Abonnement: GBadiſche Volkszeitung.) 70 Pfennig monatlich.* Pringerlohn 30 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ auſſchlag M..4 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. In ſera te: Die Colonel⸗Zetle. 28 Pfg. Auswärtige Inſerate 80„ Dte Retlame⸗Zeile. 1 Mark adiſche Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens% 9 uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. der Stadt Mannheim und Umgebung. Neueſte Nad Alnabhängige Tageszeitung. Täglich 2 Husgaben (ausgenommen Sonntag) hrichten Eigene RNedaktionsbureaus in Berlin und Narlsruhe. Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗ Areſſer „General⸗Aunzeiges Maunheim“ Telefon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaktung 1440 Druckerei⸗Burean(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 841 Redaktioa;¶ 3877 Expedition und Verlags⸗ buchhandlung 218 Nr. 137. Die hentige Abendausgabe umfaßt 12 Seiten. ee Die Erſatzwahl in Jauer⸗Landeshut. Von unſerer Berliner Redaktion.) Berlin, 22. März. Demnächſt wird im Wahlkreiſe Landeshut⸗ Jauer„Bolkenhain eine Erſatzwahl zum Reichstage ſtattfinden, die nach mehr als einer Seite erhebliche politiſche Beachtung verdient. Die Erſatzwahl iſt nötig geworden durch den Tod des Abg. Dr. Hermes, welcher der verfloſſenen Freiſinnigen Volkspartei angehörte. Bei der Wahl 1907 ſtegte er mit 9340 gegen 7495 freikonſervative Stimmen in der Erſatzwahl. Im erſten Wahlgang erhielten Dr. Hermes 5728(1903: 5828), Reichspartei 5050(4288), Zentrum 4307(3828), Soztaldemokratie 5019(5427). Bei der kommenden Erſatzwahl wird ſich in erſter Linie zu zeigen haben, wie die einzelnen Parteien, die ſich hier in ihrer zahlenmäßigen Stärke ziemlich gleichmäßig gegenüber⸗ ſtehen, vor ihrer Wählerſchaft beſtehen, und in welchem Ver⸗ hältnis das Vertrauen der Wähler zu den verſchiedenen Parteirichtungen ſich geſtärkt oder vermindert hat. Gegen⸗ über der Wahl von 1903 hatten die Rechtsparteien in dem Wahlkreiſe Jauer⸗Landeshut 1907 ganz beträchtlich zu⸗ genommen, die Reichspartei um 762, das Zentrum um 479 Stimmen, während der Freiſinn um 100, die Sozialdemo⸗ kratie gar um 408 Stimmen zurückging. Der Wahlausgang von 1907 zeigte die allgemeine Signatur dieſer Wahlen, nur daß gerade hier einer jener Wahlkreiſe in Frage ſtand, wo das Zentrum trotz der für es äußerſt ungünſtigen Wahl⸗ parole einen erheblichen Stimmenzuwachs zu verzeichnen hatte. Das Bild wird ſich bei der kommenden Erſatzwahl verſchieben. In welcher Weiſe das für den Liberalismus der Fall ſein wird, überlaſſen wir zu beantworten den Ereigniſſen ſelbſt. Natürlich kommt es in erſter Linie mit auf die Perſönlichkeit des Kandidaten an: und wir hoffen beſtimmt, daß hier ein Mann gefunden wird, der unter Berückſichtigung der eigentümlichen wirklichen Verhältniſſe in politiſcher Be⸗ ziehung eine Ueberzeugung betätigt, die auch den in dieſem Wahlkreiſe ſehr zahlreichen Nationalliberalen konvenabel iſt. Daß dieſe, ehemals im Beſitze des Wahlkreiſes, auf eine eigene Kandidatur verzichten, iſt angeſichts der politiſchen Lage und der Gefährdung des Wahlkreiſes ohne weiteres feſt⸗ ſtehend. Zudem befindet ſich der Wahlkreis ſeit 1884 im Beſitze des Freiſinns, und eine eigene Kandidatur iſt von den Nationalliberalen ſeit zwei Jahrzehnten nicht mehr auf⸗ geſtellt worden. Trifft der Freiſinn bei ſeiner Kandidatur die richtige Wahl, dann wird es ſich zeigen, in welcher Weiſe der Liberalismus aus den politiſchen Vorgängen der letzten Zeit Vorteil ziehen kann. Daß bei genügender Agitation und Organiſation der Liberalismus Vorteile erholen kann, iſt ohne Zweifel, wenn freilich auch nicht übergangen werden darf, daß es gerade die Sozialdemokratie ſein wird, welche den Löwenanteil der von rechts abmarſchierenden Wähler⸗ maſſen erhält. Es wird deshalb nicht überraſchen, wenn die Sozialdemokratie nicht nur ihre Schlappe von 1907 gut⸗ rrrrrrrrrrrrrrr trägt.“ Mittwoch, 23. März 1910. (Abendblatt. übertrifft. Wie ſich die Konſervativen bei der kommenden Erſatzwahl halten werden, ſteht dahin; ſie verfügen über außerordentlich zuverläſſige Wählermaſſen, die weniger auf rein politiſche oder gar verfaſſungsmäßige Maßnahmen ihrer Partei ſehen als vielmehr auf die von ihr betriebene Wirt⸗ ſchaftspolitik. Immerhin dürften ſich bei den Konſervativen Abſpliterungen zeigen, da ohne jeden Widerhall auch hier die Ereigniſſe des letzten Jahres und die Haltung der Kon⸗ ſervativen in der Frage der Wahlreform unmöglich bleiben können. Die eigentlich Leidtragenden werden die Zentrums⸗ herrſchaften ſein. Bei den Nachwahlen in Neuſtadt⸗Landau, in Koblenz 2, in Düren, in Mülheim⸗Wipperfürth hat es ſich für das Zentrum in wenig angenehmen Formen gezeigt, wie die Wählerſchaft über die Politik der Zentrumspartei denkt. Inzwiſchen iſt der Volksverrat des Zen⸗ trums in der preußiſchen Wahlrechtsfrage zu regiſtrieren geweſen, der den Abmarſch der Zentrums⸗ wähler ganz erheblich verſtärken wird. Uns erſcheint ſicher, daß das Zentrum wieder in ſeine Poſition von 1903 zurück⸗ geſchlagen wird, daß aber auch die Konſervativen die Wahl⸗ ziffer von 1907 nicht mehr erreichen werden. Den Nutzen aus dieſem Niedergang der Rechtsparteien wird vor allem die Sozialdemokratie ziehen, die in dem Wahlkreis an erſte Stelle treten wird. Zwiſchen ihr und dem Liberalismus würde dann die Entſcheidung fallen. In ſolchem Lichte erſcheint der mögliche Ausfall der Erſatzwahl auch den Konſervativen. Und ſie wären dann in die recht unangenehme Lage verſetzt, dem Liberalismus durch Unterſtützung ſeines Kandidaten zum Siege zu verhelfen, wenn ſie nicht der Vorwurf treffen ſoll, durch Stichwahl⸗ enthaltung oder eine ähnliche Taktik den Sieg des Sozial⸗ demokraten begünſtigt zu haben. So dämmert denn bei einem Teil der Konſervativen der Wunſch auf, die Wahl⸗ konſtellation zu verſchieben, in die Stichwahl den konſervativen Kandidaten und den Sozialdemokraten zu bringen. Das iſt natürlich nur möglich, wenn das Zentrum von vornherein auf eine eigene Kandidatur verzichtet. Dann würde in der Tat der konſervative Kandidat in die Stich⸗ wahl gebracht, die Rechtsparteien wären der unangenehmen Situation überhoben, für den Liberalismus in der Stichwahl einzutreten, während ſie auf der andern Seite aus„natio⸗ nalen“ Gründen vom Liberalismus die Parole:„Gegen die Sozialdemokratie“ verlangen würden. Die„Deutſche Tageszeitung“, das Organ des Bundes der Land⸗ wirte, iſt es, die in ſolcher Weiſe die Fühler ausſtreckt und Zentrum nahelegt, auf eine eigene Kandidatur zu ver⸗ ichten: „Möglich iſt, daß einer der Kandidaten der bürgerlichen Par⸗ teien mit den Sozialdemokraten in die Stichwahl kommt. Dann muß natürlich die Wahlparole heißen:„Gegen die Sozialdemokra⸗ tie!“ Sollte das Zentrum auf die Auffſtellung einer eigenen Kandidatur verzichten und ſchon im erſten Wahlgange für den rechtsſtehenden Kandidaten eintreten, ſo würde ſein Sieg möglich, wenn nicht wahrſcheinlich ſein. Ohne die Uiterſtützung der Zentrumswähler iſt ein Sieg ſo gut wie ausgeſchloſſen. Man wird zweckmäßig handeln, wenn mam bei der Aufſtellung des rechtsſtehenden Kandidaten dieſer Parteikonſtellation im Kreiſe Rechnung Feuilleton. „Form“ und„Stoff“ im Kunſtwerk. Von Dr. Theodor Alt, Mannheim. II. Die Mißachtung des„Stofflichen“ in der bildenden Kunſt verdanken wir nun aber vor allem einer Verwechslung desſelben mit dem Erzählenden“. Die Ablehnung eines erzählenden Stof⸗ fes iſt nämlich in der bildenden Kunſt gerade deshalb bis zu einem Grade gerechtfertigt, weil auch ihre Werke mit dem unmittelbaren Gefühl faßbar, alſo ſchon durch den bloßen Augenſchein„verſtänd⸗ lich“— richtiger wäre„fühlbar“— ſein müſſen. Denn ihre Anſchauungsform iſt die räumliche, in der ein erzählender Inhalt in ſeinem ihn erſt erklärenden Verlaufe ſchlechterdings nicht aus⸗ gebrückt werden kann. Weil ferner jede Kunſt nur in ihrem eigenen Gebiete höchſte Erfolge erzielen kann und darum grund⸗ ſätzlich nur in dieſem tätig ſein ſoll, ſo muß die Malerei vor allem im Bereiche des farbig Darſtellbaren und durch farbige Geſtaltung Wirkſamen tätig ſein. Das plaſtiſch Schöne iſt alſo im Bereiche der Malerei ſchon ſtofflich, weil es Gegenſtand und nicht Form der maleriſchen Geſtaltung iſt. Dadurch, und nur dadurch, wird es begreiflich, daß der Naturalismus zwar die ſchöne Farbenkompoſition ſchließlich zuließ, die Schöngeſtaltung menſch⸗ licher Körper aber hartnäckig verweigerte. Denn offenbar war dies höchſt unlogiſch. Weil jedoch das plaſtiſch Schöne derſelben Anſchauungsform angehört, wie das Maleriſche, nämlich der räum⸗ lichen, alſo von ihr dargeſtellt werden kann, ſo iſt ihr ſeine Dar⸗ ſtellung auch nicht verſagt; ja ſie iſt ihr unter Umſtänden ſogar beboten, je nach gegebenen Vorausſetzungen des für das Kunſtwerk gewählten„Sufels“ DTarunter muß ein begrifflicher oder er Schönheit durch einen uns ſchon bekannten Inhalt erfordert, wenn wir dieſen Inhalt und Gegenſtand in dem Gemälde erkennen ſollen; z. B. eine Venus, oder eine Begebenheit, in der die Göttin der Schönheit in dieſer ihrer Eigenſchaft auftritt, wie z. B. in vielen homeriſchen Anekdoten. Ganz verſagt iſt aber auch ein erzählender Stoff der Malerei keineswegs, ſondern er iſt zuläſſig, wenn er nicht zu umſtändlich iſt, d. h. wenn das Verſtändnis des einzelnen aus ſeinem Verlaufe gewählten räumlichen Vorgangs nicht zu ſehr von der Kenntnis dieſes Verlaufes abhängig iſt. Präg⸗ nanz im Hinblick auf den erzählenden Gehalt im Sinne Leſſings wird ein mit geſundem und ſtarkem Gefühl begabter bildender Künſtler dabei keineswegs anſtreben, ſondern maleriſche und plaſtiſche Wirkungen, für die ihm ein erzählender Stoff nur als Sußſtrat und äußere Veranlaſſung dient. Nennt man„Form“ alles, was vom Künſtler herrührt, gegenüber dem, was ihm als Gegenſtand von der Außenwelt darge⸗ boten wurde, dann wird ſchließlich auch das Erzählende ſogar in der Malerei möglicherweiſe zur Form gerechnet werden müſſen, weil es auch hier oft erſt durch die Einbildungskraft des Künſtlers ge⸗ ſtaltet oder neu geſchaffen werden muß und neu geſchaffen wird, ehe er an ſeine Darſtellung im Gemälde herantritt.„Stoff“ iſt nun erſt in Wahrheit alles gegenſtändlich Gegebene,„Form“ die ihm vom Künſtler verliehene Geſtalt, ſodaß das Verhältnis beider den ineinander gehüllten Schalen einer Zwiebel vergleichbar wird, indem vom blos Farbigen an zuerſt die Zeichnung, dann das körperlich Erſcheinende und endlich der poetiſche oder erzählende Gehalt eines Gemäldes gegebener Stoff oder verliehene Form, Kern oder Schale ſein kann; ein Sachverhalt, dem ſchön die ariſtoteliſche Philoſophie die ihm zukommende hohe und allgemeine Bedeutung beigemeſſen hat. Erſt wenn wir unter„Form“ alles begreifen, was überhaupt künſtleriſch geſtalten heißt, einſchließlich macht, ſondern auch noch das Reſultat der Wahl von 1908 Dem Zentrum wird der Vorſchlag vielleicht garnicht ſo 1 uneben erſcheinen. In die Stichwahl kann es ohnedies nichtt vativen hat für das Zentrum den Vorteil, daß ſich ſein Stimmenrückgang nicht nachkontrollieren läßt. Daran liegt aber dem Zentrum gegenwärtig außerordentlich viel. Und ganz beſonders in dieſem exzeptionellen Wahlkreis. Auf die kleinen Wünſche des Zentrums hinſichtlich der Perſon des Kandidaten werden die Konſervativen ganz gewiß eingehen; die„Deutſche Tageszeitung“ gibt ja von ſelbſt den uneigen⸗ nützigen Rat. So wird auch bei der nächſten Erſatzwahl die ſchwarz⸗blaue Verſicherungsgeſellſchaft auf Gegenſeitigkeit in Tätigkeit treten, zunächſt einmal für die Konſervativen. Daß dem Zentrum ein ander Mal in ähnlicher Weiſe ausgeholfen wird, verſteht ſich am Rande. Man wird es den Herrſchaften, die ſich lieb gewonnen haben, nicht verwehren können, bei⸗ ſammen zu bleiben. Sie ſind einander wert. Aber eines hebt ſich aus dieſem Liebesſpiel deutlich heraus: die Furcht der Konſervativen vor den Wahlen. Sie ſind ihrer Wähler nicht mehr ſicher, ſonſt würden ſie den Kampf ohne das Zentrum führen. Sie müßten es, wenn ſie ehrlich die Probe aufs Exempel machen wollten. Aber dazu fehlt ihnen der Mut. Und in der Furcht vor dem Dobacle werden ſich Zentrum und Konſervative zuſammenfinden. Solamen miseris socios habuisse malorum! Politische Uebersicht. * Mannheim, 23. März 1910. Rommunismus und Sozialismus. Wie ſich die Sozialdemokratie immer mehr von der eigentlich vormarxiſtiſchen, aber noch lange feſtgeha kemmuniſtiſchen Ideen losgeſagt hat, das unterſucht Ed Fiſcher in den„Sozialiſtiſchen Monatsheften“ mit eit gewiſſen, nur zwiſchen den Zeilen zu leſenden, Humor, Er weiſt darauf hin, daß bereits das Erfurter Programm die in dem Einigungsprogramm enthaltenen Forderungen:„Ab⸗ ſchaffung des Syſtems der Lohnarbeit“ und„Beſeitigung aller ſozialen Ungleichheit“ fallen gelaſſen habe. Zart wird der alte Bebel daran erinnert, wie er in ſeiner„Frau“ die Gleichwertigkeit aller Arbeit behauptet, auf den Parteitagen aber gegen eine gleiche Bezahlung der geiſtig und der körper⸗ lich arbeitenden Parteiangeſtellten geſprochen habe. Trotzdem ſei noch oft der„utopiſtiſche“ Kommunismus als Ideal auf⸗ geſtellt worden. 92 „Gegenüber ſolchen kommuniſtiſchen Ideen mußte erklärlicher⸗ weiſe die reviſioniſtiſche Auffaſſung, daß ein Zu. ſammenbruch der alten Geſellſchaft nicht erfolge, und daß ſich eine ſozialiſtiſche Geſellſchaft nur bilden werde, wenn die Sozialiſten in der bürgerlichen Geſellſchaft bereits damit begännen, ſozial iſtiſche Formen zu entwickeln, daß dieſe ſozialiſtiſchen Gehilde aber in den genoſſenſchaftlichen, ſtaatlichen und kommunalen Betrieben ſowie in den ſozialen Einrichtungen wie den Verſicherungsgeſetzen und in allen andern ſolidariſchen Maßnahmen der Geſellſchaft in ihren erſten Anfängen zu erblicken ſeien, zunächſt wie eine Preisgabe des Sozialismus überhaupt aufgefaßt werden. Wir verſtehen uns nicht mehr, ihr redet eine ganz andere Sprache: Dieſe Antwort konnten die Reviſioniſten anfänglich öfter höven. In wenig mehr als einem Jahrzehnt der Diskuſſton iſt der alte kommuniſtiſche Ge⸗ wir ſagen, daß die Form allein den Wert des Kunſtwerks be⸗ ſtimme. Entſcheidend für die neueſte Auffaſſung der Malerei iſt nun aber der Umſtand, daß ſie unter„Form“ nur die im Bereich der äußeren Darſtellung ſich betätigende Geſtaltungsweiſe per⸗ ſteht und alle ſonſt noch mögliche Geſtalten von ihr ausſchließt, Daß die in der Einbildungskraft ſich vollziehende Geſtaltung der Ge⸗ genſtände ſelbſt, ja daß ſchließlich eine rein gedankenhafte Schöpfung eine künſtleriſche Großtat auch in der Malerei bedeuten könne halb bezeichnete ſie es unter Benützung des alten Schlagwortes als ſtofflich. Die farbige Erſcheinung iſt ihr der einzig zuläſſige Gegenſtand der Malerei, wozu alſo ſchon das plaſtiſch Schöne nicht mehr gehört, geſchtweige denn etwas Gedankenhaftes; ſa ſchließlich gilt ihr ſogar das plaſtiſch Wahre nichts mehr, ſondern nur noch die auf einer Bildfläche erzeugte Farbenzuſammenſtel⸗ lung, die„Arabeske“. Allein die Künſte ſind nur die Mittel und nicht Endzweck der Darſtellung deſſen, was ein Künſtler zu ſchaffen beabſichtigt; frei⸗ lich darf dabei der Natur des Mittels nicht zuwidergehandelt wer⸗ den, weil dies den Wert ſeiner Leiſtung don deſſen Seite her herabſetzen würde. Und am böchſten ſchätzen wir natürlich ſolche Leiſtungen, wo taugliche Mittel meiſterhaft, d. h. vollkommen zweckmäßig und ihrer Eigenart am beſten entſprechend, verwen⸗ det worden ſind. Daher können wir als ſtofflich im übeln Sinne nur eine ſolche Malerei bezeichnen, die infolge überwiegender Be⸗ tonung des Gegenſtändlichen den natürlichen Boden der farbig⸗ ſinnlichen Anſchauung verlaſſen hat, indem ſie ihr eigentliches Schaffensgebiet zugunſten gedankenhafter, poetiſcher oder erzöh⸗ lender Stoffe vernachläſſigte und ſich endlich ſögar mit eineht mangelhaften Können begnügte, um ſolche Stoffe zur Dar⸗ ſtellung zu bringen. Ja dann tritt dieſer Mangel mit dem an⸗ ſpruchsvollen Gehalt der Stoffe oft in ein ſchreiendes Mißver⸗ kommen, aber die bedingungsloſe Unterſtützung der Konſer⸗ das iſt es, was ſie leugnet; und weil ſie dies leugnen wollte, des⸗ 2. Selle. General⸗Auzeiger. Abendblatt.) Mannheim, 28. März; dante aber immer mehr verblaßt, und heute findet er nur noch wenig Verſtändnis. Ohne Widerſpruch zu finden und unter lebhaf⸗ tem, allſeitigem Beifall ſchloß auf dem letzten Parteitag der Sozial⸗ demokratie Preußens der Referent über das Kommunalprogramm mit dem Hinweis darauf,„daß unſere in den Gemeinden tätigen Genoſſen eine brauchbare Waffe erhalten, eine Waffe, mit der ſie beitragen können zur Befreiung des Proletariats und zur Demo⸗ kratiſierung und Sozialiſierung der Geſellſchaft.“ Der bürgerlichen Geſellſchaft. Das iſt der Erfolg des Reviſionismus. An eine Be⸗ ſeitigung des Lohnſ ſtems denkt man nicht mehr und auch nicht an die vollſtändige Gleichmacherei. Das bedeutet die Preis gabe des alten kommuniſtiſchen Gedankens.“ Fiſcher zeigt dann noch, daß der Urkommunismus in der von den Utopiſten behaupteten Form und Ausdehnung nie und nirgends exiſtiert hat. Auch weiſt er dem Moder⸗ niſtenfreſſer Kautsky nach, daß ſelbſt er in ſeinem Buche über das Erfurter Programm nur von einer„Fortentwick⸗ lung der heute beſtehenden Lohnformen“ ſpricht. Eine ſolche Weiterentwicklung im ſozialiſtiſchen Geiſt könne doch, meint Fiſcher, auch jetzt ſchon in ſozialiſtiſchen Genoſſen⸗ ſchaftsbetrieben vor ſich gehen. Er zeigt dabei auf den„Vor⸗ wärts“; und wenn man an die häufigen bitteren Klagen der„Vorwärts“⸗Angeſtellten über die Ausbeutung in dieſem Betriebe denkt, muß man zu dem Verdacht kommen, daß herbe Malice in den Sätzen ſteckt:„Man nehme den Betrieb des„Vorwärts“. Die Konkurrenz iſt dort ausgeſchloſſen. Er wird von Ssozialiſten demokratiſch verwaltet. Der Steigerung der Produktivkraft durch Einführung der beſten Maſchinen liegt kein weſentliches Hindernis im Weg, noch weniger der Tendenz die niederen Einkommen zu erhöhen und ſie dadurch ſchließlich den höheren gleichzumachen. Der Ausbeutung kann dadurch eine entſprechende Feſtſetzung der Arbeitszeit und der Löhne ein Ende gemacht werden. Was fehlt dann noch an dem ſozialiſtiſchen Charakter der Ein⸗ richtung?“ In der Tat nur eine Kleinigkeit— nämlich, daß dieſe ſchönen Träume von den ſozialdemokratiſchen Arbeitgebern in Wirklichkeit umgeſetzt werden. Die kommu⸗ niſtiſche Gefahr iſt noch geringer, als ſelbſt Fiſcher es offen zuzugeben wagt. Bismarck und die indirekte Wahl. Am 28. März 1867 hat ſich Bismarck mit folgenden Worten für die direkte und gegen die indirekte Wahl aus⸗ geſprochen: „Meiner Ueberzeugung nach bilden die indirekten Wahlen zan ſich eine Fälſchung der wahren Meinung der Nation. Es läßt ſich das ſchon aus einem einfachen Rechen⸗ evempel darlegen: Wenn man annimmt, daß die Majorität in jeder Stufe der Wahl nur eins über die Hälfte zu ſein braucht, ſo vepräſentiert der Wahlmann ſchon nur einen Urwähler mehr als die Hälfte: der Abgeordnete repräſentiert nur einen Mann über ie Hälfte der Wahlmänner, deren Geſamtheit ja ſchon nur etwas lher die Hälfte der Urwähler vepräſentiert. Der Abgeordnete, wenn nicht ſehr große Majoritäten übevall bätig geweſen ſind, vepräſen⸗ ktiert mit mathematiſcher Sicherheit bei den indirekten Wahlen nur etwas über ein Achtel des Ganzen.. Dann habe ich ſtets in dem Geſamtgefühl des Volkes noch mehr Intelli⸗ genz als in dem Nachdenken des VVF bei dem Ausſuchen des zu Erwäßlenden gefunden Die Tägl. Rundſchau“ meint, pielleicht ſich die nſervativen des Herrenhauſes und ebenſo die Rechte im eordnetenhauſe dieſe Worte in letzter Stunde doch noch Herzen nehmen. Wir ſind offen geſtanden nicht ſo opti⸗ nmfiſtiſch Man muß ſich recht ſchlecht auf das Seelenleben bder preußiſchen Junker verſtehen, wenn man annehmen will, die Heraufbeſchwörung des großen Schattens Bismarcks werde ſie aus ihrer robuſten Seelenruhe bringen. Die harte Selbſtſucht, den brutalen Kaſten⸗ und Klaſſenegoismus dieſer igstreuen Männer bewegt kein Königswort, und wenn es um die Erhaltung der konſervativen Parteiherrſchaft in Preußen⸗Deutſchland geht, dann kann ihnen auch Bismarck ſonſt was Zur Reform des preußiſchen Wahlrechts Ueber die Verhandlungen zwiſchen Zentrum und Kon ſervativen, die dem Wahlrechtskompromiß grausgingen, machte der konſervative Abg. v. Geſcher auf der weſtfäliſchen Provinzialverſammlung des Bundes der Landwirte zu Unna am Samstag intereſſante Mitteilungen. Nachdem er erwähnt, daß zunächſt in der Kommiſſion das ge⸗ heime Wahlrecht angenommen worden war, fuhr er nach der „Köln. Ztg.“ fort: „In dieſem Stadium der Sache machte uns das Zen⸗ tr uaen folgenden Vorſchlag: Mit der geheimen Wahl ſind Sie aber es iſt uns ſehr darum zu tun, daß ie mit uns gehen, da wollen wir eine Kongefſion en, wenn Sie dann ſpäter bei der Geſamtabſtimmung für hältnis, wie es bei deutſchen Künſtlern in den erſten zwei Drit⸗ 500 des 19. Jahrhunderts leider häufig der Fall war. Nur ſollte man nicht vergeſſen, daß ein wahrhaft großer Gedankeninhalt doch ſolchen Wert darzuſtellen vermag, daß er, wie bei Corne⸗ 8 u.., die dadurch ihre Zeitgenoſſen begeiſterten, jene Män⸗ wieder bis zu einem Grade aufwiegt, namentlich wenn der ller ſich einer beſcheidenen, nicht zu anſpruchsvollen Darſtel⸗ lungsform bedient hat. Auf der anderen Seite kann eine Rich⸗ tung. die alles Gedankenhafte ablehnt, trotz größten maleriſchen Könnens bei der Geſtaltung eines vollkommen zuläſſigen erzählen⸗ Gegenſtandes in ein nicht minder ſchreiendes Mißverhältnis zzwiſchen Form und Stoff geraten dadurch, daß der bildende Künſt⸗ * des gedankenhaften Geſtaltens nicht mächig war, wo der Ge⸗ Aſtand es erforderte. Deshalb könnte es ſich ſehr leicht ereignen, die moderne naturaliſtiſche Kunſt ſolchen Aufgaben nicht ge⸗ ſen wäre, wenn ſie ihr geſtellt würden. Denn wenn ein Or⸗ m. wie die Denkkraft, in ſeiner Anwendung auf beſondere nicht geübt wird, dann muß es im entſcheidenden Falle Der Naturalismus folgte nur einem natürlichen In⸗ „wenn er ſich von poetiſchen und erzählenden Stoffen fern⸗ et oder vielmehr dieſes Verhalten war mit ſeinem Weſen dentiſch. Jener entſcheidende Fall wird deshalb namentlich dann ihn eintreten, wenn es ſich um„monumentale“ Aufgaben ndelt, die naturgemäß allermeiſtens einen erzählenden oder ſonſt lenbaften Inhalt haben, der künſtleriſch bewältigt werden ee Buntes Feuſſleton. Charwoche im Seefiſchbandel. Aus wird 5 über die Weſer, und vielfältig Bremerhavener Reede die auf uns ſtimmen. Und zwax bot uns das Zentrum das in⸗ direkte Wahlrecht, die Wahlmänner an, die die ee vorlage nicht hatte. Da lag uns außerordentlich viel daran, daß wir die Wahlmänner im Geſetz behielten. Das iſt ein Punkt, der vor dem Lande klar zu ſtellen iſt. Wir haben auf das Kom⸗ promiß uns eingelaſſen, als das geheime Wahlrecht uns aufgezwun⸗ gen worden war. So lange wir die Wahl hatten, ob geheimes Wahlrecht oder nicht, ſagten wir, unter allen Umſtänden wollen wir das gebeime Wahlrecht nicht haben. Als aber entſchieden war, wir bekommen das geheime Wahlr recht, da tvar es für uns von großem Gericht, daß uns die Wahlmänner erhalten blieben.“ Hieraus geht hervor, erſtens, daß die Kompromiß⸗Ver⸗ handlungen vom Zentrum ausgegangen ſind, und zweitens, daß das Zentrum freiwillig Konzeſſionen gemacht hat, obwohl die Konſervativen ſchon damit rechnen mußten, daß ſowohl die direkte wie e geheime Wahl angenommen werden würde. Hierach erſcheint der Verrat des Zentrums in einem noch viel traurigeren Lichte. Ueber die Wirkung des neuen Wahlrechts wird eine intereſſante Berechnung in der„Magdeb. Ztg.“ angeſtellt: Nach ſorgfältiger Berechnung würden, wenn das preußi⸗ ſche Wahlrecht die Geſtalt erhielte, die die Mehrheit des Ab⸗ geordnetenhauſes ihm in dritter Leſung des Entwurfs ge⸗ geben hat, bei im übrigen gleichbleibenden Verhältniſſen die Polen 11 und die Sozialdemokraten 9g Man⸗ date gewinnen. Die Polen würden ſich nicht nur auf Koſten der Konſervativen, ſondern auch der National⸗ liberalen und Freiſinnigen, die an dem Kompro⸗ miß der Deutſchen in der Oſtmark beteiligt ſind, aus⸗ breiten. Die öſterr.⸗kuſſiſchen Verhandlungen haben. wie unſere Leſer wiſſen, die Wiederaufnahme normaler diplomatiſcher Beziehungen zwiſchen den Kabinetten von Peters⸗ burg und Wien zur Folge gehabt. Wie aus der Petersburger Veröffentlichung hervorgeht, entſpricht dieſes Ergebnis nicht den Abſichten Iswolskis. Der ruſſiſche Miniſter hat erklärtermaßen dem Meinungsaustauſch mit Oeſterreich eine Form geben wollen, die noch andere intereſſierte Mächte hinzuziehen geſtatten. Offen⸗ bar hat Iswolkski alſo eine Art internationalen Vertrages als Abſchluß ſeiner Verhandlungsaktion gegenüber Oeſterreich ins Auge gefaßt. Hierauf iſt Oeſterreich nicht eingegangen, da die Notwendigkeit für eine feierliche Erklärung des Grundſatzes, den status quo auf dem Balkan anzuerkennen, nach den bereits vor⸗ liegenden Beſtätigungen dieſes Grundſatzes durch die anderen Mächte nicht beſtehe. Sachlich iſt alſo anſtatt eines formellen, die anderen Mächte als Mitunterzeichner umfaſſenden Balkanabkom⸗ mens nur die diplomatiſche Erklärung, daß in den Balkanange⸗ legenheiten die volle Uebereinſtimmung der politiſchen Grundſätze Deſterreichs⸗Ungarns und Rußlands vorhanden ſei, zuſtandege⸗ kommen. Mithin behalten beide Mächte für die Balkanpolitik freie Hand. Gerade weil dem ſo iſt, darf die Wiederherſtellung des normalen Verkehrs zwiſchen beiden Kabinetten nicht unter⸗ ſchätzt werden. Denn ſie bildet, wie in der„Nordd. Allg. Ztg.“ zutreffend betont wird, die Vorausſetzung für gegenſeitige freund⸗ ſchaftliche Ausſprachen, ſobald es ſich um die praktiſche Amwen⸗ politiſchen Grundſätze handelt, in denen beide Reiche betreffs des Balkans übereinſtimmen. Die Möglichkeit einer freundſchaftlichen Einigung zwiſchen Rußland und der Donau⸗ monarchie vermag die Balkanmittelſtaaten in einer fortgeſetzt friedlichen Haltung gegenüber der Türkei zu beſtärken. Es wird darum in der„Nordd. Allg. Ztg.“ nicht zuviel geſagt, wenn die Wiederaufnahme des normalen diplomatiſchen Verkehrs zwiſchen Wien und Petersburg als wichtig für den europäiſchen Frieden und die Befeſtigung der Ruhe auf dem Balkan beurteilt wird. Dicke Freunde. Mit welcher Selbſtverſtändlichkeit die Konſervativen das Zentrum zu ihrer Unterſtützung beanſpruchen, zeigt die „Deutſche Tageszeitung“ in einigen Betrachtungen über die Ausſichten der Konſervativen in dem durch den Tod des fort⸗ ſchrittlichen Abgeordneten Hermes erledigten Reichstagswahl⸗ kreis Landeshut⸗Jauer⸗Bolkenhain. Sie ſchreibt da nach Darlegung der Parteiſtärkeverhältniſſe: Sollte das Zentrum auf die Aufſtellung einer eigenen Kandidatur verzichten und ſchon im erſten Wahlgange für den rechtsſtehenden Kandidaten eintreten, ſo würde ſein Sieg möglich, wenn nicht wahrſcheinlich ſein. Ohne die Unterſtützung der Zentrumswähler iſt ein Sieg ſo gut wie ausgeſchloſſen. Man wird zweckmäßig handeln, wenn man bei der Aufſtellung des rechtsſtehenden Kandidaten dieſer Parteikonſtellation im Kreiſe Rechnung trägt. Die Zumutung iſt einigermaßen befremdlich, weil bei der letzten Vahl ein FTreikonſergativer dem Zentrum gegenüberſtand und das Verhältnis zwiſchen Zentrum und Freikonſervativen wirklich noch nicht ſo innig iſt, daß das Zentrum bei einer Wahl, die ihm beinahe dieſelben Aus⸗ ſichten eröffnet wie den Freikonſervativen, von vornherein beſcheiden zurückſtehen wird. Chrakteriſtiſch ſind die Bemer⸗ kungen der„Deritſchen Tageszeitung“ aber trotzdem; zeigen ſie doch, wie feſtgekittet der ſchwarz⸗blaue Block ſchon iſt. Natürlich würden ſich die Konſervativen bei der nächſtbeſten Gelegenheit zu revanchieren und dem Zentrum zuliebe in entſprechender Selbſtloſigkeit zu verzichten haben. Dann kann man ja einen Wettbewerb in Edelmut erleben, obwohl doch von einem verabredeten Zuſammengehen zwiſchen beiden in keiner Weiſe die Rede ſein darf. Deutsches Reich. Zur e de der Privatangeſtellten haben de deutſchen Werkmeiſterber⸗ bandes hluß gefaßt, in dem die Verzögerung des Pri⸗ Kardbeann den⸗Ber 04 05 890 ſebdes bedauect wird.„Beſonders für die im höhe ren Alter ſch vindet die Ausſicht immer mehr auf eine Penſion nach dem neuen Geſetze, die nen ein ſorgenfreies Alter nach einem arbeitsreichen Leben ſichert. Die Verwwaltungsbehörden n es deshalb für Pfli cht der Regierung, dem Reichst a00 bal. ſt einen Geſetzentwurf vo„der den Wünſchen der An⸗ lten Rechnung trägt und beſonders für die im höheren Alter ſtehenden Angeſtellten Uebergangsbeſtimmungen ſchafft, damit auch ſie nach kürzerer Wartezeit die Wohltaten des neuen Geſetzes ge⸗ nießen.“ wie nachträglich gemeldet ſei, der vierte Bundestag der tech⸗ niſch⸗iwduſtriellen Beamten gefordert. Das Mindeſt⸗ gehalt wurde für das ganze Deutſche Reich einheitlich auf 150 M. monatlich feſtgeſetzt. Der Verſchiedenheit der örtlichen Verhältniſſe ſoll durch Ortszulage Rechnung getragen werden. Das Mindeſt⸗ gehalt fällt nicht mit dem Anfangsgehalt zuſammen, vielmehr gilt als Vorausſetzung des erſteren eine wenn auch nur kurze Bewährung und eine Mindeſtleiſtung, für die die Art der Be⸗ ſchäftigung in der Induſtvie den Maßſtab gibt. Badiſche Politik. Nationalliberalismus und Sozialdemokratie. Aus dem 13. Wahlkreis(Schopfheim⸗Schö⸗ nau) wird der„Bad. Landesztg.“ berichtet: In unſern liberalen Kreiſen regt es ſich. Das Bürgertum in unſern ſtark mit Induſtrie⸗Bevölkerung durchſetzten Landgemeinden fängt an ein⸗ zuſehen, daß ohne einmütiges Zuſammenſtehen ein erfolgreiches Ankämpfen gegen die organiſierte, über⸗ aus rührige Sozialdemokratie nicht mehr möglich iſt. Die überall bei den Gemeindewahlen aufgeſtellten ſozialde⸗ mokratiſchen Forderungen öffnen die Aungen. In Fahrnau und Maulburg haben unſere liberalen Mitbürger gezeigt, nach welchem Rezept man greifen muß. Unſerem national⸗ liberalen Bezirksverein gehören nunmehr organiſierte liberale Volksvereine in Schopfheim, Fahrnau, Haſel, Wehr, Glashütte, Maulburg und Minſeln an; Gresgen iſt vorbereitet, und wir wiſſen, daß noch in einer Anzahl von Gemeinden unſere Partei⸗ freunde rührig an die Arbeit gehen, ſich ebenfalls organiſch zu⸗ ſammenzuſchließen. Unſern Sozialdemokraten gefällt das nicht; gber man wehrt ſich eben ſeiner Haut. Auch in unſern Bergen, das Wieſental hinauf, gewinnt die Erkenntnis an Boden, daß man ſich rühren muß, wenns beſſer werden ſoll. Das Erfreulichſte an all dem Organiſieren iſt, daß dank den liberalen Organiſa⸗ tionen. überall die Gemeindewahlen ſich in größter Ruße ab⸗ ſpielten. Badiſcher Landesverband des Vereins für das Deutſchtum im Auslande. oc. Aus Baden, 22. März. Der Badiſche Landesverband des Verein für das Deutſchtum im Auslande hat am Palmſonn⸗ tag ſeine Landesverſammlung in Pforzheim abgehalten. Es waren die Ortsgruppen Konſtanz, Triberg, Freiburg, Lahr, Offenburg, Baden, Karlsruhe und Heidelberg vertreten. Ueber 2000 Mk. konnten zur Unterſtützung bedrohter deutſcher Schulen und ſchlecht bezahlter Lehrer in Oeſterreich, Ungarn, Galizien, Bukowina und Rußland verwendet werden. Die Berichte der Ortsgruppen wieſen erfreuliche Nachrichten auf. Die Roſeggerſammlung, die nach neueſten Aeußerungen Roſeggers nun in die dritte Million gehen ſoll, fand kräftige Unterſtützung durch Zeichnung je eines Bau⸗ ſteins der Ortsgruppe und der Studentenſchaft von Heidelberg, Veranſtaltung von Roſeggerabenden, Schüleraufführungen und Sammlungen in Konſtanz, Freiburg und Karlsruhe. Von der Ortsgruppe Pforzheim wurde eine Reuchlinſtiftung errichtet, deren Zinſen ſtändig der Erhaltung des Deutſchtums gewidmet ſind. Die Sammlung für die Brandgeſchädigten Deulſchen in Valdivia(Chile) wird beſonders in Konſtanz und Karlsruhe ge⸗ kördert. vor Anker liegen. Die e Unterweſeror te ſind noch im Sonntagsmorgen⸗ ſchlumer befangen, da löſt ſich aus der Mündung der Geeſte, des Fluſſes, der Geeſtemünde und Bremerhaven von einander trennt, ein Motorboot ab, und gleichzeitig poltent ein dicht beſetzter Stra⸗ ßenbahnwagen über die Brücke nach Geeſtemünde Ein Blück in die Kajüle des Fährboots und in den elektriſchen Wagen zeigt uns, daß es nicht Ausflügler ſind, die in der Frühe des Palmſonntags eine Fahrt über Land unternehmen wollen, ſondern daß es zur Avbeit und nicht zur Erholung geht, und das Ziel all dieſer älteren und jüngeren Hewren iſt der Geeſtemünder Fiſchereihafen, wo näm⸗ lich Palmſonntag einer der vegſten Geſchäftstage des ganzen Jahres iſt. Die Charwoche iſt ja der Höhepunkt der Faſtenzeit und ſomit die angeſtwengteſte Arbeitsperiode im Seefiſchhandel. Es gibt eine ganze Reihe Bvanchen, die ſogenannte Saiſongeſchäfte find, d. h. in denen der Umſatz ſich auf wemige Monate zuſammendrängt, während die übrige Zeit des Jahves ſtill und geſchäftslos iſt. Die Konfektion, die Putzmacherei, die Spielwaveninduſtrie uſw. ſind ſolche Bvanchen, in denen tote und flotte Zeiten wechſeln. Und auch der Seefiſchhandel gehört datzu, wie die folgenden Zahlen beweiſen: Im Jahre 1909 ſind z. B. im Geeſtemünder Fiſcheveihafen rund 70 Millionen Pfund Seefiſche verſteigert worden. Aber dieſe Menge verteilt ſich höchſt ungleichmäßig über das Jahr. Der Monat März wies den größten Umſatz auf, rund 8 300 000 Pfund. Der Februar. obgleich er nur 28 Tage zählt, hatte mit 7 030 000 Pfund den zweitgrößten Umſatz. Nach Oſtern fiel dann der Umſatz von über 8 Millionen im März auf 6 380 000 im April und bis auf 4½ Millionen im Monat Juli. Von da ab bewegte der Umſatz ſich wie⸗ der in aufſteigender Linie. Dieſes Verhältnis, das ſich ebenſo in Bremerhaven und anderen Seefiſch⸗Engrosmärkten zeigt, findet ſeine Erklärung darin, daß der März und zum Teil auch der Februar Faſtenmonate ſind. Der Abſturz im April erklärt ſich daraus, daß man nach der langen Entbehrung des Fleiſchgenuſſes des Fiſches etwas überdrüſſig geworden iſt, und wenn man in den folgenden Monaten auch gern wieder Fiſch äße, ſo ſtellt ſich das alte Vorurteil in den Weg, der Seefiſch ſei im Sommer ungeſund 22 nicht friſch; dieſe Meinung mag zur Zeit der Poſtkutſche be⸗ rechtigt getweſen ſein, in der Zeit der Eiſenbahnen, wo beſondere Fiſcheilllge von Geef feae uſtv. ins Binnenland fahren, iſt ſie natürlich falſch, aber wie die obige Statiſtik zeigt. doch nach immer wirkſam. Maleriſch und wohl wert, von dem Pinſel eines berühmten Künſtlers feſtgehalben zu werden, iſt das Bild, das ſich in den Seefiſchauktionshallen bietet. Hunderte von Glüh⸗ lampen ſpiegeln ſich in den Asphaltboden der Halle und laſſen die ſchuppigen Leiber der Fiſche erglänzen, die in tauſenden von Kiſten. ſoeben friſch aus den Fiſchdampfern kommend, hier zum Verbauf beſtimmt ſind. Da ſteht eine Reihe Kiſten voll roſig überhauchtem Schellfiſch, daneben glitzert und glänzt der Seehecht, es folgt der Kabeljau, der Ruber des Meeres, der Seelachs, der feurig leuch⸗ tende Rotbarſch, der ſtachlichte Rochen, Scholle, Tarbutt, Heilbutt, und die köſtlichſte Frucht des Meeres, der Steinbutt und die Zunge. In einem fahrbaren Pult thront der Auktionsbeamte mit ſeinen beiden Gehilfen, umringt von einer Schar von Käufern. Die Ver⸗ ſteigerung geht im Automobiltempo vor ſich, ſodaß der Laie den Vorgang kaum verſteht. Die erledigten Kiſten werden mit Zetteln belegt, die den Namen des Käufers tragen, letzterer ſchafft ſie ſofort in ſeinen Packraum, und wenige Stunden ſpäter ſchon trägt die Bahn den Fiſch, der noch vor 36 Stunden in der See 2 nach allen Richtungen des Himmels. Von dem Umfang, den Charwochenverkehr in unſeven Fiſchereiplätzen annimmt, gibt die vorjährige Statiſtik der Fiſchereihafenbetriebsgenoſſenſchaft in Geeſtemünde einen Begriff. Dieſe rechnet die Charwoche nicht von Palmſonmtag bis Oſtern, ſondern von Donnerstag bis Gründon⸗ nerstag, da vom Charfreitag ab das Geſchäft am Engrosmarkt naturgemäß tot iſt. In dieſen 8 Tagen kamen im vovigen Jahre in Geeſtemünde 75 Fiſchdampfer an und brachten 2 780 000 Pfund friſchen Seefiſch, die einen Erlös von über ½ Millionen Mark (Engrospreis) ergaben. 32 Eiſenbahnzüge mit 779 Wagen waren erforderlich, um dieſe Fiſche ins Binnenland zu befördern. Am ſtärk⸗ ſten war der Verbehr am Montag der Charwoche, wo 12 mit 606 000 Pfund am Markt waren, 7 Züge vom Geeſtemünder Fiſchereihafen abgelaſſen und 1005 Telegramme von der Poſtanſtalt au Fiſchereihafen weitergegeben wurden. Auch in Geeſtemündes Bremerhaven, der vorhin ſchon erwähnt wurde, und in anderen Fiſchereiplätzen iſt das Bild ein ähnliches. Im Binnenlande Die Wünſche der Waſſerkraftbeſitzer. „Karlsruhe, 28. März. In einer amtlichen Notiz in der„Karlsr. Ztg.“ nimmt das Miniſterium des Innern Stellung zu den Wünſchen, welche die kürzlich hier abgehaltene Verſamm⸗ lung der badiſchen Waſſerkraftbeſitzer in ihrer damals angenom⸗ menen Reſolution niedergelegt haben. In der offiziöſen Mittei⸗ lung heißt es u.., daß dem Wunſche die Handelskammern und den badiſchen Waſſerwirtſchaftsrat über den Geſetzentwurf, die Abänderung des Waſſergeſetzes betr., zu hören, bereits Rechnung getragen worden ſei. Die ſogenannten Körperſchaften hätten während des letzten Jahres Gelegenheit gehabt, ſich über den Ge⸗ ſetzentwurf ausgiebig zu äußern. Die Regierung hofft, den auf⸗ grund der Verhandlungen des Waſſerwirtſchaftsrats ergänzten Geſetzentwurf demnächſt den Landſtänden vorlegen zu(önnen. Da in dieſen Induſtrie und Gewerbe vertreten ſei, werde dieſen rufsſtänden ausveichend Gelegenheit gegeben ſei, ihre Wünſche Bedenken geltend zu machen. Aus Stadt und Land. Mannheim, 23. März 1910. * Etatmäßig angeſtellt wurde die Eiſenbahngehilfin Karoline Beiſel beim Stationsamt Heidelberg. 1 Jungliberaler Verein. Heute Mittwoch abend im Lokale „Hytel grüner Hof“, L 12, 16, Stammtiſch. * Fahrplan⸗Aenderung. Auf der Dampfſtraßenbahn Ma inheim⸗Feudenheim treten vom 1. April folgende Aenderungen ein: Feudenheim ab:.00,.25,.50,.10,.35, 7 Uhr morgens; Mannheim ab:.25,.50,.10,.35, 7 Uhr morgens. Der letzte Zug verkehrt abends Feudenheim ab: 11.15, Mannheim ab: 11.45 Uhr. * Oſtergrüße als Druckſache. Zum Oſterfeſt können Glückwünſche als Druckſachen verſchickt werden. Auf Oſterkarten oder gedruckten Viſitenkarten können die Adreſſe des Abſenders, Titel und Datum hinzugefügt werden. Außerdem können Wünſche und andere Höf⸗ lichkeitsformen handſchriftlich beigefügt werden, wenn ſie nicht mehr als funf Worte enthalten. Beim ärztlichen Ehrengericht wurden im Jahre 1908 24 Fälle anhängig; rückſtändig von 1907 waren 10; erledigt wurden 28, wovon in 21 Fällen das Verfahren eingeſtellt beziehungs⸗ weiſe die Einleitung des ehrengerichtlichen Verfahrens abgelehnt murde. Nur in 3 Fällen kam es zu einem förmlichen ehrengericht⸗ lichen Verfahren. Erkannt wurde in je 3 Fällen auf Verweis bezw. Verwarnung, in 1 auf Verweis und Geldſtrafe. An den ärztlichen Ghrengerichtshof kamen 2 Berufungen, die beide abgelehnt wurden. *Zur Förderung des Kleinwohnungsweſens wurden bis jetzt in der Pfals 3,9 Millionen Mark von der Verſicherungsanſtalt der Pfalz zur Verfügung geſtellt. Mit dieſer Summe ſteht die Pfalz an ziweiter Stelle unter den ſämtlichen Verſicherungsanſtalten Baherns und wird nur von Mittelfranken mit 4,2 Millionen Mark Geſamtleiſtung übertroffen. Niederbayern ſteht an letzter Stell⸗ mit 177 700 M. * Die Bibliothek des Vereins für Volksbildung in der Bernhard Kahn⸗Leſehalle(Neckarſtadt) bleibt am Gründonners⸗ tag und Oſtermontag geſchloſſen. Nach Oſtern erfolgt die Bücherausgabe Montags und Freitags. Das Landesgewerbeamt hat auch in dieſem Jahre wieder, in der Zeit vom 29. März bis 9. April, die Veranſtaltung eines Meiſterkurſes für Starkſtromtechnik in Ausſicht ge⸗ nommen. Der Erfinder Auguſt Zügel vor den Schöffen. Unter Bezug⸗ nahme auf den dieſer Tage unter dieſer Spitzmarke in unſerem Blatte erſchienenen Schöffengerichtsbericht ſendet uns Herr Fabri⸗ kant Auguſt Zügel eine lange Erklärung. Herr Zügel legt vor allem Wert auf die Feſtſtellung, daß er ſeit dem Jahre 1895 De⸗ und Inhaber einer handelsgerichtlich eingetragenen Firma iſt und die Fabrikation ſeines Zimmerheigapparates„Ideal“ und des Heiß⸗ waſſerapparates„Triumph“ in größeren Fabrikräumlichkeiten mit mehreren Arbeitern ſtets ſelbſt betrieben hat Gegenwärtig befindet ſich die Fabrik in einem vierſtöckigen Gebäude, Rheinhäuſerſtraße Nr. 54, mit eigener Emaillieranſtalt. Es iſt Herrn Zügel und Herrn Buxbaum infolgedeſſen auch unbekannt, daß bei Buxbaum Apparate für die Firma Zügel u. Baßler angefertigt werden. Die im„Frkf..⸗A.“ erſchienene Annonce wurde durch einen Vertreter des Herrn Zügel aufgegeben. Durch Schuld eines Dritten hat ſich dann durch Abänderung des Textes eim Druckfehler ergeben. Schließlich konſtatiert Herr Zügel nach Aufzählung ſeiner Er⸗ findungen, daß er mehr als 40 Erfindungen gemacht hat, welche im In⸗ und Ausland zum Patent angemeldet ſind. * Ein Blick hinter die Kuliſſen eines Detektivbureaus. Als An⸗ geklagte ſtanden geſtern vor den Schöffen der 28 Jahre alte frühere Schutzmaun und ſpätere Detektiv Johann Söll und die 37 Jahre alte verwitwete Wirtin vom„Dianabad“ Eilſe Stein. Söll gründete das. Detektiv⸗Bureau„Jus“, als deſſen Leiter er ſich der in Anklage ſtehenden Fälle ſchuldig machte, welche alle aus dem Jahre 1900 datierten. Als früherer Angeſtellter der Firma Fahrner& Kupferſchmied zog Söll für die Blechemballagen⸗ Fabrik hier einen Betrag von 15/ ein, ohne ihn abzuliefern. Im September 1909 wurde er von dem Schultheißen Ziegler in Lorch beauftragt, 46 Mark Alimentationsgelder beizutreiben. Auch dieſes Geld behielt er für ſich. Heute macht er geltend, er habe von Ziegler noch Geld zu bekommen, er habe 40 Stunden hierzu gebraucht, die ſind dieſe Verhältniſſe der Hochſeefiſchevei und des Fiſchhandels wenig bekannt, und weder der Kurgaſt, der in Karlsbad an der Dable dihöte eine leckere Zunge verſpeiſt, noch der Bergmann, der in Recklinghauſen eimen prallen Schellfiſch vom Markt nach Hauſe trägt, hat eine Ahnung, welche Arbeit und Organiſation dazu ge⸗ hört, ihan den Fiſch in dieſem tadelloſen Zuſband zu liefern. Die deutſche Hochſeefiſcherei hat ſich im Laufe der letzten 25 Jahre zu einem wichtigen Zweige der deutſchen Volkswirtſchaft hevausgebildet. Auf 219 Fiſchdampfern, von denen über die Hälfte in Geeſtemünde und Bremerhaven beheimatet ſind, fahren 3000 Seeleute, die neben⸗ bei bemerkt einen vorzüglichen Mannſchaftserſatz für unſere Kriegsmavine bilden, und außer den Menſchen und dem Kapital, die direkt in der Hochſeefiſcherei, dem Fiſchhandel und der Fiſch⸗ konſerbeninduſtrie beſchäftigt ſind, nehmen an dem Segen des Meeres noch viele andere Gewerbe, z. B. Schiffbau, Korbmacherei, Netz⸗ und Tautverkfabrikation, Eis⸗ und Kohlenhandel, Eiſenbahn und Poſt indirekten Anteil. — Hamborger Snack.„Na, Julius, du haſt dree Dag ſeten? Wat haſt denn utfveten?“—„Wenn di da ſoveel an gelegen is, danm will ick di dat ſeggen: Ick heff dree Dag opbrummt kregen— wegen Koppſchütteln.“—„Wat, Julius? Wegen Koppſchütteln ward't doch keener inſteken! Ne, min Jung, dat kannſt dien Groß⸗ mudder vertell'!“—„So, wat du blook büſt! Wenn ick di aber ſeg, dat ick en annern ſien Kopp mal ſo'n bitten orndlich ſchüttelt heff, kannſt du dat denn begriepen?“(Zeit im Bild.) — Das wichtigſte Recht. Unter der Spitzmarke„Aus einer Konfirmandenprüfung“ ſchreibt die„Magdeburgiſche Zeitung“ vom 14. ds. Mts.: Als geſtern nachmittag während der Prüfung der Konfirmanden in einer hieſigen Kirche der Geiſtliche die Frage ſtellte:„Welches Recht wird euch mit der Konfirmation zuteil?“ erfolgte von einem Volksſchüler die Antwort:„Das Wahlrecht.“ — Auch ein Zeichen der Zeit! 7 — Der nerpöſe Profeſfor. Profeſſor X.(ſtitrzt wiütend aus ſeinem Studierzimmer):„Zum Teufel, was iſt denn das wieder für ein Höllenlärm, wer ſoll denn dabei geiſtig ſchaffen?“— Frau 5 ſſor(weinend):„Ach, entſchuldige, lieber Hans, ich bin beim 957 der Trittleiter gefallen“— Profeſſor K: dbam denn ſq etwas nicht rugig abgemacht werden? 325 Seite. auf Abzahlung unter Eigentums⸗ vorbehalt gekauft hatte, für 200 Mark im Pfandhaus. Fallen gelaſſen wurde vom Staatsanwalt der vierte Punkt der Auklage bezüglich der Veräußerung von Bureau⸗Möbeln zur Zeit des Geſchäfts⸗Ueber⸗ ganges an Kupferſchmied, weil der Angeklagte über das Eigentums⸗ recht im Zweifel ſein konnte. Im Monat Dezember v. J. zog er einen Betrag von 57 ½ 30. für die Krankenverſicherung Germania in Karlsruhe ein, ohne ihn abzuliefern. Wie bei den anderen Fällen ſuchte auch hier der Angeklagte eine Unterſchlagung in Abrede zu ſtellen. Zu ſeiner Verblüffung zog der Vorſitzende jedoch einen Kaſſiber aus den Akten, den ſeine Geliebte Stein, als ſie ihm Eſſen in das Gefängnis brachte, zuſchmuggeln wollte, in welchem ſie ihrem „lieben Hans“ bezüglich dieſes Deliktes Verhaltungsmaßregeln gibt. Er ſolle ſagen, er habe ihr den Schlüſſel geſchickt, um mit dem im Schranke liegenden Geld den Betrag zu zahlen. Sie ſchließt:„Alſo ſeti geſcheit. Beſchwören kann ich das aber nicht, ſie können mir das nachweiſen und dann fall' ich hinein.“ Bei der Firma Kratzert ver⸗ pfändeten Söll und die Stein ihre beiderſeitigen Möbel, welche zum größten Teil unter Eigentumsvorbehalt auf Abzahlung gekauft waren, zum Preiſe von 200 Die ſchimpflichſte Handlung beging Söll aber als Heiratsſchwindler. Er lernte hier eine 22 Jahre alte Witwe kennen, der er ſchon nach kurzen Stunden des Bei⸗ ſammenſeins das Heiraten verſprach. Als ſie mit ihm einen Ausflug nach Ludwigshafen machte, erfuhr ſie dort, daß ihr Geliebter nicht ledig, ſondern verheiratet war. Auf ihren Vorhalt ſagte er ihr, er lebe mit ſeiner Frau in Eheſcheidung und ſei infolgedeſſen ſchon zweimal auf dem Gericht geweſen, ſeine Frau habe ihn mit einem andern betrogen. Daran war aber kein wahres Wort, ſeine Frau lag totkrank im Iſolierſpitale. Die heiratsluſtige betörte Frau glaubte auch jetzt noch ſeinen Worten und zog zu ihm und beide lebten wie Mann und Frau. Nur einen Monat wohnten ſie beiſammen— im Juli— und in dieſer kurzen Zeit hatte er der armen Frau, die ihm noch 10 Mark Armenunterſtützung opferte, ihr ganzes Sparkaſſengeld im Betrage von 1889 Mark verpulvert. Als das Geld alle war, ſchwindelte der ſaubere Patron ihr vor, der Hausherr wolle nicht mehr haben, daß ſie zuſammen wohnten und ſchob ſie ab und als ſie ſich kurze Zeit darauf noch einmal ihm zu nähern verſuchte, wies er ihr die Türe. Nun legte ſich der Angeklagte ſeine zweite Geliebte, die jetzige Angeklagte Stein zu. Nach dem bekannten Spruche„Alter ſchützt vor Torheit nicht“, näherte ſich ihr der 78 Jahre alte Privatier Sch., ein früherer Milchhändler und zwar auf Anraten Sölls, der eines Tages ſeine Bekanntſchaft machte und ihm ſagte, er wüßte ihm eine Frau, er könne ſich da in eine Wirtſchaft hineinſetzen und ein ſchönes Leben führen. Söll führte ihn zu der Stein. Sie war da⸗ mals im Begriff, eine Wirtſchaft zu pachten und ſie meinte, wenn ihr Sch. die 240 ¼ für die Konzeſſion gebe, ſtänden ſie in einem Monat vor dem Standesamt. Vorſ: Haben Sie denn in Ihrem Alter die Frau heiraten wollen? Zeuge: Ah bah, ich hielt ſe doch für zu jung. Vorſ.: Haben Sie ihr denn das Geld geſchenkt? Zeuge: Ich hob ihr das Geld nur gelehnt, wie ich aach annere Leut ſchon Geld gewe hob. Vorſ.: Und das Schwein und den Unterrock? Zeuge: Dafür how ich jo doch das Pfand. Auch der letzte Fall mußte infolge der Ausſage des Greiſes ausſcheiden. Der Staatsanwalt konſtatierte in ſeinem Plaidoyer zur Beleuchtung des Charakters des Angeklagten, daß die Akten eine Reihe Anzeigen von Mädchen berge, bei denen ſich der Angeklagte als Heiratsſchwindler verſuchte, jedoch ein Verfahren mangels genügenden Beweismaterials nicht geleitet wurde. Das Gericht verurteilte den durch.⸗A. Dr. Dörz⸗ bacher verteidigten Angeklagten zu einer Gefängnisſtrafe von 6 Monaten, die Stein zu 50 ¼ Gelodſtrafe. * Otto Reutters Selbſtbiographie. Der beliebte Humoriß Otto Reutter, der vom Eichsfelde und zwar aus Breitenbach, Kreis Worbis, ſtammt und in Wirklichkeit Pfitzenreuter heißt, ſandte einem Frankfurter Landsmann auf deſſen Erſuchen folgende Selbſtbiographie:„Da Sie auch mich für den Beitrag erkoren— ſend ich an Sie— Biographie.— Siebzig geboren.— Vater im Kriege, ich in der Wiege— Mutter im Bett— ſchönes Terzett! — Leider nie„höhere Bildung“ gekannt.— Teils in nem Städtchen und teils auf dem Land— knappe ſechs Jahr in der Schule geweſen.— Schreiben und Leſen— lernt' ich zur Not, aber weiteres nicht.— Pfeife noch heut auf den Schulunterricht. — Mußt' dann den Willen— Vaters erfüllen— Kaufmann ge⸗ lernt— heimlich entfernt.— Schlich zum Theater.— Zwiſt mit dem Vater.— Mutter verſöhnlich— wie das gewöhnlich.— Mut⸗ ter verſtand mich und Mutter verzieh.— Weil ich nach ihr ſchlug, drumm ſchlug ſie mich nie.— Ging dann auf Reiſen,— wollte beweiſen,— welch hohen Schatz mir die Muſe verlieh.— Trug in dem Herzen Dichterlingsſchmerzen,— glaubte, ich ſei ein„erkann⸗ tes Genie“,— ſei ein Poete.— Wie ſagt doch Goethe?—„Him⸗ melhoch jauchzend, zu Tode betrübt.“— So ging's mir, als ich die Muſe geliebt.— Saß in der Kammer.— Schrieb frohe Lieder, ertrug jeden Jammer.— Hab' mich beim Trauerſpielſchreiben ertappt.— Wünſchte mir alles,— kriegte den Dalles.— Häß⸗ liche gräßliche Jugend gehabt.— Kopf: Voller Gärung— Magen: Entbehrung.— Börſe: Entleerung.— Nette Beſcherung!—— Später. viel ſpäter erſt wurde mir klar,— daß ich ein Stiefkind der Muſe nur war.— Sagte zur Muſe:„Jetzt mache ich Schluß, gabſt mir ja nie einen liebenden Kuß,— ſehe, wie falſch und wie treulos du biſt,— gabſt mir nichts Rechtes,— gabſt mir nichts Echtes,— haſt mich ja nur auf die Schulter geküßt.“— Dachte mir: Künftig— wirſt du vernünftig.— Zürnend verließ ich die Muſe alsdann.— Beim Variété klopfte Jetzt ſchien am Ziel ich,— denn jetzt gefiel ich,— kriegte viel Geld— Komiſche Welt!— Nur nicht pathetiſch,— nur nicht poetiſch.— So was gefällt nicht.— Das will die Welt nicht.— Leute von heute, die lachen viel lieber.— Und ich lach' auch,— doch ich ſag' nicht, worüber.— Sing' ohne Stimme in Hamburg, Berlin,— Frankfurt und Wien.— Bin ganz zufrieden und hab reſigniert— mich zum Bajazzo empordregadiert.— Hab viel er⸗ tragen— in jungen Tagen,— Mühen und Plagen,— hab mich geſchlagen— durch alle Stufen des Elends weidlich. Heut un⸗ berufen!— Geht's mir ſo leidlich.“ Die Selbſtbiographie des großen Komikers— übrigens auch der Form nach ein echter Reutter— zeigt, daß der lachende Philoſoph nicht nur ſich, ſon⸗ dern auch ſeine Mitmenſchen recht gut taxiert, wenn er ſeine Weltanſchauung in den Worten zum Ausdruck bringt:„Leute von heute, die— lachen viel lieber.“ 85 *Todesfälle. In Worms iſt Geh. Schulrat Schädel ge⸗ ſtorben. Seit Auguſt 1891 hat der Verblichene in Worms als Direktor der höheren Mädchenſchule gewirkt(er war vorher Gyn⸗ naſialoberlehrer in Bensheim), und wußte ſich große Beliebtheit zu er ingen. Schädel hat nur ein Alter von 56 Jahren erreicht. In Darmſtadt iſt Landgerichtspräſident Wilhelm Herzber⸗ ger, eine in Richter⸗ und Anwaltkreiſen bekannte und beliebte Perſönlichkeit, verſchieden.., ein noch ſehr rüſtiger Kriegsveteran, der ſich im Jahre 1870 das eiſerne Kreug 1. Klaſſe erwarb, erlitt am Samstag einen Schlaganfall. Herzberger war im Jahre 1849 in Gießen geboren, wurde 1876 zuerſt als Aſſeſſor in Reinheim berwendet, kam als ſolcher 1879 nach Friedberg und 1890 Land⸗ gerichtsrat in Darmſtadt. 1898 wurde er Landgerichtsdirektor und 1900 Präſident. Bürgerausſchußſitzung in LTadenburg. D. Ladenburg, 23. März. Vorauſchlagsberatung pro 1910. 5 (Zweiter Tag.) Bürgermeiſter Rei nmuth eröffnet die Situng kuxz nach 8 Uhr. Die Beratungen werden bei Poſ.„Kirchenanſtalten“ fort⸗ geſezt. Bei Pof.„Sch ule“ führt BAM. B arg blini aus: ein⸗ ſchüchtern ich an.— Gemeinderat in dieſer Frage hätte größere Erhebung gab. Vor der Abſtimmung erklärte noch BAM. Beck Wir baben bei der vorjährigen Voranſchlagsberatung einen An⸗ trag auf Anſtellung eines Schularztes angenommen. Es ſind aber leider die Mittel hierzu vom Gemeinderat verweigert wor⸗ den. In verſchiedenen Nachbargemeinden ſind bereits Schulärzte angeſtellt. Im Intereſſe der allgemeinen Geſundheitspflege ſet großer Wert darauf zu legen, die Kinder in der Schule ab und zu unterſuchen zu laſſen. Er hoffe, daß bei der diesjährigen Ber tung die Anſtellung eines Schularztes beſchloſſen wird. BAMk. Kuhn bemerkt hierzu, ſoviel ihm bekannt, wird ſich der Landtag mit dieſer Frage in nächſter Zeit beſchäftigen. Er rät, abzuwar⸗ ten, bis das Geſetz zuſtande kommt und hierzu die Vollzugsbeſtim⸗ mungen vorliegen. BAM. Becker iſt der Anſicht, daß man nich ſo lange warten ſoll, bis der Landtag das Geſetz erledigt hat. Von der Notwendigkeit eines Schularztes ſei man in der Bürgerſchaft überzeugt. Weiter ſei eine ſchärfere Milchkontrolle zu wünſchen. Zu der letzteren Angelegenheit ſtellt der Bürger⸗ meiſter feſt. daß die Milch in Ladenburg von ſehr guter Qug⸗ lität ſei. Es werden monatlich mindeſtens 10 Proben vorgenom⸗ men. Es mußte im Zeitraum eines Jahres nur eine Beſtrafung eintreten. Das ſei gewiß ein günſtiges Zeichen. BAM. Beed⸗ gen hält es für nötig zu konſtatieren, daß die Kinder vom Schul⸗ arzt nur eine eptl. Krankheit feſtgeſtellt bekommen, nicht aber au Koſten der Gemeinde behandelt werden ſollen. Beim Zuſchuß für den Ortstuberkuloſenausſchuß fordert BAM. Stoll, daß inbezug auf Wohnungskontrof etwas mehr geſchehen müſſe. Ihm ſei ein Haus bekannt, in de drei tuberkulöſe Erkrankungen vorkamen. Dieſe Wohnungen ſoll⸗ ten doch von den Leuten nicht ſo ohne weiteres weiter benützt den. Der Bürgermeiſter macht dem Vorredner den Bi wurf, warum er ihm dieſe Mitteilung nicht ſchon längſt gemacht habe. Selbſtredend werde für ſofortige Abſtellung des Mißſta geſorgt werden. Man könne doch dem Gemeinderat nicht zumu⸗ ten, daß er in alle Häuſer geht und die geſundheitlichen Ver niſſe unterſucht. Betr. Anſtellung eines Schularztes iſt B. Metzger etwas peſſimiſtiſcher Anſicht. Es ſoll gegebenenfalls eine genaue Abgrenzung der Rechte und Befugniſſe des und des Schulvorſtandes erfolgen. Es ſei ihm in dieſer Hin von Mannheim ungünſtiges zu Ohren gekomme möchte alſo ohne die Abgrenzung des Wirkungskreiſes beide⸗ toren auch im Intereſſe der Schule entſchieden abraten. Bürgermeiſter Reinmuth verſchiedene Schwierigkeiten, d Frage im Wege liegen, betont hatte, zieht BuM. Bar ſeinen diesbezügl. Antrag zurück und gibt ſich mit klärung des Vorſitzenden zufrieden, daß der Gemeinderat z Sache eine Vorlage ausarbeiten und dem Bürgerausſchuß breiten werde. 5„ Von der Wirtevereinigung liegt ein Antrag vor, die trolle der Bierpreſſionen auf Koſten der vorzunehmen, wie dies bei der Fleiſch⸗ und Milchkontr der Fall ſei. Den Antrag begründet BAM. Deck, Bürgermeiſter erklärt auf Anfragen aus der Verſ daß die Handhabung der Kontrolle der Bierpreſſionen ir Städten ſehr verſchieden ſei. Weiter ſtellt er feſt, daß meinde aus den Gebühren keinen Gewinn ziehe. Gemeind. Remelius iſt der Anſicht, daß es zu weit führen wün ſpruch erheben. 27 gegen 25 Stimmen abgelehnt. Krankenpflege“ tritt BAM. Becker d ſeiten des Staats etwas getan werde. Bürgermeiſterkonferenz hierauf einmal be Der Bürgermeiſter teilt mit, daß in dieſe denburg den benachbarten Gemeinden gegenüber a ſtehe. Der Aufwand beträgt 18 400 Mk., während er in denen gleichgroßen Nachbarſtädten kleiner ſei. BAM. Ba lini meint, es ſei eigentümlich, daß es in Baden ke chen Krüppelheime gebe. Diejenigen Heime, die meinden erhalten müſſen, verſchlingen bedeutende Suf Stckat ſolle einmal ein Heim errichten. Er bitte um ob auf den Städtetagen derartige Anregungen gegeben ſind. Wenn nicht, bitte er den Bürgermeiſter, auf die Fro ſondere Beachtung zu legen. Hierauf gibt der Bürger zur Antwort, daß auf den Städtetagen die Frage wiederho verſchiedenen Geſichtspunkten angeſchnitten worden BAM. Becker frägt an, wie es mit der vor einige⸗ gereichten Petition um Angliederung der Gem Gewerbegericht Mannheim ſtehe. Einer 500 Unterſchriften hätte man mehr Rechnung tragen ſollen. 2 verſchiedene Anfragen betr. des Stichs'ſchen Hauſe der Bürgermeiſter, dafür zu ſorgen, daß die tun des Hauſes(des älteſten Hauſes Ladenburgs), balt möglichſt geſchehen werde. Bezüglich der Petition wegen d werbegerichts, wiſſen man ja die Sachlage ſchon lange. meinderat habe die Forderung abgelehnt, weil hier dafür herrſche. BAM. Bargolini iſt der Anſich; Bei der Abſtimmung wurde der Antrag Bei Titel„Armen⸗ dürfen. Er hofft, daß ſich von ſeiten des Gemeinderats ein wohlwollenderes Entgegenkommen in der Geſper richtsfrage zeigt. Der Bürgermeiſter erblickt BaAM. Blaeß, daß bei Kaiſers⸗ und Großherzogs wie in früheren Jahren Bankette abgehalten wer Bürgermeiſter will die Anregung im Gemeinderat i gung ziehen. BAM. Becker erklärt, ſeine Fraktion we beſondere Aufwerfung einer Summe für allein dieſen Zw men. Sie ſtimme aber für die angeſetzte Geſamtſumme Mark. weil darin auch die Ausgaben für patriotiſche halten ſind. BAM. Günther tritt für die Erhöhn gütung an die Gemeinderäte von 90 auf 150 Mk. ein. Bargolini wünſcht die Vergütung in Form von heitsgeldern. BAM. Kuhn hält ein Averſum für Platze, da man auch Krankheitsfälle berückſichtigen Erhöhung der Vergütung wird gegen einige Stim nommen. Es fallen noch einige Bemerkungen übe zeit der Kanzlei, dann wurde in die Abſtimmung über d Voranſchlag eingetreten, die, wie heute Mittag bereits die einſtimmige Annahme des Voranſchl ſeine Fraktion die Poſ.„Schule“ nur deshalb debattelos gehen ließ, weil in nächſter Zeit bei Gelegenheit der Vorla neuen Schulhausprojektes die Schulverhältniſſe ſpeziell werden. Seine Fraktion werde dann ihre Wünſche vorbr Bürgermeiſter Reinmuth ſchloß ſodann um 71 Sitzung. 4. Seite. Geusral⸗Anzeiger.(Abendblatt.) Mannheim, 23. März. Aus dem Großherzogtum. * Ladenburg, 22. März. Ein aufſehenerregender Zwi⸗ ſchenfall trat geſtern nachmittag während der Vorbereitung zur Beerdigung der am Samstag verſtorbenen Frau Eliſabetha Fuchs in Neckarhauſen ein. Die Teilnehmer an der Beerdigung ver⸗ ſammelten ſich bereits vor dem Trauerhauſe, als eine Depeſche von der Staatsanwaltſchaft Mannheim eintraf, die die Be⸗ ſchlagnahme der Leiche anordnete. Ein anonymes Schreiben an die Staatsanwaltſchaft war die Urſache. Man vermutet, daß ein Verbrechen gegen das keimende Leben vorliegt. „ Weinheim, 22. März. Der Bauverein hielt heute abend ſeine 6. Generalverſammluſng ab. Der Verein hat im Jahre 1908—1909 infolge des allgemeinen wirtſchaftlichen Rückganges die Bautätigkeit eingeſtellt und erſt Ende 1909 wieder damit begonnen. Der Gewinn pro 1909 beträgt 2058 Mk., davon genehmigte die Generalverſammlung die Verteilung von 1336 M. als 4 Prozent Dividende. In den Aktiven ſtehen 21 Häuſer mit 194 785 Mk. Baukoſten, unbebaute Grundſtücke für 4409 Mk.(jetzt ebenfalls mit 7 Häuſern bebaut) und 11088 Mk. Bankguthaben. Die Paſſiva enthalten: 93 400 Mk. Anteilſcheine, 21862 Mk. Spareinlagen, 156066 Mk. Hypotheken. Die Verwaltungskoſten ſind überraſchend nieder, ſie betragen einſchließlich Hausmeiſter und Haftpflichtverſicherung 727.51 Mk. Der Vorſtand, die Herren Fr. C. Freudenberg, Max Hirſch und Ph. Zinkgräf, wurden wie⸗ dergewählt. * Baden⸗Baden, 22. März. Heute nachmittag war der Maſchiniſt Otto Remy der auf der Fremersbergſtraße arbeitenden Niederlahnſteiner Dampfwalze im Begriffe, während des Ganges der Maſchine zu ölen. Hierbei brachte er die rechte Hand in das Triebwerk, wobei ihm dieſe vollſtändig abgeriſſen wurde. * Donaueſchingen, 22. März. Die in Geiſingen be⸗ ſchäftigt geweſene Magd Agathe Metzger hat eingeſtanden, dort⸗ ſelbſt die Brände im Gaſthaus„zum Kranz“, im Hauſe ihres Dienſtherrn Böſch, ſowie in der Scheune des Privatiers Seitz ge⸗ legt zu haben. Sportliche Nundſchau. Luftſchiffahrt. Sc. Für den Lanzpreis, um den in dieſem Jahre auf dem Bodeuſee die Entſcheidung ſtattfindet, wird die Daimler Motoren⸗ Geſellſchaft mit einem Neubau herauskommen. Die Motorjacht wird miach den Plänen von M. H. Bauer auf der Werft von Engelbrecht in Zeuthen erbaut und ſoll einen Daimlermotor erhalten. Die ein⸗ gige Gegnerin im Kampf um den Lanzpreis, die Firma Sauver in Arbon(Schweiz), wird ebenfalls eine neue Yacht ins Gefecht ſchicken, während die dritte Konkurrentin früherer Jahre, die Firma Gebrüder Körting⸗Hannover, auf die Teilnahme anſcheinend ver⸗ gichtet, denn Körting wird im Langpreiſe nicht vertreten ſein. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Mauots„Erſchießung des Kaiſers Maximilian“ in der Mann⸗ heimer Kunſthalle. Den bekannte Kunſtſchriftſteller J. Meier⸗ Gräfe unterzieht in der„Frlf. Ztg. das durch Herrn Dr. Wichert für unſere Kunſthalle erworbene Bild einer längeven ein⸗ ſtens der Laje, zu keiner dieſer Kategorien. Man bennt nur dies eine Hiſtorienbild des Künſtlers. Es lag nahe, anzunehmen, dieſes könne unmöglich Manet vollkommen vepräſentieven, und ſo kam die Mannheimer Kunſthalle dank der Initiative ihres neuen Direk⸗ ſtors Fritz Wichert und dem ebenſo vertrauensvollen wie opfer⸗ willigen Enthuſiasmus einiger Mannheimer Kunſtfreunde billig zu einem glänzenden Debut. Die„Erſchießung“ iſt an Umfang der größte Manet und ſie gehört mit dem„Déjeuner ſur lherbe“, der „Ochmpia“, dem„Desboutin“, dem„Dejeuner à latelier“, der „Nang und„Chez le Peére Lathuille“ zu den Hauptwerken. In den letzten Wochen iſt dank der Entſchloſſenheit deutſcher Kunſt⸗ freunde die größere Hälfte der Hauptwerke in deutſchen Beſitz ge⸗ flangt. Wir können, wenn wir das dazu vechnen, ueis ſchon vorher üben die Grenze gekommen iſt, nahezu ſagen: Manet gehört uns. Und es bleibt uns nun nur noch übrig, den materiellen Beſitz in den geiſtigen zu verwandeln. Die Initiative der kleinen ſüd⸗ deutſchen Galerie hat nicht wenig zu dem Uebergewicht zu unſeren Gunſten beigetragen. Mannheim hat Glück gehabt. An der Lei⸗ tung der Kunſthalle iſt es, zu zeigen, daß es nicht unverdient war, daß den Griff nicht der Zufall beſtimmte. Es iſt imaer noch leicht, eine gute Sammlung moderner Bilder zu ſchaffen. Für 90 000 Mark, die das Bild gekoſtet hat, bekommt man kaum einen falſchen Lionardo. Es gehöven nur die Eigenſchaften dazu, deren die Maler ſolcher Bilder bedürfen: Wahrheit, Sachlichkeit, Freiheit. Der Anfang vexrpflichtet die Mannheimer Sammlung zu einem ſehr Hohen Niveau. Hält ſie es ein, ſo wird man ihr gern verzeihen, daß mam eine Nacht fahren muß, um ſich davon zu überzeugen. Albert Paſſermann wird ein zweimaliges Gaſtſpiel lam 13. und 15. Aprilh in Karlsruhe abſolvieren. Robert Schumann⸗Feier in München. Die diesjährigen in der Ausſtellung München 1910 ſtattfindenden Muſikfeſte werden eröffnet mit einer großen Robert Schumann⸗Gedenkfeier, die in den Tagen vom 20. bis 23. Mai abgehalten wird. In zwei Orcheſter⸗ und Chor⸗ konzerten in der Neuen Muſikfeſthalle(Prinz Ludwig⸗Halle) und in zwei Matineen im Münchener Künſtlertheater werden die charakteri⸗ ſtiſcheſten Schöpfungen des großen Romantikers zur Aufführung ge⸗ laugen. Als Chorvereinigungen werden der Oratorienverein Augs⸗ burg(Dirigent: Prof. Wilhelm Weber) und der Wiener a gapella⸗ Chor(Dirigent: Prof. Eugen Thomas] an den Aufführungen beteiligt ſein. Ferner wirken mit: Wilhelm Backhaus(London), Hofopern⸗ füänger Jean Buyſſon(Wien), Hofopernſänger Charles Cahier(Wien), Tilly Chanbley⸗Hinken(Würzburg),, Hoftheaterintendant Gregori, k. k. Hofſchauſpieler(Wien), Kammerſänger Alexander Heinemann(Berlin), das Petri⸗Quartett(Dresden). Den orcheſtralen Teit beſtreitet dasKonzertvereins⸗Orcheſter(München) unter Leitung be Löwe(Wien). Eeine halbe Stunde 125 000 Mark. Das Gründungskonſor⸗ tium für die Große Oper in Berlin beabſichtigbe, kurz vor dem Inkrafttreten der Charlottenburger Wertzuwachsſteuer die erforderlichen Terrains am Kurfürſtendamm zu erwerben. Indeſſen verzögerten ſich die Verhandlungen ſo lange, daß die Umſchreibung der Grundſtücke erſt am Tage vor der Einfühvung der Steuer hätte erfolgen können. An dieſem Tage erſchienen, wie die„Bauwelt“ eldet, die Indereſſenten auf dem Amtsgericht erſt eine halbe Stunde nachdem der Amtsrichter bereits fortgegangen war, ſo daß nunmehr die Steuer bezahlt werden muß. Die verſpätete halbe Stunde bedeutet einen Verluſt von 125 000 M. Das Deftizit der beiden Wiener Hoftheater im abgelaufenen Spielfjahr beträgt 2 400 000 Kronen. Die Witwe Hebbels, die frühere Hofſchauſpielerin Chriſtine — die erſt kürzlich ihren 90. Geburtstag feierte, iſt jetzt in te befür Von Jag zu CJag. Die„B..“ meldet aus Potsdam: Ein Berliner Oie⸗ r verſuchte geſtern hier im Waldparke ſich durch Er ſchie⸗ d ſchwer erkrankt, daß man für die Greiſin das Aeußerſte et — Wieder eine Liebestragödie. Berlin, 23. sen zu töten. Es iſt ein 20jähriger Laufburſche und eine 16⸗ jährige Arbeiterin. Beide wurden ſchwer verletzt nach dem Krankenhauſe verbracht. — Ein deutſcher Ingenieur in Italien verunglückt. Berlin, 23. März. Der Lokal⸗Anzeiger meldet aus Neapel: Der aus Siegen gebürtige Ingenieur Oskar Felde, der bei den Iwawerken angeſtellt war, wurde bei dem Brückenbau durch einen herabfallenden Eiſenträger zerſchmettert. Der Leiter der Brückenarbeit, der Monteur Jakob Faermann, iſt ſeitdem verſchwunden. — Die alte Geſchichte. w. Exin, 23. März. Beim Feueranzünden mit Petroleum gerieten die Kleider einer Arbei⸗ terfrau in Brand. Sie ſelbſt und ihr kleines Kind wurden ſo ſchwer verletzt, daß ſie bald darauf ſtarben. Letzte Nachrichten und Telegramme. W. Frankfurt, 23. März. Der Kronprinz von Griechenland iſt heute vormittag in Begleitung ſeines Adju⸗ tanten von Paris hier eingetroffen und hat wieder im Esplanadehotel Wohnung genommen, wo ſeine Familie ſchon ſeit etwa vier Monate wohnt. W. Straßburg, 23. März. Der Herausgeber und Redakteur Stücklen des inzwiſchen eingegangenen Sim⸗ plicius wurde heute von der Strafkammer wegen Beſchimpfung von Einrichtungen der katholiſchen Kirche zu 5 Tagen Ge⸗ fängnis verurteilt, und zwar wegen eines Artikels betitelt „Staatsverbrecher“. Wegen eines anderen Artikels, der eben⸗ falls unter Anklage ſtand, wurde er freigeſprochen. W. Stuttgart, 23. März. Den Ständen iſt ein Geſetz⸗ entwurf betr. den Nachtrag zum Etat zugegangen, durch den ein zur Deckung des durch Vollzug des Volksſchul⸗ geſetzes notwendig werdenden Aufwand von 321841 Mark ge⸗ fordert werden. * Tiflis, 23. März. In der Nähe der Station Nigoliti brachten geſtern Räuber einen Güterzug, in dem ſich ein Kaſſen⸗ beamter mit der Löhnung für Bahnarbeiter befand, zum Entglei⸗ ſen, wobei ein Schaffner getötet wurde; die Lokomotive und zehn Wagen wurden zertrümmert. Die Räuber eröffneten ein Feuer auf den Zug, das von den Polizeibeamten, die den Kaſſenbeamten begleiteten. erwidert wurde. Der Kaſſenbeamte wurde getötet; drei Polizeibeamte wurden verwundet. Die Räuber, denen es nicht gelang, das im Zuge befindliche Geld zu rauben, ſind ent⸗ flohen. * Newyork, 22. März. Die amerikaniſche Friedens⸗ und Schiedsgerichtsgeſellſchaft hielt heute im Aſtorhotel ihr Jahresbankett ab, bei dem Präſident Taft und der deutſche Botſchafter Graf Bernſtorff ſowie der mexikaniſche Botſchafter de la Barra als Ehrengäſte die Hauptreden hielten. Präſi⸗ dent Taft trat lebhaft für die Ideen der Geſellſchaft ein. Man könne allerdings nicht erwarten, daß irgend ein Land jetzt die Verſicherung des Friedens verwendete und die Heeres⸗ und Flottenrüſtungen aufgebe. Er wolle auch nicht inkon⸗ ſequent erſcheinen, indem er hier für den Frieden und das Schiedsgerichtsweſen eintrete und ſich gleichzeitig bemühe, für dieſes Jahr vom Kongreß zwei neue Schlachtſchiffe zu er⸗ wirken. Er hoffe, daß Amerika dieſe Politik fortſetzen könne, bis der Panama⸗Kanal vollendet ſei, der wegen der nahen Verbindung der beiden Küſten eine Verdoppelung der ameri⸗ kaniſchen Flotte bedeuten würde. Vielleicht aber werde bis dahin ein Mittel zur Einſchränkung der Rüſtungen ge⸗ funden und angenommen ſein, denn die dahinzielende allge⸗ meine Bewegung ſei nicht aufzuhalten. Er ſei der Anſicht, daß ſelbſt Fragen der nationalen Ehre dem Schiedsgericht unter⸗ breitet werden könnten. Ohne die Japaner direkt zu er⸗ wähnen, befürwortete der Präſident die Ermächtigung des Präſidenten der Bundesgerichte zur Erledigung der Klagen wegen Verletzung der Rechte von einzelnen Ausländern in den einzelnen Bundesſtaaten. Graf Bernſtorff führte in einer längeren mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Rede aus, Deutſchland habe eine herzliche Sympathie für die Idee, Fragen, welche nicht die nationale Ehre oder die Lebens⸗ intereſſen einer Nation berührten, auf dem Wege des Schieds⸗ ſpruches zu erledigen und betonte die ausſchließlich friedlichen Zwecke der deutſchen Flotte. Der Bäckergehilfenſtreik in Karlsruhe. Karlsruhe, 23. März. Ein großer Teil der Bäcker⸗ gehilfen, ungefähr 200, iſt vergangene Nacht in den Streik getreten und nur in wenigen Betrieben, die den Forderungen der Gehilfenſchaft jetzt noch Rechnung trugen und von der Lohnkommiſſion bekannt gegeben worden ſind, gearbeitet worden. Einige Bäckereibetreibe haben die Forderungen der Gehilfen ſchon ſeit längerer Zeit bewilligt. An der Lohn⸗ bewegung beteiligt ſind außer dem Verband die drei hieſigen Gehilfenvereine. Die Vermittelung des Gewerbegerichts, des Fabrikinſpektors Dr. Bittmann zwiſchen dem Geſellenausſchuß und der Lohnkommiſſion der Meiſter hatte negativen Erfolg. Die Forderungen der Bäckergehilfen betreffen: Beſeitigung der Koft beim Meiſter. Gleichzeitig erſtreben ſie eine Lohn⸗ erhöhung. Bisher wurden bezahlt: Für junge Gehilfen nach zurückgelegter dreijähriger Lehrzeit 6, 7 und 8 Mark pro Woche, für Teigmacher 8, 9 und 10 Mark und für Schießer 10, 11 und 12 Mark. Nur einzelne Schießer erhielten bisher 13 und 14 Mark. In den Forderungen verlangen nun die Gehilfen(ohne Koſt aber mit Logis) für Schießer pro Woche 24., für Teigmacher 21 und 22 M. und für jüngere Ge⸗ hilfen 19 M. Außerdem erſtreben ſie eine Einſchränkung der übermäßigen Lehrlingshalterei. Die Bäckergehilfen ſtützen ihre Forderungen darauf, daß das Mehl gegenüber dem Höchſt⸗ preis vom vorigen Jahre um—5.pro Sack zurückge⸗ gangen ſei und ferner, daß das Oktroi vom 1. April in Weg⸗ fall kommt. Eiſenbahnunfall. * Stuttgart, 23. März. Von der württembergiſchen Maſchine des Berlin⸗Mailänder Schnellzuges, der um 7 Uhr 52 Min. morgens in Stuttgart eintreffen ſollte, braͤch heute früh in der Nähe von Mockmühl eine Achſe. Der Zug mußte halten und warten, bis eine Hilfsmaſchine von Heilbronn requiriert war, die ihn dann mit 1ſtündiger Verſpätung nach Stuttgart weiterführte. Verunglückt iſt niemand. Reformen in der Staatsverwaltung in Heſſen. wW. Darmſtadt, 23. März. Die 2. Kammer nahm im Ein⸗ verſtändnis mit der Regicrung einen Antrag an, aus Ver⸗ tretern des Landtages und der Regierung eine Kommiſſion zu bilden, die Vorſchläge zur Vereinfachung und Verbilligung der Staatsverwaltung ausarbeiten ſoll und wählte 5 Mitglieder in die Kommiſſion. Nachdem die 1. Kammer den Antrag der zweiten Kammer angenommen und ſämtliche Meinungsverſchiedenheiten zwiſchen beiden Häuſern über Staatsvoranſchläge beſeitigt wor⸗ den, ſind, vertagten ſich beide Kammern auf unbeſtimmte Zeit. Wiederaufnahme des Meineidsprozeſſes Schroeder. wW. Eſſen, 28. März.(Priv.⸗Telegr.) Das Oberlandes⸗ gericht in Hamm gab dem Antrage des Rechtsanwalts Nie⸗ meyer auf Wiederaufnahme des im Jahre 1904 verhandelten teineidsprozeſſes Ludwig Schroeder und Genoſſen ſtatt und ordnete eine neue Verhandlung an. Die Verhandlungen zwiſchen Baden und Preußen über Schiffahrtsabgaben ſind abgeſchloſſen. * Berlin, 23. März. In der Frage der Schiffahrtsabgaben auf deutſchen Flüſſen ſind Preußens Verhandlungen mit Baden erfolgreich abgeſchloſſen. Die Schlußabſtimmung im Bundesrat findet am 28. April ſtatt. Feuer im Thorner Telegraphen⸗ und Fernſprechamt. wW. Thorn, 28. März. Im Telegraphen⸗ and Fern⸗ ſprechamte iſt Feuer ausgebrochen. Die Fernſprechlinie iſt vollſtändig unterbrochen Die Telegramme von und nach 8 7 werden wahrſcheinlich erhebliche Verzögerungen er⸗ eꝛ:den. Ovation für Graf Khuen. * Budapeſt, 23. März. Aus allen Landesteilen werden Sympathiekundgebungen für die im Abgeordnetenhauſe ver⸗ wundeten Miniſter gemeldet. In dem Klub der Regierungs⸗ partei wurden dem Miniſterpräſidenten große Ovationen dargebracht. Auf eine Anſprache erwiderte Graf Khuen⸗ Hedervary, keinerlei Angriffe, wie ſie auch immer geartet ſein mögen, würden ihn in ſeinen Entſchlüſſen wankend machen. Er bedauere nur, daß die Haltung einiger Abge⸗ ordneter dem Parlament Abbruch getan habe. Wie verlautet, werden die Neuwahlen in kürzeſter Zeit angeordnet. Der Reichskanzler beim Papſte. * Rom, 23. März. Reichskanzler v. Bethmann⸗Holl⸗ weg begab ſich in Begleitung des preußiſchen Geſandten beim Vatikan, von Mühlberg, zum Vatikan und wurde um 11½ Uhr vom Papſte in Aſtündiger Audienz empfangen. Alsdann ſtattete der Reichskanzler dem Unterſtaatsſekretär Mery del Val einen Beſuch ab und kehrte von dort in die preußiſche Ge⸗ ſandtſchaft zurück. Zum Beſuche des Reichskanzlers in Rom. W. Ro m, 23. März. Der König verlieh dem deutſchen Botſchafter, Freiherrn v. Jag ow, das Großkreuz des St. Mauritius und Lazarusordens und dem Geſandten von Flotow das Großkreuz der italieniſchen Krone. Die Fürſtenzuſammenkunft in Konſtantinopel. * Konſtantinopel, 23. März. Der Sultan gab geſtern zu Ehren des Königs und der Königin von Bulgarien ein Gala⸗ diner, an dem u. a. der türkiſche Thronfolger, die den König begleitenden Miniſter, ſämtliche Botſchafter und Geſandten, der Großweſir und die Miniſter teilnahmen. Der Sultan ſaß zwi⸗ ſchen dem König und der Königin, an deren Seite der deutſche Botſchafter Platz genommen hatte. Arbeiterbewegung. w. Philadelphia, 23. März. Obwohl die Bemügungen der vermittelnden Perſonen nicht zu der Beilegung des Streiks geführt haben, nahmen 25000 Straßenbahnarbeiter und Weber, die im Sympathieſtreik ſtanden, die Arbeit wieder auf. Verliner Drahtbericht. [Von unſerem Berliner Bureau.) Verhaftete Spione. Berlin, 23. März. Aus Kiel wird gemeldet: Vor einigen Monaten wurde in Straßburg(Elſaß) ein Konſortium von Spionen verhaftet, das des Landesverrats überführt wor⸗ den iſt. Unter den Verhafteten befindet ſich auch ein Agent Weißhaupt, der ſeine Tochter der Mittäterſchaft beſchuldigt hatte. Die Tochter, die daraufhin vor einiger Zeit in Kiel polizeilich feſtgenommen wurde, iſt heute wieder aus der Haft entlaſſen worden, weil ſich ihre Schuldloſigkeit herausgeſtellt hatte. Da⸗ gegen haben polizeiliche Ermittelungen ergeben, daß die in Straßburg feſtgenommenen Spione ſich geheimgehaltene Marine⸗ Dokumente aneigneten und über die Weſtgrenze gebracht haben. Der Unterſuchungsrichter des Reichsgerichts iſt ſeit einigen Tagen in Kiel, um eine Reihe von Zeugen in dieſer Angelegenheit zu vernehmen. Militäriſche Ernennungen. Berlin, 23. März. Oberſt v. Klein vom Kaiſer. Alexander⸗Regiment in Berlin wurde zum Kommandeur des 1. Garde⸗Regiments in Potsdam und der frühere Kommandeur dieſes Regiments v. Williſen zum Brigade⸗Kommandeur in Hannover ernannt. Der Kommandeur der 22. Diviſion in Kaſſel, Generalleutnant vb. Plettenberg wurde zum Kommandeur des 9. Armeekorps in Altona ernannt. Ein furchtbares Eiferſuchtsdrama in einem Theater. Berlin, 23. März. In einem Theater in Algier hat ſich geſtern abend ein furchtbares Eiferſuchtsdrama abgeſpielt. Ein Mädchen, Maria Alez, war in der Parterre⸗Loge neben ihrem Liebhaber Apesquino, der, um mit ihr leben zu können, ſeine Frau und zwei Kinder im Stich gelaſſen hatte. Frau Apes⸗ quino, die wieder ihrer Entbindung entgegenſah, hatte den Vor⸗ ſatz gefaßt, ſich an ihrer Nebenbuhlerin zu rächen. Geſtern folgte ſie dem Paare ins Theater. Unter dem Mantel hielt ſie ein Ge⸗ fäß mit Vitriol und ein Raſiermeſſer verborgen, Kopf und Ge⸗ ſicht hatte ſie mit einem Tuch eingehüllt. Auf dem Arm trug ſie ihr jüngſtes Kind. Als ſie das Paar in der Loge bemerkte, gab ſie das Kind einer Nachbarin und goß der Maria Alez das Vitriol ins Geſicht. Während die Unglückliche ein furchtbares Geſchrei ausſtieß, faßte die raſende Frau das Raſiermeſſer und begann ihrer Nebenbuhlerin den Hals zu durchſchneiden. Man konnte Maria Alez nur mit Mühe den Händen der Raſenden entreißen. Sie iſt furchtbar verſtellt und wird jedenfalls das Augenlicht verlieren. Ein junges Mädchen von 23 Jahren, das in der Nähe von Alez ſaß, wurde durch das Vitriol ebenfalls an den Haaren und an den Kleidern verbrannt. Räuberiſcher Ueberfall auf ein Gnt. Berlin, 23. März. Aus Breslau wird gemeldet: Wie bon der ruſſiſchen Grenze gemeldet wird, iſt das Gut Doma⸗ niwize von 20 bewaffneten Banditen überfallen worden. Ein Wächter und ein Maſchiniſt, die Wache hielten, wurden gefeſſelt und in der Nähe des Gartens ermordet. Im Schloß fanden bei einem Kampfe mit den Banditen die Schweſter des Beſitzers und ein Vetter von ihnen den Tod. Nachdem die Räuber das ganze Haus ausgeplündert hatten, entkamen ſie unbekannt. 55 * erfpeulich iſt. Gefchäftlich Im heutigen Juſerat„Oſter⸗Sonder Verkauf“ des Warenhaus Kander verſteht ſich der Preis von M..90 für ½ Dutzend Herren⸗Stehkragen bis 7 em hoch. Wir ver⸗ weiſen hierauf beſonders. Volkswirtschaft. Statiſtik des Außenhandels. Der Präſident des Kaiſerl. Statiſtiſchen Amts hat unterm 14. März an ſämtliche Handelskammern folgendes Schreiben ge⸗ richtet: „Das Rundſchreiben vom 14. September 1909, in dem ich auf die Notwendigkeit gewiſſenhafter Ausfüllung der ſtatiſtiſchen Ausfuhrmeldeſcheine hinwies, hat zu dem in der Nr. 16 vom 22. Januar 1910 der Zeitſchrift für Handel und Gewerbe ver⸗ öffentlichten Schreiben einer Handelskammer an den deutſchen Handelstag Veranlaſſung gegeben. In dieſem Schreiben wird unter anderem geſagt,„daß es durchaus keine Seltenheit ſei, daß gewiſſenhaft ausgefüllte Anmeldepapiere wegen ganz unweſentlicher Fragen, die auf die Beſtimmung des Zollſatzes gar keinen Einfluß hätten, zurückgegeben worden ſeien.“ Dieſe Angabe und der Umſtand, daß die Beſchwerde der be⸗ treffenden Handelskammer zum Gegenſtand einer Umfrage ge⸗ macht worden iſt, legt die Vermutung nahe, daß über die Anforderungen der Handelsſtatiſtik in den Exportkreiſen vielfach noch unrichtige Anſchauungen beſtehen. Ich beehre mich dem⸗ gegenüber darauf hinzuweiſen, daß die Beſtimmung eines Zoll⸗ ſatzes bei der Ausfuhr und bei den Angaben für die Statiſtik überhaupt nicht in Frage kommen. Die Angaben, die der deutſche Verſender in den Ausfuhr⸗ anmeldeſcheinen zu machen hat, dienen ausſchließlich den Zwecken der Handelsſtatiſtik. Die Ausfuhranmeldeſcheine begleiten die Waren nicht ins Ausland, ſondern werden vor dem Grenzüber⸗ tritte von den deutſchen Beamten zurückbehalten, welche die An⸗ gaben dem Kaiſerl. Statiſtiſchen Amte übermitteln. Mit der Sammlung der Ausfuhranmeldeſcheine an der Grenze iſt keiner⸗ bei Zollmaßregel verbunden. Ferner iſt jede mißbräuchliche Ver⸗ wendung der Angaben ausgeſchloſſen. Die Wichtigkeit der Han⸗ delsſtatiſtik, die unter anderem auch bei der Handelsvertrags⸗ verhandlungen mit fremden Staaten eine weſentliche Grundlage bildet, erfordert— im eigenſten Intereſſe unſerer Induſtrie und unſeres Handels— möglichſte Zuverläſſigkeit und Vollſtändigkeit der Angaben. Nur wo dieſe Vollſtändigkeit zu wünſchen übrig läßt und die vorſchriftsgemäße Unterbringung einer Ware unter eine ſtatiſtiſche Rummer auf Grund der Angaben nicht möglich ift, erheben die Grenzübergangsſtellen Rückfragen. Wenn die auf der Rückſeite der Ausfuhrmeldeſcheise aufgedruckten Erläu⸗ terungen und die Angaben des Statiſtiſchen Warenverzeichniſſes und des Alphabetiſchen Verzeichniſſes hierzu beachtet werden, können Rückfragen in den meiſten Fällen vermieden werden. Sollten in einzelnen Fällen Zweifel über die Angaben der Gat⸗ tung der Waren beſtehen, ſo dürfte es empfehlenswert ſein, die zuſtändige Zollbehörde am Wohnorte des Verſenders um Aus⸗ kunft anzugehen. Ich würde es mit Dank anerkennen, wenn die Intereſſenten des dortigen Bezirkes auf den Inhalt diefſes Schreibens hinge⸗ wieſen wurden.“ Die Handelskammer hatte im Laufe des Monats Februar eine Umfrage bei den am Außenhandel beteiligten Firmen darüber veranſtaltet, ob Beſchwerden über die Behandlung der Anmelde⸗ papiere vorliegen, obwohl eine größere Anzahl Firmen dieſe Um⸗ frage beantwortet hat, waren nur in ganz vereinzelten Fällen Beſchwerden feſtzuſtellen. Wiederholt wurde mitgeteilt, daß in der letzten Zeit die Rückfrage bezügl. der Ausfüllung der ſtatiſti⸗ ſchen Anmeldeſcheine aufgehört habe, vermutlich weil die Aus⸗ füllung der Scheine ſeitens der Verſender genauer vorgenommen wird. Die einzige Beſchwerde, in der ein beſtimmter Fall er⸗ wähnt wird, wurde dem Handelstag übermittelt. Städtiſche Kohlenkieferung. (Ein überraſchendes Submiſſionsreſultat.) Unter dieſer Ueberſchrift ſchreibt der„Frankf. General⸗Anz.“: Die Stadt Frantfurt hat in den letzten fünf Jahren den geſamten Bedarf an Kohlen für ihre Aemter und Betriebe durch das Kohlenkontor bezogen und die vom Syndikat vorgeſchriebenen Preiſe bezahlt. Die außerhalb des Syndikats ſtehenden Firmen zamen für die Stadt nicht in Betracht gegenüber der mächtigen Vereinigung, welche die Förderung und den Vertrieb der Kohle faſt gänzlich monopoliſtert hatte. Es wwar ein erhebliches Quantum, welches die ſtädtiſchen Feuerſchlünde alljährlich verſchlangen und im ſtädtiſchen Säckel machte ſich der Kohlenkonſum durch eine erheb⸗ liche Summe bemerkbar. Zum erſtenmale ſeit fünf Jahren hat die Stadt eine Submiſſion auf Lieferung der Kohlen für ihre Aemter ausgeſchrieben und die Montag erfolgte Eröffnung der Angebote hat überraſchende Ergebniſſe gebracht. Ein⸗ mal, daß neben dem Kohlenkontor auch außerhalb des Syndikats ſebhende Firmen ſich an der Submiſſion beteiligten und dann, daß ganz erheblich ermäßigte Preiſe für die Kohlen gefor⸗ dert wurden. Die Nichtſyndikatsfirmen forderten für die verſchiedenen Sorten Kohlen einen durchſchnittlich um 12 Mark bro Doppelwaggon geringeren Preis, als ihn die Stadt im Jahre 1909 bezahlbte. Noch überraſchender war aber das Angebot des Kohlenkontors, das, ſeiner ſeitherigen Gepflogenheit entgegen, ſich zum erſtenmale an einer Submiſ⸗ ſion beteiligte und die Syndikatspreiſe unterbot. Seine Forderung blieb bis zu 26 Mark hinter dem ſeither von ihm für den Doppelwaggon bezogenen Preis aurück, obwohl das Syndikat keine Preisermäßigung hatte ein⸗ kreten laſſen. Da etwa zwanzig Sorten Kohlen für die Stadt zu liefern ſind und der Preisabſchlag nicht für jede Sorte gleich iſt, ſo läßt ſich die Erſparnis, welche die Stadt für das Jahr macht, nicht genau feſtſtellen, ſie wird aber von Sachkennern auf 50—60 000 Mark geſchätzt. Hierbei kommen nur die ſtädtiſchen Aemter und nicht die Betriebe in Frage, welche mehr als das Dov⸗ belte des auf 2200 Doppelwaggons angenommenen Verbrauchs der Aemter jährlich konſumieren. Die Stadt hat alſo in den letzten fünf Jahren unter Zugrundelegung der Ergebniſſe der geſtrigen Submiſſion wahrſcheinlich etwa eine Viertelmillion Mark mehr bezahlt, als dies beim freien Wettbewerb der Fall geweſen wäre. Das iſt ein Betrag, der bei der Feſtſetzung des ſtädtiſchen Haushaltsplans erheblich in Betracht kommt und der eine Erſparnis nach ſich zieht, die bei dem geſpannten Etat hoch⸗ Es wird aber auch die Nutzanwendung aus den Er⸗ gebniſſen der Submiſſion zu ziehen ſein, nachdem ſich herausgeſtellt hat, welchen Einfluß ein Konſumert von der Bedeutung der Stadt Franffurt für die Preisbildung hat. 8 Eoine Einigung im Sipiritusgewerbe. Wie das„Berl. Tagebl.“ meldet, ſchweben gegenwärtig ver⸗ trauliche Beſprechungen zwiſchen einigen Intereſſenten des Spiri⸗ tusgewerbes, die eine völlige Einigung aller Zweige zum Ziele haben. In erſter Reihe iſt hierbei gedacht an eine Ver⸗ ſrändigung zlviſchen der Spirituszentrale und ihren Outſiders, den ſogenannten ringfreien Fabriken. Wer hierbei die treibende Kraft iſt, bleibt zurzeit noch eine offene Frage. Auf der einen Seite werden die Outſiders von beteiligten Kreiſen be⸗ arbeitet, der Spirituszentrale beizutreten, auf der anderen Seite lzegt für ſie ein Anlaß zum Aufgeben des Kampfes gegen die Zentrale in den ungünſtigen Beſtimmungen des neuen Brannt⸗ weinſteuergeſetzes, das die Lage der ringfreien Fabriken weiter verſchlechtert. Im Zuſammenhang mit den Einigungsbeſtrebungen dürfte der Druck ſtehen, den gegenwärtig das Hefeſyndikat auf die Outſiders der Spirituszentrale ausübt. Denn im Hefe⸗ ſyndikat ſind mehrere Betriebe vereinigt, die nicht dem Spiritus⸗ ſyndikat angehövren. Um nun dieſe der Zentrale zuzuführen, hat die Spirituszentrale reſp. einige ihrer Mitglieder den Outſiders ein Ultimatum bis 9. April für den Anſchluß an die Zentrale ge⸗ ſtellt und droht im Falle der Ablehnung mit der Errichtung von Konkurrenzfabriken, was ihr durch Umwandlung einiger ihrer Melaſſefabriken möglich iſt. In eingeweihten Kreiſen glaubt man, daß die im Hefeſyndikat vereinigten OQutſiders dieſer„ſanften Ge⸗ walt“ ſich fügen und der Zenträle beitreten werden, um den Be⸗ ſtand des Hefeſyndikats nicht zu gefährden.— Einen Anſtoß zu den Einigungsbeſtrebungen ſoll unter anderem die Tatſache gegeben haben, daß die Abnehmer der Spritinduſtrie, die Großdeſtillateure, eine Konvention zu gründen beabſichtigen, ſo daß ſich alsdann im Spiritusgewerbe zwei Organiſationen— Herſteller und Ver⸗ braucher— gegenüberſtehen. Zu dieſem Zwecke wird es als erfor⸗ derlich bezeichnet, daß die Organiſation der Herſteller vollſtändig geſchloſſen iſt. Bom Geldmarkt. An der heutigen Börſe war Geld ziemlich un⸗ verändert. Privatdiskonten 358 pCt., tägliches Geld ca. 4 pEt. Münchener Stadtanleihe. Der Stadt München iſt jetzt die Ge⸗ nehmigung zur Ausgabe von M. 17.50 Mill. 4proz. Anleihe erteilt worden. Lokomotivfabrik Krauß u. Co.,.⸗G., München. Das Betriebs⸗ jahr 1909 ergab einſchließlich 150 639 M.(i. V. 68 385.) Vor⸗ trag einen Reingewinn von 754 224 M.(i. V. 1 390 800.). Der Aufſichtsrat beſchloß, der auf den 23. Abpril ds. Is. anbe⸗ raumten Generalverſammlung die Verteilung einer Dividende von 9 Prozent(i. V. 13 Prozent) vorzuſchlagen. Die Mechaniſche Bindfadenfabrik Immenſtadt erzielte nach M. 146 143(i. V. M. 133 536) Abſchreibungen einen Rein⸗ gewinn von M. 477915(M. 413 070), über deſſen Verwendung wiederum nichts geſagt wird. Das Aktienkapital beträgt M. 1,40 Millionen. *** Telegraphiſche Handelsberichte. * Freiburg, 283. März. Die Stadt Freiburg i. Br. hat beſchloſſen, von dem Reſt des im Jahre 1907 ſtaatlich genehmigten 15 Millionen Mark⸗Anlehens weitere Aproz., auf den Inhaber lautende Teilſchuldverſchreibungen im Betrage von 8 000 000 M. auf 11. April 1910 auszugeben. Berlin, 23. März. Der Gewinn der Oberſchleſiſchen Eiſen⸗Induſtrie.⸗G. in Gleiwitz für 1909 beträgt M. 1 307 454 (gegen M. 2341826 i..); zu Abſchreibungen werden Mark 1 200 000(gegen M. 1 200 000 i..) verwandt. Eine Divi⸗ dende gelangt mithin nicht zur Verteilung(Vorjahr 1½9). Gegenwärtig iſt die Geſellſchaft befriedigend beſchäftigt. Die er⸗ zielten Preiſe für die Hauptfabrikate(Stabeiſen und Draht⸗ waren) ſind nicht unweſentlich beſſer als im Abſchlußjahr. Zahlungseinſtellungen. »Hanau, 23. März. In einer Verſammlung der Gläu⸗ biger der Bijouteriewarenfirma Steinharder u. Co., in der faſt ſämtliche Gläubiger vertreten waren, machte laut Frlf. Ztg. Rechtsanwalt Dr. Nußbaum im Namen der Firma einen Ver⸗ gleichsvorſchlag, wonach die Gläubiger 50 Prozent ihrer For⸗ derungen in Raten erhalten ſollen. Die Gläubiger hielten dieſen Vorſchlag für annehmbar, verlangten jedoch einige weitere Garan⸗ tien zu beſchaffen, worüber dann am 30. ds. Mts. eine weitere Gläubigerverſammlung Beſchluß faſſen ſoll. Vereinigte Berlin⸗Frankfurter Gummiwarenfabriken. * Berlin, 23. März. In der Generalverſammlung der Vereinigten Berlin⸗Frankfurter Gummiwarenfabriken wurde lt. Frkf. Zeitung mitgeteilt, daß Geſchäft ſei zufriedenſtellend. In⸗ folge der geſtrigen Erhöhung der Fabrikatpreiſe ſei ein befrie⸗ digendes Reſultat für das laufende Jahr zu erwarten. Neues vom Dividendenmarkt. * München⸗Gladbach, 23. März. Die Gladbacher⸗ Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft ſchlägt eine Dividende von 150 Mark wie im Vorjahre für die Aktie ſowie Beſeitigung der Solan⸗ wechſel vor. Die Gladbacher Rückverſicherungsgeſellſchaft ſchlägt 30 Proz. li. V. 20 Proz.] Dividende vor und ebenfalls die Be⸗ ſeitigung der Solanwechſel.(Frlf. Ztg.) * Nürnberg, 23. März. In der Generalderſammlung der Metallwarenfabrik vorm. Dannhorn.⸗G. in Nürnberg wurde lt.„Frkf. Ztg.“ die Dividende auf 7½ Proz.(i. V. 7 Proz.) feſtgeſetzt und mitgeteilt, die Fabrik ſei gut beſchäftigt und die Auftragsmengen befriedigend, ſodaß wieder ein günſtiges Ergeb⸗ nis zu erwarten ſei. * Leipzig, 23. März. In der General⸗Verſammlung der Kammgarnſpinnerei zu Leipzig, welche die Verteilung von 13½ Proz. Dividende(i. V. 8 Proz.) genehmigte, wurde von der Verwaltung mitgeteilt, daß das Unternehmen bis Ende Juli vollbeſchäftigt ſei und zwar zu guten Preiſen. Mit der Bearbei⸗ tung der neuen Schur ſei man in dieſem Jahre viel weiter, als in den früheren Jahren.(Frkf. Ztg.) * Deſſau, 23. März. In der General⸗Verſammlung der Kontinentalen Gas⸗Geſellſchaft wurde lt.„Frkf. Ztg.“ eine Dpidende von 9 Prozent genehmigt * Bremen, 23. März. Die Aluminium⸗ und Magneſium⸗Fabrik.⸗G. Hemelingen verteilt 1t. „Frkf. Ztg.“ 7½ Proz.(i. V. 0 Proz.) auf die Vorzugsaktien und 4 Prozent li. V. 0 Proz.) auf die Stammaktien. * Berlin, 23. März. Die Nordſtern⸗Lebensver⸗ ſicherungs⸗Aktien⸗Geſellſchaft ſchlägt lt.„Frlf. Ztg.“ wieder 180 Mk.(wie i..) Dividende vor. * Berlin 23. März. Die Nordſtern⸗Unfall⸗ und Altersverſicherungs⸗A.⸗G. in Berlin verteilt lat.„Frkf. Zig.“ wieder 12 Proz. Dividen de(wie im Vorj.) * Berlin, 23. März. Die Aſchinger⸗A.⸗G. in Ber⸗ lin ſchlägt lt.„Frkf. Zig.“ wieder 8 Proz. Dividende vor. * Hannover, 23. März. In der heutigen General⸗Ver⸗ fammlung der Hannoverſchen Straßenbahn wurde die Verteilung von 3 Prozent Dividende auf die Vorzugs⸗Aktien lt.„Irkf. Ztg.“ genehmigt. Auleiheüberzeichnung. *London, 28. März. Die Konſtantinopeler Stadt⸗ aulebe wurde lt.„Fieß Ztg.“ ſtark übergeichnet. Vom amerikaniſchen Eiſen⸗ und Stahlmarkt. *London, 23. März. Nach dem Jericht des„Iron Monger aus Philadelphia vom amerikaniſchen Eiſen⸗ und Stahlmarkt iſt die Tendenz in Eiſen und Stahl weiten gebeſſert, beſonders durch die ermutigende Situakion des Arbeitsmarktes. Die Käufer ſondierey den Roheiſenmarkt für größere Aöſchlüſſe. Die Situation für nörd⸗ liches Eiſen zeigte nur noch wenige ſchwache Punkte. Die ſtatiſtiſche Poſition der öſtlichen Hütten iſt günſtig bet abnehmenden Vorräten. Südliches Eiſen liegt feſt. Schmiedeeiſen iſt träge, baſiſches Eiſen per April⸗Juni⸗Lieferung wird zu 18 Dollar in ziemlichen Mengen gehandelt, Fertigmaterial ausgenommen. Stabeiſen begegnet zu⸗ nehmender Nachfrage. *.*. Mannheimer Effektenbörſe. Vom 23. März.(Dffizieller Bericht.) Ein größerer Poſten Frankona⸗Aktien ging heute zu 1260% pro Stück um. Ferner waren begehrt: Oberrhein. Verſich.⸗Aktien zu 780 Mark pro Stück und Württemb. Transport⸗Verſ.⸗Aktien zu 52858 pro Stück. Uebriges unverändert. Obligationen. % Pfandbriefe. 4½ Bad..⸗G. f. Rhſchiff. 4 Rh. Hyp.⸗Bk. unk. 1002 100.— bz] u. Seelransport 100.50 8 3%„„„ verſchied. 91.70 bzſ4½ Bad. Anil. u Sodafbr. 102.40 B 3%„„„Kommunal 91.70bzſ4½ Bad. Anil. u. Sodafbr. Städte⸗Aulehen. e 104.80 3% Freiburg i. B. 93.30 Bſ4 Br. Kleinlein Heidelbg. 100.— B 3% Heidelberg v. J. 1903 92 50 6f5 Bürg. Brauhaus, Bonn 103. G 4 Karlsruhe v. J. 1907 101—Gſ4 Herrenmühle Genz 99.— G 3 Karlsruhe v. J. 1896 87.—GJ4½% Maunheimer Dampf⸗ 47% Lahr v. J. 1902 91.60 0% ſchleppſchiffahrt 75 4% Ludwigshaſen 101.—G64½% Mannh. Lagerhaus. 4 5 v. 1906 100.40 G] Geſellſchaft 98.— G 92.10 G4% Oberth. Elektrizitäts⸗ 3 5 7. 4 Mannh. Oblig. 1908 100.80 bzy werke, Karlsruhe 4 8„ 1907 100.80 G4½ Pfäz Chamotte und 4 5„ 1906 100.80 G] Tonwerk,.⸗G. Etſendg. 4 5„ 1901 100.25 G4½% Pfälz. Mühlenwerke 100. 3³ 10„ 1885 93.50 G04½ Schuckert⸗Obligat. 372 85 1888 92.25 Bl4% Ruſſ..⸗G. Zellſſofffh. 3 15„ 1895 92.25 Bl Waldhof bei Pernau in 37 7 5 1898 92 25 B[ Livpland 10 350 5„ 1904 92.25 B0[41% Speyerer Brauhaus 3⁰² 1905 92,.25 B].⸗G. Speyer 9 5½ Pirmaſen? unk. 1905 91.50 G04½ Speyerer Ziegelwerke 4% Wiesloch v. J. 1905 91.50 8604½ Südd. Drahtinduſtrie 1 Induſtrie⸗Obligation.%½ Tonw. Offſtein.⸗G. 4½% Akt.⸗Geſ. für Seilindu⸗ Dr. H. Loſſen, Worms 1 ſtrie rückl. 105% 103 50 G4½% Zellſtoffabrik Waldhof 3% Zellſt. Waldh. 1908 10 Aktien. Banken. Brief Geld Brief Badiſche Bank—. 134.—Maunh Lagerhaus 92,. Gewrbk. Speyerßo%g—.——.—[Frankona, Rück⸗ und Pfälz. Bank—.— 101.70 Mitverf. vorm. Bad. Pfälz. Hyp.⸗Bank—.— 192.— Rück⸗ u. Mitvert.— Pf. Sp⸗..Edh. Landau—.——.— Fr. Transp.⸗Unfall u. Rhein. Creditbank 138.50 137.50 Glas⸗Verſ⸗Geſ. Rhein. Hyp.⸗Bank 198.— 197.50 Bad. Aſſeeuranz Südd. Bank 115.70 115.50 Continental. Verſich. Südd. Disc.⸗Geſ..— 117.,70 Maunh Veiſicherung Chem. Induſlrie. Oberrh. Verſich. Geſ. Bad. Anil zu. Sodafhr.—.— 440.— Württ. Transp⸗Veiſ. Chem, Fab. Goldenbg.—.— 205.— Jnduſtr e. Verkin chem. Fabriken—.— 329.—.⸗G. f. Seilinduſtrie 142.— Verein D. Oelfabriken—.— 152.25 Dingler'ſche Mſchfbr.— Weſt..⸗W. Stamm—— 216.50 Emaillw. Maikam mer 103.— „ Vorzug—.— 102.30 Ettlinger Spinnerei— Brauereien. 5, Fuchs Waf§ Hüttenh. S Bad. Brauere!—.— 60 50 7 8 Heddern erw. Durl. Hof vm. Hagen 280.——.—„Südd. Kabelw. Ft Eichbaum⸗Brauere!—.— 112.— es. Heeſer. Ruh, werme.— 84.— Nonor Hale Wen Br. Ganter, Freibg. 94.——.— Koſth Cell. u Paß Kleinlein, Heidelberg 182.——.— Mannb Gum. u. As Hombg. Meſterſchmitt—.— 30.— Maſchin 5 Baden Judwigsh, Aeltenbr. 214—.— Oberrb, Gekkizat Mannh. Aktienbr..— 185.— Ffälz. Mühlenwerk Brauerei Sinner 250.——.— Pf. Nähmt.u. Fahrrad Br. Schrödl Heidlbg.—177.50 PortſZement Hdlb „Schwartz Speyer 113.——.—Rh. Schuckelt⸗Geſ. 5 S. Weltz, Speyer Suüdd Dr 50 8 85„Draht⸗Induſt, 1 Storch, Speyer—.— 71.80 Verein Freis. Ztegello. Br. Werger, Worms 83.——.— 2 Wormſ Br. v. Oertge—.— 65.— gz. Spehr. Pf. Preßhl. Spriiſd.—.— 150.— Zelfinpabe Waldgof 276 Frausport Zuckerfbr. Waghäuſel 182. u. Verſicherung. Zuckerfbr. Frankenth. B..⸗G. Rhſch. Seetr. 85.——.— Zucker raff. Mannh. Mannh. Dampfſchl.—.— 62.— 5 5 *** 55 Fronkfurter Effektenbörſe. Wrivattelegramm des Gen ral-Anzeige Frankfurt, 23. März.(Fondsbörſe.) Die Bö heute mit derſelben Geſchäftsſtille exöffnet wie ſie geſtern aben Bahnenwerte zeigten reſervierte Haltung und das Kursnive fuhr nur geringere Veränderungen, amerikaniſche Bahnen und reichiſche ſtill, Schiffahrtsaktien behauptet. Auf dem M Induſtriepapiere iſt das Kursniveau unverändert feſt, chemiſche Werte. Montanpapiere behauptet, elektriſche Werte regungslos. Der weitere Verlauf ließ bei der großen Geſchäfts wenig Kursveränderungen zu. Die Tendenz konnte mit w nahmen als behauptet bezeichnet werden. An der Nachbörſe trat allgemeinen wenig Veränderung ein. Es notterten: Kredi 2* Diskonto 195.90, Dresdner 165.25, Staatsbahn 158.70, Le 22.30, Baltimore 111.90, Harpener 200.30—201.10, Bezugsre Bayeriſche Hypotheken⸗ und Wechſelbank⸗Aktien.55 pet. Deutſche Vereinsbank⸗Aktien 0,55 pCt. bz. G. Telegramme der Continental- Telegraphen-Compagnie. Reichsbankdiskont 4 Prozent. Schlußkurſe. Wechſel. „„ Amſtordam kurz 168 48 168.42l Check Paris 1 5 1 0,825 8 glüb 175 talien 0 566 30.575 Schweit. 2„ 8391 heck Londen 20.457 20.46 Binn 8 onpon„20.48 20.435 leongb or „ lang—.——— Fürtvrbistents 6. Seite. General⸗Anzeiger.(Abendblatt.) Mannheim, 28. Murz Staatspapiere. A. Deutſche. 22 23. 22 28 4% deutſch. Reichs anl. 102.— 102.10% Mh. Stadt⸗A. 1908 100 40 100 50 8 5„ 1909-— 44,„ 1909—.——— 3555 5 5 93.25 98 50%% 1905 93 40 91 30 8 52 8„1909———[. Ausländtſche. 4 5 84.35 84.605 Arg. f. Gold⸗A. 1887—-—- 8 7% pr. fenſ. St.⸗Anl. 102.— 102.1005% Chineſen 1898 102.90 102.90 do. do.199-——. ½„„ 1898 99.80 99 80 · 93.45 93.50% Japaner 98 80 95 30 *5„ 1909 5 810 duß. 88/90 101.55 101./0 2 84.45 84.003 Kerikaner innere 0.40 Abadiſche St.⸗A.901!—.——.—Bulgaren 5 70135104 8 „ 1908/09 101.80 101.803¼ italien. Rente—104 70 320 bad. St..(abg)fl 96 50 86 50½½ Oeſt. Silberrente 98 40 98 40 3*„, 94.20 94054½ Papierrent..—.—— 5%„„ 1900 9325 93 20Oeſterr. Goldrente 100.— 99 85 5„„ 1904 33.05 93 20/2 Vortug. Serie 1 65.40 65 25 8 55 1907 92.90- III 66.40 66.40 Bad. Zuckerfabrit Weltz;⸗Sonne, Speye Cementwerk Heideldg Cenientfabr. Karlſtah Badiſche Aniltufabri Eh, Fabrik Grieshein Farbwerke Höchet Ver, cheim. Fabrit Mö Chem. Werte Alberr Aec. Boſe, Berlin Elektr.⸗Geſ. Allgem. Hedd. Ku. u. Züdd. Kb Lahmeyer Elektr.⸗Geſ. Schucker Rhe niſche Stemens& Halske Vochumer Bergbau Buderus Coneordia Bergs.⸗G. Dautſch. Luremburg Eſchweiler Bergw. Frtedrichsghülte Bergö Galſenkirchner 4% Frk. ODyv.⸗oy⸗ 40%.R. V. Pfobr.0“ 4% 1910 4eſef. HypB. Pfdb 31ʃ% 8— 81 ſ% Pr. Bod.⸗Lr. 4% Etr. Bd. Pfd. vgg 4%*0 b 99 unk. 09 „Pfobr..0 unk. 10 „ Pfpbr..0g unk. 12 „ Pfobe..86 89 g. 94 Bfd. 96/06 Com.L bl. 5 v. I,unk. 10 %,„ Gom.⸗Olll, v. 87/01 5%„ Com.⸗Obl. v. 96/06 4% Pr. Pföb. unt. 00 1 0 0* 12 601 45 1 1 %0 14 Badiſche Ban! Berg u. Metallb. Berl. Handels⸗Gel. omerſ. u. List⸗&. armſtädter Banc Diulſche Bant Duauſ baſtat. Ban! DSffekien⸗Bon! Diseoato⸗Comm. Dresdener Baul raukf. Hop.⸗Ban Irkf. Hop.⸗Ereditv. Nationaldank Praurſurt a. Gommandit 195 60, 175.50 Unzgarn 95. Aachbörſe. ewegung der Kur edrückt waren Rh markt gaben Natio die übrigen Verän blieben. Beachtun inung trat. daaktien auf ktes vorwiegen 4ayr..⸗B...1915—— Südd. Immobtl.⸗Geſ. 99.30 99 30 Gichbaum Mannheim 113.—118. Mh. Aktien⸗Brauerei 135.—135— Parkakt. Zweibcücken 92— 93 Südd, Drahtind. Pig. 188,50 189. Atfumul.⸗Fab. Hagen Pfandbriefe. „sgeſellſchaft 180.— Eimbarden 22.35, Bochumer 242.—, 'aatsbazn 158.70, eiteren Verlaufe konnte ein urchbruch kommen, der namentlich auf dem Montanmarkte in Er⸗ Es zeigte ſich namentlich Nachfrage in Phönixaktien, ich etwas über den geſtrigen Stand hoben. merikaniſchen Bahnen eine gute Stütze bot. an Ausdehnung kaum zu. 9 851 Ultimogeld 538 pCt. ie Börſe ſchloß bei geringem Geſchätf in ziemlich feſter Haltung. ontanwerte beſſerten ſich weiter etwas. Induſtriewerte des Kaſſa⸗ 3* — 4 neue Ruſſen 1905 100.25 100 25 4„„„ 1918 102.20 102.2004 Ruſſen von 1880 91.40 91 40 %½% do. u. AllgAnl. 92.85 295ſt ſpan. ausl. Rente 95 50 95.50 4 do.„.⸗Obl. 83 30 83.6004 Türten von 1903 89 60 89.75 4 Pfälz..⸗B. Prior. 100,85 100%%„ unif. 94.65 94 70 92.60 92 60ſt Ung r. Goldrente 95 20 9535 1 Heſſen von 190 101.55 10144„ Kronenrente 92.60 92.40 5 Heſſen 81.20 8135[Berzinsliche Loſe. 8 Sachſen 84.10 84 13 Oeſterreichiſchet860 174.70 174.60 4 Mh. Stadt⸗N. 1907—— 100 50 Türkiſch⸗ 180.80 179.60 Aktien induſtrieller Uuternehmungen. 178 30 179.—Kunſtſeidenfabr. Frkf. 177.— 177.— Lederwerk. St. Ingbert 68 50 68 50 Spicharz Leder verke 114 80 14.80 Ludwigsh. Walzmihle 16725 166.— Adlerfahrradw. Kleyer 373 80 374 50 90— 90.— Maſchigenfbr. Hilpert 82— 82.— „145 5045— Naſchinenfb. Badenia 193—196 50 112 50 130.Dürrkopp 372— 372— b440—444 250 Raſchinenf. Grltzner 23525 235 80 126—264.[Haſch.„Armatf.Klein 112.— 112.— 418. 5(50.—[Bf. Nähm.⸗u. Fahrradf 327.30328-⸗[ Gebr. Kayſer 139.—139.— 459.80461— köhrenkeſſelfabrik vorm. Dürr& Co. 40 60 40 60 Schnellpreſſenf. Freth. 220.— 220— Ver.deutſcher Oelfabr. 52.—151.80 268 263. Schuhfabr. Herz, Frkf. 120.— 120. 126 125 75Seilindu trie Wolff 140— 140.— 106.50 106 50l'wollſp. Lamperts u. 58 10 58 10 139 25.139 göſtamemgarn Kaiſersl. 204.— 204.— 130— 131. Zellſtoffabr. Waldhof 275.—274.50 287.— 236 25 19.— 16 50 Bergwerksaktien. 242.— 242[Harpener Bergbau 200 25 200 30 141.50 11 50 Kaliw. Weſterregeln 21860214— —. 281—Oberſchl. Etſeninduin. 98 35 99 55 210.— 210.20] hönſx 223.20 224.30 201.80201.8 Vr.Königs⸗ u. Laur rh. 175 50 175.50 137.50 37 90 Gewerkſch. Roßleben 98 00 98 00 214.— 214.30 Prioritäts⸗Obligationen. 100. 100, fto% Preuß Pfandb.⸗ 100 50 100 50[ Bant unk. 1919 9 85 101.— 18— 100— 10%„ b. 1. 15 00— 99.90 100. 40 100.To% febei 17 100 20 100 20 92.80 92.801½ 14 94.25 94.10 91.30 9130 1%„ 12 91.80 91.50 99.70 99 70 14½ Pr. Pföbr.⸗Bk.⸗ Kleinb. b—— 99 80/, e Zyp.⸗Pfd.⸗Kom.⸗ 99 80 Obl. unkündb. 12 eee ee 8„ 1907 100— 100.— 10% 1912 100— 100— 90.90/„ 80 1917 100.10 100 20 9170 91.80 91.70 91 80 „ fih..⸗B. C. O.70 91.60 5% R. W. B. C..10———.— 120ʃ5 Pf. B. Pr.⸗O. %½ It.ſttl.. F. B. 99 80 99.80 9 98 99.99 99 90 90.90 91.— 1* & 2 100,20 100.20 92 20 92 270 74.25 92.30 99 25 99 60 99.80 92.30 99.25 99.5—— 99. 80[ dreng. Gerh.-. l. —.— * 710.— 710.— Bauk⸗ und Verſicherungs⸗Aktien. 127.20127.20 125 90 125.90 212.50 212.95 101 40 101.50 135.— 135.— Oeſterr.⸗Ung Baul 120.— 120 25 Oeſt. Länderb uk 180 25 180]„ Kredit⸗Anſtal! 116.— 116.— Pfälziſche Bank 138.— 186 10 Pfälz. Hyp.⸗Bank 192.—192 25 25½30 259 10] Preuß. Hypotheknb. 128.60123 60 150 50 151 50 Leutſche Reichsdk. 145.—145 70 187.75137 80 198.— 193.25 146— 146.— 115 50 115.50 107.50 07 80 195 80 195 70 165 35 165.40 210 50 210 50 ſthein. Kreditbant Nhein. Hyp. B. M. Schaaffh. Bantver. Südd. Bank hm. 166.— 166 30lt Liener Bankver. 140.50 140— 125 60 124.800 Südd. Diskont 117.75 117.75 zant Ouomane 142.—142— WN., 28. März. Kreditaktten 212.40, Dise uio⸗ Darm abter 36.—, Dresdrer Zan. 165.80 Hau Deu ſcht Bank 259.10 Stagtsd ihn 158.50 zelſenlischen 214.— Lamabüne 20 Tenden: ſtill. reditaltten 21290, Digconto⸗Commandit 19.70 Lombarden 22.35 *** Berliner Effektenbörſe. WMrivattelegramm des General- Anzeisers. Berlin, 23. März. —— des Verkehrs weder vom Auslande noch vom Inlande Nach⸗ Tichten vor, die geeignet geweſen wären, die Börſe zu einer lebhaf⸗ teren Tätigkeit auzuregen. Infolgedeſſen machten die Vorbereitungen zur Ultimoltiquidation ſaſt ausſchließlich ihren Einfluß geltend. Da⸗ mit in Zuſammenhang bewirkte das überwiegende Angebot, Mangel an Unternehmungsluſt, nahezu eine durchgängige Abwärts⸗ (Fondsbörſe.) Auch heute lagen bei bei ſe, die ſich indes in engen Grenzen hielt. Stärker einſtahl, die 1,65 Proz. verloren. Auf dem Banken⸗ nalbank für Deutſchland um 4 pCt. nach, während derungen auf dem Baukenmarkt ganz unbedeutend g fand die Feſtigkeit der Zproz. Reichsanleihen. Im feſterer Ton im allgemeinen zum Von Bahuen ſtiegen Londoner Anregung um 1 pCt., was den übrigen Souſt uahm das Ge⸗ Die Kursſchwankungen bkieben ge⸗ Tägliches Geld 3 pEt. id beſſer. Berlin, 23. März.(Schlußkurſc.) Wechſel London 20.455 20.455 Neichsbank 145 70 146.— Wechſel Paris 81.05 81.10[Rbein. Kreditbank 137.80 137 10 4% Reichsanl. 102.10 102.20 Ruſſenbant 164 40 163 60 0% 15 1909—.——.—Schaaffb. Bankv. 146.— 146— 356% Reichzanl. 93.30 93.40] Südd. Disc.⸗G.⸗A. 117.60 17.90 872999„ 1909—.——. dtaatsbahn 158.70 158 50 3% Reichsauleihe 8450 84 70 ombarden 22.40 22.40 4% Conſols 102 50 102 20 Baltimore u. Ohio 111.70 112.— 8 f%„ 1909—.——.—Canada Paciſte 182— 183 10 35%% 75 93.40 93.40 Hamburg Packet 141 60 142 90 37 5%„ 1909—.———Nordd. Lloyd 104 30 104.20 36% 8 84.30 84 70 Bochumer 242 20 241 80 40% Bad. v. 1901—.— 10160 Deutſch⸗Zuxembg. 210.40 210 40 4%„„ 1908/9 101.60 101.70 Dortmunder 94.60 94 80 3%„ eonv.—— 94—Galſenkirchner 214.60 214 60 3½„ 1902/07———.—Harpener 200 20 200 70 3½% Bayern 92 80 92.80 Laurahütte 175.70 175 70 3½%% Heſſen 92 25 91 80 Phönix 223 40 224 30% Heſſen 81.30 81.40 Weſteregein 21470 215 20 80ʃ% Sachſen 84.10 84.20 Allg. Elektr.⸗Geſ. 262 50 262.70 4½ Japaner 1905 98.10 98 50 Anilin 111 4% Italiener—.———Anilin Treptow 354— 357.— 4% Ruſſ. Anl. 1902 90,90.,75] Zrown Boveri 200.90 201.— 4% Bagdadbahn 81 10 87.— Chem. Albert 460— 457.— Oeſter. Kreditaktien 212 60 21270 D. Steinzeugwerke 248 20 248 50 Berl. Handels⸗Geſ. 180 10 17970 Elberf. Farben 479.600 478— Darmſtädte! Bank 136.10 126. Celluloſe Koſtheim 203 70 204— Deutſch⸗Aſtat. Ban 150 90 152 70 Rüttgerswerken 185 80 187.50 Deutſche Bant 259 10 259 40 FTonwaren Wiesloch 112 50 112 50 Disc.⸗Kommandit 195.6 195 60 Wf. Draht. Langend. 242.— 241— Dresdner Bank 165 60 165.40 Zellſtoff Waldhof 274.70 275,10 Privatdiskont 3¾% Pariſer Börſe. Paris, 23. März. Anfangskurſe. 3 d% Rente 98.27 98.35] Debeers 491.— 494.— Spenier 97.20 97.12J Eaſt and 133.— 140.— Türk. Looſe— 218 50 Goldfteld 167.— 170.— Banque Oitomane 715.— 715.—] Randmines 234.— 236.— Rio Dints 193) 1937 Londoner Effektenbörſe. London, 23. März(Telegar.) Aufangskurſe der Effektenbörſe. 2% Conſols 81¼ 51%½[Moddersfontein 3% 14½ 3 Reichsanleihe 84— 84.— Premier 9. 9445 4 Argentinier 92½ 92Randmines 9½% 91% 4 Italiener 103½ 103 ½% Atchiſon comp. 118— 118— 4 Japaner 95˙% 55½ Canadian 189 ½% 184½ 8 Mexikaner 35%½ 351 Baltimore 115— 115— 4 Spanier 95˙% 95˙%/ Chikags Milwautkee 147½ 147½ Ottomandank 18½ 18 9] Denvers com. 42 ½% 43.— Amalgamated 80% 80˙ʃ¼½ Erie Anacondas 10% 10— Grand Trunk III pref. 49¾ 49½ Nio Tinto VV 24¼ 24% Central Mining 16ſ½8 167 JLouisville 156— 147— Chartered 38% 38¼] Miſſouri Kanſas 431% 437% De Beens 19%8 19¼ Ontario 47— 47— Eaſtrand 5% 5ʃ½ Southern Paciſte 129˙%% 129%¼ Seduld 2 275 Union com. 1917/ 192½% Goldfields 6˙% 6% Steels eom. 81— 87˙75 Jagersfontein 9% 9½ FTend. beh. Wiener Börſe. Wien, 28. März. Vorm. 10 Uhr. Kredilaktien 677.20 677.— Oeſt. Kronenrente 95.70 85.70 Länderbank 499.70 498.50„ Papietrente 98.75 98.65 Wiener Bankverein 552 20 552—-]„ Silberrente 98.70 98 65 Staatsbahn 748 50 748.50l Ungar. Goldreute 113.60 113.60 Lombarden 123.20 123.20„ Kronenrente 92.70 92.60 Marknoten 117.77 117.77 Aipine Montan 733.— 732.50 Wachſel Paris 95.50 95.47] Tend.: ruhig. Wien, 23. März. Nachm..50 Uhr. Kreditaktien 677.— 677.—[buſchtehrad. B. 950.— 955.— Oeſterreich⸗Ungarn 1783 1788 Oeſterr. Papierrente 88.70 88.65 Bau u. Betr..⸗G.——.—„ Silberrente 98.70 98.65 Unionbank 608.— 608.—„ Goldrente 117.55 117.80 Ungar. Kredit 817.— 817.— Ungar. Goldrente 118.50 118.60 Wiener Bankverein 552.— 552.—-„ Kronenrente 92.70 92 60 Länderbank 499.— 499.— Gch. Frankf. viſta 117.77 117.72 Türk. Loſe 242.—.242.— London„ 240 85 240 80 Alpine 734.— 7835.„ Paris* 95.47 95 47 Amſterd.„ 3912 11977 ordweſtbahn—.——.—Napoleon 5 5 Holzverkohlung 2443 2440 Narknoten 117.77 117.72 Staatsbahn 743.20 742.70 Ultimo⸗Noten 117.72 117.70 Lombarden 123.20 123.—] Tend.: ruhig. Berliner Produktenbörſe. *„ Berlin, 23. März.(Produktenbörſe.) Die Nähe der Feiertage ſchränkte die Unternehmungsluſt am Getreidemarkt ein. Die Weizenpreiſe hoben ſich im Anſchluß an Amexika und auf einige Deckungen. Für Roggen beſtand einige Exportnachfrage. Alle übrigen Artikel waren ſtill und wenig verändert. Wetter: bewölkt. Berlin, 23. März.(Telegramm.)(Produftenoörſe.) Preiſe in Mark pro 100 kg frei Berlin netto Kaſſe. 22. 23. 22. 28. Weizen per Mal 223 75 224 50 Mais per Mai——.— „ Juli 222.25 223„ Juli 149.— „Sept. 210 25 210.50—.—.— Roggen per Ma 168 75164 Rübsl per März—.— 58.50 „ Jult 168.25 168 50„ Mat 57.40 57.50 Sept. 188.28 5 55 60 55.40 Hafer per Mai 159.— 158.— Spiritus 70er loco—.—— „Juli 162.——.—Weizenmehl 29.70 29 75 5—.——. Roggenmehl 21.15 21.10 Budapeſter Produktenbörſe. Budapeſt, 23. März. Getreidemarkt.(Telegramm.) 22. 23. per 50 kg per 50 lg Weizen por April 18 92—— willig 1384—— matt „„ Na 18 50—-— 18 70- „„ Ot. 1153—— ruhig 1142—— willig Roogen per April 877—— 860—— 7 Olt. 8 41—— ruhig 836—— träge Hafer per Avril b8 7834ͤ—— 55————½ kuhig———— träge Mais per Mai 6 20—— 619—— Juli 688—— 6 43 1360—— ſtetig 1360—— ſtetig Wetter: Bewölft. Liverpooler Börſe. Kohlraßs Augu Liverpool, 28. März.(Anfangskurſe.) 22. 23. Weizen per Mai 711% ruhig 7111˙½ ſtetig „ Juli 7 2„ Mafe ver März— träge„ per Juli—— Aberfſeeiſche Schiffahrts⸗Aelegrumme. Sonthampton, 19. März.(Drahtbericht der White Star Li Southampton.) Der Schnelldampfer„Adriatic“ am 12 März 55 New⸗Nork ab, iſt heute nichmi tag hier angekommen. New⸗Nork, 20. März.(Drahtbericht der Red⸗Star⸗Line, Ant⸗ werpen.) Der Dampfer„Lapland“ am 12. Marz von Antwerpen ab, iſt heute hier angekommen. Antwerpen, 22. März.(Drahtbericht der Red⸗Star⸗Line, Ant⸗ werpen.) Der Dampfer„Vaderland“ am 12. März von New⸗Pork ab, iſt heute hier angekommen. New⸗Nork, 21 März.(Drahinachricht der Holland⸗Amerika⸗Oinie, Rotterdam.) Der Dampfer„Potsdam“ am 12. März von Rotterdam ab, iſt heute hier angekommen. Red Star Line. Bewegung der Dampfer: Gothband am 16. März von Newyork nach Antwerpen abgegangen, Samland am 16. März in Philadelphia von Antwerpen angekommen, Maryland am 18. März von Antwerpen nach Baltimore abgegangen, Kroonland am 19. März von Antwerpen nach Newyork abgegangen, Zeeland am 19. Mär,; von Netwyork nach Antwerpen abgegangen, Lapland am 20. Mucg in Newyork von Antwerpen angekommen, Mackinaw am 20. März in Baltimore von Anttwerpen angekommen, Vaderland am 20. März Ligard paſſiert von Newyork kommend(am 22. März gegen 10 Uhr vorm. in Antwerpen erwartet Marquette am 21. März in Antwerpen von Boſton und Philadelphia angetkommen; in Antferpen erwartet: Zeeland egen 29. März von New⸗ hork Lapland gegen 3. April von Nework via Dover, Samland gegen 5. April von Boſton und Philadelphia via Depbford. Mitgeteilt durch das Paſſage⸗ und Reiſebureau Gund⸗ lach u. Bärenklau Nachf, Mannheim, Bahnhofplatz, direlt am Haupt⸗Bahnhof. * X* Telegraphiſche Schiffahrts⸗Nachrichten des Norddeutſchen Lloyd, Bremen. März 21. D. George Waſhington angekommen Newyork, D. Prinz Eitel Friedrich angekommen Bremerhaven, D. Sehydlitz an⸗ gekommen Bremerhaven, D. Lützow angekommen Colombo, D. Barbaroſſa abgefahren Neapel, D. Scharnhorſt abgefahren Ant⸗ werpen, D. Berlin abgefahren Gibraltar, D. Neckar paſſiert Dover, D. Zieten paſſiert Dover, D. Main paſſiert Lizard. März 22.: D.„Schleswig“ angekommen Alepandrien, D. „Ziethen“ angekommen Bremerhaven, D.„Prinz Heinrich“ ange⸗ kommen Marſeille, D.„Friedrich der Große abgefahren Newyork, D.„Darmſtadt“ abgefahren Newyork, D.„Kaiſer Wilhelm II.“ abgefahren Bremerhaven, D.„Scharnhorſt“ abgefahven Southamp⸗ ton, D.„Bonn“ abgefahren Oporto, D.„Barbaroſſa“ abgefahren Gibraltar, D.„Tübingen“ paſſtert Dover. Mitgeteilt vom Generalvertreter Hermann Malle⸗ brein, Mannheim, Hanſa⸗Haus, D 1, 7/8, Telphon 180. *** Marx& Soldschmidt, Mannheim Tele ramm⸗Adreſſe: Margold, Fernſprechert Rr. 56 und 1687, 23 März 1910. Proviſionsfreil Wir ſind als Serbſtrontrahenten Käufer unter Vorbehalt:; 0% SSSSCC—————— .⸗G. fur Mühlenbetrieb, Neuſtadt a. d. H. 102 100 Atlas⸗Lebensverſicherungs⸗Geſellſchaft, Ludwigshafen M. 380 M. 320 Badiſche Feuerverſtcherungs⸗Bank M. 240— Baumwollſpinnerei Speyer Stamm⸗Aktien— 56 25 Vorzugs⸗Aktien 100 97 Benz& Co., Rhein. Gasmot., Mannheim alte Aktien 141— 17 0 25* junge Akt en 138 Bruchſaler Brauerei⸗Geſellſchaft 66— Bürger bräu, Ludwigshafen 240— Chemiſche Fabriken Gernsheim⸗Heubruch— 89 Daimler Notoren⸗Geſellſchaft, Untertürkheim 146 140 Deutſche Südſeephosphat.⸗G. 2103fr— Erſte Oeſterreich. Glanzſtoffabriken 338— Fahr Gebr.,.⸗Gel., Pirmaſens 12⁰— Enzinger, Worms— 180 Flint, Eiſen⸗ und Broncegießeret. Mannheim 70— Herrenmühle vorm. Genz Heidelberg— 98zjfr Herzogpark, Terrain⸗A⸗G. München 121zft— Kübnle, Kopp u. Kauſch,.⸗G. Frankenthal— 89 Lindes Eismaſchinen 129— Neckarſulmer Fahrradwerke 14⁰— Pacific Phosphate Shares junge— 67 Nheinau, Terrain⸗Gehsellſchaft— 104 zyr Rheiniſche Automobil⸗Geſellſchaft.⸗G., Mannheim— 132 Rheinmühleawerke, Mannheim 140— Rheinſchiff.⸗A.⸗G. vorm. Fendel, Mannßbeim 112— Schiff⸗ u. Ma chinenban.⸗G. Mannheim, Stamm.— 90ffr Stahlwerk Manntb ei n— 110 Süddeutſche Jute⸗Induſtrie, Mannheim— 112 Süddeutſche Kabel, Mannheim, Genußſcheine— D. 140 Unionwerle,.⸗G., Fabriken f. Brauerei⸗Einrichtungen 114— Unionbrauerei Karlsruhe— 38;fr Ver. Diamantminen Lüderitzbucht— 147 Vita Lebeus verſicherungs⸗Geſellſchaft, Mannheim— M. 455 W Raſtatt 90— Waldhof, Bahngeſellſchaft 10¹— 3 Immobiliengeſellſchaft— 120 Ifl Berantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum; für Kunſt und Feuilleton: Julins Witte. für Lokales, Provinzielles und Gerichtszeitung: Nichard Schönfelder; für Volkswirtſchaft und den übrigen redakt. Teil: Franz Kircher, für den Juſeratenteil und Geſchäftliches: Fritz Joos. Druck und Verlap der Dr. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. m. 5. G. Direktor: Eruſt Müller. —— 1——?——— Heuneberg⸗Seide we per Meter porto⸗ u. zollfrei in ſchwarz, weiß und farbig, für alle Lebenszwecke. * Verlangen Sie Muſter. G. Renneberg, Jürich 2800 Sänger und Redner. Das Gute bricht sich Bahn. Dieses alte Wort bewährte sich in den letzten Wochen ganz besonders bei den Austrengungen, welche die Fabrikanten von Wybert-Pabletten gemacht haben, um für ihre seit 60 Jahren hochgeschätzten Produkte neue Freun le zu erwerben. 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Budsde Buchdruckerei G. m. b. fB. empflehlt dle Ernennungen, Verſetzungen, Zuruheſetzungen ete. ver etatmäßigen Beamten der Gehaltsklaſſen H bis K ſowie Ernennungen, Verſetzungen etc. von nichtetatmäßigen Beamten. Perſonalnachrichten aus dem Bereiche des Schulweſens. 2. Verſetzt: à. Hauptlehrer: Adolph, Guſtav, von Brombach nach Meißenheim, A. Lahr; Aſal, Johann, von Kleinkems nach Welſchneureut, A. Karlsruhe; Eitel, Adolf, von Schweigern nach Ger⸗ Lachsheim, A. Tauberbiſchofsheim; Frey, Otto, von Unterbiederbach nach Oberrotweil, A. Breiſach; Göller, Auguſt, von Brunnadern nach Schönau i..; Harbarth, Theodor, von Heidersbach nach Zimmern, A. Tauberbiſchofsheim; Harter, Karl, von Dietlingen nach Hofweler, A. Offenburg; Heck, Friedrich, von Wolfach nach Saudhofen, A. Mannheim; Heizmann, Emil, von Bierbronnen nach Büßlingen, A. Engen; Klumpp, Karl, von Kieſelbronn nach Gondelsheim, A. Bretten; Knupfer, Franz Kaver, von Kluftern nach Hartheim, A. Staufen; Krautheimer, Franz, von Schönenbach nach Büchig, A. Bret⸗ ten; Kreß, Hermann, von Meißenheim nach Münzesheim, A. Bretten; Kunz, Hugo, von Schiftung nach Kronau, A. Bruchſal; Linder, Wilh., von Singen, A. Durlach, nach Aue, A. Durlach; Martin, Karl, von Unteralpen nach Renchen, A. Achern; Matt, Joſeph, von Engen nach Philippsburg, A. Bruchſal; Metzger, Ernſt, von Aha nach Schöllbronn A. Ettlingen; Pabſt, Georg, von Vockenrot nach Söllingen, A. Dur⸗ lach; Pfeifer, Eduard, von Zimmerhof nach Neckarelz, A. Mosbach Pfiſterer, Ludwig, von Neuſtadt nach Nüſtenbach, A. Mosbach; Schäff⸗ uer, Franz, von Riedern nach Zell⸗Weierbach, A. Offenburg; Schreiber, Heiurich, von Würm nach Eutingen, A. Pforzheim, Strack, Aunton, von Heckfeld nach Stupferich, A. Durlach; Strittmatter, Emil, von Bonndorf nach Bachheim, A. Donaueſchingen; Weckerle, Fridolin, von Kommingen nach Frickingen, A. Ueberlingen; Weißer, Otto, von Diersburg nach Mengen, A. Freiburg; Zimmermann, Emil, von Ka⸗ tholiſch⸗Tennenbronn nach Pfohren, A. Donaueſchingen; Zimpfor, Wilhelm, von St. Georgen, A. Villingen, nach Pforzheim. b) Un⸗ ſtändige Lehrer: Albert, Robert, Hilfslehrer in Walldorf, als Unter⸗ lehrer nach Kirrlach, A. Bruchſal; Bender, Fritz, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Heidelberg; Bender, Käthe, Hilfslehrerin in Pforz⸗ heim, wird Unterlehrerin daſelbſt; Boſſert, Mathilde, Schulkandidatin als Unterlehrerin nach Pforzheim; Danneffel, Oskar, Schulverwalter von Bachheim nach Bonndorf, A. Ueberlingen; Derfs, Fraugiska, Schulkandidatin, als Hilfslehrerin nach Willſtätt, A. Kehl; Derfs, Käthe, Schulkandidatin, als Hilfslehrerin nach Weil, A. Lörrach; Dötſch, Heinrich, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Schöllbronn, A. Ettlingen; Dummel, Matthäus, Unterlehrer an St. Joſephsanſtalt in Herten, als Schulverwalter nach Stettſeld, A. Bruchſal Eiermann, Joſeph, Unterlehrer in Lottſtetten, als Hilfslehrer nach Niedereſchach, ., Villingen, Fegert, Paul, Unterlehrer in Dill⸗Weißenſtein, als Schulverwalter nach Göbrichen, A. Pforzheim; Fettig, Eduard, Schul⸗ kandidat, als Unterlehrer nach Varnhalt, A. Bühl; Fundinger, Theo⸗ dor, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Lottſtetten, A. Waldshut; Geierhaas, Franz, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Karlsruhe; Göhring, Albert, Hilfslehrer, von Herzogenweiler nach Paimar, A. Tauberbiſchofsheim; Haaf, Anton Hermann, als Hilfslehrer nach Rheinsheim, A. Bruchſal; Habermann, Friedrich, Schultandidat, als Hilfslehrer nach Ketſch, A. Schwetzingen; Haiſch, Paul, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Durlach; Herr, Friedr., Schulkandidat, als Hilfs⸗ lehrer nach Stupferich, A. Durlach; Heß, Luiſe, Schulkandidatin, als Hilfslehrerin nach Achern; Hettmannsperger, Otto, Schulverwalter in Wilhelmsfeld, als Unterlehrer nach Neckarhäuſerhof, A. Heidel⸗ berg; Hilß, Edmund, Hilfslehrer, von Oberſchwandorf nach Radolf⸗ zell, A. Konſtanz; Holoch, Lioba, Hilfslehrerin in Nußbach, A. Ober⸗ kirch, wird Unterlehrerin daſelbſt; Huber, Wilhelm, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Karlsruhe; Ilg, Eugen, Hilfslehrer in Karls⸗ ruhe, wird Unterlehrer daſelbſt; Kaindl, Joſephine, Hilfslehrerin, von Hockenheim nach Mosbach; Klettner, Hugo, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Heckfeld, A. Tauberbiſchofsheim; Klingel, Friedrich, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Gochsheim, A. Bretten; Kopf, Joſeph, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Ohlsbach, A. Offenburg; Krieg, Joſeph, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Holzhauſen, A. Emmendingen; Lang, Oskar, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Hagnau, A. Ueberlingen; Leibbrandt, Hermann, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Staufen; Lubberger, Karl, Schulkandidat, als Hilfs⸗ lehrer nach Pfſorzheim; Ludwig, Friedrich, Unterlehrer in Stockach, als Hilfslehrer nach Kandern, A. Lörrach; Marignoni, Guſtav, Hilfs⸗ lehrer an Landwirtſchaftsſchule Auguſtenberg bei Durlach, als Hilfs⸗ lehrer an Seminarübungsſchule Ettlingen; Meier, Heinrich, Schul⸗ kandidat, als Hilfslehrer nach Sand, A. Kehl; Moſer, Bernhard, Unterlehrer in Varnhalt, als Schulverwalter nach Winden, A. Baden; Müller, Emil, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Hochſtetten, A. Karlsruhe; Nickel, Adam, Hilfslehrern in Pforzheim, wird Unter⸗ lehrer daſelbſt; Ratzeuberger, Wilhelm, Schulkaudidat, als Unter⸗ lehrer nach Pforzheim; Reble, Georg, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Pforzheim; Roth, Hedwig, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Offenburg; Ruff, Jakob, Schulkandidat, als Hilfslehrer nach Fried⸗ richsfeld, A. Schwetzingen; Sanberger, Karl, Schulkandidat, als Hilfs⸗ lehrer nach Sulzbach, A. Ettlingen; Schaaff, Adam, Schulkandidat, als Unterlehrer nach Stockach; Schäfer, Emil, Hilfslehrer, von Weisbach nach Meugen, A. Freiburg; Schmittlein, Otto, Unterlehrer in Rink⸗ lingen, als Hilfslehrer nach Neunkirchen, A. Eberbach: Taylor, Fried⸗ rich, Hilfstehrer, von Waldkirch nach St. Leon, A. Wiesloch; Walz, Joſeph Anton, Unterlehrer in Ohlsbach, als Hilfslehrer nach Grem⸗ melsbach, A. Triberg; Zittel, Wilhelm, Unterlehrer in Freiburg, als Schulverwalter nach Neuſtadt. 3. In den Ruheſtaud treten die Hauptlehrer: 4. Aus dem Schuldienſttreten aus: Guldenſchuh; Eruſt, Unterlehrer in Pforzheim; Reuß, Frida, Unterlehrerin au Höh, Mädchenſchule Pforzheim. Aus dem Großherzogtum. „ Weinheim, 22. März. Unſere erſte Frühlingspracht, die Mandel bäume, droht ausgerottet zu werden. Dis Bäume befinden ſich zumeiſt in den Weinbergen und es hat den Anſchein, daß man ſte dort als unliebſame Schattenſpender ent⸗ fernt. Dieſes Frühjahr zeigt ſich bei der jetzigen Mandelblüte, daßz die Zahl der Bäume wiederum abgenommen hat. Es ergeht da⸗ rum der Ruf, die Eigentümlichkeit der Bergſtraße, die Mandel⸗ blüte, zu erhalten. Karlsruhe, 22. März. Geſtern Nachmittag faud in der Schloßkirche die kirchliche Trauung des Kammerherrn Fuhrn v. St. André mit der Hofdame der Prinzeſſin Wilhelm, Freiin Luiſe v. Gemmingen⸗Guttenberg, ſhatt, nachdem dis Ziwiltrauung ſchon letzten Samstag erfolgt war. Der Feier, die vom Hofprediger Fiſcher geleitet wurde, wohnten das Großherzogs⸗ Paar, Großherzogin Luiſe, Prinzeſſin Wilhelm, ſowie zahlreiche ge⸗ ladene Gäſte bei.— Die frühere Hofdame der Großherzogim, Freiin Mathilde v. Kageneck, iſt im Alter von 68 Jahren nach ſchwerem Leiden hier geſtorben. * Freiburg, 21. März. Am 18. ds. Mts. abends ent⸗ fernte ſich der Schmiedmeiſter Adolf Riede hier aus ſeiner Woh⸗ nung und wurde am 19. ds. Mts. vormittags in einem bei ſeiner Schmiede in der Hugſtetterſtraße befindlichen Schuppen tot auf⸗ gefunden. Er hattde ſich aus noch unbekannter Urſache mittelſt eines Flobertgewehres einen ſcharfen Schuß in die rechte Schläfe beigebracht.— Einen Fluchtverſuch unternahm am 19. ds Mts., abends zwiſchen 9 und 10 Uhr, eine polizeilich zur Heilung in das kliniſche Hoſpital hier eingewieſene Kellnerin, indem ſie ſich an zuſammengebundenen Bettüchern aus dem 4. Stock in den Hof nach der Albertſtraße heruntergleiten ließ. Da aber die Bettücher nur bis zum 2. Stockwerk veichten, ließ ſie ſich dart los und fiel herab. In ſchwer verletztem Zuſtande wurde ſie nach einiger Zeit unter Gerüſtholz verſteckt, im Hofe vorge⸗ Eiſen, Albert, in Schutterwald⸗Langhurſt; Holl, Jatob, in Mengen. Deeee Soeben erschienen: Zu haben in allen Buchhandlungen Die mannsleben Lange Monate hindurch hat der Autor das Leben der Bergleute geteilt, if Loben über Tag wie einer der ihrigen. So hat er ihre Leiden und Freuden, ihr Lieben und Haſſen, ihr Fürchten und Sehnen kennen gelernt, und in dieſe eigenartige packende Welt führt er uns in ſeinem großen, ſozialen Roman. Deutſch N 2 Roman aus dem E DiSBerg — 8 4 7 2 von Daul Grabein Gefahren und Mühſale 9— N Preis 4 IN., geb. 5 I. es Uerlagshaus Bong 8 Co., Berlin W. 57 2 tief drunten in der Grube und ihr kärgliches Für Schuhwerk jeder Art, vom feinsten Chevreaux⸗ Stiefel bis zum gröbsten Rindleder, gleich gut. feingor Fabrikant: funden und wieder nach dem Hoſpital zurückverbracht. „Seit 3 Jahren litt ich an einem heftigen, häßlichen Geſichts⸗ ausſchlag. Schon nach gtäg. Gebrauch v. Zucker's Patent⸗Medizinal⸗ Seiſe war der Erſolg augen⸗ fällig. Die Pickel trockneten ein u. es bildeten ſich keine neuen mehr. Nach Verbranch von 2 Stck. war meine Haut vollſtandig rein. P N. in Cre) eſegumer egelgiunz Färht gicht ab. Macht das Leder feld.“ 50 Pig(15%%1ge wWeich und und.50 M.(35% gig, ſtärkſt⸗ wasserdicht. Form). 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Sie war recht 0 5 Hahlveich beſucht, ein Veweis dafür, daß auch unſev Stand mehr 5 28 1 danen ine und mehr einſieht, daß nur eine gemeinſame Arbeit es ermöglicht,„„„ 8 5 f 75 18 5 5 die Inkereſſen des Einzelnen ſowohl als auch der Allgemeinheit Rethe Aumedſler Kunſtgriffe utn„Verszwechumgen, eibens 1 0 iſe⸗ n 95 erzlicher Begrüßung der An⸗ beth beſtimmt worden iſt, um feſtzuſtellen, ob Marin dieſe Mörderin zu wahrem und zu fördern. Nach herzlicher Begrüßung der An⸗ de vezummtt ürbicher Bruder, Giaf Meetrah, ſie bei Cſabetl weſenden, insbeſondere des Handelskammerſekretärs Herrn Dr. Per, ie ihr matürkicher Bru Elſabe 0 Blauſtein durch den J. Vorſitzenden Herrn Mich. Rothſchild, Beſchunlditte Hier Hurden die Haaſſettenbriefe wurde der Jahresbericht verleſen. Aus ihm ging hervor, daß auch im giert, aus de 285 25 12 0 17 755 werden follte. 58 bergangenen, wirtſchafklich nicht ſohr günſtigen Jahre von dem Veir⸗ 55 Kommiſſion 5 Schul 5 über Maria ein viel zur Hebung und Beſſerun des Kaufmannsſtandes geleiſtet 8 5 die 5 Ge wurde. Hierauf erfolgte der Kaſſenbericht. Dem Vorſtand und en 25 Kaſſier wunde Decharge erteilt. Von den Anweſenden freudig be⸗ gebalen. Acechdern ee ene 8—85 grüßt wurde die Ernennung der beiden langjährigen, ſich um den ung der Maria die engliſche Regierumg im die 0 8 Verein verdient gemachten Vorſtandsmitglieder, der Herren Alex. beiten Febracht hakten, kat ſie ſich enbſebloſſen, den Agent probo⸗ 5 cateur der Maria gegenüber zu ſpielen und dieſe kürſftkich in eine neue Verſchwörung gegen das Leben der Eliſabeh zu verwickeln (Babington'ſche Verſchwörung). Maria iſt des Hochverrats an⸗ geklagt und durch die Hreaturen der Königin Gliſapeth ſür ſchuldig band zu fliehen und * 74 SLlenis, 6 Teler Teiſenſbe Il Zrunò Oꝙſenſeiſch Zfimò Narioſeh Sοπο Niilgreis Su von Hfuñò Neis unò] Citer iuꝶ HAyurigoſen- Moinnoit FCCCCCCCCTCCCCTCC Janbera Nuß-asgerd anit Palent einhaßn. Darpel parhrennes gien; 55 * 05 mit iz Nubifmeler gas Au 2 5 N af an 2 erKärt worden; fie iſt aum 9. Febr 3 1505 Hiugerichbet l— Schriftführer, Herr Karl Kunkel(Fa. Gebr. Kunkel) als g erklärt worder ſie iſt ann 9. Februar 5 erichbet worden 6 e ein Spfer eines brictallen Juſtigmordes. Der Redner erkbärt die ſter, hervor. Ales Beiſitzer wurden gewählt: die Herren: e ndie aen ede e Gatten Darmlah und führte Batzlen, Friedr. Becker, Wend. Ebert, Guſtav Frühchuf, Adolf] Paria für unſchuldig am Morde ihwes Ge Dadnulah a 55 der neueven Forſchung auch die Kafſettenbriefe durch⸗ 2 e o fadellos aubereitel. 45— e 75 Dieſer ſparſame UJerſramm i mis femem ameren S e e Ggſtem mögligf. π 95 11 did el Herm. Hirſch ir., Bernh. Iſaac, Caſp. aus, daß wach! n Forſcht ich die Ke irch enn⸗ e 1 05 1 15 Eaus as UHeht zu erklärem ſind, gefälſcht in jener brutalen Zeit Keßler, Herm. Liebhold, Theodor Lindenheim, Georg Menger, S. Aipende er Wer Aun er en ee en edee der Meher jr. Geom Schreiber und Albert Wolff. Zum juriſtiſchen zun Zwech F 5 0 e de Veivat wurde einſtimmig Herr Dr. L. Seelig ernannt. Nach dedelliſchen Lords aund Hierdurch, 8 im Solde 1805* Dr.. 18 K Mt. 2 der Eliſabeth ſtanden, a b im Intereſſe Er ands. 1 er⸗ Erörterung verſchiedener Fragen, u. a. der Einrichtung unſerer e 8 e 50 Bereinsauskunftei, Mahnverfahrens und Eintreibung von Außen⸗ whitt ſoll bleiben, daß der Redner Nroßer Wärme ſeiner Held ͤ ne 9 Ausfuhrtigtes Nochöuc; grurid durgß ſtäniden ſchließt Herr Rothſchild gegen 12 Uhr die nach vielen Saeiennßß 6740 5 8 95 hin anregende Sitzung mit dem Appell an die Mätglieder, daß auch eeeeeeeee eeeeee eeee Jsidlon A 77 tim neuen Vereinsjahre, jeder an ſeinem Platze, ſeine Schuldigkeit tun wröge, damit unſeren gerechten Wünſchen auch allſeits Ver⸗ Bjähr. Praxis! anein Bjähr. P Eisenliandluug. Oefen und Herdè eic. ſtteardnis entgegengebracht wind. Nicht verfehlen wollen wir, unſere 2 2, A2. Tel. 104. Mitglieder darauf aufmerkſam zu machen, daß allein durch die gün⸗ 10 2 FCCT b deen Verſichevungsabſchtiſſe für Glas⸗, Unfall,, Haftpflich SrVenschwacge!n Waſſer⸗ und Einbruchsverſicherung jeder mehr als die Summe ein — itrags erſparen kann. Nervenzerrüttungen, Schwächezustände. Blasen- und Ge- VVJ%%ùnt In 2 unden Dr. Frantz im Saale des Hotels National einen Vortrag über: heiten, Flechten, Beingeschwüöre etc., auch alte u. schwere „Die Schottenkönigin Maria Stuart“. Der Redner Foälle, behandelt mit bestem Erfolge ohne Berufsstörung fhrte eitva folgendes aus: Nach dem Tode ihres Vaters, des arzuellos durch Körigs Jakob I. von Schottland, im Alter ven nicht ganz 6 Jahren, Natur- u. elektr. Liehtheilverfahren aſt Maria dulrch frangzöſiſche Flottille Ruch Frankreich abgeholt giftkrele Krüuterkuren und Elektrotherapie. uund dort mit dem Dauphin, nachmaligem König Franz II., noch micht ganz 16 Jahre alt, verehelicht worden. Nach dem frühen Direktor Hoh. Schäfer können Sie mit— Edabh-schuh-⸗ 4 Sreme auf je- dem Leder den Tode ihres Gemahls und einer glücklichen und ſorgenloſen Jugend 5 herrlichsten A Natia noch Schotſand zurückgekehrt im Augut 1560, Schon Lichtheil-Institut„Nektron“ nur M 3, 3 5 guf Neſem Rückwege hat Eliſabeth, die engliſche Königin, der Maria ee 5984 zielen, der nicht zu Kanal auflauern laſſen, um ſie gefangen gu nehmen. Es iſt pfarbt 1 ihr nicht geglückt. Von da ab geigte ſich die Todfeindſchaft der 5 Sprechstunden: 90 8 von 5 r abends. 2 fabelha gegen die jüngere und ſchönere Maria bei jeder Gelegen⸗ 1 Sonntags von—12 Uhr. selbst bei Nässe ü. Bei allen Rebellionen in Scholtland hatte die Gliſabeth die Nunderbare Erfolge. DHunderte Danksechreiben 2 erhalten bleibt. Saude im Spiel. Sie verſuchte die Politik ihrer Vorfahren, Schott⸗ Damenbedienung durch Frau Rosa Schäfer 1 55 8 Jand mit Engkand zu vereinigen, durchzuführen. Sie war dadurch Zivile Preise. Prospekte gratis. Tel. 4320. 1 15120 Erdal überall erkältlich. Helränkt, daß Maria Schritte tat, von Eliſabeth die Anerkennung Erstes, grösstes und bedentendstes Institut 8 der Erbfolge in England auf dem Tod der Eliſabeth zu erkangen. am Platze. 5 5 Zu haben in allen Kolonlalwaren und Schuhgeschäften. Damen f von engiſchen Kenig Heinrich VII. abf Aar Ebifabeh-im 2. Grad, Wirvie inw-. Girad. Ales Nurig Wartreter: KarlEhrmann, Manheim: Augarbenstz2, LnEo-409 9. Seite. (Afendpfatt) zetger. Beneral⸗ in Maunnheim, 23 März 1910. Vereinigte Farben⸗ und ken G Fabrikanten: Lackfabr „ nt. b. H. vormals i Finſter& Meisner, München J. Vertreter: Wilhelm Gehrung, Mannheim, 8905 Piliten⸗Karten — S— O 2 28 8 2 22 18 8 8˙5 8 3— 8 2 8 52 885 32 IISEE¶=A 8 S — 2 2 2 5 CCCC — N 2 8 388 5 SS 5 — S— 88 32 S 58 OSs S 2 8 2„ SSS 2 s 8— 2 —. 8382338 2 5 8— S 888 5. SSESSS 5 2 SE 5 25 3 2 5 Keag 5 388 — 8 28 2— 5— 8 1 8 1 95 — — 2 8 — 8* —— aermeeeeeeeeeneeeeeeeeeeeeeeee e L 4, 5. 8 8 8 8 8 58 S5 c5 + 8 3 2 — II. b. 5. Nr. B5. Badslihe Buchdruckerei W— 8 — 187 esserei: der Art 15 85 Wealcher n 15 Sänre- u. teuer- beständ. Guss nach über er Erfahrung. ähri ell. f — Stücke bis zu Abteil. I. Eisen Maschinenzuss nach Modellen od. Zeich- nung. 150 Gir.— Bkugusts. Spe- zialitst: Mennihef m. stahlharter Feuerbahn Metallgiesserei Metallfacenguss Wie Alu- minium-, Mess.-, u. Rotguss, roh u. sar- for- beitet sanber und dicht Bronce inen- Ia Lager-Weissmetall. Nu. Modell u. Zeichnung ez.: Masch und säurebest. Bronden. 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Plattenabonnement„umsonst“ Feuer⸗Berſicherungs⸗Prämie[„ Beleuchtung„ 3,898.28 abgegeben ff. 1910 vorausbezahlt) 37,000.—„Utenſtlien„.,406.33 280 338054 Kohlen⸗Vorrat 39,000— Vorführung kostenlos und ohne Kaufzwang, auf Wunsch e 2,008,450.56 in der Wohnung. 614⁸ NetbeGeninn 8 620 Deutsche Chronophon⸗cesellschaft 12,697,86051 12 697,86051 mit beschränkter Haftung Tel. 4850. Mannheim, 8 l, 4. Tel. 4880. Gewinn- und Verlust-Conto per 31. Dezember 1909. . 3„ Proviſtonen u. Neiſeſpeſen 416,96777[ Vortrag aus 198**ꝗ137,46095 P!— 227,15667 Waren⸗Contee„2,271,522ʃ05 ohlen und Schmiermitte 196,526071 ² ² ↄ 328,315½25 Alters⸗, Unfall⸗ und 20 028364 15 Reparaturen 37,75068 + 75 „„ 39,977 30 tto⸗Gein?:mmnmnnn.142,2648 2408 588 2408 588—* die ſerg Der Aufſichtsrat: Der Vorſtand: ge⸗ Ludowiei. 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