finden kann. Man kann ja mit dem Z Ahounement: Tägliche Ausgabe: 70 Pfeunig monatlich. Bringerlohn 20 Pig. man durch die Poſt bez. incl. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pio Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg Nur Sonntags⸗Ausgabe: 20 Pfennig monatlich, ins Haus od. durch die Poſt 25 Pf. (Badiſche Volkszeitung.) E 6, 2. der Stadt Mannheim und Umgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſenſte und verbreitelſte Zeitung in Mannheim und Amgebung. Inſerate:„ Redaktion: Nr. 877 Die Colonel⸗Zeile.. 20„ Expedition: Nr. 218 Wis batge Se Schluß der Inſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. 5 8185 Die Reklaue⸗Zeile 50 5 5 5 85 4 185——5 Freitag, 30. Jauuar 1905.(mittagblatt) (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim“. In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 3021. Telephon: Direktion und Druckerei: Nr. 341 E 6, 2. Für unverlangt eingehende Manuſkripte wird reinerlei Gewähr geleiſtet. ——— 55 Das Tiſchtuchzerſchneiden iſt eine ſehr beliebte Beſchäftigung heutzutage. Nun iſt wieder eins zerſchnitten worden, und der Vorgang iſt doch bemerkens⸗ werth, obwohl Diedrich Hahn hernach behauptete, dies Tiſchtuch habe nie exiſtirt. Die Sache kam ſo. Im preußiſchen Abgeordnetenhauſe wurde geſtern die zweite Berathung des Landwirthſchaftsetats, Titel Miniſtergehalt, fortgeſetzt. Nach längerer Debatte wurde der Titel bewilligt, vorher kam aber der Abgeordnete Hahn(Bund der Landwirthe) auf die Caprivi'ſche Handelspolitik zu ſprechen, die er als verderblich bekämpfte. Weiter führte er aus, es habe ſeinem patriotiſchen Herzen ſehr wehe gethan, daß der Reichstanzler die Angriffe des Abgeordneten Bebel auf den Kaiſer im Reichstage nicht ſchärfer zurückgewieſen habe. Er hoffe, daß im nächſten Reichstage recht viele Leute ſitzen werden, die die kommenden Handels⸗ verträge ablehnen und wieder Bismarck'ſche Wirthſchafts⸗ politik treiben. Miniſter v. Podbielski erwiderte hierauf in ſehr erregtem Tone und mit gehobener Stimme, daß ſo etwas aus konſervativen Kreiſen geſagt werden könne, habe er nicht für möglich gehalten: Ich muß es ganz offen ſagen, ich habe das wärmſte Herz für die Landwirthſchaft, habe mit meinem ganzen anen unausgeſetzt dafür gekämpft, aber mit dieſen Ausführungen iſtdas Tuch abſolut mit mir zerſchnitten.(Beifall links. Unruhe rechts.) Wenn der Bund der Landwärt he ſich ſoweit vergeſſen kann, daß er ſolche Worte ſeinem Parteivertreter in den Mund legt, ſo iſt mit ihm keines Rechtens mehr von meiner Seite. Rede des Abg. Hahn konnte wohl an einer andern Stelle gehalten werden, aber hier war keine Veranlaſſung.(Sehr richtigl) Die Parteien, meine Herren, das kommt in unſerm politiſchen Leben vor, ſetzen ſich auseinander über politiſche Auffaſſung. Das iſt auch, ſoweit ich es habe verfolgen können, bis zu dieſem Moment hier innerhalb des Hauſes geſchehen. Erſt am Schluß des heutigen Tages— ich verſtehe den Grund auch nicht, warum dieſe Provokation er⸗ folgt iſt— erſcheint der dritte Vorſitzende des Bundes und hält eine Rede, die nun und nimmer, ich hoffe es, in der ländlichen Bebölkerung, ſicher aber nirgends in unſerer konſervativen Auffaſſung Widerhall Ich verſtehe es ja, wenn ein ſolcher Redner vor einer Verſammlung, die gern ſeinen beredten Worten lauſcht, Aus⸗ führungen macht, die leicht über die Situation hinwegtäuſchen.(Sehr richtig!) Daß er ſie hier aber vor dieſem Hauſe vorführt, wundert mich ſehr.(Unruhe rechts.) Der Zolltarif iſt doch zunächſt die Grundlage für unſere weiteren Vertragsverhandlungen. Der Abg. Hahn ſprach das eine Mal vom Zolltarif und dann wieder von den Vertragsverhandlungen. Er wirft das gefliſſentlich durcheinander. olltarife vielleicht unzufrieden ſein, und ich verſtehe es, wenn der Bund der Landwirthe ſagt, ſeine Wünſche ſeien nicht erfüllt, aber jetzt bereits den Stab über die (Beifall.) Dieſe Handelsverträge zu brechen, von denen Dr. Hahn ja 100 gar r nich weiß, wie ſie ſich 96 955— ſelbſt als glied der Regierung kann ich die Verſicherung geben, daß auch der Reichskanzler die Ausgeſtaltung noch nicht voll und ganz überſieht— und in demſelben Moment das Urtheil über das auszuſprechen, was der Zukunft vorbehalten bleiben muß, iſt ein ſtarkes Stück. Selbſt der erſte Vorſitzende des Bundes der Landwirthe ſprach noch vorhin am Schluſſe ſeiner Rede ausdrücklich aus, daß der Zolltarif in einzelnen Sätzen eine Verbeſſerung darſtellt.(Sehr richtig! links.) Alſo es iſt eine Verbeſſerung gegenüber dem früheren Zu⸗ ſtand, und meines Erachtens kann man ſo wie Dr. Hahn nur ver⸗ fahren, wenn es einem darauf ankommt, es lediglich der Agitation wegen zu thun.(Bewegung und Unruhe rechts.) Ja⸗ wohl, deshalb müſſen Sie beides konfundiren und dem Lande vor⸗ ſagen, in welch ſchreckliche Zuſtände wir hineinkommen wer⸗ den(heitere Zuſtimmung links, Unruhe rechts), deshalb die bunte Zuſammenſtellung von den Meiſtbegünſtigungsfragen und dem Zollkredit und allen den Dingen, die doch erſt durch die Handelsvertragsverhandlungen feſtgelegt werden.(Lebhafte Zuſtim⸗ mung links. Unruhe rechts. Zuruf aus der Gruppe der Landwirthe.) Ich glaube nicht, daß Dr. Hahn darin mehr weiß als ich.(Der Miniſter erhebt von nun an ſeine Stimme immer mehr. Sein ohnehin kräftiges Organ ſchwillt kräftig an, indem er ſich mit folgendem Schluſſe zur Gruppe der Agrarier wendet): Ich kann nur aufrichtig bedauern, daß dieſer heutige Tag das gebracht hat. Ich habe immer noch geglaubt, daß innerhalb des Bundes der Land⸗ wirthe diejenigen Elemente die Oberhand gewinnen würden, die gerade in einer gemeinſamen Vertretung unſerer geſammten Land⸗ wirthſchaft allein das Heil der Landwirthſchaft erblicken und ſo am beſten für ſie ſorgen. Ich kann nur aufrichtig bedauern, daß dieſer Glaube heute durch dieſe provoka⸗ toriſche Rede des Dr. Hahn, wie ich ſie nicht an ders ſtens für meine Perſon, beendigt iſt.(Unruhe rechts. Große Bewegung.) Mit Rückſicht auf die vorgeſchrittene Zeit will ich Sie nicht länger aufhalten, aber ich will nochmals dasjenige koieder⸗ holen, was der Reichskanzler hier unter dem Beifall der Mehrheit des Haufes den Herren gegenüber ausgeſprochen hat Er bemerkte:„Das Eine aber ſage ich, daß die Staatsregierung beſtrebt geweſen iſt, bei der Aufſtellung des Zolltarifs den Intereſſen der Landbwirthſchaft, ſoweit es irgend möglich war, entgegenzukommen. Die königliche Staatsregierung iſt überzeugt, daß der Tarif erhebliche Vortheile für die Landwirthſchaft bietet, kud die königliche Staatsregierung wird bei den bevorſtehenden Handelsvertragsverhandlungen nicht nur mit Worten, ſondern auch mit Thaten die Intereſſen der Landwirthſchaft gewiſſenhaft wahrnehmen.“ Das iſt auch mein Standpunkt, und ich bin alle Zeit bereit, ihn mit meiner ganzen Perſon zu vertreten. (Große Vewegung.) Die Blätter werden nicht verfehlen, darauf hinzuweiſen, daß Podbielski häufig mit dem Kaiſer Skat ſpielen ſoll und da⸗ her wiſſen kann, wie der Wind in ſehr hohen Regionen weht. Sie werden auch daran erinnern, daß Podbielski nachgeſagt wird, er habe den bündleriſchen Widerſachern des Landraths v. Willich bezeichnen kann, ein für allemal, wenig⸗⸗ „Kreuszeitung“, 5 r ſich erſchoß die Sfange gehelen und dielleich beſon⸗ deren Anlaß, den Bund von ſich abz zufchlttein Wie dem auch ei, die Deutlichkeit, womit Herr v. Podbielsk ki den Bündlern„die Meinung geigte“, iſt erquicklich. Wenn er, einſt der heiß erſehnte „ſtarke Mann“ aller Oſtelbier, ſeine Stärke fürderhin dazu be⸗ nutzt, den Uebermuth der Bündler zu dämpfen, ſo kann man da⸗ mit auch anderswo zufrieden ſein. Der ſo arg geſcholtene Dr. 9 ahn ſchickte dem Miniſter, der ſich inzwiſchen entfernt hatte, eine berdrießliche Bemerkung nach: Dr. Hahn(Bund dd. Landw.): Der Miniſter hat mich mere⸗ würdig aufgefaßt. Ich doch nichts Anderes geſagt als die Herren b. Wangenheim, b. Oldenburg und Andere.(Heiterkeit. Zuruf links: Das iſt ja die Geſellſchaft.) Ich weiſe es entſchieden zurück, daß ich agitatoriſch oder provokatoriſch geſprochen habe.(öHeiterkeit links.) Ich habe nur geſagt, daß man von dieſer Regierung nichts Anderes erwarten kann.(Heiterkeit und Lachen links.) Dasſelbe haben wir im Reichstag oft geſagt, ohne daß der Miniſter es ſo ſchroff abwies. (Gelächter.) Ich kannte eine Zeit, wo der M Podbielski eben⸗ ſowenig Vertrauen zur Regierung hatte, wie ich jetzt.(Halloh links, Unruhe rechts. Glocke des Präſidenten. Präſident b. Kröcher: Das iſt nicht perſönlich. Dr. Hahn: Der Miniſter war deshalb gar nicht berechtigt zu dieſer Kritik gegen mich. Ein Tiſchtuch ſoll zerſchnitten ſein?(Glock Präſidenten. Unruhe und Heiterkeit.) Ein Tiſchtuch, an dem der Miniſter v. Podbielski und der Bund der Landwirthe zuſamm 15 geſeſſen hätten, exiſtirt nicht.(Heiterkeit links. Unruhe.) 727 Trotzdem wird über dies Tiſchtuch in nächſter Wed und noch mehr geſchrieben werden! Deutſcher Reichstag. (246. Sitzung. Schluß.) Berlin, 29. Fan [Präſidentenwahl.— Graf Balleſtrem über nimmt wieder das Präſidium.— Patentſchutz. — Phosphorgeſetz.— idee de in gewerb⸗ lichen Betrieben.] Die heutige Sitzung, welche zum großen 5 177 595 Graf Balleſtrem wieder leitete, wurde eröffnet mit der Neut des erſten Präſidenten. Vor acht Tagen hatte Graf Ba ſtrem ſein Amt niedergelegt infolge eines Artikels in welchem er ein Mißtrauensvotum dei vativen Partei gegen ſeine Geſchäftsleitung erblicken zu m glaubte. Die konſervative Partei gab bereits am gleichen Tag im Reichstage ſowohl als dem Präſidenten Balleſtrem ſelbft Erklärung ab, daß ſie dem Arkikel völlig fernſtehe. Auch anderen Parteien, mit Ausnahme der Oppoſitionsparteien, ſchl gen ſich, obwohl ſie mit der Ausübung der Präſtdialbefugni in Falle Vollmar durchaus nicht einverſtanden waren, auf Se des Grafen Balleſtren, deſſen ſeitherige Geſchäftsführung großem Lobe anerkannien. So war es keine Kunſt, dem Gr. Balleſtrem f eine Wiederwahl vorherzuprophezeien, die denn mit 195 gegen 90 Stimmen erfolgte. 89 Stimmzettel wa unbeſchrieben, 1 Zettel für den Abg. Ahlwardt abgegeben. Irg Jemand mußte ja für etwas Humor im Hauſe ſorgen. Graf Balleſtrem, der zunächſt von der Sitzung ſich ſernhielt, erſch während der Berxathung des Phosphorgeſetzes im Saale und er klärte auf Anfragen des Vicepräſidenten Büſing, daß er die Wa die ihm das unveränderte Vertrauen der großen Mehrheit de Hauſes bezeuge annehme und beſtrebt ſein werde es Schloß Eichgrund. Kriminal⸗Roman von Haus v. Wieſa. Nachdruck verboten.) 83)(Forlfetzung.) kann ſich meine gnädige Frau auf den alten Witt⸗ kowsky, brummte er,„aber das Komödienſpielen, das iſt nicht für mich!“ „Iſt auch nicht nöthig, Alterchen! Mund halten üder Alles, was Sie ſehen und hören, und mich machen laſſen, was ich will. Was Anderes muthen wir Ihnen nicht zu. Alſo, da wären wir!“ Die Beiden verſchwanden durch die niedrige Thür im Aae des Hauſes. Nach einer Weile erſchienen ſie wieder. Aus dem Fremden war ein Gärtner geworden, in kräftigen Schaftſtiefeln, bekleidet mit einer Jaopße aus ſtarkem aber ſchon abgenutzten Wollſtoff, vor welche eine blaue Gärtnerſchürze gebunden war. Ein Hut mit weit abſtehender Krempe ſaß auf dem Kopfe und beſchattete das mit einem Vollbart verſehene Geſicht. Der Gärtner ließ ſeinen Gehilfen ſich mit Spaten und Harke verſehen und führte ihn auf Umwegen nach der Einſiedelei. Bevor ſich der Fremde aber dem Gartenhauſe näherte, forſchte ſein Auge mit großer Aufmerkſamkeit auf dem Waldboden rings⸗ umher. Trockene Fichtennadeln bedeckten denſelben. Sodann trat der Agent ein, den Gärtner bat er, bis auf Weiteres ihn draußen zu er⸗ warten, von der Annäherung irgend einer Perſon ihm aber ſofort e Mittheilung zu machen. Im Pavillon ſelbſt zog Senden, Aachben er die Thür ſorgfältig geſchloſſen, eine kleine mit Blendſpiegel verſehene Laternne aus ſeinem Bruſtlatz; denn das durch die halb erblindeten Zenſter einfallende Tageslicht war nur ſpärlich, ſo daß eine ſtete Dämmerung in dem Raume herrſchte. Der Agent zündete das Licht an, und ein greller Schein test in alle e des alten Ohne Säumen öffnete er jetzt die Thür zu dem Nebentgaume trat aber nicht ein, ſondern leuchtete zollweiſe den Boden und ein Geräth nach dem anderen ab. In kurzer Zeit ſchon erſchien ein Zug der Be⸗ friedigung in ſeinem Geſicht. Dort auf der mit dickem Staub be⸗ deckten Kiſte ſah er deutliche Spuren von Fingerabdrücken. Er fer⸗ tigte eine genaue Zeichnung dieſer Handſpuren an, verglich ſie noch einmal mit den Originalen und ſchob das Blatt in ſein Taſchenbuch. Noch einige ſolcher Zeichen fand er und er ließ ſich die Mühe nicht verdrießen, immer wieder Vergleiche anzuſtellen und dann und wann eine nochmalige Nachzeichnung vorzunehmen. Mit der Lupe unter⸗ ſuchte er die feine, mit dem bloßen Auge nicht erkennbare Staub⸗ ſchicht, die ſich über die Spuren gelegt hatte; das Ergebniß bewies, daß ſämmtliche Spuren zur ſelben Zeit und von derſelben Hand entſtanden waren. Auf wurmſtichiger Diele fanden ſich da und dort trockene Fichtennadeln, die von dem Waldboden draußen ſtammten und ſich von den Sohlen eines hier vor nicht langer Zeit Weilenden losgelöſt haben mochten. Ein ſicheres Verſteck hatte der Lauſcher hinter einer 10 Kiſte gefunden. Eine genaue Prüfung ſtellte feſt, daß die ſonſt maſſenhaft ſich zeigenden Spinngewebe an der Wand abgeſtreift waren. Noch immer ſchien das Reſultat aber den Suchenden nicht zu befriedigen. Die Hartnäckigkeit in der genaueſten Durchforſchung — das wußte der Agent— muß eine Cardinal⸗Eigenſchaft des Detectivs bleiben, darum leuchtete er immer noch einmal bald da, bald dorthin. Jetzt plötzlich richtete er ſeinen Blick aufmerkſam auf einen Punkt, und ein Ausdruck großer Genugthuung blitzt über ſein Geſicht. Vorſichtig, als habe er ein koſtbares Kleinod entdeckt, bückt er ſich. An einem Nagel, deſſen Spitze ſcharf aus einem Zerſplitterten Balken hervorlugt, haftet eine winzige Flocke von einem grauen Stoffe. Behutſam löſt ſie der Agent los, ſchlägt ſie in ein Blatt Papier und verleibt den Fund, wie den vorigen, dem ſicherſten Fache ſeiner Taſchenbuches ein. »Noch eine Weile ſetzt er ſeine Nachforſchung fort, ohne aber irgend etwas zu finden, was beſonderer Beachtung werth ſchien; dann ver⸗ läßt er den Raum, verlöſcht in dem Vorzimmer das Licht und hier zuzuſchließen. die kleine, mei ſkerhaft Laterne Wieder an ſhrem Ort. Draußen trifft er den wartenden Gärtner.„Ihr Herr hat wohl einen Kiſtenhandel vorgehabt?“ ſcherzt der Gehilfe, auf i verlaſſene Einſiedelei deutend. 8 „Das Gerümpel ſtammt noch von den kleinen Neffen Gr Die Knaben hielten ſich allerlei Raubzeug, Marder und de⸗ Das Gethier verführte einen Peſtgeruch, verſteßen Sie, mußten die jungen Herren mit der Menagerie hierher zieh werden auch noch Drahtgitter und dergleichen an den ſten haben.“ „Ganz. recht. halten.“ Der Alte ſah den Sprecher verſtändnißvoll an. „Sagen Sie mal, das Ding hier ſteht wehl 8ad n offen?“ „Freilich.“ „Es gibt aber a0 einen Schlüſſel bern ja noch an der Thür zu ſehen?“ „Ja, aber wegen der Herrſchaften, die zu ber Zei haben ſollen, blieb Alles immer unverſchloſſen.“ „Holen Sie den Schlüſſel, das heißt, zunächſt brüugen zum Schloß und weiſen mir die Arbeit an der Veranda an, können Sie mich verlaſſen und verſuchen, das trauri G Verſtanden?“ „Jawohl“, nickte der Alte ſichtlich befriedigt bon 85 ſicht, bald aus der Nähe dieſes Mannes fortzukommen. Verborgen hinter den dichten Vorhängen ihres Fenſten ſp Frau Mertens ungeduldig ſchon lange über die fahlen Raſenp hinweg nach der Richtung, woher ſie den erwartete, vo hoffte, Licht in die Finſterniß gebracht zu ſehen, die über brechen lagerte. Stunde um Stunde war verronnen, der Mittag he an endlich ſah ſie den alten Gärtner mit dem ehne Gehilfen 5 Hauptweg daherkommen! Raubzeug ſcheint ſich iebt noch bern — e Selie⸗ Srrerünnmemer. wie vor nach beſtem Wiſſenzu handhaben. Hierauf übernahm Graf Balleſtrem wieder das Präſidium.— Das neue Abkommen Deutſchlands mit Italien und der Schweiz über den Patent⸗, Muſter⸗ und Markenſchutz wurde nach kurzen, den Erklärungen des Grafen Poſadowsky zuſtimmenden Bemerkungen der Abgg. Gamp und Müller⸗Meiningen in erſter und zweiter Leſung angenommen. Auch die Vorlage wegen des Verbots der Herſtellung und des Vertriebs von Zündwaaren, welche weißen Phosphor enthalten, fand im Hauſe volle Anerkennung. Müller⸗Meiningen trat für Gewährung von Ent⸗ ſchädigungen an Fabrikanten und Arbeiter ein, während Wurm (Soz.) derartige Entſchädigungen Namens ſeiner Fraktion un⸗ bedingt ablehnte. Die Vorlage wurde ſodann einer beſonderen Kommiſſion überwieſen. Schließlich folgte die zweite Berathung des Geſetzentwurfs über die Kin derarbeit in gewerb⸗ lichen Betrieben. Der Antrag der Sozialdemokraten zu §1J, daß dieſes Geſetz auch für die Beſchäftigung von Kindern in der Landwirthſchaft wie im Geſindedienſt Geltung haben ſolle, fand Unterſtützung der fretſinnigen Abg. Z wick und Roe ſöcke⸗ Deſſau, worauf die Weiterberathung der Vorlage auf morgen vertagt wurde. Auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung ſteht ferner die Polen⸗Interpellation. Müller⸗Meiningen(fr. Vp.): Die franzöſiſche Regierung hat auf die Erfindung einer Zünd⸗ maſſe, wie Graf Poſadowsky gerühmt hat, einen Preis von 50 000 Franes geſetzt Dieſer Preis ſei aber noch nicht vergeben, ſomit ſcheine jenes Verfahren doch noch nicht allen Anforderungen zu entſprechen. Wenn aber ein gefährlicher Betrieb beſeitigt werden müſſe, müſſe auch eine Entſchädigung der Fabrikanten und Arbeiter erfolgen. Vom Standpunkt des Arbeiterſchutzes ſei das Geſetz zu begrüßen. Man müſſe aber auch bedenken, daß viele Leute, nament⸗ lich in Thüringen, dadurch der Hungersnoth preisgegeben werden; dem könne nur durch Hebung des Verkehrs in Thüringen begegnet werden, dann würde der Thüringer nicht mehr nöthig haben, ſich mit ſo gefährlichen Produktionen abzugeben. Redner ſchließt ſich dem An⸗ trag auf Verweiſung an eine Kommiſſion an. Zehnter(Ctr.) tritt ebenfalls für Kommiſſionsberathung ein. Wurm(Soz.) iſt gleichfalls für Kommiſſionsberathung und regt auch an, daß der Staat den armen Arbeitern, die brodlos würden, eine andere Ar⸗ beitsgelegenheit gebe; eventuell ſolle der Staat ihnen Geld vor⸗ ſchießen, damit ſie eine Genoſſenſchaft bilden, die ſelbſt die neue Fabrikationsart betreiben könnte. Direkte Entſchädigungen zu ge⸗ währen an Arbeiter oder Arbeitgeber müſſe ſeine Partei grundſätzlich ablehnen. Nach weiteren Ausführungen des Abg. Münch⸗Ferber (natl.) der in dem Geſetz einen großen Fortſchritt der ſozialpolitiſchen Geſetzgebung ſieht, des Abg. Wiemer(fr. Vp.), welcher die Ent⸗ ſchädigungsfrage nicht grundſätzlich abweiſen will, und des Abg. Reißhaus(Soz.) wird der Antrag gemäß dem Antrag Endemann einer Knommiſſion von 21 Mitgliedern überwieſen. Geſetz über Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. Es folgt die zweite Berathung des Geſetzentwurfs über Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben.§ 1 gibt an, welche Paragraphen auf die Beſchäftigung der eigene n Kin⸗ der, und welche auf die Beſchäftigung fremd er Kinder ſich beziehen. Zu§1 beantragen die Sozialdemo⸗ kraten die Einbeziehung der Landwirthſchaft und des Geſindedienſtes und die Beſeitigung der Unterſcheidung zwiſchen eigenen und fremden Kindern. Der Berichterſtatter Sittart(Centr.), der einen eingehenden und klaren ſchrift⸗ lichen Bericht erſtattet hat, verzichtet. Baudert(Soz.) will das Verbot der Kinderarbeit auch auf die Landwirkh⸗ ſchaft und das Geſinde ausdehnen und den Unterſchied zwiſchen eigenen und fremden Kindern beſeitigen. Gamp(Rp.) zieht verſchiedene in der erſten Leſung von ihm gegen den Lehrer Agah d, wegen mehrerer Behauptungen desſelben, erhobenen Vor⸗ würfe zurück, meint aber, Agahd habe übertrieben, namentlich in der Schilderung des Lebens der Hüte⸗Jungen. Wurm(Soz.) verkheidigt den ſozialiſtiſchen Antrag und ſucht unter Bezugnahme auf Briefe von Landpfarrern zu beweiſen, daß in der Landwirthſchaft Kinder ausgebeutet werden. Zwick(fr. Vp.) billigt die Tendenz des ſozialdemokratiſchen An⸗ trages und wird für ihn ſtimmen, tritt aber im Falle der Ab⸗ lehnung auch für die Kommiſſionsfaſſung ein. Röſicke⸗Deſſau(freiſ. Verg.) tritt für die Veröffentlichung des Lehrers Agahd ein, dem der Dank des deutſchen Volkes gebührt. Er ſtimmt gleichfalls der Tendenz des ſozialdemokratiſchen Antrages zu, wird aber dagegen ſtimmen, um das Geſetz nicht zu gefährden. Hierauf vertagt ſich das Haus auf morgen 1 Uhr. Tagesord⸗ nung Poleninterpellation. Schluß gegen 6 Uhr. Deutsches Rei ch. * Straßburg, 29. Januar.(Die 30. Tagung des Landesausſchuſſes) für Elſaß⸗Lothringen wurde heute durch den kaiſerlichen Statthalter mit einer Anſprache er⸗ öffnet. Es heißt u. A. in der Anſprache, daß trotz des regen Schifffahrtsverkehrs auf dem Oberrhein im abgelaufenen Jahre wider Erwarten und zum lebhaften Bedauern der Regierung wegen Ausführung der Rheinregulirung von badi⸗ ſcher Seite neue Schwierigkeiten entſtanden ſeien. Der Ausbau eines den Anforderungen der Großſchifffahrt genügenden Schifffahrtsweges bis Straßburg könne jedoch nicht auf die Dauer hintangehalten werden. Die Anſprache kündigt noch eine Reihe neuer Vorlagen an. Der Statthalter brachte zum Schluß Niemals hätte ſie dort in dieſem mit ſchwerfälligem Wiegeſchritt ſich vorwärtsbewegenden Menſchen den Agenten wiedererkannt, der geſtern mit vollendet weltmänniſcher Gewandtheit ihr entgegentrat. Mit Spannung verfolgte ſie Alles, was vorging. Jetzt bogen ſie in den ſchmalen Weg ein, der zur Borkenhütte führte. Nun be⸗ kraten ſie den Raſenplatz, über welchen hinweg ſie ſelbſt an jenem Abende der verhängnißvolle Weg führte. Sie kann nicht erkennen, wohin der Agent blickt, die breit abſtehende Krempe des Huts ver⸗ birgt Stirn und Augen. Aber von Zeit zu Zeit bleibt er ſtehen, weiſt mit ſeiner Hacke auf die Erde und rafft mittelſt derſelben eifrig das Laub fort, das der Wind hinübergeweht. Jetzt berathſchlagen ſie an dem Blumenrondell, das die Spur ihrer eigenen Füße zeigt. Das muß friſch umgegraben werden! Ganz recht, ihr iſt's, als hörte ſie die Beiden ſprechen. Weiter! Sie muß ſich erheben, um beobachten zu können, was hier an der bverhängnißvollen Veranda vorgenommen wird. Fortjſetzung folgt.) ein Hoch auf den Kaiſer aus. Nach Vereidigung der neuen Mit⸗ glieder des Hauſes konſtituirte ſich das Haus. Das bisherige Präſtdium wurde wiedergewählt. *Berlin, 29. Jan.(Dem Abgeordnetenhaus) ging heute das Ausführungsgeſetz zum Rei chsſeuchen⸗ geſetz zu, ferner der Entwurf über die Gebühren der Medi⸗ zinalbeamten, ſowie die Vorlage über die Bildung eines Ausgleichsfonds für die Eiſenbahnverwaltung. —(Die Budgetkommiſſion des Abgeord⸗ netenhauſes) berieth geſtern Abend das Extraordinarium des Landwirthſchaftsetats und lehnte die geforderte erſte Rate von 500,000 Mark für den Neubau des Land⸗ wirthſchaftsminiſteriums ab, indem ſie die Regierung erſuchte, im nächſten Jahre ein zweckmäßigeres Projekt vorzu⸗ legen. Unter den bewilligten Forderungen befinden ſich 1,200,000 Mark Darlehen an die Viehverwerthungsgenoſſenſchaft in Deutſchland zur Errichtung eines Magerviehhofes in Friedrichs⸗ felde bei Berlin. Die Kommiſſion genehmigte den Etat der Ge⸗ ſtütsverwaltung und eine Reihe kleinerer Etats. —(Die Freiſinnigen) brachten im Reichstage einen Antrag ein, der Neueintheilung der Wahl⸗ kreiſe verlangt entſprechend den Verſchiebungen der Bevölker⸗ ung, die ſeit Erlaß des Wahlgeſetzes eingetreten ſind. —(Der Großherzog von Baden) hat Staatsſekretär Frhr. v. Richthofen das Großkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen mit Eichenlaub verliehen. (Hafenabgaben für fremde Kriegs⸗ ſchiffe.) Die„Berliner Korreſpondenz“ meldet: Die Regier⸗ ung ertheilt Anweiſung, daß dem allgemein anerkannten Völker⸗ rechtsgrundſatze entſprechend in preußiſchen Hä fen fremde Kriegsſchiffe zu Hafen⸗ und Schifffahrtsabgaben nicht heran⸗ zuziehen ſind. (Der Kaiſer) hat an ſeinem Geburtstage dem Leib⸗ grenadier⸗Regiment König Friedrich Wilhelm III., erſtes brandenburgiſches No. 8, 25,000 Mark mit der Beſtimmung überwieſen, daß dieſe Summe als Kaiſer Wilhelm II. Stiftung zinstragend angelegt und den Intereſſen des Offizierskorps ge⸗ widmet werde. Aus Stadt und Land. Manuunheim, 30. Januar 1908. Eine Todtſchlagsaffaire auf dem Waldhof. Vor der hieſigen Strafkammer wurde geſtern der nachſtehende Fall verhandelt, der ein trauriges Bild der auf dem Waldhof herrſchenden Zügellofigkeit unter den fremden und ein⸗ heimiſchen Arbeitern gibt. In barbariſcher Weiſe zu Tode gehetzt wurde in der Nacht vom 95 zum 10. November vor. Jahres auf dem Waldhof der Arbeiter Kaver Blü ml. 6 Angeklagte hatten ſich deßhalb heute wegen Vergehens (Betheiligung an einer Schlä⸗ im Sinne des Paragr. 227 R. St.G. B. gerei, bei der ein Menſch getödtet wurde) vor der Strafkammer zu verantworten: der 19 Jahre alte Fabrikarbeiter Max Aſchenbren⸗ ner aus Röhrenbach(Bahern), der 19 Jahre alte Schloſſer Jakob Aumann aus Lohmen(Bayern), der 18 Jahre alte Fabrikarbeiter Johann Münd von Waldhof, der 18 Jahre alte Fabrikarbeiter Joſef Fiſcher aus Käferthal, der 24 Jahre alte Taglöhner Engelbert Brida aus Gſchwend und der 26 Jahre alte Taglöhner Peter Bickel befanden ſich am Sonntag, den 9. November, Abends in der Wirthſchaft zum„Heſſiſchen Hof“ in Waldhof. Dorthin kamen auch Aumann und Aſchenbrenner, die vorher in der Caſſel'ſchen Wirthſchaft geweſen waren, wo ſich Aumann etwas ſtreitſüchtig benommen hatte. Im„Heſſiſchen Hof“ verkehrten ſie in freundſchaftlicher Weiſe mit Fiſcher und deſſen Geſellſchaft. Als ſie dieſes Lokal verließen, wandten ſie ſich zum„Deutſchen Michel“, wo ſie ihren Landsmann Blümt trafen. Erſt zur Feierabendſtunde brachen ſie auf. Zur ſelben Zeit verkieß auch Fiſcher mit ſeiner Geſellſchaft den„Heſſiſchen Hof“. Die beiden Gruppen begegneten ſich. Aumann rief dem ihm befreundeten Fiſcher zu:„Na, blinder Heß!“ worauf von drüben ein„Saubayer“ exſcholl. Blüml, der nicht wußztte, daß Aumann und Fiſcher ſchon vorher im„Heſſiſchen Hof“ dieſe landsmannſchaftlichen Koſenamen ſcherzweiſe getauſcht, nahm die Sache krumm und ſchrie gereizt:„Wir Bahern laſſen uns von euch Badenſern nicht Alles gefallen!“ Fiſcher erwiderte im gleichen Ton; Aumann und Aſchenbrenner verſuchten nun Blüml, der auf Fiſcher zuging, zurückzuhalten, allein die Beiden kamen doch aneinunder. Blüml verſetzte Fiſcher einen Stoß, der dieſen zu Boden ſchleuderte. Fiſcher erhob ſich wieder und ſtieß Blümel zu Boden. Als Aſchenbrenner ſich einmiſchte, nahm Fiſcher ſein geſchloſſenes Taſchenmeſſer und hieb auf Blüml ein. Beide packten ſich und kamen miteinander zu Fall. Durch den Lärm wurden auch Münd und ein gewiſſer Umhof herbeigelockt, welche ſich gleich in den Streit miſchten. Während aber Münd auf Aſchenbrenner einhieb, machte ſich Umhof, der dem Aſchenbrenner mit einem Schlüſſel auf den Kopf droſch, wieder aus dem Staube. Im Streit zwiſchen Blüml und Fiſcher öffnete Fiſcher ſein bisher geſchloſſenes Meſſer und verſetzte ſeinem Gegner zwei oder drei Stiche. Dieſer Streit ſpielte ſich auf dem freien Platz zwiſchen den Wirthſchaften„Landsknecht“,„Morgen⸗ ſtern“ und„Heſſ. Hof“ ab. Als ſich dann Fiſcher gegen den „Morgenſtern“ hin zurückzog, erſchien Bickel auf der Bildfläche, um zuerſt, mit einem mächtigen Prügel bewaffnet, irrthümlich Fiſcher anzugreifen. Als er merkte, daß es einer von ſeiner Partei war, zerbrach er den Prügel, gab Fiſcher und Münd ein Stück und nun ging es von Neuem gegen Blüml, den ſeine Landsleute Aſchenbrenner und Aumann im Stiche gelaſſen hatten. Münd ließ ſich von Fiſcher das offene Meſſer geben und griff damit in die Affaire ein. Nach einer Minute etwa gab er das Meſſer geſchloſſen zurück. Er be⸗ hauptet, er habe nicht geſtochen; Fiſcher ſagt es. Nun wurde mit Prügeln, ohne ein Wort zu reden, auf Blüm losgeſchlagen. Er flüchtet, kommt aber zu Fall und nun dreſchen alle Dref unbarmherzig auf den aus vielen Wunden Blutenden ein. Blüml gelingt es, ſich zu erheben, er flüchtet nach dem Deutſchen Michel, aber am Thore wird er eingeholt und ein wuchtiger Hieb auf den Kopf läßt ihn auf die Kniee niederſinken. Den Kopf auf beide Arme geſtützt, lehnt er wehrlos am Thor. Man ſieht das Blut rinnen. Aber unbarm⸗ herzig ſauſen die Knüppel auf ihn nieder. Er rafft ſich nochmals auf, flüchtet ein paar Schritte, ſtürzt, ſpringt wieder ein paar Schritte, gewinnt endlich, immer noch unabläſſig geprügelt, unter ſchmerzlichem Aechzen die Hausthüre ſeiner Wohnung und ſucht mit blutüberſtrömter, unſicher taſtender Hand die Klinke. Die Preigel treiben ihn weiter. Noch ein paar Schritte, dann ſinkt er erſchöpft in den Koth. Fiſcher kann es ſich nicht verſagen, ſeinem Opfer noch eine Ohrfeige zu geben und Bickel fügt einen Fußtritt hinzu. Die Polizei erſcheint. Die Peiniger ſchleppen den kraftloſen, mit Blut und Koth bedeckten Körper zur Wache. Eine Viertelſtunde ſpäter hatte der Aermſte ausgelitten. Eine widerliche Szene hatte ſich indeſſen in nächſter Nähe aögeſpielt. Der Taglöhner Heinrich Haas fragte den Angeklagten Aumann, der zuſammen mit Aſchenbrenner Blüml ſuchte, warum ſie ſeinen Kameraden verſchlagen hätten. Aum run erwiderte, indem er ihm gegen die Schulter ſchlug:„Da haſt Du eine bis ins Herz!“. Haas ſpürte zrnächſt nur einen leichten Schlag und ſagte, Aumann noch die Hand reſchend:„Gute Nacht!“ Bald aber enqpfand er einen heftigen Schmerz. Aumann hatte ihm eigen Slich dem in die Schulter verſetzt, der bis in die Bruſthöhle ging. Wie der Bezirksarzt Med.⸗Rath Dr. Behrle heute begutachtete, zeigte der Körper Blümels 34 Wunden, darunter 7— kwunden und 7 Stichwunden. Tödtlich war nur eine Vewetzung: Ein Stich in den rechten Vorderarm, der die große Schlagader breit eröffnet hatte. Bei unmittelbarer ärgtlicher Hilfe wäre Blüml zu retten geweſen. Die Verletzung des Haas war ſehr ſchwer. Die Bruſthöhle füllte ſich derart mit Luft, daß ſogar das Herz verdrängt bedeutende EN wurde. Haas war 40 Tage arbeitsunfähig. Wer den tödtlichen Stich gegen Blüml geführt, konnte, wenn auch der Thatbeſtand im Uebrigen durch die ar geſtellt war, mit Sich anwaltſchaft hält! Aus der Beweis gezeichnete Vorunterſuchung ſehr genau feſt⸗ it nicht nachgewieſen werden. Die Staats⸗ her für den Thäter, ufnahme iſt noch als intereſſant das Zeugniß des Schutzmanns Vollmer zu erwähnen. Er ſagte, die altbayriſchen Arbeiter auf dem Waldhof ſeien ſehr ſtreitſüchtig und griffen bei jedem Anlaß zum Meſſer. In ſchärfſter Weiſe charakteriſirte der Staatsanwalt am luſſe ſeiner Anklagebegründung die Greuelthat: „Es war eine ganz barbariſche, unmenſchliche Rohheit. Man ſollte es nicht für möglich halten, daß es Menſchen von ſolcher Gefühlloſig⸗ keit gibt, die es über's Herz bringen, auf einen hilflos am Boden Liegenden fortgeſetzt, ohne auch nur eine Sekunde auszuſetzen, los⸗ zuſchlagen. Man kann ſich kaum vorſtellen, was dieſer Blüml an Schmerg, Qual und Todesangſt auf ſeiner Flucht ausgeſtanden haben mag.“ Das Gericht verurtheilte Fiſcher zu 3 Jahren, Aumann, Bridg und Bickel zu je 27½ Jahren, Münd zu 2 Jahren und Aſchenbrenner zu 6 Monaten Gefängniß. Die Strafausmeſſung richtete ſich weſent⸗ lich nach den Vorſtrafen. 85 Aus dem Staatsdienſte entlaſſen wurde auf ſein Anſuchen bom Großhergog der Profeſſor Adolf Hübler am Realgymnaſium in Karlsruhe auf 1. April 1903. 7 5 Verſetzt. Reviſor Heinrich Traut beim Bezirksamt Sins⸗ beim Bezirksamt Karlsruhe zum Bezirksamt Sinsheim verſetzt. Zu der Frage der Anlegung eines Truppenübungsplatzes für das 14. Armeekorps wird neuerdings, etwas im Gegenſatz zu der vorgeſtern von uns veröffentlichten amtlichen Mittheilung, folgende Notig veröffentlicht: Die Errichtung eines Truppenübungsplatzes für das 14.(badiſche) Armeekorps im Amtsbezirk Buchen hat die Ge⸗ müther begreiflicherweiſe um ſo mehr in Spannung verſetzt, als man das früher einmal geplante Projekt vollſtändig eingeſchlafen wähnte, Wie bereits bekannt, beſuchte der Großh. Landeskommiſſär Geh. Ober⸗ regierungsrath Pfiſterer zuſammen mit dem Großh. Amtsvorſtand, Oberamtmann Kamm, vor einigen Tagen diejenigen Gemeinden, deren Gemarkungen bei Errichtung des Schießplatzes erheblich ver⸗ ringert werden oder ganz eingehen müßten. Zu den erſteren Gemein⸗ den gehören Walldürn, Waldſtetten, Rinſchheim und Hettingen, während Altheim ganz aufgelöſt werden ſoll. Dementſprechend würde der Schießplatz im Süden mit der jetzigen Gemarkung Altheim zu⸗ ſammenfallen, unter Einbeziehung des Rinſchheimer und Hettinger Waldes bis zur Straße Hettingen⸗Walldürn nach Weſten ſich aus⸗ dehnen, im Norden mit einem ſchmalen Ende an die Straße Wall⸗ dürn⸗Waldſtetten anſtoßen und etwa 2 Kilometer weſtlich von Wald⸗ ſtetten vorbeiziehend, beim See⸗Wald die Altheimer Gemarkungs⸗ grenze wieder erreichen. Die Verhandlungen befinden ſich in den Anfangsſtadien und die Erörterungen der Regierungsbeamten mit den Gemeinderäthen konnten ſich demgemäß nur auf allgemeine Vor⸗ beſprechungen darüber beſchränken, ob die in Betracht kommenden Gemeinden überhaupt geneigt ſind, dem Projekt wohlwollend gegen⸗ über zu treten, und ob ferner die muthmaßlich aufzuwendende Summe das Projekt wegen des Koſtenaufwandes nicht von vornherein als undurchführbar erſcheinen laſſe. Zu dieſem Zweck wurde mit den Gemeinden ein ganz allgemeiner, unmöglich in Einzelheiten eingehen⸗ der Ueberſchlag des für die Geländeerwerbung vorausſichtlich aufzu⸗ wendenden Betrages aufgeſtellt, der für beide Theile unverbindlich, nur den Ueberblick über die finanzielle Seite des Unternehmens er⸗ leichtern ſollte. Freireligiöſe Gemeinde. Kommenden Sonntag, 1. Februar, ſpricht Herr Prediger Schneider in der Aula der Friedrichsſchule, Vormittags 10 Uhr, über:„Die Religionimalten Babe 125 Zu dieſem Vortrag iſt Jedermann freundlichſt eingeladen. *Kaufmänniſcher Verein. Es wird nochmals darauf hinge⸗ wieſen, daß der heute Abend ſtattfindende Vortrag des Herrn Dr. med. J. Mareuſe im Caſinoſaal gehalten wird. Kaufmänniſcher Verein für weibliche Angeſtellte. Wie ſehr der Vorſtand genannten Vereins bemüht iſt, ſeinen Mitgliedern in jeder Beziehung das Beſte zu bieten, bewies die am Sonntag abge⸗ haltene Unterhaltung, welche im kleinen Saale des Saalbaues ſtatt⸗ fand. Der Beſuch war ein zahlreicher, wohl der beſte Beweis dafür, daß die Mitglieder ſich gerne ſammeln, wenn es heißt„Unterhaltung“, umſomehr doch Alle„Angeſtellte“ ſind, die ſich freuen, wenn Ihnen nach Anſtrengungen und Mühen der Wochentage eine geiſtige Er⸗ holung am Sonntag winkt. Ganz außerordentliche Genüſſe durfte man am Sonntag erwarten, da es den beſonderen Bemühungen einer der Vorſtandsdamen gelungen war, ſehr bedeutende Kräfte zu gewinnen, die ihre Mitwirkung in uneigennützigſter Weiſe zur Ver⸗ fügung ſtellten. Zunächſt ſang Frl. Clara Lion aus Frankfurt a. M. „Die Allmacht“ von Schubert, dem ſie noch einige Lieder von Rich. Strauß und Brahms folgen ließ. Genannte Dame verfügt über eine wunderbare Altſtimme und entzückte alle Zuhörer durch ihren herr⸗ lichen Geſang.(Frl. Lion hat ſich auch dem Mannheimer Publikum bereits als hervorragende Altiſtin vorgeſtellt bei dem letzten Konzert des Muſtkpereins, gelegentlich der Paulus⸗Aufführung in der Trinitatiskirche.) Hieran reihten ſich Klavierſtücke von Moszkosvski, Liszt und Kwaſt, vorgetragen durch Frl. S chultze, Pianiſtin aus Frankfurt a.., die über eine geradezu ſtaunenerregende Technik verfügt. Die Palme des Abends jedoch gebührt unſtreitig Frau Intendant Dr. Baſſermann, die das„Hexenlied“ von Wildenbruch(Muſik von Schillings) mit tiefergreifendem Ausdruck zum Vortrag brachte. Stürmiſcher Applaus lohnte ihre große künſt⸗ leriſche Darbietung, der ſie noch eine Dreingabe,„Die ſieben Nixen“, folgen laſſen mußte, welches ihr gleichfalls reichen Beifall einbrachte. Es iſt bereits das zweite Mal, daß Frau Intendant Dr. Baſſermann den Kaufmänniſchen Verein für weibliche Angeſtellte durch ihre gütige Mitwirkung ausgezeichnet hat, denn wer einmal das ſeltene Ver⸗ gnügen hatte, Frau Intendant Baſſermann als Rezitatorin zu hören, dem wird ſie als ſolche in ſteter Erinnerung bleiben. Die Begleitung der Geſänge hatte in liebenswürdigſter Weiſe Herr Landgerichtsrath Dr. Grohe übernommen. Es darf alſo auch dieſe Veranſtaltung, als erſte im neuen Jahre, ſich würdig den vorangegangenen anreihen, wenn nicht als die Zroßartigſte von allen genannt werden. Wir ver⸗ fehlen nicht, nochmals an dieſer Stelle ſämmtlichen Mitwirkenden den beſten Dank des geſammten Vereins zu übermitteln. Nicht ber⸗ geſſen wollen wir dabei, unſerer rührigen Vorſtandsdamen zu ge⸗ denken, die keine Mittel ſcheuen, um die Ziele und Zwecke des Vereins zu heben und zu fördern. *Montblanc⸗Beſteigung. Wie wir vor einigen Tagen berichteten, wird über eine Montblanc⸗Beſteigung Herr Thier⸗ garten aus Karlsruhe am kommenden Samſtag im hieſigen Schwarzwald⸗Verein einen Vortrag halten und dieſen durch 50 Licht⸗ bilder näher veranſchaulichen. Wir machen auf dieſen Vortrag noch⸗ mals ganz beſonders aufmerkfam. 5 Eiſenbahnunfall. Am 29. d. Mts. entgleiſte der Gütorzug 743 bei der Ausfahrt aus Station Oſterburken infolge falſcher Weichenſtellung mit Lokomotive und vier Güterwagen. Verletzt wurde Niemand. Der Materjalſchaden iſt nicht bedeutend. Die Strecke Oſterburken—-Roſenberg muß borerſt eingleiſig betrieben werden. »Eine Schreckensſzene im Fraukfurter Hauptbahnhof. Don ers⸗ tag Abend, um 77½ Uhr, ſprang im Frankfurter Hauptbahnhof zum Entſetzen aller Zuſchauer eine etwa 25 Jahre alte, gutgekleidete Frau vom Bahnſteig Nr. 9 direkt vor den hier einfahrenden Limbilrder heim wurde zum Bezirksamt Durlach und Revident Karl Manger General⸗5 Selte 7 55 iſt, war bis jetzt noch nicht zu ermitteln. 1 Verpachtung der Feſthallen⸗Wirthſchaft. Geſtern fand die Submiſſion für die Verpachtung der FJeſthallen⸗Wirthſchaft ſtatt. Wie wir hören ſind vier Offerten eingelaufen, und zwar ſämmtliche von auswärts. Die Offerten ſollen auf 6000, 8000, 12 000 und 18 000 Mark Pacht, die an die Stadtkaſſe zu zahlen ſind, lauten. Wie wir weiter erfahren, hat ſich der Stadtrath in ſeiner geſtrigen Sitzung mit der Frage der Verpachtung der Feſthallen⸗Wirthſchaft bereits be⸗ ſchäftigt. Ueber ſeine Entſchließungen iſt uns nichts bekannt ge⸗ 2 3 worden. 5 Muthmaßliches Wetter am 31. Januar und 1. Febr. Ueber 1 Nordſkandinavien und in der Umgebung des Weißen Meeres be⸗ 15 hauptet ſich noch ein Luftwirbel von 735 Millim., der nun auch in „„ Oſt⸗ und Weſtpreußen, ſowie in Polen das Barometer auf unter Mittel zurückgedrängt hat. Während ſich ſo der Hochdruck im Oſten immer mehr abflacht, hat der Hochdruck über Frankreich und Süd⸗ deutſchland von Weſten her eine weitere Verſtärkung erfahren, ſo daß bei uns das Barometer wieder auf 775 Millim geſtiegen iſt. Wie aus der lebhaften Luftbewegung aus Weſten in Großbritannien hervor⸗ geht, iſt aus dem atlantiſchen Ozean ein neuer Hochdruck auch in Groß⸗ britannien zu erwarten. Für Samſtag und Sonntag ſteht demgemäß bei vorherrſchend weſtlichen Winden und unfreundlicher Temperatur größtentheils bewölktes und ſchließlich auch zu vereinzelten Nieder⸗ ſchlägen geneigtes Wetter in Ausſicht. Polizeibericht vom 30. Jauuar. 1. Warnung: FIn letzter Zeit werden in hieſiger Stadt von Hauſirerinnen minderwerthige Bücher angeboten unter dem Hinweis, daß ein Theil des Reinertrags aus dieſem Bücherberkauf in den Baufond der Kinderheilanſtalt mit Ferienkolonie in Soden, Kreis Schlüchtern, fließe. Wir machen darauf aufmerkſam, daß allein ſchon die Hauſtrerinnen bei dem Bücherverkaufe einen Verdienſt von 25—47 Prog. haben und nach Abzug des Gewinnes des Buchhändlers aweifellos nur der geringſte Theil des Erlöſes dem oben erwähnten Zweck zufließt. Die Betheiligten ſcheinen aus dem Abſatz der Bücher in erſter Linie ein Geſchäft zu machen. 2. Im 1. Stock des Hauſes Mittelſtraße No. 27 brach in der Nacht bom 28./29 d. M. vermuthlich in Folge unvorſichtiger Aufbewahrung von Holzkohlen in einer Küche Feuer aus, wobei ein Theil des Mobiliars, Kücheneinrichtungs⸗ und Haushaltungsgegenſtände vom FJeuer zerſtört, bezw. beſchädigt wurden. Der Brand konnte durch die Hausbewohner wieder gelöſcht werden. 5 3. Geſtern Nachmittag 5 Uhr wurde ein 4 Jahre altes Kind bor dem Hauſe J 7, 183 mittelſt eines mit einer Kiſte beladenen Hand⸗ karrens überfahren und am rechten Unterſchenkel verletzt. 4. Wegen Thierquälerei gelangte ein hieſiger Fuhrmann zur Anzeige, weil er geſtern Morgen beim Anfahren von Baumaterial auf dem Bauplatz Rheindammſtraße Nr. 64 hier ſeine Pferde in roher Weiſe mißhandelte. 5. Drei Körperverletzungen— im Hauſe Pflügersgrundſtraße 27, Mollſtraße 7 und vor dem Hauſe Waldhofſtraße 12 verübt— gelangten zur Anzeige. 2 5 0 Handlungen. Nus dem Großberzogthum. eWeinheim, 27. Jan. Die Feier des Geburtstages unſeres Kaiſers wurde geſtern Nachmittag in hieſiger Stadt durch eine Schul⸗ feſer des Realprogymnaſiums, bei welcher Herr Profeſſor Dr. Dalitzſch die offtzielle Anſprache hielt, eingeleitet. Am Vorabend und in der Früthe des Feſttages ſelbſt fand Glockengeläute mit Böllerſchießen ſtatt. Vormittags 9¼ ũ Uhr ſetzte ſich vom Rathhaus aus ein ſtatt⸗ licher Feſtzug nach der Altſtadtkirche zum Feſtgottesdienſt in Be⸗ 55 wegung. täriſchen Vereine mit den Reſerpe⸗ und Landwehroffizieren, die frei⸗ willige Feuerwehr und die Mitglieder der beiden ſtädt. Kollegien. Um 1 Uhr vereinigte ein gemeinſames Feſtmahl im„Pfälzer Hof“ etwa 70 Theilnehmer bei fröhlicher Tafelrunde. Nicht nur die rege Betheiligung, ſondern auch die patriotiſche Stimmung, die hier herrſchte, gaben ein beredtes Zeugniß von der Verehrung für unſer erlauchtes Reichsoberhaupt, von der die hieſige Einwohner⸗ und Bürgerſchaft beſeelt iſt. Die Feſtrede wurde von Herrn Oberamts⸗ richter Schmidt gehalten, welcher in großen Zügen der Gründung des Reiches und des Trägers des Reichsgedankens, Sr. Majeſtät des Kaiſers gedachte. Der Redner erzielte mit ſeinen in Sprache und Vortrag gleich intereſſanten Ausführungen einen mächtigen Beifall und jubelnd ſtimmte die Verſammlung in das begeiſtert aufgenom⸗ mene Hoch ein. In der Caſinogeſellſchaft fand die Feier noch einen feucht⸗fröhlichen Abſchluß. ..Heidelberg, 28. Jan. Zurückgekehrt iſt Zimmermeiſter Paule, von dem gemeldet wurde, daß er unter Mitnahme einer größeren Summe Geldes verſchwunden ſei. Derſelbe hat ſeine Reiſe in Elberfeld unterbrochen und hat auch das Geld wieder mitgebracht, das heute bis auf die zurückgelaſſenen 3000„/, welche die Gr. Staats⸗ beſchlagnahmte, den verſchiedenen Gläubigern zugeführt wurde. o,. Baden⸗Baden, 28. Jan. Die Zahl der Fremden, die unſeren Ort auf längere oder kürzere Zeit im abgelaufenen Jahre beſuchten, beträgt 70 908, ſomit 1391 weniger als im Jahre 1902. Die Zahl der Franzoſen zeigt einen anſehnlichen Zuwachs und if⸗ die höchſte, die ſeit dem Kriege erreicht wurde(3928). Im Ganzen wurden 171 644, d. i. 7752 mehr als im Vorjahre an Bädern ab⸗ gegeben. 5 oe. Herrenſchwand, 28. Jan. Vergangene Nacht brannte das Wohnhaus der Einwohner Paul Steinbrunner und Leander Dietſche nieder. Die Urſache des Brandes iſt noch nicht aufgeklärt. Die Fa⸗ milien befinden ſich in großer Noth. .0. Raſtatt, 28. Jan. In Oetigheim brannten dieſe Nacht Haus und Scheuer des Flaſchenbierhändlers Kohm nieder. Man vermuthet Brandſtiftung. 8.e. Pforzheim, 28. Jan. In einer geſtern Abend im„Schwarzen Adler“ abgehaltenen, von ca. 1000 Perſonen beſuchten Verſammlung wurde die Frage des Bahnhofumbaues erörtert und ein vom Archi⸗ tekten Neutz hier vorgelegtes Projekt vorgelegt. Es gelangte ſchließlich eine Reſolution zur Annahme dahingehend, daß nur eine Unterführung die zweckentſprechendſte Löſung der Bahnhofsfrage und der Verbindung des nördlichen Stadttheils mit dem Innern der Städt bietet und daß ein diesbezuglicher Plan des Architekten Neutz die volle Unterſtützung der Stadt und ihrer Bürger finden ſolle. oic. Konſtanz, 28. Jan. Von der Familie des verſtorbenen Kaufmanns Rahn wurde dem Rosgartenmuſeum ein zweiſitziger, reich mit Holzſchnitzereien verſehener Schlitten überwieſen, der ſich ſeinerzeit auf Arenaberg im Beſitze der napoleoniſchen Familie be⸗ fand und den ſchon Napoleon I. zu Spazierfahrten benützte.— Im Rahn ſchen Hauſe„Zum hohen Hafen“ hatte Prinz Napoleon ein Zimmer gemiethet und die Rahn'ſche Familie beſitzt heute noch manches werthvolle Erinnerungsſtück an den ihr befreundeten ſpäteren fran⸗ zöſiſchen Kaiſer. 5.e. Vom Bodenſee, 28. Jan. Lodenſee durch ſeinen Fiſchhandel. Eine große Fiſchbrutanſtalt ſorgt für ſtetige Neubevölkerung des Sees. So wurden wiederum 3 195 000 junge Silberfelchen und 1737 000 Gangfiſchchen, ſowie 220 000 Aeſchen im See ausgeſetzt. VVVF X do 6. Verhaftet wurden 16 Perſonen wegen verſchiedener ſtrafbarer An demſelben betheiligte ſich die Beamtenſchaft, die mili⸗ Weitbekannt iſt Ermatingen am Gerichtszeſtung. »Mannheim, 28. Jan.(Strafkammer.) Herr Landgerichtsrath Ketterer. behörde: Herr Ref. Haas. 1. Als der Fiſchhändler Jokob Lorenz, nachdem er einige Nach⸗ nahmeſendungen der Fiſchexeigeſellſchaft Norderham nicht hatte be⸗ zahlen können, von dieſer Geſellſchaft nichts mehr geliefert bekam, beſtellte er Sendungen im Werthe von 50 und 20 M. auf den Namen eines Bekannten, des Agenten Otto Schmittus. Auch hier war er mit der Zahlung ſäumig und eine Sendung Schellfiſche roch gräulich, als die Frau Lorenz ſie auf dem Markte verkaufte. Da Schmittus dem Lorenz die Erlaubniß, auf ſeinen Namen Fiſche zu beſtellen, nicht ge⸗ geben hat, wird Lorenz in Anbetracht ſeiner Vorſtrafen wegen Urkun⸗ denfälſchung zu 4 Wochen Gefängniß, ſeine wegen Verkaufs der buch⸗ ſtäblich„faulen Fiſche“ mitangeklagte Frau zu 25 M. Geldſtrafe ver⸗ urtheilt. 2. Schreiner Philipp R. ſuchte durch Inſerat ein Darlehen im Betrage von 200 M. Darauf erſchien ein junger Mann bei ihm und erbot ſich, ihm das Geld zu beſorgen. R. war einverſtanden und fand auch keinen Haken in der Sache, als der Vermittler, ohne daß R. einen Pfennig erhalten, ſich von ihm die Zinſen im Betrage von 2 M. 75 Pfg. geben ließ. Ja er bezahlte auch noch 1 M. 15 Pfg. für Aus⸗ lagen, die der junge Mann nach einigen Tagen bei ihm einforderte. Ueber beide Zahlungen quittirte der junge Herr unter dem Namen Müller, empfahl ſich und kam nicht wieder. R. ließ die Sache natür⸗ lich nicht ruhen und erfuhr, wer der Vermittler war. Eines Tages begegnete er ihm auf der Straße. Er begrüßte ihn:„Ahl guten Tag, Herr Müller, Sie ſind aber gar kein Herr Müller, ſondern der Herr Löb aus Wallſtadt!“ Damit ließ er den Geldvermittler einſperren. Heute wird gegen den frivolen Ausbeuter eines in Noth gerathenen Geſchäftsmannes, den Bautechniker Auguſt Löb, auf eine Gefängniß⸗ ſtrafe von 10 Tagen erkannt. Verth.:.⸗A. Weingart. 3. Der Gründer der in Konkurs gerathenen Allgemeinen Pro⸗ duktiv⸗ und Handelsgeſellſchaft m. b. H. der 1850 in St. Georgen geborene Kaufmann Franz Ehret iſt vom Schöffengericht wegen Betrugs zu einer Gefängnißſtrafe von 3 Wochen verurtheilt worden. Die Strafkammer hat ſich heute mit ſeiner Berufung zu befaſſen. Die Allg. Produktiv⸗ und Handelsgeſellſchaft war eine höchſt merkwürdige Pflanze. Der Angeklagte Ehret brachte 34 Genoſſenſchafter zuſammen, welche je 2 M. Eintrittsgeld und 10 M. Antheil einzahlen ſollten. Er ſelbſt brachte ſein Waarenlager in angeblichem Werthe von 3500 Mark in die Geſellſchaft ein. Das Perſonal, das Ehret engagirte, mußte Kaution im Betrage von 100—300 M. ſtellen. Die Ladnerinnen Roſa Scheurer und Johanna Schmitt, welche je 100 M. Sicher⸗ heit geſtellt hatten, traten, nachdem ſie 6 Wochen in dem Geſchäfte thätig waren, ohne Salair erhalten zu haben, aus. Ehret war nicht in der Lage, die Kautionsbeträge zurückzuzahlen. Er hatte das Geld in das Geſchäft geſteckt. Daher die Anklage. Ratenweiſe hat die Lad⸗ nerin Schmitt inzwiſchen 70 M. zurückerhalten, ihre Kollegin dagegen noch nichts. Ehret ſagt heute, er ſei unſchuldig verurtheilt worden Er habe den Mädchen ausdrücklich geſagt, das Geld würde im Ge⸗ ſchäfte umgeſchlagen und ſie bekämen 5 Prozent Zinſen. Sein Unter⸗ nehmen ſei nur durch gehäſſige Zeitungsartikel, die von dem anderen Konſumverein ausgingen, ruinirt worden. Wie die Vorſtrafenliſte er⸗ gibt, iſt Ehret vor einigen Jahren in Freiburg wegen Vergehens gegen das Genoſſenſchaftsgeſetz zu 7 Monaten Gefängniß und 800&¼ Geldſtrafe verurtheilt worden. Die als Zeugen vernommenen Ladnerinnen erklären, wenn Ehret ihnen geſagt hätte, daß er das Geld in's Geſchäft ſtecken werde, hätten ſie keine Kaution geſtellt. Konkursverwalter Rechtsanwalt Dr. Für ſt, ſagt, daß die Genoſſen⸗ ſchaft in der Weiſe entſtand, daß Ehret Genoſſenſchafter ſuchte. Er brachte etwa 30 zuſammen. Sein eingebrachtes Waarenlager ließ er ſich mit 5000/ gutſchreiben. Dann machte er in der Weiſe Geld, daß er in verſchiedenen Stadtgegenden Filialen errichtete und dieſe zu je 2000/ verkaufte. Von dieſen 2000/ hat Ehret je 1000% abgeführt à conto Kaufpreisforderung, während der Reſt in der Kaſſe verblieben iſt. Weitere Einlagen, die er ſpäter machte, hat er als Darlehen bezeichnet. Weitere flüſſige Mittel verſchaffte er ſich da⸗ durch, daß er ſich von den Angeſtellten Kautionen geben ließ. Auf Befragen fügt der Zeuge hinzu, daß ſeiner Anſicht nach wegen Mangels nennenswerther Mittel die Genoſſenſchaft von vornherein nicht lebensfähig war. Das Gericht ſprach den Angeklagten frei. Die beiden Zeuginnen hätten allerdings beſtätigt, daß der Angeklagte ſie nicht aufgeklärt habe, daß er das Geld ins Geſchäft ſtecke, ſie hätten aber auch beſtätigt, daß der Angeklagte ihnen geſagt habe, das Geld werde mit 5 Prozent verzinſt. Das Gericht habe nicht die Ueber⸗ zeugung gewinnen wollen, daß die Zeuginnen thatſächlich durch die Angaben des Angeklagten beſtimmt wurden, ihnr die Kaution zu geben. Es liegen zwar dringende Verdachtsgründe vor. Der ganze Geſchäftsbetrieb des Angeklagten war ſehwindelhaft, ſein ganzes Ver⸗ fahren iſt als gemeingefährlich zu bezeichnen, allein die Möglichkeit ſei immerhin gegeben, daß der Angeklagte hoffen mochte, ſein Geſchäft werde beſſer gehen und er in der Lage ſein, die Kautionen zurückzu⸗ erſtatten. cheater, Funſt und Hiſſenſchaft. Theater⸗Notiz. Die Intendanz theilt mit: Sonntag, 1. Februar, wird in der Aufführung der Oper„Fidelio“ für den erkrankten Herrn Krug Herr Heini Spemann vom Großh. Hoftheater zu Darmſtadt den Floreſtan ſingen.— Montag, 2. Februar, beginnt Herr Carl. Zickner vom Stadttheater in Königsberg als Uriel Acoſta in dem gleichnamigen Trauerſpiel von Carl Gutzkow ein Gaſtſpiel auf Engagement. Klavier⸗Matince der Frau Florence Baſſermann. Unſere heutige Nummer enthält das Programm der nächſten Sonntag, 1. Februar, ſtattfindenden Matinse der Künſtlerin. Ueber ein im Dezember v. J. in Darmſtadt ſtattgehabtes Konzert derſelben entnehmen wir den „Neuen Heſſ. Volksbl.“ Folgendes: Der Vielſeitigkeit der Künſtlerin ſcheint kein Genre verſchloſſen zu ſein. Mit hoher künſtleriſcher In⸗ telligenz ausgerüſtet, vermag die vortreffliche Künſtlerin ſtets ſcharf die charakteriſtiſche Eigenart, den Stimmungsgehalt einer jeden Kom⸗ poſition zu erfaſſen und wiederzugeben. Altes und Neues, Klaſſi⸗ ſches und Romantiſches ſpielte ſie mit hoher Vollendung, wenn auch nicht geleugnet werden kann, daß ihr die Stilgröße, der pathetiſche und herbe Zug, wie ſie die Wiedergabe der Werke eines Beethoven und Bach bedingen, nicht ebenſo überzeugend zu Gebote ſtehen, wie das Spiel der Anmuth, feinen Zierlichkeit und Grazie, das ſie, von blendender techniſcher Virtuoſität unterſtützt, den zum Vortrag ge⸗ brachten Stücken von Chopin angedeihen ließ, während ihre meiſter⸗ hafte Interpretirungskunſt den hohen muſikaliſchen Reiz und die plaſtiſche Charakteriſtik des Schumann'ſchen„Carneval“ dem Zu⸗ hörer zu klarer Veranſchaulichung brachte und dieſen geiſtreichen und brillanten Stücken Blut und Leben einhauchte. Orgelkonzert Hänlein. Das zweite und letzte dieswinterliche Orgelkonzert des Herrn Muſikdirektors Hänlein wird dem⸗ Vorſitzender: Vertreter der Großh. Staats⸗ und wird diesmal— als ſpezielles Nobitäten⸗Konzert— nur Kom⸗ poſitionen von noch lebenden kirchlichen Komponiſten zu Gehör bringen, insbeſondere Chor⸗Werke eines geſchätzten einheimiſchen Komponiſten. Herr Stadtpfarrer Friedr. Bauer, deſſen außergewöhnliche muſi⸗ kaliſche Fähigkeiten längſt bekannt ſind, hat ſich in den letzten Jahren ernſtlich und eifrig mit muſikaliſcher Kompoſition beſchäftigt und für alle Feſtzeiten des Kirchenjahres Motetten(4⸗, 5⸗, 6⸗ und Sſtimmige) für gemiſchten Chor a capella komponirt. Dieſe Mo⸗ tetten, über 30 an der Zahl, ſind von verſchiedenen Sachverſtändigen, die ſie bereits geſehen haben, aufs Anerkennendſte beurtheilt worden M und ſollen alsbald im Druck erſcheinen. Um nun dem bieſigen mufi⸗ nächſt an einem Wochentag Abends in der Trinitatiskirche ſtattfinden — 5—* kaliſchen Publikum von den Tonſchöpfungen Zeugniß zu geben, haben ſich eine Anzahl beſonders geſangstüchtiger Damen und Herren in dankenswertheſter Weiſe bereit finden laſſen, vorübergehend einen gemiſchten Chor zu bilden zur Aufführung von 4 Motetten in dem genannten Konzert unter Leitung des Komponiſten. Eine Weih⸗ nachts⸗, Paſſions⸗, eine große Oſter⸗ und eine Motette zur Todten⸗ feier, worauf wir im Voraus das muſikliebende Publikum aufmerk⸗ ſam machen. Ueberdies wird Herr Hänlein zur Einleitung einer jeden dieſer Motetten geeignete Orgelſtücke von allermodernſten Kom⸗ poniſten ſpielen. Ein gutes Geſchüft. Die Direktion des Deutſchen Theaters in Berlin theilt ſtolz mit, daß ſie an den erſten vierundzwanzig Auf⸗ führungen des„Armen Heinrich“ eine viertel Million verdient habe, d. h. für den Abend 9300 Mark. In München dagegen gibt es ſeit der ausberkauften Première nur leere Häuſer. Wie wird es wohl in Mannheim werden? Kleine Mittheilungen. ſitz des Ortsausſchuſſes der Oberbibliothekar Profeſſor J. Wille über⸗ nommen. Das genauere Programm wird möglichſt bald veröffentlicht werden.— Der Stadtrath zu Köln löſte den Pachtvertrag mit Theaterdirektor Hofmann und übertrug die Leitung des Stadt⸗ theaters an Direktor Purſchian in Graz.— Nach einer Meldung aus Kiel wurde das vor der dortigen Univerſität ſtehende überlebens⸗ große Standbild des Ariſtoteles geſtern früh ver⸗ ſtümmelt aufgefunden.— Die auf Veranlaſſung des Unterrichts⸗ miniſters von der Aerzte⸗Kammer Berlin⸗Brandenburg eingeſtellte Hhpnoſe⸗Kommiſſion, die ſich über den Heilwert der Hypnoſe und über den Umfang und Erfolg dieſer Behandlung in der ärztlichen Praxis äußern ſollte, hat heute der Kammer einen Bericht vorgelegt. Die Kommiſſion beſtreitet im Allgemeinen die Bedeutung der Hypnoſe für die Heilung von Krankheiten. Denleſte Pachrichten und Telegramme. Oriwat-Celegramme des„General-Hnzeigers“ :(Berlin, 30. Jan. Eineſonderbare Petition beſchäftigte geſtern die Petitionskommiſſion des Reichstages. Ein Oberamtmann Spahner in Darmſtadt petitionirte um Ver⸗ ſtärkung der Amtsgewalt des Reichstagspräſi⸗ denten. Bei ſtürmiſchen Sitzungen ſoll der Reichstagspräſident die Vollmacht haben, durch Ausſtecken einer ſchwarzen Fahne auf dem Präſidententiſch den Ausnahmezuſtand zu proklamiren, während dieſes Ausnahmezuſtandes ſoll ein Polizei⸗ kommiſſar und 2 Schutzleute zur Leitung der Verhandlungen zuge⸗ zogen werden. Auch die Immunität der Abgeordneten ſoll während des Ausnahmezuſtandes aufgehoben werden. Die Mehrheit der Kom⸗ miſſion nahm dieſe Petition ernſt und überwies ſie trotz lebhaften Widerſpruchs der Linken an die Geſchäftsordnungskommiſſion.(Das klangt ja wie ein Faſtnachtsulk. D. Red.) *Kiel, 30. Jan. Bei der Reichstagserſatzwahl im 3. ſchlesw.⸗holſt. Wahlkreiſe Schleswig⸗Eckern⸗ förde⸗Kappeln erhielten bis geſtern 10 Uhr Abends: Spethmann(freiſ. Volksp.) 3229, Hoffmann(Soz.) 2588, Hanſen(natl.) 1739, Graf Reventlow(Bd. d. Landw.) 1228, Profeſſor Lehmann⸗Hohhenberg(fraktionslos) 152 Stimmen. * Leipzig, 30. Jan. Die hieſige Handelskammer erklärte ſich gegen die beabſichtigte Neuregelung des Perſonentarifs der ſächſiſchen Staatsbahn, da ſie nicht Förderung und Erleichterung des Verkehrs, ſondern Beſchwerung und Vertheuerung bringe. Die Vortheile ſtänden in keinem Ver⸗ hältniß zu den Nachtheilen. Empfehlenswerth ſei ein engerer Anſchluß an andere deutſche Bahnen. 22 *„ Sangerhauſen, 30. Jan. Die„Sangerhauſer Ztg.“ meldet, ſie erfahre von zuperläſſiger Seite, daß die Ge⸗ richtskommiſſion auf Grund des örtlichen Thatbeſtandes feſt⸗ geſtellt habe, daß ein gewaltſames Ende des Fürſten Wol gangzu Stolberg⸗Stolberg ausgeſchloſſen erſcht Nach dem Ergebniß der gerichtsärztlichen Unterſuchung Tod auf einen unglücklichen Zufall zurückzuführe Dieſer Sachverhalt wird durch die Thatſache erhärtet, d fürſtlichen Familie poſitive Unterlagen, die auf einen Selbſtm ſchließen ließen, gänzlich fehlen. I. Wien, 30. Jan. Die Kronprinzeſſin von Sach ſen iſt bereits im Beſitze des ſächſiſchen Dekrets, das ſie aus der Königshauſe ausſchließt. Giron erklärte, es ſei der Kronpri zeſſin gleichgültig, ob ſie den ſächſiſchen oder öſterreichiſchen Tit trage. Sie könne ſich trotzdem Prinzeſſin bon Toskana nennen, denn dieſen Titel könne ihr nach dem toskaniſchen Hausgeſetz Niemand ab ſprechen.(Wann wird Herr Giron endlich den Schnabel halte Die Red.) 5 *Stockholm, 29. Jan. Der Reichstag nahm die Erhöhung der Branntweinſteuer und die Er⸗ höhung der Zölle auf Wein und Spirituoſen an. 5 * Madrid, 30. Jan. In Reus wurde geſtern der Generalausſtand verkündet. Es legten etwa 1000 P ſonen die Arbeit nieder. Gegen die noch Arbeitenden wird e ſcharfer Druck ausgeübt. Die Truppen ſind konſignirt. Mange an Lebensmittel verſchlimmern die Lage. Die Umwandlung des Krupp'ſchen Werkes in eine Aktiengeſellſchaft erregt in Eſſen a. d. R. Verwunderung weil es unmittelbar nach dem Tode Krupp's hieß, daß ein kaufodereine ümwandlung der Fabrik in eine Akkit geſellſchaft als ausgeſchloſſen gelte. Das Cirkular d in unmittelbarer Verbindung ſtehen mit der Unterred welche kürzlich die Teſtamentsvollſtrecker Haux und Hartm mitdem Kaiſer hatten. Man faßt in Eſſen die U ung als eine rein finanztechniſche Maßregel auf. Auch wi die Auseinanderſetzungen bei einer ſpäteren Verheirg jüngeren Tochter Krupp's hingewieſen. Bei der Umwandlung muß natürlich ein Aufſichtsrath gewählt und Bilanzen veröffentlicht werden. In der Leitung ſoll abſolut k Aenderung eintreten. 8 Die Novelle zum Krankenverſicherungsgeſetz. 5 Berlin, 30. Jan. Die neue Novelle zum Krankend ſicherungsgeſetz bezweckt in erſter Linie die Ausdehnung Krankenfürſorge von 13 auf 26 Wochen, die Verlänge der Wöchnerinnen⸗Unterſtützung von 4 auf 6 Wochen und die Gleichſtellung Geſchlechtskranker mi übrigen Kranken hinſichtlich der ihnen zu gewährenden Leiſtt Weiterhin enthält der Entwurf nur noch Beſtimmungen, welch gzuträglichkeiten bei der Anwendung des Krankenverſicherungsgeſetz beſeitigen ſollen. Bei Feſtſetzung des Betrags des ortsübli Tagelohns ſollen neben der Gemeindebehörde künftig auch treter der Arbeitgeber und der Verſicherten zur Begutachtung gezogen werden. Außer Zweifel ſoll geſtellt werden, daß die bliebenen von Unfallverletzten das Sterbegeld nicht d nämlich von der Krankenkaſſe und von der Berufsgenoſſenſcha anſpruchen können. Finanziellen Schädigungen der Kaſſen un Verſicherten durch willkürlich oder unredlich handelnde Kaſſenorgane ſoll nach Möglichkeit vorgebeugt werden. Die Vorſchriften betreffend Uebertragung, Verpfändung, Pfändung und Aufrechnung der Unter⸗ 1 ee eegerut, 30. Jannar. ſſtützungsanſprüche werden den in der Invalidenverſicherung und Unfallberſicherung geltenden Beſtimmungen angepaßt. Die Erſa tz⸗ anſprüche aus§ 57 Abſ. e und aus§ 57 Abſ. 4 des Kranken⸗ verſicherungsgeſetzes wurde zulänglicher als bisher geregelt, der Sonderſtellung der berggeſetzlichen Knappſchaftsvereine durch Auf⸗ nahme einiger Beſtimmungen Rechnung getragen. Schließlich iſt vor⸗ geſehen, daß die für die Verſicherten günſtigeren Beſtimmungen des Entwurfs auch auf die bei ſeinem Inkrafttreten ſchwebenden An⸗ ſprüche auf Grund des Krankenperſicherungsgeſetzes Anwendung finden. Die Eheſcheidung des fächſiſchen Kronprinzen. Frankfurt, 30. Jan. Die Vertagung des Ghe⸗ ſcheidungsprozeſſes des kronprinzlichen Paares wird, ſo meldet die„Frkf. Ztg.“, darauf zurückgeführt, daß der Kronprinz und der König ſich nicht einigen konnten. Der Kronprinz habe die Scheidung zugeſtehen wollen, doch habe der König dahingehenden Vereinbarungen nicht zuſtimmen wollen. Dresden, 30. Jan. Das„Dresdener Journal“ ver⸗ öffentlicht eine vom Staatsminiſterium gegengezeichnete könig⸗ liche Verordnung vom 14. Januar, welche beſagt: Nachdem Kronprinzeſſin Luiſe am 9. Januar auf alle Rechte, die ihr auf Grund ihrer Stellung als Kronprinzeſſin von Sach⸗ ſen bisher zugeſtanden haben, in feierlicher Weiſe für immer ver⸗ zichtete, ertheilte der König hierzu ſeine Genehmigung und er⸗ klärte demgemäß kraft der ihm nach Paragraph 4 des Haus⸗ geſetzes vom 30. Dezember 1834 zuſtehenden Hoheitsrechte, daß die Kronprinzeſſin aus allen in der Zugehörigkeit zum ſächſtſchen Königshauſe begründeten Rechten, Titeln und Würden von jetzt ab ausgeſchloſſen iſt. Der Konflikt mit Venezuela. * Haag, 30. Jan. In der erſten Kammer erklärte der Miniſter des Aeußern in Beantwortung einer Inter⸗ pellakion über die venezolaniſche Frage, auch die Nieder⸗ lande hätten Anſprüche an Venezuela, über die bereits lange ver⸗ handelt worden ſei. Er hoffe bei Regelung der venezolaniſchen Verhältniſſe würden auch die Niederlande den ihnen rechtmäßig zuſtehenden Antheil erhalten. * London, 30. Jan. Wie Reuter's Bureau erfährt, ſandten die Regierungen Englands, Deutſchlands und Italiens eine gemeinſame Antwortan Bowen bezüglich ſeines Vorſchlages, daß alle Länder, welche Forderungen an Venezuela haben, auf gleichem Fuße mit den drei verbündeten Mächten ge⸗ ſtellt werden ſollen. Die Antwort ſagt, daß dieſer Vorſchlag Venezuela's nichtangenommen werden kann. * 1 Berliner Drahtbericht. Yrserkin, 30. Jan. Der Bankbeamte Maxy Neßler, kwelcher bei der Darmſtädter Bank 700 000 M. unterſchlug, traf geſtern aus der Schweiz hier ein und wurde ins Unterſuchungs⸗ Gefüngniß gebracht.— Der„Lokalanzeiger“ meldet: Die ungünſtigen Nachrichten über das Befinden des Kron prinzen entbehren der Begründung. Der Kronprinz wohnte geſtern der Aufführung der „Journaliſten“ im Schauſpielhauſe bei.— Die„Nationalztg.“ meldet: Unter dem Vorſitze des Generalkonſuls Maſon fand geſtern die kon⸗ ſtituirende Verſammlung der amerikani ſchen Handels⸗ kammer in Berlin ſtatt. Volkswirthschalt. Wechslerbank⸗Hamburg. Der Auſſichtsrath der Wechsler⸗ bank⸗Hamburg hat in ſeiner geſtrigen Sitzung beſchloſſen, von dem nach Vornahme der üblichen Abſchreibungen erzielten Gewinn von etwa 405 000/ 250 000/ in die Spezialreſerve zu ſtellen und der auf den 10. März einzuberufenden Generalverſammlung die Ver⸗ theilung einer Dividende von 2 pot. vorzuſchlagen. Im Vor⸗ jahre gelangte keine Dividende zur Vertheilung. Hamburg, 29. Jan.(Tel.) Die hieſige Firma Landt u. Rickerſen iſt den„Hamb. Nachr.“ zufolge mit einem Kapital von 2½% Millionen Mark in eine Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung umgewandelt worden. Leipzig, 29. Jan.(Kämmlingsauktion.) Zahlreiche Käufer. Stimmung ruhig, Merinos unberändert, Croßbreds 5 bis 140 3 höher. Angebot 600 000 Kilogramm, wovon ½ verkauft wurde. London, 29. Jan.(Tel.) Wollauktion. Feine Wollen feſt, begehrt. Grobe Croßbreds 15 Prozent höher als vorige Auk⸗ Konspreiſe. Fehlerhafte Wollen unregelmäßig. Abſchlüſſe und Dividendenvertheilungen. Aachen:.⸗G. für Apparate⸗ und Keſſelbau: Reingewinn M. 64 654(M. 78 685). Dividendenvorſchlag 3 Proz.(8 Proz.). Im abgelaufenen Jahre kwurde das Aktienkapital von 600 000 M. auf 1 700 000 M. erhöht. — Augsburg: Mechaniſche Baumwollſpinnerei und Weberei: M. 687 064(M. 426 728). Dividendenvorſchlag M. 275(Mark 250).— Augsburger Kammgarnſpinnerei: Reingewinn M. 441 877 [M. 166 578). Dividendenvorſchlag 112½% Proz.(5,84 Proz.).— .⸗G. zur Herſtellung und Vertrieb von Wurſt⸗ und Charkutier⸗ waaren borm. Chr. Eckart: Dividendenvorſchlag 8 Proz.(10 Proz.). Bremen: Deutſche Dampf⸗Fiſcherei⸗Geſellſchaft„Nordſee“: Rein⸗ gewinn M. 441472(M. 234 350). Dividendenvorſchlag 10 Proz. 6 Proz.)= M. 300 000(M. 180 000).— Mainz: Altmünſter⸗ Brauerei⸗A.⸗G.: Reingewinn M. 130 435.— Meß: Lothringer Brauerei,.⸗G. Devant⸗les⸗Ponts bei Metz: Gewinn M. 407 542 (M. 226 741). Dividendenvorſchlag 15 Proz.(wie i..) 8 Neckarſulm: Neckarſulmer Fahrradwerke,.⸗G.: Reingewinn M. 272 260(M. 117 276). Dividendenvorſchlag 8 Proz.(6 Prog.) Oppeln: Oberſchleſiſche Portland⸗Cement⸗Fabrik: Reingewinn M. 102 021(M. 94989). Dividendenvorſchlag 3 Proz.= 90 000 Mark(wie i..). Mannheimer Getreidebericht vom 29 Jan. Die Stimmung hat ſich noch mehr abgeſchwächt. Die Forderungen waren Mk. 1 per Tonne billiger.— Südruſſiſcher Weizen M. 130 bis 144, Kanſas II1 M. 131, Redwinter II M. 133, Rumäniſcher M. 130 bis 42, La Plata⸗Weizen M. 131—132, feinere Sorten M. 138 bis 189, Ruſſiſcher Roggen M. 107—108, Mixed⸗Mais Januar⸗ Abladung M. 101, La Plata⸗Mais in Rotterdam disponibel M. 109, La Plata⸗Mais April⸗Mai⸗Abladung M. 93, Futtergerſte M. 97, MRuſſiſcher Hafer Mk. 105—127. Frankfurter Effetten⸗Societät vom 29. Jan. Kreditaktien 228.20 bz., Diskonto⸗Kommandit 198.80-90 bz., Deutſche Bank 211816.90 bz., Dresdner Bank 150.30.10 bz., Darmſtädter Bank 142.20.141.90 bz., Berliner Handelsgeſellſchaft 161.40 bz. Berliner Bauk 94.80 bz., Nationalbank f. D. 120.90 bz., D. Effekten⸗ und Wechſelbank 105.90 bz., Schaaffhauſen Bankverein 121.80 bz., Preuß. Hyp ⸗Bank 1200 106.10 bz. G. Lombarden 15.40 bz. ult. 15.70 oz. ept., Henri 1060 bz., Ital. Mittelmeer 03.40 bz. G. Hamburg⸗ Amerik. Paket 102.20 bz., Nordd. Lloyd 95 50 bz G. Zproz. Mexikaner .90 bz. Sproz. amort. Mexikaner 38.40 bz. G. ult., 3870 bz. G. ept., proz. Argentienter 76 bz., Türk. Looſe 186 bz., Iproz. Türken G 73.70 bz., Sproz. fund. Türken(200r u. 400r) 108.50 bz.., Bproz. Bulgaren 94.80 bz. Harpener 175.30 bz.., Oberſchleſ. Eiſen⸗ Induſtrie 96.90 bz., Elektr. Allgem.(Ediſon) 182.30 bz., Elektr Schuckert 80 bz.., Elektr. Lahmeyer 74.90 bz. G. London, 29 Januar.(Baltic. Schluß.) Weizen Verkauft: 1 Theilladung Nr. 1 Hard Manitoba per Februar zu 81 sh 1½ d. 1 Ladung Californſer arrived oftb the coast zu 33 sh 3 d. Angeboten: 1 Ladung Oalitornier ſchwimmend zu 32 sh 3 d, bo 31 sh 9 d. 1 Ladung Walla-Walla ſchwimmend zu 30 sh 9 d. 1 Ladung Bahia Blanca per 15. Februar zu 29 sh 6 d. 63 lbs. und 1 Ladung per 13. Februar zu 28 gu 9 d. 62˙% Ibs. 1 Ladung Rosario Sante Feé prompt zu 29 sh 3 d. 61½ Ibs. u. 1 Ladung per Februar⸗März zu 209 su. 61 Ibs. 1 Ladung Azoh Black Sea per Januar⸗Febr. zu 31 sh. 1 Ladung Süd-Russischer per Februar zu 31 sh. Mais nahm ge en Schluß des Marktes eine träge aber willigere Haltung an. La Plata Mais war ruhig, aber unverändert. Verkauſt: 1 Ladung La Plata per März⸗April zu 20 sh. 1 Theilladung American Mixed maize per Februar zu 21 sh 8 d. 1 Theiuadung Odessa maize ſchwinmend zu 24 sh 3 d. Angevoten: 1 Ladung American mixed maize neu per 15. Febr.⸗ März zu 21 sh 6 d. 1 Ladung American mixed maize neu per Febr, zu 21 sh 9 d. 1 Ladung La Plata per April⸗Mai zu 19 sh 9 d. 1 Ladung La Plata per Mat⸗Juni zu 19 su 6 d. 1 Ladung Galatz-Foxanian ½ alt due out to load zu 25 8h 7½ d. 1 Ladung Galatz-Voxaulan Bessarabian maize pel März⸗April zu 24 sh. 1 Ladung Odessa maize ½ alt per Febr. zu 25 sh. 1 Ladung Danubian maize alt per April⸗Mai zu 22 sh 6 d. Gerſte: Die ruhige Tendenz hielt wahrend des Marktes an. Angeboten: 1 Ladung Süd-Russische 5 options per Jan.⸗Febr. zu 18 sh 6 d 1 Ladung per Febr.⸗März zu 18 sh 9 d und 1 Ladung per April⸗Mai zu 18 sh 3 4l. Hafer blieb Schluß des Marktes ruhig. MNapsſaar wurde mit einer ruhigen Tendenz zu Gunſten der Ver⸗ käufer geſchloſſen. Angeboten: Brown Ferozepore old terms per Januar⸗Febr⸗ Verſchiffung nominal. Caleutta old terms per Jan.⸗Febr. Verſchiffung nominal. Cawupore old terms p. Jan.⸗Febr. Verſchiff. 34 sh 9 d. Leinſaat wurde mit einer willigeren Tendenz bei Acceplirung einer Preisermäßigung von 3 dl geſchloſſen. Angeboten: Bombay per Jan.⸗Febr. Verſchiff. 46 sh 6 d. Galeutta per Jan.⸗Feb. Verſchiffung 45 sh. Iia Plata per Jan.⸗Feb. Verſchiffung 39 sh bezahlt. Mannheimer Petroleum⸗Notirung vom 30. Januar. Ameritamiſches Petroleum dispontbel M. 22.60, ruſſiſches Petroleum M. 21.50, öſterreichiſches Petroleum M. 20.80 pro 100 Kilo netto verzollt ab hieſigem Lager. Magdeburg, 29. Jan. Kornzucker 88 proz..90—.15, 75 proz. .05—7. 20, Brodraff. I. 28.95, do. II.—.—, geim. Raffin. 28.70—00%0 gem. Melis 28.20 ruhig. lichen Angebole geſchloſſen. ſchloſſen. WBrüſſel, 29. Jan.(Schluß⸗Kurſe.) Spanzer 88.50, Italiener —.— Türken C—.—, Türken D 29.85, Warſchau⸗Wiener 498.—, Prinz Heinrich Liſſabon, 29. Januar. Geld⸗Agio 25— Proz. Wechſel auf London 42 ½ Pence. London, 29. Jan. auf deutſche Plätze 20.64. Balparaiſo, 29. Jan. Wechſel auf London 16 ½. Rio de Janeiro, 29 Jan. Wechſel London 11/8. New⸗Nork, 29. Jan. 5 Uhr Nachm. Effecten. 28. 29. 28. 29. London 60 T. Sichi.83%.83% New⸗York Central 151— 151¼ Lond. Cable Tranſ.57¾.87½% North. Pacifie Pref. 113% 113 ½ Paris k. S..18¼.18 ½ North. Pac. Com.——-— Deutſchland k. S. 94½] 94½ N. Lac. 3% Bonds 7 727 Atch, Top. Santa e 8787½ Nocfolk. Weſt. Pref, Canadian Pacifte 1363, 187— Union Pacific Sh. Southern Pacifte 64% 65—4% Bds. p. 1925 Chic. Milw. X St. P 177% 177½ Suber Denv. Rio Gr. Pref 88% 88— Kanſas City Sh. Illinois Central 148% 148½ United T. Steel Lake Shore——— 5„Pref. Louisville& Naſhv.] 126¾ 126½, New⸗Nork, 29. Jan. 5 Uhr Nachm. 28. 29. 28 29. Roth. Wint.⸗Weizen Naff. Rio Nr.7März.25.25 loco 818 82½¼ do. April.30.30 „ Januar 225 585 do. Mat.40.40 „ Februar 27 2075 do. Jun.50.50 „ März 0 do. Jult.60.55 „ Mai 81½% 81½¼ do. Aug..65.65 „ Juni— 751 do. Sept..75] 475 „ 787% 79½ do. Okt..80.80 „ Auguſt 5„ MehlSpring⸗Wheat Mais Januar 71— 71d(loars.10.10 „ Februar 35 2½, Baumw.⸗Zuf v. Tg. 26000 23000 „ Mai 50% 50½ do. ⸗Ausf. nach „ Juli 435 49— Großbr. 30000 21000 „ Auguft 5 1258 do. ⸗Ausf. n. d. „ Septbr. 5 Continent 13000 22000 Petroleum Rafined Baumwolle loco.05.05 (in Caſos) 10.50 10.50 do. Jan..94 8. 0 Raff. Petrol. Stand⸗ do. Febr..85.87 ard white in...20.20 do. März 888.85 Raff. Petrl. Stand do. April.910.88 in Philadelphia 68.15.15 do. Mai.94.91 Credit Balances 5 do. Juni.92.89 t Oil Cith 150.— 150.— do. Juli.92.90 Terpentin⸗Spiritusſ 64%½ 65— do. Aug..72%.68 Schmalz⸗Weſtern do. Sept..30.25 ſteam. 10.35 10.,25 Baumwolle in New⸗ Schmalz(Rohe& Orleans 8% 8½½ Biothers) 10.45 10.45 Baumwolle in New⸗ Schmalz(Wilcox) Ortleans p. Jan..82.80 per Januar 10.45 10.35 Branntw. in New⸗ Talg 6% 69%] Orleans p. Jan..02.97 Zucker 3 /ös 37¼/Kupfer 12.67 12.70 Kaffee farr Rio Nr.7 5 J½ 5½ Zinn 29.40 28 20 Kaffee RioNr.7 Jan.10.10 Getreidefracht nach do. Febr.].10!.101 Liverpool 1907 1 Tages⸗Skatiſtit. ufuhren im Weſten: 28. 29. Winterweizen Bsh. 212 000 143 000 Frühjahrsweizen 481 000 425 000 Zufuhren a. d. Seeplätz. Weizen, 126 000 116 000 Ausfuhr a. atlant. Häfen„„ 77000 329 000 Verkäufe für den Export: Weizen Bootsladung 5 3 Mais 2 Getreidefracht nach London d 2 „ Antwerpen d 1975 1 7— 5„ Rotterdam ets. 4 ½ 4 7„ Bremen Pfg. 82 32 „ bimbieg 17 171 Nachbörſe Weizen /1s höher Mais W. New⸗Nork, 29. Jan.(Mitteldepeſche). Weizen per Mai 81½ ſchwach 810% feſt Mais per Mat 50½ willig 50 ½ feſt Baumwolle: per Januar.89.88 per Mai.94 ſtetig.92 ſtetig 25 Ne wyork, 29. Jan. Abends 6 Uhr.(Tel.) Produkten⸗ börſe. Weizen eröffnete feſt auf Deckungen und Vorausſage der Ausbreitung einer Kältewelle über Nord⸗Amerika; dann niedriger auf weißer wurde gegen Schluß des Marktes e nen Schatten 1 85 iah ahan ihie I DI-Aie Aetee e, eae„Ben Silber 21½, Priv.⸗Disk. 3 ½, Wechſel Mais zog im Preiſe an auf ſchwächeres Angebot und geringe Vorräthe. Schluß feſt. Kaffee ſchwächer auf Verkäufe von Firmen, welche mit Firmen des Platzes und im Auslande Verbindungen haben. Schluß flau. Baumwolle feſter auf geringere Zufuhren als man erwartet hatte, Deckungen der Platzſpekulanten und gute Ausſichten bezüglich der füdlichen Lokomärkte; gab ſpäter nach auf Verkäufe der Haufſiers und Baiſſiers und Mangel an Käufern. Schluß ſtetig. New⸗Mork, 29. Jan. Der Wochenbericht des„Cineinnati⸗ Price⸗Current“ meldet: Die Weizenſaaten ſind nicht mehr mit Schnee bedeckt, doch iſt der Beſtand derſelben gut. Von geernteten Weizen bleibt noch eine anſehnliche Menge in den erſten Händen. Mais iſt reichlich angeboten. Ehicago, 29. Jan. Abends 5 Uhr.(Tel.) Produkten⸗ börſe. Weizen unterlag denſelben Einflüſſen wie am Newpyorker Markt. Die Abſchwächung wurde mit beranlaßt durch Verkäufe von Armour. Schluß feſt. Mais feſt auf geringe Zufuhren im Weſten, ſowie auf mangel⸗ hafte Beſchaffenheit. Schluß feſt. Eiſen und Metalle. London, 29. Jan.(Schluß). Kupfer per Kaſſa 54¾, Kupfer 3 Monate 55—, ſtetig.— Zinn p. Kaſſa 132—, Zinn 5 Monate. 131˙%, ſchwach.— Blei ſpiniſch 11½, Blei engliſch 115%, ſtetig. Zink gewöbnlich 205/1, Zirk ſpeziol 20/4, Queckfilber 8, feſt. New⸗York(Eiſen und beg 24.——24.50 22.——22.50 28.50—24.50 23.50—24.50 8801 29. 24.——24.50 22.— 22.50 23.50—24.50 23.50—24.50 Eiſen Iron Nr. 1 Northern Nr. 2 Nr. 1 Suthern Nr. 1 Soft Stahlſchienen 28.— 28.— 8 1 12 67 190 5 75 upfer 12.37—12. 45—12. Zinn 29.10—29.40 29.——29.20 Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Januar. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 25.26.27. 28.29.30.][Bemerkungen Touſtaun;.98 Waldshut. ,72 175 1,91 1,90 1,88 1,79 Hüningen 147 Abds. 6 Uhr Kehll J1,85 l,84 1,811.92 1,981,92 N. 6 Uhr Lauterburg 3,263,25 3,30 3,35 Abds. 6 Uhr Maxan 3J33,19 3,19 8,15 8,17 8,28 3,24 2 Uhr Germersheim 2,912,89 2,92 3,02.-P. 12 Uhr Mannheinrn 2,68 2,63 2,1 2,60 2,68 2,71 Morg. 7 Uhr Mainz 610,57 0,620,58.-P. 12 Uhr Wiiittßtß 140 1,39 1,39 10 Uhr Kaub«2„%„3„ 1,61.60 157 1,58 1,56 1,58 2 Uhr Kobleuz.89(,86 1,89 10 Uhr KUIIHnHH 1,84 1587 1,811,75 1,72 2 Uhr Rührort 1,29 1301,25 1,17 6 Uhr vom Neckar: Maunheim 22.,79 2,732,712,71 2,77 2,80 V. 7 Uhr Heilbronn 0,90 J0,85 0,76 0,72 0,75 0,78 V. 7 Uhr Verantwortlich für Politik: Chefredakteur Wr. Paul Harms, für Lokales und Provinzielles: Eruſt Müller, für Feuilleton und Volkswirthſchaft: Georg Chriſtmann, für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei G. m. b..: Director Speer. „Nähmaſchine e für Familiengebrauch und gewerbliche Zwecke, auch vorzüglich zum Stieken f f geeignet, zu haben bei Martin Deeceker, A, A. Telephon 1298. Eigene Reparaturwerkstatt. Möbelfabrik Gebräder Reis Mannhein. I, 4 Mrossh. Moflieferanten 1l I, 4 nächst dem Kaufhaus Ausſtellung compl. Muſterzimmer in allen Stylarten. Aunſt⸗ und Luxusmöbel. 25922 oiohbaltiges Lager in Möbeln einfacher Auslhrung; compl. Musterzimmer. 2. 22 niiehst dem Speisemarkt 2, 22. Anzeigen fun den Mannlieimen GCeneral. Austiger Soote alle eæislirenden Ceilungen besorgt 2 Originalpreisen unler Ceiſisung der föclisten Rabalre die Annoncen-Hæpedition Haaseustein& Vogler, Maunlieim, L 2, ISl. Ralſi in In serlion angelegenſieiten, Euliblis ſe uud Koslenberechnungen gralis. 1080⁴ Gänſeleberpaſtete, Trüffeln, Hummer, Mayonnaiſe, Rheinſalm, Wildpret, Plumpudding ſind ſchwer verdauliche Speiſen, die aber der ſchwäche Magen brillant verträgt, wenn er nach Tiſch regel⸗ mäßig ein Gläschen„Säntis“ von Dr. W. Knecht& Co. in Frankfurt a. M. zu ſich nimmt. Säntis iit nämlich ein ärztlich anerkannſer, ausgezeichneter Magenbitter von vorzüglichem Geſchmack, der die Verdauung in hohem Maaße fördert und er⸗ leichtert. 10110 „Wollen Sie gut verdauen— trinken Sie Säntis! Probe⸗ flaſche Mk.—, große Flaſche Mk..50. Ueberall erhältlich. Ver⸗ treter in Mannheim iſt Herr Carl Scheirmann, Schwetzingerſtr. ö. Erhültlich i. allen besser. Oolonfalwaren-, Delicatess- u. Prog Haudlungen. Iratis-Eroben direct yqn de SIRIs-GFSPEEsERAFT m. b. H. Fran ——— 5— N Herr Med.⸗Rath Prof. Dr. R. in A. Ur 2 ammen dirig. Arzt des Kinderkrankenhauſes ſchreibt: Mit„Obermeyers Herba⸗ Seife“ habe ich in mehreren Fällen von chroniſchen Ausſchlägen und Wundſein bei Kindern gute Reſultate erzielt. Zu haben per Stück Poſitions⸗Löſungen. Weiterhin wieder höher auf Deckungen und Be⸗ . Gotk Ganan 25 Pig und Mk..25 in allen Apotheken und Drogerien. Fabrikant 1¹¹.A7 —. Mannheim, 30. Januar. 1 en Buntes Feuilleton. — Amerika gegen Europa. Aus London wird berichtet: Bei der gegenwärtigen politiſchen Läge haben zwei faſt gleichzeitig erſchienene engliſche Bücher, die ſich ſehr gut ergänzen und in denen ſich allch der Kammpf der neuen gegen die alte Welt wiederſpiegelt, eift deſonderes Intereſſe. Das eine,„Economt and Induſtrial Progreß of the Cen⸗ rh, von H. de B. Gibbins, faßt die Feherrſchenden Faktoren in dem merkwürdigſten Jahrhundert, das Induſtrialismus und Erfindung je gekannt haben, kurz zuſammen; das andere,„American Induſtrial Problems“ von W. R. Lawſon, iſt eine ſpezialiſirte Betrachtung der Vereinigten Stackken, dem Wunderland des Kommerzialismus. Aus den Daten dieſer Bücher ſeien einige ſchlagende Beiſpiele für die Ent⸗ wicklung des letzten Jahrhunderts mitgetheilt. Vor 70 Jahren er⸗ hielt in England der Keſſelſchmied nur Soldatenſold, 18 Pence käg⸗ lich, und 40 Jahre waren nöthig, um dieſen Lohn auf 2 Sh. 7 Pence pro Tag zu bringen. Aehnlich war die Beſoldung für deii Steinmetz. Der Stand dieſer beiden Klaſſen war typiſch für die induſtrielle Ge⸗ ſammtheit. Natürlich iſt der Werth des Lohnes durch die Kauffähig⸗ leit des Geldes beſtimmt. In England gibt Jemand, der 81 Sh. wöchentlich verdient, 14 Sh. für Nahrung aus; in Frankreich, wo der Durchſchittt wöchentlich 21 Mark beträgt, ſind 12 Mark für Nahrung zu rechnen. Die Zunahme der Löhne war die natürliche Folge des wachſenden Wohlſtandes des Landes. Gibbons zeigt ie ungeheuren Schritte, die Amerika, Deutſchland, Frankreich und andere mit Eng⸗ land rivaliſirende Völker vorwärts gemacht haben; aber er erinnert daran, daß England den Weg zur Fabrikation gezeigt hat. Beſonders begünſtigt waren nach ſeiner Meinung die Amexikaner. Sie konnten ſogleich die beſten engliſchen und europäiſchen Erfindungen ſehen, Jahre mühſeliger Verſuche übergehen und ſich ohne Weiteres die reifen Erfahrungen europälſcher Mechaniker und Ingenieure aneignen. Vor hundert Jahren förderte England jährlich 10,000,000 Tons Kohle, jetzt in demſekden Zeitraum faſt 200,000,000 Tons und dazu 8,500,000 Tons Eiſen, je 110,000 Tons Kupfer und Blei und 15,000 Tons Zinn. Die Kohlengewinnung allein beſchäftigt 800,000 bis 900,000 Menſchen, und der Heizungsvorrath dauert, nach dem jetzigen Konſum berechnet, noch weitere 500 Jahre. Das Textilgewerbe hat ſich während der Regierung der Königin Viktoria faſt vervierfacht. Der Verbrauch an Faſern in britiſchen Spinnereien iſt von 854,000,000 Pfund im Jahre 1840 auf über 30,000,000,000 Pfund im Jahre 1896 geſtiegen, d. i. etwa 77 Pfund auf den Kopf der Bebölkerung. England verbraucht jetzt ein Viertel der in der ganzen Welt erzeugten Geſpinſtfaſern. Damit werden jährlich über 4,000,000 Meilen Baumwollzeug fabri⸗ zirt, mehr als in allen übrigen europäiſchen Ländern zuſammen. General⸗Anzeiger. 5. Selte von 1,240,000 M. und bezahlt ihren Arbeitern täglich 1,000,000 M. Aber auch Deutſchland und Frankreich ſteigen, und England importirt ihre Tuche. Deutſchlands Geſammtmanufaktur(14,000,000,000 M. jährlich) kommt der Englands ſehr nahe. Die deutſche Stellung ver⸗ dient, wie Gibbins ſchreibt, ſorgfältige Betrachtung, denn es bedrängt England überall. Sein Erfolg iſt nach Gibbins drei Hauptthatſachen zuzuſchreiben: dem durch die nationale Einigung gegebenen Anſtoß, der großen Anpaſſungsföhigkeit der deutſchen Fabrikanten, und der ſyſtematiſchen Erziehung zu Handel und Technik. Bis jetzt behält Eng⸗ land 20 bis 25 Proz. des Geſammthandels der Welt, es folgt Deutſch⸗ land mit faſt 11 Proz., Frankreich mit etwa 9 Proz, die Vereinigten Staaten mit etwas mehr als 9 Proz. Wenn die Ausbeute der Kolonien hinzukommt, zeigt das britiſche Kaiſerreich einen Rekord von etwa einem Drittel des ganzen Welthandels. Wenn nun aber Amerika jetzt immer ſtärker als gefährlicher Konkukkent gegen das alte Europa hervortritt, ſo findet Lawſon die Fähigkeiten, die zu Amerikas ungeheurem Fortſchritt geführt haben, in der„Frei⸗ maurerei“ des amerikaniſchen Handels. Es zieht alle die verſchie⸗ denen Handelszweige zuſammten und macht ſie einander dienlich. Alles, ſogar die Kirchen, werden nach geſchäftlichen Grundſätzen ge⸗ leitet. Daneben geht ein beiſpielloſer Grad der Konzentration von Geſchicklichkeit und Kapital. Jede Induſtrie wird meyr oder weniger vom Millionär und ſeinen Genoſſen beherrſcht. Dieſer Millionärs⸗ geiſt drängt ſich in die Banken, Eiſenbahnen, Schifffahrtsgeſellſchaften, Eiſenwerke und ſelbſt Detailgeſchäfte. Sogar die Farmer ſind davon ergriffen und planen jetzt 200,000000.⸗Syndikate zur Finanzirung ihrer Ernten. Die Amerikaner haben die guteſf und ſchlechten Eigen⸗ ſchaften der thätigſten lebenden Raſſen abſorbirt. Eine ſolche Miſchung von Nationalitäten, wie ſie ſie darſtellen, iſt beiſpiellos. Gründlich⸗ keit, Kühnheit, Beharrlichkeit ſind die hervorragenden Charaktereigen⸗ ſchaften der amerikaniſchen Arbeiter, und nicht wenige ſind genial. In Amerika hat man ſich noch nicht vergegenwärtigt, daß zu weit⸗ gehende muthige Finanzwirthſchaft Tollkühnheit iſt.„Es iſt erſtaun⸗ lich, daß Menſchen mit ſolchem Genie für Den Handel, wie viele Amerikaner es haben, blind gegen den höchſteñ Prüfſtein finanzieller Solidität, unbefleckten Kredit, zu ſein ſcheinen. Wenn die Ameri⸗ kaner davon ſprechen, daß Newhork das Geldzentrum der Welt wird, ahnen ſie wenig, wie franzöſiſche und deutſche Bankiers eine ſolche Möglichkeit betrachten. Sie bewahren ihre Spargelder in London, weil ſie wiſſen, daß London der ſicherſte und bequemſte Platz dafür iſt. Wenn ſie davon hörten, daß Londoner Bankiers ſich in Morgan⸗ Kombinationen werfen, würden ſie ihre Kontos in Lombard⸗Street bald ſchließen.“ Lawton entwirft ein beuntruhigendes Bird von dem kommenden unvermeidlichen Kampf zwiſchen 40 bis 60 reichenLeuten auf einer Seite, die jeden Zweig des Handels erwürgen und ſich zur eeen— Die Wollentextilfabrikation in England hat einen jährlichen Werth PF———— Verein Sonntag, den I, Fehr. 10f, Haiſ. Marine 1. Chromatische Fantasſe und Fuge 2. Intermezzo-moll, op. 119 Saniſtag, den 31. Jan. 1902, Capriccio.dur, op 76 5 Abends ½9 Uhr Intermezzo-dur, op. 11 3. Carnayal„. Verſammlung im Lokal zur„Landkntſche“. DieKameraden werden gebeten, 57· 8 aus op. 10 und 25 Noeturne.dur, op. 9 No. 3 Ballade As-dur, op. 7 Freitan, 30. Jauuar 1903, Nachmittags 2 Uhr, Vormit. I11 Uhr, im CGASILINO- S AAI Klavier-Mafinse von Florenee Bassermann. R O G R A M M: handlung von K. Ferd. Meckel und Musikallenhandlung Th. Sohler, sowie an der Kasse zu haben. J. S. Bach. 5 DJoh. Brahms. „R. Schumann. Fr. Chopin. recht pünktlich und zahlreich zu 8. Alſegro.moll Dom. Searlatti. erſcheinen. 95 8 Giene lert 5* 0 Fer e, — zigue„„ 5 ber 5 91 er. 15 id.! Pſd.J Pfb. 22 2 Pfd.J1 Pfd4½ Pid Zwangs⸗ Verſteigerung. ceee en ake. 4. d un ger lenegnen Ggſüse-Oonsefven. r 8 0f Comüse-Conserven. e gatauttrt 90 2er(onzerlen: induſtriellen Diktakur aufgeſpielt haben, und 80 Millionen entrüſteter, Lohn verdienender Amerikaner auf der anderen Seite. Die wahr⸗ ſcheinliche Folge von Amerikas Einfall in Europa nard nach Lawſon das Aufwachen der europäiſchen Länder zu beiſpielloſen Auſtreng⸗ ungen und zur Entwicklung einer Gener⸗tion geſchickter Arbeiter und Organiſatoren ſein, die ſogar die kundigſten amerikaniſchen Induſtrie⸗ kapitäue in den Schatten ſtellen werden. — Die Zunahme der Irrſinnigen in England. In ihrer April⸗ nummer des Jahres 1884 veröffentlichte die„Fortnightly Review“ einen Artikel, der damals großes Aufſehen erregte, da er darauf hin⸗ wies, daß ſich in England die Zahl der Irrſinnigen mit einer be⸗ unruhigenden Schnelligkeit vermehrte. Seitdem hat ſich dieſer Zuſtand nur verſchlimmert, und die„Weſtminſter Review“ ſtößt in ihrer Januarnummer denſelben Alarmruf aus. Einige Zahlen, die darin mitgelheilt werden, werden eine Vorſtellung von der Bedeutung dieſer Zunahme geben. Im Jahre 1859 zählte man in England 36 762 Irrſinnige; im Jahre 1884 war ihre Zahl auf 76 765 vorgerückt, und im Jahre 1901 betrug ſie bereits 110 713, das macht in 42 Jahren in runden Ziffern eine Zunahme von 74 000 oder im Durchſchnitt nahe an 2000 pro Jahr. Dieſe Zahlen beziehen ſich nur auf Englaud; in Schottland und in Irland war die Vermehrung verhältnißmäßig noch größer. In Irland hat die Zahl der Irrſinnigen in demſelben Zeitraum von 6270 auf 21 630, d. i. um 15 360 zugenommen, in Schottland von 4960 bis 16 288, was eine Vermehrung von 11 428 bedeutet. Vor der großen Hungersnoth in Irland zählte die Bevölke⸗ rung dieſes Landes etwa 8 500 000 Einwohner; in dem Bezirk Richmond, in dem ſich eins der größten Irrenhäuſer befindet, zählte man 811 000 Einwohner, und das Irrenhaus beherbergte nur 300 Inſaſſen. Jetzt, wo die Bevölkerung nur noch 4 500 000 Seelen beträgt, von denen 586 000 in dem Bezirk Richmond leben, hat das Irrenhaus 2300 Inſaſſen— dieſes eine Beiſpiel iſt typiſch. Man hofft, nachdem die öffentliche Aufmerkſamkeit auf dieſe Verhältniſſe gerichtet iſt, daß ſich die Regierung jetzt ſehr ernſthaft mit der ernſten Frage beſchäftigen und nach Maßregeln ſuchen wird, die dieſer ber⸗ hängnißvollen Entwicklung Einhalt gebieten können. Es würde auch ſehr intereſſant ſein, die wahren Gründe dieſer Krankheit kennen zu lernen, die unter der Bepölkerung von England, Schottland und Ir⸗ land eine ſolche Verwüſtung anrichtet. Einige behaupten, daß es ſich vor Allem um eine Frage des Alkoholismus handelt, während Andere den Grund darin ſuchen, daß man Irrſinnige als geheilt entläßt, die es nicht ſind, und die ſich dann verheirathen und Kinder haben, die den Keim der furchtbaren Krankheit ſchon in ſich tragen. Der Verfaſſer des ſehr bemerkenswerthen Artikels fordert die Einſetzung einer internationalen Kommiſſion, die dieſes ſchwerwiegende Problem zu ſtudiren hätte. 10687 Bohnen. werde ich im Pfandlokal dſin gehnneensee, 28—— bpitgt, Lilrene, Jer, 60—— 7855 D t SDruar 1903, 5 N 10 1 85 J Zuuge Schuridebohnen 8 2— pargel, Gemüſe dik 65 40— ei— 5. ˖— kapſeln, 1 Partie Ofenxohre, im Grossh. Hoftheater Prima Butter⸗Ichueidebohnen 45 30— Spargel, Schnitt m. Kopf,prima 90 50— Spülkaſten, 1 Stück Zinkblech, 5 2 Spargel, Schnitt n. 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Erſatzwabl in den Vorſtand. 4. Wahl der Reviſoren zur Sparkaſſe. 5. Verſchiedenes. Zu zahlreicher Betheiligung ladet höflichſt ein. Der Vorstand. 2950604 Exlra hahnen, Graße Hahnen, Hähuchen, Capannen, Poulard u, Fuppenhühner, Enten, Gänſe Verkauf fndet statt in meiner Centrale T 1, 6; E 5, 1; L 12, 10; Tullastr. 10 Meine übrigen Verkaufsſtellen nehmen Borausbeſtellungen an. aocahan Sehreiber. per Pfd. 70 Pfg. 10688 Wachsbohnen 55 33— Erbſen. Erbſen, Couſum 45—— iebedernen Eig Erbſeu, mittelſtin 52 34— intrittskarten erbſeu, junge 65 40 5 Erbſen, feint junge Erbſen, feinſte junge erbſen, Sniſerſchuten Erbſen m. ganz kleinen Carotten Carotten, junge kleine Früffel und Ghampignous Obſt⸗Conſerven. Auanas //1 Frutht Apricaſen/ Frucht ohne Stein Birnen, roth Erdbeer, uaturell Heidelbrer Kirſchen, ſüße ahur Stein Melange ſa.(gemiſchte Früchte) Mirabellen, Metzer Prſiche/ Frucht, ate Pflaumen ¼ Frucht ahne Stein Preiſelbeer 55 Beinetlanden 524 .00 73 48 70 40 60 70 43 72 50 10676 Breitestr. 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Alilitärverein E anuh Snamstag, 31. Januar 1903, Abends 8 Uhr in den Sälen des Ballhauſes Feier dles Gehurtsfestes Sr. Majestät lles Hentschen Kaisers Wilhelm II mit theatralischen 4A ufführungen u. darauffolgendem PFesthbhall. Wir laden bierzu unſere verehrlichen Milglieder nebſt deren ellangehörigen über 14 Jahre freundl. ein. bands⸗ und Vereinsabzeichen unbedingt anzulegen. Orden und Ehrenzeichen, Ver 10593 Bier vom Fass. Der Vorſtaud. kim Harmonie-Geſellſchaff Maunhein. Alliengesellschaff in Ciquidstion. Ordeulliche General⸗Uerſummlung 5 im oberen Kugehörige Vorſchläg mau im Lo liesang⸗ Verein„alria“ Sountag, den 1. Febr. 1903, Abends 7 Uhr Saale des „Apollo-Theater“ Masken-Ball wozu wir unſere verehrl. Mitglieder nebſt freundl. einladen. Der Vorſtand. e für Einzuführende beliebe kal K 3, 6 abzugeben. 10833 Donnerstag, 26. Februar, un Saale der Geſellſchaft zu Mannheim. Vormitiags 11½ Uhr Tages- Ordnung: 1. Bericht über das abgela 2. Rechnungsablage. 8. Entlaſtung des Aufſichtsraths und der L 4. Beſchlußfaſſung über Verwahrung der Bücher und Schriften der Geſellſchaft. üfene Geſchäftsjahr. Mannheim, den 28. Januar 1903. Die Liquidatoren: Auguſt Amhoff. Berm. Dyckerhoff. 10669 iquidatoren. 10669 2867 Jerlitz- Schoo 2 2,, elns Treppe. 2 gold. Medaillen Paris 1900. Letzte Auszeichnungen: Zürich 1962 Eine gold.Medaille Lille 1902: Eine gold.Medailie Sprachinstitut für Er- wachsene. Allein auto- visirt zur Anwendung der Berlitz- Methode. Duglisch, Französ Ital., Span., Russ., Schwed. ete. Nur Lehrer der betr. Nation — Nach der Berlitz- Moethode lernt man von der ersten Stunde an geläufig sprechen .schreiben. Haudels Correspondenz in allen Sprachen. Probestunden und Prospeete gratis. Tages- u. Abendkurse Auknahme jederseit. 180 Tweigsehulen Russisch. Unterricht in Grammatik, kaufm. Korreſpondenz ꝛc. ertteilt ein Nuſſe. 9069 Näheres J 2. 5, 1 Treppe. Französisel TanzOslisch. A. Dupuy, 1250b krüherer franz. 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