Utbdl. 5557 Jart⸗ u⸗ I. 5699 möbl. 5505 5659 — möbh, chlaf⸗ Herrgt 51 plant, ſie wies die Boten an, ein beiſpielloſes Vergehen gegen die 7 + i —* 5— (Badiſche Volkszeitung.) der Stadt Mannheim und Umgebung.(Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗ Abreſſe 70 Pfeunig monatlich. 92 90„Journal Mannheim“ Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, II N G b 0 G N 9 7 9 E 1 9 E 8 3 et II II. g.— durch die Poſt bez. incl Poſt⸗ Telephon⸗Nummern: Erſcheint wöehentlich zwölf mal. Oireblonu. Buchhalbng 1440 2 2 Druckerei⸗Bureau(An⸗ E 6, 2. Geleſenſte und verbreilelſte Zeitung in Nlannheim und Amgebung. H 6, 2. 9 85 Sigenee Die Colonel⸗Zeile. 20 Pfg. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3Z Uhr. 255 Zwärti ſerate. 25„ 5 rpedition en ele—. Faär unverlaugte Manuuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet. Fillale(Friedrichsplaz) 3680 N1. 310. Samstag, 8. Juli 1905.(Mittagblatt.) Politische(ebersſeht. Mannheim, 8. Juli 1905. BB. Die Reichstagserſatzwahl im 2. Badiſchen Wahlkreis han im erſten Wahlgang mit einem Sieg des Zentrum s⸗ Jandidaten Duffwer geendet, der 10 891 Stimmen er⸗ hielt, gegenüber 8 437 Stimmen, die auf den nationalliberalen Hamdidaten Rebmann, und 1876, die auf den Sozialdemo⸗ kraten Grahl fielen. Die Stimmenzahl des natlib. Kam⸗ bidatenm iſt gegenüber der Wahl vom Jahre 1903(9317) um 880 zurückgegangen, während das Zentrum einen Zuwachs von 1190 Stimmen zu verzeichnen hat. Die Zahl der ſozialdemokratiſchen Stimmen iſt von 2189 auf 1876 zurückgegangen. In der Stichwahl ſiegte damals Faller(naflib.) mit 1773 Stimmen gegen Goldſchmidt(Ztr.) mit 11035 Stimmen. Dey Ausfall der Wahl zeigt, daß die natlib. Partei immer noch über einen großen Stamm treuer Anhänger im dem faſt ganz katholiſchen Wahlkveiſe verfügt und daß bei degerer Mahlbeteiligung der Bezirk ſehr wohl hätte gehalten werden kbönnen. Eine eingehendere Beurteilung der Sachlage iſt erſt dann möglich, wenn die genauen Einzelreſultate vorliegen 2 Der Deutſche Verein für Knabenhandarbeit Hielt in Görlitz unter Vorſitz des nat.⸗lib. Abg. b. Schencken⸗ dopff ſeine 24. Hauptverſammlung ab. Der preußiſche Handels⸗ Miniſter und die Regierung in Liegnitz hatten Vertreter abgeordnet. Eladtſchulrak Dr. Sickinger⸗Mannheim ſbrach über Weſen und Bedeutung der Knabenhandarbeitsſchule im Rahmen des Volksſchulweſens größerer Städte. Der Red⸗ her ſchilderte dabei die an der Mannheimer Volksſchule beſtehenden Emrichtungen. Die Einrichtung einer Knabenarbeitsſchule im Rah⸗ kien des ſtädtiſchen Volksſchulweſens bedingt nur eine ſehr gering⸗ fügige Erhöhung des für Bildungszwecke bereits angelegten Kapi⸗ kals, ſtellt aber eine ungleich höhere Verzinſung in Geſtalt der wweſentlich geſteigerten Arbeitstüchtigkeit der aus der Schule inz Phaltiſche Leben Tretenden ſicher, ö 1. Als zweiter Redner ſprach Seminardirektor Dr. P 9b ſt⸗ Leipzig über den Arbeitsunterricht in den amerikaniſchen Schulen. Amerika iſt darin zweifellos viel weitey fortgeſchritten als Deutſchland. Die praktiſche Arbeitserziehung ſetzt ſchom im Rindergarten ein; die geiſtvollen Ideen Friedrich Fröbels werden bort volltkommen durchgeführt. Was der Kindergarten begonnen hat, ſetzt die Volksſchule auf allen Stufen fort; für jedes Alter und in Anpaffung an die örtlichen Verhältniſſe werden verſchiedene Ar⸗ beitsarten betrieben. Es ſind dies vor allem die Arbeiten in Papier und Pappe, in Holz und Metall und das ſo überaus wichtige Model⸗ lleren in Ton. Selbſtverſtändlich bringt man alle dieſe Arbeiten mit dem Zeichnen in enge Verbindung und verleiht ihnen dadurch Hand und für die Vorbereitung Den weiteſtengtaum nimmt der erziehliche Handarbeits⸗ unterricht in der Manual Training High School ein, einer Schulform, in der etwa ein Drittel der Unterrichtszeit auf prakti⸗ ſchen techniſchen Unterricht verwandt wird. An die Ausfühvungen der beiden Redner ſchloß ſich eine längere Ausſprache über eine not⸗ wendige und mögliche Reform unſeres ganzen Schulweſens über⸗ haupt, die nicht bloß Platz für den Arbeitsunterricht ſchaffe, ſondern unſere Jugend mehr den Forderungen der Gegenwart entſprechend ausbilde. Der nächſte Kongreß wird im Juli 1906 in Stutt⸗ gart tagen, wo 1886 der deutſche Verein gegründet tvorden iſt. Die marokkauiſche Frage. In dem geſtern im Elyſéee abgehaltenen Miniſterrab machte Miniſterpräſident Rouvier Mitteilungen über den Stand der Verhandlungen mit Deutſchland bezüglich Marokkos. Er äußerte, alles berechtige zu der Hoffnung, daß ein endgültiges Uebereinkommenin kur zen Friſt zu Stande kom mmen werde. Der„Temps“ bemerkt hierzu: Fürſt Radolin wird ſich heute(am 7. D. Red.) nachmittag oder morgen ins Mimiſterium des Aeußern begeben, um von neuem mit Herrn Rouvier zu verhandeln. Im Laufe dieſer Beſprechung werden der Miniſter des Aeußern und der Botſchafter ſich ins Einvernehmen ſetzen über die pragmatiſche Faſſung der Note, die zugleich in Paris und Berlin veröffentlicht werden wird. Er glaube zu wiſſen, daß dieſe verhältnismäßig kurze Note nuvallgemeine Grundzüge der Verſtändigung enthalten wird, die Erklärung der Geneigtheit Frankreichs zur Konferenz und die Verſicherungen Deutſchlands hinſtchtlich der be⸗ ſondern Rolle, die Frankreich in Marokko zufalle. Es iſt außerdem über gewiſſe Einzelpunkte eine mündliche Verſtändigung zwiſchen Paris und Berlin erfolgt. Man darf hoffen, daß die Unterhändler zu einem endgültigen Einvernehmoem in Bozug auf ſämtliche Ausdrücke der Note bei ihrer demnächſtigen Zuſammentunft gelangen werde. Da aber die leiſeſte Aenderung in der Form eine neue telegraphiſche Korreſpondenz zwiſchen Paris umd Berlin er⸗ forderlich machen würde, ſo können hierdurch die Verhandlungen noch⸗ mals in die Länge gezogen werden, ohne daß es jedoch das erzielte Einvernehmen zunichte machen würde. Das„Journal des Debats“ bennzeichnet den Stand der marokkaniſchen Frage ſo: Man würde zweifellos fehlgehen, wollte man den Abſchluß als bereits vollendet anſehen, nur weil die Vorrede dazu ihrem Ende entgegengeht. Erſt am Ausgang der Konferenz, die ein ziemlich ungefundes und an Ueberraſchungen reiches Gebiet darſtellt, wird das Land in end⸗ gültiger Kenntnis der Sache über die deutſche Politik urteilen und die Moral aus dieſer Geſchichte ziehen könnem Es iſt demnach wohlgetan, ſchveibt das Blatt, vorderhand noch einige Vorbehalte in petto zu haben, bis das Schlußergebnis ſie als unangebracht er⸗ weiſen wird. Allein, wie das Sprüchwort ſagt: Jeder Tag hab ſeine Mühe! Die Aufgabe, die ihrer Erfüllung jetzt entzegengeht, war ſchwer gemig, als daß wir uns nicht darüber freuen ſollten, daß die Periode der Vorverhandlungen nun ihrem glücklichen Ende entgegengeht. Vielfach iſt, ſo wird der„Köln. Zig.“ telegraphiert, in der ausländiſchen Preſſe der Gedanke aufgeworfen worden, der Sultan ſolle ein ausgearbeitetbes Beratung gp vo⸗ gramm den zur Konferenz verſammelten Mächten vor⸗ legen. In mauriſchen Kreiſen glaubt man, daß eim ſolcher Vorſchlag nur unnstige Verzögerungen hervorrufen werde und daß es zweckmäßig ſei, wenn die Mitglieder der Konferenz mit elten piel höheren Wert für die Ausbildung des Auges und der Eine Liebe neben dem Thron. Von George Barr Mr. Cutchon. Autoriſierte Ueberſetzung von A. Gröning. 1 Nachdruck verboten. (Fortſetzung.) Die beiden Männer ſtarrten ihn voller Erſtaunen und Be⸗ ſtrrzung an. „Sie wollen nicht fliehen?“ ſtieß Quinnox hervor⸗ ech will nicht weggeſchleppt werden, ohne ſie zu ſehen,“ ant⸗ Wwortete Lorry entſchloſſen und warf ſich auf das Bett. 8„Verdammter junger Eſel,“ grollte Dangloß, während die Zähne des Soldaten knirſchten. Einen Augenblick ſpäter ſchloß ſich die Eiſentüre keiſe, ein Schlüſſel raſſelte und die Beſucher waren ge⸗ gangen——— Boten, welche ihm den größten Beweis von An⸗ 4 5 brachten, den ein Menſch geben konnte. Was verſuchte L nicht alles um ſeinetwillen durchzuführen. Sie hatte ſeine Flucht Ketze ihres Landes zu begehen—— ſie, die Fürſtin. Doch ſie ſuchte hn auch von dem Altar zu verbannen, an bvpelchem ſeine Seele betete, im ein grauſameres, unerträglicheres Schickſal zu bereiten, wie das⸗ lenige, vor welchem ſie ihn zu retten ſuchte. Erſchöpft ſank er auf ſein Lager und begrub das Antlitz in me Hände, halb wahnftnnig in plötzlicher Verzweiflung. Er rief ch den Inhalt ihres teuren Briefes in ſein Gedächtmis zuxück⸗ Watte ſie nicht geſchrieben, daß er ſich in großer Gefahr befände dund ſie das Daſein nicht ertragen könne, bevor ſie ihn nicht außer⸗ dald Grauſtarks und in Sicherheit wiſſe. Suchte ſie ihn nicht auf Koften ihrer Ehre zu retten? Sie hatte ihm einen Fluchtplan ent⸗ wickelt und dabei in einer Ecke des Blattes geſchrieden: Sie taten weit mehr für mich, als Sie es ahnen, und darum flehe ich zu Gott, Na er es mich vergelten läßt, ſo weit es in meinen Kräften ſteht. An einer anderen Stelle ſtand: Sie dürfen meinen Abgeſandten ver⸗ ddten, denn Hieſe Leben mich ebenfalls. Das letzte Wort war ein einer eigentlichen Kunſterziehung.] den Vertretern des Sultans die Einzelheiten des in ſeinen Grundzügen ſchon feſtſtehenden Beratungsſtoffes vereinbartem, Deutsches Reſch. * Mannheim, 8. Juli.(Das Zentrum in Eben⸗ bach⸗Buchen). Aus Zähringen iſt beim Bad. Beobachter der erſte Kilometer⸗Artikel in Sachen der Kandidatur Dieterle eingetroffen. Bis zum Proteſte der 600— oder 700— Zen⸗ reicht der Artikel trotz reſpektabler Länge noch michtb. Mit Genugtuung wird man es im Wahlkreiſe Buchen⸗ Eberbach vernehmen, daß ein bezirksanſäſſiger Mann aus dem Volk als liberaler Landtagskandidab aufgeſtellb wurde: Ratſchreiber Schmätt⸗Neckargerach(wie beveits mitgeteilt. D. Red.). 0 Dem„Heid. Tagbl.“ wird dazu geſchrieben: Alle unabhängigen und politiſch fortſchrittlich denkenden Wäh⸗ ler unſeres durch den Zwiſt im Zentrumslager berühmt gewordenew Bezirkes haben nun Gelegenheit, ihre Stimme einem einheimiſchen Kandidaten zu geben. Gegen Dekan Dieterle von Dogern bei Waldshut ſpricht ſchon der eine wichtige Umſtand— darauf mögen die Wähler wohl achten—, daß er ſich auf dem vorletztem Landlag ziemlich unverblümt als Gegner der gemiſchten Schule erklärte; obwohl der⸗Religionsunterricht in dieſer nicht zu kurz kommt. Von allen andern Momenten ganz abgeſehen: welche Koſten würde es den Gemeinden verurſachen, wenn die gemiſchte Schule wieder abgeſchafft würde und jedem Konfeſſionsteil eine eigens Schule errichtet werden müßte! Auch die Gemeinden des Wahlbe⸗ zirks Buchen⸗Eberbach würden ohne Unterſchied der Parteiſtellung darüber ſehr wenig„entzückt“ ſein. * Karlsruhe, 6. Juli.(Das Geſez vom Jahre 1890 über die Vorzugs⸗ und Untberpfand s⸗ rechte) beſtimmt, daß ſolche Rechte auf beſtimmte Lie⸗ genſchaften und für beſtimmte Summen einge⸗ kragen werden müſſen. Alle Finträge in den Grund⸗ und Pfandbüchern mußten deshalb ihre Wirkſamkeit dritten gegem⸗ über verloren haben, ſofern ſie dieſen Anforderungen nicht ent⸗ ſprochen haben, und es waw dafür eine Friſt bis 1. Januar 1894 beſtimmt. Dieſe Geſetzesbeſtimmung wird nun auch, ſo berichtet die„Str..“, für den dem badiſchen Staatsgebiet ein⸗ verleibten ſeitherigen Kondominatort Kür mbſacch eingeführt, und es iſt für die Ergänzung mangelhafter oder unvollſtänddiger Einträge eine Fräft bis 1. Januar 1906 gewährt worden * Mosbach, 7. Juli(Der Baueynbun d) will im hieſigen Bezirk mit einer eigenen Kandidatur bei den Lamdlags⸗ wahlen vorgehen. Er hat eine ſolche dem Landwirbſchaftslehrer Vielſhhauer hier angetragen, dieſer hat aber abgelehnb yFrankenthal, 7. Juli.(Von den bayeriſchen Lan d⸗ tagswahlen.) Wie im Landtagswahlkreiſe Speien⸗ Judwigshafen⸗Frankenthal, ſo iſt von der Zen⸗ trumspartei auch im Wahlkreiſe Frankenthal⸗Grün⸗ ſtadt⸗Göllheim die Parole ausgegeben worden, in einer be⸗ ſonderen Agitation für die Landtagswahlen nicht einzutreten, ſon⸗ dern von den Zentrumswählern zu berlangen, bereits bei den Ur⸗ wahlen für die ſozialdemokratiſchen Wahlmänner einzutreten, Aus dieſem Beſchluſſe geht hervor, daß das Bündnis zwiſchen Zentrum und Sozialdemokratie perfekt geworden iſt. * Nürnberg, 7. Jult.(Telegr.)(Die Bewegung der Metallarbeiter) iſt auch hier ſiltüg beendet. Aunlbewußker Zulfatz. Doch ſie bor ihm die Freiheid nur, wenn er ginng, ohme ſich nochmals ihrer Gegenwart zu erfreuem. Auch aur⸗ geſichts des Todes, als wahrſcheinlicher Mörder des Prinzen, fühlte er, daß er micht gehen durfbe, ohne ſie geſehen zu haben. Vielleicht ivrte er, aber im Herzen empfand er, daß ſie ſein Verlangen erfüllen werde. Plötzlich wurde ein Schlüſſel in der Tür umgedreht. Sein Herz pochte auf in der Erwartung, daß man ihm ihre Antwort auf ſein letztes Utimatum überbrächte. Er ſetzte ſich gufrecht und rieb die geſchwollenen Augen. Die Tür wurde geöffnet und ein großer ſcharfblickender Gefangenwärter, mit Helm und Mantel be⸗ kleidet, ſchaute herein. Der unbarmherzige Strahl ſeiner Laterne ſchien ſich drohend gegen das Bett zu wenden. „Waß wollen Sie? fragte der Gefangene verdrießlich. An⸗ ſtatt zu antworten fuhr der Wärter fort, das Gitor zu öffnen und trat einen Augenblick ſpäterin die Zelle. Einen Ausruf unter⸗ drückend, riß Lorry ſeine Uhr heraus und ſprang empor. Es war gerade zwölf, und er entſann ſich ihrer Verheißung, daß um dieſe Stunde ein Wächter bei ihm erſcheinen ſolle. War dies der Manm? Sollte der Plan jetzt ausgeführt werden? Die beiden Mänmer ſtarrten ſich ein oder zwei Augenblicke hindurch an, der eine in Ztreifel und Ungewißheit, der andere fragend. Ein Lächeln glitt dann über das Antlitz des Wächters, der ruhig an den Tiſch vortrat und ſeine Laterne niederſetzte. Darauf legte er Mantel und Helm ab und ſchob ein graues Kuvert in die Hand des anderen. Lorry ſchwankte und wäre geſtürzt, wenn er nicht gegen die Wand getau⸗ melt wäre. Ein Billet von ihr war in ſeinen Händen. Er riß es auf und zog das Schreiben hervor. Während er las, wurde er ſeltſam ruhig und befriedigt, eine köſtliche Ruhe bemächtigte ſich ſeiner und verdrängte die tobende Unruhe der letzten Stunde. Sie ſchrieb: „Ich beſchwöre Sie, den Weiſungen zu folgen und noch in dieſer Nacht zu fliehen. Sie behaupten, Grauſtark nicht verlaſſen zu können, ohne mich nochmals zu ſehen. Wie raſch Sie Freiheit und Leben für eine ſolche Kleinigkeit hinwerfen. Warum gewähre ich Ihnen ſolche Ausſicht? Geſchieht es in der Hoffwung, Sie nſfcht wieder zu ſehen? Iſt es nicht genug, daß ich bitte, flehe, zu gehen? Mehr kann ich Ihnen nicht ausſprechen.“ Er faltete das ſo bewegt geſchriebene Billet zuſammen, küßte es und wollte es in ſeine Taſche ſchieben, um es bis zur letzten Lebensſtunde zu hüten, aber ein Laut des Wächters ließ ihn auf⸗ blicken. Er ſah den Lauf eines Revolvers auf ſich gerichtet. Ein finſterer Ausdruck überflog das Antlitz des Mannes, während er guf das Schreiben und daum auf die Lampe deutete. Seine Abſicht war nicht zu verkennen. Lorry übergab das Blatt der Flamme, und es verglimmte wie das erſtere. Es ſollte kein Zeichen des Be⸗ ſtehens zurückbleiben. Bei dieſem bedeutungsvollen Akt erhellten ſich die Mienen des Wächters, welcher den Revolver auf den Tiſch legte, zum Gin⸗ gang ſchritt und hinauslauſchte und darauf leiſe die ſchweren eiſer⸗ nen Türen ſchloß. Ohne ein Wort begann er ſeine Uniform ab⸗ zuſtreifen, während Lorry ihn wie verzaubert anſtavrte. Der Mann ſchaute ungeduldig auf, und bedeutete ihm, raſcht zu ſein, denn er nahm es als erwieſen an, daß der Gefangene ſeinen Teil an der Verwandlung kenne. Durch dieſe ſcharfe Erinnerung gemahnt, be⸗ gann Lorch ſich haſtig ſeiner Kleider zu entledigen. In fünf Minn⸗ ten waren ſeine Gewänder über den Flur verſtreut und er in die Uniform eines Wächters gehüllt. Kein Wort wurde dabei gewech⸗ ſelt. Der Gefangene war jetzt der Wächter.„Fürchten Sie nicht, daf, es Ihnen das Leben koſtet?“ fragte Lorrhy zuerſt engliſch, danm deutſch, aber jener ſchüttelte nur den Kopf, andeutend, daß er nichts berſtanden habe, wendete ſich raſch nach dem Bett, ergriff ein Laken und riß es in Streifen, welche er ungeduldig in die Hand des andern legte. Da der erſte Brief alles vorausbeſtimmt hatte, wußte der Gefangene, was von ihm erwartet wurde, und feſſelte die Arme und Beine des Wächters. Mit einem grimmigen Lächeln wies der Gefeſſelte nach dem Revolver, der Laterne und den Schlüt⸗ ſeln. Sein gehorſamer Gefangener verſicherte ſich der Gegenſtände wie ſeines eigenen perſönlichen Beſitzes und war bereit, ſich zu entfernen. Der Inſtruktion gemäß verſchloß er die Tütren hinter ſich und ließ den Mann allein bis zum andern Morgen, wo die überraſchten Schließer ihn entdecken würden Die Vorſtellung 255 ie Ausgangstüre und trat in den Sturm hinaus, 15 Seite. Seneral⸗Anzeiger. Mannbeim, 8. Juli. Die Arbeiter der Maſchinenbaugeſellſchaft ſtimmten heute mit 800 gegen 300 Stimmen für die Aufnahme der Arbeit. *Berlin, 7. Juli.(Der Aufſtand in Deutſch⸗Süd⸗ peſt⸗Afrika.) Ein Telegramm aus Windhuk meldet: Meiter Hermann Schmidt, am 30. Juni auf Krankenſammelſtelle Warmbad an Herzſchwäche nach Typhus geſtorben; Reiter Karl Nägele, am 30. Juni im Lazarett Keetmannshoop am Typhus Beſtorben.— Am 3. Juli beim Ueberfall der Station Waſſerfall Reiter Joſef Winkelhag, gefallen(Lungenſchuß); Reiter Max Moſer, leicht verwundet(Fleiſchſchuß im linken Oberarm). —(Dasneue Berggeſetz.) Der„Staatsanzeiger“ ver⸗ öffentlicht das Geſetz betreffend die Abänderung des allge⸗ meinen Berggeſetzes vom 24. Juni 1865/92. —(Der„Vorwärts“) macht bekannt, daß nun der Abg. Richard Fiſcher aus Berlin am Sonntag über die ſſinternationale Reaktion ſprechen werde. Die Ver⸗ trauensperſonen fordern zum Maſſenbeſuch der Verſammlung guf,„um energiſchen Proteſt gegen die politiſche Maßregelung eines Mannes zu erheben, der für Völkerfrieden und Volks⸗ freiheit mehr leiſtet als die zünftigen Diplomaten beider Länder guſammengenommen.“ Kiel, 6. Juli.(Die Großherzogin Anaſtaſia bon Mecklenburg⸗Schwerin) traf heute über Hamburg in Kiel ein und fuhr mit der Jacht„Zaritza“ nach Petersburg. Das Schiff hatte den Wimpel der ruſſiſchen Großfürſtinnen im Großtopp geſetzt. Die Beſatzungen der deutſchen Kriegsſchiffe para⸗ dierten lt.„Köln. Ztg.“ an Deck, als die„Zaritza“ vorüberfuhr. * Dresden, 7. Juli.(Die vielumſtrittene Abän⸗ derung des ſtädtiſchen Wahlrechts) iſt geſtern abend U.„Köln. Ztg.“ nach den Vorſchlägen des Oberbürgermeiſters Beutler mit einer Stimme Mehrheit angenommen worden. Nusland. * Seſterreich⸗ungarn.(Der Budgetausſchuß des Sſterreichiſchen Abgeordnetenhauſes) nahm die Regierungsvorlage betreffend Errichtung einer italieniſchen Rechtsfakultät in Roveredo unter Ablehnung eines Ab⸗ änderungsantrages Malfette nach dem die Rechtsfakultät in Trieſt errichtet werden ſollte, an. * Frankreich.(Kammer.) Das Haus beendete die Generaldebatte über die Erhöhung der Seidenzölle und verkagte entſprechend dem Wunſch der Regierung die Spezial⸗ debatte auf unbeſtimmte Zeit. Die Kammer ſchloß dann die alte Interpellationsdebatte über die Mißbräuche in gewiſſen Klöſtern ab durch Annahme eines Antrags auf Unterſuchung und vertagte ſich bis Montag. —(Der engliſche Flottenbeſuch.) Aus Breſt wird der„Patrie“ berichtet, daß der japaniſche Marineattachs Itchiſoo, der gegenwärtig mit Ermächtigung des franzöſi⸗ ſchen Marineminiſteriums die franzöſiſchen, Kriegshäfen beſich⸗ tigt, den aus Anlaß des engliſchen Flottenbeſuches geplanten Feſtlichkeiten beiwohnen werde. ————— Die Erfolge der badiſchen Viehzucht auf der Wanderausſtellung der Deutſchen Landwirtſchafts⸗ geſellſchaft in München. Seit der Mannheimer Ausſtellung im Jahre 1902 hatte ſich bie badiſche Rindviehzucht zum erſten Male wieder auf der vor wenigen Tagen geſchloſſenen 19. Wanderausſtellung der Deutſchen Landwirtſchaftsgeſellſchaft in München mit den übrigen gleichartigen Zuchten Süddeutſchlands zu meſſen. In Fachkreiſen ſah man dieſem Wettkampfe mit um ſo größerer Spannung entgegen, als bekannt war, daß gerade das Land, das die Ausſtellung aufzunehmen berufen war, in der Zwiſchenzeit große Anſtrengungen auf dem Gebiete der Rinderzucht gemacht und unter Aufwendung öffentlicher Geldmittel twertvolles Zuchtmaterial aus der Schweiz und Baden in umfäng⸗ lichem Maße eingeführt hatte. Ja, es fehlte nicht an Stimmen, bie diesmaf einen Sieg Baherns über Baden vorausſagten. Es ſollte anders kommen. 5 Aus Baden waren insgeſamt 80 Tiere des großen Fleckviehs (Simmentaler) ausgeſtellt, wovon 54 auf den Verband oberbadiſcher Zuchtgenoſſenſchaften und 26 auf den der mittelbadiſchen Zucht⸗ genoſſenſchaften fielen. Die oberbad. Tiexe ſtammten aus den Zucht⸗ genoſſenſchaften Pfullendorf, Meßkirch, Engen, Donaueſchingen und Waldshut, die mittelbadiſchen aus den Zuchtgenoſſenſchaften Vühl, Lahr, Emmendingen, Lörrach und Neuſtadt. Sie ſtanden in Kon⸗ mit dem Zuchtverband für oberbayeriſches Jleckvieh(Mies⸗ bach), den Zuchtverbänden für Fleckvieh in Ober⸗ und Niederbahern, ſowie dem Verbande oberſchwäbiſcher Fleckviehzuchtgenoſſenſchaften (Mengen) und dem Verbande der Zuchtgenoſſenſchaften des IX. württembergiſchen Gauperbandes— im ganzen mit etwa 1830 Tieren. Die Konkurrenz war ſonach numeriſch wie auch qualitativ ſtark, gleichwohl ging Oberbaden, wenn auch nach heißem Ringen, ſieg⸗ Teich daraus herpor. Denn es fielen ihm ſchon im Einzelbewerb. 19 erſte Preiſe und 5 Siegerpreiſe, Bac 6 zweite, 6 dritte, 2 vierle Preſſe und 15 Anerkennungen zu. Wichtiger jedoch als das Ergebnis des Einzelbewerbs iſt das des Sammlungsbewerbs. In dieſem erhielten die Spitalberwaltung Pfullendorf einen erſten und Landwirt Winzeler in Storzeln(Engen) einen dpftten Preis (in Sammlungen von Einzelzüchtern), die Zuchtgenoſſenſchaften Pfullendorf einen erſten Preis nebſt dem vom badiſchen Miniſterium des Innern geſtifteten Siegerehrenpreis, die Zuchtgenoſſen⸗ ſchaften M h und Engen je einen dritten Preis und die Zucht⸗ genoſſenſchaf band der oberbadiſchen Zuchtgenoſſenf dem Miesbacher Verband den 900 von 1000 Mark errang. Au chaften im Wettkampfe mit großen Sammlungspreis 5 holte ſich die Zuchtgenoſſenſchaft endorf noch den von dem Königl. bayeriſchen Staatsminiſterium Innern für die beſte Ausſtellung ſelbſtgezüchteter Rinder eines Züchters geſtifteten Züchterehrenpreis, beſtehend in einem ſilbernen Tafelaufſatz. Im ganzen wurden dem oberbadiſchen Zucht⸗ verbande für 54 ausgeſtellte Tiere 53 Preiſe und Anerkennungen — darunter 7 Siegerehrenpreiſe von 10 ausgeſetz⸗ ten— zuerkannt. Der Geldwert der Preiſe beträgt 5790., ungerechnet der Wert von fünf Preisgaben die dem oberbadiſchen Verbande als Siegerpreiſe zufielen. Auch der Verband der mittelbadiſchen Zuchtgenoſſenſchaften hat berhältnismäßig gut abgeſchnitten. Er erhielt im Einzelbewerb 2 erſte, 1 zweiten, 1 dritten, 1 vierten Preis und 9 Anerkennungen. Im Sammlungsbewerb der kleinen Zuchtgenoſſenſchaften errang die Zuchtgenoſſenſchaft Lahr einen zweiten erſten Preis(400.) und der Verband, der mit der oberbadiſchen und Miesbacher Verbande in Wettbewerb ſtand, eine lobende Anerkennung. Im ganzen⸗erhielt der mittelbadiſche Zuchtverband 6 Geldpreiſe im Betrage von 1125 Mark und 9 Anerkennungen. Wie auf den meiſten Ausſtellungen der Deutſchen Landwirt⸗ ſchaftsgeſellſchaft in Süddeutſchland, ſo war auch der Verband der Hinterwälder Zuchtgenoſſenſchaften(Schönau, Sl. Blaſien, Schopfheim und Staufen) diesmal mit einer Kollektion von Tieren vertreten. Bedauerlicherweiſe war eine größere Anzahl davon aus ſanitären Gründen zurückgewieſen worden, ſo daß nur noch 7 Tiere in Konkurrenz traten, die aber alle prämiiert wurden. Außerdem wurde dem Verbande der von dem badiſchen Miniſterium des Innern für die beſte Ausſtellung ſelbſtgezüchteter Rinder des kleinen Höhenfleckviehs geſtiftete Ghrenpreis im Betrage von 250 M. zuerkannt. Neben Rindvieh waren auch Schweine aus Baden zur Stelle. Die rührige Schweinezuchtgenoſſenſchaft Donaueſchingen⸗ Bagar hatte 12 Tiere des Baldinger Tigerſchlages ausgeſtellt und erhielt dafür einen erſten Sammlungspreis von 144., ſowie im Einzelbewerb 8 erſte Preiſe, 1 zweiten, 1 dritten Preis und 4 Anerkennungen. Die badiſchen Ausſteller haben ſonach allen Grund, mit dem Ergebnis der Ausſtellung zufrieden zu ſein. Insbeſondere hat die oberbadiſche Rindviehzucht ihre führende Stellung auch in München wieder behauptet. Dies wurde in der am 1. Juli abge⸗ haltenen Sitzung der Tierzuchtabteilung der Deutſchen Landwirt⸗ ſchaftsgeſellſchaft von einem Landwirt aus der Provinz Sachſen, der Über die Rinderausſtellung referierte, mit den Worten anerkannt, die oberbadiſchen Kühe ſeien„unübertrefflich“ geweſen. Wie ſehr man ſich über dieſes Urteil auch freuen und den fleißigen Züchtern aus Ober⸗ und Mittelbaden die errungenen Erfolge auch gönnen kann, ſo hat der Wettkampf in München doch gezeigt, daß man auch gußerhalb Badens tüchtig bei der Arbeit iſt, und daß daher die badi⸗ ſchen Züchter in ihren Beſtrebungen nicht ermüden pürfen, wenn ſie ihre bisherige führende Stellung in der Zucht des Höhenfleckviehs auch fernerhin behaupten wollen. Aus Stadt ung Land. Maunnheim, 8. Juli * Vom Hofe. Pringeſſin Wilhelm hat ſich geſtern früh zum Beſuch ihrer Tochter nach Berchtesgaden begeben. Verſetzt wurden Betriebsaſſiſtent Aug. Albietz von Säckingen nach Wyhlen, Betriebsſekretär Michael Ruffler in Mannheim zur Verſehung der Stationsverwalterſtelle nach Pfullendorf und Steuer⸗ kontrolleur Karl Dienſt in Müllheim nach Lahr. Die Aufnahmeprüfung fand in der erſten Hllfte dieſer Woche am Gr. Vorſeminar in Heidelberg unter dem Vorſitze des Ober⸗ ſchulrats Dr. Weygoldt ſtatt, Die Anmeldungen hierzu liefen aus allen Teilen Badens recht zahlreich ein. Von den 65 zur Prüfung erſchienenen Aſpiranten konnten 40 in den erſten Kurs aufgenommen werden, während 2 die Reife zur Aufnahme in die 2. Klaſſe nach⸗ weiſen konnten. Die junge Anſtalt, die ſeit einigen Tagen den neu⸗ erbauten öſtlichen Flügel des Neuenheimer Volksſchulgebäudes be⸗ zogen hat, zählt nunmehr mit Beginn des zweiten Schuljahres in zwei Klaſſen 75 Schüler, die teils im Internate Koſt und Wohnung erhalten, teils zuhauſe bei den Eltern berßflegt werden, * Baupraktikantenprüfung. Nach ordnungsmäßig beſtandener Stagatsprüfung ſind die Baukandidaten: Ernſt Au von Pfortzheim, Adolf Häntzſchel von Straßburg i,., Wilhelm Härter von Meers⸗ burg, Fritz Kopp von Bonndorf, Karl Krebs von Freiburg, Adolf Lorenz von Karlsruhe, Rolf Meeß von Freiburg, Rudolf Vögele von Karlsruhe, Ernſt Wendel von Metz unter die Zahl der Bauprak⸗ tikanten aufgenommen worden. ſumme dieſes Guthabens beträgt.“ * Die diesjährige Landesverſammlung des Landesverbandes f badiſchen Gewerbe⸗ und Handwerkervereinigungen findet am 6. Auff in Büh! ſtatt in Verbindung mit der in Bühl ſtattfindenden werbeausſtellung. *Handelsfortbildungsſchule. Handelsfortbildungsſchule unterliegt einer fortdauernden Uebe!, vachung durch die bürgerlichen Mitglieder der Schulkommiſſion, Die von dieſen an die Komm — wie wir erfah Veziehung befriedi Bild alt. von dem NI.Z 14*7 1 er We 1 1n 138 ſe:„Ich beſuchte „in vorzügl in folgender Wei erichtsſtunde des Hauptlehrers N. über Münzkunde, Notenweſen, verbunden mit Deviſenrechnungen. Erſtere beiden Gegenf und richtiger Auffaſſung des Gegenſtandes. Die Deviſenxechnungen wurden flott und ſicher gerechnet; die geſtellten Aufgaben bewegten ſich in dem Rahmen der wirklich be An fälle; 2. eine Geographieſtunde des Hauptlehrers., welche Sibi⸗ rien und die euraſiſche Bahn behandelte und ſich haußtſächlich auf Verkehrsgeographie befechränkte. behandelt und zeigten die Schüler überaus viel Intereſſe, Hier, griff der Schulleiter ſehr belebend in den Unterricht ein; 8. eine Unterrichtsſtunde des Hauptlehrers N. über Buchführung, Das in der Schule eingeführte Syſtem für den Buchführungs⸗Unterricht iſt ſehr geeignet und zweckmäßig, berührt ſich auch eng mit der Praxis; die Leiſtungen der Schüler ſind recht zufriedenſtellend. Der all⸗ gemeine Eindruck war ein ſehr günſtiger; namentlich muß die Füh⸗ lung, welche der Unterricht mit dem praktiſchen Geſchäftsleben er⸗ Durchweg wird der Lehrſtoff hält, rühmend hervorgehoben werden. den jungen Leuten in ſehr anregender, immer an die Wirklichkeit ſich anlehnender Form dargebracht und es zeigt ſich auch ein allge⸗ meines lebhaftes Intereſſe der Schüler an dem Unterricht.“ einer dritten Aeußerung iſt geſagt:„Die Reſultate des Unterrichts ſind durchaus erfreuliche. und anderer einſchlägiger Disziplinen beigebracht, Geſchäftsfälle gewöhnt. ſchlagfertig, präzis und meiſtenteils zutreffend. Schule entſprechen weitgehenden Anforderungen.“ *Bei der Wahl eines Vertreters der Hauptlehrer in der Schul⸗ kommiſſion, die geſtern ſtattfand, haben von 260 Stimmberechtigten Gewählt wurde Herr Oberlehrer Strobel mit 240 abgeſtimmt. 106 Stimmen. * Die Verwendung der Sparkaſſenüberſchüſſe des Jahres 1904, Der Rechnungsabſchluß der Sparkaſſe vom Jahre 1904 ergibt einen Reingewinn in Höhe von 311 967.12 M. Die Sparkaſſenkommiſſion beantragte, von dieſer Summe den Betrag von 66 967.12 M. dem ſteſervefond zwecks Erhaltung auf ſeiner bisherigen Höhe zuzu⸗ wenden, dagegen den Reſt mit 245 000 M. der Stadtgemeinde zuf Der Stadtrat trug Bedenken, dieſem Vor⸗ ſchlag beizutreten und beſchloß in ſeiner Mehrheit, beim Bürger⸗ Verfügung zu ſtellen. ausſchuß zu beantragen, daß dem Reſervefond außer der zur Er⸗ haltung ſeiner derzeitigen Höhe erforderlichen Summe von 66 967.12 Mark noch ein weitexer Betrag von 45 000 M. zugewendet und der Stadtkaſſe nur ein Gewinnüberſchuß von 200 000 M. abgeliefert Disſe Ablieferung ſoll, wie im Vorjahre, zur Be⸗ ſtreitung des Aufwands der Hilfsklaſſen der erweiterten Volksſchuls, werden ſoll. ſowie der übrigen durch die Erweiterung der Volksſchule erwach⸗ ſenden Koſten beſtimmt werden. Abgeſehen von den wichtigen all⸗ gemeinen Gründen, die für die Verſtärkung des Reſervefonds ſpvechen, erſcheint dia Zuführung der weiteren 45 000 M. an den Fond auch deswegen angegzeigt, weil die Zinſen aus dem Reſerve⸗ fond und Kursausgleichungsfond mit vund 65 000 M. im Ueber⸗ ſchußbetrag pro 1904 enthalten ſind, während es doch richtiger wäre, als wirklichen Geſchäftsgewinn nur den Ertyag der Gelder der Ein⸗ leger anzunehmen. Sodann ſpricht für eine Erhöhung des Reſerve⸗ fonds auch der Umſtand, daß der Ausgleichungsfond im Jahre 1904 durch Kursverluſte um die namhafte Summe von 48 923.17 M. eingezehrt wurde, Der Reſervefond belief ſich zu Ende 1904 auf 1376 250.61 M. und beträgt nach Zuſchlag des zur Erhaltung des Fonds auf gleicher Höhe zu den Einlagen wie im Vorjahre erfor⸗ derlichen Betrags von 66 967.12 M. Zuſ. 1 448 217.73., er er⸗ höht ſich nach Zuführung der beantragten Summe von 45000 M. auf 1 488 217.78., das iſt auf etwa 6,2 Proz., der Einlagegut⸗ haben. Durch dieſe Erhöhung des Fonds wird übrigens nur keil⸗ weiſe erfüllt, was nach in früheven Jahren in den Gemeindekollegjen gefaßten Beſchlüſſen zur Pflicht gemacht wurde und ſchon in den letztverfloſſenen Jahren hätte geſchehen ſollen. Aenderung der Satzungen der ſtädtiſchen Sparkaſſe hat ſich nämlich der Bürgerausſchuß in der Sitzung vom 25. Juni 1895 auf Antrag des Stabtrats ausdrücklich dahin ausgeſprochen:„daß, nachdem der Reſervefond der Sparkaſſe 5 Proz. der Geſamtſumme des Guthabens der Einleger erreicht hat, in der Regel alljährlich mindeſtens 20 Prog. des veinen Ueberſchuſſes ſo lange zur Stärkung des Reſerve⸗ fonds verwendet werden ſoll, bis letzterer 10 Proz. der Geſamt⸗ befſel ſhn, daß hlerin elldas Abfürdes Lag. Wie ſollte dieſer Wächter ſeine Lage erllären, ohne ein ſichtbares Anzeichen des Kampfes? Plötzlich wurde er erſchreckt, und alle Kritik verſtummte. Der gebundene Wüchter warf ſich trotz ſeiner Feſſeln herum, ſtieß den Kopf gegen den Bettpfoſten, daß es dumpf dröhnte, und rollte dann wie ein Toter auf die Erde. Lorry eilte mit einem er⸗ ſchreckten Ausruf an ſeine Seite. Das Blut floß aus einer klaf⸗ fenden Kopfwunde. Beſtürzt über dies tapfere Opfer hob er den Mann empor und legte ihn auf das Lager. Eine ſchnelle Unter⸗ ſuchung ließ ihn erlennen, daß es nur eine Fleiſchwunde und der Tod nicht zu befürchten war. Der Wächter hatte ſeine Aufgabe ebel erfüllt, Mit einem Gefühl des Bedauerns, daß er den armen Menſchen anſcheinend ſo grauſam zurücklaſſen ſollte, trat er in den Flur hinaus, verſchloß unbeholfen die Türen und ſtieg die Treppen hinab. Man hatte ihn geheißen, entſchieden aufzutreten, da die geringſte Aengſtlichleit eine Entdeckung herbeiführen konnte. Den Helm feſt auf den Kopf gedrückt und die Kapuge empor⸗ geſchlagen, ſchritt er faſt geräuſchlos nach dem untern Korridor, guf dem ſich eine Anzahl Gefangene befanden, während er oben allein geweſen war. Er ſchritt aufrecht weiter, und wendete ſeine Laterne hierhin und dorthin, eilte noch eine Treppe herab und erreichte den Hauptkorridor, wo ihm ein Wächter begegnete und in der Landesſprache anredete. Sein Herzſchlag ſtockte. Was ſollte er antworten? Er murmelte etwas Unverſtändliches vor ſich hin und eilte weiter. Gleich darauf öffnete er kühn die Tütre, welche im die Beſuchshalle führte, und betrat darm das Bureau des Unter⸗ auffehers, in dem er einige ſchläfrige Wächter fand, die ihn nicht begchteten. Er gelangte in Kapitän Daügloß Arbeitszimmer. Der alte bärbeißige Beamte ſaß an einem Tiſche und ſchrieb. Der Flüchtling blieb ſtehen, als ob er ſprechen wolle aber ein ſcharfes Hüſteln des Kapitäns und ein bedeutungsvolles Kopfſchütteln ver⸗ kiet ihm, daß er weder zögern noch ſprechen dürfe. Er öffneke der ſo heftig ble, daß er anfangs ſchauderte. Wortſetzung folgt.) Buntes Feullleton. — Die neuen Badekoſtüme. Die Vadekoſtüme der diesjährigen Satſon präſentieren ſich koſtbarer und feiner ausgeführt als je zu⸗ vor. Ob dabei die immer ſtärker werdende Tendenz der gemein⸗ ſchaftlichen Bäder eine Rolle ſpielt, wagen wir nicht zu entſcheiden; jedenfalls iſt es ein nicht unerheblicher Aufwand an Koketterſe und Geſchmack, der ſich in dieſen loſen und zarten Gewändern entfaltet. Schon die Farbenwahl wird mit großer Sorgfalt betrieben. Eine Brünette wird zur Grundfarbe ihrer Badetoilette jenes dunkle Rot oder das tiefe Rötlich⸗Braun wählen, das zu dunklem Haar und dunklem Auge ſo ſchön im Einklang ſteht, und wenn ſte ſich mſt einem matteren Matroſenblau begnügt, wird ſie jedenfalls dafür ſorgen, daß irgend eine lebhafte Farbe, ein Scharlochrot oder Orange, in der Garnierung auftaucht und daß die Badekappe in ſtchberen Farben leuchtete. Eine Blondine wieder hebt das ſehn⸗ ſöchtig Schwärmeriſche ihres Haares durch ein fahles Blau oder ſte kleißet ſich in die weiße Farbe der Unſchuld, der dann einige blaue Applikationen ſtärkere Accente verleihen. Auch auf die Badekappe wirb viel Geſchmack verwandt, und es werden aus dieſen kecken Mützchen phantaſtiſche Farbenakkorde hergeleitet, die der ganzen Er⸗ ſcheinung eine kecke und pikante Note verleihen. Man trägt die Bade⸗ häubchen dieſes Jahr möglichſt klein, ſo daß ſie nur leicht in der Haarmaſſe ruhen und es iſt eine ſchwere Kunſt, vor dem kleinen Spiegel der Badekabine dieſe bunten Gebilde mit den luſtigen Ponpons ſo auf dem Kopfe zu befeſtigen, daß ſie auch halten, wenn die Hagre naß werden. Doch meiſtens wird die moderne Dame, die badet, garnicht naß, oder zu mindeſtens werden es dſe Haare nicht. Denn man muß zwei Arten des Badens durchaus voneingnder unter⸗ ſcheiden; die eine, die wir füglich das eigentliche„Baden? nennen künnen, zwingt freilich den ganzen Körper den kalden Fluten zu überantworten, denn man muß dabei ein wenig ſchimmen; die anbere aber, die wir ein„Plantſchen“ henennen möchten, läßt höchſtens das kalte Naß um die Knie ſpülen, wobei man mit den Käuden vielleicht nach einige graziöſe Spritzer waat. Inm erſten Falle Wird mäf dem Köſküm iſcht ſo biel Aufmerkſamkeſt zudenden können, und daher tragen die Deutſche und die Engländerin, die viel⸗ fach ſchwimmen, auch nicht ſo feine Toiletten wie die Amerikanerin oder gar die Franzöſin, die den größten Teil der Badezeit am Strande hin⸗ und herpromentert, Eine ſolche Dame trägt dann eine richtige Korſage, einen weiten ſchönfallenden kurzen Rock, Strümpfe, durchbrochene Schuhe und einen koſtbaren Bademantel, den ſte in ſchönen Falten ſich umzuwerfen verſteht; ſie hat einen großen Strohhut mit Bindebändern. Schwarzer Satin iſt dies Jahr das beliebteſte Material für Badekoſtüme; er iſt ſteif und feſt, da er einen Zuſatz von Wolle hat. Man trägt Kniehoſen aus Satin, dar⸗ über den Rock, der mit weißem Band und mit Leinenſtickerei garniert iſt. ebenfalls mit ſtarker Spitze berziert. Neben ſchwarzem Satin iſt ſckwarze Seide ſehr beliebt, und zwar liebt man eine Harmonie von Schwarz und Weiß mit ſchwarzen Tupfen; der ſchwarze Fond iſt über und über mit weißen Streifen und Borten und Stickereien benäht. Die Aermel beſtehen entweder aus Puffen oder ſchwarzer Seide oder ſie legen ſich eng an den Oberarm. Doch findet man auch Aermel, die über den Ellbogen hinabgehen und in eine Spitzen manſchette auslaufen; mit ſolchen Aermeln wird man freilich keine großen Schwimmtouren machen können, vielmehr ſind ſie wohl dazu da, einen allzu ſpitzen Ellbogen zu verbergen. Wundei⸗oll iſt ein Koſtüm aus grauem Alpaka mit roten Vorten; neben dieſer fein und doch lebhaft getönten Toilette wirkt ein ſchwarz⸗ und weiß⸗ karſertes Seidenkoſtüm mit tiefblauem Deler und einem breiten Gürtel aus weißem Band zart und duftig und erglänzt in einem ſanften Schimmer, wenn der Stoff naß wird, Höchſtens Parſſes Chie atmet ein roſafarbenes Satingewand, das ganz und gar bon Spitenvolants umfponnen iſt. Es hat eine richtig ausgearbeitete Taille in einer Boleroform und das helle Roſa lugt unter den ſtarlen weißen Spitzen nur leiſe hervor, Ein heller Strohhut bildet den Abſchluß dieſer ſparten Toilette, er iſt mit ſchwarzem Samt⸗ band garniert und unter dem Kinn mit einer ſchwarzen Schleifs zufammengebunden. Ein anderes Pariſer Badekleid zeigt einen Zu⸗ ſammenklang von kühlem Weiß und hellem warmen Grün und eben⸗ Der Unterricht in der ſtädtiſchef tände, welche rein theo⸗ retiſch gelehrt werden, ſind den Schülern, ſoweit ſch aus den Ant⸗ worten beurteilen konnte, ſehr gut beigebracht und zeigten von guter nden geſchäftlichen Vor⸗ eſtatteten Befundberichte geben in jeder Nach dem Urteil der Unterricht daſelbſt äußert ſich Iu Es wird den jungen Leuten eine beach⸗ tenswerte Summe von poſitiven Kenntniſſen auf dem Gebiet des kaufmänniſchen Rechnungsweſens, der Buchhaltung, Korreſpondenz Sie werden an logiſches Denken, an Ordnung und raſches Erfaſſen vorkommender Bei der Prüfung erfolgten die Antworten Die Leiſtungen der gus wie Der Stoff wurde höchſt anregend Anläßlich der Nach dieſem Grundſatze murde Der weit zurückgeſchlagene Kragen, ebenſo das Decolletee ſind N Reſervefond auf Jdgangs iIif 6,2 Proz. der Einlagen herunter. — Seineramanzeiger 8. Selke⸗ den Jahren 1895 bis mit 1898 verfahren, und es erreichte dann Ende 1898 die Höhe von 7,25 Proz. des Ein⸗ leauthabens. Das Betriebsjahr 1899 brachte infolge des Kurs⸗ ein Defizit; eine Ablieferung an die Stadtlaſſe war da⸗ ſich unmöglich, und ſelbſt der Reſerbefond ging in dieſem Jahre Das vollſtändige Fehlen eines innüberſchuſſes brachte eine empfindliche Störung für das ſtädt. Budget, und gab die Veranlaſſung zur Schaffung des Kursausglei⸗ ſchungsfonds, bei deſſen Bildung am 2. Juli 1901 die folgenden Grundſätze vom Bürgerausſchuß gutgeheißen wurden: 1. Alle vom l. Januar 1901 an entſtehenden Kursgewinne werden dem Aus⸗ gleichsfond zugeführt; 2. ſpätere Kursverluſte ſind in erſter Reihe aus dieſem Fond zu decken; 3. reicht derſelbe hierfür nicht aus, ſo ſoll der allgemeine Reſervefond— ſoweit er die geſetzliche Höhe überſteigt—, zur Deckung herangegzogen werden. 4. Bei ſpäteren Ueberſchüſſen iſt der Reſervefond unter Handhabung der vom Bürger⸗ ausſchuß in ſeiner Sitzung vom 25. Juni 1895 gefaßten Reſolution, wieder auf den höchſten vor der Inanſpruchnahme vorhandem ge⸗ weſenen Stand zu mit der Maßgabe, daß alljährlich nur bis zu 20 Proz. des Ueberſchuſſes(ſtatt mindeſtens 20 Proz.) dem Reſervefond zugeführt werden. Nach dieſen, vom Bürgeraus⸗ ſchuß einſtimmig angenommenen Grundſätzen hätte alſo der Haupt⸗ beſervefond in den folgenden Jahren durch verſtärkte Zuwendungen Mindeſtens wieder auf den höchſten, im Jahre 1898 erreichten Stand, d. h. auf 7,25 Proz. der Geſamteinlageguthaben gebracht werden ſollen. Im Widerſpruch zu dieſem ausdrücklichen Gemeindebeſchluſſe hat jedoch der Reſervefond in den letzten Jahren eine Verſtärkung nicht erfahren. Wenn nun von den Ueberſchüſſen des Jahres 1904 dem Reſervefond die vom Stadtrat weiter beantragten 45 000 M. zugeführt werden, ſo finden wenigſtens in dieſem Jahre die früher Fefaßten Beſchlüſſe Beachtung; trotzdem ſtehen aber dann die Reſerven im gantzen genommen, d. h. Reſervefond und Ausgleichungsfond zuſammen im Verhältuis zur Geſamtſumme der Einlageguthaben, doch nicht auf der gleichen Höhe wie im Vorjahre, weil der Spezial⸗ d im Jahre 1904, wie ſchon oben bemerkt, einen Ausfall durch röberluſte von 48 928.17 M. zu verzeichnen hatte, und die bean⸗ kwagte Zuwendung an den Hauptvreſervefond nicht ſo reichlich be⸗ meſſen iſt, daß ſie dieſen Ausfall gang ausgleichen könnte. Wenn auch die Einzehrung der Mittel des Ausgleichsfonds nur unbedeutend iſt, und der Ausgleichsfond ſtets Schwankungen nach unten und nach uben ausgeſetzt ſein wird, ſo zeigt doch gerade der Umſtand, daß die gang geringen Kursſchwankungen des Jahres 1904 ſchon einen Ver⸗ fuſt von 49 000 M. brachten, wie ſehr man auf eine ſtetige Ver⸗ ſtärkung der Reſerven bedacht ſein ſoll. Der Stadtrat ſtellt hier⸗ nach den Antrag, der Bürgerausſchuß wolle der Verwendung des bei der Sparkaſſe verfügbaren Ueberſchußbetrages aus dem Ge⸗ ſchäftsjahre 1904 mit 200 000 M. zu Zwecken der Volksſchule im Jahre 1906 zuſtimmen. Freireligibſe Gemeinde. Sonntag den 9. Juli, vorm. 10 Uhr, findet in der Aula der Friedrichsſchule( 2) ein Vortrag des Herrn Schneider ſtatt über das Thema:„Die Bremer Senſation“. Hierzu iſt jedermann bei freiem Eintritt freundlichſt eingelaben. „ Friebrichspark. Wir weiſen nochmals auf das heute Abend im Friedrichspark arrangierte Feuerwerk hin, das ein 955 Schauſpiel zu werden verſpricht. Für das Konzert iſt ie Kapelle des bayriſchen 17. Infanterie⸗Regiments engagiert, welche bei ihrem erſten Konzert vor 8 Tagen ſich durch a Spiel und ſchönes Programm die Sympathieen der Park⸗ eſucher ſchnell erworben hatte.— Morgen Sonntag konzertiert wfeder unſere Grenadierkapelle. Herr Muſikdirigent Vollmer hat für das zweite Konzert einen Wagner⸗Strauß⸗Abend arrangiert. Neben der ſchönen, erhebenden, mehr ernſten Wagner⸗ ſchen Muſik, werden prickelnde, einſchmeichelnde Strauß ſche Kom⸗ ſitionen zum Vortrag gelangen. Den Parkbeſuchern wird ſomit 79 Samstag wie morgen Sonntag Außerordentliches geboten en. ö* Handa⸗Konzert im Roſengarten. Der Dirigent der Banda Municipale, die morgen Abend im Roſengarten ſpielt, Herr Gidiuki, hat für dieſes Konzert ein ſehr reichhaltiges Programm gufgeſtellt und wird in erſter Reihe italieniſche Komponiſten, wie Roſſini(Tell), Mascagni(Cavalleria), Leoncavallo(Bajazzo), ſo⸗ bdann aber auch Wagner(Lohengrin), Mozart(Zauberflöte), Gou⸗ noh(Fauſt), Thomas(Mignon) u. a. zum Wort kommen laſſen. * Der Verein für Naturkunde unternimmt morgen Sonntag unter ſachkundiger Führung eine geologiſche Exkurſion nach den Muſchelkalkbrüchen von Gſchelbronn. Durch großen Reichtum an Verſteinerungen, ſowie durch eine Anzahl Jaltungen und Verwerfungen geben dieſe Brüche einen beſonders lehrreichen Einblick in die Entſtehung und Umwandlung unſerer Erd⸗ kinde. Die Abfahrt erfolgt 7 Uhr 45 vom Hauptbahnhof aus. »Mit dem Odenwaldklub in den Schwarzwald. In den ſüd⸗ lichen Schwarzwald führt morgen Sonntag der Odenwaldklub ſeine Mitglieder. Es iſt allerdings eine weite Fahrt, aber wer an einem Tage viel Schönes ſehen und genießen will, der muß eben auch etwas Anſtrengung in Kauf nehmen. Im Juli macht der Klub ſtets eine Tour, die außer dem Rahmen der gewöhnlichen Wanderungen liegt, d. h. die durch längere Fahrt etwas anſtrengender iſt als die ſon⸗ ſtigen Monatsausflüge. Hat man im verfloſſenen Jahre die Julitour in den Wasgau verlegt, ſo iſt diesmal als Ziel der ſüdliche Schwarz⸗ wald auserſehen mit dem Hauptpunkt, dem 1415 Meter hohen elchen. Die Abfahrt von Mannheim erfolgt früh 12 Uhr 52 mit Kilometerheft nach Freiburg. Die Bahn hat entgegenkommender Weiſe bequeme D⸗Zugwagen zur Verfügung geſtellt, ſo daß man wohl etwas verſäumten Schlaf nachholen kann. Unbenommen iſt es jedem, ſchon heute Samstag Abend zu fahren, in Günterstal zu über⸗ nachten und dort nach 5 Uhr die Nachkommenden zu erwarten. Vei D———eêẽ 0 Schwimm⸗ n eine verſchwenderiſche Garnierung mit Stickerei. ſtüme ſind weniger koſtbar, denn im Waſſer kanm man nichts ſehen. Sie ſind aus blauem Serge mit weißen Streifen oder aus Alpaka mit kornblumenblauer Borte. Dazu trägt man gelbe Sandalen und gelbe oder blaue Mützen. Zu manchen Badekoſtümen werden auch ſehr fein gearbeitete Korſets getragen, da ja die Modedame ohme dieſes unentbehrlichſte Kleidungsſtück nur ungern erſcheinen wag. 5— Die Zunahme der Viviſection in Englaund. Der Weltbund er Antiviviſektioniſten wird an dem letzten Bericht des engliſchen Parlaments über die Zahl der Experimente an lebenden Tieren während des vorigen Jahres keine Freude haben. In England wird bekanntlich eine ſehr genaue Aufſicht über die Viviſektion geführt, die nur auf Grund beſonderer Licenz ausgeübt werden darf. Die Geſamtzahl der in England und Schottland mit und ohne An⸗ wendung betäubender Mittel ausgeführten Verſuche betrug im brigen Jahr 32 562, nicht weniger als 13 478 mehr als im Jahr 008. Die Steigerung betraf allerdings hauptſächlich einfache Experimente wie Impfungen, Einſpritzungen unter die Haut und ede andere Eingriffe, die eine Betäubung nicht verlangen. Daß Irland an jener Geſamtziffer nur mit 155 Fällen beteiligt ge⸗ weſen iſt, wird ihm gewiß die Hochachtung der Antivipiſektioniſten obgleich die Fachkreiſe den Grund für dieſe niedrige Ziffer in ejner geringen wiſſenſchaftlichen Betätigung erblicken dürften. in einer geringen wiſſenſchaftlichen Betätigung erblicken dürften. übrigen weiſt der Bericht darauf hin, daß überall die Tiere in überaus günſtigen Verhältniſſen, nametlich in guter Behauſung und krefflicher Fürforge, befunden wurden und daß jedenfalls die geſetz⸗ kbichen Vorſchriften ſich einer peinlichen Befglauna dom Biichntaben und dem Geist nack er der Ankunft in Freiburg wird die elektriſche Bahn bereit ſtehen, und vom Bahnhof ſofort nach Güntersthal hinaus fahren, wo die Fuß⸗ wanderung beginnt, die nach 15 Minuten im Hotel Kybburg, wo der Kaffee eingenommen wird, ein erſtes frühes Ende findet. Nach ſtündigem Aufenthalt beginnt dann der Anſtieg zum Schauinsland über Friedrichshof, durch den Dießendobel, vorbei an der Kohlerhau⸗ hütte, dem Stäpfelefelſen, Luiſenfelſen und dem Raſthaus Friedrichs⸗ höhe. Hier iſt gegen ½9 Uhr eine 1ſtündige Raſt vorgemerkt. Es gibt hier Erfriſchungen, aber gut iſt's für den, der den Ruckſack mit einem Imbiß bei ſich hat. Der Gipfel des Schauinsland iſt in 10 Minuten zu erreichen; er erſchließt ſchon eine gar herrliche, weit⸗ umfaſſende Rundſicht. Der Gipfel iſt 1286 Meter hoch. Das ſchwie⸗ rigſte Stück des ganzen Weges iſt hier ſchon überwunden, denn die weite Wanderung über das Münſtertaler Hörnle, Wiedener Eck und Krinne zum Belchen(8½ St.) iſt ohne große Höhendifferenzen. Die Wanderung dieſer Stunden iſt eine großartige Höhenwanderung, ſchattig, waſſerreich und von vieler Abwechslung, da ſich immer neue Niederblicke auftun. Kurz nach 1 Uhr ſoll das Belchenhaus erreicht ſein. Hier bei Stiefater iſt der Tiſch gedeckt. 5 Stunden weit her muß alles zum Belchenhaus herbeigeſchafft werden, deshalb iſt An⸗ meldung ſchon am Samstag Nachmittag notwendig. Es werden ausnahmslos nur Inhaber von Tiſchkarten berückſichtigt. Empfehlenswert iſt es, an der gemeinſamen Tafel teil zu nehmen, denn vor 7 Uhr iſt kaum etwas zu haben und einmal warm Eſſen iſt bei einem großen Marſch unbedingt nobwendig. Der Abſtieg ge⸗ ſchieht über den ſteil aufragenden Hochkelch mit ſeinen jähen Ab⸗ ſtürzen nach Neumühle im Münſtertal und Waſen. Von Neumühle können Wagen benutzt werden, die vom Wiedener Eck mit Angabe der Perſonenzahl telephoniſch beſtellt werden.(Anmeldung bei den Füh⸗ rern.) Die Rückfahrt wird von Staufen um 7 Uhr 50 geſchehen. In Freiburg iſt dann noch etwa 1½ Stunden 2 ufenthalt, die zur Reſtaurierung gut benutzt werden können. Die Ankunft in Mannheim erfolgt um 1 Uhr früh. Dem Klub ſind Gäſte, die einigermaßen gut zu Fuß, ſehr willkommen. * Kyloſſeumtheater. Man ſchreibt uns: Vor einigen Jahrzehn⸗ ten, als durch Auerbach die Dorfgeſchichten in der Literatur erſchie⸗ neu, folgte auch bald die Bauernkomödie, Stücke, welche in leicht faßlicher Form das Leben der Bergbewohner ſchilderte. Und ſo oft im Koloſſeumtheater ein oberbaheriſches Volksſtück auf dem Reper⸗ toit erſcheint, übt es eine beſondere Anziehungskraft aus. Dieſes iſt in erſter Linie auf Konto der vorzüglichen Darſtellung derartiger Stücke zu ſetzen. Kommt nun noch dazu, daß derartige Stücke mit beſonderem Effekt gearbeitet ſind, wie„Girgl u. Waberl“, ſo iſt in dem geräumigen Saale oft kein Platz mehr zu haben. Wir verweiſen auf die Aufführung von„Girgl u. Waberl“, das Sonn⸗ tag den 9. Juli, nachmittags 4 Uhr und abends 8½ Uhr, neu ein⸗ ſtudiert zur Aufführung kommt, ganz beſonders. In den Haupt⸗ parthien ſind hervorragend beſchäftigt Herr und Frau Sölch(Girgl u. Waberl), Hr. Oppel(Trompetenwaſtl), Hr. Mandl(Seemüller), Hr. Otto(Martl), Frau Kerſebaum(Seehofbäuerin), Frau Mandl (die alte Hofmaierin), Hr. Niſſen(Grashofbauer). Dew Beſuch von„Girgl u. Waberl“ empfehlen wir beſtens. * Aus dem Schöffengericht. Bei einem Wortwechſel vor der Kantine der Steinzeugwarenfabrik bei Friedrichsfeld brachte der Taglöhner Bartholomäus Flinſter von Großſchönbronn, 3. 3. in Unterſuchungshaft, dem Taglöhner Thomas Moſer verſchiedene Meſſerſtiche bei, wodurch dieſer erheblich verletzt wurde und längere Zeit arbeitsunftzhig war. Das Gericht diktierte dem Meſſerhelden unter Abſprechung von Milderungsgründen 2 Monate Gefängnis, abzüglich 1 Monat Unterſuchungshaft.— Wie ein Wahnſinniger gebärdete ſich der Taglöhner Georg Arz von Wallſtadt, ein übel beleumundeter Menſch, der ein abgeſagter Feind der Arbeit iſt, als am 6. Juni ein Gendarm in der Wohnung ſeiner Mutter erſchien, um bei ihr Erhebungen über die Befolgung der ihm gewordenen Arbeitsauflage zu machen. Er bergriff ſich ſogar tätlich an dem Beamten. Wegen Widerſtands und Beamtenbeleidigung erhielt er 4 Monate Gefängnis. * Aus Ludwigshafen. Vermißt wird ſeit 3. ds. Mis. der 15 Jahre alte Heinrich Da ub aus Frieſenheim. Die Polizei⸗ behörde erſucht um etwaige Anhaltspunkte über den Verbleib des anſcheinend ertrunkenen Jungen.— In der Dammſtraße lief geſtern abend der 7 Jahre alte Sohn des Schloſſers Roth, Dammſtraße wohnhaft, einem Bäckermeiſter von Schifferſtadt ins Rad. Beide wurden erheblich verletzt; der VBäckermeiſter erlitt einen Armbruch. * Der Raubmord am Niederwald. Endlich ſcheint ſich das Dunkel zu lüften, das ſeit Wochen über der Perſönlichkeit des am Niederwalddenkmal ermordeten jungen Mannes ſchwebt. Vor einigen Tagen ging bei der Frankfurter Kriminalpolizei eine Anzeige des Tiſchlergeſellen Ott ein, in der die Vermutung ausgeſprochen wurde, der Ermordete könne identiſch ſein mit einem Arbeitskollegen des Ott, der ſeit dieſer Zeit verſchwunden ſei. Die ſofort angeſtellten eingehenden Recherchen der Polizei führten zu dem Reſultat, daß der Unbekannte allem Anſchein nach identiſch ſein müſſe mit dem Schreinergeſellen Johann Joſef Schwarz aus Frankfurt. Sowohl die Mietsleute, wie die Arbeitskollegen und Stubengenoſſen des Schwarz erkennen mit großer Wahrſcheinlichkeit, zum Teil mit Be⸗ ſtimmtheit in dem Bilde des Ermordeten den Schwarz wieder. Pſalz, heſſen und Umgebung. Frankfurt, 7. Juli. Im Parterre des Hauſes Heiſter⸗ ſtraße 2 in Sachſenhauſen wohnt die aus Mann, Frau und ſechs Kindern beſtehende Familie des Brauers Jakob Rehberger. Der Mann iſt ſeit einem halben Jahre gelähmt und die Familie dadurch in dürftige Verhältniſſe gekommen. Die Frau nahm ſich das ſo zu Herzen, daß ſie ſchon vor einiger Zeit ſchwermütig wurde. Geſtern abend verübte ſie eine ſchreckliche Tat. Ein bei Rehberger in Miete wohnender Mann namens Schröder hörte Hilferufez er eilte herbei, das Zimmer war aber von innen geſchloſſen und mußte mit einem Beil geöffnet werden. Als Schröder eingedrungen war, rief ihm Rehberger zu:„Nehmen Sie doch meiner Frau das Meſſer ab!“ „Schröder eilte auf die Frau zu, dieſe aber ſchnitt ſich raſch vor den Augen ihres Mannes, der hilflos zu Bett lag, und zweier Kinder den Hals durch. Die Unglückliche taumelte noch einige Schritte und ſtarb bald an Verblutung. Die Tat ward mit einem ſcharf geſchliffenen kleinen Küchentranchiermeſſer ausgeführt.— Der Turner Heinrich Oppel, Mitglied des Turn⸗ und Fechtklubs, der beim Feldbergfeſt berunglückt war, iſt in der Dr. Bockenheimerſchen Klinik ſeinen Verletzungen erlegen. * Saarbrücken, 7. Juli. Wie uns mitgeteilt wird, iſt die Fabrik für den Bau induſtrieller Anlagen von Hal lwachs u. Co. in Malſtatt⸗St. Johann von dem kürzlichen Brandunglück dank des Eingreifens ihrer Arbeiter berſchont geblieben. Das Feuer be⸗ ſchränkte ſich auf die Bürſten⸗ und Pinſelfabrik von Endres, welche bollſtändig niederbrannte. Eine Nudelfabrik, welche gleichfalls ab⸗ gebrannt ſein ſoll, exiſtiert gar nicht. Der Bericht über den Brand den wir der„Frkf. Zig.“ entnahmen, iſt darnach bedeutend auf⸗ gebauſcht worden. Stimmen aus dem Publikum. Der Vorſtand des Mannheimer Ruder klubs erſucht uns um Aufnahme folgender Erklärung: Am Sonntag, 2. Juli ds. Js., dem Tage der Mannheimer Regatta, wurde hier unter dem Titel„Der ſiegreiche Mannheimer Ruderklub“ in Mannheimer Mundart ein Gedicht kolportiert, welches insbeſondere die jüngſten Epkolge des Ruderklubs in poetiſcher FJorm behandeln will, Dieſes Machwerk, welches in taktloſer und geradezu aufdringlicher Weiſe die Leiſtungen des Ruderklubs beſpricht, zeigt von Poeſie keine Spur. Der Verfaſſer beherrſcht auch nicht die Mannheimer Mundart; Vers⸗ maß und Reime verſündigen ſich geradezu an den beſcheidenſten An⸗ ſprüchen eines guten Geſchmacks. Das Gante will offenbar nur in geſchäftsmäßiger Weiſe aus den glücklichen Erfolgen des„Mann⸗ heimer Ruderklubs“ Kapital ſchlagen. Wir ſehen uns zu der Er⸗ klärung veranlaßt, daß der„Mannheimer Ruzerklub“ dieſer ge⸗ ſchmackloſen Veröffentlichung vollſtändig fern ſteht und dieſelbe nur aufs allerſchärfſte verurteilen kann, weil ſte höchſtens geeignet iſt, das Anſehen des Ruderklubs zu ſchädigen. e Gerichtszelung. § Mannheim, 6. Juli.(Strafkammer III.“ Vor⸗ ſitzender: Herr Landgerichtsrat Müller. Vertreter der Großh. Staatsbehörde: Herr Staatsanwalt Dr. Fuchs. Aus dem Lagerplatz der Chemiſchen Fabrik Wohlgelegen, in den ſie über den Zaun einſtiegen, ſtahlen am 7. Februar eine fünf⸗ köpfige Bande etwa 5 Zenktner Blei, das hinter einer Bauhütte in den Langen Röttern zerkleinert und dann verkauft wurde. Der An⸗ führer bei dem Streich war der 38 Jahre alte Händler Friedrich Belitz aus Coburg, der erſt aus dem Zuchthaus, wo er wegen Hehlerei ſaß, entlaſſen worden war. Er hatte ſeinen Genoſſen ge⸗ ſagt:„Da drin liegt Gift!“ Ein anderer Teilnehmer an dem Dieb⸗ ſtahl, der Taglöhner Karl Ries, iſt geiſtig nicht ganz normal, aber nach Anſicht des Sachverſtändgen(Dr. Dreyfuß) war er z. Zt. der Tat zurechnungsfähig. Das Urteil lautet gegen Belitz auf 8 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrberluſt, gegen Ries gauf 1½ Jahre Ge⸗ fängnis und 5 Jahre Ehrverluſt, gegen Taglöhner Andreas Brüh 1 auf 6 Monate, gegen Taglöhner Karl Schock auf 1½ Jahren Ge⸗ fängnis und 5 Jahre Ehrverluſt und gegen Taglöhner Ulrich Hecht auf 9 Monate Gefängnis. Auf dem Reitplatz in Schwetzingen ſpielten ältere Buben. Einer davon, der Schüler Richard Kratzmann aus Bauerbach, lud eine Taſchenpiſtole mit einer Patrone. Der Schuß ging aber nicht los, darm machte er den Verſchluß ab und ſiehe, nun knallte es. Man wiederholte den Verſuch und hatte dasſelbe Ergebnis. Als der Ver⸗ ſchluß wieder dran war, konnte man wieder nicht ſchießen. Nun hob Kratzmann in der Meinung, der Schuß ſei auf dieſe Weiſe ge⸗ ſichert, die Piſtole gegen den 15jährigen Fabrikarbeiter Karl Uel z⸗ hhefer und drückte los. Da aber krachte wider alles Erwarten der Schuß und das Projektil drang dem Uelzhoefer in den Kopf. Dis Folge war, daß er am linken Auge erblindete. Das Schöffengericht hatte die Schießerei für eine abſichtliche und nicht für eine fahrläſſige Körperverletzung gehalten und ſich für nicht zuſtändig erklärt. Die Strafkammer teilte dieſe Auffaſſung nicht, ſondern verurteilte den von Rechtsanwalt Dr. Katz verteidigten Jungen zu einer Geld⸗ ſtrafe von 20 M. Die Frau des Bäckermeiſters Anton Klotz aus Schwetzingen iſt wegen Körperverletzung angeklagt. Sie ſoll nach der Anklage ihre 18 Jahre alte Stieftochter Anna dagtäglich in übertriebener Weiſs gezüchtigt haben. Sie habe ſie auf den Boden geworfen, ihr Fuß⸗ tritte verſetzt, ſie an den Haaren herumgezerrt, ihr mit dem Hammer auf den Rücken geſchlagen. Die Angeklagte ſagt, ſie habe das Mäd⸗ chen, das nicht gefolgt habe, mit der flachen Hand geſchlagen oder „gezoppelt“, ſonſt aber nichts gemacht. Das Mädchen verweiger die Ausſage, dagegen gibt der Ehemann der Angeklagten Zeugnis. Er ſagt, das Kind gehorche ihm, aber nicht der Mutter, es habe die Schläge berdient und mehr noch dazu. Die Anna ſei bon den Dienſtmädchen verdorben worden. Ueber das Maß habe die Ange⸗ klagte ihr Züchtigungsvecht nicht ausgeübt. Die übrigen Zeugenaus⸗ ſagen fallen fehr zurückhaltend aus. Das Gericht ſpricht die bon Rechtsanwalt Dr. Katzenſtein berteidigte Angeklagte frei, Der 19 Jahre alte Fabrikarbeiter Johann Gottfried aus Oftersheim iſt bei den Eiſenbahnbeamten des Lokalverkehrs bekannt als händelſüchtiger boshafter Menſch. U. A. ärgert er die Beamten dadurch, daß er immer den letzten Moment abwartet, um einzu⸗ ſteigen. Kürzlich ver.. auf der Station Hockenheim großen Skandal, indem er mit einem Meſſer in der Luft fuchtelnd, Pub⸗ likum und Beamte bedrohte. Als der Bahnſteigſchaffner Schöpfer ihm von hinten die Arme feſthielt, ſchnitt er dem Manne divekt in die Finger, daß einer davon ſteif wurde. Vom Schöffengericht zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt, legte Gottfried Berufung ein, womit er heute eine Herabſetzung der Strafe auf 3 Monae exreicht. Vert.: Rechtsanwalt Dr. Katz. Die Berufung des Drehers Joſef Geier aus Waldhof, die ſich gegen ein wegen Körperverletzung auf 1 Woche lautendes Urteil des Schöffengerichts wendete, blieb erfolglos. Vert.: Rechtsanwalt Dr⸗ Frank. 9 M Frankenthal, 6. Juli. Eine 7köpfige Diebes⸗ bande hatte ſich in den 14 bis 17 Jahren alten Burſchen Philipp Hartmann, Jakob Kief, Ferdinand Wettengel, Ludwig Kraft, Konr. Gündele, Valentin Müller und Johann Jünger, ſämtlich von Speier, heute vor der Strafkammer zu ver⸗ antworten. Die Angetlagten haben die Speierer Bevölkerung im Jahre 1904 und in den erſten Monaten dieſes Jahres durch zahl⸗ reiche Diebſtähle beunruhigt. Sie haben geſtohlen wie die Raben, Der Haupträdelsführer war der erſt 15 Jahre alte Hartmann. Dieſer ging in die Häuſer betteln, wobei er erkundete, wo ebwas zu holen und zu ſtehlen war. Die Diebſtähle wurden zum Teil mit großem Raffinement ausgeführt. Während ein Dieb oden mehrere Diebe in die mit einem Beſuche bedachten Räume einſtiegen ſtanden andere in nächſter Nähe Poſten, um die diebiſchen Eindring⸗ linge, wenn es erforderlich wurde, durch Signale zu warnen Auf, dieſe Weiſe haben ſich die Burſchen in den Speierer Dom Eingang verſchafft und daraus eine Kaſſette mit 10 Mark Inhalt entwendet. Aus dem im zweiten Stockwerke gelegenen Studierzimmer des Pro⸗ 5 feſſors Gümbel ſtahlen ſie eine Kaſſette mit 25 Mark. Ferner ſtahlen ſie aus einer Reihe von Privatwohnungen und Geſchäfts⸗ lokalen Geldbeträge in Höhe von 1 bis 110 M. Kandelrohre wurden von ihnen abgeriſſen und für billiges Geld an den Mann gebracht. Das geſtohlene Geld wurde von den jugendlichen Taugenichſen zum größten Teil verjubelt. Sie unternahmen Eiſenbahnreiſen nach Ludwigshafen, Dürkheim und Frankenthal, wo ſie etwas draufgehen ließen. Doch haben ſie ſich auch verſchiedenerlei gekauft, wie einen Rebolver, einen Dolch, eine Spieldoſe u. a. m. Das Urteil lautet gegen Hartmann auf 1 Jahr 6 Monate, gegen Kief auf 2 Monate, gegen Wettengel auf 6 Wochen, gegen Kraft auf 15 Tage, gegen Gündele auf 4 Wochen und gegen Müller auf 3 Monate 15 Tage Gefängnis. Fünger kommt mit einem Verweis dabon. Von der erlittenen Unterſuchungshaft werden Hartmann, Kief, Wettengel und Müller je ein Monat angerechnet. Die den Angeklagten Kraft und Gündele zudiktierte Strafe iſt durch die erljttene Unter⸗ ſuchungshaft verbüßt. .e. Karlsruhe, 6. Juli,(Schwurgericht.) Wegen Meineids bezw. Anſtiftung hierzu hatten ſich der Fuhrknecht Gott⸗ lieb Loß aus Unterinxen, wohnhaft in Pforzheim⸗Brötzingen und der Chemiker und Sodawaſſerfabrikant Otto Lattkemeier aus Witten a. d. Ruhr, wohnhaft in Pforzheim, zu verantworten.„ Urteil lautete gegen den erſteren auf 1 Jahr 3 Monate Zuchthaus und 3 Jahre Ehrverkuſt, gegen Lüttkemeier auf 5 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverluſt.„„„ .e, Konſtanz, 6. Juli.(Schwurgericht.] Ferdinann Stebinger, ehemaliger Bürgermeiſter bon Kirchdorf, würde wegen Unterſchlagung im Amte, unter Einrechnung einer früher erkannten Strafe, zu 2 Jahren 3 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverluſt verurteilt.„„ General⸗Anzeiger, Mannheim, 8. Juli. 7. Juli. Der frühere Gefä antsauſſeher Hubert ttenbach von der Strafanſtalt Brauweiler, der am 8. Nov. v. J. die Ehefrau van der Ruhr von hier auf dem Wege zwiſchen Kalden⸗ kirchen und Venlo an der holländiſchen Grenze vorſätzlich er⸗ mordet hat, wurde geſtern vom Kölner Schwurgericht nach vier⸗ tägiger ene zum To de verurteilt. 5 heueſte Hachrichten und Telegramme. Drivat⸗Telegramme des„General-Hnzeigers Erfurt, 7. Juli. Geſtern wurde ein 10jähriges Mädchen durch ein Automobi! überfahren und getötet. Die Inſaſſen fuhren unerkannt weiter. Verlin, 7. Juli. Der deutſche Kaiſer hat ſich zur Annahme der Mitgliedſchaft des belgiſchen Jachtklubs be⸗ veit erklärt. Glücksburg, 7. Juli. Heute nachmittag trafen die bHohenzollern“ mit dem Kaiſer, die„Iduna“ mit der KMaiſerin und der Prinzeſſin Viktoria Luiſe an Bord, ferner der ere, der„Sleipner“ und zwei Torpedoboote hier ein. Paris, 8. Juli. Der gemäßigte republikaniſche De⸗ putierte Ay a r b beabſichtigt, in der Kammer über die bei dem Ausſtande der Arbeiter der chemiſchen Fabriken in Maren nes vorgekommenen Gewalttätigkeiten zu interpellieren. Die Aus⸗ ſtändiſchen zwangen den Staatsanwalt, der die Arbeitswilligen ſchützen wollte, die rote Fahne zu hiſſen und gaben ihn erſt frei, nachdem der Bürgermeiſter, ein Beamter der Unter⸗ präfektur und der Präſident des Zivilgerichts beim Fabrikdirel⸗ dor die Entlaſſung der Arbeitswilligen durchgeſetzt habte.— Infolge von Meinungsverf chiedenheiten zwiſchen Arbeitern und Arbeikgebern der Spinnereien in Verviers iſt ein ernſter Kon⸗ flükt ausgebrochen. Die Fabrikanten kündigten für morgen die Whleßung von 43 Werken an. Mehrere tauſend Arbeiter werden von dieſer Maßregel betroffen, *Paris, 7. Juli. Um eine eingehende Unterſuchung über die Urſache des Unterganges des Unterſeebootes„Far fad 2 anzuſtellen, reiſte der Marineminiſter heute abend in Be⸗ gleitung des Chefingenieurs ſeines Kabinetts nach Biſer ta ab. Ein Telegramm des Marinekommandanten von Biſerta an den Marineminiſter meldet: Es gelang heute mit Hilfe des Dampfers „Kebir“ und eines Pontons, das Unterſeeboot„FJarfadet“ ſo⸗ wejt zu heben, daß deſſen Heck aus dem Waſſer ragte und der Luftvorrat der eingeſchloſſenen Mannſchaft erneuert werden konnte. Man arbeitete dann langſam dahin, das Boot auf ſeichten Strand 3u der Kran umkippte und der Jarfadet“ aufs neue 55 igunter Waſſer ſank. Er wird aber in der Schwebe ſen und jetzt wird aufs neue an der Hebung gearbeitet.— r in Hamburg beheimatete Dampfer des Norwegiſchen Bergungs⸗ „Berger Wilhelm“ wird in Biſerta eintreffen, um an den Arbeiten zur Hebung des Unterſeeboots„Farfadet“ teilzunehmen. Einer ſpäteren Meldung nach war es gegen Abend gelungen, ſundene Unterſeeboot bis 1½ Meter unter dem Waſſerſpiegel Die im Bug eingeſchloſſenen Matroſen gaben auf Be⸗ en zur Antwort, daß ſie, 6 an der Zahl, wohlauf ſeien, da ſte die igen Apparate zur Erzeugung des Sauerſtoffes beſäßen. Man uchtet, daß die im rückwärtigen Teile des Unterſeebootes einge⸗ ſſenen 4 Matroſen bereits erſtickt ſind. Brüſſel, 7. Juli, In der Kohlengrube Gende⸗ bein bei Anderlues ereignete ſich heute infolge ſchlagender Wetter ein Geſteinſturz, unter deſſen Maſſen etwa 40 Berg⸗ leute begraben wurden. 11 von ihnen wurden ge 11 5 8 12 her⸗ detzt, einer wird vermißt. London, 7. Juli. Ueber den Vor tat! im Standlager bon Alderſhot teilt die„Köln. Ztg.“ weiter mit, daß bei einer geſtern in der Nachbarſchaft gehaltenen Felddienſtübung ein Teil der Erſten Kavallerie⸗Brigade den Befahl zum Angriff auf ein den RMückzug deckendes Gardebataillon ſo ernſt nahm, daß es zu einem charfen Handgemenge mit zahlreichen Verletzungen lam. Ein 8 ug Dragoner ſtürzte unter die Grenadiere und hieb nach Leibes⸗ ften auf ſie ein. Ein anderer feuerte auf die Flanke aus nächſter ihe und verwundete eine Anzahl Leute durch den Spiegel der Platpatronen. Auch die Radfahrer⸗Abteilung der Nachhut kam Fins Gedränge und wurde niedergeritten; ſie trug eine Anzahl e tz u ngen und beſchädigte Fahrräder davon. Halifax, 8. Juli. 5 Mann der Beſatzung des kanadiſchen 5 Megierungskreuzers„Kanada“ mußten wegen Inſubordi⸗ nation in Haft genommen werden. Die marokkaniſche Frage. (Siehe Ueberſicht. D. Red.) a is, 7. Juli. Angeſichts der Tatſache, daß die Ber⸗ handlungen mit Deulſchland ein poſitlſves Reſul⸗ ſahergeben haben und daß dieſes Reſultat offiziell wird, ſobald die Redaktion der beiderſeitigen Erklärungen in franzöſiſcher und deutſcher Sprache feſtgelegt iſt, hält man es für wahrſchein⸗ „daß Rouvier am Montag in der Kammer die ver⸗ — 0 über die e eee abgeben 7 Herr FJaureés. * 80 ris, 8. Juli. Mehrere Blätter behaupten, daß der deutſche Botſchafter Fürſt Radolin oder ein Botſchaftsſekretär Deputierten Jaures geſtern in ſeiner Wohnung aufgeſucht „ um 50 die Note des zu über reichen. Die Paris, 8. Juli. Jaures Waß l in der„Humanité“ die ihn vom„Temps“ und anderen Blättern anläßlich der Note Reichskanzlers erhobenen Angriffe zurück, indem er ſchreibt: In der Tat kann ich wiederholen, daß es unbillig wäre, Deutſch⸗ d gegenüber eine Politik heimtückiſcher Feindſeligkeiten zu ver⸗ gen und wenn Fürſt Bülow dieſe Worte billigt, ſo ſollte ſich der emps“ darüber freuen, daß der Reichskanzler einen Konflikt mit Frankreich nicht wünſcht. Ich habe auf die Gefahr der Politik Es hingewieſen, während Delcaſſé noch in ſeiner ganzen Glorie daſtand. Auch der„Temps“ wird in dieſen ig mit dem Fürſten Bülow; aber er wird es ohne hd. 70 Der Senator Kemene 87 in ſeiner„Au⸗ Gärung in Rußland. London, 7. Juli. Der Petersburger Berichterſtatter der „Daily Mail“ teilt aus einer Unterredung, die er mit einem Ad⸗ miral des Flottenſtabes über die Odeſſaer Ereigniſſe hatle, mit, dieſer Gewährsmann habe erklärt, ſeit Jahren ſei in Sebaſtopo! die Umwälzungspropaganda in Tätigkeit geweſen. Dort ſei überhaupt der Sitz des Revolutionsausſchuſſes, deſſen Mitglieder Plehwe nach Sibirien geſandt, das Regime Swia⸗ topolk Mirskis aber habe zurückkehren laſſen. Dieſer Ausſchuß habe manche Mitglieder unter dem techniſchen Stab der Flotte gezählt und ſelbſt unter den Offizieren hätten Umtwälzungsgedanben Wurzel eeſchlagen. Es ſei nicht ſelten vorgekommen, verſicherte der Ad⸗ mixral, daß Offiziere vor den Mannſchaften revolutionäre Flugſchriften verleſen hätten. Unter der Bemannung des Panzers„Fürſt Potemkin“ hätten ſich zwei Ingenieure befunden, die aus Sibirien heimgekehrte Mitgliedey des Revolutionsaus⸗ ſchuſſes waren. Dieſe beiden hätten an Bord noch andere Mitglieder des Ausſchuſſes zugelaſſen, ob mit oder ohne Zuſtimmung der Of⸗ fiziere, ſei einſtweilen noch unermittelt. Auf dieſe Weiſe ſei dann die Meuterei ſyſtematiſch und erfolgreich organiſtert worden. weiß als Tatſache, bemerkte der Admiral, am Schluſſe, daß die Be⸗ richte über die Mißſtimmung der Mannſchaften an den Flotten⸗ miniſter gelangt ſind, aber keinen Glauben gefunden hatten. Heute redet die ganze Welt von unſerer Schande.(Köln, Ztg.) * Paris, 7. Juli, Das„Journal“ erhält von ſeinem Be⸗ richterſtatter aus Odeſſa ein Telegramm, wonach dieſer einen höhe⸗ ren ruſſiſchen Marineoffizier gefragt habe, weshalb das Geſchwader nich! ſofoxt bei ſeiner Ankunft in Odeſſa die beiden meuternden Panzer gezwungen habe, zum Geſchwader zurückzudampfen. Der Marineoffizier antwortete, der Admiral habe den Petersburger Befehl, den Potemkin in den Grund zu bohren, nicht ausführen kön⸗ nen, erſtens wegen des Abfalls des„Georgi Pobjedonoscew“, der die bedeutendſte Einheit darſtellte, über die Krieger verfügte, zweitens wegen der ungeheuern Ueberlegenheit des Potemkin, deſſen Artillerie die des geſamten Geſchwaders überwog(), und drittens wegen der ſchlechten Elemente unter der Mannſchaft, die in Odeſſa ausgehoben worden war, Der Admiral befürchte eine Kataſtrophe und erwarte, daß die verzweifelte Mannſchaft des„Fürſt Potemkin“ einen blu⸗ tigen Zuſammenſtoß herbeiführen und, ſich rächend, in den Tod gehen werde.— Das„Petit Journal“ erfährt aus Petersburg, Admira Krieger habe dem Zaren telegraphiert, es ſcheine ihm unmöglich, die meuternden Schiffe anzugreifen, da die Beſatzung des Geſchwa⸗ ders unzuberläſſig ſei, Der Zar ſei darüber in Zorn geraten und habe auf der Stelle ein Dekret unterzeichnet, das dem Geſch wa⸗ der ſämtliche St. Georgkreuze entzieht. Zugleich ließ er den Befehl telegraphieren, die Meuternden tot oder lebendig zur Stelle zu bringen.(Wer lacht da? D. Red.) *Odeſſa, 7. Fuli. Der Befehlshaber des Schwarzen Meer⸗ geſchwaders Admiral Tſchuknin telegraphierte an den General⸗ gouverneur von Odeſſa, das Geſchwader habe Befehl erhalten, das Panzerſchiff„Potemkin“ aufzuſuchen und gefangen zu nehmen oder zu bernichten. Eine heute aus Sebaſtopol einge⸗ gaugene Depeſche meldet, daß das geſamte Geſchwader dort ausge⸗ laufen ſei. *Konſtantinopel, 7. Juli. Gerüchte wollen von einer zweifelhaften Haltung der Mannſchaft des ruſſtſchen, vor Buzukdere liegenden Stationärs„Saporoſchez“ wiſſen. Manila, 7. Juli. Es heißt, die M atroſen der hier inter⸗ nierten ruſſiſchen Kriegsſchiffe„Aurova“„Oleg“ und „Schtemtſchug“ legen eine ſtarke Mißſtimmung und Shympathie mit den Meuterern vom Schwarzen Meer an den Tag. Auf ein Gerücht, daß ſie einen Mordanſchlag auf die Offiziere planten, legte ſich der amerikaniſche Küſtenpanzer „Monadnok“ in unmittelbare Nähe der ruſſiſchen Schiffe, *Warſchau, 8. Juni. In der Vorſtadt Prago wurden von einem Unbekannten vier Schüſſe auf den Polizeibezirksaufſeher Karaskin abgegeben. Dieſer wurde tötlich berwundet. Der Krieg. PFriedensausſichten * London, 7. Juli. Laut einer Meldung der„Times“ aus Petersburg läge ungeachtet aller Ableugnungen des ruſſi⸗ ſchen Auswärtigen Amtes ausgezeichneter Grund für die Be⸗ hauptung vor, daß Rußland bei ſeinen Bemühungen, einen Waffenſtillſtand zu erzielen, beharre. Man verſichert dem Berichterſtatter der Times, es ſeien Japan dahin zielende direkte Vorſtellungen gemacht worden, Tokio habe jedoch bis jetzt mit einer Antwort zurückgehalten. * Tokio, 7. Juli. Das diplomaßiſche Korps gab heute ein Abſchiedsfrühſtück zu Ehren des japaniſchen Be⸗ vollmächtigten für die Friedenskonferenz, des Barons Komura und ſeines Stabes. Der belgiſche Geſandte, der Doyen des diplomatiſchen Korps, führte den Vorſitz. Der Dampfer„Minneſota“, auf dem die japaniſchen Delegier⸗ ten reiſen, wird am Samslag früh in Pokohama erwartet und abends nach Seattle in See gehen. *˙* * Petersburg, 8. Juli. Das Marineminiſterium beſchloß den ſofortigen Bau zweier großer Panzerſchiffe. — Die Mobilmachung eines Teiles der Gardeinfanterie ſoll von Mitte des Monats ab erfolgen. Geſchäftliches. Eine Reise ist nur das balbe Lergrägen ohne photogr, Apparat. Beste Bezugsquelle: Moicrieh Mloes, 0 2, 6, neb. d.„Deutschen Hof“. Photocr. Fachm. Anleit. Kodak-Niederl. Teleph 1234. 57500 * Pomril iſt in der heißen Jahreszeit das beſte und ge⸗ ſündeſte Erfriſchungsgetränk. Dieſer perlende Apfelſaft enthält alle nutzbarxen Beſtandteile des Apfels, außerdem reichlich Kodlenſäure. Pomril iſt nicht nur durſtſtillend, ſondern auch erfriſchend und ſtärkend. 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Co. in Calw wurden in eine Aktiengeſellſchaft mit 1 200 000 Mark Kapital umgewandelt, Die Direktion übernehmen die Fabrikanten Guſtav Wagner und Erwin Sonnwald. Süddeutſches Verlags⸗Inſtitut Stuttgart. Der Reingewinn des 6 am 30. Juni abgelaufenen Geſchäftsjahres geht um 45 784 M. Über das E Ergebnis des Vorjahres hinaus. Nach reichlichen Zurückſtellungen ſoll die Verteilung einer Dividende von nicht unter 28 Praz vorgeſchlagen werden, Elektra,.⸗G. in Dresden. Die Generalperſammlung ſetzte die Dividende auf 2 Proz. feſt. Die Verwaltung betonte, daß der Verkauf der Ueberlandzentrale Oelsnitz aus techniſchen Gründen er⸗ 1 folgt und für die Elektra 1 ſei. Brauerei zum Feldſchlößchen,.⸗G. in Dresden. In der Ge⸗ neralperſammlung wurde die Erh 5 0 ung des Grundkapi⸗ tals um 750 000 M. genehmigt. Motorenfabrik Oberurſel.⸗G. In der vorgeſtrigen General⸗ verſammlung wurden ſämtliche Anträge der Verwaltung einſtimmig genehmigt. Die Dipidende gelangt mit 7 Proz, zur Aus⸗ zahlung. Es wurde ferner beſchloſſen, das Aktienkapital von Mark 1050 00“L auf M. 1 500 000 zu erhöhen. Die neuen Aktieg werden von einem Bankkonſortium, beſtehend aus der Direktion den „Diskonto⸗Geſellſchaft und den Bankhäuſern G. Ladenburg in Frank⸗ furt a, M. und Straus u, Co. in Karlsruhe übernommen. Den Aktionären wird auf einen Teil der neuen Aktien ein Bezugsrecht eingeräumt in der Weiſe, daß auf 5 alte Aktien eine neue Akkie be⸗ zogen werden kann. Schwediſche interimiſtiſche Anleihe. Um die Ausbezahlung der Beträge beſtreiten zu können, welche vom vorigen ſchwediſcheg Reſchstag zur Ausbezahlung durch das Reichsſchuldenkontor ange⸗ wieſen worden waren, hat dieſes Abmachungen mit der Akt.⸗Geſ, Stockholm Handelsbank über die Aufnahme einer interimiſti⸗ ſchen Anleihe im Betrage von 25 Mill, Kronen getroffen. Die Anleihe wird gegen Schatzkammerwechſel aufgenommen, die ein Jaht und teils in Pfd. Sterling, teils in Francs ausgeſtellt ſind. Waſſerſtandsnachrichten im Monat Jult. Pegelſtationen Datum vom Rhein: 3„ 5. 6. 8 We ugunt„„ 4 4 J7 41 788 Waldshüt; 3,16 3,2 3,25 Hüningen.71 2,77 2,70 2,85.85 2,91 Abds, 6 Uhr Ke!; 607 06 8,1 3,13%5 5,19 N. Uir Lanterbug.47 4,46 4 52 4,52 4,55 Abds. Uhr Maxran. 44.56.50.56.58.61 4,30 2 Uhr Germersheim,„„ 4,40 4,86 4,5 4,38 4, 2 P, 12 U Mannheim„„4404.98 396 4,02 4,04 4,07 Rorg. 7 Ur Main:[s ſs 1,81 181 684%½ F. 12 Uhr 4 Bingen.„ 2,06 2,00 2, 0 1,99 2,00 10 Uhr Rünnßn 12.8 9 2,98 2,6 ,½8 2 ettr 2,39 2,36 2,32 2,38 2,86 10 105 Könn 288 2,85 9,80.88%40 2 Uhr Ruhrort 1 71 5 2 1,70 1,67 1,64 161 1,71 B Vvom cKar 5 Nannheim 44.01 3,96 8 93 3 97 4,01 4,04] B. 7 Uhr Heilbronnn„J0,48 0,85 0,30 0,50 0,50 0,4 V. 7 Uun Verantwortlich für Politit: Chefredatteur Or. Paul darns, für Jeuilleton und Kunſt: Fritz Kayſer, für Lokales, Propinziales u. Gerichtszeitung: Richard Schönſelder, fr Vollswirtſchaft und den übrigen redaktionellen Tell: J..: Richard Schönfelder, für den Inſeratenteil und Franz Kircher. Druck und Verlag der Dr. H. Hags'ſchen Buchdruckere. G. m. b..: rnf Müller. Halt! Halt! den Koffer nicht an noch nicht da, und ohne die geh ich nie auf die Reiſe, Kleider für jedes Wetter kann man nicht mitnehmen, Sodener aber, die bei jedem Wetter gute Dienſte tun, ſoll man nte vergeſſen. Und wenn's bloß eine Schachtel für 85 Pfennig wäre! 3989 Wickersheimer Motten-Vertilgungs- Essenz à Fl. 0½5 Mk, ½ Etr. 2,50 Mk., ½ Ltr. 4,— Mk. wickercheimer Wanzen-Vertilgungs-Essenz à Fl.%½0 Mk., 1½ Lür..— Mk., ½ Ltr. 3,50 Mk. Zupyerlässigstes Mittel. Zu baben i. d. Drogerie z. Waldhorn, C. U. Rnofk, NMaunheim, D 3, 1. Jean Wiekersheimer, F 85. bestes 5 5 P 0 Mkrk f Ertrischungsgetränk. 15 Veberal erhältlloh. 57783 90f. Mibe abrl J. J. Teler, Mannheim, G8, S. 51352 (Inhaber: L. J. Peter und Emi! Krauth.) Werkstütten für Wohnungs-Einrichtungen aller Stilarten, einfachster, wie reichster Ausführung. Weltausstellung St. Louis 1904„ Soldene Medaiklell. 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