—— tmer, verm. 1577b6 65* nebſt verm. iutſ, 5988% 4870 1„ ingen aus imer, r per 5189 hels, Abonnement: Tägliche Ausgabe: 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummei 5 Pfg. Nur Sonntags Ausgabe: 20 Pfeunig monatlich, ins Haus od. durch die Pon 25 Pf. (Badiſche Volkszeitung.) E 6, 2. Inſerate: Die Colonel⸗Zeile.. 20 Pfg. der Stadt Mannheim und Aumgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Srleſenſte und verbreitelſte Zritung in Maunheim und Umgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr.„ (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Maunheim“ In der Poſtliſte eingetragen unter Nr. 3021. — Telephon: Direktion und Druckerei: Nr. 341 Redaktion: Nr. 377 „ Expedition: Nr. 218 E 6, 2. Auswärnge Juſerate. 25„—. Für unverlaugte Mauuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet. Fiialet 9 81 Die Reklame⸗Zeile 60„ (Mittagolatt.) UVr 82. Dienſtag, 21. April 1905. Die Sicherung des Wahlgeheimniſſes.) (Von unſerem Berliner Korreſpondenten.) 3( Berlin, 19. April. Noch einmal, eh' er ſcheidet, tritt am Dienstag der im Junius 1898 erwählte Reichstag zu ſeinen Arbeiten zuſammen. „Zu ſeinen Arbeiten!“ Groß ſind ſie diesmal nicht; auf dem Reſtenzettel, der den nach Oſterruhe und Agitation Verlangenden vor vier Wochen ausgehändigt wurde, ſind nur wenige Aufgaben verzeichnet: Das Verbot der Weißphosphorzündhölzer, die zweite und dritte Leſung der Krankenverſicherungsnovelle und die Ver⸗ ordnung über die Abänderung des Wahlregelements, die ihre Gegner, den ſchon an ſich nicht ſonderlich reizvollen Witz zu Tode hetzend, noch immer das„Kloſetgeſetz“ zu nennen belieben. Indeß ſcheint es beinahe, als ob es doch noch anders kommen ſollte. Als ob man an der Wirrniß des Zollkampfs und den entſetzlichen Wahlkanonaden während der Berathung des inneren Etats noch nicht genug hätte; als wenn man vor dem großen Auseinandergehen noch einmal tüchtig„raufen“ wollte. Nicht wegen der Weißphosphorzündhölzer, die werden vermuthlich kein Blutvergießen verurſachen. Jedoch die„Bekanntmachung be⸗ treffend die Sicherung des Wahlgeheimniſſes“, die kann, ſo ver⸗ ſichern agrariſche und konſervative Blätter deutlich, wenn auch nicht in ganz einwandsfreiem Deutſch,„die kurze Tagung noch zu einer ſehr intereſſanten geſtalten“. Aber wie? Will man Obſtruktion treiben? Will man etwa künſtliche Beſchlußunfähig⸗ keit herbeiführen und das holde Spiel ſo lange erneuen, bis die Mannen alle ſeiner überdrüſſig wurden, und der Schluß der Seſſion erfolgen muß, ohne daß man das„Cloſeigeſetz“ ver⸗ abſchiedete? Die parteioffizielle„Conſerv. Correſp.“ hat diefe Frage verneint. Nichts läge den Konſervativen ferner als die Abſicht einer planmäßigen Obſtruktion. Nur gegen eine„Durch⸗ peitſchung“ werde man ſich doch wohl noch wenden dürfen; und ſchließlich könne man wohl auch verlangen, daß die„kloſet⸗ begeiſterte“ Mehrheit ſelbſt zur Stelle ſei.„Kloſetbegeiſtert,—“ einfach kapitaler Witz; den könnte Herr v. Manteuffel in eigener Perſon gemacht haben! Aber nun im Ernſt geſprochen: es wird Leute geben, die dieſe Unterſcheidung für ſehr fein, faſt für zu fein, halten werden. Wer in ſo eigenthümlicher Betonung von dieſen Dingen redet, der ſetzt ſich eben dem Verdacht aus, daß er leicht noch ein Uebriges thun könnte, ſeine Wünſche durchzudrücken. An ſich wäre gegen das konſervative Vetlangen nicht das Geringſte einzuwenden. Warum ſollte man die Vorlage übers Knie brechen? Fehlerlos iſt ſie nicht, darüber iſt, ſcheint uns, nachgerade nur eine Meinung. Auch die Theorie, mit der fingerflinke Verfaſſungsrechtler ſie uns Anfangs präſentirten, iſt von allen Einſichtigen längſt aufgegeben. Es ſteht keines⸗ wegs ſo, daß die Verordnung nun entweder im Ganzen anzu⸗ nehmen oder abzulehnen wäre. Im Gegentheil: man kann ſie abändern und wird ſie abändern— die„Nordd. Allg. Ztg.“ hat, ſchwerlich ohne Einverſtändniß mit den Vätern des Geſetzes, kürzlich ſelbſt dazu aufgefordert— und wer eine Gewähr gegen eine ſchlechte und flüchtige Geſetzgebung in der dreimaligen Leſung eines jeden Entwurfes ſieht, wird vorausſichtlich auch die Erfüllung dieſes ſchönen Traumes aller Doctrinäre erleben. Am Dienstag vor Beginn der Plenarſitzung, wollen die Parteien *) Wegen Verkehrsſtörung verſpätet. ſich über die geſchäftliche Behandlung der Vorlage ſchlüſſeg Am fremde Schuld. Noman von M. Prigge⸗Brook. Nachdruck berboten.) 49)(Fortſetzung.) „Gibt es denn Menſchen, die ſo etwas khun?“ „Es geben ſehr ſchlechte Menſchen, Maſter, es geben Menſchen, die armes Neger ſchimpft und ſchlägt, nicht alle ſind gut, wie Miſter, Miſſis und Maſter Hans.“ Der Junge ſchwieg und arbeitete weiter, Plötzlich hob er den hübſchen Kopf.„Du weißt doch, Caeſar,“ ſagte er leiſe,„daß ein fremder Junge zu uns kommt. Er ſoll mit mir lernen und ſpielen, ſagt der Vater. Ob er mich wohl leiden mag?“ „Wer wird Maſter nicht leiden,“ rief Caeſar empört.„Das müſſen ſein böſes, ſchlechtes Menſch.“ „Du biſt ein treuer Kerl, Caeſar,“ ſagte Hans zärtlich und Hopfte die ſchwarze Wange des Dieners.„Wer weiß, ob Alle mich mit Deinen Augen ſehen. Ich habe Furcht vor dem fremden Jungen, fügte er leiſe und wie ſcheu hinzu. „Furcht? Maſter nicht fürchten, kleine Kinder fürchten.“ Caeſar blickte faſt zornig auf ſeinen angebeteten Herrn. „Nun ja, Caeſar, ſo meinte ich's nicht,“ erwiderte Hans ver⸗ legen.„Es iſt wohl, weil es mir ungewohnt vorkommt. Ich war noch immer allein mit den Eltern und der guten Großmama.“ Er wollte noch mehr ſagen, ſah ſich aber geſtört. Vom Hauſe her rief die Mutter laut und vernehmlich ſeinen Namen. „Hans, Hans, komme ſchnell, eine große Ueberraſchung.“ Er ließ den Schwarzen ſein Werk vollenden und flog, nachdem er Geſicht und Hände geſäubert, dem Hauſe zu. Frau Gerih empfing ihn an der Thür. Sie ſah froh erregt aus, nähm Hans, ohne ein Wort zu ſäßen, um die Schulter und führte ihn in den Salon. Hier ſtand ein älterer Herr mit graumelirtem Bart, blitzenden Brillen⸗ gläſern, hinter denen die Augen noch zugendlich hervorſalen. neben der Doktor raſch. machen; alle Vermuthungen ſprechen dafür, daß man ſich für eine dreimalige Leſung entſcheiden wird. Ob auch für eine Kommiſſionsberathung? Das ſcheint uns ſchon eher zweifelhaft, ob wohl an ſich auch dagegen nichts zu erinnern wäre. Es gibt — bulgär geſprochen—„ſo'ne“ Kommiſſionen und„ſo'ne“. Man kann die Kommiſſionsberathung eines Geſetzes in wenigen Vor⸗ mittagsſtunden erledigt haben; man kann ſie aber auch— ſiehe Zolltarif und in Preußen den Kanal— als ſehr nachdrückliches Mittel der Verſchleppung ausnutzen. Man ſieht eben auch hier: kein Ding iſt ſchlecht an ſich; auf den Gebrauch kommt's an, den die Menſchen von ihm machen. Und nun beſteht nach Allem, was voraufging, allerdings, wie die Juriſten ſagen würden, die „praesumptio“, daß die Konſervativen, dieſe kleinen an ſich harmloſen und unſchuldigen Mittel der Geſchäftsordnung nicht gerade zur Beſchleunigung des Werks vberwenden werden. Wer unbefangen und mit ein wenig hiſtoriſchem Sinn an die Dinge herantritt, hat es freilich nicht ganz leicht ſich hier in den konſer⸗ vativen Gedankengängen zurechtzufinden. Wir haben vor fünf oder ſechs Wochen, als der kurz gefaßte Entwurf eben dem Reichs⸗ tage zugegangen war, unſere völlig Illuſionsloſigkeit in dieſen Stücken bekannt, weil uns der demokratiſche Glaube an die natürliche Gleichheit aller Menſchen fehlt. Wahlbeeinfluſſungen — ſo ſcheint uns— werden immer vorkommen, weil die Mehr⸗ zahl der Menſchen immer das Bedürfniß haben wird, ſich leiten und berathen zu laſſen. Aber von dieſen Anſchauungen fühtren doch keine Brücken zu den verbiſſenen Kämpfern, die mit billigen Späßchen und fadenſcheinigen Gründen gegen die Vorſchläge der Regierung anrennen. Beide— Gründe und Späße— ſind in der Zwiſchenzeit nicht beſſer geworden; eher ſchlechter. Man erinnert ſich noch, mit welchem Behagen von jener Seite durch die deutſche Zeitungswelt getragen worden war, was Treitſchke einſt über die ſeiner Anſicht nach„unvernünftige und unſittliche ge⸗ heime Wahl“ geſchrieben hat. Aber mit den Citaten iſt das ſo eine eigene Sache; an derſelben Stelle— Politik, Band 2, pag. 180 ff.— ſteht auch noch etwas Anderes zu leſen. Nämlich dieſes: „ es iſt offenbar falſch von dem allgemeinen Stimm⸗ recht anzunehmen, daß es immer in radikaler Richtung wirkt; das Richtige iſt zu ſagen, es wirkt unberechenbar. Es hängt ganz von den ſozialen Zuſtänden einer Provinz ab, welcher ſozialen Macht das allgemeine Stimmrecht zu Gute kommt. Je nachdem die katholiſche Kirche oder der Großgrundbeſitzer oder der Fabrikherr eine wirkliche Herrſchaft behaupten, wird ihnen das Wahlrecht zu Gute kommen. In unſeren öſtlichen Provinzen wirkt dieſes Recht wie einſt das Lehensweſen. Es verſteht ſich ganz von ſelbſt, daß die Bauern wählen wie ihr Herr. Der Herr führt die Hunderte ſeiner Taglöhner zur Wahlurne und gibt die Parole aus⸗ Alſo man ſoll vorſichtig ſein mit dem Citiren und ſtatt auf Anleihen bei großen Männern, die ihre Beobachtungen in einer ganz anderen Zeit machten, ſich lieber auf die eigenen Augen und das pſychologiſche Erfaſſen der mit uns lebenden Generation verlaſſen. Und da wird man doch wohl ſagen es gibt keinen einzigen ſtichhaltigen Grund, der ſich gegen die Abänderung des Wahlreglements ins Feld führen ließe. Wenigſtens keinen, den man offen auszuſprechen wagen dürfte. Es iſt ſchon ſo, wie Graf Poſadowsky ſagte: entweder will man die geheime ihm ein Jüngling, der, weſentlich kleiner als Hans, trotz ſeiner ſieb⸗ zehn Jahre, einen unfertigen, kindlichen Eindruck machte. Während Doftor Klauſing den Sohn des Hauſes mit ſichtlichem Wohlwollen begrüßte maß Paul den hübſchen, ſtattlichen Jungen mit etwas ſcheelem Blick. So groß, ſo erwachſen hatte er ſich den Fünfzehn⸗ jährigen nicht vorgeſtellt, im Gegentheil gehofft, auf ihn herabſehen zu können. „Ein echtes Milchgeſicht“, urtheilte er. 288 Hans reichte ungezwungen dem Fremden die Hand⸗ „Willkommen, lieber Vetter“ ſagte er,„wir wollen Freunde ſein. Die Hand des Aelteren legte ſich für einen Augenblick in ſeine dargebotene, er empfand keinen Druck, eiſig kalt lagen die Finger in den ſeinen. „Ein Prachtjunge, Euer Hans“, ſagte der Doktor zu ſeiner Couſine, als die beiden Knaben abgeſchickt waren, den Hausherrn herbei zu holen.„Man darf Euch zu ihm gratuliren.“ „Das darf man“, erwiderte ſie warm. Gleich aber überzog ein Schatten ihr Geſicht.„Wär's nun auch wirklich unſer eigner“, fuhr ſie fort,„der Mangel eigner Nachkommen liegt wie ein Fluch auf mir, ich will nur hoffen, daß ihn mein Mann nicht auch empfinden lernt. Ein wahres Glück, daß er in ſeines Freundes Sohn aufgeht Ich glaube, er vbergißt zu Zeiten, daß Hans nicht ſeines Blutes iſt.“ „Und Du, liebe Gerth, wie ſtehſt Du zu dem Knaben?“ fragte „Ich ſollte meines Mannes Beiſpiel folgen, denn in der That, Hans iſt ein ſeltenes Kind, begabt mit Allem, was Elternherzen freuen kann.“ Der Doktor biß ſich die Lippen. „Ich will nur wünſchen, daß Euch die Sorge für meinen Paul nicht allzuſehr beſchwert, er wird es ſchwer finden, den Tugenden Eures Jungen gegenüber ſich zu behaupten.“ Gerth erwiderte nichts und ihr Couſin unterdrückte einen Seufzer. „Der Junge macht uns Sorge“, fuhr er nach einer Pauſe fort, der iſt reiabar, nexvös, auch körperlich nicht der Stärkſte. Dazu ſoll 1 Wahl oder man will ſie nicht. Manche verſprechen ſich von einer leidenſchaftlichen Bekämpfung der Vorlagen Gewinn für die Wahlagitation: auch das will uns nicht recht einleuchten. Die unbefangenen Leute draußen im Lande werden vermuthlich erſt recht der Ueberzeugung leben, daß um das bischen Iſolirtiſch und Wahlkouverts ſchon genug Lärm gemacht wurde. Politische Gebersſcht. Mannheim, 21. April 1908. Perſonalveränderungen in der Armee. Die geſtern in einer Sonderausgabe des Militär⸗Wochen⸗ blattes bekanntgegebenen Perſonalveränderungen im Heere vom 18. d.., die von uns bereits mitgetheilt wurden, haben einen außerordentlichen Umfang aufzuweiſen, wobei die Veränderungen bei den Verkehrstruppen, dem Train ſowie dem Beurlaubten⸗ tande noch nicht einmal aufgenommen ſind. Beſonders in den höheren Kommandoſtellen ha ein erheblicher Wechſel ſtattgefunden, wurden doch durch Verabſchiedung frei 8 Infanterie⸗„1 Kaval⸗ lexrie⸗ und 4 Feldartillerie⸗Brigaden, dazu 6 Infanterie⸗ und 1 Eiſenbahn⸗Regiment, ſowie die Central⸗Abtheilung der Feld⸗ zeugmeiſterei. Zu dieſen Stellen kamen noch einige bereits frei geweſene hinzu, ſo daß einſchließlich einiger Verſetzungen allein 5 Diviſionen neu beſetzt wurden, nämlich die 2. in Allenſtein, die 3. in Stettin, die 6. in Brandenburg a.., die 30. in Straß⸗ burg i.., die 38. in Erfurt. Außerdem wurde die 1. Kavallerie⸗ Inſpektion beſetzt und der mit der Führung des 3. Armeekorps beauftragte Generalleutnant v. Bülow zum kommandirenden General dieſes Korps ernannt, nachdem ſein unmittelbarer Vor⸗ dermann die Stelle als Gouperneur von Straßburg erhalten hatte. Außer einer Oberquartiermeiſterſtelle im großen General⸗ ſtabe und den Kommandanturen Karlsruhe und Feſte Boyen wurden neu beſetzt die 5. Garde⸗,.,.,., 19., 21., 33., 53. 67. und 83. Infanterie⸗Brigade, im Ganzen 10 Infanerie⸗Bre. gaden, dazu 18 Infanterie⸗Regimenter; ferner die., 18., 14., 1 17. und 28. Kavallerie⸗Brigade, alſo 5 Kapallerie⸗ Brigaden nebſt ebenſoviel Regimentern, wobei Prinz Ma von Baden wieder im akiven Dienſt als Kommandeur der badiſchen Leibdragoner Nr. 20 Verwendung fand (ſiehe unter„Stadt und Land“. Red.); die 14., 16., 17. und 35. Feldartillerie⸗Brigade, alſo 4 Felbartillerie⸗Brigaden nebſt 5 Regimentern, darunter das rheiniſche Regiment Nr. S8; bei der Fußartillerie 1 Artillerie⸗Depotdirektion und die Central⸗Ab⸗ theilung der Feldzeugmeiſterei; ſodann die 2. Pionier⸗Inſpektion in Mainz, die 6. Feſtungs⸗Inſpektion in Metz, die Stelle des Chefs des Stabes bei der Genetalinſpektion des Ingenijeur⸗ und Pionierkorps; endlich das Eiſenbahn⸗Regiment Nr. 1. Dieſe Veränderungen in der Stellenbeſetzung hatten umfangreiche Be⸗ förderungen in den Dienſtgraden zur Folge; ſo wurden befördert 7 zu Generalleutnants, davon einer don der Fuß⸗ artillerie; ferner zu Generalmajors 18 bei der Infanterie, 6 der Kavallerie, 3 der Feldartillerie, 1 der Fußartillerie, 2 beim Ingenieur⸗ und Pionierkorps, zuſammen 30 Generalmajors; außerdem 87 zu Oberſten, nämlich 21 Infanterie, 5 Kapallerie, 8 Feldartillerie, 2 Fußartillerie, 1 Ingenſeur, ſowie 45 zu Oberſt⸗ leutnants, davon 36 Infanterie, 5 Kavallerie, 3 Feldartillerie 1 Ingenieur. er doch für das praktiſche Leben erzogen werden. Es iſt nicht leicht Kinder zu erziehen, wenn man arm iſt.“ 5 Die Ankunft Flemmings unterbrach das Geſprüch, welches be⸗ gann Gertg, zu peinigen. Freundlich bewillkommnete Haus ſeinen Gaſt, die Bekanntſchaft Pauls hatte er ſchon gemacht. Die beiden Knaben blieben unſichtbar. Hans hatke ſich ſeines Gefährten be⸗ mächtigt, um ihn mit Haus und Garten vertraut zu machen, „Es iſt Ihnen doch recht“, eröffnete der Handelsherr nach der Begrüßung des Geſpräch,„daß wir Ihren Sohn in der Weiſe des unſern unterrichten und erziehen, Sie äußerten ſich brieflich nicht darüber.“ »Es kann meinem Fungen kein größeres Glück widerfahren“, entgegnete der Doktor verbindlich.„Ich muß nur bemerken, daß Paul durch ſeine Krankheit zurückgeblieben iſt, hoffentlich hält er mit ſeinem jungen Kameraden Schritt.“ f „Sicher, da Hans zwei Jahre jünger iſt“, bemerkte der Er⸗ zieher, der mittlerweile eingetreten war, trocken. „In der That.“ Der Doktor zeigte ſich überraſcht.„So groß iſt der Unterſchied. Ich meine, körperlich iſt denn der Junge außer⸗ odentlich weit. Ueber ſeine geiſtigen Fähigkeiten habe ich natürlich kein Urtheil.“ „Dieſelben entſprechen ganz ſeinem Ausſehen“, erklärte der Han⸗ delsherr ſtolz,„und das iſt gut. Denn unſer Junge hat eine große Aufgabe vor ſich. Er ſoll einſt unſer Etabliſſement im Geiſt der Zeit weiter fortführen, die Anforderungen, die ich an ihn ſtellen muß, ſind weitaus größere als jene, denen ich zu genügen hatte⸗ „So haben Sie den Knaben zu Ihrem Erben und Nachfolger be⸗ ſtimmt?“ Die Frage verdroß Flemming. Er fühlte, daß er zu weit ge⸗ gangen, zu viel geſagt, zumal auch ſeine Frau ihn ganz erſtaunt anſah. „Es könnte ſo kommen“, ſagte er unſicher. Weneidensstweriher Jungel Seim Bater ſtand Ihnen nahs“ haus und der Reichs ta g wieder zuſammen. des Abgeordnetenhauſes beginnt um 12 Uhr, auf der Tagesord⸗ 5 72. Seffe⸗ 3 Weneralemzeiger * Maunherim, 21. April F Arbeiterberhältniſſe beim Norddeutſchen Lloyd. Der Norddeutſche Lloyd hat bereits mit den Werkſtätte⸗ arbeitern und den Kohlen⸗ und den Ladungsarbeitern wegen der Einrichtung neuer Verſorgungskaſſen verhandelt. Es handelt ſich beſonders um eine Sterbekaſſe und eine Wittwe⸗ und Waiſenkaſſe für ſolche Fälle, in denen die Reichsgeſetzgebung keine Renten vorſieht. Zu den Sterbekaſſen ſollen die Arbeiter wöchentliche Beiträge leiſten. Im Sterbefalle des Mannes wird an die Wittwe oder an nahe Verwandte ein Sterbegeld von 300 M. ausgezahlt, das zum Theil vom Lloyd zu tragen iſt. Die Pen⸗ ſionen für Wittwen und minderfährige Kinder ſollen jährlich 200 M. betragen, wenn deren Männer oder Väter mindeſtens fünf Jahre beim Lloyd thätig waren. Der Llohd hat ſich, nach der„K. Ztg.“, bereit erklärt, aus dem zu errichtenden Penſions⸗ fonds dieſe Penſionen fünf Jahre lang nach dem Ableben des Mannes zu zahlen. Der Lloyd regt ſodann die Errichtung einer Penſionskaſſe durch die Arbeiter an, aus der nach fünf Jahren Penſionen an die Wittwen und Waiſen zu zahlen ſein würden. Die bereits begonnenen Berathungen über die Errichtung einer Hilfskrankenkaſſe und einer Alterspenſionskaſſe ſollen in der nächſten Woche fortgeſetzt werden. Der Ausgeſtaltung aller dieſer Kaſſen will der Lloyd für die Zukunft ſeine Fürſorge zuwenden. — Wie Boesmanns Bureau erfährt, erließ der Norddeutſche Llohd folgende Bekanntmachung: Die Nachricht, daß wir zur Ergänzung unſeres Hafenarbeiterbeſtandes in Bremerhaven auswärtige Arbeiter heranziehen, hat ſo zahlreiche Anmeldungen don Arbeitskräften aus faſt allen Theilen Deutſchlands und einen ſo großen Zufluß von Arbeitern nach Bremerhaven zur Folge gehabt, daß wir auswärtige Arbeiter, die bei uns Arbeit im Hafendienſt ſuchen wollen, dringend warnen, ohne vorherige An⸗ frage nach Bremerhaven zu kommen, da uns für längere Zeit genügend Arbeitskräfte zur Verfügung ſtehen. Dreutsches Reich. Straßburg, 20. April.(Wie der ein„Ar en⸗ 3 wiſchenfall'.) Franzöſiſche Blätter berichten über einen Grenzzwiſchenfall in Amanweiler, wo ein fran⸗ zöſiſcher Soldat durch den deutſchen Grenzkommiſſar verhaftet wurde, und die Freilaſſung von der Auslieferung militäriſcher Dienſtgeheimniſſe abhängig gemacht worden ſein ſoll. Dieſe Dar⸗ ſtellung iſt in allen Punkten falſch. Das geht ſchon daraus hervor, daß der Soldat(eine Ordonnanz der Intendantur in Ver⸗ dun) überhaupt nicht in Amanweiler, ſondern in Metz feſtgenom⸗ men worden war, wohin er mehreremale ohne die für ausländiſche aktive Mklitärperſonen erforderliche polizeiliche Erlaubniß ge⸗ kommen war und wo er auffallende Beziehungen unterhalten hat. Als ein beſtimmter Verdacht einer ſtrafbaren Handlung ſich nicht ergab, wurde der Mann an die Grenze nach Amanweiler zurück⸗ geleitet und zum Verlaſſen des Landes angewieſen. Die Angaben der franzöſiſchen Blätter ſind augenſcheinlich auf unwahre Mit⸗ theilungen des Soldaten zurückzuführen, die dieſer bei ſeiner Vernehmung vor den franzöſtſchen Militärbehörden gemacht hat. Berlin, 20. Abril.(Balleſtremver ſchneit.) Ein Parlamentsberichterſtatter meldet: Der Präſident des Reichs⸗ tages Graf v. Balleſtrem, der heute früh 5 Uhr in Berlin einkreffen ſollte, iſt mit dem Zuge im Schnee ſtecken ge⸗ blieben. — Giederaufnahme der parlamentari⸗ ſchen Thätigkeit.) Heute treten das Abgeordneten⸗ Die Sitzung nung ſtehen: Wahlprüfungen, Nachtragsetat, Anträge betreffend Blldung kleiner Rentengüter und betreffend Errichtung von Ge⸗ neſungsheimen, Pelitionen. Die um 2 Uhr beginnende Reichs⸗ kagsſitzung hat folgende Tagesordnung: Novelle zum Reichs⸗ beamtengeſetz, Vorlage betreffend Aenderung des Wahlreglements, Phosphorgeſetz.(ſ. Leitartitel.) Gerdeutſche Kronprinz) und Prinz Eitel Iriedrich treffen nach der letzten Aenderung ihres Reiſe⸗ planes erſt am 2. Mai mit dem Kaiſer in Rom ein. Die Zwiſchenzeit wird wahrſ cheinlich für den Beſuch von Neapel und Florenz vorbehalten werden. Während der Anweſenheit des Kaiſers werden die Prinzen vermuthlich im Quirinal wohnen; es iſt noch ungewiß, ob ſie mit ihrem Vater Rom verlaſſen. AJusland. Niederlande. Bon der Königin.) Der Haager Correſpondent eines Londoner Blattes will von Hofbeamten er⸗ fahren haben, daß die Königin Wilhelmine ſich in ge⸗ ſegneten Umſtänden befindet. e * —— wich er aus. trocken.“ Der Doktor folgte bereitwillig und bewunderte die geſchmack⸗ vollen Anlagen ſehr. Dem Gang durch den Garten ſchloß ſich eine Beſichtigung der Fabrikräume an, von der der fremde Gaſft mit heißem Geſicht zurückkehrte. Es war gut, daß der Hausherr ſeine innerſten Gedanken nicht zu leſen vermochte, ſie würden ihn arg vere ſlimmt haben, und kauteten, in Worte gekleidet, enva ſo: „Viel zu viel für den kleinen Kuckuck, das Alles rings umhen Der könnte getroſt mit meinem Jungen theilen, für zwei iſt es faſt au viel.“ Nach einigen Tagen nahm der Doktor Abſchied von Paul, der ſich inzwiſchen eingewöhnt hatte; ſeine Berufspflichten rieſen ih! „Für die Jahreszeit iſt es ungewöhnlich warm und 8 0 ortſetzung folgt.) Buntes Feuilleton, — Die kommende Geigennoth. Auf eine drohende Gefahr, die alle Freunde des edelſten Inſtruments mit Beſorgniß erfüllen wird, lenkt der Engländer Harold E. Gorſt die Aufmerkſamkeit. Wenn auch augenblicklich noch keine Gefahr droht, ſchreibt er, daß es an ſchönen alten italieniſchen Geigen mangelt, ſo iſt doch ihre Zahl und in be⸗ ſonderem Grade auch ihre Dauerhaftigkeit beſchränkt. Man braucht nur an die Thatſache zu erinnern, daß Joachim bereits den Ton einer Stradivarius abgenutzt hat. Dieſer Vorgang geht langſam, aber ſicher vor ſich, und früher oder ſpäter muß die Zeit kommen, in der nicht nur die Meiſterwerke von Stradivari, Amati und Guarnerſus verſchwunden oder werthlos für den Spieler geworden, ſondern auch die Werke ihrer Schüler und andered berühmter Geigenbauer von einem ähnlichen Schickfal bedroht ſind. Für den Sachverſtändigen und Kenner iſt dies ſeit einiger Zeit eine ſtändige Quelle der Sorge, und ihre Aufmerkſamkeit iſt in den letzten Jahren boſonders durch die Theuerungspreiſe darauf gelenkt worden. Sogat die er⸗ und unſeren Verhältniſſen einzutreten. Unſer bisheriger Reichstagsabgeordneter Herr Beck Frlemming erhob ſich brüsk.„Wir wollen in den Garten gehen“, 55588 Sur Wahlbewegung. * Ettlingen, 20. April. Der Centrums⸗Ver⸗ trauensmännerverſammlung des 9. Wahlkreiſes (Pforzheim⸗Ettlingen) ſoll Landtagsabgeordneter Fabrikant Neuhaus aus Schwetzingen als Kandidat vorgeſchlagen werden. 0 *** * Aglaſterhauſen, 20. April. Der„B. d..“ hatte am 22, März in einer Vertrauensmännerverſammlung zu Neckar⸗ elz Herrn Michaely als Kandidaten für den 12. bad. Reichs⸗ tagswahlkreis aufgeſtellt. Hiergegen ging auf Anregung von Mitgliedern des Bundes der Landwirthe der Gemeinden Ag⸗ laſterhauſen, Asbach und Daudenzell an die Geſchäftsſtelle des Bundes in Frankfurt a. M. eine mit zahlreichen Unterſchriften bon nur Mitgliedern des Bundes der Landwirthe aus dem ganzen Bezirk verſehene Erklärung ab, die mit Bezug auf das Ergebniß der Neckarelzer Vertrauensmännerverſammlung bom 22. März l. J. ſagt: Daß in der Verſammlung die Frage der Kandidatur als Hauptgegenſtand auf die Tagesordnung ge⸗ ſetzt wurde, war eine Ue berra ſchung, gegen die wir hier⸗ mit Proteſt einlegen. Eine ſo entſcheidende und wichtige Sache darf nicht am Knie abgebrochen werden. Wir ſind aber auch mit dem Ergebniß ſelbſt nicht einverſtanden. Für einen Kandi⸗ daten, von dem wir auch nie etwas hörten, der unſerem Bezirk völlig fremd iſt, vermögen wir nicht hat in treuer, eifriger Arbeit für die Intereſſen der Landwirth⸗ ſchaft gethan, was irgend möglich war. Wir ſind der vollen Ueberzeugung, daß er auch künftig die Intereſſen der Landwirthe aufs Beſte wahren wird und erlauben uns deshalb, der Leitung des Bundes den ergebenſten und dringenden Antrag zu unter⸗ breiten:„Der Bund wolle eine Zerſplitterung der nationalgeſinn⸗ ten Landwirthe im 12. Reichstagswahlkreis dadurch verhindern, daß er die Kandidatur des Herrn Mi chaely zu Gunſten un⸗ ſeres bewährten Herrn Abgeordneten Beck zurückzieht.“ 65 5** * Zweibrücken, 20. April. In einer ſtark beſuchten Verſammlung zu St. Ingbert, in der Leinenweber(Pirma⸗ ſens) und Profeſſor Buttmann(Zweibrücken) ſprachen, wurde die Reichsagskandidatur Leinenwebers proklamirt. ** * Osnabrück, 20. April. Im Wahlkreis Osnabrück⸗ Berſenbrück wurde von den Nationalliberalen Dr. Raydt⸗ Berlin als Kandidat aufgeſtellt. .*„% 5 *Kiel, 20. April. Ein ſtark beſuchter freiſinniger Parteitag für Schleswig⸗Holſtein beſchloß ein Zuſammen⸗ gehen der beiden freiſinnigen Richtungen in allen Wahlkreiſen und ſtellte als Kandidaten auf: für Kiel den Konſul Diedrichſen, für Dithmarſchen den Paſtor Höck und für Lauenburg den Schriftſteller Wagner. Eine Verſammlung der national⸗ [iberalen Vertrauensmänner für den Kieler Wahlkreis wählte als Kandidaten den Juſtizrath Thomſen. Hlus Stadt und Cand. Maunheim, 21. April 190g. Ein Doppelmord⸗Prozeſßz in Freiburg i. B. 75 Von unſerem Sch.⸗Korreſpondenten.) II. Die Schwurgerichtsberhandlungen für das 2. Quarlal nahmen Montag früh ihren Anfang und zwar mit der Verhandlung der An⸗ klage gegen 1. Karl Richard Weißer, Hausburſche aus Freiburg, 2. Friedr. Hermann von Freiburg⸗Güntersthal, 3. Georg Auguſt Ziegler von Ulm an der Donau wegen Mords, Raubs und ſchweren Diebſtahls. Der Vorſitzende, Herr Landgerichtsdirektor Giſenlohr, er⸗ öffnet die Sitzung. Nach Bekanntgabe der Perſonalien der Ange⸗ Hagten werden die Geſchworenen über die Ausſchließungsgründe be⸗ lehrt und dann die für die Verhandlung erforderlichen ausgelooſt. Außer der 12 Geſchworenen werden noch zwei Ergänzungsgeſchworene ausgelooſt. Die drei Angeklagten haben unter Bewachung von drei Gen⸗ darmen auf der Anklagebank Platz genommen. Jeder Gendarm hat ſein Gewehr bei ſich und je einen der drei Mörder, denen Handſchellen angelegt ſind, unter beſonderer Aufſicht. Weißer ſieht am beften aus. Sein rothwangiges von ſchwarzem Kopf⸗ und Barthaar um⸗ rahmtes Geſicht iſt nicht übel. Die Züge berrathen ſentimentale Ver⸗ anlagung. Von Reite oder Zerknirſchung iſt bei ihm jedoch nichts 3u bemerken, was bei Hermann der Fall zu ſein ſcheint, der den Eindruck eines ziemlich beſchränkten Menſchen macht. Ziegler trägt eine faſt unglaubliche Frechheit zur Schau; er blickt brüsk in den Saal und ſcheut ſich nicht, bei der oder jener Zeugenausſage cyniſch zu lachen. Karl Richard Weißer iſt am 9. Maf 1879 in Freiburg geboren, ledig, katholiſch, gelernter Färber und vorbeſtraft. Friedrich Her⸗ mann iſt am 24. Januar 1882 in Güntersthal geboren, ledig, katho⸗ liſch, Metzger, noch nicht vorbeſtraft. Georg Ziegler iſt am 18. Januar 1880 in Ulm a. d. Donau geboren, ledig, evangeliſch, Metzger und ebenfalls noch nicht vorbeſtraft. Nach Vereidigung der Geſchworenen werden die Zeugen auf⸗ gerufen. Es ſind für die heutige Verhandlung, die ſich nur mit der Ermordung der Maria Kirchho fer durch Weißer zu befaſſen hat, 19 Zeugen und 3 Sachverſtändige geladen. Zur Verleſung gelangen nun die Eröffnungsbeſchlüſſe über die Einleitung des Hauptverfahrens wegen der den Angeklagten zur Laſt gelegten bekannten Strafthaten, wodurch Weißer angeklagt iſt, der miß“ Ueberlegung ausgeführten Tödtung der Maria Kirchhofer, ferner in Gemeinſchaft mit Hermann und Ziegler, der mit Ueberlegung aus⸗ geführten Tödtung und Beraubung des Trödlers Burgheimer und ehenfalls in Gemeinſchaft mit den beiden des erſchwerten Diebſtahls zum Nachtheile der Firma Rumöller u. Cie. Es folgt nun zunächſt die Vernehmung des Weißer wegen Er⸗ mordung der Kirchhofer. N Präſ.: Geben Sie die Ihnen verleſene Anklage in allen dre! Punkten zu und bekennen Sie ſich im Sinne derfſelben ſchuldig? Angeklagter: Ja. Weißer iſt der Sohn des Heizers Bartholomäus ., Heizer in der Schwickert'ſchen Papierfabrik. Er iſt zu Hauſe aufgewachſen mit 6 Geſchwiſtern. Oſtern 1893 wurde er aus der Schule zu Freiburg entlaſſen, dann trat er in die Dampfwäſcherei von Zerbe in die Lehre als Färber, wo er bis September 1894 blieb. Dann war er bis zum Mai 1896 in Altong in Stellung, kehrte zu dieſer Zeit wieder hierher zurück, trat bei Photograph Roebke als Hausburſche ein, kam dann winder in die Zerb'ſche Fabrik, um ſchließ⸗ lich 1897 in der Papierfabrik von Schwickert als Vorarbeiter ein⸗ zutreten, wo er bis Oktober 1901 blieb und ihm ſ. Z. die Ermordete als Arbeiterin unterſtellt war. Weißer wohnte zu Hauſe bei ſeinen Eltern, denen er ſeinen Lohn— er verdiente pro Stunde 34 Pfg.— für Koſt und Logis abgab. Seit April 1898 kannte er die Kirch⸗ hofer, hatte aber vorher ſchon mit anderen Mädchen Verkehr, der nicht ohne Folgen blieb. Ein Kind, das ihm eines dieſer Mädchen im Januar 1899 gebar, hatte er bei ſeinen Eltern zu Hauſe unter⸗ gebracht, um keine Ernährungsbeiträge zahlen zu müſſen. Auch zu der Zeit, da er die Kirchhofer ſchon kannte, verkehrte er noch mit anderen Mädchen in intimſter Weiſe. Das gibt der Angeklagte in der Hauptſache zu; nur mit der Emma Collin will er keinen ver⸗ traulichen Umgang gepflogen haben. Die intime Beziehung und der geſchlechtliche Verkehr des Weißer mit der ermordeten Kirchhofer fand im Sommer 1899 ſtatt. Das Verhältniß dauerte bis zum kritiſchen Tage, Sonntag, 15. Oktober 1899. Einige Tage vorher, am Mitt⸗ woch, hat die Getödtete dem Angeklagten mitgetheilt, daß ſie ſich ſchwanger fühle. Das war Weißer, der ſich bereits Vater nennen durfte und zu Hauſe damals natürlich Vorwürfe bekommen hatte, unangenehm. Er gab ſeiner Geliebten den Rath, dafür zu ſorgen, daß ſie die Sache wegbrächte. Das Mädchen ging denn auch zu einer Frau und erhielt von ihr einige Mittel, die freilich den erwarteten Erfolg nicht hatten. Sie wollte nun, wie ſie Weißer nach deſſen Ausſagen angab, am Samſtag Abend in der Apotheke ein Mittel holen, das ſie vielleicht aber auch nicht erhalten würde. Weißer beſtellte das Mädchen nun auf Sonntag Morgens ½8 Uhr an das Waiſenhaus, Ecke der Thurnſee⸗ und Waldſeeſtraße. Die Kirchhofer war ſchon am Platze, als Weißer im Sonntagsanzuge ankam. Sie gingen zuſammen hinauf in den Sternenwald und ſchlugen den Weg ein, der vom Kinderſpielplatz zum Waſſerſchlößchen führt. Unter⸗ wegs ſprachen die Beiden über die Angelegenheit, die ſie ſehr be⸗ unruhigte. Präſ.: Angeklagter, was hat die Kirchhofer zu Ihnen geſagt.— Angekl.: Sie machte mir Vorwürfe wegen ihres Zuſtandes, den ich verſchuldet hätte. Präſ.: Was haben Sie darauf erwidert? Angekl.: Ich ſagte, ich könnte es kaum glauben, daß ich der Vater ſein ſoll, da ſie auch mit Anderen Verkehr gehabt habe. Präf,: Haben Sie davon etwas geſehen? Angekl.: Ja, ich habe ſie einmal mit einem Schreiner gehen ſehen. Präſ.: Was hat Ihnen denn die Kirch⸗ hofer noch geſagt? Angekl.: Sie hat geſagt, er(Weißer) müſſe es doch geweſen ſein, wenn es auch ein Anderer war. Sie gehe zu ſeinen Eltern und theile ihnen die ganze Sache mit. Darauf ſei er in Zorn gerathen. Die K. entfernte ſich dann mit der Angabe, ſie müſſe noch Fleiſch holen und ging den Weg hinab nach der Waldſeeſtraße. Er ſei links neben ihr gegangen. Die Kirchhofer habe ihre Ausſagen koiederholt, was ihn noch mehr in Zorn berſetzt habe. Präf.: Was haben Sie nun gethan? Angekl.: Darauf habe ich ſie erſchoſſen. Präf.: Womit? Angekl.: Mit einem Redolber. Präf.: Weshalb hatten Sie den Revolber mitgenommen? Angekl.: Ich trage ſtets einen Revolevr bei mir. Präf.: Nahmen Sie an dem Sonntag den Revolver aus dem Werktagsanzuge mit? Angekl.: Nein, ich hatte zwei Revolver. Den neuen hatte ich mir 14 Tage vorher gekauft, weil der alte nichts mehr taugte. Präf.: Wie haben Sie nun die That begangen; ſind Sie zum erſten Schuß zurückgeblieben? Angokl.: Nein; ich ſtand links von ihr mit etwa 1 Meter Abſtand. Präf.? War der Revolber ſchon geladen? Angekl.: Der Revolbder war ſtändig geladen. Präſ.: Sie haben das Mädchen alſo aus un⸗ mittelbarer Nähe in den Kopf geſchoſſen? Angekl.: Ja. Präf.: Was geſchah nach dem erſten Schuß? Angekl.: Die Kirchhofer ſtürzte zu Boden. Präf.: Gab ſie noch einen Laut oder irgend welche ſonſtigen Lebenszeichen von ſich? Angekl.: Nein. Präſ.: Was haben Sie dann gethan? Angekl.: Ich habe noch zwei Schüſſe auf ſie abgegeben. Präf.: Warum? Angekl.: Ich weiß nicht. Präf.: Hat ſie ſich denn noch gerührt? Angekl.: Nein. Präſ.: Hielten Ste ſte fütr todt? Angekl. — fahrenen Händler ſind erſtaunt über die Umdbälzung der Werkhe, die vor Kurzem ſtattgefunden hat. Die Geſchichte der Preiſe, zu denen die Inſtrumente der beſten Geigenmacher die Beſitzer gewechſelt haben, iſt ſehr lehrreich. Vor dreißig Jahren waren 6000—10 000 M. ein guter Preis für eine Stradivarius. Jetzt bezahlt man für dieſelben Geigen 30 000—40000 M. Noch bemerkenswerther ſind die Preße der Guadagninigeigen geſtiegen, nämlich von 1000—1400 Ne, auf 6000—8000, ja ſogar 10000 M. Joachim hat viel zu düeſer letzteren Werthſteigerung beigetragen, indem er Leuten, die ſich keine„Strad“ oder Guarnerius leiſten konnten, empfahl, eine Guadagnini zu kaufen, Intereſſant iſt es auch, die Vorliebe einiger der größten Geiger bei der Auswahl eines Inſtruments zu beobachten. Obgleich Paganini eine ſchöne„Strad“ beſaß, ſpielte er faſt immer auf einer Gnarnerius, die er dem italieniſchen Volke hinterließ. Dieſelbe Vor⸗ liebe hatte Vieuxtemps, und auch Yſahe theilt dieſen Geſchmack. Der engliſche Sachverſtändige George Hart ſchreibt das dem Umſtande gzu, daß, obgleich die Violinen von Stradivari einen klangvollen ſüßen Ton haben und weit tragen, die von Guarnerius einen mächtigeren, männlichen Ton haben, dem aber nur ein ſtarker Spieler, wie Hſahe 8,., gerecht werden kann. Saraſate und Joachim ſpielen auf „Strads“, und Piatti ſpielte auf einem prächtigen Cello von Stradi⸗ dart, Jean Gsérardh feierte ſeinen erſten Triumph auf einem Gua⸗ dagnini⸗Baß und gebraucht jetzt ein ſchönes Inſtrument von Stradi⸗ bari. Die beſten Spieler der Zukunft werden jedoch in ihren Be⸗ müßungen, ihrer Kunſt würdige Inſtrumente zu erhalten, in die größte Noth gerakhen. Die Werke der Cremoneſer Geigenmacher wer⸗ den mit der Zeit immer mehr in die Hände von Sammlern und Dilet⸗ kanten fallen, und nur die reichſten Künſtler werden ſich gute In⸗ ſtrumente beſchaffen können. Wenn ein Millionär alle„Strads“ und andere Inſtrumente der beſten Geigenmacher aufkaufte, ſo würde dieſes Riſiko ſich wahrſcheinlich ſehr vortheilhaft für ihn erweiſen. Aber das hieße nur einem Zuſtand der Dinge borgreifen, der unver⸗ meidlich von ſelbſt kommt. In den weſentlichſten Punkten können die Eremoneſer Geigen ja nachgemacht werden. Die Verhältniſſe, Dicke, Kurben, Form und ſogar die Faſerung des Holzes kann gentau repro⸗ duzirt werden. Aber der Cremoneſer Firniß iſt eine verlorene Kunſt. Nach langen verzweifelten Verſüchen, das Geheimniß ſeiner Here ſtellung zu entdecken, hat man die Hoffnung endgiltig aufgegeben Anſcheinend wird er ein ewiges Geheimniß bleiben, aber wahrſchein⸗ lich hat der alte italieniſche Firniß, der das Holz der Inſtrumente tränkte und durchdrang, viel mit ihrer prächtigen Reſonanz zu thun. Daß die beften Violinen der Zukunft je den Cremoneſer gleichen wer⸗ den, glaubt auch der Sanguiniker nicht. — Die Abnahme des Todten Meeres. Aus Jeruſalem wird be⸗ richtet Der letzte Erdſtoß in Paläſtina, der am 30. Märgz ſtattfand, ſcheint im Jordanthal und um das Todte Meer herum am heftigſten getweſen zu ſein. Der Spiegel des Todten Meeres iſt beträchtlich ge⸗ fallen und jetzt ergießt der Jordan ſein Waſſer in das Meer von einer Erhebung herab, während ſein Waſſerſpiegel früher mit dem des Todten Meeres faſt gleich war. Augenſcheinlich muß ſich der Grund des Todten Meeres während des Erdbebens geſenkt haben. Die ganze zegend des Jordanthales nahe dem Todten Meere iſt vulkaniſch. Die Bevölkerung in Paläſting ſieht mit Unruhe einem zweiten Erdbeben am 29. April entgegen. Dieſe Information entnimmt ſie einem Ka⸗ lender, der auch das Erdbeben am 30. März vorausſagte. 881 — Das größte Wohngebünde iſt in London vollendet worden. Es erhebt ſich dort in dem Holborn⸗Viertel. Trotz ihrer Rieſen⸗ bauten ſind die amerikaniſchen Architekten überboten. Das Grund⸗ ſtück bedeckt eine Oberfläche von 910 000 Quadratfuß, und die Zahl der Zimmer in dem Gebäude beträgt 6153. Dreißig Fahrſtühle ſtellen die Verbindung zwiſchen den 11 Stockwerken her. Im Mittel⸗ punkt iſt ein gemeinſames Reſtaurant für die 8600 Miether des Hauſes eingerichtet worden. Die Koſten des ganzen Grundſtücks beliefen ſich auf 2½ Millionen Pfund(50 Millionen Mark.) Eine„drahtloſe“ Zeitung. Aus San Francisco wird be⸗ richtet: Die erſte und wahrſcheinlich einzige Zeitung, die ganz von drahtloſen Depeſchen abhängig iſt, wurde vor Kurzem in Abalon auf der Infel Santa Catalina im Stillen Ozean, 25 Meilen bon der Küeſte eutfernt, begründet. Die Zeitung heißt„Wireleß“ und druckt jeden Morgen Depeſchen aus aller Welt, die ihr durch drahtloſe Telegraphie übermittelt werden. Nuay ung auf⸗ der aſſen die Laſt miß r in aus⸗ und ahls *. omee. ereeer, Mafffheit, 21. Awril) ——— Genergl⸗ffresro 9 . Seſſe — 1 2 7 5 Ja. Präſ.: Warum haben Sie denn nochmals geſchoſſen. Angekl.: Ich weiß nicht warum. Präſ.: Wohin haben Sie die beiden anderen Schüſſe abgegeben? Angekl.: In die Schläfe. Präſ.: Was machten Sie weiter? Angekl.: Ich habe den Revolver weggeworfen und bin weggelaufen. Präſ.: Wohin? Angekl.: In die Stadt zur Einweihung der Johanneskirche. Präf.: Sind Sie in der Kirche geweſen? Angekl.: Ja. Präf.: Wann kamen Sie auf den Gedanken, die Kirchhofer zu erſchießen? Angekl.: Erſt an jenem Morgen, als ſie mich gereizt hatte. Präſ.: Sie haben in der Vorunterſuchung ſich aber anders geäußert. Nach dem Protokoll haben Sie zu dem Unterſuchungsrichter geſagt: „Mein Geſtändniß vom 3. März iſt nicht vollſtändig. Ich habe am Samſtag, 14. Abends, zur Kirchhofer geſagt, wenn ſie das betr. Mittel in der Apotheke nicht bekäme, würde ich ſie erſchießen. Den feſten Entſchluß habe ich aber noch nicht gehabt. Angekl.: Das habe ich nicht zur Kirchhofer geſagt. Präſ.: Wohin ſind Sie nach der Kirche gegangen? Angekl.: Nach Hauſe und Mittags nach Horben. Präf.: Es iſt in der Fabrik für einen Kranz für die Kirchhofer geſammelt worden. Haben Sie ſich auch daran betheiligt? Angekl.: Ja. Präſ.: Haben Sie auch Geld dafür gegeben? Angekl.: Ja. Präſ.: Haben Sie mehr als die anderen gegeben? Angekl.: Ich weiß nicht. Einige Tage ſpäter reiſte Weißer nach Altona. Damit war die Einvernahme des Angeklagten geſchloſſen. Im Einverſtändniß mit dem Staatsanwalt und den Vertheidigern wurden nun zunächſt die mediziniſchen Sachverſtändigen vernommen. Herr Bezirksaſſiſtenzarzt Dr. Guttenberg gibt Aufſchluß über den Sektionsbefund der Leiche der Ermordeten nach ihrem Tode, Der Kopf zeigte drei Schußverletzungen an der linken Kopfſeite. Eine Oeffnung war am Hinterkopf etwa einige Centimeter hinter dem Ohr. Dieſer Schuß war in einer Entfernung von 20, 80 oder mehr Ctm. abgegeben. Dieſer Schuß war nicht unbedingt ködtlich; konnte aber eine völlige Bewußtloſigkeit zur Folge haben. Die beiden anderen waren in die Schläfe aus unmittelbarer Nähe abgegeben, davon der dritte dicht hinter der linken Augenhöhle eingedrungen war. Dieſer dritte Schuß war abſolut tödtlich und hatte die Schädeldecke durch⸗ geſchlagen. Man mußte einen gewaltſamen Tod annehmen. Die An⸗ gabe des Angeklagten ſtehen mit dem ärztlichen Leichenbefunde nicht im Widerſpruche. Herr Med.⸗Rath Dr. Winter war bei der Obduktion nicht zu⸗ gegen, beſtätigt aber auf Grund des Befundes die Feſtſtellungen des erſten Sachverſtändigen. Herr Geh. Hofrath Prof. Dr. Kraske kennt den Fall ebenfalls nur aus den Akten. Auch er iſt der Anſicht, daß der dritte Schuß durch die Schläfe, der durch das Hirn ging, der tödtliche war. Nach ſeiner Anſicht hat ſich der Vorgang ſo zugetragen, daß Weißer, der links von ſeinem Opfer ging, einen Moment zurückblieb, um den erſten Schuß auf dasſelbe abzugeben, und dann die beiden anderen abgab, weil er noch Lebenszeichen an der Erſchoſſenen wahrnahm. Uebernahme von drei Schulhäuſern durch die Stadtagemeinde. Unſere Stadt hat infolge ihres raſchen Wachsthums im Laufe der letzten Jahrzehnte eine ſtattliche Anzahl neuer Volksſchulhäuſer erſtellt. Sie wird auch in den nächſten Jahren an den Bau weiterer Schulhäuſer denken müſſen, um dem Bedürfniß nach neuen Lehr⸗ ſälen entſprechen zu können. Am geſtrigen Tage wurden nicht weniger als drei neue Schul⸗ häuſer von der Stadtverwaltung beſichtigt und übernommen und zwar ſind dieſe drei Neubauten ſämmtlich in den Vororten errichtet worden, denen die Stadtverwaltung dadurch einen neuen Betveis dafür geliefert hat, daß ſie beſtrebt iſt, ihren Wünſchen und Bedürf⸗ niſſen nach jeder Richtung hin, ſoweit dies die finanziellen Verhält⸗ niſſe der Stadt nur irgendwie erlauben, Rechnung zu tragen, In Neckarau bildete die Beſichtigung des an der Germaniaſtraße erſtellten neuen Volksſchulhauſes ein kleines Feſt. Auf dem Schulhofe hatte eine Mufikkapelle Aufſtellung genommen, die flotte Weiſen ſpielte. Am Eingang in das Schulhaus befanden ſich die Herren Stadträthe und Stadtverordneten von Neckarau, um die aus der Altſtadt eintreffenden Herren zu begrüßen. Es waren u. A. erſehienen von der Altſtadt die Herren Oberbürgermeiſter Beck, Stadtrath Hir ſchhorn, Stadtrath Herſchel, Sty. Eſch, Stb.⸗V. König, Stvo. Gie ß⸗ ler, Stadtbaurath Perrey, Stadtbaurath Eiſenlohr, Direktor Löwit. Von Neckarau waren anweſend die Herren Stadtrath Orth, Str. Baro, Stv. Orth, Stv. Eichel, Stv. Noll u. noch verſchiedene andere Bürgerausſchußmitglieder, ſowie zahlreiche Hand⸗ werker und Lieferanten. Unter Führung der Herren Stadtbaurath Perrey und Architekt Stiffenhöfer vom ſtädtiſchen Hoch⸗ bauamt, der den Bau geleitet hat, erfolgte eine eirca 17½ſtündige Beſichtigung des neuen ſtattlichen Volksſchulhauſes. Der Bau bildet eine Zierde des Stadttheils Neckarau. Seine äußere gediegene Aus⸗ ſtattung ſowohl wie ſeine geſchmackvolle und zweckmäßige, allen hygieniſchen Anforderungen der Neuzeit entſprechende innere Ein⸗ kichtung fanden die Anerkennung und den Beifall aller an der Be⸗ ſichtigung theilnehmenden Herren. Der Bau iſt im Spätrenaiſſance⸗ ſtil mit gothiſchen Motiven gehalten. Die vordere Faſſade wird durch gtwei vorſpringende, hübſch durchgeführte, in einem Spitzzirkel endi⸗ gende Riſalits in drei Flächen getheilt. Der Bau wurde in rothem Pfälzer Sandſtein mit rothen Holtzmann⸗Blendern, weiß ausgefugt, aufgeführt. Er iſt drei Stockwerke hoch, ohne die gleichfalls zu Schul⸗ zwecken verwendeten Souterrains, und mit einem gefälligen kleinen Thürmchen gekrönt. Das Schulhaus enthält 26 Klaſſenzimmer, in denen bei normaler Beſetzung ohne Kombinationsklaſſen ca. 1400 Schüler Aufnahme finden können, ferner ein Oberlehrerzimmer, ein Lehrerzimmer, ein Lehrerinnenzimmer, zwei Induſtrieſäle, einen Zeichenſaal. Dieſe Räume ſind auf die drei Stockwerke vertheilt. Im Souterrain ſind untergebracht eine mit 4 Herden und ſonſtigem Zubehör ausgeſtattete, für den Kochſchulunterricht beſtimmte Küche, das Keſſelhaus für die Niederdruckdampfheizungsanlage, ferner zwei Baderäume, von denen das eine für die Knaben, das andere für die Mädchen beſtimmt iſt. Dieſe Baderäume beſtehen aber nicht aus Braufebädern, ſondern aus einer großen, einem Regenapparat ähn⸗ lichen Anlage mit darunter befindlichem vertieften Waſſerbecken, in dem 20—25 Kinder gleichzeitig baden können. Die Treppen des Hauſes ſind aus Granit erſtellt mit eiſernem Geländer, das polirte, in rother Farbe gehaltene Holzgriffe trägt. Die Gänge beſtehen aus Terrazzo, die Decken ſind aus Beton, die Fußböden der Zimmer tragen Asphalt⸗ und Linoleumbelag. Der Anſtrich der Wände der Korridors und Zimmer iſt hell und freundlich in weiß und grau gehalten. Ferner werden die Wände durch hübſche Holzverkleidungen unterbrochen, die in den Gängen grün und in den Zimmern roth geſtrichen ſind. Die Schulbänke, Schränke und ſonſtigen Möbel der Schulſäle haben gleichfalls ein rothes Gewand erhalten. Hübſch ſtiliſirte Ornament⸗Malereien ſchmücken die Gänge und die Lehr⸗ zimmer und zwar präſentirt ſich jeder Saal in anderen Ornamenten. Das Treppenhaus iſt breit und hell angelegt und ſeine Fenſter tragen in den oberen Theilen geſchmackvolle Bleiverglaſungen. Das Ge⸗ bäude iſt mit Uhren reich verſehen. In dem Oberlehrerzimmer befindet ſich die Normaluhr, durch die die anderen Uhren, von denen ſich zwei im Treppenaufgang, zwei in den Baderäumen, eine in der Küche und 4 auf dem Thurmaufbau befinden, geleitet werden. Die Zeigerblätter der Thurmuhren tragen keine Ziffern, ſondern nur da die Ziffern aus größeren Entfernungen doch nicht les⸗ ar ſind. An den Schulhausbau ſtößt eine freundliche geräumige Turn⸗ halle, ausgerüſtet mit den neueſten Geräthen. Die Reckgeräthe ſind ſo konſtruirt, daß ſie an die Wände geſchoben werden können, un den ganzen Raum der Turnhalle zu Märſchen und Freiübungen frei zu machen, eine Einrichtung, die im Neckarauer neuen Schulhau⸗ Das ganze Schulhausanweſen nimmt eine Fläche von 4940 Qm. ein, davon entfallen auf das eigentliche Schulgebäude 1266 Qm., auf die Turnhalle 297 Qm., auf die Abortanlagen 148 Qm., auf die Verbindungsgänge und Lichtgräben 963 QOm. und auf den Spiel⸗ platz und Hof 2266 QOm. Eine beſſere Abrundung des Hofes und Spielplatzes würde dem Ganzen nur zum Vortheil gereichen. Viel⸗ leicht holt der Stadtrath das Verſäumte nach, geſchieht es nicht, würde es nach unſerer Anſicht ein großer Fehler ſein. Der Bau wurde am 17. Dezember 1900 begonnen. Er hat 514 000 M. gekoſtet. Ausgeführt wurde er, wie ſchon mitgetheilt, unter Leitung des Herrn Architekten Stiffenhöfer. Bei der Planbearbeitung war Herr Architekt Enders vom Hochbauamt mit thätig. Als Bauführer fungirte zuerſt Herr Karl Münz und ſpäter Herr Bauführer Götz. Ausgeführt wurden die Maurerarbeiten von Herrn Baumeiſter Noll in Neckarau, die Modelle zu den Skulp⸗ turen an den Brüſtungen, Köpfen an den Giebeln u. ſ. w. wurden geliefert von C. Caſſar in Mannheim und Stefan Schweizer in Neckarau. Die Betonarbeit führte Heinrich Giſen aus, die Eiſenträger lieferte die Firma Weil Reinhardt. Weiter wurden ausgeführt: die Zimmerarbeiten von Wilhelm Brurhein, Jac. Gaber und J. Ludwig; die Dachdeckerarbeiten von Hum⸗ burger; die Gypſerarbeiten von Nik. Köck Ehefrau, Leopold Stirmlinger und Georg Veſter; die Terrazzoarbeiten von Marco Roſa und Peter Sturm; die Spenglerarbeiten von Friedrich Stubenbordt; die Glaſerarbeiten von Friedrich Brenneis, Friedrich Biyner, A. Gütlein, Joſ. Ebert und Lehmann& Co.; die Schreinerarbeiten bvon Karl Zeyher, Georg Hoffmann, Jacob Gauß, Auguſt Stoll, Auguſt Kern, Speidel& Gerber und Jacob Wacker jr. Der Linoleum⸗ belag wurde geliefert von Liſt& Schlotterbeck und Hermann Bauer, die Mettlacher Plättchen in der Kochküche von der Firma Friedrich Heß, die Schulbänke von den„Vereinigten Schulbank⸗ fabriken Tauberbiſchofsheim“, J. Reichert in Neckarſteinach und A. Eickroth ce Co. in Frankenthal. Die Schloſſerarbeiten führten aus: Phil. Helfferich, Georg Peter Deutſch, Jacob Kurz, A. König und A. Thatje; die Tapezierarbeiten Gg. Hel ler; die Kanaliſation Phil. Hoffmann. Weiter lieferten die Firma E. Möhrlein in Stuttgart die Heizungsanlage und die Bade⸗ anlage, die Firma Hugo Hauſer und Adam Obermeier die Stühle, Schränke ete. Ferner führten aus: die Inſtallationsarbeiten E. Werner; die Fflaſterarbeiten Heinrich Ludwig; die Tüncher⸗ und Malerarbeiten H. Sachſe, H. Schoop, Fr. Scho p⸗ pert, W. Schmid und Jul. Albert. Endlich lieferten: Carl Pfeifer in Worms die Turngeräthe, Georg Hartmann in Mannheim die Steine zu der Einfriedigung, die Firma Hau⸗ ſteiner in Hautzenberg die Granitſteine und Hermann Rauch in Worms die Wandtafeln, die rothen Sandſteine die Firma Anton Jäger in Enkenbach. In Käferthal. In der mit dem neuen Schulhaus gleichzeitig erbauten Turn⸗ halle fand geſtern Nachmittag die feierliche Uebernahme ſtatt. Zu derſelben waren erſchienen: Bürgermeiſter von Hollander, die Stadt⸗ räthe Hartmann u. Vogelsgeſang, die Stadtverordneten Amtsgerichts⸗ direktor Gießler, Neff und Hoffmann, Stadtſchulrath Dr. Sickinger mit Frau Gemahlin, Lieferanten und etliche Bürger von Käferthal. Die Feier wurde eingeleitet durch einen mehrſtimmigen Knabenchor unter Leitung des Herrn Hauptlehrers Krafft, worauf Herr Stadtrath Hartmann eine kurze Anſprache hielt, in welcher er die Wünſche äußerte, daß das neue Schulhaus eine würdige Stätte zur Erziehung der Jugend ſei und Freiheit, Frömmigkeit und Tüchtigkeit in demſelben herrſchen möge. Nach der erſten Strophe des „Großer Gott wir loben dich“ wurde unter der Leitung des Herrn Bauführers Lang der Rundgang durch das neue Ge⸗ bäude angetreten. Im Erdgeſchoß befindet ſich eine vorzüglich ein⸗ gerichtete Badeanſtalt, eine Küche mit 4 praktiſchen Oefen und ebenſo⸗ vielen Tiſchen, an welchen je 6 Mädchen Platz nehmen können. Des Weiteren iſt ein Vorrathsraum, ein Kohlenraum, ein Raum für Milchvertheilung und ein Raum, wo das Röhrenwerk zentraliſirt iſt, vorhanden. Im erſten Stockwerk ſind 2 Klaſſenzimmer, ein moderner Zeichenſaal und ein recht bequem eingerichteter Induſtrieſaal, in welchem gleichzeitig 2 Lehrerinnen unterrichten können. Das ziveite das dritte Stockwerk ebenfalls 4 Klaſſenzimmer und ein Lehrmittel⸗ zimmer. Die gewählten Farben ſind vornehmlich grün und roth. Die Beſichtigung geſtaltete ſich äußerſt intereſſant und fehlte es auch nicht an heiteren Momenten. Die Herren ſprachen ſich ſehr lobend über den ſauber ausgeführten Bau aus. Das neue Schulgebäude dürfte der Gemeinde Käferthal zur Zierde gereichen und erſt recht zur Geltung kommen, wenn an der eigentlichen Facade des neuen Gebäudes die Straße vorbeiführen wird und das alte Schulhaus nicht mehr das Vorder⸗ ſondern das Hintergebäude iſt. Mit herzlichen Worten nahmen Herr Bürgermeiſter v. Hollander und Herr Stadtſchul⸗ rath Dr. Sickinger Abſchied. Die Feier und Beſichtigung dauerte etwa 1½ Stunden. Das neue Schulgebäude iſt unter der Aufſicht des Hochbauamts und unter der Leitung des Bauführers Herrn Lang ausgeführt worden. Die einzelnen Arbeiten lieferten: Die Maurerarbeiten Herr Baumeiſter Schollmeier, die Zimmer⸗ arbeiten Herr Zimmermeiſter Ramſpeck, die Dachdeckerarbeiten Herr Dachdeckermeiſter Riehm ⸗Käferthal, die Anſtreicher⸗ und Malerarbeiten die Herren Bürkelmaier und Albert, die Schreinerarbeiten die Herren Hammel, Krone und Kraus, die Schloſſerarbeiten die Herren Wilhelm Zapp⸗Käferthal und Gerber⸗Mannheim, die Glaſerarbeiten die Herren Ebert, Naßner und Klein, die Gipſerarbeiten Herr Edelmann, die Schulzimmereinrichtung Balte u. Co., Schönau. Auf dem Waldhof fand die Beſichtigung des neuen Schulhauſes gleichfalls geſtern Nach⸗ mittag um 3½ Uhr ſtatt. Zu dem Akte waren als Vertreter der Stadt Bürgermeiſter Ritter, die Stadträtheneſſelheim, Batten⸗ ſtein, Bauſt, Loewenhaupt, Dreesbach, Leonhardu, einige Bürgerausſchußmitglieder erſchienen. Der Neubau wurde unter Leitung des Herrn Bauinſpektors Hauſer hier erſtellt; die Bau⸗ führung lag in den Händen des Herrn Heinr. Elzer. Das neue Gebäude enthält im Ganzen 19 Schulſäle, 2 Zeichenſäle, 2 Induſtrie⸗ ſäle, einige Lehrerzimmer, außerdem 2 Schüler⸗ und ein öffentliches Bad, Turnhalle, Dienerwohnung und ſonſtige zugehörige Räume. Die Deckenkonſtruktion iſt durchaus maſſiv; die Böden in den einzelnen Sälen ſind mit Asphalt und Linoleum belegt, während die Böden in den Gängen aus Terrazo hergeſtellt ſind. Der Koſtenaufwand des ganzen Neubaues wird ſich auf nahezu 400 000 beziffern. Die Arbeiten wurden von nachſtehenden Unternehmern ausgeführt: Georg Fucke; Zimmerarbeit Peter Doſtmann; Dachdeckerarbeit: Valent. Riehm; Blechnerarbeit: Jean Dürr; Beton⸗Decken: Hch. Eiſen; Verputzarbeit: Stein u. Gutfleiſch, Aug. Roth und Franz u. Schaaff; Eiſenlieferung: M. Marum; Terrazo⸗ arbeit: Mareo Roſa; Asphaltarbeit: Joſ. Läche le jr., Linoleum⸗ Belag: Li ſt u. Schlotterbeck, Carl Bauer; Schreinerarbeit: Gottlieb Krauß, Phil. Maltinger, Adam Gaber, Erunſt Papsdorf; Glaſerarbeit: Ludwig Weißer, Aug. Knauf, Friedr. Bixner, Peter Groſchwitz; Tüncherarbeit: Heinrich Kaub, Carl Jungblut, Guſtabv Grelle; Schloſſerarbeit⸗ Franz Schwander, Carl Großpeter, Wilh. Apt, Joſef Gerber, Scherf u. Geißler, Wilh. Schneider. Die Mobiliar⸗Einrichtung haben die Firmen Carl Münzinger, Kaiſerslautern, Haßler hier und Reichert in Neckarſteinach, die Turnhallen⸗Einrichtung Chr. Pfeiffer, Frankenthal, geliefert. Bei der Beſichtigung wurde der leitenden Beamten, Herren Bau⸗ inſpektor Hauſer und Bauführer Elzer, ſowie zen am Bau be⸗ ſchäftigt geweſenen Handwerksmeiſtern nur volles Lob für die tadel⸗ loſe Ausführung geſpendet. Die Benutzung des Neubaues wird heute erſtmals zur Anwendung gelonunen iſt. Stockwerk enthält 4 Klaſſenzimmer und ein Oberlehrerzimmer und Uälken Anfang nehmen. Zu bemerken it noch⸗ daß derlelle eine 1800 l Quadratmeter überbaute Fläche einnimmt und innerhalb 17% Jahren erſtellt worden iſt. 75 . Uebernahme des Kommandos des Leibdragoner⸗Regiments durch den Prinzen Max von Baden. Aus Karlsruhe, 20. April, wird uns berichtet: Prinz Max hat heute früth das Kommando des 1. Bad. Leibdragoner⸗Reg:ments Nr. 20 übernommen, Um 11 Uhr Vor⸗ mittags ſtand das Regiment in Paradekolonne auf dem Karlscuher Crerzierplas. Der kommandirende General von Bock und Polach ritt die Front des Regiments ab und dankte darauf dem bisherigen Kommandeur, Oberſt von Schack, für Alles was er für das Regiment gethan Habe. Hierauf übergab der kommandirende General das Regiment an ſeimen neuen Kommandeur und ſchloß ſeine Rede mik einem dreifachen Hurrah auf Kaiſer und Großherzog. Sodann führte Prinz May das Regiment im Parademarſch im Schritt an dem kom⸗ mandirenden General vorbei und rückte an der Spitze des Regiments in die Kaſerne ein. Der Uebergabe des Regiments wohnten Prinzeſſin Wilheln, Prinzeſſin Max und die Erbprinzeſſin von Anhalt bei. * Zum Kommandeur des Karlsruher Leibgrenadier⸗Regiments wurde Oberſt v. Henning auf Schönhoff ernannt und zum Komman⸗ deur des Artillerie⸗Regiments Nr. 14 Frhr. v. Salmuth. Die bis⸗ herigen Regimentskommandeure v. Schickfus und Neudorff und v. Beck wurden zu Generalmajoren befördert und Erſterer zur 5. Garde⸗ Infanterie⸗Brigade(Sitz Spandau), Letzterer zur 14. Feldartillerie⸗ Brigade(Sitz Weſel) verſetzt. Der bisherige Kommandeur des Leib⸗ dragoner⸗Regiments v. Schack wurde zum Oberſt befördert und über⸗ nimmt das Kommando des Ulanen⸗Regiments Hennings von Treffen⸗ feld Nr. 16 in Salzwedel. Der Flügeladjutant des Großherzogs, Graf v. Sponeck, wurde zum Generalmajor ernannt. * Vom Reichsgericht verworfen wurde die Rebiſion des Max Petzoldt, der von der hieſigen Strafkammer wegen Unterſchlagung und Untreue zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt worden war⸗ Beſitzwechſel auf der Rheinau. Der Bauplatz Stengelhofſtr. 86 in Größe von 301 Quadratmeter, dem Herrn Emil Leher gehörig, wurde zum Preiſe von 16/ pro Quadratmeter an Herrn Marzenell in Rheinau verkauft. Der Abſchluß erfolgte durch den Agenten Herrn J. F. Seitz, Seckenheim. * Ständchen. Aus Anlaß des 30. Geburtstages und in An⸗ erkennung der großen Verdienſte, die ſich Herr Nik. Adolf Mayer als Präſes der Sängerhalle erworben, wurde ihm geſtern Abend von einer ſehr zahlreichen Sängerſchaar ein wohlgelungenes Ständchen dar⸗ gebracht. In einer Anſprache wies ein Sänger darauf hin, daß ein 8 eil des Ruhmes, deſſen ſich die Sängerhalle erfreuen darf, ſter Reihe auch ihrem Präſes zu verdanken ſei und ſchloß mit einem begeiſtert aufgenommenen Hoch auf denſelben. Herr Mayey dankte in der ihm eigenen, freundlichen Art und ſprach den Wunſch aus, daß die Sängerhalle immer mehr zu einer mächtigen Eiche er⸗ ſtarken möge. Sein Hoch galt der Harmonie und Einigkeit unter den Sängern. Auch wir wünſchen dem Jubilar, daß es ihm vergönnt ſet, noch lange an der Spitze ſeiner wackeren Sängerſchaar zu ſtehen. * Terrainkäufe. Wie wir hören iſt der von uns jüngſt gemeldete Kauf des Terrains.der Gebäulichkeiten der Cementwerke Mannheim⸗ Heidelberg auf dem Jungbuſch hier durch Herrn Baumeiſter Peter Löb für Rechnung eines Conſortiums an dem er betheiligt iſt, unter Führung der Süddeutſchen Bank hier bethätigt worden. Der Ab⸗ ſchluß erfolgte durch Vermittelung des Agenten Simon Mar x⸗ Luiſenring 6. Es iſt beabſichtigt die Fabrikgebäulichkeiten nieder⸗ zureißen und die Terrains zu parzelliren und als Bauplätze zu ver⸗ werthen. Der Betrieb der Fabrik ſoll in dem ſeither beſchränkten Umfange vorerſt noch weiter geführt werden. * Klein⸗ und Großfeuer in Neckarau. Vergangene Nacht brach im Vorort Neckarau zweimal Feuer aus und zwar entſtand um 9% Uhr im Gaſthaus zum„Löwen“ in den Stallungen ein Brand, der aber von einer gerade anweſenden Kegelgeſellſchaft gelöſcht wurde, ſo daß die Feuerwehr nicht mehr viel zu thun vorfand.— Um 12 Uhr wurde die freiwillige Feuerwehr abermals allarmirt und diesmal zu einem Großfeuer. In der mechaniſchen Bau⸗ und Möbelſchrefnerese, von Speidel u. Gerber in der Katharinenſtraße war Feuer ausgebrochen und brannte das Fabriketabliſſement, trotz energiſchen Eingreifens der Feuerwehr bis auf die Grundmauern nieder. Das Feuer fand an den großen Holz⸗ und Waarenvorräthen eine über⸗ reichliche Nahrung und breitete ſich mit großer Vehemenz aus. In der Zeit zwiſchen 12 und 1 Uhr wüthete der Brand am ſtärkſten und twaren auch die angrenzenden Nachbargebäude ſehr gefährdet. Die freiwillige Feuerwehr griff das entfeſſelte Element mit 4 Schlauch⸗ leitungen an und ihren Bemühungen iſt es zu danken, daß um 1 Uhr die Gefahr für die Nachbarſchaft beſeitigt war. Der Brand ſelbſt war erſt um ½3 Uhr gelöſcht, um welche Zeit die Feuerwehr abrücken konnte, das ganze Etabliſſement iſt aber vollſtändig niedergebrannt. Der Schaden ſoll ſehr bedeutend ſein und etwa 20—25 000 be⸗ tragen. Ueber die Entſtehungsurſache von beiden Bränden verlautet noch michts. * Muthmaßliches Wetter am 22. und April., Ueber dem Südoſten und Süden Europas liegt zwar noch immer das baro⸗ metriſche Minimum mit 750 mm über der Balkanhalbinſel und Unter⸗ italien. Dagegen iſt in Finnland und Skandinatien das Barometer auf 765 mm geſtiegen und in Irland behauptet ſich ein Hochdruck von nahezu 775 mm. Für Mittwoch und Donnerſtag iſt ein Nachlaſſen der Schneefälle und zunehmende Aufheiterung, aber noch immer ziemlich kühle Temperatur in Ausſicht zu nehmen. Cheater, Runſt und iiſſenſchaft. Hoftheater. Geſtern kam in Neueinſtudirung die Conradi ſche Operette„Rübezahl“ unter Leitung des Herrn Muſikdirektors Gaulé unter großem Beifall zur Aufführung. Raummangels wegen muß der Bericht über die Aufführung auf heute Abend zurück⸗ geſtellt werden. Muſikdirektor Dimmler⸗Freiburg T. Man ſchreibt uns⸗ Der, wie kurz gemeldet, Samſtag an einem akuten Kehlkopfleiden ver ſtorbene Muſikdirektor Dimmler iſt 59 Jahre und einige Monate alt geworden. In Rothweil in Württemberg 1843 geboren, kam D. nach Abfolvirung der Mufikhochſchulen in München und Stuttgart als Zwanzigjähriger nach Freiburg. Hier gab er ungeführ 15 Jahre lang Unterricht, bis er die Philharmonie ins Leben rief und damit das muſikaliſche Leben Freiburgs zur ſchönſten Blüthe brachte. Es gelang., die hervorragendſten muſikaliſchen Kräfte für ſeine Concerte zu gewinnen und als ſein Freund Liszt(D. war deſſe Lieblingsſchüker) einmal einem Concerte anwohnte und zum Beweif ſeiner Freundſchaft ſelber ein Matinee gab, da war man dem be ſcheidenen ſtillen Muſiker zu großem Danke verpflichtet, Dimmlers Verdienſte als Lehrer und ausübender Muſiker ſind bedeutend. echter Künſtler, hatte er gewaltigen Reſpekt vor den Werken det Klaſſiker, die er bis ins Kleinſte kannte. Im Herbſt letzten Jahres iſt er das letzte Mal in einigen Beethoven⸗Abenden aufgetreten Dieſen Unſterblichen hat er wie ſelten Einer zu interpretiren ber⸗ ſtanden. Anfangs dieſes Jahres(nach einer Influenza) erkrankte er an einem Halsleiden, das ſich zwar etwas beſſerte, dann aber mit dem Rückſchlag den Tod des Meiſters brachte. Beſcheidenheit wa ſeine höchſte Tugend; Drang nach Vollkommenheit in der Kunſt ſein höchſtes Ziel; Wohlthuen und Mitzutheilen ſein edels Menſchenthun Theater in Heidelberg. Man ſchreibt uns aus Heidelberg unterm 20. ds.: Unſer Theater hat geſtern ſeine Pforten geſchloſſen In der Schlußvorſtiellung wurde der Schöntan'ſche Schwank„Die goldene Spinnee aufgeführt. Das Sonntagspublikum unterhielt ſich ſut. Das Theater war die ganze Saiſon bindurch meiſt gut beſuch her Kaſſenabſchluß iſt ohne Zweifel für die Direktion ein Künfige Fülr die nächſte Saiſon wird der Direktor vor Allem darauf u . 88 28. — eLHMHCLu Deeiuef e —— 1 8 achten haben, daß er tüchtige weibliche Kräfte für das Schauſpiel auwirbt. Von den Damen, die in dieſem Jahre mitwirkten, hat es leider keine zu der Stellung eines Lieblings“ gebracht. Miederrheiniſches Muſilfeſt in Aachen. Das 80. nieder⸗ rheiniſche Muſikfeſt ſindet, wie ſchon mitgetheilt, Pfingſten, 31. Mai, J. und 3. Juni, ſtatt. Die eitung haben die Herren Prof. Gberhard Schwicke rath, ſtädt. Muſikdirekkor in Aachen, und Hofkapellmeiſter Felix Weingaärtnet aus München übernommen. Soliſtiſch werden ſich außer Frl. Marcella Pregl aus Paris(Sopran), Frau Seyff⸗ Katzmayr aus Wien(Soprau), Frl. Marie Heuke aus München (Alt), Herrn Hoſopernſänger Ejnar Forchhammer aus Frankfurt (Tenor), Herrn Profeſſor Johannes Mesſchaert aus Wiesbaden (Bariton) und Herrn Ferruceio Buſoni aus Berlin(Klavier) auch noch Herr Hofoperuſänger Wilhelm Feuten aus Maunheim be⸗ theiligen. Das Programm iſt wie folgt feſtgeſetzt. Grſter Tag: Ludwig van Beethoven: 1. Miſſa ſolemnis, 2. Symphonie Ner. 7. Adur.— Zweiter Tag: Zur Feier des hundertſten Geburtstages von Heetor Berlioz: 1. Phantaſtiſche Symphonie. 2. Fauftis Ver⸗ dammung, für Soli, Chor und Orcheſter.— Dritter Tag: Kämmermuſik. Badeis„Pulvermacher von Nürnberg“. fehlen, darauf hinzuweiſen, daß am Sonntag, 26. cr., in Karlsruhe die Erſtaufführung der Oper„Der Pulbermacher von Nürn⸗ berg“ ſtattfindet, was deßhalb für weitere hieſige Kreiſe von In⸗ ſtereſſe ſein dürfte, als der Komponiſt, Herr Ph. Bade, Lehrer an der Hochſchule für Muſik iſt. Die Oper, für welche Freifrau v. Frey⸗ do pf das Libretto ſchrieb, iſt in volksthümlichem Stil gehalten und dürfte berufen ſein, ſich ergänzend einzufügen in den Kranz der Muſikliteratur der letzten Jahrzehnte, welche uns leider nur Werke ſchweren Charakters gebracht haben. Die Oper iſt auf das Sorg⸗ fältigſte einſtudirt und die Aufführung, zu der auch Se. Königl. Hoheit der Großherzog nebſt Gemahlin ihr Erſcheinen zugeſagt haben, wird borausſichtlich eine glänzende werden.(Wir werden über die Karls⸗ ruher Aufführung noch berichten. D. Reb.) Kleine Mittheilungen. Als Nachfolger des Hofkapellmeiſters Reichenberger in Stuttgart iſt Alfred Schink vom Weſtend⸗ Wir wollen nicht ver⸗ Theater in Verlin gewonnen. 1 ** 45 Beethoven⸗Feſt. 85(Erſter Tag.) Eine unbergleichlich große muſikaliſche That iſt es, was der Philharmoniſche Verein Mannheim uns in dieſen Tagen bietet: ein Veeihovenfeſt, ausgeführt von einem der beſten Kofizert⸗Orcheſter, dem Münchener Kaim⸗Orcheſter, unter Leitung des berufenſten Interpreten der Beethoven'ſchen Kunſt: Felix Wein⸗ gaärkner, Und daß derPhilharmoniſche Verein der erſte Verein iſt, der in dem neuen Haäuſe, in dem erſt jüngſt die Kunſt in ſo vollendeter Form ihren Einzug feierte, in einer jenen Veranſtaltungen mindeſtens ebenbürtigen Weiſe das Andenken des gewaltigſten Tonheros zu feiern ſich anſchickte, macht ſeine That zugleich zu einer geſchichtlich bedeu⸗ tungsvollen. Es iſt kein geringes Wagen, im Zeitraum von kaum einer Woche neben anderen Werken des Meiſters ſämmtliche Sym⸗ phonieen aufzuführen: es erfordert, ſollen die Darbietungen feſſeln bis zum Schluſſe, einer auserleſenen Künſtlerſchaar und eines großen Führers. Wo nun aber das Kaimorcheſter mit Weingartner feinen Einzug hält, da darf man zum Voraus des Gelingens ſicher ſein. Der erſte Ahend brachte uns die erſten drei Shmphonieen „Beethobens, Csdur op. 91, D⸗dur Op. 36 und E⸗dur op. 55. Man hat vielfach die erſte Symphonie als minderwerthig bezeichnet, minder⸗ werthig doch wohl in Bezug auf Beethovens letzte Symphonieen. (Selbſt verglichen mit den letzten Symphonieen Beethoven's, möchten wir die Cdur⸗Shmphonie nicht als„minderwerthig“ gelten laſſen. D..) Denn kein vernünftig Denkender wird dem Meiſter daraus einen Vorwurf machen wollen, daß er ſich in der erſten ſeiner Sym⸗ phonieen der überlieferten Form bediente. Finden wir doch daſſelbe bei Wagner, deſſen Rienzi ganz der beſtehenden Opernform ſich an⸗ ſchloß, und dieſelbe Erſcheinung kehrt bei Bruckner, dem großen Sym⸗ e wieder. Nicht der iſt ein wahres Genie, der mit einem Male in wildem Ungeſtüm die e Kunſtform über den Haufen wirft; vielmehr äußert ſich die Genialität darin, innerhalb der be⸗ ſſtehenden Kunſtform ſeinen Gedanken Ausdruck zu berleihen und aus dieſer Form heraus allmählich zu geſtalten, ihr den Stempel ſeiner Individualität aufzudrücken, ſo daß die Form im großen Ganzen doch die alte geblieben, durch die Neuheit und die Gigenart der in ihr Jebenden und aus ihr hervorſtrömenden Gedanken aber dennoch eine neite geworden iſt. In dieſem Sinne iſt bereits die zweite der Bee⸗ thoven'ſchen Symphonieen ein gewaltiger Fortſchritt, und in der dritten, der„Eroica“, tritt uns der Genius des Meiſters in voller aus⸗ gereifter Kraft entgegen. Daß Beethoven aber ſchon in ſeiner erſten Shmphonie über den Formelkranz ſchnellbereiter Krittler ſich erhaben geigte, beweiſt ihr Anfang, über den Erlan ger bemerkt:„Daß ein Werk mit einem Septinen⸗Akkord beginne, war an und für ſich wohl eine überraſchende Neuerung; aber dazu noch in einer fremden Ton⸗ art... Wem, außer Beethoven, konnte ſolch ein Wagniß einfallen!“ In der C⸗dur⸗Symßhonie machte indeſſen Beethoven der beſtehenden Form noch das Zugeſtändniß, daß er den dritten Satz als Menuett nahm, ſchon in der zweiten ſetzt er an deſſen Stelle das Scherzo. Dieſe ztweite Symphonie in De⸗dur, kaum zwei Jahre nach der erſten er⸗ ſchienen, zeigt auch in ihrem geiſtigen Inhalte gegen die erſte eine Aenderung. Während in der erſten noch die heitere Gemüthsruhe und anmuthige Beweglichkeit der Symphonieen Haydn's ſich zu er⸗ fennen gibt, ſpricht aus der zweiten bereſts der Ernſt des Lebens, der durch Kampf gefeſtigte Mannesgeiſt. Möglich, daß die Spuren ſeines gerade in dieſer Zeit— 1802— beginnenden Gehörleidens bereits ihre Schatten auf das Denken und Fühlen des Meiſters zu werfen be⸗ gannen! Die Motive dieſer Symphonie ſind markiger, chrakteriſtiſcher und geſtaltungsfähiger und ihr Aufbau iſt natltelicher, aber doch eigenartig. Dann finden wir hier erſtmals die Nebeneinander⸗ ſtellung ſcharfer Gegenſätze, welche Eigenart des Meiſters ſeinen ſpäteren Kompoſitionen die allbezwingende Wucht und Größe ver⸗ 158 Auch der Orcheſterklang iſt ein reicherer und mannigfaltigerer. Die dritte Symphonie,— Es⸗dur— endlich zeigt uns den Bee⸗ thopen, wie er in ſeinen letzten, größten Schöpfungen vor uns ſteht. 1803 hatte ſie Beethoven vollendet. Sie war als muſikaliſche Ver⸗ herrlichung des Konſuls Bonaparte gedacht, und der Plan dazu War einſt durch Bernadotte, der 1798 als Abgeſandter Frankreichs am Wiener Hofe weilte, in des Meiſters Seele angeregt worden. Als aber der Konſul ſich zum Kaiſer ernanmte, da war es mit Beetho⸗ vens Verehrung für ihn dahin, und er nannte ſein Werk„Sinkonia erbica, composta per festiggiare il sovvenire'un grand uomo.“ Das Andenken eines großen Mannes alſo gilt es in dieſer Symphonie zu ehren, groß in dem Sinne, daß er, nicht durch Kriegs⸗ und Hel⸗ denthaten, ſondern im Denken und Fühlen, in der Auffaſſung des Lebens überhaupt über ſeine Mitmenſchen emporragt. Und ſofern wir, wenn die hehren Klänge dieſer gewaltigen Symphonie an uns botüberrauſchen, in dieſem großen Manne, dem Helden, der weit über ſeine Zeit hinausragt, Veethoven ſelbſt erkennen, ſo iſt das das önſte Opfer, welches wir den Manen des großen Meiſters bringen zaunen! Die Wiedergabe der drei Symphonien war über alles Lob erhaben. Mit der Ruhe des ſieggewohnten Feldherrn führte Wein⸗ Zartner ſeine Künſtlerſchaar. Weingarkner durchlebt die Sym⸗ Phonieen, und darin beruht ſeine unvergleichliche Meiſterſchaft. Man muß es geſehen und empfunden haben, wie er in ein ruhiges, ſüßes Geſangsthema— wir erinnern nur an das Asdur-Larghetto der zweiten Symphonie und an das ritardierte Thema des erſten Satzes der dritten— gleichſam weltentrückt ſich hineinlebt, um ſodann in einem folgenden energtſcheren Satze mit der ganzen imponirenden Ruße und Größe ſein Orcheſter zu herrlichſter Leiſtung emporzu⸗ *5 5 8 Wraunheim, 21. April, —— führen. In vollkommenerer Weiſe, als er die„Erofca“ zur Geltung brachte, wird man kaum eine Beethobenſche Symphonie hören, ins⸗ beſondere war das Adagio— Mareia funebre— bon erſchütternder Wirkung. Daß dem großen Dirigenten in dem Kaimorcheſter eine ſeltene Künſtlerſchaar, ſei es in techniſcher Beziehung, ſei es in der FJähigkeit, den Intenttonen ihres Führers in vollkommenſtem Maße gerecht zu werden, zu Gebote ſteht, haben wir Anfangs erwähnt. Von den Bläſern ſind— um nur einige herauszuheben— Fogott und Oboe geradezu ideal, und das Horn bewährte ſich mieiſterlich im Trio des Scherzos der dritten. Das den herrlichen Saal bis zum letzten Plätzchen füllende Publikum bereitete Herrn Weingartner ſtürmiſche Ovationen, und auch feine vorzügliche Künſtlerſchaar durfte den reichſten Beifall entgegennehmen. Fa Deueſte Nachrichten und Telegramme. Orivat-Telegramme des„General-Hnzeigers“. *Bremerhaven, 20. Abril. Der Norddeutſche Lloyd gab heute Abend zu Ehren einer großen Anzahl von hierher gekommenen Mitgliedern des internationglen Keo n⸗ greſſes gegen den Alkoholismus ein Feſt⸗ eſſen auf dem Schnelldampfer„Kaiſer Wilhelm der Große“, Die hervorragendſten Vertreter von allen betheiligten Nationen gaben in Anſprachen ihrer Freude über den vortrefflichen Erfolg des Kongreſſes Ausdruck und dankten dem Norddeutſchen Lloyd für die erwieſene glänzende Gaſtfreundſchaft. A. Budapeſt, 21. April. Die Nachricht, daß die Ein⸗ führung der zweijährigen Dienſtzeit perſönlich beteits angenommen ſei, wird von zuſtändiger Seite dementirt. Es ſeien wohl Verhandlungen im Gange, die Entſcheidung aber noch nicht getroffen. r. Agram, 21. April. Am Sonntag fanden wieder⸗ um Exceſſe gegen Ungarn ſtatt, bei denen das Militär wieder einſchreiten mußte. Es erfolgten über 40 Ver⸗ haftungen. *Rom, 20. April. Die„Tribunar meldet: Der Miniſter des Aeußeren, Prinetti, überſandte heute Nachmittag dem Miniſterpräſidenten ſein Entla ſſungsgeſuch.— Die Blätter melden, daß die Kälte, welche in der vergangenen Nacht herrſchte in den Weinbergen der Campana großen Schaden an⸗ richtete. *Shenandoazh, 20. Abri. Durch die Aus⸗ ſperrung, die von der Philadelphia and Reading Co. über 32 von 34 Kohlenbergwerken verhängt worden iſt, ſind 30000 Angeſtellte arbeitslos geworden.(ſ. Amerika.) * Ottawa, 20. April. Die kanadiſche Re⸗ gierung theilte den betheiligten Kreiſen mit, daß ſie die vor dem 1. Juli zur Verzollung gelangenden Sendungen aus Deutſchland vom Zuſchlagszoll auszunehmen be⸗ abſichtige, ſofern die betreffenden Beſtellungen vor dem 17. April in die Hände der deutſchen Exporteure gelangt ſind. * Hongkong, 24. April.(Reuter.) Nach Meldungen aus der Provinz Kwangſi ſterben dort Tauſende als Opfer der Hungersnoth. Frauen verkaufen ſich als Sklaven, um dem Hungertodt zu entgehen. Der amerikaniſche Konſul leitete Sammlungen ein. Der Kampf um die franzsſiſchen Kongregationen. Lyon, 20. April. Der Kardinalerzbiſchof theilte dem Miniſterpräſtdenten Combes mit, er ſei zu ſeinem Bedauern nicht in der Lage, gemäß dem Rundſchreiben des Miniſterpräſidenten unver⸗ züglich die Abhaltung von Gottesdienſt in den nichtgenehmigten Kultusſtätten einſtellen zu laſſen noch ſolchen Geiſtlichen das Predigen zu verbieten, die nicht genehmigten Kongregationen angehbren. Nimes, 20. April. Die Weigerung der hieſigen Franzis⸗ kaner, ihre Kloſter ſiegeln zu laſſen, veranlaßte eine Kundgebung. Die Gendarmerie und Polizei ſchritt ein und nahm Verhaftungen vor. „Nantes, 20. April. Der Biſchof benachrichtigte ebenfalls den Miniſterpräſtdenten, daß er nicht in der Lage ſet, das Abhalten von Gottesdienſten und Predigten in den Kultusſtätten zu verbieten, auf die ſich das Rundſchreiben des Miniſter präſtdenten beziehk. Grenoble, 20. April. Der Gerichtsvollzieher, der den Mönchen des Karthäuſerkloſters die Vorladung vor das Zuchtpoltzeigericht behändigen ſollte, wurde von den Einwohnern mit Gewalt an der Ausführung ſeines Auftrages gehindert und mußte die Vorladung bei dem Bürgermeiſter hinterlegen. Die Wirren in Macedonien und Albanien. Konſtantinopel, 21. April. Tiefen Eindruck im Palaſte rief der Beſuch Kaiſer Wilhelms beim türkiſchen Botſchafter in Berlin hervor, der zweifel⸗ los mit der Entwickelung der Dinge in der Türket in Zuſammen⸗ hang ſteht. Der Sultan gab geſtern Ordre betreffs Mobili⸗ ſirung von weiteren 16 Bataillonen.— Der Sultan, von welchem der öſterreichiſche und ruſſiſche Botſchafter kategoriſch die Durchführung der Reformen und die Unterwerfung der Albaneſen verlangten, erklärte, daß ſeine Abſichten durch fremdländiſche Intriguen dereitelt würden. Man glaubt, der Sultan habe auf England anſpielen wollen. Geſtern überreichten die erſten Dragomanen beider Botſchafter der Pforte ein Memorandum, worin die Erklärungen der beiden Botſchafter ſchriftlich wiederholt wurden.(Frkf. Zig.) Eiſenbahnunglück. Newhork, 20. April. Der Erie⸗Schnellzug fuhr in der Nähe von Salamanca im Staat Newyork durch einen Frachtzug und dann durch ein Schulhaus. Letzteres ver⸗ brannte, ebenſo wurden fünf Schnellzugwagen ein Opfer des Brandes. 6 Perſonen wurden getödtet und biele verletzt. Nach einer wei⸗ teren Meldung geſchah das Unglück heute früh 3 Uhr, Die getödteten Perſonen ſind zwei Frauen und ein Kind.(Irkf. Ztg.) * Newhork, 20. April. Bei dem Giſenbahnzufſam⸗ menſtoß find außer den zwei Frauen und dem einen Kinde, deren Tod bereits gemeldet worden iſt, zwei männliche Reiſende und ein Bremſer des Güterzuges umgekommen. Zehn Perſonen wurden verletzt. 2 Wetternachrichten. Kopenhagen, 91. April. Hier herrſchte geſtern ein Schnee⸗ ſturm, In der Nacht und heute fiel Schnee in großen Mengen. eute früh wurde der gefammte Giſenbahnverkehr nach allen Richtungen eingeſtellt. Auch die Ueberfahrt von Gjedſer nach Warnemünde war geſtern und in der Nacht eingeſtellt. Sämmtliche Telephonverbindungen auf Seeland, ſowie die meiſten Telegraphen⸗ leitungen ſind zerſtört. Dresden, 20. April. In der Nähe der Bürgerwieſe, wo der Schneeſturm am ärgſten hauſſe, wurde ein Mann von einem Baum erſchlagen. Wien, 91. April. Wie der„B..⸗A.“ meldet, wurden die Telegraphenleitung en durch den herrſchenden Sturm zu rieſigen Knäueln verwickelt. Außer 500 Arbeitern wurden Mannſchaften des Giſenbahnregiments zu den Herſtellungsarbeiten herangezogen. Stockholm, 21. April. In Mittel⸗ und Südſchweden ſind die meiſten Telegraphen⸗ und Telephonleitungen unterbrochen. Budapeſt, 18. April.(Durch Leitungsſtörung verzögert). Seit den Morgenſtunden herrſcht hler und in einem großen Theil des Laudes ein beftiger Orkan und Schneefall. Der Verkehr iſt geſtört. Die Züge treffen mit großer Verſpätung ein. Die tele⸗ graphiſche und lelephoniſche Verbindung mit vielen Orten, ſo mit Wien, Trieſt und Fiume iſt gänzlich unterbrochen. leidet großen Schaden durch die Kälte und den Schnee. Segler, eine Guetz und wird, wurden ganz Ober⸗ und Mittelitalien vorgeſtern vog —— Stettin, 21., April. Ifodge des ſchweren Unwetters iſt; der zur hieſigen Griebelſchen Rhederei gehörige Dampfer„Olga“ in der Oſtſee geſunken, wobei ein Matroſe uns Leben kam. Vo Heringsdorf iſt der zur Stengel⸗Reckelſchen Rhederei gehörige Dampfeßr Richtau beheimsthetz „Pommerania“ und bei Misdog der in Dampfer„Patriotk“ geſtrandet. Bei Swinemünde ſind 4 kleineg eine Brigg verunglückt. Außerdem kames verſchiedene kleinere Unfälle vor. Berlin, 20. April. Wie der Voſſ. Ztg. aus Mailand gemeldet einem heftigen Sturm heimgeſücht, wobei zahlreiche Orte wie Mäantua, Parina, und Alleffandria ſtarken Schucefall hatten, ein Er, eigniß, das Mikte April ſeit 30 Die Sagten wurden überall bedeutend geſchädigt. Wien, 20. April. Behufs ſchnellerer Inſtandtſetzung der zer⸗ ſtörten Telegraphen⸗ und Telephonleitungen wurde zuy Unterſtützung Militär herangezogen. Der Orkan hat etmas nachgelaſſen. Venedig, 20. April. Geſtern wüthete hier ein Orkan, der Schaden anrichtete. Viele in den Lagunen und im Hafen großen Schiffe ſind gekentert, Ganz Oberitalien und die haben Orkan und Schneefälle bei 6 Grad Froſt. Schaden iſt ſehr groß. k Venedig, 21. April. in Folgs des Sturmes mehrere Romagng Der angerichtete Schifferbarken gekentert, deren Juſaſſen ſämmtlich ertranken, Zahlreiche Ausflügler, die Aus⸗ flüge in den Lagunen unternahmen, ſchwebten in Lebensgefahr und konnten nur mit Mühe gerettet werden. Goldberg i. Schleſten, 20. April. Die Strecke Goldberg⸗ Löwenberg⸗Greiffenberg iſt wieder frei. Die Strecke Gold⸗ berg⸗Liegnitz dürfte Morgen Mittag frei werden. Dramburg, 21. April.(Amtlich.) Die Strecke Ruhnow⸗ Neuſtettin wird noch bis morgen Mittag völlig geſperrt ſein und die Strecke Schievelſtein⸗Polein noch bis heute Abend. *** Berliner Drahtbericht. *Berlin, 21. April. Das„Berl. Tagebl.“ meldet aus Agram: Heute fanden wieder anti⸗ungariſche Exceſſe ſtatt. Militär mußte einſchreiten. 40 Mann wurden verhaftet.— Dasſelbe Blatt berichtet aus Solin gen: Auch die Solinger Induſtrie verhält ſich ablehnend gegen die Beſchickung der Welt⸗ ausſtellung in St. Lo uis, ausgenommen eine Firma. DDie„Voſſ. Ztg.“ meldet: Bei Riwa in Südtirol entſtand durch einen losgelaſſenen Luftballon ein Waldbrand, der einen großen Umfang annahm.— Das„Berl. Tagebl.“ meldet aus Konitz: Die in dem Abort der Knabenſchule in Konitz bei den Leichentheilen gefundenen Gamaſchen gehörten nach Feſtſtellung der Eltern nicht dem ermordeten Winter. Mannheimer Produktenbörſe. Der Vorſtand der Mann⸗ heimer Produktenbörſe hat beſchloſſen, zu der vom deutſchen Han⸗ delstag in Berlin einberufenen Verſammlung zur Berathung eines Jehren nicht zu verzeichnen War, In der Nähe von C hioggia ſind deutſchen Getreidevertrags den Vorſitzenden des Vorſtandes, Herrn Emil Hirſch, nach Berlin zu entſenden, Inſolvenz. Aus Wolfſtein wird gemeldet: Die me ch a⸗ niſche Bunt⸗ und Baumwollzeugweberei Gebr, König, Inhaber Franz Böltink, iſt in Zahlungsſchwierigkeiten ge⸗ rathen und wurde der Konkurs erklärt. 8 Waſſerſtandsnachriehten vom Monat April. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 18. 12.18.19.20. 21.[Bemerkungen Jouſtanz Waldsbnt.02 2,07 2,08 2,01 1,94 1,98 Hüningen.62 1,65 1,62 1,64 1,53 Abds. 6 Uhr Kehll2,08207207 2,032,00] N. 6 Ubr Lanterburg 3,52 3,55 3,493,47 Abds. 6 Uhr Maxan 3,46 3,44 3,45 3,38 3,31 2 Uhr Germersheim 3,26 3,28 8,25 3,22 3,18.-P. 12 Uhr Mannheim 8,10 3,06 3,07 38,07 ,012,96 Morg. 7 Uhr Mainz. 0,90 0,87 0,84 0,81.-P. 12 Uhr Bingen ,69,65 1,62 1,62 1,60 10 Uhr Kanb„ ,9287 1,82 1,81 1,80 2 Uhr Koblenz„ 2272,22 9,18 2,162,14 1,79 10 Uhr Köln J,38228 2,20 2,15 2,10 2 Uhr Nuhrort 1,94,821,75 1,88 1,65 6 Uhr vom Neckav: 5 Maunheim 36,22 3,18 3,20 3,20 8,12 8,09 F. 7 Uhr Heilbronn 1,221,80 1,24.241,29 V. 7 Uhr Paul Haums, für Lokales und Provinzielles: Eunſt Müller, 1 für Feuilleton und Volkswirthſchaft: Georg Chriſtmaunn, für den Inſeratentheil: Karl Apfel. Druck und Verlag der Pr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei G. m. b..: Direetor Speer. Verantwortlich fär Politik: Chefredakteur Dr. Jehen Sie fort den veck, Iren daug Gehen Sie fort ähnliche Nachahmungen in die Hand zll drücken an Stelle von echtem Luhns Waſch⸗Extrakt! Nach⸗ ahmungen ſind bekanntlich in den meiſten Fällen minderwerthiger, nnd laufen Sie fort zwitend Gefahe, bein. Einkeauf derſelben mehr, wie nöthig iſt, zu bezahlen, weil eben ſchlechte Ware an ſich billiger iſt. Ein gewiſſen⸗ lofer Händler will Fynen aber den ſelbenßreis dafür abnehmen, wie für reelle Ware, deshalb allein forcirt er die Nachahmungen. Alſo 1 1 den echten, ſeit Jahren fahren Sie fort en Luhns Wosc„Extrakt zu fordern. Etwas Zweckmäßigeres, Praktiſcheres wie„Luhns“ gibt es für die Wäſche und zum Reinmachen und Putzen bis jetzt nicht. In allen maßgebenden Geſchäften zu haben, wo etwa nicht vor⸗ räthig, ſchreibe man direkt an Luhns Seifenfabrik in Barmen, dann wird Ihnen ſofort die nächſte Verkaufsſtelle mitgetheilt. Luhns Jabrikate wurden, als einzige der Seifen⸗Branche, ausgezeichnet mit der Staatsmedaille für hervorragende Leiſtungen und mit der Gol⸗ denen Medaille der Düſſeldorfer Induſtrie⸗ und eee 12138 Magenkranke Kinder bedürfen bor allem einer leicht verdau⸗ lichen Nahrung, wie z. B. die durch Zuſatz von Kufeke's Kindermehl im Magen ſeinflockig gerinnende und daher leicht verdauliche Milch, welche auch im Darm keine Gährungen und Katarrhe verurſacht. Bei Gebrauch von Kufeke's Kindermehl gedeihen die Kinder vorzüglich und leiden nicht an Verdauungsſtörungen. ̃ —— Gfossgr Effolg— 2 goldene HMedaillen in einem Monat, die goldene Medaille in Gent am 2l. März und die goldene Medaille in Dusseſdorf am 29. März 1903 erhielt Dr. M. Knecht's med. Magenbltter„Säntis“. In beiden Ausstellungen wurde anerkannt, dass„Säntis“, unter den z. Zt. auf dem Markt befindlichen Bitterlikören die erste Stelle einnimmt. Die Wirkung Dr. W. Rnecht's Magen⸗ bitter Säntis hei Magen- und Darmbeschwerden ist durch unzählige Atteste der hervorragendsten ärztl. Autoritäten bestätigt. 11608 Preis; Grosse Flasche à Mk..50. Probeflasche Mk..—. Die Vegetatjon dthetz 4 ineg ameg teldel von wie 1 Er⸗ war, z er⸗ e zux twaß der Viele gna htete ſind 715 Aus⸗ und g⸗ old⸗ O W= rrt FNe —— Mannheim, 21. April Anzeige. Im Konkursverfahren gegen Johann Löb, Baumeiſter hier, ſoll das Handwerks⸗ zeug(Gerüſthölzer, Karren, Wagen u. ſ..) aus freier Hand verkauft werden. Das Inventar iſt auf meinem Büreau einzuſehen. Ich bitte um Einreichung von Geboten. 12684 Manuheim, 20. April 1908 Dr. Frantz als Konkursverwalter B 4, 1(Schillerplatz) Jwaugs⸗Verſteigerung. Mit woch, den 22. April d.., Nachmittags 2 Uhr, werde ich iin Pfandlokal hier, n baare Zahlung kungswege öoͤffenklich 6068 van, 1 Spiegel⸗ franzöfiſche Bettſtellen ſt und Matratzen, 1 Di⸗ 1 Sekretär, 1 Kommode, 2 Kleiderſchränke, 1 Sopha, 1 Vo⸗ gelhecke, 2 Paar Vorhänge mit Staugen. Mannheim, 20. April 1908. Striegel, Gerichtsvollzieher. * Verſteigerung Nachlaß der Händ⸗ lerin Scheuer Wwe. hier betr. Mitiwoch, 22. April 1903, Mittags 2½ Uuhr, in J 4, 3, 2 Treppen, werden öffentlich gegen Baarzahlung verſteigert: 6072 2 Betten, 1 Schrank, 1 Sofa, 2 Stühle, 1 Kommode u. Ver⸗ ſchiedenes. Mannheim, 20. April 1903. Waiſenrath Karl Becker. Bär Braien u. Ragout Aenuthier Rehe Haſel⸗1. Birkwild Schnepfen Geflügel l. Fiſche in großer Auswahl. 6070 anh 1, 8 J. Hnab, greest. reitestr. Itallener Bothwein Vino nostrano 26 pfg. Samos Mk..20 Culmbacher Bier Engl. Porter Engl. Aale Alfreck Hrabowski 2, Teleph. 2190. Semüse- U. Frulchte- Conserven gFrosse Auswahl, zu redue, Preisen. 6078 182³ Verbandwalten ilchzukkr, Kindernehle, Hpels Näht⸗Zwiehack empfehlen billigſt 23999 ebrüder kpert,63 4% Ausverzaut. Hellwig& Co. 7. E 1, 7. Nur noch einige Tage. Cognae Martin Dubois- früher M..—, jetzt M..20 Fine Champagne, Hine& Co. früh. M..—, jetzt M..50 1886 Urde. Fine Champagne früh. 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Stock, dahier vorgenommen werden. Zu dieſem Zwecke wird bekannt gemacht: I. In Bezug auf die Grund⸗ und Häuſerſteuer: Wer wegen Wechſels in der Perſon des Pflichtigen ab⸗ und zugeſchrieben haben will oder aus einer andern Urſache die Berichtigung oder den Strich ſeines Grund⸗ oder Häuſerſteuerkapitals verlangt, hat ſelbſt oder durch einen Bevollmächtigten zu erſcheinen, und ſofern es ſich um das Zuſchreiben an eine dritte Perſon handelt, dieſe letztere zum gleichzeitſgen Erſcheinen zu veraulaſſen. Alle Veränderungen, welche im Grundbuche eingetragen ſind, werden übrigens von Amtswegen ab⸗ und zugeſchrieben. II. In Bezug auf die Gewerbſteuer: Der Gewerbſteuer unterliegt das Betriebskapital der im Großherzogthum betriebenen gewerblichen Unternehm⸗ ungen ausſchließlich der Land⸗ und Forftwirthſchaft, vor⸗ ausgeſetzt, daß das ſteuerbare Betriebskapital mindeſtens den Betrag von 700 Mark erreicht. Die gewerbſteuerpflichtigen Perſonen, Inländer oder Ausländer, ſowie die gewerbſteuerpflichtigen Korporationen, Vereine und Geſellſchaften haben bis zum Ablauf obiger 10 0 ſchriftliche oder mündliche Steuererklärungen abzu⸗ geben: a. wenn ſie eine der Gewerbſteuer unterltegende Unternehmung begonnen haben aber noch nicht zur Gewerbſteuer angelegt ſind; b. wenn ſich ihr Betriebskapital nach dem Stande der maßgebenden Verhältniſſe am 1. April des Jahres über den bereits beſteuerten Betrag um mindeſtens 5 Prozent und mindeſtens um 700 Mark erhöht hat. III. In Bezug auf die Einkommenſteuer: Der Einkommenſteuer unterliegt— vorbehaltlich der im Geſetze vorgeſehenen Ausnahmen und Beſchränk⸗ ungen— das geſammte in Geld, Geldeswerth oder in Selbſtbenützung beſtehende Einkommen, welches einer Perſou aus im Großherzogthum gelegenen Grundſtücken und Gebäuden, aus auf ſolchen Liegenſchaften ruhenden Grundrechten und Grundgefällen, aus im Groß⸗ herzogthum betriebenen Land⸗ und Forftwirthſchaft und den daſelbſt betriebener Gewerben, aus öffentlichem oder privatem Dienſtverhältniß, aus wiſſenſchaftlichem oder künſtleriſchem Beruf oder irgend anderer auf Gewinn gerichteter Thätigkeit, ſowie aus Kapitalvermögen, Renten und andern derartigen Bezügen im Laufe eines Jahres zufließt, und zwar ohne Rückſicht darauf, ob es von andern Steuern bereits getroffen wird oder nicht. 5 Bis zum Ablauf obiger Friſt haben alle im Geſetz bezeichneten Einkommenſteuerpflichtigen Steuererklärungen einzureichen, a. welche noch nicht zur Einkommenſteuer veraulagt ſind und ſich im Beſitz eines ſteuerbaren Ein⸗ kommens befinden, für welches die Steuerpflicht in hieſiger Gemarkung begründet iſt und zwar nach dem Stande ihrer Einkommensverhältniſſe am Tage des Beginus der Steuerpflicht; h. welche bereits zur Einkommenſteuer veranlagt ſind und nach dem Stande ihrer Einkommens⸗ perhältniſſe am 1. April d. J. mit einem höheren Steueranſchlag als dem angeſetzten zu beſteuern ſind. Perſonen, deren Einkommen(nach Abzug der zum Erwerb und zur Erhaltung derſelben zu beſtreitenden Auslagen, der auf dem Einkommen ruhenden Laſten und der von ihnen etwa zu entrichtenden Schuldzinſen) den Betrag von 500 Maxk jährlich nicht erreicht, unterliegen der Einkommenſteuer nicht. IV. In Bezug auf die Napitalrentenſteuer: Die Aufſtellung der Steuererklärung geſchieht nach dem Stande der Vermögensverhältniſſe om 1. April d. J. Bis zum Ablauf obiger Friſt haben alle im Geſetz bezeichneten Pflichtigen Steuererklärungen einzureichen: a. welche nach dem Stande ihrer Vermögensver⸗ hältniffe am 1. April ds. Is. ein in hieſiger Gemarkung zu veranlagendes Zinſen⸗ und Renten⸗ einkommen von mehr als 60 Mk. jährlich beziehen und hier noch nicht zur Kapitalrentenſteuer ver⸗ anlagt ſind; b. welche hier zur Rentenſteuer zwar veranlagt ſind, aber nach dem Stande ihrer Vermögensverhält⸗ niſſe am J. April ds. Is, ein ſteuerbares Zinfen⸗ und Reateneinkommmen beziehen, welches den veranlagten Jahresbetrag um mehr als 60 Mk. überſteigt. V. Im Allgemeinen: Gewerb⸗ Einkommen⸗ und Kapitalrentenſteuerflichtige, welche zur Abgabe einer Steuererklärung keine Verpflicht⸗ ung haben, ſind gleichwohl befugt, eine ſolche abzugeben, wenn ſie eine Steuerminderung anſprechen zu können glauben oder aus irgend einem beſonderen Grunde eine Berichtigung ihrer Steueranlage bewirken wollen. Ebenſo ſind die Geſuche um gänzliche Entfernung aus dem Kataſter, desgleichen um Berechnung von Steuerabgängen und Steuerrückvergütungen unter entſprechender Begründung vorzubringen. ſeinem Haushalt oder beim Betrieb der Landwirthſchaft egen Entgelt beſchäftigt, hat das hierfür vorgeſchriebene Jormular auszufüllen und bis zum Beginn obiger Friſt beim Schatzungsrath einzureichen. Die hiezu erfor⸗ derlichen Formulare werden, ſofern ſie nicht zugeſtellt werden, beim Schatzungsrath unentgeltlich abgegeben. Druckformulare zu den Gewerb⸗, Einkommen⸗ und Kapitalrentenſteuererklärungen nebſt Anleitungen zu den beiden letztern werden von heute an bis zum Ablauf der obigen Tagfahrt beim Schatzungsrath unentgeltlich ver⸗ abreicht Wer die ihm obliegenden Steuererklärungen und An⸗ meldungen der Hilfsperſonen nicht rechtzeitig oder in wahrheitswidriger Weiſe erſtattet, unterliegt der geſetzlichen Strafe. 29500/¼172 Mannheim, den 25. März 1908, Der Vorſitzende des Schatzungsraths: Ritter. Der iſr. Religionsunterticht in unſerer Schule beginnt Dienstag, den 21. er. Neuanmeldungen werden täglich zwiſchen 5 und 6 Uhr in unſerem Schullokal M 4, 7 part., entgegenommen. Verein zut Jörderung des ifrael. Religionsunterrichts Maunheim. 5709 M. Rickel, G 4, 1. 12674 Der Vorſtand. Wer Hilfsperſonen in anderer Weiſe als lediglich in Al Seneral⸗Anzeiges. — Einem sehr gechrten einheimischen sowie reisenden nahme, dass ich das obige Mötel-Restaurant mit luftigen Lokalitäten und Fremdenzimmern mit fréler Aussicht und allem Comfort der Neuzeit eingerlehtet, übernommen habe und bewüährten, routinirten Fachmannes, Herim J. Braun früher Baden-Baden, nach wWie vor weiterbetreibe. Mein eifrigstes Bestreben wird sein, durch reelle, aufmerksame Bedienung, gute Küche und Keller, die Zufriedenheit meiner werthen Gäste zu erwerben und au erhalten zu suchen. Um geneigten Zuspruch ladet freündlichst ein und 0 Hochachtungsvollst Val. Herrmann. Bekanntmachung. Nr. 7453. Das Schuljahr 1903/04 beginnt: Dienstag, den 21. April 1903. An dieſem Tage ſind die ſchulpflichtig werdenden Kinder(ge⸗⸗ boren in der Zeit vom 1. Jult 1896 bis einſchließlich 30. Juni 1897), welche die Volksſchule beſuchen ſollen, in den wiederholt bekannt gegebenen Schulhäufern zum Schulbeſuch anzu melden. Die für die erſte Klaſſe der Bürgerſchule angemeldeten Kinder ſind am 29500/½22 Mittwoch, den 22. April, morgens 10 Uhr in die den Eltern bei der Anmeldung oder durch beſondere Zu⸗ ſchrift bekannt gegebenen Klaſſenlokale erſtmals zum Unterricht zu bringen. Der ſtundenplanmäßige Unterricht nimmt am Mittwoch, den 22. April 4) in der Altſtadt für die Klaſſen II. bis VIII. Morgens 8 Uhr, für die I. Klaſſen morgens 10 Ahr, b) in den Vororten für die betteffenden Klaſſen zu der ihnen beſonders bekannt gegebenen Zeit ſeinen Aufang. Maunheim, den 16. April 1903. Das Volksschulrekterat: Dr. Sickinger, Stadtſchulrat. Hadiſche Nück- n. Milverſſcherungs⸗ Geſellſchaft, Mannheim. XVIII. ordentliche Geueral⸗Verſammlung Wit beehren uns hiermit, die Actionäre unſerer Geſellſchaft zu der am Donnerſtag, 14. Mai d. Is., Vormittags 11½ Uhr im Geſellſchaftshauſe, Lit. O 2, 9 ſtattfindenden 18. ordentlichen Generalverſammlung ergebenſt einzuladen. Zur Theilnabhme an den Verhandlungen iſt jeder e einer Aetie berechtigt(8 28 der Statuten). Das Stiſnemrecht kann entweder perſönlich(beziehungsweiſe durch einen geſetzlichen Ber⸗ treter) oder durch Uebertragung an einen anderen Stimmberech⸗ tigten ausgeübt werden. Tages Oroͤnung: 1. Die in 8 27 der Statuten bezeichneten Gegenſtände und Bericht der Repiſions⸗Kommiſſion; 2. Neuwahl für die nach dem Turnus ausſcheidenden drei Mitglieder des Aufſichtsrathes: die Herren Geh. Kommerzienrath C. Ladenburg, Louis Hirſch und Louis Jordan. Die Ausſcheidenbden ſind wieder wählbar. Manuheim, den 20. April 1908. Der Aufſichtsrath: C. Ladenburg: Geh. Commerzienrath. Großh. Hof⸗ u. Nationaltheater in Maunheim. Dienſtag, den 21. April 1993. Jehnte Valks-Vorſtellung. Die Ehre. Schauſpiel in 4 Akten von Hermann Sudermann, Regiſſeur: Herr Jacobi. 12701 Perſonen: Kommerzienrath Mühlingge Herr Eckelmann. Amalie, Iane Frau„„ ferl. v. Rothenderg. Kurt err Möller. beonore deren Kinder Lothar Brandt rl. Wittels. err Kökert. Hugo Stengel.„ deer beige Graf von Traſt⸗Saarbeergg Herr Godeck. Robert Heinecke„%— Der alte Heinecke Herr Tleiſch⸗ Seine Fruuwuu Frl. Sanden. ſrau De Lauk. Fran Eckelmann. err Hecht. Frau Schönfeld. derr Lobertz. 51 Aunale) deren Töchteer. Michalsky, Tiſchler, Auguſtens Mann Wiit Hebenſtreit, Gärtnersfrauu Wilhelm, Diener 7.„„ Des u Kutſchee pPeerr Ritter. er indiſche Diener des Grafen Traſt. Herr Weiß. Die Handlung ſpielt auf dem in Charlottenburg gelegenen Fabrſf.Etabliſſement Mäühlingk's. —— Kaſſeneröſſn. ½7 Uhr. Auf. präe. 7 Uhr. Ende geg, 10 uhr. Nach dem zweiten Akt findet eine gröſtere Pauſe ſtatt. Volksvorſtellungs⸗Eintrittspreiſe. Vorberkauf zon Billts in der Filiale des Genral⸗Auzeigers, Ftiebrichsplah 3. rrrrrTTTT——————.—-.n—— Mittwoch, 22. April 1903. 74. Borſtellung im Abonnem. B. FTLDLTITLO. Oper in 2 Abtheilungen von Beethoven. Aufang 7 Uhr. Apollo-Fheater. Dleuſtag, den 21. Aprit 1903, Abends Uuhr: Internationale Ringkampf-Concurronz. Heute ringen: 12685 gegen dd. de Bouleon, Belgien. imzer, Norddeutſchlaſſd, Siegfriedd. Oſtpreuzen. Hitzler, München Mülier, Baden, 7 Fetersen, Dänemark 1 Hötel-RBestauran 5 um Landsb 5. Seite. Mannheimer Liedektafel Dienſtag, den 21. April, Abends ½ uhr Gesammt-Chorprobs. 29507/16 Der Vopſtand. 1¹ Abib Volksbiblisthel Die ordentlick — Maunheim. * 57* lied 0 erg.“ Puüblikum zur gefl. Kenntniss- Verſam! . 8 San 6 7 seinen schänen, hellen, Dol il, AKbends 29 ihr im Scheffeleck ſtatt. dasselbe unter Leitung eines Tagesordnung: Jahresbericht, Rechnungs blage. Wahl des Vorſtandes und Ausſchuſſes. Mannheim, 21. April 908. Der Vorſtaud. zeichnet 12705 Ordlen Adel ete. B. Walden, Prince's Square 41, Kennington, Park, London S. H. Rückporto. 5 Jungliberaler Verein. Mittwoch, den 22. April 1903, Abends 9 Uhr in der„Candkutſche“ D 5, Hof, 1 Treppe Diskussions-Abend. Thema: Die Stellung unſerer Partei bei den Wahlen. Alle Miiglieder und Parteifreunde ſind höflichſt eingeladen. 12679 EIim. 12488 Grosse Variété-Vorstellung. — munh Heute 8 Uhr Abends: Saalbau J. John Roller, der Todesſprung mit dem Rade. The little Sporting Aueen mit ihren 2 Pracht⸗ hengſten und 7 erſtklaſſige Nummern. N ,, Friedrichsring W. Werns, Glas- u. Porzellanmaler. Seiriſal Aelbeilen feder Art mit Sehireibmascſine, gobis Hervięl. Alligungen mil Himeograpli, fertigt prompt eeeeeeeer 4 eneeeeeeeeee a ladellos, in- und dusser dem Hause. Hiiſirug don Bucher elc. Jaę un Sun. denmeise. Cebernaime von Arrangements bei Zahilu ngscν,Cæigheten. Strengstèe Dishretiom, billigate Berechmumg. A. Neuser, 1. Ouerstr.& Messplate. 12681 an die Expedition Kluierſpieler derusalemer Weine vorzügl. naturreine Kranken-, Dessert- u. Tisehweine, Feinster — Falästina-Honig per Pfund zu Hark.— und Gebr. Imberger, T I. 10. empftehlt ſich verehrſſchen Vereinen u. Geſellſchaften. Offerten unter H. Nr. 12676 Ler Llub Mannbeim. Toòdes⸗Anzeige. 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