Abonnement: Tägliche Ausgabeꝛ 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pig. monatlich, durch die Poſt dez. incl. Poſt⸗ 2 aufſchlag M..42 pro Quartal. (Badiſche Volkszeitung.) der Stadt Mannheim und Umgebung. Unabhängige Tageszeitung. i Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſez „Journal Mannheim““, In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 3021. Einzel⸗Nummer 5 Pfg„3 5 19 Nur Sonntags⸗Ausgab 1 20 e e zwölf 75„ Telephon: 0 5 ins Haus od. durch die Poſt 25 Pf. Druckerei: Nr. 344 — E 6, 2 Grleſeuſe und verbrtitetle ztitung in Manuhrim und Angetung. E 6, 2.„ Medattion: Nr. 377 —„ Expedition: Nr. 218 Wee 10 75 Schluß der Inſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morzens 9 Uuhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr.„ Fillale: Nr. 818 ie Reklame⸗Zeile 1 Nr. 87. Samſtag, 21. Februar 1905. 3 5 5 55 eore kß es icht erſt 5280f antömtten, daß man ſhr„das die ihn nicht begreifen 1 e Kan 0 Se * 85 aigehsede g nſe ee e Regieren verleide“ und die Miniſterkollegen des Herrn v. Crails⸗ Entlaſſung iſt nicht nur eine Niederlage Bayerns vor dem U ſeinerlei Gewähr geleiſtet. heim, die ſich etwa noch retten zu können glaubten, banden ihr] montanismus, ſondern auch eine bedenkliche Schwäche ge Schickſal nicht länger an das ihres unrettbaren Präſidenten. dem Partikularismus. Die Befürchtungen, von denen die 4 N„Die Differenzen im Miniſterium, welche Herrn v. Crailsheim eingetroffenen Telegramme aus allen Gegenden des Reiches me 5 Sur Miniſterkriſe in Bapern. zur Einreichung der Demiſſion veranlaßten(die ihm ſofort be⸗ den, werden auch im Lande ſelbſt von allen deutſch geſinnt Man ſchreibt uns aus München: Es gibt nichts Miß⸗ licheres als politiſche Prophezeihungen! Was haben wir in dieſen letzten Tagen des Miniſteriums Crailsheim nicht Alles leſen und hören müſſen! Da mochte nun Sitzung auf Sitzung im Miniſter⸗ rath ſtattfinden, die Leute ſchwuren hoch und theuerlich, daß nichts Wichtiges im Werke ſei, ſchwuren, daß die„Kanonade“ der Cen⸗ trumspreſſe noch lange keinen Grund zur Demiſſion von alten bewährten Staatsmännern bedeute. Die Herren um Crailsheim, verſicherte man, können's ruhig zunächſt abwarten, ob die Kam⸗ mermehrheit das Verlangen nach ihrer Beſeitigung mit beſſeren Gründen zu belegen weiß, als ſie auf dem Parteitag des Cen⸗ trums und in der Centrumspreſſe bisher vorgebracht wurden. Weder auf dem Parteitag noch in der Preſſe iſt für die Be⸗ hauptung, daß die Miniſter ihre Haltung gegenüber dem Centrum geändert hätten, das geringſte Beweismaterial vorgebracht wor⸗ den, man hat in der letzten Zeit bloß lauter und ſkrupelloſer gegen ſte agitirt, Schreien allein vermag aber keinem beſonnenen und in der Politik ergrauten Staatsmann zu imponiren Ach ja, das las ſich Alles recht, recht nett und neckiſch! Aber wer mit politiſchen Kreiſen Fühlung hatte, wußte längſt, daß der„Kampf bis aufs Wef er“, den das Centrum dem Miniſterium geſchworen, mehr als eine bloße Phraſe war. Die „Augsburger Abendzeitung“ hatte ſogar eine artige Geſchichte Bon einem„hohen Herrn“ erzählt, der im Kreiſe ultramontaner Freunde jüngſt ſein Herz weiter als üblich geöffnet und über den „Abſägungsprozeß“ des Miniſteriums Crailsheim die verfäng⸗ lichſten Mittheilungen gemacht. Das Centrum, hatte er geſagt, erblicke mit Recht in dem neuen Kultusminiſter b. Podewils einen nach jeder Richtung hin geeigneten Nachfolger des Grafen Crailsheim und er habe auch bereits eine Perſönlichkeit an der Hand, die in das noch von Podewils verwaltete Kultusminiſte⸗ rium ganz im Sinne des vorigen Sommer verabſchiedeten Herrn v. Landmann leiten werde. Das Centrum müſſe im kommenden gangenen Seſſion aufgehört; falls man ihm von„oben“ her Schwierigkeiten in der Entfernung Crailsheims bereite, werde man„die Politik ſo einrichten, daß der Allerhöchſten Perſon das Regieren ſchon verleidet werde.“— gedruckt zu leſen! Und iſt nicht nur von keiner Seite dementirt worden, ſondern wird auch durch den heutigen Stand der Dinge vollkommen beſtätigt. Herr v. Podewils, der nach jeder Richtung heim erſchien, iſt nämlich poſitiv zu deſſen Nachfolger im Staats⸗ worden! Wie konnte das nur ſo bald und ſo geräuſchlos und offenbar gegen alle Regeln der in Bayern üblichen Wahrſ cheinlich⸗ keitsrechnung der öffentlichen Meinung geſchehen? Die Antwort auf dieſe Frage iſt ziemlich einfach. Nachdem man ſich in Regierungskreiſen überzeugt hatte, daß das Centrum Ernſt mache, zog man vorſichtig das Fazit der Situation. Die der gefährlichſten Angriffspunkte, Landtag mit aller Energie dort fortfahren, wo es in der ver⸗ Dias war doch deutlich! Und ſtand ſchon vor acht Tagen hin dem Centrum als geeigneter Nachfolger des Grafen Crails⸗ miniſterium des Aeußern und des Königlichen Hauſes erhoben willigt wurde!) ſollen nicht einmal politiſcher Natur geweſen ſein, ſondern ſich mehr; auf formale, Kompetenz⸗Angelegenheiten be⸗ zogen haben.“— Man kennt das ja: wenn Freunde nicht mehr zuſammenhalten wollen, iſt der nichtigſte Anlaß zur Trennung wichtig genug. Fragt man nach der Bedeutung der Kriſe, ſo hat die Ant⸗ wort ohne Bedenken einen glänzenden Sieg des Centrums zu konſtatiren. Unzweideutig iſt der Nachweis geliefert, daß die bayeriſche Regierung ſich der Ungnade des Ultramontanismus nicht auszuſetzen wagt, daß Bayern, wenn nicht direkt Centrums⸗ politik, ſo doch eine dem Cnetrum gefällige Politik treiben will. Herr v. Podewils wird in der Stellung eines Miniſterpräſtdenten gewiß nicht viel anders denken als Herr v. Crailsheim, allein während dieſer entſchloſſen war, den Kampf gegen den ultramon⸗ tanen Terrorismus aufzunehmen, wird jener in der Beilegung dieſes Kampfes ſeine vornehmſte Aufgabe erblicken. Fur cht vor dem Centrum, das iſt die Signatur der gegenwär⸗ tigen Stunde, Furcht vor dem Centrum wird auch die Signatur aller abſehbarer Zukunft ſein. Kein Wunder übrigens, wenn man erwägt, daß ſelbſt die Berliner Regierung dem Centrum unaus⸗ geſetzt zu gefallen ſtrebt, obwohl die Reichsregierung doch kein weſentlich katholiſ cs Land, wie die bahyeriſche, zu verwalten hat. In Reaktionszeiten fließt eben das Waſſer aller Ströme mit Vorliebe über die Mühlen, welche rückwärts läufen Man darf aber bei der Kapitulation der ischen Re⸗ gierung auch die Thatſache nicht überſehen, daß das bayeriſche Centrum faſt identiſch mit der alten Patriotenpartei, d. h. mit der Organiſation des bayeriſchen Partikularismus iſt. Einer welche die Crailsheim'ſche Politik den ultramontanen Minirern bot, war die unerſchütter⸗ liche Reichstreue des Grafen. Man haät das häßliche Wort bon den„gekrönten“ Agitatoren noch in lebhafter Erinnerung, das der neuliche Centrumsparteitag geprägt hat. Unter dieſen ge⸗ krönten Agitatoren verſtand Dr. Heim den Kaiſer und den Prinz⸗ regenten, die durch das kaiſerliche Telegramm aus Swinemünde und den prinzregentlichen Dank an den Grafen Bülow für die Vertheidigung des Telegramms im Reichstag angeblich für die partikulariſtiſchen Abſichten des Centrums in Bayern Stimmung gemacht hätten. Natürlich hat ſich Graf Crailsheim zu keiner Stunde der Verpflichtung entzogen, die Handlungsweiſe ſeines Herrn vor der Oeffentlichkeit zu decken, und bemerkenswerther Weiſe haben faſt alle Angriffe, denen er in der letzten Zeit aus⸗ geſetzt war, an eben dieſe Thatſache angeknüpft. Ohne Unterlaß vderſicherte die ultramontane Preſſe, daß der Regent ſich von ſeinem Conſeilspräſtdenten zu einer Dankäußerung an den Gra⸗ fen Bülow habe„bewegen laſſen“, was um ſo unbegreif⸗ licher ſei, als die Bülow'ſche Rede eine„verfaſſungs⸗ widrige Auffaſſung der Kaiſeridee“ entwickele! In Ver⸗ faſſungsfragen und in Sachen der Kaiſeridee iſt man aber in Bayern heute faſt noch empfindlicher, als 1871, und es braucht nicht erſt verſichert zu werden, daß ein Miniſter, der den Reichs⸗ gedanken begreilt, ein gut gehaßter Mann bei all Denen wird, Zeit komme, wo der Terminhandel wieder e des Verbots des Getreide⸗Terminhandels könne keir Kreiſen getheilt. Intereſſant wäre, zu erfahren, wie jener 90ʃ% Herrti in Berl heute denkt, der vor ſechs Monaten über die jetzt ende ein ſo wenig ſchmeichelhaftes Urtheil gefällt hat. Deutſcher Aeichstag. (268. Sitzung. Schluß.). Berlin, 20. Febr. Förderung des Abſatzes landwirthſchaftlich ähne Bei dem Titel: Erzeugniſſe und Unterſtützung wiſſenſchaſtlicher, techniſcher u licher allgemeiner Fragen auf dem Gebiete der Landwirt wünſcht Herold(Centr.) 5 vermehrte ſtatiſtiſche Publikation über die Berhältniſſe, Getreide⸗Preis ee Frachtſätze, Wch a ung ete. im Auslande. Südekum(Soz.) kann Anſehen warum man 5 eine ſolche rein liche Korporation Reichsgelder bewilligen ſolle. Staatsſekretär Poſadowsky⸗ bemerkt, er habe ſchon früher erklärt, daß des wünſchens er wenn eine ſolche genaue Statiſtik durch eine Vereinigung, werden Eine ſee Vereinigung der bue für dieſen! Zweg⸗ Freeſe 15 Vg. berbreitet ſich über das Verbot des Termin 15 an 1 e 18. Landwirthſchaft ſich jetzt nicht 7 über den Pre richten könne, ſo ſeien die Agrarier ſelbſt daran ſchul ſelben nun eine Vereinigung wünſchten behufs P Publikation, ſo wolle er, Redner, benterken, daß ſache dabei für die Agrarier die ſei, daß ſie die Preiſe ſt wollen. Dieſer Wunſch werde aber nie erfüllt werden Herren würden auch nie erreichen, daß ſie ihte P ſo raſch an den Markt bringen könnten, daß die Landto brauch davon mächen könnten. Er hoffe zuperſichtlich, links, Rufe rechts: Nein.) Herold(Centrum) betont, daß zu der gewünſchten e 1 Induſtrie hinzugezogen werden ſollten. 5 Graf Schwerin⸗Löwitz(konſ. weiſt Farkuf hin, daß in Paris bereits eine ſolche ſtatiſtiſche Kommiſſion beſtehe und daß an dieſelbe die einer deutſchen Sektion geplant geweſen ſei. Staatsſekretär Poſadowsky wiederholt nochmals, daß das Reich Gelder für eine ſolche pri Vereinbarung nur wenn die erfüllt zweckt und garantirt en Kaiſerslautern Gund der e Am fremde Schuld. Roman von M. Prigge⸗Brook. Machdruck verboten.) „Mein Sohn noch nicht da?“ Der alte Herr, ein hoher Fünf⸗ Riger mit weißem Haar und Bart, aber noch lebhaft blickenden Augen, ſteckte ſchon zum dritten Mal den Kopf durch die Thür ſeines Privatkontors. In dem benachbarten, großen Raume ſaßen lungsgelifen, von denen der älteſte, ein ſeinem Herrn an Jahren Sohn war. An ihn Licheee ſich die wiederholte Frage des Chefs. Krauſe ſpritzte ſeine Feder aus, ſchloß ſorgſam das große Haupt⸗ buch und trat zu ſeinem Herrn ein, nachdem er zuvor noch einen Blick durchs Fenſter in den Hof geworfen hatte. Dabei ſchüttelte er unwillig den Kopf. Awas von dieſer Regung, als er ſich jetzt Herrn Johannes Gottlieb Firma. „Nun, Krauſe“, fragte dieſer und wandte ſeine Augen dem Treuen zu:„Was bringen Sie mir?“ „Ich möchte über unſern jungen Herrn mit Ihnen reden“, widerte der Buchhalter kurz reſolbirt. Ein erxſtaunter, faſt unwilliger Blick traf ihn. Flemming deutete mit der Hand auf einen Stuhl. Jokannes „Setzen Sie ſolche wird es ſich wieder handeln, ich ſehe es Ihnen an, Krauſe!“ Der nickte faſt unmerklich ein„Nein“.»Herr muß 25 ſagte er dann ſchnell und unvermittelt. Mit faſt jugendlicher eene, fuhr 8 das Vaäben 5 dlenming Vere in ihre Arbeit vertieft, an vier Schreibpulten, eben ſo viel Hand⸗ naheſtehender Mann, der erſte Buchhalter des Hauſes Flemming und Kein Zug in dem ältlichen, freundlichen Geſicht verrieth kdeß Flemming näherte, dem derzeitigen Senior der weitverzweigten ſich und legen Sie mit Ihren Entſchuldigungen los, denn nur um ob ich das könnte, wenn ich auch wollte. bere es geht nicht glauben Sie mir?“ Hans verdirbt bei einem Leben, wie das iſt, welches er nun ſchon eine ganze Zeit lang führt.“ „Seitdem er in Wandsbeck bei den Huſaren ſein Jahr abge⸗ dient und dort gelernt hat, wie man einen Gaul ſchindet und ſeines Vaters ſauer verdientes Geld unter die Leute bringt⸗ tnirſchte der Handelsherr grimmig. „Das wäre noch das Wenigſte, Herr“, 9aftdte der Buchhalter ein.„Jugend muß austoben und unſer Herr treibts nicht zu toll. Die Sache, von der ich reden will, liegt tiefer und datirt weiter zurück.“ „Sie meinen, weil ich dem thörichten Musje damals den Willen nicht that, wie er auf einmal mit der hirnverbrannten Idee zu Tage kam, er wolle Geiger werden und die Muſikſchule beſuchen. Als ob uns mit einem Geigenſpieler gedient iſt.“ „Gebpiß nicht,“ verſicherte der Alte ernſt.„Trotzdem bleibts wahr, daß unſer junger Herr ſeitdem ein Anderer geworden iſt. Solang er noch in der Lehre war, gings an, ſeitdem er aber in Wandsbeck war und ſich dort frei und ſelbſtſtändig fühlen lernte, Der alte Krauſe ſah verlegen aus und ſchielte Herrn hinüber. entgegen. taugt er nicht fürs Geſchäft, das müſſen Sie gemerkt haben“. „Weil er ein Charakter iſt, ohne alle Energie,“ zürnte Flemming erregt.„Der Junge iſt zu gar nichts gut. Nichts macht ihm Spab, nichts intereſſirt ihn, die glänzendſten Abſchlüſſe laſſen 2 8 zugleich entlaſſend mit der Linken. ihn kalt, in Allem läßt er ſich von ſeiner Geſellſchaft, die er hier leider Gottes hat, ins Schlepptau nehmen.“ „Das weiß der Himmel“, pflichtete der Buchhalter bei, 000 glauben Sie mir, das iſt nur äußerlich. Im J Innern gefällt unſerm jungen Hexren ſein Leben und Treiben ſo wenig wie uns Beiden, nur, daß er nicht die Kraft hat, ſich J0sgureißen und ſeinen Sinn Skirk Stuh auf ernſte Arbeit zu richten“. „Oder er denkt, er kann mich daß ich ihm jetzt noch nachgebe“, zürnte der Handelsherr.„Er denkt, wenn er ein ſchlechter Kaufmann wird, gebe ich klein bei und laß ihm ſeinen Willen. Als Er muß bei unſfrer „Das ſoll heißen, daß es ſo nicht weiter gehen kann, Herd neulich die Leviten las. Ich kanns nicht mit anſehen, edler Sinn zu Grunde geht, nur, weil Vater und So 100 „Und e 5 75 drum muß Herr Hans fort, af in bat mindeſtens“, warf der Buchhalter ein. „Wie haben Sie ſich das gedacht?!“ Herrn Hintze geht es ſchlecht, er leidet unter 9 lima ſ. iſt auch in den Jahren, in denen der Menſch ſich nach der ſehnt, mag ihn die Fremde noch ſo locken. Laſſen den Prokuriſten erſetzen und Sie ſollen ſehen, er b mit, was er hier nie erringen wird, Luſt und Liebe Die Züge des alten Herrn, die ſich bei 25 Buchhalters aufgehellt, verdüſterten ſich plögt Alten eindringlich an. 28„Geſtehen Sie nur, Hans ſehnt ſich fort?“ bat Sie, ein Wort für ſeinen Wunſch bei mir einzuleg⸗ „Das that er,“ erklärte Krauſe freimüthi ſo verſtehen und lieben, wie ſie wohl ſollten“ Es wurde ſeltſam ſtill im Zimmer nach dieſ Der ſtreckte ihm nach einer Turgen 15 ſe die „Ihr ſeid ein wackrer Mann, Krauſe“, 10 ate rab ſich die Hende wöhrend er in d0 Das 81 er nur, menn 5 was 0 Der Chef des großen Handelshauſes blieb unt tig Er dachte nach. Ob wohl der Buchhalter mit ſein Recht behielt. Die eigne Jugend kam ihm in den ſtand es nicht gut um das alte Geſchäftshaus, Vaterſtadt Bremen hinaus eines Weltrufes Conjunkturen, Stockungen, Falliſſements brachten es an 55 Rand des e und? * 2. Seſler General⸗Anzeiger. Maufßeim 21. Febenar, b unter keinen Umſtänden wieder hergeſtellt werden. Durch deſſen Be⸗ ſeitigung ſeien die Auswüchſe des Börſenverkehrs gleichfalls beſeitigt worden. Pflicht der Regierung ſei es, dafür zu ſorgen, daß die Bauern davon unterrichtet würden, zu welchem Preiſe ſie die Waare auf den Markt bringen ſollten. 5 Gothein(freiſ. Vg.) iſt ſehr für eine Verbeſſerung der Statiſtik, hält dagegen eine private Vereinigung aber nicht für nöthig. Bei dem Titel Reichs, Knommiſſariat für das Aus⸗ wanderungsweſen äußert Cahensly(Centrum) ſeine Genugthuung über die Thätigkeit dieſes Kommiſſariats. 105 Bei dem Titel Reichs⸗Schul⸗Kommiſſion weiſt 03 95 Pachnicke(freiſ. Vg.) darauf hin, daß die Kommiſſion die Zuſtände auf der Ritterſchafts⸗ ſchule in Zuebten gerügt habe, aber einſtweilen ohne Erfolg. In einem Komitee habe die Ritterſchaft als Grundſatz aufgeſtellt, daß Ees gut ſei, den Kindern nur ſo viel von Religion, Leſen, Schreiben uünd Rechnen beizubringen, daß ſie in ihrem bisherigen Stande das Fortkommen finden, alſo eine Art Schollenzwan g. Auch die Anſtellungs⸗Verhältniſſe für die Lehrer ſeien in Mecklenburg be⸗ Hagenserth. Bei dem ritterſchaftlichen Seminar in Luebthen müßte das Reich einſchreiten. Am Beſten würde die Einführung Mecklen⸗ Hurgs in die Reihe der Staaten mit Verfaſſung ſein.(Vicepräſident Büſing begzeichnet dieſe letztere Bemerkung als nicht in den Rahmen des borliegenden Titels hineingehörig.) Herzfeld(Soz.) twünſcht ein Reichs⸗Volksſchulgeſetz, das Reichs⸗Schullommiſſion ausgearbeitet werden müſſe. Reichsſchulamt ſei erforderlich mit entſprechenden Befugniſſen. ber Redner auf die ſchlechte materielle Lage der Lehrer in Mecklen⸗ Hburg eingehen will, wird dies vom Vizepräſidenten Büſing als Anzuläſſig bezeichnet, da dies keine Reichsangelegenheit ſei. 19885 Rettig(konf.) bezeichnet die Schilderungen des Vorredners für übertrieben. Sattler(natl.) wendet ſich gegen den Abgeordneten Herzfeld. Pachnicke(fr. Vg.) führt aus, das Traurige in Mecklenburg ſei, daß faſt die ganze Ve⸗ völkerung dort ausgeſchloſſen ſei von jedem politiſchen Recht.(Der Vigepräſident Büſing bemerkt, auch dies gehöre nicht hierher.) Redner bittet um Schaffung beſſerer Zuſtände in Mecklenburg. ö Staatsſekretüär Poſadowsky erklärt in Abweſenheit des mecklenburgiſchen Bevollmächtigten, mit dem Volksſchulweſen habe die Reichs⸗Schulkommiſſion nichts zu thun. Hebrigens gingen dieſe hier berührten Fragen das Reich nichts an. 055 Pachnicke(fr. Vg.) hält das Reich für kompetent in dieſen Angelegenheiten. 5 Nach weiterer kurzer Debatte wird der Titel genehmigt.— Morgen 1 Uhr Fortſetzung.— Schluß 6½ Uhr. Der badiſche Candesverband des Deutſchen 5 Flotten⸗Vereins. „SRE. Am 14. Februar fand in Karlsruhe unter dem Ehren⸗ borſitz des Prinzen Karl von Baden die Hauptverſammlung des Badiſchen Landesverbandes des Deutſchen Flotten⸗Vereins ſtatt. ing Karl eröffnete die Sitzung mit einem tiefempfundenen Nachruf ir das am 4. Januar d. J. verſtorbene Mitglied des Landesaus⸗ ſchuſſes, Herrn Geheimen Kommerzienrath Diffenée⸗Mannheim, und feierte deſſen Verdienſte um das badiſche Land. Auf Auf⸗ rderung erhoben ſich die Antveſenden zur Ehrung Diffenes von ren Sitzen. 1 Hierauf erſtattete der erſte Vorſitzende des geſchäftsleitenden. opſtandes, Herr Schloßhauptmann Oberſtleutnant a. D. von e, den ſehr umfangreichen Jahresbericht für 1902. Leider n, wenn auch nicht bedeutender Rückgang im Stande der Mit⸗ Alieder der badiſchen Bezirks⸗ und Ortsbereine eingetreten; die hier⸗ über vorliegenden Berichte laſſen aber erkennen, daß nicht etwa ein Mangel an Intereſſe für die Flottenſache ſelbſt hieran ſchuld iſt, als vielmehr die Anſicht, es ſei mit der Verabſchiedung des letzten Flottengeſetzes die eigentliche Aufgabe des Deutſchen Flotten⸗Hereins Erſchöpft. Es bedarf nicht erſt des Hinweiſes, daß eine ſolche Auf⸗ aſſung durchaus irrig iſt. Es iſt daher dringend zu wünſchen, daß ie Leiter der Bezirks⸗ und Ortsvereine in ihrem dankenswerthen Bemühen, die Mitgliederzahl zu erhöhen, in weiten Kreiſen Unter⸗ ſtützung fänden. Prinz Kavl dankte in ſehr ehrenden Worten Herrn v. Stabel ür den vortrefflichen Bericht, dem eine lebhafte Diskuſſion folgte, der ſich die Herren Geh. Rath Frhr. v. Babo, Geh. Rath Prof. Engler, Handelskammerſekretär Hiller⸗Lahr, Chef⸗ dakteur Katz, Geh. Rath Profeſſor Dr. Schäfer⸗Heidelberg, Profeſſor Dr. Schneider⸗Schwetzingen und Stadtrath Schüſ⸗ ee betheiligten. Prinz Karl gab hierauf in einem überſicht⸗ chen Rückblick eine Zuſammenfaſſung der Diskuſſion. Der Kaſſenbericht des Herrn Oberrechnungsraths Kirſch fand Genehmigung und es wurden die bisherigen Rechnungsprüfer Stadt⸗ kalh Schüſſele und Vaurath Williard wiedergewählt. Die kheilweiſe Aenderung der Satzungen, die durch die von der Zentrale exanlaßte Satzungsänderung nöthig wurde, hat weſentliche Erörte⸗ kungen nicht hervorgerufen. Wir beſchränken uns auf die Mit⸗ ſeilung, daß der Jahresmindeſtbeitrag für neueintretende Mit⸗ lieder auf 1 M. feſtgeſetzt wurde. ſeitens der Auch ein Als Moſel und am Mittelrhein bei Koblenz abgehalten. Am Schluß der Sitzung wurden Neuwahlen vorgenommen und zwar wurde an Stelle des zurücktretenden Generals der Infanterie Freiherrn v. Röder, Herr Generalmajor z. D. Fritſch in den Landesausſchuß delegirt. Auf Vorſchlag des Prinzen Karl wurde ber Aklamation der geſchäftsleitende Vorſtand des Landesausſchuſſes, beſtehend aus den Herren Schloßhauptmann und Oberſtleutnant d. D. v. Stabel, Kammerherr und Oberſt a. D. Freiherr Röder v. Diersburg, Oberrechnungsrath Hauptmann d. L. Kirſch und Chefredakteur Katz, wiedergewählt und die Sitzung nach einigen ehrenden Abſchiedsworten, die Prinz Karl an den nach Berlin überſiedelnden Geheimerath Profeſſor Dr. Schäfer richtete, ge⸗ ſchloſſen. „Obgleich bereits leidend, präſidirte Prinz Karl der dreiſtündigen Sitzung mit Aufbietung aller Kraft. Leider mußte er Tags darauf ſich zu Bett begeben, das er ſeither noch nicht verlaſſen konnte. Zum Geſetzentwurf über Aaufmannsgerichte veröffentlicht der Gewerberichter Dr. Schalhorn⸗Berlin in der„Soz. Praxis“ einen Aufſatz, in welchem er vorerſt die Ein⸗ wendungen unterſucht, welche gegen die Kaufmannsgerichte gel⸗ tend gemacht werden, die aber auch gegenüber dem Gewerbe⸗ gerichtsgeſetz ins Treffen geführt werden. Von dieſen abgeſehen blieben nur noch fünf Einwendungen zu unterſuchen, die ſich lediglich gegen den neuen Geſetzentwurf richten: 1. Zunächſt, ſo ſchreibt Dr. Schalhorn, hat der Name„Kauf⸗ mannsgerichte“ Bedenken erregt. Es iſt wohlklingend, aber nicht gang zutreffend. Der Handelsgehülfe bezeichnet ſich wohl im täg⸗ lichen Leben als Kaufmann, aber aber keiner im Sinne der Geſetze. Nur ſein Prinzipal iſt Kaufmann. Im Handelsgewerbe aber ſind beide thätig. Deshalb dürfte der Name„Handelsgewerbegerichte“ ſachgemäßer ſein, beſonders wenn man 2. die perſonelle Zuſtändigkeit dieſer Gerichte auf die ſogenannten Handelshülfsperſonen ausdehnen würde(unter ent⸗ ſprechender Veſchränkung der Zuſtändigkeit der Gewerbegerichte), was im Intereſſe der Vermeidung von Zuſtändigkeitsſtreitigkeiten zu empfehlen iſt. Dieſe Hülfsperſonen würden als beſondere Be⸗ rufsgruppen(S 15 Satz 2 Gewerbegerichtsgeſetzes; 8 12 des Ent⸗ wurfs) eine beſtimmte Zahl der Arbeitnehmer⸗Beiſitzer ſelbſtſtändig zut wählen haben. Die Aenderung hätte den weiteren Vortheil, daß die Prinzipale zum großen Theil nur für die Kaufmanns⸗ und nicht außerdem noch für die Gewerbegerichte zu wählen hätten, was bei der Faſſung des Entwurfs durchweg unvermeidlich wäre. 38. Die Berufungsſumme von 100 Mk. wird mit Recht als zu gering bezeichnet. Die Handlungsgehülfen wünſchen Hinauf⸗ ſetzung auf 500 Mk. Unſeres Dafürhaltens wird eine Grenze von —300 Mk. zu wählen ſein. Denn zweifellos dreht es ſich für Handlungsgehülfen durchſchnittlich um höhene Summen als für Gewerbegehülfen; nur das Verhältniß von 1 zu 5 iſt zu hoch ge⸗ griffen. Und ſolange nicht das Berufungsverfahren gleichfalls ver⸗ einfacht, beſchleunigt und verbilligt iſt, muß allerdings den Gehülfen Alles daran liegen, die Berufung— ſelbſt auf die Gefahr unbe⸗ gründeter Abweiſung in der erſten Inſtanz— zu vermeiden. 4. Es iſt nicht erſichtlich gemacht, weshalb für Anſprüche auf Grund einer Konkurrenzklauſel(Beſchränkung der künf⸗ tigen gewerblichen Thätigkeit) das ordentliche Gericht zuſtändig ſein ſoll. Man verbleibe wenigſtens bei der Vorſchrift des Gewerbe⸗ gexichtsgeſetzes, die nur den Anſpruch auf Vertragsſtrafe, nicht aber die ſonſtigen Auſprüche, die auf eine Konkurrenzklauſel zu ſtützen ſind, z. B. nicht den Erfüllungsanſpruch dem Sondergericht entzieht (§ 4 Abſ.). Oder hat man etwa in Anlehnung an eine ältere Reichsgerichtsentſcheidung die Gewerbegerichte auch für dieſe An⸗ ſprüche als unzuſtändig angeſehen und nur eine deutliche Auslegung der fraglichen Beſtimmung geben wollen? 5. Die Ausſchließung der einigungsamtlichen Vor⸗ ſchräften endlich iſt um ſo weniger erklärlich, als der Entwurf ſonſt in allem Weſentlichen dem Gewerbegerichtsgeſetz angepaßt iſt. Beſtand vielleicht die Befürchtung, daß die Handlungsgehülfen durch Einführung des Einigungsamtes etc. zu Ausſtänden beſonders ver⸗ lockt werden könnten? Unſeres Erachtens muß der Entwurf in erſter Linie durch Zufügung dieſer Beſtimmungen ergänzt werden. Die Gefahr größerer Ausſtände iſt zwar nicht ſo dringend wie bei den gewerblichen Arbeitern, aber doch immerhin, namentlich in den größeren Waarenhäuſern, vorhanden. Aber ſelbſt das Fehlen des Einigungsamtes iſt kein ſo ſchwer wiegender Mangel, um nicht den Entwurf auch in ſeiner jetzigen Geſtalt annehmbar erſcheinen zu laſſen. Schon das Gebotene muß als ein großer Fortſchritt und als eine Wohlthat für die Handlungsgehülfen erachtet werden. Deutsches Reich. * Berlin, 20. Febr.(Das Armeeverordnungs⸗ blatt) veröffentlicht eine kaiſerliche Ordre vom 12. Februar, betreffend größere Truppenübungen im Jahre 1903. Die Ordre beſtimmt unter Anderem: Das 4. und 9. Armeekorps halten Manöver vor dem Kaiſer gegen das 12. lerſte ſächſtſche) und 19.(zweite ſächſiſche) Armeekorps ab. Größere Pionier⸗ übungen werden an der Weichſel bei Graudenz und an der unteren —(Eine Sitzung des Ausſchuſſes der Ge⸗ ſellſchaft für Soziale Reform) findet am Donners⸗ tag, 12. März, Abends 6 Uhr, in Berlin, Architektenhaus, Saal&(Parterre), Wilhelmſtraße 92/93, ſtatt. Auf der Tages⸗ ordnung ſtehen: 1. Der Zehnſtundentag für Fabrikarbeiterinnen; Antrag des Vorſtandes, der Ausſchuß möge der in Sp. 358 der „Soz. Praxis“ mitgetheilten Reſolution zuſtimmen. 2. Die Arbefterkonſumpereine; Berichterſtatter die Herren Dr. Reinhold Riehn und Arbeiterſekretär Giesberts. 3. Mittheilungen des Vorſtandes. 4. Verſchiedenes. —(Kampfgegendieparitätiſchen Schulen) Nach einer Meldung des„Berliner Tageblatt“ aus Trier haben die geiſtlichen Dekanate von Kreuznach und Ehrang eine Zuſtimmungsadreſſe an den Biſchof Korum gu ſeinem Kampf gegen die paritätiſchen Schulen gerichtet. Ausland. Italien.(Papſtjubiläum.) Geſtern begannen die Feierlichkeiten anläßlch des 25jährigen Pontifikats⸗ Jubiläums des Papſtes. Mittags begab ſich der Papſt bei beſter Geſundheit, unter lebhaften Beifallsbezeugungen und Hochrufen in die Sala Regfa und ertheilte den dort Verſammelten den Segen. In ſeiner Umgebung befanden ſich die höchſten Mürdenträger. Die Nobel⸗ garden gaben das Geleite. Von der Sala Regia ging der Papſt in den Saal der Seligſprechungen, wo ſich 6000 Geladene, dar⸗ unter eine kleine Schaar belgiſcher Pilger, befanden. Unter neuen Beifallskundgebungen beſtieg der Papſt den Thron, zur Rechten nahm die Familie Pecci Aufſtellung, zur Linken die außerordent⸗ liche ſpaniſche Geſandtſchaft. Außerdem wohnten der Feier ſteben Kardinäle, mehrere Biſchöfe und andere Geiſtliche bei. Kardinal Ferrare verlas Namens der lombardiſchen Pilgerſchaft eine Glückwunſchadreſſe. Der Papſt dankte und ertheilte den Segen. Darauf wurden dem Papſte mehrere Geſchenke, darunter eine Tiara überreicht. Um 1 Uhr begab ſich der Papſt unter neuen enthuſtaſtiſchen Kundgebungen in ſeine Gemächer zurück. Der Papſt ſpendete 50,000 Fr. für die römiſchen Armen, 20,000 Fr. für die Stadt Perugia, 10,000 Fr. für ſeine Vaterſtadt Car⸗ pineto, 20,000 Fr. zu den üblichen Zwecken, 25,000 Fr. für arme Nonnen. Der Gipfelpunkt der Feſtlichkeiten iſt der Thron⸗ beſteigungstag am 3. März. *Marokko.(Franzöſiſch⸗engliſches Abkom⸗ men.) Der Pariſer Korreſpondent des„Standard“ erfährt, Miniſter Delecaſſs liege ſehr viel daran, ein endgiltiges Ab⸗ kommen mit Englan d über die Zukunft Marokkos zu treffen. Delcaſſe ſei bereit, aus der franzöſiſchen Wirkungs⸗ ſphäre einen Strich längs der Küſte zwiſchen Tanger und Ceuta auszuſchließen, deſſen Verwaltung eventuell Spanien anverkraut werden könne und in dem die Errichtung von Befeſtigungen ver⸗ boten ſein ſolle. Frankreich würde in dem übrigen Theile Marokkos, deſſen ſchließlichen Beſitz Delcaſſé als vitale Noth⸗ wendigkeit im Intereſſe der Sicherheit und Homogenität des fran⸗ zöſiſchen Reiches in Nordafrika betrachte, freie Hand haben. Der Standard“ bemerkt in einem Artikel zu dieſer Meldung, daß ſein Korreſpondent auch in der Lage ſei, zu erklären, daß Del⸗ caſſé Lord Lansdowne dieſe Pläne bereits unterbreitet habe. Nus Stadt und CLand. Mannheim, 21 Februar 1903. Sur Schulfrage in Neckarau. Die Einführung der erweiterten Volksſchule in Neckarau ſteht gegenwärtig im Stadttheil Neckarau im Vordergrunde des öffentlichen Intereſſes. Behufs Stellungnahme zu dieſer Angelegenheit fand geſtern Abend im großen Saal des„Bad. Hof“ in Neckarau eine öffentliche Verſammlung ſtatt mit der Tagesordnung:„Die Er⸗ ledigung der Schulfrage im Stadttheil Neckarau in der vom Stadtrath geplanten Form.“ Referent war Herr Hauptlehrer Fränkel. Die Verſammlung war überaus zahlreich beſucht, es mochten mindeſtens 600 Perſonen anweſend ſein. Viele mußten ſich mit einem Stehplatz begnügen. Die Ver⸗ ſammlung verlief ruhig und ſachlich. Unter den Anweſenden be⸗ fanden ſich Stadtrath Barber, ſowie die Herren Vogel und Mainzer. Die Neckarauer Stadtverordneten waren faſt voll⸗ ſtändig erſchienen. Auch hatten ſich viele Lehrer von Mannheim und Neckarau eingefunden, ebenſo Herr Stadtpfarrer Freund von Neckarau. Um ½ Uhr eröffnete Herr Waldecker die Verſammlung, dabei betonend, daß dieſelbe durchaus neutral und von jeder poli⸗ tiſchen Färbung frei ſei. Er dankte den Anweſenden für das Er⸗ ſcheinen und begrüßte ſie herzlichſt, Hierauf wurde zur Wahl des Bureaus geſchritten und Herr Waldecker zum erſten Vorfitzenden, Herr Hauptlehrer Ochs zum Schriftführer und Herr Schleich als Bei⸗ ſitzer gewählt. Herr Waldecker dankte noch beſonders den erſchienenen Stadt⸗ raths⸗ und Bürgerausſchußmitgliedern, ſowie den Vertretern der fhabers kühnem Unternehmungsgeiſt gelang es, ſich über Waſſer zu halten. Johannes Flemming hatte eine Idee gehabt. Er ging nach Braſilien, dort den Ankauf des Rohtabaks für ſeine Fabrik ſelbſt zu betreiben. Wie er dann Muth gefaßt, dem ſchlechten Geſchäftsgang zum Trotz aus kleinen Anfängen heraus ine Pflanzung geſchaffen, die ihn in den Stand geſetzt, echte Im⸗ bporten zu bis dahin nie dageweſenen, billigen Preiſen auf den Markt zu bringen, das war eine That, die der faſt Sechzigjährige heut kaum noch begriff: Genug, es war geglückt. Die Plantage wuchs und wuchs, gehörte heut zu den bedeutendſten in Braſilien und verſorgte nicht nur die eigne Firma mit dem edlen Rohprodukt. Freilich kam hinterher noch einmal eine böſe Zeit, die der Ein⸗ führung des neuen Fabrikats. Nicht ohne Kampf geſtattete die nkurreng, daß Flemming Sieger blieb, daß ſeine Fabrik alle An⸗ dern überflügelte und nun ſeit Jahren ſchon unbeſtreitbar die erſte war. (Fortſetzung folgt.) Buntes Feuilleton. — Wiener Moden in Paris. Das große Ereigniß des Tages iſt Paxis die Eröffnung der Wiener Hauſes Drecoll. Die Firma iſt, o führt der„Figaro“ aus dieſem Anlaſſe aus, in Wien tonangebend, und ihr Einfluß hat ſich von dort aus immer weiter erſtreckt, über Uropa und beſonders auch über Amerika; die Frauen und Töchter er Kohlen⸗ Petroleum⸗,Stahl⸗, Gold⸗ und Silberkönige werden von pecoll gekleidet. Nun hat ſich das Haus Drecoll im Mittelpunkt des eleganteſten und modiſchſten Paris, auf der Place de'Opera, nieder⸗ gekaſſen, wo es in mehreren Stockwerken große Gemächer inne hat. ler der Direktoxen des Hauſes erklärte den Zweck dieſer Eröffnung folgenden Worten:„Wenn wir uns in Paris niederlaſſen, ſo ge⸗ ſeht es, um mehr im Mittelpunkt unſerer internationalen Kund⸗ f Paris iſt thatſächlich der Ort, in dem Amerikanerinnen, ungländerinnen, elegante Frauen aus allen Ländern der nomje von„dem erſten, im Paradies gegeſſenen Apfel an“ bis zu vereinigen, um ſozuſagen die Parole einzuholen. Wir mußten ihnen deshalb hier zur Verfügung ſtehen. In Paris werden wir den Schneiderinnen der ganzen Welt ebenfalls die Modelle liefern können, wie bisher; für ſie wird es in Paris ſogar vortheilhafter und leichter ſein. Unſer Perſonal iſt vollkommen neu und rekrutirt ſich aus Paris. Wir geben unſer Mutterhaus in Wien nicht auf. Dies hier iſt eine beſondere Gründung; wir werden 500 oder 600 Arbeiter⸗ innen, die einen vorzüglichen Geſchmack haben, beſchäftigen. Das Wiener Haus hat ſich immer befleißigt, den Pariſer Geſchmack zu ver⸗ breiten. Das Haus Drecoll wird ſeiner Pariſer und internationalen Kundſchaft beſonders ein ſehr wichtiges Element vorführen, die Ver⸗ beſſerung der Linien des Schneiderkleides.“ Natürlich hat ſich ſchon eine Menge Käuferinnen eingefunden, die keine Minute verlieren wollen und die Salons belagern. Es iſt ein fortwährendes Gehen und Kommen. Die aumuthigen jungen Mädchen, auf denen die Modelle anprobirt werden, ſtellen ſich den Kundinnen bor. Eine Beſichtigung des Salons zeigt den wirklich guten Geſchmack, der bei der Einrichtung vorgeherrſcht hat. Die Salons zeigen den moderni⸗ ſirten Stil à la Louis XVI.; keine Vergoldungen, keine ſchreienden Farbentöne verderben den beabſichtigten Zweck, ſodaß man die Zart⸗ heiten der Farbentöne in den Toiletten richtig beurtheilen kann. Das durch große Fenſter hereinfallende Tageslicht trägt nur dazu bei, daß man bei der Beſichtigung den Schnitt beſſer prüfen kann. Neben den großen Salons ſind begueme kleine Räume zum Anprobiren. Für Theater⸗ und Geſellſchaftstoiletten iſt das„cabinet de lumisres“ heſtimmt. Das iſt ein kleiner Salon, in deſſen Hintergrund drei Stufen zu einer Art Bühne heraufführen, die ringsherum von Spiegeln umgeben iſt. Dieſe Spiegel reichen natürlich vom Boden bis zur Decke, und zur Erleuchtung dient außer dem Rampenlicht eine doppelte Reihe elektriſcher Lampen. In den Schneiderſtuben iſt Alles aufs Beſte und Praktiſchſte eingerichtet; der Hygiene hat man eine beſondere Beachtung zugewandt. — Aus der Geſchichte der Kochkunſt. Ein unterhaltendes Buch hat George H. Ellwanger ſoeben unter dem Titel„The Pleaſures of the Table“ veröffentlicht; er gibt darin eine Geſchichte der Gaſtro⸗ Honig, Iw Lauch, Knoblauch, Weindläkker, Retkſche und Mohr rüben vor. Kaffee wurde ſehr frühzeitig in Abeſſynien genoſſen, war aber den Griechen und Römern unbekannt. Dagegen kannten ſie die Moſes und die Israeliten kannten dieſe Frucht; Fiſche, Gurken Lauch und Melonen werden als ägyptiſche Leckerbiſſen erwähnt. Das Backen im Ofen iſt ſchon alt; bei wenig civiliſirten Raſſen wurde jedoch das Fleiſch zum Braten auf heiße Steine gelegt und mit Aſche bedeckt oder auf einem Dreifuß von Stöcken über die Flammen ge⸗ hängt. Die Perſer gaben das erſte Beiſpiel der luxuriöſen Küche — wenigſtens nach damaligen Begriffen—; das günſtige Klima, die Fruchtbarkeit ihrer Erzeugniſſe und ihre natürliche Neigung zum Wohlleben förderte bei ihnen die Liebe zu Tafelfreuden. Die älteſten und bekannten Bücher nehmen Bezug auf ihren Pomp beim Bankett und ſchildern die glänzenden Gelage der orientaliſchen Könige. Die Schmauſereien von Darius und Terxes ſind berühmt in der Ge⸗ ſchichte, ebenſo die Feſte Nebukadnezars und Belſazars, der tauſend ſeiner Edlen, ſeine Frauen und ſeine Konkubinen bewirthete. Sar⸗ danapal bot dem, der ein neues Gericht erfinden würde, taufend Goldſtücke zum Lohn.„Eßt, trinkt und beluſtigt Euch, alles Andere iſt eitel,“ lautete ſein Grundſatz, den er auch auf ſeinem Grabdenk⸗ mal haben wollte. Von Perſien führt uns der Verfaſſer nach Grie⸗ chenland und Italien und zeigt, daß mit dem Verfall der Republik während der Zeit von Pompejus, Cäſar und Lucullus die römiſche Küche ihre größte Berühmtheit erlangte. Damals führten die miteinander, die ſchmackhafteſten Gerichte verſchiedener Länder zu geben. Antonius, der mit ſeinem Kochkünſtler mehr als zufrieden war, ſandte beim Deſſert nach ihm und ſchenkte ihm eine Stadt von 35 000 Einwohnern, ein Beiſpiel, das Heinrich der Achte von Eng⸗ land im Kleinen nachahmte, denn er belohnte ſeinen Koch für die Herſtellung eines Puddings mit dem Geſchenk eines Schloſſes. Da⸗ mals belohnten die Sybariten Leute, die die prächtigſten Gaſtmähler herſtellten, und beſonders ſolche, die neue Gerichte erfanden. Vor den letzten Leckerbiſſen, der Königen vorgeſetzt werden kann. Unter den eriten natürlichen Nahrungsmitteln herrſchten Sier. Milch, Reis, 400 oder 500 Jahren batte man in England vier Mahlzeiten täglich. ſeit wenigſtens 3000 Jahren in Indien angebauten Gurken. Auch großen„Verwüſter der Welt“ ihre Köche mit ſich und wetteiferten — Denergl- Anzeider. Preſſe. Die heutige Verſammlung ſolle dazu dienen, den Neckarauer Einwohnern ein klares Bild zu bieten von den Schulverhältniſſen und von den bezüglichen Abſichten des Mannheimer Stadtraths. Er bittet, in der anſchließenden Diskuſſion ſich genau auf dem ſachlichen Boden zu bewegen und ertheilte ſodann Herrn Hauptlehrer Fränkel das Wort. Herr Fränkel referirte in fünfviertelſtündigen Ausführungen über ſein Thema. Es ſei der Lieblingswunſch der Neckarauer Stadt⸗ gemeinde, die erweiterte Volksſchule gleich von der unterſten Klaſſe an zu beſitzen und nicht erſt von der vierten Klaſſe an. Er iſt dabei nicht beſonders gut auf die Stadtverwaltung bezüglich ihres Verſprechens, das ſie bei der Einverleibung betreffs der Volksſchule gegeben habe, geſtimmt. Er will ſogar erſt in den allerletzten Tagen erfahren haben, daß man dazumal in den allerengſten Kreiſen ſchon geſagt habe, dieſe Frage in dem jetzt bekannten Entſchluß zu regeln. Redner ging ſodann auf den§ 6 Abſ, 6 der Einverleibung über und ſagt, daß dieſer Paragraph eine Auslegung erfahren habe, die gewiß den größten Theil. der Bepölkerung überraſcht habe. Sogar Stadtverordnete, die früher betr. der Einberleibung mit Ja geſtimmt haben, ſind geradezu erſtaunt geweſen, als ſie von dieſer Auslegung des Paragraphen hörten. Dieſer§ 6 Abſatz 6 lautet:„Der Stadtrath von Mannheim ver⸗ bflichtet ſich, vom 4. Schuljahre an neben den Klaſſen mit einfachem Unterricht beſondere Abtheilungen mit erweitertem Lehrplan ſchon im Jahre 1899 einzurichten, ſofern die hierzu erforderlichen Räum⸗ lichkeiten in der Gemeinde vorhanden ſind; fehlen letztere, wird 1899 ein neues Schulhaus erbaut.“ Das neue Schulhaus wird nun an Oſtern d. J. bezogen u. ſollen nun laut Beſchluß des Stadtrathes vom 12, d. M. vom vierten Schuljahr an neben den Klaſſen mit einfachem Unterricht auch Klaſſen mit erweitertem Lehrplan für Knaben und Mädchen eingeführt werden. Die Neckarauer Gemeinde will dieſen erweiterten Unterricht aber ſchon auf die erſte Klaſſe ausgedehnt wiſſen und zwar in vollſtändiger Gleichſtellung mit den Mannheimer Schulen. Denn ſonſt würden unſere einfachen Halbtagsſchulen immer beſtehen bleiben. Er erinnert daran, daß auch in Karlsruhe ſrüher eine ſolche Schule beſtand, die aber aufgehoben ſei. Und Mannheim werde doch Karlsruhe nicht nachſtehen wollen? Halbtagsſchulen oder beſſer Armenſchulen oder, wie der Volksmund ſagt,„Eſelsſchulen“, fallen der Verachtung und Verunglimpfung anheim. Ein Jeder, der es halbwegs machen kann, will doch ſeine Kinder in die erweiterte Volksſchule ſchicken. Was Mannheim mit ſeinen Quadraten kann, das kann Neckarau noch viel beſſer. Bei uns iſt die Noth nicht ſo groß, wie in einigen Quadraten Mannheims. Dieſe Beobachtung konnte man ſehr deutlich bei der Schülerkund⸗ gebung während der Jubiläumsfeierlichkeiten machen, wie unſere Kinder in der Ernährung und Kleidung hervorſtachen, während an⸗ dere Kinder eine Aermlichkeit nicht nur in der Kleibung, ſondern auch in der Ernährung aufgewieſen haben, daß einem die Thränen gekommen ſind. Ein ganz kleiner Reſt wäre vielleicht hier, die aus Geldrückſichten gezwungen wären, von einer erweiterten Volksſchule abzuſehen. Hier ſei mit Recht das Wort„Armenſchule“ angebracht. Aber es gibt neben dieſen leiblich Armen noch geiſtig Arme, die nicht twiſſen und begreifen wollen, was das heutige Leben verlange. Doch wir ſind heute zuſammengekommen, um Aufklärung zu geben und nicht um zu proteſtiren. In den nächſten Jahren wird ſich die Finanz⸗ lage der Stadt nicht weſentlich ändern und die Gründe, die man heute gegen uns vorbringt, wird man auch in—4 Jahren noch ins Feld führen. Wir müſſen daher ſchauen, daß unſere Stadtverordneten ein feſtes Volksvotum hinter ſich haben. Gegen die Einführung einer ganzen erweiterten Volksſchule mache man u. A. geltend, daß die Kinder in zartem Alter noch nicht reif genug ſeien, um Vorkheile aus der erweiterten Volksſchule zu ziehen. Aber man habe vergeſſen, daß in Mannheim dieſe Einrichtung ja ſchon längſt beſtehe. Warum treffe dies blos unſere Kinder und nicht auch diejenigen von Alt⸗ Mannheim? Ginie Erweiterung der Schule ſei auch aus geſundheitlichen Rück⸗ ſichten nothwendig. Auch ſitzen die Neckarauer Kinder bedeutend längere Zeit in der Schule wie die Mannheimer. Während unſere Kinder Samſtags Nachmittags von—4 Uhr ununterbrochen in der Schule ſitzen, haben die Mannheimer nur 1½ Stunden bei einer günſtigen Tageszeit Unterricht. Es ſei ein großes Unglück, wenn die Halbtagsſchule noch weiter beſtehen bleibe. Unſere Parole heiße: Wir wollen unſere Kinder nicht guälen, ſondern wir wollen ſie lernen laſſen mit Verſtand. Wir haben ſolange keine vollberechtigte Klaſſe, als nicht von unten heraufgebaut werden kann. Bei dem bekannten Beſchluß des Stadtraths hätten nicht pädagogiſche, ſondern lediglich kaufmänniſche und politiſche Gründe eine Rolle geſpielt. Redner be⸗ mängelt ſodann die Verſchleppung des Schulhausneubaues, der ſtatt 2, 4 Jahre gedauert habe. Allgemein ſei man aber der Anſchauung, daß die Stadt die Millionen zum Bauen nicht aus ihrem Sack ge⸗ nommen hat, ſondern aus demjenigen der Neckarauer. Dies gelte nuch bei der Kanaliſation. Auch habe die Stadt ſtets nur Vor⸗ theile von Neckarau. So lange man Geld fürs Theater Habe, ſo lange muß auch unſere Schule ihre Mittel erhalten. Wir Neckarauer machen alles Leid und Wehe der Stadt ſehr gerne mit, aber wir ſtellen uns auf den Grundſctz: Gleiche Pflichten, gleiche Rechte. Lauter Beifall, der namentlich bei ſeinen Ausfällen gegen die Stadtverwaltung am ſtärkſten war, wurde dem Referenten zu Theil. Nach einer kurzen Pauſe wurde in die Diskuſſion eingetreten. An derſelben betheiligte ſich namentlich Vogel⸗Mannheim, der in längeren Ausführungen dem Referenten vollſtändig zuſtimmte. Ein Stadtrath, der an der Schule ſpare, ſtehe nicht auf der Höhe der Zeit. Die Herren Stadtverordneten Schleich und Noll ſprechen Frühſtück um 7 Uhr, Mittag um 10, Abendbrot um 4 und Nachtmahl um 8 Uhr. Von dieſer Zeit an iſt in England und Frankreich die Haupttagesmahlzeit durch jede Stunde von 10 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends vorgerückt. Im 13. Jahrhundert war in Frankreich die Mittagsſtunde um 9 Uhr Morgens. Heinrich der Siebente ſpeiſte um 11, zu Cromwells Zeiten war 1 Uhr, zu Addiſons Zeit 2 die vornehme Mittagsſtunde, die allmählich bis 4 und 5 hinausgeſchoben wurde. Im zweiten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts wurde das Mittag immer ſpäter angeſetzt, bis es ſchließlich bis auf den Abend gerückt iſt. Der Verfaſſer erzählt in einem Kapiter auch eine Anek⸗ dote von der gaſtronomiſchen Tapferkeit eines Schweizer Gardiſten, der im Dienſt des Marſchalls von Villars ſtand.„Eines Tages ſandte der Marſchall, der von ſeinem großen Appetit gehört hatte, nach ihm.„Wie viele Rindlendenſtücke können Sie eſſen?“ fragte er. „Ah, Monſeigneur, für mich brauche ich nicht viete, höchſtens fünf oder ſechs.“„Und wie viele Hammelkeulen?“„Hammelkeulen? Nicht viele, ſieben bis acht.“„und fette Hühnchen?“„Oh, nur ktpenige, ein Dutzend.“„Und Tauben?“„Nicht viele, vierzig, viel⸗ leicht fünfzig.“„Und Lerchen?“„Lerchen, Monſeigneur? Immer.“ Ein anderes Beiſpiel wunderbarer Eßfähigkeit lieferte ein Trompeter des franzöſiſchen Heeres, deſſen Hauptmann wettete, er könne ein Fanzes Kalb eſſen. Der über dieſe Auszeichnung ſtolze Trompeter verſprach, der guten Meinung ſeines Hauptmannes Cyre zu machen. Ein Kalb wurde alſo auf verſchiedene ſchmackhafte Art zubereitet und von dem Trompeter ſchnell erledigt. Als er ſchließlich drei Viertel der Mahlzeit verzehrt hatte, pauſirte er beim Weintrinken, legte Meſſer und Gabel hin und ſagte zu ſeinem Vorgeſetzten: Es wäre beſſer, wenn Sie jetzt das Kalb bringen ließen, denn alle dieſe kleinen Beigerichte werden ſchließlich Platz einnehmen.“ Von der amerikaniſchen und engliſchen Küche hat Ellwanger k bemerkt geradeau. daß ſie ohne die Hilfe vom A Dieſe Herr Kurz wünſcht keine Leiſetreterei, ebenſo Stadtv. Süß. Hauptlehrer Wiedemann und Herr Sgudrowitz fordern ſcharf die Einführung der erweiter⸗ ten Schule. Sämmtliche bisherigen Diskuſſionsredner hatten ſich auf den Boden der Tagesordnung geſtellt, dagegen kam der nach⸗ folgende Redner, Namens Riederer, auf alles Mögliche zu ſprechen, bezweckte aber trotz ſeines großen Tobens und Schreiens Nichts. Es entſtand ein großer Tumult im Saal, ſodaß man ſein eigen Wort nicht hörte. Ein Jeder ſuchte den Anderen zu über⸗ ſchreien. Nachdem vom Vorfitzenden die Ruhe einigermaßen wieder hergeſtellt worden war, brachte er eine Reſolution zur Verleſung, die aber wegen ihrer Länge nicht angenommen wurde. Dagegen fand eine von Herrn Wiedemann vorgeſchlagene Reſolution ein⸗ ſtimmig Annahme. Dieſelbe lautet: Die heutige Einwohnerverſammlung des Stadttheils Neckarau erſucht alle Einwohner Neckaraus, ſich in den in Umlauf geſetzten Fragebogen zu der erweiterten Volksſchule zu erklären und fordert die Vertreter der Bürgerſchaft aller Parteien auf, ſie in ihren Beſtrebungen um Gleichberechtigung mit den Einwohnern der Alt⸗ ſtadt auch auf dem Gebiete des Unterrichts nachdrücklich zu unter⸗ ſtützen. Sie beauftragt die hieſigen Mitglieder des Stadtraths und des Stadtverordnetenkollegiums, die Forderung der Einführung der erweiterten Volksſchule in vollem Umfange wie in der Altſtadt auf Oſtern 1903 mit aller Energie zu betreiben.“ Nach einem Schlußwort des Referenten und Vorfitzenden, wobei dieſe noch ermahnten, für die erweiterte Volksſchule in den nächſten Tagen einzutreten und dafür zu agitiren, wurde die Verſammlung geſchloſſen. Kr. ebenfalls für die erweiterte Schule. —4¹. ee Erkrankung des Prinzen Karl von Baden. Der Hofbericht ſchreibt: Der geſtern ausgegebene Bericht über die Erkrankung des Prinzen Karl lautet wie folgt: Prinz Karl erlitt einen Rückfall der ſchon vor Kurzem ſtattgehabten Erkrankung; infolge entzündlicher Reizung iſt eine große Empfindlichkeit in der Gegend der Gallenblaſe und des rechten Leberlappens vorhanden. Die krankhaften Erſchein⸗ ungen ſind ſämmtlich in der Abnahme begriffen; die Temperatur, welche bis an die untere Fiebergrenze gegangen war, iſt wieder auf Norm(36,8.) geſunken. Der Puls beträgt 60. bis 64 Schläge in der Minute. gez. Dr. Battlehner, Geheimerath. gez. Dr. Batt⸗ lehner, Chefarzt am ſtädtiſchen Krankenhaus. Frühjahrsprüfung der Rechtspraktikanten. Wie wir von zu⸗ jahrsprüfung der Rechtspraktikanten(zweite juriſtiſche Staatsprüfung) auf Dienſtag, den 31. März d. J. feſt⸗ geſetzt worden; die diesjährige Spätjahrsprüfung der Rechtsprakti⸗ kanten wird vorausſichtlich am Freitag, den 11. September d. J. ihren Anfang nehmen. Die Anmeldungen zu beiden Prüfungen haben, wie bereits früher bekannt gemacht worden iſt, im Laufe des Monats Februar zu erfolgen. „Erlaubniß zum Tragen von Orden. Der Großherzog hat dem Generaldirektor der Badiſchen Staatseiſenbahnen, Geheimen Oberregierungsrath Auguſt Roth, die nachgeſuchte Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm vom Prinzregenten von Bayern verliehenen Verdienſtordens vom Heiligen Michael 11. Klaſſe ertheilt. Frauenberuf. Ständig wird über mangelnde Gelegenheit zu beſonderer und befriedigender Frauenarbeit geklagt. Einer der lohnendſten und am meiſten innere Befriedigung berſprechende Beruf iſt der einer Kranken⸗ oder Wochenbettpflegerin. Im bieſigen Wöchnerinnen⸗Aſyl finden gut empfohlene Mädchen oder unabhängige Wittwen, im Alter von 20 bis 30 Jahren, aus anſtändiger Familie jetzt wieder Gelegenheit gründlich ausgebildet zu werden und durch Eintritt in den Schweſternverband dieſer Anſtalt ſich eine geſicherte Exiſtenz und ein dauerndes Heim zu ſchaffen. *Luft und Bewegung, das ſind die wichtigſten Faktoren zur Erlangung und Erhaltung eines kräftigen und geſunden Körpers. Der harte Kampf ums Daſein hemmt leider ſo Viele an einer aus⸗ giebigen Bewegung in friſcher Luft. Insbeſondere ſind die Beamten und kaufmänniſch Angeſtellten in Ausübung ihrer Berufspflichten Tag für Tag an die dumpfe Amtsſtube gebannt. Verweichlichung, Krankheitserſcheinungen aller Art, die ſammt und ſonders die Trä⸗ ger des Allerweltübels„Nervoſität“ abgeben, ſind die Folgen ſolch einſeitiger, für das körperliche Wohl Lebensweiſe. Luft und Bewegung iſt das billige und umiberſelle Mittel zur Verhütung und Heilung der Nervoſttät. Luft und Be⸗ wegung, ſo lautet die Deviſe auf der Fahne des in allerjüngſter Zeit ins Leben getretenen„Königſtuhl⸗Nachtklubs“. Dieſer Klub hat ſich zur Aufgabe gemacht, jede freie Zeit zu kleinen Ausflügen in die nächſte Umgebung Mannheims auszunützen. Für jeden Sonntag iſt ein Halbtagsmarſch auf den Höhen bei Heidelberg und für jeden Monat ein Aufſtieg nach dem Königſtuhl bei Nacht vorgeſehen. Der zweite nächtliche Ausflug des Königſtuhl⸗Nachtklubs iſt für den kom⸗ dem Klub werden von dem proviſoriſchen Vorſtand, Herrn Adolf Lorenz, T 6, 22, entgegen genommen. Feuerio, Große Karnevalgeſellſchaft in Mannheim. Morgen Sonntag Nachmittag erfolgt die letzte Veranſtaltung des Feuerio für dieſe Saiſon, der Schluß und Glanzpunkt des Ganzen, der Karne⸗ valszug. Die Fertigſtellung der Wagen erfolgt im Laufe des heutigen Tages; die Garderobeausgabe hat bereits geſtern Nachmittag be⸗ gonnen und iſt hierbei richtig zu ſtellen, daß dieſelbe heute Samſtag von Morgens bis Abends im kleinen Probeſaal(parterre) der Liedertafel, morgen Sonntag in der Turnhalle der Friedrichsſchule, U2, ſtattfindet. Der Inſtruktor der Kleppergarde, der Petriſeppl, probe ab. Zuſammenkunft iſt punkt 2 Uhr in der Dalbergſtraße, Bedingung: am Sonntag als Harlekin maskirt mit friſch gebrannten Klappern zu erſcheinen. Heute Abend treffen am Hauptbahnhof die Prinzengarde⸗Rekruten ein und werden dieſelben wie alljährlich mit Muſik und Lampionzug abgeholt. Zuſammenkunft heute Samſtag Abend halb 8 Uhr im„Habereck“, Abmarſch 8 Uhr 11 Minuten. Der Elferrath erwartet hierbei eine recht zahlreiche Betheiligung ſeitens ſeiner Ehrenmitglieder, Mitglieder und der Zugtheilnehmer. Somit wären alle Vorbereitungen getroffen und iſt nur noch zu wünſchen, daß das Wetter ein ſo günſtiges iſt, wie es heute war, und unſere Stadt dürfte einen ganz enormen Fremdenzufluß für dieſen Tag zu verzeichnen haben. Das Programm des morgigen Tages lautet: Morgens 7 Uhr 11 Min. Tagesreveille der Prinzengarde, Vormittags 11 Uhr 11 Min. Ankunft Seiner närriſchen Tollität des Prinzen Karneval auf Sr. Tollität Rheindampfer„Betha“ am Rheinvorland, Ueberfahrtsſtelle Mannheim⸗Ludwigshafen. Da Se. Tollität Prinz Karneval ein eifriger Anhänger des Ruderſports iſt und aus der Reihe der Mitglieder des Mannheimer Ruderklubs bereits zwei Herren als Prinzen mitwirkten, werden zwei Achter und eine Anzahl Vierer dem Dampfer das Ehrengeleit geben. Nach Ankunft des Prinzen findet Begrüßung und Vorſtellung des närriſchen Mini⸗ ſteriums ſtatt, hierauf Fahrt im Vierſpänner nach dem Geſellſchafts⸗ nehmer findet heute Samſtag im kleinen Probeſaal der Lieder⸗ tafel, am Sountag in der Turnhalle der Friedrichſchule U 2 ſtatt. Näheres ſiehe Inſerat. 7 »Der Karnevals⸗Zug des„Feuerio“ wird ſich am Sonntag ſich auf dem Meßplatz überm Neckar auf, geht zunächſt die Breite Straße entlang, biegt an derſchloßwache links in die Bismarckſtraße, zwiſchen I. 13 und I. 15, den Suezkanal entlang, biegt über den Bahnhofsvlatz von L. 15 in den Kaiſerring(links) bis zum Waſſer⸗ thurm, die Heidelberger Straße, Planken ganz entlang, am Rheinthor rechts den Luiſenring entlang, ſchwenkt dann zwiſchen K 4 und K 5 gerade aus bis zur Börſe, dann links die Planken entlang(Gegenzug Tects L. bis er zwiſchen D 8 und D 4 lins einbieat, um die ver⸗ ſtändiger Seite erfahren, iſt der Beginn der diesjährigen Früh⸗ ſtiefmütterlich geregelter menden Montag in Ausſicht genommen. Beitrittsanmeldungen zu hält heute Nachmittag mit ſeinen 111 Klepperbuwe die letzte Haupt⸗ hauſe zum Habereck. Die Garderobeausgabe für die Zugtheil⸗ 2 Uhr 11 Minuten nach folgender Ordnung entfalten: Der Zug ſtellt längerte Kunſtſtraße zu paſſiren, ſchwenkt durch FT 3 und NF 2 recht ein, geht zwiſchen J 4 und N 4 entlang, ſchwenkt zwiſchen N und N 5 bis zum Habereck, biegt zwiſchen Q 5 und R 5 rechts ein, an der Wohnung Sr. Tollität des Prinzen Karneval vorbei bis zum N Iinks nach der Neckarbrücke zu, woſelbſt ſich der Zu auflöſt. 7 Der Mühlnarren⸗Verein veranſtaltet am Faſtnacht⸗Dienſta 24. Febr,, einen großen Carnevalszug; das Programm desſelben findet ſich im Annoncentheil dieſer Nummer. An den Zug des vo genannten Vereins ſchließt ſich ein ſolcher der„Spinnbrüder“ a der Neckarvorſtadt an. Beide Züge ſtellen ſich auf dem Zeughausplatz auf, von wo um halb 2 Uhr der Abmarſch ſtattfindet. »Der jüngſte Soldat der deutſchen Armee im Feldzuge 1870/71 Wir fanden in letzter Zeit in verſchiedenen auswärtigen Blätt eine Notiz über den jüngſten franzöſiſchen Soldaten im Jahr 1870/71. An die Notiz war die Bemerkung geknüpft, daß es woh auch ſehr intereſſiren würde, zu erfahren, wer der jüngſte⸗Soldat au deutſcher Seite geweſen iſt. Unter Bezugnahme auf dieſe Korre ſpondens theilt uns heute unſer Mitbürger, Herr Franz Arnol! die folgenden Notizen mit, laut welchen er als der jüngſte Soldat beim hiefigen 110er Regiment den Feldzug mitgemacht hat: De jüngſte unter dem Getvehr dienende Soldat beim hieſigen Grenadi⸗ regiment im letzten Feldzuge war Franz Arnold, Juwelier Mannheim, II 1, 3. Derſelbe war 16½ Jahre alt und hat die lagerung von Straßburg und folgende Gefechte mitgemacht: 11. Oktober bei Brouwele, bei Dijon und bei Pasques, am 30. Not bei Nuits, am 18. Deg. bei Nuits, ferner am 18. Januar die Schla bei Velfort. Er iſt unverwundet zurückgekommen am 7. April 18 Polizeibericht vom 21. Februar. 55 1 Eine in J 2 wohnende Frau beging geſtern Morgen in ihr, Wohnung in einem Anfall von Geiſtesſtörung Selbſtmordperfaug wunden am Halſe beibrachte, welche ihre Ueberführung mi⸗ Sanitätswagen ins allgemeine Krankenhaus erforderlich macht 2. In einer Gärtnerei in der 7. Querſtraße wurde geſtern f einem Sack das Fell eines anſcheinend friſch geſchlachteten Hundes, an dem ſich noch der Kopf befand, aufgefunden und der Waſ meiſterei zur vorläufigen Aufbewahrung übergeben. Das Fell anſcheinend von einem Bernhardinerhund— hat lange Haare. Der Eigenthümer des Hundes wird erſucht, ſich bei! Polizei zu melden. 3. In letzter Zeit gelangten wiederum eine Anzahl Frauen und Männer wegen Kohlendiebſtahls zur Anzeige. 1 Perſonen wegen verſchiedener ſtra 4. Verhaftet wurden 20 barer Handlungen. 5 ——— 55 sch. Freiburg, 20. Febr. Es iſt bekannt, welch üßpige Blüthen die Vereinsmeiere iin den letzten Jahren in unſerm gebild Deutſchland treibt. Auch in der Perle des Breisgaus blüht und grü ſie. Zu all den nöthigen und unnöthigen Vereinen wird ſich noch 175 Organiſation geſellen: Ein Erſatz⸗Reſerv i ſte erein. ee, Fgeerichtszeitung. *Leipziger Bankprozeſt. Ueber den weiteren Verla geſtrigen Verhandlung gegen Eyner wird uns aus Leipzig graphirt. Sachverſtändiger Kommerzienrath Süßkind bemerkt auf Befragen des Staatsanwalts Kunz, er ſei der Meinung, 3 Landau habe eine Proviſion von 800 000 gefordert, weil er das Geſchäft nicht habe machen wollen. Dieſe hohe Proviſionsforderu hätte aber die Verwaltung der Leipziger Bank ſtutzig machen mü Zum Mindeſten hätte ſie die Trebergeſellſchaft nicht mehr mora Anterſtützen dürfen. Bankier Plaut⸗Kaſſel iſt der Meinung, daß Jaf Landau die Emiſſion ernſthaft habe übernehmen wollen. Andernfalls hätte er das Anerbieten ja blos ablehnen dürfen. Vertheidig Rechtsanwalt Drucker bemerkt, Landau habe ſich ſelbſt um Uebez nahme der Emiſſion beworben. In einem Briefe Schmidt Vorhaltungen darüber, daß er ohne Wiſſen 0 der Leipziger Bank eine Million Gulden an die bosniſche Re geſandt habe. Dadurch habe das Vertrauen der Bank ei Stoß erlitten.— Exner bemerkt, er ſei berechtigt gew liche Briefe, die zwiſchen ihm, dem verſtorbenen Vorſitzenden es ſichtsraths der Leipziger Bank, Sachſenröder und Schmidt ge wurden, in ſein Direktionspult einzuſchließen, damit nicht jed ling davon Kenntniß nehmen könne. Dies ſei keine Verhei oder Beiſeiteſchaffung geweſen, denn er ſchloß die Brie ſeiner Privatwohnung ein, ſondern im Pult ſeines zimmers. Er habe die Briefe dem Konkursverwalter nicht können, da er nach Ausbruch des Konkurſes ſofort verhaft ſei. Auf Befragen bemerkt Exner, zunächſt ſei er vom Aufſfi der Trebergeſellſchaft als Mitglied desſelben abgelehnt worden, lehnte er die Wahl als Aufſichtsrathsmitglied der Trebergeſell auf ausdrücklichen Wunſch des Aufſichtsrathes der Leipziger da ſein Aufſichtsrath bon dieſer Doppelſtellung eine 224 kolliſion befürchtete. Die Verhandlung wird ſodann auf Sa 9 Uhr Vormittags, vertagt. 5 Deueſte Hachrichten und Telegramme. Orivat- Telegramme des„General-Hnzeigers *0 Berlin, 21. Febr. Der Reichstag wird ihm geſtern zugegangene Novellezum Kr ankenka geſetz ebenſo wenig in dieſer Seſſion erledigen wie den G entwurf über die Kaufmannsgerichte. Der Schluß der laturperiode ſoll unter allen Umſtänden am 3. April erfolgen. *Berlin, 21. Febr. Wie die„Deutſche Tagestg. will und zwar aus„unanfechtbarer Quelle“ werden die R tagswahlen nicht wie bisher verlautete, Mitte ſchon in der erſten Juniwoche ſtattfinden. gierungspräſident in Köslin v. Tepper⸗Laski, frü Wiesbaden, hat, wie gemeldet, ſeinen Abſchied eingereicht. St. Gallen, 2. Jebr. Die interng Rheinregulirungskommiſſion petiti ̃ öſterreichiſchen Regierung um eine raſche Durchführu 5„ 21. Febr. Aufſehen erregt in kreiſen eine in energiſcher Form gehaltene N deutſchen Regierung an die holländiſche Re worin dagegen proteſtirt wird, daß dieſe in Folge des St Amſterdam die internationale Bahnverbindung unterbrech Rom, 21. Febr. In der Kammer ſtand geſtern zu rathung eine Regierungsvorlage über Anlegung einer Funkentelegraphie nach dem Syſtem Marco⸗ dazu dienen ſoll, eine Verſtändigung mit einer gleick Station in Südamerika, ſowie mit anderen bereits beſtehe oder künftig zu errichtenden Stationen herzuſtellen. mehrere Redner ſich beifälligſt über die Erfindung Marcon ſprachen, erklärte der Miniſter für Poſten und Tele raphie, N Loni beabſichtige, aus der italieniſchen Station einen M dadurch, daß ſie ſich mittelſt eines Küchenmeſſers mehrere Schnitt? 4. Selle. eneid!⸗neclbser. Wanuheim, 21. Februar. funkentelegraphiſcher Mittheilungen für die ganze Erde zu machen. Der Miniſter verlieſt eine Depeſche Marconts, in der er der italieniſchen Regierung für die Unterſtützung dankt. Nach Annahme der Tagesordnung, in der der Wunſch auf baldige Herſtellung einer funkentelegraphiſchen Verbindung zwiſchen Ita⸗ lien und Argentinien ausgedrückt wird, wurde die Vorlage an⸗ genommen. * New⸗MPork, 20. Febr. Nach einem Telegramm aus Panama dehnt ſich der Aufſtand zu Gunſten Bonillas in Honduras aus. Vor der Uebernahme des Befehls über die Regierungstruppen durch den Präſidenten Sierra erlitt der Führer der Streitkäfte des Präſidenten, Herrera, bei Olanche eine Niederlage. * New⸗Pork, 20. Febr. Das Clifton Hotel in Cedar Rapids(Jowa) brannte ab. 10 Perſonen wurden ge⸗ tödtet und 20 ſchwer verletzt. Die Eheſcheidung der ſüchſiſchen Kronprinzeſſin. * Dresden, 20. Febr. Gegenüber der Meldung der „Leipziger Zeitung“, in der Prozeßſache des Kron⸗ prinzen gegen ſeine Gemahlin habe der Vertreter der vor⸗ maligen Kronprinzeſſin ausdrücklich Widerſpruch gegen die Ver⸗ öffentlichung des Urtheils erhoben, ſchreiben die„Dresdner Nach⸗ richten“: Wir müſſen auf Grund unanfechtbarer Informationen feſtſtellen, daß weder von Dr. Zehme⸗Leipzig, noch von Felix Bondi hier, Widerſpruch gegen die Veröffentlichung erhoben wor⸗ den iſt. Auf die vor einigen Tagen geſtellte Anfrage des Ver⸗ treters des Kronprinzen, Juſtizraths Koerner, ob Bondi mit der Veröffentlichung der Urtheilsbegründung einverſtanden ſei, ant⸗ wortete dieſer, daß er ſich nicht für befugt halte, hierzu eine Erklärung abzugeben, ſolange er nicht die Ermächtigung der Aufkraggeberin habe. Von Bondi wurde die Anfrage zur weiteren Behandlung an Dr. Zehme abgegeben, aber auch von dieſem konnte bisher keine Antwort ertheilt werden. Genf, 20. Febr. Entgegen einer Dresdener Depeſche des„Wiener Tageblatts“ iſt die Schweizeriſche Depeſchenagentur in der Lage mitzutheilen, daß der hieſige Vertreter der Prinzeſſin Louiſe, Lachenal, ſich nicht nach Dresden begeben und mit dem König und dem Kronprinzen keinerlei Beſprechungen ge⸗ pflogen hat. Zum Rücktrett v. Crailsheim. „( Berlin, 21. Febr. Graf Crailsheim be⸗ ſtätigt in einer Unterredung mit dem Münchener Korreſp. des .⸗A.“, daß Differenzen über den Umfang der Kompe⸗ tenzen des Vorſitzes im Geſammtminiſterium und Miniſterrath der Anlaß zu ſeiner Demiſſion geweſen ſei, und daß ſein Abgang kein Syſtemwechſel bedeute, ſein Nach⸗ folger ſei ſo reichstreu wie er. Nach einer Münchener Depeſche ſoll von Podewils das Präſidium im Kabinet nur unter der Bedingung angenommen haben, daß noch weitere Verſchieb⸗ ungen im Miniſterium ſtattfinden, ſodaß dieſes ein ausgeſproche⸗ nes partikulariſch⸗ultramontanes Gepräge erhält.— Finanz⸗ miniſter von Riedel wird wahrſcheinlich noch vor ſeinem Jaubiläum zurücktreten. 8 Die Uuruhen in Marokko. Madrid, 21. Febr. Der„Herald“ meldet aus Melila: Der Prätendant habe am 15. eine neue Niederlage erlitten. Nachrichten aus ſicherer Quelle in Melila fügen hinzu, daß der Prätendant geflohen ſei. Madrid, 21. Febr. Silbelta erklärte in beſtimmter Weiſe die Nachricht für unrichtig, daß er die Uebergabe von Kriegs⸗ aus Melila an den Onkel des Sultans angeordnet 5 2 95 * 2.* Berliner Drahtbericht. (Berlin, 21. Febr. Der am Montag durch Selbſtmord aus dem Leben geſchiedene 65jährige Potsdamer Bankier Bur g⸗ halter hat, wie ſich nunmehr herausſtellt, graße Veruntreu⸗ ungen von Depotgeldern begangen. Viele Perſonen, in erſter Reeihe die Potsdamer Creditbank, ſind durch den Zuſammenbruch des Burghalter ſchen Bankhauſes in Mitleidenſchaft gezogen. Unter Anderem hat Burghalter das 200 000% betragende Vermögen eines wegen Geiſteskrankheit entmündigten Ziegeleibeſitzers, das er zu berwalten hatte, veruntreut. Soweit bis jetzt feſtgeſtellt werden konnte, beträgt die fehlende Summe 3 Mill. Mark. Theater, Runſt und iſſenſchaft. Froßh. Bad. Bof⸗ und Nationaltheater in mannheim. Der Mikado. Der Theaterzettel verzeichnete geſtern eine Premiere. Mikado oder: Ein Tag in Titipu. Bei ihrem Siegeszug durch die ganze Welt iſt die Operette— ſie wurde 1885 komponirt— auch für Mannheim nicht unbekannt geblieben. Die Sullivan'ſche Burleske iſt hier zu verſchiedenen Malen bereits aufgeführt worden und wohl lit demſelben Erfolge, wie auch geſtern, ſodaß ein Eingehen auf den „Mikado“ ſelbſt ſich erübrigt. Die geſtrige Darſtellung war eine vorzügliche, die Darſteller rekrutirten ſich bis auf Herrn Godeck aus dem Spernperſonal. Für den erkrankten Herrn Hecht ſang den Koko Herr Trautmann vom Stadttheater in Nürnberg. Herr Traut⸗ mann war ein vollwerthiger Erſatz für den heimiſchen Künſtler. Schon in der Maske erregte das tapfere Schneiderlein und noch tapfrere Oberſcharfrichterlein die Heiterkeit des Publikums, welche durch das ausgezeichnete Spiel des Künſtlers noch erhöht wurde. Ihm ebenbürtig zur Seite ſtanden Frl. Fladnitzer und Herr Rüdiger. Dieſer entzückte vor Allem durch ſein treffliches Spiel. Auch geſanglich ſtand Herr Rüdiger ganz auf der Höhe ſeiner Leiſt⸗ ungen. Es ſcheint faſt, als ob der Sänger uns den Abſchied be⸗ ſonders ſchwer machen will. Den japaniſchen Backfiſch Hum⸗um, er, eben aus der Penſion zurückgekehrt, dem Schneider und Ober⸗ henker Koko in die Ehe folgen ſoll, ſpielte Frl. Fladnitzer mit dem ganzen mädchenhaften Reiz, welcher der Dame zu eigen iſt, ind verband mit der einwandfreien Darſtellung eine ebenſo an⸗ erkennenswerthe gefangliche Leiſtung. Den Mikado ſpielte zum Ent⸗ zücken des geſammten Publikums Herr Godeck, welcher ſeine Couplets mit Lokalwitzen würzte, worunter natürlich der Wedekind⸗ Abend nicht fehlte. Im Spiel gab Herr Godeck wohl überhaupt die beſte Leiſtung; geſanglich war der Künſtler ſo, wie man es von wem erwarten darf, der nicht Sänger von Haus und Beruf aus iſt. Die mannstolle Katiſha ſang und ſpielte Frl. Kofler mit großem Geſchick. Die übrigen Darſteller fügten ſich vorzüglich in das En⸗ ſemble ein. Das Haus war ausverkauft. G. Ch. Als Feſtoper im Hoftheater, die das ſtädt. Muſikfeſt beſchließen ſoll, iſt Lohengrin in Ausſicht genommen. Die vier auswärtigen aſte, Herr Burrian, Herr Bertram, Frl. Morena und Frl. Walker werden als Lohengrin, Telramund, Elſa und Ortrud Vorſtellung mitwirken. Philbarmuniſcher Verein. Man ſchreibt uns: Vormerkungen iF reſervirte Plätze zu dem am 7. März im großen Saale des ſtattfindenden Konzerte werden von Montag ab entgegen⸗ und zwar für Vereinsmitglieder von Herrn Jakob Klein 4¼5), für Nichtmitglieder des Vereins von den Muſtkal nen K. Jerd. Heckel und Th. Sohler. 9 Kunſtgewerbe⸗Ausſtellung 1904. Donnerſtag Abend fand eine außerordentliche Sitzung des Ausſchuſſes des Bayeriſchen Kunſtgewerbe⸗Vereins ſtatt, zu welcher auck die Mitglieder des Bau⸗Ausſchuſſes vom proviſoriſchen Central⸗Comite für die nächſt⸗ jährige Kunſtgewerbe⸗Ausſtellung eingeladen waren. Nach vier⸗ ſtündiger Debatte wurde mit etwa zwei Drittel Stimmenmehrheit das Projekt der Abhaltung im Armee⸗Muſeum angenommen. So⸗ wohl die General⸗Verſammlung des Bayeriſchen Kunſtgewerbe⸗ Vereins, als auch das proviſoriſche Ceſ tral⸗Comitée wird ſich dem nächſt mit der Durchführung der Ausſtellungsangelegenheit zu beſchäfti en haben. Ein großes Volkskonzert, veranſtaltet vom Lehrergeſang⸗ verein Mannheim⸗Ludwigshafen, wird kurg nach Er⸗ öffnung der neuen Feſthalle im großen Saale derſelben ſtattfinden. Der genannte Verein bringt mit dieſer Veranſtaltung ein Unter⸗ nehmen, das ſich in vielen größeren Städten z. B. München, Frank⸗ furt, Hamburg und Bremen, ſchon ſeit Langem gut eingeführt hat. Auch hier wurden von Seiten der Preſſe ſchon öfters Anregungen zu volksthümlichen Konzerten gegeben; die Ausführung ſcheiterte aber bisher am Mangel eines geeignet großen Saales. Dieſes Hinderniß iſt nun mit der Fertigſtellung der Feſthalle beſeitigt. Das erwähnte Volkskonzert wird dem großen Publikum Mannheims und der Um⸗ gebung Gelegenheit geben, zu einem niedrigen Einheitspreiſe neben einem gebotenen Kunſtgenuß zugleich auch das Innere des neuen Rieſenbaues betrachten und bewundern zu können. Großh. Hoftheater Karlsruhe. Spielplan. a. In Karls⸗ ruhe: Sonntag, 22. Febr.:„Der Zigeunerbgron“. Anfang ½% 7 Uhr. Montag, 23.: Einmaliges Geſammtgaſtſpiel des Elſäſſiſchen Theaters in Straßburg. Zum erſten Male:„'r Candidat“. Anfang 7 Uhr. Dienſtag, 24.: Vormittags 11 Uhr:„Rothkäppchen“. „Max und Moritz“. Donnerſtag, 26.:„Der ſchwarze Domino“. Anfang 7 Uhr. Freitag, 27.:„Die Familie Schroffenſtein.“ Anfang 7 Uhr. Samſtag, 28.:„Der Maskenball“. Anfang 7 Uhr. Sonntag, 1. März. Zum erſten Male:„Im bunten Rock“. Anfang 5½7 Uhr. b. im Theater in Baden: Mittwoch, 25.:„Das goldene Vlies“. Anfang ½7 Uhr. Jolkswirthschalt. Mannheimer Gewerbebank. In der letzten Aufſichtsraths⸗ ſitzung wurde beſchloſſen, der am 3. März ſtattſindenden General⸗ Verſammlung nach entſprechenden Rückſtellungen eine Dividende von 4% in Vorſchlag zu bringen. Maunheimer Getreidebericht vom 20 Febr. Die Stimmung war ruhig, die Forderungen ohne Veränderung.— Südruſſtſcher Weizen M. 131—145, Kanſas 11 M. 134—135, Redwinter 1I M. 136, Rumäniſcher M. 131 bis 145, La Plata⸗Weizen M. 130 bis 134 feinere Sorten M. 137, Ruſſiſcher Roggen M. 108—109, Mixed⸗Mais Januar⸗Abladung M. 102, La Plata⸗Mais in Rotter⸗ dam disponibel M. 111, La Plata⸗Mais April⸗Mai⸗Abladung M. 95, Futtergerſte M. 100, Ruſſiſcher Hafer M. 104—128. Frankfurter Effekten⸗Soecietät vom 20. Febr. Kreditaktien 217.90 bz., Diskonto⸗Kommandit 197.90 bz., Dresdner Bank 150.40 bz., Darmſtädter Bank 141.90 bz., Berliner Handelsgeſellſchaft 161.50 bz., Deutſche Effekten⸗ u. Wechſelbank 105.75 bz., Schaaffhauſen Bankverein 122.10 bz., Wiener Bankverein 122 bz., Nationalbank f. D. 119.80 bz. Staatsbahn 149.10 bz 3proz. Mexikaner 25.80 bz. ult., 5proz amort. Mexikaner 39.20 bz.., Türk. Looſe 133 bz., Saura 220 bz., Bochumer 187.40 bz.., Gelſenkirchen 78.40 bz., Harpener 176.20 bz. Gibernia 165 60 bz., Oberſchleſ. Eiſen⸗Induſtrie 94.60., 50 G, Konkordia 277.30., 20., D. Luxemb. Vorz.⸗ Akt, 95.30 bz. G. Maſchinenfabrik Gritzner 185.10 bz. G. Friedrichs⸗ bütte 147.90 bz.., Röhrenkeſſel Dürr u. Co. 103.80 bz.., Elektr. Schuckert 100.20 bz.., Blei⸗ u. Silberhütte Braubach 113.20 bz. ., Bad. Zuckerfabrik 78 bz.., Neue Boden⸗Akt⸗Geſ. 158 bz. G. London, 20 Februar.(Baltie. Schluß.) Weizen im Allgemeinen wurde gegen Schluß des Marktes träge, aber unverändert. 1 Theilladung Nr. 1 Hard Manitoba ſchwimmend zu 30 sh 6 d. Angeboten: 1 Ladung Californier ſchwimmend zu 32 sh 6 d, to 32 sh. 1 Ladung Walla-Walla ſchwimmend zu 30 sh 9 d, according position zu 80 sh. 1 Ladung Walla-Walla arrived off the conast zu 30 sh 6 d. 1 Ladung Rosario Sante Fé in Ladung zu 28 sh 3 d 59/60 Ibs. und 1 Ladung ſchwimmend zu 29 sh 6 d. 62½ Ibs. 1 Rosario Sante Fe per Januar⸗Febr. zu 29 sh 6 d. 68½ Ibs. und 1 Ladung zu 28 sh 3 d. 61 lbs. 1 Ladung Rosario Sante Fé per Februar⸗März zu 28 sh 4½ d. 62 lbs. 1 Ladung Rosario Sante Fé per März⸗April zu 28 sch. 61 lbs. 1 Ladung A20f Black Sea per Februar⸗März zu 31 sh 6 d. 1 Ladung Azoff Black Ses p. März⸗April zu 30 sh 6 d, to accor⸗ ding sample zu 32 sh. 1 Ladung Süd-Russiscbher per März⸗April zu 29 sh 6 d. Gunſten der Kärtfer an. Verkauft: 1 Ladung La Plata Vellow März⸗April zu 20 sh 6 4. 1 Theilladung American Mixed majze per Jauuar⸗Februar zu 20 sh 9 d und 1 Theilladung per Jan.⸗Febr. zu 20 sh 7½ d. Angeboten: 1 Ladung American mised maize neu northern Jan.⸗Febr. zu 21 sh 9 d 1 und Ladung neu atlantie per 16. Februar⸗ März zu 21 sb 6 d. 1 Ladung La Plata per April⸗Mai zu 20 sh. 1 Ladung Galatz-Foxanian maize piompt zu 24 sh 6 d. 1 Ladung Bulgarian waize per 15. Febr.⸗März zu 24 sb 6 d. Gerſte blieb während des ganzen Marktes feſt, aber ruhin. 1 Ladung Odessa Nicolaieff Crimes per März zu 8 sh 9 d. 1 Ladung Süd-Russische 5 options p. Febr.⸗März zu 18 sh 9 d. 1 Ladung Süd-Russische 5 options per Juni⸗Juli zu 18 sh 1½ d. 1 Ladung Danubian Kustendje promp zu 18 sh 9 d. 51/52 lbs. Hafer nahm gegen Schluß des Marktes eine tuhige Tendenz an. Verkauft: 1 Theilladung Libau White p. März zu 13 sh 4½ d. Rapsſaat wurde mit einer unthätigen aber unverändert. Tendenz geſchloſſen. Angeboten: Browyn Perozepore old terms per Februar⸗März Verſchiffung 38 sh 6 d. Caleutta old terms per Febr.⸗März Verſchiffung nominal. Cawupore old terms p. Febr.⸗März Verſchiff. 33 sh 9 d. Leinſaat wurde mit einer willigen Tendenz für angekommene 855 mit einer unveränderten Tendenz für entfernte Termine ge⸗ zn. Angeboten: Bombaß per Febr.⸗März Verſchiff. 44 sh. Oaleutta per Feb.⸗März Verſchiffung 42 sh 3 d. La lata ver Feb.⸗März Verſchiffung 39 sb 3 d. Maunheimer Petroleum⸗ Notirung vom 21. Februar. Ameritaniſches Petroleum dispombel M. 22 60, ruſſiſches Vetroleum M. 21.60, öſterreichiſches Petroleum M. 20.80 pro 100 Kilo netto verzollt ab bieſigem Lager Magdeburg, 20. Febr. Kornzucker 88 proz..15—.40, 75 proz. .15—.40, Brodraff. I. 28.95, do. II.—.—, gem. Raffin. 28.70—00,00 gem. Melis 28.20 ruhig. Rio de Janeiro, 19 Febr. Wechſel London 11½6. New⸗Nort, 20. Febr. 5 Uhr Nachm. Effecten. 19. 20. 19. 20. London 60 T. Sich..84½.84½ New⸗York Central 147— 143 Lond. Cable Tranf.88%½% 4. 8½ North. Pacifie Pref 111/ 112 Paris k. S..18/].18½ North. Pac. Com.———.— Deutſchland k. S. 94 ½ 94%½6 N. Vac. 3% Bonds 783— 78. Atch, Top. Santa Fe 86% 87 ⸗] Norfolk. Weſt. Pref 7655 45 Canadian Paeifie 186% 157¾8 Unton Paeifte Sh⸗ 100 ½ 1017 Southern Pacifie 68/[ 64ʃ 40⁰ Bds. p. 1925 135½ 135 Ebic. Milw.& St. 176½ 177Seber 4 4846. Denv. Rio Gr. Pref 88). 88/Konſas City Sh. is Centr 144 l4i½U ted T. Steel zdds 38.—. 5 5 Pref. 8776 88¹f Mais: Die träge Tendenz hielt bis Schluß des Markles zu W. New⸗Pork, 20. Febr.(Mitteldepeſche). Weizen 8/ willig 807% ſtetig Mais per Mat 51 feſt feſt Baumpwolle: per Mai.95.68 per Juli.78 fletig.47 kaum ſtetig * New⸗Mork, 20. Febr., Abends 6 Uhr.(Tel.) Pro⸗ duktenbörſe. Weizen niedriger auf enttäuſchende Markt⸗ berichte aus Europa ſowie auf günſtiges Wetter im Südweſten. Im weiteren Verlauf ſtiegen die Preiſe auf geringe Verſchiff⸗ ungen Argentiniens, höheres Minneapolis und Nachfrage für die Ausfuhr. Schluß feſt. Mais höher auf Deckungen, ſchwaches Angebot, geringe Vorräthe und Nachfrage für die Ausfuhr. Schluß feſt. Kaffee niedriger auf ungünſtige europäiſche Kabelberichte, Verkäufe für Rechnung der Baiſſiers und Verkäufe der Hauſſiers und Baiſſiers. Schluß feſt. Baumwolle höher auf die Feſtigkeit in Liverpool, ge⸗ ringes Angebot von Loto⸗Baumwolle aus dem Süden, Deck⸗ ungen, gute Nachrichten bezüglich der hieſigen Lokalmärkte, Vor⸗ ausſage einer Abnahme der Zufuhr. Gegen Schluß abgeſchwächt auf Verkäufe der Hauſſiers und Baiſſiers, kaum ſtetig. Liverpool, 20. Febr.(Schlußkurſe). 19. 20. Weizen per März.03 ruhig.02 ½ ſleltg per Mai.01½.01%8 Mais per März.05%½ ruhig.05/ ſtetig per Mai.03.03 Chicago, 20. Febr. 5 Uhr Nachm. 19. 20. 19. 20. Weizen Febr.—— Schmal; Juli.45.(40 Mat 775/ 77/ Pork Febr.—.——.— „ u 73½ 78%[„ Mai 17.65 17.55 Mais Febr. 43— 43½„ 17.905 17.05 „ Mat 45/ 45%„ Febr..65 960 Jult 44— 435%„ Mat 965 975 Schmalz Febr..65.5) Speck.87 WMai.62.55 W. Chicago, 20. Febr.(Mitteldepeſche). Weizen per Mai 775/85 willig 77 ¼ ſtetig Mais per Mat 45% feſt 45 ½ feſt Schmalz per Mai.67.60 Pork per Mai 17.70 17.65 * Chicago, 20. Febr., Abends 5 Uhr.(Tel.) Pro⸗ duktenbörſe. Weizen von denſelben Einflüſſen beherrſcht wie in New⸗York und höher auf geringe Zufuhr vom Nordweſten. Schluß ſtetig. Mais von denſelben Urſachen wie in Neo⸗Vork beeinflußt. Schluß feſt. Etſen und Metalle. Jondon, 20. Febr.(Schluß). 3 Monate 58 ½, feſt.— Zinn p. Kaſſa 133½, Zinn 3 Monate 134—, ſtetig.— Blei ſpaniſch 12½, Blei engliſch 12¾, feſt, Zink gewöbnlich 21½, Zir k ſpeziol 21½. Queckſilber%, ſeſt. New⸗York(Eiſen und Stahlmarkt). 5 20 Eiſen Iron Nr. 1 Northern 24.——24.50 24.——24.50 Nr. 2 7 22.——22.50 22.—22.50 Nr. 1 Suthern 23.50—24.50 23.50—24.50 Nr. 1 Soft 23.50—24.50 23.50—24.50 Stkahlſchienen 28.— 28.— Beſſemer Stahl 30.50 30.50 Kupfer 12.99—18.— 12.90—18.10 inn 29.40—29.30 29.40—29.60 Tendenz: flau. Waſſerſtandsnachrichten vom Monat Februar. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 16.17.18.19.20. 21.[Bemerkungen Nonſtanz J2,1 2,76 2,76 Waldshut.811,85 1,73,711,68 Hüningen[47 1,56J,30 Abds. 6 Uhr Kehhll„ ,80.92 1,85 l,78.77,77] N. 6 Uhr Lauterburg—25* 3,18 38.30 3,26 3,18 8,14 Abds. 6 Uhr Maxaun 33,06 3,19 8,22 8,083,02 2,99 2 Uhr Germersheim„ 3,182,92 8,04 2,76.-P. 12 Uhr Manuheim 2,50 2,54 2,692,612,472,47 Morg. 7 Uhr Mainz 0,50 0,50 0,54 6,5 7 0,52.P. 12 Uhr Bingen J142.85 1,38 10 Uhr Kaulb„1150 1,7 1,49 1,53,501,47 2 Uhr Koblenz: 88 1,84.83 1,80,93 10 Uhr 1577 2 Uhr Nuhrort J1,201.30 1,27 1,211,19 6 Uhr vom Neckar: Mannbeim 2,60 2,68 2,78 2,71,57 2,51] V. 7 Uhr Heilbronn J0,80 0,80 0,76 0,69 0,65%63 V. 7 Uhr Verantwortlich für Politlk: für Lokales und Rzovinzielles: Gruſt Müller, für Feuilleton und Volkswirthſchaft: Georg Chriſtmaun, für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei G. m. b..: Director Speer. Ihre Verdauung wlrd geregeſt, wenn Sle nachß ſeder Rahlzelt ein Släsches Dr. W. 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D S zags Sonntagsruh betreffe No. 19224J. Wir bringen hier⸗ mit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir auf Grund des 8 105 Abſ. 2 Gewerbeordnung, vergl. mit 8 41a Gewerbeordnung für die Stadt Maunheim am Faſt⸗ nachtſountag den 22. d. Wꝛ. die Verkaufstunden für die ausſchließlich Cigarren⸗ und andere Tabalfabrikate feilhalten⸗ den offenen Verkaufsſtellen von 11 uhr Mittags bis 7 uhr Abends erweitert haben. 824 Mannheim, 20. Februar 1903. Großh. Bezirksamt: Frech. Bekauntmachung. Nr. 7502. Wir bringen zur nche! Keuntniß, daß die allgemeine Meldeſtelle, das Paß⸗ buteau und das Auskunftsbuteau, Aut Dienſtag, den 24. ds. Mis., Nachmittags, Bahgeſſ bleiben. 823 Maunhei n, 19. Februar 1903. Großh. Bezirksamt. Polizeidireklion: Freudenberg. Verſteigerung. Nr. 1216 Im Pumpwerk Luiſenring 48 iſt ein alter unbrauchbarer Dampfkeſſel m. Zubehörtheilen zu ver⸗ kaufen. 29500/1033 Angebote hierauf nach Kilo geſtellt einſchließlich Aufladen und Abfahren ſind am Mittwoch, 25. Febr. l. J, VBormitlags 11 Uhr, bei unterzeichnetem Amte ein⸗ zuxeichen. 29 00/108 ur Ermittelung des Ge⸗ wichtes ift der Keſſel über die nädtiſche Brückenwaage zu fahren. Mannbeim, 19. Febr. 1903. Tiefbauamt. Eiſenlohr. Oeffentliche Verſteigerung. Montag, den 23. d. Mr., Nachmittags 2 Uhr, werde ich im Pfandlocal hiec G 4, 5 4420 1Zugpferd(Pallach) gemäߧ 373 H..⸗B. gegen Baarzahlung öffent⸗ lich verſteigern. Manuuheim, 20. Febr. 1903. Hildebrandt, Gerichtsvollzi her, 0 8, 20. Zwangs⸗erſleigerung. Moutag, 23. Febrnar d.., Nachm. 2 uhr werde ich im Pfandlokal Q 4, 5 im Vollſtreckungswege: 1 Dibau, Vertikow, Boden⸗ teppich, Spiegel, Bilder, Waſch⸗ kommoden ſſut Marmorplatte u, Spiegelaufſatz, Schränke, Fanapee, Blumentiſch, Sekretär, Regulateur, Etagere, Blumen⸗ üſch, Copiryreſſe, 1 Federrolle Nähmaſchinen, S ehpult, Pferd, Spiegel, Weißzeug⸗ und Gläſer⸗ ſchränke, Theken, Eiskaſten, 80 Fl, Aikör und Sonſtiges gegen Vaarzahlung öffentüch ver⸗ an, 442⁴ Mannheim, 21. Februar 1908. Futterer, Gerichtsvoll neher. Jwaugs⸗Verſteigerung. Am Mon'ag, 23. Febr., Vormittags 10 Uhr, werde ich in Weinheim, Juſtitutsſtraße Nr. 24, gegen baare Zahlung im Vollſtreckungswege öffent⸗ lich verſteigern: 4396 Eine vollſtändige Acci⸗ denz⸗Druckerei, beſtehend aus: 1 Schnellpreſſe, Tie⸗ geldruckpreſſe, Motor, 1 Schueidmaſchine, modernem Schriftmaterial, Regalen und dergl. in einzeluen Parzelleu. Die Verſteigerung fin⸗ det beſti mmt ſtatt. Weinheim, 19. Febr.1903. Schmitt, Gerichtsvollzieher in Weinheim Micrüng don Weißweil. Die Kreispflegeanſtalt Wein⸗ heim bedarf ca 3000 Liter weißen Tiſchwein in der Preis⸗ lage bis zu 40 Pig. pro Mtei. Die Lieferung hal frauco Wein⸗ heim zu geſchehen mit leihweiſer Zugabe der Frausportfäſſer, die fiei zurückgeſchickt werden. 11165 Ploben mit Preisaugabe ſind is Montag, 2. März an die Anſtaltsdirectlon einzuſenden. molkereien ſind in der Lage, Bekauntmachung. Sonutag, 22. Februar. wird anläßlich des in Mannheim Gr. Bad. ſtattfindenden Maskenzuges ein Sonderlokalzug van Schwetzingen nach Maunheim abgefertigt. Schwetzingen ab 1 N. Rh inan„ 1, Stengelhof Altrip 17 Metckarau„ NRathhausſtraßſe„ 20„ MFabrikſtation„ Mannheim Hptbhf. an 2e„ Mannheim, den 20. Februar 1903. 11173 Der Gr. Betriebsiuſpektor. VI. Grosse 1¹ . Vet-Aotkelſe f. v. Rothen Kreuz jehung zchon 7. Mitz 1903. 668 T43,44000 auptgev. M. 5000 Gew. M. 15000 Gew. M. 5000 231000 2000 34 à 500 2000 85 303 100 300025 150 42 3000 4004 10 4000 fK u. 28 00 zus. 10000 3 f Auszahſbar baar ohne Abzug. L. I., 11 L. 10 M. Porto., Liste 25 Pf. Nachnahme theurer, empfiehlt: 10622 J. Stürmer, f 2c bederg-Debit, Largestr. 10 J. 8 8 Ap intereſfrenhe Damen für Damenſchneiderein Zuſchnei⸗ dekunſt theilen wir nochmals mit, daß es uns wegen Mangel an Zeit nicht möglich in, alle An⸗ fragen zu beautworten, daher wir kurz nochmals mittheilen, daß die Maunheimer Jamen⸗ hekleidungs⸗ u. Juſchueide⸗ Akademie, N 3, 15 von J. 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Morgens 10 Uhr Predigt, Herr Haehe 85 Hermann rath Ruckhaber.— Collecte.— ½12 Uhr Kindergottesdienſt, Herr— Stadtvikar Uhlig. Nachmittags 2 Ulr Ehriſtenlehre, Herr Klrchen⸗ Mannkeim V. rath Ruckhaber. Abends 6 Uhr Predigt, Herr Skadtparrer Hitzig. Geehrten Handlungshäuſern Luthertirche. Morgeus 10 Uhr Predigt, Herr Stadtpfarrer Simon.— Collecte.— 11 Uhr Kindergottesdienſt Herr Stadtvikar Walther. Abends 6 Uhr Predigt, Herk Stadtpikar Waſther⸗ FTriedenskirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Herr Stadtpfaxrer von Schöpffer.— Collecte.— 11 Ui Chriſtenlehre, Herr Skadt⸗ pfarter von Schöpffer. Abends 7 Uhr Predigt, Herr Stapt⸗ pfarrer von Schöpfſer. Nothkirche auf dem Lindenhof. Morgelis 10 Uhr Predigt, Herr Stadtoikar Sauerbrunn.— Collecte.— 11 Uhr Chriſtenlehre, Herr Stadtvikar Sauerbrunn. Wohlgelegen. Morgens ½0 Uhr Predigt, Herr Stadtvikar Morgens ½11 Uhr Predigt, mittelung auch bei Be⸗ ſetzung von Lehrlings vakanzen⸗ 2950/8 er Vorſtand. Dlakoniſſenhanskapelle. Derr Pfarrer Kühlewein. Stadtmiſſion. Avangeliſches Vereinshaus, K 2, J0. Sonntag it Ubr: Sonntagsſchule. 3 Uhr: Allgemeine Erbauungsſtunde, Stadtmiſſtonar Mühlematter. Moltag—5 1(Miſſiousarbeitsſtunde). „Mittwoch ½9 Uhr Miſſtonsvortrag von Miſſionsſekrelär Baſel. Donnerſtag es Uhr Jungfrauenverein(Arbeitsſtunde) . eltag ½9 Uhr Prohe des Geſaugvereins„Zion“ a mſtag,—2 Uhr Pfennigſparkaſſe der Soüntagsſchule. ½9 Uhr Vorbereitung zur Sonutagsſchule. Traitteurſtraße 19. Sonntag Morgens ½9 Uhr und Nachmittags 1 Uhr Sonn⸗ tagsſchule. s Uhr Abends allgemeine Bibelſtunde, Stadtmiſſionar Mensheii k.. 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Nachmittags ½5 Uhr: Monatsverſammlung der Monta 9 Abend ½9 Uhr: Bibelſtunde der älteren Abthellung über Johannes 3, 31—36, Herr Slademiſſtonar Krämer. Dieuſtag Abend ½9 Uhr: Bibelſtunde in der Tralkteur⸗ ſtraße 19 über Johanes 8, 81—86, Herr Stadtmiſſionar Krämer. In U, 28, Sziel⸗ und Leſeabend und im Großh. Gymnaſiupr: Turuen. Mittwoch Abend ½10 Uhr: Gebetſtunde in K 2, 10. Doannerſtag Adend n Uhr: Ordentliche Mitglieder⸗ „ neralverſammſung). Freitag Abend ½9 Uhr: Bibelſtünde der Jugendabtheilung über Marcus 4, 21—28, von Herrn Lehrer Neck. Dienſtag, Donnerſtag, Freitag, Samſtag Abend: Sprachkurſe Eug, u. Franzöſiſch.) Dr. Weber⸗Diſerens, D 1, 1. kittwoch und Freltag Abend: Proben des ie eder junge Mann iſt herzlich eingeladen!— Aaskunft in reinsangelegenheiten ertheilt der Vorſitzende Stadtvikar Ahlig. U 8. 28. Methodiſten⸗Gemeinde, U 6, 28. Sonntag Vormittag ½10 Uhr und Nachm. 8 Uhr Predigt, Vornittags 11 Uhr Kindergötkesdienſt 0 ie Jedermaun iſt freundlich eingeladen. 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Die fieftrauermd Hinterbliebenen. Mannheim, Berlin, Breslau, New-Vork, 19. Februar 1903. Die Beerdigung findet Sonntag Vormittag /ell Uhr von der Leichenhalle des Israelit. Friedhofs aus statt. 7 B 5, 13 pafterre, empfeblen wir unſere Ver⸗ Wochsel-u. Eflektenkunde, Herren d. Damenkurse getreunt. aussergewöhnlich billig, um damit zu räumen: pfima Bett-Damast Bettuchleinenu.Halhleinen Betteattun und Pretonne Leinen und Halkleinen, für Kissenbezüge 5 Einzelne Tischtücher, Ser- Metten und Handtücher Trübgewordene Wäsche, Weit unter Preis. Strauss, 11129 J. Hank, 191 17 Creiimgendente, 8 W Anders, Neer ee Ingendeue in iserl. Patentan Wiefadrblant 0 0 e 25. 59 5 eriretung; 0 d⸗ Ananſt Re chert, Lufſenring 27. 2 2 Vortreter: J. W. Froy. 2775 Hontbäch- Rolceberg Mus funft über Anſiedelung, Teruain, Villenbau ze., elektr. Bahn, Licht, Kanal, Waſſer 3805 Techmisches Bursau, Landſtt. 16, Rohrbach. GebrHoechl Geisenheim fk. 6. Seite. General⸗Anzeiger. Mannheim, 21. Februar⸗ Manunheim⸗Tndwigshafener Nerein zur Erbauung eines Auere 0 Geueral⸗ findet S für Feuerbeſſatkung Mannhein. en(eingetr. Verein), wonagch wir auf denſelben alle uns zuſtehenden Nechte und Pflichten übertragen. .9 Nin Fall der Genehmigung Auflöſung unſeres Vereins. 5. Erl digung etwaiger Anträge, falls ſolche bis längſtens 1. März d. J. bei uns eingehen. Zur Beſchlußfaſſung über Punkt 4 bedarf es der Auweſenheit von zwei Dritteln der Mitgliederzahl und erſuchen wir daher um recht zahlrei ches Erſcheinen. 11177 Mannheim, den 20. Februar 1908. Der Vorſtand. Hhorſängerzerbands⸗Maskenbal. Für Balkon wird keine Extra⸗Gebühr erhoben. Nannbeimer Lledertafel Samſtag, 21. Februar, Abends 8 Uhr: Carnevaliſtiſcher Abend (Waldfest) in den vereinigten Lokalitäten des Saalbaues. Sonntag, den 22. Februar, Abends 6 Uhr: Darnevalls isone Sonntags Schlussprobe. Dienſtag, T4. Febr., Nachmittags 3 Uhr: Kinder-Masken Fest und Abends 8 Uhr: Familien-Abend mit Tanz im Saale des Bernhardushofes. Näheres durch Rundſchreiben. 29507/10 Der Vorstand. Harmonie⸗Geſellſchaft. Montag, den 23. Februar, 8 Uhr Abends Kostäüm-Ball. Eine Ausgabe von Eintrittskarten findet nicht ſtatt Die Gallerie iſt ausſchließlich für Mitglieder von 7 Uhr ab geöffnet. Der Vorstaud. N. B. Die Theilnehmer am Abendeſſen werden dringend! gebeten, ſich ſpäteſtens bis Sountag Abend 7 uUhr in die von heute an beim Hausmeiſter aufliegende Liſte ein⸗ zeichnen zu wollen. 11137 Noliz„ Das auf Samſtag, den 14. Mär * für die Mitglieder angeſetzte Con⸗ eert wird wegen des Geſindeballes auf Samſtag, den 21. März verlegt. „Feuerio“ Großze Carneval⸗Geſellſchaft in Mannheim (Eingetragener Verein). Garderobeausgabe kür die Zugtheilnehmer heute Samſtag im Kleinen Probesaal der Liedertafel, part. Sountag Vormittag in der Friedriehsschule(Turnhalle). Zurückgabe der Garderobe daſelbſt Montag. Der Iler Mühlnarten⸗Verein Mannheim. Faſtnachthienſtag, den 24. Jſs. Mis. Grosser (ärnepalzu F R OGRAHM. 11168 1. Herold. 10. 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