41 9 5 Badiſche Volkszeitung.) der Stadt und Volkablatt.) N 5 85 Wfennig monatt.„General⸗AGuzeiges eBadi che N—.— 1 eueſte Nachrichten aufſchlag M..48 pto Dudttal. Teleſon⸗Nunmmern: Einzel⸗Nummer 6 Pig⸗ Direktionu. Buchhaltung 144 58 Alnabtzängige Tage„ 0 Za ſera te. 9 gesgeitung. nahmen. Druckarbetten 14l Die Gotonel⸗Helle. 7 Geteſende und verbreitetſze Zeitung Taglich 2 Husgaben Eigene Redartiousbureaus Nebattlens Anbwürnge Jutegate. 0 in Mannheim und Umgebung.(egenο e, Sountag) in Berlin und Kaulsruhe. Grpeditton mtd Berlaglj⸗ —..—.tvrvrr nee eteeete-Mnsebese r bas Mettagsgat Mowdens J00 Uhe, ür bas Nlekblal Nacheztens 3 Uhe. ee * 5 5 Nr. 219. Samstag, 14. Mai 1910. *————— 1 Die heutige Mittagsausgabe umſaßt Nationalliberale Partei und 20 Seiten. Berlin, 14. Mai. Die Morgenblätter melden aus Lehrerwünſche im Schulgeſet 5—. Whbitehaven: Die vier Mann, die mit dem Teukerley⸗Rettungs⸗ Zur geſtrigen Annahme des Elementarunterrichtsgeſetzes apparat in die Grube ſtiegen, um einen letzten Rettungsverſuch in der zweiten badiſchen Kammer ſchreibt die Badiſſch Telegramme. zu machen, kehrten in früher Morgenſtunde ohne Erfolg zurück. Nationalliberale Korreſpondenz: 1 Zwei von ihnen hatten ſich bemüht, den dichten Qualm zu durch⸗„Wenn wir das von der 2. 1 55 nunmehr angenom 8 Die Eroberer der Lüfte. dringen, doch die furchtbare Hitze trieb ſie zurück. ee e a abe can wa e 47 8 0 r Entwurf einen en 3255 nen irr nach vo —!r! . OLondon, 14. Mai.[(Von unſerem Londoner Bureau). Schule bedeutet. 2 Stadt Breslau einzuladen und das oſtdeulſche Flugamt erſucht, Der Petersburger Vertreter der„Times“ erklärt, daß Japan Vom Standpunkte des Pädagogen aus hat der G 7 Vorbereitungen für eine Landung der beiden Luftſchiffe zu treffen, und Rußland zu der Ueberzeugung gekommen ſeien, daß ein entwurf in der Tat unleugbare und große Vorzüge, und di die auf dem Flugplatz Wilhelmsruh ſtattfinden ſoll. beſſeres Einverſtändnis oder ein endgültiges Uebereinkommen Schule und ihre Intereſſen betrachtend, darf betont werd Breslau, 13. Mai. Der Breslauer Aviatiker Friz! swiſchen den beiden Mächten für beide von großem Vorteil ſein daß die Großh, Regierung und die Schulkommiſſion Heidenreich hat geſtern mit einem Flugzeug eigener Kon⸗ würde und zwar ſowohl aus politiſchen, wie aus wirtſchaftlichen bn e bemüht haben, eine der Schule und ihren weſe 5 ſtruktion auf dem 200 Morgen großen Flugplatze Wilhelmsruh Gründen. Ein ſolches Abkommen ſei aber nicht zu erreichen, Daß 15 2555 n erſul 1 in einer Höhe von acht Metern einen großen geſchloſſenen ohne daß die Beilegung einer Reihe von Streitfällen erzielt wor⸗ nicht erfüllt werden aee. degt Snm 155 br 5 Rundflug erzielt. den wäre, die noch aus der Zeit des letzten Krieges herſtammen, zulänglichkeit alles Menſchlichen begründet, andererſeits in Der Völkerſtreit im Habsburger doch ſind dieſe Differenzen nur von geringer Bedeutung mit der dringend gebotenen Rückſichtnahme auf andere Verhälb⸗ 1*Wien, 18. Mai. Abgeordnetenhaus. Im weiteren] Ausnahme einer einzigen, welche durch die Scharterung eines niſſe unſeres Staatshaushaltes, Verhältniſſe, die um ſe — Verlauf der erſten Leſung der Geſchäftsordnungsreform warf der zu keiner Fraktion gehörige polniſche Demokrat Breiter dem Obmann des Polenklubs, Glombinski, vor, daß dieſer 1 aus perſönlichen Gründen ſeinen Einfluß zu Gunſten der i jüngſt erfolgten Berufung des Großinduſtriellen Wetzler in das 1 Herrenhaus ausgeübt habe; die Beſchuldigungen wurden von Glombinski in eingehender Weiſe widerlegt. Sodann übte der Obmann der Slawiſchen Union, Udrzal, abfällige Kritik an dem Verhalten des Präſidenten in der Breiter⸗Affäre, und erklärte, das gegenwärtige Regierungsſyſtem beſtehe in der Erhaltung einer deutſchen Minorität. Er warf den Deutſchen in — Böhmen vor, daß ſie die Tätigkeit des böhmiſchen Landtages lahmlegen und ſtets nach Deutſchland um Hilfe riefen, N aber nichts von der Gleichberechtigung der + Nationen wiſſen wollten. In weiterer Debatte, an der ſich hauptſächlich die Tſchechen beteiligten, wurde die Regierungs⸗ vorlage betreffend die endgültige Reform der Geſchäftsordnung dem Geſchäftsordnungsausſchuſſe überwieſen.— Die nächſte Sitzung findet am 18. Mai ſtatt. Gewitter und Sturm. * Prag, 13. Mai. Heute ging ein Wolkenbruch von Aſtündiger Dauer nieder, der mannigfache Schäden ſtiftete. Auf einem Feldweg der Umgebung Prags wurde der Ingenieur Czerny vom Blitz getötet. Der Regen dauert mit Unter⸗ brechungen fort. * Prag, 13. Mai. Hier ging ein ſchweres Gewitter nieder. Mehrere Straßen ſind überſckwemmt. An manchen Stellen wurde das Straßenpflaſter durch die Waſſermaſſen herausgewühlt. In der Heinrichskirche drang das Waſſer bis zum Hochalter vor. Der Bahnhof in Bubentſch iſt vollſtändig überſchwemmt.— Durch einen Blitzſchlag in die Oberleitung der elektriſchen Bahn entſtand eine Panik unter den Paſſagieren des Wagens. *Paris, 18. Mai. Von der Küſte, namentlich aus Lorient, Larochelle, Rochefort laufen Meldungen von andauernden Stürmen ein, die ſchweren Schaden verurſacht haben. — Eine Anzahl Bvote wurde an den Strand geworfen und zer⸗ — brochen. Mehrere Seeleute ſind ertrunken. Das Grubenunglück in Whitehaven. 4 OLondon, 14. Mai.(Von unſerem Londoner Bureau). Nachdem man bereits vorgeſtern alle Hoffnung aufgegeben hatte, die 136 in der Kohlengrube zu Whitehaven eingeſchloſſenen Berg⸗ lente zu retten, weil das Feuer in dieſer unter dem Meere ge⸗ legenen ſträflicherweiſe nur mit einem Ausgang verſehenen Grube mit ungebrochener Heftigkeit wütete und das Vordringen der IANuettungsmannſchaften verhinderte, wurde geſtern nach weiteren vergeblichen Rettungsverſuchen der Beſchluß gefaßt, die Grube zu vermauern, dadurch den Luftzutritt zu verhindern und das Fener zu erſticken. Darüber entſtand unter der Angehörigen der Opfer eine furchtbare Erregung, die ſich in verſchiedenen Ver⸗ 1 ſammlungen kundgab, welche geſtern abend abgehalten wurden. Die Bevölkerung nahm eine drohende Haltung an und ſtürmte den Bretterzann, den man um den Schachteingang gezogen hatte, nm Neugierige und Unberufene von der brennenden Grube fern zu halten. Die Polizei mußte einſchreiten und es gelang ihr nur nach vieler Mühe, die Ordnung und Ruhe wieder herzuſtellen. Spüt abends traf eine Anordnung des Miniſters des Junern Piller wurde in der Perſon des Hilfsarbeiters Allram verhaftet. ruſſiſchen Hoſpitalſchiffes durch Japan während des letzten Krieges entſtand. Der ruſſiſche Miniſter des Aeußern und der japaniſche Botſchafter in Petersburg werden demnöchſt die Ver⸗ handlungen wieder aufnehmen. Neues Erdbeben in Mittelamerika. OLondon, 14. Mai.(Von unſerem Londouer Bureau). Narchichten aus Newyork zufolge hat in Mittelamerika wieder ein ſtarkes Erdbeben ſtattgefunden, man weiß noch nicht wo, aber die Tatſache, daß die telegraphiſchen Verbindungen mit dem Innern von Coſta⸗Rica geſtern plötzlich unterbrochen wurden, deutet darauf hin, daß dieſe Republik wiederum von einem Erd⸗ beben heimgeſucht wurde. Der Thronwechſel in Großbritannfen. *London, 13. Mai. Die Königin Alexandra und die Kaiſerin⸗Witwe von Rußland werden an der Trauer⸗ prozeſſion, welche den Sarg des Königs vom Buckingham⸗Palaſt nach der Weſtminſterhalle geleiten wird, im Wagen teilnehmen und ebenſo an der Prozeſſion von Weſtminſterhall nach der Station Caddington.— Der Bau von Tribünen auf dem Wege der Prozeſſion vom Schloß nach der Weſtminſterhalle hat heute bereits begonnen.— Da die Kaſernen von London nicht aus⸗ reichen, um die zu den Trauerfeierlichkeiten nach der Hauptſtadt beorderten Truppen aufzunehmen, ſo wird der Hydepark in ein ungeheueres Militärlager verwandelt werden.— Der Sarg des Königs ſoll heute Abend nach der Ankunft des s Herzogs von Con⸗ naught verſiegelt werden. »London, 13. Mai. Der Herzog von Connaught traf mit ſeiner Familie heute nachmittag hier ein; er wurde vom König und der Königin am Bahnhofe empfangen. Die Kretafrage und der Aufſtand in Albanien. * Konſtantinopel, 13. Mai. An mehreren Orten wur⸗ den geſtern Verſammlungen abgehalten, in denen gegen die Eidesleiſtung der Kreter proteſtiert und die Wahrung dr türkiſchen Rechte mit Waffengewalt verlangt wurde, falls diplomatiſche Mittel nicht ausreichen ſollten. Saloniki, 13. Mai. In Resna GVilajet Monaſtir) fand eine aus allen Ortſchaften des Bezirkes beſchickte Proteſt⸗ verſammlung ſtatt. Der Großweſir und die Kammer wurden telegraphiſch verſtändigt, das albaniſche Volk werde aus eigener Initiative die Waffen ergreifen u. gegen die Griechengrenze ziehen, falls in der Kreta⸗Angelegenheit nicht innerhalb vier Tagen ſeitens der Regierung befriedigende Erklärungen vorliegen. Die Albanier würden ſelbſt ſich für die der Rechte der Türkei auf Kreta einſetzen. *** * Braunſchweig, 13. Mai. Die Strafkammer des Land⸗ gerichts verurteilte den Redakteur Wehmeyer des ſozialiſtiſchen Blattes„Volksfreund“ wegen Beleidigung des braunſchweigiſchen Landtages und der Polizeibehörde zu neun Monaten Achänsnis und zur Tragung der Koſten. Potsdam, 13. Mai. Prinz Adalbert begab ſich nach Kiel zurück, wo das Torpebobvot„S. 142“, deſſen Komman⸗ dant der Prinz iſt, nach der erwähnten leichten Havarie in⸗ zwiſchen ebenfalls eingetroffen iſt. Der Prinz befand ſich während des Unfalles nicht an Bord. * Wien, 13. Mai. Der Mörder der Proſtituierten zwingender waren, als ſie in das Gebiet des Finanzielle fielen, als ſie jenes Gebiet berührten, vor dem ſelbſt der beſte Wille und die zäheſte Energie ſich notgedrung beugen müſſen. In dieſer Tatſache iſt der Grund gegeben zu Per ſcheinung, daß man auf einer Seite dem Geſetzentwurf nu mit einem Gefühl gemif ſchter Freude und geg in dem Augenblick, da Schule als Vorteile zugewendet werden, ſich ſelbſt b0 ter und wie a werden muß, berech gegenüber ſieht: Die badiſche Lehrerſchaft, di Reform unſeres Volksſchulweſens die Gleichſtellu mittleren Beamten, d. h. die Einreihung in tarif glaubte endlich erreichen zu könmen. 0 Die nationalliberale Partei ſtand dieſer Lehrerfor ſympathiſcher gegenüber, ſie hielt dieſe Forderun innerlich ſo ſehr berechtigt, daß ſie ſogar geneigt der Einreihungsfrage die ganze Vor ſcheitern zu laſſen. Die Lehrer nehmen im Beamtenkörper eine Ausnahmeſtellung ein, die vo r ſchmerzlich und läſtig empfunden wird, und ihre Beſtrebunge dieſe Beläſtigung zu beſeitigen, kann ohne weiteres be ſtanden werden. Leider hat die Großh. Regierung, wie früher ſchon auch diesmal, dem Verlangen nach Einreihung, wie die formellen Antrag der nationalliberalen Fraktion zu druck gelangte, ein entſchiedenes„Unannehmbar“ entgege geſtellt und ſich eher zum Zurückziehen des ganzen Entwurfe als zu einem Nachgeben in dieſer für die bedeutungsvollen Frage bereit erklärt. Es ſeien die Gründe, welche die Regierung Stellung führten, hier nicht noch einmal eingehend ers Sie ſind zu bekannt, als daß es nötig wäre, mehr anzufü als die nationalliberalerſeits ſchon wie geäußerte Ueberzeugung, daß ſie einer ſtr 19 Prüfung nicht ſtandhalten können ſoll, um nur dies hervorzuheben, als Gem halten bleiben. Durch die Vollziehung der Ein die Regierung nun die Schule dieſes Charakters kleiden. Bei dieſer Stellungnahme wird überſehen, einer reinen Gemeindeſchule längſt nie geſprochen werden kann, und daß gerade der Geſetzentwurf in manchen Beziehungen, ſo z. B ſchneidung der Rechte der Gemeinde hinſi cilich + aufſicht, einen weiteren Schritt zur Staatsf kea bedeutet. 85 Wenn die nationalliberale Partei einerſeits—5 Gr der Regierung auch nicht zuſtimmen konnte, andererſeits c dennoch ihre Wünſche und Forderungen zurückſtellte und a dem Entwurf praktiſch mitarbeitete, ſo geſchah dies einma in Rückſicht auf die großen Fortſchritte, die d Entwurf für die Schule bietet, ferner mit Rückſicht ar breite Strömungen innerhalb der Lehrerſchaft die, bei allem prinzipiellen Feſthalten an dem Einreihungs gedanken, dennoch das Gute des Elementarunterrichtsgeſetze der Schule geſichert wiſſen wollten, ſei es auch unter Zur ſtellung jener Forderungen. Die nationalliberale Fra hat alſo die Wünſche der Lehrerſchaft zu den ihren gen und demgemäß gehandelt. Wenn jetzt aus Lehrerkreiſen Schultommiſſi würfe gemacht werden, wenn den Verfechtern reihungsgedankens unterſchoben wird, als ob ſic nötigen Energie hätten fehlen laſſen, ſo i Kritik dem Gang der Kommiſſions widerſprechend. Dieſe Kritiker ſollten ans London ein, worin aufgefordert wurde, die bereits aufge⸗ auer noch einmal einzureißen, und den Verſuch Er leate bereits ein Geſtändnis ab. gerechtfertiaten Beurteilun aur 2. Stite. Geuerel⸗Kuzeiger.(Mittagbla Mannheim, 14. Mat. tiven Prüfung des Geſetzentwurfes und ſeiner Vorteile für die Schule zuwenden. Nicht verſtändlich iſt auch die Haltung einzelner Lehrerkreiſe gegen den§ 39, 3, der einmal die automatiſche Regelung der Lehrergehälter vorſieht, gleich⸗ zeitig aber auch die Möglichkeit gibt, daß eine Neurege⸗ lung(Erhöhung) der Gehälter auch unabhängig von Gehaltsregulierungen der mittleren Beam⸗ ten erfolgen kann. Es iſt alſo dieſer Paragraph durchaus zu Gunſten der Lehrerſchaft getroffen und er ſtellt entſchieden einen weiteren Schritt zur Erlangung der Gleichſtellung und Einreihung dar. Was die Gehaltsſätze betrifft, ſo iſt aus einer dem Landtag vorgelegten tabellariſchen Zuſammenſtellung erſicht⸗ lich, daß der badiſche Lehrer durch das Elementarunterrichts⸗ geſetz zwar nicht die höchſten Gehaltsſätze aller deutſchen Staaten erklimmt(Preußen ſteht mit 3300 M. an der Spitze), daß er aber im Durchſchnitt der beſtbezahlte Lehrer ſein wird, eine Tatſache, die durch einige wenige Ausnahmen nicht ſonderlich berührt und beeinträchtigt wird. Die nationalliberale Partei freut ſich dieſer Beſſerſtellung unferer Lehrer, wenn ſchon nicht verkanut werden darf, daß ein Abſchluß auch durch dieſe Neuregelung cht erfolgt iſt. Handwerk und Neichsverſicherungs⸗ 8 ordnung. Der geſchäftsführende Ausſchuß des Deutſchen Hand⸗ rks⸗ und Gewerbekammertages hat auf ſeiner vor einigen igen ſtattgehabten Sitzung ſein äußerſtes Befremden dar⸗ über ausgeſprochen, daß der dem Reichstage vorgelegte Ent⸗ wurf einer Reichsverſicherungsordnung trotz der einmütigen blehnung, der der frühere Entwurf in den Kreiſen der ſelbſtändigen Erwerbszweige geſunden hat, in ſeinen Haupt⸗ punkten dieſem erſten Entwurfe entſpricht. Er wiederholte indeſſen ſeine den verbündeten Regierungen übermittelten Ab⸗ derungs⸗Vorſchläge in der beſtimmten Erwartung, daß der teichstag dieſen wohlbegründeten Bedenken eine den be⸗ rufenen Intereſſenvertretungen des Handwerks entſprechende Würdigung zuteil werden läßt. Arnbedingte Vorausſetzung für die Zuſtimmung zu dem euen Geſetzentwurfe bezeichnete der geſchäftsführende Aus⸗ uß die Berückſichtigung folgender Forderungen: 5 1. Der Vorſitzende der Krankenkaſſen⸗Organiſationen muß in jedem Falle dem Stande der ſelbſtändigen Gewerbe⸗ reibenden entnommen werden. 2. Die Halbierung der Stimmen iſt bei allen Abſtim⸗ mungen unbedingt zu gewährleiſten. Nur wenn dieſe Forderungen voll erfüllt werden, ver⸗ Deutſche Handwerks⸗ und Gewerbekammertag der ing der Beiträge für die Krankenverſicherung und terhin dem Geſetz überhaupt zuzuſtimmen. Er erwartet indeſſen mit Beſtimmtheit noch die Berück⸗ gung derjenigen Abänderungsvorſchläge, die bereits der deutſche Handwerks⸗ und Gewerbekammertag zu Königs⸗ otwendig erachtet hat, ſoweit dieſe Vorſchläge auf nen Entwurf noch zutreffen. Die Schaffung der Verſicherungs⸗ und Oberverſicherungs⸗ ämter betrachbete der geſchäftsführende Ausſchuß als ein er⸗ heblicher Eingriff in die Selbſtverwaltung. Sie würde der ſtatt erhofften Vereinfachung und Verbilligung des ſeitherigen zerfahrens dasſelbe nur erſchweren, verlangſamen und erheb⸗ ich verteuern. Die Errichtung einer derartigen neuen Behördenorgani⸗ tion bezeichnet er daher als unzuläſſig. Dagegen ſchlägt er vor, die unteren Verwaltungsbehörden eeſſer als bisher mit Beamten auszuſtatten, die ſich mit dem erſicherungsweſen praktiſch vertraut gemacht haben. Auch l den Schiedsgerichten, deren Vorſitz einem Verſicherungs⸗ er anzuvertrauen wäre, eine ſelbſtändige Stellung ein⸗ wurde weiter anerkannt, daß durch die Erweiterung iſes der Krankenverſicherung in der Form, daß die n⸗ und Krankenverſicherten dieſelben Perſonenkreiſe in bisher ſehr mißlich empfundener Zuſtand beſeitigt Das in dem Entwurfe vorgeſchlagene Verfahren bei Verſicherung der Hausgewerbetreibenden wurde als mbar bezeichnet. Die Errichtung von Innungskranken⸗ ſoll in jeder Weiſe erleichtert und gefördert werden. U den Innungsausſchüſſen und mehreren Innungen ſam die Errichtung von Innungskrankenkaſſen ge⸗ tet werden. Die Errichtung von Betriebskrankenkaſſen erſt einer Arbeiterzahl von mindeſtens 500 zu geſtatten, er⸗ cheint in Erwägung, daß die Mehrzahl dieſer Kaſſen unter Verſicherte beſitzt, trotzdem anerkannt gut arbeitet, als zu weit gegangen. Den organiſierten Aerzten gegen⸗ ſind ausreichende Kautelen zu ſchaffen; die freie Apothekenwahl iſt abzulehnen. FJalls die lokalen Verſicherungsämter eingeführt werden ſollten, gegen deren Errichtung der Deutſche Handwerks⸗ und Gewerbebammertag nochmals entſchieden proteſtiert, ſo wird jede Mitwirkung derſeſben an dem Rentenfeſtſetzungsverfahren ungeeignet abgelehnt. Daß der Entwurf eine weſentliche Beſſerung der gegenwärtig geltenden Beſtimmungen des 34 Gew.⸗Unf.⸗Verſ.⸗Geſ. darſtellt, wurde anerkannt, auch die Parogr. 741—747 des Entwurfs der wieder⸗ gedußerten Anſicht des Deutſchen Handwerks⸗ und Ge⸗ ertages, die Höhe des Reſervefonds nach dem alten 10% fache der Entſchädigungslaſt) wieder herzu⸗ nachgekommen iſt. Gegen die Erweiterungen rden trotz der Mehrbelaſtung Die Verſicherungspflicht der nicht gewähre. Renten ſind en, nur zu zahlen, wenn ale der deulſhen Die freiwillige Zuſatzverſicherung bei der Invaliden⸗Ver⸗ ſicherung wurde als zufriedenſtellende Löſung des Wunſches der ſelbſtändigen Handwerker nach Erlangung einer höheren Rente bezeichnet. Sie kann aber nur den Zweck erfüllen, wenn 1. mittels der projektierten Zuſatzverſicherung nicht nur für den Verſicherten, ſondern auch für ſeine Angehörigen geſorgt wird, 2. in keinem Falle eine Gegenleiſtung für gezahlte Beiträge ausbleibt, 3. die Zuſatzrente anſtatt erſt bei Eintritt der Invalidität, ſchon von einem beſtimmten Lebensalter ab gewährt wird. Der Ablehnung der Herabſetzung der Altersgrenze wurde im Intereſſe der ſonſt eintretenden Mehrbelaſtung in der Er⸗ wartung zugeſtimmt, daß die Reichsregierung dieſem Spar⸗ ſamkeitsprinzip in allen Zweigen der ſozialen Verſicherung nachkommen wird. Gegen die Einführung der Hinterbliebenen⸗ verſicherung wurde Einſpruch erhoben, falls die Arbeitgeber die Beiträge hierfür zur Hälfte mit tragen ſollen. Der Deutſche Handwerks⸗ und Gewerbekammertag behielt ſich vor, noch weitere Einwendungen gegen einzelne Sonder⸗ beſtimmungen zu erheben. * Politische Uebersicht. Mannheim, 14. Mai 1910. Zur Reichsverſicherungsordnung. Der Hauptausſchuß für die ſtaatliche Penſionsverſicherung der Privatangeſtellten erklärte auf ſeiner Würzburger Tagung die Erhaltung der freien Hilfskaſſen im Intereſſe der Privatangeſtellten für eine dringende Not⸗ wendigkeit, da die Orts⸗ und Landkrankenkaſſen dem Ver⸗ ſicherungsbedürfnis dieſer Angeſtellten auch nicht annähernd genügen können. Es iſt daher auf das entſchiedenſte allen Beſtimmungen der.⸗V.⸗O. zu widerſprechen, welche dieſe Kaſſen ungünſtiger behandeln, als die Betriebs⸗ und Innungs⸗ krankenkaſſen. Insbeſondere wendet ſich der Hauptausſchuß gegen die Beſtimmungen der§s 528, 530, 541(Rechtsform der Erſatz⸗ kaſſen, Aufnahmezwang und Verhältnis zu Krankenkaſſen), welche den Fortbeſtand der Kaſſen unmöglich machen und eine —— nichts gerechtfertigte Bereicherung der Ortskaſſen dar⸗ ſtellen. Es wurde namentlich die vom Entwurf vorgeſehene Bei⸗ tragsleiſtung der Arbeitgeber an die Pflichtkaſſen für ſolche Angeſtellte, die gar nicht dieſen Pflichtkaſſen, ſondern freien Hilfskaſſen angehören, als eine ganz unnötige Belaſtung der Arbeitgeber bezeichnet. Ferner legte der Hauptausſchuß Verwahrung ein gegen die im Entwurfe der.⸗V.⸗O. vorgeſchlagene Hälftelung der Beiträge zur Krankenverſicherung und die damit verbundene Einſchränkung des Anteils der Verſicherten an der Verwal⸗ tung ihrer Kaſſen. Zur Invalidenverſicherung faßte der Hauptausſchuß fol⸗ gende Entſchließung:„Der Hauptausſchuß ſieht in einer Ver⸗ beſſerung der Reichsinvalidenverſicherung keine Beeinträchti⸗ gung ſeiner beſonderen Wünſche, ſondern begrüßt ſie im In⸗ tereſſe der verſicherten Privatangeſtellten, ſoweit deren Ver⸗ ſicherungsbedingungen dadurch verbeſſert werden. Er be⸗ trachtet aber die Verbeſſerung der Reichsinvalidenverſicherung nicht als Erfüllung ſeiner beſonderen Wünſche für die Ver⸗ ſicherung der Privatangeſtellten in der Sonder⸗Zuſchußkaſſe.“ N + 8 5 9. — Sipzialdemokratie und Budget. Die 2. ſächſiſche Kammer nahm das Finanzgeſetz für 1910 und 1911 gegen die Stimmen der Sozialdemokraten an. Das Finanzgeſetz balanziert für jedes der beiden Jahre im ordent⸗ lichen Etat mit 369 079 363 Mark, im außerordentlichen mit M. 44 267 400. Der ſächſiſche Landtag iſt dann vom König im Thronſaal des Reſidenzſchloſſes mit einer Thronrede geſchloſſen worden, die mit Befriedigung der arbeitsreichen Tagung ge⸗ denkt und ihre Genugtuung darüber ausſpricht, daß neben der Erledigung des Staatsbudgets auch die übrigen Vorlagen der Regierung eine den Abſichten der Regierung entſprechende Faſſung gefunden hätten. — Die franzöſiſchen Zollerhöhungen. Der Arbeits⸗ ausſchurß der Mannheimer Ortsgruppe des Hanſa⸗Bundes hat nachſtehende Reſolution einſtimmig angenommen:„Im Hinblick auf die bedeutſamen Zoll⸗ erhöhungen, durch welche mehrere auswärtige Staaten neuer⸗ dings die deutſche Ausfuhr ſchwer geſchädigt haben, muß der Hanſa⸗Bund die beſtimmte Erwartung ausſprechen, daß die Reichsregierung künftighin bei der Wahrung der deutſchen Export⸗Intereſſen ein erhöhtes Maß von Umſicht und Tat⸗ kraft betätigt. Das rückſichtsloſe Vorgehen der franzöſiſchen Regierung, die ohne jede Uebergangsfriſt zwei Tage nach der Beſchlußfaſſung des Parlaments tief einſchneidende Zoll⸗ erhöhungen in Kraft ſetzte, nötigt zu der Forderung, daß gegenüber Staaten, die derart unſern(erport erſchweren oder gar unterbinden, auch das Deutſche Reich im Rahmen des geltenden Zollrechts ſeine Zollſätze in wirkſamer Weiſe erhöht.“ — Der Fall Wegelin. Die Nachricht von der Zurück⸗ nahme der Ausweiſung des Schweizers Wegelin wird in Straßburg mit gemiſchten Gefühlen aufgenommen. Die Rück⸗ nahme darf wohl als Erfolg der Vorſtellungen im Landes⸗ ausſchuſſe betrachtet werden, der eine neue Unterſuchung des Falles verlangte. Jedenfalls beweiſt die Verfügung das Be⸗ ſtreben der Regierung, Härten nach Möglichkeit zu vermeiden. — Der Hanſabund hat eine Abteilung zur Förderung der Intereſſen des gewerblichen Mittelſtandes gebildet. deren Aufgabe die Kreditorganiſation für den Mittelſtand, ins⸗ beſondere die Beleihungen offener Buchforderungen, bildet. — Die Koſten der Verſicherungsämter. Zur Ermittelung der Koſten, welche durch die Errichtung der Verſicherungsämter nach der Reichsverſicherungsordnung entſtehen würden, hat ſich eine Kommiſfion unter dem Vorſitz des Direktors der ſozial⸗ politiſchen Abteilung im Reichsamt des Innern nach der Rhein⸗ provinz begeben. Nach Pfingſten ſoll die Provinz Pommern be⸗ ſucht werden. —ů ů—— Rede des Abg. König zum Elementarunterrichtsgeſetz in der Zweiten Badiſchen Kammer am 12. Mai 19.0. (Schluß.) Es iſt dann weiter die Unterrichtszeit feſtgeſetzt. Das iſt natürlich ein wichtiger Faktor. Die Beſtimmung über die Unter⸗ richtszeit ſetzt ein Minimum von 16 bezw. 20 Stunden und ein Maximum von 32 Stunden in der Woche feſt. Das war ſchon bisher der Fall— aber es war im Wege der Verordnung ge⸗ regelt, jetzt iſt dieſe Regelung durch Geſetz getroffen worden. Es iſt dann im Unterrichtsplan vorgeſehen— und das iſt eine Neuheit von nicht zu unterſchätzender Bedeutung— daß für ge⸗ ringer begabte Schüler beſondere Hilfsklaſſen eingerichtet werden. Dieſe Hilfsklaſſen haben naturgemäß den Vorteil, daß die gerin⸗ ger begabten Schüler einen ihren Fähigkeiten und einen ihrer Eigenart entſprechenden Unterricht erhalten, ſodaß ſie dadurch mindeſtens das Wenige lernen, was ſie überhaupt lernen können, währenddem ſie nicht einmal das lernen können, wenn ſie mit den Anderen untermiſcht ſind, weil ſie dann eben eine individuelle Be⸗ handlung nicht erfahren können. Auf der anderen Seite ſind natürlich diejenigen Schulklaſſen, die vonn ſolchen Minderbegabten befreit werden, eher in der Lage, Fortſchritte zu erzielen als wenn die Minderbegabten immer hemmend unter ihnen bleiben. Nach den Mitteilungen der Regierung wird ungefähr 1 Prozent der ge⸗ ſamten Schülerzahl in dieſe Kategorie gehören. Es iſt dann wei⸗ ter vorgeſehen, daß dieſe Hilfsklaſſen an allen denjenigen Schu⸗ len, bei welchen mindeſtens 20 Schüler dieſer Art in Betracht kommen, obligatoriſch werden. Für körperlich gebrechliche Kinder und geiſtig gebrechliche Kinder ſind beſondere geeignete Einrichtungen vorgeſehen; näher beſchrieben ſind ſie nicht, die Art und Ausgeſtaltung dieſer Schul⸗ einrichtungen ſoll den örtlichen Bedürfniſſen, den örtlichen Ver⸗ hältniſſen und auch der Art der in Frage kommenden Kinder in freieſter Weiſe angepaßt werden können. Es iſt nahegelegen, hier an die Förderklaſſen“, welche das Mannheimer Schulſyſtem kennt, zu denken und ſie hier einzuführen. Unter Förderklaſſen im Sinne des Mann⸗ heimer Schulſyſtems ſind Klaſſen mit denjenigen Schülern zu ver⸗ ſtehen, welche die Schule ganz gut beſuchen können, welche aber durch Mangel an Fleiß und durch ſonſtige Umſtände eben nicht fortgeſchritten ſind; dieſe werden dann in eine Klaſſe zuſammen ge⸗ nommen. um ſie vorwärts zu bringen, daher der Name Förder⸗ klaſſe. Man bat aber davon abgeſehen, dieſe Förderklaſſen hier in den Rahmen der obligaten Schulordnung aufzunehmen, weil man es den Städten überlaſſen wollte, ſolche fakultativ einzufüh⸗ ren oder nicht einzuführen, zumal ja der Kommiſſion bekannt iſt, daß hinſichtlich dieſer Förderklaſſen eine Uebereinſtimmung der Meinungen nicht beſteht. Eine wichtige Frage iſt die der Vorbereitung der Volksſchullehrer. In dieſer Hinſicht iſt unſer Geſetz ſehr frei gedacht. Wer Volksſchullehrer werden will, kann ſich vorbe⸗ reiten wo er will und wie er will, er hat ſich nur die nötige Biſ⸗ dung zu erwerben und ein Examen abzulegen. Es werden— ſo heißt es im Geſetze—„zur Erleichterung dieſer Ausbildung“ Schullehrerſeminare gehalten. Es war nun ein Wunſch der Lehrer, dieſe Freiheit durch die Beſtimmung zu beſchränken, daß nur derjenige in ein Schul⸗ lehrerſeminar aufgenommen werden kann, welcher das Reiſe⸗ zeugnis einer Mittelſchule bis zur Oberſekunda erworben hat. Die Kommiſſion hat dieſen Vorſchlag abgelehnt. Sie war der Meinung, daß durch eine ſolche Regulierung die Leute aus länd⸗ lichen Kreiſen von dem Beſuch der Lehrerſeminare ferngehalten würden. Denn dieſe werden nicht leicht in die Lage kommen, die Mittelſchule bis Unterſekunda zu beſuchen, und wenn ſie ſie be⸗ ſuchen, werden ſie ſich dann vielleicht nicht dazu entſchließen, in die Lehrerſeminarien einzutreten. Nun hat man aber in der Kommiſſion den allergrößten Wert darauf gelegt, daß wie bisher ſchon in weitem Umfange gerade auch aus ländlichen Kreiſen Elemente kommen, die ſich als Volksſchullehrer ausbilden laſſen wollen. Denn das werden dann diejenigen ſein, welche dann wieder gerne in die Schule auf dem Lande hinausgehen, welche gerne dort bleiben, welche Verſtändnis für die ländlichen Verhält⸗ niſſe und für die ländliche Bevölkerung haben(Sehr richtig! von mehreren Seiten). Mit Rückſicht darauf hat man dieſen Vorſchlag abgelehnt. Was nun die Stellung der Lehrer anlangt, ſo ſind dieſelben Beamte, und zwar erlangen ſie die Beamteneigenſchaft durch die Anſtellung als Hauptlehrer. Im Sinne unſerer VBeamtengeſetz⸗ gebung ſind ſie mittlere Beamte. Das Geſetz macht zwiſchen Hauptlehrer und Hauptlehrerinnen, wenn dieſe angeſtellt ſind, in dieſer Hinſicht keinen Unterſchied; eine Hauptlehrerin, die ange⸗ ſtellt, iſt ebenſo Beamte, wie der Hauptlehrer Beamter iſt, und zwar ſind die beide mittlere Beamte. Bei der Regulierung der Bezüge treten dann Unterſchiede zwiſchen Hauptlehrer und Haupt⸗ lehrerinnen ein, wie ſie überhaupt der ganzen Gehaltsordnung entſprechen. Eine wichtige Frage, die in der Kommiſſion bald im Vorder⸗ grund der Erörterung ſtand, war gegeben durch den geſtellten Antrag, die Lehrer in den Gehaltstarif einzureihen. Die Begründung dieſes Antrages war eine ſehr einfache und von ſelbſt gegebene. Man ſagt: Die Lehrer ſind nach dem Geſetze Beamte, das ſteht im Geſetz; ſie ſind mittlere Beamte; ergo weil ſie Beamte ſind, ſind ſie auch in den Bezügen ſo zu halten wie die anderen Beamten; wenn ſie nicht ſo behandelt werden, ſo tritt dem Lehrer gegenüber eine Differenzierung ein, er wird als Be⸗ amter anders behandelt denn andere Beamte und aus dieſer ganzen Behandlung des Lehrers im Elementarunterrichtsgeſetz und namentlich bei der Regelung ſeiner Bezüge ergeben ſich für ihn große Nachteile: er kommt immer erſt hintennach, vielfach bleibt er auch hinter demjenigen zurück, was die anderen bekommen, und jede Gehaltsregulierung der Beamten hat in der Folge im⸗ merhin eine gewiſſe Räſonnanz. Ich will nicht ſagen der Unzu⸗ friedenheit, aber eine gewiſſe unbehagliche Stimmung, weil ja damit in der Regel eine Steuererhöhung zuſammenhängt. Und nun(ſagen die Lehrer) immer, wenn das geſchehen iſt, dann kom⸗ men wir nach und dann lädt ſich der Unwille in verſtärktem Maße auf uns ab. Das alles(wird geſagt) wäre beſeitigt, wenn wir in den Gehaltstarif eingereiht würden. Dieſe Gründe ſind in der Kommiſſion vertreten worden. Die Regierung nahm gegenüber dieſem Antrag einen ableh⸗ nenden Standpunkt ein. Die Regierung erklärte durch den Herrn Staatsminiſter, daß ſie es ablehne, die Lehrer in den Gehaltstarif einzureihen. Die Schule ſei Gemeindeanſtalt und ſie ſolle es bleiben, ſie habe ſich hiſtoriſch ſo entwickelt und bewäßrt, und es EFFCCCCCCFCCC Iand Schule. dadurch daß die Gemeinde an der Sckhule Auen Seueral⸗Auzeiger.(Mittagblarr.) nehme, an ihr intereſſiert werde, fortzubeſtehen. Es wurde ſel⸗ dens der Regierung auch ausgeführt, daß eine Einreihung der Lehrer in den Gehaltstarif ſchließlich einen weiteren Schritt auf dem Wege der Verſtaatlichung der Volksſchule bilden würde. Die Regierung wolle aber die Volksſchule nicht verſtaatlichen, ſondern als Gemeindeanſtalt beſtehen laſſen, und in letzter Linie ſpreche bier auch der Koſtenpunkt mit. Es wurde mitgeteilt, daß nach den Ausweiſungen vom Jahre 1906 der geſamte Schulaufwand für die Volksſchule im Lande Baden rund 16 Millionen betragen hahe. Davon ſind bezahlt worden aus Staatsmitteln rund 45 Millionen, von den Städten der Städteordnung rund 5 Mil⸗ lionen und von den Gemeinden, alſo denjenigen, die nicht zu den Städten der Städteordnung gehören, ungefähr 65 Millionen. Es würde das, wenn der Staat alles zu tragen hätte, eine ganz bedeutende Mehrbelaſtung des Staates darſtellen, im Jahre 1906 nach dieſen Ziffern eine Mehrbelaſtung von über 11 Millionen. Meine Herren! Das iſt eine Ziffer, die ſehr zu denken gibt. Es iſt ſodann ſeitens der Regierung weiter ausgeführt wor⸗ den: weil nun das Schulweſen in dieſer eigenartigen Weiſe ge⸗ regelt ſei. ſo nehmen auch die Lehrer als Beamte eine Mittelſtel. lung ein, ſie ſind teils Staatsbeamte und teils Gemeindebeamte, und das kommt namentlich bei den Lehrern an den Schulen der Städte der Städteordnung zum Ausdruck. Die Lehrer an den Schulen der Städte der Städteordnung werden gar nicht von der Regierung angeſtellt, ſondern vom Stadtrat, und ſie werden aus⸗ ſchließlich von der Stadt bezahlt. Es würde nun ſehr ſchwierig ſein, führte der Vertreter der Regierung aus, dieſe Lehrer in den Ge⸗ haltstarif einzureihen. Im übrigen würde die Regierung dadurch, daß ſie es ablehne, die Lehrer in den Gehaltstarif einzureihen, den Lehrern durchaus keine Unfreundlichkeit entgegenbringen; im Gegenteil, betonte der Herr Staatsminiſter, die Regierung habe bei feder Gelegenheit den Lehrern bewieſen, daß ſie bei Regulie⸗ rung ihrer Bezüge in ſehr liberaler Weiſe verfahre. Auch die jetzine Vorlage ſei eine liberale Behandlung der Lehrer bezüglich ihver Gehälter. Auch ſeien die Lehrer durchaus nicht ſo ſchlecht geſtellt, wie ſie es darſtellen, weil ſie ja bis zu einem hohen Pro⸗ zenkſatz in den Schulen der Städte der Städteordnung Verwen⸗ dang finden. in welchen weit höhere Bezüge nach den Statuten der Städte bezahlt würden, als der geſetzliche Gehalt nach dem Ele⸗ nrentarunterrichtsgeſetz beträgt. Würden nun die Lehrer in den Gehaltstarif eingereiht werden, führte der Herr Staatsminiſter aus, und würden ſie dadurch reine Beamte ſein, ſo ſei vielleicht mit der Möglichkeit zu rechnen, daß die Städte in weniger weitem Umfange als bisher dazu übergehen, den Lehrern Zulagen zu ihren Gehältern zu geben. Auch hätten die Lehrer freie Dienſt⸗ wohnung. und ſie hätten noch ſonſt Vorteile ihrer Sonderſtellung, die ihnen verloren gehen könnten, wenn ſie in den Gehaltstarif In der Kommiſſion wurde unter Betonung all derjenigen Gründe, die ich angeführt habe und die man gegen die Gründe der Regierung anführen kann, verſucht, die Einreihung der Lehrer in den Gehaltstarif durchzuſetzen. Die endgültige Erklärung der Regierung war: die Einreihung der Lehrer in den Gehaltstarif wärd abgelehnt; lieber ſcheitert das ganze Schulgeſetz, als daß die Regierung ſich dazu entſchließt, dem Antrage der Lehrer um Auf⸗ naßhme in den Gehaltstarif ſtattzugeben. Die Kommiſſion ſtand nun in dieſer Situation vor der ganz ficheren Unmöglichkeit, die Einreihung der Lehrer in den Ge⸗ haltstarif zu erzwingen, ſie befand ſich aber in der Möglichkeit, den Lehrern Aufbeſſerungen ihrer Gehälter zu verſchaffen, in der Möglichkeit, die ſonſtige Stellung der Lehrer und Lehrerinnen zu berbeſſern, und weiter in der Möglichkeit, ſehr weitgehende, für die Schule ſehr nützliche Einrichtungen zu ſchaffen. Aus dieſen Erwägungen heraus iſt die Kommiſſion dann einſtimmig zu der Entſchließung gekommen, das Elementarunterrichtsgeſetz zuſtande zu bringen und den Lehrern diejenige Gehaltsaufbeſſe⸗ rung zuzuweiſen, welche die Regierungsvorlage ihnen bringen will und darauf zu verzichten, den Antrag auf Einreihung in den Gehaltstarif weiter zu verſolgen. Das war nach meinem Da⸗ ſürhalten nicht bloß das in dieſer Situation einzig Mögliche, ſon⸗ dern es war auch das einzig Vernünftige für die Schule und für die Lehrer. Es iſt mir ſehr wohl bekannt, daß es ſchwer iſt, ich will ſagen: unmöglich iſt, ein Geſetz zu machen, das alle zufrieden ſtellt. Eine gewiſſe Unzufriedenheit muß man auf ſich nehmen. Wir können hier weiter nichts tun als unſere Schuldigkeit, und die haben wir im borliegenden Falle nach beſtem Wiſſen und Gewiſſen getan, und ich möchte bier an den Gerechtigkeitsſinn derjenigen appellie⸗ ren, die es angeht, ſich das zu überlegen, und dann werden ſie zur Ueberzeugung kommen, daß unſererſeits in der Kommiſſion das⸗ jenige geſchehen ift, gerade auch im Intereſſe der Lehrer, was chehen konnte. 155 Was nun den Gehalt ſelber angeht, ſo iſt der An⸗ fangsgehalt auf 1600 Mk. und der Höchſtgehalt auf 3200 Ml. feſt⸗ geſetzt. Bisher hal der Anfangsgehalt 1500 Mk. und der Höchſt⸗ gehalt 2800 Mk. betragen. Der Höchſtgehalt wird jetzt durch 10 Zulagen in 20 Jahren erreicht. Bisher wurde der Höchſt⸗ gehalt durch 8 Zulagen in 23 Jahren erreicht. Es iſt ſeitens der Regietung eine vergleichende Darſtellung gegeben worden über die Bezüge der Lehrer in Baden nach dem Vorſchlage der Regierung und die Bezüge der Lehrer in anderen Staaten. Der Maximalgehalt des badiſchen Lehrers von 3200 Mk. wird nur durch den Gehalt von 3300 Mk. übertroffen, der in Preußen be⸗ zahlt wird. Er übereſtigt aber die Gehälter in allen anderen deutſchen Bundesſtaaten um 2 bis 800 Mk. Um 800 Mi. iſt der badiſche Lehrer beiſpielsweiſe beſſer geſtellt als der benachbarte württembergiſche Lehrer. Der Lehrer erhält nun dieſen Gehalt in dem Höchſtbetrage von 3200 Mk. er erhält freie Wohnung. Wenn er erſter Lehrer it erhält er eine Dienſtzulage von 1 bis 200 Mk. Ferner erhält der Lehrer Vergütung für die Ueberſtunden, er erhält Vergütung für den Fortbildungsunterricht. Außerdem hat der Lehrer einen Rechtsanſpruch darauf, daß ihm die ſogen. Schlalter pachtweiſe zu einem recht billigen, angemeſſenen Pachtzins ftberlaſſen werden. Die Kommiſſion hat ihrerſeits veranlaßt, daß zu dem§8 39 des Geſetzes, der eben dieſe Gehaltsbezüge regelt, ein Zuſatz be⸗ ſchloſſen werde derart, daß bei künftigen Aufbeſſerungen der mittleren Beamten ohne weiteres auch eine Aufbeſſerung der Hehrer eintreten ſolle. Man wollte verhindern, daß die Lehrer immer wie früher, wie man ſagt in ihrer Gehalts reviſion nach⸗ hinkten, und man wollte in dieſer Hinſicht ihre Hoffnungen, die berechtigt ſind, ſicherſtellen. Man wollte durch die Beſtimmung nicht etwa ſagen(das muß ich hier ausdrücklich hervorheben), daß die Lehrer Gehaltsaufbeſſerungen nicht ſollen bekommen können, wenn die mittleren Beamten nicht auch aufgebeſſert werden kön⸗ nen. Es bleibt der Regierung unbenommen, die Lehrer aufzubeſ. Ern, deren Gehälter zu jeder Zeit zu regeln, wie ſie glaubt, daß 1 zwiſchen 50 und 70 Prozent bewegt. Alſo die Belaſtung der Ge⸗ ben wieſen darauf hin, daß die Gemeinden auf dem Lande ohne⸗ dies ja durch das Schulgeſetz manche Laſten bekommen, daß ſie minder leiſtungsfähig ſeien, und daß es eine ſchwere die Verhältniſſe dies rechtfertigen. Es iſt nur beſtimmt, daß die Regulierung der Lehrergehälter durch deren Erhöhung eintreten muß, wenn die Gehälter der mittleren Beamten erhöht werden. Die Beſtimmung iſt alſo ausſchließlich zugunſten der Lehrer ge⸗ tvoffen. Es ſind dann Uebergangsbeſtimmungen gegeben, wonach diejenigen Lehrer, die z. Zt. in Dienſt ſind, eine außer⸗ ordentliche Zulage erhalten auf 1. Januar ds. Is. von 100 Mark. Die Zulagen nach dem alten Geſetz werden abgerechnet auf 1. Januar. Vom 1. Januar an beginnt überhaupt der neue Ge⸗ haltstarif mit ſeinen Zulagen und ſeinen Friſten. Zu Gunſten der älteren Lehrer iſt eine Beſtimmung aufgenommen worden, und zwar dahingehend, daß Lehrer mit 40 Dienſtjahren in den Höchſtgehalt einrücken ſollen, daß dieſe Lehrer nicht allzulange warten müſſen, bis ſie den Höchſtgehalt haben. Es kommen nach Mitteilung der Regierung im ganzen 34 Lehrer in Betracht. Dieſe Beſtimmung bildet eine Ausnahme und ſteht im Wider⸗ ſpruch mit denjenigen, daß beſtimmt worden iſt beim Beamten⸗ geſetz. Die Kommiſſion war ſich deſſen wohl bewußt, daß ſie hier eine Ausnahme macht in einem Falle, wo bei früheren Gehalts⸗ regulierungen dasſelbe gewollt aber abegelehnt habe. Man hat aber in dieſem Falle die Ausnahme deshalb gemacht, weil die Kom⸗ miſſion ſich bewußt war, daß gerade dieſe älteren Lehrer früher unter exzeptionell ungünſtiger Verhältniſſe gelebt haben, exzeptio⸗ nell ungünſtig an ſich ſowohl, als namentlich auch im Vergleich mit den anderen mittleren Beamten. Deshalb hielt es die Kom⸗ miſſion für gerechtſertigt, dieſe Lehrer nach 40 Dienſtjahren in den Höchſtgehalt einrücken zu laſſen. Ich komme nun zu einem Abſchnitt, welcher im Geſetze einen breiten Raum einnimmt und für die Bevölkerung großes Intereſſe haben wird, nämlich zur Aufbringung des Schulaufwandes. Der Schul⸗ aufwand wird, um das gleich vorauszuſchicken, don den Städten der Städteordnung allein aufgebracht. Der Schulaufwand fſür die anderen Schulen wird aufgebracht teils von den Gemeinden allein oder dem Staate allein, oder von beiden Gemeinden ge⸗ meinſam. und die Leiſtungen, welche zu bewirken ſind für Gehälter und Bezüge ſonſtiger Art, bezahlt teilts der Staat, teils bezahlt ſie die Gemeinde. Die Schule iſt Gemeindeanſtalt. Deshalb hat die Gemeinde zu ſtellen das Schulgebäude, ſie hat dasſelbe zu unterhalten; ſie hat zu ſtellen die Wohnung des Lehrers. Der Staat zahlt die Gehälter der Hauptlehrer und Unterlehrer und er zahlt die Hinterbliebenenverſorgungsbeträge. Weil nun der Staat dieſe Beträge zahlt, die ſich in ſehr hohe Summen hinein⸗ belaufen, deshalb erhebt er von den Gemeinden Beiträge, das ſind die Gemeindebeiträge. Dieſe ſind geregelt durch J 52 des Ge⸗ ſetzes. Weil nun die Leiſtungen des Staates ganz bedeutend anwachſen dadurch, daß die Gehälter der Hauptlehrer in die Höhe geſetzt werden, deshalb tritt der Staat in dieſer Regie⸗ rungsvorlage auch an die Gemeinden heran mit der Anforderung, die Gemeindebeiträge zu erhöhen. Sie werden aus der Vorlage erſehen daß in§ 52 vier Ortsklaſſen gebildet ſind, wonach je nach der Ortsklaſſe eine Gemeinde für einen Hauptlehrer zu zahlen hat nach den bisherigen Sätzen 850 bis 1200 Mk. Die Regierungs⸗ vorlage hat nun vorgeſehen, eine Erhöhung eintreten zu laſſen dahin, datz der Mindeſtbetrag 950 Mk. und dann in entſprechenden Stufen nach oben bis zu 1350 Mk. betragen ſoll. Es iſt in der Kommiſſjon gerade dieſer Punkt, die Erhöhung der Gemeindebei⸗ träge für die Hauptlehrer bekämpft worden, und zwar waren es namentlich die Vertreter mehr ländlicher Intereſſen. Dieſel⸗ Härte ſei für diefe Gemeinden, dieſe Mehrkoſten aufzubringen. Es konnte durchaus nicht verkannt werden, daß eine Mehrbelaſtung der Ge⸗ meinden eintritt; auch wurde durchaus anerkannt, daß mancher Gemeinde es vielleicht nicht leicht fallen wird, den Mehrbetrag aufzubringen. Allein man hielt dennoch den von der Regierung gemachten Vorſchlag der Erhöhung bezüglich der Beiträge für die Hauptlehrer für angemeſſen und hat dieſelben deshalb angenom⸗ men. Es war zu erwägen, daß die Schulen der Städte der Städteordnung ganz allein von den Städten beſtritten werden: es cwar zu erwägen, daß der Staat zu den Schulen, die nicht in den Städten der Städteordnung ſind, ganz erhebliche Beiträge leiſtet, und daß die Einwohner der Städte der Städteordnung als Steuerzahler auf dieſe Weiſe ganz bedeutend noch einmal dazu beitragen, die Koſten der Schule auf dem Lande zu beſtreiten. Alſo die Einwohner der Städte der Städteordnung werden dop⸗ pelt in Anſpruch genommen für die Schulen: Ihre eigenen Schu⸗ len müſſen ſie allein bezahlen und als Steuerzahler des Lendes haben ſie bedeutend mitzutragen an den Koſten der Schulen auf dem Lande. Es ſoll hier durchaus kein Gegenſatz angedeutet wer⸗ den zwiſchen Stadt und Land. Ich würde das für einen Fehler halten. Nach meiner Anſicht iſt in all dieſen Fragen, wo die Intereſſen zwiſchen Stadt und Land ſich zuwider laufen, niemals ein Gegenſatz zwiſchen Stadt und Land zu konſtruieren, wohl aber darf man abwägen: Was ſpricht beim Ausgleich der widerſtreiten⸗ don Intereſſen für die Intereſſen des einen und des andern, und was ſpricht in vorliegendem Falle an Billigkeitsgründen für den einen und fär den andern. Lediglich in dieſer Richtung hat hier ein Abwägen der verſchiedenen Gründe ſtattgefunden. Nach Mitteilung der Regierung beziffort ſich der Geſamtaufwand für die Hauptlehrer und Unterlehrer in den Jahren 1910/11 auf 7170000 Mk. Der Anteil des Staates hieran, alſo was der Staat bezahlt, beträgt 4368000 Mk. Die Gemeinden zahlen 2802 000 Mk. Es iſt alſo im Verhältnis zur Geſamtleiſtung für die Schulen der Gemeinden die Leiſtung des Staates eine gan; beträchtlich größere als diejenige der Gemeinden ſelbſt. Der Mehraufwand, der durch die Novelle, durch die Erhöhung der Lehrergehälter eintritt, belaſtet nach der uns gegebenen ziffer⸗ mäßigen Aufmachung den Staat mit einem Mehr von 989 000 Mark und die Gemeinden mit einem Mehr von 214000 Mk. Ich muß ſagen, wenn zu dem hohen Aufwand, den der Staat ja bis⸗ her ſchon getragen hat und den ich vorhin genannt habe, der Staat einen Mehraufwond übernimmt von 989 000 Mk., ſo iſt es wirklich kein unbilliges Verlangen, daß die Gemeinden, um de⸗za Schulen es ſich handelt, an dieſem Mehraufwand partizipieren mit einem Mehr von 214000 Mk. Es war dann die Regierung in der Lage nachzuweiſen, daß überhaupt das Entgegenkommen des Staates gegenüber den Schulen der Gemeinden ein fortgeſetzt liberaleres geweſen iſt in dem im Sinne, daß der Staat ſortgeſetzt mehr Laſten auf ſich ge⸗ nommen und die Gemeinden forlgeſetzt von den Laſten efreit habe. Es hat der Herr Miniſter ausgeführt, daß heute je nach der Ortsklaſſe der Anteil der Gemeindebeiträge zu den Schulkyſten zwiſchen 39 und 55 Prozent beträgt; alles andere krägt der(taat. Noch im Jahre 1892 habe dieſe Belaſtung der Gemeinden ſſch allein aufzubringen. Alſo eine Gemeinde, die Gemeindezwecke 40 Pfg. Umlage hat, braucht den Schulaufwand aufzubringen, ſondern der ge über. 8 2 einem entſprechend höheren Beilrage von—4 Pfg. be lung dahin führen kann, daß wenigſtens in ganz große meinden in den Mindeſt- und Höchſtzahlen iſt ſeit 1892 von 50 bis 70 Prozent herabgeſunken auf 39 bis 55 Prozenk. Dem⸗ entſprechend iſt natürlich die Belaſtung des Staates geſtiegen. Es ſoll nicht verkannt werden, daß das ja ſeine guten Gründe hat. Ich will auch, um vollſtändig zu ſein, noch weiter hinzufügen, daß mit dieſen Ziffern die Leiſtungen des Staates für die Volk ſchulen auf dem Lande noch nicht erſchöpft ſind. Es iſt ja in das Budget dieſes Jahres ein Betrag von 500 000 Mark auf⸗ genommen als Unterſtützung für bedürftige Gemeinden bei Schulhausbauten. Es iſt ein Akt der Lohalität, und ent⸗ ſpricht auch meiner gerechten Beurteilung der Dinge, wenn ich da noch hinzufüge, daß mit dieſen Ziffern allein das Rechnungsber⸗ hältnis ia noch nicht gemacht iſt, ich wollte überhaupt kein Konto⸗ korrent aufmachen zwiſchen Stadt und Land mit Soll und Haben, ſondern das waren nur Ziffern, damit man verſteht, warum die Kommiſſion geglaubt hat, es bei der Erhöhung, wie die Regierung ſie vorgeſchlagen hat, billigerweiſe belaſſen zu ſollen. Ich ſagen, und das iſt mit Recht von den ländlichen Vertretern hervor gehoben worden, die Städte haben von den Einrichtungen Staates in vielen Fällen ſehr viel mehr als die Landgemein ſie haben alle Staatsanſtalten, die Mittel⸗ und die Hochſchulen ſind in den Städten, und ſie bringen beſondere Vorteile; wen auch die Landbevölkerung daran partizipiert, ſo liegt doch durkg dieſe Anſtalten und die ſonſtigen Staatseinrichtungen zweifello ein großer Vorteil auf der Seite der Städte gegenüber dem Laf und das mußte in dieſem Zuſammenhang berückſichtigt werde⸗ Es hat nun die Kommiſſion erwogen, wie in dieſer Sache eine richtige Löſung zu finden wäre. Es war der Antrag geſtellt worden, die Erhöhung für die Unterlehrer zu ſtreichen und ſie ganz dem Staat zu belaſſen. Die Kommiſſion hat nach lange⸗ Verhandlungen einſtimmig dem zugeſtimmt, weil man inſom eine Entlaſtung der Gemeinde für gerechtfertigt erachtet hak, wurde aber auch der Antrag geſtellt, die Erhöhung der Gemeinde beiträge für die Hauptlehrer abzulehnen, oder ſie wenigſtens au die Hälfte zu ermäßigen. Aus den Gründen, wie ich ſie J vorgeführt habe, m.., iſt man dahin gekommen, dieſe Ab rungsanträge abzulehnen, und dem Vorſchlage der Regierung er in der gedruckten Regierungsvorlage ſich befindet, zuzuſtim⸗ men. Es mag ſein, daß die eine oder die andere Gemeinde dur die erhöhte Schuldenlaſt in ihrer finanziellen Haushaltung bedrückt wird, aber es iſt im Geſetz in weitgehendem Maße, un das muß ich hier ganz beſonders betonen, ein Korrektiy dadurch gegeben, daß eben Gemeinden, welchen die Aufbringung des S⸗ aufwandes beſonders ſchwer fällt, Staatsbeiträge erhalten, gerade das Inſtitut des Staatsbeitrages iſt in der Novelle wi früher in außerordentlich liberalem Sinne geregelt, in der Sinne, daß der Staat in weitgehendem Maße den Ger entgegenkommt. Der Staatsbeitrag beſteht darin, daß der Staat den Ge meinden für die Beſtreitung des Schulaufwandes gewiſſe Beiträg⸗ gibt, wenn die finanziellen Verhältniſſe der Gemeinde dies ne dem Geſetze möglich oder notwendig machen. Ich will gleie hier bemerken, einen Staatsbeitrag können niemals erhalten d Städte der Städteordnung und die Städte mit mehr als 60 Einwohnern. Es ſind alſo nur die Gemeinden unter 6000 Einwohner in der Lage, einen Staatsbeitrag zu bekommen. Nun iſt im Geſetz beſtimmt, daß eine Gemeinde, die bereits 40 Pfg Umlage vom Hundert für die anderen Angelegenheiten, nicht für die Schule,— erhebt, nicht verpflichtet iſt, den Schul⸗ Feerner haben wir die Beſtimmung, daß kein pflichtet iſt, zur Beſtreitung des Schulaufwandes m⸗ Umlage zu erheben; ſoweit der Schulaufwand durch nicht gedeckt wird, geht er glatt auf den Staat übe jenigen Gemeinden, die nicht ohnedies ſchon 40 Pfennig erheben, haben bis zu 10 Pfg. Umlage zu erheben, um de aufwand aufzubringen. daß die Gemeinden, je nach d ile ihrer Umlage für ſonſtige Gemeindezwecke verpflichtet find, Schulzwecke eine Umlage von—9 Pfg. zu erheben, und inſo durch dieſe Umlage von—9 Pfg. der Schulaufwand nich deckt wird, tritt eben wiederum der Staatsbeitrag ein. Es iſt im Geſetz weiter vorgeſehen, daß für beſondere bedürf⸗ tige Gemeinden, für welche alſo dieſe Skaſa vielleicht noch zu hart ſein könnte, eine Ermäßigung von—4 Pfg. eintreten lann. A dererſeits hat der Staat in ſeinem Intereſſe ein Korrektiv hinei geſetzt, inſofern wieder heſonders leiſtungsfähige Gemeinden laſet den können 35 Nach den Mitteilungen der Regierung erhalten z. Gemeinden Staatsbeiträge. Nach dem Voranſchlag fi beträgt die Summe dieſer Staatsbeiträge im ganzen Es iſt dann beſtimmt,— das will ich hier nux ſt dieſe Gemeindebeiträge und dieſe Staatsbeſträge jährige Friſten durch die Staatsregierung feſtgeſetzt werde gewiſſen Vorausſetzungen kann während dieſer Friſt oo⸗ ren eine Abänderung eintreten. Es iſt dann eine Uebergangsbeſtimmung gekroffen Erhöhung der Gemeindebeiträge für lehrer nicht fofort in vollem Umfange eintritt, ſon zum Jahre 1914 hinausgeſchoben wird mit Stufen gon Prozent, weil man annimmt, daß dementſprechend da für die Lehrergehälter, die im Geſetz eine Erhöhn die ſtaatliche Erhöhung eingetreten ſein wird. Ich komme nun mit einigen kurzen Bemerkungen zu de Schulen der Städteordnung. Ich wiederhole, daß die Städte der Städteordnung ihren Schulaufwand ganz allein beſtreiten haben. Für das Jahr 1906 war derſelbe ange mit 5 057 600 Mk. Nun finden wir ja gerade auf dem Gle des großſtädtiſchen Schulweſens eine Entwicklung, daß die Se in die Hunderte bon Klaſſen hinein wachſen, und da nun! Schulen ein großes Gebilde ſind innerhalb des ſtz er meinweſens, ſo ſehen wir naturgemäß hier diejenige Flöch welchem ſich der Kampf, der Gegenſatz zwiſchen Staat und und der Kampf um die Herrſchaft über die Schule bollzi i weilen haben wir noch die Schulhoheit des Staates auch Schulen der Städte der Städteordnung. Ob einſtens 952 die Schulen lediglich ſtädtiſche Anſtalten werden, if Zukunft. Heute haben wir die Schulhoheit des S ate daneben iſt in weitgehendem Maße den beſon der Städte Rückſicht getragen worden. Es i und wird immer ſchwierig ſein, eine befried 4. Seite. beiderſeitigen Befugniſſe zu finden, allein die Grenzlinie, die wir unter Mitwirkung der Regierung in dieſer Nopelle gezogen baben, ſollte nach meinem Dafürhalten eine ſein, welche Staat und Städte befriedigt. Es iſt den Städten das Recht eingeräumt, daß die Hauptlehrer ernannt werden vom Stadtrat, der Ober⸗ ſchulrat hat lediglich eine Beſtallung. Den Städten iſt es anheim egeben, die Bezüge und die ſonſtigen Dienſtverhältniſſe der Lehrer durch Ortsſtatut abweichend vom Geſetz zu regeln, wobei die Ab⸗ weichung natürlich nur dahin geht, daß ſie beſſer geſtellt werden als nach dem Geſetz. Der Stadtrat hat die Schulpflege und die niſche Schulaufſicht, jedoch übt er die Schulpflege nicht ſelbſt aus. ſondern er übt ſie aus durch die Schulkommiſſion. Die Schulkommiſſion ſetzt ſich nach dem Ortsſtatut zuſammen, und es fſind hier auch in weitgehendem Maße die Frauen zugezogen. Die chultechniſche Aufſicht wird ausgeübt durch den Schulrektor, den Stadtſchulrat. Der Stadtſchulrat(das muß ich hier ganz beſon⸗ ders betonen] übt dieſe Schulaufſicht aus nicht im Namen der Schulkommiſſion, ſondern im Namen des Stadtrates, er iſt Man⸗ tar des Stadtrates, aber der Schulrektor, der Stadtſchulrat iſt cht ſtädtiſcher Beamte, er iſt Staatsbeamter und bleibt Staats⸗ eamter, er unterſteht ausſchließlich der Disziplinargewalt des daates. Dieſer Schulrektor iſt nun gedacht als die Spitze eines ußſtädtiſchen Volksſchulweſens. Ihm zur Seite ſtehen als Ge⸗ ülfen Rektoren und an der Spitze der einzelnen Abteilungen in den Städten die Oberlehrer. Durch dieſes Inſtitut nun— an r Spitze der Stadtſchulrat, dann die nötige Anzahl von Rek⸗ ren und in den einzelnen Schulen die Oberlehrer— ſoll die ltechniſche Aufſicht ausgeübt werden und ſie kann auf dieſe Weiſe ausgeübt werden. Namentlich iſt es ihr möglich, je nach Andpachſen der Schulen die Gliederung zu erweitern. Aber ber dem ganzen ſteht als Organ der Staatsaufſicht das Kreis⸗ chulamt: denn auch die ſtädtiſchen Schulen unterliegen der Auf⸗ cht des Staates. Es iſt dann vorgeſehen, daß, da doch ein ſtän⸗ diges Organ einer Gemeindeverwaltung, an der Spitze einer oßen Schule ſteht, auf ihn auch einzelne Befugniſſe des Kreis⸗ chulamtes ſollen übertragen werden dürfen. Nun komme ich zum letzten Teile des Geſetzes, zur Rege⸗ ng der nichtſtaatlichen Lehr⸗ und Erziehungs⸗ alten. Es ſind hier Regelungen getroffen über Anſtalten, zum Teil ja gar nicht in das Gebiet der Volksſchule gehören. 8 Geſetz unterſcheidet zwiſchen Lehranſtalten und Erziehungs⸗ tulten. Der Begriff der Erziehungsanſtalt iſt im Regierungs⸗ ericht näher präziſiert und es wird dort ausgeführt, daß unter ehranſtalten verſtanden ſind ſolche Anſtalten, die einen Erſatz für e durch ſtaatliche Anſtalten zu vermittelnde Ausbildung gewäh⸗ oder in einzelnen Fächern eine ſchulmäßige Ausbildung bieten llen. Erziehungsanſtalten ſind eben Anſtalten, die mehr päus⸗ che Pflege Penſionäre, haben, Penſionate und dergl. Und ſt gerade dieſer Teil der Regierungsvorlage ſehr frei gedacht usgebildet. Es ſind die Lehranſtalten genehmigungspflichtig, heißt, ſie können nur errichtet werden mit Genehmigung der erung, wenn ſie diejenigen Unterrichtszweige verfolgen, die Geſetze näher beſtimmt ſind. Wenn ſie dieſe Zweige nicht ver⸗ n, genügt eine Anzeige, die vorgeſchrieben iſt; ebenſo iſt ledig⸗ ine Anzeige vorgeſchrieben bei Erziehungsanſtalten und auch ieſen nur in gewiſſen Fällen, nämlich dann, wenn ſie Kinder u ſchulpflichtigen Alter aufnehmen und wenn ſie eine icge Verpflegung von Schülern haben, welche öffentliche An⸗ alten beſuchen. Es iſt ſodann im Geſetz beſeitigt der Unterſchied zwiſchen vhyſiſchen Perſonen und zwiſchen Korporationen. Dieſe d durchaus gleich geſtellt. Eine Ausnahme iſt nur gemacht durch en§ 114 des Entwurfs, welcher beſtimmt:„Kirchlichen Kopora⸗ ionen und Stiftungen iſt die Errichtung von Lehr⸗ und Er⸗ ſungsanſtalten nur aufgrund eines beſonderen Geſetzes ge⸗ tattet.“ Es iſt ſeitens des Zentrums beantragt worden, dieſe ſeſtimmung zu ſtreichen. Sie iſt nicht neu, ſie beſteht ſeit dem hre 1868. Der Vertreter des Zentrums führte aus: Das ſei usnabmegeſetz. es ſei verletzend für die Katholiken und unge⸗ auch ſeien durchaus in beutiger Zeit die Zuſtände nicht ſolche, e Beſtrebungen der katholiſchen Kirche nicht ſolche, daß ſie olches Ausnahmegeſetz rechtfertigen könnten; ſollte aber das Veſetz nicht abgeändert werden können durch Streichung dieſer lusnahmebeſtimmung, ſo möge wenigſtens beſtimmt werden: Die Errichtung von Lehranſtalten durch kirchliche Korporationen Stiftungen bedarf der Staatsgenebmigung“; auch in letzterem ürden die kirchlichen Korporationen immer noch unter re Kautelen geſtellt als die anderen, bei denen z. T. eine aung nicht notwendig ſei, z. T. nur eine Anzeige und nicht ſe. Es wurde in der Kommiſſion ſeitens der Negie⸗ ausgeführt. daß dieſe Beſtimmung aus dem Jahre 1868 ne, es babe damals die Regierungsvorlage dahin gelautet, Korporationen ohne Unterſchied, alſo auch die kirchlichen Kor⸗ onen und Stiftungen Lehranſtalten und Erziehungsanſtal⸗ der zweiten Kammer jedoch ſei damals der Standpunkt vertreten worden, daß Korporationen die Errichtung von Lehr⸗ und Er⸗ ziehungsanſtalten nicht geſtattet werden könne, geſtattet werden könne die Errichtung ſolcher Anſtalten nur phyſiſchen Perſonen, deshalb ſei der Vorſchlag der Regierung damals nicht Geſetz ge⸗ worden in der zweiten Kammer, es ſei dagegen in der Erſten Kammer dem Geſetz dann diejenige Faſſung gegeben worden, die es jetzt habe, und dieſe Faſſung habe nachher auch die zweite Kammer gut geheißen. Die Regierung erklärte: wenn beide Kammern beſchließen, den§ 114, der eben ein Geſetz für die Errichtung ſolcher Lehranſtalten verlangt, aufzuheben, ihn zu er⸗ ſetzen durch die vom Zentrum beantragte Beſtimmung, daß die Errichtung ſolcher Anſtalten der Staatsgenehmigung bedürfe, ſo würde die Regierung dadurch eine ſchwere Verantwortung bekom⸗ men, wobei die Schwere der Verantwortung nicht allein liegt in der Annahme des abgeänderten Geſetzes, ſondern die Schwere der Verantwortung der Regierung würde hauptſächlich liegen ſpäter bei der Durchführung des Geſetzes, da, wo ſie in der Lage ſich befindet, gegenüber Geſuchen die Genehmigung zu erteilen oder nicht zu erteilen. Aber es erklärte die Regierung, bei aller Ueberſicht über dier beſtehenden Schwierigkeiten werde die Regie⸗ rung nicht davor zurückſchrecken, dieſe Verantwortung zu tragen. In der Kommiſſion kam man dazu, den Antrag des Zentrums ab⸗ zulehnen und das Geſetz beizubehalten, wie es vorgeſchlagen iſt und wie es früher war. Es hat(das muß ich hier bemerken) in der Kommiſſion wohl bei keinem Mitgliede hierbei beſtimmend ein unfreundlicher Gedanke bewirkt gegenüber der katholiſchen Kirche.(Lachen im Zentrum.) M.., wir haben in Baden die Schulhoheit des Staates eingeführt, wir haben in Baden ferner eingeführt, daß die unter der Schulhoheit des Staates ſtehende Schule eine ſimultane ſei. Wenn es nun zugelaſſen wird, daß Schulen ſich bilden, die nicht unter der Hoheit des Staates ſtehen, dann iſt eben die Schulhoheit des Staates eingeſchränkt, und wenn neben der Simultanſchule konfeſſionelle Schulen entſtehen, dann iſt eben das Prinzip der Simultanſchule durchbrochen.(Sehr rich⸗ tigl links.] Und nun, m.., iſt die Sache doch ſo: Die Errich⸗ tung von Schulen iſt ja kein Unternehmen, das gewinnbringend iſt, kein Unternehmen, das den Anreiz bietet wie irgend ein an⸗ deres Unternehmen auf gewerblichem Gebiet. Derjenige, der eine Schule an Stelle der Volksſchule errichtet, will etwas anderes als Geld, er verfolgt andere Ziele. Dieſe Ziele verfolgt naturgemäß die Kirche, und das gereicht ihr durchaus nicht zur Unehre, und die Kirche iſt auch diejenige, die die Mittel dazu hat, eine ſolche Schule zu errichten. Deshalb droht für denjenigen, welcher An⸗ hänger der ſtaatlichen Schulhoheit iſt, welcher Anhänger der Si⸗ multanſchule iſt, gerade von dieſer Seite die Gefahr, und das war der Grund, warum man geſagt hat, daß das durch Geſetz geſchützt werden ſoll die Schulhoheit; die Simultanſchule ſoll auch geſetzlich geſchützt ſein gegen die Errichtung von konfeſſionellen Schulen auf Umwegen.(Sehr richtig! links). Aus dieſem Grunde allein, m. H, iſt die Beſtimmung beibehalten worden.(Abg. Röſch: Sehr gut! Heiterkeit rechts). Es iſt von gewiſſer Seite, m.., gerade um dieſe Beſtimmung des Charakters einer Ausnahmebeſtimmung zu entkleiden, angeregt worden, die Beſtimmung abzuändern, wonach auch andere Korporationen, nicht bloß kirchliche Korpo⸗ rationen. Schulen und Erziehungsanſtalten errichten dürfen nur auf Grund eines Geſetzes. Allein, m.., dieſer Vorſchlag war unannehmbar, unannehmbar für die Kommiſſion und unannehm⸗ bar für die Regierung, weil dadurch eine ganze Reihe von Ver⸗ anſtaltungen auf rein charitativer Grundlage unmöglich gemacht worden wäre, inſofern, als man zu deren Errichtung erſt ein Geſetz hätte ſchaffen müſſen. Nach Mitteilung der Regierung kommen im ganzen zur Zeit 31 ſolche Anſtalten in Betracht, und die meiſten ſind Rettungsanſtalten oder Erziehungsanſtalten für Waiſenkinder und körperlich oder geiſtig ſchwache Kinder. Es war nicht angängig, für dieſe wohltätigen charitativen Anſtalten, die der Volksſchule niemals eine Konkurrenz bilden werden und bil⸗ den wollen, ein Ausnahmegeſetz zu ſchaffen, und man hat es des⸗ halb abgelehnt. dem Abänderungsantrage ſtattzugeben. Ich verlaſſe nunmehr dieſen Punkt. Er iſt in der Abſtim⸗ mung ja bekanntlich mit der Majorität der Stimmen der Kom⸗ miſſion angenommen worden. An den Abſatz 1 des§ 114 reiht ſich der Abſetz 2. Er be⸗ ſtimmt: Mitgliedern eines religiösſen Ordens oder einer ordens⸗ ähnlichen Kongregation iſt jede Lehrwirkſamkeit an Lehranſtalten im Großberzogtum unterſagt.“ In der Kommiſſion wurde das abgeändert. Das Wort„unterſagt“ ſchien zu ſcharf und auch gar nicht notwendig. Es ſchien durchaus genügend, wenn beſtimmt würde, daß Mitgliedern eines religiöſen Ordens die Lehrtötigkeit ermöalicht iſt wenn die Regierung dieſe zuläßt, alſo die Geneh⸗ migung dazu erteilt. Dieſer Vorſchlag fand in der Kommiſſion Annahme. Man hat das Geſetz in dieſem Falle gemildert: prak⸗ (Luiſe: Bozeng Zajic.) An⸗ Anfang 7½ glücklichſte „Car⸗ 19.():„Kabale und Liebe“. ng 7 Uhr.— Freitag, 20.():„Die drei Pintos“. Uhr.— Samstag, 21.(O: Zum erſten Male:„Die (.: Reiter.) Anfang 8 Uhr.— Sonntag, 22.(): 5 Zuniga: Egem.) Anfang 7 Uhr.— In Vorbe reitung ſich: Opern etc.: 23. Mai Pofſtillon von Lonjumeau“ „„Lohengrin“, 27.„Der fidele Bauer“(Gaſtſpiel Kon⸗ „ 29. Matincse: Guſtav Mahler,„Figaros Hochzeit s Erzählungen“;„Die Granate(zum erſten Male: e„Suſannens Geheimnis!(zum erſten Male: „Die Großherzogin von Gerolſtein“(zum erſten Bodanzky). Schauſpiele etc.: 24. Mai„Das Herodes und Mariamne“, 26.„Die beiden Reichen⸗ N ch Daſtſpiel: Konrad Dreher), 28.„Die glücklichſte Male: Reiter), 29. Jägerblut“(N. Th. Gaſt⸗ reher), 30.„Der dunkle Punkt“(.⸗V.);„Don euer(zum erſten Male: Reiter),„Die Kron⸗ zum erſten Male: Intendant). Theater.(Spielplan.) Sonntag, 15. Mati: ‚Nachtlager *(.: Huth.) Anfang 8 Uhr.— Montag, 16.:„Theo⸗ Anfang 8 Uhr.— Sonntag, 22.:„Theodore u. Co.“. Kuußt. Von unſerem beſteus bekannten einheimiſchen edrich Häckel erſchienen ſoeben„Sechs Stücke er& Hefte à 2% im Süddeutſchen Muſikverlag in moderner Harmoniſation und melodiſche Sinienführung. günſtigen (Joſé: Vogelſtrom. Escamillo: Bahling. Micaslla: Gran⸗ druck.„Capriccietto“ intereſſiert durch hübſche motiviſche Arbeit. Heft 11 enthält„Souvenir“ und ein Impromptu in D⸗dur, Heft III ein „Präludium“ in Gis⸗moll und„Fantaſte“ in A⸗dur, Werke, welche neben den oben erwähnten Eigenſchaften geiſtreiche Modulationen und prächtige Steigerungen aufweiſen und daher bei gutem Vortrag von beſter Wirkung ſind. Mufikverein Ladenburg. Der 6. Muſik⸗Abend des Ver⸗ eins, welcher im Saale des Bahnhofhotels ſtattfand, war gleich den früheren ſehr gut beſucht. Das Programm brachte reiche Abwechs⸗ kung und war gediegen zuſammengeſtellt. Neben Haydn, der durch verſchiedene Sätze aus der 6. Symphonie vertreten war, hörten wir die„Tancred⸗Ouverture“ von Roſſini, ſowie diejenige a. d. Oper „Titus von Mozart, Meyerbeer mit dem Krönungsmarſch a. d. „Prophet“ und Wagners„Lohengrin⸗Phantaſie“ vervollſtändigten die orcheſtralen Leiſtungen. Unzweifelhaft wird uns der Muſik⸗ Verein unter ſeiner zielbewußten Leitung durch Herrn Hertel noch manchen muſikaliſchen Genuß bereiten und ihm, ſowie allen astiv Mitwirkenden neue Freunde zuführen. In die ſoliſtiſchen Darbietungen teilten ſich: Frau Direktor Thon und Frl. Antz Leuner, ſowie die Herren Rettinger, Blum und Hein⸗ rich. Frau Direktor Thon ſang mit gutklingender Mezsoſopran⸗ ſtimme„Er iſt's“ von. H. Wolf und die Hallenarie der Eliſabeth aus Tannhäuſer, ſpäter Lieder von Giordani und Meyer⸗Hellmund mit Violinbegleitung. Sie fand damit reichen Beifall, wofür ſie mit einer Zugabe dankte. Sehr gut war die Klavierbegleitung von Frau M. Gſtatter. Frl. Any Leuner, mit reichem Beifall empfangen, ſang Lieder von A. v. Fielitz. Mendelsſohn und Hum⸗ perdinck. Die ſehr begabte junge Sängerin erhielt auf dem gleichen Podium ihre Feuertaufe. Deshalb iſt begreiflich, daß das Publi⸗ kum ihr beſonderes Intereſſe zuwandte. Ueber die Fortſchritte berrſchte nur eine Stimme des Lobes. Aus ihren Liedern ſprach Seele und Natürlichkeit, gepaart mit geſunder Tonbildung, die namentlich ihrer Schule(A. Hieber Mannheim) Ehre machte. Dem ſtürmiſchen Beifall dankte ſie mit einer reizenden Zugabe„Liebesſehnſucht“ von Wernicke. Mitglied des Mann⸗ heimer Hoftheaters. Frl. Benz begleitete ſehr dezent und mit vielem Verſtändnis. Mit gleichem Erfolg wurden die Cellovorträge des Herrn Rettinger, von Frl. Leuner recht duftig begleitet, Mannheim. 14. Mai. tiſch iſt es ja wohl wie früher, nur iſt der Ausdruck ein freund⸗ licherer gegenüber den Ordenleuten, als er bisher im Geſetze ſtand. Und nun, m.., komme ich zum Schluß. Es wurde bei der Abſtimmung über das ganze Geſetz das Geſetz von der großen Majorität angenommen. 8 von 12 Mitgliedern waren dafür; dagegen ſtimmten drei Mitglieder, ein Mitglied hat ſich der Stimme enthalten. Die Gründe derjenigen, welche gegen das Geſetz ſtimmten, lagen ausſchließlich darin, daß ihrem Antrage auf Abänderung des 8114 nicht ſtattgegeben wurde. Meine Herren! Ich bin nun am Schluſſe, und ich ſtelle auf Grund der Beratung in der Kommiſſion den Antrag, den Ge⸗ ſetzentwurf in der von der Kommiſſion beſchloſſenen Faſſung mit den Aenderungen und Zuſätzen anzunehmen und die einge⸗ gangenen Petitionen als erledigt zu erachten. Mit Zuſtim⸗ mung der Regierung und wohl auch des hohen Hauſes darf ich hier noch hinweiſen auf den im Berichte nicht behandelten An⸗ trag des Vereins„Sonde“ zur Hebung des Volksgeſanges. Es iſt das eine Eingabe, an die Regierung gerichtet, in welcher dieſe gebeten wird, zur Hebung des Volksgeſanges an der Volksſchule im Sinne der Beſtrebungen der„Sonde“ wirken zu wollen. Die Kommiſſion hat beſchloſſen, Ihnen zu empfehlen, dieſe Petition des Vereins Sonde“ der Regierung in empfehlende Ueberweiſung zu bringen.(Lebhafter Beifall.) Aus Stadt und Land. *Maunheim, 14. Mai 1910. Hiſtoriſcher Tageskalender für Mannheim. 14. Mai. 1822 Genehmigung zu einer Anlage eines Landeplatzes in det Rheinſchanze.(Erſte Anfänge zur Entſtehung der Stadt Lud⸗ wigshafen, heute die größte Stadt der Pfalz). Aus der Stadtratsſitzung vom 12. Mai 1910. Bezüglich des Manet ſchen Bildes„Die Erſchie⸗ ßung des Kaiſers Maximilian von Mexiko“ hat der Vorſtand der Berliner Seceſſion unterm 2. ds. Mts. nachſte⸗ hendes neue Schreiben an den hieſigen Oberbürgermeiſter ge⸗ richtet: Hochzuverehrender Herr Oberbürgermeiſter! Wenn ich Sie um fernere Ueberlaſſung Ihres Bildes von Manet zu bitten wage, ſo bin ich mir der Kühnheit meines Unterfangens wohl bewußt. Aber es wäre Pflichtvergeſſenheit eines Präſidenten, wenn er nicht alles verſuchen wollte, um der ihm unterſtehenden Ausſtellung das Bild zu erhalten, welches ihr unvergänglichen Glanz verleiht. Es iſt„das“ Bild der Ausſtellung. Zwar fehlt es auch hier nicht an Gegnern, aber auf alle Beſucher unſerer Ausſtellung macht es den tiefſten Eindruck⸗ es beherrſcht nicht nur die Ausſtellung, obgleich ſie bedeutendſte Werke aufzuweiſen hat, ſondern das augenblickliche Kunſtleben Berlins. als ob Manet ſein Bild nicht vor mehr als 40 Jahren, ſondern erſt eben gemalt hätte. Welchem Bilde iſt eine ſolche Jugendfriſche eigen? Unter ſeiner klaſſiſchen Form entſtrömt dem Bilde quellendes Leben: es iſt im beſten Sinne aktuell. Und das iſt gerade der Beweggrund, warum ich Ihnen meine Bitte vorzutragen wage. Manets Werk— deß bin ich überzeugt— wird befruchtend auf unſere Kunſt wirken: ſie wird ſich darauf beſinnen, daß ſie nur von der Natur aus zu neuer Blüte gelangen kann. Und kein Bild des Meiſters wirkt erzieheriſcher als„die Erſchießung Marimilians“, weil— mit alleiniger Ausnahme der„Olympia“, die jetzt im Louvre mit den größten Meiſterwerken aller Zeiten ſiegreich den Vergleich aushält— weil, ſage ich, nirgends Manets Genie klarer hervortritt, ſein Genie: die Wirklichkeit raſtlos in maleriſche Werte umzuſetzen.„Dein Beſtreben, deine unablenkbare Richtung iſt, dem Wirklichen eine poetiſche Ge⸗ ſtalt zu geben; die andern ſuchen das ſogenannte Poetiſche, das Imaginative zu verwirklichen, und das gibt nichts wie dummes Zeug.“ Dieſe Worte Goethes, die er Neck über ſich ſagen Läßt, und die man nicht oft genug jedem Künſtler ſagen kann, paſſen Wort für Wort auf Manet, wenn man„poetiſch“ mit„maleriſch“ vertauſcht. Alle ſeine Widerſacher, die das ſogenannte Maleriſche ſu⸗ chen, werden ihm nichts anhaben können, denn Manet iſt ge⸗ aufgenommen. Seine Vorträge trugen künſtleriſche Abrundung. Ein ſeelenvoller Ton und ſichere Technik ficherten ihm rauſchenden Beifall, dem eine Zugabe folgte. Das Violin⸗Solo„Norwegiſche Rhapfodie“, von Herrn Blum geſpielt, verdient lobende Erwäh⸗ nung. Frl. Voegkle begleitete mit Sicherheit und Empfindung. Noch ſei die Violinbegleitung des Herrn Heinrich zu den Lie⸗ dern lobend erwähnt. Das Publikum verließ mit voller Befrie⸗ digung über das Gebotene den Saal. „Seceſſion“. Internationale Kunſt⸗Ausſtellung München 1910, Königsplatz. Die Jury beſteht aus nachfolgenden Herren des Aus⸗ ſchuſſes der„Seceſſion“: Akademieprofeſſor Hugo Freiherr von Habermann, Maler, erſter Präſident; Profeſſor Albert von Keller, Maler, zweiter Präſident; Richard Winternitz, Maler, erſter Schriftführer; Profeſſor Cipri Adolf Bermonn, Bildhauer, zweiter Schriftführer. Ferner die Herren: Profeſſor K. J. Becker⸗Gundahl, Maler; Hans Borchardt, Maler; Joſef Damberger, Maler; Pro⸗ feſſor Julius Diez, Maler; Akademieprofeſſor Ludwig Herterich, Maler; Akademieprofeſſor Angelo Jank, Maler; Profeſſor Hubert Netzer, Bildhauer; Akademieprofeſſor Franz von Stuck, Maler; Charles Tooby, Maler; Profeſſor Dr. Fritz von Uhde, Maler. Otto Julius Bierbaum hat kurz vor ſeinem Tode noch eine Dichtung für die Bühne zum Abſchluß gebracht. Es iſt ein Stück mit dem Titel„Fortuna. Abenteuer in 5 Akten“, das er zuſammen mit dem Dresdner Franz von Königsbrunn⸗Schaup gearbeitet hat. Das Stück ſoll noch in dieſem Jahre zur Auf⸗ führung kommen.— Neue Werke Maxim Gorkis. Der ruſſiſche Dichter, der augenblicklich bei ſeinem Sohn in Södfrankreich weilt, hat ein neues Bühnenſtück vollendet, deſſen Name noch nicht feſt⸗ ſteht. Gorki bezeichnet ſein Werk, das in etwa 4 Wochen in den Händen des Berliner Verlags ruſſiſcher Autoren ſein wird, als ein„Heldenſtück“. Ferner arbeitet Gorki an einem neuen Roman, der die Fortſetzung der von uns ſeinerzeit angekün⸗ digten Erzählung:„Die Ehronik des Städtchen Okontow“ bilden wird. 4 Mannpeim, 14. Mar General⸗Anzeiger.(NMittagblatt) 5. Seite. Ihr ſehr ergebener Der Vorftand der Berliner Seceſſion gez.: Max Liebermann.“ Der Stadtrat beſchließt, dem vorſtehenden Wunſche in dem Sinne zu eutſprechen, daß er die Fortdauer der leihweiſen Ueber⸗ laſſung des der Mannheimer Kunſthalle gehörenden Bildes bis Ende Inni d. J. genehmigt. Der Stadtverordneten⸗Vorſtand überſendet Abdrücke der an die Zweite Kammer gerichteten Vorſtellung der Stadt⸗ verordnetenvorſtände der Städteordnungsſtädte zum Geſetzentwurf über die Abänderung der Städteord⸗ nung. Von den darin geſtellten Anträgen wird Kenntnis ge⸗ nommen. In Uebereinſtimmung mit der Feuerwehrkommiſſion wurde beſchloſſen. die für die Berufsfeuerwehr notwendig gewor⸗ dene Kaſerne auf dem Gelände der Schafweide zwiſchen dem Feudenheimer und Weinheimer Bahnhof zu erſtellen. Das durch die Verlegung der Feuerwehr frei werdende Gelände im Qua⸗ drat U 8 ſoll für die Erbauung des Hallenſchwimmbades verwendet werden. Zufolge einer Vorlage der Süddeutſchen Diskontogeſellſchaft beſchließt der Stadtrat, das Gemarkungsgebiet Neu⸗ Oſtheim hinſichtlich der Straßenbenennung in der Weiſe als beſonderen Taufbezirk zu behandeln, daß daſelbſt alle Straßen mit Ausnahme von dreien, die als Seckenheimer Landſtraße, Neckarpromenade und Carl Laden⸗ burgſtraße bezeichnet werden, nach einem einheitlichen Prin⸗ zip mit Namen deutſcher Maler benannt werden ſollen, wie bekanntlich bereits früher die Straßen eines anderen Stadt⸗ bezirks grundſätzlich mit den Namen deutſcher Muſiker getauft worden ſind. Der Stadtrat nimmt davon Kenntnis, daß der Vorſitzende des hieſigen Gewerbegerichts dem Vorſitzenden der Bau⸗ und Maurermeiſter⸗Vereinigung Mannheim die Vermittlung des hieſigen Einigungsamtes zur Bei⸗ legung der Differenzen im Baugewerbe zwiſchen Arbeitgebern und Arbeitnehmern wiederholt, zuletzt durch ſchriftliche Erklärung vom 27. April 1910 angeboten hat. Dieſe Vermittlung iſt mit der Begründung abgelehnt worden, daß örtliche Verhandlungen ausgeſchloſſen ſeien, die Arbeitgeber ſich vielmehr nux auf eine Verhandlung durch die Zentralinſtanzen für ganz Deutſchland einlaſſen könnten. Wegen Bewilligung des Betrages von 120 300 und 112 200 =232 500 Mk. für eine je 100proz. Erweiterung der Groß⸗ pieh⸗ und Kälberhalle auf de mViehhof wird Vorlage an den Bürgerausſchuß erſtattet. Bürgerausſchuß⸗Vorlagen. Beſtellung eines Erbbaurechts an ſtädtiſchem Gelände für den Berein Wöchnerinnenaſyl, ſowie die Uebernahme einer Bürgſchaft durch die Stadtgemeinde. Der Verein Wöchnerinnenaſyl hat die Abſicht, in das in Lit. C 7 gelegene Aſyl eine neue Einfahrt herrichten zu laſſen, damit die bisherige überbaute Einfahrt durch bauliche Veränderungen zu Krankenräumen hergeſtellt werden kann. Dazu bedarf der Verein eines Streifens Geländes von dem unmittelbar am Aſyl gelegenen und von der Kaſernen⸗ und Ifflandſtraße begrenzten ſtädtiſchen Grundſtück Lagerbuch Nr. 2427. Der Architekt des Aſyls hat Pläne über die Ausgeſtaltung des Giebels zur Einſicht vorgelegt, die eine befriedigende Löſung gewährleiſten. Der Stadtrat hat daher vor⸗ behaltlich der Genehmigung durch den Bürgerausſchuß beſchloſſen, dem Verein an einem 7 mbreiten, unmittelbar an das Aſyl gren⸗ zenden Geländeſtreifen des ſtädt. Grundſtücks Lagerbuch Nr. 2427 im Maßgehalte von etwa 207 am ein Erbbaurecht einzu⸗ räumen. Weiter hat das Wöchnerinnenaſyl, beranlaßt durch eine geſteigerte Inanſpruchnahme, die bauliche Anlage im Jahre 1909 nicht unerheblich erweitert und ferner für die nächſte Zeit in Aus⸗ ſicht genommen, eine Waſchküche mit einer ausgedehnten maſchi⸗ nellen Einrichtung und darüber liegender Heizerwohnung und außerdem eine Leichenhalle zu errichten. Auch ſoll der ſchon oben angeführte Ausbau der ſeitherigen Einfahrt zu Krankenräumen erfolgen, was einſchließlich der übrigen beabſichtigten Unter⸗ nehmungen baulicher Art einen voranſchlägigen Koſtenaufwand von etwa M. 26 300 verurſacht. Dazu käme noch der Koſtenauf⸗ wand für den bereits fertiggeſtellten Auskau des Dachſtocks mit etwa M. 27 000, ſodaß für die baulichen Unternehmungen des Aſyls *— Großh. Bad. Bof⸗ und Nationaltheater in Mannheim. Violetta.(Gaſtſpiel Frieda Hempel). Gleich dem Rigoletto iſt die Traviata ein Markſteim in Verdis Werk. Aeußerlich. Denn ſie half mit dem Rigoletto und dem Troubadour, ihrem Schöpfer den Weltruf zu ſichern. Und innerlich durch den fein pointierten Konverſationsſtil. Das Pathos des Tragikers entfaltet ſich auch hier, aber neben ihm ſteht gleich⸗ berechtigt die Liebenswürdigkeit prickelnder Schelmerei. Das gibt für Verdi ein neues Bild. Iſt Uebergang und weiſt auf kommen⸗ des— der Falſtaff wurde darin das höchſte— und faßt das alte zuſammen. Eine gewiſſe Ungleichmäßigkeit des Eindrucks ergibt ſich daraus, die der eine Grund iſt für den nicht ebenbürtigen Ruf der Oper. Der andere liegt in der Schwierigkeit, ſie zu geben. Sie ſteht und fällt mit der Violetta und die verlangt eine Künſtlerin, die nicht weniger groß iſt, wo ſie darſtellt als im Ge⸗ ſang. Seit Frau Linkenbach Mannheim verlaſſen— damals hatte man noch keinen Platz für„Spezialitäten“— hat für dieſe Art des Geſangs und den Charakter des Spiels das hieſige Theater niemand im Enſemble. Die Hempel erſt machte jetzt wieder eine Violettaaufführung möglich.. Dieſe Aufführung wurde von ihr getragen, wie es ſein muß. Getragen freilich auf ſeine Weiſe. In ihrer Violetta triumphiert der Geſang über die Darſtellung, die abſolute Schön⸗ heit des Organs über die Kraft der Ueberzeugung. Wer ſie als Gilda ſah, deſſen geſunde natürliche Friſche ihrer eigenen Art entgegenkam, mochte vorausſehen, daß die eigentliche Menſchen⸗ darſtellung und die Anpaſſungsfähigkeit in jenem höchſten Sinne der Menſchenſchöpfung ihr ferner liegt. Ihre Vivletta iſt wundervoll im Geſanglichen, groß in all den feinen Nuancierungen, leuchtend in der Klarheit und dem gehobenen Schwung der Linien und ganz Anmut in der reichen muftlaliſchen Auszierung. Dieſer Geſang erſtrahlt auch insgeſamt ein Aufwand von etwa M. 58 300 erforderlich iſt. Zur Beſtreitung dieſer Koſten bedarf nun der Verein Wöchnerinnen⸗ aſhl, da ſeine eigenen Mittel nicht ausreichen, eines hypothekari⸗ ſchen Darlehens in Höhe von M. 60 000, und er hat wegen der Gewährung eines ſolchen an die ſtädt. Sparkaſſe. hier ein bezüg⸗ liches Geſuch gerichtet und zugleich bei der Stadtgemeinde um die Uebernahme der Bürgſchaft zur Heimzahlung dieſes Darlehens und weiter der Bürgſchaft für die Verzinſung und Amortiſation nachgeſucht. Die ſtädt. Sparkaſſenkommiſſion hat ſich auf Anfrage auch bereit erklärt, der Frage der Hergabe eines weiteren hypothe⸗ kariſchen Darlehens von M. 60 000 an das Wöchnerinnenaſyl unter den früheren Bedingungen näher zu treten. Die ſtädt. Sparkaſſe hier gewährte dem Verein bereits im Jahre 1901 zur Beſtreitung der Baukoſten des Aſyls ein Darlehen in Höhe von M. 200 000. Der Stadtrat hat ſich ebenfalls vorbehaltlich der Genehmigung durch den Bürgerausſchuß mit der Bürgſchaft zur Heimzahlung des dem Verein Wöchnerinnenaſyl ſeitens der ſtädt. Sparkaſſe in Aus⸗ ſicht geſtellten hypothekariſchen Darlehens in Höhe von M. 60 000 einverſtanden erklärt und ſtellt jetzt die entſprechenden Anträge. Vom Hofe. Die Königin von Schweden iſt geſtern abend 7 Uhr, von Venedig kommend, in Karlsruhe eingetroffen und hat im Reſidenzſchloß Wohnung genommen. Vorausſichtlich bleibt die Königin bis Mitte Juni hier. *Berſetzt wurde Reviſionsinſpektor Joſeph Stahl in Mann⸗ heim nach Heidelberg. Sonderzüge. Auf der Nebenbahn Mannheim⸗Weinheim⸗Hei⸗ delberg⸗Mannheim verkehren an den beiden Pfingſtfeiertagen Sonderzüge von Mannheim nach Weinheim, Schriesheim, Heidelberg, Edingen, Neckarhauſen und Seckenheim Die Abfahrts⸗ zeiten ſind im Anzeigenteil angegeben. Der um 1,05 nachmittags abgehende Zug nach Heidelberg, ſowie die Züge 10,05 vormittags. 1,00 und 2,30 nachmittags nach Weinheim haben abgekürzte Fahr⸗ zeit und halten an den kleinen Zwiſchenſtationen nicht. Nach Wein⸗ heim, Schriesheim, Heidelberg, Edingen, Neckarhauſen und Secken⸗ heim kommen zu allen Zügen Sonntagsfahrkarten zur Ausgabe. Für die Rückfahrt verkehren abends folgende Züge: Abfahrt Hei⸗ delberg Bismarckplatz: 4,20, 6,50, 7,40 und 9,30 abends, Weinheim: 5,00, 6,54, 7,88, 8,14 und 9,35 abends. *Aus dem Mannheimer Friedrichspark. Die letzten warmen Regentage haben die Vegetation in unſerem ſchönen Stadtpark ungemein gefördert. Wohin ſich auch unſer Auge wendet, überall iſt junges friſches Grün in der üppigſten Fülle zu ſehen. Die Raſenplätze zeigen die dichte, ſamtgrüne Fläche in ſtrahlender Pracht. Aber auch neue Pflanzengruppen erfreuen durch die Fülle ihrer Blüten den aufmerkſamen Beobachter. In dem Blumen⸗ parterre ſteht die reizende, großblütige Primula Sieberi in der ſchönſten Entfaltung und verſchiedene Farbenüancen zeigen uns dieſe liebliche Blume in mächtigen Stöcken. Daneben ſteht der Zwergpflox, Phloxa moena, der mit ſeinen zahllofen rötlichen Blumen ebenfalls einen ſehr lebhaften Farbenton in dieſe ſtumme Blütenſinfonie bringt. Mit den großen, kugelrunden Blüten⸗ köpfen lockt uns die prachtvolle Pfingſtroſe, Paeonia arborea an. Sie führt den Namen arborea, weil ſie in ihrer fernen Heimat des äußerſten Oſtens, in Japan und China baumförmig wird, während ſie in unſerem kühlen Klima nur zu einem Strauche herangezogen werden kann, der im Winter noch ſehr ſorgſam gegen die Kälte geſchützt werden muß. Die Päonien gehören in die Familie der Hahnenfußgewächſe, und ſie bilden die ſchönſte Art dieſer reichen Gattung. Man kennt mehrere Arten der Pfingſtroſen und alle ſind prächtige Zierpflanzen, die mit Unrecht aus unſeren Gärten verdrängt wurden, um neuen Gewächſen Platz zu machen. Für große öffentliche Gärten gibt es kaum eine zweite, ſo wirkſame Pflanze, und ſie ſollten deshalb in keiner landſchaftlichen Garten⸗ anlage fehlen, zumal ihre herrlich rotgefärbten Blüten eine mäch⸗ tige Fernwirkung b. en. Auf eine zweite Pflanze möchten wir unſere verehrten noch aufmerkſam machen, da in unſerer Stadt ſonſt keine meyr davon vorhanden ſind. Es iſt die groß⸗ blätterige Gunnera ſcabra, eine Koloſſalſtaude aus Peru und Chili. Die Blätter ſind von hohem ornamentalen Werte und es gibt unter unſeren großblätterigen Zierpflanzen keine zweite, die mit ihr wetteifern kann. Die Blätter ſind mit weichen Stacheln bekleidkt, zum Schutz gegen weidende Tiere und der Beiname ſcabra heißt rauh, was man beim Anfühlen deutlich verſpürt. Der Blütenſtand ift ein ganz eigentümlicher. Ein dicker, kurzer Blütenkolben iſt gang unter dem mächtigen Blätterdache verſteckt und trägt eine große Menge von kleinen, braunen Blüten. Die Pflanze ſteht hinter dem Gitter an der Kaskade und kann deutlich geſehen werden. In der Nähe der Sternwarte iſt der große Bohnenbaum, Caragana arborescens in voller Blüte und ſeine gelben Schmetter⸗ lingsblumen leuchten in reiner gelber Farbe aus den ſchönen ge⸗ fiederten Blättern hervor. Auch dieſer Strauch iſt aus China zu uns gekommen und fühlt ſich in unſerem Klima ſo wohl, daß er an manchen Orten verwildert iſt. Der kleine Kirſchlorbeer, Prunus Schipptaenſis vom Schippkapaß hat ſeine ſcheeweißen Blütentrauben geöffnet und er bildet im Verein mit den immergrünen, glänzen⸗ den Blättern einen gar lieblichen Anblick. Einen Baum vermiſſen wir in den Anlagen des Stadtparks, es iſt der Judasbaum Cercis ſilaquaſtrum aus Paläſtina. Er findet ſich in den Anlagen unſerer Stadt und hinter dem Schloſſe in einem hübſchen Baume. Die Blüten kommen teilweiſe direkt aus der Rinde des Stammes und der Aeſte hervor und bieten ein ganz fremdes Bild mit den reinen, roten Blüten. Nach der Sage ſoll ſich Judas an einem ſolchen Baum erhängt haben, daher der Name Judasbaum. Ueber Pfingſten wird der Stadtpark einen angenehmen Aufenthalt bieten, für alle die nicht in die Ferne ziehen können und dann mögen ſie ſich die geſchilderten Blumen ein wenig anſehen. — da wieder in ganzer Schönheit und Reinheit, reich an Ausdruck vom duftigſten Piano bis zum vollſtrömenden Klang der Leiden⸗ ſchaft und in buntem Wechſel tiefer Innerlichkeit und kalter Ko⸗ ketterie und er zwingt dadurch wieder und unwiderſtehlich in den Bann, daß man darüber vergißt, daß ihre Violetta ſo wenig Verführeriſches und dämoniſch Leidenſchaftliches und ſo wenig von ſüdländiſcher Elaſtizität an ſich hat. Ganz auf Vitalität und auf ruhige Sicherheit geſtellt, gibt ſie auch den letzten Szenen noch ſo viel Friſche der Farbe, daß es ſchwer wird, an ihren Tod zu glauben. Nicht weil ſie darauf verzichtet in billiger Schauſpielſenſation uns mit Krankbeitsanfällen zu plagen.— Das iſt das Zeichen einer Zurückhaltung, die nur echter Kunſt eigen iſt—. Aber weil Geſang und Haltung noch zu viel Eigen⸗ leben und ruhige innere Kraft beſeelt. Das mag man einer Künſtlerin bei Verdi nur zur Hälfte als eigene Schuld anrechnen. Er ſchien nicht anders gewollt zu haben, Schroffer Realismus iſt ſeine Sache nie geweſen. Ihm war die Ebenmäßigkeit und Schönheit der muſikaliſchen Linie oberſtes Ziel und den italieniſchen Aufführungen iſt es das noch heute, wo der Realismus Mascagnis und Puccinis doch anders hat zuſchauen lehren. In jenem italieniſchen Sinne war darum auch die Violetta dem Hempel etwas vollkommen in ſich Geſchloſſenes. Die, welche rein menſchlich maßen, die mit den Augen des Realismus zuſaben und die Violetta der Prepoſti und die Cameliendame der Duſe verglichen, mochten an der Menſchlichkeit dieſer Violetta mit Grund manches vermiſſen. Die übrigen Darſteller bemühten ſich ehrlich, und mit manchem guten Gelingen, was die Einzelnen, vor allem Copony anging, neben dem großen Gaſte die eigene Stellung zu wahren. Daß ein einheitliches und ſtiliſtiſch einwandsfreies Ganze trotzdem daraus nicht hervorging, liegt an den Gründen, die jüngſt hier erörtert wurden und nicht ſchon wieder berührt ſeien. BDr.. * Waldpark Neckarau. Um Frühausflüglern an den beiden Pfingſtfeiertagen den Spaziergang im Waldpark Neckarau zu er⸗ leichtern, ſollen die Noll'ſchen Motorboote für Frühfahrten ir Dienſt geſtellt werden. Die Abfahrten an der Rheinbrücke erfolger morgens 6 und ½7 Uhr, am Rennershof morgens ½7, 547 und ½s Uhr, während die Heimfahrt ab Waldpark Neckarau auf 7 Uhr, ½8 und ½9 Uhr vorgeſehen iſt. * Juternationale Ringkampf⸗Konkurrenz im Apollotheater. Murrlah(Türkei) gegen Roszack(Polen). Wie gewöhn⸗ lich, macht der Türke kurzen Prozeß. Schon nach 3 Minuten 8 Sekunden iſt Roszack beſiegt und ſcheidet aus. Rabul de Nanch gegen Peyrouſe(Spanien]. Raoul legt den krauken Spanier ſehr vorſichtig zu Boden und rollt ihn ſanft auf die Schultern. Zeit 3 Minuten 6 Sekunden. Peyrouſe ſcheidet aus Eggeberg(Finnland! gegen Hannſen(Dänemark). Ein äußerſt fairer Kampf, den der ſtärkere Eggeberg in 17 Minuten 3 Sekunden durch Eindrücken der Brücke zu ſeinen Gunſten ent⸗ ſchied. Hannſen hat 4 Niederlagen und ſcheidet aus. Eberle (Deutſchland) gegen Orlando(Serbien). Orlando weicht ſeinem Gegner über die ganze Bühne aus. Endlich erfaßt ihn Eberle durch Untergriff und wirft ihn mit„Mühle“ glatt auf beide Schultern. Zeit 2 Minuten 48 Sekunden. Orlando ſcheidet aus. Entſcheidungskampf Collon(Luxemburg) gegen Heß(Mann⸗ heim). Heß iſt immer der Angreifende und bringt Collon wieder⸗ holt in die Brücke. Nach einer Gefamtzeit von 46 Minuten 10 Sekunden ſiegt Heß, indem er die Brücke eindrückt. Collon ſcheidet aus. Ausſtellung im Kaſinoſaale. Im großen Sagle der Kaſino⸗ Geſellſchaft befindet ſich ſeit einigen Tagen eine Ausſtellung von Landſchaftsbildern, die von einem württembergiſchen Flaſchnermeiſter in Blech verfertigt wurden. Das ganze Landſchafts⸗ bild gewährt einen entzückenden Anblick. Berge und Täler, moderne Fabrikanlagen, Schlöſſer und Landhäuſer ſind naturgetreu wieder⸗ gegeben. Dazwiſchen fährt die Eiſenbahn. Die Straßenbahn ſauſt mit demſelben Geknatter durch die Straßen wie in Mannheim. Ueber der ganzen Szenerie manöveriert„Z.“. Allerlei Figuren, ſa ganze Infanterie⸗ und Kavallerie⸗Regimenter beleben die hübſche Szenerie. Ein Beſuch der Ausſtellung iſt nicht nur äußerſt inte⸗ reſſant, ſondern ſehr lohnend. Vor allem dürfte die Kinderwelt die größte Freude an dieſer Ausſtellung haben, denn alles iſt elektriſch beleuchtet und in fortwährendem Betrieb. Dann aber dürfte dert Handwerksmeiſtern die ſaubere und exakte Arbeit auffallen. Die ganze Landſchaft, die in Blech angefertigt iſt, kann als ein Meiſter⸗ werk bezeichnet werden. Die Szenerie iſt auf einer Fläche von 102 am aufgebaut. Kriegs⸗ und Handelsſchiffe bewegen ſich in einem Waſſerbaſſin von ca. 3090 Liter Inhalt. Aufgeſtellt iſt u. a. die Burg Hohenzollern(1,55 m lang, 0,90 m breit und lm hoch mit Spring⸗ brunnen), der Berg zur Burg Hohenzollern, Eiſenbahntunnel am Fuße des Berges, Fabrikanlage aus dem Neckartal, eine Altſtadt (2 m lang, 2,10 m breit), Villenkolonie, Sternwagzte, Exerzterplatz mit allem möglichen Militär, alte Ritterburg, Stilßenbahn, Eiſen⸗ bahn, Schiffahrts⸗ und Hafenanlagen, Küſtenbefeſtigung, Schiffe mit elektriſchem, Dampf⸗ und Federantrieb, Laufenburg a. Rh. ete, Im ganzen weiſt der Katalog 24 Nummern auf. Wir können den Beſuch der Ausſtellung nur beſtens empfehlen. Der Eintrittspreis iſt ja ſehr billig. Ganz beſonders aber möchten wir die Schüler unſerer Volks⸗ und Mittelſchulen auf dieſe Ausſtellung aufmerkſam machen, denn die Ausſtellung iſt ein geradezu ideales Mittel für den An⸗ ſchauungsuntericht. Schulklaſſen erhalten beſondere Preisermäßigung. Als wir geſtern die Ausſtellung beſichtigten, war gleichzeitig eine Schulklaſſe unter Leitung einer katholiſchen Schweſter im Saale. Die Knaben konnten ſich faſt nicht ſatt ſehen. Wer daher ſich ſelböſt und ſeinen Kindern eine Freude bereiten will, beſuche die Aus⸗ ſtellung. * Aruheiters Fahrten während der Pfingſt⸗Feiertage. Schon ſeit Jahren erfreuen ſich an Feiertagen die Arnheiterſchen Vergnügungs⸗ fahrten beſonderer Beliebtheit und Nachfrage. Deshalb unternimmt die Firma ſowohl Pfingſt⸗Sonntag, als auch Montag vormittags 10 und nachmittags ½4 Uhr die üblichen Rhein⸗, Neckar⸗ und Hafen⸗Rundfahrten. Der angeſetzte Fahrpreis von 50 Pfg. für die Fahrt iſt ſo geſtellt, daß eine weitgehendſte Beteiligung er⸗ möglicht wird. An beiden Tagen ſind für nachmittags 2 kihr Dampferfahrten nach Worms vorgeſehen. Die Fahrzeiten ſind ſo angepaßt, daß den Teilnehmern reichlich Zeit in Worms ver⸗ bleibt. Auf den Schiffen ſelbſt ſind alle Bequemlichkeiten für ſolche Fahrten vorhanden. Für das Publikum, das ſich während der Feier⸗ tage zu keinem größeren Ausfluge entſchließen kann, ar angiert die Firma an beiden Tagen von mittags 2 Uhr ab Rennershof Dampfer⸗ fahrten nach und von dem Städtiſchen Parkreſtaurant Ludwigshafen. Daſelbſt bletet ſich bei Militär⸗ und anderem Konzert ebenfalls ein angenehmer Aufenthalt. Der Fahrpreis beträgt 10 Pfg. * Das Union⸗Theater, P 6, 20, das hier ſo beliebte erſtklaſſige Kinematographen⸗Etabliſſement, bringt über die Pfingſtfeiertage, heute Samstag 3 Uhr beginnend, ein großes vollſtändig neues Elite⸗FFe ſt⸗Programm zur BVorführung. Jede einzelne Nummer iſt eine Attraktion. Von den aus dem Inſerat erſichtlichen Bildern ſeien beſonders erwähnt:„Die Krönungsfeierlichkeiten in Eng⸗ land“(neueſte aktuelle Aufnahme). Einige prachtvolle intereſſaute Naturaufnahmen, einige hochamüſante Humoresken ſowie ein Ton⸗ bild a. d. Operette„Der Zigeunerbaron“ vervollſtändigen den Spiel⸗ plan. * Kindertheater Apollo. Die dritte Aufführung des Kinder⸗ theaters findet am Samstag, den 14. Mai, nachmittags ½5 Uhr, im großen Saale des Apollotheaters ſtatt. Zur Aufführung gelangt das reizende Märchenſpiel„Prinzeſſin Dornröschen“. Nach den be⸗ reits ſtattgefundenen Aufführungen des Kindertheaters, welche beide Male bei ausverkauftem Hauſe großen Beifall erzielten, iſt zu konſtatieren, daß die Leiterin des Unternehmens, Roſe⸗ Sölch, ihre Aufgabe voll erfaßt hat. Die Kinder zu belehren und zu erfreuen iſt die Aufgabe dieſer Aufführungen, und in dieſem Sinne iſt der Beſuch der Kindervorſtellungen beſtens zu empfehlen * Die Aſche in den Rhein. Ein kürzlich verſtorbener, in Mainz ſehr bekannter Herr, der im Krematorium zur Feuer⸗ beſtattung kam, hatte in ſeinem Teſtamente verfügt, daß ſeiwe Aſche in den Rhein geſtreut werden ſolle. Dieſem Wunſche wurde auch dadurch entſprochen, daß eine beſondere Vertrauensperſon dieſer Tage die Aſche von der Rheinbrücke aus den Fluten des Stromes übergab.— Auch der Kapitän eines Rheinſchiffes hatte kürzlich durch letztwillige Verfügung angeordnet, daß ſeine Aſche in den Rhein geſchüttet werden ſolle; er habe den weit größten Teil ſeines Lebens auf dem Rheine zugebracht und wolle er cuch im Rhein ſeine letzte Ruhe finden. * Niederwaldfahrt der„Mannheimia“. Das Barometer ſteigt und mit ihm auch die Nachfrage zu der Niederwaldfahrk, welche die„Mannheimia“ Pfingſtſonntag unternimmt. Es wird nicht mehr oft Gelegenheit geboten, eine Rheinreiſe nach dem Niederwald zu machen und ſo dürfte es ſich, da die Nachfrage nach Fahrkarten eine rege iſt, heute ſchon empfehlen, ſich mit einer ſolchen zu verſehen.(Vorverkauf ſiehe Inſerat.) * Ein Mädchenhäudler. Der Händler Sally Bösmann aus Frankfurt a. M. verkaufte namentlich an die Dirnen in dert Freudenhäuſern hier und in den umliegenden Städten Bruſen, ohne im Beſitz eines Wandergewerbeſcheins zu ſein. Doch nicht genug damit, er befaßte ſich auch mit dem Abſatz weihlicher Mert⸗ ſchenvare, indem er den Dirnenhalterinnen Lachner und Tiſſen in der 19. Querſtraße zu neuem Material aus Frankfurt a. M. berhalf. Er ſteht unter Anklage, von Frankfurt a. M. die Proſti⸗ tuierten Fink, Mardorf und Kufner, ſowie ein ſtellenlo i mädchen hierher vermittelt zu haben. Als man ihm Ferſen war, flüchtete er nach der Schweiz, wo er jed ch faſt⸗ genommen wurde und von Anfang Januar bis Ende Februar in Unterſuchungshaft ſaß, dann wurde er ausgeliefert. Dienſte bezog er 15, 20 und 30 Mark. Die Vermittlung den Kufner, welche ſich zur Zeit in dem Kloſter„Zum guten Hirten in Marxheim bei Höchſt befindet, konnte ihm nicht nachgewieſen werden, wohl aber der drei anderen Mädchen. Der Verteidiger es Angeklagten,.⸗A. Dr. Köhler verwies auf den Widerſpruch: hier polizeiliche Reglementierung der Freudenhäufe dort Fie Beſtrafung der Leute, welche die Vermittlung von Mädchen be⸗ ſorgen, Ru. Da dem Angeklagten wegen ſeiner Vorſtrafen kein Für ſeine E. Seite. Seneval⸗Augeiger.(Mittagblatt.) Maunheim, 14. Mai. Wandergewerbeſchein bewilligt wurde, habe er zu dieſem Neben⸗ erwerb greifen müſſen, um ſeine Exiſtenz zu friſten. Das Schöffen⸗ gericht verurteilte den Angeklagten zu geklagten die bürger renrechte auf die Dauer von 3 Jahren aberkannt. Wegen Verſchleppung des ſtellenloſen Dienſt⸗ mädchens, die ſich zwar auch in Frankfurt nicht einwandfrei geführt, aber nac ter ganzen Haltung vor Gericht noch einen gewiſſen moraliſch dert ſitzt und ohne die Vermittlung des Angeklagten nicht in ihre jetzige Lage gekommen wäre, wur⸗ den ihm allein 8 Monate angerechnet. *Die„Kronprinzeſſin Cecilie“ wird im Laufe des heutigen Tirges von Boppard hier eintreffen, um am Sonntäg ihre Fahrt nach Rüdesheim zu unternehmen. Am zweiten Tage vormittags wird ſie, wie bereits mitgeteilt, eine Hafenfahrt unternehmen und mittags nach Worms fahren. Für die Fahrt nach Worms ſind in Anbetracht des vorausſichtlich guten Wetters zahlreiche Fahr⸗ gäſte zu erwarten. Unfall in der Anilinfabrik. Beim Rangieren eines leeren Koppelwagens kam ein mit dem Schieben des Wagens beſchäftigter Arbeiter mit der Breitſeite ſeines Körpers zwiſchen den Wagen⸗ rannd und einen Torpfoſten, wodurch er an den Schultern ge⸗ quetſcht wurde. Innere Verletzungen oder Knochenbrüche liegen nicht vor. Der Mann wird einige Zeit arbeitsunfähig ſein. Eine Lebensgefahr iſt völlig ausgeſchloſſen. * Aus Ludwigshafen. Heute morgen in aller Frühe wurde in der Nähe des Jubiläumsplatzes am Bahndamm ein älterer Maänn in bewußtloſem Zuſtande aufgehoben. Wie ſich ſpäter auf der Polizeiwache herausſtellte, befindet ſich der Mann auf der Wanderſchaft. Er hatte dem Alkohol mehr wie er ver⸗ tragen konnte, zugeſprochen. Verletzt ſcheint er ſich bei dem Sturze nicht zu haben. Vergnügungs⸗ und Vortrags⸗Kalender Samstag, 14. Mai. Hoftheater: Bei aufgeh. Abonn.: Der fidele Bauer. 7½ Uhr. Apollotheater: 3½ Uhr: Variétévorſtellung und Fortſetzung der großen Ringkampfkonkurrenz. Kaſinso: Ausſtellung. Unkontheater: Kinematographiſche Vorführungen. Pfalz, Heſſen und Amgebung. P. Ludwigshafen, 13. Mai. In der heutigen Sitzung des Stadtral erfolgte zunächſt die Feſtſetzung der Kultus⸗ ummlagen für die proteſt. und katholiſche Gemeinde für das Jahr 1911. Faſt ausnahmslos haben dieſe in den einzelnen Pfarreien eine Erhöhung erfahren. Die neue Schule im nördlichen Stadt⸗ teile, welche erſt noch zu erbauen iſt, erhält den Namen„Peſtalozzi⸗ Schule. Gegen die Auflage der Regierung, daß das Dachgeſchoß in Rückſicht auf eine Brandgefahr in Eiſenbeton auszuführen iſt, ſoll Einſpruch erhoben werden. Die Verzögerung der Aufnahme der Bauarbeiten an der Schule gab den Sozialdemokraten Anlaß zu einer Kritik des Verfahrens des Bauamtes. Die Firma Liebler u. Söhne hatte urſprünglich zuerſt den mündlichen Zu⸗ ſchlag für dieſe Arbeiten erhalten, ſpäter wurde jedoch beſchloſſen, die Arbeit zu teilen und der Firma Gg. Janſon von Frieſenheim die Hälfte zu übertragen, die urſprünglich nur als Unterunter⸗ nehmerin gedacht war. Es wurden deshalb zwei Verträge aus⸗ gefertigt und den beiden Firmen vorgelegt, die bisher jedoch mit der Leiſtung ihrer Unterſchrift gezögert haben. Drei Minuten vor Beginn der Sitzung um 4 Uhr kam heute nachmittag Liebler und leiſtete die Unterſchrift, der andere Unternehmer iſt noch im Aus⸗ ſtand. Da das Fundament bis zum 1. Juni herausgearbeitet ſein ſoll und der Schulbau drängt— es müſſen ſogar Baracken erſtellt werden— ſo behaupten die ſozialdemokratiſchen Redner, das ganze Verfahren der Unternehmer ſei nur eine Komödie geweſen, um bei der jetzigen Ausſperrung der Bauarbeiter die Arbeiten hinauszuziehen und das Bauamt habe entweder wiſſentlich oder Unwiſſentlich den beiden Firmen in dieſer Taktik Beiſtand geleiſtet, zum mindeſten habe es ſich einwickeln laſſen. Oberbürgermeiſter Kraffe ſprach ſeine Anficht dahin aus, daß eine Stadtverwal⸗ tung ſich in Lohnſtreitigkeiten abſolut neutral verhalten müſſe. Sowenig die Stadtverwaltung die Unternehmer zwingen ſollte, bei Streiks ſtädtiſche Arbeiten durch Arbeitswillige ausführen zu laffen, ſowenig ſollte man auch die Unternehmer zwingen, bei Aus⸗ ſperrungen ſtädtiſche Arbeiten auszuführen. Von ſeiten des Ad⸗ junkten Binder wurde dieſer Anſicht inſofern widerſprochen, als hier tatſächlich mangelndes Entgegenkommen der hieſigen Unter⸗ nehmer die Schuld trage, denn in verſchiedenen Städten ſeien ſchon lokale Abmachungen getroffen worden. Str Meyer fand in der ſonderbaren Tatſache, daß der eine Unternehmer ſeine Unterſchrift kurzz vor der Sitzung gab, während der andere noch im Rückſtande iſt, daß wieder etwas in Hintergrunde lauert und auf ſeinen An⸗ ktrag hin wurde dann beſchloſſen, daß der andere Unbernehmer bis Dienstag abend ſeine Unterſchrift geleiſtet und die Kaution oder ein Bürge geſtellt werden muß, andernfalls wird die Arbeit ſofort neu ausgeſchrieben.— Der Bürge des früheren Stadteinnehmers Lieb, Göbel, hatte Klage erhoben auf Rückzahlung des von ihm für die Unterſchlagungen Liebs geleiſteten Schadenerſatzes. Die Klage iſt in zwei Inſtanzen abgewieſen worden und den Rekurs an das Reichsgericht hat er jetzt zurückgezogen. Es handelt ſich um eine Summe von 40000 Mark.— Der Stadtrat erkennt auf das ein⸗ geforderte Gutachten der Regierung kein Bedürfnis für eine Reform der Uniformierung der Schutzleute, nur hinſichtlich der Kommiſſare und Inſpektoren. Die Anbringung des Gemeinde⸗ wappens anſtatt des Löwen ſei nicht zu empfehlen, denn dann würden die wunderlichſten Wappen, z. B. bei Kirchheim⸗Bolanden ein Wildſchwein, bei Kaiſerslautern ein Fiſch, bei Blieskaſtel ſogar der an einen Baum gefeſſelte und mit einem Pfeil durchbohrte nackte heilige Sebaſtian die Helme der Schutzleute zieren. Da⸗ gegen befürwortet der Stadtrat eine Sicherheitsdienſt⸗Auszeichnung für Schutzleute. Sportliche Nundſchau. Union⸗Spielplatz am Luiſenpark. Die Ib⸗Mannſchaft Unions 5 den 1. Pfingſttag die 1b⸗Mannſchaft der Bockenheimer Meitig zu einem Spiel verpflichtet. Auch für den 2. Pfingſttag finden auf dem Sportplatze bei den Brauereien zwei Wettſpiele der Mannheimer Fußball⸗Geſellſchaft 1896 ſtatt und zwar ſpielen am erſten Tage die erſte Mannſchaft des Homburger.⸗C. und am zweiten Tage die erſte Mannſchaft des Karlsruher.⸗C. Weſtſtadt. Beide Wettſpiele beginnen 4 13 5 05 2. Internationale Flugwoche. [Berlin, 14. Mai. Der geſtrige Tag der Johannis⸗ taler Flugwoche brachte eine ganze Reihe der intereſſanteſten Flüge, obwohl zur feſtgeſetzten Stunde des Beginns das Wetter troſtlos war. Aber man harrte bis ½5 Uhr aus. Der Wind hatte abgeflaut und nunmehr wurde ein Apparat nach dem andern aus flogen. Jeannin auf Farmann durchflog als erſter die Start⸗ dem Schuppen gezogen. Zunächſt wurde um den Frühpreis ge⸗ linie. Bald darauf folgte Thelen auf Wright. Beide legten die vorgeſchriebene Strecke in 3 Runden glatt zurück. Jeannin flog 10 Minuten und gewann den 1. Preis, Thelen er⸗ hielt das zweite Geld. Während Jeannin noch flog, ſtartete Kapitän Engelhard um.53 Uhr um den Dauerpreis. Ihm folgte de Caters, Jeannin, Spendſen auf Voiſin und Behrend, auf Schultze⸗Herfort. Jeannin war um.12 Uhr zum zweitenmal zum Geſamtſtart erſchienen und bewarb ſich gleichfalls um den Dauerpreis. Wäh⸗ rend Behrend nur eine ganz kurze Strecke zurücklegte, landete Spendſen nach 9 Min. u. de Caters nach 27 Min. Spendſen ſtartete um.21 Uhr um den Geſamtpreis, kam aber nach 21 Minu⸗ ten wieder zur Erde. Zeitweiſe ſah man—5 Apparate gleich⸗ zeitig in den Lüften, da auch Thorup auf Wright, Amerigo auf Sommer und Thelen auf Wright kurze Flüge machten. Gorrifſen machte auch den Verſuch, ſich um den Dauerpreis zu bewerbeen, mußte aber bald wieder landen. Mittlerweile war es 7 Uhr geworden. De Caters flog zweimal mit einem Paſſa⸗ gier, einmal eine Runde und einmal zwei Runden. Svendſen mußte ſeine Flüge aufgeben, da er bei einer unfreiwilligen Lan⸗ dung Beſchädigungen am Apparat erlitten hatte. Nach und nach wurde die Konkurrenz immer kleiner und nur Behrend, Thelen und Frey unternahmen immer wieder kurze Flüge. Während⸗ deſſen flogen Engelhard und Jeannin ununterbrochen weiter. Engelhard hatte 15 Minuten Vorſprung, aber plötzlich öſte ſich an ſeinem Apparat eine Höhenſtrebe von der vorderen Kufe und drohte in den Propeller zu fliegen. Engelhard, der dieſe Beſchädigung ſeines Apparates gar nicht bemerkte, wurde von der Kommiſſion gezwungen, zu landen und gab auf dieſe Weiſe um .15 Uhr ſeinen Flug auf, nachdem er 2 Stunden 22 Minuten in der Luft geblieben war. Damit hat er ſeinen eigenen Rekord von 2 Stunden 5 Minuten geſchlagen, den er auf dem Bornſtedter Felde anfangs November aufſtellte. Jeannin flog weiter, bis die Sportkommiſſion ſeinem Flug nach Sonnenuntergang ein Ende machte. Um.50 Uhr landelte Jeannin, nachdem er 2 Stunden 38 Minuten geflogen war. Der deutſche Rekord wurde damit um 16 Minuten überboten, wodurch Jeannin erſter Anwärter auf den Dauerpreis von 10000 Mk. wird. Hanſabund und gewerblicher Mittelſtand. *Berlin, 18. Mai. Der Hanſabund hat eine Abteilung für die Förderung der Intereſſen des gewerblichen Mittel⸗ ſtandes gebildet, deren beſondere Aufgabe die Beleihung offener Buchforderungen bildet. Es iſt gelungen, an die Spitze dieſer Organiſation eine in den Kreiſen des Mittel⸗ ſtandes und des gewerblichen Genoſſenſchaftsweſens hoch an⸗ geſehene Perſönlichkeit von langjähriger Erfahrung und erſt⸗ klaſſigem Fachruf zu gewinnen. Die beſondere Aufgabe dieſes Leiters wird darin beſtehen, alsbald mit einem praktiſchen Schritte auf dem Gebiete der Beleihung offener Buchforde⸗ rungen für Gewerbetreibend hervorzutreten, zunächſt für das Gebiet von Groß⸗Berlin. Doch iſt im Werke, die Or⸗ ganiſation auf die Provinzen des Staates Preußen und ſämt⸗ liche Bundesſtaaten auszudehnen. Es werden deshalb Ange⸗ hörige des gewerblichen Mittelſtandes, die ſich bei einer Ge⸗ noſſenſchaft mit beſchränkter Haftpflicht in der Abſicht, ihre Buchforderungen zu diskondieren, zu beteiligen wünſchen, er⸗ ſucht, ihre Adreſſen behufs Vermerkung ſofort an den Direktor des Hanſabundes, Herrn Oberbürgermeiſter a. D. Knob⸗ Loch⸗Berlin, Dorotheenſtraße 3, einzureichen, ſoweit Groß⸗ Berlin in Betracht kommt. Vorgeſehen iſt ferner, daß jedem ſich anſchließenden gewerblichen Vereine ein bewährtes Zentral⸗ inſtitut zur Verfügung ſteht, ſo daß jederzeit auch außerhalb Berlins domizierende genoſſenſchaftliche Organiſationen ſo⸗ fort in der Lage ſind, ſich der getroffenen Einrichtung anzu⸗ ſchließen. Der Aufruhr in Hunan(Südchinah. * Ro m, 13. Mai. Der apoſtoliſche Vikar von Südhunan(Chinah), der Franziskanerbiſchof Mandaini, übermittelte dem hieſigen Frau⸗ ziskanergeneralat die erſten Mitteilungen über die Revolte am 14. April in Changsha der Hauptſtadt von Hunan. Die Revolution richtete ſich anfangs wegen der Reisteuerung gegen den Gouverneur, welcher verkleidet flüchtet, nachdem die Gouvernementsgebäude nach vergeblichem Widerſtand in Aſche gelegt waren. Alsdann richtete ſich die Volkswut gegen die anderen Mandarinen und gegen die vor⸗ nehmſten Einwohner. Die Reisniederlagen uſw. wurden beraubt, demoliert und cerbraunt, weiterhin richtete ſich der Haß des Pöbels gegen die Europäer und ſämtliche proteſtantiſchen Miſſionen; ihre Hoſpitäler, Schulen, das Zollamt, das fapaniſche Konſulat, alles wurde ausgeraubt und niedergebrannt. Schließlich wurden die Fran⸗ ziskanermiſſionen, das Hoſpital, die Apotheke und die Kirche mit Pe⸗ troleum angeſteckt und gänzlich zerſtört. Dies iſt die zweite Vernich⸗ tung nach 1900. Berliner Drahtbericht. [(Vonu unſerem Berliner Bureau.) Berlin, 14. Mai. Aus Paris wird gemeldet: Emile Loubet, der ehemalige Präſident der franzöſiſchen Republik, wurde geſtern Vormittag auf dem Quai des Grand Auguſtins von einem Automobil zu Boden geworfen, als er die Straße überſchreiten und auf einen andern Weg ausweichen wollte. Der ehemalige Präſident konnte ohne Hilfe der hinzu⸗ eilenden Paſſagieren aufſtehen und ſich in einer Droſchke nach Hauſe fahren laſſen. Er hatte nur eine leichte Wunde er⸗ halten und empfing die Beſucher, die ſich nach ſeinem Befinden erkundigten, ſelbſt.— Ungefähr an der gleichen Stelle er⸗ eignete ſich vor einigen Jahren der Unfall, der den Tod des Phyſikers Curie verurſache. Loubet erlitt vor einigen Wochen einen ähnlichen Unfall auf dem Opernplatz. Frauenſtimmrecht. Berlin, 14. Mai. Aus Chriſtiania wird gemeldet: Der Storthing beſchloß geſtern mit 71 gegen 10 Stimmen, das all⸗ gemeinen kommunale Stimmrecht den Frauen zu verleihen. Der Vorſchlag wurde von allen Parteien unterſtützt. Das neue Geſetz gibt allen Frauen mit dem 28. Lebensjahr, die ſich im Beſitze der bürgerlichen Ehrenrechte befinden und ſich ſeit 5 Jahren im Lande aufhalten, das Stimmrecht. Todesſturz eines Aviatikers. Berlin, 14. Mai. Aus Paris wird gemeldet: Die Flug⸗ woche von Lyon brachte geſtern nachmittag einen ernſten Unfall. Der Avigtiker Haurette Miche lin, der bisher an der Konkurreuz der Woche nicht teilgenommen hatte, verſuchte geſtern abend den erſten Aufſtieg. Nach kurzem ſehr niedrigem Flug berührte ein Flügel des Antoniette⸗Apparates den Boden. Der Apparat verlor hierdurch ſein Gleichgewicht und prallte mit furchbarer Gewalt gegen einen Wende⸗ poſten. Der Pylon knickte zuſammen und fiel auf den Apparat, wo⸗ bei dieſer dem Piloten den Schädel zerſchmetterte. Der Aviatiker Paulhan eilte zuerſt zur Unglücksſtelle und brachte ihn in ſeinem gung größere Nachteile hrächte Automibil ſofort ins Spital. Der Zuſtand Michelins wird als hoff⸗ nungslos betrachtet. Michelin iſt einer der Direktoren der bekaunten Pneumatikfirma Michelin. Er wandte ſich vor etwa 4 Monaten der Aviatik zu. Der Verunglückte dürfte etwa im 35. Lebensjahre ſtehen. Die Augſt vor dem Kometen. [Berlin, 14. Mai. Aus Rom wird gemeldet: In Turin iſt die Angſt vor dem Kometen ſo groß, daß zahlreiche Einwohner gebildeter Stände ſich mit Orygon verſehen haben, um dem ſtarken Dunſt des Kometenſchweifes widerſtehen zu konnen. Geſtern ver⸗ öffentlichte die„Gazzetta di Torino“ eine ehrenwörtliche Erklä⸗ rung, daß am 19. Mai nichts Schlimmes geſchehe. Die Gazzetta ſei in der Lage, dies genau zu wiſſen. Dieſe Erklärung iſt von einer Reihe wiſſenſchaftlicher Gutachten Turiner Apotheker unter⸗ zeichnet. Londoner Prahtnachrichten. (Von unſerem Londoner Bureau.) Rvoſevelt als Botſchafter in London? London, 14. Mai.(Von unſerem Londoner Bureau]. Newhorker Meldungen beſagen, daß in den Vereinigten Staaten der Wunſch und vielfach ſchon die Abſicht beſtehe, den geweſenen Präſidenten Rooſevelt zum Nachfolger Reids auf den Botſchaf⸗ terpoſten in London zu ernennen. Präſident Taft ſagte ſchon ein⸗ mal im vorigen Jahre, Rooſevelt wäre ein ausgezeichneter Mann für dieſen Poſten. Der Thronwechſel in Großbritannien. OLondo n, 14. Mai.(Von unſerem Londoner Bureau). Nach einer geſtrigen Ankündigung des Herzogs von Connaught ſollte eigentlich der Sarg mit der Leiche des verſtorbenen Königs geſchloſſen und in dem Thronraum aufgebahrt werden, aber die Königin⸗Mutter konnte ſich nicht entſchließen die Erlaubnis zur Entfernung aus dem Sterbezimmer zu geben und ſo wurde dies auf heute berſchoben. Die Verzweiflung der Königin⸗Mutter und ihre grenzenloſe Trauer um ihren toten Gemahl haben geſtern die Umgebung der hohen Frau mit großer Beſorgnis er⸗ füllt, insbeſondere die Weigerung der Königin⸗Mutter, Speiſe und Trank zu ſich zu nehmen. Beſonders herrſcht große Beſorg⸗ nis um ihren Geſundheitszuſtand. Die Leiche des Königs ſoll aber heute auf jeden Fall in dem Thronraum zur Aufbahrung gelangen und der Sarg geſchloſſen werden. Dann werden die Mitglieder der Hofhaltung die Er⸗ laubnis bekommen, an dem Sarg vorbeizudefilieren. In London ſind in den letzten Tagen ſo viele Kränze und Blumendekorationen heſtellt worden, daß die Blumenhandlungen nicht in der Lage ſind, allen Aufträgen zu entſprechen. Aga Khan beſtellte einen Kranz aus tauſend Lilien, der über 3500 Mark koſtet. Der Kampf im Vaugemerbe, Die Dresdener Einigungsverhandlungen. * Berlin, 13. Mai. Der Deutſche Arbeitgeberbund für das Baugewerbe teilt mit: Durch die geſamte Preſſe geht die Notiz, daß Samstag, den 21. Mai in Dresden zwiſchen dem Deutſchen Arbeitgeberbund für das Baugewerbe und den Zentralverbänden der Arbeiter Einigungsverhandlungen ſtatt⸗ finden würden und daß Einigungsvorſchläge auf beiden Seiten mit Sympathie aufgenommen ſeien. Dem Geſchäfts⸗ führenden Ausſchuß des Deutſchen Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe iſt bis jetzt lediglich die Anfrage des Herrn Ober⸗ bürgermeiſters Dr. Beutler zugegangen, ob der Bund zu Ver⸗ handlungen am 21. Mai geneigt ſei. Da der Geſchäfts⸗ führende Ausſchuß zu Verhandlungen nicht ermächtigt iſt, ſo 1 8 die darüber, ob in Verhandlungen ein⸗ getreten werden ſoll, der für Donnerstag nächſter W ein⸗ berufenen Vorſtandsſitzung ob. e 1 5 überhaupt nicht gemacht worden. *** Der Arbeitgeberbund für das Baugewerbe hat an eine Reihe Städte, die mit ausgeſperrt haben, ein Rundſchreihen erlaſſen, worin ausgeſprochen wird, es ſei ihm mitgeteilt worden, es werde boabſichtigt, in Sonderverhandlungen mit den Arbeitern einzutreten. Er bittet eindringlichſt, das nicht zu kun, da der Abfall noch weiterer Städte geradezu ver⸗ hängnisvoll für den Arbeitgeberbund werden müßte, und das ſchlechte Beiſpiel noch weiter anſteckend wirken würde. Der Berlin, Hamburg und Bremen hat an⸗ ſcheinend eine tiefere Wirkung ausgeübt als urſprünglich zu⸗ gegeben wurde. Stahlwerksverband und Baugewerbe. Die Kölniſche Volkszeitung meldet, daß der Stahlwerks⸗ verband ſeit einigen Tagen denjenigen Bauunternehmern, die nicht mit dem Arbeitgeberbund gingen, die Lieferung von Baueiſen verweigere. Das iſt wach der„Frankf. Ztg.“ in dieſer Form unzutreffend. Tatſache iſt folgendes: Zu Anfaug dieſes Jahres verſchickte der Stahlverksverband ein Rund⸗ ſchreiben an die Mitglieder der Trägerhändler⸗Vereinigung, um dieſe zu einem Vorgehen in obigem Sinne zu veranlaſſen. Die Trägerhändler⸗Vereinjgung berief alsdann auf den 4. Mat eine Verſammlung ein, worin die Unmöglichkeit der Durchführung einer ſolcher Maßnahme dargelegt wurde. Da ſich auch ſelbſt verſchiedene Mitglieder des Stahlſperks⸗ verbandes mit einem ſolchen Vorgehen nicht einverſtanden erklärten, iſt der Plan als geſcheitert aufgegeben worden Er⸗ ſchwerend fiel hierbei ins Gewicht, daß außer den Mitgliedern der Trägerhändler⸗Vereinigung noch mehrere hundert kleinere Händler beſtehen, die von der Vereinigung ihren Bedarf be⸗ ziehen und denen die Vereinigung ſchwerlich Vorſchriften über die Bedienung der Kundſchaft machen könnte. Außerdem ſei das Geſchäft in Träger⸗ und Formeiſen gegenwärtig gerade ſchon ſchlecht genug, ſodaß eine weitere künſtliche Beeinträchti⸗ Es ſei jedem Trägerhändler überlaſſen, perſönlich ſein Verhalten in dieſer Angelegenheit von Fall zu Fall zu regeln, jedoch könne von einem gewein⸗ ſamen Vorgehen keine Rede ſein. Gießen, 12. Mai. Die Bauunternehmer von Gießen und Umgegend werden am Samstag abend ihre organiſier ten und unorganiſierten Arbeiter entlaſſen. Mit den Bau⸗ materialienlieferanten iſt ein Abkommen getroffen, daß d von Samstag ab nach Gießen wenigſtens keine Ware tehr liefern. Wie verlautet, wird die Stadt ihre angefangenen Bauten in eigener Regie fertigſtellen und der Staat wird ſich ebenſo zu helfen ſuchen. w. Trier, 14. Mai. Spätere Meldungen berichtigen die Nach⸗ richt von der Wiederherſtellung des Friedens im Baugewerbe hier⸗ ſelbſt dahin, daß es ſich nur um die dem katholiſchen Verbande ange⸗ hörigen Bauarbeiter handelt, die etwa die Oallte der Ausgeſperrten Darſtenlen. 1 1¹ Einigungsvorſchläge ſind Mannheim, 14. Mal. weneral⸗Kenzeiger. 5 eh Bürgerausſchuſtſitzung in Heidelberg. N. Heidelberg, 13. Mai. Die heutige Bürgerausſchußſitzung unter dem Vorſitz des Herrn Oberbürgermeiſters Dr. Wilcke n 8, war von 87 Bürger⸗ ausſchußmitgliedern beſucht. Vor Eintritt in die Tagesordnung widmete der Vorſitzende dem kürzlich verſtorbenen langjährigen Bürgerausſchußmitglied, Herrn Univerſitätsbuchhändl. Koeſter, ein warmes Gedenkwort und begrüßte den an Stelle des Ver⸗ ſtorbenen erwählten Stadtverordneten Jäger.— Die beiden erſten, nach kurzer Debatte einſtimmig genehmigten Vorlagen, betrafen Grundſtückserwerbungen. Bei Erörterung der Vor⸗ lagen machte Herr Bürgermeiſter Dr. Walz die Mitteilung, daß im Juni das Schiedsgericht über die Entwürfe der neuen 8 Friedhofsanlage zuſammentreten werde. Die dritte Vorlage, betreffend die neue Faſſung der Verbrauchsſteuer⸗ ordnung, rief eine längere Debatte hervor. Die ſtädtiſchen Malzſteuerſätze pro 100 Kg. gebrochenen oder ungebrochenen Malzes wurden feſtgeſetzt auf 1,77 M. für die erſten 250 Doppel⸗ zeniner, auf 2,06 M. für die folgenden 1250 Dz., auf 2,36 M. für die folgenden 1500 Dz., auf 2,48 für die folgenden 2000 Dz. und auf.60 für die folgenden Doppelzentner. Hinſichtlich der Rück⸗ vergütung für Bier(das gegen Entrichtung der örtlichen Bierſteuer in die Gemeinde eingeführt worden iſt), welche in der gedruckten Vorlage auf 46 Pfg. pro Hektoliter feſtgeſetzt war, gab Herr Bürgermeiſter Dr. Walz die Erklärung ab, daß der Stadtrat einem Antrage aus Intereſſentenkreiſen zufolge, den Anſpruch auf eine Rückerſtattung der vollen Betrige, d. h. von 65 Pfa. pro Hektoliter als eine berechtigte Forderung anerkennen müſſe und ſomit definitiv die Erſtattung von 65 Pfg. ſtatt 46 Pfg. pro Hektoliter beantrage. Ebenſo habe der Stadtrat auf einen Antrag aus Gaſtwirtskreiſen es für billig erachtet, die Verbrauchs⸗ ſteuer für Faſanen von 60 Pfg. auf 30 Pfg. herabzuſetzen, da die Beſteuerung bis zu 30 Prozent des Wertes als zu hoch ange⸗ ſehen werden müſſe. Herr Eiſemann gab die Erklärung ab, daß die Brauer mit den neuen Malzſteuerſätzen einverſtanden ſeien: Herr Stadtverordneter Rauſch bemerkte hierauf, daß die Zufriedenheit der Brauer ſich damit erkläre, daß ſie die höheren Steuern einfach auf die Konſumenten abwälzten. Herr Stv. Henaſtler teilte mit. daß die Geflügelhändler klagbar vorge⸗ hen wollten, weil nach Aufhebung des Octrois die Beſteuerung des Geflügels fortdauere, eine nach ihrer Anſicht ungerechte Maß⸗ nahme. Herr Stv. Nuzinger machte darauf aufmerkſam, daß die Ausnahme des Schellfiſches von den zu beſtenernden Fiſchen leicht zu Defraudationen Anlaß geben könnte und bat um Verſchärfung der Kontrollmaßregeln.— Der neue Verbrauchs⸗ ſteuertarif wurde ſchließlich mit der erwähnten Aenderung mit allen gegen 4 fozialdemokratiſche Stimmen angenommen. Die 4. Vorlage betraf den Gebührentarif für die Benutzung des ſtädtiſchen Schlacht⸗ und Vieh⸗ hofs und ſeiner Einrichtungen. Herr Oberbürger⸗ meiſter Dr. Wilckens führte aus, daß bei der Aufhebung des Octrois in einer Anzahl badiſcher und außerbadiſcher Städte eine Erhöhung der Gebühren des Schlacht⸗ und Viehhofes eingeführt worden ſei; Heidelberg habe davon Abſtand genommen, da die Betriebsüberſchüſſe des Schlacht⸗ und Viehhofes bisher zur Ver. zinſung und Amortiſation des Anlagekapitals von 900 0⁰⁰ Mark ausgereicht hätten. Zwei Aenderungen ſeien jedoch heabſichtigt: 1. an Stelle der bisher von den Händlern entrichteten„Markt⸗ gebühr“, ſoll nach Mannheimer Beiſpiel für jedes Stück pb es von Händlern oder Metzgern auf den geführt wird, eine„Lebendſchaugebühr“ 20 Pfg. für Kleinvieh und 10 Pfg. für Kitzlein und Ferkel) entrichtet werden. 2. ſollen die Fleiſchſchau⸗ gebühren für eingebrachtes Fleiſch von 2 Pfg. pro Kilogramm auf 4 Pfg. erhöht werden. Während die Lebendſchaugebühr einſtim⸗ mig genehmigt wurde, entſpann ſich um den zweiten Punkt der Vorlage eine lebhafte, einſtündige Debatte. Von den Stadtver⸗ ordneten Rauſch und Nuzinger wurde hervorgehoben, daß die Octroiaufhebung eine Herabſetzung der Preiſe habe bewirken 19 ſollen, daß die Erhöhung der Fleiſchſchaugebühr nur ein„per⸗ decktes Oetroi“ ſei, das die Preiſe auch ferner hochhalten würde. Demgegenüber führte der Vorſitzende aus, daß die Erhö⸗ hung der Gebühren für eingebrachtes Fleiſch im Intereſſe des Schlachthofes, der Metzger und der Konfumenten liege; es beſtehe eben bei Aufhebung des Octrois die Gefahr, daß eine ſtarke Fleiſch⸗ einfuhr einſetze; in Karlsruhe ſei z. B. tatſächlich ſchon ein Vieh, gleichviel Schlacht⸗ und Viehhof (50 Pfg. für Großvieh, 1— NRückgang der Schlachtungen eingetreten; in Weinheim ſchlachteten Metzger für Karlsruhe und ſchickten das Fleiſch dorthin. Durch ſolche Maßnahmen würden aber das Schlachthaus die Metzger in den Städten und auch die Konſumen⸗ ten geſchädigt; denn die ſanitären Einrichtungen der ſtädtiſchen Schlachthöfe garantierten eine größere Sicherheit geſunder Fleiſch⸗ Schlachthausdirektor Zahn vertrat den glei⸗ verſorgung. Herr 8 5 855 Standpunkt und ergänzte die Ausführungen des Vorſitzenden durch eine Statiſtik, welche die beſſere Qualität der auf dem Her⸗ delberger Schlachthof geſchlachteten Tiere gegenüber den auf dem Lande und in manchen anderen Städten geſchlachteten überzeugend bewies. Wer daran zweifle, ſolle nur an einem Montag auf den Mannheimer Viehhof gehen und ſich anſehen, welche Tiere nach Heidelberg, welche nach den Dörfern geführt werden. Herr Stadtrat Metzgermeiſter Ko ch bemerkte noch, daß die von den ländlichen Metzgern zu zahlende höhere Fleiſchſ chaugebühr nur ein gerechter Ausgleich ſei für den höheren Aufwand. welchen das Metzgergewerbe in den Städten erfordere. Die Vorlage wurde ſchließlich mit allen gegen 11 Stimmen angenommen.. Die letzte Vorlage, betreffend die Einreihung ein es Hilfstier⸗ arztes in den Gehaltstarif für die ſtädtiſchen Beamten wurde ohne Debatte einſtimmig genehmigt, Aus dem Großßherzogtum. *„ Weinheim, 9. Mai. Der katholiſche Arbeiker⸗ derein hatte am Sonntag einen großen Feſttag. Im Beiſein bieler auswärtiger Vereine konnte das Feſt der Fahnenw eihe vor ſich gehen. Der Feſtzug war wohl die größzte Demonſtration, wenn man ſo ſagen darf, der hieſigen katholiſchen Gemeinde ſeit vielen Jahren. Die Einwohner hatten gu Ehren des Tages reich⸗ lich geflaggt. Bei der Fahnenweihe in der Pfarrkirche hielt Stadtpfarrer Schanno aus Heidelberg die Feſtpredigt. Der Feſtzug hatte Glück, da der Himmel in ſeines Regens Fülle eine Pauſe eintreten ließ und auch die Feſtrede des Herrn Diözeſan⸗ ſekretärs Reinhardt wurde nicht geſtört— da er ſie rechtzeitig ſchloß. Abends um 8 Uhr verſammelten ſich im„Schwarzen Adler“ ſehr zahlreich die Angehörigen des Arbeitervereins ihren Familien und Mitgliedern der Gemeinde. Sportliche Rundſchun. Ruderſport. * Mannheimer Ruderſport. Nach dem„Waſſerſport nehmen die Training⸗Arbeiten bei den hieſigen Vereinen flotten Fort⸗ 33 mit gang. Bei der„Amicitia“ iſt die Inſtruktion am eifrigſten mit den Junioren beſchäftigt, unter denen ſich einige recht ſchone Geſtalten befinden, die bei emſigem Fleiße zu guten Ruderern heranwachſen können. Eine definitibe Zuſammenſetzung von Mannſchaften hat noch nicht ſtattgefunden, da die Neulinge in der Ausbildung noch nicht weit genug vorgeſchritten ſind. Ein Junior⸗Vierer rudert ſchon einige Tage zufſammen und zeigt ganz annehmbare Arbeit. Zwei weitere Junior⸗Vierer, teil⸗ weiſe mit ſchweren Leuten beſetzt, ſind in der Arbeit noch ziem⸗ lich mangelhaft. Ein akademiſcher Vierer, der wegen Krankheit eines Mannes drei Wochen ausſetzen mußte, hat jetzt ſeine Uebungen wieder aufgenommen und zeigt bei ſchöner Waſſer⸗ arbeit ſchon recht guten Fortgang. Leider wird die Einberufung einiger Leute zu den im Mai und Juni ſtattfindenden mili⸗ täriſchen Uebungen das Training wieder erheblich ſtören und es beingte unmöglich machen, daß die Mannſchaften auf den erſten Regatten in guter Form erſcheinen. Die Zuſammenſetzung von Senioren ſcheint ausgeſchloſſen, da einige ältere Semeſter zum Training nicht mehr zu bewegen ſind. Neckenauer übt nur ſelten und wird wegen überhäuften Geſchäften in dieſem Jahre kaum zum Starten kommen.— Beim EClub ſind die Fort⸗ ſchritte befriedigend. Senior⸗Achter und die beiden Vierer, be⸗ ſonders der erſte,(Durhöfer J, Dinſes, Erb, Menger)] klappen ſehr gut und es iſt begründete Ausſicht vorhanden, daß der Club in beiden Bootgattungen eine gute Rolle ſpielt. Von den Junioren zeigt der Vierer(Schulze, Lederer, Koch, Balduf! ſich am beſten entwickelt und geht energiſch ins Zeug, dagegen ſcheint die Inſtruktion mit dem Junior⸗Achter nicht ganz zufrieden zu ſein, da die Erſatzleute— alles Neulinge— nur langſam vor⸗ wärts zu bringen ſind.— Bei der Geſellſchaft hat ſich nichts verändert, auch hier ſind die Fortſchritte merklich. Colkswirtschaft. Vom rheiniſchen Eiſenmarkt. Aus Düſſeldorf wird uns gemeldet: Die Grundſtimmung der letzten Woche hat auch in der ver⸗ floſſenen Berichtsperiode angehalten, und die Stille des Ge⸗ ſchäfts hat ſich nach wie vor unangenehm bemerkbar gemacht. Es herrſcht jedoch keine Einheitlichkeit in der Geſtaltung der Lage, da unter anderem ſeitens der Bauartikelfabriken eine ſehr ſtarke Beſchäftigung gemeldet wird. Da man angeſichts der noch zahl⸗ reichen Ausſperrungen im Baugewerbe das Gegenteil voraus⸗ ſetzen müßte, ſo iſt nur anzunehmen, daß die Händler die gegen⸗ wärtige Konjunktur auszunutzen geneigt ſind, um ſich in der ſtillen Bauzeit günſtig einzudecken, um nach der allgemeinen Aufhebung der Ausſperrung gerüſtet zu ſein. Es wird mit Sicherheit er⸗ wartet, daß die Aufhebung der Ausſperrung im Baugeſchäft eine ſehr ſtarke Belebung bringen wird und es iſt nur zu befürchten, daß dann die Fabrikanten von Bauartikeln ihre ruhige Periode durchzumachen haben werden. Der Zurückhaltung, die ſeitens der Verbraucher auf dem Roheiſenmarkt noch ungeſchwächt an⸗ hält. iſt durch eine Meldung aus den Vereinigten Staaten neue Nahrung zugeführt worden. Die Einſchränkung der amerikani⸗ ſchen Roheiſenproduktion konnte ebenſowenig wie eine nicht unbe⸗ trächtliche Herabſetzung der Preiſe, nennenswerte Käufe zuftande bringen, und es ſcheint, daß alle Anregungen und Mittel ſeitens der Produzenten, die zur E ug einer Belebung des Ge⸗ ſchäftes verſucht werden, nutzlos ſind, da die allgemeine gegenwär⸗ tige Situation die Händler und Verbraucher zur Vorſicht bei neuen Abſchlüſſen mahnt. Der Einfluß dieſer Tatſache machte ſich beveits in der vorhergehenden Woche bei uns geltend und dürfte auch noch in der folgenden Zeit anhalten. Allenthalben herrſcht ein Gefühl großer Unſicherheit vor, und beſonders iſt es auch der Stabeiſen⸗ und Trägerhandel, welcher unter den Vorgängen im Baugeſchäft, im Gegenſatz zu den Bau⸗ artikelfabriken, ſehr zu leiden hat; hier macht ſich der Nachteil der Ausſperrung wohl am ſchärfſten geltend. Hierzu kommt, daß der Handel kurz vor der Ausſperrung noch größere Poſten auf Lager bezogen hat, und daher auch nach Beendigung des Streites kaum an eine ſofortige Belebung zu denken iſt. Es macht ſich da⸗ her auch gegenwärtig bereits ein Unterbieten der bisherigen ziem⸗ lich feſten Preiſe bemerkbar, und es iſt anzunehmen, daß durch die Macht der Verhältniſſe ein ſchärferer Preisdruck ausgeübt wird, falls die Ausſperrung nicht bald beendigt wird. Auch im internationalen Markte tritt eine Abſchwächung der Halbzeug⸗ preiſe immer mehr in die Erſcheinung. Nachdem eine ſolche aus Belgien und Amerika gemeldet wurde, hat ſie nun auch nach Großbritannien übergegriffen, wo ſchon ſeit einiger Zeit die ver⸗ hältnismäßig ſtabilen Preiſe verſchiedener Artikel zu ſchwanken begannen. Hierzu kommt als, wenn auch nicht weſentliches, ſo doch immerhin als ein Moment, welches die Geſchäftslage gleich⸗ falls ungünſtig beeinflußt, der Tod des Königs von England. Die Ausſichten ſind alſo nicht ſehr roſig, und es wird nun alles davon abhängen, wie ſich der Kampf im Baugewerbe geſtaltet und ob die Syndikate und ſonſtigen Preisvereinigungen ſtark genug ſind, und feſt genug gefügt ſind, um dem immer ſtärker herandrängen⸗ den Preisdruck zu widerſtehen. Nach den Vorgängen, die ſich in gleichartigen früheren Perioden abgeſpielt haben, iſt zu erwarten. daß, wenn ihnen die Verhältniſſe nicht zu Hilfe kommen, die Preisverbände die Notierungen herabſetzen müſſen. Die in man⸗ chen Blättern von Zeit zu Zeit auftauchenden günſtigeren Berichte ſtammen, wie ein unparteiiſcher Ueberblick über die Marktlage ergibt. von intereſſierter Seite. Ganz beſonders muß dies bei der günſtigen Beurteilung des Marktes ſeitens des Präſidenten des amerikaniſchen Stahltruſtes auffallen, der eben nur den Stand⸗ punkt des Großintereſſenten vertritt. Fettſäure⸗ und Glyzerinfabril G. m. b.., Mannheim. In der am 12. ds. Mts. ſtattgehabten außerordentlichen Generalberſammlung wurde beſchloſſen, das Stam mkapital von M. 300 000 um M. 160 000, alſo auf M. 460 000 zu erhöhen. Die Kapitals⸗Erhöhung wurde in der Geſellſchafterverſammlung gezeichnet. Eyacher Kohleuſäureinduſtrie,.⸗G. in Stuttgart. Die Geſell⸗ ſchaft erzielte im Jahre 1909 einſchl. Vortrag und nach 5¹ 129 Mark(i. V. 51043.) Abſchreibungen einen Reingewinn von 136095 M.(132 072.), aus dem 7 Prozent(i. V. 6 Proz.) Dividende verteilt werden. Zur Elektriſierung von Vollbahnen. Die preußiſche Regierung will bekanntlich auf der Strecke Deſſau⸗Bitterfeld Verſuche machen, den elektriſchen Betrieb auf den Schnellzugslinien einzuführen. Die Regierung baut zu dieſem Zweck ein raftwer k, deſſen elektriſche Ausrüſtung den Siemens⸗Schuckertwerken übertragen iſt. Die Transformatoren werden von Brown, Boberi u. Co. gebaut und der Allgemeinen Glektritzitätsgeſellſchaft iſt eine Dampfturbine in Auftrag gegeben, während den dazugehörigen Generator die Siemens⸗Schuckertwerke liefern. New⸗Nork, Kurs vom Baummatl. Hafen „ atl. Golfh. „ im Innern „Exp. u. Gr. B. „Sxv. n. Kont. Baumwolle lolo do. Mai Juni Juli Auguſt Sepkbr. Oktbr. Novpbr. Deibr. März Baumw.. New⸗ Ovl. loko do. ver Juli do. per Okt. Petrol. raf. Caſes do. ſtand white. Rew Pork Petrol. ſtand. whtt. Philadelphia Peri.⸗Erd. Balanc Terpen. New⸗Nork do. Sapanah. Schmalz⸗W. ſteam K Eiſen und Metalle. London, 18. Mai 3 Mon. 56.18.9, 3 ruhig, ſpaniſch 12.12.6, enaliſch 13.00.0, Zink träge, Gembhnl. Marlen 22..0, ſpezial Marken 22.15.0. Slasgew, vants, per Raſſa 49/9, per Monat 50/% Amſterdam, Austion 90½. New⸗ork, 18. Mai⸗ Kupfer Superior Ziun Straits Roh⸗Elſenam Northern Foundry No p. Toune Stahl⸗Schienen Waggon frei öſtl. Irbr. Waſſerſt Pegelſtatio vom Rhein: 9. 10. 11. 12. 13. 14.]; Bemerkungen Ronftanz J3,61 3,61 3,63 3,61 3,62 2 Waldstzut 3,26 3,20 3,10 3,14 Hüningen?) 2,95 2,85 2,71 2,71 2,60.54 Abes. 6 Uhr KohR!!. J3,38 3,87 3,28 3,22 3,20 3,15] N. 6 Udr Lauterburg.93 5,10 5,09 4,96 4,92 Abds. 6 Uhr Magamnm..00.22 5,16 5,08 5,03 4,92 2 Uhr Germersheim 4,70 4,95 4,97 4,89.-P. 12 Uhr Mautheim 4,25 4,53.70 4,65 4,71 4,57] Morg., 7 Uhr Mainz 11,56 1,70.88 1,90 1,97 Dingoes. 42.26 2,33 2,58 2,66 2,70 HWand.„.62 2,77 2,98 3,14.17 Hoblesg 2,60 2,70 3,01 3,18 3,32 Höln.:2,55 268 2,86 3,22 3,47 Nuhrort 1,79 1,88 1,97 2,32 2,35ñ vom Neckar: Maunheim 421 4,49 4,63 4,61 4,72 4,59 Heilbronn 1,20 1,15 1,10 1,80 1,38 ) Windſtill, Heiter, +. 3e C. Witterungäbeobachtung der meteorolsgiſchen stati⸗ Produkte.„„„ 13. Mai. 125 18. Kurs vom 12 13. .000.00Schm.(Roh. u. Br.) 13.80 13.80 .000.000 Schmalz(Wileony 13.80 13.80 .000.000 Talg prima Ciiy%/ 7 .00.000 Zucker Muskov. de.88.88 12.000 11.000 KaffeeRio Ro. Tlek. 8% 8½ 15.95 16.05] do. Mai.40.4⁴⁰ 15.53 15.60 do. Juni.45.45 15.48 15 60 96. Jul.45.45 15.44 15.58 bo. Auguſt.50 6 50 14.92 15.04 do. Sept..55.60 13.65 13.81] do. Okt..60.60 12.98 12.97] do. Novbr..60.60 12.87 12.87] do. Dezb..68.65 12.79 12.80] do. Januar.66.68 —.——.— do. Februar.688.70 do. März.70.78 15— 15 ½ do. April.70.74 15.39 15.45 Weiz. red. Wint.lk. 117 ½ 118/ 12.02 12.92] do. Mai 116— 117 ½ 10.45 10.45 do. Jul. 110% 112— do. Sepebr. 107% 108 J½ .05.05 Mais Mai 70— 70— 8 do. Jult 72. 72 .05.05 MehlSp..eleare.20 420 .43.43 Getreidefrachtnach 64+. 64 ¼ Livervool 1* 60% 60% do. London 1 13.35 13.40] do. Antwerp. 115 do. Rotterdam 2 *** Schluß.) Kusfer, ſtetig, p. Laßha 56..3 inn ſtetig ver Kaſſa 150..6, 3 Mon. 15.12.6, Blet 13. Mai. Roheiſen, willig, Middlesberenzb wer⸗ 18. Mai. Banca⸗Zinn, Tendenz: träge,(oks 89 4 55 Heute Ber Kurs Jugots vorrätig 11225/12501237//1950 3310(83158810ʃ8325 1650/17251650%½725 28.— 28.— andsnachrichten im Ronat Mai. nen Datum Wanmheim. 12 8——— 33 8 5 E 2 3 Detn gen 8 3 S8 86 SA 23& Mm 3 S8 3 ** 18. Mai Morg.%754,4 8,0 ſütll 13. WMittg.•754,8 18,4 E¹ 1335, Abds. 99½785,30 15,6 NNW̃ů3Z 14. Mai Morg. 75753,6 11,2 NNW'̃2 Höchſte Temperatur den 18 Mai 19.0 Atefſte „Mutmaßliches Wetter am 15. und 16. Mai. Die von dem über Nordoſteuropa ſtehenden Hochdruck beherrſchte Wetterlage ihrer im übrigen ziemlich ausgeglichenen Luftdruckverteilung für Sonntag und Wetter erwarten, Für Polttik: Dr. Fritz Goldenbaum: für für Lokales. Prov tür Volkswirtſchaft und den übrtgen redakt. Tetl: für den Fnſeratentetl und Geſchäftliches: Fritz Joos. Druck und Verlag der Dr. Haas ſchen Buchdruceret, Pfings weil vor den Fei reinegemacht wor Wohnung und damit auch ſich ſelbſt regelmäßig den berwende ten frellen sles vom 18./14. Mai 9,0 * Montag fortgeſetzt heiteres, trockenes und doch ſind angeſichts partieller Einſenkungen über Berantwortltch: Kunt und Fenilleton: Fulins Witte inztelles und Gerichtszeitung: Nichard S Fraug G. Direktor: Eruſt Müller. alle Menſchen über 4410 liches ſaubered Heim ertagen alles geputzt, geſchrubbt und gründli den iſt mit Luhns Waſch⸗Extrakt. Wer ſeint geſund erhalten will, der echten Luhns Waſch⸗Extrakt. Lindenfels i. O. Pension Mk..50. 9780 Lassen Sie aufdrängen, (Saxlehner's Bitterquelle.) sich nichts MIADERWERI und verlangen Sie das E 0. Seite. Feneral⸗Anzeiger. (Mjittaablatt.) Mannheim, den 14. Maf 1910. Dankſagung. Bei den unten genannten evang. Stadtpfarrern ſind ſolgende Gaben für arme Konfirmanden eingegangen: 1. Bei Dekan Simon: H. +1 El. 15 4, H. Dr. Stdt. „8. Gttſch. 10 ¼, Fr. Neb- Komzr. J. Dg. 90 4 Frfr. v. Dſch. 10, Frl. m. v. 0 4 H. Priv. E. Eglhf. 20, H. Kfm. E. Schn. 3 4, H. Bekm. Gr. 10, H. Kfm. Fr. Uebl. 10. Fr. Geh. Komor. Se. 100 4, H. Kfm. St. Kr. 10 Fr. Ob. v. R. 10 4, H. Kfm. Gppt. 3 4, Fr. S. Chr. 8 H. Kfm. E. Kllr. 5&, H. G. Mllr. 5, H. Rechts⸗ anwalt Fr. Kg. 20 4, H. A. Gab. 10 4, H. Aug. Ggb. 10 4, O. Kfm. K. Sbld. 20 ¼ 8 A. S. 30, H. Komzr. H. ckhb. 20, 8. Phot. Tllm. 15 K, H. Dr. H. 40 4, Fr. Kim. M. Wr. 10 4, Fr. Kfm. E. Edt. 20 4, H. S. Sdihm. 10, H. H. Sdithm. 10 l, H..⸗Drkt. Iſchn. 20, H. Bckr. Tr. 20, H. 5 E. Englh. 30, H. Him. 5 Hüte, H. Kfm. Khuw. 1 Hemden und Beinkleider, verehrl. Fr.⸗V. 3 Hemden, H. Kfm. H. K. 3 Geſang⸗ bücher. 2. Bei Stadtpfarrer von Schoepffer: Fr. Schf. 10 4, H. u. Fr. Gttſch. 10, Fr. Geh.⸗R. J. Lz. 50, H. u. Fr. W. Vas. 30, Firma G. Karcher 3 Geſangbücher, Firma E. Kölle 6 Hüte, Fir⸗ 8 ma Fuchs ein Kleid, Dir. Mhlg. 10 4, Ungen. 5, H. Trtw. 5&, H. H. Schm. . Frl. L. L. 40 4, H. Eglh. 38,38, Fr. v. Dſch. 10 4, H. Gtl. 1 4, M. u. J . S. 20&. Ungen. 2⁰ Firma Hch. Karcher 3 Ge⸗ ſangbücher, Fr. Adlm. 1 Hut tit. Frauenverein 3 Hemden, H. A. S. 80&, H. u. Schle. 10&, H. Baum. Bhml. 20 H. Dir. 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Die Aenderungen ſind aus unſerem Tarifanzeiger zu erſehen; auch erteilen die Güterabfertigungsſtellen wei⸗ tere Auskunft. 7952 Karlsruhe, 12. Mai 1910. Großh. Generaldirektion der badiſchen Staatseiſenbahnen. Handels⸗Hochſchule In der Pfingſtwoche, vom 15. bis einſchließlich 21. ds. Mts. fallen die Vorleſungen aus. 27 Mannheim, 10. Mai 1910. Der Studiendirektor: Dr. Behrend. Bekaunimachung. Nachdem die Zuſtellung der Forderungszettel für die Stäbtiſche Umlage 1910 nunmehr beendigt iſt, er⸗ ſuchen wir diejenigen Pflich⸗ tigen, die etwa keinen For⸗ derungszettel erhalten ha⸗ ben, dies unverzüglich an⸗ zuzeigen, oder einen Forde⸗ rungszettel bei uns zu er⸗ eben. Wir fügen bei, daß jeder Einwohner mit einem Ein⸗ kommen von mindeſtens 500 Marl zur Zahlung ſtädtiſcher Umlage verpflichtet iſt. Mannheim, 11. Mai 1910. Stadtkaſſe: Röderer. 26 Ackerverpachtung. Dieustag, den 17, Mai 1910, vormittags 11 Uhr verpachten wir auf unſerem Bureau, Luiſenring 49 nach⸗ folgende mehrjährigem Zeitbeſtand: Igb.⸗Nr. 21755, 10 ar 24 qm im Schelmenbuckel; Ogb.⸗Nr. 21747, 6 ar 34 am im Schelmenbuckel; Egb.⸗Nr. 21757, 6 ar 70 am im Schelmenbuckel. 24 Maunheim, 11. Mai 1910. Städtiſche Gutsverwaltung: Krebs, Ffdt⸗ Berſtigerung A vormittags 10 Uhr verſteigern wir auf dem Grundſtücke zu 5 10 Vollständige Ausbildung für 0 operette, Concert, Dienstag, den 17. Mai 1910, 8988 8 ng per, Ope„. Heizerſchule Mannheim. In der Zeit vom 30. Mai bis 25. Juni d. Is. findet wieder ein Seizer⸗Kurs Zur Aufnahme iſt erforderlich: a) Zurücklegung des 18 Lebensjahres; b) mindeſtens einjährige Tätigkeit aneinem Dampfkeſſel; e) Nachweis guter Führung. Das Schulgeld beträgt 10 Mk. und iſt bei Beginn des Kurſes zu entrichten. Täglich werden 4 Stunden theoretiſcher Unterricht und—4 Stunden praktiſche Unterweiſung an Dampfkeſſeln erteilt. 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Die ihr Voraufſchreitende führte ſie in das obere Stockwerk des zwei⸗ ſtöckigen Gaſthofes. „Hier iſt es am ruhigſten“, ſagte ſie, wie zur Eniſchuldigung. Als ſie eines der Zimmer aufgeſchloſſen und Eva hineinge⸗ führt hatte. beugte ſie ſich wieder neugierig über das ſchlafende Kind. „Wie ſüß es ſchlummert! Sie haben wohl eine anſtrengende Reiſe hinter ſich?“ Ach jo!, Hle freundliche Frau betrachtete das ermüdete, blaſſe, ver⸗ härmte Geſicht der ihr Gegenüberſtehenden mitleidig. „Ja ja, man ſieht es Ihnen an. Sind Sie allein oder kommt Ihr Mann woch nach?“ Eva errbtete heftig und neigte ſich über ihr Kind. allein.“ Ein Schatten, wie ein plötzlich erwachendes Mißtrauen flog über das Geſicht der anderen. „Ihr Gepäck iſt wohl noch auf dem Bahnhof? Soll ich es holen laſſen?“ „Ich danbe! Ich befinde mich nur auf der Durchrerſe und will morgen weiter nach Berlin. Mir wurde nur unterweas ſo übel, daß ich meine Reiſe unterbrechen mußte.“ „So— ſo!“ Die Wirtin nahm ihren Gaſt von Neuem aufmerkſam und neugierig in Augenſchein. Die hilfloſen traurigen Mienen der Fremden mochten ihr wohl wieder raſch Vertrauen und Mitleid einflößen, denn ſie ſagte:„Dann machen Sie ſich es nur bequem!“ Zugleich ſtreckte ſie ihre Arme nach dem Kinde aus, das Eva noch immer trug, und nahm es ihr ab. Dabei ſtrahlten ihre „Ich bin Augen ein immer lebhafteres Wohlwollen, während Eva, die ſich kaum noch auf den Beinen halten konnte, Hut und Jakett ablegte und auf einem der Stühle Platz nahm. Frau Krämer wiegte das ſchlafende Kind leiſe; ihre Mienen hingen voll Intereſſe an den weichen kindlichen Zügen. „Iſt es ein Knabe oder ein Mädchen?“ „Ein Mädchen.“ „Ah!“ Das Wohlwollen der Wirtin ſchien nach dieſer Mit⸗ teilung noch um einen Grad zu wachſen.„Ein Mädchen! Wie alt iſt denn das ſüße Ding?“ „Sieben Monate.“ „Erſt? Ich hätt's für älter gehalten. nur! Es lacht ja im Schlaf!“ In Evas Wangen ſtieg ein warmes Rot. Die freundliche, herzliche Art der Frau tat ihr in ihrer Verlaſſenheit nach aller Not und allem Jammer ungemein wohl. Sie erhob ſich wieder und wollte der Wirtin das Kind abnehmen. Aber die wehrte bei⸗ nahe beftig ab. „Nein! Laſſen Sie's mir noch ein wenig!“ Von der lebhaften Bewegung wurde die kleine Eliſabeth munter. Jetzt fing ſie an kläglich zu ſchreien. „D—ol“ Die Wirtin bemühte ſich vergeblich, die Schreiende zu beruhigen. „Es iſt hungrig“, erklärte Eva, das Kind auf ihren Arm nehmend. „Nähren Sie es ſelbſt?“ „Nein!“ Noch ehe die funge Mutter einen Wunſch ausgeſprochen, war Frau Krämer ſchon an der Tür⸗ „Ich gebe Ihnen etwas Milch. Wo iſt die Flaſche? Schön! Ich laſſe ſie ſauber reinigen. Gleich bin ich wieder da!“ Und in der Tat, in kürzeſter Friſt erſchien die freundliche Frau wieder, die gefüllte Kinderflaſche in der Hand. Sie reichte, ſich ſetzend, dem Kinde die Nahrung und ſah mit ſichtlichem Ver⸗ gnügen zu, wie herzhaft die kleine Eliſabeth an dem Saugpfropfen zog. Dabei redete ſie unabläſſig lächelnd, nickend, ſcherzend auf das Kindchen ein. „Ja, ja, das ſchmeckt. Gelt, ſo gute fette Milch haſt du auf det Reiſe nicht gekriegt? Trinke nur, trinke! Wir haben noch mehr— jawohl! Sollſt dich ordentlich ſatt trinken, armes kleines Babychen Aber auch die funge Mutter hatte die gutherzige, fürſorgliche Wirtin nicht vergeſſen, denn nach einer kleinen Weile erſchien ein Kellner und brachte ein raſch bereitetes Abendbrot, das aus Rührei mit Schinken und einem Glaſe Wein beſtand. Ach! Sehen Sie doch Gesangsschule: Mair- alen— Eva ließ ſich nicht lange nötigen, denn ſie war hungrig und einer Stärkung dringend bedürftig. Sie war kaum mit dem Eſſen fertig, als eine Magd eintrat und eine kleine Wanne mit warmem Waſſer hereintrug. „So—“, ſagte Frau Krämer, wieder zu der kleinen Eliſabeth, die ſich behaglich reckte, hinablächelnd,„jetzt werden wir unſer Bad nehmen und dann werden wir ſchön ſchlafen gehen, kleine Prinzeſſin!“ Zugleich machte ſie ſich davan, das Kind zu entkleiden. „Sie glauben nicht“, ſagte ſie, zu Eva gewandt, die ihr 90= rührt, mit dankbaren Blicken zuſah,„wie gern ich kleine Kinder habe!“ „Sie haben gewiß ſelbſt Kinder?“ fragte Eva⸗ Aber die Frau verneinte mit einem Seufzer. 288 „Leider nicht! Das iſt's ja eben!.. Ach Gott, wenn ich ſolch ein liebes ſüßes Weſenchen hätte!“ Sie hob die Kleine zu ſich empor und küßte ſie in plötzlichem Zärtlichkeitsausbruch ſo heftig, daß ſie wieder zu ſchreien anfing. „Ich alaube, rein umbringen könnt' ich ſolch herziges kleines Ding vor Liebe!“ fuhr ſie fort, nachdem ſie das erſchreckte HKind raſch beruhigt hatte„Sehen Sie, fünfzehn Jahre bin ich ves⸗ heiratet. Mein Mann iſt ein herzensguter Menſch, unſer Geſchäft geht aut, wir können nicht klagen. Aber was nützt uns das alles? Kann man denn glücklich ſein und an ſeiner Wohlhabenheit ſich freuen, wenn man nicht weiß, für wen man arbeitet?“ Sie hob das nackte, von Kleidchen und Hemdchen befreite zapvelnde Kind hoch auf beiden Armen, während ſich ihr ganzes freundliches Geſicht vor Freude und Genugtuung verklärte. „Ach du füßer, kleiner Racker!“—5 Dann ſenkte ſie es in das laue Waſſer vorſichtig, mit der natürlichen Geſchicklichkeit der Frau, dabei ineinemfort ſchwa⸗ tzend: Ja. wir haben ſchon daran gedacht, ein fremdes Kind anzu⸗ nehmen. Aber woher nehmen, und nicht ſtehlen? Aus dem Woi⸗ ſenhauſe? Nein. wiſſen Sie, das paßt uns nicht. Alles Kropzeug! Sieht alles ſo vermückert und verkümmert aus! Nein! Es müßte ein Mädchen ſein das einem gefiele, das man lieb haben könnt⸗ das ſo hübſche rote Pausböckchen und ſo friſche liebe Guckäuglein hätte wie— na wie dieſer kleine Schreihals hier! Jawoßl bu! Wenn du nicht gleich ruhig biſt, dann— jawohl, dann nehme ich dich deiner Mama weg und du mußt bei mir bleiben, jawohl, der garſtigen Tante mußt du dann bleiben, zur Strafe— paß auf!“ Fortſetzung folgt.) ü——”Zr— — SDSette. General⸗Anzeiger. Mittagblatt.) Maunheim, den 14. Mai 1910 Stæatt Rærretem. 8—— Sophie Hirsch ldeaſwerk deutschen Gewerbefleisses! 5 Uper llie Pfin Iffeierta 4J p Einziges seiner Art! Hochinteressant für Alt und Jung! 5 Bruno Silberberg Förstl. Auszeichnung. Ueberall schmeichelh. Anerkennungen! Grosses, vollständig neues 8 1 Verlobte.— — n Grosser Saal der Casino-Gesellschaft Elite- Pfingsten 1910. 50619 Marktplatz. f l, 1 Mannheim R 1, 1 Markiplats. PP—————v— S8. Mal bis 20. Maal br. Hof-U. Mafional-Theater AU 8 SrELLU N 8 10 8— Mannheim. Samstag, den 14. Mai 1910 eines Meisterwerkes, deallandschaftsbild mit Bei aufgehobenem Abonnement. 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Ach, wenn ſie doch fort könnte, um ihm nie mehr zu begegnen und von ihrer törichten Liebe zu geneſen! „Noch immer unter dem Fliederbaum, Fräulein Hilde?“ un⸗ terbricht da plötzlich eine wohlbekannte, ein wenig ſchleppende Stimme ihren trüben Gedankengang und aufblickend ſieht ſie Heinrich von Throta vor ſich ſtehen.„Ich weiß ja, Sie lieben den Flieder fährt er ſort— nicht minder als die Sonnen⸗ Untergänge, aber—“ „Was wollen Sie mit dieſen Bemerkungen ſagen, Herr von Throta“ fällt ſie ſchroff ein.„Ich bitte, erklären Sie ſich deut⸗ licher, denn es gefällt mir nicht, Rätſel zu raten.“ „Sind es wirklich Rätſel für Sie“ fragte er, ſie auf ſeine Ark muſternd, die ſie ſo furchtbar reizt.„Das glaube ich Ihnen einfach nicht, mein gnädiges Fräulein. Warum tragen Sie denn dieſe Gedächtnisſchwäche zur Schau „Wenn Sie in dieſem Ton mit mir reden, Herr von Throta, ſo zwingen Sie mich, Sie zu verloſſen“, ruft Hilde zornig und ſpringt auf, um zu enteilen. Daeber⸗ L7. 22 Doch da ändert der Mann mit einem Schlage ſeine Haltung. „Hilde—“ fleht er—„Hilde, ich bitte Sie, bleiben Sie, hören Sie mich an— nur wenige Augenblicke. Ich kann dieſe Unge⸗ wißheit nicht länger ertragen, es muß endlich klar zwiſchen uns werden. Hilde kennen Sie mich denn wirklich nicht?“ Sie ſchaut ihn an, ſtaunenden Auges.„Ich— Sie? Gewiß kenne ich Sie, ſeit Monden—“ „Aber nicht von früher her? Wirklich nicht?“ Da ſie ſtumm den Kopf ſchüttelt, neſtelt er haſtig den Ring, den er vorhin den Mädchen gezeigt, von ſeiner Uhrkette los und reicht ihn Hilde. „Aber dies— kennen Sie dies?“ Sie betrachtete den ſchmalen goldenen Reif, dann bemerkt ſie ein paar Initialen in ſeiner Innenſeite und ein Laut der Verwunderung entflieht ihven Lippen.„Mein Ring— mein Ring, den ich vor vier Jahren auf der Elbe verlor! Wie kommt der Ring in Ihren Beſitz?“ „Ich ſah ihn oft an dem Finger eines Mädchens—“ er träumeriſch—„das zur Früßlingszeit alltäglich allein in einem Kahn an meiner Villa vorbeikam. Immer um die Stunde des Sonnenuntergangs war's und wenn ſie mit ihren kleinen Händen die Ruder führte, dann leuchtete der Ring, umſpielt von den Strahlen der ſcheidenden Sonne, wie ein Stern zu mir herüber. der ich am offenen Fenſter ſtand und das Mädchen betrachtete. Und ob ich aleich nicht wußte, wer ſie war, hab ich ſie doch gegrüßt und ſie— ſie erwiderte meinen Gruß. Sie wurde meinem Her⸗ zen ſehr teuer und ich wartete nur die Gelegenheit ab, um mich ihr bekannt zu machen und ihr ſagen, wie lieb ich ſie hatte. Da, en einem Pfingſtſonntag war's— legte ſie mit ihrem Boot meiner Villa gegenüber an und trat auf einen blühenden Fliederbaum zu, von dem ſie einen Zweig brach, den ſie in ihrem Gürtel befeſtigte. Ich wollte hinauseilen, um ihr zu begegnen, aber da trat ein Beſuch bei mir ein, der mich aufhielt und aer mich verließ, war das Mädchen fort. An der Stelle, wo ſie geſtonden unter E 1, 10 fuch- und Manufakturwaren Benchten Sie unser grosses Lager in Dampfmaschinen, Qas-, Senzin- und Sauggas-Motoren, Reservoirs, Dampfkessel und Werkzeugmaschinen neuer moderner Transmissionen Steh-, Häng- und Wandlager in Ringsschmierung und Sellers System Neue blanke gedrehte Wellen 30-00O0 mm Hölzerne, schmiedeelserne und gusseiserne Riemenschelben ein- u. zweiteilig Stufen- und Seilscheiben. Gebrauchte Transmissionen aller Art stets vorrätig: dem blühenden Fliederbaum aber lag ein goldenes Ringlein. Nicht chen wiederſah, ganz unerwartet, da wachte meine Liebe von ſpricht August Weiss Mauerkasten, Kuppelungen, Stellringe, Sohlplatten 6621¹ — Futzwolle und Ledertreibriemen. Leopold Schueider& Sohn —— Telephun 90. auf der Elbe hatte ſie's verloren, ſondern unter dem Flieder. Ich gedachte es ihr am nächſten Tage zurückzugeben, aber ſie— kam nicht wieder. Ich habe nach ihr geforſcht in heißer Sehn⸗ ſucht— bergebens. Unter der glühenden Tropenſonne Afrikas vergaß ich ſie aber als ich ſie vor Monden in dieſem Bergſtädt⸗ Neuem auf, viel ſtärker, als ſie es je geweſen. Doch das Mäd⸗ chen trat mir ganz fremd gegenüber, gleich, als wäre ſie mir nie begegnet und das hinderte mich, ihr mein Herz zu eröffnen, denn ich— ich glaubte nicht, daß ſie mich wirklich nicht erkannte, ich meinte, ſie wollte mich nicht erkennen. Dennoch gab ich meine Liebe nicht verloren, ich hoffte immer noch, die ihre zu gewinnnen und wollte ſie zwingen, ſich der Vergangenheit zu erinnern. Hilde— iſt dieſe Vergangenheit denn ſo ganz wertlos für Sie, iſt kein Schimmer davon in Ihrem Gedächtnis zurückgeblieben?“ „Verzeihen Sie—“ ſtammelte Hilda, kaum wiſſend, was ſie redet—„aber ich— ich erkannte Sie wirklich nicht. Ich habe ſo 71 viel erlebt ſeitdem, ſo viel Schweres- Er blickt ihr feſt in die Augen.„So war das, was für mich ein Großes bedeutet, ein Nichts für Sie“, ſagte er kraurig.„Ich habe mich getäuſcht, als ich dachte, heute, da ich Sie wieder ſah am Pfingſtſonntag unter einem Fliederbaum— es wäre ein Zeichen vom Himmel, daß—“ er vollendet nicht, denn plötzlich— keiner von Beiden hätte ſpäter ſagen können, wie es gekommen war— hielten ſie ſich in den Armen und küßten ſich! „Hilde, Hilde— meine Hilde!“ jubelt der Mann auf.„So habe ich Dich doch endlich gewonnen und Du biſt mein!, Wieder und wieder finden ſich ihre Lippen und dann neigt er ſich zu ihrem Ohr und flüſtert ihr zu:„Namenlos hab' ich Dich lieben gelernt— jetzt weiß ich, wer Du biſt, aber auch jetzt lieb ich Dich ⸗ namenlos“!“!˖ 60 dehe yddd// ͤ ͤ —————cccccc En 85 AS SaA 1 — 7 1 * 98 50 Holzinduſtrie R,. Poſener. 12 l2 7 2 Pef Acbläf! eite Lermisehtes. een Nur moch à Fage 885 Ausverkauf meiner 30954 Strumpfwaren mit 309% R. Erey. 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Sieh auf deinen Sklaven, der ſich zu deinen Füßen windet, der den Boden vor dir küßt und von deiner Barmherzigkeit die Gnade zu leben und zu ſprechen erfleht. Wir haben dein Manuſkript mit Entzücken geleſen. Bei den Gebeinen unſerer Ahnen ſchwören wir, daß wir niemals ein ſolches Meiſterwerk in die Hände bekommen haben. Wenn wir es druckten, würde Seine Majeſtät der Kaiſer uns befehlen, nie⸗ mals wieder etwas zu veröffentlichen, was deinem Werke nicht gleichkäme. Da müßten wir am Ende tauſend Jahre auf eine Wiederholung warten. So ſchicken wir mit zehntauſend Entſchul⸗ digungen dein Manuſkript zitternd und zagend zurück. Sieh meine Hand zu deinen Füßen, ich bin dein Sklave.“ Und dann verglei⸗ chen Sie nur noch mit unſern Heiratsannoncen das Heiratsgeſuch einer Japanerin zu Jokohama:„Ich bin eine ſehr hübſche Frau mi! dichten Haaren, die wie Wolken wogen; mein Geſicht hat den Seidenglanz der Blumen, mein Wuchs iſt biegſam wie die Weide, und meine Augenbrauen haben die Krümmung des wechſelnden Halbmonds. Ich habe genug Vermögen, um mit dem Geliebten durch daes Leben zu wandern, indem ich am Tage die Blumen be⸗ rachte und des Nachts den Mond. Wenn es einen netten feinen Herrn gibt, der gebildet, klug, geſchickt, hübſch und von gutem Ge⸗ ſchmack iſt, ſo will ich mich mit ihm für dieſes Leben vereinen und mit ihm das Vergnügen teilen, ſpäter in einem Grabe von roſen⸗ rotem Marmor beerdigt zu werden.“ Genug feine, gebildete Her⸗ ren wollten natürlich mit ihr das Vergnügen teilen, ſpäter mit ihr in einem Grabe von roſenrotem Marmor beerdigt zu werden. — Kann ein Papagei als Zeuge vernommen werden? So lautete die Frage, welche kürzlich in einem juriſtiſchen Examen ge⸗ ſtellt wurde, und zwar auf Grund des nachſtehenden, wirklich vor⸗ gekommenen Sachverhalts, den das 8. Heft der von Alfred Lange⸗ wort in Breslau herausgegebenen Zeitſchrift„Geſetz und Recht!“ wie folgt erzählt. Es handelt ſich um eine ergötzliche kleine Ghe⸗ geſchichte. Ein noch junger Ghemann hatte gegen ſeine Gattin die Klage auf Eheſcheidung angeſtrengt mit der Begründung, daß ſie ihn betrogen und mit einem ſeiner Freunde, namens Arthur, die Ehe gebrochen habe. Als— einziges— Beweismittel für dieſe Behauptung gab er, da der genannte Arthur inzwiſchen verſchwun⸗ den war, ſeinen— Papagei an. Dieſer, ein ſehr kluges und gut⸗ ſprechendes Tier, habe nämlich in ſeinem Käfig ſtets im Schlaf⸗ zimmer der Eheleute geſtanden und von jeher Worte und Sätze, die er gehört habe, täuſchend genau im Ausdruck und Tonfall nach⸗ ſprechen können. Der Ehemann ſei nun in dringenden Geſchäften etwa acht Wochen von Hauſe auf Reiſen ferngeblieben. Wie habe er aber geſtaunt, als ex bei ſeiner Rückkehr habe entdecken müſſen, daß der muntere Vogel, genau mit der Stimme der jungen Ehe⸗ frau, in einem fort in den zärtlichſten Ausdrücken den Namen mein Herz, ſei doch lieb“, geknüpft habe. Es ſei unzweifelhaft, daß der Papagei dieſe Worte gehört haben müſſe, und zwar längere Zeit hindurch, da er ſonſt den Tonfall und die zahlreichen Worte nicht ſo verblüffend genau hätte nachahmen können. Seien aber dieſe Worte von der jungen Ehefrau dem Hausfreunde Arthur gegenüber, und zwar im Schlafzimmer der Eheleute gefallen, ſo ſei ohne weiteres als erwieſen anzuſehen, daß die Beklagte Ehebruch getrieben habe. Das Gericht möge den Papagei an Gerichtsſtelle ſchaffen und ſich die Sätze von ihm vorſprechen laſſen. Kann nun, ſo wurde im Anſchluß daran die eingangs mitgeteilte Frage an den Kandidaten geſtellt, unter dieſen Umſtänden der Papagei als Zeuge vernommen werden? Der Kandidat meinte, es ſei kein Grund er⸗ ſichtlich, warum dies nicht möglich ſein ſolle, zumal doch das Tier ganz unbeeinflußt ſeine Ausſage machen würde. Dieſe Antwort fand indeſſen nicht die Billigung der Kommiſſion. Denn ſie iſt falſch. Als Zeugen können nur Perſonen vernommen werden; Tiere dagegen können nur Gegenſtand des ſogenannten richterlichen Augenſcheins— in dieſem Falle richtiger„Ohrenſcheins“— ſein. Der klägeriſche Ehemann ſoll übrigens den Prozeß gewonnen haben, da die junge Ehefrau ſchließlich ihre Schuld reumütig zugab, wo⸗ rauf das Gericht die Ehe der Parteien trennte. — Der Krebs gut in dem Monat iſt... Der Mai, der trotz allen himmliſchen Naſſes, das in ihm zu fallen pflegt, und das ja dazu beitragen ſoll, dem Bauer Scheun' und Faß zu füllen, nun einmal den Namen des Wonnemonats führt, beginnt auch den Rei⸗ gen der Monate, von denen es heißt: Der Krebs gut in dem Monat iſt, In welchem man das R. vermißt. Auf den reicher verſehenen Gaſttafeln prangt denn auch das komiſche Mitglied der Kruſten⸗ tiere, das„im Leben tot, im Tode feuerrot“ iſt und durch ſeine groteske Geſtalt zu ſo mancher Sage und Fabel Anlaß gegeben hat. Von dieſen gibt Oskar Dähnhardt in dem ſoeben erſchienenen neuen Bande der„Naturſagen“ einige treffende Züge wieder. Vor allem fallen bei dem Krebſe die hinten ſitzenden Augen und das Rück⸗ wärtsgehen auf. Das erſte iſt die Strafe für die Frechheit, die er an den Tage legte, als der liebe Herrgott den Tieren Namen und Gaben verteilte. Eine litauiſche Sage z. B. erzählt, daß der Herr, als er die Tiere geſchaffen hatte, allen Augen einſetzte. Als er zuletzt zum Krebs kam, ſagte er:„Nun, Krebslein, für dich ſind nur ganz kleine Aeuglein übrig geblieben!“ Der Krebs erwiderte: „Nun, ſo kleine ſteck dir an den Rücken!“ Für dieſe Antwort ſetzte Gott ſie ihm ins andere Ende ein und ſomit behielt der Krebs die Augen im Rücken. Oder es wird auch erzählt, daß der Herrgott die Tiere ins Paradies hineingelaſſen habe. Als er dabei den Krebs vermißte und nach ihm fragte, antwortete dieſer patzig: „Wo huſt du denn deine Augen, im Rücken vielleicht, daß du mich nicht ſehen kannſt?“ Gott erwiderte darauf:„Mögen ſich deine Augen da befinden, aber nicht meine!“ Nach einer kleinruſſiſchen Sage aber hat Gott nicht zur Strafe, ſondern aus Mitleid dem Krebſe die Augen hinten gegeben. Denn als nach der Erſchaffung alle Waſſertiere ins Waſſer gelaſſen wurden, da ſchwammen die Fiſche vorwärts, der Krebs aber bewegte ſich rückwärts., Eine ganz merkwürdige Urſache für das Rückwärtsgehen des Krebſes erzählt aber eine lettiſche Sage:„Eine Ratte, die ſich badet, wird vom Krebs in die Tiefe gezogen. Sie bittet um Gnade und ladet den Krebs in ihr Haus. Als nun die anderen Ratten ſich verſammeln, ihn zu ſehen, erklärt die erſte, der Krebs müſſe dazu verurteilt werden, Zeitlebens rückwärts zu gehen. Die Ratten binden ein ſchwarzes Schnürchen an den Schwanz des Krebſes und ziehen ihn rückwärts zum Bach zurück. Am Ufer aber veißt die Schnur und „Arthur“ gerufen und dann Koſeworte, wie„Du Süßer, Liebling, ——ñññ—. Fl—— der Krebs fällt rücklings in den Bach. Noch heute trägt daher der Wilder Mann ſTaglich KONZEN des erstklassigen Salon- amen-Orchesters M 2, 13. 6080 „Walzertmaur, 70⁰04 DSgläiœchn. Konzernaus Grosses Konzert Storchen des Damen⸗Orcheſter La Czarina unter Mit⸗ wirkung der kleinſten Dame der Welt Prinzeß Emi und dem kleinſten Duettiſten⸗ Paar Frl. Roſa und Miſtr. Charles. 112„ ecCkarau. Krebs in ſeinem Schwanze das Ende der ſchwarzen Schnur, und noch immer geht er rückwärts.“ Der Krebs trägt aber auch heute noch einen Panzer und führt Waffen und kann ſich doch gegen den Menſchen nicht verteidigen. Dieſe Geſtalt hat bei den Littauern die Sage entſtehen laſſen, daß zur Zeit, als Chriſtus noch auf Erden war, einſtmals ein Mann Panzerhemd und Waffen ange⸗ legt habe, um mit ihm zu kämpfen. Chriſtus habe ihn aber in ein Tier verwandelt, wie es damals noch keines gab, nämlich in einen Krebs. Und die Zemaiten glauben, der Krebs nehme bei einem Gewitter ein Stöckchen zwiſchen die Scheren, um damit gegen den Gott zu ſtreiten. Von den Landkrebſen aber erzählt eine philippi⸗ niſche Sage, ſie ſeien ausgezogen, um gegen die Wellen zu kämpfen, die immer ſo laut ſangen, daß ſie des Nachts nicht ſchlafen konnten. Die Krabbe habe ſie gewarnt, ſie hätten aber nicht ge⸗ hört, und ſeien alle, d. h. die erwachſenen männlichen Krebſe, getö⸗ tet worden. Die Krabbe erzählte darauf ſpäter den kleinen Kreb ſen das traurige Schickſal ihrer Vorfahren, und wenn ſie jetzt am Strande ſind, ſieht man, daß ſie immer bereit ſind, ans Land zurückzulaufen, wo ihre Vorfahren lebten. Wenn ſie aber wieder Mut ſchöpfen, ſtürzen ſie hinunter, als ob ſie mit den Wellen kämpfen wollten, aber ſie finden nie den Mut und laufen immer vorwärts und rückwärts. Dagegen ſucht eine lettiſche Sage das Leben des Krebſes im Waſſer ganz anders zu begründen. Den Teufel habe dem Krebs einen Sack voll Stechfliegen, Mücken w Fliegen gegeben, die ſein Vieh peinigten. Dieſe ſollte er im Fluß erſäufen, aber ſich hüten, ihn zu öffnen. Aber der Krebs konnte ſeine Neugier nicht zügeln. Er band ein Ende auf. Da kam eine Mücke heraus. Der Krebs erſchrak und lief hinter der Mücke her. Inzwiſchen flogen alle anderen Inſekten aus dem Sack. Nun ging der Krebs zu dem Teufel und erzählte ihm ſein Unglück. Aber der Teufel wurde böſe, nahm den Krebs und warf ihn ins Waſſer, er ſeitdem lebt. So iſt ſeine Neugier ſchuld, daß er ein Waſſer⸗ tier wurde. — Der Berliner Wettermacher geht noch immer mit dem Klin⸗ gelbeutel um. Wenn man ihm einen hübſchen Batzen zahlt, läßt er Pfingſten die Sonne ſcheinen. Sonſt nicht. Für nichts iſt Herr R. Rodrian(Berlin), der ſich„Meteorologiſches phiſikaliſches Inſtitut“ nennt, verſchickt noch immer an„die Herren Garten⸗ lokalinhaber Berlins und ſeiner Groß⸗Umgebung“ Rundſchreiben, worin er ſich erbietet, für Sonn⸗ und Feiertage ſchönes Wetter zu machen. Er hat am Sonntag begonnen,„die Wetterlage zu be⸗ einfluſſen“. Alſo wird in faſt ganz Europa, beſonders aber ganz beſtimmt für„Berlin und ſeine Groß⸗Umgebung“, wunderſchönes Pfingſtwetter entſtehen. Aber, es iſt ein Aber dabei. Er ſchr der„Voſſ. Zig.“ zufolge:„Wir hoffen dann, und dadurch viel Abon⸗ nenten zu bekommen, wir müſſen ſie haben, unſere Mittel ſind er⸗ ſchöpft, und können unſere Sache ſonſt nicht weiter führen und ver⸗ vollkommnen. Wir ſind jedoch auch feſt entſchloſſen, ſollten wir trotzdem immer noch keinen Glauben, kein Vertrauen finden, unſere Beeinfluſſung am Freitag, den 18. Mai, wieder einzuſtellen, ja der⸗ ſelben entgegen zu wirken, wenn wir bis Freitag, den 13. Mai Mittags, nicht ſo viel zuſtimmende Unterſtützung reſp. Abon⸗ nements erhalten, daß das Fortbeſtehen unſerer Sache gewähr⸗ leiſtet iſt; es würde dann ſehr ſchlechtes Pfingſtwetter eintreten. Dieſe Machtprobe ſind wir dann unſerer Sache, uns ſelbſt, unſerer und unſerer Familienexiſtenz ſchuldig.“ Hoffentlich erhält der Wettermacher Gelegenheit, dieſe Machtprobe anzuſtellen. Oder ſollten ſich wirklich Toren finden, die ihr gutes Geld an Herrn Rodrian ſchicken, alſo zum Fenſter hinauswerfen? Vorsitzende unseres Aufsichtsrates Herr Rechtsanwalt DI. Abraham Sfaadecker. Gestern nachmittag verschied unerwartet rasch der 7956 Basthaus zum Badischen Hof Pfingstmontag, den 16. Mai Oeffentliche Tanzmusik. Grösster und schönster Saal am Platze. Prima reine Weine. Wachstum: Eswein, Bilbel, G. Sieben's Erben, Schellhorn-Wallbillich, Spindler-Steinmetzs, Prinz Max von Baden eto. Gute Küche.— Münchner Thomas-Bräu. Es ladet höfl. ein G. Fesenmeyer, Besitzer. 7950 Telephon 4157. Gafihans zum Lamm, Neckarau Zeige hiermit ergebenſt an, daß ich das Gaſthaus„zum Lamm“ in Reckarau übernommen habe. Mache ganz beſonders auf meine bekannte gute Küche aufmerkſam. Prima Biere.= Weiine erſter Firmen. 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Preislagen: .90 .75 .75 .75 17.50 13.75 14.50 15.75 17.50 Bekanntmachung. Die Sonntagsruhe im Photographen⸗ ewerbe betreffend. Nr. 7368. Der Bezirksrat hat in ſeiner heutigen Sitzung in Abänderung ſeines Beſchluſſes vom 7. Sep⸗ tember 1899 bezüglich der Beſchäftigung von Arbeitern in photographiſchen Anſtalten Folgendes beſtimmt: „Die Beſchäftigung von Arbeitern in photographiſchen Anſtalten für den Stadtbezirk iſt geſtattet an: 8 a] gewöhnlichen Sountagen in der Zeit von vormittags 10 Uhr bis nachmittags 2 Uhr; b) Abventsſonntagen in der Zeit von vormittags 9 Uhr bis nachmittags 5 Uhr. Am erſten Oſter⸗, Pfingſt⸗ und Weihnachtsfeiertag darf eine Beſchäftigung von Gehilfen nicht ſtattfinden. Bedingungen: Wenn die Sonntagsarbeiten länger als 3 Stunden dauern, ſo ſind die Arbeiter entweder an fſedem britten Szuntage für volle 36 Stunden oder an fedem zweiten Sonntage mindeſtens in der Zeit von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends oder in jeder Woche während der zweiten Hälfte eines Arbeitstages und zwar ſpäteſtens dun 1 Uhr nachmittags ab, von jeder Arbeit frei zu laſſen. Wenn die Arbeiter durch die Sonntagsarbeiten am Beſuch des Gottesbienſtes behindert werden, ſo iſt ihnen an jedem dritten Sonntage die zum Beſuch des Gottesdienſtes Lrforderliche Zeit freizugeben. Für den Landbezirk bleiben die bisherigen Beſtim⸗ mungen in Kraft. Mannheim, den 21. April 1910. Großh. e Abt. IV. (gez.): S te 9 b erger. Nr. 20093 J. Vorſtehendes bringen wir hierdurch zur fentlichen Kenntnis. 20 Mannhei m, den 10. Mai 1910. Bürgermeiſteramt: Dr. Finter. Bekanntmachung. Den Materiallagerplatz in Waldhof betreffend. Nr. 21038 J. Durch Entſchließung Großh. Miniſteriums des Innern vom 21. März 1910 Nr. 9015 wurde nachſtehen⸗ der Tarif über die Werft⸗ und Lagergebühren für den Materiallagerplatz Waldhof ſtaatlich genehmigt, An Gebühren ſind zu entrichten: 1. Stammholz leichen) 1 Stamm 40 Pfg. 2. Stammholz(Nadelholz) 1 Stamm 10„ e 3. Borde, Diel 100 Kg. 4. Brennholz 100 5. Mauerſteine 100 7.5„ 6. Hauſteine 100 55 95„ 7. Backſteine und Ziegel 100 4 0,5„ 8. Sand und Kies 100 7 98 9. Steinkohlen 10⁰ 15 10. Zement 100 4 1 5 11. Düngermittel 100 5 12. Früchte 100 5 1„ 13. Heu und Stroh 100 14. Kaufmanusgüter 100 5 15. Waren ohne beſond. Tarif 100 0 1 Das Werſtgeld vom Materiallagerplatz Waldhof wird für Aus⸗ und Einladen erhoben und berechtigt auch zum Jagern der Güter auf die Dauer von 8 Tagen. ür längere Jagerung iſt für jede weitere Woche die gleiche Werftgebühr zu bezahlen. 28 Bei der Berechnung der Gebühren ſind anzunehmen: 1 Kbm. Bruchſteine= 1800 kg 10 1 „ Hau elne 2000 kg 100 kg= 0,50 Kom. 1„ Backſteine 1400 kg= 400 Stück 19000 Stück 3500 kg 100 KkKg 0,071 Kbm. 1„ Ziegel 1500 kg= 1000 Stück 1„ Sand und Kies= 1600 kg 1 Ster Brennholz— 600 kg 5000 kg Tannenholz 9,3 Kbm. 540 kg 75 Kg 9 10 1 6,2 Kbm. 810 kg 1 leeres Faß= 30 1 Bord 368— 16 ſc Durcſcntt Maunheim, den 6. Mai 1910. Bürgermeiſteramt: Dr. Finter. letder beflebgen Nu ſdecnlel⸗Formuldre aat en haben in G e Dr. B. Bauuse Buchdruckerei 6. u. b. rnnnnre EELILI Gebrüder Reis Hof-Möbelfabrik MANNHEIXM. Etablissement für Wohnungs- Einrichtungen Werkstätten für Innen- Architektur Lorkauls- 1 A nichst dem Tauthaus nünzer- 1 6 2, 22 nienst dem Spelsemärkt Fabrik: Schweteingerstr. 4. eeeeee 1 Kbm. 1 Kbm. Gehring. 6701 HAEAAAEHEAARASADAAAARBERANAR 0 kg 0,0558 Kom. Suddeutsche Bank in MANNHEIMN (HiAgle in Worrns àA. RH.) Telegramm-Adresse: Süddeutsche. Telephon No. 250, 541 u. 1964. 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Als dieſe vorauszuſehenden Preisſtürze ein⸗ traten, kaufte der Verein für zwei Waggonladungen Ware auf und führte dieſe zum kommiſſionsweiſen Vertrieb an die Frucht⸗ handelsgeſellſchaft in Bremen ab. Durch die Ungunſt der Witte⸗ rung und einige andere Umſtände war das finanzielle Ergebnis dieſer Unternehmung nicht ganz das gewünſchte. Auf der anderen Seite aber war die Maßnahme inſofern von Erfolg gekrönt, als mit dem Eingreifen in den Aufkauf ſeitens des Vereins ſofort die Preiſe um M.—3 per Zentner Kirſchen anzogen. Wenn man bedenkt, daß in jenen Tagen in Schriesheim je 300—400 Zentner Kirſchen über die Wage gingen, ſo erhellt, welche finan⸗ zielle Bedeutung dieſe Maßnahme des Vereins für die Obſtzüchter der Gemeinde darſtellte. In den Monaten Juli und Auguſt zurzeit der Frühobſternte konnten in Seckenheim, Mannheim⸗Neckarau und Ladenburg Obſtverwertungskurſe für Frauen und Mädchen abgehalten werden. In entgegenkommendſter Weiſe ſtellten die Gemeindeverwaltungen die Haushaltungsküchen hierfür zur Ver⸗ fügung. Auch zu dieſen Kurſen waren die Anmeldungen über Erwarten reichlich eingegangen. In den erſten beiden Orten mußten demzufolge je zwei Kurſe eingerichtet werden. Die Teil⸗ nehmerzahl ſchwankte in den einzelnen Kurſen zwiſchen 28 und 36. Die Kurſe ſind von je zweitägiger Dauer. Es wurde dabei praktiſch und ee behandelt: das Dörren von Obſt und Gemüſe, die Herſtellung von Mus und Marmeladen, die Obſt⸗ dee das Einmachen von Obſt in Gläſer, Krüge, Büch⸗ en, Flaſchen etc. Für die Pflanzzeit im Herbſte bermittelte der Kreis⸗ inſpektor teils im Auftrage der landwirtſchaftlichen Bezirksver⸗ eine, teils auf Anſuchen von Privaten rund 1500 Stück junge Obſtbäume. Es wurden dabei ausſchließlich die Sorten des Nor⸗ malobſtſortimentes für den Kreis berückſichtigt. Soweit wie möglich wurden dieſe Stämmchen den einheimiſchen Baumſchulen entnommen. Für verſchiedene Obſtneuanlagen fertigte der Kreisinſpektor Skizzen über die zweckmäßigſte Einteilung und Bepflanzung, in zahlreichen Fällen wurde er von den Obſtzüchtern um Rat und Auskunft angegangen. 120 Umveredeln älterer Bäume wurden im Frühjahr 09 ür den landwirtſchaftlichen Bezirksverein Wein heim rund 4300 Stück Edelreiſer in den Sorten des Obſtſortiments vermit⸗ telt. Soweit wie angängig, wurden dieſe Reiſer nur von frucht⸗ baren, geſunden und ſortenechten Mutterbäumen entnommen. Für die Broſchüre„Das Obſtſortiment des Kreiſes Mann⸗ heim“ hatte der Kreisinſpektor die Ausarbeitung des Textes übernommen. Der ſchriftliche Verkehr mit der Praxis weiſt für die beiden Kreiſe im Jahre 1909 1450 Ausgänge auf. Insgeſamt geſtaltete ſich die Tätigkeit des Kreisinſpektors Blaſer im Kreiſe Mann⸗ heim wie folgt: Vorträge in Vereinen 10 Tage, Baumſchnitt⸗ und Pflegekurſe je 1 Tag 10 Tage, Obſtverwertungskurſe 5 je 2 Tage 10 Tage, Unterricht an der landwirtſchaftlichen Schule Ladenburg 19 Tage, Beſichtigungen, Begehungen ete. 53 Tage. Zuſammen 102 Tage. Dazu kommen noch die Tage mit aus⸗ ſchließlich ſchriftlicher Beſchäftigung, die jedoch mit denen für den Kreis Heidelberg nicht auseinander gehalten ſind. Zur Hebung des Gemüſebaues durch Beſchaffung von Sämereien bewährter neuer und älterer Gemüſeſorten haben wir den Gartenbauvereinen Weinheim, Mannheim⸗Käfertal und Mannheim⸗Feudenheim Beiträge von je 50 M. bewilligt. Der Obſt⸗ und Gartenbauverein Weinheim hat für M. 82 folgende Sämereien gekauft und verteilt: 1. Buſchbohne allen poran, 2. kleine weiße Einmachzwiebel„Königin“, 3. Mangold, dunkelgrün und breitrippig und 4. engliſcher Spinat immer⸗ während. Der Ertrag war bei 2 und 3 ſehr gut, bei 4 wenig befriedigend und bei 1 hatte die Blüte unter ſchlechtem Wetter zu leiden. Der Gartenbauverein Waundeim fertal hat eine neue Sorte Tomaten, einen Frühſalat und Früßwirſingkraut angeſchafft und dadurch ſeine Mitglieder(110 an Zahl] in die Lage verſetzt, den Mannheimer Markt mit gutem Frühgemüſe zu beſchicken. Der Verein hat im ganzen M. 116 für Gemü iſe⸗ und Gartenſämereien verwendet. Der feldmäßige Gemüſebau in Käfertal hat ſich im verfloſſenen Jahre weiter ausgedehnt; die Hausgärten reichen für die umfangreſchen e längſt nicht aus, Der dem Obſt⸗ und Gartenbauverein Feudenheim be⸗ willigte Beitrag fand erſt im Jahre 1910 durch Ankauf von 1 Zentner Steckzwiebeln, ½ Zentner Pflückerbſen und je 86 Portionen Salat⸗ und Karottenſamen ſeine Verwendung. Dem landwirtſchaftlichen Bezirks⸗Verein Schwetzingen haben wir zu den Koſten der Anbauverſuche mit Tomaten einen Beitrag bon M. 30 bewilligt. Zu den Anbauverſuchen hatten ſich 32 Vereinsmitglieder gemeldet, denen je 33 Setzlinge und 33 Tomatenſtützen unentgeltlich abgegeben wurden. Der Verein hatte dadurch einen Koſtenaufwand von M. 125.75. Das Unter⸗ nehmen muß leider als völlig ergebnislos bezeichnet werden, da die Witterungsverhältniſſe im vorigen Jahre für den Tomaten⸗ bau die denkhar ungünſtigſten wurden. Bekanntlich genehmigte die am 18. April abgehaltene Kreis⸗ verſammlung zur Förderung des Obſt⸗ und Gemüſebaues im Kreiſe Mannheim a) für Obſtbau M. 3700, b) für Gemüſebau M. 300, zuſammen M. 4000. 5 Aus der Vienenzucht. Von J. Schüßler⸗Hoffenheim. Mai 1910. „Liegt, an Walpurgis der Reif offen, ſo iſt ein gutes Jahr zu hoffen“ ſagt eine alte Bauernregel. Wir hoffen, daß dieſe Regel für unſere Bienenzucht, der Poeſie der Landwirtſchaft, nicht nur auch gilt, ſondern daß ſie zur Wahrheit wird. Der Mai hat mit 3 Grad Kälte Celſius, mancherorts ſtand das Queck⸗ ſilber jedenfalls noch etwas tiefer, ſeinen feierlichen Einzug ge⸗ halten. Etwas kühl, aber für unſere Bienen war der erſte Mai kein Feiertag. Sie arbeiten, wenn die Natur ihnen zur Arbeit gibt. Unſere Spießgeſellen ſind im Frühjahr für jede Gabe aus der Natur, auch die kleinſte, dankbar. Nichts bleibt unverſucht, den Nektar und den Pollen einzuheimſen; auch bei kalten Regenſchauern wagen ſich viele hinaus. Hoffentlich bringt uns der Wonnemonat keine Apriltage mehr. In ſeinen erſten Tagen brachte uns auch der April Sonnenſchein und laue Lüfte. Eilig ſtreckte manche Blütenknoſpe vorwitzig ihr Köpfchen aus der ſchützenden Hülle. Die Bienen begaanen im Stocke ein em⸗ ſiges Treiben. Da war etwas auszuputzen, dort fand man noch einige Zellen gedeckelten Honig, der ins Brutneſt getragen werden mußte; auch mußte auf der Wabe nach der Brut Platz gemacht und die Wiegen geglättet werden, damit die Königin ungehindert mit der Eierlage weiterſchreiten kann. Trotz einiger kalten Apriltage ließ ſich die Natur in ihrer Entwickelung nicht aufhalten und jetzt ſteht ſie in ihrem ſchönſten Schmucke. Die Baumblüte füllt uns wohl ſelten unſere Honig⸗ kannen; bietet aber die beſte und natürlichſte Spekulativfütterung. Tritt in dieſer Zeit Regenwetter ein, ſo könnten wir lauſendmal hören:„ach, wie ſchade!“ Wenn wir je einer künſtlichen Früh jahrsreizfütterung das Wort reden wollten, ſo wäre ſie wohl hier angebracht, aber auch jetzt nicht in kleinen, allabendlichen Gaben; weniger als einen halben Liter Futter ſollte man nicht reichen. Es gibt viele Imker, die bei der Behandlung der Völker unterſcheiden zwiſchen Schwarm⸗ und Honigſtöcken. Gewiß wün⸗ ſchen wir faſt alle Jahre, daß uns einzelne Völker einen Natur⸗ ſchwarm abgeben. Es iſt doch gar zu reizend, den Tumult beim Auszug in der Luft und beim Feſtſetzen beiwohnen zu können und nicht umſonſt freut ſich zung und alt, Freund und Nachbar, wenn ein Immen ſchwärmt. Die einzelnen und beſtimmten Völker zum Schwärmen zwingen zu wollen, halte ich für einen Mißgriff. Alle Völker werden als Honigſtöcke behandelt, und manche Jahre bekommen wir trotzdem mehr Schwärme als uns lieb iſt. Sind die Naturverhältniſſe nicht günſtig, ſo können wir im Volk ganze Drohnenhecken entſtehen laſſen: es ſchwärmt doch nicht. Geben wir ſolchen Völkern nicht rechtzeitig genügend Raum, ſo fühlen ſie ſich unbehaglich, kommen ins Herumlungern, weil es im Stock nichts zu tun gibt, und wir bringen uns da⸗ durch um volle Honigwaben. Wer unter allen Umſtänden vermehren will, kaufe ſich einige gute Schwärme, das iſt zweifelsohne am rentabelſten. Soll die Vermehrung ſcheinbar nichts koſten oder aus ſonſtigen Grün⸗ den von den eigenen Standvölkern genommen werden, ſo mache man ſich Kunſtſchwärme nach der Haupttracht. Ueber die ein⸗ fachſte Kunſtſchwarmbildung im Junibild. Ebenſowenig wie für getrennte Behandlung bin ich e nommen für das Gleichſtarkmachen der Völke durch von Bru wa b n Völ r können Dieſem teilte er auch ſeine Abſicht mit, hinauszuziehen in die Welt und die junge Dame zu ſuchen, die ſein Herz ſo plötzlich in Beſchlag genommen. Lachend erwiderte Kurt: „Aber, mein verehrter Herr Baron, Sie ſetzen ſich da unausführbare Dinge in den Kopf! Wo wollen Sie denn die Dame finden? Sie wiſſen keinen beſtimmten Ort, ja, Sie kennen nicht eimnal die Richtung, in welcher Ihre Schöne Ihnen entſchwebt iſt.“ „Gleichviel! Aber finden muß ich Sie und ich wer de ſie finden! Es iſt für mich auch ſonſt recht gut, daß ich hinaus⸗ komme; ich abe das Leben hier ſchon zur Genüge genoſſen, daß es beinahe anfägt, mir widerlich zu werden. Ich muß einmal hinaus in die Natur, um friſche Kräfte zu ſammeln und meinen Nerven die alte Spannkraft wieder zu ver⸗ ſchaffen.“ Der Maler Grevenſtein war bei einer außerordentlichen Begabung wie die meiſten ſeines Standes ein leichtſinniger junger Mann und unbeſtändig und wankelmütig, da ſeine Mittel es ihm erlaubten, mehr zu bummeln, als zu arbeiten. Kaum hatte er ein genial angelegtes und vielverſprechendes Werk begonnen, ſo ſchweiften ſeine Gedanken ſchon längſt wieder in 1 Sphären, er ließ die angefangene Arbeit ſtehen, und machte ſich wieder an einen anderen Gegenſtand. Sein Atelier füllte ſich allmählich mit halbfertigen Bilde rn und er hatte nur ein übermütiges Lachen, wenn ihm Kunſt⸗ freunde rieten, wenigſtens ein Werk fertig zu ſtellen und ſich einen Namen zu machen. „Ich muß vorerſt meine Individualität ausleben, bevor ich daran denken kann, mich in die gewö öhnliche Schaffens⸗ manier hineinzuzwängen,“ war dann ſeine ſtereotype Antwort. Die genaunten Eigenſchaften waren es wohl auch, welche ihn mit dem jungen Baron von Mersdorff verbanden. Beide waren hoch angelegte Naturen, wenn auch nach verſchiedenen Richtungen hin; eine gewiſſe Schwärmerei hatten ſie aber beide gemein, nämlich die für des Lebens ſonnige Lichtſeiten, wenn ſie auch des Lebens wahren Inhalt nur in Luſt und Vergnügen geſucht hatten. Ohne ſich des Grundes ſelbſt be⸗ wußt au werden, war Baron von Mersdorff dieſes Gaukelns von einer Blume zur andern, dieſes Nippens aus den Roſen⸗ kelchen des Lebens ſchon längſt überdrüſſig geworden und es hatte nur eines äußeren Anlaſſes bedurft, um ſein Unbe⸗ friedigtſein ganz wachzurufen. Sein plötzliches Intereſſe für die ſchöne Unbekannte war vielleicht auch nur eine neue Laune des vom Leben verwöhnten Lieblings der Gökter, aber eben das Neue, Ungewohnte reizte ihn und ſorderte ihn heraus das zu verſuchen, was ein anderer vielleicht als törichtes Be ginnen bezeichnet hätte. „Wie denken Sie ſich Ihr Umherſchweifen als moderner Don Qui eigentlich?“ fragte der Maler etwas ſpöttiſch. „Spotten Sie nur— über kurz oder lang wird Sie ſelbſt auch der Widerwille an dieſem Geſellſchaftsleben er⸗ greifen. Ich laſſe alles hinter mir, was ich jetzt bin und was als Beſitztum mir von meinen Eltern und Voreltern hinterlaſſen 195 iſt. Ich will nur als Menſch, wie die Natur mich geformt hat, recht und ſchlecht wie jeder andere, der mich bis jetzt vielleicht beneidet hat, in die Welt hinaus⸗ ziehen.“ 1 Sie aber Glü 1 haben, wenn Sie als — „Das träfe ſich ja gut! Der Mann könnte mir auch ſei Papiere borgen. Soweit will ich es ohnehin nicht treiben, da ich ſchließlich hinter Schloß und Riegel geſteckt werde.“ „Das wäre allerdings eine etwas unſanfte Abkühlung. „Für mich im Grunde genommen aber nicht ſo ſchlimm, Allerdings würde ſich unſer ehrſamer Korpsdiener wenig er⸗ baut zeigen, wenn ich ihm ſeine Papiere zurückg vermerkt wäre, daß er wegen Landſtreichere geſeſſen habe. Eigentlich wäre ich faſt neugterig“ fügt lachend hinzu,„ein Arreſtlokal auf dem Lande kenn lernen, in welchem die aufgegriffenen Wanderburſchen 11 nachten müſſen.“ „Vielleicht könnten Sie dann auch mit Ratten uf 1d M iuſen Bekanntſchaft machen!“ „Uh, das wäre mir doch zu viel! Doch Spaß beiſeitel Wir wollen uns einmal zu dem Korpsdiener begeben. Te weiſe müſſen wir ihn wohl ins Geheimnis eimveihen, damit er mit ſeinen Sachen herausrückt.“ Die beiden jungen Männer ſuchten den Mann um ihm ihre Bitte vorzutragen, fanden jedoch wenig Entgegen⸗ kommen, da der behäbige Korpsdiener mit ſeinem dicken Bier⸗ bauch es ſich nicht erklären konnte, wie ein junger reicher Herr das behagliche Leben in der Stadt mit dem auf dem Lande vertauſchen könne, und glaubte, daß man Spaß mit ihm triebe. Mit vieler Mühe und Not brachte man es ihm end⸗ lich bei, daß er einſah, um was es ſich eigentlich handle. Doch auch dann noch kraute er ſich verlegen hinter dem OBhr. „Ja, das wäre allerdings alles ganz gut, doch wenn ich Geiſe⸗ Papiere horgä be und man verlangt ſie während der eit?“ „Warum ſollte man denn Ihre Papiere ſordern, Si haben doch nicht im Sinn, ſich auf irgend eine Spitzbüberel einzulaſſen und ſich dabei erwiſchen zu laſſen?“ gab Baron Mersdorff lachend zur Antwort. Sie können während der Zeit meinetkwegen die meinigen benützen.“ „Die Ihrigen?“ Der Mann ſah ihn verſtändnislos an Abgeſehen davon, daß ich ſo alt bin, um Ihr Vaier ſein, z können, würde es mir niemand glauben, daß ich Baron von Mersdorff heiße.“ „Nun, dann Sebe ich Ihnen immer meine jeweilee können, ſalls Sie dieſelben Pendgen Sie brauchen n Gefälligkeit auch nicht umſonſt zu kun.“ Wenn Mersdorff geglaubt hatte, den Alten 509 85 fügiger zu machen, ſo täuſchte er ſich; den faſt beleidi ſetzte dieſer: „Um das Geld iſt es mir nicht zu tun, ich weiß au daß die alten Sachen nichts mehr wert ſind.“ „Dann ſagen Sie mal Ja und Amen! Weng Sie nicht wollen, dann muß ich eben einen anderen ſuchen, der die Gefälligkeit erweiſt. „Ich tus Ihnen ja recht gern, Herr Baron, a zeihen Sie, ich glaube, daß Sie damit eine Dummheit m „Das laſſen Sie nur meine Sache ſein! Sie we ſehen, daß ich damit den erſten geſcheiten Schritt in mein Leben tun. Sagen Sie mir klipp und klar, Sie mez Bitte erfüllen?“ „Wenn es nicht 9 ſein kann, ja. denken der Herr Baron denn auszubleiben?“ „Ja, wenn ich das ſelbſt wüßte! Es hängt alles Umſtänden ab. Richten Sie die Sachen nur her, i ſie dann abholen laſſen.“ So war das erledigt. Noch einma wollle 2 friſchfröhliche Studententreiben mitm rücken hinter ſich abbrach und ſo lud 985 Korps der Cherusker zu einem Abſchieds omme Daß alle der Einladung folgten, wa ſelbſtwerſtändl 8 ging es dabei her und der Sekt floß d 5— der Rede des 1 1515 enden 55 anecz eegee ee eg ur enn eig nene en „e anz ekuvig gusumoß viaemognes env dleig did obzudag pau ge noavaf ueahog 08—08 gagz uskuvllg, aeg dunzgubgegz aehncpnun ui breule Icheeg reie dee eennn ened eeet aegv Jeapiez anun inem 0 Jgen seuvllgz ieſeg scngz sg0a0 Ueganch uspuvm uf uvur o Aöneegegn zde uacht zu pr egvg 6 naned ue uueg eeenee eeecden ac megel idvgsqe de ene be en icen e e ceeee CAaegaonec uecphuupurcpoh uegelun uggz) Mungueijnesse mners0 Ciidusagaig) uazumop zagd Bunahumagquß n anzin 206T aqps uf Aba 8˙8 gun 8061 ſa un; adon 888 usdeh dda uog zur Pieis abaitz 81˙8 usgunzppicplenvch zog gungc Inv 606T oagvs u 098 8TT E uog iqvesdungeziggeg uegehm zeue ſeg Sougl 415if 800 Aei poe 888 7 udg zvaacapee e ee eeere e aeee ödaeg ueee eeuucee banggeng aog vunupsgecz gufe useaeeeceeeedenen eeeeeee ueehgeunec e! ⸗ utag usg ou gaiß uabeng ger6f gun aussqcpe Seß 961 aeee den eee e ennen e n e leuvuns 88T egie 8e ecdee uneendeen en enenee ece Innpc une usganc 606T ago u uelected usgunggeg uebefnen un Jchu nohplegcpſteis gun eracppipe adg oig uedunzcpope Aeeee eehe een eunpienoch ag bunſeinutac dupe leeen eeeeß en beunen erne eneeeen en Loaſß 88 un! zucvung aon umee ause guvegeuseupe a00 J51 uebebvg eaacß 8 un zoaeie 6½% un aeeine zog egutaeg guozleglocpe gun gfaqunig zeg usgneach Pien Mugeg ur bpnv 606T aeele mag Sunjqpegeie 1 Szuges Uebinpiaog ueg ou cei Abg maeeg de leze ueheng batz piacue euegee en echeun en geneheuun aeeee en eeee zaen nened 606 ae n eredunz ubg usbunzchppipes uefademaeg oig pang busceg erui Tezlae ut n Seguphhggesggunitz Seg ueguſs so grfan uef ususqpen ne Aabeceggue en eheeee eneee weee en be e e eg Jasgufuaeg pufs Oges un usqn uyv guvgſagß kog puv bon gog wau jumaz neoc usfpnsnjö ueind gufer oagos uogusmmcz di n enercpo zoönlunzne siv uspszen leſeig vunjnogogz aegugſeg oig inv icppni nut zoullgge ggeigbung geg gun zegjpeg aa ubdpnee enehneeenne ee ehee leen e e 000 O0T gugagpuuv un usuufgjoßß gun rogufabun S a00 aubeueee e ne ehet enenee ehee cg en eeneed e ee ehuneeee eg g 68f ete ueg ee 8061 nag sgupzlegz seg(boact OLe) Jaee encg e eeneg e 4 1% h ieg dungegurmaec dig ih zabn gushonz usgunhebgon 1061 znv sig 006 uog anu Szuggeagog usſtger geg unonſpe e; duhbuge ead ienn ueduur eun oacß ef nego pne 900 08 un Seguvpzlggefggunng geg bungegurmaeg dig gaegaahae dunbgangs oune dui eune eguegeuueach 80 gugvu eng gups acgefar ing dagemnngg ang ne reilpyu gun un Acpien ae gue en eg eeane ne ue in ech neutau obne zjezaee ueb agos gelun nog dig gun gupealpaaunzcgz aeg javg eig queacna eg ee ediceu gun poche zi anu leen ehbug ie eg en e olee a ene eaieg⸗ u bunjqdg geg iugegreeeued di puupu uvm uuogß aog Aeeee e eeeee meee ee neceee eee eed ee eeeeee ee eeee eeeee e ee 06f gun 1061 Aaaczpg usg uf anu in uengos Or uesgef ueg zie zue ut u „eaach 58˙T acg pnic Lss6 un reſtsar zvg avar ueupfebneg nr Fuvopung aecgegae ae e d0er aee u; vunjqpegeng Neſſe deg ſog uccpf ueg an q un z e qo u1d a gun guegevvojcplenv Sundaceeee ee n ee mee e e ee u p nueg qun gergguies ueg ſog usbunppogeie nebncpfat ueg ebungegupgeg dig uaegeges Huncpveg gaeggab gusch aeg negnb gun uazuch blupc dig zeqp gaegucglegsuf ee end eid g 4 faa L Leg amgvugd ig in zequsnoſlnxz egee uubedue daebn eee e egeeen eneee unin ogz qun ugeheg u gun ugopiche Inv ꝙàpnuv uggqucl uspps ur daee been ee de een ecenden eeeeee Aagoad zuu nobengeg notp Zunjayg zöncpn ueaog ucpujuvßz a2g Dunasgumaecz eig zn uepogdog ne usioe uengem le ec unuslae ocprejd oig zn ueochg gun usgaoletz usg zc uouugz usel scpolan oig ueneinplng znepuvn avg Due o ugpugſe oi iheeme ereseſef ueg eeß u 18 gqun uso usgaolſcß uv duvöpnze deg gaeng a Sunznecee aoune ug u g ub utbcusdar Sugegaeun ipzu oheanes ubdunpobzengnzt wohb jeg opahlueueigz zag gun jeſeinozaß gun jele) aa sugvuenz ut 8061 kegquuddeß 6067 daoe unr jog gupieggene e 666T zaqmatat T moan Bunſhintlhazſt alphaug ad nec uei Soeg Seaehun geiue mag ueumolule gun uebzuoch une dungenſd sömund guſe acponanoch eig mat Uefgegag unu gun uocel Ichiu Arated 21% meahf uv ge uallv; neuelgz oig geetegaeg ſagolbzugch ueind uteuss nt 44 guvch Zeaehun ur svaf sohv unu usgoß gezmg ziq og 11 ꝛbzcß 460 uesofatedung slanzebonmuchpubozuuog guegerphaeg znv 1 Saeguchegz nolhoz usgebdasgnaga jgnusbun zcpzu o nedgu uen ⸗Gcaneleg alan meue een eeeeee en eeee eaegog dei ine geut zaged ogaos ufsf znoges Suhpaz usuelgz ueufeeuse oig uohal neog hugch uag ujemmpofufz ugutapalcpe iung punbieze brusat mufuves pang g18 u uoußpfeeend pi Hol zlagz Seind uicd usſeg di etut nb gun enllengjag F Moic usg ueee ehe ne aengune dun ushefſeſpou usuufhlugc eegeeeee en e e eedeen been cece e een n d n m 2 n 49319% 516pisunie gun agzavi u1919 nung 2 11% T 4ggab uf 191144940 poau 11% ulen b%0 no neo aaolghnas mi omay az S eg udogusumofng usbicpa ueg u Age e ou uaegz ad0 uslaggag gun gvjgz mnvapzucch zuhe söfugch geg bungehv „ an e enng egeeg wegegß e aeie i aeg; uehaan uenag ahhv ueneen ee een eheed ehee eee da ur deun ee weeeee ee e ene naog gun jnc ueg ui unvnz usgee neg Puv ueznund usuengz ugg dig aaue pup jgid 8) ulezige üeneu ue ee eeeeen eee! 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Ancpſcpoch aog ind i ze oſvog oe boe ⸗Pfaane einc guse Ind pl ae ohhs uogezuog usgeg sog goglog Sincd sbunl dleig eia usge ohoc 4o Jpzu snocpang geqv ae Awal zegueanplaeg ud pno serg jog a gun ehoai ae oiaf Muuog uegvan gun uesſopt usbgutaeg ueusel um 10 gvgol guvc orea Luvd noh aegy unct gei; zoleig gunmaogz uteute gozun viugo] oack ol ppou 4d gurdgl zvarg ojuuog uohlvlasg 61 a0 di inv Jonvandg ueſuvog uobisponf uog usganai gegng usgoag uesqgeeg ugegjd ususqaoflaeg usufe uog dig aasg genehie ute ava a uolfeg ne joze aog end oguneas umufe ge uuean Ipiu ajbarz gun allog gohog jag szan zwa Macgsaez; usbsjedun ze getcpſg ue ubz uonbozlch uzel nne ohlozs zolppancp log dig aegnagsuseae zouie uohfuolusg Saeguolsg ezoh agnateß usgojog ne szjoßl dounog daoſfeg guse ane e ee enee eeen eeecencene ween eee e ee eee et ech ehee enn eüe eehe eeen eeetnem ae gog sog uigogs ondoat uelfotadg 4 gog gapzzae 8pigalch ah eue aeneen een eee uog ͤuoaogz odunl aoc eehe gpu dure aclemo u ueut gel ozof uossoges „Uaumbine zleh ol gupjsiq odiaggduß uolleg Scaoßß svß Duuolſtz gun gohch jog jaeleuſogz suvch Uaee eeebeg eeeeene uennec ae“ ueg uog jopogz ie Uelge iup uudal gun jgoat euvb muct jog zohog cbn dicn! „eenehe“ bee Sceeen enr eaen ecegn Siuozgz Si eeee ee een enecen in ncnpic ebuen uigg ava gun uspienge usbunungegn uolſog uv ognsads dufel Digt a glogz ounl sva cog ad sosgeif ugog ge jpg a9 gun uogopfuv uougt zzu aignut gpaeseſe ae ufe ondg uogunl %0 une e eeen ſeh euege gun ͤ doh poc“ „Mog ſge; eeusgegg Abee ueg ⸗Melunpcpt utdg um Hnacz ueg zde os aumt deg gafarsufegogz uef achgeg uteadlun hpou nd znoacsgerhlg sobipag und“ egubujeuv gelyjch dig uebuvz hech „Muldgeg zoih joo a4g% o sun di usgufſuelumolne zagera zeuſec gun gog; o sun a gog Invavg nogosſuv sun jgog fcerpplg wne unene egen eueeen eun ee enh ieueh nn“,, Cuezogaeg pnagpozg] aehihoc gaocie uog uvmot⸗ſpunbiac Aalpisaphauuß zaß a0 deenens oungo nezupadk node u biöcg en zusbcac 08 Sig ude negog ſeag ou uebunaocpilgeß 5 egbee an geg beeeeemeg Saegnaſeg gun nosenjed lvaß u unn guß uedunguzgsgsdungepigaog ueocztegag Skogüggsg nengn ee eguscsedino 8eß 68g 8 dc Jmoſebgul asgsig uegan uodung; pchhut ang gacnzeone gqugſegaeſeg uteg eillpch udgsguy ane gun ſsgudaneg sſonbssundiapcpgus) cpnoinſo eg Ins Longz 9 ugg Hunzgveng uepsopaſcppn geuſs ng oſſſpch ane unzeg wee danet gun Febes 7 önaſeg ancplaogen a SFen a nd Frß ro zcs ugg ohbuneuelmpacß id 888 88f 6 db ind 088 S0 6 uog den eunedunreaee e eöneund e eg Mat gagplgzpcloc uesce u pnv ubgvaf nogges ne ipplheſoh eeneeeee euede weg eheeeee alpiniulpſag Ab Gef ugos n cplciaca uag dofzogz; v jan; Zubad e e edeecngee e ee eguezoc gun g u: CCCCCCCCCCC eebenemee hbaebend O atet ueuuceg ne eee een becen beun be eneee een eneeeeeee s steaſz Je un nobungſiggzs P s guelnve 31 gun II— npgusjabocd gun zac ut sregehidig nocphinzvag gog aner eeeen ee euugen ee eene neeec eeeg e eeeheeen eheeeeeen eeeheeee eegepose ueeeee eeaee eend, eeeee eeee eee ugg jgvauenzz geg ſog dunpzepu noaoſig noſleg golun anaen —— eie 8184c) ig uelvch neg uj 481521 elaoggß egeene! 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Gärtner und Liebhaber denen Frühbeete zu Dienſten ſtehen, ſäen den Samen im Monat Närz, pikieren die Pflanzen und ſetzen ſolche Mitte April ein⸗ zeln in 12 Zentimeter⸗Töpfe, um ſolche nach Mitte Mai, wenn kein Froſt mehr zu fürchten iſt, ins Land zu ſetzen. Gartenlieb⸗ habern, denen kein Frühbeet zur Verfügung ſteht, die aber eben⸗ falls dieſe nützliche Pflanze kultivieren wollen, empfehle ich die Samen von Anfang bis Mitte März in Töpfe anzuſäen. Nach —3 Wochen werden ſoviel Pflanzen, als man im Sinne hat auszupflanzen, je 4 Stück in einen Topf von 12 Zentimeter Durchmeſſer in nahrhafte Erde pikiert und am warmen ſonnigen Fenſter gehalten. Gegen Ende April werden die Pflanzen einzeln in ebenſo große Töpfe verpflanzt und am Fenſter gepflegt. Nach Mitte Mai, wenn kein Froſt mehr zu fürchten, ſetze man die Pflanzen aus den Töpfen ins freie Land. Ein nahrhafter, gut gedüngter Boden von mäßiger Feuchtigkeit in recht ſonnig warmer Lage ſagt denſelben am beſten zu. Man pflanzt dieſelben in eine Entfernung von 80—90 Zentimetr, damit ſie gehörig Licht und Sonne haben. Während des Wachstums müſſen die Pflanzen bei trockener Witfterung—amal in der Woche be⸗ goſſen werden. Wenn die Pflanzen 45—60 Zentimeter hoch ſind, werden dieſelben an Pfähle angebunden. Man achte darauf, daß man nur die oberſten 2 Triebe ſtehen läßt. Alle Nebentriebe werden mit dem Meſſer jetzt und auch in Zukunft am Stamme entfernt. Auf dieſe Art geht die ganze Nah⸗ rung in 2 Fruchttriebe, was zur Folge hat, daß man viel früher Fruchtanſatz bekommt. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß man die Pflanzen von Zeit zu Zeit anbindet; entſtehen zu viel Zweige⸗ ſo werden immer diejenigen, die noch keinen Früchteanſatz haben, mit dem Meſſer entfernt. Anfangs oder Mitte Auguſt, wenn es anfängt reiſe Früchte zu geben, wird ſelbſt bei krockener Witte⸗ rung nicht mehr begoſſen. Man ſchneidet jetzt alle unnützen Triebe, die noch keine Früchte angeſetzt, aus und entfernt jeden neuen Trieb, damit alle Kraft den Früchten zugeführt wird. Arf dieſe Art wird man im September eine reiche Ernte haben. Da man im Herbſte ſo viele Früchte hat, daß man nur den klein⸗ ſten Teil davon verwenden kann, ſö war man ſchon lange dar⸗ auf bedacht, die Früchte zu konſerpjeren, was in der Haus⸗ haltung wie in den Konſervenfabriken auf verſchiedene Art ge⸗ ſchieht, indem man dieſelben zu einer dicken Maſſe einkochen läßt und ſie dann in Flaſchen aufhewahrt. Auch wird die Maſſe ge⸗ trocknet und in dieſem Zuſtande aufgehoben. Alle dieſe Aufbewah⸗ rungsmethoden machen in der Haushaltung viel Arbeit und koſten zu viel Zeit. Die wahrſcheinlich beſte und leichteſte Art, die Früchte aufzubewahren, beſteht darin: Man nehme einen ſteinernen Topf, oder wenn man viel Früchte aufbewahren will, ein Holzgefäß in der Art einer Frautſtande und fülle das Gefäß mit Tomaten. Hierauf wird ein Salzwaſſer zubereitet und zwar ſo ſtark, daß ein Ei in demſelben nicht unterfinkt. Mit dieſem Salzwaſſer werden die Früchte übergoſſen, bis ſämtliche Früchte unter Waſſer geſetzt ſind und hierauf mit einem reinen leinenen Tuch bedeckt. Die Früchte mſiſſen unbedingt unter dem Waſſer ſein. Um ein Schwimmen zu verhindern, wird ein ſchwaches nan den ganzen Herbſt, 5 dauert, immer wieder nac n, bis das Gefä ein Herausnehmen in beliehi nzahl 31 t möglich. zehandelten Früchte behalten ihre Friſche, eder neue J e zu ernten. —— Aeberwinterung des Weinſtocks. 1 2 Weinbauinſpektor Mährlen⸗Weinsberg äußert ſich im „Weinbau“ über dieſe Frage folgendermaßen: Die Verichte der Vertrauensmänner ſprechen ſich diesmal ausnahmslos günſtig über den Stand der Weinberge aus. Vor allem wird die gute Ueberwinterung des im letzten Spätjahr vortrefflich aus⸗ gereiften und reichlichen Holzes gerühmt. Einen ſolch milden Winter, wie den hinter uns liegenden, haben die Weinberge aber auch ſelten zu erleben gehabt; ſank doch die Temperatur in den Weingegenden während der Wintermonate kaun unter minus 10 Grad herunter. Während langer Perioden war der Bodenm offen, ſo daß die durchaus nicht ſpärlichen Niederſchläge ungehindert in den Boden hinunter dringen und dieſen mit reich⸗ licher Winterfeuchtigkeit verſehen konnten. Die Bearbeitung des Weinbergbodens iſt freilich in dieſem Frühjahr ziemlich erſchwert; man merkk eben doch, daß es an einem tieferen Durchfrieren des Erdbodens in dieſem Winter gefehlt hat. Die milden Winter⸗ lage wurden ausgiebig benutzt zum Rigolen von Kleeſtücken und bis es möglich iſt, alten Weinbergen, ſo daß im Laufe dieſes Frühjahrs bedeutend mehr Neuanlagen entſtehen werden, als in den letzten Jahren. Die geſunde, kräftige Beſchaffenheit des Schnittholges veroinigt ſich mit dieſen Verjüngungsbeſtrebungen in glücklicher Weiſe. Zu den Frühjahrsarbeiten übergehend, betont Prof⸗ Mährlen, daß der Holzreichtum der Weinberge manchen veranlaßt hat, beim Anſcheiden von Bögen und Zapfen des Guten zu viel zu tun: man begegnet in Weinbergen Rebſtöcken, die neben 3 bis 4 Bögen noch 2 Anſchnitte von—8 Augen und bis zu 6 Zapfen von—8 Augen tragen! In der euſten Aprillwoche begannen die Augen in den wärmeren Lagen zu ſchwellen. Dank der zum Deil empfindlich kühlen Nächte zu Anfang April wurde jedoch das Anſchieben etwas zurückgehalten; erſt etwa ſeit dem 12. April, der eine Reihe ſommerlich warmer Tage einleitete, iſt ein fviſcher Zug in den Austrieb gekommen. Auf die Schildläuſe wird man heuer beſonders acht haben müſſen; ſie ſind in manchen Gegenden zu einer wahren Plage geworden. Das Abreihen und Zerdrücken des Schädlings mit der Hand iſt in den nächſten In den Kellern i gegen das Frühjahr hin merklich leer geworden; die 1909er Weine haben ich beſſer entwickelt, als man vermutete und die Nachfrage nach en war fortgeſetzt eine recht vege. Zur Aufnahme des heurigen „Kometenweins“ braucht alſo nicht erſt Platz geſchaffen zu werden. TCandmirtſchaftlinze Ausſtellung Hamburg. Da die Anmeldetermine der landwirtſchaftlichen Ausſtellung Hamburg(.—7. Juni) ſchon am 28. Februar geſchloſſen ſind, iſt es möglich, ſchon jetzt ein Bild der Geſamtbeſchickung, der Ausſtellung zu geben. Gegenüber den 606 Pferden, 1189 Rindern, 479 Schafen, 523 Schweinen und 88 Ziegen der Aus⸗ ſtellung vom Jahr 1897 iſt d 670 Pferden, 1332 Rindern, 8 aßregeln, die inzwiſchen durch die Schauordnung getroffen ſind, um einen allzugroßen Andrang zu verhindern. Die Lage Hamburgs in unmittelbarer Nachbar⸗ ſchaft unſerer bedeutendſten Viehzuchtzentren übt hier einen maß⸗ gebenden Einfluß aus. Es iſt naturgemäß, daß faſt ausſchließ⸗ lich norddeutſche Schläge nach Hamburg kommen. Unter den Pferden ſteht beim edlen Pferde(Reit⸗ und Wagenpferde), wofür insgeſamt 512 Tiere angemeldet find, Schleswig⸗Holſtein mit 157 Pferden an der Spiße; beim Kalt⸗ blut Arbeitspferde) dagegen kommt die größte Beſchickung mit 86 Tieren aus der Rheinprovinz. Von den angemeldeten 1322 Rindern gehören nur 28 der Gruppe Gebirgs⸗ und Höhenſchläge an. Von den 1228 An⸗ gehövigen der Tieflandsſchläge gehören nicht weniger als 439 Haupt der Gruppe ſchwarzbunte Tieflandſchläge an. Rotbunte Tieflandsſchläge Rheinlands und Weſtfalens ſind 94k4 Tiere an⸗ gemeldet. 268 Tiere gehören zu den rotbunten holſteiniſchen Schlägen. Die angemeldeten 79 Shorthorns ſtammen ausſchließ⸗ lich aus Schleswig⸗Holſtein. Von den Schafen ſind 444 Merinos, 294 Jleiſchſchafe, 60 Tiere der deutſchen Schläge und 18 die neu eingeführten Karakuls. Die Schweine⸗Ausſtellung wird die größte ſein, welche die Deutſche Landwixtſchaftsgeſellſchaft bislang zu verzeichnen hatte. Wie immer in den letzten Jahren, nimmt auch in dieſem Jahre wieder die Gruppe der veredelten Landſchweine mit 449 Tieren bei weitem die erſte Stelle ein. Von den angemeldeten 228 Ziegen gehören 192 zu der Gruppe der weißen und 36 zu der Gruppe der bunten Ziegen. Außerdem werden Geflügel, Kaninchen, Schäferhunde und Fiſche ausgeſtellt Die Abteilung der landwirtſchaftlichen Erzeug⸗ niſſe und Hilfsmittel wird auch in dieſem Jahre wieder einen ſehr großen Umfang haben. Die Ausſtellung von landwirtſchaftlichen Ma⸗ ſchinen und Geräten wäre zweifellos hinter der bisher größten Ausſtellung in Leipzig 1909 nicht zurückgeblieben, wenn nicht wegen des Platzmangels auf dem Heiligengeiſtfelde eine ſehr bedeutende Einſchränkung dieſer Abteilung hätte eintreten müſſen. Trotz dieſer Einſchränkung wird die Geräteabteilung doch mit etwa 8000 Maſchinen und Geräten beſetzt ſein. Das Heiligengeiſtfeld iſt offentſichlich für die Ausſtellung der.L. G reichlich klein geworden; ſo ſtehen z. B. diesmal für die Maſchie nen nur 36000 Om. gegen 83000 QAm. im Vorjahr zur Ver⸗ 71 fügung. Meber Hühnerzucht. Hühner muß man ſo früh wie irgend möglich morgens aus dem Stalle laſſen. Es iſt eine bekannte Tatſache, daß alles Gewürm, wie Käfer, Regenwürmer, Laxven und dergleichen Kerb⸗ tiere, des Nachts und ganz in der Frühe an der Erdoberfläche erſcheinen, um ſich Nahrung zu ſuchen. Damit nun der Stall nicht die ganze Nacht offen bleibt, ſind in neuerer Zeit ſogenannte Stallöffner in den Handel gekommen, die ſich recht gut in der Praxis bewährt haben Dieſe Oeffner beſtehen aus einem Schie⸗ ber, einem Gewicht und einer Schale. dem Eingang des Hühnerſtalles befeſtigt. Die Schale wird nun abends, ſobald das Geflügel im Stalle iſt mit ungefähr einem Viertelpfund Gerſte oder Mais gefüllt. In der Morgenfrühe werden die Hühner ſehr bald das Futter finden und ſchnell ver⸗ zehren. Hierbei wird der Schieber leichter, er geht nach oben und die Hühner können ohne jede menſchliche Hülfe ins Freie gelangen. Leute, die ſich nur einige Hühner zum Vergnügen halten, tun gut, in ihren Geflügelhäuſern die Torfſtreu zu verwenden. Die⸗ ſelbe muß allerdings zwei⸗ bis dreimal in der Woche aufgeſchüttelt werden. Torfſtreu beſeitigt jeden unangenehmen Geruch und iſt überdies den Hühnern von Vorteil. Auch größeren Geflügel⸗ züchtern kann die Torfſtreu nicht genug empfohlen werden, da ſie durch Gebrauch derſelben viel an Arbeit ſparen. Heraus⸗ genommene Torfſtreu iſt wertvoll als Dünger für Blumen, Gemüſe und Getreide. Die Kolik bei Pferden. Abu. Die Kolik iſt bei den Pferden eine gefährliche Krank⸗ heie, die, wenn rechtzeitige Hilfe fehlt, nicht ſelten zum Tode führen kann. Für den Laien iſt es zudem ſchwierig, die ver⸗ ſchiedenen Arten dieſer Krankheit ſchnell genug richtig zu erkennen. Es iſt ihm häufig genug unklar, handelt ſichs im einzelnen Fall um Krampfkolik, oder nur um Blähungen. Damit kann häufig auch Lumbago verbunden ſein. Ein Mittel, welches ſolche Koliken aufhebt, iſt alſo für den Praktiker wertvoll. Die meiſten ſolcher Mittel ſind Abführmittel und verſagen nicht ſelten In neuerer Zeit hat man nun ein Medikament erprobt, das viel ſicherer wirkt, nämlich das Urinin Es iſt ein Pulver, das man je nach der Heftigkeit der Anfälle entweder in Waſſer gelöſt oder in Pillenform eingibt. Das Zentral⸗Inſtitut für Tierzucht Berlin SW., Wilhelmſtraße 128, liefert das Mittek in verlöteten Blechbüchſen zum Preiſe von 3 Mark. Die Erfolge, die die Praktiker damit erzielt haben, ſind zweifellos recht gute, ſo daß das Mitte! zu dieſem Zweck wirklich empfohlen werden kann. Welcher Gegenſah, und mie abſcheulich! Bringt eine Lokomotive, alſo eine lebloſe Maſchine, den Zug nicht vorwärts, ſo holt man ohne weiteres eine zweite und ſpannt ſie vor; bleibt aber ein lebender Gaul mit ſeiner ſchweren Laſt ſtecken, ſo haut man einfach darauf los. Das eiſerne Beförderungsmittel muß genügend mit Kohlenſpeiſe ver⸗ ſehen werden; einem lebenden Zugtier hingegen mutet man oft die ſchwerſten Leiſtungen zu, auch ohne es ordentlich gefüttert zu haben. Die Maſchine muß immer unverſehrt und blank und ge⸗ ſchmiert ſein; das Pferd dagegen hat oft nicht die notwendigſte Pflege, man ſchneidet ihm ſogar ſein Schutzmittel, den Schweif, ab, und die Mücken mögen es zerſtechen. Der Eiſenbahnzug fährt auf glatten Schienen dahin; das Pferd jedoch ſoll, womöglich noch trabend, feinen ſchweren Karren auch durch tiefen Sand und über Stock und Stein fortſchleppen. Der Lokomotivführer muß eine Prüfung abgelegt haben übher ſeine Maſchinenkenntniſſe; das Pferd hingegen ſieht man oft Leuten anvertraut, die oft überhaupt nichts weiter als zu prügeln verſtehen. Der Lokomotib⸗ ührer muß zur vorgeſchriebenen Minute abfahren; der nach⸗ läſſige Fuhrmann ſitzt im Wirtshaus und läßt dann hinterher das arme Tier für die verlorene Zeit durch Schnellfahren und Peitſchenhiebe büßen; Wenn eine Lokomotive ſchadhaft gewor⸗ den iſt, ſo kommt ſie in die Werkſtätte; fehlt einer Mähre etwas, ſo greift man zunächſt zur Peitſche, als einem Univerſal⸗ mittel. Iſt die Lokomotive nicht mehr brauchbar, ſo wird ſie außer Betrieb geſtellt; den altersſchwachen Vierbeiner aber ver⸗ ſchachert man an den Meiſtbietenden, der ihn aufs neue und bis auf den ketzten Blutstropfen ausnützt. Wer kann die tiefe Wahrheit unſerer Ausführungen beſtreiten? Wenn es auch nicht an Ausnahmen fehlt, ſo wird doch katſächlich im allgemeinen den lebloſen, unfühlenden Maſchinen verhältnismößig viel mehr Der Stallöffner wird vor vor Wind geſchützte Lage. Berſtändnis und Sorge entgegengebracht, als den lebenden und fühlenden Arbeitstieren. Iſt das menſchlich oder iſt es ſchänd⸗ lich? Hilf mit, daß es anders werde! Hundertjühriger Kalender. an bis zum Ende trübe und kühl. 5 25. Bauernregeln. Auf naſſen Mai kommt trockener Juni herbei.— e e auf Saaten, dann recznet es Dukaten.— Viel Gewitter im Maiß⸗ dann ſingt der Bauer: Juchhei!— Wie das Wetter am Himmelfahrts“ tag, ſo auch der ganze Herbſt ſein mag.— Maientau macht grüne Au er nichts in die Scheuern ein. Wirtſchaftskalender. Zuletzt egge die Dungfahren. Obſt. Bei veredelten Bäumen oft nachſehen, ob milde Triebs überhandnehmen, bei okulierten den edlen Trieb, wenn er einig Zoll lang iſt, an das ſtehengebliebene Ende des wilden Stumpfes an⸗ binden, bei großen Bäumen eine Schiene zwiſchen ihm und dasſelbe legen. Bei krockenem Wetter, friſch gepflanzte Bäume oft und durch⸗ dringend begießen. Bei Froſtnächten möglichſt alles decken. Moos von jungen Bäumen abbürſten, Raupen auf Stachelbeer⸗ und Him⸗ beerſträuchern mit aufgelöſter ſchwarzer Seife beſpritzen. Gemüſe. Sommerrettich, Sommerendivien, Blätterkohl nud ganz dicht Zwiebeln fürs nächſte Jahr ſäen. Weiße Bohnen, Gurken⸗ Melonen⸗, Kürbis⸗, Maiskerne legen, Melonenkerne in freie, warmey Kürbisranken ſind wiederholt aus⸗ zukneifen, Zum Schutz gegen Raupen Hanfkörner in und um das Kohlbeet legen. Kohlpflanzen verſetzen. Bienen. Junge Bienen füttern, wenn nach dem Schwärmen degenwetter und Kälte eintritt. Ein Schwarm Ende Mai iſt weri ein Fuder Heu. Wachsmaden, ihre Puppen und Wachsmotten fleißig tilgen. Königinnen für etwagien Bedarf züchten. Iſt der Vor ſchwarm weg, dann ſchneide dem Mutterſchwarm die aus.(Evangel. Volkskalender aus Bayern) D Borſtenviehbeſitzern noch wenig beachtet. Sie bedenken nicht, daß die Säure, welche ſich bei ſchlecht gereinigten Trögen bildet, eine un, gemein ſchädliche Wirkung auf den Geſundheitszuſtand der Tiere ausübt. Waſchungen der Schweinetröge mit Sodalöſung ſollten mög⸗ lichſt oft vorgenommen werden, um die Tiere geſund und munter zu auch gute Gelegenheit zum Wühlen und Baden müſſen als ſe wichtige Anforderungen an eine gute Aufzucht der Borſtenträger an⸗ geſehen werden. Wie ſehen die Schweineſtälle oft aus! Enge Buchten mit entſetzlicher Luft, die Tiere kränklich, weil ohne Bewegung und ohne Gelegenheit zum Wühlen und Baden. Jahrelauge Stallhaft von Haustieren, welche mauchmal ſo weiß geht, daß zum Beiſpiel Milchziegen nur daun vom Striße im Stallxg losgemacht werden, wenn der Stall nach Monaten endlich einma gründlicher Reinigung von Schmutz bedarf, iſt allen Tieren ſchädlich⸗ Die Haustiere verlernen unter ſolcher tierquäleriſchen Behandlun buchſtäblich das Laufen, weil ſie ihre Beine nur zum Stehen, abes nicht zum Gehen gebrauchen könen. Es iſt daher notwendig, dem Stallvieh Gelegenheit zur Verwendung ihrer Beine zu geben, un ſei es täglich nur auf kurze Zeit. Es iſt vorgekommen, daß eine Ziege, die lange Stallhaft erdulden mußte, nicht imſtande war, einen kleinen Weg von einer Viertelſtunde zurückzulegen. Kaniuchenſtälle müſſen immer ratten⸗ und mälnſeſicher gehallen werden. Einerſeits fallen dieſe kleinen Nager die im Neſt liege wehrloſen jungen Kauinchen an, andererſeits verzehren dle kommende Jutter. Die Kaninchen hungern dann, ohn daß der Be⸗ ſitzer eine Ahnung hat, daß ſeine Tiere trotz der Füfterung nicht ge⸗ in den Kaninchenſtall unmöglich zu machen, müſſen alle Ritzen un Spal 8 Stalles älti itigt werden. Auch die Hunde palten des Stalles ſorgfältig beſeitigt we rd well erſte Schnitt trennt Geſetz und Gewiſſen iſt Maienfröſte unnütze Gäſte.— Will der Mai ein Gärtner ſein, bringl Buntes Alkerlei für die Fandwirtſchaft. Die Reinigung des Troges für Schweine wird von manchen erhakten. Reinlicher, trockener, warmer Stall, Bewegung im 1 gebetenen Gäſte zum größten Teil das den anderen Kcnen Ze⸗ 5 5 nügend Futter erhalten. Um den Ratten und Mäuſen. 7