Kaiſer. und wurde er nicht;„in die Kanne ſteigen“ mo (Badiſche Volkszeitung.) Abonnement: 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Voſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. Inſeratez Die Colonel⸗Zeile. 20 Pfg. Auswärtige Inſerate.. 25„ Die Reklame⸗Zeile„„80 E 6, 2. unabhä der Stadt Mannheim und Umgebung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſeuſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme ſüt das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. — FZFür unverlaugte Manuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet.2 ngige Tageszeitung. (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Awreſſet „Journal Mannheim““ Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahmev. Druckarbeiten 841 Redaktioan 3677 Expeditionn„ 218 Filtale(Friedrichsplatz)z 8680 E 6, 2. Nr. 194. Donnerstag, 27. April 1905. (Mittagblatt. Der Kronprinz. Von unſerm Berliner)(⸗Mitarbeiter wird uns ge⸗ ſchrieben: Wie einſt Herr Hinzpeter ſeinem kaiſerlichen Zögling ein Buch nachſandte, ſo hat jetzt der Bonner Muſiklehrer des Kronprinzen deſſen Pſyche zu ergründen geſucht. Immerhin war Herrn Hinzpeters Aufgabe leichter. Er war elf Jahre lang der Mentor Wilhelm's II. geweſen, hatte mit ihm gelebt und ihn in allen Disziplinen unterwieſen; als er ſein Buch ſchrieb, war Wilhelm II. zudem ſchon 29 Jahre und deutſcher Der Kronprinz von dem Herr Willy Seibert in ſeinem Büchlein„Der deutſche Kronprinz im Lichte unſerer Zeit“ ſingt und ſagt, wird erſt in anderthalb Wochen 23 Jahre alt. Nun rüſtet er ſich zwar gerade in den Stand der heiligen Ehe zu treten und zu den vielen Würden, die ſich auf ſeinem blonden Scheitel ſchon häuften, auch die des Pater familias zu erwerben. Aber ſelbſt der in Demut„untertänigſt erſterbende“ Graf Balleſtrem wird uns ſchwerlich der Illoyalität zeihen, wenn wir bermeinen: der Kronprinz wird wohl keine Aus⸗ nahme von der Regel menſchlicher Kreatur machen; mit 23 Jahren iſt man in unſeren nördlichen Gefilden noch nicht recht reif für den Biographen. In Wahrheit iſt, was Herr Seibert vom Kronprinzen be⸗ richtet, denn auch ziemlich dürftig. In der Hauptſache erzählt der Autor von ſich; er iſt das„Licht unſerer Zeit,“ in dem Wilhelm's II. älteſter Sohn erſcheint und man muß ihm billig zugeſtehen: kein ganz übeles Licht. Ein gebildeter Mann, der piel geleſen und über vielerlei Dinge ſich ſeine Gedanken gemacht hat. In politicis zwar, wie man das bei Leuten von vornehm⸗ lich äſthetiſcher Weltbetrachtung häufig hat, ein wenig irrlich⸗ tend und dilettantiſch. Aber im übrigen ein freimütiger, auf⸗ rechter Herr, dem die Hofluft des Bonner Kronprinzenpalais cht das Rückgrat gekrümmt hat. Vor allem: kein Byzantiner, nach Titeln und Orden ſchielt. Weit eher eine Art „Schönheitswanderer“, der einen vornehmen jungen Mann, den er um ſeiner menſchlichen Qualitäten lieb gewonnen hat, auch anderen nahe bringen möchte. Aber gelingt ihm das auch wirklich? Die Bonner Studien⸗ zeit freilich ſteigt ja in leidlicher Klarheit vor uns auf. Was man ſich zunächſt in den exkluſiven Zirkeln der verſchiedenen „Kreiſe“ des Köſener S. O. und ſpäter auch bei den Minder⸗ ibertigen, die nie„auf Korpswaffen gefochten haben“, erzählte, erfährt hier authentiſche Beſtätigung: der Kronprinz und das Korps der Preußen reimten ſich nicht zuſammen. Das ſchöne Lied aller Fidulitäten:„Drum wünſch' ich mir nichts als drei⸗ indert Dukaten, damit ich kann ſchütten braun Bier in mein Loch“ ſchien für den Kronprinzen des deutſchen Reichs und von Preußen nicht gedichtet zu ſein. Ein„Quantitätstrinker“ war er auch nicht und dem lieblichen Kommando„Sauf's doppelt ſetzte er mehr als paſſiven Widerſtand entgegen. Dazu kam, daß der in der faſt klöſterlichen Zucht des Plöner Kadettenhauſes Erzogene die herbe Schönheit ſaftiger Zoten nicht zu würdigen wußte und ls präſumtiver Thronerbe nicht mit der blanken Waffe zur Menfur antreten durfte. Kurz und gut: es war ein O. K. ies Conkneipant), der, wenn es ſich um eine einfache„Renonce“ mdelt hätte, längſt, wie es im Korpsjargon heißt,„als un⸗ brauchbar abgegeben“ worden wäre. ſohne, deſſen Vater Ehren⸗Alter Herr des Korps iſt, müßten natürlich andere Rückſichten genommen werden; nach allerlei Reibungen wurde notdürftig ein modus vivendi hergeſtellt, ein froſtiger Zuſtand, deſſen kein Teil recht froh wurde. Man wird geneigt ſein, dieſe Dinge nicht allzu tragiſch zu nehmen; es gibt in der Tat größere Moleſten als wenn jemand nicht beim Korps reuſſiert. Leider ſtand es mit den wiſſenſchaftlichen Bemühungen dieſer Studienzeit nicht viel beſſer. Vor Philoſophie und Kunſt ſcheint man höheren Orts einen Horror gehabt zu haben, von jener befürchtete man offen⸗ bar— Herr Seibert deutet es ziemlich unverblümt an— daß ſie dem Seelenfrieden und dem Offenbarungsglauben des Kron⸗ prinzen gefährlich werden könnte; bei der Kunſt aber ſcheint der väterliche Abſcheu vor der„Rinnſteinkunſt“ es empfehlens⸗ wert erachtet zu haben, das Kind gleich mit dem Bade aus⸗ zuſchütten. So blieb nur die Juriſterei übrig, aus deren übet ſechs Semeſtern verteiltem Lehrplan das Notwendigſte hier in diere zuſammengepreßt wurde. Ein Juriſt iſt Kronprinz Wil⸗ helm auf die Art natürlich nicht geworden; er hat, ſofern ihn nicht die mancherlei Repräſentationsreiſen fernhielten, in Bonn geradelt, Tennis geſpielt, iſt Automobil gefahren und auf die Jagd gegangen und hat in angeſehenen Bürgerhäuſern, deren wohlfundierter Reichtum von ſchönen Rheinlandstöchtern belebt wurde, gern und mit Paſſion das allerhöchſte Tanzbein ge⸗ ſchwungen. Bis dann, vielleicht weil der Flirt ein wenig zu ernſthaft zu werden drohte, ein väterliches Machigebot den Karnevalsfreuden ein Ende machte. Dann wurden ohne Sentimentalität die Koffer gepackt, die unerläßlichſten Abſchieds⸗ Borussiae⸗Bonn ein beim 1. Garderegiment z. F. in Potsdam dienſttuender Haupßtmaunn 3 Den Bonner Studenten am Kronprinzen ſchildert Herr Seibert uns alſo ziemlich ausführlich, den Menſchen aber bleibt er uns ſchuldig. Wir erfahren zwar, daß der Prinz ein liebens⸗ etwas fallem ließ und ſich im kleinen Kreiſe zwanglos, natürlich und unbefangen gibt. Auch von Herrn Bebel ſoll er gelegentlich mit Reſpekt geſprochen haben und der nach Ton und Inhalt Wahrheit von einer höheren Hand verfaßt worden ſein. Aber es für die Zukunft? Herr Seibert hat denn auch die Verpflich⸗ tung gefühlt ſolchen Fragen zu begegnen und ſo erzählt er:„Mir ſcheint, daß der Soldat im Kronprinzen mehr bedeutet als alles andere. Mehr Soldat als Politiker, mehr Offizier als Privat⸗ mann, mehr körperliche Ambitionen hegend als nach geiſtiger Vertiefung ſtrebend.. ſein Naturell iſt ruhig, macht einen faſt leivenſchaftsloſen Eindruck. Er läßt ſich nicht leicht unter irgend einem Eindruck zu erregten Bemerkungen und Urteilen hinreißen; entwickelt vielmehr vuhig und ſicher ſeine Meinung. Der erſte Eindruck von ſeiner Perſon iſt Stolz. Wer näher zuſieht, findet eher Zurückhaltung darin... Er iſt zweifellos Der Kronprinz iſt ein guter, gottesfürchtiger Chriſt. Von den Breſchen, die neuzeitige Nagearbeit zu legen verſucht, weiß er Gegenüber dem Kaiſer⸗ beſuche abſolpiert und wie über Nacht ward aus dem stud. jur- würdiges Naturell hat; ſich gerne bückt, wenn ein Nebenmenſch keineswegs angemeſſene Erlaß an die Arbeiter in Oels, ſoll in was will das alles ſagen! Welche Gewähr insbeſondere gibt das, was man einen klugen Menſchen nennt. Demnächſt traue ich ihm in einem Punkt ſehr viel zu: in Menſchenkenntnis nichts und will er nichts wiſſen Er wird den Vater nicht erreichen an Initiative, er wird ihn übertreffen in Ruhe und Zurückdrängen alles Leidenſchaftlichen Das alles iſt nicht gerade unerfreulich zu hören. Nur wird man deſſen eingedenk bleiben müſſen, daß derartige Prophe⸗ zeihungen, nach zweijährigen Betrachtungen eines Neunzehn⸗ bis Einundzwanzigjährigen, ausgeſprochen über einen Dreiund⸗ zwanzigjährigen, doch eine ſtarke Familienähnlichkeit mit den beliebten Weisſagungen aus dem Kaffeeſatz haben. Es kann ſein; es kann aber auch nicht ſein. Denn:„erſtens, es kommt anders; zweitens, als man denkt.“ Politische Uebersicht. Mannheim, 27. April 1905, Von der Mittelmeerreiſe des Kaiſers wird aus Palermo gemeldet: Der Kaiſer, die Kaiſerin un die Prinzen und das Gefolge nahmen heute nachmittag den Te bei dem Grafen und der Gräfin Mazarino und begaben ſi dann zum Blumenkorſo auf der mit ſchönen Platanen u Palmen beſtandenen Promenade Via della Liberta, welche zut Giardino Ingleſe hinführt. Die angrenzenden Häuſer ware mit Roſenguirlanden und Teppichen geſchmückt. Eine ungeheur Menſchenmenge empfing die kaiſerliche Familie mit begeiſterter Zurufen und Händeklatſchen. Die vornehmſte Geſellſchaf Palermos nahm an dem Korſo, in zahlreichen Equipagen teil, welche über und über mit Blumen, hauptſächlich Roſen, gezierk waren. Der Kaiſer in Marineuniform und die Kaiſerin, wel ganz in Weiß gekleidet war, ſaßen mit dem Generalleut v. Scholl und dem Militärattache von Chelius in dem erft für den Hof geſtellten Wagen, in dem zweiten ſaßen die Di und Herren der Umgebung, die Geſellſchaftsanzug trugen. Offiziere der deutſchen Schiffe folgten in weiteren Wagen. Kaiſerpaar dankte in der heiterſten Laune für den Blume regen, der über ſie niederging. Die Prinzen und die Herren Gefolges beteiligten ſich beſonders lebhaft an der Roſenſchlacht Zur Abendtafel an Bord der„Hohenzollern“ waren gelad Fürſt und Fürſtin Trabia, Graf Tasca, Graf und Grä Mazarino und Herr Whitaker mit Gemahlin und Töchte; Die deutſchen Schiffe illuminierten. Der„Hohenzollern“ „Friedrich Karl“ und der„Sleipner“ gehen morgen f Bari in See, wo die Ankunft übermorgen nachmittags er Zur inneren Lage Rußlands. Die„Birſhewija Wjedomoſti“ beſpricht an leiten die in der Stadt Petersburg umlaufenden Gerüchte, nach d angeblich am 1. Mai, dem zweiten ruſſiſchen Oſterfeier etwa 5000 Rowdies, ſogenannte Hooligans, in Korps einzelnen Stadtteile verteilt, die Straßen durchziehen gebildete Bevölkerung niedermachen wollen. Die Bewegun beſagen die Gerüchte weiter, ſei nicht gegen die Regie gerichtet und die eigentliche Arbeiterbevölkerung ſei ni ihr beteiligt. Auch die Zeitung„Ruß“ nimmt von den Gerüchte Notiz. Die graue Straße. Roman von Margarete Böhme. deree,, Nachdruck berboten. Nora ſtrahlte, und Frau Wilhelmine bedankte ſich. Die etwas auerliche und gedrückte Art, in der Frau Helene ihre Erlaubnis er⸗ leilte, focht beide wenig an und wurde gern mit der Hauptſache in ten Kauf genommen. Frau Minens Anerbieten, Nora dauernd zu engagieren, lehnte Frau Langen dagegen ſo beſtimmt und ſchroff ab, nach dieſer Seite hin auf eine Sinnesänderung kaum zu rech⸗ war. 5— 15 „Du biſt'n Scheuſal, Leneken,“ ſagte Mine„Dafür ſpiel' Dir n Poſſen und bring Deine Nora in Oſtende unter die Haube. n haſte nix mehr über ſie zu ſagen. Weiſte?!“ „Ja, bring' ſie nur unter die Haube, mir recht, je eher, deſto bverſetzte Frau Helene unwirſch. Sie hätte noch etwas hinzu⸗ tzen mögen, verſchluckte aber die ſcharfe Bemerkung, die auch für ine eine kleine Anzüglichkeit enthalten hätte. ewaldvflla eine ab⸗ Illuſionen waren keine Nebelgebilde, keine Poeſiewolken, die im nüchternen Licht der Wirklichkeit unfehlbar zerkinnen. Nora glänzte und gleißte vor innerer Freude und zeigte vom Morgen bis zum Abend eine unverwüſtliche, einſchmeichelnde Liebens⸗ würdigkeit, wie man ſie zu Hauſe ſonſt nur ausnahmsweiſe kannte. Weder Frau Helene noch Marianne reggierten beſonders darauf. immer an ſich ſelber dachte, unterdrücken. Marianne ſah die Schweſter oft heimlich prüfend an. Sie kannte ſich nicht mehr aus in Nora. Sehr tief waren Noras Empfindungen nie geweſen, aber bei manchen Gelegenheiten ſprudelten ihre Anſichten und Impulſe eine Ge⸗ mütstwärme über, die doch auf ein reicheres Innenleben ſchließen ließ. Sie Tibr rührle ſie zu Tränen, ohne Beſinnen gab ſie einem Bettler, deſſen Aeußeres ihr Mitleid erregte, den ganzen Inhalt ihres Porte⸗ monnaies. Deſto befremdlicher war es, daß die Aufhebung ihrer Verlobung anſcheinend nicht den geringſten Eindruck auf ſie gemacht hatte. Oder war das glatte Email ihres fröhlichen Geſichts, ihre wurde irre. Nora hatte nichts über die unmittelbare Veranlaſſung zum Bruch zwiſchen ihr und Lerchen erwähnt, und Marianne fragte nicht danach. Lerchen tat ihr leid. Er hatte Nora mit einer ganz un⸗ ebenſo ungerecht wie] modernen, unzeitgemäßen Innigkett geliebt. Sie hätke ihn gern ein⸗ mal geſprochen; eine wirkliche, aufrichtige Freundſchaft war zwiſchen ihnen geweſen.„„ Sie ſtudierte Nora förmlich in dieſer Zeit. Sie mußte und wollte ſich klar werden über die Widerſprüche in dieſem merkwürdigen Mädchencharakter. Nach wem hatte nur Nora das Flatterige, Un⸗ beſtändige, die leichte Lebensauffaſſung! Nach der Mutter ſicher icht, die nahm alles eher zu ſchwer als leicht. Vielleicht nach dem nich 5. 5 den ſie beide kaum gekannt hatten und von dem die Mutter nie ſprach, weil ſich gewiß trübe Erinnerungen an dieſe Lebensepoche VPUUUVUUUVVVVVVVVVVVCC(((((TTTTT%%%%;ͤ ů [Die Schneiberei nahm um dieſe Zeit einen kleinen Aufſchwung. Auf Frau Helenen die Arbeit örachten Inſerate fanden ſich mehrere Kundinnen ein, Die Mutter konnte nicht einen leiſen Groll gegen Nora, die nur konnte niemand keiden ſehen, ein krankes oder mißhandeltes übermütige Laune nur Maske, litt ſie doch heimlich? Marianne werden. Da die Damen alle verreiſten und die Arbeit d hieß es die Hände flink regen, um die Kleider und zeitig fertig zu bringen. Die Hitze erſchwerte das Arbeit Frau Langens Wohnung lag an der Sonnenſeite. morgens bis nach ſieben brannte die Sonnenglut gegen Ma und Fenſter. Um die Mitte des Tages lag eine geradegu Schwüle in den engen Räumen. 5 Als Nora einige Tage, nachdem ſie ihre Stellung aufgegebe hatte, einmal gegen halb elf Uhr abends von Fechners nach Hau kam, ſtand Marianne, förmlich aufgelöſt vor Hitze, in de bügelte. Lauter Stärkewäſche, meift Noras Sachen, die ſie die Reiſe nehmen ſollte. Im Wohnzimmer raſſelte noch di maſchine.„ um Gottes heiligen Willen! Der Dunſt! Die ſchrie Nora.„Du wirſt ja krank, Marianne—— „Armes Ding,“ murmelte ſie etwas bedrückt.„Du haftig die Biene und ich die Drohne im Hauſe.“ Sie 1 atmend auf einen Küchenſtuhl nieder, löſte ihren Haar und langte einen kleinen Spiegel, der neben der Waſſerleit von der Wand herunter, um ihr heißes Geſicht zu beſch ich bin ein rechter Nichtsnutz und Tunichtgut. Abe ſich das Blatt nicht noch einmal wendet Marianne verſorge ich Euch noch einmal, ich, das enfant terrible „Wir ſind ſchon froh, wenn Du Dich ſelbſt verſo gab Marianne trocken zurück. „Du denkſt, das iſt nur ſo ohnehin geſagt. D bin ſehr praktiſch geworden. Ich heirate reich. Von und der Liebe wird man nicht ſatt und noch weniger fett.“ „Iſt das„Fettwerden“ jetzt Dein Traum?“ fragte Mat etwas ſarkaſtiſch. „Bildlich angewandt— ja. Der einzige Weg, menſchenwürdige Exiſtenz zu verſchaffen, iſt, daß reich heiratet. 0 Du machſt keine Anſtalten dazu, mich opfern. Vielleicht tut ſich mi be ei in zweites Nähmädcken mußte genommen! Ende eine Heirat auf der Rei uf Abbr„n ., Seite: General⸗Anzeiger. Mannheim, 27. April. 2 Deutsches Reich. B. Aus dem 2. bad. Reichstagswahlkreis, 26. April. bevorſtehende Neuwahl) im 2. Reichstagswahlkreiſe, der durch den Tod des Abgeordneten Fallher leider verwaiſt iſt, be⸗ Die ſchäftigt bereits die Preſſe in⸗ und außerhalb Badens. Bezeichnend iſt, wie die Zentrumsblätter gleich wieder mit den Sozialdemokraten liebäugeln! Der„Donaubote“ ſchließt einen Artikel über die Wahlausſichten mit der frommen Hoffnung: „Nun wir hoffen, daß die Sozialdemokraten diesmal das Zentrum unterſtützen— Wie Zentrumsblatt einen ſo fündhaften Wunſch ausſprechen! Die „Volksvereinsverſammlungen“, in denen man ſonſt die Sozialdemo⸗ kratie mit furchtbarem Eifer bekämpft, werden nun wohl über die bevorſtehende Wahlzeit verſtummen müſſen?! B. Freiburg, 26. April.(Vikar Dr. werden!“ kann ein Albert Kie ſer) von der Bernharduspfarrei in Karlsruhe wurde zum Repetitor am theol, Konpikt in Freiburg ernannt. Repetitor Bilz ſoll proviſoriſcher Direktor werden an Stelle des Herrn Schofer, der bekanntlich zum Benefiziaten an die Dompfarrei und Präfekten diverſer„katho⸗ liſcher“ Vereine ernannt wurde. Das Mörder⸗Ehepaar Klein vor dem Schwurgericht. (Von unſerem Korreſpondenten.) 5 sb. Wien, den 26. April. Unter einem gewaltigen Andrange des Publikums, wie ihn das altersgraue Landesgericht auf der Alſerſtraße ſeit Jahren Vor dem Richtertiſch des ermordeten Sikora Zu dieſem Zwecke werden ferner zwei Beamte zwiſchen ihnen für die ganze Dauer der Verhandlung plaziert. Die in erſter Linie intereſſterende An⸗ geklagte Frau Franziska Klein iſt eine rundliche, leidlich hübſche Erſcheinung mit böhmiſchem Typus. Sie trägt in ko⸗ ketter Aufmachung das ihr von ihrer Verteidigung für die heu⸗ tige Verhandlung beſorgte ſchwarzſeidene Kleid mit dem ſie offenbar Eindruck auf die ihr gegenüberſttzenden Geſchworenen zu machen verſucht. Sie iſt auch tadellos friſiert und blickt tuhig, beinahe übermütig im Saale umher, deſſen Fülle ihr anfcheinend eine gewiſſe Befriedigung verurſacht, da ſie im Mittelpunkte eines„intereſſanten Falles“ ſteht. Ihr Gatte, Heinrich Klein, befindet ſich demgegenüber in einer kiefen ſeeliſchen Depreſſion. Er blickt kaum auf und iſt ſehr blaß. Sein ſtruppiges Haupthaar iſt nach hinten zurückgeſtrichen und det in der Unterſuchungshaft ſtarkgewachſene Bart ſieht wenig gepflegt aus. Seine Ehefrau beachtet er kaum. Zur Perſonal⸗ feſtſtellung gibt Frau Klein an, daß ſie 36 Jahre alt und in Hirſchau in Böhmen als die Tochter eines Mühlenbeſitzers geboren ſei. Sie war urſprünglich katholiſchen Glaubens, iſt dann aber in der Unterſuchungshaft zum Proteſtantismus übergetreten. Das von ihr vorehelich geborene Kind iſt ihr ab⸗ genommen und einem Waiſenhauſe überwieſen. Heinrich Klein iſt von Geburt Deutſcher und Heſſe. Er iſt im Jahre 1878 geboren und ebenfalls evangeliſchen Glaubens. Die Frage, ob er vorbeſtraft ſei, verneint er. Dagegen gibt Frau Klein zu, daß ſie wegen Diebſtahls und Betrugs mit zwei Monaten ſtren⸗ gen Kerkers vorbeſtraft iſt. Hierauf wurde die Anklage verleſen, wonach das Ehepaar Klein beſchuldigt wird, in der Nacht zum 4. Oktober 1904 den Johann Sikora im wechſelſeitigen Ein⸗ verſtändnis getötet zu haben, in der Abſicht, Geld, Wertpapiere und Pretioſen des Johann Sikora mit Gewalttätigkeiten gegen deſſen Perſon an ſich zu bringen.(Verbrechen im Sinne der §§ 134, 135 und 136 des öſterreichiſchen Strafgeſetzbuches.) Die Vernehmung der Frau Klein. Bevor in die nun folgende Vernehmung der Frau Klein eingetreten wurde, erfolgte die Abführung ihres Mannes, um dieſen der Möglichkeit zu berauben, ſeine Ausſagen nach denen ſeiner Frau einzurichten. Der Präſident geht hierauf mit der Angeklagten eingehend deren Lebensgeſchichte durch. Sie beſtätigt zunächſt, daß ſie im Elternhauſe eine ſehr gute Erziehung genoſſen habe, daß ſie dann im Jahre 1880 zu den Schulſchweſtern nach Kalocſa gekommen ſei, wo ſie 12 Jahre hindurch blieb. Sie abſolvierte dort die Bürger⸗ ſchule, machte einen Lehrerinnen⸗Bildungskurſus durch und legte 1886 die Lehrbefähigungsprüfung ab. Von 1887 bis 1892 war ſie Novizin in der Congregation der Schulſchweſtern. In einem von der Oberin ausgeſtellten Zeugnis wird Frau Klein als ſehr begabt geſchildert, aber auch ihr Hang zum Leichtſinn und zu abenteuer⸗ lichen Plänen hervorgehoben. Im Juni 1892 entwich Frau Klein, die damals den Mädchennamen Braun trug, aus dem Stift und führte von nun an ein unſtetes, unregelmäßiges Leben. Wie ſie andeutet, habe ein ungariſcher Kavallerie⸗Offizier, den ſie bei einem Beſuche in Preßburg kennen gelernt hatte, ſie aber ſpäter ſitzen ließ, ſie zu der Flucht angeſtiftet. Der Angeklagten werden ſodann vom Präſidenten mehrere Zeitungsinſerate vorgehalten, die ſie im Verlaufe der letzten 12 Jahre in Wiener, Preßburger und Budapeſter Blättern erſcheinen ließ, und in denen ſie ſich als kinder⸗ loſe, feſche, hochintelligente Witwe mit 300 000 Kronen Mitgift ausgab. Die Angeklagte gibt zu, daß ſie dieſe Annoneen aufgegeben habe, jedoch nicht zum Zwecke des Heiratsſchwindels, ſondern in der ernſten Abſicht, dadurch zu einem Manne zu kommen. Tatfächlich habe ſie ja auch ihren gegenwärtigen Ehemann, den Eiſeleur Heinrich Klein, auf Grund einer ſolchen Annonce „kennen und lieben“ gelernt. Der Vorſitzende hält der Angeklagten darauf vor, daß ſie ihren Mann doch über ihre tatſächlichen Vermögensverhältniſſe ge⸗ täuſcht habe, worauf Frau Klein erwidert, daß dieſer ihr ja auch nicht die volle Wahrheit geſagt habe, denn während ſie annahm, daß er ein reicher Bronzewaren⸗Fabrikant ſei, habe er ſich von Anfang in ſchweren Kalamitäten befunden, die durch ſeine Heirat mit ihr nur noch eine Steigerung erfuhren. Tatſächlich hat die Angeklagte den Klein in erſter Linie durch die Vorlegung eines Sparkaſſen⸗ buches über 6000 Kronen verlockt, die Ehe mit ihr einzugehen: denn er war zu damaliger Zeit mit einem anderen Mädchen bereits ver⸗ lobt und machte dieſe Verlobung erſt wenige Tage vor ſeiner am 4. September 1904 erfolgten Trauung rückgängig. In ſeinem halb bankerotten Geſchäfte hatte Klein einen Teilhaber namens Fer⸗ dinand Pitſch und beiden war von dem Fabrikanten Joſef Bauer materielle Unterſtützung zugeſichert worden. Der Vorſitzende hält der Angeklagten nun vor, daß ſie, ſobald ſich die erſten Geldſchwie⸗ rigkeiten in der Ehe einſtellten, ſchon dazu übergegangen ſei, durch einen ehebrecheriſchen Verkehr die Mittel für ihren weiteren Un⸗ terhalt herbeizuſchaffen und daß das erſte Ausbeutungsobjekt offen⸗ bar dieſer Fabrikant Bauer ſein ſollte. Angeklagte: Mein Mann ſagte mir: es iſt mir alles eins, wie Du Geld verdienſt, nur mußt Du Geld verſchaffen.— Die Angeklagte erſann dann den Plan. Bauer zu einem Tee zu ſich zu laden. Der Mann und deſſen Kom⸗ pagnon Pitſch ſollten ſich in der Wohnung verſtecken und ſie wollte dann den Bauer in eine kompromittierende Situation bringen, wo⸗ rauf Pitſch und ihr Mann im geeigneten Moment hervortreten und dem Bauer eine größere Summe abpreſſen ſollten. Pitſch lehnte ab, an einem derartigen Attentat mitzuwirken; Klein aber telephonierte tatſächlich wiederholt an Bauer, er ſolle einen Abend bei ihm ver⸗ bringen und nur infolge der Abſage Bauers unterblieb die geplante Tat. Nunmehr reifte in der Angeklagten der Entſchluß, ihre alte Bekanntſchaft mit dem ermorderten Hausbeſitzer und Armenvor⸗ ſteher Johann Sikora zu erneuern. Auch dieſen hat ſie, wie die Angeklagte zugibt, durch ein Inſerat kennen gelernt und wiederholt intim mit ihm verkehrt. Sie ſuchte ihn in ſeiner Wohnung auf und vereinbarte mit ihm, da Sikora einer Erneuerung der Beziehungen nicht abgeneigt war, am Vormittag des 3. Oktober ein Stelldichein für den Nachmittag in ihrer Wohnung. Sie teilte bei dieſem Anlaß Sikora auch mit, daß ſie mittlerweile geheiratet habe und beſeitigte ſeine Bedenken durch die Angabe, ihr Mann ſei verreiſt und werde ſie nicht ſtören. Schönheftsſehler konto hat.“ Sie lachte, ſprang auf und trillerte ins Wohnzimmer zur Mutter. Marianne ließ das Bügeleiſen ein paar Sekunden ruhen. Noras ſcherzhafte Frivolitäten warfen gleichwohl blitzhelle Schlag⸗ lichter auf die Ereigniſſe der letzten Tage. Nichts als die nackte häßliche Gier nach Wohlleben und Ueberfluß hatte ſie zweifellos zu dem Bruch ihrer Verlobung veranlaßt. Bei Nora war die Schale alles. Aber dieſe reizende, beſtechende Schale verhüllte nur dürftig die innere Taubheit. Am nächſten Abende machte Käte von Finſterberg ihren ver⸗ ſprochenen Beſuch bei Langens. Da Frau Helene und Marianne noch in der Arbeitsſtube ſtark beſchäftigt waren, blieben die beiden faſt gleichaltrigen jungen Mädchen allein im Salon und fanden ſo Zeit, ihren Zukunftsplan eingehend zu bereden und zu er⸗ wägen. Noras Anregung war Käte nicht aus dem Sinn gekommen. Das ſelbſtändige Arbeiten ſagte ihr auch mehr zu als eine Stellung, die auf alle Fälle manche Demütigung und manche Unannehmlich⸗ keit mit ſich brachte. Nach den Erkundigungen, die ſie unter der Hand eingezogen hatte, lagen die Verhältniſſe genau ſo, wie Nora ſte geſchildert hatte. Wenn man Kundſchaft genug bekam, mußte ſich die Sache rentieren. Als die Mutter und Marianne drinnen Feierabend gemacht hatten und herüberkamen, überraſchten die Mädchen ſie mit dem fix und fertig entworfenen Plan ihrer Etablierung. Am erſten Oktober wollten ſie das Bureau eröffnen. Nora betollmächtigte Marianne, an ihrer Stelle mit Käte zuſammen ein paſſendes Lokal zu fuchen, der⸗ Mietvertrag abzuſchließen und die nötigen Anſchaf⸗ fungen zu machen. Ungefähr drei Wochen, nachdem Nora mit Frau Wilhelmine, einer Jungfer und einem enormen Apparat von Koffern, Körben und Hutſchachteln nach Oſtende abgedampft war, machten Käte und Martanne ſich eines Nachmittags nach ſechs Uhr auf den Weg. Käte hatte eine geeignete Lakalität ausfindig gemacht. Ir der — gäng egal— wenn er nür ein maſſſbes Bank⸗ Am Nachmittag des 3. Oktober begab ſie ſich abermals zu Sikora und wußie ihn bei dieſem Beſuche zu beſtimmen, ſeine Kaſſe zu öffnen und deren Inhalt zu zeigen. Hierauf begaben ſich beide in ihre Wohnung. Um eine Störung durch ihren Mann bintan⸗ zuhalten, legte ſie auf den Küchentiſch einen für dieſen beſtimmten Zettel mit den Worten: Er iſt bei mir, es wird alles gut werden. Der Vorſitzende hält der Angeklagten nunmehr vor, daß ſie in der Vorunterſuchung bereits verſchiedene Gatzndniſſe, wenn auch nicht bollkommen übereinſtimmend mit der Darſtellung, die die Anklage⸗ ſchrift von der Mordtat gebe, abgelegt habe und richtet im Anſchluß daran die Frage an die Angeklagte, ob ſie auch heute das allgemeine Geſtändnis, daß ſie den Tod des Sikora durch Erwürgen herbei⸗ geführt habe, aufrecht erhalten wolle. Die Angeklagte erwidert darauf unter großer Bewegung: Ich bin nicht ſchuldig. Ebenſo verneint ſie die Frage, daß ſie die Mordtat im wechſel⸗ ſeitigen Einverſtändnis mit ihrem Manne ausgeführt habe und daß ſie des Raubes ſchuldig ſei. Der Vorſitzende hält ihr nunmehr ihre früheren Eingeſtändniſſe vor. Darnach will ſie dem alten Sikora geſtattet haben, nicht nur den Abend, ſondern auch die Nacht bei ihr zu verbringen. Sie machte ihm auf der Ottomane eine Liegeſtatt zurecht und Sikora ſchlief ein. Als ſie ihn nun feſt und ruhig an ihrer Seite ſchlafen ſah, wurde in ihr, ſo hat ſie in der Vorunter⸗ ſuchung angegeben, der Gedanke rege, ihn umzubringen, die Schlüſſel zur Kaſſe an ſich zu nehmen und ſich der in dieſer ver⸗ wahrten Gelder und Wertpapiere zu bemächtigen. Sie ſchreckte aber vor der Ausführung zurück und fand nicht ſogleich den Mut, die geplante Tat auszuführen. Erſt als ihr Mann ungefähr um 2 Uhr morgens nach Hauſe gekommen ſei, habe ſie ſich zu ihm in die Küche begeben und ihm mitgeteilt, daß ein Mann bei ihr ſei, mit dem Hinzufügen: er wolle ihr kein Geld geben, ſie ſei imſtande, ihn umzubringen. Ihr Mann habe darauf geſagt: Du wirſt doch ſo etwas nicht tun! Als ſie dann aber ihm die Schlüſſel zur Kaſſe Sikoras vorgezeigt und ihre Mordabſicht wiederholt habe, habe er geſchwiegen und nun ſei bei ihr der Mordentſchluß gefeſtigt und ſie ſei willens geweſen, die Tat auszuführen. Sie ſei dann in das Zimmer an das Lager des ſchlafenden Sikora getreten, habe ihm ihr Kopftuch um den Hals gewunden und ihn, als er infolge der Berührung erwachte, unter Liebkoſungen wieder eingeſchläfert. Dann habe ſie mit aller Kraft die Enden des um den Hals ge⸗ ſchlungenen Tuches zuſammengezogen, ſich mit Knieen und Ellen⸗ bogen gegen die Bruſt Sikoras geſtemmt und, als dieſer im Todes⸗ kampfe von der Ottomane herabglitt, ihn ſolange gewürgt, bis er kein Lebenszeichen mehr von ſich gab. Hierauf habe ſie den Kleidern alle Wertſachen und das vorhandene Geld im Betrage don 5 Kronen entnommen, worauf ſie den Leichnam unter die Ottomane ſchob und zu ihrem Manne in die Küche zurückkehrte. Am folgenden Morgen begab ſie ſich dann zur Wohnung Sikoras. Dort traf ſie deſſen Bedienerin, erzählte ihr, daß ſie Sikora herbeſtellt habe und wurde von ihr angewieſen, in der Küche zu warten. Als ſie ſich unbewacht ſah, öffnete ſie mit den bei Sikora vorgefundenen Schlüſſeln deſſen Geldſchrank und entnahm ihm ſeinen Inhalt an Geld, Bodenkxredit⸗ loſen, Sparkaſſenbüchern und anderen Wertpapieren. Mit dieſer Beute begab ſie ſich in das Geſchäft ihres Mannes, ließ ſich von ihm den Schlüſſel zum Galvaniſierraum des Geſchäftes geben und ſichtete dort ihren Raub. Das Hartgeld und die Schmuckſachen ſteckte ſie in ein Leinenſäckchen, das ſie von ihrem Manne zu dieſem Zwecke erhalten hatte und dieſer verwahrte es in ſeinem Schreibtiſche. Die übrigen Werteffekten wurden nach Hauſe genommen. Dort will ſie auf Anraten ihres Ehemannes die Sparkaſſenbücher verbrannt haben, weil er deren Verwertung mit zu großer Gefahr verbunden er⸗ achtete An demſelben Tage wurden auch, da die Sorge wegen Wegſchaffung des Leichnams immer dringender wurde, die Vorkehrungen hierzu eingeleitet. Wi⸗ die Angeklagte früher angab, hätten ſie beide gemeinſam zu dieſem Zweck Kiſten mit Eiſenſtreifen beſtellt, welche den Leichnam auf⸗ nehmen ſollten. Sie habe, um eine leichtere Verpackung zu bewerk⸗ ſtelligen, mit einer dem Geſchäft entnommenen Hacke dem ermordeten Sikora die Unterſchenkel abgehauen und alles in einen grauen Sack geſchoben, in dem bekanntlich ſpäter die Leiche unter der Ottomane von dem durch das lange Ausbleiben des Ehepaares beunruhigten Kompagnon Pitſch aufgefunden wurde. Die weitere Ausführung des Planes, den Leichnam in die Kiſten unterzubringen und dieſe in die Donau zu werfen, ſei unterblieben, weil ſie beide, inzwiſchen von Furcht gepackt, am 6. Oktober von Wien nach Paris geflüchtet ſeten. Trotz dieſer Vorhaltungen und trotz des Hinweiſes des Prä⸗ ſidenten darauf, daß mehrere Zeugen vorhanden ſeien, die durch ihre Angaben den Verlauf der Mordtat in dieſer Form, wenigſtens in bezug auf die Begleitumſtände beſtätigen würden, blieb die Ange⸗ klagte dabei, daß ſie ihre früheren Angaben heute nicht mehr aufrecht erhalten könne, da nicht ſie, ſondern ihr Mann den Mord begangen habe. Das Verhör der Frau Klein geſtaltete ſich zum Teil recht ſchwierig infolge ihrer Schwerhörigkeit. * Aus Stadt und Land. Mannheim, 27 April. Vom Hofe. Der Großherzog hörte geſtern vormittag don 10 Uhr an den Vortrag des Legationsrats Dr. Seyb als Vertreters des Geheimrats Dr. Freiherrn von Babo, ſowie denjenigen des Mohrenſtraße, zwei Treppen, ein geräumiges dreifenſtriges Iimmer, das ehemalige Kontor einer verkrachten Agentur⸗ und Kommiſſions⸗ firma. Das Lokal war hell und freundlich, hatte einen eigenen Eingang und ſchien für die Zwecke der jungen Unternehmerinnen durchaus geeignet. Durch Auffſtellung einer ſpaniſchen Wand konnte noch ein zweiter iſolierter Raum für den Verkehr der Kundſchaft geſchaffen werden. (Bortſetzung fulgt.) Konſtanzer Brief. (Von unſerem Korreſpondenten.) 26. April 1905. Der Lenz iſt gekommen, der Winter iſt aus! Dieſer Wechſel wird hier zwar nicht durch eine Sommertagsfeier der Jugend her⸗ vorge hoben; auch lädt die Kirſchenblüte nicht ſo früh wie in der Pfalz zu Ausflügen ein; aber das junge Laub und bunte Bumen in Gär⸗ ten und Wieſen und lauter Vogelgeſang verraten, daß der Frühling eingezogen iſt; ja wir haben ſchon recht warme Tage gehabt, ſo daß man ohne Ueberzieher ſich der Sonne freuen konnte. Jetzt iſt frei⸗ lich über die Oſterfeiertage wieder der Winter zu Beſuch gekommen; er hat uns außer dem Donnerwetter alle Wetter gebracht, welche die Engel Ihres Berliner Berichterſtatters für ganz Europa zuſammen⸗ gekocht haben, Sturm, Regen, Schnee und Hagel, und die Vorberge der Alpen der Rorſchacher Berg und der Pfänder haben weiße Män⸗ tel an. Aber trotzdem iſt der Winter aus, denn die Winterfreuden, Konzerte, Vorleſungen, Theater haben aufgehört und die Vereine haben ihre Frühjahrsgeneralverſammlungen gehalten. Das Schlußkonzert im Inſelhotel hat Sonntag den 9. ds. Mts. ſtattgefunden, wie immer, vor einer überaus zahl⸗ reichen Zuhörerſchaft. Die Regimentskapelle hat einen neuen Diri⸗ genten bekommen, Herrn Kapellmeiſter Ruſt, der ars beſtempfohlener von zahlreichen Bewerbern von Gera hierherberufen wurde. Er hat ſich am erſten Sonntag im März bei dem Nachmittagskonzert im Inſelhatel alängend eingeführt.„Faſt Mottl“ ſoaten einige Muß'k⸗ 4 85 derſtändige. So Piel iſt ſicher, daß Herr Rüſt alle Eigenſchaften be⸗ litzt um die Kapelle der 114er auf der Höhe zu erhalten, die ſie unter Handloſer erreicht hat. Seine Begabung für die Kompoſition hat er dadurch bewieſen, daß er kürzlich für die Löſung einer muſikali⸗ ſche Preisaufgabe unter 80 Bewerbern den erſten Preis erhielt; damals brachte die„Woche“ ſein Bild. Zwei von ihm komponierte Märſche, dem Erbprinzen von Reuß jüngere Linie und dem dortigen Regimentsoberſten gewidmet, liegen in den Muſikalienhand⸗ lungen auf. Das Muſikleben in Konſtanz hat im abgelaufenen Winter eine weſentliche Bereicherung erlebt. Die Muſeumsgeſell⸗ ſchaft hat das Münchener Hösl⸗Quartett für drei Kammermuſik⸗Kon⸗ zerte gewonnen, die ſehr großen Beifall gefunden haben. Die Kon⸗ zerte wurden in dem⸗mäßig großen Ballſaal des Muſeums gegeben, dex für intimere muſikaliſche Genüſſe ſehr geeignet iſt. Natürlich war die Zahl der Subfkribenten bei dem neuen Unternehmen be⸗ ſchränkt, aber gerade groß genug, um zu beweiſen, daß ein Bedürf⸗ nis nach Kammermuſik empfunden wird; es iſt daher zu hoffen, daß das ausgezeichnete Quartett von nun an regelmäßig hier kon⸗ zentiert. Das Programm umfaßte Quartette von Schubert, Beet⸗ hoven und Dittersdorff. Der Muſeumsgeſellſchaft gebührt für dieſe Veranſtaltung der innigſte Dank aller Muſikfreunde. Der Bürgerverein Bodan hat am 22. März ſein Früh⸗ jahrskonzert gegeben; der Verein ſang unter der vortrefflichen Lei⸗ tung ſeines Dirigenten, Herrn Reallehrers Nepple, Männerchöre von Hegar und anderen. Aus der Generalverſammlung des Vereins, die Samstag den 8. ds. Mts. abgehalten wurde, mag berichtet werden, daß der Verein 544 Mitglieder zählt, die zuſammen 8640 M. Beiträge zahlen, für Konzerte und Unterhaltungen 3500., für Bibliothek und Leſezimmer über 1000 M. ausgegeben hat und ſich eines Ver⸗ mögensſtandes von 10 182 M. erfreut. Auch das Theater hat ſeine Winterſaiſon beendet und zwar am Palmſonntag mit„Johannisfeuer“ von Sudermann. Herr Direktor Martini, ein ſehr gewandter Schauſpieler und tüchtiger Regiſſeur, hatte eine recht leiſtungsfähige Künſtlerſchar um ſich ge⸗ * daß ihre kora ihr ſtatt an ter⸗ die ver⸗ eckte Nut, um in ſei, nde, doch aſſe er und das ihm der fert. ge⸗ len⸗ des⸗ dern men und gen ſſen irde acht ſſen dit⸗ eſer ihm ſtete ſie becke Die ſie ben, er⸗ ſem iuf⸗ erk⸗ eten Sack ane jten ung Mannheim, 27. April. General⸗Anzeiger 3. Sette. Staatsminiſters Dr. Freiherrn von Duſch, und empfing um 312 Uhr den Flügeladjutanten Oberſten Dürr. Um 12 Uhr erteilte der Landesherr einer Abordnung des Direktoriums des Badi⸗ ſchen Rennvereins Mannheim Audienz, beſtehend Vierondt und dem Mafor g. D. Seubert, welche die Gin⸗ au den Benen überbrachte. Warnach meldeten ſich eine — Offtziere. Nachmittags gegan 8 Uhr empfing der Groß⸗ gerzog den Oberhofmarſchall Grafen von Andlaw und um 6 Uhr den Legationsrat Dr. Seyb zur Vortragserſtattung. “ Militärdienſtnachrichten. Zum General⸗Major befördert: pv. Cochenhauſen, Oberſt und Kommandeur des 6. Bad. Inf.⸗ Regts. Kaiſer Friedrich III. Nr. 114, unter Ernennung zum Kom⸗ mandeur der 66. Jnf.⸗Brig. Frhr. v. Watter, Kgl. Württ. Oberſt. bisher Oberſtlt. und Chef des Generalſtabs 2. Armeekorps, zum Kommandeur des 6. Bad. Inf.⸗Regts. Kaiſer Friedrich III. Nr. 114 ernannt. Wichura, Oberſtlt. beim Stabe des 5. Bad. Inf.⸗Regts. Nr. 113, zum Kommandeur des Landtp.⸗Bez. 1 Berlin ernannt. b. Ruville, Oberſtlt. u. Bat.⸗Kommandeur im Königin Auguſta Garde⸗Gren.⸗Regt. Nr. 4, zum Stabe des 5. Bad. Infanterie⸗Regts. Nr. 118 verſetzt. Zum Oberſtlt. befördert: Hildebrandt, Ma⸗ jor und Bat.⸗Kommandeur im 2. Bad. Gren.⸗Regt. Kaiſer Wil⸗ helm I. Nr. 110. In Genehmigung ihrer Abſchiedsgeſuche mit der geſetzlichen Penſion zur Disp. geſtellt: die Gen.⸗Majore: Schüler, Kommandeur der 36. Feldart.⸗Brig., Hoeckner, Kommandeur der 20. Feldart.⸗Brig., Gieſche, Kommandeur der 23. Inf.⸗Brig., b. Bornſtedt, Kommandeur der 10. Kav.⸗Brig., Witzell, Kom⸗ mandeur der 70. Inf.⸗Brig., Brandau, Kommandeur der 72. Inf.⸗ Brig.,— dieſe ſechs unter Verleihung des Charakters als Gen.⸗Lt.; v. Safft, Kommandeur der 22. Inf.⸗Brig. Von ſeiner Dienſt⸗ ſtellung auf ſein Geſuch enthoben: Major 3. D. Bock, Bezirksoffizier beir: Landw.⸗Bezirk Karlsruhe, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des 2. Bad. Grenadier⸗Regiments Kaiſer Wilhelm J. Nr. 110. * Wechſel im Kommando des hieſigen Grenadier⸗Regiments. SEine Extraausgabe des Militärwochenblatts bringt folgende Mel⸗ dung: v. Specht, Oberſt und Kommandeur des 2. Bad. Gren.⸗ Regls. Kaiſer Wilhelm 1 No. 110, unter Stellung zur Disp. mit und bv. Wint erfeld, Oberſt und Chef des Generalſtabes 7. Armeekorps, zum Kommandeur des 2. Bad. Gren.⸗Regts. Kaiſer Wilhelm 1 No. 110 ernannt. Herr Oberft v. Specht hatte als Nach⸗ folger des Herrn v. Safft das Kommando des Grenadierregiments zwei Jahre inne. * Poſtaliſches. In Abbabis(Deutſch⸗Südweſtafrika) iſt eine Poſtanſtalt eingerichtet worden, deren Tätigkeit ſich auf die Annahme und Ausgabe von gewöhnlichen und eingeſchriebenen Briefen erſtreckt. * Wegen vorzunehmender Reinigung bleiben geſchloſſen am Samstag, den 29. April Jl. Is., die allgemeine Meldeſtelle, das Paß⸗ bureau und Auskunftsbureau, ſowie das Sekretariat für Arbeiter⸗ verſtcherung. * Gemeinſchaftliche Gartenanlage. Der praktiſche Ratgeber ſchildert in ſeiner neueſten Nummer, wie in einem kleinen Orte in Sachſen ſich beherzte Männer zuſammengeſchloſſen haben, um ge⸗ meinſam ein Grundſtück von 4000 qm zu erwerben und in kleine Gärten einzuteilen, die den einzelnen Teilnehmern— meiſt kleinen Beamten— zu billigem Pachtpreis überlaſſen werden. Die Koſten für Grundſtücksankauf und Einrichtung werden durch die Pachtgelder berzinſt und in 25 Jahren amortiſiert. Die einzelnen Garten⸗ freunde haben auf ihrem Anteil ſchon im erſten Jahre einen Ueber⸗ ſchuß erzielt— nicht gerechnet den geſundheitsfördernden Einfluß bder ſelbſtgeleiſteten Arbeit, die unbezahlbare Freude an der Beob⸗ chiung der nie raſtenden Natur und die Summe, welche der Garten⸗ freund während der ſonſt freien Zeit für Getränke in rauchgefüllten Stuben ausgegeben hätte. Die günſtigen Ergebniſſe dieſer gemein⸗ ſamen Gartenanlagen ſollten zur Nachahmung auch in anderen Orten anſpornen. Die 1. Ton⸗, Zement⸗ und Kalkinduſtrie⸗Ausſtellung, welche vom Deutſchen Verein für Ton⸗, Zement⸗ und Kalkinduſtrie E. V. beranſtaltet wird und in der Zeit vom 4. bis 21. Auguſt d. J. in den Ausſtellungshallen des Inſtitutes für Gährungsgewerbe zu Berlin in der Seeſtraße ſtattfindet, hat in den Kreiſen der Beteiligten ſo großen Anklang gefunden, daß ſämtliche zu Ausſtellungszwecken zur Verfügung ſtehenden Plätze bereits ſeit längerer Zeit belegt ſind. Zur 38. Verſammlung des Oberrheiniſchen geplogiſchen Bereins haben ſich etwa 50—60 Teilnehmer, meiſt aus Süd⸗ und Mitteldeutſchland, in Konſtanz eingefunden. Der vorgeſtrige. Nachmittag war der Beſichtigung des Rosgartenmuſeums und den hiſtoriſchen Sehenswürdigkeiten der Stadt gewidmet. Geſtern vor⸗ mittag folgte in der Aula der Oberrealſchule eine Sitzung mit Pro⸗ jektionsbildern. * Der 15. Verbandstag des Badiſchen Bäckerverbandes findet 28. und 24. Mai in Emmendingen ſtatt. Pfälziſcher Dialektabend. In Ergänzung unſerer ſeitherigen Mitteilungen ſei hiermit ausdrücklich darauf hingewieſen, daß die Rezitation, welche Samstagden 29. April, abends 8 Uhr, im Saale des Bernhardushof ſtattfindet, für Jedermann der in den Vorverkaufsſtellen oder abends an der Kaſſe eine Eintrittskarte löſt, zugänglich iſt, und alſo nicht aus⸗ ſchließlich für die Mitglieder des„Journaliſten⸗ und hriftſtellervereins“ beranſtaltet wird. * am ſammelt, meiſt talentvolle und fleißige Anfänger und Anfängerinnen. Leander Knauth als Charakterdarſteller, Max Grünberg als un⸗ glücklicher jugendlicher Liebhaber, Direktor Willh Martini ſelbſt in Sglonrollen würden auch in Mannheim Beifall finden. Namentlich keine Oper haben, muß das Schauſpiel viermal in der Woche die Abende ausfüllen; ja es kommen noch Sonntags zuweilen Nach⸗ Mittagsvorſtellungen dazu, zuweilen ſogar noch Aufführungen in eit einigen Jahren beſtehenden Feſthalle in Ravensburg. Dabei ſarf kein Stück hier mehr als zweimal in der Saiſon gegeben wer⸗ Selbſt intereſſante Novitäten, wie der Strom von Halbe, Traumulus und Zapfenſtreich, die ganz vortrefflich kerauskamen, 105 das kleine Haus nur zweimal. ir ein Enſemble, das ſich im Herbſt zuſammenfindet, um auf Oſtern . ſeinem erſten Erfolg ſo zufrieden, daß er ſich ſchon für n pird. Wünſchenswert wäre, daß es ihm gelänge, ein feſtes Ab⸗ kommen mit einer der Nachbarſtädte, Schaffhauſen, Rorſchach, Bre⸗ oder Lindau, zu treffen. Man ſollte meinen, dieſe aufblühen⸗ 07 Bodenſee⸗Uferſtädte müßten ſogar eine gemeinſame Operngeſell⸗ ſchaft unterhalten können. ans dem Präſidenten Kommersienrat Reiß, dem Rittmeiſter der geſetzlichen Penſton, zum Kommandeur des Landw.⸗Bezirks Kiel fleißig müſſen die hieſigen Bühnenkünſtler ſein. Denn da wir achbarſtädten, in der neuen Feſthalle in Villingen oder der ſchon weil ſchon bei der zweiten Aufführung das Haus ſich nicht mehr Was für eine Heidenarbeit wieder auseinander zu gehen!— Uebrigens iſt Herr Direktor Mar⸗ chſte Spielzeit wieder verßpflichtet hat, freilich nur unter der edingung, daß die ſtädtiſche Subvention um 1000 Maxk erhöht Armenpflege und Wohltätigkeit, dem Städte und ſonſtiger Armenverbände *Der Deutſche Verein für die Vertretungen aller größeren Deutſchlands und außerdem eine große Anzahl von Privatperſonen aus allen Teilen des Reichs, die den gemeinnützigen Beſtrebungen auf dem Gebiete der öffentlichen und privaten Armenfürſorge In⸗ tereſſe entgegenbringen, als Mitglieder augahören, wird, wie bereits gemeldet, in der Zeit vom 20. bis 28. September d. J. hier ſeine 2 5. Jahresverſammlung abhalten. Auf der Tagesordnung ſtehen folgende Gegenſtände: 1. Generalbericht über jäl Tätigkeit des Vereins. Berichterſtatter: Stadtrat Dr. berg⸗Berlin. 2. Berichterſtatter: Beigeordneter Brugger⸗Köln; ſtein, Arzt am ſtädt. Kinder⸗Aſhl, Berlin; Dr. Marie Baum, Gr. Bad. Fabrikinſpektorin, Karlsruhe. 3.„Die heutigen Anforde⸗ rungen an die öffentliche Armenpflege im Verhältnis zu der beſtehen⸗ den Armengeſetzgebung“. Berichterſtatter: Senatsſekretär Dr. Buehl⸗Hamburg; Beigeordneter Dr. Schwander⸗Straß⸗ burg; Rechtsrat Fleiſchmann⸗Nürnberg. Die Auswahl dieſer Gegenſtände läßt mit Sicherheit erwarten, daß die diesjährigen Ver⸗ handlungen ſich ebenſo belehrend und intereſſant wie in den Vor⸗ jahren geſtalten werden. Der Beſuch der Verſammlung aus allen Gegenden Deutſchlands wird in dieſem Jahre mit Rückſicht darauf, daß es ſich um die Feier der 25. Wiederkehr des Gründungsjahres des um die Ausgeſtaltung der öffentlichen wie der privaten Armen⸗ pflege unſeres Vaterlandes hochverdienten Vereins handelt, voraus⸗ ſichtlich recht zahlreich werden. Zur Vorbereitung des Empfangs der Kongreßteilnehmer und der Verhandlungen mit dem Zentralvorſtand iſt ein Ortsausſchuß eingeſetzt. Dieſer Ortsausſchuß tritt morgen Freitag den 28. April, nachmittags 6 Uhr, im großen Saale des Rathauſes erſtmals zu einer Beſprechung des Programms und ſpeziell der zu treffenden Veranſtaltungen zuſammen. Muenſter⸗ Dr Dr. Finkel⸗ Franz Thorbecke(E..) berausgabte im verfloſſenen Jahre: An Aerztehonorar M. 24 289.44, an Apotheke M. 15 952.99, an ſon⸗ ſtige Unterſtützungen M. 6211.71, zuſammen M. 46 454.14. Ueber 3000 Familien mit mehr als 15 000 Köpfen gehören jetzt dem Verein an. Im laufenden Jahre hat der Verein durch die Er⸗ höhung des Arzthonorars ungefähr M. 8000 Mehrausgabe zu er⸗ warxten, die trotz erhöhter Beiträge der ordentlichen Mitglieder kaum gedeckt werden können, weshalb an die außerordentlichen Mitglieder die Bitte gerichtet wird, für die gute Sache noch weiter außerordent⸗ liche Mitglieder zu gewinnen. »Die Veteranendank⸗Sammlung ergab im Militärgauverband⸗ Ettenheim ca. 1600 Mark. * Umwandlung der Bäckerinnung in eine Zwangsinnung. Der Vorſtand der hieſigen Bäckerinnung hat bekanntlich beim Bezirksamt Antrag auf Errichtung einer Zwangsinnung für das Bäcker⸗ handwerk in der Stadt Mannheim einſchließlich der Vororte Käfer⸗ thal⸗Waldhof und Neckarau geſtellt. Geſtern nachmittag von—6 Uhr fand im Rathaus die Tagfahrt zur Abſtimmung über den ge⸗ ſtellten Antrag ſtatt. Von 191 Meiſtern ſtimmten 168 für und 28 gegen den Antrag, der damit angenommen iſt. »Mit der Umwandlung der Schmuckanlage auf dem Schiller⸗ platz, die wegen der Schillerfeier nötig wird, iſt begonnen worden. Man hat bereits die Einfaſſung und die Blumenrabatten entfernt und iſt gegenwärtig mit Grabarbeiten zwiſchen dem Schillerdenk⸗ mal und dem Hoftheatergebäude beſchäftigt. Selbſtmord oder Deſertion? In den Frieſenheimer Sand⸗ wieſen wurde geſtern nachmittag 4 Uhr eine komplette Militär⸗ unfform, beſtehend aus Rock, Hoſe, Säbel und Koppel, gefunden. In der Rocktaſche befand ſich ein Urlaubsſchein, lautend auf den Musketier O. W. Göckel vom 113. Infanterie⸗Regiment, das in Freiburg liegt. Die Beurlaubung erfolgte nach Mannheim und war am 25. dſs., 12 Uhr nachts, abgelaufen. Der Soldat hat alſo bermutlich den Urlaub überſchritten und iſt aus Furcht vor Strafe deſertiert, oder was das näher liegende Rhein geſucht. 8 Schwerer Unglücksfall. Der 10 Jahre alte⸗Sohn Karl des Taglöhners Otto Laux, wohnhaft Pflügersgrundſtraße 26, klet⸗ terte geſtern aus dem Fenſter der im 5. Stock gelegenen elterlichen Wohnung, um auf einem davorgeſpannten Waſchſeil nach dem anderen Fenſter hinüberzulaufen. Das Seil riß und der Junge ſtürzte in die Tiefe. Scdder verletzt wurde er ins Allg. Krankenhaus gebracht. Er hat einen linken Oberſchenkelbruch erlitten, die ganzen Vorderzähne ſind ihm eingeſchlagen, wahrſchein⸗ lich hat er auch noch innere Verletzungen.(Siehe Polizeibericht.) Aus dem Schöffengericht. Als Angeklagter hat der Tag⸗ löhner Wilhelm Ries von Ketſch am hieſigen Amtsgericht Zeugen⸗ gebühr bezogen. Er war am 11. Juli v. Is. in einem Strafver⸗ Schöffengericht geladen. Die Sache wurde jedoch vertagt. Angeklagte mit einer Reihe anderer Zeugen auf dem Zimmer 2 des alten Amtsgerichts zur Empfangnahme der Gebühren erſchien, ſa nahm der Aktuar Schneider keinen Anſtand, ihm, ohne ihn zu zubezahlen. Der z. Zt. in Karlsruhe wohnhafte und kommiſſariſch vernommene Angeklagte will aus Unkenntnis gehandelt haben; er habe nicht gewußt, ob er Zeuge oder Angeklagter war. Dem Zeugent Schneider hat der Angeklagte nicht den Eindruck erweckt, als ob er einen Betrug beabſichtige. Das Gericht kam nach dieſem Ergebnis zu einer Freiſprechung des Angeklagten. Geſtorben iſt Dienstag vormittag in Heidelberg eine in Sängerkreiſen wohlbekannte Perſönlichkeit, Herr Buchbindermeiſter Julius Wettſtein, im Alter von 79 Jahren. Dem Liederkranz gehörte der Verblichene ſeit 1848 an. 1898 konnte er ſein 50jähriges Sängerjubiläum feiern. Luftwirbel über Mittelnorwegen iſt auf 750 Millimeter abgeflacht worden. Ueber faſt ganz Frankreich mit Ausnahme der nörd⸗ lichſten Departement, ferner über Italien, der Schweiz, ganz Süd⸗ deutſchland, Schleſien, Mittel⸗ und Südrußland liegt ein zuſammen⸗ hängender Hochdruck von 765 Millimeter und darüber, ein Maximum don 767, Millimeter einerſeits über ganz Oeſterreich⸗Ungarn Südrußland und Rumänien, andererſeits über Mittel⸗ und Unter⸗ milder Temperatur iſt für Freitag und Samstag nur noch zeit⸗ weilig bewölktes, zu wenig oder keinen Wetter in Ausſicht zu nehmen. Polizeibericht vom 27. April. 1955 Unfslle: Aus dem Fenſter des fünften Stockwerkes n pflu⸗ gersgrundſtraße 26 bier fiel geſtern abend halb 7 Uhr der 10 Jahre alte Sohn eines daſelds wohnenden Taglöhners heraus in den ze⸗ mentierten Hof hinunter und erlitt hierdurch einen Beckenbruch Der Schwerverletzte mußte in da⸗ allgemeine Krankenhaus verbracht werden. Geſtern vormittag verungi, der Rangierer Julius 2—5 „Die Bekämpfung der Säuglingsſterblichkeit“. *Der Neue Medizinal⸗Verein Mannheim, gegründet von iſt, er hat den Tod im fahren gegen ihn wegen Vernachläſſigung ſeiner Frau vor das Da der fragen, ob er Zeuge ſei, Gebühren im Betrage von M..60 aus⸗ ſchen Koch, der in den Entſcheidungskämpfen bisher 5 Sieg Mutmaßliches Wetter am 28. und 29.. April. Der letzte un b Schiffmann ſtörte ſich aber wenig daran und fuchte mit italien. Bei vorherrſchend ſüdlichen bis füdweſtlichen Winden und Niederſchlägen geneigtes 55 Schwing wohnhaft Gr. Wallſtadtſtr. Nr. 11, im hieſigen Hauptper⸗ ſonenbahnhof dadurch, daß beim Rangieren eines Schnellzuges am Poſtwagen die Verkoppelung zerriß und ihm den vechten A vem abſchlug. Schwing mußte ebenfalls ins allg. Krankenhaus ver⸗ bracht werden. Körperberletzungen: In der Wirtſchaft Kleinfeldſtr. 16 verübten ein verh. Schleifer und ein verh. Vorarbeiter von hier Körperverletzungen, indem ſie ſich gegenſeitig mit einem Sodawaſſer⸗ fläſchchen und einem Senftbehälter auf die Köpfe ſchlugen. Weitere unerhebliche Körperverletzungen wurden verübt vor H 7, 26, auf der Langeſtr. in Waldhof und auf der Straße zwiſchen G und H 4. Verhaftet wurden 15 Perſonen, darunter⸗eine Dienſtmagd von hier wegen Diebſtahls, eine von der Amtsanwaltſchaft Heidelberg wegen Diebſtahls verfolgte Dienſtmagd aus Götzingen, ein Matroſe von Straßburg wegen Gefangenenbefreiung und Widerſtands, ein von der Polizeiverwaltung Trier geſue Reiſender von Kieding⸗ hofen, welcher verdächtig iſt, gemeit ftlich mit anderen einen großen Uhrendiebſtahl verübt zu haben, ein vom Amts⸗ gericht Gneſen wegen Körperverletzung ausgeſchriebener Schweizer aus Heppenheim und ein Schreiner von Auſterſihl, verfolgt vom Amtsgericht Karlsruhe wegen Betrugs und ein vom Amtsgericht Höchſt a. M. wegen Hausfriedensbruchs ſteckbrieflich verfolgter Bäcker von Train. Nus dem Grossherzogtum. Heidelberg, 26. April. Heute Nachmittag ſtürzte der 14jährige Sohn des Kulturmeiſters Weiſer beim Spielen durch ein Glasdach der Eugelbrauerei 4 Stockwerke hoch herab und wax ſo⸗ fort tot. K. Bruchſal, 21. April. Nunmehr wurde auch in der hieſigen Stadt ein Grund⸗ und Hausbeſitzerver ein ins Leben gerufen. Nach einem eingehenden Vortrag des Landesver⸗ bandsvorſitzenden, Herrn A. Hoffmann aus Mannheim, im Saale des Gaſthauſes zum„Kopf“, zeichneten ſich ſofort alle An. weſenden in die aufgelegte Liſte als Mitglieder ein. Mit dieſem Verein ſind es nun 13, welche zum größten Teil ſeit Beſtehen des Landes⸗Verbandes in unſerm Lande entſtanden ſind. Den Vorſitz übernahm, bis zur nächſten Hauptverſammlung, bei welcher der Ver⸗ bandsvorſitzende ſeine Mitwirkung wieder in Ausſicht ſtellte, Herr Malermeiſter Iſemann. Es iſt ſehr erfreulich, daß ſich nun bald in allen größeren badiſchen Städten derartige Vereinigunge gebildet haben. Die Annahme, daß der Zweck dieſer Vereinigungen gegen die Mieter gerichtet ſei, iſt eine ganz irrige. Ausdrücklich erklärte der Verbandsvorſitzende:„Wir ſind keine Kampfverei wollen mit guten Mietern ſtets in Frieden leben; denn wir bedürfer der Mieter ſo ſehr, wie dieſe uns. Wir wollen auch keine Sonder rechte, ſondern uns nur der Sonderlaſten erwehren welche ange der bevorſtehenden Geſetze über Zuwachsſteuer und mögensſteuer dem ſeßhaften Einwohner der Städte dr B. Karlsruhe, 26. April. Eine Abordnung d Stadtrats verſammelte ſich heute vormittag im Rathauſe, um dem am 1. Mai d. Is. nach langjähriger Tätigkeit in den Ruhe ſtand tretenden hieſigen Stadtſchulrat, Hofrat Guſtav Spech namens der Stadtverwaltung ein Ehrengeſchenk zu über reichen. Die Gabe leine ſilberne Jardiniere) wurde von Ober⸗ bürgermeicher Schnetzler dem Gefeierten mit einer Anſprache übergeben, in der der Redner beſonders die guten Beziehungen hervorhob, die Herr Specht allezeit mit der Stadtverwaltung gepflegt hat. Letzterer dankte in herzlichen Worten für die ihm bereitete Ehrung und für das Vertrauen, das ihm während ſeiner 32jährigen Amtsführung als Lehrer und Leiter der hie⸗ ſigen Volksſchulen von ſeiten der ſtädtiſchen Verwaltung ſti entgegengebracht worden ſei. Das Geſchenk iſt ein Meiſter der Silberinduſtrie und trägt folgende Widmung:„Dem jährigen Leiter der Karlsruher Volksſchulen Herrn Stadtſchul⸗ rat Hofrat Guſtav Specht in dankbarer Anerkennung gewidmet von der Haupt⸗ und Reſtdenzſtadt Karlsruhe 1905.“ Pflalz, heſſen und emgebung Wiesbaden, 26. April. Der leitende Arzt Kreus Dr. Roſer hat ſich geſtern Abend in ſeiner Woh Sonnenbergerſtraße die Pulsader durchſchnitt Schweſter legte ihm einen Notverband an, den er jedoch Dr. Roſer iſt ſchwer verletzt und durch den ſtarken Bluto entkräftet. Die Urfache der traurigen Tat iſt It.„Frkf. Z milienverhältniſſen zu ſuchen. 7 5„%% œàNwp % St. Johann⸗Saarbrücken, 26. April. Die wacht“ meldet: Auf Grube Kamphauſen wütet ſeit mehr als Tagen ein Grubenbrand, welcher trotz aller Maßnah am Sonntag noch nicht abgeſperrt, geſchweige denn erſtickt wa⸗ Ueber die Entſtehung des Brändes läßt ſich noch nichts in E rung bringen.— Es iſt merkwürdig, daß bis heute über den Br nichts bekannt war. Die anderen Blätter wußten bisher noch nicht davon zu berichten. 5 Sport. Der franzöſiſche Herrenreiter Monſieur E. Balſan wird v. ausſichtlich nicht dem Mannheimer Meeting beiwoh da er⸗ durch einen Sturz in Auteuil ſich Verletzungen zugezogen die ihn eine Zeit lang hindern werden, in den Sattel zu ſteigen. Bei den Pariſer Ringkümpfen um die Europa⸗Meiſterff die ſich ihrer Entſcheidung nahen, ſiegten am Montag Petro garien gegen Sali Suliman⸗Türkei in 5 Min. 36 Sek., Beaucair Frankreich gegen Strenge⸗Deutſchland in 16: 12 und Om Bouillon⸗Belgien gegen Romanoff⸗Rußland in 16: 48. Dem rungen hat, wird der endgültige Sieg nicht zu nehmen dem augenblicklichen Stand dürfte Petroff den zweiten, cairois den dritten und Omer de Bouillon de Platz einnehmen. 775 Herſchlszellung Mannheim, 26. April.(Straftammer., Vorſitze Herr Landgerichtsdirektor vb. Woldeck. Vertreter der G Staatsbehörde: Herr Staatsanwalt Dr. Groſſelfing Am 7. Januar ſtieg in einem Hauſe in P 7 ein Mat höheren Regionen, um der dort wohnenden Kellnerin Thereſig beck einen Veſuch abzuſtatten. Der Gegenſtand ſeiner Verehrung aus irgendeinem Grunde nicht geneigt, ihn zu empfangen. Gewa die Stube einzudringen. Da legte ſich die Schlafkamerädin Thereſe, die Kellnerin Philippine Schoppert, ins Mittel verteidigte mit dem Meſſer den Eingang der„Burg“, und Schiffer mußte ſich mit einer klaffenden Stichwunde an der S zurückziehen. Die reſolute Philippine aber kam vor die Schöff. allwoo man ihr mit Rückſicht auf ihre zahlreichen Vorſtrafen 3 M nate Gefängnis zudiktierte. Ihre Berufung gegen dieſes Erkem iſt von Erfolg begleitet. Die Strafe wird hauptſächlich wege Umſtandes, daß die Tat in Abweiſung unberechtigten geſchah, ermäßigt und zwar auf 2 Wochen. Verteidiger: walt Dr. Lorenz.„„ Am 12. Februar rauften ſich E2 einige Küfer und Schu ————ů——- Seneraf⸗Lnzelgeerr — 2 Mannbeir, 27 upril, macher Michael Zehnter aus Birkenfeld, den das Schöffengericht zu 3 Wochen Gefängnis verurteilte. Zehnters Berufung wird zu⸗ rückgewieſen. Den gleichen Mißerfolg hat der Taglöhner Georg Groß mit ſeiner Berufung gegen ein Urteil des Schöffengerichts, das ihn wegen eines Metzgerburſchen mit 6 Wochen Gefängniß be⸗ egte. Der 28 Jahre alte Taglöhner Heinrich Benz aus Schilling⸗ ſtadt, war bei dem Händler Michael Schmidt als Fahrburſche be⸗ ſchäftigt. Er hatte als ſölcher den Kunden Schmidts Eier und But⸗ ter zuzuführen und Gelder einzukaſſieren. Von dieſen Geldern be⸗ hielt Benz den Betrag von 249,11 M. für ſich. Um das Defizit zu verdecken, fälſchte Benz eine Reihe von Empfangsbeſcheinigungen; denn wenn er kein Geld brachte, mußte er ſeinem Dienſtherrn eine Empfangsbeſcheinigung über die Ablieferung der Ware abgeben. Der Angeklagte erklärt, indem er den Geſchäftsbetrieb ſeines Dienſtherrn in ein ſchlechtes Licht zu ſetzen ſich bemüht, er habe das Geld nicht im eigenen Nutzen verwendet, ſondern das Defigit rühre daher, er genötigt geweſen ſei, reklamierenden Kunden faule Eier gute zu erſetzen. Sein Dienſtherr habe ſich dazu nicht verſtehen wollen, und ſo habe er, um die Kundſchaft nicht zu verlieren, dieſen Erſatz aus„ſeiner Taſche“, d. h. gegen den Willen des Dienſtherrn aus deſſen Eiervorräten beſtritten. Der Dienſtherr des Angeklagten, der als Zeuge geladen iſt, kennzeichnet die Ausflüchte des Angeklag⸗ ten als unwahr. Dem Austauſch ſchlechter Eier habe er nie wider⸗ ſprochen. Benz habe ſeinen feſten Wochenlohn von 22 M. gehabt, und es konnte ihm deshalb gleich ſein, ob er viel oder wenig Sier ver⸗ kaufte. Eine große Anzahl von Kundinnen Schmidts, die als Zeuginnen geladen ſind, ſoll über die Zahl der umgetauſchten Eier Angaben machen, aber die Zahl, die dabei herauskommt, enſpricht nicht entfernt dem unterſchlagenen Betrage. Der Staatsanwalt be⸗ antragte 6 Wochen Gefängnis, das Gericht erkennt auf 2 Monate. Für den Milchhandel intereſſant iſt die Entſcheidung, welche die Strafkammer in einer Berufungsſache fällte. Der Milchgroßhändler Johann Rehm in Gimbsheim(Rheinheſſen), der u. a. auch dem hieſigen Milchhändler Friedrich Rück Milch liefert, wurde vom Be⸗ zirksamt in eine Geldſtrafe von 5 M. genommen, weil er die Milchkannen am Deckel mit Pergamentpapier ab⸗ gebunden hatte, was nach einer Mannheimer Polizeiverord⸗ nung nicht ſtatthaft iſt. Der Einſpruch Rehms wurde vom Schöf⸗ fengericht zurückgewieſen. Darauf legte Rehm Berufung ein. Rehm erklärte heute, er halte ſich nicht für ſtrafbar. Pergamentpapier werde doch als reinliches Material zur Verpackung für alle mög⸗ lichen Lebensmittel gebraucht. Er verſende Milch nach Worms, Darmſtadt, Wiesbaden und anderen Städten, und nirgends habe er noch Anſtand gehabt. Durch die ſtarke Inanſpruchnahme der Kannen würden die Deckel ſtark verbeult, und wenn dann nicht für Ab⸗ dichtung geſorgt werde, verweigere die Bahn die Annahme der Kannen. Die fragliche Mannheimer Polizeiverordnung ſei ihm nicht bekannt geweſen. Der Vertreter Rehms, Rechtsanwalt Dr. Fordan, betonte die Notwendigkeit einer gründlichen Nachprüfung der polizeilichen Vorſchrift über den Milchverkehr in Mannheim. Die Verordnung beziehe ſich nur auf Händler, die Milch einführen. Der Angeklagte führe aber Milch aus. Wenn jemanden eine Strafe gzu treffen habe, ſo ſei es der Milchhändler Rück. In zweiter Linie ſei der§ 87 des badiſchen Polizeiſtrafgeſetzbuches, auf den ſich die Strafverfügung ſtütze, nicht mehr rechtsgültig, nachdem die ganze Materie durch das Nahrungsmittelgeſetz reichsgeſetzlich geregelt ſei. Endlich habe dem Angeklagten der§S 59.⸗St.⸗G.⸗B. zugute zu kommen. Der Staatsanwalt beantragte die Verwerfung der Beru⸗ fung. Ueber die Frage der Zweckmäßigkeit zu ſtreiten, ſei hier nicht der Ort. Die polizeiliche Verordnung beſtehe zu Recht, da das Nahrungsmittelgeſetz landesrechtliche Beſtimmungen, welche der Polizei weitergehende Befugniſſe als die von ihm bezeichneten geben, ausdrücklich unberührt laſſe. Das Gericht hob das Urteil des Schöffengerichts auf, ſprach den Angeklagten frei und legte die Koſten einſchließlich jener der Verteidigung der Staatskaſſe zur Laſt. Die Frage, ob§ 87 des Pol.⸗Str.⸗G.⸗B. durch reichsgeſetzliche Ve⸗ ſtimmungen außer Wirkung geſetzt ſei, könne dahingeſtellt bleiben. Nach der Auffaſſung des Gerichts könne nicht geſagt werden, daß der Angeklagte im Sinne der Polizeiverordnung gewerbsmäßig Milch hier eingeführt habe. Er habe Milch ausgeführt, eingeführt habe die Milch der Händler Rück und dieſer ſei derjenige, der ſich gege⸗ benenfalls ſtrafbar gemacht hätte. Aus dieſem Grunde war ag Freifprechung zu erkennen. Theater, Runſt und Wiſſenſchalt. Hochſchule für Muſik in Mannheim. Fräulein Emma Zaiß (Studierende der Geſangklaſſe A. Hieber) war vor kurzem in einem Konzert des Jnſtrumentalvereins in Karlsruhe als Soliſtin(Alt) zur Mitwirkung aufgefordert und von der dortigen Kritik ſehr warm beurteilt worden. Die„B..⸗Z.“ ſchreibt:„Frl. Zaiß ſang Bruch, Schubert, Brahms, Rudolph Mayer(Manuſkript). Man iſt über⸗ raſcht von dem prachtvollen Material, das die Sängerin ihr eigen mennen darf. Die tiefe Lage, die ſelbſt in k nach einen ſehr ſhm⸗ pathiſchen Charakter zeigt, wird ohne jede ernſtliche Anſtrengung genommen. Die Höhe klingt kräftig und hat eine metalliſche Klangfarbe, die man ſelten bei Frauenſtimmen in dieſer Fülle an⸗ trifft.“ Der„Beobachter“ ſchreibt:„Frl. Zaiß iſt eine fein empfindende Sängerin, die nicht nur korrekt reproduziert, ſondern auch innerlich erlebt. Die Lieder„Der Wandeter“ von Schubert, „Immer leiſer wird mein Schlummer“ von Brahms,„Ach, wer das doch könnte“ von Berger ſang ſie mit Wärme und Innigkeit.“ Die „Bad. Preſſe“ widmet der jungen Sängerin Worte der Anerkennung: „Die prächtigen Stimmittel kamen zur weiteſten Geltung; die wohlgeſchulte und überaus angenehm klingende Mezgoſopranſtimme und die ſhmpathiſche Vortragsart gewannen den Beifall der Hörer in ausgiebigſter Weiſe.“ Paul Lindau legt am Schluſſe dieſer Spielzeit aus Geſund⸗ heitsrückfichten die Direktion des Deutſchen Theaters nieder. In einer Zuſchrift an die Blätter ſagt er, er fühle ſich nicht mehr kräftig genug, eine günſtigere Geftaltung der Verhältniſſe herbeizuführen, wolle es aber auf die Möglichkeit der Kalamität eines Zuſammen⸗ bruches mitten in der nächſten Spielzeit nicht ankommen laſſen. Das Berliner Leſſingtheater eröffnete geſtern int Luſtſpiel⸗ theater zu Oudapeſt ein für zehn Abende berechnetes Gaſtſpiel mit„Traumulus“. Das Stück errang lt.„Irkf. Ztg.“ einen ſtür⸗ miſchen Erfolg. Das ausverkaufte Haus bereitete allen Darſtellern vorangegangener Agitation ungariſcher Blätter große Ova⸗ ionen. Deueſte Nachrichten und Telegramme. Drivat-Telegramme des„General-Hnzeigers * Straßburg i.., 26. April. Die Blättermeldungen über Beränderungen in der Statthalterſchaft und im Miniſterium für Elſaß⸗Lothringen ſind, wie aus beſter Quelle mitgeteilt wird, vollkommen unbegründet. 5* Paris, 27. April. Der Präſtdent der Deputierten⸗ kammer, der frühere Generalgouverneur von Fanzöſiſch⸗Indo⸗ china Doumer hat geſtern in Bordeaux auf einem ihm zu Ehren gegebenen Bankett eine Rede gehalten, in der er, wie die Blätter berichten, u. a. geſagt haben joll: Schwere Ereigniſſe ſind in Oſtaſien zu befürchten. Die Wirren in Peking ſind nur die Vorläufer von Feindſeligkeiten geweſen. Frankreich müſſe ſich ſeiner Aufgabe gewachſen damit ſeine Armee auf der Höhe blei v 98 8 und alles aufbieten, „Paris, 26. April. Heute nachmittag wurde hier unter dem Vorſitz des Dekans Hahn die 16. Weltkonferenz der Chriſt⸗ lichen Vereinigung junger Männer eröffnet. Dazu ſind an 800 offizielle Vertreter des 700 Vereine umfaſſenden Ver⸗ bandes erſchienen, aus Deutſchland untet arderen Graf Verns⸗ dorff. Die Genickſtarre. *Berlin, 27. April. Dem„Berl. Lokalanz.“ zufolge wurde in einem Hauſe in der Friedensſtraße ein neuer Fall von Genick⸗ ſtarre feſtgeſtellt bei einem 11jährigen Knaben namens Firmer. * Trep pau, 26. April. Die Zahl der noch in Behandlung befindlichen Genickſtarrfälle in Oeſterreich⸗Schleſien iſt 38. Die Krankheit zeigt gegenwärtig geringe Neigung, ſich auszubreiten. In der abgelaufenen Woche iſt kein neuer Krankheitsfall vorge⸗ kommen. Gärung in Rußlaud. * Petersburg, 26. April. Aus offizieller Quelle wird folgendes mitgeteilt: Die Meldung einer Londoner Telegraphen⸗ agentux, daß eine gewiſſe Leontieff, die mit anderen Anarchiſten in Petersburg arretiert wurde, ein Komplott auf das Leben der Kai⸗ ſerin⸗Mutter vorbereitet hätte, entbehrt jeglicher Begründung. Es beſteht durchaus kein Zuſammenhang zwiſchen dem tragiſchen Fall des Selbſtmordverſuches zweier Damen der Ariſtokratie und dem Komplott der Anarchiſten, welche Anfang März in Petersburg feſtgenommen wurden. Daher iſt auch die Meldung, dieſes Ereignis hätte in den Hofkreiſen große Beſtürzung hervorgerufen, ganz um⸗ begründet. Der Offizier des Preobraſhenski⸗Garde⸗Regimentes Leontieff, der ſich das Leben nahm, iſt tatſächlich ein Verwand⸗ ter der Verhafteten, und zwar ihr Vetter, aber gerade die Tatſache des Selbſtmordes des Offiziers, welcher die Schmach, einer Familie anzugehören, von der ein Mitglied der revolutionären Partei ange⸗ hört, nicht ertragen konnte, beweiſt, wie ſtark die Loyalität gegen⸗ über dem Thron unter den ruſſiſchen Offizieren iſt. Die Be⸗ mühungen, den tragiſchen Vorfall und das perſönliche Drama zu einem politiſchen Greignis aufzubauſchen, beweiſen nur, wie geſchickt die Agitation in der ruſſiſchen intelligenten Geſellſchaft geführt wird. (Das iſt ein ziemlich verdächtiges Dementi! D..) Der Krieg. Vom mandſchuriſchen Kriegsſchauplatze. * Petersburg, 28. April.(Petersb. Tel.⸗Ag.) Gene⸗ ral Linnewitſch telegraphiert vom 25. April: Unſere Vor⸗ poſten zwangen am 22. April den Feind, das Dorf Nanchenzo und das Dorf Vemanpaomeng, das befeſtigt war, nach und nach zu räumen. Die Japaner beſetzten eine befeſtigte Stellung drei Werſt ſüdlich von Vemanpaomeng. Artilleriefeuer und das Erſcheinen unſerer Abteilung in der Front der linken Flanke nötigten die Japaner, ſich eilig auf Kñayancheng zurückzuziehen. Während des Rückzuges brannten ſie eine Niederlage mit Mundvorräten in einem Dorfe nieder. Am 28. April näherten ſich unſere Vorpoſten, den Feind zurück⸗ drängend, Chantoufou, das ſtark befeſtigt und von den Japa⸗ nern beſetzt war. Die Artillerie eröffnete von der Oſtſeite Feuer auf die Stadt. Als ſich herausſtellte, daß dieſe von einer bedeu⸗ tenden Truppenmenge beſetzt war, zogen ſich unſere Truppen zurück. Unſere Kavallerie zerſtörte den Telegraphen zwiſchen Kayancheng und Chantoufou. * Tokio, 26. April.(Reuter.) Amtlich wird gemeldet: Der Feind, der in einer Stärke von 5 Bataillonen, 16 Sotnien und 1 Batterie unſere vorgerückte Kavallerie bedrängte, griff am 24. d. Mts. in der Umgegend von Kai⸗Yuan an. Unſere dortigen Truppen gingen unter Deckung vor und beſiegten den Feind und verfolgten ihn bis nördlich von Mienhuachiech. Unſere Verluſte ſind 38 Mann; der Feind verlor ungefähr 200 Tote. Zwei andere Abteilungen, von denen die eine aus 6 Ba⸗ taillonen und 16 Sotnien und die andere aus 12 Sotnien und 1 Batterie beſtand, griffen Tſchangtu und Sia⸗Tatzu an, zogen ſich aber, als ihre Kameraden geſchlagen waren, zurück. * Peking, 26. April.(Reuter.) Nach den gegenwär⸗ tigen Beſtimmungen hat Prinz Leopold von Preußen am Sonntag Peking verlaſſen und ſich über Kalgan und Kiachta zur ruſſiſchen Armee begeben. Der Beſuch des Prinzen iſt ſehr ruhig verlaufen; offiziell hat er nur bei Hofe Beſuch abgeſtattet. Der Prinz hat ſich über ſeinen Aufenthalt befriedigt aus⸗ keſbrochen * Peking, 26. April. Pokotilo w, einer der Direk⸗ toren der ruſſiſch⸗chineſiſchen Bank wurde an Stelle des ver⸗ ſtorbenen Leſſar zum ruſſiſchen Geſandten am hieſigen Hofe ernannt. Die bevyrſtehende Seeſchlacht. *„ Tokio, 26. April.(Reuter.) Das Kriegsre cht iſt heute über die ganze Inſel Formyoſa erklärt worden. Die Maßnahme wurde heute von dem Geheimen Rat beſchloſſen. r Hongkong, 26. April.(Reuter.) Die Anweſenheit ruſſiſcher Schiffe bei der Inſel Lintin— nicht Lenting — an der Mündung des Kantonfluſſes beſtätigte ſich nicht, es ſind engliſche Schiffe geweſen, die der Dampfer„Calchas“ *„London, 27. April. Wie„Daily Mail“ aus Hong⸗ kong telegraphiert wurde, iſt das Kabel nach Hainan zerſchnitten worden. Man glaubt, daß ruſſiſche Agenten die Täter ſind. Geſchäftliches. Näheres über„Iteo“.„Des Hauſes Zier iſt Rein⸗ lichkeit, heißt ein alter Spruch, und iſt auch jede Hausfrau redlich bemüht, ihr Heim ſo ſauber wie nur möglich zu halten. Durch den Gebrauch von Schachtelhalm⸗Scheuerſeifenſtein„Ito“, dem Produkt langjähriger eingehender Jorſchungen auf dem chemiſchen und ſeifen⸗ techniſchen Gebiet, wird alles geputzt und geſcheuert.„Ito“ beizt nicht und greift nie die Hände an, ſondern ſchont und verſchönert dieſe, indem die Hand eine zarte blaſſe Farbe annimmt. Man benutzt das neue Produkt mit verblüffendem Erfolg für allgemeine Rei⸗ nigungszwecke, Geſchirrwaſchen, zum Reinigen von Küchenutenſilien, Meſſing, Kupfer, Zinn, Stahl, Eiſen und Holz und macht Putzpulver jeglicher Art und Schmirgel überflüſſig. Schachtelhalm⸗Scheuerſeifen⸗ Stein„Ito“ iſt bei jedem Kolonialwarenhändler und Drogiſten käuflich. Der Fabrikant dieſer Neuheit iſt die Chem. Fabrik Engel u. Co. Wiesbaden. Volkswirtschaft. Ruſſiſcher Getreidebericht. (Originalbericht des„Mannheimer General⸗Angeigers“.) Odeſſa, 11./24. April. Wir haben eine Weile von win⸗ terlichem Wetter erfahren und wenngleich man nicht ſagen lann, daß * 8 dies Anlaß zu klagen gibt, ſo veranlaßt es die Berichterſtatter doch in weniger optimiſtiſchem Ton zu ſchreiben. Eine gute Anzahl Dampfer laden jetzt im Azoff, von denen die meiſten für mittel⸗ ländiſche Häfen beſtimmt ſind, und man hört weiter, daß es praktiſch ummöglkich iſt, Geſchäfte im Innern zu machen, denn wenn das Korn gekauft iſt, ſo kann ſich Niemand eine Idee machen, wann der Käufer es abgeſandt erhalten wird. Man fürchtet überall, daß der Mangel an rollendem Material auf den Eiſenbahnen ſich in den nächſten Monaten fühlbarer machen wird, als zu irgend einer Zeit, ſeitdem der Krieg begann. Die Bayer. Notenbank errichtet ab 1. Mai er. eine Agentur in Dillingen. Ruſſiſche Ernte⸗Schützung. Das Zentral⸗Statiſtiſche Komitee beröffentlicht einige revidierte Schätzungen für 1904. Die Zahlen für Weigen, Gerſte und Mais ſind praktiſch unverändert gegen die früheren Angaben, wogegen die Schätzung für Hafer ſich um 47 Million Quarter und für Roggen um 2 Millionen Quarter er⸗ höht hat. Die Börſenſteuer erbrachte im Monat März ds. Is. 3 348 651 Mark an Stempel für Wertpapiere; ſie iſt gegen den Vormonat um 1 629 041 M. und gegen den März 1904 um 1221843 M. ge⸗ ſtiegen. Im gartzen Rechnungsjahr 1904/05 betrugen die Ein⸗ nahmen 23 174 758 M.(gegen das Vorjahr + 7 642 841). An Stempelſteuer für Kauf⸗ und ſonftige Anſchaffungsgeſchäfte wurden im März ds. Is. 1967 674 M. eingenommen oder 55 646 M. mehr gegen den Vormonat und 956 724 M. mehr gegen den März 1904. Die Geſamteinnahmen im Rechnungsjahr 1904/05 ſtellten ſich auf 17 694 262 M.(gegen das Vorjahr 1 3 768 879.). Portland⸗Cementfabrik⸗Dittingen bei Laufen. Für 1904 ver⸗ teilt das Unternehmen auf das Grundkapital von Fr. 1 Million eine Dividende von 5 pCt(wie i..). Maunheimer Marktbericht vom 27. April. Stroh per Ztr. M..80 bis M..—, Heu M..— bis M..—, Kartoffeln M..%, beſſere M..— bis M..—, Bohnen per Pfd.—00 Pfg., Blumen⸗ kohl per Stück 25-30 Pfg., Spinat per Portion.35 Pfg., Wirſing per Stück.00 Pfg., Rotkohl per Stück 35-00 Pfg., Weißkohl per Stück.00 Pfg., Weißkraut 100 Stück 00., Kohlrabi, 3 Knollen 00-12 Pfg., Kopfſalat per Stück-15 Pfg., Endivienfalat p. Stüch 00.25 Pfg., Feldſalat per Portion 20 Pfg., Sellerie p. St, 15 Pfg., Zwiebeln per Pfd.-20 Pfg., rote Rüben p. Pfd.,-3 Pfg., weiße Rüben per.00 Pfg., gelbe Rüben per Pfd. 8⸗00 Pfg., Karotten per Büſchel 0 Pfg., Pflückerbſen per Pfd. 00-⸗00 Pfg., Meerettig per Stange 00.20 Pfg., Gurken ver Stück 00-00 Pfg., zum Einmachen per 000 Stück.00., Aepfel per Pfd.-14 Pfg., Birnen per Pfd..00 Pfg., Kirſchen per Pfd. 0000 Pfg., Trauben per Pfd. 00-00 Pfg., Pftrſiſche p. Pfd. 00⸗00 Pfg., Aprikoſen p. Pfd. 00 Pfg., Nüſſe per 000 Stück 00 Pfg., Haſelnüſſe per Pfd. 40 Pfg., Eier per 5 Stück 30-35 Pfg., Butter per Pfd. M..10-.20, Handkäſe 190 Stück 40 Pfg., Breſem per Pfd. 40-50 Pfg., Hecht per Pfd. M..20, Barſch p. Pfd. 70-80 Pfg., Weißfiſche p. Pfd. 30-40 Pfg., Laberdan per Pfd. 50 Pfg., Stockfiſche per Pfd. 25 Pfg., Hafe per Stück.00-.00., Reh per Pfd. 00-00 Pfg., Hahn(ig.) per Stück 11.60., Huhn(jung) per Stück 01.50 Mk., Feldhuhn per Stück .00-.00., Ente p. Stück 25.00., Tauben p. Paar 1⸗1.20., Gans lebend per Stück-⸗0., geſchlachtet per Pfd. 00⸗00 Pfg. Aal.00-.%., Zwetſchgen-0 Pfg. Telegramme. * Montlucon, 27. April. Das hieſige Bankhaus Mouſſy u. Cie. hat ſeine Zahlungen eingeftellt. Die Paſſiven betragen 3 200 000 Francs. Der Staatsanwalt hat gegen den Bankier die Unterſuchung wegen Betrugs und Vertrauensbruchs ein⸗ geleitet. Ueberſeeiſche Schiffahrts⸗Nachrichtenn Laut telegraph. Nachricht iſt der Dampfer„Kronprinz Wilhelm“ am 25. April 1905, um 10 Uhr morgens wohlbehalten in New⸗ Nork angekommen. Mitgeteilt durch Ph. Jak. Eglinger in Mannheim, alleiniger für's Großherzogtum Baden konzeſſionierter Generalagent des Norddeutſchen Llohyd in Bremen. Waſſerſtandsnachrichten im Monat April. Pegelſtationen Datum vom Rhein: 22. 23. 24. 25., 28. 22. Bemerkunge onſtan-u2us 3,48 3,45 3,46 3,44 Waldshnt..,98 3,00 2,84 2,84 Hüningen 2,75 2,65.75 ,56 2,56 2,55 Abds. 6 Uba Kelhl„ 2,90 3,00 8 00.91.86 2,84] N. 6 Uhr Lanterbung 4,66 4,58 4 58 4,42 Abds. 6 Uhr Maxuu 4,56.85 4,76 4,66 4,59 4,56 2 Uhr Germersheim 4,55 4,50 4,32=., 12 Uhn Mannheimm„4,08 4,42 4,39 4,22 4,183%8[Morg. 7 Ur HFCCC 1,84 1,80 1,64 1,60.-P. 12 Uhr Biiee 2,58.49 ,80 9,27 10 Uhr FF 2,90 2,89 2,66 2,62 2 Uhr Koblennz 5,15 8,07.75 2,76 10 Uhr Köln„„ 8,48 3,36 1,88 2,90 2 Uhr o.,08 2,94 2,24 2,82 6 Uhr vom Neckar Maunheim 4,15.46 4,44.20 4,15 4,15 V. 7 Uhr Heilbronn 1,27 1,18 ,0 0,95 0,97 1 B. 7 Uhr Verantwortlich für Politik: Chefredakteur Dr. Paul Harms, für Feuilleton und Kunſt: Fritz Kayſer, für Lokales, Provingiales u. Gerichtsgeitung: Richard Schönfelder, für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktionellen Teil: Karl Apfel, für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Franz Kircher. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckeret. G. m. b..: Ernſt Müller. —— Ä‚ꝓ———— Rau he Hände werden zart und weich nur durch Gebrauch des an Feinheit uner⸗ reichten nicht fettenden in Taben 3 30 Pig ethaltlchen Myrrholinglyoerin. 22 fl i r einem Alles ist verrückt gwohnten Piag Pas matt der Hausputz und der muß in jeder ordentlichen Haushaltung vor⸗ genommen werden. Am ſchnellſten und gründlichſten geſchieht das Reinmachen mit dem bekannten Luhns Waſch⸗Extrakt, welche! eine milde und ſparſame Abſeiflauge abgibt, ſo wie ſie jede Haus⸗ frau gerne hat. Laſſen Sie bitte ausdrücklich fordern Luhns mi! Rotband, denn es exiſtieren minderwertige Nachahmungen, die man, weil billiger, gerne als die echte Ware unterſchieben 1 52 Urinuntersughungen werden aufs sorgtältigste ausgeführt. — WSolikan-Abthelte-. 55816 — Pension Kurhaus Liadenfels. Comfort. ärztliches Familienheim für Nervöse und Erholunge dedürftige, Lungenkranke ausgeschlossen. 52995 Leiter und Besitzer Dr. Schmitt. ——— * 3* c Mannheim, 27. April. Nr. 47248 11 Bezüglich des Fuhrwerksverkehrs bei den Neu⸗ fen au 29. und 30. dis Mts. ſowie 2 Mai dſs. Is. wi mäß 88 59, 108, f. Str.⸗G.⸗B. Waiie 8, Herrſchaftswagen, ſowie zwei⸗ and einſpännige Droſchken neh⸗ men ihren Weg hin und zurück entweder durch die Auguſtaau⸗ lage oder durch die Friedrichs⸗ ſelder⸗ und Viehhofſtraße. b. Automodile, Fahrräder, Bre⸗ aks, Beruerwägelchen und der⸗ gleichen Fahrzeuge haben zur Hin⸗ und Rückſahrt die Secken⸗ heimernraße zu benützen. C. Alle leeren Fuhrwerke fahren zum und vom Neunplatze nur durch die Friedrichsfelder⸗ und Viehhofſtraße. Auf dem Wege durch die Au⸗ guſtaanlage zum Rennplatz und auf der Seckenheimerſtraße iſt das Vorfahren unterſagt. III. Sämtliche Fahrzeuge haben genau die rechte Sette der Fahr⸗ dahn und ein mäßiges Fahr⸗ tempo einzuhalten. IV Den zur Regelung des Fuhr⸗ werkverkehrs ergehenden Anord⸗ nungen der Schutz manuſchaft und Gendarmerie iſt unweigerlich Folge zu Uebertretungen dieſer Vor⸗ ſchriften werden mit Geldſtraſen nicht unter 20 Mk. geahndet Maunheim, 25. April 1905 Großh. Bezirtsamt: Polizeidirektion. Dr. Paul. Nr. 15759 J. Vorſtehendes bringen wir hiemit zur öffent⸗ lichen Keuntnis. Maunnheim, 26. April 1905. Bürgermeiſteramt: Martin. Diebold. Bekanntmachung. Die Planlegung der Neckarauerſtraße hier der Einmündungen vonzwel Seitenſtraßen betreffend. Nr. 14703 J. Der Bezirksrat at in ſeiner Sitzung vom., kärz ds. Js. olgenden rechts⸗ kräftigen Beſcheid erlaſſen: „Auf Autrag der Stadtge⸗ meinde Mannheim werden die Einmündungen von zwei Sei⸗ tenſtraßen auf der Südſeite der Neckarauer Laudſtraße nach Maßgabe der vorgelegten Pläne gemäß Art. 2 Ziff. 5 des Orts⸗ ſtraßengeſetzes für feſtgeſtell erklärt.“ Wir bringen dies mit dem Au⸗ baß r zur allgemeinen Kenntuks, daß der Plan während 14 Tagen dom Eiſcheinen des dieſe Be⸗ kanntmachung enthaltenden Blattes an gerechnet auf de Kaufhauſe dähier, Eingang II, 8. Stock, Zimmer No. 42 zur Einſicht offen liegt. 50000½% Maunheim, deſt 18. April 1905. Bürgermeiſteramt: Martin. Kroenlein. hel,Nerflefgorn 42,4, Möbel⸗Verſteijerang. Freitag, den 28. April, nachm. 2 Uhr verleigere ich in J 2, 4(Hof, 1 Tr.) ſchöne kompl. Betten, leils mit Roß⸗ haar⸗ und Wollmatratzen. 1 Chiffonier, 1 u 2iur. Schräuke, 2 Vertikows, 11l. Kaſſenſchrank, 1Eisſchrank, Divaue u. 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Bekanntmachung.*2 5 Eil N„ Neeae„ Mamchen,, Aufgebot von Pfau)ſcheinen. ler 1 1 5 ſolgende Pfaudſcheine des kehr ellarewe Sbädtiſchen Leihamts Mannheim ſind angeblich verloren gegangen: Lit.& Nr. 8978 von 18. März 1905. Lit. O Nr. 42051 vo ſ 27. Mai 1904. Die Juhaber dieſer Pfand ſcheine werden hiermit au'gefor⸗ dert, ihre Anſprüche unter Vor⸗ lage der Pfandſcheine iunerhal 4 Wochen vom Tag des Erſchei⸗ nens der Bekanntmachung an gerechnet beim Städt. Leibamt, Lit. CO 5 Nr.! geltend zu machen, widrigenfalls nach Ablauf dieſel Friſt die Kraftloserklärung oben genannter Pfandſchenue erfolgen wird. 30000%/81 Maunheim, 26. April 1905. Städtiſches Leihamt: Hofmann. Gran it⸗ ausreichend zum Auslegen von Zimmern, vollständig durchgehende Farben und Muster den neuesten Moirée-, Parquet- und Teppich-Dessins mit 20˙. Ermässigung, welche sofort in Abzug gebracht werden. Umi roth, braun u. gedruckt in hochmodernen u. eleganten Dessins pro[]Mtr. Mk..20. 5. Seite. in Bekauntmachung. Nr. 1349. 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