9 er Bezugspreiſe: In Mannheim u. Umgebung frei ins Haus oder durch die Poſt monatlich.⸗M. 2,80 ohne Beſtellgeld. Bei evtl.Aenderung der wirtſchaftlichen Verhältniſſe Nach⸗ forderung ſchaftsſtele Poſtſcheckkonto 17590 Karlsruhe. Haupt⸗Geſchäftsſtelle E6, 2. Haupt⸗Nebenſtelle R 1,4⸗6, (Baſſermannhaus). Geſchäfts⸗Nebenſtellen: Waldhofftr. 6, Schwetzingerſtr. 19/20 u. Meerfeldſtraße 11. Telegramm⸗ Adreſſe: Generalanzeiger Mannheim. Erſcheint wöchentl. 12 mal. Ternſprecher: 24944, 24945,24951.24952 u. 24953 Beilagen: Sport und Spiel. Aus Geit und Leben Wannheimer Frauenzeitung Abend⸗Ausgabe 0 0 0 I U hei I Or Gon bral 9 lzelger 1 05 Streiks, Betriebsſtörungen uſw. berechtigen zu keinen Erſatzanſprüchen für ausgefallene od. beſchränkte Ausgaben Unterhaltungs⸗Beilage ſeimerSeitung Aus der Wolt der Technik Preis 10 Pfeunig 1927— Nr. 334 Anzeigenpreiſe nach Tarif, bei Vorauszahlung je einſp. Kolonelzeile für Allgem. Anzeigen 0,40 Ndl. —4R.⸗M. Kollektiv⸗Anzeigen werden höher berechnet. Für Anzeigen⸗Vorſchriften für beſtimmte Tage, Stellen u. Aus⸗ aben wird keine Verantwortung übernommen. Höhere Ge⸗ oder für verſpätete Aufnahme von Anzeigen. Aufträge durch Fernſprecher ohne Gewähr. Gerichtsſtand iſt Mannheim. Wandern und Reiſen. Geſetz und Necht Eine London⸗ leiſe Findenburgs? And Gegenbeſuch des engliſchen Königspaares in Verlin? Ein Verſuchsballon In der bekannten engliſchen Zeitſchrift„Outlook“ wird nach einer Betrachtung über die raſche Verſtändigung zwiſchen Deutſchland und England der Vorſchlag gemacht, die britiſche Regierung möge den Reichspräſidenten v. Hinden⸗ burg zu einem Beſuch des engliſchen Königs⸗ paares nach London einladen, dem ſpäter ein Beſuch des Königs und der Königin in Berlin folgen ſollte. Ein ſolcher Austauſch von Freundlichkeiten wäre mehr wert, als Beſprechungen zwiſchen Streſemann und Chamberlain. Das Schauſpiel, den Präſidenten Hindenburg mit Admiral Beatty, dem kommandierenden Admiral der britiſchen Flotte während des Krieges, gemeinſam durch die Straßen Londons fahren zu ſehen, würde dazu dienen, auch die letzten Spuren von Feindſeligkeit zu beſeitigen. In parlamentariſchen Kreiſen betrachtet man dieſen Vor⸗ ſchlag als Verſuchsballon und glaubt, daß es bei deſſen eventueller Durchführung zu Demonſtrationen kommen würde. Zwiſchenfall im engliſchen Anterhaus Unterhaus kam es am Donnerstag bei der Beratung de is für Schottland zu Sturmſzenen, als der 5 55 etende Sprecher, ein Konſervativer, die Arbeiter⸗ partei daran verhindern wollte, das durch die Arbeitsloſigkeit hervorgerufene Elend in den ſchottiſchen Induſtriebezirken zu erörtern. Einer der ſchottiſchen Radikalen wehrte ſich dagegen und erklärte, es werde hohe Zeit, daß Schottland gleichfalls wie Irland Selbſtverwaltung bekäme.— Sich an die Konſervativen wendend, erklärte der Arbeiterparteiler: „Wenn Ihr uns anſtändig behandelt, werden wir Euch gleich⸗ falls anſtändig behandeln nud ruhig bleiben. Die Stimmung im Lande iſt aber reif dafür, aus den Unterſtänden unſeres Elends herauszukommen, um einen Sturmangriff auf Euch zu unternehmen. Wir ſind bereit, Euch die Daumen⸗ ſchrauben anzulegen.“ Der ſtellvertretende Sprecher wagte es nicht, den Aus⸗ ſchluß des Abgeordneten von der Sitzung zu beantragen, ſondern ließ ihn nach dieſem Ausfall über das zuerſt ver⸗ botene Thema der Arbeitsloſigkeit weiter reden. Kirchenkonferenz in Wincheſter In Wincheſter in Südengland iſt am Donnerstag die internationale Kirchenkonferenz zur Fort⸗ ſetzung der von Stockholm ausgehenden chriſtlichen Eini⸗ gungsbewegung eröffnet worden. Den Vorſitz führte der in der ökumeniſchen Arbeit weithin bekannte anglikaniſche Bi⸗ ſchof dieſer Diözeſe. Von dem Erzbiſchof von Canterbury, dem Haupt der anglikaniſchen Kirche, und den engliſchen Frei⸗ kirchen wurden den aus allen Ländern zuſammengekommenen Abgeſandten der chriſtlichen Kirchen freundſchaftliche Grüße entboten. In den Berichten der verſchiedenen Kirchengrup⸗ pen kamen die erfreulichen Fortſchritte zum Ausdruck, die das ökumeniſche Einigungswerk ſeit der letzten Kirchenkon⸗ ferenz in Bern gemacht hat. Aus fünfzehn Ländern ſind offizielle Vertreter der Kirchen erſchienen. Die deutſche Delegation führt der Präſident des Deutſch⸗Evangeliſchen Kircheausſchuſſes, Dr. Kappler. Neben ihm ſieht man den ſächſiſchen Lan desbiſchof Dr. Ihmels, den Reichsgerichts⸗ präſidenten Dr. Simons und Profeſſor Dr. Deißmann⸗ Berlin. Das Komitee wird vor allem über den Ausbau des in Bern begründeten internationalen ſozial⸗ethiſchen For⸗ ſchungsinſtituts beraten. Das Stockholmer Exekutivkomitee trat in den Tagen zuvor in der ſüdengliſchen Landſchaft Fornham unter dem Vorſitz des griechiſch⸗orthodoxen Erz⸗ biſchofs Germanos zuſammen. Vor kanadiſch⸗deutſchen Verhandlungen Nach einer nichtamtlichen, aber von maßgebender Seite ſtammenden Meldung aus Ottawa wird Unterſtaatsſekretar Mulvy im Herbſt Europa beſuchen, um eine Re⸗ gelung der zwiſchen der deutſchen und der kanadiſchen Re⸗ gierung noch unerledigten. Fragen herbeizuführen. Die Verhandlungen mit Deutſchland betreffen beſonders die Ver⸗ fügung über das von Kanada während des Krieges beſchlag⸗ nahmte deutſche Eigentum. Paläſtina italieniſches Mandat? Ueber einen engliſch⸗italieniſchen Meinungsaustauſch be⸗ richtet die„Liberté“, der die Abtretung des internationalen engliſchen Mandats über Paläſtina an Italien zum Ziele haben ſoll. Die engliſche Regierung ſoll einer ſolchen Abtretung nicht ablehnend gegenüberſtehen, ſtoße aber auf den 398 zioniſtiſcher Kreiſe, deren Einfluß in London ſehr groß ſei. Der Konflikt Braun v. Keudell Berlin, 22. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) Der preußiſche Miniſterpräſident Braun der ſeit vorgeſtern den oktortitel führt, wird in einem Teil der Preſſe wegen ſeines geſtrigen Vorgehens im Reichsrat lebhaft belobt. Zu gleicher riſt wird Herr v. Keudell getadelt, weil er der Auffor⸗ derung des Herrn Braun, vor verſammeltem Kriegsvolk zu revozieren und deprezieren, nicht ſofort nachgekommen wäre. n einer Stelle wird ihm ſogar beſcheinigt, er hätte ſich da⸗ durch des Rufes, der ihm bei ſeiner Beſtallung zum Innen⸗ miniſter vorausging, ein ſympathiſcher Menſch zu ſein, be⸗ geben. Iſt das nicht vielleicht ein wenig zu viel verlangt? Selbſt die„Germania“, in der heute wieder zur Ab⸗ wechſlung die preußiſche Seite zu Worte kommt, meint: Die Forderung Brauns nach einer ſolchen Revokation wäre beſſer unterblieben. Zur Sache ſelber wird zu ſagen ſein, daß doch nicht gut von einer Aktion der Reichsregierung gegen Preußen geredet werden kann: Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Wer ob⸗ jektiv die letzten Monate überblickt, kann ſich nicht dem Ein⸗ ruck verſchließen, daß vom preußiſchen Kabinett, vorſichtig ausgedrückt, nichts unterlaſſen wird, um der Reichsregierung, ie ihm unſympathiſch iſt, Steine in denWeg zu rollen. Im übri⸗ gen wird man auch bei dieſer Gelegenheit den Wunſch aus⸗ ſprechen dürfen, daß mit den Reibereien zwiſchen dem Reich und Preußen nun endlich Schluß gemacht wird. Die„Ger⸗ mania“ trifft mit ihrer Forderung durchaus ins Schwarze: In Zukunft derartige Dinge in vertraulichen Ausſprachen zu eſeitigen und ſich nicht in Diskuſſionen einzulaſſen, deren 5 irkung auf die Außenwelt im umgekehrten Verhältnis zu er Zulänglichkeit ihres Grundes ſteht.“ Man kann es noch ſchärfer ausdrücken: Dieſe Debatte und auch dieſe Reibereien lli auf die Dauer für das Reichsgefüge ſchlechthin unerträg⸗ Aus Reichsratskreiſen hören wir, daß dort die Kontraverſe zwiſchen dem Reichs⸗ mnenminiſter Dr. Keudell und Preußen nicht ganz ein⸗ eitlich beurteilt wird. Sachlich neigen natürlich auch manche ätter und ihre Vertreter zu Herrn v. Keudell, wenn ſchon man ſich nicht der Einſicht verſchließt, daß die Erklärung des nielchsinnenminiſters von voriger Woche in den Einzelheiten nicht ganz hieb⸗ und ſtichfeſt iſt. Allein der Reichsrat ſteht Ralndſätzlich auf dem Standpunkt, daß ein Mitglied des Reichsrats nicht in den Jormen von neulich von einem Mit⸗ glied des Reichskabinetts angegriffen werden darf. In dieſer Hinſicht hat Herr v. Keudell ſogar Bayern gegen ſich. Gerade um dieſe Zwieſpälte nicht offenbar werden zu laſſen, iſt die Angelegenheit ſchon einmal vertagt worden. Aus der Mitte des Reichsrats bemühte man ſich in der Tat um einen Aus⸗ gleich, und zwar in der Art, daß der Reichsrat das Vorgehen des Reichsinnenminiſters wohl mißbilligt, gleichzeitig aber auch dem preußiſchen Miniſterpräſidenten Dr. Braun eine Rüge erteilt. 5 Der Skandal um Hörſing Von zuſtändiger Stelle wird zu dem bekannten Reichs⸗ banneraufruf des Oberpräſidenten Hörſing wie folgt Stellung genommen: Der Vorſitzende des Reichsbanners Schwarz⸗ Rot⸗Gold, Oberpräſident Hörſing, hat in dieſen Tagen einen Aufruf veröffentlicht, der ſich mit den letzten Ereigniſſen in Wien befaßt. Der Aufruf enthält ſcharfe und beleidigende Angriffe gegen öſterreichiſche Behörden und gegen die öſter⸗ reichiſche Regierung ſelbſt. Die Reichsregierung ſieht ſich veranlaßt, ihrem lebhaften Bedauern über dieſen Aufruf Ausdruck zu geben, der geeignet iſt, die herzlichen Beziehungen zwiſchen Deutſchland und Oeſterreich zu trüben. In Ergänzung dieſer Meldung geht uns folgende Depeſche unſeres Berliner Büros zu: Berlin, 22. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) An zuſtändiger Stelle wird erklärt, daß der von Herrn Hörſing ſtiliſierte Aufruf des Reichsbanners in Oeſterreich größte Verſtimmung hervorgerufen habe. Das habe die Reichs⸗ regierung veranlaßt, nicht nur auf dem üblichen diplomati⸗ ſchen Wege, ſondern in aller Oeffentlichkeit ihr Bedauern dar⸗ über zum Ausdruck zu bringen. Das hat dann zu der Er⸗ klärung gegen den Oberpräſidenten Hörſing geführt. Wie wir hören, hat die Reichsregierung vor der Veröffentlichung der Erklärung mit der preußiſchen Regierung Fühlung ge⸗ nommen. Daß immerhin nach dem Aufruf des Reichsbanners fünf Tage verſtrichen ſind, ſcheint darauf zurückzugehen, daß Verhandlungen zwiſchen Preußen und dem Reich ſtattgefun⸗ den haben. Letzten Endes hat die preußiſche Regierung nicht gegen die Abſicht der Reichsregierung Stellung genommen; ſie dürfte die Veröffentlichung der Erklärung wie ihren In⸗ halt gebilligt haben. Aber man nimmt in unterrichteten Kreiſen nicht an, daß die von der Reichsregierung gegen Hörſing ausgeſprochene Rüge wegen ſeines gegen die öĩſterreichiſche Regierung ge⸗ richteten Reichsbanneraufrufs die preußiſche Regierung zu irgend welchen Schritten gegen den Oberpräſidenten der Pro⸗ vinz Sachſen veranlaſſen wird. * Hindenburgſpende in Südweſtafrika. Im ehemaligen Deutſch⸗Südweſtafrika iſt ein Landesausſchuß für die Hinden⸗ burgſpende gegründet worden. Frauen und Politik Frauen und Politik! Ein intereſſanres Thema. Dickleibige Bände könnte man darüber ſchreiben. Die Be⸗ gleitumſtände beim Tode des Königs von Rumänien und die Erinnerungen, die er heraufbeſchwört, geben uns das Stich⸗ wort zu dieſem Kapitel. Schon in den erſten Schuljahren dämmert einem eine erſte Ahnung von der weltumwälzen⸗ den Wichtigkeit dieſes Problems. Dann vielleicht zuerſt, wenn in der Geſchichtsſtunde von Antonius und Kleo⸗ patra die Rede iſt, wenn mit der Anſchaulichkeit, die dieſem Kapitel zukommt, erzählt wird, wie dieſe ſchöne und kluge Tochter des Aegypterkönigs Ptolemäus, die dann ſpäter ſelbſt auf den Thron gelangte, es mit Kunſt und Tücke verſtand, die aus Rom entſandten Feldherren in ihre Netze zu ziehen und dadurch politiſche Vorteile für ihr Heimatland heraus⸗ zuholen. Wie ſie, die dem großen Cäſar einen Sohn, den Cäſarion ſchenkte, dann dem römiſchen Triumvirn Anto⸗ nius, der ſich allzuſehr in die Bande der ſchönen Buhlerin verſtrickt hatte, zum Tod und Verderben wurde und ſich ſchließlich nach dem vergeblichen Verſuch, die Gunſt Octavians zu gewinnen, durch ihre Giftſchlangen töten ließ Dieſe Geſchichtsepiſtel war wohl die erſte, die im jugend⸗ lichen Gemüt eine dunkle Ahnung von dem Zuſammenhang zwiſchen Frauen und Politik dämmern ließ. Obwohl man damals zwar ſchon verhältnismäßig ſehr viel von Kriegen aller Art, aber kaum noch etwas von der Politik und ihrem Weſen gehört hatte und natürlich auch noch keine Ahnung hatte von dem Clauſewitzſchen Lehrſatz, daß Krieg weiter nichts iſt als nur die Fortſetzung der Politik mit anderen Mitteln... In den ſpäteren Schulklaſſen wurde einem dann über das Kapitel Frauen und Politik immer mehr die Augen geöffnet. Man erfuhr von den Frauen auf mächtigen Königs⸗ tronen und dem beſtimmenden Einfluß, den ſie auf den Gang der Politik ausübten. Von Eliſabeth, Königin von Eng⸗ lad, von der Kaiſerin Katharina von Rußland, von Kai⸗ ſerin Maria Thereſia. Intereſſanter freilich noch als dieſer legitime und ver⸗ faſſugsmäßige Einfluß von Frauen auf die große Politik er⸗ ſchien einem der mächtige Ginfluß, der hinter den Kuliſ⸗ ſen von klugen und ſchönen Frauen auf die Politik aus⸗ geübt wurde, für die nach außen hin ein anderer verant⸗ wortlich zeichnete. So z.., um nur eins herauszugreifen, die außerordentlich bedeutſame Rolle, die die Marquiſe Po m⸗ padour auf Ludwig XV. von Frankreich ausübte. Heute wiſſen wir ja, welch faſt unbeſchräkten Einfluß dieſe Tochter eines kleinen Beamten auf den ganz in ihrem Netz gefangenen Franzoſenkönigs ausübte, den ſie u. a. auch zur Teilnahme Frankreichs am allgemeinen Keſſeltreiben gegen Friedrich den Großen veranlaßte... Für uns Pfälzer für alle Zeiten beſonders intereſſant, wird bei Erörterung des The⸗ mas Frauen und Politik die Geſchichte von Eliſabeth⸗Char⸗ lotte, der Tochter des Kurfürſten Karl Ludwig von der Pfalz ſein. Allgemein bekannt unter dem Namen Liſelotte. Ohne es zu wollen, nur durch die Tatſache ihrer Verheiratung mit dem Herzog Philipp von Orleans, hat ſie auf den Gang der franzöſiſchen Politik gegen unſere damaligen Volksgenoſſen einen außerordentlich wichtigen Einfluß gehabt. Da⸗ durch bekanntlich, daß ſie durch ihre verwandtſchaftlichen Be⸗ ziehungen zum franzöſiſchen Königshauſe ihrem Schwager Ludwig XV. den Vorwand von franzöſiſchen Erbanſprüchen auf die Erbſchaft des Pfalzgrafen gab. Wie dieſe Anſprüche von den franzöſiſchen Marſchällen und ihrer Soldateska dann geltend gemacht wurden, dafür iſt die Heidelberger Schloßruine ſeit Jahrhunderten ein erſchütterndes Denk⸗ mal. Daß im übrigen Liſelotte ſelbſt, wo ſie nur irgendwie konnte, ihren Einfluß am franzöſiſchen Hofe zum Beſten ihrer deutſchen Landsleute einſetzte, iſt ja auch allgemein bekannt. Wer ſich einigermaßen auskennt in der Geſchichte der Völker, der weiß, daß es zum Kapitel Frauen und Politik noch eine Fülle von einzelnen Beiſpielen gibt. Bekannt iſt 3. B. auch der politiſche Einfluß, den die Königin Luiſe setrelte Zelre deine Zelrune& Nne Maklheime r Zeitung(Abend⸗Ausgabe)— — Freitag, den 22. Juli 1927 von Preußen in den Kriegen mit Napoleon auf ihren Gatten ausgeübt und die politiſche Beeinfluſſung, die Kaiſerin Friedrich als gebürtige engliſche Prinzeſſin auf den deutſchen Kaiſer und die politiſche Erziehung und Einſtellung ihres Sohnes, des ſpäteren Thronfolgers, gehabt hat. Doch überſpringen wir jetzt einmal einige Jahrhunderte und kommen wir auf die Zeit zu ſprechen, die wir alle miterlebt haben. Das Schlimmſte, was wir auf dieſem Gebiete da er⸗ fahren mußten, iſt ohne Zweifel die ſchickſalsvolle Auswir⸗ kung, die der verderbliche Einfluß der Kaiſerin Zita von Bourbon⸗Parma auf ihren kaiſerlichen Gemahl, den ſchwäch⸗ lichen Karl von Habsburg, hatte. Wer weiß, wie manches ganz anders gekommen wäre, wenn von dieſer Seite aus nicht Jahr und Tag lang die verräteriſchſten Umtriebe gegen uns in Frankreich getrieben worden wären. Als Dank für unſere Nibelungentreue! Doch genug davon, dies Kapitel Thema Frauen und Politik iſt gar zu häßlich und auch noch zu friſch in aller Erinnerung. Nicht minder ſchmerzlich für uns iſt freilich das Kapitel, auf das wir jetzt zum Schluß noch zu ſprechen kommen wollen und das uns zur Erörterung dieſes Themas die Anregung gab: Der weibliche Einfluß auf die Politit Rumäniens. Daß jetzt dort der König geſtorben iſt, iſt an und für ſich für die Leitung der rumäniſchen Politik ganz nebenſächlich. Denn der eigentliche König von Rumänien war die-Königin. Und iſt es noch. So war es während der ganzen Dauer dieſer Ehe. Der Prinz von Hohengolern. Sigmaringen, der 1893 die ſchöne Herzogin Maria von Sach⸗ ſen⸗Koburg⸗Gotha, die Enkelin der Königin Vietoria von England, heiratete, war zwar perſönlich ein ſehr liebenswür⸗ diger Menſch und guter Geſellſchafter, aber ſchwach und frem⸗ den Einflüſſen leicht zugänglich. Die Königin aber war von bewundernswerter Energie und von zähem Zielbewußtſein. Ihr haben wir es in erſter Linie mit zu„verdanker„ daß Rumänien im Weltkriege ſeine traditionelle Freundſchaſt mit Deutſchland über Bord warf und ſich auf die Seite unſerer Feinde ſchlug. Und wenn es jetzt nach dem Tode des Königs auf ſie allein angekommen wäre, hätte ſie ſich zur alleinigen Regentin ausrufen laſſen. Dazu aber hat ſich Bratian u, der einflußreiche Chef des Miniſteriums, der ſonſt in allem mit ihr durch dick und dünn geht, doch nicht beſtimmen laſſen können. Als Tatſache aber bleibt beſtehen, daß zu Gunſten einer Frau der urſprüngliche rechtsmäßige T hronfolger ebenſo von der politiſchen Leitung ſeines Landes ausgeſchaltet wird, wie es bereits zu Lebzeiten des jetzt verſtorbenen Königs ge⸗ weſen iſt. Dabei ergibt ſich eine höchſt intereſſante Wechſel⸗ wirkung. Denn Schuld daran, daß dies ſo iſt, daß eine Frau einen urſprünglich zur Herrſchaft auf den Thron ſeines Vaters berufenen Mann zu ihren Gunſten ausſchalten konnte, iſt— eine Frau. Weil Prinz Carol von Rumänien, die ihm an⸗ getraute Frau, die Prinzeſſin Helena von Griechenland, ver⸗ ließ und mit ſeiner Geliebten, einer Frau Lupescu, die ihrem Gatten um ſeinetwillen fortlief, auf und davon ging, war er gezwungen, ſich ſeiner Anſprüche auf den Thron zu begeben. Als tragiſcher Umſtand kommt noch hinzu, daß der bekanntlich jetzt in Paris lebende Kronprinz anſcheinend erblich belaſtet iſt. Auch ſein Vater, der jetzt geſtorbene König Ferdinand, hätte ſich ſeinerzeit als junger Mann um einer Liebſchaft willen faſt ebenſo um den Thron gebracht, wie dies jetzt ſeinem Sohne geſchehen iſt. Als nämlich Anno 1889 der junge Hohen⸗ zollernprinz zuerſt nach Rumänien kam, entbrannte er bald nach ſeiner Ankunft in leidenſchaftlicher Liebe zu einer Hof⸗ dame der Königin, Helene Vacarescu mit Namen. Er war drauf und dran, zu Gunſten dieſer Liebe auf die Thron⸗ folge zu verzichten. Schließlich aber gelang es ſeinem ſehr willensſtarken Onkel, dem König Karl J. von Rumänien, doch noch, ſeinen verltebten Neffen zur Vernunft und zur Heirat mit der in dieſen Tagen zur Witwe gewordenen Königin Maria zu bewegen. Nun iſt der König tot und die Frau, die ſchon zu ſeinen Lebzeiten die Politik des Landes ſehr weſent⸗ lich beeinflußt hat, iſt nun vom Schickſal dazu berufen, der Welt die Fortſetzung eines ſchon ſehr intereſſant begonnenen Kavitels zum Thema:„Die Frauen und die Politik“ zu liefern. Man muß geſpannt darauf ſein. H. A. Meifner. * Vortrag Profeſſor Hötzſchs in Genf. nationale Reichstags⸗Abgeordnete Profeoſſr Höſtz ſch hält, wie in den deutſchnationalen Blättern mitgeteilt wird, in Genf im Rahmen eines Hochſchulkurſes eine Reihe von Vor⸗ trägen, in denen er ſich mit der Außenpolitik der mittel⸗ und oſteuropäiſchen Staaten befaßt. zum den. Der deutſch⸗ Die Deutſchen in der Tſchechei Berlin, 22. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) Bei der Unwetterkataſtrophe im Erzgebirge iſt auch der Grenzort Schönwald in der Tſchechei heimgeſucht worden. 32 Häu⸗ ſer ſind zerſtört, 35 Familien obdachlos, der Ort ſelber iſt ver⸗ wüſtet und verſchlammt, genau wie die vom Unwetter betrof⸗ fenen Orte im ſächſiſchen Gebiet. Die Bewohner ſind als Nordböhmen ſelbſtverſtändlich Deutſche, Sudeten⸗ deutſche, Grund genug für die tſchechiſche Regierung, auch keinen Finger zu krümmen, um dem unglücklichen Schönwald zu helfn. Zwei Kommiſſionen der Prager Regierung find, wie über Dresden gemeldet wird, in Schönwald geweſen und wieder abgereiſt. Geſchehen iſt nichts. Auch der Arbeits⸗ miniſter Spina, der bekanntlich der deutſchen Agrarpartei an⸗ gehört, hat ſich in Schönwald gezeigt, er hatte 50 000 tſchechiſche Kronen 6000 Reichsmark mitgebracht. Aber auch dieſe kärgliche Summe ſtammt nicht etwa von der tſchechiſchen Re⸗ gierung, ſondern war das Ergebnis der erſten Sammlung einer Prager deutſchen Zeitung. Um auf den zerſtörten Heimſtätten auch nur einigermaßen erträgliche Zuſtände zu ſchaffen, hat der zuſtändige Bezirkshauptmann, natürlich ein Tſcheche, ganze 5 Mann zur Arbeit nach Schönwald beordert. Iſt es nun nicht richtig, daß die Deutſchen in der Tſchechei als Staatsbürger zweiter Klaſſe bezandelt werden, und wie lange wollen die beiden deutſchen Miniſter, Herr Profeſſor Spina an der Spitze, und die deutſchen Koalitionsparteien dieſe Schmach noch mitmachen. Eine Pariſer Stimme über Elſaß Der katholiſche„Elſäſſer“ in Straßburg gibt einen Artikel des Pariſer Journaliſten Marcel Lucain im„Paris⸗Midi“ wieder, der mit Offenheit und Klarheit die Erklärungen Poin⸗ carss in der Kammer beſpricht, die er kurz vor dem National⸗ feſt dort abgab als Antwort auf die energiſche Intervention des elſäſſiſchen Abgeordneten Walter über die Sanktionen. Der Artikelſchreiber betont die Schwere der elſäſſiſchen Mißſtimmung in folgenden Ausführungen?„Nach ſieben Jahren der Aſſimtlation iſt aus der Begeiſterung des Waffen⸗ ſtillſtandes eine eiſige Kälte geworden, die Liebe eines ganzen Volkes hat ſich vielfach in Feindſchaft, ja in Haß ver⸗ wanbelt. Dies iſt das Werk der Politik und der Politiker, der Erfolg davon, daß man die elſäſſiſche Seele nicht verſtan⸗ den hat, das Reſultat einer kläglichen Verwaltung. Die natio⸗ nale Union und die Wiederaufrichtung des Frankens haben glücklicherweiſe die Wunden des Elſaß verbunden.“ Dann ſpricht der Artikel von den Sanktione ninnder Sprachenfrage:„Es fehlt nur an Poincarsé, an ihm allein, um dem Elſaß die Ruhe und das Vertrauen wieder⸗ zugehen. Es genügt, daß er Wort hält mit den gegebenen Ver⸗ ſyrechen in dieſen beiden Fragen. Alle, die wir befragten, ohne Unterſchied der politiſchen Anſichten, heſtätigten uns, daß die Ausführung der in der Kammer formell abgegebenen Ver⸗ ſyrechen, betr. Begnadigung der Beamten, die infolge des Seimatbundmanifeſtes ſanktioniert wurden, manche Urſache der Mißſtimmung verſchwinden ließe. Der Miniſterpräſident hat damals die Notwendigkeit der Zweiſprachig⸗ keit in dieſem Grenzland betont, wo ſowohl der Verkehr, als das nationale Intereſſe die Achtung beider Sprachen erfordert. Es iſt unmöglich, daß die Bauern und Arheiter, die den Ge⸗ brauch der franzöſiſchen Sprache noch nicht gelernt haben, ohne UMeberſetzung unterrichtet, verwaltet und gerichtet wer⸗ Nichts wurde aber ſeit dieſer glänzenden Rede in Straßbura geändert., meder in der Schule, noch in der Verwaltung. Die Inſtruktionen Poincarés haben nicht den geringſten Erſolg gezeitigt. Warum? Wahrlich, liegt nicht am Elſaß, wenn ſein Horizont verdunkelt iſt.“ Vorliner Kommuniſten zu Piecks Verhaftung Berlin, 22. Juli.(Von unſerem Berliner Büro.) Die B. Z. behauptet, die öſterreichiſche Geſandtſchaft habe von den Berliner Kommuniſten eine Reſolution erhalten, in der gegen die Verhaftung des Herrn Pieck in Wien proteſtiert wird. In dieſer Form ſtimmt die Nachricht nicht. Es hat hier allerdings am Dienstag abend ein kommuniſtiſches Propagandavergnügen ſtattgefunden, bei dem die übliche ſcharfe Reſolution gefaßt wurde. Es iſt aber bisher von den Kommuniſten nicht der Verſuch gemacht worden, dieſe Reſolu⸗ tion an den öſterreichiſchen Geſandten heranzubringen. Soweit wir unterrichtet ſind, wird Dr. Frank eine ſolche Reſolution keinesfalls entgegegnehmen. Der Vertreter Deutſch⸗Oeſter⸗ reichs ſteht auf dem ſehr richtigen Standpunkt, daß es nicht ſeines Amtes iſt, mit den politiſchen Parteien zu verkehren, er hat hier nur zwiſchen der Regierung in Wien und Berlin die Verbindung aufrecht zu erhalten. * Die polniſche Kriegsflotte. Die polniſche Reglerung hat von Frankreich den deklaſſierten Kreuzer„Entrecaſteaux“ mit 8000 Tonnen Inhalr gekauft, um ihn als Schulſchiff für die Marineunteroffiziere zu benutzen. Der Kreuzer wird in Gdingen ſtationiert. —2 die Schuld G —5— Curtius und die Gebührenvorlage der Reichspoſt Ein Berliner Blatt meldete heute(Freitag) morgen, der Reichswirtſchaftsminiſter Dr. Curtius habe gegen jede neue Vorlage ſowie überhaupt gegen die Gebührenpolitik der Reichspoſt ſchon vor längerer Zeit Einſpruch erhoben. Dieſer Einſpruch ſei jedoch von dem Reichspoſtminiſter gewiſſer⸗ maßen unterſchlagen worden. Wie von zuſtändiger Reichs⸗ ſeite feſtgeſtellt wird, entbehrt dieſe Meldung jeder Grundlage. Von einem Einſpruch des Reichswirtſchafts⸗ miniſters gegen die Gebührenpolitik der Reichspoſt iſt an zu⸗ ſtändiger Stelle nicht das geringſte bekannt. Deutſche Wirtſchaftskommiſſion in Rußland Die Tätigkeit der augenblicklich in Rußlanud weilenden deutſchen landwirtſchaftlichen Kommiſſion, die die Vorberei⸗ tung des Exportes deutſcher Zuchtſchafe nach Rußland erſtrebt, nimmt, wie aus Moskau gemeldet wird, einen befriedigenden Verlauf. Die deutſche Kommiſſion wurde von dem Volks⸗ kommiſſar für Landwirtſchaft, dem Präſidenten des ſtaatlichen Truſtes der Textilfabrikanten und Präſidenten für den Wie⸗ deraufbau, Bibikow, empfangen und zur Beſichtigung der ruſſiſchen Landwirtſchaft und neuer, von der Sowjetregierung geſchaffener Organiſationen eingeladen. Exoͤruiſch auf der Inſel Möen Nach ſchweren Regengüſſen ereignete ſich auf der nord⸗ öſtlichen Spitze der däniſchen Inſel Möen ein großer Erd⸗ rutſch, der 3 Häuſer verſchüttete und beinahe ein Menſchen⸗ leben gekoſtet hätte. In früher Morgeuſtunde brach ein ge⸗ waltiger Komplex der großen Abhänge an der Meerſeite los und rutſchte unter Mitnahme von Bäumen und Felſen in die Tiefe. Zwei Fiſcherhütten wurden mitgeriſſen und voll⸗ kommen verſchüttet. Der in der einen Hütte wohnende Ft⸗ ſcher Ahlmann wurde durch das Gepolter aus dem Schlafe geweckt und konnte ſich im letzten Augenblick retten, wobei er ernſte Verletzungen erlitt. Das Kabelhaus der Kabelſtrecke von Kopenhagen nach Rönne und nach Libau wurde gleich⸗ falls zerſtört. Die Verbindung iſt unterbrochen. Die Fiſcher erleiden ſchwere Schäden, da ihr ſämtliches Inventar und die Fiſchereigeräte vernichtet worden ſind. Letzte Melödungen Kommerzienrat Helfreich geſtorben — München, 22. Jult. Kommerzienrat Auguſt Helfreich, der ſeit über 40 Jahren dem Verlag der„Münchener Neueſten Nachrichten“ angehört, iſt kurz vor der Vollendung ſeines 71. Lebensjahres unerwartet an einer Herzlähmung verſtorben. Strafautrag im Spritweberprozeß — Berlin, 22. Juli. achtwöchiger Dauer ſeinem Ende nähert, beantragte heute Stgatsanwaltſchaftsrat Dr. Horn gegen den Hauptangeklagten Hermann Weber 9 Monate Gefängnis und 100 000 Mark Geloſtrafe, gegen Heinrich Weber 6 Monate Gefängnis und 20 000 Mark Geloͤſtrafe. Für die mitangeklagten drei Polizei⸗ beamten beantragte der Staatsanwalt mangels ausreichender Beweiſe Freiſprechung von der Anklage der Beſtechung. egen die übrigen Angeklagten wurden mehr oder weniger minder hohe Geldſtrafen beantragt. Das Urteil wird anfangs nächſter Woche verkündet werden. Abberufung des Wiener ruſſiſchen Geſandten — Wien, 23. Fuli. Der diplomatiſche Vertreter Rußlands in Wien, Berſine, iſt abberufen worden, augenſcheinlich im Zuſammenhang mit dem Scheitern der kommuniſtiſchen Be⸗ ſtrebungen in Wien. Millionen⸗Unterſchlagungen — Paris, 21. Juli. Die Polizet hat geſtern einen ge⸗ wiſſen Rene Defranud verhaftet. Defranc iſt ſeit 27 Jahren Angeſtellter einer Ausfuhrfirma. Er hat bei dieſer Firma Unterſchlagungen in Höhe von 2600 000 Fers. verübt. Defrane hatte ſeine Wohnung mit dem größten Luxus ausgeſtattet und ſich in Vernuillet ein Terrain für 80 000 Fres. gekauft, auf dem er ſich eine hübſche Villa erbauen ließ. Er wurde bei ſeiner Rückkehr aus den Ferien verhaftet und geſtand ſeins Veruntreuungen ein, die ſeit Februar 1925 dauerten. Ein Dorf in Polen vollſtändig niedergebrannt — Warſchau, 22. Juli. Das kleine Dörfchen Jaſienieec bek Flußez geriet durch Funken aus der Dorfſchmiede in Brand und wurde vollſtändig ein Raub der Flammen. 16 Wirtſchaf⸗ ten mit allen Nebengebäuden ſind ganz heruntergebrannt, drei Wirtſchaften teilweiſe abgebrannt. Raturwiſſenſchaft Die Wandlungen bes Klimas von der Eiszeit bis zur Gegenwart Von Prof. Dr. Th. Buri Standinaviſche Klimaforſchung und Zeitrechnung Vor etwa 20 bis 25 tauſend Jahren lag, von den Schnee⸗ und Firnfeldern der ſkandinaviſchen Bergländer genährt, eine über die heutige Oſtſee hinweg bis zu den deutſchen Mittel⸗ gebirgen reichende Gletſcherwüſte auf Norodeutſchland. Zu jener Zeit hatte ſie einen ihrer Höhepunkte erreicht, und es begann von da an infolge des überwiegenden Schmelzens der Rückzug. Noch ungefähr 10 000 Jahre v. Chr. nahm das Eis das Küſtengebiet der Oſtſee ein. Damit war die„Späteis⸗ zeit“ angebrochen, und der Gletſcher lagerte noch zweimal, wäh⸗ rend je eines längeren Haltes in Süd⸗ und dann in Mittel⸗ bis Nordſchweden lentlang der Gebirgsabdachung) End⸗ moränenwälle ab. Das war etwa um 8000 und 6000 v. Chr. Erſt dann trat der ausgeſprochene Klimawechſel ein, welcher aus der Spät⸗ die Nacheiszeit machte. In der letzteren war die Eiszeit endgültig überwunden. Die angegebenen Zahlen beruhen auf dem von de Geer imn Stockholm ausgearbeiteten Verfahren. Der For⸗ ſcher unterſuchte eingehend gewiſſe, von den Schmelz⸗ waſſern des Eiſes abgelagerte Tone. Von dieſen zeigt eine gewiſſe Art eine jährliche Schichtung durch eine mehr oder weniger feine Einteilung in wagrechte Lagen von weit über bis weit unter 1 Zentimeter Dicke, ſog. Warwen, und heißt hiernach„Bändertone“ In den verſchiedenen Gegenden gemeſſen, ergaben ſie die Rückzugsgeſchichte des ſkan⸗ dinaviſchen Gletſchers und die oben mitgeteilten Zahlen. Nach Ablagerung des den Gebirgsrand in Schweden be⸗ gleitenden und nach Finnland ſtreichenden Moränenzuges trat die auffälligſte Klimaverbeſſerung ein. Die Späteiszeit wurde abgelöſt von der Nacheiszeit. Da waren andere For⸗ ſchungsmethoden erforderlich. Eisfrei gewordene Beckenland⸗ ſchaften und die verlaſſenen, manchmal breften Täler der Schmelzwaſſerſtröme waren zu Seen geworden und aus die⸗ ſen in der weiteren Folgezeit Moore. Die tiefſten Schich⸗ (zarktiſchem“) Charakter; Silberwurz, Zwergbirke und ſelbſt Polarweide zeigen deutlich den Uebergang von der arktiſchen Periode zur Nacheiszeit. Wenn nun darüber Faulſchlamm⸗ Ablagerungen folgen, ſo bedeutet das den ausgeſprochenen Wechſel zum milden Klima. Denn Faulſchlamm ſetzt ein mit Tier⸗ und Pflanzenleben, namentlich Fan e Algen, be⸗ völkertes Gewäſſer voraus und damit auch eine dieſes Leben ermöglichende Wärme. Später verlandeten die Waſſerbecken. Denn die abgeſtorbenen ſchwebenden Pflanzen(aus Algen zuſammengeſetzes ſog. Meteorpapier, Waſſerlinſe, Waſſerpeſt u..) ſowie die ſchwimmenden, von denen hier neben Froſchbiß nur an die reizenden See⸗ oder Teichroſen erinnert ſei, ſinken im Herbſt zu Boden und füllen ihn auf. Gleich⸗ zeitig rücken von den Ufern allerlei ſaure Gräſer und der Schilf in das Waſſer vor. Am Bodenſee ſoll das jährlich 1,5 Meter ausmachen, woraus man ſich die auf Jahrhunderte kommenden Beträge leicht ausrechnen kann. Dann ſiedelten ſich Bäume auf dem einſtigen Waſſerbecken an, zuerſt die be⸗ dürfnisloſe Kiefer, ſpäter Erle und Birke. Die Haſel rückte ſchon früh in der Nacheiszeit in das nördlichere Schweden vor. Die Verlandung der oft mächtigen„Flach⸗ oder Niederungsmoore“ deutet bei dem floriſtiſchem Be⸗ ſtande auf ein Klima von mindeſtens derſelben Wärme wie heute. Man nennt dieſes Zeitalter nach dem als Urſache ver⸗ muteten trockenen Feſtlandswind(Boreas) das boreale. Ihm folgte ein zwar immer noch warmer, aber feuchter Abſchnitt, der atlantiſche, benannt nach dem vom Ozean (Golfſtrom) her wehenden und ein Seeklima bedingenden Winde. Der Wald und zwar Buche, Fichte und der Eichen⸗ miſchwald breiteten ſich aus. Die hohe Luftfeuchtigkeit be⸗ günſtigte aber auch die Entſtehung von Hochmooren bei undurchläſſigem, feuchtem, kaltem und nährſtoffarmem Boden. Die Hauptpflanze, das Torfmoos(Sphagnum), verdrängte die anderen Gewächſe mehr oder weniger vollſtändig. Es iſt bekannt durch die leeren, am ganzen Pflanzenkörper beteilig⸗ ten Zellen, mit denen es an Waſſer gut das Zwanzigfache ſeines Gewichtes aufnehmen kann! Bei ſeiner gewaltigen Vermehrungsfähigkeit und großen Beſtändigkeit gegen Zer⸗ ſetzung bildet es bald ausgedehnte und ſpäter mehrere Meter dicke, wie ein Schwamm mit einer Menge Waſſer er⸗ füllte Flächen oder Polſter. Es überwuchert ſelbſt flach an⸗ ſteigendes Gelände. Gefürchtet iſt das Torfmoos auch heute, wenn es in den Wald eindringt. Oft genug verdirbt es dann den Waldboden und liefert dadurch die Bäume rettungslos dem Verderben aus. Das gelang ihm auch in der Vorzeit älterer Moore führen(nach den ſkandinaviſchen Forſchern und Blytt) noch Pflanzenreſte von nordiſchen! „ bei den auf den Flachmooren entſtandenen Wäldern und Bäu⸗ — men; wir finden daher das Hochmoor häufig als Decke über dem Flachmoor und etwaigen Baumreſten. Und abermals trat als dritter Abſchnitt der Nacheiszeit neue größere Trockenheit ein. Ihr nur kann es zu verdanken ſein, wenn wieder andere Pflanzen, auch der Wald, ſich auf Koſten des Torfmooſes verbreiten konnten. Die Hoch⸗ moore trockneten mehr oder weniger aus und wurden zur Heide. Das zeigt uns der ſog. Grenzhorizont. Mit ihm gleich⸗ alt ſind manche Waldtorfe, die uns beredt genug den einge⸗ tretenen Klimawandel künden. Die Bäume drangen in Nord⸗ ſchweden weiter vor als heutzutage. Wegen der Aehnlichkeit mit dem erſten Abſchnitt der Nacheiszeit, dem borealen, nennt dritten(oder zweiten trockenen) den ſubbo⸗ realen. 5 Auf ihn folgte ein neuer Rückſchlag des Klimas zu küh⸗ ler Feuchtigkeit, die ſubatlantiſche Epoche. Bei dieſem Klimaſturz erfolgte neue Hochmoorbildung(jüngerer Moos⸗ torf), im Gebirge eine Verſchiebung der Waldgrenzen um 150⁰ bis 200 Meter abwärts. Die ſubboreale Flora„wanderte ſüdwärts. Buche und Fichte herrſchen vor. Die geſchilderten Vorgänge hellen urgeſchichtliche und ge⸗ ſchichtliche Ereigniſſe auf. Der Menſch der jüngeren Stein⸗ zeit wanderte in der borealen Epoche in Skandinavien ein letwa 5 bis 6000 v. Chr.). Die ſubboreale Periode fällt zu⸗ ſammen mit der Bronzezeit(1800—500 v. Ehr.). Der ſub⸗ atlantiſche Klimaſturz bewirkte hierauf die Auswanderung von Menſchen aus Schweden, weil der ſubboreale Fruchthack⸗ bau keine Erträge mehr brachte. Die neue Witterung mag dadurch auch zur Auslöſung der Bölkerwanderung beigetra⸗ gen haben und zu den Fahrten der Normannen(Wikinger), die ſich nicht bloß auf die Geſtade Weſt⸗ und Südeuropas, ſon⸗ Nel auf das Stromnetz Rußlands erſtreckten(Ruriks eich). Die Bekräftigung der ſkandinaviſchen Forſchungsmethoden in Deutſchland Wir ſehen auch da als älteſte Ablagerungen die arktiſchen mit der oben erwähnten Pflanzenführung. Die boreale Zeit erfüllte auch die deutſchen ſtehenden Gewäſſer mit Faul⸗ ſchlamm und mit Verlandungstorf vorwiegend aus Nied⸗ gräſern und Schilf. Wieder ſtellen ſich auf den Flachmooren die Anzeichen des Baumwuchſes ein(ckeſern⸗ und Birken⸗ bruchwald) und darüber als Wirkung der atlantiſchen Zeit das älteren Hochmoor(Moostorf von Sphagnum]. Es ſolgt wie oben die trocken⸗warme ſubbo reale Epoche, wi⸗⸗ der gekennzeichnet durch Schichten von Bruchwaldtorf oder zumindeſt durch Anzeichen der Austrocknung und Verwitte⸗ Im Spritweberprozeß, der ſich nach 4 5 + 4 11 den d u N naneneesend dei Wrinn ennr naͤende. S + ul — 2 K — AnASSred. rung des älteren Moostorfes(„Grenzſchicht“). Freitag, den 22. Jult 1927 * 4 — Neue Maunheimer Zeitung[Abend⸗Ausgabe) 8. Seite. Nr. 384 4 7 8 + Städtiſche Nachrichten An die„A..“ Ein Johanniswürmchen ſaß, Seines Demantſcheins Unbewußt, im weichen Gras Eines Bardenhains. Leiſe ſchlich aus faulem Moos Sich ein Ungetüm, Eine Kröte, her und ſchoß All ihr Gift nach ihm Ach! was hab' ich dir getan? Rief der Wurm ihr zu. Ei, fuhr ihn das Untier an, Warum glänzeſt du! G. C. Pfeffel(1736—1809). Turn⸗, Spiel und Sporifeſt der Realſchule FJeudenheim Die Realſchule Feudenheim hielt geſtern auf dem großen Spielfelde der neuen ſtädtiſchen Spielplatzanlage ihr Turn⸗, Spiel⸗ und Sportfeſt ab, Der Vormittag, an dem es die Sonne faſt zu gut meinte, war ausgefüllt von Vorkämpfen und Vorſpielen, die recht ſchöne Ergebniſſe erzielten. Am, Nachmittag war der Himmel bedeckt, und eine drückende Schwüle ließ ein Gewitter befürchten. Aber der Petrus meinte es noch gnädig, und abgeſehen von einigen Koſtproben, behielt er ſein himmliſches Naß für ſich. So marſchierten denn um 4 Uhr über 200 Schüler, darunter auch etliche Schülerinnen, in ihren weißen Sportdreß unter Vorantritt der Kapelle Wunder zu den Maſſenfreiübungen. Man darf den Schülern zu den gezeigten Uebungen, die ſchön und ſauber vorgeführt wurden, die Anerkennung nicht verſagen. Dabei ſoll auch der Leiter, Turnlehrer Schmitt, nicht vergeſſen ſein, in deſſen Händen die Leitung des Feſtes überhaupt lag, und der eine reiche Vorarbeit ſchon hinter ſich hatte. Nach Beendigung der Freiübungen ſang ein Schülerchor das Lied„Deutſchland“ von W. v. Baußner, das reichen Bei⸗ fall auslöſte. Daran ſchloſſen ſich die Wettkämpfe und Spiele, wie folgt an: 10 mal 50 Meter⸗Pendelſtaffel der Quarten, Ballüberholen mit Wettlauf der Quinten, 5 mal 100 Meter⸗ Staffel der Untertertien, Mannſchaftshochweitſprung der Unterſekunden, Mannſchaftsſchleuderballweitwurf der Ober⸗ tertien, 10 mal 50 Meter⸗Staffel der Sexten und der Quinten, Dreiball⸗Lauf der Sexten, Tauziehen der Quarten, Sonder⸗ wettkampf im Kugelſtoßen, 100 Meter⸗Lauf der Tertien und 75 Meter⸗Lauf der Mädchen. Gut gefielen kämpfe ſcherzhafter Art, wie Vierbeinlauf der Sexten, Ein⸗ auch die Wett⸗ beinlauf der Quinten, Dreibeinlauf der Quarten, Karren⸗ ſchieben der Untertertien und Eierlauf der Mädchen. Es folgten die 5 mal 100 Meter⸗Staffel der Obertertien und die 10 mal 100 Meter⸗Stafſel der Moll⸗Realſchule und Realſchule Feudenheim, die die Realſchule Feudenheim für ſich entſchei⸗ den konnte. Es ſchloß ſich an das Tauziehen der Untertertien und ein Fußballwettſpiel Moll⸗Realſchule gegen Realſchule⸗ Feudenheim, aus dem die Elf der Moll⸗Realſchule als Sie⸗ gerin hervorging. Damit waren die Vorführungen erſchöpft, und die Schüler marſchierten zur Siegerehrung auf. Der Direktor der Anſtalt, Prof. Zamponi, ſeiner Anſprache darauf hin, wfie es notwendig ſei, durch die Stählung des Körpers eine Baſis für die Stärkung des Geiſtes zu ſchaffen und durch freiwillige Unter⸗ und Einord⸗ nung ſich zu tüchtigen Staatsbürgern heranzubilden. Bei der Pr eisverteilung konnte eine ſchöne Anzahl Sieger und Siegerinnen mit Auszeichnungen bedacht werden.„Alle an⸗ dern Sieger“, ſo meinte dann Direktor Zamponi,„würden im Hofe der Anſtalt an der ſchwarzen Tafel angehängt werden.“ Der Sängerſpruch der Realſchule Feudenheim, auf die Sieger ausgebracht, beendete die Siegerehrung und leitete zu dem Abmarſch der Schüler über, die ſich vorſchriftsmäßia unter den Klängen eines Parademarſches vollzog. So bleibt denn an dem ſchön nerlaufenen Feſt nichts zu wünſchen ührig, als daß Direktor Zamponi bei dem nächſten Spielfeſt ſeiner An⸗ ſtalt für die Preſſe vielleicht etwas geeignetere Plätze findet. O * * Bauunfall. Gegen 12 Uhr ereignete ſich bei den Bau⸗ arbeiten im Poſthof des Hauptpoſtamtes ein Unfall, der leicht hätte ſchlimme Folgen haben können. Ein Aufzug, er das Geröll herunterbeförderte, kippte kurz über dem agen auf dem ſich ein Arbeiter befand um, wohei der ganze Inhalt auf den Mann fiel. Dieſer trug eine blutige Kopf⸗ Hilfeuns davon. Seine Mitarbeiter leiſteten ihm die erſte Yi. 8 wies in ſtrafbarer Handlungen. Der Beſtand an Kraftfahrzeugen in Vaden im Jahre 1927 Bei der am 1. Juli 1927 ſtattgefundenen Beſtands⸗ aufnahme der Kraftfahrzeuge wurden nach den Feſtſtellungen des Statiſtiſchen Landesamts im Lande Baden ohne Einrechnung der Kraftfahrzeuge der Wehrmacht und Reichspoſt 28792 Kraftfahrzeuge(1926= 22980) er⸗ mittelt; die Zunahme beträgt ſomit gegenüber dem Vor⸗ jahr 5812 oder 25,3 v. H. Von dieſen Kraftfahrzeugen ent⸗ fallen 13 835(1926 11276) auf Krafträder, 10503 (1926 7836) auf Perſonenkraftwagen und 3967 (1926= 3513) auf Laſtkraftwagen. Die Zunahme der Perſonenkraftwagen war am ſtärkſten; ſie betrug gegenüber dem Vorjahr 2667 oder 34 v. H. Während die Zunahme der Krafträder 2559 oder 22,7 v. H. betrug, war die der Laſtkraftwagen am niederſten; ſie betrug nur 454 oder 11,3 v. H. Eine ſtarke Vermehrung und zwar um 40 v. H. erfuhren auch die Zugmaſchinen ohne Güterladeraum; ihre Geſamtzahl ſtieg von 285 im Jahre 1926 auf 399 im Berichtsjahr. Unter den 10 503 Perſonenkraftwagen ſind 119 Kraftomnibuſſe enthalten, die vorwiegend im öffentlichen Fuhrverkehr Verwendung finden; ferner dienten 59 Kraft⸗ wagen für Feuerlöſchzwecke und 29 den Zwecken der Straßen⸗ reinigung. Von den 3967 Laſtkraftwagen haben 2540 ein Eigengewicht von mehr als 2000 Kg.; davon finden vorwiegend Verwendung im Transportgewerbe 367, für Zwecke öffent⸗ licher Behörden 167, in land⸗ und forſtwirtſchaftlichen Betrie⸗ ben 107 und für andere Zwecke 189g. In den beiden größten Städten des Landes, Mann⸗ heim und Karlsruhe, wurden an Kraftfahrzeugen zu⸗ ſammen 6699, das ſind nahezu ein Viertel der Geſamtzahl der in Baden vorhandenen Kraftwagen ermittelt. In Mann⸗ heim allein wurden 1534 Krafträder, 1706 Perſonen⸗ und 677 Laſtkraftwagen, in Karlsruhe 1209 Krafträder, 1055 Perſonen⸗ und 422 Laſtkraftwagen gezählt. P. A. * *Magdalenentag. Der heutige 22. Juli iſt der Gedenktag der Maria Magdalena, die als Patronin aller büßenden Frauen gilt. Die büßende Magdalena iſt oft in der Kunſt dargeſtellt worden. Gegen das Jahr 1200 wurde in der kathy⸗ liſchen Kirche ein weiblicher Orden der Magdaleninnen geſtifs⸗ tet, der ſich zur Aufgabe machte, ſittlich verwahrloſte Mädchen wieder auf den Weg zu bringen. Dieſer Orden hat ſich haupt⸗ ſächlich in Frankreich und Italien ausgebreitet. Auch die Pro⸗ teſtanten haben Magdalenenſtifte, die ſich dieſer Aufgabe wid⸗ men. In manchen Gegenden ſind auch beſondere, ſprichwörtlich gewordenen Redensarten mit dem Magdalenentag verbun⸗ den:„Magadalena will einen Klimmer und Schwimmer“ ſagen die Leute im Allgäu. Darum ſoll am Magdalenentag niemand auf einen Baum oder ſonſt irgendwo hinaufklettern, auch in kein Waſſer gehen oder ſich baden.„Magdalena hat gern drei ſchön“, iſt auch eine alte Bauernregel. * Unfall. Ein junger Burſche rannte heute vormittag am Kaiſerring ſo ungeſchickt mit einem ſchwer beladenen Handwagen an das Hinterrad eines Laſtautos, daß er am rechten Arm und am rechten Fuß blutende Wunden da⸗ vontrug und ſich in ärztliche Hilfe begeben mußte. Das Laſt⸗ auto trifft keine Schuld. Der Burſche dagegen fuhr auf der verkehrten Straßenſeite. * Radlerunfall. Heute mittag fuhr ein Motorradfahrer auf der Breiteſtraße einem Radfaßhrer, der aus der Straße 81—1T 1 kam, in die Flanke. Der Zuſammenſtoß erfolgte dadurch, daß der Radfahrer einen Wagen der Straßenbahn vorbeilaſſen mußte. Der Motorradfahrer fuhr mit erhöhter Geſchwindig⸗ keit davon und entkam unerkannt. Das vollſtändig neue Jahrrad wurde erheblich beſchädigt. * Unglücksfall. Ein 58 Jahre alter Taglöhner, der geſtern vormittag in einem Betriebe in Rheinau unter einen ent⸗ gleiſenden Rollwagen geriet und den rechten Oberſchenkel brach, wurde ins Allg. Krankenhaus eingeliefert. * Zwei Arbeiter verſchüttet. Zu dem im heutigen Mit⸗ tagsblatt veröffentlichten Unglücksfall meldet der Po⸗ lizeibericht noch folgendes: Geſtern nachmittag vor 3 Uhr iſt an einem Neubau an der Lenauſtraße ein Entwäſſerungs⸗ ſchacht in etwa 5 Meter Tiefe eingeſtürzt. Dabei wurden zwei Arbeiter verſchüttet. Einer konnte bald wieder befreit werden, während der andere erſt nach etwa 2½ſtündiger mühe⸗ voller Arbeit durch die Berufsfeuerwehr und mit Hilfe an⸗ derer Fachleute geborgen werden konnte. Der Erſtgerettete hat einen Oberarmbruch davongetragen. Der zweite Arbeiter dagegen, der durch Schaldielen vor dem Er⸗ drücken geſchützt war, hat anſcheinend nur Hautabſchür⸗ fungen erlitten. Beide Verunglückte wurden nach dem Allg. Krankenhaus überführt. Ueber die Urſache des Einſturzes iſt Unterſuchung eingeleitet. * Feſtgenommen wurden 8 Perſonen wegen verſchiedener * Freiwilliger Tod. Geſtern Mittag wurde im Waldpark unweit der Silberpappel ein 24 Jahre alter lediger Schloſ⸗ ſer aus der Neckarſtadt mit einer Schutzverletzung tot auf⸗ gefunden. Es liegt Selbſttötung vor. Unglückliche Liebe dürfte die Urſache der Tat ſein. 4* Raſcher Tod. Geſtern abend nach 7 Uhr wurde in einer Badeanſtalt auf dem Lindenhof eine 47 Jahre alte Beamtin in ihrer Badezelle tot aufgefunden. Der herbeigerufene Arzt ſtellte feſt, daß der Tod vermutlich durch Schlag⸗ anfall eingetreten iſt. * Bei 5 Zuſammenſtößen(Straßenhahnwagen, Kraftwagen verſchiedener Art, Motorrädern und Fahrrädern) erlitt eine Radfahrerin leichte Hautabſchürfungen. Im übrigen entſtand nur Sachſchaden. * Zuſammenſtoß zwiſchen Radler und Elektriſcher. Heute vormittag ſtieß an der Marktecke G 1 und II 1 ein Rad⸗ fahrer mit einem Straßenbahnwagen zuſammen, wobei der Radfahrer vom Radgeworfen und ſich im Ge⸗ ſicht nicht unerheblich verletzte. Durch hilfsbereite Paſſanten wurde der ſtark blutende Mann zu verbracht. Kommunale Chronik Auch Homburg und Cronberg ſollen nach Frankfurt eingemeindet werden * Frankfurt a.., 21. Juli. Von der preußiſchen Regie⸗ rung wurde vor einigen Wochen angeregt, Verhandlungen über eine Eingemeindung von Höchſt nach Frankfurt einzu⸗ leiten. Die Regierung gab an, daß wirtſchaftliche Gründe die Veranlaſſung zu dieſer Anregung geweſen ſeien. Noch bevor man hier über das Stadium der Vorverhandlungen hinaus gekommen iſt, wird bekannt, daß im engſten Gremium der Frankfurter Stadtverwaltung der Gedanke erwogen wird, ſämtliche Gemeinden zwiſchen Frankfurt und Homburg, einſchließlich Homburg, und die noch nicht zu Frankfurt gehörigen Gemeinden zwiſchen Frankfurt und Cronberg, einſchließl. Cronberg, einzugemeinden. Die Frank⸗ furter und Homburger Intereſſen ſchneiden ſich inſofern ziem⸗ lich ſtark, als Frankfurt mit größerem Kapital an der Hom⸗ burger Kurhaus.G. beteiligt iſt. Dagegen erſcheint aber Cronberg auch ohne Frankſfurt recht gut lebensfähig und es iſt nicht klar erſichtlich, welche Gründe in dieſem Fall kür eine Eingemeindung ſprechen ſollen. . &Brühl, 21. Juli. Aus der Gemeinderatsſitzung vom 20. Jult iſt folgendes zu berichten: Der Gemeinbderat nahm Kenntnis von dem Bericht des Bürgermeiſters über einer Verbandsſtelle gung, die die endgültige Feſtlegung der Linienführung der elektriſchen Straßenbahn Rheinau⸗Rohrhof⸗Brühl⸗ Schwetzingen bezweckte. Sobald die erforderliche Ge⸗ nehmigung des Profektes erfolgt iſt und die Vorbereitun⸗ gen bezüglich des Geländeerwerbs getroffen ſind, ſoll mit dem Bau der Bahn— porausſichtlich ſchon im Herbſt d. Is. — begonnen werden.— Die in 8 3 des Hundeſteuergeſetzes vorgeſehene Ermäßigung der Steuer zur Hälfte für außerhalb des Ortsetters gelegenen Wohnungen wurden bewilligt. Kleine Mitteilungen Der Bürgerausſchuß Waldshut genehmigte 1. die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 30 000 RM. zu einem jährlichen Zinsfuß von 10 Proz. vorbehaltlich der Feſtſetzung des Tilgungsſatzes, 2. Aufnahme eines Darle⸗ hens in Höhe von 100 000 RM. bei der Badiſchen Giro⸗ zentrale, 3. die Aufnahme eines Darlehens in Höhe von 952 500 RM. bei der Badiſchen Girozentrale zu einem jähr⸗ 1% Proz. zuzüglich der jährlichen Zinserſparniſſe. Letzterer Betrag dient hauptſächlich zur Erwerbung von Gelände, Straßenbauten, Kanaliſation, Erſtellung eines Schul⸗ und Volksbades uſw. 420000 RM. werden zur Erſtellung einer Siedlung im Schnitzinger Tal verwandt, mit der in aller⸗ nächſter Zeit begonnen werden ſoll. Weiter wurde ein außer⸗ metern mit einem ſchätzungsweiſen Erlös von 40 009 Re. bewilligt. Die Vorlage auf Einführung der Bierſteuer fand faſt einmütige Ablehnung. 8 gegen ſchmerzhaſtes Brennen der Haut. wirkt kühlend und reizmildernd, gleichzettig beſte Tof⸗ letlecreme von herrlichem Blüttengeruch, weder fettend noch ebend. Tube Creme Leodor iſt ein vorzügliches tel 60 Pfg. und.—Mk. Probetuben erhältlich in allen Chlorodont⸗ Verkaulsſtellen, 1 Die ſub⸗ atlantiſche Zeit bringt neue Hochmoore, den jüngeren opg⸗ und z. T. Wollgrastorf, der überall von Menſchen entwäſſert wurde und wird. Die genannte, mit ſkandinaviſchen Mooren vpöllig über⸗ einſtimmende Geſetzmäßigkeit zeigen die bekannten Moore ordweſtdeutſchlands wie das bekannte rieſige Bourtanger vor an der holländiſchen Grenze: Flachmoor, darüber älte⸗ ren dunkeln und füngeren hellen Moostorf, von der ſub⸗ borealen„Grenzſchicht“ geſchieden; die Hochmoore griffen ſeit⸗ ich weit über und vernichteten benachbarte Wälder. Ebenſo gliedern ſich die Moore in den Urſtromtälern in Flachmoor und darüber Hochmoor. Die Moore der deutſchen Mittelgebirge ſind teil⸗ weiſe, wie in Schwarzwald und Vogeſen, aus der Verlandung gletſchererzeugter Seen hervorgegangen als Flachmoore(Hin⸗ erzarten u..). Daneben ſpielen auch Hochmoore eine Rolle, wie das auf nieberſchlagsreichen Höhenzügen erklärxlich iſt. Im Harz iſt aus ſubborealen Waldtorf erſichtlich, daß Linde and Haſel damals um 150 Meter höher vorkamen als heute. Dasſelbe ergab ſich aus dem Notſchreimbor am Schauinsland Schwarzwald für die boreale Zeit. Das Alpenvorland hatte zeitweilig eine ausgedehnte, —5 dem Vorſtoß großer alpiner Gletſcher gebildete Eisdecke. Harum treten auch in den dortigen Mooren ſpät⸗ und nach⸗ elszeitliche Ablagerungen auf. So enthält ein im Reicher⸗ ſtas bei Waldburg(öſtl. Ravensburg) gewonnener, ſehr goll⸗ tändiger Aufſchluß zuunterſt Tone mit der arktiſchen Silber⸗ wurz(Dryas octopetala), Schichten mit Kiefer und Braun⸗ e e den Beginn der börealen Zeit, aus deren Haupt⸗ nöſthnitt derſelben Ried⸗ und Waldtorf. Atlantiſch ſind Miſch⸗ . und Wollgrastorf ſubboreal Waldtorf und ſubatlantiſch di bostorf. Eine entſprechende Gliederung zeigen, ſoweit nicht Jer älteſten Schichten fehlen, der Federſee bei Buchau und die keltenſeemvore. Alle zuſammen erweiſen die Gemeingültig⸗ kent der in Skandinavien zuerſt feſtgeſtellten Klimaſchwan⸗ ungen der Nacheiszeit. Klima der Nacheiszeit und Urgeſchichte 8 Im Federſee wurden außerordentlich reiche Funde aus er jüngeren Steinzeit gemacht; Siedelungen und Befeſti⸗ fenttden, Hausgeräte und Waffen ſind erhalten. Im ſubborea⸗ 185 Waldtorf des Chiemſees wurden Bronzewerkzeuge gefun⸗ 55 Aus verſchiedenſten urgeſchichtlichen und Klima⸗Ab⸗ bttten ſtammende Bohlenwege wurden in zahlreichen Torf⸗ chen aufgedeckt. * 1 eeee. Nächtlicher Spuk im Heidelberger Schloßhof Nur wenige Wochen dauert der Spuk. Der Schloßhof wird lebendig, wird gefüllter Raum. Die Balken und Bretter ſind halb aufgeſchlagen und jedermann erwartet das ſchon aus dem Prolog zum Fauſt bekannte Feſt. Mit einiger Mühe drängt man ſich durch das Geſtell, aus dem der amphitheatraliſche Zuſchauerraum erſtehen ſoll, hindurch und gelangt endlich zum Regiepult, der hier freilich eine lange Tafel iſt. Hartung ſitzt daran, umgetan von ſeinen Mit⸗ arbeitern, einem halben Dutzend Regieaſſiſtenten und Drama⸗ turgen, dem Bühnenarchitekten, dem Koſtümzeichner, dem Kapellmeiſter. Vor ihm liegt das Regiebuch: Hartung führt Regie. Eben tanzt Erika v. Thellman hinter dem Buſch hervor:„Wie ich auch den Wald durchſtrich.“ Hartung gibt einen neuen Ton an, eine Nuance im Schritt, eine neue Geſte, der kleine Auftritt wird wiederholt. Die Thellman gibt einen anderen Puck als im Vorjahr die Gerda Müller. Die Ertika packt den Kobold von der tänzeriſchen, muſikaliſchen Seite. Die Liebespaare treten auf: Fritta Brod u. die Czamſka, Achaz und Gillis van Rappard. Suggeſtiv auch auf den Laienzuſchauer, wie Hartung plötzlich vom Regietiſch kochſauſt, über den Raſen eilt und mit beweglicher Energie eine Szene, eine Situation verdeutlicht, mit einem Blitzwort den Dar⸗ ſteller umſchreibt oder raſch ſelbſt vorſpielt, wie er es meint. Die Szene wird wiederholt, ein zweites, ein drittes Mal. Oder er ruft in den Vers hinein: halt! Und mit weit aus⸗ holendem Arm unterſtreicht er ſein ausgeſprochenes Wort, ſeinen Wunſch, hier dieſen Vers ſo und jenen anders zu brin⸗ gen. Schaufuß führt die Rüpel an: klein, luſtig, er lacht und Werner der Löwe brüllt, daß der ganze Schloßhof an⸗ geſteckt wird von dieſem Lachen und Brüllen und ſich in der impulſiv ausbrechenden Luſtigkeit der Probenbeteiligten fort⸗ ſetzt. Während deſſen ſitzt Fritta Brod auf einem Balken und läßt ſich von heißem Kaffee in ſpäter Stunde erwärmen. Neben ihr lehnt an einem Pult Pilartz, der blonde Rhein⸗ länder, der in den Gaſſen Heidelbergs anfangs die Leute raunen ließ:„George iſt hier, aber er iſt blonder geworden in ſeinem Bart.“ Das ſtimmt nicht. Wer beide nebeneinander ſieht, merkt den Unterſchied des Weſt⸗ und Oſtniederdeutſchen. Pilartz erklärt Carl Ebert. dem Grafen Wetter vom Strahl eben die Rüſtung, die dieſer zum„Kätchen“ tragen 7— und Graf“ ausſieht, wenn er gerüſtet vor ihr ſtehen wird. Etwas mübe ſitzt der Schloßwächter da und freut ſich, daß endlich die Probe fertig iſt. Es iſt kurz nach Mitternacht. Und das iſt noch früh. Denn eben erſt kam George mit ſeinem Wagen vom Wolfsbrunnen an. Er iſt von Verlin mit Chauffeur und Sekretär hierher gefahren. Aher Frau Lueie Höflich ſcheint den Rekord geſchlagen zu haben. Sie ßat mit ihrem neuen Wagen 350 Kilometer in einem Tag zurück⸗ gelegt. Jetzt lehnt ſie, das blonde Gretchen von Reinhardt und nunmehr die Lady Maebeth der Heidelberger Feiſpiele, das blonde glattgeſchnittene Hauyt etwas vorgebeugt, das Monokel im Auge, lauſchend und wartend, bis Hartung die Sommernachtstraumprobe abbricht. Dann geht es ins Bandhaus. Die Macbethyprobe beginat. Vor dem dreigeteilten gotiſchen Erker wandeln jetzt Macheth und die Lady: George und Lucie Höflich. George breitet um ſich eine Luft voll dramatiſcher Bewegtheit. Sein Schritt hat Rhythmus des Lebens. Wenn er aus dem gyotiſchen Kapeſten⸗ tur tritt, ſchwer, düſter, lebt Macbeths Tragödie auf. Das Wort der Lucie Höflich flieht durch den weiten Raum und ſcheucht geſpenſterhaft die Hörer auf, beſchwört die Schzlten tragiſcher Schickſale und macht Gundolf— Georges Wort der Ueberſetzung klingend. In einer Ecke huſchen drei lange ſpuckhafte Geſtalten, dehnen ſich, ſtrecken ſich, ducken ſich, ließen in langen Gewändern, mit unheimlicher Maske: Urſuſa Falke, Fritta Brod, Sihylle Rares, die drei Hexen der Heide Schon auf der Probe fühle ich, daß hier zum erſten Male auf dem Theater dieſe Hexen zu dämoniſchem Leben erwachen, untheatraliſch, jenſeitig, überirdiſch. Das Beſte erreicht durch einen genialen, wohl von den Tänzen der Falke ande⸗ verraten darf. Feſtſpielproben bringen für alle Mitarbeiter und Mit⸗ mirkende Nervenbelaſtungen, von denen ſich der Laie keine Vorſtellungen macht. Oft wird aleichzeftig an vier und füſuf Orten gevrobt. Im Kammermuſikſaal iſt Chorprobe. im Ball⸗ ſaal probieren die Solotänzer, im Stadttßegter iſt Stückyrobe für den Sommernachtstraum, im Schloßhof Beſeuchtungs⸗ probe, im Bandhaus Maebethprobe. Hartung ſteht von frih 10 Uhr bis lange nach Mitternacht auf der Proße. Dann folgen oft ſtundenlange Regieſitzungen und für den Schlaf bleibt ein kläglicher Reſt. Auch die letzten Proben ſind zu Ende. Müde geßt nach ein kurzer Blick ins ſchlafende, ſchweigſame Tal, das nieht wird. Die Lennartz beugt ſich über die Zeichnung der Figuren. Sie muß doch wiſſen, wie ihr Partner und„hoher ahnt, wieviel Kraft, Energie, Arbeit, Hingabe nötig iſt, u⸗ ſchließlich eine feſtliche Aufführung zuſtande zu bringe. die am 16. Juli ſtattgefundene behördliche Ortsbeſicht i⸗ lichen Zinsfuß von ſechs Prozent und einem Tilgungsſatz von ordentlicher Holzhieb im Umfange von 3009 Feſt⸗ regten Regieeinfall, über den der Probebeſucher leider nichts 5 ͤ ͤ„t¼! halbaufgeſchnittenen Buch. Neue Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabe) ——— Freitag, den 22. Juli 1927 4. Seite. Nr. 334 dDer Umbau am Karlstoer „Heidelberg, 22. Juli. Zu den Umbauplänen der Eiſenbahn am Karlstor erfahren die„Neueſt. Nachr.“, daß bisher die Frage noch nicht entſchieden iſt, ab ein Tunnel in Zukunft die Züge vom Karlstor bis etwa zur Teufels⸗ kanzel aufnehmen wird, oder ob die Gleisanlage an die Bergſeite verlegt wird, ſo daß dann die Straße und die Straßenbahngleiſe am Neckar hinführen würden. Da ein großer Koſtenunterſchied zwiſchen beiden Plänen nicht vor⸗ handen iſt, ſo kann man vielleicht annehmen, daß die Eiſen⸗ bahn ſich für den Tunnel entſcheiden wird. Die letzten Erörterungen in dieſer Angelegenheit finden demnächſt bei der Reichsbahndirektion Karlsruhe und bei der Haupt⸗ verwaltung der Reichsbahn in Berlin ſtatt. In einigen Wochen dürfte daher die Frage endgültig entſchieden ſein. Mit den Bauarbeiten ſoll dann, wie auch kürzlich Generaldirektor Dorpmüller erklärte, im Frühjahr 1928 be⸗ gonnen werden. nehmen. * XNeckargerach, 22. Juli. Der 14jährige Gymaſiaſt Alois Hermann, Sohn des Schiffers Joſef Hermann, beſtieg ein Baugerüſt und ſtürzte ab. Eine Gehirnerſchütterung hatte den ſofortigen Tod zur Folge. Bauerbach bei Ettlingen, 22. Juli. Das vierfährige Töchterchen des Landwirts Peter Chriſtian Hagmann fiel in einem ünbewachten Augenblick in den heißen Schweine⸗ Das Kind erlitt ſchwere Brandwunden, denen es erlag. Karlsruhe, 22. Juli. In dem morgens.13 Uhr in Karlsruhe eintreffenden internationalen D⸗Zug D 44(Kopen⸗ hagen⸗Mailand) geriet kurz vor Karlsruhe durch Heißlaufen der Achſen ein Schlafwagen in Brand. Das Feuer konnte im Karlsruher Hauptbahnhof jedoch bald gelöſcht wer⸗ den. Der Wagen mußte abgekoppelt werden und in Karlsruhe Aus der Pfalz 2: Landau, 21. Juli. Heute vormittag wurde in dem Hofe eines Hauſes im Oſtring ein Dienſtmädchen mit ſchweren Verletzungen bewußtlos aufgefunden. Alle Anzeichen ſprechen dafür, daß ein Selbſtmordverſuch vorliegt. Die Verletzte wurde in das ſtädtiſche Krankenhaus gebracht. :: Bergzabern, 21. Juli. Der 25 Jahre alte, verheiratete Schuhmacher Wilhelm Staudt von hier erlitt geſtern abend auf dem Heimwege nach vorausgegangenem Unwohlſein einen Hirnſchlag, der den ſofortigen Tod zur Folge hatte. 2: Hochſtätten bei Kirchheimbolanden, 21. Juli. Ein ſchwe⸗ res Unglück wurde am Mittwoch abend durch die Wachſam⸗ keit des Zugperſonals eines Güterzuges verhütet. Oberhalb der erſten Alſenzbrücke ſpielte die 5 Jahre alte Elſe Din⸗ dorf ahnungslos auf dem Bahngeleiſe als der um 6 Uhr fällige Güter zug heranbrauſte und das Kind zu zermalmen drohte. Der Geiſtesgegenwart und raſchen Entſchloſſenheit des Zugperſonals iſt es zu verdanken, daß der Zug noch kurz vor der Todgeweihten zum Halten gebracht werden konnte. 2: Kandel, 19. Juli. Während der Landwirt Friedrich Kern mit ſeiner Familie auf dem Felde arbeitete, brach ein Dieb in das Haus ein und ſtahl etwa 400 Mark Bargeld. Man nimmt an, daß es ſich um einen ortskundigen Dieb ge⸗ Handelt hat. Gerichtszeitung Schöffengericht Mannheim Auf der Anklagebank ſaß heute morgen ein junger Menſch mit einem ganz unſchuldigen Geſichtsausdruck im Alter von 25 Jahren, ſeines Zeichens Gärtner. Aber er ſchien ſeinen Beruf verſehlt zu haben. Denn mit ſeinem 16. Lebensjahre ſchien. er es aufgegeben zu haben, ſchöne Blumen und dergl. aus dem Schoß der Mutter Erde zu kultivieren, ſondern verſenkte lieber ſeine Finger in die Taſchen ſeiner Mitmenſchen. Das brachte ihn nun an⸗ dauernd mit dem Strafgeſetzbuch in Konflikt und folglich ins Gefängnis. Mit 21 Jahren ſaß Wilhelm Friedel, der Mannheimer iſt, ſchon im Zuchthaus. Bis heute hat es der Angeklagte, nur wegen Dießſtahls, zu neun Vorſtrafen gebracht. Von November vorigen Jahres bis zu dieſem Februar„beglückte“ er die Mannheimer Hausfrauen, indem er ſie um ihre Handtaſchen und Geldbeutel, bezw. um deren Inhalt, erleichterte. 30 Fälle, die alle in dieſe Zeit fallen, konnten ihm heute nachgewieſen werden. Er gab ſie auch un⸗ umwunden zu, ohne eine Spur von Reue zu zeigen. Das Feld ſeiner Tätigkeit erſtreckte ſich auf Waren⸗ Sie werden etwa zwei Jahre in Anſpruch⸗ 8 den Hauptmarkt. Alle Diebſtähle, deren Wert eine Höhe von 700—800 Mark erreichten, wurden in der gleichen Art und Weiſe ausgeführt. In der Metzgerei K. ereilte den frechen Dieb endlich ſein Schickſal. Eine Frau ertappte ihn dabei, wie er gerade ſeine Hand aus ihrer Handtaſche zog. Als ſie nachſchaute war ihr Geldbeutel verſchwunden. Glücklicherweiſe hatte die Frau ihre Einkäufe ſchon zum größten Teil erledigt, ſo daß nicht mehr ganz 2 Mk. in der Geldbörſe waren. Sie ſagte dem Angeklagten den Diebſtahl auf den Kopf zu, der die ſchon abgedroſchene Ausflucht gebrauchte, er habe ſelbſt Geld. Der Geldbeutel wurde zwar nicht bei ihm vorgefunden, da er ihn, wie ein Herr geſehen haben will, wahrſcheinlich einem Komplizen, der raſch den Laden verließ, zuſteckte. Doch nahm ſich nun die Polizei des Diebes an. In der Unterſuchungshaft beantragte der Angeklagte Unterſuchung auf ſeinen Geiſteszuſtand,„weil er dieſe Dieb⸗ ſtähle immer wieder ausführe“. Der Sachverſtändige, Ge⸗ ſängnisoberarzt Dr. Götzmann, kam zu dem Ergebnis, daß von einer Geiſtesſchwäche, oder geiſtigen Unzurechnungsfähig⸗ keit gar keine Rede ſein könne. Der Angeklagte beſitze in hervorragendem Maße alle die Eigenſchaften, die ein Taſchen⸗ dieb haben müſſe. Eine Beſſerung ſei nicht zu erwarten. Dem ſchloß ſich auch Erſter Staatsanwalt Dr. Nebel an, der Friedel als gemeingefährlich bezeichnete und drei Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverluſt beantragte. Das Ge⸗ richtet, unter Vorſitz von Amtsgerichtsdirektor Dr. Kley ver⸗ urteilte Friedel dieſem Antrag gemäß auch zu 3 Jahren Zuchthaus, abzüglich 2 Monate Unterſuchungshaft und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre. Sportliche Rundſchau Boren * Dempſey ſchlägt Sharkey in der 7. Runde. k. o. Wie uns ſoeben gemeldet wird, gelang es dem früheren Welt⸗ meiſter den ausgezeichneten Schwergewichtler Sharkey in Newyork in der 7. Runde, nach hartem Kampf, durch einen Kinnhaken für die Zeit zu Boden zu ſchicken. In den beiden erſten Runden mußte Dempſey verſchiedentlich einſtecken, Sharkey war hier etwas im Vorteil. Die 3. Runde brachte wieder einen harten Schlagwechſel. Die 4. und 5. Runde waren ausgeglichen. In der 6. Runde ging Dempſey ent⸗ ſchloſſen zum Angriff über und konnte ſeinem Gegner ſtark zuſetzen. In der 7. Runde gelang es dann Dempſey ſeinen Gegner einwandfrei zu beſiegen. Der Sieg wurde von den nahezu 20 000 Zuſchauern mit großem Beifall aufgenommen. Tunney will am 15. September in Newyork ſeinen Titel gegen Dempſey verteidigen. Schach Internationales Länderturnjer in London Beim internationalen Länderturnier zu London mußte in der zweiten Runde ein großer Teil der Partien abgebrochen werden. Deutſchland hatte gegen Dänemark zu ſpielen. Dr. Tarraſch gewann gegen den Dänen Dr. Krauſe, während die Partien Anderſen—Carls, Mieſes—Norman und Wagner Ruben noch hängen.— In der dritten Runde war den Deutſchen gegen die ſtarken Vertreter der Tſchechoſlowakei nur ein Sieg vergönnt. Wagner gewann gegen Prokeſch. Dr. Tarraſch machte gegen Reti remis, während die beiden übrigen deutſchen Teilnehmer, Mieſes und Carls, als Führer der weißen Steine gegen Gilg bezw. Hromadka unterlagen.— In der vierten Runde ſiegte Deutſchland gegen Argen⸗ tinien 2½:1½. Stand des Turniers: 1. Tſchechoſlowakei 11½. 2. Ungarn 10(). 3. Argentinien und England 8(). 5. Oeſterreich 7½(). 6. Deutſchland 7½(). 7. Frankreich, Italien und Südſlawien 7½. 10. Dänemark 7. 11. Belgien 6. 12. Holland 5%(). 13. Schweiz 5½ 14. Spanien 4½. 15. Schwe⸗ den 4. 16. Finnland 3½. Deutſcher Schachkongreß in Magdeburg Das Meiſterturnier des Deutſchen Schachbundes brachte in der dritten Runde zwei Remispartien und zwar zwi⸗ ſchen Bogoljubow—Ahues und Sämiſch—Liſt. Als Anziehende ſiegten Schönmann gegen Brinkmann, Hilſe gegen Schmitt und Preuß gegen'Hermet, im Nachzuge waren Spielmann gegen Machate, ſowie v. Holzhauſen gegen Leonhardt ſiegreich. — In der vierten Runde ſiegten als Anziehende Leonhardt gegen Schmidt, Spielmann gegen'Hermet, Liſt gegen Schön⸗ mann, v. Holzhauſen gegen Sämiſch und Ahues gegen Silſe. Als Nachziehende gewannen Machate gegen Brinkmann und Bogoljubow gegen Preuße. Meiſterſchaft des Deutſchen Schachverbandes Bei der dritten Runde des in Berlin zum Austrag kommenden Meiſterſchaftsturniers verlor in der Gruppe A Richter unerwartet gegen Burgk. Rieſen ſiegte gegen Boden⸗ ſtein, Dallmann gegen Haugk. In der Gruppe B wurde Schweinburg von dem Nachziehenden Winkler geſchlagen. Ebenfalls mit den ſchwarzen Steinen ſiegten Bolß gegen Kutt⸗ ner und Strasdas gegen Ullrich. Fellag. 25 Juliicer vorm. N Hamdg Jen 5 pars 70115 0 Fr. Wien 0 82 59 fuoseftz He, d es o 0 Owolkenlos. G heiter. O halb bedeckt. wolkig. G bedeckt. o Reges. GGraupeln. Nebel. K Gewitter O Windſtille. O ſehr leichter Oſt. Hmäßiger Südſüdweſt. Aſtürmiſcher Nordweſt. z Schnee. Die Pfeile fliegen mit dem Winde. Die bei den Stationen ſtehenden Zahlen geben die Tempe⸗ ratur an. Die Linien verbinden Orte mit gleichem auf Meeresniveau umgerechneten Luftdruck ——————————————————— Welternachrichten der KarlsruherLandeswetterwarte Subtropiſche warme Luft, die uns auf der Vorderſeite des ſüdweſtlichen Luftwirbels zugeführt worden iſt, hat meiſt ſchwüles Wetter gebracht. Wenn der Wirbel ſeinen öſtlichen Kurs einhält, erreicht uns ſeine weiter entwickelte Randwelle und veranlaßt bereits wieder Gewitterregen. Im Rücken des Wirbels dͤrängt ungefähr die nördliche Strömung gegen Weſt⸗ europa vor. Damit ſteht erheblich kühleres und überwiegend wolkiges Wetter bevor. Wetterausſichten für Samstag, den 23. Juli. Kühler, wolkig, weitere Regenfälle, zum Teil mit Gewitterbegleitung, leichte weſtliche Winde. Herausgeber, Drucker und Verleger. Druckerei Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung G. m. b.., Mannheim, E 6, 2 Direktion: Ferdinand Heyme. Chefredakteur: Kurt Fiſcher—Verantwortl. Redakteure: Für Politik: H. A. Meißner= Feuilleton: i. V. Kurt Fiſcher— Kommunal⸗Politik u. Lokales: i..: Franz Kircher Sport und Neues aus aller Welt: Willy Müller— Handelsteil: Kurt Ehmer— Gericht und alles Uebrige Franz Kircher— Anzeigen: Dr. E. Stötzner wenn es auf Wanderungen und Touren eine schmadchafte, warme Mahlzeit geben soll. Ich bin praktisch verpackt, schnell zubereitet und nicht teuer. Mioꝛz CAO⁰⁰οι,jẽ&qeWhß und andere Suppen in Wurstform. häuſer und gutgehende Geſchäfte, die Fiſchhandlung D. und AArrrrrrrrrPPPrrereeeeee Im Schatten der Wolkenkratzer 40) Ein Roman aus dem modernen Newyork Von Erich Frieſen (Nachdruck verboten.) Da liegt das kleine ſpitze, blinkende Ding. Neben einem Ganz harmlos und unverdächtig. Und doch kann der Junge den Blick nicht mehr weg⸗ wenden. Er verſucht es. Unmöglich. Wie hypnotiſiert ſtiert er hinn Und ſtreckt ſeine unförmigen Finger danach aus. Und zieht ſie wieder zurück. Doch das kleine ſpitze blinkende Ding läßt ihn nicht. Es hat ihn in der Gewalt. Vollſtändig. So daß er nichts an⸗ deres mehr denkt und fühlt. Es haben! Es haben!! Er muß es habenkl!! Nebenan Telephonruf. Ein kurzes Geſpräch—— Schluß. Schritte. Bobby hört nichts. Alle ſeine Sinne ſind auf das kleine ſpitze, blinkende Ding gerichtet, das ihn in der Gewalt hat. „Ich komme gleich, Bobby! Noch ein paar Sekunden!“ Laut, mit kräftiger Stimme, ruft es Norman vom Nebenzimmer her. Bobby fährt zuſammen. Blitzſchnell, ohne recht zu wiſſen, was er tut, greift er nach dem Dolch. Und läßt ihn in ſeiner Hoſentaſche ver⸗ ſchwinden. „All right! Da bin ich wieder! Iſt dir die Zeit lang ge⸗ worden?“ Bobby antwortet nicht. Er iſt ſehr bleich. Und hält die Lider krampfhaft geſenkt. Der Dolch brennt ihm förmlich in der Taſche. Bis auf die Haut. Er fühlt es wie einen körperlichen Schmerz. Und hat doch nicht den Mut, ſeine Tat einzugeſtehen. Sie wieder gut zu machen. So raſch es irgend angeht, verabſchiedet er ſich. Als Norman ihn fragt, ob er ihn begleiten ſolle, ſchüttelt er den Kopf. Er wiſſe Beſcheid. Und rennt auch ſchon die Treppe hinunter. Wie beſeſſen. Norman ſchaut ihm verwundert nach. „Seltſames Rätſelgeſchöpf!“ murmelt er vor ſich hin. Und begibt ſich wieder an ſeine Arbeit.—— Als Bobby nach einer halben Stunde wieder daheim auf⸗ taucht— hinten rum, heidi, über's Staket, durch ein offenes Umfallen ſchwache Mrs. Higgins, ee, B— hat man ſeine Abweſenheit gar nicht emerkt. „Aglaja liegt in Fieberphantaſien. Und neben ihrem Bett ſitzt, ganz aufgelöſt in Schmerz und Angſt, die ſelbſt zum mit ſorgenden Mutter⸗ 2 75 35 den geſpannten Zügen der Tochter nach Beſſerung pähend. „Vorſicht! Und— Ruhe!“ hat der Arzt geſagt.„Damit wir eine Gehirnentzündung vermeiden! Die Patientin ſcheint in letzter Zeit ein für ihre zarte Konſtitution über⸗ großes Maß an ſeeliſchen Aufregungen gehabt zu haben! Alſo— keine ſeeliſche Erregung! Welcher Art ſie auch ſein mag! Sonſt ſtehe ich für nichts!“ Und die arme Mutter ringt die Hände. Und weiß ſich keinen Rat. Ihr Mann verreiſt— wohin, weiß ſie nicht. Edward, wie zumeiſt, in lautem Streit mit Juſſuff. Die Tochter ſchwerkrank und ohne Beſinnung—— Barmherzigkeit! XXIII. Die Kriſis iſt vorbei. Aglaja befindet ſich auf dem Wege der Beſſerung. Körperlich wenigſtens. Ob auch ſeeliſch? Wer den krankhaften Glanz ihrer Augen ſieht und das nervöſe Zucken ihrer Lippen— der weiß: hier ſind finſtere Mächte an der Arbeit, bereit, ein blühendes Menſchenleben zu vernichten. Aglaja ſelbſt ahnt, wie es mit ihr ſteht. Sie 8 5 ieſe Grauen dies dunkle Rauſchen in Ohren und Hirn! brennende Gewalt, die ihr den Atem raubt! Und ſie greift zu dem letzten Mittel, um Ruhe zu bekom⸗ men, zum— Morphium. Seit der Arzt ihr während ihrer Krankheit einmal eine Morphiumſpritze gab und ihre Schmerzen dadurch milderte — ſeitdem iſt ſie dem ſüßen Gift verfallen. Der Dämon der Higgins begann auch von ihr Beſitz zu ergreifen. Wenn ſie an all das denkt, was in den letzten Monaten auf ſie einſtürmte, was ſie faſt dem Wahnſinn nahe brachte — wenn ſie an ihr verlorenes Lebensglück denkt und an ihre ſchwarzumwölkte Zukunft— wenn ſie die brutale Stimme des Halbwilden, den ſie„Ehemann“ zu nennen ge⸗ Dann greift ſie nach dem„Tröſter“, dem Morphium. Nur ein kleiner Nadelſtich in den Arm.— Eine plötzliche Müdigkeit. Ein goldener Schleier legt ſich auf ihre Augenlider und hüllt ihr wehes Herz ein.——— Und dann— Ruhe! Ruhel! Mit gefalteten Händen liegt ſie langausgeſtreckt auf ihrem Spitzenlager. Die Augen geſchloſſen. Um die blaſſen Lippen ein glückliches Lächeln—— Was mag ihrem umnebelten Geiſt vorſchweben? Ihre erſte Jugend, da ſie in wunſchloſem Frohſinn mit der geliebten Freundin tollte und herumtanzte und meinte, es müßte immer ſo bleiben.... Ihr ſpäteres Jung⸗ mädchentum, als ſie einem Mann begegnete, dem ſich ihr ganzes Herz erſchloß?.... Oder die Fata Morgana einer Seligkeit, die ſie nicht kennt, kaum ahnt, und die ſich auszu⸗ malen ihre Keuſchheit niemals gewagt hat? Und wenn ſie dann aus dieſer roſenroten Dunſtwolke er⸗ wacht in die grauſame Wirklichkeit— dann hält nur da Bewußtſein ſie aufrecht: Es gibt etwas, das die blutigen Wunden der Verzweiflun kühlt! Das untertauchen läßt in die Wogen des Letheſtroms! Für kurze Zeit wenigſtens—— Bis— zum nächſten Mal! Ja. Der Dämon der Higgins hat auch ſie gepackt. Und umkrallt ſie feſt. Und läßt ſie nicht mehr los. Arme Aglaja!——— 4 Hettys Verletzung ſtellt ſich als nur ungefährlich heraus. 5 war mehr der erſte wahnſinnige Schmerz, ohne weitere olgen. Nach einigen Tagen ſchon kann ſie, den Arm noch in der 1 bei den Higgins vorfahren um nach der Freundin zu ſehen. Doch ſie wurde nicht gleich zu ihr geführt. Mit Tränen in den Augen teilte ihr Mrs. Higgins mit, ihre Tochter müſſe ſehr geſchont werden. Sie wolle nachher einmal ſchauen, ob ſie es wagen dürfe—— Edward ſchleicht wie eine Katze im Hauſe herum. Mit böſem Gewiſſen nud doch ohne Mut, gegen die Brutalität ſeines Schwagers energiſch aufzutreten. Die Kinnhaken, die Juſſuff austeilt, ſind berühmt und berüchtigt in ganz Newyork. Er hat auch noch nicht den Mut gefunden, ſeinen Heirats⸗ zwungen iſt, durchs Haus toben hört und das langgezogene antrag bei Miß Gould anzubringen. Die Zeit ſcheint ihm ni Winſeln des armen, von ihm gequälten Hundes— wenn ſie günſtig doeu. aufſchreien möchte vor grenzenloſer Verzweiflung— ſchreien, ſchreien, bis ihr zuckendes Herz ſtille ſteht.—— Soll er vielleicht die Rückkehr ſeines Vaters abmarten (Fortſetzung folgt.) 4 rrrer 11 1 en Neue Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabe) „ Seite. Nr. 334 Wandern und Reiſen Das bayriſche Allgäu AUeber das Allgäu ſchauen die Berge!l Kuppen im ewigen Schnee, gründunkle Bergwälder, Bergſeen und Wieſenmatten, ein Meer von Blumen, lichte klare Luft und heitere Farben, der Glockenklang der Herden künden dem Gaſte:„Du biſt im Allgäu!“ Von Jahr zu Jahr vergrößert ſich die Zahl derer, die erkannt haben, daß das Allgäu an natürlicher Großartig⸗ keit ebenſo reich geſegnet iſt, als ſeine Nachbarn, die Schweiz und Tirol und daß es ebenſo reich an Kultur und Kunſtdenk⸗ mälern iſt wie vielbeſuchte Stätten des Auslands. Wer Sinn für Schönheit hat, im Allgäu wird er ſie tauſendfach finden. Bald winkt die goldene Ferienzeit und das Allgäu bietet ſeinen Willkommengruß. Wenn man in Immenſtadt, einem traulichen Städt⸗ chen, am Fuße des Horn und Mittagberges den Zug verläßt, iſt man am goldenen Tor zu den Wundern der Allgäuer Wo die Schwarzwaloͤtannen rauſchen Das iſt nun einmal ſo: Die Dichter ſchicken in dieſer Zeit ihre Phantaſie kuf Reiſen. Aus Gedanken und Gefühlen bauen ſie goldene Brücken und verlangen von der Menſchheit, daß man über ſie ſchreitet und mit ihnen in das Traumland tritt. Das iſt auch ſo: Wenn ſich dieſer reine, wolkenloſe blaue Himmel über der Landſchaft wölbt, dann wird alles in ein feſtliches Gewand gehüllt und man vergißt über aller Sonnen⸗ ſchönheit und Einſamkeit, daß irgendwo wieder große Box⸗ kämpfe ſtattfinden und in der Außenpolitik an dem neuen Schmuckkäſtchen der Völkerverſöhnung die letzten Verzierun⸗ gen angebracht werden. Irgendwo liegt ein Land. Das iſt nun an und für ſich nichts beſonderes. Denn Deutſchland iſt ein großes, ein ſchö⸗ nes Land, daß es einem ſchwer fällt, für die größten Schön⸗ heiten die richtigen Worte zu finden. Aber dieſes Land, um Alpen. Mächtig wachſen das Daumenmaſſiv und die Oberſt⸗ dorfer Berge mit dem Himmel im Süden zuſammen. Im Weſten glänzt ſilberhell der kriſtallklare Alpyſee. Ober⸗ ſtaufen vereinigt ſoviel[Lieblichkeit und Anmut wie kaum ein anderer Ort. Unvergleichlich iſt der Blick zum Bodenſee und zu den Schweizer Bergen. Sonthofen, der freund⸗ liche Ort im Illertale, inmitten ſeiner Berge, iſt das Ziel vieler Sommergäſte und der Ausgangspunkt lohnender Höhenwanderungen insbeſondere auf den Grünten, einer der dankbarſten und ſchönſten Ausſichtsberge des Allgäus. In einem ſtillen Seitentale liegt Hindelang⸗Bad Oberdorf, deſſen landſchaftlich ſchöne Lage immer wieder in ſeinen Bann zieht. Selten wird man ein ſo liebliches und zugleich groß⸗ artiges Bild finden wie hier. Dem Schwefelbad verdanken viele Kranke Geneſung. Auf dem Wege nach Oberſtdorf gelangt man nach dem aufblühenden Ort Fiſchen. Herrliche Wieſen ziehen ſich dem Flußtale entlang und von hier aus beginnen viele Bergtouren. Ueberragt von einem ſtrahlenden Berg⸗ kranze liegt Oberſtdorf im weiten Wieſengrunde. Ferien⸗ tage in Oberſtdorf! Ein Zauberwort, das alle Herzen höher ſchlagen läßt. Hier im Kranze der Berge Ruhe und Erholung zu ſuchen iſt in der Tat etwas Köſtliches. Hier, in Einöds⸗ bach, in der Birgsau, am Freiberg⸗ oder Criſtleſee und an ungezählten anderen Punkten der erhabenen Umgebung, redet ie Natur ihre eindringlichſt und wunderſamſte Sprache. Oberſtdorf iſt aber auch ein Dorado für Bergſteiger gleich zermatt oder Chamonix. In der Nähe Oberſtdorfs liegen die kleinen, aber nicht deſto weniger gern beſuchten Sommer⸗ friſchen Schöllang, im Schutze des Rubihorn und Tie⸗ fenbach mit ſeinem Schwefelmineralbad. Viel Anregung gibt eine Wanderung durch das Wertachtal über Retten⸗ berg, Wertach, Neſſelwang, alles Orte, die einen ruhigen beſchaulichen Aufenthalt im herrlichen Gebirge bieten. fronten mit dem Falkenſtein, hart an der Tirolergrenze verdankt ſeiner reizenden Lage und ſeinem angenehmen Klima, ſeine ſtets wachſende Beſucherzahl. Von Pfronten führt der Weg vorüber an Weißen⸗ ſee, einer kleinen Sommerfriſche, nach Füſſen. Füſſen am wildbrauſenden Lech mit ſeinen launigen Straßen, ſeinen alten Bauten und maleriſchen Winkeln wird jeden, der Sinn ür das Vergangene hat, zu längerem Aufenthalt verleiten. Die Naturbäder im Faulenbacher Tal ſind ein beliehter Aufenthalt für Freunde des naſſen Elements. Prächtige Landſchaften, im Hintergrunde gewaltige Berge, erfreuen das Auge. Hier ragt in impoſanter Größe der Säuling, in ſeinem Schutze liegen die Königsſchlöſſer Hohenſchwangau und Neu⸗ ſchwanſtein. Nicht vergeſſen ſollen wir im Norden Bad Förishofen das der Heilmethode des Prälaten Kneipp ſeinen Weltruf verdankt. Tauſende finden alliährlich hier eneſung und neue Lebenskraft. Viele Orte im Allgäu große und kleine, es ſind rund 60 an der Zahl, locken zum Aufenthalt. Alle Höhenlagen von 600 bis 1350 Meter ſind hier zu finden. Für alle perſönlichen Wünſche und finan⸗ ziellen Verhältniſſe, für jeden Geſchmack iſt reiche Auswahl. em es einmal beſchieden war, im Allgäu, im Kranze ſeiner erge, zu verweilen, der kehrt immer wieder, ſo oft ſich Zeit und Gelegenheit bieten. * Vöhrenbach. In großer Zahl laufen täglich Anfragen ein wegen rechtzeitiger Unterkunftsfeſtlegung für die kommenden zochen, die für Vöhrenbach in ſeiner geſchützten Lage und ſeiner an wechſelvollen Reizen reichen Umgebung im typi⸗ ſchen Bregtal die langen Wochen wohl temperierter Tages⸗ märme mit ihrer erquickenden mäßigen Nachtkühlung bringen. er Verkehrsverein hat einen neuen, in gedrängter Form alle für Intereſſenten nötigen Angaben enthaltenden Proſpekt herausgegeben. ſmenstadt Hans Hipp, Phologr., Immenstadt das ſich im Norden mit zärtlicher Geſte der Mafn ſchlingt und in deſſen Süden ſich die weite Fläche des Bodenſees tief bis an die Grenzen der Schweiz und von Oeſterreich vorſchiebt, das im Weſten von den majeſtätiſchen Fluten des deutſcheſten Stromes, des Rheines, umſpült wird und dem im Oſten ein mächtiger Bergrücken einen feſten Wall verleiht, iſt etwas be⸗ ſonderes. Viele Dichter haben es beſungen und viele, die durch dieſes Land ſchlenderten oder mit Bahn und Auto im Fluge ſeine Gauen durchzogen, haben eine köſtliche Erinne⸗ rung daran bewahrt. Irgendwo liegt ein Land Viele Jahrhunderte haben hier ihre Spuren eingegraben und ſeine porgeſchobene Stellung in der Südweſtecke des deut⸗ ſchen Reiches hat es zum Grenzland gemacht. Jenſeits des Rheines grüßt der Wasgenwald... Wenn man im Schnell⸗ zug die Strecke von Frankfurt nach Baſel durchfährt, dann ſchweift zwiſchen Achern und Renchen und Offenburg der Blick über das Hanauerland in die Rheinebene und empfängt als flüchtigen Gruß aus der Jerne das Schimmern der Türme des Straßburger Mün⸗ ſters. Grenzland— d. h. Hüterin deutſcher Kultür Aber nicht nur das. Auch das Grenzland hat ſich den Forderungen der Gegen⸗ wart angepaßt und ſeinen Reichtum an Naturſchön⸗ heiten und Eindrücken für den fremden Beſucher in den Dienſt der Menſchheit geſtellt. Die Wogen des Rheines, das geheimnis⸗ volle Rauſchen des Nek⸗ kars, das harmloſe Plät⸗ ſchern der Murg, Rench, Kinzig, Gutach, Dreiſam und der Wieſe ſingen jahr⸗ aus, jahrein die alte Melo⸗ die von Heimatfrieden und Heimatſehnſucht. Und dieſe klingende Symphonie er⸗ fährt eine harmoniſche Unterbrechung der vollen Akkorde durch die verſöhn⸗ lichen Weiſen, die der Odenwald im Norden da⸗ zwiſchen miſcht. Aber über⸗ tönt wird dieſer Geſang des Landes von einem ge⸗ heimnisvollen Rauſchen der ſtolzen Tannen, die ewig und ewig von einſamen Höhen ihre Melodien in die lieblichen Täler tragen. Badnerland— Heimatland.... Zahlreiche Grüße ſind zu ihm geflogen nicht nur von ſolchen, deren Wiege hier ſtand, auch von jenen, die herausgeriſſen aus dem Getriebe des All⸗ tags mit neuen Augen dieſes Stückchen Erde ſahen und ſeine Schönheit mit offenem Herzen empfingen. Im Nordoſten grüßen die Höhenzüge des Neckarlandes und gegen Süden die dunkelblauen Höhen des Schwarzwaldes. In üppiger Ver⸗ ſchwendung iſt hier all das zuſammengetragen, was der Menſch zu ſeiner Erholung braucht. Es wird ihm leicht gemacht, ſich den richtigen Ort zu wählen, um hier für einige Zeit ſein Quartier aufzuſchlagen. Die Kultur in ihren verfeinertſten Formen prägt ſich in dem Geſellſchaftsleben an den großen Badeorten aus. Wer die Einſamkeit und das Abgeſchloſſen⸗ ſein von dem gewohnten Rhythmus des Tages ſucht, findet überall und überall Aufnahme. In endloſer Kette reihen ſich in dem badiſchen Erholungsgebiet die zahlreichen Kurorte und Fremdenplätze, die dank des hochentwickelten Fremdenweſens Unterkunftsmöglichkeiten in allen Qualitäten bieten. Und wo das Reiſen ſo beqeum gemacht wird wie hier, wo die deutſche Reichsbahn ihren höchſtgelgenen Bahnhof in faſt 1060 Meter Höhe ihr eigen nennt, wo die romantiſchen Ge⸗ birgsbahnen in ſchwindelnder Höhe die Schluchten überqueren und auf den gepflegten Wegen ſowohl in der Ebene wie im Hochland der Benzinmotor knattert und die Gäſte zu ihren Beſtimmungsorten bringt, wo an dem Ufern der idylliſchen Gebirgsſeen die Sagen aus alter Zeit in den Dämmerſtunden wieder lebendig werden— da ſollte das Herz noch mehr Wünſche haben? Wo die Schwarzwaldtannen rauſchen, iſt das Land der Berge und Seen, der Flüſſe und Täler, des ſüdlichen Klimas und des lachenden Himmels. Dort liegt das Badner⸗ land. Ein ausführliches Verzeichnis über die Unterkunftsmög⸗ lichkeiten in dieſem bevorzugten deutſchen Erholungsgebiet iſt der„Wegweiſer und Hotelführer 1927, Badnerland—Schwarz⸗ wald“, der vom Badiſchen Verkehrsverband in Karlsruhe be⸗ zogen werden kann. R. Pr, Tageswanderung Hirſchhorn, Kortelshütte, Rothenberg, Oberfinkenbach, Falken⸗ Geſäß, Beerfelden, Hetzbach. Wanderkarte Nr. 26, Hirſchhorn oder Waldmiſchelbach 190 Mk., Anſchlußkarte Hetzbach⸗Hirſchhorn 1,10 Mk. Mann⸗ heim ab.12,.45, Hirſchhorn an:.36,.00 Uhr. Vom Bahnhof Hirſchhorn bis zum Kreuzweg, dann links. Bei der Bahnunterführung rechts(links Wegweiſer) mit der Hauptlinie 11, rotes Kreuz durch Hirſchhorn, auf der Straße nach Unterhainbrunn. Ueber den Finkenbach und das ſchöne Tal rauf. Rechts das muntere Flüßchen. Nach etwa einer halben Stunde dort wo der Brombach in den Finkenbach mündet, das Wegzeichen die Straße verläßt und links in den Wald abbiegt, rechts ohne Markierung über das Finkenbachtal und den Bach zum Wald. Auf einem in jüngſter Zeit erbauten Weg in jungem Fichtenwald in nördlicher Richtung beauem bergan. Oberhalb des Hammelbacherhofs(Gaishof) eine Schwenkung rechts, nach 11 Stunde der Weiler Kortels⸗ hütte. Durch den Weiler in gleicher Richtung noch etwas an⸗ ſteigend. Links ſchöner Blick ins Finkenbachtal, auf Unter⸗ und Oberhainbrunn, rechts auf Rothenberg. Beim Verlaſſen des Waldes überraſchend ſchöner Blick ins Finkenbachtal und auf die Olfener Höhe. Zuſammentreffen mit der Hauptlinie 9, blaues Viereck, und 13 blaues Kreuz. Mit beiden Zeichen inab nach Rothenberg, eine halbe Stunde. Nördlich mit em blauen Viereck durch ben hochgelegenen Ort auf ſchöner Straße, die mehrere Ränke macht. Links abwechslungsreiche Ausblicke. Nach etwa zwanzig Minuten verläßt die Markie⸗ rung die Straße und geht lanks in den Wald. In dieſem ge⸗ mächlich, ſpäter etwas ſteiler hiunter ins Finkenbachtal und rechts vor nach Oberfinkenbach, eine Stunde. In gleicher Richtung das Finkenbachtal aufwärts. Links Wieſen, rechts Leld, an mehreren Mühlen vorüber, nach einer halben Stunde Falken⸗Geſäß. Hier Uebergang auf die Hauptlinie 16, gelbe Scheibe. Durch den langgeſtreckten Ort bergan, rechts der Finkenbach. Bald links Wald, an einer langen Mauer vorbei, bald beiderſeits Wald und links geſchwenkt, Jetzt noch kurz ſteiler aufwärts, zuletzt durch einen Fichtenſchlag und aus dem Wald. Auf der Höhe überraſchend ſchöner Rundblick. Rechts eine kleine Anlage. Auf ſchöner Straße etwas ab, die Turmſpitze der Beerfelder Kirche begrüßt den Wanderer, nach einer Stunde Beerfelden, von Falken⸗Geſäß an gerechnet. In Beerfelden ſehenswert in der Kirche Glasmalereien aus dem Ende des 15. und anfangs des 16. Jahrhunderts ſtam⸗ mend, die ee Mineralquelle, die zugleich 12 Brunnen⸗ röhren ſpeißt; endͤlich der etwa zehn Minuten entfernte, an der Straße nach Airlenbach ſtehende Galgen nebſt Zentlinde. Nördlich durch die Stadt abwärts am Banhhof rechts vorbei, auf ſchöner Straße das Tal ab, über die Bahn, hierauf rechts hinunter nach Hetzbach eine halbe Stunde. Wanderzeit etwa 5 Stunden. Hetzbach ab: 18.48, 20.43(beſchl. Perſonen⸗ zug), 21.38; Eberbach umſteigen; Mannheim an: 20.37, 22.41, 23.55. Wer ſich den Weg Beerfelden⸗Hetzbach erſparen will, Füssen, altes Sehloss mit Säuling fahre mit dem Bähnchen; Beerfelden ab: 18.30, 20.20, Hetzbach an 18.44, 20.34. Es Sch. Hans Hipp, Immenstadt *Fahrpreiserm fir Geſellſchaftsreiſen im Nordſeebäderdienſt. Im Verkehr mit den deutſchen Nordſee⸗ inſeln gewähren Hapag und Norddeutſcher Lloyd, die den Nordſeebäderdienſt Hamburg⸗Helgoland⸗Nordfrieſiſche Inſeln bezw. Bremerhaven⸗Helgoland⸗Norderney betreiben, auf ihren Schiffen für geſchloſſene Geſellſchaften ähnliche Fahrpreis⸗ ermäßigungen wie die Eiſenbahn. Der Hapag⸗Seebäderdienſt gewährt— wie die Reichsbahngeſellſchaft— von 20 Perſonen an eine Ermäßigung von 25 v. H. Der Norddeutſche Lloyd gewährt bei Löſung von mindeſtens 20 Fahrtausweiſen 20 v. ., von mindeſtens 100 Ausweiſen 33 76 v. H. und bei Löſung von mindeſtens 200 Fahrtausweiſen 50 v. H. Ermeneee Dv. — bteai d⸗Ausgabe) — Bayr. Bodenr. B 2 Freitag, den 22. Juli 1927 Deutſche Rohſtahlgewinnung Geringere Erzeugung gegenüber dem Vormonat Der Verein Deutſcher Eiſen⸗ und Stahl⸗Induſtrieller veröffent⸗ licht in der Zeitſchrift„Stahl und Eiſen“ das Ergebnis ſeiner Er⸗ hebungen über die deutſche Rohſtahlgewinnung im Juni 1927: Mai 1927 Juni 1927 Juni 1926 Thomasſtahl⸗Rohblöcke 573486 561535 431 369 Beſſemerſtahl⸗Rohblöcfñte 183—— Baſ. Siemens⸗Martinsſtahl⸗KRohbl. 745 939 708 11¹ 515 038 Saure Siemens⸗Martinsſtahl⸗Rohbl. 14 497 17 596 8 022 Tiegelſtahl⸗ u. Elektroſtahl Rohbl.. 13 510 11 789 4433 Schweißſtahl(Schweißeiſen)) 3 403 3 963 1888 Baſiſcher Stahlgusßß„ l 15 504 951² ehlgusß 8 782 8 158 5 072 Tiegelſtahl⸗ u. Elektroſtahlguns 1308 1320 761 zuſammen 1377 719 1327 976 976 095 Durchſchnittl. arbeitstägl. Gewinnung 35 109 53 119 37 542 Nach Bezirken ſtellt ſich die Gewinnung wie folgt: Rheinland und Weſtfalen in940 1855774 770 341 Sieg⸗, Lahn⸗, Dillgebiet u. Oberheſſen 31 424 30 818 23 994 JJd ͤÄATT„„ 47 927 47 925 38 817 Nord⸗, Oſt⸗ u. Mitteldeutſchland 122 779 114592 84 664 „ 53 750 53 706 40 014 Süddeutſchl einſchl. Bayer. Rheinpf.) 02— 2661 18 205 zuſammen 1377 719 327 976 976 095 Die Rohſtahlgewinnung im Monagt Juni iſt mit 1527 976 To. um 49 743 To. niedriger als die des Mai und liegt arbeitstäglich mit 53 119 To. um 1990 To. unter der Maileiſtung. Sie entſy t 92,36 Prozent der durchſchnittlichen arbeitstäglichen Rohſtahlgewinnung im Jahr 1913 für das Deutſche Reich damaligen Umfangs. * 6 * Rohſtahlgemeinſchaft. Die von der Rohſtahlgemeinſchaft vor⸗ genommene Neuregelung bei Abſchluß von Geſchäften nach Fall 1 des Avi⸗Abkommens betrifft, wie wir hören, nur Walzeiſen und nicht Gußeiſen. Für letzteres Produkt wird ein feſter Satz gewährt, der auch für das zweite Halbjahr 1927 auf 6/ pro Tonne feſtgeſetzt wor⸗ den iſt. Die Feſtſetzung der Vergütung der Rohſtahlgemeinſchaft an die Avi erfolgt bekanntlich allmonatlich. AKeine Differenzen in der Verwaltung der Motoren⸗ werke Mannheim AG. Wie Berliner Meldungen wiſſen wollen, ſollen zwiſchen Vorſtand und Aufſichtsrat der M. W. M. wegen der Durchführung der vor einem halben Jahre be⸗ ſchloſſenen Sanierung Unſtimmigkeiten entſtanden ſein. Angeblich ſei der Vorſtand der Anſicht, daß die Sanierung nicht in vollem Umfange durchgeführt worden ſei und ins⸗ heſondere habe die Mehrheitsinhaberin, die Vielmetter⸗ Gruppe, die zur Sanierung erforderlichen und ſeinerzeit zu⸗ geſagten Mittel nicht in genügendem Umfange zur Verfügung geſtellt. Auf unſere Erkundigungen erklärt der Vorſtand, daß dieſe Verlantbarungen vollkommen unzutreffend und von Anfang bis zu Ende erfunden ſind. Wir nehmen dieſe Klar⸗ ſtellung mit Befriedigung zur Kenntnis, umſomehr, als ja auch die Stadtgemeinde Mannheim nicht unweſentlich an der Sanierung und einem zielbewußten und erfolgreichen Wieder⸗ aufbau des Unternehmens, das leider allzulange der Spiel⸗ ball entgegengeſetzter Intereſſen war, intereſſiert iſt. Im übrigen hören wir noch, daß die beſchlußfaſſende Bilanz⸗ itzung des AR. über das Gg. 1926 Ende nächſter Woche ſtattfindet. Ueber das Ergebnis des abgelaufenen GJ. kann augenblicklich noch nichts mitgeteilt werden. 75: Belgiſche Nationalbank. Der AR der belgiſchen Nationalbank die Bilanz für die Zeit vom 25. Okt. 1926 bis 25. Juni 927. Der Bruttogewinn beträgt 150 Millionen Franken. Er über⸗ trifft den des erſten Halbjahres 1926 um 100 Prozent. Die Divi⸗ dende wurde auf 89,74 Franken brutto gleich 70 Franken netto feſt⸗ eſetzt. Der Geſamtbetrag des inländiſchen und ausländiſchen Wech⸗ elportefeuilles beläuft ſich auf ungefähr 120 Mill. Franken. 2: Vereinigte Stahlwerke,.⸗G. Wie wir erfahren, ſteht der den Vereinigten Stahlwerken aus der neuen Amerika⸗Anlei he zufließende Reinerlös bereits feſt. Er wurde zuſammen mit den anderen Bedingungen der Amerika⸗Anleihe feſtgeſetzt und garan⸗ tiert. Eine Veröffentlichung des Erlöſes iſt nicht beabſichtigt. Er bleibt auch unverändert, ſe nachdem der Ausgabekurs der Anleihe von dem amerikaniſchen Bankenkonſortium bemeſſen wird.— Wie wir ferner erfahren, iſt das Koks⸗Erzabkommen der Ver⸗ einigten Stahlwerke mit der Alpinen Montangeſellſchaft unter den bekannten Bedingungen in Kraft getreten. Anders lau⸗ tende ausländiſche Meldungen ſind unrichtig. Man erhofft über das jetzige Abkommen hinaus noch einen größeren Austauſch, wenn der deutſch⸗öſterreichiſche Eiſenbahn⸗Vorzugstarif in Kraft getreten iſt. * Kattowitzer AG. für Bergban und Eiſenhüttenbetrieb. Die Geſellſchaft weiſt für 1926 einen Reingewinn von 2,1 Mill. Zloty aus. Eine Dipidende kommt nicht zur Verteilung. J. V. hatte die Geſellſchaft bekanntlich einen Verluſt von 705 550 Zloty erlitten, der aus dem Reſervefonds abgedeckt wurde. — 22r 2 Kurszettel der Neuen Mannhelimer Zeftung Aktien und Auslandsanleihen in Prozenten, bei Stückenotierungen in Mark je Stück Die mit T verſehenen Werte ſind Terminkurſe während ſich die mit + verſehenen noch in Bi⸗/% verſtehen. Mannheimer Effektenborſe vom 22. Juli 21.22. A. 22. 21.J 22. Bad. Bank 178,0178,0 Bad. Aſſekuranz. 250.0250,0 Karlsruher Maſch. 27—28.— fälz. Hypoth. Bi.—.——.— ContinentaleBerſ. 93.—93,.— C. H. Knorr 187,0187,0 . Wpotg. Bant 178,0 170,0 Mannheim. Verſ. 134,0 184.0 Mannh. Gummi 55.—50,.— Nh Freditbank 134 5 184,5 Oberrh. Verſ. 162,0162,0 Neckarfulm Fhrzg 123,0123.0 Südd. Disconto 146,0 146,0 Pfälz. Mühlenw. 158.0156,0 .⸗G. für Seillnd. 96,.—98,.— Portl. Zem. Heid. 153,0 Durlacher Hof 165,0165,0 2& Cie..-Ah. Elektr..-G. 168,016,0 Kleinlein Heidelb. 228,0226,0 J. G. 311,50818,00 Rheinmühlenw. 140,0 Farben 140,0 Ludwigsh. Akt. Br. 225,0225,0 Rhenania 62,—63.— Wayß& Freytag 150,0,170,0 180,0 190,0 Gebr. Fahr 57.—57.— euftoff Waldhoſ 317,0821,0 erger Worms 185,0185,0l Deutſche Linol. 265,0262,5 Südd. Zucker 189,01150,0 2840 Frankfurter Vörſe vom 22. Juli TGelſenk. Bergw. 166,7167,2 Baſt.⸗G.—. r dae 20 8 5 0 wagen. bericht, daß im Kapitalverkehr mit de * Standard Oil Cy. und Rußland. Die Standard Oil Comapny in New Jerſey gibt eine Erklärung heraus, in der die Berichte über Verhandlungen der Geſellſchaft zwecks Kaufes rufſſiſcher Petroleum⸗ produkte dementiert werden. Es heißt in der Erklärung, daß in New Jerſey die Standard Oil Company keine Geſchäfte mit den Sowjetruſſen machen werde, ſolange die Sowjetruſſen ſich weigern, das Recht auf Privateigentum anzuerkennen. Die Erklärung der Standard Oil von New Jerſey ſteht in Widerſpr uch zu der Er⸗ klärung der Teilgeſellſchaft der Standard Oil Company in Newyork, die erſt vor kurzem bekanntgab, daß ſie ihre Verträge für den An⸗ kauf ruſſiſcher Petroleumprodukte verlängert habe. Man ſcheint alſo innerhalb der Standard Oil Compauy verſchiedener Meinung über das Ruſſengeſchäft zu ſein.— Der Generaldirektor des holländiſch⸗ engliſchen Petroleum⸗Konzerns, der Koniglijk⸗Shell⸗Gruppe Sir Heury Deterding erklärte in einer Unterredung, daß die bekanten Ab⸗ machungen der Standard Oil Compauny of New York mit dem ruf⸗ ſiſchen Naphtha⸗Syndikat zur Folge haben werden, daß die Standard Oil Company ihre großen Verkaufsorganiſationen in Britiſch⸗In⸗ dien und den Straits Settlements der Sowjetregierung zur Ver⸗ fügung ſtellen werden. Die Koniglijk⸗Shell⸗Gruppe werde ſich jedoch dagegen zur Wehr ſetzen, daß das ruſſiſche Petroleum in Konkurrenz mit dem von ihr erzeugten Petroleum verkauft werde. Die Verein⸗ barung der Standard Oil mit den Sowjets, die ſich übrigens auch gegen die amerikaniſche Petroleuminduſtrie ſelber auswirken müſſe, komme ferner eine politiſche Bedeutung zu, da die Sowjets durch die ihnen von der Standard Oil zur Verfügung zu ſtellenden finanziellen Mittel in den Stand geſetzt würden, ihre revolutionäre Propaganda in einzelnen Ländern, beſonders auch in Indien, weiter zu führen. 757? Rekordverkäufe der General Motors im 1. Halbjahr 1927. Die Verkäufe der General Motors Corporation erreichten im erſten Halbjahr 1927 die Rekordziffer von 883 477 Perſonen⸗ und Laſtkraft⸗ Die Vergleichszahl für die erſte Hälfte 1926 war 636 087. 1 Singer Nähmaſchinen AG. in Berlin wieder dividendenlos. Dieſe mit einem At. von 12 Mill./ arbeitende Tochtergeſellſchaft der amerikaniſchen Singer Manufacturing Co., die bereits ſeit 1914 keine Dividende verteilt hat, bleibt auch für 1926 dividendenlos. Nach der Gewinn⸗ und Verluſtrechnung ſtellte ſich der Fabrikations⸗ und Verkaufsüberſchuß auf 2265 971(7333 800) J. Für Abſchreibungen auf Außenſtände wurden 543 954(4 509 133) /, für Abſchreibungen auf Fabrikanlagen, Geſchäftshäuſer und Beteiligungen 1681 739 (1573 497)& verwendet, ſo daß bei Vornahme einer Rückſtellung für Forderungen an die Geſellſchaft in Höhe von 12 000/ nur ein Rein⸗ gnwinn von 28 278(1 239 169) verbleibt. Wie aus der Bilanz für 31. Dezember 1926 hervorgeht, haben ſich die laufenden Buchſchulden mit 59 058724(i. V. 58 895 225) nur wenig verändert. * Der letzte Monatsertrag der deutſchen Tabakſteuer. Die Tabak⸗ ſtener erbrachte im letzten Monat laut Zigarren⸗ und Zigaretten⸗ Spezialiſt(Dresden) 58½ Millionen, das iſt der höchſte Ertrag aller Verbrauchsſteuern. Bierſteuer und Zuckerſteuer zuſammen er⸗ brachten nur 50½% Millionen. * Vollzeichnung der Saarbrücker Dollar⸗Auleihe. Die von dem Uebernahme⸗Konſortium, den Bankfirmen Ames, Emerich u. Cy., Chikago⸗New Nork und Strupp u. Co., New York, am Dienstag an der New Norter Börſe aufgelegte neue 3 Millionen Dollar⸗Anleihe der Stadt Saarbrücken wurde ſchon am 1. Zeichnungstag über⸗ zeichnet. Auch aus dem mittleren Weſten waren Zeichnungen ein⸗ gelaufen. Der Einführungskurs beträgt 95 v. H. Ihre Rückzahlung erfolgt al pari. Die Laufzeit beträgt 25% Jahr. 2: Rückkehr zur Brüſſeler Zuckerkonvention? Der permanente Kriſenzuſtand, in dem die Zucker bauenden Länder Europas nach dem Kriege geraten ſind, und der ſeine Urſache hauptſächlich in den Dumpingpreiſen eines Landes gegen das andere hat, laſſen den Ge⸗ danken an die Erneuerung der Brüſſeler Zuckerkonvention ſtärker als je wieder aufleben. Der Wunſch nach internationaler Regelung des Zuckerrübenbaues und eines kontingentierten Abſatzes wird umſo begreiflicher, wenn man ſieht, daß Amerika dabei iſt, mit Hilfe ſeiner kubaniſchen Produktion ſeine Herrſchaft auch auf die enropäiſchen Zuckermärkte auszudehnen. Freilich iſt heute der Weg, alle Zucker⸗ produzenten Europas unter einen Hut zu bringen, ſehr viel ſchwieri⸗ ger als in der Vorkriegszeit, da der Friedensvertrag von Verſaille die großen Rüben bauenden Länderkomplexe in eine Anzahl von Einzelſtaaten zerſchlagen hat. Angeſichts der unhaltbaren Lage, die auf den Zuckermärkten infolge der Ueberproduktion an Rohrzucker in Cuba geſchaffen worden iſt, wäre es ſehr zu wünſchen, wenn die jetzt von Holland und Belgien ausgedehnten Beſtrebungen zu einer Erfolge führen würden. *789 Mill. Doll. Auslandsanleihen im 1. Halbjahr in u. S. A. Von dem Geſamtbetrage von 788,68 Mill. Dollar im erſten Halbjahre 1927 in den Vereinigten Staaten aufgelegten ausländiſchen Anleihen entfallen 251,98 Mill. auf 34 europäiſche, 249,09 Mill. auf 38 ſüd⸗ amerikaniſche, 175,16 Mill. auf 55 kanadiſche und 112,45 Mill. auf 11 ſonſtige Anleihen. Bemerkenswert iſt, daß ſtaatliche und kommunale Auslandsanleihen im Gegenſatz zum Vorjahre mit 497,44 Mill. wie⸗ der den weit größten Teil der Kapitalexporte beanſprucht haben. Auf Anleihen privater Geſellſchaften entfallen dagegen 291,24 Mill. Doll. Von den auf Dollarbaſis abgeſchloſſenen europäiſchen An⸗ lethen ſind im letzten Halbfahre 23 Mill. Doll. abgezweigt und holländiſchen und ſchweizeriſchen Banken zur Verfügung geſtellt wor⸗ den. Das Department of Commeree bemerkt in ſeinem Halbjahres⸗ m Auslande inſofern eine Neu⸗ — 2 8 21.22. 21.J22. 21.22. Hanfwerke Füßen 143.9ſ143.0 Neckarſ. Fahrzg.. 123,0128,2 Uhrenfabr. Furtw.—.——.— Hilpert Armaturf. 82,75 81.75 Nrh. Leder Spier 119,0118,0 Ver. d5 Oelf. 87.—87 Haelaup eieſe 136..188.0 Peisezuntendrtft 120.0118..8 h Jaf 0, 115.0 1295 oldenan flie 185 1195.) fl Aabr Kerzer e5,—884 Pge Stahldere(—5 Zolkmann Pdil 4555.108.0 Pbilipps-G. Aet 67.—85.28 Ber. Ult inf. 153.1153.2 Holzverkohl.-Ind. 72,3072,50 Porzellan Weſſel 46,.——.— Ver. Zellſt. Berlin e Junghans St.⸗A. 122,5,124,5 Rein. Gebb& Sch. 189.5132.5 Bogtl. Maſch. St. 103,5103.5 Kammg. Kaiſersl.—.—195.0 TRgeinele kt. St.A 166,7168.0 Boigt KHäff. St. 136,5138.9 Karlsruher Maſch. 29,.— 30,— Rb. Maſch. Leuder 91.—31.— Bolthom. Seit.K 72.5072,50 Fien a dt 1415 155. 1 0 63,5088,25 Wayß& Freytag 169,2189,5 Klei KBecker 141. ebe ontan.——f. S —.— Nilene 385— 55 0 1 wbege 1950 ˖ 950 TZell Waldhof St 318,21321,8 L ven Braun 65,.—68,— Rodberg Darmſt. 10, 2 7 Kand e es.—— beed me eee Teahmeher& Co. 178.0177,8 üttgerswerke.* eng 2. 121.7128,7 Schling a C. Hbg.—— g— Brown, Bov. Kck. 175,0174,0 Sederwerk Rothe—.———Schnellpr. Frank. 10,0107.2 Raſtatter Waggon—.——.— —TT ufa.... 32.6081.80 Maſchi.46.—46,— ucker.. 1 5 1 Luß ſche Jubutr. 1177 17 Sgah 1 55—9 1— Feſtverziusliche Werte. Mainkraftwerke. 127.2129, uhfabrik Herz——74.— D. Anl. Abls 17.15J17, 25 Retalgeſ. Frantſ. 158 5 137,0 Sellinduftr. Wolf 95.—.— 10% h. 805.J3.5 Mez Söhne. reTStemenssHalst 281,5 284,08¾ th, Stadt. 28 99,7599.50 Miag, Mühlg.. 15.5145.5 Südd. Draht—.—.——.%½ Rh Hyldpfz /) 99.80 100.0 Moenus St. A. 86,5086,—S. Led. St. Ingbert——.—„ Seſeh 100,0—.— Tgaipns—— „Bergbau. 2 D. Ereditbk 149,2148.5 7Jde Ber 681.N 270,0271,0 TBergm. Elektr. 192,0190,0 adiſche Bank.. ½—.— TNall Aſchersleb. 178,0177.5 Bing Metallwerte 29,—23,80 Bankf Brau. Ind. 219.—.— 1115 Weſteregel. 12 7 1627 Brem.⸗Beſigh. Oel 70.— 10, 171.0188.5 nnesmannr. 102, Ch. Brockh..⸗W. 67.8587,25 Bahr. Hyp. u. Wb. 171,189,5 1Mansfeld Akt. 128,5129, 2 f Tdarmer Pents. 324 ee tdberſc eded 101f03)) Kement erltedt 4800 188.0 2— Motoren Deutz—Südd. Zucker.. 148,5 148,24% D. Schutzg. 03 10,35 10,8 Motorf. Oberürſ. 71,—71.—Tricotw. Beſigh⸗-—.——.— 4% D. Sqhugg 14—.——.— Berliner Vörſe vom 22. Juli ault⸗Alekien. Induſtrie⸗Aletien. Concord. Spinner 149,2149,0 .Serliner Hand. 243.8248.5 PStasl-Min Ant. 3,38—,— 0 T annt.. 2 28,2 27.2 L5brerban 12.e 120.f Chem W. Algert 750,5 50 TDarmſt. u. Nat. B 239,2 282,2 TRhern raunt.. 286,8287,0 Cont.Rürnb. Bzg.———— D. Hypothekenbk. 139,5130,5 Salzw. Heilbronn 188,0183. eee e eeeee, g 8 er Zwe—— Toisconto-Gel. 189,7 180·0 Cransport-⸗Alctien. Durkoppwert St. 92.— 88,80 8—— 8——— 4 2 5 75 Düſſeld.Rat. Dürr 78,80 78,75 ..-Ba„ apagg 0„ Tnetele e 140 l488 TRerbb, ezd 144½145,0 FGrngJchK. 670.0 IReitteld.Gred. B 241.0246,0 Oeſter.-H. St... ,Elſ. Bad. Wolle 35—— Nürnberg. Bs.-B.—.——.— Baltimore& Ohio 100,0 98,85 Emagßtan 0 Emaille St.Uürich 47.—49.— en 55—*——5— Induſtrie⸗Akelien. Enzinger⸗Unton. 65,.——.— ah 2170,0 ciche.-Mannh. Kaan S 88 0780 ichsdank.. 170,2 170,0/Ci —— 99.-Bank—.—175,0 5 empf-Sternb.—.——.— Eitling. Spinn.-. 280,0230,0 Sadd. 1—„146,0146,0[Mainzer St.⸗A. 240,0286,0 Faber, Joh. Blel 89.—.—.— Wener Bankver..60—,— Schöfferh. Bindg. 380,5 360,0 Faber&Schleicher 105,9108,0 Wüͤrttb. Notenbkl.—.——.— Schwartz⸗Storch.—.—180,5 TJ. G. Farbenind. 510,7816,5 MannhVerſ.⸗Geſ. 149,0143,0 Werger. 182,0162,0 Fahr Gebr. Pirm. 86,— rantf. Allg.Verf. 180,0 148.9 Udt, Gebr.... 9,060,.—TFelt. Guitl. Carls 137,7140,8 derrh. Verſ.⸗Geſ. 161,0181,0 Adler Oppenheim—.——.— Feinmech. Jetter. 98,.—98,.— Atantf.K.-Mito.—,——— Adler Kleger.. 116,5 1170 Prankf. Pok k Wit. 80,—79.— 17 5 8 St.-A. 162,0184.7 eck 923 2 7 aff. Buntpap. 186,0186 oldſchmidt Th. 185,2184,6 Vergwerk⸗ Altkien. afchaff. Jelſtoff. 20a.5205.2 Sable e 122.01220 umer Guß.——.— Bahnbed. Darmſt. 44.— 42,50 w. Mhm.%8———— 1— 1 115,2119,7 Sabenia Weinh.—.——.—Grün, Bufinger. 191,8182,0 To.zufemb. Berg———— Bad. Glektr....——f aan e 59,—59.59 Eſchwell. Bergwr! 220,0—.— Bad. Maſch. Durl.————Hammerſen„ 184,01184,0 2 2 Bank f. Brauind. 219,0 220.9 Accumulatoren 167,0,187,0 LDaimler Benz. 124,8125,6 Adler& Oppenh. 14,0.146, P Heſſauer Gas. 205,209,8f erſcheinung zu beobachten war, als ausländiſches Kapital ſich in den letzten drei Monaten zum erſten Male ſeit langer Zeit wieder mit einem Geſamtbetrage von etwa 15 Mill. Doll. an der Zeichnung amerikaniſcher Anleihen, die im Inlande aufgelegt wurden, beteiligt hat. Dörſenberichte vom 22. Juli 1927 Frankfurt feſter Ohne daß nennenswerte Anregungen vorgelegen hätten, konnte ſich die Teubenz an der heutigen Börſe zum Wochenſchluß, nament⸗ lich für einige Spezialwerte, befeſtigen. Kundenordres dürften wieder kaum vorgelegen haben, doch ſchritt die Baiſſeſpekulation in ſtärkerem Maße zu Deckungen. Die Aufwärtsbewegung, die daraufhin ein⸗ ſetzte, wurde unterſtützt durch die Erleichterung am Geldmarkt, auf dem Tagesgeld weiter in ſtärkerem Maße angeboten iſt. Trotzdem bleibt die Weiterentwicklung der Geldmarktlage ziemlich undurch⸗ ſichtig, weun auch weiterhin deutſche Anleihen im Auslande aufge⸗ legt und geplant werden. Lebhafteres Geſchäft konnte ſich nur in einigen Spezialpapieren entwickeln, wie in J. G. Farben, Rheinſtahl, Zell Waloͤhof und Siemens⸗Halske, die bis 6 v. H. anzogen. Die Mehrzahl der übrigen Papiere verzeichneten nur Kursbeſſerungen bis 1½ v. H. Der Rentenmarkt hatte kaum etwas Geſchäft. Für Türken beſtand weiter einiges Intereſſe. Im weiteren Verlaufe machte die Aufwärtsbewegung zunächſt noch Fortſchritte, vor allem Farbeninduſtrie waren weiter verlangt und dabei 2 v. H. feſter. Ge⸗ gen Schluß ſchlief das Geſchäft faſt völlig ein doch blieben die Kurſe im allgemeinen behauptet. Tägliches Geld 5 v. H. Berlin anziehend— Privatdiskont ermäßigt. Nachdem der heutige Vormittagsverkehr ohne jede Anregung faſt vollkommen geſchäftslos verlaufen war, hat ſich vorbörslich ganz überraſchend eine Spezialbewegung am Farben⸗ u. Rheinſtahlmarkte eingeſtellt. Die Börſe wollte wiſſen, daß die Verhandlungen der J. G. Farben mit der Standard Oil zu einem Ergebnis geführt hätten. und ſetzte darauf hin mit Deckungen und Rückläufen ein.(Nach un⸗ ſeren Informationen eilen dieſe Gerüchte jedoch den Tatſachen voraus. Ausgehend von der Feſtigkeit dieſer Werte waren die erſten Kurs überwiegend feſter wobei den Deckungen zum Wochen⸗ ſchluß etwas herauskommende Ware aus Publikumskreiſen gegen⸗ übergeſtanden haben ſoll. Ueber den Durchſchnitt hinaus befeſtigten ſich Löwe um 10 v.., Glanzſtoff 6, Waldhof 3¼ und die oben er⸗ wähnten Farben⸗ und Rheinſtahlaktien. Im Verlaufe wurde es all⸗ gemein lebhafter. Man verwies auf die Beſſerung der Arbeitsmarkt⸗ lage und auf die Zahlen über den Umſatz der Vereinigten Stahlwerke die im erſten Geſchäftsjahr einen deutlichen Aufſchwung erkennen laſſen. Anleihen ruhiger, Ausländer uneinheitlich. Pfandbriefwerte kaum verändert. Bemerkenswert iſt noch die feſte Haltung der So⸗ fia Stadtanleihe, die 2,40 v. H. höher notiert worden iſt. Am De⸗ viſenmarkt hat ſich die Lage im Verlaufe etwas befeſtigt, auch Mai⸗ land und Spanien erholt. Der Geldmarkt zeigte für Tagesgeld eine weitere Erleichterung(—8 v. H. und darunter); Monatsgeld und Revortageld blieben bei unveränderten Sätzen eher geſucht. Der Privatdiskont konnte auf 576 v. H. ermäßigt werden. Daraufhin zogen die Kurſe, nachdem vorübergehend eine leichtere Ermattung eingetreten war, wieder auf ihren Tagesſtand an. Verliner Deviſen Diskonkſätze: Reichsbauk 6, Lombard 7, Privat 3½¼ v. H. — e; Amilich T. Jult T. Jut Parffär öfstößt in.⸗M. für G. IL. B. M. Iſätze ½ Holland. 100 Gulden 168,50168,84 168,43168,77 168,86 3,5 Athen.100 Drachmen.594„606.594 5,506 81.— 10 Brüſſel 100 Belga 500.⸗Fr. 39.455 38.,5 75 88,41 38,53 58.— 5 Danzig„ 100 Gulden81,40 81,58 81,44 81,50 81.— 8 Helſingfors.. 100 finnl. M. 10.59 10,61] 10,585 10,6058 81.— 7 Italien 100 Lire] 22,87 22.91 22,88 22,92 81.— 7 Südſlawien.. 100 Dinar 145 7,414].393.407 81.— 7 Kopenhagen... 100 Kronen 112,49 112,7112,43112,65 4112.800 5 Liſſaboen..100 Estudo 20,78 20. 20, 76 20,80153,57 8 Oslo 100 Kronen 108,69 108,85108,54 108,78 12,50 4. Paris. 100 Franken 186,46 16,50 16,45 16,49 81.— 5 Pragg. 100 Kronen] 12.46 12,48 12,46 12,48 86,062 8 Schweiz 100 Franken] 30,375 81.135] 80,93 81.99 81,20 8 Sofia 100 Leva 3,042 3,0488 3,042 3,048 81.— 10, Spanien.100 Peſeten] 71.85 71,99 71,8872,02.— 8 Stockholm.... 100 Kronen 112,64112,86112,55 112,77 112,50 4 Wien q 100 Schilling] 39,17 59.29 59,16 59.28 1,70 7 Budapeſt 100 Pengöß= 12 500 Kr.] 73,25 73,39 73,23 73,37 85,062 6 Buenos Aires 1 Peſ. 1,.784 1,7880 1,784.788.78 10 Canada.... 1 Canad. Dollar 4,196] 4,204] 4,196.,204—— Jopaonn 9..975] 1979].977 1981 2,092 5,8 Nare„„ I 8 20.99 20.93 20.97—.—— Konſtantinopel... türk. Pfd. 2,148 2,15 2,158.157 18,45 10 Id.] 20, 414 20,454] 20,411 20,445 20,4 4,50 New Dork Dollar 4,2055 4,2135] 4,2035 4,2115 4,198 Rio de Janeiro.. 1 Milreis 0,495 0,497] 0,496 0,498 1,378 3 Uru guag... 1 Gold Peſ. 4,136].144] 4,136] 4,144— * Nene Erhöhung der Zinkblechpreiſe. Die Südd. Zinkblech⸗ händlervexeinigung hat heute die Zinkblechpreiſe weiter um rund 1 v. H. erhüöht. * Abermalige Kupferblecherhöhung. Der Entwicklung des Roh⸗ Syndikats Kaſſel den Grundpreis für Kupferblechfabrikate mit Wir⸗ kung ab heute auf 171 ¼ feſtgeſetzt. .22 1600 21, 22. 21. J 22. 2¹. ISelſenk. Bergw. 168.7168,2 Markt⸗ u. Kühlh.—.—181,5 Wicking ⸗Cement.—.— IGelſenk. Gußſt.—.——.—Mech. Web. Lind. 320.0330,0 Wiesloch Tonwar. 109.0 Jenſchow& Co. 90,—81.50 Mez Söhne.. 89,5059.— Wiſſener Metall 132.5 132,0 IGeſ..elkt. Unter. 239,2240,7 Motoren Deuz 74,—73,75 f Zebe, Goepderdt 13.) taste metoren Manng. e Waldbof 219.5 Gee 182,0185,0 weneei en 121 1295 5 8 oerz....Necarſulm Fhr 0 5 2. Gothaer Waggon 2— TNordd. 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Kaorr...188,5186,5Teleph, Berliner 92.—.— Kollm.& Jourdan 51,3030.89 Tponeldelfabek 103.24108,7 Hehr. Körting. 103,0102,0 Tietz, Leongard 169,0163,04%„ Bagd.-Eiſ.!—.— a +*9— 5,—[Traasradio.. 1370187,54 rau„Lok. 70,.—71.— Kronprinz Metall 120 24127,2 Untonwerke Raſ b 105.0108.0 Kolfhäuſer-Hätte 73,30—,— Barziner Papier 143,9142,8 Ber. B. Frkf. Gun. 107½,0107,0 Lahmeyer& Co. 177,01J8,0 Ber.Chem. Charl. 130,0151.0 Caurahütte... 94.—33,50 J. Otſch, Nickel w. 179,0 178,0 Einde's Eismaſch. 169,0153,5 1Blanzſt. Elbſ. 703,0—,— Aindenberg.. 7,59/33,0 B. S hugf Irn 83.—36,.— Carl Lindſtröm 274,0274,0 FBer. Stahl verke 133,5133,5 Eingel Shuhfabr. 67,———BStahlw v. d. 39p 243,0443.5 .Siate& Holfm.—.— Ver. ltramarinf. 153,015L.7 Tud.Loewe&o—,275,5 Bogel Telegraph. 103,0.108,02. E. Loren)... 22,85128,2 Boigt& Haefner 137,1137,0 300 O510 Vothr. Bortl-cem—.———Dagtländ. Maſch.—.—108.047% Anal 2 0 r Magirus.-G.. 171,571,75 Wanderer-Werke 272,0273,0 47% 3* 4% kurkunif And.—— 4%„Jollob. 1911— — — %%„„ 1911 25,1 4%„u„ Kronr..15 9% Oe. U. Stb. alte— 30% Ge⸗UIXSTIVE v * 6 d. glond 143,1144, Chem. 90 9 IHanſa'ſchiff.230,1223,0[Chem. TNo 10144,2 elſenk.. 89,2887.— + enau.⸗A. 64.0864 Verein Elbeſchiff. 76, 75,%5 ſem. Alhert.„ 149,0 165508 05 25 ard Tegtil. 142.58,144,2 IMannesmann 189.7190, 2 Weſer. Akt.⸗Geſ..—.——— 4710 TMansfeld. Akt. 130,0——TWeſtereg. Alkall 184,51194,75% Lechanss.7 4 5 — kupfermarktes entſprechend hat die Verkaufsſtelle des Kupferblech⸗ 110.0 German. Portl-3. 214,9211.00Miag⸗Mühlen.. 141,0143,5 Wittener Gußſtahl 56.— 56.— Gerresheim Glas 149,5143,0 Mix& Geneſt. 147,7148.0 Wolf, Buckau 989—— Adler Kalli I13.(TSberſchl. Kofsw 63,—.8,75 Sron. Bov.& E. 17870 1740 Geer. Brofmann 138,9 178.5 Törenſt,& Koppel 184,5,135,2 Deutſche Petrol. 75.77.70.77 Diamond oa⸗ e —452.— Hochfrequenz.. 170.0165,0 Krügershall.. 151.5 151,0 Petersb. Int. Hdb. 2,75 2,85 Ronnenberg...——— Ruſſenbank.65 3,68 Sloman Salpeter 85-9085-90 Südſee Phosphat 60,.— 60.— e, 32,50 35,50 edwigshütte.. 138,2140,5.5 DAnl Ablöſgsſch.1 293,5295.0 9 9 3 Roſitzer Braunk. 110,0110,5 dto 9 175 300,5 300,5 ohneAuslöſgsrecht—,— 16,75 5% Reichsanl. 27 86,5086,50 Goldanleihe 98.— 88.— alianl. 6,25 6,80 91193,010%è Mh. Siadt 25—.——— 9 te 28,5008%% Mh. Stadt. 26—.—— ſch..—45,35 PS Hubertk Satz. 334,0583,0st. Roggenwert.-92.82 271.0 LSchuckert& Co. 193,1188,3 5% Roggenrentb. 7,80.85 180. Schuhfabrik Herz 102.0102,0 5% Lanöſch. Rogg..06].09 39,509.30 4½ Oeſt. Schatza.—.— 25.5) %„„Goldrente—.—— 4%„cond, Rte.—.— 96,—4½%„Silberrte. 58,50.— %% Papierrte.—.——.— % Türk. Ad.-Anl. 13,30—— 11 16,—1455 „400-.-0 2% 4½J% HSt.-NI91 24, 4%„„Goldrte Freitag, den 22. Juli 1927 Neue Maunheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabe) Seite. Nr. 334 555 85 55— DDe 11 8 2 le— Das RBeisen 181 ein vergnuügen Kein genufßreiches Wochenende ohne mit Reisekoffer und LederwWaren Ddenn- Reise N vollklingen d, herrliche Tonfarbe Kleine Raten LEONHARD WEBER 2, 85 Größtes Spezialhaus für Reiseartikel und Lederwaren 811 0 K. Ferd. Heck N, 0 3, 70[Kunststrage] Eigene Fabrikation. Telephon 31877 Eig. Reparaturwerkstätte Abteilung e e Strümpfe 5 Waſchſeide 50 Neise- weich und feinmaſchig...75, 2 N. * 5 e ee Qualität II EL das qualltststahrrad K.1 ete dncl, fente meſderſela, 350 eie ee Bemberg-seide 2 Ausführung Mk. 59, 64, 79, 85, 90, 100. Tel. 29 682 mit Flor, extra ſtarrmmm.. 4 5 bilni ene Spezialhaus in: Schlupfhoſen Llesig b1 1 Mannheim, N4, 10 strumpfen Salteene e 6 4 25 25 e 2 5 1 0* 0 Leiter L. Jung, Telephon 20434. Wollwaren Ae dan e Fallen der Maſch en 390 geugler ge f Bemberg-seide mit Flor, 90 enbadcher Ledermwaren Heinen Urlaub Trikotagen kein Fallen der Maſchen 4 H 1. 2. Breitestr S. Awerbudi n 1. 2. Breitestr. 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Mainz und den kleinen Orten der Berg⸗ ſtraße, des Neckartals, Mümlingtals und des inneren Ge⸗ birges, alle in einfacher kleidſamer Tracht, die Mädchen in bunten Kleidern, die Jungen in ernſteren Farben, alle mit Jugendfreude im Herzen. Reinheim hatte reichen Flaggen⸗ ſchmuck angelegt und die frohen Farben der Fahnen wie die Tannengewinde an den Häuſern bewieſen, daß die jungen Gäſte herzlich willkommen waren; alle wurden frei beherbergt und bewirtet. Leider war der Himmel aber weniger freund⸗ lich geſinnt, ſondern öffnete zur Einleitung des Jugendtages wieder einmal gründlich alle Schleußen in einem lange an⸗ haltenden Gewitter. Den Auftakt der Jugendfeier bildete die Eröffnung der Ausſtellung„Der Odenwald im Bild“, die in der Schule Unterkunft gefunden hat. Sie ent⸗ hält die auf der Geſolei 1926 bereits ausgeſtellten Landſchafts⸗ und Städtebilder unſeres Gebirges(Photographien von Ger⸗ ling, Darmſtadt) ſowie von einheimiſchen Künſtlern geſchaffene Bilder in Oel, Aquarell und Zeichnung; neben alt⸗anerkannten Meiſtern(wie Kröh, Prof. Lippmann, dem verſt. Reinheimer Maler Kopp) finden wir auch junge Kräfte wie Eckert. Die Ausſtellung, die der Vorſitzende des Reinheimer Odenwald⸗ klubs, Her Apotheker Seriba, mit Worten der Begrüßung an die Gäſte eröffnete, enthält ſehr viel ſchönes aus unſerem Odenwald und es wäre zu wünſchen, daß recht viele Bilder auch Liebhaber fänden. Um ſechs Uhr abends folgte eine zweite Eröffnungsfeier, die des Reinheimer Ortsmuſeums, beſſer geſagt, die Wiedereröffnung, denn es war wieder mög⸗ lich geworden, das Muſeum in ſeine alten Räume, die nach dem Krieg der Wohnungsnot zum Opfer gefallen waren, unter⸗ zubringen. Jetzt machte der Himmel erfreulicher Weiſe ein — freundliches Geſicht und ermöglichte die Feier im Freien vor dem Hauſe. Hier ſammelte ſich der Jung⸗Odenwaldklub, mit ſeinen Wimpeln im Umkreiſe ein farbenfrohes Bild bietend, und die Gäſte. Wieder begrüßte hier der Vorſitzende des jnheimer Odenwaldklubs die Erſchienenen, gedachte des es dieſes Muſeums und ſprach ſeinen Dank aus, daß das Muſeum wieder ſeinem Zweck zugeführt werden konnte. Hürgermeiſter Buchsmann von Reinheim übernahm mit kurzen Worten die Schlüſſel, dann ſprach für das heſſiſche Kreisamt Aſſeſſor Dr. Wißmann, für den Jung⸗Odenwald⸗ klub deſſen Vorſitzender Dipl.⸗Ing. Ries, für den Hauptaus⸗ ſchuß des Odenwaldklubs deſſen Schriftführer Studienrat Dr. Götz, und endlich als Ortspfarrer Herr Meiſinger, die alle dem um das Ortsmuſeum ſehr verdienten Herrn Apo⸗ theker Scriba herzliche Worte wioͤmeten, worauf dieſer dankte und die Führung übernahm. Das Muſeum iſt mit überaus viel Liebe zu Heimat und Volk zuſammengebracht und zu⸗ (Küche, Wohnzimmer, Werkſtatt) und einem als Kirchlein ge⸗ dachten Raum ein lebensvolles, getreues, anheimelndes Bild vom Wirken und Daſein unſerer Vorfahren und hat damit köſtliche Kulturgüter vor dem Untergang und Vergeſſenheit bewahrt.— Am Abend fand man ſich auf dem Feſtplatz an der Oberramſtädter Straße zuſammen, der leider durch die Regen⸗ güſſe einen recht weichen Zuſtand erlangt hatte. Hier fand der Begrüßungsabend ſtatt. Apotheker Seriba und Dipl.⸗Ing. Ries ſprachen für den Odenwaldklub Reinheim bezw. Jung⸗ Odenwaldklub, Regierungsaſſeſſor Dr. Weißmann fürs Kreis⸗ amt Dieburg, Schulrat Haſſinger, Leiter der Zentralſtelle für Jugendpflege in Heſſen, zu Herzen gehende Worte zur Jugend. Dieſe führte Volkstänze und Reigen auf, die Ge⸗ ſangsabteilungen, Mannheimer Jungen, Därmſtädter Mäd⸗ chen, erfreuten durch ihre Liedervorträge. Dann zog die Ju⸗ gend in ihre Quartiere, während die älteren Teilnehmer ſich a geſelligen Zuſammenſein im„Darmſtädter Hofe“ rafen. Herbſtlicher Nebel lag kühl und grau über dem Sonntag⸗ morgen. In der Frühe fand in der evangeliſchen Kirche und in der katholiſchen Kapelle Feſtgottesdienſt ſtatt; ſeltſam genug waren die ehrwürdigen Kirchen⸗Zylinderhüte und die Wander⸗ trachten der Jungen. Dann begab man ſich wieder auf den Feſtplatz hinaus; im Laufe des Morgens kam immer heller und kräftigex die Sonne heraus und ſo war am zweiten Tag dem Jung⸗Odenwaldklub ein ſchöner idealer Sommertag be⸗ ſchieden. Hier begrüßte der Vorſitzende Ries die Verſammelten, worauf die Weihe einiger neuer Wimpel folgte. Dieſe nahm der Vrtreter des Hauptausſchuſſes, Herr Oberſtudiendirektor Dr. Hinrichs von Alzey, mit einer zu Gemüt gehenden Anſprache vor, mit einem Friſchauf auf das deutſche Vater⸗ land ſchließend, worauf die Nationalhymne geſungen wurde. Dann folgte eine wohlgelungene Scheffelfeier; Herr Pfaxrer Meiſinger, der bekannte Rodenſteinforſcher, war wie kein zweiter geeignet, ein Bild vom Leben und Schaffen des Dich⸗ ters zu geben. Umrahmt war der Vortrag von Scheffelliedern, geſungen von der Mannheimer Mädchengruppe, und von Scheffelgedichten, mit Ausdrucksfähigkeit von Anne Dörſam von der Beſſunger Mädchengruppe wiedergegeben. ſammengeſtellt; es bringt in vollſtändig ausgeſtatteten Räumen Daran ſchloß ſich die Hauptverſammlung des Jung⸗ Odenwaldklubs, die vorbildlich raſch verlief. Sie führte zur Wiederwahl des erſten und zweiten Vorſitzenden Ries⸗ Darmſtadt und Huber⸗Langen, ebenſo anderer Vorſtands⸗ mitglieder, Vorſitzender von Aemtern bezw. zu Erſatzwahlen, Auch Aenderungen in der Einteilung der Bezirke wurden ge⸗ nehmigt. Im nächſten Jahre findet der Jugendwandertag in Eberbach ſtatt im Juni. Eine beſondere Ehrung wurde dem Reinheimer Vorſitzenden zuteil, den der Jung⸗Odenwald⸗ klub zu ſeinem Ehrenmitglied erwählte zum Dank für ſeine Arbeit für die Jugend. Sichtlich bewegt dankte Herr Apotheker Seriba dem Vorſitzenden Ries.— Nun kam die Jugend zu ihrem Recht, die Jungen führten Turn⸗ und Sportübungen aus, während die Mädchen in ihren farben⸗ frohen Trachten, wenige auch im altodenwälder Gewand, ihre ſchönen Reigen und Volkstänze zur Schau brachten. Am mittag führte noch einmal der Feſtzug den ganzen Jun Odenwaldklub, diesmal zuſammen mit der Reinheimer Sport⸗ und Schuljugend, durch den Feſtort, die farbigen Wimpel mit den teilweiſe recht ſchönen Wappenbildern der Heimatocte oder beſondere Kennzeichen, wie der Wormſer Starenkaſten, kündeten die Herkunft der einzelnen Gruppen an. Auf dem Feſtplatz folgte dann die Fortſetzung der Spiele und Tänze, endlich die Aufführung eiyes Feſtſpiels von Erich Huber⸗ Langen„Jung⸗Odenwaldklüb“, das mit Gemüt und Humor die Jugendſache fördernd verdienten Beifall fand. Um 6 Uhr war der Jugendtag zu Ende, die Züge führten die Teilnehmer wieder in ihre Heimatsorte; an das gaſtfreie Reinheim, das keine Mühe und auch Koſten geſcheut hat, um den jungen Leuten den Aufenthalt ſchön zu machen, werden alle ſich da⸗ heim gerne erinnern. H. O. Becker. Literatur Verkehrsbuch„Südbayern“. Der Fremdenverkehrsverband München und Bayeriſche Alpen hat ſein Verkehrsbuch„Süd⸗ bayern“ im Neudruck herausgegeben. Das kleine Werk gibt in klarer, umfaſſender Form Auskunft auf alle Fragen, die der Südbayern beſuchende Fremde zu ſtellen hat. Von Mün⸗ chen ausgehend, geleitet das— in dieſem Jahre erſtmals wie⸗ der in Führerform erſchienene— Büchlein den Gaſt durch das Alpenvorland und die bayeriſchen Alpen. 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Das Geſchäft mit Aktiven und der üirma, jedoch ohne Paſſiven, iſt auf die Kauf⸗ 10 Israel Schwarz und Ferdinand Land⸗ An, beide in Mannheim, übergegangen, die bi in offener Handelsgeſellſchaft unter der ö sherigen Firma weiterführen. Die Geſell⸗ aft hat am 1. Maf 1927 begonnen. 1 Liebetrau, Heſſel& Co. Elektrizitäts⸗Ge⸗ beuichaft mit beſchränkter Haftung, Mann⸗ fähn: Dr. Hans Deckers iſt als Geſchäfts⸗ hrer ausgeſchieden. Durch Beſchluß der eſellſchafterverſammlung vom 9. Juni 1927 ſchafde zu 5 6 ein Zufatz und zum Geſell⸗ Jedſts vertrag ein neuer§ 156 beſchloſſen. der Geſchäftsführer Kurt Liebetrau nd Wilhelm Heſſel iſt ſelbſtändig vertre⸗ tungsberechtigt. 5„Südſchaft“ Süddeutſche Geſellſchaft für nöwirtſchaft und Induſtrie Geſellſchaft mit ſeoſchränkter Haftung, Mannheim: Durch Be⸗ Gug der Geſellſchafterverſammlung vom löſt. Junt oer wurde die Geſelſchaft aufge⸗ R Kurt Lutz, Mannheim, iſt Liquidator. tetb& Co. Aktiengeſellſchaft, Friedrichs⸗ Burd Wilhelm Henle, Kaufmann, Mannheim ſtellt e als weiteres Vorſtandsmitglied be⸗ ſcafttenelmannfattur Waldͤhof Aktiengeſell⸗ Man annheim: Eduard Jungfleiſch, —5 tbeim iſt als Geſamtprokuriſt beſtellt 19 5 daß er in Gemeinſchaft mit einem ichnundsmitalled oder einem Prokuriſten alted ungsberechtigt iſt. Das Vorſtandsmit⸗ deim Wilhelm Staudt wohnt fetzt in 1 5 87 96/97 ſeufagigge& Welz Maſchinenbau⸗Aktienge⸗ 15 in Liquidation, Mannheim: Die Li⸗ Am iſt beendet, die Firma erloſchen. misgericht F. G. 4 Mannheim. für nur Mk. 25.— zu Höhenluftkurort Mudau leben! nmefce oder für dauernd, in beſter Lage der Berg⸗ ſtraße, elegant möbl. großes Wohn⸗ u. Schlaf⸗ zim. mit 2 Betten, auſchl. Bad, gr. Veranda u. Küchenbenützung an ruhige gebildete Mie⸗ ter abzugeben. Einzuſehen: Samstag und Sonntag von 12 Uhr an. S261 Frl. Eberlin, Bergſtraße 31, II. im bad. Odenwald.— 460 Mtr. ü. M. Hotel-pension Gasthof zur„Pfalz“ Angrenz. einz. gr. ſchatt. 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