Badiſche Volkszeitung. Abonnement: 90 20 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pig. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. Inſeratez Die Colonel⸗Zeile. 20 Pfg. Auswärtige Inſerate.. 25„ Die Reklame⸗Zeile. 60„ E 6, 2. der Stadt Mannheim und Amgebung⸗ Erſcheint wöchentlich zwo Ilf Mal. Unabhängige Tageszeitung. Grleſenſte und verbreilele Zeilung in Mannheim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. — Für unverlangte Manuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet.. (Mannheimer Volksblatt.) Lelegramm⸗Adreſſer „Journal Maunheim““ Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 149 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 341 Redaktioan 377 Erpeditton Filiale(Friedrichsplatz) 3680 E 6, 2. N1. 370. 5 1205 85 Baabla) Die engliſchen Flottenmanöver. Es war bekanntlich die Abſicht der engliſchen Admiralität, aufgrund des zu Beginn! dieſes Jahres eingeleitebem und durch⸗ geführten Flottenreformplans, große Mandver abzuhalten, die ſich über den ganzen Erdball ausdehnen ſollten. In erſter Linie aus politiſchen Rückſichten wurde jedoch von der Ausführung dieſer Idee Abſtand genommen, und bald darnach hieß es ſogar, es würden in dieſem Jahre überhaupt keine größeren Flotten⸗ übungen abgehalten werden. Verbreitung dieſes Gerüchts, die allgemeine Aufmevkſamkeit von derartigen Manbverw in England abzulenken, weil die meiſten Vorgänge in der engliſchen Marine ſchon an und für ſich von allen Seiten ſtets mit der größten Aufmerkſamkeit, zumteil auch mit Neid und Mißtrauen verfolgt werden. Natürlich aber haben auch in dieſem Jahre wie alljährlich im Intereſſe der laktiſchen und ſtrategiſchen Ausbildung der Flotte, wie insbeſondere ihrer Führer, Manbver ſtattgefunden, und wenn auch über ihren Ver⸗ kauf, infolge ſtrengſter Geheimhaltung, jetzt ile nach geworden krfolgtem Abſchluß nur wenige Einzelheiten bekannt ſind, ſo intereſſieren doch ſelbſt dieſe knappen Aie de und er⸗ ſcheinen einer kurzen Berichterſtattung werk. Vordergrund geſtellt werden zur Widerlegung vielfach über⸗ triebener Darſtellungen, daß es ſich bei dieſen Uebungen nicht aum große Schlachtenpläne und die Erprobung neuer taktiſcher Formen gehandelt Hat, wie ſie angeblich durch die Erfolge der japaniſchen Flotte im Oſtaſien veranlaßt worden ſeien, ſondern, daß es der Admiralität gelegentlich dieſer Manöver im Kanal faſt ausſchließlich darauf angekommen if, die Leiftungsfähigkeit der neu geſchaffenen Reſerveflotte und ihre Verwendbar⸗ keit im Vergleich und im Zuſammenhang mit der aktiven Kanal⸗ flotte zu erproben. Der militäriſche Mitarbeiker der„Südd. Reichskorreſp.“ ſchreibt hierzu: n Bekanntlich iſt die Reſerpeflotte ein Geſchwadet das ſich in ber Hauptſache aus 12 älteren, aber noch ſehr brauchbaren Schlachtſchiffen zuſammenſetzt, die zu je vieren in den drei großen Kriegshäfen Chatam, Portsmouth und Devonporth untergebracht ſind und beſtimmungsgemäß bereits im Frieden zwei Fünftel ihrer Beſatzung dauernd an Bord haben müſſen. Auch ſind ſeitens dieſer Flotte alljährlich Schieß⸗ und Fahr' übungen abzuhalten und Beſichtigungen durch die Vorgeſetzten borzunehmen, und endlich ſoll die Leiſtungsfähigkeit dieſer im Kriegsfall noch dadurch beſonders ſichergeſtellt werden, daß der Mannſchaftserſat zu ihrer Komplettierung in der Hauptſache dem aktiven Stande und nicht den Reſerven ent⸗ ommen wird. Soweit war alſo alles gut auf dem Papier borbereitek und es handelte ſich nunmehr nur noch darum, feſt⸗ zuſtellen, wie der auf dieſe Weiſe gebildete Verband in der Praxis eines dem Ernſtfall möglichſt nahegerückten Manboers die Feuer⸗ 5 probe beſtehen würde. Um das Wichtigſte gleich vorauszuſchicken, ſei geſagt, daß die Reſerveflotte ſich den ihr geſtellten Aufgaben in jeder Hinſicht gewachſen gezeigt hat, dergeſtalk, daß der die ganzen Manöver leitende Admiral Fiſher ſich dahin äußern konnte, auch auf dieſen Teil der britiſchen Seemacht könne die Nation zim Ernſtfalle das volle Vertrauen haben, daß er ſeine Schuldigkeit zu jeder Stunde tun werde. Die blaue Flotte, für die Manöverzwecke aus 108 Schiffen zuſammengeſetzt, 85— war in 3 Geſchwader ge ſchiffe, und ebenfalls in 3 Offenſichtlich war der Zweck der Aaige Ergebnis gezeigt, daß die engliſche Reſerveflotte Dabei muß in den hafter als in den letzten vier Jahren. Gepräge des Arbeitsmarktes beſtätigt die zuverſichtliche einem Kon dedbmdl an det Spiße ai0 hatte den ſchwierigen Auftrag, 24 nach Eingang des Mobilmachungsbefehls marſchbereſt zu ſein und dann von Spithead auf den Kanal herunte erzüſdhett ohne von einer feindhichen Flotte(rot) zu werden, die 78 Schifſe ſtark war, datunter 9 Linien⸗ geſtellt 3 Geſchwader gegliebers ſich bei Pork⸗ land geſammelt hatte. Ob im Ernſtfall das Reſervegeſchwader ſeine offenſive Auf⸗ gabe ſo glatt und ohne ſo geringe Verluſte gelöſt habem würde, wie es hier der Fall war, wollen wir dahingeſtellt ſein laſſen, weil eine ganze Anzahl von Faktoren, die hierfüv in betracht kommen, jetzt nicht in Rechnung geſtellt werden können und ſich deshalb nakurgemäß den Dafür⸗ und Dawidererwägungen ent⸗ ziehen. In jedem Falle aber haben die Manöver das zuver⸗ als ein ſehr erheblicher Machtfaktor anzuſehen iſt, mit dem ale übrigen Mächte ernftlich rechnen müſſen, wenn ſie ein Kalkül über die Größengrenzen und den militäriſchen Wert der britiſchen See⸗ ſtreitkräfte aufſtellen. Auch darf bei ſolch einem Nechentrenpel, namentlich hinſichtlich derjenigen Machtmittel, die England in der Stunde der Gefahr ohne weitere Umſtände im Kanal zu verſammeln in der Lage iſt, nicht außev Betracht gelaſſen werden, daß eine ſtarke Vermehrung dieſer Stteitkräft e in doppelter Hinſicht unmittelbar vor der Tür ſteht, ſo daß, wenn die K h. z flotte und das Reſervegeſchwader ſich im nächſten Jahr gemeinſamen Uebungen zuſammenfinden ſollten, das hier 5 botene Bild ein ganz anderes Anſehen annehmen wird. Wie nämlich nun feſtſteht, hat ſich die engliſche Regierung, angeſichts der in Oſtaſien vernichteten ruſſiſchen Flotte und end⸗ ſprechend dem bei Aufſtellung des Flottenverteilungs⸗ planes ausgegebenen Grundſatz:„Verſammlung aller eng⸗ liſchen Geſchwader in möglichſter Nähe der eimatlichen Ge⸗ wüſfer eniſchloſſen, die ſieben bisher im fekfen Hgeſ der Kanal⸗, Mittelmeer⸗ Flotte zu verteilen. Schiffe vom„Canopus“⸗Typ mit einem Deplazement vom 13 160 Tonnen und einer Fahrgeſchwindigkeit von 18 Knoten, aber ſollen dem Kanalgeſchwader überwieſen werden, ſo daß dieſes damit auf die anſehnliche Stärke vom 15 Schlachtſchiffen ge⸗ bracht wird. Dieſer Zuwachs dürfte um ſo mehry in die Wag⸗ ſchale fallen, wenn im Jahre 1906 die drei einzigen älteren, aber auch nur zehn Jahre alten, Schlachtſchiffe„Cäſar“,„Hanni⸗ bal“ und„Prince George“ dieſes Geſchwaders durch die drei jüngſten Neubauten der„King Edward“⸗Klaſſe,„Dominion“, „Commonwealth“ und„King Edward VII“, von je 16 610 Tonnen und 19,5 Knoten Schnelligkeit ſein werden. (4) Die Lage des deutſchen 2 Arbeitsmarktes. Die ſommerliche Ermattung im Geſchäftsleben machte ſich im Die Beſchäftigung laufenden Jahre bisher nur wenig bemerkbar. in Induſtrie und Gewerbe, der Verkehr an der Börſe ſind weit leb⸗ Das gleichfalls recht günſtige Auffaſſung von dem anhaltenden Aufwärtsſteigen der Konjunkturkurbe. ſchon der Juni eine ſtarke Beſſerung gegenüber dei Vorjahr gezeigt, ſo brachte der Monat Juli abermals eine gerade für dieſen Monat auffallende. Abnahme des Andranges an den 51 entlichen Arbeits⸗ ſtem ſtationfert⸗ geweſenem Schlachtſchiffe zurückzuberufen und ſie auf die drei und Atlantiſchen Die vier mächtigſten und neueſtem dieſer . 8 burg i.., Pforzheim, Karlsruhe. Anſprüche der Landwirtſchaft äußern ſich awar 19 0 Deulſchlauds Im rehſchnitt 1904 zeigt der Juli eine Zunahme d des Andrangs bar vorhergehenden Monat. Im Vorjahr blieb die Bewegung von Juni auf Juli ziemlich ſtabil, was gleichfalls ſchon als recht günſtig gedeutet werden mußte. In dieſem Jahre iſt aber im Juli eine entſchiedene Abnahme des Andrangs feſtzuſtellen, ſo daß der Grad der Beſſerung gegenüber dem Vorjahre entſpreche end gewachſen iſt. An 93 öffentlichen Arbeitsnachweiſen kamen im Juli 1905 auf je 100 offene Stellen 109, 185 Arbeitſuchende gegen 119,9 im P rallel⸗ monat des Vorjahres. Dabei war, was als beſonders erfr Symptom Heio geheet ſei, die Abnahme des Andrangs Arbeitsmarkt für Männliche beſonders ſtark: auf 100 offene Stellen kamen 121,8 Arbeitf ſuchende gegen 136,4 im Vorjahr. Vor 93 Nachweiſen zeigten nur 28 eine Verſchlechterung gegenüb Vorjahr, deren Geſchäftstätigkeit ſich haupkſächlic auf ſüddeutſch Plätze exſtreckt. In Eſſen, Düſſeldorf und Barmen iſt die Verſchl, terung auffallend, da der Be ſchäftigungsgrad im thein fäliſchen Induſtriegebiet im allgemeinen ſehr befriedigend if wWeitaus größere Zahl der Arbeitsnachweiſe zeigt indes eine zu Teil recht ſtarke Abnahme des Andrangs, obgleich das Ange gegen 1 85 ſcharf geſtiegen iſt. An den 98 Nachweiſen ſuch Juli des Vorjahrs 102 052 Perſonen um Arbeit nach, in Jahre dagegen 112977. Wenn trotzdem der Andrang ſtar gegangen iſt, 5 eben 5 Nachfrage 1 99 geft das Angebot. jah 5 meldet, heuer dagegen nicht als 103 197. Die n daß die zahlreichen Streiks und Ausſperrungen beſonders ören! auf den Beſchäftigungsgrad einwirken würden, hatte ſich nur 9 einzelt als Veerhden erwieſen. In München z. 8 ließ infolge del Ausſperrungen im Baugewerbe die Beſchäftigur isgelegenheil Spängler, Inſtallateure, Bauſchloſſer uſw. zu wünſchen übrig. Autch in Hagen wirkte die Bauarbeiterausſperrung ungünſtig. Dieſe lokalen Beeinträchtigungen des Arbeitsmarktes bermochten aber die Geſamtſituation nicht zu berühren. Von den Gewerbeu, die eine beſonders ſtarke Nachfrage nach Arbeitskräften bekundeten, iſt i erſter Linjie das Baugewerbe zu nennen. Vielfach kounte de Arbeiterbedarf nur ſchwer befriedigt werden. Daß auch in Sü die Bautätigkeit ſehr rege iſt, ſieht man an d den Nachfrage an Plätzen wie Reutlingen, Kon ſt a 1 Di der Jahre 1896 bis gegen den unmittel⸗ — indirekt auf dem gewerblichen Arbeitsmarkt, imm 1 zahlreichen Nachweiſen viele Geſuche um Zuweiſung von Betrieh bor. Ueber heſondere b 5 1 7 9 ſowie S5 ph m. und München. günſtig war die Lage des Arbeitsmarktes im kegteec Eiſengewerbe. An zwei ſüddeutſchen Plätzen, E bronn, war ein Ueberangebot an Maſchinenſchloſſern während z. B. in weiter nördlichen Plätzen, wie Mainz, Maf ſchloſſer ſehr geſucht waren. Ein faſt durchweg günft iges Gepräg zeigte der Arbeitsmarkt in der Holzinduſtrie und im Verkehrs⸗ gewerbe. Für ungelernte Arbeiter nahm nicht nur gegen das Vor⸗ jahr, ſondern auch gegen den Vormonat die Beſchäftigungsgelegen⸗ heit wefter zu. Der Mangel an Dienſtboten machte wieder geltend. bentsches Reſch. Berlin, 11. Aug.(Der Kaiſer als Chef d er 3 u Pferde Nr. 1.) Der zweite Tag der Anweſenheit de auf dem Truppenübungsplatz Weißenburg bei Wie in der Poſener Leitung berichtet wird den be des—.— Noman von Arthur Zapb. Machdruck berkolen.* „ GöGerthebmne e Er ſtand mit octopferten Herzen eibe d Und nun dvurde die Tür heftig aufgeriſſen und eine Frauengeſtalt ſtürmte der die Schlbelle. von der Aufregung als von der Anſtrengung des ſchnellen Herauf⸗ ſteigens. Sie deutete dem ſie verwundert Anſtarrenden mit einer ſtummen gebärde an, die Tür zu ſchließen. mit einer Gebärde der Enttäuſchung. Er hatte die graziöſe, ſchlanze Geſtalt Roſhs erwartet und nun ſtand eine dicke, unförmige, in einen langen Regenmantel Geſtalt vor ihm. die um den Kopf eine Kapotte trugrund das Geſicht mit einem berhült hatte. Da ſchlug ſie mit eirer⸗ ſchnellen Gebärde den Schleier zurück. 5„„„„ „„Roſh!“ jauchzte er. Ihr liebliches Geſichtchen ſah ihn Halb läcernd, wet ängſt⸗ „Haſt Du mich wirklich nicht erkannt, Hans?“ ſie 1 5 immer halb keungelbs Taſch e 5 bis zu den„ee atte. ch fein gemacht, nichte wohl für Treutleins Groß⸗ ümmte Antwilltarlich ein. Aber einen ungewöhnliche, 5 Sie war gans atemlos, wahrſcheinlich noch mehr Er gehorchte mechaniſch ſprechen. ſten Schleier wie kapfer und aufopferungsfähig ihre umhüllen⸗ und zog ein paar Tücher ber 5 die ſie um ihre Sah wohl ſukchiber „Aber wie— wpie konteſt Dil. Roſhy?“ machte eine abwehrende Betvegung, als ſie jetzt den ab⸗ werfen wollte.„Du mußt gleich wieder fort.“ Auch ihr Lächeln war jäh einer ernſten, traurigen Miene wichen. Geſichtsausdruck hervor. Den entſtellenden Mantel ſtreifend und ihn auf einen Stuhl werfend, erklärte ſie ruhig: habe mit Dir zu ſprechen, Hans.“ Er wehrte noch immer ab, gantz von 805 Beſorgnis für die heimlich Geliebte erfüllt, die er nicht der Gefahr, ſich durch einen Übereilten, unüberdachten Schritt zu kompromittieven, ausgeſetzt ſehen wollte⸗ „Bedenke doch, Roſy!“ wandte er nervös, unruhig nach der Türf mit einer angſtvollen, zweifelnden Spannung auf ſei und die Verzweiflung gab ihr für einen kurzen Momen blickend ein.„Ich begleite Dich lieber“ Aber ſie ſchüttelte ſehr beſtimmt und entſchieden mit dem Kopf. „Nein, nein, wir können nur hier ungeſtört mit einander hätte ja auch nie geglaubt, daß ich den Mut 0 würde bedenend Aund zleinlſch n Das Hergz weitete ſich ihm böor Vemundefung und und mit leuchtenden Blicken ſah er ſie an. Oiebe ſie machte! In Roſy regte ſich indes die Eva⸗Natur und ebenſo neugierig Hankiuirte und intereſſiert, wie noch eben Fräulein Treutlein es Gedveſen, warf ſie forſchende Blicke rings um ſich. „Alſo ſo ſieht's bei Dir aus!“ Danm erhöb ſie mit impulſiver Bewegung, plötzlich ganz vor Gefühl ihres niederſchmetternden Geſchickes, die inein⸗ andergeſ ſchlungenen Hände: 8 „Ach Hans, Hans, was ſoll nun werdens⸗“ Er ſtand ſchuldbewußt vor und nagte mit den an heben. „Weißt Du auch ſchon?“ ſtat ne er. Die nickte. 0 er erkegk ad Zugleich trat ein Zug herber Entſchloſſenheit in ihrem völlig ab⸗ „Ich Wik ſie ihn liebte und 8 Hübt die Jo von neuem ſchluchzend faſſun igslos an ſeine Bruſt. pfunden, wie in dieſem Augenblick. Armen, bis ihre Schwäche, ihr Schmerz ſich in lindernden Unterlippe und wagte kaum den ſcheuen 25 ihr ai e, 8 Seſſel vor ſeinem Schpeibtiſch, ſtemmte beide auf und ſchauend, ſtöhnte ſie: tölen!“ wird doch niemand kommen, Haus?“ Wüßleſt Duf, wie Paße ſich über Dich ge 0 ſchauderte in der Erinnerung an eine der enlſeblegſen ihres jungen Lebens.„Es war furchtbar!“ Ihre Hände vor das bleiche, berſtörte Geſicht ſcee ſie in ein bitterliches Schluchzen aus. „Roſy!“ rief er erſchüttert und griff nach ihren wollte ſie ihr herabziehen.„Bitte, bitte, weine nicht, R bin's nicht wert.“ „Da ließ ſie mit jähem Ruck e Hände finken und tränenfeuchten Augen zu ihm hinüber. „Iſt es denn wirklich Hans: tauſend Mark?“ Eine plötzliche Röte ſchoß in 192 Geſecht 11 ihre B. Se. ein, daß es vielleicht gar nicht wahr war, daß es mur 5 unſinniges, übertriebenes Gerücht handelte. Aber er nickte trübſelig, zerknirſcht bejahend. „Ach Hans, ich bin ja ſo furchtbar unglücklich!“ 7 Hans von Zeck drückte die Geliebte ergriffem er eine ſo Scham, eine ſo berkichtende So hielt er ſie ſtrömen Luft gemacht hatte. Dann kam plötzlich das Bet ihrer abenteuerlichen, mit den Geboten der Konbent Widerſpruch ſehenden Haudlungsweiſe über ſie. Sie f während ſie ſich aus ſeinen Armen losmachte und angſtvo 8 „Wenn Papa es wüßte! Er würde Und mit einem Blick nach der Tür fragte ſie weine Sie Werf ſich Er eilte Zur Tür und ſchob den Miegel bor. ſtützte ihren Kopf müde zwiſchen die Hände. Ach Hans, Hans,“ ſchluchzte ſie,„wie 2. Seite. General⸗Anzeiger. Mannheim, 12 Auguſt. Kapallerie⸗Uebungen eine große und unerwartete Ueberraſchung. Als nämlich ſämtliche Truppen hinker dem ehemaligen Gutshofe Aufſtellung genommen hatten, mußte das Regiment Jäger zu Pferde vor der Front der übrigen Regimenter Aufſtellung nehmen, und der Kaiſer hielt eine Anſprache, in der er ungefähr folgendes aus⸗ führte: Es ſei das erſtemal, wo er das Gelände des Truppenübungs⸗ platzes Weißenburg ſehe. Von allem, was er geſehen, ſei er überraſcht und hoch erfreut worden. Er habe die Schönheit und die idhylliſche Lage nicht gekannt und habe ſie auch nicht erwartet. Die Haltung der Bevölkerung und der herzliche Empfäng, den er bei ihr und ſſeinen Truppen gefunden, habe in ihm die Ueberzeugung gefeſtigt, es mit lohalen Untertanen zu tün zu haben. Angeſichts der Verſuche, ZJwietracht zwiſchen den Bürgern deutſcher und pol⸗ Riſcher Nationalität zu ſäen, ſei es ſein ernſter und un⸗ erſchütterlicher Wille, feſt an der Oſtmarkenpolitik zu halten. Poſen ſei früher Garniſon eines Leibregiments, des Leib⸗ Huſaxen⸗Regiments Nr. 1 geweſen, und ſolle auch jetzt wieder die Garniſon eines Leibregiments werden, als Ausdruck ſeines königlichen Wohlwollens. Zu dieſem ſeinem Leibregiment ernenne er das Regiment Jäger zu Pferde in Poſen, das von jetzt ab heißen werde:„Leibregiment Jäger zu Pferde Nk. 1 Kälſer Wilhelm II.“, es ſei dies mit eine Auszeichnung für die guten Leiſtungen des Regiments bei den Reiterübungen. Er hoffe, daß dies FJungſte ſeiner Leib⸗Regimenter ſich würdig ſeinen übrigen Regi⸗ mentern anſchließe und ein Hort deutſcher Geſinnung in der Oſt⸗ ark ſein werde. Das Regiment erhalte ſeinen Namenszug auf dent Achſelklappen. (Die Fleiſchteuerung.) Im Landwirtſchaftsmini⸗ ſterium fand heute die Konferenz der Vorſitzenden und General⸗ ſekretäre der Landwirtſchaftskammern wegen der Fleiſchnot ſtatt. Minſſter Podbielski legte den Zweck der Konferenz dar und gab ſtatiſtiſche Unterlagen. Die Präſidenten der einzelnen Kammern erſtatteten Bericht und kamen zu dem Ergebnis, eine Fleiſchnot exiſtiere nicht. Es ſchloß ſich ein Eſſen an, bei dem der Mimiſter eine Rede über die Fleiſchnot und die Viehpreiſe hielt. —(Die Unruhen in Deutſch⸗Oſtafrika.) „Nordd. Allg. Ztg.“ meldet: Ueber die Unruhen an den Matum bi⸗ bergen in Deutſchoſtafrika liegt folgendes Telegramm Gouverneurs Grafen Götzen vor: Wie Major Hhannes meldet, 1 5 Die des Jo⸗ zerſtreuen ſich die Aufſtändiſchen. Nach ſeiner Annahme wird die Angelegenheit binnen kurzem bei⸗ gelegt ſein. Die Araber und ſonſtigen Eingeborenen ſind gegen die aufſtändiſchen Bergbewohner und auf unſerer Seite. Verwundet kpürde diesſeits nur ein Askari. Wie es ſcheint, iſt die Verankaſſung zu den Unruhen in Zauberei und reichlichem Viergenuß infolge guter Ernte zu ſuchen. Ausland. * Oeſterreich⸗ungarn.(König Eduard und Kaiſer Fea ngz Joſephe) Die Ankunft des Königs Eduard von Eng⸗ land zum Beſuche des Kaiſers Franz Joſeßph erfolgt am 15. Auguſt halb 6 Uhr abends auf dem Bahnhofe zu Iſchl. Die An⸗ kegung zu der Zuſammenkunft iſt vom König Eduard ausgegangen. Bei der Zuſammenkunft beider Monarchen, die einen rein freund⸗ ſchaftlichen Charakter kragen ſoll, werden Miniſter Go⸗ Michowski noch der engliſche Botſchafter in Iſchl anweſend ſein. * Großbritannien.(Das Parlament) wurde geſtern vertagt. Bei dieſer Gelegenheit hielt der Kbaig eine Rede, in der er ſeine Befriedigung über den Beſuch des Königs bon Spanien ausſprach, der ohne Zweifel dazu dienen pwürde, die ſeit ſo langer Zeit bereits beſtehenden herzlichen Be⸗ giehungen zwiſchen England und Spanien noch inniger zu ge⸗ ſtalten.„Dank der Vermittlung Rooſevelts, fuhr der König fort, ſind die ruſſiſche und japaniſche Regierung in Verhandlungen eingetreten, deren Endzweck es iſt, dem be⸗ klagenswerten Streite, der im fernen Oſten noch immer ſeinen Fortgaungg nimmt, ein Ende zu machen. Es iſt meine feſte Hoffnung, daß ſie zu einemdauernden, für beide Teile ehrenvollen Frieden führen werden. Die Signaturmächte der Koönpention von Madrid von 1880 ſind durch den Sulkan von Marokko eingeladen, an einer Konferenz keilzunehmen, deren Endzweck es iſt, die beſten Mittel zur Einführung der notwendigſten Re⸗ formen in jenem Lande zu erwägen. Die Grundlagen einer ſolchen Konferenz werden noch beraten. Die Trennung don Schweden⸗Norwegen ſteht augenſcheinlich bevor. weder Ich habe das Vertrauen, daß durch An wen dung weiſer ſtannd mikten im Zimmer und waßke ficht, ſich ih zu mähern und ſchlug ſich, ganz von dem vernichtenden Gefühl ſeiner Anglüickſeligen Leidenſchaft durchdrungen, mit den geballten Fäuſten bor die Stirn.„Ja, wie konnte ich!... Wenn ich Karten ſehe, iſt's aus mit mir. Dann kommt es eben wie ein Fieber über mich, ſwie ein Taumel, dann bin ich kein denkender Menſch mtehr.“ Sie drehte ſich auf dem leichten Rohrſeſſel herum. „Haſt Du denn nicht dagegen angekämpft, Hans?“ „Freilich— ich hab's ja berſucht wieder und wieder. Und manchmal glaubte ich, jetzt iſt's überwunden. Aber dann päckt es mich wieder plötzlich und läßt mich nicht los und treibt mich willen⸗ los. Und dann hab' ich kein Bewußtſein mehr und alles: Scham, Willenskraft, Ehrgefühl ſtirbt in mir. Ich glaube, ich kann nicht anders, Roſh. Es ſteckt mir von Geburt her im Blut.“ Seine Mutloſigkeit, ſeine Verzſveiflung, ſeine völlige Ge⸗ brochenheit rührten ſie tief und erfüllben ſie mit heißem Mitleid. Aber zugleich kam auch über ſie eine lähmende Anwandlung von Schwäche und Hoffnungsloſigkeit, die ſie darniederdrückte und ihr die Fähigkeit zu denken und zu handeln raubte. Mechaniſch drehte ſie iich wieder um, warf ihren Arm über die Schreibtiſchplatte und drückte ihr in Tränen gebadetes Antlitz darauf. ortſetzung folgt.) Buntes Feuilleton. — Zum Tode Wiſſmanns. Gleich nach dem jähen Tode Her⸗ Maun b. Wiſſmanns kauchte vielfach die Vermutung auf, daß der zalte Gouverneur“ nicht einem. Jagdunglück zum Opfer gefallen, ſonderg freiwillig aus dem Leben gegangen ſei. Trotz nachdrücklichem Widerſpruch der Angehörſgen und näherer Freunde v. Wißmanns und krotz dem Hinweis auf mancherlei Umſtände, die für einen Jagd⸗ Anfall ſprachen, hal jene Vermutung noch immer zahlreiche Gläubige. Fetzt wird der„Voſſ. Ztg.“ eine bisher nicht bekannte Tatſache be⸗ wichtig gegen die Meinung, Hermann v. Wiſſmann hab richtet, die, wie unſcheinbar ſie auch an und für ſich iſt, doch ſehr ge⸗ üman dabe Selbimord Mäßigung auf jeder Seite eine Regelung erreicht werden wird, die für beide Teile annehmbar und von ſolcher Natur iſt, daß es meiner Regierung möglich ſein wird, mit dem Volk auf det ſkandinaviſchen Halbinſel dieſelben freundlichen in Maze⸗ denklichen Befürchtungen und erfordert fortgeſetzt die ferenz für Errichkung eines inkernationalen la wirtſchaftlichen Inſtituts zu ſchicken, und ich hoffe, daß dieſes für die Landwirte zu Hauſe und draußen von Nutzen ſein wird. Meine Regierung nahm herzlicherweiſe das An⸗ erbieten Kanadas an, die adminiſtrative und finanzielle Ver⸗ antwortung für die Verteidigungsfähigkeit der beiden Häfen Halifax und Esquimault zu über⸗ nehmen. Die Uebertragung wird in allernächſter Zeit ſtatt⸗ finden. Gemäß den im Anfang dieſer Seſſion ausgeſprochenen Erwartungen haben wir Transvaal die Einführung einer Volksvertretung gewährt, die durchgeführt werden ſoll, ſobald die nötigen Maßnahmen zur Abhaltung der Wahlen be⸗ endet ſind. Mit dem Emir von Afghaniſtan iſt ein Ver⸗ trag abgeſchloſſen, der die freundſchaftlichen Beziehunt zwiſchen Indien und Afghaniſtan während der Lebenszeit des Emits ſichert.“„Die Rede ſchloß mit einem Rückblick auf die vom Parlament in der letzten Tagung geleiſtete Arbeit. —(Der Lordmayor) gab geſtern den franzöſiſchen 1 terofftzieren und Makiifſchaften ein Frühſtück in der Guflöhall. Ad⸗ miral Caillard war bom König nach Windſor zur Früh⸗ ſtückstafel geladen. * Serbien.(Die Skupſchtina) konſtituierte Zum Präſidenten wurde Ljüba Dawidowitſ ch gewährt. Zu Vizepräſidenten wählte man den Jungradikalen Simon Katitſch und den Altradikalen Mika Popowitſ ch. ſich geſtern. jungradikal) VI. Deutſcher Handwerks⸗ und Gewerbekammertag. (Von unſerem Korreſpondenten.) sh. Köhn, 11. Aug. des Deutſchen Handwerks In der heutigen und letzten Sitzung und Gewerbekammertages gelangte zunächſt ohne Debattte folgender, den Schutz des Meiſter⸗ und Geſellentitels betref⸗ fender Antrag der Handiverkskammern Arnsberg, Bielefeld, Dork⸗ mund und Münſter zur Annahme: „Der Kammertag ſpolle im Anſchluß an die Beſchlußfaſſung Uber den bön der Geſverbekammer Hamburg vorgelegten Geſetzen wurf betreffend Bevorrechtung des Meiſtertitels zum Ausdruck bringen, daß er an dem, auf dem Handſve eskammerkage in Lübeck alngenommenen Geſetzentwurfe betreffend Schutz des Geſellentitels Ulld obligatoriſche Geſellenprüfung feſthält und die baldige Geſeß⸗ werdung desſelben wünſcht. Hierauf beſchäftigte ſich der Kammertag mit dem weiteren Ausbau der freiwilligen Alters⸗ und Invalidi⸗ tälsberſicherung für ſelbſtändige Handwerker. Der erſte Referent Lehmann ⸗Altona unterbreitete der Ver⸗ ſämmlung dazu folgenden Antrag: „Der 6. Deutſche Handwerks⸗ und Gewerbekammertag be⸗ ſchließt, bei der Reichsregierung und dem Reichstage dafür eingu⸗ treten, daß den ſelbſtändigen Handwerkern in größerem Umfange wie bisher die Möglichkeit gegeben wird, ſich der freiwilligen Inva⸗ lidenverſicherung zu bedienen.“ Der zſveite Referent Syndikus Dr. Paſe ſchk e⸗Breslau führte aus: Die Notſendigkeit einer Verſicherung gegen Alter und Invali⸗ dität ſei ſchon auf zwei früheren Kammerkagen in Leipzig und in München von ihm bekont worden. Jedoch ſei damals das Ziel auf die Errichtung einer Zwangsbverſicherung gegangen. Dieſes HZiel ſei aufgegeben worden, nachdem ſich auch in dieſer Frage wieder die Zerriſſenheit in den Meinungen der Handwerker gezeigt hat. In Maäßgdeburg ſei dann im Jahre 1904 den Beſtrebungen der Hand⸗ werker in dieſer Frage das Grab gegraben worden. Die Einfüh⸗ runng der Zwangsberſichevung ſei demnach als zur Zeit unmöglich aufgegeben worden.(Zurufe: Leiderl) Anders ſtehe es aber mit der Erweiterung und dem Ausbau der freiwilligen Verſicherung. Das beſtehende Inbaliditätsgeſetz kenne zwei Verſicherungsformen für die⸗ jenigen Gewerbetreibenden, die der Verſicherungspflicht nicht unter⸗ liegen: a) die Weiterverſicherung, b) die Selbſtverſicherung. Weiterberſicherung iſt für diejenigen beſtimmt, die vorher verſich pflichtig waren. Selbſtverſicherung dagegen will den⸗ jenigen, die eine Verſicherungspflicht nick gehabt haben, die Mög⸗ lichkeft bieten, die Wohltaten des Geſetzes ſich dienſtbar zu machen. Während aber die Weiterberſicherung nieht an beſondereBedingungen geknüpft iſt, ſind ſolehe bei der Selbſtoerſicherung vorgeſchriel § 14 des Geſetzes beſtimmt, daß derjenige Gewerbetreibende, welche ſich ſelbſt fvefwillig verſichern will, 1. das 40. Lebensjahr nicht über⸗ ſchritin haben darf, 2 in der Regel nicht mehr als 2 verſicherungs Die 5—9— fbegangen, in die Wägſchale fällt. Wie naämlich bon dem Vorſtand der Berliner Philateliſten⸗Klubs, der vornehmſten deutſchen Ver⸗ einigung dieſer Art, mitgeteilt wird, hat Hermann v. Wiſſmann, der Mikglied des Klubs und eifriger Poſtwertzeichenſammler war, nioch an demſelben Tage, an dem er abends beim Pirſchgang ſeinen Tod fand, aus dem Tauſchbuche Nr. 183 Briefmarken im Werte von 563 M. 5 Pfg. enknommen; offenbar iſt die Auswahl der Marken, 31 an der Zahl, und die bezügliche Eintragung in das Tauſchbuch in Weißenbach in den Nachmittagsſtunden des 15. Juni erfolgt, am 17. Juni werr das Tauſchbuch bereits in den Händen des in Wien an⸗ ſäſſigen„Nachmannes“. Wenn jemand ſich mit Selbſtmordgedanken trägt, wird er wohl kaum Stimmung und Sammlung zu einer doch mindeſtens eine Stunde beanſpruchenden Durchſicht eines Marken⸗ tauſchheftes, zur Entnahme don Marken zu den enkſprechenden Ein⸗ tragüngen in das Buch haben. Man darf die hier mitgeteilte Tat⸗ ſache wohl als ſtarkes Argument für die Auffaſſung, v. Wiſſmann ſei auf der Jagd verunglückt, betrachten. Die Namensunterſchrift des„Gouverneurs a..“ in dem uns vorliegenden Tauſchbuche des B. P. C. iſt vielleicht die letzte geweſen, die er vollzogen hat. — Der berkannte Dichter. Am 5. d. Mts. feierte, wie bereits berichtet, der ſchwäbiſche Bauerndichter Chriſtſan Wägner in Warm⸗ bronn ſeinen 70. Geburtstag. Die ihm aus nah und fern zahlreich zugegangenen Glückwünſche, ſowie die kags darauf veranſtaltete Feier beweiſen, daß der Dichter überall Freunde gewonnen hat. Folgendes heitere Geſchichtchen, das Wagner ſelbſt, laut„Frantf. Ztg.“, in Freundeskreiſen zum beſten gab, wird gewiß manchen intereſſieren. Der greiſe Dichter, der heute noch ein rüſtiger Wanderer iſt, begab ſich vor drei Jahren zu Fuß in die Gegend von Böblingen. Er hatte damals ſeine— jetzt bereits veröffentlichte — Ballade„Die Schlacht bei Böblingen“ in Arbeit und hoffte, dort noch irgend eine im Volksmund lebende Sage, die ſich auf die Schlacht bezöge, zu erfahren. Zu dieſem Zweck fragte er berall nach den älteſten Leuten und wurde ſo auch in ein kleines Wirtshaus gewieſen. Er beſtellte— um ſich gut einzuführen— einen Schoppen Wein. Als der Wirt, ein eisgrauer Alter, das Ge⸗ wünſchte vorſetzte, begann der Bauerndichter mit ſeinen Frage⸗ pflichtige Lohnarbeiter beſchäftigt. beiden Arten der freiwilligen rker die Die Frage ſei nun, welche von Verſicherung für den ſelbſtän⸗ Unbedingt die Wei⸗ 1e2 1 5 18 ne Streben gehe jetzt ſtändige Handſv ein Gewderbe ordnungs⸗ lte hiſtoriſche Dreitei⸗ alen Laufe der Dinge verſicherungspflichtig Jahre hin⸗ 1 nur 20 anſpruch zu tzt wird, in ne, die wohl ig machen will, werde der ſelbſtändige ein Lebensalter, ſellen und Ar⸗ eien ſo liberal, egen werde 5ig 1585 raus entw 10 M rker von alle Zahl der von e ine Rolle. Verb nehr notwendig ſe daß hier kein IAbor die gorinde drr. über die geringe errei betont werden, daß di preche und als ſolche 1 nennen ten die Pf. von crfür we r er⸗ die hresverdienſte Mark gfordert wohlwollend gegen ſie ſei bereit, den§ hierbei er izukommen. here Beiträge dafür zu zahle S⸗ weiſe 55 bis 60 Pf. bez. 90 Die Renten würden dementſprechend eine etwa 1200 Weiterverſie für die Hand⸗ beſtrebungen. Sie hofften, Unterſtutzen werde. An⸗ ichtet die Handwerker bei daß ihnen die Möglichkeit Mark erfahren werker alſo die 3 die Reie ien. Grundlage a regierung ſie hierbei k ernfalls ſeien die Kammern aber verpf allen Gelegenheiten darauf hinzupeif zur Erlangung einer Rente fü Alters und der Inva⸗ lidität gegeben ſei. Bei Me ſterkurſen, bei der Aufnahme in die J · darauf hingewieſen werden, ſi e ſeien die 7105 ſich Ze die von nt gegeben 2 9 hlen, GEs kläglich. ten des Kamme ndes, hierin gebe, wie er ſchon nt habe, noch eine ziw Verſicherunng, die Selhſty erung. immt, 8 ſeien dies Pe ite Art der freiwilligen Sie ſei für diejenſgen die nicht verſicherungs⸗ ſonen, die den normalen pflichtig Werdegang t durchgemacht hätten, alſo: Pfuſcher. dieſe habe man wohl wenig zu ſorgen. Anders Han dagegen ſteh ijenigen waren, als de Weiterverſiche waren. einer gro wähnten beiden hemmenden Bedingungen rn, die ſchon ſelbſtändig ſe konnten den Weg der t verſicherungspflichtig ung. Aber hier traten ziſter jene vorher er⸗ gen. Ein Teil war en ſchon zu alt, hatte das 40. Lebensjahr ſchon überſchritten, ein an⸗ derer Teil beſchäftigte in der Regel mehr als 2 Lohnarbeiten. Die Abſicht der Kammervorſtände ſei es, dieſe Ungerechtigkeit, die be⸗ gangen borden ſei, indem keine Uebergangsbeſtimmung geſchaffen wurde, nachträglich zu beſeitigen. Es müſſe eine Uebergangsbeſtim⸗ mung getroffen werden, nach welcher die über 40 Jahre alten Hand⸗ werker noch nachträglich bereck ſeien, in die Selbſtverſicherung einzutreten. Es müſſe fern Zahl der in Frage kommenden Lohnarbeiter von yſt werden und auch die Wartefriſt ſei für dieſe ſe füt zu verkürzen. Dieſe Vorſchläge ſeien beve auf Wide offenen dem Reichsgmte de tand geſtoßen. Innern unterbreitet, hälten aber erhandlungen auf dieſem Ge⸗ biete wurden als ausf ichnet, bis nicht das nötige ſtatiſtiſche Material vorliegt. Der Wunſch der Kammern, die Reichs⸗ regierung möchte dieſe Erhebungen vornehmen, wurde zurückge⸗ wieſen. Wenn man alſo weiter kommen ſolle, müſſe man die Sache ſelbſt in die Hand nehmen.(Beifall.) Der Reduer empfahl des⸗ halb zum Schluß auf folgenden Antrag der Vreslauer Kammer einzugehen und die Kommiſſion mit der Ausarbeitung des Frage⸗ bogens zu betrauen:„Der 6. Deutſche Handwerks⸗ und Gewerbe⸗ kammertag beſchließt: a) bei der Reichsregierung dahin zu wirken, daß die Weiterberſicherung für die Handwerker dadurch nutzbarer geſtaltet wird, daß höhere Lohnklaſſen, mindeſtens aber eine von 3000 bis 3000 Mark, eingeführt werden; p) eine Umfrage durch die Handwerks⸗ und Gewerbekammern zu verauſtalten, um feſtzuſtellen, in wie weit ein Vedürfnis vorliegt, den ſelbſtänd⸗gen Handwerkern, welche bon der Weiterverſicherung ausgeſchloſſen ſind, die Selbſtver⸗ ſicherung leichter zugängig zu machen.“ VBei der Abſtimmung wurde ſowohl der Altonger ſpie auch der Breslauer Antrag mit großer Majorität angensmmen. Es folgte dann noch ein Bericht des Handwerkskammerſekretärs Dr. Wienbeck⸗Hannover über die bisherige Tätigkeit der dem Vororte angegli Geſchäftsſtelle des Deutſchen Handſwerks⸗ DDDn 828 dſe muüßten d weck des Verh Unbekannt wal, gantz ſonderbar vorgekommen ſein. Nachdem er eine Weile zugehört hatte, zog er den noch unberührten Schoppen vor dem Gaſt iweg und ſagte:„Alter, Ihr hent ſchognueg für heut!“ — Mark Twain und der Paſtor.„Ich habe großes Vergnügen von Ihrer Predigt heute vormittag gehabt,“ ſoll Mark Twain, wie The Book Monthly erzählt, jüngſt zu dem ihm befreundeten Geißf⸗ en von Hartford geſagt haben,„ich habe ſie genoſſen, als wenn ich einen alten Freund wiederſähe. Habe ich doch in meiner Viblio⸗ thek ein Buch, das Wort Ihrer Rede enthält.“„Unmöglich,“ ſagte der beſtürzte Prediger.„Aber wahr,“ erwiderte Mark Tivain. „Dann müſſen Sie mir das Vuch leihen,“ bat der Pfarrer.„Sie werden es morgen erhalten,“ ſagte der Humoriſt. Als der Pfarrer am nächſten Morgen aufgeregt das Paket öffnete, in dem er das Buch mit jedem Wort ſeiner Predigt finden ſollte, fand er— ein Wörterbuch. — Der Einſturz eines„Wolkenkratzers“, Furchtbare Szenen werden von dem Einſturz des großen Warenhauſes der John Myers Compauh berichtet, der an früh in Albauy(Staat New⸗ hork) ſtattfand. Angeſtellte, die Mehrzgahl da⸗ runter junge Mäs b Das Unglück wurde dadu aufführten, eini ie jedes de ˖ terwerk, Träger, Fachwerk, alles an dem ge⸗ bäude ſtürzte zu einem großen Trümmerhaufen zu⸗ s waren etwa 300 Angeſtellte in dem Gebäude, als dieſes 9 zugzittern begann, dann anſcheinend in eine ſchwingende Be⸗ 8 etzt würde, bis ſchließlich Fußboden und Träger laut zu krachen beganne 8 dann mit einem Ton, als ob etwas zer⸗ 8¹ menſank. Nahe an 200 Angeſtellte kamen dem bloßen Schyc dabon. Sie glaubten ſchon beim erſten Stoß, es handle ſich um ein Erdbeben, und ſtürzten aus den Haupk⸗ Sgängen auf die Straße, wo ſie auch nur mit genaller Not den herabfauſenden Dachteilen Trägern und Mauerſtücken entgingen. Nach wenigen Minuten waren Rettungsmannſchaften zur Stelle, K —— Mannbeim, 12. Auguſt, Generat⸗Anzeiger. 115 Gewerbekammerkages und Vorſchläge für ihre weitere Ausge⸗ ſtaltung. In d 95 Debatte gab Reichstagsabgeordneter Metzner⸗ 95 dem Wunſch nach einer entſchiedene« Bekämpfung s Konſumweſens Ausdruck. Es wurde beſchloſſen, der ele zum Zwecke einer ausgedehnteren Tätigkeit 2800 Mark zu bewilligen. Damit erreichten die Verhandlungen ihr Ende. Aus Stadt und Land. Manunheim, 12. Auguſt. Aus der Stadtratsſitzung vom 10. Auguſt 1905. (Mitgeteilt vom Bürgermeiſteramt.) Von deus Bericht des ſtädt. Maſchineninſpektors über die Ver⸗ ſammlung der Heizungs⸗ und Lüflungs sfachmänner in Hamburg wird Kenntnis genommen. Zum ehrenden Andenken an eine teure Verſtorbene wurde der Armenkommiſſion zum Beſten Armer der Betrag von 200 M. über⸗ wieſen. Namens der mit dieſer Schenkung Bedachten wird der herz⸗ liche Dank ausgeſprochen. Das an den Naturheilverein bisher verpachtete Grundſtück in der Kuhweide III. Gewann wird dem genannten Verein auf wei⸗ tere 5 Jahre verpachtet. Die Verpachtung des ſtädt. Lagerplatzes Nr. 43 in der kurzen Quergewann jenſeits des Neckars an Joſef Späth Jg. wird ge⸗ nehmigt. Das Tiefbauamt erhält Auftrag zum Beginn der Arbeiten zur Herſtellung der Liebigſtraße von der Waldhof⸗ bis zur Schim⸗ perſtraße. Genehmigt werden folgende Verträge: a) mit der Firma Arno Möiller in Mannheim über die Her⸗ ſtellung von Sielbauten in der Herzogenriedſtraße; b) mit Bauunternehmer Karl Loch erer in Mannheim und Maurermeiſter Anton Gumbel II in Feudenheim über die Aus⸗ führung von Kanalanſchlüſſen; e) der zwiſchen dem ſtädt. Elektrigitätswerk und 5 Firma Geſchwiſter Alsberg abgeſchloſſene Vertrag über Lieferung elektriſcher Energie. Uebertragen werden: a) die Lieferung eines Hochwaſſerſchiebers an die Geiger'ſche Fabrik für Straßen⸗ und Hausentwäſſ erungsartikeln in Karlsruhe; b) die Herſtellung der Straßen im Gebiet der langen Rötter, der 6. Sandgewann und im Herzogenried der Fa. Arno Möller hier; c) die Lieferung der Scheiben für die drei„Schaufenſter am Expreßgutladen im Kaufhaus nebſt zugehörigen Türen der Firma Lehmann u. Cie. um deren Angebot von 1500.; c) die Glaſerarbeiten für den Neubau der Etadtkaſſe und Spar⸗ kaſſe im Kaufhaus wie folgt: 1, Los I: dem Glaſermeiſter F. Bixner um deſſen Angebot von 6039.73.; 2. Los II: der Firma Lehmann u. Cie um deren Angebot von 168. 61.; e) die Lieferung von 1400 Meter Muffenröhren 250 54 200 Mim. I..) dem„Deutſchen Gußröhrenſyndikat.⸗G. in Köln um zuf. 19 794.; f) der Firma Hergel, Wilhelm u. Hildebrand in Weinheim die Lieferung von ca. 1000 Kbm. Porphyrabfall für die Feldwege in Neckarau um das Angebot von 2 M. 60 Pf, pro Kbm. g) die Lieferung und Montage der eiſernen Mochkräger im Dachgeſchoß der Gewerbeſchule C6 linkl. Aufziehen der Konſtruk⸗ kion) der Firma Th. Lucan hier um deren Angebot von 2001.65.; n) dem Unternehmer Konrad Eſſert hier der Anſchluß der Regenrohre, Aborte, Bäder und Piſſoire im Spital für an die Kanaliſation um das Angebot von 1685.59 M. Gegen die noch unbekannten Täter, die am 23. v. M. einen ſtädt. Waſſerwehrnachen im Induſtriehafen zerſtörten, wird Strafankrag wegen Sachbeſe e bei Gr. Staatsanwaltſchaft geſtellt. —— Beſtattung des Stadtrats Heinrich Hartmann. Die Feuerbeſtattung des Architekten und Stadtrats Heinrich Hartmann fand geſtern abend 5 Uhr in feierlicher Weiſe im hieſigen Ke ematorium ſtatt. Es war das zweite mal binnen Wochenfriſt, baß wiederum einer unſerer beſten und angeſehenſten Mitbürger aus dieſem Leben ſchied. Ernte in unſerer Vaterſtadt. Die große Zahl der erſchienenen Leid⸗ tragenden, die trauernd Hartmanns Bahre umſtanden, war ein heredter Ausdruck der großen Beliebtheit deren ſich der Verſtorbene in allen Kreiſen unſerer Bevölkerung erfreute. Neden ſeinen Jamilienangekörigen und nächſten Anverwandten waren es haupt⸗ ſächlich ſeine Parteifreunde, die zum Teil aus weiter Ferne herbei⸗ geeilt waren, um dem Dahingegangenen, mit dem ſie ſo manche Lrnſte und auch frohe Stunde verlebten, die letzte Ehre zu erweiſen. Die Zabl der erſchienenen Leidtragenden war ſo groß, daß die Trauerfeterlchkeit im Freien vor dem Krematorium vorgenommen werden mußte. Unter den Anweſenden bemerkten wir als Vertreter der Staatsbehörde Herrn Polizeidirektor Schäfer, als Ver⸗ treter der Stadtgemeinde Herrn Oberbürgermeiſter Beck, die beiden Bürgermeiſter Hollander und Martin, ſo wie die Stadträte Groß, Leonhardt, Hirſchhorn, Dutten⸗ öfer, Dreesbach, Barber, Kramer, Foßhag, Stadt⸗ baurat Perrh und einige Stadtverordnete. Nach dem Chorale eines Hornquartetts und nach den derſtummten Klängen des Wermantens ergriff Herr 25 Stadtpfarrer Hitzig das Wort und kennzeichnete in kurzen Umriſſen den N0 80 des Verſtorbenen, der überall ſich bemüht habe, nur Liebe zu ſähen. Auf Grund des Bibelwortes im erſten Brief des Apoſtels — und man ging an die Arbeit, die hundert Perſonen, die 55 Aus⸗ weg nicht mehr hatten finden können, aus den Trümmern hervor⸗ zugziehen. Feuerwehrleute, Poliziſten und ſtädtiſche Arbeiter ſuchten die Spfer bloszulegen, und bald waren auch alle Aerzte der Stabdt berſammelt, den Verunglückten die erſte Hilfe zu leiſten. Junge Mädchen und Knaben wurden aus den Trümmern herausgegraben und durch die dichten Zuſchauermengen, die ſich angeſammelt hatten, du den ſchnell eingerichteten Pflegeſtationen getragen. Während des Rettungswerkes entſtand eine neue Panik, als wieder Trümmer⸗ teile, die noch an einem der oberen Stockwerke hingen, zu fallen be⸗ gannen. Von den beim Einſturz des Gebäudes unter den Trüm⸗ mern Begrabenen ſind, ſoweit ſich bisher feſtſtellen ließ, 20 bis 30 Perſonen getötet. Vol denen, die noch lebten, benal⸗nen ſich viele heldenhaft. Einige, die unter Balken lagen, forderten die Retter auf, erſt diejenigen hervorzuholen, die ſich in ſchlimmerer Lage be⸗ fanden und jämmerlich um Hilfe riefen. Einige der Opfer waren faſt unkenntlich, als ſie hervorgezogen wurden. Man machte ver⸗ zweifelte Anſtrengungen, um die Leute zu vetten, die ſich in beſon⸗ ders ſchlimmer Lage befanden. Ein junger Argt fand eine kleine Oeffnung, durch die er in einen Trümmerhaufen eindrang, unter dem er in einem Hohlraum viele Angeſtellte unter Mauerwerk und Holzſtücken liegen ſah. Er wurde hinabgelaſſen und konnte mehreren der Opfer Arzneimittel darreichen. Später drang ein Prieſter auf Art hinab und ſpendete den im Sterben Liegenden Troſt. ſtellter fiel durch vier Stockwerke hindurch, kam aber krotz⸗ nem gebrochenen Bein und einſgen Quetſchungen davon. N Rettern Anweiſungen, wie ſie ihn aus dem Trümmer⸗ ervorziehen ſollten; als ſeine Rettung i in begeiſterte Hochrufe finden. Fürwahr, der Schnitter Tod hält reiche an die im 3. Kapftel im 10. Vers:„Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben iſt, habe den Geund gelegt, als ein weiſer Baumeiſter; ein anderer bauete darauf, ein je eglicher aber ſehe zu, wie er darauf baue,“ führte der Gei aus, daß in dieſem Vers nichts von Trauer und Schmerz ſtehe. Der Entſchlafene iſt ja von jedem Schmerz befreit. Er war mit Gottes Gnade ausgerüſtet und kraft dieſer Gnade baute und wirkte er. Warum ſollen wir des⸗ wegen trauern? Die erſte Gnade, die uns vom Herrn gegeben wird, iſt die Begabung und dieſe iſt dem Entſchlafenen in reicher und ſchöner Weiſe gegeben geweſen. Er war ein ungemein ſympathiſcher Menſch und eine herzgewinnende Perſönlichkeit. Sein ganzes Aeußere ſchien den inneren Menſchen wiederzuſpiegeln. Er war ein vielſeitig begabter Mann mit reichem Intellekt, mit großer Be⸗ gabung des Gemüts, ein merkwürdig ſchöpferiſcher Geiſt, der immer neue Gedanken und neue Pläne in ſich aufſteigen ließ; er war ein Mann von großer Willenskraft und reger T Tatkraft, der ein Werk liegen ließ, um ſofort wieder ein anderes anzufangen; er war ein Mann, deſſen Kraft zu wachſen ſchien gegenüber den Schwierig⸗ keiten, die er erſt zu überwinden hatte. Er war ein ſelbſtändiger Charakter, der ſich von niemand imponieren ließ, weder von Groß noch Niedrig, ſondern der ſich auf ſein ſtarkes Selbſt⸗ und Gott⸗ vertrauen verließ. Und das Gefühl der Sicherheit und des Ver⸗ trauens, das ihn immer beſeelte, erſtreckte ſich auch auf diejenigen, die mit ihm zu tun hatten. Aber das Schönſte an dem Entſchlafenen iſt, daß er ein wohlwollender und guter Menſch war. Auf ihn trifft das Dichterwort: Edel ſei der Menſch, hilfreich und gut. Dieſes war tief in ſein Herz geſchrieben. Seinen Arbeitern war er ein wohlgeſinnter Meiſter, die ihm gewiß ihre Dankbarkeit bewahren. In ſeinem großen Freundeskreis wird er fortleben. Beſonders ſeine ee aber, welche ſoviele Beweiſe ſeiner väterlichen Liebe erfahren durften, werden wiſſen, was er ihnen geweſen iſt. Ent⸗ behrlich iſt ſchließlich jeder von uns und wenn wir gehen, dann es nicht ſchwer, daß alsbald ein anderer an unſere Stelle tritt, der die Sache ebenſo oder gar noch beſſer macht. Es wird auch noch manches Licht leuchten, ob aber mit derſelben Strahlung? Der Dahingegangene war eine Perſönlichkeit, in welcher der Sinn für das Ideale und für das Praktiſche in merkwürdiger Ausgeſtaltung bereinigt war. Die Bewohner unſerer Vaterſtadt wiſſen es, daß der Entſchlafene an der Entwicklung derſelben, ihrer äußeren Aus⸗ geſtalbung, an dem Aufblühen und dem Aufwachſen ganzer Stadt⸗ teile und Bezirke tiefgehenden Einfluß ausgeübt hat. In dieſem Sinne wird der weiſe Baumeiſter auch in ſeinen Werken fortleben. Er hat es aber auch im Verein mit ſeiner treuen Gemahlin ver⸗ ſtanden, ein feſtes häusliches Fundament zu gründen und für ſeine Kinder zu leben und zu wirken. Geſegnet ſei der Baumeiſter, der ſo bauen kann! Der Dahingegangene war ferner auch ein eifriger Mitarbeiter an dem Bau unſerer evangeliſchen Kirchen in unſerer Vaterſtadt, der in regſter Weiſe eine Kirche nach der anderen, ein Gebäude nach dem anderen erſtehen ließ. Ein ebenſo eifriger Mit⸗ arbeiter war er aber auch an dem Wohle der evangeliſchen Kirche in unſerem Heimatlande. Wie ſchmerzlich werden wir den weiſen Rat dieſes bewährten Baumeiſters bermiſſen. Aber das allerbeſte war es doch, daß er mit uns empfunden hat, das Bauen tut es nicht allein, ſondern die Erbauung der Gemeinde. Megen die Hinterbliebenen des teuren Entſchlafenen, ſchloß der Geiſtliche, im Hinblick auf die Worte des Apoſtels Paulus ſtets Troſt und Stärkeng N 5 den Worten des Geiſtlichen wurden eine Reihe von pracht⸗ vollen Kränzen an der Bahre niedergelegt und zwar von Herrn Dr⸗ Schulz im Namen der Loge„Wilhelm zur Dankbarkeit“, einem Aufſichtsratsmitglied der Tonwareninduſtrie Wiesloch, von Architekt Ritter namens der Baufirma Werle u. Hartmann, von Herrn Bouquet namens der Nationalliberalen Partei Mann⸗ heim, für die der Verſtorbene ſtets offen eingetreten und deſſen her⸗ vorragende Tüchtigkeit von allen Parteifreunden anerkannt und gewürdigt worden ſei, von den Mannheimer Sandſteinwerken, von den Beamten der Tonwareninduſtrie Wiesloch, den Meiſtern und der Geſamtarbeiterſchaft derſelben Firma, vom badiſchen Architekten⸗ und Ingenieurverein, vom Militärberein, vom Vetranenberein, von der Rupprechtloge in Karlsruhe, von derſelben Loge in Heidelberg und von der hieſigen Loge„Karl zur Eintracht“. Hierauf wurde der mit Kränzen überladene Sarg in das Innere der Halle getragen und während des Gebets und Segen des Geiſtlichen ſenkte ſich der Sarg in die Tiefe. hebend verlaufenen Trauerfeier und wohl jeder trennte ſich mit dem Belvußtſein, einen wahrhaft edlen treuen Freund für immer verloren zu haben, ir. l — *Verſetzung in den Ruheſtand. Der Vorſteher des bolitzeilichen Arbeitshauſes Kislau, Rechnungsrat Ludwig Fees wurde auf ſein Anſuchen unter Anerkennung ſeiner langjährigen treugeleiſteten Dienſte und unter Verleihung des Titels als Oberrechnungsrat in den Ruheſtand verſetzt. *Verſetzt wurde Hauptamtsaſſiſtent Karl Metzger beim Hauptzollamte Mannheim zum Hauptſteueramte daſelbſt und mit der Verſehung einer Steuerkontrollſtelle betraut. Vuom Heidelberger Schloß. Zu der alarmierenden Nachricht. des Heidelberger Tageblatt von der Ausbuchtung des Okto Heinrich⸗ Baues wird in der„Karlsr. Ztg.“ amtlich folgendes ausgeführt: Wenn das„Heidelberger Tageblatt“ ſich an„zuſtändiger Stelle“ über den Sachverhalt erkundigt hätte, ſo hätte es erfahren, daß zu einer Beunruhigung der Freunde des Heidelberger Schloſſes nicht der mindeſte Grund vorliegt. Die Einrüſtung eines Teiles des Otto Heinrichs⸗Baues und die Vornahme von Kontrollotungen an der Faſſade iſt lediglich erfolgt, weil die Regierung gegenwärtig mit einer erneuten Prüfung der Frage beſchäftigt iſt, ob und mit welchen Mitteln eine dauernde Erhaltung dieſes Baues möglich iſt. Auf ihre Veranlaſſung hat der Geh. Baurat Dr. Wallot aus Dresden in den letzten Tagen eine Unterſuchung des Otto Heinrichs⸗Baues vorge⸗ nommen, um auf Grund derſelben ſich über die zur Erhaltung des Baudenkmals zu ergreifenden Maßnahmen auszuſprechen. Um ihm ſeine Arbeit zu erleichtern, iſt auf ſeinen Wunſch ein Teil des Otto Heinrichs⸗Baues mit einem Gerüſt verſehen worden, das demnächſt wieder entfernt werden wird. Daß Herr Wallot ſeine Unterſuchungen auch auf die früher vorgenommenen Lotungen an der Faſſade aus⸗ gedehnt und dieſelben einer Prüfung unterzogen hat, bedarf als ſelbſtverſtändlich keiner weiteren Begründung. Herrn Wallot liegt der Regierung noch nicht vor, und es kann deshalb über das Ergebnis der vorgenommenen Lotungen eine Mitteilung nicht gemacht werden. Es liegt aber kein Grund zu der Annahme vor, daß gerade in der letzten Zeit auffällige und unmittelbar bedroh⸗ liche Aenderungen an der Faſſade des Itto Heinrichs⸗ Baues vorge⸗ kommen ſind. * Der Verband badiſcher Anwaltsgehilfen⸗Vereine hält morgen Sonntag, den 18. diesjährigen Verbandstag ab. Auguſt, in Heidelberg im„Faulen Pelz“ ſeinen Der Verband bezweckt die Wahr⸗ nehmung und Förderung der Intereſſen ſeiner Mitglieder, die Stellenbermittelung, einheitliche Regelung der Arbeitszeit, Ver⸗ längerung der Kündigungsfriſten ete. Der Ortsverein Mannheim wird bei den Verhandsverhandlungen zahlreich vertreten ſein. Obmann der Delegierten des hieſigen Vereins bei Hen⸗ Verbands⸗ berhandlungen iſt Herr Anton Maher Hierx *Der Mord in Heidelberg. Die Großh. Staalsanwaltſchaft erläßt nunmehr bezüglich der bei der Bismarckſäule aufgefundenen Leiche eines Unbekannten folgende Fahndung: Der Unbekannte, der durch einen Kugelſchuß in den Hinterkopf offenbar ermordet worden mer⸗ Alſterweiler und St. Martin mit drei Mil iſt, war etwa 20 Jahre alt, ungefähr 1,70 Meter groß, von ſchlanker, etwas kräftiger Figur, hatte geſunde Zähne, ſchwarzes,—6 Etm langes, ſtraffes Kopfhaar, einen bon den Ohren 2 bis 3 Fingerbreit herabaiekenden, ſehr jugendlichen Vackenbart und zeigte auf dem von Harmoniumklänge bildeten den Schluß der er⸗ Das Gutachten des Etm. tätowferte Zeichnung eine varen aus blaukarrierten wenig eee rechten Vorderarm die 5 quergeſtellten Hantel. Jacke un zuolenen Skoff 5 beiße Bal mwolhen trägt 916 mit rotem Garn gegeich Buchſtaben P. K. Die Socken waren vermutlic au. Sonſtige Kleidungsſtücke, namentlich Hoſe, Stiefel 1 0 de In der Rocktaſche befand ſich ein von der Löwe naß arsgegebener Taſchenkalender mit deee ee 1 ſowie ein Taſchenmeſſer, a de backen durch Holz erſetzt iſt. Als Täter Wegt m Mann in Betracht, welcher am 27. Juni d. J. am einen Hausburſchen mit unſittlichen Anträgen beläſtigte und Unter Geld⸗ berſprechungen in den Wald zu locken ſuchte. Der Mann war 26 bis 28 Jahre alt, 1,68 bis 1,70 Meter groß, hatte glattraſiertes Geſicht, ſchwarze Stoppeln an Stelle des Schnurrbartes, trug guten Gehrockanzug mit Seidenaufſchlag am Kragen, ſchearden Filzhut und Lackſtiefel. Die Staatsanwaltſchaft erſucht manndringend, Anhaltspunkte, die zur Feſtſtellung der Perf ſon des Getöteten oder Täters dienlich erſcheinen, ſofort zur Kenntnis der Kriminalpolizei oder der nächſten Polizeibehörde oder Gen⸗ e 31 0 Die e 1 15 derſelben 0 zu Kahen iuud baburch en an der dlaftkäeurg de Falles mitzuwirken. 5 Kirchweihfeſt Weinheim. Am Sonntag den 183. Auguſt d. verkehren anläßlich des Kirchweihfeſtes in Weinheim auf der 8 bahn Mannheim⸗Weinheim⸗ Heidelberg die Züge, wie im Inſerate teil dieſes Blattes angegeben. Für die Rückfahrt verkehrt der 9 Zug ab Weinheim.26 abends, in Mannheim.V. 10.21, abends kommen zu allen Zügen am Sonntag und Won⸗ tag nach Weinheim zur Aus gabe. * Verkehrsnotiz. An Sonn⸗ und Fefertagen findet in den Nachmittagsſtunden bei günſtigem Wetter der Verkauf don Sommer⸗ karten nach Heidelberg und die Abſtempelung von Kilometerheften am Hauptbahnhof Mannheim auch an dem dem Aufnahms⸗ (Oſtflügel) befindlichen Kiosk ſtatt. Zur Vermeidung erkehrsſtauungen an den Schaltern wird empfohlen, die L 155 Fahrkarten oder die Abfertigung von Kilomet erheften Reiſen am Sonntag ſchon tags zuvor zu bewirken. Solche Fa! weiſe, ſoweit ſie nicht, wie die Sommerkarten Mannheim⸗Heidelbe und die Lokalzugkarten nur für den Tag der Abſtempelung gelte haben ohne Weiteres noch am nächſten Tage Giltigkeit. Die elektriſche Straßenbahn wird ihren Betrieb aus des Kirchweihfeſtes in Waldhof und Käferthal am Sonnt Waldhof nach der Friedrichsbrücke bis 115 Uhr und von nach der Friedrichsbrücke bis 12½ Uhr abends ausdehne n. ſiehe Inſerat. Militär⸗Konzerte im Sbiedtehspark Eine⸗ engenehne 5 wechs tung bieten z. Z. die Konzerte der Magdeburge 53285 Die Leiſtungen der Kapelle ſind ſehr gut zu nennen und enchal die Programme eine ganze Reihe herrlicher Kompoſttionen. Beſon ders für die beiden Sonntags⸗Konzerte hat Herr Kapellmeiſte Schrobitz Programme zuſammengeſtellt, welche dazu geeignet ſi auf das Publikum anziehend zu wirken. Es kommen u. a, K ſitionen von Morena, Waldteufel, Suppe, Lortzing, Wagner, kowski Ju Gehör. Ganz beſonderes Intereſſe dürfte eine Jagd⸗ bhantaſie von Reckling erwecken; eine Gpiſod eaus de m Jägerleben:„Weckruf, Begrüßung, Aufbruch zur Jagd, Abfal Anblaſen zur Jagd, Aufmumterung der Treiber, Hirſchtod, der Jäger Abſchied vom Walde, Heimkehr lieder, Tanz, Schlußviace, Hallali.“ Zum Schlu Echoſtück„Dianas Jagdruf? und ein„Harmoniſcher Zapfenſtreich“ unter Benützung von Heroldstrompeten, bearbeitet bon Herrn Kapell⸗ meiſter Schrobitz. Die K onzerte heute Samstag, morgen Sonntag finden für beſti memk ſtatt, 9 ungü Witterung im Sagl. *Das Saalbautheater, das in der letzten Saiſon 91 en Leitung der Direktion Auguſt Kremer in h vorraf Maße von der Gunſt der Mannheimer getragen, Exfolg zu berzeichnen hatte, beginnt nach kurzer Pauſe ſich wieder z 55 jährigen Spielzeit zu rüſten. Herr Hil freich, der Ge chäf Hieſes allbeliebten Etabliſf ements, hat für die Eröffnun am 1. September, getreu ſeinem Prinzip, für Mannheim nur Beſte und Eigenartigſte aus der Artiſtenwelt zu bringen, ein E pꝛogramm aufgeſtellt, das, wie wir bei dem bekannten Reno Herrn Hilfreichs heute ſchon ohne Uebertreibung verſichern können das Entzücken der und die Senſation Mannh bilden wird. All die zahlreichen Varietebefucher, die in der je Ferienzeit die köſtlichen Saalbauprogramme ſchmerzlich vermißten, werden daher mit erwartungsvoller Vorfreude dem ee am 1. September entgegenſehen dürfen. —— Unwetter⸗Nachrichten. Ooe. Karlsruhe, 11. Aug. Der„Karlsr. Ztg.“ entnehme über die Verheerungen der Station Appenweier durch d das Un Faaenee Durch das Einſtürzen des Daches des cee wurde der Eilgüterzug 6035 bon beiden Seiten eingeſchlof Güterwagen wurden am Nordende des Vahnhofs abgetri u1 an der Prellvorrichtung zum Entgleiſen gebracht. Einer fiel 0 ſtändig um. Durch dieſe Zerſtörungen waren die Geleiſe der H upk⸗ bahn bollſtändig geſperrt. Gegen 11 Uhr konnten wiede er⸗ kehren. Um 6 Uhr morgens gelang es, den der einzuführen. Sämtliche Nachtperſonenzüge Verſpätungen. Güterzüge konnten der Kacl überhaupt nicht aufgenommen, e 20⁰⁰ 5 ch. Ein Wiferffeanlein, das in 521 Meſteurahiensbüſelt de ſelbahnſteigs beſchäftigt war, wurde an der Hand verletzt, Hallendach auf das Büfett ſtürzte. Der Schaden an Gebäuden, uſw. beträgt nach oberflächlicher Schätzung etwa 180 000 M ne. Aus Mittelbaden, 11. Aug. Ueber die furchtb wüſtungen im Bahnhof Appenweier iſt noch zu berichten: Di ſteighallen ſind vollſtändig zerſtört, die eiſernen Säulen ge wie Streichhölzer. Sämtliche Geleiſe waren mehrere Stunde ſperrt. Die Aufräumungearbeiten, mit denen Pioniere a beſchäftigt ſind, werden längere Zeit in Anſpruch nehmei Dach 1 8 Fabrik von Dreyfuß wurde abgedeckt. Eine Anzahl pen, die Verladehalle der Sägmühle Siebert, das Ha Noth. ſowie das Oekonomiegebäude der Nudelfabrik ſind de Die Trümmer liegen weit umher. Schwere Wellblechdecken der bofshallen wurden u. a. bis über die Landſtraße hinwegge Wunderbarer Weiſe ſind die etwa 20 auf dem Mitte Fdlichen Perſonen dem Tode entgangen. Drei Poſtwäge gertrümmert unter dem geborſteten Eiſendache. An der 7897151 bon Siebert ſtürzte der hohe Schornſtein ein, was on der Wucht des Sturmes zeugt. Der Bahnhof war Zeit ohne Licht, da die elektriſchen Lichtmaſten 6 Viele Telegraphenſtangen wurden umgeworfen. Güterſchuppens der Staatsbahn iſt vollſtändig zuf Aus der Pfalz, 11. Aug. Der Schaden, f Hagelwetter angerichtet hat, iſt ein geradezu ungeheurer allein für die Gemeinden Hambach, Diedesfel d. M Mark eher zu niedrig wie 31¹¹ hoch gegriffen ſein. Han bad 1 indem nur ein kleiner 5 +.* 2 4 kommt noch ein —— gweite Gewitter, das geſtern abend nieder cging, durch einen Wol⸗ 0 kezeichnen, wenn 4. Sekte. General⸗Anzeiger. Mäntthelm, 12. Auguſt. weller in den anderen Orkeſt In Naffammer hat beſonders das en Schaden angerichtet. Der Sturm hat ganze en, bon denert das Waſſer die Straßenpflaſter wurde aus⸗ r auf von 30 bis 50 Kubikmetern nd tota!„„ und 8 iſt ein dauernder t˖ re erſeht werden, die jedoch micht 3u haben ſind zenſo ſte 8 Diedesfeld, wo geſter a alend die Sturn geläute t wurde, als das hereinbrechende Waſſer Menſchen umriß, die dem Ertrinken ſehr nahe kamen. Tort iſt die Weinernte ebenfalls gänzlich vernichtet. Im ganzen Ort ſind kenbrucch entſetzlich Häuſer abgedeckt, Mauern umge Steine fortſchtwemmte. Ganz geriſſen und der Boden weiſt Lö Größe, Die Weinberge ſ Lin ſehr igen Te il des d, h. die We e mü faſt alle Fenſter eingeſchlagen And viele Perſonen, die im Freien pom Hagel überraſcht wurden, haben Löcher im Kopf durch die hühnereigroßen Eisſtücke. Viele Leute laufen weinend auf den Straßen herum und beklagen den Verluſt der Früchte ihrer Arbeit, die vor kurzem noch zu ſo frohen Hoffnungen berechtigten. Martin bietet ein ähnliches VBild; alles, was nicht feſtſtand, wurde vom Waſſer fortgeriſſen und zu Grunde Zerichtet. Für ſehr viele kleine Winzer bedeutet der Schlag einfach den vollſtän⸗ digen Ruin und viele andere werden lange Jahre zu tun haben, Uit die traurigen Ergebniſſe dieſes einzigen Gewittertages zu ver⸗ winden. *GEdenkoben, 11. Auguſt. Hammerſchmidt hat ſich mit einem ausführlichen Schreiben, welches den viele Millionen betragenden Schaden in der oberen Haardt und im Gäu ſchildert, an das bayeriſche Miniſterſum ge⸗ wandt, um das Augenmerk der Regierung auf die bedrängte Lage der Winzer und der 4 Obſt⸗ und Tabakbauer zu lenken. eoben, 11. Aug. Der Hagelſchlag hat in Eden⸗ koben am ſchrecklichſten gewütet. Es fielen Eisſtücke von 7 em Durchmeſſer. Die Dächer ſahen aus wie von Kugeln durchlöchert, ſſo daß das Waſſer ungehindert in die oberen Stockwerke eindringen konnte. Ziegel und Glasſtücke liegen haufenweiſe umher. In der Ziegelhütte kämpfen die Leute förmlich um die Ziegel, deren ſie zur Deckung der Häuſer benötigen, ſo daß die Vorräte von etwa 30 000 Stück in wenigen Minuten vergriffen waren. Die Glaſer haben mehrere Wochen an den zerbrochenen zu tun. In einigen Fabriken kann nicht gearbeitet werden, ehe die Dächer und Fenſter wieder ausgebeſſert ſind. 0 Landtagsabgeordneter Dr. Sport. Fuß ballgeſellſchaft„1896“ tritt nunmehr itt die Verwirklichung eines längſt beſchloſſenen und bereits Mikke Juni d. Is. bezi milich genehmigten Profektes, der Erſtellung eigenen, eingefriedigten Spielplatz Es handelt ſich dabei micht darum, den bisher durch ſtadträt SEntgegenkommen be⸗ nutzten Exerzierplatz, welcher durch ſeine Größe und günſtigen Vodenberhältnif iſſermaßen zur Zentrale für die Mannheimer Jußballvereine geworden iſt, aufzugeben, bielmehr wird derſelbe bei der immer zunehmenden Mitgliederzahl und der damit korreſpon⸗ dierenden Vermehrung der Mannſchaften umſomehr in Anſpruch ge⸗ meömmen werden. Aus dieſem Grunde iſt es daher als günſtig zu ſich die M. F. G. 1896 mit der Wahl ihres Wett⸗ ſpielplatzes— denn hierzu ſoll der Platz hauptſächlich dienen Unmittelbarer Nähe des Exerzierplatzes gehalten hat, ſodaß da⸗ elbſt nach wie vor das Hauptintereſſe für den Fußballſport kon⸗ Zentriert bleibt. Von der Halteſtelle„Kaferne“ der Elektriſchen Straßenbahn in wenigen Sehritten zu erreichen, wird der Platz mit einer anfehnlichen Umzäunung verſehen. Eingang von der ber⸗ kehrsreichen Käferthalerſtraße. Neben einer ſorgfältigen, zweck⸗ entf ſbrechenden n Inſtandſetzung des Boödens iſt, dank Entgegenkommens *Die Maunheimer der Eichbaum⸗Brauerei, auch für angeehere Umkleideräume mit Waf und Douche⸗Gelegenheit geforgt, ſodaß den Spielern in Hygieniſcher Hinſicht jede Beguemlichteit geboten ſein wird. Das nt ßende„Feldſehlößchen“, mit dem Spielplatze verbunden, Bietet dem Zuf chauer„Publikum einen angenehmen Aufenthaltsort, auch wird der projektierte Anbau die Abhaltung größerer Ver⸗ anſtaltungen elbft ermöglichen. Die Eröffnung des Platzes iſt für den olftzkellen Beginn der in Ausſicht genommen. Der Brieftaubenſport, welcher bereits über die ganze Erde verbreitet iſt, wird auch in Mannheim vdn Vereinen mit großem Gifer und Erfolg ausgeübt; ſo fanden im Laufe des Sommers mit älteren Tauben bereits liegen von Wilhelms⸗ haven, Kiel, Helgoland und lau aus ſtakt. Am kommenden Sonmntag, 18. Auguf ſtaltet der Briefattben⸗ Verein„Pfeil“ hmach vollendetem Training mit jungen diesjährigen Tauden wieder ein Preiswettfliegen von Elm nach Mannheim(130 Km. Luftlinie). Es iſt deshalb Freunden und Liebhabern des Brieftaubenſportes Ge⸗ legenheit geboten, ſich von dem Eintreffen, ſowie der Verfaſſung, in zwelcher ſich die Tauben nach dem Fluge befinden, zu überzeugen. Die Ankunft der erſten Tauben im Vereinslokale(Kloſtergärtchen, UJ6, 13) wird Sountag bormittag 10½ Uhr erwartet, woſelbſt die eingetroffenen Tauben im Vereinslokale bis abends 7 Uhr ausgeſtellt werden, und nach der Preisverteilung wieder aufgelaſſen werden, um ihr kault ches Heim aufzuſuchen. Einer der ülteſten dentſchen Rennplätze, der zu Caſtrop, 5 Eingehen kürzlich gemeldet wurde, bleibt nun doch erhalten. Das Terrain, auf dem die Rennen bislang beranfkalket wurden, gehört zu dem Gut ee ig, welches kürzlich in den Beſitz der Gelſenkirchen en⸗Geſellſchaft Abergedemgen iſt. Dieſe Geſellſchaft bat jed dach infolge Eingreifens verſchtedener weſt⸗ fäliſcher Sportleute beſchloſſen, das Terrain dem Caſtrover Renn⸗ Komjftee zu überlaſſen. * Die vom Frankfurter Sportplatz für den 20. Auguſt geplanten Fliegerrennen ſind der„Radwelt“ zufolge auf den 10. September worden. Cheater, Runſt und Wiſſenſchaft. Richard Wagner⸗Feſtſpiele im Prinzregenten⸗ Theater in München. Die Walküre. Die Aufführung des Bühnenfeſtſpiels nimmt vor ausverkauf⸗ tem Hauſe einen glänzenden Fortgang. Hatte Herr Feinhals im Rheingold den von Loge geleiteten, unſicher ſchwankenden Gott zu zeichnen verſtanden, ſo lieh er dem Wotan in der Wallküre recht viel kraftvollere Züge. Starke dramatiſche Akzente fand er nament⸗ lich am Schluſſe der langen im zweiten und in der Szene mit Brünhilde im dritten Akte. Der Künſtler weiß ſeinen Vortrag ſtets aus der Handlung heraus zu geſtalten und mit deren Charakter in bölligen Einklang zu bringen. So energiſch er in der Szene mit Brüfthilde zu deklamieren verſtand, ſo zart und innig geſtaltete er den Abſchied Wotans von Jein em herrlichſten Kinde. Eine vorzügliche Brünhilde lernten wir in Frau Thila Plaichinger von der Ber⸗ liner Hofoper kennen. Nicht durch große Stimmittel wirkt die Künt⸗ Lerin, ſondern durch eine höchſt intelligente künſtleriſche Art der Bei aller Friſche des Empfindens iſt ihre Dongebung ſtets edel und ihr Vort vag warm, poeſiovoll Gine hübſche, ſchlanke Bii enfin lommt ihr dabei auch äußerlich gut zu ſtakten. Nur im dritten Akte machte ſich infolge Ween eine undeufliche Tertbehandlung vorübergehend bemerkbar. Dem Sigmund lieh Herr Ernſt Kraus ſeine männlich ſchönd, kräftige Stimme und ſeine N mponierende Heldengeſtalt. Der Künſtler ſang namentlich im zwei⸗ ten Akte mit einer Empfindung, die bis ins Innerſte ergreilfen aunmußte. In den zart empfundenen Stellen entfaltete er 15 ein herrliches mezza voce im Gegenſatze zu früh Jahren, in d Könnte ſich der treffliche Sänger nur einige ſprachliche Eigenſchaften „ 5 iede, 115 Sigmund auch den höchſten Anſprüchen Fräulein Morena ſchuf 18 Siegkinde eine äuße 10 ſympathiſche Geſtalt. Die hervorragende geſangliche Darbietung wurde nur einige Male durch eine zu ſcharfe Tongebung getrübt. Dagegen fand die Künſtlerin, nament Hlich im Akte, das durch Scham und Furcht Weib packende Akzente. Der Vertreter des Herr Lohfing vom Stadttheater in Hamburg, iſt ein gut geſchulter Sänger, der ſeine prachtvollen Stimmittel anfangs nur etwas zu verſchwenderiſch ver⸗ ausgabte, ſo daß ihm eine Steigerung kaum mehr möglich Wa Fräulein Ch. Huhn zeichnete die Frickg in ſcharfe viſſ wußte durch eine verſtändige Deklamation und handlung zu erſetzen, was ihr an Stimmfriſche küren⸗Enſemble mit Frau Voſetti als Or lind gut zuſammen. Hervorragendes leiſtete das Orcheſter(13 Mitwirkende) unter Herrn Felix Mottl's ſchwungvol ller und fein ſinniger Leitung. Die Ausſtattung namentlich in den beiden erſten Akten ſchön und ſtilgemäß, und die Regie der Herren von Poſſart und Fuchs bekundete ebenſo viel ſeinen Geſchmack als bölliges Vertrautſein mit den Intentionen des Meiſters von Bahreuth. l im Laufe der nächſten Monate eine Reiſe evon Städten Vor⸗ 5 in Ludwig Fulda wird nach Amerika antreten, um dort in einer Reff leſungen und Vorträge abzuhalten. Der Dichber,* den Tiroler Bergen an einem Ve ersluſtſt ſel arbeitet, folgt bei amerikaniſche n Reiſe einer Einſadung, die ihm außer 85 int ſanten Bekanntſchaft mit der neuen Welt einen ganz unge hohen materiellen Gewinn ſicherk. ———— 905 4 U der 3u Ge 4 1 daf hi er der Frangöſiſche rtägigem ee halt ein. R 1 0 r ort, 11. Aug. In Sehmidrhorſt männ mit ſeiner Frau in Strei daß der Mann die Frau zu ſchlagen drohte. 5 traten hinzu und Neß en der n nach kurz mit Meſſern nieder. Der Tod trat ſofort ein. wurden verhaftet. * Chemnitz, 11. Aug. das ent, das i ute Nach In dem Ka 8 enenneubau für aden Herbſt hier neu gebildet ge b5 U 7 trug 1 ehensgefährliche Serickungen r, teils leicht verletzt. davon, die übrigen wu n 11. Aug. In Opladen wurd Diebes⸗ und Hehlerbande verhaftet, die di lange 85 e gemacht hatte. 5 erkin, 18. Aug. Laut den Verliner Morgenblättern ſagte der Landwirtſchaft iniſter geſtern in ſeiner Rede, die er beim Feſtmahl des Landwirtſchaftsrates(ſiehe Deutſch Reich! D. Red.) über die Frag ge der F Fleiſchteuerumg hie die Fleiſchtenerung werde in einigen Wochen vorüber ſein. Eine auch nur vorübergehende Oeffnung der Grenzen insbeſondere nach Rußland und Oeſterreich⸗Ungarn könne er nicht gut heißen. Für die geſundheitlichen Wirkungen eines derartigen Schrittes auf un⸗ ſeren Viehbeſtand könne er keine Verantwortung übernehmen. * Hamburg, 12. Ang. Großes Aufſehen erregt das Verſchwinden det Inhaber der hieſtgen Kommanditgeſellſchaft Müller& Beck. Sie erſchwindelten Waren in Höhe von 200 000 Mk. Zwei Perſonen wurden wegen Mittäterſchaft ver⸗ haftet. Grindelwald, 11. Aug. Kaufmann Geldner aus Baſel, am Samstag die Beſteigung der Jung fra u. Unwetter und werden ſeitdem vermi 5˙t fand am Guggiglekſcher die Leiche Hermanns. . der Silberlucke der Gletſcherpickel entdeckt. ungekommen iſt. * Wien, 11. Aug. Der hieſige chineſiſche Geſandte Nang Tcheng erſchien, lt.„Frkf. Itg.“, heute Nachmittag mit dem hier weilenden chineſiſchen Geſandten in Paris Sun Pas Tſchi in der japaniſchen Geſandtſchaft, wo ſte mit dem japaniſchen Geſandten Makino eine gzwei⸗ ſtündige Konferenz hakten. * Odnudon, 12. Aug. Die franzöſiſchen Offä⸗ giere legten in Windſor am Grabe der Königin Viktoria einen Kranz nieder. Balfour lud die franzöſiſchen Admirale und Kapitäne in Downingſtreet zu Gaft. * London, 12. Aug. Die„Morning Poſt“ meldet aus Shanghai: In einer Zuſammenkunft der Konſulatsver⸗ kreter würde feſtgeſtellt, daß ein Boykott der amevika⸗ niſchen Waren den Gemeinhandel gefüährden würde. Die Vertreter der fremden Mächte in Peking ſind erſucht worden, das chineſiſche auswärtige Amt zu bitten, Schritte zur Auf⸗ hebung dieſes Boykotts zu unternehmen. * Bozen, 11. Aug. Der hier anſäſſige Graf Formni, ein 1 Alpiniſt, iſt im Kaiſergebirge abgeſtürzt. * Innsbruck, 11. Aug. Der Touriſt Müller aus Nürnberg iſt von der Leiterſ pitze im Lechtale abgeſtürzt und blieb kot. * Turin, 11. Aug. In dem Prozeß Murrerklärten die Geſchworenen alle Angeklagten unter Zubilligung mildernder Um⸗ ſtände ſchuldig. Das Urteil lautet: Tullie Murri und Dr. Naldei je 30 Jahre Gefängnis und 10 Jahre Poligeiaufſicht, Roſſa Bonetti 7 Jahre Gefängnis, Dr. Secchi 10 Jahre Gefängnis und Gräfin Linda Bonmartäini 10 Jahre Gefängnis. Außer⸗ dem wurden ſämtlichen Angeklagten die Gerichtskoſten auferlegt. * Trient, 11. Aug. In Ala wurde der Anarchiſt Baldini verhaftet, der verdächtig iſt, in Düſſeldorf einen gewiſſen Leopold Adamiſermordet zu haben. *Madrid, 11. Aug. Der Korreſpondent des„Heraldo“ meldet aus San Sebaſtian; daß die Marokkokonferenz noch im Novmber in Spanfen, wahrſcheinlich in Cadiz unter dem Vorſitz Morets ſtattfinden wird. Newyork, 11. Aug. Präſident Rooſevelt ſprach heute in Chautauqua über die Notwendigkeit, die Auswüchſe des Truſtweſens durch die Erweiterung der Geſetzgebung und ſchärfere Staatsaufſitht zu bekämpfen. Arbeiterbewegungen. * Dortmund, 10. Aug. Die Vorſtände und Auffſichts raktsmitglieder der im Induſtriebezirk beſtehenden 14 Verkau ufs vereine für Ziegeleifabrikate haben einſtimmig die Bildung eine Arbeitgeberverbandes der Ziegelefbeſitzer und die Herbeiführung eines Vertragsabſchluſſes mit dem Arbeitgeberbund für das Baugewerbe im kheiniſch⸗ weſtfäliſchen Induſtriegebiet beſchloſfen. Zur Ein⸗ Rezeun vopfbereitender Schritte wurde eine Kommiſſion gewählt. * Meerame, I4. Auguſt. Die„Meeraner Zeitung“ erichtet: In der heutigen Verſammlung der ſtreikenden heker Hermann und Alpiniſten, verſuchten Sie gerieten in ein Die Hilfsexpedition Von Geldner wurde Man vermutet, daß * 8 [Färberefarbeiter wurde beſchloffen, den von der Ver⸗ er ſein voluminzſes Organ ſtets voll un gleichske vorgeſchlagenen Lobntarif. Mindeſtwochenlohn von 14,70 Mk. für männliche und 9 Mk. für weibliche er vorſteht, anzunehmen. Die Wieder⸗ aufnahme der Arbeit erfolgt am nächſten Dienstag. Mit Dienstagt wird die Ausſperrung auf zen. Die Färberei⸗ arbeitet bon Glauchau gallen morgen Vormittag eine Verſamm⸗ lung ab und dem vorſtehenden Beſchluß zuſtimmen. Die Lage in Rußland. * Riga, 11. Aug. Geſtern nahmen die hieſigen Hafen⸗ rbeiter in vollem Umfa inge die Arbeit wieder auf. 5 ſech an; ug. In alt 1 8⁰ hieſigen Ziegeleien die Arbeit 5 55 r Die Neubauten müſſen nal erhielt den Befehl, zur olber ſondern nur den große ſozialiſtiſche in und nahm zahl⸗ f Aenls elt In Lodz N +* iche Verhaflungen vor. Der Krieg. 55 ⸗japaniſche Friedensver 1 th(New⸗Hampſhire), Aug. Die 15 20 49 dig erachten ngen als ſehr hart. Außer den zwei Haupt⸗ Witte nach den ihm erteilten Weiſungen n, die ſich auf die Ein⸗ und die Bewilligung die ruſſiſche Ei ganz demütigend ang daß ſie Auf der andern Seite be⸗ daß 85 der von ihnen ter Ausgleich für die O Opfer And für die zu Waſſer iege ſet. 1 Abſicht ſei, Die Konferenz re Ports ruſſiſchen die Ftiebensbedingn beſtimmungen, d paner, ingungen nur ER Krieg erwachſe Land errungenen S e zu exrei h bis Montag vertagt. London, 1I. Aug. Nach einer Portsmouth(New⸗Hampſhire) 95 17 D en, wofüt ſie gekämpft habe Reutermeldung aus heißt es dort, Witte Forderung der 1 Sachalins und einer Kriegsentſchädi⸗ gung, als Grundlage der Verhandlung ſen akgeptieren. *Rew⸗Nork, 11. Aug. Witte wird Rußlands gigen Sizung borlegen. Man erwartet aborſchläge.— An einzelnen Stellen zand die japaniſchen Vorſchläge morgen die Antwort erfol⸗ Ankwort Die Sächalins urch die Japaner. *Toökio, 11. Aug.(Reuter) IIs ruſſiſche Offiziere und Mannſchaften ergaben ſich am 8. Auguſt in Niere(Sachalin) 1Iit). * Tokio, 11. Aug.(Reuter.) Admiral Kataoka meldet: Am 10. Auguſt griffen die Japaner auf Sachalin gleichzeitig zu Waſſer und zu Lande ruſſiſche Stellung 20 Meilen öſtlich von Korſakowsk an. Nach zweiſtündiger Be⸗ ſchießung ergaben ſich die Rufſen in Stärke von 123 Mann. Geſchäftliches. Amateurphetogra Helinrich Klobs, 6 2, 13, n. kaufen am porteil 91 119 haftesten in den 161 1. Fachgeschzt! J.„Deutschen Hol“. Pel. 1284⸗ 57 560 Coneurrenz-Platten, Coneurrenz-Papiere; Conenurrenz-Entwiekler, sowie alle sonst gangbaren Fabrikate empfiehlt garantiert frisch: RKropp's photograph. Speeial- Leschäft, D 1, 1. Eingang verlängerte Kunststrasse. Inh.: Gg. Springmann (aead. gepr. Fachmann.) Grösstes Lager in Apparaten neuester Modelle. 52974 Volkswirtſchaft. Brauereifuſivn z in Frankfurt. In den geſtrigen Sitzungen des is der Frankfurter Bürgerbrauerei.⸗G. in Frankfurt a. M. und der Hofbie 1 auerei Schöffer⸗ 0 9f̃.⸗G. in M ainz wurde beſchlof den auf den 7. Seß⸗ einzuberufenden Generalberſammlun igen beider Geſellſchaften Vereinigung beider Brauereien vorzuſchlagen. Für je 3000 2 Fark Aktien der Frankfurter Bün erbrauerei ſollen M. 2000 Atien der Hofbierbrauerei Sch die Firma der ſionierten Brauereien in Schöfferhof und Frankfurter Bürgerbrauerei Aktiengeſ ellſckaft⸗ geändert und das Kopital um M. 2 250 000 auf ir Sgeſam it M. 5 000 000 erhöht wer⸗ den. Hiervon erhalten M. 1 600 000 die Aktionäre der Frank⸗ fürter Bürgerbrauerei, während die reſtlichen M. 650 000 von einenr Konſortium zum Kurſe von 150 Proz. übernommen und zum gleichen Kurſe den ſeitherigen Aktionären, und zwar auf 5 alte Aktien eine neue, zum Bezuge angeboten werden. Der Gegenwert ſoll dazu dienen, dem durch die Vereinigung zu einem Abfatz von vund 350 000 Hektoliter gelangenden Unkernehmen eine ent⸗ ſprechende finanzielle Baſis zu geben.— Es iſt beabſichtigt, die Aktien, die bisher nur in Berlin und Dresden notiert waren, auch an der Frankfurter Börſe zur Einführung zu bringen. Waſſerſtandsnachrichten im Monat Anguſt. Pegelſtationen Datum: vom Rheine. 9. 10. 14. 12.J Bemerkungen ſtouſtan: J3,7 T12 TT 710 708 Willoshut 3,92 3,58 3,40 3,35 8,80 Hüningen„„ 357 3,236 3,10 3,00 2,95.10 Abds 8 nhe Kehlhk J3,15 8,88 8,40 8,28.21 8,17] N. 6 Uhr Lkuterburgg J4½41 5,08 5,4 4,92 4,87 Abds. 6 Uhr Maxpun. 4,84 4,89 5,14 40 4,80 4,74 2 Uhr Germersheim.. 4ſ09 4,56 4,95 4,76 4,63.—P. 12 Uhr Mannheim 3,71.93 4,47 4,55.89 4,27 Morg. 7 Uhr Mainz 4J4.10 12 140 168 60.P. 12 Uhr Bengen 82 ,81 00 30 280 10 Uhr Rubßbßbßb d 2 Uhr Koblenz 2,18 2,08.15 24 2,59 10 Uhr Dnnn 2 Uhr Nührort? 8f ,,.. 6 Uhr vom Neckar Nannghemm 3386 3,82 4,38 4,51 4,85 424] V. 7 Uh 0,84 0,55 0,48 0,46 0,44], V. 7 Uhr Heilbronng Verantwortlich für Politit: J. B. Fritz Kayfer, für Feuilleton und Kunſt: Fritz Kayſer, für Lokales, Provinziales u. Gerichszeitung: J..: Karl Apfet, für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktionellen Teil: Karl Apfel, für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Franz Kircher. der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerel. welcker einen m. b. 8˙: Eruſt Mäller. würde die japaniſchen ausgenommen die — Friice Reineclauden u. Frische Birnen pia Rheinſchiffahrt. Nachſtehend bringen wir die Bekanntmachung des Ober⸗ Präſidenten der Rheinprovinz vom 9. ds. Mts. zur Keunt⸗ nis der Schiffahrttreibenden. Mannheim, 11. Aug. 1905. Or. Rheinbau⸗Inſpektion: W. Kern. Bekanntmachung. Die Schiffahrttreibenden werden hierdurch benachrich⸗ tigt, daß am Sonnabend, den 19. Auguſt ds. Is., vormit⸗ tags 8 Uhr, von der Eska⸗ dron Jäger zu Pferde Nr. 7 eine Schwimmübung unter⸗ halb der Weſeler Eiſenvahn⸗ brücke, vorgenommen wird, die etwa zwei Stunden dauern foll. Mit Bezug auf 8 Ziffer 1 der Rheinſchiffahrts⸗Polizei⸗ ordnung werden die Schiffs⸗ und Floßführer angewieſen, gehörige Aufmerkſamkeit da⸗ krauf zu richten, daß Behin⸗ derungen und Gefährdungen der Schwimmübungen ver⸗ mieden werden. 58300 Coblenz, 9. Auguſt 1905. Der Ober⸗Präſideut der Rheinprovinz. In Vertretung: Wallraf. Oeffenkliche Verſteigerung. Montag, 14. Anguſt 1905, nachmittags 2 Uhr werde ich in der Halle der Maun⸗ heinter Lagerhaus⸗Geſellſchaft hier mit Zuſammenkunft bei Werft⸗ Nr. 1(dor dem Haupt⸗ ureau der Mannheimer Lager⸗ aus⸗Geſellſchaft) gemäߧ 378 5. G. B. gegen bare Zahlung öffentlich verſteigern: 55 Stück Schmiedepreſſen„Ideal“ und zwar: 24 Stück für Hebelautrieb, 16 Stück für Kraftbetrieb und 15 Stück für Kurbelantrieb. Mannheim, 7. Auguſt 1905. Maxrotzke, 78274 Gerichtsvollzieher. Zwangs-Perſteigerung. Montag, 14. Auguſt 1905, nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal Q 4, 5 dahier gegen bare Zahlung im Neane Ungswege öffentlich ver⸗ leigern: 5 1 Büffet, 1 Tiſch, 1 Wand⸗ uhr, 1 Spiegel. 27619 Maunnheim, 11. Auguſt 1905. Scheuber, Gerichtsvollzieher. Freiwillige Verſteigerung. Montag, den 14. 8. Mts., nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokale 94, 5 dahier, im Auftrage des Herrn Brauereidirektors Heinrich Wirt in Liebot⸗ ſchau, gegen bare Zahlung nachſtehende Gegenſtände ver⸗ ſteigern: 27820 8 Tiſche, 69 Stühle, 1 Bauk und diverſe Kleider⸗ rechen. Mannheim, 10. Aug. 1905. Scheuber, Gerichtsvollzieher. Verſteigerung. Mittwoch, 23. Aug. 1905, und die darauffolgenden Werk⸗ tage, nachmittags von 2 Uhr au, findet im Verſteigerungs⸗ lokal des hieſigen ſtädtiſchen Leih⸗ amtes— Lit. C 5, 1— Zeughaus⸗ gebände, Eingang weſtliche Seite, die öffentliche Verſteigerung verfallener Pfänder gegen Barzahlung ſtalt. Die Uhren, Gold⸗ und Silber⸗ pfänder kommen Freitag, den 25. dſs. Mts., nachmittags von 2 Uhr ab, zum Ausgebot. Das Verſteigerungslokal wird leweils um ½2 Uhr geöffnet. Kindern iſt der Zutkitt nicht geſtattet. Maunheim, den 4. Aug. 1905. Städtiſches Leihamt. Hofmann. 3000% etkerer Herr. der größere Kaution ſtell.., würde e. Kommiſſions⸗ lager übernehmen, auch au ähn⸗ lichem Geſchäft beteiligen. 7276 Näheres Böckſtraße Nr. 15. Mannheim, 12. Auguſt. Stromſtation 313,7, Belianntmachung. Anläßlich des Kirchweihfeſtes in Waldhof und Käferthal wird der Betrieb pon Waldhof nach der Friedrichsbrücke bis 11½ Uhr und von Käferthal nach der Friedrichsbrücke bis 12½ Uhr abends ausgedehnt. 353 Es fährt der letzte Friedrichsbrücke nach dem Waldhof der letzte Wagen ab Waldhof nach der Friedrichsbrücke... 1140 Uhr abends. Bis 11 bezw. 1188 Uhr iſt die Wagenfolge alle 10 Minuten. Der letzte Wagen ab Friedrichsbrücke nach Käſerthal fährt 5 der letzte Wagen ab Käferthal nach der Friedrichsbrücke 135% Uhr abends. Bis 1105 iſt die Wagenfolge alle 10 Minuten, von 1105 bis 1280 Uhr alle 15 Piinuten. Manuheim, den 10. Auguſt 1905. Städtiſches Straßenbahnamt: N .; Martin. Mauahein⸗Weiphein⸗ Heidelberg⸗ Maunheimei⸗Nebenbahn. Wagen ab .. 111% Uhr abends, „„1116 Uhr abends, 30000/516 Aus Anlaß des Kirchweihfeſtes in Weinheim ver⸗( kehren am Sonntag, den 13. Auguſt ds. Is., auf der Rebenbahn Mannheim Weinheim—Heidelberg die Züge mit folgenden Abfahrtszeiten: Nach Weinheim Abfahrt Mannheim(Neckar⸗Vorſt.) .06, 11.90 vormittags. .4,.88, 685, und 890 nachmittags. Rückfahrt von Weinheim.00, 654, 813, 928 nach⸗ mittags. Sonntagsfahrkarten kommen zu allen Zügen zur Ausgabe. Maunheim, den 10. Aaguſt 1905, Betriebs⸗Verwaltung. mlehens⸗Aufnahme. Die hieſige Stadt beabſichtigt zur Straßenherſtellung de. ein Aulehen in Höhe von 35,600 Mk., rückzahlbar in 50 Jahren, aufzunehmen. 1155 f Reflektanten wollen ſich unter Augabe des Zinsfußes binnen 8 Tagen an das unterfertigte Amt wenden. Oßgersheim(Pfalz), den 7. Auguſt 1905. Das Bürgermeiſteramt: P. Bart ni II. 58298 S 8 Arnheiters Rheinfahrten. Sonntag vormittag 10 Uhr: Hafen-Rundfahrt. Fahrpreis 60 Pfg., ein Kind bis zu 12 Jahren frei. 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Aug., nachmittags von 2 Uhr an Chriſt⸗ liche Bäckervereinſgung in U 8, 28, abends ½9 Uhr in U 8, 23 Spiel- und Leſeabend, abends ½9 Uhr in 6 3, 28 Probe des Streichchors. Freitag, 18. Aug., abends ½9 Uhr in U g, 28 Bibelſtunde der Jugendabteilung über Apoſtelg. 22,—30, Herr C. Sons. Samstag, 19. Aug., abends ½9 Uhr, in Traitteurſtraße 21 der Jugendabteilung der Schwetztuger Vorſtadt, abends ½10 Uhr in U 3, 23 Gebelsvereinigung. Jeden Dienstag abend Probe des Poſaunenchors. Jeder chriſtlich geſinnte Daun und Jüngling iſt zum 8 Beſuch der Verſammlungen herzlich eingeladen. Aüskunft in Vereins⸗ Angelegenheiten erteilen: der 1. Borſitzende, Stadtöikar Schüſſelin, I 6, 24; der Sekretär, Stadtmiſſtonar Lichtenderger, U 3, 28. Stadtmiſſion. Evang. Vereinshaus, K 2, 10. Sonntag 11 Uhr: Sonntagsſchule. 3 Uhr: Allgemeine Erbanungsſtunde, Stadtmiſſtonar Krämer. ½6 Uhr: Jungfrauen⸗ verein(Bibel⸗ und Geſangſtunde). 1 Mittwoch ½9 Uhr: Allgem. Bibelſtunde, Stadtmiſſtonar rämer. Donnerstages Uhr: Jungfrauenverein(Arbeitsſiunde), Freitag ½9 Uhr: Probe des Geſangvereins„Zion.“ Samstag—2 Uhr: Pfeunigſparkaſſe der Sountagsſchule. ½9 Uhr Vorbereitung zur Sonntagsſchule. Schwetzinger⸗Stadt, Traitteurſtraße 19. Sonntag vorm. s Uhr: Sonntagsſchule. Abends 1½9 Uhr: Allgem. Bibelſſunde, Stadtimiſſtonar Mühlematter. Montag ½9 Uhr: Lichtbildervortrag. 550 8 Uhr: Jungfrauenverein. Mittwoch ½9 Uhr: Allgem. Bibelſtunde, Stadtmiſſionar Samstag ½9 Uhe: Jugendabteilung Schwetzingerſtadt. Neckarſtadt, Gärtnerſtraße 17. Sonntag 1 Uhr: Sonntagsſchule. 5 „Dienstag ½9 Uhr allgemeine Bibelſtunde. Stadlmiſſionar Lichtenberger. Lindenhof, Bellenſtraße 52. Sonntag vormittags 9 Uhr: Sountagsſchule. „Freitag ½9 Uhtr: allgem. Bibelſtunde, Stadtmiſſtonar Mühlematter. 11 den Bibelſtunden der Stadtmiſſion iſt jedermann ezundlich eingeladen. 2 2— 5 1 0 Apoſtoliſche Gemeinde, Schwehingerſtr. 124, Hinth. 1J Gottesdienſt: Sountag vormittag 10 Ühr, nachmittags 5 Uhr. Doſinerstag Abend 8¼½ Uhr. 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