eeeen 2 (Badiſche Volkszeitung. Abengement:(Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſe? 90 Wfennig monatlich. 9 9„Journal Maunbeim Bringerlohn 20 Pfg. monatlich, U b 0 8 9 2 8 85 durch die Poſt dez. inel. Poſt⸗ N 6 0 1—5 E—— G E eEl* N 9. auſſchlag M..40 pro Quartal. 5 55 Telephon⸗Nummern: Einzel⸗Nummer 8 Pfg. Evſcheint wöchentlich zwölf Mal. Direktion u. Buchhaltung 144a9 i Zei ‚ f 7 8 8 Druckeret⸗Bureau(An?. duerate E 3, Geleſenſte und verbreilelſtt Zeitung in aannheim und Amgebung. E G6, 2 Anahmen. Druheie 8 Die Colonel⸗Zeile.. 20 Pfg. Schluß der Inſeraten⸗Annahme ſün das Mittagsblatt Morgens 9 uhr, für das Abendblatt Nachmitlags 3 ithr. Redaktton 1 87 Auswärtige Inſerate, 28„ Erpebitſon::: 1 Die Reklame⸗Zelle„„ 0 6— Für unverlangte Manuſtripte wird keinerlei Gewähr geleiſtet. 2 Filiale(Friedrichsplatz) 8680 Er. Donnerstag, 31. Anguſt 1905(Abendblatt.) 8 Anſere Mitglieder und Parteifreunde machen wir darauf aufmerkſam, daß in der nächſten Woche 8 Wähler⸗Liſten für die Eſtädtiſchen Wahlen aufgelegt werden und bitten ſie dringend nach⸗ zuſehen, ob ihr Name in den Liſten verzeichnet iſt. ————————5 Wozu der Flottenbeſuch gut war. (Von unſerem Korreſpondenten.) 54( Berlin, 30. Aug. Der engliſche Flottenbeſuch nähert ſich ſeinem Ende. Wohl ſoll die engliſche Armada noch der mächtig aufſtrebenden Empore des Weichſelgebietes ihvre Aufwartung machen und die Danziger Skadtverordneten haben auch bereits, um hinter dem kleinen Swinemünde nicht zurückzuſtehen, ihren Säckelmeiſter an⸗ gewieſen 5000 Mark für Muſiken und Luſtbarkeiten bereit zu ſtellen, Aber trotz des Ballſpiels, das dort engliſche und deutſche Mannſchaften zu friedlichem Wettbewerb vereinen ſoll, wird es ſich in Danzig doch nur ſozuſagen um Nachklänge handeln. Das Häußtſtück liegt hinter uns und in dem haben— es macht Freude, derlei zu konſtatieren— wir Deutſche gut abgeſchnitten und mit Ehren beſtanden. Was unſerem ſpät geeinten Volk gemeinhin ſo ſchwer fällt, das haben wir diesmal doch erreicht: es iſt etwas wie eine einmütige Stimmung durch die Nakion gegangen und auch unſerer Preſſe hat es an Takt und Würde nicht gefehlt. Zwar ein paar antiſemitiſche Blätter vom Range der„Staatsbürgerztg.“ haben über die„Schmach von Swine⸗ münde“ geeifert und als Gegenſpieler hat der Barde des„Lokal⸗ anzeigers“— in dieſem Falle ein veritabler Kapitän 3. S. a. D. —ſchönfärberiſch die Balken gebogen und das Unterſte zu pherſt gekehrt. Aber im übrigen hat man die Haltung gewahrt, die uns die derzeitigen Beziehungen zu England gebieten. Man iſt nicht rauhbeinig geweſen und nicht unhöflich; man hat ſogar don der weltmänniſchen Einladung des Herrn v. Budde an die Berliner, ſich für 11 Mk. 20 Pfg. in der zweiten Klaſſe die engliſchen Schiffe anzuſehen, ziemlich ausgiebig Gebrauch Aber man hat ſich dabei nicht weggeworfen; auch die ohen und höchſten Stellen haben diesmal ein weiſes Maß Dohltemperierter Gelaſſenheit bewahrt und ſo kann man, die man vielleicht nicht ganz ruhig kommen ſah, nun wirklich vuhig ziehen ſehen. Wenn die engliſche Diplomatie mit dieſer un⸗ den Kreuzerfahrt tatſächlich beſondere Abſichten ver⸗ Zünden haben ſollte, wird ſie nicht umhin können, über in Fiasko zu quittieren. Wir ſind durch den unerbetenen Beſuch 155 Der Chronik des Krieges in ähren wichtigſten Ereigniſſen und der Gang der Friedensber⸗ — 5 iſt aus folgender zuſammenfaſſenden Ueberſicht zu er⸗ en: Am 6. Februar 190 4 bricht Japan die Verhandlungen über Korea und die Mandſchurei und damit die diplomatiſchen Bezieh⸗ Angen zu Rußland ab, Am 8. Februar beginnen die Feindſeligkeiten, indem Admiral Togo auf die im Hafen von Port Arthur ankernde ruſſiſche Flotte einen nächtlichen Torpedo⸗Angriff ausführt. Die Panzer „Retwiſan“ und„Zeſarewitſch“ ſowie der Kreuzer„Pallada“ werden beſchädigt. Am 9. Februar erſter Angriff der japaniſchen Schlachtflotte guf Port Arthur. An der koreaniſchen Küſte findet vor Tſchemulpo ein Seegefecht ſtatt, bei dem die ruſſiſchen Kreuzer„Warjag“ und Norejetz“ von den Ruſſen ſelbſt verſenkt werden. Am 22. Febeuar wird Kuropatkin zum Oberbefehlshaber ber ruſſiſchen Mandſchureiarmee ernannt. Vom Februar bis Abril landen die Japaner große Truppen⸗ maſſen in Koreg. 5 Am 13. April Untergang des ruſſiſchen Admiralſchiffes„Pe⸗ Napawlotwsk mit dem Admiral Makarow durch Auflaufen auf eine Mine vor Port Arthur. Der Maler Wereſchtſchagin findet ierbei ebenfalls ſeinen Tod. Unter den wenigen Geretteten be⸗ findet ſich Großfürſt Kyrtl!. 5 Vom April bis Mai landen die Japaner ſtckrke Truppenmaſſen guf der Liautung⸗Halbinſel. Am 1. Mai erſter Landſieg der Japaner⸗ Unter Kurokt über⸗ Hritten ſie den Jalu und ſchlagen die unter Saſſulitſch kämpfen⸗ n Ruſſen vollſtändig. Die Japaner erbeuten 28 Schnellfeuerge⸗ ſchütze, 8 Maſchunengewehre und nehmen viele Offisziere und Sol⸗ daten gefangen. weder in Furcht und Schrecken verſetzt ſammenziehung der vier Streitpunkte Am 7. Mai berichtet Togo, daß es geglückt ſei, den Hafen von — mächtigen Zorn; höchſtens hat er eine Stimmung in uns aus⸗ gelöſt, die wir ſehr gut gebrauchen können, weil ſie, ſoweit ſtaatliche Dinge in Betracht kommen, uns immer noch fehlt: nämlich eine gewiſſe kalte Entſchloſſenheit. Wir machen uns über die Natur der engliſchen Gefühle nun keine Illuſionen mehr und wenn noch im Juni, als die engliſche Studien⸗ kommiſſion die deutſchen Städte bereiſte, bei Sekt und Im⸗ porten die Flammen der Begeiſterung zeitweilig jauchzend zum Himmel emporſtiegen, ſo iſt man jetzt allerſeits gründlich er⸗ nüchtert. Auch der Liberalismus, der— übrigens mit Recht— freundſchaftliche Beziehungen zu dem durch Raäſſe und Kultur uns verbundenen Inſelvolk als das Naturgemäße anſieht, hat mit erfreulicher Entſchiedenheit die Konſequenzen aus der freilich keineswegs erfreulichen Situation gezogen und man kann ſagen, daß es heute— eine Seltenheit in unſerem meinungsgeſegneten Volk— bei der Beurteilung engliſch⸗deutſcher Möglichkeiten in Deutſchland eine einheitliche öffentliche Meinung gibt. Daß es ſoweit gekommen iſt, haben wir den unabläſſigen Bemühungen der engliſchen Jingopreſſe zu verdanken, in deren Katzenmuſiken mitunter dort auch recht einflußreiche und nam⸗ hafte Perſönlichkeiten einſtimmten. Und nun, da die Dinge erſt einmal ſoweit gediehen ſind, wird dieſe Stimmung hof⸗ fentlich auch anhalten, wenn wir im kommenden Parlaments⸗ winter daran gehen, uns auf die veränderte Weltlage nach Maßgabe unſerer Kräfte einzurichten. Auch für dieſe Aus⸗ einanderſetzungen wünſchen wir uns etwas von der würdigen, taktvollen Haltung dieſer letzten Tage, die gleich entfernt war von dem kritikloſen Toben chauviniſtiſcher Berſerker wie von der bequemen Läſſigkeit der Ideologen, die dem, was iſt, be⸗ harrlich ihre Blicke verſchließen. Dann kann dieſe Uebungs⸗ fahrt, die bei Nebel und widrigen Winden die engliſche Kanal⸗ flotte an unſere Küſten führte, doch auch für uns ihren ſehr greifbaren Nutzen haben. Vielleicht auch— wer mag's ver⸗ ſchwören— für die Natur der deutſch⸗engliſchen Beziehungen überhaupt. Vielleicht legen ſich die verſtändigen Leute, die in England noch immer an Zahl, wenn auch nicht gerade an Genergie überwiegen, endlich einmal die Frage vor, ob es nicht an der Zeit iſt, einmal den Männern in die Zügel zu fallen, die das deutſche Volksempfinden ſo gründlich und nach⸗ drücklich veränderten Zum Friedensſchluſſe macht die Voſſ. Ztg. auf ein kleines Kurioſum aufmerkſam: Es iſt eine Laune des Zufalls, daß die Einigung der ruſſiſchen und japaniſchen Bevollmächtigten juſt an dem Tage erfolgt iſt, an dem die Welt vor ſieben Jahren durch die Kundgebung des Zaren für eine internationale Abrüſtungskonferenz überraſcht wurde. Der Lok.⸗Anz. veröffentlicht weiter eine Unter⸗ redung ſeines Korreſpondenten mit Witte über den Ausgang der Konferenz: Heute fand ich Witte in ſeinem Zimmer an einem kleinen Tiſch, auf dem ihm die Mittagsmahlzeit aufgetragen wurde. Gutgelaunt erzählte er, er habe Komura beim Beginn geſagt, daß er das Zu⸗ ſammenkommnen als letztes betrachte. Dieſer habe darauf einen neuen japamiſchen Vorſchlag vorgelegt. Da dieſer nur eine Zu⸗ — it Erw worden noch in ohn⸗ nung der Kriegs⸗ entſchädigung bedeutete, habe Witte ihn kurz und rund mit dem Bemerken zurückgewieſen, daß ſein Souverain wie er diesbezüglich das letzte Wort geſprochen habe. Darauf hätte dann Komura nach längerer Verlegenheitspauſe dem von Witte gemachten, munmehr akzeptierten Vorſchlag zugeſtimmt, der übrigens auch den Verzicht Japans auf die internierten Schiffe und die Beſchränkung der vuſſiſchen Seemacht einſchließt. Witte charakberiſierte mir das den Japanern erzielte Uebereinkommen mit den Worten:„Dez ede iſt erklärt und wird, obwohl die Regelung der Details zu Erörterungen führen mögen, von Komura und mir unterzeichne werden. Mir liegt daran, daß dies ſchnell geſchieht, weil ich abreiſen möchte. Aber die Japaner ſind langſam. Ich halte den Frieden für einen ehrenvollen, obwohl ich weiß, daß nicht alle meine Lands⸗ leute ſo denken werden. Immerhin darf ich, ohne unbeſcheiden gn ſein, ſagen, daß keiner einen beſſeren geſchloſſeß haben würde. Ich habe den Japanern gar manches ab⸗ gerungen. Sie forderten die Bahn bis Charbin, und ich gaß ſie ihnen nur bis Kuenſhenſu. Die Japaner forderten erſt Indemg nitäl, dann die Koſten des Kbieges und ſchließlich eine hohe Suming für die Hälfte von Sachalin; ſie erhalten nur Hleinigkeiten wie die Koſten für den Unterhalt der Gefangenen. Dabei war jch don Rooſevelt, von franzöſiſcher, engliſcher und amerikaniſcher Seitg nichk nur beraten, ſondern geradezu gepreßt worden; Zahlungen zu getvähren, trotzdem blieb ich hart, und ich geſtehs freimütig, daß mir die Situation geſtern abend noch ausſichts⸗ JLos ſchien; vielleicht weil ich die japaniſchen, ſo eindringlichen Ver⸗ ſicherungen, man müſſe auf der Indemnität beſtehen für barng Münze nahm. Ich kenne eben das japaniſche Naturell michte Wenn ich jetzt zurückdenke, glaube ich, daß ich die Japaner um⸗ ſtimmte, als ich Sonntag abend Takahira unumſtößlich nachwies, daß unſer Kredit in Berlin, Paris und Nebohork noch lange nicht es⸗ ſchöpft ſei. enfalls iſt meine freudige Ueberraſchung über das erzielte Reſultat nicht geringer als die mir eben von Ihnen ausgeſprochene. Erwaptet hatte ich nichts Derarkiges,“ Wenn Witte ſich hochgemut als Sie fühlt, ſo kennt er das kuge Wos doch nicht, man müſſe dem Beſiegten goldne Brücken bauen. Sein Ton muß den Siegern von Port Arthur und Tſuſchiung geradegu aufreigend in die Ohren klingen.„ Ein Stimmungsbild aus Portsmout, das dem„Lokal⸗Anz.“ zugeht, führt aus: Ales vuſſiſchem Mun und mit einer Stimme, die mehr als freudige Ervegung durchzitterte, kam telephoniſch nach 1 Uhr die erſte Nachricht von der erreſchten Ginigung ins Hotel Wentworth. Dreimal mußte Koroſtovetz ſeins Mitteilung erneuern und ihre Wiederholung als vichtig beſtätigen, ahe ſie geglaubt wurde und er hinzufügen konnte. daß Witte und Roſen von Navyhard unterwegs ſeien. Dann füllte ſich die Veranda vor dem vuſſiſchen Flügel mit Gäſten, Korreſpondenten und Ange⸗ hörigen beider Miſſionen. Nach halbſtündigem Warten fuhr ein Au t o m obil bor, von den Verſammelten mit Hochrufen in bier Sprachen begrüßt. Faſt grauſam ſchien der Jubel dieſer hier beiſpielloſen Ovation vor den Ohven der Japaner, die tränenden Auges die durchs Delephon gekommene Nachricht gehört hatten. Di vierſchrötige Geſtalt, die ſich mit dem ſtolzen Lachen des Triumphes auf dem heute nur von Freude geröteten Geſicht vom Wagenſt erhob, war die eines Siegers. Und dem Sieger am Diplomatemtiſch, der als Vertreter einer beſiegten Nation doch domimierend während der Konferenz immer den eigenen Worten und herriſchen Willen Geltung verſchafft hatten, galten die cheers for Witte, das vite l Ruſſie der Franzoſen und das„Hurra“ der Ruſſen. Den Hutt in der Hand, ſtieg Witte aus dem Wagen. Er wie Roſen mußten Hunderte von Händen ſchütteln, ehe ſie ſich den Weg ins Veſtitzül bahnen konnten. Dort umringten Witte die Korveſpondenten von Port Arthur zu ſperren. Ein Tagesbefehl des ruſſiſchen Generals Stöſſel bereitet auf den Beginn der Belagerung vor. Am 9. Mai wird die Bucht von Kintſchau an der Landenge nördlich von Port Arthur durch die Japaner beſetzt. Am 26. Mai erobern die Japaner nach einer äußerſt blutigen Schlacht die Befeſtigungen bei Kintſchau. Sie erbeuteten dabei 68 Geſchütze und 10 Maſchinenkanonen. Am 17. Juni trird General Stackelberg, der zum Entſatze Port Arthurs herbeigeeilt war, bei Wafangkou geſchlagen. Am 2. Juni macht die ruſſiſche Flotte einen Ausfall aus Port Arthur, wird aber mit Verluſt wieder zurückgeſchlagen. Am 27, Juni erobern die Japaner den Föngſchuiling⸗ a ß. 5 Am 7, Juli wird Ohama zum Oberbefehlshaber der japaniſchen Streitkräfte in der Mandſchurei ernannt. Am 9. Juli beſetzt die zweite japaniſche Armee unter Oku nach mehrtägigen Gefechten Kaiping. Am 18. Juli greifen die Ruſſen unter dem Grafen Keller den Motienpaß an, werden aber zurückgeſchlagen. Am 26. Juli erobern die Japaner nach mehrtägigen, heftigen Kämpfen die Befeſtigungen von Taſchitſchiau. Am 31. Juli fällt der General Graf Keller während eines Ge⸗ fechts am Janſelinpaß. Am 10. Auguſt Ausfall der Port⸗Arthur⸗Flotte Admiral Withöft fällt an Bord des„Zeſarewitſch“, Der„Zeſare⸗ witſch“ ſucht mit einem Torpedobootszerſtörer und zwei Torpedo⸗ booten Zuflucht in Tſingtau. Der größte Teil der ruſſiſchen Flotte kehrt nach Port Arthur zurück. Am 15. Auguſt wird das Wladiwoſtok⸗Geſchwader vom Ad⸗ miral Kamimura im FJapaniſchen Meer böllig geſchlagen. Am 23. Auguſt Beginn der Schlacht bei Liaujang. Am 1. Seßtember Rückzug der Ruſſen. Kuropatkim räumt Liaufang. Die beiderſeitigen Verluſte betrugen etwa 50 000 Mann. Am 11. September tritt die ruſſiſche Oſtſeeflotte von Kronſtadt aus die Reiſe nach Oſtaſien an. Am 10. Oktober beginnt die Schlacht am Scha hd⸗ Am 19. Oktober Ende der Schlacht am Schaho. Rückzug den Ruſſen nach Mukden zu. Die Verluſte auf beiden Seiten betrugen gegen 80 000 Mann. Am 30. November erobern die Japaner den Port Arthur be⸗ herrſchenden 203⸗Meter⸗Hügel. Die Vernichtung der im Hafen eingeſchloſſenen ruſſiſchen Kriegsſchiffe beginnt. Am 1. Januar 1905 Kapitulation von Port Ars⸗ thux. 25 000 Mann, von denen jedoch nur 5000 Mann noch kampffähig ſind, geraten in Kriegsgefangenſchaft. 8 Am 25. Januar Niederlage des Generals Griepenberg de?s Heikoutaiz; dieſes wird von den Japanern genommen. 4 Am 1. März Beginn der Schlacht bei Mukden,. Am 10. März feierlicher Einzug Ohamas in das ſiegreich ge⸗ nommene Mukden. Die Verluſte der Ruſſen werden auf 150 000 Mann einſchließlich 50 000 Gefangene geſchätzt. Die Japamer be⸗ ziffern ihre Verluſte auf 50 000 Mann. Am 16. März wird General Linewitſch an Stelle Kuropatkins dem Oberbefehl über die ruſſiſche Armee in der Mandſchure traut. Am 27. Mai Vernichtung der Baltiſchen Flotze in der Straße von Tſuſchima. Admiral Roſchdjeſtwenskij fällt verwundet in die Hände der Japaner. Admiral Nebogatow ergibt ſich mit ſeinem Geſchwader. Nur ein kleiner Reſt der Flotte bermag ſich in neutrale Häfen zu retten. Am 8. Juli landen die Japaner auf der Inſel Sachalin und eroberten den Hafenplatz Korſſakowsk. Am 25. Juli landet ein Bataillon Japaner an der Sibiriſchen Küſte. Am 4. Auguſt ergibt ſich der größte Teil der Beſatzung von Sachalin mit dem Gouverneur General Liapunow den Japanern, Die Friedensaktion. Am 9. Juni bittet Präſident Rooſevelt in einer Note dis japaniſche und die ruſſiſche Regierung, in direkte Friedensnerband⸗ 2. Seſte. umgent, 6 1 Aüguſt. ſechs Nationen. Mit Fragen beſtürmt, ſagte er, heute in der Stunde ſeines Erfolges zum erſtenmal zurückhaltend und zögernd: Die Baſis für unſer Uebereinkommen läßt ſich kurz zuſammenfaſſen in bie Worte:„Teilung Sachalins und keine Kopeke Indemnität.“ Die Palle dröhnte von den Bravorufen und dem Händeklatſchen der Amerikaner. Seltſam, wie Witte ihre Herzen gewonnen hat. Zu der großen Freude der Ruſſen ſteht die geradezu dumpfe Nieder⸗ Beſchlagenheit der Japaner in ſeltſamem Kontraſt. Schon geſtern mußte ich ihre Entrüſtung über das Nachgeben der heimiſchen Regie⸗ rung melden. Heute ſcheinen ſie gebvochen. Als dem japaniſchen Marineattachee die Nachricht von dem Uebereinkommen mitgeteilt wurde, ſah ich ihn mit plötzlich erblaſſenden Geſichtszügen in den Stuhl zurückfallen. Dann legte er die Hand über die Augen und ſchluchgte wie ein Kind. Meinungsfreiheit auf dem Katholikentage. Intereſſante Aufſchlüſſe über die Art und Weiſe, wie die Macher des Straßburger Katholikentages die ſo oft beſungene Toleranz ſelbſt dem katholiſchen Gegner gegenüber betätigen, liefert folgender Fall: An der Verſammlung dieſes Fahres hatte die Sache der Kraus⸗Geſellſchaft ein beſonderes Intereſſe. Zu Regensburg waren ausdrücklich und wiederholt alle Katholiken ohne Ausnahme ein⸗ beladen und aufgefordert worden, zur Katholikenverſammlung zu kommen, dort ihre Meinungen auszuſprechen und ihre An⸗ keüge vorzubringen. Dieſer dringenden und öffentlichen Auf⸗ forberung hatte nun die Kraus⸗Geſellſchaft Folge leiſten zu müſſen geglaubt, und daher folgenden Antrag eingebracht: Die 52. Generalverſammlung der Katholiken Deutſchlands Begrüßt die innerhalb der katholiſchen Kirche aufgetretenen Beſtreb⸗ ungen, welche den Gefahren vorbeugen wollen, die der Religion durchaus erwachſen müſſen, wenn 1. die Angehörigen eines religiöſen Bekenntmiſſes als ſolche für eime beſtimmte politiſche Parte! in Anſpruch genommen werden; 5 2, die Diener einer Religionsgemeinſchaft ihr guf ihrer Stellung beruhendes Anſehen oder gar ihre amtliche Tätig⸗ keit dazu benützen, um die Angehörigen ihrer Religionsgemeinſchaft un Sinne einer politiſchen Partei zu beeinfluſſen.“ Dite Vertreter der Kraus⸗Geſellſchaft waren ſehr erſtaunt, baß ihr Antrag in dem am erſten Verſammlungstage publi⸗ Rerten Verzeichnis der den Ausſchüſſen zugewieſenen Anfräge Richt enthalten war; erſt nachträglich empfingen ſie das Schreiben des Lokalkomitees vom 16. Auguſt, worin dem Vor⸗ ſtande der Kraus⸗Geſellſchaft mitgeteilt wurde, daß„die Red⸗ nerkommiſſton die im Namen der Kraus⸗Geſellſchaft einge⸗ brachten Anträge abgelehnt hat, weil in dieſen Anträgen 178 ihrer Begründung verallgemeinerte Vorwürfe gegen den katholiſchen Klerus erhoben werden, die nicht zutreffend ſind, und weil ferner dieſe Anträge in die Kompetenz der hochwür⸗ bigſten Herren Biſchöfe eingreifen, die allein zu entſcheiden haben, ob und wie weit Geiſtliche ſich mit Politik beſchäftigen dürfen oder nicht.“ 2 Durch dieſe Ablehnung wurden die Vertreler der Kraus⸗Geſell⸗ ſchaft, wie das„20, Jahrh.“ mitteſlet, erſt mit einer Talſache be⸗ kannt, die ihnen ſowie vielleicht den meiſten Katholiken Deutſchlands bisher entgangen war, nämlich mit einer in Regensburg erfolgten Veränderung der Satzungen der Kafhollkentage. Seit dem Tage von Regensburg, auf welchem Im ber dritten geſchloſſenen Verſammlung durch die Bemühungen der Herren Dr. Porſch und Dr. Bachem eine neue Geſchäfts⸗ erdnung für die Generalverſammlungen ohne Debatte en bloc angenommen worden iſt, hat eine aus dem Lokalkomitee und dem Jentralkomitee ſowie anderen von ihnen hinzuzuziehenden Mit⸗ Aliedern beſtehenden Kommiſſion das Recht, jeden Antrag, der ihr nicht gefällt, unter den Tiſch fallen zu laſſen und der Generalverſammlung vorzuenthalten, ahne derſelben auch nur die Mitteilung von demſelben zu machen. Die neuen Satzungen laſſen einem von der genannten Kom⸗ miſſion abgewieſenen Antragſteller nur das Recht, gegen die Ab⸗ kehnung an den Vorſtand der Generalverſammlung Berufung einzulegen. Dies taten denn auch die beiden Vertreter der Kraus⸗ Weſellſchaft, indem ſie am Morgen des zweiten Verſammlungstages dem Präſtdenten die ſchriftliche Berufung überreichten, mit der ullärung, daß ſie, falls guch der Vorſtand den ganzen Antrag nicht zux Beratung zulaſſen wolle, den zweiten Teil desſelben, gegen den allein ſich die Begründung des ablehnenden Beſcheides richtete, im Namen der Kraus⸗Geſellſchaft zurückgiehen, auf dem erſten Teil aber, gegen den nichts eingewendet worden war, beharren. Auch dies war vorgeblich. Am Dienstag Abend übergab Se, Durchlaucht Erbpring v. Löwenſtein den ſchyiftlichen Beſcheid deß Vorſtandes, der um Mittag Sitzung gehalten hatte, des Inhaltes, daß„der Vorſtand den Antrag in der ganzen wie in der auf Ziffer 1 Feſchränkten Form ablehne. Abgeſehen bon formalen Bedenken Aber die Zuläſſigkeit des Rekurſes betrachte der Vorſtand den Antrag 88 Millionen ab. im ſeiner erſten wie in ſeiner zweiten Geſtalt nach Form und Inhalt als zur Verhandlung auf der Generalverſammlung nicht geeignet.“ So alſo ſieht die vielgerühmte„bürgerliche Toleranz“ in Wahrheit aus! Oder verſtößt der Antrag der Krausgeſellſchaft etwa gegen ein Dogma der katholiſchen Kirche. Ein Kapitel eigener Art, zunächſt für Bayern bedeutſam, aber auch darüber hinaus von pikantem Reiz, bilden Berichte, die die Münchener Neueſten Nachrichten aus der Sitzung des Auguſtinus⸗Vereins veröffentlichen konnten. Dort ward die außerbayeriſche, katholiſche Preſſe über die Lan d⸗ tagswahlen und das Bündnis mit der Sozial⸗ demokratie aufgeklärt. Dabei fiel das ſchöne Wort: „Das bayeriſche Zentrum hat den Großteufel als Treiber be⸗ nützt. Die Sozialdemokraten haben bei dem Handel keine Geſchäfte gemacht, und dieſer eene enen (Schadenfrohe Heiterkeit)“, ein Fußtritt, wofür die Münchener Poſt mit Schweifwedeln quittiert. Domkapitular Pichler ſuchte den Spott auf die ſo grauſam düpierten Genoſſen wieder gut zu machen durch eine Shmpathieerklärung für den Atheiſten Vollmar; dann führte er noch aus: Wir werden nun ſelbſtändig das direkte Wahlrecht fertig zu bringen ſuchen. Dann kommt die Abrechnung mit der Regierung und den Parteien. Sie werden in den erſten Oktobertagen die heftigſten und ſchwierigſten Parteikämpfe in Bayern erleben, die jemals vorgekommen ſind; es kommt die Kraft⸗ probe, die Abrechnung mit den Miniſtern, namentlich mit dem Wahlminiſter. Unſer ſchärfſter Gegner iſt Graf Feilitzſch; aber ſeine Miniſterkollegen hätten ihn noch lieber los als wir, weil ſich die Angriffe, die wir gegen ihn richten, auch gegen ſie richten. Und Feilitzſch wird verſuchen, ſeinen Kollegen am Miniſtertiſch ſo viele Schwierigkeiten als möglich zu machem und ſie ſo in ſeinen Sturz hineinzuziehen. Sie haben aber alle zuſammen ſo viel Schaden angerichtet, daß ſie alle zuſammen gehen können. Wir wollen— und das könnte uns außer⸗ halb Baherns berübelt werden— nicht direkt auf den Sturz des geſamten Miniſteriums hinarbeitenz es kommt hierbei für uns ein perſönliches Moment in Frage; Unſer Prinz⸗Regent iſt in ſehr hohem Alter, wir müſſen daher alles vermeiden, was den hohen Herrn aufregen könnte. Dieſe Offenherzigkeiten ſind dem Zentrum hinterher, wo ſie bekannt geworden, natürlich ſehr unangenehm. Seine Preſſe verſucht folgende Mohrenwäſche: Es handelte ſich um einen kurzen Vortrag über die Lage in Bahern, der nach der ausdrücklichen Erklärung des Herrn Dr. Pichler nichtvorbereitet war und daher nur eine Gelegenheits⸗ keiſtung darſtellte. Der Vorſitzende hatte Herrn Dr. Pichler erſt vor Beginn der Verſammlung um Erſtattung eines Referats erſucht. Die Abſicht des Herrn Dr. Pichler war, den nicht baheriſchen Redak⸗ teuren der Zentrumspreſſe einige Anhaltspunkte zur Beurteilung unſerer Lage in Bahern zu geben. Der Vortrag war ſeiner ganzen Natur nach nicht für die Oeffentlichkeit beſtimmt. Das glauben wir gern! Deutsehes Reich. * Berlin, 80. Aug.(Reichskanzler Fürſt Bülo w) will mit der Fleiſchfrage nichts zu tun haben. Er hat dem Berg⸗ und Hüttenmänniſchen Verein in Kattowitz unter dem 25. Auguſt folgenden Beſcheid gegeben:„Dem Vorſtande beehre ich mich ergebenſt zu erwidern, daß ich das Empfangsgeſuch von Magiſtraten aus dem oberſchleſiſchen Induſtriebezirk dem Landwirtſchaftsminiſter überwieſen habe. Da hiernach Verhandlungen zwiſchen den Magiſtraten und mir nicht ſtattfinden werden, entfällt auch die Möglichkeit einer Be⸗ teiligung des Vereins an ſolchen Verhandlungen. Unter dieſen Umſtänden ſtelle ich dem Vorſtande ergebenſt anheim, ſich mit ſeinen Wünſchen in Sachen der Fleiſchteuerung auch ſeinerſeits an den Landwirtſchaftsminiſter wenden zu wollen. Bülow.“ — Gei den bevorſtehenden ſächſiſchen Landtags⸗Wahlen) für das ausſcheidende Drittel der Mitglieder der zweiten Kammer haben die Nationalliberalen in zehn ſtädtiſchen und vier ländlichen Kreiſen Kandidaten auf⸗ geſtellt und ſind außerdem noch bei der Erſatzwahl im Kreiſe Döbeln⸗Leisnig⸗Waldheim beteiligt. —(Der Abſchluß der Reichskaſſe) für das Etatsſahr 1904 weiſt eine Mehreinnahme von 9,8 Millionen auf. Da ihr Mehrausgaben in Höhe von 18,4 Millionen gegen⸗ überſtehen, ſchließt die Rechnung mit einem Fehlbetrage von Die Mehrausgaben erklären ſich zu einem weſentlichen Teile aus der vom Reichstage beantragten und vom Bundesrate gutgeheißenen verſtärkten Fürſorge für die Kriegs⸗ invaliden. Da der Invalidenfonds noch immer nicht aufgefüllt worden iſt, mußten die ordentlichen Mittel des Reichs zur Deckung in Anſpruch genommen werden. Das läßt die Ver⸗ pflichtung von neuem dringend erſcheinen, hier Abhilfe zu ſchaffen. Ob dazu die Wehrſteuer helfen kann, iſt vor wie nach ſehr ſtrittig.— Die Einnahmen an Verbrauchsabgabe für Branntwein ſowie an Maiſchbottich⸗ und Branntweinmaterfal⸗ ſteuer ſind hinter dem Etatsanſatze zurückgeblieben. Die Reform der bezüglichen Geſetzgebung kann nur eine Frage der Zeit ſein, Weiterhin haben geringere Einnahmen, als erwartet wurde, die Zölle(namentlich die Getreidezölle), die Tabakſteuer und die Schaumweinſteuer ergeben. Der Mehrertrag von beinahe 13 Millionen, welchen die Zuckerſteuer gegen den Voranſchlag brachte, läßt erneut den Vorteil des Abſchluſſes der Brüſſeler Zucker⸗ konvention und der im Zuſammenhang damit erfolgten Auf⸗ hebung der Exportprämie und der Herabſetzung der Verbrauchs⸗ abgabe hervortreten. — Gautsky und der„Vorwärts“) In der jüngſten Nummer der„Neuen Zeit“ ſetzt Genoſſe Kautsky ſeine durch die Ferien unterbrochene Auseinanderſetzung mit dem Zentralorgan fort. Er beweiſt namentlich im einzelnen, daß der„Vorwärts“ das Buch der Genoſſin Rohland⸗Holſt über Generalſtreik und Sozialdemokratie völlig mißverſtanden habe. Zum Schluß ſchreibt er: „Seit dem Vorabend von Dresden liebt er(der„Vorwärts“) es, uns anzuklagen, daß unſere Kritik zu ſcharf ſei, daß wir die „Streitigkeiten“ vom„Zaune“ brechen, daß für uns„perſönliche Motive“ maßgebend ſeien. Der„Haufen“⸗Artikel ſchließt mit der Beſchuldigung, daß ich die Diskuſſion auf das„tiefe Niveau perſůön⸗ licher Reibereien“ herabdrücke, und ſo meint auch wieder Kurt GEisner in einem Artikel über den„guten Ton“ zom 12. Auguſt, die„Partei⸗ ſtreitereien“ ſeien nur noch„perſönliche Literatenreibungen“. Aber es wäre freilich zu viel verlangt, wollte man fordern, daß der„Vor⸗ wärts“ die Konſequenzen derartiger Beſchimpfungen ſelbſt erbenne, Seine Unfähigkeit, in den inneren Parteifragen führend und befruchtend durch ſachliche Vertiefung 9o ve⸗ anzugehen, und ſeine ſeit Dresden immer wieder erneuten Hin⸗ weiſe darauf, daß dieſe Fragen nur frivoler Literateneitelkeit unt Gehäſſigkeit entſpringen, bringen ihn immer mehr in Gegenſatz gu jenen, denen dieſe Fragen als Lebensfragen der Partei erſcheinen, und bewirken, daß er ihnen immer mehr als ein die innere Hlarung hemmendes und die darauf gerichteten Beſtrebungen degra⸗ dierendes Glement erſcheint, deſſen Wirken in den inmeren Parteifragen daher bei ihnen ſteigende Gereiztheit und Erbitterung erweckt, bis die übervolle Schale ſchließlich nur eines Tropfens bedarf, unn überzuquellen.“ Mehring iſt in ſeiner Behandlung der„Vorwärtsfrage“ bei Artikel IV angelangt, worin er, ſeiner eigenen Verſicherung nach endlich„zur Sache“ übergeht. Neues zur Sache bringt er nicht vor. Er verlangt, daß das Zentralorgan zum Lokal⸗ organe der Berliner Genoſſen degradiert werde, die überwiegend radikal und orthodox ſind. 14 75 Nus Stadt und Land. Maunheim, 61. Auguſt, Fernſprechverkehr zwiſchen Mannheim und dem Oberelfaßß, In geſchäftlichen Kreſſen wird es ſchon länger als Mißſtand empfun⸗ den, daß die Stadt Mannheim mit Mülhauſen i. Elſ, und dem Oberelſaß nicht in direktem Telephonperkehr ſteht, vielmehr die Verbindungen über Straßburg oder gar, wenn dieſe Leitung beſetzz iſt— was infolge ſtarker Inanſpruchnahme ſehr oft der Fall ſein ſoll— über Metz hergeſtellf werden müſſen. Infolgedeſſen befür⸗ wortete die Handelskammer eine direkte Fernſprechverbindung Awiſchen Mannheim und Mülhauſen i. Elſ. Das kaiſerlichs Telegraphenamt erteilt folgenden Veſcheld: Durch die am 27. Aug, erfolgte Inbetriebnahme einer weiteren unmittelbaren Ver in⸗ dungsleitung zwiſchen Mannheim und Straßburg wird in der Ab⸗ wicklung des Sprechverkehrs mit dem ganzen Elſaß pp. eine weſent⸗ liche Beſſerung eintreten, da dann dem hieſigen Amt ztwei direkte Vorbindungsleitungen Mannheim⸗Straßburg(ohne Zwiſchen⸗ anſtalt) und eine weitere Verbindungsleitung mit Baden⸗Baden als Zwiſchenamt zu Gebote ſtehen. Ebenſo werden die Abſatzwege zwiſchen Straßburg und Mülhauſen durch die für das Jahr 1900 vorgeſehene Verlängerung der Verbindungsleitung F 140 2/b Mül⸗ hauſen Colmar⸗Schlettſtadt bis nach Straßburg eine Vermehrung exfahren. Nach den vorgenommenen ſtatiſtiſchen Ermittelungen iſt ſowohl der Sprechverkehr als auch der Telegrammverkehr zwiſchen Mannheim und Mülhauſen nebſt Hinterland ziemlich mäßig, ſodaß der Antrag auf Herſtellung einer unmittelbaren Verbindung zwi⸗ ſchen den beiden Orten keine Ausſicht auf Erfolg haben bürfte, Durch die eingangs erlwähnte Vermehrung der Abſatzwoge dürfte kungen mit einander einzutreten. Rooſevelt ſtellt für die Prälimi⸗ narien ſeine Dienſte zur Verfügung, Am 10. Juni erklären beide Mächte, daß ſie den Vorſchlag RNooſevelts annehmen. Als der Ort der Konferenz wird Waſhington in Ausſicht genommen. Am 14. Juni veröffentlicht die ruſſiſche Regierung eine offi⸗ nelle Note über die Friedensaktlon des Präſidenten Rooſevelt. Am 2. Juli wird Roſevelt zu der Mitteilung ermächtigt, daß edie beſderſeitigen Bevollmächtigten uneingeſchränkte Vollmacht er⸗ Jalten haben, über den Frieden zu verhandeln. Am 8. Jult reiſt der japaniſche Miniſter Komura mit den emberen Unterhändlern an Bord der„Minneſota“ von Nokohama nach Amerlla ab. Am 12. Juli wird der ruſſiſche Miniſter Witte an Stelle Nurawiews zum Friedensunterhändler ernannt. Am 28. Juli treffen die japaniſchen Unterhändler in New⸗ dork n. Am 1. Auguſt trifft Miniſter Witte in Newhork ein. Am 3. Auguſt werden die Unterhändler in Oyſterbay an VBor der Jacht„May Flower“ einander vorgeſtellt. m 10. Auguſt beginnt die Friedenskonferenz in Ports⸗ moeuth(New Hampfhire) ihre Arbeit. Am 29. Auguſt kommt es zur grundſätzlichen Einig⸗ ung über den Frledensſchluß. Tagesneuiatteſten. — Das„Syndikat von Bigamiſten“, Amerika hat eine neue GSenſgtion, die von Tag zu Tag mehr die Rieſenſpalten der Blätter Üt und die in der Tat ſich immer überraſchender geſtaltet. Seit der Mitte der vorigen Woche wird ein junger Deutſcher namens Dr. George Witzhoff allenthalben geſucht, der, wie ſchon kurg berichtet, en berüchtigten Chicagoer Blaubart Johann Hoch noch weit über⸗ ſtz hat er doch nicht nur 37 Frauen gehabt, ſöndern, wie es erſt Net, 80, und wie ſich jebt ſchan herausgeſtellt hat, über 100— die Liſte iſt aber noch nicht abgeſchloſſen! Allerdings hat er nicht die betrogenen Frauen getötet, ſondern nur betäubt und beraubt und dann verlaſſen, nachdem die Ehe ein oder zwel Tage und manchmal noch kürzere Zeit gedauert hatte. Es wird ſogar behaup⸗ tet, daß er einmal in einer Woche ſieben Frauen geheiratet und jede nach wenigen Stunden verlaſſen habe. Witzhoff trat als Doktor, als Chemiker und als Zahnarzt auf. Er ſuchte ſeine Opfer nicht nur in einer Stadt oder einem Staate, ſondern im ganzen Oſten und in den mittleren Staaten; die Gewinne, die er bei den einzel⸗ nen einheimſte, belauſen ſich in einzelnen Fällen bis auf 30 000 M. Jeden Tag erhält die Poligei Briefe von neuen Opfern, und dabei halten ſich noch viele Frauen zurück, da ſie eine begreifliche Schen dabor haben, in dieſen Skandalprozeß hinein verwickelt zu werden. Nur fünfzehn haben bis jetzt dieſe Rückſicht beiſeite geſetzt und ge⸗ ſetzliche Schritte eingeleitet, den„Ergpolygamiſten“ wegen„Hei⸗ rat“, Beraubung und böswilligen Verlaſſens der Juſtiz zu über⸗ liefern. Die überraſchendſte Erthüllung in dieſem ſeltſamen Fall kam am Montag, als ſich herausſtellte, daß der von der Polizei allenthalben Geſuchte der Leiter einer Art„Heiratsſyndikats“ iſt, das das Heiraten und Ausrauben von Frauen als ein regelrechtes Geſchäft betreibt. Die Vande, die dazu gehörte, beſtand aus 27 Männern, und es wird verſichert, daß wenigſtens 500 Frauen ihre Opfer geworden ſind; die meiſten von ihnen leben noch, Witzhoff hatte aus ſeiner unheiſvollen Tätigkeit eine Sbegztalität gemacht, die er mit höchſter Geſ klichkeit ausübte. Er beſuchte mit Vor⸗ liebe Bälle, auf denen er ſicher war, reiche Frauen zu fküden. Er arbeitete auch mit„Schadchen“, den jüdiſchen Heiratsvermittlern, von denen einzelne ſogar regelrechte Geſchäfte mit ihnen gemacht haben ſollen, indem ſie ihm Frauen zuführten und dafür einen An⸗ teil an der Beute erhielten; Witzhoffs Opfer ſtammen daher zum großen Teil aus jüdiſch⸗deutſchen Kreiſen. Er war wegen ſeines borteilhaften Aeußeren, ſeiner Ueberredungsgabe und ſeiner Kühn⸗ heit der„Star der Bande; aber er wurde von einem Mitglied der⸗ ſelben infolge eines Streites den Behörden verrgten. Er war nicht Jahnarzt, und er mar bereits vor mehreren Fahren mit der Ver⸗ einigung der Zahnärzte in Philadelphia wegen der unberechtigten Führung dieſes Titels in Konflikt geraten; aber er war doch prak⸗ tiſch als Zahnarzt tätig, in einem Hauſe, das einer ſeiner Frauen gehörte. Die Zeitungen veröffentlichen jetzt auch Briefe bvon Wi boff an ſeine Opfer; ſie ſehen alle einander ſehr ähnlich, ſind ſehr zärtlich, aber auch ſehr kurz, und ihr Inhalt handelt immer wieder von der Notwendigkeit neue Mittel aufzubringen. Alle Frauen, die ihre Erfahrungen mit Witzhoff berichten, erzählen immer dieſelbe Geſchichte. Intereſſant iſt dabei die Beobachtung, doßß die Frauen weniger durch Witzhoffs ſchöne Erſcheinung— er iſt ein großer ſtatt⸗ licher Mann mit feinen Zügen und einem ſich leicht kräuſelnden dunklen Schnurbart— als durch ſeine gewinnenden Manieren an⸗ gezogen wurden, Alle xühmen ſie ſeine ſich ſtets gleichbleibende Höf⸗ lichkeit. Er war immer ſehr aufmerkſam und äußerſt korrekt im Benehmen, er half den Frauen beim Ein⸗ und Ausſteigen, er trug ihnen die Pakete, wenn ſie Einkäufe gemacht hazen, hielt den Hus in der Hand, wenn er auf der Straße mit ihnen plauderte, und fragte liebenswürdig und eingehend nach ihrem Befinden. So machte er auf alle Frauen den Eindruck, daß er ein vollendeter Gentleman wäre, und alle ſchenkten ihm ihr volles Vertrauen und waren Über⸗ zeugt, daß ex ein ſehr guter Chemann werden würde. Bis jetzt iſt es der Polizel, obwohl ſie die größten Anſtrengungen macht, nicht gelungen, ſeine Spur aufzufinden; er braüchte ſo viele Ver⸗ kleidungen und legte ſich ſo viele verſchiedene Namen bei, daß es ſehr ſchwer iſt, ſie zu verfolgen. Ein merkwürdiger Zufall iſt es übrigens, daß die Blätter neben dem Bilde dieſes„Blaubarts“ das einer ſchönen Frau von etwa 25 Jahren, Mrs. Hupler, veröffent⸗ lichen, die unter Anklage geſetzt iſt, weil ſie in ſieben FJahven acht Männer geheiratet hat. Ankläger gegen ſie aufgetreten. 2 — Bei dem Stapellauf der„Auguſte Viktorig“ iſt es nicht ohne Unglücksfälle abgegangen. Als das gewaltige Schiff in den Oderſtrom glitt, war die Waſſerverdrängung ſo ſtark, daß die vielen mit Zuſchauern gefüllten Dampfer. und ſogar das gro Schwimmdoch ins Wanken gerieten. Verhänonisvoll wurde 1 Die acht Männer leben und ſind jetzt als Mannheim, 31. Auguſt) Geueral⸗Anzeiger. dem gegenwwürligen Bedürfnis genügt ſein. Das Telegraphenamd wis jedoch die Angelegenheit im Auge behalten und erforderlichen⸗ an weitere Maßnahmen ergreifen. Zaur Sonnenfinſternis. Ein Leſer unſeres Blattes teilt uns hut, Jdaß er geſtern örei ſehr gute Beobachtungen der Finſternis 05 Jonnte und zwar die erſte gleich zu Beginn 1 Uhr 12, als der Nond von rochis unten vor die Sonne trat, die zweite 1 Uhr 27 und ie dritte 1 Uhr 40. Leider waren die Beobachkungen nur von ſehr Sauer, da bei der ſtarken Bewölkung und dem raſchen Wol⸗ die Gonne nur für Momente ſich zeigte. * Gin Unfall, der glücklicherweiſe noch gut abging, ereignete ſich hearte mittag gegen halb 2 Uhr unterhalb der Iriedrich gnie beim Entladen bon Kohlen. Ein Herr, offenbar ein Beamter der Firma, der ſich auf der Quajmauer befand, kam in den Bereich des klektriſchen Kranens, als ſich dieſer wieder dem Waſſer zuwandte. Der Herr wurde getroffen und in das Waſſer zwiſchen Ufermauer aund Kahn geſchleudert. Wie es ſcheint, hat der Herr, der ſofort wieder herausgezogen wurde, keine Verletzungen erlitten. Das Fugenslas aber war in Verluſt geraten. *— Nus dem Grossherzoqtum. Kleine Mitteflungen aus Baden. Auf einer keſtern Abend im Hotel„Tannhäuſer“ in erg ſtatt⸗ gehabten Verſammlung der Metzgermeiſter des Bezirks Heidelberg würden folgende Beſchlüſſe gefaßt: Vom 1, September tritt eine kndere Regelung des Verlaufs der üblichen kleinen Wurſtwaren in Fraft. Der Verkauf nach Dutzend wird ganz aufgehoben und kberden ſänatliche kleinen Würſte nur noch ſtückweiſe verfauft. Grö⸗ te Abnehmer(Wirte, Wiederverkäufer und dergleichen) erhalten die Zehnpfennigwürſte für 9 Pfg. und 12 Pfennigwürſte für 11 g, was einen Rabatt von 10 Proz. entſpricht. Die Verſammlung eſchloß, die Würſte entſprechend größer zu liefern.— Warum es gin und wieder ins Karlsruher Stadtgartentheater regnete. 12⸗ und 13jährige Volksſchüler hatten ſich eine Einnahme⸗ uelle dadurch verſchafft, daß ſie vom Dache des Stadtgarten⸗ eaters ein größeres Quantum Blei losſchälten und ver⸗ kauften. Die beiden hoffnungsvollen Bürſchchen wurden wegen Oiebſtahls angezeigt.— Aehnlich wie nach der Enthüllung der Nymphengruppe im Friedrichsgarten in Karlsruhe fühlten ſich heute Nacht acht ſchamhafte Seelen, wahrſcheinlich gerührt durch die jüngſte Jeremiade im„Bad. Beob.“, veranlaßt, das„ſplitter⸗ E Negermädchen“ vom Stefansbrunnen„anziehender“ zu ge⸗ alten, indem ſie die Holde mit einer Badhoſe bekleideten. je Ulkbrüder haben damit dem Wunſch des„Beobachters“ nach Agend einer Form einer gewandlichen Hülle“ entſprochen. Da ſie gaber vergaßen, vorher die behördliche Genehmigung einzuholen, wurde heute früh die Badhoſe von einem Schutzmann wieder ab⸗ zenommen,— Der Kölner Kriminalpolizef iſt es gelungen, den zon der Heidelberger Polizei ſteckbrieflich verfolgten 20jährigen Egloſer Richards aus Mainz dingfeſt zu machen, der beſchuldigt wird, den Raubanfall in der Hirſchgaſſe am 2. Aug. bverübt zu haben. Bei ſeiner Feſtnahme, auf die 200 Mk. Belohnung gusgeſetzt war, leiſtete er wütenden Widerſtand.— Bei dem am Sonntag niedergegangenen Gewitter ſchlug der Blitz in die Ver⸗ ſauerhofmühle bei Reilingen ein, tromleitung des elektriſchen Lichts aufgefangen und zertrümmerte ſämtliche Sicherungen 5 elektriſchen Leitung.— Herr Ferdinand Wittmann aus Waibſtadt, dem die Scheuer abbrannte und der gauf Grund der Angaben einer 48jährigen taubſtummen, verbei⸗ tandeten Perſon wegen angeblicher Fahrläſſigkeit vorläufig feſt⸗ nommem worden war, iſt wieder auf freien Fuß geſetzt Korden, nachden die Haltloſigkeit! der Angabem ſich ergeben hat.— Die von den Milchhändlern in Freiburg in Ausſicht geſtellte Erhöhung des Milchpreiſes ſcheint doch nicht ſo ganz att durchgeführt werden zu können. Es erbietet ſich nämlich Furch ein Inſerat ein Händler, garantiert reine Milch frei ins Haus für 17 Pfg. den Liter— alſo ſogar noch 1 Pfg. unter dem 4 demnach bereits durchbrochen. Pfalz, Heſſen und Umgebung. Worms, 30. Aug. Nach dem Jahresbericht über die Tätig⸗ keit der Schulärzte in den ſtädtiſchen Volksſchulen gab es unter den ſechsjährigen Schulanfängern auf 1000 Kinder 757 mit [lechten Zähnen. In Anbetracht dieſer hohen Anzahl bon kanſtandungen wird der Vorſchlag gemacht, im Anſchluß an das Krankenhaus eine ſtädtiſche Zahnpoliklinik zu Erpichten, in der die Kinder der Armen und Wenigbemittelten unent⸗ behandelt werden ſollen. Cheater, Kunſt und Wiſſenſchaft. BVom Theater. Man ſchreibt uns: Am Sonntag, 3. September, bee Frl. Elſe Fiſcher aus Frankfurt a. M. die Rolle der zaming in der Zauberflöte ſingen. Es iſt dies das erſte Auftreten er Dame, die ihre geſangliche Ausbildung durch das Dr. Hoch'ſche Nonſervatorium in Frankfurt a. M. erhalten hat. Frl. Lucie Liſſl, die geſtern abend zum erſten Mal in ihrem Weme auftrat, einen vollen Erfolg. Stimmen aus dem publikum. Bei Beginn der Theaterſaiſon 1 allen Theaterbeſuchern bereits ebenfalls längſt erkannt und zächtige Welle für ſechs Fiſcherkähne, die bon ihren Inſaſſen un⸗ horſichtigerweiſe dicht an die Einfahrtsſtelle herangerudert worden 595 Sie wurden bei der Einfahrt des Rieſenſchiffes von der ſerdrängten Waſſermaſſen durcheinander geworfen und zum Ken⸗ gebracht. Die Inſaſſen ſchwebten längere Zeit in Lebensgefahr 5—5 gelang es ſchließlich, alle auf das nahe Ufer zu retten. Bei der r„Metz“ überrannt und zum Kentern gebracht. Die Ruderer nten ſich ſämtlich durch Schwimmen retten, doch hätte die unter 5 1 5 Schiffen entſtandene Verwirrung auf ein Haar zu einem Zu⸗ 5 Naer dle zweier Dampfer geführt. Infolge der Anweſenheit ſo Berliner, die nachmittags nach Swinemünde fahren wollten, bei gleichen Gelegenheiten. Sämtliche Stettiner Dampfer lagen Dampfern nicht genügend ſehen zu kön⸗ 5 Und erkletterten das hohe Schwimmdock auf herbeigeſchafften Lei⸗ en. Bei dieſer wilden Jagd ereigneten ſich wunderbarerweiſe nur Denige leichte Unfälle; in der Oder aber ſchwammen nachher Maſſen don Hüten, Schirmen und phokographiſchen Apparaten. inem römiſchen Kollegen Auguſtus ſeligen Angedenkens, deſſen Me eutgutege muß man im Gebrauch des Lateiniſchen vorſichtig iſtiſcher Bildung verdächtig. Alſo: dolchartigen Meſſer ſchwer mißhandelt. er wurde aber durch die igen Normalpreiſe!— ab 1. Oktober zu Der gerufen, daß die Schranken nicht geſchloſſen waren. geuen Engagement im Wiener Volkstheater als Magda in der es geſtattet, auf einen Umſtand aufmerkſam zu machen, der 29 Rückfahrt der vielen Dampfer vom Stapellauf nach Stettin wurde Uin Vierer des Stettiner Ruderklubs„Germania“ von dem Dam⸗ Dar die Zuſchauermenge beim Stapellauf ſo groß, wie noch niemals vor der Werft des„Vulkan“. Die Schauluſtigen, die fürchteten, von mten einfach von einem Dampfer zum anderen der Schaffenden, nur mit Lob begoſſen zu werden. nicht reformieren, ebenfalls der Kritiker nicht. — Der Schah auf Reiſen. Der Schah von Perſien hält es mit 1 it le“ war. Eigentlich heißt es„Festina lente“, 3 und kurz wiſſen, was es über ein Kunſtwerk denken und reden ſoll. 2 e 1555 Extrazug, indeß im genügend erörtert worden iſt; ich meine die Verpflegung im Theaterreſtaurant während der Zwiſchenpauſen. Das dort Gebotene iſt einer werdenden oder bereits gewordenen Großſtadt wie Mannheim durchaus unwürdig. Ich hörte öfters, daß Fremde ſich ziemlich abfällig darüber ausſprachen. Der Theaterbeſucher, welcher dort in der Pauſe etwas zu genießen geſonnen iſt, findet nichts als„das Schintenbrötchen zu dem doch recht auſtändigen Preiſe von 30 Pfg. Dazu gibt es nur teures Pilſener oder Münchener Bier, ſo daß 3 B. ein Ehepaar ſich dort unter.10 M. inkl. Trinkgeld nicht erfriſchen kann. Dafür muß man noch mit dem Gebotenen zufrieden ſein, denn es gibt eben gar keine Auswahl. Im Vergleich dazu wird in den Theaterreſtaurants anderer Städte von der Größe Mannheims ganz bedeutend mehr geboten; es ſteht da ſowohl eine große Auswahl zu Gebote und iſt andererſeits auch zu wohlfeilen Preiſen etwas zu haben. Infolge⸗ deſſen ſind dieſe Reſtaurants in den Pauſen koloſſal beſucht, der Wirt macht ein gutes Geſchäft und auch das Publikum iſt zufrieden. Was anderswo möglich iſt, ſollte ſich auch bei uns verwirklichen laſſen. Es müßte eine Auswahl kleinerer appetitlich belegter und tadellos friſcher Brödchen ähnlich wie in den Automatenreſtaurants zum Preiſe von vielleicht 15 Pfg. zur Verfügung ſtehen, dazu Bier in kleinen Gläſern zu 10 und 15 Pfg. Ich bin überzeugt, daß mancher, der jetzt der oben geſ ſchilderten Verhältniſſe wegen in der Pauſe dem Theaterkeller fernbleibt, jetzt dahin kommt, wenn er ſicher iſt, dort etwas Gutes und Preiswertes in reicher Auswahl zu finden; der macht dabei ſicher ein gutes Geſchäft. Vielleicht tragen dieſe Zeilen dazu bei, die Geſchäfts⸗ führung des Theaterreſtaurants bald zu einem Verſuche in dem oben angegebenen Sinne zu veranlaſſen; es könnte ihr vielleicht ſonſt irgend ein anderes der in der Nähe des Theaters liegenden Reſtaurants damit zuvorkommen. Ein Theaterabonnent. Nachtrag zum lokalen Teil. * Vor der Ferienſtrafkammer fand heute eine Verhandlung ſtatk, die ein Nachſpiel zu jenem Exzeß vom 20. Maj bildete, bei welchem der Sergeant Weingärtner ſchwer verletzt wurde. Weingärtner verfolgte in der Frühe jenes Tages eine Geſellſchaft von Maikurmachern aus Mannheim, die borher im Neckarauer Walde eine Rauferei angezettelt und zwei Perſonen durch Meſſerſtiche verletzt hatten. Als Weingärtner die Geſellſchaft erreichte und zur Rede ſtellte, wurde er überfallen und von einem der Maikurmacher, dem Taglöhner Karl Seyfried, mit einem Der linke Arm wurde ihm bollſtändig zerſchnitten, ſodaß Muskel und Schlagader genäht werden mußten. Weingärtner trägt den Arm heute noch in der Schlinge und wird kaum mehr den vollen Gebrauch wieder⸗ erlangen. Das Gericht fällte, wie es ſich gehörte, exemplariſche Strafen. Es verurteilte den Milchhändler Georg Lajer zu 9 Monaten Gefängnis und 3 Wochen Haft, den Bahnarbeiter Wilh. Seyfried zu 1 Jahr Gefängnis und 2 Wochen Haft und den Taglöhner Karl Seyfried zu 4 Jahren 3 Monaten Gefängnis. Die weiteren Angeklagten, die Taglöhner Ru p⸗ bpert und Bühler, wurden freigeſprochen. heueſte Hachrichten und Telegramme. Orivat-Telegramme des„General-Hnzeigers““ Darmſtadt, 31. Aug. Von dem Perſonenzug 454 Darmſtadt⸗Frankfurt⸗Oſtbahnhof wurde in der letzten Nacht um 3 Uhr an dem Eiſenbahnübergang am Palaswieſenwege zwei ſchwere Arbeitspferde eines Fuhrunternehmers in Darmſtadt, die einem von auswärts heimkehrenden Wagen ange⸗ hängt waren, von der Maſchine er faßt und derart verletzt, daß die vollſtändig in die Maſchine eingeklemmten Tiere auf der Der Unfall wurde dadurch hervor⸗ (Irkf. Ztg.) Die Herzogin⸗Witwe Stelle getötet werden mußten. Hombuürg b. d.., 31. Aug. Ama ſtaſig bon Mecklenburg⸗Schwevin iſt heute hier zu Beſuch ihres Bruders, des Großfürſten Georg von Rußland, ein⸗ getroffen. die„Köln. Volksztg.“ aus Aachen meldet, ſtiftete der Verein zur Förderung der Arbeitſamkeit für die durch das Unwetter im Monat Juli geſchädigten kleinen Grundbeſitzer im Kreiſe Malmedy⸗Schleiden 30 000 M. * Eſſen, 31. Aug. Prinz Adalbert von Preußen traf auf Villa Hügel zum Beſuche der Frau Krupp und der Guß⸗ ſtahlfabrik ein.(Frkf. Ztg.) *Bochum, 31. Aug. Die Strafkammer derurteilte den ufmann Holle wegen umfangreichen Kaution sſchwin⸗ *Köln, 81. Aug. Wie Kauf deien zu 8 Jaähren Zuchthaus, Ehrberluſt von gleicher Dauer und 3000 Mark Gebdſtrafe.(Irkft. 31g.) * Eiſenach, 30. Aug. Die Reichstags erſa h⸗ wahl für den Abgeordneten Fries wird, laut„Köln. Ztg.“, Anfang Dezember vorgenommen. St. Johann, 31. Aug. Die Witwe des indem ſie ihre Kleider mit Petroleum begoß un d Man fand nur noch die verkohlte Leiche geſchwindigteit 5 vertragen. Auch cuf ſeiner Fahrt nach Peters⸗ burg wird in einem Tempo gefahren, deſſen ſich die meiſten Auto⸗ mobile ſchämen würden. Der Zug, der geſtern Abend den Schah von Paris über Straßburg nach Sachſenhauſen brachte, lief mit einer Maximalgeſchwindigkeit von 45 Kilometer ſtündlich, d. h. wie ein gewöhnlicher Güterzug. Der Zug beſtand aus 36 Achſen, vor⸗ wiegend franzöſiſche Salonwagen. Um.26 abends lief der Train in Sachſenhauſen ein und fuhr nach erfolgtem Maſchinenwechſel um .32 weiter. Es hatte ſich eine Anzahl Neugieriger eingefunden, den Schah bekam aber niemand alt Geſicht. Nur einige Herren des Gefolges ließen ſich am Fenſter ſehen. Die Reiſe geht über Eydt⸗ tuhnen nach Petersburg. — Alſo ſprach Stinde, der Ironiker,(ſo leſen wir in der Zeit⸗ ſchrift„Kritik der Kritik“) als man ihn um ſeine Meinung über Wert, Kritik iſt ein notwendiges Uebel. Unwert und Reformbedürftigkeit der Kritik befragte:„Die Boshafte und Beißende. wer die Kritik las, auch die Kritik der Kritik läſe. Das Totſchlagen der Kritiker hat keinen Zweck, weil immer neue das Handwerk er⸗ ereifen. Der der heutigen Kritik iſt das Verlangen Der läßt ſich nichts einen Kritiker zwingen Das Publikum will raſf Und wo wäre der Reformer, der könnte, ſich ſeinen Satzungen zu fügen? Wären die Krittker nicht ſo haarſträubend unbeſtechlich— wie zu⸗ 1 könmten dann die Schaffenden mit der Anerkennung der Ich war früher ſelber Kritiker; kritiſierte Bücher, Ge⸗ Menge ſein. Opern, uſw., habe mälde, Statuen, Dramen, Luſtſpiele, mitzertrümmertem Schädel aufgefunden. 8 0 92f Leiſtungen auf dem Gebiete des Schiffsbaues zeigen wie die alt 10 75 gelegenheit noch nicht als endgiltig geregelt angeſehen werden. Fabrikanten Simon in Saarbrücken nahm ſich wegen Nahrungsſorgen das Leben, anzündete.(..) Se4 Antikritik nützt nichts, weil von der Krftik imnier etwas hängen bleibt, und zwar das Vernichtende, Auch weil nie darauf zu rechnen iſt, daß, 5 Kritik läßt ſich eE auch zu beſagter Frau, die auf dem Felde beſchäfti fragte ſie, ob ſie nichts vom Feinde geſehen habe. [Euch mit de Leiten, da habt Ihr kei Feind,“ Hirſch5 Sich l Nug 1 5 einem in Frledersdorf vergiftete ſich ein Liebespaar, der Bier⸗ reiſende Vohrmann und das Kochfräulein Gründer, bveil ihrer Hei⸗ rat 1 e entgegenſtanden.— In Reich enberg in Böh⸗ menſerſchoß der verheiratete Schloſſer Schöller ſeine Geliebte uns ſte llte ſich ſelbſt der Polizei.(Irkf. Zt.) Berlin, 81. Aug. Die Morgenblätter melden aus Eſſen a. d. Ruhr: Die Hinte rbliebenen der bei dem Brande der Zeche„Boruſſia“ verunglückten Bergleute beabſichtigen, ſich an die Staatsanwaltſchaft zu wenden, um ein e fahren gegen die Ve 0 einzuleiten. 8 Arbeiterbewegung. * Boch u m, 31. Aug. Die Bauarbeiter in Vochum Dortmund, Eſſen, Recklinghauſen, Czerne, Wanne und Gelſen⸗ kirchen nahmen den in Eſſen aufgeſtellten Tarif an. Damit iſt. der Friede im Baugewerbe geſtichert. Sechsfacher Mord. Kamens i.., 31. Aug. In dem Hauſe des Glasmachers Linke brach heute früh ein Brand aus, der den Schuppen und Hen Dachſtuhl vernichtete. In der Parterrekammer ſchliefen 6Per⸗ ſonen, die Ehefrau, die Schwiegermutter und die vier Kinder des Linke im Alter von—11 Jahren. Sie wurden in ihren Betten Der Ehemann Linke iſt, des Mordes verdächtig, verhaftet worden. Die Flottenfahrt in der Oſtſee, Swinemünde, 31. Aug. Dem engliſchen Nize! konſul Roſe ging vom Höchſtkommandierenden der engliſchen Kanalflokle Admiral Wilſon nachfolgendes Schreiben zu: Ich bitte Sie, dem Herrn Landrat von Böttiger, Bürger⸗ meiſter von Graehel, Stadtverordnetenvorſteher Schlie⸗ mann und allen Magiſtratsmitgliedern und Stadtverordneten, ſoſrie dem Kommandanten meinen aufrichtigſten Dank zu übermitteln für die herzliche Bewillkommnung und Gaſtfreu ſchaft, welche den Offizieren und Mannſchaften der Kanalflotie während des Aufenthalts in Ihrem Hafen erwieſen wurde u wollen Sie ſelbſt meinen Dankef für die große Unterſtützung d Sie mir haben angedeihen loſſen, entgegennehmen. 0 * Swinemünde, 31. Aug. Die Abfahrt d glifchen Flotte, die heute Morgen 9 Uhr erfolgen ſolle, iſt be 990 ben worden, da die an Land befindlicher Berkaſſe, die geſtern die engliſchen Mannſchaften nach Swine⸗ münde gebracht haben, wegen hohen Seeganges nicht zum Ge⸗ ſchwader zurückkehren können. In den Straßen von Swine münde ſieht man noch zahlreiche engliſche Seeleute. Die Or des kommandierenden Admirals über die Abfahrt des Geſch ders iſt an Land noch nicht eingetroffen. Die Torpedoboo zerſtzrer liegen noch im Hafen. Zahlreiche dienſtfreie en iſ Offiziere benutzten den Urlaub dazu, um Stettin und Berlin zu beſuchen. Sie ſind bis heute frü ſämtlich 15 ein⸗ getroffen. 94 Kaiſer Wilhelm an den Vulkan. * Stettin, 31. Aug. Auf die an den Kaiſer geſtern Nachmittag ergangene Benachrichtigung über das Ergebnis dev Generalverſammlung des Stettiner Vulkan erhielt deng Vorſitzende des Aufſichtsrakes Geh. Kommerzienrat Schlutow ſolgende Antwort:„Herzlichen Dank für die höchſt erfreuliche Nachricht. Möge die neue Niederlaſſung des Vulkan an der Nordſee auf Hamburger Gebiet dieſelben hervorragen an der Oder.(gez.) 8 Marokkbo. 5 baets, 81. Eine Note der„Agenee daß nach einem heute früh eingegangenen Telegramm Tällandin der Maghzen Bu Mzian in Freiheit ſe dem franzöſiſchen Vizekonful übergeben habe. Jedoch begle marokkaniſche Regierung die Freilaſſung Bu Mzians durch ein Schreiben, deſſen Ausführumgen ſo wenig einwandfvei ſind, wie darin enthaltenen Vorhalte. Die Maßnahme gibt alſo Frank nur eine ſcheinbare Genugtuung. Mithin darf dieſe Zur Sonnenfinſternis. Hamburg, 31. Aug. Die von der Hamburger warte nach Sopukaras in Algerien entſandte Expeditio daß ſie die bei er ter in allen P gute phelggrehſche Aufnahmen zu erhalten. Es ſeien groß luberanzen und 1 1 5 Coronaſtrahlen ſichtbar geweſ Jaubert haben an Vord 8 Vallons in eiher Höh Metern die geſtrige Sonnenfinſternis oberhalb marokkaniſchen Grenze ſehr gut beobachten können. liegen Nachrichten über ſehr wet ee Reſultate vo * Madrid, 31. Aug. Die Beobachtungen der finſternis in Palma auf den Balearen ergaben ei Bild der Corona, wie es in den Jahren 1860, 1888 un beobachtet wurde. Der untere Teil der Sonnenſcheibe zeigte Protuberanzen, der obere Teil zeigte einige ſehr und andere durch karminrote Farbe beſonders auffalen tuberanzen. aber woder den Künſten noch dem Publikum genützt, Künſtler ſich nicht nach der Kritik richten, und das Publi Kritiken kein Gedächtnis hat. Es behält nur, ob etwas bi den Klee gelobt oder bis in den Abgrund der 5 Der Reſt iſt ihm völlig Hekuba.“ 2 — Die der Krienseiung. 15 5 Ach bei einer von 127 Millionen den Kopf 24 Rubel 46 Kopeken oder pro Jahr 2 Rubel In derſelben geit hat Japan 465 Millionen Hen(930 M Lio Mark) aufgewandt, d. h. bei einer Bevölkerung von 43 Seelen 16 Rubel 64 Kopeken pro Kopf oder jährlich 1 Rube Kopelen. Für denſelben Zeitraum betragen die Geſam ſte Marine 896 100 000 Rubek(1 800 000 0% 5 Rußland und 382 400 000(764 800 000 Mark), i oder 7 Rubel 6 Kopeken und 8 Rubel 75 Kopeken — Auch ein Manöverbefehl. Anläßlich der Manöver Maifelde bekam, ſo erzählt die„Köln. Volksztg.“, ein Offizi⸗ einem alten Frauchen eine Antwort, die überall großen Spa mad Auf ſeinen Erkundigungsgängen nach den feindlichen Truppen k das und arbeitete ruhig weiter. 15 7 —— 7Sene — General⸗Auzeiger. Mannheim, 31. Auguſt Mabrid, 31. Aug. Das Wolff'ſche Buregu zieht ſeime wunderliche Nachricht über das verſpätete Beginnen der Sonnenfinſternis nachträglich zurück. Von der Cholera. Marienwerder, 31. Aug. Die Neuen Weſtpreußiſchen Mitteilungen melden, daß bei einer am 28. Auguſt in Kulm ver⸗ ſtorbenen Reifenmachersfrau Cholera bakteriologiſch feſtgeſtellt worden iſt. * Neufahrwaſſer, 31 Aug. Vei einem vor zwei Tagen an Cholera erkrankten Oderkahnſchiffer namens Mierekei iſt amtlich Cholera feſtgeſtellt worden. Stockholm, 31. Aug. Die Regierung hat beſchloſſen, wegen der Cholerafälle in Ppeußen Ouarantaneſtatjonen auf Fejan bei Stockholm, auf Heſtholm bei Karlskrona und bei Haven qu eröffnen. 5 Der Aufſtand in Deutſch⸗Südweſtafrika. Berlin, 31. Aug. Ein Telegramm aus Windhuk meldet: Am 24. Auguſt im Gefechte bei Gobab in den Zarisbergen verwundet: Reiter Wilhelm Kriews, leichter Lendenſchuß, Reiter Wilhelm Uhlenhake, leichter Schuß in linken Unterarm. Reiter Heinrich Steiner im Lazarett Windhuk geſtorben. Hamburg, 81. Aug. Mit den Woermann⸗Dampfern „Eduard Woermann“ und„Alexander Woermann“ geht ein Truppen⸗ und Pferdetransport, beſtehend aus 70 Offistieren, Sanitätsoffizieren und Beamten, 750 Mann und 500 Pferden nach Deutſch⸗Südweſtafrika ab. 85 „ Der Friede. Ruſſiſche Blütterſtimmen. Petersburg, 31, Aug, Der„Ruß“ iſt zu der Er⸗ Härung ermächtigt, daß die in Paris aufgetauchten Gerüchte über einen in dem Abkommen mit Japan enthaltenen geheimen Paragraphen, nach dem Rußland angeblich 300 Millionen zu zahlen habe, durchaus unbegründet ſind. Rußland gebe Japan nux, was ſich bereits in deſſen Händen befinde. Es zahlt nur die takſächlich gemachten Ausgaben für den Unterhalt der ruſſiſchen Krſegsgefangenen. In den ruſſiſchen Handelszentren wird vom Friedensſchluß ein Aufſchwung des Handels erwartet. An der Moskauer Bherſe ſtiegen geſtern Privat⸗ wie Staatsfonds. In Odeſſa wird eine ſchnellere Entwickelung der Handelsbeziehungen zu dem fernen Oſten erhofft. In Niſchni Nowgorod wurde unter dem Eindruck der Friedensſchließung eine Belebung der Meſſe ver⸗ ſpürt, Die„Nowoje Wremja“ ſchreibt: Wenn Rußland den traurigen Frieden eingeht, gehorcht es nur der Notpwendigkeit, Dieſer Friede iſt nur als ein zeitweiliger zu bezeichnen. Der Sieger erhielt zu wenig und der Beſiegte machte zu große Geſtänd⸗ niſſe, Der Friede iſt nur ein Haltepunkt in der Geſchichte der Be⸗ giehungen Rußlands zu Japan. Die Geſchichte beginnt erſt. Nach Ugmonatigem Kafnpfe können ſich die Ruſſen und die Japaner die Hünde drücken und ſich dabei„auf Wiederſehen“ zurufen! Aus Mosſau, Odeſſa, Niſchnt Nofpgorod, Kiew und anderen Handelszentren eingegangene Drahtnachrichten beſagen, daß das Zu⸗ ſtandekommen des Friedens dort einen ebenſo freudigen Eindruck hervomgerufen habe, wie in Petersburg, Die hieſigen Blätter, mit Ausnahme der„Nowoje Wremja“, äußern tiefe Befriedigung daxüber, daß dem Blutvergießen ein Ziel geſetzt worden iſt, Der „Ruß“ freut ſich des Erfolges der Wertreter auf beiden Selten, beſonders aber der Japaner, welche die Anerkennung ihrer pftalſten Intereſſen durchgeſetzt haben, Von einem ruſſiſchen Triumphe und diplomalſſchen Siege Rußlands zu ſprechen, ſej durchaus nicht am Platze, Von einem diplomatiſchen Siege konnte nach der Reihe von Mißerfolgen auch kaum die Rede ſein. Es handelte ſich nur davum, eine diplomatiſche Niederlage zu vermeſden, was auch gelungen iſt. Das Blatt äußert ſich verſtändiger als Witte. D. Red.) Der „Slowo“ findet den Frieden ſo, wie ihn Rußland nach dem ſchmählichen Kriege nur wlünſchen konnte, Die„Naſcha Schiſn“ iſt zwar von dem Friedensſchluß befviedigt, ſtimmt aber der„Nowoje Wremja“ zu, daß Rußland einen ungünſtigen Frieden abgeſchloſſen habe. Die Bedingungen könnten keinen Nuſſen er⸗ fpeuen. Auch„Syn Otetſcheſtwa“ ſtimmt bei; Rußland habe keine Urſache, ſich des biplomatiſchen Sieges zu freuen. Doch nach dem unglücklichen Kriege wäre nichts beſſeres zu erwarten ge⸗ weſen. 58 Letzte Gefechte, DTokio, 31. Aug.(Reuter.) Das japaniſche Haupt⸗ quartier in der Mandſchurei berichtet über eine Reihe von kleineren Gefechten, die am 27. ds. in der Gegend von Tſingching fſtattfanden. Die ruſſiſchen Angriffe auf Nanſchanchentha und Ru⸗ ſchantſa wurden zurückgewieſen. Am Vormittag des 27. ds, ſchlugen japaniſche Truppen eine Abteilung berittene ruſſtſche Infanterie in Stärke von mehreren Hundert Mann bei Yutiangtſu, 30 Meilen nordöſtlich von Gaingching, in die Flucht. Im Gebiet von Taolu gingen die Japaner am 27. ds. vor und richteten mit Erfolg drel Angriffe gegen die ruſſiſchen Stellungen. Die Stellung bei Nieu⸗ panhoku und der Ort Liangſchuichentſu, beide 10 Meilen von Taolu entfernt, wurden genommen. 5 Telegramm⸗Wechſel. Paris, 81. Aug. Dem Präſidenten Loubet ging heute folgende Antwort Rooſevelts zu:„Ich danke Ihnen herzlichſt für das Telegramm und bin dankbar für die Haltung, welche Frankreich ſtets im Hinblick auf den Frieden eingenommen hat. Aus dem Friedensvertrage, Paris, 81. Aug. Dem„New⸗York Herald“ zufolge derbürgt der neue engliſch⸗japaniſche Vertrag die Aufrecht⸗ erhaltlung des Status quo in Oſtaſten. Die beiden Kontrahenten erklären, daß nach der Uebernahme Arthur durch die Japaner kein Intereſſe an dem Beſitzwechſel irgend eines anderen Küſtenpunktes beſteht. Es ſei vielmehr in Oinſicht zu wünſchen, daß Meiheiwei engliſch, jautſchou deutſch und Wuntſchienean fran⸗ zbliſch bleibe. von Port 17 Volkswirtschaft. Getreidebericht per Monat Auguſt 1905. 1. Das Geſchäft in Weizen zeigte im abgelaufenen Monat gegen den Vormonat wenig Veränderung. Die Nachrichten über das Ernte⸗Reſultat der verſchiedenen Exportländer waren gut und waren die Verſchiffungen von Ru⸗ mänien auf Kontrakte von Neuweizen, die ſchon früher geſchloſſen waren, ziemlich ſtark. Es wurden neuerdings wieder zahlreiche Ab⸗ ſchlüſſe betätigt. Die Qualitäten ſind teilweiſe ſchön, teilweiſe mittel; Preiſe ziemlich unverändert. Von Rußland wurden auch Neuweizen verſchloſſen und abge⸗ laden. Qualitäten ſehr ſchön und gut. 2. Von Argentinien war das Angebot wieder ſtärker und kauf⸗ ten die Mühlen ſehr gerne dieſe alten Weizen zur Vermiſchung mit der neuen und der Landware. Die Inlandsware iſt von ganz guter Qualität, In neuer Gerſte iſt noch wenig Geſchäft, da die Brauer ſich ſehr reſerviert verhalten. In Ungargerſte wurden auch ſchon einige Poſten nach Süddeutſchland verkauft, In Hafer war ziemlich Geſchäft, da die Inlandsware nicht beſonders ſchön und das Ausland mit ſeinen Offerten raiſonabel iſt. Mais war eine Kleinigkeit ruhiger und wurden auch einige Poſten neues Laplatamais nach Fiume berkauft, 3. Wir notieren Ende Juli 1905;: Laplata⸗Bahiag⸗Blanca M. 1834, Rumän. Weizen M. 18½—19½, Ruſſ. Weizen M. 18¼½ bis M. 20, Ruſſ. Roggen M. 154, Pfälz. Roggen M. 15½—15½, Ruſſ. Hafer M. 14½1534, Ruſſ. Futtergerſte M. 18½—1834, Mixedmais M. 139% mit Sack, neues Laplatamais M. 133½—14 mit Sack. Alles per 100 Ko, bahnfrei, verzollt Mannheim. Zuckerraffinerie Mannheim. Herr Direktor Louis Scheffer iſt aus dem Vorſtand der Geſellſchaft ausgeſchieden. Die Herren Wilhelm Kunzweiler und Hubert Werwaoch wurden zu Direktoren ernannt; bieſelben zeichnen die Firma kollektiv. n. Mannheimer Produktenbörſe. Der Verkehr an der heutigen Börſe iſt im allgemeinen ruhig, doch bleibt die Stimmung infolge des anhaltenden Regenwetters weiter feſt, weil man betreffs der Kartoffelernte Beſorgniſſe hegt Vom Auslande wird offeriert die Tonne bper Kaſſa eif Rotterdam: Welzen ruſſ. Ulka 9 Pud Sep⸗ tember M. 134, dto. 9 Pud 25/30 M. 135,50, dto. 10 Pud M. 140, La Plata ſemenece francaiſe September 80 Kg. M. 140, Bahia⸗Blanea ſem, ruſſe 81 Kg. per September M. 142,50, dto. 80 Kg. September M. 141, dto. Barletta 81 Kg. prompt M. 142,50, Rumänier 78/79 Kg. 3 Proz. blaufreti Aug,/ Sept. M. 166, Rumänjer 79%/80 Kg. 2 Proz, blaufrei Aug./ Sept. M. 136,50, Amerikaner hard Winter per Sept./Okt. M. 140, Amerikaner red Winter per Sept./Oktober M. 139. Roggen ruſſ. 9 Pud 15/20 prompt M. 118, dto, 9 Pud 20%25 prompt M. 115, dto. 9 Pud 25/30 prompt M. 116. Gerſte 60/61 Kg. prompt M. 907, dto. 60/1 Kg. per Sept. M. 96, Hafer ruſſ. 47/8 Kg. prompt M. 105—110, dto. 50/51 Kg. M. 110 bis M. 115. Mais La Plata rhe terms Sept,/Okt. M. 105, Mais mixed ver Oktober M. 110. Reichskonferenz in Mannheim, Vom.—7. September findet im Sitzungsſaale der Handelskammer zu Mannheim eine vom Reichsamt des Innern einberufene Konferenz ſtatt, welche die Neu⸗ regelung der Binnäenſchiffahrtsſtatiſtik beraten ſoll. An der Kon⸗ ferenz werden Vertreter der beteiligten Statiſtiſchen Aemter und der Schiffahrtsgeſellſchaften aus verſchiedenen Teilen Deutſchlands und andere Intexeſſenten teilnehmen, Der Handelskammer ſind Mitteilungen über die internationgle Ausſtellung von Häuten, Fellen, Federn und Fabrikaten daraus in Sk. Petersburg im Winter 1905/06 zugegangen, Intereſſenten er⸗ halten nähere Auskunft auf dem Bureau der Kammer, Die Firma Johaun Schreiber teilt uns mit, daß ſie ihren lang⸗ jährigen Mitarbeitern, den Herren Carl Ellgaß, Ludwig Harſ⸗ mann und Carl Lotz, Kollektiv⸗Prokura erteilt hat. Vom Hopfenmarkt. Auf der ſtädtiſchen Wage in Schwet⸗ zingen wurden geſtern die erſten ſechs Ballen verwogen, für welche 75 M. gezahlt worden ſind.— In Hockenheim ſind die Hopfenpreiſe außerordentlich niedrige. Letzten Samstag wurden dort einige Partjen zu 60 M. verkauft, am Montag ſogar Käufe zu 40 M. abgeſchloſſen.— In Walldorf fanden Verkäufe azu 65 M. ſtatt, Die Landwirte beklagen ſich über den geringen Preis für gute Ware, Mitteldeutſche Krebithank, Frankfurt. In der heutigen außer⸗ ordentlichen Generalverſammlung wurde der Antrag auf Er⸗ höhunng des Aktienkapitals um neun Milljonen Mark mit der ſtetig zunehmenden Ausdehnung der Geſchäfte begründet, Der Vorſtand berichtet, daß das erſte Halbjahr ein vecht günſtiges Ergebnis lieferte und— ſowelt dies bis heute zu überſehen iſt— elne höhere Jahres⸗ dividende erwarten laſſe. Es wurde einſtimmig beſchloſſen, das Kapital um neun Millionen Mark zu erhöhen und die jungen Aktien an ein unter Führung der Deubſchen Vank ſtehendes Konſortium zu 112½ pt. zu begeben, mit der Verpflichtung der Anbietung an die alten Aktionäre zum Kurſe von 118 pct., fferner wurde mitgeteilt, daß die Meininger Filiale der Mikteldeutſchen Kreditbank der neuen Bank, auf welche unter Mitwirkung der Diskontogeſellſchaft und der Allgemeinen Deutſchen Kreditanſtalt die Fiung B. M. Strupp in Meiningen übergehen ſoll, angeglfedert werden wird, und daß die Mitteldeutſche Kreditbank an der neuen Bank elne ent⸗ ſprechende Veteiligung nehmen wird. Die Maſchinenbau⸗Attien⸗Geſellſchaft Union, Eſſen, wird für das Geſchäftsjahr 1904/5 wieder keine Dividende berteilen. Das Werk iſt mit der Spezialitäten beſchäftigt, deren gewinnbringende Entfaltung längere Zeit in Anſpruch nimmt. Bergbau⸗ und Hütten⸗A.⸗C(. Friedrichshütte zu Neunkirchen. Wie der Geſchäftsberſcht von 1904//5 ausführt, arbeſtete die Sie⸗ gerländer Eiſeninduſtrie in den letzten Jahren unter überaus ſchwie⸗ rigen Verhältniſſen. Als nun endlich wieder eine Belebung des Eiſen⸗ marktes eintrat, erforderte der Kohlenarbeiterſtreik wettere Opfer, Nach 186885 M.(i. V. 192 895.) Abſchreibungen verbleibt einſchließlich 14766 M.(10934.) Vortrag aus dem Vorfjahre ein Reingewinn von 29932 M.(14767.) der auf neue Rech⸗ nung vorgetragen werden ſoll. Die Verwaltung hofft, für das neue Vetriebsjahr eine Verzinſung des Aktienkapitals in Ausſichk ſtellen zu können, wenn nicht unborhergeſehene Ereigniſſe eintreten. Die Direktion der Deutſchen Waffen⸗ und Munitionsfabriken in Berlin teilt nach dem„B..“ auf eine Anfrage mit, daß die Beendigung des ruſſiſch⸗japaniſchen Krieges irgend einen Einfluß auf den Auftragsbeſtand und das Erträgnis für das laufende Jahr vorgusſichtlich nicht haben wird, Konkursſtatiſtik. Nach der Aufſtellung des ſtatiſtiſchen Amts für das 1. Semeſter 1905 wurden 4071(im gleichen Zettraum des Vorfahres 4207) neue Konkurſe eröffnet und wegen mangelnder Maſſe 882(814) abgelehnt. Beendet wurden insgeſamt 3714 (4049) Konkurſe und zwar durch Schlußberteflung 2607(2857), durch Zwangsvergleich 816(862), durch allgemeine Einwllligung 58(77) und wegen mangelnder Maſſe 233(256), Wenngleich die Amzabl der Konturſe dieſelbe geblieben iſt, ſo läßt ſich, wie der ſeines Daumenabdruckes zu deponieren. Deutſche Kreditoren⸗Verband mitteilt, doch annehmen, daß die Ver⸗ luſte ſich etwas verringert haben. Die Mehrzahl der Konkurſe, ins⸗ beſondere diejenigen, die das Handelsgewerbe nicht betreffen, ſind meiſt ſehr unweſentlicher Art. Die Zahl der bedeutenderen Fälle in letzterem iſt aber geringer als im Vorjahre geweſen. Ermüßigung des Weltportos. Die Aelteſten der Kaufmann⸗ ſchaft von Berlin haben ſich vor einiger Zeit in einer Eingabe an den Staatsſekretär des Reichspoſtamtes gewandt, um die Er⸗ mäßigung des Weltpoſtportos auf den Inlands⸗ tarif der einzelnen Länder auf dem für Frühjahr 1906 in Aus⸗ ſicht genommenen Weltpoſtkongreß zu beantragen. Die Aelteſten haben ſich inzwiſchen mit Erfolg bemüht, auch im Ausland Intereſſe für dieſe überaus wichtige Frage zu erwecken. Nach den ihnen zu⸗ gegangenen Nachrichten kann mit Sicherheit erwartet werden, daß die Angelegenheit auch von ausländiſcher Seite auf dem nächſten Weltpoſtkongreß in Anregung gebracht werden wird, Nachdem Eng⸗ land für ſeine ſämtlichen Kolonien das Pennyporto eingeführt hat, erſcheint es von der allergrößten Bedeutung, daß ein entſprechend ermäßigtes Weltpoſtporto eingeführt wird, Die Generalverſammlung der Zentralbank für Eiſenbahnwerte in Berlin beſchloß, aus M. 389 919(M. 319 076) Reingewinn wieder 5 Proz,(wie j..) Dividende zu zahlen, ferner das Kapital von M. 6 auf M. 7½ Millionen zu erhöhen. Die neuen Aktien werden von dem alten Konſortium übernommen werden. Sie dienen zur Erwerbung von Kr. 1611000 Prioritäts⸗Aktien der Weſtungg⸗ riſchen Lokalbahn und von Kr. 1 125 000 neuen Prioritätsaktien der Budapeſt⸗Gran Füzitöer Lokalbahn. Im laufenden Jahr ſei eine Erhöhung der Einnahmen erſichtlich. Hypothekenbank in Hamburg. Die Geſellſchaft beabſichtigt, ihr Aktienkapital um 6 auf 30 Millionen Mark zu erhöhen, und beruft zu dieſem Zweck eine außerordentliche Generalverſammlung auf 28, September ein. Der Auſſichtsrat der Rheiniſchen Stahlwerke zu Meiderich be⸗ antragt für 1904/05 die Verteilung einer Dividende von 9 Prog, (wie im Vorjahre), Die Schloßfabrik Akt.⸗Geſ, vorm, Wilh. Schulte in Schlagbaum wird für 1904/05 eine höhere Dividende wie im Vorfahr(6 Prog,) in Vorſchlag bringen, 85 Akt.⸗Geſ. für Motor⸗ und Motorfahrzeugbau vorm. Cudel u. Cu. in Aachen. Die per 31. Degember 1904 abgeſchloſſene Bilang dieſes Unternehmens, das demnächſt aufgelöſt werden ſwird, ſchließt mit einem Verluſt von 186 598 M. ab. Dex Vexrluſtſaldo aus 1903 in Höhe von 216 008 M. hat ſich hauptſächlich deshalb ermäßigt, weil Mitglieder des Aufſichtsrates und des Vorſtandes auf Forde⸗ rungen in Höhe von 87 500 M. Verzicht geleiſtet haben, Inſolvenz. Die mechaniſche Baumwollweberei Sommer u⸗ Co, in Gronau in Weſtfalen hat ihre Gläubiger zufammen⸗ berufen. Die Fabrik umfaßt ungefähr 200 Stühle, Die Verbind⸗ lichkeiten betragen lt.„Konf,“ etwa 200 000., wovon 90 000 Mark Bank⸗ und Kapitalſchulden, Zollabfertigungsſtellen in Baſel, Zwiſchen der deutſchen Re⸗ glerung und dem ſchweizeriſchen Bundespräſidenten wurde am 16, Auguſt ein Staatsvertrag abgeſchloſſen zwecks Errichtung von vier 19 9 Zollabfertigungsſtellen auf den linksrheiniſchen Bahnhöfen, in Baſel. Die privaten Frachtreklamationsburegus und die Eiſenbahnen, Von brivaten öſterreichiſchen Reklamationsbureaus werden neuer⸗ dings an Handelskammern und größere Firmen Mitteilungen gerichtet, die unter Hinweis 1, auf die Möglichkeit der Erreichung einer billigen Frachtberechnung durch Zwiſchenkartierung gegenüber beſtehenden direkten Frachtſätzen; 2, auf das Vorliegen eines Tarif⸗ druckfehlers in einem direkten Tarif die Aufforderung enthalten, alle Frachtbriefe und Aufgabsrezepiſſe an die(privaten) Rekla⸗ mationsbureaus einzuſenden, damit die Frachtberechnungen einer Nachprüfung unterzogen und etwa zuviel bezahlte Beträge zurüch⸗ dexlaugt werden lönnen. Dieſe Beſtrebungen dienen offenſichtlich dem Zwecke der Erweiterung des Kundenkreiſes und der Exlangung von Geſchäftseinnahmen durch Abzug von 40 Prog, der ſeitens der Eiſenbahnverwaltungen an die Reklamationsbureaus rückvergüteten Beträge, Demgegenüber ſei darauf hingewieſen, daß die Eiſen⸗ bahnen ſtets bemüht ſind, in ihren offiziellen Tariſen der Geſchäfts⸗ welt die unter Berückſichtigung der obwaltenden Frachtperhältniſſe erreichbaren billigſten Frachten zu bieten und daß, wenn dies wegen der zahlreichen Ausnahmetarife und der häufigen Aenderung der Tarifgrundlagen auf öſterreichiſcher Seite nicht mehr möglich iſt, die zu Gunſten der Verfrachter in einzelnen Fällen ſich ergebenden Frachtunterſchiede von den Eiſenbahnen auf Vorlage der Fracht⸗ briefe in entgegenkommender Weiſe zurückvergütet werden, ohne daß es hierzu der Vermittlung eines privaten Reklamatjonsbuxegus bedarf, In dem Krach des Zuckerſpekulanten Cronfer fahren die Blätter fort, mehr oder weniger zutreffende Schätzungen über den Umfang des Defizits zu machen, Man gelangt ſo zu einer Ziffer von etwa 100 Millionen Franken. Davon entfallen auf die Raffinerie Sah 20 Millionen, auf die Familte Say 88 Millionen, auf das perſönliche Vermögen Cronier's 20 Millionen, An Handelspapieren mit der Unterſchrift Cronfers ſollen etwa 25 Millionen in Umlauf ſein; ſie ſind zum großen Teil auf die von Cronter gegründete eghptiſche Zuckerfabrikation gezogen und befinden ſich in den Händen von eiſvg fünfzehn mittleren Pariſer Banken. Wie der„Gaulois“ mitteilt, hat Cronier ſeit Jahren ſchwere Verluſte in Goldminenſpekulationen erlitten.— Ueber die Perſönlichkeit Cronier's erhält das„B..s jolgende Schilderung: Cronier war Mitte der Sechziger, ſehr rüſtig, ſehr arbeitſam und ein gefährlicher Gegner und ſmarter Geſchäfts⸗ mann mit weitem Gewiſſen. Er hatte auch alle egyptiſchen Zucker⸗ fabriken unter ſeiner Leſtung vereinigt, Ferner ſtand er an der Spitze der Geſellſchaft Elektro ſueriere, welche eine Zeitlang die ganze Zuckerwelt mit dem Say⸗Grammſchen Rafffnationsverfahren in Aufregung hielt. In Deutſchland hatte ſich zur Ausbeutung des Say⸗Grammſchen Verfahrens ein Konſortium mit der Deutſchen Vank an der Spitze gebildet, Die Deutſche Bank ſoll mit 2 000 000 Franes betelligt geweſen ſein, den größten Teil davon aber zurück⸗ erhalten haben, als das Verfahren nicht hielt, was die Eleetro ſueriéxe verſprochen. Die Gleetro ſuerisre hat dennoch enorme Sum⸗ men eingenommen. Das Verfahren wurde an Erneſto Tornquiſt in Buenos Aires für 750 000 Fres. und nach Holland an die Weſter Raffinerie für 850 000 Zres, verkauft.— Aus Antwerpen wird berichtet: Die bekannten Pariſer Ereigniſſe haben den hieſigen Platz ſchwer getroffen. Selt geſtern ſanken die Zuckerpreiſe um 180 Ir, für 100 Klgr. Durch den Zuſammenbruch Eronſers werden Ungefähr ſechs Antwerpener Firmen in Mitleidenſchaft gezogen, Eine dapon berliert 6⸗ bis 700 000 Fr., eine zweite mehr als eine Million, Allerdings ſind dies keine unmfttelbaren Barbperluſte, ſondern Ge⸗ ſwinnverluſte, die aber inſofern nicht minder empfindlich werden dürften, als die beteiligten Firmen auf Grund des Gewinnes ent⸗ ſprechende Verpflichtungen übernommen haben ſollen.— Die Magdeburger Privatbank teilt mit Bezug auf die Wor⸗ gänge am Pariſer Zuckermarkt mit, daß ſie keine Verbindlichkeiten in Paris unterhält; auch die Kundſchaft der Bank, ſo weit ſich dies überſehen laſſe, ſei bei den Vorkommniſſen nicht beteiligt, Telegramme. 55 Paris, 31. Aug. Nach dem„Gaulois“ ſei von Paris aus an die großen Bankhäuſer aller Länder das Erſuchen gerſchtet wor⸗ den, ſich über die Notwendigkeit einer größeren Sicherheſt bel der Feſtſtellung der Identität der Beſitzer von Checks und Kreditbriefen auszuſprechen. Bertillon, der Direktor der Anthropometriſchen 11 ſtituts, halte es für außerordentlich wichtig, daß jeder Checkbeſißer gehalten ſein ſolle, neben ſeiner Unterſchrift auch die Photographie + ö 1 0 — Kursblatt der mannheimer produktenbörſe vom 31. Auguſt. Beizen bierländ. 18.———.—[ Hafer, bad. neu 15.——. Rheingauer—..„vufſiſcher 14.25—15.— „ norddeutſcher 17.75—18.—„norddeutſcher „ ruſſ,. Azima 18.40—18.75Hafer, württb, Aly ilke 18.——18 50„amerik. weißer.— „ Theodoſia 19.25—19.50 Maſs amer.Mixed—.——13.70 „ Taganrog 18.30—18,75„Donau Saxonska 18.50—18 75„La Plata 18.60——.— „kumäniſcher 17.80—18.75 Koblreps, d. neuer——4. „ am. Winter 18.30——,— Wicken 18. 0 „» Manitobaf.——— Fleefamendeutſch. 1110.—190.— „ Walla Walla—— 5„ IT 95.—100.— „ Kanſaß IIl„ neuerpfälzer—. 2 9 Auftralier.rrr 7 Juzerne 100.—1083.— „ La Plata 18.25—18.75„ Mrovene, 105.—119.— ſternen 18 60—.— 2, Eſparſette 82.——96.— Roggen, pfälz, 15.25——.— geinti mit Faß——40. „ neuer„ bei Waggon—.—39, „ruſſiſcher 15.50—15.75 Rübzl in Faß eene „rumäniſcher—.———.„ bei Waggon——51.8 „ norddeutſcher—.—.—Am. Petroleum Faß „ amerik. D fr. mit 20% Tara.— Herſte, hierl. 15.50—16.— Am. Petrol. Wagg.—.——19.80 „ Sfälzer 15.75—16.50 Am. Pelrol. in Eiſt. ungariſche 107 13.100konetto verzollt—16.— er 12.75—18.— Jfiohſprit, verſteuert—— 187.80 Gerſte rum, Brauß—.——.— ſoer Sprit—— 64 40 90er do, unverſt.5ʃ.90 Nr. 00 0 1 2 Wetzenmezi T ee e Rogaenmebl Nr. 0) 28.— 1) 21.—. Getreide ziemlich unverändert. * Heſterreichiſches Petroleum notſert bis auf Weſteres: in Elſternen Mk. 15.—, in Faß(Barrels) Mk. 18.80 per 100 kg netto perzollt ab hieſtgem Lager. Brüſſel, 30, Aug. Leinöl⸗Markt. Tendenz: Ruhig. Disap⸗ „8,.— Verkäufer, 37¾ Käufer, Sepf. HOkt./Nov, Dez, Frs. 38½ 2 5 05 und 37¾ Käufer, vier erſte Frs. 39½ Verkäufer, 88¾ äufer. Lein⸗Sgat,(a Plata.) Tendenz: Sehr ruhig. Disponibel Schwach. Mannheimer Effektenbörſe vom 31. Auguſt.(Offizieller Bericht) Die Böeſe verlief in ziemlich feſter Haltung, jedoch gelangben nur Umſätze in Braueref⸗Aktien zur Notierung. Eichbaum zu 170.50 PpEt, und Ritter, Schwetzingen zu 28 pCt. Geſucht blieben: Pfälz. Bank⸗Aktien zu 106.75 pCt,(107.50.), Rhein. Hypotheken⸗ bank⸗Aktien zu 205 pCt,, Amilin zu 456,50 pCt., Zellſtoffabrik Wald⸗ hof⸗Aktien zu 318.50 pes, und Pfälz. Nähmaſchimen⸗ und Fahr⸗ büderfabrik⸗Aktien zu 137 pEt.(138.). Ferner erwähnen: Mann⸗ beimer Dampfſchleppſchiffahris⸗Aktien 88., Bad. Rück⸗ und Mit⸗ berſicherungs⸗Aktien 325., 885., Continentale Verſicherungs⸗ Atien 487 G, und Mannheimer Verſtcherungs⸗Atien 525., 530 B. 5 7 Obligationen Induſtrie⸗Obligatiou. 4½% Akf.⸗Geſ,f. Seilindu⸗ 7 ſtrie rückz, 105% 106.25 G 10 Rh. Hyp.⸗B. 11 3525 73 55 40 e Wchif. 5„ alte M. 97.— 92õ—˖ 4„„ unk.1004 57.—5 4½, Bad Anſthnen Sepaf. 100.— f %„„ Kommunal 98.20 b34% Br. Kleinlein, Heidlög. 101.50 G Städte⸗Aulehen. 10 1 eee Bonn 199550 ½% Freib 1—5 o Herrenmühle Genz— Heeeldg v..1906 99.—½% Mannd. Dampf⸗ 5 Korlerube v. J. 1896 90.50(5 heppfchiffgßeſs⸗de. 102.750 %½% Labr v. K. 1002 99.30 C4(% Wannb. Lagerbaus⸗ 4½%% Ludwigshaſfen 100.50 00 2Geſellſchaft 102.50& 1 100.— G 4½%% Oherrh. Elektrizitäts⸗ 40 1 5. 1900 100.— G werke, Karlsruhe 98.— 8 8 98.50 B 4½% fälz, Chamoſte u, Tonwerk.⸗G. Eiſenh. 102.— 1 91 1885 98.50 C Waldhaf bei Pernau in 9 1888 9g.— Lipland 108.30 G 1895 99.— 6¼½% Speyrer Brauhaus 16 4 1898 99.— G.sſG, in Speyer 101.50 G decbn d8f ½% Pir 2073„Draßtinduſtr. 100.50 bz 8 frmafenz unt 1005 98.— G 4½ Zellſtofffabrik Waldhof 103.— G * * 8 90 5 40 Mannh. Oblig. 4 * 2* 2* Aktien. Banken. Brief Geld Brief Geld Badiſche Bank 129 500 Br. Schwartz Speyer—— 135.— Gewbk. Speyer 30%—.— 130 75„ Ritter, Schwez.—.— 28.— Oberrhein. Bank— 109 75]„ S. Weltz, Speyer 98.—— 107.50 106.75„ z. Storch, S,.„—.— 109 50 I. Bank 10 l5, Hyv.⸗Bank 202.80—.— Werger, Worms 106.——.— P. Sp.u. Kob. Land. 187.50 187mormſ. Br. v. Oertge 106.50—.— ſen. Krebitbant— 144 900 Pflz. Preßß. u. Sptfbr. 148.—J hein. Hyp.⸗Bank—.— 205.— Trausport dd. Bank 1144 u. Verſicherung. Giſenbahnen. B..⸗G. Rhſch. Seelr. 92.——. Pfälz. eudwiasbahn—.— 234.500 Mannh. Dampfſchl. 88.——.— „ Maxbahn Is.„ Fagerbans— 100 Nandbann, 140.—— Bab. Nack⸗u. Meitverſ. 208.— 625— Hellbr. Straßenbahn—.— 81.500., Aſſecurrann 1280.— 1280— Ehem. Induſtrie. Mannh. Verftcherung—.— 525.— „Gſ chem Induſtr.—— 1 Oberrh. Verſ.⸗Geſ.—.— 385 ad,Anil, u. Sodafbr.—.— 456 5ʃ 740.— 720.— ſbem. ffab⸗Golvendg.— 168.— In duſtrie. erein chem. Fabriken 349— 850.— 4 Nerein D. Oelfabriken 189 40 188,50%.⸗G. 5 Seilinduſtrie—.— 122.— ſt..⸗W. Stamm 268.——. Dinglerſche Mſchför.—.— 108.— —108.— Emaillirfbr. Kirrwell. „% Voerug 406,— CmaillwMalkammer 110— Brauereien. Efflinger Spinnerei 97.— Bad. Brauerei 130,50 130.—[Hüttenh. Spinnere! 102.——.— Binger Akfjenbierbr.,—-——[Karls⸗Maſchinenhan—— 237.— l. Hof vm, Hagen—.— 263Nähmfbr. Hafd u. Neu—.— 250.— Eſchbaum⸗Brauerei—.— 170 500Poſth. Cefl. u. Papferf.—— Clefbr, Rügl, Worms 104.50—. Manné. Gum u. Asb. 110——.— rs Br., Freiſbg.—.— 111 mſchfbr. Badenia—+ 222.— leinlein, Heidelberg—.— 205,—[Pfälz. Näh⸗ u. Nahrrf. 188— 137.— emb. Mieſſerſchmttt 85.——.— FPortl.⸗Cement Holbg. 133——.— wigsh. Brauere:—— 256.— Verein Freib, Ziegelw. 164.— 8 Nannh. Aktlenbr.— 142.—-]„ Speyr.„—— 73 25 Pfalzbr Geiſel, Mohr———.— gellſtofffabr. Waſdhof 318 50 818 50 kguerei Sinner 25060—. Zuckerfbr. Waghäuſel 119,.50 119.50 „Schroedl, Hdlbg. 229,— 228.—Zuckerraff, Mannh. 159.——— Fraukfurter Effeltenbörſe. (Privattelegramm des General⸗Anzeigers.) N. Frankfurt, 31. Aug. Die Außwärtsbewegung hat bei Beginn der Börſe keine weiteren Fortſchritte gemacht, Schwächere New⸗Horker Börſe und Realiſationen drückten auf de anke, Dee Eſbeung der geufgen Bösſe zegle weng ————— Unternehmungsluſt. Banken um Bruchteile niedriger. Montan ſchwächer. Im weiteren Verlaufe wurde das Geſchäft lebhafter. Größere Küufe wurden von Kapitaliſten ausgeführt, die der letzten Vewegung fern blieben. Darmſtädter Bank auf günſtigen Quartalausweis ſteigend und in großen Poſten gekauft. Die Kursbewegung ſtellte ſich auf 148,10—149,70 und zum Schluß 151,10. Rufſenwerte weiter gefragt bei ſteigender Tendenz. Japaner behauptet. Diskonto⸗ und Handelsgeſellſchaft ſchloſſen ſich der allgemeinen Tendenz an. Montanwerte und Schiffahrt ruhig. Inländiſche Fonds weiter bernachläſſigt. Induſtrie⸗ werte ungleichmäßig und zur Schwäche neigend. Gegen Schluß war die Börſe lebhaft. Schiffahrisaktien ſehr feſt. Handels⸗ geſellſchaft und Kreditaktien weiter anzlehend. Die Börſe ſchloß feſt. 5 Felegramme der Continenkal⸗Telegraphen⸗Compagnie, Schluß⸗Kurſe. 8 Reichsbank⸗Diskont 3 Progent, Wechſel. 50 81.. 8 Amſterdam kurz 169 22 169.10 Paris kurz 81.288 81.228 elgien„ 81 216 81.183 Schweiz. Plätze„ 81.80 31 30 Italien„ 61.288 81.266 Wien 85.188 85. 188 ondon„ 20.445 90.485 Napoleonsdior 16.26 16.27 1 lang Privat⸗Diskont 275 Staatspapiere,., Deuiſche, 30. 31, 31½ Dſch: Meichsanl 100.95 100,80 Tamauftpaß 99 75 69 75 35 60.50 85.70 Bulgaren 98.50 93 60 8½ pr, konſ. St.Anl 101.90 101.10 1½ Griechen 1890 5880 58 60 5„ 389.95 89,805 ktalien, Rente 106 85 108 05 4 bat. St,.„A,„ 106.55 108,80 42 Oeſt. Silberr. 101 78 101.70 52 bad. St⸗Obl 88.40 95,% 4iſ%,„ Papierr,— 3%„„ M. 99.90—.—Oeſterr, Goldr, 101 70 101 85 biſ„ 00, 99.90 99.90 Portg. Serie 1 68.70 68.80 4 bayer..⸗B.⸗A. 101.40 101.40 dto. 11I 68 40 68 80 31½ do, u, Allg.⸗A. 100,30 100,45 4½ do, neue 1908 95 90 97.20 8 5 89 40 90.204 Ruſſen von 1880 91— 8780 4 Heſſen 105.90 108.904 ſpan, ausl. Rente 91.80 96 70 8 Seſle 86.90 87.—4 Türken v. 1908 88.— 87 60 3 Sachſen 88,.68 88.654 Türken unif. 90.20 90 10 3½ Mh. Stadt⸗A.oß— Ungar. Goldrente 98— 91.95 „Ausländiſche. 4„ Kronenrente 96.95 66.65 5 Ag.„Gold⸗A, 1887 102.— 109.— 3½% Chineſen 1898 96,90 97.80 4 Egypter uniftzirte—.—— 5Mexikaner äuß. 108— 108.— 7 inn 6 80 6880 Aktien induſtrieller Unternehmungen, Bad, Zuckerfabrik 119 90 119,20 Ektr.⸗Geſ. Schuckert 189.— 199.70 Eichbaum Mannh. 170.— 170.— Allg..⸗G. Siemens 189 25 188.— Mh. Akt.⸗Brauerei 142/— 142.—. Ver, Kunſtſeide 501.— 502 Parkakt, Zweibr, 129.90 198,90 Lederw. St. Ingbert—— 57.— Weltz z. S. Speyer 101.5 109.80 Spicharz 105 25 108,20 Cementw. Heidelb, 184— 184.— Walzmühle Ludw. 181.— 181.— Cementf. Karlſtadt 119.90 119.—Fahrradw. Kleyer 301 50 301. Bad. Anilinfabrik 459.95 456 00 Maſch. Arm. Klein 100.— 99 50 Ch. br. Griesheim 269.— 270Maſchinenf. Baden. 218.— 215,50 oͤchfter Farbwerk 390.10 390.—Dürrkopp 494.— 499.— erein chem. Fabrik—.— 843.— Maſchinf, Gritzner 230.50 326.— Them. Werke Albert 388,50 887.— Schnellprf. Frkthl. 184.— 184.— de e en 229.——. Haene e 187/.50 187.50 Aeg. Böſe, Berlin 88.50 88.05 Seilinduſtrie Wolff 125 70 126,10 Allg, Elek⸗Geſellſch 287 20 286,80 Zellſtoff Waldhof 318.— 318.— Verzinsl. Loſe. 3 Oeſt, Loſe v. 1860 159,.— 189 40 Türkiſche Loſe 187.— 137 20 Lahmeyer 146,— 145.— Südd. Immob. 172,75 128.30 Bergwerks⸗Aktien. Bochumer 257/70 256,50 Gelſenkirchner 287.70 286,60 Buderus 185,% 189.50 Harpener 228 50 221.60 Coneordia 930,— 628,50 Hibernig—— Deutſch, Luxembg. 265.— 267.— Weſterr. Alkali⸗A. 285 80 266.50 Eiſenwerke Lolla-r—.——.— Oberſchl. Eiſenakt 186 15 186.— Friedrichsh. Bergb, 180.40 130.80 Ver, Königs⸗Laurg 273.50 271.80 Aktien deutſcher und ausländiſcher Transport⸗Anſtalten. Ludwh.⸗Beybacher 235— 233 10 Oeſterr, Süd⸗Lomb. 20 70 Pfälz. Mapbahn 146.25 146 40 Oeſterr. Nordweſth do. Nordbahn 188.— 188.—„ Lit. B.—.— Südd. Giſenb.⸗Geſ. 185.— 135 10 Gotthardbahn Hamburger Packet 174 50 174—Ital. Mittelmeerb, Nordd. Lloyd 189.— 189,0 Meridionalbahn Oeſt.⸗Ung, Staatsb 144 78 144 80] Valtim. Ohio Pfandbriefe, Prioritäts⸗Obligationen. 40% Frk. Hup.⸗Pfpb, 101.50 101 50 4% Pr, Pfob, unk. 14 106.20 108.20 4% F. K..Pfdbros 100.25 100,25 ½„„„ 12 100.— 100.— 40% 1910 101,0 101,60„„„ 14 100.78 100.75 4% Pf. Syp S. Pfdb. 101.30 101.40 ½„„„ 08 95.80 9550 98.80 98.80 i„„„ 12 97.— 97. 31½ c% Pr. Bod.⸗Er, 95,50 95.50 3½ Pr. Pfobr.⸗Bk.⸗ 40% Ctr. Bd. Pfd. vgo 101.— 101.— Kleinb. b 04 96.10 96.10 „„ 0 3½% Pr. Pfdbr⸗Bl⸗ unk. 09 102.40 102.4% Hyp.⸗Pfd.⸗Kom.⸗ 4%„ Pfdbr..01 Obl. unkündb. 12 100.— 100.— 4% unk. 10 103. 108.— 40% Rh, H. B. Pfp. 02 100.50 100.50 Pfdbr. v. 08 4%„„„ 1907 101.20 101.80 unk. 12 104... 104. 4% 1912 3½ 61% 4% 20 4⁰ 95.50 52.50 152 50 115,80 11470 1 1* 108.— 108.— „ Pfdbr. v. 86 305„„ alte 97.— 27.— 2 80 84 00.80 90.305„„ 1804 97.— 91.— 1 „ Pfd. 96%06 96.20 96.20 „ Com.⸗Ibl. 108.80 104. 7.„ 1914.—.— Feh..⸗B. GC. 08.20 66.20 4e Rhein, Weſtf, %½„ Com⸗O.⸗G.,, 1810 101.90 101.20 .87 unk.91 99,20 99.20 1 Pf. B. Pr.⸗Obl. 101.60 101.60 8%„ Com.⸗Obl. 310% Pf, B. Pr.⸗O. 99.38— u,%0f 99.60 99.60 2% Ital.ſttl.a. E. B. 78,18 76.15 %% Pr. Pfdb. unk. 09 101.50 101,50 8 4%„„„ 12 102.20 102.201 Mannh, Verf.⸗G.⸗A 525.—. 525. Bank⸗ und Verſicherungs⸗Aktien, 128 50 129.— Oeſterr.⸗Ang. Bank 117 80 117.30 172 50 172 50 Oeſt, Länderbank 117.— 117.— 125 80 125.60„Kredit⸗Anſtalt 212 60 212 50 14.20 149.70 Pfälziſche Bank 106.70 107.— 245.30 24430] Pfälz. Hyp.⸗Jand 202—— 178 50 Preuß. Hypothenb. 12758 127 50 11739 Deutſche Reichsbk. 187.80 157.10 194 90 uthein. Kreditbank 144 70 144 70 166“[Rhein. Hyp. B. M. 204 4 204 50 210.30 Sid Rgnkver. 164.80 164.25 162.70 Südd. Bant Mhm. 114. 0 114.40 188 60] Wiener Bankver. 147.40 14.30 Oberrhein. Bank 108.50 108 50 Bant ottomane 119.— 119.— Fraukfurt a.., 31, Aug, Kreditaktien 212.— Staats⸗ bahn 144.70, Lombarden 20 30, Egypter—.—, 4 0 ung. Goldrente 98—, Gotthardbahn 188.20, Diseonto⸗Commandit 164.30, Lauro —. Gelſenkirchen 237—, Darmſtädter 148.50, Handelsgeſellſchaft 172 50, Dresdeuer Bank 166 Deutſche Bank 245.—, Bochumer 256.75 Northern—.—, Tendenz: ruhig, Nachbörfe. Kreditaltien 212.—, Staatsbahn 144.80, Lombarden 20.60 Disconko⸗Commapnit 196.—. Badiſche Bank Berl. Comerſ. u. Disk.⸗B. Daxmſtädter Bank Deutſche Bank Deutſchaſtat. Bank 176.— D. Effekten⸗Bank 117.— Disconto⸗Comm. 1949 Dresdener Bank 166 20 Frankf. Hyp.⸗Bank 210,40 Frkf. Hyp.⸗Creditv. 16270 Nationalbant 183 60 aeeee 8. Seit 8 HBeerliner Effektenbörſe. (Privatielegramm des General⸗Anzeigers) W. Berlin, 31. Aug. Auch heute herrſchte an der Börſe recht eingeengter Verkehr. Zu Beginn machte ſich Neigung zur Abſchwächung bemerkbar. Im allgemeinen blieb der Kursſtand behauptet. Von Schiffahrtsaktien Norddeutſcher Lloyd bevor⸗ zugk und beſſer. Oeſterreichiſche Kreditaktien kräftig geſteigert im Anfchluß an Wien. Von Banken Darmſtädter auf Gerüchte bon einem günſtigen Semeſtralabſchluß ſteigend. Deutſche Bank und Diskontokommandit nach anfänglicher mäßiger Ab⸗ ſchwächung erholt. Zum Schluß der Börſe war die Tendenz feſt bei ruhigem Verkehr. Berlin, 31. Auguſt.(Schlußkurſe.) 164.— 163.— Ruſſennoten 216,20 216 20 Fanada Paeiſte Ruſſ. Anl, 1902 90 90 93.10] Hamburg. Packet 174 10 174.— 61½% Reichsanl, 100.00 100 90 Nordd, Cloyd 189.50 189.70 3% Reichsanleihe 89.90 89.9) Pynamit Truſt 184.70 184 20 4% Bad. St.⸗Anl. 103.70 105.90 Licht⸗ u. Kraftanl. 148 40 148.20 3½ B. St. Obl. 1900 99.80 99 75 Bochumer 257.60 257.20 3½% Bayern 100.30 100.80 Konſolidation 448— 447.— 4e% Heſſen—.— 103.70 Portmunder 97.25 96.10 3% Heſſen 86.90 87.— Gelſenkirchner 237.70 286— 30% Sachſen 88.70 88.60 Harpener 223.— 221.40 4% Pfbr. Rh. W. B. 101 20 101.20 Hibernte„„„ 5% Chineſen 102.— 102.50 Hörder Bergwerke 190.— 199.50 4% Italſener 106.30 106.30 Kaurabütte 27180 271 90 47 ae(neu) 94.60 94.40 Phönir 104— 18d0er Loſe 158 70 158.90 Ribeck⸗Montan 218.20 218.50 4% Baad ad⸗Anl. 89 50 89.50 Schalk G. u. H. V. 587— 390.— Kreditaktien 211:80 212 40 Wurm Repfer 154.— 155 20 Berk.⸗Märk. Bank 169.20 168.90 Aviln Treptow 378.— 375.50 Berl. d er 172.70 179,50 Braunk.⸗Brik. 218.10 218.— Darmſtädter Bank 148.70 151.— D. Steinzeugwerke 280.50 278.— Deulſche Bank 15 245.10 244.75 Düſſeldorfer Wag, 285 50 285.90 7 992 244.70 24180 Elberf. Farben(alf) 581.50 531.50 Dise.⸗Kommandit 105— 195.20 Aſchersleb. Alkallw. 180— 181.20 Dresdner Bank 166.40 166.— seſtereg. Alkaltw. 264 70 26450 Rhein. Kreditbank 144.40 144.40 Mollkämmerei⸗Akt, 162.50 162 50 Schaaffh. Bankv. 164.50 164— Planiawerke 186.50 186.80 Lübeck⸗Büchener 189.50 189.10 Chemiſche Charlot. 211 20 211.20 Staatsbahn 145.— 145.— Fonwaren Wiesloch 186.— 186.— Lombarden 20.40 20.60 Privat⸗Discont 2½% Pariſer Boörſe. Paris, 31, Auguſt. Anfangskurſe. 5% Rente 9967 99.92 Türk. Looſe—.— Italiener—.——— Banque Ottomane 595.— 593— Spanier 9160 91.80Nio Tinto 1687 Tülrken unif, 91.60 92.10 Londoner Effeitenbörſe. Lond on, 31, Aug.(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbörſe. 3 eſ Reſchsanleihe 89%½ 89.— Southern Pacifie 72— 6950 ae 1931 13“ Poneh 92 975 4 5 e 15— Denver Pr. 2 4 20 9% Conſols 91— 91½/8᷑è: Atchiſon Pr. 108— 1087— 4% Itſaliener 106.— 1057 Loulev, u. Raſho. 156 154½ 4% Griechen 54¼ 54¼ Union Pacifie 141˙% 188— g aſe Portugleſen 701¼% 70—Unit. St. Steel com, 38% 38/ Spanier 917 917%„„„ pfpef. 1080 107% 5 neuner 927 9255 Tend. il e 0 10 4 9253 end.? ge. 3% Mexikaner 35½ 36½ Debeers 4% Japganer 89% 89½ Chartored Tend.: träge, Goldftelds Ottomanbank 16%/ 13¾ Randmines Rio Tinto 681½% 67% Eaſtrand Braſilianer 89¼ 89/% Tend.;: träge. Berliner Produktenbörſe. *Bevylin, 31. Aug.(Tel,) Produktenbörſe⸗ Daz kalte, regnerſſche Wetter, ſowie die Choleranachrichten aus dem Warte⸗ und Netzegebiei haben heute den Eindruck der ſchwachen amerikaniſchen Berichte paraliſiert. Die Markthaltung war ſtetig, zumal für morgen weder in Weizen noch in Roggen Andienungen angemeldet ſind. Das Inlands⸗ angebot war zurückhaltend. Hafer auf Nesliſationen ab⸗ geſchwächt. In amerikaniſchem Mixed⸗Mais mehrten ſich die Umſätze. Mais und Rüböl behauptet. Webterg bewölkt. (Telegramm,)(Produktenbör ſe.) Berlin, 31. Auguſt. Preiſe in Mark pro 100 kg. frei Berlin netto Kaſſe, 30, 61. 80, 31. Weizen per Septbr. 168. 163,50 Mais per Septbr. 128.60 123.50 „ Oktbv, 169.50 170.—„ Dezbr. 122,.— 122.50 „ Dezbr. 172.50 172.76 1 Roggen per Septbr. 151,75 15175 Rüböl per Oktbr. 46 60 46.50 „ Oktbr, 188, 152 50„ Dezbr. 47.40 47.40 „ Dezbr. 152.— 152 50„ Mai 438.50 48.50 Hafer per Septbr. 135— 184 75 Spiritus Joer loeo „ Dezbr. 188 50 188.25 Weizenmehl 22.75 23.90 4 Noggenmehl 20.80 20.80 Liverpool, 31, Auguſt,(Anfangsfurſe.) 80. 51 5 Belzen ver S.97% ruhig.07% ruhig .00% 600% Mails per Sept, 400% ruhig.09% ruhigz per Dez..08%/ 608¼ Verantwortlich für Politit: Chefrebatteur Dr. Waul Harãmes, für Jeuilleton und Kunſt: J..; Dr. Paul Harms. für Lokales, Provinziales u. Gerichtszeitung: Richard Schönfelber, für Vollswirtſchaft und den übrigen rebaktionellen Teil: Karl Aplel für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fraus Kircher, Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchd ruckerek⸗ 3 G. m. b..: Eruſt Mäller. Friedrichsſeldz Unſeren verehrl, Abonnenten in Friedrichsfeld machen wir bler⸗ durch die Mitteilung, daß wir die Agentur unſeres„Gezzeral⸗ Anzeigers“ Herrn Guſtav Lange, Töpfer, Grenzhöferſtraße übertragen haben. Derſelbe nimmt Abonnements jederzeit entgegen. Maunheim, 30, Auguſt 190f.. Verlag des General⸗Anzeigers der Stadt Mannheim und Umgebung e 1 gt. Fam. 97 55 93 Aee ch 1. Helkat kenner zu ler U. ſchwiegenh. Ausführl. Off. u. 244 an die Expedition ds. Bl. e 7 aturheilaustalt Degerloch-Stuttgart. — Anwendung des gesamten Naturhbeilxerfahrens, Dlät⸗ kuren ete. mit ausgezeich- neten Heilerfolgen. Das net. Mildes Prospekte (211e 1eh-Klima. Eratis. Dr. Katz, a. D. Vureal⸗Höbel. Steh⸗ und Sitzpulte, Schreibſtühle, Kopiertiſche, Aktenſchränke, kom⸗ plette Einrichtungen in einfacher und feinſter Ausführung. Billigſte, prompte u. ſolide Lieferung. 9 .Landes Sönne, 0 5,4 Möbelfabrik. Telefon 1163. TSpenal-Esschäft) 22961 Damenfrisieren und Haarpflege Haararbeiten in feinster Ausführung. 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Die unentgelt⸗ liche Impfung der impfpflichtſgen AUhr im ter Sto Kinder wird in der Gemeinde Maunheim⸗-Altſtadt im laufenden Jahre jeweils Mittwochs und Samstags nachmittags von—4 M 4. 18, zwei⸗ (über dem Arbeitsnach⸗ weisbureau) durch den Groß errn Bezirksaſſiſtenzarzt Dr. itka hier, vorgenommen. Mit der Impfung wird erſt⸗ mals am Mittwoch, 30. Aug. d. Is., hbegonnen, eende f geimpft. „Großh. 20 ebm 55 ſoll * geſtellt ſein nachmittags 2 Uhr, e 5 6585 Auß einem Hauſe, in welchem Krankheiten, wie charlach, Maſern, Diphterie, Croup, Keuchhuſten, Flecktyphus, rofenartige Entzündüngen odel die natülrlichen Pocken herrſchen, dürfen Impflinge zum allgemei⸗ nen Termin nicht gebracht werden Ebenſo werden Kinder, welche im laufenden Jahre bereſts ee Erfolg) geimpft wurden, ei der Spätjahrsimpfung nicht Die Kinder müſſen zum Impf⸗ ine mit reingewaſchenem Körper und mit reinen Kleidern erſcheinen. kannheim, 22. Aug. 1905. Bezirksamt III: Zoeller. Tefenn⸗Bergchnng Ekraſenbaunaterialien. Die Lieferung der für die 255 Pengane der Fabeliſease Rheinau erforderlichen Materialien und zwar: orphyrſtückſteine 240 obm Porphyrſchotter 60 obm Porphyr⸗Grus 470 Ham Randſteine aus Neckarſandſtein 30[tdm Granit⸗Randſteine ſür Toreinfahrten im Submiſſtonswege werden. Angebote, welche pro ebm bezw. lfam müſſen, ſind Portofrei, verſiegelt und mit entſprechender Aufſchrift ver⸗ ſehen, ſpäteſtens am Freitag, 8. Septbr. er., bvormittags 9 Uhr dei unterzeichnetem Amte ein⸗ Fureichen, woſelbſt Beding⸗ ungen u. Angebotsformulare inEmpfang genommen werden können. Den Bietern ſteht es frei, der Eröffnung der Bürgermeiſteramt: Alſten eingelaufenen Angebote an genanntem Termin betzu⸗ wohnen. Nach Eröffnung der Sub⸗ miſſion können Angebote nicht mehr agsſein werden. Zuſchlagsfriſt 4 Wochen. Seckenheim, 25. Aug. 1905. Volz. Ratſchreiber Ritter. repar, gut bill unt. Garantie. Hean Frey Uhrmacher, ae, U. Sie haben Wenn Sie nach dem 5 Waschen das nicht kettende, angenehm duftende Bella-Pella aufreiben. hmstes u. wir⸗ kungsvollstes Mittel gegen auf⸗ 1 pPrung. rauhe oder rote Hände. 60 Plennig im Allein⸗ verkauf von I. Bieger, Hof-Frise er Journal Muts⸗ und Kreisverllündigungsblatt. ABuſerate: Die Kolonel⸗Zeile.. 20 Pfg. Auswärtige Inſerale 285 Die Rellame⸗Zeile 60„ — Expedition Nr. 218. Gtas⸗Verſteigerung. Der Grwachs von Ohmet⸗ gras der nachgenannten ſtädt. Parks⸗ und Anlagen wird am Dienstag, den 5. Septbr., vormittags 10 Uhr auf unſerem Bureau J. 2, 9 Zimmer Nr. 19 u. 20 öffent⸗ lich und losweiſe verſteigert. Vom Rheindamm, von der Rheingewann, vom Hinterſchledig, vom Schnickenlochpark, von der Lindenhofüber⸗ führung, vom Park auf der alten Fohlenweide, vom alten Kugelfang. Mannheim, 25. Aug. 1905. Tiefbauamt. 30900% Bekauntmachung. Aufgebot von Yfandſcheinen. Ueber die Pfandſcheine des Städt, Leihamts Mannheim: Lit. A No. 5928 pom 20. Febr. 1005 Lit. O No. 98265 vom 9. Nov. 1904 welche angeblich abhanden ge⸗ kommen ſind, wurde das Auf⸗ aneeden nach§ 28 der 10 ungen beantragt. die Inhaber dieſer Pland⸗ ſcheine werden hiermit aufge⸗ ſordert, ihre Anſprüche unker Vorlage der Pfandſcheine inner⸗ halb 4 Wochen vom Tage des Erſcheinens der Bekanntmachung an gerechnet beim Städt. Leih⸗ amt, Lit. 0 5 No. 1, geltend zu machen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung oben genannter Piandſcheine erfolgen wird, Maunheim, 30. Auguſt 1905. Städt. Leihamt: Hofmann. 30000/8 Dankſagung. Die Sa emlung des Kreuzer⸗ vereins für das II. Quartal 1905 ergab M 0— Hiervon erhielt das evangel. Neitungshaus hier die Hälfte init M. 15.— und die Mannheimer lath. Rettungs- und Erziehungs⸗ Anſtalt in Käferthal den Reſt mit M. 15.—, wofür wir den ſreundlichen Gebern hiermit den herzlichſten Dank ausſprechen. Maunheim, 30. Auguſt 1905. Die Verrechnung des evangel. 88 hier; Sch midt. Die Berrechnung der Mannheimer kathol, 7 und Erziehungs⸗ Anſtalt in Küferthal: 58564 Maier. d 3, 16. G 3, 16. Verſteigerungslokal und Aufbewahrungsmagazin. Lagerung: ganzer Hauseinrich⸗ tungen, einzelner Möbel, ſowie Waren aller Art zc. ꝛc. An⸗ und Verkauf. Barvorſchuß: au, Möhel und Gegenſtände aller Art, die mir zum Verkauf oder Verſteigern übergeben werden. Uebernahme von Verſteiger⸗ ungen in und außer dem Hauſe, ſowie kommiſſions⸗ weiſen Verkauf.— Koffer⸗ ſpedition.— Eigene große Berſteigerungslokale. 23, 16. Fritz Best 08, 16, Auktionator. 22108 Telephon No. 2705. Vergebung 552 von Pflaſter⸗ und Straßenbau⸗ arbeiten, ſowie Gehweg⸗ herſtellung in Asphalt. Die bei dem Neubau der Fabrikſteaße in Rheinau auszu⸗ führenden Pflaſter⸗ u. Staßen⸗ 5 bauarbeiten, ſowie Gehwegher⸗ Anen de Guüßaſphalt ſollen in einem Loos oder auch getrennt im Sub miſſionswege vergeben werden. Angebote, welche nach Elnheitspreiſen geſtelltſein müſſen ſind portofrei, verſiegelt und mit entfprechender Aufſchrift verſehen ſpäteſtens am Freitag, 3. September er., vormittags 0 Uhr, bei unterzeichnetem Anmte einzu⸗ reichen, woſelbſt Bedingungen und Angebotsjormulare in Empfang geudumen werden können; den Bietern ſteht eß frei, der Erbff⸗ Fung der eingelaufenen Angebole am genannten Termine beizu⸗ wohnen. Nach Eröffnung der Submiſ⸗ ſion können Angebote nicht mehr angenonmmen werden. 58496 Aüſchlagsfrit: 4 Wochen. Seckenheim, 25. Auguſt 1908, „„„ Bolz. Ritter, Ralſchr, Wenig Anzahlung Demmer,'hafen, Luisenstrasse 6, Rheinbrücke. 769 Pianos 54 Rheinſchiffahrt. Nachſtehende Polizei⸗Verordnung bringen wir zur Kenntnis der Schiffahrtsintereffenten. Mannheim, 30. Auguſt 1905. Gr. Nheinbauinſpektion. Kupferſchmid. Volizei⸗Verordnung. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und 58577 Dounerstag, 31. Auguſt 1903. 8 Jahrgang. Odenwald-lub dokion Mannbelm-Ludwigshafen, Sonntag, den 3. September VIII. Programm⸗Tour. Ziel: Oddenwald. Fürth— Hammelbach— Lärmfener Marbach. Marſchzeit ea. 5¼½ Stunden. Abfahrt in Mannheime 6 Uhr 25 Min. Fahrkarten löſen dle Teilnehmer ſelbſt, Zwaugsberſteigerung. Freitag, 1. September 1905, 2 uhr werde ſch im Pfanblokale 2 4s hier gegen Barzahlung im Vollſtreckungswege öffent⸗ lich verſteigern: 28300 Möbel aller Art, Laden⸗ einrichtung, 1 Geſchäfts⸗ lanino, 1 Dampf⸗ maſchine, 1 Partie Inſtal⸗ lationswaren u. A. Mannheim, 31. Auguft 1905. Roſter, Gerichtsvollzieher. 8 Ordnung, ſowie zur Abwendung von Gefahr auf dem Rheine wird hiermit 4a Grund des 8 138 dee Geſetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883(Geſ. S. S. 196), ſowie der Allerhöchſten Verordnung vom 19. Dez. 1888 und der zur Ausführung der letzteren erlaſſenen Ver⸗ fügung der Königlichen Miniſter der öffentlichen Arbeiten, für Landwirtſchaft, Domänen und Forſten, für Handel und Gewerbe vom 22. Januar 1889(Mintſterialblatt für die innere Verwaltung von 1889 S. 22) folgende Polizei⸗Ver⸗ ordnung erlaſſen: J. Mit Rückſicht auf eine vom Königlichen Weſtf. Pionier⸗ Bataillon Nr. 7 zur Benutzung für den Anmarſch zur Kaiſer⸗ parade zu ſchlagende Brücke über den Rhein bei Weißen⸗ thurm wird 1. die Stromſtrecke des Rheins von Wallersheim bis Andernach, km Station 92,5 bis 111 für Flöße in der Zeit vom 7. September nachmittags 2 U bis 8. September einſchließlich, und vom 10. Sep⸗ tember nachmittags 3 Uhr bis zum 11. September Zwangs⸗ Verſteigerung. Freitag, 1. September l.., werde ich am Pfandorte mit Zufammenkunft Ecke Wald⸗ hofſtraße⸗Kellerſcher Privat⸗ w verſteigern: im Pfandlokal Q 4, 5 hier 4 da die Preuß.⸗Heſſ. Bahnverwaltung die and Ahung verſagt hat. Es wird einpfohlen Touriſtenfahr⸗ karte Mannheim⸗ ürth—Heßzbach⸗Mannheim zu nehmen⸗ % Gemeinſames Eſſen in Marbach inkl. Wein Mk..—, Früh⸗ ſtück in Hammelbach 80 Pfg. ohne Getränk.— Tiſch⸗ u. Frühſtucks⸗ karten Freitag Abend in der„Landkutſche,“ bei H. Model, Paradeplatz und Sonntag früh bis 616 Uhr am Bahnhof bei den Führern. Freitag abends 3½ uhr Bierabend im Lokal. bessz Sehr billig! 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Eine von den Wachtpontons aufgezogene blauweiße Flagge gilt als Zeſchen, daß die Brückenſtelle von den Schiffen nſcht paſſiert werden darf. Nach Oeffnen des Durchlaſſes iſt den Schiffen das Paſſieren der Pontonbrücke erſt geſtattet, wenn auf der letzteren die für die Durchfahrt durch die Rhein⸗ brücken üblichen Flaggenzeichen gegeben werden. Die Unterbrechung des Schiffsverkehrs wird in der Regel nicht über eine Stunde dauern. Auf die fahrplanmäßigen Perſonendampfer wird, ſoweit angängig, Rückſicht genommen werden. 5 Wegen der am 12. September bei Coblenz ſtattfindenden Flottenparade wird Folgendes angeordnet: 1, Für Flöße wild die Stromſtrecke von Rüdesheim 115 allersheim, km Station 25 bis 92,5, in der Zeit vom 12. September 15 9 Uhr bis zum 13. September nachmittags 1 Uhr geſperrt. 2. Für Schiffe und Schleppzüge ſowie für Motor⸗ boote und Nachen iſt die Befahrung der Strom⸗ ſtrecke von der Lahnmündung bis Wallersheim, km Station 84 bis 92,5, am 12. September von 6 Uhr nachmittags bis 11½ Uhr abends unterſagt. ., Am 12. September dürfen von 5 Uhr nachmittags bis 11½ Uhr abends Flöße, Schiffe und Schlepp⸗ i Haſenſchlegel, Haſenziemer, Ig. Feldhühner v. 50 Pf. an Große jührige v. 60 Pf. an Ig. Tauben v. 50 Pf. an. Ig. Hahnen v. M..— an Knab Mannheim, 31. Aug. 1905. geköperte 88878 — ert bis 85 Pig. pr. Meter) im Rest per Meter 38 pfonnig. Ernst Kramp PIIANnILD 9 8, 7. 85 7. Verkauf. Für glechbearbeitungs⸗ n. Juſtallalionsgeſchäfte. In verteyrsreicher Oberamtsſtadt des württemb. 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Nr. 20. 5600/7 Lebende Rheinſiſche, Forellen, Seeſiſche n großer Auswahl 21, 5 Breiteſtraße. ben 288. S, 10T1. züge ſowie Motorboote und Nachen, außer den zur Flottenparade ausdrücklich zugelaſſenen, in der Stromſtrecke von der Eiſenbahnbrücke bei Horchheim bis Wallersheim, km Station 86,5 bis 92,5, ſowie in der Moſelmündung vom Zollyofe abwärts weder liegen noch beilegen. ., Der Betrieb der Dampffähre Coblenz—Ehrenbreit⸗ ſtein und der M torfähre Coblenz Rheinanlagen) — Pfaffendorf wird für den 12. September abends von 7½ Uhr bis 11 Uhr unterſagt ., Sollte eine weitere Ausdehnung der Sperre er⸗ forderlich werden, ſo wird dies durch die auf der Strecke befindlichen Strom⸗ und Schiffahrtspolizei⸗ beamten den Schiffsführern bekannt gegeben werden. 1II. Den Anordnungen der mit Aufrechterhaltung der Ordnung betrauten Beamten der Stroms, Schiffahrts⸗ und Hafenpolizei iſt Folge zu leiſten⸗ Parterre Stock, beſtehend aus 4 ſchünen lichten Räumen, als Bureau od. Laden geeignet, zu verm. Näheres Mannheimer Aktienbrauerei BB 6, 15. nfolge vielfach vorge⸗ kommener Mißbräuche geben wir hiermit be⸗ kannt, daß wir uur direkte Offertbrieſe befördern, Offerten von Vermittlern aber nicht weitergeben, Friedrichsplatzs ſchöner, geräumiger Laden, 2 Fenſter Erxpedition mit kleinem Nebenraum, ferner für Friſeure des 9918 vorzüglicher Lage zu ve ten. Näh..5 Seurral⸗Auſriger———5 —— Derlobungs⸗Hnzeigen der Stadt Maunheim und Amgebung. llefert ſchnell und billig IV. werden mit Geldſtrafe bis zu 60 Mark beſt ft. Falle des Unvermögens mit entſprechender Haft eſtraft. Dieſe So en tritt mit dem Tage ihrer Ver⸗ öffentlichung in Kraft, Coblenz, den 26, Auguſt 1905. Der Ober⸗Präſident der Rheinprovinz. Chef der Rheinſtrombauverwaltung In Vertretung Wallraf. ſſeſt. und Ticueur-Eſſqueſten Frühstückskarten, Speisekarten Weinkarten. Fremdenlisten für Gasthäuser Rundgesänge für Hochzeiten empfiehlt die Ul, H. Haas sche Buchdruckere N4, 13, Kunststrasse.— 7 Fenfümer Katholiſches Bürgerhoſpital— Vezamworiſicher Redakteur: Franz Kircher.— Druck Jert b. O. Haas n Dr. S. Baasie Buchdruckerel S. m. b. B. Statt besonderer Anzeige. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten widmen wir die schmerzliche Anzeige von dem heute Vormittag 9ſ½ Uhr erfolgten sanften Hinscheiden unserer innigst gellebten Mutter, Frau Cäcilie Odenheimer, geb. Rauen Mannheim(Goethestr.), den 31. August o9os. 58579 Die tleftrauernd HInterblisbenen. Dle Beerdigung findet Sonntag, 3, Sept, vormittags 9% Uhr von der Israel. Leichenhalle aus stait. Oondelenabesuche dankend verbeten, sehen wir un Planken Durch Ueberfüllung unseres grossen Lagers in noch vorhandener dies- gähriger Wollstoff-Kinder-Konfektion für Knaben u. Mädchen wegen Platzmangel, bis zum Eintreffen unserer neuen Herbst-Kinder-Moden sämtliche Restbestände 8Veranlasst, mit noch nie dagewesener Prels-Reduktion dbzugeben. 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Karl, S. v. Chriſt. Jak. Steinle, Ma 1 55 11.a. 28. Magd., T. v. Joh. Schembs,.⸗A. 7 27. Jakob, S. v. Phil. Specht, Zimmerm., 6 R. 6. 27. Emil, S. v. Adam Röhm, Maurer, 3 M. a. — Vomn der Reise zuruck. Dr. V. Lion Spezialarzt für Haut- und Harnleiden. Telephon 888. N 2, 2. ——ů—