Adonnement: 70 pfg. monatlich, Bringerlohn 30 Pfg., durch die Poſt inkl. Poſtaufſchlag k..42 pro Muartal. Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Inſerate: Kolonel⸗S5eile 25 Pfg. für amtliche und aus⸗ wärtige Inſerate 30 Pfg. Reklame⸗Seile.20 Ulk. Cäglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) N Geleſenſte und verbreitetſte Feitung in Mannheim und Amgebung Telegramm⸗Adreſſe: „General⸗Anzeiger Mannheim“ Telephon⸗Rummern: Direktion und Buchhaltung 1449 Buchdruck⸗KAbteilung 541 Redaktionn: Exped. u. Verlagsbuchhdlg. 218 Eigenes Redaktionsbureau in Berlin Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagblatt morgens 49 Uhr, für das Abendblatt nachmittags 5 Uhr Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim; Handels⸗ und Induſtrie⸗Zeitung fü r Südweſtdeutſchland; Beilage für Literatur und Wiſſenſchaft; Beilagen: Unterhaltungsblatt; Beilage für Cand⸗ und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen und Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. Nr. 6. Donnerstag, 4. Jauuar 1912.(Abendblatt.) EDr 2 2— eee Die heutige Abendausgabe umfaßt 12 Seiten. Von Oberbürgermeiſter Dr. Caſſelmann(Bayreuth). (Schluß.)] Daß die Auflöſung in allen nicht ultramontanen Kreiſen des Landes wie eine befreiende Tat begrüßt wurde, kann nach den geſchilderten Verhältniſſen nicht Wunder nehmen. Allge⸗ mein wurde die Forderung laut: es muß dafür geſorgt werden, daß dieſe Zentrumsmehrheit nicht wieder kehrt. Und ſo kam das Abllmmen unter den Minderheitsparteien zuſtande, das kurz vor Weihnachten in einem ſchriftlichen Vertrag niedergelegt wurde. An ihm ſind beteiligt: die liberalen Parteien, der alt⸗ bayeriſche und der deutſche Bauernbund ſowie die ſozialdemo⸗ fratiſche Partei. Daß der Bund der Landwirte ſich dabei aus⸗ ſchloß, iſt tief bedauerlich und wird ihm in Zukunft noch teuer zu ſtehen kommen. Der Grund, warum er ſeine Mithilfe ver⸗ ſagte, iſt einfach der, daß er ſchon längſt vor der Landtagsauf⸗ löſung, wic im übrigen Deutſchland ſo auch in Bayern mit dem Zentrum ein Wahlbündnis für die Reichstagswahlen abge⸗ ſchloſſen hatte, das er durch ein Landtagsabkommen gegen das Zentrum nicht aufs Spiel ſetzen wollte. Ueber dieſes Verhalten wird ſpäter noch ein ernſtes Wort zu reden ſein, ſchon jetzt mehren ſich die Zeichen, daß weite Kreiſe dieſer proteſtantiſchen Bündler mit dem Vorgehen ihrer Führer nicht einverſtanden ſind. Dus Wahlabkommen gilt für ganz Bayern, es wahrt den vertragsſchließenden Parteien ihren gegenſeitigen Beſitzſtand und trifft die notwendigen Beſtimmungen über die Aufſtellung von gemeinſamen Kandidaten in denjenigen Wahlkreiſen, die dem Zentrum abgenommen werden ſollen. Selbſtverſtändlich iſt das Abkommen nur ein rein taktiſches, keine Partei bringt auch nur das geringſte Opfer in Bezug auf Programm und ihre Or⸗ ganiſation. Daß dem Zentrum dieſes taktiſche Zuſammengehen der Minderheitsparteien arg in die Glieder gefahren iſt, läßt ſich begreifen, nicht aber die Kritik, die es an ihm übt, indem es mit frommem Augenaufſchlag von der Verwerflichkeit eines Bünd⸗ niſſes mit der Sozialdemokratie und dem Anſturm auf Thron und Altar ſpricht. Eine Partei, die in Bayern ſeit dem Jahre 1897 dreimal mit der Sozialdemokratie Wahlbündniſſe abge⸗ ſchloſſen hat, lediglich, um ſich einige Mandate mehr zu ergattern, hat das Recht verwirkt, anderen Parteien einen Vorwurf daraus zu machen, wenn ſie aus polttiſcher Notwehr ein ſolches Bündnis ſchließen. Die Erreichung des Zieles, die Zentrumsmehrheit zu brechen, wird nicht leicht ſein, da es ſich um mindeſtens 18 Sitze handelt, die ihr genommen werden müſſen Dazu kommt, daß dieſe Partei für Wahrheit, Freiheit und Recht jetzt ſchon mit einer Agitation einſetzt, die jeder Beſchreibung ſpottet. Da werden die Dinge geradezu auf den Kopf geſtellt: die Regierung habe den Landtag in unverantwortlicher Weiſe aufgelöſt und ſo die Mehrheitspartei ſchwer beleidigt, die dafür Rache nehmen werde wenn ſie nach den Wahlen wie ſie ſicher annehmen, un⸗ f Feuilleton. Autabiographiſches von Felir Dahn. „Eines wird bleiben und nachwirken im deutſchen Volke, wann meine Dichtungen vielleicht vergeſſen ſind; das iſt der Same von Idealität und Begeiſterung, der Same von Enthuſiasmus für Wahrheit, für Aufopferung, eben für„Heldentum“ im Dienſte des Vaterlandes und der Idee, den ich in junge Seelen geſtreut habe. Und dieſe meine ideale Einwirkung wird fortdauern, wann viel⸗ leicht meine anderen Leiſtungen totliegen. So werde ich— unbe⸗ merkt und ganz beſcheiden— fortleben in meinem Volke.“ Feliy Dahn ſelbſt, der nun nach einem mühevollen und arbeitsreichen Leben ausruhen darf, hat bei Vollendung ſeines 60. Lebensjahres dieſe Bilanz ſeines Wirkens und Daſeins gezogen, in einem kurzen Rückblick, der damals in der Gartenlaube veröffentlicht wurde. Der Gelehrte und der Dichter des„Kampfes um Rom“ hat uns in ſeinen vierbändigen Lebenserinnerungen Vieles berichtet von den ſchweren Kämpfen, die er als junger Forſcher durchkoſten mußte, um erſt nach langem Ringen Anerkennung und eine geſicherte Stellung zu finden. Der in Hamburg geborene Sohn eines Schauſpielerpaares— ſein Vater Friedrich Dahn ſtammte aus einer alten Berliner Bürgerfamilie— berlebte ſeine Jugend in München, und ſchon in dem Knaben regte ſich früh jene Vorliebe für kriegeriſches Tun und ritterliches Denken, die Felix Dahn auf ſeinem weiten Lebens⸗ wege ſtets treu geblieben iſt. Er ſelbſt erzählt von den fröhlichen Kampfgeſpielen, die er⸗als Knabe mit ſeinen Kameraden im Mün⸗ chener Engliſchen Garten durchfocht;„nicht bloß die Waffen der Neuzeit, auch die des Mittelalters, lernten wir wacker führen.“ Doch ſchon in dleſen Rikterſpielen des abenkeuerluſtigen Jungen geſchwächt wiederkommen. Es handele ſich bei den kommenden Wahlen um den Kampf gegen den Umſturz und um den Schutz der Monarchie ſowie um die Selbſtändigkeit Bayerns. Vor allem aber gelte es, zu kämpfen für das Kreuz und das Chriſten⸗ tum! Wolle man doch in Bayern Verhältniſſe ſchaffen wie in Portugal, die Religion ſolle aus den Schulen entfernt werden, kein Katholik ſolle mehr in amtliche Stellungen gelangen. Ein Kulturkampf ſchlimmſter Art ſtehe bevor, das zeige der Erlaß des Kultusminiſteriums, der ſich gegen die Tätigkeit des Jeſu⸗ itenordens richte. Höher gehts nun freilich nicht: ausgerechnet der bayeriſche Kultusminiſter von Wehner ein Kulturkämpfer! Es wiederholt ſich hier das alte Spiel, das bei allen Wahlen wiederkehrt. Durch Aufpeitſchung des konfeſſionellen Fanatis⸗ mus ſucht man die Aufmerkſamkeit der biederen Wähler von den parlamentariſchen Sünden abzulenken, durch die Mittel der Seelſorge wirkt man in der bedenklichſten Weiſe auf ſie ein mit dem alten Trick: die Religion iſt in Gefahr! Nur daß man es früher denn doch nicht ſo ſchamlos getrieben hat wie in dieſen Tagen. Rechnet man die oft unglaubliche politiſche Willen⸗ loſigkeit hinzu, in die ein großer Teil der ländlichen Wähler in der Oberpfalz, in Altbayern und in Unterfranken durch den Klerus gebracht wird, dann kann man ſich einen ungefähren Be⸗ griff von den Schwierigkeiten machen, die von den nichtultra⸗ montanen Parteien überwunden werden müſſen, um das ange⸗ ſtrebte Ziel zu erreichen. Gleichwohl wird es erreicht werden können, wenn die Be⸗ geiſterung nachhält, mit der die Minderheitsparteien die Auf⸗ löſung des Landtages begrüßt haben. Der Erfolg wird vor allem dann nicht ausbleiben, wenn ſich die Hoffnungen er⸗ füllen, die man auf die gegen das Zentrum gerichtete Bauern⸗ bundsbewegung ſüdlich der Donau zu ſetzen berechtigt iſt. Es handelt ſich hier im Gegenſatz zu den proteſtantiſchen Mit⸗ gliedern des Bundes der Landwirte in Franken und in der Rheinpfalz um jene katholiſchen Bauern, vornehmlich in Ober⸗ und in Niederbayern, die von der klerikalen Bevormundung nichts mehr wiſſen wollen. Jedenfalls wird nach den Reichstagswahlen ein Kampf entſtehen, der an Heftigkeit und Leidenſchaftlichkeit alle Wahlen, die ſeit Gründung des Reiches in Bayern ſtattgefunden haben, in den Schatten ſtellen wird. 15 Nogs der große Moment in Bayern kein kleines Geſchlecht inden! Enthüllungen aus der Zentrumspartei. Die Zentrumspartei ſieht juſt unmittelbar vor den Reichs⸗ tagswahlen böſe Tage über ſich hereinbrechen. Bereitete ihr ſchon der im Dezemberheft der„Südd. Monatshefte“ veröffent⸗ lichte Brief des Generalſekretärs der chriſtlichen Gewerkſchaften Stegerwald, der ein grelles Licht auf den Kampf zwiſchen Ge⸗ werkſchaften und den ſtreng klerikalen Fachabteilungen ſowie auf die biſchöflichen Eingriffe in dieſem Streit warf, peinlichſte Ver⸗ legenheit, ſo iſt die Wirkung der neueſten Veröffentlichungen an derſelben Stelle gar nicht abzuſehen. Nicht als ob man grundſätzlich Neues erführe, das Niederſchmetternde für das entrum beſteht vielmehr darin, daß hier mit Bekennt ⸗ niſſen aus dem eigenen Lager beſtätigt wird, was die deutſche Zentrumspreſſe ſeit Jahr und Tag ebenſo dreiſt wie gottesfürchtig ableugnet. Noch vor wenigen Tagen erſt haben wir auf die engen Beziehungen zwiſchen Zentrumspartei und Vatikan unter Anführung von mancherlei Aeußerungen aus der Zentrumspreſſe ſelbſt aufmerkſam machen müſſen, nachdem letztere die dahingehenden Andeutungen des Legationsrats Frhr. v. Richthofen in einer Wahlrede rundweg abgeſtritten hatte, Jetzt bringt der Spektator novus der„Süddeutſchen Monats⸗ hefte“ eine neue Beſtätigung der völligen Ab hängig⸗ keit der deutſchen Zentrumspartei von der römiſchen Kurie. Er teilt mehrere Geheimberichte des römiſchen Korreſpondenten der„Köln. Volksztg.“ an ſeine Re⸗ daktion mit, in deren einem es u. a. heißt: „Man braucht z. B. nur den Leitartikel des heutigen Oſſervatore Romano zu leſen, um deutlich zu merken, wie der Wind weht. Dieſer Artikel ſpricht ganz naiv die letzten poli⸗ tiſchen Grundgedanken der heutigen Kurie aus: keinerlei ſelb⸗ ſtändige politiſche Betätigung der Katholiken, ſondern beſin⸗ nungsloſes Sichzurverfügungſtellen, ſe nachdem von Fall zu Fall die kirchliche Autorität komman⸗ diert! Dafür kann man allerdings weder ein politiſch un⸗ abhängiges, nichtkonfeſſionelles Zentrum, noch interkonfeſſio⸗ nelle Gewerkſchaften gebrauchen. Deshalb kann man auch kurialen Verſicherungen gegenüber, gewiſſe Kundgebungen. bezögen ſich nicht direkt auf deutſche Verhältniſſe, nicht vor⸗ ſichtig genug ſein.“ An anderer Stelle jammert der Korreſpondent: „Vor allem aber wäre nötig, daß häufiger und regel⸗ mäßiger autoritative oder wenigſtens hochangeſehene Perſön⸗ lichkeiten aus uns naheſtehenden katholiſchen Kreiſen Deutſch⸗ lands: Parlamentarier, Gelehrte, Journaliſten uſw. hierher kämen, um direkt mit den leitenden Stellen Fühlung zu nehmen und Mißverſtändniſſe und dergleichen zu beſeitigen. Sie wiſſen, daß wir nicht nur keine Freunde haben, ſondern daß im Gegenteil einflußreiche Faktoren direkt gegen die„K..“ eifrig tätig ſind. Wenn wir z. B. im gegenwärtigen Falle mit der e de Rome“ offen den Mund auftun würden, ſo wären wir alsbald im Vatikan unmöglich. Und dort müſſen wir uns doch den Zutritt offen halten. Freilich, wenn man mir zuſicherte, mich unter allen Umſtänden zu hal⸗ ten, wollte ich mich ſchon nicht ſcheuen, die Dinge beim rechten Namen zu nennen. Da es aber keinen Zweck hat, ſich nutzlos in die Schanze zu ſchlagen, ſo iſt es jedenfalls beſſer, wenn unabhängigere und reſpektablere Leute von draußen der Katze die Schelle umbinden. Beſſer wird es ſicher nicht, bis maun den hieſigen Machthabern einmal rückſichtslos klar gemacht hat, was für die Kurie in Deutſchland auf dem Spieleſteht, wenn es im bewußten Stile weiter geht. Aber wer iſt dafür— robuſt genug?“ Das iſt nur ein kleiner Ausſchnitt aus der Fülle des Materials, das dieſe Geheimberichte liefern. Sie ziehen rück⸗ ſichtslos den Vorhang vor einem Intriguenſpiel ſonder⸗ gleichen weg, das man im 20. Jahrhundert nicht mehr für mög⸗ lich halten ſollte. Bis über die Wahlen hinaus hat man dem Zentrum eine Gnadenftiſt bewilligt, dann wird die bedin⸗ gugsloſe Unterwerfung unter den Willen der römi⸗ ſchen Kurie nicht nur werden, und dann wird ſich zeigen, daß nicht die Fiſcher, Spahn und Pieper ſondern die Kopp Korum ſamt der ganzen Geſell⸗ griff die Phantaſie des Knaben über die jugendliche Freude am nackten Dreinſchlagen hinaus, aus den Kämpfen wurden dramatiſch bewegte Szenen, in denen das Wort eine immer größere Rolle ſpielte und zum Schluß ward aus den Knabenkämpfen eine Dar⸗ ſtellung der aus Sage und Dichtung geſchöpften Erlebniſſe: die Kreuzfahrer und die Hohenſtaufen, Armin und Widukind, Teja und Roland wurden nachgeahmt und zu Helden dieſer jugendlich glühenden Dramatiker mit Schwert und Speer. In jener Zeit erlebte Felix Dahn auch ſeine erſte„Liebe“, die den Vierzehnjährigen zu Verſen und Gedichten begeiſterte. Als Sechzigjähriger erzählt uns Dahn von dieſer erſten Blütezeit in ſeinem Knabenherzen:„Ich ſah an einem Frühlingsabend ein wun⸗ derſchönes Mädchen von 13 Jahren vor ſeinem Elternhauſe ſtehen: die Amſel ſang, die Sonne ging zu Gold, heiß ſchoß mir's in das Herz: ich rannte wie pfeilgetroffen lang, lang in die Einſamkeit des„Engliſchen Garten“! Fünf Jahre hindurch habe ich das ahnungsloſe Ding täglich geſehen, gegrüßt, unzählige Verſe an„Di⸗ doſa“ gemacht. Ihr ſchönes reines Bild hat mich vor jeder Jugend⸗ verirrung bewahrt. Geſprochen habe ich ſie erſt nach 24 Jahren.“ Als der junge Felix mit 16 Jahren die Uniperſität bezieht, treibt ihn Wunſch und Neigung zur Philoſophie, und ſein Lebens⸗ traum iſt, dereinſt vom Katheder herab die Jugend zu erleuchten. Aber ein Vermögen hatte er nicht zu erwarten, die Ausführung des ſchönen Traumes ſcheiterte in der rauhen Wirklichkeit und der junge Studioſus beugte ſich Vernunftsgründen und ſtudierte Rchts⸗ wiſſenſchaft. Seine Univerſttätsjahre führten ihn auch nach Ber⸗ lin, wo er in dem altberühmten Verein des„Tunnel über der Spree“ eingeführt wurde und Männer wie Fontane, Kugler und Scherenberg kennen lernte. Noch war ſein Leben ſorgloſe Hoffnung auf eine ſchöne Zukunft: erſt mit der Habilitation als Privatdozent der Rechtswiſſenſchaften in München begann der Ernſt des Daſeins ſeine erſten Schatten zu werfen. Die Sorgen um das tägliche Brot 1 zerriſſen bald die ſchönen Träume des jungen Gelehrken. Am An⸗ fang ging es noch, für die Mitleitung der Baparia bezog der junge Dr. Dahn eine kleine Einnahme; aber als dieſe Hilfe ſchwand, verzweifelte Dahn daran, ſeine Stellung als Privatdozent noch weiter behaupten zu können.„Ich hatte die letzten drei Jahre jeden Tag viele Stunden Aufſätze in allerlei Zeitſchriften und Zeitungen ſchreiben müſſen, das Notwendige zu verdienen. litt hart; ich erkrankte an Lungenentzündung. Mit Mühe her⸗ geſtellt, mußte ich 1862 nach Meran, in den Süden, die ſtark angegriffene Bruſt zu heilen. Nur ſchwer war das möglich zu machen.“ Und als der junge Rechtslehrer nach ſeiner Heimkehr die heißerſehnte Anſtellung noch immer nicht fand, entſchloß er ſich. —„mit wahrer Verzweiflung im Herzen— den Traum einer akademiſchen Laufbahn auf dem Scheiterhaufen der Armut zu opfern. Schon ſchwebten Verhandlungen mit einem Rechtsanwalt, der Felix Dahn als Kanzipienten bei ſich aufnehmen wollte, als im letzten Augenblick die Rettung kam: die außerordentliche Pro· feſſur in Würzburg. Dieſer Lichtſtrahl nach langen Jahren des Jahre ſpäter wurde der junge„Außerordentliche“ zum ordentlichen Profeſſor ernannt und in Würzburg vernahm Felix Dahn auch zum ſpiel zur Einigung Deutſchlands einleiteten.„Ueber meinem Dache ten, unter denen hinweg ich ruhig an die Univerſität ging, eine angeſagte Prüung abzuhalten, bei der außer mir nur noch ein Profeſſor und null Studenten erſchienen.“ Nach jenem Kriegsjahr begann der junge Gelehrte auch die Ziele Bismarcks zu erkennen und er, der bisher in dem nord⸗ deutſchen Junker einen Feind deutſcher Einheit geſehen hatte, ward von dieſem Tage an ein begeiſterter Verehrer des Smie, deut⸗ ſcher Einheit. Als das 70 zum erſtenmal nach langer⸗Zeit alle bealſcen Stänme bereiut gehen ben Erbſeind in Helte fect, les gefordert, ſondern auch durchgeführt Harrens und Bangens entſchied über Dahns Zukunft. Schon zwei erſtenmal den dröhnenden Baß der Kanonen, die 1866 das Vor- kreuzten ſich die habsburgiſchen und die hohenzollernſchen Grang⸗ 85 wehen und wies es unſerem Hauptmann. „Der Papſt nimmt den Namen der Zentrums⸗ partei nicht in den Mund, ohne ihr Programm zu verwerfen. Nach den Wahlen wird der zweite Teil der Trierſchen Broſchüre erſcheinen und in aller Form ein römiſches Verdammungsurteil gegen das Zentrum fordern. Alles das weiß man in der Partei, aber nach außen läßt man es nicht dringen.“ Die traurige Rolle, die in dem ganzen Streit die deutſche Zentrumspreſſe ſpielt, kann wohl nicht mehr überboten werden. Obgleich es aufs Genaueſte über die Tendenzen der Kurie unterrichtet iſt, erfahren ihre Leſer davon kein Sterbens⸗ wörtlein, im Gegenteil fällt ſie mit der ihr eigenen Wahrheits⸗ liebe über die Gegner her, wenn dieſe ſich ab und zu einmal geſtatten, dieſe dunkelſten Pfade der römiſchen Kurie zu be⸗ leuchten. Intereſſant iſt weiterhin, was Spektator novus über die Gründe ſagt, die deutſche Zentrumspolitiker gerade jetzt ver⸗ anlaſſen, gegen die interkonfeſſionellen Gewerkſchaften vorzu⸗ gehen:„Weil in Nord⸗ und Oſtdeutſchland die Arbeiter der ein⸗ zelnen Fachabteilungen ihre Rechtloſigkeit innerhalb des Ver⸗ bandes zu erkennen beginnen, weil ihnen jedes Verfügungsrecht über ihre einbezahlten Gelder abgeht, weil deshalb die Unzu⸗ friedenheit um ſich greift! Bevor die Fachabteilungen völlig aufgeklärt ſind, wollen die Führer der Berliner Richtung kurzer⸗ hand dem interkonfeſſionellen Zentrum und den chriſtlichen Ge⸗ werkſchaften den Garaus machen.“ Weiter enthüllt Spektator nopus, daß die Kaſſe der Fachabteilungen in letzter Zeit etwa 75 000 Mark verloren hat, ein Manko, das teilweiſe Kardi⸗ nal Kopp gedeckt haben ſoll. Letzterer iſt auch, wie aus den Veröffentlichungen unzweideutig hervorgeht, der Verfaſſer des ſeinerzeitigen anonymen Hetzartikels, der vor zwei Jahren gegen die Kölner Richtung in der„Germania“ er⸗ ſchien. Die Rolle, die hierbei Kardinal Kopp ſpielte, erfährt in einem wörtlich mitgeteilten Briefe eines„Germania“⸗Redak⸗ teurs eine intereſſante Beleuchtung. Alles in allem Enthüllungen, die dem Zentrum zwar äußerſt peinlich ſein werden, die aber jetzt vor den Wahlen ge⸗ rade recht kommen, um ſo manches Lügenwort der Partei für Wahrheit, Freiheit und Recht als ſolches zu kennzeichnen. 3 1 15 7** 7 Die Wahlparole der Negierung wird weiter mit beſtem Dank abgelehnt. Der„Hanſa⸗ Bund“ ſchreibt: Ueber den Zweck dieſer anſcheinend objektiv ſein ſollenden Ausführungen iſt ſich niemand recht klar geworden. Ueber⸗ einſtimmung herrſcht aber wohl bei allen Paxteien darüber, daß von verhältnismäßiger Ruhe bei dem diesjährigen Wahl⸗ kampf abſolut nicht die Rede ſein kann. Im Gegenteil, es Herrſcht eine Erregung und Verbitterung wie kaum je zuvor. Die Kenntnis von der Art des Wahlkampfes ſcheint alſo in den leitenden Regierungsſtellen mehr als mangelhafk zu ſein. Noch mehr ſteht im Widerſpruch zu den Tatſachen die Andeutung, daß die Regierung ſich einer Beeinfluſſung der Wähler enthalte. Denn erſtens arbeiten die Ver⸗ waltungsbehörden mit Hochdruck für die rechts⸗ ſtehenden Parteien und außerdem ſind die Reden der Miniſter bei den Teuerungsdebatten des Reichstages, ſowie die berühmten offiziellen Mitteilungen des Reichsſchatzſekretärs über die glänzende Geſtaltung unſerer Finanzen und über die Wirkungen der Reichsfinanzreform die kendenziöſeſte Unterſtützung, die den Vätern der neuen Steuern überhaupt zuteil werden konnte. Den Ruf ihrer Neutralität hat die Reichsregierung ſich un⸗ heilbar zerſtört, und zwar zugunſten der unter Führung des Bundes der Landwirte ſtehenden Schichten. Um ſo köſtlicher iſt das Schauſpiel, das jetzt die über⸗ agrariſche Preſſe bietet. Sie verlangt von der Regierung ſo⸗ zuſagen den letzten Hauch von Roß und Mann zu einer Beein⸗ fluſſung der Wählerſchaft für den„lückenloſen Zolltarif“ und für die Aufrechterhaltung der ſtaatsbürgerlichen Vorherrſchaft der Ueberagrarter. Daß nun aber auch ein hochoffiziöſes Organ von der Möglichkeit einer„wenig beirrten Eutſcheidung der Wählerſchaften“ ſpricht, erregt ihre höchſte Empßrung, und die„Deutſche Tageszeitung“ er⸗ Ae daß ihr für ſolche Auffaſſung jegliches„Verſtändnis“ abgehe. Wenn die„ruhige Beſinnung“ bei den Agrariern ſich ſo weiter entwickelt, dann erlebt man vielleicht bald wieder einen Mannheim, 4. Januar. gedroht wird. Und ganz gewiß werden die Throne krachen, wenn nicht der Edle Patrioten, dieſe Herren! 8 Die„Nationalliberale Korreſpondenz' erklärt, der Reichskanzler habe, als er den Kampf gegen die Sozialdemokratie proklamierte, eine Selbſtverſtändlich⸗ keit„in den Vordergrund gerückt,“ in dem ſie bereits ſtehen: Warum er ſich der Mühe unterzog, uns dies zu ſagen, das wir doch auch ohne ihn wußten? Es ſcheint, er habe nur überhaupt etwas ſagen wollen, um zu Nutz und From⸗ men des Klerikalkonſervatismus dasjenige verſchwei⸗ gen zu können, was neben der Bekämpfung der Sozialdemo⸗ kratie die andere„klarformulierte“ Spezialfrage gerade dieſes Wahlkampfes iſt und was ein„über den Parteien“ ſtehender verantwortlicher Leiter der Staatsregierung deshalb einfach nicht unterdrücken dürfte. Herr von Beth⸗ mann⸗Hollweg iſt auch Miniſterpräſident in Preußen. Als ſolchem kann es ihm doch nicht entgangen ſein, daß der König von Preußen in einer Thronrede es mit feierlichem Nachdruck als„Seinen Willen“ bezeichnete, das preußiſche Wahl⸗ recht organiſch fortzubauen; in der offenſichtlichen Erkenntnis, daß das klerikal⸗konſervative Uebergewicht Preußen und damit dem Reiche zum Nachteile gereichen wird und daß deshalb dem werktätigen und opferbereiten Bürger⸗ tum, den weiten liberalen Schichten, der Bildung und dem Verantwortlichkeitsgefühl ein ſtärkerer Einfluß auf die Geſetzgebung gehühre. Das Leit⸗ motiv dieſes Wahlrechtsentwurfs, den die ſchwarzblaue Mehr⸗ heit in Fetzen riß; das prinzipielle Anerkenntnis der Gleich⸗ berechtigung liberaler und konſervativer Grundanſchauung; die Notwendigkeit alſo, die Nation von dem unheilvollen Druck klerikal⸗konſervativer Alleinherrſchaft zu befreien,— dies iſt ebenſo auch der„leitende Gedanke“, welcher der Wahl von 1912„zur Richtſchnur“ dient. Der preußiſche Miniſterpräſident verleugnet nicht nur die Motive, die zur Einbringung des Wahlrechtsentwurfs führten, ſondern auch das königliche Wort, das feierlich für dieſe Reform verpfändet ward, wenn er als Reichskanzler in einem Aufruf zur Reichstagswahl dieſe andere Hauptfrage des Wahlkampfes fürſorglich unterdrückt! Aber wie unſer Volk ſeinen leitenden Gedanken ſchon bisher nicht von derjenigen Stelle bezog, die für die verantwortliche Prü⸗ fung ſeiner Geſ icke berufen iſt, ſo wird es ſich auch jetzt nicht durch eine offiziöſe Wahlparole beirren laſſen, deren auf⸗ fälliges Merkmal eine tendenziöſe Lückenhaftigkeit iſt. eeeeeeeeeee emeee Deutsches Reich. — dDer künftige Reichstagspräſident. In einer Berliner Korreſpondenz wird den Leſern die Mär aufgetiſcht, Prinz Hein rich zu Schoenaich⸗Carolath habe ſich nur deshalb für den neuen Reichstag wiederum aufſtellen laſſen, weil er der von den Nationalliberalen und dem Freiſinn er⸗ korene zukünftige Präſident des Reichstags ſein würde. Es wird auch die Zuſtimmung der Sozialdemokratie zu dieſer Kan⸗ didatur angedeutet. Die„Natl. Korreſp.“ kann hierzu nur be⸗ merken, daß an der ganzen Erzählung kein wahres Wort iſt! Die Vorbereitungen zu den Reichstags⸗ wahlen. Zu einer impoſanten Kundgebung geſtaltete ſich die für den 28. Dezember in Kaſſel einberufene öffentliche Verſammlung. „Baſſermann ſpricht,“ dieſe Worte, die auf den Anſchlagsſäulen den Paſſanten entgegenleuchteten, übten eine gewaltige Zugkraft auf die Bürger der Stadt Kaſſel aus. Um 83z Uhr ſollte die Ver⸗ ſammlung beginnen; aber bereits um 8 Uhr war der große Stadtparkſaal ſo überfüllt, daß Hunderte wieder umkehren mußten. Baſſermann zeichnete in großen, markanten Strichen die gegenwärtige Lage der inneren und äußeren Politik. Minutenlanger, ſtürmiſcher Beifall erſcholl, als er am Ende ſeiner Ausführungen die Wahl des Kandidaten Dr. Schroe⸗ der empfahl. Obwohl aus anderen Verſammlungen bekannte Diskuſſionsredner der Partei des Herrn Lattmann zugegen waren, wurde von dem Recht der freien Ausſprache kein Ge⸗ brauch gemacht; ein Beweis für den tiefen und nachhaltigen Eindruck, den die ſachlichen Ausführungen des nationalliberalen Führers auf die mehr als 2000 Anweſenden ausübten. Zum Schluß ſprach Dr. Schroeder, ebenfalls von reichem Beifall be⸗ grüßt. Seine Worte gipfelten in dem Satze, daß es aller Be⸗ ſtreben ſein müſſe, dem liberalen Bürgertum in Stadt und Land die Stellung zu verſchaffen, die ihm kraft ſeiner Bedeutung zukomme.— Der Kaſſeler Innungsausſchuß, der ſämtliche Kaſſeler Innungen umfaßt, faßte in einer außerordentlichen Verſammlung mit allen gegen 2 Stimmen den Beſchluß, bei der Reichstagswahl für den national⸗ Es den Rechtsprofeſſor der Uniderſität Würzburg nicht daheim. „In dieſes Schickſal rieſengroß, flecht ich des eignen Lebens Los“. Aber ſein Geſuch um Einſtellung als Freiwilliger wird in Bahern wie in Preußen abgewieſen. Von jenen Tagen, in denen im Herzen des Gelehrten die alte patriotiſche Begeiſterung des Knaben mächtig auflohte, er⸗ zählte er noch als alter Mann:„Heinein mußte ich: ſo ſchloß ich mich der Nothelferkolonne des heſſiſchen Majors von Grolmann an, die das Recht hatte, dem Kronprinzen von Preußen auf die Schlachtfelder zu folgen. Ich erachte es als das großartigſte Glück meines Lebens, daß es mir vergönnt war, die große deutſche Siegesſchlacht bei Sedan von morgens 7 Uhr bis zu ihrem Ende in unmittelbarſter Teilnahme mitzumachen.“ Er begleitet die baheriſchen Jäger bei dem Sturme auf Bazeilles, und hier wird er vom Kriegsgott hart angepackt: ein Prellſchuß eines Granat⸗ ſplitters trifft ihn am Arm und ſchleudert ihn in den Straßen⸗ graben, Aber zum Glück iſt die Verwundung überraſchenderweiſe Rur leicht, und wieder auf die Straße getrieben„ſah ich— wohl einer der allererſten die weiße Fahne auf der Baſtion von Sedan Wie ſoll man das ſchildern!“ Aber der Freude folgte bald die Enttäuſchung, der junge Streiter wird durch„Lazarettfieber“ niedergeworfen, muß in die Heimat zurück. In Würzburg hatte man ihn ſchon tot geglaubt, denn ein Krankenträger, der ihn bei Sedan blutend im Straßen⸗ graben liegen ſah, hatte den Tod Dahns bereits in die Heimat berichtet. Sechs Jahre ſpäter, nachdem der Profeſſor bereits mit mehre⸗ ren Werken als Dichter hervorgetreten war, erſchien„Ein Kampf um Rom“, der Dahn mit einem Schlage berühmt machte. Er war inzwiſchen einem Rufe nach Königsberg gefolgt. Lange hatte er an ſeinen dichteriſchen Kräften gezweifelt, ließ das Werk liegen und im Winter 1873 wollte er ſogar das ganze Manuſkript ver⸗ nichten. Er ſelbſt erzählt darüber:„Die Dichtung ſchien mir zu Stimmzettel in der Hand ihren Glauben bezeugt! liberalen Kandidaten Dr. Schroeder mſpier allen Kräften einzutreten. herr ** ke. Karlsruhe, 4. Jan. Am Wahltage haben ſämbichil liche Eiſenbahntelegraphenſtationen, nach einer Verfügung Wa er badiſchen Eiſenbahnverwaltung, wie die Reichstelegraphenant anſtalten bis 10 Uhr abends dienſtbereit zu ſein. Das gleichſſät iſt für den Tag der Stichwahlen beſtimmt. Wi )(Karlsruhe, 3. Jan. Nach Bekanntmachungen daund Wahlkommiſſäre für die in Baden vorzunehmenden Reichstags der wahlen findet die Ermittelung des Wahlergebniſſes vonbabe 12. Januar am 16. Januar ſtatt. wen Berlin, 4. Jan.(Von unſerem Berliner Bureauſken: Aus Danzig wird gemeldet: Geheimrat Zieſe, der Beſitzer dahnt Schichauwerft in Danzig und Elbing leitete gegen Kammenmei herrn von Oldenburg⸗Januſchau gerichtliche Klage wegen Bodel leidigung ein, die letzterer in einer Wahlrede zu Danzig unre Elbing geäußert habe. auf JBerlin, 4. Jan.(Von unſerem Berliner Bureau Im Reichstagswahlkreiſe Frauſtadt⸗Liſſa, wo der früherkund Reichstagsabgeordnete für Glatz Graf von Oppersdorf ſich ſelbſiger als Kandidaten aufgeſtellt hat, forderte der Vorſtand des Natio ein nalliberalen Wahlvereins der deutſchen Katholiken in einem Auffür rufe die katholiſchen deutſchen Wähler auf. den Grafen voler Oppersdorf nicht zu wählen. tau Kirchlich⸗liberale Verſammlung. ie N. Heidelberg, 3. Jan. ſtun Der heutige 1½ſtündige, feſſelnde Vortrag des Herrn Pfarret Der Volk⸗Richen in der gutbeſuchten dreiſtündigen Verſammlungbeg. der„kirchlich⸗liberalen Vereinigung des Unterlandes“ über daßwel, Thema„Die Trennung von Kirche und Staat“ hätte auch einer wol liberalen Wählerverſammlung alle Ehre gemacht. Der heiße Ine den grimm gegen das Zentrum, der die Rede durchzog, die ſcharfe Z e aber durchaus objektive und gerechte Kritik dieſer Partei und ihrererr⸗ Machtgelüſte, geſtaltete den Vortrag zu einem wirkungsvolleg Appell an den Liberalismus, alle ſeine Kraft einzuſetzen im Kampf gegen dieſen größten und ſchwärzeſten Feind des deutſchen Le Volkswohls. So Pfarrer Volk leitete ſeine mit Humor und Satire gewürzte„Ta Rede mit der Bemerkung ein, daß die Forderung einer Trennung won von Staat und Kirche auf der äußerſten Rechten wie auf der die äußerſten Linken zu einem Schlagwort geworden iſt, während die Wü⸗ Gemäßigten der Forderung durchweg ablehnend gegenüber ſtahen Fal Er erörterte dann die gegenwärtige Stellung des Staats zu dey Kirchen beider Konfeſſionen ſpeziell in Baden. Die amtliche rö⸗ miſche Kirche ſteht als geſchloſſener Organismus dem Staate ſehr unabhängig gegenüber, nur in einzelnen Fragen, wie Beſetzung des erzbiſchöflichen Stuhles in Freiburg, Anſtellung und Berufs⸗ bildung der Geiſtlichen etc. hat der Staat mitzuſprechen, was frei, lich von den Ultramontanen als eine unerhörte Beſchränkung ihrer Freiheit angeſehen wird. Tatſächlich aber tut die römiſche Kirche was ſie will und kümmert ſich nicht um den Staat. Aber eine um ſo engere Verbindung beſteht zwiſchen dem Staat und del römiſchen Kirche auf außeramtlichem Wege, nämlich durch die po litiſche Partei des Zentrums. Das Zentrum iſt nichts anderez als die außeramtliche Vertretung der römiſchen Kirche, nich 5 außerhalb des Staates, ſondern dem Staatskörper tief eingewur⸗ ſe zelt(„wie ein Bandwurm“, ſagte der Redner). Das Zentrun des wirkt in der Geſetzgebung. in Reichs⸗ und Landtag, in Kreis⸗ und 55 Gemeindevertretung, in Beamten⸗ und Bürgerſchaft, beſonders in ſitz Vereinsweſen. Das Zentrum bildet eine nur zu innige Verbin f dung der römiſchen Kirche mit dem Staat— und dabei iſt det we Staat nur der leidende Teil, die Fliege im Netz der Spinne. Aber nel gegen dieſen elenden Zuſtand hilft keine Trennung von Staal peꝛ und Kirche. Dagegen hilft nur eins: daß die Macht des Zentrum un in Reichs⸗ und Landtag gebrochen wird. Die Herrſchaft dez wu Zentrums bedeutet Knebelung des Staats durch die Curie; dieſ ha zu brechen muß das erſte Ziel der epangeliſchen Kirche ſein. Daz Zentrum muß bei den Wahlen in eine Minderheit und zwar in eine möglichſt beſcheidene gebracht werden. Gegen das Zentrum können weder Kaiſer noch Reichsfürſten, weder Reichskanzler noch 190 Miniſter etwas ausrichten, ſondern nur die Wählerl de Der Redner kennzeichnete hierauf die Stellung des Staates 8 zur evangeliſchen Kirche, wies auf den Mangel einer einheitlichen ve deutſch⸗evangeliſchen Kirche hin und beſprach dann die beiden Punkte, in welchen katholiſche und evangeliſche Kirche gleicherweiß po mit dem Staat verbunden ſind: Religionsunterricht und Verwal⸗ 550 tung des Kirchenvermögens. Er zeigte, wie trotz Simultanſchule lig ja häufig ſogar durch ſie, die römiſche Kirche verſucht, die Schule gl ganz in ihre Gewalt zu bringen. Sie will eine zentrumstreue kre Jugend heranbilden, die als geſchloſſene Wählermaſſe mit dem Di Tatſächlich un ſtehen ſpeziell in Baden die Kirchen beider Konfeſſionen in det un Verwaltung ihrer Angelegenheiten frei und ſelbſtändig da, aber rä die internationale römiſche Kirche macht von ihrer Freiheit einen ve archäologiſch, zu gelehrk; ſchon kniele ſch, die Bläfter in der Hand, vor der geöffneten Ofentür, da fiel mein Blick auf die Schilderung von Teja und Totila; ich ſtand auf, das meiner lieben Frau vor⸗ zuleſen— ſie kannte das Ganze nicht— bevor es die Flammen verzehrten; ſie legte ſo warme Fürbitte ein, daß ich die Vernichtung aufſchob, dann ganz aufgab und die Vollendung beſchloß.“ In ſeinen Lebenserinnerungen gibt uns Dahn ausführlich Kunde von dem Werden und Wirken ſeiner Dichtung; den Bühnenerfolgen, die er in den 70er Jahren, vor allem mit ſeinem„König Roderich“ errang; ſind zwar auf dem Theater ſpätere Triumphe nicht mehr gefolgt, aber er hat mit ruhiger Gelaſſenheit den Streit der Zeit⸗ genoſſen um ſeinen Dichterruhm mitangeſehen und keine Angriffe haben ihn je zu verbittern vermocht. Er ſelbſt erzählt nicht ohne Humor, daß ſeine dichteriſchen Neigungen ihn in ſeiner akade⸗ miſchen Laufbahn geſchädigt hätten.„Die Haupturſachen einer ſpäten und langſamen„Karriere“ ſind der Mangel an jeder ſagen wir Betriebsklugheit in mir und dann das„verfluchte Dich⸗ ten“, das ja den echten und gerechten Profeſſor Kaſte verlieren läßt unter ſeinen Amtsgenoſſen.“ Aber wenn ihn, wie er meint, in der„praktiſchen Lebensgeſtaltung“ die Glücksgöttin nicht ſonder⸗ lich bevorzugte und er ſich alles durch mühſame Arbeit ſchwer er⸗ ringen mußte, ſo tröſtete ihn doch ſtets über alle Bitterniſſe des Daſeins das„unausſprechliche Glück, den Traum meiner Knaben⸗ und Jünglingszeit, die Herſtellung des Deutſchen Reiches, zu er⸗ leben, ja die großartige dramatiſche Entſcheidung des Kampfes bei Sedan mit Augen zu ſehen. Das allein würde alle nicht geringen Schmerzen meines Lebens voll aufwiegen!“ Runſt, Wiſfenſchaft und Leben. Theaternotiz. Wie aus Karlsruhe berichtet wird, wurde Fäulein Bobi Ruf, eine Schülerin des Kammerſängers Jan van Gorkom, für unſere Hofbühne als 5 Jahren engagiert. Aus Bismarcks Pariſer Tagen. 8 Jules Claretie veröffentlicht gegenwärtig in den„Aunales fr ſeine Erinnerungen und erzählt darin auch einiges aus Bismarckk f Pariſer Aufenthalt im Jahre 1867. Bismarck wohnte in del Comeédie frangaiſe der Aufführung von Ponſards„Lion Amon reux“ bei und ſaß in der Loge. Als von der Bühne her dis herr ausfordernden Worte erklangen:„Ces héros, muscadins, bravafß 5 les carabines, Battaient des Pruſſiens et non des jacobines“ (Dieſe Helden, dieſe Stutzer, die den Karabinern trotzen, Schluge 8 Preußen und nicht Jakobiner), lehnte ſich Graf Bismarck brüs⸗ zurück, runzelte ſeine Brauen, griff zu ſeiner Lorgnette und ſoh if dann kalt auf die klatſchenden Zuſchauer. Trotzdem ſprach Bis marck in den folgenden Tagen recht günſtig von den Pariſern und fu kurz darauf äußerte er ſich bei einem großen Feſte, über die Ein wohner der Lichtſtadt:„Sie rufen zwar nicht: es lebe Bismara ſondern: da iſt Bismarck— und iſt beinahe noch ſchmeichelhaftet 2 Bismarck ſtand im Mittelpunkt des Intereſſes. Allerdings äußerle ſich dieſes manchmal in recht merkwürdiger Form. Hortenet n Schneider, die gerade die Rolle der Großherzogin von Gerolſten geſpielt hatte, ſagte eines Tages:„Der Prince of Wales hal mich in meiner Loge beſucht. Ich hoffe, dieſer verteufelte Bismarc wird es auch tun.“ Bismarck war damals in Paris Mode, und zwar im wahren Sinne des Wortes. Die Damen trugen Kleider aus Stoffen, die nach Bismarck benannt waren:„Coleur Bis, marck“. Es war eine Art Kaſtanienbraun, das verſchiedene Ab⸗ ſtufungen hatte. Es gab eine Farbe„gutgelaunter Bismarck“, da⸗ 11 55 auch eine andere, die„ſchlechtgelaunter Bismarck“ genaun wurde. Falſche Doktoren in Bulgarien. 2 Vor einiger Zeit wurde gemeldet, daß in Bulgarien falſch“ 3 Doktoren der Heidelberger Univerſität entdeckt worden ſeien. Jen f wird aus Sofia beſtätigt, daß in einem bulgariſchen Städtchen 8 kürzlich ein Siegel der Heidelberger Univerſität gufgefunden wxß —— ͤ' 0 erſte Sbubrette auf die Dauer von fa — Mannheim, 4. Januar. r mſpief weiteren Gebr herrſchen um jeden Folgen e en ſänilſchilderte der Ne ung deemälde Auft U beOrgelſpiels, Abſe graphenanterrichts aus 8 gleichtät, Aufblühen der Mön Winkelſchulen ete. Er zeig ß von einer Trennung von K ngen daund Staat die römiſche Kirche zwar einen 9 ichstagsder ſtaatlichen Geldmittel, ſonſt aber nur 28 vonbaben werde. Mit köſtlichem Humor führte der Redne wenn der Staat einmal ſtolz zur römiſchen Kurie ſ. Bureauſkenne Dich nicht, Du gehſt mich nichts an“, ſt ſitzer tborten„Tu doch nicht ſo, mein Lieber 555 gut, ich nehme Dich liebevoll in meine Arme. Tammermeine Zentrumsabgeordneten und haſt ſchon ſo manchen Kuhhan⸗ gen Bedel mit ihnen abgeſchloſſen. Wir bringen Dir immer mehr ſolche izig unh Freunde in Reichs⸗ und Landtag, dann mußt Du doch vor mir auf den Knien liegen.“ Zureau) Für die evangeliſche Kirche würde die Trennung von Kirche Ffrüherund Staat nur Nachteile bringen, vor allem eine unausbleibliche ich ſelbſterſplitterung und Rom würde ſich ins Fäuſtchen lachen.„Wer Natig ein Herz hat für unſere Kirche“, ſo ſprach der Redner,„kann nicht em Auf für die Trennung eintreten.“ Auch der Staat würde durch dieſe fen von Trennung nicht gewinnen; abſurd ſei es überhaupt, zu ſagen, daß die Kirche den Staat nichts angehe. Unſinn ſei der Satz„Religion iſt Privatſache“, wo es ſich um den Zuſammenſchluß von Hundert⸗ taufenden handle. Wenn der ſtaatliche Einfluß ſich auf alle Ge⸗ Diete erſtrecke, auf Förderung von Kunſt und Wiſſenſchaft wie auf die Vertilgung von Raupenneſtern und Feſtſetzung der Polisei⸗ Sie will Alng ) 1 Nonnenf! f Nonnent! die Kurie ennen uns ganz Du kennſt ja doch J. Jan ſtunde, ſo gehört auch die Religion ganz gewiß zu ſeiner Sphäre. Pfarret Der Zuſammenhang von Staat und Kirche ſei im Weſen beider mmlungbegründet. Der Redner ſchloß mit den Worten:„Diefenigen aber, ber dazwelche eine Trennung von Staat und Kirche verlangen, weil ſie ich einer wollen, daß der Staat in ſeinem Hauſe Herr ſei und nicht mehr ziße Imden römiſchen Anſprüchen gehorſam ſich fügt, die ſollen das ſchare Zentrum aus einer Machtſtellung vertreiben, dann haben ſie nd ihrererreicht, was ſie wollen!“ gsvollen Dem mit ſtarkem Beifall aufgenommenen Vortrage folgte eine zen in ſtündige Diskuſſion, an welcher ſich u. a. die Herren Pfarrer deutſchey Sehmann, v. Schöpfer. Dr. Riſſom, Stadtpfarrer Schultz beteiligten. Mehrfach wurde davor gewarnt, das Wort gewürzte⸗Trennung von Staat und Kirche“ zu einem politiſchen Schlag⸗ rennung wort werden zu laſſen. Zu oft ſchon hat ſich erwieſen, daß ganz auf der divergierende Forderungen unter dieſes Wort zuſammengefaßt rend die würden. Darum ſei eine Präziſierung der Forderungen in jedem r ſtehen Falle dringend geboten. zu den— liche rö⸗ zate ſehr§ Berufs⸗ Maunnheim, 4. Januar 1912. bas frei, 22 ränun Bürgerausſchuſt⸗Vorlagen. rünſh, Das Amt des Gemeiuderichters und Schieds mannes. und a) Für den Stadtteil Jeudenheim. die po. Der Stadtrat hat beſchloſſen, das Amt des Schiedsmannes andere für den Stadtteil Feudenheim, ſoweit beide Parteien ihren „ nich Wohnſitz im Stadtteil ſelbſt haben, dem Leiter des Gemeinde⸗ ſekretarſats Feudenheim, Altſtadtrat Eduard Ruf, auf die Dauer von ½ Jahren zu übertragen. Zugleich wird folgen⸗ des Ortsſtatut erlaſſen:„Das Amt des Gemeinderichters für ders in den Stadtteil Feudenheim, ſoweit beide Parteien ihren Wohn⸗ N rhin ſiz im Stadtteil ſelbſt haben, darf dem Leiter des Gemeinde⸗ Verbim ſekretariats Feudenheim auf die Dauer ſeines Amtes übertragen bwerden.“ Die Beſchlüſſe, die dem Bürgerausſchuß zur Ge⸗ nehmigung vorliegen, ſind notwendig, weil Herr Ruf, dem bereits im 29. Dezember 1909 das Amt des Gemeinderichters und Schiedsmannes übertragen wurde, nicht wiedergewählt aft dez wurde, bezw. weil bei den Stadtratswahlen Feudenheim über⸗ ngewur⸗ zentrum eis⸗ und ie; dieſe haupt unvertreten geblieben iſt. b) Für das ganze Stadtgebiet. zentrun Mit Genehmigung des Bürgerausſchuſſs vom 15. Dezember 19083 wurde in Anwendung der beiden obenerwähnten Artikel des Geſetzes vom 21. Juli 1908, der früheren Uebung ent⸗ ſprechend, die Ausübung des Amtes des Gemeinderichters und des Schiedsmannes der Stadt Mannheim, ſowie ihrer Stell⸗ vertreter den juriſtiſchen Hilfsarbeitern der Stadt überlaſſen. herweif Demgemäß wurden Stadtrechtsrat Dr. Erdel auf die Dauer 1 5 von 3 Jahren zum Schiedsmann, die rechtskundigen Hilfs⸗ Verwal, arbeiter Brehm und Dr. Moericke auf die Dauer ihrer jewei⸗ auſchule ligen Dienſtverträge zu ſeinem Stellvertreter ernannt und Schule gleichzeitig ein Ortsſtatut erlaſſen mit entſprechender Ueber⸗ mskreue tragung des Amtes als Gemeinderichter nebſt Stellvertreter. nit dem Die Amtszeit des Stadtrechtsrats Dr. Erdel als Schiedsmann tſächlich und Gemeinderichter läuft ab. Die beiden Stellvertreter Brehm in det und Dr. Moericke wurden mittlerweile ebenfalls zu Stadtrechts⸗ a, abet räten ernannt und gleichzeitig etatmäßig angeſtellt. Da Stadt⸗ rechtsrat Dr. Erdel durch ſeine Tätigkeit als Vorſitzender des Gewerbe⸗ und Kaufmannsgerichts vollſtändig in Auſpruch ge⸗ ler noch Staates eitlichen beiden General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblart⸗) des Stadtrechtsrats Dr. Erdel folgend, als Ge⸗ mann den Stadtrechtsrat Brehm und ricke in Vor 9 Die Gehühren der Mitglieder der örtlichen Inventurbehörden. Beim Bürgerausſchuß wird beantragt, er wolle in Ergän⸗ zung des Gemeindebeſchluſſes vom 10. Januar 1900 beſchließen, daß den Mitgliedern der örtlichen Inventurbehörden als Ver⸗ gütung für ihre Tätigkeit und Auslagen in Armenſachen ab 1. Januar 1912 ein in vierteljährlichen Raten zahlbares Pau⸗ ſchale von insgeſamt M. 1500 gewährt wird, das ſich auf die einzelnen Mitglieder in der Weiſe verteilt, daß die in der Alt⸗ ſtadt wohnenden je 300., die in den Vororten wohnenden je 100 M. erhalten. * Ordensauszeichnung. Der Großherzog hat dem Ver⸗ lagsbuchhändler Dr. Georg Hirzel in Heipzig das Ritter⸗ kreuz 1. Klaſſe mit Eichenlaub des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. * Uebertragen wurde dem Landwirtſchaftslehrer Franz Selg in Eppingen die etatmäßige Amtsſtelle eines Landwirt⸗ chaftslehrers mit dem bisherigen dienſtlichen Wohnſitz. * Bühnenball 1912. Die Leitung des Bühnenballs 1912 t in Händen eines Vergnügungsausſchuſſes, der auf Feſte durch blau⸗weiß⸗rote Roſetten erkenntlich iſt und auf alle Anfragen bereitwilligſt Auskunft erteilt. Es liegt im In⸗ tereſſe des Publikums, ſich gegebenenfalls an die Damen und Herren dieſes Komitees zu wenden. Es ſei darauf aufmerkſam gemacht, daß für die Teilnehmer des Balles auf Wunſch Tiſche reſerviert werden, für die ſchon jetzt im Verkehrsbureau, Rathaus Bogen 47⸗48, die Karten erhältlich ſind. Es ſei an dieſe Einrichtung, die ſich auch im vorigen Jahre gut bewährt hat, er⸗ innert. Ferner ſei nochmals wiederholt, daß nicht nur die Karten zu M. 20 und M. 10, ſondern auch die Karten zu M. 5 zur Teilnahme am Balle und am Tanze berechtigen. Man hofft mit dieſen Beſtimmungen den Wünſchen des Mannheimer Pub⸗ likums in weiteſtem Maße eutgegengekomen zu ſein, damit der Kreis der Beſucher möglichſt weit geſteckt wird und jeder Theater⸗ freund ſein Scherflein für den guten Zweck beitragen kann. * Gine Tafeldekoration, ebenſo originell wie geſchmackvoll, iſt gegenwärtig in einem Schaufenſter der Firma Stotz u. Cie. in O 4, 7/ zur Schau geſtellt. Es iſt eine komplette Tafel zu 12 Gedecken, die anſtelle der üblichen Blumenvaſen und ⸗gardinieren einen neuartigen Schmuck durch eine Minia⸗ turpergola erhalten hat, die zarter Aſparagus ſchmückt, der mit etwa 40—50 winzigen Osramlämpchen durchwunden iſt. Wenn der über der Tafel ſchwebende prächtige Lüſter aus⸗ geſchaltet iſt, dann empfindet man umſo intenſiver den intimen Reiz der anmutigen Tafeldekoration, der auch Geſchirr, Be⸗ ſtecke, Gläſer und Frucht⸗ und Konfektaufſätze durch ihre erſt⸗ klaſſige Qualität ein vornehmes Gepräge verleihen. Alle die⸗ jenigen, die ſich für die ſehr beachtenswerte Ausſtellung inter⸗ eſſteren, müſſen ſich beeilen, da die Feſttafel nur noch einige Tage zu ſehen iſt. * Auf ſeiner erſten Fahrt zu Berg begriffen iſt im An⸗ hange des Schleppdampfers„Elſe“ der neue Kahn„Tip⸗ Top“. Der Kahn iſt auf einer Werft in Holland erbaut wor⸗ den und hat eine Ladefähigkeit von rund 300 Tonnen. Die erſte Ladung beſteht in Kohlen, die nach Mannheim beſtimmt ſind. * Ertrunken iſt in Niederheimbach der Matroſe Joſ. Kim⸗ pel aus Kaub, der auf dem Radſchleppdampfer„Kannengießer Nr. 4“ bedienſtet war. Kimpel war im Begriff, einen an Land gegangenen Heizer an Bord zu holen, als der Kahn mit dem Schiff zuſammenprallte und Kimpel in den Rhein ſtürzte. 5 5 * Schwerer Unglücksfall. Der 17 Jahre alte Bäckergehilſe Peter Schwarz fuhr heute früh gegen 6 Uhr beim Brödchenaus⸗ tragen mit ſeinem Fahrrad in der Finſternis gegen die Deichſel eines unbeleuchteten Fuhrwerks, das in der Straße in Q 2 ſtand. Die Deichſel ſtieß ihn mit ſolcher Wucht in die Bauchgegend, daß ein Darm brach. Der Verunglückte wurde ins Krankenhaus befördert, wo eine Operation vorgenommen werden mußte. Sein Befinden iſt beſorgniserregend. 5 * Einen intereſſanten Bericht über die Tätigkeit der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft Mannheim während des vergangenen Jahres gibt die mit Jahresabſchluß herausgegebene Statiſtik dieſes Inſtituts. Nach dieſer wurde in der Zeit vom 1. Januar 1911 bis 31. Dezember 1911 einſchließlich Ludwigshafen, Frankenthal und Schwetzingen, wo auch von der Mannheimer Wach⸗ und Schließgeſellſchaft die Bewachungstätigkeit ausgeübt wird, 12884 Haustüren und 132 Kellertitren offen gefunden und für Verſchluß geſorgt, 572 Einwohner, welche ohne Hausſchlüſſel waren, wurde die Türe geöffnet, 229 Mal wurden Geſchäftsräume, Fabriken ete. und in 520 Fällen Parterre⸗Fenſter offen gefunden und 86 72727 ⁊ eeee ee den iſt. Wie die bulgari Siegel mancherlei Mißbrauch früher aufgefallen, wie viel Bulgaren Doktoren“ der Heidelber⸗ ger Univperſität ſind. Die bulgariſche Regierung hat von hier ein lunales“ offizielles Verzeichnis der Bulgaren verlangt, die an der Heidel⸗ Amon! berger Univerſität ihren Doktor gemacht haben. Auf Grund dieſes die ber Verzeichniſſes wurde bereits ſeſtgeſtellt, daß eine ganze Reihe von brado falſchen Diplomen in Bulgarien exiſtieren. Es verlautet, daß noch obi größere Senſationen bevorſtehen ſollen. Das Siegel wird zurzeit Slu im bulaariſchen Juſtizminiſterium aufbewahrt. Hierzu wird aus K brgz Heidelberg von zuſtändiger Stelle mitgeteilt: Der in einem Städt⸗ . ſah chen in Bulgarien aufgefundene Stempel„Univerſität Heidelberg“ i00 Bis iſt kein Stempel der hieſigen Univerſität, der etwa hier verloren 00 gegangen oder geſtohlen worden iſt, ſondern ein gänzlich frei er⸗ 577 00 fundener. Ein tatſächlicher Mißbrauch iſt weder hier noch in 12 10 Bulgarien feſtgeſtellt worden. elhaften Das letzte Gedicht Felir Dahns. äußere Der verſtorbene Dichter hatte für den Muſen⸗Almanach des Hortene nächſten Berliner Preſſe⸗Balles noch einige markige Verſe geſchickt erolſten— wohl die letzten, die er geſchaffen. Sie lauten: hal mich Das höchſte Gut des Mannes iſt ſein Volk:; hismarc Doch dieſes Volk iſt formlos, rechtlos, ſchutzlos „de, und Dem Feind, dem Nachbar hilflos preisgegeben: Hleider Dem Volk Geſtalt und Schutz gibt erſt der Staat, ur Bis⸗ Drum iſt das höchſte Gute des Volkes ſein Staat. ene Ab⸗ Breslau, 27. Dezember 1911. rck“, da Felix Dahn. genaun 18500 Fauſt⸗Aufführungen in Paris. Gounods Meiſterwerk, ſeine Oper„Fauſt“, die bei uns in fal Deutſchland unter dem Titel Margarete“ gegeben wird, hat am falf Neujahrstage in der Pariſer Großen Oper ein ſeltenes Jubiläum — Je feiern können: an dieſem Tage ging die Oper Gounods in der tädichel Hauptſtadt Frankreichs zum 150. Male in Szene. Der Theater⸗ en wor, E zettel der Großen Oper verzeichnete die Aufführung freilich nur als die 1406., aber das erklärt ſich dadurch, daß die Oper ſeſner Zeit ihre Uraufführung 1859 in Theater Thrique erlebte; 1868 ging das Werk dann an das Renaiſſance⸗Theater über, an das ehemalige Theater des Italiens und erſt im März 1869 erwarb die Pariſer Große Oper ihr Auffüthrungsrecht. Bei Gelegenheit des jetzigen Jubiläums wird im Gaulois daran erinnert, daß der Slegeszug der Gounobſchen Oper über die Pariſer Bühnen zum Teil auch einem Vorſchlage von Ingres und Dubufe zu danken iſt. Die beiden Künſtler fanden den dritten Akt ein wenig leer und inhaltslos und machten Gounodd in Gegenwart des Direktors Carvalho den Vorſchlag, doch irgend einen Chor aus einem an⸗ deren Werke in die neue Oper einzufügen. Ingres verlangte von Gounod, er möge dem Direktor doch auf dem Klavier einen Chor vorſpielen, den er für die nichtvollendete Oper„Iwan der Schreck⸗ liche“ geſchrieben hatte. Es geſchah, Carvalho war von dem Chor begeiſtert, er wurde in den„Jauſt“ aufgenommen und trug nicht wenig zur Papularität des Werkes bei. Es war der Soldatenchor⸗ Selbſtſchutz giftiger Tiere gegen ihr eigenes Gift. Es iſt ſchon ſeit langem bekannt, daß giftige Tiere, wie z. B. die Kröten gegen die Giftſtoffe, die ſie produzieren, immun ſind. Daß dieſe alte Anſchauung richtig iſt, beweiſen jetzt imperimentelle Unterſuchungen, die neuerdings bon Dr. Fühner angeſtellt worden ſind. Während andere Tiere, denen man das den Hautdrüſen der Kröte entſtammende Gift einſpritzt, ihm erliegen, iſt die Kröte gegen dieſelbe Prozedur ünempfindlich. Nur wenn das Gift in das Herz geſpritzt wird, wirkt es tödlich. Seiner Wirkungsweiſe ſcheint es dem Saponin nahe zu ſtehen. Die Immunität der Tiere beruht darauf, daß ſich in ihren Organisnten Gegengifte bilden, die das Gift inaktivieren. Die Lebenstragödie einer Sängerin. Aus Newyork wird uns berichtet: Vor dem Polizeigericht Harlem erſchien dieſer Tage eine zerlumpte, ſchmutzige, völlig be⸗ in einigen Fällen mit ſchriller Stimme ihnen zuſchrie, trunkene Frau und forderte, daß man jemand vor Gericht laden ſolle. Den Beamten war es jedoch unmöglich, die Worte, die ſie 0 3. Seite. purden Abone Nacht geweckt(inkl. der Bäcker ete., die täglich geweckt werdenl. In 126 Fällen wurden Waſſerleitungen offen gefunden und 5 Rohrbrüche entdeckt. Kaſſenſchränke wurden 15 offen gefunden. 50 Mal wur⸗ den Verdächtige und Eindringliche verſcheucht und 8 verdächtige Perſonen feſtgenommen und der Polizei übergeben. Ferner wurde 1 auf der Straße Verunglückten die erſte Hilfe geleiſtet. Außerdem wurde bei polizeilichen Feſtnahmen in 6 Fäl⸗ len Hilfe geleiſtet. 11 Mal wurde Feuer entdeckt und die Feuer⸗ wehr alarmiert und 14 Mal kleinere im Entſtehen begriffene Feuer durch den betreffenden Wächter gelöſcht. 126 Schlüſſel wurden in den Türen ſteckend gefunden und den Bewohnern zurückgegeben, 28 andere Gegenſtände wurden aufgefunden und den Eigentümern oder dem Fundbureau abgeliefert, darunter auch einige Fahr⸗ räder. Aus Neubauten ete. wurden 48 Obdachloſe ausgewieſen. Offene Gashahnen wurden 9 Mal vorgefunden und 1667 Mal wurden brennen gebliebene Lichter gelöſcht bezw. das Löſchen ber⸗ anlaßt. Schließlich wurden bei Reviſion von Pferdeſtällen 150 Pferde(welche ſich teilweiſe in der Kette verwickelt hatten), ange⸗ bunden bezw. aus gefährlicher Lage befreit. Unfall auf der Feudenheimer Nebenbahn. Heute vor⸗ mittag gegen ½8 Uhr wurde das Pferd eines auf der Feuden⸗ heimer Chauſſee zwiſchen der Bootsüberfahrt und dem Fried⸗ hof fahrenden Fuhrwerks plötzlich ſcheu und rannte direkt in die Maſchine der eben vorüberfahrenden Feudenheimer Neben⸗ bahn. Das Pferd wurde von der Maſchine erfaßt und bekam ein Bein abgefahren. Das Tier wurde von einem Tier⸗ arzt getötet. Durch die Wucht des Anpralls wurde die Ma⸗ ſchine des Zuges aus den Schienen gehoben und quer geſtellt. Sie erlitt jedoch nur einige unbedeutende Beſchädi⸗ gungen, die nach kurzer Zeit behoben waren, ſodaß gegen 349 Uhr die Störung beſeitigt war. Von dem Maſchinenperſonal und den Fuhrleuten wurde niemand verletzt. Letztere ſind noch rechtzeitig abgeſprungen. Von beiden Seiten wird zugegeben, daß niemand an dem Unfall die Schuld tragen kann, da das Pferd, das ſonſt ganz fromm war, urplötzlich aufſprang und in die Maſchine lief.— Von anderer Seite wird uns über den Unfall noch folgendes mitgeteilt: Das Tier, das dem Landwirt Schaaf⸗Feudenheim gehörte, wurde von der Maſchine der Nebenbahn einige Meter weit geſchleift und blieb dann mit den Beinen unter der Lokomotive, die ſich quer zur Straße ſtellte, liegen. Nicht nur Sachverſtändige(Metzger, Fußr⸗ leute etce.), deren genügend zur Stelle waren, ſondern ſogar Laien mußten auf den erſten Blick erkennen, daß das Tier ver⸗ loren war. Ein etwa eine halbe Stunde ſpäter von Feuden⸗ heim eintreffender Zug brachte die nötigen Hebezeuge mit, um die Maſchine ſoweit aufzuwinden, daß das Pferd hervorgezogen werden konnte. Alsdann konnte man ſehen, daß au drei Beinen die Feſſeln durchgefahren waren, ſodaß die Hufe nur noch an Hautfetzen hingen. Das Tier ſtöhnte und röchelte in ſeinen Schmerzen und ſchlug mit dem einen anſcheinend unver⸗ letzten Beine wild um ſich. Eine ſofortige Tötung des Tieres wurde von dem anweſenden Beſitzer und einem Polizeiwacht⸗ meiſter abgelehnt mit der Begründung, daß zunächſt der Tier⸗ arzt erſcheinen müſſe, weil das Pferd verſichert ſei. Ich finde eine grauſame Tierquälerei in dem ſtundenlangen Liegenbleiben eines rettungslos verunglückten Tieres und kann auch nicht glauben, daß es nicht geſtattet ſein ſoll, in Ausnahmefällen eine ſofortige Tötung des Tieres vorzunehmen. Wenn meine Auf⸗ faſſung richtig ſein ſollte, dann wäre vielleicht zu empfehlen, iprnigſtens die Polizeiorgane entſprechend zu inſtruieren, damit ſie ihrerſeits die betr. Tierbeſitzer aufklären können. Ferner finde ich es ſonderbar, daß Dampfſtraßenbahnen nicht minde⸗ ſtens eine Hebewinde mitführen, um im Notfalle ſofort ein⸗ greifen zu können. Ich bin überzeugt, daß das Tier nicht ſo zu leiden gehabt hätte, wenn es ſofort befreit worden wäre, denn durch die krampfhaften Bemühungen, unter der Maſchine wegzukommen, müſſen die Verletzungen immer größer geworden ſein.— Wir können dieſen Beſchwerden nur vollkommen bef⸗ pflichten. Die Behörde ſollte eine Verfügung erlaſſen, daß, wenn bei ſolchen Unglücksfällen kompetente Sachverſtändige zur Stelle ſind, das dem Tode verfallene Tier ſoforxt getötet werden darf, auch wenn der Tierarzt noch nicht erſchienen iſt. Ohne behördliches Einſchreiten werden ſich die Verſicherungs⸗ geſellſchaften nicht dazu verſtehen, den Verſicherungsbetrag aus⸗ zuzahlen, wenn keine entſprechende Beſcheinigung des amtlichen Tierarztes vorliegt. Karneval 1912. Große Carneval⸗Geſellſchaft.⸗V., E. V. Auf ins„Neckarſchloß“! So lautet die Parole für Samstag, den 6. Januar, für Männlein und Weiblein zur erſten Sitzungmit Damen. Punkt.11 Uhr wird der hohe Elferrat in ſeinem eigenſt aus Paris bezogenen Gala⸗Ornat feierlichſt ſeinen Einzug halten. Für heute ſei nur verraten, daß zu dieſer Sitzung ganz hervorragende hieſige und auswärtige Büttenredner und ⸗Rednerinnen verpflichtet ſind.— Der Verſand der Ehren⸗ mitgliedsmüßen nebſt Ehrenurkunde hat begonnen, Wir richten an die verehrl. Empfänger die höfl. Bitte, uns ihr Wohlwollen entgegenbringen zu wollen. Den uns zugedachten Be⸗ trag wolle man gefl. an unſeren Finanzminiſter L⸗ Reßbach, Lange Rötterſtraße 22, einſenden. Zur Annahme von Ehrenmit⸗ zu berſtehen, und ſie ließen ſie in die Zelle abführen, bis ſie wieder nüchtern wurde. Als ſie dann wieder vor den Schranken des Gerichts erſchien, erklärte ſie, daß ſie nichts mehr mit dem Gericht zu tun haben wünſchte, und damit humpelte ſie mühſam wieder hinaus. Die Frau, die hier als ein vollſtändig menſchliches Wrack vor dem Gerichte erſchien, war Evelyn Granville, vor zwanzig Jahren die berühmte Schön⸗ heit des Broadway, anerkannt die ſchönſte Frau der 8her Jahre. auf der amerikaniſchen Bühne, weit und breit als„Amerikas griechiſche Göttin“ gerühmt. Sie war nach Newyork gekommen, als ſie noch ein kleines Mädchen war, und ſchon damals ftel ſie wegen ihrer Schönheit auf. Wenn ſie zur Schule ging, pflegten die Leute auf der Straße ſich nach ihr umzuſehen. Man redete ihr dann ein, daß ſie für die Bühne geboren wäre, und die Theater⸗ direktoren ſchützten den Wert ihrer Schönheit ſo hoch, daß ſie ſte mit Engagementsanträgen überhäuften, obwohl ſie weder ſingen noch ſpielen konnte. Auf der Bühne feierte ſie glänzende Triumphe, die ſie aber ausſchließlich ihrem blendend ſchönem Geſicht und ihrer hohen eleganten Erſcheinung verdankte. Sie trat nach⸗ einander in den verſchiedenen damaligen Modetheatern auf und wurde ſtets aufs höchſte gefeiert. Die Wendung in ihr Schickſal brachte ein reicher Buchmacher, Burton Webſter, mit dem ſie immer zuſammen geſehen wurde. Es kam zu einer Tragödie, die merkwürdig an den berühmten Fall Henry Thaws unſerer Tage erinnert. Eines Abends, im Jahre 1891, beſuchte Charles Good⸗ win, ein Mitglied der Börſe, zuſammen mit ſeinem Freunde Evelyn, während Webſter nicht zuhauſe war. Als dieſer dann wieder kam, erzählte ſte ihm, die beiden Männer hät⸗ ten ſie gröblich beleidigt, und am nächſten Morgen ſuchte Webſten Goodwin in ſeinem Burcau auf und ſchoß ihn nieder. Einer der größten Senſationsprozeſſe war die Folge. Die Geſchworenen wandten auf Webſter das berühmte„ungeſchriebene Geſetz“ an und verurteilten ihn nicht wegen Mordes, ſondern fanden ihn nur des Totſchlages ſchuldig; er erhielt neunzehn Jahre Gefängnis, wurde aber nach Ablauf von ſieben Jahren wieder freigelaſſen. Während des Prozeſſes fand die Hochzeit von Evelhn Gronville 4. Sette. ** Geueral⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten. Abendblatt.) Mannheim, 4. Jannar. gliedsbeiträgen ſind ferner ſämtliche Elferratsmitglieder, ſowie die mit Legitimation verſehenen Elferratsdamen bereit.— Aus dem diesjährigen Programm wollen wir zunächſt noch auf das am 14. Januar im„Rollſchuhpalais“ nachmittags.11 Uhr beginnende karnevaliſtiſche Eisfeſt aufmerkſam machen. Abends .11 Uhr beginnt das„Große Venezianiſche Nachtfeſt“. Auch hier wird Ueberraſchung auf Ueberraſchung folgen. Die verehrl. Damen und Herren werden gebeten, bei dieſer Veranſtaltung dem Charak⸗ ter des Feſtes entſprechend ſich zu koſtümieren.(„Aus dem Sekre⸗ tarigt der Großen.“) Aus dem Großherzogtum. *Kieſelbronn(A. Pforzheim), 2. Jan. Hier wurde in verbrecheriſcher Weiſe in der Kirche eine Brandſtif⸗ tkung verſucht. Unter der Orgel war lt.„Volksfreund“ in⸗ mitten einer Anzahl Flaſchen mit Benzin ein Talglicht auf⸗ geſtellt. Das Licht war bis zur Hälfte abgebrannt und dann wahrſcheinlich durch einen Luftzug ausgedsccht worden. Trotz eifriger Nachforſchung iſt es bis jetzt nicht gelungen, eine Spur des Täters zu entdecken. Pforzheim, 2. Jan. Am 30. Dezember, nachts 10 Uhr, wurde auf der Iſpringerſtraße einer Buchhalterin, als ſie im Begriffe war, nach Hauſe zu gehen, eine Handtaſche entriſſen. In der Taſche befand ſich, außer verſchiedenen Gebrauchsgegenſtänden, ein Portemonnaie mit 200 Mark In⸗ halt. Der Täter, der die Flucht in die Güterſtraße hinein ge⸗ nommen hat, iſt noch nicht ermittelt worden. Dundenheim, 1. Jan. Der Fiſcher und Land⸗ wirt Wendelin Kühnle, ein Mann im Alter von 64 Jahren, war am Silveſter⸗Nachmittag ſeinem Gewerbe nachgegangen und ſpäter in der Dundenheimer Mühle eingekehrt. Die Wirt⸗ ſchaft hatte er mit Einbruch der Dunkelheit verlaſſen, kam aber nicht nach Hauſe. Heute morgen wurde er in der Schutter tot aufgefunden. Es liegt wohl ein Unglücksfall vor. Immendingen, 26. Dez. Der Rangierobmann Müller hier ſtarb im März d. J. in Freiburg infolge einer be⸗ dauerlichen Arzneiverwechslung. Nach langen Verhand⸗ lungen ſind die Anſprüche der Hinterbliebenen geregelt worden. Die Frau mit ihren drei Kindern erhält eine einmalige Ver⸗ gütung von 6000 Mark, davon 5000 Mark von der Unfallver⸗ ſicherung. Konſtanz, 2. Jan. In der Silveſternacht wurde der Wirt zum Bräuſtüble in der Brauerei Burghof, Ignaz Bohl, nach vorausgegangenem Streit von einem Taglöhner durch einen Stich in den Hals lebensgefährlich verletzt. Von Tag zu Tag. — Der Tod in den Flammen. Berlin, 4. Jan. Den Tod in den Flammen hat eine 47 jährige Frau in Charlottenburg geſucht und gefunden. Sie hatte vor einiger Zeit ſich von ihrem Manne getrennt, es aber bald bereut. Als 8 ihr Gatte eine Ausſöhnung ablehnte, verfiel die Frau in Schwer⸗ mut. Geſtern legte ſie ihre beſten Kleider an, übergoß dieſe mit Petroleum und zündete die Flüſſigkeit an. Letzte Nachrichten und Telegramme. *Grüneberg i. Schl., 4. Jan. Geh. Kommerzienrat Beuchelt ſtiftete anläßlich ſeines 60. Geburtstages 150,000 Mark zu wohltätigen Zwecken, davon 100,000 M. zur Errichtung eines Volksbades. *Paris, 4. Jan. Wie das„Echo de Paris“ aus Tanger meldet, ſind die Rifſſtämme entſchloſſen, die Feld⸗ arbeit diesmal vollſtändig im Stiche zu laſſen, um das ganze Jahr dem Kampf gegen Spanien ſich zu widmen. W. Paris, 4. Jan. Nach einer Meldung aus Mar⸗ ſeille verübten ein deutſcher Deſerteur der Fremdenlegion namens Martin aus Miltenberg in Bayern, ſowie ſeine 14 Jahre alt Nichte Selbſtmord, indem ſie in ihrem Schlafzimmer das Kohlenbecken anzündeten. * Rom, 4. Jau.(Agenzia Stefani.) Aus Tripolis, Ain Zara, Tagiura und Homs wird nichts neues gemeldet. Die in der Richtung ſüdlich von Ain Zara vorgeſchobenen Kavallerie⸗ patrouillen fanden keine Spur vom Feinde. Aus Benghaſi wird gemeldet, daß noch immer einige Araber das kürkiſche Lager ver⸗ laſſen, obwohl der Kommandant die nahe bevorſtehende Ankunft von Verſtärkungen bekannt gegeben hatte. * Petersburg, 4. Jan.„Nowoje Wremja“ meldet: Hier fanden maſſenweiſe Hausſuchungen ſtatt, wobei zahlreiche Studierende, Arbeiter und Angehörige freier Berufe verhaftet wurden. * Sofia, 4. Jan. Der König leidet ſeit einigen Tagen zan leichter Influenza, die ihn aber nicht hindert, die in dem Gefängnis ſtatt, nachdem den beiden ein Kind geboren war. Als Webſter in das Sing⸗Sing⸗Gefängnis überführt worden war, um ſeine Strafe abzubüßen, ging es mit Evelyn jäh bergab. Sie begann zu trinken und Betäubungsmittel zu gebrauchen, die bald vollkommen Herrſchaft über ſie gewannen. Die Tage des Glanzes waren vorüber, ſie mußte ihre vornehme Wohnung aufgeben, Stufe auf Stufe glitt ſie hinab, und aus der ſchönen, gefeierten Schauſpielerin wurde das abſchreckende, dem Trunke ergebene Weib, das von allen verlaſſen im tiefſten Elend dahinlebt. Ihr Erſcheinen vor Gericht hat ihren Namen aus der völligen Ver⸗ geſſünheit noch einmal herausgehoben und den Newyorkern in Erianerung gebracht. Kleine Mitteilungen. Frau Helene Odilon läßt durch ihren Wiener Advo⸗ kat dementieren, daß ſie gerichtliche Schritte wegen Schei⸗ dung von ihrem Gatten anſtrebe. Sie hält ſich gegen⸗ wärtig, ſo wird unſerer Berliner Redaktion aus Wien ge⸗ meldek, in Fiume auf und will in Güte und ohne gerichtlichen Schritt mit ihrem Gatten auseinandergehen. Sie will dann nicht mehr zur Bühne zurückkehren. 95 Wie ein Privattelegramm aus Braunſchweig meldet, iſt heute vormittag der Schriftſteller und lyriſche Dichter Pietz ker geſtorben. 5 5 Jean Guilbert, der Komponiſt der„Polniſchen Wirk⸗ ſchaft“ und der„Modernen Eva“, arbeitet zur Zeit an einer 8 i iti Einſchlag, deren T großen Operette mit politiſchem Einſchlag 5 Audoli Presber und Hans Staatsgeſchäfte zu erledigen. Seit vorgeſtern iſt der Thron⸗ folger ziemlich ernſt an Influenza erkrankt. *Canea, 4. Jan. Die Vertreter der Schutzmächte ließen die auf den Kriegsſchiffen zurückbehaltenen kretiſchen Ab⸗ geordneten frei, nachdem ihnen eine Verwarnung er⸗ teilt worden war. Waſhington, 3. Januar. Ebvans iſt geſtorben. Schweres Schiffsunglück. e. Bingen, 4. Jan.(Priv.⸗Tel.) Heute morgen iſt ein ſchwerer Schiffsunfall im Binger⸗Loch⸗Fahrwaſſer bei Aßmannshauſen vorgekommen. Der über Nacht auf der Binger Reede vor Anker liegende Schleppdampfer„Knipp⸗ ſcher 3“ wollte heute früh mit 4 großen Schleppdampfern im Anhang ſeine Talfahrt fortſetzen. Er gelangte jedoch nur bis ins Bingerloch, wo die Schlepptaue riſſen und die ſämtlichen Anhängeſchiffe auf die Klippen an den Felſen des Binger Lochs geſchleudert wurden, wo ſie feſtliegen. Der Schleppdampfer gelangte nach Aßmannshauſen, wo er mit ebenfalls ſtarken Be⸗ ſchädigungen liegt. Die Methylalkoholvergiftungen. Berlin, 4. Jan. Im Zuſammenhang mit den Methylalkoholvergiftungen wurde heute eine neue Ver⸗ haftung in Charlottenburg vorgenommen. Es wurde der Großdeſtillateur Zaſtrow in Charlottenburg feſtgenommen. Zaſtroſb hat mit dem Drogiſten Scharmach in Verbindung ge⸗ ſtanden und von ihm mit Methylalkohol vermengten Sprit in großen Mengen bezogen und zwar zu einem derartig billigen Preis, daß er wiſſen mußte, es handelt ſich nicht um reinen Spiritus. Dieſen verfälſchten Spiritus hat Zaſtrow dann an andere Deſtillateure weiter verkauft. In ſeinem Keller wurden große Mengen verfälſchten Sprits beſchlagnahmt. Auch auf Zaſtrows billigen Schnaps wird ein Todesfall infolge Ver⸗ giftung durch Methylalkohol zurückgeführt, der ſich vor einigen Tagen in Charlottenburg ereignet hat. Im ſtädtiſchen Obdach iſt in der vergangenen Nacht ein Arbeiter unter verdächtigen Vergiftungserſcheinungen erkrankt und nach dem Vircholo⸗ krankenhaus gebracht worden. Todesfälle infolge der Maſſen⸗ vergiftungen ſind nicht mehr zu verzeichnen. Der Schaden der Räucherwarenhändler. Auf Hunderttauſende von Mark wird der Schaden berech⸗ net, der den Händlern mit Räucherwaren ſeit Weihnachten durch das Gerücht entſtanden iſt, daß die Vergiftungen im Aſyl ledig⸗ lich durch den Genuß verdorbener Bücklinge herbeigeführt wor⸗ den ſeien. In allen größeren Geſchäften dieſer Art kamen die Räucherwaren faſt täglich friſch mit der Bahn an. Da hier keine Nachfrage mehr war, ſo erfolgten Abbeſtellungen bei den großen Räuchereien, da manche hieſige Händler z. B. ſtatt 15 Kiſten Bücklinge nur—3 Kiſten verkauften. Dieſelbe Ab⸗ neigung macht ſich jetzt bereits in vielen Deſtillationen gegen den Genuß von Schnaps bemerkbar. Hauptmann Lux. W. Paris, 4. Jan. Ein Teil der Preſſe beſchäftigt ſich noch immer mit dem Hauptmann Lux. Wie ein Blatt erfährt, iſt der Schulfreund, der Lux auf der Flucht behilflich war, ein ge⸗ wiſſer Dr. Gelley, der wahrſcheinlich auch der Lenker des Auto⸗ mobils geweſen iſt, in dem Lux entkam. Der„Gaulois“ exhebt gegen die Verhaftung des Sprachlehrers Vermot Einſpruch, da dieſer offenbar unſchuldig ſei. Es ſei unzuläſſig, daß ein Franzoſe bön den Deutſchen zum Sündenbock für ihre ſchlechte Laune benutzt werde und es wäre wünſchenswert, daß man ihnen dies zu ver⸗ ſtehem gäbe, falls ſie ſich weigern ſollten, den Irrtum einzuſehen. Belgien und der deutſch⸗franzöſiſche Vertrag. .K. Paris, 3. Jan. Der„Temps“ bringt heute Abend die Mitteilung aus Brüſſel, daß die bisherige Zurück⸗ haltung Belgiens gegenüber dem deutſch⸗franzöſiſchen Vertrag nicht etwa auf das angebliche Mißtrauen zurückzuführen ſei, das die Kongoklauſeln ihm eingeflößt hätten. Die Erklärungen und Verſicherungen der franzöſiſchen Regierung hätten in dieſer Beziehung alle Zweifel beſeitigt. Es handle ſich in dieſem Falle bloß um eine Formſache, die jedoch ihre Bedeutung hat. Belgien halte es nicht für zuläſſig einem Vertrag beizutreten, dem bisher noch die Ratifikation des franzöſiſchen Parlaments fehlt. Der„Temps meldet ferner ganz kurz, daß der franzö⸗ ſiſche Botſchafter am Berliner Hof, Jules Cambon, heute Morgen vom Miniſterpräſidenten Caillaux empfangen wurde. Dieſe Audienz dürfte aber doch ihre beſondere Bedeutung haben. Ein moderner Höhleumenſch. *Trubach, 4. Jan. Jäger entdeckten eine wohnlich eingerichtete Felſenhöhle, die von einem 60 Jahre alten Manne bewohnt war. Als die Polizei hinzukam, war der Höhlen⸗ bewohner verſchwunden. Später wurde er in der Nähe erhängt aufgefunden. Nach ſeinen Papieren handelt es ſich um einen ſeit 40 Jahren verſchwundenen Schmiedegeſellen aus Moeſch. Schlägerei, nicht Menterei. * Zondon, 4. Jan. Zu dem geſtern gemeldeten Zwiſchenfall im Lager von Longmor bei Petersfield wird ferner berichtet: Der Streit entſtand bei einem Fußballmatch zwiſchen Soldaten einer ſchottiſchen Kompagnie und einem Yorkſhire⸗Regiment. Es fand Konter⸗Admiral Robley Mittelpunkt des Buches, das teils in Deutſchland, teils in England ſpielt, ſteht ein preußiſcher Oberleutnant. In der geſtern von der Kaiſer⸗Wilhelm⸗Geſell⸗ ſchaft zur Förderung der Wiſſenſchaften abge⸗ haltenen vertraulichen Sitzung handelte es ſich nach der„Voſſ. Ztg.“ um die Frage der Errichtung neuer biologi⸗ ſcher Inſtitute, die ausſchließlich Forſchungszwecken dienen ſollen. 25 hervorragende deutſche Gelehrte hatten ihre ſchrift⸗ lichen Gutachten erſtattet, die ſie geſtern noch mündlich er⸗ gänzten. Tagesſpielplan deutſcher Theater. Freitag, 5. Januar. Berlin. Kgl. Operuhaus: Fidelio.— Kgl. Schauſpielhaus: Wallen⸗ ſteins Tod.— Deutſches Theater: Offiziere. 8 Dresden. Kgl. Opernhaus: Der Geſangene der Zarin.— Kgl. Schau⸗ ſpielhaus: Komödie der Liebe. Düſſeldorf. Schauſpielhaus: Altweiberſommer. 5 Fraukfurt a. M. Schauſpielhaus: Madame Saus⸗Geue. Freiburg i. B. Stadttheater: Die Legende von der heiligen Eliſabeth. Heidelberg. Stadttheater: Der Wildſchütz. Karlsruhe. Gr. Hoftheater: Der Roſenkavalier Köln Opernhaus: Der Barbier von Sevilla— Die Hand— Schau⸗ ſpielhaus: Die glückliche Hand Leipzig. Neues Theater: Hänſel und Gretel.— Die Puppenfee.— Altes Theater: Hedda Gabler. Mannheim. Gr. Hoftheater: Johengrin. Müunchen. Kgl. Hoftheater: Familie Schroffenſtein.— Gärtnerplatz⸗ theater: Der Rodelzigeuner.— Schauſpielhaus: Anatol. Straßburg. Stadttheater: Der Feldherrnhügel. Stuttgart. Kgl. Juterimtheater: Zierpuppen.— Tanzbilder. Biesbaben. KTal, Theater: Die Karolinger. eine heftige Schlägerei ſtatt, die gegen zwanzig Minuten andang In ihrem Verlauf wurden 170 Glasſcheiben zerbrochen. Die Leh zertrümmerten Bettſtellen, um die Stücke als Waffen zu benut Der Kommandeur des Lagers erklärte indeſſen, daß nur z00 Mann leicht verwundet ſeien und daß kein Schuß abgegeben w5 den iſt, und daß es ſich nur um eine Schlägerei, keineswegs ah um eine Meuterei gehandelt habe. Die Unruhen hörten auf, die Offiziere auf dem Platz erſchienen. Der gemeldete Boxkan zwiſchen einem Offizier und einem Soldaten wird dementiert, Die Revolution in China. London, 4. Jan. Die„Daily Mail“ meldet aus Schangh Am Montag abend iſt Sunhatſen im Triumph in die repf blikaniſche Hauptſtadt eingezogen und hat die Pyz ſidentſchaft der proviſoriſchen Regierung übe nommen. Die„Morning Poſt“ meldet aus Schanghai, daß d neue proviſoriſche Kabinett gebildet iſt. Deutſchland und England. London, 4. Jan. Der„Daily Telegraph“ begrüßt 9 geſtern gemeldeten Aeußerungen der engliſchen Miniſter über Beziehungen Englands zu Deutſchland und fährt dann fort: Wen wir nicht ſehr irren, beſteht der wirkliche und echte Wunſch, da bald eine Gelegenheit kommen möge, wo unſer Auswärtiges An nicht nur mit Worten, ſondern auch durch die Tat zeigen kam daß dieſe Aeußerungen ebenſo wie die Rede Greys vom 27. vember keine ſalbungsvollen Phraſen ſind, ſondern der Meinun⸗ und Abſicht der Regierung entſprechen. Das Blatt erinnert an die Ausführ en Gr f f England eine weiſe Politik ſet ſich mgic derie w zudehnen, namentlich in Afrika, und daß, wenn Deutſchland mit ab deren Ländern in freundſchaftliche Vereinbarungen über Afrika ein treten wolle, England ihm nicht im Wege ſtehen werde. Das Blaß ſchreibt weiter: Dies waren wohlüberlegte Erklärungen, aber in de⸗ Spannung des Augenblicks haben ſie kaum die verdiente Aufmerl ſamkeit erhalten, weder in England uoch in Deutſchland. Wir er innern ſetzt daran, daß ſie wichtiger ſind, als liebenswürdige Gemeit plätze üher den guten Willen und die gegenſeitige A tung, u den Tatſachen abſolut entſprechen. Berliner Prahtbericht. 85(Von unſerem Berliner Bureau.) Berlin, 4. Jan.(Von unſerm Berliner Bureau Heute nacht wurde zwiſchen Schöneweide und Köpenick ei Fuhrwerk der Bildgießerei Gladenbeck von 7 Räuber überfallen. Der Kutſcher Kirchſtein und der Mitfahre Kramer wurden vom Bock geriſſen und mit Knütteln geſchlagen Die Räuber durchſuchten den Wagen und die Behälter. De Wagen war mit zahlreichen wertvollen Gegenſtänden beladen Wieviel geſtohlen worden iſt, iſt noch nicht feſtgeſtellt. Kirſtein und Kramer müſſen das Bett hüten. JBerlin, 4. Jan.(Von unſerm Berliner Bureau Aus München wird gemeldet: Im Benediktinerkloſter Planz ſtetten(Oberpfalz) iſt der älteſte Frater in eine Motor⸗Tranz miſſion geraten und auf der Stelle getötet worden. Berlin, 4. Jan.(Von unſerem Berliner Bureau, Aus Saloniki wird depeſchiert: Der Großweſir richtete ein Zirkulardepeſche an alle Vilajets, daß er ſich entſchloſſen habe die Stellung eines Miniſterpräſidenten zum 9. Male zu üben nehmen. Er forderte die Behörden auf, ihren Eifer zu ver doppeln, um eine Beruhigung der Lage herbeizuführen. Da Großweſir fügte hinzu, in kurzer Zeit werde der Frieden mit Italien zur Zufriedenheit der nationalen Ehre ge⸗ ſchloſfen. Ein jugendlicher Mörder. Berlin, 4. Jan. Aus Frankfurt a. O. wird be⸗ richtet: In Sielow bei Kottbus erſchoß geſtern abend der 13jährige Eduard Koal den 8 Jahre alten Knaben Hermann Pegel, als er ihm das Jagdgewehr ſeines Vaters zeigte. Alsdann berſcharrte det jugendliche Mörder die Leiche des Knaben. Er wurde verhaftet und dem Unterſuchungsgefängnis zugeführt. Sturm in der türkiſchen Kammer. Berlin, 4. Jan.(Von unſerem Berliner Bureau) Aus Konſtantinopel wird gedrahtet: In Gegenwart des Großweſirs und des geſamten neuen Kabinetts begann die geſtrige Kammerſitzung um 5 Uhr mit einer ſtürmiſchen Debatte über den Charakter der Sitzung am 30. Dezember Schließlich beſtieg der Großweſir die Tribüne und erklärte, daß er die Abänderung des Alkrages zu Artikel 35 am 27. vorigen Monats vorgelegt habe, und daß er dieſen Antrag als abgelehnt anſehe. Das Kabinett habe auf dieſe Ablehnung hin demiſſioniert, es ſei ein neues, das auf Annahme des Antrages beſtehe. Es entwickelte ſich nun ein immer ſchärfer werdender Redekampf, in deſſen Verlauf der Großweſir von den Oppoſitio⸗ nellen heftig angegriffen wurde. Nach unglaublichen Sturm ſzenen kam es zu dem Ergebnis, daß einem mit Mehrheit an⸗ genommenen unioniſtiſchen Antrage entſprechend die Kamm heute in die Beratung des Art. 35 eintreten wird. 91 Der Krieg. Berlin, 4. Jan.(Von unſerm Berliner Bureau) Aus Straßburg kommt die Nachricht, daß die Erzieherin der Großherzogin Witwe Luiſe von Baden, Gräfin Softie von Erlach⸗Hindelbank, einer reformierten ſchweizeriſchen Uradelfamilie entſtammend, im Alter von 93 Jahren geſtorben iſt. Die Großherzogin, die ſehr an ihrer Erzieherin hing, iſt nach Straßburg abgereiſt. rutbtttttttttttttttititititititititici Verantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum; füür Kunſt und Feuilleton: Julius 2—96 3 für Lokales, Propinzielles und Gerichtszeitung: Richard Schönfeldetz für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktion. Teil: Franz Kircher; für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fritz Jvos. Druck und Verlag der Dr. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b. 5. Direktor: Ernſt Müller. I. Bedürfen Sſe eines Kräftigungsmittels? Daun greifen Sie zu Scotts Emulſion, die ſeit 35 Jahren als appetitanregendes, die geſunkenen Kräfte ne übelebendes Stärkungsmittel anerkannt iſt. Seotts Emulſion eignet ſich ebenſo gut für Kinder wie fſtr Erwachſene, uur muß es die echte Scotts Emulſion ſein. nur eben wy vegs aß auf, Boxkam tiert, changhg e repf die Peß g übe⸗ daß de hrüßt g über 9 rt: Wen nſch, da ges An ſen kam 27. N0 Meinug es ſß er aus mit qz vika eig as Blat er in de⸗ Aufmerl Tram ureau,) ete ein n habe u über zu ver ieden hre ge⸗ ird be⸗ zjährige als e rrte der erhaftet Ureau.]) enwart imn die ſchen zember, rklärte, im 27. ufelder Rircher b. H. Jan.⸗Febr. M. 165.50—166.—, dito ungariſche Santa Fe 80 Kg. per Jan.⸗ Ssneral⸗Kuzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.“ 5. Seſte. Volkswirtschaft. „Patria“ Kranken⸗ und Sterbegeld⸗Verſicherungsbank, Aktiengeſellſchaft, Berlin. Der Konzern der Frankfurter Transport⸗, Unfall⸗ und Glasverſicherungs⸗Geſellſchaft und der„Francona“ hat ſeinen Wirkungskreis neuerdings ausgedehnt durch die am 29. Nov. und 8. Dezember 1911 erfolgte Gründung der obigen Geſell⸗ chaft. Der nahe Connex zwiſchen der„Patria“ und dem Kon⸗ zern kommt insbeſondere darin zum Ausdruck, daß der Auf⸗ ſichtsrat ſich zuſammenſetzt aus Herren, welche zur Direktion der Francona, reſp. der Frankfurter Transport⸗, Unfall⸗ und Glasverſicherungs⸗Geſellſchaft gehören, und daß die Gründer ſämtlich Aufſichtsratsmitglieder der„Francona“ ſind, reſp. der „Frankfurter Transport“ ſind. Als Gründer figurieren: Geheimer Kommerzienrat Victor Lenel⸗Mannheim(Vorſitzender des Aufſichtsrates der„Fran⸗ cona“), Kommerzienrat Louis Hirf ch⸗Mannheim, Großkauf⸗ mann Louis Jordan(Jordau u. Franz), Mannheim, ſo⸗ wie die beiden Frankfurter Herren Hoff und Becker. Gegenſtand des Unternehmens iſt die Verſicherung und Rück⸗ perſicherung von Entſchädigungen für den Fall der durch Krankheit oder Unfall hervorgerufenen Erwerbsunfähigkelt und im Anſchluß hieran Verſicherung und Rückverſicherung von Kapitalien, welche beim Tode oder bei Erreichung eines beſtimmten Lebensalters fällig werden. Das Aktienkapital beträgt M. 1 000 000, eingezahlt mit 25 Prozent. Zur Beſtreitung der Koſten der Gründung und der erſten Einrichtung haben die Gründer im Verhältniſſe ihrer Aktienübernahme à fond perdu M. 100 000 eingezahlt, die als Or⸗ ganiſationsfonds zu gelten haben. Zahlſtelle für die Dividenden⸗ ſcheine iſt in Mannheim die„Sü ddeutſche Diskonto⸗Ge⸗ ſellſchaft,.⸗G.— Bruchſaler Brauerei.⸗G., Bruchſal. Der Geſchäftsbericht dieſes Unternehmens, welchem die Rheiniſche Creditbank naheſteht, erwähnt von der letzthin erwähnten Transaktion mit der Brauerei Höpfner, Karlsruhe, wonach Herr Höpfner den größeren Teil des Aktienkapitals erworven habe und die Brauerei ſtillzulegen beabſichtige, garnichts. Lediglich der Punkt 4 der Tagesordnung der heute um 3 Uhr zu Bruchſal ſtattgehabten Ge⸗ neralverſammlung(Statutenänderung:„Auch kaun die Herſtellung der Produkte vorübergehend oder dauernd eingeſtellt und die Liefe⸗ rung dieſer Produkte an ein anderes Brauereiunternehmen vergeben werden“.] gibt in dieſer, Hinſicht einen Anhaltspunkt. Während die meiſten Brauereiunternehmungen im abgelaufenen Jahr mindeſtens die Dividende in der gleichen Höhe wie für 1909—10 vorſchlagen konnten, geht bei dieſer Branerei die Dividende von 2% Prozent pro 1909—10 auf 0 pro 1910—411 zurück. Der Geſchäftsbericht ſchreibt: Der Blerabſatz des vergangenen Geſchäftsjahres iſt im Ver⸗ gleich zum Vorfjahr infolge der anhaltenden Wärme des letzten Som⸗ mers der gleiche geblieben. Größere Zugänge hatten wir bei den Im⸗ moblien J durch verſchiedene Veränderungen in der Brauerei, bei Immobilten II1 durch Erwerb des Anweſens„Zum Kaiſerhof“ in Mannheim⸗Käfertal und Umbauten im„Löwen“ in Oeſtriugen und in der„Neuen Soune“, Bruchſal, bei den Maſchinen durch Einſtellung einer neuen Schrotmühle und Malzputzerei Syſtem Seck und beim Tuhrpark durch Anſchaffung eines Perſonenautos und dreier Pferde. uf Wunſch der letzten Generalverſammlung haben ſich dieſes Jahr : Abſchreibungen in der Weiſe geändert, daß wir auf Immobilien und II1 nur noch 1 Prozent ſtatt 2 Prozent, wie früher abſchreiben und den dadurch gewonnenen Betrag auf die anderen Kontis ver⸗ teilten. — Der Betriebsgewiun beträgt einſchl. des Vortrages von 3088 +4. aus 1909—410: 84 304% gegen 75922% im Vorjahr. Davon gehen ab die Abſchreibungen mit 46 858%(47 484% pro 1909—40, ſodaß ein Nettogewinn von 37 446% verbleibt gegen 28 438 in 1909—10. Derſelbe wird verwendet wie folgt: Zuweiſung zum Reſervefond 2000.J, Aufſichtsratstantieme 4000.%, Remuneration an Beamte 600.4, Talonſteuer⸗Reſerve 2500 ,/, Deleredere⸗Konto 10 000, Extra⸗Ab⸗ auf Wirtſchaftsanweſen 10000%, Vortrag auf 1911—12 Der Bruttoeingang aus Bier und Nebenprodukten kounte ſich von 524 548% auf 346 918 erhöhen; die Mietseinnahmen dagegen ſanken von 15772% auf 13911½ Auf der anderen Seite der Ge⸗ winn⸗ und Verluſt⸗Kontos erhöhten ſich aber auch die allgemeinen Unkoſten von 67 396/ auf 77 179 ½, die Ausgaben für Malz, Hopfen u. ſ. w. von 399 322% auf 402 434, ſodaß der Bruttogewinn nur um 8982% den vorjährigen überſteigt. Nach der Bilauz betragen bei unverändert 0,75 Mill. Aktienkapital die Hypotheken 588 350% getzen 555 350 ½/, diverſe Kreditoren 194 467 /¼% gegen 189 982 Die Bankſchuld konnte herabgemindert werden von 203 472./ auf 189 502., Außerdem laufen noch für 24175%¼ Tratten auf die Geſellſchaft. Die Reſerven erhöhen ſich durch die Zuweiſung von 70000 auf 84 500%½ und betragen inkl. Vortrag 92 846½%% Die Immobilien der Brauerei ſtehen mit 304 360, die Wirtſchaftsanweſen mit 807 745½% zu Buch, Vorräte aller Art mit 101898% Von den 476 974% betragenden Außenſtänden entfallen auf Darlehen an Abnehmer 384 737 4(im Vorjahr 397 039 4. „ee n. Mannheimer Produktenbörſe. Die Feſtigkeit, die ſeit Be⸗ ginn des neuen Jahres am Weizenmarkte ſich kund gab, machte heute noch weitere Fortſchritte, da Amerika weiter feſte Tendenz⸗ berichte kabelte. Die Geſchäftstätigkei hielt ſich aber auch heute wieder in engen Grenzen, zumal die Käufer, in Anbetracht des fortgeſetzt unbefriedigenden Mehlabſatzes, ſich Zurückhaltung auf⸗ erlegten. Am Nachmittag zeigte ſich jedoch etwas mehr Kaufluſt, wozu die um 5/8 Penny höheren Liverpooler Eröffnungskurſe bei⸗ trugen. Roggen lag im Einklang mit Weizen feſt, ohne daß aber nennenswerte Abſchlüſſe zu verzeichnen geweſen wären. Recht feſt liegt Futtergerſte und Hafer, doch iſt das Geſchäft in⸗ folge der außerordentlich hohen Preiſe auch darin ſchleppend, weil über den Bedarf hinaus nur in ſeltenen Fällen Anſchaffungen ge⸗ macht werden. Mais konnte ſeinen Preisſtand behaupten. Im Mehlmarkt hat ſich die Situation nicht geändert, die Kon⸗ ſumenten ſind fortgeſetzt zurückhaltend. Die Notierungen im hieſigen offiziellen Kursblatt wurden für einige Weizenſorten um 0,25., ferner für pfälziſchen Roggen und für ruſſiſche Futter⸗ gerſte um 0,25 M. per 100 Kg. bahnfrei Mannheim erhöht. Auch die Preiſe für Roggenmehl wurden in Anbetracht der weiter er⸗ höhten Preiſe des Rohprodukts, um 0,25 M. per 10 Kg. erhöht. Vom Ausland werden angeboten die Tonne gegen Kaſſa, eif Rotteldam: Weizen Laplata⸗Bahia⸗Blanca oder Barletfa⸗Ruſſo 79 Kg. per Jan.⸗Febr. M. 165.50—166.—, dito ungariſche Ausſgat 79 Kg. per Febr. 166.50—167, Redwinter U per Januar M. 166—166.50, Hark⸗ winter II p. Januar M. 174—174.50, Ulka 9 Pud 30⸗35 prompt M. 170.— bis 170.50, Ulta 10 Pud M. 171.50—172.— Afima 10 Pud 5⸗10 ſchwimm. M. 178.—178.50, Rumänier 78⸗79 Kg. pber Januar M. 166.— bis 166.50, dito 3% blaufrei prompt M.—.—, Rumänier 79—80 fa. 3 Prozent blaufrei M.—.—, dito per Januar M. 167.——167.50 Norddeutſcher 78/79 Kg. wiegend per prompl Verſchifſung 162.50—163. RNoggen ruſſiſcher d 20.25 per prompt Mk. 148.50—144.—, dito 9 Pud 30⸗35 per 58⸗59 Kg. per prompt Mark 146.——146.50, rumäniſche 59⸗60 Kg. per Januar Mark 147.50—148— Mai⸗Juni Mk. 118.——118.50, 9 Pud 10⸗15 ver prompt. 141.50—142.—, Gerſte ruſſiſche 59—60 Kg. per prompt Mk. 137.50—148, dito Mais Laplata gelb rye terms ſchwimmend Mark—.—.—.— Donau Galatz Foxnanian Januar Mk. 184.— 134.50, Odeſſa per prompt Mk. 134.50—185.—, Novoriſſik per prompt Mark 134.50—135, Mixed per Jan.⸗Fedr. Mark 131.50—132. Hafer ruſſ. 46⸗47 Kg. prompt. 132——132.50, dilo 47⸗48 Kg. prompt Mk. 133—133.50, Donau 46⸗47 per Dezennber Rark 132-132.50 dito 50⸗51 Kg. Dezember ek. 133.——133.50. La Plata 46—47 per Januar⸗Februar M. 123.——123.50. Harkortſche Bergwerke und chemiſche Fabriken zu Schwelm und Harkorten,.⸗G. zu Gotha. Die Goldgewinnung der Sieben⸗ bürgener Goldbergwerke betrug im November 1911 151 910 Gr. gegen 251 209 Gr. im November 1911 und 150 022 Gr. im Dezem⸗ ber 1910. Die Geſamtgoldgewinnung vom 1. Juli 1911 bis Ende Dezember 1911 beträgt nunmehr 1077 090 gegen 806 200 Gr. im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Baukfirmen Emil Wechsler u. Co., Berlin und Siegfried Falk, Düſſelborf, denen die Deutſche Effekten⸗ und Wechſel⸗Bank in Frankfurt am Main naheſteht, verſenden auch in dieſem Jahre ihr bedeutend erweitertes Handbuch:„Graphiſche Tabellen und Finan⸗ zielle Mitteilungen Nr.“. Die Broſchüre enthält objektive Artikel über Wirtſchaftsleben und Börſe, den Kuxeumarkt, ſowie über aus⸗ ländiſche Börſen und die Metallmärkte etc. ete., ferner eine ganze Anzahl ſtatiſtiſcher Kursauſſtellungen von Effekten und Waren, Ta⸗ bellen zur Wirtſchaftsſtatiſtik und insbeſondere die graphiſche Dar⸗ ſtellung der Kursbewegung des Jahres 1911 von ſämtlichen wichtigen an der Berliner Börſe zum Zeithandel zugelaſſenen Werten, ſowie von den bekannteſten Kohlen⸗ und Kali⸗Kuxen. Das intereſſante Jahrbuch, das die genaunten Firmen zum Preiſe von 30 Pfg. ver⸗ ſenden, dürfte Bankiers und Kapitaliſten in gleicher Weiſe im Laufe des Jahres manchen Fingerzeig und mauche Anregung bieten. ***** Konkurſe in Süddentſchland. Boxberg. Kaufmann Guſtav Emil Seidenſtücker von .⸗T. 25. Januar. Wertheim. Nachlaß des verſtorbenen Taglöhners Franz Philipp Rauch, ledig, in Freudenberg..⸗T. 5. Februar. Lahr. Auguſt Deubel, Ehefrau Johanna geb. Zehnle, Inh. eines Papierwarengeſchäfts..⸗T. 18. Jan..⸗T. 30. Januar. Philippsburg. Bäckermeiſter Karl Dantes in Hutten⸗ heim..⸗T. 14. Febr..⸗T. 28. Febr. Backnang. Louis Jeuß, Vachelederfabrik..⸗ .⸗T. 29. März. Darmſtadt. Winzenhofen. 2. März. Heinr. Kehr, Zimmerm. T. 13. Jan. .⸗T. 23. Jan. Heilbronn. Guſtav Rueß, Mechaniker..⸗T. 20. Jan. .⸗T. 29. Jan. München. Frau Schwarz, Inh. eines Modeg..⸗T. 13. Jan..⸗T. 23. Jan. Nürnberg. Ludwig Wiedemann, Zig.⸗Handl..⸗T. I3. Jan..⸗T. 29. Jan.— Lemel Berger, Kleiderhandlung..⸗T. 3. Februar..⸗T. 14. Febr. 552 — ̃— Mannheimer Effektenbörſe vom 4. Jauuar. Die Börſe war heute für Induſtrie⸗Aktien ſehr feſt. Höher waren: Verein chem. Fabriken 346,25., Heddernheimer Kupferwerk 116,25 ., Maunheimer Gummi⸗ und Asbeſtfabrik 148., Portland⸗Zement⸗ werke, Heidelberg 161 G. und Zuckerfabrik Frankenthal⸗Aktien 450 G. Uebriges ohne beſondere Veränderungen. Telegraphiſche Handelsberichte. * Neckarſulm, 4. Jau. Der Auſſichtsrat der Neckarſulmer Fahrradwerke.⸗G. in Neckarſulm beſchloß, für das abgelaufene Ge⸗ ſchäftsjahr eine Dividende von 4 Prozeut(wie i..) bei einem Reingewinn von 191 862 ½(176 175½½,/ einſchließlich Vortrag vor⸗ zuſchlagen. Die nunmehr beendigte Durchführung der Liquidation zweier ausländiſcher Filiglen haben auch noch im abgelaufenen Ge⸗ ſchäftsjahre auf das Ereignis ungünſtig eingewirkt. Ferner hat der Aufſichtsrat beſchloſſen, zur Erweiterung der Werkanlagen und Ver⸗ mehrung der Betriebsmittel der Generalverſammlung die Ausgabe von 600060% neue Aktien vorzuſchlagen, welche laut„Frk. Ztg.“ mit einer Vorzugsdividende von 6 Prozent auf 10 Jahren aus⸗ geſtattet und den ſeitherigen Aktionären im Verhältnis von:1 zum Kurſe von 110 angeboten werden ſollen. * Berlin, 4. Jan. Die Hofbierbrauerei Schäfferhof und 1. Quartal des neuen Geſchäftsjahres, wie die„Frankf. Ztg.“ hört, einen Mehrabſatz von 7000 Hektoliter. Frankfurter Lokalbahn⸗A.⸗G. in Frankfurt a. M. * Frankfurt a.., 4. Jan. Nach einer der„Frankf. Ztg.“ zugehenden Meldung wird, ſoweit es ſich jetzt überſehen läßt, die Dividende der der Geſellſchaft naheſtehenden Elektrizitätswerke Hom⸗ burg v. d. H..⸗G wieder 4 Prozent und die Dividende der Fraukf. Lokalbahnaktiengeſellſchaft mindeſtens 4 Prozent wie i. V. betragen. Herabſetzung des Wechſeldiskonts der Sächſiſchen Bank. * Dresden, 4. Jan. Die Sächfiſche Bank ſetzte den Wech⸗ ſeldiskont von 5% auf 5 Prozent herab. Zahlungsſchwierigkeiten einer Bank. Dresden, 4. Jan. Die Vereinsbauk in Dippoldes⸗ walde geriet in Zahlungsſchwierigkeiten. Der Direktor Willkomm iſt flüchtig. Die Spareinlagen betragen rund ½ Mill. Mark. 5 Konkurs. * Leipzig, 4. Jan. Im Konkurs der Zwickauer Guß⸗ werke G. m. b. H. in Zwickau weiſt der Status 411 500 M. Schulden und 500 000 M. Aktiven auf. Zahlungsſchwierigkeit einer auslünd. Rauchwarenfirma. * Leipzig, 4. Jan. Die Rauchwarenfirma Alpern u. Saskewitſch in Charkow iſt in Zahlungsſchwierigkeiten ge⸗ raten. Die Paſſiven betragen lt.„Frankf. Ztg.“ etwa 300 000 Mark. Hauptgläubiger ſind Leipziger Rauchwarenfirmen. Neues vom Dividendenmarkt. * Krefeld, 4. Jan. Die Aktienweberei R. Schwarz in Krefeld verteilt für 1910/11 keine Dividende(i. V. 4 Proz.). Nürnberg, 4. Jan. Die Armaturen⸗ und Maſchinen⸗ fabrik vorm. J. A. Hilpert A. G. in Nürnberg ſchätzt die Divi⸗ dende mindeſtens ebenſo hoch wie im Vorjahre(5½ Prozent.) Braunſchweig, 4. Jan. Der Aufſichtsrat der Op⸗ tiſchen Induſtrie von Voigtländer u. Sohn,.⸗G, ſchlägt eine Dividende von 6 Prozent bor.(In den letzten 3 Jahren wurde keine Dividende ausgeſchüttet.) Erhöhung des Grundkapitals. IBerlin, 4. Jan. Die heutige außerorbentliche General⸗ verſammlung der Nitritfabrik.⸗G. in Köpenick genehmigte ein⸗ ſtimmig die Erhöhung des Grunbkapitals um 50 000 M. auf 1500 000 M. 8 Austritt aus der Grobblechkonvention. * Berlin, 4. Jan. Nach Berliner Blättern ſind aus der ohnehin ſchon loſen Grobblechkonvention der Gute⸗Hoffnungs⸗Hütte, die die am vorigen Monat beſchloſſene Verlängerung nur widerwillig mitgemacht hatten, nunmehr ausgetreten.„„ die Frankfurter Bürgerbrauerei Frankfurt a. M. erzielten im Phönix und die Felegraphiſcze Börſen⸗geriſte. (Privattelegramm des General⸗Anzeigers Jan. Fondsbörſe. Auf den meiſten Gebieien erhielt ſich mit wenig Ausnahmen gute⸗ Tendenz, zumal der Wochenbericht Jron Age die Lage des Marktes als lebhaft bezeichnete. Die weiteren Verhandlungen über den Stahlwerksverband ſcheinen wieder auf dem token Punkt angelangt zu ſein. Die Stimmung a dem Montanmarkt war zawr zuverſichtlich, doch neigte das Kurs⸗ nivegu Papiere zur Abſchwächung. 1. en etwas. In Transport⸗ Baltimore, Schantung⸗ * Frankfurt a.., 4. Paketfahrt preishaltend. Schuckert Kaufluſt, Ediſon und S aktien gut behauptet, Deutſche Bank wenig verändert, Mittelbanken ruhig. geſchäften war heute wenig zu bemerken. abgeſchwächt. Von Fonds Türken höher bez loſe. Kaſſainduſtriewerte waren mit wenig Ausuahmen feſt. chemiſchen Werten Scheideauſtalt 14 Prozent niedriger. Mäßige feſtigung trat im weiteren Verlauf ein, doch hlieb der Geſchäft verkehr ruhig. Nachbörſe belebter. Montanwerte anziehend. notierten Kreditaktien 20598 à 20658, Diskonto 19378 4 76, Dresd Bank 161, Staatsbahn Lombarden 19½, Baltimore 1047 Deutſche Bank 28876 3 Schantungbahn 12694, Gelſenkirch 9 203% à 203%4. N „ Berlin, 5. Jan. Fondsbörſe. Trotz des günſtigen amer niſchen Eiſenmarktberichts, der belgiſchen Kohlenpreiserhöhung der guten Lage des Kupfermarktes trug die Börſe doch bei Beginn Anzeichen von Schwäche. Die Urſache der ſich wieder zeigenden B kaufsluſt wurde in den geſtern an der Fraukfurter Abendbörſe ge breiteten Gerüchten von der Möglichkeit einer Ausdehuung des giſchen Kohlenarbeiterſtreiks auf Weſtfalen geſehen. Ferner wirkt, Meldungen über ſtockende Verhandlungen über die Verlängerung d Stahlwerksverbandes und über Unſtimmigkeiten in der Großb! Konvention nachteilig auf die Kursbewegung ein. Auch die Mattig⸗ keit der geſtrigen Newyorker Börſe machte auf die hieſige Spekulatio einen ſchlechten Eindruck. Für Schiffahrtsaktien kam noch beſon in Betracht die von den Zeitungen wiedergegebene Warnung des Generaldirektors Ballin vor der Erwartung, daß die augenblicktich glänzende Geſchäftslage der Schiffahrtsinduſtrie von längerer Dau ſein werde. Unter dieſen Umſtänden ſetzten namentlich Montanwert ſowie Elektrizitäts⸗ und Schiffahrtsaktien zu niedrigeren Kurſe Die Rückgänge auf dem Bankenmarkt hielten ſich in engen Gren Durch große Feſtigkeit zeichneten ſich türkiſche Loſe aus, die 2 höher eſuſetzten und daun weiter anzogen auf die von dem tütrkiſch! Großweſir ausgeſprochene Ueberzeugung von einer baldigen Wiede herſtellung des Friedens zwiſchen der Türkei und Italien.— Di letztere Nachricht rief auch Intereſſe für die Aktien der Deutſch, Bank hervor, die im Verlaufe um 2 Prozent anzogen. Lombard ſtiegen auf Wiener Auregung um 96 Prozent, auch Orientbahne Anakolier und Meridionalbahn beſſerten ſich um 3 Prozent. Reich anleihe gaben bei Beginn auf einen großen unlimitierten Verka auftrag etwas nach. Die Tendenz wurde allgemein bald nach Be feſter. Die Erholung auf dem Montanmarkt konnte ſich aber durchweg behaupten. Nur für Harpener blieb eine weſent Beſſerung beſtehen. Tägliches Geld 4½ Prozent. Die Börſe ſch feſt auf die Hoffnung eines baldigen Friedensſchluſſes zwiſchen Türkei und Italienu, ſowie auf das Nachgeben des Privakdis weiter anziehend. V 209½% à 4, Harpener 2 bewegung war geteilt, beſonders einzelne chemiſche Werte niedrig * Berlin, 4. Jan. Produktenbörſe. Privatdepeſchen üb ungünſtige Witterung in Argentinien und erhöhte Offerten von paraliſierten die ſchwächeren Meldungen von den amerikaniſch Märkten, ſodaß Weizen ziemlich auf dem geſtrigen Preisſtand b Roggen war ſchwächer auf ruſſiſche Angebote Hafer litt unter R ſationen. Mais und Rüböl lagen behauptet. Wetter: trübe. Tandwirtſchaft. Aus dem württembergiſchen Oberland wird uns Während der Hopfenbau in den letzten Jahren einen ſtarken Ri gang erfahren hat, iſt im Oberland im Anbau von Konſer erbſen ſeit einiger Zeit ein großer Aufſchwung zu ve Eine Schweizeriſche Konſerbefabrik in Frauenfeld, die an 6 E bahnſtationen des Oberlandes, in Friedrichshafen, Saulgau, S ſenried, Eſſendorf, Hochberg und Ertingen, Niederlagen ladeſtellen errichtet hat und die auch den erforderlicher ſelbſt liefert, hat in der diesjährigen Erbſenzeit eine Geſa ferung von 1 507 500 Kgr. Erbſen im Wert von rund 180 00 zu berzeichnen gehabt. 80 iGamshurſt, 2. hier ſämtlicher Tabak zum Jan. Am vergangenen Sam Preiſe von 28 Mk. verkauft. Anfangskurſe. Getreide. Antwerpen, 4. Jan.(Telegr.) Weizen amerikan. Jan- 20.58, per März 20.07, per Mai 19.97. Zucker. Magdeburg, 4. Jan. Zuckerbericht. Kornzucker 8 15.55—15.65„ Nachprodutke 75% o. S. 12.80—18.10 15 rafffinade I. ohne Faß 26.50—.75, Kiyſallzucker I. 00.C0—00.00. g⸗mahlene Raffinade m. S. 26.25—26.50, Mehlis m. S. 25.75—26.—, ruhig. 2 5 Magbedurg, 4 Jan.(Telegt.) Rohzucker: 1. ſito frei an Bord Hamburg per Januuar 14.85— 6 per Febr. 14.02½., 15.10— B, per März 15.20— G. per Mai 15.42½., 15.47½., per Auguſt 15.50— G. Okt.⸗Dez. 1912 per 11.35.—., 11.37½ B. Tendenz mild. Hamburg, 4. Jau.(Telegr.) Zucker per Jan März 15.10—, Mai 15.32½—, Auguſt 15.40—, Dezember 11.2b. Tendenz: ſeſt. 0 Kaffee. Hamburg, 4. Jan.(Telegt.) Käffee gool arer per Mät; 56. ber Mac 557/, per Sep. 55˙ pe Antwerpen, 4. Jan.(Telegr.) Kaffe per Jau. 48½, per Febr. 81¼, per März 80: Schmalz Antwerpen, 4. Januar.(Telegr.) A herikaniſche ſchmalz 112.½ Salpeter. Antwerpen. 4. Jan.(Telegr.) Salpeler Mär;⸗April 24,30. 355 Häute. Antwerpen, 4. Jan. Häute 2183 Stück verkau Baumwolle und Petroleum. Bremen, 4. Januar,(Telegr.) Pe roleum Sta 00.00. Baumwolle 48.—, 49,75, ruhig. Antwerpen 4. Iim.(Telegr.) Petrolen! 19% per Februar 20. 75 ffWolle; Antwerpen, 4. Jan.(Telegr.) Deutſ je wolle per Jan..37 per März.35, per Mat.85 Eiſen und Metalle. Lond on, 4. Kupfer 3 Mongte 6 norddentſcher 7475 Kg. per Januar Mark 6. Seite General⸗Auzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.) Maunyerm, 2. Jannar. Kunzkelel bes, vom 4. Januar. lizeiger, Bal Neneſte Nachrichten Pfandbriefe. 40% Rh. Hyp.⸗Bl. unl. 1902 verſchied 375*** „Komm 39* 1 Städte⸗Aulehen. 3½ Freiburg i. B. 3½ Heidelberg v. J. 4 Karlsruhe v. J. 3Karlsruhe v. J. 3½ Lahr v. J. 1902 44,% Lndwigshafen 4 v. 1 1* 4 Mannh. Oblig. 4 17„ * 1 5 1 3* 2* 3 10 2 0 1 350* 1 3˙ 1.„ 1 Pirmaſens Unk. 4˙ Wiesloch v. J. Obligationen. Eiſenbahn⸗Oblig. 98.60 654% Oberrh. Eiſenb.⸗Geſ. 99.50 bz 89 60 bz[Induſtrie⸗Obligation. unal 88.80 bzſ4½ Akt.⸗Geſ. für Seilindu⸗ ſtrie rück:. 105% 103.50 B 90.15 B3½ Bad..⸗G. f. Rhſchiff. 1903 39.80 Bu. Seetransport 98.— G 1907 99.60 G4½ Bad. Anil. u. Sodafbr. 102.50 G⸗ 1896 86.— 90.50 G 102.— G Mannheimer Effektenbörse. 41½% Bad. Anil. u. Sodafbr. Serie B 103.50 bz 4 Br. Kleinlein Heidelbg. 99.— G 906 99.— 355 Bürg. Brauhaus Bonn 102.— G 89 70.J4½% Heddernh. Kupferw. 102.— G 1908 99.80 G6](4 Herrenmühle Genz 98.— G 1907 99.80 G4½ Koſth. Cell. u. Paprfbr. 101.— G 1906 99.80 G4%½ Mannheimer Dampf⸗ 1901 99.50 G] ſchleppſchiffahrt 99.— B 1885 90.80 6¼4% Mannh. Lagerhaus⸗ 1888 90.75 B5] Geſellſchaft 99.— B 1895 89.80 G4½ Oberrh. Elektrizitäts⸗ 18 39.80 Bſ werke, Karlsrube—.— 1904 89.90 604½ Pfälz. Chamotte und 1904 89.90 B Tonwerk,.⸗G Eiſenbg. 102.— G 1905 90.— ½% Pfälz. Mühlenwerke 100.— G 1905 91.50 64%½ Schuckert⸗Obligat. 4½ Ruſſ..⸗G Zellſtofffb. Waldhof bei Perna Livland %½ H. Schlink& Ci 4½% Speyerer Brauhaus .⸗G. Speyer Banken. Badiſche Bank Pfälz. Bank Pfälz. Fiyp.⸗Bank Rhein, Creditbank 5 neu in. Hyp.⸗Bank Bank ). Disc.⸗Geſ. +*7 Bahnen: Heilbr. Straßenbahn Chem. Induſtrie. Bad.Anjl.⸗u Sodafbr. Chem. Fab. Goldenbg. Verein chem. Fabriken neu 99.60 G Verein D. Oelfabriken u in 99.— Gſe e. 101.10 G 98.— G Akti Brief Geld —.— 130.50 —.— 191.— —.— 135.50 —.— 135.— —.— 199.— 110 0 7 —.— 510.— 4½% Speyerer Ziegelwerke 99.— 3 4% Südd. Drahtinduſtrie 100.50 G 4½ Tonw. Offſtein.⸗G.—.— G Dr. H. Loſſen, Worms ½ Zellſtoffabrik Walphof 101.30 G 4% Zellſt. Waldh. 1908 101.30G ien. 8 Brief Geld Weſt..⸗W. Stamm—— 203.— 1„ Vorzug—.— 101 50 Brauereien. Bad. Braueret—.— 72.50 Durl. Hof vm. Hagen 253.—.— Eichbaum⸗Brauere!l— 114/.— Br. Ganter, Freibg.—.— 109.—. Kleinlein, Heidelberg—.— 210.— Hombg. Meſſerſchmitt—.— 70.— Ludwigsh. Aktienbr. Mannh. Aktienbr.—.— 150.— Brauerei Sinner—.— 230.— Br. Schrödl, Heidlbg.—.— 186.— „Schwartz, Speyer—.— 127— S. Weltz, Speyer—— 82.— 19 „ 3. Storch., Speyer 67.50—.— Brief Geld Br. Werger, Worms—.— 75.— Pf.Preßh. u. Spritfſbr.—.— 201.— Transport u, Verſicherung. B..⸗G. Rhſch. Seetr.—.— 85.— Mannb. Dampfſchl.—.— 63.— Koſth. Cell. u. Papierf.—.— 193.— Mannh. Lagerhaus 102.——.— Koſth. Cell.(neue)—— 195.— Frankong, Rück⸗ und Mannh. Gum. u. Asb.—.— 148.— Mitverſ. vorm. Bad. Maſchinenf. Badenia—.— 202.— Rück- u. Mitverſ. 1195 11850 Oberrh. Elektrizität—.— 30.— Fr. Transp.⸗Unfall u. Pfälz. Mühlenwerke—-——.— Glas⸗Verſ.⸗Geſ.—.— 2425 f. Nähm. u. Fahrrdf.—.— 180.— Bad. Aſſecuranz 2090 20700 Portl.⸗Zement Holbg.—.— 161— Continental. Verſich.—— 790.— Nh. Schuckert⸗Geſ.—.—154.— Mannh. Verſicherung—.— 840.— H. Schlinck u. Cie.—.— 236.50 Oberrh. Verſich.⸗Geſ.—.— 1100 Südd Draßt⸗Induſt. 129.50—.— Württ. Transp.⸗Verſ.—.— 600.— Induſtrie. .⸗G, f. Seilinduſtrie 124.——.— Dingler'ſche Mſchfbr.—.— 93.50 Ematllw. Maikammer—.— 103.— Brief Geld H. Fuchs Wfg. Hdlbg.—.— 162.50 Hüttenh. Spinnerei—.— 40.— Heddernh. ͤKupferw. u. Südd. Kabelw. Frkf.—.— 116.25 Karlsr. Maſchinenbau 169.——.— Nähmfbr. Haid u. Neu—.— 358.— Verein Freib. Ziegelw. 98.——.— „ Speyr. Würzmüßle Neuſtadt———— ———— Zellſtoffabk, Waldhof—.— 255.— Zuckerfbr. Waghäuſel—.— 205.— Zuckerfbr. Frankenth.—.— 450.— Etilinger Spinnerei 95.——.— Frankfurter Effektenbörse. Aktien deutſcher und Telegramme der Continental⸗Telegraphen⸗Compagnie. Reichsbankdiskont 5 Prozent. Schlußkurſe. Frankfurt a.., 4. Jan.(Anfangskurſe). Kreditaktien 205.37, Diskonto⸗Co mandit 198 50, Darmſtädter 127.—, Dresdner Bank 160.25, Handelsgeſellſchaft 172.75, Deutſche Bank 266.87, Staatsbank 155.— Lombarden 19.5½, Bochumer 234—, Gelſenkirchen 209.—, Laurahütte 188.—, Uugar 92.80. Tendenz: ſchwächer. Wechſel. mſterdam 3. 4. kurz 169.48 169.45 Check Paris 3. 4. 81.225 81.22 Belgien„ 80.80 80.783 Paxis kurz 81.15 81.15 „Italien 80.65 80.6160 Schweitz. Plätze 80.883 80.883 Check London 20.467 20.462 Wien 84.983 84.983 London„ 20.480 20.427] Napoleonsd'or 16.18 16.18 5 lung—.——Privatdiskonto 4% 3˙%½86 Staatspapiere. I. Deutſche. . 55 8. 4. 40% deutſch.Reichsanl. 101.90 102.—¼ Mh. Stadt⸗A 1905—.——.— 3˙ 7 91.65 91.65 B. Ausländiſche. 39%„ 17 82.65 82.50 5 Arg, f. Gold⸗A. 1887—.——.— 4% pr. lonſ. St.⸗Anl. 102.20 102 255% Chineſen 1896 100 30 99.70 337„ 91.65 91.70[f4½/%„„ 1898 95.70 95.50 30%„ 5 82.50 82.454½½% Japaner 95.40 95.50 4 badiſche St.⸗A. 1901 100.40 100.505% Mexik. äuß. 88“90 97.75 97.90 4%„„1908/09 100.85 101.—3 Mexikaner innere 61.20 61.20 4% bad. St..1911 101 95 101.80 5% Bulgaren 101.10 102.50 „1896—.— 85.—8¾ italien. Rente 100.70—.— 3½% bad. St.⸗O.(abg)fl 97.— 96.60 4¼% Oeſt. Silberrente 94.25 94.30 N 5 M. 98.40 93.404½%„ Papierrent.—.——.— 1900—.— 91.40 4% Oeſterr. Goldrente 97.40 97.50 1904 90.80—.— 3 Portug. Serie 64.95 64.75 4bayr⸗E.⸗B.⸗A..1915 101.— 101.— 1918 101.90 102.— U. Allg. Anl. 90.15 90.25 3½ do. 3 d..⸗B.⸗Obl 4% Pfälz..⸗B. Prior 4 Heſſen von 1908 3 Heſſen 8 Sachſen 4 Württemberg 1919 101.40 101.30 4 Mannh. 1907-1912—.— 99.75 4„ 1908.1913-.——.— 4 Mh. Stadl⸗A. 1909—.——.— Bergwerksaktien. a 99 95 100.25 37Pfälz. E. B Prior.———4 3% Pfälz. Konv. 1895 92.05—.— 80.95 81.— 100.75 100.80 79.70 79.70 82.40 82.50 4„ III 67.25 67.25 4½ neue Ruſſen 1905 100.55 100.45 4 Ruſſen von 1880 91.90 91.80 4Türk. konv.unif. 1903 83.80 84.10 4 unif 89.80 90.50 4 Ungar. Goldrente 92.80 92.35 „ Kronenrente 90.35 90.95 Verzinsliche Loſe. 4 Bad. Prämien 168.85 168.90 4 Oeſterreichiſche1860 181.— 181.— Türki 164.— 108.— rkiſche Unverzinsliche Loſe. Augsburger 36.80 36.80 Freiburger 68.——.— Aumetz⸗Friede(Brüſſ.) 204.— 202.50 Bochumer Bergbau Buderns 235.12 233.87 113.— 112 90 Concordia Bergb.⸗G.—.— 305.— Deutſch. Luxemburg Eſchweiler Bergw. elſenkirchener 197.25 196.75 183 25 183.— 210.— 208 75 158.25 153 50 Berlin, 4. Jan.(Anfangs⸗Kurſe.) Kreditaktien Disc⸗tommandit Staatsbahn Lombarden Bochumer Berlin, 4. Wechſel auf Amſter⸗ dam kurz Wechſel Paris We 40% Reichsanl. 3½ 0% Reichsanl. 30½% Reichsanleihe 3% Conſols 0* 0* 40% Bad. v. 1901 ee„ 1908/09 „ ſconv. 5 1 28 1902/07 5 London 3. 4⸗ 193.75 198. ———.— 19.— 19.50 235.8% 238.75 Jan.(Schlußkurſe.) 8. 4. 1—— 169.45 20.47 20.465 81.17 81.17 ſel a. Wien kurz 84.90 84.94 102.— 102.— 91.75 91.75 82.70 82.70 102.25 102.25 91.75 91.75 82.60 82.50 100.25 100.30 101.— 100.90 —.—— Harpener Bergbau 209.87 202.50 Maſſen, Bergbau 4 Kaliw. Aſchersleben 176.90 176.— Kaliw. Weſterregeln 201.— 201.— Oberſchl. Eiſeninduſt. 93.25 93./ Phönix 261.65 260.65 Br. Königs⸗.Laurah. 184.25 183.0 Gewerkſch. Roßleben ———— Aktien induſtrieller Unternehmungen, Aluminium Neuh. Aſchbg. Buntpapfbr. 182— 182.— 5 papfbr. 130.— 130.50 Neue Bod.⸗A.⸗G. Berl. 140.50 14.50 Maſch Südd. Immobil.⸗Gef. Wayß u. Freytag do. Pr.⸗Akt. Herkules(Caſſel) Mannh. Aktien⸗Br. Parkakt, Zweibrücken Tucher, Freiherrl. v. 255.— 255.— Weltzz Sonne, Speyer Bleiu. Silbrh. Braub. Badiſche Anflinfabrik 510.30 505.50 CementwerkHeidelbg. 159.90 161.— Cementfabr.Karlſtadt 134.50 134.20 Chem. Werke Albert 470.50 465.25 Ch. Fabrik Grlesheim 261.— 261.— D. Gld⸗ u. Slö. Sch. A. 884.50 872.— 546,50 645.50 Ver. chem. Fabrik Mh. 344.— 846.20 Holzverkohlung⸗Ind. 282.— 284.— 199.25 198.50 Ultramarinfabr., Ver. 227.— 227.— 288.50 284.— Farbwerke Höchſt Rütgerswerke Wegelin Rußfabril Südd. Drahtind. Mh Akkumul.⸗Fab. Berlin 329.— 326.2 Acc. Böſe, Berlin Eleltr.-Gef Allgem. Bergmann Werke Brown, Boveri u. Co Diſch⸗Uederſ.(Berl.) Lahmeyer Elekr.⸗Geſ. Schuckert 8. 4. 91.20 91.20 82.— 82 126.50 128.— 129 50 129.50 269.— 267.25 228.— 226,— 140.25141.— 188.% 188— Gummi Peter 79.30 79.80 Heddernh. Kupferw 161.50 167.— Eichbaum Mannheim 114—114.— Frankf.(Henninger) 125.— 126 50 126.50 127 50 181.— 167.— 150.— 150.— 3. 4. 154.— 153.50 255.75 253.25 183.— 183.— 150.— 150.90 114.50 116.25 Rheiniſche Schu.⸗G. Siemens& Halske. Voigt u. Haeffner Illkircher Mühlenwk. Straßburg 122.50 123.— Kunſtſeidenfabr. Frkf. 08.— 108.50 Lederwerk St. Ingbrt 62.— 61.50 Spicharz Lederwerke 76.50 75.50 vudwigsh. Walzmühle 169.— 170.— Adlerfahrradw Kleyer 450.50 488.50 Maſchinenfbr.Hilpert 95.80 94.50 Badenig(Weinheim) 203.50 203.50 Dürrkopp 470— 470.— Daimler Motoren 229.75 229.75 Maſchinenf. Gritzner 282.50282.75 Karlsruher Maſchinen 168.50 168.— Maunesmannröhr 231.— 232.50 Maſch.⸗Armatf. Klein 147.75 148.25 Pf. Nähm.⸗u. Fahrrdf. Gebr. Kayſer 180.— 179.90 Schnellpreſſenf,Frkth 266.— 260.— Schraubſpofbr.Kram. 172.—167.— Ver. deutſcher Oelfabr. 167.— 169.80 bf Pulverſb. St. Igb. 197.50 137.50 Scheinck& Co. 236.75 235.75 Ver. Fränk. schuhſbr.—.——.— Schußfabr. Herz, Frkf. 123.— 128.— Seilinduſirie Wolff 124.— 124.— 'wollſp.Lamperlsm, 19.— 19.— Ettlingen 98.— 98.50 Kammgarn Kaiſersl. 181.——.— Zellſtoffabr. Waldhof 255.— 255.— Bad. Zuckerfabrik 205.— 205.50 125.20126.— 171.—100.½ Frankenth. Zuckerfbr. 450.25 450.—. Bank⸗ und Vexſicherungs⸗Aktien. Badiſche Bank Berg⸗ u. Metallbank Berl. Handels⸗Geſ. Comerſ. u. Disk.⸗B. Darmſtädter Bank Deutſche Bank Deutſchaſtat. Bank D. Effekten⸗Bank Disconto⸗Comm. Dresdener Bank Metsllb. u. Metallg G. Eiſenb. Rentbank Frankf. Hyp.⸗Bank Frlf. Hyp.⸗Creditv. Berliner 8. 4. Laurahütte———.— Phönix 262.75 260.75 Harpener 203./8 200.7% Tend.: ſchwankend. 8. 4. 3½%% Bayern 90.25 90.20 37/% Heſſen 90.— 99.10 30% Heſſen 79.70 79.20 30% Sachſen 82.30 82 30 4% Argentiner v. 1897 89.10 101 90 5 Ehineſen von 1896 100.10 100.— 95.50 95.40 %½ Japaner 30% Italiener 5 Mexikaner v. 1899—.—— 4 Oeſt. Goldrente 97.25 97.25 3 Portug. unif. S. 3 61.50 5 Rumänen v. 1908 100.90 101.35 30½% Ruſſ. Anl. 1902 91.60 91.80 4 Türken unif.—.— 90.75 Türk, 400 Fres.⸗Loſe 164.70 167.75 4% Bagdadbahn Oeſter. Kreditaktien 40% Ungar. Goldrenke 4„ Kronenrente Berl. Handels⸗Geſ. Darmſtädier Bank Deutſch⸗Aſiat. Bank Deutſche Bank Disc.⸗Kommandit Dresdner Bank Reichsbank Rhein. Kreditbank Ruſſenbank Schaaffh. Bankv. Südd. Disc.⸗G.⸗A. Staatsbahn Lombarden Baltimore u. Ohio Canada Paciftc Hamburg Packe! Nordd. Lloyd Adlerwerk Kleyer Allg. Elektr.⸗Geſ. Aluminium 3. 4. 127.— 126.50 132.50 182.25 178.—172.25 117.12 117.U 127.— 127.12 26750 267.87 144.90 144.— 121.20 121,10 193.75 198. 160.7% 160.75 132.50 132.75 3. 2— 129.% 128.75 143.10 144.— 139.10 139.50 Nationalbank Oeſterr.⸗Ung. Bank Oeſt. Länderbank „ Kredit⸗Anſtalt 205.25 205.65 Pfälziſche Bank 130.50 130.50 Pfälz. Hyp.⸗Bank 191.— 192.— 123.75 123.— 139.— 138.50 135.50 135.50 199.— 199.— —.—137.— Preuß. Hypothekenb Dentſche Reichsbank Rhein. Kreditbank Rhein. Hyp.⸗B. M. Schaaffh. Bankver. 178.— 180.— 210.— 210.— 169.30 162.50 .30 84.40 —.— 206.50 92.75 92.70 90.30 90 50 172.½% 178.¼ 127.½% 127.— 143.— 141.70 266.75 269 25 193.% 193./ 160.% 1607 136.70 137.50 135.50 135.50 159.80 160.— 137.80 187.10 117.10 117.20 19. 19.50 105.— 104. 248.5J% 246.½ 146.10 144.20 107.40 106.70 448.50450.— 267.70 287.30 226.50 222.—. —————————— Effek 135.55 137.65 116.90 116.60 136.— 136.— Wiene. Bankver, Südd. Diskont [Bank Ottomane —————— 3. 4. Anilin—— 506.50 Anilin Treptow 409.70 408.— 162.70 162.50 225.— 2283.— Aranbg. Bergwksz Bergmann Elektr. Blelef. Dürrkopp Bochumer 234.75 283.75 Broton Boveri 140.— 141.20 Chem. Albertt 468.— 456.— Conſolidation ſ. vV.———.— Daimler 228.— 226.— Deutſch⸗Lurembg. 193.¼ 196.50 Dortmunder—— Dynamit⸗Truſt 183./8 190.75 Deutſch⸗Ueberſee 182.50 182.20 D. Gasglühlicht Auer 626.— 626.— D. Waffen u. Nunit. 414.— 414.80 D. Steinzeugwerke 234.—232.— Elberſ. Farden 515.— 511.50 Eſſener Kreditanſtalt 425.— 428.— Facon Mannſtädt—.——— Faber Bleiſtiftfabrik 280.— 279.70 Felten& Guillaume 169.60 171.50 Gritzner Maſchinen 280.70 282.— 3. 4. Südd. Eiſenb.⸗G. 124.— 124.- Hamburger Packet Norddeutſcher Lloy) 107.“ 106.12 Oeſt.⸗Ang. Staatsb 155./ 155.— Pfandbriefe. 3. 4. 4 Frkf. Hyp.⸗B. S. 14 99.— 99.— 4 S. 20 ** 99.80. 99.80 2 G .16u.17 kdb. 1910 18 kdb. 1905 „S. 12, 13 u. 15 99.20 99.20 3½„ 99.— 99.— 90.10 99.10 98,10 90.10 „ 3% Frkf, Kommual S. kdo 191 4„ Hyp.⸗Kr.⸗V 91.20 S 15-19 2l-27,8082-42 98.50 98.50 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. S. 48 uk. 1913 99.50 99.50 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. S. 46 uk. 1908 99.— 99. 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗B. S. 47 unvllu.uk.1915 99.60 99.60 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗B. .48unvl. u. uk.1917 99.80 99.80 4 Frkf. Hyp.⸗Kr⸗V. .49 unvhu. uk. 1919 100.— 100.— 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. .50 unvl. u. uk. 1920 100.— 100.— 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗B. .51 unpl..uk. 1921 100.20 100.20 350 Frkf.Hyp.⸗Kr.B. S. 44 uk 1913 3½ Frkf. Hyp.⸗Kr. V. .230u 32(tilgb.) 3½ Frkf. Hyp.⸗Kr. V. S. 45(tilgb.) 4 Pfülz. Hyp.⸗Bank „ Uk. u. 93.— 98.— 90.50 90.50 90,50 99.50 99.70 99.70 unvrl. 1917 99.— 99.— 4 Pfälz. Hyp.⸗J. uk. u. Unvrl. 1920 100.40100.40 3% Pfälz. Hyp.⸗Bant 90.50 90.40 4 Preuß. Centr.⸗Bod⸗ Cred.⸗G v. 1890 4„Centr.⸗Bod⸗Er⸗ Gv. 1899.190 1 fdb. 4Pr. Centr.⸗Bod.⸗Cr. 98.50 99.— 98.50 98.90 146.50 145.12 7191 ausländiſcher Trausportanſtalten. 8. 4. Oeſt. Südbahn Lomb. 19.½ 19. Oeft. Meridionalbahn 119.— 119.50 Baltimore und Ohio 105.— 104.% Schantung⸗E..⸗Akt. 126.50—.— Prioritäts⸗Obligationen. 8. 4. 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ 8 G. v. 1906uk. 1916 99.— 99.80 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ G. v. 1907uk. 1917 99.10 99.60 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ G. v. 1909 uk. 1919 99.50 99.60 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗ECr⸗ .v. 1910 uk. 1920 100.— 100.— 4 Pr. Centr⸗Kom. v. 1901 k5b. 19 10 100.30 100.30 4 Pr. Centr.⸗Kom. v. 1908 unk. 1917 100.50 100.50 %½ Pr. Hyp. AB.abgſt.—.——.— 41„%%„ R 3½ Pr. Hyp. A. B. 88.25 88.25 4„„„ 04-13 98.50 93.50 4„„„ 05.14 98.50 898.50 „ 07-17 98.80 38.80 18,19kb. 98.40 98.40 2 98.40 98.40 98.75 98.75 99.— 99.— 99.30 99.30 4% Pr. Pfdb. 4%„„ 40⁰ 0* + 4⁰00 „1914 51915 7 4% Preuß. Pfandb.⸗ Bank unk 1919 4% Pr. Pfpbr.⸗Bk.⸗ Hyp.⸗Pfdbr. Emiſ. 99.60 99.60 X 30 u. 31 unkdb. 1920 100.25 100.25 3J¼ç„„ 21914 92.50 92.50 3½%„„ 1912 92.10 90.10 3½ Pr. Pfobr.⸗Bank⸗ Kleinb. b. 04 94.30 94.30 40% Rh. H..Pfdb. 1902-07 98.40 98.60 4%„„„ 1912 99.20.20 4%„„ 1917 99.30. 99.50 4%„„„ 1919 99.80 99.70 4%„„„ 1921 100.20 100.20 3½„„ verſchiev. 89.80 89.80 „ 1914 89 80 89.80 3/ Rh..⸗B.⸗O. 89.80 89.80 2¼10 Ital. ſttl.g. E. B. 70.60 70.75 Mannh. Verſ.⸗G. A. 840.— 840.— G. v. 1903 uk. 1912 98.70 99.20 Nachbörſe. Oberrh. Eiſenb.⸗Geſ. 99.50 99.30 Kreditaktien 206.—, Diskonto⸗Commandit 198.87, Staalsbahn 155.—, Lombarden 19.50 tenbörse. 8. 4. Gelſenkirchner 209.¾ 209.76 Harpener 202.50 202.75 Höchſter Farbwerke 512.— 540.—. Hohenloheerke. 209.— 208.70 Kaliw. Aſchersleben 176.20 175.70 Kölner Bergwerk 472.— 478.— Celluloſe Koſtheim 192.— 192.— Lahmeyer 125.60 127.— Laurahütte 183.% 188.25 Licht u. Kraft 136.30 136.40 Lothringer Cement 140.— 141— Ludwig Loewe& Co. 278.70 277— Mannesmannröhren 232.70 233.20 Oberſchl. Eiſenb⸗Bed. 108.80 107.20 Orenſtein& Koppel———. Phönir 260.60 249.70 Rhein. Stahlwerke 177.70 175,20 W. Berlin, 3. 4. Kredit⸗Aktien Diskonto Komm. Gr. Berl. Straßenb. 193.70 188.20 2207.— Staatsbahn 193.% 194.— 8* 7+ 3. 4. Rombacher Hütte 185.50 184.10 Rüttgerswer 199.— 198.50 Schuckert 170.30 169.40 Siemens& Halske 253.30 252,90 Sinner Brauerei 228.50 230.70 Stettiner Vulkan 218 50 216.— Tonwaren Wiesloch 119.50 119.50 Ver. Glanzſtoff Elberf. 565.— 563.50 Ver. Köln⸗Rottweiler 309.— 306.50 Weſteregeln 201.— 201.80 Wf. Draht. Langend. 184.— 188.20 Wittener Stahlröhren 275.— 275.— Zellſtoff Wald 256.——.— Otavi 95.10 97.40 South Weſt⸗Afrika 155.20 154 60 Privatdiskont 3Jc% 4. Jan.(Telegr.) Nachbörſe. Lombarden 7 Warſchau⸗Wiener 183.20 183.50 eee 0 2 2 Jondoner Effektenbörſe, Vondon, 4. Januar,(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbörſe. 8. 4. 3. 4. 2/ Conſols 77%¼ 77%½ Moddersfontein 11½ 11% 4 Reichsanleihe 80 80% Premier 9½ 10ʃ½5 2 Argentinier 87— 87— Rand minss n 4 Italiener 86˙% 99—Atchiſon comp. 109½ 109 4 Japaner 86 ½% 86— Canadian 242½ 24172 3 Mexikaner 32—— Baltimore 1067/ 107— 4 Spanier 92½ 92% Chikago Milwaute 1137/ 1137 Ottomanbank 17½ 17%Denvers com. 21— 21ʃ˙ Amalgamated 69— 66/Erie 331½% 325 Anacondas 8— 7 Grand TrunkllIl preſ. 53% 53 ½ Rio Tinto 73½ 73% 5 24½% 24% Central Mining 10— 10%Louisville 160— 160— Chartered 28¼ 287 Miſſouri Kanfas 30% 30½% De Beers 19„ 195%% Ontario 38/ 39% Gaſtraud 3% 3˙/% Southern Pacifte 115½½ 114% SGeduld 1— 1— Union com. 178/ 177% Gold fielvs 4% 4¼ Steels com.„„ Jin 70½% Jaaersfontefn Tend.: beh Kursblatt der Mannheimer Produktenbörſe vom 4. Januar. Die Notierungen ſind in Reichsmark, gegen Barzahlung per 100 Kg Produkten b Ausländische Effektenbörsen. Pariſet Vörfe. Paris, 4. Januar. Anfangskurſe. 3. 4. 8. 2. 3% Rente 94.70 94.52 Debeers 490.— 496 Spanier 95.05 95.40 Eaſtrand 85.— 86.— Türk. Looſe————]Goldfteld 108.— 108.— Bangue Otitomane 686.— 688.— Randmines 172— 171— Ris Tinto 1858 1836 Wiener Vörſe. Wien, 4. Januar. Vorm. lo Ubr Kreditaktien 654.— 652.70 Oeſt. Kroneuren: 92.20 92.20 Ländarbauk 252.80552.70 Papierrente 94.45 94.50 Wiener Bankverei 345,50545.50„ Silberrente 94.45 94.50 Staatsbahn 728.50 730.— Ungar. Goldrenne 140.60 110.80 zoutbarden 110.—110.300„ Kronenrenn 90 60 90.70 Marinoten 117.67117.62J Apine Montan 885 50 885.— Vechſel Paris 95.58 95.58 Skoda 740.— 623.40 Tenß. rußhig. . Berliner Produkt börſe. Berlin, 4. Januar.(Telegramm.)(Produakten börſe.) Preiſe in Mart pro 100 eg krei Berlin netto Kaſſe. 5 4 8. 4. 8. bahnfrei hier. Weizen per Mai 216 50 21650l Mais per Mai—.—— Weizen, pfälz. neu 22.25.———Hafer, bad. neuer 19.75—20.—„ Juli—„ Juli ie „ Rheingauer———— Hafer, nordd.—.—„ Sept.———.—„ Sept.. „uorddeutſcher 23.———.—Hafer, ruſſiſcher 19.50—20.50.——Rübbl per Ma 65 40 6490 „ruſf. Azima 24.——24.25 5„ La Plata 18.50——. Roggen per Mai 197.— 198,25„ JullllLWo „ Ulka 23.50 24.—Mais, amer. Mixed—.———.— 199.75„ Sepl.. „Firim Azima 28 Donau 18.50—.—„ Sept. 2 „ Taganrog 23.50— 24.— La Plata 18.——.——.—— Spirxitus 701 locko—— „ Saxonska—.—Koßhlreps, deutſchen—.———[Haſfer per Ma. 192 25 153.76 Weizenmehl 28.— 28.— „rumäniſcher 23.75—24. Wicken 22.———„ Juli—.— 191[Roggenmehl 24.10 24.— „ am. Winter—.——.—Kleeſamen Luzerne ftal. 118—128 pft.— 5 5 25 180 23——— Provenc. 130—138 1 duktenbö „ Walla Walla 0 Eſparſette 50.——55.— „ Kanſas II—.—— Pfaͤlzer Rotklee 158—162 Var ſer Pro 5 45 7 irſe. „ Auſtralier—ů— Italiener Rotklee 135—145 ¼ Hefer 3. 4. Rüböl, 8. 5 „ La Plata 23.———.— Leinöl mit Faß 82.—„Jan. 20.75 20.60 5 Jan. 78 50 70 53 Kernen, 22.25.——.— Rübbl in Faß 74.——„ TFebr. 205 20 85 Febr. 78 79— Roggen, pfälzer 19.75——.— Backrüböl 80.———„ März-Junl 21.55 21.40 März. Juni 76— 76— „ ruſſiſcher 20.50——.Fein⸗Sprit La., verſt. 100% 189.50„ Mai⸗Aug. 21.— 21.—„ Piai⸗Aug⸗ 74 ½ 75— norddeutſchen—„„ unverſt.„ 65.— Roggen piritus ameril.—.—Roh⸗Kart. ſprit verſt. 80 88 186.80 Jan. 28,25 22.255 Jan. 71 1. 21% Gerſte, hieſ. 22.50—23.—„„ unverſt. 80088 62.30„ Febr..25 22.26„ Febr. 5 71. „ Pfälzer 22.50—23. Alkohol hochgr.,„ 92/94 64.80„ März⸗Juni 22.25 22.25 Wal⸗Auguſt 71 ½ 71/. Gerſte, ungariſche—.—-— 25„ 88/90 63.80„ Mai⸗Aug. 21.80 21.50„ Sept.⸗Dezbr.— Ruſſ. Futtergerſte 17.——17.251 Wetzen Leinöl 1 Nr. 00 0 1 4 3 4„ Jan. 25.05 25.90„ Januar 52— 94¼ Weizenmeh!—————„55—„ Febr. 26.05 26.15]„ Februar 91„½ 94 7 3275 81.7 29.7 28.25 26.75 22˙¼5„ März⸗Juni 26.40 28.6 Märzeunn 88 J. 90 5, Reggenmehl Nr. 0) 28.80 1—.„ Mal⸗Aug. 26.18 26.30„ Mat⸗Aug. 88%½ 88, Tendenz: Weizen ſteigend. Roggen feſier, Braugerſte feſt. Futter⸗ Mehl Rohzucker 88e loe 46 /, 43„ gerſte höher. Hafer und Mais jſeſt.„ Jan. 32.— 31.25 Zucker Jan. 40 49 1 Maunheim, 4. Januar. Plata⸗Leinſaat Mk. 38.50 disponibel,„Febr. 34.415 82.45„ Febr. 5 25 20 norbbeuſche Leinfaat Mk. 31 50—34, je nach Qnalttat, mit Sackk„ März⸗Junt 32.365.30 mär dum 50 50 paggonfrei Mannheim.„Mai⸗Aug. 36.— 33.40 8 Mai⸗Aug. 7 72 175 10 Futterartitel⸗Notierungen vom 4. Januat. 85 8 Kleeheu M. 10.50, Wieſenhen M..50, Stroh..50, Weizen eeN. s3. N. 14.— Alles per 100 Kilg. 2 8 3 werden mußte. Anſchließend an den heißen Sommer trat in Verichte der Handelskammer für den einer für die Damen⸗ und Kinder⸗Konfektionsbranche außer⸗ Kreis Mannheim. ordentlich günſtigen Weiſe der Herbſt ſo unvermittelt und mit 19988888888 — 7, Berichte der Handelskammer für den Kreis Mannheim(Heft Y. Arbeitskleider, Hemden, Knabenkonfektion. Der Engros⸗Verkauf konnte keine Erhöhung im Umſatz er⸗ zielen, es zeigt ſich immer mehr, daß für die Fabrikation und Kon⸗ fektion dieſer Artikel die Mannheimer ortsüblichen Löhne, bei Ar⸗ beit, die in Fabrikationsſälen geleiſtet wird, zu hoch ſind. Die pberichtende Firma wird in den nächſten Jahren gezwungen ſein, Arbeitsfilialen auf dem Lande einzuführen. Die Preiſe der Rohbaumwollwaren ſtellten ſich ungemein hoch, obgleich ein großer Teil der Preiserhöhungen von den Spinnern getragen wurden. Die Spinnereien legten ſamt und ſonders Geld zu. Trotz eines merkbaren Abſchlags bei amerikaniſcher Baum wolle loſt⸗ indiſche Baumwolle dagegen iſt kaum niederiger als im vergang⸗ enen Jahr zu erhalten) werden wir daher nicht viel billigere fertige Stückwaren bekommen. Die Geſchäftsunkoſten ſind gewachſen, die Verkaufspreiſe waren gedrückte. Der Gewinn im Detailgeſchäft wird ſich infolge Mehrabfſatzes erhöhen, der Gewinn in der Fabri⸗ kation vermindern. 3 Bekleidungs⸗ und Ausſtattungsartikel. [Kleiderſtoffe, Baumwollwaren, Weißwaren, Damen⸗ und Kin⸗ Herkonfektion). Der Geſchäftsgang des Jahrs dürfte für die Be⸗ kleidungs⸗ und Ausſtattungsbranche als ziemlich gut zu bezeichnen ſein. Frühjahr und Sommer brachten ungefähr die gleichen Um⸗ ſätze wie im Vorjahr; für einzelne Artikel, wie Waſchſtoffe und Waſchkofektion erhöhten ſich ſolche noch infolge der anhaltenden Hitze im Juli und Auguſt. Auch das Herbſtgeſchäft iſt für Kon⸗ fektion befriedigend, dagegen dürften im Ausſchnitt von Kleider⸗ ſtoffen in der ganzen Branche, Fabrikation, Groß⸗ und Detailhandel infolge der Mode, in der nur kleine Maße zur Verwendung ge⸗ langen, üherall Ansfälle zu verzeichnen ſein. Die Geſchäfts⸗ unkoſten wudden auch mindeſtens die gleichen wie im Vorfjahre ſein, auf Salärkonto etwas höher. Die Preiſe der Waren ſind bis zum Herbft dem Vorjahre gleich geblieben, erſt ſeit Oktober iſt Baum⸗ wolle durch die gute Baumwollernte im Preiſe * zurückgegangen. Dieſe billigeren Preiſe kommen jedoch für den Detailhandel erſt für die Frühjahrswaren in Betracht. Die Verkaufspreiſe werden im allgemeinen durch die große Konkurrenz im Detailhandel ge⸗ kegelt. 2 Nicht unerwähnt dürfte die Teuerung der Lebensmittel blei⸗ ben, die ſpeziell für die minderbemittelte und Arbeiterbevölkerung eine Einſchränkung der Bedürfniſſe in Kleidern und anderen Ar⸗ tikeln zur Folge hat. Wenn der Reingewinn ſich in gleicher Höhe wie im Vorjahre hält(bier ſpricht auch noch das Weihnachtsgeſchäft mit), dürfte das Reſultat befriedigend ſein. Damen⸗ und Kinderkonfektion. Der Geſchäftsgang zeigte ſchon mit Anfang des Berichts⸗ jahres eine Beſſerung gegen den Reſt des verfloſſenen Jahres. Mit Eintritt des Sommers erhöhte ſich der Umſatz merklich Zegen den des Vorjahres durch die plötzlich ſtarke Nachfrage nach leichter Sommerware, die infolge der eingetretenen, den folcher Friſche ein, daß der gute Sommerverkauf direkt abge⸗ löſt wurde durch eine lebhafte Nachfrage nach Herbſt⸗ und Winterware. Dieſe anhaltend rege Kaufluſt iſt wohl nicht in letzter Linie der guten Weinernte der pfälziſchen Weingebiete zu verdanken, die von jeher eine bedeutende Einnahmequelle für Mannheim waren. 5 Infolge der teueren Lebenshaltung wurden höhere Gehäl⸗ ter bewilligt. Die Einkaufspreiſe der bezogenen Waren waren höhere als die des Vorjahres infolge der Lohnſteigerungen im allgemeinen und der für die Bearbeitung der Roh⸗ und Hilfs⸗ ſtoffe im beſonderen. Die Verkaufspreiſe konnten dagegen nicht den höheren Einkaufspreiſen entſprechend angeſetzt werden, weil ein Teil des erzielten Mehrumſatzes aus Waren niederer Preislagen beſtand; dieſe als ſolche aber werden niemals mit dem notwendigen regulären Nutzen kaltuliert. Schuld an der Bevorzugung eines Teiles billigerer Waren ſind wohl die all⸗ gemein geſteigerten Anforderungen der Lebenshaltung über⸗ haupt. Ein beſſerer Reingewinn iſt zit erwarten, jeboch nicht im Verhältnis zur Vergrößerung des Umſatzes. 5 Wäſcheausſtenergeſchäft. Der Geſchäftsgang war 1911 der gleiche wie voriges Jahr, jedoch iſt der Umſatz bei einer Firma im Gegenſatz zu einer an⸗ dern vorausſichtlich etwas zurückgegangen, was lediglich darin be⸗ gründet ſei, daß die Kundſchaft für feine Sachen nicht mehr das gleiche ausgibt, wie in früheren Jahren. Infolge ſtärkerer Kon⸗ kurrenz wurde der Abſatz ſchwieriger. Herrenwäſche. Der Geſchäftsgang war beſſer, der Abſatz ſtieg infolge gür⸗ ſtiger Witterung. Der Reingewinn wird aber gleichwohl eine lleine Minderung erfahren. Putzgeſchäft. Die Vereinigung Mannheimer Putzgeſchäfte berichtet: Der Geſchäftsgang im laufenden Jahre verlief in normalen Bahnen. Im allgemeinen konnte man damit zufrieden ſein. Der Umſatz hat ſich infolge weiterer Ausdehnung der Betriebe gehoben. Die Speſen haben ſich bedeutend vermehrt. Das Sommergeſchäft hat dieſes Jahr infolge der ſpäteren Oſterfeiertage etwas ſpäter ein⸗ geſetzt, ſeine Dauer wurde jedoch durch die anhaltende große Hitze begünſtigt.— Gekauft wurden neben großen Formen zunächſt ſo⸗ und brachte Bajacco⸗ und Tirolerformen; die noch ſehr gern aufgenommen wurden. An Garniermaterial ſtanden Blumen an erſter Stelle; dann Straußfedern und Pleureuſen. Letztere er⸗ freuten ſich beſonders für mittleres Genre großer Beliebtheit. Band kam weniger in Frage, Seidenſtoffe nur für billige Hüte. Bei den Farben war ſchwarz weitaus vorherrſchend. In Ge⸗ flechten ſpielte für beſſere Ware Tagal, für mittlere Litze, Imi⸗ tation von Tagal, eine große Rolle. Baſthüten. Strohgeflechte kamen nur bei Frage. 5 Das Wintergeſchäft hat infolge des raſchen Witterungsum⸗ ſchlags im September ſehr früh eingeſetzt. Begünſtigt wurde vor allem ſchwarzer Samt von den billigſten bis zu den teuerſten Qualitäten. Nebenbei gingen für beſſere Ware noch feine Plüſch⸗ illigen Hüten in gartzen Sommer anhaltenden Hitze notwendigerweiſe gekauft Wien, 4 Januar Nachm..80 Uhn. 3. 4. 8. 4. Kreditaktien 653— 657.500Buſchtehrad. B. 985.— 982.— Oeſterreich⸗ungarn 2001 2020]Oeſterr. Papierrentet 94.45 94.50 Bau u. Betr. A.—.——.—„ Silberrente 94 45 9480 Unionbank 626.— 629.“ Geldrente 116,80 118.85 Ungar. Kredi 854.— 856—Ungar. Goldrente 110.60 110.60 Wiener Bankvee 545.— 547.—]„ Kronenreme 90.60 80.70 Länderbant 552.— 555[Mch. Frautf. viſtg 117.62 107.60 Türk. Loſe 246.— 247.—-]„ London 2239.72 238.27 Alpine 887.— 8171.„ Paris 95.58 95 80 Tabakaktien——— Amſterd. 198.70 198 60 Nordweſtbahn———= m woleon 19.18 19.10 Holzverkohlung—.——.—[Narknsten 117.80 117.— Staatsbahn 781.— 732.—Ultimo⸗Noten 117.58 117,60 Lombarden 110.50 102.500 Skoda 726.— Tand. willig. eeeeeeeeeeeeeee örsen. Fornen brachte man zunächft klein mit Nufſchrag nach hinkenf genannte Napoleonshüte, dann ſchlug die Mode ſehr raſch um auch nochin qualitäten.— Der Filzhut war wie im letzten Jahre ſehr ver⸗ Amſterdamer Börſe. Amflerdam, 4. Januar.(Schlußkurſe.) 4 8. Rüböl lolo————-geinöl loto——— Febr.—— Febr. 44½ 42 ½% Mat—— Febr.⸗April 44 ½ 42 Rüböl Tend. Mat⸗Auag. 40/ 39 ½ Kaffee ruhig. 52— 52—Leinöl Tend. flau. Wetter: Regen. 5 Baudupeſter Produktenbörſe. Budapeft, 4, Jauuar. Wetrsidemarkt.(Lelegramm.) 4. 8. ver 50 ug ver 5b x Weizen ber Apri 1168—— ſtelig 1166—— willig „„ Mai 1153-— 1153ͤ—-—— Koggen por Okt. 1081— 1076—— 5„ Avr 10 24—— ſtetig 10 21— ruhi; afer per Okt.———— 355„ Aprii 9 66—— ſtetig 966—— rughig' Mais por Mai 842— 8405— 55 1 845—— ſtetig 840—— willig —85————— Kohlraps Auguſt—-—— Wetter: Bedeckl. Niwerpoaler Börſe, ziv: rpodl. 4. Janun:(Aufangs zurſe,) 4. 8. Wotzett Mäürz 745% feſt; 74%¼, ruhig e 2⁰ 36,. Mais zer FJebr. 18 tage 50 1* per März 578 5 f7. genannte Niniche⸗Form. Sie wurde ſehr gerne gekauft, doch wurde ſehr bald die große Form wieber bevorzugt. Die J rbe für Form und Zubehörteile war vorwiegend ſchwarz. Am An⸗ fang herrſchte große Meinung für weiße Hüte, dieſe Erwartung blieb unerfüllt; weiße Formen blieben liegen und mußten ſehr bald verkauft werden. Als Neuheit für einfachere Hüte brachte man eine kleine runde Form in Filz, Gamin genannt, die zum Teil ohne oder mit ganz wenig Garnitur getragen wurde. Ge⸗ kauft wurde dieſer Artikel ſehr viel, doch war von großem Ver⸗ dienſt hieran nicht die Rede, da von verſchiedenen Seiten ſchun vor Eintritt der eigentlichen Saiſon ſehr geſchleubert wurde. An Garniermaterial waren für beſſere Ware Federn und Pleureuſen maßgebend, für mittlere und billige faſt nur Fantaſiefedern und zwar hauptſächlich ſolche aus Strauß⸗ und imitierten Marabon⸗ Federn gearbeitet. Blumen gingen etwas für Mädchenhüte: der ſonſt ſehr beliebte Artikel„Flügel“ war ſehr vernachläſſigt. Gert gekauft wurden Kordelgarnituren in Seiden⸗ und Mekallverar⸗ beitung. Hierdurch wurden die Artikel Band und Seide ſehr verdrängt Vorzaghen eingerichtete 5 I Reparatur- Werkstätte Dynamos u. Elektromotoren Anlass- u. Reguller- Apparate alter Sogenlampen Systeme. Apparate eto. 55 Eigene prodlerstation für Sleleh- Wechsel- 4. Oretskon Stotz& Gie. Elektr.-Ges. m. b. HH. 0 4,% eiephon 662, 980 u. 2 Haupt-Vertretung der Osr nachläſſigt und kam faſt nur im billigeren Genre in Betracht. Die 8 8. Seite. Heneral⸗ inzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten. (Abendblatt) Mannheim den 4. Januar 1912 Fortsetzung des Konkurs-Ausverkaufes der Firma H. Mödus Sofn, guch- u. Musſtkallenpandlung D 2 Grosse Aus wWahl in Büchern, dildern, 0 Wee e 20710 0 15. usikallen ete 8 8 Wir laden unſere Freunde und Gönner des zahlreiches Erſcheinen freundlichſt ein. 66709 „lult— Mannheim Unſer diesjähriger aden-J mit Prämiierung findet am Sa 1912, abends 3½ Uhr im Saale des Kolloſeums ſtatt. len Für die ſchönſten und originellſten Masken find 3 Herren⸗ u. 3 Damenpreiſe ausgeſetzt. verehrl. amstag, den 6. Januar Mitglieder, ſowie Vereins mit der Bitte um Der Vorſtand Augonceg-Annabme fup alle. fungen.leitsthpiften derkielt 5 Mannheim 0 Für in der Preislage von Mk. hervorragendes leistet, fchtger iu gutom Ansehen steht. erbeten. eine grosse Jiguarrentabrik, d Wird gegen hohe Provision gesucht, der bei der ip Frage kommenden erstklassig. Händlerkundschaſt(Zigarren- und Koloviaſwaren⸗ geschälte) langführig bestens eingeführt ist und Gefl. Offerten mit ausführl. 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Geſchäftliches. Lebertraul Bei der kühleren Jahreszeit empfiehlt ſich wie alljährlich, auch in dieſem Jahre eine Lebertrankur. Die vorzüglichen Eigen⸗ ſchaften dieſes beſten und natürlichſten Haus⸗ und Heilmittels ſind bekannt. Wer Kinder und eine Familie hat, follte dieſen die Wohltaten einer Kur während der Wintermonate zugute kommen laſſen. Wir möchten nun ganz beſonders auf einen Lebertran hinweiſen, der unter ſtrenger Bewahrung ſeiner natürlichen Eigenſchaften, die die Natur ihm verliehen, aber mit allen Vor⸗ zügen der modernen Technik und Verbeſſerungen verſehen, durch die Firma Apotheker Wilh. Lahuſen in Bremen ſeit 25 Jahren in den Handel gebracht wird. Dieſer ift als ein vervollkommneter und vervollſtändigter Lebertran zu bezeichnen, dem zur Erhöhung der Wirkſamkeit bei einer größeren Anzahl von Krankheiten das energiſch aufs Blut wirkende Jod⸗Eiſen chemiſch hinzugefügt iſt. Ebenſo iſt auf eine Verbeſſerung des Geſchmacks bis zur äußerſten Vervollkommnung hingewirkt. Es iſt der weit und breit bekannte Lahuſens Jod⸗Eiſen⸗Lebertran mit Schutznamen„Jodella“ Biele ärztliche Atteſte bezeugen dieſem Lebertran, daß er in jeder Hin⸗ ſicht vollkommen iſt und warm empfohlen werden kann. Er findet beſonders bei Drüſen, Skrofeln, Engl. Krankheit, Blutarmut, Schwindſucht, Gicht, Rheuma Anwendung. Die Firma iſt gern bereit, auf Wunſch alles nähere darüber mitzuteilen.„Jodells“ iſt in allen Apotheken zu haben. Der Honig als Nahrungs⸗ und Heilmittel. Hervorragende Aerzte empfehlen aufs Wärmſte den leider vom Kaffeetiſch und aus der Krankenſtube verſchwundenen Bienenhonig als ein vorzügliches die Geſundheit förderndes Nahrungs⸗ und Heil⸗ mittel. Und das mit Recht: Reiner echter Honig wirkt auf den Or⸗ ganismus des Menſchen erfriſchend, auflöſend kräftigend und in größeren Mengen leicht abführend. Er ſteht an Nährwert ſehr hoch, Kinder zeigen oft einen Heißhunger nach Süßigkeiten. Mau ſtille dieſes Verlangen nur mit echtem Blüten⸗ oder Bienenhonig. Guter echter Tannen⸗ ünd Blütenhonig wirkt bei katarrhaliſchen Entzün⸗ dungen der Schleimhäute, namentlich der Atmungsorgane überaus wohltätig und zerſtört durch ſeinen Gehalt au Ameiſenſäure Bak⸗ terien und Pilze. Selbſt bei veralteten Magenleiden wird der regel⸗ mäßige Genuß von Bienenhonig verordnet. Daher verlange man beim Einkauf reinen unverfälſchten Naturhonig. Wer ſolchen kaufen .8 ſich an die Honigverkaufsſtelle nach Q 5, 8. Telephon 4448. J. Hahl. 0 8 e 55 8 5 5 Höflich Friedrich, Stadtpfarrer und Familie, N. Schulſtr. 24 Sturm Peter und Familie, Zement⸗ u Betonban, N. Altriperſtr. 38 A u 1 8— 3 8 7 2— 5— 5 3 A SSSS82 3 A SSSAS EA SSSG S428 —8— 8 38 S 82 5 27— 2 2. 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Zugelauſen und bei Ober⸗ ſchweizer Joſ, Stotz, Hütten⸗ feld, untergebracht 1 herreu⸗ oſeb lunger Hühnerhund, arzbraun. 783⁴ Mannheim, 28. Dez. 1911. Großh. Birksamt Poligeibirektion. Umsonst erhalten Sie eme Probe rauher Jahreszeit. Flanken 04 8 0 „Mimosa richtige Wahl der Blätter und „Seifenhaus““ ſtrengſte Diskretion fende Offerten werden ſerenten uneröffnet ſowie eine Koſten, Zeit und Arbeit. PreFl. S8 Plg. und Mk. 1. 20. Beste Gesichis Maunheim, 4. Jaunar 191 Inſerenten erwachſen hier⸗ Eſ wie koſtenfreie M. 10.— roſp. grat. terr. Aufnatme töglich. E„Qam paradeplatz. + 1 — 4 Abd.⸗Kurſe. —— Arn. ethede. Auszelehrzrgen, Herren aaa Damen 8 Maschinenschr. j 2 an. 16) oder Ausbildung in de⸗ 1 . .12 m. Abſchl.J Stemograſe, Tages⸗ u. Einzel⸗Un — und für viele 162⁵9 finden Schwarzwälder Uhr gratis. inſtruktive Artikel über die Reichsverſicherungs⸗ namentlich das neue Angeſtelltenverſicherungsgeſetz. billigſten bei G. Fesenmeyer, ſehr Crauringe P l, 3, Breiteſtraße. D. R. P.— ohne Lötfuze, karpen Sie nach Gewicht am Jedes Brautpaar erhält e geschnitzte durch (Abendblatt) 59 99 ſte Nachri e Neue General⸗lnzeiger(Babiſch benso 2 ein e gegen KALTUNGSERAHEREW 2 SMene 81 8 5 8 5 2 4 . 0 8 2 — —5 2 82 — — — 8 — 2 2 — — — — E — 88 . E b — 92 2 ——+ 2 (Baſuus mit flulehitigam Antisgntleum) Auch das neue Jahrbuch wird den verdienten Platz im namentlich in der neuen Berſicherungsgefetzaebung ſein. zahlreicher Angeſtellten ordnung und ſowie ö ziehung der Angeſtellten“, ſerner durch eine Abhandlung von Juſtiz⸗ rat Gutſche:„Die Angeſtellten und das unlautere Wettbewerbsgeſetz“, 42 bammt U. 653 Ngment. vir. d.&. Prg BastiIle w 1 Aller Art aldosen mit der Aufschriſt VAL DA dresse des alleinigen Fabrikanten Preis Mk. I. 50 H. GANONNR, Apotheker 40, rne Réaumur, PARIS in Origin und der 4 ER Ur In N führlichen Kalendarium allgemeinintereſſierende Aufſätze über ſozial⸗ politiſche, Rechts⸗, Standes⸗ und Verſtcherungsfragen der Angeſtellten enthält. Die neue Ausgabe zeichnet ſich beſonders aus durch einen Außſatz aus der Jeder von Dr. Paul iman:„Die volitiſche Er⸗ angeſtellten, weil es für Augehörige aller Berufszweige, nicht nur für Handlungsgehilfen und Techniker, beſtimmt iſt und neben einem aus⸗ erfreut ſich zunehmender Beltebtheit in den Kreiſen der Brerirtrell: Für das Freibad Ter⸗ vergede im Rhein bei Neckarau ſoll die Ausführung dergi Angebots Arbeitsvergebung. Nr. 14. arbeiten im Wege des öffen lichen werden. bis er⸗ ſind auch koſtenlos im Zimmer Nr. 33 die Eröffnung der Angebote auch unter⸗ (Rathau nähere Auskunft vormittags 1912. des Amtes Stock, Zimmer 125) wyſelbſt etwa ſchienener Bieter oder deren woſelbſt Perrey. Bezanntmachung. Die Inhaber der Pfand⸗ ſcheine über die jetzt verfal⸗ lenen Pfänder vom Mon t Dezember 1910 über Gold⸗ Gegenwart 9 . einzureichen, Aufſchriſt verſehen vurmittags 11 Uhr Städt. Hochbanamt Angebote hierauf ſind ver⸗ ſpäteſtens ſchlofſen und mit entſprechen⸗ Angebotsformulare Mannheim, 2. Jan. erhältlich, wird. bevollmächtigte Vertreter er⸗ zwiſchen 8 und 9 Uhr erteilt Montag, 15. Jannar ds. Is., folgt. an die Kanzlei zeichneten 5 der N in ſe 2⁴40 bis mit Nr. 89564 bis mit Nr. 119 800 bis mit Nr. 42 933 (blaue Scheine) bis mit Nr. 188 Nr. 113660 Preis bei freier Zuſendung 14 Handelsregiſter. Band IV,.⸗Z. 27, Firma: „Erſte Mannheimer Dampf⸗ 77 von Ed. Kauffmaun jüöhne Geſellſchaft mit be⸗ chränkter Haftung Mann⸗ im“ wurde heute einge⸗ ragen: 7890 Durch den Beſchluß der Geſellſchafter vom 27. No⸗ vember 1911 und 29. Dezem⸗ ber 1911 wurde der Geſell⸗ ſchaftsvertrag abgeändert u. neu gefaßt. 3 Vertretung der Ge⸗ ee insbeſondere zur eichnung der Firma bedarf es der Mitwirkung zweier Geſchäftsführer oder eines Geſchäftsführers und eines Prokuriſten oder zweierPro⸗ kuriſten Der Auffſichtsrat iſt berechtigt, einem Geſchäfts⸗ führer die Befugnis zu er⸗ tetlen, die Geſellſchaft allein zu vertreten und die Firma zu zeichnen. annheim Z. Jannar 1912 Großh. Amtsgericht I. Behanntmachung. Im onkurs über den des Kaufmannes Stein in Min⸗ golsheim, Inhabers der Firma J. Stein II. daſelbſt, erfolgt nunmehr die Schluß⸗ verteilung. 7802 Die zur Verteilung an die gewöhnlichen Konkursglän⸗ biger verfügbare Maſſe ſetzt ſich, nachdem die bevorrechtig⸗ ten Gläubiger mit 344,28 ¼ befriedigt ſind, und nach Ab⸗ zug der Koſten wie folgt zuſammen: 1. Im September 1909 mit Genehmignug des Konkurs⸗ erichts ausgeſchütteter Teil⸗ etra 9568,74 4 2. Deyt noch zur Verfü⸗ aung ſtehender Reſt 4248,154 zuſammen 18 811,89 vvon ev. noch Gerichts⸗ oſten oder Auslagen in kleinem Betrage abgehen können. Die zu befriedigenden ge⸗ wöhnlichen Konkursgläubi⸗ er belaufen ſich auf 114 771 ark 77 Pfg. ie Schlußrechnung und das Verzeichnis der bei der Verteilung zu berückſichti⸗ genden Vorrechtsgläubiger und gewöhnlichen Konkurs⸗ läubiger liegt beim Großh. mtsgericht Bruchſal, Abt. 1II, Gerichtsſchreiberei zur Einſicht auf. Maunheim, 29. Dez. 1911. Der Konkursverwalter: Dr. Adolf Mar x, Rechtsanwalt. ugpfänder(weiße Scheine) Städtiſches Leihamt. Mannheim, 2. Jan. 1912. Lit. C Nr. 35 724 Lit. A Nr. 86068 Lil. B Lit. D Nr. 181 und(grüne Scheine) Pfänder zur Verſteigerung ge⸗ bracht werden. fänder(rote Scheine) über Kleider⸗ und Weiß⸗ ferner vom Monat Juni 1911 über Sparkaſſenbücher werden aufgefordert, ihre Pfün⸗ der ſpäteſtens im Laufe [des Monats Jau. 1912 auszulöſen, andernfalls die p Nr. 20789. Die Ausführung von: Vergebung von Sielbanarbeiten B Es hen, on 3 4 von dort be⸗ Ver⸗ können W. Spegial⸗ der vielfältigungskoſten im trage v zogen Induſtrie⸗ Zuſendung hafenufer, ſoll öffentlich ver⸗ geben werden. Die gegen Nach⸗ der bauten und Straßenſinkkaſten ſind portofret, inken verſchloſſen und mit entſpre⸗ Verdiugungsunter⸗ lagen liegen in der Kanzlei ruhrſiel von 0,40—0,0 m werden. L.., 2, eg, 205 HadmSteinzeugrohr ſiel von 0,30 ml. mit der Poſt erfolgt auf Be⸗ Anugebote ſicht auf. Angebotsformulare chender Aufſchrift verſe ſpäteſtens bis zum 1. va. 120 ledm Zementbeton⸗ des Tiefbauamtes zur Ein⸗ fiel von 0,35 m l.., . ca. 104lfdmSteinzeugrohr⸗ ohne Planbeilagen gegen Erſtattung ſtellung nur nahme der Gebühr. einſchließlich auf dem 22⁵ der Ver⸗ wird unter Abzug der dem Amt entſtandenen Ausgaben für ein⸗ Porto, Beſtellgelder ete. rück⸗ werden nicht mehr angenommen. Vom Büchertiſch. Jahrbuch für Deutſche Privat⸗Beamte für das Fahr 1912. 5. Jahr⸗ einzulte⸗ woſelbſt die Eröffnung Angebote Herausgegeben vom Direktorium des Deutſchen Privat⸗ ttet, wenn ſich bei Prü⸗ der Angebote ergibt vormittags 11 Uhr Die Zuſchlagsfriſt beträgt 6 Wochen. Die Gebühr für die Ver⸗ Mannheim, 27. Dez. 1911. Nach Eröffnung dingungsverhandlung Das e⸗ Ranblichem Taichen ormat allzährlich erſcheinende Büchlein der eingelaufenen Angebote ſchienenen Bieter ſtattfinden ze Beamten⸗Vereins in Magdeburg. in Gegenwart der etwa er⸗ daß ein ernſthaftes Angebot Montag, den 15. Jaunar 1912 eingereicht wurde. beim Tiefbauamt dingungsunterlagen fern, wird. gehende er fun gang. 1 Die Firma Gebrüder Mayer, Zigarrenfabriken in Mannhelm,— Prozeßbevoll⸗ miichtigte: RechtsanwälteBaſ⸗ ſermann, Lindeck und Dr. Gotler hier— klagt gegen den Kaufmann Alwin Barth früher in Schmalkalden, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Beklagter ihr aus Zi⸗ garrenkauf 507 95 ſchulde, und daß Mannheim als Erfüllungsort verein⸗ bart ſet, mit dem Antrage auf laſſu etnes gegen Sicherheitsleiſtung vorllufig vollſtreckbaren Urteils auf — von 507 4 98. nebſt 5 Proz. Zinſen ſeit dem 18. Dezember 1911. 7887 Der Beklagte wird zur mündlichen Verhandlung des Rechtsſteits vor das Großh. Amtsgericht II zu Mann⸗ heihn, Zimmer 111 auf Dienstag, 5, Mürz 1912, vormittags 9 Uhr geladen. Maunnheim, 27. Dez. 1911. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichis 2. Gülerrechtsregifter. Zum Guüterrechtsregiſter, Band XI wurbe heute ein⸗ getragen: 781778 1. Seite 203. Hitzig Wal⸗ ther Erwin. Rudolf, Großh. Profeſſor in Mannheim und Thekla geb. Klenck. Vertrag vom 21. Oktober 1907: Er⸗ rungenſchaftsgemeinſchaft. Vorbehaltsgut der Frau iſt das im Vertrage näher be⸗ zeichnete Vermögen. 2. Seite 204. Oeder Wil⸗ helm, Tapetenhändler i Manuheim und Anna geb. Schneider. Vertrag vom 91. Oktober 1911: Gütertrennung 3. Seite 205. Koblenz, Ju⸗ lius, Malermeiſter in Mannheim und Auguſte geb. Stephan. Vertrag vom 15. Dezember 1911: Gütertren⸗ nug. 4. Sette 206. Zahn 525 rich Adolf, Maurer in Mann⸗ heim und Aung geb. Meng. gertrag vom 19. Detzember 1911. Gütertrennung. 5. Seite 207. Honer Al⸗ fred, Kaufmann in Mann⸗ helm und Anna Maria geb. ae Vertrag vom 21. De⸗ zember 1911. Errungen⸗ ſchaftsgemeinſchaft. Vorbe⸗ haltsgut ber Frau jſt das im Vertrage näher bezeichnete Vermögen. 6. Setite 208. Jumpp Gu⸗ ſtavr Wilhelm, Milchhändler in Mannheim und Karoling Pauline 785 Bohn. Vertrag vom 21. Dezember 1911: Gü⸗ textrennung 7. Seite 209. Hoos Hein⸗ rich, Kaufſmaun in Mann⸗ heim und Marie geb. Gut⸗ mann, Witwe des Hermann Keßler Vertrag vom 22.De⸗ zember 1911: Gütertrennung Mannheim, 30. Dez. 1911. Großh. Amtsgericht J. Der Herrenkleidermacher Alexander Vogel in Raſtatt — Prozeßbevollmächtigter: Rechtsagent Ernſt Ackermann in Raſtatt— klagt gegen den Kaufmann Friebrich Heppes, deſſen Aufenthalt unbekannt iſt— früher in Maunheim wohnhaft— aus Schuld⸗ anerkenntuts auf Verurtei⸗ lung des Beklagten zur Zah⸗ lung von 20,49 ½ nebſt 4% Zinſen vom 12. Dezember 1909 und 4,85 ,4 Koſten, ſo⸗ wie vorläufige Vollſtreck⸗ barkeitserklärung bes Ur⸗ teils. Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsſtreits wird der Beklagte vor das Gr. Amtsgericht in Mann⸗ heim Abt. 4(II. Stock, Zim⸗ mer 118) auf: Freitag, den 15. März 1912, vormittags 11 Uhr geladen. 7774 Mannheim 20. Dez. 1911. Der Gerichtsſchreiber des Großh. Amtsgerichts IV. Handelsregiſter. Zum Handels⸗Regiſter B. Band VII,.Z. 20, Firma „Automaten⸗Reſtaurani We⸗ ſellſchaft mit ſchränkter ung, Maunheim, wurde eute eingetragen: 7884 Wilhelm Stumpf iſt als Geſchäftsführer ausgeſchieben Erwin Heib iſt als weiterer Geſchäftsführer der Geſell⸗ ſchaft beſtellt Mannheim 3. Januar 1912 Großh. Amtsgericht I. Handelsregiſter. Zum Handelsregiſter& wurde heute eingetragent 1. Bd. II,.⸗Z. 47: Firma Fr. Oeſterlin“ Maunheim. Hans Oeſterlin, Kaufmann, Mannheim iſt in das Ge⸗ ſchäft als perſönlich haften⸗ der Geſellſchafter eingetreten 2. Bd. III,.⸗Z. 80: :„H. Disqus& Co.“ aunheim. Der Nieder⸗ laſſungsort der Firma iſt nach Mainz verlegt. Die Prokura des Auguſt Kocks iſt erloſchen. B. Bo. III,.⸗Z. 46; Firma„Auguſt Kremer“ annheim. Friedrich Wil⸗ helm Grundwald, Ingenieur, Mannheim, tſt als Brokuriſt 1 5.8. 158: 5 Kauffmann“ annhelen. Hermann Kauff⸗ mann iſt aus der Geſellſchaft ausgetreten. Richard Kauff⸗ mann, aufmann, Mann⸗ helm 1 in das Geſchäft als perſönlich haftender Geſell⸗ ſchafter eingetreten. ie Prokurg betz Richard Kauff⸗ mann iſt erloſchen. B. Bb. XIII,.⸗Z. 50: irma„Eſch& Auke“ Mann⸗ zeim. Die Prokurg bes Richard Walbdſchüttz ſ er⸗ 0 7˙+ 81¹ Co.“ Maunheim. Die Geſellſchaft iſt aufgelbſt und die Firma erloſchen. 7. Bb. XVI,.⸗ 101 irma, Jacob Jung Mann⸗ eim, F 7, 21. Inhaber iſt: Jacob Jung, Kaufmann, Mannbeim. Geſchäftszweig: Kurz⸗ und Spielwaren en gros. 8. Bd. XVI,.⸗Z. 11: 3„Heinrich Volmer“ aunheim, Gr. Merzelſtr. 18/17. Inhaber iſt Heinrich Volmer, Kaufmann, Mann⸗ heim. Geſchäftszweig: Aſſe⸗ kuranzgeſchäft 9. d. XVI,.⸗Z. 22: „Getreibekommiſſton Maier& Cie.“ Mann⸗ heim, D 6, 4. Perſönlich haf⸗ tende Geſellſchafter ſind: Max Maier, Kaufmann, Mann⸗ heim. Jacob Mager, Kauf⸗ mann, Mannheim. Offene Handelsgeſellſchaft. Die Ge⸗ fellſchaft hat am 30. Dezem⸗ ber 1911 begonnen. Der Ge⸗ ſellſchafter Jacob Mager iſt von der Vertretung der Ge⸗ ſellſchaft und Zeichnung der Firma ausgeſchloſſen. Ge⸗ ſchäftszweig: Getreidekom⸗ 7807716 .⸗Z. 209: Baſſermann“, Der Nieder⸗ Manunßbeim, 30. Dez. 1011. Großh. Amisgericht I. Die Förderung der Fiſchzucht btr. Um die der einheimiſchen Gewäſſer mit Ba 1 n dieſem Jahre ml 5 t dem Babiſchen Fiſchereiverein und dei Badiſch⸗Unterlänber etne Vereinbarn troffen, wonach dieſe 1 ereine den Beſttzern und 5 0 badiſcher Fiſchwaſſer den Bezug von angebrüteten forellenetiern odek von Bachforellenbrut zu ermüßigt vermittelt werden. ieſe Vermittlung geſchleht durch den Vorſtaud bde Badiſchen Fiſcheretvereintz in und Pächter von 9 6 ern. Die Beſitzer und Pichter arlsruhe für die Beſitze von Fiſchwaſſern, welche von dieſer e Gebrauch zu machen beabſichtigen, wollen ſich wegen de Bezugs von Eiern ſpäteſtens bis zu orſtand des gaee 15. wegen des Bezugs von Brut ſpäteſtens b ebruar 1912 an den 5 Ee ee wenden unter Angabe der gewünſchteß tückzahl Forelleneſer ober Forellenbrut und unter Ueber⸗ nahme der Verpflichtung: 1, die empfangenen Forelleneier in einer badiſchen Fiſchörutanſtalt erbrüten zu laſſen und bie daraus wonnen oder die vom Verein unmittelbar bezogene Bru in ihre badiſchen Fiſchwaſſer einzuſetzen und e zwar zu vertrags in das betreffe r Pflichtmenge, welche ſie auf Grund des Pa nbe Gewüſſer einzuſetzen haben; Fiſchereivereins zu bezahlen, falls ſte die eine oder d anbere Verpflichtung in Ziffer 1 nicht erfüllen, Bengen iſt eine bürgermeiſteramtliche Beſcheinigun darüber dem Fiſchereiverein einzuſenben, daß ber Beſtell Beſitzer oder Pächter von beſtimmt zu beßeichnenden babl⸗ ſchen Fiſchwaſſern iſt. Für den Fall, daß die Geſamtzahl der beanſpruchte Eier 1 000 000(beim badiſchen (beim Badiſch⸗Unterländer iſcheretverein) und 400 Fiſcheretyerein) überſteigen 7 75 bleibt eine verhültnismüßige Herabſetzung der be⸗ ſtellten Mengen vorbehalten. Für badiſche Fiſchwaſſer, bie ſich für die Beſetzung urt eee eſonders eignen, kann unter glei Bedingungen auch Regenbogenforellenbrut zu ermäßigte Preiſe beßogen werden. Die ſchriftliche Beſtellung bierau hat ſpäteſtens bis zum 1. März 1912 zu arfolgen. Mannheim, den 29. Dezember 9 Großh. Bezirksamt Abt. II. Hundelsregiſter. Band X,.⸗Z. 32, Firma Deutſche Billartſaal⸗ ſchaft mit beſchrünkter Haf⸗ tung“ Mannheim, wurbe heute eingetragen: 7835 Die 3 des Heinrich Buchholz, Kaufmann, Düſſel⸗ borf iſt erloſchen. Emil Vehlber iſt als Ge⸗ ſchüftsführer ausgeſchieden. Heinrich Buchholz iſt als Ge⸗ ſchäftsführer der Geſellſchaft beſtellt. Mannheim, 2. Jan. 1912. Großh. Amtsgericht J. Zwangsverſteigerung. m Wege 5 vollſtreckung ſo as in Mannheim, Verſchaffeltſtr. Nr. 7 unbd Eichenborffſtraße Nr. 72/½ belegene, im Gru 1577 0 von annheim zur Zeit der Eintragung des Berſteigerungsvermerkes auf den Namen des Bäcker⸗ meiſters Konrad Wolf in Mannheim eingetrag. nach⸗ ſtehend beſchriedene Grund⸗ ſtück am 7888 Freitag, 28. Februar 1912, vormittags 9½% Uhr durch das unterzeichnete No⸗ tartat— in deſſen Dienſt⸗ räumen Q 6,1 in Mannheim verſtetgert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 27. November 1911 in das Grundbuch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilun⸗ gen des Grundbuchamts ſo⸗ wie der übrigen das Grund⸗ ſtück betreffenden Nachwei⸗ fungen, tusbeſondere der Schützungsurkunde iſt jſeder⸗ mann geſtattet. ung, Rechte, ſoweit ſie de eit der Eintragun K Verſtelgerungsvermer es dem nicht erſt lich waren, ſpäteſtens Verſteigerungstermine 9 der Aufforderung zur gabe von Geboten anzumel⸗ den und, weun der Glau biger widerſpricht, zu machen, widrigenfalls bei ber ffeſtſtellung des ge⸗ ringſten Gebots nicht ferſ. ſichtigt und bei der Berte lung bes erlüſes dem Auſpruche Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werde Diefenigen, welche ein ber Verſteigerung entgegenſtehe des Recht haben, werden * gefordert, vor der Erteilun des Zuſchlags die Aufhebun oder einſteilge Einſtellunff des Berfahrens herbeizufſ ren, widrigenfalls für Recht der Verſteigerung erlös an die Stelle des 15 ſteigerten Gegenſtandes krik. Beſchreibung des zu 5 ſteigernden Srunbfthag: von 5 4 Band 489 Heft 17 Beſtand verzeichnis J. Lgb.⸗Nr. A7um, lächeninhalt 2 4 61 f frafte. Hierauf ſteht 45 vierſtöckiges Wohn⸗ und 915 mil Schtenenkeller un achkammern; ein ſolch Flügelhau 1. und II. Teil mit outerraintreppenvor⸗ lage mödeeene unbelaſtet geſchützt auf 82 Mark. 5 Mannheim, 22. Dez. 1011 Gr. Notariat IIII als Wollftreckungsgericht, 8 Verantwortlicher Redakteur Fritz Joos, — Druc und Verlag Dr. H. Haas ſchen Druckerei, G. m. b. H. Manuheim, 4. Januar 1912. ee „F 6 Statt Karten. 0 Die Geburt eines 4 kräftigen 0 Jungen zeigen hocherfreut 60 An. 66729 9 Jab, Beilinger u. frau goh. Wols. Hannbeim, 4. Januar 1912. (Goethestr. 16a.) Zwangsverſteigerung. Freitag, 5. Januar 1912 nachmittags 2 Uhr werde ich in Mannheim im Pfandlokale 6, 2, gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffent⸗ lich verſteigern:(66735 1 Piano, 3 Pferde, 1 Teigmaſchine, 1 Teigteil⸗ maſchine, 1 Zertrifuge, 3 Faß Schmalz, Schokolade Möbel aller Art und Ver⸗ ſchiedenes. Sommer, Gerichtsvollzieher. — 5 Schweinefaſſel⸗ Verſteigerung. Die Gemeinde Wallſtadt läßt am Mittwoch, 10. Jan. 1912, nachmittags 3 uhr im Rathaus in Wallſtadt 2— einen abgängig. Schweine⸗ faſſel gegen bare Zahlung öffentlich verſteigern. Wallſtadt, 3. Jan. 1912. Bürgermeiſteramt: Hecker. 20695 Hannbeim riak Felenhon 97. Rohrplatten⸗ Reiſekoffer zu kaufen geſ. Off. unt. F. 1907 an D. Frenz, Mann⸗ heim. 20708 5 Verloren 2 Ein Gold⸗Collier abzu⸗ geben gegen Belohnung Schumannſtr. 3, parterre zechts. 11881 zu verk. N A, 8, 3. St. iſ Soege Tefmisotes Jagd. Zu ſehr ſchöner großer I Peuerio Srosse Karneval-Gesellschaft Mannheim E. V. Ppotektor: Rorr Oberbürgermeister Martin. Hochelegante, ſeidene Geſellſchaftstoilette Wald⸗ u. Feldfagd, guter Beſtand an Rehen, Haſen, auch Faſanen u. Hühner ſuche einen Teilhaber. Gefl. Off. u. Nr. 11929 an die Exped. d. Bl. Hocheleg, ſeid. Damen⸗ masken zu verl. 66723 Roſengartenſtr. 21 prt. r. Kaufmann, Witwer, 45 Jahre, evg., in langjähr. Stellg., penſionsber. mit Kinder, wünſcht Heirat. Dienſtmädchen bevorzugt. 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Vorſtand, Herr Dr. Feiſt, begrüßte die zahlreich erſchienenen Kameraden, ſowie die Herren Vertreter der verſchiedenen hieſigen militäriſchen Vereine. Herr Bezirks⸗ des Gauvorſitzenden beglück⸗ zu ſeinem 15. Geburtstage und über⸗ reichte namens des Militärvereins einen Standartenſchild als Geſchenk, ebenſo ſchenkte Kamerad und Vereinsmitglied Rei⸗ ſteiner“ ab. tierarzt Ulm als wünſchte den Verein chert einen ſolchen. prachte die Glückwünſche des Kriegervereins. Donaueſchingen ein dienſtlich an der Teilnahme verhindert geweſenen Vereinsmit⸗ gliedes Leutn. d. Reſ. im Leib⸗Drag.⸗Regt. Dr. Clemm ein. Die beiden unter der Regie des Kameraden Reichert geſpiel⸗ ten Einakter„Der falſche Leutnant“ und„Der verwechſelte Ghemann“ verdienen vollſte Anerkennung. mitwirkenden Kameraden Hammel, Grünauer, ſowie den Herren Otto 1 und lI, Schmitt, Freudenberger und Ahl, ferner den Damen des Vereins Frau Weber und Frl. Weiß nochmals den Dank des Vereins aus. wollen wir das unter der Leitung des Herrn Zitſch ſtehende Doppelquartett laſſen, welches in dankenswerter Weiſe durch ſeine ſehr gut zum Vortrag gebrachten Geſangsſtücke viel zur Verſchönerung unſeres Feſtes beigetragen hat. frühen Morgen anhaltendes Tanzvergnügen bildete den Schluß Der Klub für junge Mäbchen, I. 2, 12, blickt auf eine beſonders wohlgelungene Weihnachtsfeier Unter zahlreicher Beteiligung der Vorſtandsdamen, der Klubmitglieder und vieler Gäſte verlief der Nachmittag des 2. Feiertages in den weihnachtlich geſchmückten Klubräumen ſehr gemütlich. Einige hübſche Weihnachtsſtimmung und eine Abend, an den gewiß jeder der Teilnehmer gern zurückdenkt.— Es ſei auch an dieſer Stelle darauf hingewieſen, daß der„Klub“ jeden Abend von—10 Uhr geöffnet iſt und alle im Erwerbs⸗ der Feier. zurück. Vertreter Herr Direktor Hieronymi über⸗ 1 Ferner lief aus Glückwunſchtelegramm ſeitens unſeres leben ſtehenden jungen Mädchen herzlich willkommen ſind. Ulker⸗Gilde Mannheimia. Am Nachmittage des erſten Chriſttages verſammelten ſich die Ulker nebſt ihren Familienangehörigen im untern Probe⸗ lokal der„Liedertafel“ um ihr Sonnwendfeſt mit Kinder⸗ gezeichnete Einladung wie ſie ſpeziell bei der Ulkergilde Uſus iſt, werau⸗ laßte die Ulker, ſich zahlreich einzufinden, ſodaß das geräumige Lokal bald bis zum letzten Platz beſetzt war. meiſter begrüßte in herzlichen Worten die Erſchienenen, indem er einen kurzen, aber lehrreichen hiſtoriſchen Rückblick über das Entſtehen des Weihnachtsfeſtes, heidniſchen Germanen, gab. Als ein ſolches Feſt reiner Freude ſollte das Weihnachtsfeſt auch im Ulk gefeiert werden, ſo ſchloß beſcherung feſtlich zu begehen. Eine künſtleriſch er ſeine mit großem Beifall aufgenommene Anſprache. hatte nicht zu viel verſprochen. vergeßliche Stunden, die wir mit dem fröhlichen Ulkervölkchen Reizende, gutgewählte Vorträge in Poeſie und Proſa, prächtige Lieder ernſten und heiteren Inhalts wechſelten in bunter Reihe und ſelbſt die kleinſten Ulkerkinder trugen mit Fleiß und Eifer zur Unterhaltung bei. Die Kinder Emma Schucker, Maria Harzheim, Emma Schärr, Julie Stein⸗ verleben durften. Inhalt,: 1. Dürkheim. 4. Vor Haardt. tönt Kuhreigen. platiler. Die Wiozerin Wir ſprechen den Nicht unerwähnt Ein bis zum Aufführungen ſorgten für kleine Beſcherung ſchloß den Der Oberulk⸗ des einſtigen Julfeſtes der Es waren wirklich ſchöne, un⸗ Sonntag, 7. Jaunuar 1912, abends S. I1 Uhr im Nibelungensaal des Rosengarten Grosses Karnev. Familien-Nonzert 4. Unsere Damen s. Mefant und Mücke. heiteres Intermezzoo 6. Grosse Mannemer Fliegerwoche, ein Wabl- Schlachtgesaug mit Vorträgen Musik v. Hliegenden Holländer u. Konsorten, 20 Mitwirkende, darunt,einige Grössen. Näheres- Theaterzettel im Liederbuch. 1 Minuten Pause! 7. NReelrturnen der I. Riege der Mannheimer Turmgesellschaft. 8. Zeitbilder, allgemeines Lied Nr. 2 9. Russ. Walzer à. d. Operette,„Der häusliche lustige Krieg“ J. Strauss 2 ̃ ̃ 3 mit Wirtſchaft— 10, a) Die Regimentstöchter, 8 b Raumernpolla Duett) 8 11. Adam und Ewva, allgemeines Lied Nr. 38 12. Potpourri aus, Fröhliche FPfalzlgr. Tongemälde 3 Abfahrt auf der Eisenbahn. g. Marsch durch Derkem nach der Haardt. der Villa Konrad Dreher. 8 8 Schar Studenten. Post fährt vorbei. servisten im Wirtshaus. Bayern widern den Gruss Partie Er Gronert, Mathilde Leiſt, Otto Epp, Otto Scheffold und Max 305 Schucker, ſowie Fräulein Marie Scheffold und Fräulein Sophie 18. Harzheim füllten den erſten Teil des Programm, aus, von17. welchem wir ſpeziell das prächtige Melodram„Der Brief an]20. den lieben Gott“, von letzterer Dame vorgetragen, hervorheben 0. möchten. Darauf folgte die Beſcherung der Kinder. zweite Teil des Programms brachte die herrlichen Lieder für 18. Bariton„Welkende Blätter“ und des„Seemanns Los“ vom 7. Oberultmeiſter H. Schucker, ferner das ſtimmungsvolle unter Mitwirkung der NRallettschule des Hoftheaters und der Mannheimer Turngesellschaft. Musik von der Karlsruher Leibgrenadier-Kapelle. Leitung: Kgl. Musikdirektor Adolf Böttge. P ROGRAMM: Hünzug: Narhallesenmarsch. Mannemer Linsevert'-Ouvertüre Ouvertüre:„Die diebische 9 1 mit ulkigen Randglossen 2 mode, allgemeines Lied Nr. 1 Woingutsbesitzers 10. Ein Auto saust vorbei. 11. (Lied: Bayrisch 18. Sie begegnen Jägern. 5. Die Winzerinnen haben die Gesell- sebaft entdeckt und begrüssen sie von der Hohe; sie er-⸗ 16. Begrüssung und Belustigung a la Alm; a) auf der Zither;)auf Holz nud Stroh; e) Schuh- 17. Ayveläuten. 18. Ein Gewitter zieht anf. 19. Tarok, und will sich zum„Fensterln“ zur Winzerin schleichen. 22 Der Bursch der Winzerin erwischt iho. Grosse Prügelei. 23. In dunkler Nacht, bei strömendem Regen, treten die Pfälzer den Rückweg an. 1% Aus der Mannemer Kochkischt, allgemeines Lied Nr. 4. 14. Radau-schlussmarsch. Musikalische Ein- und Auslagen nach Wunsch! Eintritt Mk..—, abends an der Kasse Mk.50.— Saalöffnung 7 Uhr. Narren-Kopfputz auch für Damen am Saaleingang. Billetvorverkauf in den hiesigen Zigarrenhandlungen und Verkehrsbureau, Zu dieser grossen Karneval-Veranstaltung ladet närrischst ein Einer e 55 im ſogen. Neuwald eine ganze Anzahl Schlingen, die zum 35. 6 8et. Heß e. S 55 Wild geſtellt waren. Da alſo hier offenſichtlich 24. 9110 T. Anna. Wilddieberei vorlag, verbarg er ſich geſtern mit einigen 24. Gärkner Ernſt Klaiber e. L. Hilda Softe. 0 im Gebüſch, um den Tätern aufzulauern. Kherdog 8 i hi ö i Ff„23. Schloſſer Theod. Lochner e. S. e Schnelder Joh. Bareis e. T. Anna Eliſabeth. 27. Schreiner Karl Haupf e. T. Margareta. Platzmſtr. Guſt. Brockerhoff e. S. Oswal Mechaniker Joſ. Schömig e. S. 27. Rohrpreſſer Emanuel Volk e. T. Marta 23. Schuhmacher Karl Förſchle e. T. Mina. 8 Ganz e. S. Richard. Graſeck e. T. Barbarg Irma.„„ S. Wilhelm. 21. Taglöhner Wilh. Kienel e. S. Richard. Schreiner Joſ. Deuz e. T. iſt der Beweggrund zu dem traurigen Schritt unbekannt⸗ 22. Mechaniker Hch. Wenz e. T. Emilte. BC. Karlsruhe, 3. Jan. men wurden. neue Schlingen vor. als der Wilddieberei verdächtig. 24. Karlsruhe, 2. Jan. im Stadtteil Daxlanden erhängte ſich ein 51 Jahre alter 21. Schloſſer Loui Taglöhner aus Daxlanden. in einem Fabrikanweſen im Bannwalde ein verheirateter Arbei⸗ 31 ter ſeinem Leben durch Erhängen ein Ende. In beiden Fällen 21. * Zell i.., 2. Jan. 3 Sekunden Dauer verſpürt. Auszug aus dem Standesamts⸗Regiſter für die (Pariſer Mod.), noch nicht getragen, preisw. zu verk. Zu erfragen in der Ex⸗ pedition ds. Bl. 11918 Tichtig. Bautechniker flotter Zeichner, in allen vorkommenden Arbeiten bewandert, auf Architektur⸗ bürv alsbald geſucht. Aus⸗ führl. 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Lebensfahr zum Be ſuche der ſtädt. Handelsfortbildungsſchule verpflichtet. ice Jauuar 1912 ab ſind handelsfortbildungsſchuß⸗ pflichtig: 1. Knaben, geboren nach dem 31. März 1394 2, Mädchen, geboren nach dem 31. März 1894 Schüleranmeldungen. A. Knaben. Die in genannten Betrieben Beſchäftigten männlichen Geſchlechts, welche geboren ſind nach dem 31. März 1894 5 und ſich noch nicht zur Handelsfortbildungsſchule angemeldet haben, werden aufgefordert, ſich zu melden Donnerstag, 4. Januar 1912 morgens—11 oder nachmittags—6. De letzten Schul⸗ zeuaniſſe ſind mitzubringen. Zuwiderhandlungen werden nach 5 18 des Statuts beſtraft. ſchlechts, welche geboren ſind ſtraft. gemacht, wonach ſie die das Geſchäft, B. Mädchen. Die in obigen Betrieben Beſchäftigten weiblichen Ge⸗ nach dem 31. März 1394 und ſich noch nicht zur Handelsfortbildungsſchule angemel del haben, werden aufgefordert, ſich zu melden am Freitag, 5. Januar 1912 morgens—12. Die Schulzeugniſſe ſind mitzubringen. Zu⸗ wider andlungen werden nach§ 18 des obigen Statuts be⸗ Aufnahmelokal für beide Tage: Aurfürſt⸗Friedrich⸗Schule in C 6. 227 Die nach dem 30. Junui 1897 geborenen und im Ge⸗ meindebezirk Maunheim wohnhaften männulichen Iungslehrlinge ſind nach§ 2, Abſatz 1 des bad. Elementar⸗ unterrichtsgeſetzes noch volksſchulpflichtig und werden ſoſort der hieſtgen Volksſchule überwieſen. Hand⸗ Die Firmen werden auf§ 11 des Statuts aufmerkſam zum Beſuche der Handelsfort⸗ bildungsſchule Verpflichteten 3 Tage nach dem Eintritte in auch während der Probezeit, anzumelden haben. Ferner wird darauf hingewieſen, daß das Ortsſtatut nur das Alter der Beſchäftigten, nicht aber deren Stellung im Geſchäfte berückſichtigt; es ſind alſo nicht nur Lehrlinge, ſondern auch Volontäre und Gehilfen beiderlei Geſchlechts zum Handelsfortbildungsſchulunterricht verpflichtet, ſoſern dieſelben noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben. für die Um einem bisher öfters aufgetretenen Irrtume zu be⸗ gegnen, wird beſonders darauf aufmerkſam gemacht, daß Handelsfortbildungsſchulpflicht ſchäftigungsort, aber nicht der Wohnort entſcheidet. Wer alſeh nur der in einem im Gemeindebezirk Mannheim gelegenen Ge⸗ ſchäfte wird, iſt Die der allgemeinen wird, unter der angegebenen Vorausſetzung verwendet in Mannheim handelsfortbildungsſchulpflichtig, auch wenn er außerhalb Mannheims wohnt und am Wohn⸗ orte fortbildungsſchulpflichtig ſein ſollte. Fortbildungsſchulpflicht ſtellten kaufmänniſchen Lehrmädchen und Gehilfinnen er⸗ halten wöchentlich 4 Stunden Unterricht in der Haus⸗ haltungskunde in einer der vom Volksſchulrektorate ge⸗ leiteten Schulküchen. Hierzu kommen noch 5 Stunden kauf⸗ männiſchen Fachunterrſchts, welcher in dex Handelsfort⸗ bildungsſchule(Kurfürſt⸗Friebrich⸗Schulef in C6 erteilk wohin die betreffenden Schülerinnen zu melden ſind. unter⸗ noch nicht gemeldeter Mannheim, den 10. 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