adiſche Volkszeikung. Abonnemenk: Ecliſt zeitkung) 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Voſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quarxtal. Einzel⸗Nummer s Pig. Inſerate: Die Colonel⸗Zeile„ 20 Pfg. Auswärtige Inſerate. 28„ Die Reklame⸗Zeile„„„ 60 8 E 6, 2. der Stadt Mannheim und Umgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſenſte und verbreitelſte Zeitung in Mannzeim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr. — Für unverlangte Manuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet. Telegraum⸗Adreſſe: „Journal Maunheim“. Tele jhev⸗Nummern: AArestion u. Huchhaltung 1449 Diuckerei⸗Burean(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 841 Redaktion„ 877 Expedition:ũ⸗- 218 Filiale(Friedrichsplatz) 8680 (Mäunhenmer Volksblatt.] E 6, L. r. 205. Donnerstag, 4. Mai 1905. e (Mittagblatt.) e Preußiſche Reformwünſche. Aus Berlin ſchreibt uns unſer)(⸗Mitarbeiter: Als vor anderthalb Monaten der Freiherr von Ham⸗ merſtein ſo plötzlich zu ſeinen Väterm verſammelt wurde, konnte man in den Blättern vielfach allerlei nachdenklichen Be⸗ trachtungen begegnen über das ſchöne Thema: was das Land wohl von einem neuen Miniſter des Innern erwarte. Damals erwartete man ziemlich viel und wer den Stand der preußiſchen Dinge in dieſen letzten vierzig Jahren kennt, da auf Fritz Eulenburg ſein Neffe Botho gefolgt war, auf dieſen wieder Puttkammer und dann nach dem Vertrauen erweckenden, aber kurzen Gaſtſpiel Herrfurths die düſtere Reihe der Köller, Recke, Rheinbaben, Hammerſtein, der konnte den Leuten den Ueber⸗ ſchwang ihrer Gefühle auch keineswegs verübeln. Es war doch nun einmal ſo, daß, was ſich innere Verwaltung nennt, in Preußen ſeit Dezennien in dem mit Recht ſo beliebten„Zuſtand der Stagnation“ verharrte. Unſer ganzes Verwaltungsrecht atmet eben noch den Geiſt des Polizeiſtaats. Ein einziges Mal hatte eine größere Reformation eingeſetzt: als Herrfurth— ſehr zum Verdruß der Konſervativen— die Reform der Land⸗ gemeindeordnung durchzuführen verſucht hatte. Als er dann aber gegangew war, um(wenn auch nur auf zwei flüchtige Jahre) abermals Botho Eulenburg Platz zu machen, geriet die ins Stocken. Zu einem erheblichen Teil blieb das Geſetz einfach auf dem Papier; im übrigen ward nach dem alten Schema regiert: von konſervativen Beamten nach konſervativen Rezepten. Aber mit dieſem ſchematiſchen Regieren geht es wie mit jedem Ding auf Erden: es währet ſeine Zeit. Eines ſchönen Tages iſt Vernunft Unſinn, Wohltat Plage geworden und dann fragt es ſich nur: ob die Menſchen(Kaiſer Wilhelm pflegt manchmal zu ſagen:„die Untertanen“) um der Inſtitutionen willen da ſein ſollen, oder umgekehrt: Die Inſtitutionen um der Men⸗ ſchen willen. In Preußen(das wird mam nicht gut leugnen können) haben hohe, höhere und höchſte Beamte zeitſpeilig eine ſtarke Neigung bekundet, ſich für die er ſte Alternative zu ent⸗ ſcheiden und ſo iſt denn auch in Sachen der inneren Verwaltung derfahren worden. Man hat, wenn die Riſſe gar zu klaffend wurden, im Notfall ein Pfläſterchen aufgeklebt, vor jeder durch⸗ greifenden Operation aber ſich wohl gehütet, dieweil das doch— die Floſkel hat in der innenpreußiſchen Politik nach und nach die nützliche Bedeutung eines en⸗tout⸗cas— zeinen Sprung ins Dunkele“ darſtelle. Von ſolchen„Sprüngen ins Dunkele“ war insbeſondere der verſtorbene Hammerſtein ein abgeſagter Feind und deshalb wollte er ſich bei den Reformen, die er ſchließ⸗ lich notgedrungen plante, auch an die bewährte Methode der Pflaſterkuren halten. Die Stelle einer Reviſion des Vereins⸗ und Verſammlungsrechts ſollte ein Verbot der polniſchen Sprache in Verſammlungen vertreten; Landtagswahlrechts aber, nach der, von den beati possidentes der Rechten abgeſehen, alle Welt ſchreit, ſollte darin beſtehen, daß die Wahlkreiſe, in denen infolge des Wachstums der Be⸗ bpölkerung die Zahl der Wahlmänner über tauſend hinausgeht, zerlegt werden ſollten. Herr v. Hammerſtein war der Erfinder des einſt viel beſpöttelten Worts:„Kein einiges Wahlrecht ſpie⸗ gelt die Stimmung der Bevölketung ſo treulich wieder wie das pPteußiſche Dreiklaſſenwahlrecht.“ derung hätte er alſo niemals die Hand geboten; die Aenderung des — Seite waren bei den letzten Wahlen durch die Maſſenbeteiligung der Sojaldemokratie ſolche Unbequemlichkeiten entſtanden und der Widerſinn ſo offenbar geworden, daß irgend etwas ſchließ⸗ lich geſchehen mußte. Herr v. Hammerſtein hatte ſich dann für den Ausweg entſchieden, der den kammerbeherrſchenden Kon⸗ ſervativen am wenigſten wehe tat, bei dem ſie unter Umſtänden ſogar noch gewinnen konnten: es wird ein Prüfſtein ſein für den neuen Miniſter v. Belhmann⸗Hollweg, wie er ſich in dieſem kritiſchen Punkt zu verhalten gedenkt. Ein anderer iſt in dem Problema„Groß⸗ Berlin“ ge⸗ geben, das erſt dieſer Tage wieder durch eine Entſcheidung des Oberverwaltungsgerichts von neuem akut geworden iſt. Die Zeit für eine reinliche Löſung der Frage iſt allerdings leider verpaßt worden. Neben Charlottenburg ſind Schöneberg und Rixdorf Großſtädte mit Stadtrecht geworden. Daß ſie ihre Selbſtändigkeit aufgeben könnten, nur um mit Berlim und den anderen Vororten bei bengaliſcher Beleuchtung Rüttliſzenen darzuſtellen, iſt natürlich nicht zu erwarten. Aber auch die anderen Vororte, die noch nicht Stadtrecht haben, wollen nicht mehr mittun. Wenigſtens die reichen weſtlichen nicht. Die wollen bloß aus dem Kreisverband Teltow enilaſſen werden, dieweil ſie der(von den Agrariern im übrigen nicht geteilten) Auffaſſung leben, daß ſie vom den Einrichtungen des Kreiſes, den ſie mit ihren ſchönen Geldern ſpeiſen, keinen Vorteil haben. Die armen öſtlichen Vororte ſehnen allerdings die Eingemein⸗ dung in Berlin mit ganzer Seele herbei; die will aber Berlin wieder nicht; wenigſtens nicht ohne die„Beilage“ der weſtlichen. Die Berliner Finanzen haben ohnehin durch den andauernden Abzug der zahlungskräftigeren Einwohner nach den Vororten und dem Zuſtrömen beſitzloſer Zuwanderer in dem letzten Jahren nicht wenig gelitten. Um dies Problem zu bewältigen, war Herr v. Hammerſtein im vorigen Sommer nach London und Paris gepilgert. Herr von Bethmann⸗Hollweg hatte ihn damals begleitet. Er wird alſo, wenn er Luſt und Talent hat, hier ſein Meiſterſtück machen können: hic Rhodus, hié salta! Deutsches Reſeh. «e,Karlsruhe, 3. Mai.(BVom Kaiſerbeſuch.) Nach den nunmehr endgiltig feſtſtehenden Dispoſitionen werden Ihre Majeſtäten der Kaiſer und die Kaiſerin in Begleitung der Prinzen Adalbert und Oskar nächſten Freitag 5 Uhr zum Beſuch bei den Großherzoglichen Herrſchaften hier eintreffen. Ein offizieller Empfang findet nicht ſtatt, insbeſondere wird auch— allerhöchſter Anordnung entſprechend— eine Begrüßung des Kaiſers durch die Gemeindevertretung unterbleiben. Ver⸗ eine und Schulen werden bei dem Einzug der Majeſtäten in der Krieg⸗ und Karl⸗Friedrichſtraße Spalier bilden. Dem Gefolge Ihrer Majeſtäten gehören u. a. an: Der Oberhof⸗ marſchall Graf Eulenburg, der Chef des Zivilkabinetts von Lucanus, die Generäle von Pleſſen und Scholl, ſowie Leib⸗ arzt Dr. Ilberg. Am Freitag wird auch der Reichskanzler Graf von Bülow hier eintreffen. Die Allerhöchſten Herrſchaften beabſichtigen, am Samstag der Aufführung des„Tell“ im auf der anderen Villingen, 3. Mai.(Reichstagserſatzwahl.) In einer Vertrauensmännerberſammlung des zweiten badiſchen Reichstagswahlkreiſes wurde heute ſeitens des Zentrums Land⸗ tagsabgeordneter Joſef Duffner in Furtwangen einſtimmig als Kandidat aufgeſtellt. Er hat die Kandidatur angenommen. Sückingen, Z. Mai.(Die 8. Verbandsver⸗ ſammlung des Badiſchen Sparkaſſenver⸗ bandes) findet Samstag, den 20. Mai ds. Is., vorm. 10 Uhr im Saalbau zum Schützen in Säckingen ſtatt. Auf der Tages⸗ ordnung ſtehen u..: die Anlegung von Mündelgeld bei den Sparkaſſen, Berichterſtatter Bürgermeiſter Fiſcher in Dongu⸗ eſchingen, und das Scherl'ſche Sparſyſtem, Berichberſtakter Bürgermeiſter Dr. Weiß in Eberbach. * Dresden, 3. Mai.(Der König) ſtellte den E herzog Franz Ferdinand von Oeſterr àA la suite des 1. Ulanenregimentes„Kaiſer Franz Joſef vo Oeſterreich, König von Ungarn“. „ Berlin, 3. Mai.(Die Vermählung des Herzogs Prinzeſſin Vüktoria Adelheid von Schleswig⸗g ſtein⸗Sonderburg⸗Glücksburg wird, wie die„F Zig.“ meldet, im September in Glücksburg ſtattfinden. An Feier ſollen der Kaiſer und die Kaiſerin, ſowie der König England teilnehmen. 1 „ Kiel, 3. Mai.(Die Nationalliberalen Schle wig⸗Holſteins) werden Mitte Juni einen Parteidag berufen, um eine Neuorganiſation zu beraken und durchzuführen. Nusland. 5 * Oeſterreich⸗ungarn.(Das öſterreichiſch geordnetenhaus) nahm geſtern ſeine Sitzungen auf und begonn die zweite Leſung des Zolltarifs. Der B erſtatter Baernreiter betonte die Notwendi raſchen Erledigung der Zolltariſvorlage nicht nur w. Abſchluſſes der Handelsverträge, ſondern auch mit Rückſicht a die Verhältniſſe Oeſterreichs zu Ungarn. Die Erledigung des Zolltarifs werde gleichzeitig einen Prüfſtein für die wahrh Arbeitsfähigkeit des Hauſes bilden. Im weiteren Verlaufe klärt ſich Peſchka(deutſche Bauernpartei) gegen den Abſ einer Viehkonvention mit Rußland oder den Balka gegen die Gewähvung irgend welcher Vergünſtigungen Grenzverkehr an Serbien. Schraffl(chriſtlich⸗ſoz ſich gegen den vorgelegten Zolltarif und trat für die A eines ſelbſtändigen Zolltarifes ein, dem Ungarn bei de handlungen mit dem Auslande beitreten könne. Die lung wurde darauf abgebrochen; nächſte Sitzung heute. —(Der König von Sachſen) ſtattete geſtert dem Miniſter des Aeußeren Grafen Goluchowski einen Be ab und begab ſich dann in die, ſächſiſche Geſandtſchaft zum F an dem auch der Miniſter des Aeußeren teilnahm. Bei der geſtri Tafel, die zu Chren des Königs von Sachſen in der Hofburg ſta fand, wurden vom Kaiſer und König Friedrich Au Trinkſprüche gewechſelt, die beide die alte und feſte Freu idſchaft h⸗Ungarn und dem Königreich Sachſen betonte e de —— Großh. Hoftheater beizuwoh 7 5 — 1 8 Die graue Straße. Roman von Margarete Böhme. 11(Fortſetzung.) 1 35 Nachdruck verboten. „FJapohl. Solchen Sohn hätten Sie mir wohl garnicht zu⸗ getraut, ſchöne Frau, was? Alſo meinen Sie nicht auch, daß ich Helene mal aufſuche? Iſt doch weiter keine Feindſchaft, keine Ge⸗ häſſigkeit, keine Erbitterung zwiſchen uns. Ich bin überzeugt, Lene iſt dernünftig, wir werden uns die Hände ſchütteln wie zwei alte SGeklannte. Ich möchte auch meine Töchter wiederſehen. Glauben Sie mix, Frau Fechner, leicht hab ich mich damals auch nicht von den Kindern getrennt. Ein guter Familienvater war ich immer. Einmal auf einer Geſchäftsreiſe nach Newyork hab ich von da aus ein paar hundert Mark für die Kinder geſchickt, natürlich ohne Adreſſenangabe. Hätte Lene gewußt, wo ich zu finden wäre, ich glaube wahrhaftig, ſie hätte mir das Geld zurückgeſchickt. So iſt ſie Wirklich, ich geh mal hin. Muß doch mal ſehen, ob ſie mit den Mädeln ebenſo glänzende Reſultate exsielt wie ich mit dem Jungen.“„„„ „dDu dummer Kerl! Du Flatter!“ rief Wilhelmine. In ihrer zornigen Entrüſtung vergaß ſie ihr gegenwärtiges die Jahre und die grauen Haare ihres Gegenüber, Manm nur den Hermann Schulz von ehedem, mit dem ſie einſt beim utzt ſind liebe prächtige Mädel, denen Dein it ſeinen Dichterit ſeſt mit Deinem Jungen! Die Leute, die was von ſolchen en, ſagen, ſein Roman iſt garnichts wert, und daß er ge omint nur daher, weil es leider Gottes heutzutage ſovie ſe gerne ſolche Sch—ne— ſolche Gemeinheiten leſen. ekauft und geleſen und es an die Wand geſchmiſſen. Hermann Schulz mit höhniſcher Höflichkeit. 5„Das geht Dich nichts an“, ſagte Milieu, vergaß ſie vergaß ſie alles, was das Heute von dem Einſt trennte. Sie ſah in dem graubärtigen eswein Brüderſchaft getrunken und mit dem ſie ſich immer hatte.„Was Du Dir Schaute, Dul Deine f 1 blutarmes, verhun⸗ Sbazillen im Kopp und ſeinem icht das Waſſer reicht. Verſtehſte? Was Du Dir⸗ Frau Wilhelmine hatte ihr morgens noch einmal ertra geſchrieben bel. D herhaupk hter zu haben, wie die beiden Mädchen, Schafskopp, Du!“ Frau Wilhelmine rief mit lauter Stimme einem Droſchken⸗ kutſcher, der langſam mit ſeiner Karrete die Straße herabtrottete, zu. „Sie ſind gewiß noch nicht lange in Berlin, ſchöne Frau! ſagte „Ihre Formen und Ausdrücke tragen noch ſehr deutlich das Gepräge der Bäckergaſſe und des„Schifferhauſes“, wo Ihre zarten Hände den Rheinſchiffern. und Konſorten das Viertelchen Weißen eder den duftenden Grog kredenzten.“ „Behrenſtraße“, rief Frau Wilhelmine, den Schlag des heran⸗ fahrenden Taxameters öffnend.„Noch eins, Mefiſch! daß Du Dich nicht unterſtehſt, Helene jetzt zu überfallen! Sie iſt ſchwer krant und könnte den Tod davon haben. Verſtanden? Daß Du Dich nicht rtbepſtehſt;t„ „Ich werde Ihren Wunſch reſpektieren, werte Frau. Vielleicht haben Sie dann auch die große Güte, mir Ihre Adreſſe mik⸗ Seilenß „Fällt mir nicht ein„„ „Sie ſind nur auf Beſuch in Berlinn?!n Wilhelmine barſch. die Wagentür zu und ließ ſich niede. „Mein Himmel! ne verrückte Welt“, Schlug Was ne Welt! Was ſagte ſie einmal über das andere.„Iſt das nun Glück oder Unglück für Helene und die Mädchen?! Hätte ich nur lieber meinen Mund gehalten. Der Lumpes! Doer ſollte mir kommen. Will zwanzigmal an der Taille bommeln mitſamt ſeinem Jungen. me, ne, was nne Welt! Was ne Welk 1 f 7 Da das Vefinden der Mutter in bden letzten beiden Tagen unberändert wad, ſtellte Marianne es Nora anheim, 0b zu Fechnere nicht werk, ſo lebe, reizende mich ordentlich verhöhnen! Der!— der kann mir doch fünfund⸗ s hinausfahren wollte oder nicht. Nora ſchwankte. Süßkirch! Seit einiger Zeit fiel der Name Nora wirk Manchmal glaubte ſie ihn ſeines immer gleich ble benden Verhaltens wegen zu haſſen In ſeinem Benehmen ſie war nicht die leiſeſte Veränderung eingetreten. Nach w machte er ihr den Hof, ließ er, ſobald ſie allein und unbeob 1 waren, eine verhaltene Leidenſchaft und Zärtlichkeit durchblicke aber darüber hinaus kam er nicht.— Ob ſte nicht lieb 0 blieb? Die Mutter war ſehr ſchwach. Der quälende das hohe Fieber ermatteten ſie ſichtlich und brachten herunter! Still und glühend lag ſie in den Kiſſen. Nora war unglücklich und niedergeſchlagen geſtim teils ſorgte ſie ſich wirklich aufrichtig um die Mutter und ſeits machte die Krankenſtubenluft ſie ſelber krank. Fra wollte, daß Nora zu Fechners ging. 9 5 „Ob Du hier bei mir herumſitzt oder nicht! Helfen Du Marianne doch nicht. Geh nur, Norak Du kommſt d auf andere Gedanken. Grüße Tante Wilhelmine, und! die Nerden. in meinem Namen für die vielen Sachen, die ſie uns geſchi Und gratuliere %VVöVys Nora ließ ſich überreden. Mit Marjianne machte ſi⸗ ſie, um die Mutter nicht in ihrem Schlafe zu ſtören, die bei Fechners blieb und erſt am nächſten Morgen heimkehrte, Tagsliber ſprach die Kranke nur das Notwendigſte. Abend, wenn ſie ihre Morphiumtropfen bekommen hatte, ſie munter und wollte dann immerzu ſprechen. Auch heute. Marianne mußte ſich an ihr Bett ſetzen ihre Hand halten.„Weißt Du, Marianne, wir dürfen Nor auch dem guten Herrn Fechner von abhalten, nach Fechners zu gehen. Mine machte mir neuli 8Andeutung, ich glaube ſie hat eine Partie für ſie Es wäre gut, wenn Nora bald heiratete, Maria „Wenn ſie nur glücklich wird, Mama!“ „Sie muß heirate Bald. Mäd raſch. Die Chancen, eine gut in 5 und ſie um ihr Kommen gebeten. Süßkirch käme auch. I Jahr zu Jahr geringer. W 2. Selte. General⸗Anzeiger. Mannheim, 4. Mai. in Woldenberg im Koffer bes Angeklag en Huber gefunden wurde,größeren Sauberkeit wegen poli Der Mord im Sendlinger Walde. der ermordeten Centa Falch gehören.— Eine weitere Kellnerin der dieſem G auch in den Verwendung ge⸗ (Von unſerem Korreſpondenten.) Waldwirtſchaft Holzapfelkreut beſtätigt auf Befragen durch den Ver⸗ſfunden. de und De ler Leimfarbe, Dritter Verhandlungstag.) teidjger.⸗A. Blättner, daß der Sohn des Oekonomen Kurzweg die Korridore ganz weiß ü sh. Müuchen, 3. Mai. don der Waldwirtſchaft ſofort, nachdem bekannt wurde, daß eine welche bei den Fenſtern Eichenholz, 6 Aus dem Schluß ber geſtrigen, an Zwiſchenfällen reichen Ver⸗ Frauensperſon im Walde ermorbet worden ſei, und noch ehe dieſelbe]oder Pitche⸗pine zur Verwenk gonibraun laſiert Handlung ſeien noch einige intereſſante Momente nachgetragen: Der rekognosziert worden war, geäußert hat: das kann nur die Centa und matt lackier Korvidoren blau, in ge⸗ Zeuge Alois Kurzweg, der Sohn des Wirtes in Holzapfelkreut,] Falch ſein und der Engel hat es getan, denn der hat es ihr ja zuge⸗Jkämmter Oel Paneele in den Klaſſen hatte von der Ermordeten mehrfach Aeußerungen über den reichen ſchworen.— Ein Gerichtsvollzieher bekundet als Zeuge, daß er am mit einer abwaf i i Mesgger gehört, der ſie angeblich hefraten wollte. Sie habe ihm aber 2. guſt bei Johann Huber wegen einer Schuld bon M. 35,40 wählten Farben ſi nuch geſagt, daß der Metzger ihr in dem durch die Huber überbrachten pfär habe. Frau Huben, die ihm übrigens heute viel wohlge⸗ ſamtwirkung er Wrief geſchrieben habe: wenn wir ſo nicht zuſammenk—; umen, dann nährter vorkommt(Heiterkeit) habe ihm damals erklärt daß ſie zur ging man vor treffen wir uns in der Wohnung der Bekty Huber. Die Centa habe Zeit arbeits⸗ und erwerbslos ſeien(bekanntlich behauptet Huber, lich und anziehend, entſprech aber unter Bezugnahme auf die Anzeige der Huber gemeint: wenn daß ar bamals noch im Beſitze eines Betrages von über 100 M. herzens ausgeſtaltet werden die Betih mich ſo ſchlecht macht, daun wage ich mich auch nicht in geweſen ſei und davon die Reiſekoſten nach Berlin beſtritten habe).] ſich in den Räumen, in welchen ſie ihres Lebens zu⸗ ihre Wohnung. Weiter habe ihm die Falch auch erzählt, daß ſie ſchon]— Vart..⸗A. Cobl enzer: Kommt es nicht öfter vor, daß arme bringen, wohl fühlen. Man wählt einfacher Technfßk borher bon dem Metzger, der Neumeher heißt, abends um 7 Uhr Leute, um ſich der Bezahlung zu entziehen, unwahre Angaben] gemalten Frieſe Gegenſ Märchenzeit; ſo 35 Trambahnhalteſtelle in Holzapfelkreut beſtent worben ſel. Als machen?— Zeuge: Ja, uns wird nur ſelten die Wahrheit geſagt. ſehen wir das ſie hinkam, ſei auch die Huber dort geweſen. Als Neumeter aus⸗(Heiterkeit.) Der Nau Freh ſah am 1. September früh geſtiegen 175 4 5 ſie ihm e an der Trambahn⸗Halteſtelle Holzapfelkreut eine junge Dame mit Trambahn gewartet.— 3e uge: Nein die Cen geſagt,] für einen Metzger gehalten.— Der Vorſitzende hält dem Zeugen die rch 2— eee eene e mit eem daß die Betth nicht mit derſelben Trambahn mit der Neumeher ge⸗ Photographie der ermordeten Centa Falch vor und der Zeuge 355 ſchloſfene Deffnung, welches das Lernen des K onhient ar, zurückgefahren ſei, ſondern erſt mit der nächſten.— ſtätigt, daß eine Aebdiee mit 8 jungen Mädchen vorhanden Form Larſtellt, vom Hauptkorr getrennt. Angerl.: Die Feiig hatte iir heſagt: bleih doch ein bischen da. fei 885 Vorſ.: Hat Johann Huber eine Aehnlichkeit mit Granit, die D reppenwar gen al — Vorſ.: Barbara Huber! Die Centa hat dem Metzger geſagt, Manne?(Der Angeklagte Lrhebt ſich daugſam und der Zeuge e Kunſtmarmor er ſolle Ihretwegen weggehen, und da ſoll ſie Sie auffordern, dazu⸗ 0 ihn. lange.) bemerkt 526 daß bleiben?— Angekl.: Ja, ſie hat mich darum erſucht. Ich fuhr Aehnlichkeit vorhanden ſei. Nur ſchien mir der Mann an der Tram⸗ beiden Längswänden bahn etwas größer zu ſein. Man müßte dem Angeklagten einen] zwei, den Tag und d pchen, Däumling, eren Räumen Kin⸗ und Grethel, Aſe rödel, wieder in ar eieſe oder Motive aus der Pflanzenwelt. 56 gemälde ge⸗ in heiterer Paneel in ter Fries in t ſich an den Ein brei n Tanz und Geſang darſtellend, zieh — in der Mitte iſt eine Uhr 1 855 8 55 5 erſt mit der nächſten Trambahn.— Vorf.: Glauben Sie, daß die 9 8 t darſtellenden allegoriſchen 5 Centa, wenn ſie mit einem Manne zuſammentreffen will, gerade Sie, 5 85 Kufſetzen. tritt darauf eine längere Pauſe ein, gebracht. Zwei B egedenktafeln ſich an den Wänden die Sie ſie am Tage vorher angezeigt hatten, auffordere zu bleiben?[da der Angeklagte abermals ſchlecht geworden. links und rechts, auf deren einer die Baudaten und auf der andern Die Angeklagte ſchweigt.— Rechtsanwalt Blättner: Hat die Nach Wiederaufnahme der Sitzung bemerkte der Vorſitzende: Es eine perſpektiviſche Anſicht d Falch dem Zeugen nicht auch geſagt, daß ſie den Neumeher ſchon lange iſt mir gemeldet worden, daß im Zuſchauerraum Operngläſer auf die]an dieſer S and, darg sBaſſermann'ſchen Hauſes, 15 9 0 enne?— Zeuge: Ja, das hat ſie geſagt. Ob es aber wahr war] Angeklagte gerichtet werden. Ich rüge das als eine Ungehörigkeit,]ſpäteren Geſchlechter der Zu ellt ſind; es iſt ſo auch für dieh and, wie er vor der Erbauung war⸗ oder ob ſie nur ſo aus Heiratsluſt geſagt hat, weiß ich nicht.(Heiter⸗]denn wir ſpielen hier nicht Theater.— Der folgende Zeuge iſt Dr. im Bilde feſtgehalten. It hluß an das Veſtibül möchten wir keit.)— Vert..⸗A. Blättner: Iſt es nicht richtig, daß nicht die[ Langhoff, der Eigentümer der Serviette, mit der die Centa auch die Skulpturen am ßeren des Hauſes nicht unerwähnt Angeklagte, wie immer behauptet wird, ſondern Sie den erſten Ver⸗ Falch erwürgt und ſpäter, ſie um den Hals geſchlungen aufgefunden laſſen. Auf den Granitſäulen des Hauptportals ſind 4 Mädchen⸗ dacht auf den Cigarreuxreiſenden Engel gelenkt hatten?— Zeuge: wurde. Der Zeuge bekundet, daß die angeklagte Frau Huber 1893figuren, von denen 2 den Geſang, die eine die Häuslichkeit und die Ja.— Metzgermeiſter Andreas Brummer bekundet: Die Er⸗ bei ihm als Aufwärterin beſchäftigt war. Es habe damals plötzlich andere das gur züle gehende Mädchen mit keck auf dem Haupft Mordete ſei ſeine Nichte. Dieſelbe habe ein Kind von einem Ziegel⸗ einmal ein Packet Zucker gefehlt und da man gegen Frau Huberſitzender Klaſſenn zütze darſtellt. Auf den beiden Säulen des weſt⸗ meiſterſohn gehabt, das aber geſtorben ſei. Sonſt aber habe die ſchon lange Verdacht hatte, habe man ihr den Diebſtahl auf den Kopf lichen Portals thront der Vogel der Gelehrſamkeit, die Eule, auf Centa einen ordentlichen Lebenswandel geführt. Von ihren früh zugeſagt. Sie habe zuerſt geleugnet, bei einer Hausſuchufig habe fich] dicken Foliant Die beiden Wandbrunnen im Hauptkorridor ſind Verſtorbenen Eltern hatte ſie etwas geerbt. Er habe 1300 M. und ein nicht nur das Packet Zucker, ſondern auch mehrere Weinflaſchen und aus Mainſa dſtein; ſie ſind als Laufbrunnen gedacht. An einem Sparkaſſenbuch über etwa 800 M. in Verwahrung gehabt. Ein Schutz⸗ einige ihm, dem Zeugen, gehörige Wäſcheſtücke vorgefunden. Dieüber der Brunnenſchale rachten Reif hängen Tvinkbecher aus manm aus Holzapfelkreut bekundet mit Beſtimmtheit, daß die Anzeige] Angeklagte habe daraufhin gebeten, ſie zu ſchonen, und Neshalb habe]Aluminium. Aus der vand des einen Brunnens ſchaut der der Angeklagten gegen die Centa Jalch am 30. Auguſt erfolgt ſei. man bon einer Angzeige Abſtand genommen. Dem Zeugen wird dann] Kopf eines Waſſergeiſtes in Stein gehauen, welcher darauf achtet, Die Angeklagte habe ſogar die Namen mehrerer Herren angegeben, die blutgetränkte Serviette vorgehalten und er erklärt, daß ſie an daß das Waſſer nicht im Uebermaß getrunken wird. Auf dem an⸗ mit denen die Falch ſich einglaſſen habe.— Vorſ.: Angklagte, dieſe einem Dutzend fehle, das er von ſeiner Mutter erhalten habe.— deren Brunnen thront ein anderer Waſſergeiſt, ein Froſchkönig von Tatſache iſt wichtig. Am 30. Auguſt zeigen Sie die Falch wegen ge⸗ Vorſ.: Frau Huber was ſagen Sie dazu!l— Angekl,, kaum ver⸗ rieſigen Abmeſſungen. werbsmätßiger Unzucht an. Zwei Tage ſpäter wird dieſelbe ermordet ſtändlich: Das eine iſt alles richtig, aber die Serviette habe ich nicht Die innere Einrichtung der Schulſäle iſt die übliche. Es ſind aufgefunden und zwar in einer Stellung, als ob ſie beim Beiſchlaf genommen. Es ſind ja noch andere Aufwärterinnen bei dem Herrn durchweg, wie in den Volksſchulen, Rettigbänke verwendet. In der geweſen ſeil Jedermann mußte ſich da ſagen: das iſt eine Perſon,] Doktor beſchäftigt geweſen.— Zeuge: Ja, aber bei dieſen ſind Farbe iſt das Mobiliar zu der Farbengebung der ganzen Räume ab⸗ die gewerbsmäßig Unzucht treibt und dabei iſt ſie im Walde um⸗ ajemals Unehrlichkeiten vorgekommen.—.⸗A. Blältner: And geſtimmt. Die künſtliche Veleuchtung des Hauſes erfolgt durch geiemmen Wenn das alſo wahr ſein ſollte dann wäre es eine gaus der Angeklagten damals alle geſtohlenen Sachen wieder abgenommen Gasglühlicht, in den Unterri htsräumen durch indirekte Gasglüh⸗ raffinſerte Handrungsweiſe Ein Cigarrenhauſierer aus Holzaßfels« wordene—geuge: Ja.— Vert. Blättner: Wäre alſo die Ser⸗ lichtbeleuchtung. Die Einrichtung der Aborte, von denen insgeſam kreut hat geſehen, daß der Huber an der Trambahn ein Mann einen piette damals bei der Angeklagten geweſen, ſo hätte man ſie ihr ſicher 58 für die Schülerinnen und 4 für Lehrer borgeſehen ſind, erfolgte Erief gegeben habe.— Vorſ.: War der Mann Huber? mit abgenommen. 5 nach demſelben Syſtem mit intermittierender Spülung, ſwie in den 5 85 kann 0 nicht ſagen. 775 85 6 1 8 Es kommt nunmehr zu einem intereſſanten Zwiſchenfall. Der übrigen neueren Schulhäuſern. Vor den Aborten befindet ſich ein ie 920 e be⸗ Geſchworene Lack ner Srgent i de und„Der durchli darer Vorraum, welcher das winenagen ſchkeahkek Luft in trunken ſei.(Der Zeuge gebärdete ſich eitdas ſehr lebhaft be der Verteidiger meinte, daß Frau eeee 3 5 ihre die durchaus weihinder In dieſem Vorraum befinden Ausſagz) Zeuge Wirt Kurzweg: Mir ſcheint, daß er„etwas mitgenommen habe. Wie kann a er Langhoff 85 1 ſich Zabfſtellen für Warme und kaltes Waſſer für Reinigundsswets § piel Ffuffa“ hat.(Stürmiſche Heiterkeſt) Der Zeuge wurde darauf finden. 8 der 21 8 1 1791 In konſtruktiber Hinſicht iſt folgendes zu erwähnen: Das Ge⸗. auf heüte wieder beſtellt und an erſter Stelle vernommen, ohne daß„„%% 955 ee wore, bände iſt durchweg maſſib hergeſtellt, Degen und Treppen Nk jedoch ſeine Ausſagen von Belanz waren. Unter den weiteren dieſen Vorfall zu Protokoll zu nehmen.(Unruhe auf der Geſchwore⸗ Eiſenbeton ausgeführt. Beſondere Schwierigkeiten machte die Fun⸗ Zeugen zu der heutigen Sitzung befindet ſich der von der Angeklagten] nenbank). Der Herr e hat eine eeeeee dierung, weil das ganze Grun ußerordentlich ſtarken Huber zuerſt des Mordes berdächtigte Eigarrenhändler Conrad nommen, wozu er 1 berechtigt iſt. 8 Ueber beäntragte zuon] Feſtungsmauern der alten Mann zung durchzogen Engel aus München. Er iſt ein ſtattlicher, hübſcher hoch gewachſener tokollierung kommt es zu längeren ie eee war; auch war der d ſehr verſchieden und zum Teil ſehr Mann Ferner bemerkt man unter den Zeugen die Geliebte des An⸗ dem Vorſitzenden und dem Staatsanwalt einerfeits und dem Rechtss] ungünſtig, ſodaß g bei Beginn des Baues mit beſonderen geklagten Huber, Creszens Siebmann.— Der Verteidiger.⸗A. anwalt Blättner andrerſeits, der bei Antrag beharrt. Schwierigkeiten zu kämpfen war, welche einerſeits erhebliche Koſten, Coßblenzer bittet, den Sachverſtändigen Dr. b. Gudden ber⸗ Geſchworene Lackner muß ſchließlich einen Worbalt daul andererſeits eine bedeutende Verzögerung im Fortſchreſten des anlaſſen zu wollen, daß er ſtändig im Saale bleibe, da erhebliche] JForm emer Frage kleiden, Blättner bleibt jedoch dabei, den ee Vaues zur Fol Akle daß es nur mit Aufhietung aller Kräfte Zweifel an der geiſtigen Zurechnungsfähigkeit der Angeklagten Frau protokolliert zu ſehen. Der Zeuge Dr. Langhoff wird darauf ent⸗[ möglich war, bäude rechtzeitig fertigzuſtellen. Als Erinnerung Huber beſtänden und er ein Gutachten über ihren Geiſteszuſtand zuf laſſen. um ſeine Frau zu holen, die ebenfalls noch vernommenan die Feſtun wurden am ſüdlichen Ausgang des Durch⸗ brovogzigren gedenke. Der Verteidiger führt an, daß die Angeklagte] werden ſoll. Darauf trat die Mittagspauſe ein. gangs zum alten Schulgeb zwei an dieſer Stelle gefundene kurze geit vor dem Morde von zwei Männern auf der Straße Kanonenkugeln eingemauert. Der Sockel des Gebäudes iſt aus Uberfallen und auf den Kopf geſchlagen worden ſei. Sie habe in der N§I t 0 1L 0 Baſaltlaba, die Hauptfaſſade und die Architekturteile der Hoffaſſaden Jolge mehrfach an Kopfbeſchwerden gelitten.—Staatsanw. Aſchen⸗ Us 4 un an 0 aus grauem Sandſtein aus dem Römerſteinbruch bei Kochern herge⸗ 1 er 1 185 den Krankenhausarzt laden laſſen,„Maunheine, 4 Mai ſtellt. Die Verblendung der Hoffaſſaden erfolgte in weißen Ver⸗ der die Angeklagte damals behandelt habe.— Die Angeklagte Huber 5 B blendern, welche den Vorteil haben, daß ſie keine Unterhaltung⸗ ſieht heute ſehr blaß und krank aus und bemerkt, ſie füble 00 ſo Einweihung des Meubaues der Höheren koſten verurſachen und dauernd eine weiße Farbe behalten bezw. ſchwach daß ſie wünſche, vom Erſcheinen zu den weiteren Sitzungen Mädchenſchule. durch Abſpritzen ſehr leicht gereinigt werden können. Dies iſt für entbunden zu werden.— Vorſ.: Das iſt unzuläſſig.— Angekl.: 55 die Beleuchtung der in den Seitenflügeln untergebrachten Unter Dann bitte ich während derVernehmung derGeliebten meines Mannes, Der inneren Ausſtattung mag beſonders Erwähnung geſchehen.] richtsräume von außerordentlicher Bedeutung. Die Dachflächen ſind 0 Siebmann aus dem Saale geführt zu werden, da ich] Die Fußböden ſämtlicher Räume, auch der Korridore, Treppen und mil Kauber Schiefer eingedeckt. Alle Spenglerarbeiten ſind in 9 5(Bewegung.)— Vorſ.: der Turnhalle haben Linoleumbelag erhalten, in lebhaft roter Jarbe, 9 1 ene In der dann fortgeſetzten 8 888 8en 3237%ͤ ĩ ĩ ͤ Zengenvernehmnug Der Bau wurde am 25. Mai 1908 begonnen, mithin in einer Hhekunden noch mehrere Zeugen, daß die Kleiber, die im Reinigungs⸗ Vaugeit von 23 Monaten vollendet. Der Vorentwurf wudde von geſchäft bon Arnold abgegeben waren, ſowie das Ledertäſchchen, das Stadtbaurat Per lt; d ben ſtand bei der Durch⸗ dieſen ſchönen, eitlen, von Deiner Schweſter. Jeder muß nach ſeiner Faſſon ſelig werden. zu ehren. Abdul Aziz den Thron beſtieg, wurde Maclean ſeinn rekrutieren ſich dann nachher jene verbitte„Für Dich gilt die gute Partie“ nicht. Wenn Du einmal hei⸗̃ Freund und Verater. Er wurde ein Maure, und hörte dabei doch ſchöpfe, auf die die Bezeichnung„8 rateſt— nun, Du wirſt dann ſchon ſelber wiſſen, ob es der Rechte nicht auf, Schotte zu bleiben. Mit dem nomadiſchen Hof durchſtreifte Die Kranke zog Mariannens Hand an ihre heiße Wange. iſt oder nicht. Heiraten iſt gut, nicht heiraten iſt beſſer, ſagt die er die wilden Gegenden Marokkos und bildete oft das einzige Ver⸗ »Du bift anders, mein liebes Kind. Ach, was ſeid Ihr für zwei Schrift. Eine unglückliche Ehe iſt furchtbar, Marianne—— furcht⸗bindungsglied zwiſchen dem Sultan und den Geſandten fremder berſchiedene Schweſtern. Du wirſt niemals eine alte Jungfer, bar. Ich— ich weiß, was es heißt——“ Ihre Stimme ſenkte Mächte, die mehr oder weniger geduldig in Tanger blieben. Er auch wenn Du unverheiratet bleibſt. Du wirſt bis an die Grenze ſich—„ich war unglücklich verheiratet. Nicht, daß es bei uns war Soldat, königlicher Ratgeber, Adminiſtrator und wurde bald des Alters jung bleiben, und dann wirſt Du Dich über Nacht in wliſte Szenen mit Schipfreden und Skandal gegeben hätte. Dißplomat; als ſolcher vertauſchte er ſeine mauriſche Tracht öfter eine freundliche, mildblickende Matrone mit gütigem Lächeln und aber wir waren friedlos„. friedlos„ deshalb krennten wir mit der europäiſchen, wenn er nach England herüberkam und die ſegnenden Händen verwandeln.“ Veamten in Downing⸗ſtreet beſuchte. Natürlich war er, ſuze alle „Sprich nicht ſo viel, Muttchen. Verſuche doch zu ſchlafen.“(Fortſetzung folgt.) erfolgreichen Leute, ſtändig ein Opfer der Eifekfdcht. Mit neidiſchem 9 „Ich kann nicht ſchlafen. Laß mich ſprechen. Laß mich reden, Blick beobachtete man ſeinen Einfluß auf den Sultan und ſeine ſo lange ich noch bei Euch bin. Wer Weiß tüchtige Leitung des Heeres, und im Laufe der Zeit wurde eine „Muttchen!“ rief Martanne in heller Angſt. Du denkſt doch B 7 IU„militäriſche Miſſon“ von Frankreich„dem Sultan zur Verfügeing nicht. fühlſt Du Dich kränker“ Un 8 eul E On. geſtellt“. Aber alle Züge auf dem Schachbrett der Hiplomatie „Nein, nein. Aber einmal gehe ich doch von Guch. Dann— Ein ſchottiſcher Maure.„Kaid Maclean“, mit bollem Namen konnten das Vertrauen nicht erſchüttern, das ſein kaiſerlicher Herr müßt Ihr nicht jammern. Sterbden iſt Menſchenlos, Mäürianne. Stit Härrh Aubrey de Vere Maelean, verläßt jetzt ſeinen ſchönen]in ihn ſetzte. Kreuz und quer zog der Kaid Maclean mit dem Die Toten ſind nicht am ſchlechteſten dran. Mir hat immer die Palaſt in Marokko und kehrt nach England zurück. Er hat eine früheren Sultan Mulai el Haſſan durch das Land; er begleitete Mßthe von Kleobis und Bhton ſo gut gefallen, dieſen beiden liebe⸗Jromantiſche Laufbahn hinter ſich, die ein engliſches Blatt ſchildert. ihn auch auf ſeinem letzten Zuge vbon Marokko nach Rabat. Auf vollen Söhnen, die ſich ſelbſt als Zugtiere vor den Wagen ihrer Er hatte erſt als britiſcher Soldat gedient und war dann 1876 dieſer letzten Reiſe ſtarb der„Sohn Mohammed„ein müder alter Mutter, der Prieſterin Kydippe ſpannten, um ſie zum Feſt der aus dem Heere ausgetreten, um Maure zu werden. Kaid Mac⸗ Mann, inmitten der Rebellſon und des Blutbe gießens. Und nut Göttin zu ſahren. Die Mutter bat die Götter, ihren Söhnen das lean, der Oberbefehlshaber der großen Armee des Sultans vonhatte der Kaid die Aufgabe, neben der Bahre des koten Sultans zu Beſte zu geben, was den Menſchen beſchieden iſt. Da ſchliefen ſie][Marokko, iſt ein kluger Schotte in mauriſcher Tracht. Er iſt nicht! reiſen, der noch für lebend ausgegeben wurde.„Wir dürfen den fanft im Tempel ein und erwachten nicht wieder, der Tod hat nur ſehr groß, hat ein auffallendes Geſicht, trägt weite Hoſen, die[Tod Mulai el Haſſans nicht eher bekannt machen, bis wir ſeinen für die Jungen, die Glücklichen und Hoffnungsfrohen Schrecken. in den hohen Reitſtiefeln ſtecken, einen geſtickten Rock, wie ihn die Nachfolger ſicher ausrufen können,“ hieß es, und ſo wurde der Wenn man ein Jahr lang dem Staub und dem Sonnenbrand des Zuaven tragen, einen weichen weißen Turban und ein loſe von Leichnam in eine prächtige Sänfte geſetzt, und die Sheiks und Kha⸗ Lebens ausgeſetzt war, ſehnt man ſich nach dem Feierabend im] den Schultern herabfallendes Gewand. Als der junge Schotte lifen huldigten der armen Leiche uper den grünen und goldenen Grünen, dem Kirchhofsfrieden.“ vor mehr als einem Vierteljahrhundert in Gibraltar ſtand, machte]Decken, als wenn ihr königlicher Herr noch lebend und mächtig „Mama laſſe mich raſch zum Arzt laufen, mir iſt ſo bange,“ er einen Ausflug nach Marokko. Auf Veranlaſſung von Sir John wäre. So erreichte Mulai Abd⸗el⸗Aziz Rabat, und jetzt erſt wurde bat Marianne. Drummond Hay, der damals britiſcher Geſandter am Hofe des der Tod des alten Sultans bekannt gemacht und der Leichnam neben wo— ich bin doch nicht kränker als vorhin. Hier bleibſt Sultans war, wurde ihm die Stellung eines Inſtruktors des mau⸗ dem Grabe ſeines Vorgängers Sidi Mohammed gebettet. Der Du, ſtill geſeſſen.. riſchen Heeres angeboten, die er auch annahm. Er lehrte die Tod mußte ſo geheim gehalten werden, daß man den Leichnam Frau Helene drückte den Kopf in die Kiſſen, richtete ſich aber][Mauren ſchießen, und da er ein Meiſter in militäriſchen Dingen]mitten in der Nacht durch ein Loch in der Mauer nach Rabat gleich wieder auf. in einem Lande war, in dem das Problem der Ve idigung von hineintrug. Es folgte eine Zeit erhöhten Einfluſſes für den Kaid Was ich immer von einer guten Partie für Nora rede, muß] ungeheurer Vedeutung iſt, hatte er in wenigen Jahren eine Stelung] Maclean. ie ſchwierigen Verhältniſſe gaben ihm noch mehr Ge⸗ Dir ſonderbar vorkommen. Du biſt auch darin ganz das Gegenteil nahe dem Throne. Der Sultan machte ihn zum Kaid, um ihn legenheit, ſich in ſeiner Stellung durch klugen Rat und ſchnelles 5 N Mols, E. 5(4360 Schüler) nunmehr nach vorläufiger Feſtſtellung im. Geſamten Veortragsthema intereſſieren, ſind herzlich eingeladen. Die Aus⸗ ſptache dürfte ſich beſonders intereſſant geſtalten. 985 Wagenpferde, auf Nr. 57 008, der 4. Preis, ein Paar 4 nn eere eeeeeeee eeeeee — Manihem, 4. Mar. General⸗Anzeiger. 3. Seſte. arbeſtung des ſpeziellen Entwurfs Architekt Sch aab zur Seite, welchem auch die Bauleitung übertragen war. So hat die Anſtalt Lenn nach 42jährigem Beſtehen ihr endgültiges Heim gefunden, in welchem ſie ſich tveiter, wie bisher entwickeln möge, zu Nutzen und Frommen unſerer Stadt und ihrer heranwachſenden Jugend. Fol⸗ gende Handwerksmeiſter waren mit der Ausführung der einzelnen Arbeiten beauftragt: Erd⸗ und Maurerarbeiten: Flemming u. Co., Schlamp u. Ableiter. Asphaltarbeiten: Heinrich Giſen. Frägerlieferung: Karl Später. Eiſenkonſtruktionen Karl Flink. Steinbauerarbeiten: Römerſteinbruch d. Kochern, Keuneck⸗ in Heigendrücken, Schuhmacher, hier, Ehmü Ileer, hier, X. Michels, Andernach. Modelliefexung: C. Caſſar, Auguſt Röſener, Ballmann. Vildhauerarbeiten: G. Liebmann, Joſ. Jürgens, C. Caſſar, Aug. Köſtnex. Betondecken: Heinrich Eiſen. Moniertreppen: Heinrich GEiſen. Zimmer⸗ arbeiten: Ferd. Holzner. Grobſchloſſerarbeiten: Boehm. Schmiedeeiſerne Fenſter: H. A 1, Idw. Mayer. Spenglerarbeiten: Harl Schatt, Ad. Aspenleiter. Dachdecke rarbeiten und Blitz⸗ Ableitung: A. Bammartus, Joſ. Sturm. Terrazsoarbeiten: MNarco Roſa, P. Sturm. Verputzarbeiten: L. Lange, Arb. Mähr, Stein u. Gutfleiſch, Aug. Roth. Schreiner⸗ arbeiten: A. Krone, J. Molz, Emil Leger, Jaſig u. Dohn, Ferd. Holzner. Glaſerarbeiten: Fa ſſig u. Sohn, (Fu. Bixpner, L. Weiſer, V. Klau Frdr. Brenneis. hloſſerarbeiten: K. Zucker ſen., H. Aut, L. Maher, Karl Slofl, Tatje und König. Beleuchtungskörper: H. Barber, Niemann u. Co.(Vertr. A. König), J. Leonhard. Waſſer⸗ leitung: C. Werner. Entwäſſerung: Buülber it Haun; Zentralheizung: Hannober'ſche Zentralheizungs⸗ (Aktiengeſellſchaft. Tüncherarbeiten: C. S chmitt, W. [Schmid, Kaub, Joh. Naßner. Malerarbeiten: Frz. Barch⸗ feld. Knaus u. Sohn, L. Krapp, Chr. Ratjen, H. Sach ſe, Joſ. Sahner. Tapezierarbeiten: H. Tuchenhagen. Dincleumbelag: J. Hochſtetter, Vertreter der Marke„Anker“, Delmenhorſt, verlegt durch H. Tuchenhagen. Mobiliarlieferung: J. Leger, G. Krauß, W. Landes Söhne, H. Hauſer, Gebr. Reis. Schulbanklieferung: P. Speidel. Turngerätelieferung: Ch. Pfeifer⸗ Frankenthal. Tafellieferung: Herm. Rauch⸗Worms. Einrichtungsgegenſtände für den Phyſik⸗ und Chemieſaal: Maxy Kohl⸗Chemnitz. i 1 * „ Muſterſchutzerteilung. Der Firma Friedrich Lux, G. m. b. H. in Ludwigshafen, wurde der.R. G. M. Nr. 249 104 auf einen Gasdruckmeſſer mit zentralem Meßrohr von zweierlei Querſchnitt gegeben. Auflage von Fahrſcheinbüchern Mannheim⸗Ludwigshafen auf dem Mannheimer Hauptbahnhof. Einer Anregung der Handels⸗ kammer zufolge hat die Gr. Generaldirektion in dankenswerter Weiſe auf dem Mannheimer Hauptbahnhof die Auflage von Fahr⸗ ſcheinbüchern veranlaßt, welche zu 30 Fahrten auf der Strecke Mann⸗ heim⸗Ludwigshafen berechtigen. DWDie 5. ordentliche Hauptverſammlung des Vereins rheiniſcher Binnenſchiffahrtsintereſſenten findet am Samstag, den 6. Mai, im Rathausſaale in Karlsruhe ſtatt. * Die Peteranendankſammlung ergab im Amtsbezirk Lörra ch Zen Betrag von 2100 M. 5* Die Volksſchule hat am 3. Mai 1905 ein neues Schuljahr begonnen. Das Heer der am erſten Tage aufgenommenen Abe⸗ Schützen zählt dieſes Jahr 3482 Kinder. Mit dieſem Zugang von Anfängern iſt die Schülerzahl der hieſigen Volksſchule wieder gans bedeutend geſtiegen. Während nämlich die Zahl der Anfänger ſich guf 8482 exhöht hat, beträgt die Zahl der an Oſtern J. Is. zur Ent⸗ laſſung gekommenen Schüler nur 2122. Mithin hat die Volksſchule eine Vermehrung von 1360 Schülern zu verzeichnen. Zu Anfang des abgelaufenen Schuljahres zählte die Volksſchule ohne Jort⸗ bildungsſchule 21.557 Schüler, auf Schluß des Schuljahres beif⸗ ferte ſich die Zahl der Volksſchüler nach Abrechnung der in die ver⸗ ſchiedenen Mittelſchulen übergetretenen Schüler auf 21 107. Die Volksſchule zählt ſomit nach Hinzuxechnung der obigen Vermehrung durch den Ueberſchuß der Anfänger den Entlaſſenen gegenüber ohne Fortbildungsſchule 22 467 Kinder. Jungliberaler Verein. Auf die Verſammlung, die heute Don⸗ nerstag Abend 9 Uhr im Saale der Bäckerinnung, Lit, S 6, 40, ſtattfindet, ſei nochmals hingewieſen. Herr Oberamtsrichter Dr, Ko ch wird über die kürzliche Beratung des ſtädtiſchen Voranſchlags im hieſigen Bürgerausſchuß Bericht erſtatten. Angeſichts der Wichtig⸗ keit der Tagesordnung iſt ein zahlreiches Erſcheinen der Mitglieder ſehr erwünſcht. Auch die Mitglieder des nationalliberalen Vereins, des Liberalen Arbeitervereins, wie überhaupt alle, die ſich für das Bei der geſtrigen Ziehung der Maimarktlotterie fiel der I. Preis, ein Viererzug, auf die Nummer 50 002, der ein Paar Wagenpferde, auf Nr. 18 176, der 8. Preis, ein Paar auf Nr. 19 695, 5. Preis, ein Reitpferd, auf Nr. 12 728, der 6. Preis, ein Arbeitspferd, auf Nr. 48 761, Arbeitspferd, auf Nr. 70 795, der 8. Preis, Nr. 68 168, der 9. Preis, ein Arbeitspferd, auf der 10. Preis, ein Arbeitspferd, auf Nr. 50 858. von Moritz Herzberger fiel der 6. Preis, ferner ein Arbeits⸗ pferd auf Nr. 6057, ein Arbeitspferd, auf Nr. 79 881 und der 3. und 7. Preis, ferner zwei Arbeitspferde und eine Kalbin, in die Hauptkollekte von J. F. Lang Sohn⸗Heddesheim 5 Haupt⸗ gewinne und außerdem 3 Arbeitspferde, Der 8. Preis und ein Arbeits Hier berkauft. Der 2. Preis aus der Kollekte des Loſeſpezialgeſchäftes Härſch, D 4, 7, fiel einem hieſigen Bahnarbeiter zu. aufmerkſam machen, daß die Knabenarbeitsſchule am 15. d. Y Tätigkeit wieder aufnimmt und Anmeldeformulare vom 5. biß durch die Klaſſenlehrer an die ungen empfehlen den Eltern es dringend, ihre Knab beitsſchule anzumelden, um ihnen auch die nötige g zuteil werden zu laſſen. gutunterrichteter die Feier des Landesjahresf ſtatt. Mit den nötigen Vorarbeiten iſt bereits beg emſig bemüht, dieſer diegenen Charakter auch nach außenhin zu verleihen. vorragenden Rednern aus Miſſionsk dienſt am Sonntag mitt der bewährte Kanzelredner gewonnen. zeigen. tag den 7. Mai im Nibelungenſaa Duncker'ſch Schiller. nur als Parteipolitiker kennen lernte, ſo di Intereſſe ſein, was Dr. Meyer⸗Benſey⸗Göttingen in der V zu ſeinem Naumann⸗Buch ſagt:„Es iſt Friedrich Naumann in hervorragender Weiſe geeignet iſt, dem heißen, ehrlichen Ringen unſerer Zeit nach vertiefter Bildung zum Führer zu dienen. treter Ich ſchätz Stils, der eine höchſt ſchlichte, einfache, 0 äußerſt lebendige, anſchauliche und farbige Sprache ſchreibt und in gleichem Grade für künſtleriſche Wirkung wie für durchſichtige Dar⸗ legung komplizierter Gedankengänge befähigt iſt über Schiller ſprechen zu hören, wird ein Genuß ſeltener Ark ſein. Es dürfte ſich empfehlen, die Karten für die Feier am Sonntag, in der Naumann ſpricht, ſchon vorauszulöſen. heutigen Feſtſitzung hat, wie bereit⸗ rurig erfahren, als der Anfang der Feier von abends 8 Uhr auf 7 Uhr derlegt werden mußte. Der Vorſitzende, Herr Major z. D. Seubert, wird die Sitzung mit einer auf die Bedeutung der Feier hinweiſenden Anſprache eröffnen, worauf Herr Prof⸗ Armand Bau⸗ maun über„Schillers Freundinnen in Mannheim“ vortragen wird. Störung der Redner bermieden wird. T auf die Feier folgenden Abendeſſen iſt abgeſchloſſen; es werden dem⸗ nach über hundert Perſonen, Damen und H teiligen. Naächdem der ſeines Geſchäfts⸗Jubiläums im November vorigen Jahres eine be⸗ trächtliche ausbezahlen ließ, kam einem alten Gebrauch gemäß auch am 1. Mai wieder ein namhafter Betrag an diejenigen Arbeiter und Aufſeher zur Verteilung, die über 5 Jahre in ſeinen Dienſten ſtehen. 2. Preis, Arbeitspferde, der 7. Preis, ein In die Kollekte eine Kuh auf Nr. 62 681 und eine Kalbin auf Nr. 87 783. In die Kollekte von Adrian Schmitt, S 4, 19, fielen —— Are Handeln in Kriſen zu befeſtigen. nicht, aber er ſah in Maelean den ſtarken Mann, ſtützen konnte. 24 Stunden hintereinander im Sattel geblieben. Als er rechtes Auge verlor, zielte er mit dem linken und blieb ein ebenſa dborzüglicher Schütze wie vorher. Seit langem gilt er für„den Einmal kaufte er für den Sul tan ein modernes Kabriolett, das auch glücklich an der marokkani⸗ ſchen Küſte gelandet wurde, aber nun ergab ſich die Schwierigkeit Maclean wußte ſich auch hier zu helfen. Er beſtieg ſelbſt den Bock und fuhr durch ein Land, das keine Land⸗ Bei einem ſchvierigen Bergpaß mußten die Räder ten von Kamelen getragen werden. beſten Dolmetſcher in Marokko“. es nach Feg zu bringen. ſtraßen kennt. abgenommen und der Wagenkaſ — Ein neues Muſikinſtrument iſt von dem Italiener dell Oro Wie es ſchon dieſe Es hat 27 in Octaven angeordnete Taſten, und der Druck des Fußes a das ganze Taſtbrett herunter⸗ Als Soloinſtrument wird Der Ton ſoll rund und angenehm aber in der Stärke zwiſchen forte und piano keine Der Erfinder ſpielt das Harmoniped, während er mit 11 erfunden und Harmoniped benannt worden. Bezeichnung ausdrückt, wird es mit den Füßen geſpielt. eine Taſte dient gleichzeitig dazu, zudrücken und die Blaſebälge zu füllen. it beiden Füßen geſpielt. — Als der junge Sultan auf den Thron kam, kannte er die Welt außerhalb der Mauern des Harems auf den er ſich Macleans Ausdauer iſt ſehr groß; er iſt oft 19 bis ein kannten 2 Sitzungen. Beſprechung worin für kür 2 Kühe und 5 Kalbinnen. ferd wurde von Friſeur Peter Keller * Knabenarbeitsſchule. Auch an dieſer Stelle wollen wir darauf M. ihre 8. Mai Schüler abgegeben werden, Die hohe Schüllerzahl dieſer Inſtitution— es waren im verfloſſenen Jahre zwiſchen elf⸗ und zwölfhundert— ſowie deren hervorragende Leiſt⸗ en für die Ar⸗ ſche Schulung * Landes⸗Jahresſeſt des Basler Miſſionsvereins Wie wir von Seite erfahren, findet am Sonntag den 2¹ des Basler N d ionsvereins dahier men. Man iſt rdigen und ge⸗ Neben h für den Feſtgo e als Feſtpre Herr Stadtpfarrer Götz aus Heidelb Weiteres beſagen die demnächſt noch erſcheinenden An⸗ er einen einfachen, aber w * Dr. Friedrich Naumann hält, ſo ſchreibt man uns, am auf Veranlaſſung der L Gedächtnisrede *— Gewerkvereine eine Da die Mehrzahl unſerer Leſer Naumann bis fte es für ſie nich bſchen 9 jetzt ht ohne orrede meine Ueberzeugung, daß 5 100 Ich ſchätze in ihm den Pfadfinder und vorbildlichen Ver⸗ einer ſpezifiſch modernen und durchaus deutſchen Bildung tze in ihm ferner einen Meiſter des deutſchen ſachliche und zugleich 47 Naumann * Schillerfeier des Altertumsvereins. Das Programm der 18 mitgeteilt, inſofern eine Aende⸗ *⁰ 1 N Man bittet um pünktliches Erſcheinen, damit eine Die Anmeldeliſte zu dem — erren, ſich daran be⸗ 15 * Gratifikationen an Arbeiter des Vereins Chemiſcher Fabriken. Verein Chemiſcher Fabrifen in Mannheim anläßlich Geldſumme an ſeine ſämtlichen Arbeiter und Beamten 1 * Der Lanz'ſchen Fabrik wird, wie uns unſer Heidelberger ch⸗Korreſpondent mitteilt, kommenden Samstag, 6. Mai Profeſſor 1 Kindermann von der Heidelberger Univerſität mit ſeinen Stu⸗ denten einen Beſuch abſtatten. Die Exkurſion geht 12,30 Uhr na von Heidelberg ab. In Mannheim wird Prof. Kindermann zunächſt chm. einen ca. einſtündigen Vortrag über die Lanz ſche Fabrik, Wohl⸗ fahrtseinrichtungen, Arbeitervertretung derſelben ete, halten, woran ſich ein Rundgang durch die Etabliſſements ſchließen wird. Der Rundgang dürfte um 6 Uhr abends ſein Ende gefunden haben. * Der Gemeinnützige Verein der Schwetztnger⸗Vorſtadt hielt am 27. April im Lokale Peter Metz eine zahlreich beſuchte Generalverſammlung ab. Der 1. Vorſtand, Herr Bub, gab über die Tätigkeit des Vereins einen Rückblick. Der Verein gab in Gemeinſchaft mit den Gemeinnützigen Vereinen der Neckar⸗ vorſtadt, Lindenhof und Jungbuſch 5 Liſten der ſäumigen und böswilligen Zahler heraus und waren gemeldet von: Neckarvorſtadt 532, Schwetzingervorſtadt 377, Lindenhof 148, Jungbuſch 12, zu⸗ ſammen 1064, von welchen einige, weil bezahlt, geſtrichen wurden. Die Zahl der gemeldeten ſäumigen Zahlern hat ſich in den letzten Liſten bedeutend reduziert, ſo daß die Vereine mit der Tätigkeit auf dieſem Gebiet ſehr befriedigt ſein dürften. Betreffs des an⸗ geſtrebten Marktplatzes im ſogen. Zuchthausgarten, hatte der Ver⸗ ein leider keinen Erfolg und wurde vielfach bedauerk, daß die Stadtverwaltung nicht dazu kommt, in zentraler Lage einen Markt⸗ platz zu ſchaffen mit Bahnverbindung und Anſchlußgeleiſe mit den Kühlhallen im ſtädt. Schlachthof, ſo daß es möglich wäre, in großen Quantitäten die Haushaltungsprodukte, Gemüſe, Fiſche etc. auf den Markt zu bringen, um den Bewohnern unſerer Stadt billige Nah⸗ Wegen Benennung der Schwetzinger rungsmittel zu verſchaffen. Vorſtadt wurde in längeren äußerſt erregten Debatten Stadt“ feſtzuhalten. Auch fand folgende Reſolution: im Lokale Peter Metz abgehaltene Verſammlung des zuteilen. Keinesfalls kann ſich die Verſammlung mit dem vom Stadtrate gewählten Ausdruck Schfvetzingerſtadt befreunden“ einſtimmige Annahme. Daß die Bezeichnung Schwetzingerſtadt zu Irrtümern Veranlaſſung gibt, beweiſt ein vorgetragener Fall, wo⸗ nach ein hier aufgegebener Brief, welcher mit Bezeichnung Schlvetzingerſtadt verſehen war, zuerſt nach Schwetzingen ging und erſt dann hier mit 20 Pf. Strafporto verſehen zugeſtellt wurde. Nach erfolgter Rechnungsablage durch Herrn Schriftführer und K Hierauf erfolgte Neutpahl: Als 1. Vorſtand würde Herr Max Bub, 2. Vorſtand Herr Erlenwein, Schriftführer und Kaſſier Herr Friedol. Maier, Vorſtandsmitglieder Herren Alb. Bauer, Apotheker, Karl Bärenklau, Baumeiſter, Wenzel Waic, Lederhändler und Philipp Baßler, Kaufmann ge⸗ Wegen des in Ausführung begriffenen Kinderſpielplatzes Wunſch auf Durchführung von Rhein⸗ Gleichzeitig wurde dem Stadtverordneten⸗Kollegium lebhafter Dank geſpendet für ihr ſo mannhaftes Eintreten zu Gunſten unſerer Vorſtadt anläßlich der be⸗ Es gelangten hierauf 3 Mietverkrüge zur zere Zahlungstermine von 1 Monat, 14 Tagen, 8 Tagen, desgleichen bei Räumungsklagen entſprechend kurze Termine Platz greifen. Von der Verſammlung wurde ferner be⸗ General⸗Direktion und den ſonſtigen Be⸗ bhörden in Verbindung zu treten, wegen Erſtellung eines Per⸗ ſonenſteges über die Bahngeleiſe zwiſchen Große Wallſtadt⸗⸗ Traitteur⸗ oder Kleinfeldſtraße, um mit dem Lindenhofe eine beſſerg Verbindung zu bekommen, zumal der Perſonenſteg am Hauptbahn⸗ Maier wurde dem Vorſtande Decharge erteilt. Joſ. Kaufmann, Ed. Zopf, Malermeiſter, Karl Breitner, wählt. wurde allerſeits der häuſer⸗ bis Augartenſtraße ausgeſprochen. ſchloſſen mit der Großh. ein großes Aktordion mit 170 Taſten bearbeitet. bos überlaſtet iſt und die Bahnbeamten und Arbeiter, welche auf dem * Lindenhof beſchäftigt ſind, einen zu großen Umweg zu machen haben. Zum Schluſſe ſprechung. Es wurden berſchiedene Bewohner durch Großh. Bezirks⸗ amt zum Anſchluß aufgefordert, bezw. zur Vorlage von Plänen. Die Friſt zur K kurz, umſomehr, als noch völlige Unklarheit herrſcht, ob die ober⸗ irdiſchen Leitungen durch eiſerne Röhren erſetzt werden müſſen, oder ob und insbeſor ſehen, an den Kana die Ver „Caſinos verſpricht ein ſehr genußrei Verein und der Mannhe am er⸗Verein verſchiedene Ge⸗ ſamtchöre zum Vortrag. Außerdem hat der Mandolinen⸗ Verein ſeine Mitwirkung 3 in dieſer Nummer. 5 graph 184“ zum letzter 5 zur Aufführung. * Die erſto Heidelberger Schloßbeleuchtung findet am Pfingſt⸗ montag anläß 5 greſſes des Verbandes deutſcher Möbel⸗ war im Jahre der Generalvertreter werpen, William Egan in Schiff im September v. Is. wieder eine Reiſe von Rotterdam hier⸗ mißte der tee die Einſenkungsklammern(die weithin Strafverfügung der Waſſerpolizeibel Egan Berufung ein mit der tümer des Schiffes ſei, weiter ſei es ihm auch aus dem augegebene⸗ Grunde nicht möglich geweſen, das Patent an Bord zu führen. Die Einſenkungsklammern ſeien am Schiff vorhanden geweſen. D Gutachker, Herr Ammann, ſtützte ſich in ſeinen Ausführunge auf die Rheinſchiffahrtsakte von 1869, nach dem das Patent Bord ſein muß Grund des Nichtvorhandenſeins an deſſen Stelle zu treten. Einſenkungsklammern habe er nicht wahrgenommen; möglich f daß ſie durch Ueberſtreichung gegen die Vorſchrift uUnkenntlich macht waren. könne er ebenfalls nicht anerkennen, da Dampf⸗ in ein Segelſchiff umgewandelt worden ſej, was weſentliche Aenderung des Schiffes bedeute. die Einſprache für durchaus unbegründet; für eine ausländiſche Geſellſchaft nicht belangt werden könme, müßte man ſich eben an den Vertreter desſelben halten. Der Be teidiger des perſönlich erſchienenen Angeklagten wandte dagegen e fahrtsakte ſpricht nur von„Eigentümern“ ußid„Führern“, nicht aber von Vert treter aber nach dem Au⸗ frei. Nur der Eigentümer oder Führer des Schiffes könne b ſei alſo auch von dieſer Anklage freizuſprechen. Dezember entfernt und war erfroren. die vom Stadtrate gewählte Bezeichnung Schwetzingerſtadt als eine ver⸗ unglückte bezeichnet und beſchloſſen, an der Beze jchnung„Stephanien⸗ „Die heute Gemein⸗ nützigen Vereins der Schwetzinger⸗Vorſtadt beſchließt, an dem früher ſchon gewählten Ausdruck„Stephanien ⸗Stadt“ feſtzuhalten und dem verehrlichen Stadtrat dieſen Wunſch der Vevölkerung mit⸗ ſchluß wurde gefaßt gegen die Stimmen der Sozialdemokrate ſſter Abenden des Schillerzyklus war auch geſtern das Haus Gruppierung und manche Flüchtigkeit der Einſtudier ſo war insbeſondere die Rütli⸗Szene nicht fein genug he heit, während ſeine Maske doch gar zu kraß getwählt war. Wirkung; ſonſt allerdings ſtimmte der Künſtler den T Abortanlagen zur Be⸗ gelangten die Anſchlüſſe der ſtellung iſt aber bedauerlicher Weiſe etwas zu enden Tonröhren einfach mit Kloſet verſehen ange⸗ wurde beſchloſſen, mit den Schweſter⸗ hen, Klarheit in der Sache zu ſchaffen und zu ver⸗ ur Ausführung der Anſchlüſſe zu exreichen en, daß die Tonröhren mit Hoſet ver⸗ Damit erreichts . dahin 31 wi dahin zu w rein hält anläßlich ſeines 6jährigen Samstag Abend in den Sälen des skonzert mit Ball ab. Der Abend Der Langſche Zitherve 5 1 ſein Frühjahr irk igeſagt. Wir verweiſen auf das Inſerat Apollotheater. Heute Donnerstag gelangt der Schwank„Para⸗ Male fführung. Das Stück erzielte durchſchlagenden Erfolg. kann deshalb nur beſtens 0 ig bei vollbeſetztem Hauſe einen * 7 9 en Aufführr ch der heutigen letz f 5. Mai, gelangt„Der Walzerkönig 5 1 tigt, ohne ein Patent Frage beſchäftigte geſtern faſt zwei 8 Patent es Schiffes„Egan 18“ avarie unbrauchbar geworden und Eigentümers, des Lloyd Rhinan in Ant⸗ Frankfurt, war um ien neues Atteſt ein⸗ Da der alte Paß eingeſchickt werden mußte und die ingelegenheit ſich hinauszögerte, war von Maf bis September vo wider nicht an Bord. Als das Fahres das Patent der Vorſchrift *Iſt ein an deshalb in Strafe genommen; weiter be Rheinbauinſpektion am Sch ſichtbare Eiche). Gegen die hörde in Höhe von 100 M. legte ndung, daß er nicht der Eigen⸗ her antrat, wurde Gg Hniſche Aſſiſtent bei der im anderen Falle habe eine Beſcheinigung über Das neue von der Holl. Regierung ausgeſtellte Pa das Schiff aus ei Der Amtsanwalt h wenn der Eige daß ein ſolches Verfahren juriſtiſch unhaltbar ſeiz die Rheinſchi etern als verantwortlichen Perſanen. Daß der Ver 5 sdrucke des Amtsanwalts„verautwortliche⸗ Redakteur“ ſei, alſo für alles hafte, davon könne keine Rede ſein Das Gericht ſprach den Angeklagten nach halbſtündiger Beratu werden, es bleibe der Rheinſtrompoligeibehörde unbenommen, nun an die belgiſche Geſellſchaft zu halten. Von einer Ueb ſtreichung der Einſenkungsklammern hatte Egan keine Kenntn Aus dem Grossherzoglum. Konſtan z, 8. Mai. Vom el Ecg Sch ellzu zſpiſchen Münſterlingen und Kreußlingen der Gepäckwagen gleiſt. Jedoch wurde niemand ernſtlich verletzt. Das aufgeriſſen, die Strecke geſperrt. *„ Kleine Mitteilungen aus Ba de Nacht wurde der verheiratete Obermanövoriſt Kranz vor fen von einem Zuge überfahren und vollſtändig in Stu riſſen.— Am Schauinsland wurde die bisher unter Sch borgene Leiche der etwa 46jährigen Gattin eines H + Arztes gefunden. Die Frau hatte ſich aus einem Sanag riu + 7 8 1 Pfalz, Heſſen ung umgebung. PNaeuſtadt, 3. Mai. Der Stadtrat faßte geſtern heimer Sitzung folgenden Beſchluß:„Der Stadtrat verleiht Bürgermeiſter und Landtagsabgeordneten Kgl. Hofrat Frie Exter in dankbarer Anerkennung der in unermüdlicher und ſt erfolgreicher Förderung des Wohles und des Anſehens de Ehrenbürgerreicht! erworbenen Verdienſte das apfel und Stein. Cheater, Runſt und Wiſſenſchaft. Großh. Bad. Rof⸗ und Nationaltheater in Mannhei Schiller⸗Zyklus. Wilhelm Tell. Die Reihe von Schillers dramatiſchen Werken, letzten Wochen raſchen Zuges an unſerem Auge vor berzieher iſt geſtern durch„Wilhelm Tell“, des Dichters letztes 1804) vollendetes Drama abgeſchloſſen worden. Am 9. dem Tag dek Schillerfeier, wird ſich noch das„Demetri ment anſchließen. Ebenſo wie an nahezu allen v ein erfreuliches Zeichen für die Kunſtbegeiſterung, mit im Schillerjahre die Geiſteswerke des Dichterfürſten An künſtleriſchem Wert ſchloß ſich die geſtrige vorhergehenden würdig an, wenn auch der Geſamteindruck ſo günſtig war, wie bei einigen der früheren Zyklusauffith machte ſich in einzelnen Szenen eine gewiſſe Oberflächlichk tet. Die Darſteller der Hauptrollen waren gut a Pl Gckelmann, der als Geßler zu Fuß erſchien, charankt rachſüchtigen, ſeigen Tyrannen in Spiel und Deklamation m des Herrn Ludwig war eine erfreuliche Leiſtung, den Monolog der hohlen Gaſſe ſprach er mit ſchönem Ausdruck und ſtänndnis und in der Apfelſchußſzene war ſein Spiel von estwas zu ſehr auf den Salonton des überlegenen We untvillkürlich erkältend wirken mußte. Herr Mathf Gaſt, w — 4, Seite. ndaer. Herr Ausfelder als Walther Fürſt zur Seite. Den Arnold von Melchthal gab Herr Köhler lebenswahr und mit echtem Gefühl, ſo daß er einen beachtenswerten künſtleriſchen Erfolg erzielte; in gleicherweiſe war uns der Rudenz des Herrn Möller recht ſhm⸗ pathiſch. Außerdem ſeien noch die Herren Neumann⸗Hoditz (Attinghauſen), Vanderſtetken(pPfarrer Röſſelmaun), Tietſch(Baumgarten) und Kökert(Harras) ſowie der Jo⸗ hann Parrieida des Herrn Godeck lobend erwähnt. Die Damen⸗ rollen ſind im Toll an ſich nicht bedeutend, geſtern wurden gerabe ſie noch durch mancherlei Striche ſtark beeintrüchtigt. So hatte man Tell's Gattin aus der Sterbeſzene Attinghauſens völlig ausgeſchal⸗ tet; im übrigen konnte ſie, von Frl. Liſſl ſchlicht und herzlich ge⸗ ſpielt, gut gefalle Frl. Wittels verſtand es ſchließlich, die Rolle der Bertha von Bruneck uns menſchlich nahe zu bringen, in der Szene mit Rr erzielte ſie bielen Beifall. An Aeußerlichkeiten ſei zum Schluf wähnt, daß Maſchinerie und Beleuchtung gut funktionierter Aufziehen des Sturmes im erſten Akte hätte ſich wohl no licher machen laſſen. Anzuerkennen war die Schnollig ar die Szenenwechſel vor ſich gingen. K. Großh. Hof⸗ und Nationaltheater. Die Intendanz teilt mit, Stutlgart die„Knuſperhexe“ in„Hänſel und Gretel“ ſingt. Zur Schillerfeier. Ein gelehrter Schillerfreund bittet die „Köln. Zig.“, in Anregung zu bringen, daß am 9. Mai die Glocken im deutſchen Lande ſelben Stunde— und nachmittags ganzen 3 u r in der Todesſtunde Schillers:—6 Uhr t werden. Der Gedanke iſt ausgezeichnet; irklichung e eine würdige Huldigung für den Dichter bvon der ein vieltauſendſtimmiger Preis aus ehernem Munde— ein Meer gewaltiger Klangwogen brauſte über ganz Deutſchland hin ihm zu Ehren. Heueſle Nachrichten und Telegramme. Drivat-⸗Telegramme dles„General-Hnzeigers“ * Sktuttgart, 4. Mai. Zu der morgen in Berlin ſtattfindenden Eiſenbahnkonferenz nehmen dem „Schw. Merkur“ zufolge aus Württemberg teil: Staatsrat 91 ſeine Ver des Lie Glocke: bvon Balz und Direktor Oeſterlin. Forbach, 4. Mai. In der Nacht zum Montag, in der der Burſche eines Rittmeiſters vom Trainbataillon von einer Rotte junger Leute überfallen und hingemetzelt worden iſt, iſt noch ein zweiter Trainſoldat von denſelben Rowdys überfallen und lebensgefährlich verwundet worden. Der Garniſonskommandant von Forbach hat nun den Zapfenſtreich ſchn um 9 Uhr angeordnet. Mehrere ſtarke Patrouillen durchziehen in den Abendſtunden die Stadt um Zuſammenrottungen zu verhindern. Krefeld, 3. Mai. Hier erfolgte heute Nachmittag in der chemiſchen Fabrik von Leitholf aus unbekannten Urſachen eine Dampfkeſſelepploſion durch die zwei Arbeiter getötet 4 flach Montelimar abgereiſt. Emden: die Abbrennung der Feuerſtöße ſteichen anläßlich der Schillerfeier wegen der Gefahr der ür das Studium i halb für ſeine patriotiſche Pflicht(), dieſe Reiſe aus⸗ wurden und ein anderer ſchwere Verletzungen erlitt. Prenzlau, 3. Mgi. Geſtern Abend um halb 10 Uhr überfuhr ein Elſenbahnzug auf der Strecke Prenzlau⸗Temp⸗ lin in der Nähe bon Prenzlau ein Gefährt, wobei ein Mann getötet und zwei Perſonen ſchtwer verletzt wurden. *Berlin, 4. Mai. Das„Berl. Tagebl.“ meldet aus Eſſen(Ruhr): In Velbert wurden von 16 Firmen 306 Gießern gekündigt. Die Firmen wollen ſich nicht auf Unterhandlungen über den neuen von den Gießern aufgeſtellten Tarif einlaſſen. Berlin, 4. Mai. Die„Voſſ. Zig.“ meldet aus Der Regierungspräſident von Aurich wünſcht, daß 1 auf den See⸗ 18 reführung der Seeleute unterbleibe. Der Feſt⸗ ausſchuß veranlaßte ein Sachverſtändigengutachten. *Wien, 4 Mai. Die„Neue Freie Preſſe“ meldet: WMährend der heutigen Vorſtellung der„auberflöte“ ver⸗ ſagte infolge Kurzſchluſſes die Bühnenbeleuchtung. Ein ſich verbreitender Brandgeruch drohte eine Panik hervor⸗ zurufen. Direktor Mahler eilte auf die Bühne und ſuchte guf das Publikum beruhigend einzuwirken. Nach einiger Zeit gelang die Wiederbeleuchtung der Bühne, worauf ſich das Publi⸗ kum beruhigte. Budapaſt, 3. Mai. Die Kisfaludy⸗Geſellſchaft veranſtal⸗ tete heute eine zahlreich beſuchte Schillerfeier, bei der Unterrichtsminif zy und Univerſitätsprofeſſor Beöthh, Mitglied des Herrenhauſes, den Vorſitz führten. Nach der Eröff⸗ Rnungsanſprac hielten Prof. Hofrat Guſtav Heinrich und Prof. Steſan Vorträge über Schiller. 5 Paris Die Malerin Sebillot hat gegen den gationaliſtiſchen Journaliſten Gouchet, der ein im Salon aus⸗ Zeſtelltes Porträt des Generals Percin mit ſeinem Regenſchirm Jurchbohrt hat, eine Klage auf Schadenerſatz in Höhe von 3000 Franes angeſtrengt. Die Geſollſchaft der franzöſiſchen Künſtlar, As die Verenſtalterin des Salons, hat gleichfalls gegen Gouchet einen Prozeß angeſtrengt, der vor dem Zuchtpolizeigericht verhandelt perden wird. *Pavis, 4. Mai. Präſident Loubet iſt heute Abend Paris, 3. Mai. Der König von England ghakte heute während eines Frühſtücks, das ihm zu Ehren bei em Marquis von Breteuil ſtattfand, eine längere Unterredung znit dem ebenfalls als Gaſt anweſenden Miniſter des Aus⸗ pbärtigen Deleaſſcé. Paris, 4. Mai. Der Herzog von Irleans ilte einem Berichterſtakter mit, daß er keineswegs eine Nordpol⸗ hrt ſondern lediglich ozeanographiſche Studien in der Gegend wiſchen der Inſel Saint Mayon und Grönland zu unternehmen edenke. Frankreich habe in der internationalen Kommiſſion der Polarmeere keinen Vertreter, und er halte fühten. Schanghai, 3. Mai.(Reuter.) Siebzig bedeutende 1 0 Kaufleute machen die Regierung darauf aufmerkfam, aß China die Abmachungen des engliſch⸗chineſi⸗ ſchen Handelsvertrages nicht innehält. Röntgenkongreſßt. Berlin, 3. Mai. Ju der Schluß ſitzung des Röntgen⸗ üngreſſes berichten Schild⸗Magdeburg über die Heilung eines alles von Krebs mittelſt Röntgenſtrahlen, welcher durch eine eigen⸗ imliche Hautkrankheit entſtand; Wichmann⸗ Hamburg über ein genes Shſtem, heilkräftige Wirkung der Strahlen guch in der Tiefe Werzielen? Hennecart⸗Sedan und Bacher⸗Berlin über ſetzlichen Schutz vor dem Mifibrauch der Röntgenſtrahlen. Darauf urde die Reſolution gefaßt:„Der Röntgenkongreß erklärt, e Unterſuchung und Vehandlung mit Röntgenſtrahlen iſt eine rein gtliche Leiſtung; dem muß in der allgemeinen mebiziniſchen Geſetz⸗ gebung Rechnung gerräßen-wrrrer- gabe der Reſolu⸗ tion übernimmt der Ausſchuß des Kongreſſes. Nach weiteren wiſſen⸗ ſchaftlichen Vorträgen ſchließt Vorſitzender Profeſſor Eberlein den Kongreß mit einem Ueberblick über die gehörten Vorträge und daukt den Vortragenden, den Ausſtellern, der Preſſe, den Mitgliedern des Ehrenausſchuſſes und den Ausländern. Die Genickſtarre. Berlin, 4. Maj. Die Morgenblätter melden: am Resze⸗ rungsbezirk Oppeln wurden während der erſten Abrilzäte 0 7 Erkrankungen und 212 Todesfällle an Genickftarre Ant⸗ gezeigt. Verſchont blieben die Kreiſe Krotkau, Kreuzburg, Neißze uN Stadt und Kreis Ratibor. Das deutſche Kaiſerpaar in Venedig. Venedig, 3. Maj. Der Kaiſer und die Kaiſerin mit den Prinzen begaben ſich heute vormittag halb 9 Uhr mit einem Motorboote in die Giardini Pubbliei zum Beſuche der inter⸗ nationalen Kunſtausſtellung. Der Beſuch dauerte über eine Stunde. Der Katſer kaufte ein Bild von Emanuele Bruguoli und eine Marmorbüſte von Francesco Jerace an. Nach dem Verlaſſen der Ausſtellung machte das Kaiſerpaar eine Spazierfahrt im Park, der die Ausſtellungsgebäude umgibt. Um 9 Uhr 40 verließen ſie, nachdem ſie ſich von dem Bürgermeiſter verabſchiedet hatten, in dem Motorboot die Giardini Pubbliei. Die Kaiſerin unternahm heute eine Fahrt auf dem Canale Grande und beſuchte mehrere Kirchen. Alt Nachmittag blieben der Kaiſer und die Kaiſerin an Bord. Venedig, 3. Mai. Der Kaiſer nahm heute das Früh⸗ ſtück bei der Gräfin Moroſini ein. Gärung in Rußland. *Lodz, 4. Mai. Als geſtern Abend die Volksmenge vor der Kreuzkirche patriotiſche Lieder anſtimmte, gab eine Koſakenpatrouille eine Salve auf das Volk ab, wodurch 7 Perſonen tötlich verwundet wurden. In der Kirche entſtand eine furchtbare Panik, da mehrere Kugeln durch die offene Türe den Altar trafen. Als ſich die Menge zerſtreut hatte und ein Detektiv des Weges kam, ergriffen ihn die Arbeiter und ſchlugen ihn halb tot. Auch heute werden hier Unruhen befüchtet. * Petersburg, 4. Mai.(Petersb. Tel.⸗Ag.) General⸗ major Schuwalow, der bisher dem Miniſter des Innern attachiert war, wurde zum Stadthauptmann von Moskau ernannt, anſtelle des Generalmajors Wolkow, der zum Gouverneur von Taurien ernannt iſt. *Lodz, 3. Mai. Der Polizei⸗Revieraufſeher Ponia⸗ towski wurde heute früh auf offener Straße durch vier Schüſſe, die mehrere Perſonen auf ihn abgaben, ködlich ver⸗ wundet. * Kaliſch, 3. Mai. Heute Mittag wurden drei Israeliten verhaftet, bei denen Proklamationen, Schußwaffen, Patronen und rote Fahnen gefunden wurden. Die Stadttore ſind geſchloſſen. Die Patrouillen, welche die Stadt durchziehen, werden mit Steinen geworfen. * Warſchau, 3. Mai. Ein Polizeibeamter wurde auf der Straße von zwei Unbekannten überfallen und durch Revolverſchüſſe verwundet. Die Angreifer entkamen.— Ein von der ſozialdemokratiſchen Partei Lithauens und Polens ver⸗ öffentlichter Aufruf verlangt den allgemeinen Ausſtand als Beweis dafür, daß die am Montag erfolgten Zuſammenſtöße mit dem Militär den revolutionären Geiſt geweckt und die Tat⸗ kraft der Partei nicht gebrochen haben. Der Ausſtand ergriff alle Fabriken. Der Straßenverkehr iſt wie gewöhnlich. * Tiflis, 3. Mai. Als ſich Koſaken, die in dem Dorfe Saraconi einen gewiſſen Dimitri Gheta, einen bekannten Agitator, verhaften wollten, dem Hauſe näherten, in dem ſich Gheta mit mehreren Begleitern aufhielt, wurden ſie, wie der Gouverneur von Kutais meldet, mit Gewehrſchüſſen empfangen. Die Koſaken machten ebenfalls von der Waffe Gebrauch; Gheta wurde getötet, ſeine Begleiter entkamen. * Moskau, 3. Mai. Der Revieraufſeher Alexeje w, der geſtern von der Volksmenge angegriffen wurde, welche bei ſeiner Verfolgung eine Reſtauration ſchwer beſchädigte, hat ſich heute erſchoſſen. Der Krieg. Vom deutſchen Rothen Kreuze. Gunſchuling, 3. Mai. Der„Köln. Ztg.“ wird gemeldet: Gerüchtweiſe verlautet, das Hoſpital des deut⸗ ſchen Rothen Kreuzes in Charbin werde wegen Mangels an Geldmitteln zu ſeiner weitetn Unterhaltung im Junj a b⸗ berufen werden, falls das ruſſiſche Rote Kreuz nicht bei⸗ ſteuere. Dringend wünſchenswert wäre es, Mittel zur Beſtrei⸗ tung ſeiner weitern Unterhaltung aus Deutſchland aufzubringen. Der deutſche Name iſt durch die vorzügliche Einrichtung und erfolgreiche Tätigkeit des deutſchen Roten Kreuzes bisher aufs beſte vertreten. Das deutſche Lazarett gilt als das beſte auf dem Kriegsſchauplatz. Seine monatliche Unterhaltung beträgt etwa 16 000 M. Die Gelder erhält das Lazarett unmittelbar von Berlin ohne Vermittlung des ruſſiſchen Kreuzes. Die Zeitungsnachrichten, das Lazarett habe ein Verpflegungsgeld für Kopf und Tag von ruſſiſcher Seite verlangt und erhalten, ſind unwahr. Die Abberufung, nachdem das Lazarett nur wenige Monate tätig geweſen iſt und nur gegen 250 Kranke behandelt hat, würde einen ſehr ſchlechten Eindruck machen und dem deutſchen Anſehen ſchaden. Eine Förderung der Sammel⸗ tätigkeit iſt daher ſehr anzuſtreben. 8 * * London, 3. Mai. Nach einer am Nachmittag bei Lloyds eingegangenen Meldung iſt der engliſche Dampfer„Planet Venus“ nicht von den Ruſſen beſchlagnahmt worden, ſondern heute in Yokohama eingetroffen. Geſehäftliches. Der Geſamtauflage unſerer heutigen Nummer liegt ein Proſpekt der Serienlosgeſellſchaft von Hermann Prien in Lübeck bei, worauf wir unſere Leſer beſonders aufmerkſam machen. * Moderner Zimmerſchmuck. Die großen Fortſchritte in der Photographie haben eine Umwälzung inbezug auf Dekoration der Zimmer im Gefolge und den Geſchmack des Publikums dahin ver⸗ felnert, daß man in immer weiteren Kreiſen dazu übergeht, die viel⸗ fach gebräuchlichen Papierdruckbilder und dergleichen durch eigene Porträts zu erſetzen. Unzweifelhaft bilden Porträts der Familien⸗ angehörigen einen weit wertvollexren und gediegeneren Schmuck des Hauſes, als ſonſtige Bilderwerke beliebigen Genres. Die„Mono⸗ bpol!' Porkträt Geſellſchaft m. b. H. Mannheim, E I, ſa(Marktſtraße), eines der größten und leiſtungsfähigſten Inſtitute mit einer jährlichen Produktſon von ungefähr 30 000 ſprechende Aehnlichk. Baden-Baden. 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M..80 bis M..—, Hen M. 3.„.—, Kartoffeln M..50 beſſere M..— bis M..—, Bohnen per Pfd.—00 P 7 kohl per Stück 25.30 Pfg., Spinat per Portion 035 Pfg., Wirſing“ per Stück.00 Pfa., Rotkohl per Stück 00-00 Pfg., Weißkohl per Stück.00 Pfg., Weißkraut 100 Stück 00., Kohlrabi, 3 Knollen 00-12 Pfg., Kopſſalat per Stück-15 Pfg., Endivienſalat p. Stück 00.25 Pfg., Feldſalat ver Portion 20 Pfg., Sellerie p. St. 15 Pfg. Zwiebeln per Pfd. 0⸗20 Pfg., rote Rüben p. Pfd., 0⸗3 Pfg., weiße Rüben per.00 Pfg., gelbe Rüben per Pfd..00 Pfg., Karotten per Büſchel 0 Pfg., Pflückerbſen per Pfd. 00.00 Pfg., Meeretrig per Stange 00.20 Pfg., Gurken ver Stück 00.00 Pfg., zum Einmachen ver 000 Stück.00., Aepfel per Pfd. 714 Pfg., Birnen per Pfd..00 Pfg., Kirſchen per Pfd. 00⸗00 Pfg., Trauben per Pfd. 90- 0 Pfg., Pfirſiſche p. Pfd. 00.00 Pfg., Aprikoſen p. Pfd. 00 Pfg,, Nüſſe per 000 Stück 00 Pfg., Haſelnüſſe per Pfd. 40 Pfg., Eier per 5 Stück 30.35 Pfg., Butter per Pfd. M..10⸗1.20, Handkäſe 10 Stück 40 Pfg., Breſem per Pfd. 40.50 Pfg., Hecht per Pfd. M..20, Barſch p. Pfd. 70.80 Pfg., Weißſiſche p. Pfd. 30-40 Pfg., Laherdan per Pfd. 50 Pfg., Stockſiſche per Pfd. 35 Pfg., Haſe per Stück.00-.00., Reh per Pfd. 00-00 Pfg., Hahn(jg.) per Stück 11.60., Huhn(jung) per ck 01.50 Mk., Feldhuhn per Stück .00-.00 Ni., Ente p. Stück..00., Tauben p. Paar 1⸗1.20 Me, Gans lebend per Stück 0⸗0., geſchlachtet per Pfd. 00.00 Pfg., Aal.00.0, 0., Spargeln per Pfd. 00 Pfg. 8 Landes⸗Produkten⸗Börſe vom 1. Mai 1905, mitseteilt von ö örſen ſind in den letzten Die Kurſen der amerikaniſche Tagen ſtark zurückgegangen, wäh effektiven Weizen aus Nord⸗ Rußland und Rumänien Börſenbericht den Fritz Kreglinger, amerika noch lange kein Rendement bieten. ſnd mit ihren Forderungen nur ſehr wenig gewichen, weil zum Export nicht mehr viel Ware vorbanden zu ſein ſcheint, dagegen ſind argentiniſche Weizen— pro Herbſt⸗Sichten— etwas zurückgegangen, während nähere Termine ſich ſo ziemlich behauptet hielten. Wir notieren per 100 ka frachtfrei Stuttgart, je nach Qualität und Lieferzeit: Weizen württemberg. M. 19.25.—19.50, fränkiſcher 00,00—00 00, niederbayer Ia M. 00.—00, Rumänier, neu M. 19.50 bis 20.25, Ulka M. 19.00—19.50, Saxonska M. 19.50—19.75, Roſtoff Azima M. 00.00—00.00, Walla⸗Walla M. 00.00.00.00, La Plata M. 19.25—19.50, Amerikaner M. 00.00—00.00, Kalifornier M. 00.00—00.00. Kernen: Oberländer M. 20.50—00.00, Unterländer M. 19.50 19.75. Dinkel 12.50—13.00. Roggen: württembergiſcher M. 14.50—15.00, nordd. M. 00.00—00.00 ruſſiſcher M. 16.00—1625,. Gerſte: württemb. M. 00.00—00. Pfälzer(nominell) M. 00.00 bis 00.00, bayeriſche M. 00.00.00, Tauber M. 00.0000,00, ungariſche M. 00.00—00.00, rn. prima M. 00.00—00.00. Hafer: Oberländer M. 00.00—00 00, Unterländer M. 00.0000.00, württemb. neu M. 15.00—15.25, ruſſiſcher M. 15.25—15,75, Mais Mixed M. 12.75 00.00, La Plata geſund 18.50—14.00, Dellow 18.00—00.00, Donau 00.00—00,00. Kohkreps 00.00—00,00. Mehl⸗ preiſe pro 100 kg inel. Sack: Mehl Nr. 0 M. 30.00—31.00, Nr. 1 M. 28.00—29.00, Nr. 2 M. 26.50—27.50, Nr. 3 M. 25.00—26.00, 7 5 M. 21.50—.22.50, Suppengries M. 30.00—81.00, Sack Kleie Mk..50. Telegramme. Ehriſtiania, 3. Mai. Di Anleihe iſt mit dem Crédit Lyonne des Pahs⸗Bas abgeſchloſſen worden. Waſſerſtandsnachrichten in; Pegelſtationen E Neue 1 Monat Mai. Datu m: vom Rhein: Bemerkungen NDünnnneeßee 375 3008 Wiildshut 8,18 3,22 Hüningen 2,81.91 3,15 Abds, 6 Uhr Rii.05 3,00.18.6 Uhr Eauterburgg 4,51 4,66 Abds. 6 Uhr Menßgsg 4,81 4,78 4,8 2 Uhr Germersheim 52 4,57.-P. 12 Uhr. Mannheimnm.32 4,32 4,32 Morg. 7 Uhr Maißzßz; 57 1,66 e, 12 Uhr Mufnm„22.81 5 10 Uhr 53 65 2 Uhr Fobenßn 85 2,65 10 Uhr NiinBn 2,82 2,78 2 Uhr Rüihhßß 2,29 2,23 6 Uhr vom Neckar Naunbeim 21 4,20 4,3 V. 7 Uh Heilbronn 85 0,85 0,841 V 7 Uhr —————— für Feuilleton und Kunſt: Fritz Kayſer, für Lokales, Provinziales u. Gerichtszeitung: Richard Schönfelder, für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktionelken Teil: Karl Apfel, für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Franz Kircher. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckeret. G. m. b..: Ernſt Müller. ———— —. wäſcht und ſcheuert 134 Wer rein macht, putzt, ug bane biher noch nicht Zuhns Waſch⸗Extrakt gebrauchte, mache bald einen Verſuch damit. 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Derſelbe erſtreckt ſich auf Pappen, Schnitzen, Ho⸗ beln, Metalls und Modellierarbeiten. Zur Teilnagme berechtigt ſind die Schüler der Volks⸗ und Bürgerſchule aus den Klaſſen IV—VIII. Der Unterricht iſt unentgeltlich; für den Verbrauch von Materialien werden halbjährlich zwei Mark bezahlt. For⸗ mulare zur Anmeldung, die über alles Einſchlägige Aufſchluß geben, werden auf Wunſch der Eltern von den Klaſſenlehrern an die betreffenden Schüler in der Zeit vom 5. bis 8. Mai abgegeben. Mannheim, 28. April 1905. Das Volksſchulrektorat: Dr. Sickenger. 30000/90 Bekanntmachung. No. 9427. Zu den Anfangskurſen des franzöſiſchen Unterrichts an der Volksſchule in der Allſtadt können Knaben und Mädchen der fünften Klaſſe, deren Fleiß und Leiſtungen im letzten Schuljahr wohl befriedigten, von den Eltern angemeldet werden. Der Unterricht iſt unentgeltlich und wird Dienstags, Donnerstags und Freitags von 4½ bis 5½ Uhr erteilt. Formulare zur Anmeldung werden auf Wunſch der Eltern von den Klaſſenlehrern an die be⸗ treffenden Schüler in der Zeit vom 5. bis 8. Mai abge⸗ geben. Diejenigen Schüler der Klaſſen VI— VIII, die ſchon im letzten Schulfahr mit Erfolg den franzöſiſchen Unterricht beſuchten und ſeitens ihrer Eltern auf dem vorgeſchriebenen Formular zum Weiterbeſuch des Unterrichts angemeldet wurden, haben ſich an dem ihnen durch den Klaſſenlehrer bekaunt gegebenen Termin zum Unterricht einzufinden. Mannheim, 28. April 1905. Das Volksſchulrektorat: Dr. Sickinger. 30000/292 „ OAenwald-elnb deellon Mannheim-Ludwigshafen, Sonuntag, den 7. Mai Gelleinsam mit der Sektion Darnstadt I. Programm-Tour Ziel: Pfalz Freinsheim⸗Peterskopf⸗Rahnfels⸗ Hartenburg⸗Limburg⸗Dürtheim. Abſahrt in Ludwigshafen 7% Uhr, Rückt. 756 Gelamte Marſchzeit ca. 6 Stunden. 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Teile den geehrten Herrſchaften ſowie Dienſtperſonal mit, daß ich meine Wohnung 8 2, 11 nach JA2, I, 2. Stock verlegt habe. 29785 Frau. Böhrer. Stellenvermittlung. Bekanntmachung. Die Teilnahme am Fortbildungs⸗ unterricht betr. Nr. 9428. Nach dem Geſetz über den Fortbildungs⸗ unterricht vom 11. Februar 1874 haben Knaben noch 2 Jahre und Mädchen noch 1 Jahr nach ihrer Eut⸗ laſſung aus der Volksſchule den Fortbildungsunterricht zu beſuchen Darnach ſind zum Beſuch der Fortbildungs⸗ ſchule verpflichtet: a) die Knaben, welche an Oſtern 1904 und Oſtern 1905 das volksſchulpflichtige Alter zurückgelegt haben, b) die Mädchen, welche an Oſtern 1905 das volks⸗ ſchulpflichtige Alter zurückgelegt haben, Das Schuljahr 190506 nimmt für den Fortbildungs⸗ unterricht Donnerstag, den 4. Mai 1905, nachmittags 1 Uhr ſeinen Anfang. Die fortbildungsſchulpflichtigen Knaben und Mädchen haben ſich an dem angegebenen Termin zum Beginn des Unterrichts rechtzeitig einzufinden und zwar: a) in der Turnhalle in K 6 ſämtliche Knaben der Altſtadt und aus den Vororten Käferthal, Waldhof und Neckarau, 1 8 b) im Hofe der Friedrichſchule(Altfladt) diejenigen Mädchen, welche den Küchen I,II, III, IV, V, VI u. VII zugeteilt Jof⸗ 5 c) im Schulhof in Käferthal die für die Küche VIII beſtimmten Mädchen, d) im Schulhof in Waldhof die für die Küche IX be⸗ ſtimmten Mädchen, e) im Schulhof des neuen Schulhauſes in Neckarau die für die Küche X beſtimmten Mädchen. Es wird darauf aufmerkſam gemacht, daß die Eltern, deren Stellvertreter, die Arbeits⸗ und Lehrherrn für den Schulbeſuch der fortbildungsſchulpflichtigen in ihrer Obhut, in ihrem Dienſt oder Brot ſtehenden Knaben und Mädchen verantwortlich ſind. Zuwiderhandlungen werden mit Geldbuße bis zu 50 Mark beſtraft. Fortbildungsſchulpflichtige Dienſtmädchen, Lehrlinge uſw., die von auswärts hierher kommen, ſind ſofort an⸗ zumelden, ohne Rückſicht darauf, ob dieſelben ſchon in ein feſtes Dienſt⸗ oder Lehrverhältnis getreten, oder nur ver⸗ ſuchs⸗ oder probeweiſe aufgenommen ſind. Die Anmeldung der von auswärts oder andern Schulanſtalten(Volks⸗ und Bürgerſchule ausgenommen) kommenden fortbildungsſchulpflichtigen Knaben und Mädchen hat zu erfolgen: a. für ſämtliche in der Altſtadt und den Vororten Käferthal, Waldhof und Neckarau wohnenden Knaben: in der Altſtadt im Schulhaus K 8, Zimmer No, 1; 0. für die in der Alſtadt wohnenden Mädchen: au der Kanzlei des Volksſchulrektorats Altſtadt Friedrichsſchule in U 2(Eingang gegenüber von U)⸗ . für die in den Vororten Käferthal, Waldhof und Neckarau wohnenden Mädchen: bei dem Oberlehrer der Mädchen⸗Abteilung in dem betr. Vorort. Mannheim, den 28. April 1905. Das Volksſchulrektorat: Dr. Sickinger. 30000%89 Haben Sie eine Canalisation ol. ae Closel-Anlage zu vergeben, ſo wenden Sie ſich vertrauensvoll an ꝑKarl Duller, Tiefhau-Techniker, B 5, 22. Spezialiſt für geſundheitstechniſche Anlagen. Kein Zuſchneideunterricht für Damengarderoben nach Tabellen zum Abpunktieren oder Herausradeln durch Hauſierer und Perſonen entgegengeſetzten Berufes; ſondern das Zu⸗ ſchneiden, ſowie Abrichtung der Schnittmuſtern in der Lehr⸗ anſtalt des Damenſchneidermeiſters J. 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Mai 1903, abends 9 Uhr Huldigung 2 unter Mitwirkung der verbündeten Geſangvereine Liederkranz, Liedertafel, Sängerbund, Singverein, Dirigent: Herr Julier ſowie der Kapellen des 2. Bad. Gren.⸗Reg. Kaiſer Wilhelm Nr. 110, des 4. Gr. Heſſ. Juf.⸗Reg.„Prinz Karl“ Nr. 118. 1. Fackelzug nach dem Schillerplatz. 2. Huldigungsmarſch von R. Wagner. 3. Feſtgeſang an die Künſtler von Mendelſohn. Kranzniederlegung und Huldigung. Allgemeiner Schlußgeſang: „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ 5 -Feier dler Stadt Mannheim am Schiller-Denkmal von Beethoven. Schillerplatzes werden ſowie Text und Me⸗ Es wird gebeten, in feſtlicher Kleidung 30000/00 Herr Innere Sta 1D +5 5/6. Leunig, 2. handlung 0 2, 1. 3. Querſtraße 50. at: „ Friſeur F 4, 18. im Nibelungenſaal(Roſengarten) am Die Gedächtnisrede hält Den muſikaliſchen Teil begleitet Mitglied des Großh. Hoftheaters. Eintrittskarten 50 Pfeunig. orvberkaufsstellen: Brockhoff K Schwalbe, Buchhandlung G 1,9 Fath, Valentin, Friſeur L 15, 9. 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Musikdirektor Adolf Böttge, Karlsruhe Rezitationen aus Schillers Werken von Nerrn Hans Godeek Alle Kreise der Bevölkerung ſind zu dieſer„Volksſchillerfeier“, welche durch den in Jganz Deutſchland bekannten, glänzenden Redner Dr. Friedrich Naumann wohl zur bedeutendſten [Veranſtaltung in dieſen Tagen geſtempelt wird, hiermit eingeladen. Die Kommission. Reſerv. Platz 1 Mark. Kremer, Aug., Zigarrenhandlung Frank,., Friſeur P 3, 8. Aletter, Eruſt, Buchhandlung Hauptſtr. 8. Rochow, vorm. Winterſche Buchhandl., Hauptſtr. 129. Färbereti Printz. 55192 Prompte Bedienung. Tadelloſe Ausführung.— Mäßige Wleiſe. Apollotheater Manunheim Donnerstag, den 4. Mai, abends 3¼ uhr: LIg1. die Nyoſel der Sittlichkeit. Suzaal lre 58700 Donnerstag, den 4. Mai 1903. 48. Vorſtellung. änſel und Gretel. Märcheuſpiel in 3 Vildern von Adelheid Wette. 1. Bild: Daheim. Dirkgenk: Camillo Hildebrand.— Regte: Eugen Gebrath. 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