[ESE Olss 8. 1 — eee jedenfalls beizutreten. 0 Abonnement: GBadiſche Volkszeitung.) der Stadt Mannheim und Umgebung.(Mannheimer Volksblatt.) Telegrumm⸗Adreſſe 70 Pfennig monatlich. 1 50 50„General⸗Auzeiger Bringerlohn 30 Pig. monatlich, 5 97 i Maunheim“ durch die Woſt bez. imel. Poſt⸗ 2. 1 ee aufſchlag M..48 pro Quartal. 8* 9, Telefon⸗Rummern: Einzel⸗Nummer 8 Pfg. eee 144 — 2 7 74 Bureau( Alnabhängige Tageszeitung. Wben, Die Golonel⸗Zeile.. 25 Ufg. Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung Täglich 2 Husgaben Eigene Redaktionsbureaus Redaktlen 37½7 Auswärtige Inſerate. 30„ in Maunheim und Umgebung.(ausgenommen Sonntag) in Berlin und Karlsruhe. Verlags⸗ 4 A nen dien en Ach Schluß der Jnſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 39 uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr⸗ Nr. 151. Samstag, 2. April 1910.(Abendblatt. Die hentige Abendausgabe umfaßt 24 Seiten. Zwiſchenſpiele. Herr Matthias Erzberger bemüht ſich im„Tag“ um eine authentiſche Interpretation des Begriffes der„er⸗ heblichen Mehrheit“, wie ſie Herr von Bethmann⸗Hollweg für die Wahlrechtsvorlage forderte. Er dekretiert, die 70 Stim⸗ men Majorität der klerikal⸗konſervativen Koalition verdienten durchaus das Prädikat„erheblich“, und er redet der Regie⸗ rung wie einem kranken Schimmel zu, dieſer Interpretation Wenn ſie nur in beiden Häuſern „wohlwollende Neutralität“ zeige, ſei ihr eine Mehrheit von der gewünſchten„Erheblichkeit“ ja geſichert.„Auch ohne den Liberalismus!“ Herr Erzberger fühlt ſich offenbar noch nicht ganz der Sorge ledig, daß die Regierung den Liberalis⸗ mus vielleicht doch noch an ſeiner„Selbſtausſchaltung“ und ſeiner„Selbſtmordpolitik“ hindert, indem ſie die wohl⸗ wollende Neutralität, d. h. ihre bedingungsloſe Unterwerfung unter die Wünſche des Zentrums und der Konſervativen, von ſich weiſt. Nun iſt es ja Sache der Herxen von Beth⸗ mann⸗Hollweg und von Moltke, was ſie„erheblich“ nennen wollen und was nicht. Daß dem letzeren bei der glorreichen Majorität, die ſein Entwurf oder vielmehr der ins Gegen⸗ teil verkehrte Regierungsentwurf erzielte, gar nicht ſehr be⸗ haglich iſt, iſt inzwiſchen öffentliches Geheimnis geworden. Sollte daraus nicht der Schluß geſtattet ſein, daß die Regie⸗ rung, als ſie eine„erhebliche“ Majorität verlangte, mehr an die Qualität, als an die Quantität dieſer Mehrheit dachte? Jedenfalls aber die Qualität mindeſtens ſo im Auge hatte, wie die Quantität? Wenn ſie die herrſchende(und durch die ſetzige Faſſung des Entwurfs in ihrem Beſitz weiter geſicherte) Mehrheit des Abgeordnetenhauſes für qualifiziert erachtete, einem modernen und mündigen Volk Geſetze vorzuſchreiben, dann konnte ſie ſich und dem Lande die ganze Aufregung der Wahlrechtskampagne nach dem Grundſatz„Juieta non movere!“ ja erſparen! Wir möchten es alſo immerhin für möglich halten, daß die Interpretationskünſte des Herrn Erzberger möglicherweiſe doch auf ſchwachen Füßen ſtehen. Anderenfalls wird abzuwarten bleiben, wer die„Poli⸗ tik des Selbſtmordes“ treibt— ob Rechte und Zentrum, deren Regiment die Regierung ſchon durch die bloße Einbringung des Reformentwurfs disqualifizierte; ob die Regierung, die ſich ihre Vorlage in Fetzen zerreißen ließ, um dann dieſe Fetzen vergnüglich zu akzeptieren, oder endlich der nationale Liberalismus, welcher der kommenden Entwicklung recht zu⸗ verſichtlich gegenüberſteht. In derſelben Nummer des„Tag“ gibt Frhr. v. Zed⸗ lötz einen Rückblick und Ausblick auf die preußiſche Wahl⸗ vorlage. Die Gründe, deretwegen ſeine Partei, die Frei⸗ konſervativen, die Schöpfung des blau⸗ſchwarzen Blocks ab⸗ gelehnt hätten, faßt er dahin zuſammen, daß„die geheime Wahl in Verbindung mit der Bildung der Wahlabteilungen in den Urwahlbezirken und mit der Maximierung außer dem Zentrum Sozialdemokraten und Polen in einer vom ſtaat⸗ erhaltenden Standpunkt unzuläſſigen Weiſe begünſtigt und Feuilleton. Manet in Berlin. Mon Dr. Theodor Alt. 15 Wir verlangen abſolute Meiſterſchaft von jedem großen Künſtler. Ohne ſolche kann er nicht groß ſein. Was heißt aber Meiſterſchaft?: Die vollendete Beherrſchung allet notwendigen Kunſtmittel zur Erreichung des vom Künſtler gewollten Zweckes. Dieſe Meiſterſchaft haben alle alten Meiſter ohne Ausnahme be⸗ ſeſſen, freilich mit Gradunterſchieden gegenüber den ganz enormen Könnern. Wo jedoch an einer als Kunſtwerk beabſichtigten Leiſtung zu Tage tritt, daß dem Schaffenden die vollkommene Herrſchaft über die Kunſtmittel fehlte, da ſprechen wir von Dilet⸗ kantismus. Auch hierin gibt es Gradunterſchiede. Indeſſen beſitzt die Malerei verſchiedene Herrſchaftsgebiete, und der Künſtler kann eine Schwäche ſeiner Beſähigung verbergen, wenn er das Gebiet klug vermeidet, wo ſie zutage treten würde. Iſt dies aber auch nur an irgend einem Punkte des Kunſtwerks der Fall, dann handelt es ſich um Dilettantismus und iſt kein Grund, ja keine Entſchuldigung dafür vorhanden, es zu verſchweigen. Natürlich gilt dies nicht von Mängeln eines einzelnen Kunſtwerks, nicht don nicht ausgefüßhrten Stellen und dergl(was gar kein Mangel zu ſein braucht), ſondern nur von Erſcheinungen, aus denen auf ein dauerndes Nichtkönnen des Künſtlers geſchloſſen werden muß. Wir erinnern uns des Wastes von Adolf Menzel, der Im⸗ preſſionismus ſei eine Malerei der Faulheit. Nun, ein gewiffer Dilettantismus iſt allerdings ſein gemeinſames Merkmal. Das iſt ein Zug, in welchem er ſich von jeder älteren Kunſt, die wir bisher groß genannt haben, unterſcheidet, und in welchem er ihr N als eiwas Weſensverſchiedenes gegenüberſtehl, Man kann ſägen, die parlamentariſche Vertretung der Hauptſitze unſerer In⸗ duſtrie ganz den Polen, den Sozialdemokraten und den von dieſen unterſtützten und dafür verpflichteten klerikalen Ar⸗ beiter⸗Sekretären zu überliefern droht“. Was die weitere Ent⸗ wicklung dieſer nach ſeinen Darlegungen für die innere poli⸗ tiſche Lage Preußens hochbedeutſamen Frage betrifft, ſo ſtellt Freiherr v. Zedlitz zuerſt einmal feſt, daß über die Wahl⸗ vorlage das letzte Wort noch lange nicht geſprochen ſei. Von den Abänderungen, die nach ſeiner Anſicht das Herrenhaus mit Ausſicht auf Durchſetzung im Abgeordnetenhaus an der Vorlage vornehmen könnte, ſchließt er die, wie er ſie nennt, ſpezifiſch nationalliberale Forderung, die Auswahl der Wahl⸗ männer auf den Stadt⸗ oder Landkreis auszudehnen, aus. Er hält ſie für abſolut ausſichtslos, da ſie den entſchiedenſten Widerſpruch der Regierung und der beiden konſervativen Par⸗ teien begegne. Diskutabler wäre, wenn ſich die Ausdehnung des Wahlkreiſes der Wahlmänner über den eigenen Urwahl⸗ bezirk hinaus auf die unmittelbar angrenzenden ländlichen Urwahlbezirke beſchränke. Die beſte Löſung aber, an der ſich auch das Zentrum trotz ſeines bisherigen Widerſpruchs be⸗ teiligen könne, ſei die von Freikonſervativen und National⸗ liberalen in der zweiten Leſung an zweiter Stelle empfohlene Bildung beſonderer Bezirke in der Größe von 10—20 000 Einwohner, da die Regierung durchaus dafür zu haben ſei und die Konſervativen ihre Zuſtimmung bisher nur mit Rück⸗ ſicht auf das Zentrum verweigert hätten. Dem Zentrum hält Frhr. v. Zedlitz vor, daß es durch die geheime Wahl ſeine Wahlausſichten in hohem Maße verbeſſere und auf die in der Drittelung nach Urwahlbezirken liegenden Wahlvorteile daher verzichten könne. Anderſeits wird den Konſervativen vor⸗ gerechnet, daß bei dauernder Oppoſitionsſtellung der National⸗ liberalen die Rechte für die Mehrheitsbildung ſo ziemlich ausſchließlich auf das Zentrum angewieſen ſein würde und daß dies dem Zentrum zur Wiedererlangung ſeiner früheren Rolle als ausſchlaggebender und regierender Partei verhelfen müſſe. Nach allem ſcheint man alſo doch annehmen zu dürfen, daß die Freikonſervativen ohne die erwähnten Abänderungen, zu denen noch eine anderweitige Löſung des Problems der „Kulturträger“ kommen ſoll, ſich der bisherigen Mehrheit bei Vevabſchiedung des Wahlgeſetzes nicht anzuſchließen ge⸗ denken. Als drittes Zwiſchenſpiel kann man noch, der Chroniſten⸗ pflicht genügend, einen Artikel der„Köln. Volksztg.“ nennen, der beſorgt fragt: Was geht vor? Dann weidlich über die mittelparteilichen Ränkeſchmiede und den mephiſtopheli⸗ ſchen Politiker der freikonſervativen Partei ſchimpft, die das „Zentrum ausſchalten“ wollen. Die Konſervativen werden beſchworen, nicht auf die Zumutung der Drittelung in den Gemeinden einzugehen, weil dieſe dem Zentrum einige Wahl⸗ kreiſe koſten und weil dieſe der Kleil ſein könnte, der das ſchwarz⸗blaue Bündnis ſprengen und das Zentrum in der Wahlrechtsfrage ausſchalten könnte. Und beſorgt erklärt die „Köln. Volksztg.“ in Uebereinſtimmung mit der„Schleſ. Volksztg.“:„Es hängt alles davon ab, ob die Konſervativen feſt bleiben und dem Zentrum diejenige Treue bewahren, die es bei der Vereinbarung über die Wahlrechtsvorlage voraus⸗ ſetzen durfte.“ Den Nationalliberalen ſucht die„Köln. Volks⸗ zeitung“ dann die Kompromißgelüſte, die ſie gar nicht beſitzen, dadurch auszutreiben, daß ſie ihnen mit dem Zorn der bürger⸗ lichen und radikalen Linken droht, die ſchon anfingen, die Nationalliberalen ebenfalls zu den„Wahlrechtsräubern“ zu tun. Dieſe Beſorgnis des Zentrums um die National⸗ liberalen iſt ebenſo liebenswürdig wie überflüſſig. Endlich erklärt die„Köln. Volksztg.“ ſeufzend, es iſt noch alles in der Schwebe— und das Zentrum glaubte doch ſchon, den Haſen in der Küche zu haben. Dann weiter mit Emphaſe: wie auch die mittelparteilichen Quertreibereien auslaufen mögen, das Zentrum wird unter keinen Umſtänden ſeine Hand dazu bieten, gar noch Verſchlechterungen des geltenden Wahlrechts herbeizuführen. 85 So ſtehen augenblicklich die Dinge. Dieſe Zwiſchenſpiele bietem dem politiſchen Strategen wie Taktiker ihre eigenen und beſonderen Reize. Im übrigen ſcheint die Sorge des Zentrums unnötig zu ſein; die preußiſchen National⸗ liberalen werden durchhalten und dann beſteht ja keine Gefahr, daß das Zentrum ausgeſchaltet und der ſchwarz⸗ blaue Block geſprengt werden könne. Politische Uebersicht. * Mannheim, 2. April 1910. Oſtertagung des Evangeliſchen Bundes. Man ſchreibt uns: Die diesjährige Oſterverſammlung des Geſamtvorſtandes des Evangeliſchen Bundes zur Wahrung der deutſch⸗proteſtantiſchen Intereſſen fand am 28. und 29. März am Sitze der Zentrale in Halle a. S. ſtatt und er⸗ freute ſich eines ſehr zahlreichen Beſuchs aus ſämtlichen Haupt⸗ vereinen des Bundes. Ein Zuwachs neuer Zweigvereine mit vielen tauſend Mitgliedern wurde feſtgoſtellt. Nach dem ſo⸗ 5 eben neu erſchienenen Vereinsverzeichnis zählte der Bund am J. Februgr 1910 in 39 Hauptvereinen im ganzen 2741 Vereine. Die Unentbehrlichkeit eines ſtarken Proteſtantismus, der den Willen zur Behauptung ſeiner religiöſen, kulturellen und nationalen Machtſtellung in der Heimat und in der Welt hat, wurde allſeitig um ſo ſtärker betont, als allein das 19 5 halten und die Neuerwerbung des Vatererbes evangeliſchen Gewiſſenchriſtentums, wie es die Reformation der Welt ge⸗ ſchenkt habe, die genügend breite Plattform ſchaffen könne, die nötig ſei, um gegenüber den gewaltigen und angriffsluſtigen Organiſationen der roten und ſchwarzen Internationale Religion und Freiheit zugleich dem deutſchen Volk zu erhalten. Im Anſchluß an den hom Präſidium vorgelegten umfang⸗ reichen Tätigkeitsausweis gab der geſchäftsführende Vorſitzende Lic. Everling einen in die Gegenwartsaufgaben des Bun⸗ des einführenden kurzen Bericht über die Zeitlage, der neben der Notwendigkeit verſchärfter proteſtantiſcher Wachſamkeit beſonders die apologetiſche Aufgabe des Evangeliſchen Bundes gegen Materialismus und religiöſen Indifferentismus be⸗ tonte und als eine Förderung des Tages hervorhob. Eine orientierende, lebhafte Ausſprache über dasſelbe Thema, die als Vorbereitung zu. möglichen, neuen organiſatoriſchen Maßnahmen gedacht war, in einer beſonderen Sitzung des Preßausſchuſſes zeigte, wie ernſt es der Bund mit dieſem Teil ſeines Programms nimmt, der ſich die Förderung deseban eliſchen Gemeindebewmußtſeins gegen dies ſei eben die moderne Kunſt; ſie ſei als ſolche ſelbſtberechtigt, und nur unſere Formeln paßten nicht auf ſie. Wir wollen dahin⸗ geſtellt ſein laſſen, ob dies richtig iſt, oder nicht. Aber als ganz unbeſtreitbar behaupten wir, daß unſere Formeln dann auf alle und jede große Kunſt paſſen von Anbeginn bis zum heutigen Tage, einſchließlich der japaniſchen, wie wir nicht verſäumen wollen hinzuzuſetzen, mit der einzigen Ausnahme des Impreſ⸗ ſionismus. Allein wir urteilen gar nicht nach Formeln, die ver⸗ alten könnten, ſondern nach den einfachſten und natürlichſten Vor⸗ ausſetzungen, die jeder geſund Empfindende machen wird, ſolange es eine Kunſt gibt. Sie werden hier in einem weſentlichen Punkt nicht erfüllt. Hier iſt alſo ferner naturgemäß auch der Punkt, wo jene Umwertung aller Werte einſetzen mußte, die dem Im⸗ preſſionismus zum Ruhmestitel einer großen Kunſt verhelfen ſoll, und die durchaus nicht umgangen werden konnte, wenn man einen Cézanne oder van Gogh für Meiſter erklären wollte, von den Neuimpreſſioniſten vom Schlage der Rouſſel, Denis uſw. ganz zu ſchweigen. Jener Zug von Dilettantismus, wie wir es nennen, hat endlich auch eine gemeinſame Wurzel. Wir fanden ſchon, der Weg vom Auge durchs Gehirn bis zur Hand ſei weit. Während der Impreſſionismus es unternahm, raſch vorüber⸗ gehende Zuſtände feſtzuhalten, iſt er zu einer höchſt flüchtigen Darſtellung der Erſcheinungen verführt worden und hat ſich, in unſeren Augen, ganz allgemein eine Oberflächlichkeit des Dar⸗ ſtellens angewöhnt, die allzu oft die Erſcheinungen unklar, ja falſch, und ſtets ungenügend wiedergibt:„Impreſſionen“, die„nur ſuggeſtiv wirken ſollen“. Welche Sublimierung der Kunſt! Welche Genüſſe, welche Senſationen bereitet ſie, die die ſchwerfällige Malerei früherer Zeiten nicht kannte! Nein. Sondern die ſtraffe Konzentration der Willensenergie bis zum Ende der Leiſtung iſt dem Impreſſionismus abhanden gekommen, die in den Werken Malerei überhanpt möglich iſt, höchſte Triumphe feierte. Daß man immer aus dem Gedächtnis malen muß, wie Max Lieber⸗ Abolf Menzels bei den ſchwierigſten Aufgaben, deren Jöſung der⸗ man unfer pietätvoller Berufung auf ſeinen Lehrer Steffeck her⸗ vorhob, iſt richtig, ändert aber nichts an dem Grundſatze, daß, was im Bilde nicht klar erſcheint, ein Mangel des Kunſtwerks iſt. Wir verlangen gerade deshalb vom Meiſter ein unkrügliches Gedächtnis, das ihn in den Stand ſetzt, aufs Schärfſte wiederzu⸗ geben, was man überhaupt ſehen kann. Der Pferde⸗ und Hiſtorienmaler Steffeck iſt nun freilich dadurch kein großer Künſt⸗ ler geworden, daß er dies wußte; jedoch der Impreſſionismus wurde dadurch, daß er ſich die flüchtige Wiedergabe unklarer Ge⸗ ſamteindrücke zum Ziele ſetzte und als Endziel der Darſtellung genügen ließ, ganz gewiß auch keine große Kunſt; keine Kunſt im Sinne der Rembrandt, Velasquez, Frans Hals oder van der Meer. Denn was nicht klar geſchaut worden iſt, was oberflächlich oder kurzſichtig geſehen iſt, das kann auch durch das beſte Ge⸗ dächtnis nicht verbeſſert werden. Der Tadel eines ſo gearteten Schafſens trifft auch den ſpäteren Manet. Die Ausſtellung bei Caſſirer, die Hauptmaſſe ſeiner Gemälde aus der Sammlung Pellerin, beweiſt es. Wenn Manet aber für eine rein artiſtiſche Malerei, für einen verfeinerten Naturalismus, Bahnbrecher war, ſo war er es doch nicht für dieſe Kunſtrichtung, Daß er in ſhre Bahn geriet, datiert vielmehr erſt von ſeinem Zuſammentreſſen mit Monet in den ſiebziger Jahren. Und noch ein Umſtand hat vielleicht dazu mitgewirkt. Infolge von Lues litt Manet ſeit 1879 an partieller Paralyſe des Gehirns. Schon erheblich früher müſſen die Keime der Krankheit ihr verderbliches Werk begonnen haben, das ganz befonders geeignet war, ſein Nervenſyſtem und damit jene Willensenergie zu erſchüttern, die wir als ein Er⸗ fordernis wahrer Meiſterſchaft anſehen. Meier⸗Graefe leugnet es für die Zeit vor 1879; für die ſpätere aber gibt er es aus⸗ drücklich zu und erklärt daraus die von ihm eingeräumte Schwäche der„Barmaid“ von 1882, die man bei Caſſirer ſehen kann und die Fritz Stahl im Berliner Tageblatt allerdings ebenſo ſehr gelobt hat, wie alles andere, was dort zum Berkaufe ausgeſtellt iſt. Manet hat in der allerletzten Zeit ſeines Lebens übrigen2?s noch ſehr ſchöne Stilleben gemalt, denen man nicht ohne die Rüh⸗ 2. Seite. Geueral⸗AAuzeiger. Abendblatt) jene erſchlaffenden und auflöſenden Mächte zum Ziel ſetzt. Er darf in den ſtarken religiöſen Regungen der letzten Tage, die in den mancherlei Proteſtverſammlungen gegen den Drewsſchen Chriſtusvortrag zum Ausdruck ge⸗ kommen ſind, auch eine Frucht ſeiner langjährigen, aufbauen⸗ den und das evangeliſche Bewußtſein ſtärkenden Arbeit ſehen. Der Quell begeiſternder Freude an der unzerſtörbaren Sieges⸗ kraft evangeliſchen Chriſtentums adelt den ſchweren Abwehr⸗ kämpf, den der Bund notgedrungen im Reich gegen den aggreſſiven und politiſch organiſierten Ultramontanismus führt und der um ſo ſchwerer durchzukämpfen iſt, als dieſer Gegner die Waffe taktiſch geregelter Grund⸗ ſatzloſigkeit im politiſchen Machtkampf mit unerreichter Virtuoſität zu führen verſteht. Hilfstätigkeit und aufbauende Arbeit in Wort und Schrift leiſtete der Bund im beſonderen Maße auch im Oſten und Weſten des Reiches, wo der Ultra⸗ montanismus die Probe auf ſeine nationale Zuverläſſigkeit dadurch beſteht, daß er enge Fühlung mit den reichs⸗ und deutſchfeindlichen Elementen in den Oſtmarken und in Elſaß⸗ Lothringen unterhält. Alles in allem bot ſo die Halleſche Geſamtvorſtands⸗Sitzung das Bild eines aufwärtsſtrebenden unabhängigen Vereins, der mit beſonnener Stetigkeit uner⸗ müdlich und zielbewußt, ohne Ueberſtürzung, an der für das Gleichgewicht der Konfeſſionen ſo dringend notwendigen Or⸗ guniſation des bewußten und wehrfähigen Proteſtantismus arbeitet, ſeiner größten und poſitivſten Aufgabe. Die gute und die böſe Preſſe. Nach dem, was in Zentrumsblättern darüber zu leſen iſt, muß auf der in München abgehaltenen Generalverſammlung des katholiſchen Preßvereins der Jeſuftenpater Kolb aus Wien eine wunderſchöne Rede über den Fluch der böſen und den Segen der guten Preſſe gehalten haben. Es wäre ſchade, wenn nicht auch der nichtultramontane Zeitungsleſer dabon profitieren ſollte. Es könnte ihn vielleicht noch auf den rechten Weg bringen. Zunächſt ſprach er von der nicht⸗ zentrümlichen Preſſe als„Banditenpreſſe,“„gottesläſterlicher Preſſe“,„Judenblättern“ und„Freimaurerzeitungen“. Dann fuhr er— wir folgen dabei der unverdächtigen„Augsb. Poſtztg.“— wörtlich fort, indem er den katholiſchen Leſern nichtultramontaner Zeitungen ins Gewiſſen redete: „Doch die Rechenſchaft wird dereinſt einer verlangen von dir, Katholik, am Tage des großen Gerichts!. Wenn Sie etwas tun wollen, was Sie tröſtet in der Todes⸗ ſtunde, dann treten Sie dem Pre ßverein bei, alle uhne Ausnahme! Betätigen Sie ſich im Kampf gegen die ſchlechte Preſſe! Werfen Sie die gegneriſchen Zeitungen hinaus aus der Jamilie! Geben Sie dies Opfer für die katholiſche Preſſe, dann wird es Ihnen Gott der Herr am Dage des Gerichts reichlich lohnen!“ Der Erzbiſchof von München, Dr. v. Bettinger, der Gönner des Wahlbündniſſes mit der Sozialdemokratie, nannte dieſe Blasphemien„herrliche Ausführungen“.— Die vom katholiſchen Preßverein protegierten Zentrumsblätter wenden die merkwürdigſten Mittel an, um ihren Abonnentenkreis zlt exweitern. Neuerdings muß ſogar, wie wir der„Neuen „Bayer. Landesztg.“ dankbar entnehmen, der Komet, der zwiſchen 19. April und 19. Mai unſere Erde berühren ſoll, dazu herhalten, um einfältige und abergläubiſche Leute zum Abonnement auf die„gute Preſſe“ zu bewegen.„Niemand verſäume, für das Kometenquartal(April⸗Mai⸗Juni) zu abonnieren! Denn Ihr habt, wenn die Welt untergeht und alles verloren iſt, dann wenigſtens noch ein gutes Werk getan!“ ſo und ähnlich heißt es in den Liboriusblättern. Sozialdemokratiſche Philiſterſeelen. Der„Vorw.“ teilte am Mittwoch in ſeiner erſten Beilage mit, daß in Poſen der Antrag, eine Frau in den Vorſtand des Vereins der Fortſchrittlichen Volkspartei zu wählen, ab⸗ gelehnt worden ſei, nachdem ein Stadtverordneter erklärt habe:„Die Frau gehört ins Haus.“ Voll edler Entrüſtung ſchrieb der„Vorw.“ dazu:„Ob unter dieſer oder jener Firma, Philiſter bleiben ſie dochl“ Ein neckiſcher Zufall hat es gewollt, daß in genau derſelben Nummer des „Vorw.“ in der zweiten Beilage eine Sozialdemokratin ihrem Herzen Luft gemacht hat in einer Klage über die„rückſtändige Spießerauffaſſung“ ihrer männlichen Genoſſen, die geſtimmt iſt auf den Ton:„Philiſter bleiben ſie doch.“ Wörtlich ſchreibt dieſe Genoſſin ihren Genoſſen, auch dem über die Freiſinnigen in Poſen ſich aufregenden Phariſäer, ins Stammbuch: rung gegenüberſtehen kann, die das verklärte Ende eines großen Wouens einflößt. Jedoch alles, was er im Fahrwaſſer Monets geſchaffen hat, unterliegt dem von uns beſtimmt formulierten Tadel. Ich weiß wohl, daß es Leute gibt, die durch jene ſyſtema⸗ tiſche Suggeſtion der Allgemeinheit ſeitens der Parteigänger des Impreſſionismus zu Bewunderern dieſer Art von Kunſt ge⸗ macht worden ſind, und die ſich ihr gegenüber entweder in fabel⸗ haften Übertreibungen oder geradezu in Perverſionen des natür⸗ lichen Empfindens ergehen. Wir haben dafür keine andere Er⸗ Härung, wenn wir Dinge ſehen, wie etwa die Barke Monets oder die Schlittſchuhbahn im Bois(Stahl überſetzt„Skating“ zeit⸗ gemäß mit„Rollſchuhbahn“) oder den Hintergrund der Barmaid uſw., während der rücklings auf ſein Bett gefallene„Selbſt⸗ mörder“ von 1877 als Studie vortrefflich genannt werden könnte. Das gilt aber kaum von einem andern der vorhandenen Gemälde, und Studien ſind eben keine Bilder. Die Methode der Aeſthetik des Impreſſionismus bedarf einer beſonderen Betrachtung und angemeſſenen Würdigung. Sie hat, um jene Mängel zuzudecken, eine beſondere Art von Farbenfeinſchmeckerei an die Stelle des Genuſſes der Meiſterſchaft in der Wiedergabe des Natürlichen geſetzt, bei der die Worte„tonig“,„apartes Farbenbukett“ und dergl. eine Hauptrolle ſpielen. Fehlt das Farbenbukett ganz, wie etwa bei dem Bildnis Desboutins von Manet, dann haudelt es ſich, abgeſehen von den ſchwarzen Hoſen, in denen keine Beine ſtecken, um„ein ſeltſam durchlichtetes und bewegtes Braun“, und eine Kaffeehausſzene iſt„durch und durch farbig, ohne eigentlich Farben zu haben“. Man könnte die letzten beiden Ausdrücke gelten laſſen, wenn ſie nicht beſtimmt wären,„all dieſe Hauptwerke“ für„Vollkommenheiten“ erklären zu können,„an denen nichts zu ändern, nichts hinzuzufügen wäre“. Stahl rechnet dazu auch die Barmaid, die Meier⸗Graefe verwirft. In Wahrheit hat Manet auf einen ſchönen Zuſammenklang ſeiner Färbungen hin⸗ gearbeitet, wie eben jeder geſchmackvolle Künſtler, und etwas Be⸗ ſonderes iſt nicht dabei, obgleich zugegeben werden ſoll, daß ſeine meiſt von dunkeln Dominanten getragenen Färbungen durch Vornehmheit und Ruhe ausgezeichnet ſind. Mag ferner die „Nana“ gewiſſe mehr koloriſtiſche Eigenſchaften haben, die, bei⸗ läufig bemerkt, entfernt an die Palette Makarts erinnern, ſo iſt doch ihr ganzer Habitus, ſind ihre„gutbürgerlichen Deſſous“ Mannheim, 2. April. Aus der Praxis weiß man doch: ohne die ausdrückliche Be⸗ ſtimmung, daß den Vorſtandskörpern auch Frauen angehören müſſen, würde man es im allgemeinen bei dem alten, nach den früheren vereinsgeſetzlichen Beſtimmungen gebotenen Modus be⸗ laſſen, nur mänlichen Genoſſen Aemter als Parteifunktionäre über⸗ tragen!... Mancher Genoſſe, dem es gar nicht in den Sinn kommt, die programmatiſche Forderung der Gleichberechtigung an⸗ zugreifen, der für dieſe vielleicht mit Wärme und Ueberzeugung eintritt, vergißt das, ſobald er ſich als Privatmann und Familien⸗ oberhaupt fühlt. Da ſteckt er noch in den bürgerlichen Vor⸗ urteilen und kapitaliſtiſchen Ueberlieferungen. Er betrachtet na chalter, lieber, bequemer Gewohnheit die Frau als ſeine Dienerin, die in ihm den Herrn reſpektieren ſoll, von der er Gehorſam verlangt. 5 Die eindringliche Mahnung der Genoſſin an die Genoſſen ſchließt mit der Forderung, ſich„frei zu machen von der rückſtändigen Spießerauffaſſung, der Mann ſei der von Natur aus beſtimmte Gebieter der Weibes. Ein Seitenſtück zu dieſem ſozialdemokratiſchen Klagelied über ſozialdemokratiſche Philiſterſeelen bieten die Mitteilungen der„Leipziger N. Nachrichten“ über den Genoſſen Hof⸗ mann, die wir geſtern wiedergaben. Auch ein Aprilſcherz. Die„Germania“ wartet heute auch einmal mit einer „Senſation“ auf; mit einer ſo grotesken„Enthüllung“, daß man an einen kleinen Aprilwitz zu glauben verſucht wäre, wenn man ſich bei dieſem, allen attiſchen Salzes baren Zentrumsorgan eines Scherzes überhaupt verſehen dürfte. Das Blatt hat die Entdeckung gemacht, daß wir im vorigen Jahre nahe daran waren, aus der Aera des gemäßigten Schutzzolles über Nacht dem Freihandelſyſtem anheimzufallen, wenn nicht in letzter Stunde noch der— Block in Trümmer gegangen wäre. Der verſtorbene Profeſſor von Halle habe — wir zitieren wörtlich— den beſtimmten und klaren Auf⸗ trag erhalten, nur alles Material zu ſammeln und zu ſichten, um einen Vorſtoß gegen die Schutzzollpolitik zu führen:„Er hatte auch bereits ſeine ſonſt geſchickte Feder hierfür in Be⸗ wegung geſetzt, als ihm der Tod ein Halt! zurief. Erſt ſollte in einem„wiſſenſchaftlichen“ Sammelwerk die Schutzzollpolitik als„überlebt“ dargetan werden; dann ſollte dieſe Wiſſen⸗ ſchaft durch zahlreiche Broſchüren und Flugblätter„populari⸗ ſiert“ werden... Der Plan entſtammte nicht dem Gehirn des leitenden Staatsmannes; aber dieſer akzeptierte ſogleich gern, was führende Köpfe der Berliner Hochfinanz erſonnen hatten.“ Da, wie geſagt, ein Aprilſcherz an dieſer Stätte ſteriler Trockenheit ausgeſchloſſen iſt, bleibt nur die Annahme übrig, daß die„Germania“ einem neckiſchen Spaßvogel ins Garn gegangen iſt. Sie ſpinnt dieſes Garn nämlich ernſt⸗ haft dahin aus, daß neben dem„ſchwankenden Freiſinn“ auch die„höchſt unſicheren Nationalliberalen“ mit im Komplott waren, ſo daß die Konſervativen verloren wären, wenn ſie das Zentrum nicht an der Macht erhalten und ſich mit Hilfe dieſer treuen Verbündeten nicht die Aufrechterhaltung der ſchutzzöllneriſchen Wirtſchaftspolitik ſichern. Eine gelegentliche admonitio ad hominem alſo: durch die ſinnloſe Unterſtellung, als habe die nationalliberale Partei ihren ſchutzzöllneriſchen Standpunkt von 1902 verlbaſſen, ſoll den Konſervativen Angſt davor gemacht werden, in Sachen der preußiſchen Wahlreform zuletzt doch noch der Stimmen politiſcher Vernunft Gehör zu geben. Man ſieht, es wird zurzeit mit allen Mitteln ge⸗ kämpft; und im Zentrumslager führt Frau Sorge das Regiment. Viviani über die franzöſiſche Alters⸗ verſorgung. Der Arbeitsminiſter Viviani ſtimmt im„Matin“ einen Dithyrambus zum Preiſe des Altersverſorgungsgeſetzes an, das nunmehr endgültig verabſchiedet iſt. „Kammer und Senat“, meint er,„haben aus unſerm Land, das ſchon ſo lange ein Führer der Freiheit in der Welt war, nun auch einen Führer der Gerechtigkeit gemacht. Dieſes Geſetz iſt die edle Folgerung der ganzen Befreiungsbewegung, die mit den erſten Tagen der franzöſiſchen Revolution begonnen hat. Als unſere Väter den menſchlichen Gedanken vom Joch des Glaubens befreiten, wußten ſie wohl, daß der Tag kommen werde, wo ſie den ganzen Menſchen auch vom Joch des Hungers würden befreien müſſen. Wenn man dem Geiſt die Unabhängigkeit gegeben hat, muß man die Vermögensunabhängigkeit dazugeſellen. Das iſt eine Freiheit, die ihre Grenze im Elend findet. Die politiſche Befreiung ruft die geſellſchaftliche Befreiung nach ſich. Das Alters⸗ verſorgungsgeſetz iſt eine zurückgelegte Wegesſtrecke. Es iſt nicht die gange Gerechtigkeit. Das Geſetz gibt es ja auch nicht, das die von einer ſolchen Geſchmackloſigkeit, entbehrt ſie ſo jeder an die Nana Zola's erinnernden Charakteriſtik,— es wäre denn der vbom Raßmen durchſchnittene ältere Herr im Geſellſchaftsanzug, der neben ihr auf dem Sofa ſitzt,— daß man die Abneigung der Franzoſen gegen dieſes Bild ſehr wohl begreift. Poppenberg nennt jedoch den durchſchnittenen Herrn„witzig halbiert“. So werden aus gänzlich bedeutungsloſen Nebenſachen noch Offenbarungen des Genies gemacht. Das„Frühſtück im Atelier“ von 1869 iſt ein im ganzen mei⸗ ſterhaftes, vollendetes Gemälde. Es entſtammt der altmeiſter⸗ lichen Periode Manets, der Zeit nach Beginn ſeines Velasguez⸗ und van der Meer⸗Studiums, die etwa die Jahre 1859 bis 1873 umfaßt, und damit ſeine berühmt gewordenen Hauptwerke von dem Abſinth⸗Trinker(1859), den noch Delacroix lobte, bis zu ſeiner überhaupt beſten Leiſtung, dem biertrinkenden Bourgeois mit der Tonpfeife(„Le bon bock“, 1873). Dazwiſchen liegen die an Menzel gemahnende Parademuſik in den Tuillerien, das „Frühſtück im Grünen“, die„Olympia“, der„Balkon“, ferner Werke wie der Guitarre ſpielende Spanier, die„Lola“ und andere breit gemalte und edel gefärbte Bilder, aber guch ſchon Werke, die die ſpätere Wendung ankündigen. Indeſſen ſteht ſelbſt bei den Gemälden der erſten Periode nicht alles auf der Stufe voller Meiſterſchaft, und dies gilt namentlich von einem charak⸗ teriſtiſchen Zuge der Malerei Manets, der ein Merkmal ſeines individuellen Stiles bildete. Es kann ſein, daß er dazu durch eine Bemerkung an Velasquez angeregt wurde, bei dem mitunter etwas Aehnliches vorkommt. Manet hat es jedoch zu einem ſein ganzes Schaffen beherrſchenden Zuge ausgebildet. Die Körper⸗ lichkeit der von der Malerei geſchaffenen Geſtalten im Raume war bis dahin als eine Bedingung der Meiſterſchaft betrachtet worden und wird wohl auch in Zukunft ſtets von ihr gefordert werden. Als jedoch Courbet Manets Olympia ſah, da erklärte er, ſie ſehe aus wie eine Kartenkönigin, wie„eine Piquedame“. Manet erwiderte, Courbets Ideal ſei eine Billardkugel; aber Courbet hatte recht. Wohl ſpricht Meier⸗Graefe bei der Olympia von einer„gewollten Flachheit“, und ſpäter einmal davon daß auch Cézanne„keine Löcher in die Wand malen wollte“. Allein wir erkennen in dieſen Behauptungen nur ein Beiſpiel von jener Umwertung anerkannter Werte des Kunſtſchaffens und ein Ad⸗ —— — gange Gerechtigkeit in ſich ſchließt. Das Erreichte iſt aber einer⸗ ſeits die Fortſetzung aller Anſtrengungen unſerer Vorfahren und die Erfüllung aller Verſprechen der Republik, anderſeits erſt ein Anfang. Denn wir dürfen uns nicht einbilden, daß wir alle For⸗ derungen erſtickt haben, weil wir den ſtädtiſchen und ländlich en Arbeitern das Brot ihrer letzten Tage geſichert haben. Im Gegen⸗ teil, wir haben neue Forderungen wachgerufen. Je mehr Behagen man dem Menſchen gibt, umſo mehr neue Bedürfniſſe zieht man in ihm groß. Aber gerade das iſt es, was in der geſchichtlichen Entwicklungsgeſchichte den ewigen Fortſchritt erzeugt. Freuen wir uns über neue Unzufriedenheiten. Der Bürger, der nicht länger nur ein Opfer iſt, der etwas beſitzt und ſich deshalb für die gute Leitung der öffentlichen Angelegenheiten intereſſiert, ſetzt das Wenige, das ihm gehört, nicht in Abenteuern auf das Spiel. Er hält ſein bißchen Eigentum zuſammen. Er erwägt die Folgen ſeiner Handlungen. Er weiß, was Verantwortlichkeit heißt. Das Geſetz wird von 1911 ab angewandt werden. Frankreich wird unter den Ländern, die nach ſozialer Gerechtigkeit ſüreben, den Rang einnehmen, zu dem ſeine Ueberlieferung und ſeine Neigung es gleichmäßig drängen, nämlich den erſten. Wenn man dieſe Ergüſſe des Herrn Viviani lieſt, muß man glauben, daß die Altersverſorgung eine Er⸗ findung Frankreichs, eine kühne franzöſiſche Neue⸗ rung iſt, und daß noch kein anderes Land etwas Aehnliches gekannt hat. In ſeiner Freudenſtimmung vergißt er die kleine Tatſache, daß Deutſchland ſeit ein em Vierteljahrhundert ohne Geſchrei und Geſprudel ruhig und gleichmäßig dieſe ſoziale Maßregel übt, die Herr Viviani in Frankreich erſt für das nächſte Jahr verſpricht. iĩ Deutsches Reſch. — Der Kampf im Baugewerbe. Die Hoffnung auf Er⸗ haltung des Friedens im Baugewerbe, die durch die Eini⸗ gung der Hamburger Unternehmer und Arbeiter geweckt wurde, wird ſich kaum erfüllen. Der Kampf im Baugewerbe Deutſchlands iſt, wie es ſcheint, infolge der bevorſtehenden Ablehnung des bekannten Ultimatums der Unternehmer durch die großen Arbeiterorganiſationen unvermeidlich ge⸗ worden. Wie aus Frankfurt a. M. berichtet wird, haben die dem Zentralverbande der Maurer angehörenden mitteldeut⸗ ſchen Maurer einſtimmig den Beſchluß gefaßt, den Tarif⸗ vertragsentwurf des Arbeitgeberbundes abzulehnen und zur beſſeren Durchführung eines Kampfes auf jede Streikunter⸗ ſtützung für die Dauer von vierzehn Tagen zu verzichten. Die Ablehnung des Vertrages durch den am 4. April in München ſtattfindenen Verbandstag iſt ſicher, ſo daß bereits am 15. April mit der Ausſperrung von 110 000 bis 120000 Bauarbeitern gerechnet werden kann. Das Vermögen des Maurerverbandes beträgt 6% Millionen Mark. Auch eine Mitgliederverſammlung der Zahlſtelle Groß⸗Berlin des Zentralverbandes der Zimmerer Deutſch⸗ lands, die im Gewerkſchaftshauſe zu dem Ultimatum der Bau⸗ unternehmer Stellung nahm, beauftragte einſtimmig die Delegierten für die anfangs nächfter Woche in Berlin ſtatt⸗ findende Generalverſammlung des Geſamtverbandes, gegen die Annahme des Entwurfes zu ſtimmen. Weiter wurde beſchloſſen, mit Rückficht auf den unvermeidlich gewordenen Kampf einen Extrabeitrag von 50 Pfennig pro Woche zur Stärkung des Kriegsfonds zu erheben. Badiſche Politik. Die Konſtituierung der Fortſchrittlichen Volkspartei in Mannheim hat geſtern in einer großen Verſammlung ſtattgefunden. Anſprachen hielten Landtagsab. Karl Vogel, Stadtv.⸗Vorſt. Fulda, Dr. Stern und Frau Wolff⸗Jaffé. Die Vorſtands⸗ wahl hatte zum Ergebnis, daß Stv.⸗Vorſt. Wilh. Fulda (Dem.) zum erſten und Stadtrat Bankdirektor Ludwig Teſcher(Freiſ.) zum zweiten Vorſitzenden einſtimmig ge⸗ wählt wurden. Die Verſammlung nahm einen überaus harmoniſchen Verlauf und war getragen von dem einen Ge⸗ danken, daß der Zuſammenſchluß der drei linksliberalen bürgerlichen Parteien der freiheitlichen Entwicklung des deutſchen Volkes nur dienlich ſein könne. Aus Stadt und TLand. Mannheim, 2. April 1910. * Uebertragen wurde dem Werkmeiſter Edwin Fritſchi an der Großh. Baugewerßſchule die etatmäßige Amtsſtelle eines vokatenkunſtſtück hinſichtlich der ganzen Wertbeurteilung der beiden Künſtler. Denn die Kritik und Bewertung der Kunſtwe ke richtet ſich nicht nur darauf, ob ein Künſtler, was er gewollt, erreicht hat, ſondern auch darauf, ob er dies wollen durfte, nach den vernünftigen Anſprüchen, die man an ein Kunſtwerk dieſer Art ſtellen kann. Und wenn es nun auch richtig iſt, daß durch einen vom Künſtler bewußt beabſichtigten Effekt ſeine Herr⸗ ſchaft über die Kunſtmittel, d. h. ſeine Meiſterſchaft, nicht in Frage geſtellt wird, ſo haben wir doch die perſpektibiſche Vertie⸗ fung des Raumes und die Plaſtizität der Körper als eine nicht minder notwendige, wie ſchwierige Leiſtung der Tafelmalerei er⸗ kannt. Welche Bedeutung die Flachheit reliefartiger Kompoſitionen in der monumentalen Wandmalerei hat, iſt eine Frage für ſich; jedoch in der Tafelmalerei fehlt ihrer Anwendung jede ſtichhal⸗ tige Begründung. Wie nun aber ſchon die„Olympia“ Manets ſich als eine durch Zeichnung umrahmte Fläche darſtellte, ſo tun dies ferner auch die Geſtalten des„Balkons“, wo Augen und Mund des Mannes und der Tochter faſt nur als Punkte in einer fleiſchfarbigen Fläche von bedauernswerter Leere erſcheinen, und dieſe Eigenheit auch der„Nana“ nahm ſpäter bei Manet ſo überhand, daß die Reihe von Damenbildniſſen der Sammlung Pellerin ausſehen, als hätten dieſe Damen nur die Schminke ihrer Geſichter auf die Leinwand gedrückt und Manet hätte zwei dunkle und einen roten Flecken als Augen und Mund recht ober⸗ flächlich hineingeſetzt. Auch an dem Bilde„Die Erſchießung Kaiſer Maximilians“ tritt dieſe Parakteriſtiſche Flachheit deut⸗ lich zutage. Die Hoſen der Soldaten bekleiden nicht runde Kör⸗ perteile, ſie erſcheinen auch nicht etwa als weite, au'gepluderte Militärbeinkleider, ſondern wie mit flachgepolſterter Watte an⸗ gefüllt. Der Biertrinker vom Jahre 1873 bildet in dieſer Be⸗ ziehung eine auffallende Ausnahme unter den Werken Manets, da er volle Plaſtizität beſitzt. Er erinnert aber auch in etwas an Courbet. Mit dem Uebergang Manets zur Malweiſe Monets beginnt diejenige Entwicklung der neueren franzöſiſchen Kunſt, die wir als dekadent, als krankhaft und als einen Niedergang anſehen müſſen, von dem wir nur die objektiviſtiſchen Impreſſio⸗ niſten Degas, Renoir, Piſſarro, Sisley und einen Teil der Schöpfungen Monets nocb ausnehmen können. ——— ——— — en e ee en eeee muß als ein überaus gelungenes bezeichnet werden. 155„„* 5 e Maunheim, 2. Aprtl. Genernl⸗Kuzeiger.(aberdblolt) 85 Seite. zechniſchen Aſſiſtenten und dem Zeichenlehramtskandidaten Alfred Kuſche an der Großh. Baugewerkſchule die etatmäßige Amts⸗ ſtelle eines Zeichenlehrers. »Militäriſches. Das 2. baheriſche Armeekorps hält ſeine dies⸗ jährigen Manöver in der Gegend nördlich von Haßfurt in Unterfranken ab, wozu die zumeiſt in der Pfalz liegende 3. Divi⸗ fion herangezogen wird. Die Ko rpsmanöver finden am 15. bis 17. September ſtatt. * Stellenvermittlung für Arbeiter bei der Gr. Badiſchen Staatseiſenbahnverwaltung. Die Vormerkliſten pro März erbringen gegen die beiden vorhergehenden eine ſehr erhebliche Zunahme der Arbeitſuchenden, ſonach eine weſentli che Verſchlech⸗ zerung dieſes Arbeitsmarktes. Die Zahl der Arbeit⸗ ſuchenden, die ſich vormerken ließen, ſtieg von 850 im Februar auf 1019, die ſich vei 26.(26) Dienſtſtellen meldeten, während Die Nachfrage nach Arbeitskräften eine nur minimale Verbeſſerung aufweiſt. Geſucht werden 15—20(10) Bahnunterhaltungs⸗ Arbeiter mit 2,80 M. Anfangslohn nach Dinglingen⸗Lahr. Von den 1010 Arbeitſuchenden entfallen allein 786 auf die Magazine in Karlsruhe(Hauptmagazin)(210), Lauda(22), Heidelberg (141), Mannheim(246), Offenburg(54), Fveiburg(76) und Villingen(37). Luf die einzelnen Plätze verteilen ſich die Arbeitſuchenden wie folgt: Karlsruhe 254(44), Mannheim 246(242), Heidelberg 141(141), Freiburg 78(78), Offen⸗ burg 57(58), Lauda 35(42), Pforzheim 46(51), Villingen 39 (87), Appenweier 31(31), Bruchſal 28(27), Baden 12(12), Hauſach 8(), Waldshut 7(), Blankenloch 4(), Baden⸗Oos 3(8) und Wilferdingen 1(). Mit Ausnahme von Karlsruhe ſind hiernach größere Schwankungen nicht zu verzeichnen. Die erſte Verſammlung der Jugendabteilung der Volks⸗ kirchlichen Vereinigung findet am morgigen Sonntag, nachmittags ½8 Uhr, im Lokal C 7, 8 ſtatt. Das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiert am Montag, den 4. April Herr Verſicherungsbeamter Paul Lehmann mit ſeiner Ehefrau Katharina geb. Weißling, Seckenheimerſtr. 26 wohnhaft. 60. Geburtstag. Der Seniorchef der Firma Werner u. Nicola, Germania⸗Mühlenwerke in Mannheim und Neckargemünd G. m. b. ., Herr Joſef Werner, feiert heute ſeinen 60. Geburtsta g. Aus Anlaß dieſes Tages waren heute früh ſämtliche Beamten und Arbeiter zu einer keinen Feier in der Mühle verſammelt. bei welcher Herr Werner in einer Anſprache u. a. einen Rück⸗ klick auf die langen Jahre ſeines Wirkens warf. Am 4. April wer⸗ den es 46 Jahre, daß Herr Werner ins Geſchäft, der jetzigen Firma, als Lehrling eintrat, um unter Leitung ſeines Vaters und Onkels theoxetiſch und praktiſch in die Müllerei eingeführt zu wer⸗ den. Seit dieſer langen Reihe vdon Jahren widmete er ſich mit Ausnahme eines einzigen Jahres Praktikum in der Hauptſtadt Ungarns, Budapeſt, dem damaligen bedeutendſten und fortſchritt⸗ lichſten Mühlenzentrum der Welt, dem Geſchäft. Wenn heute nach dieſer langen Zeit die Firma auf der nunmehrigen Höhe ſei, ſo verdanke er das neben Gottes Hilfe und ſeiner eignen unermüd⸗ lichen Arbeit nicht zuletzt dem allzeit guten Einvernehmen zwiſchen ſich und allen Mitarbeitern. Zur Erinmerung an dieſen Tag über⸗ gab Herr Werner ſodann aus eignen Mitteln allen Beamten und Arbeitern ein reichliches Geldgeſchenk entſprechend dem bis dahin alljährlich von der Fürma an Weihnachten gegebenen Chriſt⸗ geſchenk. Des weiteren überwies er ebenfalls aus eignen Mitteln Der ſchon beſtehenden Geſchäftspenſionskaſſe die Summe von Mark 20 00 0und ſtellte demnächſtige weitere Zuwendungen an dieſen Jonds in Ausſicht. Mit dem Wunſche, daß das gegenſeitige bisher ſo ſehr erfreuliche allgemeine Zuſammenarbeiten ihm noch die Jahre ſeines Wirkens, ſpäter aber auch ſeinen Nachfolgern allezeit erhalten bleiben möge, ſchloß Herr Werner die erhebende Feier. Bismarckfeier auf dem Sand. Wieder hatte der werdende Frühling eine ſtattliche Zahl deutſcher Männer und Frauen auf die gaſtlichen Höhen des Sandes gelockt, um den Geburtstag des Anvergeßlichen Fürſten Bismarck feſtlich zu begehen. Schon am Samstag waren es an die hundert Feſtgäſte, die ſich zuſammen⸗ fanden, um bei Rede und Geſang den Vorabend feſtlich zu begehen. Skrahlende Sonne lockte am Oſterſonntag die Schläfer aus den Betten heraus in die ſchöne Gottesnatur. Zu Wagen, per Auto⸗ mobil und zu Fuß pilgerten immer neue Gäſte herauf zum Her⸗ bergsvater Maier. 250 Perſonen, darunter eine ſtattliche Zahl des ſchönen Geſchlechtes, hatten ſich lt.„Bad. Landesztg.“ im großen Saal zur Tafek vereint und über 100 mußten in den Ne⸗ ſtaurationsräumlichkeiten untergebracht werden. Den erſten Toaſt hatte Herr Bürgermeiſter Dr. Bender aus Bühl übernom⸗ men. Nach herzlicher Begrüßung hob er in markigen Worten hervor, welch' ſchöne Sitte es ſei, zur Bismarckfeier auf die Höhe zu kommen, um mit der Verehrung für den Schöpfer des Deut⸗ ſchen Reiches die Liebe zu unſerem engeren ſchönen Vaterlaade zu verbinden. Mächtig brauſte das Hoch auf den Großherzog durch den Saal. Herr Bürgermeiſter Dr. Kleinſchmidt⸗Karls⸗ ruhe hielt in patriotiſcher Begeiſterung die Feſtrede auf den Für⸗ ſten. Der ſchönſte Dank für Bismarck ſei es, das Errungene treu zu wahren und zu pflegen. Bei aller Verſchiedenheit der Tages⸗ meinungen müſſe die Liebe zum Vaterland und deſſen Erhaltung ſtets das Höchſte ſein. Die ſchönen Worte klangen aus in einem Hoch auf das Vaterland und in dem Liede„Deutſchland, Deutſch⸗ Aand über Alles!“ Patriotiſche Lieder erhöhten die feſtliche Stim⸗ mung. Auch eine Muſikkapelle ließ ihre Weiſen erklingen. Be⸗ grüßungstelegramme, ſo von der Bismarckgemeinde auf dem Feld⸗ berg. ſowie ein Gruß von früheren Bühler Bürgermeiſter, dem ſtimmung. »Die Bernhard Kahn⸗Leſehalle des Vereins für Volksbildung (Gcke Mittel⸗ und Lortzingſtraße, Neckarſtadt) deren Benützung jedermann völlig frei zuſteht, war im Monat März von 3671 ietzigen Amtmann Stehle in Mannheim, fanden freudige Zu⸗ SErwachſenen und 500 Schülern, zuſammen alſo von 4171 Per⸗ ſonen beſucht. Der üder 6000 Bände faſſenden Bibliothek wurden an 6 Abenden 2407 Bücher entnommen, davon 72 am neue Leſer. Vom 1. Januar bis 1. April wurden 9911 Bücher ausgeliehen und 17379 Perſonen benützten die Leſehalle. Die Bücherausgabe erfolgt jetzt Montags und Freitags von—9 Uhr. *Feuerbeſtattung des Herrn Bankdirektor Haas. Wir wer⸗ den erſucht, nochmals darauf hinzuweiſen, daß die Feuerbeſtattung des 7 Herrn Bankdirektor Haas am Sonntag Vormittag 11 Uhr mim hieſigen Krematorium erfolgt, Blallonaufſtieg. Morgen vormittag zwiſchen 9 und 10 Uhr wird vom Gaswerk Luzenberg aus der Ballon„Ziegler“ des Mannheimer Vereins für Luftſchiffahrt einen Aufſtieg unter⸗ nehmen. Führer iſt Leutnant Ruland, Paſſagiere ſind die Herren Rechtsanwalt Künzig, Dr. Schuh und Teſſeraux. Paurimfeſt der Isr. Vergnügungs⸗Vereinigung. Was iſt NMurime frägt wohl mancher Laie. Die Antwort lautet: Karneval der Juden. Das Purimfeſt der Isr. Vergnügungs⸗Vereinigung Die Stim⸗ tung wurde hauptſächlich durch die einzig daſtehenden Leiſtungen er Mitwirkenden angefacht. Einzelne Dilettanten hervorzuheben, ße nur das Lob der anderen Spieler ſchmälern. Den dekla⸗ matoriſchen und geſanglichen Darbietungen ſchloß ſich ein Ball an. Mark). Ausbezahlte Sparbücher 1910: 17000 Stück je 5 Mark gleich 85000 M.(1909: 14 700 Stück). *Sängerfahrt des Geſangsereins„Concordia“. Der Männer⸗ geſangverein„CFoncordia“ Mannheim unternimmt in dieſem Jahre ſeine erſte Sängerreiſe. Sie iſt auf die Dauer von vier Tagen berechnet und ſoll in der Woche nach Pfingſten, in der Zeit bom 26. bis 29. Mai inkl. vonſtatten gehen. Als Ziel iſt die ſchöne Schweiz, die Gegend um den Vierwaldſtätterſee in Ausſicht ge⸗ nommen, nachdem zuvor das Dampfroß die Feſtteilnehmer durch einen der herrlichſten Teile unſeres badiſchen Schwarzwaldes, durch das Kinzigtal und weiter bis an den Bodenſee geführt hat, bon wo nach Beſichtigung der näheren und weiteren Sehenswürdig⸗ keiten: Konſtanz(Stadt, Dom, Inſel⸗Hotel, Seebrücke und Hafen), Inſel Mainau, Schaffhauſen mit Rheinfall, die Fahrt nach Zürich, Brunnen(Beſichtigung des Axenſteins und der Brunnen⸗ Morſchachbahn), von da mit Dampfboot nach Flüelen angetreten werden ſoll. Zu Fuß ſoll die grandioſe Ausblicke gewährende Apxenſtraße bis zur Tellsplatte durchwandert werden, nach deren Beſichtigung das Dampfboot die fahrenden Sänger weiter zum Endziel, nach Luzern, verbringt, von wo nach angemeſſener Raſt und Umſicht die Heimfahrt erfolgt.— Es unterliegt keinem Zwei⸗ fel, daß das Reiſeprojekt bei zahlreichen Aktiven und Paſſiven der „Concordia“ auf freudige Anteilnahme ſtoßen wird. »Verein der Vogelliebhaber Mannheim. Auf Vexranlaſſung des Vereins nahm unſer 2. Vorſitzender, Herr Fehl, an der dies⸗ jährigen Generalverſammlung der Vereingung der Vogelliebhaber Deutſchlands in Hamburg teil. Ueber den Verlauf dieſer Tagung, die, wie bereits mitgeteilt wurde, an Oſtern nächſten Jahres in Mannheim ſtattfinden ſoll, wird Herr Fehl heute Samstag abend 9 Uhr im Reſtaurant„Portugal“, F 4, 1, Bericht erſtatten. Jedermann, der ſich für dieſe Sache intereſſiert, iſt hiermit zum Erſcheinen freundlichſt eingeladen. Stenographiſcher Unterrichtskurſus. Wie aus dem Inſe⸗ ratenteil erſichtlich iſt, eröffnet der Zentvalberein für Stenotachygraphie am kommenden Dienstag, 4. April, in ſeinem Vereinslokal„Stadt Athen“, D 4, 11, wiederum einen Unterrichtskurſus für Damen und Herren. Der Unter⸗ richt wird durch einen geprüften Lehrer der Stenographie unent⸗ geltlich erteilt, nur für die Lehrmittel und als Erſatz der durch den Kurſus erwachſenden Auslagen wird eine kleine Vergütung er⸗ hoben. »Das Kaiſer⸗Panorama Kaufhaus Bogen 57 morgen Sonntag ab eine herrliche Reiſe nach dem Thüringer Land und zwar ſtatten wir der Wartburg einen Beſuch ab. Ferner werden unſerm Auge wunderſchöne Gegenden von Eiſenach, der Drachenſchlucht, dem Annatal, Friedrichsroda, Liebenſtein uſw. vorgeführt. *Waldpark Neckarau. vermehrter Beförderungsmöglichkeit nach dem Waldparkreſtaurant und zurück entgegenzukommen, werden verſuchsweiſe Sonn⸗ und Feiertags die Noll'ſchen Motorboote nur noch von der neuen Landeſtelle Rennershof(zwiſchen dem Bachkſteinplatz und der Ueberfahrt) nach dem Waldpark verkehren. Nur der erſte Kurs(543 Uhr) beginnt noch an der Rheinbrücke; ebenſo endigen Fortſelbſt die letzten Fahrten der 2 Boote(½7 Uhr und 7 Uhr) ab Waldpark. Ab Rennershof fährt infolge dieſer Neuerung von ½3 Uhr bis ½% Uhr jede halbe Stunde ein Boot ab und vom Waldpark von 3 Uhr ab in halbſtündigem Abſtand ein Boot zurück. Statt ſeitheriger 10 Fahrten werden alſo in Zu⸗ kunft 18 Fahrten ausgeführt. Es wird don der Frequenz ab⸗ hängen, ab dieſe beim Publikum jedenfalls begrüßenswerte Ein⸗ richtung dauernd beibehalten werden kann. Die neue Haupt⸗ abfahrtsſtelle Rennershof wird morgen in Betrieb genommen. *Hafenfahrten. Die Noll ſchen Hafenfahrten beginnen morgen vormittag um ½10 und 10 Uhr an der Rheinbrücke und um 11 bezw. 11 Uhr an der Friedrichsbrücke. Die 11 Uhr⸗Fahrt wird den Induſtriehafen einſchließen, alſo ſämtliche Mannheimer Hafen⸗ anlagen berühren, während bei den drei andern Fahrten der In⸗ Suſtriehafen wegfällt. Die letzteren dehnen ſich aus auf Rhein, Mühlauhafen, Verbindungskanal, Binnenhafen und Neckar. Jaung⸗Deutſchland zur See. Von einem Freund unſeres Blattes wird uns geſchrieben: Ein heiteres Renkontre ſpielte ſich geſtern vormittag am Neckarufer ab. Gingen da zwei kaiſerlich deutſche Schiffsjungen, künftige Kommandanten im erſten Semeſter, luſtwandeln, die allgemeine europäiſche Wetterlage er⸗ örternd. Nun befanden ſich dort aber fünf andere, ſogen.„Auch⸗ arbeiter“, auf welche die Uniform, obwohl dunkelblau, wie ein rotes Tuch auf den Stier zu virken ſchien. Alle fünf aus dem nördlichen Viertel änderten plötzlich ihren Kurs direkt auf die beiden Uniformen zu; der längſte von ihnen wollte die eine Uni⸗ form„rammen“. Im Vollgefühl ſeiner Stärke hielt er es nicht einmal für erforderlich, die Hände aus den Taſchen zu nehmen, offenbar weil z. B. eine Dampfwalze ihre Hände auch nicht aus den Taſchen nimmt. Bei dieſer Situation, fünf gegen zwei, empfand der eine der beiden künftigen Seebären das dringende Bedürfnis, ſeine Unjform gegen Staubigwerden zu ſchützen— da: ein einziger Griff mit der rechten Hand direkt an den Bug des Gegners— und die lange Dampfwalze lag drei Meter weit am Boden, ſich überkugelnd, alſo ihre Funtkion als Walze probierend. Da die hergeſtellte Diſtanz wohl als genügend erſchien, ſo ſetzten die Herren Seebäven ihre Promenade fort, wobei der eine gleich⸗ mütig meinte:„Der Kerl war offenbar zu faul, um hen zu bleiben.“„Ja,“ meinte der andere,„daß ein Menſch ſo platt daliegen könnte, habe ich noch nicht gewußt.“ Bei dieſer hübſchen Unterhaltung überhörten die Beiden die nachgerufenen Schmeichel⸗ namen, weil die Fünfe einen allzugroßen Reſpektsabſtand in⸗ ewiſchen zielbewußt genommen hatten. Apollotheater. Das neue Programm weiſt in ſeiner Zu⸗ ſammenſtellung wieder eine Reihe qualitativ hochſtehender Attraktionen auf. Da iſt es vor allem die kleine Angelika Walter, die zur Freude aller Premierenbeſucher auf weitere 14 Tage prolongiert wurde und die mit ihren herzigen Vorträgen ſtets von Neuem lebhafte Bewunderung im Publikum auslöſt. Diesmal tritt ſie als feſcher„Zinnſoldat“ und als allerliebſtes „Blumenmädchen“ auf. Dann ſingt ſie noch das reizvolle „Puppenlied“ und das Tanz⸗Chanſon„Iris Molly“. Der kleinen Künſtlerin gebührt auch diesmal wieder die Note„vortrefflich“. Das Publikum belohnt ihre Darbietungen mit einem Beifall, wie er wohl herzlicher nicht geſpendet werden kann. Carlk Bretſchneider iſt ein bekannter Stern am Humoriſten⸗ himmel. Sein ſelbſtverfaßtes Repertoir enthält lauter Schlager. Als„Weltreiſender“ tiſcht er die Neuigkeiten unſerer Zeit in geiſtvoll pointierten Verſen auf und als„Berliner Schußmann“ iſt er von unwiderſtehlicher Komik. Dann bietet er noch weitere durchſchlagende Couplets. Les Onras ſind tadelloſe Hand⸗ equilibriſten. Bei ihren Kraftattraktionen iſt das umgekehrte Verhältnis angewandt. Hier„arbeitet“ nämlich die Dame mit ihrem Partner. Im ſpeziellen ſind die Kraftleiſtungen der Dame zu bewundern. Die Mabelle Fondane Troupe iſt ein brillantes Keulenjongleur⸗Quartett, das mit Sicherheit ſeine komplizierten Uebungen vorführt. In der Geſang⸗ und Tanz⸗ ſzene der 10 Juveniles liegt viel Temperament und ihre Vorträge zeichnen ſich durch gutes Zuſammenwirken aus. Marietta Mahlen, die das Programu eröffnet, bringt mit wohlklingendem Organ hübſche Geſänge zum Vortrag. Der Dreſſurakt Olympia Desvall konnte nicht vorgeführt wer⸗ den, weil ſich, wie Herr Bretſchneider dem Publikum mitteilte, beim Transport der Pferde unvorhergeſehene Schwierigkeiten bringt von Um den Wünſchen des Publikums nach neuen Bildern durch Droeſes Velograph beſchloſſen. Herr Prager ſteht mit ſeinem Orchiſter wie immer auf der Höhe *Eine menſchliche Abnormität, die in der wiſſenſchaftliche Welt ſchon das größte Aufſehen erregt hat, ſtellte ſich uns dieſer Tage auf der Redaktion vor. Fred Morgan, der„Meyf mit Flügeln“, nennt ſich das Phänomen. Nun darf mau denken, daß Fred Morgan wirkliche Flügel gewachſen ſi handelt ſich vtelmehr um eine abnorme Umbildung der Se blätter, die allerdings wie Flügel bewegt werden können. ſtelle ſich ein Kücken vor, das die erſten Flugverſuche macht Genau ſo ſehen die Bewegungen der Schulterblätter Fred Mor gans aus. So hochintereſſant die menſchliche Abnormität Laie und Fachmann iſt, ſo ſehr iſt Fred Morgan aber au bemitleiden. Die Schulterblätter haben die anormale Bewe fähigkeit dadurch erhalten, daß infolge Starrkrampfes Muskelſchwund des Oberkörpers eingetreten iſt. Fred Morg iſt infolgedeſſen nicht mehr in der Lage, die Arme wie der nt male Menſch zu gebrauchen. Bei allen Handreichungen muß ihm geholfen werden. Auch hat ſich infolge des Muskelſchwunds die Lage des Herzens verändert. Es ſchlägt nicht mehr in der linken Bruſtſeite, ſondern, wie man deutlich ſehen kann, in de; Bauchhöhle. Auch der Bruſtkorb funktioniert nicht mehr. Fres Morgan muß infolgedeſſen durch den Bauch atmen. Im übrigen aber ſind die inneren Organe vollkommen geſund. Der Man⸗ kann alſo noch lange leben, wenn der Muskelſchwund weitere Fortſchritte macht. Nach der ganzen Konſtitution Fred Morgan, der von Beruf Maurer iſt und eine Frau 1 drei Kindern zu ernähren hat, vor ſeiner körperlichen E artung, die, wie bemerkt, durch einen dreitägigen Starrkyamp infolge einer Erkältung verurſacht wurde, ein kerngeſunder äußerſt kräftiger Mann. Jetzt iſt er, um den Unterhalt für ſich und ſeine Familie zu verdienen, gezwungen, ſich als menſch Abnormität, als„Menſch mit Flügeln“, anſtaunen zu la Seit geſtern iſt er im Speyrer Brauhaus, J I, ſehen. Wer ſich für menſchliche Abnormitäten intereſſie nicht verſäumen, in den nächſten Tagen die Wirtſchaft ſuchen. Namentlich die Mediziner ſeien auf die Sehensswn keit aufmerkſam gemacht.„„„ Aus dem Schöffengericht. Schwere Folgen hatte eine handlungsaffäre, die ſich am 11. Oktober v. J. vor der Wi Rau in der Bürgermeiſter Fuchsſtraße abfpielte. Dort kan und Auguſt Hennhöfer, ſowie deren Freund Kaſpar L parter einerſeits und dem Taglöhner Philipp Spohn un Kanalarbeiter Heckmann anderſeits. Kindiſche Neckereien, ſie gewöhnlich entſtehen, wenn die Köpfe illuminiert ſind, die Urſache. Der Wirt bot, um Ruhe zu bekommen, Spoh Heckmann aus und verzichtete auf Bezahlung der Zech wegs fing das Spohn doch zu wurmen an, er ging wieder zur den Rau ſchen Bierſchalter und zahlte ſeine Zeche. A Frau Rau an den Schalter rief, mußten natürlich die vie⸗ durſtigen Herren herauseilen, um aufs neue mit den beiden Leute Händel anzufſangen. Julius und Auguſt Hennhöfer hieben mi Billardſtöcken ſo lange auf Spohn ein, bis dieſer bewußtlos umſa Der Mann twar volle drei Wochen bewußtlos, die Schädeldecke mw durchſchlagen worden und die Splitter drangen in die Hirnhau rinde ein, wo der Sitz der Sprache iſt. Er konnte nur noch laller und hatte ein fehlerhaftes Vorſtellungsvermögen, der rechte Ar und das vechte Bein ſind halb gelähmt. Nach dem Gutachte Herrn Bezirksaſſiſtenzarztes Dr. Nitka iſt jetzt noch ein Defekt bei dem Manme vorhanden und es iſt nicht mit Sicherhe anzunehmen, ob nicht noch ſpäter dieſer Defekt zu einer Geiſte krankheit oder zu dauerndem Siechtum auswachſen wi die Verletzung auch an ſich als geheilt zu betrachten iſt. Der St..B. ſei aber jetzt nicht als vorliegend zu betrachten. G und dieſes Gutachtens wurde die Verhandlung abgebrochen bis auf weiteres vertagt. Verteidiger; R⸗A. Dr. Fran Dr. Gerlach. Handwerkerbewegung und Gewerbel *Schwetzingen, 1. April. Geſtern nächmittag h der„Ritterhalle“ hier der Wirteverein für Schwetzingen und gebung eine von 80 Wirten aus allen Orten des Amtsbe beſuchte Verſammlung ab zwecks einheitlicher Regelung Bierpreiſes bezw. Feſtſetzung eines Mindeſtverkaufs Nach längerer Diskuſſion wurde, um an dem jetzigen P ei 10 Pfg. feſtzuhalten, mit Einſtimmigkeit die Einführung des Glaſes beſchloſſen und der Mindeſtpreis für alle Biere, he dunkel, wie folgt feſtgeſetzt: Es koſten vom 1. April ab 8 Pfg., 0,35 Liter= 10 Pfg. und ¼ Liter— 28 Pfg. Ex biere entſprechend höher. Bis zur Fertigſtellung der neuen Gläſer wollen ſich die Wirte mit den jetzigen Gläſern durch entſprechende Preiserhöhung behelfen. Bezüglich des FIe bieres wurde kein Beſchluß gefaßt, doch dürfte die große um 2 Pfg. die kleine Flaſche um 1 Pfg. im Preiſe ſteigen. der neuen Preisfeſtſetzung trifft auf die Brauereien vom Au 2 Mark pro Hektoliter und auf die Wirte ein ſolcher von Die Verſammlung beſchloß noch an Gr. Bezirksamt eine Ein zu richten, dahingehend, in Zukunft keine Ausſchankerlaubni Vereine mehr zu erteilen, ſondern dieſe nur an Wirte zu ver, Die Brauereien ſollen wiederhot gebeten werden, an Privpas Bier mehr abzugeben. Neckarbiſchofsheim, 1. April. Die Wi ſammlung in Sinsheim hat den Bierpreis für 3 ge (bisher 4 Zehntel) auf 10 Pfg. feſtgeſetzt. Von Erhebun Flaſchenbierpfandes wurde noch abgeſehen. Die Wirte werde in Ortsverſammlungen die weitere Angelegenheit regeln. oc. Bruchſal, 31. März. Die in Karlsdorf wo Arbeiter beſchloſſen angeſichts der Bierpreiserhöhung, ſi Biergenuſſes zu enthalten. Karlsruhe, 1. April. Eine Anzahl hieſiger H hat beantragt, bei Großh. Bezirksamt auf die Erlaſſung Vorſchrift hinzuwirken, nach welcher das Feilhalten Eiern. Butter, Gemüſe und ähnlichen Artikeln im handel verboten iſt. Der Stadtrat erwiderte darau die Beſchränkungen, denen der Hauſterhandel unterlieg 5 Gewerbeordnung ſelbſt genau feſtgeſetzt ſind und ohne A der Gewerbeordnung die Möglichkeit nicht beſteht, ſchränkungen, beſonders auf ortsſtatutariſchem Wege ei Er ſei daher nicht in der Lage, dem Antrage zu entſpre „Vereinigung zur Herbeiführung der vollſtändigen St im Handelsgewerbe“ hat auf Grund einer Reſolution kurzem im Hotel„Friedrichshof“ abgehaltenen Verſa Stadtrat erſucht, bei Großherzoglichem Bezirksamt führung der völligen Sonntagsruhe im gewerbe hinzuwirken. Der Stadtrat beſch mals Erhebungen bei den beteiligten Organiſ geber und der Arbeitnehmer darüber zu machen, an der ruſſiſchen Grenze einſtellten. Das Programm wird mit 1 8 4. Seite. —.— General⸗Auzeiger.(Abendblatt.) N Mannheim, 2. Aprill. Baden⸗Baden, 1. April. bekannt, daß ab 1. April mit dem Wegfall des Oktrois eine ent⸗ ſprechende Ermäßigung der Fleiſchpreiſe eintritt. oe. Freiburg, 1. April, 175 Geſchäfte der Nahrungs⸗ und Genußmittelbranche haben ſich freiwillig entſchloſſen, ab 1. April ihre Verkaufslokale ſchon um 8 Uhr abends zu dſichließen. Rommunalpolitiſches. * Bühl(Baden), 31. März. Der Bürgerausſchuß hat in ſeiner heutigen Sitzung den Gemeindevoranſchlag für das Jahr 1910 genehmigt. Die Geſamteinnahmen belaufen ſich auf 0 173., die Geſamtausgaben auf 177978.; der durch Bürgergenußauflage und Umlage aufzubringende, ungedeckte Ge⸗ meindeaufwand beträgt 85805., zu deſſen Deckung die Erhebung einer Umlage von 29 Pfg. notwendig wird. Die Geſamtſumme der der Umlage zugrunde zu legenden Steuerwerte und ⸗Anſchläge beläuft ſich auf 30 040 070 Mk. oc. Breiſach, 31. März. Nach dem Gemeindevor⸗ anſchlag für 1910 betrugen die Ausgaben 160 599 Mk., die Ein⸗ nahmen 106 66 5Mk., ſodaß 53 934 Mk. durch Umlage aufzu⸗ bringen ſind. Letztere wurde auf 32 Pfg. feſtgeſetzt. 0 Aus dem Groſtherzogtum. —— Wie loch, 31. März. Vor einigen Tagen erſchien in den Blättern die Nachricht, Hotelier Karl Fiſcher vom„Zäh⸗ ringer Hof“ in Wiesloch ſei unter Hinterlaſſung bedeutender Verbindlichkeiten flüchtig gegangen. Dies iſt unzutreffend. Herr Fiſcher hat allerdings den„Zähringer Hof“ vor Ablauf der Pachtzeit verlaſſen, nachdem er ihn nahezu ein Jahr betrieben Hertte, aber nicht um ſich durch die Flucht ſeinen Verbindlichkeiten zu entziehen, ſondern weil der„Zähringer Hof“ derart ſchlecht gittg und der Pachtzins derart unverhältnismäßig hoch war, daß eine Weiterführung des Betriedes zwecklos geweſen wäre. Herr Fiſcher befindet ſich bei ſeinen Schwiegereltern und wird nach Möglichkeit bemüht ſein ſeinen Gläubigern gevecht zu werden. Raſtatt, 1. April. Heute war der Tag gekommen, an welchem das Regiment v. Lützow, das nun ſeit 22 Jahren in hieſiger Stadt ſeine Garniſon hatte, von hier ſcheiden mußte, um ſich nach Aachen, ſeinem künftigen Standort, zu begeben. Dis Regiment war auf dem Leopoldsplatz aufgeſtellt; das ſeither mit ihm im Brigadeverbande ſtehende Schweſter⸗Regiment Mark⸗ graf Ludwig Wilhelm Nr. 111 hatte ſich ebenfalls dort einge⸗ funden, wie auch die Offiziere, Unteroffiziere und die Kapelle des Artillerie⸗Kegiments Nr. 30. Brigade⸗Kommandeur Freiherr von Watter richtete eine längere Anſprache an das ſcheidende Regi⸗ ment und wünſchte ihm das beſte Wohlergehen in der neuen Gar⸗ niſon. Oberſtleutnant Freiherr v. Dungern ſprach in Ver⸗ tretung des Regiments⸗Kommandeurs im Namen der Lützower den Dank für die dargebrachten Wünſche aus; ebenſo dankte er dem Regiment Marbgraf Ludwig Wilhelm herzlich für die bewährte zeue kameradſchaftliche Geſinnrung. Während nun die 111er vom Platz abzogen, nahm das Regiment von Lützow Aufſtellung zum Parademarſch. Als die Parade beendet war, ſetzte ſich das Regi⸗ ment zum Abmarſch an den Bahnhof in Vewegung. Sowohl auf dem Leopoldsplatze wie in den Straßen der Stadt, durch welche dars Regiment marſchierte, hatten ſich, nach dem„Raſt. Tagbl.“ gühlreiche Einwohner eingefunden, die freundliche Abſchiedsgrüße Dden lieben Lützowern zuſandten: ſogar die blumenſpendenden Frauen und Jungfrauen fehlten nicht. Eine große Menge Ra⸗ ſtertter hatten ſich vor den Zügen eingefunden. Begleitet vom Hurra und unter Tücherſchwenken der Zurückbleibenden verließen die Züge in zwei Etappen die Rampen. Eine 18ſtündige an⸗ ſtrengende Eiſenbahnfahrt ſtand den Nitzowern bevor. In Binger⸗ hrück wurde das Regiment verpflegt und in Koblenz vom Kom⸗ mandierenden General des 8. Armeekorps begrüßt. Baden⸗Baden, 31. März. Die Schneidermeiſtersehe⸗ frau Hörth, die ſich am 7. Januar in ihrer Wohnung ſchwere Brandwunden zuzog, iſt geſtern geſtorben,— Am Oberſonntag und ⸗Montag wurden auf dem hieſigen Hauptbahnhofe rund 9400 Fahrkarten(pdegen 1909 mehr 700 Stück) verkauft; die Ein⸗ nahme daraus war aber um etwa 1700 M. geringer als im Vor⸗ fahre. T. Müllheim, 1. April. Ein ſchreckliches Unglück ereignete ſich geſtern in dem eine Stunde von hier entfernten elſäſſiſchen Dorfe Gichwald. Ein Monteur des Elektrizitäts⸗ werkes Mülhauſen hatte nach der Urſache einer Betriebsſtörung gu forſchen. Er wollte den Gittermaſt, an dem die Leitungs⸗ Orähte über den Rhein befeſtigt ſind, prüfen und iſt dabei mit der Leitung in Berührung gekommen. Mit einem fürchterlichen Auf⸗ ſchrei fiel der Monteur von der Leiter und blieb unten tot liegen. Der Verunglückte iſt verheiratet und Vater von drei Kindern. Infolge des Vorfalles waren Müllheim und die ſämtlichen Mark⸗ gräfler Orte, welche an das Mülhauſer Netz angeſchloſſen ſind, von bormittag 11 Uhr dis abends 9 Uhr ohne elektriſche Energie. T. Waldshut, 1. April. Von einem Großfeuer wurde das Dorf Riedern a. W. heimgeſucht. Zwei große Oekonomie⸗ gebäude mit allen Fahrniſſen ſind ein Raub der Flammen ge⸗ worden. Der Schaden, der auf insgeſamt ca. 25 000 Mark an⸗ gegeben wird, iſt durch die Verſicherung gedeckt. Es wird Brand⸗ ſtifrung vermutet. 4— N Sportliche Nundſchau. Nadſport. Allgemeine Radfahrer⸗Union. Die gemeinſchaftlichen Ausfahrten der A..⸗Union beginnen am nächſten Sonntag. Sie nehmen mit einer Nachmittagsfahrt nach GSdingen(Einkehr in der Brauerei) ihren Anfang. Sammelplatz für die Fahrt iſt der Waſſerturm, die Abfahrt erfolgt um 2½ Uhr. In Edingen iſt für frohe Unterhaltung Sorge getragen. Zur Feier des Sagiſonbeginns findet heute Samstag abend im gemütlichen Uwionsheim(Reſt. Fauſt, Friedrichsplatz) ein Familien⸗ Abend ſtatt, der durch allerhand Vorträge muſikaliſcher und dellamatoriſcher Art verſchönt wird. Rollſchuhſport. * Der Rollſchuh. Der Karlsruher Stadtrat hat dem Großh. Bezirksamt mit Bezug auf eine Anfrage berichtet, daß er die Exlaſſung einer beſonderen ortspolizerlichen Vor⸗ ſchrift über das Rollſchuhfahren auf öffentlichen Stra⸗ Zen und Plätzen nicht befürworte, daß ihm vielmehr in den be⸗ ſtehenden ſtrafgeſetzlichen Beſtimmungen eine genügende Hand⸗ habe gegeben ſcheine, nötigenfalls gegen Ruheſtörung und Un fug einzuſchreiten. Luftſchiffahrt. ..C. Die Dresdener Ballonwettfahrt, die am Oſtermontag ausgetragen wurde, ergab nach den bis jetzt bekannt gegebenen Reſultaten die Siege folgender Ballons: In Klaſſe 3 Sieger: Ballon„Harburg“, in Klaſſe 4 Ballon„Erfurt“ knapp vor Ballon„Nordhauſen“ und„Leipzig“. In Klaſſe 5 für große Bol⸗ lons ſiegte Ballon„Düſſeldorf“, der von Hauptmann von Aber⸗ cron geführt wurde. Die Ballons„Berlin“ und„Graf Zeppelin“ find Anwärter auf die nächſten Plätze. Die Reſultate der Ziel⸗ fahrt konnten infolge mehrerer Proteſte noch nicht mitgeteilt werden. Raſenſpiele. J. M. Fußball⸗Reſultate. Ligaſpiele um die Meiſterſchaft des Verbandes füddeutſcher Fußballvereine(Schlußrunde): Mün⸗ chen: S. K. Bayhern, München(Oſtkreismeiſter)— F. V. Karls⸗ ruhe(Südkreismeiſter):3. Karlaxuhs:.V. Karlsrube Die Metzgerinnung gibt—.K. Bayern, München(Retourſpiel)=:0. Privatſpiele: Frankſurt: F. K. Amicitia u. 1902 Frankfurt a. M.—.K. Viktoria Mannheim—:4. Ludwigshafen:.G. 1903 Ludivigshafen—.K. Old Bohs Baſel=:1. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Vom Mannheimer Hoftheater. „Raſch tritt der Tod den Menſchen an.“ Heute Nacht gegen 2 Uhr ſtarb unerwartet ſchnell an einer akuten Lungenentzündung Herr Chordirektor Theodor Gauls im Alter von 62 Jahren. Er ſtammte aus einer alten Muſikerfamilie des Elſaßes, daher ſein franzöſiſcher Name. Mit ihm iſt der letzte hervorragende Muſiker der älteren Zeit zur ewigen Ruhe eingegangen. Wie ſeiner Zeit Hofkapellmeiſter Ferdinand Langer, ſo war er aus den beſcheiden⸗ ſten Anfängen im Dienſte der Kunſt zu immer höherer Stufe ge⸗ ſtiegen. Er trat im Jahre 1868, im Dezember, als Volontär unter Hofkapellmeiſter Vinzenz Lachner in den Verband des Hof⸗ theater⸗Orcheſters ein, und gehörte demſelben ohne Unterbrechung bis zu ſeinem Tode an. Er ſpielte die Bratſche und brachte es auf dieſem ſchwierigen Inſtrument zu großer Meiſterſchaft, ſo daß er bald den erſten Pult erhielt. Als vor einigen Jahren in unſerem Theaterchor ein neuer Dirigent geſucht werden mußte, fiel die Wahl auf Gaulé und wir konnten damals mit Freuden konſtatie⸗ ren, daß er die Leiſtungen in kurzer Zeit in die Höhe brachte. Nebenbei half er als Dirigent aus und leitete die Operettenvor⸗ ſtellungen in recht erfreulicher Weiſe. Damit war aber ſeine Tä⸗ tigkeit noch keineswegs zu Ende. Er übernahm die Leitung des Philharmoniſchen Vereins im Jahre 1886, der damals in ſehr be⸗ ſcheidenen Verhältniſſen ſtand. Unter ſeiner energiſchen, künſtle⸗ riſchen Tätigkeit wurde der Verein was er heute iſt, einer der wichtigſten Faktoren im Muſikleben unſerer Stadt. Es war uns jederzeit eine große Freude, dieſen vorzüglichen Konzerten anwoh⸗ nen zu können. Sein Streben war auf die Erreichung der höchſt⸗ möglichen Vollkommenheit in der Wiedergabe der Meiſterwerke unſerer Klaſſiker gerichtet. Der Verein gewann ſtets neue Freunde und wuchs künſtleriſch von Jahr zu Jahr. Wir haben uns oft gewundert, daß der Verſtorbene ſo unermüdlich im Dienſte der Kunſt ſtand. Da er in ſehr glücklichen äußeren Verhältniſſen lebte, ſo hätte er ſich wohl mehr Ruhe und Erholung gönnen kön⸗ nen. Er iſt ein Beiſpiel, bis zu welchem Grade die Kunſt einen Menſchen feſſeln kann; ſein Amt war ihm geradezu heilig und an eine Schonung dachte er nie. In einer der letzten Proben des Hoftheaterchores ſank er ohnmächtig vom Stuhle und mußte in einem Wagen nach Hauſe gebracht werden, um nicht mehr an den Ort ſeiner jahrelangen Tätigkeit zurückzukehren. Der Tod erlöſte ihn und gab ihm die Ruhe, die er im Leben nicht kennen ernte. Er war verheiratet und da der Ehe keine Kinder entſproſſen waren, ſo trauert eine Witwe an ſeinem Sarge. In ſeinen jün⸗ geren Jahren war er ein ſehr lebensfroher, liebenswürdiger Künſt⸗ ler und Kollege. In ſeinem Alter wurde er etwas verſchloſſener, hatte aber für jedermann ſtets ein freundliches Wort. Er war ein in ſich abgeſchloſſener, ruhiger Charakter der ſich nicht leicht aus dem Gleichgewicht bringen ließ. Nun hat ihm die kalte Hand s Todes ſeinen Dirigentenſtab aus der Hand genommen. Sein Tod hat eine ſehr empfindliche Lücke in das Muſikleben unſerer Stadt geriſſen und es wird kaum ein Muſiker zu finden ſein, der bereit iſt, die große Arbeitslaſt auf ſeine Schultern zu nehmen. Seine Freunde, Kollegen und Verehrer werden ihm für ſeine treue und unermüdliche Pflege der Kunſt ein treues Andenken bewahren. Requiescat in pace. *** Intereſſantes vom Chirurgen⸗Kongreß. Herr König(Berlin) ſprach über Dauererfolge bei der ope⸗ rativen Behandlung von Krebs des Oberkiefers. Trotz der uner⸗ müdlichen Arbeit zahlreicher Forſcher iſt es bis heute noch nicht gelungen, ein ſpezifiſches Mittel gegen den Krebs zu finden und bei dieſer Krankheit bleibt noch immer das Meſſer das zuver⸗ läfſigſte Hilfsmittel. Auf operativem Wege iſt es dem Vortragen⸗ den gelungen, eine Reihe von Dauerheilungen, d. h. Heilungen, die mindeſtens ſeit 12 Jahren andauern, zu erzielen. Wilms(Baſel) hat an Ratten und Hunden Experimente zur Erzeugung des Kropfes angeſtellt und hat die alte Theorie der Entſtehung durch Trinkwaſſer beſtätigen können. Er führt die Entſtehung auf die Anweſenheit gewiſſer Gifte im Waſſer zurück. Prof. Czerny(Heidelberg) macht Mitteilung über die im Hei⸗ delberger Samariterhaus jetzt üblichen Behandlungsmethoden des Krebſes. Die Röntgen⸗ und Radiumbehandlung wird in großem Maße geübt, wobei manchmal auch Mißerfolge zu verzeichnen waren. Da aber dieſe Methoden nur bei einigen Formen des Krebſes angewendet werden können, ſo ſuchte man auch endere Mittel zu verwenden, von denen das Schmidtſche Antimeriſtem einer Prüfung unterzogen wurde. Ein genaues Reſultat konnte hierbei nicht erzielt werden. Beſſere Erfolge wurden mit dem elektriſchen Lichtbogen und der elektriſchen Wärmedurchdringung erzielt. Die Verhandlungen am Freitag brachten eine lebhafte Erörte⸗ rung über die Frage der Frühoperation der akuten Blinddarm⸗ entzündung. Sämtliche Redner traten für eine möglichſt frühzeitige Operation ein. Nur ſo ſeien Komplikationen zu verhüten und nur ſo ſei die Sterblichkeit herabzudrücken. Alle anderen Methoden bedeuten lediglich einen gefährlichen Zeitverluſt. *** Neues Operettentheater. Im Neuen Operettentheater geht das effektvolle Pariſer Sittenſtück„Demimonde“ am Sonntag zweimal durch das Enſemble des Deutſch⸗Franzöſiſchen Theaters in Szene. Es wird auch am Montag noch einmal wiederholt. Für Dienstag abend wird ein intereſſanter Maupaſſant⸗Abend vorbereitet, an dem die durchaus geiſtvolle Komödie„Der Friede des Hauſes“ und ſein ergreifendes Pariſer Lebensbild Muſſet zur Erſtaufführung gelangt. Die heutige Nachmittagsvorſtellung findet als Familien⸗Vorſtellung bei kleinen Preiſen ſtatt. Mannheimer Kunſtverein. Neu ausgeſtellt iſt eine Kollektion franzöſiſcher Künſtler, darunter die Namen D. Ber⸗ geret, F. Cachoud, Ch. Cottet, B. Levy, E. Pavil, Paris. Die Kollektionen Prof. Walter Georgi, Karlsruhe, Adolf Robbi, Rom⸗Mannheim und der„Dresdner Kunſtgenoſſenſchaft“ bleiben nur noch über Sonntag ausgeſtellt.— Verkauft wurden: Bildnisſtudie„Prof. Dr. Franz v. Lenbach“ und Portrötzeichnung„Sr. Exzellenz Prof. Dr. Ernſt Haeckel“ von Anton Schöner, Berlin;„Fiſcher⸗ boote“, Aquarell von W. Leiſtikow 4, Berlin;„Dom zu Mainz farb. Zeichn, von Eliſabeth Weihreich, Gonſen⸗ heim;„Erker mit dem Jonas aus Limburg a. d..“, farb. Zeichn. von Maria Schoedler, Mainz;„Rheinlandſchaft“ und „Auf der Landſtraße“, Radierungen von Thereſe Probſt, München. Hat Jeſus gelebt? Ueber dieſe Frage wird, wie wir erfahren, Profeſſor Dr. Artur Drews Mitte dieſes Monats in Mann⸗ beim ſvrechen. An den Vortraa ſoll ſich, nach dem Vorbild der berühmten Berliner Reden, eine Diskuſſion anſchließen, an de u. a. die bekannten Bremer Pfarrer Steudel und Dr⸗ Lipſius teilnehmen werden. Dieſes„Mannheimer Religions⸗ geſpräch“, das der hieſigen Ortsgruppe des Deutſchen Moniſten⸗ bundes zu verdanken ſein wird, dürfte an Bedeutung nicht hinter der Berliner Diskuſſion zurückbleiben. Manets„Erſchießung des Kaiſers Maximilian von Mexiko“ in der Mannheimer Kunſthalle iſt laut heutigem Stadtrats⸗ bericht von Profeſſor Max Liebermann namens der Ber⸗ liner Sezeſſion für deren bevorſtehende Sommerausſtellung er⸗ beten worden.— Der ſehr intereſſante Brief Liebermanns haf nachſtehenden Wortlaut: Hochzuverehrender Herr Oberbürgermeiſter! Trotz des abſchlägigen Beſcheides, den Sie unſerer Ein⸗ gabe vom 4. März haben zuteil werden laſſen, wage ich es als Vorſitzender der Berliner Sezeſſion, mich nochmals an Sie zu wenden. Die ungeheure Wichtigkeit, die aus der Gewährung unſerer Bitte nicht nur unſerer Ausſtellung, ſondern der ganzen zeitgenöſſiſchen Kunſt erwachſen würde, mag, ſo hoffe ich, meing Kühnheit entſchuldigen. Ich erlaube mir alſo, an Euer Hochwohlgeboren nochmals die höfliche Bitte zu richten, uns für unſere demnächſt zu er⸗ öffnende Ausſtellung Manets„Erſchießung Kaiſer Maxi⸗ milians“ gütigſt leihen zu wollen. „Ich bin mir wohl bewußt, um welches Opfer ich Sie zu bitten wage. Das Bild iſt im Oeubre des Meiſters, der unſerer heutigen Kunſt neue Bahnen und ungeahnte Möglich⸗ keiten gewieſen hat, von exceptioneller Bedeutung, und gerade im jetzigen Augenblick, wo wir Gelegenheit hatten, die Samm⸗ lung Pelerin in Berlin zu ſehen, wäre es von höchſter Wich⸗ tigkeit für unſere Künſtler wie für das Puhlikum, Manet von einer ganz anderen Seite, als Hiſtorienmaler, zu bewundern: Wie es ihm gelungen iſt, ein nicht zu fern liegendes, tragiſches Ereignis mit höchſter dramatiſcher Lebendigkeit zu ſchildern, ohne ſich der konventionellen oder traditionellen Mittel der hiſtoriſchen Malerei zu bedienen. Er erreicht die Wirkung kraft der höchſten Ausdrucksfähigkeit ſeines Pinſels, kraft ſeiner ſtarken künſtleriſchen Perſönlichkeit. 5 Aber auch vorbildlich für die Muſeumsverwaltung der Hauptſtadt des Deutſchen Reiches dürfte die Vorführung Ihres Bildes gerade jetzt wirken: Berlin hätte Gelegenheit, die hohe Einſicht der Mannheimer Galerie zu bewundern, die gerade dieſes Werk Manets, das alle ſeine Qualitäten im höchſten Grade aufweiſt, erworben hat. Wir geben uns der frohen Hoffnung hin, daß Sie, hoch⸗ zuverehrender Herr Oberbürgermeiſter, unſerer Bitte freund⸗ liches Gehör leihen mögen. Und wenn Sie uns Ihr Bild auch nicht für die ganze Dauer der Ausſtellung leihen möch⸗ ten, 0 doch für einige Wochen: Die höchſte Dankbarkeit aller kunſtſinnigen Kreiſe Berlins wäre Ihrer hochherzigen Opfer⸗ willigkeit geſichert. Mit dem Ausdruck vorzüglicher Hochachtung gez. Max Liebermann. Münchener Richard Wagner⸗Feſtſpiele 1910. Für die Feſt. ſpiele im Prinz⸗Regententheater ſind bis jetzt folgende Künſtler berpflichtet worden: Frau Lucy Weidt, k. k. Kammerſängerin, Wien(Brünhilde und Iſolde); Herr Kammerſänger van Rooy (Wotan, Saths, Kurwenal); Herr Dr. Brieſemeiſter(Loge); Herr k. Kammerſänger Kraus, Berlin(Siegmund, Siegfried, Arindal)z Herr k. Kammerſänger Dr. v. Bary, Dresden(Triſtan). Die Beförderung des menſchlichen Wachstums. Unter den Vorträgen, die anläßlich des in Berlin tagenden Chirurgen⸗ Kongreſſes gehalten wurden, erregten die Ausführungen des jungen Wiener Chirurgen Dr. Bernhard Aſchner beſonders Intereſſe. Er legte dar, daß ſich das Wachstum körperlich zurück⸗ gebliebener Menſchen günſtig beeinfluſſen laſſe, und bewies dies aus zahlreichen Verſuchen an Hunden, bei denen er die Gehirn⸗ anhangdrüſe(Hypophyſe! auf operativem Wege entfernt hatte. Die demonſtrierten Tiere zeigten gegenüber nichtoperierten Ge⸗ ſchwiſter⸗Tieren vom gleichen Wurf Stehenbleiben des Wachs⸗ tums und des Intellekts auf kindlicher Entwicklungsſtufe. Auf Grund von Befunden an menſchlichen Zwergen, bei welchen ſtets die Gehirnanhangdrüſe verkümmert war, ſtellte Dr. Aſchner feſt, daß der Zwergwuchs des Menſchen auf Schädigung der Hybo⸗ phyſe im Wachstumsalter beruhe. Es würde ſich daraus nach Anſicht des Vortragenden die Möglichkeit ergeben, durch Fütterung mit Hypophyſentabletten das Wachtstum von Zwer⸗ gen in ähnlicher Weiſe günſtig zu beeinfluſſen, wie dies bei Kretins mit Schilddrüſentabletten geſchehen iſt. Kleine Chronik. Ludwig Barnay in Berlin kann am 2. Mai ſein 50jähriges Schauſpielerjubiläum feiern.— In Mai⸗ land iſt der Maler Giuſeppe Barbaglia im Alter von 68 Jahren geſtorben. Von ihm rühren u. a. die Koſtümbilder im Palazzo Chierici und ein ausgezeichnetes Bildnis von Giuſeppe Verdi her. 5 Ebduard Stuckens„Gawän“. Reinhardts Wagemut, der jungen Dichterin das Wort vergönnt, hat endlich in den Kam⸗ merſpielen den wohlverdienten, hoffentlich zu weiteren frohen Verſuchen ermunternden Erfolg errungen.„Gawan“, ein fünf⸗ aktiges Myſterium von Eduard Stucken, iſt am Mittwoch mit allen Premierenehren, ehrlichen Ehren, überſchüttet worden. Zwar haben nicht die dramatiſche Gliederung des Stückes, nicht die Theaterkunſt des Verfaſſers den Sieg erkämpft, ſondern Stuckens einſchmeichelnde und kraftvolle Versmelodie riß, zumal in den Mittelakten, das ſonſt ſo beifallskarge Publikum der Kammerſpiele zu freudigem Beifall hin. Der Aufbau der Hand⸗ lung und die feſte Geſtaltung der ſie tragenden Menſchen laſſen freilich noch zu wünſchen übrig. Alle Bedenken aber treten zurück⸗ hinter dem ſtarken Eindruck, den der unſägliche Stimmungs⸗ zauber der einzelnen Szenen ausübt. Die Herzen werden warm beim Klang des goldenen Dichterwortes, man horcht eratmend auf und kümmert ſich nicht um die plötzlich klein und nebenſächlich⸗ erſcheinenden Mängel. Ein Rembrandt für 600 000 Mark. Der Newyorker Millionär Otto H. Kahn, der erſt jüngſt das Porträt von Franz Hals und ſeiner Familie für 2 Millionen Mark erworben hat, hat ſoeben ein weiteres Gemälde für 600 000 Mark angekauft. Es iſt dies Rembrandts„Jüdiſcher Student“, der ſich bisher Sammlung des ruſſiſchen Kunſtliebhabers Paul Delarow efand. 4 —— Von Tag zu Jag. — Eine aufregende Szene. Berlin, 2. April, Eine aufregende Szene ſpielte ſich geſtern abend auf dem Bahn⸗ hofe Friedrichſtraße ab. Der 24jährige Kaufmann Böhm ging auf dem Bahnſteig auf und ab; er kam dabei dem Geleiſerande zu nahe, verlor plötzlich das Gleichgewicht und ſtürzte auf den Schie⸗ nenkörper. In demſelben Augenblick kam vom Bahnhof Börſe ein nach Potsdam fahrender Vorortszug. Ein Kaufmann Brück⸗ ner ſprang auf den Bahnſteig und verſuchta den Herabgeſtürzten zur Seite zu ziehen. Er mußte, da der Zug inzwiſchen einfuhr, von ſeinem Rettunaswerk abſtehen. Dem Zugführer war es nicht 7 — * — — Wannbeim, 2. April. cenevlaAugseiger. Abend lart. 5, Seite. mehr möglich, zu ſtoppen und die Räder gingen über den Unglück⸗ Aichen hinweg. dem beide Füße bis zum Knöchel abgefahren wurden. — Durch Spielen. Baſel, 2. April. In einem Ge⸗ ſchäftshauſe an der Aeſchen ſade ereignete ſich am Donnerstag mittag ein noch nicht völlig aufgeklärter bedauerlicher Vorfall. Der 16 Jahre alte Lehrling, der ſich allein im Magazinraum be⸗ fand, erhielt den Beſuch ſeines elffährigen Freundes. Dieſem zeigte der Lehrling ſeinen erſt vor wenigen Tagen erworbenen Revolver, wobei der Revolver auch geladen wurde. Plötzlich krachte ein Schuß, das Geſchoß durchſchlug das Doppelfenſter Aund prallte an der Mauer ab. Im Glauben, der Schuß habe ihm gegolten, ſprang der Knabe auf die Straße und benachrichtigte einen Polizeimann. Als dieſer das Lokal betrat, um den Tat⸗ beſtand feſtzuſtellen, flüchtete der Lehrling in den Hof und jagte ſich eine Kugel in die Schläfe. Nach wenigen Minuten war der unglückliche Schütze tot. Letzte Nachrichten und Telegramme. * Deſſau, 2. April. Zur Errichtung einer elektriſchen Ueberlandzentrale für Deſſau, Köthen, Bernburg, bewilligte der Landtag ein unkündbares Darlehen von 2½ Millionen. Der jüngſte Ehrenbürger Heidelbergs. * Heidelberg, 2. April. Der Stadtrat hat dem Herzog v. Sutherland in Stafford Houſe, London, aus Dankbarkeit für die unlängſt erfolgte hochherzige Schenkung des aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts ſtammenden, dem Maler Jakob Fouquieres zugeſchriebenen Bildes von Schloß und Stadt Heidelberg das Ehrenbürgerrecht der hieſigen Stadt verliehen. Für dieſe Ehrung hat der Herzog von Sutherland in einem an den Stadtrat ge⸗ richteten Schreiben ſeinen wärmſten Dank ausgeſpvochen. Proteſtverſammlungen der Grund⸗ und Hausbeſitzer. *„ Baden⸗Baden, 31. März. Der hieſige„Grund⸗ und Hausbeſitzerverein hatte auf heute abend in„Sinners Saalbau“ zu einer Proteſtverſammlung eingeladen, welche ſich gegen die dem Landtag zur Beſchlußfaſſung vor⸗ liegende Geſetzesvorlage die„Aenderung der Ge⸗ meindebeſteuerung“ betr. richtete. Nachdem Herr Kaufmann Guſtav Salzer die Verſammlung mit Worten der Begrüßung eröffnet hatte, nahm Herr Rechnungsrat Merkle⸗Karlsruhe das Wort zu einem Referat über den Gſetzentwurf und erklärte denſelben am Schluſſe ſeiner Aus⸗ führungen für vollſtändig unzureichend, da er keine Abhilfe der beſtehenden Mißſtände, bezw. keine Milderung der Härten des Steuergeſetzes bringe. Auch die nachfolgenden Dis⸗ kuſſionsredner, die Herren Stadtverordneter H. A. Kah, Abg. Kölblin, Stadtrat A. Klein, Abg. Süßkind ſprachen ſich für den Schuldenabzug aus. Die Verſammlung ſchloß ſich der Reſolution, welche am letzten Sonntag in Karlsruhe gefaßt wurde, einſtimmig an. Die Kaiſerſamilie in Homburg. * Homburg v. d.., 2. April. Der Kaiſer, die Kaiſerin und Prinzeſſin Viktoria Luiſe ſind mittels Sonderzugs um 10½ Uhr vor⸗ mittags hier eingetroffen. Der Kaiſer und die Kaiſerin begrüßten die anweſenden Herren und begaben ſich ſodann unter Glockengeläute, vom Publikum herzlich begrüßt, durch die flaggengeſchmückte Stadt nach dem königlichen Schloſſe, wo die Majeſtäten und die Prinzeſſin Wohnung nahm. Das Wetter iſt kühl und ſchön. Der Tod Achenbachs. * Düſſeldorf, 2. April. Der Tod Achenbachs kam trotz des hohen Alters des Verſchiedenen überraſchend. Der Künſtler wurde am Oſtermontag bettlägerig und in der vorvergangenen Nacht trat der Tod ein. Die Beiſetzung des Verſtorbenen, der Ehrenbürger der Stadt iſt, findet am Dienstag nachmittag ſtatt. Unter den eingelaufenen Beileidskundgebungen befindet ſich auch ein Telegramm des Zivilkabinetts, das dem Bedauern des Kaiſers über das Hinſcheiden des Letzteren der deutſchen Künſtlerſchaft Herzlichen Ausdruck verlieh. v. Bodelſchwinah F. Bielefeld, 2. April. Der Gründer der Anſtalt Bethel, Paſtor v. Bodelſchwingh, iſt heute geſtorben. Der Tarifkampf im Baugewerbe. München, 2. April. In einer Berliner Korreſpon⸗ denz der„Münch. N. Nachr.“ wird erklärt, die Gegenſätze zwiſchen den Organiſationen der Arbeitgeber und der Arbeiter im deutſchen Baugewerbe hätten ſich ſo verſchärft, daß ein Nieſenkampf faſt unvermeidlich erſcheine. Des weiteren wird ausgeführt: Am 4. d. M. treten nun die Führer der Arbeiterorganiſationen zu Beratungen zuſammen, und wenn man nach ihrer Preſſe ſchlie⸗ ßen darf, beantworten ſie die Forderungen der Unternehmer mit einem ſchroffen Nein! Dann aber ſteht Deutſchland vor einem Arbeitskampf, wie er an Umfang und Erbitterung noch nie bei uns erblickt worden iſt. Der Deutſche Arbeitgeberbund im Bau⸗ gewerbe zählt etwa 23 000 Mitglieder, das iſt zwar nur ein ſtarkes Drittel aller Bauunternehmer, aber die Organiſation übt doch einen großen, beherrſchenden Einfluß aus. Sie kann auf die Unterſtützung aller anderen Arbeitgeberverbände rechnen und hat Kartellverträge utit ausländiſchen Verbänden abgeſchloſſen. Ihre Mittel ſind nahezu unbeſchränkt. Aber auch die Bauarbeiter ſind vorzüglich organſiert. Frühere Zwiſtigleiten ſind behoben. In ihren Kaſſen mögen etwa—9 Millionen Mark ſein. Hinter ihnen aber ſteht die geſamte organi⸗ ſterte Arbeiterſchaft Deutſchlands mit noch weit größeren Mitteln. Endlich wird dann gefordert, daß die Regierung, vermittelnd eingreifen müſſe, um dieſen Arbeitskampf mit ſeinen unüberſehbaren Folgen zu verhindern: Die Dinge ſind zu weit ſchon gediehen, als daß diesmal anders als durch eine ſehr hohe Autorität noch der Bruch verhütet werden könnte. Die Soziale Praxis hat in dieſem Sinne einen Appell an den Staatsſekretär des Innern gerichtet und dafür die Zuſtimmung vieler Blätter erhalten. In der Tat liegt Hier ein eminentes öffentliches Intereſſe vor, zu Gunſten des wirt⸗ ſchaftlichen und ſozialen Friedens von ſeiten der Neichsregierung einzugreifen und wenigſtens den Verſuch zu machen, das Aeußerſte gu verhüten. Wenn auch die Führer in beiden Lagern zunächſt einer ſolchen Vermittlung noch kühl oder ablehnend gegenüberſtehen, ſo würden ſie doch ſicher nicht eine Einladung des Reichskanzlers zu einer Beſprechung ablehnen, und die bei Arbeitgebern wie bei Ar⸗ beilnehmern neben der ſcharfen Kampfſtimmung doch auch vor⸗ handene Friedensneigung würde durch ſolches Verfahren eine er⸗ wünſchte Stärkung erfahren. Aber die Regierung muß raſch gandeln, wenn ſie überhaupt helfſen wWill. Seidelberg, 2. April. Da wegen Abſchluß eines Tariſvertrages Differenzen zwiſchen den organiſierten Arbeit⸗ gebern. und Arbeitern des Baugewerbes beſtehen, haben geſtern auch die hießigen Meiſter allen Bauarbeitern zum Arbeitsſchluß auf Freitag, den 15. April ds. Is. gekündigt. Kommt bis dahin ein Vertragsabſchluß zu Stande, ſo iſt die Kündigung hinfällig. Streik der Tapezierer in Stuttgart. Stuttgart, 2. April.(Priv.⸗Tel) Die am Donnerstag und Freitag abend ſtattgefundenen Verhandlungen der Lohn⸗ kommiſſionen der Tapeziermeiſter und Tapeziergehilfen Groß⸗Stutt⸗ garts ſind geſcheitert. Die Tapeziergehilfen, 210 an der Zahl, ſind in den Ausſtand getreten. Bergmaunslos. * Wattenſcheid, 2. April. Auf Zeche 4 der Grube„Holland“ wurden 2 Bergleute durch niedergehende Kohlenmaſſen verſchüttet. Einer iſt wahrſcheinlich tot. Die Rettungsarbeiten wurden ſofort aufgenommen. Die Verwaltung hofft, die Verſchütteten bis heute bergen zu können. Die Lage auf dem Balkan. * Budapeſt, 2. April. Der„Peſter Lloyd“ veröffentlicht einen Artikel aus einer Wiener diplomatiſchen Quelle über die Entwicklung auf dem Balkan, in dem die Reiſe des Königs der Bulgaren und des Königs von Serbien nach Petersburg und Konſtantinopel beſprochen werden und die Lage folgendermaßen charakteriſiert wird: Iswolski brachte die Balkanſlawen zum Be⸗ wußtſein jener Notwendigkeiten, die ſich aus der Handlung der Türkei ergaben. Er ſelbſt fügte ſich der Notwendigkeit, normale Beziehungen zu Oeſterreich⸗Ungarn wieder anzubahnen. Er machte ſich dabei ſchließlich auch die Erwägung des Wiener Kabi⸗ netts zu eigen, daß durch die Modalitäten der Wiederanknüpfung die berechtigte Empfindlichkeit der Türkei nicht verletzt werden dürfe. So iſt eine Situation entſtanden, die unſeren Wünſchen entſpricht und eine neue Sicherheit dafür bietet, daß die Groß⸗ mächte ſich in die inneren Verhältniſſe der Türkei nicht einmiſchen werden. Verſchollen. * Amſterdam, 2. April. Wie die Direktion der Weſt Indian Mail⸗Geſellſchaft erklärt, hat ſie nunmehr die Ueber⸗ zeugung gewonnen, daß der Dampfer Prinz Wilhelm II. zwiſchen dem 23. und 29. März mit Mann und Maus untergegangen iſt. Zur Mülheimer Kataſtrophe. * Brüſſel, 2. April. Der König drückte durch ſchen Geſandten dem Kaiſer und dem Kriegsminiſter leid anläßlich der Eiſenbahnkataſtrophe bei Mülheim Politiſches Altentat oder Rache? * Saloniki, 2. April. Als heute Muleſſariff und Imail Hakki Bey von Ipek in Begleitung des Majors Roſchdi Bey ein einem Albaneſen von Ipek gehöriges Haus verließen, wo ſie eine gerichtliche Unterſuchung vorgenommen batten, wurde von einem Unbekannten Schüſſe auf ſie abgegeben. Roſchdi Bey brach tot zuſammen Muleſſariff wurde verwundet, aber in Sicherheit gebracht. den deut⸗ ſein Bei⸗ aus. Dampfer geſcheitert. Melilka, 2. April. Der frauzöſiſche Dampfer„Oranie“ iſt bei Sturmwetter geſcheitert. Die Beſatzung wurde mit Unterſtützung der Garniſon gerettet. Berliner [Von unſerem Berliner Bureau.)] ſ⸗JBerlin, 2. April. Der Führer der Sozialdemokratie Singer, iſt noch immer nicht von ſeinem hartnäckigen In⸗ fluenzaleiden wieder hergeſtellt. Er muß ſich heute einer Augen⸗ operation unterziehen, die ſchon längere Zeit nötig erſchien. Prinz Heinrich⸗Fahrt 1910. Berlin, 2. April. Der geſtrige erſte Nennungs⸗ ſchluß hat ein durchaus befriedigendes Reſultat gebracht. Iſt die Anmeldeziffer des erſten Jahres zwar nicht exreicht, 10 wurde doch das vorjährige Reſultat um 15 Wagen über⸗ troffen. Wie es ſcheint, wird der Nachnennungsſchluß beſſer ausfallen als in früheren Jahren. Faſt alle bekannten früheren Prinz Heinrich⸗FJahrer befinden ſich wieder in Konkurrenz, wie Fritz Erle, Willi Poege, Fritz und Heinrich Opel, Wendesleben, Heine, Hugo Remy, Emil und Bernhard Stöver, Kurt von Bohlendorff, der im vorigen Jahre dis⸗ qualifizierte Fritz Mouſon, Mathies, B. v. Lengerke, Neu⸗ mayer, Fritſch, v. Marx, Theodor Dreher, Bugatti, Flinſch und andere. Nur den vorjährigen Sieger Kommerzienrat Wilh. Opel ſucht man vergebens. Dafür ſtellt ſich ein alter Mercedesfahrer ein, der dem deutſchen Sport längere Zeit ferngeblieben iſt und der früher große Triumphe feierte und meiſt den Gordon⸗Bennet⸗Preis im zweiten Rennen fuhr. Camille Jenatzi hat von Brüſſel aus einen Mercedes⸗Wagen genannt. Er wird neben Poege und dem jungen Alfred Viſcher eine wertvolle Ergänzung der Mercedesfahrer bilden. Deutſchland ſtellt den größten Teil der Wagen und Führer. Den 100 deutſchen Wagen ſtehen 17 öſterreichiſche und 4 italieniſche, Z engliſche und 2 franzöſiſche gegenüber. Von den Beſitzern ſind 99 Deutſche, 19 Oeſterreicher, 4 Engländer, 2 Holländer und je ein Ruſſe und ein Belgier. Nach den Fabrikaten geordnet führt Opel mit 19 Wagen. Der Rüſſels⸗ heimer Firma folgt in großem Abſtand, Benz mit 13 und öſterreichiſche Daimler mit 11, Bergmann Metallurgik mit 8, Adler mit 8, Mercedes 7, Gaggenau mit 7, Protos und Brenabor mit je 5, Deutz, Stöver, Mathies und Dix mit je 4, Vaux⸗Hall und Komnick mit je 3 Wagen uſw. Bohrung und Hub ergeben, daß die Motorenſtärke dieſes Jahr ſtark nach oben verſchoben worden iſt. Ganz kleine Typs find nur wenig vertreten. Den kleinſten ſtellt mit 74 Bohrung und 120 Hub die Firma Dix, deren Wagen die Minimalgrenze von 8 Pferdekräften ſo um etwas übertreffen. Die ſtarken Wagen ſind überwiegend. Benz und Opel ſtellen Wagen von 115⸗175, die faſt die oberſte Grenze, die bei der verlangten Normalgeſchwindigkeit von 81.3 Km. Stundengeſchwindigkeit große Leiſtungen bringen müſſen um im Verhältnis zu den ſchwächeren Wagen gleiche Schlußpunkte zu erzielen. Die offizielle Meldungliſte verzeichnet folgende Wagen: 2. Kom⸗ merzienrat Aug. Moes⸗Choroſzez(Benz 120⸗135); 38. Ritt⸗ meiſter a. D. Rich. Spitzner⸗Frankfurt a. M(Benz 115⸗175); 47. Fritz Erle Mannheim(Benz 105⸗165); 48. Fritz Erle⸗Mannheim, Fahrer O. Philipvs⸗Mannheim (Benz 105.165); 5. Konſul Dr. Brojſin⸗Mannheim, Fahrer Alfred Nadali⸗Berlin(Benz 105⸗165): 54. C. Neu⸗ majer⸗Mannheim(Benz 105.165): 59. Willi Fuchs⸗ Magdeburg(Gaggenau 110.165); 81. Otto Roſe⸗Magdeburg (Gaggenau 110⸗165): 82. C. Freiherr v. Kuensberg⸗Langen⸗ ſtedt(Gaggenau 110⸗165): 89. A. Hennay-Hachenberg(Benz 118.175); 90. Carl Schwarz⸗Köln(Benz 115⸗175); 91. Dr. Fahrer Robert Koch⸗Wien(Opel); 97. Bernhard Flinſch⸗ Frankfurt(Benz 115⸗175); 102. H. Weichſel⸗Magdeburg (Gaggenau 100⸗165); 107. Hans Tauber⸗Charlottenburg (Benz 120⸗144); 114. Edward Forſheimer⸗Nürnberg(Benz 80⸗144); 120. Ernſt Schoemperlein⸗ Karlsruhe(Gaggenau 110⸗165); 121. Ingenieur Alfred Gerber⸗Karlsruhe (Gaggenau 110⸗165); 125. Ingenjeur Hermann Guhl⸗Karls⸗ ruhe(Gaggenau 110⸗ 165). Erdbeben in Meſſina. Berlin, 2. April. Aus Meſſina wird gemeldet: Seif geſtern nachmittag 4 Uhr bis heute morgen wurden 7 heftige Erdſtöße wahrgenommen, die von dumpfem, unterirdiſchem Donner begleitet waren. Bei zweien der Stöße, die in einem Zwiſchenraum von 2 bis 3 Stunden erfolgten, hatte das Ge⸗ räuſch das Getöſe einer Exploſion angenommen. Schaden an den Gebäuden wurde nicht angerichtet, doch iſt die Erregung unter der Bevölkerung groß. ——— Das Gifenbahnunglüch bei aalhen am Rhein. Die Lehren des Unglücks. Zu der Frage der Verhütung von Zugzuſammenſtößen durch mechaniſche Vorkehrungen wurde dem Mitarbeiter des„B. im Eiſenbahnminiſterium an zuſtändiger Stelle Folgendes mitge⸗ teilt: f „Erfahrungsgemäß und mit Recht wird jedesmal, wenn die Kunde von einem neuen Eiſenbahnunfall ins Publikum dringt, der Ruf nach automatiſch und ſomit unabhängig von den Schwa⸗ chen und Verſehen der Menſchen funktionierenden Sicherungs⸗ vorrichtungen für den Eiſendahndienſtbetrieb laut. Man hör: dann immer aufs Neue den Ausdruck des Befremdens darüber, daß die endgültige Einführung ſolcher ſelbſttätigen Zugſicherungen, die ſich der Laie ziemlich einfach vorſtellt und die ja auch tatſäch⸗ lich bereits eine ganze Flut von„Erfindungen“ gezeitigt huben, noch immer nicht erfolgt iſt. Demgegenüber iſt zunächſt zu bemerken, daß die Eiſenbahn⸗ verwaltungen nicht einen Augenblick mit der Einführung einer ſolchen, ſie ohnehin unausgeſetzt beſchäftigenden Neuerung zögern würde, die ja doch nur in ihrem eigenſten Intereſſe liegen kann⸗ Leider iſt die Sache aber trotz aller bis jetzt vorliegenden und zum Teil äußerſt ingeniöſen Erfindungen und Anregungen auf dieſem ernſten Gebiete noch immer nicht ſpruchreif. Unausgeſetzt befaßl ſich eine eigens zur Prüfung der letzteren eingeſetzte Kommiſſion hervorragender Eiſenbahnbetriebsfachmänner mit dieſer Frage, der ſogenannte Fahrdienſtausſchuß des Zentral⸗Eiſenbahnamtes zu Berlin, dem unter Vorſitz des Oberbaurats Hagenbeck, der Ge⸗ heime Baurat Peters⸗Hannover, Geheime Oberbaurat Klopſch⸗ Halle und viele andere angehören. Jeder Vorſchlag wird erprobt auf beſonderen, beiſpielsweiſe bei den Direktionen Hannover, Halle und Breslau vorhandenen Probeſtrecken. Mehrere dieſer Erfindungen und Konſtruktionen haben ſich auch recht gut be⸗ währt; ſo gewiſſe Kontakteinrichtungen, die durch Emporſtrecken eines Armes automatiſch das Bremſen eines Zuges beranlaſſen. Auch ſie bleiben aber immer ebenfalls gutgehende Maſchinen, die auch ihrerſeits wieder der menſchlichen Wartung, alſo der unaus⸗ geſetzten menſchlichen Pflichttreue bedürfen; Maſchinen, die im entſcheidenden Augenblick ebenſo automatiſch— verſagen, die, wie die obenbeſchriebene, von der großen Gewalt der über ſe hinbrauſenden Züge plötzlich zerſtört werden können. So einfach, wie die Oeffentlichkeit es ſich denkt, iſt das alles keineswegs, und das Hauptargument gegen die Einführung dieſer„Automaten liegt in der Menſchennatur ſelber. Der pflichttreueſte Lokomoti⸗ führer wird ſich möglicherweiſe einmal in verhängnisloſer Sorg⸗ loſigkeit auf den bisher bewährten„hſelbſttätzgen“ Warner bez Stellwerk Soundſo verlaſſen und erſt nach der Steuerung greifen wenn es zu ſpät iſt, der Automat defekt und mit ihm das Signal überfahren iſt. 5 Der beſter„Automat“ iſt und bleibt, künftige mechaniſche Ver⸗ vollkommnung natürlich nicht ausgeſchloſſen, immer der ausge⸗ ruhte, vollkräftige und zuverläſſige Beamte.“ 12 Der verhaftete Führer des Lloydexpreßzuges 174 Garbs hatte nur fünf Stunden Fahrdienſt hinter ſich und hatte bis z Beſtimmungsort noch eine weitere Viertelſtunde zu fahren, ung dann abgelöſt zu werden. Das entſpricht, ſo ſchloß der Gewährs⸗ mann, vollkommen den neueren, ſehr vorſichtig gehaltenen Dienſt⸗ beſtimmungen für.Zugführer; menſchlicher Berechnung nach mußte er ſeinen Pflichten genügen können. Alles weitere muß big Unterſuchung ergeben. Aus dem Seenheren 9 * Von der Tauber, 30. März. Der Militärverein in Gerlachsheim hat in ſeiner letzten Generalberſammlung, zu der auch benachbarte Militärvereins⸗Vorſtände und Veteranen er⸗ ſchienen, beſchloſſen, einen Gedenkſtein zu errichten zu Ehren des Kaiſers und zwar an der Stelle, wo der oberſte Kriegsherr mit den fremdländiſchen Fürſten und Vertretern Stellung genom⸗ men hatte, um den Schluß des letzten Manövers zu überſe Dies iſt der Turmberg bei Gerlachsheim, gegenüber dem Bahnhof Lauda. Das erforderliche Gelände wird vom Kaſſier Bauman Gerlachsheim unentgeltlich zur Verfügung geſtellt. Bis zum Spätiahr(18. September] ſoll der Plan verwirklicht werden 5 9952 Delmar⸗Budapeſt(Beng 115=175); 85. Henry Ninaud⸗ Mannheim(Benz): 98. Henry Ninaub⸗Mannheim Scotts Emulſion bewährt ſich vorzüglich wöbrend der Schwangerſchaft, im Wochenbett und beim Stillen. Da der Körper in dieſen Zeiten erhöhter Nährſtoffe bedarf, was durch die gewöhnliche Nahrungs⸗ zufuhr nicht immer erreicht wird, ſo daß ſich ein Gefühl von Mütigkeit einſtellt, ſo ſollte zum Wohl von Mutter und Kind die Leiſtungsfähigkeit des Körpers durch den Gebrauch von Scotts Emulſion unterſtützt und erhöht werden. Scotts Emulſign wird von uns ausſchließlich im großen 19 5 Mar echt mit die Marte-dem Fif 15 —. dem Gakantie⸗ zeichen des Scolt⸗ ſchen Verſahrenz und zwar nie loſe nach Gewicht oder Maß, ondern Rur in verſieg en Originglflaſchen in Kartou mit 5 Volſch. Scott& Bowue, G. 20 8 0 9 Beſtandteile:. Medizinal⸗Lebertrau 2275 8 rin 50, pu dael gh ſein Kart., unterph Aaaſſer 72 0 14, ſeinſter 15 0 Gummt 0 9. Hlet n axogigt Manbri⸗ und an Wertabt 1e 7 Troplen ben . Alte. Geueral⸗Anzeiger.(Abendblatt.) —— Uoſttswörtschafl. „Badiſche Anilin⸗ und Soda⸗Fabrik, Ludwigshafen a. Rh. In der heutigen Sitzung des Aufſichtsrates der Geſellſchaft wurde die Bilanz für das Geſchäftsjahr 1909 vorgelegt. Dieſe weiſt ausſchließlich der Vorträge von M. 1,474,682 ein Ge⸗ winnergebnis von M. 16,341,839 gegen M. 13,458,326 im Vorjahr aus. Der Aufſichtsrat beſchloß nach Vornahme der ſtatutenmäßigen Abſchreibungen im Betrage von M. 5,806,573, der Generalberſammlung der Aktionäre die Verteilung einer Divi⸗ dende von 24 Prozent(22 Proz.) in Vorſchlag zu bringen. *.** Die Straßburger Maſchinenfabrik vorm. G. Kolb Akt.⸗Geſ. erzielbe bei M. 56 003(i. V. 70 992) Abſchreibungen keinen Gewinn(i. V. M 141 424 Verluſt, der aus den Reſerven gedeckt wurde) Die Kreditoren ſtiegen wieder auf M..66 Mill.(Mark .54 Mill.) bei M..20 Mill. Aktienkapital. Württembergiſches Portland⸗Zementwerk zu Lauffen a. N. Das Ergebnis des abgelaufenen Jahres wurde nach dem Bericht ungünſtig beeinflußt durch den Umbau des Wexkes; die Zement⸗ erzeugung ruhte während zwei Drittel des Jahres und nur der Betrieb der Feinmühle wurde zum Teil und derjenige der Kalk⸗ unlage fortgeführt. Das Elektrizitätswerk Heilbronn verzeichnet eine leßhafte Anſchlußbewegung. Der nach M. 206 575(i. V. Mark 85 092) Abſchreibungen zuzüglich M. 42 972(i. V. 26 848) Vor⸗ trag verbleibende Reingewinn beträgt M. 217 619(i. V. Mark 414 812). Es ſollen 6 Prozent(wie i..) Dividende gezahlt und M. 29 668 vorgetragen werden. Die Auflöſung verſchiedener Verbände habe zu einem ſcharfen Preiskampfe geführt, deſſen un⸗ günſtige Rüchwirkung das diesjährige Ergebnis beeinfluſſen wird. Lindesmühle, Akt.⸗Geſ. vorm. Lützenburger, Bad Kiſſingen. Nach M. 4720(M. 4847) Abſchreibungen ergibt ſich in 1909 ein Gewinn von M. 6228(i. V. Mark 17 665 Verluſt) wovon M. 5509 auf„größtenteils noch aus früheren Jahren herrührende Verluſte abzuſchreiben ſind, ſo daß wieder keine Dividende guf die M. 420 000 Aktien bezahlt wird. Deutſche Lebensverſicherungs⸗Geſellſchaft in Lübeck. In der heſtern abgehaltenen Generalverſammlung der Aktionäre der Deutſchen Lebensverſicherungs⸗Geſellſchaft in Lübeck wurde die Jahresrechnung für 1909 genehmigt und dem Aufſichtsvate und Vorſtand Entlaſtung erteilt. Aus dem Reingewinn erhalten die Aktionäre als Dividende M. 95 625 und die Verſicherten Mark 163 822.04. Außerdem werden dem Ausgleichsfonds Mark 285 759.41, der Hypothekenreſerve M. 69 505.98 und dem Spar⸗ fonds für die Aktionäre M. 9350 überwieſen. Der Vermögens⸗ ausweis der Geſellſchaft befindet ſich im Inſeratenteile. Der Verein Berliner Getreide⸗ und Produktenhändler hielt Jeſtern ſeine diesjährige Hauptberſammlung ab. Es wurde darauf hingewieſen, daß durch die Klarſtellung über die Kreiſe, die am Zeilhandel in Getreide intereſſiert und zu ſeiner Handhabung be⸗ vechtigt ſind und durch den genehmigten Schlußſchein endlich wieder geordnete Verhältniſſe für die Produktenbörſe geſchaffen ſeien, und daß auch der Lieferungshandel ſich dadurch gehoben habe. Der micht mehr zeitgemäße Handel in Roggenmehl 0 und 1, die beiden Marken getbennt zu liefern, ſoll aufhören und das handelsrechkliche Steferungsgeſchäft in Roggenmehl 0 und 1 gemengt eingeführt werden. Nach verſchiedenen Beratungen der beteiligten Kreiſe mit dem Vorſtande des Vereins iſt ein Schlußſchein fertiggeſtellt wor⸗ den, der den Behörden zur Genehmigung jetzt vorliegt. Der Verein trat mehrfach für weitere Verbeſſerung des Deutſch⸗Niederlän⸗ öiſchen Getreidekontraktes ein und hatte dazu mehrere Male Ver⸗ treter zum Handelstage wie nach Hamburg entſandt. Das Schieds⸗ gericht des Vereins und deſſen Ausführung von Analyſen werden bon Intereſſenten aus allen Teilen Deutſchlands in ſteigendem Maße benutzt, ſo daß ſich die Zahl der Anrufungen im Jahre 1909 gegenüber dem Jahre 1907 verdoppelt hat. Bezüglich der Fär⸗ bung von Gerſte mit Eoſin hatte der Verein ſich den vom Handels⸗ tage gefaßten Beſchlüſſen angeſchloſſen. Beratungen über Aende⸗ rung der Ortsgebräuche, die ſeit 1903 feſtgelegt ſind, ſind noch im Gange. Der Vorſtand fordert die Inteveſſenten auf, vor Abſchluß der Verhandlungen vechtzeitig begründete Anträge zu ſtellen. Die Alkumulatorenfabrik vorm. Boeſe Berlin keilt mit, daß ſie Leule größere Beträge fälliger Kupons einlöſte, auf Präſentation aller jedoch nicht vorbereitet war und daß ſie hoffe, in den nächſten Dagen weitere Beträge zur Einlöſung verfügbar zu bekommen. Die Rheingau⸗Elektrizitätswerke Akt.⸗Geſ. in Eltville, der die Allgemeine Elektrizitätsgeſellſchaft naheſteht, vereinnahmte aus Stromlieferung und Inſtallation M. 415 586(i. V. M. 363 749). Nach Ueberweiſung von M. 68 566(M. 65 180) an den Anlage⸗ tilgungs⸗ und Erneuerungsfonds bleiben M. 106 937(M. 89 754) Reingewinn bei M..50 Aktienkapibal. Die Dividende beträgt 6 Prozent(5 Prozent). Der neue franzöſiſche Zolltarif. Wie uns die Handelskammer mitteilt, iſt die offizielle Ausgabe des neuen franzöſiſchen Zoll⸗ tarifs bei ihr eingetroffen und kann von Intereſſenten eingeſehen werden. —5** Telegraphiſche Handelsberichte. Deutſcher Reichsbank⸗Ausweis vom 31. März 610. (Mill. Mk.) egen die dorwoche. 1040 79 000— 92 839 000 758 110 000— 85 609 000 Aktiva: Metall⸗Beſtand Darunter Gold 19 5 886 000 + 949 874 000 Depoſiten 754 012 000— 166 634%00 Souſtige Paſſina 28 875 000— 910 000 Deie deutſche Reichsbank befindet ſich mit Mk 329 088 000 in der Naotenſteuer gegen eine ſteuerfrele Notenreſerve von Mk. 239 586 00% am 26 März u. gegen eine Notenſteuer von Mk. 290 44000 am . März 1909. Dei den Abrechnungsſtellen wurden im März Mk. 4 583 227 000 gerechnet. Naturwein⸗Vertriebsgeſellſchaft Deidesheim. „Deädesheim, 2. April. Eine Naturweinvertriebsgeſell⸗ (Wingervereinigung m. b..) hat ſich hier gebildet, die es ſich zur Aufgabe geſtellt hat, die Herbſtkreszenz ihrer Mitglieder geweinſam einzukeltern und zu verſchleußen. Die Vereinigung, zu der noch Mitglieder aufgesnommen werden, ſoll hauptſächlich aus Weingutsbeſitzern beſtehen, die ſeither ihre Herbſtkreszenzen einzulegen pflegten, aber nur ſchwer an den Mann brachten. Oberschlesischer Kohlenversandt. Kattowitz, 2. April. Der oberschlesische Koh- benversandt im 1. Ouartal betrug 5350 081 Waggon gegen 50 373 i. M. e Notenumlauf Meichs⸗Kafſen⸗Scheine 368 119 000— 4464 000 Noten anderer Banken 1I1 032 000— 25 997 000 Wechſeldeſt ind„„„.1280 958 000 + 326 927 000 Lombardoarlehgen. 194 332 000 + 107 560 000 Eſfektendeſtand 4 158 272 000— 24 929 000 Sonſtige Attiva„ 4 1596 030 000— 8918 000 Paſſiva: Grundkapital. 180 000 C00 unverändert 8 unverändert 89 0 * Reſervefonds 8 64814000 „„„ 2 33 Neues dom Dividendenmarki. Düsseldorf, 2. April. Die Generalversamm- lung der»Hiberniac, Bergweksgesellschaft, erledigte lt. »Frkf. tg.« glatt die Tagesordnung und setzte die Divi- dende auf 4% Proz. wie im Vorjahre füt die Vorzugs- und 8 Proz.(10 Proz.) für die Stammaktien fest. * Hamburg, 2. April. Die Nordd. Flußdampfſchiffahrts⸗Geſell⸗ ſchaft ſchlägt für 1909, laut„Frkf. Ztg.“, wieder eine Dividende von 7 Prozent(6 Prozent) vor. Terraingeſellſchaft Bavaria Müunchen. * München, 2. April. Nach dem Geſchäftsbericht war auf dem Münchner Terrainmarkt von einer der Wohnungsnot ent⸗ ſprechenden Bauentwicklung wenig zu merken. Die Geſellſchaft hat im Berichtsjahre nur eine Bauſtelle verkauft. Neuerdings läßt die Geſellſchaft für eigene Rechnung 14 Wohnhäuſer errichten, deren Ver⸗ mietung bis zum Herbſt erfolgen dürfte. Aus der Verwertung der Grundſtücke bezw. aus den Mieten erwartet die Geſellſchaft in abſeh⸗ barer Zeit nicht nur die Schuld⸗Zinſen bezahlen, ſondern, wenn auch zunächſt noch beſcheidene, Ueberſchüſſe erzielen zu können. Die Auf⸗ wendung für Verwaltungskoſten, einſchließlich der wieder nicht ge, ſondert ausgewieſenen Zinſen beträgt 63 043/(i. V. 80 440), denen 8871 Gewinn aus Grundſtücksverkauf und Proviſtonen gegenüber⸗ ſtehen ſi. V. 20005 Grundſtücksgewinn und 2974/ Zinſen). Der darnach verbleibende Verluſt von 54 532 4(57 460] erhöht den Verluſtvortrag von 251144 auf 305 677 Das von der Geſellſchaft aufgenommene Syſtem der Baugelder⸗Ausleihung hat eine weitere Erhöhung der Kreditoren von 730 323 auf 995 352 bewirkt, an⸗ dererſeits aber auch eine Mehrung der Außenſtände von 276 454 Neu erſcheinen ferner 55057 Avale. Die Immobilien ſtehen mit 2 202 749,(2 213 780 J] zu Buch und ſind mit 787 656(817 121 Hypotheken belaſtet, während die Aktivhypotheken 115 450/(100 950) betragen. Die vorgeſchlagene Sanierung durch Zuſammen⸗ legung der Aktien im Verhältnis von:2 ſoll zur Beſeitigung der im weſentlichen durch die angefallenen Hypothekzinſen entſtan⸗ 191 5 Unterbilanz, ſowie zur Schaffung von Rücklagen dienen. Weiter ſoll den Beſitzern der zuſammengelegten Aktien das Recht eingeräumt werden, durch Zuzahlung von 20 Prozent ihre Aktien in Vorzugs⸗ aktien umzuwandeln. Mit den dadurch gewonnenen Mitteln ſoll, laut„M. N..“, die Schuldenlaſt vermindert werden. Falls die beabſichtigte Reorganiſation zur Durchführung gelangt, hofft der Vor⸗ ſtand zu einer erſprießlicheren Tätigkeit zu gelangen, beſonders auch im Hinblick darauf, daß auf dem Sendlinger Unterfeld ſich eine ſtarke Belebung zeige. Alpine Montangeſellſchaft. * Wien, 2. April. Die Generalverſammlung der Alpinen Mon⸗ tangeſellſchaft genehmigte die Anträge der Verwaltung, insbeſondere die Verteilung einer Dividende von 18 Prozent(20 Prozent). Im Geſchäftsbericht wird, laut„Frkf. Ztg.“, betont, daß, vpwohl das ab⸗ gelaufene Jahr im Zeichen der abſteigenden Konjunktur geſtanden habe und bei nicht voll beſchäftigten und abbröckelnden Preiſen der Umſatz einen ſehr großen Rückgang erfahren habe, doch ein im Ver⸗ hältnis zur Geſchäftslage befriedigendes Ergebnis erzielt wurde. 1*** Berliner Effektenvörſe. Drivaltelegremm des General⸗Anzeigers.) * Berlin, 2. April.(Fondsbörse.) Angesichts der anhaltenden Unsicherheit Newyorks und der Unklarheit über die weitere Gestaltung der Verhältnisse des inter- nationalen Geldmarktes blieb die Börse geschäftslos. Die wenigen Umsätze, die zustande kamen, wickelten sich zwischen der berufsmässigen Spekulation ab. Die Hal- tung liess auch heute Stetigkeit vermissen und unterlag mehrfachen Schwankungen. Die Kurse neigten indes überwiegend nach unten. Die einzeln auffälligen Kurs- schwankungen bei manchen Werten sind bei dem Ge- schäftsmangel mehr Folge von Zufälligkeiten in Angebot und Nachfrage. Dies trat offiziell am Montanmarkte zu Tage, wo in den gestern stark geworfenen Bochumern- und Phönix-Aktien Rückkäufe vorgenommen wurden. Andererseits lagen die Werte, die sich gestern besser hielten, matter, wie Hohenlohe, Rheinstahl und Kohlen- aktien. In Elektrizitätswerten hat das Interesse etwas nachgelassen, es machte sich Realisationsneigung bemerk- bar. In Schiffahrtsaktien entwickelte sich später einiges Geschäft, speziell in Hansaaktien, bei anziehenden Kursen. Heimische Banken sowie amerikanische Bahnen und andere Transportwerte waren bei geringen Schwankungen vernachlässigt. Fest lagen Russenbank auf den befriedi- genden Abschluss. Der Rentenmarket lag für heimische Anleihen schwächer, dagegen konnten sich Russen nach anfänglicher Mattigkeit erheblich befestigen. Das Ge- schäft blieb auch weiterhin träge bei nur unbedeutenden Schwankungen. Tägl. Geld 5½ à 4% Proz. Berlin, 2. April,(Deviſennotierungen.) kurz Holland 168.45 168.50] viſta New⸗York 419 25 419.— „Belaien 80.85 80.85urz Wien 84.95 85.20 London 20.435 20.35 lang Wien—.——— „ Paris 81.15 81 15 kur: Petersburg—— „ Jalten 80 55 80 60 lang „ Schweiz 80 98 81.05[korz Warſchau——— Berl in, 2. April.(Anfangs⸗furſe.) Kreditaktien———.— Laurahütte 171.50 171 50 Dise.⸗Kommandit 191.20 198.60 Bhönix 224 10 221.80 Staotsbahn—.—— Harpener 199.50 198.— Lombarden 22.10 21 70] Tend.: ſchwach. Bochu mer 240— 239.10 Berlin, 2. April.(Schlugkurſe.) Mechſel London 20.47 20.48] Reichsbank 145.50 145 60 Wechſel Paris 81.15 81.17 Kbein. Kreditban!l 138.— 138 20 4% Neichsanl. 102.25 102.25 Nuſſenbant 164 20 164 20 4%„ 1900—.——.— Schaaffb. Bankv. 142 40 142. sa Neich anl. 93.60 93.70 Südd. Disc.⸗G.⸗A. 117.90 117.90 8 0„ 1909—.——.—] daatsbahn 16160—.— 3% Neichsanleide 85 20 85.—Lombarden 21.0 21.60 4% Gonſols 102 25 102 25 Baltimore u. Ohio 110 70 111.— 80%„ 1909—.——.— Janada Paeitte 184 90 184 30 8% h. 93.60 98.70 Hambura Pache! 141 00 14120 850 5„ 1909———.— Rordd. Llovd 10470 101 70 86% 5 85 10 85. Bochumer 238.70 239 10 4% Bab. v. 1901 101.— 100.60 Deutſch⸗Zuxenbg. 212 20 242.70 4%„„1908/ 101.60 101.90 Bortmnuder 94 70 94.40 3„ tonv.—.———Gelſenkirchner 214 50 212.80 8%„ 190/7—.———Harvener 198 20 198 40 8½%% Bayern 92.90 92 90 Laurahütte 171 90 172.— %%% Heſſen 92 20 92—Phönix 222 40 222.— 30% Heſſen 81.90 81.80 Weſteregeln 218.— 212,.— geſ, Sachſen 84.10 84.0 Allg. Elektr.⸗Gel. 264.50 263.9 4½ Japaner 1905 98 50 98.70 Anilin 454.— 456.— 4e% Italiener———.—Anilin Treptom 358.50 352— 4% Naſſ. Aul. 1902 91 30 91.2] Brown Boveri 203.70 201.70 4% Bagdaddann 87 10 87.20] Cbem. Albert 470— 471 70 Oener. Nteditaktiean————D. Steinzengwerte 248 70 248 70 Berl. Handels⸗Geſ. 182 50 182 60 Elderf. J rben 479 70 474— Darmftädte Jank 127. 136 80] Cellnloſe Konheim 209.— 209 80 Deut g⸗Aſiat. Ban 154 90 15460 Küngerswerken 190.— 190 50 Daulſche Ban! 253— 258 Fonwaren Wiesloch 110— 111.— Dite. Kom wandit 190 80 190 70 Wf. Dra t. Langend. 239 20 242.— Dresdner Bank 162.40 102.90 gellnoff Waldhof 280.70 282.50 Vrivatdiskont 3½¼% Pariſer Börſe. Paris, 2. April. Anfangskurſe. 8% Nente 98 30 98.70 Debeerz 490.— 490.— Sp mier 97.25 97 45] Eaſt and 140.— 140. Türk. Looſe—— 219 50 Goldfield 176— 177.— Banque Ottomane 714.— 719.— Randmines 237.— 240. Rio Dints 1915 1933 Londoner Effektenbörſe. London, 2. April.(Telear.) Aufangsturſe der Gffektenbörſe. %%8 Conſols 81½6 81— Moddersfontein 14½ 14% 3 Reichsanleihe 85— 83 ½ Promier 9% 9½% 4 Argentinter 90½% 90½ Nand minss 9% 9˙8 4 Italiener 103% 103 ½ Atchiſon eomp. 115½ 114/ 4 Japaner 96— 96— Canadian 186˙ 186— 3 Mexikaner 35˙% 352/] Baltiimore 118 ½% 113%¼ 4 Spanier 94% 94½ Chikags Milwauee 143˙% 144 Ottoman ank 18½ 18½ Denvers com. 41— 41/ Amalgamated 75% 763/%J Erie 30% 30% Anacondas 9% 9˙½% Grand TrunkIII pref. 52— 58½ Rio Tinto 760% 76%„„ ord. Central Mining 17— 17—Louisville 153— 151— Chartered 38˙/ 38 Miſſouri Kanſas 41% 42. De Beers 19% 19/ Ontario 457% 46— Gaſtrand 5% 51½% Soutpern Paceiſte 12717J. 127˙½ Geduld 21% 27Union eom 188 ½ 1887% Goldfields 6˙ 6˙7˙, Staels com. 85— 85— Jagersfontein 9ꝙ⁵.¼ Tend. ſtill. Wiener Börſe. Wien, 2. April. Vorm. 10 Ubr. Kredilaktien 685.20 684 500 Oeſt. Kronenrente 95.47 95.80 Länderbank 504— 497.70]„ Papiecrente 98.75 98.95 Wiener Bankverein 5538 50 553 20„ Silberrente 98.75 99.05 Staats bahn 748.50 750.700 Ungar. Goldrente 113.75 18.55 Lomkarden 128.70 122.50[„ Kronenrente 92 80 38.— Martnoten 117.63 117.62 Aipine Monlan 738.70 787.— Wechſel Paris 95.47 95.46] Tend.: ruhig. Wien, 2. April. Nachm..50 Uhr. Kreditaktien 685 70 684 70J Buſ ptehrad. B. 960.— 960.— Oe kerreich⸗Ungarn 1785 1790 Oeſterr. Papierrente 98 85 98.95 Bau u. Betr..⸗G.—.—— 8 Stilberrente 98 95 99.05 Unionbank 600.— 599.—„ Goldrette 117.60 117.80 Ungar. Kredit 811—811.— Ungar. Goldrente 113.55 118.65 Wiener Bankverein 553.— 554.— Kronenrente 93.— 93.— Länderbank 498.— 496.— ch. Frankf. viſta 117.62 117.61 Türt. Loſe 242.— 24J.—-]„ London„ 240 75 240 75 Alpine 788. 740.-f„ Partis„ 55 46 90.46 Tabakaktien————, Amſterd.„ 199.40 199.40 Nordweſtbahn—.——.—Napoleon 19.11 19.11 Holzverkohlung 2550 2575 Marknoten 117 62 117.61 Staats oahn 752.20 /1.20/ Ultimo⸗Noten 117.62 117.61 Lombarden 122.70 22.—-] TCend.: ruhig⸗ Verliner Produktenbörſe. 4 Berlin, 2. April.(Produktenbörse.) Der Getreide- markt eröffnete infolge enttäuschenden Amerikas ruhig und wenig verändert; befestigte sich aber dann auf die kleinen Weltabladungen, die sich auf 257 00 gegen vor⸗ wöchige 291 000 Tonnen belaufen, und auf die bessere Nachfrage, die zu Deckungen Anlass gab. Nach Be- kanntwerden der ersten Liverpooler Depesche trat als- dann eine Abschwächung ein, doch bielten sich die Preise für Weizen und Roggen noch über dem gestrigen Schluss. Hafer lag fest bei einiger Nachfrage und bei fehlendem Angebot. Mais und Rüböl hatten stillen Verkehr. Wettert schön. Berlin, 2. April.(Telegramm.)(Produktenbörſe.) Preiſe in Mart pro 100 kg frei Berlin nstte Kaſſe. 5 2. EE* Weizen per Mai 2286 75 227.50 Majs per Mai—.. 150.25 „ Jult 225.— 225 50„ Jul. „ Sept. 211.— 211.25 85—— Roggen per Mai 16475 165 25 Nüböl per April—.— 60.— „ Juli 169.75 170.—„ Mai 58 70 59.60 „ Sept. 107.50 168.— Al⸗ 5750 58.60 Hafer per Mat—— 159.75 Spiritus 70er loco—.——. „Juli 163 25—.— Weizenmehl 30.— 80.— 5—.——.Roggenmehl 21.10 21.10 *** Sremkfurter Effektenbörſe. Brivattelegramm des Gen ral⸗Anzeigerz.) *Frankfurt a.., 2. April.(Fondsbörse.) Die Geschäftsstille, die nach den Feiertagen eingetreten War, ist auch heute noch anhaltend. Die Stimmung der New⸗ yorker Börse kennzeichnete sich am besten in den ge- strigen Umsätzen, welche die niedrigsten seit langer Zeit waren. London hielt in Anbetracht der Versteifung des Geldmarktes sich sehr reserviert. Da man eine weitere Erhöhung der Bankrate von England erwartet, so Wwar auch heute das Geschäft ruhig. Man rechnet zwar bei einer Erhöhung der Bankrate auf die Unterstützung Frankreichs und Hollands. Die an der gestrigen Börse eingetretene schwache Tendenz hat einer befestigten Platz gemacht. Der Montanmarkt war ruhig auf die Versand- ziffern der Stahlwerke. Bochumer behaupteten ihren Kursstand. Im übrigen war das Geschäft im Anschluss Berlin sehr reserviert. Harpener und elektrische Werte behauptet. Teilweise bemerkte man Käufe für Licht und Kraft, Schuekert und Edison dagegen unverändert. Auf dem Markte der Kassaindustriepapiere zeigten chemische Werte eine feste Tendenz. Maschinenfabrik Moenus er⸗ reichten bei lebhaftem Geschäft den Kurs 414 bez. G. Der Markt der Bankaktien war gut behauptet, von den führenden Werten sind Diskonto, Deutsche Bank und Kredit besser gehandelt. Transportwerte ruhig, ameri- kanische Bahnen lustlos, Lombarden und Staatsbahn be- hauptet, italienische Bahnen fest. Schiffahrtsaktien un⸗ verändert. Heimische Anleihen weiter belebt, die Divi- dendenfälligkeit im Monat April scheint Anlass zur festen Haltung zu sein, von ausländischen Russen behauptet, ungarische Goldrente fest. Im weiteren Verlaufe schwächten sich Zprozentige Reichsanleihe und preussische Konsols wesentlich ab. Die Nachbörse war still bei behaupteter Tendenz, Es no⸗ tierten; Kredit 215,30, Diskonto 190,%%, Staatsbahn 116,0, Lombarden 21,60, Deutsche Vereinsbank notierten 127, 50 exkl. Dividenden-Kupons, Bezugsrecht für Deutsch- Uebersee-Elektrizitats-Aktien 6,35 Proz. bz. G. Verein der deutschen Oelfabriken 2,30 Proz. bz. G. eeee Maunheim, 2. April. General⸗Auzeiger.(Abendblatt.) T. Seite. Bear. i 5 80 213 1 Berantwortlich: 35F Aus ländiſche Papiere. ba geset dne Bae eichsbankdiskon rozent. ür ſt illeton: Uns Witt Wochen⸗Kurszettel des„Mannheimer General⸗Auzeigers“ fär Lokales. Vrorfustedes uab Gerichts eiiung Richard Schbufelber Schlußkurſe.„Badiſche Neueſte Nachrichten“. für Volkswirtſchaft und den übrigen redakt. Tetl: 5 Eircher für den Junſeratenteil und Geſchäftliches“ Fritz Joos. Wechſel. Mannheim, 2. April 1910. Druck und Verlao Dr VV'lflfnn G. m. l. O. 1. 2. +. 25 9 Kurs 9 trektor: Ern er. Proz. Kurs vom 18. 2. Amſterdam kurz 169.57 168.57 Check Paris 81.20 81 20 5 98 3 FFFF————— Belgien 80 883.85 Paris kur! 81 166 81. 166%½ Oeſterr. Silber⸗Rente 98700—— 8 Talten 80.625 80 625. Schweitz. Plätz„ 81.025 81— 7, Ungar. Gold⸗RAuleihe Eiſerne. Tor 32.50 82.00[Reconvaleszenten müssen Eheck London 20.48 20.485 Vien 85.— 84.98f3 3½ Ungar. Kronen⸗Rente von 1897 550% 1 2 lade trink Fondon„ 20.44 20.445 Napoleonsd'or 16 28 16.98 5 Isszer Ruſſen 99.20 dNemacolade trinken — laug—.——.— rivaldistonto 3% 3½ 3½%½ Ruſſiſche Goldanleihe von 1894— denn sie bewirkt rasche Gewichts⸗ 125%½ Polniſche Pfandbriefe 95.30 175 9567 zunahme und gutes Wohlbefinden. Staatspapiere. A. Deutſche. 5 Argentinter von 1909 in Gold 101.80 101.90 4 3 Buenos⸗Aiſes Provinzial⸗Anleihe 68.75 69.—I 1 85 1. 2 5 Buenos⸗Aires Provinz'al⸗Anleihe von 1908 99.75 109.20 odeuiſch. Reichsanl. 102.15 102 251 Mh. Stadt⸗A.1908—.———4½ Chileniſche Anleibe von 1906 in Gold 93.90 93.10 8 7„ 1909—.——.—6 Chineſen von 1895 95 85⁰ 5 93 70 93.75%„1905 91.40—.—5 Chineſ. St.⸗Eiſend⸗Anl.(Tientſin⸗Puk.) v. 1908 102.90 102 80 5 5 „„ 1909——.—6. Ausländiſche. Griechen von 1881(4,60%) 48 30 49.50 5 4 5 2 85.20 84.905 Arg. i. Gold⸗A. 1887—.——.—4 Griech ſche Mon Anleihe(1,75%) 48 80 49.60 Lungen⸗ u. Halskranke ſowie ale, die an Afchma, Atemust, 8d% pr. Lonſ. St.⸗Anl. 102.80 102.25% Chineſen 1896 162.95 103.—5 Rumanier von 1903 101.80 101.90 Suſten, Heiſerkeit, Lungen⸗ und Kehlkopfratarrh, Luftröhrem und Brow⸗ 4 do. do. 1909—-.„%„„ 1898 99 75 99.75 4 Rumänier von 1905 90.70 91.—[chtalkatarrh, ungenſpitzenaſſektlouen de de. 55 werden auf öc 2% ½ 670 54.750% Habaner o8s ds0s Sao Paulo Golb Anlee von 190g 17%%%%%% ⁵ 3½„„ 1909———. Mexikanet äuß. 88/90 101.80 101.80 4 amort. Serben von 1895 83.10 84.60 in Pgreten zu 1 M. del B. König, Goslar, Bahnhofntr 18.(Pentastes 3 80 85 20 84.90/3 Mertkaner innere 69.70 69.05 4½ Stameſiſche Anleihe 96.60 96.60] tt rufſiſcher Knöterich.) Verſuchsproͤben gegen Einſendung von 20 Pf. franke, 080 15 50 1 101.— 101.204 Türken von 1908 87 60 87.50 1887 45 4905%9 102.— 101.953½ ſtalien. Nente—.—— 4½ Bukareſter Stadt⸗Anleihe von 1898 97.99——— „„ 95 1 25 Oeſt. 885 99—6 g Buenos⸗Aires Stadt⸗Anleihe von 1891 18——— 8 94 28 94.05 5. 5 Buenos⸗Aires Stadt⸗Anleihe von 1909.70.— 22„ 000 3 20 9a Henerk Goldrute 100 100 104½ Buenos-Antes Stadl⸗Anlethe von 186s—— NEUHEITEN 24 85 5 5 Vortug. Seris 10 12 5.50 4 Liſſaboner Stadt⸗Anleihe von 1886 82.50—.— eR bd 7 dl 2 ſans.50 66.504 Moskauer Stabt⸗Anleihe e 4bapr..B..b. 015 101.50 101.0 ½436 nene Ruſſen 10 5 100 15 100.20f 5 Nio de Jnneiro Gold⸗Anleihe von 1909 100.90 100.80 TApEfEx z RESTE 4%„% 1918 102.— 10 05/ Rußen von 1880 91.30—.—4 Boöhmiſche Noldbann Gold⸗Prt. 99.40 99 40 LInolEUV 25˙ de. 1n Aug Aul..90 92.95% pan ausl. Rene.——.—[4 Dux⸗Bodenbacher Gold⸗Prt.—— 4 fde..ebl. 88.00— Türten von 1908 89 60—— 4 fffr. Eliſabeth⸗Babn⸗Prt. 99.60 99.75 Uuegbsts 4. Pfälz..⸗B. Prior.—. 100,80f„ unif. 9440 94504 Ferdinand Nordbahn⸗Prt.— 99 75 8„„„ 9280 92.754 Unger. Goldrente 95 20 95.60 4 Franz Joſefsbahn⸗Prt.„„ 4 Heſſen von 1903 101 36 10l.4, Kronenrente 92.80 92.96 4 Kaſchan derberg Gold⸗Prt.—— 1 5 VofklHAFTE 8 85 8170 81.700Berzinsliche Loſe⸗ 4 Oeſterreichiſche Lokalbann⸗Ert. von 1887—.—.— 85 achſen 84.20 84.20,3 Oeſterreichiſche l880 174.50 174.50 3 Oeſterreichiſche Staatsbahn⸗Pri. von 1895—.— 82.70—— AUSWAAL. FUR 4 Miz. Stadt⸗A. 190—.———Fürkiſche 179.40 179.—4 Oeſterreichiſche Südbahn Gold⸗Prt.—.— 9 25 IkbEN BEOARF uiten kbaftieler Uikenebnnnde 4 anele en Snneree de. 10800 Vvols Vad. Zuckerfabrtit 179.55 180.—Kunſtſetdenfabr. Frkf. 178.— 176.50 4 Unger. Lokal⸗Eiſenbahn⸗Prt. rückzahlb. à 105% 938.——.— DERBLIN Süpd. Immobil.⸗Geſ. 96.— 97.Lederwerk. St. Jnabert 68 50 68 50 475 e— icht M im 118.— 113.—Spicharz Lederwerke 110.— 111— 4 Kursk⸗Kiew⸗Eiſenbahn⸗Prt.(gar⸗——— eeeeeen 135— 135. Ludwiash. Walzmeihle 166.50 166.—-4 Moskau⸗ſcaſan⸗Eiſenbnhn⸗Prt.(gar.)—— 89.—— Parkakt. Zweibrücken 91.— 91-Adlerfahrradw. Klever 382— 879 7854%½ Moskau⸗Kaſan⸗Eiſenbahn⸗Prt. von 1909 95.90 95.90 Kirch en⸗Ans agen Weltzz. Sonne, Spener 90.— 90— Naſchisenfbr. Hilpert 82.— 81 50 4 Moskau⸗Kiew⸗Woroneſch⸗Eiſenbahn⸗Prt.(gar.) 88.30 89.— 0 Cementwerk Heidelbg. 145— 5 90 Die Badenia 176 20 578 704 Nuſ Wisdu ee v. 1909 55 0 5 alh bli ſch 2 Gem eind (ementfabr. Kerlſtadt 129.90 139.90 Oürrkopp 5—4 Ruſſiſche Südoſtbahn⸗Prt.(gar. 88. Badiſche Anklinfabrif 480— 458 50 Naſchinenf Gritzner 237.75 237.—4 Ruſſiſche Südweſtbahn⸗Pit.(gar.) 89.20 89.20 weißer Bunnkag, den 3. April 1910 ECb. Fabrik Grissheim 261. 263.[Paſch.⸗Armatf.Klein—.——.—3 Transkaukaſt che Eiſenbahn⸗Prt.(gar.) 76.— 76.20 N, 5 5 Farbwerke Höch! 454.50 456. Pf.Näbm.-u. fahrradf 4 Warſchau⸗Wiene Eiſenoann⸗Prt.(gar.)——.— Jeſuitentirche. Sonnlag. 6 Uer Frühmeſſe. /7 Uhr Ver. chem. Fadrir Mg.—.— 328.50 Gebr. Kayſer 139.— 140.—4 Wladikawkas⸗Eiſenbahn⸗Prt.(gar.) 90.50 89.90 hl Meſſe. ½8 Uhr Amt. ½9 Uhr Feſt⸗Predigt und ſeierl. Chem. Werke Albert 470.— 470.— ſcöhrenkeſſelfabrik 4% Wladikawkas⸗Eiſenbahn⸗Prt. von 1909 98.75 99.20 lev. Hochamt mit Tedeum und Segen. ſowie feierliche Erſt⸗ Südd. Drahtind. Pib. 189.50 139.10 vorm. Dürr& Co. 40 80 42.—5 Anatolier(gar.) 101.60 100.25 lommunion der Kinder.(Die Eiſtkommunikanten werden Akkumml.⸗Fab. Hagen——.—Schnellpreſſenf. Frkth. 216— 216.—5 Anatolier Erg.⸗Netz 101.50 100.25 ½9 Uhr im L 1⸗Schuſhaus abgeholt). Etwa 11 Ur hbl. Aee Böſe, Berlin 16 25 17.— Ver.deutſcher Oelfabr. 151.80 51.—4 Italieniſche Mittelmeer Gold⸗Prt.—.——.— Meſſe. 3 Uhr Corporiß⸗Chriſti⸗Bruderſchaftsandacht mit Elektr.⸗Geſ. Allgem. 264 90 268.70 12 120.— 120.—3 Bormnleſſch 995 5 1855 5 83— 51 8 925 34 Aufnahme der Erſtkömmunilkanten in 5d. Kil. u. Südd. Kb. 125 70 125 5½ Seilinduſtrie Wolff 140.— 140.—3 ortugieſiſche Eiſenbahn⸗Prt. von.—— ie Bruderſcha t. 7 8 107 10 07.400'wollſp. Samperts un. 58— 58—4 Central Pacific I. Ref. Mtg. Bds. 97.80—.— Montag, ½10 Uhr Dankgottesdienſt für die Er kom⸗ S 14160 144 25 Kammgarn Kaifersl. 201.50 201.15 5 Denver u. Rio Grande Reſ. rückzahlb. 1955 98.— 98.— munikanten. Elektr⸗Geſ. Schuckert f Rheiniſche 137.80 135.90Sellſtoffabr. Waldhol 281./ 281.754 Illinois Central Vonds rückzahlo. 1953 101.70 101 70 Untere Pfarrkirche, Sonntag. 6 Uhr Frühmeſſe⸗ Siemans& Halske 237.85 288.— 4 Miſſouri Pacific Bonds v. 1905 rückzahlb. à 102 82.10 81.50 7 Uhr hl. Meſſe. 8 Un feierliche Erſtkommunion der Kinder⸗ 4½ Nat. Railroad of Mexico Bonds rückzahlb. 1926 102.——.— 11 Uhr hl. Meſſe mit Piedigt. 3 Uhr Corporis e Gbriſti⸗ Bergwerksaktien. 35 12 0 88 80 1 0 85 mit Segen; Aufnahme der Erſtkommunikanten 239.50 9 199— 198.25 8 ennſylvania Bonds(i. onv.) 96. 8 n dieſelbe. 5 2 Vertban N Na u 213 50310.— 6 St. Louts u. San Frautiseo Bonds rüctzb. 1919 100.— 108.— Liebfrauenkirche. Sonntag, Von 6 Uhr an Beicht⸗ Concordia Bergb.⸗G.——.- Oberſchl.Eiſeuinduſtr. 97.— 95.—5 St. Louis u. San Fran isco Bonds 90.50 90.30 gelegenheit. ½7 Uhr Frühmeſſe. 8 Uhr feierl. Erſtkommun on Teutſch. Furembrrg 213.— 214.20 Jhönig 223.— 229.— 4 Union Pacific I. Mig. Bonds—— der Kinder. 10 U r hl. Meſſe. 11 Uhr hl. Meſſe. ½ Uhr Eſchweiler Beraw. 202.50 201.— Br. Königs⸗u. Laurah. 172—172— 11 890 und Aufnahme der Erſtkommunikanten ichsd— 184.. Gewerkſ en 9700 97 00 in dieſelbe. 318 5⁰0 42 75 8 St. Joſefs⸗kirche, Lindenhof. Sonntag. 6 Uhr 8 33 Aktien. 18. 2. Aktien. 18. 2. Beicht. ½7 Uhr Frühmeſſe; Generalkommunion der Erſt⸗ Aktien deutſcher und ausländiſcher Trausporkanſtalten. Aluminium⸗J duſtrie 260.—261.— Sohene Bergwerks 212.60 210.— kom nunikanten des vorigen Jahres. 8 Uor feierliche Erſt⸗ Bergmanns Holzverkohlungs komunion der Kinder, Feſtpredigt, levitiertes Hockamt mit Südd. Giſeub.⸗G. 120 70 129.— Gotthardbahn Elektrizitäts 290.25 294.40 Konſtanz 210.50 214.25 Tedeum. 11 Uhr hl. Pleſſe 2 Uhr Corpo is⸗Chriſti⸗Bruder⸗ Hamburner Packet 141.0 141 90 Jtal. Mittelmeerbahn—.—.— Berlin⸗Anhalt. Mainzer ſchaft mit Segen und Aufnahme der Eiſtkommunikanten. Norddeutſcher Llond 105 20 104 70 do. Mertdionalbahn 139 80 140— Maſchinenfabrik 216.75 216.60 Aktienbrauerei 192.60 194.30 76 Uhr Predigt und Segen. Sei⸗ung Stogtsd 16 80 130 ö00Baltimore und Obio 110.75 111.— Bruchſaler Mannesmann⸗ St. Bonifatiuskuratie. Wohlgelegenſchule, Käfer⸗ DOeſt. Südbahn Lomb. 23.— 21.80 Maſchinenfabrik 342.— 341.25 Röhrenwerke 281.50 283.30 talerſtraße 93,169, Eingang: linkes Hoftor. Sonntag, Von Delmenhorſter Mitteldeutſche 6 Uhr an Beicht jelegen eit. 7 Uhr Frühmeſſe. 10 Uhr Pfandbriefe. 4% Frk. Huv.⸗Pfdd⸗ 100. 2258.U. fobr 100 50 4%„ en 40% Pf.Hop. Pfdb. 100.10 310%„ 5 92.80 31½% Vr. Bod.„Ar. 21.20 %%tensd. Pfd. vgo 99.60 90 99 70 99.70 Prio 100. 17050 100— 99.60 99.70 99 70 7 Pfdbyw. g unz. 12 100.10 100 10 90.90 90.90 Gom 92 20 5, 706 92.30 4% Pr. Pfdb. ank. o9 99 40 4 12 99 60 99.90 92.30 99.40 99.6 99.90 4„ 14 100.10,4% 99.80 912% ritäts⸗Obligationen. 4% Preuß. Pfandb.“ Bank unk. 1919 101.— 101.— bes Pr. Pfbb. unt. 15 100.90 100 55 1 ſ 100 25 100 25 14 94.10 94.10 2 91.50 91.50 20 Kleinb. b 04 ½% Pr. Mfdbr.⸗Bk.⸗ Iyp.⸗Pfd.⸗Kom.⸗ Obl. unkündb. 12 10% Rh. H. B. Pfh. 9 te„„„ 1912 —9 5* 1917 4%„„„ 1919 10130 10% verſchied. 917„ 1964 51% Rh..⸗B. C. O %N. W. B. C..10 4% Pf. B. Pr.⸗Obl. % Pf. B. Pr.⸗HO, %½10 Ft al.fttl.g. E. B. Nannh. Verl.⸗ B. ⸗A. 718.— 722.— 4* * 2* Bank⸗ und Verſicherungs⸗Aktien. 135.50 135.50 118 50 118.75 182 30 182.50 115.— 115. 137.—187.20 253— 252.60 155.— 155.— 107 60 07.60 191— 190 70 162.60 162 50 219 50 210.70 166 60 166 6 125 50 125 05 Badiſche Bank Berg u. Metallb. Berl. Handere⸗Geſ. Comerſ. u. Dis!.⸗G. Dar aſtäbter Bank Deutſche Bank Dentſcbaflat. Bant DEffekten⸗Bank Disedato⸗Comm. Dresdener Bant Frankf. Hov.⸗Ban rkf. Hyp.⸗Ereditv. tationalbank Drautfurt a,., 2. April. Fommandt 190.60. Darm la tet 37.— desgeſellſchaft 183.50 Deu ſche Bank 238.—, Oeſterr.⸗Ung Bark Oeſt. Länderb uk „Kredit⸗Anſtal! 215 60 215.30 Pfälziſche Bank 101.60 101.50 Bfälz. Hyp.⸗Bauk—. 198. Breuß. Hypotbeknb. 124— 124 Seutſche Keichsbk. 145 75 145 90 Khein. Kreditdank 138— 188 50 Rbein. Hyp.⸗B. M 198 40 198 50 Schaaffd. Bantver. 142 50 14215 Südd. Bank Ahm. 116.— 117.— Riener Baakver. 8 Züdd. Diskont 117.75 117 75 ant Oitomane 142 142.— feredttaktten 215.30, uts⸗ Dresdner Zag 62 40 Hau Staatsbabn 60 50 127.50 128.— 124.25 124 30 —— Bmbarden 21.80, Bochumer 239.—, elſeultzchen 214.— sSamazülle 172.—, Unzarn 95.30 Teuden: AKachbörſe. Kxcbitaktien 215 Staaisbahn 160.50, Lombarden 21 ** * ruhig. 30, Wiscente⸗Sammandu 19.70 60 1. WN Linoleum 234.75 288.25 Deuiſch. Gold⸗ und Silberſch.⸗Anſt. 595.25 574.— Deutſch⸗Ueberſee⸗ Elektrzitäts 186.20 190.75 Deutſche Waffen⸗ u. Munition 387.— 387.50 Dynamite Truſt 180.60 182.20 Eſchweiler Bergwerks 202.50 200.50 Felten& Guilleaume 132.20 133.— Geſ. f. elektr. Unter⸗ nehmungen 155.40 156.70 Hartmann Maſchin.⸗ Gummifabr. Peler 327.75 337.50 Moenus Maſchinen⸗ fabrik 365.50—.— Orenſtein& Koppel 214.10 218 50 Patzenhoſer Brauerei 242 50 242— Pfefferberg 170.75 169.50 Rombacher Hütten 187.— 185.50 Schubert& Salzer 376.75.360.90 Schultheiß 259.75 258.50 Stöhr Kammgarn⸗ Spinnerei 210.— 210.— Tucher Braucrei 287.— 237.— Vereinsbrauerei Fabrik 182 80 184 25 Berlin konv. 241 50 289.50 Hedwigshütte 224.75 210.— Shares. 18. 2. Shares. 12 Brakpan Mine 3— 3¼Conſol. Mines Select. 143 1— Modderfontein 13˙% 14¼ Mozambique 285hOd 28shOd Weſtrand conſ. 288hOd 30shad Trans vaal Coal Truſt 2½ 23 Wolhuter Gold Mine 4½6— Transvaal Conſ.Land 3½ 38½¼e Crown Mine 8%½ Aboſſo Gold Mining 2½ 2½6 Eldorado Banket 34½ 3/1 Ashanti Goldftelds 2½ 2½ Giant Mine 5——Fanti Conſol 258h 24shöd Globe& Phönix 7/% 8½g Fanti Meine oshod Sshöd Tanganyika ½% 7½ Gold Coaſt Zambeſia Exploration 2˙½ 2% Amafgamated 4½ 4/ Jagersfontein 90% 91½ Taqua) Mine& Voorſpoed Diamond 14s 1/ Explor. 3½s 3— ** Liverpooler Börſe. Liverpool, 2. April.(Anfanzskurſe.) 1. 2. Weizen per Mai SOlu, ruhig Stoi, ruhig „ Jult So 8,.0 Mats ver Parz— träge— träge ver Juli—— — ͤ ͤ————.———————— Bei HAHTLEIBIGKEIT, VERSTOFPFUNG nehmen Sie das altbewährte 5249 2 E HKunpyadi Janos Bitterwasser. Normaldosis: ein Weinglas voll. Hauptgottesdienſt. ½3 Uhr Oſterandacht. Kathol. Bürgerhoſpital, Sonntag. ½9 Uhr Sing⸗ meſſe mit Predigt. 4 Uor Andacht für die hl. Oſterzeit, Herz⸗Jeſu⸗Ktirche, Neckarſtadt. Sonntag. Von mor⸗ gens 6 Uhr an öſtertiche Beicht. 6 Urr Frühmeſſe. ½7 Uhr hl. Meſſe. ½8 Uhr hl. Meſſe. ½9 Uhr Hochamt und feierliche Erſtkommunion. 11 Uhr Kindergotlesdienſt. 9½8 Uhr Corpo is⸗Chriſti⸗Zruderſchaft und feierſiche Aufnahme der Erſtkommunikanten in dieſelbe,(Die Erſtkommunikanten ſammeln ſich um 8 Uhr morgens im Ka ſergarten.) Hl, Geiſt⸗Kirche. Sonntag. 6 Uhr rühmeſſe; Beicht, 7 Uhr hl. Meſſe. 8 Uhr Enführung der Erſt ommunikanten in die Kirche. Taufgelübde, Feſtpredige, levit. Hochamt mit feierl. Exſtkommunion; Tedeum. 11 Uhr hl. Meſſe. Nachm. 3 Uor ſakram. Bruderſchaft mit feierlicher Aufnahme der Erſtkommuni agten in dieſelbe. Montag: 9 Uhr Dankgottesdienſt für die Erſtkommuni⸗ kanten. Alt⸗zeatholiſche Gemeinde. Schloßkirche. Sountag, den 3. April 1910, morgeus 210 Uhrt Feier der hl. Erſtkommunion der Kinder mit Bußandacht und Austeilung des hl. Abendmahls auch an Erwachſene, Stadt⸗ pfarrer Chriſtiau.— Kollekte für den altkathol. Watſen⸗ hausverein. 5 Hamausschla Nheumatis uns, Gliht,. Niereulerden, 5 Oes 2 Waſſerſucht, Hämorrholden, Blutan⸗ borang nach dem ſcon ſind oft die Folgen einer ſchlechten Blutimiſchung. Ein bewährtes Mittel hiergegen iſt Dr. med. Eberth's Biutreinigungsihee. Er beſitzt iu der ſorgſältigen Auswahl von cg. 80 alt⸗ bewährten Hausuittelkräuteru ſehr vielſeltige gute Wirk⸗ ungen und Vorzüge. 9586 8 Dr. med. Eberth's Blutreiuigungsthee bewirkt dan: jeiner glücklchen Zuſa uen e ung einen nor⸗ alen breiigen Stunl. Er wirkt ſtets ſch erzlos u. prompi Wegen der ſehr geringen Menge der an und ür ſich un⸗ bädligſen Krauſer iſt auch bei täglichem Gebrau h eene un⸗ augenebſene Nebeuwirkung ucht zu erwarten. Er eigent ſi daber be onders zur lenloſen Beſeitigung von Verdauungs brungen und chron. Ver opung. Pürch den reichen Gehalt an Bitterſtoffen regt er d. Tiiigteſt der Leber, der Darm drüſen und die Galleuabſon⸗ derung lebhaft an und wirkt daher beſonders günſtig bei Leberanſchwellungen, Gallenſteinteiden und Gelbfücht. Freis M..S0, bei à Paketen franco- Zu haben in den Avotheten, ſtcher Lüwen-Apotheke. General⸗Depot und Poſtverſand: Goetheapotheke, Frankfurt a. M. Weneral⸗Anzeiger. (Abendblatt.) — Maunheim, 2. April 1910, ELLIIUT-NUSSITELIIN Wir eröffnen heute unsere zweite Sdison-Ausstellung und bitten um Besichtigung unserer sehenswerten Auslegen. — Geschäſts-Eröffnung. lch zeige hierdurch ergebenst an, dass ich im Hause L 12, 11, CTunnel- strasse) ein reichhaltigst ausgestattetes 28782 Schuhwaren-Lager errichtet habe.— Ferner empfehle ich mich in Anfertigung von Mass-Arbeiten in jeder gewünschten Ausführung, sowie Reparaturen prompt und billigst. Ich bitte um genelgten Zuspruch Leonhard Mayer, L12, 11— Schuhmachermeister— Tunnelstrasse ——————————— Badische Feuerversicherungs-Bank Karlsruhe. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, dass wir unsere Haupt-Agentur Mannheim der Firma Milhelm Schreiber, daselbst B I, 6 inh. Herr Ferd. Hölscher Übertragen haben und bitten Sie, in allen die Badische Feuerver- sicherungs-Bank betreffenden Angelegenheiten sich küuftighin an die genannte Firma zu wenden. Karlsruhe, den 1. April 1910. Die General-Agentur J. Gaul. Wir empfehlen uns unter Bezugnahme auf vorstehende Bekannt- machung zum Abschluss von Feuer- und Einbruchdiebstahls- versicherungen und erteilen gerne jede Auskunft. Mannheim, im April 1910. Wilh. Schreiber, BI, 6. 6951¹ ee in bellebiger Stück⸗ Bauszinsbücher anabcben n 4e. Dr. 5. Saas des Buchdruckerei S. m. b. f. Seschättsvertegung. Fpfeflung Meine S PFrisier- und Rasier-Salons befinden sich jetzt — 04,-9 im Hause STOTZ& Co. eeeeeeee Hermann Cossaeus. in unserem Hause 5 Telephon Nr. 1112 Eine Bitte an unsere werte Kundschaftl Nach den gesetzlichen Bestimmungen vom J. Januar 1910 ist im ganzen Deutschen Reiche eine bedeutende Einschränkung der Tatigkeit auf allen Werkstuben angeordnet. Da die Arbeitsverkürzung nicht auf alle Tage der Woche, sondern nur auf Samstag und Sonntag gelegt worden ist, werden diese sonst so regen Geschäftstage durch die neuen Gesetzbestimmungen sehr in Mitleiden- schaft gezogen. Trotzdem wir über grosse Putzateliers verfügen, also sehr grossen Anforderungen gerecht werden körmen, bitten wir das verehrliche Publikum Ihre Einkäufe in Damenhüten möglichst während den ersten 5 Tagen der Woche vor- zumehmen, oder bei Renderungen und Neu-Anfertigungen etwas mehr Geduld zu haben denn wir möchten trotz all dieser gesetzlichen Bestimmungen unsere Ablieferung nach wie vor in gewohnter mustergültiger Weise erledigen. Daher diese Bitte! NM. HIRSCHILNND&(O, eee Mannheim, PLANKEN. 2 1* „Arion“ Mannheim. Isemann'scher Männerchor. Gegr. 1885. Samstag, den 9. April, abends 8 Uhr : Abendunterhaltung:: mit nachfolgendem Tanz im Oasino. Einführungen gestattet. 6953 Wüittemberger⸗Verein Maunheim E. 9. Gegründet 1889.— Lokal S I1, 15. Einladung zu dem am Sountag, 10. April 1910, abends ½8 uhr im oberen Saal der„Centralgalle Q 2, 16 ſtadtſindenden Familien-Abend mit Tanz Unſere Mitglieder, deren Angehörige, ſowie Freunde des Vereins werden ebeten, ſich zahlreich einzufinden. Eintritt frei.: Bier vom Faß. Der Vorstand. NMeht zu verwechseln mit Verein „Württembergia““. Unsere Kanzlel befndet sich von heute àab 1. 1 6858 Sreſtestrasse)— eine Treppe hoch. Dr. Qustayv Kaufmann Dr. Fritz Kaufmann Bechtsanwälte. Mannbeim. 1. April 1910. Kirchen⸗Anſagen. Evangeliſck⸗yrateſtantiſche Gemeinde, Sountag, den 3. April 1910. Trinitatiskirche. Morgens 129 Uhr Predigt, Stadtvikar Freyer; 10 Uhr Prebigt, Stadtpfarrer Maler; 11 Uhr Kindergottesdienſt, Stadtpfarrer Maler; nachmittags 2 Uhr Chriſtenlehre, Stadtpfarrer Maler. Concordienkirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadtpfarrer von Schbyffer, 11 Uhr Kindergottesdienſt, Dekan Simon; nachm. 2 Uhr Chriſtenlehre, Stadtpfarrer von Schöpffer, abends 6 Uhr Predigt, Stadtvikar Emlein. Dutherkirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadtpfarrer Klein. 11 Uhr Chriſtenlehre, Stadtpfarrer Klein. Friedeuskirche. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadtpfarrer Dr, Hoff, 11 Uhr Chriſtenlehre, Stadtpfarrer Dr. Hoff und Höhler, nachmittags 2 Uhr Chriſtenlehre(Mädchen) Stadtpfarrer Höhler. Johannis⸗Kirche— Lindenhof. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadtpfarrer Sauerbrunn, 11 Uhr Chriſtenlehre, Stadtpfarrer Sauerbrunn. Heinrich Lanz⸗Krankenhaus— Lindenhof. Morgens 11 Uhr Predigt, Stadtpfarrer Weißheimer. Wohlgelegen. Morgens 9 Uhr Predigt, Stadtvikar Fehn. Neckarſpitze. Morgens 10 Uhr Predigt, Stadtvikar Freyer, 11 Uhr Kindergottesdienſt, Stadtvikar Freyer. 2 —1 Diakoniſſenhauskapelle. Morgens 10 Uhr nicht 211 Uhr Predigt, Stadtvikar Dahmer. Stadtmiſſton. Evang. Vereinshaus( 2, 10. Sountag 11 Uhr: Kindergottesdienſt. 3 Uhr Erbauungs⸗ ſtunde, Stadtmiſſionar Bauer. 5 Uhr Jungfrauenverein Singſtunde. 7 Uhr Konfirmanden⸗Empfangsabend. Mon⸗ tag 3 Uhr: Frauenverein. Mittwoch 729 Uhr: Bibelſtunde, Stadtmiſſionar Bauer. Donnerstag 8 Ubr: Jungfrauen verein Stadtmiſſtonar Bauer. Freitag 9 Uhr: Geſang⸗ verein„Zion“. Samstag 1 Uhr: Sparkaſſe des Kinder⸗ gottesdienſtes, 129 Uhr Vorbereitung für den Kinder⸗ gottesdtenſt. 2 Schwetzingerſtadt, Traitteurſtraße 19. Sonntag 1 Uhr Sountagsſchule. Abends 8 Uhr Bibel⸗ ſtunde, Stadtmiſſtonar Wacker. Mittwoch ½9 Uhr: Junafrauenverein. Neckarſtadt, Gärtuerſtraße 17. Sonntag 11 Uhr: Kindergottesdienſt. Dienstag ½9 Uhr: Bibelſtunde, Stadtmiſſionar Bauer, Lindenhof, Belleuſtraße 52. Sonntaz 1 Uhr Kindergottesdienſt. Freitag 9 Uhr: Bibelſtunde, Stadtmiſſionar Neckarſpitze. 5 Sonntag 11 Uhr Kindergottesdienſt. 5 Freitag 29 Uhr Bibelſtunde, Stadtmiſſtonar Bauer. Iu den Bibelſtunden und ſonſtigen Veranſtaltungen der Stadimiſſion iſt jedermann herzlich eingeladen. Chriſtlicher Jerein junger Männer, U 3, 23.(E..) (bisher Ev. Mäuncr⸗ u. Fünglings⸗Verein. E..) Wochenprogramm vom 3. bis 9. April 1910. Sonutag, den 3. April, nachm. 3 Uhr Miſſionskränzchen. ½6 Ubr: Union chretiene de jeunes gens de langus frangaise in 3, 25. Abends 7 Uhr: Konſtrmandenabend. 5 Montag, 4 April, abends ½9 Uhr: Bibelſtunde über Joh. 21,—14 von Herrn Sekretäx Rupflin. Dienstag, 5. Aprik, abends 29 Uhr: Turnen im Gr⸗ Gymnaſium und Probe des Poſaunenchors. 0 Mittwoch, 6. April, abends 9 Uhr: Probe des Männer⸗ ors. Donnerstag, 7. April, abds. ½9 Uhr Erbauungsſtunde in U 3, 25 und Spiel⸗ und Lefeabend. Freitag, 8. April, abends ½9 Uhr: Bibolſtunde der Jugendabteilung von Herrn Sekretär Rupflin. Samstag, 9. April, abends%9 Uhr: Probe des Streich⸗ orcheſters, Probe des Trommler⸗ und Pfeiferchors, Steuo⸗ graphiekurſus: 9½ Buchführungskurſus. 5 Jeder chriſtlich geſinnte Mann und Jüngling iſt zum 7 der Veranſtaltungen des Vereins herzlich einge⸗ aden. Nähere Auskunft erteilen: der 1. Vorſitzende: Bau⸗ führer Klos, Eliſabethſtr. 3. ber 2. Vorſitzende: Stadt⸗ vikar Freyer, F 2, 9a und der Sekretär Fr. Rupflin, 13, 23 Atadtmilſion Mannheim. (Verein für innere Miſſion. Augsb. Bek.) Schwetzingerſtraße 90. Sonntag, vorm. 11 Uhr: Sonntagsſchule, nachm. 8 1102 Verſammlung(Herr Stadtu. Ernſt); nachm. 5 Uhr Ju frauenverein; abös. 8 Uhr Verſammlung(Herr A Montag, abends 87 Uhr Miſſionsarbeitsſtunde. Dienstag, abends 8½ Uhr Berſammlung und ets⸗ ſtunde(Herr Stadtm. Ernſt). N nachm. 3 Uhr Bibelſtunde(Herr Stadtm⸗ rnſt). Freitag, abends 8½ Uhr: Gemiſchter Geſangchor, 4 Täglich Kleinkinderſchule. Neckarſtadt, Riedfeldſtr. 36. 5 5 Sonutag, vorm. 11 Uhr: Sonntagsſchule, abends 8¼ Uhr: Verſammlung(Herr Job). Dienstag, nachm. 3 Uhr: Miſſions⸗Arbeitsſtunde. Freitag, abends 81 Uhr: Verſammlung und Gebets⸗ ſtunde(Herr Stadtm. Diehm). Chriſtlicher Berein junger Mänuer, Maunheim. E. Y. Schmetzingerſtraße 90. Sountag, nachm. 4 Uhr Soldatenvereinigung.— Jugend⸗ abteilung. 5 Montag, abends 8½ Uhr: Unterhaltungsabend. 5 Mittwoch, abends 89½ Uhr: Bibelſtunde. Text Epheſer 25 amstag, abends 8¼½ Uhr: Sonntagsſchul⸗Vorbereitung. 9 Uhr: 15 85 5 teilung Neckarvorſtadt, Riedfeldſtraße 36. 1 Samstag, abends 8½ Uhr: Bibelſtunde. Tert: Apoſtel⸗ 5 4, 32—37. Jeder junge Mann iſt freundlichſt ein⸗ eladen. Slan⸗Arenz⸗Nerein(E..). Schwebinerſtraße 90. Mittwoch, nachm. 5 Uhr: Zuſammenkunft des Hoff⸗ nungsbundes(Für Kinder unter 14 Jahren]. Donnerstag, abends 8j Uhr: Vereinsſtunde. Jedermann iſt herzlich willkommen. Evangel. Gemeinſchaft, P 8, 5, gof l. Sonntag, den 3. April, vorm. 410 uhr Frühgottes⸗ dienſt, Prediger H. Deiß. 11 Uhr Sonntagsſchule. Nachm. 724 Uhr Predigt, Prediger H. Deiß. 5 Uhr Jugendverein. Donnerstag, den 7. April, abends 49 Uhr Vibelßunde, Prediger H. Deiß. den 8. April, abends 49 Uhr Singſtunde des r. f Gem. Neckarvorſtadt, Lortzingſtraße 20, Hof, Sonntag, den 3, April, vorm. 410 Uühr Frühgottes⸗ sienſt, Prediger G. Erhardt vorm. 11 Uhr Sonntagsſchule. Abends 8 Uhr Predigt, Prediger H. 8 5 Mittwoch, den 6. April, abends 87 Uhr Bibel⸗ und Prediger H. Deiß. Jedermann iſt herzlich ein⸗ Neupsſioliſche Feneſde Hier. Boßſit.H, She 2El. Son nachmittags 4 G Mitiwoch abends 3h uür Gotteszent er, Wei e Wacker⸗ wereeer eeber Mannheim, den 2. April 1910 General⸗Anzeiger. Abendblatt.) 9. Seite. Kochſchnle für Frauen und Mädchen Der nüchſte Unterrichtskurs an unſerer Kochſchule beginnt am Dienstag, den 19. April 1910. Anmeldungen hierzu werden bis einſchließlich Freitag, den 15. April 1910, täglich bis 8 Uhr abends— ansgenommen Sonntags— vom Schnldiener Baumaunn im Schulhaus R 2 entgegengenommen Das Honorar für den 20 Abende umfaſſenden Kurs beträgt.— Mk. und wird bei der Anmeldung erhoben. Maunheim, 29. März 1910. Das Komitee. Vorſtehendes bringen wir hiermit zur öffent lichen Keuntnis. Mannheim, 29. März 1910. Bürgermeiſteramt. 61 Welanntmachung. Die Handhabung der Straßen⸗ polizeiordnung für die Stadt Mannheim betr. Nr. 38651 J. Es iſt die Wahrnehmung gemacht worden, daß die Vorſchriften über die Gehwegreinigung und Rein⸗ haltung der Straßen vielfach nicht beachtet werden. Wir bringen die bezüglichen Beſtimmungen der Straßenpolizei⸗ urdnung für die Stadt Mannheim wiederholt zur allge⸗ meinen Kenntnis. § 97. Die Reinigung und das Beſprengen der Gehwege der gegen die Ortsſtraßen offenen Hofräume und der zwiſchen den Häuſern gelegenen Winkel haben die Haus⸗ ud Srundeigentümer nach Maßgabe der nachfolgenden Vor⸗ ſchriften vornehmen zu laſſen. Die Verantwortung kaun einem Stellvertreter übertragen werden, wenn dieſer ſich — Reviervorſtand gegenüber zur Uebernahme bereit er⸗ * 8 08. Die Straßenrinnen nebſt den Ablaufrinnen der Häuſer ſind täglich mit Ausnahme der Sonn⸗ und Feiertage zu lehren und mit Waſſer gründlich auszuſpülen. Die Gehwe e, die gegen die Ortsſtraßen offenen Hof⸗ zäume und zwiſchen den Häuſern gelegenen Winkel ſind wöchentlich dreimal und zwar Dienstags, Donnerstags 11 Samstags zu kehren und Samstags mit Waſſer abzu⸗ ſpülen. Fällt auf einen dieſer Tage ein Feiertag, ſo iſt die Reinigung am vorhergehenden Werktage vorzunehmen. Die Reinigungsarbeiten müſſen in der Zeit v. 1. April bis 1. Oktober um 7 Ußbr, in der Zeit vom 1. Oktober bis 1. April um 8 Uhr vorm. beendigt ſein. Zur Verhütung von Staub ſind bei trockenem, froſt⸗ freien Wetter die Gehwege u. ſ. w. vor der Reinigung mit Waſſer zu beſprengen. Es iſt verboten, den ſich durch die Gehwegreinigung ergebenden Kehricht und dergl. in die Straßenrinnen oder gauf die Fahrbahn zu verbringen. Schnee, der zu den Reinigungszeiten nicht feſtgetreten oder gefroren iſt, iſt zu beſeitigen. Feſtgetretener oder gefrorener Schuee iſt erſt, wenn Tauwetter eingetreten iſt, daun aber ſofort zu beſeitigen. Tritt das Tauwetter an einem Sonntag ein, ſo iſt die Arbeit am vormittag des darauffolgenden Werktages vor⸗ zunehmen. Die Straßenriunen müſſen auch bei Froſt⸗ und Schnee⸗ wetter für den Waſſerlauf 3 werden. 8 100. Derfenige, der die Strahe durch Bau⸗ und Craß⸗ arbeiten, Abladen von Kenlen und Schutt, erſtreuen von Verpackungsmaterial und dergl. oder entgegen dem Ver⸗ bot des 8 95 Abf. 2 verunreinigt hat, oder deſſen Geſchäfts⸗ betrieb eine beſondere Verunreinigung der Straße dulch die Beſucher des Geſchäfts mit bringt, hat für ſoforti⸗ Reinigung auf ſeine Koſten Sorge zu tragen 5 Wenn der Täter nicht ſofort zu ermitteln iſt, oder ſich der Verpflichtung zur Reinigung entzieht, ſo hat die Reivi⸗ gung durch den nach§ 96 bezw.§ 97 zur Reinigung Ver⸗ Pflichteten zu erfolgen. 82874 NRannheim, 28. September 1909. Bürgermeiſteramt: Dr. Finter. Pergebung von Entwäſſerungsarbeiten. Nr. 3148 J. Die der Eutwäſſerung des Faſſelſtalles im Stadtteil Käfertal ſoll öffentlich vergeben wWerden. 66 Die Verdingungsunterlagen liegen in der Kanzlei des Tiefbauamts zur Einſicht auf. Angebotsformulare können non dort bezogen werden, nach auswärts gegen Einſendung des Portos von 0,10 in Briefmarken. Angebote ſind portofrei, verſchloſſen und mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift verſehen, ſpäteſtens bis zum Montag, den 18. April 1910, vormittags 11 Uhr beim Tiefbauamt einzuliefern, woſelbſt die Eröffnung der eingelaufenen Angebote in Gegenwart der etwa er⸗ ſchlenenen Bieter ſtattfinden wird. Nach der Eröffnung der Verdingungsverhandlung ein⸗ gehende Angebote werden nicht mehr angenommen. Die Zuſchlagsfriſt beträgt 6 Wochen. Maunheim, den 29. März 1910. Städt. Tiefbauamt: Stauffert. Bekanntmachung. betreffend. Nr. 13851 J. Der Stadtrat hat in Ausſicht genommen. im Auſchluß an die im Jahre 1902 erfolgte Einziehung des nördlichen Teils der ſognannten 7. Querſtraße nunmehr auch den ſüdlichen Teil als entbehrlich und im Ortsbau⸗ plan nicht vorgeſehen aufzuheben. Dies bringen wir gemäß 8 9 der Vollz. V. G. z. Straßengeſetz mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß ein Plan der aufzuhebenden Wegſtrecke vom Erſcheinen der Bekauntmachung ab 14 Tage lang im Kaufhaus 3. Stock, immer Nr. 101 zur Einficht der Intereſſenten aufliegt und daß Einſprachen gegen die Aufhebung binnen dieſer Friſt bdeim Bürgermeiſteramt einzureichen wären. 6⁵ Maunnheim, Märs 1010. Bürgermeiſteramt: Dr. Fiuter. Gehring. Grundſtücks⸗Verſteigerung. Am Samstag, den 16. April 1919, vormittags 9 Uhr wird im RNathaus zu Neckarau das nachbeſchriebene, zum Nachlaß der Fabrikarbeiter Johann Wahl El efrau Su⸗ fannga geb. Eruſt in Maunheim⸗Neckarau gehörige Grund⸗ ſtück der Gemarkung Mannheim⸗Neckarau öffentlich zu Eigentum verſteigert, wobei der Zuſchlag erfolgt, wenn der Schätzungspreis erreicht wird: 6919 Ogb.⸗Nr. 10097: 8 ar 20 am Hofraite und Hausgarten im Stadtteil Neckarau, Adlerſtraß⸗ 16. Auf der Hofraite ſteht ein einſtöckiges Wohnhaus mit Dachzimmer und ge⸗ wölbtem Keller. An das Wohnhaus iſt eine Waſch⸗ und Backküche und an dieſe ein einſtöckiger Schopf mit Stall unb Schweineſtällen angebaut. 8000 4 Die weiteren Steigerungsbedingungen küönnen im Ge⸗ dhafzimmer bes unterzeichneten Notariats Q6 Nr. 1 eiu⸗ MNanunheim, den 20. März 1910. Srußh. Notariat VI:!: Nauber Neueinteilung der Humboldtſtraße Streng diskret. Möbel 1 Zimmer Preis 65&, Anzahlung 5 4 2 Zimmer Preis 92&A, Anzahlung 8 A4 3 Zimmer Preis 20 A, Anzahlung 20 4 8 Zimmer Preis 310, Anzahlung 30 ¼. Einrichtungen bis 10 000% Einzelne Möhel Vereito's Dlwans Klelderschränke Kuchenschränke Ant ichten Boftstellen mit Mifr. Kommoden Anzahlung 5 5 Besichtigen Sie. bitte. mein in 5 Etagen befindliches enorm grosses Möbel-Lager und Sie werden sofort den Unterschied finden, was ich biste. Es gibt kein Zweites Geschäft der Branche in Mann- heim, welches auch nur an- nähernd ein derartiges Lager mit Ausstellungsräumen aul⸗ 1— cen kaun, als D 85 7 Mannbeim D 5, 7 beamte und alte Kunden ohno Anzaplung. Lieferung franko. 8 8 Dung⸗Verfeigerung. Am 53 Montag, deu 4. April 1910, vormittags 10 Uhr verſteigern wir auf unſerem Bureau, Lufſenring 49, das Dungergebnis von 86 Pfer⸗ den vom 4. April bis mit 1. Mai 1910 in Wochenab⸗ teitlungen gegen bare Zah⸗ lung. Mannheim, 28. März 1910. Städt. Fuhrverwaltung: Krebs. Freimillige Verſteigerung. Am Montag, den 4. d.., nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokale Q 4, 5 hier gegen bare Zahlung öffent⸗ lich beſtimmt verſteigern: 3 kompl. Betten, 2 Nacht⸗ tiſche, 1 Waſchtiſch, 1 Kom⸗ mode, Kleiderſchränke, 1 Ausziehtiſch, 1 Diwan, 1 Sopha m. 6 Seſſel, 1 Tiſch, 1 Kücheneinrichtung. Küchengeſchirr, 1 Gasherd, Lampen, Uhren, Bilder, Frauenkleider und Wäſche⸗ ſtücke und Sonſt. 17320 Maunheim, 2. April 1910. Happle, Gerichtsvollg. „Behaftet mit hartnäckisem Hautausſchlag habe ich nach 1 Stück Zucker's Patent⸗Medizinal⸗Seife ein vollſtändig reines Geſicht. Ich gebrauche Ihre Seife zeitlebens O. W. u Gu en.“ à Sick. 50 Pf. 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März 1902 ffus die innerhalb des Gemeindebezirks Mannheim im Handels⸗ gewerbe oder in anderen Betrieben mit kaufmänniſchen Verrichtungen beſchüftigten Lehrlinge und Gehilfen beider⸗ lei Geſchlechts bis zunt vollendeten 18. Lebensfahr zum Be⸗ ſuche der ſtädt. Handelsſortbilbungsſchule verpflichtet. Von Oſtern 1910 ab ſind handelsfortbildungsſchul⸗ pflichtig: 4 1. Knaben, geboren nach dem 31. Juli 1892.— 2. Mädchen, geboren nach dem 31. Juli 1892. — 27* Schüleranmeldungen. A. Kuaben. Die in genannten Betrieben Beſchäftigten männlichen Geſchlechts, welche geboren ſind nach dem 31. Juli 1892 und ſich noch nicht zur Handelsfortbildungsſchule angemeldet haben, werden aufgefordert, ſich zu melden Dienstag, den 5. April 1910 morgens—12 oder nachmittags—6. Die letzten Schuf⸗ zeugniſſe ſind mitzubringen. Zuwiderhandlungen werden nach§ 18 des Statuts beſtraft. B. Mädchen. Die in obigen Betrieben Beſchäftigten weiblichen Ge⸗ ſchlechts, welche geboren ſind nach dem 31. Juli 1892 und ſich noch nicht zur Handelsfortbildungsſchule an⸗ gemeldet haben, werden aufgefordert, ſich zu melden am Mittwoch, den 6. April 1910 morgens—12 Uhr. Die letzten Schulzeugniſſe ſind mit⸗ zubringen. Zuwiderhandlungen werden nach§ 18 des Statuts beſtraft. Aufnahmelokal für beide Tage. Aurfürſt Friedrich⸗Schule in C 6. Die nach dem 30. Juni 1896 geborenen und im Ge⸗ meindebezirk Mannheim wohnhaften mäunlichen Hand⸗ lungslehrlinge ſind nach 8 2, Abſatz 1 des bad. Elementar⸗ unterrichtsgeſetzes noch volksſchulpflichtig und werden ſofort der hieſigen Volksſchule überwieſen. Die Firmen werden auf 8 11 des Statuts aufmerkſam gemacht, wonach ſie die zum Beſuche der Handelsfoxt⸗ bildungsſchule Verpflichteten 3 Tage nach dem Eintritte in das Geſchäft, auch während der Probezeit anzumelden haben. Ferner wird darauf hingewieſen, daß das Ortsſtatut nur das Alter der Beſchäftigten, nicht aber deren Stek⸗ lung im Geſchäfte berückſichtigt; es ſind alſo nicht nur Lehr⸗ linge, ſondern auch Bolontäre und Gehilfen beiderlet Ge⸗ ſchlechts zum Handelsfortbildungsſchnlunterricht verpflichtet ſofern dieſelben noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben. Um einem bisher öfters aufgetretenen Irrtume zu be⸗ gegnen, wird beſonders darauf aufmerkſam gemacht, daß für die Handelsfortbildungsſchulpflicht nur der Beſchäftigungs⸗ ort, aber nicht der Wohnort entſcheidet. Wer alſo in etnem im Gemeindebezirk Mannheim gelegenen Geſchäfte unter der angegebenen Vorausſetzung verwendet wird, iſt in Maunheim handelsfortbildungsſchulpflichtig, auch weun er außerhalb Manuheims wohnt und am Wohnorte fort⸗ bildungsſchulpflichtig ſein ſollte. 5 Die der allgemeinen Fortbildungsſchulpflicht unter⸗ ſtelten kaufmänniſchen Lehrmädchen und Gehilfinnen er⸗ halten wöchentlich 4 Stunden Unterricht in der Haus⸗ haltungskunde in einer der vom Volksſchulrektorate ge⸗ leiteten Schulküchen. Hierzu kommen noch 5 Stunden kauf⸗ männiſchen Fachunterrichts, welcher in der Handelsfort⸗ bildungsſchule(Kurfürſt⸗Friebrich⸗Schnle) in Cs erteilt wird, wohin die betreffenden noch nicht gemeldeten Schülerinnen zu melden ſind. Maunheim, den 21. März 1910. Das Rektorat: Dr. Bernhard Weber. Släbt. Hanbelsſortbilkungsſcule. Unterrichtsbeginn. Der regelmäßige Unterricht der ſchon in die Anſtalt aufgenommenen Schüler beginnt Donnerstag, den 7. April, morgens 7½ Uhr. Die verehrlichen Firmen werden höflichſt gebeten, den betr. Pflichtigen das letzte Schulzeugnis unterſchrieben zur Abgabe an den Klaſſenlehrer mitzugeben. 45 Maunheim, den. März 1910. Das Rektorat: Dr. Bernhard Weber. Bekanntmachung. Die Städtiſche Sparkaſſe Mannheim hat in den nach⸗ genannten Stadtteilen und benachbarten Orten Annahmeſtellen für Spareinlagen eingerichtet und die Berwaltung derſelben den beigeſetzten Perſonen übertragen: 32659 im Stadtteil Lindenhof: im Hauſe Meerfeldſtraße Nr. 19; Inhaber der Annahmeſtelle: Herr Kaufmaun Friedrich Kaiſer; Schwetzingerſtadt: im Hauſe Schwetzingen?n ſtraße Nr. 89; Inhaber der Annahmeſtelles Herr Mathias Merz, Inhaber eines Friſeur⸗ Aund Parfümerieartikel⸗Geſchäfts; Oeſtliche Stadterweiterung: im Hauſe Eliſa⸗ 1*—— bethſtraße Nr. 7; Inhaber der Annahmeſtelle: Herr Kaufmann Peter Disdorn; 1 5 Neckarſtadt: im Hauſe Mittelſtraße Nr. 89; Inhaber der Annahmeſtelle: Herr Kaufmaun Wilhelm Huber; 75 Jungbuſch: im Hauſe Beilſtraße Nr. 30; In⸗ haber der Annahmeſtelle: Herr Zahutechniker und Friſeur Jakob Weber; ** Neckaran; im Rathauſe; ber der Au⸗ nahmeſtelle: Herr Privatmaun Philipy Hoff; 5„ Waldhof: im Hauſe Langeſtr. Nr. 3; Inhaber der Annahmeſtelle: Herr Haupilehrer Emilr Hauck; * Kä fertal: im Hauſe Maunheimerſtraße Nr. 3; Inhaber der Annahmeſtelle: Herr Bäcker⸗ meiſter Gottlieb Maier; in der Gemeinde Sandhofen: im Kaufhauſe Bernhars Wedel in der Nähe des Bahnhofs; Inhaber der Annahmeſtelle: Herr Kaufmaun Bernhard Wedel; in ber Gemeinde Wallſtadt: im Haufe des Adam Tropp⸗ mann; nhaber der Annahmeſtelle: Herr Schreinermeiſter Adam Troppmann: in der Gemeinde Rheinan: im Hauſe Stengelhofſtraße 7: Inhaber der Annahmeſtene: Herr Geſchafts⸗ führer David Erlenbach: in der Gemeinde Seckenheim: im Geſchäftsbauſe der Holz⸗ und Weinhandlung von Gg. Seonh. Bühler; Inhaber der Seonh. Bühler. 5 Bei dieſen Annahmeſtellen, die für das Einleger⸗ publikum täglich während der üblichen Geſchäftsſtunden ge⸗ öffnet ſind, können Einlagen zunächſt in Beträgen 4 200.— für eine Perſon und während einer Woche vol zogen werden. Wir empfehlen dieſe Aunahmeſtellen dem Publikum zur regen Benützung.„ Maunheim, den 14. Juli 1909. Städtiſche Sparkaſſe: Schmelcher. Pallabona 8 5 Haatentfettungsmittel, Annahmeſtelle: locker und lei eren, eeee Duft, reinigt die Kauſgaut Heß ge Iha ärztl. empf. Doſen M.50 u 2 10. Seite Iib. Hof-A. Mafional-Theater Mannheim. Sonntag, den 3. Aprik 1910. 39. Vorſtellung im Abonnemen A Carmen. Romantiſche Oper in 4 Akten von Georges Bizet. Text von Henry 5 Meilhac und Lndovie Halsvy. Regie: Carl Hagemann.— Dirigeuk: Arthur Bodanzky⸗ Perſonen: Carmen VWVu;Ium Feund. Don Joſé, Sergeant Fritz Vogelſtrom. Escamillo, Stierfechter Hans Bahling. Zuniga, Leutnant Joſef Egem. Moraleés, Sergeant Georg Nieratzky. Micasla, ein Bauernmädchen Hanna von Granfelt. * 5 Dancario Voiſin. Remendado Schmuggler Alfted 7 rasquia) 3; N Roſe Kleinert. Meresdes) Zigeunermädchen Erlſe Tuſchkau. Soldaten, Straßenjungen, Zigarrenarbeiterinnen, Zigeuner, Zigeunerinnen, Schmuggler, Volk. Ort und Zeit der Handlung: Sranten 1820. Kaſieneroſſ. 6 uhr. Anf. 6½ uhr. Ende geg. 9¾ Uhr. Nach dem l. und 3. Akt eine größere Pauſe. Neues Thenter im Roſengarten. Sonntag, den 3. April 1910. Der dunle Punkt. Luſtſpiel in 3 Akten von Guſtav Kadelburg und Rudolf Presber Regie: Eil Reiter. Perſonen: Ulrich von Kuckrott, Major a. D. Tiusnelde, ſeine Frau ie deren Kinder Gebhard, Freiherr von der Dühnen Marxie Luiſe Em merich, ſein Sohn Ehriſtian Adan Brinkmeyer, Kommerzienrat Lottt, ſeine Tochter Dr. Roby Woodleigh Ida, Mädchen bei Kuckrott Antou, Diener bei Dühnen Karl Neumaun⸗Hoditz Zeit. Gegenwart. Ort: 1. Akt Berlin; 8. Akl: Au Schlon Dübnen, in der Nähe von Berlin. Kaſſeneröff. 7 Uhr. Aufang 7½ uhr Ende n. 9% Uhr Eine größere Pauſe nach dem 1. Att. Neues Theater Eintrittspreiſe. Am Großh. Boftheater. Montag, 4. April 1910. 39. Vorſtellung im Abonn. B Neu einſtudiert: JDDTH. Aufang 7 Uhr. Alexander Kökert Julte Sanden Georg Köhler Traute Carlſen Haus Wodeck Toni Wittels Viector Walberg Emil Hecht Hedwig Hirſch Heinrich Gotz Eliſe De Lank 2. U. Heues Opereften-Theater Telephon 2017. Direktion: Karl Weiss Heute Sonntag, nachmittags ½4 Uhr Familen-Vorstellung bei kleinen Preisen. „Demimonde“ Heute Sonntag, abends 8 Uhr. „Demimonde“. Friedrichspark. Sonntag, den 3. April, nachmittags—6 uhr 2 Militär-Konzert der Grenadier⸗Kapelle. Einladung zum Abonnement. Das Abonnement beginnt am 1. April 1910 und endet mit dem 31. März 1911. Abonnements Preiſe: a) Eine Einzelkarte Aik. 10.— b) Für Famitien Die erſte Aarte„ 10.— Die zweite Karte„.— Die dritte Aarte„.— Jede weitere Aarte„.— Anmeldungen zum Abonnement werden an unſerer Kaſſe Eingang zum Park) entgegen genommen. 30372 Fort mit Kreppschesren! Fort mit Wicklern übernacht! Onduliere Dich selbst in 5 Minuten mit der gesetelich geschützten Haer-Weller-Presse„Rapld“ Kein Haarersatz, kein Toupleren nötig. Kinder- leicht! Das dünnste Haar erscheint voll u. üppig. Jarant. sicherste Schonung der Haare u. sefortig. Ertolg. Preis 3 M. Porto 20 Pf., Nachs. 20 Pf. mehr. 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Friedr. Henſchke und Sofie Eckert. 29. Schloſſer Karl Hügel und Eliſ. Bopp. 29. Bademeiſter Wilh. Karle u. Chriſtine Kühn geb. Wieland. 29. Kutſ ſcher Gottl. Kramer und Rösle Dambach. 29. Former Ed. Müller und Maria Gillenberger. 29. Konditor Ludw. Partenheimer u. Maria Reichardt. 29. Schneider Ludwig Roos und Ida Kenzler. 30. Müller Alois Butter und Makß. Gäßler. 30. Schreiner Otto Geier und Roſa Fiſcher. 30. Bootsbauer Joh. Klein und Anna Graf. 30. Kaufm. Guſt. Rothſchild und Berta Bacharach. 30. Eiſendr. Willyh Weiſe und Magd. Kuhn. 24. Schloſſer Hch. Müller und Eliſabete Mappes. 24. Packer Chriſt. Scheerer und Barb. Schmidt. März. Getraute: 26. Taternenanz. Andr. Bauer u. Joh. Wimmer geb. S 26. Poſtb. Guft. Bronner und Anna Rothfuß. 26. Bäcker Georg Cuntz und Marg. Trefs. 26. Eiſenbobl. Karl Eberhard und Regina Klotz. 26. Fabrikarb. Ernſt Ehrler und Hilda Neudecker. 26. Magazinarb. Adolf Fertig und Eliſab. Wagenbach. 26. Jabrikarb. Sch. Herold und Frieda Friedrich. 26. Regiſtrator Karl Hertel und Berta Heinz. 26. Schlef ſſer Andr. Kopp und Karoline Hardung. 26. Holzarb. Ludwig Ohneſorg und Magd. Hofer. 26. Bankier Otto Oppenheimer und Roſa Würzburger. 26. Metzger Wilh. Schneider und Ktha. Keiz. 26. Verſ.⸗Inſp. Eruſt Schwenn und Suſanna Petri. 3 ‚ 26. pherger. 29. Muſiker Karl Finiſter und Kalha. Zoller. 29. prakt. Arzt Dr. Maxim. John und Paula Wingenroth. 29. Stud. Ing. Arpad Krieger und Luiſe Haarhaus. 29. Kaufm. Hch. Stang und Frieda Wenhold. März Geborene. 12. Eiſengießer Heinrich Hofmann S. Willi Heinrich. 15. Schmied Joh. Ad Brückner e. S. Johaun Adam. . Vorarb, Ludw Kollefratz e. T. Luzia Eliſabetha. 22 1 Händl. Peter Stamm e. S. Kurt. ilfsſchaffner Ad. Götz e. T. 58 11 f abrikarb. Phil. Guckenhan e. S. Franz Zulius. Sfm, Theod. Bodenheim e. S. S ert. 10 ſtädt. Erheber Wilh, Sahner 2 T. Anng Wilhelmine Viktoria. 15. Poſtſchaffner Joh. Naber e. T. Elſa Fuliana Anna. 15. Kfm. Ludwig Baumann 5 S. Ludwig Jakob. 17. Schloſſer Mich. Knaier 5 S. Heinrich Adam. 15. Fabrikarb. Gg. Frei e. driech Adam. 11. Kfm. Maximil. Hertz 8 S. Theodor Maufred Walter. 125 Poſtb. Aug. Groß e. S. Auguſt Wilhelm. . Kfm. Schneid. Wilh. Ruoff e, 8 Paula. 10, Kfm. Friedr. Ambros Merk e. S. Adalbert Iritz. 1. Fabrikarb. Herm. Bräumer e. Philipp. 0 Lagerhalt. Jakob Müller e. T. Eiſa el 44. Schloſſer Rudolf Krumm e. T. Anna. 18. Kfm. Alb. Strantz e. S. Kurt Jakob. 47. Schloſſer Franz Späth c. T. Alna Maria. 18. Kernmacher Gg. Weindel e. T. Elſa. 17. Bierbr. Fritz Biscaborn e. S. 16. Zementarb. Silvio Vignoli e, T. Emma. 18. Fabrikarbeiter Felix Häberle e. e. Wilhelm Friedrich. 12, Schreiner Gottl. Sulz e. S. Gottlob Eugen. 12 Dachdecker Guſt. Wahlheimer e. T. Pauling Franziska. 15. Gärtner Mart. 33 e. T. Hedwig Anges. 14. Wirt Chriſt. Stieglexr e. T. Hildegard Marie. 55 Karl Pfau e. S. Chriſtlan Kurt. ipl.⸗Ing, Ernſt Götz e. T. Gertrud. 7 Phil. Schreyer e. S. Sigen Joſef. 19. Schloſſer Ludw. Balſchbach e. Karl Friedrich Wilhelm. 9. Müller Paul Liehr e. T. Sullie Selmga. 14. Fuhrm. Friedr. Hartmann e. T. Anna Eliſe Stefanie. 20. Schloſſer 9 Gyſin e. S. Robert. 18. Fabrikarb. Gg. Bauer e. S. Heinrich. 18 Wilh Wetzel e. S. Wilh. Robert. 19. FIfm. Simon Buttenwieſer e. T Irma. 15 Schreinermſtr. Otto Wallersbacher e. T. Berta Franziske Kath. 16. Magazinarb. Adolf Walter e. S. Karl. 16. Bahnarb. Auguſtin e. S. Willt Auguſt Kilian. 16. Hoͤl. Heinr. Steiner e. S 11 17 19. Maſchiniſt Guſt. Jörg e. S. Emil Kar 922 Schloſſer Adolf Amend e. T. Maria 354 Sybilla. 1. Tagl. Paul Kögele e. S. 5 Gottlieb. 55 Poſtb. Friedr. Feinauer e. Priska Katharina. 16. Friſeur Joh. Harſch e. T. Gdd, „Müller Mathäus Karcher e. S. Otto 18. Flaſchenbierhdl. Heinr. Müller e. 2. eghrebe. Wilhelmine 21. Bahnbeamt. Wilh, Zietſch e. 2 Andia Anna Marta. 19. Schloſſer Friedr. Endreß e. T. Frida Elſa. 19. Verſicherungsbeamt. Karl Schrack e. S. Jofef Karl. 17 Karl Nerpel e. T. Paula Wilhelmine. Buchbinder Herm. Desvang e.—. Ling Heleue. 10 Flaſchenbierhdl. Jak. Heilig e. T. Elſa. 21. Händl. Ludwig Pfeiffer e.— Friebrich dwis 22. Fabrikarb. Herm. Lerch 5 S. 5 22. Fabrikarb. Joſef Voit e. S. Jypſef. 17. Kfm. Alex. Schrade e. S. e Oskar. 17. Mechautker Aug. Konr. Ehſer e. S. Auguſt Friedrich. 18. Steinh. Mich. Götz e. T. Eliſe. 17. Schneider Ant. Mühlfeit e. T. 17. Profefſ. Dr. Guſt. Wilh. Meinzer e. S. Walter Wilh. Roberi. 19. Burraudiener Chriſtian 8 e. S. Alfred Hans, 21. Fabrikarb. Jak. Henn e. 8. Jakob. 21. Generalagent Heinx. Münch e. S. Haus Max. 21. Magazinarb. Joſ. Gmeiner e. S. Jyſef. 19. Schiffsmaſchinſſt Otto Herney e. 5 Anna Aacner Johanna. 20 Pabrkr Guſt. Kaufmann e. T. Edith Auguſta. Fabrikarb. Ga. Edelmann e. T. Marla 17. Tagl. Karl Brucker e. S. Karl Friedrich. 22. Eim. Friedr. Spamer e. S. Friebeich 8 Otivo. 22. Verw.⸗Aſſiſt. Guſt. 55 e, S. Hans Gg. Friebri im. Samuel Sichel e. T. Eliſabeth. —5 Phil. Weißmann e. S. Andregs. 20. Tagl. Chriſtian 2 Glaiber e. S. Wilhel charb. 11 e. Karl cde Möbelpacker Maximilian Stenger Karoline Stauden⸗ Hagner 26. Tünch. u. Mal. Karl Vögelen und Aug. Schenkel geb. Martin. 26. Maſchinenſchl. Karl Windbiel und Elſa Krieger. Reiſender Adam Reuther und Roſa Nägele geb. Landen⸗ 22 22. Kath. geb. 21 2². 21 28. 29. 24. 25. 24. 25. W. 25. 24. 27. 27. 26. März. 15. 15. 15. 15. Maſchinenſchloſſ. Ernſt Kratz u. Anna Eleonore Kohlroß. 16. 16. 19. Tagl. Chriſt. Helfrich und Chriſting Eliſ. Hinderberger. 23. März 2. Städt Beamter Karl Münch mit Karolina Roſa Frida März. 14. 13. 12. 14. 14. 15. 18. 10. 17. 9185 16. 75 17. 20. 19. 19. 215 21. 225 16. 25. 23. März 12. d 15. 16. 17. 20. 23. 25. .Metzger Leop. Bartel e. Kfm. Karl Bechtloff e. T. Anna Joſefine. Küfer Wilh. Dieterich e. T. 8 Eliſab. 20. Eiſendreher Joſ. Froſch e. Schreiner Ludwig Haißer 85 . Bureauveamt. Karl Urban e. Kutſcher Gottfried Hettinger T. Anna Wilhelmina. Erdarb. Max Opitz e. S. Max Hermann. .Geometer Heinr. Beckenbach e. 2. Bierbr. Ignatius Mahringer e. S. Karl. „ Reſerveheiz. .d. led. Schloſſer Jbſef Schutzius Buchh. Ad. Ludw. Geiger e e. T. Erika Luiſe. Tüncher Friedr. Geiſt e. Schmied Wilh. Moll e. S. Karl .Bäckermſtr. Herm. Scholl e. T. Dina. S. Rudolf. Küfer Gottlieb Vöhringer e. S. Willi Heinrich. Wagenführer Joh. Mühlig e. S. Johannes Georg. Schloſſer Ludw. Hillengaß e. S. Alfred Judwig,. Holzarb. Adam Reiſenleiter e. T. Grete. T. Emma Kath. Anna. Gextrude Abbanere Eliſab, S. Otto Heinr. Jakob. Wilh. Zorn e. S. Friedr. Wilh. Eruſt. Ablöſer Georg Phil.—* e. S. Theodor Karl. Architekt Heinr. Englert e. T. Johanna. .Depotarb. Anton Straub e. S. Willi. Stukkateur Gg. Wagner e. S. Johann Georg. 3. Schloſſer Joh. Waltert e. T. Ehriſtina. 23. Verwalt.⸗Aſſiſt. Friedr. 8970 e. S. Wilhelm Guſtar. 22. Schaffner Jak. Gipp e. Fab 2. Briefträger Gg. Karl Spang e. T. Eliſab. Güterbeſtätter Max Hoffmann 8.. 5 B· ureaugeh. Guſt. Pohle e. T. Chriſtine Karoline Eliſe. .Form. Jak. Schreck e. T. Elſa. Tünch. Oskar Glattfelder e. T. Hilda Auna. März. Kath. Suſanna. rikarb. Mart. Rohm Pauline Luiſe. Thekla Albertine. ir Witwe Wilh. Lockowitz, 79 J „ 31 Karol. Chriſtiane geb. Naß, Witwe Friedr. Stellrecht, 70 J. 4 M. a. d. led. Fabrikarb. Friedrike Kurz, 34 J J. 5 M. a. 5 Paulina Maria geb. Bauer, Ehefrau des Tagl. Jakob Bender, 37 J. a. d. led. berufl. Eliſabet Winkelſpecht, 59 J. 9 M. a. Chriſtine geb. Zoller, Ehefrau d. Möbeltransport. Karl 10 M. Bruch, 53 J. 6 M. a. d. gerh. Brihafm Joh. Gg. Schneckenberger, 68 J d. verh. Joh. Karl Dürr, 57 8 2 Jakob, S. d. Buchdr. Karl Vikt. Orth, 1 J. 9 M. cl. Karol. 805 Matter, Ehefrau d. Tagl. Albert Metzger, 32 J. 8 M. a. d. verh. Tüncher Konrad Ed. Mäurer, 46 J. a. d. verh. Baumeiſter Aug Schäfer, 59 J. 10 M. a. Karl, S. d. Wagners Joh. Strempfer, 1 J. 3 M. a. Paul, S. d. Hafenarbeit. Karl Frdr. Aug. Maier, 21 Std. J. 10 M. a. d. verh. Magazinarb. Gg. Settelmayer, 51 3. d. verh. Bremſer Gg. Otto, 47 J. a. 7. Kath. geb. Kraß, Wwe. des Tagl. Hch. Kuhn, 58 J. a. Maxria Anna, geb. Wirth, Ehefrau d. Sägers Gg. Konrad Becker, 48 J. 8 M. a. Leonhard, S. d. Tagl. Karl Frdr. Killinger, 21 Tage a. „Karol. Luiſe Wilha. geb. Rösler, Wwe. des autsber ſekretärs Karl Chriſtian Limpert, 77 J Anna Amalie, T. d. Schreiners Gg. Karl Geißle, 3 M. „d. verw. Privatm. Karl von Saint George, 80 J. 4 M. q. Marie Anna, T. d. Schloſſ. Jak. Lud. Eckart, 1 J. Greta, T. d. Schrein. Joh. Bauer, 8 M. a. „d. verh. Reſtaurateur Hch. Aug. Konrad Götz, 56 J. a. „Marie geb. Rotzinger, e des Invaliden J. J. Scheuch, 4 M. 62 J. 7 M. b. — Juang e aus dem Skandesamks⸗Regiſter für den Sladtteil Neckarau. Verkündete Gummjarb. FJerdinand Lutz und Barb. Göttge. Maurer Leo Piller und Roſa Pribil. Elektromonteur Irz. Karl Maaß und Marg. Kurz. Schloſſer Wilhelm Bundſchuh u. Katha. Magd. Fuchs. Maurer Martin Konr. Schneider u Maria Hel. Hettinger. Schloſſer Gg. Ludwig Hoffmann und Eliſa Sommer. Gummjarb. Paul Hoger und Auguſte Emma Mehl. Getraute: Roos geb. Kraft. Geborene: Fabrikarb. Karl Springer e. S. Karl. Metalldrückermſtr. Ernſt Eug. Lutz e. S. Otto Kurt. Schreiner Johs. Hildenbrand e. T. Margareta. Kaufm. Joh. Jak. Huber e. T. Marta Roſina Marg. Schloſſer Joh. Bayer e. S. Joh. Philipp. Spengler Karl Aug. Herm. Scharf e. S. Emil Joſef. Fabrikauff. Wilh. Rennig e. S. Adolf. Schreinermſtr. Jof. Germer e. S. Fugo Wilh. Schreiner Eduard Gaisbauer e. S. Johann. Fabrikarb. Joh. Phil. Scherer“ e. S. Joh. Peter Walter. Kernmacher Jak. Ludwig e. T. Roſa Marg. Eiſenbohrer Gg. Klamm(Konr. Sohn) e. T. Eliſe. Schloſſer Friedr. Simminger e. T. Anna. Kaufm. Joh. Gg. Orth e. S. Friedrich Ludwig. Schloſſer Nikol. Babelotzki e. S. Alfred. Gumiarb. Franz Schmitt e. S. Alwin Karl. Maſchinenform. Jak. Frdr. ee e. S. Joh. Aug. Schmied Herm. Wenchel e. T. Margareta. Former Karl Schilpp e. T. Roſa Lina. Geſchäftsreiſ. Oskar Aug. Appler e. S. Oskar Aug. Feldhüter Karl Friedr. Zepp e. T. Emma Maria. Joh. Stefan Rommers e. T. Karol. Geſtorbene: verh. Kaufm. Joh. Nepomuk Waldberr, 41 J. 1 M. Silda, T T. d. Schloſſers Adam Hauk, 9 M. 18 T. Willy, S. d. Fabrikport. Val Simon, f J. 6 M. d. verh. Gaſtwirt Val. Zepp, 67 J. 9 M. d. verh. Gummiarb. Joh. Tranſier, 69 J. 11 M. a. d. led. 8 Karf Gg. Weinhardt, 24 J. 5 M. Otto, S d. Wirts Ludwig Selwitſchka, 17 5 Ausing aus dem Sfandesamts⸗Regiſter für den Skadtleil kudwiashafen. März Verkündete: 23. Joſeph Leber Maurer und Marie Matbilde Jang. 2. Karl Häußer, Ka Anna Suſaune Marie Heee Bte und Lufſe Berta Siegriſt. d. Holzkommiſſionärs d. Wagners Karl 4 25 26. 26. 26. 25 26. 53. 5 26. 29. 29. 23. 22. 24. 22. 23. 18. 24. 26. 28. 24. 24. 24. 25. 25. 25. 25. 27. 26. 28. 55 21 Eugen Cuntz, Kfm. und Helene Riehmann. 24. Ludwig Sommer, Chauffeur und Sofie Eſer. 24. Georg Andreas Kleinſchroth, Bautechniker und Wabelte 24. Emil Krämer, Schutzmann und Kath. Serr. März. 26. Karl Theodor Geißler, Eiſenbahngehilfe und Luiſe Emma „Ludwig Schirmer, Tagner und Eliſabeth Mauermaier acb. .Erhard Moſer, Maſchiniſt und Eliſ. Wilhe. Wabbinger. .Johannes Laub, Schloſſer und Kath. Steiger. . Alexander Ludwig Brümmer, Kfm. und Emma Anna Roſ Jakob Roßmayer, Schreiner und Eliſabeth Marie Agathe März. 22. 28. 24. 25. Heinrich, S. v. Peter Ferckel,.⸗Arb. 26. Jofeph, S. v. Peter Herborn,.⸗Arb. „Marg., T. v. Joh. Hummel Mälzer. .Pia Martha Maria, T. v. Franz Gamber, Kgl. Seuche. Richard Wilhelm Bruno, S. v. Richard Unger, Küfer. Helene Marie, T. v. Franz Karl Schanz, Speugler. „Marianne Wilhelmine Karoline, T. v. Karl Auguſt „Annalieſe, T. . Karl Artur, S. v. Anton Kaltenmark, Photograph. März 28 Jahr. 5 Georg Karl Ehrbard, Schloſſer und Berta Seee 3. Johannes Kölle,.⸗Arb. und Berta Marie Huber. Siffert. Peter Sattler, Reichsbankaſſiſtent und Cäcilie Jäger. Lorenz Kneer, Schreiner und Marie Apollonia Walter. Johann Müller, Kgl. Poſtſekretär und Marie Fiſcher. Karl Weiß, Eiſendreher und Anng Müller. Getraute: 5 Martin Jugenheimer, Hafenarbeiter und Auna Biſſinger Tr efd. Hettinger. Rentſch. Hacker. Franz Kaiſer,.⸗Arb. und Kath. Lober. Georg Nalentin Alois Karg, Kgl. Reallehrer und Mariz Anna Wilhelmine Matheis. Friedrich Peter Gras, Schriftſetzer und Eliſabeth Guth. Geburten: Friedrich Adam, S. v. Adam Feller, Küfer. Hedwig, T. v. Lorenz Kraus, Maurer. Amalie, T. v. Chriſtian Kaiſer, Zuſchläger. Irma E Erna, T. v. Georg Michael Pfirrmann, Weit Karl Heinrich, S. v. Otto Oſchmann, Kgl. Eiſenhahnſekrez Karl, S. v. Karl Beierle, Tagner. 5 Wilhelm, S. v. Heinrich Hilzendegen, Maurer. Marianne, T. v. Karl Lenz, Kfm. Stefanie Helene, T. v. Thomas Ludowitzky,.⸗Arb. Reinhold Karl, S. v. Hch. Rödenbeck, Schreiner. Auguſte, T. v. Hch. Heil, Heizer. ſekretär. Berndt, v. Joſeph Thalmaier, Kfm. Geſtorbene: Georg Brügel, penſ. J. Dorothea Eliſabeth, T. n. Chriſtoph n Schneibee, Bierbrauer, 4 M. Luiſe, T. v. Peter Brunſt,.⸗Arb. Aleander Frank, Privatmann, 68 J. Amalie Haas geb. Hene, Fhefr. v. Johs. Haas, F. Erwin, S. v. Leopold Schelling, Friſeur, 1 T. Helene, T. v. Eugen Wolf, Ziegler, 1 J. Bernhard Emil, S. v. Peter Bernhard Walter,.-Auſlebet 6 Tage. Wilh. Martin Förſter, Tagner, 4¹.. HKarl Baſtian Wirt, 40 J. Philipp Fiſcher, Schneider, 82 J. Kurt, S. v. Karl Klag, Maurer, 28 T. 80. Jakob Adam Hch., S. v. Chriſtof Korbus, Tüncher, Mc. Braut-Ausstattungen Elegante Herrenwasche Eigene Anfertigung, deshalb billigste Freise Leo Rosenbaum 51,4 Wäschefabrik Tel. 4374 EH Damenbinden in ae eee Qualftdt, ner 27 nur 89 pig. rtel dazu von 40 Pig. an, Friedrich Dröll Segrdumdlet 1888. MWMannheinn ꝙ 2, 1 rel. 460 auler Artixel für Wwochenbett · und Krankenpflege. 1896 Damen- u. Herren- bedlenung in separat. Zimmern. 144 Maurer und Auna Karvline Maber ſich Meldeſchluß 126 Nennungen vor. Die Zahl der Unterſe if überſteigt die des Vorjahrs um 15, während im Gr 95 ler⸗Werke haben 19, 13 und 11 Wagen gemeldet. Die end ſtärker vertreten als im Vorjahr, was ſeinen Grun Verſchiebung der Kurpe für die kleinen Typen nac Von bekannten Fahrern ſind Fritz Erle⸗Mannhe Pöge⸗Chemnitz, Fritz Opel und Heinrich Opel, ſow Dreher zu nennen. Der Sieger des Vorj hrs, Ko Wilhelm Opel, ſehlt in der Liſte. Er berkaten dümete einen W. Sportliche Nundſchau. „Für die dritte Prinz Heinrichfahrt lagen beim Meldungen abgegeben wurden. Opel, Benz und di aup Montag, den 4. bis einschliesslich Donnerstag, den 7. dls. Soweit Vorratl General⸗Anzeiger.(Abendblatt.) Mannheim, den 2. April 1910 Handels-Institut 5I 3 Vnz. Stock p1.3 Offene Stellen. Gegenwürtig ſind bei mir geſucht: 17321¹ 1 jung. Mann od. Fräulein für Buchhaltg.(Druckerei), 1 jung. Mann für Buchhalta. (Farben⸗ u. Lack⸗Fabrik), junger Mann, Kontoriſt (Brauerei⸗Artikel), Fräulein für Korreſpond. (Manufakturwaren), Fräulein für Korreſpond. Agentur), Fräulein für Korreſpoud. (FJarben⸗ u. Lack⸗Fabrik). Frühere Schüler u. 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Der treffliche Kenner der geologiſchen Verhältniſſe, Herr Reis, hatte die Führung über⸗ nommen. Er zeigte den Teilnehmern die oligocänen Konglomerate und deren Auflagerung auf dem bunten Sandſtein. In Verbin⸗ dung damit wurden die in dieſer Gegend liegenden Buntſandſtein⸗ briche beſucht, wo dieſe geologiſche Formation in prächtiger Wenſe entwickelt iſt. Manche Geologen waren auch nach der Ruine Lim⸗ budg gegangen. um daſelbſt die ſtattlichem gotiſchen Bauten bennen zu lernen, die ein ſo beredtes Zeugnis für die hochentwickelte Bau⸗ Die kunſt aus der Zeit des früheren Mittelalters ablegen. Ueberall U 6* Schüller von 1120 Jahren. ſah man zwangloſe Gruppen in der Umgebung von Dürlheim, um. al elrea 9˙ 1908 9⸗ 26 Einjahrige. Jand und Leute und den guten Dürkheimer Weim kennen zu zur kaufm. Ausbildung lernen. Abends 8 Uhr fand im Stadthausſaal die erſte geſchäft⸗ liche Sitzung ſtatt. Der Voyſtand begrüßte die Teilnehmer kmt warmen Worten und machte einige geſchäftliche Mitteilungen. Die Verhandlung war mehr interner Natur und es waren beſon⸗ ders finanzielle Fragen, welche zur Erledägung gelangden. Große Freude erregte die Mitteilung, daß Herr Kommerzienrat Dr. Schoktt von Heidelberg dem Geologiſchen Verein ein Kapital von 10 000 M. vermacht habe, deſſen Zinſen zur beſſeren Ausſtattung des offiziellen Jahresberichts und für fortlaufende Mitteilungen aus dem Gebiete der Geologie verwendet ſperden ſollen. Die Dis⸗ kuffion kvwar eine ſehr lebhafte und es wurde der ausgezeichnetem Tütigkeit des erſten und zweiten Schriftführers, Herrn Profeſſor Dr. Salomoan und Herrn Dr. Häberbe⸗Heidelberg, die böchſte Anerkennung gezollt. ſünddeutſchen Geologentages wurde Schramberg im württem⸗ bergiſchen Schwarzwald beſtimmt, da dort hochinbereſſante geolo⸗ giſche Formationen und Bildungen zu ſehen ſind. Am Schluſſe gelangte das von der Stadt Ludwigshafen an die Herren Geologen überveichte Feſtgeſchenk,„Die Adventiv⸗ und Ruderalflora von Mannheim⸗Ludtwigshafen“ von Friedrich Zim⸗ mermann, zur Austeilung. Das Geſchenk wurde mit größtem Danke angenommen. Zum Schluß fand noch im Parkhotel eine geſellige Zuſammenkunft ſtatt, welche ſehr animjert verlief. Jeden Vormittag finden Vorträge über geologiſche Themen ſttt und am Nachmittag werden Exkurſiorſen in die nmähere und. weitere Umgebung von Dürkheim unter fachmänniſcher Führung ſtattfinden, ſo daß durch dieſen Geologentag die Sache eine große Förderung erfahren dürfte. Die Zahl der Mitglieder iſt in dem abgelaufenen Vereinszahre bedeutend geſtiegen, da es die Vereins⸗ leitung verſtanden hat, in Huger Weiſe für die Sache Propaganda zu machen. Städt. subyv. unter Staats“ gufsloht stehende Höhere ſlandelsschule Landau t für junge Leute von LHaltjäbr.Handelskurge ie 2 4 Schul- und Pensionatsräume in Imposanten Neubauten. 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Beilage des Hnzeiger 88 Stadt mannhelm und Umgebung kelenhon- flummern: 2 Direktion und Buchhaltung 1449 Druckerei- Buruau(Hnnaume von Druckardeiten) Redbaktlon Erpedltion 3⁴¹ 377 2¹ 2 UEA erſhheint ſeden Samstag abend tnnſerate Dio Kolonelzeils 25 Pf. Huswaärtige inſerate 30 ⸗ Die Reklamezeiles 100⸗ ——p Telegramm⸗Hdreſſa: lournal Mannheim- Hachdruck der Originatartikel des Hlanndeimer Seneral⸗finzeigers- wird aur mit Zenehmigung des Derlages erlaubt Samstag, 2. April 1910. Die weſentlichen Aenderungen des Gerichtaverfuſſfungsgeſetzes und der Stwilprozeſtordnung Mit dem 1. April d. J. ändern ſich zahlreiche Beſtimmungen der bezeichneten Geſetze. Da ein großer Teil davon von nie cht Anerheblicher Bedeutung für das rechtſuchende Publikum iſt, ſo werden im Nachſtehenden die wichtigſten Aenderungen, ſoweit ſie das Verfahren vor den Amtsgerichten betreffen, in großen Zügen aufgeführt: 1. Die Amtsgerichte ſind bei Objekten bis zu 600 Mark einſchließlich zuſtändig. Früher nur bis 300 M. ein⸗ ſchließlich. 2. Ferienſachen. Eine Reihe von Sachen ſind ohne weiteres kraft Geſetzes Ferienſachen, ſo daß ſie auch in den Gerichts⸗ ferien verhandelt werden müſſen. Nunmehr hat das Amtsgericht auf Antrag auch jede andere Sache als Ferienſache zu bezeichnen; werden jedoch in einer ſolchen Sache im Verhand⸗ lungstermin einander widerſprechende Anträge geſtellt, ſo iſt die Sache erſt nach den Ferien weiter zur Verhandlung zu brin⸗ gen, ſofern die Sache nicht beſonderer Beſchleunigung bedarf. Es iſt dehalb zweckmäßig, in jeder Sache, die kurz vor oder in den Ferien eingereicht wird, den Antrag zu ſtellen, die Sache als Ferienſache zu bezeichnen. 3. Koſtenfeſtſetzung. Der Anbringung eines Feſtſetzungs⸗ geſuchs bedarf es nicht, wenn die Partei vor der Verkündung des Urteils die Berechnung ihrer Koſten eingereicht hat; in dieſem Falle iſt die dem Gegner mitzuteilende Abſchrift der Koſtenberechn ung von Amts wegen anzufertigen. Es kommt dies namentlich in Betracht, wenn Anerkenntnis⸗ oder Vevſäumnis⸗ urteil ergeht 4. Wird das perſnli he Erſcheinen einer Partei angeord⸗ net, 15 iſt ſie von Amts wegen zu laden. Beeidigung von Zeugen. Die Beeidigung erfolgt jetzt 12 55 der Vernehmung. Der Richter ſpricht dem Zeugen folgende Worte vor:„Sie ſchwören bei Gott dem Allmächtigen und All⸗ wiſſenden, daß Sie nach beſtem Wiſſen die reine Wahrheit geſagt und nichts verſchwiegen haben!“ Der Zeuge hat hierauf die Worte zu ſprechen:„Ich ſchwöre es, Schwörende ſoll bei der Eidesleiſtung die rechte Hand erheben. 6. Der Sachverſtändige kann dagegen vor oder nach der Erſt attung des Gutachtens beeidigt werden. 4. Sämtliche Zuſtellungen erfolgen von Amts wege n. Aus⸗ genommen iſt die Zuſtellung von Urteilen und Vollſtreckungs⸗ befehlen. Bezüglich der Verſäumnisurteile und der Vollſtreck⸗ ungsbefehle hat aber der Gerichtsſchreiber von Amts wegen die Zuſtellung zu vermitteln, falls nicht der Gläubiger Gegenteiliges erklärt hat. 8. Ladungen durch die Parteien finden nicht ſtatt. Die Ter⸗ mine werden von Amts wegen beſtimmt. Nach Beſtimmungen des Termins iſt die Ladung der Parteien durch den Gexichtsſchreiber zu veranlaſſen. Es braucht mithin in den Klagen nicht mehr geſagt zu werden: Ich lade den Beklagten zu dem von dem Gericht anzuberaumenden Verhandlungstermin. 9. Befugniſſe des Gerichts zur Aufklärung des Sachverhält⸗ niſſes. Das Gericht kann Anordnungen, die nach der Klageſchrift oder den vopbereitenden Schriftſätzen zur Aufklärung des Sach⸗ verhältniſſes dienlich erſcheinen, ſchon vor der mündlichen Ver⸗ handlung treffen. Das Gericht kann insbeſondere: 1. den Parteien die Vorlegung der in ihren Händen befind⸗ lichen Urkunden, auf welche ſie ſich bezogen haben, ſowie die Vorlegung von Stammbäumen, Plänen, Riſſen und ſonſtigen Zeichnungen aufgeben; öffentliche Behörden oder öffentliche Beamte um Mit⸗ teilung von Urkunden, auf welche eine Partei ſich bezogen hat, erſuchen: amtliche Auskünfte von öffentlichen Hehörden oder öffent⸗ lichen Beamten einziehen; „Zeugen, auf welche eine Partei ſich bezogen hat, ſowie Sachverſtändige zur mündlichen Verhandlung laden; 5. das perſönliche Erſcheinen der Parteien anordnen; 6. die Einnahme des Augenſcheins ſowie die Begutacht ung durch Sachverſtändige anordnen. Beyvor eine mündliche Verhandlung ſtattgefunden hat, ſoll jeboch eine Anordnung der unter—6 bezeichneten Art nur er⸗ folgen, wenn der Beklagte in einem vorbereitenden Schriftſatze dem Klageantrage widerſprochen hat. Das Gericht kann alſo die Beweismittel zum Verhandlungstermin herbeiſchaffen. Aufnahn e der Beweiſe aber(z. B. die Vernehmung von kann nur im Termine nach vorausgegangener ſtreitiger ne Ausnahme bildet nur die Einnahme 0 durch Sachverſtändige, aufgenommen wer en ſo wahr mir Gott helfe!“ Der befehls ein. Alſo nicht wie ſeiſher erſt mit der 3 u wenigen Fällen vor der Verhandlung von den Befugniſſen Ge⸗ brauch machen, da die Zeit bis zum Termin in der Regel ſehr kurz bemeſſen iſt und in der Verhandlung die Sachlage ſich völlig ändern kann, ſo daß die getroffenen Anordnungen überflüſſig werden. Auch dürfte das Gericht die Anordnungen bezüglich Ladung von Zeugen uſw. nur dann erlaſſen dürfen, nachdem die Parteien zur Deckung der Zeugengebühren uſw. einen hinrei⸗ chenden Vorſchuß gezahlt haben. 10. Die örtliche oder ſachliche Unzuſtändigkeit der Amts⸗ gerichte. Ein Amtsgericht iſt örtlich unzuſtändig, wenn z. B. die Klage bei dem Amtsgericht Gießen und nicht bei dem Amts⸗ gericht Friedberg hätte erhoben werden müſſen. Ein Amtsgericht iſt ſachlich unzuſtändig, wenn bei dem Amtsgericht z. B. 800 M. eingeklagt worden ſind, während doch die Amtsgerichte hier nur bis zu 600 M. einſchließlich zuſtändig ſind und darüber hinaus die Landgerichte. Iſt nun das angegangene Amtsgericht ſachlich oder örtlich unzuſtändig, ſo hat es auf Antrag des Klägers ſich für unzuſtändig zu erklären und den Rechtsſtreit an das zuſtän⸗ dige Gericht zu verweiſen. Eine Anfechtung des Beſchluſſes findet nicht ſtatt; mit der Verkündung des Beſchluſſes gilt der Rechts⸗ ſtreit als bei dem im Beſchluſſe bezeichneten Gericht anhängig. Der Beſchluß iſt für dieſes Gericht bindend. Die im Verfahren vor dem angegangenen Gericht erwachſenen Koſten werden als Teil der Koſten behandelt, die bei dem im Beſchluſſe bezeichneten Gericht erwachſen. Dem Kläger ſind die entſtandenen Mehrkoſten auch dann aufzuerlegen, wenn er in der Hauptſache obſiegt.— War ſeither ein Amtsgericht örtlich unzuſtändig, ſo mußte die Klage koſtenfällig abgewieſen und bei dem zuſtändigen Ge⸗ richt eine völlig neue Klage erhoben werden. War ſeither ein Amtsgericht ſachlich unzuſtändig, ſo war durch anfechtbares Urteil(nicht durch unanfechtbaren Beſchluß) auf Antrag des Klä⸗ gers der Rechtsſtreit an das Landgericht zu verweiſen. Erſt wenn das Urteil rechtskräftig war, galt der R echtsſtreit als bei dem Landgerichte anhängig. In beiden Fällen wurde die ſachliche Er⸗ ledigung des Rechtsſtreits lange hinausgeſchoben und war der Schikane Tür und Tor geöffnet. 11. Beſchließt das Gericht eine Beweiserhebung, ſo ſoll die Aufnahme des Beſ weiſes, ſoweit dies tunlich iſt, ſofort erfolgen, insbeſondere ſollen Zeugen und Sachverſtändige, falls ſie zur Stelle ſind oder ihre unverzügliche Geſtellung möglich iſt, ſofort vernommen werden.— Dieſe Beſtimmung wird in der Regel nur dann zur Anwendung kommen, wenn der 19 0 5 die Be⸗ weismittel zur Stelle geſchafft hat, ſ. oben Z. Nur in den wenigſten Fällen wird der Zeuge oder Sachve uſtandige⸗ freiwillig mitgehen oder unverzüglich geholt werden können. 12. Sühnetermine. Wer eine Klage zu erheben beabſichtigt, kann unter Angabe des Gegenſtandes ſeines Anſpruchs bei dem Amtsgerichte, vor welchem der Gegner ſeinen allgemeinen Ge⸗ richtsſtand hat, beantragen, daß zum Zwecke eines Sühneverſuchs Termin beſtimmt werde. Die Ladung der Par erfolgt dann von Amts wegen. Erſcheinen beide Parteien und wird ein Ver⸗ gleich geſchloſſen, ſo iſt der Vergleich zu Protokoll feſtzuſtellen. Kommt ein Vergleich nicht zuſtande, ſo wird auf Antrag beider Parteien der Rechtsſtreit ſofort verhandelt; die Erhebung der Klage erfolgt in dieſem Falle durch den mündlichen Vortrag. Die Klage iſt zu Protokoll zu nehmen, falls die Sache ſtreitig bleibt. Iſt der Gegner nicht erſchienen, oder der Sühneverſuch erfolglos geblieben, ſo werden die erwachſenen Koſten als Teil der Koſten des Rechtsſtreits behandelt.— Dieſe Beſtimmung iſt nicht neu. Es erſchien aber zweckmäßig, ſie hier aufzuführen, da ſie offenbar viel zu wenig bekannt iſt. Unpraktiſch iſt, daß der Gegner nicht zu erſcheinen braucht, und daß nur auf Antrag beider Parteien der Rechtsſtreit ſofort verhandelt werden kann. 13. Zahlungsbefehle. Es wird vorausgeſchickt, daß ſolche hauptſächlich nur wegen Zablung von beſtimmten Gelbſummen erlaſſen werden können. Die Höhe der Summen iſt eine unbe⸗ ſchränkte. Zuſtändig ſind nur die Amtsgerichte. Die Aender⸗ ungen im Verfahren ſind von erheblicher praktiſcher Bedeutung. — Die Zuſtellung des Zahlungsbefehls an den Schuldner erfolgt von Amts wegen. Soll durch die Zuſtellung eine Friſt gewahrt oder die Verjährung unterbrochen werden, ſo tritt die Wirkung, wenn die Zuſtellung demnächſt erfolgt, bereits mit der Einreih⸗ ung oder Anbringung des Geſuchs um Erlaſſung des Zahlungs⸗ uſtellung. Bereits in dem Geſuch lann der Gläubiger für den Fall, daß der Schuld⸗ ner Widerſpruch erhebt, Antrag auf Beſtimmung eines Ter⸗ mins zur mündlichen Verhandlung ſtellen. Es wird dann ohne weiteres Termin beſtimmt und werden die Parteien von Amts wegen zu dieſem Termin geladen. Es empfiehlt ſich wohl durch⸗ weg, ſchon mit dem Geſu den Autrag auf Terminsbeſtimmung erbinden. Das Verfahren geſ ſtaltet ſich dann für den Gläu⸗ biger entſchieden einfacher. 8 ſo Heitt im 212 eie Handelt 68 ſich um Beträge 15 3 lle Verweiſung an das Landgericht ſtatt. Das Amtsgericht bleibt zuſtändig, wenn keine Partei die Verweiſung beantragt. Die Verweiſung an das Landgericht findet ſtatt, wenn es von einer Partei beantragt wird. Schon in dem Geſuch um E laſſung des Zahlungsbefehls kann der Gläubiger für den Ja des Widerſpruch ſeitens des Schuldners den Anrrag ſtellen, da das Amtsgericht dann den Rechtsſtreit an das Landgericht ver⸗ weiſt. Ebenſo kann der Schuldner ſchon mit ſeinem Widerſpruch den Antrag auf Verweiſung verbinden. Wird weder in dem Geſuch; noch mit dem Widerſpruch der Antrag geſtellt, ſo komt die Sache vor dem Amtsgericht zur Verhandlung. Auch h kann ſowohl der Gläubiger als 9 der Schuldner vor der er⸗ handlung zur Hauptſache die Verweiſung beantragen.“ der Rechtsſtreit an das Landgericht verwicſen, ſo muß der Gle a biger den Schuldner vor das Landgericht laden laſſen und zwa durch einen dort zugelaſſenen Rechtsanwalt, da der Gläubige vor dem Landgericht ſich nicht ſelbſt vertreten kann. Es ſind dies die weſentlichſten Aenderungen. Sie ſind, ab⸗ geſehen von der Erhöhung der Zuſtändigkeit der Amtsger 0t von untergeordneter Bedeutung und laſſen namentlich das V fahren vor den höheren Gerichten unberührt. Zu erſtreben blei ben vor allem noch der unmittelbare Verkehr des Richter der Partei, die Herbeiführung der Parteivernehmung, die ſeitigung des Anwaltszwanges vor den Landgerichten, ſtrafung der Lüge vor Gericht, die Durchführung des A betriebs und die Abſchaffung einer Reihe formeller i — Sud ee (Schluß.) N Auf dem Gebiete des S ist für Reich das Zuſtandekommen der Reichsfinanzrefo zu erwähnen. Die Art, wie bei dieſer Reform unter 2 bleh⸗ nung einer angemeſſenen und gerechten Beſteuerung des ſitzes Steuern beſchloſſen worden ſind, welche vorw Handel, Induſtrie und Gewerbe belaſten, hat in de nannten Kreiſen große Erbitterung erzeugt und dieſelbe er anlaßt, ſich zur nachdrücklichen Wahrnehmung ihrer gemei ſamen Intereſſen in einem neuen Verbande, dem Han Bund für Gewerbe, Handel und Induſtrie, zuſammen⸗ ſchließ ßen. Dieſer Bund hat erfreulicherweiſe in der Zw ch zeit eine ſtarke Ausdehnung erfahren, weſhe zu der nung berechtigt, daß es ihm gelingen wird, ſein Zie griffe und Schädigungen, welche ſich gegen die ge ſamen Intereſſen von Gewerbe, Handel und Induſtr abzuwehren und die gemeinſamen Intereſſen von Handel und Induſtrie zu fördern, Kuf die Dauer au lich zu erreichen. Zu der ſchg weren Belaſtung, welche die Reichsfinanzt für Handel, Induſtrie und Gewerbe gebracht hat, 6. Bayern noch die Ausſicht auf eine Reform der dir ten Steuer n, welche dieſelben Kreiſe mit außerordentli Mehrlaſten bedroht. Während nämlich die Landw durch die geplante Reform um über 10 Proze 1 werden ſoll, ſollen auf der anderen Seite Handel, und Gewerbe mit einer durchſchnittlichen Mehrbelaſtun etwa 50 Prozent bedacht werden— einer Mehrbelaſtun wohl für viele kleinere Gewerbetreibende durch die gungs⸗Beſtimmungen des Einkommenſteuer⸗ und ſteuergeſetzes weſentlich herabgeſetzt, dafür aber auf der an der! Seite bei e 1 Betrieben 44 dies einer uef e we die im Vergleich mit einer Reihe anderer größe ſtaaten nur ungenügend abgeſchwächt erſcheint. ſchlimmſten werden ſegell die Geſellſchaften mit beſch Haftung getroffen werden, da dieſe Geſellſchaften Bayern überhaupt keiner Doppelbeſteuerung künftig aber vollkommen wie Aktiengeſellſchaften behal werden ſollen. Die künftige Belaſtung dieſer wird daher 55 das Pekece deshalb alle Veranlaſſung, durch ſteuerliche Vorteile der In⸗ duſtrie einen gewiſſen Ausgleich für dieſe ungünſtigen Ver⸗ hältniſſe zu bieten. Statt deſſen ſollen der Induſtrie Steuern aufgebürdet werden, welche wenn auch nicht für ſich allein, ſo do chin Verbindung mit den vielfach ſehr hohen Umlagen die Laſten in den anderen in Betracht kommen⸗ den Bundesſtaaten zum Teil erheblich übertreffen und zwar auch dann, wenn— im Widerſpruch mit den bisher gemachten Erfahrungen— angenommen wird, daß die Umlageprozente ſich ganz oder wenigſtens annähernd entſprechend der Steige⸗ rung der Staatsſteuern reduzieren dürften. Werden dieſe übertrieben hohen Steuern wirklich Geſetz, ſo iſt zu befürchten, daß neue größere Geſellſchaften, die nicht vermöge ihres Zwecks oder aus ſonſtigen Gründen ihren Sitz in Bayern nehmen müſſen, ſich künftig in Bayern an Plätzen mit erheb⸗ lichen Umlagen nicht mehr anſiedeln werden und größere Be⸗ triebe, namentlich ſolche, welche in den Grenzbezirken an⸗ ſäſſig ſind— ſofern ſie es wirklich ermöglichen können— ihren Sitz nach einem benachbarten Bundesſtaat mit ge⸗ ringeren öffentlichen Laſten verlegen werden. Diejenigen Betriebe aber, welche in Bayern verbleiben, werden in ihrer Entwicklungsfähigkeit behindert, ihre Konkurrenzfähigkeit mit den in den benachbarten Bundesſtaaten anſäſſigen Betrieben wird beeinträchtigt und es werden ſo nach und nach gerade diejenigen Steuerquellen verſtopft werden, welche der Staat zur Deckung ſeiner Bedürfniſſe in erſter Linie benötigt. Die Regierung hatte denn auch ſelbſt bei der urſprünglichen Vorlage— neben einem 2 proz. Abzug zwecks Ermäßi⸗ gung der Doppelbeſteuerung der Erwerbsgeſellſchaften— einen Höchſtſatz des Einkommenſteuertarifs von 4,51 Prozent vorgeſehen und in den Verhandlungen des Steuerausſchuſſes der Abgeordnetenkammer das Hinausgehen über dieſen Satz gerade im Intereſſe der Induſtrie für bedenklich erklärt. In der Folge glaubte dann allerdings die Regierung, zwecks Erzielung eines höheren Ertrages der neuen Steuern, als dieſer von ihr in der Vorlage geſchätzt worden war, eine Erhöhung des Einkommenſteuertarifs vorſchlagen zu müſſen. Eingehende Berechnungen jedoch, welche wir bezüglich des Ertrags der von der Regierung ins Auge gefaßten Steuern angeſtellt haben, haben ergeben, daß die Schätzungen der Regierung nachträglich für erforderlich erachtete Mehrertrag auch bei dem urſprünglichen Tarif mühelos erzielt werden kann. Mit allem Nachdruck muß daher die Forderung ver⸗ kreten werden, daß die in zweiter Leſung des Steuerausſchuſſes beſchloſſene und von der Abgeordnetenkammer genehmigte Erhöhung des Einkommenſteuertarifs, durch welche vorzugs⸗ weiſe die großen Erwerbsgeſellſchaften getroffen werden, wie⸗ der beſeitigt, der Tarif alſo auf die von der Regierung ur⸗ ſprünglich ins Auge gefaßte Höhe von höchſtens 4,5 Prozent reduziert und gleichzeitig der zur Erleichterung der Doppel⸗ beſteuerung gewährte Abzug bei Erwerbsgeſellſchaften ohne jede Beſchränkung auf 3 Prozent erhöht wird. Sollte dieſen Forderungen nicht Rechnung getragen wer⸗ den können, ſo würden wir trotz der Sympathie, welche wir grundſätzlich der Einführung einer allgemeinen progreſſiven Einkommenſteuer mit ergänzender Vermögensbeſteuerung ent⸗ gegenbringen, es doch vom Standpunkte der Intereſſen von Handel und Induſtrie für wünſchenswert erachten, daß die Reform bis auf weiteres verſchoben und der Mehrbedarf des Staates durch Zuſchläge zu den beſtehenden Steuern aufge⸗ bracht würde. Auf dem Gebiete der inneren Handelspolitik iſt für das Berichtsjahr das bereits in unſerem vorjährigen Boricht erwähnte Weingeſetz vom 7. April 1909 hervor⸗ zuheben, ferner das Reichsgeſetz gegen den unlauteren Wettbewerb vom 7. Juni 1909, durch welches eine Reihe von Mängeln und Lücken des früheren Geſetzes vom 27. Mai 1896 beſeitigt worden iſt. Auf die Entwürfe eines Arbeitskammergeſetzes, einer Novelle zur Gewerbeordnung, einer Neuregelung der Sonntagsruhe in kaufmänniſchen Betrieben, einer Peichsverſicherungs⸗Ordnung uſw. wird noch zurückzukommen ſein. Noch ſeien hier eine Reihe von Mißſtänden erwähnt, welche in den bei uns eingelaufenen Berichten lebhaft beklagt werden und zwar zunächſt die Schädigungen, welche durch die zahlreichen, an verſchiedenen Tagen ſtattfindenden Kirch⸗ weihfeſttagen in der Weſtpfals verurſacht werden. Wie wir bereits in unſerem Jahresbericht pro 1906 betont haben, leiden namentlich die Großbetriebe, die gnötigt ſind, aus verſchiedenen Ortſchaften Arbeitskräfte heranzuziehen, unter den hiedurch geſchaffenen Störungen aufs empfindlichſte. Es iſt deshalb der dringende Wunſch dieſer Kreiſe, daß die Kirchweihfeſttage— wenn irgend tunlich— auf einen Sonntag zuſammengelegt werden möchten. Eine andere Klage betrifft die ſchlechte Beſchotke⸗ rung und Walzung der Straßen, insbeſondere auch der Staatsſtraßen in der Weſtpfalz, infolge deren namentlich die Autolaſtwagen(3. B. der Brauereien) ſchwere Schäden erleiden. Es iſt der dringende und berechtigte Wunſch der Intereſſentenkreiſe, daß durch Beſchaffung einer ausreichenden Anzahl von Dampfwalzen für eine beſſere Beſchaffenheit der Straßen Sorge getragen werde. Eine dritte Klage betrifft den Mißſtand, daß ſich die verſchiedenen Bundesſtaaten und innerhalb derſelben teilweiſe auch die verſchiedenen Bezirke und Städte immer mehr wirtſchaftlich gegeneinander in der Weiſe abſchließen, daß bei Lieferungen die in dem vergebenden Staat, Bezirk oder der vergebenden Stadt domizilierten Firmen übermäßig vor auswärtigen Firmen anderer Staaten, Bezirke und Städte bevorzugt und letztere mitunter vom Wettbewerb überhaupt ganz ausgeſchloſſen werden. Wir haben bereits in unſerem Jahresbericht pro 1907 betont, daß nichts dagegen zu erinnern ſtehe, wenn bei gleichgualifizierten Angeboten jeweils den einheimiſchen Firmen der Zuſchlag erteilt werde; wir haben aber gleich⸗ zeitig betont und müſſen heute erneut betonen, daß die Bevorzugung nicht ſo weit gehen darf, daß den auswärtigen Firmen der Wettbewerb mehr oder weniger unmöglich ge⸗ macht wird und ſo innerhalb des Deutſchen Reiches und innerhalb der einzelnen Bundesſtaaten Schranken errichtet werden, welche an Bedeutung die früheren Zollgrenzen viel⸗ ſach weit hinter ſich laſſen. Wir geben daher heute erneut dem dringenden Wunſche Ausdruck, daß dieſes gegenſeitige Abſperrungsſyſtem von den beteiligten Behörden auf das geringſtmögliche Maß in oben angedeutetem Sinne ein⸗ geſchränkt werden möchte. Wir können dieſen einleitenden Ueberblick nicht ſchließen, ohne auch dieſes Jahr wieder auf unſeren alten Wunſch betreffend Aufhebung der Rheinbrückenzuſchläge zurückzukommen. Bezüglich dieſes Punktes haben wir im Berichtsjahre unter Hinweis auf die veränderte Stellung⸗ nahme, welche die Handelskammer Mannheim in dieſer Frage nunmehr eingenommen hat, das Kgl. Staatsminiſterium für Verkehrsangelegenheiten erneut dringend erſucht, mit der badiſchen Regierung in Verhandlungen wegen der Aufhebung dieſer Zuſchläge einzutreten. In derſelben Weiſe iſt auch die Handelskammer Mannheim bei dem zuſtändigen badiſchen Miniſterium vorſtellig geworden. Leider hat man bis heute von irgend welchen Schritten der einen oder anderen Seite nichts gehört. Wir möchten deshalb heute unſere Bitte um baldige Einleitung ſolcher Schritte angelegentlichſt wieder⸗ holen. —— Nechtspflege. rd. Verluſt des Gutes auf dem Transport. Wer iſt beweis⸗ pflichtig? Ein Kaufmann hatte einem Spediteur eine Kiſte mit ſehr wertvollen Waren überantwortet, die dieſer nach Rußland befördern ſollte. Auch die Verzollung hatte der Spediteur zu bewirken. Als die Kiſte am Beſtimmungsorte anlangte, fand der Empfänger ſtatt der beſtellten Waren darin lediglich Ziegelſteine und allerlei Geröll vor. Der Abſender des Gutes machte nun Schadenserſatzanſprüche gegen den Spediteur geltend, doch wurde er in erſter Inſtanz mit ſeiner Forderung abgewieſen, weil das Gericht der Meinung war, es fehle an einem Anhalt dafür, daß das Gut perloren gegangen ſei, während es ſich im Gewahrſam des Spediteurs befand; das hätte der Kläger beweiſen müſſen. Das Oberlandesgericht Königsberg hat dieſe Anſicht nicht ge⸗ billigt und dem Kläger recht gegeben. Gemäߧ 408 des Handels⸗ geſetzbuches liegt dem Spediteur die Verpflichtung ob, die Ver⸗ ſendung mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes auszu⸗ führen. Wird alſo der Spediteur vom Verſender wegen nicht gehöriger Ausführung der Verſendung in Anſpruch genommen, ſo muß er dartun, daß er bei der Beſorgung die ihm obliegende Sorgfalt angewendet habe. Das folgt aus den die Rechenſchafts⸗ pflicht des Beauftragten regelnden Vorſchriften der 8§ 666, 667, 675 des Bürgerl. Geſetzb., deren Anwendbarkeit auf den Spedi⸗ tionsvertrag nicht zu bezweifeln iſt. Die Anſchauung der Vorin⸗ ſtanz, daß eine Verpflichtung des Spediteurs, dem Verſender Schadenserſatz zu leiſten, nur dann beſteht, wenn der Verluſt während der Dauer des Gewahrſams des Spediteurs eingetreten iſt, iſt daher nicht richtig; vielmehr beſteht dieſe Pflicht des Spe⸗ diteurs ſchon dann, wenn die Ausführung der Verſendung über⸗ haupt für den Verſender ſchadenbringend geweſen iſt. Daß dies letztere hier der Fall iſt, ſteht feſt, und demgemäß hat der beklagte Spediteur für den Schaden aufzukommen, wenn er nicht ſeiner⸗ ſeits nachzuweiſen imſtande iſt, daß der Schaden bei Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes nicht abzuwenden war. —— Dom Waren⸗ und Produktenmarkt. (Von unſerem Korreſpondenten.) In der Berichtswoche, umfaſſend die Zeit vom 23.—31. v. Mts., war die Stimmung auf dem Weltmarkt für Ge⸗ treide wiederum vorwiegend feſt und die Kursbewegung war weiter nach oben gerichtet. Beſtimmend für die Aufwärtsbeweg⸗ ung an den amerikaniſchen Börſen war der Umſtand, daß die Klagen über Auswinterungen in Kanſas und Nebraska nicht verſtummen. Die Spekulation entwickelte, dadurch angeregt, eine regere Tätigkeit. Die Zunahme der Weizenbeſtände in den Ver⸗ einigten Staaten, die nach Bradſtreet in den letzten 8 Tagen von 54 129 000 auf 54 637000 Buſhels angewachſen ſind, blieb auf die Tendenz ohne Einfluß. Die feſte Stimmung an den ame⸗ rikaniſchen Börſen fand ferner eine Stütze in den kleinen Aus⸗ fuhrleiſtungen Argeniniens. Dieſelben belaufen ſich in dieſer Woche auf nur 46 000 gegen vorwöchige 65 000 Tonnen, während in der gleichen Zeit des Vorjahres 123 000 bezw. 74000 T. zur Verſchiffung kamen. Die Forderungen von Rußland lauteten höher, da man in dieſem Land wegen der Trockenheit im Süden Beſorgnis hegt. An unſeren ſüddeutſchen Märkten war die Tendenz, angeregt durch die feſte Tendenz des Weltmarktes feſt. Das Geſchäft hielt ſich aber bei uns infolge der Oſterfeiertage in engen Grenzen. In Weizen kamen aber trotzdem ziemlich belangreiche Kaufe zuſtande. Gehandelt wurden Bahia⸗Blanka oder Barletta Ruſſo Weizen im Gewicht von 78 Kg. per März⸗April⸗Abladung in der Preislage von M. 173.50—175, ebenſo fanden Abſchlüſſe in unga⸗ riſcher Ausſaat ſtatt. In ruſſiſchen Weizen erlöſten Ulka 9 Pud 30⸗85, ſchwimmend M. 174—175, 10 Pud M. 177—178, 10 Pud 10 M. 180—181, Azima 10 Pud 5⸗10 M. 186, 10 Pud 10⸗15 M. 186—187, alles per Tonne, ſchwimmend auf Rotterdam, Eif Seehafen. Im Waggongeſchäft fanden pfälziſche Weizen zu M. 282.50—235, norddeutſche M. 230—235, ruſſiſche M. 242255, Laplata zu M. 235—242.50 und rumäniſche zu M. 245—247.50, per Tonne, frei Waggon Mannheim Aufnahme. Roggen ten⸗ dierte im Einklang mit Weizen etwas feſter, ohne daß darin aber nennenswerte Abſchlüſſe zu verzeichnen geweſen wären. Die Verkäufe, die darin zuſtande kamen, bezogen ſich hauptſächlich auf in Mannheim disponible Ware, während in fremden Roggen faſt gar nichts gehandelt wurde. Pfälziſcher Roggen ging zu M. 167.50—170 und norddeutſcher in Mannheim disponibel zu M. 170—172.50 per Tonne, bahnfrei Mannheim⸗Ludwigshafen, in andere Hände über. Braugerſte hatte unveränderten Markt. Für pfälziſche Braugerſte wird je nach Qualität M. 167 bis 172.50 per Tonne, bahnfrei Mannheim⸗Ludwigshafen bezahlt. Futtergerſte war auf höhere Offerten vom Auslande hin etwas feſter, doch blieb auch darin das Geſchäft klein. Aufnahme fanden ruſſiſche Provenienzen 50⸗60 Kg. ſeeſchwimmend zu Mark 108.50—109, und per März⸗Juni Abladung zu M. 109—109.50 per Tonne, Eif Rotterdam. In Mannheim⸗Ludwigshafen dispo⸗ nible Futtergerſte erlöſte M. 132.25—135 per Tonne frei Waggon. Hafer konnte ſich im großen ganzen gut behaupten. Ruſſiſcher Hafer 4748 Kg. ver März⸗April⸗Verſchiffung wurde zu M. 109 bis 119 und 48⸗49 Kg. aleichfalls per März⸗April zu M. 110 bis 110.75 per Tonne, Cif Rotterdam gehandelt. Auch Laplota⸗ bafer im Gewicht von 46⸗47 Kg. wurde zu M. 108 und 17⸗48 Kg. zu M. 106.50 per Tonne, Eif Rotterdam ſeeſchwimmend erwor⸗ ben. Mais dagegen hatte, trotz der höheren Offer'ten ruhigeren Markt. Es fanden nur einige Partien Laplatomais gelb rye terms ner April⸗Mai oder Ma'⸗Nuni⸗Arlsdunzs zu M. 1191 ver Tonne Cif Rotterdam Aßſoß. Rhei⸗ſchwimmender Plet mas konnte zu M. 112—112.50 ver Tonne Eif Maurheim⸗ bafen, tranſito, vlasiert werden. Sier'svonißfer Mais etwas billiger erbältlich. Die ersieſten Preiſe ſchwaneen zwiſchen M. 163.50—165 per Tonne, bahnfrei Mannheim⸗Ludwigshafen. wor Die Notierungen ſtellen ſich an den folgenden Ge⸗ treidemärkten: 23 8. 31./½3 Diff. Weizer: New⸗Hork loco ets 129½ 126 75—2. Mai„ 123ʃ˙½% 124 + Cbicagos Mai 1 114½% 114˙5 + Buenos⸗Ayres ctos prompt pap..30.40 +0.10 Liverpool pea: S 7„ 80 + 5 Budapen April Kr. 13.66 13 45 Paris Ma/Aug. Fr. 249.— 250.— +1.— Berlin Mai M. 225.— 225.50 +0.50 Mannheim Pfälzer lold„ 283.75 233 75— Roggen: Chicago loco ots 70 8⁰ 1 5 Mat 70 79 Paris Mai Aug. Fr. 170.— 170.—— Berlin Maꝛ M. 163 50 164— +0.50 Mannhein Pfälzer loko 186875 168.75— Hafer: Chicago Mai ets 41 43/— Paris Mai/ Aug. Fr. 191.— 192 50 +1.50 Berli Weat M. 158.50 158.25—.25 Mannbeim badiſch. loko„ 161.— 163.75—.25 Mais: New⸗Nort Mai ets 71 717.— 7. Chicags at 8 62/— 2 Berlin Mai M.—.——.——— Mann eim L plata oko„ 16.75 165.— +1.25 Handelsberichte. Börſen⸗Wochenbericht. B. Frankfurt a.., 2. Aprit. Der dritte Monat iſt zu Ende, ohne der Börſe eine Tendenz gebracht zu haben, welche als günſtig bezeichnet werden kann. Man darf allerdings nicht vergeſſen, daß infolge des Ultimos der Verlauf dieſer Woche ein ruhigeres Ausſehen be⸗ wahrte, zudem man auch mit den Oſterfeiertagen zu rechnen hatte. Für eine regere Betätigung der Unternehmungsluſt lagen keine Anläſſe vor. Eine gute Widerſtandskraft war an der hie⸗ Börſe nicht zu verkennen. Im allgemeinen war das Ge⸗ ſchäft ſtill, die Tendenz zurückhaltend, der Kursſtand mit wenige Ausnahmen behauptet. Eine feſte Stimmung zeigten Bankaktien und der Verkehr geſtaltete ſich, wenn er auch im allgemeinen eine große Ausdehnung nicht erlangte, doch lebhafter als auf den übrigen Märkten. Insbeſondere zeigten Deutſche Bank lebhafte Beachtung. Von unſeren führenden Banken iſt zungigſt der Kuponabſchlag zu berückſichtigen. Anſehnliche Umſätze zu gebeſſer⸗ ten Kurſen fanden in Oeſterreichiſche Kreditaktien ſtatt, wobei die aus Wien gemeldete Beſſerung maßgebend war. Die Fe⸗ bruarausweiſe der Berliner Großbanken haben keinen Eindruck gemacht, obwohl ſie gegenüber dem Stand des Monats Dezember weſentliche Verſchiebungen verzeichnen. Dies gilt vor Allem von den Barbeſtänden, die bei ſämtlichen Banken erhebliche Rückgänge aufweiſen. Bei den acht Banken verminderten ſie ſich um 141 Millionen. Dieſe Rückgänge würden noch erheblicher ſein, wenn die Banken ihre Jahresgewinne bereits ausgeſchüttet hätten. Für die Zahlung der ihrer Gewinnanteile und Dipidenden mußten die Banken noch beträchtliche Barbeſtände bereithalten. Nicht unerhebliche Steigerungen der Depoſiten erfuhren vor allem die Deutſche Bank und zwar um rund 46 Millionen Mark, bei der Darmſtädter betrug die Steigerung 11 Millionen, bei der Comerz⸗ und Diskontobank beinahe 10 Millionen. Die Depoſitenkonten der anderen Banken haben ſich nur verhältnismäßig wenig ver⸗ ſchoben. Das Konto der Akzepte und Schecks neigte bei allen Inſtituten. mituusnahme des Schaaffhauſen'ſchen Bankvereins einer Erhöhung zu. Die Vor bereitungen für den Ultimo und Quartals⸗ wechſel im Verein mit der ohnehin befeſtigten Geldlage haben ebenfalls auf das Geſchäft ausgeübt. Der Status der Reichs⸗ bank hat ſich in der dritten Märzwoche um 16967000 Mark ver⸗ ſchlechtert, während in der gleichen Zeit des vorigen Jahres eine kleine Beſſerung eingetreten iſt. Die diesmalige Verminderung hat ſich von 236.55 Mk. auf 239.59 Millionen Mark verſchoben. Es iſt ja bekannt, daß in der letzten Märzwoche ſtarke Anſprüche herantreten. Es iſt nicht ausgeſchloſſen, daß die Reichsbank mit einem größeren Betrag in die Steuerpflicht kommen wird, denn bis zum 29. März haben bereits die Anlagen um 150 Millionen Mark zugenommen, alſo bereits über 50 Millionen mehr als im Vorjahr. Die Befürchtung einer Erhöhung des Reichsbankdis⸗ kont dürften aber nicht zutreffen, da man in den erſten Apriltagen ſtärkere Rückflüſſe erwartet, wodurch die Spannung wieder ge⸗ mildert wird. Wenig günſtig ſcheinen die Geldoerhältniſſe bei der Bank von England zu liegen, da die Goldzufuhren nur ſehr mäßig ſind infolgedeſſen eine Erhöhung vorläufig für ausgeſchloſ⸗ ſen und teilen die Anſicht, daß die Anſpannung des engliſchen Bankſtatus eine Folge des Ausbleibens der Steuereingänge und des Mankos des Staatsſchatzes ſei. Der Hauptgrund wird aber auch den innerpolitiſchen Einflüſſen zugeſchrieben, welche zur Zeit in England eine große Rolle ſpielen. Am hieſigen Platze ſtellte ſich Reportgeld auf 5½ à 5 Prozent. Geld war leicht erhältlich. Die Ultimoliguidation ging leicht von ſtatten. Der Privakdiskont ver⸗ folgte eine ſchwankende Richtung, entſprach aber den Verhältniſſen des Geldmarktes. Recht vorſichtig wurde der Markt der Montanpapiere behandelt. Es wollte kein rechter Zug ins Geſchäft kommen. Die Umſätze waren ſehr beſchränkt, wobei die Kurſe ſelbſt der ton⸗ angebenden Papiere nur Prozentbruchteile auf und nieder ſchwankten. Anlaß zur Zurückhaltung gab auch die Lage des amerikaniſchen Eiſenmarktes, weil die Ausführungen der Berichte ſehr verſchieden lauten, teils ungünſtig, teils befriedigend. Weni⸗ ger günſtig lautende Berichte über den Geſchäftsgang in der ober⸗ ſchleſiſchen Induſtrie, und die Meldungen über Feierſchichten auf öſterreichiſchen Kohlengruben wurden als ungünſtig angeſehen. Wiederum waren es im Laufe dieſer Woche ſpeziell Laurahütte, welche von der Spekulation gedrückt wurde, ſo daß die mäßige Erholung ſchnell verloren ging. Auch von den bevorzugten Pa⸗ pieren ſehen wir unter andern Deutſch⸗Luxemburger bei ſchwä⸗ cherer Tendenz. Bei letzteren wurde auf die Schwierigkeiten ver⸗ wieſen, die ſich der geplanten Angliederung der Gewerkſchaft Fai⸗ ſer Friedrich infolge des Widerſtandes einzelner Gewerken ent⸗ gegenſtellen ſollen. Wie angeführt, war gerade dieſer Markt teil⸗ weiſe günſtig beeinflußt, aber infolge von Realiſationen, ohne daß indes die Umſätze irgend welche Bedeutung annahmen, ſich wieder abſchwächten. In Elektriſchen Werten, war das Geſchäft weſentlich belebter von denen namentlich Schuckert, Ediſon, Licht und Kraft ſowie Deutſch⸗Ueberſee rege umgeſetzt wurden. Stimulierend wirkte die Meinung, daß die Elektrizitäts⸗Induſtrie einer Beſſe⸗ rung der Konjunktur entgegenſehe. Die Umſätze in dieſen Pa⸗ pieren waren ziemlich groß. Auf dem Induſtriemarkte det Kaſſapipere iſt die Stim⸗ mung mit wenig Ausnahmen eine zuverſichtliche. Wenn auch die ſigen ee 8 5 —* eeee dbenede 119 5 aun Anupieeg aejqupch ueellg oag Uldg inv A gagugvcß uusg ao0g; Invpenvcz udule an! 011 uscisphhus onogqub— bufluv Apzu on augo uvu go sjo usuudg uenleu e ez0 J Duepes aobgcna un eeen ee bun ,uaocs“ uog addo gqudc a00 u „c ued ob ueqog d1 Snv uechp! wolt Jaegung ofelg gleckl Zogel adun ue zinpr uneguv ueg cpou bnevajai ul Zohugvguuazz utog 4cg uch jozzvalie 31 .** „buess“ „udbacutgogen“ pou gvol uvegz „senpu ee in uuz“ „Icplu Auch neöen eeeene eee eeen een“ eh lein ol pis“ Soho Seufe dn gogulgzg bat„zudes ueuuez mune joun dciu en uehegs“ CC uoſplliale Siuppgaegz s Sog gun suvagog sgozla unu uvz 1) een ee lee usgea oil gon vog „ulsl acſerchhnvcp uie jgou anm soc“ :Cloguleitz uog gun 01 uebol„snozgß gun gaigg“ ſpou zavogz uepmmog eg nenofl eineg oie gun go loqugvcgz Utog Agt 9jog vogr sogor sause gioqueitz iuubg uuve gun Uagunlae ppgocd sLongu guvb Ule agog di doelloß iung ugututcgenvasg usughr ne Gioguseiz eihol 109 J5 0 nns ne egeeſec eppu jeg oi gozplog gun dgoß znb ſcpu avo ogbozgz se gog 95 uugvugdg eich ulel 15 Boatuig aeqnave peuqpft of gont uehnh un aba vogz gun 10 ofbo! „ufe] uelledaog bihndaus arrclocd die an uahog“ ueaggg uggog Sicpiu azpoa gfogussss aogv uv vunz ego viehr Sog vagr bnzct jwuunz Zaogoge gofgz ue eeen be eeh eeee eeeenene iereeg e eig zhog uenban gaolanzsnd biufhpia azugjobguvch a0 0icg ohe ppou eun ufe aog fgoat usie eune wue paeu eefulg Uegaegnvick aei jvurpuvu cpou unu cl uslvn 1 Bunmunlegz duse uv ognolß ze pno ogeſcknpheog ci0u76 gun qug Tagnzebueutolne aoh dil holng gecpnuggateg uſeg gva goarp veg gun 0pi Udaegun dgiog qun Fpliutoz jdv sve us zoënv uduhs“ „hnd auzgß“ ungageudugeg dulc“ „zuusg uouhs S7 sogz ozuß svo“ 2% „pnv 08 „Judjobaurc salgg usd davg „oh ufeinpa nescpta 1 un o eege ee eee“ eeene Glogusetg eubnz e ah eper 510 ulleg eaui; eie ebobgue guvc ousez oi uth epenl gun vahg F agbiub duepef en neguegeihlun eg gog Invr biqnont ol ai 40n„eiogusenz“ aun iun cin eeneu ie epig en eo„voge⸗ urehngas uobaozcß uegng)“ acht gezuih dunun oule szo ungvu Aog Bsdng e8 aun svaeg uteiumnzg oe ueapg Due de cene eene eee en n en eden weged unnegn cuneg invausfuengogz udog zunz meaq jcg on sz gegvg d awai gaggunaag Gruoat zcpin zittel ne oiladaehv 820 Jununlag Wwine s enene wee, Se giplod o geun „Rutiog jsock ne zcpru nc gog Aobaol Anbe eat pr aun udahvl ovzß uoſznae mne onoh ncß Arat unzg jegpzgz pilnehsqtsgun ilig nc“ hvlob gun Hoqpple bueeeece; enbh udee eeen ageen naen enteue egee egugont lee egee ehe en eee ee eene ug e ar oß eushlen udanpjvog udustocplos g0f 1 Si Sadgup uanzel gaestuotg⸗oruogcune u oabohiz scuepinds er anh wece en e emene 210 4 ungblpcz ul aoutun zauu svat ueuug uv 833 Uoglge gog ahjpch usfsteate 5 ncg iae uchggatod an ozune Udeutengz⸗aevog⸗ ege! ne ueaglqv oſvſ 200 gog ong ung eee ee ee aee eecee e e un ee ⸗Mmang ul szo sasguv ou sbunb logucvgz uiog poz nout uoggg zog! ne aoluntin lpnv Awat Plautach vaocß 35f 10— uontava zvar 8— öruwd zdg un boj 8 sasguv ichnu uucgz ei— ueututoz joch Au aaiuut oaeqn awar hpuv 3o car gun uudgz „Apnlsbun; alltocs eeeee“ ee een weeer e eedun, gog an! 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Da kommt Theas Freund,— mit Schritten, aus denen ein gewöhnlicher Sterblicher dreie macht. Er ſieht ſehr nobel aus. Von dem langen, ſchokoladen⸗ braunen, bis an die Taille geſchlitzten Ueberzieher ſtechen die hellen Beinkleider angenehm ab, auf die Bruſt herab hängt der unvermeidliche Lavallier, ſeinen breiträndigen Schlapp⸗ hunt ſchwenkt er, weils ihm ein wenig warm geworden iſt, in der hellbehandſchuhten Linken, und luſtig flattert ſein blondes Lockenhaar im Winde. Er trug auch einen Krimſtecher. Thea war noch immer ſommerlich gekleidet und ſah ungemein zart und liebreizend aus. „Nun aber ſchnell,“ ſagte Reinhold, nachdem er Thea begrüßt hatte. „Haben wir ſolche Eile?“ „Es fängt doch gleich an.“ „Eigentlich nichts,“ ſagte Reinhold und lachte.„Aber wenn man die Menſchen um ſich ſo raſen ſieht, wird man Sie haben recht,— wir wollen ganz gemütlich gehen.“ Kein Bettler, an dem Thea vorbeikam blieb unbeſchenkt. Kurz vor der Kaſſe kamen der Große und die Kleine in einen Meinungsſtreit. Reinhold wollte Billets für eine Mark fünfzig löſen, womit die ſparſame Thea durchaus nicht einverſtanden war. Fünfzig Pfennig ſeien auch genug, und man ſehe auf dem letzten Platz ausgezeichnet. „Nein,“ erklärte Reinhold,„das iſt mir zu armſelig.“ Da nun jeder eigenſinnig auf ſeinem Willen beharrte, kam Thea ſchließlich 5 einem Kompromißvorſchlag. Wiſſen Sie was, Reinhold? Wir wollen überhaupt nicht gehen.“ „Nun mit einem Male überhaupt nicht?“ „Nein; wir gehen einfach nach dem Lokal drüben. Dort ſitzt anſtändiges Publikum,— es koſtet gar nichts und wenn wir auf unſere Slühle klettern, ſehen wir das Renien genau ſo ſchön.“ „Muß ich auch auf einen Stuhl klettern?“ fragte Reinhold. Thea maß ihn.„Sie vielleicht nicht.“ Inzwiſchen hatte Reinhold ſeine Kaſſe überſchlagen und fand, daß der Vorſchlag gut war. Fünf Minuten ſpäter ſaßen ſie in dem weiten Garten⸗ lokal, das der Rennbahn gegenüberlag, und tranken Kaffee. ** Ein Volksfeſt. Buntes Gewühl. Im Garten des Lokals ſtehen ſie Kopf an Kopf. Auf der Straße wimmelts. Jung und alt, reich und arm. Die Zahl der Zaungäſte zählt nach Hunderten. Kein Aſtloch iſt unbeſetzt und obenauf hocken ſie in dichter Reihe. Die Mehrzahl ſind junge Leute mit Halstuch und Mütze. Viele auch ohne Mütze. Sportskundig aber ſind ſie alle. Buchmacher, in ſteter Furcht vor dem Gendarm, ſchleichen umher und zum Setzen Veute, dies Aagt wagen eine Mark,— andere, denen man ſie ſchenken möchte, ſetzen ein Goldſtück. Die Namen der Favoriten hört man in den wunder⸗ lichſten Verdrehungen. Aus„Legende II“ machen ſie eine gende„Zwei“, aus„Honeyſuckle“ eine„Himmelszicke“ Alles ſteht unter dem Zeichen des Tips. Allgemeine Er⸗ hartung, Aufregung, Wirewarr. Frauen ſuchen ihre heim⸗ ich wettenden Männer, Droſchkenkutſcher ihre meuchlings ent⸗ chwundenen Fahrgäſte. Auf die Tafel, vom Sattelplatz her veithin ſichtbar, werden die Renner gezogen. Lebhafte Dis skuſſion. Jeder hat den Sieger und will ſeine Nachbarn belehren. Jetzt läutets drüben. Der Kampf hat begonnen.— Unheimlich wirds. Wer einen Stuhl hat, ſteht darauf. die doch 1 ruft „Platz nehmen wir nicht, wir nehmen Sieg,“ erhält er zur Antwort. „Da rennt unſer Geld,“ ſagt einer, der fünfzig Pfennig ans Bein gebunden hat, mit Reſignation. Ein junger Mann, der keinen Stuhl bekommen hak, fragt,„Wer liegt vorn?“ 5 Sein Nachbar hoch oben ſagt:„Schmidt⸗Pauli, Menſch. Haben Sie'nen andern?“ „Selbſtredend.„Betſchweſter“ muß vorn liegen.“ „Betſchweſter?“ Kann ja jarnich! Rechnen Sie ſich's doch aus: Schmidt⸗Pauli wiegt achtzig Kilo und„Bet⸗ ſchweſter“ reitet ſechsundſiebzig. Det ſind vier Kilo weniger!“ Ein Dritter miſcht ſich ein. „Kinder, wat ſtreit't Ihr Euch denn! Die ſind alle beede weg. Der kleene Papi liegt vorne. Der macht det Rennen in Känter.“ „Mit eenmal!“ lachen die andern.„Papi macht jarniſcht!“ Und eine dicke Frau, deren Mann Bierfahrer iſt, be⸗ hauptet von ihrem Thron herab, daß der„kleene Papi“ keine Form dies Jahr habe. „In Känter geht er durch, ſag' ick,“ wiederholt der Papiſchwärmer.„So!— wo ſeid Ihr denn?“ Dabei macht er die Pantomine eines Reitenden, der ſich lächelnd nach ſeinen zurückbleibenden Rivalen umblickt. Das Finiſh Spannung,— atemlos,— ſtarre Augen,— tieſe Stille. „Jetzt— jetzt— ah! Der Blaue,— der Weiße,— Zingler,— Pauli,— Tepper⸗Laski—!!“ Alles ſpringt vom Stuhl und 0 an. Drüben wird angezeigt. „Wer hat'?“ „Nummer neun.“ Ein blutiger Außenſeiter. Neue Aufregung. Menſch, den hätt' ick haben können!“ ſchreit einer, der überhaupt nicht gewettet hat. Hier lachende, lange Geſichter. Ein junger Menſch, der auch eins machen müßte, ſpringt vor Freude hoch, zum Schein, weil er prahlen will. Er hat ſofort das Vefſtanen ſeiner Umgebung. Man drängt ſich um ihn, um ſeinen Rat zu hören. 205 Eine elegante Dame hat zwei Mark verwettet. Er⸗ ſchüttert ſinkt ſie auf einen Stuhl nieder und ſtarrt wortlos vor ſich hin. Zu dem hereingefallenen Papi⸗Mann tritt ein Fremder, „Wer war Sieger?“ Der Papi⸗ Mann ſieht den Frager 960 an.„Die Neune, Menſch. Im Känter! Wer denn ſonſt! Wen hatten Sie denn?“ „Den kleinen Papi.“ „Papi ſetzen Sie? Der hat ja gar keene FJorm dies Jahr. Wenn Sie det noch nich wiſſen, denn müſſen Sie überhaupt nicht uff de Rennbahn gehen.“ Vorſicht! Der Gendarm! Die Buchmacher ſchleichen. Reinhold beobachtet einen. Wenn er einheimſt, lächelt er, wenn er auszahlen ſoll, bekommt er grüne Augen. Und alles rüſtet ſich für den neuen Gang. ** 1* Für unſere jungen Freunde waren das ganz neue Ein⸗ drücke. Ein Stündchen hielten ſie es aus, tranken ihren Kaffee und beobachteten. Dann erhoben ſie ſich, um einen Spaziergang durch den prächtigen Eichenwald zu machen, der ſchon im Herbſtkleid glänzte. Auf Reinholds Herzen brannte ſeit langem eine Frage. Als ſie durch die einſamen Wege ſchritten, jeder ſeinen Gedanken nachhängend, fragte er plötzlich unvermittelt: „Sagen Sie doch Fräulein Thea, wie geht es eigentlich dem blonden jungen Mann, der eine Zeitlang in Ihrer Familie aus⸗ und einging?“ „Herrn Spannemann meinen Sie?“ „Ein ſchmächtiger junger Menſch,— barllos wie ich, aber bedeutend kleiner,— das Haar in die Stirne gekämmt.“ lächelte.„Ja, ja, das war Ver⸗ der Aber ſolt konnte man die Stadt mit ihrer langen Ge⸗ ſchichte und ihrer ſtolzen, bürgerlichen Ehrſamkeit bekommen, wenn man ſo ziemlich mit allen Kreiſen in Berührung kam und in einem halben Jahre noch keine mitfühlende Seele gefunden hatte, deren Anſchauungen vor den durch die Tradi⸗ tion geheiligten Grenzen nicht halt machte und deren Lebens⸗ bedürfniſſe durch die ſchablonenmäßigen Unterhaltungsabende, Geſellſchaften und das von gleichem Geiſte beherrſchte kleine Theater nicht gedeckt waren. Es gab 1 unter den ſechs⸗ undzwanzigtauſend Einwohnern, zu dem ſich Heinrich Ries⸗ 115 hingezogen fühlte. Höchſtens eine, aber die kannte er nicht. Sie ſaß im Theater zumeiſt unweit ſeines Referenten⸗ platzes und zeichnete ſich von den übrigen Schönen des Städt⸗ chens durch geſchmackvolle Kleidung aus, auch hatte ein eigenes nachft ichtiges Lächeln, das zuweilen ihren kleinen Mund um⸗ ſpielte, ſein Intereſſe erregt. Allein außer in den Premieren und Konzerten ſah er ſie ſelten, und da ſie ihm fremd war, blieb es bei ſeinen heimlichen Beobachtungen, denn anſprechen konnte er ſie doch nicht, er, den jedermann kannte, ſonſt hieß zur Stunde die Tagesordnung ſämtlicher K Kaffeekränzchen und äſthetiſcher Tees: Chefredakteur Riesler. Otto Heinrich Riesler war mit dem einen Teil der Poſt fertig und ging an die Briefkaſtenanfragen. Anter anderen Verhältniſſen wäre das für ihn ein be⸗ ſonderes Vergnügen geweſen, denn da lernte er die Sorgen der ehrſamen Bürger kennen, ihre Anſichten u. Wünſche. So aber grollte er weiter, ſtudierte die mehr oder minder obſzönen Bogen durch, numerierte ſie und legte einen Teil zum Be⸗ arbeiten zurecht und den anderen in das Verjährungsfach. Nr. 455 ſchrieb der Blauſtift. Wann iſt der Markt⸗ brunnen errichtet worden? Das bekam der Lokalredafteur zum Beantworten. 456. Lieber Briefkaſtenonkel, ſagt man der Finger brennt mir oder mich⸗ für baldige Antwort wäre Dir dankbar Dein Neffe O. S. Mir, Du Eſel, knurrte Hein⸗ vich Riesler vor ſich hin. 457, grauleinenes 1 und eine Frauenhand, er ſtutzte und las: Sehr geehrter Herr Redakteur! Ich bitte um gefl. Auskunft im Briefkaſten, welche Ausſichten junge Lehrerinnen in den deutſchen afrikaniſchen Kolonien haben, da ich mit der Abſicht umgehe, mir dort einen Wirkungskreis zu ſuchen. Ihnen im Voraus beſtens dankend Mit Hochachtung Marg. Schirmer. Alle Wetter, die Dame hat Courage, dachte Heinrich Riesker, aber über die Ausſichten wußte er ſelber nichts. Er konnte ja einmal an die Kolonalgeſellſchaft ſchreiben, ü über⸗ legte er weiter. Ja, aber dann mußte er näheres wiſſen, Lehrerin war ein ziemlich allgemeiner Begriff, und dann Funt er doch einmal ſehen, wer eigentlich in dem Neſt ſoviel Kühnheit beſaß, denn eine Margarete Schirmer kannte er nicht, Alſo ſchrieb er: M. S. Wir bitten Sie, ſich zur näheren Rückſprache auf unſere Redaktion bemühen zu wollen. Er hatte die Sache ſchon wieder faſt vergeſſen, als nach zwei Tagen es bei ihm klopfte. Unmwillig rief er herein, aber daun ſchoß er von ſeinem Armſtuhl hoch, denn vor ihm ſtand ſeine jugendliche ſchöne Nachbarin aus dem Theater. „Riesler,“ ſtellte er ſich vor und konnte garnicht ſchnell geuug einen Stuhl herbeiſchaffen.„Womit kann ich dienen, gnädiges Fräulein?“ „Ich komme wegen meiner Briefkaſtenanfrage.“ „c ſo, Sie wollen auswandern?“ „0 ich wollte nach Oſtafrika, oder auch nach Südweſt.“ „Und da wollten Sie ſich nach den Chancen erkundigen, die ſich dort bieten, nicht wahr?“ „Ja, wenn Sie ſo werf ie „Bitte Lbr, aber da dar wo Sie tätig ſind. habe erſt vorige Oſtet n mein ücht eine Vertretun ürdig ſein wollten.“ ich mir die Frage „Rein, ich möchte hinaus aus vefer ege in großzülgigere Verhältniſſe, in die Welt.“ Und nun wurden ſie ſich bald einig, daß es in dem Städtchen öde ſei und lachten viel über die Gewohnheiten ſeiner ehrſamer Bürger und am Ende entließ Riesler ſeinen Beſuch mit dem Beſcheid, Erkundigungen einziehen zu wollen wie es ſich da draußen lebe. Aber das iſt ja unerhört, ein ſolches Mädel und aus· wandern, dachte er, als ſie wieder draußen war, zu Kaffern gehen, das gabs ja garnicht, die Ausſichten bei ihne waren natürlich ungünſtig, denkbar ungünſtig. Und Heinrich Riesler nahm die Gelegenheit beim Schopfe und begrü ißte Grete Schirmer, wo er ſie nur immer traf, unterhielt ſich mit ihr über dies und das und kam immermehr zu 5 e daß die Verhältniſſe ir Afrika wirklich unbeſchreiblich waren und ſchob den Er · kundigungsbrief nach Berlin von Tag zu Tag auf. Gelegentlich fragte ſie ihn, ob er denn noch immer keinen Beſcheid habe, und er verneinte es bedauernd und verſprach auf einer Karte um Beſchleunigung zu bitten. Schließlich mußte die Antwort aber doch einmal ein treſfſen, und als ſie ſich bei einer Begegnung auf der Promenade wieder einmal nach ihrer Briefkaſtenanfrage er⸗ kundigte, teilte er ihr mit, daß er Antwort; bekommen hatte, aber die Ausſichten ſeien zur Zeit die denkbar ungünſtigſten, und nun an er ſeine ganze Beredſamkeit auf und enb warf ein düſteres Bild kolonialer Mißſtände, und ehe er es recht gewahr wurde, ging er eifrig dozierend neben ihr her. „Aber das iſt ſchade,“ ſagte ſie, als er geendet hatte „da werde ich 85 noch hier aushalten müſſen, bis irgend ⸗ wo anders eine Stelle frei wird.“ „Wird Ihnen das ſo ſchwer?“ fragte er. „Schwer gerade nicht, es gibt doch Webe an denen ſich angenehmer lebt,“ gab ſie zurück. „Das mag ſein, aber 908 gefällt es jetzt bier recht gut,“ erwiderte er. Sie geriet darüber in helles Erſtaunen, daß er ſo plöt' lich ſeine Anſicht gewechſelt habe. Und nun hielt Heinrich Riesler nicht mehr länger hinter dem Berge und ſagte ihr, daß ſie ihm die Sonne zwiſchen den alten Häuſern ſei, uns geftand ihr ſeine Liebe und fragte ſie, ob ſie nicht den Schul⸗ meiſterberuf an den Nagel hängen wolle und ſeine Frau werden. Grete Schirmer hat ſich nicht lange beſonnen, denn ſie hatte bei den vielfachen Begegnungen ſein warmes, lebens⸗ freudiges Herz kennen gelernt und ſeitdem ſchon immer den Weg zur Schule an ſeiner Zeitung vorbei genommen. Sie ſagte zu und übermütig lachend ſchritten die beiden den ſchützenden Novembernebeln zu, die aus den Wieſen brauten. Und dork hat Grete Schirmer alle Auswanderungsgedanken anee 5 denn das Glück war nun zu ihr Hypgiene im Heim. ike. Naſenbluten beſeitigt man auf die einfachſte Art wie folgt. Die Patientin atmet bei ſeſtgeſchloſſenem Munde durch die Naſe tief ein, ſchließt ſodann mittelſt der Finger die Naſe feſt und atmet durch den nunmehr geöffneten Mund aus. Die atmoſphäriſche, durch die Naſe eingeatmete Luft bringt bekanntlich das Blut in der Naſe zum Gerinnen Die auf 25 Grad Reaumur geheizte Lungenluft würde die Gerinnung wieder beſeitigen, wenn ſie nicht durch den Mund entleert würde. 1 und Herd. „Die zungen 8 3521101 Luvg aeuol opos u audathyan Digusagou jobncz a00ueegoidnkend Holbaod u use dog dia chvu 4i 3994 gusnueh ziu angeng znch udg an1d%% olſv ogß uoglejg ada biqupninog uebnzß ai Sja Avg o opog Igeeh unog tpou Joif iutere uegie neeee eee Zudmebuvaaz zueee ecbeud eenee ee bee ee ben Ackoch meohog uog unn usfeabpaped uoeng uoufe jun ugpojc enhavickoaf gufeſg kuvg Pou ꝙnv 8e igid zngusgvuemonsgz SII aeng 310 Anl Agze! gun uebunbaoſogz ebupbaozeocgs an! Bunpogzqiccog onmenbog dia an usgliq Hunaanlsnzz Aolpy! us u eneee eee ee ehen eee eeien ene uauugune!d agen een en egen g dgen) nocunlog Aoutaod obnaoſeavg odig ceil usueg gezun Sonbod 10 ueutep! „h ane eaee en eteeebee ene eeun ege ae udangzuavch uessugzosb oſuege zuu einc opvj! 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Oft ſieht man zwei Stroharten miteinander verwendet, dſe feinere für den Kopf, die gröbere für die Krempe, oft iſt die Krempe andersfarbig, beſonders in Schwarz abgefüttert. Als Hauptgrundfarbe i ſtneben Schwarz Kornblumenblau, dann das Gelb der italieniſchen Flechtarten vom hellſten Creme bis zum tiefſten Goldgelb zu nennen. ür die ſogenannten Uebergangs⸗Toques wird außer⸗ ordentlich viel groblöchigey wie auch feiner Tüll verwendet, auch ſolcher mit Stahl⸗, Kryſtall⸗ oder geſchliffenen Perlen. Hauptbedingung iſt, daß der Tüllhut duftig wirke, deshalb wird er auf recht feſter Grundform in dichten Lagen in ſchönen Falten geordnet, welche, vom Kopf ausgehend, ſich über die Krempe legen. ie oberſte Lage bildet der Perlen⸗ tüll, welchen man, wenn er zu glänzend wirkt, nochmals mit ſchlichtem Tüll verſchleiert. Sehr gut ſieht ein glatter Sammeltſtreifen von—4 Zentimeter Breite als Abſchluß des unteren Krempenrandes a Vielfach ſtellt man auch Tüll für den Kopf mit Spitzen für die Krempe zuſammen, ebenſo ordnet man in angegebener Weiſe ganze Hüte aus Chantilly⸗ Spitze. Dieſe ſowie die Tülfhüte bleiben meiſtens ohne jede weitere Garnitur oder erhalten höchſtens einen beſcheidenen Reiherſtutz. Zu den Grundformen dieſer Toques ſei noch bemerkt, daß ſie kleiner als im Winter, ziemlich rund und hinten gut der Kopfform anſchließend, ſo daß ſie möglichſt wenig abſtehen, geſtaltet werden. Ptäeerlentüll eint ſich auch mit Stroh zu runden Formen, indem er hier den ſaltig geſteckten Kopf bildet. Abb, 1 ver⸗ 2— J ed. N d anſchaulicht ſolch ein Modell, an welchem der breite Rand aus dunkelgrauem Stroh, der Kopf aus taugebraunem, mit feinen Stahlperlen überſäetem Tüll gebildet wurde. Der den unteren Kopfabſchluß bildende Tüllſtreifen erſcheint durch eine große, quergeſtellte Blumenſchnalle geleitet, welche man ſich auf einer aus ſtarker Pappe geſchnittenen Grundform ſelbſt herſtellen kann. Dieſelbe wird zunächſt mit paſſender Seide bekleidet und auf dieſer die Blüten— in der Vorlage Roſen — dicht aneinandergefügt befeſtigt. An die Stelle der Blumenſchnalle kann eine ſolche aus Metall treten, welcher beliebig auch noch ein hochſtehender Reihertuff eingefügt wird. Unſere Vorlagen laſſen erkennen, wie verſchieden die An⸗ ordnung der Garnituren in dieſem Jahre iſt; bald baut ſie ch vorn, bald ſeitlich, bald rückwärts auf, bald iſt ſie flach, bald hoch geordnet, hier iſt ſie überreich aus Spitzen, Blumen, Band und Federn, die bisweilen die ganze Rieſenform über⸗ decken, zuſammengeſetzt, dort erſcheint ſie ganz ſchlicht aus einem ſchönen Federtuff oder einer großen Schleife gewonnen. An einer ein wenig topfartig geſtalteten Toque aus ſehr elegant wirkendem, moſtrichfarbenem Schlingenſtroh beſtand die ganze Garnitur in einem großen, linksſeitig nach rück⸗ wärts angebrachten, ceriferotem Federtuff, deſſen Farbenton das Krempenfutter aus Sammet entſprach. Abb. 2 gilt einer welcher ſchwarzes Taffetband vorn tief, nach hinten auf⸗ ſteigend um den geſamten Rand gelegt und auf dem hinteren Teil des Kopfbodens zu einer großen Schlupfenſchleife ge⸗ ordnet iſt. Das gleiche Modell ſahen wir aus elephanten⸗ grauem Stroh mit königsblauem Bande, einer von der Mode ganz beſonders bevorzugten Farbenſtellung. Ganz ſchwarz aus feinem Roßhaargeflechte iſt die Vorlage zu Abb. 3 geſtaltet. Die Form erſcheint vorn breit auf⸗ geſchlagen, ſo daß das Geſicht vollſtändig frei bleibt; den vorderen Teil des hohen Kopfes garniert ein Buſch Strauß⸗ federn. Bisweilen ſieht man auch, zierlich und kokett, die Krempe ſeitwärts durch eine große Roſette aus Gold⸗ oder weißen Spitzen am Kopfe befeſtigt. Mit dem fortſchreitenden Frühling treten natürlich die Blumengarnituren mehr in den Vordergrund. Sehr be⸗ gehrt erſcheinen Kornblumenkränze an runden und gleiche Krempen⸗Arrangements an Toquesformen. Ebenſo beliebt ſind ganze Blumenköpfe, welche ſich an beiden Hutarten, aber immer nur bei rundem Kopf anwenden laſſen. Man ordnet dieſelben beliebig aus einer einzigen Blumenart, die man ſehr hübſch auch abtönen kann, aus bunten Blumen oder aus Laub und Blumen gemiſcht. Sehr elegant wirkt es, wenn ſolche Blumenköpfe durch Chantillyſpitzen, welche denn auch über die Krempe fallen, halb verſchleiert erſcheinen. Ganz große Formen, wie Abb. 4 eine ſolche aus feinem dunkel⸗ lila Stroh mit ſeitlich breit ausladender Krempe veranſchau⸗ licht, gibt man volle Kränze aus Laub oder Blumen oder beides miteinander gemiſcht. Die Vorlage wurde aus groß⸗ blättrigem, mit Knoſpen gemiſchtem Roſenlaub gebunden und ihr ſeitlich eine mattroſa, voll erblühte Roſe eingefügt. hübſch ſieht auch Fliederkranz mit ſeitlichem Roſen⸗ uff aus. 3 Im NMärzſturm. Novellette von Reinhold Ortmann. (Nachdruck verboten.) UR. An den Türen und Fenſtern des niederen Bauern⸗ hauſes rüttelte nun ſchon vom frühen Morgen an unab⸗ läſſig der in wuchtigen Stößen durch das Bergtal dahin⸗ fegende Wind. Die kahlen Apfelbäume im Obſtgarten ächzten unter ſeinem Anprall, und hier und da brach mit ſcharfem Knacken einer der dürren Zweige, der nicht Lebens⸗ kraft genug gehabt hatte, der rauhen Schüttelfauſt des unge⸗ ſtümen Frühlingsheroldes zu widerſtehen. Seit dem Ein⸗ tritt der Dunkelheit war auf der unregelmäßig gewundenen Dorfſtraße nichts Lebendiges mehr zu erblicken, und Dr. Reimar Germering durfte wohl ſicher ſein, daß an dieſem, von Regen und Sturm durchpeitſchten Abend niemand mehr ſeine Hilfe in Anſpruch nehmen würde— es ſei denn, der Senſenmann klopfe als unvermuteter Gaſt beſonders unge⸗ berdig an irgendeine Tür. In dem ſchmuckloſen, weiß getünchten Zimmer, deſſen roh gezimmerte Balkendecke der hochgewachſene Mann ſonder Müh mit der ausgeſtreckten Hand hätte erreichen können, ſaß der Landarzt von Obernau am Tiſche, leſend und ſchreibend, wie es die Arbeit an ſeinem jüngſt begonnenen Werke eben forderte. Er war noch nicht über die Mitte der Dreißig hinaus: aber das Haar an ſeinen Schläfen begann ſchon zu ergrauen, und Silberfäden miſchten ſich in das tieſe Schwarz ſeines Vollbartes. Vor einem halben Jahre erſt war er zugewandert— aus einer großen Stadt, wie es hieß — und die Leute von Obernau hatten die Köpfe geſchüttelt ob des Unterfangens, hier in der armen Berggegend mit ihrer ſpärlichen Bevölkerung eine ärztliche Praxis zu be⸗ gründen. Der Bader von Obernau, die„kluge Frau“ von Aſching und in ganz verzweifelten Fällen der alte Hirte von Rödelfing hatten bisher dem vorhandenen Bedürfnis vollauf genügt, und ſie galten den Eingeborenen jedenfalls für mindeſtens ebenſo vertrauenswürdig, als der„ſtudierte“ Fremde, der weder Weib noch Kind mitbrachte, und von deſſen vergangenem Leben keiner etwas wußte. Aber ſeine ruhigernſte Art hatte den ſchweigſamen Bergbauern gefallen; wenn die Kunſt des Baders, die der klugen Frau und des Hirten verſagte, nahm man ſeine Zuflucht zu ihm. Und daß er bis heute noch von niemanden auch nur einen Pfennig für ſeine ärztlichen Bemühungen eingefordert hatte, trug auch ein Erkleckliches zur Vermehrung ſeiner Praxis bei. Er muß ein reicher Mann ſein, hieß es, der nur der Einſamkeit wegen hergekommen iſt, oder weil ihn ein Ekel erfaßt hat vor dem Sündenleben in der großen Stadt. Und die Bauern zogen jetzt, wenn ſie den Dr. Germering auf ſeinem Ein⸗ ſpänner daherkommen ſahen, reſpektvoll den Hut. Der ſchwarzbärtige Mann aber ſah nicht eben aus, als ob ihm an. ihrem Reſpekt und ihrer Gunſt viel mehr gelegen ſei, denn an dem Schweifwedeln und den freudigen Sprüngen des häßlichen, ſtruppigen Hundes, den er ſich zugelegt hatte, als das halbverhungerte Tier eines Abends winſelnd an die Tür ſeines Hauſes kratzte. Am wohlſten fühlte er ſich offen⸗ bar, wenn er unbehelligt in ſeinem niedrigen Zimmer ſitzen durfte. Dieſſen hatte er ſich, wie geſagt, auch für den heutigen Abend verſehen. Aber es war eine trügeriſche Hoffnung ge⸗ weſen, denn um die achte Stunde wurde von der Gartenpforte aus der roſtige Klingeldraht in Bewegung geſetzt, und etliche Minuten ſpäter ſtampfte die Magd, die das Anklopfen noch nicht gelernt hatte, ins Zimmer. Da iſt eine Frau— eine Städtiſche. Soll ich ſie hereinlaſſen?“ Ohne Neugier blickte Dr. Germering auf, als die Ge⸗ meldete über die Schwelle trat. Aber ſeine Augen wurden groß, und er richtete ſich aus ſeinem Stuhle auf, als er ſie erkannte. „Helene— Du? Es ſoll alſo auf dieſer Welt keinen Frieden und keine Ruhe mehr für mich geben?“ Die in einen langen Regenmantel gehüllte ſchlanke Frauengeſtalt, von deren ſchm ſem, feinem Geſicht unter windzerzauſten Seidenſchal nur wenig zu ſehen war, tat ein paar kleine Schritte auf ihn zu. Aber es war noch mehr als die halbe Breite des Zimmers zwiſchen ihnen, als ſie er⸗ widerte:„Guten Abend, Reimar! Vergib mir— aber ich mußte kommen, nachdem ich ohne Antwort geblieben bin au meinen Brief.“ 55 »Deinen Brief? Ich habe ihn ungeleſen verbran Genau ſo, wie Du es mit den meinigen getan haſt, als mich ſo weit demütigte, ſchriftlich die Verzeihung zu erflehen, die Du mir Auge in Auge verweigert hatteſt. Es iſt keiner⸗ lei Gemeinſchaft mehr zwiſchen uns, ließeſt Du mir damals uns in dieſem Leben.“ 7 Geſenkten Hauptes ſtand ſie da. Mühſam und wid ſtrebend nur rangen ſich die Worte von ihren Lippen „Es handelt ſich ja auch nicht um mich, Reimar! Es handelt ſich um unſer— um Dein Kind.“ In dem früh durchfurchten Geſicht des Mannes zuckte es, aber ſeine Haltung blieb ſteif und abweiſend. 19 7 „Was iſt's mit ihm? Iſt es krank?“ „Ja.— Und ich fürchte für ſein Leben, wenn ihm keine Möglichkeit gegeben wird, Dich wiederzuſehen.“ Willſt Du mir nicht vor allem ſagen, was ihm fehlt?“ „Die Aerzte wiſſen für ſeine Krankheit ſo wenig einen Namen als ein Heilmittel. Aber ſeit— ſeitdem Du ſork biſt, ſchwindet der Knabe dahin wie ein Schatten. Er hat keinen anderen Gedanken, als den an Dich. Und vor einigen Tagen, als ihn plötzlich ein Fieber befiel, verlangte er in ſeinen Delirien immer nur nach Dir. Zwar hat ſich ſein körperliches Befinden inzwiſchen wieder gebeſſert; aber ſeine Traurigkeit will nicht weichen, und ich zittere, daß ſich die Anfälle wiederholen könnten. Wenn Du nur ein einziges Mal kommen wollteſt— nur auf einen einzigen Tag!“! Der Doktor hatte ſein Geſicht längſt dem Fenſter zu⸗ gewendet. Schneidend ſcharf und beſtimmt aber klang ſeine Stimme: 80 „Nein!— Bitte den Profeſſor Martens, die Behand⸗ lung des Knaben zu übernehmen! Er wird dasfelbe und Beſſeres für ihn tun, als ich ſelbſt tun könnte. Mit meinem Beſuch wäre ihm jedenfalls nicht geholfen.“ „Profeſſor Martens ſieht ſchon ſeit Monaten faſt ktäglich nach ihm. Aber er hat keine Arznei gegen den Kummer, der das Kind verzehrt. 5 „Auch ich habe keine.— Als meine Verirrung Dir nach dem Geſetz der Menſchen ein Recht gab, mein Leben zu zerſtören, haſt Du Dich mit erbarmungsloſer Grauſam⸗ keit dieſes Rechtes bedient. Dein beleidigter Stolz gehoh »-mir auch noch das andere nehmen, was meinem Leben Licht und Wärme gegeben hatte— mein Kind! Die Richter haben Dir den Knaben zugeſprochen. Wenn Du ihn bis heute noch nicht lehren konnteſt, mich zu haſſen, vielleicht wird Dein Bemühen künftig von beſſerem Erfolg ſein. Und wenn Dich jetzt die Angſt um ſeine Geſundheit treibt, mir die Begegnung zu gewähren, die Du mir abſchlugſt, als ich Dich aus todwundem Herzen darum anflehte— was kümmert es mich! Ich bin ein weltflüchtiger Mann— für Euch ein Toter! Sag meinem Kurt, daß ich geſtorben ſei, und daß wir uns irgendwo wiederſehen werden, wenn auch er ſeinen Dornenweg hinter ſich hat. Das wird ihn beſſer neuer Trennung.“ „Soll das Dein letztes Wort ſein, Reimar— Dein un⸗ erſchüittterlicher Wille?“ „Ich ſoll alſo vergebens in Sturm und Wetter gekom⸗ men ſein?“ 5 haben, wenn Du Dir verbrin ſagen. Wohl!— Es iſt keinerlei Gemeinſchaft mehr zwiſchen Dir nicht nur, Dich von mir ſcheiden zu laſſen, Du mußteſt tröſten als ein Wiederſehen mit der nachfolgenden Qual N FN N FF Beſſerbewertung der Aktien nur langſam vor ſich geht, ſo iſt man berechtigt, den Anſchauungen der Beſitzer dieſer Werte zu folgen, daß eine Wiedergeneſung des wirtſchaftlichen Leben, wenn auch im langſamen Tempo eingetreten iſt. Wir haben vor einiger Zeit in unſerd Wochenbericht darauf hingel vieſen, daß der Be⸗ ſitzer von Chemiſchen Werten gut tut, 5 Papiere zu behalten, denn die Ku dieſer Werte mußte kommen. Auch auf anderen Gebieten ſchreitet die allgemeine Beſſerung, wenn auch etm 18 langſar f dafür ſind ebenfalls Veweiſe vorhanden: Die guten Be b d und Deutſch⸗ lends, ſowie hmen der deut⸗ ihren, welche auch beim Erwähnenswert ſind „welche größtenteils höhere ſind Pub he italiſtiſchen unter weiterem noch Maſchinenfabriker Notierungen erfuhren. Transportwerten iſt nur wenig zu berichten. Amerikaniſche recht l luſtlos im Einklang der ſchwankenden Haltung Newyorks. Oeſterreichiſche und Italieniſche ſtill. Prince Henri etwas reger gehandelt. Schiffahrtsaktien gut behauptet Paketſohrt borübergehend lebhafter auf die günſtigen Mitteilungen in der Generalverſammlung. Erfreulicher Weiſe erhielt ſich auch in dieſer Woche die feſte Haltung für unſere heimiſchen Werte. Regere Nachfrage beſtand für 3½ und Zproz. Reichsanleihen und Preußen. Ausländiſche Staatsanleihen hiel 1255 ſich ſehr ruhig, blieben aber gut behauptet. Japaner, Mexikaner und Griechen feſter. Ruſſenwerte vernach⸗ läſſigt. Türkenloſe mäßig ſchwächer. Stadtanleihen und Priori⸗ Von 185 täten ſowie Pfandbriefe ſind nur gering verändert. 2½proz. Stuhlw. Raab Grazer Anrechtsſcheine ſind auf lokale Kufe ſtärker gefragt. 14 An der Freitagsbörſe trat eine unerwartet 1 Haltung auf dem Montanmarkte ein. Bochumer einen e auf Gerüchte größerer Verkäufe für Wiener Ghönix 1915 Deutſch⸗ Luxemburger wurden ebenfalls Das Geſchäft war ruhig und die Tendenz der übrigen Gebiete reſerpiert, da man eine weitere Klärung des eng⸗ liſchen Geldmarktes abwarten will. Die Lohnbewegungen, ſowie die Ungewißheit über den Tariſvertrag im Baugewerbe gaben Anlaß zur Zurückhaltung. An der Abendbörſe konnten ſich die Kurſe wieder befeſtigen. Hervorzuheben iſt die weitere Steige⸗ rung der Bad. Anilinfabrik, welche gegen den Mittagskurs 8 Proz. Die Börſenwoche ſchloß Deviſen unverändert. anzogen und den Kurs bis 458 hob. gut erholt. Privat⸗Diskont 37/% Proz. Marktbericht. (Wochenbericht von Jonas Hoffmann.) Mangel an Landware hatte ein weiteres Anziehen der Preiſe von Weizen, Roggen und Hafer zur Folge. Auch Gerſte und Mais ſind feſter. Die Nachfrage für alle Getreideſorten hat ſich gehoben. Der Abſatz in Weizen und Roggenmehl iſt trotz der für die Müller verluſtbringenden Preiſe noch immer wenig befrie⸗ digend; die Käufer ſcheinen indes allmählich aus ihrer Zurückhal⸗ tung herauszutreten. Weizenkleie iſt unverändert. Tagespreiſe: Weizen bis 226 Mk., Roggen bis 165 Mk., Hafer in guter Beſchaffenheit bis 160 Mk. die 1000 Kg. Weizenmehl Nr. 000 ohne Sack bis 30 Mk., Roggenmehl ohne Sack bis 23.75 Mark die 100 Kg. Weizenkleie mit Sack bis.10 Mk. die 50 Kg. Der Markt für Rübölſaaten hat ſich nach ruhiger Eröffnung entſchieden befeſtigt. Die Kaufluſt für alle Sichten war eine rege und es fand zu anzichenden Pre iſen ein lebhaftes Geſchäft ſtatt. Die erſte Hand iſt mit Verkäufen für ſpätere Abladung zurückhal⸗ kend, da ſie den heutigen Preisſtand gegenüber allen übrigen Oel⸗ ſaaten für billig hält. Geringe Abladungen von Argentinien und permehrte Nachfrage ſeitens der Fabrikanten bewirkten eine wei⸗ tere erhebliche Preisſteigerung von Leinſaaten. Trotz der unge⸗ wöhnlich hohen Preiſe ſcheint die Aufwärtsbewegung ihr Ende noch nicht erreicht zu haben. Erdnüſſe ſind bei fehlendem Ange⸗ bote gleichfalls weiter im Werte geſtiegen. Die verſchiedenen Oel⸗ ſorten folgen der Rohware. Bei ſtarker Bedarfsfrage bewilligen ie Käufer ſchlank die weſentlich höheren Forderungen. Oelkuchen bleiben ſtill. Tagespreiſe bei Abnahme von Poſten: Rüböl ohne Faß bis 61 Mk. ab Neuß. Erdnußöl aus Coromandelnüſſen bis 66 Mk., aus Bombaynüſſen bis 70 Mk. ohne Faß ab Neuß, Leinöl ohne Faß bis 75 Mk. die 100 Kg. Fracht⸗Parität Geldern. Holländiſche Monatsſtatiſtik von Kaffee laut Aufgaben der.⸗H.⸗M. und der Mäkler. Während des abgelaufenen Monats verkehrte unſer Markt in ſehr ſtabiler Haltung. Das Abzugsgeſchäft war, wenn auch nicht lebhaft, ſo doch regelmäf g. Preiſe für Loco⸗ Santos, ſpeziell in der billigen Pr islage, haben neuerdings angezogen, und auch Abladungen von Santos auf Juli⸗ und Auguſt⸗Verſchiffung ſind lich i in den ger ingeren Sorten mehrfach ee worden. Die in dieſem Monat abge⸗ haltenen 2 Santos⸗Auktionen 975.⸗H.⸗M. liefen wiederum über Taxen. Die nächſte Santos⸗Auktion der.⸗H. M. wird am 12. April ſtattfinden. Java war nur beſchränkter Umſatz für Bedarf. Unſer Markt intereſſiert ſich mehr und mehr für zentralamerikaniſche Kaffees, und zwar nicht nu für den Landeskonſum, ſondern auch für den Export, und 5 haben ziemlich erhebliche Koſtfrachtabſchlüſſe in dieſen Sorten ſtattgefunden. Unſer Markt ſchließt auf Baſis von 427 0. für gut ordinär Java und 253 c. für good average Santos. Die Tageszufuhren vom 1. Juli a. p. bis 31. März 3 079000 Ballen in Rio und 10 889 000 Ballen in Santos, alſo zuſammen 13 968 000 B. gegen 11 488 000 Ballen im gleichen Zeitraum 1909. Es ſind alſo in dieſem Jahre 2480 000 Ballen mehr in die Statiſtik eingetreten als gleichzeitig in 1909. Die Statiſtik wird in den nächſten Monaten ſich weiterhin günſtig geſtalten. Das Angebot wirk⸗ lich guter brauchbarer Santos iſt nicht groß, da ein erheb⸗ licher Teil des Vorrates in Terminen feſtgelegt worden iſt. Man würde es deswegen gerne ſehen, daß demnächſt auch an unſerm Markt Valoriſations⸗Kaffee zum Verkäuf käme. Die Tendenz für den Artikel bleibt günſtig, und es machen ſich entſchiedene Anzeichen ſtärker auftretender Bedarfsfrage bemerkbar. Baumwolle. (Woczenbericht von Hornby Hemelrg, u. Co., Baumwollmäkle: in Liverpool.) [Die Firma macht keine Der Markt eröffnete geſtern früh nach den Oſterferien in eſter Haltung. Die anhaltend ungünſtige Witterung in Texos gab zu großen Käufen von neuer Ernte Anlaß und Kauforders krafen von allen Seiten ein. Entfernte Poſitionen waren in⸗ eſſen feſter als naße Termine. Jeder Tag iſt jetzt für die ne zeitliche von 15 und es ſeblt Termingeſchäfte für ihre eigene Rechnung.) Ernte von großer Wichtigkeit, denn nicht nur eine große, jetzt erklären, daß eine große wird. Die Induſtrielage in nicht an Stimmen, welche ſchon Ernte in Texas unmöglich ſein Mancheſter beſſert ſich auf und auch aus Amerika lauten die Nachrichten etwas beſſer. Die Nachfrage nach effektiver Ware war in unſerem Markte eine gute und auch die ſüdlichen Märkte halten ſich feſt. Ruſſiſcher Getreidemarktbericht. (Originalbericht des„Mannheimer General⸗Anzeigers“.) * Odeſſa, 16.(29.) März. Das Wetter blieb auch weiter in der letzten Woche trocken und froſtig und zwar überall im Lande. Nur ausgenommen an wenigen Orten, wo die Oberfläche beſonders Feuchtigkeit erfordert, iſt die Beſchaffenheit der Winterſaaten im all⸗ gemeinen im Südoſten befriedigend, wennſchon der letzte Bericht von Nikolaſeff Klagen von Froſtſchäden meldet.— Größere Aengſtlichkeit herrſcht im Südoſten und im Kaukaſus, wo die letzten Fröſte bedeutenden Schaden angerichtet zu haben ſcheinen. Im Innern und im Norden iſt die Vege⸗ tation noch zu weit zurück und man hört noch nichts über den Zuſtand der Winterſaaten. Die Frühjahrsfeldarbeit iſt faſt überall im vollen Gange und macht auch meiſtens gute Fortſchritte. Trotz des beſſeren Zuſtandes der Wege 10 die Zufuhren nur klein, wodurch ein feſterer Grundton wohl an den inneren wie an den Hafenplätzen hervorgerufen dülrde⸗ Ziemlich vermehrte Nachfrage vom Auslande be⸗ einflußte den Markt ebenfalls, doch hinderte die Steifheit der Verkäufer bisher das Geſchäft. Die Nachrichten über die Vorräte im Hinterlande von Roſtoff ſind widerf d einige ſind der Anſicht, daß bereits 75 Prozent der letzter Ernte auf den Markt gebracht ſind, andere berichten dagegen, daß noch gut die Hälfte der Ernte verblieben iſt. Jedenfalls iſt eine ſehr große Flotte von Dampfern für Roſtoff und Taganrog gechartert worden und 0 ätzt man die Zahl auf zirka 60 grol ße Dampfer, welche binnen kurzem dort landen werden. Die e der letzten W̃ Woche waren dagegen kleiner von 9 Rußland. Die Schiffahrt iſt in der letzten Woche von Roſtoff offiziell eröffnet worden und das Laden iſt bereits im vollen Gange. Unſer Markt verkehrt in der letzten Woche in ruhiger und ſtetiger Haltung. Die Lage hat ſich ſeit unſerem letzten Bericht wenig verändert. Das Geſchäft iſt andauernd äußerſt gering, da der Konſum in Deutſchland eine ſeit Monaten anhaltende Zurückhaltung bekundet, wie wir ſie in gleicher Weiſe ſeit einer Reihe von Jahren nicht geſehen haben. Argentinien iſt in den letzten Tagen mit billigerem Angebot am Markte, während Ruß⸗ land ſich ziemlich reſerviert verhält und die Forderungen vom Süden durchſchnittlich M. 177 für 10 Pud 5 Pfd. lauten. Die Saatenſtandsverhältniſſe in Europa ſind ſoweit günſtig. Dagegen lauten die Nachrichten aus Amerika widerſprechend und eine bekannte Spek kulantengruppe nimmt große Käufe per September vor. Welche Richtung die Pr 2 in nächſter Zeit haben wird, wird davon abhängen, ob ſich der Konſum in Europa ſtärker belebt, und wie die 7 ſtandsberichte weiter ulen werden. Soweit dürften, falls eben nicht neue Anregungen an den Markt treten, Verände⸗ rungen größerer Art nicht zu erwarten ſein. Weizen: Argentinien verkaufte 10 Pud mit Mark 170,50 und 10 Pud 5 mit M. 172. Nordrußland hat im Laufe der Woche einige Partien, ſofortige Abladung, mit M. 175 cif Hamburg verkauft und fordert jetzt M. 176—177 dafür, wozu allerdings noch nichts gehandelt wurde. Süd⸗ rußland iſt unter M. 177—178 für 10 Pud bis 10 Pud 5 nicht am Markte und zieht man daher den Plataweizen vor, der gleichſchwer, zirka 6 Mark billiger zu haben iſt. Roggen: Die Lage iſt unverändert. In Berlin ſollen zirka 15—20 000 Tons lagern, welche per 1. Mai dort auf Termin Verkäufe zur Andienung gelangen ſollen und daher dürfte an eine Preisſteigerung in dieſem Artikel nicht zu denken ſein, es ſei denn, daß die jungen Saaten ernſthaften Schaden erleiden. Wir notieren für 9 Pud 20/25 per alt M. 127. Gerſte iſt der einzige Artikel, in welchem noch ein ziemlich regelmäßiges Geſchäft ſtattfindet. Die Preiſe chtdaftken täglich in geringfügigem Maße. Es wurde ge⸗ handelt ladend⸗geladen zu M. 110,50, März alt und Mai zu M. 110 und ſchwimmend zu M. 111. ſüdruſſiſcher Ja., ladend⸗geladen, i in kleinen Quantitäten gehandelt worden. Ha er und Kleie unverändert. Leinſaat liegt ſehr feſt. Man könnte für gute Aproz. füdruffiſche Leinſaat auf Abladung in den nächſten Mongten M. erzielen, ein ſelten hoher Preis. P. A. * Nikolajeff, 13.(26.) März. Das Wetter blieb noch immer kalt mit ziemlichen Fröſten während der Nacht. Man hält dies Wetter jetzt für ungünſtig für die Saaten und es en ſich die Flnge Infolge des 0 0 Wetters und der Ruhe der vorwöchentlichen Märkte ſind die Zu⸗ fuhren 1 Woche weiter abgefallen. Es kamen an zirka 60 000 Tſchetw. Weizen, 7000 Tſchetw. Roggen und 30 000 Tſchetw. Gerſte ſowie 15 000 Tichetw. Hafer. Die Verkäufer ſind hier, nachdem ſie vor zwei Wochen ziemlich was verkauft hatten, zurückhaltender geworden und die Umſätze waren viel kleiner. Vom Kontinent iſt faſt gar keine Nachfrage und nur England kaufte kleine Partien Ulka à 38/3 ber 492 Qbs. cif Hull.— Ro ggen ſehr ſtille.— Für Gerſte war nach ſchweren Sorten beſſere Nachfrage. Marſeille kaufte etwas weißen Hafer. März ſt mit M. 117 Mannkheimer Handels⸗ und Marktberichte. Getreide. (Originalbericht des Mannheimer General⸗Anzeigers.)] Im abgelaufenen Monate war die Tendenz behauptet, da doch nunmehr beſtimmt angenommen werden muß, daß die argentiniſche Weizenernte dieſes Jahr ſowohl quantitativ als auch qualitativ weſentlich ſchlechter als die Ernten 1907 und 1908 iſt. Infolge dieſer Tatſache ſind die anderen Exportländer auch feſter. Die Vorräte in inländiſcher Ware ſind auch nicht mehr ſo groß. Hafer wenig Geſchäft in ausländiſcher Ware, da die Ernte in ganz Deutſchland ſehr groß war. Mais iſt preishaltend, da nicht mehr viel alte Ware da iſt, und die neuen Ernten erſt ſpäter zur Verſchiffung kommen. Die Maisernte 8 in e ca. 3 Wochen verſpätet ſein. tend. Am lebhafteſten war das Geſchäft verhältnismäßig in der ziemlich hoch, unwirtſchaftlichen Wir notieren Ende März: Laplata⸗Weizen, je nach Qualität, M. 24,50—23,75, ruſſ. Weizen, je nach Qualität, M. 24,25.—25,75, Landroggen M. 17,25, ruſſ. Hafer, je nach Qualität, M. 17,50—19, neuer Platahafer, April⸗Mai, M. 17, Futtergerſte M. 13,50—13,25, Laplatamais M. 16,50 per 100 Kg. brutto mit Sack. Sonſt alles per 100 Kg. netto ohne Sack, bahnfrei Mannheim⸗Ludwigshafen. Mühlenfabrikate. (Originalbericht des Mannheimer General-⸗Anzeigers.) E. Mannheim, 1. April. Bei ziemlich feſter Ten⸗ denz war das Mehlgeſchäft nach den Feiertagen nur mäßig belebt. Während die Abrufungen von allen Mehlſorten auf⸗ fallend ſtark blieben, kamen neue Abſchlüſſe von Weizen⸗ mehl nur in beſchränktem Maße zuſtande. Dieſelben dürf⸗ ten ſich jedoch demnächſt wieder mehren, da der Konſum ſich im April empiriſch zu vergrößern beginnt. Roggen⸗ mehl wurde zu gedrückten Preiſen etwas mehr dem Markt entnommen; größere Abſchlüſſe ließe ſich jedoch ebenfalls weniger verzeichnen. Von den Futterartikeln waren feine und grobe Weizen⸗ und Roggenkleie anhaltend beliebt, während die verſchiedenen Arten von Futtermehl noch keine Nehmer fanden. Kleievorräte ſind faſt nirgends anzutreffen. Heutige Notierungen: Weizenmehl No. M. 32,75, des⸗ gleichen No. 1 M. 31,25, desgleichen No. 3 M. 29,25, des⸗ gleichen No. 4 M. 26,25, Roggenmehl No. 0/1 M. 23,25, feine Weizenkleie M. 10,25, grobe Weizenkleie M. 11 Roggenkleie M. 10,75, Weizenfuttermehl M. 12,75, Gerſten⸗ futtermehl M. 13,25, Roggenfuttermehl M. 13,75. Alles per 100 Kilo brutto mit Sack, ab Mühle, zu den eee der„Vereinigung Süddeutſcher Handelsmühlen“. Süddeutſcher Obſtbericht. (Driginalbericht des„Mannheimer General⸗Anzeigers“) Aus Süddeutſchland, 1. April. Am füddeutſchen Obſtmarkt war der Verkehr in letzter Zeit nicht mehr ſehr bedeu⸗ Pfalz. Wenn auch die Umſätze daſelbſt keine großen waren, ſo befriedigte das Geſchäft in letzter Woche immer noch. Die Obſt⸗ preiſe ſind recht hohe. So wurden in Weiſenheim, Freinsheim, Dürkhein, Deidesheim, Neuſtadt, Speier, Frankenthal und Lud⸗ wigshaſen geringere Sorten Aepfel zu M..50—.75, beſſere zu M. 10.50—13, Tafeläpfel zu M. 14—24, gewöhnliche Sorte Birnen zu M.—10, beſſere zu M. 10.50—13.50, Tafelbirnen zu M. 14- 25, Zwergobſt zu M. 28—39, Baumnüſſe zu M. 28 bis 24.50 und Kaſtanien zu M. 15—15.50 der Zentner gehandt lt. Leder. (Driginalbericht des Mannheimer General⸗Anzeigers.) Das Geſchäft war ziemlich lebhaft. Hauptſächlich 80 reaux erzielten gute Umſätze. Boxcalf verkehrt etwas ruh Die Preiſe für Boxrcalf ſteigen ſtetig und ſind die Nor gering. Lackchevreaur wird mehr begehrt. bige erzielen zufriedenſtellende Umſätze. Rind⸗ und Roß! werden infolge der hohen Kalblederpveiſe reger geſucht Holz. dr 15 General⸗ ſchen übrig. He anderer Jahre iſ ſelbe diesmal nicht zufriedenſtellend, obgleich die Schiffsfrachten herabgeſetzt wurden. Nach dem Mittelrhein beträgt letztere für die 10000 Kilo Bretter, je nach Qualität nur M. 18.5 Die Vorräte ſind bei den Herſtellern infolge der erhöh duktion nicht unweſentlich geſtiegen. Wenn die Witterung trockene bleibt, kann bald mit dem Verſand nach den Sta plätzen begonnen werden. Das Angebot dürfte jedenfalle icht knapp werden. Augenblicklich ſind die Preiſe für Schnittwa en weil in genügend ausgetrockneter Ware Mangel beſteht und deshalb ſind die 100 Stück Bretter 1 1“ in Ausſchußqualität nicht unter M. 137—140 abgegebe den. Bauholz iſt jetzt mit Beginn der Bauſaiſon wie gefragt. Der Eingang von Aufträgen für dieſes gibt de werken, ausreichende e Infolgedeſſen konnte 9 1 15 in 55 1 8 die Reſultate die ungen. Wochenbericht über den Viehverkehr vom 29. März. bis 2. April. Der Rindermarkt war mittelmäßig beſchickt. trieb an Großvieh betrug 981 Stück. Der Han mittelmäßig. Preiſe pro 50 Kg. Schlachtgewich M. 74—82, Bullen(Farren) M. 62—70, Rinder bis 80, Kühe M. 50—74. 8 Auf dem Kälbermarkt ſtanden am 29. März 274 Stück, am 31. März 292 Stück aum 11 90 rkeh M. 95—110. 8 Auf dem Schweinemarkt ſtanden am 29. N Stück, am 30./31. März 889 Stück zum Verkaufe. Schlachtgewicht koſteten M. 69—70 bei mittlerem verkehr. Der Ferkelmarkt war mit 262 Stück beſchick war lebhaft. Pro Stück wurden M. 16—22 Geſchäftliches. Die beſtbekannte Gas⸗Badeofenfabrik Joh. Va b.., Remſcheid, hat ſoeben ihren neuen Haupt⸗Katalo an Vieke Wetbeſſe ungen und Neuheiten allbewährten Fabrikate bilden den Inhalt des eben als elegant und handlich gehaltenen Buches. Wie uns mitteilt, wird der Katalog allen Intereſſenten koſten portofrei überſandt, doch kann der Bezug der Apparate Vermittlung der Inſtallativnsgeſchäfte erſolgen. Die Neigung, namentlich in Küchenfragen, af brachten feſtzuhalten, wird der deutſchen Hausfrau Vorwurf gemacht. Und doch hat ſie auch ihr Gutes. nur das Gebiet der Küchenhil'smittel, auf dem faſt t ahmungen alteingeführter Fabrikate ſich überbieten, angeblich billigere Preiſe, ſei es durch Zugaben, Gu Verdient da die Hausfrau nicht vielmehr Lob die i 9 5 Sparſamkeit beim Bewährten bleibt? e bor Enttäuſchungen bewahrt. Die enkien t rer ihren hohen Lebensmittelpreiſen uſp. verbieten ja 4. Seite. General⸗Anzeiger. (Abendblatt.) Alle Sorten Koblen, Kols, erbitten an unser 8 Stadtkontor: D 4,(Planken) Telephon 1819 8 oder an unser 8 Mannheim, den 2. April 1910. Alußerordentl. leiſtungsf. Tapeten⸗ Manufaktur ſu t Empfehl.— entwed. derekt od. indirekt— ber der einſchl. Kundſch..Mannb. u. Süd. auteingeſ. Ver t. geg· hobe Prov. 2 Herren der 8 2 apezier-an be⸗ 8 0 vorzugt. Off. u. a. 8829 g. d. Exved ds. Bl. Hauptkontor und Lager:—p 5 dusthepafen. Fr. Lindenhof⸗ ſtraße 68. 27504 (bisher Wingenroth, Soherr Laufende Rechnungen mit und ohne Kreditgewährung. Provisionsfreie Scheeck-Rechnungen. 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