Beratungsſtelle ratend, mahnend und warnend eingreifen. Eine ärztliche Behandlung findet in der Beratungsſtelle nicht ſtatt. Im Bedarfsfalle wird der Kranke dem Arzt ſeiner Wahl zugewieſen gegebenenfalls können auch Behandlungskoſten übernommen werden. Dieſe Beratungs⸗ ſtellen, deren es im Reiche etwa 200 gibt, haben ſich überall das Vertrauen des Volkes in hohem Maße zu erwerben gewußt. Zweifellos wird auch dies in Mannheim der Fall ſein.(Siehe Anzeige.) „* Todesfall. Der frühere langjährige Pfarrer Kar⸗ cher der kath. Kirchengemeinde Fendenheim iſt im Joſephs⸗ haus in Freiburg nach längerem ſchweren Leiden geſtorben. Im Atelier Skizze von Harry Wien Es war ihm unangenehm, als das Telephon klingelte. Er atte ſtark zu arbeiten. Wochenlang hatten ihm dieſe Arbeiten aſt den Schlaf geraubt, denn ſeinen Bräutigamspflichten konnte er ſich nicht entziehen. Die Schwiegereltern hielten auf Form und waren zu verſtändnislos, um ſich zu ſagen, ein ſo beſchäftigter Anwalt, der gleichzeitig der Leiter einer juriſti⸗ ſchen Zeitſchriſt war, könne nicht ſo viel Zeit an die geſell⸗ ſchaftlichen Pflichten, die ein Verlöbnis in aut ſituierten Krei⸗ ſen ſtellt, wenden wie ein Mann, der durch Arbeitsüberlaſtung weniger gehemmt war. Am Fernſprecher meldete ſich ſeine Schwiegermutter. Man wundere ſich ſehr, daß er noch nicht bei ihnen ſei, ſaate ſie. Ob er denn vergeſſen habe, daß er mit Marga zum Photographen fahren wollte, um ein Brautbild herſtellen zu laſſen. Er war beſtürzt. Ja, das hatte er tatſächlich in der Ar⸗ beitshetze vergeſſen. Die Stimme der Gnädigen klang ſehr un⸗ gnädig. Sie habe telephoniſch im Photographenatelier ange weckt und veranlaßt, daß man um drei Uhr eine Sitzung für das Brautpaar reſerviere. Marga ſei bereits für dieſe Sitzung angekleidet. Da er ſich noch in Dreß werfen müſſe, werde Marga ihn in einer halben Stunde mit dem Auto abholen. Er möge ſich bereit halten. Als das Auto vorfuhr, war er eben mit ſeinem Anzug fer⸗ tig geworden Der Diener reichte ihm Hut und Mantel. Am Wagenfenſter ſchaute Margas harmloſes Kindergeſicht ihm ent⸗ 35 in dem die nußbraunen Augen ſo groß und fröhlich fun⸗ elten. Als er einſtieg und ſich auf das Polſter neben ſie ſetzte, küßte ſie ihn leicht auf die Wange. Dann plauderte ſie. erzählte in ihrer lebhaften, naiven Art von den kleinen Freuden und Kümmerniſſen des Tages, in dem die Freuden doch bei weitem die Kümmerniſſe überwogen. Er ließ ſie ſprechen. Sie hatte ein helles, angenehmes Stimmchen. Es war ihm beruhiagend und erfriſchend, dieſem holden, törichten Gezwitſcher zu lauſchen. Das brachte die ewig wirbelnden Gedanken in ſeinem Hirn ein wenig zur Ruhe. Er als ſie in einem Geſchäftshaus der inneren Stadt der Lift in das ſechſte Stockwerk gebracht und ſie vor der Atelier⸗ tür ſtanden, ſah er, wohin man ihn geführt. Der Name„Judith Dau“, der ihm auf dem blanken Meſſingſchild entgegenſprang, machte ihn erblaſſen. Einen Augenblick überfiel ihn der Ge⸗ Zwecke dienen in beſonderem Maße die in den einzelnen Stadtteilen eingerichteten öffentlichen Beratungs⸗ und Fürſorgeſtellen für Schwangere, Mütter, Säug⸗ linge, Kleinkinder und größere Kinder, wo in Anweſenheit von Fürſorgeärzten und Fürſorgerinnen unentgeltlich Aus⸗ kunft erteilt wird. Das Stadt⸗Jugendamt ergänzt dieſe Tätig⸗ keit durch Abhaltung von Mütterabenden, die in den einzelnen Stadtteilen ſtattfinden und zu denen die weibliche Bevölkerung bei freiem Eintritt freundlichſt eingeladen iſt. Am morgigen Donnerstag beginnt im Rathauſe in Käfertal eine auf fünf Abende ſich erſtreckende Vortragsreihe, in der von Aerzten und der Bezirksfamilienfürſorgerin über das Verhalten der Mütter vor und nach der Geburt, über die Pflege der Neugeborenen uſw. allgemeinverſtändliche Mittei⸗ lungen gemacht werden. Am Schluſſe der Vorträge können die Anweſenden Fragen ſtellen(ſiehe auch die Bekanntmachung des Stadt⸗Jugendamtes). Verwunderung, mit denen die Braut nicht ſparen würde, wenn die angemeldete Sitzung ins Waſſer fiel. „Warum habt Ihr denn eine Photographin gewäblt? Gibt es in der inneren Stadt nicht genug gute Photographen? fragte er nur. „Judith Dau iſt hier Mode geworden“, antwortete Marga. „Alle unſere Bekannten laſſen ſich bei ihr photographieren. Weißt du, ſie ſoll eine Lichtbildnerin ſein, die aus einem Geſicht ſehr ſtark das Verborgene, das Seeliſche herauszuholen ver⸗ mag. Sie photographiert nicht auf„ſchön“. ſondern auf„Cha⸗ rakter“, und das hat ihr den Ruf verſchafft, der ſie in unſeren Geſellſchaftskreiſen ſo begehrenswert macht.“ Sie ſtanden in einem mit wenigen, aber wertvollen Tep⸗ pichen ausgeſchmückten Raum und warteten. Ein junger Menſch hantierte am Apparat herum und erklärte, daß die Chefin ſo⸗ fort erſcheinen werde. Es dauerte wirklich kaum zwei Minuten, da ward oberhalb der Treppe Judith Dau ſichtbar. Sie war eine große, impo⸗ nierende Erſcheinung in einem Kleide von irgend einem glänzenden goldbraunen Stoff. Auf ſchönem, ſtolzem Halſe trug ſie einen vornehmen Kopf mit kurzgelocktem Grauhaar. Die Farben ihrer Augen hatte er in einem ſtärkeren Blau in Erinnerung. Sie ſahen aus, als hätten ſie vieles heimliches Weinen in ſchlafloſen Nächten blaſſer gemacht. Der Mund war ſchön geſchwungen, ſn 58 aber herb zuſammengepreßt. Ach, ſeine Lippen hatten dieſen Mund einſt weich und in blühender Ju⸗ gend gekannt. Keine Miene in ihrem beherrſchten Geſicht verriet. daß ſie ihn kannte. Sie ſprach ſachlich. Ihre lange, gepflegte Hand, ganz ohne Ringe, deutete auf dieſe oder jene Photographie, um die eine oder andere Stellung als günſtig für das Brautpaar zu empfehlen. Und während Judith Dau hin⸗ und herging, ihren Blick wägend und prüfen über die Geſichter dieſer beiden Menſchen gleiten ließ und knapp und klar ihre Anweiſungen aab. dachte er an die Vergangenheit, in der er und ſie ſich viele Jahre lang geliebt. Es hatte ihm nichts ausgemacht, daß Judith drei Jahre älter war als er ſelbſt Sie war ſo eigenartig, auch ſeeliſch von ſo großem Format, daß ſie ihn ſtärker beherrſchte, als es vor⸗ her ſchönere Frauen getan, die er gekannt Es war nicht leicht geweſen, ihre Liebe zu gewinnen Aber als er einmal ihr Herz erobert, gab ſie ſich, nach der Art edler Naturen, vertrauend ihrer Liebe hin und legte ihr Schickſal bedingungslos in ſeine danke, umzukehren. Aber ihm graute vor den Ausbrüchen der Hand. Kommunale Chronik Wiriſchaft, Horatio! Millionenverluſte der Stadt Frankfurt a. M. durch kommn⸗ naliſterte Wirtſchaft. Die Verwaltung der rheinmainiſchen Metropole Frankfurt iſt durch den Ehrgeiz berüchtigt geworden, mit der ſie ihre kommunalen Verwaltungsaufgaben mit Geſchäften zu ver⸗ quicken ſuchte, die reine Aufgaben der freien Wirtſchant ſind. Es gibt kaum ein wirtſchaftliches Gebiet, in dem ſich die ſtädti⸗ ſche Verwaltnug nicht ſchon verſucht hätte; ſie verſuchte ſich in Kleiderfabrikation, als nach der Inflationszeit die Verſorgung Minderbemittelter gegenſtandslos geworden war, beſchloß dieſes Experiment jedoch bald mit einem Fiasko; ſie verſuchte ſich in unlauterer Konkurrenz zum Handwerk mit der Möbel⸗ fabrikation und andern Wirtſchaftsgebieten. Die Krone der mißverſtändlichen Auffaſſung ihrer Verwaltungsaufgaben ſetzte ſie ſich jedoch auf durch geſchäftliche Tätigkeit, die ſie in der Verwaltung der Arbeitszentrale für Erwerbsbe⸗ ſchränkte entſaltete. Es iſt ein hohes Verdienſt der für die Intereſſen der freien Wirtſchaft eintretenden Frankfurter Preſſe, daß ſie gründlich in die ſkandalöſen Zuſtände hineinge⸗ leuchtet hat, zu denen ſich die ſoziale Aufgabe dieſer Zentrale ausgewuchert haben, die jetzt von einem Unterſuchungsaus⸗ ſchuß mit einem Verluſt von.4 Millionen ſeſtgeſtellt worden ſind. Gleichzeitig wurde gegen den verantwortlichen Dezernenten ein Diſziplinarverfahren be⸗ antragt. Dem verantwortlichen Dezernenten Stadtrat Dr. Schlot⸗ ter war der Betrieb vollkommen über den Kopf gewachſen. Aus der ſozialen Einrichtung zur Beſchäftigung von Erwerbs⸗ beſchränkten war im Lauf weniger Jahre ein reines Handels⸗ geſchäſt großen Umfangs geworden. Es wurde der An⸗ und Verkauf von Zimmereinrichtungen, Textilwaren, Teppichen u. a. m. mit Wiſſen des Dezernenten aus eigener Machtvollkom⸗ menheit unternommen mit einer Unbekümmertheit, die von kaufmänniſchem, wirtſchaftlichem oder nur fachmänniſchem Wiſſen vollkommen ungetrübt war. Eine ſachgemäße Kalku⸗ lation fand überhaupt nicht ſtatt. Allein durch den Einkauf von Holz ſind Hunderttauſende durch Mindergewicht und Minder⸗ qualität verſchwendet worden. Von auswärts wurden fertige Wohnungseinrichtungen gekauft und das notleidende furter Handwerk hintangeſetzt, es wurden wahllos Schuh⸗ und Textillager unterhalten und Gegeſtnände zu Preiſen verkauft, die ein Mehrfaches unter den Geſtehungskoſten waren. Dabei rechnet der Unterſuchungsausſchuß noch damit, daß zu den.4 Millionen noch ein weiterer Fehlbetrag kommen wirdl Aber nicht genug damit: In der Stadtverordnetenſitzung, die ſich mit dieſen Dingen beſchäftigte und die der ſchwärzeſte Tag des Magiſtrats war, wurde bekannt, daß ein anderer ſtädtiſcher Betrieb einen Fehlbetrag von einer Mil⸗ lion habe; es iſt dies die ſtädtiſche Oſthafenmolkerel, die ein gemeinnütziges hygieniſches Unternehmen ſein ſoll, der jedoch die freie Milchwirtſchaft ebenſo ſkeptiſch gegenüber⸗ ſteht, wie allen anderen kommunalen Verſuchen, unter gemein⸗ nützigem oder ſozialem Mäntelchen in die freie Wirtſchaft hineinzupfuſchen. 8p. Stadtrat Dr. Schlotter hat nunmehr bei der Regie⸗ rung in Wiesbaden die förmliche Eröffnung des Diſztpli⸗ narverfahrens gegen ſich beantragt. Falls die Regie⸗ rung dieſem Erſuchen entſpricht, würde ein von der Regierung zu ernennender Kommiſſar zunächſt die ſachlichen Feſtſtel⸗ lungen zu treffen haben. Stellungnahme der Berliner Stabtverorbneten⸗ Verſammlung zur Lockerung der Wohnungszwangs⸗ wirtſchaft Berlin, 28. Jan.(Von unſerem Berliner Büro.) Die Berliner Stadtverordnetenverſammlungßhielt geſtern eine außerordentliche Sitzung ab, in der über die Lockerung der Wohnungszwangswirtſchaft debattiert wurde. Es handelt ſich dabei um die Verordnung des Miniſters Hirtſiefer, die die Geſchäftsräume von der Zwangswirtſchaft auszunehmen geſtattet. Von Rednern faſt aller Fraktionen wurde verſichert, daß der Verordnung ſchon zahlreiche Exiſtenzen zum Opfer gefallen wären. Schließlich wurde von Sozialdemokraten, Kommuniſten und Demokraten ein Antrag angenommen, der ſich für vbllige Aufhebung der Verordnung ausſpricht. EYTLGCONHETYENEAGDNie Oſtan/oglo POSSIS(D TSKisch Ach, ihr Stolz und ihre Liebe und ihr Opfermut erſparten ihr die Enttäuſchung am Manne nicht. Sie mußte ſehen, wie ſeine Liebe immer kleiner, immer ſchwachmütiger ward. Sie mußte empfinden, daß er nicht bereit war, mit ihr ein Leben in Armut zu tragen. Damals waren ſie beide vermögenslos. Sie malte, und ihre eigenwilligen Bilder, die ſich dem Tagesge⸗ ſchmack nicht anpaſſen wollten, fanden keinen Abſatz. Er aber war noch ein unbekannter junger Juriſt, den erſt viele Jahre ſpäter ein Senſationsprozeß in die erſte Reihe der ſtädtiſchen Anwälte tragen ſollte. So trennten ſie ſich.— Er hatte eigentlich niemals recht gewußt: ging dieſe Trennung von ihm aus oder von ihr? Auf einmal war es geſchehen. re e an verſchiedenen Ufern und gingen jeder einen andereſt Wea. Er hatte immer geglaubt, Judith habe ihn lange vergeſſen. Aber als er hier im Atelier nach Jahren ihr Geſicht ſah, da Schulen bis Anfang Februar iſt verfügt worden. borgen hätte, im Bekanntenkreis zirkulieren ließ. ſchwierige Werk auswendig mit ausgezeichneter Technik, auf I. Seite. Nr. 41 Neue Maunheimer Zeitung[(Mittag⸗Ausgabe) Mittwoch, den 26. Januar 1927 Die Ausbreitung der Grippe Die mehrfachen Meldungen über ein Abflauen der Grippe follten nicht dazu verleiten, nun mit einem Male die Sachlage leicht zu nehmen und Vorſichtsmaßnahmen außer Acht zu laſſen. Noch immer treten Todesfälle in Erſcheinung, Schulen werden erneut geſchloſſen uſw., ſodaß immer noch Vorſicht ge⸗ —955 ſein dürfte. wie ſich aus nachſtehenden Meldungen er⸗ ibt: sch. Hockenheim. 24. Jan. Die Grip pe hat auch in unſerer Stadt Einzug gehalten. Glücklicherweiſe tritt ſie ſeither nicht ſo ſtark auf, und zeitigt auch wenig ſchwere Fälle. Trotzdem hat ſie auch ſchon zwei Todesopfer gefordert, darunter ein junges Mädchen im blühenden Alter von 21 Jahren, das von der gefährlichen Kopfgrippe dahingerafft wurde. Die obe⸗ ren Schulklaſſen ſind ſeither von der Grippe faſt unbehel⸗ Iigt geblieben, während ſie ſich in den unteren Schulklaſſen ſtärker bemerkbar macht. Offenburg, 25. Jan. Die Grippeepidemie iſt hier noch nicht im Rückgang begriffen. In der Ortskrankenkaſſe Offenburg⸗Stadt waren am 8. Januar gemeldet: 313 arbeits⸗ unfähige Kranke, am 15. 446 und am 22. 495. Die Auszah⸗ lungen an Krankengeld betrugen für die erſte der drei Wochen 2643 Mark, für die zweite 4334 Mark und die dritte Woche 5590 Mark. Triberg, 25. Jan. Im Alter von 54 Jahren iſt hier der langlährige Braumeiſter der Adlerbrauerei, Hermann Hen⸗ ninger, geſtorben, nachdem er längere Zeit ſchwer gelegen Hatte. Er war an Griyppe erkrankt, die durch den Hinzutritt von Komplikationen einen ernſten Verlauf nahm. Er hinter⸗ läßt Frau und drei unmündige Kinder. Hornberg, 2. Jan. Die Erkrankungen an Grippe ſind hier noch in der Zunahme begriffen. Der Kranken⸗ ſtand weiſt mehr als hundert Perſouen auf, davon die Mehr⸗ zahl im Kindesalter. * Hauſach, 25. Jan. Die Grippe nimmt an Ausdeh⸗ nung noch zu. In einer Schulklaſſe von 35 Kindern erſchien nuür der ſechſte Teil zum Unterricht. Es wird in Erwägung gezogen, aus Vorſichtsgründen die Volksſchule zu ſchließen. — Berlin, 25. Jan. Die Grippeerkrankungen in Pots⸗ Dam haben eine ganz erhebliche Zunahme erfahren. Das Potsdamer Geſundheitsamt wird alle Maßnahmen ergreifen, um der Epidemie wirkſam entgegenzutreten. Das Hauptgeſundheitsamt der Stadt Berlin teilt mit, daß die Belegung mit Grippekranken in den ſtädtiſchen Kran⸗ kenhäuſern nicht zugenommen hat. Bei der Allgemeinen Orts⸗ krankenkaſſe ſind die Krankmeldungen um 33 Prozent zurück⸗ gegangen. Wie aus Stettin gemeldet wird, ßat dort die Grippe ernſte Ausmaße angenommen. Die Schließung ſämtlicher Aus dem Lande Vom Schwetzinger Schloßgarten und Schloß c Schwetzingen, 24. Jan. Am Samostag fand unter der Führung des Schloßgartenleiters Forſtmeiſter Gllardon und des badiſchen Kunſtrefereuten Miniſterialrat Dr. Hirſch eine Beſichtigung und Begehung des hieſigen Schloßgartens ſtatt, um an Ort und Steue die in Preſſeartikeln von Mann⸗ und Heidelberger Zeitungen gerügten ſogen. Zer⸗ törungen und Fehler zu beſprechen. An dieſer Beſichtigung nahmen teil: als Vertreter des badiſchen Finanzminiſteriums (Domänenabteilung) Miniſterialrat Dr. Ullrich und Ober⸗ finanzrat Dr. Fetzer, Landtagsabgeordneter Brixner⸗ Brühl, als Vertreter des Mannheimer Altertumsvereins Geh. Rat Caſpari, Prof. Dr. Behringer, Direktor Dürr, Stadtbaudirektor Platz(als Kunſtſachverſtändiger des Alter⸗ tumsvereins), Frl. Stoll und Frau Dr. Waldeck, als Vertreter des Landesvereins Badiſche Heimat deſſen Kunſt⸗ ſachverſtändiger für Unterbaden Architekt Eſch⸗Mannheim, als Vertreter des Bezirksbauamts Baurat Blank⸗Mann⸗ — und Vertreter der Stadtgemeinde, des Schloßgarten⸗ eirats, des Berkehrsvereins u. der Ortsgruppe Swetzingen des Vereins„Badiſche Heimat“, Dieſe Kommiſſion von Sach⸗ verſtändigen und Intereſſenten beſichtigte eingehend und den ganzen Schloßgarten, vor allem die in den ettungskritiken inkriminierten Stellen. Anſchließend fand im Rathaus eine Beſprechung der Be⸗ teiligten ſtatt, in der alle Eindrücke, Kritiken und Vorſchläge nochmals zuſammengefaßt wurden. Es ergab ſich dabei grund⸗ ätzliche Uebereinſtimmung darüber, daß von einer Gefähr⸗ ung oder gar Zerſtörung des Schwetzinger Schloßgartens gar keine Rede ſein könne. Man war ſich auch darüber einig, daß es nicht leicht iſt, die divergierenden architektoniſchen, gärtneriſchen und maleriſchen Geſichtspunkte und Vorſchläge in Einklang zu bringen, zumal der Schwetzinger Garten ſtarken Veränderungen durch die Zeit unterworfen war und aus ſeinem urſprünglichen Stil längſt herausgewachſen iſt. Ueber Einzelheiten, insbeſondere bezüglich der rein girt⸗ neriſchen Anlagen, könne man verſchiedener, ſubjektiwer Mei⸗ terſt wußte er: ſie hatte geſchwiegen. aber viel gelitten. er las in den herben Zügen dieſer Frühacalterten, daß ihre Seele niemals wieber froh geworden. Die Stunde im Atelier ward ihm qualvoll. Faſt bekam er einen Zörn auf die junge Braut, die in ihrer naiven. luſtigen Art vom Photographieren nicht genug bekommen konnte und bald ſtehend, bald ſitzend, bald angelehnt, bald knieend, bald im Profil, bald in ganzer Figur aufgenommen werden wollte. Sie nahm ſich neben der ſtrengen Würde, neben der Haltung Judiths, die voll feinem Adel war, wie ein ungezogenes, unent⸗ wickeltes Backſiſchchen aus. Einmal berührten Judiths Hinger leicht ſeine Schläfen, um ſeinem Kopfe eine beſtimmte Richtung zu geben. Da war es ihm, als ſchlüge von dieſen Fingern aus ein ſchmerzendes Feuer in ſein Hirn Und doch waren dieſe Finaer ganz kühl Und blaß geweſen—— Er konnte es nicht daß Marga dieſe Brautbilder, die er am liebſten tief in einem dunklen Schrankwinkel ver⸗ die feinen Linien darin eine berſtändliche Sprach Man fand ihn fremd und verändert auf den Bildern, aber intereſſant. Er ſelbſt konnte ſie nichl anſehen, ohne ein Ent⸗ ſetzen zu verſpüren. Judith, die mittelmäßige Malerin, war wirklich eine her⸗ vorragende Photographin geworden. Seine Seele. wie ſie ſie kannte— wie ſie ſie hatte kennen lernen müſſen in Leid und Entſagung 5 + 8 ihrem Schlaf hervorgelockt und wach werden laſſen in ſeinen Zügen. Und ihm graute vor dem Blick in dieſen Spiegel. den Ju⸗ diths künſtleriſch ſchaffende Hand ihm gereicht. um darin zu erlennen, wie er im innerſten Weſen beſchaffen ſei. Theater und Muſik Muſik in Karlsruhe. Der erſte Teil des 6. Sinfonie⸗ . 25 Bad. Landestheater hatte lokale Beziehung zu Manunheim als Soliſt ſpielt Hans Bruch den Flügelpart des Klauierkonzerts von Nicolai Lopatnikoff, einem Schüler Ernſt Tochs und Willy Rehbergs. Er exekutierte das die hier alles ankommt. Das ſpieleriſch glänzend geſtimmte Orcheſter und der brillant arbeitende Mannheimer Pianiſt erhoben das Ganze, geführt von Fraunz Schalk, dem Gaſt⸗ dirigenten des Abends, zu einer künſtleriſchen Leiſtung. Ge⸗ baltlich mußte es ſtark verblaſſen neben Mahlers„Lied von nung ſein. Bei der Beurteilung des Geſamtwerkes und des Neugeſchaffenen betonten jedoch die meiſten Redner, daß die Schloßgartenverwaltung bei ihren Aufbauarbeiten die Architektur des Gartens gewahrt hat und alle Neu⸗ aulagen und Verbeſſerungen der Harmonie dieſer eigen⸗ artigen Garteneinheit unterordnete, ſofern nicht praktiſche und fürſorgliche Erwägungen maßgebend waren, z. B. beim Fällen einzelner Bäume, die wegen ihres morſchen Zuſtandes die Baulichkeiten gefährdeten. Dieſe Auffaſſung, die gleichzeitig eine glänzende Rechtfertigung und Anerkennung für Forſtmeiſter Gillardon 15 würde u. a. von Miniſterialrat Dr. Hirſch, Geheime Rat Caſpari, Prof. Dr. Behringer, Stadt⸗ baudfrektor Platz und Bürgermeiſter Götz vertreten. Derx Wortführer der„Oppoſition“, Architekt Eſch, der vor allem für die Wahrung der Gartenarchitektur und im Zu⸗ ſammenhang damit des Gartenſtils ſprach, revidierte ſchließlich ſeine kritiſche Auffaſſung in der Weiſe, daß dem Schloßgarten⸗ leiter die kunſtverſtändigen und praktiſchen Abſichten nicht ab⸗ erkannt wurden. Man muß dabei berückſichtigen, daß auch die Schloßgartenverwaltung(wie viele andere Stellen) bei weitem nicht alle Pläne und Verbeſſerungen durchführen kann, weil die Geldmittel hierzu fehlen. Bemerkenswert waren vor allem die Ausführungen des badiſchen Kunſt⸗ referenten Mintſterialrat Dr. Hirſch, der ausdrücklich betonte, daß die badiſche Regierung die Arbeiten des Forſtmeiſters Gillardon anerkennt und ſchätzt; er möge ſich des halb, unbe⸗ ſchadet der Kritik, die Freude an der Arbeit nicht verderben laſſen und weiter auf ſeinem Poſten ausharren. Wie Miniſterialrat Dr. Hirſch im Verlaufe der Be⸗ ſprechungen mitteilte, ſoll auch das Schwetzinger Schloß gründlich ausgebeſſert werden. Die verwitterte Faſſade wird neuen Verputz und Anſtrich be⸗ kommen. Die Geldmittel für dieſe Ausbeſſerungsarbeiten, ſo⸗ wohl auf der Stadtſeite als auf der Schloßgartenſeite ſind bereitgeſtellt. Auch der Ehrenhof des Schloſſes wird durch gärtneriſche Anlagen verſchönert werden. Ferner ſoll am Ein⸗ gang zum Ehrenhof, zwiſchen den beiden Wappenſäulen auf der Leimbachbrücke, ein großes eiſernes Tor(Kunſt⸗ ſchmiedearbeit) angebracht werden, das der ganzen Garten⸗ anlage nach dem Schloßplatz einen Abſchluß gibt. Die öffent⸗ lichen Kaſſen, die jetzt im Schloßbau untergebracht ſind, werden ſpäter in die beiden Wächterhäuschen im Ehrenhof verlegt werden, um bei ſtarkem Publikumsverkehr jede Anſtauung und Verkehrsſtörung zu vermeiden. Außerdem wird noch ein lange gehegter Wunſch in Erfüllung gehen: am ſog.„Eiſernen Tor“(Ausgang nach der Zähringer Straße) ſoll bald eine Drehtüre angebracht werden, damit dieſes Tor wieder als Ausgang benutzt werden kann. Notwendig wäre auch der Einbau einer Drehtür am Ausgang nach der Lindenallee bei den drei Brücken. 3 ss. Schriesheim, 25. Jan. Am 23. Januar bielt der „Turnerbund Jahn“ in Schriesheim ſeine Winterfeier ab. Hauptlehrer Heinrich Mack, Vorſitzender des Bundes, deutete in ſeinen Ausführungen beſonders auf die Wichtigkeit des Turnens für die deutſche Jugend für die körperliche Erziehung und Ausbildung hin. Die Feier nahm einen ſchönen, harmoniſchen Verlauf. Hauptſächlich erzielten die Leiſtungen des Turners Peter Krämer mit ſeinen fünf Zöglingen lebhaften Beifall. e sch. Hockenheim, 24. Jan. Die hieſige Gendarmerie nahm einen 23jährigen Burſchen feſt, der vor einer Wirtſchaft ohne irgendeinen Grund plötzlich wie wild mit einem Dolch⸗ meſſer um ſich ſtach. Hierbei erhielt ein Mann zwei Stiche in die Bruſt und den Arm. rr. Baden⸗Baden, 23. Jan. Seit Freitag hat es im Oos⸗ tal ziemlich ſtarken Schneefall gegeben bei anhaltend ſcharfem Südweſtwind. Die umliegenden Höhen tragen eine ſtarke Schneedecke, ſo daß ſich dem Auge eine reizvolle Winterlandſchaft darbietet. Der Winterſport zeigt einen ſehr lebhaften Betrieb, die Rodelbahnen haben viele Beſucher und von überall her kommen die Skifahrer, die mit ihren Brettern den Höhenkurorten zuſtreben, wo ſie infolge der an⸗ haltenden Schneefälle bei Temperaturen bis zu 5 Grad unter Null überall gute Bahnen antreffen. Heute gegen Abend ſetzte plötzlich ein leichter Witterungsumſchlag ein mit Regen⸗ niederſchlag. Der Wettercharakter deutet indeſſen darauf hin daß dies nur vorübergehend iſt und daß wir noch mehr Schneefall zu erwarten haben. * Offenburg, 24. Jan. Die Frau eines ſtädtiſchen Beamten hat ſich in ihrer Wohnung erſchoſſen. Die Bedauerns⸗ werte war an Grippe erkrankt und litt ſeitdem an hef⸗ tigen Kopſſchmerzen. Rachbargebiete Der Raubmord in Frankfurt *Fraukfurt a.., 25. Jan. In der Mordſache Gre⸗ benau wurde am Montag rüh auf Anzeigen hin eine Siſtierung vorgenommen, Es handelt ſich um einen mit uchthaus vorbeſtraften Gewohnheitseinbrecher namens muſikaliſche Offenbarung erklingen ließ. Schalt rte den Stab mit klaſſiſcher Einfachheit, in überlegener Größe, ein intimſter Kenner Mahlers und vornehmer Muſiker, der auch die ſprödeſten Partien der Sinfonie mit Leben füllte. Rob. Butz und Magda Strack ſangen die Solopartien 174 niſch ausgezeichnet u. mit ergreifender Einfühlung. Dr. K. Pr. Aus der Mu lt. Hermann Scherchen iſt nach zwei erfolgreichen Konzerten der Bukareſter Filhar⸗ monia verpflichtet worden, an der Bukareſter Staatsoper Strawinſkis„Petruſchka“ und die„Geſchichte des Soldaten“ einzuſtudieren. Auch die Leitung eines Beethoven⸗ Zyklus mit allen Sinfonien des Meiſters iſt ihm übertra⸗ den worden.— Generalmuſikdirektor Dr. Göhler⸗Alten⸗ urg wird Anfang Februar in Mailand und Bologna Kammerkonzerte mit Werken alter Meiſter leiten.— Kapell⸗ meiſter Arthur Rother vom Staatstheater in Wies⸗ baden iſt als Generalmuſikdirektor an das Deſſauer Friedrichstheater berufen worden. Er ſtand in engerer Wahl mit Kavellmeiſter Karl Elmendorf von den Staats⸗ theatern in München und Generalmuſikdirektor Manfred Gurlitt in Bremen, dem Komponiſten der muſikaliſchen Tra⸗ gödie„Wozzek“.— Der Vorſtand der Wiener Philharmoniker und außerordentliche Profeſſor an der Hochſchule für Muſik, Regierungsrat Alexander Wunderer, wurde zum Direktor der Wiener Staatsakademie für Muſik und dar⸗ ſtellende Kunſt erwählt. 85 Gerh. Hauptmanns„Dorotlea Angermann“ erlebte am Donnerstag im ſtaatlichen Schauſpielhauſe zu Dresden die erſte Aufführung., Es war bewundernswert, wie Georg Kiehaus meiſterhafte Regie und die vollendete Vermenſch⸗ lichung der Hanptrollen durch Aliee Verden in der Rolle der Heldin, die ſie bis ins feinſte durchdacht und durchfühlt ſpielte, Meyer, Lindner, Paulſen und Kleinoſchegg die Schwä⸗ chen der Dichtung zu überbrücken vermochten. Den ganzen Abend hindurch, auch nicht zum Schluß, rührte ſich eine Hand, und doch hätte die wundervolle Darſtellung den Dank der Zu⸗ ſchauer verdient, die aber, noch ehe der fallende Vorhang die Rampe berührte, wie nach Erlöſung ſchmachtend, aufſtanden und ins Freie ſtrebten. Lili Dreßler 7. In München iſt nach längerem, ſchwe⸗ rem Leiden kurz vor Vollendung ihres 70. Lebensjahres die Kammerſängerin Lili Dreßler geſtorben. Eine Schhlerin der Frau Jachmann⸗Wagner, gehörte ſie der bayeriſchen Hofbühne ſeit 1883 an. Neben Heinrich und Thereſe Vogl, der Wekerlin, 2 2 3 Lorenz, den man mit der Mordtat in Zuſammenhang zu der Erde“, das der Dirigent der Wiener Staatsoper als bringen verſucht. Man hat den Mann vorläuſig in Haft ge⸗ halten iſt aber der Auffaſſung, daß er wahrſcheinlich an der Angelegenheit unbeteiligt iſt. Auch nach anderer Richtung hin erſtrecken ſich die Nachforſchungen. Geſtern nachmittag ſand die Sektion der Leiche des Ermordeten ſtatt, bei der feſtgeſteüt wurde, daß die Schläge mit ſolcher Wucht ge⸗ führt wurden, daß ſie unbedingt tödlich wirken mußten. Auch der Schuß in den Hinterkopf, aus einer Mauſerpiſtole ab⸗ efeuert, mußte den Tod herbeiführen. Auf die Ermittlung des Täters hat der Regierungspräſident eine Belohnung von 2000 Mark ausgeſetzt. Lampertheim, 24. Jan. Im Rahmen der Winter⸗ veranſtaltungen trat geſtern der Männergeſangverein „Liedertafel“ mit einem Konzert hervor. Der Diri⸗ gent des Vereins, Lehrer Moos hatte ein feinſinniges Pro⸗ gramm zufammengeſtellt. Chöre, Solovorträge des Quartetts des„Wormſer Liederkranzes“ und Violinvorträge des Dr. Buſemann⸗Frankfurt a. M. wechſelten miteinander ab. Sämtliche Chöre wurden durch die etwa 60 Mann zählende Sängerſchar in wohlklingender Weiſe vorgetragen und der Beweis erbracht, daß Sänger und Dirigent auch den Sinn der⸗ ſelben richtig erfaßt. So konnte es nicht wundern, daß beiden jedesmal rauſchender Beifall gezollt wurde. Das Soloquartett des Wormſer Liederkranz iſt von dem vorjährigen Konzert des Vereins hier beſtens bekannt. Schon damals wurde der Wunſch laut, dieſes wieder zu hören. Und auch diesmal hat es ſich wieder den Dank des zahlreichen Publikums erworben, das nicht mit ſeiner Anerkennung geizte. Wie meiſterhaft hat doch der Dirigent, Herr Wagner⸗Worms, ſeine Leute in der Hand. Die Violinvorträge von Dr. Buſemann⸗Frank⸗ furt überſtiegen alle Exrwartungen. Spontaner Beifall wurde auch ihm nach jedem Vortrag gezollt. Die Klavierbegleitung der Solovorträge lag in den bewährten Händen unſerer ein⸗ heimiſchen Konzertſängerin und Muſiklehrerin Frl. Eliſabeth Keilmann. Wohlbefriedigt von dem Gehörten verließen alle Beſucher den großen Saal. a Lampertheim, 24. Jau. Die Preiſe für Brenuholz bei der heutigen Holzverſteigerung aus dem Forſtrevier Wild⸗ bahn überſteigen bei weitem die der vorhergehenden Verſtei⸗ gerungen. Es erreichten im Durchſchnitt: Buchen⸗Scheiter ver Rmtr. 16,61 Mk.; Eichen⸗Scheiter 12,42 Mk.; Kiefern⸗Scheiter 15 Mk.; Buchen⸗Knüppel 13,92 Mk.; Eichen⸗Knüpnel 10,19 Mk.: Kiefern⸗Knüvpel 12,50 Mk.; Buchen⸗Stöcke 5,58 Mk.: Eichen⸗ Stöcke.41 Mk.; Kiefern⸗Stöcke 6,61 Mk.; Buchen⸗Aſtreiſer pro 100 Wellen 17,21 Mk.; Eichen⸗Aſtreiſer 10,68 Mk. und Kiefern⸗ Aſtreiſer 183,32 Mk. Kiefern Derbſtangen II. Kl. kamen pro Fm. Gerichtszeitung Schöffengericht Mannheim Der Schloſſer Wilhelm Sommer aus Mannheim hat wieder einmal ſein Mundwerk nicht halten können und ſteht nun wegen Beamtenbeleidigung vor Gericht. Er wurde gegen einen Polizeikommiſſär ausfallend und nötigte den Beamten am Schluſſe ſeiner Ungezogenheit noch, die Feſt⸗ ſtellungen und Notizen über ſeine Perſon durchzuſtreichen. Sommer wäre das inſofern erwünſcht geweſen, als er ſchon ziemlich Vorſtrafen, darunter 4 Jahre 5 wegen Körperverletzung in ſeinem Leumundszeugnis ſtehen hat. Das Gericht, Amtsgerichtsrat Strübel, erkannte wegen öffentlicher Beamtenbeleidigung auf eine Gefängnis⸗ ſtrafe von 6 Wochen.— Vier Fabrikarbeiter haben kürzlich bei einer Firma, bei der ſie beſchäftigt waren, Selterswaſſer, Flaſchenweine und Verbandsſtoffe entwendet. Als Haupt⸗ rädelsführer wurde der Expedient der Firmag bezeichnet, der den Angeklagten die Waren aushändigte. Das Gericht (Amtsgerichtsrat Dr. Leſer) kam jedoch zu keiner allzu⸗ großen Beſtrafung, weil, wie in der Verhandlung feſtgeſtellt murde, die Firma ihre Leute ſehr ſchlecht bezahlt; für Ueberſtunden gebe es überhaupt keine Vergütung. Es gab Gelduvafen von 20—120 Mark, einen Freiſpruch und einen Monat Gefängnis für Srb, weil dieſer wegen Dieb⸗ ſtahls ſchon vorbeſtraft iſt. ch. Rheln-Pegel 18, 18, 21. 22.] 25. 25, Reckar-Pegel] 18, 18, 21. 28,28, 28. Schuſterinſel Jo.88 9 80ſ9.889.88g.8efo.58 Maunbeim.96%).882 782.82.88 Kehi..12.02.95207.782.9e Jagſſed.80.89 1,20 l, 18.0%.05 Maxau.97.953,55.848.788,81 Maundeim.942.937.772˙88 2,87.58 Caub.522822.32282.99 204 Köln 9848/201.712.6.19 —————.....—— Herausgeber, Drucker und Verleger: Druckerei Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung G. m. b.., Mannheim, E 6, 2 Direktion: Ferdinand Heyme. Cheiredakteur: Kurt Fiſcher— Verantwortl. Redakteure: Für Politik: Hans Alſred Melßner Feuilleton: Dr S. Kanſer— Kommunak⸗Politte und Lokales: Richard Schönfelder— Sport und Neues aus aller Welt: Willy Müller— Handelstell: Kurt Ehmer— Gericht und alles Uebrige: Ffranz Kircher— Anzeigen: Dr. W. E. Stösner. 10 Blank, Gura, Schloſſer und Nachbaur wurde ſie hier bald eine der feſteſten Stützen des Overnenſembles. Elſa. Eſiabeth. Eychen zählten mit Margarete und Agathe zu ihren vorzüg⸗ lichſten Partien. Ihr Epchen empſing auch die Bayreuther Weihen: im Jahre 1889 ſang ſie es, ebenſo das erſte Blumen⸗ mädchen im„Parſifal“ im Feſtſpielhauſe. Als Levi und Poſſart„Figaros Hochzeit“ für das Reſidenztheater zurück⸗ gewannen, ſang Lili Dreßler in dieſen Muſtervorſtellungen abwechſelnd Suſanne und Cherubin. Auch in Separatvorſtel⸗ lungen vor König Ludwig ll. hatte Lili Dreßler Gelegen⸗ heit, mitzuwirken, worüber ſie in ihren Bühnen⸗ u. Lebenserin⸗ nerungen, die ſie ihrer gleichfalls künſtleriſch begabten Schwe⸗ ſter in die Feder diktiert hat, anziehend zu erzählen weiß. Mit Lili Dreßler iſt wieder eine der letzten markanten Künſtler⸗ erſcheinungen aus dem Ende des vergangenen Jahrhunderts dahingegangen. Ihr Bild hängt in der Künſtlergalerie des Münchner Nationaltheaters, die ihrer Anregung ihre Ent⸗ ſtehung verdankt. Kunſt und Wiſſenſchaft Nene Ausgrabungen in Herkulanum? In dieſen Tagen hat ſich der italieniſche Unterxichtsminiſter Fedele nach Neapel begeben, um an Ort und Stelle mit dem Leiter der kampaniſchen Altertumsverwaltung, Profeſſor Maiurt, über die Möglichkeit neuer Ausgrabungen in Herkulanum zu verhandeln. Bekanntlich bieten dieſe Ausgrabungen große techniſche Schwierigkeiten und ſind nur unter Verwendung großer Mittel durchzufüßren. Während Pompejt bloß von einer leichten Schicht ſogenannter Lapilli und von leichten Tuffſchichten bedeckt ſſt, ſind die Ruinen von Herkulanum in ſteinfarte Lava eingeſchloſſen. Die erſten Ausgrabungen in Herkulanum wurden noch unter den Bourbonen unter⸗ nommen, dann wurde wieder zur Zeit Viktor Emanuels II. gegraben. Und beide Male war der Erfolg außerordentlich, ein Teil der herrlichken Kunſtwerke des Neapler Muſeums ſtammt aus dieſen Ausgrabungen. Aber dann blieben die Ausgrabungen liegen. Der großzügige Plan des Ameri⸗ kaners Waldſtein ſcheiterte daran, daß Italien alles ſelbſt machen wollte und doch nicht über die nötigen Mittel dazu nerfügte. Jetzt will die faſziſtiſche Regierung die liegen⸗ gelaſſene, äußerſt notwendige Arbeit wieder aufnehmen. Es wird noch manche Schwierigkeiten zu überwinden geben, aber diesmal kann nicht, wie bei vielen anderen Ausgra⸗ bungsunternehmungen, am Erfolg des Unternehmens ge⸗ zweifelt werden. 1 5 5 Zuchthaus Nu Mittwoch, den 28. Januar 1927. Neue Mannheimer Zeitung[Mittag⸗Ausgabe) Rr. 1 Ruhrkohlen⸗Jörderung Im Dezember 10.7(Nov. 10.4) Mill. To. im ganzen letzten Jahr 112.1(1925: 184.3) Mill. To. ˖ Die Ziffern für die Geſamtförderung des Ruhrkohlenbergbaues n 1026, die mit Rückſicht auf den engliſchen Bergarbeiterſtreik erhöhtes Jatereſſe beauſpruchen, liegen nunmehr vor und ergeben für das letzte ahr eine ſaſt 11 prozentige Kohlen⸗Mehrproduktion. Es wurden nämlich im Ruhrgebiet insgeſamt 112.1 Mill. To. Kohle gegen 104.3 kill. To. im Vorjahr, nur 70.0 Mill. To. im erſten Nachkriegsjahr und allerdings 114.6 Mill. To, im Jahre 1913 gefördert. Die durchſchnitt⸗ Ache arbeitstägliche Kohlenförderung reicht mit 370 431 To. an die ortriegsziſfer von 379 840 To. faſt heran. Die Kokserzeugung ging gegen 1925 von 22.6 auf 22.1 Mill. To.(1913: 24.6 Mill. To.] zurück. Die Britettherſtellung betrug.9 gegen.5(.9) Mill. To. Im De⸗ zember wurden an 2576 Arbeltstagen 10.7 Mill. To. Kohle gefördert geden 10.4 Mill. To. in 24% Arbeitstagen im November. Für die ein⸗ zelnen Monate des Jahres 1928 ergibt ſich im Vergleich zu 1925 und zum letzten Vorkriegsjahr folgendes Bild für die monatliche bzw. arbeitstägliche Förderung(in Mill. To.): 19137 1925˙ 1926˙0 ee 97.39.6.38 84 34 ebruar.2.38.4 0 85 89.84 —.2 038.0.35 88.32 Apri 99.80.3 0 35 78.32 Mai 93.38.4.34 83 035 Junt.8.38 79.23 92.87 Juli 102.88 88.33 102.39 Auguſt 98.38.8 0˙83 100 039 Sebtember.7.37.7.4.9 088 Ottober.9.87 92 084 105 00 November.9 0 39 35.30 104.43 Dezember.1 088.7.80 107 042 nsgeſamt 1145.38 104,3.85 112.1.87 Schichtdaner 8¼ Std. Schichtdauer 8 Sid. Die Kotserzeugung des Rußrgebiets ſtellte ſich im Dezember auf.4(Nov..3) Mill. To. arbeitstäglich auf 76 907 bzw. 73 343 To., die Britetterzeugung betrug.36(.32 Mill. To., arbeitstäglich 14 003 Bezw. 180 30 To. Die Zahl der erwerbsloſen Bergleute und der auptunterſtützungsempfänger hat erfreultcherweiſe in den letzten Mo⸗ naten ſtark abgenommen. Die Zahl der arbeitſuchenden Bergarbeiter iſt von 22 048 am 15. Oktober(darunter 19 030 Hauptunterſtützungs⸗ Empfänger) auf 14 110(11 948) zurückgegangen. Am 15. Nov. waren don den arbeitſuchenden Bergleuten 1218 als volleiſtungsfähige Koh⸗ lenhauer bezeichnet. Am 15. Dez. war die Zahl ſchon auf 701 zurück⸗ gegangen. Inzwiſchen iſt zweifellos eine weitere Verminderung ein⸗ getreten, ſo daß nur eine verſchwindend geringe Zahl volleiſtungs⸗ ähiger Kohlenhauer vorhanden ſein kann. Es muß beſonders darauf hingewieſen werden, daß die Zahl der arbeitſuchenden Kohlenhauer Ber Beurteilung der Frage, ob Arbeitsloſe in großem Umſange im Jergban angelegt werden können, von beſonderer Bedeutung iſt. Die Zechen können nämlich zum Zwecke der Produktionsſteigerung Lehr⸗ hauer, Schlepper und Schichtlöhner nur in dem Umfang einſtellen, wie ſie genügend Kohlenhauer anlegen können. Daher iſt nicht die zahl der arbeitſuchenden Bergleute, ſondern die Zahl der volleiſtunos⸗ ühigen Hauer für die Beurteilung allein maßgebend. Selbſt dieſe geringe Zahl volleiſtungsfähiger Hauer ſteht aber nur auf dem Papier, weil immer wieder die Frage der Umſiedlung beſondere Schwlerig⸗ keiten macht. Die Geſamtzahl der beſchäftigten Arbeiter ſtellte ſich Ende Dezember v. J. auf 411 214 gegen 407 512 Ende November v.., 396 008 Ende Dezember 1925, 471359 Ende Dezember 1019. Im Jahresdurchſchnitt waren insgeſamt beſchäftigt 1990: 385 159 Arbeiter, 1025: 432 691 Arbeiter, 1919: 432 083 Arbefter, 1913: 426 033 Arbeiter (berichtigte Zahl, bei der ſowohl die durch den Tarifvertrag von 1919 n das Beamtenverhältnis übernommenen Arbeſter als auch die in a) Hauptverwaltungen tätigen Beamten entſprechend berückſichtigt : Barmer Bankverein, AG., Barmen. Wie verlautet, aſt für die bekannte Kapitalerhöhung um 12 Mill. ein Ausgabekurs von 140 v. H. zugrunde gelegt. Bei der Feſt⸗ ſetzung des Ausgabekurſes für die Aktionäre im Verhältnis 1 rechnet man mit einem Aufſchlag von etwa 3 v.., wo⸗ gegen man bei den 5 Mill. Aktien, die an ein ausländi⸗ ches Konſortium gehen, einen Kurs von 155 v. H. zu er⸗ reichen hofft. a* Kapital⸗ und Dividendenerhöhnng der Kieler Bank in 8 el. Der Auſſichtsrat beſchloß die Verteilung einer Divi⸗ ende von 8 v. H.(i. V. 6 v..) für 1926 und die Erhöhung es Kapitals von 1 Mill. auf 1 500 000 4 vorzuſchlagen. 5 ꝛe: Auflegung der Fried. Krupp⸗Anleihe. Der Inland⸗ abſchnitt der 60 Millionen⸗Anleihe der Fried. Krupp AG. berd am 31. ö. M. zur Zeichnung aufgelegt werden. Nach 935 Ankündigungen iſt mit einem Zeichnungspreis von etwa Ber v. H. zu rechnen. Die Anleihe ſoll in Kürze an der erliner Börſe eingeführt werden. berg„, für Bergbau, Blei⸗ und Zinkfabrikation zn Stol⸗ 110 und in Weſtfalen, Aachen. Wie bereits angekündigt, iſt it einer erhöhten Dividendenzahlung für das GJ. 1926 zu echnen(für 1935 ſind 6 v. H. gezahlt worden). Nach An⸗ 5 en von Verwaltungsſeite kann über das Ausmaß der zvidendenerhöhung noch nichts geſagt werden, da die Ver⸗ eltniſſe des letzten Viertelfahres ziffernmäßig noch nicht etliagen; doc. Fürften 10 u H. n 00 Aufſtellung der Bilanz ſei auch die Preisbewegung auf Metallmärkten zu berückſichtigen, wo die Metallpreiſe in Ag, lesten Zeit eine rückgängige Bewegung aufwelſen. Der ſchl. werde erſt im Laufe des nächſten Monats einen Vor⸗ ag für die Gewinnverteilung machen. zitz Jol Vorbereitungen für die Bildung eines neuen Elektri⸗ ngatstruſtes. Wie aus Genf berichtet wird, wird dort in den ſtrüten Tagen die Banque Generale pour lIndu⸗ Eleetrigue mit einem AK. von 20 Mill. Fr. aründet, deren Zweck die Durchführung finanzieller erxationen im In⸗ und Auslande iſt, namentlich ſolcher in beutendung mit dem Studium, der Gründung, der Aus⸗ unterngeoder der Umwandlung von Induſtrie⸗ und Handels⸗ wenz nehmungen im Gebiete der Elektrizität und ihrer An⸗ mendung. Die Gründung der neuen Geſellſchaft erfolgt ge⸗ Geinſam durch eine ſchweizeriſche und eine franzöſiſche ſamwve: Die ſchweizeriſche Grupye ſetzt ſich zu⸗ ihr nen aus der Unjon Finaneiere in Genf und den Barhaheſtehenden Genſer Privatbanken, ſowie der Societe de gehöres Suiſſes. Zu der franzöſiſchen Gruppe omten der Credit Kommereial de France. die ponvagnte Generale'Eleetrieite in Paris, ſowie die Soeiete den alſe des Eaur et de lEelairage. Beide Gruppen wer⸗ kend im Verwaftungsrat der Banque Generale pour Induſtrie Eleetrique vertreten ſein. Vr n Verluſtabſchluß der Gebrüder Großmann Acß. in kinterbach. Die Bilanz für das am 31. 1 1926 abge⸗ 5 GJ. weiſt nach Heranziehung des Vortrags einen ertrluſt von rd. 289 000 4 aus(I. B. bei 3,48 Mill.% Rob⸗ verteſ 638 906„ Reingewinn, aus dem 7 v. H. Dividende enttellt wurden, Der Verluſt ſoll durch Verwendung eines we deschenden Betrages des geſetzlichen Reſervefonds getilgt 5e ieſe Reſerve wurde anläßlich der Goldumſtellung doh einem damaligen AK. von 5 740 000 mit 600 000% worden, Inzwiſchen iſt das Ask. auf 2940 000 4 herabgeſetzt ef en, ſo daß auch nach Entnahme des Verluſtbetrages der inde ds immer noch mehr als 10 v. H. des AK. betragen 8 HV. wird auf 24. Febr. 1927 einberufen. iin Sanierung der Lederwerke Rothe, Ach., Kreuznach. 18 Deſslchaft die 1925 71 000% Verluſt verzeichnete und aus einem Gewinn von 206 000& 10 v. H. Dividende erreicht werden. Bei Wurde ſchon im September 1026 von einer bevorſtehenden Dis⸗ rüchte in der Frige mit dem Abflauen des Bergarbeiterſtreiks immer mehr und nahmen daun vor Weihgnachten feſte ormen an, als der engliſche Export wieder einſetzte und die britiſche Juduſtrie den Kampf um die verlorenen Abſatzmärtte aufnahm. Tatſächlich er⸗ mäßigten die Londoner Bantlen in der erſten Dezemberhälſte ihre Geldſätze und als dieſe trotz ſchärſſter Anſpannung des Londoner Geldmarrtes am gefürchteten Jahres⸗Ultimo nicht einmal vorüber⸗ gehend anzogen, glaubte man vielfach mit einer nahe bevorſtehenden Herabſetzung der offtziellen engliſchen Bantrate rechnen zu tönnen, zumal auch am europaiſchen Kontinent und in Amerita entſprechende Maßnahmen zu erwarten waren. Nun wurden die Zinsſäze der Deutſchen Reichsbant und der Wiener Nationalbank ermälgt, Paris und Newyork werden demnächſt folgen und dennoch verharrt London noch immer auf ſeinem hohen Discontſatz. Aus guten Gründen! Die Bant von England, deren Politik ſtets auf weite Sicht eingeſtellt war, wußte auch diesmal, weshalb ſie die ſeit langem erwartete Diskontermäßigung immer wieder hinausſchob und abwartete, bis dieſe nicht nur ohne Schaden, ſondern auch mit Nutzen für den Staat und die Wirtſchaft vorgenommen werden lonnte. Großbritannien iſt heute nicht meyr in der glück⸗ lichen Lage, Preſtigepolitit treiben zu können, auch nicht in ſeiner Finanzwirtſchaſt. Wie bei uns, ſo regiert auch dort das Gebot der Notwendigkeit— der bitteren Notwenoͤigteit! Die ungeheuren Ver⸗ luſte, die das Land durch den Streit erlitten hat, mußten ſich natur⸗ gemäß auch in einer ſtarken Minderung der Staatseinnahmen aus⸗ wirten, denen erhöhte Ausgaben gegenüberſtanden und da man in dieſer Zeit ſchon mit Rückſicht auf die Volksſtimmung nicht an die Erſchließung neuer Einnahmeaquellen h. an die Einführung neuer Steuern denken lonnte, war ein gewaltiges Anwachſen des Fehlbetrages im Staatshaushalt die notwendige Folge. Dieſer be⸗ trug in der erſten Hälfte des laufenden Rechnungsjahes bereits 84 Mill. Eſtr. und wuchs in den erſten neun Monaten, d. h. bis zum 31. Dezember 1926, auf 164,4 Mill. Eſtr. an. Eine Beſeitigung dieſes Defizits durch neue Steuern ſchien— wenigſtens für den Augenblick— völlig unmöglich, daher mußte die Regierung ver⸗ ſuchen, ſich auf andere Weiſe zu helfen. Man beſchloß, die im Jahre 1927 fällig werdenden kurzfriſtige Schatzſcheine— insgeſamt rund 260 Mill. Iſtr.— in eine langfriſtige Anleihe umzuwandeln, die erſt nach dreißig Jahren eingelöſt werden ſoll. Auf dieſe Weiſe hofft Churchill jetzt ſoviel zu erſparen, um das Deſizit von 1926 decken und die Erhöhung der Einkommenſteuer bezw. Einführung neuer indirekter Steuern doch vermeiden zu können, Soll dieſe Konver⸗ tierung glücken, ſo muß die Regierung aber dafür Sorge tragen, daß das Publikum zu dieſem Zeitpunkt über genügend flüſſiges Geld verfügt, d. h. ſie muß eine allgemeine Entſpannung des Lon⸗ doner Geldmartites herbeiführen, damit dieſer die Anleihe auf⸗ nehmen kann. Iſt dies unter den jetzigen Umſtänden am ſicherſten, wenn nicht allein durch eine Herabſetzung des Diskonts möglich. ſo durſte dieſes Mittel nicht abgenutzt werden, bevor die Regierung es brauchte. Natürlich wurde dies in London niemals zugegeben, doch da die Dislontermäßigung nun einmal vollzogen werden mußte, hatte man gewiß leine Veranlaſſung, ſie eben zu einem Zeitpun t vorzunehmen, da ſie dem Staate nichts nutzen konnte, ſondern mußte damit wohl zuwarten, bis man damit zugleich die Fundierungs⸗ pläne Churchills zur Durchführung bringen konnte. Abgeſehen von dieſer rein ſtaatsfinanziellen Seite der Sache ſprachen aber auch ſehr gewichtige wirtſchaftliche Gründe gegen eine verfrühte Herabſetzung der Londoner Bankrate. Als der britiſche Bergarbeiterſtreik einſetzte, verfügte Englands Handel und Induſtrie über ſehr bedeutende Summen, die dann in den Streikmonaten ebenſo dahinſchwanden wie die Streikkaſſen der Arbeiter. Da unter dem Druck der Wirtſchaftskriſe der Inlandsabſatz nicht weniger zu⸗ rückging wie der Export und die Geſtehungskoſten der Induſtrie trotz der ſtarken Einſchränkungen der Produktion immer mehr an⸗ wuchſen, ſtieg der Geldbedarf der britiſchen Wirtſchaft im weiteren Verlaufe des Streiks ſo ſehr, daß die Großbanken unter normalen Umſtänden wohl verſagt hätten. In dieſer Lage kam dem Lande der hohe Londoner Diskont zugute, der bedeutende Kapitalien aus all n Ländern der alten und neuen Welt nach England zog. Die Kapital⸗ flucht in Frankreich, die anhaltende Geldflüſſigkeit in den Nieder⸗ landen und anderen Staaten, die Wirtſchaftskriſe in Dänemarkk und in Zentraleuropa, die politiſche Unſicherheit im Süden, das alles ließ viel Geld in London zuſammenſtrömen, das günſtige Anlage⸗ möglichkeiten ſuchte und dort fand, wo außer dem hohen Zinsſatz auch der niedrige Pfundkurs lockte, der, wie man wußte, nur eine vorübergehende Erſcheinung verteilte, wird eine Sanierung vornehmen derart, daß von dem Aßk. von 1750 000% von Großaktionärſeite 350 000% Aktien gratis zur Verfügung geſtellt werden. Die ver⸗ bleibenden 1,4 Mill. StA. werden im Verhältnis 211 auf 0,7 Mill. Azuſammengelegt. Zur Beſchaffung neuer Betriebsmittel wird dem Unternehmen von Bankſeite ein Kredit zur Verfügung geſtellt. Außerdem wird das AK. wieder erhöht durch Ausgabe von 0,5 Mill. 6% proz, kumu⸗ lativen VA., die, falls eine höhere Dividende als der vor⸗ ebenfalls dieſe Mehrdividende erhalten. Die Bankengruppe verpflichtet ſich, die o5ß Mill./ neuen VA. zu übernehmen und wird davon den Stammaktionären.35 Mill. im Ver⸗ hältnis:1 zu 104 v. H. zur Verfügung ſtellen. 2: Württ. Portland⸗Zement⸗Werk zu Laufen a. N. Der AR. beſchloß, der HV. vom 21. Febr. die Ausſchſtttung eines Gewinnanteils von 12(10) v. H. vorzuſchlagen. 2: Brauerei Henninger⸗Kempffs Stern Ach. in Frank⸗ ſurt a. M. In der HV. waren 14 Aktionäre mit 2,71 Mill. StA. und ſämtliche 12 000 VA. vertreten. Der bekannte Ab⸗ ſchluß mit wieder 10 v. H. Dividende auf die StA. und 7 v. H. auf die PA. wurde genehmigt. § Ermäßigung der Steuern... in Amerika. Wie der „Index“ der New Nork Truſt Compang meldet, wird eine Ermäßigung der Einkommenſteuer für Geſellſchaften in An⸗ betracht des Budgetüberſchuſſes von 383 Mill. Dollar in Kürze erwartet. Die Einkommenſteuer von Geſellſchaften bringt heute über eine Milliarde Dollar im Jahr ein und iſt eine der wenigen Steuern, die im letzten Jahr nicht ermäßigt wurden. Die Steuer beträgt heute 13,5 v. H. gegenüber 12,5 v. H. im Jahre 1917, während die normale Beſteuerung von Einzelperſonen mit.5 v. H. beginnt, ſo daß der einzelne Kleinaktionär heute ſtärker beſteuert wird, als wenn er ein eigenes Unternehmen hätte. Deutſchland ſind die aen die der„Index“ an die kommende Steuerermäßigung knüpft. Ermäßigung bedeutet eine Erleichterung und Anregun Induſtrie, die bei erhöhtem Abſatz zweiſellos keine ingerung der Steuer⸗Einnahmen, eine Erhöhung zur Folge haben wird. Deviſenmarkt Der internationale Deviſenmarkt lag geſtern ohne beſondere Anregung. Feſter liegt weiterhin Madrid, etwas ſchwächer die ſchwediſche Krone. Weſtdeviſen unverändert. Im einzelnen notleren heute vormittag: e r⸗ Der engliſche Diskont Von Graf E. von Zedtwitz kontermäßigung in London geſprochen, ſo verſtärtten ſich dieſe Ge⸗ war und bei der Abhebung langſriſtiger erwähnte Satz auf das StA.⸗Kapital zur Verteilung kommt, 31 Von allergrößtem Intereſſe für Die Auswirkung der der ſondern 25. 26. 25. 9 25 28. gondog: Bens 122 28J127 88J Waftb.- Sgpn. 22,40.20 gond.-Stoch. 18 Jf 4829 Lond.-Brüſſel 84.90 34.90 Holland-Schw 207.80 207.Lond.⸗Madrid 28,25.28.80 Lond.⸗Malld. II135143.90 Kabel Hofland 250.,15 280.J8 Palland⸗Paris 108.78,108.00 Kabel Schweig 519.18519.J5 Lond.⸗Helland 12.4 12,44] Brüſſel⸗Paris 880.60ſ889.00 Jond. 4 London-Oslo. 19.0 1850 Holland-Baris 10.10 10.10 Fanle.Se 300 50 Sonben 458 48 Gelder neben Zins⸗ auch Kursgewinne erhoffen ließ. Namentlich aus den Vereinigten Staaten flohen in dieſer Zeit ſehr große Be⸗ träge nach London, wozu der Umſtand nicht wenig beitrug, daß die Konſunktur in der Union rückläufige Tendenz zeigte und die Ameri⸗ laner daher beſtrebt waren, ihre flüſſigen Gelder ſicher und zu mög⸗ lichſt hohen Zinsſätzen unterzubringen. Da der Londoner Markt hierfür die beſten Bedingungen bot und der Sterlingturs damals verhältnismäßig niedrig war, wurden dieſe Kapitalien faſt durchwegs für längere Zeit in London feſtgelegt, wo ſie der engliſchen Regie⸗ rung die Finanzierung der letzten Monate des Bergarbeiterſtreiks und der britiſchen Wirtſchaft das Durchhalten bis zum Ende ermög⸗ lichten. Zweiſellos haben die fremden Gelder, die in jener Zeit in London zuſammenſtrömten, ſehr viel dazu beigetragen, daß der Streik ſiegreich überwunden wurde und die engliſche Induſtrie dann ſogleich die Produltion wieder aufnehmen konnte. Sollte man dieſen Vorteil allzu raſch aus der Hand geben durch eine verfrühte Diskontermäßigung? Eine ſolche konnte nur Schaden anrichten, denn ſie hätte den größten Teil des ausländiſchen Kapitals zur Ab⸗ wanderung veranlaßt eben zu dem Zeitpunkt, als man dieſe Gelder am notwendigſten brauchte. Deshalb wartete man ab. Wie lange dieſes Abwarten dauern mußte, ergab ſich aus den Bedürfniſſen des engliſchen Staates und der britiſchen Wirtſchaft, d. h. es mußte notwendig dann ein Ende haben, wenn dieſer die Liquidierung des Kriſenjahres in Angriff nahm und das Wirtſchafts⸗ leben in normale Bahnen zurückrehrte. Dies wußte man natürlich auch im Auslande und ſo tam es, daß der Zufluß fremden Kapitals ſchon Ende November nachließ und alsbald ganz aufhörte, worauf die Londoner Bantken ihre Geldſätze allgemein herabſetzten. So war alles vorbereitet und die Bant von England konnte ihren Distont herabſetzen, ohne fürchten zu müſſen, daß dieſe Maßnahme irgend⸗ welche nachteiligen Folgen zeitigen werde. Soweit waren die Dinge damals ſchon gediehen, daß man ſogar die Befürchtung, die Herabſetzung der Bankrate werde eine verwirrende Wirkung auf dem Londoner Wechſelkurs ausüben, allgemein als völlig unbegründet bezeichnete. Trotz alledem zögerte die Bank von England noch immer und die Distontermäßigung, die für die erſte Januarwoche er⸗ wartet wurde, blieb wiederum aus. Weshalb? Vor allem befürchtete man wohl eine übermäßige Inanſpruchnahme des Londoner Geld⸗ marktes durch das Ausland. England weiß, daß nicht nur Rumänken und Polen auf eine Anleihe warten, ſondern auch große europäiſche und überſeeiſche Staaten ihre diesbezüglichen Wünſche in London bereits angemeldet haben, daß neben der deutſchen und franzöſtſchen auch die italieniſche Induſtrie ihren Geldbedarf dort decken will und London letzten Endes auch die Syndizierung der Eiſeninduſtrie ge⸗ wiſſer Länder finanzieren ſoll. Und die eigene Wirtſchaft? Eng⸗ lands Handel und Induſtrie brauchen Geld, viel Geld, der Bedarf an billigen Krediten iſt ſetzt größer denn je und muß befriedigt werden, wenn die Kriſe von 1926 nicht verewigt werden ſoll. Des⸗ halb durſte die britiſche Regierung unter keinen Um änden zulaſſen, daß der inländiſche Geldbedarf erſt nach dem ausländiſchen beſrie⸗ digt würde und mußte dafür ſorgen, daß allee verfügbaren Gelder für produltive Zwecke der heimiſchen Wirtſchaft zur Verfügung ſtanden. Dies war nur möglich, wenn das Verbot der Auflegung ausländiſcher Anleihen in England erneuert wurde. Nun iſt dies geſchehen, wengleich in anderer Form als früher. Nach den Verein⸗ barungen zwiſchen Churchill, Montagu Norman und den Groß⸗ banken wird keine der letzteren eine ausländiſche Anleihe emittieren. ohne zuvor bei der Reglerung und bei der Bank von England an⸗ zufragen und da dieſe bereits erklärt haben, daß ſie ihre Zuſtimmung nur in beſonderen Ausnahmefſällen geben werden, iſt nach Möglich⸗ keit dafür geſorgt, daß die Londoner Diskontermäßigung vor allem der engliſchen Wirtſchaſt zugute kommt. So ſind nun alle Vorbedingungen geſchaffen und es kann keinem Zweiſel mehr unterliegen, daß die Herabſetzung der Londoner Bank⸗ rate, die von der ganzen Welt mit Ungeduld erwartet wird, in allernächſter Zeit erſolgen wird. Da ſich der Londoner Geldmarkt in letzter Zeit berefts auf einen offiziellen Diskont von 4½ v. H. eingeſtellt hat und der engliſche Zinsſuß ſetzt 5 v. H. beträgt, wird die Ermäßigung keinesfalls mehr als.5 v. H. betragen. Ob ſpäter eine weitere Herabſetzung der Londoner Bankrate erſolgt, muß abgewartet werden, denn dies wird wohl nicht zuletzt davon ab⸗ bängen. in welcher Weiſe ſich die bevorſtehende Diskontermäßigung in Frankreich und Amerika auswirken wird. In England aber dürfte die Zeit des Zögerns vorüber ſein. Schon beginnt die Wirtſchaft ungeduldig zu werden und die Aufforderung der„Daily News“ an die Banken, einen Druck auf die Bank von England zwecks raſcher Ermäßigung des Zinsſatzes auszufben, zeigt bereits zur Genüge, daß man auch dort des Wartens müde iſt. In.⸗Mk. laſſen ſich algende Kurſe eſtſtellen 69.00 69.10 London. 20.49 20.4 Prag.12.40 12.40 Madrd Parie 16,75 16.70 Oslxo 107.67107.85 Argentinſen.174.70 174.40 Zuͤrich 81 25 81.25 Kopenbagen 112.48/112.45 Japan 205.6005,50 Malland. 18.30 18.10 Stockdolm 112.80 112.60 New⸗Dork...21.21.9 Holland.. 68.70 168.65 Brüſſel 58.65, 58.65 Berliner Metallbörſe vom 25. Januar Welg n Feſtmart ür 1 Kg. 24. 5. 24. 28. Elektrolytkupfer 127.75 127.78 Akuminium in Raſſinadekupfer—.——.— arren—.— 2,16 ei——— inn ausl.—— er Rohzink By.⸗Pr.)—.— 61.50-62.50 üttenzinn—— „(r. Verk.]——.— cke⸗.40-.80.40-.50 Plattenzink—.— 57.80-88 Antimon.18-.32.20·1,85 Aluminlum— 21 Silber für 1 Gr 78.80-789.80 78.—.50. Londan W. Januar Mektallmarit(In Eſt. l. d. eng. t. o. 1010 Kg. Kupfer Reſ 828 2475 veſtſelerl 68 68 J 2055 2 0„. e— 1 8 dd. JMonai 88.88 85,25Nickel—— Susw g. N. 17. 2558 do Klertrol 62.75 63.50] Zinn Koſſo 289.50 299.50] Reaulus—— Neue Ermäßigung des Zinkblechpreiſes. Die Süd⸗ deutſche Zinkblechhändlervereinigung hat mit Wirkung ab 25. Januar die Zinkblechpreiſe erneut für alle Sorten um rund 275 v. H. ermäßigt. Frachtenmarkt in Duisburg⸗Rubrort vom 25. Januar Die Nachfrage nach Kahnraum war auch an der heutigen Börſe Riemlich gering, Die Frachten blieben tal⸗ wie bergwärts unver⸗ ändert, ebenſo erf 8 — Seite. Nr. 41 Neue Maunheimer Zeitung(Mittg-Nusgabe) WMitttwoch, zen 28. Januar 1927 Gyportliche Winterſport Enropameiſterſchaft im Eishocken Deutſchland ſchlägt Polen mit:1 Toren Wien, 25. Jan.(Drahtber.) Mit der gewohnten Unpünkt⸗ lichkeit begann am Dienstagnachmittag das erſte Spiel des Tages, Deutſchland gegen Polen, das wieder von Loieg⸗Bel⸗ gien geleitet wurde. Der Kampſf hielt keinen Vergleich zwi⸗ ſchen dem Treſſen des Vortages, Deutſchland gegen Tſchecho⸗ ſlowakei, aus. Die deutſche Elf war weniger ſchnell und zeigte wenig Zufammenhang. Polen dagegen kombinierte ausge⸗ zeichnet und drängte auch während der erſten Viertelſtunde ſtark. Nur der glänzenden Arbeit des ausgezeichneten deut⸗ chen Torhüters Leis war es zu verdanken, daß die Polen in ieſer Spielphaſe keine Tore erzielten. Erſt als in der 18. Minute Jaenicke eine Vorlage von Sachs verwandelte, kam mehr Leben in die deutſche Mannſchaft. Der Ausgleich ließ allerdings nicht lange auf ſich warten; ſchon eine Minute ſpä⸗ ter verwandelte der polniſche Mutelſtürmer eine gute Vor⸗ lage. Nach dem Seitenwechſel nahm das Spiel an Schnellig⸗ keit zu. ereits in der 2. Minute erielte Jaenicke auf Vor⸗ lage von Römer das ſiegbringende Tor. Die Tabelle nach dem 3. Spiel: Deutſchland 2 Spiele:2 Tore:0 Punkte Oeſterreich 1*:0„ 220„ Tſchechoſlowakei 1 3* Polen 8 2„ Ungarn 06„ 2 Belgien—— 5 RNRaekordverkehr auf den Winterſportzügen *Karlsruhe, 25. Jan. Das Einſetzen von winterlichem Wetter in den letzten Tagen ließ die Winterſportler ſich für eine Ausfahrt am Sonntag mit Brettern und Rodelſchlitten in den Schwarzwald rüſten, und zwar in einem Ausmaße, wie es in den letzten Jahren kaum zu beobachten war. Be⸗ * Kranzbinder Ant. Probſt u. Hel. Schiemer. Kaufm. Karl Schneider u. Theod. Fränkle. Heizungstechniker Joh. Fettes u. L. Gehrig. Standesamtlithe Nathrithten Berkündete: Maurer K. ſonders in der Bühler Gegend war ein Maſſenverkehriſt das Alter mit 60 Jahren bemeſſen. In den Gaukämpfen Werkführer Jak. Lips u. Liſette Rohr. Elektromonteur V. Schwarz u. M. Schwarz. zu beobachten, der der ſtärkſte ſeit drei Jahren anzuſprechen iſt. Die Eiſenbahn hatte Hochbetrieb. Aber auch der Poſt⸗ auto⸗ und Privatautoverkehr, beſonders in den Renngebieten, zeigte eine ungewöhnliche Frequenz. Neben den kursmäßigen Zügen wurden eine Reihe Vorzüge geführt, die durchweg eine volle Beſetzung aufwieſen. Die Abwanderung nach dem Schwarzwald ſetzte Samstag nachmittags ein, doch benutzte der größte Teil der Winterſportler die Frühzüge um 5 und 7 Uhr. Der Rückſtrom ſetzte im Hornisgrindegebiet am Sonntag nachmittag um 5 Uhr 19 ab Bühl ein. Der Zug war mit 30 Wagen voll beſetzt. Der Sonderzug Offen⸗ burg— Mannheim führte ab Achern etwa 600, ab Bühl etwa 760, ab Baden⸗Oos 815 Paſſagiere. Der kursmäßgie Zug 6,18 Uhr abends ab Offenburg führte ab Achern 730, ab Bühl 900, ab Oos 980, ab Raſtatt 1050 Paſſagiere. Aus dem Hochſchwarzwald wurden ebenfalls vollbeſetzte Züge ge⸗ führt. In Titiſee mußten von den kursmäßigen Zügen abends.43 und.30 Uhr je ein Vorzug eingelegt werden. Kegelſport * Kegler⸗Verband Mannheim. In allen fünf Bezirken müſſen die Vorkämpfe um die Meiſterſchaft mit dem 5. Febr. beendet ſein. Die Rückſpiele gelangen unmittelbar hierauf zum Austrag. Noch iſt es unmöglich, die einzelnen Bezirks⸗ meiſter zu benennen, denn beſonders ſpielſtarke Mann⸗ ſchaften konnten ſich nicht durchſetzen. Gute Ausſicht als Be⸗ hat Geſ. 08 Sandhofen, desgl. Geſ. Gute Gaſſe. m Bezirk 2 liegt die Entſcheidung zwiſchen Geſ. Kurpfalz und Geſ. Alle Neun, während im Bezirk 3 Geſ. 1926 Feuden⸗ heim ſich der Geſ. Bock kaum beugen wird. Beſonders zäh wird im Bezirk 5 gekämpft. Geſ. Edelweiß muß ſich an⸗ ſtrengen, um den Titel Stadtmeiſter zu behalten Da bei dem diesjährigen deutſchen Bundeskegeln, deſſen Aus⸗ trag Mainz überlaſſen wurde, die Senioren⸗ und Damen⸗ meiſterſchaft mit ausgefochten wird, ſind diesbezüglich Kämpfe auch hier angeſetzt. Die Feſtſtellung dieſer beiden Meiſter erfolgt nach Abwurf von 3 mal 50 Kugeln. Bei den Senioren Tagl. Joh. Ritter e. S. Rolf „Gleißner u. K. Löffler. Taglöhner K. zirk 4 umfaßt außerdem Ludwigshafen, 10. Schiffer Ga. Rößler e. T. Hel. Roſa Henriette. Kaufm. K. Leibig e. T. Charl. Klara Gertrude. Kaufm. H. E. Zimmermann e. T. Anita ammer e. T. Thereſe. 8. Marg. Eliſ. Kath. geb. Kunz, Ehbefr. d. Ing⸗ 5 ein⸗ gebört Mannheim zu Bezirk 4, der die Vorkämpſe in We Szutragen hat. Der Be⸗ heim und die Rückſpiele in Alzey ausz g eeb eidelberg, Neuſtadt und Mutterſtadt. Am 13. Jebr. ſtar Nanae in Weinheim als letzter Berband. Für den Januuar hat der 1..C. Ludwigshafen den hieſigen Verband meiſter Geſ. Edelweiß zu einem 100 Kugelnkampf mit Zehner⸗ mannſchaften auf der Stierle⸗Bahn verpflichtet. Hocken „Eintracht“ Fraukfurt— Turnverein Maunheim 1848:2(:1 Jeanlarz II— Turnuverein Mannheim 1846 I1= 0 15 —Turnverein Mannheim trug vergangenen Sonntag mit einer Damenelf und der 1. ſowie 2. Herrenmannſchaſt einen Clubkamp gegen„Eintracht“ Frankſurt aus, der zugunſten der Mannheimer endete. Der hartgefrorene und mit einer leichten Schneedecke ver⸗ ſehene Platz erſchwerte das Spielen beſonders dadurch, daß keine roten Bälle vorhanden waren. Die Kritik über das Spiel der beiden 1. Herrenmannſchaften kann man in 2 Sätzen zuſammenfaſſen: Aut kraſſe Auslegung der neuen Hockeyregeln und unnötig hartes Spie von Seiten„Eintracht“. Durch dieſe beiden Faktoren wurden die beſt eingeleiteten Angriſſe der 46er zu nichts und jedes Syſtem hatte ein Ende. T. V. war gut 76 der Spielzeit überlegen und ſtellte trotz 10 Mann in der 2. Halbzeit den Sieg durch ein 2. Tor ſicher⸗ Die 2. Mannſchaften hielten ſich ſo zlemlich die Wage, wobei T. V. mehr klare Chancen im Schußkreis hatte als ihr Gegner. Beide Hintermannſchaften leiſteten gute Abwehr, wobei vor allem der linke Verteidiger der 46er aufſiel. Im Damenſpiel kam Eintracht zu einem hohen 80 Sieg, der aber nicht als Maßſtab für die wirkliche Spielſtärke der n heimer dienen kann, da Mannheim ſehr erſatzgeſchwächt nach Frank⸗ furt fahren mußte. Kanuſport 4 Ein neues Kannheim. In Neuoſtheim, 2 Minuten von der Endſtation der Linie 10 iſt ein neues Boothaus im Wer⸗ den begriffen. Bauherr iſt der Mannheimer Kanuſpor „O ſt“. Das Bootshaus wird Platz für 80 Boote bieten, ge⸗ räumige Klubräume im Obergeſchoß dienen der Geſelligkeit⸗ außer einer Wohnung für den Bootshauswart iſt noch eine Kanuſtation vorgeſehen, wodurch einem dringenden Bedürfnis für Mannheim Rechnung getragen wird, um den auf Wander⸗ fahrt begriffenen Kanufahrern für Boot und Mannſchaft eine bequeme und billige Unterkunft zu bieten. —— Schloſſer Heinrich Schell 86 J. Kath., geb. Hartmetz, Wwe. d. Gärtners 86 Prater 80 J. 7 M. Led. Hausangeſt. E. Eßlinger 17 J. 1 M. Aug. Hans. Monat Januar 1927. 12. Schiffer Oswald Ott u. Kath. Stempfle. Mechaniker Wilh. Kerber u. Joh. Kramer. Schloſſer Herm. Ott u. Anna Biegel. 10. Kauſm. Karl Kappel u. Gertrud Kinſky. Elektromonteur E. Hoepke u. E. Schweinſurth. Arbeiter Jakob Trapp u. Maria Kuhn. Bauchhalter Heinr. Fleck u. Marie Metzger. 14. Arbeiter Alois Emmert u. Anna Kocher. Hafenarbeiter Fritz Link u. Eliſ. Höhnle. Schmiedemeiſter K. Sauer u. St. Scherer. 15. Werkzeugſchloſſer L. Lickroth u. R. Schwab. Arbeiter Ernſt Stein u. Kath. Staab. Schloſſer Gottfried Friedrich u. A. Hauſer. Elektromonteur Ed. Dünkel u. A. Hocker ged. Greven. Poſthelfer Guſt. Linderer u. Kath. Müll. Direktor Wilh. Claus u. Suſanna Vogt. 18. 20. Artiſt F. J. Ding u. K. Vogel geb. Brinkmann. Arbeiter Joſef Keilbach u. Maria Böhm. Kraſtwagenführer E. Günther u. F. Rehberger. Geſchäftsführer Ch. Herweck u. M. Hoenicke. Maurer Jakob Wenz u. Barb. Knöchel. Kaufm. Hch. Veiter u. Elſa Breitunger. Dachdecker Sch. Groß u. M. Pels geb. Weindl. Kaufm. W. K. Hainle u. Emma Imhof. Arbeiter Theod. Leitz u. Eliſ. Vogelſang. Küfer Aug. Naber u. Roſa Mader geb. Längle. Kaufm. F. Reinecke u. L. Morgenſtern. Berufsfeuerwehrmann A. Weſtermann u. M. Mathilde Wedel. Geborene: Monat Januar 1927. 5. Poſtſchaffner Otto E. Binder e. S. Helmut Eugen Ernſt. Konditor A. Pawlik e. T. Lieſelotte Maria. Gärtner M. R. Garconnet e. T. Marianne Lohnbuchh. F. Ch. Metzger e. S. Helmut Heinz .. Tanzlelaffiſtent H. Schneider u. H, Appel. 18. Schloſſer Alfons Lüttner u. Eva Ritter. Alphonſine Schloſſer Eduard Thieme u. Elſa Meffert. Metallſchleifer Karl Längle u. Karol. Diethrich. Ehriſtian. Maſchinentechniker Aug. Born u. M. Brunner. 7 Rottenmeiſter F. Pfeiſſer u. F. Fäuſtle. Kaufm. Theodor Holm u. Magd. Fiſcher. Maſchiniſt Kurt Caſpar u. Elſa Schönfeld. Betriebsleiter Paul Schrader u. A. Fichter. Wachtm. Willib. Gehrlein u. Barb. Pfeifer. 19. Bauführer Lud. Mußler u. Erna Ruder. »Arbeiter Stef. Hartung u. Martha Hartmann. Schloſſer Ernſt Schnabel u. Luiſe Runzer. Techniker Helmuth Beck u. Suſ. Gleißner. Eiſenbahnſchaffner J. Bös u. E. Henninger. Getraute: Monat Jannuar 1927 15. Zimmermann Hugo Bechſtedt u. E. Fieſer. Fabrikarbeiter O. Bräunig u. Marg. Ritzer. Spengler H. Braunſchweig u. G. Henrich. Kaufm. Willem Janſon u. Kunig. Picha. Reſervelokomotivf. E. Eiſenhardt u. E. Lörch. Poſthelſer Lud. Kreidermacher u. Maria Link. Mechaniker R. Murr u. M. Kettemann. 9. „Kaufm. W. F. Würth e. S. Joh. Fried. Horſt. Packer E. Lammer e. T. Gertrud Ida Marie. Chemik. P. G. Spieß e. S. Wolfr. Paul Klaus. „Kaufm. F. Wittmann e. T. Doris Liſelotte. Eiſenbahnbetriebsaſſ. B. A. K. Rohnſtein e. T. Roſemarie. Arbeiter K. Ch. Hohleiter e. S. Karl Chriſt. Facharzt Dr. med. H. Boslet e. S. Wolfram Ludwig Vladimir. Goldſchm. L. H. Köhler e. T. Charl. Marianne. Lackierer Ph. Fuhr e. T. Lina Johanna. Kaufm. L. Steger e. S. Walter Günter Leonh. Rangierer N. Müller e. T. Eva Gertrud. Lageriſt L. Steffen e. T. Eleonore Marta. Vorarbeiter Hch. Walter e. S. Robert Sch. Ingenieur W. Klumb e. S. Hans Günther. Oberſtadtſekretär A. Köhler e. S. Klaus Aug. Gärtner J. Schäfer e. S. Hans Robert. Poſtſchaffner L. Stalf e. T. Walburga. Reiſender E. J. Marx e. S. Hans Benfamin. 11. 13. 14 15. 16. Monat Januar 1927. 5. 7. Fuhrunternehmer Adam Stohner 72 J. 1 M. . Steindrucker W. Miltenberger e. S. Theodor Taglöhner R. M. Hoffmann e. S. Emil Eugen. Kaufm. E. Wolf e. S. Walter Jakob. 18 Landwirt G. H. Bordne e. T. Erna Katharina. Kaufm. Ph. A. Sonneck e. T. Irmgard. Schiebebühnenführer F. Stirn e. S. Max. Bahnarbeiter J. Rathfelder e. S. Herbert. Kaufm. E. Schönung e. S. Manfr. Guſt. Fried. Kaufm. Hch. Schäfer e. S. Horſt! Willi. Kaufm. A. Cahn e. S. Sigmund Werner. Erwin. Vulkaniſeur Joſef Goller e. T. Giſela. Kaufm. K. W. L. Benſe e. S. Hans Oito Karl. Keſſelſchmied K. G. Zorn e. S. Karl Wilh. Gg. Hilfsmeiſter O. Baebler e. T. Ingeborg Luiſe. Arbeiter E. Kürbis e. T. Eleon. Thereſ. Kath. Polizeiwachtm. A. Schramm e. S. Emil Walter. Händler F. Grießer e. T. Cäcilie Margareta. Gärtner E. J. Grünauer e. T. Ruth Martha. Kaufm. G. Winsloe e. S. Herbert Georg. Hafenarb. J. Albrecht e. T. Liſel. Walb. Roſa. Metalldreher F. Schächner e. T. Erna Johanna. Poſthelfer K. Zoeller e. T. Tieſelotte Giſelaa.. Schloſſer Joh. Baron e. S. Kurt. Ingenieur G. Schlegel e. T. Katharina. Schneider Paul Bayer e. T. Klara Thereſia. Heizer Albert Keiber e. T. Anita Alma Helene. Fabrikarbeiter A. Luckhaupt e. S. Chriſtian. Schloſſer Albert Schäfer e. S. Albert. Tapezier Majer Fertig e. S. Jakob. Geſtorbene: Taglöhner Johann Herrmann 64 J. 4 M. Led. Arbeiter Joh. Schwarz 63 J. 11 M. Marie Frieda Scherer geb. Waldecker Ehefr. d. Formers E. Scherer 37 J. 4 M. Anna geb. Neuſer, Witwe d. Händlers F. K. Müller 66 J. 8 M. Kaufm. Leop. Hirſchler 76 J. 6 M. Emma geb. Kerber, Ehefrau d. Aufſehers J. Späth 55 J. 9 M. Rentenempfänger Michael Scheuer 78 J. 9 M. 4 F. J. Fankideiſki 43 J. 6 M. Maria geb. Hitſcherich, Ehefr. d. Steinhauer“ meiſters J. H. Ziegler 66 J. 3 M. 5 Henriette Kath. ged. Weiß, Ehefr. d. Penſionchr P. J. Iſenmann 62 J. Led. Händler Thomas Blum 29 J. m. Anna Maria geb. Bieber, Ehefr. d. Kaufm. Kroiß 30 J. 8 M. Maurer Joh. Ad. Herrmann 68 J. 5 M. Kaufm. Abraham Marx 74 J. 2 M. N Anna Maria geb. Bruder, Ehefr. d. Lokomotlv⸗ führers a. D. P. Kuhn 78 J. 11 M. uit. Johanna geb. Gollmart, Wwe. d. Betriebslei Herm. Baumbuſch 82 J. 8 M. Hauptlehrer a. D. E. E. G. Reiter 81 J. Margareta geb. Lotz, Wwe. d. Privatmanns M⸗ Grabmayer 71 J. 11 M. Weinhändler Peter Metz 70 J. 6 M. Goldarbeiter Paul Baitter 56 J. 1 M. Roſemarie Rohnſtein 30 Minuten. Marie Luiſe geb. Brehm, Ehefrau d. Kalkulat, Karl Kurt Müller 33 J. 2 M. Wächter Jakob Walter 72 J. 6 M. Friedhilde Klein 1 J. 8 Led. Gaſthausangeſt. Kath. Müller 29. J. 3 M⸗ Jean Heinrich Antes 11 M. 2 T. 9. Erwin Heinrich Schnepf 10 M. 10. Vorarbeiter Joſef Blöh 51 J. 3 M. Margareta Barb. geb. Schneckenberger, Wwe d. Schiffers S. Schwarz 72 J. 7 M. 5 Maurer Chriſt. Annamaier 61 J. 11 M. 4. Clopha geb. Kling, Ehefr. d. Fuhrmanns F. Rößler 77 J. 10 M. N. Oberſchmiedmeiſter Valent. Wetzel 75 J. 3 K. Thereſe geb. Citek, Wwe. d. Amtsdieners Schmidt 83 J. 3 M. 1. Charlotte geft Holländer, Wwe. d. Fabrikarbe Anton Friedrich 82 J. 2 M. 11 Maria geb. Fackel, Wwe. d. Portiers B. Koh 77 9 Kaufm. Lud. Hch. Weihreter 78 J. 7 M. M. Formſtechermeiſter Joh. Gauwitz 63 J. 7 Privatmann Fried. Aug. Geber 75 J. 7 M. Lil. Meröklantüchnnpen dar tautMamheim Arbeitsvergebung. Ankauf und Abbruch von a) Baubuüro an der Kronprinzenſtraße, b) Lagerſchuppen hierzu, e) Baubüro Schafweide, Nähere Auskunft: Baubüro Kronprinzen⸗ ſtraße, wo Ausſchreibungsbedingungen, ſoweit vorrätig, gegen Erſtattung der Selbſtkoſten er⸗ hältlich ſind. Einreichungstermin für die An⸗ Twanssberstelgerung. Donnerstag, den 27. Jannar 1927, werde ich in O 6, 2, hier, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentlich verſteigern: ge ränke etts, reibtiſche, avier merſcapren bieren, und erſchiedene Möbel. 5 erner an Ort und Stelle: 1 gr. Kaſſen⸗ ſchrank mit Treſor. 87⁴ Mannheim, den W. Januar 1927. Träumer, Gerichtsvollzieher— Amtsvz. nachmittags 2 Uhr, f gebote: Donnerstag, 3. Febrnar 1927, vorm. 9 Uhr, 5 Nathaus N 1. Zimmer 124. Hochbauamt. * Der Lernumittelbedarf für das Schulfahr 1927/8 ſoll vergeben werden, und zwar: Schulbücher, Schreibhefte, Tafeln aus Schiefer und Blech, Schreib⸗ und Zeichenmaterialien, Material für den Mädchenhandarbeitsunter⸗ richt— Strickbaumwolle und Wolle, Hemden⸗ 7 Von dem Schuhwerk bis zum Schlips Was Dich kleidet reinigt Fips Aufklärung! Die von der Oberin des St. Katharinen⸗ ſtiftes ab 24. 1. 27 in den Räumen der Näh⸗ ſchule, B 5, 19, eröffneten Abendkurſe finden nicht unter meiner Leitung ſtatt; ich leite 7 Ein guter Nachtschlaf ist die beste Medizin der Welt. Wenn Sie noch so müde sind, so abgestrengt von 2 Tagesarbelt und 0 dann sieben oder acht Stunden gesunden und festen Schlaf wachen Sie frisch und gekräftigt auf. Der gesunde Mensch schläft mmer gut; ben Lonnen, dann nur die Tageskurſe. 2600 Emilie Ddamm. tuch, Schürzenſtoffe, Stickmaterial, Nadelu mit anderen Worten: Wenn Sie nicht schlafen können, dann ist etwas mit Ihrer Geaundbeit nicht in Ordnung. In neus Faller vou zehn ist etwas verkehrt mit Ibrem inneren System unds Sie miüissen möglichst bald etwas tun, um übleren Folgen vorzubengen. Sie deshalb nicht krank, aber Sie sind doch nicht ganz gesund. aind dag. bez. Perner liel, voem, 1 fbr, ben F 22 ag, den 7. Februar vorm. r, beim 0 2 Bewggung an der fris uft, baufig bastig eing ungesignet ſtädt. Materialamt, I. 2. 9, abgegeben werden. eeee Mahlzeiten, aind sehlechte Verd der Stoff wechsel die Folge ſlöchote lollenoung, Daſelbſt können die Vordrucke und Beding⸗ ungen gegen Erſtattung der Selbſtkoſten er⸗ hoben und nähere Auskunft eingeholt wer⸗ den. Es werden nur ſolche Angebote be⸗ handelt, zu welchen vorher bei uns die erfor⸗ derlichen Unterlagen abgeholt worden ſind. Mannheim, den 22. Januar 1927. 36 Unentgeltliche Beratungsstelle für Die 6 Mineral r und ungenũg dann konnen Sie nicht gut schlafen und fühlen sieb nicht wohl. Nehmen Sie Langerötterstr. 53 Fernruf 29290 7 deshaſb jeden Morgen Kruschen in Kaffee, Tee oder warmen Wasser, denn Kruschen hält Ihren inneren Organismus in Ordnung. in Kruschen enthalten sind, ind alle elue Lebensnotwendigkeit. Diese Salze können dem Rorper auf keine Art eingegeben werden als durch Kruschen-Salr. In Apotheken und Drogerien M. 3,.— pro Glas, für 3 Monate adarelchend. BRBUTHIEN A SchuLTZz d. M. B.., BERLIN X 80 FARRKSTRASSE 18˙14 Fabriklager für Wiederverkäufer Paul Rech, Mannheim, Imncn!—— ekAhrlich! Geschlechtskranke Eine unentgeltliche Beratungsſtelle für Ge⸗ ſchlechtskranke iſt von der Landes⸗Verſiche⸗ —— rungsanſtalt Baden im ſtädtiſchen Verwal⸗ 5 tungsgebäude R 5, 1, Zimmer Nr. 1, einge⸗ Hme un +I richtet worden. Dieſelbe erteilt koſtenlos und 95 ſtreng verſchwiegen allen denen Rat, die krank ſind oder krank zu ſein glauben. Aerztliche Behandlung findet in der Beratungsſtelle Cen felnslen Ceschmscl, Hur HMuuleln wun Hlaclt Em 51 Die Hleckenrelnlaung im Hause . N hon der praꝶtisch wissenschaftlichen Versuchisstelle für Hauswirtschafi des Reichsverbandes deutscher liaus frauenvereine geprußt u. emp/ ohlen Uhr vormittags. nicht ſtatt, dagegen überwacht ſie die pünkt⸗ liche Durchführung der Behandlung der Kranken in unauffälliger Weiſe und geht den Anſteckungsquellen nach. Gegebenenfalls werden auch Behandlungskoſten übernommen. Die Beratungsſtelle iſt eine Fürſorgeſtelle, nicht eine polizeiliche Einrichtung. Die Syprechſtunden finden ſtatt täglich, mit Aus⸗ nahme des Sonntags, von halb 11 bis halb 12 Der Vorſtaud der Landesverſicherungsanſtalt! Baden Rauſch. von Schulanfängern (Knaben und Mädchen), welche spater höhere Schulen besuchen sollen, täglich 11— 12 u.-6 Uhr NI 3, 10 geg. alt. Drag.-Kaserne. Direktion 82⁷ terprhat-Vorschule Schwarz Tel 33 058 MaNunzin NIK. 3980.— Autor. e Jungbusch-Garage Hlasche 85 Pyg. Doppelſiasche Ii. L. 4,% Zu haben in allen Drogerien und einschlagigen Gescliaſten: Hersteller:- Drawin · Gesellschaft m. b̃.., Stutts arti. Emß f — vertreter u. Engrosauslieferungslager: waner Nrem, Hannheim F 5,1 fernsprocher 20677 4 1 Meittwoch, den 20. Jannar 1927 Nene Zeitung(Mittag⸗Ausgabe). celte. Nr. 41 15 Rational-Theater Mannheim. LIIIIIIIIII Mittwoch, den 26. J 192⁷ eee ee Aee E. e Kiinsfler-Theafer Apollog D 8. 1 Szenen aus H. Wrtrs ie de Bobbewe“ ig„ͤ Monfeo den S1. Jerwer, abende 8 Ubr. r⸗ 4. 4. f Glacosa 1275—— N* 5 neute 5 1 7 Einmaliger Vortragsebenetd Jon Ludwig Hartmann. Musik von Ciacomo UAr noe Puceini. Spiellen Richard M Walden 1 ne Werner Goßiing und morgen der 05 ALEXA N D E R N O0 1 S 81 5 5 1 J. Teil Zzum vortrag gelangen ernsts und neltere und Prosa u. a. 280 0 pfnzeeein gul dbr Etbes“„ e c Aen„der fügendhafte ien bal dee, zer 8 de wonpeutschiands bedeutenästem 2— Abeſtsman w b uber Lht Nuis, 1 en et*3 wf Könker* Filmwerk uber Bolt 100 100 Baladere“„ d0n J. F.. 7„ber Panther“ 5 1 3 3 enle⸗ Lolli 9* Mang 3.4 heimer Musikhaus 5 Fean⸗ Baden Ser 18 Arck—1* Webeeeeen 155 Serdbesberases 0 10Uhr ununterbrochen 9 5 ne VNimi aenne Gelen 15 Mus R Lind 8 0 18 8 135 5„ e — Parglenel Ae kelan Das Jahr 1848. 1. Z. E. 5 35353 del Aeindor Altred Landors Im Arbeitszimmer des Königs. 8 6h Vargdh pe 10 335 ö die Zollwächter Adoll Karlinger Beginn der Revolution. Bis- 38 em Zergeani! Katl Zöllet Fer bei 2 47 77* 05 Alchalt Schön n. In der Wac— . FeuesTHesterffHesengerten e. N 0 en 00 ungs Jbl.-— bei Mittwoch, den 26. Januar 1927 en V. 518 Rerlin W37 er. Für die Theatergem. d. Bühnenvofksbunges 1125 e ,aneeeecdenng Ai GeHInnbetelligung de. Maefanten d 1 f0 2 1 ber 465. 471—475, 481—483. 491—503. 511. 31, 526 122 5 1 unedstlerensnagenbntas Lennpates in Pradken Akflenkanital M. 2 000 000 Oceinsrlansfns N. 150 62 nk⸗ Luasteplel in 4 Arten von hudolf Fresber E des Grafen Thun Tel. 25984 5 avud ien Walter Stein Hodit Frankfurt. Sitzung des Bun Landesdirektion Mannhelm, à, 5/6, 2. Stock E eerede 88 e 150 Uur Die Deutsehe Ktankenveisicherung vereinigt in der getadetu idealsten Weise eine 99 1 Ninte Krankenkeasse 0 önig Friedrie ilhelms 8 Arkasse 5 5 Belün.30.. 0,. Uür, dis. pea 0 Wanifhn 4, 6. 5,.40.10.30 Uit Uuncl Sterbehesse 2 und Lerepte inren nichterkrankten Vers' cheren nach Ablauf 5 15 Tel. 32303& 1, 11 Tel. 32 303 A. Fei des Oeschältslanes bis zu 80⸗% de. eingerahllen lahterhiämien 9 5 + Jeden Mittwoch u. Samstag Ein Geschichtsgemälde von Unbecilngte frele Arztwahl und Behandlung als Priva- Kein ne Sewaltigen Kusmaben. schein, keine Krankmeldung. Unfall- und hohes Sterbegeſd frei eing eschlossen Eateird S n 92 Abenbe⸗ e nimmt entgegen 2577/80 — zeliten nae K ichkeit zu be- 9 1 nutzen, jedoch kann der Zutritt Jeneral- Merhoter. + f 72 + 1 4 5 Fl, Dalbemstrale 5 2 ee eeee eee Trelephen Nr. 26 100 Ugondliche zahlen zur ersten 2 Vorstellung halbe Preisel Tüchtige, gewissenhaſte Vertreter noch gesucht. ng⸗——, 5 Grolles Künstler-Orchester Deeeneeeeentenee e eeeeeeeeee? E e ſlem Lebergangshiüie Fvroe Auswahl von.30 Nüa. an 10* l. 9 7 15 15 1 Feelae escnt K400 8 U. 20 Ints: 11, 16%7 rei. 21717 preiswert ahzugeben, ſehr Anl 8 EF Gseino, R 1. 1 7* 7 Aus nur dieswöchentlichen Schlach⸗ Hünſtige Beofuß, lon vet. Gesangsschule 2698 E D Konissenverein. lungen kommen heute wieder berein iv⸗ 5 Anzahlg.50 Mk. Monatsrat. e. mn 4 Wolf-Dengel 205 Fan anze V. 4da 10 Bir Wär a 4 Jle Bente, Pn Verleg9git 5 launn ul fürn 10 4 eſce bodänb. nüchtern R t. 5 . umgef 48. aut plena 9, 8. Penrua, lliflt aaeh 9 54 e aunemune Hba. FE Kaärte 0 N ö nheitspre erka K. Ferd 0 8. 10, Meh. Musſkhausp7 4* T..t K aene ee 9 ſürade 8 5 ö N Mädchenheim Bethanien. 864.08 Ke“ 10 ge ee eeee Dier Vorſtand: Achtnich, Kirchenrat. pfd. 1. 11ö.* bg. 1, mn Masken-.. Tneaterünstüne Senetg J e een Vrat erenbr pd. M. 178 f amen Masken un Anaſgeg 25— äfk an 22 5 5 757 el 8 5 villig +. 7 W 4 5— 8 ſeüufs 111 1 U. 8 80 eheng 4 0 · 7 1 V. 1. 5, 1 4 155 7 Dürrfſleiſh Pfö..55 N ff. roher Schinken 1½ f d 50 Pfg. we· 40 f tt Ka I0 f U fl. gekochter Schinken 10 5‚5 60 Pfg. BEFEEC N rima Koſcherwur 5fg. ür U Br Un a86 FJür Montag abend e Arltendr 5b. 90 90 A. werd. noch einige gute Mein detann Badsche Lelmat F. 1 U 7 tt 2 1 Kegler geſucht.. ein bekannt ff. 0 3 FSt. Holl.-Butter pta..18 esen 5 Hammelkleisch dazrupde Mannbein. K.* iſt dieſe Woche wieder im Preis herabgeſ. Donnerstag, 27 Jan. 1. 10 Jchwalzerkäse ½ Pfd. 398 3 Biby-Pie Paardt Ragont Kotelett raten 8 Uhr abends 4 8————— Pfd. 80 Pfg. Pfd. 90 Pfg. Pfd. 1. Mt Aüglledewerammlung 1 Aäuer Stangenkäse vra. 69 o, edeet. eeren r. Peuck, Huat g, elegant V. d. Kaufmannshelm ̃ Heufe ud foigercde rege und priifg anch bei f Aaed e en dben 0 10%1. 210 Edamer-Käse rra. 76 2 besondere preiswert rr. 81 ering belb-u. Schweineleber Pid..50 lf. 4175 ee⸗ Sülze.„ fd 50 Pfg. Reiner Bienen⸗ Ochſenman! in 7 —9 11 N 9. 275 Schlsfzimmer 5 Pfund.50 frei Nachnahme. B157 in verſch. Holzarten, Hochglanz pollert, aparte Modelle, Qualitätsarb. enorm billig Anna Breiner, Möbel-Zahn nur J 5, 10. Tol. 28923 cablisu Obube KopT 40 pig. 55 usgescfirütter 50 Pig. Sroßzer Schelifiseh 40 PHig. Goldbarsen 40 Pig. ruguen frische sowie alle risen· u pverkaufen, morinacden, in groben ünd kleinen Posen. 9084. 85 R NerRr.s Kein Ing vorzugliches Tafelklavief peſeee ſehr geeignet, ff wie ein 15 geſp. Fürmer-Piano Nußbaum, äußerſt 1 5 kanenben, Minshr kabnts Gervals, floguefort parmesan-Näse kerner empfehle Birkenbördt 72 Pfälz. Vogesen. Schwarzwälder Hrach- und Tveeügenwäszer eschten Weinbrand Schreibers Kümmel Neuwieder Kümmel unur, aebrnunh e inch Heilung 1 ne Operaion vollſtündig ohne Berufsſtörung, keine ſchmerzh 18 a In Behandkung kommen: 11 ſten⸗, Sch i 2822 Ulur de e ee e de eber die Erfolge unſerer Methode ſchre er⸗ err Dr. med. J. L. e Arzt: Mit Ihrer Bruchheilungs⸗ Feuſchron Mlutar⸗ 0 Methode und 2 Beren Hilfsmitteln iſt es mir gelungen, in oft r 5 beden raſchender Weiſe und überraſchend kurzer Zeit— nur W Waie bezw. wenige Monate— ſelbſt veraltete und ſchon troſtloſe 15 ufw. ſſea momen ullge 118 N— 1 Meit Ne 5 kann daustur boppeinerz — iE er Eralklaseiges Fabrkat!— Beste Oualltät! AZahlungseileichterung!( „Prof. Junkers“ und„Valllant“.B ebte Waschtische ete bliligst. 2695 e Sede Anagen 5 4 von Brüchen gut und bauernd auszuhellen bei Patlenten ſeden 1 8 e und Geſchlechts. Ihre Heilmethode iſt wirklich ein Gegen] raſcht at für viele und müßte von ſedem beſorgten Arzt beherrſcht und an⸗ Fa 4* gewandt werden. Ech bür Aach Serr Dr. med. H.., approbierter Ar t: Abre Methode der opera⸗ TSpeis E2 miner tionsloſen Bruchbehandlung habe ich verſchiedentlich an meinen] Storchen-Droge tienten erprobt, und ich kann Ahnen nur nvon beſten Erſolgen J, 0 71 Pergghten Selbſt Brüche glierſchwerſter Art kamen in ber⸗ 4 Maund, Kal gerren Ammerr, g5 e ervorragend ſchone Modelle, von den 1 555 115 Frſ bee ne eben Fenwere, Kedlegene einfachſten bis zu den feinſten Aus füh⸗ Hert 125 1 5 ſaneſe 5 118N dah en] ſchreibt: 99 8 901 rungen.— Billigſte Preiſe. 852 ede e m 10 15 1 5 Webenen 2 pl 80Zim ſiol sfetligen eigroße es fehr ede A. Straus& Co. 8 Jch orbelte l Schmiedemeiſter ſchon 0 Wochen—5 ſedes in nur best. Ausführ. 2 1 12 Band und kann jedem verſichern, daß keſnerſen Veſchwerden mebr Fonkurrenzſes bill Ceeeeeeeee vorhanden ſind. Selbſt eln abergehe abe de 5—.74—5 und an verkaufen. 2259 kencheng: gen Beac berteben ob. Leiffer ün 11 0 ſich da ch die Herren dy aee inl wpeziel bgeblidedes Ver⸗ trauensarztes Dr. alble(früher bei Dr. med. H. L. Meyer, Hamburg) in enbel, Unſon⸗Hotel, am Fen 9 den 30. Bismarekplatz 15. Wor lasse leh meine 8697 Uh d U 51. Aanant- Uüdwaren Neee—4 lühr und Rade 87 lu: e 88 Gele haſen, Hotel Pfälzer 5 am Dienstag, den 1. Fehruar, vorm. Uhren—1 ür und nachm. onn.—7 lihr. ca8g li I 1 15 5 ge Suſtttut für vrtibo⸗- 5 e leren 1 01 Hanſa“ 95. 4 7 55 ene enbeten Antertgen nee re men Lindenhof. Angeb. erß. —.— mbliig] relephon 2. Wir warnen vor erfolgloſen Sere Bageimgen aete Geſch 1 an 9828 58 8. Seite. Nr. 41 Neue Mannheimer Zeitung——.—.— Otfene Stellen 555 15 eg gut Nur durchaus bewährte und ſichere mit lückenloſen der bisherigen LI— U Markenaruike brance sucht für Baden, Württemberg und Freiſtaat Heſſen je wue Konditorei Böh m,— a.— 89 aus dem Kolonialwarenhandel zum alsbaldigen Eintritt. auten Beziehungen zu Groß⸗ und Kleinhandelsgeſchäften des Kolonialwarenhandels wollen ihre ausführlichen Bewerbungen eugnisabſchriften unter Angabe des Alters, 5 zätigkeit und der Gehaltsanſprüche an Ala 5 . l ee G. eeeerebe K 5 eee-ee 2 421 Verkaufskräfte mit Vollkaufmann jüng. Alters, tüchtig, zuverl., geeignet auch für Auutfuden. für ausbauf. Stellung per bald geſucht.—2642 Ausführl. Angebote mit Zeugnlsabſchrift., Lichtbild und Gehaltsanſprüchen einzureichen Anter.— an 2. tshelle ds. d8. ſſ N für 11 Werbetätig⸗ keit bei Firxrum und hoher Proviſion ge⸗ 1 ch t.*2620 2 5. 16, Laden. Suche per I. Februar Beceutentes Straßenbau-Unternehmen suchi für Axnuisttion und Einbau bestgesignetan Bau ingenicur oder Unternehmer wecks Errichtung von Zwelgstellen. Angebote unter Df C A 146 befördert Rudolft 5 Wa Düsseldorl. Em!03 ſſſar dan ſſſa faan mit zirka 30 000 Einlage zur Erweiterung einer ſeit 30 Jahren beſtehenden, nachweislich gutgehenden eee, mit alter Kund⸗ ſchaft geſucht. 5265¹1 Angebote unter H E 28 an die Geſchäfts⸗ ſtelle öds. Blattes erbeten. Zahntechniker kur Dauerſtellung per bald geſucht. Angebote mit Zeugniſſen und Gehaltsan⸗ ſprüchen unter G Ns8 an die Geſchäftsſtelle dieſes Blattes erbeten. Allt Tieiſſſiütrn üimeppiſdüngütetsp ütrüftr oriff IILII 83 . E 8 E 85 II EI 80 8 2 8 8 2 2 8 * . tüchuügen Llontrolimeister Bewerber müſſen gelernte Dreher, mit dem Toleranzweſen im Präziſions⸗ maſchinenbau vertraut ſein u. genügend 3 2Energie beſitzen, um ſich ee,— zu können. Geſuche mit Lebenslauf, Zengnis. 4 abſchriften, Lichtbild ſowie Angabe des S S früheſten Eintrittstermins, erbeten an die — eee fbabrik Frantentnal, Albert& Cia, Akt.-6es., Frankanthal /pfalz. 8 ünwceeneeeeeeeeeeeeeneef Großhandelsfirma ſu cht Lehrling mit guten Schulzeugniſſen. Selbſtgeſchr. Be⸗ werbungen mit Zeugnisabſchriften unter E N167 an die Geſchäftsſtelle ds. Blattes. 872 Wir suchen per ſofort für unſere Abtellung Klelderstoffe elne allererste verlzürerin Grundbedingung: Fachkenntniſſe, Verkaufskraft, nur Damen mit langj r. Erfahrung.— Schriſtliche kingebote mit kingabe von Referenzen und Seugnisab⸗ ſchriſten ſowie Gehaltsanſprüche an Louis Landauer Kaufhaus in Pirmasens Für unſ. groß angelegte Abteilung Damenwäsche ſuchen wir arb ſofort oder ſpäter eine tüchtige, erſte Verkäuferin bei hohem Gehalt. Nur beſtempfohlene Kräfte, bie langlährig in der Branche tätig ſind, und den Artikel genan beherrſchen, ſich an d. Dispoſition mitbeteilig. kön⸗ nen, wollen Angebote einreichen mit Bild und Gehaltsanſprüchen. Theodor Kaufmann, Ludwigshafen am Rhein. ff. ſamdiaat umſichtig und zuverläſſig, zu baldigem Ein⸗ tritt geſucht. auerſtellung bei gutem Beſte Zeugniſſe erforderlich. Zeugnisabſchriſten, Bild und Gebelts⸗ forderung unter F 6 181. an die Heſchnkes⸗ ds. Blotles erbeten. tüchtigen jungen ferrn J3. Beſuche v. Privaten nrit gangb. Zeitſchrift. Anfangsgehalt 120 J. Angebote unt. H 36 an die Geſchſt. 22681 Tüchtige cene geſucht. Fixum u. 0 Proviſion.*2621¹ 2 5. 16, Laden. Jüngere Kkaufm. Kraft nicht über 22 Jahre, ſofort geſucht. Angeb. m. Gehaltsauſpr. erb. unter 8 E 100 an die Geſchäftsſtelle. 12594 nücht., erſtkl. Fahrer u. Wagenpfleger, der mit allen vork. Repa⸗ raturen vertraut ſein muß, geſucht. Erſtkl. 2608 Referenzen Beding. Angeb. unt. H A 21 an die Geſchſt. 2833 119. kräftiger 8. 19.15 v. Stadt⸗ kommifſtonen u. Haus⸗ arbeit ſofort geſucht. Rabfahrer bevorzugt. 4. 4, Büro part. 92579 Tüchtiger Damenfriseur lgt. Bubikopfſchneider) mit etw. Kapital von 0 4 Friſeuſe z. Gründung eines Damen⸗Salous geſucht. Angebote unt. G813 a. d. Geſchäfts⸗ ſtelle dſs. Bl. 12617 Lehrling m. gut. Schulbild. für Drogerie geſucht. Angebote unt. G098 a. d. Geſchäfts⸗ ſtelle dis. Bl. 2585 Jüngere, perfekte anahnisin mit buchhalteriſchen Kenntniſſen per ſofort geſucht. An⸗ gebote unter H M 32 Ilch suche für 1. Februar ein tüchtiges Alleinmädchen das gut kochen kaun. Vorzuſtellen: Café und perfekte in bisheriger Tätigkeit Buchhalterin, ſucht wegen Abbaus ander⸗ Stenotypiſtin und Möbelkäufer! Uferlers solange Vorrat, groge Posten Schlalzimmer Speisezimmer Küchen Einzelmöbel Zu heispiellos billigen Preisen. Es kommen nur prima Fabrlkate .3. 27. weitige Stellung. Ia. Zeugniſſe u. Referenz. Gefl. Angebote unter H B 22 an die 2900 ſchäftsſtelle ds. Blattes erbeten. 1269 EE 5 Ig. Mann, 17 J.., 2 J. kaufm. Lehrzeit, ſucht Stelle, wo ihm Gelegenheit gebot. iſt, ſich als Verkäuſer auszubilden. Ang. u. E Y 69 an die Geſchſt. *2504 Tücht. ehrl. Mädchen (30.), das gut bgl. kochen kann, ſucht Stelle in klein., beſſ. Haushalt bis 1. 2. od. Angeb. unt. D XV 44 an d, Geſchſt. B338 Vertäuſe Iwaschtisch m. Spieg. verſchiedene eintürige Schränke, 1 Vertiko, nußbaum poliert, ein 2türig. Schrauk, nuß⸗ baum poliert, ver⸗ ſchiedene Tiſche, ver⸗ edene»tien und noch andere Sachen zu verkauſen. Bz337 Anzuſehen von 10 bis 12 und von 2 bis 5 Uhr. Zu erfragen UB3, 25, Parterre, Vorderhans. Frau in den 40er Jahren, ſucht Stelle bei kränk⸗ lich. Herrn od. Dame, da in der Kranken⸗ pflege ſehr erfahren. Näheres bei Frau Wagner, Mannheim, Lenanſtr. 39. B346 Gedlegenes amernae durchaus gewandt, ſucht per ſofort Stellg. eptl. auch Aushilfe in Café od. Weinreſtaur. Gefl. Angebote unter H S 38 a. d. Geſcheifts⸗ ſtelle dſs. Bl. 32636 Für meine Tochter, 14 Jahre, gew., kräft. Mädchen, d. zu Oſtern Untertertia verläßt, *2652 Tehtstale Angebote unt. H F 26 an die Geſchäftsſtelle. Suche als 2889 Alenmauden Stellg. in gut. Hauſe. Gute Zeugniſſe. Näh. Friſeurſalon Trunk, Rheinauhafen. Verkäufe Fün- nd Mehr⸗ Familenhäuser in großer Auswahl m. Vor⸗ u. Rückgarten in beſter Lage 'heim ⸗Feudenheim unter ſehr günſtigen Beding. zu verkaufen. Anton Strobel, Bau⸗ geſchäft, Mannheim⸗ Feudenheim, Ziethen⸗ ſtraße 52, 7¹ Telephon 27 914. Jpeoglerelelnrichtang zu verk. Gute Kund⸗ ſchaft, Werkſtatt und Wohnung kann mit übernommen werden. Angebote unter G J 4 an die Geſchſt. 12672an die Geſchſt. B353 cehn ae9 Anfängerin, die flott Lastwagen das Telephon bedienen„Arbeus“ kann, ſofort geſucht. Angebote m. Zeugnis⸗ abſchriften lohne Ang. d. Gehaltsanſpr. zweck⸗ los) unter FK 184 an die Geſchäftsſt. 337 Anſtändiges Servierfräule in wvelches im Caféhaus⸗ ſervice bewandert iſt, Dn Café Linsner, 22644 Wir ſuchen zur Führung unſeres kl. kinderl. Haushalts bei guter Bezahlg. u. Behandlung ein kath. ehrlich, tüchtig und charaktervoll, durchaus perfekt im Kochen und in allen häuslich. Ar⸗ beiten erfahren. An⸗ gebote mit Zeugnis⸗ abſchriften u. Lichtbild ſowie Lohnanſpr. ſind zu ſenden unt. S. Z. 88 nach Lampertheim am Rhein, poſtlag. 327 Alleinmädehen welches ſchon in beſſer. Häuſern gedient hat, gute Zeugniſſe beſitzt, in allen Hausarbeiten erfahren iſt und gut bürgerl. kochen kann, 985. ae renden ſtr. 30. 2834 preisw. zu verkaufen. Adreſſe i. d. Geſchäſts⸗ ſtelle dſs. Bl. 2319 2 Blllard und 1 Matsch- glllard zu verkaufen. Näher. bei Renuert, T 2. 4. Allerersikl. Dliane ganz geſpielt, äußerſt günſtig zu ver⸗ kaufen. Angebote unt. E O 103 a. d. ſtelle ds. Bl. Umzugsgut— gebrauchte Möbel: ſehr gut erh. Schränke, Küche, Sofas, Kleiderablage, Speiſe⸗ zimmerbüfett, 2 große Facetteſpiegel, niele Einricht.⸗Gegenſtände billig zu verk. Näher. 09 15 21. Einige— 8. ahmaschinen biuia abzugeb. Hand⸗ maſch. v. 8 an, Fuß⸗ maſchine v. 15/ an. Zahlungserleichterg. K. fl ö. 20 aroße G L Preisw. zu verkaufen 1 Hebr. Mächenkerd 1 kleiner Füllofen, 1 Wäſcherolle Holz) Zu erfr. A 1. 4, Hof *2647 ferrelt- U. Damen-Aal Luxusausſ., ev. gegen Teilzahlung zu nerk. Rheinhäuſerſtr. 90, pt. *2661 Smoking- und Behrock-Anzug faſt neu, mittl. Figur, ſehr preiswert zu ver⸗ kaufen. 32662 Lauchheimer, Schwetzingerſtr. 27, Teleph. 31 473. 2 Pieretten f. ſchl. Figur zu verk. Anzuſeh. v.—4 Uhr 42655(C4. 4, 2. St. Zwei weiße Kinderbetten olz) und ein großes iſenbett bill. zu ver⸗ kauf. Waldparkſtr. 34. 2. Stuck links. 32417 Sohreibtisch mit Stuhl zu verkauf. Mittelſtr. 56, 4. St. r. 22696 Kauf-Gesuche Ein gutgehendes Friseurbeschäft zu kaufen geſucht. An⸗ gebote unt. G U 15 an die Geſchäftsſt. 3357 ülaibmasce neueren Syſtems, zu kaufen geſucht. 3⁴¹ Peter Rixzins .m. b.., Mannheim, Verbindungskanal I. Ufer Nr. 6. Guterhalt. weißlack. Kleiderſchrank z. kauf. geſ. Ang. m. Preis u. F J 18g3 an die Geſchſt. 42699 II IL —3 Zimmer, geſucht. unt. F V 94 a. d. Geſchäfts⸗ ſtelle dſs. Bl. 42581 -8 Zimmer u. Zubehör 1. oder 2. Etage Nähe Waſſerturm per 1. April zu mieten geſucht. Angebote unter N. M. 1952 an Ann.⸗Exp. D. Frenz, G. m. b.., Maunheim. Ed271 8 Beſchlagnahmefreie -AZimmer Wohnung p. 1. März od. 1. Apeil 0 unt. d. Geſchüfts⸗ ſtelle 918. Bl. B354 Aelt. kinderloſ. Ehe⸗ paar ſucht B347 3 Zimmer Küche und Bad. Angebote unt. F T 89 an die Geſchäftsſtelle. Möbl. Zimmer in der Nähe von E 6 zu mieten geſucht. Angebote mit Preis unter F A 175 an die Geſchäftsſtelle. 338 zum Verkauf. Langiährige Garantie. 882 Zahlung nach Uebereinkunft. IF Möbelhaus Ohrenstein 3 4, 23½4. Hynoihekengelder zur 1ten Stelle auf Privat⸗ und Geſchäftshäuſer, beſter 20 poeis Zeggg⸗ 15 A HnScnistr-u. GESANAYGE Stach 700 Porto ulice259& NMMANNHNEIM 8 O7, 1 50SrScn. NrO- KASRUHE Ne 17O0⁴⁵⁵ und alle Losverkaufsstellen 8²⁰ Je Jn an ar Möbnaagauf Dieſe muß leder leſen: Ange⸗ Gartenheim-Bau- Angehörige freier Berufe dieſelbe bei der Genossensechaft Mannheim, Waldparkſtraße Nr. 5, Für die mesſge Naee 5 einer grogen Gummiwaren- Fabrik werden in zentr. Lage nzu ebener Erde gelegene Ibäm. I. ernef gesucht. Angebote unter F E 179 an die Ge⸗ ſchäftsſtelle dieſes Blattes. Lagerraum zu Verſteigerungszwecken gegen wanne ſofort zu mieten geſucht. Haas, M2, 13, ec Sohöne 4 Zimmer-Wonnung in beſter Lage d. Innenſtadt gegen—9 Zim⸗ merwohnung, nicht zu weit v. Haupthonnhof, zu tauſchen geſucht. Angeb. unt. F— au die Geſchäftsſtelle ds. Blattes. 2 Ammer und Küche in Oftſtabt, Schwetzingerſtraße, Seckenheimer⸗ ſtraße, Kaiſerring öder dergleichen geſucht. Gleiche Wohnung Neckarſtadt kann in gegeben werden. Angebote unter F H 182 an die Geſchfts⸗ ſtelle ds. Blattes erbeten. 83 A kerſtr. 18, 2. Stock. hat zu vergeben. ſtellte, Beamte, J. Zllles beſtellt ſofort koſtenlos und Hypotheken⸗Geſchäft Mannheim Tel. 20876 NIESESS Telephon 3³ 728. S28 * ene In ſchöner Lage—3 Zimmerwohnung, 1 Tr. hoch, mit Zubehör ſofort zu vermieten. Gefl. Angebote unter E X 172 an ſchäftsſtelle ds. Bl. erbeten. Schöne ſonnige Etagen Wohnung in 2 Hauſe, zentrale Lage, 6 Zimmer, Küche, Bad, Speiſekammer, ſoſort bezlehbar, gegen Dringlichkeitskarte zu vermieten. Gefl. Anfragen unte ſchäftsſtelle ds. Blattes. r F M 186 an die 8 5 Laden m. 2 Zimmer u. Küche in guter Geſchäftslage zu vermieten. 1264 Zu erfr. bei Jänſch, In Worms. Laden allererſte Geſchäftslage preism. zu vermieten. Wohn.⸗Nachw. Worqms ee 50. *886 Zwei große schöne Anmer und ſläß gegen Herricht.⸗Koſten an Ehep. ohne Kinder zu vermiet. Friedens⸗ miete. Dringlk.⸗Karte erforderl. Adreſſe in der Geſchäftsſt. B349 ermtschles Masseuse Sprechſtund. v. 10 bis 6 Uhr. Naiſerring 26, 2 Tr. rechts. 42584 elhmssche mit Tisch, Mereedes oder Continental ferner ein klein. Tiſch ſbeiz, Größe 70* 90 e beides nur ſehr gut er⸗ halten, zu kauf. geſucht 1928 mit Preis unt. FO 188 a. d. Geſchäfts⸗ ſtelle ds. Blattes. 880 prachtwolle 2 Zimmer und Küche in Waldhof zu tauſch. geſucht geg. 3 Zimmer Schwetzingerſtadt. An⸗ a. Ann.⸗Exp. D. Freuz und Küche in Oſtſtadt, gebote unt. M. M. 1950 Berufst. Dame ſucht auf 1. Febr. großes möbliertes Zimmer (Zentrum) in gutem, ruhigem Hauſe. Gefl. Angebote unt. E Q 61 In gutem Hauſe iſt ſchͤn großes möbliert. gaaunner ene, lla mit Küchenbenſtz. auf(Eiche) gtürig, I 8 1. März an gutſit. Che⸗ breit(Ausnahmepreis) von beſſer. Herrn inmit Kochgele Zen⸗ trum der Stadt, ſofort an die Geſchſt. B340 Großes Sd nil. nns Ibolgs Tinme enh. non Eb* 5 unter E R 62 an die 1 Geſchäftsſtelle. Bis9! Geſchäfteſtelle. 22801 Klbd. Mäamacheiten geelgnet für Fabrikatlonszwecke jeder Art, sowie für Lagerräume, evtl. auch getrennt, in Schwetzingen zu vormisten odeer auch 2u verkaufen Angebote unter M M O 1038 an die. Geſchäftsſtelle dieſes Blattes. Cal52 G. m. b.., Mannheim. Ed271 gutem Hauſe Zentrum geſucht. Gefl. Angeb. Zu vermieten: In der Nuhe des Neckarvorlandes ſind p. ſof. geräumige Lagerräume von ca. 560 am, die ſich für Werkſtätten, Fabrikation oder Lager belonders eignen, zu vermieten. B96 Intereſſenten wollen ſich unter H H 28 an die Geſchäftsſtelle ds. Bl. wenden. Aanne 3 Zimmerwohnung mit Bad, nieödrige Miete, gegen Umzugsver⸗ gütung und Dringlichkeitskarte zu vermieten. Angebote unter H L 31 an die ſtelle ds. Blattes erbeten. 2Schöne leere Zimmer mit elektr. Licht, evtl. Küchenbenützung, an ſol. ruhiges Ehepaar ſofort oder 1. 2. zu ver⸗ mieten. Angebote unter E X 178 an die Ge⸗ ſchäftsſtelle ds. Blattes erbeten. 12624 Neckarstadt. Schön möbl. Zimmer 5 Herrn f. ſof. zu verm. Masken von 2 Mk. an. B367 Angebote unt. E X 68 an die Geſchſt. 2503 Freundl möhl. Ammer per 1. Febr. zu verm. J5. 3, 4. St. rechts o. 2. St. links anfragen. *2559 Eleg. möbl. Zimmer mit Tel., Schreibt. u. el. Licht in gut. Lage ſof. od. 1. 2. zu nerm. Rheindammſtr. 66, p. r. B348 Möbl. Zimmer zu vermiet. Anzuſehen nach 6 Uhr abends. Krappmühlſtr. 16, 42660 3. St. links. Frdl. möbl. Zimmer, elekt. Licht, p. 1. Febr. zu vermieten. 7285g Martin. E 7. 15, 3. Stock rechts. Gut möbl., heizbares Zimmer m. el. Licht an berufst. Herrn oder Dame per 1. 2. zu vermiet., evtl. mit Kochgel. 42671 B 4. 7, 3 Trepp. paar zu vermiet. Geſl. N 476. 0* verkauft 22691 Binzenhöfer Möbelgeſchäft Augartenstraße bGeldverkehr polhekengeld auch 2. und 3. Stelle, Auszahlg. in wenigen Tagen, Ankauf von Hypotheken. 22080 Kredite gewährt. F. Schmidt. Dammſtr. 12. Geſch.⸗ Zeit—11 Uhr. .Jo OoO-Anf. als Hypothek an 2. Stelle auf Geſchäfts⸗ zu 8% Zinſen geſucht. Gottlieb Wolff (R. D..), Meerfeld⸗ ſtraße 66, Tel. 26 549. 2667 Möbl. Zimmer ſep. Eingang, an beſſ. T 2. 6, part. links. 2682 Einfach möbl. Zmmer zu vermieten. 1269 Eichelsheimerſtr. 16, 5. St. bei Ebert. Vermsschtes Plissee Stoffknöpf Schammeringer, TI. 10 Zum Nähen und Flicken nimmt noch an bei billiger Berech⸗ in ruhiger Lage, nur an een Herrn, 2896 ſofort zu vermieten. Stamizſtrabe 18, vart. links. nung. Wald ſit 3000- v. Geſchäftsmann auf Zins geſucht. Angeb. unter H J 29 an die Geſchäftsſtelle. 92664 Neue B359 ymnastikkurde beginnen Februar. Mäßiges Honorar. Annelieſe Sturm⸗ Thory, Parkring lb, — 22 1333. Heiraten vermittelt Frl. Walter, 228. B362 Frau Schmuck, T 1.. 822² haus in 1. Stadtlage 6 Monate gegen gute Sicherheit und hohen Unterricht