le. Sen Salh. — 38 Herren, Fagoß, ell. 5 2080 en 2758. 4, 12 1 8, 190 — aul en 8 SSsssfesssss — —— — — 0 0 f5cn cr ch ch& dr c c Bet u, D58. D 3,15 reee uſſen koir ſorgfältig erhalten und pfleglich behandeln. Rich nicht, ihn zu tragen!“ (Badiſche Volkszeitung.) Abonnement: 70 Piennig monatlich. Bringerlobn 20 Pig. monatlich, butch die Poßt bez inel Poſt⸗ aufſchlag M..49 pro Quattal. Einzel⸗Nummei 9 Pig. E 6, 2. In ſerate: Die Colonel⸗Zeile. 20 Pfg. Auswärtige Inſerate. 25„ Die Reklame⸗Zeile„„„ 60„ der Stadt Mannheim und Umgebung. 8 (Mannheimer Volksblatt.) Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Geleſenſte und verbreitelſte Zeitung in Maunheim und Amgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr. WBerliner Reödalttions⸗Bureau: Berlin W 50. Redakteur: Dr. Paul Harms, Würzburgerſtraße 18. Telegramm⸗Adreſſe: „Journal Mannheim“ Telephon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckeret⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 841 E 6, 2. Nedaktion 32„ 877 Expedition 3 3 218 Nr. 500. Freitag, 27. Oktober 1905. Die heutige Mittagsausgabe umfaßt 12 Seiten. Politische Uebersicht. 151 Mannheim, 27. Oktober 905. Ein Trinkſpruch des Kaiſers auf das Volk in Waffen. Aus Anlaß der Feier der Enthüllung des Molkke⸗ demkmals in Berkin fand Donnerstag Nachmittag im Wei⸗ ßen Sagale des Schloſſes Tafel ſtatt, zu der die Prinzen des Königlichen Hauſes, die hohen Militärs, Angehörige der Familie Moltke und Prof. Uphues geladen waren. Während zet Tafel brachte der Kaiſer folgenden ganz dem Temperament des Kaiſers entſprechenden Trinkſpruch aus: „Dem heutigen Tage ſeien zwei Gläſer beſtimmt— das eine der Vergangenheit und der Erinnerung. In aufrichtigem Danke gegen die Vorſehung, die in großer Zeit dem großen Kaiſer ſeine Paladine beſchert hat, wollen wir vor allen Dingen das erſte Glas ein ſtilles ſein laſſen, welches dem Andenken gewidmet iſt des Kaiſers Wilhelm Majeſtät größten Generals“! Der Kaiſet fuhr dann fort: 85„Das zweite Glas, das gilt der Zukunft und Wie es in der Welt ſteht mit uns, haben die Herren geſehen. Daxum das Pulvortrocken, das Schwert geſchliffen, das Ael erkannt, die Kräfte geſpannt und die Schwargſeher verbannt! Mein Glas gilt unſerem Volk in Waffen! Das deutſche Heer und ſein Generalſtab Hurra! Hurra! Hurra!! 1 Den Abſchluß der Moltke⸗Erinneru ngsfeier bildete die Aufführung von Kleiſts„Prinz Friedrich bon Homburg“ im Schauſpielhauſe. Das Haus bot ein Durchaus militäriſches Bild. Damen fehlten. In der Pauſe Üſchaft und die Generalität der Gegenwart! derſammelte der Kaiſer die Hofgeſe in Großen Konzertſaal um ſich. Das Zeutrum und die Reichsſinanzreform. AUeber die Reichsfinanzreform hat ſich ähnlich, wie Abg. Dr. Spahn, auch Abg. Dr. Karl Bachem ſammlung der Zentrumspartei geäußert. Er führte u. a. aus: Das eime iſt ſcharf zu betonen: die Ausgaben müſſen von der genwfrtigen Generation getragen werden. Was Wirr nötig haben, muß auch von uns, nicht von unſeren Kindern unld Enkeln gezahlt werden. twendig ſeien. Eine Fingige neue Steuer in ſolcher Höhe zu ſchaffen, iſt unmöglich; wir ſperden alſo verſchiedene Stekerquellen erſchließen Pitſſen. Die alten Steuern, d. h. die, welche wir bereits haben, Dabei Fleibt allerdings eine Grenze: —— keine weitere auf der Krefelder Ver⸗ Be la ſt u ug des notwendigen Konſums der breiten Volksmaſſen. Was das Volk zum Leben notwendig hat, ſoll nicht weiter mit Steuern, in dieſem Falle mit indirekten Steuern, belaſtet werden. Dieſe Grenze iſt in der alten Flottenvorlage ausdrücklich vorgeſehen, der Reichstag hat ſie verlangt und die Reichsregierung hat ihre Zu⸗ ſtimmung gegeben. Der Reichskag muß und wird daran feſthalten! Schade, daß ſich Herr Bachem wie früher Herr Spahn ſo ganz unbeſtimmt ausdrücken, wie weit ſie in ihrem Bewilli⸗ gungseifer bezüglich der einzelnen eingebrachten Steuern gehen wollen. Im hohen Rat der Schwarzen iſt man ſich doch ſicher bereits darüber einig geworden. Und wenn es ſoweit iſt, dann wird vermutlich Herr Spahn wieder ſeinen Zylinder putzen, als gern geſehener Gaſt bei Bülow erſcheinen und das„Ge⸗ ſchäftchen“ abſchließen. Zentrum iſt dann wieder einmal „Trumpf“! Goldene Worte eines katholiſchen Gelehrten über religtöſen und politiſchen Katholizismus. Ein vortrefflicher katholiſcher Gelehrter, Dr. Geberk⸗ München, erörtert in einer ſoeben herausgekommenen Bro⸗ ſchüre, betitelt:„Der katholiſche Glaube und die Entwicklung des Geiſteslebens“ den Unterſchied der beiden obengenannten Richtungen und den religionsfeindlichen Charak⸗ ter des Ultramontanismus. Leider iſt wenig Aus⸗ ſicht vorhanden, daß die ausgezeichnet klare und geiſtvolle Schrift den gewünſchten Erfolg haben, d. h. in diejenigen Kreiſe drin⸗ gen wird, für die ſie vorzugsweiſe beſtimmt iſt, weil eben von den Machthabern des Ultramontanismus alles, was zur Auf⸗ klärung des Volkes und zur Verinnerlichung des religiöſen Lebens dient, ſo ſchnell und ſo gründlich wie möglich unter⸗ drückt und dem Bekanntwerden entzogen wird. Umſo wichtiger erſcheint es, auf dieſe Schrift aufmerkſam zu machen. Wir tun das, indem wir nach der„Br. Zig.“ nachſtehendes daraus zum Abdruck bringen: Erſchreckt durch einige Auswüchſe der heutigen Kultur, will der Ultramontanismus„den modernen Menſchen vör dem Gift des heu⸗ tigen Geiſteslebens durch ein Prohibitioſyſtem ſchützen, nicht etog ihn durch geiſtige Schulung zu einem Kampf gegen dieſe moderne Weltanſchauung auspüſten, dazu fühlt man ſich nicht ſtark gemug.“ Dieſes Abſchiießungsſyſtem iſt umchriſtliſch, die Parole muß lauten:„machet die Errungenſchaften unſerer Kultur mit ihren ge⸗ ſunden, geiſtigen Triebkräften und Potenzen euch zu eigen. Aber das kann der auf die Geiſtesſchulung durch den hl⸗. Thomas von Aquin amtlich feſtgenagelte Klerus nicht, darum kann er es auch der katholiſchen Laienwelt nicht vermitteln, darum Abſchließung und geiſtige Inferiorität und kein Ende. Vergebens wartet der Ultramontanismus darauf, bis die heutige Kultur an ſich ſelhſt zugrunde gegangen ſei und der Kirche, wie man meint, das Glück zuteil gewerdem iſt, eben dieſe verfehlte Kultur gleichſam als eine Arb hilfeſuchende, reumütige, verloren geglaubte Tochter twieder in ihre Mutterarme ſchließen zu können. Die Kultur iſt bis jetztohne die Kirche ausgekommen, und dies wird auchfernerhin der Fall ſein.“ Mit Recht fordert die moderne Kultur, daß der Katholik in ihr geiſtiges Weſen eindringe, aber von dem Weſen der heu⸗ ftigen Kultur hält ſich der Ultramonkanismus gewalsſam fern.„Dem modernen veligiöſen Kulturideal der religiös⸗ſittlichen Perſönlichteit gegenüber macht der Ultramontanis⸗ Holdatenliebe. Roman von Arthur Zapp. (Nachdruck verboten,) (Fortſetzung.) „Du, Fritz, den Ring mußt Du zurücknehmen, hörſt Du!“ Aufs höchſte überraſcht und beſtürzt ſah er ihr ins Geſicht. „Ja, warum denn, Elſe?“ Sie war etwas befangen und vermied ſeinen Blick. „Weil Du doch ſolch— ſolch'n Unſinn dabei geſagt haſt“ Solchin Unſinn? Wie kommſt Du denn jetzt auf einmal darauf??⸗ eh wollte es Dir ſchon immer ſagen. Da nimmle Sie hielt ihm den Ring hin, aber er machte eine abwehrende Bewegung und ſagte bittend:„Behalte ihn doch, Elſe— ja?“ „Nein! Ich will nicht!“ Da packte auch ihn der Trozz. elad ich will ihn auch nicht. Ich habe ihn Dir einmal ge⸗ ſeben und nehme ihn nicht wieder zurück.“ Sie riß in zorniger Aufwallung das Fenſter auf, erhob ihre Hand mit dem Ring und machte eine Bewegung, als wollte ſie ihn auf die Straße ſchleudern. Aber ſie beſann ſich noch rechtzeitig, und ſchob den kleinen Reif mit haſtiger „Schön!“ ſagte ſie.„Dann nicht! ſchloß das Fenſter wieder Bewegung in die Taſche. Aber zwingen kannſt Du Er ſah ſie mit ſchmerzlichen Blicken an und trat dicht an ſie heran. Dabei war er ganz blaß geworden. »Alſo Du willſt Dich nicht als meine Braut betrachten, Elſe?“ Nein. Das will ich eben nicht. Da regte ſich wütende Eiferſucht in ihm und verzerrte ſeine Peſichtsgiſge. „Ich teiß wohl warum,“ ſtieß er aufgeregt, mit bitterer Fronie herbor.„Bin ja nun'n gemeiner Soldat. Na, wenn Dir die Treſſen ſo ſehr imponieren, kann ich ja kapitulieren, dann werde ich auch Unteroffizier.“ Sie ſah ihn unruhig und betroffen in das erhitzte Geſicht. „Ich verſtehe Dich nicht, Fritz.“ „Nicht? Verſtell' Dich nur nicht! Er hat's mir ja ſelber er⸗ zählt, daß er bei Euch geweſen iſt und daß Ihr beide, Du und Deine Mutter, ihn furchtbar liebenswürdig aufgenommen habt.“ Nun lachte ſie laut heraus. Es war ein aus dem tiefen Innern kommendes herzliches, befreiendes Lachen⸗ „Du ſprichſt wohl von Sergeant Schwalbe?“ „Von wem denn ſanſt?“ Sie lachte noch lauter. „Aber ſo ſei doch nicht kindiſch, Fritz! Du wirſt doch nicht etwa glauben, daß ich mir aus dem auch nur ſoviel mache?“ Sie ſchnäppte mit den Fingern und machte dazu eine ſo ge⸗ ringſchätzige Miene, daß auch des Soldaten Geſicht ſich wieder etwas erhellte. Da kam Frau Lüders aus der Küche, und begrüßte ihren Neffen herzlich. Eine halbe Stunde ſpäter klopfte es plötzlich an die Tür. Fritz Lenz fuhr ahnungsvoll in die Höhe. Richtig, es war Sergeant Schtpalbe, der unter höflichen Bücklingen eintrat. „Guten Tag, meine Damen! Störe ich auch nicht? War eben gauf dem Wege zur Stadt, da fiel mir ein: willſt Dich doch mal erkundigen, wie ſich die Damen befinden.“ Füſilier Lenz ſtand ſtramm, in vorſchriftsmäßiger Haltung. Der Sergeant aber tat, als ob er ihn nicht wahrnähme. Erſt nach⸗ dem er mit Mutter und Tochter einen begrüßenden Händedruck getauſcht hatte, richtete er ſeine Augen auf ihn. „Ah, Lenz, Sie ſind auch da! Rühren Sie ſich doch!“ Und mit einem Blick auf die vor dem Soldaten ſtehende Kaffeetaſſe, fügte er mit einem jovialen Lächeln hinzu:„Na, der Kaffee Ihrer Frau trug den Kaffee auf Vellpordrift. Mann Tante ſchmeckt Ihnen wohl beſſer als die Zichorienbrühe aus der (1. Mittaablatt.) mus das äußere Bekenntnis oder die äußere Form d niſſes zum Maßſtab wahver Religioſität, wobei das inmere Ber⸗ hältnis des Menſchen zu ſeinem Gott und Herrn als nebenſächlich ausgeſchaltet erſcheint.“ Ein neues Dogma iſt da: die Zuge hörigkeit zur Zentrumspartei. Aber die Zu ſa me menſtallung von Religion und Partei iſt e in Widereſpruch in ſich.„Wenn man, wie der heutige politiſchs Hatholizismus, in der politiſchen Arena ein Hauptwirkungsgebien des flatholiſchen Geiſtlichen ſieht, dann iſt es nicht verwunderlich, wenn beim Lauen die Politik die Religiow ganz aus dem Herzen tveibt, er in der religiöſen Betätigung lediglich einen politiſchen Machtfalror erblickt. Dieſes Hinaustreiben der Religion aus dem Innenleben auf die ſchmutzige Gaſſe, ihre laute öffentliche Bloß⸗ ſtellung, muß ſich ſchwer räch Wind weht. Dann reißt das ſchwache Band des Glaubens, das die Maſſe Jec Mitläufer unter den Zentrumskatholikem noch an ihre Kirche bindet, und die Glaubensanarchie unſerer Zeit erhält er⸗ neuten Maſſenzuwachs. 5 Hier haben wir, wie die„Bad. Landeszig.“ zutreffend bemerkt, ein bedeutungsvolles katholiſches Selbſtzeugnis dafür, daß der Ultramontanismus religiös verderblich wirkt, daß er eine politiſche, keine religibſe Bewegung iſt, daß es im In⸗ tereſſe des katholiſch⸗religibſen Glaubens iſt, wenn ſich die Katholiken von ihm, dem Ultramontanismus, frei erhalten odet frei machen. In der Frage, katholiſcher Glaube und heutige Kultur, muß man alſo an Stelle des mittelalterlich⸗ultra⸗ montanen Ideals das Ideal der geiſtig und religihs ſittlichen Perſönlichkeit errichten; auf dieſem Boden muß der religiöſen Grundbeſtimmung unſerer Zeit innerhalb des Katholizismus genügt werden, in dieſem Sinne erſtrebt, der fortſchrittliche Katholizismus auf dem Boden der heutigen Kultur die Wieder⸗ vereinigung von Religion und Glauben, die der Ultramontanis⸗ mus zerreißt.„„ Der Aufſtand in Südweſtafrika. 5 Hendrik Witboi, der am 8. Oktober vor Major Eſtorff bon Aubes nach Südoſten geflüchtet war, hielk ſich wie jetzt amtlich gemeldet wird, zunächſt in der Gegend von Gorachas nördlich von Koes auf. Aus Waſſermangel wollte er ſich von dort nach Amfnuis zlwiſchen Koes, Garbis begeben, dies war aber ſchon von Teilen der Abteilung Lengerke beſetzt, die in halbſtündigem Gefecht den Angriff von 70 Hottentotten abwieſen. Hendrik Wilboi ging in die Sanddünen öſtlich bon Aminuis zurück. Lengerke ſetzt mit zwei Kompagnien und einer Battexrie die Verfolgung fort, hat alle Waſſer⸗ ſtellen zwiſchen Koes und Haſuur beſetzt. Zu ſeiner Unterſtützung rückte Eſtorff mit zwei Kompagnien, einem Geſchütz von Gochas zunächſt nach Koes, ließ außerdem die Waſſerſtellen Fahlgras Uſis, Goamus, Perſip, Kowes und Aubes beſetzen. Die Nachrichten über Ueberfälle bei Jeruſalem⸗Schnitdrift ſind dahin aufge⸗ klärt, daß Morenga und Morris am 7. Oktober Jeruſalem durch Verrat eines eingeborenen Poliziſten einnahmen. Hierbei fielen Leutnant Surmann und drei Reiter, ein Reiter wurde verwundet und ſtarb ſpäter. Ueber zwei Ritter, die aeee waren, wird gemeldet, daß ſie ſich jetzt auf der Station Ukamas be⸗ finden. Der acht Mann ſtarke Reſt der Beſatzung iſt bei Schnitdrift auf engliſches Gebiet übergetreten.%%%;;ĩa x Moxenga iſt aus der Gegend bon Jeruſalem mit 200 Krie⸗ gern, 300 Weibern und Kindern weſtwärts gezogen. Oberſtleutnant van Semmern verfolgt ihn in zwei Kolonnen über Gendorn und Cornelius iſt vor den aus Keetmanshoop nachge⸗ en, wenn einmal ein anderer politiſcher * unſchaftsküche, was?“ Dabei ſchnupperte er mit der Naſe be⸗ gehrlich.„Ja, ja, das duftet, das duftet!... Es geht doch nichts über eine Taſſe guten Kaffee.“ 5 Worauf Frau Lüders lächelnd bemerkte:„Dann ſchenken Sie uns wohl das Vergnügen, Herr Sergeant, eine Taſſe Kaffee mit Uns zu trinken.“ 25 Sergeant Schwalbe ſchmunzelte. „Nehme mit Dank an, Frau Lüders.“ 855 Man ſetzte ſich. Elſe ſaß zwiſchen dem Sergeanten und ihrem Couſin. Die ungenierte Art des Sergeanten verletzte ſte, auch lag ihr daran, Fritz von ſeinem eiferſüchtigen Mißtrauen abzubringen, deshalb widmete ſie ſich ihm mit beſonderer Aufmerkſamkeit. Nach⸗ dem ſie ihm zuerſt den Kuchenteller präſentiert hatte und dann erft dem Sergeanten, fragte ſie ihn nach ſeinem Dienſt⸗ Aber noch ehe der Gefragte eine Antwort gefunden, miſchte ſich der Sergeant, der nicht gewillt war, ſich eines Untergebenen wegen beiſeite ſchieben zu laſſen, ins Geſpräch. „Man hat ſeine liebe Not mit ihm, Fräulein. Dabei könnte er der beſte Soldat in der Korporalſchaft ſein, wenn er wollte. Aber er hat keine Freude am Soldatenleben.“ „Ich wüßte auch nicht, was mir daran beſonders gefallen ſollte“, warf der Füſilier ein. Sergeant Schwalbe aber zog mißbilligend zuſammen und warf ſich in die Bruſt. „Reden Sie nicht ſo deſpektierlich von einem Stande, der der wichtigſte Stand im Staate iſt und dem Sie ſelber anzugehören die Ehre haben. Ueberhaupt in Geſellſchaft eines Vorgeſetzten! 175 W̃ ſeine Augenbrauen iſſen Sie denn nicht, was der Soldatenſtand für'ne Bedeutung hat, Füſilier Lenz?“ „Das habe ich ſchon in der Schule gewußt, Herr Sergeant,“ entgegnete der Soldat, dem der Aerger ins Geſicht ſtieg. Frau Lüders warf ängſtliche Blicke von einem zum andern; ſie kannte die heftige Art ihres Neffen, dex ein ſehr lebhaftes Ehr⸗ gefühl beſaß und leicht in Erregung geriet „Ja, ja,“ warf ſie vermittelnd ein und wandte ſich mit einer 2. Selte: General⸗Anzeiger. Mannheim, 27. Oktober. ſandten Truppen an Beſondermaid und Chamaſis vorbei in nordweſt⸗ licher Richtung abgezogen. Die Führung gegen ihn hat Major Meiſter übernommen, der die Gegend von Hornkranz erreicht hat. Ihm ſtehen im ganzen 3 Kompagnien und 1% Batterien zur Ver⸗ fügung. In erfolgreichen Gefechten der Deutſchen am nörd⸗ lichen Auob. In den Seeis⸗Bergen, nördlich von Kowas, ie in der Gegend von Kub Hogchanas und Bethanien fielen in W Tagen 23 Hottentotten; 13 Männer und 63 Weiber und Kifder wurden gefangen. Infolge der Gefechte, die in den Zaris⸗ und Achab⸗Bergen im September ſtattfanden, ſind jetzt 107 Hereros des Andreas auf das engliſche Walfiſchbay⸗Gebiet übergetreten; darunter befanden ſich 45 Männer mit 28 Gewehren, die die engliſche Polizei abgenommen hat. Deutsches Reſch. „Für die Landtagswahl im Wahlkreiſe Neuſtadt⸗ Dürkheim iſt erneuter(dritter) Termin auf Montag, 6. Nov. anberaumt.— Man darf geſpannt ſein, was dieſer Wahltermin wird, nachdem bis jetzt 17 Wahlgänge reſultatlos verlaufen ind. — Die Wahlmännerwahlen für die heſſiſche Land⸗ tkagswahl ſind auf den 15. November, die Hauptwahlen auf den 24. Nobember anberaumt, — In der Landtagserſatzſtichwahl in Tuttlingen haben am Donnerstag von 7290 Wahlberechtigten 5149 giltig abge⸗ ſtimmt. Es erhielten Reichstagsabgeordneter Rechtsanwalt Storz⸗ Heidenheim(Volkspartei) 3089 Stimmen, Arbeiterſekretär Mattutat (Sozialdemokrat) 2060 Stimmen. Somit iſt Storz gewählt. ErdDer ſächſiſche Landtag wird in ſeiner eben begonnenen Tagung neben den regelmäßigen Arbeiten eine Reihe wichtiger Aufgaben zu erledigen haben. Da die Staats⸗ regierung ebenſo wie die konſervative Partei eine Politik des Abwartens befolgen wollen, wird die nationalliberale Partei, wie die„Köln. Ztg.“ bemerkt, die Aenderung des Drei⸗ Ilaſſenwahlrechts wieder auf die Tagesordnung bringen, ebenſo vorausſichtlich die Fleiſchnot. Ueber die Stellung der ſächſiſchen Regierung zu der höheren Beſteuerung des Tabaks und zu den Schiffahrtsabgaben wird ſie endlich zuverläſſige Klarheit zu erlangen ſuchen. Bei der Erörterung der Gemeindeſteuerfrage wird ſie gegen eine einſeitige Berückſichtigung agrariſcher Intereſſen zu⸗ ungunſten der Städte Front machen und ebenſo wird ſie die Rechte von Handel und Induſtrie zu wahren ſuchen, falls die Konſervativen abermals die landesgeſetzliche Einführung einer Umfatzſteuer verlangen ſollten.— Die Zeit eines ſogenannten Nationalliberalismus mit ſtarkem agrarkonſervativ⸗reaktionären Einſchlag iſt hoffentlich in Sachſen für immer abgeſchloſſen. — Miniſter v. Podbielski führte in ſeiner Rede im Weſt⸗ fäliſchen Bauernyerein(vergl. geſtriges Abdbl.) weiter aus, er ſei berzeugt, daß die Oeffnung der Grenzen die heimiſche Landwirtſchaft an den Rand des Abgrundes bringe. Mit den Löhnen müßte ſich auch das Erträgnis der landwirtſchaftlichen Viehzucht ſteigern. Der Landwirt brauche ſich nicht das Fell über die Ohrenziehen zulaſſen(). Die Umfrage über die Teuerung ginge nicht ſchneller. — Die Vereinigung ſüdweſtpreußiſcher Han⸗ delskammern, die in Koblenz eine Sitzung abhielt, nahm einſtimmig folgende Reſolution an: Die Vereinigung bezeichnet die vorgeſchlagene Perſonentarifreform als eine geeignete Grundlage, um auf ihr an der Verbeſſerung und Verbilligung Anſeres Perſonenbeförderungsweſens weiterzubauen. Dieſe grund⸗ ſätzliche Zuſtimmung hindert ſie jedoch nicht, dem Wunſche Ausdruck zu geben, daß der Schnellzugszuſchlag auf die D⸗ und Legüge beſchränkt bleibe, und die jetzige Einrichtung des Frei⸗ gepäcks beibehalten werde, oder wenn ſie äußerſten Falles auf⸗ gegeben werden müßte, eine weſentliche Ermäßigung der Sätze der niebrigen und mittleren Gewichtsſtufen zu erfolgen hat. — Die Berliner Stadtverordnetenverſammlung wählte zum Stadtkämmerer den Regierungsrat Dr. Steiniger (Breslau) mit 77 gegen 44 Stimmen, die der Bürgermeiſter Voigt⸗ Rirdorf erhielt. ErdDer bexreits über zwei Monate währende Ausſtand der Holzarbeiter in Fürth, an dem urſprünglich ca. 1500 Ar⸗ beiter beteiligt waren, iſt durch die Vermittlung des Bürgermeiſters Kutzer beigelegt worden. Die Arbeiter werden nach den angenom⸗ menen Bedingungen vom 1. April n. J. ab ihre früheren Forde⸗ rungen oder doch wenigſtens dasjenige, was ihnen durch den Schieds⸗ ſpruch des Einigungsamts zugeſtanden worden war, in der Haupt⸗ ſache durchgeſetzt haben. Vom 1. April ab wird für drei Jahre eine kwöchentliche Arbeitszeit von 54 Stunden gelten. Die Arbeiter be⸗ bangen ſich ferner aus, daß ſämtliche Streikenden wieder eingeſtellt werden. — Die internationale Schiffskonferenz zur Beratung gemeinſamer Frachtſätze trat Donnerstag in Osnabrück zuſammen. Vertreten ſind der Nord. Lloyd, die Paketfahrt, die Rebſtarlinie und die Holland⸗Amerikalinie. freundlichen Miene an den Sergeanten,„es iſt Beruf, aber wohl auch ein ſehr ſchwerer Beruf, der an ſeine Ange⸗ Hörigen die höchſten Anforderungen ſtellt, was Kraft, Ausdauer und Selbſtverleugnung betrifft.“ Der Sergeant nickte wichtig. „Das ſoll wahr ſein, Frau Lüders. Von unſereinem bvird mehr verlangt, als von irgend einem andern Menſchen. Und be⸗ ſonders von uns Unteroffisieren, die wir ſozuſagen das Rückgrat der eatee bilden.“ Fritz Lenz konnte ſich eines ſpöttiſchen Auflachens nicht er⸗ zwehren über die geſpreizte, ſelbſtgefällige Art ſeines Vorgeſetzten, der vor den beiden Frauen offenbar den Wichtigen ſpielen wollte. „Sle lachen, Lenz,“ ſagte der Sergeant mit mildem Tadel und reckte ſich ſtolg, überlegen.„Sie denken natürlich, ſo'n Unteroffi⸗ gler, denken Sie, iſt jarniſcht. Aber ich ſage Ihnen, der Unter⸗ öffizier iſt nicht nur der Drillmeiſter ſeiner Soldaten, er iſt auch ihr Erzieher. Nicht nur rechte, echte Soldaten machen wir aus Guch, ſondern auch ordentliche, brauchbare Menſchen, die Ordnung, Selbſtbeherrſchung und Pflichtgefühl gelernt haben. Das ſagt auch unſer Zugführer Leutnant von Freybold immer.“ Elſe Lüders rührte plötzlich eifrig in ihrem Kaffee und bückte ich dabei tief über ihre Taſſe. Frau Lüders, die den Namen, deſſen ſoßer Klang ihrer Tochter die heiße Glut in die Wangen getrieben Hatte, zum erſten Male hörte, fragte ahnungslos:„Das iſt wohl ein ſehr ſtrenger Herr?“ Ueber das harte Dienſtgeſicht des alten Unteroffiziers flog ein Schein von Begeiſterung. Wortſetzung folgt.) FBiuntes Feuſlleton. — Kolbergſche Grenadiere in Berlin. Zu der Enthüllung des Moltke⸗Denkmals iſt auch eine Ehrenkompagnie des Kolbergſchen Grenadier⸗Regiments Graf Gneiſenau(2. Pomm.) Nr. 9 in Berlin eingetroffen. Dieſes Regiment, dereinſt aus den Verteidigern von Kolberg gebildet und„zum immerwährenden und bleibenden Denk⸗ gewiß ein ſchöner] mal zöniglicher Dantbarkeit und Zufried Ausland. * Rußzlaud. An eine Beilegung des ruſſiſchen Eiſen⸗ bahnerſtreiks iſt noch nicht zu denken. Es hat im Gegenteil faſt den Anſchein, als ſtehe Rußland am Vorabend der Revolution. Durch einen vom Großfürſten Wladimir gegengezeichneten kaiſerlichen Erlaß ſind die Truppen der Garniſon Petersburg unter dem Befehl des Generals Trepow geſtellt worden. Zur Verſtärkung der Garniſon traf die 24. Infanterie⸗Diviſion hier ein. Donnerstag Abend erſchien ein Erlaß des Generalgouverneurs Trepow, der die Schließung der Lebensmittelläden verbietet und den In⸗ habern ſolcher Läden, die den Befehl nicht befolgen, die Aus⸗ weiſung aus Petersburg innerhalb 24 Stunden androht. Es verlautet aus zuvperläſſiger Quelle, auf dem finländiſchen Bahnhofe ſeien zwei Waggons mit Bomben ein⸗ getroffen. Als die Polizei ankam, um auf die Waggons Be⸗ ſchlag zu legen, waren ſtie inzwiſchen bereits entleert worden. Die Straßenbahn hat Donnerstag 6 Uhr abends den Ver⸗ kehr eingeſtellt. Die Univerſität war der Schauplatz einer großen Volksverſammlung. Etwa 20 000 Men⸗ ſchen waren verſammelt. Die Führer forderten die Anweſenden auf, die Lage durch unwendung der Waffengewalt zu klären. Die bisherigen teilweiſen Ausſtände hätten ſich zu einem gewaltigen Ausſtande des ruſſiſchen Volkes entwickelt. Dieſer Generalausſtand aller ſei die Revolution. In der neuen Admiralität ſind die Arbeiter bei den im Bau begriffenen Kriegsſchiffen, ſowie die Arbeiter in den Marine⸗ werkſtätten in den Au sſtand getreten. Ferner ſind die Beamten der Generaldirektion der Staats⸗ bahn und im Eiſenbahnminiſterium in den Ausſtand getreten, ebenſo die Beamten der Semſtwoverwaltung der Petersburger Gouvernements. Die Leitung der ſozial⸗revolutionären Partei hat den Verkauf von Feuerwaffen an die Aus⸗ ſtän digen organiſtert. Zu jedem Gewehr werden 25 Pa⸗ tronen abgegeben. In Warſchau überfielen bewaffnete Banden Zeitungs⸗ Druckereien, vernichteten Platten und ſuchten den Druck zu ver⸗ hindern. Der„Kuryer Warszawski“ eſchien trotzdem, wenn auch ſehr verſpätet. Andere Blätter erſchienen gar nicht. Die Lebensmittelpreiſe ſteigen rapid. Es droht Kohlen⸗ mangel. Die Lage iſt geſpannt. Morgen beginnt der General⸗ aus ſtandin allen Fabriken. Auf der Warſcha u⸗ Wiener⸗Bahn wurden hinter Czenſtochau die Geleiſe von Arbeitern zerſtört, die auch die Züge am Weiterfahren verhinderten. Die Poſtſachen wurden mit Fuhren unter Koſakenbegleitung befördert.— Der Telegraphenver⸗ kehr mit Warſchau iſt unterbrochen. Hinter Myſch⸗ koſw wurde eine Brücke geſprengt. In Kaliſch und Lodz iſt der Fabrik⸗ und Eiſenbahn⸗Betrieb eingeſtellt. Die Stadt iſt ruhig. Wie dem Standard aus Odeſſa gemeldet wird, ſoll dort angeblich eine Nachricht aus Sewaſtopol ein⸗ getroffen ſein, nach der das Panzerſchiff„Panteleimon“, früher „Potemkin“, durch Brandſtifter vernichtet wurde. Endlich iſt die Einrichtung eines Miniſter kabinetts in der Mittwochſitzung des Miniſterrats beſchloſſen worden. Der Premierminiſter wird den Titel„Präſident“ führen und das Recht haben, Kandidaten für die Miniſterpoſten in Vorſchlag zu bringen, ausgenommen für den Poſten des Miniſters des Aeußern, des Kriegsminiſters, des Marineminiſters und des Hofminiſters. Aus Stadt und TLand. Maunheim, 27. Oktober. * Vom Hofe. Prinz Karl und Gemahlin ſind am Mittwoch abend wieder in Karlsruhe eingetroffen. “ Zurückgenommen wurde die unter dem 17. Auguſt 1905 ausgeſprochene Verſetzung des Profeſſors Joſeph Ziegler am Realgymnaſium zu Mannheim an das Gymnaſium zu Karlsruhe unter Belaſſung desſelben an erſtgenannter Anſtalt. * Militäriſches. Kgl. Aſſiſtenzarzt d. R. Dr. Sauer in Neckarau wurde von dem Prinzregenten von Bayern zum Oberarzt befördert. * Die Bühler Bezirks⸗Gewerbe⸗ und Induſtrie⸗Ausſtellung war von etwa 40 000 Perſonen beſucht. Den Einnahmen mit 37 985 M. ſtehen Ausgaben mit 31953 M. gegenüber, ſodaß ein Reingewinn von 5982 M. verbleibt. Hiervon erhält die Boezirks⸗Meiſterkrankenkaſſe Baden 1000 M. Bezüglich der Ver⸗ wendung des Reſtes wird ſpäter Entſcheidung getroffen. * Das Wetter. In Villingen ſank in einer der letzten Nächte das Thermometer auf— 12 Grad Celſius. Die noch im Felde befindlichen vielen Kartoffeln werden meiſtens erfroren ſein. 5 7— nannt— als einziges Regiment, das den Namen einer Waffentat führt—, verehrt in dem Feldmarſchall ſeinen einſtigen Chef, zu dem der Schlachtenlenker nach den Siegen des Jahres 1866 ernannt wurde. Das Regiment gehörte 1813 zu den Verteidigern der Haupt⸗ ſtadt. Vor den Toren Verlins begrüßte der König die Truppen, die im Parademarſch vorüberzogen. Als das Kolbergſche Regiment kam, tadelte der König, daß es in Sektionen und nicht, wie die anderen Truppen, in Zügen marſchierte. In der Tat war das Regi⸗ ment aber in Zügen formiert; Groß⸗Görſchen und Bautzen waren geſchlagen, und die Kolberger hatten ſchwere Verluſte gehabt. So mußte Major von Zaſtrow, der Kommandeur, der ſpäter bei Namur fiel, die Antvort geben:„Die Züge des Kolbergſchen Regiments ſind nicht größer.“ Der Ruhm der einſtigen Verteidiger von Kol⸗ berg bewirkte, daß die Verliner dem Regiment einen ungemein herzlichen Empfang bereiteten, der zu einem beſonders freund⸗ ſchaftlichen Verhältnis zwiſchen Truppe und Bürgern führte. 1848 rückte das Kolbergſche Regiment abermals in Berlin ein. An den Toren wurde es von einer Bürgerabordnung begrüßt, welche die Fahnen mit Lorbeer ſchmückte. Der Sprecher verſicherte, daß„dieſes Regiment“ ohne Befürchtung in Berlin einrücken könne. Der Kom⸗ mandeur aber gab zur Antwort:„Wenn dieſes Regiment die Furcht kennte, würde es einſt übel um die Stadt Berlin ausgeſehen haben.“ — Der Schrecken der„ſchwarzen Hand“. Die Stadt Newyork wird wieder einmal von der berüchtigten italieniſchen Geſellſchaft der„ſchwarzen Hand“ in Schrecken geſetzt. Die Emiſſäre ſenden zuerſt Drohbriefe aus, in denen ſie große Summen zu erpreſſen ſuchen oder mit Tod und Zerſtörung drohen. In den letzten Wochen ſind die Opfer, die die geheimnisvollen Briefe unbeachtet gelaſſen hatten, erſchoſſen und erdolcht oder ihre Häuſer mit Dynamitbom⸗ ben in die Luft geſprengt worden. Das letzte Opfer iſt Gaetano Coſta, ein wohlhabender Schlächter aus Süd⸗Broollyn, der viele Briefe der„ſchwarzen Hand“ erhalten hatte und nun von vier Mördern, die um 11 Uhr abends in ſeinen Laden kamen und vier Kugeln auf den Unglücklichen abſchoſſen, ermordet worden iſt. abend das Publikum den Beginn des Wettfechtens. enheik“„Kolbergſches“ be⸗ * Handelshochſchulkurſe. Es ſei im Anſchluß an ein dieſer Tage vom Kuratorium verſandtes Rundſchreiben in Betreff der öffent⸗ lichen Vorleſungen an dieſer Stelle nochmals darauf hingewieſen, daß heute Freitag abend ½8 Uhr die Voxleſung des Profeſſors Dr. Rathgen über„‚das moderne Japan“ ihren eigentlichen An⸗ fang nimmt, nachdem am vergangenen Freitag der Vortragende einen allgemeinen Ueberblick über die älteren Nachrichten vom Lande der aufgehenden Sonne und die zur Zeit noch dürftige Literatur gegeben hat. Der erſte Abend war wider Erwarten ſchwach beſucht, was eigentlich bei dem hochentwickelten Intereſſe der Mannheimer gebildeten Kreiſe für Kulturſchilderungen fremder Länder, bei dem doch ſicher höchſt aktuellen Thema und der Perſönlichkeit des Vor⸗ tragenden Wunder nehmen muß. Es iſt im Intereſſe der Handels⸗ hochſchulkurſe, deren Mittelpunkt eigentlich die öffentlichen Vor⸗ leſungen bilden ſollten, zu wünſchen, daß noch heute recht Viele von der durch das erwähnte Zirkular des Kuratoriums gebotenen bequemen Gelegenheit zur Anmeldung für die Vorleſungen Ge⸗ brauch machen. * Zur Fleiſchteuerung. Die Stadtberwaltung von Pforz⸗ A wöchentlich zweimal einen eigenen Seefiſch⸗ morkt. *Vortrag in der Trinitatiskirche. Am Sonntag, 29. Oktober, wird Herr Vikar Heis ler, ein Sohn unſerer Stadt, der in Peg⸗ gan in Steiermark ſeinen Wirkungskreis hat, um 10 Uhr in der Trinitatiskirche einen Vortrag über dieä evangeliſche Be⸗ wegung in Oeſterreich halten. Verein für Volksbildung. Mit den Vorträgen über Allge⸗ meine Erdgeſchichte, gehalten von Herrn Profeſſor Salomon, Dozent an der Univerſität Heidelberg, werden am nüchſten Mon⸗ tag, den 30. Oktober, die Vorleſungen wieder aufgenommen. Die Vorträge ſind auf vier Abende verteilt und finden an vier aufein⸗ ander folgenden Montagen unentgeltlich für jedermann ſtatt, Durch Vorführung von Lichtbildern werden dieſe Vorträge in vor⸗ trefflicher Weiſe erläutert. Die ſtarken Erdbeben in letztvper⸗ gangener Zeit, insbeſondere die Kataſtrophe in Calabrien, haben das Intereſſe, über die geologiſchen Verhältniſſe der Erde in popu⸗ lär gehaltener Weiſe belehrt zu werden, in den weiteſten Kreiſen erweckt und iſt daher ein ſtarker Beſuch zu erwarten. Der Beginn iſt auf abends 8½ Uhr pünktlich feſtgeſetzt. Die Vorträge finden, wie bereits mitgeteilt, im großen Bürgerausſchußſaale im Rat⸗ hauſe F 1 ſtatt. 432 55 Dieſterweg⸗Verein. Heute Abend ſpricht zu Dieſtertvegs Geburtstag Herr Stadtſchulrat Dr. Sickinger über„das Problem der allgemeinen Volksſchule mit Beziehung auf ein Gut⸗ achten Dieſterwegs“. Anfang halb 9 Uhr in der Aula der Friedrich⸗ ſchule. Jedermann iſt bei freiem Eintritt höflichſt eingeladen. »Sonntagskonzerte im Roſengarten. Mit dem nächſten Sonn⸗ tag(29. Oktober) beginnen wieder die regelmäßigen Son n⸗ tagskonzert'e im Nibelungenſaal. Die Roſengartenkom⸗ miſſion hat ſich bemüht, eine ganze Reihe erſtklaſſiger Kapellen für die Winterſaiſon zu berufen, darunter das Heidelberger Stadtorcheſter und das Kurorcheſter aus Baden⸗ Vaden. Zur Mitwirkung bei einer größeren Anzahl dieſer Kon⸗ „zerte ſind außerdem verſchiedene hervorragende Geſangs⸗ und Inſtrumentalſoliſten gewonnen. Dem Bedürfnis nach guter Konzertmuſik zu beſonders billigen Gintrittspreiſen ſoll durch berſuchsweiſe Veranſtaltung zweier Volkskonzerte zum Preis von 20 Pfg. entſprochen werden. Für alle übrigen Konzerte koſten die Eintrittskarten im Vorverkauf 45 Pfg., an der Abend⸗ kaſſe 50. Pfg., Dutzendkarten 4 Mark. Die bisher gusgegebenen Dutzendkarten haben noch bis 31. Dezember d. Is. Giltigkeit. Dis Saiſon wird mit einem großen Doppelkonzert, auß⸗ geführt von der hieſigen Grenadierkapelle und der Wormſer Regis mentsmuſik(80 Muſiker) am Sonntag den 29. ds. Mts. eröffnet. * Appllo⸗Theater. Wir machen darauf aufmerkſam, daß die Attraktion des gegenwärtigen Programmes nur noch einige Tage hier bleiben kann, und empfehlen allen, die Willie Walden und Amslie de Lagrsze nicht geſehen haben, ſich mit einem Beſuch des Apollothegters zu beeilen. Wir erfahren ferner, daß der mit Recht ſo beliebte Kapellmeiſter des Apollo⸗Theaters, Herr E. Wahl, am Letzten dieſes Monats aus ſeiner bisherigen Stellung ausſcheidet, um ſein Engagement als erſter Kapellmeiſter am Alberk⸗Schüh⸗ mann⸗Theater in Frankfurt anzutreten. 90 Theaters gibt nun am Dienstag den 31. ds. Mts. eine beſondere Gala⸗Abſchiedsvorſtellung zu Ehren des Herrn Wahl, und zweifeln wir nicht daran, daß alle Freunde und Verehter dieſes in Mann⸗ heim ſo ſchnell populär gewordenen Künſtlers ſich an dieſem Tage im Apollo⸗Theater einfinden werden. Herr Wahl wird bei dieſer Gelegenheit eine große, von ihm ſelbſt komponierte Orcheſter⸗ Sufte dirigieren. Als Nachfolger des Herrn Wahl iſt der Kgl, Muſikdirigent Herr Karl Faure vexpflichtet. * Saalbautheater. Mit großer Spannung erwarkete geſtern Nachdem 282 Dabei iſt die erſtaunliche Tatſache ans Licht gekommen, daß alle ſechs männlichen Mitglieder der Familie Coſta in ähnlicher Weiſe ermordet worden ſind. Der Vater fiel ſchon in Italien der Ca⸗ morra zum Opfer, vier Brüder wurden vorher in Amexita er⸗ mordet. Jetzt lebt nur noch eine Schweſter des ſoeben Ermordeten, die mit dieſem zuſammenlebte. Man nimmt an, daß politiſche Mo⸗ tive dieſe Taten veranlaßt haben. 8 — Heiteres aus trüber Zeit. Die politiſche Reaktton, welche in den öber Jahren des vorigen Jahrhunderts auf die Sturmfahre 1848 und 1849 folgte, zeitigte in Deutſchland allerhand ſeltſame Blüten. Im Großherzogtum Heſſen hatte man es damals nament⸗ lich auf die Staatsbeamten abgeſehen, von denen ja viele in den vorausgegangenen Jahrzehnten ſich an hoher Stelle durch demo⸗ kratiſche Anſchauungen unliebſam bemerkbar gemacht hatten. Mag beglückte ſie 1851 mit einer Uniform. Nicht nur die Miniſter, Kreisräte, Steueraufſeher und Förſter, die ja heute noch ein Jſehs 8 Amtstracht beſitzen, wurden uniformiert, ſondern überhaupt alle Staatsangeſtellten, z. B. auch die Lehrer an den höheren Schulen. Dieſe Uniform wurde, ſo berichtet man, nicht etwa nur bei ſeier⸗ lichen Anläſſen, alſo bei Feſten, wozu der Landesherr ſelbſt er⸗ ſchien, getragen, ſondern bei allen dienſtlichen Vetrichtungen, Ver⸗ ſchiedene Farben an den Kragenaufſchlägen bezeichneten die em⸗ zelnen Beamtengruppen. Es gab eine Galauniform, die meiſt au dem langen Rocke mit kunſtvoll verzierten Aufſchlägen und dem Dreimaſter beſtand, und eine einfachere Tracht, die im Dienſt ge⸗ tragen wurde. Als Kopfbedeckung wurde im Dienſte eine Mütze, mie ſie heute beim Militär eingeführt iſt, getragen. Städte wie Darmſtadt, wo viele Beamten wohnen, müſſen damals durch die vielen uniformierten Männer ein eigentümliches Ausſehen gehabt haben. Die Beamten ſelbſt waren durch die Verordnung vom Jahre 1851 nichts weniger als erfreut, ſchon aus finanziellen Gründen. Ein Gymmnaſiallehrer z.., der damals mit einem Anfangsgehalte von 600 Gulden angeſtellt wurde, mußte für ſeine Uniform un⸗ gefähr die Hälfte ſeines Dienſteinkommens aufwenden. Heute noch erzählt man allerhand von der Wirkung jener Uniformen auf das Publitkum. Sehr unglücklich in ſeiner Galauniform muß ſich der 9 1 ö r Die Direktion des Apolloag 576375»ùW— N neelen.ees Mannheim, 27. Oktober. 3. Seite. ein Teil des Programms in bekannter vorzüglicher Weiſe abge⸗ pickelt war, betrat Fechtmeiſter Sullivian nebſt den Schiedsrichtern und den übrigen beteiligten Herren die Bühne, um die angekündigten heiden Gänge auf Floret zum Austrag zu bringen. Bei dem erſten Wang, gefochten von Fechtmeiſter Schulz aus Stuktgart gegen Gitardi, war von Anfang an die Ueberlegenheit des Meiſters gegen Girardi zu bemerken.(Schulz hat die italieniſche Schule bei dem in Berlin lebenden Fechtmeiſter Schiavoni gelernt, der im borigen Jahre hier auftrat). Der Gang, der in ſeinen Einzelheiten 9 5 packende Situation zeitigte, bot ſowohl Schulz als auch Pirardi Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in vollem Umfange zu ent⸗ ſpickeln. Wie beim letzten Wettfechten wurde der Gang auf 10 Treffer feſtgeſetzt. Schulz ging als Sieger mit 9 gegen 1 Treffer aus dem Wettkampf hervor. Das Intereſſe des Publikums dürfte ſich hauptſächlich auf den nun folgenden Kampf zwiſchen Sulli⸗ vian und Schulz konzentriert haben, umſomehr, als dem Sieger die ausgeſetzte Prämie von 1000 Mark zufallen ſollte. Der ganze Gang zeigte das Bild eines äußerft ſcharfen Kampfes. Es war den beiden Fechtern wohl anzuſehen, daß ſie ſich gegenſeitig ſehr ernſt nahmen. Die harmoniſche Wirkung des Ganges wurde dadurch eiwas beeinträchtigt, daß die beiden Meiſter manchmal die Diſtanz nicht einhielten und dadurch verſchiedene corps à corps nicht ver⸗ meiden konnten. Sullivian beſiegte Schulz mit 6 gegen 4 Treffer. — Heute abend wird Fechtmeiſter Schulz gegen Sullivian mit leichtem Säbel auf Hieb und Stich fechten, Wohltätigkeitsvorſtellung. Wie man uns mitteilt, ſind wie⸗ ter wie letztes Jahr eine Anzahl von Kiſten mit Weihnachts⸗ eſchenken für unſere Schutztruppen in Süd⸗Weſt⸗Afrika dorthin abgegangen. Zu dieſem Zwecke ſoll Ende November d. J. im gol⸗ denen Saale des Apollotheaters vom Männerhilfsverein Mann⸗ heim eine Wohltätigkeit den. Die Leitung dieſer Vorſtellung ſowie der Einkauf und die Eppedition der Weihnachtsgeſchenke liegt wieder in denſelben be⸗ wpährten Händen wie vergangenes Jahr. Schwalben in Not. Auch in Weiſenheim am Sand und in den Nachbargemeinden hat man beſchloſſen, eine größere Anzahl Schwalben einzufangen und ſie direkt nach Italien zu ſchicken. Durch die Ortsſchelle wurde ſeitens des Obſtbauvereins zur Ablieferung der zurückgebliebenen erſchöpften Schwalben in die Proffert ſche Wirtſchaft aufgefordert, woſelbſt die eingelieferten Tierchen in eine zweckentſprechende Kiſte, reichlich mit Nahrung betſehen, verpackt wurden, um nach Chiaſſo abgeſendet zu werden. Die erſte Sendung betrug 40 Stück, die zweite 8. Der Verſuch 1 wie ein bereits aus Chiaſſo eingelaufenes Telegramm heweiſt, wonach die Tierchen munter angekommen ſind. Auch in Erpolzheim wurden auf Anxegung des Herrn Bürgermeiſters Kitſch mehr als 200 Stück abgeſendet. Baſel iſt der Sammelpunkt. Pielleicht läßt ſich in dieſem edlen Werke noch manches tun, umſo mehr, als der Transport prompt und koſtenlos durch freund⸗ 11 Entgegenkommen der beteiligten Eiſenbahndirektionen er⸗ olgt. Der Milchhändler⸗Verein Mannheim hat in einer außer⸗ ordentlichen Generalverſammlung im Juni d. J. beſchloſſen, Kur⸗ uünd Kindermilch einzuführen. Die Verſammlung betraute den Vorſtand mit der Ausführung des Beſchluſſes und es gelang Rieſem, geeignete Lieferanten zu ermitteln. Es liegt im eigenen Intereſſe eines jeden Mitgliedes, den Anſprüchen ſeiner Kund⸗ Mat, in vollem Maße gerecht zu werden. Das Publikum von Mannheim und Umgegend wird es auch freudig begrüßen, daß es jetzt die Kinder mit einer einwandfreien und billigeren Milch einähren kann. Genannte Milch wird von Hemsbach a. d. B. be⸗ zogen von dem dortigen Schloßhofgutbeſitzer Ernſt. Sie ſtamm don geimpften Kühen, ſteht unter tierärztlicher Kontrolle, wird krocken gefüttert und zwar in ſeparater Stallung. Die Milch wird Fuf's ſorgfältigſte behandelt und in Flaſchen mit Blättchenver⸗ ſchluß in Kiſten verſchickt. Sollte jemand aus irgend einem Grunde un der Milch zweifeln, weil ſie bon auswärts eingeführt wird, ſo möge der Betreffende bedenken, daß es gerade vom hygieniſchen Standpunkt aus empfehlenswerter iſt, wenn die Kindermilch auf dem Lande, wo reinere Luft und beſſere Stallung vorhanden iſt, Is in der Stadt erzeugt wird. Für die einwandfreie Behandlung und Gewinnung hat das Bezirksamt Weinheim Sorge getragen. Es iſt ausgeſchloſſen, daß eine zweite Perſon oder ein Milch⸗ händler etwas an der Milch machen kann, es würde ſofort dem Konſumenten auffallen, weil der Verſchluß der Flaſche beim Oeff⸗ nen beſchädigt wird und neue Blättchen nur im Beſitze des Hufgut⸗ jeſſtzers ſind. Es iſt zu wünſchen, daß der Mannheimer Milch⸗ ändler beim Publikum das verdiente Verſtändnis und die nötige Peachtung findet.(Siehe Annonce.) Von unſerem Schöffengerichts⸗Berichterſtatter wird uns geſchrieben: Gegenüber der Berichtigung des Herrn Wohlgemuth ⁰ in geſtriger Abendnummer halte ich meinen Vericht über die Schöffengerichtsverhandlung vollinhaltlich aufrecht und berlaſſe es ihm, gegen mich den Klageweg zu beſchreiten. Ich perde mich durch die Berichtigungen auch ferner nicht abhalten ſaſſen, über Verhandlungen gegen Lebensmittelfälſchungen ſcho⸗ Rungslos Bericht zu erſtatten. Polizeibericht vom 27. Oktober. Unfälle. Der 5½ Jahre alte Julius Walter, Sohn des Steinhauers A. Walter, wohnhaft Bellenſtraße 12 hier, fiel geſtern nachmittag auf der Meerfeldſtraße von der Deichſel eines an einen Wagen angehängten leeren Bordwagens eines hieſigen Fuhrunter⸗ nehmers; der Knabe wurde bom Anhängewagen über fahren und ſo ſchwer verletzt, daß er in der Wohnung des prgkt. Arztes Dr. Keller, wohin er fofort verbracht wurde, alsbald verſtorben ſſt. Ein Verſchulden des Fuhrknechts ſoll nicht vorliegen. In betrunkenem Zuſtande ſtürzte in verfloſfener Nacht der ledige, 21 Jahre alte Taglöhner Gottlieb Rahner vbon Bern⸗ haufen in ſeiner Wohnung G 3, 11a die Treppe vom 2. Stockwerk Finunter und blieb bewußtlos liegen. Er wurde mittelſt Sanitäts⸗ ſpegens ins allg. Krankenhaus verbracht, wo er heute früh ſeinen Perletzungenl erlegen iſt.(Schluß folgt.) Gerichlszellung, V. Mainz, 26. Okt. Vor dem Kriegsgericht ſtanden heute Morgen die Musketiere Klein und Hufnagel von der 10. Kompagnie des 117. Infanterieregiments, die am Sonntag den 24. Septemben auf dem Heimwege von einer Kneiperei den alte Kantonsarzt gefühlt haben, der einen Höcker hakte, ebenſo der alte Seminarlehrer, der bei einem Schulausfluge das Schwert berlor, das er an ſeiner Linken trug. Reglementswidrig war auch die Kleidung jenes Gymnaſiallehrers, der frühmorgens gern mit der 15 Pelzmütze auf dem kahlen Haupte ſich an ſeinen Bienenkor⸗ en zu ſchaffen machte und der, als das Schulglöcklein läutete und ihn durch die Straßen der Haupt⸗ und Reſidenzſtadt zur Schule kief, in der Eile vergaß, die Dienſtmütze aufzuſetzen. — Humoriſtiſches. Erſatz. Mann:„Ein Auto möchteſt Du? ch will Dir ein neues Kleid kaufen mit einer langen Schleppe daran das macht ebenſoviel Staub.—— Im Zeitalter des Kraftwagens.„ums Himmelswille, Heinrich, jetzt hab⸗ ich Inſtatt Maggi aus Verſehe Benzin in die Bulliohn geſchütt'.“— „Macht nix, nennen wir ſie einfach Kraftbrühe“ vorſtellung arrangiert wer⸗ „Künſtlern in ihren 55 General⸗Anzeiger. ſeinen eigenen Waffen zugerichtet hatten. Kaiſer war bekanntlich ſpäter von der Ablöſung bewußtlos aufgefunden worden und iſt erſt vorgeſtern als geheilt aus dem Lazarett entlaſſen worden. T Gericht beſchloß, da es ſich herausſtellte, daß Hufnagel ſchon a ſtesverfaſſung hindeuten, den Angeklagten auf ſeinen Geiſtes⸗ guſtand unterſuchen zu laſſen, und vertagte die Verhand⸗ 1 ‚ ienſchaft Chealer, Kunſt und(Viffenſchaſt. 5 5 Großh. Bad. Hof⸗ und Nationaltheater in Mannheim. hat's unſere liebe Menſchheit gebracht, herrlich weit, in⸗ den 1785 9 0—571 o Sun 71 705 7 dem ſ durch der Jahrhunderte Schwall hindurch ſchön langſam Bilder und Schriften könne 1 odern Menſeb F Fliigel Bilder und Schriften können wir modernen Menſchen auf Flügeln der Elektrizität hunderte von Meilen weit übermitteln und die drahtloſe T ͤ bilen raſen wir durch die Lande in wahnſin Lauf und über den Ozean hin in ſchwimmenden Paläſten; Luftſchiff ja ſchon, wird in abſehbarer Zeit der Lüfte als alltägliches Verkehrsmittel dienen. Eiſenbahn und Telephon, doch wer wird von ſolch altmodiſchen, abgewirtſchafteten ſchaften unſerer neuen Zeit, um die Wende des 19. und zu Beginn 5 großartigen 20. lums die R rlein über irgendeine Groß⸗ Vergangenheit hinabgeſunken, geſſen. Erbärmlich erſcheint ſie uns und klein, im Verhältnis zu dem, was wir ſelbſt vollbracht haben oder— demnächſt zu voll⸗ ſtets auf dem Grund, deie uns die Väter bereitet, weiterbauen, und zum anderen, daß unſere Kinder und Kindeskinder von unſerem inſerer Citern. Und noch ein letztes iſts, was wir vergeſſen; daß 8 fens unſeren Ahnen im engeren und weiteren Sinn überlegen ſind. Im Waffenh verk und in der Herſtellung von Mordwerkzeugen gewaltigen Kräften der Erde und eb in vielen Dingen mehr. Wie jedoch ſteht es mit der Bebauung des Bodens? Sind wir heu⸗ Erdenbürger trotz unſerer neuen Maſchinen da wirklich weſent⸗ lich weiter fortgeſchritten, als die alten Aegypter zu der Zeit, da Nilſtroms en regeln? Oder aber wie ſiehts mit der Architektur aus? Kommen unſere heutigen Baume Wucht der Maſſen über die non, das Erechtheion hinaus? Ja, die Stilarten haben wohl ge⸗ wechſelt, dem Geſchmack und den Anſprüchen der Zeiten gemäß, aber wiedergeboren einem Zeitalter den Namen verlieh. Wie in der Gleich- oder nahegekommen ſind am Ende die Größten unter den We einem Hermes des Praxpiteles, einer N en Herrlichkait nicht. Was ſoll ich ſchließlich von den Wahrheits⸗ predigern und Weisheitslehren ſagen, die bis von Athen, ob in den Kulturzentralen des 20. Jahrhunderts, immer gleich viel— oder gleich wenig, wenn auch verſchiedenes, mit wich⸗ als jene intereſſiert mich heute, aus beſtimmtem Anlaß, ein anderes Gebiet, das der dramatiſchen Poeſie. was aus tief im Innern ſeit den Tagen ſchlief, da ich „OSOEHHEOFEN OHHHDOE TVOim Urtexi las. „Präparicrens“ und die ſchwerfällige Zergliederung eines jeden ſei. All das vergeſſen über der Künſtlerſchaft, mit der Sophokles, des Atheners Sophilos Sohn, vor zwei und ein halb Jahrtauſenden Jüngſten lernen, wie man Verſe macht, wie man ein Theaterſtück aufbaut, und ſie brauchten ſich nicht zu ſchämen, ihren grünen Ruh⸗ tragödie darzubringen. Nun bat vielleicht der verehrte Leſer erwartet, ich würde be⸗ Wachtpoſten Kaiſer vom 87. Infanterieregiment furchtbar mit Ziviliſt Tollheiten begangen hatte, die nicht auf eine normale Ge ung auf unbeſtimmte Zeit. König Oedipus. 55 2 + und gemütlich bis auf den heutigen Tag fortzuentwickeln geruhte. drah Telegraphie iſt uns 2 fremdes mehr; mit Automo⸗ das lenkbare endlich, erfunden iſt es im Reich Gegenſtänden überhaupt noch ſprechen, wenn von den Errungen⸗ des de iſt!l— Da, lieber Leſer, 8 S11 ſo haben wir ihrer mit dem Gleichmut, der uns ziert, auch ſchon ver⸗ bringen vorhaben. Wir vergeſſen aber noch mehr, einmal, daß wir Tun und Wirken gerade ſo denken werden, wie wir von demjenigen wir woyl auf vielen, aber keineswegs auf allen Gebieten des Schaf⸗ überragen wi freilich himmelweit, desgleichen im Kampf mit den tigen i Amenophis III. den Meriſee anlegte, die Ueberſchwemmungen de Phramiden, an erhabener Schönheit der Formen über das Parthe⸗ immer und immer wieder greifen wir auf die Antike zurück, die 8 0 Architektur, ſo in der Bildhauerkunſt. modernen und modernſten Werken Venus von Melos, aber übertroffen haben ſie dieſe Statuen in ihrer her, ob auf der Agora tiger Mienc verkündigten und auch ferner verkündigen werden? Mehr Hat dock geſtern„König Oedipus“ all das ſpteder aufgerüttelt, Vergeſſen war die ſtaubige Primaluft, vergeſſen die Mühe des Verſes durch den gelehrten Herrn Rektor, dem jetzt die Erde leicht Dramatit und Sprache meiſterte. Wahrlich an ihm können unſere meskranz dem oftmals preisgekrönten Dichter der Labdakiden⸗ ſagtes„Stück“ gewiſſenhaft hernehmen, es fein ſäuberlich zerpflücken ee 8 und daan den Inhalt angeben, zu Nutz und Frommen aller derer, ſo geſtern keine Zeit noch Gelegenheit hatten, im Theater ſich ſelbſt hierüber zu unterrichten. Ja, wenn es ſich um eines unſerer moder⸗ nen Geiſtesprodukte handelte, die raſch und unmittelbar auf⸗ tauchen,(um allerdings oft ebenſoraſch wieder zu verſchwinden), ſo würd' ich's— der Keuntnis wegen— tun. Da s aber„König Oedipus“ in ſeinem ehrwürdigen Alter iſt, möchte ich mich mit meinen Nenigkeiten gar leicht dem Spott kundiger Gymnaſiaſten ausſetzen; ich berzichte deshalb auf eine„Inhaltsangabe“, rate viel⸗ mehr dem Leſer ohne Zeit und Gelegenheit, in der nächſten beſten Buchhandlung um zwanzig Reichspfennige die Lücken ſeines Wiſſens zu ergänzen, oder aber noch beſſer, ſich bei einer Wiederholung im Hoftheater rechtzeitig nach einem Platz umzuſehen. Nur über die Anlage der gewaltigen Schickſalstragödie ſeien mir ein pacar Worte geſtattet: Drei Oraleſſprüche des pythiſchen Apollo legte Sophokles dem Drama zugrunde; der erſte drohte dem thebiſchen König Laios, daß ſein und ſeiner Gattin Jokaſte Sohn den Vater töten werde; dieſem Sohn hinwiederum, dem Oedipus ſelbſt, wurde der zweite Götterſpruch zu keil, den Vater werde er mit eigener Hand ums Leben bringen und die eigene Mutter zum Weibe nehnzen; den dritten Spruch endlich bringt Jokaſtes Bruder Kreon aus Dephi zurück: der Mörder des Laios müſſe dem Tod oder der Verbannung verfallen, anders könne die ſtolze Stadt Theben von verderblicher Seuche nicht befreit werden. Die Verwicklung er⸗ gibt ſich daraus, daß Oedipus von ſeinen Eltern, in der Furcht des erſten Götterſpruches, im wilden Kithäron ausgeſetzt, jedoch gerettet und hernach als Sohn des Königspagres zu Korinth, fern von der Heimat, aufgezogen wurde. Herangewachſen zog er des ihm ver⸗ derblich dünkenden, zweiten Orakels wegen in die Welt, tötete gerade deshalb ſeinen richtigen Vater Laios, ohne ihn zu keunen freilich, heiratete deſſen Weib und zugleich ſeine Mutter und verfluchte end⸗ lich in des Laios Mörder ſich ſelbſt. Die Tragödie„König Oedipus“ enthält talſächlich von all dem nur den Fluch, durch den der Unglück⸗ ſelige ſeine Perſon auch noch dem dritten Spruch Apollos ausliefert. Alles übrige iſt dem Drama vorausgeeilt, das in der Hauptſache die„Anagnorifts“, die Enthüllung der geheimnisvollen Verbrechen des Mordes und der Blut und ſchließlich deren Sühne zum Inhalt hat. Aber wie lvird zurchgeführt! Welche Tragik liegt in der Art, wie en Gipfel ſeiner Macht in die lief 8 rt, wie ze, jet unbegreif endung in Reſignation berwandelt! Langſam ſchreitet das Ver⸗ is zur Pexipetie vor ſich, um dann auf wuchtigen Sohlen oßhe zu zueilen. Dabei iſt der leitende Gedanke immer der: Der Spruch der Götter, das al muß ſich erfüllen, un wenn's die verblendeken Menſchen nicht glauben wollen, ſo werden ſie's mit Entſetzen gewahr werden. mit.! Das alles hat Sopholies einer Sicherheit in der Charakterzeichnung und in dramatiſchem Aufbau durchgeführt, daß, wie geſagt, unſere heutigen Theater⸗ dichter ſich daran immerhin ein Beiſpiel nehmen können, ſind ja doch tuch S Einzelhe delt. Außerdem hat hiller und Shakeſpeare in großen Geſichtspunkten und in iten vielfach in den Spuren des großen Atheners gewan⸗ die Jetztzeit auch nicht mit annähernd ähnlichen keiten der Aufführung zu rechnen, wie ſie dem Dramatfkes cken Altertums ſelbſtverſtändlich waren, Ein einziges Schauſpieler war es, der in den Anfängen des griechiſchen Theaters ſämtliche Rollen eines Stückes zu ſpielen hatte, erſt Aeſchhlos führks den zweiien und Sophokles den dritten und nur in Ausnahmefällen noch den vierten Schauſpieler ein, eine Zahl über die nicht hinaus⸗ gegangen wurde.„König Oedipus“ iſt urſprünglich auf drei Schauſpieler eingerichte, und zwar hatte der Protagoniſtes den Oedipus ſelbſt, der Deuteragoniſtes den Prieſter, Teixeſias, Jokäſte und den Hirten des Laios, der Tritagoniſtes endlich Kreön, denn Boten aus Korinth und den Diener darzuftellen. Man ſieht, hierin baben wirs heutzutage wirklich herrlich weitgebracht; und wenn man ſich an die geſtrige ganz prächtige Vorſtellung erinne und and ſets daran denkt, daß im attiſchen Theater ein Maun die Rolle der Jokaſte zu ſpielen hatte, ſo verſöhnt das einigermaßen mit der Neuzeit und läßt uns an altklaſſiſchen Stücken in modernem Gewandt beſonderen Gefallen finden. Viel Vegeiſterung bet der großen Menge erregte allerdingt „König Oedipus“ geſtern nicht, das iſt aber auch nicht ſehr zu ver⸗ 8 And wundern, wurde doch die Schickſalstragödie des Thebanerkönigs hier ſeit nahezu einem Menſchenalter nicht gegeben und auch ſonſt hat man anite Dramen ſelten oder gar nicht gehörk. Da war die Mehrs zahl der Theaterbeſucher denn ungewohnt der Eigenart geworden und ſtand dem Alten wie etwas ganz Neuem zurückhaltend gegen⸗ über. Ungleich größer war dagegen der Genuß beſonders des hu⸗ maniſtiſch gebildeten Teils des Publikums, zumal, wie ſchon er⸗ wähnt, Aufführung recht gut und von Herrn Schaper mit großer Umſicht inſzeniert war. Dieſer hatte ſich, wie ich beobachten konnte, mittatis mutandis ſtreng an die Vorſchriften des Dichters gehalter auch die kleinſten Fingerzeige berückſichtigt, die oft nur in dem anſcheinend zwecklos eingefügten Wort eines Verſes ent⸗ halten ſind. Dabei zeigten die einzelnen Szenen Leben und dis Chöre verſolgten mit ihren Geſten aufmerkſam den Inhalt der ges ſprochenen Worte. Herr Ludwig in der Titelrolle ſchuf eins Prachtleiſtung, er hatte ſich anſcheinend mit großem Eifer in dis Dichtung hineinverſetzt und wurde ihrem tiefen Gehalt voll gerecht; beſonders möchte ich den Wechſel ſeines Mienenſpiel in dem Augen⸗ blick loben, als Jokaſte zufällig den Kreuzweg zum erſtenmal er⸗ wähnt. Edel von Angeſicht, würdig und kraftvoll in der Sprache war uer der geſchaffene Darſteller des Fürſten, in den Momenten der Verzweiflung aber fand er die richtigen, heißen Töne des Schmerzes. Frl. v. Rothenberg gab die Jokaſte Gelegenheit ihre ſchauſpieleriſche Routine zu bewähren und zu zeigen, daß 1 ſie ſich der Größe ihrer Aufgabe bewußt war. Herr Eckelmann hatte mit dem Teireſias wieder einmal eine der für ihn 1hpiſchel Figuren auf die Bühne geſtellt, von denen man nicht glauben kanm daß ſie nicht wirklich vor unſeren Augen leben. Dieſe Kunſt, mit einer Fingerbewegung, einem Zittern des Armes mehr auszu⸗ drücken, als biele Worte reden könnten, hat etwas Großartiges und Berückendes. Der Kreon des Herrn Köhler erſchien gleichfalls gut herausgearbeitet und konnte durch ſchöne Deklamation an⸗ ſprechen, wie auch Herr Ernſt als Prieſter und Herr Neu⸗ mann⸗Hoditz in Spiel und Sprache charakteriſtiſch waren. In der kleinen, aber gar nicht ſo leichten Partie des Dieners zeichnete ſich Herr Möller durch den packenden Vortrag ſeiner Schreckens⸗ kunde aus, die ſo auf den Hörer einen mächtigen, ergreifenden Ein⸗ druck machen mußte. Herr Tietſch ſchien mir im Anfang nicht ganz in die tiefſten Geheimniſſe ſeiner Rolle eingedrungen zu ſein. Der Hirze weiß vom erſten Augenblick an, was Oedipus von ihm will und um was es ſich handelt, er kann aber dem Mörder ſeines Königs nicht in die Augen ſchauen und darum die Weiſung des Oedipus, ihn anzufehen; alſo alles in allem, der Hirte muß weniger naiv geſpielt werden, erinnert er ſich ja, wie aus dem griechiſchen — bielleich: nicht dem deutſchen— Text deutlich hexvorgeht, recht gut des Boten und ehemaligen Gefährten aus Korinth. Zum Schluß ſeien noch die Herren Röbbeling, Godeck und Ausſe de mit aller Auerkennung genannt, wußten ſie doch den von ihnen geſpielten Choreuten Fleiſch und Blut zu verleihen und die Sprache zur Geltung zu bringen, weun auch die beutſche derrn Dr. A. Wilbrandt an die Formenſchönheit tum des griechiſchen Urtextes natürlich nicht enk⸗ N in ihren Vorz Ueberſetzung des und den Klangreie fernt heranrejchen kann! Großh. Hof⸗ und Nationaltheater. Die Intendantz teilt mit: „Die neugierigen Frauen“, muſikaliſche Komödie in drei Aufzügen(6 Bildern) von Ermannd Wolf⸗Ferraxi, welche Sonntag, 29. Oktober im Hoftheater zur Aufführung gelangt, iſt in den Haupt⸗ rollen mit den Damen: Gabriele Müller, Roſi Sebald, Mar⸗ garete Beling⸗Schäfer und Katharina Bäcker, ſowie den Herren: Wilhelm Fenten, Max Traun, Joachim Kromeſr, Hugo Voiſin, Alfred Sieder, Karl Marx und Fritz Vogel⸗ ſtrom beſetzt. Das liebenswürdige, außerordentlich ſchwierige Werk, das nach dem nachhaltigen Erfolge, den es in Berlin davongetragen, nunmehr den Weg zu allen deutſchen Opernbühnen findet, wird vom Kapellmeiſter Camillo Hildebrand dirigiert, unter der ſzeniſchen Leitung des Regiſſeurs Eugen Gebrath. Einem Wunſche des Komponiſten entſprechend, iſt die Ouvertüre nach dem erſten Bilde als Zwiſchenſpiel eingefügt worden.— 8 Geſangverein Sängerluſt. Auf das am Sonntag, 29. ds. Mits., nachmittags von—5 Uhr im Muſenſaal des Roſengartens ſtatt⸗ findende Konzert dieſes Vereins ſei nochmals aufmerkſam gemacht, Den Beſuchern ſteht ein genußreicher Nachmittag bevor, da außer den bekannten hieſigen Kräften Fräulein Bettyh Kofler und Herr Joh. Stegmann noch die Klaviervirtuoſin Fräulein Klarxa Rö H⸗ meher aus Krefeld und der vom nächſten Jahre ab bei der Königl. Hofoper Borlin engagierte Heldentenor Herr Ph. Brozel z. Zt. am Mainzer Stadttheater mitwirken werden. 0 Wieder zwei neuentdeckte Teubre. Eine merkwürdige Geſchichte von der Umwandlung eines Straßenhändlers im Oſten Newhorks in einen„Tenor, der eines Tages gleich Caruſo und De Reſzke zu den Sternen am Kunſthimmel gehören wird, berichtet der „Newhork Herald“: Iſaaec Routman, der ſich jetzt Raphael Caruske nenut, verkaufte Gemüfe, die er auf einem Wagen durch die Stadt fuhr und ausrief, wobei er täglich 6 M. verdiente. Da entdeckte Dr. H. Holbrook Curtis, daß er eine wunderbare Stimme beſitzt, und ein reicher Kunſtförderer nahm ſich ſeiner an, Ui ſeine Ausbildung und Erziehung zu leiten. Jetzt bezieht bereits Caruske eine Gage, die ihm fürſtlich erſcheint und ſeine Mutter ſtolz und glücklich macht. Er gehört der F Scheff⸗Operngeſell⸗ ſchaft an. Als er zur Probe in dieſe Oper kam, konnte er keinen Ton herausbringen und bat um Entſchuldigung.„Ich kann heute nicht ſingen,“ ſagte er,„das iſt das erſte Mal in meinem Leben, daß mir die Stimme verſagt. Nach jahrelangen Kämpfen gegen die Armut plötzlich hochgehoben zu werden, einen Schimmer vom Him⸗ mel der Bühnenlaufbahn zu erhalten und meine Mutter verſorgt zu wiſſen, das überwäk mich. Mir iſt, als wäre ich noch im Traume, und es könnte nicht wahr ſein.“ Caruske ſagte ſeinen guten Freunden im Oſten Lebewohl. Er wird zunächſt mit der Ge⸗ ſellſchaft eine Tournee machen. Unterwegs wird Miß Scheff mit ihm ſtudieren, und er wird kleine Rollen übernehmen, die ſeine Stimme nicht anſtrengen. Wenn er nach Newhork zurücktehrt, ſoll E Seltt. General⸗Anzeiger. Mannheim, 27. Oktober. er guten Geſangsunterricht erhalten und dann auf zwei Jahre nach Guropa gehen, wo er vielleicht unter der Leitung von Jean de Reſgke ſeine Ausbildung vollendet. Seine Entdecker verſprechen ſich jedenfalls ſehr viel von ihm. Dr. Curtis ſagte:„Der Junge hat in der Tat eine wunderbare Stimme; nur bei vollendeten Künſtlern findet man eine ſolche Tonfärbung.“— Von einem anderen neuen Tenor, deſſen Stimme Wunderdinge berſprechen ſoll, erzählen eng⸗ kiſche Blätter. Der Entdecker dieſes ſeltenen Vogels iſt der Direktor eines Konzertſaales in Oxford, Albert Gilimer. Der Tenor, ein Italiener mit Namen Damato, war einfacher Auskehrer in dem tabliſſement des Mr. Gilimer und bertrieb ſich bisweilen die Zeit bei ſeiner wenig angenehmen Beſchäftigung damit, aus voller Kehle zu ſingen. Eines Morgens kommt der Direktor den Korridor entlang und bleibt wie vom Donner gerührt ſtehen, denn er hört gus dem Muſikzimmer von einer wundervollen Stimme ein italie⸗ niſches Lied ſingen. Er ſtürzt herein, entreißt den Händen ſeines Auslehrers den Beſen und bringt ihn augenblicks zu einem Ge⸗ ſangslehrer, den er beauftragt, ſeine Stimme auszubilden und die Schätze dieſes ſchönen Organs zu heben. Zur Wahlbewegung. Maunheim⸗Land. Wahlaufruf,. Die Wahlen zur II. Kammer am 19. Oktober haben dem Zen⸗ trum ſofort 28 Sitze gebracht und es beſtand die Gefahr, daß die Stlichwahlen zu einer klerikalen Kammermehrheit führten. In rich⸗ liger Erkenninis der großen Gefahr, die von einer Zentrumsherr⸗ ſchaft drohte, haben die liberalen Parteien und die Sozialbemokraten für die Stichwahlen ein Wahlabkommen getroffen und unter Ver⸗ zicht auf einzelne Kandidaturen ſich gegenſeitige Wahlunterſtützung zugeſagt. Die Sozialdemokraten werden für die Liberalen in 12 Wahl⸗ kreiſen ſtimmen, die Liberalen dagegen werden in fünf Wahlkreiſen die liberalen Kandidaturen zurückziehen und den Sozialdemokraten Wahlhilfe leiſten. Einer dieſer fünf Wahlkreiſe iſt Mannheim⸗ Land. Gemäß dem Abkommen nehmen wir daher, indem wir gleichzeitig allen Freunden für die bei der Wahl bewieſene Auf⸗ opferung unſeren herzlichſten Dank ſagen, von der Kandidatur Raupp Abſtand und unterſtützen den Kandidaten der Sozialdemokratie. In dem allgemeinen Aufrufe iſt bereits die Erwartung ausgeſprochen, daß alle Freunde der liberalen Kan⸗ didaturen dem Wahlabkommen Folge leiſten und daß ſie zur Erreichung des großen Zieles Disziplin zu wahren ver⸗ ſtehen. Wir ſind überzeugt, daß kein Liberaler in Mannheim⸗Land, welcher Partei er auch angehören möge, wünſcht, daß eine klerikal⸗ reaktionäre Mehrheit die Geſchicke des Landes beſtimmt. Angeſichts dieſer Gefahr müſſen alle Bedenken fallen und wir hoffen, daß jeder Liberale in gewiſſenhafter Erfül⸗ lung des Wahlabkommens für die ſozialdemokra⸗ tiſche Kandidatur des Herrn 8 Gaſtwirts Bechthold in Edingen eintreten wird. Diebereinigten iberalen und Rationalſozialen. Schwetzingen, 27. Okt. In der„Schwetzinger Ztg.“ ver⸗ öffentlichen mehrere Hoffmann⸗Wähler und Mitglieder des Bundes der Landwirte eine Meinungsäußerung, in der ſie erklären, ſie werden weder Zentrum wählen, noch ſich der Stimme enthalten, ſondern das kleinere Hebel wählen.„Der Block wird in Schwetzingen von den Sogialdemokraten unterſtützt, es iſt deshalb auch für den monarchiſch geſinnten Wähler kein Grund vor⸗ handen, den Blockkandidaken nicht zu wählen. Hoffmann mit dem wirtſchaftlichen Mittelſtands⸗ programm konnte uns gefallen. Das politiſche Pro⸗ gramm des Herrn Hoffmann gefällt uns abſolut nicht. Unſere Abſtimmung am nächſten Samstag iſt eine bei der gegebenen Sachlage notwendige Wahl zwiſchen zwei Uebel.“ Wenn alle Wähler im Schwetzinger Kreiſe nach dieſen verſtändigen Grundſätzen handeln und Mann für Mann ihre Stimme Herrn Hauptlehrer Ihrig geben, dann kann der Sieg nicht ausbleiben. Karlsruhe, 27. Okt. Wer noch daran zweifeln konnte, daß die konſervativen Kandidaturen lediglich dazu beſtimmt waren, dem ſchwarzen Feinde auf Schreſchwegen OHilfstruppen heranzuführen, dem werden jetzt die Augen geöffnet durch den Beſchluß des Zentralkomitees der Zen⸗ rumspartei, wonach das Zentrum auch in den zwei Bezirken Durlach⸗Bruchſal und Durlach⸗Gttlingen ſeine Kan⸗ didatur zurückzieht und bei den Stichwahlen die Konſer⸗ vativen unter Hinweis auf das von dem Block abgeſchloſſene Wahlbündnis mit der Sozialdemokratie unterſtützt. Außerdem un⸗ terſtützt das Zentrum die Konſervativen bekanntlich im 53. Wahl⸗ bezirk Bretten⸗Bruchſal, im 68. Wahlbezirk Ettlingen⸗Sinsheim und im 67. Wahlbezirk Sinsheim.(Im Wahlkreis Durlach⸗Bruchſal, wo der ſozialdemokratiſche Landwirt Kurz kandidiert, erhiesen Demo⸗ kraten und Sozialdemokraten bei der Hauptwahl 2395 Stimmen, der konſervative Gegenkandidat Landwirt Reiff 1128 Stimmen, der Zentrumskandidat Steiner 1875 Stimmen.)— Werden die Konſer⸗ bativen dieſen Wahlbetrug mitmachen oder wird ihnen das Wohl des Vaterlandes höher ſtehen, als die Zen⸗ trumsfreundſchaft? Die Selbſtentäußerung des Zentrums und die Unterſtützung der Konſervativen iſt um ſo auffälliger, als beide kon ſervativen Kandidaten überzeugte Proteſtanten ſind, die auch während des Wahlkampfes aus ihrer Ge gnerſchaft gegen das Zentrum und ihrer entſchiedenſten Abneigung gegen die Männerklöſter kein Hehl gemacht haben. Letzte Pachrichten. Loubets Abreiſe. Madrid, 27. Okt. Präſident Loubet iſt geſtern Nach⸗ mittag um 6 Uhr von hier abgereiſt. Zur Verabſchiedung waren der König, die königliche Familie und zahlreiche hohe Würden⸗ kräger auf dem Bahnhofe erſchienen. Der Abſchied des Prä⸗ ſidenten vom Könige war herzlich. In dem Augenblick der Abfahrt des Zuges wurde Salut geſchoſſen, die Muſik ſpielte die Marſeillaife. 8 Norwegen als ſelbſtändiger Staat anerkannt. * Stockhol m, 27. Okt. Die Traktate und Abmachun⸗ gen auf der Baſis des Karlſtader Uebereinkommens ſind unter⸗ zeichnet und die ſchwediſche Regierung hat den Miniſter des Aeußern beauftragt, den fremden Mächten, mit denen Schweden in diplomatiſcher oder konſulariſcher Verbindung ſteht, den Be⸗ ſchluß der Regierung betreffend Anerkennun g Nor⸗ wegens als eines von den losgelöſten Landes zu ratifizieren. der Union mit Schwe⸗ Die Gärung in Rußland. * Petersburg, 27. Okt. General Treptow gibt be⸗ kannt:„Die Reſidenzbevölkerung iſt durch Gerüchte von be⸗ borſtehenden Waffenunruhen aufgeregt. Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung ſind ergriffen. Ich bitte daher, den Gerüchten nicht zu glauben. Etwaige Verſammlungen von Unruheſtiftern werden unverzüglich auf das energiſchſte unter⸗ drückt und keine Ausdehnung gewinnen. Falls bei der Unter⸗ drückung derſelben die Volkshaufen Widerſtand leiſten, werden Truppen und Polizei gemäß meinem Befehl nicht anfänglich blind, ſondern ſofort ſcharf ſchießen und keine Patronen ſchonen, Ich gebe dies bekannt, damit jeder, der ſich an den Unruheſtiftungen beteiligt, weiß, was er zu erwarten hat, die be⸗ ſonnenere Vevölkerung aber den Unruhen fern bleibt.“ *Berlin, 27. Okt.(Amtlich.) Telegramme nach Rußland erleiden ſejt geſtern erhebliche Verzöger⸗ ungen. Die Leitungen nach Warſchau, Odeſſa, Kiew ſind geſtört. In Warſchau herrſcht eine Feuersbrunſt. Berlin, 27. Okt. Aus Petersburg wird telegra⸗ phiert: Haufen von Schülern durchzogen die Stadt und ſberrten die Schulen. Die Poliziſten, welche den Schülern ruhig folgten, ſagten, daß auch ſie bald ſtreiken werden. * Leipzig, 27. Okt. Das ſächſiſche Oberverwaltungs⸗ gericht entſchied, daß in Sachſen kein Verbotder Feuer⸗ beſtattung beſteht. Berlin, 27. Okt. Die Stadtverordnetenverſammlung nahm einſtimmig eine Reſolution an, in der ſie ihre völlige Zuſtimmung zu dem von der ſtädtiſchen Verkehrsdeputation in der Angelegenheit des am 5. Oktober an die Direktion der Großen Berliner Straßenbahn gerichteten Schreibens erklärt. Oberbürger⸗ meiſter Kirſchner erklärte, die Behauptung müſſe beſtehen bleiben, daß nach dem§ 36 des Vertrages von 1897 zwiſchen der Straßenbahn und der Stadtgemeinde der Stadt das Recht gewähr⸗ leiſtet ſei und auch immer die Abſicht beſtanden habe, im Jahre den Beetedee e e nehmen.— Die Stadtverordneten bewilligten 200 00 Mark zur Aus ſchmückung der Straßen gelegentlich des Beſuches des Königs von Spanien. Meſchäftliches. Der heutigen Geſamtauflage unſerer Zeitung liegt ein Flug⸗ blatt der Kakao⸗Compagnie Theodor Reichardt, G. m. b.., Wandsbek⸗Hamburg, bei deren Ausgabeſtelle ſich in unſerer Stadt bei G. von Reckow, Mannheim, Breiteſtraße, B 1, 5, befindet. Volkswirtſchaft. Waſſerſtandsnachrichten im Monat Oktober. Pegelſtationen Dafuim vom Rhein: 26. 27 emerkungen Konſtanz 68 Mldenn!ß! 75⁵ Hinnness 2,46.4 Abds. 6 Uhr Keh) 33 ͤ.68 2,6] N. 6 Uhr Lanterburg 44.58 4,8 462 lods. 6 Uhr mgrau.*„„ J½78 469.56 4,50 4,48 4,36 Germersheim..„ 4,56 4,65 4,39.-. 19 Uhr Maunheim 451.42 4,38 4,20 4,2 4,½ Norg. 7 Uhr Malnz: ſnined e Kesb, 12 Uhi Bingennn nt 8 2,18 10 Uhr Faulbbb 96 8,83 2,/5 268%4 2 Uhr Renf;!;ß; 3,00 2,72 10 Uhr Kn;; J680 8,85 8,22 8,1 299 2 Uhr ee,,, 2,99.5⁵ 6 Uhr vom Neckar NRannheiimm..48.33 4,31 4,17 4,08 3,96 V. 7 Uhr Heilbronn ,15 1,12.03 0% 8 0,92 0, 51 V. 7 Uhr Viehmarkt in Maunheim vom 26. Oktbr. Amtlicher Be⸗ eicht der Direktion.) Es wurde bezahlt für 50 co Schlachgewicht; 230 Kälber: a) feine Maſt⸗(Vollm.⸗Mot) und beſte Saugkälber 90-00., b) mittlere Maſt⸗ und gute Saugkälber 85—00., o) ge⸗ einge Saugkälber 80—00., 4 ältere gering genährte(Freſſer) 00—00 M. 42 Schafe: a) Maſtlämmer und jüngere Maſthammel 75—00., b) ältere Maſthammel—00., mäßig genährte Hammel und Schaſe(Merzſchafe) 68—00 M. 5381 Schweine: a) vollfleiſchige der ſeineren Raſſen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1½¼ Jahren 77—00., b) fleiſchige 76—00., e) gering entwickelte(—00., d) Sauen und Eber 00—00 M. Es wurde bezahlt für das Stück: oo Guxuspſerde: 000—0000., 00 Arbeitspferde: 000—0000., 000 Pferde zum Schla ch⸗ ten: 00—)0., C000 Zucht⸗ und Nutzvieh: 00—000., 00 Stück Meaſtvieh: 00—00 Mk., 58 Milchkühe: 250—500., 208 Ferkel:.00—14.00., 28 Zregen: 12—18 Alt., 0 Zick⸗ lein:—0., O0“/ämmer:—0 M. Zuſammen 1097 Stück. Handel im allgemeinen lebhaft; Schweine mittelmäßig. Mannheimer Verſicherungsgeſellſchaft. Nach dem Geſchäfts⸗ bericht für 1904/05 hat ſich infolge der günſtigen Entwickelung der neueingerichteten Agenturen und ſonſtigen Verbindungen eine Stei⸗ gerung der Brutto⸗Prämjeneinnahmen im Transportverſicherungs⸗ geſchäft ergeben. In einzelnen Geſchäftsgebieten hat der ruſſiſch⸗ japaniſche Krieg ſtörend eingewirkt und Mindereinnahmen ver⸗ urſacht, die nur zum Teil durch die Kriegszuſchlagsprämien aus⸗ geglichen wurden.— Im Seeverſicherungsgeſchäft berlief das erſte Semeſter normal, dagegen wurde die Seeſchiffahrt durch die an⸗ dauernden Stürme zu Anfang 1905 und während des Frühjahrs bon einer ungewöhnlich großen Zahl ſchwerer Verluſte heimgeſucht. Die Transportprämien erhöhten ſich von M. 9,46 Mill. auf Mark 10.33 Mill. Dagegen erforderten Rückverſicherungen M. 4,26 Millionen(i. V. M. 3,92 Mill.), Schäden M. 4,82 Mill.(M. 3,95 Mill.) und Proviſionen ſowie Verwaltungskoſten M. 1,06 Mill. (M. 1,13 Mill.). Die Prämienüberträge und die Schadenreſerve exhöhten ſich auf 3,70 Mill.(M. 3,60 Mill.). Der Gewinn aus der Transportverſicherung beziffert ſich auf M. 110 913(i. M. 265 781). Die Anfall⸗ und Haftpflichtberſicherungs⸗Abteilung erzielte im Berichtsjahre einen kleinen Gewinn don M. 23 575, während ſie im Vorjahre noch einen Zuſchuß von M. 69 378 er⸗ forderte. Die Einbruchsdiebſtahlverſicherung arbeitete mit Mark 6876(M. 9611) und die Glasverſicherung mit M. 1838 Verluſt (i. V. M. 819 Ueberſchuß). Einſchließlich M. 245 300(Mark 230 538) Zinſeneinnahmen, M. 55 528(0) Gewinn aus Kapital⸗ anlagen und M. 10 087(M. 8706) ſonſtiger Einnahmen ergibt ſich ein Reingewinn von M. 457 904(i. V. M. 418 184). Hieraus ſollen, wie bereits gemeldet, M. 250 000 als 12½ Proz.(wie i..) Dividende verteilt, M. 101096(M. 85 360) zu Tantiemen, Mark 30 000(M. 20 000) für den Penſions⸗ und Unterſtützungsfonds, M. 22 500(M. 20 000) für Gratifikationen verwandt, M. 10 000 auf Inventar abgeſchrieben und M. 44 810 vorgetragen werden.— Von den Mitteln der Geſellſchaft waren nach der Bilanz angefeg in Bankguthaben, Bar u. Wechſeln M. 1 179 716(M. 1258 389 in Effekten und Hypotheken M. 5,72 Mill.(M. 5,78 Mill.), be Generalagenten ſtanden bei Jahresſchluß aus M. 1 844 908(Marf 1751 591). Bohkottſchutzverband deutſcher Brauereien Verſicherungsverein Akt.⸗Geſ. zu Berlin. Unter dieſer Firma iſt mit einem Gründungs⸗ fonds von M. 274 728 ein Unternehmen in das hieſige Handels⸗ regiſter eingetragen worden, deſſen Gegenſtand die Verſicherung der Mitglieder gegen die durch Verrufserklärungen und Bohrotkie⸗ rungen ſie betreffenden Schäden unter Ausſchluß der duch Arbeits⸗ einſtellungen(Streiks) ihnen erwachſenden Nachteile iſt. Verkehr gebracht werden ſoll. Verantwortlich für Politik: Nicharg Greupner, für Feuilleton und Kunſt: Fritz Kayfer, für Lokales, Provinziales u. Gerichtszeitung: Richard Schönfelder, für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktionellen Teil: Karl Apfel, für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Franz Kircher. — Druck und Verlag der Dr. H. Hoas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b..: Direktor Ernſt Mülter. Anlagen gibt, welche noch nicht über die Osmium⸗Glühlampe orientiert ſind und daher alte Kohlenfaden⸗Lampen verwenden, Durch Anwendung von Osmiumlampen, welche blendend weiß brennen, wird die Lichtrechnung auf die Hälfte reduziert. Sach⸗ gemäße Auskunft erteilt koſtenlos die Firma Stotz u. Eie., Glek⸗ trizitäts⸗Geſellſchaft m. b.., Mannheim, General⸗Vertretung der Osmiumlampe. 59782(8) 35 Eröffnet 8 5 Hrbſfuet gE. Stocſfe. Saße Su. Oper. 2. Stock. Nestauraut I. Ranges. Diuers und Soupers, Sheisen à la carie. Billards.& Iu. Zæßporibiern„ Jnealerglocbe im Hausse. 24= J. Iſieilacker. Zel 24 E E N E A E NEA A „ HRestaurant Krönig O S, I1 a.—— Iuisenring. a NATURREINE WEINE. Telephon 3071. 58787] Aufmerksame Bedlenung. n e e ee e „Nähmaſchine lur Famillengebraueh und gewerbliche Zwecke, aucb vorzüglich zum Stiehen Feeignet. Alleinrerkauf dei Martin Decker, A 3, A. Telephon 1298. Digene Reparaturwerkstatt. 51952 WrNETAsEHN gge Prolessordl Name gesetzlich gescnütt die ersten In Apotheken und Drogerien à 1 Mk. 346305) Mama, der Papa sagt, dau ſollſt ſchnell eine Schachtel Fay's ächte Sodener Mineral⸗ Paſiillen holen laſſen. Dann ſollſt du ihm eine Taſſe heiße Milch machen und 6 Paſtillen hinein tun. Papa ſagt, er will endlich ſeinen Katarrh los ſein, und die Paſtillen würden damit ſchnell ein Ende machen. Und dann bekomme ich auch welche, mein Muttelchen, ja? Ich hab doch immer den böſen Huſten. Die Schachtel koſtet nur 85 Pfg. 42²87 chen Hers lung von Gerstenschleim för A, 8 3 dienst-, Aus“ steuer- und Lebens-Vers- Ges. a. G in Hamburg. 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Bataillons ertorderlichen Be⸗ darfs an Wiktualſen, Kartoffeln, Milch und Backwaren, de Ab⸗ holung der Küchenabfälle und der Bedarf von etwa 6000 Kg ſtartoffeln für das hieſige Gar⸗ mlankgzaret ſoll vergeben werden. Verſiegelte ungebote ſind bis zunt 1. November 1905, vor⸗ mittags 11 Ubr bei der unterzeich⸗ neien Rüchen⸗Verwa tung in der ſtaiſer Wilheln.⸗Kaſerne abzu⸗ geben, woſelbſt auch die Beding⸗ üunngen und die Na weiſungen über de Art und Menge der unzeilnen Bedarfsartikel einge⸗ eben und unterſchrieben werden können. Benterkt wird, daß die Ein⸗ lielerung des jeweligen Bedarfs täglich fiei küche in der Kaiſer Wihelm⸗Kaſerne zu erſolgen hal. Mannhern, 25. Oktober 1905. Die Küchen⸗Verwaltung des I. Batl. 2 Bad. Gren.⸗Regts. K. W. I Nr. 110. 67 Nerſtei erungslokal, T J, 1 eleg. Schlaſzimmer mit Roß⸗ aen d⸗ 10 kompl. boch⸗ fdupt. u. and. Belten, Federbetten, aſchkom. m u. ohne Marmpl., desgl. Rachttiſche, ſchön. Chiffo nier Spiegelſchräuke n. 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Hattmann, Schwetzingerſtr. 155. Chriſttan Schilling, Trattteurſtr. 88. Chriſtian Schgud, Rheinhäuſerſtr 67. Adam Kadel. Pflügersgrundſtt. 29. W. Burlardt, Meerieldſtr. 4s. W. Härle, Mrerſeldſtr. 30. Dörr⸗ waung, Kleinfeldſir 50. Georg Mebs, Schwetzingerſtr. 150. H. Seitz, Rheinhäuſerſir. 31. J. Benzinger, Riedfeldſir. 58. Chriſſian Fſcher, K 4, 16. Gottlieb Wolff. Räeindammſtr. 90. 59856 Uuser Bursau befindet slch letzt 955 O 7 Nr. 7, part. Heidelbergerstrasse) debrüder Simon. 59859 llefert in geſchmack⸗ Piliten⸗ Karten pollſter Ausfünrung Uhren, Gold- und Silberwaren. Da sich die Bestellungen heute schon sehr drängen, ist Zzu empfehlen, %s Oasar Fesenmeyer Pl.s Pferde⸗Verſteigerung. Mittivoch, den 3. Nov. 1905, nachmittags 1 Uhr, werden auf dem Hofe der Schloßkajerne in Durlach etwa 80 überzäh⸗ lige Dienſtpferde meiſtbielend gegen Barsa ſung verſteigert. 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