, ere—— Donnerctag, 1. Dezember Neu e ee edung frei ins Haus boderun monatl.⸗M. 2,80 ohne Beſtellgeld. porbeheg der wirtſchaftlichen Verhaltlſe ach⸗ Nuſeeschsfestenle, Foſtſhecktento 17500 Kackerube gffernahhan kis kah 2. Haupt⸗Niebenſtelle K40 1 19 88 ſchaſts Kedenſtellen. Waldhofſtr., Generala 20 u. Meerfeldſtraße 18. Telegramm⸗ Jetnip nzeiger Mannheim. Erſcheint wöchentl. 3 e 24944, 24945, 24951, 24952 u. 24953 lagen:§ port und Spie!l Abend⸗Ausgabe nheimer Geilur Mannheimer General Anzeiger Aus Seit und Leben Mannheimer Frauenzeitung Unterhaltungs-Beilage. Aus der Welt der Cechnik Wandern und Neiſen Geſetz und Necht ꝙꝓreis 10 Pfennig 1927— XNr. 557 Anzei 21 fl nach Tartz, bel rer einſx. Kolonelzele Allgem. Anzeigen 0,40.-M. Neklamen —4.⸗M. Kollektiv⸗Anzeigen werden dh Seene e Anzeigen⸗Vorſchriften für beſtimmte Tage, Stellen u. Aus⸗ gaben wird keine Verantwortung übernommen. Höhere Ge⸗ Walt, Streiks, Betriebsſtörungen uſw. 12 keinen Erſatzanſprüchen für ausgefallene od. beſch e Ausgaben oder für verſpätete Aufnahme von Anzeigen. Aufträge durch Fernſprecher ohne Gewühr. Gerichtsſtand iſt Mannheim. 5 heutige Vormittagsſitzung Uhr 0 zur des Huſſes Ven rafe daß de S. tat Drr r Sichem begrüß 10 der m weiterönr Diskuſſton gelangen werden. heits des ausſchuſſes alg da lcen beſte 8 Genfer Protokoll Ale be ch akad rü 11 ee Waul- Bonretes Meinung N bragen 0 allu die B gen 8 deüsket urx arif F den ncel del Art r eir unſere taaten ſt danze 1 70 nder Au adan, Vade l. de eutſche Stanopunkt Auffaſſu don z. ie Fra dem 0 merfterhei r ſamket—5 an Monaßa ſich di e weit Völk ſaſſen, ſo de d iſche brörter Gedankens neurg Igi delsgehgnen Stellen E 1 vorwärts zu bringen. Di 10 won Genf engliſch⸗ ruſſiſche Spannung baß engliſche Tbamer degen dind ſalls die Said rklär licten er— würde verhütet würden. 1. Dez.(Von unſerem eigenen Vertreter) Um 1 Abrüſtungskommiſſion zuſammen und ſchritt nd Schi 15 Mitglieder, die in dem Ausſchuß für Sicherheit 910 tätig ſein ſollen. Zum Präſidenten dieſes 2 urde auf Antrag des engliſchen Delegierten und gewrornſtorff der Vertreter der Tſchechei Dr. i 0 ählt. Der Vorſitzende Dr. Beneſch beantragte, erheitsausſchuß ſich nicht allein mit der Unter⸗ chiedsverträge befaſſen ſoll, ſondern auch mit der der in den Völkerbundsſatzungen enthaltenen Eur die zu einer Befeſtigung der allgemeinen 00 opas führen könnten. In dieſer Hinſicht ver⸗ eſch den deutſchen Standpunkt. Es iſt Vorbeitsang en, daß im Verlauf der Verhandlungen des 1 urchnngſes wüchkige deutſche Anträge hinſicht⸗ üsgeſtaltun arbeitung des Völkerbundspaktes und deſſen ren Verlauf der Vormittagsſitzung des Sicher⸗ der driechiſchen ging wieder einmal viel Zeit mit einer Rede wutz 25 Experten Politis verloren, der es trotz bis zielt, mber getroffenen Vereinbarungen für zweck⸗ Grundlage für ein Sicherheitsſyſtem 5 l ö 0 zu verherr⸗ eine rei⸗ reilich hat dieſes Bekenntnis des Herrn Politis nur ſetrebereits Bedeutung. Politis beantragte, daß 5 ebaria— ſchaffenen Schiedsverträge vom Völkerbunds⸗ de ung por ammelt und dem Stcherheitsausſchuß zwecks werde gelegt werden ſollen. Mit dieſer juriſtiſchen Ar⸗ ubeleſen daee Spezialiſten des Ausſchuſſes im Februar n Verkandes(Von unſerem eigenen Vertreter.) Im uf der Sitzung des Sicherheitsausſchuſſes zerechigteedtreter Hollands und Japans, die nur J9 die praktiſen Beſorgnis aus, daß akademiſche Erörterun⸗ nebur e Arbeit beeinträchtigen werden. Paur⸗ hier ein, um die uferloſe Debatte in etwas kr 3 5 Stillſtand zu bringen. Der Vertreter theien, um 8 feſt, daß gerade genug Dokumente vorhan⸗ den du gewinne arheit über den Stand der kollektiven Sicher⸗ ber dorbandenen Jetzt ſei jedoch die Zeit gekommen, um aus 005 Viderbeit Schiedsverträgen das Fazit oder die Bilanz 8 einzelnen Staaten zu ziehen. Wir haben eite, ſo ſagte Paul⸗Boncvur, die Aktiv⸗ die Schiedsverträge und Pakte, auf der an⸗ 5 50 poſten, nämlich die von den ein⸗ Au vorgeſchlagenen Rüſtungseinſchränkungen. Fronbrn laabe iſt es, dieſes Soll und Haben der Sicherheit tokopg aufzuſtellen. Als Mitſchöpfer des Genfer tragg für dieſes Sirc Paul⸗Boncour noch einmal eine uung zund erkl Schema eines wechſelſeitigen Sicherheitsver⸗ des—80 am Schluß, daß er an eine Aufrechterhar⸗ 15 ns nur dann glauben werde, wenn das Proto⸗ 12 hach der R 5 ges Vertragswerk verwirklicht worden ſei. r geſchloſſen Paul⸗Boncours wurde die Sitzung um 5(Von unſerem eigenen Vertreter.) eits wird gegen die Zuſammenſetzung de wie die Nſchuſſes nichts ſein, dagegen er⸗ e viel wichtiger, welches Arbeitsprogramm ee aufgeſtellt werden ſoll. Es liegt in der chen Vertreters, das Zentralproblem der en Vordergrund zu rücken und die Auf⸗ ulkerbunds Ausſchuſſes auf die Tatſache zu lenken, daß ilkem die Sicherbt noch eine Reihe von Möglichkeiten bie⸗ nasundsſatzun beit zu ſtärken. Die Durcharbeitung der ebender ngen würde dazu führen, daß, wie man ſich ließe ente zur deutſcher Stelle ausdrückt, noch einige neue Drache gebracht werden könnten. Namentlich ere Bildung von Verſöhnungsinſtanzen ins e ein Verfahren, um durch Eingreifen des * exwart⸗ obilmachungen zum Stillſtand zu bringen. artet man von der Fruchtbarkeit des fran⸗ regionale Pakte zu ſchaffen. Eine ſolche bei dem heutigen Stand der Dinge die uropas bloß legen, ohne den Sicher⸗ 815(Lon unſerem eigenen Vertreter.) Wie berlain e mitgeteilt wird, iſt nicht damit zu rechnen, wird ein Mitglied der ruſſiſchen Delegation ine Zuſammenkunft wäre nur dann mög⸗ jetabordnung in ſchriftlicher Form eine abgeben ſollte, des Inhalts, daß eine duſot wrfälle, die zum Abbruch der Beziehungen Ruſſisch franzöſiſches Nededuell in Genf Wer hat die ſtärkſte Sruppenmatht?-Wahl des Sicherheikskemütees Ruſſiſche Anklagen gegen Frankreich Genf, 1. Dez.(Von unſerem eigenen Vertreter.) Mit Briands Ausführungen über die ſowjetruſſiſchen Rüſtungen äußerſt unzufrieden läßt die Sowjetabordnung heute vor⸗ mittag eine Replik an die Preſſe gelangen, in der ein Ver⸗ gleich zwiſchen den franzöſiſchen Streitkräften zu Lande, Waſſer und in der Luft und den ruſſiſchen Verteidigungsmaß⸗ nahmen angeſtellt wird. In dieſer Erwiderung weiſen die Ruſſen darauf hin, daß Frankreichein Feldheer von rund 700000 Mann beſitzt. Die Ausbildung dieſer Armee iſt auf. einen Offeuſiokrieg auf fremdem Boden gerichtet. Das franzöſiſche Heer iſt milttäriſch das ſtärkſte Eürbpas, denn Frankreich baut ſeine Wehrmacht auf abſoluter Ueberlegenheit in techniſcher Hinſicht auf. Die fransöſiſche Luftflotte iſt nach ruſſiſcher Auffaſſung ausgeſprochen offenſiv, denn alle fränzöſiſchen Militärflugplätze, die in letzter Zeit gebaut wurden, befinden ſich jetzt an den Grenzen Deutſchlands und Italiens. Schließlich rüſtet Frankreich fremde Staaten aus und verfügt im Kriegs⸗ falle über deren Streitkräfte, die unter franzöſiſcher Führung ſtehen werden, wie die Abmachungen des Generals Franchet d' Eſperay mit dem tſchechiſchen Generalſtab beweiſen. Briands Kammererklärung könne daher nach ruſſiſcher Auf⸗ faſſung höchſtens auf innenpolitiſche Wirkung rechnen. Außer⸗ halb Frankreich wiſſe ſeder Fachmann, daß das franzöſiſche Heer mit ſeinen verbündeten Armeen in Oſt⸗ und Südoſt⸗ europa den Kontinent in Schach halten und bis auf lange Zeit hinaus noch in Schach halten wird. Uebel wird von den Ruſſen auch vermerkt, daß Briand die Bemühungen Moskaus im litauiſch⸗pülniſchen Konflikt nicht anerkannt, ſon⸗ 1 53 dern abfällig kritiſtert hat. Genf, 1. Dez.(Von unſerem eigenen Vertreter.) Das Intereſſe an der Kommiſſtonsſitzung flaute gewaltig ab. Nach der, Ausſchaltung der ſowjetruſſiſchen„Vorſchläge iſt es auf den Stuhlreihen der Preſſevertreter faſt halbleer geworden. Dagegen erweckt ein Meinungsſtreit zwiſchen der franzöſiſchen und der ſowjetruſſiſchen Delegation ſtarkes Intereſſe. Zwi⸗ ſchen den Militärexperten Frankreichs und Rußlands hat ſich nämlich eine regelrechte Polemik über die beiderſeitigen Heeresſtärken entſponnen. Nachdem, wie berichtet, die Sow⸗ jet⸗Delegation ſcharfe Stellung gegen die geſtrige Erklärung Briands genommen hat, äußerte ſich die franzöſiſche Delegation noch in viel heftigerer Art und Weiſe gegen die Angaben in dem ruſſiſchen Memorandum, wonach Sow ⸗ jetrußland 562000 Mann unter Waffen habe. Die franzöſiſche Delegation läßt folgendes erklären: Außer dieſen 562 000 Mann permanenter Truppen gibt es in Ruß⸗ land noch andere Kategorien, die zuſammen die Ziffer von 750000 Mann erreichen und durchſchnittlich eine neun⸗ monatliche Ausbildung erhalten. Berückſichtigt man ferner die zahlreichen Formationen, deren Ausbildung innerhalb 6 Monaten erfolgt, ſo läßt ſich ſogar von 1300000 Mann ſprechen. Man hat den Einbdruck, daß zwiſchen den ſowjetruſſiſchen Vertretern der 3. Internationale und Paul⸗Boncbur, der hier die ſozialiſtiſche Internationale repräſentiert, ein wahl⸗ politiſcher Meinungskampf geführt wird. Genfer Reiſe Muſſolinis? 2 Genf, 1. Dez.(Von unſerem eigenen Vertreter.) In leitenden Völkerbundskreiſen hält man eine Reiſe Muſſolinis nach Genf für unwahrſcheinlich. Die franzöſiſch⸗italieniſchen Verhandlungen ſollen erſt von dem neu ernannten franzö⸗ ſiſchen Botſchafter in Rom, de Beaumarch, genügend vor⸗ bereitet werden, bevor ein Entrevne Muſſolini—Briand ſtatt⸗ finden kann. Verleumderiſche Hetze gegen Deutſchland Genf, 1. Dez.(Von unſerem eigenen Vertreter.) Es iſt auffallend, daß die franzöſiſche Propaganda in der Weſt⸗ ſchweiz den Augenblick des Zuſammentritts der Abrüſtungs⸗ kommiſſion dazu benutzt, um in den ihr naheſtehenden Blät⸗ tern eine neue Verleumdungskampagne gegen Deutſchland, das angeblich geheime Rüſtungen betreiben ſoll, zu organiſieren, Die Mitarbeiter der„Menſchheit“ glänzen in dieſen franzöſiſchen Propagandablättern als Hauptlieferan⸗ ten wüſter Lügengeſchichten. Es wäre gewiß im Intereſſe eines günſtigen Verlaufs der Abrüſtungsverhandlungen und des Völkerbundsrates, wenn man von maßgebender Pariſer Seite die Einſtel⸗ lung der bedenklichen Hetze gegen Deutſchland in weſt⸗ ſchweizeriſchen Propagandablättern veranlaſſen würde. Abreiſe Streſemanns am Samstag Die deutſche Völkerbundsdelegatlon unter Führung des Reichsaußenminiſters reiſt am Samstag in der bekannten Zu⸗ ſammenſetzung nach Genf ab. Heute nachmittag wird Dr. Streſemann an der Feier der Vereinigung„Karl Schurz“ zur Erinnerung der 150jährigen Wiederkehr der Landung des Generals von Steuben in Amerika teilnehmen und bei dieſer Gelegenheit das Wort ergreifen. Vilotelegraphie Berlin-Wien Berlin, 1. Dez.(Von unſerem Berliner Büro.]) Schlicht und ſachlich iſt heute vormittag der Bildtelegraphendienſt zwi⸗ ſchen dem Deutſchen Reiche und Oeſterreich in Beiſein einer kleinen Schar geladener Gäſte aufgenommen worden. Der für die Entwicklung des internationalen elektriſchen Verkehrs bedeutſame Vorgang ſpielte ſich auf dem Haupttelegraphen⸗ amt im Herzen der Reichshauptſtadt ab. Während im Hinter⸗ grunde des hallenartigen nüchternen Saales Telegraphiſten und Telegraphiſtinnen ihres Amtes walteten und das Ge⸗ räuſch ungezählte Morſezeichen nicht einen Augenblick ſtockte, vollzog ſich das Wunder der erſten amtlichen Bildübertragung zwiſchen Berlin und der Donauſtadt. Erſtaunlich einfach nimmt ſich bei oberflächlicher Betrachtung der Apparat aus, der als techniſche Kombination ſchlechtweg ein Meiſterwerk iſt. Mit einer kurzen ſchmuckloſen Anſprache hieß Staatsſekre⸗ tär Feyerabend die Erſchtenenen, darunter Vertreter der Regierung und der öſterreichiſchen Geſandtſchaft, Männer der Wiſſenſchaft und Technik, willkommen. Mit berechtigtem Stolz ſtellte er feſt, daß es ein deutſcher Erfinder iſt, dem die Welt dieſen, man darf wohl ſagen umwälzenden Fortſchritt, ver⸗ dankt. Profeſſor Karolns, der das neue Verfahren erſon⸗ nen, hielt ſich beſcheiden im Hintergrunde. Schon beginnen ſich die Rollen zu drehen, auf die das Bild des Kanzlers Marx ge⸗ ſteckt iſt. Es wird nun, wie der Fachmann ſich ausdrückt, „optiſt abgetaſtet“ und zwar mit einem Lichtfleck von 15 qmm Größe. Die dadurch zurückgeworfenen Lichtſtrahlen erzeugen entſprechende Schwankungen eines elektriſchen Stromes. Die weiteren höchſt komplizierten Phaſen des Verfahrens und ein⸗ zelnen Funktionen des Apparates laſſen ſich an der Hand der Erläuterungen, die ein Spezialiſt auf dem Gebiete der Fern⸗ telegraphie, Prof. Dr. Jäger, unter Zuhilfenahme von Plä⸗ nen, Zeichnungen und Tabellen gibt, verfolgen. Zwiſchendurch hat man das unaufhörliche Aufblitzen von nicht weniger als 7 Photographenapparaten zu erdulden. Das Abtaſten der nicht weniger als eine halbe Million Bildpunkte iſt in etwa 12 Mi⸗ nuten vollzogen. Nicht ohne innere Bewegung nahm dann der Präſident der Berliner Oberpoſtdirektion dieſes,„füngſte Kind“ in die Obhut der Reichspoſt, mit dem Gelöbnis, es zu hegen und zu pflegen und zu fördern. Ueber die faſt unum⸗ ſchränkten Verwendungsmöglichkeiten der Bildtelegraphie gibt zum Schluß der Leiter der neuen Abteilung, Poſtrat Zeller, intereſſante Aufſchlüſſe. Kaum ein Gebiet, das nicht nützlich gemacht werden kann. Der Diplomat wird in Zukunft ſeine Geheimſchriften auf dieſem Wege übertragen, die Polizei Pho⸗ tographien und Steckbrief des Verbrechers. Es wird möglich ſein, den Kurszettel der Berliner Börſe gleichzeitis in Berlin und in Chicago zu leſen. Bei Familienfeſten wird ſtatt der bisherigen nüchternen Maſchinenſchrift das Auto⸗ gramm des Glückwünſchenden telegraphiert werden. Als Probe konnte man die erſten Abzüge der amtlichen Bildüber⸗ tragung mit heimnehmen: Die Photographien der Kanzler Marx und Seipel mit je einem handſchriftlichen Begleitſpruch. Der des öſter⸗ reichiſchen Bundeskanzlers lautet:„Die Bildtelegraphie Wien—Berlin iſt ein wichtiger Fortſchritt auf dem Gebtete der ferntelegraphiſchen Technik. Möge ſie alle erwarteten Erfolge zeitigen.“ Reichskanzler Marx drahtete:„Möge dieſe neue techniſche Errungenſchaft ein neues Glied einer Annäherung und Verſtändigung der Völker bilden.“ Und der Reichspoſt⸗ miniſter telegraphierte auf einem Formular, das von Bildern der an dem Zuſtandekommen des Werkes beſonders verdien⸗ ten Männern(außer Prof. Karolus⸗Leipzig noch der Berliner Prof. Dr. Korn):„Der öſterreichiſchen Poſtverwaltung ſende ich zur Eröffnung der Bildtelegraphie Berlin—Wien herz⸗ lichſte Grüße. Möge ſich der neue Dienſtzweig kräftig ent⸗ wickeln.“ 21 1 * Die elektriſchen Zeichen wurden für dieſen Bilderaustauſch und werden für den öffentlichen Bild⸗Uebertraasungsverkehr zunächſt über die Kabel zwiſchen Berlin und Wien geſchickt. Gleich neben der Apparatur in dem Betriebsſaale des Haupt⸗ telegraphenamtes in Berlin ſteht aber auch die Einrichtung für die drahtloſe Bildübe rmittlung. Ihr gelten die arößeren Hoffnungen und Erwartungen. Zwar iſt es von heute ab ſchon möalich— das Auge überzeugt ſich davon im öffentlichen Verkehr Bilder telegraphiſch weiterzugeben. In kurzer Zeit wird das durch Funkwellen und nicht nur über Kabel geſchehen. Und dieſer Verkehr der nächſten Zukunft wird ſich ſehr erheblich ſchneller abwickeln als der Bildüber⸗ tragungsdienſt, der ſich unter Anwendung des Kabels in ziem⸗ lich genau 16 Minuten vollzieht. Die drahtloſe Uebertragaung würde nach dem heutigen Stande der Technik aber höchſtens orei bis vier Minuten beanſpruchen. Darüber binaus aber wird die drahtloſe Bilder⸗Uebermittlungseinrichtung unend⸗ lich viel ſtärker ausnutzbar ſein. 992 Die drahtloſe Bilderübertragungseinrichtuna, die bereits im Haupttelegraphenamte aufgeſtellt iſt. wird unter Verwen⸗ dung von Kurzwellenſendern betrieben. Die aleichen Sender können aber nicht nur in den Dienſt des Bildübertragunas⸗ verkehrs, ſondern auch für den Fernſprechverkehn ohne Draht verwendet werden.„ Damit eröffnet ſich für die drahtloſe Technik ein ungehen⸗ res, Anwendunasgebiet. Wir werden in kurzer Zeit drahtloſe Bilder nach Wien geben und von dort bekommen. Wir werden dann aber aleichzeitig auch mit Wien drahtlos ſprechen. „Ebenſo finden zur Zeit ſchon Verſuche für die Aufrichtung eines telegraphiſchen Bilderdienſtes zwiſchen Mos kau und Berlin ſtatt. Auch er wird drahtlos geſtaltet und auch hier entſtehen Einrichtungen, die ohne beſondere Schwieriakeit auch für den drahtloſen Fernſprechverkehr zwiſchen Berlin und Moskan benutzt werden können. Genau ſo wie bei den draht⸗ 935 9 der einzelnen Sätze abſehen. Demokratiſche Partet, vor allem die und die demokratiſche Preſſe verſtehen, was der demokratiſche Reichsgeſchäftsführer ſagen will— und daß ſie dement⸗ ſprechend handeln, d. h. ſich ſelbſt umſtellen und neu einſtellen. Wir haben es nie verſtanden— und des öftern zum Ausdruck gebracht— daß ſo viele demokratiſche Blätter Wahlerfolge der Sozialdemokratie Wahlſieg der Linken“ plakatieren konnten. Daß ſolche Ueberſchriften nur berechtigt ſind, wenn die Deutſche Demo⸗ kratiſche Partei auf ein politiſches Eigenleben und auf eine ziell iſt in der geſtrigen Kabinettsſitzung der Fall nicht behandelt worden, doch hat man 125 Tagesordnun wobei es zu —.— weder des einen no perſönlich bemühen wird, einen Ausgleich Handelsvertragsver miniſter a. D. ſchau eintreffen, wo die Verhandlungen ſofort beginnen werden. Nur ein Teil der Mitglieder der Delegation iſt bis⸗ chaffen. die Aufführung von Smetanas Kuß“ u Iinſki in der Krolloper. Damit tritt dieſer Dirigent endgültig ſein neues Amt an, für das er innerhalb der Klempereroper verpflichtet wurde. 1 gewinnen wollen in der Aera Schillings. Stiedry ver⸗ Bräutigam verweigert, weil es erdenen Frau fürchtet, und alle die Plackereien, die ſich 2. Seite. Nr. 557 Neue Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ausgabej Donnerstag, den 1. Dezenber Loſen Berſuchen zwiſchen Berlin und Wien handelt es ſich hier darum. die Wellenlängen herauszufinden, die angeſichts der beſtehenden atmoſphäriſchen Grundverhältniſſe in den in Frage kommenden Gebieten die beſte Vorausſetzung für eine ſtörunasfreie Abwickluna des öffentlichen Fernſprechverkehrs und des Bilderdienſtes verſprechen. Die heutige Gröffnung des Bilberaustauſchbienſtes zwi⸗ ſchen Berlin und Wien iſt alſo nur ein erſter Schritt in eine ganz aroße nabe Zukunft des Nachrichtenverkehrs über⸗ baupt. Man ſieht das Haupt⸗Telearaphenamt in Berlin heute mit dem erhebenden Gefühl, daß es ſeinen Ruf als arößte und techniſch am meiſten vorgeſchrittenen Anlage dieſer Art der ganzen Erde auch in Zukunft ſichern wird. Demokraten⸗Dämmerung Berlin, 1. Dezbr,(Von unſerem Berliner Büro.) Zu politiſchen Kreiſen ſehr beachtet wird ein Aufſatz des Denokratiſchen Zeitungsdienſtes, in dem geſchäftsfü Werner Ste p liner demokratiſcher Blätter gewandt hat, demokratiſchen Sieg als einen großen Sieg auch der Demokratie auszupoſaunen. Dazu ſchreibt die„...“: der Reichs⸗ rer der Deutſchen Demokratiſchen Partei, an, ſich gegen die Methoden gewiſſer Ber⸗ jeden ſozial⸗ „Die politiſche Selbſtprüfung, die er als Reichsgeſchäfts⸗ führer der Deutſchen Demokratiſchen Partei anſtellt, wird 3 in ihrer Tendenz und als Ganzes gewürdigt wer⸗ en. Wir wollen deshalb von einer kritiſchen Durchleuchtung Entſcheidend iſt, ob die ganze emokratiſchen Agitatoren mit der großen fetten Ueberſchrift örberung wirklicher Politik der Mitte verzichten will, at Herr Werner Stephan ſo eindeutig wie möglich nach⸗ gewieſen. Wird ſeine Mahnung Erfolg haben? Es wäre zu wünſchen und zu hoffen. Die Deutſche Demokratiſche Partet erweiſt ſich ſelbſt den feibt, en Zufam eibt, den Zuſammenhang mit den geſamten bürgerlichen Intereſſen deutlich erkennbar zu wahren.“ rößten Dienſt, wenn ſie in ihrer Wahl⸗ ppoſttionspartei ſtets darauf bedacht Der Fall Keudell Berlin, 1. Dez.(Von unſerem Berliner Büro. 19717 eudel außerhalb der über die peinliche Angelegenheit unterhalten, age trat, daß man im Kabinett über die Eſea⸗ des anderen Kontrahenten ſon⸗ erlich entzückt iſt. Es verlautet, daß der Reichskanzler ſich anzubahnen. Reichsinnenminiſter von Keudell tritt übrigens der DA3. zufolge am 1 7+ eine Reiſe nach München an, wohin er von dem Leiter de rialdtrektor Kameke begleitet werden wird. Die der Vorbereitung der Reichsreform dienen ſoll, wird den wahrſcheinlich auch nach einigen anderen füd⸗ r Verfaſſungsabteilung, Mintſte⸗ Reiſe, die eutſchen Hauptſtädten führen. Deutſch-polniſche Verhandlungen Wie wir erfahren, wird die 25 105 andlungen m eichs⸗ Hermes an der Spitze am Freitag in War⸗ r exrnannt. In der Delegation wird auch die preußiſche vertreten ſein. Am 6. und 7. Dezember wird die mehrfach angekundigte Fühlungnahme und Ausſprache zwiſchen Vertretern der dent⸗ ſchen und polniſchen Wirtſchaft gleichzeitig mit den offiziellen Berhandlungen in Berlin beginnen. tion ſteht unter der Führun denten von Zychlinski in polniſche Delegation aus 22 Mitgliedern. Deutſcherſeits wer⸗ den die Verhandlungen von dem Mitglied des Präſidiums des Reichsverbandes der Deutſchen Induſtrie, Frowein, geführt. Der deutſchen Delegation gehören ebenſo wie der polniſchen Vertreter der Induſtrie, der Banken, des Handels und der Landwirtſchaft an. Die Verhandlungen haben den Zweck, auf den Gang der offiziellen Verhandlungen günſtig Einzuwirken. Neben dieſer Vereinigung der führer hat ſich ein deutſch⸗polniſches Komitee aus Parlamen⸗ ktariern, Gelehrten und Schriftſtellern gebildet, um für den Die polniſche Delega⸗ des Generallandſchaftspräſi⸗ oſen. Im ganzen beſteht die irtſchaſts⸗ ndelsvertrag mit Polen eine günſtigere Stimmung zu Bon Muſik und Kunſt in Berlin Von Oscar Bie Das wichtigſte muſikaliſche Ereignis der letzten Tage war 5ß“ unter 3Zem⸗ Berlin hat ihn ſchon ein⸗ delte mit ihm, aber es zerſchlug ſich damals. Jetzt iſt er nun unter die Unzahl der hieſigen Dirigenten eingereiht, mitten in die Bedrängnis der hieſigen Opernverhältniſſe, nicht mehr jung an Jahren, und er wird hoffentlich legen⸗ eit haben, ſich ſo zu entfalten, wie es ihm die muſikaliſche lt wünſcht. Lange Jahre hat er in Prag die deutſche Oper gegenüber der heimatlichen tſchechiſchen Oper würdig geleitet und iſt auch als Komponiſt ſehr beachtet worden, glücklicher vielleicht in Liedern und in Kammermuſik als in der Oper. Eine Reihe wertvoller Schüler ſind aus ſeinem Kreiſe hervor⸗ gangen, Freunde ſeines energiſchen und künſtleriſchen eſens, und man beobachtet nicht wenige von ihnen unter den Zuhörern dieſer Vorſtellung. Schönberg ſitzt vorn im Parkett. Das Publikum begrüßt den neuen Dirigenten, wie es jetzt hier üblich geworden iſt, — herzlich zu Beginn des zweiten Aktes und bereitet der ufführung einen ſchönen und wohl verdienten Erfolg. Es iſt merkwürdig, daß dieſes Werk von Smetana, das in ſeiner elmat und auch ſonſt in Deutſchland ſehr viel geſpielt wird, ler noch faſt unbekannt war. Gewiß, es läßt ſich mit der „Verkauften Braut“ nicht vergleichen. Es iſt nicht ſo elemen⸗ r, nicht ſo abwechſlungsreich und hat vor allem kein ſo gutes Buch. Die Geſchichte von dem Kuß, den das Mädchen dem ſich vor ſeiner erſten, ver⸗ arum erheben, und das Eingreifen von Nebenperſonen und die Verlegung der Handlung in den Wald unter Schmuggler, his dann enblich zum Schluß die Widerſtände des Kuſſes über⸗ wunden ſind, das iſt dramatiſch an ſich ſehr unergiebig. Doch die Kunſt Smetanas erhöht auch dieſen Stoff. E voll, wie er aus den einzelnen an been für ſeine Muſik gewinnt, wie er die Begebniſſe unter⸗ lau iſt wunder⸗ ſich harmloſen Szenen cht in nationale Weiſen, in heimiſche Stimmung. Das die Renoir⸗ die letzten Werke des Meiſters, die zum großen Tell im Beſitz der Familie verblieben waren und ſelht in Paris noch nicht öffentlich gezeigt worben ſind. Söhnen Renotrs, bdaß ſie dieſe Koſtbarkeiten zuerſt nach Deutſchland gegeben haben. Sie ſind ſelbſt hergekommen und man hat eine würdige Feier veranſtaltet. gegenüber dem bekannten ja nicht, aber es ſchwebt in ihnen ein Geiſt der der Wirklichkeitsſerne, der wie eine Ahnung von Kultusminiſter und Studentenſchaft Berlin. 1. Dez.(Von unſerem Berliner Büro.) Die preußiſche Studentenſchaft hat geſtern in ihrer weit überwie⸗ genden Mehrheit den vielumſtrittenen Erlaß des preußiſchen aein über die Bildung von Studentenſchaften ab⸗ gelehnt. men gegenüber. die Dinge nun einmal liegen, nicht überraſchen. Becker aber einfehen wird, daß er den Bogen überſpannte, als er ſeinen Erlaß herausgab, erſcheint ſehr fraglich. Der zLokalanzeiger“ hofft zwar daß na Votum der preußiſchen Studentenſchaft Herr Becker nicht mehr auf ſeinem Diktat beſtehen, ſondern Wege der Ver⸗ ſtändigung weit ſeine Verordnung der Beſſerung bedürftig ſei. der ganzen Kultusminiſters, der ja auch die Landtages der Anſicht der„Deutſchen Zeitung“ anſchließen, die meint, Herr Becker würde auf ſeinem Schein beſtehen bleiben. Mit anderen Worten: de facto vom heutigen Tage an in Preußen aufgehört, offt⸗ ziell das ausführende Organ der Studentenverbände zu ſein. Für die nächſte Zukunft bleibt ihr das Recht auf Zwangs⸗ mitgliedſchaft und e eee non der Geſamt⸗ heit der preußiſchen Stu lich dürfte ſich der neue Zuſtand nicht allzu deutlich fühlbar machen. Die Deutſche Studentenſchaft wird auch ohne die Anerkennung des Miniſters Becker ihre Tätigkeit in der bis⸗ herigen Weiſe fortführen. Die Rektoren der nunmehr Freien Studentenſchaft wollen ſich noch im Laufe des heutigen Tages bei den Rektoren ilxer Univerſitäten vorſtellen und ihnen von dieſer Tatſache Mitteilung machen. Von einer Ueserſied⸗ lung des Vorſtandes von Berlin nach München iſt, wis wan in Kreiſen des Vorſtandes verſichert, nicht die Rede. 6848 Ja⸗Stimmen ſtehen 21132 Nein⸗Stim⸗ Dieſer Ausgang des Kampfes kann, wie Ob Herr ch dieſem unzweideutigen inwie⸗ Nach Haltung des preußiſchen Mehrheit des möchten wir uns eher einſchlagen und überprüfen werde, bisherigen hinter ſich hot. die Deutſche Studentenſchaft hat enten verſagt. In der Praxis frei⸗ Die Lage der Reichsbahn In Berlin ging am Mittwoch nach dreitägiger Dauer die Verwaltungsratsſitzung der Deutſchen Reichsbahn, die ſich mit 715 Finanzilerungs⸗ und Beſchaffungsprogramm befaßte, zu önde. die angekündigte und nunmehr beſchloſſene Einſchränkung des Beſchaffungsprogramms ausführlich begründen. ürfte in dem Kommuniqué auf die weitgehende Belaſtung des Reichsbahnetats durch Perſonalausgaben und Reparatio⸗ nen ſowie auf die vergeblichen Verſuche einer Kapltalbeſchaf⸗ fung im Auslande hingewieſen werden. daß die Frage der ie Ven lene n im Laufe des nächſten Jahres, wenn ſich die Verältnif den, erneut aufgerollt wirbd. Wie wir erfahren, wird die Reichsbahnverwaltung Vor allem Es iſt anzunehmen, e mehr geklärt haben wer⸗ Die Amerika⸗Anleihe für Rußland 8London, 1. Dez.(Von unſerem Londoner Vertreter.) Die amerikaniſche Anleihe an Rußland wird in London ſehr eifrig beſprochen. Auffaſſung vor, daß die unmittelbaren wirtſchaftlichen Er⸗ gebniſſe der Transaktion, die man anzweiſeln könne, weni⸗ ger wichtig ſeien, als die Tatſache, daß Amerika dadurch auf dem ruſſiſchen Markt für die Zukunft feſten Fuß faſſe. oder ſpäter würde auch England wieder die Finanzſperre ge⸗ gen Rußland aufheben können, da ſich ihr Nachteil mit der Zeit gegen die engliſche Wirtſchaft ſelbſt kehren müßte. In maßgebenden Citykreiſen herrſcht die Früher Aus Waſhington wird den„Times“ gemeldet, daß die 40 Millionen⸗Dollar⸗Anleihe der Farquhard⸗ Gruppe keineswegs die Zuſtimmung der amerikaniſchen Re⸗ gierung gefunden habe und möglicherweiſe ſogar ein ſtaat⸗ licher Einſpruch bevorſtehe. Standpunkt, daß Kredite an Rußland nur dann zweckmäßig ſeien, wenn ſie zur Ausfuhr amerikaniſcher Waren nach Ruß⸗ land führen könnten. Farquhar⸗Gruppe ſei aber offenbar zum größten Teil dazu beſtimmt, ruſſiſche Anlagen auszubauen und Waren für dieſe Zwecke aus Rußland einzuführen. Firma ihren Plan auch ohne ofizielle Zuſtimmung ausführen wird. Wenn dies aber Tatſache ſei, ſo werde in ofſiziäſen Kreiſen in Waſhington kein Geheimnis daraus gemacht, daß der Plan aufgegeben oder weſentlich abgeän⸗ dert werden müſſe. für die Anleihe bereits ſeit längerer Zeit im Gange und man glaube in Waſhington, daß die Sowjetregierung die Nachricht von der Unterzeichnung des Abkommens' in dieſem Augen⸗ blick aus politiſchen Gründen ausgegeben habe. Die Regierung ſtehe auf dem Die in Frage ſtehende Anleihe der Es ſei möglich, daß die Im übrigen ſeien die Verhandlungen * Das deutſch⸗ſpauiſche Luftfahrtabkommen genehmigt. Der ſpaniſche Miniſterrat hat dem Entwurf eines deutſch⸗ ſpaniſchen Luftfahrtabkommens ſeine Zuſtimmung erteilt. wird alles wie Volkslied und Legende, aber von einer zarten keit wirkt. Renoir ſteht die Stoff Hand in die Kunſt emporgehoben, die auf dem Boden der alten Romantik blüht. Das Liebespaar ſingt ſich in einer leiſe ſchaukelnden Bewegung auf altväterlichen Harmonien in ewig lebendigen Melodien an, wie ſchwebend im Raum der Muſik, der dann von den großen Chören balladenhaft gefüllt wird. Oder der beleidigte Bräutigam ſpottet mit dem Mädchenchor in einer echten tſchechiſchen Polka, während die Braut an der Wiege ſeines Kindes die ſchönſten träume⸗ riſchen Wiegenlieder ſingt, die dieſe Muſik je erfand. Der zweite Akt iſt etwas ſchwächer an Muſik, auch durchſetzt mit manchen Romantizismen, wuchſen, nicht auf tſchechiſchem. Aber es gibt da ein Männer⸗ duett zwiſchen dem Bräutigam und ſeinem Schwager, das ſich aus natürlichem Realismus und hoher Geſangskunſt zu einem ganz originellen Kunſtwerk aufbaut. die auf neudeutſchem Grund Es iſt ſehr wohlig, dieſe Muſik zu hören. Man fühlt durchaus nicht, daß Smetana damals ſchon ſein Gehör ver⸗ loren hatte. wahrer. Gute Sänger brachten ſie uns entgegen. Der neue Tenor Fideſſer iſt hier als Bräutigam lyriſchen Fachs ganz an ſeiner Stelle. des leichten Genres, die es heut gibt. noch unbekannte Käte Heidersbach, hat eine prächtige, ſchön timbrierte und ausdrucksvolle Stimme. 477 7 er und Helfer des Bräutigams, Herr Hammes, fällt Ur. führung, die Zemlinſky ſich wünſchen konnte. Temperament wird er ein gutes Gegengewicht ſein gegen den und ſtrengen Klemperer, deſſen Fidelio allen, die nicht von ſeiner ſein Publikumserfolg durch manche Kritik getrübt wurde und unnötigerweiſe eine gewiſſe Miſſtimmung in ſeine Tätigkeit kam. Alles wird ſich ausgleichen. Die innere Muſik iſt um ſo intenſiver und Eine der entzückendſten Leiſtungen Die Braut, die hier Auch der Es war die beſte Ein⸗ eine routinierte Praxis auf. Als lyriſches Art ſind, etwas zu überſpitzt erſchten, ſo daß leider Das wichtigſte künſtleriſche Ereignis der letzten Zeſt war Ausſtellung bei Flechtheim. Sie umfaßt Es iſt ſehr ſchön von den Weſentlich Neues Werke von Renoir bieten die Bilder ollendung, ſterblich⸗ Der Frieden in der Zigarreninduftele ben a Nach 22ſtündiger ununterbrochener Verhanzer die Ve⸗ wie bereits im Rittagsblatt kurz gemeldee, und ſprechungen zwiſchen den Vertretern der Arbeitgebe miniſte⸗ beitnehmer der Zigarreninduſtrie im Reichsarbeit Es rt. rium heute früh 8 Uhr zu einem Ergebnis geßie beiber⸗ wurde eine Vereinbarung getroffen, der zufolsg werden ſeitigen Kampfmaßnahmen ſofort aufgeho ſgenommt und die Arbeit möglichſt umgehend wieder au eite ſeng werden ſoll. Maßregelungen finden von keiner jen Das Arbelt⸗verhältnis ailk als nicht unterbrochen g wel geltende Tarifvertrag geht bis zum 1. April e Vom 1. März 1928 ab werden die Löhne um 25 4 höht. Für die Bezirke Bremen und Hamburg m Jahre zehnprozentige Lohnerhöhung vorgenommen. 7 775 urlaub wird von vier auf ſechs Tage erhöh Die Deuuſchen in der Eſcheckef Die Deutſchnationale Partei in Prag bat ſich, us an, Abgeordnete Roſche in einer Rede im Abgeordneſeſt t 5 führte, unter gewiſſen Bedingungen zur Mitaart Tſchechen auf dem Boden des Staates bereit erklä Rievolll u..:„Wir wiſſen, daß wir keine bewaffnete oder Ihhe, machen können und uns nur die geiſtigen Waffen z 5 ſition und Obſtruktion bleiben, und daß wir Wir ſind be, Boden der gegebenen Tatſachen ſtellen müſſen. ch nut unte halb bereit, poſitiv und aktiv mitzuarbeiten, lebdog lk ermee der Bedingung daß ein Ausgleich von Volk zu Zeutſche licht wird und daß man den 3½ Millionen ung mit de und den anderen Minderheiten die Gleichberechtis Tſchechen gewährt. ——— Letzte Meloungen Kein Attentat auf Muſſolini e Berlin, 1. Dez. Die Berliner 1716 1ch Niten ſchaft nimmt zu dem umlaufenden Gerücht aß nichts tat gegen Muſſolini Stellung und teilt mit, daß wahr iſt. ingen 1 Gebietsaustauſch zwiſchen Sachſen und Tbaen 12 Von unterrichteter Seite verlautet aus Manſ ſee die Regierungsvorlage über den Gebietsausnamin ſtethg Sachſen und Thüringen vom ſächſiſchen Goſiſchen aoſe genehmigt worden iſt und demnächſt den ſächſiſaßgeſchloſen zu beſchäftigen haben wird. Der mit Dhürinegegang erſen Staatsvertrag ſieht im weſentlichen den 1 an Füſhen ſächſiſchen Gebiet Hegenden chüringiſchen Enelden ſöchſt und umgekehrt der in Thüringen liegen Enklave an Thüringen vor. Neubpitbung des Wemelbirekterkume, e Ul, —. Memel, 1. Dez. Die Verhandlungen ac zu elrel⸗ dung des Memeldirektoriums haben am 7— des Dlel Ergebnis geführt. Hente dürften die Mitglteber das Fehr⸗ toriums ſowie der Präſident ernannt Nerdeg, Mel torium wird ſich nicht ausſchließlich aus Vertre„itauer heitsparteten zuſammenſetzen. Auch ein Groß⸗ vielmehr im Direktorium vertreten ſein. ueber 2000 Tote in Algerlen g weilg Paris. 1. Dez. Der aus Marokko nach ſ erien, 59 gekehrte vormalige Generalgonverneur von 1 taſtrophe Oie lette, ſchätzt den durch die Ueberſchwemmungs 5 anken ih eribteten Sachſchaden auf 600 Millionen ſſelu, fiege⸗ Zahl der Tode opfer ſei ſchwer zu erm 00 Ein elen aber 259 Enropäer und 2909. feſallen. borene der Hochwaſſerkataſtrophe zum Opfer Familientragödie wiee! — Belarad. 1. Dez. In dem Dorfe Kerulmillendra en Herzegowing ereignete ſich ein ſchreckliches Jem Felg Nach dem Beiſpiel ſeines Vaters, der auf 15 ſe Schaf iſchlachtete, ſchnitt ein funger Bauernurch. Jen ſechs Monate alten Schweſterchen die Kehle tötete ſich uni Wut erſchlug der Vater ſeinen Sohn und rde wahn ſelhſt durch einen Meſſerſtich. Die Frau wu und ertränkte ſich im nahen Fluſſe. Bombenanſchlag auf einen Eiſenba Ittwoch wgor⸗ — Belgrad. 1. Dez. In der Nacht zum vor dem axter auf der Eiſenbatznline Tſchin—Kotſchane kurd etreckenme pon überfahren eines Perſonenzuges von 0 wieder eine Bombe aufgefunden. Die Blätter ſpre c918. einem Attentatsverſuch bulgariſcher Komitatſ ber⸗ mber * Polen erhöht die Poſtgebühren. Ab 1. Shren 2 den die polniſchen Poſt⸗ und Telegraphengenhoht we ſchnittlich um ein Viertel ihres jetzigen Satzes er die ih e jaliſi immer mehr auf ihre Ruhe. auf ihre Entmaterkanſett iſtt a⸗ ihr inneres Stilleben an. Ob es ein Biuge des 56 kleine Landſchaft, eine Vereiniaung von A! nerung aber⸗ urteil, oder ein Konzert, es iſt wie eine Erin ſüßen Fa Leben, nicht das Leben ſelbſt. Die Grenge zum eil e tiben rauſch wird vielleicht manchmal überſchritten, 15 e dekora in Art begründet iſt, daß die Farbe an ſi Werte ſprechen läßt. Aber ſofort kommt der geleg der Sicherung der Form, an der Renoir ſe eiſe, nihen wie etwa Cezanne, nur in ganz anderet, in der ar unb primitiv und aprioriſch. Denn Renoir ſteht Reihe der franzöſiſchen Formkünſtler, die m Boucher beginnt. Monet und Sisley unter nne 8 niſten waren reine Illuſionsmenſchen. 25 7 rm ihte auch Degas und Renoir tragen ein Ideal Paber auch das ihre Träume wunderbar reguliert. laſtik von ene Plaſtik. Flechtheim hat früber ſchon die Plan, ausgeſtellt, diesmal fügt er einſge Skulptursgeprägten un hinzu, die das Formbedürfnis in einem au Rundheiz ſdern zeigen, nicht ohne Zuſammenhang mit der ſeinen 2 utten Fülle des Modells, wie es Renoir auch 10 ma der M vo pielleicht allzu einſeitig geliebt hat. Das T chwankungen Ein die das Kind ſäugt, kann man in ſeinen S 9 verfolgeg, zelc⸗ Bild zur Plaſtik und wieder zurück zum 1 bensziel b0 Duft von Freude, wie ſie Renolr als ſein Le nete, zieht durch die Ausſtellung. 0 5 rage! He⸗ Geſangsabend Hilda Crevenna. Obne 10 will jemand ſingen. Vielleicht anfänglich acheten Beſt 70 walt. wie ſetzt, ſondern aus einem begründe aher darza heraus; ein Material ſſt vorhanden. Was eltet wurde, if am geſtrigen Abend im Harmonieſaal jeſe Stimſtennt ſollte ſich nicht in die Konzertſäle trauen. 97 lation, beſte⸗ vollkommen verbildet, entbehrt jeder Mo ibt pöllig b6ag edntlic nur eine einiae Lauiftärte, und meiArien ſſe und reiglos, Die Dame, die auch in zwen nke. ſel 1 Aida und( Butterfly.— nicht überdeugen ſich durch endel von dem geſanglichen Jrrweg, auf dem ſie ſich ge⸗ einen koſtſpieligen Maeſtro befindet, Löleng e are wenn ſie noch etwas retten will und g4 Begleite mann chender Wartezeit, von vorn beginnen. m Schunn d Herr Heinz Hirſchland tätig, der mit eine rbeeren, Werk ſich ars Soliſt in Mannheim vianiſtiſche So bolen ſuchte. — „„„„Cp vuXX ².... 2 S Ainenn — 5 terstag, d Stag, ben— en,— 1. D—5 n 1. Dezen— 0— te Nn —— er⸗ Unt III N0 ſen 1795 m Ti kaunhein alt, feen öde s he 5„Di I 5 theimer geitt ehl ſche Amt hat e m e Woh Zeitung 1 7 8 d Prof Woh nhe 10(Abend⸗e 5 en—5 Aenatoß 1 S nſitz benhe 5 Abend⸗Ausg er⸗ men: Wanpfavecht ee, 955 E Ausgabe] ine 8 ung 1 e als er Eite cie G 4 V + es 10 de cheine Sept Beila des S des iel weni 1 und ſeſte. Abſicht n laſſen 13 1997 zum und Baſſen als M 85 ten! ende de„einen„der wirf eine Statiſti⸗ Watiche Krenzt annhet 8 15 Jun Kolan an e 9 5 olgendes 2. e daaee ſich ba 85 Sta eee Seile. rieg 11028 fen en zu angehl 8 tärke neh⸗ Ain bekan il des A icklung e—505 aleichz dti Nr.— bel nach die 25 42 Reichsa zöriger und V inweiſt nien Wa uslands baltta 50 15 557 , dem em die Frag winne uslan aus d erteilu D. nderlu viell arts erklä er aü Bayer N den(e ie ger cte faied de 9 5 15 döhe Fade ae in gen Hee 155 Ansbre 5 e ein in ee Bild n in der 1 75 Sacge 1 ie ee 5 kriſtmond ich ERN Li ein rt W egun efragt roßſtä e m Sbruch mf gnah Sgebiet ng ſe wenn riegszei ritte es de ber 5 po⸗ dcher e übe ohn a vo ſo wü tädten an glei des einern me auf f 8 zu d man zeit durch e geweſer r Wind en Flu den tamit, engtans, ort bei 45 1 rde ma etwaen ichzeitig Beziehn wir geb die übe erechnu er ganz die Zahl ſeine die Straße In di Ich r, Horch 75 Eßuc niaiſse erſe 7 flegbensern bieſ nach gibt en bler ab 11 Fahre lat dic Faee Zu⸗ lien Zeit N klopft e t Iumng undarub sbruch Lebe eee daß auf ſe Geſamtb der Et alt ich natli Inerzahl leer ezemb macht„muß m Ne r nicht gen ichke oſſe e democ Zu nspi„d er des i uf je 1 amtb er Ei e Bev ürlich d leere M Auch 1125 an? ibg⸗ Worgd ohn! wie ſi it gegeb n hab emogr zugszei unkten dort de 8 in 000 a epölk nfachh ölkeru urch iſt, we Ingt u fe darauf Panen Wire berrekend nerſchg u. 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K eend ne e Neee er e 3 N mgedi ocke en ckt ind ſſer Erfo mit de eitg„als b xperi an H it 8 ers d en, das ne, di 1 ver⸗ ichtet 95 amere! ind offenbar nte g der W t der und a ß te, w gemacht Cha ertragu eimlich erte an a⸗ 85 Frau ella Prü iller erik nu unge ar im rnomme aſſerſt wiſſen 15 hoch ell Ch„das rlier ung d en Che“ die Muf Koch muß hi rüflin aniſchen n, meh Beſitze u hat raßen der daß ih muſikali arlier gerade bal bie e 1 5 77 K inweg 9 en 8 weit r aber glänze 5 er und muebe iſche P allem A noch e Int ikaliſch Muß auchen nd Nad taat herum noch nder& N der T uſo a erſönl uſchei geglückk ttendan en 1400 fechte 7 9 8 15 en. E gekom mit 9 mpfeh butin eil d ugenſchei ickeit iſt, nach it. Gll ein n, ſtudi adeln, e be n ilſe iorer Fehl e, durch er Füh einlich iſt, t eine lücke uß iitiſtere e jedoch or all rer] no er, die Ueb rereig noch di rotzdem von N n 855 mitrede n, auch mn ine ch zn ſich tä lic Vebr enſchafte e manu geglück atuk 3 Haus b n imme e iel Jult der Kre eeee ale Ferkigtel Dech zu 1 gegenei im O der K ingern köi ſind t. die ertigreit 80 10 nan rcheſt raft n kü W nur it Der chtige et 10 der ab, a Firam jugendli Cbarl 0 oc 5 ſchaff e oſt zu t Haeen Prauf arbeite Aln fiſe der pen gã nd ichen K nſt ni nge e jen e deckt 8 ie Knab 110 0 0e floe zu ſagen! —— — 4. Sette. Nr. 357 geue Maunhefmer Zeltung ketßenb⸗Ausgabej Vonnergtag, ben I. Pebente.— Marktbericht Der Marktverkehr war im Gegenſatz zum letzten Sams⸗ 1a ſebr leuhaft. Die Lücken in den Verkäuferreihen waren wieder ausgefüllt und die Zufuhr ließ nichts zu wünſchen übrig. Dagegen war der Zuſpruch der Intereſſenten nicht beſonders gut und die Hauptmenge der Käufer konzentrierte ſich vor den Geflügelſtänden und den Fiſchbottichen. Der Obſtmarkt wies große Beſtände in Aepfeln und Birnen auf, die jedoch zum größten Teile nicht verkauft wur⸗ den. In Südfrüchten waren neben Bananen bereits ziemlich Mandarinen und Orangen zu ſehen. Die Apfelſinenernte hat eingeſetzt und nicht mehr lange wird es gehen, ſo ſehen wir die goldgelben Früchte des Südens überall zum Kaufe einladen. Der Gemüſemarkt bot ſo ziemlich dasſelbe Bild wie die Tage vorher. Reichliches Angebot in Spinat, Roſenkohl, Werſing uſw. Auch hier war der Verkehr nicht beſonders ſtark. Anders war es bei den Geflügelhändlern, vor denen ſich der Verkehr geradezu ſtaute. Hauptſächlich waren es wieder Gänſe, die angeboten wurden. In langen Rei⸗ hen lagen ſie, den Kopf über den Tiſchrand hinunterhängend, auf weißen Tüchern da. Fein ſäuberlich gerupft zeigten ſie jene mächtigen Fettpolſter, die ſich in den geheimnisvollen Tiefen einer Kaſſerolle in den leckeren Brotaufſtrich verwan⸗ deln, der unter dem lieblichen Namen„Gänſeſchmalzſtulle“ dem menſchlichen Korpus einverleibt wird. Neben dieſem ſchmackhaften Federvieh harrten aber auch noch andere Zwei⸗ und Vierfüßler einer Auferſtehung als Feſttagsbraten. Reb⸗ hühner, Enten. Faſanen und vor allem Haſen und Rehe. Der Fiſchmarkt wies eine ſehr gute Beſchickung auf, ſowohl, in Fluß⸗ als auch in Seefiſchen; hier können die Verkäufer mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden ſein. Nach den Feſtſtellungen des Städtiſchen Nachrichtenamts ver⸗ ſtehen ſich die Preiſe, wo nichts anderes vermerct iſt, in Pfennig für das Pfund. Kartoffeln—6; Salattkartofſeln 15; Wirſing 12 bis 15; Weißkraut—10; Rottraut 15—18; Blumenkohl, Stück 60 Dis 130: Karotten, Bſchl. 10—12; Gelbe Rüben 10—12; Rote Rüben Bſchl. 10—12; Spinat 12—15; Zwiebeln 15—16; Knoblauch, Stück 5 bis 10; Kopfſalat, Stuck 15—35; Endivienſalat, Stück—20; Rettich, Bſchl. 15—20; Meerrettich, Stück 20—60; Suppengrünes, Bſchl. bis 10; Peterſilie, Bſchl.—10; Aepfel 10—35; Birnen—35; Nüſſe 50—80; Orangen 28—35; Mandarinen 40—45; Trauben 90—100; Ka⸗ ſtanien 25—40; Zitronen, Stück—12; Bananen, Stück 10—15; Süß⸗ rahmbutter 220—260; Landbutter 200—210, Weißer Käſe 50; Honig mit Glas 160—180; Eier, Stück 11—22; Hechte 180—160; Barben 100 bis 120; Karpfen 130—160; Schleien 160—180; Breſem 80—120; Ka⸗ beljau 40—60; Schellſiſche 35—70: Goldbarſch 40; Seelachs 50; See⸗ hecht 60; Stockfiſche 50; Backfiſche 50—60; Hahn, lebend, Stück 200 bis 350; Hahn, geſchlachtet, Stück 200—700; Huhn, lebend, Stück 200 bis 350; Huhn geſchlachtet, Stück 200—050; Enten, geſchlachtet, Stück 560—1200; Tauben, geſchlachtet, Stück 100—120; Gänſe, lebend, Stück 700—800; Gänſe, geſchlachtet, Stück 900—1800; Rindfleiſch 120; Kuh⸗ fleiſch 70; Kalbfleiſch 130;„Schweinefleiſch 110; Gefrierfleiſch 95 Jeldhaſen⸗Ragout 120; Feldhafen⸗Braten 180; Reh⸗Ragout 100; Reh⸗ Bug 150; Reh⸗Rücken und Reh⸗Keule 200—250; Wildenten 250; Feld⸗ hirhner 150—250; Faſanen 350—500;j. Vortrage Mannheimer Hausfrauenbund Veranſtaltungen Aus den Rundfunk⸗Programmen Der Kanu⸗Club Mannheim bielt am vergangenen ber Samstag ſeinen allläbrlichen Bunten Abend“ in dem Freitag. 2 Dezembe oberen Saale der Liedertafel ab. Das Beſtreben, die Mann⸗ Deutſche Sender:(Gele 12500 heimer Waſſerſportvereine, insbeſondere die Kanu⸗Vereine, Berlin(Welle 483,0), Konigswuferhan alungsmuſlt der geſellſchaftlich zuſammenzuführen, iſt wohlgelungen. Der 21.00 Uhr: Orcheſterkonzert, 72.30 Uhr: Unterha unterhaltende Teil des Abends, der in den Händen des be⸗ Kapelle R. Gaden. de ſplelt,. kannten und beliebten Humoriſten Schäfer lag, wurde zum 27 re 822,0) 75— Die Funkkape 5 Teil durch die geſanglichen Darbietungen des Doppelauartetts 8 1 1 en 429.5 13.00 bis 14.00 uhr: Scalplet, 16 des Geſangvereins„Harmonie“ Lindenhof, das durch ihre 16.30 Uhr: Hausfrauennachmittag, 20.00 Uhr: Heberkragrengoſl Hauskapelle unterſtützt wurde, ausgefüllt. Eine Abwechslung dem Saal des Saalbaues: Konzert der Muſeumsgeſe wurde durch das lebende Bild„Paddler⸗Idyll am Rhein? dann Uebertragung von Kaſſel: Spätkonzert. plattbaſe ˖ geboten. Zwei Damen des Clubs brachten mit einem Me⸗ Hamburg(Welle 394,7) 20.00 Uhr:„Kramer 5 05 28.30 Uhr; 0 nuett in Koſtümen einen netten Abſchluß. Dann ſpielte die n vom Café Deutſchland, i 2 5 Tan g frohe Weiſen, die Alt und Jung zum 8 Gale 1050 2909 nbe AranbtenfeſSef, dann 25 I!Langenberg(Welle 468, 22 ome Tanzmuſik.„nv0n 8. 1 Evangeliſation in der Johanniskirche wird von Sonn⸗ ne 536,7) 19.00 uhr:„Die gauberfiöte tag, 4. bis 11. Dezember ſtaktfinden. Die Süddeutſche Ver⸗ 1 e 0 85 22.0 Ube: einigung für Evangeliſation und Gemeinſchaftspflege hat[ Leipzig(Welle 365,8) 20.15 Uhr: Symphoniekonzert, d hierzu ihren früheren Inſpektor und jetzigen Zeltevange⸗ Tanzmuſik. 16.15 uhr: liſten Ernſt Krupka aus Vaihingen⸗Stuttgart als Redner Stuttgart(Welle 379,7) 12.30 Ubr: Schallplatten, 0 gewonnen, 10 Aeeſe in dan im 1 8 Konzert, 20.00 Uhr: Uebertragung von Frankfurt. 8 richspark und in der Trinitatiskirche in annheim on: durch ſeine klare und volkstümliche Art bekannt iſt. Dapentz(etele plel: ang el * Die Künſtlerſpiele Libelle beſcheren dem Mannheimer Mrs. Auguſtus Potts empfangen“, 22.35 Ühr: Sen Publikum ein Weihnachtsprogramm, in dem alle Arten ar⸗„Die Roſe von Perſien“ von Sullivan. 21.30 Ul 5 tiſtiſcher Darbietungen enthalten ſind. Neu iſt auch dieRa51o. Paris(Velle 1750) 19.30 Ühr: Kongert e beimlice 0 Jaßzbandkapelle E. Zum Broich, die nach der Vorſtellung 2 Sendeſpiele:„Der Geizige“ von Molière und im Reſtaurant Clou zum Geſellſchaftstanz aufſpielt.„ eee 2300 Uhr: Streichorcheſterkonzert. * Beſeitigung des Stillagers des Di38 Berlin—Saar⸗ Nom(Mele 450% 20.40 Uhr: Leichte Muſtk. Etrelch· brücken in Mannheim. Von den nach 0 85 Wi——— 517,2) 20.30 Uhr: Kammermuſik(Dresbn 9 0 Saargebiet weiterfahrenden Reiſenden wird es als mißlich 5„Orcheſter empfunden, daß der um.23 Uhr aus Berlin in Mannheim e 41) 20.20 Uhr: Konzert, 21.30 Ubr: Or Ub eintreffende Zug D8 erſt um 8 Uhr 54 nach Ludwigshafen gürich(Welle 888) 20.00 Uhr: Ernſtes Konzert, 21.28 weitergeführt wird, alſo in Mannheim ein Stilliegen von Unterhaltungskonzert. 2200 Uh: über einer halben Stunde hat. Die Induſtrie⸗ und Handels⸗ Prag(Welle 348,9) 29.10 utzr: Heiterer Abend, 21.30 5 dum in de kammer Ludwigshafen hat die Beſeitigung des Stillagers als Luſtſpiel, 22.20 Uhr: Uebertragung aus dem Naro 0 wünſchenswert bezeichnet, zumal wichtige Anſchlüſſe nach der Vinohrady.— 8 Pfalz nicht verloren gehen. d * Das Jubiläum 40jähriger Tätigkeit begeht heute Herr f 1 Georg B ufh Werkmeiſter bei der Fa. Kaufmann G. m. b.., Radio-Spezialhaus liebr. Hettergott— Liefert zu Weihnachten komplette Radioaulagen in ehhr, de K f Preislage. Erſtklaſſige Lantſprecher und ſämtliches Zube ommuna 2 rom Accumulatoren⸗Ladeſtation.— bn CCCC(C0ͤ ĩ³ĩ˙AcccccCßß OHeddesheim, 30. Nov. Aus der jüngſten Gemein de⸗ ein ratsſitzung iſt zu berichten: Nachdem etwa 60 v. H. der A ‚ 2L 8 ten Hauseigentümer mit der Gas fernverſorgung ein⸗ em an 2 dan Die Körperkultur nimmt im täglichen Leben der Frau einen immer größeren Raum ein. Kein Wunder, daß ſich auch die großen Frauenvereine und Frauenorgantiſationen dafür zu intereſſieren beginnen. Geſtern abend wiederholte Frauenarzt Dr. K. Laemmle ſeinen bereits im„Mann⸗ heimer Mutterſchutz“ gehaltenen Vortrag über„Die Gym⸗ naſtük und Körperkultur im käglichen Leben der Frau und Mutter“ auf Einladung des Mann⸗ heimer Hausfrauenbundes ſm alten Rathausſaal. Nach einem kurzen geſchichtlichen Rückblick auf die Ent⸗ wicklung der Körperkultur der Frau warf der Referent fol⸗ gende Fragen auf: Warum ſoll die Frau Gymnaſtik trei⸗ ben? Welche Frau ſoll Gymnaſtit treiben? Wie ſoll die Frau Gymnaſtik treiben? Die Gymnaſtik iſt not⸗ wendig für die Geſundheit, für die Lebensaufgabe und die f Lebensfreude der Frau. Zwar darf die körperliche Erziehung nicht übertrieben werden, damit die ſeeliſche darunter nicht leidet, doch liegt das ſpezifiſch weibliche in der Frau ſo tief ver⸗ aukert, daß es durch die Gymnaſtik im allqemeinen nicht ver⸗ drängt wird. Es gibt keinen Berufszweig und kein Alter, das auf Gymnaſtik verzichten könnte. Alle Vorurteile da⸗ gegen ſollen möglichſt überwunden werden. Die Aerzte haben oft Urſache, die Mode zu verdammen. Dabei ergibt es ſich oft, daß Frauen nicht der Geſundheit, ſondern der Mode wegen Körperkultur treiben(Siehe„ſchlanke Linie“) Für die Uebungen iſt der frühe Morgen am beſten geeignet, auf die Gefahr, daß man 5 Minuten ſeiner Bettruhe opfert. Dr. Laemmle warnte, wie er ſie treffend nannte, vor der„Stroh⸗ feuer⸗Gymnaſtik“, die ſo ſchnell wie ſie aufgeflammt ſei, auch wieder verlöſche. In den Wechſeljahren der Frau gibt es nichts beſſeres als Gymnaſtik. Was die dritte Frage anbetrifft, ſo ſind die Ziele der körperlichen Ausbildung für Mann und Frau die gleichen, nämlich die Naturkraft des Volkes zu heben und für eine geſunde Nachkommenſchaft zu ſorgen. Die Wege hierzu ſind für Mann und Frau allerdings grundverſchieden. Alle Uebungen müſſen der Individualität der Frau ange⸗ meſſen ſein, und zwar ſolche, die durch Entſpannungen der Frau neue Kräfte zuführen. Alle Muskelgruppen müſſen zur Arbeit gezwungen werden. Der Redner ließ darauf durch praktiſche Vorführungen zuerſt fünf tägliche Gymnaſtikübungen, dann ſchulmäßige und tänzeriſche Gymnaſtik zeigen. Zum Podium hatte man den früheren Ratstiſch genommen. Dr. Laemmle warnte vor übertriebenen Sprungübungen und vor allem vor dem Sogtusſitz des Motorrades, der ein geſundheitsſchädlicher Unfug ſei. Bei der Frau ſpielt der Fuß eine größere Rolle als beim Manne. Deshalb ſollten die. Uebungen barfuß vor⸗ genommen werden. Die Gomnaſtiklehrerinnen müſſen ge⸗ verſtanden ſind, ſollen die Einzeichnungsliſten dem Gaswerk dienſt ſe Mannbeim zur gefl welteren Veranlaſſung vorgelegt werden.“ Perſonalveränderungen im badiſchen Staats Ober· b00 T. Die Lernmittelfreiheit ſoll, vorbehaltlich der Zu⸗ Es wurden zu Rektoren ernannt; Dlegohret G0 kemmung des Hürgerausſchuſſes, eingeführt werden.— Von lehrer: Rectanus Rabert. Elſaſſer Joſef. Spätb Alber goſe mi werben ung einer Gemeindeblerſtener ſoll apgeſehen Rudolf. Kolmerer Julins. Litteneker Adolf, Störk rei⸗ den werden.— Einem Geſuch wegen Wohnungszuzug ſoll nur und die Oberlehrerin Schatz Henriette, ſämtliche in 90 9 K beihlen iit einer deſen 188—5 152 Woh⸗ burg. Wilbelm. 00 nungswechſel mit einer hieſigen wohnungsſuchenden Familie i f Lacroir ler in Frage kommt.—.Von Verfügungen des Bad. Bezirksamts Bonnde e e ee Schn ger⸗ f Weinheim über die Eberhaltung und Erweiterung der Geora, Schmitt Geora. Schwaab Friedrich, und die Fohlenweide wurde Kenntnis genommen. lehrerin Schück Paula. ſämtliche in Heidelbera. Satller ben ker. Heidelberg, 30. Nov. Der gemiſcht⸗beichließende Aus⸗ Die Hberlehrer: Lana Emil. Feuchter Frledrich Fran, ben ſchuß hat ſich damit einverſtanden erklärt, daß die Vorſchu ß⸗ Emil, Fritz Otto, Wagner Albert. Ruf Karl. Gagleinhauſef wit zahlungen an die ſtädtiſchen Beamten uſw. für]Kohler Franz. Beradolt Emil. Maurer Karl. 86 Albert ral die Monate Dezember und Januar weiter gewährt werden. Wilhelm. Rutz Eugen, Wunſch Emil. Lechner Heingeſ 1a Em c I. Reilingen, 30. Nov. Die Pachtzinſen von Gemeinde⸗ Otto, Fiſcher Franz Kaver. Eiermann Karl. Hofhe türk*4 fu grundſtücken für das Rechnungszjahr 1926⸗27 wurden in der Lau Arthur. Rüdinger Jakob, Ziegler Theodor. 15 Ober?⸗ aß. jüngſten Gemeinderatsſitzung wie 1925⸗26 feſtgeſetzt. lius. Braun Johann. Hauptlehrer Baler Hermann. Fortbil 100 9246 aſ 18 Dime 2 ae 10 990 110 2 8 lehrerinnen: Gebhard Berta und Abildunasſch ˙ 600 75 Rm., 2. e 10, und 3. Klaſſe For e rel.— Dent Erſuchen zes ſtäslliſchen Unterſuchungsaunes dungsſchuloberlehrer Ulmerich Friedrich U 4 arlsrube.. erg Mannheim über Vertragserneuerung der Lebensmittel⸗ 5 5 N Foſef. Heler kontrolle wurde nicht ſtattgegeben.— Der Antrag der Stadt⸗ Heinrich Sera Guſt Sche ermann Friedrich, bauer kaſſe Hockenheim um Üebernahme der Koſten für den Nacht⸗ Heinrich. Sexauer Guſtav. euermaunn; interba de enh inter Hher⸗ ra telephondienſt wurde abgelehnt.— Von der Verfügung des Hermann, Winter Ludwia. Schückle Wilbelm, die Ober, worf Bezirksamtes 1 Mannheim über Vorſchüſſe und A rechbungen Guſtav. Schork Karl,Richter Ehriſtian. Heienelanngsſchuleben fah in der 2 Veriiundüen wurde Kenntnis genommen, desgl. lehrerin Bachmann Emma und die Fortb heim. weiſ von der Verfügung des Bezirksamtes 5 Mannheim über] lebrerin Kobylinſki Marie. ſämtliche in Pforz Friebolln, Uul Auftetlung der abgeſonderten Gemarkung Schwetzinger Hardt. Die Oberlehrer: Kirchgäßner Franz. Döbel a den. dar 1— ie ber 8 u. Rudolph Karl. Seith Karl, ſämtliche in Baden⸗— Hilfs⸗ al vom 12. November bezügli gabe einer Erklärung über: 0 eter. 11 die künftige Straßenunterhaltung der Straße Reilingen⸗ e ee ee e e— Br uchaen ſer Hockenheim wegen Eröffnung einer Kraftwagenlinie 1 E Karl. Ga in wäb wurde ſtattgegeben.— Zwei hieſigen Bürgern wurde je ein Die Oberlebrer: Dietrich Anton. Fran ſämtliche z0 d Baudarlehen in Höhe von 1000/ erteilt. und die Hauptlebrerin Bauer Luiſe, de iu Möuchzell(Amt Heidelberg), 30. Nov. Aus der jüng⸗[Konſtanz. beibe zun ſten Bürgerausſchußſitzung iſt folgendes zu berichten: Die Oberlehrer: Hetzel David. Krauth Huao, in Le Der Gemeinderat hat beſchloſſen, das Gemeindehaus Haupt⸗ Lah r. 1. beide 0 ſtraße 51 zum Preiſe von 1600 Mk. an Felix Dick„Tag⸗ Die Oberlehrer: Hahn Werner. Eidel Karl. 8 löhners⸗Eheleute hier, zu verkaufen. Am Tage der Auf⸗[Offenburg. 1b veck dill laſſung haben die Käufer eine bare Anzahlung von 600 Mk. Die Oberlehrer: Zeller Anton. Scherer Gotthold. 2 zu leiſten. Der Reſt mit 1000 Mk. wird durch Eintragung Joſef, Behringer Karl, ſämtliche in Durlach. belde in ſeton einer Sicherungshypothek zugunſten der Gemeinde geſichert. Die Oberlehrer: Maier Eugen. Maurer Joſef. 85 U — Zur Erbauung einer Waſſerleitung mit Pumpwerk Raſtatt. A8 und Hausanſchlüſſen ſoll ein weiteres Kapital von zuſ. 30 000 Oberlehrer Hacker Oskar, in Singena. H. beide in kaßt Mk. aufgenommen werden, und zwar: a) Bei der Sparkaſſe Die Oberlehrer: Behringer Adolf. Winter Joſef. deun 105 Mk., e Pros. jähr⸗ Villingen. bund ei der Bad. Girozentrale, Zweiganſtalt in Karls⸗ tinhe ulr ruhe, der Betrag von 15000 Mk. und c) bei der Fürſorgekaſſe neeee 18 795 8 dert für Gemeinde⸗ und Körperſchaftsbeamte in Karlsruhe im Be⸗ dinger trage von 5000 Mk. Die beiden Punkte wurden vom Bür⸗ L. Eſchelbach, 30. Nov. Der Landwirt Wilhelm Egeller Na d gerausſchuß einſtimmig genehmigt. ließ aus ſämtlichen Fäſſern den Wein Salſ 5 aleine Mitteilungen laufen und überſchüttete die Würſte m leiſch aus einer unlängſt vollzogenen Schlahung un die im 4 ˖ ˖ ärztli Vom 1. Jannar an wird das Meersburger Ge⸗Lyſol. Der Mann wurde dann zur Unterſuchung dch e 1 155 1 did mee b t 4 ane nlsben und vſochiatriſche Klinik nach Heidelberg überführ. Welln dud 5 151 i ioch alle age herauskomme N n—— 5 Am 29. Jult 1919 iſt das Gemeindeblatt zum erſtenmal en. Madolfzell. 28. Nov. Heute können 0 baaten ferber⸗ W00 Nuben. Zudem verbirbt überlriebener Spork die Schönbeit ſchzenen und bat ſeikdem in 450 zzunmern rund 9000 Artikel feierß der Ausflar ſeine ebhſahriae Aigeböriakelt 2— eale⸗ 640 der Frau. Nach getriebener Körperkultur darf es nie Er⸗ gepracht, die alle aus der Feder des Schriftſtellers des Blattes, müdung geben. Daß Sonne, Licht und Luft in erſter Linie Bürgermeiſter Dr. Moll, ſtammen. Bedingung ſind, verſteht ſich heute von ſelbſt. Mädchen und im 5 Frauen aller Kreiſe ſollen Gymnaſtik treiben und ſich frei⸗ lung hatte endgültig über die Deckung des im Haushaltsplan 1 eit herrſchen machen von dem weiblichen romaniſchen Vorbild, denn un⸗ der Stadt enthaktenen Fehlbetra ges von.4 Millionen /% Freirurg Br. 1. Dez. Seit einiger 3 ſtark, 5 fa 8 1 wehr. Ferner iſt er über 50 Jahre Muſtker und Nadolfzele⸗ 1 Militärmuſiker. ſpät örte er viele Jahre der Die Koblenzer Stadtverordnetenverſamm⸗ 3— 8 8 2 i p p e ſo en ni ſere Jugend muß in deutſchem Sinne erzogen werden! Für der inzwiſchen auf 1,7 Millionen angewachſen iſt, zu be⸗ Glottertal die Maſern und die Gr n we Nepi ſeine ausgezeichneten Ausführungen ward dem Redner der ſchließen. Sie lehnte einſtimmig die von der Stadtverwaltung in Unterglottertal die Volksſchule geſ ch laeſehe 1abt n* reiche Beifall einer zaßlreichen Hörerſchaft, dem Fräulein vorgeſchlagene Erhöhung der Grund⸗ und Gebäudeſteuer von mußte. Beſonders die Maſernerkrankungen ſi 90 gopfe degen Scheffelmeter den Dank des Hausfrauenbundes wag 290 020 300 und der Gewerbeertragsſteuer von 525 auf 650 850 Die Krankheit hat bereits auch zwei To ee gefordert. „Dor Weihnachten wandert von Haus zu Haus 8 ‚ E 5 5 Mit ſeinem Gack OSankt Nitolaus— 3 22 Ganz heimlich ſteckt Seppl noch Neſi hinein. Die Tieſel, die findet's und ruft:„O, wie fein! Das ſchenk ich zum Weihnachtsfeſte der Mutter, Die ſtreicht uns aufs Brot dann die Reſi ſtatt Butter, N 5 9 Spart Geld ſo und kann uns deshalb bedenten wendhen ſchönen Weihnachtsgeſchenten.⸗ Zu jedem Pfund der Tafelmargarine„Frische Resi“ 25 ——n verlange man kratis den neuesten Band der Real-Hausbücherell 2 f. 1 * f. * 1* l⸗ l⸗ 725 + 7 r⸗ „Donnerst — den 1. Dezember 1927 Gerichtszeitung ne kizenbliche Giftmiſcherin— Zwei Jahre Gefängnis Das Hei du ſeiner Aundelberger Schwurgericht trat am 30. Nov. kaummen vier Tage berechneten Sitzungsperiode Aaraller er erſte Fall führte die erſt 19jährige Anna ngebank Ius Wiesloch wegen Mordverſuchs auf die An⸗ chen reiches 8 Angeklagte, die ein an traurigen Zwiſchen⸗ eli 5 eben hinter ſich hat und als Mutter eines un⸗ Was ſchon einmal in einen Meineidsprozeß M lber 15 wohnte ſeit vorigem Jahre in Leimen bei wann in Zezteeinem Monteursehepaar. Sie war mit dem Eur. Nachdenebungen getreten, wobei ihr die Frau hinderlich zoziergang m ſie einmal verſucht hatte, die Frau bei einem deund z U bberhalb der Leimener Steinbrüche in den Ab⸗ dte S ppe oßen, hatte ſie ihr eines Tages Kleeſalz in Mer halte dennchüttet, um ſie zu vergiften. Die Frau hnardverſi Vorgang bemerkt, ſodaß die Angeklagte wegen ſie alleg uch s verhaftet wurde. Nachdem ſie an⸗ bieeben olkteabgeleugnet hatte, ſogar der Frau die Tat zu⸗ banem ſorderte wurde ihr ein Brief zum Verräter. In Ebeſt er Weg ſie den Ghemann auf, ſeine Frau zu töten, Sͤeſrau in dies dür ſie frei werde. Der Brief kam aber der deuchverſtändie Hände. Die geſtrige Verhandlung, zu der zwei un Ergebnige und 14 Zeugen geladen waren, führte zu wieſen daß die Staatsanwaltſchaft den Mordverſuch be le Körper erachtete. Der Verteidiger plädierte auf ver⸗ as Glebung und ungünſtigenfalls auf Totſchlags⸗ 5 masverſuchs ericht verurteilte die Angeklagte wegen Tot⸗ ughechnung vorzu zwei Jahren Gefängnis unter ſungshaft an zwei Monaten und zwei Wochen Unter⸗ lüchangelnd s mildernd wurde die fehlende Erziehung, baclihen Vo⸗ Hilfe der Fürſorge und die verſchiedenen un⸗ ücſichtigt rkommniſſe in der Jugendzeit der Angeklagten Schwurgericht Frankenthal del der 23 Jegen Beamtenbeleidigung verurteilt etein Köldabre alte Schriſtleiter Richard Kreutzburg, zur 8 alredakten; hatte ſich als ſeinerzeitiger verantwortlicher dabeidig der Ludwigshafener„Arbeiterzeitung“ wegen Uchurtadt bei c, zweier Gendarmeriebeamten von gerinng eines atſerslautern, begangen durch die Veröffent⸗ in 1 Franke rtikels in dieſer Zeitung, vor dem Schwur⸗ derber en nthal am 30. Novbr. zu verantworten. Bereits andelt werdabwurgerichtsperiode ſollte gegen Kreutzburg In balb ar f zen. Er konnte aber nicht gefunden werden. der gelaſſen wieinerzeit ein Vorführungsbefehl gegen eineAnklage 72— Kreutzburg war heute erſchienen. Nach ſen. Artikel nte er am 2. Februar in der„Arbeiterzeitung“ ie aufgeſtez, In dieſem Artikel wurde u. a. die Be⸗ bekanbrößten geſtellt, daß die Gendarmen von Otterſtadt als beſtiant ſeien Dül deuhelden in der ganzen Umgebung“ ü waddie Verhafteten würden von dieſen„Polizei⸗ unter habe und blau geſchlagen. Wachtmeiſter detier, itwirk 8. Februar d. J. den Schmiedegeſellen Karra Haudli ung von verſchiedenen Gerichtsbeamten in auf dchelle da eiſe getreten und geſchlagen, ihm mit einer kutten Boden obe Fleiſch von der Hand geſchlagen und ihn 85 n geworfen, ſo daß er aus Mund und Naſe de Nes w kn Aſherzetten ſchwere Beleidigungen gegen die betreffen⸗ mit ſelraſantra eamten. Deshalb ſtellten die amtlichen Stel⸗ malj einem Wißf Der Angeklagte erklärte, daß der Artikel nehme perantmoen veröffentlicht worden ſei, als er der da⸗ Woilde die prepertliche Lokalredakteur geweſen ſei. Er über⸗ laßt“ erung ſefnerſesliche Verantwortung. Geſtützt auf die icht Wenn ſich 5 ewährsmänner habe er den Artikel ver⸗ gagen ichtig er ie Angaben durch die Beweisaufnahme als enhn, In debeiſen ſollten, dann werde er die Folgen tr die Verhältniſſe in Otterſtadt, die 1923/4 ſened jede 28 geweſen ſeien. Junge Burſchen, die anſtalter ro ronung hinwegſetzten, hätten einen⸗ ſchauder⸗ dorderalkung fef vausgeübt. Jede geſellige oder Vereins⸗ Ahrun, Auch d. von den Burſchen mit Gewaltgeſtört kelterden des in Schmiedegeſelle Karra, der nach den Aus⸗ mauſc Eicher ſch Frage kommenden Artikels von dem Wacht⸗ mr pen geweſehwer mißhandelt worden fei, ſei einer dieſer 15 beſonde der nebenbei als gewalttätig bekannt der Szurück durch ſeine Körperkräfte vor keiner Ge⸗ grötraftat 18 e. Er ſollte am 8. Februar d. J. wegen warf ſt ßten Wiz rhaftet werden. Dieſer Verhaftung ſetzte er 0 der zu Bodenſtand entgegen, ſchlug und trat um ſich und wand ißen, Er verſuchte auch, den einen der Beamten Seberpon ſchlagen Eicher veranlaßte, dem Karra auf den tabinolt B5 In dem weiteren Kampf fiel Karra Ierpe des Kamppen. Das brachte Eicher im pöchſten del, Hilfktenden pfes dazu, ſeinen Fuß auf den Nacken des erden. ſe andever getzen, um ihn kampfunfähig zu machen. ſctomm Daß in ſdisteute konnte Karra dann feſtgenommen öir Udern ſeien ieſem Kampfe leichtere Verletzungen vor⸗ Kel Kareinſtimm ei wohl begreiflich. Beide Beamten erklär⸗ t ge da habe 75 daß ſie nur ihre Pflicht getan hätten. Nand t. Büchum einen Widerſtand ſchwerſter ungengen an erſchiedene von dem Angeklagten als Ent⸗ kürden den der ogene Perſonen wollten in verſchiedenen gucht aber wiederndarmen eine Mißhandlung erhlicken, er durch andere Zeugen zu widerlegen ( ee e ſchilderten die beiden Ia r e Vemwe taat Fadachte nigwan wies darauf hin, daß dem Angeklagten kwrne Dien vdelungen ſei. Es ſeien keine derartig groben iſcriſt e beiden Zekommen, wie ſie geſchildert worden 7 kil das kbendelt eamten hätten nur nach ihrer Dienſt⸗ gung urt Nafes und 45 lautete wegen zweier Vergehen der Be⸗ oſene odder ler üblen N n. 1 n Nachrede auf 1000 Mark Geld⸗ 104 Mueid en Veleipuge Gefängnis und die Tragung der in zwef digten wurde die Befugnis zugeſprochen, ageszeitungen zu veröffentlichen. a rtelter W. Fawig 6 am 80 Weinfälſcher. Das Schöffengericht Landau luelrug graf aus Novbr. den Weinhändler und Winzer delsklagts zu 7 W. Wevher wegen Weinfälſchung und n dte war be reben Gefängnis und zu den Koſten. Der ch Ven Vezufälf 8 eits im Februar dieſes Jahres ebenfalls Der Weina zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt wurde beſchlagnahmt. n in veröf izei⸗ 25 Tntu kergadte fI de überſchrieben„Polizei⸗Beſtialitä⸗ Nene Mannheimer Zeitung(Abend⸗Ansgabe) 1000 Mark Geldſtrafe für Oberbürgermeiſter Dr. Luppe, Nürnberg Am 30. November ſtand vor dem Amtsgericht Nürn⸗ b erg eine Beleidigungsklage des Herausgebers des „Stürmer“ und nationalſozialiſtiſchen Abgeordneten Dr. Streicher⸗Nürnberg gegen Oberbürgermeiſter Dr. LDuppe zur Verhandlung. In einer Verſammlung der Deutſchen Demokratiſchen Partei in Deſſau am 28. Oktober 1926, in der der Nürnberger Oberbürgermeiſter—— unterbrachen die anweſenden Nationalſozialiſten den ner durch Zwiſchen⸗ rufe, wie:„Manteldieb!“,„Luppe⸗Eid!“ uſw. Darauf ſoll Dr. Luppe geäußert haben:„Gott ſei dank, jetzt ſitzt ja der ge⸗ meine völkiſche Verleumder hinter Schloß und Riegel“. Da⸗ mit war Dr. Streicher gemeint. In der Verhandlung ſcheiterte ein Vergleichsvorſchlag. In der Beweisaufnahme wurden acht Deſſauer Bürger gehört, darunter auch die kommiſſariſch⸗ protokollierte Ausſage des dortigen Oberbürgermeiſters Dr. Heſſe. Das Urteil lautete gegen Dr. Luppe wegen öffent⸗ licher Beleidigung auf 1000 Mark Geldſtrafe evtl. 20 Tage Gefängnis. Die Urteilsbegründung erwähnt, daß Dr. Luppe durch die Form ſeiner Aeußerung die Grenzen der Wahrung berechtigter Intereſſen weit überſchritten habe. Den Staatsanwalt mit ſeinem Stiefel bombardiert Ein rabiater Angeklagter im Gerichtsſaal Ein ſchwerer Kampf mit einem Angeklagten, der ſich eine grobe Ausſchreitung geleiſtet hatte und wie ein Raſender tobte, ſpielte ſich vor dem Großen Schöffengericht Wedding, deſſen Vorſitz Geh. Rat Bully hatte, ab. Dort hatte ſich ein An⸗ geklagter wegen Zuhälterei zu verantworten und wurde zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Er ſchien mehr er⸗ wartet zu haben, denn er wollte die Strafe ſofort antreten. Als aber der Vertreter der Staatsanwalt die Einlegung einer Berufung ſich vorbehtelt, geriet der Angeklagte in eine der⸗ artige Wut, daß er ſich blitzſchnell einen ſeiner eiſen⸗ beſchlagenen Stiefel vom Fuß zog und dieſen mit voller Wucht gegen den Staatsanwalt ſchleuderte. Nur um Haaresbreite flog das Geſchoß an dem Kopf des An⸗ klagevertreteres vorbei und landete auf dem Richtertiſch, auf dem der Abſatz einen tiefen Eindruck hinterließ. Der Angeklagte wollte dem Wurfgeſchoß nachſpringen und über die Barriere ſetzen, wurde aber noch von dem her⸗ beigeeilten feſtgehalten. uch ſeiner Ab⸗ führung in das Unterſuchungsgefängnis ſetzte der tobſüchtige Angeklagte den heftigſten Widerſtand entgegen. Den mit Gummiknüppeln bewaffneten nud im ausgebildeten Juſtizbeamten gelang es jedoch ſchließlich, des widerſpenſtigen Angeklagten Herr zu werden und ihn in eine Verwahrungs⸗ elle neben dem Verhandlungsſaal in Sicherheit zu bringen. Für den Angeklagten wird dieſe Ausſchreitung und der An⸗ griff auf den Staatsanwalt noch ein böſes Nachſpiel haben. achenheim hatten ſich dieſer Tage der Kauſmann Hein⸗ rich Dörr aus Wachenheim und der Landwirt Auauſt Brecht aus Heiligenſtein wegen Einbruchsdiebſtahls bezw. Beihilfe zu verantworten. Auf dem Heimweg von Wachenheim, wo Brecht bei Dörr Treſter geholt und beide ſchon ziemlich ge⸗ trunken hatten, begleitete Dörr das Fuhrwerk noch bis Forſt. wo ſie in der Wirtſchaft Ohler noch ein Glas Wein trinken wollten. Als die Wirtſchaft geſchloſſen war, ſtieg Dörr von der Rückſeite des Gebäudes gewaltſam ein und tat ſich an Schnaps, Wein, Zigarren und Käſe gütlich. entnahm der Kaſſe einige Mark und ſchlief dann infolge des Alkobolgenuſſes ein, indes Brecht weiterfuhr. Dörr erhielt jetzt für ſeinen un⸗ bedachten Streich 6Wochen Gefängnis, während Brecht von der Anklage der Beihilfe freigeſprochen wurde. § Verurteilung eines Betrügers. Das Amtsgericht Lan⸗ dau verurteilte den 26 Jahre alten Friedrich Chriſt aus Klein⸗ Sachſenhauſen(Württbg.) wegen ſchweren Diebſtahls und Be⸗ trugs im Rückfall ſowie wegen Paßvergehens zu 4 Jahren Zuchthaus und 1000 Mark Geldſtrafe oder weiteren 5 Monaten Zuchthaus. Außerdem wurden ihm die bürgerlichen Ehren⸗ rechte auf die Dauer von 10 Jahren aberkannt und die Stel⸗ lung unter Polizeiaufſicht angeordnet. Der Angeklagte wurde von der deutſchen Gendarmerie an der eſäſſiſch⸗pfälziſchen Grenze, als er dieſe überſchreiten und zur Fremdenlegion wollte, ertappt und als ein ſchon langgeſuchter Verbrecher entlarvt. Es lagen ihm 5 Vergehen des ſchweren Diebſtahls und mehrere Betrügereien in Karlsruhe, Winden(Pfalz) und Nürnberg zur Laſt. Der Staatsanwalt hatte für den Ange⸗ klagten 6 Jahre Gefängnis beantragt. § Wegen Betrugs vernrteilt. Das Große Schöffengericht Pirmaſens verurteilte nach längerer Verhandlung den ſrüheren Schuhfabrikanten Wilhelm Gerſtle wegen Betrugs auſtelle einer verwirkten Gefängnisſtrafe von einem Monat zu 200/ Geldſtrafe und zu den Koſten. Dem Ange⸗ klagten liegt zur Laſt, im April 1925 unter einer eidesſtattlichen Verſicherung unwahre Angaben über ſeine während des paſ⸗ ſiven Widerſtandes erlittenen Schäden gemacht zu haben. § Ein betrügeriſcher Erfinder. Der 20 Jahre alte Bau⸗ techniker Eiffländer aus Königsberg(Franken), der einen Univerſalzirkel erfunden hatte. verſuchte die Konſtruktion einer Geldzählmaſchine, die ſogar Falſch⸗ geld ausſortieren ſollte. Um angeblich die Maſchine auszu⸗ probieren, ſuchte er ſich Notenpapier der Reichsbank zu ver⸗ ſchaffen und erſchwindelte von der Königsberger Sparkaſſe 24000 Mark mit der Vorſpiegelung ſeine Geldzählmaſchine ſei für 1,6 Millionen von der Reichsbank angkauft und dieſe habe 300 000 Mark bereits überwieſen. Um die Sache glaubwürdi⸗ ger zu machen, gab er ſelbſt ein Telegramm von der Reichs⸗ bank an die Sparkaſſe auf. Vor dem Amtsgericht München ſtellte er alles als großen Unſinn hin und behauptete, von ſeinen Erfindungen berauſcht geweſen zu ſein. Von Intereſſe iſt daß ein Teil ſeiner Erfindungen nach Ausſagen eines Patentanwaltes tatſächlich ausbaufähig iſt. Das Gericht ver⸗ urteilte den leichtſinnigen Erfinder zuvier Monaten Ge⸗ fängnis mit vierjähriger Bewährungsfriſt, wenn der Ange⸗ klagte während dieſer Zeit 4000 L an die Staatskaſſe zahlt. §Drei Todesurteile im Operdinger Prozeß. Vor dem oberbayriſchen Schwurgericht München hatten ſich in zwei⸗ tägiger Verhandlung der Landwirt Simon Mittermaier wegen Anſtiftung zum Mord und die beiden Dienſtknechte Rutzmoſer und Witt wegen Verbrechens des Mordes, ſo⸗ wie die Schweſter des Angeklagten Simon Mittermaier, Frau Katharina Berger, wegen Beihilfe zu verantworten. Die Anklage bezieht ſich darauf, daß im November 1020 der Bauer Joſef Mittermaier in Operding auf Anſtiften ſeines Soh⸗ nes Simon, der den Hof übernehmen wollte, von Rutzmoſer und Witt in beſtialiſcher Weiſe ermordet worden war. Am 30. November abends wurden alle drei männlichen Ange⸗ klagten, Mittermater Rutzmoſer und Witt, zum Tode verurteilt. Die Mitangeklagte Katbarina Berger wurde wegen Mangel an ausreichenden Beweiſen freigeſprochen. Eingeſchlafener Einbrecher. Vor dem Schöffengericht Aus der Pfalz Ludmigshafen, 1. Dez. Am Dienstag abend wurde am Unteren Rheinufer in der Ländesſtraße ein 35 Jahre alter geſchiedener Matroſe auf dem Wege zu ſeinem Schiff von drei unbekannten Burſchen überfallen. Unter Drohungen nahmen ſie ihm ſeine Geldbörſe mit nahezu 50 Mark Inhalt und einen Netzſack mit Lebensmitteln ab. Unter weiteren Drohungen zwangen ſie ihn noch, in dem Ab⸗ teil eines dort ſtehenden Eiſenbahnwagens ſolange Platz zu nehmen, bis ſie ſich in Sicherheit gebracht hatten. Die Täter konnten nicht ermittelt werden. :: Bad Dürkheim. 30. Nov. Die Firma Julius Hincke l u. Söhne G. m. b.., Weinbau und Kellereimaſchinen. Zucker. Düngemittel und Korkenimport, hat mit dem heutigen Tage ihre Zahlungen eingeſtellt. Die Gläubigerverſamm⸗ lung iſt auf Samstag in acht Tagen beim Amtsgericht Dar Dürkheim einberufen. Die Höhe der Paſſiven kann einſtweilen noch nicht genannt werden. Edenkoben 30. Nov. In einer der letzten Nächte drang in den Taubenſchlag eines in der Luitpoldſtraße woh⸗ nenden Einwohners ein Marder ein und tötete 30 zum Teil wertvolle Tauben. * Annweiler, 29. Nov. Am Samstag nachmittag fiel ein Kind des Milchhändler Bauer in der Nähe der Kabigmühle in die Que ich und wurde vom Waſſer fortgetragen. Die Mutter des Kindes lief, als ſie den Vorfall bemerkte, ver⸗ zweifelt das Ufer entlang, ohne Hilfe bringen zu können. In letzter Minute erſchien der Chauffeur Fritz Löſch, ſprang be⸗ herzt in das naſſe Element und rettete das Kind, das bereits 2 575 5 Ueberbrückung gekommen war, vom Tod des Er⸗ rinkens. Szemdet G% vorm Owoltennos. G heiter. G balb bedeckt.& wolnig dedeckt. e Regen. Goroupeln. Nebel.& Gewitter GO Windſtine. O. ſehr leichter Oft. mäaͤßiget Südfüdweſt. O ftütrmiſcher Nordweſt. Schnee⸗ Die Pfelle ſliegen mit dem Winde. Die bei den Stationen nden Zahlen geben die Tempe⸗ Iu. N ee eee, ratur an. Die Linien verbinden Orte mit gleichem aufe Wetternachrichten der KarlsruherLandeswenerwarle Beobachtungen badiſcher Wetterſtellen(7 morgens! „ Luft. Tem, Se. 85 3 See · S. 22 Wind 85 3 2 döbe dide e eeee mee, m mm Sss Sez Richt. Stärte S Wertheim 151— 1 2 0[No ſchw. bedeckt Königſtuhl] 563 7676—3—1—3 5 Nebel Karlsruhe 120 766.1 1 4 10 lleichtſ bedeckt Bad.⸗Bad. 213 766,222 1 4—2 NO fE„ Villingen 780 768.9 3% 1U—3 ‚ ‚— N bTbTb Feldbg. Hof1275 635.f0 4 6 3 80„ beiter Vadenweil.— 3 St. Blaſien 780——2 0—2ſtill bedeckt Höchenſchw.“——— 5 Auch geſtern hatten wir in der Ebene nebliges, trübes Wetter, während das Gebirge ab etwa 800 Meter über die Wolkendecke herausragte, ein Zuſtand, der in der letzten Zeit fürd tiefere Lagen ausgeſprochene Dunkeltage zur Folge hatte. In dem europäiſchen Hochdruckgebiet, deſſen Kern nun⸗ mehr über Südſkandinavien liegt, beginnen die Strömungs⸗ verhältniſſe ſich zu ordnen. Ueber dem Feſtland weht jetzt ziemlich einheitlich etwas kräftiger Oſtwind, der die Kaltluft nach dem Mittelmeertief transportiert. Hierdurch werden die bisher in den unteren Schichten in Ruhe befindlichen antt⸗ zyklonalen Kaltluftmaſſen in Fluß gebracht, ſodaß wir dem⸗ 0 15 zeitweiſer Aufheiterung auch in der Ebene rech⸗ nen en. Wetterausſichten für Denstag, 2. Dezember: Oeſtliche Winde, ſonſt zunächſt keine weſentliche Aenderung, ſpäter auch in der Ebene zeitweilige Aufheiterung möglich, Tempe⸗ raturen um 0 Grad. ff A Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Nov./ Dez. Ahein-Pegelſ 78. 26.] 28. 29. 30.] 1. Neckar- Pegeſſ 25. 28. 28. 28.80. 1. Waldsönt J5 J8 87IüisisRannheim.28à25373.—7 867 80 Schuſterinſe! 0,92 0,80 0,82 0,82.82 0,85 28528.5807˙7 E Kehl 2,22 2,20 2,12.07.05 2,03 Jaaſtfeld 1,91,861.88,1.44.69, 51 Marau.08 4,0“ 8,98 8,93.90.87 8 Mannheim.12.12 2,89 2,89 2,862.81 Caub.35 2 80 2,22,2, 12225 Köln.5402,47.41.38.25.12 Herausgeber: Dructer und Verieger Druckerei Dr Haas Neue Mannheimer Zeitung G. m. b. H. Mannheim, E 8, 2 Direktion Ferdinand Heyme. e Kurt Fiſcher— Verantwortl. Redakteure: Für Politik: H. A Meißner— Feuilleton: Dr. S Kayſer— Kommunalpolitik und Lokales: Richard Schönfelder— Svort und Neues aus aller Welt: Willy Müller— Handelsteil. Kurt Ehmer— Gericht und alles Uebrige: Franz Kircher— Anzeicen: i. B. Jac. JFaude GA.»Erzeutzeis vos Senersl Motors⸗ 891 ALereeesentt-sessievals 7 0 75„Y 7 7 f FR 177775 LLTTTTTTTCCTTTT——T— En g — neueitlicher groſzer Wagen lãssig kurz ein Wagen, der allen An- 5 0 — wone taseerkten. beflegend. prüchen genügr.—-Dus br der Fonte- 0. 8 baftem Aussehen, geräumig Sechszylinder. Der-sitzige Innenlenker A wem. stark, schmell und zuver · kostet M5800. Machen Siceine Probefahrt. es PONTIAC Sechezylinder RM5800— Autorislerte Handler: Automobil- und Motorrad G m. b. H. Alois Is- Iinger'heim Friedrich Karl- straße 2 fir Harlkrobe: Karl Denner, 4 0 + Karlsruhe, Naiserstr. 5 ————— — ————— 8. Seite. Nr. 557 Nene Maunheimer Zeitung(Abend⸗Ansgabe) es — Kinder als Stierkämpfer! Die Senſationen des Stierkampfes, die von den Spa⸗ kleinen Kerlchen etwas gegen Stiere leiſten könnten. Bien⸗ niern ſo leidenſchaftlich ausgekoſtet werden, ſind um eine neue vermehrt worden: zwei Kinder, 11⸗ und 13jährige Kna⸗ hen, erringen jetzt, nach den„Hamburger Nachrichten“, in der Arena Triumphe und beweiſen, daß auch ſchon die zarte Jugend ſich in einem Sport übt, der bisher nur ausgewach⸗ ſenen Männern vorbehalten war. Der 13jährige Manuel und der 11jährige Joſe Bienvenida ſind die beliebteſten Stierkämpfer in Mexiko, die jedesmal bei ihrem Auftreten mit frenetiſchem Jubel begrüßt werden und 300 000 Dollar im Jahr verdienen. Wie ſie zu dieſer Laufbahn kamen, er⸗ zählt Care Ousley in einem ameritaniſchen Blatt. Der Papa Bienvenida war ſeiner Zeit ein großer Mata⸗ dor in Spanien, aber eine ſchwere Verwundung zwang ihn, Den Stierkampf aufzugeben. Er verſuchte es nun mit allem Möglichen, aber hatte kein Glück. Da ließ ihn eines Tages der Bürgermeiſter von Sevilla rufen und fragte ihn, ob er ſeinen beiden, damals 9⸗ und 11jährigen Knaben erlauben würde, bei einem Stierkampf zu wohltätigen Zwecken auf⸗ zutreten. Er war darüber ſehr erſtaunt, erfuhr aber, daß die beiden Jungens auf den öffentlichen Spielplätzen immer als Stierkämpfer ſich vorführten und durch ihre Geſchicklich⸗ keit in ganz Sevilla berühmt ſeien. Man ſollte kleine Stiere verwenden, und es ſollte dafür eine hübſche Summe gezahlt werden. Der Vater bezwang alſo ſeine Bedenken und ge⸗ ſtattete Manuel und Joſe in der„Wohltätigkeits⸗ Corrida“ aufzutreten, wo ſie ungeheuren Beifall ernteten. Nun kamen Anträge von allen Seiten an die beiden Jun⸗ gens. Zuerſt wurden ſie für ſeden Kampf mit 5000 Peſeten bezahlt; als aber ihr Ruhm ſtieg, verlangte der Vater 12 000 Peſeten und erhielt ſte. Die beiden Knaben waren ſo geſchickt und kühn den Stieren gegenüber, daß das Publikum nun auch von den er⸗ wachſenen Stierkämpfern dieſelben Leiſtungen forderte. Das war dieſen natürlich ſehr unangenehm, und da der Erfolg der Knaben ihnen überhaupt ein Dorn im Auge war,, ſetzten ſie einen Erlaß durch, der das Auftreten von Knaben unter 15 Jahren in der Arena verbot. Der Vater Bienvenida ſah ſich alſo ſeiner alänzenden Einnahmequelle beraubt, und da er wußte, daß auch anderwärts Stierkämpfe geſchätzt werden, ging er mit ſeiner Familie nach Meriko. Hier wollte zu⸗ nächſt kein Unternehmer die beiden Jungens auftreten laſſen, denn man hielt es für unmöglich, daß die zartgliederigen Deutſchland Ein weiblicher Straßenräuber Kürzlich beſuchte ein Viehhändler ein Lokal in Berlin. Plötzlich betrat die jährige Anita Warkowſbi, die ſich durch Blumenhandel in den Lokalen ernährt, den Ausſchank, ging auf den Viehhändler zu und forderte ihn auf, für ſie und die anderen Gäſte Bier auszugeben. Der Viehhändler entſprach dieſem Wunſche. Er erhob ſich nach einiger Zeit, bezahlte die ganze Zeche und ging fort, Gleich nach ihm ent⸗ fernte ſich auch die Warkowſki. Später wurde in der Nähe des Lokals der Viehhändler heſinnungslos und aus zahlreichen Kopfwunden blutend auf dem Bürgerſteig aufgefunden. Als der Mann wieder N ſich kam, gab er an, daß das Mädchen ihn angefallen und duürch einen Kinnhaken zu Boden geſchlagen habe. Geraubt waren ihm, wie er feſtſtellte 1000% bares Geld und ein der Stadt Eſſen über 4000. Kriminalkommiſſar Liſſigkeit und ſeine Beamten gingen den Spuren nach und ermittelten bald, daß es ſich bei dem unbekannten weiblichen Straßenräuber um Die 29 Jahre alte Anita Warkowſki handelte, die in der Friedrichsfelder Straße wohnt. Dort wurde ſte ermittelk und feſtgenommen. Inzwiſchen hielten die Beamten eine Haus⸗ ſuchung ab und förderten eine ganze Menge neuer Sachen zu Tage. Als ſie damit auf der Wache erſchtenen, fing die Warkowͤſki an zu toben und konnte nur mit Mühe und Not gebändigt werden. 3— „Die Warkowſki war früher Artiſtin. Sie hatte eine zeitlang in einer Boxerſchuke Unterricht genommen und dann auf Rummelplätzen geboxt. Sie iſt ſchon viel fach vor⸗ beſtraft. Nach Abſchluß der Vernehmung wurde ſie dem Unterſuchungsrichter vorgeführt, der den Haftbefehl ausſtellte. Das Trachtenfeſt der Badener in Berlin Aus Berlin wird herichtet: Der Verein der Badener zu Berlin veränſtaltete am vergangenen Samstag ſein 28. badiſches Trachtenſeſt, an dem weit über 2000 Perſonen teilnahmen. Man ſah unter den bekannten Berliner badiſchen vor allem den + 8 Geſandten Dr. Ho⸗ Zold mit ſeiner ebenfalls in Tracht erſchienenen Gattin. erner nahm an dem Feſt eine große Anzahl von Gäſten und ertretern auderer ſüdbeutſcher berden ehe Verelne, ſo der Verein der Württemberger, der Berliner Bayeriſche Vexein teil. Auch Elſaß⸗Lothringen war vertreten, ſodaß ſich uſammen mit den gelb⸗rot⸗gelben Fahnen, mit denen der Saal geſchmückt war, ein farbenfrohes Bild 055 Schon um r entwickelte ſich ein lebhaftes Treiben. Gegen 10 Uhr wurde der impoſante Feſt g zuſammengeſtellt, dem die Idee eines Schellenmarktes auf em Froheblühl zu Grunde lag. Sier einer Bauernmuſik kamen die Feſtteilnehmer unter ührung des Ortsbürgermeiſters, der Gemeindeleute und 2277 und Gaſt geladene Berliner Liederkrauz. Dahinter ſah man Vereine und die Feuerwehr und mehrere hundert in ſüddeutſcher Tracht erſchienene Gäſte. Nach einem Sſſegerentrag kam als Bürgermeiſter von Langwies der erſte Vorſitzende des Vereins der Badener, Reinhard, der eine vielbelachte Feſtrede hielt und der eine ebenſo luſtige Rede des Bürgermeiſters eines Nachbarortes folgte(Herr Mutſchler), die im Dialekt vorgetragen wurde. Dann folgte der r Jahren beliebte Trachtentanz des Badener Bereins unter Leitung des Herrn Deubel. Zu dem Tanz „Vater und Sohn“ iſt noch ein neuer„Glockentanz“ hinzu⸗ gekommen, der allgemeinen Beifall fand. Im Laufe des Abends fand dann noch eine Auszeichnnug der ſchönſten Trachten ſtatt. Unter den Preisträgern waren Frau Anger⸗ ſtein⸗Karlsruhe, Frl. Kelm⸗Raſtatt und Frau Sohn, außerdem noch die Herren Hanwer(der Schriftführer des Vereins) und Schmieder aus Zell a. H. Bei beſter Stimmung ging das Jeſt bis in die frühen Morgenſtunden. Was iſt Einkommen? Mancher iſt ſich vielleicht noch nicht klar darüber, was eigentlich der Vegriff„Einkommen“ bedeutet. Um dem drin⸗ genden Bedürfnis der Aufklärung zu genügen, geben wir da⸗ her nachſtehend die Begriffserklärung: „Das Einkommen läßt ſich definieren als der Ueberſchuß, der dem einzelnen von der Geſamtheit der— ſoweit ſie nicht im Gelde beſtehen, in 245 nach ihrem Werte in Rechnung zu ſtellenden, ihm in einer beſtimmten Periode aus dauernden Quellen zur Gewinnung von Mitteln zur Bedürfnisbefriedi⸗ gung zufließenden Reinerträge und nach Abzug des Geſamtbetrages der— ſoweit ſie nicht in Geld beſtehen, eben⸗ venida kaufte alſo ſelbſt ein paar Stiere, mietete eine Arena und veranſtaltete einen Stierkampf, der das größte Auf⸗ ſehen in Mexiko erregte. Seitdem ſind die beiden Kna⸗ ben die beliebteſten Stierkämpfer im Lande und erhalten für jeden Kampf 12 000 Peſos oder 6000 Dollar. Der Vater gibt jedem von ihnen einen Peſo täglich als Taſchengeld. Auch ſein dritter Junge, der erſt neun Jahre alt iſt, ſehnt ſich bereits nach der Arena, und als man ihn einmal hineinſchickte, um ihm dieſes Verlangen abzugewöh⸗ nen, erlegte er einen Stier.„Wenn die beiden Knaben, in die üblichen ſeidenen Koſtüme mit breiten Golbdtreſſen geklei⸗ det, an der Spitze ihrer„Quadrilla“ die gewöhnliche Parade um die Axreng vor dem Gefecht machen,“ ſo ſchildert die Ver⸗ faſſerin ihr Auftreten,„dann bricht bereits ein ungeheurer Beifallslärm los, und während des ganzen Nachmittags, an dem ſie ihre wagemutigen Künſte zeigen, hört man das Ge⸗ 27 5 der 30 000 Verehrer, die den jugendlichen Toreados zu⸗ jubeln. Die Gewandtheit und Kühnheit der beiden iſt aber auch erſtaunlich: niemals verlieren ſie ihre Kalthlütigkeit von dem erſten graziöſen Schwingen der mit roten Streifen beſetzten Capes bis zu dem gefährlicheren Spiel mit dem kleinen roten Tuch, unter dem das Stahlſchwert verborgen iſt. Manuel und Joſé vollbringen Tricks, die kein erwachſener Kämpfer wagen würde. Von den hochgelegenen Sitzen der Arena ſehen ſie wie Zwerge aus gegenüber den mächtigen Tieren, aber die Stiere mit denen ſie kämpfen, ſind kleiner als die gewöhnlichen, da die Knaben noch nicht groß und ſtark genug ſind, um ausgewachſene Stiere zu erlegen. Mit der Ge⸗ ſchwindigkett eines Blitzes ſpringen ſie unter die Naſe des wütenden Stieres; ſeine Hörner ſtreifen die goldnen Treſſen, aber dann ſchießen ſie ſchnell beiſefte, das rote Tuch hinter ſich herziehend; ſie ziehen den Stier am Schwanze, krauen ihn zwiſchen den Hörnern, und wiſſen mit einer faſt unmerklichen Bewegung des Körpers auszuweichen. Sie lachen zu den Zuſchauern empor, machen luſtige Gebärden und wiſſen ſo die Menge fortgeſetzt zu unterhalten, bis ſchließlich der„Augenhlick des Todes“ kommt, in dem der jugendliche Held den Stier annimmt und mit ſicherem Stoß des Schwertes erledigt. Stie haben ſchon einige klei⸗ nere Verletzungen erlitten, ſind aber mit Leib und Seele beim Stierkampf und werden von der Menge vergöttert.“ kehrenden Einnahmen zu beſtreitenden Sachgüterleiſtungen wertes ſeines bei Beginn der Periode vorhanden geweſenen Vermögens verbraucht werden kann, ſoweit er aber nicht verbraucht wird, mithin dieſes Vermögen vermehrt.“ So zu leſen im Handbuch des Reichsſteuexrechts von Dr. jur, Georg Strutz, Senatspräſident am Reichsfinanzhof; 3. Auflage S. 309. „Wer's nun noch nicht verſtanden hat, dem iſt nicht zu helfen! Frankreich Gefährliche Aushebung einer Opium⸗Höhle Die Polizei in Marſeille hatte von der Exiſtenz einer Opiumhöhle in der Villa Mac⸗Farlane Kenntnis erhalten. Die mit der Aushebung beauftragten Sicherheitsbeamten nahmen die Pächterin der Villa in ein ſofortiges Verhör, die plötzlich einen Revolper zog und mehrere Schüſſe auf die Beamten abfeuerte. Der eine von dieſen erhielt einen Schuß durch den Oberſchenkel, während ein anderer je einen Schuß in den Magen und Arm erhielt. Die beiden Verletzten fan⸗ den Slrage Aufnahme im Hotel⸗Dieu. Die Täterin wurde der Staatsanwaltſchaft übergeben. Belgien Eine ganze Familie durch Gas vergiftet „Den Bewohnern eines Hauſes in Mariaburg bei Eckeren fiel es auf, daß ſich in der Wohnung einer vier⸗ köpfigen Jamilie niemand regte. Nach gewaltſamer Oeff⸗ nung der Türe fanden ſie die ganze FJamilie, beſtehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern im Alter von 3 und 7 Jahren, durch Leuchtgas vergiftet vor. Das Unglück iſt auf einen Defekt an der Gasleitung zurückguführen. England Ein Londoner Juweliergeſchäft geplündert Ein Aufſehen erregender Juwelenraub wurde in New Bondſtreet ausgeführt. Die Diebe machten für über 160 000 Mark Beute. Sie brachen zunächſt in die Räumlichkeiten eines Zahnarztes ein und gelangten von dort durch den Fuß⸗ bhoden in den darunter liegenden Laden, der hell er⸗ leuchtet war, hinab. Einen Geloͤſchrank unter dem Ver⸗ kaufstiſch, der durch das Ladenfeuſter dauernd beobachtet werden konnte, haben ſte trotzdem geöffnet und fämtliche darin beſindlichen Stahlſchubladen außer einer einzigen gusgeplün⸗ dert. Die Einbrecher fanden dort u. a. Perlen, Halsbänder und Diamanten in Platinfaſſungen. Sie packten aber auch ſonſt noch ein, was im Laden an Wertſachen leicht erreichbar war. „„8. George Wendsworth Dillon, Anwalt in Allahabad, führte eine regelrechte Fehde mit einem Tiger, der ſeit lan⸗ em die Gegend von Markundi unſicher machte. Es war ein nung mit ihm lag ſchon zwei Jahre zurück; ſie war eigen⸗ artig genug. Bel einer Treibſagd hakte er ſeinen Sitz auf einem Baume genommen. Von dem Lärm der Treiber er⸗ ſchreckt, war plötzlich der Tiger aufgetaucht, der ſeinen Weg gerade unter den Baum mit Dillons Anſitz nahm. Im Jagd⸗ eifer machte dieſer eine zu raſche Bewegung, verlor das Gleichgewicht, fiel herab und landete ausgerechnet auf dem Rücken der erſchrockenen 1 0 Ein raſcher Hieb mit der Tatze, dann verſchwand das Raubtier im Sſchungel, während Dillon noch lange die i an dies erſte Abenteger in Form eines gebrochenen Armes bewahrte, Er hätte eigentlich zufrieden ſein ſollen, daß dies Aben⸗ teuer ſo glimp 10 für ihn abgelaufen war, doch er dachte anders darüber. Er ſchwur, dem Tiger bei der nächſten Ge⸗ legenheit den Garaus zu machen. Mehrere Monate bergin⸗ gen, ohne daß die beiden Gegner einander zu Geſicht bekamen. Eines Tages ſtieß Dillon wieder auf den„Menſchenfreſſer“, den er an einigen Eigentümlichkeiten der Zeichnung 27 75 er⸗ kannte. Auf ſeinen Schuß zeichnete das Tier, dann verſchwand es wieder im Dickicht. Die herbeigeeilten Treiber warfen Steine hinein, feuerten ihre Flinten ab, kurz, machten einen Höllenlärm, doch nichts rührte ſich; der Tiger mußte, nur allen Nachſtellungen zu trotzen 11 Dillons erſte Begeg⸗ falls in ſolches umzurechnenden— innerhalb derſelben Periode bei ſolchen Ertragsquellen durch Zurückbleiben ihrer Rein⸗ 3 hinter den Werbungskoſten erlittenen Verluſte und der dritten auf Grund beſonderer Rechtstitel zu ge⸗ leicht getroffen, das Weite geſucht haben. Dillon war ſchon im Begriff, den Platz zu verlaſſen, doch vorher wollte er ſelbſt noch kurze Nachſuche halten. Das Herz ſtand ihm faſt ſtill, als er in das Dickicht eindrang und das Raubtier unmfttel⸗ wührenden periodiſchen und daher aus den periodiſch wieder⸗ verbleibt und daher von ihm ohne Verminderung des Geld⸗ Von einem Tiger erſchoſſen ogenannter„Menſchenfreſſer“, weit und breit gefürchtet, der Eln Blick über die Welt Mehr als 10 000 Mark für bas Undd eines lchenbes Autors iſt ſicher ein Rekordpreis. Die Summe wurde plar eines Werkes gezablt, das der engliſche O von 600 Mark für das Exemplar verkauſt. Auflage hat zur Folge gehabt, daß der Prei in die Höhe gegangen iſt. reits Beträge von 8000 und 10 000 Mark für den Vereinigten Staaten von Amerika iſt Dieſe Exemplare ſind ſelbſtverſtändlich nie in kommen, ſondern ſofort in die Hände von 8 80 000 Mark bezahlt haben ſollen. Klub„Falſch verbunden“ Die Damen des Telephonamts der engliſ einigung„Wrong Number ver bunden.“ Der Klub veranſtaltete ein Inhaber des ausgeführte ſchriftliche Einladung. Der Aben moniſch verlaufen ſein, und die Damen hoffen, nenten nach„nahmündlicher“ Bekanntſchaft entgegenbringen. 28 Tſchechoflowakei Der ſchießenbe Enterich Atonin Enterich aus Alt⸗Rohlau von der ning ähnlich ſah in der Richtung gegen die Schüſſe verurſachten unter den Anweſenden B führt. geſtört fortgeſetzt. Der Täter gab bei ſeiner daß er durch die Schüſſe auf ſich aufmerkſa Die Vorſtellung wurde nach Rie eingereicht hat und über die bisher noch kein vorliege. Er beſchuldigte die Direktion des ſie nur Werke Reichsdeutſcher aufführe und n von tſchechoſlowakiſchen Staatsangehörigen. Afrika Ungewöhnliche Geſchoſſe Eine eigenartige„Schlacht“ fand vor einig lichen Tunis zwiſchen Einwohnern der nordaf und einer Gruppe geſtrandeter Amerikaner f kaniſche Dampfer„Nile“ erxlitt Schiffbruch,! kleine Felsklippe in der Nähe von Cap Bon ließ Leuchtſignale und Raketen ſteigen, an zurufen, doch der einzige Erfolg war, daß ſi etwa einem Dutzend Rifleuten einfand, wel Seeleute ins Innere zu locken, offenbar, um che wenig berührt zu ſein, denn als einer v Waſſer treibenden Handkoffer fand, nahm 25 haltenen Kleider zwar an ſich, warf aber e amerikaniſcher Banknoten verächtlich fort, d wohl nichts anzufangen wußte. Die Beſatzung Bord zurück. Als die Eingeborenen dies m ſich, wohl in der Befürchtung, daß ihnen! könnte, auf das Schiff und ſuchten deſſen D hängender Taue zu erklettern. Die Beſa Angreifer, daß deren Anſturm kläglich ſcheit bald ins Innere des Landes zurückzogen. geſchleppt und mitſamt ihrer tapferen heit gebracht. Braſilien Spitze einer Expedition Newyork verlaſſen, u engliſche Forſcher von fei bisher noch nie der Fuß eines Weißen b Amerikaner ſetzt fein Haupthoffnung auf ſtatten ſollen, auch nach ſeinem Vordringen in der Welt in Verbindung zu bleiben. 75 gekommen, doch auf einige Schüſſe der er ſeinen Verfolger durch einen furchtbaren chwer verletzt zu haben. Gedanken nur damit, wie er ſeinem Fein Streifzüge durch das Oſchungel in den o klieben erfolglos. Dillon ſah den Tlger w. jedoch zum Schuß zu kommen. Vor kurzem zu gelangen hoffte. Das Glück ſchien ihm von ſeinem Sitz tauchte der Tiger auf, ſchen ener ſtürzte zu Boden, ohne ein Leben ſezen u geben. Endlich war der Kampf entſch zeſſte Schtttze kriumpbierte und ſah ſchun im Alah Fell des toten Feindes ſein Haus in ſein Er wartete einige Minuten, um ſicher ſie nicht auch wirklich erledigt war. Sie rührte ſich r Meter an werden. Er war bis auf zwei richtete und auf Dillon los ſprang. Ge die Kugel durchbohrte die Lunge des der beſinnungslos niederſank. nach Allahabad ins Krankenhaus Fe bar vor ſich ſah. Der Anwalt alaubte ſein letztes Stündlein letzungen erlag. Ex war— ſo unglaubhaft e einem Tiger erſchoſſen! r im Jahre 1926 unter dem Titel„Sieben pfelbe genl heit“ über ſeine Kriegserlebniſſe in Arabten ve Das Buch wurde nur in hundert Exemplaren 9m 10 an einen eng begrenzten Kreis von Liebhabedie beſch auffei ſeh Bei früherer Gelegeiſe Grem 5 ßezahlt worden. Der letztbezahlte Preis, der he Mark. ſteigerung erzielt wurde, beläuft ſich auf dasſelbe manden einer Auflage von nur zehn Exemplaren e Haule iebbadenne gegangen, die für das einzelne Exemplar eine S chen etan baben einen netten Einfall gehabt, ſie gründeten alg chube zu deutſch:„ 105 alt Feſt, 70 Telephonteilnehmer wurden fernmündlich eingelee bül dekords an Beſchwerden zrbig fol 0 daß ſert den keiten des Berufs der Telephonſſtin etwas mehr Ve N Während des zweiten Aktes der Vorſtellung Selenae Deutſchen Theaters in Prag gab des aleri Schüſſe aus einer Theaterpiſtole, die Täter wurde feſtgenommen und zum Molteen Feſtnahn 1 ernehmung dit muenee ee Entſcheidung der Direktion des Theaters üben Auffüchun 7 tiſchen Arbeiten beſchleunigen wollte, die er be Entſchei 10 att. 1 ein Trubn de 0 dan dullur 110 zu plündern. Die Eingeborenen ſchienen— 75 ihnen erin ell⸗ die während der Nacht wegen der gefährdeten Sanbeien ſie. e Schiffes an Land gegangen war, kehrte bel ekten, künſgehe ralg er mir e bung ere jedoch des Angriffs. Mit zufälltg bereillſegende er“ auſe, und Apfelſinen eröffnete ſie ein ſo heſtigesee en gebor Cen das Nutzloſe ihrer Bemühungen beigerufenen 15 bald darauf von einem drahtlos herbe Pemannuns Eine Rettungsexpedition in den braſilianiſch Am 10. Dezember wird der Commander 1 in aaleh dem 7 ſtlianſſchen Urwald Nachforſchungen na wel Jiz deſ Oberſten Faweett anzuſtellen, der 25 1 agtee ge ſamt ſeinen Begleitern e Indtanerſſaien w15, 9. worden iſt oder an einer Stelle 19 05 etpeken Hat ſeiner Expedition mit drahtloſen Apparaten den eingegore 05 hleiter ſprang jenes wieder ſu den Dſe runkenblel 1. ch ae zftigten ſuhen Während Dillon langſam genas, be Oagee e 10 ˖ ötet hatte, 1 der ihn nun ſchon zweimal faſt get folgenden ohe nun wieder eine große Treibjagd, auf der er hold; U Dillon e 8 da ſichtiger Jäger lud der Anwalt feine Büchſe, m Verdigel beranging, Gerade dieſe Vorſicht follte ihm enmanf e toten Tiger herangekommen, als 1 ouunfen er ſh A ſtief der Mann den Kolben ſelner Büchſe ſewehr entigge Rachen. Dieſes ſchlug danach, und. ungläclichfaz tob ge Dicht neben ch gon wgel⸗ große Katze, den Büchſenkolben im Rachen 2 r ein eren, ſert Lauggel edruckt 10 1 1 V 2 9. eſtürſunſat ſe⸗ mmiſſane u⸗ eine⸗ h ſolch 1 eit iug a 3 er 5 2 kanſſchen * die in dick's. ihac Mibpſe bes ene 5 die, Ez⸗ 0 e, en Urn 91 . b t an⸗ chen 20 ſh 6 abee, ederh, ſehr ſen 11 me glüt ils bher doch 40 nähe lich a nbee, — 25 2 1* ohl O 000 bde daentge unfer, AUNr!EIHM. 1 der nhe 14. 865 Geſellſchaft werden hiermit zu der am ſelt, Ir iniſchen Er Fab1027, vormittags 11 Uhr im Sitzungs⸗ taug i0 nil 6 editbank in Mannheim ſtattfindenden rf bel ee l. Ceneral-Versammiung 0 Waee des Geſcattdadegerbangg: 5 0 eee gel e gec der Bilanz und der Gewinn⸗ und i. Ert, Verluung über September 1927; 1 0 bean ber pun enehmigung der Bilanz nebſt Gewinn⸗ end utl 01 8. ee endes und des Aufſichts rates; abſetz 7 Ab te zung kezung des Stiad 4. Bu, delne Fane dörfacen Silrechte der Vorzugsaktien, Beſchrän⸗ 9 iher Wäbn der ge. Ueber dieſen umrechts der Vorzugsattien auf ein⸗ nigen Aiderun eneralverſalen Gegenſtand wird getrennt abgeſtimmt daae uüte Eer dbn 7 Abſag b und den Vorzugsaktionären; e, t er N 10 N duen Hinferkegung von Attien für bie Ausübung 1 e in 10 deheafs. die 7 unſeres Statuts erſuchen wir die⸗ 9 ſich ben niſchen Eugegennahme ör Generalverſammlung teilnehmen geſ 5 Geſchaft reditbank 5 der Eintrittskarten ihre Aktien bei ot 9 aunz Zöimmer annheim oder deren Filialen oder wurb, 1 eim, de ſellſchaft zu hinterlegen. 12 204 0 uſſichts e 1927. erbrauerei Durla G. Seri 5 Verſtzenber. wersteuat. 4 f 2 8 . ann upcachhr Hof 4,-.vonm. Hagon RRRRRR —— 1. Dezeuber 107, * RNene Mannheimer Zeitung kubend⸗Eusgabej 7. Seite. Nr. 557 Sportliche Rundſchau 180 Aljechin Schachweltmeiſter Alhechte 34. 5 hat die Maulg 5 um die Weltmetſterſchaft Parte Capablanca hat die für ihn ausſichtsloſe Mit.g ach der zweiten Unterbrechung aufgegeben. meiſter, Siegen iſt Aljechin demnach Schach⸗Welt⸗ er ſo 20 im Gacſene langwierige Kampf um die Weltmeiſter⸗ Aljecn⸗Cuba 77 8 zwiſchen dem Titelhalter Joſé R. Capa⸗ detolin⸗Rußland dem Herausforderer Dr. Alexander bardmen. Unneniſt in Buenos Aires nun endlich zum Ende wweſtie Entſcheſöclige Partien endeten Remis und lange Zeit brnfelbaft. 857 in dem Kampf zweier wirklicher Meiſter ditel verſchaffe allmählich konnte ſich der Ruſſe einen Vor⸗ ſautteines 55 den er nicht mehr abgab und der ihm den Jah Babaß 5 hweltmeiſters einbrachte. Die Beſtimmung Heit artien ge zum Sieger zu erklären ſei, der zuerſt Alhe er zu ermittelmne: 84 Partien waren nötig, um den chin und 25 Partien endeten remis, ſechs gewann % um in 2 dapeblanen. Zweieinhalb Monate waren nötj ermf mitteln lexander Aljechin den neuen Weltmeiſter zu De es een 8 ſacecenl einer edertmeiſerſchat im Schachſpiel gibt loſſen Spieler ſeit 1886. Es haben allerdings auch ſchon n habe jezelebt. die den Ruf der Unbeſieglichkeit ge⸗ ziſtedoch man hat ſelbſt einen Paul Morphy 0 Wilhelm Steinitze nach ſeinen großen Gicdenene lt gee Hälfte des 19. Jahrhunderts im Deß ewonnenen, 5 verlorenen und 5 unent⸗ Nag 5 Welen Zukertort beſiegte, nannte man den jolgten Wetkkauer; Dieſen in Amerika durchgeführten pfe gegen Vasquez, Golmayo, Ponce. Am 209 Krukheit un .Nov. 1027 verschied nach schwerer ser lieber Freund und Kollege Herr Betriebsleiter Tanl böpzinger 5 N 0 Jahten. 12252 lehe Schaß alrutrüh Verstorbenen, dessen unermũd- ehrende enshan vorbildlich war, werden wir ein denken bewahren. Betrlehs- und Abtellungslelter er Firma Bopp& Reuther G. m. b. H. 2 Dendl Feuerbestattung kindet am Freitag, den er nachmittags 2 Uhr statt Partle des Schachkampfes Capablanca— Der erſte ernſte Rivale für Steinitz war aber der Nuſſe Tſchigorin. Zweimal mußte Steinitz gegen den Peters⸗ burger kämpfen. Steinitz 10::1, im zweiten Kampf 1892 ſogar nur 10::5. 7 Bei der erſten Begegnung 1889 ſiegte wiſchen dieſen beiden Treffen lag ein Wettkampf Steinitz unsberg, den Steinitz mit 9 Gewinnen, 6 Verluſten und 4 Remiſen ſiegreich beendete. Bis zum Jahre 1894 ſollte Steinitz, der früher Dubois, Blackburne, vongredien, An⸗ derſſen, Bird, 1 75 Zukertort u. a. bezwungen hatte, in Wettkämpfen unbe iegt bleiben. 1894 trat der erſt 25jährige Emanuel Lasker dem ds⸗ jährigen Steinitz in einem Wettkampfe, der in drei Abtei⸗ ungen in Amerika durchgeführt wurde, gegenüber. In dieſem Treffen entriß Lasker mit 10 Siegen, 5 Verluſten und 4 Remiſen Steinitz den Weltmeiſtertitel. Als zwei Jahre ſpäter Lasker in Moskau in einem Revanchskampf Steinitz mit 10:2 bei 5 Remiſen ſchlug, erfolgte bei dem öſterreichiſchen Meiſter der Zuſammenbruch. Lasker hielt den Titel eines Weltmeiſters zähe feſt. Sein erſter Angreifer, Marſhall, wurde 1907 in Nordamerika mit:0 bei 7 Remiſen bezwungen, im Jahre darauf beſiegte Lasker auch ſeinen Landsmann D r. Tarraſch mit::5. Ende des Jahres 1909 kam ein Welt⸗ meiſterſchaftskampf Lasker⸗Janowski nowski konnte nur eine Partie gewinnen un Ja⸗ zwei unent⸗ ſchieden machen, während in den übrigen ſieben Lasker ſieg⸗ reich blieb. Zu Beginn des Jahres 1910 wäre es dem Wiener Schlechter faſt gelungen, Lasker den Weltmeiſtertitel zu entreißen. Nur mit Punktgleichheit behauptete Lasker die Weltmeiſterſchaft. In dem aus 10 Partien beſtehenden Kampfe hatte Schlechter die fünfte und Lasker die letzte Partie ge⸗ wonnen. meiſterſchaftskampf. Lasker wagte ſich na avanna zu dem Man konnte damals den TitelC 1 2 55 1 Nachtlampe Mk..50 roßge Auswahl Lampen sehr billige Preise. Drahtgestelle dager D 3. 4 Splelwaron- 4. Partie wegen körperlicher Schwäche auf. Von den 14 Par⸗ Vermischtes Danach kam es erſt 1921 wieder zu einem Welt⸗ ubaner Capablanca. Sieger ſollte ſein, wer von 24 Partien die meiſten gewann oder bereits früher acht Gewinn⸗ partien erreichte. Lasker, der ſchon vor dem Kampfe auf den Titel eines Weltmeiſters zugunſten des Cubaners verzichtet hatte, ſpielte in der Höhle des Löwen nicht mit der gewohnten Friſche, machte mehrere ſchwere Verſehen und gab na ch der Holzstehlampen groß und kltein in und Zubebör. Vertauf 0 7. 12 Carl Fl. Coldt f 3, 2 ſel. 25210. Radio Radio-Apparate Kompl. Anlagen Baukästen Sze Akku. Ladestation erBach L LI darlische Blindenverein D. 5 es e. rksgruppe NMannheim en re 5 kolerſ zu erinnucge Publikum, ſich im Bedarfsfalle folgender dede Dlrer: 8 11 502 rr, 8 Vee erscranspz 11, Tel. 52 108. unng Jelene, Janrentiuggr. 15 Tel. 52 242; Flelt Neuar Dalbergſtr.. M Wbenbeim aung und Reparaturen: und dlich, Almennbeim, Waldoͤhofſtr. 162, Tel. 52 867; Vlind Stubijle 50, Neckarauer Uebergang. H. brlbeim 100 Nenanfertigung und Reparaturen: dern,. Dirig,. Andenbofftrn Waldhofſr. 162, Tel. 52 367; un: wetzingerſtr. 128. Lde on. Mumtes und en detait: Gaber.unheim, Waldhofſtr. 162, Tel. 82 867; Heſde el, Neda n Sktarvorland 5 N dale Hiſereepbeem, Talſtr 4. 0 0 5. Redeme, 0.10, Wormſerſtr. 20, Tel. 58 337; 8 Wühl ann, Neck e arau 9 r. acne 107 ckarbeiten jeglicher Art: ner geim. Waldhoſſtr. 102, Tel. 52 867; Frölich,„Neckarau, Friedrichſtr. 52; rieb: Almenſtr. 50, Neckarauer Uebergang. Im, 5 Wben und finglberg, Früßlingſtr. 24. kaateehaun, 5 berungen: Haung en. ieangfr. 8, Tel. 32 271. 9 leinmülles 765 Agler, * lichen Mittag-.Abendtisc noch einige Damen u. Für auten u. reich⸗ B5481 4 ſer c Gie Tννοα⁰,jLe?IAUNdllel tien endeten 10 unentſchieden, die übrigen vier gewann Capaa blanca. Nun der Titel„Schach⸗Weltmeiſter“ an den ſährigen Ruſſen Alſechin geſallen. Seine Leiſtung iſt bewundernswert, denn Capablanca hatte in den letzten Sa den Ruf der Un⸗ beſiegbarkeit. Dieſen Nimbus hat der Ruſſe zerſtört, der den afſen bekämpfte und beſiegte. CTubaner mit ſeinen eigenen Für Capablanca bedeutet es keine nde, von eilinem Aljechin geſchlagen worden zu ſein. Ein elſterſpieler iſt unb bleibt dieſer großartigſte aller Techniker deshalb doch. Boxen Um die Ring⸗Meiſterſchaft des IV. Kreiſes im D. A. S. V. 91 Der Ringermannſchaft des VfR. war es möalich, im Vor⸗ und Rückkampf den Kraftſportklub 1910 Pirmaſens mit 18:10 Punkten zu ſchlagen. In Fortführung dieſer Meiſterſchafts⸗ kämpfe trifft nun die Ringerabteilung des V. f. R. auf dem Mittelbadiſchen Bezirksmeiſter den 1. Athle⸗ tik⸗Club„Germania“ Bruchſal. Dieſe Mannſchaft iſt bekanntlich ſehr ſtark, ſodaß der Ausgana dieſer Begegnung recht offen iſt. Es werden daher recht aute ſportliche Leiſtun⸗ gen geboten werden, da beide Parteien neben kräftigen Leuten in den einzelnen Gewichten auch über aute Techniker verfügen. Schach Städte⸗Wetikampf Mannheim⸗Heidelberg Der Wettkampf der Arbeitsgemeinſchaft Mannheim⸗Lud⸗ wigshafener Schachvereine gegen den Verband Heidelberger Schachvereine findet am 4. Dezember, nach⸗ mittags ab 43 Uhr, im kleinen Saal des Hotels„Prinz Max“ in Heidelberg, Marſtallſtraße Nr. 6(Straßenbahnhalte⸗ ſtelle Ludwigsplatz) ſtatt. Heidelberg iſt auf einen Kampf an 65 Brettern gerüſtet. Die Spieldauer beträgt 5 Stunden ununterbrochen. An den Brettern mit Uhrenkontrolle ſind 20 Züge ſtündlich zu machen. Der Heidelberger Verbands⸗ vorſtand wird die Herren aus Mannheim⸗Ludwiashafen um 2 Uhr 5 Min. nachmittags am Babhnhof Heidelberg erwarten. — nin man Herren geſucht. D 2. 1, 2 Treppen r. Eingang Kunſtſtraße. Schönes Nebnzimmer ca. 60 Perſ. faſſend, an Vereine abzugeb. Paradies, Schimper⸗ ſtraße 16. 19108 muß man die Folgen tragen. Nach frohen Festen stellen sich oft Kopfschmerzen und Mattigkeit ein. Dagegen hilft nur eins: die echte 271 l Ihre Frische und ihr würziger Duft machen den Kopf rasch wiedder klar und geben den überanstrengten Nerven neue Spann- kraft. Durch 77 und ein wenig Ruhe ist man Hausschneitlerin tüchtig in Mäntel u. Abendkleid. empfiehlt ſich Goger, Pr.⸗Wil⸗ helmſtr. 17, 3 Tr. r. Mittag- u. Abendtisch reiche Abwechſlung, angenehmer Aufenth. Penſion Eis, N 2 8 I. Tel. 33 894. B5526 Tücht. Fickerin ——— bald wieder auf der Höhe. — 2 empfiehlt ſich außer dem Hauſe. 9171 Angeb. u. F W 38 Dilälnisch Wasser-Seife? AYs Kölnisch Wasser-Badesalz an die Geſchäftsſtelle. Amtliche Bekanntmachungen Handelsregiſtereinträge vom 30. November 1927: Sport⸗Reklame⸗Nachrichten Linke, Fohr& Buchenberger, Mannheim. Die offene Han⸗ delsgeſellſchaft hat am 16. November 1927 be⸗ gonnen. Perſönlich haftende Geſellſchafter ſind Eduard Buchenberger, Kaufmann, Dago⸗ bert Fohr, Kaufmann, Wilhelm Linke, Kauf⸗ mann, alle in Mannheim. Schenker& Co. Südweſtdeutſches Trans⸗ port⸗Kontor Zweigniederlaſſung Mannheim. Die Prokura des Fritz Kollinsky iſt erloſchen. Martin Decker, Mannheim. Kaufmann Machol Straus iſt als perſönlich haftender Geſellſchafter ausgeſchieden. „Tehag“ Textilhandelsgeſellſchaft mit be⸗ ſchränkter Haftung, Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. Oelfeuerungswerk Fulmina Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung, Mannheim. Diplom⸗ Ingenieur Rudolf Müller in Jugenheim a. B. iſt zum weiteren Geſchäftsführer beſtellt. Der Geſellſchaftsvertrag iſt durch Geſellſchafter⸗ beſchluß vom 24. November 1927 in 8 8 ge⸗ ändert. Von den Geſchäftsführern Friedrich Pfeil und Rudolf Mütler iſt jeder befugt, die Geſellſchaft ſelbſtändig zu vertreten, auch wenn mehrere Geſchäftsführer beſtellt ſind. Belco⸗Hawege Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung, Vereinigung der Firmen Bam⸗ berger, Leroi& Co., Frankfurt a. M. und Hawege vormals Harry Held G. m. b.., Sanitäre Abt., Mannheim. Die Prokuren von Michael Heß und von Karl Lehmann ſind erloſchen. Die Geſellſchaft iſt durch Geſell⸗ ſchafterbeſchluß vom 4. November 1927 auf⸗ gelöſt. Diplom⸗Kaufmann Alfons Blum in Mannheim iſt Liquidator. 12⁵ Z3wangs⸗Verſteiger ung. Freitag, den 2. Dezbr. 1927, nachm. 2 Uhr werde ich im Pfandlokal Q 6. 2 50 bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffentl. verſteigern: 1 Schreibmaſchine, 2 Sofas, ein Büfett, 1 Kredenz, 2 Auszugtiſche, 2 Vertikos, 6 Stühle, 1 Waſchtiſch, 2 Schreibtiſche, 1 Gram⸗ mophon, 1 Ruhebett, 1 Frack, 1 Gehrock, ein Warenregal, 1 Warenſchrank, 1 Bücherſchrank, 1 Piano u. andere Gegenſtände verſchied. Art. Mannheim, den 1. Dezember 1927. 9175 Körkemeier, Gerichtsvollzieher. kabah M. Aög. hu. A Wer täuſcht? Kus meiner dieswöchigen Schlach⸗ tung von 273 Edel-Schweinen offeriere ich konkurrenzlos: 9163 Schweinekoteletts Pfd..— RM. Schwelnefleisch z. braten bei 2 Pfö. à 90 Pfg. Schweinebauchlappen bei 2 Pfd. à 85 Pfg. Dörrfleiscßß bei 2 Pfd. à.30 RM. Haxen im Ganzen Pfd. 65 Pfg. Schweinsköpfe.. bei 2 Pfd. à 50 Pfg. Speckfett gemiſcht Pfd. 50 Pfg. Schinkenspeckstücke bei 2 pfd. à.20 RM. Ia. Ochsenfleisch bei 2 pfund à 90 pfg. Alle andern Fleisch- und Wurstwaren ſinb billigst in meinen Schaufenſtern erſichtlich. fnchtung Vervielfältigungen in Schreibmaſchinen⸗ arbeiten jeder Art werd. ſehr ſchnell u. billig übernommen und ausgeführt. Näheres bei Paula Walter, Burgſtraße 42. 49181 Amtsgericht Mannheim F. G. 4. blössere Wirtschaft im Zentrum Mannheim, mit 5 Zimmer-Woh⸗ nung, gls Spezial⸗Ausſchank einer auswärt. Großbrzuerel an tüchtige kautionsf. Wirtsleute ⁊u verpachten. Angeb. unt. 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Deden Großbanken zur Lage Dem ſoeben erſchienenen Wirtſchaftsbericht der Commerz⸗ und Privatbank entnehmen wir folgende intereſſante Aus⸗ führungen zur Konjunktur und Geldmarktlage; Eine weſentliche Aenderung in der deutſchen Wirtſchaftslage hat ſich bis⸗ her nicht ergeben, wenn ſich auch in einigen Brauchen Anzeichen dafür bemerkbar machen, daß die Geſchäftstätigkeit in ruhigere Bahnen gelangt iſt. Hlerbei darf man nicht außer acht laſſen, daß vornehmlich normale, ſaiſonmäßige Er⸗ cheinungen mitwirken. Fuür die weitere Geſtaltung der indu⸗ ſtriellen Konfunktur bleibt aber naturgemäß die Geſamtlage am Kapital⸗ und Geldmarkt von einſchneidender Bedeutung. Nach wie vor iſt die Situation keineswegs geklärt; immerhin hat esaber den Anſchein, als ob unter der Einwirkung der oben be⸗ zührten ſalſonmäßigen Abſchwächung der Gefamtbedarſeine erxringerung erfahren hat. Daraus iſt wohl erklären, daß die letzten Reichsbankausweiſe ein weit beſſeres Bild als in den Vormonaten bieten, und kurzfriſtiges Geld reichlicher zur Ver⸗ fügung ſteht. Man darf deshalb 51 der Erwartung Ausdruck geben, daß die Gefahr einer weiteren Diskonter⸗ Döhung vorläuſfig gebannt iſt. Eine nach wie vor außer⸗ ordentlich dringende Aufgabe bleibt die Belebung des Hypo⸗ theken⸗ und Pfandbriefmarktes, der in getzter Zeit in bedauernswerter Weiſe der Stagnation anheimgefallen war Das VBertrauen in dieſen Markt wiederherzuſtellen, erſcheint als eine der dankbarſten Aufgaben dent⸗ ſcher Finanz⸗ und Wirtſchaftspolitik, um ſo mehr, als die Verbeſſerung der Möglichkeiten des Realkredits vornehmlich der Produktivität der deutſchen Landwirtſchaft einerſeits und dem Bangewerbe in ſeiner weiten Verzweigtheit anderſeits zugute kommt. Die Wiederherſtellun des Hypotheken⸗ und Pfandhbriefmarktes dürfte auch eine wohltätige Wirkung auf den Fortgang der Bilvang von Spar⸗ und Rentenkapital über⸗ haupt ausüben. Die Dresbner Bank ſchreibt in ihrem neueſten Monats⸗ bericht u..: Die konjunkturelle Aufwärtsbewegung ſcheint zu einem gewiſſen Stillſtand gekommen zu ſein. Die Lage läßt ſich etwa dahin kennzeichnen, daß die Saiſoneinwir⸗ kungen, die bisher durch die Konjunkturbewegung überdeckt wurden, jetzt mehr oder weniger zur Geltung kommen, die Wirtſchaftston⸗ junktur aber trotz dieſer Einflüſſe guf dem erreichten hohen Stand vorläufig noch im allgemeinen verharrt. Da Ausmaß und Tempo des bisherigen Konjunkturablaufs durch die fremde Kapital⸗ hilfe ausſchlaggebend n war, ſo iſt die Weiterführung mit Unterſtützung des Auslandes wirtſchaftlich auch nur eien en Ueber die Börſenlage wird ausgeführt: Die Kurſe ha gen jetzt einen Stand erreicht, bei dem etwaige ungünſtige künftige Entwick⸗ lungsmöglichkeiten der Konjunktur reichlich erſcheinen. Eine dauernde namhafte Beſſerung kann aber e nach einem Wiederaufbau des Kapitalmarktes erwartet werden, deſſen Ausgangspunkt wieder die Schaffung eines reugulären Marktes, vor allem eines gebeſſerten Kursnivegus füt die feſt⸗ verzinslichen Werte iſt,. Die Ausſichten in dieſer Hin⸗ ſicht erſcheinen wieder günſtiger, da eine allmähliche Entfpan⸗ nung auf dem Geldmarkt unter allen Umſtänden wird er⸗ ſtrebt werden müſſen und nach der Entwicklung der Dinge in der letzten Zeit auch zu erhoffen iſt. 78 Die GV. des RWér,. Die HV. der Rheiniſch⸗Weſtfäliſches Elektrizitätswerk AG. in Eſſen genehmigte den bekannten Ab⸗ ſchluß, der eine Gewinnausſchüttung von 9 v. H. vorſieht, Auf eine Anfrage von Geheimrat Bleibtreu, wieſo vorher Unklar⸗ heit über 9 oder 10 v. H. Gewinnausſchüttung geherrſcht habe, er⸗ widerte Gen.⸗Dir. Dr. Vögler, es habe keinerlei ſchwankende Hal⸗ tung beſtanden. Der AR. habe vielmehr in ſeiner erſten Sitzung bei den hohen Anlagewerten der G. die Abſchreibungen für ange⸗ meſſen gehalten und die Gewinnausſchüttung auf 9 v. H. feſtgeſetzt. Die bekannte Kapitalerhöhung um 15 Mill./ begründete Dr. Bögler damit, daß für vorgelegte Aktien von Goßaktionärſeite für Angliederungen des RWE. durch dieſe Erhöhung eine Rückgabe der vorgelegten Aktien erfolgen ſolle. Die Aktien werden zu den bekannten Bedingungen von der Rheiniſch⸗Weſtfäliſchen Treuhand⸗ Gmbß. übernommen und weitergegeben. Die HV. genehmiste ſo⸗ dann die Beſeitigung der Vorzugsdividende für Namensaltien, wo⸗ hbei ihrer Einziehbarkeit erſchwert wird und das volle Stimmrecht verbleibt. Außerdem wurden für Angeſtellte und Arbeiter 500 000 ¼/ als Alfred Thiel⸗Stiftung aus Anlaß ſeines 25jährigen Vorſtands⸗ Jubiläums vorgeſehen, Ueber das laufende GZ. teilte Gen.⸗Dir. Dr. Vögler noch mit, daß ſich die erſten Monate des neuen GJ. nicht ungünſtig angelaſſen hätten. Es ſei die erfreuliche Tatſache zu berichten, daß die G. in den erſten vier Mongten 19 v. H. Strom mehralsim Vorjahr abgeben konnte. Ueber die in der Preſſe nerbreiteten Meinungsverſchiedenheiten innerhalb des RWe, ſtellte Gen.⸗Dir. Vögler feſt, daß keinerlei Differenzen vor⸗ handen ſeien. Selbſtverſtändlich kämen in einem ſo großen Unternehmen Meinungsverſchiedenheiten vor, die aber bisher jedes⸗ mal durchaus im Sinne aller Beteiligten beigelegt worden ſeien. Man dürfe ausſprechen, daß gerade bei dem RWeé. das beſte Einvernehmen und die engſte Zuſammenarbeit ſichergeſtellt ſei. Die Beziehungen zu dem Staate Preußen Hätten ſich in der letzten Zeit in erfreulicher Weiſe geradezu Freundſchaftlich entwickelt. * Eine Kapitalerhöhung in der Glanzſtoffgruppe. Die So⸗ eietè Internationale pour lInduſtrie des Teytiles Aptificiels in Baſel, die im Februar 1926 als Beteiligungs⸗ geſellſchaft bei Unternehmen üön Kunſtſeide im Auslande, zunächſt in Polen, gegründet wurde, erhöht ihr bisheriges AK. von 8 auf 10 Mill. Franken durch die Ausgabe von 80 000 neuen Aktien zu 100 Fr. Den alten Aktionären iſt ein Zeichnungsrecht eingeräumt worden; ſede alte Aktie gibt Anrecht auf eine neue Aktie. Der Aus⸗ gabekurs der neuen Aktien beträgt 125 Franken. Die G. ſteht der Glanzſtoffaruppe nahe; ſie hat bei der Gründung als Apports im Werte von 4 Mill. Fr. Patente, Verfahren, Erfahrungen und Rechte zur Fabrikation von Viscoſekunſtſeide und auf ähnliche Weiſe her⸗ geſtellte künſtliche Textilien von der„Technochemia“ AG. über⸗ nommen. Dieſe erhielt 15 den Apportsgktien das Recht auf eine Vergütung in bar in Höhe von 50 v. H, des Ausgabewertes von neuen Aktien. * Zuſammenſchluß in der Rußinduſtrie. Wie von ber Firma Ang. Wegelin Ach. in Kalſcheuern mitgeteilt wird, han ſie mit der Rußfabrik Kahl, Inh. Herm. Fr. Wellhäuſer in Kahl g. Main einen Vertrag abgeſchloſſen, wonach letztere Firma mit Wirkung vom 1. Januar 1028 auf die Wegelin AG. übergeht. ,80 Mill. 4 Verluſt der Sächſiſchen Maſchinenſabrik vorm. Richard Hartmann. Nach Aed pvon 555 425/(556 254) wird ein Verluſt in Höhe pon 204 133/(1 463 530) ausgewieſen, der mit 835 160„ aus dem Reſervefonds gedeckt und mit 2458 974 auf neue Rechnung vorgetragen werden ſoll. Das ungünſtige Ergebnis iſt auf die völ lig unzurei⸗ chenden Umſätze(17 765 000 gegenüher 24 890 000) und durch den ſcharſen Wettbewerb der gedrückten Verkaufspreiſe zurückzuführen. Die GB. ſoll am 29. Dez, abgehalten werden. Vorſchläge für eine Sanferung ſollen dieſer ſedoch nicht porgelegt werden, da es im noch nicht möglich iſt, die zahlenmäßigen Unterlagen für eine Ent⸗ ſchließung nach dieſer Richtung ſeſtzuſtellen, wenn vermieden werden ſoll, den Aktionären ein zu großes Opfer zuzumuten. *Ernenter irmenwechſel der Phönix⸗Maſchinenfabrik und Eiſengießerei in Ratingen bei Düſſeldorf. Zum dritten Male ändert die G. jetzt ihre Firma, diesmal in„KRatinger Maſchinen⸗ fabrik und CEiſengießerei AG.“ Die G. ſoll im neuen i. gut beſchäftigt geweſen ſein(Verluſt im abgelaufenen GF. 248 000,%, und zwar ſoll ſie gegenwärtig über einen Auftrags⸗ beſtand in Höhe von etwa 4 Mill. verfügen. * Maſchinenfabrik Buckau AG. in Magdeburg. Der Geſchäfts⸗ ge war im laufenden G. befriedigend. Es iſt zu erwarten, daß bel der Gewinngusſchüttung für 1927 der Vorfahresſatz von 10 v. H. mindeſtens beiheßalten werden kann. ierbronerei Durlacher Hof AcF. vorm. Hagen in Mannheim. Die Geſellſchaft beruft jetzt ihre o. GV. auf den 14. Dezember ein. (Näheres ſiehe Anzeigenteil). * Feiſt Sektkellerei AG. in Frankfurt dividendenlos. Die G. berichtet für das abgelaufene. 19267 zwar über eine Abſatz⸗ ſteigerung, die ſedoch infolge der allgemeinen hohen Laſten noch nicht die gewünſchte bilanzmäßige Außwirkung habe erfahren können. Die Sektvorräte wurden weſentlich erhöht, um reichlich ab⸗ gelagerte Wgre zu erzielen. An Betriebseinnahmen werden 784 000 (1, V. 601%0)/ ausdewieſen. Hiervon erforderten Unkoſten 701 000 (680 d0%& und Abſchreibungen unv. 14000, ſo daß unter Ein⸗ rechnung eines Vorjahresvortrages von 3000% ein Reinge⸗ winn von 12 000(t. N. 9000)“ verbleibt. Ein Gewinnanteil ge⸗ langt nicht zur Ausſchüttung. *Emil Seelig Ach, in Hefloronn a. N. Im GJ. 19028/7 hat die G([Cichorien und Nährmittel) Roheinnahmen von 1849 104(i. V. 2023 750).% erzielt. Für allgem. Unkoſten mußten 1639 488 1979 746)/ abaérechnet werden. Abſchreibungen erforderten 67 018 (55946)„ und Aufwertungen 92 303 J/. Es nerbleißt ein erhöhter Reingewinn von 111 204(04 477) 1, deſſen Verwendung aus der Verßffentlichung nicht erſichtlich iſt.(J. V. 5 u. H. Gewinnaus⸗ ſchüttung.) Die Vermögensgufſtellung weiſt aus: Kaſſe, Wechſel, Wertnapfere und Bankguthaßen 633 275(487 601)„, Warenvorrite 710 115(565 729), Verpflichtungen 602 554(f. V. 390 057) bei 1 Mill. AK. * Van den Bergß⸗Margarinefabriken in Notterdam.— 7½ v. G. Zwiſchendividende. Wie gemeldet wird. hat die Verwaltung der van den Beroß⸗Marparinefabriken zu Rotterdam beſchfaſſen, auf vſe gewöhnlichen Anteile, A am 1. Dezember eine Zwiſchendividende von 7% v. H. auszuſchütten. &: Eine neue Zuckerkonferenz in Berlin.— Vor Ratifizierung der Pariſer Zucker onventjon. Aus Prag wird gemeldet, daß die Bexatungen der tſchechoflowakiſchen Zuckerinduſtrie über das Ergeb⸗ eine Delegation d. Miniſterpräſidenten Bericht erſtatten, für Diens⸗ tag iſt in die Prager Handelskammer eine außerordentliche Vollver⸗ ſammlung des Zentralvereines der Zuckerinduſtrie einberufen, die entſcheigen wird, ob die tſchechoſlowakiſche Zuckerinduſtrie die Pa⸗ riſer Konyention ratifizieren ſoll. Falls die Abmachungen geneh⸗ migt werden, werden ſich die Delegierten nach Berlin begeben, um an der Mittwoch ſtattfindenden gemeinſamen Konferenz der tſchechoſlowakiſchen, deutſchen und polniſchen Zuk⸗ lerinduſtrie teilzunehmen. Hann finden die Schlußbeſprechungen mit Tarafa ſtatt, um die Abmachungen zu ratifizieren. Für die tſchechoflowaktſche Zuckerinduſtrie dürften ſich an der Beeliner Be⸗ ratung beteiligen: Ing. Cron, Mandelik, Dr. Elbogen, Direktor Hartmann, Zentraldirektor Bauer und Dr. Heidler. Kurszettel der Neuen Mannhelmer Zeſtung Akti land 1 U ten. bei Stũ i en in Mark je Stück Die mtt f— + 4 da Jeeke iend ſch 5 ulk + noch in Bi⸗h/ derſtehen. Mannheimer Effektenboͤrſe vom 1. Dezember 90. 1. 80. 8 20. 1. „„ 1562,0163,00Bad. Aſſekuranz 225,0225,0 Karlsruh. Maſch 16.50 16,50 0ps. i—.Continent. Verſ. 85,.—08,—C. 5. Knorr 151,0 101.0 f5. Hpoth. Bl. 159,7159,0 Mannheim. Verf. 120,0 120.0 Mahnb. Gummi 35,— 38.— Rh. Adbank 121.0/121,[Oberrh. Verſ. 101,5 161.5 Neckarſulmghrzg. 95.—98,.— Südd. Disconto 130,0130.0 Pfälz. Mühlenw. 145,0147,0 .⸗G. end 78.—77.— 1755 705 1120 1150 147,0/147,00Penz& Cie.. Ah. Elektr..⸗G. 142,0(149, 57 86808 200,0 79910„ G. Farben 250,0 247,0 Rheinmühlenw. 140.0 140,0 Judwigsh. Akt Br 210,0210,0 Rhenania 52.—52,— Wayß e ffreytag 181.0129.0 Schwartz⸗Storch. 170,0170.0 Zebr. Jahe.. 43—43,— Jellſtoff Waldhof 234.0230.0 Werger Worms 160,0 160,0 Deutſche Linol. 239.0282.][Südd, Zucker 181.(1840 Frankfurter Vörſe vom 1. Dezember TGelfent, Gußſt. 180, 2128,[Baſt.⸗G. 220.9220.0 Banle⸗Alekien. 11 5 er 7715 1380 5444 4 15 1 60.— 4 0IJ.ſe Bergb. St.? 0„Beck& Henkel 8—— ——9— 1870 1850 l Aſchersles. 145,5,144. Lerem Elek, fid.5 Banlhran. Ind 172.0,188.0 Tali Weſteregel 18g..185,) Hing Melallwexke 09.— Dayr. Bodenr. B—,———I Mannesmanhr. 136,0 189.3Brem.⸗Befigh. Oel 105.0105.0 Babr.Hop. Wb. 149,0 14,81 Mansfeld Akt. 104% 0h. Brocch..⸗W. 28,—7½75 IBarmer Bankv. 128,0130,0 1Sberſchl. E. Bed. 60,30 c0.— Cement Heidelb. 123,5129.0 IBerliner Pand. 224,0219,0[Otavi⸗Min. An. 30,— 0—Cement Kaxlſtadt 185,0,165,5 JCom. u. Pringtb. 159,715½ LPhönir Bergban 91.—30,— ChamotteAnnam 95,—35,— TDamft u. Nath, 208.0,2082 ihein. Praunk. l,5 28 0 Cgem. W. Alberr 141,0 D. Hypothekenbk. 1290 1290 4 17 1l 1 90 1110 Cent. Nürnb. Gag. 15,C0182.0 IDeuiſche Bant 1579139057 70.—(IDaimler Motor 78,50f79,— .ll 1 1 155.94855 BK. u. Laurahütte 77.—7ö, 5 0 18471845 2. Verelnsbank 400.0 00, Fransport⸗Akllen. Dh 1——57 den daer ITiseonto⸗Geſ. 145,0144,0 Phetepowert S 65.— 60.80 IDeesbner Bank 14, 145, Schantungbahn ½8 2½½7 Düſſeld⸗deat⸗ Ditst 69.— 59.— e e ee en e d. e G e, 165 ſ6 ö IMitteld. Cred B. 200.0——Deſterr.⸗U. S1. B.— altimore& Ohis 10l.5103,0Clſ. Bab. Wolle—.— 385 Emag Frankf. + 78,— 179.7 Nitenberg. Ps.⸗B. 150,0 3 85 Ind ſtri 55 llest.Ullrich 29.——.— I Induſteie-Alktien. Enzfagen inen 51..— 39, älz. Hyp.⸗Bk.—.— den Gbd 95 40,lciche.⸗Manng.+ 271,9210 Cblinget Maſch, 67 2567,— 1380 5, eef Seenh 188.0 4070 Ctiling. Sptan.. 230,0430.0 Südd. Disconte 130,0—.— 11 25 Sten. 285041, Jaber, Jog. Blei 58.—57,— Wiener Bankver. 17,8517,88 2 7 erh. Sberr 9090 Pabed Krcklencee 94,50 Württb. Notenbk. 135,0—.— Schwartz⸗Stor 190 172·008,.Farbenind. 28070246, Mannh. Verf.⸗G.—.———[Werger 163.0160.0 Fen ebr. Pirm. 42 44.75 vankf. Allg. Berſ. 11.0J83, Adt, Gebr.—.——Felt.Guill. Carls 115.8012.5 berrg. Verſ.⸗G. 190.0 180 0ſudler Oppenheim—.—105,0[Feinmech. Jetter 92.—98.— Frankf,R.u. Mitv. 19.50 18,50Adler Kleyer.. 89.5930,50 Frtf. Pok, E Wit. 72,2571.50 2 175 E. G. St.⸗A. 3 WN Juchswaggon* 8 ergwerke⸗Aleti ſchaff. Buntpap. 0„Gold dt T. 18 ee Guß Se Aſcaf. Zellteff 156400158.0 a 10 114.0 86 W. +75— IBuderus Giſe— BahnbedDarmſt. 31,50——9 7 55 1 Mingr„13 0 lab.0 1D. Euxemb. Berg—.——.— Badenig Weinh.—.— .85%190 0 Vad. Glettr.—baidsſteu, Näh g 48,1048.— Kee 25—5— Bab- eſch. Phet 159,5½1800 ammerſen 8 15601184.8 * 30. 1. ee ⁰ 1 Nrh. Leder Hir!% N. 490,0ſ199.9 Peters untonßerkf 99,—100,0..ch. Ind. Mainz 84.—58,— 1 477 115 125 05 ſel—.—, 5. Wah ee 1255 5 1 E5 83.—62.75 PhilippsA. G. Frk 55.— 54,55 Ber.Uktramarinf, 189,0139,2 Junghans St.⸗A, 51.0ſ69.— Rein. Gebb& Sch: 93.— 38.— Bogtl. 15bl St.„74.— Kammg. Kaiſersl. 139,0 188, 5 145,7 135.5 Bofgt& 8 ff, E Karlsrüh. Maſch 16,7547,80 25 ch.Leuder 18,.— 13,— Volthem.Seil.K 61. 61,— Kemp, Stettin.„AKhenanig Aachen— Alein. Sch K Becer 106.9,105,0 Riede 35275 1 e 1 1 75. 11 Ma 15—.——. onſerven Braun 36,2— Rodberg Darmſt.—— Kraus& Co Sock.—.——.—Gebr, Roeder, 31 2 79,0 Freivertehrs⸗Rurſe. Iahmeher& Co. 14,0.154,0[Rüttgerswerte 61,%,50 genz Saeee Rothe—, Luß Maſchinen,—,27.— ISqhuckert, Nrog, 101,7759,5 25 R N eee ee: dee zutz 81.—61.— Südd. Zucker 1 50 Deutz, 51,—61, 750 Seilinduſtr. Wol 4 75 Franff. 175,0178,0 IStemens 50l 2560450½ĩ7 S 85— 99— 5 9** J. Schußg. 9, 7,—.— Verliner Vörſe vom 1. Dezember VBanl-Aletien. Juduſtrie⸗ Alrtien. aggrb. Spner 1400140 Bankf Brauind 178,/178. fecumulatoxen 132.07150,0 Vauk Bantver. 180.0 1885 Abler& Oppeng 107 01165,0 aine ag 15 2* 175 7. el. Werte 140,0139,0 Adlerwerte 61,8) 32.—. ch 123 905ͤ*2 IBerl, Handelsg. 223,0224, 0 A⸗G. f. Berkörsw. 145,014, 15 zAtlant⸗wel 0,—0,— IGom. u. Privatg. 158,0180,0 be 52.—58.— e THarmiſ⸗u. ⸗B. 206,5400,0 TUclg. Glektr.⸗geſ 152,5 150.0 IDeutſche Bank, 10 0 150% Ammendorf-Pap. 215,5210,5* Nee 18 30 Ot. Ueberſee Bk, 101.2,100,2 Unglo⸗ Et.Güano—.——,— Deutſch. Gu 110 55 IDisc. Command, 145, 16 Aahalt, Koylen 99,—38, Feu che Kabelw. 82,4544.— — Dresdner Bant 144,014,̃ Uunnener Gußſt.—.— 11 Rali—, Feae 1 ge e 48 e —— 7 Crebltbt. 5 19 00 e ee Deutſche Wollw. 93ů30 190350 Mannh.Verſicher.——.— rke Tcuin 40.— 17. 0 onnersmarckh.—.— Wpehn. Kurdiz 1210 124 e N. 1557 5 Wa 17 100,0 d„1810178,2 50 105 Sdodeutſch Dite 138,8fl88.5 geetGub. Hut 8100f10.0ff N 106 10 15 Berl.Narlsx. Ind 66,2/35, Crauspori · Alctien. Haeie I10, /ed, 7 Sleter, Sieferung 18,9,482.0 ang Bing Rürnberg.— Elktr, dicht 1 1524589,0 Schantungbahn.28.80 IBocgum Gußſt.—.——.—Emaille llzich 28,48 25.80 Allg. Bok. u. Str. 163,2.763,0 Hebk. Pöglercteo. 1 7 Enzinger⸗Uſtion 3 7* 1 Aachener Kleind.———.— e 1 Bergwert 181.5,12.0 i 0 Br.⸗We„Delf. 99,—08, 1 Fan 1 1 50—.——.— dade Liſt& Co 122,7 178 THeutſch⸗ Auſtral Bremer Bultan. 141,0141,.. Farhenind. 249,0(245, 3 185,2183.0 BDremer Wolle 172,0169, Wnn 1 161,5 erlkg 206.0 204.0 Brown, Bop. K—.—182,0 114, — J a0 20. Fel 105,5,105.0 ſa ichif 205.0 202,0 Buderus Elſenw 88.—[84. 30 P. Friſer— Tdandd 1 1404% Chem, Heyden 15 Sa e Maggon, e Elbeſchiff. Aben. Salenl 70,80 7ä,—IGaggenan 69.-M. 86,8004 28 Steigerung erfahren. kraftwagen hat ſich gegenüber dem Vormonat ann Sie betrug im Oktober 121 Stück gegen 24 monat und rund 18 Wagen im Durchſchnitt der e t Die Einfuhr von deutſchen Laſtkra au im Durchſchnitt von 2 Stück in den erſten 8 Monaten im September und 35 Wagen im Oktober. Vörſenberichte vom 1. Dezember Frankfurt ſchwächer Zum heutigen Zahltag war die Börſe überwiegen Verſpätetes Ultimomaterial dürfte zwar nur Maße herausgekommen ſein; doch nahm die den Abgaben vor. Immer wieder zeigt ſich das kulation, ſich nur kurzfriſtig zu engagierel; und ringen Kursgewinn daß die Verwaltungsratsſitzung der Deutſchen R Einſchränkung der zufitzlichen koſten beſchloß, Eine ſtarke Unſicherheit wurde in di bracht durch Gerüchte von einer Ermordung ſpäter als haltlos erwies. überwiegend Kursrückgänge von—2 v. Stärker angeboten waren am Elektromarkt Geſfüre und Siemens mit minus 2,25 v. H. Wayß und Frey im Kurſe nach(minus 3,5 v..). Am Ehemiemarkt gaben J. G. Farben.25 deanſtalt blieben jedoch gut behauptet. Reichsbank, die 1,75 v. H. höher eröffnen konnten⸗ werte waren weiter etwas im Kurſe gebeſſert, Ne ihre Kursſteigerungen um 2 v. H. ſortſetzen, Adlerm Am Anleihemarkt lag Altbeſitz Ablöſungsſchuld ohne Ausloſung hehauptet, A Geſchäft wenig verändert. Berlin abgeſchwächt Die freundliche Stimmung der letzten merklichen Unſicherheit Platz' machen Vormittagsverkehr zeigten die Kurſe nachgeh da verſchiedene ungünſtige ternehmungsluſt beeinflußten. über das Arbeitszeitgeſetz, Ermäßigung der R folge der Abſatzverſchlechterung, das bisher erg 4 bepprſtehende wirtſchaftliche Ausſprache des Reichst ſteifter Geldmarkt und nicht zuletzt die Ergebniſſe der Sitzung bei Schultheiß wirkten verſtimmend. Auch beſtätigte Gerüchte von einem Attenta) auf daß die Tendenz vecht ſchwach wurde. wies dieſen Kurſen gegenüber allerdings Erho die vorgeſtrigen Kaufaufträge aus der gelangten, merkwürdigerweiſe hatten jedo was mehr Geſchäft, während bei den Privat⸗Ban geringer als an den letzten Tagen war und u aufträge eingetroffen waren. wogen 1 bis 2proz, N die Kursentm einheitlich. Stolberger Zink mit einem Gewinn von 975 während Chade⸗Aktien mit einem Verluſt von erlaufe wurde es dann allgemein wie Kurſe gaben um 1 bis 3 v. H. nach. Berger ve werte—9 v. H. Anleihen zur Schwäche ruhig, Oeſterr. Renten eher feſter, P ſehr ruhig. Deviſen eher angeboten, und Spanien ſchwach. 192⁷ 1 0 'e Stimnae 0 e bren 200 Zellſtoffwerte 1 Hinblick auf die noch im Gange befindliche Umſtellung im Betrfebe⸗ 0 5 1 öltebel get 11 der de le an 2 en d die agel lu. 115 * bel 100 u Momente vor Die Vertagung 115 0 ſela 1730 11 100% 1001 60 det Der Geldmarkt war ang geld—975, Monatsgeld nominell 87= bis 97½ Warkf und barüher, Privatdiskont unverändert. neuer Baiſſerorſtoß ein, wobei man au 1 tung des Lira und des Peſetas hinwies, letzteres wa Grund für die ſchwache Haltung der Chade⸗Aktien. icht all welze raltſet edwin 05 2 Mannheimer Probnktenbörſe vom 1. Dez. denz am Produltenmarkt iſt ſtetſg. Von geboten: Manitoba 3 zu lalles in hfl.) 14,25,, Kanſas 2 13,80, Baruſſo 79 Kg. 14, Rofaf garliky 13,50 alles diſp. eif Mannheim. Ausl. R in]: 28—26,50, inl, Roggen 25,50—26, inl. 6 Braugerſte 28,50—30,50, Mais gelbes mit Sack 21, Biertreber 17,75—18,½25. 38—38,25, Weizenbrotmehl füdd, 29—30,25, Rog 34,50—36, Weizenfuttermehl 15,80—16, Weizenkle genkleie 14,50—15, * Viehmarkt in Mannheim vom 1. Dez. Preis, hendgewicht in. Zufuhr insgeſamt 704 Stück, dis B e—04%/ 56—00, e) 50—54. 3 Schaſe de 133 Schweine. e) 62—63; d) 61—62; e) 58—607 5 und Läufer, das Stück—26. 1 Ziege, 10 langſam geräumt, mit Schweinen u räumt, mit Ferkeln und Läufern mittelmäßig, 4 70 Kg. 1½15, nis der Pariſer Beſprechungen abgeſchloſſen ſind. Montag wird Hafer 25—26, inl. au Na bee lanel Kälbern ruhig, 30 IMans feld. Akt. 103 Markt⸗ u. Kühlg. 159,2 20. Saegkeden 18 0 Neg te Fehrig 95.00. 0ubrenfabr. Futtm—e 9 me Lind. 54 7 Hebhard Tertil 119,7 bier 99.— 70.— Per. deutſch. Delf.——,— IGelſenk. Bergw. 180,0 1Gelſenk. Gußſt.—. Genſchow& Co. 94.— German. Portl.⸗Z 185,0 Jerresheim. Glas 131.0l. IGeſ. felkt Unter. 283.0 Hebr. Goedhardt 131, IGoldſchmidt Th. 101.6 D. 8—.——.— Per. Porzellan Weſſel Ver. geſſt)Berlin 181,5181, 0 Netzen Jeng, 688s. e Müslheim Berg. 130,4 50.—Wayß& Fregtag 129,7130,9 Aiedet Maniaa—.——.— Tgen Wald vof St 284 5,289.7 6 ſrkrftw. Mom5/—.— Gebr. Großmann 90, Grün& Bilfinger 146,.0 Gruſchwitz Textil 92.— Sothaer Waggon Ioberſcht. G. Bed. 80,.— JOberſchl. Roksw. Torenſt.& Roppel e TPhönix Bergb 90.35 dech Augsburg. 114.5 114.5 Schung e&. öbg..—,e Rrdton. Bop& c.————* Schnellpr. Frank. 31.— 80.50 agg · 80.— 50.— a Int* 0 udwigsh Walzm 117.8,115,2 Schramen Lackf. 1210120,0 ö 80— 9ů—— 4%% ble ⸗ 4 81 99 120 Reisholz Papier 285,0 TRheinBraunkhl. 219.5 4 Rhein Chamotte— IRhein Elektrizit. 141, Rheinfeldenſkraft 130, Nhein. Maſch. Led. 128 IRhenanig Chem 53½ 59735 a) IRiebeck Montan 143,0 TRomb. Hültten, Hammerſ Spinn.—.—1 Zußſche Induſtt.—.——.—Schüf. Berneis 8,—,30 Jeſtverzinsliche Werte. Jannog. R. Egeſt. 68.25 Mainkraftwerte 113,2,114.0 Schahfabrit 970 379— 39.— D. Ant Aolöſgsſy 12,8012,75 bg.⸗Wien Gum. 80,- r. r 25,50 IHarpen. Bergb. 17 75775 75 4 70% Wade 99.— 58.— Hartmann Naſch. 2, Motorf. Oberurf. 75.—78.— Teicotw. Beſigh⸗= 69 50—.—4% D. Schugg.—— [Hirſchberg Ueder Ihohenlohe⸗Wrk. Phil. Holzmann 17550 Humboldt Maſch 38.— TSchabert& Salz Schuhfabrik Herz— 1 S8Halsle 288,2 Gebk. Junghaus.25 Siemensdgalske Kahla Porzellan 98 IRaltw. Aſchersl. 14 KHarlsr. Maſchin.—.— Stettiner Pulkan 21 Stoehr Kammgrn Südd Immobil. 70.— Teleph. Berlinei 68,— ThaerlOelfabr. 15⁰ düan icn 0 04 Seauch oiſar 48,2,.s do enrban 55 IunionwerkMaſch 103,5 Barziner Papier 132,0 Ber.B. Frkf Gum.— 5JVex. Chem. Charl 1 B. Diſch. Nickelw. 1e 5001 Krauß& Cie, Lot. Kronpeinz Metan 1500 Kyffhäuſer⸗Hütte 59.9 Einde s Eis maſch 138,0 Lingel Schuhfabr ILud. LoewetkCo 2 Felten& Guill. 114.[C. Vothr. Portl. Cem.—.— N„Werke 195,0 200,0 12 Tehn ach 29: Verſechsfachung der deutſchen Automopll⸗Einfabe 15 10 Die Einfuhr deutſcher Automobile nach im Oktober mit Rückſicht auf die ab 1. ſchweizeriſchen Automobilzölle Die Einfuhr von 10 f 0 ſlt h 0 itet, 10 970 100 a¹ N 1 1 94 bat bandetelſ die Groß Ordet 10 5 0 0 begueſen 10 1 at trat 10 00 191 tite 45 3 Mnzen ennn Donn ers —den 1. Dezember 1027 Neue Maunheimer Zeitung[Abenb⸗Ansgabe) 9. Seite. Nr. 557 ee e ruhig der Arzte die Frage beantworten. Als dieſer hörte, daßſ ſte in ihrem Geſtändnuls kam und der Vater immer größere S 5 Signal die Tochter John Whites die fürſorgende Pflegerin des Frem⸗ Angen machte und laugſam eine fieberhafte Röte in ſeine 1 den ſei konnte er kaum ein leiſes Gefühl des Unbehagens Wangen ſtieg, um ſo feſter wurde ihre Stimme. oman von Frauk A loswerden. Wiſſenſchaftler, der er war, erſtrebte er nur die„Höre, Vater, ich habe Dir etwas zu geſtehen. Du er⸗ iſ. zAber das if 5 8 en Ideale ſeines Berufes. Immer weniger Gefühl für Geld oder innerſt Dich meines Ausfluges nach den Hawaii⸗Inſeln im daß der Uen⸗ ja noch nicht das Schlimmſte. Das Schlimmſte gar Reichtum fand ſich bei ihm vor. So ſtand er ſtets reſer Frützlahr? Als ich zurückkehrte, hatteſt Du mir einen Deiner 5 nölaler unſ eberſehrene ein meinem Bater wertvoller An⸗ viert den Geldaziſtokraten gegenüber. Seine Welt war die der Augeſtellten mit einem friſchen Hengſt entgegengeſchickt. Seit Man Water res Honſes war. Er ſollte einen Hengſt, den Armen, der Kranken, der Hilfsbedürftigen. Schon bereute er der Zeit iſt der Mann verſchwunden. Ich weiß, wo er iſt. Er det eine Eltern ir zum Geſchenk beſtimmt hatte, ausflühren. ſeine allzugzoße Hingabe an den Jall der Milltardärstochter. liegt ſeit jener Zeit im Marfield⸗Krankenhaus, ich habe ihn 10 58 noch jet 1 die nicht darauf geachtet haben, daß mein Wa⸗Da aber ſah er im Geiſte den Kranken vor ſich, der ſein Ge⸗ damals mit meinem großen Wagen überfahren. Es beſtand a ihm 0 n der Reparaturwerkſtätte ſteht,— es graut mir. dächtuis verloren... Bevor Etty die kaum merkliche Ver⸗ faſt gar keine Hoffnung mehr für ſein Leben. Das iſt die 150„ daß der uwage ihn gar nicht mehr anzuſehen— nehmen änderung gewahr wurde, erhob er ſich. Marotte, übei die Ibr fo viel geſpottet: Ich habe ihn aobfleßt a0 er Arzt ann ihnen durchgegangen ſei.“)—„Och hoffe, daß alles gut ausgehen wirdl“, Jalte er höflich[ Tag um Tag, Stunde um Stunde, er lebt, er iſt geſund, nein 801 8„Ja, bebe lauſchte geſpannt. Dann meinte er: und gemeſſen“— Ich will jetzt zu unſerem Patienten. Sie— beinahe geiund.“ nale le Ahre—50 ſich Ihre Eltern denn nie danach erkundigt, wo entſchuldigen mich!“ Mr. White hatte, ohne ſie zu unterbrechen, zugehört. Er ſtieh m 1. meinge verbringen?“.Etts ſaß nach ihrer Uhr. Es war zehn vorbei. Sie beſchloß blickte ſeine Tochter, ohne ein Wort zu ſprechen, wie geiſtes⸗ 2l geinen ei— Eltern ſind daran gewöhnt, daß ich mir mit] den erſten Spaziergang mit dem Kranken auf den Nachmittag abweſenb an, Langſam, jedes Wort gedehnt, ſagte er dann: rankeng 15 en Gedanken die Zeit vertreibe. Sie halten dieſe zu verſchteben und ſich erſt mit ihrem Vater auszuſprechen.„Tu haſt ihn überfahren? Du haſt einen Menſchen ber⸗ dan, Der— für eine meiner vielen Marotten. Aber— Er mußte alles erfahren— alles! Sie hoffte, ſeine aufwallende ſahren?“. 7 alrke nicht 0 unterbrach ſie plötzlich, als könnte ihn ein Ge⸗ Emporung mildern zu können durch das Geſtändnis ihrer Und plötzlich ſchrie er: 105 ann ehr los laſſen: Gefühle zu dem Mann, den ſie treu gepflegt hatte.„Du haſt den Leichtſſnn ſo weit getrieben, Menſchenleben 4 zahren kunenen Sie doch ſeinen Namen und ſeine Herkunft Die Famille White halte eben den Lunch eingenommen; zu gefährden?! Etiv! Du Du—„Er fand keine Worte 160ů 05 gechtlegen: en?! Nun wir wollen uns einen Feldzugsplan dann ſtand Mr. White auf, faltete die Serviette ſorgfältig zu⸗ mehe und fuchtelte nur mit den Händen in der Luft herum. il Feasten gehen r Patient darf heute zum erſten Male in den ſammen und hob die Tafel auf. Als er ſich zum Geben wandte, Im ſelben Augeublick hielt der Wagen. Der Schlag wurde E mit wo er ſichdch werde dafür ſorgen, daß der Teil des Gar⸗ um in die Fabriken zu ſeiner alltäglichen Viſite hinauszu⸗ vont reichbetreßten Pförtner des Werkes geöffnet. 1 6% auf zihm jn aufhält, menſchenleer ſein wird. Sie werden ſahren, bat ihn ſeine Tochter, ob ſie nicht mitfahren dürfe, da Die Geſichtszüge des Automobilkönigs änderten ſich ſo⸗ del, 5b ihn einwirk Frühlingsluft hinausgehen. Das wird ſicher ſie etwas wichtiges mit ihm zu beſprechen habe. Verwundert fort. Ganz herablaſſender Chef, nickte er ſeinen Leuten kurz aß N ſeit ſeinem Un Und dann erzählen Sie mit einem Male, als ſagte er zu und wentge Augenblicke ſpäter ſauſte die Limouſine zu, ſtieg aus, ſagte ſeiner Tochter in ſeinem alltäglichen Ton⸗ , ſeinh⸗Egurt, 0 nglücksfalle noch kein Tag verfloſſen ſei, von über die Vororichauſſee zu den außerhalb der Stadt gelegenen fall, daß ſie einen Moment im Wagen warten möge, er ſei 1 Siaem Dienſt de dem Hengſt, von ihrem Herrn Vater, von Fabriken. gleich wieder zurück und vertiefte ſich dann, während er mit el Wollen, un dor ſeiner Heimat, überhaupt, von allem, was Etty hatte dieſe W abſichtlich benutzt. Sie wollte dem Direktor in die Büroräume ſchritt, in anregendes fach⸗ a mi Juſammen ven ſeiner Vergangenheit bis zu dem Moment eine Ausſprache mit ihrem Vater allein führen. Der Mutter, wiſſenſchaftliches Geſpräch. 15„ ſen; plätlicl obs, wobei Sie dieſen ausführlich ſchildern die ſie zärtlich liebte, ſollte dieſe Szene erſpart bleiben Etty blieb im Wagen. Eine unbeſchreibliche Gefühlswelle geile Er gab; 25 reden Sie ihn mit ſeinem Namen an—“ Außerdem überlegte ſie, daß der Vater in der Limouſine doch überflutete ſie. Sie fühlte ſich einſam und verlaſſen. Der 10 erſt kir wollte—— ausführlichere Verhaltungsmaßregeln. wohl kaum allzu ausfallend werden würde und draußen auf Mann im Hoſpital ahnte nichts von ihrer Schuld, nichts vdon 50 we klar zum Bem das Geſpräch beenden. Aber da kam ihm den Werken erſt recht nicht, da hielt er viel zu ſehr auf ſein ihrer Qual und ſie wußte noch nicht einmal, ob er ihre Ge⸗ 155 25 die ſunge Doußtſein. daß er doch eigentlich wiſſen müßte, Anſehen unter den Leuten fühle überhaupt erwiderte—! Der Vater hatte nie Zeit für 10 Nentt ſeine Fr ame ihm gegenüber ſei. Nicht Neugier dif⸗ Eine ganze Weile waren ſie ſchon in tiefem Schweigen ſie, die Mutter beſchäftigte ſich mehr mit ihrer Sekte, als mit 0% innen: age, ſondern der Wunſch, mehr Klarheit zu gefahren. Etty wollte mehrmals Das Herz ihrer Tochter,— keinen Menſchen hatte ſie auf der ganzen ſehtn Sie„Verzeihen Sie⸗ ihr zum Zerſpringen. Endlich brachte ſie mühſam einen Laut weiten Welt, der ſie ſelbſtlos, rein, gütig liebte, der ihr half, len glgentlich?⸗ te,“ wandte er ſich an Etty,„aber— wer ſind hervor: der ihre verzweifelnden Gedanken beſchwichtigen wollte. Sie U bette f„Vater!“ ſchluchzte tieſ auf. Wie unglücklich war ſie! Immer mehr wer de ſ dem erſten Tage dieſe Frage bangend er⸗ Mr. White nickte möhlgelaunt. redete ſie ſich u ihren Schmerz hinein, und als Mr. White end⸗ ane ſahrs bie Wa 5 gtete ſich, da durch die Preisgabe ihres Na⸗„Daß ich Dein Vater bin, weſß ich ſchon ſeit einigen Jah⸗ lich nach einer halben Stunde wiederkam fand er ſeine Toch⸗ 1 6 ren würde Abeinlichkelt beſtand, datz ihr Vater alles er⸗ ren. Wichtigeres wollteſt Du mir nicht mitteilen?“ ter in Träuen gebadet auf dem Fauteuil der Limouſine lie⸗ 0——. aber, da ſo vieles ſich änderte, konnte ſie Sie ſchluckte ein paarmal, dann ſprach ſte und je weiter gend var.[Fortſetzung folgt) uuſeh 1 5 45 15 b d. 8 17 Fprech- 6. 6 55 1 60 wenn Sle die Preise 9 apDarate 10 00 meiner großen Etage eh Durch mein Me billiges Ankzebot 15 Wird es jedem, auch Kellegeng dem Minderbemittel- Len 26 Mian. 145 deun ten ermöglieht, sieh Sehstallee e 1uih kür wenig Geld gut von 35 M an.— 0 daa mude Tieen Sehsskeeneratg ven 112.50 Man. 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