Achen Zipfel unferes Traunſees hat er zuerſt Halt gemacht, Badiſche Volkszeitung. Abonnement: 90 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. ee In ſeratez E 6. 2. Die Colonel⸗Zeile. 20 Pfg. Auswärtige Jnſerate 28„ Die Neklame⸗Zeile. 60 Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſeuſie und verbreitelſtt Zeitung in Mannheim und AUmgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme fün das Mittagsblatt Morgens 9 uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. — Für unverlangte Manuſkripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet.. (Mannheimer Volksblatt.) „Journal Mannheim“ Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckeret⸗Bureau(An⸗ nahmev. Druckarbeiten 3841 Nedaktion Expedifſonnn 18 Filiale(Friedrichsplatz) 3680 E 6, 2. Nr. 377. FEEEAõ ð ðͤc Mittwoch, 16. Anguſt 1903. eeeee Deutſchland und Eugland. (Von unſerem Korreſpondenten.) )(Berlin, 15. Aug. Als vor zwei Wochen in der öſterreichiſchen Preſſe die Meldung von König Eduard auftauchte, da ging es durch die unbefangenen und weiter blickenden Kreiſe, die in dieſen ſteten Reibereien zwiſchen Deutſchland und England ein beklagenswertes Unheil ſehen, wie ein Seufzer der Erleichterung. Die verſtändigen Leute, die es krotz Jingopreſſe, in England ſo gut wie in Deutſchland gibt, begrüßten darin eine Wendung zum Beſ⸗ ſeren; zum mindeſten nach unerfreulichen Zeitungskampagnen, die Ankündigung eines annehmbaren Waffenſtillſtandes. In dieſem Sinne wurde die Meldung denn auch zu beiden Seiten des Kanals kommentiert: mit freundlicher, ſichtlich vom amt⸗ lichen Stellen geleiteter Zurückhaltung in der deutſchen Preſſe; hielfach mit ungewöhnlicher, aber in Anbetracht der Umſtände doppelt erfreulichen Lebhaftigkeit in der engliſchen. So ging es ein Hin und Her der Meldungen und Gegenmeldungen durch anderthalb Wochen; dann fiel ein Reif in Frühlingsnacht; Lord Knollyß, der Privatſekretär des Königs von England, erklärte mit bemerkenswerter Unhöflichkeit: eine Entrevue der beiden Monarchem ſei nie geplant geweſen; überhaupt handle es ſich da nur um ein müßiges Gerede der„fremden“ Preſſe. Und —die kleine Umkehrung ſei uns ſchon gütigſt geſtattet—„wie das Geſchirr, ſo der Herr“: in der Nacht vom Montag zum Dienstag hat König Eduard in ſauſender Fahrt den ſüdweſt⸗ Reiches durchquert; an den Geſtaden des um ſeinen Schwager, den uns ja ſo innigſt befreundelen Cumberlander zu begrüßen: Run tafelt er in dem von grünen Hängen umgürteten Iſch, kik, dem ſorgenvollen Beherrſcher Oeſterreich⸗Ungarns und ſhenn dem„Grafen von Lancuſter“— das Pſeudonym wird ihn freilich vor Zudringlichkeiten bewahren— die Marienbader Kur gut bekommen iſt, unterbrechen und mit dem bürgerlichen Kollegen von der an⸗ deren Fakultät“ nochmals freundliche Händedrücke tauſchen. Eine Zufammenkunft der beiden Monarchen iſt, wie man ſieht, in der Tat nicht geplant und— es hilft nichts, daß man Hagegen die Augen verſchließt— König Eduard iſt es, der ſte nicht plant. Dem der Gedanke ſo abhold iſt, daß er ſelbſt den öffentlichen Eclat nicht ſcheut und durch ſeinen Privatſekretär brüsk und unverhüllt ſeine Abneigung in die Welt hinausrufen lüßt. Man braucht Monarchenzuſammenkünfte nicht zu über⸗ ſchätzen. Das„Zeitalter des Verkehrs“ hat bis ins ferne Aſien hinein die Potentaten„mobiliſiert“. Wenn die Tage länger werden und die Sonne gratis die Feſtbeleuchtung zu llefern verheißt, beſuchen alljährlich die mehr oder minder„be⸗ fteundeten Herrſcher“ einander in ihren mehr oder minder feſt⸗ lich geſchmückten Reſidenzen. Wenn man dann hinterher das Fazit der Begegnungen zieht, bleibt vielfach als das einzige boſttive Ergebnis der Ordensſegen übrig, der ſich nach altem Herkommen über das beiderſeitige Gefolge zu ergießen pflegt. Immerhin ſoll man derlei Entrebuen auch nicht unterſchätzen; PPPPTPTPPTTTTCT00T0T0T0T0T0T0TVT(T0TT Tagen einer Zuſammenkunft Kaiſer Wilhelms mit⸗ ſoll er die Heimreiſe in Frankreich zukreffend charakteriſtert, als es ſchrieb: man würde es als auffällig bezeichnen müſſen, wenn nach all dem Hin⸗ und Hergerede die Zuſammenkunft von Onkel und Neffe unter⸗ bliebe. Das iſt das richtige Wort:„auffällig“ iſt dieſe nicht zu Stande gekommene Entrevue jedenfalls und König Eduard — das ergibt ſich aus der ſo gar nicht höfich verkleideten Auskunft ſeines Privatſekretärs— ſcheint gewünſcht zu haben, daß ſie auffalle. Aber mehr iſt ſie Gottlob auch nicht. In England regiert der König, aber er herrſcht nicht. Nun mag ſich der tolle Prinz, der ein ſo gewiſſenhafter und machtbefliſ⸗ ſener König geworden iſt, gewiß in manchem Stück einen nicht geringen Einfluß erworben haben; aber die Sympathien und Antipathien, die er anderen Monarchen entgegenbringt, ent⸗ ſcheiden noch nicht den Gang der auswärtigen Politik Eng⸗ lands. Die beiden Kabinette— ſo verſichert man uns— ver⸗ kehren mit einander ſo korrekt und in ſo verbindlichen und lie⸗ benswürdigen Formen, wie ſie das all die Zeit über getan haben. Uns dünkt: das ſoll und kann uns für den Augen⸗ blick genügen, ſintemal wir kein Mittel haben, um auf die Empfindungswelt König Eduards einzuwirken. Die deutſche Preſſe kann ſich jedenfalls das Zeugnis ausſtellen, daß ſie im dieſer difficilen Angelegenheit nichts ver⸗ ſchüttet hat und diesmal ſind— ein ſeltenes und deshalb um ſo bemerkenswerteres Begebnis— von ſolchem Lob nicht ein⸗ mal die berufsmäßigen Anglophoben auszunehmen. Damit können die Akten wohl bis auf Weiteres geſchloſſen werden. Freunde deutſcher Spruchweisheit aber mögen vielleicht noch zum Beſchluß hinzufügen:„Wer nicht will, der hat ſchon“ und„Wer nicht kommen will, der läßt's halt bleiben.“ Lebensmittelpreiſe. () Das holhe Preisniveau, das der Warenmarkt ſchon im Jult erreicht hatte, hält noch immer an. Die Schwankungen, Grenzen. Am günſtigſten für den Konſum iſt die Preisbewe⸗ gung am Getreidemarkt. ziemliche Verieuerung eingetreten. Im laufenden Jahre ſind in der Vergleichszeit nur die Preiſe für Roggen und Hafer, und auch dieſe im Vergleich zu den vorjährigen Steigerungen nur minimal in die Höhe gegangen. Weizen, der 1904 von 173 Mark pro Tonne Mitte Juli auf 178 Mark Mitte Auguſt ſtieg, koſtete Mitte Juli 1905 pro Tonme 173 Mark und blieb bis Mitte Auguſt auf der gleichen Höhe ſtehen. Bei Roggen ging der Preis von Juli auf Auguſt 1905 um 1,50 Mk. hin⸗ auf. Hafer differierte in dieſer Zeit um 0,50 Mark pro Tonne, während die vorjährige Zunahme im der Vergleichszeit 8 Mk. betragen hatte. Gerſte blieb von Juli auf Auguſt im Preiſe gleich; im Vorjahr war der Preis von 135 Mk. am 12. Juli auf 142 Mk. am 12. Auguſt geſtiegen. Es zeigen ſich eben in der Preisbewegung der Parallelmonate 1904 ſchon deutlich die Anſätze zu der damaligen ſtarken Preishauſſe. Bei Kartoffeln, die 1904 durch den Ernteausfall ſcharf im Preiſe hinaufgeſetzt wurden, konnte im laufenden Jahre von Juli auf Auguſt eine Verbilligung eintreten: in der Provinz Brandenburg wur⸗ dew im Jahre 1904 für einen Doppelzentner Mitte Juli 5,75 die ſich von Juli auf Auguſt zeigen, behegen ſich it engen Von Mitte Juli auf Mitte Auguſt iſt im Vorjahre bei ſämtlichen Getreideſorten eine Wark gezahlt im Auguſt dagegen ſchon 12 Mk, Im lauſenden (Abendblatt.) —— 757 Jahre ging der Preis pro Doppelzentner von 9,60 Mk. Mitte Juli auf 6,50 Mk. Mitte Auguſt zurück. Weizenmehl notiert im laufenden Jahre weit niedriger als im Vorjahre, bei Roggen⸗ mehl dagegen iſt eine Verteuerung eingetreten: beide Produkte folgten der Bewegung des Weizen⸗ reſp. des Roggenpreiſes. Butter iſt im Preiſe gegenüber 1904 eher eiwas geſtiegen; die Bewegung von Juli auf Auguſt war 1905 gleichmäßig, 1904 ſteigend. Dieſe Aufwärtsbewegung hängt mit der Preis⸗ tendenz bei Vieh zuſammen. Eier ſteigen der Jahreszeit end ſprechend im Preiſe; Auguſteier werden immer keuxer bezahl da ſie die Ueberwinterung am beſten aushalten. Für ein Schr Eier zahlte man im Auguſt 1904 4 Mk. gegen 3,80 M Juli, 1905 ſtieg der Preis von 4 Mk. auf 440 Mk. Mi Auguſt. Der Preis für Gemüſe blieb ziemlich feſt; Bol und Linſen ſtehen ſogar höher als 1904. Zucker iſt, wie nach den Ernteausſichten, dem Vorratbeſtand und der P. normierung vorauszuſehen war, weiter im Preiſe geſ Kaffee zeigt dagegen von Juli auf Auguſt eine anſteig Preisrichtung. Abweichend von der Bewegung der andert Warenſorten iſt die Tendenz bei Schlachtvieh Fleiſch. Die Steigerung im laufenden Jahre entſp ganz der Aufwärksbewegung von Juli auf Auguſt des jahres. Ochſen notierten Mikte Juli 1905 27—45 Doppelzentner, im Auguſt 28—48; Kälber ſtiegen von 2 Mk. auf 25—57 Mk.; Schweine verteuerten ſich um 4 M pro Doppelzentner und Schafe koſteten 2 bis 3 Mk. me Auguſt als im Juli 1905. Aehnlich entwickelte ſich der Prei ſtand von Fleiſch, jedoch ſind hier die Schwankungen geringer. Kalb⸗ und Hammelfleiſch blieb gleich teuer; Schweine⸗ und Rindfleiſch erfuhr eine kleine Preisſteigerung. Wie die Preis⸗ bewegung am Schlachtviehmarkt, ſo war auch die Tendenz für Fiſche von Juli auf Auguſt ſteigend. Faſt alle auf den Markt gelangenden Fiſchſorten verteuerten ſich. Nur 3 die allerdings für die Volksernährung kaum in Betracht men, blieben im Preiſe gleich. Barſche dagegen ſtieger Mk. Mitie Juli guf 2,40 Mk. pro Kilogramm M Im Vorjahre war eine Veränderung nicht ein, Zwei Erlaſſe des Generalleutnants v. 2 die bisher noch nichb bekannt geworden ſind, obwo ein Jahr zurückliegen, veröffentlicht die Zeitſchrift„Die den Kolonien“. Bekannt iſt, daß Anfang dieſes Jahres b. T jenen Erlaß veröffentlichte, durch den auf die Köpfe der he vorragendſten Hottentottenführer Preiſe geſetzt wurden. Wie die genannte Zeitſchrift nunmehr mikteilt, iſt dieſer keineswegs der erſte dieſer Art, vielmehr wurde bereits a Oktober 1904 eine ähnliche Aufforderung zur Einlieferung der Häupter des Herero⸗Aufſtandes von Trotha erlaſſen. Erlaß lautete folgendermaßen: 1 „Oſombo⸗Windombe, den 2. Oktober 1904. Ich, der gz General der deulſchen Soldaten, ſende dieſen Brief am das Herero. Genero ſind nicht mehr deulſche Untertanen. Sie gemordet, geſtohlen, haben berwundeten Soldaten Ohren und Und andere Körperteile abgeſchnitten und wollen jetzt aus Feig nichb mehr kämpfen. Ich ſage dem Volke: Jeder, der einem Kapitäne an eine meiner Stationen als Gefangenen abl 1000 Mark; wer Samuel Maharxero hringt, 5000 Mark. Aus dem Appenzellerland. FJerienbriefe von Hermann Waldeſck. 5 II. [Das Uli⸗Rottach⸗Relief,— Ein Sonntag⸗ morgen in Appenzell.— Die Appenzeller Frei⸗ heitskriege, ein hiſtoriſches Feſtſpiel.] Der Höooſten Wiederkehr des Tages, da im Jahre des Heils 1405 die Schlacht am Stoß, im St. Galler Rheintal, dem Appen⸗ gellerlande die endgültige Unabhängigkeit und Befreiung vom Drucke des Adels und der Geiſtlichkeit brachte, gilt die Säkularfeier, die in dieſen herrlichen Sommertagen, im Hochtal der Sitter, im Vor⸗ dergrunde der Geſchehniſſe ſteht. Am alten, auf mächtigen Kreuz⸗ gewölben ruhenden Rathaus des Dorfes und Kantonhauptortes Appenzell hat man ein in Kupfer getriebenes, künſtleriſch bedeut⸗ ſames Relief, dem Andenken Uli Rottachs geweiht, angebracht und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung enthüllt. Uli Rot⸗ tach, ein einfacher Landmann, hat in jener entſcheidenden Schlacht toß Wunder der Tapferkeit verrichtet und ſchließlich den entod in den Flammen der Hütte, die er als Rückendeckung gen die Uebermacht der Feinde benützte, gefunden. Um dem iotiſchen, ſeltenen Gedenktag die höhere Weihe zu geben, hat dakteur Baumberger von den„Neueſten Züricher Nach⸗ in Zürich, ein geborener St. Galler, dem es die Reige des lichen Appenzeller Landes längſt angetan, ein fünfaktiges hiſto⸗ ſches Volksfeſtſpiel gedichtet, das in Intervallen von etwa 14 Tagen bis drei Wochen, ſo lange es ſeine Anziehungskraft ausübt, wiederholk wird und zu Ausführendem nicht weniger denn etwa chshundeyt, bisher von der Kunſt der Menſchendarſtellung dere Hochlandskinder aufweiſt. Solch ſeltenen Schau⸗ els teilhaftig zu werden, durfte der dem Dunſt der Städte Enk⸗ le, auch wenn ihm drunten im Tal die Welt des ſchönen 'ebe lange Jahr hindurch eine nahezu ſtete Begleiterin Reahen heller lter Sonntag, drüben in Brilisan, eine cht gefroren, iſt über dem Gebiet apen aufgegangen. Vom frühen Morgen aß ſtrömt es zu Roß, zu Wagen und zu Fuß, in hellen Haufen, auts Tal und Höhe, zum lieblich im Grün der Matten gebetteten Appen⸗ dell. In den hügeligen Straßen des mit ſchmucken, altertümlichen Häuschen beſetzten, ſtattlichen Dörflis wogt eine bunte Menge, luſtig plaudernd, allerdings unſerm Ohr faſt unverſtändlich klingend, ab und auf. Die bärtigen Kapuziner und die Schweſtern der Klöſter, die den heiligen Gallus zum Stifter haben, Appenzeller Maidli in wundervollen bunten Trachten, ſchweizeriſche Offiziere aller Grade und Waffengattungen, würdige Matronen im Staatskleide, das krotz eines Alters von vielleicht fünfzig Jahren im lachenden Sonnenlichte füllte Kirche und wenden ſich, weil es nun einmal nicht anders geht, den einladend ausſchauenden Gaſthäuſern aller Grade zu. Drunten auf weitem, prangendem Wieſenplan liegt die aus friſchem Holze gezimmerte Bretterhütte, die das Spiel umhegt und Raum für etwa 3000 Schauluſtige bietet. Ueber ihr wölbt ſich ein wie auch majeſtätiſch gegürteter Kranz. Um ein Uhr des Mittags beginnt das etwa 5 Stunden swährende Spiel. Der lachende und dabei friſchkühle Sommertag, ich hatte um 9 Uhr in der Frühe 9 Grad Reaumur abgeleſen, hat eine ungeheure ſchauluſtige Menge Volkes herbeigelockt. Die Feſthütte iſt gedrängt voll und etwa .—9000 Franks ſind das Erträgnis des Tages. D Hütte zieren grüne Tannen und die netten Wappen und Schilder kein Blatt vor den Mund nimmt, wäre nicht das Appenzeller Idiom, das hie und da wie Sanfkrit oder chineſiſch klingt, man könnte ſich ins Königreich Preußen und in die Reichshauptſtadt Berlin verſetzt fühlen, denn die Appenzeller Farben ſind das trübe Schwarz, das helle Weiß, wie es an einer Stelle des Spieles heißt, und die Fahne Schwarze Bären auf weißem Grunde trägt auch der ſich nach den tüüre verrauſcht ſind, öffnet und die Szenerie der Megglisalp und des ſagenumwobenen Seealpſees aufweiſt. In dichteriſcher Frei⸗ heit ausgeſtaltet läßt der Autor des Appenzeller Volkes wechſel⸗ blitzt und gleiſt, wandern die Dorfſtraße fürbaß, umſtehen die über⸗ lvolkenloſer blauer Himmel und ſie umgibt der Berge lieblich ſowohl Das Innere der der Kantone. Wäre nicht die Kühnheit der Konzeption des Feſt⸗ ſpiels, die über Adel und Geiſtlichkeit ſtrenge zu Gericht ſitzt und des Kantönlis führt den ſchwarzen Bären im bweißen Felde. „„ eeeee und die Ausführenden, an ihrer Spitze der Komponiſt, Seiten teilende Vorhang, der ſich nun, da die Klänge der Ouver⸗ reiche Geſchicke an uns borüberziehen. Durch Kampf und N wir das Morgenrot der Freiheit dämmern, den Adel und d lich gewordene Geiſtlichkeit unterliegen und des kleinen Lä Bewohnerſchaft ſchließlich ein kräftig Glied des Bundes d genoſſen werden. Bewundernswert und des höchſten Loh iſt, was hier der Poet im Verein mit dem Heer der Ausf an der Hand kundiger Leiter, als ſchönes, bezwingen Ganzes bietet. Bilder um Bilder von urſprünglicher, reine heit ziehen an unſeren Augen vorüber. Die großen Maff ſind von einer natürlichen Bewegtheit, die mit der Sta i auch des beſtausgeſtatteten Hoftheaters erfolgreich kon Die Saumpferde ſchreiten, die hochgetürmte Laſt auf de Sattel gebürdet, vom Senn am Zügel geführt, ebenſo z die Bretter, wie die deckenbehangenen Roſſe der ade die Friedrich von Oeſterreich entſendet. Der junge Senn Ziegen, der Käſer bereitet ſeinen Käſe, als ſei die Bühnt boch oben, wo des Attmann zackige Felſengrate zum Himmel bn Wie urſprünglich kommt jedes Wort des zumeiſt im Di Appenzeller, Schwyzer und Wiler Landes geſchriebenen S gus. Wie künſtleriſch handhabt eine ſchlichte Tochter App in Hochdeutſch geſchriebene Rolle der Marie Ruoſch, eine 2 frau von Orleans, die ihr Volk zum Siege führt, und d auszudehnen, klug zu dämmen weiß. Schillers Itel Schtoyzer Landammann, nur daß er hier Ital heiß riſch vollkommen beglaubigt erſcheint, ſpielt ſchick das Spiel hinein. Er hilft mit ſeinen Maunen 31 Schlacht bei Vöggelinsegg, den Appenzellern das ſchaft abzuſtreifen. Bewundernswert iſt es ſein, wie dies Volk der Berge mit des Geſanges ſo reich bedacht. Reizend komponierte Volkslieder llaſſiſche Weiſen ſind wahrhaft herzerquſckend in da geſtreut. Sie werden in muſikaliſch feinfühligſter 9 ge ſchera, haben nicht geringen Anteil an dem ausgeſprochen g Erfolg des ſinnigen Spieles, der nach jedem Aktſchluſſe guten Ende, da eine finnige Apotheoſe das Ganze reichem Beifall der frohgeſtimmten Menge auslöſt. 2. Seite. General⸗Anzeiger. Manink ein, 16 Auguſt. der Herero muß jetzt das Land verlaſſen. Wenn das Volk dies nicht tut, ſo werde ich es mit dem groot Rohr däzu ztoingen. Irrierhalb der deutſchen Grenze wird jeder Herero, mit bder ohne Gewehr, miib oder ohne Vieh, erſchoſſen. Ich nehme keine Weiber Alnd keine Kinder mehr auf, treibe ſie zu ihvem Volke zurück bder laſſ ſe auf ſte ſſchießen. De ine Worte an das mächti igen Kaſſer von 5 18 Trobha.“ Den iſt freilich anzufügen, daß der Wortlaut der Prokla⸗ gemilder rt mation in etwas durch den folgenden Truppenbefehl wurde: Di bei den Appells den Truppen mitzut dem auch der Truppe, die einen Kapitä die er echende Bel 0 0 ing 25 wird, und d eyſteihen daß über ſie hint Weiben und Kinder ſo A! wird, um ſie zuüm Laufen z Ich nehme mit Beſtimt nüheit an, daß dieſer Erluß d fit zird, kleine männlichen Gefangenen mehr zu machen, Gber micht zu Greueltaten gegen Weiber und Kinder über ſie wenn zweimal forblaufen ſich des guten ruppe blei iben. Das Kommando. gez. bön Trotha, General nant.“ blitik, die General v. Trotha durch 2. Oktober v. J. verkündete, ſetzte der Reichs indem er den General veranlaßte, dieſen Erlaß zurückzunehmen. Herr v. 1 iſt ſeitdem allgenſcheintich auf den ſeichskangle kecht f chlecht zu ſprechen. In einer Zuſchrift an die„ N 1 1 Peiten er im Federkriege liegt, en M 1 entgoge n hat, ſagt er: e ſie nach vier ſchon hinwe Dieſer 5 ſeinen Erlaß am kanzler ein Ziel, Im Olio er di Motiaten einttre „W..“ beſt 1 Herero noch k Rede, nachdem duürch 105 mwct eingzüͤſchlagend punkt wurde dur Gedanke entfacht, e⸗ Gefilde wieder auftzu guſetzen Ohne das Eingreifen des Reichskanzlers hätte Hert v. Trotha ſeinen Vernichtungskrieg gegen das ganze Volk der Hererd unnachſichtig weiter geführt, und er macht jetzt den Reichskanzler für die Un nſicherheit der Zuſtünde im Damara⸗ lande verantwortli Im Hottentottenlande hat Hert v. Trotha greifbare poſitive Erfolge noch nicht erzielt. Ob unter ſolchen Umſtänden nicht die baldige Entſendung des Genera lkonſuls v. Lindequiſt als Zivilgouverneur geboten wäre,— meint die „Voſſ. Zig.“— iſt eine Frage, die man an hisſiger mäßgebender Stelle kaſteh erwägen ſolle. 1 dem bisherigen Gleis kann die berfahrene Karre kaum noch länger weitergeſchoben werden. Veut tsches Reſeh. fit, 11 ar bon Friede 9 trat érſt in die Erſch Reichskanzlers füür n wür. Erſt von dieſe Gnade in insn, 15 252 1 11 M. ome — *Berlin, Aug. Fleiſchnot in Ober⸗ ſchleſien) 5 Berliner Blättern aus Kathowitz ge⸗ meldet: Eine Fleiſchnot konfereng, an welcher der Borſitzende des Berg⸗ und Hüttenmänmiſchen Vereins, Generaldfrektot Williger⸗ Kattowitz, ſowie die der oberſchleſiſchen Städde keilnahmen, fand geſtern unter dem Votſitze des Bür⸗ germeiſters Stolle⸗Königshütte in Myslowiz ſtatt. Es wurde feſtgeſtellt, daß durch Fleiſchteukrung der Fleiſchverkauf um 30 bis 35 0 H. eringer en Und e fünfkößpfig Arbeiterfamilie 0 bi für Fl be und 0 1 9 auszugeben g chet ſition an den Reic zler 2 7 —„We fen 1 ree E Aus Hannbt hteibt man det„Voſſ. Zi 5 Der önig von Georg.) war bind, w nicht öffe Seltſam aber deruhrt s, wenn das hi heute noch die Welt an das gute Sehbermögen Georgs y. glauben machen will. Zur höheren Ehre des Welfenhauſes ſund um zu zeigen, wie ſach der König auch für das Kleinſte intereſſiert e, bringt das Blatt nach einem Uelzener Blatt eine lange Schilderung eines n Georgs im Jabhre 1862 in den Aemtern Iſernhagen, Medingen und Oldenſtadt. Da lieſt man: Am anderen Morgen nach ei ed zugeben wollle. fenorgan ſelbſt ingenommenem Kaffee eérteilte Se. enzen und geruhte ſodanm nuch kurzer Ve⸗ auf dem Hofe verſammelten zur Cvur n, begab ſich darauf zur Domaine, Die meen, Hertei u Kunpfe 15 11225 woſelbſt die ganze Wirtſch eſichtigt wurde, und kehrte etwa um 1 Uhr nach dem Amt 10 zurück. Nach daſelbſt einge⸗ nmommenem Frühſtück machte Se. Majeſtät noch einen Spaziergang 2 e durch den en das Oldenſtädter Schützenkorps, bon welche m für die Dauer des Aufenthaltes Seitier Miijeſtät zwei Man TTTTTTTTTTTT FIn pierz gehn Tigen, alſo am Soffſtag den 27. Werk in all ſeiner Friſche, ſeiner Farbenfreude ſprünglichkeit, dem Direklor Deutſchinger vom St. Galler Stadt⸗ thegter ein liebevoller Leiter iſt, nochmals in Szene gehen. Wen ſein Weg ins Appenzeller Ländli, ſei's zu des Säntis hohem Gipfel zum Weißbad, ſwo auch jetzt ſchon ſo mancher„Manne⸗ mer“ hauſe, zum lieblich gelegenen Steinegg, wo swir unſere Zelte Kufgeſchlagen haben, fühte, der wende ſeinen Fuß zur Feſthütte an der Sitter, auf grünem Wieſenplan und höre und ſehe wie ein ſitt⸗ ſam Volk, dem die Kunſt der Verſtellung ſonſt ſicher fremd, ſich hin⸗ eingefunden, das Leben und die Sitten ih hrer von den Brettern, die die Welt bedeuten herab, ſo hül Außgüſt, ſöll da und naiven Ur⸗ bringen. Um einen reinen, ſeltenen Genuß Licher, wi die Stittte, wo ein betriebſamer eigenartiger Volksſtamm in f E Ark der Tapferkeit ſeiner Ahnen huldigt, verlaſſen, und den Fuhſchrei, der ihm aus hunderten von fangesfrohen Kehlen entgegenklang, ſo ſchnell nicht vergeſſen. Tögesneuigkeſten. — Der Leopard iſt los! Eine furchtbare Panfk entſtand, wie aus Liſſabon berichtet wird, am letzten Sonntag abend in der gartzen Stadt, als ſich plötzlich die Nachricht verbreitete, daß aus dem außer⸗ halb der Stadt gelegenen Zoologiſchen Garten ein Leopard ent⸗ ſprungen war. Die Polizei wurde teleßhoniſch aufgefordert das Tier nicht durch die Stadttore hereinzulaſſen. Der Leopard ſwär in Wut geraten, als er von einem Käfig in einen anderen gebrächt worden war, er durchbrach die Stäbe oben am Käfig und mit einem Satz durch die Luft ſpraug er mitten unter eine Anzahl Maurer, die gerade eine Mauer ausbeſſerten. Das Tier griff aber keinen an Und entfloh, und ehe ſich die Leute von ihrem Schrecken erholk hatten, war es ihren Blicken entſchwunden. Auf die Nachricht, daß ein Leopard im Garten ſei, fullen ſich die Reſtaurants und Wärter⸗ häuſer bald mit ſchreienden Kindern und Dienſtmädechen. Das Per⸗ ſonal des Gartens bewaffnete ſich mit Heugabeln und Spaten. empfindlich Wald merkte man durch das Schreſen der Ae, 5 der Wache geſtellk waren, die Rebue paffieren, heſichtügſchen ſodann die Geſchäfkslokale, bei welcher Gelegenheit Allerhöchſtdteſelbenn Ihr Bildwis für die Amtsſtube zu ſchenken geruhten und fuhren nach herzlichem Abſchiede um halb 3 Uhr nachmittags nach Uelzen.“ Det arme König ſah nichts. Das ſollte heute endlich zu⸗ gegeben werden. 18. Generalverſammlung des Zentralverbaudes deutſcher Kaufleute Aud Gewerbetre zibender. (Von unſerem Korreſpondenten.) S11. 15. Auguſt. ittt ſterſunts und Handel Regieru Und der. Hetiniſee aſſeſſor Schü Hande gart Kaufmann Stuber und des Skuttgarter Gewerbet mann Dörner anwohnten, kam der Entwurf der Gewichtsordnung zur Sprache. Det Verbaänd hat ſchon Jahre 1908 eine Eingabe an Graf v. Pr 1175 owskly übermitteln laſf in der gefoörderk wurde, 250 und 125 Grammſtücke, di Entwurf nicht vorgeſehen ſind, und Gewichtsord in 1510 Nii⸗ 9 aufzunehmen. Heute wurde auf Antrag des Verbandes von Kauf⸗ leuten der Probvinz Hannover And der angrengenden Länder, den Wolters⸗Hannover vertrat beſchloſſen, erneute Eingaben an den skanzler, den Staatsſekretär Grafen v. Poſadoſosth und den ag zu richten. Nült würde zum pichtigſten Pütikt der Tügbsordnung g⸗ ſchritten, zur Frage der Perſonentart f 8 kämmer⸗Shndikus Dr. Röcke⸗K Vortrag, in dem er ſich nümentlich geget wirkenden anten Vert wandte. Die beabſichtig i ſie die Allgemeinheit von e e und Verbilligung des Ve Preu ßen, das bisher keinen Sck run gen der Fah znen ſollte, wenn auch eine ſens mit ſich aaſale 7—5 wirkliche der Reform ſeinen Fährgäſten eine 10 bis 20 Prozenlt tüf. Rechne mäan noch d Rilogtah Freigepäck auf den preußiſchenn B zahnen ſo ſel man wohl be⸗ igt, zu ſagen, dus preuß die Reform Am die zuſtande zu bringen, der ſüd O (Nanu! D..)] Es ſei ber zechnet 513 Eine, fordern, daß aſchlege nür für läbelle für Gepäck erheblich vedt den Erörterung gab u. a. bedenken, düß es nach del Abgeordnetenhauſe präkkif 3u komnten.— Adlüngen im zlbecklos mit ftolle dern⸗Mauünheim érxklärte die ſdesberbandes fü Bogel⸗ Zentral und Hbe engenannte bn r. Verſammlung 0 Prinziß gegen 1 An. Schnellzu 0 Nölfgenfalls ſollen als ß 0 Dr. Rocke Berückſichtigung fin Ein weiterer Pünkt betr die Miktagsßauße für Ge⸗ hilfen, Lehrlinge und Arbeiter. Nach Abſ. 3 des 8§ 139 e der Gewerbeordnung für das Mſche Reich muß für Gehitf fell, Lehr⸗ lünge und Arbeiter, die ihre H aupkmahlzeit Berhalb des die Ver⸗ Ne ſe kaufsſtelle enthaltenden Gebäudes einnehmei, die Mittagspauſe mindeſtens 1½ Stunden betragen. Der e 795 Vereine zum Schültze des Händels und Gewerbes für S enetbsshis twolle bei deſt dähin wirken, däß dieſe geſetzli Als 20 000 ohleern unter kann: allträgte, det maf Küfgehs bvies in ſe geſtältigkeit bieler Ge 8 ſüen Arbeit zu erledigen iſt.— 0 angelütge inn äüßerſt ſcharfer Weiſe gegen den Bre laue jeden ſoszialpolitiſchen Verf f beiter habe heutzutage 1½ Ankraäg Breslau abzulehnen bandes gegenüber der Ooffentlichkeit Stà m it⸗ Wi Er bitte, in Inteteſſe des Aufehens des und der Reg 1 Ver⸗ iexrung.— älls dem änge⸗ baden imöchte das Wort öbgenen Gewerbeordnungsparagraphen geſtrle chen wiſſen.— Pr Hämburg ſtellte den Antrag, es ſolle an Stelle der 1½ Stunden „Arbeiter geſetzt werden„ängemeſſene Mittagspauſe“.— Nachdem noch Saändqüfſt ⸗Magdeburg ſich ebenfälls für den Wegfaäll 10 der Bezeichnung„Arbeiter“ ausgeſprochen, wurde der Hämvurger Antrag mit überiegender Mehrheit angenommen. Nach dieſer etwas erregten Debatte folgte Vereins Slettiner Kaltfleute: Der Zentralberband wolle bei den maßgebenden Körper⸗ ſchaften dahin vorſtellig 0 daß die Widerſprüche zwiſcken den§§ 616 und 617 des Einerſeits und dom§ 68 .⸗G.eſh. andererſeits 0 ch der Krun kenberſicherung der An⸗ ein Antrag des nommen. Ul ung bor, den Vorſtand den Vorſtand Verſammlung ſchloß Fus Land. zuheim, 16. Auguſt Aus dem Jal Dalldelskammer für Mannheim. 15 tenen zweiten T 1 2—— entnehmen wir folgen 3 rie und hedeutendſte Maunhe im mit zwar der in r Ma⸗ 5 PpCt. des elberbe beſchäf⸗ , in Badeft Mttniiheim Stellung im eiche in erſter Li Vergleichen der badiſchen er, ſo entfallen von%0 badiſchen Arbeitern auf auf 190 Gin wobner Arbeiter in Pforzheiln 25,55 14 Mannheim 17,2 14,5 Weilheiin 1 6,% 1 2 Sch jwetzingen 14,66 5 2,4 im Ländes e 10 9 N 10 ei weitem; dieſes männlichein Ar⸗ iſt mit 6514 gegen 1843 in Pforzheim ſtärker als Weinhe E1 Ittt beſch äftigen ellk⸗ e bethältnismäßig am den, während der 3. und Konſerveninduftrie heitskräften auftreiſt Von 100 Arbeitern waren männlich weihlich darunter jugendlich im Reich(963 80,3 19,3 6,6 „Großherzogtum 70,4 29,8 8,5 im Amtsbezirk Mannheim 82,6 1774 6,3 5 Weinheim 94,6 5,4 5,9 8 Schwetzingen 43,6 56,% 9 Von 100 Arbeitern ſtanden im Alter don 21— 50 Jahren männlich weiblich zuſammen in Baden 46, 15,6 62 „Maunheim 60, 757 68 „ Weiyheim 65,9 271 1 2776 5 9059 Hirſt tlich der Stärke der in Motorenbetrieben ber⸗ geſtellten im Handelsgewerbe 5 n 5 betreffenden Be⸗] wendeten Pferdekräfte ſtand Mannheim unter den deutſchen Groß⸗ ſtimm 85 deln Ul Werben. ſtädt teit 1895 ali, im i 2—.— 5 nehſt Dyrt⸗ Hik ſpräng er mi einen Teich hinein, 35. Guf dent Schbüne und! ndere Waſer 01 Um⸗ herſchtwammen. Jetzt folgte eine unbeſchreibliche Verlbirrung. Der Lärm, den die erſchreckten Tiere itachten, wiſchten 11 mit dem Gekreiſch der Beſucher und dem Schréeſen d die dent Leopärden erſchrecken wollten. Daeis bon kiner Seite zu änderen. Als es dalſn über die Maäuer Gärtens ſprang, es ßerade älf eilſe 9 silunng bon 14 Soldaten, die von Liſſe ſchickk waren. Die Soldateſt Guf deſt gänz köll geintechten Leoparden, und er ſtürzte, bon den Kugeln getroffen, anſcheinend tot gegen die Mauer. Ein Soldat ſchritt bör und fellerte wieder, woörauf ſich der bereits aus ſechs Wunden blutende Ledpar exhob uns auf den Soldaten warf, der ihm ſein Bajofſett Furch den Leib bohrte. Als die anderen Soldaten ſahen, daß ihr Kämerad von dem Leopärden ängefallen wuürde, berloren ſie alle Ueberlegung und ſchoſſen blindlings auf den Leoparden, der nur einer Kugel getroffen wurde, ſpährend drei den unglücklichen Itleß boint c Soldaten trafen. In dieſem Augenblick ſprang aber einer der An des Zoolsgiſchen Gartens über die Mauer uUnd ſtieß dem Leoparden eiſe Heugabel mit ſolcher Gewalt iſt die Kehle, daßz er von ſeiner Beute ablaſſen mußte und kot zuſaͤmmenſank. — Mit einem Floß durch den Großen 0 ſöll dentnächſt Jahrt Unternommen werden. Es handelt ſich darum, 10 Milli Fuß Sparten und Pfähle von der Weſtküſte Kanadas über daes Meer nach Schanghai zu ſchaffen. Solvohl in der Größe des Floßes wie in der Länge der Reiſe wird das einen neuen Rekord bedeuten, denn die mißt etwa 10 000 Kilometer. Man hat rchnet, daß die 5 bei beſtem Wekter und einer Geſchwindigkeit bon 4 Sesmeilen in der Stunde 9 Wochen dauerm würde, ſo noch nichts für ekwaigen Aufenthalt in Anſchlag gebracht iſt, der aber alich nicht notkwendig wäve, da ein Schiff mit Kohlen und Lebens⸗ mitteln für die Schleppdampfer mitgeht. Der Grund für das eigen⸗ urkige Unternehmen iſt darin zu ſuchen, daß Fichten⸗ und Kiefern⸗ 5 den Wäldern von Kanada, Oregon und Waſhington ihn zu ſla ang ſind; auch wäre 8 8 Jahren ve rſuchte ein kühner eo übers Meer zu flößen. ging in Stücke, wurde aber e Experimente, die fork⸗ ahrb 581 eine 7 SS 2 S2 44 700 en, däß ſie an einander gelegt fiſchen und der atlantiſchen Küſte kcr bedeckt häkten. igten Staaten von Amerika 9 8Ur von ärztlich worden, das in ſeiner hygieniſchen leichen haben dürfte iund daher jetzt rſtändigen auch zur Einführung empfol 855 6 Der Staat Nerphork ren W 0 Ung idealer t, Milch von —Dir Abdentmilch. iſt jetzt ſtellenſe garanti Vollkom t nicht bon einem hervorräge in Engl annd Feingend iſt an erſter St 8 Mes iereien der höchſten ereis iſe ein ilch eing Oorden ſſt. erzielt werden dulch ein Se rkeit 0 Schutz gehen irgend wdele ens der Kühe, der Be⸗ mit Ausnahme der Milch felbſt Milch ſo viel wie möglich unter keinn⸗ hältn 188 erzeugt wird. Eine ſolche Farm beſteht thach erung des„Lancet“ aus dem eigentlichen Kuhſtall, den ö dlendangsrünger unnd den Melk⸗ und Abfüllungs⸗ ie Tagesarbeit beginnt ganz früh am Morgen damit, heinzeln aus dem Stall in das Waſſchhaus geführt wird. Hier wird ſte mür Schwämmen And Bürſten ankiſeßtiſch gewaſchen und mit ſterilüfterten Tüchern abgekrocknel. Dann kommt ſie in das Melkhaus. Die Melker müſſen vorerſt in einem beſonderen Raum ein Bad genommen haben und kragen weiße Leinenkleider, die oft gewaſchen und ktäglich zweimal ſteriliſiert werden. Die Milch fließt unmftbelbar aus dem Melbhaus Bürch eine„Trommel“ in den Ab⸗ der Geräte. ſo daß die Dienſte wird ſter freſen V der Schi Waſch⸗ ur umen. jede K Mannheim, 16. Auguſt) General⸗Auzeiger. 8. Seite. mund an erſter Stelle. Gin Fünftel aller Dampfkeſſel Badens mit faſt 30 Proz. der geſamten Heizfläche werden in Mannheim ver⸗ wendet. Für die Bedeutung des Mannheimer Arbeitsmarkts ſpricht die Tatſache, daß 16 574 von 67 349 oder 24,6 Progz. aller im Jahre 1904 an den 13 öffentlichen Arb achweiſen Badens ſür männliche Arbeitsſuchende zur Anmeldung gelangenden offenen Stellen auf die Mannheimer Zentralanſtalt für Arbeitsnachweis entfallen. Anteil Mannheims an den Einnahmen des Reichs und Badens. Der Anteil Mannheims an den Einnahmen des Reichs und ſoch mehr der Einfluß Mannheims auf den Anteil Badens an den Reichseinnahmen iſt ein unverhältnismäßig großer. Nimmt boch Mannheim unter allen Städten Deutſchlands inbezug auf Porto⸗ und Telegraphengebühren die 11 Stelle ein. Die Einnahmen hieraus betrugen 1903: 3 091377 Mk. An Wechſelſtempelſteuer wurden im ſelben Jahre im Reich 12 870 632,30 Mark verein⸗ nahmt, im Ober⸗Poſtdirektionsbezirk Karlsruhe 382 552,80 Mark, wovon allein 194 902 Mark, alſo 51 Proz. auf Mannheim nebſt Vororte kommen oder 1,58 Proz. der Reichseinnahmen, während Mannheim kaum ½ Proz. der Bevölkerung des Reichs aufweiſt. Noch ſtärker tritt die Bedeutung Mannheims für die Reichs⸗ finanzen hervor, wenn man die Einnahmen an Zöllen und Reichs⸗ ſteuern in Mannheim mit den Geſamteinnahmen des Reichs vergleicht. An Zöllen und Reichsſteuern gingen ein im Jahre 1902: Geſamteinnahmen: pro Kopf der Bevölkerung: im Reich: 1024 728 900 17.92 in Mannheim 33 988 350 240.20 an Zöllen allein im Reich: 536 752 000.28 in Mannheim: 26 429 947 187.92 Die Bedeutung Mannheims für den badiſchen Staatshaushalt erhellt aus der Tatſache, daß Mannheim, deſſen Einwohnerzahl 1903:.58 Proz. derjenigen des ganzen Großherzogtums betrug, im ſelben Jahre: 19.53 Proz. des geſamten badiſchen Einkommen⸗ ſteuerkapitals verſteuerte, 15.80 Proz.(1904 ſogar 16.47 Proz.) des Häuſerſteuerkapitals, 28.20 Proz. des Gewerbeſteuerkapitals, 15.15 Proz.(1904: 19.68 Proz.) des Kapitalrentenſteuerkapitals, insgeſamt 14.68 Proz. des ſteuerbaren Einkommens des ganzen Landes gegen.7 Proz. in 1886 und 11.6 in 1896. Den.5 Proz. der Einwohner Badens ſtehen in Mannheim.83 Proz. der badiſchen Einkommenſteuerpflichtigen gegenüber, was den über⸗ durchſchnittlichen Wohlſtand Mannheims beweiſt, krotz der großen Eine neue, kräftig fließende Einnahmequelle iſt die badiſche Steuerverwaltung im Begriffe, ſich jetzt wieder in Mannheim zu erſchließen. Nach der Neueinſchätzung der Grundſtücke und Gebäude in Mannheim erhöht ſich(„Mannheimer Generalanzeiger“ Nr. 20 vom 21. Januar 1905) das derzeitige Grundſteuerkapital der Ge⸗ markung Mannheim von 12 669 195 Mark auf 121 743 015 und das Häuſerſteuerkapital von 216 676 890 M. auf 493 000 800 M. Welch ein eminentes Intereſſe der badiſche Staat, ja ſozuſagen die ganze badiſche Bevölkerung an der Blüte Mannheims hat, geht ſchlagend aus den bedeutenden Eiſenbahn⸗Einnahmen hervor, die Baden aus dem Mannheimer Handel und Verkehr zieht. Mancher Bahnbau, aber auch ſonſtige Kulturarbeit in entlegenen Gegenden, hätte ohne dieſe Einnahmen unterbleiben müſſen. Wie raſch die Leiſtungsfähigkeit dieſer badiſchen Finanzquelle geſtiegen iſt, be⸗ weiſen einige wenige Zahlen. Die Geſamteinnahmen der badiſchen Eiſenbahnkaſſe ſtiegen von 27 074 730 Mark im Jahre 1876 auf 254 270 in 1903, davon entfielen auf Mannheim allein Mark 5 897 970 bezw. 14 338 658 alſo 20.12 Proz. d. i. mehr als 56 der geſamten badiſchen Eiſenbahneinnahmen. Noch weit größer iſt die Bedeutung Mannheims für die Einnahmen aus dem Güterverkehr. Hier ſind von den Geſamteinnahmen der bad. Eiſenbahnkaſſe von 46 579 080 Mark im Jahre 1903: 11812 700 Mark, alſo 25.36 Proz. ihr aus Mannheim zugefloſſen. aus dem Perſonenverkehr in Mannheim mit 2 525 958 M. betragen 10.2 Proz. der geſamten Einnahmen aus dem Perſonenverkehr, übertreffen alſo weitaus den Anteil Mannheims an der badiſchen Webölkerungsziffer(1903:.58 Proz.), obwohl Mannheim noch immer als Station an einer Seitenlinie der Main⸗Neckar⸗ und der badiſchen Hauptbahn behandelt wird und ſelbſt wohlberechtigte Wünſche der Mannheimer Bevölkerung hinſichtlich des Perſonen⸗ berkehrs bei den maßgebenden Stellen nur zum kleinſten Teile Be⸗ rückſichtigung gefunden haben. Viehmärkte. Das abgelaufene Berichtsjahr verzeichnet eine Zunahme der Geſamtzufuhr von Groß⸗ und Kleinvieh gegenüber dem Vorjahre um 6,3 Proz. Der Mehrzutrieb der Schweine beträgt gegen 1903 415,75 Proz. Dagegen haben alle andern Tiergaktungen erhebliche Wenigerzufuhren erfahren. Nur die Rubrik Ziegen hat einen kleinen Ueberſchuß zu verzeichnen. Die Urſachen dieſer bedeutenden Verſchiebungen der Zutriebszahlen ſind in den hohen Preiſen des Rindbiehs und in den niedrigen Schweinepreiſen zu ſuchen. Der Handel mit Großvieh war im allgemeinen mittelmäßig; der Weniger⸗ 5 beträgt 4,33 Proz. Der Zutrieb zu den Pferdemärkten hat ich gegen das Vorjahr um 142 Skück vermindert; nur die Schlacht⸗ fahren. Die Kälber⸗ 55 pferde haben eine Zunahme(um 23 Aber ſelbſt die Einnahmen preiſe ſind immer noch ziemlich hoch und halten ſich annähernd auf gleicher Höhe wie im Vorjahre, weshalb auch der Zutrieb einen Rückgang zu verzeichnen hat. Die Zufuhr der Schweine hat da⸗ gegen wiederum eine ſehr erhebliche Zunahme(um 15,75 Proz.) erfahren. Die ſehr niedrigen Preiſe vom vorigen Jahre haben noch bis Mitte dieſes Jahres angehalten. Die Rubrik Schafe verzeichnet einen Wenigerzutrieb von 618 Stück(17,7 Proz.)Ziegen eine Ver⸗ mehrung von 82 Stück. Der Ferkelmarkt, der in den letzten drei Jahren wieder langſam ſtieg, hat im Berichtsjahre eineAbnahme von 6,78 Proz. erfahren. Grund hiefür iſt verminderte Aufzucht wegen nicht lohnender Preiſe. 5 Fleiſchverbrauch. Die Fleiſcheinfuhr in 1904 hat folgendes Ergebnis: 455 Kg. Ochſenfleiſch, 12 064 Kg. Kuhfleiſch, 19 675 Kg. Rindfleiſch, 3 086 Kg. Kalbfleiſch, 20 557 Kg. Schweinefleiſch, 3 681 Kg. Schaffleiſch, 48 Kg. Ziegenfleiſch, 1087 Kg. Pferdefleiſch, zuſammen 60 608 Kg. Fleiſch und 1582 Stück Zicklein. Im ganzen wurden in Mannheim im Jahre 1904 9 527 712 Kg. Fleiſch verzehrt. Auf die mittlere Einwohnerzahl des Jahres berechnet betrug demnach der tägliche Konſum 0,170 Kg. pro Kopf gegenüber 0,169 im Vorjahr. 7 5 „ Friſtverlängerung für Verbrauchsſteuerabgaben. Die Ver⸗ treter der an der Wiederbeſeitigung des§ 13 des Zolltarifgeſetzes bom 25. Dezember 1902 intereſſterten Städte und Gemeinden wer⸗ den nach einer Meldung der„Frkf. Ztg.“ unter dem Vorſitze des Bürgermeiſter Beutler⸗Dresden am 18. September d. 0 5 vormittags 10 Uhr, im hieſigen ſtädtiſchen Kaufhauſe zu einer Beratung zuſammentreten. Es wird beabſichtigt, in einer an den Reichstag zu richtenden Petition folgenden Antrag zu ſtellen: „Der Reichstag wolle bei den verbündeten Regierungen beantragen, daß die in§ 13 des Zolltarifgeſetzes den Gemeinden, welche Ver⸗ brauchsabgaben auf die dort angeführten Gegenſtände erheben, ge⸗ ſtellte Friſt bis zum Ablauf der gegenwärtig neu abgeſchloſſenen Handelsverträge, das iſt bis zum 31. Dezember 1917, verlängert werde.“ * Die Krankenfürſorge badiſcher Lehrer hatte im abgelaufenen Vereinsjahr 15 946 M. Einnahmen, denen 14 651 M. Ausgaben gegenüberſtehen. An Krankengeld wurde bezahlt 10 491 M. Das Vermögen der Kaſſe beträgt 19 802 M. gegen 16 432 M. im Jahre 1903. * Reform der Maſſeneinlieferung von Poſtanweiſungen. Die Handelskammer richtete an die Kaiſerl. Oberpoſtdirektion folgendes Schreiben:„Schon ſeit längerer Zeit macht ſich das Bedürfnis gel⸗ tend, Einrichtungen für bereinfachte Einlieferung von Maſſen⸗ ſendungen zu treffen. Dieſem Bedürfnis wird am zweckmäßigſten dadurch entſprochen, daß man den Akt der Annahme verkürzt, indem man einen großen Teil des Abfertigungsgeſchäftes dem Abſender überläßt(ſog. Selbſtabfertigung). Die guten Erfahrungen, welche die Poſtverwaltung mit der Selbſtabfertigung von Packeten macht, haben hier in Mannheim auf unſere Anregung die Eiſenbahnver⸗ waltung veranlaßt, das gleiche Verfahren im Expreßgutverkehr ein⸗ zuführen. Ein Bedürfnis für Mannheim iſt ferner eine Verein⸗ fachung der Maſſeneinlieferung von Poſtanweifungen. Daß die Einlieferung von Poſtanpeiſungen erheblich an Umfang gewonnen hat, geht daraus hervor, daß der Betrag der hier eingezahlten Poſt⸗ anweiſungen in den letzten 25 Jahren von 6 189 400 M.(1878) auf 44 339 000 M.(1903) geſtiegen iſt. Deshalb ſollten ſowohl zur Erleichterung für die Maſſeneinlieferer wie für das wartende Publikum beſondere Einrichtungen getroffen werden. Einen, wie uns ſcheint, ſehr geeigneten Vorſchlag für die Vereinfachung von Poſtanweiſungsauflieferungen enthält ein Artikel in Nr. 18 und 19 der„Deutſchen Verkehrszeitung, Organ für das Poſt⸗ und Tele⸗ graphenweſen(29. Jahrgang, Seite 225., 235.), der alle ein⸗ ſchlägigen Fragen ſo eingehend behandelt, daß wir uns darauf be⸗ ſchränken können, Kaiſerl. Oberpoſtdirektion zu erſuchen, nach den dort gemachten Vorſchlägen vorbildliche Einrichtungen in Mannbeim treffen zu wollem, die geeignet ſind, eine weſentliche Vereinfachung bei der Maſſenauflieferung von Poſtanweiſungen herbeizuführen. Insbeſondere würde es ſich hier auch darum handeln, die Maſſen⸗ einlieferung von der Einzelauflieferung ſo zu trennen, Wartezeit der am den Poſtſchaltern einzelne Anweiſungen Auf⸗ liefernden weſentlich verkürzt wird.“ Die Kaiſerl. Oberpoſtdirek⸗ tion hat dieſem Wunſche in dankenswerteſter Weiſe entſprochen, wie aus folgender Antwort hervorgeht:„Im Intereſſe der raſcheren Abwicklung des Schalterverkehrs ſind mehrere dortige Firmen, welche Poſtanweifungen in größeren Mengen regelmäßig aufliefern, zunächſt verſuchsweiſe, ermächtigt worden, die Anweiſungen in die ihnen ſeitens des Poſtamtes zu liefernden Annahmebücher ſelbſt ein⸗ zutragen. Dem neuen Verfahren und ſeiner Weiterentwicklung wird hier beſondere Aufmerkſamkeit zugewendet werden.“ „ Badiſche Landwirtſchaftliche Berufsgenoſſenſchaft. Im Monat Juli 1905 gelangten beim Genoſſenſchaftsvorſtand 719 Unfälle zur Anzeige, wobon 699 auf die Landwirtſchaft und die mitverſicherten Nebenbetriebe und 20 auf die Forſtwirtſchaft entfallen. Erſtmals entſchädigt wurden 311 Fälle; hierunter ſind 9 Fälle mit töd⸗ lichem Ausgang. An Jahresrenten wurden für die neu entſchädigten Fälle 31 625 M. angewieſen, und zwar an 302 Verletzte: 30 209 Mark, an 6 Witwen: 540 M. und an 12 Kinder: 876 M. Für die tödlich verlaufenen Unfälle wurden weiter 450 Mark DDleee D heißt es: Pilſe n. daß die Sterbegelder e bezahlt. Im geſamten waren zu Anfang des Monats Juli 1905 16867 Perſonen im Rentengenuß; davon ſchieden im Laufe des Monats Juli durch Einſtellung der Renten 84k und durch Tod 54 aus. Unter Berückſichtigung des obigen Zuganges bezogen 0 auf 1. Auguſt 1905 17 049 Perſonen Renten im geſamten 8 betrag von rund 1496 720 M.— Die Zahl der Fälle, in welchen im Laufe des Monats Juli Entſchädigungen abgelehnt wurden, be⸗ trug 112; in 273 Fällen mußten Aenderungen im Rentenbezuge vorgenommen werden. * Falſches Geld. Von vielen Seiten wird das Auftauchen bon falſchem Silbergeld gemeldet. Die Falſchſtücke tragen das Münz⸗ zeichen AA und die Jahreszahl 1887. Klang und Prägung, wvelche ſehr geſchickt ausgeführt ſind, ähneln faſt genau den echten Stücken. Die gefälſchten Markſtücke, und um ſolche handelt es ſich meiſtens, ſind nur etwas leichter, bleigrau und fühlen ſich etwas fettig an. * Anſichtspoſtkarten. Nach einer Verfügung der Poſtverwal⸗ tung dürfen jetzt bekanntlich Anſichtspoſtkarten auch auf der Hälfte der Vorderſeite beſchrieben werden. Das„Mainzer Tagbl.“ macht darauf aufmerkſam, daß dieſe Verfügung eine Halbheit ſei. Denn nach wie vor wird der Ankunftsſtempel von der Poſt auf die linke, zu Mitteilungen jetzt freigegebene Seite der Karte aufgedrückt und dadurch ein großer Teil des dort Geſchriebenen unleſerlich gemacht. Damit wird aber die Vergünſtigung durchaus illuſoriſch, wenn nicht die Poſt noch nachträglich verfügt, daß der Ankunftsſtempel auf dem zur Adreſſe beſtimmten Teil der Karte ſeinen Platz erhält, wo ſtetsz hinreichend Platz vorhanden iſt. Sicherlich bedarf es nur dieſer Anregung, um die Poſt zu veranlaſſen, ihrem Entgegenkommen praktiſchen Wert zu verleihen.— Dieſer Wunſch erſcheink uns durchaus berechtigt. In der Tat macht der Ankunftsſtempel den Text vielfach unleſerlich!„„ * Der gute deutſche Michel läßt ſich alles gefallen, auch die Ohrfeige, die ihm jetzt das Bürgerliche Pilſener Bpa u⸗ haus verſetzt hat. In Nr. 142 der„Brauer⸗ und Hopfenzeitung! Das bürgerliche Brauhaus hat ſeine Beikrags⸗ leiſtung zum tſchechiſchen Schulberein heuer bon 4 Heller auf 8 Heller vom Hektoliter erhöht, wodurch bei einem Umſatze bon über 600 000 Hektolitern jährlich mindeſtens 50 000 Kronen dem tſchechiſchen Schulverein zugeführt werden. Im Deutſchen Reich dürfte dieſe verſchärfte Parteinahme für tſchechiſches Weſen k Abſatzſteigerung des Bürgerlichen Brauhauſes im Gefolge haben. Der Zweck des tſchechiſchen Schulvereins iſt, überall in Böhmen deutſche Sprache und überhaupt alles Deutſche und jeden Deut zu verdrängen. Und die dummen Deutſchen im Reiche unterſti dieſes Beſtreben dadurch, daß ſie das Pilſener Bier des dorkig Vürgerlichen Brauhauſes trinken. Je mehr ſie in ihrer gewiſſenloſen Gleichgiltigkeit die Tſchechenbrühe ſchlucken, deſto nehr Geld kaun den iſchechiſchen Deutſchfeinden zur Bekämpfung des Deutſchti übergeben werden. * Das Spremberger Eiſenbahnunglück und die drahtloſe Tel graphie. Das letzte Eiſenbahnunglück bei Spremberg wurde durch die Unachtſamkeit eines Bahnbeamten verurſacht. Nach dem Urt der Bahnbehörden iſt auch die größte techniſche Vervollkommm kaum im Stande, derartige Unfälle, die auf menſchlicher Ung ſamkeit oder böſem Willen beruhen, gänzlich zu verhindern. T dem hat die Praxis gezeigt, daß die drahtloſe Telegraphie renden Zuge wohl dazu angetan iſt, dem Eiſenbahnſicherungsſeſen ſehr wertvolle Dienſte zu leiſten. Die Vernehmungen aus Anlaß des Spremberger Unglücks haben ergeben, daß der ſchuldige Stakion beamte noch im letzten Augenblicke, als der verhängnisvolle Schnell⸗ zug gerade den Spremberger Bahnhof verließ, verſuchte, durch Zik⸗ rufe den Zug zum Stehen zu bringen, daß aber ſeine Bemühungen vergeblich blieben. Er hätte, um ſein Vorhaben zu erxeichen, kele⸗ graphiſch den nächſten Bahnwärter beranlaſſen können, dem Zuge das Halteſignal zu geben. Immerhin war es noch fraglich, ob der Zu nicht ſchon die Bude des Wärters paſſiert hatte, oder ob dem Wän noch ſo viel Zeit blieb, ſich dem Zugführer bemerkbar Bei Ausrüſtung der Züge mit drahtloſer Telegraph gegen dem Beamten ein Leichtes geweſen, den Zug letzten Augenblicke vor der drohenden Gefahr zu Jahren wurden bekanntlich auf der Strecke der Militärb lin⸗Zoſſen eingehende Verſuche mit der drahkloſen Telegraphie fahrendem Zuge gemacht. Man ſtattete die Tel auf der Strecke mit je einem Empfangs⸗ und Gebe⸗Appa und die gleichen Apparate waren auch im Zuge aufgeſtell Uebermittlung der Zeichen wurden die Telegraphen⸗Dräht der Strecke zu Hilfe genommen, um weniger Energie nöti haben. Dieſe Verſuche, die bis vor wenigen Wochen forkge ſwurden, haben bor Sachverſtändigen und Laien klar dargetan, daß die Station der drahtloſen Telegraphie im fahrenden Zuge in jedem Moment mit irgend einer Telegraphen⸗Station an der Strecke in Kontakt treten, bei etwaigen Unregelmäßigkeiten, Unfäl uſſv. ſofort Meldung erſtatten, event. auch Privattelegramme befördern, Rettung herbeirufen und die wartenden Angehörigen auf der näch⸗ ſten Hauptſtation beruhigen kann. Ebenſo können Nachrichten d fahrenden Zug von jeder Station aus exreichen, und den Lokomo führer vor Zuſammenſtößen, Gleishinderniſſen und anderen Stre kengefahren warnen. Wie aus dieſen kurzen Ausführungen 9 geht, würde die Ausrüſtung ſämtlicher Züge mit drahtloſe graphie und die Einführung der notwendigen Apparate au Stationen den ganzen Signal⸗ und Sicherheitsdienſt im kehr weſentlich ergänzen, ohne im Vergleich zu ihre Unkoſtenetat unverhältnismäßig zu belaſt 2 I füllraum Und' wird ſofork in Flaſchen gefüllt. Alle Flaſchen und ſonſtigen Geräte werden aufs Strengſte ſauber gehalten und vor nach dem Gebrauch ſteriliſiert. In dem Abfüllraum befinden ſich auch noch Tröge mit Waſſer, das dauernd auf ſehr miedriger Temperatur erhalten wird. Die Milchflaſchen werden dadurch nach der Füllung und Verſchließung ganz kalt gehalten. Der Verſchluß erfolgt durch eine beſondere Pappkapſel, die nur von dem aufſichts⸗ führenden Arzt ausgegeben wird. Die Flaſchen werden ſchließlich zu je einem Dutzend in Eis verpackt ſamkeit wird auf die Behand⸗ bt es keine Krippen oder Man muß ſich alſo aran halten, werden dürfen, wo ein großer Gewi leben zu erwarten iſt. Außerdem gelehrt, daß nach ſolcher Milch mehr und Abneigungen der Tiere ergründet. Fiſch, hauptſächlich Kabeljau und Hering, dazu kommt die manchmal ſo harknä Selbſtmordkandidaten halten möchte. Ich habe wohl eine halbe Stunde lang an dem Aalbehälter geſtanden und dem Tier ein hübſches Stück friſchen Kabeljaus vor ſeine häßliche Naſe gehalten. Als ich die Hoffnung ſchon aufgab, daß der Aal die Nohrung nehmen würde, ſchnappte er plötzlich danach und verſchlang den Kabeljau augenſcheinlich mit größtem Appetit. Ich bin ſchon lange zu dem Schluſſe gekommen, daß die Aale das aus purer Bosheit tun, aber obgleich wir das wiſſen, müſſen wir geduldig ausharren; denn wenn das Stück Fiſch auf den Voden des Behälters ſinkt, berühren die Aale es nicht mehr. Es gehört viel Erfahrung dazu, für Fiſche und Reptilien Proviant zu kaufen; obgleich ich zwanzig Jahre lang dieſe Arbeit beſorge, habe ich noch nicht alle Neigungen Fiſche ſind wie andere Ge⸗ ſchöpfe manchmal„ſchlecht gelaunt“ oder haben Magenbeſchwerden, die die Aufmerkſamkeit des Arztes erfordern, und dann müſſen ſie einen oder zwei Tage hungern, was ihnen nicht ſchadet. Aber wenn ſie geſund ſind und ſonſt kein Grund vorliegt, aus dem ſie die Nahrungsaufnahme verweigern, müſſen wir ſehr aufpaſſen; ſonſt ſterben ſie vor Hunger. Unſer täglicher Speiſezettel beſteht aus reichlich rohes Rindfleiſch und Leber. Kabeljau und Hering geben wir na⸗ türlich in verſchieden großen Stücken, aber ſelbſt dabei müſſen wir ſehr aufpaſſen, denn die Tiere freſſen nur, wenn die Stücke gerade die richtige Größe, nicht zu groß und nicht zu klein, haben. Die Leber lvird ſehr klein geſchnitten, zu einer breiigen Maſſe zerſtoßen und den Fiſchen auf einem Holzſpieß oder Löffel gereicht. Die Schildkröten und kleinen Kaimans bekommen etwas rohes Rind⸗ fleiſch, aber es muß ſehr friſ) und ohne Fett ſein. Wenn es ihnen nicht paßt, laſſen ſie es gleichmütig auf den Voden des Behälters ſinken, und man muß ſeinen Aerger hinunterſchlucken und ihnen eine zweite Portion anbieten. Alle Speiſen, die nicht verzehrt wer⸗ den, müſſen ſofort aus dem Vehälter entferut werden, denn ſonſt zerſetzen ſie ſich und vergiften das Waſſer. Wenn das Waſſer ſalzig iſt, braucht man nicht ſo vorſichtig zu ſein, aber natürlich muß immer Sauberkeit herrſchen. Andere Tiere hier nähren ſich wieder ig Nahrung berweigern, daß man ſie für viel in dem Fiſchhauſe verzehrt. d die wir haben, verbrauchen täglich 700 Pfund Nahrungsmitt die Ausgaben dafür ſind nicht gering. 5 Gründen dieſer Bevorzugung nachzuſpüren. mür bon lebenden Geſchöpfen, nämlich von Elriten, Garn⸗ Miesmuſcheln, Krabben und großen fetten Würmern. kommen dreimal wöchentlich dieſe lebenden Tiere geliefe züchten wir ſie ſelbſt in beſonderen Behältern, damit wir ſtet lebenden Vorrat zur Hand haben. Forellen, Hechte, Gol m Hechtbarſche, Barſche uſw. freſſen nur lebende Tiere, un biel Spaß, ihr großes Vergnügen bei der Jagd auf ihr beobachten. Sobald wir in den Forellenbehälter ei werfen, ſpringen die Fiſche in der größten Aufregung kleinen ſilbernen Streifen und berſchlingen ſo viele wi Aber auch die Elritzen ſind ſehr ſchnell und wiſſen i 1 die Macht ihrer Feinde über ſie nur beſchränkt iſt, i die Forellen die Beute ſchwimmend fangen müſſen, des e ſie ſofort auf den Boden herab und verſtecken ſich in einer Ecke die die Forelle nicht kommen kann. Wenn die Elritzen auf der Suche nach Nahrung aus dem Verſteck hervorkon die Fovelle auf ſie herab, und um die Elritze iſt es geſ ders ſind die Bermudafiſche, deren ſchöne iriſierende Schuppen ze Sekunde die Farbe ändern können. Sie nähren ſich har auch von lebenden Elritzen, verſchmähen aber gelegentlich ein gutes Stück Kabeljau, das in feine Streifen geſchnitte Bermudafiſche ſind langſam in ihren Bewegungen, un ritzen ſchnell wie der Blitz ſind, können ſie ihren F autsweichen. Ich habe es erlebt, daß Elritzen drei bi in dem Behälter der Bermudafiſche gelebt haben, achten ſie ihre Feinde ſo und ſchwimmen ihnen ſo an der Naſe vorbei, daß ſie doch eines Tages gefaßt we haben in der Regel einen guten Appetit; deshalb wird Die 2500 Fiſche und —. Die gichtfreien Japaner. Gicht und Gelenmtentzünd ng bei den Japanern äußerſt ſelten, und es verlohnt ſich wohl, Wir lernen ja zj ſo manches bon der jüngſten Großmacht im fernen Oſten, und wäre es ſicher nicht das Schlechteſte, wenn wir uns durch Vefolg 4Seſte; 1 * General⸗Auzeiger. Mannheim, 16. Auguſt. * Ein flüchtiger Bürgermeiſter. Gegen den Bürgermeiſter Weber der Gemeinde Amöneburg bei Gießen wurde lt.„Gießener N..“ ein Steckbrief erlaſſen, weil er 11000 M. ſtädtiſche Gelder unterſchlagen hat. Man vermutet, daß der De⸗ fraudant ſich auf dem Wege nach Amerika befindet. Verfolgt und angegriffen wurde, wie uns ſeitens der Wach⸗ mund Schließ⸗Geſellſchaft mitgeteilt wird, am 16. ds. früh 3 Uhr in der Waldhofſtraße der Bahnſchaffner Jean Lenzen von 5 Männern, deven zwei mit offenen Meſſern und dem Rufe:„Laß blitzen!“ guf ihn zuliefen, als der Hilfswächter der Wach⸗ und Schließ⸗Geſell⸗ ſchaft Nikolaus dazwiſchentrat, den Angegriffenen gegen ſeine Ver⸗ folger ſchützte und weitergeleitete. Zu dem Automobil⸗Unfall in Herrenalb wird uns von einer hieſigen Dame, welche Augenzeugin des Unfalls war, mitgeteilt, daß der Beſitzer des Wagens, Herr Oſterrieth aus München, ſich durchaus nicht brutal benommen habe. Der Herr war durch den Vorfall ſehr niedergeſchlagen und hat dem Vater der beiden ver⸗ letzten Kinder telegraphiſch ſein herzlichſtes Beileid ausgeſprochen, mit dem Zuſatz, daß er für alle Koſten aufkommen werde. Die Kin⸗ der befinden ſich bereits außer Gefahr, auch iſt es nicht richtig, wie in unſerer letzten Nummer gemeldet, daß dem einen Kinde ein Ohr abgefahren wurde. Richtigſtellung. Wir ſtellen hiermit feſt, daß Herr Bau⸗ materialienhändler Franz Molitor, jetzt in Neckargemünd wohn⸗ haft, mit dem in geſtriger Nummer unter der Spitzmarke„Ein koſt⸗ ſpieliges Abenteuer“ genannten Baumaterialienhändler M. in keiner Weiſe identiſch iſt. Aus dem Grossherzogtum. Schwetzingen, 15. Aug. Die Kirchweihe auf dem Grenz⸗ chof ging leider nicht ohne ein blutiges Renkontre vorüber, Der ver⸗ heiratete Jakob Heid von Plankſtadt kam mit den Schweizern Joh. Steinhof und Friedrich Weidner in einen Wortwechſel, der in eine Keilexei ausartete. Heid ſtieß dem Steinhof das Meſſer in den Rücken und Arm, ſo daß dieſer lebensgefährlich verletzt in die Klinik nach Heidelberg verbracht werden mußte. Heidelberg, 16. Aug. Die Perſönlichkeit des in der ismarckſäule erſchoſſen aufgefundenen jungen Mannes iſt nun feſtgeſtellt. Es war der Tapezier Peter Kunz aus Pforz⸗ hheim, der bom 4, bis 25. Juli in der Ohrenklinik untergebracht war. Der Erſchoſſene hatte zuletzt in der Papierfabrik in Dill⸗Weißen⸗ ſtein bei Pforzheim gearbeitet. ̃ Rfelaſingen, 15. Aug. Am Samstag brannte das An⸗ weſen des Fuhrhalters Albert Giener bis auf den Grund nieder. Der Schaden beträgt etwa 10 000 M. und iſt nur teilweiſe durch Verſicherung gedeckt. Der Mieter des abgebrannten Gebäudes, Fabrikarbeiter Steiner, wurde wegen Brandſtiftungsverdachts in Haft genommen. BC., Königsfeld, 15. Aug. Vorgeſtern feierte die aus etwa 600 Seelen beſtehende„Hexrenhuter“ oder„Brüdergemeinde“ ihr Stiftungsfeſt der Gemeinſchaft. Es war am 18. Auguſt 1722, als die Mähriſchen Brüder, welche ihr Hab und Gut im Stiche ließen, um ihrem Glauben treu bleiben zu können, die Kolonſe Herrenhut in Sachſen gründeten. BC. Karlsruhe, 15. Aug. Oberbürgermeiſter Schnetz⸗ Lec hat heute ſeinen Dienſt wieder angetreten, Dem vortrefflichen Ausſehen nach zu ſchließen, ſcheint ſich Herr Schnetzler von ſeiner ſchweren Krankheit wieder vollſtändig erholt zu haben, was gewiß von der geſamten Bürgerſchaft freudigſt begrüßt wird, Möge es dem verehrten Oberhaupt der badiſchen Reſidenz vergönnt ſein, noch recht viele Jahre ſeines Amtes zu walten. Aus dem Wieſenthal, 15. Aug, In Schopfheim, Jahrnau und Maulburg ſind die Zimmerer zur Erringung des Zehnſtundentages in den Ausſtand getreten. —Pfalz, Heſſen und Umgebung. Ludwigshafen a. Rh., 15. Aug. Das ſtädtiſche Gaswerk, bisher ein Schmerzenskind der Stadt, warf im Jahre 1904 nach Abzug von Kapftalstilgung, Zinſen und Abſchreibungen 86 479 M. Reingewinn ab. Der Durchſchnittsverkaufspreis beträgt 11,484 Pf. für das Kubikmeter. * Neuſtadt, 15. Aug. In der Mitgliederverſammlung vom 12, Auguſt hat der Jungliberale Verein beſchloſſen, zu⸗ gunſten der durch das Unwetter am 10. Auguſt ſo ſchwer betroffenen Winzer und Bauern des Oberlandes und im Gäu eine freſwillige Sammlung zu veranſtalten. * Darmſtadt, 15. Aug. Zu den Vergiftungen in König i. O. wird mitgeteilt, daß einige der Erkrankten das Bett beveits verlaſſen haben und einer in ſeine Heimat Frankfurt abgereiſt iſt. Werſchiedene erholen ſich aber nur ſehr langſam, darunter auch Frau Körner. Lebensgefahr beſteht für niemand mehr. Immerhin iſt nicht vorauszuſehen, ob ſich nicht bei einigen der Erkrankben ſpäter Folgeerſcheinungen bemerkbar machen. Mainz, 18. Aug. Zu der Landwirtſchaftlichen Landes⸗ und Jubiläums⸗Ausſtellung ſind, abgeſehen von Geflügel und Bienen, über 1000 Ausſtellungstiere angemeldet, darunter ca. 400 Rinder und 340 Ziegen. Noch ſtärker wird die Erzeugniſſeabteflung beſchickt werden. Die urſprünglich vorgeſehenen Räume reichen nicht aus, ſodaß weitere Bauten errichtet werden müſſen. Mainz, 15. Aug. Der Gendarmeriewachtmeiſter Pfeffer, in Kaſtel ſtationiert, wurde heute Morgen auf der Erbenheimer Ehauſſee erſchoſſen aufgefunden. Der Wachtmeiſter hat, wie die Unterſuchung feſtſtellte, durch Selbſtmord geendet. Heute früh um 4 Uhr verließ Pfeffer ſeine Wohnung, um 9 Uhr wvurde er am Birlenweg in der Nähe der Erbenheimer Chauſſee, an einem Gar⸗ tenzaun ſitzend, tot aufgefunden. Er hatte ſich eine Kugel in die rechte Schläfe geſchoſſen; den Revolver hielt er noch in der Hand. Pfeffer, der 45 Jahre alt, war vom 1. Oktober ab nach Gundersheim bei Worms berſetzt; da ſeine älteſte Tochter in einem Ladengeſchäft in ihres Vorbildes von ſolchen ſchweren und ſchmerzhaften Krankheiten befreien könnten. Nach der Auffaſſung einiger Mediziner kann die Feſtigkeit der Japaner gegen die Gicht nur durch den reichlichen Gebrauch von Waſſer erklärt werden. Sie waſchen eben ihre Nieren damit ſo ſtetig und gründlich aus, daß dieſe keine Gelegenheit mehr Hhaben, noch harnſaure Salze an die anderen Gewebe abzugeben, deren Ablagerung dann zu den bekannten gichtiſchen Erſcheinungen führt. Zur Mahlzeit trinken die Japaner Tee ohne Zucker und ohne Milch, außerdem aber tagüber—5 Liter Waſſer. Daneben nehmen ſie jeden Tag—3 Bäder. Auch die einfache Art der Ernährung kommt hinzu, ihre Geſundheit zu befeſtigen. Welch ein Unterſchied gtwiſchen einem Japaner, der nötigenfalls an einer Hand voll Reis der ein paar getrockneten Fiſchen genug hat, und einem Europäer, der wenigſtens Zmal am Tage gründlich eſſen muß. Allexdings darf man ſich dieſe Bedürfnisloſigkeit nicht ſo übernatürlich vor⸗ ſtellen, wie es oft geſchieht. Wenn ein Japaner mehr aufreibende Anſtrengungen zu leiſten hat, muß er ſelbſtverſtändlich die ver⸗ Jorene Körpevenergie ebenſo durch eine veichliche und kräftige Mahl⸗ geit erſetzen wie ein anderer Menſch. Er bringt es aber gewöhnlich Kuf einfachere Weiſe zuwege, und daher beſteht der Satz von der Anſpruchsloſigkeit des japaniſchen and ebenſo des chineſiſchen Arbeiters zu recht. So ohne Weſteres läßt ſich das nun nicht nach⸗ ahnten, denn die andere Entwicklung des Europäers hat auch ihre nakürlichen Gründe, die auf dem Klima und der Art des Heimat⸗ ides beruhen. Dennoch kann es nicht ſchaden, wenn wir— und 1 nur die Gichtkranken unter uns— die Japaner in ihrer ein⸗ ſachen Lebens⸗ und Ernährungsweiſe zum Muſter nehmen. Mainz beſchäftigt iſt und ſeine anderen Kinder in Mainz in die Lehre kommen ſollten, hatte er ſich ſeine Verſetzung ſo zu Herzen genommen, daß er den Selbſtmord verübte. Alle Petitionen des Kreisamts Mainz und der Bürgermeiſterei Kaſtel an die Gendarmeriedirektion, Pfeffer in Kaſtel zu laſſen, hatten keinen Erfolg. * Frankfurt, 15. Aug. Nach einer Polizeiverordnung darf in Wirtſchaften nach 11 Uhr abends keine Blechmuſik mehr gemacht werden, ſondern nur noch Streichmuſik, Nun hatte ein Wirt guf der Ginnheimer Landſtraße einen Strafzettel bekommen, weil bei der Muſik, die er nach 11 Uhr machen ließ, auch Triangel, Trom⸗ mel und Becken gebraucht worden waren. Als er richterliche Entſchei⸗ dung anrief, verurteilte ihn das Schöffengericht zu 5 M. Geld⸗ ſtrafe. Er legte Berufung ein und die Strafkammer vernahm den Kapellmeiſter des Zoologiſchen Gartens als Sachverſtändigen über dieſe muſikaliſche Frage. Dieſer bekundete, daß Triangel, Pauke und große Trommel zum„Schlagzeug“, aber nicht zu den Blech⸗ inſtrumenten gehören, und da vom Schlagzeug in der Polizeiver⸗ ordnung keine Rede iſt, ſo muß der Wirt freigeſprochen werden, “ Würzburg, 15. Aug. Die Unterſchlagungen des ber⸗ ſtorbenen Kaſſierers des Bürgerl. Unterſtützungsbereins Schwein⸗ furt, Magiſtratsrat Gumbart, betragen, ſoweit bisher feſtgeſtellt iſt, über 70000 M. Der Verein hat Konkurs angemeldet. Theater, Runſt und(Uiſſenſchaft. Jules Maſſenet wurde, wie der„Gaulois“ berichtet, von Hans Gregor, dem Direktor der neuen Komiſchen Oper in Berlin, gebeben, eine Art Prolog zu ſchreiben, der bei der Eröffnung ſeines Theaters geſungen werden ſollte. Maſſenet mußte zu ſeinem Be⸗ dauern ablehnen, da er gegenwärtig ganz mit der Kompoſttion ſeines neuen Werkes„Arjane“, zu dem Catulle Mendes den Text ge⸗ ſchrieben hat, beſchäftigt iſt. Ein Denkmal für die Meiſter von Barbizon. Aus Paris wird berichtet: Die Direktion der Schönen Künſte beſchäftigt ſich gegen⸗ wärtig mit dem Plan, in den Champs Elyſces ein prächtiges D Denk⸗ mal zu errichten, das den Meiſtern der großen franzöſtſchen Land⸗ ſchafterſchule, die unter dem Namen„Schule von Barbizon“ bekannt iſt, gewidmet ſein ſoll. hier gemeinſam geehrt werden ſollen, waren Corot, Thͤodore Rouſ⸗ ſeau, Millet, Jules Dupré und Daubigny. Auch die Stadt Paris iſt aufgefordert, ſich an dem Werke zu beteiligen, und ſie hat ſich dazu bereit erklärt. Es ſoll ein großes dekoratibes Denkmal werden, zu deſſen Exlangung ein Wetthewerb ausgeſchrieben werden ſoll. Das Denkmal für Alexandre Dumas fils, das im nächſten Jahre am Geburtstage des Dichters enthüllt werden ſoll, iſt von dem Bildhauer Remhy Saint⸗Marceaux ſchon ziemlich weit gefördert worden. Der Dichter iſt ſitzend dargeſtellt, in einer der langen Bluſen, die er ſo gern trug, mit dem Stift in der Hand, und er ſcheint nach dem Diktat der Heldinnen ſeiner Dramen, die das Piedestal umgeben, der Marguerite Gautier, Francillon, Deniſe und Diane de Lys, ſeine Dichtungen niederguſchreiben, Auf dem einfach zylinderiſchen Sockel ſind die Hauptwerke des Dichters ver⸗ zeichnet. Sport. Die Herkomer⸗Konkurrenz. Nürnberg, 16. Aug. Heute früh 6 Uhr wurden von dem Vororte Stein 71 Motorwagen zuxr Endfahrt nach München abge⸗ laſſen. Das Wetter iſt prächtig. München, 16. Aug. Als Erſter traf 1,38 Uhr Dius⸗ mogres⸗Paris(Mercedes) hier ein. Stimmen aus dem Publikum. „Die Zielſcheibe eines nichtsnutzigen Bubenſtreiches wurde am Montag Abend gegen 9 Uhr eine Dame, die Gattin eines ſich hier in angeſehener Stellung befindlichen Beamten, Dieſelbe wollte ſich von ihrer Wohnung an der öſtlichen Seite des Friedrichsringes ent⸗ lang zu einem dort in der Nähe des Waſſerturmes gelegenen Reſtauxant begeben, ſwo ihr Gatte und bekannte Familien ſie er⸗ warteten. An der Ecke der Tullaſtraße näherte ſich ihr von hinten ein ſchmächtiger junger Menſch und beſpritzte unbemerkt den Rock des wahrſcheinlich Tierblut, von der die Spritzer noch Dienstag Abend auf dem Trottoixr der Ecke Friedrichsring—Tullaſtraße zu ſehen waren. Seine Abſicht hat der Bube nur zu gut erreicht, denn die Dame befand ſich in äußerſt peinlicher Situation, als ſie nichts⸗ ahnend durch den hellerleuchteten und vollbeſetzten Vorgarten des Reſtaurants zu dem Tiſch ihrer Bekannten ſchritt und dort erſt auf den Zuſtand ihres Kleides aufmerkſam gemacht wurde, ohne die Urſache ebenſo wie die Umſitzenden verſtehen zu können, da dieſelbe ſich erſt ſpäter aufklärte. Es dürfte angezeigt ſein, daß die Damen, welche gegen Dunkelwerden in weißen Kleidern die Straßen an weniger belebten Stellen paſſſeren, rechte Vorſicht üben, denn es iſt anzunehmen, daß derſelbe Bube ſeinen Dummenjungenſtreich noch weiterhin verſuchen wird, und die Herren unter den Straßenpaſ⸗ ſanten werden gebeten, beim Bemerken eines ſolchen Vorganges recht feſt zuzugreifen, um den Täter der Polizei zu überliefern.“ ——— Heueſte Hachrichten und Celegramme. Orivat-⸗Celegramme des„General-Hnzeigers“ Trier, 16. Aug. Der bekannte Feſuitenpater von Hammerſtein iſt 78 Jahre alt geſtorben.(Frkf. Ztg.) * München, 16. Aug. Prinz und Prinzeſſin Hein⸗ rich von Preußen ſind von Markt⸗Redwitz kommend, heute vormittag 10%½ Uhr hier angekommen und 1 Stunde ſpäter nach Innsbruck weiter gereiſt. * Eiſenach, 16. Aug. Der Kaiſer und die Kai⸗ ſerin treffen beſtimmt am 26. Auguſt zum Beſuch des Groß⸗ herzogs ein. Auf der Wartburg iſt eine Beſichtigung der re⸗ ſtaurierten Eliſabethen⸗Kemenate und der 8 neuen Wand⸗ gemälde von Prof. Oetker⸗Berlin in Ausſicht genommen,(F..) * Wilhelmshöhe, 16. Aug. Der Kaiſer und die Kaiſerin unternahmen heute Vormittag einen längeren Spaziergang über die Elfbuchen nach Hereules. Der Kaiſer hörte ſpäter den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts von Lucanus ſowie im Anſchluß daran denjenigen des Miniſterial⸗ direktors Althoff. * Berlin, 16. Auguſt. Wie das Wolffſche Bureau von zuverläſſiger Seite hört, wird der König von Spanien ſeinen Beſuch am Berliner Hofe nicht während der Manöver⸗ zeit, ſondern erſt im November machen. Die marokkaniſche Frage. Paris, 16. Aug. in Thonon⸗les⸗Bains Minſſterpräſident Rouvier erklärte einem Mitarbeiter des „Temps“ gegenüber, die Verhandlungen wegen der Marokko⸗ Konferenz nähmen einen normalen Vexlauf. wortete auf die Mitteilung des von Frankzeich ausgearbeiteten Kon⸗ ferenz⸗Programmes noch nicht. Der Verzug dürfte aber nich Wunder nehmen, denn je mehr man ſich vorher über das Konferenz⸗ programm einige, deſto mehr würden die Arbeiten der Konferenz Der Saen Deutſchland ant⸗ ordnung wird vorausſichtlich am 19. Auguſt Die bekannteſten Meiſter der Schule, die 0 erleichtert und um ſo eher würde der Sultan das Programm an⸗ nehmen. Paris, 16. Aug. ranzöſiſche Geſandte ſich bei dem Maghzen über die Ver⸗ F aftung eines gewiſſen Bumzian beſchwert habe, weil der Genannte s dem Dorfe Miliana ſtamme, deſſen Belwohner wegen ihres al⸗ iſchen Urſprungs als S Schutz durch die Liſt eines Kaid in eine Falle gelockt wurde. * London, 16. Aug. Die„Times“ einer deutſchen Anleihe in Marokko ſchreibt: Di 7¹ Geßwährung Frankreichs Miß⸗ öffentlicher Meinung einen Stoß verſetzen und Frankreich trauen gegen die deutſche diplomatiſche Methode vermehren. 2 Deutſchland hätte kein beſſeres Mittel finden köl zu zu provozieren, daß es die marokkaniſche Konferenz nun ablehnte, 8 Doch werde Frankreich allein zu ſagen haben, welche Haltung es an Franfpei En, Frankreich da⸗ gegenüber den neuen Anordnungen der deutſchen Diplomatie ein⸗ nehmen werde. Jedenfalls werde Frankreich die vollſte Unterſtützung Englands haben. Der Vorfall zeigt wieder einmal die provozierende Tendenz der modernen deutſchen Politik, welche die wahre Wurzel bon Englands Mißtrauen ſei.(Eine niedliche Hetzerei! D..) Die Lage in Ruſtland. * Petersburg, 16. Aug. Hier iſt, wie die„Petersb. Tel.⸗ gentur“ meldet, über Unruhen, die geſtern in Riga vorge⸗ kommen ſein ſollen, nichts bekannt. Die von den Zeitungen ver⸗ öffentlichten Meldungen dürften ſich auf die Vorgänge in der letzten Woche beziehen. * Petersburg, 16. Auguſt. Die Verbffentlichung des kaiſerlichen Manifeſtes und der Reichsduma⸗ erfolgen. Von den dem Kaiſer vorgelegten 8 Entwürfen des Manifeſtes ſoll der von Pobjedenocew berfaßten den Vorzug erhalten.(Der wird darnach ſein! D..). — Der Krieg. Ruſſiſch⸗japaniſche Friedensverhandlungen. * Portsmouth, 16. Auguſt.(Reuter). Artikel 6 der Friedensbedingungen, der angenommen wurde, ſichert den Japanern die Uebergabe der ruſſiſchen Pachtun⸗ gen auf der Liautung⸗Halbinſel, einſchließlich Port Arthur, Dalnh, der Blonde⸗ und der Elliot⸗Inſeln. Ein anderer Ar⸗ tikel enthält die gegenſeitige Verpflichtung, die territoriale und adminiſtrative Unverſehrtheit Chinas und das Prinzip der „Offenen Tür“ zu achten. * Portsmouth(New Hampfhire), 16. Aug.(Reuter). Vorausſichtlich werden die Verhandlungen nunmehr weniger ſchnell geführt werden. Witte erhob energiſchen Einſpruch dagegen, daß außer der Zahlung einer Kriegsentſchädigung und Abtretung Sachalins noch die Auslieferung der in neufralen Häfen internierten Kriegsſchiffe, eine Einſchränkung der See⸗ ſtreitkräfte im fernen Oſten und die Abtretung der chineſiſchen Oſtbahn an China gefordert werde. Arkikel 7, der ſich mit der Oſtbahn befaßt, wird heute erledigt. Die Ruſſen be⸗ ſtehen darauf, daß die Bahn als Privateigentum der ruſſiſch⸗ chineſiſchen Bahn anzuſehen ſei. Die Japaner erklären dem⸗ gegenüber, daß die Bahn von Rußland zu ſtrategiſchen Zwecken gebaut worden ſei. Eine maßgebende japaniſche Perſönlichkeit erklärte, Japan werde von dieſem Standpunkte niemals abgehen. Portsmouth, 16. Aug.(Reuter.) Die Lage läßt ſich inoffiziell folgendermaßen beſchreiben: Die japaniſchen Friedens⸗ unterhändler werden mit den Verhandlungen fortfahren, ſoweit dies möglich iſt, ohne jedoch in weiteren Punkten, welche Japan für weſentlich hält, nachzugeben. Sollte ſich dann herausſtellen, daß es unmöglich ſei, ein Uebereinkommen zu erreichen, ſo werde Japan erklären, daß es zwecklos ſei, weitere Verhandlungen zu führen und werde dann ſeine Aufmerkſamkeit dem Feldzuge in der Mandſchurei zupenden. Jedoch habe man immer mehr Hoffnung, daß ein Kom⸗ promiß erreicht werde. Newhork, 16. Aug. Witte erklärte, eine gemeinſame Verwaltung Sſachalins durch Rußland und Japan ſei undenkbar. Die Konferenz ging vorläufig zu der Gebietsabtretungsfrage über, in welcher die Japaner ſehr ſtarrſinnig ſind. Sie ſollen nachgiebiger bezüglich der in den Häfen internierten Kriegsſchiffe ſein. Die ruſſiſche Delegation glaubt den Beginn eines Umſchwunges in den amerikaniſchen Sympathien zu bemerken, der Witte's ſympathiſcher Perſönlichkeit zugeſchrieben wird. England übt angeblich einen Druck auf Japan aus, ſich nachgiebiger zu zeigen.(FIrkf. Stg.) Verantwortlich für Politit: Chefredakteur Dr. Paul Harms, für Feuilleton und Kunſt: Fritz Kayſer, für Lokales, Provinziales u. Gerichszeitung: J..: Karl Apfel, für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktionellen Teil: Karl Apfel, für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fraus Kircher. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerel⸗ G. m. b..: Ernſt Müller. * Wieder Schlaf u. Appetit! „Herr A. R. aus Spandau, der ſein Leiden vergeblich mit allen mäglichen Mitteln bekämpft hatte, ſchreibt nach einer Kur mit 15 Flaſchen Lamſcheider Stahlbrunnen: „Es freut mich, über den wunderbaren Heiltrank nach Ver⸗ brauch von 15 Flaſchen, der ſich glänzend bewährt hat, Mitteilung machen zu können. Beſchwerden ſind verſchwunden; Kräftigung des Körbers, Appetit und ruhigen Schlaf habe ich wieder er⸗ Ich kann nun wieder arbeitsfreudig in meinem Veruf wirken“. Frau E. H. in Köln ſchreibt:„Erſuche hierdurch um noch⸗ malige Sendung von 30 Flaſchen Lamſcheider Stahlbrunnen. Das Waſſer enthält wirklich Wunderkraft. Seitdem ich Ihr Eiſen⸗ kwaſſer trinke, fühle ich mich ſo geſund wie nie in meinem Leben. Nächſt Gott verdanke ich dem Lamſcheider Stahlbrunnen die Wiederherſtellung meiner Geſundheit“. Frau A.., Bautzen, ſchreibt:„Das Lamſcheider Stahl⸗ brunnen⸗Waſſer iſt das einzigſte Mittel, welches mir in meinem ſchweren Nervenleiden Hilfe brachte.“ Trinkkuren mit Lamſcheider Stahlbrunnen können ohne Be⸗ düfsſtörung zu jeder Jahreszeit vorgenommen werden usführliche Mitteilungen über Heilerfolge, Kurgebrauch etc. er⸗ halten Leidende koſtenlos durch die Verwaltung des Lamſcheider Strahlbrunnen in Düſſeldorf 104. 1098 1 Aus Tanger wird gemeldet, daß der⸗ „Oeammheim, 18, Auguſt General⸗unzeiger. 8, Seite. Oolkswirtschaft. Vom Rhetniſch⸗Weſtfüliſchen Kuxenmarkt. (Bericht von Gebrüder Stern, Bankgeſchäft.) Die bisher noch nicht in vollem Umfange bekannt gewordenen Meldungen von dem Verk Anzahl Grubenfelder der Internationalen Bohrgef ßgebendſten Kohlen⸗ geſellſchaften des Indr h dem Kohlen⸗ kuxenmarkte nach der Geſchäftsloſigkeit der letzten Wochen endlich eine Anregung, die die Unternehmung zu lebhaften Käufen in den ſchweren Werten des Marktes veranlaßte. Zwar blieben Ewald und Conſtantin der Große vollkommen vernachläſſigt und auch für Lothringen und König Ludwig zeigte ſich nur verein⸗ zelbe Kaufluſt. Dagegen aber wurden Dorſtfeld und Friedrich der Große in großen Mengen aus dem Markte genommen und erzielten Steigerungen von M. 800 bezw. M. 500. Ebenſo beſtand für Helene 1 und Amalie und Königin Eliſabeth reger Begehr. Eine ſprung⸗ 3 weiſe Steigerung von mehr als M. 1000 erfuhren Herkules bei lebhaften Käufen des Publikums die ſich bis etwa M. 11 800 fork⸗ ſetzten. Nur Auguſte Victoria litten unter größerem Angebot und waren bei M. 11 300 erhältlich. Von leichten Papieren ſetzte ſich die Aufwärtsbewegung in Dahlhauſer Tiefbau bis M. 3750 fort. Auch Siebenplaneten ver; bei Berichtsſchluß eine Steigerung von M. 400 auf erneut auftretende Gerüchte von einer Anglie⸗ derung der Gewerkſchaft. Altendorf, Alte Haaſe, Tremonia und Schürbank und Charlottenburg gingen zu etwas gebeſſerten Preiſen in Poſten um und auch Boruſſia konnten ſich trotz der wenig erfreu⸗ lichen Lage des Werkes ziemlich gut behaupten. Bemerkensvert iſt ſchließlich das Intereſſe für Bohranteile, das auf die eingangs er⸗ wähnten Gerüchte zurückgeführt wird. Insbeſondere konnten Annelieſe um M. 500 und Weſtfalen um M. 300 bei lebhaftem Be⸗ ſitzwechſel anziehen. Auf dem Kalikuxenmarkte hielten ſich die Umſätze für ſchwere Ausbeutewerte in beſcheidenen Grenzen. Der Steigerung von Wintershall in der letzten Woche folgte auf Glattſtellungen ein Abſchlag von M. 200, da anſcheinend der letzte Quartalsbericht nicht befriedigte. Etwas matter lagen auch Beienrode bei M. 10300 und wiederum Alexandershall bei M. 10 600 ohne daß für dieſen er⸗ neuten Rückgang ſachliche Gründe belannt wurden. Die übrigen hierhergehörigen Werte behaupteten ihre Kurſe leicht, Glückauf Sondershauſen erzielten ſogar eine weitere Steigerung von M. 300 und auch zu dieſem Kurſe wurde ein Angebot nicht genannt. Der Verkehr in ſchachtbauenden und kleineren Werten war im abgelaufe⸗ men Berichtsabſchnitte wiederum ein ſehr lebhafter, wenngleich eine leichtere Abnahme nicht zu verkennen iſt. Die Tendenzentwicklung aber blieb während der ganzen Woche unentſehieden. In großen Poſten gingen Deutſchland Juſtenberg zwiſchen M. 2900 und Mark 3100, Hanſa Silberberg bei M. 3600 und M. 3850, Günthershall bei ca. M. 4200, Immenrode bei ca. M. 2500, Sachſen Weimar bei .. M. 1400 bis 1450, Sigmundshall bei M. 3900 bis M. 4050 bezziv. M. 1400 bis 1450, Sigmundshall bei Mark 3900 bis M. 4080 1250 um, Eine größere Einbuße erlitten Hattorf, auf die bekann⸗ ten Zeitungsmeldungen und zwar bis M. 1150, der aber ſchnell wieder eine Erholung bis M. 1300 folgte. Auch Dortmund Anteile unterlagen bei einem ſchließlichen Kurſe von M. 500 wiederholten Schtvankungen. Zu ſteigenden Preiſen wurden Ludwigshall Vor⸗ zugs⸗Aktien bis 138 Proz. und nach Abſchlag des Bozugsrechtes Deutſche Kaliwerke bis 193 Proz. aus dem Markte genomme Intereſſe für die kleineren Preiſen an; beſond Kuxen der Gewerk wurde. — Der GErzkuxenmarkt liegt ſehr ſtill. Vereinz 4 ſätze wurden in Henriette bei M. 1200 bis M. 1225 getätigt, da⸗ meben waren Callerſtollen bei M. 125 und Vietorig bei M. 200 ge⸗ fragt. Die Ausbeuteerklärung der Gewerkſchaft Klöſerweide ver⸗ mochte nicht einmal dieſem Papiere einige Anregung zu geben. Das übrige Gebiet blieb völlig geſchäftslos. 5 f Bohrwerke h haft Luiſenhall, für die bis M. 550 + tle Um⸗ Brown, Boveri u. Cie,,.⸗G., Mannheim. Der Geſchäfts⸗ bericht für 1904/05 ſtellt feſt, daß die Beſſerung des Geſchäftsganges zm verfloſſenen Betriebsjahre noch eine Steigerung erfahren habe. Sowohl in der Dampfturbinen⸗Abteilung als auch in der elektriſchen Abteilung war das Unternehmen während des ganzen Jahres ſo ſſtark beſchäftigt, daß es regelmäßige Tag⸗ und Nachtſchichten ein⸗ richten mußte. Trotz der Fabrikerweiterungen ſei es äußerſt ſchwierig geweſen, den Anforderungen, die in Bezug auf Lieferzeiten geſtellt werden, gerecht zu werden. Insbeſondere ſei es der Wettbewerb der Dampfmaſchinen⸗Fabriken, die nicht nur die Preiſe in ſtarkem Maße beeinträchtigen, ſondern auch durch Gewährung kurzer Lieferfriſten den Dampfturbinen das Feld ſtreitig zu machen ſuchen. Infolge des ſich erheblich ſteigernden Umſatzes und der zahlreich einlaufenden Aufträge mußte wieder eine bedeutende Erweiterung der Werke borgenommen werden; dabei wurde u. a. die elektriſche Ahteflung mahezu verdoppelt. Die erforderliche Vermehrung den Mittel wurde durch Vollzahlung des Aktienkapitals erreicht. Es wurden der Geſell⸗ ſchaft im Berichtsjahre, ſoweit lediglich die Lieferungen in Deutſch⸗ kand in Betracht kommen, 63 Dampfturbinen mit einer Geſamt⸗ leiſtung von 89 607 Pferdekräften in Auftrag gegeben. Bei Leiſtungen von 3000 Pferdekräften und darüber könne den Dampf⸗ turbinen kein Wettbewerb durch Kolbendampfmaſchinen gemacht werden, Die günſtigen Ergebniſſe bei den Vorprobefahrten des Kreu⸗ gers Lübeck dürften zu baldigen weiteren Aufträgen auf Schiffs⸗ kurbinen für die Kaiſerliche Marine Veranlaſſung geben. Einſchließ⸗ lich 22 234 M.(i. V. 14764.) Vortrag wurde nach 366 350 M. 1234 029) Abſchreibungen ein Reingewinn von 189 611 M.(Mark 149 734) erzielt; er ſoll, wie ſchon gemeldet, folgende Verwendung finden: Rücklage 10 400 M.(7500.), 5 Proz.(4 Proz.) Divi⸗ dende auf ein mit 3 Mill. Mark eingezahltes Aktienkapital gleich f150 000 M.(120 000.) und Vortrag 29 211 M. In der Ver⸗ mögensüberſicht werden u. a. aufgewieſen: Halbfertige Maſchinen, lien 877 323 M.(511313.), bar 95 214 M.(14 683.) und Ausſtände 2 250 413 M.(145 598.). Die ſchwebenden Verbind⸗ lichkeiten betragen 2 708 960 M.(372 765.). Hierbei iſt zu be⸗ merken, daß ſeit Beginn des Berichtsjahres die Buchungen über den Verkehr mit der Kundſchaft in Mannheim gemacht werden, während ſitee früher bei der Zentralbuchhaltung in Baden verrechnet wurden. Bayeriſche Handelsbank. Die Deutſche Bank beantragte die Gulaſſung von 7 420 000 M. 3½proz. verlosbarer Pfandbriefe der Baheriſchen Handelsbank zum Handel und zur Notierung an der Verliner Börſe. 5 Deutſche Hagelverſicherungs⸗Geſellſchaften. Die deutſchen Ge⸗ ſellſchaften haben durch die zahlreichen Hagelſchläge der letzten Zeit erhebliche Schäden erlitten. Aus den Antworten auf eine Umfrage des„B..“ bei einigen großen Geſellſchaften ergibt ſich, daß die deutſche Hagelſtatiſtik bisher ſo zahlreiche und namentlich ſchwere Schäden wie die der Monate Maf, Juni und Juli ds. Is. nicht zu berzeichnen gehabt hat. Mit Ausnahme kleiner lokaler Kaſſenver⸗ bände gegen Hagelſchaden dürften wohl ſämtliche namhafte Hagelver⸗ ſicherungs⸗Geſellſchaften im Verhältnis ihres Geſchäftsumfanges gleichmäßig durch Schäden betroffen worden ſein. Wahrſcheinlich werde von allen Aktiengeſellſchaften ein allerdings nicht bedeulender Teil der Reſerven geopfert werden müſſen, während diejenigen Ge⸗ ſellſchaften, die mit Vorprämien und Nachſchüſſen arbeiten, ganz angewöhnlich hohe Nachſchußforderungen von den verſicherten Land⸗ Umſätze zur Notierung zum Kurſe von 225 pt. Geräte und Inſtallationen 2 191 260 M.(680 124.), Materia⸗ Bei der Bergwerksgeſellſchaft Blieſenbach dürfte es nach dem „B. B..“ gelingen, aus dem Ueberſchuß des laufenden Jahres die Abſchreibungen, welche kaum in vorjähriger Höhe erfordexlich ſein werden, zum größten Teil zu decken, ſodaß ein weiteres Anwachſen der Unterbilanz, die mit M. 109 618 aus dem Vorjahr übernommen wurde, nicht zu befürchten ſein dürfte. Drahtſtiftverhandlungen. Wie aus beteiligten Kreiſen mit⸗ geteilt wird, werden im September, vorausſichtlich in Berlin, erneute Verhandlungen betreffs Erweiterung des neuen Drahtſtift⸗ verbandes ſtattfinden. Norddeutſcher Lloyd. Nach der„Weſer⸗Ztig.“ richtet der Nord⸗ eutſche Lloyd eine direkte Frachtdampferlinie von Bvemen nach Philadelphia ein, welche von dort weiter nach verſchiedenen Häfen der Vereinigten Staaten und nach Havanna gehen ſoll. Von dieſem letzteven Platze wird direkte Rückfracht nach Bremen genommen, Die Flensburger Schiffsbaugeſellſchaft erklärt 4 pCt. Dividende und entnimmt dem Dispoſitionsfond 200 000 M. Die Auszahlung der Dividende erfordert nur 182 000 M.(Für 1903/04 wurden 11 PpEt. Dividende verteilt.) Allgemeine Dampf⸗Turbinenbau⸗Geſ. Nürnberg. 5 m b, H. Unter dieſer Firma bildete ſich mit einem Stammkapital von Mark 250 000 eine Geſellſchaft, die ſich mit der Fabrikation und dem Ver⸗ trieb von Dampf⸗ und Cſas⸗Turbinen, Turbo⸗Lokomobilen und ⸗Lokomotiven, Dynamos, Dampfkeſſeln uſw. befaßt, unter Ver⸗ wertung der dem Geſellſchafter Auguſt Hering in Nürnberg gehören⸗ den Patente und Gebrauchsmuſter, deſſen Einlagen inkluſive Grund⸗ ſtücke mit M. 230 000 bewertet wurden. Die König⸗Brauerei in Beeck bei Ruhrort ſchätzt die Dividende wieder auf 8 pCt. Preßhefefabrik Rixdorf Akt.⸗Geſ. Das Konkursber⸗ fahren über die Geſellſchaft iſt nunmehr aufgehoben worden. Der Konkurs über die Geſellſchaft war am 18. Februar 1904 verhängt worden. Gegen die Verwaltung der Geſellſchaft iſt gegen Ende 1904 von Aktionären eine Regreßklage eingereicht worden. In der Hauptverſammlung der Deutſchen Linoleum⸗ u Wachs⸗ tuch⸗Compagnie in Rirdorf wurde die Erhöhung des Aktienfapitals um 300 000 M. auf 3 300 000 M. beſchloſſen. Zur Begründung dieſer Maßnahme führte die Verwaltung aus, daß das Unternehmen infolge guter Beſchäftigung einer Stärkung der Betriebsmittel be⸗ dürfe, zumal auch die als ſtilliegendes Werk erworbene Gberswalder fabrik reichlich beſchäftigt ſei und die erforderlich gewordenen Mittel durch eine Anleihe beſchafft worden ſeien, deren Abſtoßung wünſchenswert erſcheine. Dieſe neuen Aktien, die an der Dividende für 1905 mit einem Viertel telnehmen, werden von der Firma Hardy u. Co., G. m. b.., zu 155 Proz. übernommen und zu dem⸗ ſelben Kurſe den Aktionären im Verhältnis von 10 zu 1 angedoten, mofür die Uebernahmefirma 2½% Proz, gleich 7500 M. Entſchä⸗ digung erhält. Auf Anfrage wurde noch mitgeteilt, daß das Ge⸗ ſchäft im laufenden Jahre ſich bisher ſehr zufriedenſtellend ent⸗ wickelt und in jedem Monat erhebliche Mehrumſätze erbracht habe, ſo daß, falls keine Zwiſchenfälle eintreten, auf ein günſtigeres Er⸗ gehnis als im Vorjahr gerechnet werden könne. Von der im Herbſt in Angriff zu nehmenden Bahnverbindung Schepfurtéberswalde erwartet die Verwaltung erhebliche Vorteile für den Betrieb der Fabrik in Eberswalde. Baumwullſpinneref Mittweida Akt.⸗Geſ. Der Aufſichtsrat be⸗ ſchloß für 1904/05 die Verteilung einer Dividende von 30 PpCt. (26 pCtk.) vorzuſchlagen. italserhöhung. Eine auf den 8. Septemb f der Spinnerei Neuhof in Hof ſol ikapitals um 300 000 Me auf 1,5 Mill. M. zur 0 Unternehn Beſchluß faſſen. Das Pariſer Haus Nothſchild.„Petites Affiches“ ver⸗ tlich Szüge aus den Akten ühbher die Veränderungen, die infolge des Todes des Barons Alfons 9. Rothſchild in der offenen Handelsgeſellſchaft Gebrüder Rothſchild eintreten. Durch einen erſten Akt wird dieſe Geſellſchaft, die zwiſchen den drei Ge⸗ brüdern Alfons, Guſtav und Eduard Rothſchild beſtand, für auf⸗ gelöſt erklärt, durch einen zweiten Akt, getätigt am 11. und 26. Juli d.., eine neue offene Handelsgeſellſchaft gegründet, deren Mit⸗ glieder die Barone Guſtav und Edmund b. Rothſchild und der Sohn des Verſtorbenen, Eduard v. Rothſchild, ſind, Die Dauer der Ge⸗ ſellſchaft, die am 1. Auguſt begonnen hat, iſt auf 20 Jahre, das Kapital auf 50 Mill. Fr. feſtgeſetzt. Jeder Teilhaber iſt berechtigt, die Firma zu bertreten. 5 Die ichen Au Falliſſements in England. Aus England wird eine bedeutende Zunahme der VBankerotte gemeldet. Es iſt dabei das Jahr 1904 in Betracht gezogen, doch ſoll inzwiſchen keine Beſſerung eingetreten ſein. Die Geſamtverluſte der Gläubiger ſtellen ſich der Schätzung nach auf 9 371.780 Lſtr.(Plus 2 Mill. Lſtr.). Die Inſolvenzen größerer Häuſer mit mehr als 20 000 Lſtr. Paſſiven haben gegen das Vorjahr zugenommen. Beſonders haben die Paſſiva zuge⸗ nommen, bei den Konkurſen von Bankhäuſern(628 391 Iſtr. Paſſiva) von Kaufleuten(20 798 Lſtr. Paſſiva) uſw. Ueber die rumäniſche Maisernte entnehmen wir der„Gecon. Roman“: Der Mais bedarf in faſt allen Gegenden des Landes und hauptſächlich in der Moldau des Regens. In den gebirgigen Gegen⸗ den hat der Mais, infolge der dort am Morgen und des Abends herrſchenden Kühle, einen beſſeren Stand und wird eine Ernte ab⸗ werfen, ſelhſt wenn es nicht regnen ſollte. In den Ebenen, wo die Dürre anhält, iſt der zu ſpät geſäte Mais beinahe verloren, während der früher geſäte noch zu Hoffnungen berechtigt. Mannheimer Effektenbörſe vom 16. Auguſt.(Offizieller Bericht) In Aktien der Brauerei Schroedl, Heidelberg gelangten heute Begehrt waren noch: Pfälz. Bank⸗Aktien zu 105,50 pEt.(106.), Continentale Verſicherungs⸗Aktien zu 425 M. pro Stück, Dingler'ſche Maſchinen⸗ fabrik⸗Aktien zu 107,50 pCt., Spehrer Ziegelwerke⸗Aktien zu 72,25 Prozent und Maſchinenfabrik Badenia zu 208 pt. Obligationen. d ge n 4½0% Akt.⸗Geſ.f. Seilindu⸗ Pfandbriefe. ſtrie rück, 105 a 4% Rh. Hyp.⸗B. unk. 1902 100.75 534½ Bad..⸗G. f. Röſchiff. 3½„„„ alte 97.— bzſ u. Seeſransport 103.25 G 3½„„„unk. 1904 97.— b½% Bad. Anilin⸗u. Sodaf. 106.— B 3½„„ Kommunal 98.— b4% Br. Kleinlein, Heidlbg. 101.50 G Städte⸗Aulehen. 5% Vürg. Braubaus Bonn 102.50 dn 3½ Freiburg ſ. B. 98.— G 1207 Herrenmüßle Genz 99.— B 9½% Heideldg. v. J. 1903 99.— ½% Manne. Dampf⸗ e 4½ Karlsruße p. K. 1896 90.30& ſchlenpſchiffabeis⸗Gel. 102.50 G 3½% Lahr v. I. 1902 93.50 0% gund⸗ Lagerbaus% 0 0 4½%½ Ludwigshafen 100.50 C6 Clette 102.0 K 4% 377 8 4ů⁰ 45 v. 1900 100. K werke, Karlsruhe 98.— 3½ 5 5 98.50* 4½% Pfälz. Chamoſte u. 4% Mannh, Oblg- 1001 101.—, E„er„e ſiden 402— 6 40% n 1900 100.20 Cf% Puff. 2. Zellſtofff 5 1835 99.— Valdhof bei Pernan n 1883 90 ee luesbo 1895 99.— 1½% Speyrer Brausaus 37%„ 18898 99.— 60,.⸗Gl. in Speyer 101.50 0 1901 98.75 5½ Sveyrer Ziegelwerke 103.— 4½9% Stidd. Draßtinduſtr. 100.,50 bz 11½ Verein chem. Fabriken—.— 4½ Zellſtoftfabrit Waldhof 105.— G 3. +7 37½%/5 Pirmaſensunk. 1905 98.— G 102.25 G Aklien. Banken. Brief Geld Brkef Geld Badiſche Bank—.— 129 500Br. Schwartz. Speyer—.— 135.— Gewbk. Speyer 50% E—. 180 7ß5]„Ritter, Schwetz.—— 28 50 Oberrbein. Bant 109,25]„ S. Weltz, Speyer 98—— Pfilz. Bank 106. 105 5 borch,.„ 109 0 Pfälz. Hyv.⸗Bank 202 30—. Werger, Warms 104.509—. Pf. Sp.-u. Kdb. Land. 187.50 137—ormſ. Br. v. Oertge 107.——.— Rhein. Kreditbank—.— 144.900 Pflz. Preßh. u. Splfbr. 148.——. Rhein. Hyp.⸗Bank—.— 204—- Trausport Südd. Bank 115.—[u. Verſicherung, Giſenbahnen. B..⸗G. Ahſch. Seetr. 92——.— Pfälz. Ludwiasbahn—.— 234.50Mannh. Dampfſchl.—.— 87 50 „ Maxbahn—.— 148„ ageraus 99 „ Nordbahn 140.——Bad. Rück⸗ u. Mitverſ. 95.— 825.— Heilbr. Straßenbahn—.— 81.500., Aſſeeurranß 1280.— 1270 Continental. Verf. 555„ Mannh. Verſicherung—.— 525.— Oberrh. Verſ.⸗Geſ. nr 5865.— Württ. Transp.⸗Verſ.—— 730.— Induſtrie. Chem. Induſtrie. .⸗G..chem. Induſtr.— 1. Bad. Anil. u. Sodafbr.—.— 457.— Chem. Fab. Goldenbg.—.— 168.— Verein chem. Fabriken 381.— 384.— Verein D. Oelfabri—.— 50A.⸗G. f. Seilinduſtrie—.— 119.20 Wſt A58 e Dangiaſce echſor.—.— 107 50 „„ Vorzug—— 108.—Cimaillirſbr. Kirrweil. 77—— Bgitee Emaillw. Maikammer 100.——.— „ Eitlinger Spinnerei 97,——. Bad. Brauerei.— 129.—Hüttenh. Spinnerei 102.——.— —.— Binger Aktienbierbr. Durl. Hof vm. Hagen 260.— Eichbaum⸗Braueret 5 Elefbr. Rühl, Worms 104.50—.— Ganters Br., Freibg.—.— 111— Kleinlein, Heidelberg 7 202— Homb. Meſſerſchmitt—— 83.— Ludwigsh. Brauere!i— 256.— Mannh. Aktienbr. 5 Pfalzbr. Geiſel, Mohr—.——.— Zellſtofffabr. Waldhof—.— 310 Brauerei Sinner 250 60 Br. Schroedl, Hdlbg.—.— 225.— Franifurter Effeitenbörſe. (Privattelegramm des General⸗Anzeigers)) W. Frankfurt, 16. Auguſt. Die Stimmung der heutigen Börſe war ruhig. Das Geſchäft hielt ſich in engen Grenzen. Banken gaben mäßig nach und wurden infolge Reali⸗ ſationen nach Eröffnung der Börſe angeboten, was allgemein zur Abſchwächung führte. Der Verkehr im Montanmarkt war ſtill und die Kurſe ziemlich gut behauptet. Bahnen zeigten wenig Veränderung. Ruſſen und Japaner feſt auf beſſere Nachrichten über die Ausſichten der Friedensverhandlungen, Portugieſen lebhaft im Zuſammenhang mit der bevorſtehenden Konverſion. Argentinier ſehr feſt. Induſtriewerte mit wengg Ausnahmen ruhiger. Schiffahrtsaktien auf Hamburger Käufe weiter gefragt. Bayeriſche Bank in Zuſammenhang mit Fu⸗ ſionsgerüchten höher. Deutſch⸗Luxemburger erneut geſteigerk. Weiterhin war die Haltung der Börſe ſtill und das Geſchäft eng begrenzt. Gegen Schluß Schiffahrtsaktien belebt und höher. Nachbörslich Hamburger Paketfahrt feſt. Norddeutſcher Lloyd Farlsr.Maſchinenban—— 237.— Nähmfbr. Haid u. Neu—— 250.— en 170 50[Koſth. Cell.⸗u. Papierf..— 5 Mann)., Gum. u. Asb. 110.— 208 182.80—183.70. Banken behauptet. Uebriges ſtill. Telegramme der Continental⸗Telegraphen⸗Compagnie. Schluß⸗Kurſe, Reichsbank⸗Diskont 6 Prozent. Wechſel. e 15. 16.* 81.325 81.325 Ainſterdam kurz 169.47 169 47 Baris kurz Belafen„ 61.283 81 275 Schweiz. Plätze„ 81 883 31.36 Italien„ 61.30 81.325 Wien 85 216 85.2% London„ 20.462 20.460 Napoleonsd'or 16.34 16.34 5 langn—-— Privat⸗Diskont 2¼ Stagtspapiere. A. Deutſche. 15. 16. 155 0 1½ Dſch. Reichsanl 101.25 101.30 Tamaulinaß 99 90 99.83 4„ 90.26 90,20 Bulgaren 98.70 98.69 1ſpr. konſ. St.⸗Anl 101.30 101.401%¾ Griechen 1899———. 55 90.10 90,20 ½3 italien. Rente 106 30— 4 bad. St.⸗A.„ 103.70 103.60 4½ Oeſt. Silberr. 101.40 101 4 31% bad. St.⸗Obl. 99.25 99.704½„ Paplerr.——— 31„„ M. 109.25 100.25 Oeſterr. Goldr. 101.85 102 31½%„„ 00, 100.25 100.3) Portg. Serie J 68.35 68.7 4 bayer..⸗B.⸗A. 101.60 101.603 dto. III 6825 68 4 31½ do. u. Allg.⸗A. 100 45 100.55 4½ do. neue 1905 94.20 94 20 3 89.65 89 60 ſ4 Ruſſen von 1890 87.10 87 4 Heſſen 10).0 108.90 4 ſpan, ausl. Rente 91 30 91.30 3 Heſſen 87.25—.— Fürken v. 1908 88— 88.— 3 Sachſen 88.70 88,704 Türken unif. 89.50 89 40 3½ Mh. Stadt⸗A.o5—.——.4 Ungar. Goldrente 97.70 97 65 —5 4„ Kronenrente 96.90 968 5 Ag..Gold⸗A. 1887—.— 101,60 1 31½ Chineſen 1898 96.45 96.50] Verzinsl. Loſe. 4 Egypter unifizirte—.——.— Oeſt. Loſe v. 1860 158.20 158.,20 5Mexikaner äuß. 103.25—.— Türkiſche Loſe 184 40 134.30 1 inn. 68 75 68.80 33 Bank⸗ und Verſicherungs⸗Aktien. Badiſche Bank 129.50 129— Oeſterr.⸗Ung. Bank 117.— 116. Berl. Handels⸗GSeſ. 171 80 171 50 Oeſt. Länderbank 117.—117 Comerſ. u. Disk.⸗B. 125.20 195,30]„Kredit⸗Anſtalt 210.— 20. Darmffädter Bank 148.40 148.20 Pfälziſche Bank 105 10 106. Deutſche Bank 242.75 243.10 Pfälz. Hyp.⸗Bank 202 50 2025 Deutſchaſiat. Bank 176.— 175.70 Preuß. Hypothenb. 127 40 12. D. Effelten⸗Bank 114.70 114.70 Deutſche Reichsbk. 156.60 186 Disconto⸗Comm. 193 80 193.20 Rhein. Kreditbank 144.90 J44. Dresdener Bank 165— 164 20 Rhein. Hyp. B. M. 203.50 208.5 Frankf. Hyp.⸗Bank 210.50 210.50 Schgaffh. Bankver. 162.— 161. Frkf. Hyp.⸗Creditv. 163.50 163 2) Südd. Bank Mhm. 114.— 114. Nationalbank 188.30 132 60 Wiener Bankver. 144.80 144 4 Oberrhein. Bank 108 50 108.50] Bank Ottomane 118.70 119. Arktien induſtrieller Unternehmungen⸗ Bad. Zuckerfabrik 119.10 119.10[Ektr.⸗Geſ. Schuckert 137.80 137. Eichbaum Mannh, 170.50 170.— Allg..⸗G,Siemens 186.10 186 Mh. Akt.⸗Brauerei 142.80 142 80 Vexr, Kunſtſeide 302 50 5 Parkakt. Zweibr. 123.80 128.75 Lederw. St. Ingbert 60.— 5 Weltz z. S. Speuer 99.60 99.70 Spicharz 107.50 10 Cementw. Heidelb. 187.10 187 800 Walzmühle Ludw. 179 50 Cementf, Karlſtadt 170— 120.25 1 Fahrradw. Kleyer 299 50 301. Bad. Anilinfabrik 438.— 458.— rin Maſch. Arm. Klein 90.— 92, Ch. Fbr. Griesheim 271 70 27150 Maſchinenf. Baden, 210.— Höchſter Farbwerk 383 50 89 50 Dürrkopp 498—4 Vereinchem. Fabrik 635.— 335.90] Maſchinf, Gritzner 222 30 22 Chem. Werke Albert Aecumul.⸗F. Hagen Nec. Böſe, Berlin Allg.Elek.⸗Geſellſch Lahmeyer 393.— 897 50 229.— 230— 87.5) 87.50 234.50 234.— 143.75 144. Schnellprf. Frkthl. 185.— 185.— Qelfabrik⸗Aktien 135.— 183.50 Seilinduſtrie Wolff 120.— 120 80 Zellſtoff Waldhof 311.60 81166 Südd. Immob 121.20 120,90 6 Seite Geueral⸗Anzeiger, Mannheim, 16. Auguſt. Werten wie Schaaffhauſener Dresdener Bank und Dynamit⸗ 75 Posten 1½ Lascht gegebener HPhologn. Ahparale Sosede dofafirige Alodelle, derden Gilligst vertbauft. M. FopplVacliſ,. oHotogf, Spαν, οe. Hauupidertreting ersten Habsikgen“ Meser illustrierter Hauptifatalog d 20 Hig. erhältlich. 57955 Habattrerein“ 2 MWirkliche Tranzös. Trauben blau, weiss und süss, ein grosser Posten einggtroſſen und oflferiere solche, solange Vorrat reicht, zu 885s 30 Pfg. per Pfund. TI Käisten Vom œa. 10FFRUHd. per Kiste Mk..50. Beckers Dalikatessen-Haus E A, I. Plamnkem. E 4, l. Nedden& Koch Inh.: Alb. Nedden, Hafenstrasse I0. Tolephon 839, Nedden. Prima stückreiche Hausbrandkohlen „ aäufgebesserte flo. „ gewaäaschene Ruhr-Fettnusskohlen III nachgesiebt, für Herdfeuerung. Prima gewaschene u. dopp.(vor der Abliefe- rung nochmals) gesiebte Ruhr-Fettnuss in 7 Beim Einkauf von 5 Bergwerks⸗Aktien. truſt. Von Bahnen ſchwächten ſich Amerikaner ab. Warſchau⸗* 252.10 251.90 Gelſenkirchner 235.70 235.80 Wiener weiter anziehend. Auch Anatolier erheblich geſteigert. Londoner Effektenbörſe. Zuderus 132 40 1322Harpener 223 90 223.60Renien ſtill. 190 er Ruſſen 3 wieder etwas beſſer an 381.— 331—-SHiberni— 5 Aug. fangs Sffekte nbörſe. d 385.— 331— Hibernta..„inVon Schiffahrtsaktien Hamburger Paketfahrt gut gefragt bei London, 16. Aug.(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbsrſe Deutſch. Luxembg. 259.— 263. Weſterr. Alkali⸗A. 267.— 266 20 f Sozſe bli b der3% Reſchsanleihe 89¼ 89¼] Southern Pacifie 69½ 687% Eilenwerke Lollar.—.—.Oberſchl. Eiſenakt 135 90 188 00 1 17 75 ſlieb der 5 o% Chineſen 104 104— Cbtcagn Milwaukee 189e% 1897% Friedrichsh. Bergb. 131.— 130.80] Ver. Königs⸗Laura 268.65 208.50 Kursſkand bei ſehr trägem Verkehr behauptet. In zlweiter 4½ e% Chineſen 985, 98⸗/ Denver Pr. 919¼ 92— Aktien deutſcher und ausländiſcher Transport⸗Anſtalten. ſetzte ſeht 1 5 en in 25/ 9% Conſols 905/16 90 Alchſſon Pr. 107 106½ 7)ellt ch⸗ 1 0 er eksaktie ein. Dortmum 0 1 11 Loui Naf 38 5 Sowh⸗Verbacher 232 10 282 10] Oeſterr. Süd⸗Lomb. 18 30 18 40 demſchzurenburger Lergwerksaltien ein. Au ortmunder 4 9e Naliener 104½ 104½ Louisv. u. Naſſo. 1537/ 158¼ Pfälz. Maxbahn 146.— 146.— Seſterr. Nordweſtb——— Union ſte jöher. Am Rentenmarkt trat auf Londoner 4 de Griechen 54% 54,]Union Pacifie 137% 187½ do. Nordbahn 138— 138—- Lit. B. 112 50 112 50 eſtigkeit für Japan und Argentinien in Er⸗ 11 9005 900 Unit. St. Steel com. 19 0 9255 Südd. Eiſenb⸗Geſ. 136 5 136— Gotthardbahn—— örſenſtunde Hamburger Paketfahrt 5 Türten 80% 8be, Eriebahn 5 140% 49 Hamburger Packet 166 60 167 90] Ital. Mittelmeerb.—.——.— gut behauptet. Induſtriewerte 4% Argentinzer 90 8 905% Tend ſtill, 1 555 180 15 14 90 8 154 85 15510 8 narktes nicht gleichr äßig. Glaswerte und Terrain⸗ 3% Mexitaner 86% 35.— Debeers 11717̃⁊ ſt.⸗Ung. Staatsb. 30 144 30 altim Ohio 115 80115.10 aktien feſt. 75%% Japaner 88 880 Chartered 1% 1% Pfandbriefe, Prioritäts⸗Obligationen. Berlin, 16. Auguſt.(Schlußkurſe.) ruhig. Goldfields 674 6˙% 75 Erein, Alguft. kurſe. ˖ 3³% 8 9 1 7 4eſ% Frk. Hyp.⸗Pfdb. 101.50 101.50 40% Pr. Pfdb. unk. 14 103.20 103.20 Rülſſennoten 365 5 11605 Paclfte 15 0 5 0 9 5 915 9195 0 7 5 101.60 9 5„„ 4 190 75 100 Nuſſ. Anl. 192 88.20 68 70 Hamburg. Packet 166.80 168 10 Braſilianer 89— 89— Tend.; ruhig. „„ 370 g3˙303½% Reſchsaul. 101.25 101.25 Nordd. Lloyd 328) 133 20 8 VV Berliner Produktenbörſe. e 0 3% U. gder„ rr 40% Bad. St.⸗Anf. 103.70 103.8) Licht⸗ u. Kraftanl. 143.70 143 50 ee 101 10 1070%„ enb 07 670 90.10] 3½ B..O0l.1900 300 20 10 20 Lochumer 252.20 251 90* Berlin, 16. Aug.(Tel.) Produktenbörſe. 4% Ctr. Bd. Pfd. voo 101..10„„Kleinb. e iee edeen 100.50 100.50 Konſolidation 446,10 44550] Das f 5577 ie die befeſtigten Ausland berie 4%„„ 9 5 5 3% Pr. Pfobr.⸗Bk.⸗ 4% Heſſen Doede 9640 9720 Das fallende Barometer ſowie die befeſtigten Auslandsberichte 405 erg 91 100.— 100 3% Heſſen 87.10 87.20 Gelſenkirchner 285 70 235½70 gaben zu Deckungen Anlaß und geſtalteten die Tendenz ſtetig, 0 9.„ U. 90. 5 0 30% S ſe.70 88.70.70 225 7 45 72 unk. 10 103.— 103.—%%oth. H. B. Pſb. 02 100.75 100.75 5 Pibt 9ih. 28 B 197 20 105 20 8 0 zumal Rußland ſeine Offerten erhöhte. Hafer unter dem 104 20 104.20 490 10172 168 1035 50% Chineſen 101.80 10190 Hörder Vergwerke 182 188 50 Drucke billiger ſchleſiſcher Angebote träge. Mais ruhig und unk. 12 5 55 7 912 b. 9 Italf.5—.— 5 911 9637 0 7 +1 1 22 121— 1 Pfobr.86 31% 1 alte 97.— 97.—%% Maltener 106.50—..Laurahüte 263.70 26870 kaum behauptet. Rüböl ſtetig. Wetter: bewölkt. 3½„ Pfſpbrw.s 96.30 3%„ 7 5 4½ Japaner(neu) 93.— 93.30 hönir 184.70 184.90 %%%/ 159.10 158.20 Nibec⸗Montan 218.— 217.70 Berlin, 16. Auguſt.(Telegramm.)(Produktenbörſe.) %½„ Fld. 41 Bagdad⸗Anl. 89.80 89 70 chalk(G. u. H. V. 886— 586— Preiſe in Mark pro 100 kg. frei Berlin netto Kaſſe. 4%„ Com.⸗Obl. ½ Aih..B..0 98.— 98.—lKredilaklien 210 25 210.40 Wurm Nevier 155 10 155 5 5 fFff. Verk.⸗Märk. Ban 107.— 167.— Avilin Treptow 373.90 373— geei 1%„ 3½„ Com.⸗Obl..⸗C.⸗B. 1910 101.90 101.90 Neif Hend 7½% 0 ee 2 22750 Weizen per Septbr. 170.— 170.75 Mais per Septbr. 126 50 124 75 .87 unk.91 99.20 99.20 4/ Pf. B. Pr.⸗Obl. 101.30 101.30 Darmſkädter Bank 148 50 148.40 A Seinzelg webde 975 275 50 0 1 1 10„Dezbr. 122.75 122.25 Com.⸗Obl. 0ſ0 Pf. B. 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Eingefgugen und untergebracht bei Waſenmeſſter Stamm 5, 9 6498 Deutſche Dogge, blau mit ſchwarzen Flecken, weißer Bruſt, Schnauze und Füßen, von männ⸗ 5 5 Geſchlecht. 6498 aunheim, 16. Auguſt 1905. Großh. Bezirksamt. Bekauntmachung. Zugelaufen bei Herrn Karl Deck, Techniker, hier Rheinau⸗ ſtraße 12, wohnhaft: 6499 Ein Hund, Foxterrier, Männ⸗ chen, weiß, uit 3 ſchwarzen Flecken auf dem Rücken. Maunbeim, 16. Auguſt 1905. Großh. Bezirksamt. Bekauntmachung. Nr. 7331. Das Amtsgericht hier erließ heute ſolgende Zahlungsſperre: Auf Antrag des Bauern Martin Haasin Derendingen, Oberamt Tübingen, vertreten dürch Rechtsanwälte Dr. Hayum &Bacher, Tübingen, welcher das Eigentum und den Virluſt des Pfandbrieſes der Rheiniſchen Hypothekenbank in Mannheim de Mk. 2000— Serie 96 Lit A, Nr. 236 zu 3¼½% glaubhaft ge⸗ nigcht hat, ergeht an die Rhei⸗ Uiſche Hypothekenbank in Manu⸗ Heiih, die Rheiniſche Creditbauk in Maunheim und deren Filialen in Heidelberg, Karlsruhe, Baden⸗ Baden, Offenburg, Lahr, Frei⸗ burg ½/ Br., Konſtanz, Kaiſers⸗ lautern, Zweibrücken und Straß⸗ bug i/ E. ferner an die Direk⸗ ton der Diskontogeſellſchaft in Frankſurtg.,DeutſcheVereins⸗ Lauk in Frankfurt./M., die Filiale der Bautk für Handel⸗ Und Induſtrie in Frankfurt./M., die Deutſche Effekten⸗ und Wech⸗ ſelbank in Frankfurt a. /M., S. Bleichröder in VBerlin, Direktion der Diskonto ⸗Geſellſchaft in Berlin, Bank für Haudel⸗ und Juduſtrie in Berlin, Deuſſchen ank in Berlin, Pfälziſchen Bank Ludwigshafen a,Mh., und en und den bezüglichen Wien, Oldenburgiſchen Spar⸗ Und Leihbank in Oldenburg, Wuürtteinbergiſchen Vereinsbauk Iiin Stuttgark, Basler Handels⸗ bank in Baſel, Hildesheimer Bank in Hildesbeim, Herren Luüdwig Nachfolger in Braunſchweig, Bank für Handel und Juduft in Darmſtadt, Bayriſchen Filiale der Deutſchen Bank in München, Vereinsbank in München, das Verbot, an den Inhaber des Papieres eine Leiſtung zu bewirken, insbe⸗ ſondere neue Zinsſcheine oder einen Ernenerüngsſchein aus⸗ geben. 6495 Mannyheim, 11. Auguſt 190s. Per Gerichtsſchreiber Gr. Amtsgerichts, Abt. 1: Eberhardt. Hekannkmachung. Aufgebol von Yfandſcheinen. Ueber die Pfandſcheine des Städt. Leihamts Mannbeim: At. K No 28712 vom 19. Jult 1905 Lit. No. 52234 v. 25. Juni 1904 welche angeblich abhanden ge⸗ fommen ſind, wurde das Auf⸗ gebotsverfahren nach§ 23 der Leihamtsſatzungen beantragt. Die Juhaber dieſer Pfand⸗ ſcheine werden hiermit aufge⸗ ſordert, ihre Auſprüche unter Boflage der Pfandſcheine inner⸗ halh 4 Wochen vom Tage des Erſcheinens der Bekanntmachung an gerechnet beim Städt. Leih⸗ am Lil. C 5 No. 4, geltend zu machen, widrigenfalls die Kraft⸗ ch une oben genannter ſandſcheine erſolgen wird. Mauußeim, 15. Auguſt 1905. Städt. Leihamt: Hofmaun. 30000%0 Jungverſteigerung. Am Montag, 21. Auguſt 1905, pvormittags 10 Uhr Berſteigern wir auf unſerem Büreau im Bauhof U 2 Nr. 5 das Dungergebuſs von 109 Pferden vom 21. Auguſt bis einſchl. 24. September 1905 in Wochenablellungen gegen Bar⸗ zahlung. 30000/532 Mannbeim, 16. Auguſt. 1905. Stüdt. Fuhr⸗ u. Gutsverwaltung: Krebs. Zwangs⸗-erſteigerung. Donnerstag, 17. ds. Mts., nachmittags 2 uhr werde ich im Pfandlokal 4, 5 gegen bare Zahlung im Voll⸗ Kungswege öffeutlich ver⸗ ern: 27786 weiräd. Warren, 5 Jalou⸗ und Möbel verſchiedener 16. Auguſt 1905. rtmaun, Großh. gadiſche Staatg⸗ Eiſenbahnen. Die Bauarbeiten zur Herſtell⸗ Ung einer ſchienenſreien Straßen⸗ überführung über den Bahnhof Wiesloch ſollen in zwei Loſen öffentlich vergeben werden. Los umfaßt die Arbeiten zur Herſtellung des Steinbaues beſlehend in: Fundamentaushub 1200 ebm Fundamentbeton 450„ Fundament- und Schichtenmauerwerk aus Neckartalſand⸗ ſſein 1240„ Gewölbebeton 40 5 Quader aus Neckar⸗ talſandſtein 998 Quader aus Granit 30„ Los II umfaßt die Arbeiten zur Herſtellung der Zufahrts⸗ rampen, beſtehend in: Erdbewegung 53 000 ebm Herſtellung der Stra⸗ zenfahrbahn 6 750 qm Herſtellung der Geh⸗ wegfläche 2300„ Herſtellung der Feld⸗ äiche 2900„ Liefern und Verſetzen der Wehrſteine Liefern und Verlegen von Steinzeugröhren 72 lid. m Pläne und Bedingnisheft lie⸗ gen in meinem techniſchen Bu⸗ regn auf, woſelbſt auch Angebots⸗ vordrucke gegen Einzahtung von 3,20 Mark a gegeben werden. Annahmeſchluß und Eröffnung der mit der Aufſchrift„Ueber⸗ jührung Wiesloch“ zu verſehenden Angebole iſt auf Montag, den 28. Auguſt, vorfmittags 10 Uhr feſtgeſetzt. 58360 Heidelberg, 14. Auguſt 1905. Der Gr, Bahnbauinſpektorll. Jwangs⸗Verſteigerung. Nr. 7463. Im Wege der Zwangsvollſtreckung foll das in Maunheim belegene, im Grund⸗ buche von Mannbeim zur Zeit der Einttagung des Verſteiger⸗ ungsvermerkes auf den Namen des Wirts Jakob Jäckel und deſſen Ehefran Barbara eborene Mohr in Maunhel ⸗Waldhof eingetragene, nachſtehend be⸗ ſchriebene Grundſtück am Dienstag, 17. Oktober 1905, votmittags 9½ Uhr, durch das unterzeichnete Notariat in deſſen Dieuſträumen in Mann⸗ heim B 4, 8 verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 7. Februar 1905 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtück betreffen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsurkunde, iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſöweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerkes aus dem Grundbüch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Anſſorderung zur Abgabe von Gebolen anzumelden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigen⸗ falls ſie bei der Feſtſtellung des geringſten Gebots nicht berück⸗ ſichtigt und bei der Verteilung des Verſteigerungserlöſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden, Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerungentgegenſtehendesgtecht haben, werden aufgeſordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ ſtellung des Verfahrens herbei⸗ zuführen, widrigenfalls für das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerlen Gegen⸗ ſtandes tritt. 58883 Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes: Grundbuch von Maunheim, VBaud 459, Heft 29, Beſtandsver⸗ zeichnis JI. Laufende Nummer der Grund⸗ ſlücke im.⸗V. 11, Lgb.⸗Nr. 5577d, Flächeninhalt 27 ar 56 fm, Nchein⸗ parkſtratze, Hofraite mit Gebäu⸗ lichleiten. Hierauf ſteht ein vierſtöckiges Eckwohnhaus mit vierſt. Seiten⸗ flügel und-Eiſen⸗Betonkeller. Schätzung 190,000 Mk. Hierzu Zubehörſtücke im Werle von 12,2280 Mk. Maunheim, den 31. Juli 1905 Großh. Notariat III. als Vollſtreckungsgericht. Dr. Elſaſſer. Obfl⸗Verſteigerung. Der Extrag der ſtädt. Bäume an Aepfel, Birnen u. Zwetſchgen an der Schwetzinger Landſtraäße, Plinau und Aufeld auf der Ge⸗ markung Neckarau wird am Donnerstag, 17. Aug. 1905, nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle verſteigert. Zuſammenkunft beim Belck⸗ gieſen(Schwetzingerlandſtraße). Maunheim, 14. Auguſt 1905. Städt. Gutsverwaltung: 370 Stück 55 8 Zwangs⸗Verſteigerung. Nr. 7929. Im Wege der Zwangsvollſtrecküng ſoll das in Mannheim belegene, im Grund⸗ buche von Mauünheim zur Zeit der Eintragung des Verſtelger⸗ ungsvermerkes auf den Namen der Babette geborene Stein⸗ brenner, Ehefran des Bäcker⸗ meiſters Gottlob Klöpfer in Mannheim eingetragene, nach⸗ ſtehend beſchriebene Grundſtück am Samstag, 21. Oktbr. 1905, vormittags 9½ Uhr, durch das unterzeichuete Notariat — in deſſen Dienſträumen in Maunheim, B 4, 3 verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 18. Juli 1905 in das Grund⸗ buch eingettagen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtück betreffen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsürkunde iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufſorderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerks aus dem Grundbuüch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens um Verſteigerungstermine vor der Aufſorderüng zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaub⸗ haft zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feſiſtellung des geringſten Gebots nicht berückſichtigt und bei der Verteilung des Veiſteiger⸗ ungserlöſes dein Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Verſteigerung entgegenſtehendes Recht hahen, werdeſt aufgeſordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Einſtellung des Vertahrens her⸗ beizuführen, widrigenfalls für das Recht der Verſleigerungs⸗ erlös an die Stelle des ver⸗ ſleigerten Gegenſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernben Grundſtückes: Grundbuch von Mannheim, Band 237, Heft 22, Beſtandsver⸗ zeichnis J. 58344 Lagb.⸗Nr. 5120, Flächeninhalt 2 àa 06 qm Hofraite an der Wall⸗ ſtadtſtraße Nr. 17. Hierauf ſteht: a) Ein vierſtöckiges Wohnhaus mit Keller, b) ein zweiſtöckiger Querbau, Bäckerel. Schätzung 37000 M. Hierzu Zubehörſtücke im Werte von 167.— M. Manuheim, 10. Auguſt 1905. Großh. Notariat IIl als Voll⸗ ſtreckungsgericht: Dr. Elſaſſer. 2— 1647 1 Hehmd⸗Verſteigerung. Das Oehmdgras von nachbe⸗ naunten ſtädt. Wieſen wird an folgenden Tagen im„Grünen Haus“, U1 Nr. 1, an den Meiſt⸗ bietenden verſteigert: Samstag, 19. Auguſt 1908, vormittags 9 Uhr, von der Fahrlach, Streitwieſe und Neckardamm. Montag, 21. Auguſt 1905, vormittags 9 Uhr, die Hohenwieſen, Juſel am weißen Sand, Pfeifferswörlh nebſt Vor⸗ land und Gänſewieſe. Mannheim, 15. Auguſt 1905 Städt. Gutsverwaltung: Krebs. e Aglaſterhauſen. Jagd⸗Verpachtung. Freitag, 1. September 19035, nachmittags 2 uhr wird auf dem Rathaus dahier die Jagd der kombinirten Zentwaldungen auf die Dauer vom 1. Februar 1905 bis einſchl. 31. Januar 1914 im Wege öffentlicher Verſteiger⸗ ung verpachtet. 58363 Die Jagd iſt in 2 Bezirte zerlegt, Bezirk 1„Vorderer Zentwald“ umfaßt 390 ha. Bezirk II„Hinterer Zent⸗ wald umfaßt 383 ha. Als Bieter werden nur ſolche Perſonen zugelaſſen, welche ſich im Beſtitze eines Jagdpaſſes befinden oder durch ein ſchriftliches Zeug⸗ nis der zuſtändigen Behörde nachweiſen, daß gegen die Erteilung des Jagdpaſſes ein Bedenken nicht obwaltet Der Entwurf der Jagd⸗ pachtverträge liegt bis zur Verſteigerungstagſahrt auf dem Rathauſe hier auf. Bürgermeiſteramt: Brunn. Breuner, Raiſchreiber. Defen und Herde. Alte Oefen, Herde und altes Eiſen werden in Tauſch angenommen. 25418 [Sigmund Sommer, I7,as Zwangsverſteigerung. „Nr. 2412. Int Wege der Zwangsvollſtreckung ſoll das in Neckarhauſen belegene,im Grund⸗ buche von Neckarhauſen zur Zeit der Eintragung des Verſteiger⸗ ungsdermerkes auf den Naſen der Bahnarbeiter Georg Jäger Witwe. Eva Katharina geb. Dreiling in Neckarhauſen ein⸗ getragene, nachſtehend beſchriebene Grundſtück am 88831 Samstag, 7. Oktober 1905, vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Notariat im Rathauſe zu Neckarhauſen verſteigert werden. Der Verſteigerungsverſerk iſt am 8. Juli 1905 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtück betreffen⸗ den Nachweiſungen, insbeſondere der Schätzungsurkunde, iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Nechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ vermerkes aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderüng zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubigerwiderſpricht,glaub⸗ haft zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feſtſtellung des geringſten Gebots nicht berückſichtigt und bei der Verkellung des Verſteige⸗ zungserlöſes dem Anſpruche des Glänbigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerungentgegenſtehendesRecht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſiwe ſlellung des Verfahren zuführen, widrigenfalls Re t der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Ge⸗ genſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes: Grundbuch von Neckarhauſen, Band 4, Heft 33, Beſtandsver⸗ zeichnis I. Ord.⸗Zahl 1, Laufende Num⸗ ner der Grundſucke im BB. 1 1, Lagerbuch⸗Nr. 303, Flächen⸗ inhalt 3 ar 68 qm Hofraite und Hausgarten, im Ortsetter an der Haupturaße. Auf der Hofralte ſteht: a. ein einſtöckiges Wohnhaus mit gewölotem Keller und Skall, b. Schweinſtälle an„a“ ange⸗ baut. Schätzung M. 3300.— Ladenburg, ben 11. Aug. 1905. Großh. Notariat als Vollſtreckungsgericht: Dr. Ritter. Wäſch. 0 4, 17 0 4, 17 Arbsse berrschaftche Mobiliarrersteigerung Am Donnerstag, den 17. Auguſt, nachmittags 2½ Uhr verſteigere in'meinem Lokal: 2 ſchöne Büffets, eine Salon⸗ Einrichtung, 1 Schreibtiſch, 1 Ausziehtiſch, 2 Divan, 2 Kanapee, Trumeau, 1Salon⸗ Uhr, Waſch⸗ u. Nachttiſche, Chiffonnier, Tiſche, Küchen⸗ ſchränke, 1Email⸗Herd, Näh⸗ maſchine, Bilder u. Spiegel, Betten, eine ſchöne Schlafzimmel⸗Einrichtun (hell) und auderes. 27735 M. Arnold Auktionator N3, II. Telephon 2285. Enthaarungs⸗ Pulver 255 unter Garantie der Wirkſamkeit. Preis ver Fl. M. 0,75. Badenia Drogerie 11, 9 Wilh. ddaldschmidt. 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Ju Wege der Zwangssvollſtreckung ſoll das in Schriesheim belegene, im Grundbuche von Schriesheim, zur Zeit der Eintragung des Ver⸗ ſteigerungsvermerkes auf den Namen des Landwirts und Schmieds Adam Schmitt II in Leutershauſen eingetragene, nachſtehend beſchriebene Grundſtück am Samstag, den 4. November 1905, Vormittags 9 Ahr 35345 durch das unterzeichnete Notariat im Rathauſe zu Schriesheim verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 22. Juli 1905 in das Grundbuch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtück betreffende Nach⸗ weiſungen, insbeſondere der Schätzungsurkunde, iſt jedermann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungsvermerkes aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, ſpäteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderung zur Ab⸗ gabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläu⸗ biger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feſtſtellung des geringſten Gebotes nicht berückſichtigt und bei der Verteilung des Verſteiger⸗ ungserlöſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. 58257 Diejenigen, welche ein der Verſteigerung entgegen, ſtehendes Recht hacen, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſt⸗ weilige Einſtellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerten Gegenſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtückes: Grundbuch von Schriesheim, Band 15, Heft 28 Beſtandsverzeichnis I. .⸗Z. 1, Lfde.⸗Nr. 2, Lgb.⸗Nr. 2445 Flächeninhalt 15 ar 01 qm Ackerland einerſeits Nr. 2444 andererſeits Nr. 2446 Schätzung M. 1000.— Heidelberg, den 13. Auguſt 1905. LauRage ohne Löthfug aus sinem Stück geskanzt! D. N. P. in jeder Breite kauft man am billigsten Trau- Ring-Haus FNRANZ ARNOLD Ohren, Juwelen, Goſd⸗ und Silberwaren H..5. Breitestrasse H. l. 3. — 53646 Gold- und Schmucksachen werden ſchnell, ſauber und billigſt repaxiert. 5887½ E5, Iam Fruchtmarkt E5, 1 C. Fischel Uuhrmacher. Tel. 3596. 2 90 9 bſ ſind Alle, dieeine zarte, weiße Haut roſiges ſugendfriſches Ausſehen u⸗ ein Geſicht ohne Sommerſproſſen und Hautunreinigkeiten haben, da⸗ her gebrauchen Sie nur die echte: Steckenpferd⸗ Tilienmilch⸗Seife v. Bergmann KCo., Radebeul mit Schutzmarke: Steckenpferd. a St 50 Pfg. bei: 55016 Dr. E. Stutzmann, Hof⸗Seifenfabr. Dr. Ernſt Stutzmann, Drog., O 6, 3. M. 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