Abonnement:(Badiſche U 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 30 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſt⸗ aufſchlag M..42 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 5 Pfg. 55 —— In ſera te: Die Colonel⸗Zeile. 25 Pfg. Auswärtige Inſerate 30„ Die Reklame⸗Zeile. 1 Mark Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Manuheim und Umgebung. Schluß der Juſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 5 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 Uhr. der Stadt Mannheim und Amgebung. Badiſche Neue e Nachrichten Anabhängige Tageszeitung. Täglich 2 Husgaben (ausgenommen Sonntag) Eigene Redaktionsbureaus in Berlin und Karlsruhe. (htannheiner Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſe: „General⸗ geineiser Mauuheim““, Telefon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahmev. Druckarbetten 8414 Redakttion 377 Expedition und Verlags⸗ buchhandlung. 218 Nr. 303. Dieustag, 5. Juli 1918. (Mittagblatt.) Die heutnige Mittagsausgabe umfaßzt 16 Seiten. Celegramme. Etue intereſſaute Fahrt des Militärluftſchiffes„M. 3“ 5 cco CCCCCCCCC— *Berlin, 4. Juli. Das Militärluftſchiff„M. 3“ iſt heute abend 11.45 Uhr zu einer Fahrt nach Gotha aufgeſtiegen. Es ſollen bei der Fahrt Funkentelegraphiſche Verbin⸗ dungen mit ſämtlichen Stationen des Deutſchen Reiches her⸗ geſtellt und ausprobiert werden, wieweit der Funkenapparat des Luftſchiffes reicht. Das Luftſchiff iſt kriegsmäßig ausgerüſtet und wird bei Gotha Uebungsfahrten ausführen und dann nach Berlin zurückkehren. Es handelt ſich nicht darum, möglichſt ſchnell nach Gotha zu kommen, der Grund der Fahrt iſt lediglich funken⸗ telegraphiſche Verſuche anzuſtellen. An Bord des Luftſchiffes be⸗ finden ſich als Führer Major Groß und Major Sperling, Ober⸗ ingenieur Baſenach, Oberleutnant Schmid als Funkenoffizier und außerdem ein Steuermann und zwei Maſchiniſten. Die Fahrt wird längs der Bahnlinie ausgeführt werden. Das Luft⸗ ſchiff wird von dem Kraftwagen des Luftſchifferbataillons be⸗ gleitet werden. Auf der Fahrt ſollen möglichſt Scheinwerfer⸗ ſignale ausgewechſelt und Telegramme herabgeworfen werden. Die Cholera. * Berlin, 4. Juli. Der„Reichsanzeiger“ veröffentlicht eine Bebanntmachung des Reichskanzlers; worin beſtimmt wird: da die Cholera in den am Schwarzen Meer angrenzenden ruſſi⸗ ſchen Gouvernements erheblich an Ausdehnung zugenommen hat, ſind die aus ruſſiſchen Häfen des Schwarzen und Aſowſchen Meeres nach deutſchen Häfen kommenden Schiffe und Inſaſſen im Hinblick auf die Gefahr der Choleraeinſchleppung bis auf weiteres vor der Zulaſſung zum freien Verkehr ärztlich zu unter⸗ kuchen. Die Poſener Erzbiſchofsfrage. Berlin, 5. Juli.[(Von unſerem Berliner Bureau.) Die Poſener Erzbiſchofsfrage ſoll demnächft erledigt werden. Die Neubeſetzung ſoll zeitlich mit der Einweihung des Poſener Kai⸗ Ferſchloſſes zuſammenfallen. Der Vatikan ſoll darauf hingewieſen haben, daß es nunmehr an der Zeit wäre, den Poſten zu beſehen, 12 5 denn mit der Zeit würde die Löſung der Nationalitätenfrage znicht leichter. Die Kirche hätte das größte Intereſſe daran, daß der Erzbiſchofsſtuhl nicht länger verwaiſt bleibe. Er ſoll im An⸗ ſſchluß zu erkennen gegeben haben, daß er bereit ſei, die preußi⸗ ſchen Wünſche in der Perſonalfrage zu berückſichtigen. In Poſener Domkreiſen heißt es nun, wie die„Deutſche Tagesztg.“ berichtet, daß die preußiſche Regierung bereit ſei, die Wahl eined Polen zu atzeptieren, der ſeine deutſch⸗freundliche und vermitt⸗ Lungsfreundliche Geſinnung verſchiedentlich dokumentiert hätte. Die Richtigkeit dieſer Meldung muß ſehr bezweifelt werden. Jedenfalls wäre nichts ſchlimmer, als wenn den Polen gegen⸗ über eine neue Verſöhnungsära anbräche.) 85 Die Konſervativen und der Reichskanzler. 1 Berlin, 5. Juli.(Von unſerem Berliner Bureau.) Die„Kreuztg.“ hatte ſchon in ihrem Wochenrückblick einen kleinen Giftpfeil gegen den Reichskanzler wegen des Wechſels im Finanzminiſterium abgeſchoſſen. In ihrer geſtrigen Abend⸗ ausgabe gibt nun die„Kreuzztg.“ eine Aeußerung aus der Wochenſchau der„Nordd. Allg. Ztg.“ wieder, daß der Rücktritt des Finanzminiſters als ein Ereignis von„ſtarker politiſcher Bedeutung“ bezeichnet worden war und bemerkt dazu: Wir ſelbſt haben bereits in dem Artikel vom 28. vorigen Monats, in dem wir den Rücktritt des Herrn von Rheinbaben mitteilen konnten, auf die auch von dem offiziöſen Blatt jetzt konſtatierte politiſche Bedeutung dieſes Ereigniſſes gedeutet, nämlich durch Hervor⸗ hebung der Tatſache, daß Herr von Rheinbaben ſich ohne Vor⸗ wiſſen des Reichskanzlers und Miniſterpräſidenten zur Einreich⸗ ung ſeines Abſchiedsgeſuches entſchloſſen habe, denn aus dieſer Tatſache iſt zu erkennen, daß zwiſchen dieſen beiden Staatsmän⸗ uern Meinungsverſchiebenheiten politiſcher Art beſtehen, die nicht auszugleichen ſind. An parteipolitiſche Gegenſätze denken wir dabei natürlich nicht, denn ein Parteiminiſter war Herr v. Rheinbaben nie. Allerdings läßt ſein Rücktritt Kbe i. Hollweg auf den geſchiedenen Finanzminiſter von Rheinbaben ſelbſt zurückführt.) Graf Zeppelin in Norwegen. Bergen, 4. Juli. Der Dampfer„Mainz“ mit den Teil⸗ nehmern der Zeppelinſchen arktiſchen Vorexpedition iſt hier ein⸗ getroffen. Für abends iſt Prinz Heinrich von Preußen und Graf Zeppelin zur Tafel bei dem früheren Miniſterpräſidenten Michelſen geladen; an der Tafel nimmt auch der König Haakon teil.— Die kretiſche Frage OLondon, 5 Juli.(Von unſerem Londoner Bureau.) Der Korreſpondent der„Times“ in Athen ſagt, daß die letzten dort eingetroffenen Nachrichten aus Kreta die Lage auf der Inſel als eine äußerſt kritiſche bezeichnen. Mizhalidakis, der Führer der kretiſchen Oppoſition erklärte in einer Zuſchrift an die in Athen erſcheinende Zeitung„Hiſtia“, daß die Oppo⸗ ſition Unruhen auf der Inſel heraufbeſchwören würde, wenn ſie der Auffaſſung Venizellos beitreten ſollte. Die griechiſche Be⸗ völkerung würde ſich dies unter keinen Umſtänden gefallen laſſen, ſelbſt auf die Gefahr hin, daß die Mächte die Inſel wieder be⸗ ſetzen würden. Ferner kelegraphiert der Konſtantinopeler Korre⸗ ſpondent des„Daily Telegraph“ ſeinem Blatt, daß trotz aller Bemühungen der Behörden der Boykott griechiſcher Waren fortdauere. Die Führer der Boykottbewegung erklärten geſtern, daß dieſelbe unbedingt fortgeſetzt werden würde, denn das ſei der Wille der ganzen Nation, dem ſich ſchließlich auch dei Regierung wohl oder übel werde beugen müſſen. Der Boykott werde ſolange dauern, als die griechiſchen In⸗ trigen währen. Die Lage der Regierung wird dadurch noch erſchwert, daß die Botſchafter der Pforte erklärten, ſie würden ſich genötigt ſehen, im Namen der Untertanen ihrer Souperäne Schabenerſatz zu verlangen, wenn der Bogykott fort⸗ dauere. Dadurch würde der ganze Handel in der Levante in Mit⸗ leidenſchaft gezogen Die Frage der Er dbrn Montenegros zum Königreich 8 London, 5 Juli.(Von unſerem Londoner Bureau.) Der„Morning Poſt“ wird aus Rom telegraphiert, es verlaute aus beſter Quelle, daß der Fürſt von Montenegro nichts davon wiſſen wolle, ſein Fürſtentum zum Königreich zu erheben. Der Vorſchlag ſei von einer Großmacht ausgegangen, die den Fürſten für die verloren gegangene Hoffnung auf den Beſitz der Herzegowina dadurch entſchädigen möchte. Oeſterreich un⸗ te r ſt ũ tze dieſen Plan, einerſeits um zwiſchen Monte⸗ negro und Serbien Verſtimmung hervorzurufen und an⸗ dererſeits die Herzegowing glauben zu machen, daß der Fürſt von Montenegro die im Stich gelaſſen habe. In Montenegro ſelbſt ſei nur d ronprinz für den Vorſchlag und ſollte derſelbe an⸗ genommen warden, ſo würde Italien im Namen der Mächte dem Fürſten von Montenegro die Königskroue aubieten. Eine Erfindung zur Verhütung von Luftſchiffkataſtrophen. OLondon, 5 Juli.(Von unſerem Londoner Bureau.) Miſter Fred Janef, der bekannte engliſche Militärſchriftſteller, hat ſoeben eine Entdeckung gemacht, durch deren Anwendung das Fahren mit Lenkballons und mit Flugmaſchinen gegen Kata⸗ ſtrophen in Zukunft geſichert werden würden. Bekanntlich hat das Verſagen der Motore die Haupturſache an den Unglücks⸗ fällen. Die Erfindung Janefs ſoll nun dieſem Uebelſtand voll⸗ kommen abhelfen. Als eifriger Automobiliſt hat ſich Janef eine genaue Kenntnis der Motore erworben, die ihn bei ſeiner Er⸗ findung das Rechte finden ließen. Der Weltmeiſterſchafts⸗Boxkampf. OLondon, 5 Juli.(Von unſerem Londouer Burecau.) Die Vertreter engliſcher Zeitungen, welche dem Boxkampf um die Weltmeiſterſchaft in St. Francisco beiwohnten, kabeln ihren Blättern, daß das Schauſpiel ſehr unintereſſant war, weil der Unterſchied zwiſchen beiden Kämpfern ſich als gar zu bedeutend herausſtellte. Der Weiße Jeffries ſei von vornherein der Ge⸗ ſchlagene geweſen. Dies wäre nach der erſten Runde klar ge⸗ weſen. Er ſah jammervoll aus, ſein Geſicht war blutunterlaufen und angeſchwollen. Die Türkei und Griechenland. Satoniti 4. Juli. Das hieſige Bohkottkomitee hat das ohne die man ſich in der Tat heutzutage ein geſittetes weſen kaum noch denken kann!— Anderſeits wi⸗ kommen müſſen, daß der Vatikan ſich hier durch f ſamkeit nur ins eigene Fleiſch ſchneidet. wärts der Widerſtand gegen einen Fanatismus ſich überlebt hat. Sirtilar des betreffs der Aufforderung zur Be⸗ die türkiſche Preſſe ſpricht der Regierung das Recht ab, Boykott gewaltſam zu beenden. Die Behörden wieſen weitere vier Griechen aus. General Osman Paſcha iſt mit der Durchführung von Reformen im Wilajet Skutari betraut, an ſeiner Stelle übernimmt Aroni Bey, Kommandant der Samſuner Diviſion, den Befehl über die im Maliſiagebiet verbleibenden Truppen. Eine entſetzliche Eiſenbahnkataſtrophe. 5 * Cleveland(Ohio), 4. Juli. Heute nachmittag ſti 25 Meilen ſüdlich von Dayton ein Schnellzug und ein Güterzug zuſammen. Dem Vernehmen nach wurden 25 Perſonen 9 und 75 verwundet. Eleveland(Ohio), 4. Juli. Die Zahl der 1 50 Eiſenbahnzuſammenſtoß in der Nähe von Dayton getöteten ſonen iſt höher als zuerſt angenommen wurde. 3 6 Veich ſind bereits geborgen worden. 5 *Cleveland(Ohio), 4. Juli. Bei dem Eiſenbahnunglüt in der Nähe von Dayton bohrte ſich die Maſchine des Güter⸗ zuges durch eine dicht mit Frauen und Kindern beſetzten Wa des Schnellzuges. Mehrere Wagen entgleiſten. Bis jetzt 31 Tote und 87 Verwundete geborgen worden. ** Leipzig, 4. Juli. In dem Diſziplinarprozeß gegen u de Oberpoſtaſſiſtenten Zollitſch erkannte der Diſziplinarhof a Verwerfüng ſowohl der Berufung der eeee als auch des Beſchuldigten. * Staat und girche. * Madrid, 1. Entweder ſind die Diplomaten des Vatikans wirkl unfähig, wie manche behaupten, oder ſie ſind von der Nunziatur außerordenklich ſchlecht über die Stimmu Spanien unterrichtet, anders läßt ſich wenigſtens das ungeſchickte Verhalten der Kurie 3u kleinen, mehr als beſcheidenen Reformen des gegenwã Kabinetts nicht erklären. Anſtatt mit einem leichten behalt darüber hinwegzugehen, wie es der tatſäch deutungsloſigkeit der Erlaſſe entſprochen haben würde, ein Geſchrei erhoben, als ob der Himmel einſtürzen oder die Zeiten Neros und Diokletians bevorſtänden durch wird gerade das Gegenteil von dem erreicht, w ma erreichen möchte. Anſtatt die Regierung zu ſe ſchließen ſich die einzelnen loſen Gruppen der liberale nun feſter zuſammen, da ſie ihnen als die Verkörper liberalen Gedankens erſcheinen muß, und die 9 Republik und Sozialiſten, die dem Kabinett aalee bekann keineswegs freundlich, vielmehr mit größtem Mißtr gegenüberſtanden, werden durch dies Gebaren der Kl. veranlaßt, alle ſonſtigen Meinungsverſchiedenheiten 1 einmal beiſeite zu ſtellen und in die vorderſte Kampfli treten. Auf dieſe Weiſe kommen jetzt die großen K gebungen gegen den gemeinſamen Feind zuſtand auch die Aufmerkſamkeit des Auslandes erregen und Vatikan doch unmöglich angenehm ſein können, de Welt wird ſich ſagen: Wie arg muß es Rom getrieben ha wenn ſich ſelbſt in dem rein katholiſchen, glaubensſt Spanien, wo es keine„Ketzer und Freimaurer“ gibt Kirche bisher einen unbeſchränkten Einfluß ausüdte tauſende wie ein Mann gegen die Fortdauer dieſer erheben, die eine Mißwirtſchaft ſondergleichen war 155 beſchwört der Vatikan ſo einen Sturm he er ſehr leicht hätte vermeiden können, denn es iſt zuſehen, weshalb er gerade Spanien das voren womit er ſich in andern katholiſchen Ländern funden hat und was er in Ländern mit gemiſchte niſſen oder wo er die Römiſch⸗Katholiſchen in der Mi de weiß, unmittelbar für ſich verlangt: Gewiſſensfrei rechtliche c⸗ leichbeiti in der Ausüßbung ſei daß Canalejas in dieſer Frage die wirkſame Unt aller linksſtehenden Elemente verlangt und erhäl moraliſche Pflicht, nicht umzufallen, ſondern Gegenteil auf dem einmal betretenen Wege fortzu nur um ſo größer. Von welcher Seite man alſo Sache betrachten mag, immer wird man zu Je under er ſich gebärdet, deſto kräftiger wird in Spanie 0 PPPPP e e ee e e e— 2. Seite. Geunerus⸗Anzeiger.(Nutagklatt.) Manuheim, 5. Jult. Es wurde ſchon berichtet daß die Damen der hohen Ariſtokralie ſich an den König, ſeine Gemahlin und ſeine Mutter wandten; jetzt wurden ſie auch bei dem Miniſterpräſidenten vorſtellig. Nach⸗ dem ſie ihre letzten Weiſungen im Jeſuitenkloſter erhalten, fuhren ſie— es waren ſechsunddreißig Damen— in eleganten Wagen und Automobilen bei Canalejas vor, der ſie durch junge elegante Diplomaten zu ſich führen ließ. Der höflichen Begrüßung durch den Miniſterpräſidenten antworteten die duftenden Damen mit eiſiger Kälte. Dann ergriff die Marquieſa de Viamanuel das Wort, um im Namen von 200 000 ſpaniſchen Frauen gegen die gottloſe, religionsfeindliche und kirchenſchänderiſche Politik der Regierung zu proteſtieren und dieſe eindringlich davor zu warnen, den ein⸗ geſchlagenen Weg weiter zu wandeln; bleibe ihre Warnung unbe⸗ achtet, ſo würde eine tiefe Erregung im Volke unvermeidlich ſein, denn die Frauen ſeien entſchloſſen, die ihnen heilige Religion mit allen ihnen zu Gebote ſtehenden Mitteln zu verteidigen. Als Cana⸗ lejas den Damen erwiderte, daß es der Regierung durchaus fern⸗ liege, die Religion oder die Kirche anzugreifen, ſondern daß ſie nur im Verein mit der Volksvertretung die Oberhoheit des Staa⸗ tes wiederherſtellen wolle und hierin auf die Mitarbeit der Frauen verzichten müſſe, antwortete die Herzogin von Bailen:„Gott be⸗ fiehlt uns, die katholiſche Kirche bis zum äußerſten zu verteidigen; und Gott ſteht über der Regierung und dem Vaterland.“ Darauf wurde eine kurze Proteſtnote verleſen, in der die Regierung be⸗ ſchuldigt wird, den Papſt und die katholiſche Kirche ihrer Rechte zu berauben, während ſie die Gottesläſterungen der Irrlehrer und Ungläubigen dulde und jegliches religiöſe Gefühl im Herzen der Jugend ausrotten wolle; wenn der Proteſt nichts fruchten ſolle, ſo ſeien die Franen entſchloſſen, zu kämpfen und die heiligen Rechte der Kirche mit allen Kräften zu verteidigen, und ſie dürften boffen, daß alle gläubigen Männer ſie in dieſem Kampfe unter⸗ ſtützen würden. Angeſichts dieſer bielſeitigen Hetzerei gegen die Regierung hielt der Miniſterpräſident es für notwendig, bei dem jüngſten Miniſter⸗ rate, der unter dem Vorſitze des Königs ſtattfand, dieſen außs ge⸗ naueſte über den gegenwärtigen Stand der kirchenpolitiſchen Fra⸗ gen zu unterrichten. Canalefas ſpricht ſeine Verwunderung darüber aus, daß die kerikalen Elemente erſt jetzt mit ihrer Hetzarbeit gegen die Regierung einſetzen; die Kirchenpolitik dieſer ſei den beteiligten e nig ic von Anfang an bekannt geweſen, ſo daß die jüngſten cniglichen Erlaſſe nichts Ueberraſchendes für ſie hätten ſein können; in der Verhandlung mit Rom über eine Reform des Konkordates komme man nicht weiter, da der Vatikan ſich auf eine Verſchleppungspolitik verlegt habe und die wichtigſten zur Verhandlung ftehenden Fragen umgehe und alle möglichen, nicht zur Sache gehörenden Dinge in der breiteſten Weiſe erörtere; man habe darum den Eindruck, der Vatikan ſei nicht geneigt, daß eine baldige Verſtändigung zwiſchen ihm und der ſpaniſchen Re⸗ gierung herbeigeführt werde; dieſe ſei bemüht, einen diplomatiſchen Bruch mit Rom zu vermeiden, aber ſie fürchte ihn auch nicht; denn ihre Kirchenpolitik entſpreche durchaus dem herrſchenden Zeitgeiſte und gehe in keiner Weiſe über die Geltendmachung der verfaſſungs⸗ mäßigen Hoheitsrechte des Staates hinaus. Der König erklärte fich mit den Ausführungen des Miniſterpräſidenten einverſtanden und verſicherte ihn aufs neue ſeines uneingeſchränkten Vertrauens. Es wird der Regierung alſo nicht ſchwer werden, für die ihr ſoeben zugegangenen Noten des Vatikans die gebührende Antwort zu finden, zumal da ſie ſich im Abgeordnetenhauſe auf die Unter⸗ ſtützung durch ſämtliche Liberalen und die Republikaner verlaſſen kann. Es ſcheint, daß die Kirchenpolitik der Regierung noch vor Konſtituierung des Abgeordnetenhauſes erörtert wird; Canalejas nahm nämlich eine dahingehende Interpellation des Republikaners Soriano ohne weiteres an. *** * Madrid, 4. Juli. Nach Auflöſung einer klerikalen Verſammlung zog eine Gruppe von Demonſtranten an dem konſervativen Klub vorüber und ſtieß, vor demſelben an⸗ gelangt, Rufe gegen Maura aus. Es kam zu einem Zuſammenſtoß zwiſchen den Konſervativen und den Klerika⸗ len, welcher die Polizei veranlaßte, einzuſchreiten und mehrere Verhaftungen vorzunehmen. Polſtische ebersicht. * Maunheim, 5. Juli 1910. Zum Nücktritt des Frhrn. v. Rheinbaben weiß die„Köln. Ztg.“ in einem Berliner Telegramm zu melden: Die Montagsausgabe des Berliner Tageblatts bringt eine, wie man mir mitteilt, ſchiefe Darſtellung von der Verabſchiedung des früheren Finanzminiſters v. Rheinhaben. Der Artikel gehe von der irrtümlichen Vorausſetzung aus,„daß der Entſchluß für den Rücktritt Herrn v. Rheinhabens in Kiel erfolgt ſei; der Reichs⸗ kanzler habe erſt in Kiel einen gegen Rheinhaben ſchon vorher und reiflich erwogenen Streich geführt“. Der Verfaſſer des Ar⸗ tikels wiſſe nicht, daß die Entſcheidung über die verſchiedenen Perſonalfragen ſchon vor der Abreiſe des Kaiſers nach Kiel in mehrfachen Beſprechungen, die dieſer mit Herrn v. Bethmann ge⸗ führt hatte, gefallen war und daß in Kiel nur noch Formalien zu erledigen waren. Im übrigen bezeichnet man es mir als eine Le⸗ gende, daß der Reichskanzler die Entlaſſung des Herrn v. Mhein⸗ haben von ſich aus betrieben habe; auf dem Poſten des Finanzmi⸗ niſters wäre ein Wechſel nicht erfolgt, wenn nicht Herr v. Rhein⸗ haben den Wunſch ſeiner Verſetzung geäußert hätte. Dies habe er bekanntlich in dem Augenblick getan, wo durch Berufung des Frhrn. v. Schorlemer das Oberpräſidium der Rheinprovinz frei wurde. Das ruſriſch⸗apaniſche Abkommen. Der„Temps“ meldet, daß das ruſſiſch⸗japaniſche Abkommen den Kabinetten von London und Paris übermittelt worden ſei und ſchreibt dazu: Frankreich und England können ſich nur übet die wachſende Intimität zwiſchen ihren Bundesgenoſſen Rußland und Japan freuen. Die Rückwirkung, welche die aſiatiſchen Konflikte zu gewiſſen Zeiten auf die europäiſche Poli⸗ tik ausüben werden, wäre für Frankreich immer unangenehm, bisweilen ſogar unheilvoll. Deshalb muß alles, was derartigen Zwiſtigkeiten durch die Politik des Gleichgewichts und des Status quo vorbeugt, von Frankreich willkommen ge⸗ heißen werden und das iſt in ganz hervorragender Weiſe bei dieſem ruſſiſch⸗japaniſchen Abkommen der Fall. Das„Journal des Debats“ ſchreibt: Durch das ruſſiſch⸗japaniſche Abkommen, welches bereits unterzeichnet iſt, wird die vollſtändigſte Solidarität zwiſchen den ruſſiſchen und japaniſchen Inter⸗ eſſen in der Mandſchurei anerkannt. Die beiden Mächte ver⸗ bürgen ſich die Stellung, welche ſie in der Mandſchurei einneh⸗ men und verpflichtet, falls dieſer Status quo bedroht würde, ſich betreffs der zum Schutze dieſes erforderlichen Maßnahmen zu verſtändigen. Dieſes Abkommen ſchafft eine wahre Allianz zur Verteidigung und Entwicklung des Status quo der Man⸗ dſchurei zum Vorfeile Rußlands und Japans und bildet eine endgültige Antwork auf den Verſuch Chinas, die Oberhand in der Mandſchurei zurückzugewinnen, ſowie auf den Vorſchlag des amerikaniſchen Staatsſekretärs Knox betreffend Internationali⸗ ſierung der mandſchuriſchen Bahnen. Rußland kann nunmehr unbehindert ſeine Intereſſen in der Mongolei ſchützen und Japan hat freie Hand bei der geplanten Annexion Koreas. — Reichsverſicherungsordnung und Aerztefrage. In der geſtrigen Sitzung der Reichstagskommiſſion für die Reichsver⸗ ſicherungsordnung führte Staatsſekretär Delbrück über die Arzte⸗ frage aus, die Regierungen hätten nicht einſeitig die Intereſſen der Aerzte wahrnehmen können, ſondern häkten auch die Kaſſen und die Verſicherten berückſichtigen müſſen. Ein Teil der Arzte habe den wirtſchaftlichen Kampf überſpannt. Die Vorlage ſuche zwiſchen Arzten, Arzteorganiſationen und Kaſſen den Boden für einen Ausgleich zu ſchaffen. Zunächſt ſei den Arzten und den Kaſſen völlige Freiheit gelaſſen, erſt im Notfalle trete die Be⸗ hörde regelnd in die Schranken. Die freie Arztewahl ſei der Hauptſache nach durch die Vorlage garantiert. Badiſche Rolitik. Tauberbiſchofsheim, 4. Juli. Der Hanſa⸗Bund beginnt, auch im Taubergrunde feſten Fuß zu faſſen. In einer vom Kaufmänniſchen Vereine einberufenen Verſammlung hielt geſtern Syndikus Dr. Gerard einen ſehr beifällig aufgenommenen Vortrag über die Beſtrebungen des Hanſa⸗Bundes. Am Samstag Abend hatte er zu Wertheim in einer gut beſuchten Verſamm⸗ lung geſprochen. In den beiden Städten traten dem Bunde ſofort 45 neue Mitglieder bei. Zum Tode Honſells. B. C. Heidelberg, 4. Juli. Der Senat der Univerfität hat anläßlich des Ablebens des Finanzminiſters Dr. Honſell an den Staatsminiſter von Duſch, folgendes Beileidstelegramm geſandt:„Die Univerſität Heidelberg übermittelt Eurer Exzellenz den Ausdruck aufrichtigſter Teilnahme an dem großen Verluſte, den die Großh. Regierung durch das Hinſcheiden des Herrn Finanzminiſters Dr. Honſell erlitten hat⸗ Schubert, Pro⸗ rektor.“ Hierauf iſt das nachſtehende Antworttelegramm bei dem Herrn Prorektor eingelaufen:„Eurer Magnifizenz und der Uni⸗ verſität Heidelberg ſpreche ich namens des Staatsminiſteriums herzlichen Dank für die Teilnahme an unſerm ſchweren Verluſte aus. Staatsminiſter von Duſch.“ *** Ueber die geſtrige Beiſetzung wird uns aus Karlsruhe noch 8 berichtet: Unter äußerſt zahlreicher Beteiligung wurde heute nach⸗ mittag der verſtorbene Finanzminiſter Dr. Honſell. zur letzten Ruhe beſtattet. Kurz vor 4 Uhr traten der Großherzog und Prinz Map in die Friedhofskapelle ein. In der Trauerverſammlung be⸗ merkte man Staatsminiſter von Duſch, Miniſter von Bodman, den kommandierenden General des 14. Armeekorps, den früheren heſſ. Finazminiſter Gnauth, ein Fachgenoſſe Honſells, eine große Zahl von Mitgliedern der Erſten und Zweiten Kammer einſchließ⸗ betr. ſamt einſchlägiger Pekition, lich des Präſidiums, Oberbürgermeiſter Siegriſt, ferner den deut⸗ ſchen Botſchafter in Konſtantinopel, Irhr, von Marſchall, der preußiſche Geſandte von Eiſendecher und Großhofmeiſter von Brauer. Die Großherzogin Hilda war durch Oberſchloßhaupt⸗ mann von Stabel, die Großherzogin Luiſe durch Oberſthofmar⸗ ſchall von Andlaw vertreten. Die Chargierten der Studenten⸗ ſchaft der techniſchen Hochſchule hatten in Wichs mit umflorten Fahnen am Vorplatze des Friedhofs Aufſtellung genommen. Außerdem waren ſämtliche Beamten des Finanzminiſteriums an⸗ weſend. In der Kapelle ſprach Geiſtl. Rat und Ehrendomherr Knörzer zunächſt ein Gebet. Er verlas dann die umfangrei⸗ chen Perſonalien Honſells und entwarf ein Bild von dem verdienſt⸗ vollen Schaffen und Wirken des Heimgegangenen, der für alle das Vorbild treuer Pflichterfüllung geweſen ſei. Bei ſtrömendem Re⸗ gen ſetzte ſich hierauf der Trauerzug zum Grabe in Bewegung. Auf Wunſch der Familie unterblieben Trauermufik und Gedächt⸗ nisreden. Nach dem kirchlichen Zeremoniell am Grabe legten nur die Vertreter der Techniſchen Hochſchule und ein Vertreter der Stadt Straßburg mit wenig begleitenden Worten Kränze nieder. Die Kränze der Großherzoglichen Herrſchaften, des Staatsmini⸗ ſteriums u. A. waren im Trauerhauſe abgegeben worden. Der Großherzog und Prinz Max zogen Herrn Geiſtl. Rat Knörzer und die Hinterbliebenen in ein kurzes Geſpräch und verließen ſo⸗ dann den Friedhof. Aus dem badiſchen Landtag. B. C. Karlsruhe, 4. Juli. Dem Landtag ging heute der vierte Nachtrag zum Staatsvoranſchlag für die Jahre 1910 und 1911 zu. Derſelbe enthält in Ausgabe für höhere Schulen und Volksſchulen 16 400., Lehrerbildungsanſtalten 1300., Blinden⸗ und Taubſtummenanſtalt 400., höhere Mäd⸗ chenſchulen 4900., Volksſchulen 79 400., nach Abzug des Ab⸗ gangs ſind weiter rund 260 700 M. erforderlich, um welchen Petrag ſich die im zweiten Nachtrag des Staatsvoranſchlags berechnete Summe der Gehalte von 5 929 400 M. erhöht auf 6 190 100., Staatsbeiträge zum Schulaufwand der Gemeinden 41 950., im ganzen Ausgabe für das Unterrichtsweſen 450 050.; weiter be⸗ finden ſich unter Ausgabe folgende Poſitionen: Voranſchlag der Badanſtaltenverwaltung, Zuſchuß an die Stadt Baden 38 575., Zoll⸗ und Steuerverwaltung, Abgang und Rückerſatz bei den direkten Steuern: Vermögensſteuer 61.830., Einkommenfteuer 196 045 Mark. Der Nachtrag enthält ſodann unter Einnahme folgende Poſitionen: Unterrichtsweſen: Anteil der Gemeinden am Aufwand für die Bezüge der Volksſchullehrer und zwar: Jahresbeiträge für die ſtändigen Lehrerſtellen 139 760.; Zoll⸗ und Steuerverwal⸗ tung, direkte Steuern: Vermögensſteuer 1 001 834., Einkommen⸗ ſteuer 2 146 705 M. .C. Karlsruhe, 4. Juli. Ein heute der zweiten Kammer zugegangener Gefetzentwurf bezweckt die Vereini⸗ gung der Gemernde Schwarzhalden mit der Gemeinde Schönenbach. Nach dieſem Geſetze wird die Gemeinde Schwarzhalden auf 1. Januar 1911 aufgelöſt und mit der Gemeinde Schönenbach zu einer einfachen Gemeinde ver⸗ einigt. .C. Karlsruhe, 4. Juli. Namens der Petitions⸗ kommiſſion der zweiten Kammer erſtattete Abg. Müller Weinheim einen ſehr umfangreichen Bericht über 31 ihr überwiefene Petitionen von Beamten aus dem Be⸗ reiche des Miniſteriums des großherzoglichen Hauſes und der auswärtigen Angelegenheiten, insbeſondere der Eiſenbahn⸗ verwaltung. Dieſe Petitionen wurden ihrem Inhalte nach in 3 Gruppen eingeteilt: 1. in folche, die eine andere Art der Einreihung einer Beamtenkategorie in den Gehaltstarif oder eine Aenderung der Gehaltsordnung wünſchen; 2. in ſolche, die ſich mit dem Vollzuge der Gehaltsordnung be⸗ faſſen; 3. in ſolche, die eine Vermehrung der etatsmäßigen Stellen wünſchen, um Anwärtern die Möglichkeit früh⸗ zeitigerer etatmäßiger Anſtellung zu verſchaffen. Die Kom⸗ miſſion beantragt bezüglich der Mehrzahl der Petionen Ueber⸗ gang zur Tagesordnung. Einige Petitionen ſollen der Regie⸗ rung empfehlend überwieſen werden. Badiſcher Landtag. 2. Kammer.— 110. Sitzung. W. Karlsruhe, 4. Juli. Der Präfidenk eröffnet kurz nach 6½ Uhr die Sitzung. Am Regierungstiſch ſind anweſend: Staatsminiſter v. Duſch, Mimiſter des Innern von Bodman, Miniſterial⸗ direktor Böhm, Miniſterialdirektor Schulz und Regierungs⸗ kommiſſare. Auf der Tagesordnung ſteht: 1. Mündlicher Beriicht der Kommiſſion für Juſtiz und Verwaltung und Beratung über den Entwurf eines Ergänzungsgeſetzes zum Ortsſtraßengeſetz Berichterſtatter: Abg. Kolb; Feuilleton. Der Mann der Maintenon. (Zu Scarrons 300. Geburtstage, 4. Juli.) Im Jahre 1852 wurde ganz Paris durch die Nach⸗ richt überraſcht, daß der Dichter Paul Scarron, der elende, ge⸗ lähmte Krüppel, der durch ſeine qualvolle Krankheit und ſeine ewigen Schulden ebenſo bekannt war, wie durch die unverwüſt⸗ liche gute Laune und die derben Späße, mit denen er ſein Los ertrug, daß der 42jährige Zyniker Scarron ſich mit der bild⸗ hübſchen, 17jährigen Frangoiſe d Aubigns verheitrat habe. Es war keine Liebesheirat, die den Poeten des Galgenhumors mit der Enkelin des edlen hugenottiſchen Kämpfers und Dichters Agrippa d Aubigns zuſammenführte Der arme Scarron brauchte eine Pflegerin, die ihm das Haus führte, und das von einem traurigen Geſchick verfolgte Mädchen, das im Gefängnis geboren und überall herumgeſtoßen worden war, das dann im Pariſer Urſulinerinnenkloſter den Glauben ihrer Väter hatte aufgeben müſſen, ſuchte einſach einen Unterſchlupf. Doch dem Aſchenbrödel des Glücks war ein märchenhaftes Los beſchieden: ſie war dazu auserſehen, als Frau von Maintenon den alternden Ludwig V und damit die Geſchicke Frankreichs zu lenken. Der Mann, der ſie aus dem Nichts emporgehoben und ihr die erſte geſell⸗ ſchaftliche Stellung gegeben hatte, hat ſeine Unſterblichkeit haupt⸗ ſächlich dadurch errungen, daß ein Abglanz ihrer hiſtoriſchen Bedeutung auch auf ihn fiel. Aber auh im eigenen Licht geſehen, erſcheint er als eine intereſſante und eigenarkige Perſönlichkeit, die wohl die Aufmerkſamkeit verdient, die man ihr in letzter Zeit zugewandt hat. Seine bedeutendſte dichteriſche Leiſtung, der „Komiſche Roman“, der mit verblüffendem Realismus luſtig⸗ — acheli Bilder aus dem Leben der Schauſpieler zur Zeit Molieres entwirft, iſt nicht nur ein Meiſterwerk der Darſtellung, ſondern hat für uns Deutſche noch die beſondere Bedeutung, daß er auf die Geſtaltung des Goetheſchen Wilhelm Mei⸗ ſter einigen Einfluß gewonnen hat. Die Art, wie hier die Ko⸗ mödiantentruppe eingeführt wird, wie ſich die Schauſpielerſzenen auf dem Grafenſchloß abrollten, erinnert an jene unvergeßliche Schilderung Scarrons von dem Einzuge ſeiner Schauſpieler⸗ truppe in Le Mans, gemahnt auch an die Handlung, die im „Komiſchen Roman“ aus dem für die europäiſche Literatur ent⸗ deckten Milieu des Theaterlebens gezogen wird. Ja der Held des Romans, der junge Le Deſtin, der Sohn eines Edelmanns, der unter die Schauſpieler gerät, hat einige Beziehungen zu Wilhelm Meiſter ſelbſt. Das Werk, das einſt von den franzöſiſchen Ro⸗ mantikern mit Begeiſterung wieder ans Licht gezogen wurde, iſt in ſeiner köſtlichen Wirkung unveraltet; eine neue deutſche Über⸗ ſetzung iſt nach der älteren von Saar erſt jüngſt veröffentlicht worden. Das befreiende Lachen, das in dieſer abenteuerreichen Erzählung die Miſere des Lebens übertönt, gibt den Grund⸗ akkord zu Scarrons ganzem Leben an. Er hatte einſt gute Tage geſehen, war in Luxus und Uppigkeit aufgewachſen und hatke das Leben in vollen Zügen genoſſen, bis ihn 1638 eine ſchwere Krank⸗ heit überfiel, die ihn vollſtändig lähmte und zum Krüppel machte. Zuſammengekrampft zu einem„“, ſpottete er ſelbſt über ſich, hocke er jahraus, jahrein unbehilflich in ſeinem Lehnſtuhl von Schmer⸗ zen geſchüttelt, von Schlafloſigkeit geplagt. In einem Bittgedicht an den König meint er, er weine über ſein Leiden wie ein Kalb, oft auch wie zwei Kälber oder vier. Aber noch beſſer wußte er über ſein Leiden zu lachen und die wenigen Freuden, die ihm die Welt noch gelaſſen, ganz auszukoſten. Ein guter Magen, den er als ſeinen höchſten Schatz preiſt, war ihm geblieben, und ſo lud er geiſtreiche Leute zum fröhlichen Mahl, zu dem jeder einen Gang mitbringen mußte, ſo daß das Menü oft recht buntſcheckig wurde. Von ſeinem Krankenſtuhl aus richtete er an ſeine Gönner die jammervollſten Klageepiſteln in den poſſierlichſten Wen⸗ dungen. Die Königin Anna z. B. bat er, ſie möge ihm doch den Titel eines„Hofkranken“ derleihen, und wenn ſie ihm elſvas zuwende, ſo werde ſie gleich ein ganzes Krankenhaus unterſtützen, denn er habe Leiden genug für ein vollſtändiges Hoſpital. Man hat den gelähmten Scarron vielfach mit dem in der Matratzen⸗ gruft ſchmachtenden Heine verglichen; aber der Charakter diefer beiden Dichter war doch durchaus verſchieden. In Heine ließen gerade dieſe Jahre der Qual eine pakhetiſche und grandiofe Kunſt erwachſen, deren Ironie zur Tragik wurde; Scarron blieb ſtets der abgeſagte Feind aller Größe und allen Pathos, die damals in Corneilles Tiraden, in dem geſpreizten Heldenton des Hofes, in der geiſtreichen Unnatur der Preziöſen die Herrſchaft er⸗ langte. Alles Ideale wird von dem lebensluſtigen Kritppel in ſeine niedere, derb realiſtiſche Sphäre herabgezogen, und ſo wird er zum genialen Verfaſſer burlesker Traveſtien, wie ſie weniger geiſtvoll Blumauer unſerer klaſſiſchen Dichtung entgegenſtellte. Seine Titanen ſpielen Kegel und raufen ſich mit den Göttern, die den Kürzeren ziehen und aus Geldmangel das Halsband der Venus verſetzen müſſen; der fromme Aneas und die verführeriſche Dido werden mit all der platten Komik geſchildert, die das Ver⸗ hältnis eines tölpelhaften Landedelmanns zu einer leichten Hof⸗ dame mit ſich bringt. Mit ſeinen Werken hat Scarron einen friſchen, freien Ton in die ſtreng geregelte und zeremoniös ſteife franzöſiſche Hofkunſt gebracht, er zählt zu den großen Lachern der Weltliteratur, die über alles Ungemach des Lebens im Humor triumphierten. Thjeater, Runſt und Wiſſenſchaft. Gottfried Keller: an das deutſche Olk. In Nr. 16 der Zeitſchrift„Nord und Süd“ wird von R. Meintel(Zürich) ein bisher noch nicht veröffentlichtes Gedicht Gottfried Kellers mitgeteilt, das ſich:„Mein Lied an das deutſche Volk betitelt und einen intereſſanten Beitrag zur Entwickklungs⸗ —»— deut⸗ der von aupt⸗ mar⸗ nten⸗ orten mmen. an⸗ nherr igrei⸗ ienſt⸗ e das Re⸗ gung. zächt⸗— nur der ieder. mini⸗ Der örzer m ſo⸗- e der die höhere talten Mäd⸗ 3 Ab⸗ zetrag chnete 2 8 8 eeeeee zöttern, ind der reriſche 8 Ver⸗ 93 n Hof⸗. meinen ͥ ſteife ern der Humor meinde⸗ und Städteordnung betrug der Steueranſchlag ſolcher hing er mit der wärmſten Liebe an unſerer nationalen Entwick⸗ Mannheim, 5. Juli. General⸗Auzeiger.(Mittagblatt.) 3. Seit- 2. Bericht der Kommiſſion für Juſtiz und Verwaltung und Beratung über den Geſetzentwurf, die Aenderung der Ge⸗ meinde⸗Einkommenbeſteuerung betr., Berichterſtatter: Abg. Dr. Frank; 3. mündlicher Bericht der Kommiſſton für Juſtiz und Verwaltung und Beratung über den Geſe tzentwurf, die Abänderung der beiden Kirchenſteuergeſetze betr., Bericht⸗ erſtatter: Abg. Wittemann. Präftdent Rohrhurſt: vor: Ein Schreiben Es liegen folgende Eingänge Sr. Exzellenz des Präſidenten Großh. Staatsminiſteriums, Herrn Staatsminiſters Dr. Freiherr von Duſch, wonach Kgl. Hoheit der Großherzog mit allerhöchſter Staatsminiſterialentſchließung vom 2. ds. Mts. auszuſprechen geruht haben, daß Miniſterialdirektor Geh. Rat Göller bis auf weiteres mit der verantworlichen Leitung des Finanzminiſteriums betraut bleibe. Ein Schreiben des verantwortlichen Leiters Großh. Finanzminiſteriums, Mini⸗ ſterialdirektor Göller, mit dem Entwurf eines 4. Nachtrags zum Staatsvoranſchlag für 1910 und 1911 ſamt Aller⸗ höchſtem Kommiſſorium. Ein Schreiben Großh. Mini⸗ ſteriums des Innern mit dem Entwurf eines Geſetzes, die Vereinigung der Gemeinde Schwarzhalden mit der Gemeinde Schönenbach betreffend, ſamt allerhöchſtem Kommiſſorium. Eine Interpellation der Abgg. Kahn u. Gen.: Iſt die Großh. Regierung bereit, im Bundesrat zu beantragen, daß den in⸗ folge der Erhöhung der Tabakſteuer arbeitslos gewordenen Tabakarbeitern auch über den 1. Dezember 1910 hinaus die Reichsunterſtützung gewährt wird, und will ſie, falls die nötige Aenderung der Reichsgeſetzgebung nicht zu Stande kommt, rechtzeitig Vorſorge treffen, daß den badiſchen Tabak⸗ arbeitern aus badiſchen Staatsmitteln Arbeitsloſenunter⸗ ſtützungen gewährt werden. Darauf wird in die Tagesordnung eingetreten. Abg. Kolb(ſoz.) erſtattet Bericht über den Entwurf eines Ergänzungsgeſetzes zum Ortsſtraßengeſetz betr. Er führt aus: Die beſtehende Nechtsunſicherheit bei der Uebung des Streuens bei Eisbildung ſoll durch die Vorlage beſeitigt werden. Der Entwurf iſt von der Erſten Kammer unverändert angenommen worden. Die Kommiſſion beantragt, das Geſetz anzunehmen und bei den Peti⸗ tionen zur Tagesordnung überzugehen. Abg. Kopf(Ztr.): Gegen das Geſetz beſtehen in meiner Fraktion keine Bedenken. Es legt zwar den Hausbeſitzern mehr Verpflichtungen auf, aber die Gemeinde iſt ja tatſächlich nicht in der Lage bei Eisbildung zu ſtreuen. Nicht einverſtanden ſind aber einige meiner Freunde damit, daß bei den Petitionen Ueber⸗ gang zur Tagesordnung beſchloſſen wird. In der namentlichen Abſtimmung wird der Entwurf einſtim⸗ mig angenommen. Ueber die Petitionen wird zur Tagesordnung negenen, 2 Abg. Dr. Frank(ſoz.) erſtattet Bericht über den Geſetzent⸗ urf, die Aenderung der Gemeinde⸗Einkommen⸗Beſteuerung betr. 5 s dem Berichte geht berpor: Die Geſetzesvorlage iſt eine Kouſequenz der am ſtaaklichen Einkommenſtenerteſetz beſchloſſenxen Aenderungen. Nach Artikel 18 der alten Faſſung des Einkommenſteuergeſetzes wurden der Be⸗ ſteuerung des Einkommens Steueranſchläge zu Grunde gelegt, die in folgender Weife gebildet wurden: D er Jahresbetrag des geſantten ſteuerbaren Einkommens würde, ſofern er nicht bereits auf eine durch Hundert teilbare Zahl e auf die nächſtniedrige, in dieſer Weiſe teilabre Zahl abgerundet, und der Steueranſchlag beſtand dann für Einkommen von 900 Mark in 200 Mk., für Einkommen von 1000 Mk. in 250 Mark, für höhere Eintommen aber und zwar: a) bei einem Ein⸗ kommen bis zit 10 000 Mk.: Für die erſten Tauſend Mark des Ein⸗ kommens in 250 Mk., für die nächſten Tauſend Mark des Ein⸗ kommens in 50 Mark für je 100 Mk., für die weiteren Tauſend Mark des Einkommens in 75 Mk. für je 100 Mk., für alle höheren Teilbeträge des Einkommens in 100 Mk. für je 100 Mk.; b) Bei Einkommen von 10000 bis 20000 Mk.: Für die erſ. in 9000 Mk., für je weitere volle 500 Mk. in weiteren c) Bei Einkommen von 20 000 Mk. bis 25000 Mk.: für je volle 500 Mk. in 500 Mk.; d) Bei Einkommen von 25 000 Mk. und mehr: für je volle 1000 Mk. in 1000 Mk. Nach 8§ 84 Ziffer 1 der Gemeinde⸗ und Städteordnung wer⸗ den aber zur Gemeinde⸗Einkommenſteuer ſchon die Einkommen von 500 Mark an herangezogen. Nach§ 84 Ziffer 2 der Ge⸗ . * Einkommen 100 Mk. Das neue Einkommenſteuergeſetz beſeitigt den Artikel 13 und ſetzt 5 Stelle der Steueranſchläge feſte Steuerſätze, die als An⸗ geſchichte des Dichters und zur Erkenntnis ſeiner nationalen Em⸗ pfindungen gibt. Seit ſeiner Jünglingsreiſe nach Deutſchland 1840—42), wohin Keller, der zunächſt Maler werden wollte, nicht durch den Zufall ſondern durch den tiefinnerlichen Wunſch„deut⸗ ſches Weſen u deutſche Kunſt in ſich aufzunehmen“, geführt wurde, Aung. Voll innerſter Erregung verfolgte er die politiſchen Strö⸗ mungen der Vierzigerjahre, das Ringen um Freißeit und um Einheit: wiederholt ſpricht er aus, daß er„zugleich Schweizer und Deutſcher“ ſei. Am kräftigſten aber dringt dieſe Empfindung in dem erwähnten Gedichte hervor, das einem in der Stadtbibliothek Zürich befindlichen Skizzenbuch Kellers entnommen iſt und von deſſen zehn Strophen hier einige folgen mögen: Du ſchöner, grüner Rhein! O könnt ſch mit dir in die Fremde gehn! Könnt ich ein Schiffer deiner Wellen ſein, Mit dir das liebe, fromme Deutſchland ſehn! Wie wollt ich fröhlich ſeine Frauen grüßen, Vor allen würdevoll, ſo ſtark und zart! ö Mit Andacht ſeine grauen Dome küſſen Und mich erfreun an ſeiner Kunſt und Art! Der Erde Wünſche reifen all zur Zeit; So ſah ich mich mit leichtem Wanderſtab Bewundern deine milde Herrlichkeit, Ein reichgeſchmücktes, roſenduftend— Grab! Und auf dem Grabe ſtanden vierzig Throne, Als vierzig Leichenſteine, ſchwer von Erz! Auf jeglichem lag eine goldne Krone, Die drückte ihre Zacken in dein Her!; 5 — Diooch bang wie wenn am Allerſeelentag 785 Verwaiſte Söbne an den Gräbern. knien, Ränge jubelten und Betty Ullerich ſprach in wenigen warmen lage zu Artikel 21 des Einkommenſteuergeſetzes in einem Steuer⸗ tarif niedergelegt ſind. Die Einkommenſteuer beträgt bei einem Einkommen von 900 Mk. bis ausſchließlich 1000 Mk..50 Mk., 1000 Mk. bis ausſchließlich 1100 Mk. 8 Mk., 1100 Mk. bis aus⸗ ſchließlich 1200 Mk. 10.50 Mk., 1200 Mk. bis ausſchließlich 1400 Mark 18 Mk., 1400 Mk. bis ausſchließlich 1600 Mk. 17 Mk. uſw. Wenn die Gemeindeeinkommenſteuer wie bisher ſich eng an die ſtaatliche Einkommenſteuer anlehnen ſollte, ſo gab es nur zwei Möglichkeiten zur Erreichung dieſes Zieles. Der eine Weg war, für die Gemeindeeinkommenſteuer beſondere Steueranſchläge zu bilden. Dagegen ſprechen die großen Koſten, die erwachſen wür⸗ den, und die wahrſcheinlich entſtehende Verzögerung der Beſteue⸗ rung. In der Regierungsvorlage iſt ein Beiſpiel gegeben, wie durch Multiplikation der Steuerſätze mit der Ziffer 30 Steueran⸗ ſchläge ſich ergeben würden, die ungefähr dem alten Zuſtand ent⸗ ſprächen. Mit Recht wird aber dagegen geltend gemacht, daß bei den Steuerpflichtigen faſt unmöglich gemacht würde⸗ Der Regierungsentwurf beſchreitet den anderen Weg. Er be⸗ ſeitigt die Einkommenſteueranſchläge aus der Gemeinde⸗ und Städteordnung und begründet die Gemeindeeinkommenſteuer auf die Steueranſätze des Einkommenſteuergeſetzes. Zu dieſem Zweck wird berechnet, in welchem Verhältnis die Umlagen aus dem Ein. kommen zu den Umlagen aus den Steuerwerten des Liegenſchafts⸗ vermögens, Betriebsvermögens und Kapitalvermögens ſtehen. Nach§ 93 Abſatz 1 der Gemeinde⸗ und Städteordnung werden jetzt in der Regel bei 1 Pfg. Umlage von 100 Mk. Steuerwerten 6 Pfg von 100 Mk. Einkommenſteueranſchlag erhoben. Dem bis⸗ herigen niederſten Einkommenſteueranſchlag von 100 Mk. würde ein Steuerſatz von 3,7 Mk. entſprechen. 6 Pfa. ſind etwa 1,6 Proz. dieſes Betrages. Es wären alſo bei 1 Pfg. Umbage.6 Proz. des normalen Steuerſatzes aus dem Einkommen zu erheben. Bei 30 Pfg. Umlage wören 48 Proz des Normaltarifs vom Einkommen zu zahlen. Die Wirkung dieſer Neuerung wäre auf die verſchie⸗ denen Gemeinden je nach ihrer Größe und nach ihrem Kapital⸗ reichtum verſchieden. Im ganzen ergibt ſich für alle größeren Städte eine Steigerung der Einnahme aus der Einkommenſteuer. In den kleineren Gemeinden zeigt ſich ein kleiner Ausfall, der aber nicht ſo groß iſt, daß die Umlage dadurch erheblich beeinflußt wird. Innerhalb der einzelnen Gemeinden wird ſich eine nicht unerhebliche Entlaſtung der unteren Einkommen zeigen. Nach dem im Entwurf gegebenen Beiſpiele würde bei einem Umlogefuß von 80 Pfg. ein Steuerpflichtiger mit 900 Mk. Einkommen 2,64 Mk. zu bezahlen haben, während er bisher 3,60 Mk. zu entrichten hatte. Bei einem Einkommen von 1000 Mk. wären 3,84 Mk. zu be⸗ zahlen gegen bisher 4,50 Mk. Bei einem Einkommen von 1100 M. wären 5,04 Mk. zu entrichten ſtatt bisher 5,40 Mk. Dagegen haben die großen Einkommen erheblich mehr zu bezahlen. Ein Steuer⸗ pflichtiger mit 30 000 Mk. Einkommen zahlt 600 Mk., während er bisher nur 540 Mk. zu entrichten hatte. Ein Steuerpflichtiger mit 40000 Mk. Einkommen zahlt 840 Mk. gegen bisher 720 Mk. Ein Steuerpflichtiger mit 50000 Mk. Einkommen zahlt 1080 Mk. gegen bisber 9900 Mk. Ein Steuerpflichtiger mit 60000 Mk. zahlt 1820 Mk. gegen bisher 1080 M. Ein Steuerpflichtiger mit 100 000 Mark zahlt 2400 Mk gegen bisher 1800 Mk. Ein Steuerpflichti⸗ ger mit 200 000 Mk. Einkommen zahlt 4800 Mk. gegen bisher 8600 Mk. Die Kommiſſion nahm formell und materiell die Vorlage an und beantragte nur, den Artikel zu ſtreichen, in dem die Gemein⸗ 500 M.(ſtatt 900 M. im Staate) Steuern zu erheben. Die Kom⸗ miſſion beantragt, dem Regierungsentwurf mit der zu Artikel 1 Ziffer 8 vorgeſchlagenen Aenderung ſeine Zuſtimmung zu er⸗ teilen. In der Einzelberatung wird beſchloſſen, treichen. In namentlicher Abſtimmung wird das Geſetz dann einſtim⸗ mig angenommen. Abg. Wittemann(Ztr.) erſtattet Bericht über den Geſetz⸗ entwurf, die Abänderung der beiden Kirchenſteuergeſetze betr. Die durch das Geſetz vom 27. Mai d.., die Abänderung des Einkommenſteuer⸗ und Vermögenſteuergeſetzes betr. eingeführten Aenderungen, insbeſondere die Beſeitigung des ſeitherigen Steuer⸗ anſchlagſyſtems bei der Einkommenſteuer und die Einführung eines progreſſiv ausgeſtalteten Normalſteuertarifs machen wie die Umgeſtaltung der Gemeindeeinkommenbeſteuerung auch die Ab⸗ änderung einiger Beſtimmungen des Landeskirchenſteuergeſetzes vom 20. November 1906 und des Ortskirchenſteuergeſetzes vom 20. November 1906 notwendig. Der neue Steuertarif hat nunmehr auch die Grundlage für den Beizug des Einkommens zu den kirchlichen Steuern zu bilden und wird demzufolge die eiee Beſteue⸗ Artikel 1 bis 3 zu Die klirrend da mit ihrer Ketten Eiſen Dein altes, großes Grab umſchauerten! Da fragt ich laut: Erſcheint kein Oſtertag, Der dieſes Grabes Hülle ſprengen kann? Der dieſen Rieſenleichnam wecken mag Aus ſeines Todes ſchwerem Schlaf und Bann? Und mir erwiderte ein ſüßes Flüſtern, Das fäuſelt aus dem Blütenduft hervor. Verborgner Flamme ſchlug ein heißes Kniſtern Zu mir herauf und an mein lauſchend Ohr! Und ich erkannte: Ja, du biſt ein Grabl! Jedoch ein Grab voll Auferſtehungsdrang! O deutſches Volk, ich ruf es dir hinab, Und miſche mich in deiner Seher Sangl! Dir werden noch die Oſterglocken ſchallen. Wie einem Volke nie geklungen ſind! Dein ſtill Ergeben hat dem Herrn gefallen, Und hoch erheben wird er dich, ſein Kind! 5 * Großh. Bad. Hof⸗ und Naftonaltheater in Mannheim. Betty Ullerich's Abſchied von Mannheim. Wiieder ein Abſchied. Und auch wieder einer, der dem Mannheimer Publikum nicht leicht iſt und noch ſchwerer werden würde, wenn wir nicht hoffen dürften, daß demnächſt der Schauſpieler und ſeine Kunſt wieder in ſein Recht ein⸗ geſetzt werden.. Das Haus war voll beſetzt und der Bei⸗ fall zum Schluß enthuſtaſtiſch und ſtürmiſch, die Bühne füllte ſich mit Blumen und Kränzen ohne Zahl, Frau Ullerich mußte immer und immer wieder erſcheinen, Parkett und alle Worten dem be ten Publikum ihren Dank und ihre ſo komplizierter Art der Berechnung eine Kontrolle der Steuer den ermächtigt ſein ſollen, ſchon bon Einkommen im Betrage von ihrer ſtolz⸗ leidenſchaftlichen, ehrgeizig⸗herriſchen cſiche e, daß rung des Einkommens künftighin auch für die Beſteue rung in vollem Umfange wirkſam, Entſprechend dieſer Veranlaſſung beſchränkt ſich der d liegende Geſetzentwurf im weſentlichen darauf, nur die durch di Refdrn der ſtaatlichen und Gemeindebeſteuerung bedingten 2. derungen in Vorſchlag zu bringen. Die Kommiſſion beantragt die Genehmigung. Abg. Kopf(Ztr.) begründet die Anträge auf zwei kleinere, formale Aenderungen. 8 Abg. Stockinger(ſoz.): Wir werden gegen das Geſetz ſtim men, weil Kirchenſteuern ſelbſt bis zu 20 Pfennig erhoben werden ſollen und weil Zwangsmittel bei der Eintreibung angewendet werden können. Abg. Sänger(natl.) erſucht, ſtimmen. Miniſterialdirektor Hübſch befürwortet die Annahme Antrages, daß die Höhe des freigelaſſenen auf 20 P feſtgeſetzt wird. 55 Dieſer Antrag wird angenommen. In namentlicher Abſtimmung wird das ganze Geſetz mit 44 gegen 16 Stimmen angenommen. Darauf iſt die Tagesordnung erledigt. Die nächſte Sitan wird anberaumt auf 1 0 9 Uhr. Zichützenfeſt in Karlsruhe. d. Karlsruhe, 4. Juli. Der heutige Tag war trüb un regneriſch und auf dem Feſtplatze konnte ſich das richtige Lebe und Treiben wegen der häufigen Spritzregen nicht entwickeln Die Schützen, die von hier aus noch andere Schießen, z. B. das mitteldeutſche Bundesſchießen in Berlin beſuchen, hatten ſich heute ſehr früh an die Arbeit gemacht. Bereits um 7 Uhr knat⸗ terten die erſten Schüſſe Punkt⸗ und Mei ſterſchetbe wurden am meiſten beſucht. Rott⸗Frankfurt vollbrachte eine Meiſte rleiſtung denn er ſchoß auf 175 m 20 19 17„ Auf Stengec cheibe Karlsruhe wurden Teiler 1888 2550 Georg Ahrens⸗Frankfur 2381 Jean 92 ncdere ue 3602 G. Reiſſin⸗Freudenf Im Gruppenſchießen der Vereine(5 Schützen zu je Schuß) ſchoſſen auf Stand 175 die Mainzer Schützengeſell⸗ ſchaft 358 Ringe, während die Schützengeſellſchaft Frankfurt 42 Ringe ſchoß. Das Bankett hatte wie am Sonntag auch heu wieder eine große Anzahl Schützen und Gäſte bei den frohen Weiſen der konzertierenden Kapellen vereinigt. Der Zuzug Gäſte abends war wieder ſtärker. Mannheimer Schwurgericht. Geſtern fand die Eröffnung der Schwurgerichts⸗Seſſion 15 dritte Quartal 1910 durch den Landgerichtsdirektor S ch m 85 ſtatt. Der erſte Fall vollzog ſich hinter verſchloſſenen Türen, klagt war der Schneider Johannes Mode von Rohrbach megen Ver brechens nach§ 218 und 219 RStcGB. Das Urteil bautete zu⸗ ſätzlich einer am 21. Oktober 1909 wegen des gleichen Verbre 1 80 ihn erkannten Strafe auf eine Zuchthausſtrafe v Jahren 8 Monaten und Verluſt der bürgerlichen Ehre 11095 auf fünf Jahre. Zu Mode, der von Beruf Schneid ſich aber den Titel Doktor beilegte, kam im Mai v. Is. das Dienſt⸗ mädchen Luiſe Gantert von hier, um ſich Rat gegen die uner⸗ wünſchten Folgen eines Liebesverhältniſſes zu holen. Mode war ihr gefällig und erhielt dafür als Vergütung 120 Mark Gantert löſte dann ihr Verhältnis ſchlug ſich zu Mode und mit dem Doltor im Lande umher. Mode ließ in verſchied Zeitungen Annoncen erſcheinen, worin er ſeine Hilfe gege Le ſinn uſw. anbot. Fräulein Gantert krug ihm, wenn er un egs war, die Inſtrumente nach. Im Auguſt v. Is. reiſte Mo nit ihr nach Frankfurt a.., wohin ihn eine Frau beſtellt hatte. vor der Wunderdoktor ſeine dunkle Praxis ausübte, ließ er Honorar von a5 Mark auszahlen. Er kam aber nicht zur führung, denn er wurde beobachtet und zur Anzeige Seine eigene Frau, die auf die Gantert eiferſüchtig war, ferte ihn dem Forum. Mode, der den Eindruck eines 1715 ſchränkten Menſchen macht, erbat ſich zur Annahme de wähnten Strafe eine Bedenkzeit, ſeine Frau rief ihm 5 Nimmes doch an. Vert.: Dr. Hatz. 5 Der zweite Fall nahm einen unerwarteten Ausgan, Maurer B. Blaſer von Handſchuhsheim hatte nach ſei kehr von der Muſterung am 16. April mit Altersgenoſſ tücht gezecht. In dieſem Zuſtande war er in der Wirtſchaft„ L⸗ wen, in Handſchußsheim von der Treppe gefallen, b i aber ſeinen Freund, den Zimmerer Joh. Neureither d Publikum. Das glauben wir wohl, denn dieſes h0 Ullerichs ſtarke leidenſchaftliche Kunſt, ihr Temp ihre temperamentvolle Darſtellung ſtets zu ſchätz Vier 18 Frau 8 in dem Kopf zu 0 5 5 Eine ſeaitlicge 1 Erscen ausdrucksvoller Kopf, in deſſen Zügen alle ſeeliſchen einen leichten, 5 und Amedruck fat in ſich a e 85 und 5 ig ſtellerin moderner Frauen von ſtarkem ae und ſtalten uns die eine oder die andere 501 dächtnis. Ihre ſtarke, heldiſche und leidenf ſahen wir geſtern wieder, ſie erſchütterte ſtarken, vollen Ringen des Menſchen, der zum berufen fühlt, mit der wilden Leidenſchaft des W aufgewühlte Sinne nach dem Manne lodernd begel ihre Medea wird uns gegenwärtig, die ſie ſo pra tvol und pfychologiſch folgerichtig aufzubauen wußte, grandio ii der Wilheit des Haſſes, dämoniſch, furchtbar, gede oder ihrer Iſabella, für die gerade ſie das große Plaſtik der Bewegungen, das kraftvolle Organ, erinnern uns dabei, wie ihre Alkmene(in 1 ganz ein und beese Darſtellungskunſt. neben den 4. Seite. — General⸗Auzeiger(Mittagblatt.) ihn hinabgeſtoßen habe. Dieſer beſtritt das entſchieden. Blaſer blickte ſtieren Blickes umher und lallte wiederholt:„Blut muß fließen! Blut muß fließen!“ In der Wirtſchaft„Zum Ochſen“ zog er dann ſeinen Revolver und ſchoß mit den Worten:„Ich ſchieß dich kot!“ vier Kugeln auf Neureither ab, der ſich jedoch rechtzeitig bückte, ſo daß nur eine Kugel ihm den Hutrand durchbohrte. Das Schöffengericht in Heidelberg ſollte Blaſer nun wegen Drohung aburteilen, kam aber nach der Rede des Verteidigers zu der Ueberzeugung, daß es für dieſen Fall nicht zuſtändig ſei, da Tot⸗ ſchlagsverſuch vorliege und verwies die Anklage vor das Schwur⸗ gericht. Der hieſige Staatsanwalt plädierte ſelbſt nur für eine Verurteilung wegen Bedrohung. Die Geſchworenen ſprachen den Angeklagten in dieſem Sinne ſchuldig und das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefäng isſtrafe von 10 Tagen. Vert.:: Dr. Schottlet. Ein Täſchchenräuber. In der Nachmittagsſitzung gelangte zum Aufruf die Anklage gegen den 1881 in Ludwigshafen geborenen Fabrikarbeiter Fried⸗ rich Pfohmann wegen Straßenraubs. Der Tatbeſtand iſt kurz folgender: Als am 26. April ds. Is. die Gatkin des Hauptmanns Karl Sackſowsky aus Saarbrücken, die bier bei einer in der Hildaſtraße wohnenden Schweſter auf Be⸗ ſuch weilte, abends gegen 10 Uhr vom Theater nach der Hilda⸗ ſtraße zurückkehrte, ſchlich ſich ein Menſch ihr nach, entriß ihr, obwohl ſie laut aufſchreiend mit beiden Händen es feſtzuhalten ſuchte, ihr Handtäſchchen und ſprang davon. Ein Trupp Turner, die aus der nahen Turnhalle des Mannheimer Turnvereins ge⸗ kommen waren, um Wettlauf zu üben, kam auf den Schreckensruf der Dame näher. Dieſe, die ſchon in das nahe Haus ihrer Schwe⸗ ſter getreten war, kam darauf nochmals heraus, teilte den Tur⸗ mern kurz den Sachverhalt mit und die jungen Leute machten ſich ſofort auf die Verfolgung des Räubers. Bald ſahen ſie ihn laufen. Er warf zwar die Handtaſche weg, aber die Turner ſetzten gleich⸗ wohl die Jagd fort und in der Werderſtraße holten ſie ihn ein and ſorgten für ſeine Feſtnahme. Der Angeklagte, ein bartloſer unbedeutender Menſch, hatte anfangs die räuberiſche Abſicht glatt eingeräumt. Heute ſuchte er die Sache harmloſer darzuſtellen. Er ſei an jenem Tage mit 4 Mark, die ihm ſeine Mutter gegeben, nach Mannheim gekommen und habe auf dem Arbeitsnachweis porgeſprochen. Hier ſei ihm geſagt worden, daß er in Saarbrücken Arbeit finden könne. Er habe ſich dann auf dem Meßblatz aufge⸗ halten und abends, als er den Rückweg nach Ludwigshafen ange⸗ treten habe er den Entſchluß gefaßt, nach Saarbrücken zu gehen. Vorſ.: Das ſollen wir glauben, nachdem Sie hier der Arbeit drei Jahre aus dem Wege gegangen ſind?— Angekl.: Ich ſah dann die Dame und ging ihr nach, um ſie um Unterſtützung an⸗ zuſprechen.— Vorſ.: Nachts um 10 Uhr ſpricht man die Leute auf der Straße um Unterſtützung an.— Angekl.: Ich wollte mich mit der Dame unterhalten und hab' nach ihrer Taſche ge⸗ griffen und ſie ihr aus der Hand geriſſen.— Vor.: Glauben Sie nicht, daß das eine ſtrafbare Handlung iſt?— Angekl:: Erlaubt kann das nicht ſein.— Vorſ.: Alſo das wollen Sie doch ein⸗ räumen.— Nach der Strafliſte iſt der Angeklagte ſchon häufig vor⸗ beſtraft. Im vorigen Jahre verurteilte ihn die Strafkammer Frankenthal wegen Körperverletzung zu 7 Monaten Gefängnis⸗ Aus dem Urteil, das verleſen wird, geht hervor, daß es ſich da⸗ mals um einen Alt außerordentlicher Roheit gegen ſeine⸗ Eltern⸗ Handelte. Beim Mittageſſen hatte ihm ſein 70jähriger Vater, ein braver fleißiger Arbeiter, Vorwürfe gemacht, daß er ſich immer noch nicht ernſtlich um Arbeit bekümmere, er benehme ſich wie ein Bub. Durauf ergriff der Angeklagte ein ſpitzes Tiſchmeſſer und warf és ſeinem Vater ins Geſicht, der eine erhebliche Verletzung unterhalb des rechten Auges davontrug. Als die Mutter ihn dann ſchalt, warf er mit einem Fünfpfünder Laib Brot nach ihr ünd traf ſie ſo heftig, daß die Matrone mehrere Tage krank lag. Der Angeklagte ſtellt den Vorgang als harmlos hin. Das Meſſer ſei dem Vater ins Geſicht„gefallen“ und bei der Mutter habe er nur „ſogemacht“. wobei er eine wegſchiebende Bewegung machte. Der Hauptzeugin, der Hauptmannsgattin Sackſowsky(Paula geb. Zeroni) macht der Vorſitzende(Landgerichtsdirektor Schmitt) das Nompliment. daß ſie bei dem Vorfall ſich ſehr mutig benommen habe, andernfalls wäre der Angeklagte daum ſo ſchnell gefaßt wor⸗ den. Die Zeugin erklärt, ſie habe die Taſche nur deshalb losge⸗ laſſen, weil ſie Schritte gehört und angenommen habe, es nahten Komplizen des Räubers. Als dieſer davongeſprungen war und die Turner nahten, ſei ſie aus dem Hauſe ihrer Schweſter wieder heraus und habe ihnen geſagt, was ſich zugetragen. Die Turner ſeien ihm dann nach. Um Hilfe habe ſie nicht gerufen, ſondern eben geradezu hinausgeſchrieen. Das Täſchchen enthielt ein Porte⸗ monnaie mit 42 Mark. Bei dem Zerren wurde die„Henke“ ab⸗ geriſſen. Die Schutzleute drich(Ludwigshafen) (Mannheim) und Frie⸗ Habhitzreuther 9 Angeklagte ſeit 3 Jahren kunden, daß der Liebe ſprühend und glühend und verführeriſch verkörperte. Oder ihre von tiefer, warmer, volltöniger Liebe erfüllte Martha in den Stützen der Geſellſchaft, ihre Magda in der Verſunkenen Glocke: ganz Weib, ganz Frauenliebe, ihre ernſte und ſchwere Frau Linden in Nora. Und wiederum ihre pikaute und mondäne Lady Chiltren in Wildes Idealem Gatten und ihre nicht minder pikante Lady Burton im Don Juanito von Oskar A. H. Schmitz. Die kleine Umſchau zeigt das reiche und erfolgreiche Wirken von Frau Ullerich an Mannheims Hoftheater; vom Publikum und der Preſſe iſt es ſtets vollauf und dankbar gewürdigt worden, wird es in dankbarer Erinnerung be⸗ wahrt bleiben, auch wenn, wie wir hoffen, eine gleich feſſelnde und ſtarke künſtleriſche Individualität, eine ebenſo leiden⸗ ſchaftliche und raſſige Geſtaltungskraft Frau Ullerich erſetzen ſollte. Und im übrigen und zuguterletzt wird ganz Mann⸗ heim ſich herzlich freuen, wenn es demnächſt in Wiener Blättern lieſt, daß auch dieſe in Theaterdingen ja nicht un⸗ verwöhnke Stadt in Frau Ullerich eine reife und ſtarke, mit Geiſt und Phantaſie alle Lebensfülle des Weibes er⸗ lebende und nachſchaffende ſchätzen lernte. ** Die Entſchädigungs⸗Klage der Operuſüngerin Paula Wizemann gegen das Mannheimer Hoftheater iſt in erſter Juſtanz zu Gunſten der Sängerin entſchteden worden. Die beiden Sachverſtändigen, die Sberregiſſeure Vanderſtettenͥ⸗Nürnberg und rähmer⸗ Frankfurt waren für die Klägerin.(Fräulein Wizemann hatte, wie erinnerlich, auläßlich ihres Gaſtſpiels am hieſigen Hoftheater als„Margarethe“ vor ca. 2 Jahren einen Unfall erlitten. Weingartners Rücktritt. Wien, 4. Juli. Hofoperndirektor Felix Weingartner, der gegenwärtig in Sevres bei Paris weilt, hat noch vor Schluß der Saiſon ſeine Entlaſſung erbeten und erhielt vom Oberſthofmeiſter die Zuſage, daß die Entlaſſung genehmigt werde, ſo⸗ Mannheim, 5. Juli. nicht mehr arbeite und ſich von ſeinen Eltern verhalten laſſe, die er zum Danke dafür mißhandle. Beſonders ſeine alte Mutter ſei den ganzen Tag ſeinen Roheiten preisgegeben. Schutzmann Rohr(Mannheim) ſagt, in den letzten 8 Wochen habe Pfohmann ſeinem Schwager, einem Mehlfuhrmann, geholfen, Säcke treagen und ſei dafür beherbergt worden. Der Techniker Anton Saff⸗ rich, Mitglied des Turnvereins, ſchildert die Verfolgung. Der An⸗ geklagte ſprang kreuz und quer bis in die Werderſtraße. Dort blieb er ſtehen und fragte die Herangekommenen: Was wollt Ihr? Das Mädchen kenn' ich, es iſt ein Dienſtmädchen— Vorſitzender: es muß anerkannt werden, daß Sie und Ihre Kameraden ſich ſehr brav benommen haben.— Dem Schutzmann Rohr, der ihn ſpäter vernahm, ſagte der Angeklagte, er ſei ſeinem früheren Verhältnis, Anna Müller aus Köln, vom Waſſerturm an nachgegangen und habe ihr das Geld abnehmen wollen, das er an ſie gehängt habe.— Der Staatsanwalt(Mickel) wies darauf hin, daß die Klaſſe der Täſchchendiebe ſehr zahlreich ſei. In den letzten drei Jahren kamen hier über 40 ſolcher Diebſtähle zur Anzeige. Wenn auch die Frage, ob Raub, ob Diebſtahl, mitunter ſchwer zu entſcheiden ſei, im gegebenen Falle charakteriſterten der Ort, die Zeit und die Art der Ausführung die Tat als Raub. In einer Stadt wie Mannheim müßten die Straßen ſicher ſein. Er beantrage mit Rückſicht auf die ganze Perſönlichkeit des Angeklagten die Vernei⸗ nung mildernder Umſtände. Die Verteidigung nahm den Stand⸗ punkt ein, daß keine Gewalt angewendet wurde und fünf Jahre Zuchthaus für die Tat des Angeklagten doch zu viel ſei. Sie plä⸗ dierte deshalb für die Bejahung der auf ihren Antrag in den Fragebogen aufgenommenen Hilfsfrage bwegen einfachen Dieb⸗ ſtahls. Die Geſchworenen erklärten nach kurzer Beratung den Angeklagten des Raubs ſchuldig und verneinten die Frage der mildernden Umſtände. Das Urteil lautete ſodann auf 5 Jahre Zuchthaus, Verluſt der Ehrenrechte auf 5 Jahre und Zuläſſigkeit von Polizeiaufſicht. Hus Stadt und Land. * Mannheim, 5. Juli 1910. Hiſtoriſcher Tageskalender für Mannheim. 5 5. Juli. 1563 Das am 28. Juni begonnene 1. badiſche Landesſchießen wird beendet. * Bezüglich der Vollſtreckung deutſcher Urteile in der Schweiz gibt das Juſtizminiſterium folgendes bekannt: Die Gerichte wer⸗ den darauf hingewieſen, daß nach der langjährigen konſtanten Praxis des Appellationshofesin Bern, welcher für die Bewilligung der Vollſtreckung von Zivilurteilen ausländiſcher Gerichte in der Schweiz ausſchließlich zuſtändig iſt, die Vollſtreckung ausländiſcher, alſo auch deutſcher Zivilurteile in der Schweiz regelmäßig gewährt wird, wenn folgende Vorausſetzungen nachgewieſen werden: 1. daß die Zuſtändigkeit des urteilenden Gerichts außer Zweifel ſteht; 2. die Rechtskraft des Urteils von der kompetenten Behörde be⸗ ſcheinigt iſt; 3. keine Verſtöße gegen Fundamentalſätze des Progeß⸗ rechts, wie z. B. die Geſtattung des richterlichen Verhörs, zutage liegen; 4. die Entſcheidung, deren Vollſtreckung anbegehrt wird, mit keiner im ſchweizeriſchen Staatsgebiete geltenden zwingenden Rechtsnorm im Widerſpruche ſteht; 5. wenn nicht bekannt iſt, daß Gegenrecht nicht gehalten wird, und daß vom Appellationshof in Bern ſchon ſeit längerer Zeit mit Bezug auf deutſche Urteile die Gegenſeitigkeit als verbürgt angeſehen, ſonach auf Grund von Ziffer 5 eine Beanſtandung der Vollſtreckung deutſcher Urteile in der Schweiz nicht erhoben wird. ̃ Simullänvorſtellung. Am Mittwoch, den 6. ös. im Hotel Reichs⸗ ho fin Heidelberg, Wredeplatz, 349 Uhr beginnend, gibt Schachmeiſter O. S. Bernſtein aus Moskau eine ſeiner rühmlichſt bekannten Simultanvorſtellungen. Für Zuſchauer iſt der Eintritt frei. Von den Teilnehmern wird ein kleiner Einſatz erhoben zu Gunſten des Jubiläumsfonds des Mannheimer Schachklubs, der im Jahre 1914 ſein 50jähriges Beſtehen feiert. Schachfreunde ſeien hier⸗ mit auf dieſe intereſſante Veranſtaltung aufmerkſam emacht. Deutſch⸗Südweſt⸗Afrika. Welcher Erfolge 1 die deutſche Induſtrie im Auslande rühmen darf, beweiſt wieder eine für Milchſeparatoren in Omaruru(Bez. Windhuk) von der Kommiſſion der dort ſtattgefundenen landwirtſchaftlichen Ausſtellung veran⸗ ſtaltete Prüfung, bei welcher ein deutſches Fabrikat, die Or i⸗ ginal⸗Lanz⸗Separatoren, unter 6 konkurrierenden Ja⸗ brikaten allein mit der Goldenen Medaille mit Diplom ausgezeichnet wurde. * Eine folgenſchwere Meſſeraffäre. Geſtern abend kurz nach 6 Uhr wurde vor dem Hauptzollamtsgebäude eine Meſſerſtechere der gemeinſten Art verübt. Von der Mühlau her kamen drei Arbeiter von ihrer Arbeitsſtätte. Zwei davon hatten einen an⸗ ſcheinend geringfügigen Disput. Kurz von dem Haupteingang des Zollgebäudes verabfolgte der eine wegen eines Schimpfwortes dem anderen eine Ohrfeige. Der Geſchlagene erwiderte die Tät⸗ lichkeit aber nicht, ſo daß man den Streit ſchon als erledigt be⸗ trachtete. Einige Schritte weiter jedoch zog plötzlich der Geohr⸗ feigte ein Meſſer und ſtieß es ſeinem Gegner mit derartiger Wucht mehrmals in den Rücken, daß das Meſſer ſtecken blieb. Der Täter ergriff die Flucht, verfolgt von dem dritten Arbeiter. Der Geſtochene ſetzte ſich, ohne einen Laut von ſich zu geben, auf die Treppe des Zollgebäudes. Ein herzueilender kapellmeiſter Dr. aterl Muck auserſehen, mit dem gegenwärtig Ver⸗ handlungen ſchweben. Eine Romankritik der verſtorbenen Prinzeſſin Feodora von Schleswig⸗Holſtein. Aus München wird berichtet: In dem Aprilheft der von Ferdinand Avenarius herausgegebenen Zeit⸗ ſchrift„Der Kunſtwart“ war eine kritiſche Studie über den Roman„Königliche Hoheit“ von Thomas Mann veröffentlicht worden, deren Verfaſſer als ein deutſcher Fürſt aus regieren⸗ dem Hauſe bezeichnet, aber nicht mit Namen genannt wurde. Jetzt wird die in der Vorwoche verſtorbene Schweſter der deut⸗ ſchen Kaiſerin, Prinzeſſin Feodora von Schleswig⸗Holſtein, als Verfaſſerin bezeichnet, was auch durchaus glaublich iſt, da Prin⸗ zeſſin Feodora mit dem„Kunſtwart“ in Korreſpondenzverbin⸗ dung geſtanden hat. Sie iſt bekanntlich auch ſelbſt unter dem Pſeudonym„S. Ougin“ novelliſtiſch tätig geweſen. Ludwig Ganghofers Komßdie„Der heilige Rat“ wurde bei der Erſtaufführung im Dresdener Reſidenz⸗Theater ſehr freundlich auf⸗ genommen. Die Komödie mit ihren Anklängen an Anzengruber intereſſieren bis auf das etwas zu lange Vorſpiel ungemein, vor allem der zweite und teilweiſe der dritte Akt. Die vorzügliche Dar⸗ ſtellung hatte neben dem aktuellen Stück einen entſchiedenen Anteil an dem ſtürmiſchen Beifall. le. Grabmal für Detlev von Lilieneron. Aus Hamburg wird uns berichtet: Im Auftrage der Witwe Detlev v. Lilien⸗ erons, der Baronin Anna v. Lilienecron, hat Profeſſor Lukſch von der Staatlichen Kunſtgewerbeſchule in Hamburg ein wert⸗ volles Denkmal für den verewigten Lyriker entworfen und aus⸗ geführt, das am 22. Juli, ein Jahr nach Lilienerons Tode, auf dem Grabe des Dichters auf dem Friedhofe in Alt⸗Rahlſtedt bei Hamburg mit einer entſprechenden Feierlichleit enthüllt wer⸗ den ſoll. Der bekaunte Maler Ferdinand Hodler iſt ſoeben anläßlich des 450lährigen Jubiläums der Baſeler Univerſität von der letzteren zum bald ſein Nachfolger deſigutert ſei. Als ſolcher iſt der Berliner Gof⸗ Doetor phfloſophlae honoris cauſa ernannt worden. Er iſt, ſoviel wir wiſer ber ercke ſcweizeriſce Künfler wedher eins toiche Ause! junger Mann zog dem ſchwerverletzten Mann das bis zum Heft im Rücken ſteckende Meſſer aus der klaffenden Wunde, aus der ein kolaſfaler Blutſtrom herausſchoß. Man verbrachte den inzwiſchen bewußtlos Gewordenen auf eine Bank in der kleinen Anlage, wo Herr Finanzamtmann Schütz, der die Tat gleichfalls beobachtet hatte, ſich des Schwerverletzten hilfreich an⸗ nahm. Unglücklicherweiſe konnte man nicht gleich Verbands⸗ material zur Stillung des Blutes bekommen. Auch traf der Sanitätswagen erſt kurz vor 7 Uhr mit einem Arzt ein. Der Geſtochene iſt der 38 Jahre alte Kohlenarbeiter Georg Schulz von Mutterſtadt. Der Meſſerheld wurde verhaftet.— Von unſerem.⸗Berichterſtatter geht uns folgende Darſtellung der Meſſeraffäre zu: Eine blutige Szene ſpielte ſich geſtern abend auf dem Luiſenring ab. Der 28 Jahre alte Kohlenarbeiter Georg Roos von Ludwigshafen haderte während des ganzen Tages mit ſeinem Nebenarbeiter, dem 38 Jahre alten verhei⸗ rateten Kohlenarbeiter Georg Schulz von Mutterſtadt, der zuſammen mit ihm auf dem Glockſchen Kohlenlager hierſelbſt arbeitet. Auf dem Heimwege ließ Roos ſeine ſchon während des Tages ausgeſtoßenen Drohungen zur Tat werden. Er brachte ſeinem Gegner einen ſchweren Stich bei, der den Mann lebensgefährlich verletzte. Schulz wurde mit dem Sanitätswagen in das Krankenhaus gebracht, der Täter wurde verhaftet. * Unfall. In der Fabrik von Benz u. Co. verunglückte am Samstag der 23 Jahre alte ledige Schmied Peter Kuttler, wohn⸗ haft Jean Beckerſtraße hier. Während des Schmiedens flog ihm die große Schmiedezange wider den Kopf, wodurch er derartige Verletzungen erlitt, daß er heute früh 2 Uhr ge ſtorben iſt. * Aus dem Vorort Feudenheim. Ein zärtlicher Gatte iſt der in den 50er Jahren ſtehende Taglöhner Johann Reibold gegenüber ſeiner zweiten Frau. Wiederholt ſchon kam es zu ſchweren Auseinanderſetzungen, ſo auch wieder am letzten Sonn⸗ tag. Dabei zog Reibold das Meſſer und ſtach ſeiner Frau in die Hüften, ſodaß ſie das Bett hüten muß. * Aus dem Vorort Neckarau. Die Dreiß'ſche Zentral⸗Dro⸗ gerie wurde von Herrn Npotheker P. LZämmler von Neckarau käuflich erworben. * Aus Ludwigshafen. Durch die Stadt iſt ein Gerücht ver⸗ breitet, wonach bei dem am Sonntag verübten Sittlichkeitsver⸗ brechen an zwei Kindern noch ein drittes Mädchen beteiligt geweſen ſein ſoll, das ſpurlos verſchwunden ſei. Der Täter habe es zuerſt in einen Eiſenbahnwagen am oberen Rheinufer gelockt, und dann mit in den Stadtpark genommen, von wo es nicht mehr wieder⸗ gekehrt ſei. Der ganze Vorfall ſcheint ſich in der Phantaſie der Kin⸗ der abgeſpielt zu haben, denn von einem vermißten Kinde iſt der Polizei nichts bekannt. * Aus Ludwigshafen. Als ein ſehr rabiater Vater⸗ landsverteidiger produzierte ſich geſtern abend der gerichts⸗ bekannte Taglöhner Franklin Bohn, zur Zeit bei dem 18. Infan⸗ terie⸗Regiment in Landau. In der Trunkenheit warf er auf dem Hemshofe ſeinen Uniformrock über einen Zaun. Von der Polizei zur Mitnahme ſeines Rockes aufgefordert, leiſtete er nicht nur keine Folge, ſondern wurde auch noch gegen den Schutzmann kätlich. Er wurde endlich in Gewahrſam Truppenteil wieder zugeführt.— Der 12 Jahre alte Otto Rein⸗ hardt aus Zweibrücken wurde geſtern abend auf der Rheinbrücke aufgegriffen. Wie er angibt, hat er ſeinen Eltern 10 Mark ent⸗ wendet und war noch im Beſitze von 8 Mark. hat er zur Hierherfahrt verwendet.— Ein ca. 40 Jahre alter un⸗ bekannter Mann beging geſtern am Kieslager am Rheinufer Sitt⸗ lichkeitsverbrechen an zwei Kindern. Der Unhold konnte bis jetzt nicht dingfeſt gemacht werden. Aus Ludwigshufen. De Abreiſe nach der Schweiz wir am Samstag mittag berichteten, hat, wie uns von Verwandten mitgeteilt wird, nicht heimlich Ludwigs⸗ hafen berlaſſen, ſondern iſt am Donnerstag vormittag— und zwar ohne Begleitung— abgereiſt. Das Paar iſt ſeinen Verpflich⸗ tungen durchaus nachgekommen. auftragt, die Wohnungsmiete von 20 M. zu bezahlen. Das Kind iſt nicht in der Abſicht zurückgelaſſen worden, es der Armenpflege zur Laſt fallen zu laſſen. Duſſel will vielmehr, wenn er in Baſel, wohin er ſich gewandt hat, Arbeit findet, das bei den Großeltern untergebrachte Kind nachholen. 855 —— vom 5. Juli. Selbſtmor d. Em 23 Jahre alter lediger Schloſſet aus Rohrbach nahm ſich geſtern abend infolge unheilbaren Leidens in ſeiner Schlafſtelle Gartenfeldſtraße No. 3 hier durch Erhängen das Leben. Körperverletzungen. Auf der Hafenſtraße ge⸗ rieten geſtern abend zwer von der Arbeit heimkehrende Tag⸗ löhner aus Mutterſtadt bezw. Hemshof in Streitigkeiten. 11 Im Verlauf derſelben verſetzte der Taglöhner von Hemshof ſeinem Gegner einen Dolchſtich in den Rücken und verletzte ihn ſo ſchwer, daß er im Sanitätswagen in das Allgemeine Krankenhaus verbracht werden mußte. Der Täter wurde verhaftet. ö —— ——— zeichnung empfängt, die er lediglich der Kunſt ſeines Pinſels ver⸗ dankt. Das photographierte Echb. Ein Profeſſor der Univerſität von Wisconſin, ſo berichtet der Korreſpondent des„Evening Stan⸗ die Entdeckung gemacht zu haben, dard“, behauptet,„ wie und zeigt als Beweis eine Anzahl photograpihert werden kann, von Negativen vor. ſo empfindlich, daß, wird, die warme Luft nebelartig wie der Schall ſich als Wellenbewegung das Prinzip der Photographie des Echos einem Schall, der 300 Meter in der Sekunde wandert, bilden Luftwellen einen Kreis von die dieſe Luftwellen mit der Kamera Lichtblitz nötig, der ſo ſcharf und kurz iſt, merkbare Diſtanz zurücklegen, ſolange die Das Licht muß ein Zehntauſendſtel Sekunde, Um nun daß die Wellen keine Echos zeigt die Linien einer Kurbe. Um die Photographie anzu⸗ fertigen, wird eine Leydenſche Flaſche benutzt, und mit Verbindung ſtehen zwei Stückchen eines Magneſiumbandes, von dieſem Bändchen digkeit aufeinander, finden, um zu bewegen, phiert werden und ein unentwirrbares erfand eine Vorrichtung, Weiſe bewegt wird. Infolgedeſſen können etwa dreißig Wellen aud einer Platte aufgenommen werden, die nun die Luftwellen i dreißig verſchiedenen Lagen wiedergibt. Echos ſind ſehr klein, va ei n Durchm aber ſo ſcharf, daß eine beträchtliche Vergrößerung möglich iſt⸗ 2——88 ſo war es notwendig, Mittel und Wege zu genommen und wird ſeinem Das fehlende Geld Das Ehepaar Duſſel, von deſſen Die Mutter Duſſels würde be. wie ein Echo Der Profeſſor hat wundervolle Photographien von Schallwellen aufgenommen. Die Kamera, die er gebraucht, iſt wenn eine Hand vor das Objektiv gehalten Wolken von ihr aufſteigt. Oa der Luft bemerkbar macht, iſt leicht berſtändlich. Mik 600 Meter Durchmeſſer, eine Sekunde nachdem die Glocke, von der ſie ausgehen, angeſchlagen worden iſt. einzufangen, iſt ein Beleuchtung dauert. nachdem die Luftwelle von der Glocke ausgegangen iſt, aufblitzen. Die Photographie eines die leichtempfindliche Platte vorwärts und rückwärts damit die Luftwellen nicht übereinander photogra⸗ Bild entſteht. Der Profeſſos durch die die Platte in der gewünſchten Die Photographien de nur etwa einen halben Zoll im Durchmeſſer, SS Sieg g S8 g Segg. S ihr in damit der Funke heller leuchtet und ein wenig länger dauert. Die Funken folgen mit außerordentlich großer Geſchwin“⸗ . g S Mannheim, 5. Jult. B. Seite. Tod Heft 2——.—— Seneral⸗Auzeiger.(Mittagblatt“) der Zzwei Taglöhner, wohnhaft in der Neckarſtadt, ſchlugen Jbegrüßt. Er blieb ca. 20 Minuten i üf ö i haft z n 6 5353 85 Idt, ißt. 5 in den Lüften und fuhr ein J von 5 Monate Unterſuchungshaft zu 2 Jahren 6 Monater 1 5. 5 e 155 100 12 55 Als dann auch noch Thelen wieder aufſtieg] Zuchthaus verurteilt. 5 2 No. einem Er hetrateten huhmacher von hier ein er⸗und in er ings geringerer Oihe drer unden mächts de woll 5* 5 15 glas auf den Hinterkopf. Der Verletzte fand Aufnahme im] der Jubel der Menge kein 1 nehmen. 5 5 Pfalz, Heſſ en und Amgebung. 5 5 Allgemeinen Krankenhaus. nin fochten nun einen intereſſanten Wettkampf aus, Landau, 4. Juli. Heute nacht kamen mit dem fder Durch Schlagen mit einem Feuerhaken wurde die Ehe⸗ bei dem allerdings Jeannin die Siegespalme davon trug. Beh⸗))%%%%CV%wN ee e frau eines Drahtziehers in Waldhof im Hausgang ihrer[rend und von Goriſſen ſtiegen ebenfalls noch mehrmals auf hier an, die bor dem Hotel Terminne von dwei Radfahrern 1 Wohnung von einem led. Schreinergeſellen von da körperlich] ohne ſich noch Geltung verſchaffen zu können, denn angerempelt wurden. Der eine der Photographen verbat fich Von berkee Ueberlegenheit zeigte ſich offenkundig. Die Begeiſterung des Pub. das, worauf die Radfahrer abſtiegen und die Reiſenden an- J der Verhaftet wurden 24 Perſonen wegen verſchiedenerlikums für Jeannin zeigte ſich in der lebhafteſten Form. Es wurde fielen. Der eine, der 23jährige Photograph Anton Schwang⸗. abend ſtrafbarer Handlungen, darunter ein Taglöhner von Worms] kaum mehr beachtet, als der Eindecker kurz vor dem Abſchluß des hardt aus München, erhielt einen Stich in den Hals, der die beiter wegen Sittlichkeitsverbrechens.„„ erſten Tages noch eine halbe Runde machte. 1 15 15 tigen Tod anze 4 Die Preiſe, welche bei di 9 ̃ 9 t erbeiführte. Ein weiterer der Münchener bekam einen Sticeh 18 Das Ludwigshafener Parkfeſt findet nun beſtimmt am ken g8inen fg da 2 ins Geſicht, der die Oberlippe, die Zunge und die Unterlippe „der naächſten Sonntag und Montag, 10. und 11. Juli, ſtatt. Mit dem Liel te d„Felcd dendelt aus Lebolich die durchſchnitt. Schwer verletzt wurde er ins Gaſthaus e Aufſchlagen der Hallen iſt bereits begonnen worden Liebe zum Sport dürfte die Triebfeder für die Teilnahme der 0 5 5 rſelbſtte Der Firma Beißbarth u. Hoffmann.⸗G. wurde Suf der Piloten geweſen ſein. Ein täglicher Frühpreis von 500 und 300„Jum Röſſel“ verbracht. Täter kommt der 20 Jahre Internationalen Gartenbau⸗Ausſtellung 1910 Budapeſt für ihre Mark winkt denjenigen, welche bei Eröffnung die beiden erſten alte Tagner König von Dueichheim in Betracht, als Mit. 8 55 Fabrikate die goldene Medaille verliehen. 151 0 ohne Zwiſchenlandung fliegen. Den erſten Preis gewiſſer Guhmann aus Walsheim. Beide wurden von 500 Mark errang Thelen mit dem Wright⸗Zweidecker, den] verhaftet. 5 Vergnügungen. 15 0 Mk. 111 mit dem Schulze⸗Herford⸗Ein⸗ 2 ˖ K ˖ 7 l 25 * Konzert im„Wilden Mann“. Im Reſtaurant zum„Wilden e en een eei, n 1500 Mark ausgeſetzt, etz 14 acht 00 en An E egramme te am Mann kongertiert ſeit einigen Tagen die berühmte Original⸗ 1000 Mark für den erſten und 500 Mark für den zweiten Flieger, ane eneeee wohn⸗ Bauernkapelle„Dachauer“. Direktion: Niſtl Denſchl der die längſte Zeit, mindeſtens 15 Minuten, in der Luft geblieben§ Welzheim, 5. Juli. Für die am 15. Juli ſtattfindende ihm— iſt. Hier errang Jeannin den erſten, von Goriſſen den Landtagserſatzwahl hat das Zentrum Landgerichtsdirektor artige Vergnügungs⸗ und Vortrags⸗Kalender zweiten Preis. Den Höhenpreis im Betrage von 2000 Mk. Gröber als Zählkandidaten aufgeſtellt. Damit ſind für die Fe ii en odane Butterſt und einen Ehrenpreis vom kaiſerl. Statthalter Graf Wedel für[Wahl von den verſchiedenen Parteien im Ganzen 5 Kandidaten 1915 Silder Raun: Konzert der Original⸗Dachaner⸗Bauernkapelle.eine Höhedifferenz von mindeſtens 100 Meter errang Jeannin nominiert. 125 3u 825 5!!(Saalbau]: Vorführung des neuen Mülhauſen allein. Damit war um halb 9 Uhr der erſte Flieger⸗ wW. Paris, 5. Juli. Nach einer Note des Kriegsminiſte⸗ Sonn. Anfontheater:—11 Uhr abends: Kinematographiſche Vor⸗ tag beendet ohne den geringſten Zwiſchenfall und mit einer impo⸗]riums werden am 14. Juli etwa 38 000 aktiven Militärs, die an 1 führungen. 8 ſanten Huldigung für die Aviatiker. Von den ſieben angemeldeten]verſchiedenen Expeditionen in Marokko teilgenommen haben, die 8 Aviatikern haben aber nur vier geſtartet; Barrier mit ſeinem jüngft geſtiftete Denkmünze verliehen. 5 l⸗Dro⸗ Spörtliche Nundſchau. Bleriot⸗Eindecker war zwar anweſend, hatte aber keinen Aufſtieg Zur elſaß⸗lothringiſchen Verfaſſungs⸗ und Wahlrechtsfrage. Vorausſagungen für in⸗ und ausländiſche ſieigen, welk W5„ W. Straßburg, 5. Juli. Die„Straßburger Korre⸗ 'onnte nicht aufſteigen, weil ſein Apparat noch nicht eingetroffen 5 15 11 1 1 b ber⸗ Pferderennen. war Aucd Hasffelh wit dſeigeng Auedecer wor noch mücht Pondee eit nem 0„GVon unſerem ſporklichen Spezialberichkerſtalfer. anweſend. Es war ſchon ziemlich dunkel, als ſich das Publikum] 2 Salt bat in Lerlin bei dem deeichs ſanser erne aend e Compiegne. entfernte und die benachbarten Bahnhöfe Rixheim und Habsheim den de de e Prix du Fort⸗Poirier: Bungalow— Le Gargan II. aufſuchte.—1 22055 dei getane der kuiſerl. Sbelthenten 995 vieder⸗ Prix des Beaux Monts: Boadicése— Soleil. Der zweite Tag des internationalen Fliegermeetings nahm Fe f 8 ee s Prix du Putois: Stall Mumm— Fontenoh wie der erſte einen recht impoſanten Verlauf, Die Elſeſſerbahn] Klfab⸗voloringen Graf o. wedel, der an dage borber dne iſt der 8 üibauſen Reiſe nach Berlin angetreten hatte, der Staatsſekretär im ſt Prix de Royallieu:„Nosl II— Loelia. mußte ſowohl von Mülhauſen wie auch von Baſel aus mehrere Reichsamt des Innern, Dr. v. Delbrück und der Staats⸗ ater⸗ Grand Prix de Compisgne: Grelot II— Orme du Mail. la dene donde e künf ſekretär von ElſaßLothringen, Freiherr Zorn o. Buloch. ericht⸗ Prix de Billers⸗Cotterets: Homere— Sidi.„‚deun dederum wurde es uulder von Kiel aus in Berlin eingetroffen war, teilgenommen Uhr, bis ſich ein Flugapparat zeigte. Jeannin eröffnete den 179 Infan⸗„5„;̃ den haben, iſt über alle Einzelfragen eine Einigung zwiſchen if dem Woche. Aus Travemünde, 9. Juli wird gemeldet: batte aber mit ſeinem erſten Flnge nicht gerade Glück, 55 88 1115 elſſſiſchen Land e 9 Polige: 5 1 des Norddeutſchen Regattavereins und des Lübecker denn nach anderthalb Runden iſt er wieder niedergegangen, wäh⸗ 75 k nur Jachtklubs in der Lübecker Bucht ergab: AlzKlaſſe: 1.„Weſtward“ rend Thelen diesmal zweieinhalb Runden abſolvierte. Dann erzielt worden. bpbreis des Jübecker Senats), 2.„Germania“, 3.„Meteor“, 4.„Ham⸗ f in Pe 1% Ifzee i ärti litik tätlich. burg“; 15⸗Meter⸗Klaſſe: 1.„Sofie Elkſabeth“; i12⸗Meter⸗Klafſe..] kam wieder ein Regenſchauer und die Flieger mußten eine Ruhe⸗ ö Umſchwung in der auswärtigen Politt. 815 192 1 a 5 1 a 45 5 pauſe machen. Den erſten Frühpreis errang Thelen, den zwei. m. Magdeburg, 5. Juli. tein⸗ 1 185 e: 1.„Woge“, 2.„Tonn“.] ten Jeannin. Zum Dauerflug mußten nun die Fli ihre][Ueberſchrift„Ein Umſchwung in Deutſchlands auswärtige 5— 8 ine lug ie Flieger ihre erf 7 8 7 be Cte dens E rkn g ehilde 2 Naiade, J. Bauner, n02. Apparate einrichten. Jeannin von Goriſſen und Bar. Folitik veräffentlicht die Magdeb. Ztg. einen Artikel als e Geld 85 05 51195 de la Soeiete'Encourggement 10 000 Fr. 1. te.[rier, erſtere mit Zweidecker, letzterer mit einem Bleriot⸗Ein⸗ dem hervorgeht, daß in der Orientierung der hohen Politit er un⸗ Prit 9 95 decker kämpften um den täglichen Dauerflugpreis. Majeſtätiſch eine bedeutſame Schwenkung eingetreten iſt. Deutſchland Sitt. GBarat), 2. Parafe, 3. La Rescouſſe. 20.10, 17, 89, 105-10.— Prix du] fuhren die Flieger dahin, jeder ſuchte den anderen zu überbieten, iſt in einer auffallenden Annäherung an Eng land tonnte e en Seie 18 e n Ei 51 iſt 1 wieder Sieger geblieben; den zwei⸗] und Rußland begriffen, W ſoviel 5 e 60000 Irs. I. Broſſettes Marakeck(Z. Chapn 255 Nonvraz] ten Preis erhielt Thelen. Der Höhenpreis iſt Sonntag nicht deſſen Verhältnis zu Japan zuſammenhängt, as nut Eng: 1 hal, J. Le Breah. C17 zum Austrag gekommen; Jeannin, der ihn Samstag eroberte, land das Schutz⸗ und Trutzbündnis nicht wieder erneuern diwigs⸗ Die Mülhanſer Fliegerwoche. blieb Sieger denn es wollte ihm denſelben niemand ſtreitig] will. Die Türkei habe ſich oſtentativ von England ab⸗ und d zwar T. Mülhauſen, 3. Juli. machen. Mit großem Intereſſe verfolgten die Zuſchauer ſodann Deutſchland zugewandt, wo die Osmanen in den füngſten pflich⸗ bde U 8 1 den Wettkampf um den Paſſagierflugpreis. Thelen Tagen große Waffenbeſtellungen machten. Weiterhin hat pf Auf dem zu einem Flugmeeting w rde be. platz der Garniſon Mülhauſen be an e d. hatte es unternommen, einen Paſſagier mit auf den Apparat zu]Mikado dem Sultan, wie das Blatt aus ſehr guter Quelle b dind mittag das erſte oberelſa ſſeſche Fl 1 ame 125 nehmen und mehrere Runden in beträchtlichem Höhenfluge zu erfahren haben will, außerordentliche Anerbietungen gema zu dem ſich Piloten aus aller Herren Länd ieihts 7 machen, was ihm von der Zuſchauermenge ſtürmiſchen Beifall ein⸗ Weiter möchte ſich Japan einem großen öſterreichi Baſel, n Länder eingefunden] trug. Der Reſt des Abends galt dem Wettkampf um den Tota⸗[deutſch⸗türkiſchen Dreibunde als Freund ßeltern hatten; ſieben Flugapparate waren angemeldet, von denen fifati;; 8 8 55 ä11. beft det ſich liſationspreis. Hier hat Jeannin bereits einen bedeuten[ bieten. Jedenfalls ſei für Deutſchand dieſe neue Kor etwa zwei Stunden von hier entfernt bei 5 b i den Vorſprung, der ihm von Thelen ſtreitig gemacht wird. Es ſtellation außerordentlich günſtig. Dorſe Habsheim, öſtlich don der St 5 105 55 11 ſäſſiſchen] iſt darum auch hier ein beſtimmtes Reſultat nicht zu geben. um Die Fahrt des Luftſchiffes„M. 3 bweni En Felb 5 De 11 auf einem balb 9 Ubr wurde der zweite Fliegertag abgebrochen und befrie⸗ K. Rie ſa, 5. Juli. Das Luftſchiff„M. 3“ traf bei L II n chloſſe! Soldaten, zuhlreiche Polizi ürchterliches Gedränge herrſchte auf dem Habsheimer Bahnhof.][Truppenübungsplatz Zeithein. Morgen findet die Weiterfah „Fahlreiche Poliziſten und Gendarmen aufgeboten, ch Gotha ſtatt lbaren ſo daß die Sache ein kriegeriſches Bi ü „„ P Hochwaffer. Berliner Brahtbericht. großes Ereignis und die geſamte Bevölkerung beteiligte ſich.„Schwetzingen. 4 Juli Das Hochwaſſer des(Von unſerem Berliner Bureau) ßze ge. Aus den Notabeln des Landes wurde ein Ehrenkomitee ge⸗ 5517 85 5 89 915 1 5 Bei Ketſch, 61J Berlin, 5. Juli, Der badiſche Geſandte Graf v. Bergh Bee, blildet, das die glänzendſten Namen der Ariſtokratie aufwies, Brüb! und Robrhof ſtehen indes nach wie vor koloſſale ſein hat Berlin verlaſſen. Wi 55 wiährend ein fach⸗ 2 fachkundiges 1 Strecken Wieſengelände unter Waſſer. Liegt auch an keiner Stelle e e der Heee Zbdie mitigen Vorbereitungen traf. mehr eine Ueberflutung der Dämme vor, ſo iſt am ſchlimmſten e, ensho, Der Beginn der ee auf 3 Uhr angeſetzt. Ein das Druckwaſſer, das nicht zurückgehen wil! Piel Hen iſt weg. Bundeßrat Miniſterladirektor Dr mieſer in. erletzte 1 5 1 r angeſetzt. Ei ſch b ünd in Faalnis 15 85 5[Berlin, 5. Juli. Die Magdeburger Bauarbeiter hab Eneine zahlreiches Publikum hatte ſich dazu eingefunden, wobei natür⸗[ geſchwemm 95 Fäulnis übergegangen. In ſtehen geſtern wieder die Arbeit auf allen Bauſtellen aufgenommen. würde lich Mülhauſen das Hauptkontingent ſtellte. Aber die Geduld Wieſen und Aecker bis weit jenſeits der Bahn ſeit Tagen ebenfalls 5 der Zuſchauer wurde auf eine harte Probe geſtellt. Als die 1 ee EIBerki 8 18100 Kreiſe 5 Montierungsarbeiten fertig waren, ſetzte eine kräftige Brif öln, 4. Juli. Der ein iſt nach den letzten Mel⸗ erlin, 5. Juli. Wie in parlamentariſchen Kreiſen ein, ſodaß ih 1 5 Aaen dee dungen derartig geſtiegen, daß die erſten Beſchränkungen derverlautet, wird das Geſetz zur Erhebung von Schiffahrts is der, Endlich zehn Minuten nach fünf Uhr wurde der Aviatik.] Schiffahrt erfolgen mußten. Aurb die Moſel wächſt beſtändig. abgaben auf den deutſchen Strömen im Reichstage nach dem ttät bon Zzweidecker von Jeannin Mülhauſen in die Flug⸗ Wunſche der Regierung als erſte Geſetzesvorlage zur Bera⸗ Stan⸗—bahn gebracht und ein Aufſtieg verſucht. Jeannin durch⸗ tung Die d wird ſich 1 mi in Echs querte die Bahn, ohne ſich nennenswert in die Lüfte zu er⸗ großen Parteien in Verbindung ſetzen, um eine ſchnelle Anzahl heben. Er machte eine Schleifenfahrt, um dann jenſeits 30*0V abſchiedung des Geſetzes herbeizuführen. Man hofft, graphien. am Waldesrande einen längeren unfreiwilligen Halt zu Aus dem Großherzogtum. die Zuſtimmung Oeſterreichs und Hollands bis ſpäteſtens 50 machen. Inzwiſchen waren wieder dreiviertel Stunden ver⸗ 85 1 5 5 urg, 5 1 55 15 110 8 n 15 55 5 1 uun g nächſten Frühjahr herbeiführen zu können. 0 gan ie O. 0 1 7 7 für die Erweiterung und den Umbau des hieſigen Volksſchulgebäudes Veränderungen in der Marine. eigt. De gangen. Die Leute begannen allgemach ungeduldig zu werden hat gen i„„„ 15 iſt und machten ſchlechte Witze. Da plötzlich um 6 Uhr kommt Wiee das a zes bpee E Berlin, 5. Juli. Veränderungen in der M ich. Mk der Wright⸗Zweidecker(Thelen) aus der Halle. 5 50 ls5.%„% ß, Grabarbelt ſtehen nach den Herbſt⸗Manöpern bevor. Der große Kreuze: dden die Weithin vernehmbar knatterten die Motore, die Propeller Aegelt m0 18%% Jeg2k.8e, Serontherbe d0 4 Heie,„neiſenau“ wird unter dem Kommando des Karktäns eue Se Sekunde furrten. Nachdem der Apparat ungeführ 100 Meter auf dem Schreinerarbeit 2888.—(½ 3558.—, Glaferarbeit 2731.20 von Üslav nach Oſtaſien abdampfen. Das dortige Kre rden iſt. Boden dahin gefah b er ſich plötzlich bis jner( 3399.—), Schloſſerarbeit 4 1237.50( 1557.80), Blechnerarbeitgeſchwader wird dadurch bedeutend verſtärkt. Die Verſtä den ite 9 ren war, erhob er ſich plötzlich bis zu einer 71008.20(% 2883.300. Schmied 98 557 e 55 7 5 iſt ein Höhe von etwa 30 Metern und machte zwei prächtige Rund 3888(4, 2889. earbeit 4 235.50( 367.50), Linoleum dürfte erſolgt ſein mit Rückſicht auf die neuen Unruhen en keine machte zwei prächtige Runden, 2560.—(, 3169.60). Wer hat nun richtig gerechnet? ineſiſch; Der Kr bpird in Verbaß en e überall von ſtürmiſchem Jubel begrüßt. Aber plötzlich ing] Meckeshern, 4. Juti Nach borausgegaugenem kurgem Snelchen Krenn doer dreuge end in Lerban auch dieſer Apparat wi erſgate][Streite gab geſtern abend der dejährige Maurer Johann Müller] Hochſeeflotte im Herbſt durch den Rieſenkreuzer„v. d. zuftwelle auch dief pparat wieder nieder. Der Motor verſagte S re zie eines und wiederum furrten die Automobile über die Bahn, um in Mönchzell auf ſeinen Tachtermann drei Revolverſchüſſe ab und erſart,„Zahringen und. Wittel bacz werden außer dien 25 aein nach der Urſache der S 1 ſeh verletzte ihn lebensgefährlich. Müller wurde noch in ſtellt und durch„Rheinland“ und„Poſen“ erſetzt. Der zwei ie 1r Jugwiſ 5 ren 5 ll iatik idecker wi derſelben Nacht durch die Gendarmerie in Gewahrſam gebracht. Admiral des erſten Geſchwaders wird als Flaggſchiff„Ha 5 t der 5 5 nſtän e beim Aviati er wie⸗* Hockenheim, 3. Juli. Von einem Auto überfahren] nover“ übernehmen. Die Hochſeeflotte wird durch ein Depeſch Sune 1225 9 1 5 wurde ein hieſiger etwas ſchwerhöriger Mann auf der Bahnhof⸗ boot verſtärkt.„„ e tachte i Runden in ziemli eträchtlicher Höhe. Auch The⸗ ſtraße. Die Verletzungen ſind anſcheinend nicht lebensgefährlich, ächti Beſchwin“ len folgte gleich wieder mit ſeinem Wrigth⸗Zweidecker und die immerhin dürfte der Mann eine zeitlang arbeitsunfähig 8 55 een Wege zu beiden flogen nun um die Wette Inzwiſchen erſchien der A Karlsruhe, 2. Juli. Unter dem Vorſitze des Land⸗ JJJJJJJJJJVVVVC%%%%%%u S 5 8 05 17 551 Gegen Krupp hatte in der holländiſchen Kammer der chulze⸗ H erford⸗Einde cker, geführt von Behrend, gerichtsrats Benkiſer gelangte heute die Anklageſache gegen den 21 Thomſon ſchwere Anſchuldigungen erhoben, die zur Folg auf dem Plan und machte eine halbe Runde in nicht gerade be⸗ Jahre alten Knecht Karl Eſſewein aus Sennfeld, zuletzt in] hatten, daß eine Unterſuchungskommiſſion eingeſetzt wurde. Wi trächtlicher Höhe, um dann wieder aufzugeben. Dann folgte vonOeſtringen bedienſtet, wegen verſuchter Notzucht zur Verhandlung.] die Unterſuchung nun ergab, ſind die Anſchuldigungen Th Goriſſen mit einem Euler⸗Zweidecker, machte eine Runde, Der Angeklagte hatte ſich anfangs Januar ds. Is auf der Land⸗ gegen Krupp vollſtändig haltlos. Krupp hat niemals v aber auch hier ſchien es nicht zu Happen, denn plötzlich ſah man in der Flugbahn vier Apparate an denen überall nach Mängel geſucht wurde. Wieder wurde das Publikum ungeduldig und wollte ſich entfernen. Da ſteigt plötzlich der Zweidecker von Jeannin in die Höhe und macht fünf Ruden in der Bahn in einer Höhe von ſtraße in der Nähe von Oeſtringen des ihm zur Laſt gelegten Ver⸗ brechens ſchuldig gemacht. Auf Grund des Verhandlungsergeb⸗ niſſes verſagten die Geſchworenen dem Angeklagten die mildernden Umſtände und beiahten die an ſie geſtellte Schuldfrage. Der An⸗ geklagte der ein ſehr getrübtes Vorleben hinter ſich hat und ſchon wiederholt vorbeſtraft iſt, wurde daraufhin unter Anrechnung völlig bewährt. Die Beſtellungen an Krupp werden Material geliefert, nur iſt bei ihm ſolches ausnahmsweif Kolonialamt beſtellt worden. Die Lieferungen haben ſich Zukunft nicht um eine Kanone verringern. Das Me ment geht aus den Beſchuldigungen rein hervor. Affäre ſcheint demnach mit einem großen Fiasko schen Zolltarifsatze selbst, 6. Seit. General⸗Anzgeiger,(Mutagblatt.) Maunheim, 5. Jult. Dolkswirtschalt. Der neue gchuedische Lolltarif. Der Verband Südwestdeutscher Indu⸗ strieller macht in einem Zirkular seine Mitglieder darauf aufmerksam, dass der schwedische Reichstag wWider Erwarten schnell die Durchberatung des neuen Zolltarifentwurfes beendet hat. Wenn auch der gegen- Wärtige deutsch-schwedische Handelsvertrag, der am 31. Dezember ds. Is. abläuft, bis zum 1. Dezember 1911 provisorisch verlängert wurde, so muss doch erfahrungs- gemäss mit einem frühzeitigen Beginn der neuen Ver- tragsverhandlungen gerechnet werden. Es darf wohl als ziemlich sicher angenommen werden, dass die deutsch- schwedischen Handelsvertragsverhandlungen spätestens in—3 Monaten beginnen werden. Deshalb ist es drin- gend geboten, dass den amtlichen deutschen Stellen sei- tens der Irteressenten möglichst umgehend die Wünsche übermittelt werden, die bezüglich der Neugestaltung der deutsch-schwedischen Handelsbeziehungen vorliegen. Der neue schwedische Zolltarifentwurf enthält 1281 Tarif- nummern, die gegenüber dem geltenden Zolltarif zahl- reiche Henderungen aufweisen. Die im Reichsamt des Innern bearbeitete Uebersetzung des neuen schwedischen Zolſtarifentwurfes ist im Verlage von C. S. Mittler u. Sohm, Königl. Hofbuchhandlung, Berlin.W. 68, Koch- Strasse 68%%f, erschienen und kann im Buchhandel zum Preise von M. 1,25 bezogen werden. Der Verband Süd⸗ westdleutscher Industrieller ist im Besitz einer Anzahl von Ekemplaren der genannten Uebersetzung des schwe⸗ dischen Tarifentwurfes und wird die Exemplare jeweils Buf Antrag seinen am Export nach Schweden interessier- ten Verbandsmitgliedern auf kurze Zeit zur Verfügung stellen. Die deutsche Uebersetzung des schwedischen Zolltarifentwurfes enthält das Einführungsgesetz zum Taxif, ein systematische Inhaltsverzeichnis, den Tarif Selbst, sowie die Anweisung zur Auwendung des Tarifes. Was die Bedeutung des deutsch-schwedischen Han- delsverkehrs anbetrifft, so ist darauf hinzuweisen, dass Deutschland bei der Einfuhr nach Schweden bisher an erster Stelle, bei der Ausfuhr aus Schweden bisher an ZWeiter Stelle steht. Deutschland exportierte an Industricerzeugnissen nach Schweden insbesondere: Maschinen für Metallbearbeitung, Vorrichtungen für elektrische Beleuchtung, wollene Kleiderstaffe, ge- bleichtes Kammgarn, Oberleder, ferner Schienen, Steim- kohlenkoks, elektrische Kabel und anderes mehr. Deutsch- land importierte aus Schweden insbesondere Hokz und Erzeugnisse der Steinindustrie. Die schwedische Stein- industrie, die mit wesentlich niedrigeren Gestehungs- Fosten, als die deutsche Steinindustrie arbeitet, ist für letzterè ein scharfer Konkurrent auf deutschem Markte. Nicht minder wicktig, wie die Neuregelung der schwedi- ist übrigens für unsere heimische Industrie auch die Neugestaltung der sSchwedischen Verzollungsbestimmungen, über deren rigorose Anwendung auch von zahlreichen Verbandsfirmen des öfteren berechtigte Klage erhoben Würde. Es sei z. B. nur daran erinnert, dass nach den geltenden schwedischen Zollbestimmungen ein Fehlen des Importvermerkes soſort Beanstandung und Konfiskation der ganzen Sendung zur Folge hat, dass die Reisepatente, welche die fremden Geschäftsreisenden lösen müssen, nicht nur ungewöhnlich teuer sind, sondern auch die dies- bezüglichen Strafbestimmungen auf das schärfste gehand- habt werden, dass ferner die nach den in Kraft befimd- üchen Bestimmungen vorgenommene Verzollung der ein- geführten Waren nichts weiter, als Bruttoverzollung be- deutet usw. Eine Henderung der vorstehend aufge- kührten Uebelstande liegt im dringenden Interesse utr- Serer heimischen Exportindustrie. Wir möchten, 80 Schliesst das Zirkular, daher unsere am Export nach Schweden interessierten Verbandsmitglieder höflichst bitten, ihre Anträge und Wünsche für die Neugestaltung des deutsch-schwedischen Handelsvertrages, und zwar so- Wohl bezüglich der schwedischen Zolltarifsätze, als auch bezüglich der schwedischen Verzollungsbestimmungen, der Geschäftsstelle unseres Verbandes: Mannheim, Prinz Wilhelmstrasse 23, möglichst umgehend in zwei Aus fer- tigungen zu übermitteln. Sämtliche beim Verbande ein- laufenden Anträge und Wünsche werden streng vertrau- lich behandelt, nach systematischer Bearbeitung der Reichsregierung übermittelt und nachdrücklichst ver- treten werdlen. 0 **** Statiſtiſches zur neuen Tabakſtener. Der Wertzollaufſchlag auf Rohtabak und Zigarren, der ſeit dem 15. Auguſt 1909 in Kraft iſt, hat bis zum 31. März 1910 eine akel von 18 889 654 Mark gebracht. Davon entfallen auf Roh⸗ ſabak 18 281892 und auf Zigarren 587 762 Die durch die Nach⸗ verzollung von Tabak und Zigarren vereinnahmten Beträge ſind hierbei nicht mitgerechnet. Der Durchſchnittswert eines Doppelzentners Rohtabat ſtellt ſich nach einer Berechnung der„Süddeutſchen Tabakzeitung“ für die Zeit vom 15. Auguſt bis 30. September 1909 auf 191 Mark, für die Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1909 auf 148 Mark, für die Zeit vom I. Jannar bis 31. März 1910 auf 147 und der Geſamtdurchſchnitt für die Zeit vom 15. Auguſt 1909 bis 31. März 1910 auf 152% Der 2 chnittswert von 1000 Stück Zigarren hat für die Zeit vom 15 Auguſt 1909 bis 31. März 1910 77 betragen. Rechnel man den Wertzoll von 40 Prozent in einen ſpezifiſchen Zoll um, ſo ergibt ſich, daß auf 1 Dz. Rohtabak im Durchſchnitt ein Zollzuſchlag von rund 61/ kommt. Da außerdem 85 Gewichts⸗ zoll erhoben werden, ſo beträgt der Geſamttoll durchſchnittlich 146 auf 1 Doppelzentner. Bei Zigarren macht der Wertzollzuſchlag im Durchſchnitt rund 31 Mark pro Mille und 607 Mark pro 100 keg Reingewicht aus. Unter Hinzurechnung des Gewichtszolles von 270 ergibt ſich daher ein Geſamtzoll von durchſchnittlich 877 auf 1 Doppelzentner. Da früher auf Rohtabak nur 85/ und auf Zigarren nur 270, Zoll pro 100 leg erhoben wurden, ſo ergibt ſich, wie die„Süddeutſche Tabakzeitung“ feſtſtellt, daß durch die vorjährige Reichsfinanzreform der Zoll auf Rohtabak um durchſchnittlich 72 Prozent und der Zoll auf Zigarren um durchſchnittlich 225 Prozent erhöht worden iſt. Im Verhältnis zum Wert ſtellt ſich der Geſamtzoll bei Rohtabak auf etwas über 100 Prozent, bei Zigarren auf 58 Prozent im Durchſchnitt. * 1** Konkurſe in Baden. Freiburg. Ueber das Vermögen der Firma Meinhard, Grouau u. Cp., Freiburg. Konkursverwalter Karl Kuhn. Anmeldetermin 17. Juli. Prüfungstermin 8. Auguſt. — Rodi u. Wienenberger Akt.⸗Geſ. für Bijonterie⸗ und Ketten⸗ fabrikation, Pforzheim. Der neulichen Meldung über den Abſchluß für 1909—10 iſt nachzutragen, daß entſprechend der früheren An⸗ kündigung die Generalverſammlung die Verteilung von 8 Prozent Dividende gegen 10 Prozent im Vorjahre genehmigt hat. Neue Geſellſchaft m. b. H5. Unter der Firma Kalibezugs⸗ geſellſchaft des Reichsverbandes der deutſchen landwirtſchaftliechn Genoſſenſchaften m. b. H. iſt eine Geſellſchaft mit 250 000 Stamm⸗ kapital in das Haudelsregiſter eingetragen worden. Geſchäftsführer iſt Dr. Martin Sutthof in Darmſtadt. Göhrig u. Leuchs'ſche Keſſelfabrik Akt.⸗Geſ., Darmſtadt. Ein⸗ ſchließlich 13 122(i. V. 11 279) Vortrag ergibt ſich in 1909—10 ein Reingewinn von 39 993(½ 57 3900. Daraus werden wieder 4½ Prozent Dividende auf die 50 000 Vorzugsaktien, ferner 4 Prozent(i. V. 6 Prozent) auf die 520 000 Stammaktien verteilt, auf das jedoch noch 30 000 ausſtehen. *** * Telegraphiſche Handelsberichte. (Telegramme unſeres Berliner Bureaus.) Neue elektriſche Truſt⸗ und Ausführungsgeſellſchaft. Berlin, 5. Juli. Eine neue elektriſche Truſt⸗ u. Ausführungsgeſellſchaft wird am Mittwoch von der Bergmann⸗Elektrizitätswerken unter Mitwirkung der Deutſchen Bank und der Diskonto⸗Geſellſchaft mit erheblichem Kapital gegrün⸗ det werden. Die Geſellſchaft ſoll ſich in der Hauptſache mit Finan⸗ zierungen befaſſen und beſonders den Bau von elektriſchen Bahnen und Ueberlandzentralen übernehmen. Zum Leiter der Geſellſchaft iſt der frühere ſtellvertretende Direktor der Friedr. Krupp.⸗G. Marquard in Ausſicht genommen. Fuſion. Berlin, 5. Juli,. Die Flensburger Privatbauk und die Schleswig⸗Holſteiniſche Bank ſchlagen eine Fu⸗ ſion vor. Für 2500% Aktien des Flensburger Inſtituts erhalten deſſen Aktionäre 2000 der Schleswig⸗Holſteiniſchen Bank, *** Viehmartt in Maunheim vom 4. Juni.(Amtlicher Be⸗ richt der Direktion). Es wurde bezahlt für 50 Ko. Schlachtgewicht: 60 Ochſen a) vollfleiſchige, ausgemäſtete höchſten Schlachtwertes höchſtens 7 Jahre alt 90—00., b) junge fleiſchige, nicht ausge⸗ mäſtete, und ältere ausgemäſtete 88—00 Mk., e) mäßig genährte junge, gut genährte ältere 86—00 Mk., d) gering genährte jeden Alters 82—00 M. 65 Bullen(Farren): a) vollfleiſchige höchſten Schlacht⸗ wertes 76.82., b) mäßig genährte füngere und gut genährte ältere 74—00., e) gering genährte 72—00 M. 1237 Färſen Höchleen und Kühe): a) gusgemäſtete Färſen, Rinder Schlachtwertes bis zu 7 Jahren 72—76 r äſtete Kühe und wenig gut entwickelte füngere Kühe, Fürſen und Rinder 68—78., d) mäßig genährte Kühe, Färſen und Rinder 66—78, ., e) gering genährte Kühe, Färſen und Rinder 56—80 Mark. 363 Kälber: a) feine Maſt⸗(Vollm.⸗Maſt) und beſte Saugkälb er 95—00 Mark, b) mittlere Maſt⸗ u. gute Saugkälber 90—00 Mark, o) geringe Saugkälber 85—00 Mark, 9 aältere gering genährte (Freſſer) 00.—00 Mark. 93 Schafe a. Maſtlämmer und füngere Maſthammel 82—00 Mark, d) ältere Maſthammel 78—00 Mark, e) mäßig genährte Hammel und Schafe(Merzſchafe) 74—00 Mark. 1391 Schweine: 3) vollfleiſchige der feineren Raſſen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1½ Jahren 70—00 Mark, d) fleiſchige 69—00 Mark, e) gering entwickelte 68—00 Mark, d) Sauen und Eber 62—64 Mark. Es wurden bezahlt für das Stück: 000 Luxus⸗ pferde: 0000—0000., 67 Arbeitspferde: 300—1200., 60 Pferde zum Schlachten: 60—250., 000 Zucht⸗ und Nutz⸗ oteh: 000—000., 00 Stück Maſtvieh 00—00., 00 Mil ch⸗ Eühe: 000—000., 000 Ferkel: 00.00—00.00., 2 Ziegen: 12—25., 0 Zicklein;:—0., 00 Lämmer 00—00 M. Zu⸗ ſammen 3338 Stück. Handel im allgemeinen mittelmäßig⸗ E 2* 2 2 Shiffahrts⸗Nachrichten im Mannheimer Hafeuverkehr Hafenbezirk Nr. 1. F Angekommen am 2. Juli 1910. G. W. Kobt„W. Egan 28“ von Rotterdam, 300 Dz. Stückgut. Joſ. Wüſt„W. Egan 26“ pon Antwerpen, 2500 Dz. Stückgut. Hch. Jötten„Die Hoffnung“ von Ruhrort, 12 150 Dz. Kohlen. Jak, Heß„Gebr. Marx“ von Rheingönheim, 480 Dz. Backſteine. Jak. Eldfeld„Fendel 6“ von Ruhrort, 6190 Dz. Kohlen u. Stückg. Karl Plier„Katharina“ von Köln, 3050 Dz. Mehl. Gg. Landvater, Vreeswiyk“ von Amſterdam, 1780 Dz. Stückgut. Lud. Verſchüren„Mechelen“ von Antwerpen, 6000 Dz. Stückgut. Ad. Moniſeuer„Mannheim 25“ von Rotterdam, 7200 Dz. Stück⸗ gut und Getreide. Haſeubezirk Nr. 5. Angekommen am 4. Juli 1910. Knüfelmann„F. Bismarck“ von Alſum, 9935 Dz. Kohlen. Raab„St. u. Fiſcher 1“ von Ruhrort, 7350 Dz. Kohlen. Kirdorf„Niederrhein 13“ von Weßlingen, 7590 Dz. Kohlen. Harting„Agnes“ von Ruhrort, 12 850 Dz. Kohlen. Hafenbezirk Nr. 6. Angekommen am 2. Juli 1910. Hch, Leutz„Frida“ von Heilbronn, 2000 Ztr. Steinſalz. Karl Krauth„Wilhelm“ von Heilbronn, 1862 Ztr. Steinſalz. Joh. Plitt„Emilie“ von Heilbronn, 2314 Ztr. Steinſalz. Mart. Schmitt„Karolina“ von Heilbronn, 3672 Ztr. Steinſalz. Mich. Bildſtein„Johanna“ von Jagſtfeld, 2320 Ztr. Steinſalz. Ferd, Schäfer„Guſtav Adolf“ von Jagſtfeld, 3841 Ztr. Steinſalz. Mich. Waibel„Mich. Waibel“ von Jagſtfeld, 3749 Ztr. Steinſalz. H. Stachelhaus„H. Stachelhaus“ von Ruhrort, 10 350 Str. Kohlen. Hafenbezirk Nr. 7. Angekommen am 2. Jult 1910. W. Napp„Loreley“ von Rotterdam, 14 600 Dz. Holz. Th. Cornelißen„L. Börſter 2“ von Rötterdam, 11870 Dz. Holz. öchſten Schlachtwertes 80—86., b) vollfleiſchige, ausgemäſtete Kühe höchſten ., c) ältere ausgemäſtete Th. v. 5. Mont„Jof. Schürm. 5“ v. Rotterdam, 12 920 Dz. Holz. Pet. de Krens„Rhein u. Moſel“ von Rotterdam, 10 000 Dz. Holz, Fr. Ziegler„Kairos“ von Rotterdam, 14 500 Dz. Holz. Ad. Schmitt„Chriſtine“ von Ruhrort, 7460 Dz. Schwefelkies. Jul. Boos„Th. Schürmann 17“ von Ruhrort, 17 700 Dz. Kohlen, Ad. Müßig„Fendel 49“ von Antwerpen, 13 000 Dz. Getreide. Hafeubezirk Rheinan. Angekommen am 4. Juli 1910. K. Link„Honora Parendes“ von Amſterdam, 1400 Dz. Stückgut⸗ J. Bruſtmann„Karl“ von Duisburg, 7950 Dz. Kohlen. Ph. Müßig„Peter Anna“ von Duisburg, 14950 Dz. Kohlen. H. Langmann„Gerh. Herm.“ von Duisburg, 9030 Dz. Kohlen. Joſ. Platz„Fendel 30“ von Rotterdam, 5800 Dz. Kohlen. L. Wagenhöfer„Herm. Paul“ von Duisburg, 12 000 Dz. Kohlen. Gerh. Mäſcher„H. Stinnes 18“ von Straßburg, leer. J. Maas„H. Stinnes 16“ von Straßburg, leer. G. Gornholz„H. Stinnes 17“ von Straßburg, leer. Waſſerſtandsnachrichten im Monat Juli. Pegelſtationen Datum vom Rhein: 9, 1. 2, emen Sonſtanz J5,51 5,55 Waldshut 14.52 4,70 Süningen) ,10 4,30 4,20.05 3,98 3,98 Abds. 6 Uhr Gehl!!l! J5,04 4,70 4,67 4,66 4,53 4,49 N. 6 Uhr Lauterburg J6,90 6,86 Abds. 6 Uhr Magang 17,15.19 6,96 6,85 6,88 6,75 2 Uhr Germersheim.00 7,24.-F. 12 Uht Mansheim 6,81 7,26.37.17 6,99 6,91 Morg, J Uhr Mainz„33,20 3,43 8,64 3,64 3,58.-F. 12 Uhr Bingen* 2 2* 0 3,80 8,98 10 Uhr Kanub.„ 4,70 4,98 5,18 5,28 5,12 2 Ahr Hobleng 4,37.61 10 Uhr Böäölmn. 4J4,72 4,92 5,11 5,37 5,50 2 Uhr Ruhrort 4,01 4,19 6 Uhr vom Neckar: Wausbeim 6,71 7,18 7,32 7,10 6,88 6,81 V. 7 UAh. Heilbrenz. 22,20 1,95 1,68 1,48,1,58 VB. 7 Uhr ) Windſtill, Bedeckt, + 11˙ G. Waſſerwärme des Rheins am 5. Julit 13 R, 160 C. Mitgeteilt von der Bade⸗Anſtalt Leop. Sänger. Witterungsbeobachtung der meteorologiſchen Statkon Maunheim. E3 3. 328 22 35— 2. 3 8 1 2— 82 22 8 Detum den em 85 328 8 un 3 8 4. Jult Morg. 7751,7 12, SSW 2 0,½2 4.„[mittg. 2,752,0 16, NW3 4.„ fubds.%½54,4 18, NWS 5. Juli Morg. 7756,6 18,0 NW2.4 Höchſte Temperatur den 4 Juli 16.5 4 Diefſte 7 vom.[5. Juli 11,6. * Mutmaßliches Wetter am 6. und 7. Juli. Für Miktwoch und Donnerstag iſt aufheiterndes und auch allmählich wärmeres Wetter zu erwarten. 5 Verautwortlich: olitik: Dr. Fritz Goldenbaum; ſe Nan und Feuilleton: Julius Witte. für Lokales, Provinztelles und Gerichtszeitung: Richard Schönfelder!? für Volkswirtſchaft und deie Berſeker k⸗ Teil: J..: Richard ufelder. für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fritz Joos. Druck und Berlag der Dr. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b. Direktor: Eruſt Mäller. 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Sehr wähleriſch ſcheint ſie allerdings, das muß man ihr laſſen, denn ſie hat ſich ihren Galan aus den höheren Geſell⸗ ſchaftsſchichten ausgeſucht. Ein Graf iſts, dem deine liebe Frau Eva ihr Intereſſe geſchenkt hat ein ungariſcher noch dazu: ſein Name iſt Graf Aladar Odelary, ſeine Wohnung— Den Leſenden durchfuhr es wie ein elektriſcher Schlag, das Blatt entfiel ſeiner heftig zitternden Hand und flatterte zu Boden. Seine Augen öffneten ſich weit; ſeine Rechte griff an die Stirn. „Graf Aladar Odelary!“ Stand nicht ſo in dem Brief? Der Verſtörte bückte ſich und hob das Blatt wieder auf und ſuchte mit haſtigen, wirren, funkelnden Blicken die Stelle. Ja, da ſtand's Aadar Odelary! In dem alten Mann ſchoß es wie ein Feuerſtrom hoch. Er erinnerte ſich— ſo war der Name des ungariſchen Grafen, mit dem Eva einſt vor langen Jahren aus dem Elternhauſe geflohen und mit dem ſie vor einigen Wochen auf dem Preſſeball zuſammen⸗ getroffen war. Wie von einem ſchweren Schlage getroffen, ſank der Unglück⸗ liche in ſich zuſammen; das Haupt hing ihm auf die Bruſt herab, das Haar wirr ins Geſicht. Hatte ſie ihm nicht verſprochen, feſt gelobt, den Grafen und ſeine Schweſter nicht zu beſuchen, keine neuen Beziehungen zu ihm anzuknüpfen? Und nun korreſpondierte ſie mit ihm, nun ging ſie doch zu ihm, heimlich, hinter ſeinem Rücken, gegen ſeinen aus⸗ drücklichen Wunſch, gegen ſein ganz klares ſtrenges Verbot? War das nicht ein Beweis daß ſie unlautere Beweggründe hatte? Kein Zweifel, die alte Liebe war in ihr wieder erwacht und er— er ſelbſt wurde ſchändlich hintergangen, betrogen! 48 Fühun-Albzadad aler-Lonffon Die ermässigten oder Serien-Preise sind stets neben den bisherigen mit Die lerar 0 Pendeß fg⸗ zeichnis der Obſervationen, ihrer genauen Reſultate ſowie ſeine Sämtliche Sommer- u. eise-Paletots aus leichten Stoffen u. englischer Art aus neuester Saison jetzt ohne Ausnahme mit 20 Prozent. 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Ich gehe nach der Fabrik— ich habe zu tun.“ Damit eilte er aus dem Zimmer. Wie betäubt ſchritt er durch die Straßen. Die kalte Winterluft tat ihm wohl. Freilich, hinter der Stirn glühte und ſtürmte es, in den Schläfen pochte und hämmerte ein unerträglicher Schmerz und der Atem ging ſo mühſam, ſo bedrückt, als läge ihm eine ſchwere, ſchwere Laſt auf der Bruſt. Ein paarmal packte ihn unterwegs der Impuls, zurückzueilen, an das Bett der Schläferin zu ſtürmen und ſie zornig aus dem Schlaf zu rütteln, damit ſie ihm Rede ſtehe und ihm Auge in Auge Rechenſchaft ablege. Aber er unterdrückte dieſe Regung immer wieder mit der Er⸗ wägung, daß es ja nicht wahr ſei, daß es unmöglich wahr ſein könne, was der Bube, der Verleumder, ihm mitgeteilt hatte. Zu oft ſchon hatte er den Leichtſinnigen, Gewiſſenloſen auf Lug und Trug ertappt. Und gerade diesmal, wo er die furchtbarſte, be⸗ deutungsvollſte, ſchwerwiegendſte Anklage erhoben hatte, ſollte er ihm aufs Wort glauben? Nein, nein! Ehe er vor Eva trat und ihr die ſchimpfliche An⸗ ſchuldigung ins Geſicht rief, mußte er erſt in aller Ruhe mit ſich zu Rate gehen prüfen, erwägen und das Schreiben, das ihm förmlich in der Taſche brannte, zu Ende leſen. Die Ruhe in ſeinem Kontor tat ihm wohl; in der ganzen gro⸗ ßen Fabrik, in der die ganze Woche über die fleißigſte Tätigkeit, ein betäubender Lärm herrſchte, war es totenſtill. Von Neuem ſuchte er den Brief hervor... Der Schluß des Briefes enthielt die Verſicherung daß alle Angaben auf der lauterſten Wahrheit beruhten, drückte aber zugleich die Befürchtung aus, der Vater werde ihm— dem Briefſchreiber— auch diesmal den Glauben verſagen. Für dieſen Fall weiſe er auf das Zeugnis des Detektivs hin, der für die Richtigkeiten ſeiner Ermittlungen einſtehen werde. Dem Brief war das von dem Detektip aufgeſtellte Ver⸗ „Nein! Laß Koſtenrechnung beigegeben. 12⁵⁰ 175⁰ Eön 35⁰⁰ Jo000 posten Staub- u. Regenmäntel 750 12⁵⁰ Iposten Taillen- u. 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Herr Menzer bemühte ſich das in ihm glühende Fieber der Erregung zu dämpfen und ſeine Gedanken zu ſammeln; ange⸗ ſtrengt dachte er eine Weile nach. Ja, das ſtimmte wenigſtens, ſtimmte ganz genau: am 24. war es geweſen, abends um 78 Uhr, als er ſie vor dem Hauſe getroffen, als ſie ihm erklärt hatte, ſie müſſe noch zur Schneiderin. Aber anſtatt zur Schneiderin war ſie natürlich zu dem ungariſchen Grafen geeilt. Der Einſame ſprang auf und wieder flammte der Impuls in ihm auf, nach Hauſe zu eilen, vor Eva hinzutreten und ihr ſeine ganze Verachtung, ſeinen ganzen Haß ins Geſicht zu ſchreien. Aber er ſank gleich darauf wieder unſicher, zögernd auf ſeinen Seſſel nieder und ſtützte den KHopf in die Hände und ſann von Neuem. Wenn es nun doch nicht wahr war, wenn nun doch alles erfunden, erlogen war? War es denn ausgeſchloſſen, daß der Detektiv ein Spießgeſelle Pauls war, von ihm beſtochen, ange⸗ ſtiftet zu ſeinen Angaben? War es nicht möglich, daß Paul von irgendeinem Bekannten, der damals zugegen geweſen, von Evas Zuſammentreffen mit dem Grafen auf dem Preſſeball erfahren und nun ſchlau. raffiniert, ſkrupellos, ränkevoll wie er war, an dieſe Begegnung eine Intrigue geknüpft, die er ſchamlos, gewiſſen⸗ los erfunden hatte, die in Wirklichkeit gar nicht beſtand? Wäre es denn das erſte Mal,⸗daß ein Rachſüchtiger einen Helfershelfer,r, einen falſchen Zeugen gedungen hatte, der bereit war, alles, was man von ihm verlangte, zu bezeugen und womöglich durch ſeinen Eid zu bekräftigen? Wenn er nun Eva gegenübertrat und ihr die furchtbare, ungeheuerliche Anſchuldigung entgegenſchleuderte und hinterher ſtellte es ſich heraus, daß es Lüge war, elende Verleum⸗ dung, wie ſtand er dann vor ihr da? Würde er ſie nicht aufs tiefſte verwunden, beleidigen? Konnte er ihr dann noch ſe ins Auge blicken je auf ihre Verzeihung rechnen? Würde ſie ihm trotz 5 aller Verdachtsgründe nicht immer entgegenhalten: du hätteſt mich beſſer kennen müſſen! Und was ſollte er ihr dann antworten? Sprachen nicht die ſechszehn Jahre eines einwandfreien, tadelY“‚. loſen, pflichtvollen Lebens gegen Pauls gemeine Beſchuldigung? (Fortſetzung kolgt.) * ——— 7 e 3 anndndunnnf- General⸗Anzeiger. (Mittagblatt.) Mannheim, 5. Juli 1910. 8. Seite 2 NEUHEITEN e uNo TApErEk:: RESTE LIolEUA LIAeRUsTA VonTENHAFTE AUSWIAI. 10 Le 1. IEDEM BEbäRF VON 8 DERBLIN Ir. Hof-.Natianal-Theater annheim. Dienstag, den 5. Juli 1910. 54. Vorſtellung im Abonnement A. MHadame Butterſiy. Tragiſche Oper in 3 Akten von L. Illica und G. Giacoſa. Deutſch von Alfred Brüggemann. Muſik von Giagcomo Puccini. Regie: Carl Hagemann.— Dirigent: Artur Bodanzly. Perſonen: Cho⸗Cho⸗San, genannt Butterfly Suzuki, Cho⸗Cho⸗Sau's Dienerin Kate Linkerton Ankerton, Leutnant in der amerik. 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Wild⸗ wogende Waſſer haben auf üppigen Fluren Schutt und Schlamm hinterlaſſen und das Eigentum Vieler aufs Schwerſte beſchädigt. Unter ihnen befinden ſich auch ſolche, die, ohnedies in dürftigen Verhältniſſen lebend, durch das Hochwaſſer um ſo mehr in große Bedräugnis geraten ſind, als die Möglichkeit einer Verſicherung gegen derartige Er⸗ eigniſſe nicht beſteht. Ihnen zu helfen und in ihrer Not⸗ lage beizuſtehen bildet den Zweck dieſes Aufrufes. Mögen die vom Unglück Verſchonten ihre offene Haud zeigen und die vom empörten Elemente geſchlagenen Wunden heilen helfen. Gewiß ſind ſchon viele durch unſere mit landſchaft⸗ lichen Schönheiten ſo verſchwenderiſch bedachten Täler ge⸗ wandert. Auch an dieſe ergeht unſere Bitte um gütige Ueberreichung ihres Scherfleins. Die Expedition dieſes Blattes iſt bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Wegen der Verteilung der Spenden werden wir ſ. Zt. Beſchlüſſe faſſen und Beſcheinigungen ſowie öffentliche Rechenſchaft ablegen. Zentralſammelſtelle iſt das Bürgermeiſteramt Zell am Harmersbach(Baden). Zell a.., 23. Juni 1910. Bürgermeiſter Winterhalter, Zell a. H. Bürgermeiſter Huber, Unterharmersbach Bürgermeiſter Jilg, Oberharmersbach Bürgermeiſter Erdrich, Nordrach Bürgermeiſter Halter, Unterentersbach Bürgermeiſter Ringwald, Biberach Stadtpfarrer Kaiſer, Zell a. H. Pfarrer Grabherr, Oberharmersbach Pfarrer Treier, Nordrach v. Senger, Gr. Amtsvorſtand, Geh. Reg.⸗Rat, Offenburg Finkenzeller, Bezirksrat, Biberach. 867 36 „Ponsion M2, 1 eine Treppe M 2, 1 Inh.: Paula Weber. Wiener und süddeutsche Küche In- und ausser Abonnement 33491 deutsche und englische Mlttagszelt. 6 Grosse vornehme Spefsezimmer. 2 Vollständig neu eingerlchtete Zimmer. SBleiche Damen A Beorgen Sommerkrische, beim Hochwald mit stundenlangen, ebenen Spazlerwegen; Schwiumbäder, Gondelfahrten, Forellen- fischerei. Vorzügliche kleinere Gasthäuser. 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Die zur Erweiterung der Kleinviehſchlachthalle auf dem ſtädtiſchen Schlachthof erfor⸗ derlichen Tüncherarbetten ſollen im Wege des öffent⸗ lichen Angebots vergeben werden. Angebote hierauf ſind ver⸗ ſchloſſen und mit entſprechen⸗ der Aufſchrift verſehen, bis ſpäteſtens Dieustag, den 12. Juli d.., vormittags 11 Uhr an die Kanzlei des unter⸗ zeichneten Amts(Kaufhaus III. Stock, Zimmer Nr. 125) einzureichen, woſelbſt auch die Angebotsſormulare ge⸗ gen Erſatz der Umdruckkoſten (40) abgegeben werden und die Eröffnung der An⸗ gebote in Gegenwart etwa erſchienener Bieter erfolgt. Mannheim, 1. Juli 1910. Städt. Hochbauamt: Perrey. 18 Bergebüng d. Ebwäfserungs⸗ ſrbeiten. Nr. 6366 J. Die Aus⸗ führung der Eutwäſſerungs⸗ ankage für den Neußbau der Peſtalozziſchule ſoll öffentlich vergeben werden. 176 Die Verdingungsunter⸗ lagen liegen in der Kanzlei des Tiefbauamtes zur Ein⸗ ſicht auf. Angebotsformulare können gegen Erſtattung der Vervielfältigungskoſten im Betrage von.65 von dort bezogen werden. Angebote ſind portofrei, verſchloſſen und mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift ver⸗ ſehen ſpäteſtens bis zum Montag, den 18. Juli 1910, vormittags 11 Uhr Tiefbauamt einzun⸗ ltefern, woſelbſt die Eröff⸗ nung der eingelaufenen Angebote in Gegenwart der etwa erſchienenen Bieter ſtattfinden wird. Nach Eröffnung der Ver⸗ beim dingungsverhandkung ein⸗ gehende Angebote werden nicht mehr angenommen. Die Zuſchlagsfriſt beträgt 6 Wochen. Eine Rückerſtattung der Gebühr unter Abzug der der dem Amt entſtandenen Porto, Be⸗ ſtellgelder ete, erfolgt, wenn ſich bei Prſtfung der Ange⸗ bote ergibt, daß ein ernſt⸗ haftes Angebot eingereicht wurde. Maunheim, 24. Juni 1910. Städt. Tiefbauamt. Stauffert. 5 5 Zwangs⸗Verſteigerung Mittwoch, den 6. Juli 1910, nachmittags 2 Uhr werde ich in Ladenburg mit Zuſammenkunft am Rat⸗ hauſe gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öf⸗ fentlich verſteigern: 51920 Möbel und verſchiedenes. Mannheim, 4. Juli 1910. Brehme, Gerichtsvollzieher. gols⸗ und Kohlenlieferung. 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Und als Guſtav nur halb mißmutig, halb verlegen die Achſeln zuckte, wiederholte er noch einmal ganz energiſch:„Guſtap, Du biſt wiklich ein Eſel! Da läuft Dir ein reiches, ſogar leidlich hübſches Mädchen ſozuſagen direkt in die Arme, und Du packſt nicht ſchleu⸗ nigſt zu, ſondern haſt hier ein Wenn und da ein Aber und hinten⸗ dran noch ein paar Vielleicht und Womöglich— ja, Mann Gottes, biſt Du denn ganz und gar von aller Vernunft verlaſſen?“ Guſtav Bergemann ſeufzte tief und fuhr ſich mit der Hand durch den lockigen Schopf. „Zupacken— das ſagſt Du ſo leichthin, Ernſt. Aber hei⸗ vaten, wenn man nicht bis über die Ohren verliebt iſt, halte ich für ein äußerſt gefährliches Experiment, denn womöglich—“ „Na, da haben wir's ja! Wenn— aber— womöglich— ſehlt bloß noch vielleicht“, rief Ernſt Roland ärgerlich und ſprang auf.„An Dir iſt eben Hopfen und Malz verloren warte meinethalben bis ein anderer Dir das Glück vor der Naſe weg⸗ ſchappt und gehab' Dich wohl bis dahin.“ Knallend flog die Tür hinter ihm zu, und Guſtav ſah dem Freunde mit gemiſchten Empfindungen nach. Ob ſer nicht am Ende doch recht hatte? Um das liebe, leidige Geld drehte ſich ja ſchließlich doch alles— im Bureau unter den Kollegen, zu Haus bei den Eltern, im Ffeiadekreike immer hieß es, entſagend ſehnſüchtig, verbittert, je nachdem:„Ja, wenn man Die nötigen Mittel hätte, wenn man vermögend wäre—“ Und ihm wurde nun der Weg dazu geebnet— wie bereit⸗ wilin. das wußte Ernſt noch nicht einmal! Er zog ein hellgraues, rotgerändertes Kärkchen aus der Taſche und las: „Sehr geehrter Herr Bergemann, wir wollen am Sonntag einen Ausflug nach Dreilinden unter⸗ nehmen, und ich lade Sie im Namen meiner Eltern ein, ſich uns anzuſchließen, falls Sie Luſt und Zeit haben. Treffpunkt 11 Uhr 45 Südbahnhof. Mit herzlichem Gruß. Conſtanze Fiſcher.“ Na, das ſagte doch genug. Und Conſtanze konnte, wenn ſie lebhaft wurde, ſehr anziehend ausſehen, ließ es auch an Lie⸗ benswürdigket, ihm gegenüber wenigſtens, durchaus nicht fehlen. Daß in ihrem Ton, beſonders den Eltern gegenüber, mitunter etwas lag, das Guſtap nicht recht zuſagte— ja, du lieber Gott, alles Gute ließ ſich eben nicht zuſammenbringen! Wie hieß doch der rührende Vers, den er mal irgendwo ge⸗ leſen hatte? „Wer Engel ſucht in dieſes Tales Gründen— der— der Weiter kam er nicht und vollendete daher, weniger ſchön, als den augenblicklichen Verhältniſſen angepaßt: „Der fährt mit Coſta Fiſcher nach Dreilinden.“ **** Am Sonntagmorgen brannte die Sonne mit unbarmherziger Glut vom wolkenloſen Himmel herab. Bereits um g Uhr früh zeigte das Thermometer 22 Grad im Schatten, und als Guſtav um 11 zum Bahnhof wandelte, war ihm reichlich ſchwül zu Mut, teils wegen der Temperatur, teils aus andern, mehr innerlichen Gründen. Und er atmete erleichtert auf, als er aus der Ferne neben den recht kräftigen Umriſſen des Fiſcherſchen Ehepaares und den rundlichen des Fräulein Tochter noch eine andere, ſchlanke Sil⸗ ———— Wen mochten ſie denn da mitgebracht haben? Man begrüßte ihn mit der liebevollen Herzlichkeit, die 9 5 gehende Schwiegereltern ſo anziehend macht, und Conſtanze reichte ihm die Hand in einer Art, die zum Handkuß direkt herausfor⸗ derte. Dann auf ſeinen fragenden Blick, ſagte ſie obenhin: „Meine Kuſine, Lisbeth Merten.“ Und halblaut, aber doch für das junge Mädchen verſtändlich genug, ſetzte ſie hinzun: „Das arme Weſen muß jeden Abend bis 8 Uhr im Kontor ſigen— da iſt es doch beinahe Pflicht, ſie Sonntags mal mit herausznehmen.“ Guſtav verbeugte ſich und fand es im Stillen ſehr aufopfernd bon Coſta, daß ſie ſich dieſe Begleitung auferlegt hathe, die ihr doch entſchieden recht ſtörend ſein mußte. Er hatte eben noch nicht in alle Untiefen eines weiblichen Herzens geblickt. Denn Coſta Fiſcher hätte nie im Leben daran gedacht, Lis⸗ beth aufzufordern, wenn ſie Guſlav Bergemann's nicht ſo ſicher geweſen wäre. Und es gewährte ihr ein prickelndes Vergnügen, Lisbeth zu zeigen, wie der ſtattliche Verehrer ihr ergebener Sklave war, und vor ihren Augen ihm die kleinen Vertraulichkeiten zu geſtatten, die dem zukümftigen Bräutigam ſo gern eingeräumt werden. Nebenbei war ſie von ihren eigenen Reizen ſo überzeugt, daß ſie einen Vergleich zwiſchen ſich und der beſcheidenen Lisbeth für völlig unmöglich hielt, was allerdings nicht Guſtav ihn trotzdem anſtellte. (Fortſetzung ſolgt.) 28 * Sc — — N= 85 ——— . —— „ bn een E M, H S ˙ 12. Seite. Iin vermisteng 63.0 auch für Bureau geeign., zu verm. Näh. 2 Tr. 33688 9 Nähe Zollamt neu her⸗ Wohnung, 6 gr., 4, 21, 2 Zim. u. Küche an kl. Fam. z. v. Näh. 2. St. F 5, 26, 3 Zimmer u. Küche 1zu vermieten. 7, 30, 3 Zim u. K. zu um., 3. St. rechts. 33682 191³5 1 2. J1 6⸗Zimmerwohnung mit Bad auf 1. Okt. evtl. früher zum Preis von 1000 zu verm. 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Die junge Köni⸗ gin Erſilia L. muß wohl geglaubt haben, daß ſie von da an alle nur denkbaren königlichen Vorrechte genieße, z. B. auch freie Eiſen⸗ bahnfahrt, und fand ſich eines Tages ohne gültige Fahrkarte zu einem Familienausflug in die Umgebung von Neapel ein. Die Folge davon war eine Auseinanderſetzung mit den Bahnbeamten und eine Anzeige wegen Uebertretung, und vor wenigen Tagen ſollte das Vergehen Ihrer Majeſtät Erſilias J. auf der Prätur bvon Barra bei Neapel durch Richterſpruch geſühnt werden. In dem von einer dichten Menſchenmenge überfüllten Gerichtsſaal ging das ſeltene Schauſpiel vor ſich. Der Anwalt der Königin be⸗ gann ſeine Verteidigungsrede damit, daß er erklärte, ſtreng ge⸗ mommen müſſe er den Prätor für unzuſtändig und die ganze Ver⸗ handlung für null und nichtig anſehen, da königliche Perſonen nicht der gewöhnlichen Gerichtsbarkeit unterworfen ſeien; er verzichte jedoch auf die Ausübung dieſes Rechtes, um den Prätor nicht der hohen Ehre zu berauben, daß er über die Königin des Meeres zu Gericht ſitzen dürfe. Dann pries er das neapolitaniſche Volk, das von den Griechen den Kultus der Schönheit überkommen habe, und mit der Erhebung eines ſchönen Mädchens aus dem Volke zu könig⸗ lichen Ghren an die antike Sage erinnerte, nach der die Göttin der Schönheit und Anmut aus dem Schaum des Meeres geboren ſei. Hierauf lobte er in ausſchweifendſten Weiſe die Tugenden Ihrer Majeſtät Erſilias I. ihre Schönheit, Güte und Beſcheidenheit, wünſchte ihr eine frohe Zukunft und erinnerte daran, daß ſie binnen kurzem neidlos ihre Krone einer anderen abtreten werde. Nicht nur das zahlreiche Publikum war von dieſer Rede mächtig ergriffen, ſondern auch der Amtsanwalt und der Prätor ſelber; ſie waren völlig überzeugt von den Ausführungen des Verteidigers und ſeinen Gründen für die beantragte Freiſprechung und zögerten nicht, ſich der Anſchauung des Verteidigers anzuſchließen. Unter dem Jubel der Zuſchauer wurde Erſilia J. freigeſprochen und im Triumph hinausgeleitet bis zu dem Automobil, in dem ſie,„jeder Zoll eine Königin“, mit ihrem Vater nach Hauſe zurückkehrte. — Die Symbylik des Architekten. Anläßlich der Brüſſeler Weltausſtellung, deren Bauten und dekorative Schöpfungen von den Architekten und den kunſtgewerblichen Fachleuten eifrig er⸗ örtert werden, erzählt der„Figaro“ eine amüſante Geſchichte, die auf die letzte Pariſer Weltausſtellung zurückgeht. Wie phantaſie⸗ voll und erfinderiſch die Brüſſeler Baukünſtler auch geweſen ſein mögen, ſie werden ſchwerlich den Architekten übertrumpfen, der bei der Pariſer Weltausſtellung im Jahre 1900 die ſchwierige Aufgabe übernommen hatte, den Pavillon auszuſchmücken, in dem die Er⸗ zeugniſſe der provencaliſchen Oelinduſtrie die Käufer entzücken und anlocken ſollten. Der Architekt ſann hin und her, lächelte zu⸗ frieden und geheimnisvoll; und dann, eines ſchönen Tages, wurden die Beſucher der Ausſtellung durch den prächtigen Einfall über⸗ raſcht. Dicht vor der Schwelle des Oelpavillons erhob ſich ſtolz und majeſtätiſch ein rieſiges Standbild der Göttin Minerva, von zahlloſen Oelfäſſern umringt. Auf ſeinem Rundgang blieb der Generalkommiſſar der Ausſtellung überraſcht vor dieſem Monu⸗ mentalwerk ſtehen.„Warum gerade hier eine Minerva?“ fragte er ein wenig ratlos. Der Architekt lächelte überlegen; dann be⸗ lehrte er den Frager;„Das iſt ſehr einfach. Sehen Sie, das Oel wird aus Oliven gemacht. Die Oliven kommen vom Olivenbaum, und der Aſt des Olivenbaumes.. Nun, Sie verſtehen, der Oli⸗ venzweig iſt das Symbol des Friedens. Und die Göttin des Frie⸗ 70 dens WMinerva,“ antwortete der Generalkommiſſar,„gelbſt⸗ verſtändlich, das liegt eigentlich auf der Hand. Ich danke Ihnen.“ — Ein Amazonenſtaat. Während in allen Staaten die Frauen in mehr oder minder heftiger Weiſe um bolitiſche Rechte und Gleichberechtigung kämpfen, iſt Norwegen auf dem Wege zur Herr⸗ ſchaft der Frauen. König Hakon hat ein Geſetz ſanktioniert, welches den Frauen das Wahlrecht für alle kommunalen und provinzialen Vertretungen gewährt, und das norwegiſche Parlament in ſeiner großen Mehrheit hat die Wahlgeſetze beſchloſſen, die Miniſter füg⸗ ten ſich bis auf den Handelsminiſter Arctander, der den„Sprung ins Dunkle“ nicht wagen wollte. Landsthing, Odelsthing und Storthing haben die Frauen den Männern gleichgeſtellt. Nur Arctander fürchtet das„Amazonenregiment“ und nahm ſeine Ent⸗ laſſung. Das neue erweiterte Wahlrecht gibt 490 000 Frauen das Wahlrecht, die Ziffer der männlichen Wähler bleibt unverändert. So haben die Frauen das Uebergewicht von 60 000 Stimmen. In der Landeshauptſtadt beträgt jetzt die Zahl der weiblichen Wähler 51 300(früher 21 400), die der männlichen 38 000. Ein weiblicher Gemeinderat iſt nicht unmöglich. Nicht lange, und das Storthing wird die Frauen gleichfalls aufnehmen, der konſtitutionelle Aus⸗ ſchuß hat mit 11 gegen 4 Stimmen beſchloſſen, die Reform noch in dieſem Jahre zum Abſchluß zu vorzuſchlagen. — Die neue Friſur. Die Damen von Newyork, die mit ihrer Mode die Welt regieren wollen, haben die Kongo⸗Friſur zur Sai⸗ ſon⸗Neuheit geſtempelt. Sie iſt zwar nicht ihre eigene Erfindung, kandern als Vorbild dienen die Friſuren der Negerkrauen(hörk, hört!) am Kongo, die durch die Form der Friſur dem Kopf eine eiförmige Geſtalt geben. Außer allerlei Ginzelheiten, die zur Vervollſtändigung dienen, ſind es beſonders Locken, die hierzu zur Verwendung kommen. Als Erſatz des bisher durch das Haar ge⸗ ſchlungenen Metall⸗ und Seidenbandes dient ein ganz neuartiges Bandeau, das meiſt aus blondem Schildpatt hergeſtellt iſt. Dieſes Bandeau wird hauptſächlich von jüngeren Damen zur tiefen Fri⸗ ſur getragen. Steine, Diamanten und Türkiſen bilden die Ver⸗ zierung. Das ruſſiſche Diadem und die Krone, die in der letzten Saiſon ſehr beliebt waren, ſind faſt ganz verſchwunden; als Aller⸗ neueſtes für die große Toilette gilt jetzt die Tiara, die faſt ganz aus großen Brillanten beſteht und bei jeder Bewegung der Trä⸗ gerin einen Lichtfunkenregen aufſprühen läßt. — Ueber die„Vernunftſchlüſſe“ der Tiere bringt die Zeit⸗ ſchrift„Madame et Monſieur“ einjge amüſante Anekdoten. Die Hirten, die in den Alpen die Kühe und den Stier auf die Weide führen, pflegen ſich den ſonſt ſo wütenden und gefährlichen Stier durch ein recht ſchlaues Mittel gefügig zu machen. Wenn er noch jung ift, packen ſie ihn täglich ein paarmal bei den Hörnern und ſchleudern ihn dann mit großer Wucht zu Boden. Sobald aber das Stierchen zuKräften zu kommen beginnt, wird das gefährliche Spiel bon den Hirten nicht mehr wiederholt, weil ſie wiſſen, daß ſie ſich jetzt dabei ſchwere Niederlagen holen würden. Der Stier jedoch, der ſich gut erinnert, daß er von dem Hirten oft geworfen worden iſt, und der ſich ſeiner neuen Kraft gar nicht bewußt wird, bildet ſich ein, daß ſein„Vorgeſetzter“ weit ſtärker iſt als er: er fürchtet ihn daher, gehorcht ihm unter allen Umſtänden und hat vor ſeinen Drohungen einen gewaltigen Reſpekt. Mit ähnlicher Schlauheit operiert im Vertrauen auf die geiſtige Beſchränktheit ſeiner „Untergebenen“ der Schafhirt. Er hat es oft mit einem böſen Bock zu tun, der ſich ihm wütend entgegenſtellt und die ganze Herde rebelliſch macht. Der Schafhirt legt in ſolchen Fällen ſeinen Regenmantel über einen großen Stein, legt ſich ſelbſt dann hinter den Stein, und zwar ſo, daß nur ſein Kopf ſichtbar bleibt, provo⸗ ziert den Bock zum Angriff und amüſtert ſich dann nicht wenig über die Niederlage ſeines Feindes: der Bock ſtürzt nämlich blind⸗ lings auf den Stein los, zerſtößt ſich den Schädel und zieht ſich, ohne von dem Betrug etwas zu merken, betrübt zurück. Wenn das Spiel mehreremale wiederholt wird, iſt der Bock gründlich kuciert: er iſt feſt überzeugt davon, daß ſein Gegner hart iſt wie Stein, und daß es Wahnſinn wäre, ſich in ſo ungleichem Kampfe den Schädel einzurennen. — Der Klub der„luſtigen alten Damen“. neuer Damenklub iſt in Los Angeles in Kalifornien erſtanden, die 4 ie In den Klub werden nur optimiſtiſche, lebensfreudige Damen die— ihr 60. Lebensjahr zurückgelegt haben. Erſt wenn ſie bewieſen haben, daß ſie auch in ſchweren Lebeuslagen das Gleichgewicht der Seele nicht verlieren und ihre Heiterkeit bewahren, erſt dann werden ſie in den„Jolly old ladies Club“ aufgenommen, in den Klub der„luſtigen alten Damen“ von Los Angeles. — An den Unrechten. Ein niedliches Hiſtörchen wird aus Mitteldeutſchland gemeldet. Ein zum Divifionskommandeur er⸗ nannter General begibt ſich in Zivil nach ſeiner neuen Garniſon. Von Statur unterſetzt und recht korpulent, mag er„im Gewande des Bürgers“ den Eindruck eines Offtziers nicht gerade hervor⸗ gerufen haben. Auf dem Diviſionsbureau fragt er den ihn miß⸗ trauiſch fixierenden Schreiber nach dem Generalſtabsoffizier und dem Diviſionsadjutanten. Beide waren nicht anweſend.„Ds iſt fatal“, ſagte Seine Erzellenz.„Ich muß die Herren ſofort not⸗ wendig ſprechen. Ich bin nämlich der neue Dibiſionskommandeur.“ Da legt der Bureau⸗Unteroffizier und helle Sachſe wohltwvollend ſeine Hand auf die Schulter des kleinen Herrn:„Nee, Mäuneken! Auf den Hauptmann von Köpenick fallen wir hier nich rein. Die derkannte Exzelleng erzählt die Geſchichte ſelbſt mit großem Ver⸗ gnügen wieder. — Ein Streckenwächter Gewinner einer Million. Der Haupt⸗ gewinn von einer Million Francs der großen franzöſiſchen Wohl⸗ tätigkeits⸗Lotterie entfiel, wie aus Paris berichtet wird, auf einen Stzeckenwächter der Orleansbahn. Als der glückliche Gewinner bel dem Credit Foncier erſchien, ſeine Millign abzuholen, fagte er: „Trotz mancher Uebelſtände der Orleansbahn habe ich doch Ver⸗⸗ trauen zu dem Unternehmen und werde die Million in Aktien der Bahn anlegen. Aber bei den Generalverſammlungen werde ich ſehen, daß das Schickſal des unteren Perſongls verbeſſert werde. 5 Luſtiges Allerlei. — Ironie des Schickſals.„Ihre Schulfreundin hei⸗ ratet ja; das macht Sie wohl recht neidiſch, Fräulein Laura??— „Nicht im geringſten; wenn ich ſo einen haben wollte. der Bräutigam iſt zehn Jahre älter als meine Freundin!“—(Nach 3 Wochen):„Nun, wie war's auf der Hochzeit Ihrer Freundin?“ —„Herrlich; ich habe mich verlobt!“—.„Was Sie ſagen; mit wem denn?“—„Mit dem Vater des Bräutigams!“ — Wirklich?„Gnädigſte ahnen gar nicht, wie auch die Männerwelt der Mode unterworfen iſt. Sehen Sie, der Schnurr⸗ bart z.., faſt jedes Jahr ändert er ſeine Facon.“—„Aber nicht wahr, unter der Naſe wurde er immer getragen? — Self made. Auf einem Sommernachtsball iſt Fräulein Irma die Königin des Abends, und alle Welt beeilt ſich, ihr zu huldigen.„Schade, ſchade,“ bemerkt ein junger Mann,„daß ihre Schönheit ihr einziges Vermögen iſt.“—„Im Gegenteil, das im⸗ poniert mir am meiſten an ihr,“ antwortet ein älterer Herr,„denn ſie ſcheint es ſich ſelbſt gemacht zu haben.“(„Sporthumor.“) ** — Nix daitſch— Ungebühr vor Gericht, Beuthen, 4. Juli. Eine wegen eines geringen Vergehens bor dem Schöffengericht angeklagte Droſchkenbeſitzersfrau er⸗ klärte, nicht deutſch ſprechen zu können, und verlangte die Hinzuziehung eines polniſchen Dolmetſchers. Da ſich im Laufe der Verhandlung herausſtellte, daß die Frau der deut⸗ ſchen Sprache mächtig war, wurde ſie wegen Ungebühr vor Gericht zu drei Tagen Haft verurteilt, die ſie ſofort ver⸗ büßen muß. — Eingeſtändiger Mörderfreigeſprochen Hannover, 4. Juli. Das hieſige Schwurgericht ſprach den Ar⸗ beiter Oskar Schreiber frei, obwohl er eingeſtand, verſucht zu haben, ſeine Ehefrau zu töten. Dieſe war in Geſellſchaft von Dirnen und Zuhältern betroffen worden, worüber der Ehemann ſo erregt wurde, daß er fünf Revolverſchüſſe gegen ſeine Frau abgab. Der Staatsanwalt wandte ſich gegen den Freiſpruch, der ein Eingriff in die Verfaſſung ſei, da die Begnadigung nur der Krone zuſtehe. Angeſichts des Ge⸗ ſtändniſſes dürfte der Freiſpruch nicht erfolgen. — Zuſammenſtoß zweier Dampfer, Stettin, 4. Juli. Geſtern abend 11½ Uhr ſtieß auf der Oder der Dampfer „Demmin“ mit dem Dampfer Jaffnitz“ zuſemmen, Es entſtand eine große Panik. Menſchenleben ſind nicht zu beklagen. Der „Jaffnitz“ wurde leck und mußte auf Grund geſetzt werden. Der „Demmin“ ſetzte ſeine Reiſe nach Stettin fort. Bjähr. Praxis! Hannheim Blähr. Praxis! 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Ried, Joſeph Benuz von Reichenbach.— Verſetzt: die Stationsvorſteher Adolf Günth in Weibſtadt nach Weiſenbach, Wilhelm Schuhmacher in Enzberg nach Peterzell⸗Königsfeld, Ludwig Schwab in Lenzkirch nach Enzberg, Stationsaufſeher Ludwig Leutz in Hoffenheim nach Kuppenheim, Stationswart Adolf Gihr in Hegne nach Kirchen⸗ Hauſen,— Zuruhegeſetzt: Bureauaſſiſtent Wilhelm Löffler in Freiburg, die Wagenrevidenten Georg Schenk in Heidelberg, Georg Hoffmann in Heidelberg und Bahnwärter Ambros Kölble unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienſte.— Ge⸗ Forben; Weichenwsrter Wilbelm Männle in Appenwveier. N Aus dem Bereiche des Großh. Miniſteriums der Juſtiz, des Kultus und Unterrichts. Katholiſcher Oberſtiftungsrat. Beamteneigenſchaft verliehen: dem Schreib⸗ gehilfen Friedrich Stirm und dem Diener Adolf Kaiſer beim Ka⸗ tholiſchen Oberſtiftungsrat. Aus dem Bereiche des Großh. Miniſteriums des Innern. Uebertragen: dem Aktuar Franz Engeſſer von Ueber⸗ lingen eine nicht etatmäßige Aktuarſtelle beim Bezirksamt Sins⸗ heim.— Zugeteilt: die Reviſionsgehilfen Albert Weinſchenk in Müllheim dem Bezirksamt Wolfach, Joſeph Ruf bei der Orts⸗ krankenkaſſe Villingen dem Bezirksamt Waldkirch, der nichtetat⸗ mäßige Aktuar Peter Ehret in Mannheim dem Bezirksamt Lahr, die beiden letzteren zur Aushilfeleiſtung im Reviſionsdienſt.— Verſetzt: Aktuar Friedrich Kupfer in Lahr zum Bezirksamt Engen, Aktuar Hermann Lochert in Konſtanz zum Bezirksamt Lahr.— Zurückgenommen die Verſetzung des Schutzmanns Stephan Leuthner in Heidelberg nach Karlsruhe.— Zuruhe⸗ geſetzt: Amtsdiener Mich. Wegert in Lörrach.— Entlaſſen auf Anſuchen: Schutzmann Andreas Jörg in Mannheim. — Großh. Landesgewerbeamt.— der Gewerbeſchule in Karlsruhe. Großh. Verwaltungshof. Zugewieſen wurde: Maler Otto Leidel als Hilfslehrer — Oberdirektion des Waſſer⸗ und Straßenbanes.— Die Beamteneigenſchaft verliehen: dem Land⸗ ſtraßenwärter Philipp Jakob Bühler in Schiltach.— Zurußh e⸗ geſetzt: Zeichner Karl Maiſch bei der Oberdirektion des Wafſer⸗ und Straßenbaues, unter Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte auf ſein Anſuchen wegen vorgerückten Alters und leidender Geſundheit.— Entlaſſen: Landſtraßenwärter Karl Harter in Rippoldsau wegen Kränklichkeit. 4 Aus dem Bereiche des Großh. Miniſteriums der Jinanzen. Gtatmäßig angeſtellt: Kanzleigehilfe Joſeph Scheld⸗ horn bei der Staatsſchuldenverwaltung unter Verleihung der Amtsbezeichnung Kanzleiaſſiſtent. Zoll⸗ und Steuerverwaltung Zuruhegeſetzt mit Entſchließung des Großh. Miniſte⸗ riums der Finanzen: der Grenzaufſeher Julius Kanzler in Leo⸗ poldshöhe.— Auf Anſuchen enthoben: der Finangaſſi⸗ ſtent Karl Nägele in Achern.— Geſtorben: der Untererheber Simon Lorenz in St. Wilhelm. Aus dem Großherzogtum. B. C. Karlsruhe, 3. Juli. Dem Bürgerausſchuß ging eine Vorlage des Stadtrats zu, mit Vorſchlägen zu Neubauten und ſonſtigen Aenderungen im ſtädtiſchen Schlacht⸗ und Vieh⸗ hof. Der Koſtenaufwand für dieſe baulichen Unternehmungen be⸗ trägt 2 480000 Mk. Er wird aus Anlehensmitteln beſtritten Die Beamteneigenſchaft verliehen: dem Anto 1Panter, Wärter bei der Heil⸗ und Pflegeanſtalt Illengu. werden. fD E Sen ter Ar Hl e e ee ee en. 16. Seite. General⸗Anzeiger. Engellturn& dlurm 0&, 465. Fonder- Abiellung fiir 51. J8 22 Couristen- Mnæuige aus welterfesten bayr. Loden 24% 20 i b Mellermänlel aus impr. Strichloden „u. Js J8 22 bie 28 Courislen- MNnæuige aus gemustersten Loden-Cheviots „ 35 40 4% 40 Vellermänlel(ras. aee 4 aus soliden Kamelliadrloden ½ 29 80 625 40 Mlelter-Mnæüige aus Mancliester in berschiedenen Farben a½. G6 A, 48 Meller-Celerinen aus Strichi und Kamelhadrloden au. N JI IA Id 25 Jennis- u. Stranò anzüge aus Baummolle und Flanell a. J0 J5 20 i 4 Gporl- u. 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