bleands 7 erſchüttern. de⸗ Sbonnement: 70 pfg. monatlich, Bringerlohn 80 Pfg. durch die Poſt inkl. Poſtaufſchlag Mu.3 42 pro Anuartal. Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Inſerate: Kolonel⸗Seile 30 Pfg. Reklame⸗Seile„%%.20 Nk. 1 Läglich 2 Ausgaben laußer Sonntag) flmtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbe Beilagen: Unterhaltungsblatt; Beilage für Cand⸗ Nr. 296. Die heutige Abendausgabe umfaßt 12 Seiten. Wir und die Engländer. Unter dieſer Ueberſchrift veröffentlicht Reichstags⸗ abgeordneter Baſſermann in der Monatsſchrift Nord und Süd“ folgende Betrachtungen: Niemals ſeit dem Zeitpunkte, in dem Deutſchland ein feſtes Flottenprogramm aufſtellte, hat die deutſche Flotten⸗ politik einen aggreſſiven ne Charakter in ſi getragen. Aus zögernden nfängen hat ſie feſte Geſtalt an⸗ genommen, als Fürſt Bülow Staatsſekretär des Auswärtigen Amtes wurde Admiral von Tirpitz das Reichsmarineamt übernahm Es war die Aufgabe dieſer beiden Staatsmänner, für die deutſche Weltpolitik die maritimen Unterlagen zu ſchaffen, aus der Periode des Experimentierens und Taſtens zu einem feſten, bindenden Flottenprogramm überzugehen und ſolches durchzuführen. ihnen dies gelang unter Ueber⸗ windung mancher inneren Schwierigkeit und ohne Gefährdung des Friedens, das iſt Beweis ihrer Energie und Staatskunſt und hat ihnen Ehre und Ruhm gebracht. Wenn man die Parlamentsakten durchblättert und die Reden, die bei den Flottenorganiſationen vom Regierungstiſche und von Ab. eorneten gehalten worden ſind, ſo wird man finden, daß die Anerkenn ennung, daß 2 955 eine überlegene Flotte zur Auf⸗ rechterhaltung ſeiner Weltſtellung not tut, ſich wie ein roter — 18 die zieht. 8 eine Inſel, ngig von Seczufuhr für ſeine Volksernährung ohne ger bee eee will, darauf angewieſen ſtärkſte Seemacht zu ſein und zu bleiben. Dies iſt von uns nicht beſtritten worden und ſo war es niemals Ziel unſerer Flottenpolitik, dieſe Weltſtellung Eng⸗ wir für uns in Anſpruch nehmen, iſt das Recht, den Umfang unſerer Flottenrüſtung ohne Rückſicht auf Englands Flottenſtärke lediglich nach unſeren eigenen Intereſſen zu be⸗ werſer ene arkeinggebrecde kinder intereſſen eine achtunggebietende tte erheiſchen, ſind ſich die bürgerlichen Parteien Deutſchlands vollſtändig einig. 5 Nicht aus dem Beſtreben, es England gleich zu tun, ſind unſere Schiffsbauten entſtanden, ſie wurden zur Notwendigkeit, als 0 1 5 Sabedcs 905 17 10 985 er⸗ warben, a m 8 is für deu Menſchen 5 deutſche Güter im Msſand in überſeeiſchen Gebieten zunahm. Der Gedanke, ob Deutſchland auch ohne Flotte eine Weltmacht ſein würde, findet in der Zeit der Weltpolitik keinen Raum mehr in deutſchen Köpfen. deutſchen Kolonien, wenn ein Weltbrand entſteht, in der 2222 ²—wm ꝛ ꝛ˙— Feuilleton. Das verlorene Paradies. Zu Ronſſeaus 200. Geburtstag(28. Junij. Von Dr. Karl Goldmann. Zu einer Geſellſchaft, die geſchminkt und gepuderk in raffiniert ausgeſtatteten Prunkſälen, in mathematiſch zurechtgeſchnittenen Gärten nach Amüſements auf dem Gebiet der Sinne und auf dem des Verſtandes jagte, trat mit einfacher Gebärde ein Mann und ſagte: Das alles iſt nichtig, eure Vergnügungen ſind Täuſchungen eurer ſelbſt, um ſo größer, je weiter ſie ſich vom Natürlichen ent⸗ fernt haben. Dieſes aber, das Natürliche, bedeutet für die Menſch⸗ heit das Paradies, das ſie längſt verloren hat. Der Mann, der ſo zu einem ganzen Zeitalter ſprach, war Jean Jacques Rouſſeau geweſen, und ſeine Worte haben eine neue Epoche mit heraufbeſchworen. Seine Perſönlichkeit und ſein Wir⸗ ken ſind in der Geſchichte der Neuzeit ein einzig daſtehendes Phä⸗ nomen; man denke: ein intellektuell keineswegs überragender Mann, auf deſſen ſehr einfache und gerade darum weithin überzeu⸗ gende Rede eine Welt hört und daraufhin ſich wandelt! Aber in der Geſchichte überhaupt hat Jean Jacques Rouſſeau Vorgänger gehabt, und mit hiſtoriſcher Notwendigkeit ſind ſie immer donn erſchienen, wenn eine verfeinerte Geſellſchaft, ein eich gewordenes Volk aus Einfachheit zu höchſter Differenziertheit in allen Dingen, zu einer Kultur gelangt war, die das Natürliche pberleugnete.„Zurück zur Natur!“— Dieſe Worte Rouſſeaus haben dann auch jene Reſormatoren ihrem Volk oder der Menſch⸗ hei 55 rufen. 1 8 7 Erſte geweſen ſein, der alſo gemahnt hat? In Großmacht ausſcheiden ſo groß und ſtark, wie ß unſere Handels⸗ und Kolonial⸗ Gewiß werden die 8 Geleſenſte und verbreitetſte Feitung in Mannheim und Umgebung Schluß der Inſeraten⸗Aannahme für das Mittagblatt morgens 19 Uhr, für das libendblatt nachmittags 5 Uhr zirk Mannheim; Handels⸗ und Induſtrie⸗Seitung für Südweſtdeutſchland; Beilage ſür Citeratur und Wiſſenſchaft: und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen und Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. beelegramm⸗Edreſſe: „General⸗Anzeiger mannbeim“ Telephon⸗Rummern: Direktion und Buchhaltung 1449 Buchdruck⸗Adteilung.„ 341 Redaktion 23„3 52„%%% Exped. u. Verlagsbuchhdlg. 218 Eigenes Redaktionsburean in Berlin ——— Mannheim, Freitag, 28. Juni 1912. (Abendblatt). müſſen. Dieſen Weltkrieg mit ſeinen menſchen⸗ und güter⸗ zerſtörenden Wirkungen zu hindern, dazu iſt eine ſtarke deutſche Flotte nötig, weil ſie jeden Angriff auf Deutſchland auch zur See zu einem gefährlichen Experiment für den Angreifer macht. Mehr wollen wir nicht, aber das wollen wir mit dem ſtarken Empfinden einer Nation, die weiß, daß ſie mit ihrer Armee und ihrer Flotte hohe nationale Güter verteidigen muß. ohne eine ſolche können wir eine Blockade nicht abwehren und Anſehen und wirtſchaftliche Macht in überſeeiſchen ieten. Das ſind die Gedanken, welche die führenden Politiker ich bei der Schaffung unſerer geleitet haben. Die große Volkstümlichkeit und das feſte Zutrauen, deren ſich der Großadmiral Tirpitz im deutſchen Volke erfreut, gründet ſich darauf, daß er es verſtanden hat, die Flottenorganiſation kraft⸗ voll und zielbewußt durchzuführen und daß alle ſeine Mit⸗ arbeiter, zu denen ich mich als Führer der nationalliberalen Pattei zähle, von ſeiner Friedensliebe in allen Phaſen ſeines Ringens um das Werden einer deutſchen Flotte überzeugt waren, und dieſer Ueberzeugung in ihrer Propaganda für die deutſche Flotte Ausdruck verliehen. deutſche Flotte zu einem Angriffskrieg gegen England zu ver⸗ wenden, der deutſchen Politik fernliegt, erweiſt woßl am klarſten die jüngſte⸗ Flottennovelle, die ſich auf die not⸗ wendigſten Ergänzungen beſchränkt und alles andere als einen aggreſſiven Charakter an ſich trägt. Gerade dieſe jüngſten Wehrvorlagen legen erneut den Schwerpunkt deutſcher Stoß⸗ kraft in die Landarmee und das wird auch in Zukunft ſo bleiben. Unſere Friedensliebe erweiſt die deutſche Politik ten 40 Jahre, unſere Rüſtungen ſollen erhalten, was itzen, und ſollen nicht Eroberungsplänen dienen. Sobald die Ueberzeugung in Fleiſch und Blut der beiden Völker kbergegangen Stellung zur See nicht antaſten wollen, daß eine deutſche wir aftsintereſſen fordern, keinerlei feindſelige Abſichten gegen England in ſich birgt, iſt der Boden für eine Verſtiudigung 5 funden, und dieſer Zeitpunkt ſcheint mir näher gerückt zu ſein. In England und Deutſchland mehren ſich die Stimmen, welche die Periode des gegenſeitigen Mißvergnügens und Mißtrauens dablöſen möchten durch vertrauensvolle Be⸗ ziehungen, die der Bedeutung der großen aufeinander an⸗ gewieſenen wirtſchaftlichen und Handelsintereſſen der beiden Länder gerecht werden. Die Kriegsgefahr des letzten Herbſtes hat manchem die Augen gebffnet und die Friedensausſichten verbeſſert. Hoffentlich gelingt es einem ſo bewährten Diplo⸗ maten, wie es Freiherr von Marſchall iſt, die friedlichen An⸗ ſchauungen zur Geltung zu bringen und die Engländer zu üeberzeugen, daß uns Beutſchen Feindſeligkeit gegen England fern und eine Verſtändigung am Herzen liegt. —ů———— CFFFC ——— 2————— ſchriften und Denkmäler bezeugen es— die Ueberkultur ſeiner Zeit ruchlos fand und das„Natürliche“ oder wenn man will: das Einfache an Stelle des Komplizierten, den Sinn an Stelle der Formeln einſetzen wollte. Er muß einer der größten Reformato⸗ ren aller Zeiten geweſen ſein, der die ſpitzfindig und ſuperklug ge⸗ wordene Theologie, den ganzen hierarchiſch abgeſtuften Götterkult Alt⸗Aegyptens abſchaffte und eine Natur-Religion, die Verehrung der weltſchöpferiſchen Sonne gebot, der die Bilder und Skulpturen, die den Pharao als Gott darſtellten, auslöſchen und an ihre Stelle eine menſchliche Alltagsfigur, einen kleinen mageren Aegypter in naturgetreuer Auffaſſung treten ließ: das war er ſelbſt. Auch der Propheten des alten Teſtaments muß gedacht werden, einfacher, geradſinniger Männer, die mit Beſorgnis bie zunehmende Ver⸗ weichlichung ihres Volkes ſahen und eine Rettung nur in der Rück⸗ kehr zu ben einfachen Sitten der Vorfahren erkannten; mit leiden⸗ ſchaftlichem Pathos predigten ſie, daß nur barin das Glück eines Volkes liegen könne. Und wer könnte hier des heiligen Franzis⸗ kus vergeſſen und Savonarolas? Jener fand, daß Luxus und allzu verfeinerte Kultur nur Hinderniſſe ſeien auf dem wichtigſten und heiligſten Weg, den der Menſch zu gehen habe, auf dem Weg zu ſich ſelbſt. Der Mönch von Florenz aber vermochte durch ſeine hinreißende und furchtbare Ueberzeugungskraft eine ganze Stadt dazu, ihren köſtlichſten Reichtum zu einem Scheiterhaufen zuſam⸗ menzutragen, die Goldgehänge ihrer Frauen, die feinſten Luxus⸗ gewebe und Gewänder, die Bilder und Stauen ihrer geſchmack⸗ vollſten Künſtler. Eein Savponarola, der, von religöſen Abſichten frei, aus rein menſchlichen ſeine Stimme erhebt, iſt Jean Jacques Rauſſeau ge⸗ weſen. Aber während die pathetiſchen Worte des florentiniſchen Propheten eine Bewegung zeitigten, die nur ein wenige Jahre währendes Zwiſchenſpiel blieb, ſollten Rouſſeaus Ideen dem größ⸗ ten Weltbranb als Zündſtoff, der größten Revolutton, die die geſchichtlicher, allerdings vier Jahrtauſende zurückliegender Zeit war es ein ägyptiſcher Pharao, Amenophis IV., der— viele In⸗ Menſchheit je bewußt erlebt, als geiſtige Grundlage dienen. Nietzſche erzählt, wie ihm die Idee vom Uebermenſchen mit Ohne ſtarke Flotte können wir unſere Küſten nicht verteidigen, Daß der Gedanke, die iſt, daß wir Englands herrſchende Hauptſache auf dem europäiſchen Kontinent verteidigt werden 1* ſie deutſche Macht und Wirt⸗ die ihr uns die Wunder der Natur aufgedeckt habt, ſteht mir Politische Uebersjcht. Mannheim, 23. Junt 1912. Geburtenrückgang und— Erhſcha ſta⸗— ſteuer. 5 Eme grandioſe Entdeckung haben wir der„Deutſchen Bolkswirtſch. Corr.“ zu danken. Nachdem längſt auch diee breitere Bevölkerungsſchicht über die eigentliche Bedeutung einer Ausdehnung der Erbſchaftsſteuer hinreichend aufgeklärt iſt, um auf die e Phraſen von der„Beſteuerung der Toten“, der„Witwenſteuet“ uſw. nicht mehr hinein⸗ zufallen, iſt von den Intereſſenten nach einem neuen Mittel gefahndet worden, um der Erbſchaftsſteuer Steine in den Weg zu werfen. Nun endlich iſts geſunden, und in ſtummer Be⸗ wunderung druckt die„Deutſche Tageszeitung“ aus der be⸗ zeichneten Korreſpondenz einen Auſſatz ab, der uns vor die erſchrecklichen Perſpektiven eines weiteren Geburtenrückganges für den Fall ſtellt, daß eine das Kindererbe erfaſſende Steuer eingeführt wird. Wie es möglich war, einen ſolchen Zu⸗ ſammenhang zwiſchen Erbſchaftsſteuer und Geburtenzahl zu onſtruieren? Die„D. V..“ argumentiert ſo:„Nur ſchwer würden ſich deutſche Eltern mit dem Gedanken befreunden, daß das, was ſie mit ihrer Hände Arbeit für ihre Kinder ſchaffen, nicht ungeſchmälert ihren Kindern zugute kommen ſoll. Es iſt ernſtlich zu befürchten, daß die Freude am Erwerb und Beſitz ebenſo ſehr wie die Freude am Kinder⸗ reichtum beeinträchtigt werden kann, wenn die Bedingungen für beide andere werden als bisher. Und die Lebens⸗ Weieee der wir jetzt und zunächſt allein noch unſere olksvermehrung berdanken? Einſe Ausdehnung der Erb⸗ ſchaftsſteuer auf Ehegatten und Tinder würde den Spar⸗ trieb ſchwerlich fördern, vielmehr in vielen Fällen Ver⸗ Ob die erweiterte Erbſchaftseuer auf den Spartrieb und die Vermögensanſammlung überhaupt da er ſie las, fühlte er, ſo ſchrieb er an Malesherbes, ſeinen Geiſt von tauſend Lichtſtrahlen umfloſſen.„Ganze Maſſen der lebhafte⸗ ſten Ideen ſtiegen in mir auf mit einer Gewalt und Unordunn daß ich in die lebhafteſte Verwirrung verſetzt ward, ich fühlte mei⸗ nen Kopf betäubt bis zur Trunkenheit, heſtiges Herzllopfen b klemmte mir die Bruſt; der Atem verſagte, als ich gehen wollte, ließ mich unter einem Baum nieder und verbrachte dort eine halbe Stunde in ſoſcher Erregung, daß ich, da ich mich erbob, meine Klei⸗ der von Tränen benetzt fand, ohne daß ich mein Weinen bemerkt hattt:. 255 Die kleine Schriſt, in der er die Frage beantwortete, enthält in nuce bereits die Ideen ſeiner ſpäter niedergeſchriebenen Haupt. werke. Nein, Künſte und Wiſſenſchaften haben es nicht vermoch den Menſchen in ſeinen Sitten zu veredeln.„Steht mir doch R ihr erleuchteten Denker, die ihr uns die Gcheimniſſe der kreiſt den Weltbahnen, die ihr uns den Siß und das Weſen der See Rede: würden wir ohne eure Belehrungen weniger zahlreich weniger gut regiert, weniger blühend oder bielleicht ver allein Schuld, daß das Talent über die Tugend geſiegt Im Gegenteil,— iſt die Antwort.„Wiſſenſchaft und 2. Seite. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abenbblatt.) AUntergrabung ſeiner Geſundheit ſeine Lebensdauer verringern damit die Kinder lieber gar nichts bekommen, als daß ſie 1 oder 2 v. H. Erbſchaftsſteuer zahlen! Oder aber: er zeugt überhaupt keine Kinder, damit es kein Kindeserbe geben kann, das beſteuert wird! So bewirkt die Ausdehnung der Erbſchaftsſteuer eine Verſtärkung des Geburtenrückganges und der Sterblichkeitsziffer! Die Korreſpondenz aber, die ſich dieſes ausgedacht, nennt ſich eine„volkswirtſchaftliche“ und die „volkswirtſchaftlichen Gelehrten“ der„Deutſchen Tages⸗ zeitung“ drucken's überzeugt ab. Fürwahr ein— Menetekel! Deutsches Reich. „ Ter 9. internationale Altkatholikenkongreß iſt zum 5. bis 8. September dieſes Jahres nach Köln einberufen worden. Auf dem achten internationalen Altkatholikenkongreß, der vom 6. bis 10. September 1909 in Wien tagte, wurde beſchloſſen, daß der züchſte Kongreß in München ſtattfinden ſolle. Der Ausführung dieſes Beſchluſſes ſtellten ſich jedoch unüberwind⸗ liche Hinderniſſe in den Weg, und ſo ging das Jahr 1911 vor⸗ über, ohne daß der für jedes zweite Jahr in Ausſicht giom⸗ mene Kongreß abgehalten wurde. Da die Schwierigkeiten, die der Einberufung des Kongreſſes nach München entgegenſtehen, auch für das laufende Jahr noch fortdauern, ſo erfolgt jetzt die Einberufung nach Köln. — Der Hauptausſchuß nationaler Arbekterverbände tagt vom 29. Juni bis 1. Juli in Berlin. Auf der Tagesordnung ſteht: 1. Das Programm der wirtſchaſtsfriedlichen nationalen Arheiterbewegung(Referent: Rupp⸗Völklingen). 2. Die bis⸗ herige Entwicklung der wirtſchaftsfriedlichen nationalen Ar⸗ beiterbewegung(Referent: Heuer⸗Berlin). 3. Die vorausſicht⸗ liche weitere Entwicklung der Bewegung in der nächſten Zu⸗ kunft. Ueber den letzten Punkt werden die Vertreter der ver⸗ Gruppen der nationalen Arbeiterbewegung Bericht erſtatten. Badiſche Politif. Bürgerausſchußwahlen. 0St. Georgen i. Schwarzwald, 27. Juni. Nachdem geſtern der 2. Wahlgang der Höchbeſteuerten für den Bürger⸗ ausſchuß ſtattgefunden hat, ſind unſere Bürgerausſchußwahlen nunmehr gänzlich beendet. Schlecht abgeſchnitten haben die ſog. Nichtbürger(„Freie Vereinigung“) bei der heutigen und vor⸗ geſtrigen Wahl der 1. Klaſſe. Sie erhielten auf die Dauer von 6 Jahren 2 Sitze und die„Bürger“ 8. Von 44 Wahlberech⸗ tigten der„Nichtbürger“ hatten 20 nicht abgeſtimmt, oder ihre Stimme der Liſte des Bürgervereins, die 87 Stimmen auf ſich vereinigte, zugeführt. Heute erhielten die„Nichtbürger“ wie⸗ der nur 2 und der Bürgerverein 8 Sitze. Insgeſamt haben nun inne: die Sozialdemokraten 5, die„Freie Bürgervereini⸗ gung“ 21 und der„Bürgerverein“ 34 Sitze. Der Bürgerverein hat alſo wie bisher die abſolute Mehrheit im Ausſchuß, wäl⸗ rend die„Freie Bürgervereinigung“ mit ihren Zentrumsmän⸗ nònern es erleben mußte, daß man in den Reihen der ſogen. Nichthürger nicht Willens iſt, die Machtgelüſte und den Ehr⸗ geiz Einzelner zu fördern, um ein einträchtiges Zuſammenleben innerhalb unſeres Gemeinweſens zu vernichten. Denn eine in fortgeſetzter Entwicklung begriffene Stadt kann nur gedeihen, 1 5 ihre Einwohnerſchaft im Frieden lebt, nicht aber im Un⸗ jeden. eeee 2 5 9. Neutſcher gewerblicher Genoſſen⸗ ſchhafts⸗Jag. sh. Straßburg i.., 27. Juni. (Von unſerem Korreſpondenten. Die Hauptverſammlung des 9. Deutſchen gewerblichen Genoſſenſchaftstages, die ſich mit den Angelegenheiten aller Genoſſenſchaften beſchäftigte, fand wiederum unter dem Vor⸗ ſitz des Abgeordneten Hammer(Zehlendorf) ſtatt. Die Ver⸗ ſammlung wurde von nverſchiedenen Vertretern ſtaatlicher und ſtädtiſcher Behörden begrüßt, u. a. vom Geheimen Ober⸗Re⸗ gierungsrat Franke(Berlin) vom Preußziſchen Handelsmini⸗ ſterium, der dem Abgeordneten Hammer den ihm verliehenen Roten Adlerorden 4. Klaſſe überreichte.— Nach Eintritt in die Tagesordnung wurde zunächſt von Verbandsdirektor Meyer der Geſchäftsbericht erſtattet, aus dem hervor⸗ ging, daß dem Verbande jetzt 884 Genoſſenſchaften mit 174000 Mitgliedern angeſchloſſen ſind. Hierauf reſerierte Reichstags⸗ und Landtagsabgeordneter Dr. Arendt über die Frage der Beſchaffung zweiter Hypotheken. Der Redner vertrat die Anſicht, daß die Frage des ſtädti⸗ ſchen Realkredits keine Intereſſenfrage der Hausbeſitzer, ſon⸗ dern eine große allgemeine wirtſchaftliche Frage ſei. Die Ver⸗ mittlung von Hypotheken ſei heutzutage noch ein Gewerbe und das ſei ein unhaltbarer Zuſtand. Die Genoſſenſchaften könn⸗ kesworten geſchloſſen. caſſiſtentin gegen ein Mädchen, das ebenſo wie ihre jüngſte ten hier allerdings keine Hilfe bringen, denn ihre Aufgabe ſei, für liquide Mittel zu ſorgen, während die Hypothekenver⸗ ſchaffung die Mittel feſtlege. Nötig ſei vor allen eine Ennt⸗ ſchuldung des ſtädtiſchen Grundbeſitzes und dazu empfehle ſich die Schaffung von ähnlichen Inſtituten, wie ſie ſchon für die Landwirtſchaft beſtänden und ſegensreich gewirkt hätten. Es müßten öffentlich⸗rechtliche Pfandbriefinſtitute geſchaffen wer⸗ den, die unkündbare Amortiſgtionshypotheken ausgeben. Mit der Selbſthilfe allein und mit der Hilfe der Gemeinden ſei nichts zu erreichen, es müſſe die Hilfe des Staates dazukom⸗ men.— Verbandsdirektor Korthaus wies darauf hin, daß man in der letzten Zeit dazu übergegaugen iſt, beſonders Ge⸗ noſſenſchaften für diechewährung von Anlagekrediten zu grün⸗ den. Wenn im einzelnen auch Erfolge erzielt worden ſeien, ſo ſei doch im allgemeinen von ſolchen Gründungen abzuraten. Das Höchſte, was die Genoſſenſchaften tun könnten, ſei die Gewährung von Zwiſchenkrediten. Verbandsdirektor Dr. Biller referierte über Die Stellung der Genoſſenſchaften zu den Konſumvereinen. Nach der Statiſtik gehörte im letzten Jahr der ſiebente Teil aller Haushaltungen Konſumgenoſſenſchaften an. Dabei ſei die Entwicklung der Konſumgenoſſenſchaften noch im ſtarken Steigen begriffen. Das bedeute eine ernſte Gefahr für die Handwerker und die Kleinhändler. Beſonders ſchädlich für das Handwerk ſei es, daß die Konſumgenoſſenſchaften diecEigen⸗ erzeugung aufgenommen hätten. Jede Bevorzugung der Kon⸗ ſumgenoſſenſchaften von Seiten des Staates zu ungunſten der Gewerbetreibenden und Handwerker ſei zu vermeiden. Als Mittel zur Bekämpfung der Konſumvereine empfehle ſich in erſter Linie die Beſteuerung und zwar in Form der Um a tz⸗ ſteuer. Wer gegen die Konſumvereine auftrete, trete für die Erhaltung der gegenwärtigen Wirtſchaftsordnung ein.— Genoſſenſchaftsleiter Eſſer(Euskirchen) wies auf die ſo⸗ zialiſtiſche Tendenz der Konſumgenoſſenſchaften hin. Die Ver⸗ ſammlung erklärte ſich mit den Ausführungen des Referenten einverſtanden. Der nächſte Genoſſenſchaftstag ſoll in Leipzig ſtattfinden. Die Tagung wurde dann mit den üblichen Dan⸗ Aur! e ener Eine Nenauflage des Achapiroprozeſſes. Darmſtadt, 27. Juni. In einem heute zu verhandelnden Falle hatte die Polizei⸗ affiſtentin zwei Mädchen vorgeladen, gegen die von einer als ein⸗ wandsfrei erſcheinenden Stelle eine beſtimmte Anzeige gemacht worden ſei. Die Anzeige legte den dringenden Verdacht der Ge⸗ werbsunzucht nahe. Die Mädchen hatten die Behauptungen ent⸗ rüſtet in Abrede geſtellt und die Mutter der beiden Mädchen hatte Frau Schapiro 10 M. für ihre Fürſorgekaſſe verſprochen, wenn es ihr möglich ſei, die Verleumder zur Beſtrafung zu bringen. Frau Schapiro habe ihr erklärt, daß ſie gegen Schlechtigkeiten vorgehe, auch gerne mithelfe, einen falſchen Verdacht zu beſeitigen. Die Ge⸗ ſchichte hat ſich als eine böswillige Verleum dung heraus⸗ geſtellt und die Verleumder ſind beſtraft worden. Die verſproche⸗ nen 10 Mark ſind bezahlt worden, da der Polizeirat der Polizei⸗ aſſiſtentin erklärte, daß ſie dieſes Geld annehmen könne.— Ver⸗ teidiger Bernſtein beantragt die Verleſung einiger Akten, die zu dieſem Falle entſtanden ſind. Er beabſichtige, im Plaidoyer die Behauptung aufzuſtellen, daß die Art der Amtsführung der Po⸗ lizeiaſſiſtentin nicht richtig und tatſächlich für alle, die mit ihr zu tun hatten, ſehr gefährlich geweſen ſei, dadurch, daß die Aktenfüh⸗ rung unzulänglich war. Die Verleſung wird beſchloſſen. 72 55 Ein weiterer Fall behandelt das Vorgehen der Polizei⸗ Schweſter einen lockeren Lebenswandel geführt hat. Gegen die Zimmervermieterin, bei der die ältere Schweſter wohnte, iſt ein Verfahren wegen Kuppelei anhängig geweſen, aber niedergeſchlagen worden. Das Mädchen hatte häufig Herren⸗ beſuche empfangen und verſchiedene Arten von Verhältnis ge⸗ habt. Die Zimmervermieterin will von alledem nichts be⸗ merkt haben und behauptet, daß ſie erſt durch die Polizei auf das Treiben aufmerkſam geworden ſei. Wenn ſie gewußt hätte, was alles gegen ihre Mieterin vorlag, hätte ſie das Ein⸗ ſchreiten der Polizei für gerechtfertigt gehalten. Das ältere Mädchen iſt ſpäter zeitweilig unter Sittenkontrolle geſtellt worden.— Rechtsanwalt Pagenſtecher ſtellt feſt, daß ſich das betreffende Mädchen wiederholt in Briefen bei der Poli⸗ zenaſſiſtentin bedankt hat für die liebenswürdige Behandlung. Es wird ſodann über die Fälle verhandelt, in denen Frau Schapiro mit Deckadreſſen gearbeitet hat. Es handelt ſich in dem erſten Falle um ein Einſchreiten gegen Annoncen, in denen Frauentropfen gegen Blutſtockungen angeprieſen wurden. Die Polizeiaſſiſtentin hat im Auftrage des Polizeirats an das ange⸗ gebene Verſandhaus einen Brief geſchrieben, der irrtümlich von der Polizei abgeſtempelt und durch einen Schutzmann überbracht wurde. Frau Schapiro wird zunächſt über dieſen Fall ver⸗ nommen, und ſie bekundet, daß ſie auch dieſe Tätigkeit für eine Art Fürſorge gehalten habe, da ſie aus Erfahrung wiſcde daß gerade Mädchen durch die hohen Preiſe dieſer Mittel ausgeveutet werden fragt nicht mehr, ob ein Menſch Tugend, ſondern ob er Geiſt hat.“ Es gibt Naturforſcher, Dichter, Muſiker, Maler, aber keine guten Bürger mehr. Wer dächte hier nicht an die Altersidee Platos, der in ſeiner Staatslehre Dichter und Literaten aus ſeinem Staats⸗ weſen ausgewieſen wiſſen wollte. Nur für Bürger ſei in ihm Platz. Und zum Himmel ruft Rouſſeau auf:„Befrele uns von dieſer Erleuchtung, führe uns zurück zur Einfalt, Unſchuld und Armut, den einzigen Gütern, die unſer Glück befördern.“ Das Paradies iſt alſo nicht auf dem Weg zu erreichen, dem Wiſſenſchaft und Kunſt die Richtung weiſen, das Paradies liegt ſtief unten am Beginn der Menſchheit,— und es iſt verloren. Das Paradies iſt etwa das Zeitalter der Patriarchen, in dem jeder Menſch ſeinen ſicheren Inſtinkt hatte und frei von Zweifel war. Dieſe ungeheuer einfeitigen, nicht nur durch Schiller und Leſſing, ſondern durch den Gang der Geſchichte ſelbſt längſt wider⸗ letzten Ideen werden in Rouſſeaus Schriften fortentwickelt. Zum Teil auf noch einſeitigere Weiſe. Die zweite ebenfalls von der Akademie zu Dijon veranlaßte Schrift(1753) handelt über die Un⸗ gleichheit der Menſchen, ihre Entſtehung und ihre Grundlagen. Es iſt klar, in welchem Sinn der Mann, dem der Naturzuſtand das Paradies bedeutete, dies Problem aufgefaßt und gelöſt hat. Es gibt von Natur aus keine Ungleichheit, diktiert er, im Anfang war die Gleichheit, erſt die ſich ſteigernde Kultur hat die Menſchen dem ent⸗ remdet, und je weiter die Entfremdung geht, um ſo größer iſt der bfall der Menſchennatur von ſich ſelbſt. Staat und Geſellſchaft ſaben am meiſten zu dieſer Abkehr vom Natürlichen beigetragen, ſie ſind— Verirrungen. Ungeheuren Eindruck machten dieſe Ideen auf das Zeitalter, das ſeiner ſelbſt müde war. Ihre in⸗ kellektuelle Kraft iſt nicht groß, engliſche Nationalökonomen hatten längſt ähnliches geſagt, aber ſie waren mit einer Leidenſchaft in die Welt hinausgeſchleudert, wie ſie ſeit Auguſtinus nicht mehr gehört war, Und dieſe Leidenſchaft ergriff erſt den dritten Stand, den bisber enkrechteken, dann ein ganzes Volt und die Welll. darlegte, wie das Paradies wieder zu gewinnen ſei. Es iſt eine Erziehungsgeſchichte, in der der bisher negierende Reformer auf⸗ baut. Sein Emil iſt nicht ein Naturmenſch im Urzuſtand, kein Wilder, ſondern ein natürlicher Menſch, der ſeine guten urſprüng⸗ lichen Anlagen im Kampf mit Staat und Geſellſchaft zu wahren hat. Die erſten Bedingungen dazu ſind: daß die Mütter den Kin⸗ dern ſelbſtedie Milch bieten, daß die frühe Jugend vor dem Lernen geſchützt wird und dieſes dann ſpäter von ſinnlicher Anſchauung ausgeht. Ein einfacher Beruf läßt den Menſchen am eheſten zu ſich kommen und damit zum Glück. Behandelt Emile das Werden des Einzelnen, ſo bedeutet der ebenfalls 1762 erſchienene Contrat sccial die Entwickelung des Staates. Hier geht Rouſſeau von ſeiner Idee der Menſchengleich⸗ heit aus und gelangt ſo natürlich zu folgenden Bedingungen, die das„ideale“ Staatsweſen zu erfüllen habe: Freiheit und Gleich⸗ heit des Einzelnen, Gleichheit der Stimmen, Gleichheit in bezug auf die öffentlichen Laſten, Herrſchaft der Mehrheit. Den Contrat social hat Hettner das Grundbuch der franzöſiſchen Re⸗ volution genannt. Die in ihm geprägten Kampfrufe„Freiheit“ und„Gleichheit“ ſind die der Revolution geworden, der Name eines Citoyen, den ſich Rouſſeau zulegte, ging auf Millionen über, und auf den Lehren des Contrat iſt die Verfaſſung von 1793 auf⸗ gerichtet. Hat nun jener Einzelne ſelbſt, der zum erſten Male ſeit Jahr⸗ hunderten der Menſchheit wieder das gelobte Land, das verlorens Paradies zeigte, es gefunden? Er brauchte es nicht zu ſuchen, denn er beſaß es. Niemand als er ſelbſt hat ſchlagender ſeine eigene Lehre widerlegt, niemand hat deutlicher vor aller Welt gezeigt, daß die eigentliche Freiheit, das eigentliche Leben des Menſchen vom äußeren Leben relativ unabhängig iſt. In dem Roman„La Nouvelle Héloise und in den„Confessions“ wird ganz klar, was „Emile ou de lEducation“ heißt das Buch, in dem Rouſſeau und geſundheitlichen Schaden erleiden. Auch die von dem Ange⸗ klagten hier öfter als Vorbild vorgehaltene früherer Stutt⸗ garter Polizeiaſſiſtentin Henriette Arendt habe ſich in ähnlicher Weiſe beätigt. Die Uebung, ſich der Deckadreſſen zu bedienen, be⸗ ſtehe bei allen Polizeibehörden. In einem andern Falle habe es ſich um eine Anzeige gegen eine Frau gehandelt, die an Familien mit erwachſenen Töchtern Empfehlungskarten geſchickt hat, in denen ſie ſich zur Beſeitigung von unliebſamen Folgen angeboten hat. Es handelte ſich darum, zu erfahren, ob die Frau Abtreibungen vornahm, etwa durch in⸗ nere Mittel oder durch operative Eingriffe. Auch in dieſem Falle hat die Aſſiſtentin einen Brief geſchrieben und eine poſtlagernde Adreſſe angegeben. Es iſt eine Antwort erfolgt und um eine Be⸗ ſprechung gebeten worden. Die Polizeiaſſiſtentin hat dann, da die Sache ſchnell gehen mußte, ihr eigenes Dienſtmädchen hingeſchickt, nachdem ſie vorher mit dem Polizeikommiſſar geſprochen hatte und dieſer nichts daran zu erinnern fand. Sie hat ihr Dienſtmädchen inſtruiert, daß es ſich hier um die Auf⸗ deckung eines Verbrechens handle und daß ſie die Frau nicht an ſich herankommen laſſen ſolle. Die Polizeiafſiſtentin ſelbſt iſt mit einem Beamten hinter ihr hergegangen und hat die Feſtſtel⸗ Iungen gemacht. Die Hausſuchung, die vorgenommen wurde, habe beſtätigt, daß es ſich hier um eine gewerbsmäßige Abtreiberin handle. Sie iſt damals verurteilt worden und auch jetzt wieder wird ſie ſich in Mainz wegen des gleichen Verbrechens zu ver⸗ antworten haben. Auf Befragen gibt Frau Schapiro zu, daß ſie ihrem Dienſtmädchen vielleicht zupiel Vertrquen geſchenkt habe. Sie bedauert heute, daß ſie damals nicht ſelbſt hingegangen iſt. Rechtsanwalt Löwenberg ſtellt feſt, daß weder in dem Matrial Hirſchs noch in dem des Stadtverordnuten Horch der Fall erwähnt ſei.—.⸗A. Bopp legt in einer längeren Erklärung Verwahrung dagegen ein, daß Hirſch von den Beamten Material erhalten habe. Der Angeklagte Hirſch gibt eine gleiche Erklärung ab.—.⸗A. Pagenſtecher: Wir wollen nicht annehmen, daß Hirſch ſein Material direkt bekommen hat, wir behaupten nur, daß er mancherlei erfahren haben muß, was nur der Polizei ſelbſt be⸗ kannt war.— Juſtizrat Cauſe: Sicherlich werden auch Polizei⸗ beamte manches geſagt haben, was Dienſtgeheimnis war. Wir ſagen ja nicht, daß der Angeklagte die Beamten ausgehorcht habe. Es wird ſodann die Zeugin Frl. v. Barner vernommen. Dieſe iſt in Wiesbaden in der inneren Miſſion tätig, ſie leitet dort das Cäcilienheim. Sie iſt des öfteren in theoretiſchen Widerſpruch mit der Tätigkeit der Frau Schapiro gekommen.— Vorſ.: Sie ſollen ſich einmal dahin geäußert haben, daß Frau Schapiro nicht mit dem nötigen Takt vorgehe.— Zeugin: Ich habe vielfach an ihr die Liebe vermißt; ſie wollte immer nur Ordnung halten.— Der Vorſitzende hält der Zeugin vor, daß eine Reihe von Mädchen bekundet hat, daß Frau Schapiro durchaus mütterlich und liebevoll mit ihnen verfahren ſei.— Zeugin: Ihr ſei die ganze Art, wie Frau Schapiro eine Sache behandelt habe, nicht ſympathiſch geweſen. Frau Schapiro gebrauchte anſtößige Ausdrücke, und ſie habe auch in ihrem Weſen etwas Unweibliches gefunden. Sie ſei wie ein Mann, ja, geradezu wie ein Poliziſt auf⸗ getreten. Es ſei ihr aufgefallen, daß Frau Schapiro mit großem Intereſſe auch ſchmußzige Sachen erörterte.— Vorſ.: Waren das überflüſſige Dinge? Zeugin: Mir ſchien es überflüſſig, daß ſie von den Mädchen allerlei erzählte, was mir nicht nötig erſchien. Der Vorſitzende macht die Zeugin darauf aufmerkſam, daß ſie jetzt ihre Ausſagen weſentlich eingeſchränkter mache als bei früheren Vernehmungen. Juſtizrat Bernſtein: Haben ſich die Mädchen nicht oft erbittert über Frau Schapiro ausgeſprochen? Zeugin: Jawohl. Wenn ſie wußten, daß Frau Schapiro in Wiesbaden war, dann liefen die Mädchen weg. Die Mädchen haben geſagt, Frau Schapiro habe ſie anfangs freundlich angelockt und ſie bis aufs äußerſte ausgefragt, hätte dann aber ſpäter die von ihnen erfahrenen Dinge gegen ſie ausgenutzt. Auf Befragen des Vorſitzenden gibt die Zeugin zu, daß man im großen und gan⸗ zen den Mädchen, nichts glauben könne. Der Vorſitzende hält ihr vor, daß ſich die Mädchen bei Frau Schapfro über den Aufenthalt im Cäcilienheim beklagt hätten. Es wird ſodann der Kaufmann Chriſtian Kimbel ver⸗ nommen. An dieſen iſt jene Karte gerichtet worden mit der Deckadreſſe. Er ſei zunächſt ganz erſtaunt geweſen, als er die Anfrage erhalten habe und er hat dann einen Brief an das Polizeiamt gerichtet, in dem er Strafantrag gegen den unbe⸗ kannten Abſender beantragt hat.(Dieſer Brief wird vom Vor⸗ ſitzenden verleſen.) Einige Zeit darauf ſei die Polizeiaſſiſten⸗ tin zu ihm gekommen und habe ihm angegeben, ſie ſei mit der Ermittlung des Abſenders betraut. Polizeikommiſſar Kind⸗ häuſer hat, lt. Frkf. Ztg. in ſeiner Eigenſchaft als Leiter der Geſundheitspolizei ſich für verpflichtet gehalten, in dieſem Fall vorzugehen. Er übernehme die volle Verantwortung für das Benutzen von Deckadreſſen. Er halte ſich hierzu⸗für be⸗ rechtigt, trotz der Ausführungen des Reichsgerichtsurteils. Erſt kürzlich habe eine höhere Behörde eine Dienſtvorſchrift erlaſ⸗ radies lag, in das er, der Friedloſe, ſich immer wieder zurückziehen konnte: Das Zu⸗ſich⸗ſelbſt⸗kommen in frei gewählter Einſamkeit, das Erleben des eigenen Werdens, das Gefühl der unzerſtörbaren inneren Freiheit, das Leben mit der Natur, die träumeriſche Ver⸗ ſunkenheit in ihre Schönheit, die Liebe zu den Wäldern, den Seen, dem Meere, den Blüten und den kleinſten Gräſern, das Einswer⸗ den mit der Natur,— dies allein kann das wahre Glück des Men⸗ ſchen ſein, hier nur liegt, unabhängig von allem Aeußeren, ſein Paradies; man beſitzt es oder man beſitzt es nicht, und es kann weder gefunden noch verloren werden. 935 8—— Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Akademiſche Nachrichten. 8 Aus Freiburg wird uns berichtet: Herr Dr. Ernſt Gaupp, außerordentl. Profeſſor für die anatomiſchen Disziplinen an der hieſigen Univerſität, hat einen ehren⸗ vollen Ruf als Ordinarius an die Univerſität Königsberg erhalten. Ein Schlüſſelſtück aus dem Bayrenkher Wagnerkreis. Die Münchener Zenſur hat die groteske Komödie„Die hei⸗ lige Sache“ von Felir Dörmann und Hans Fuchs aus „Gründen der Wohlanſtändigkeit“ verboten. In dieſer Ko⸗ mödie wird nämlich die„heilige Sache“ der Bayreuther Feſt⸗ ſpiele ſatiriſch behandelt. Frau Coſima Wagner ſpielt eine Hauptrolle. Die beteiligten Perſonen kommen recht ſchlecht dabei weg. Von Frau Coſima Wagner wird behauptet, daß ſie die Bay⸗ reuther Feſtſpiele als ein Vermächtnis Richard Wagners und eine heilige Sache ausgebe, während ſie doch nur ein Geſchäft für ſie ſeien. Die bekannte Tänzerin Iſadora Duncanu iſt auch in das Stück verwoben. Wie der Korreſpondent des„Fränkiſchen Kuriers“ erfährt, iſt das Verbot deshalb erfolgt, weil man von der des großen Reformerg eigentliches Glück geweſen iſt, wo ſein Pa⸗ Mannheim, 28. Jun. Aufführung einen großen Akandalbefürchtel beite. Seer⸗ 125 ſen, in der es der Kriminalpolizei zur Pflicht gemacht wird, edienen. In dieſem Falle ſei dieſes Verfahren umſo ange⸗ brachter geweſen mit Rückſicht auf das Vorleben des Kimbel, der ein gemeingefährlicher vielſach vorbeſtrafter Menſch ſei. Kimbel ſei auch ſchon früher wegen ſeiner Proſpekte unt Deck⸗ adreſſen angegangen worden und die Polizei habe die Pro⸗ ſpekte bekommen. Es ſei dann Beſtrafung eingetreten. Ver⸗ teidiger Juſtizrat Bernſtein: Man hak alſo eine ſtrafbare Handlung provoziert, um gegen Kimbel vorgehen zu können! Zeuge: Man kann in ſolchen Fällen nicht anders verfahren dwenn man ſolchen Leuten das Handwerk legen will. Vertei⸗ diger Juſtizrat Bernſtein: Dann iſt wohl auch jene Frau beſtraft worden, die auf Provokation an dem Dienſtmädchen der FrauSchapiro eine ſtrafbare Handlung vornehmen wolltes Zeuge: Nein dieſe Frau iſt wegen zweier anderer Fälle be⸗ fſtraft worden. Auch hier handelte es ſich um eine geführliche Perſon, die ſich immer wieder wegen der gleichen ſtrafbaren Handlung zu verantvorten hatte. Aus Stadt und Land. * Mannheim, 2. Juni 1912. *Vom Hofe. Großherzogin Luiſe traf Mittwoch abend von Baden in Karlsruhe ein und beſuchte im Laufe des Vormittags die Gartenſtadt Rüppurr, wobei einzelne Häuſer beſichtigt wurden. Am ſpäten Abend kehrte die Großherzogin wieder nach Schloß Baden zurück. Ernannt wurde der bis zur Wiederherſtellung ſeiner Ge⸗ ſundheit in den Ruheſtand verſetzte Amtsgerichtsſekretär Karl Vüchner in Schwetzingen zum Oberfjuſtizſekretär beim Amtsgericht Ettlingen. *Landesherrlich angeſtellt wurden die Ober⸗Poſtpraktikan⸗ ten Heinrich Zopf aus Durlach und Franz Nein inger aus Karlsruhe in Ober⸗Poſtpraktikantenſtellen bei der Kaiſer⸗ lichen Ober⸗Poſtdirektion Karlsruhe. *BVerkehrsnotiz. Am 1. Juli d. J. wird die an der Strecke Mannheim⸗Graben⸗Neudorf zwiſchen den Stationen Neuluß⸗ heim und Waghäuſel neuerrichtete Halteſtelle für den Vorort⸗ verkehr Kirvlach eröffnet. *Neuer Perſonenzug Neuſtadt⸗Zudiwigshafen. Von Sonn⸗ tag den 30. Juni ab verkehrt zwiſchen Neuſtadt(Haardt) und Ludſwvigshafen im Anſchluß an Zug 684 von Landau und Zug 764 von Bad Dürkheim der nachſtehende neue Perſonenzug 684 (F) mit 2. bis 4. Wagenklaſſe, welcher nur in Schifferſtadt an⸗ hält und dortſelbſt direkten Anſchluß nach Speyer findet: Neu⸗ ſtadt ab 9,50 Uhr nachmittags; Schifferſtadt an 10,06 nachmit⸗ tags; Ludwigshafen an 10,19 Uhr nachmittags. * Die letzte Luftpoſt der Poſtkartenwoche der heſſiſchen SGroßherzogin kam geſtern von Darmſtadt aus zur Beförde⸗ kriung. Alle bisher in Darmſtadt angeſammelten Luftpoſtkarten wurden mit der Bahn nach Baden⸗Oos geſandt. Alle Karten wurden dort geſtern früh von der„Schwaben“, welche zum letz⸗ ten Mal die Reichspoſtflagge führte, aufgenommen und von ihr befördert. Die nach ſüdlicher Richtung beſtimmten Karten wur⸗ von Karlsruhe aus, wo ſie abgeworfen wurden, zur Verteilung gebracht, während alle nördlich beſtimmten Karten erſt in den, von wo aus ſie ihren Beſtimmungsorten entgegengingen. Das 25;ührige Dienſtjubiläum feierte am 25. Juni Herr Zugführer Johannes Daubert. Dem Jubilar wurde ſei⸗ tens der Preuß.⸗Heſſ. Eiſenbahn⸗Direktion ein⸗ Ehrenurkunde Werzeic)t,t eeeenee Das Luftſchiff„Schütte⸗Sanz“ unkernahm heute früß wie⸗ der eine Weren die ſich über Hockenheim bis nach Heidelberg und Wiesloch erſtreckte. Die Abfahrt erfolgte um 5,25 Uhr, die glatte Landung auf dem Werftgelände um 38,37 Uhr, Es war eine Manöbvrierfahrt zur Erpro⸗ bung der abgeänderten Seitenſteuer. Der„Inf.“ entnehmen wir folgende Mitteilungen über die Funkenſtation der Rheinauer Luftſchiffwerft: Auf dem Luftſchiffhaſengelände, des „Schütte⸗Lanz“⸗Luftſchiffs in Rheinau iſt die erſte Funken⸗ ſtation der Welt errichtet worden. Dieſe Tatſache iſt für die gefamte Luftſchiffahrt von großer Bedeutung, da hier zum erſten Mal ein Nachrichtenaustauſch zwiſchen dem Luftſchiff und ſeinem Hafen ermöglicht wird. Die Zeppelingeſellſchaft baut zwei Stationen in Friedrichshafen und in Frankſurt a. M. Die Schütte⸗Lanz⸗Funkenſtation verwendet das Teleſunken⸗ ſyſtem der„tönenden Löſchfunken“, daß hekanutlich auch, auf 5 Samba Verwendung finden ſoll. Zur Befeſtigung der ſchürf⸗ ſoörmigen Antenne iſt ein 45 Meter hoher Holzmaſt aufgerich⸗ tet worden. Die Station iſt in einem beſonderen Hauſe unter⸗ gebracht worden, das auch die dazu gehörigen Maſchinen, den Sender und den Empfänger, birgt. Die Antenne pflanzt eine Energie von 1,5 Kw. ſort. Die Funkenſtation bei einem Luft⸗ ſchiffhafen iſt darum von beſonderer Bedeutung, weil das Luft⸗ ſchiff in der Lage iſt, im Falle der Not ſofort den geprüiften Bedjenungswannſchaften Zeichen zu geben und Hilfe Herbei⸗ zurufen. Darum ſind derartige Stationen bei lich iſt die Arbeit einwandsfrei, dagegen wird in der unglaublich⸗ ſten Weiſe Bayreuth, die Villa Wahnfried und vor allem der in München lebende Kapellmeiſter Beidler, ein Schwiegerſohn bder Fräu Coſima Wagner, verhöhnt, Der Mitverfaſſer des Stücks, Hans Fuchs, über den die ſeltſamſten Gerüchte kurſieren, ſoll einen Nacheakt begangen haben, weil er einſt in Bayreuth ſchlecht be⸗ handelt worden ſei, Zeppelins Nordpolfahrt. Aus driſtiania wird brichtet: Die ſenfchaftler, die Zeppelins Nordpolfahrt pvor⸗ bereiten ſollen, ſind mit dem Dampfer„P6of eidon“ in Spitzbergen angekommen. Sie haben aus Tromſö Holzhäuſer mitgenommen, um eine eigene Station für die Winterüberſiedelung zu errichten. Im Frühjahr 1914 glaubt man die Ballonfahrt nach dem Nordpool verſuchen zu können. Reinhardis internationale Pläne. Auf der Reiſe nach einem frausöſiſchen Seebade, in dem Max Reinhardt ſeine Sommerferien verbringen will, hat der Leiter des Deutſchen Theaters in Paris einem Mitarbeiter der„Daily Mail kittellungen über ſeine nächſten Pläne gemacht. Es war ſchon bon d die bekannte Zirkusaufführung früher von der Abſicht die Rede, di des Dedipus im kommenden Frühjahr auch in Paris zu wie⸗ bderholen; dieſer Plan kann jetzt ſo gut wie geſichert gelten, Rein⸗ hardt beabſichtigt aber nicht elwa ein Gaſtſpiel des Deutſchen Theaters mit deutſchen Kräften: er will in Paris 17 Muſter der deutſchen Zirkusaufführungen den Oedipus mit franzöſi⸗ 1 111 5 e und zwar wird Sa rah B ern⸗ hardt die Jokaſte und Mr. de Mar den Oebipus ſpielen. Auch Suzanne Despres wird bei dieſer Vorſtellung mitwirken. Als Raum für dieſe Aufführung iſt die mächtige Konzerthalle des T ro⸗ cadersd in Ausſicht genommen. Reinhardt äußerte dabei, daß er Nſich vollauf der„Verwegenheit“ des Planes bewußt ſei, in Paris u Stück zu inſzenieren, in dem ſonſt der tragiſche Veteran der deutſchen Wif⸗ ch. Vertrauensperſonen zur Aufdeckung von Verbrechen zu Frankfurt, wohin das Luftſchiff geſtern flog, abgeliefert wur⸗ Luftſchiffhäfen alle drei Jahre verteilt wird, iſt, wie unſer Berliner Bureau General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten. Abendblatt.) 055 auch militäriſch von großer Bedeutung. Das Schütte⸗Lanz⸗ ſtſchiff, bekanntlich ein Luftſchiff ſtarren Syſtems, hat ſeine Fahrtüchtigkeit bereits erwieſen. Es herrſcht an maßgebenden Stellen die Geneigtheit vor, das Luftſchiff eventuell für mi⸗ litäriſche Zwecke und den Heeresdienſt zu er⸗ werben, wenn es die Prüfungsfahrten abgelegt hat. * Die Verlebungen des Konſtanzer Fliegers Ernſt Schlegel, Leiter der Offizierfliegerſchule in Gotha, ſind glücklicherweiſe nmur im Geſie“ leicht. Schlegel landete, wie mitgeteilt, bei einem Paſſagierfluge in einem Kornfeld, wobei ſich der Apparat überſchlug. * Ein ſchwerer Unglücksfall ereignete ſich heute früh an einem Neubau in der Wilhelmſtraße in Seckenheim. Der 43 Jahre alte Maurerpalier Leonh. Jäger von Ilvesheim wan mit inigen Arbeitern damit beſchäftigt, eine zirka 40 Zent⸗ ner ſchwere Steinplatte aufzuziehen, als plötzlich das, wahr⸗ ſcheinlich zu ſchwach gewählte Seil riß. Jäger bekam das Uebergewicht und ſtürzte ungefähr 3 Meter hoch herab. Er fiel dabei ſo unglücklich auf einen Waſſerbehälter, daß er einen chweren Schädelbruch erlitt und nach einigen Minuten der Tod eintrat. Der Verunglückte iſt verheiratet und Vater von acht Kindern. * To esfall. In Meßkirch ſtarb der in weiten Kreiſen bekannte und beliebte praktiſche Arzt Dr. Gagg im Alter don 70 Jahren. Neben ſeiner ärztlichen Tätigkeit widmete er ſich hiſtoriſchen Studien. Er war ein treues Mitglied der liberalen Partei. Badiſcher Landtag. Zweite Kammer.— 90. Sitzung. 22 Karlsruhe, 28. Juni. Präſident Rohrhurſt eröffnet 9½ Uhr die Sitzung. Am Regierungstiſch Finanzminiſter Dr. Rheinboldt, Regie⸗ rungskommiſſare. Aus Anlaß des ſilbernen Hochzeitstages des Präſidenten iſt deſſen Plaß mit einem prachtvollen Blumenſtrauß geſchmückt. Vor Beginn der Sitzung beglückwünſchen die einzel⸗ nen Abgeordneten den Jubilar. Eingegangen ſind von der Generaldirektion die Abdrücke der Verträge mit Lahr und Karlsruhe über den Tauſch des durch den Neubau von Bahnhöfen freigewordenen Geländes.(Heiterkeit.) Vor Eintritt in die Tagesordnung erbittet ſich das Wort der 1. Vizeprüſident Abg. Geiß(Soz.) der ausführt:„Sehr geehrte Herren! Im Namen des Kammer⸗ vorſtandes und im Namen des ganzen hohen Hauſes bin ich beauf⸗ tragt, unſerem Herrn Präſidenten zur Feier ſeiner ſilbernen Hochzeit die Glückwünſche des ganzen Hauſes darzubringen. (Bravo.)] Der Herr Präſident hat ſtets mit unermüdlichem Pflicht⸗ eifer hier in dieſem Hauſe ſeine Arbeit geleiſtet. Er hat ſich auch an dem heutigen Tage nicht abhalten laſſen, in unſerer Mitte an⸗ weſend zu ſein. Wir hoffen und wünſchen, daß unſer Herr Präſi⸗ dent noch recht lange mit derſelben Friſche, Geſundheit und Ener⸗ gie in unſerer Mitte weilen möge und daß er auch in dieſem Kreiſe ſeine goldene Hochzeit ſeiern kann.“([Lebhaftes Bravo.) Präſident Rohrhurſt: Sehr geehrte Herren! Ich danke Ihnen herzlich für die freund⸗ lichen und liebevollen Glückwünſche, die Sie mir durch Herrn Abg. Geiß haben darbringen laſſen. Den Wunſch, den er zuletzt ausge⸗ ſprochen hat, daß ich auch die goldene Hochzeit in Ihrer Mitte er⸗ leben möge, glaube ich, werden Sie nicht verwirklicht ſehen. Dazu bin ich bereits zu weit vorgeſchritten im Leben. Ich danke Ihnen freundlichſt für Ihre herzliche Kundgebung anläßlich meines heu⸗ tigen Feſttages, den ich im allerengſten Kreiſe meiner Familie ver⸗ leben werde. Der Herr Abg. Geiß hat auch dem Ausdruck ge⸗ geben, daß Sie mich heute in Ihrer Mitte ſehen. Das wiſſen Sie alle, meine Herren, wer im Parlament ſteht, hat ernſte Pflichten übernommen, die Pflicht, daß er mit aller Treue und Gewiſſen⸗ haftigkeit den Poſten ausfüllt, auf den er geſtellt worden iſt. Hinter dieſer Rückſicht müſſen die anderen Rückſichten, auch die auf die Familie, zurücktreten. Wer das Amt eines Volksvertreters übernommen hat, muß ſich von vornherein bewußt ſein, daß er auf ein großes Stück Familienglück und Zuſammenleben mit ſeiner Familie verzichten muß.(Lebhaftes: Sehr richtig!) Das ſind Opfer, die wir bringen müſſen. Hinter der großen Aufgabe, die wir uns geftellt haben, muß der engere Kreis zurücktreten. Ich danke Ihnen nochmals auf das herzlichſte. Ich nehme den Ausdruck Ihrer Glückwünſche zugleich als Zeichen des Vertrauens, daß Sie mit meiner Dienſtführung bisher zufrieden geweſen ſind,(Lebh. Beifall.) Hierauf kritt das Haus in die Erledigung der Tagesordnung ein: Heamten⸗Petitionen, Abg. Schmunck(Zentr.) berichtet im Namen der Beamtenkommiſſionen über die Petitionen Comédie Francaiſe Mounet⸗Sully die Glanzrolle ſpielt; aber er möchte unter allen Umſtänden den Paxriſern eine ſeiner„großen Inſzenierungen“ vorführen, Reinhardts Pläne für die kommende Saiſon beſchränken ſich jedoch keineswegs auf Paris: er hofft auch, in Kürze wieder in London als Regiſſeur auftreten zu können. Im Januar oder im Februar des kommenden Jahres wird Martin Harvey, der bereits den Oedipus mit der Regie Reinhardts in London herausgebracht hat, eine große Hamlet⸗Aufführung veranſtalten, bei der Max Reinhardt die Regie übernimmt. Dieſe Aufführung wird im weſentlichen eine Wiedergabe der Inſzenie⸗ rung des Berliner Deutſchen Theaters ſein, und die Londoner ſol⸗ len Gelegenheit haben, hierbei die auf Schlichtheit und Einfachheit ſtiliſterten Dekorationen der deutſchen Aufführung kennen zu ler⸗ nen. Außerdem aber will Reinhardt in London die„Schöne He⸗ lena“ inſzenieren, doch iſt die Auszührung dieſes Planes noch davon abhängig, ob ein geeigneter Theaterraum in London für dieſe Zwecke gefunden wird. Die weiteren internationalen Projekte ſehen auch eine Aufführung des„Mirakles“ in Wien vor. Doch iſt Berlin nicht völlig vergeſſen. Die Verhandlungen des Deutſchen Theaters wegen Uebernahme des großen„Sport⸗ palaſtes“ an der Potsdamerſtraße ſtehen, wie wir hören, un⸗ mittelbar bor dem Abſchluß. Wenn dieſer Pachtpertrag perfekt wird, wird der mächtige Raum porausſichtlich durch den Regie⸗ rungsbaunteiſter Dernburg für die Zwecke der g⸗planten Maſſen⸗ aufführungen umgebaut werden, und dann will Reinhardt in die⸗ ſer Halle den„Julius Cäſar“ inſzenieren. Maeterlinck erhält den Literaturprels für franzöſiſche Gram⸗ minttik. Der Literaturpreis für franzöſiſche Grammatik, der nach einer Brüſſeler Meldung mitteilt, geſtern abermals an Maurice Maeterlinck für ſein Drama„Der blaue Vogel“ zuerkannt worden. Es iſt dies das dritte Mal, daß Maeterlinck dieſen Preis erhält. 3. Seite. don Beamtenvertretungen um Verbeſſerung ihrer Lage. Zunächſt behandelt der Berichterſtatter die in den Petitionen erörterten all⸗ gemeinen Fragen. Dann berichtet er auch über den Antrag der Abgg. Seubert und Gen., die Ergreifung vorübergehender Maß⸗ nahmen gegen die derzeitige verſpätete etatsmäßige Anſtellung bei einzelnen Beamtenkategorien betreffend. Der Berichterſtatter macht darauf aufmerkſam, daß dieſem Landtag im ganzen 63 Pe⸗ titionen von mittleren und unteren Beamten zu⸗ gegangen ſind, während ſich der vorhergehende Landtag mit 65 ſolcher Petitionen zu befaſſen hatte. Die einzelnen Petitionen wurden in der Kommiſſion ſehr eingehend behandelt und ihnen das größte Wohlwollen entgegengebracht. In einer Sitzung ſind bis zu 100 Wortmeldungen erfolgt. Fragen wurde in der Kommiſſion durchweg Einſtimmigkeit erzielt. Nach wochenlangen Beratungen kam die Kommiſſion bekanntlich zu folgendem Schlußantrag:„Die Zweite Kammer wolle beſchließen, die Großh. Regierung zu erſuchen: a) Tunlichſt bald, ſpäteſtens bis zum Inkraftreten der in Ausſicht geſtellten Aenderung der Ver⸗ waltungsorganiſation, eine Reviſion der Gehaltsord⸗ nungund des Gehaltstarißfs in dem Sinne vorzunehmen, daß unter grundſätzlicher Feſthaltung an den derzeitigen Mindeſt⸗ und Höchſtſätzen an Stelle des Gehaltsklaſſenſyſtems in der Regel das Dienſtalterſyſtem tritt; b) bis zur Durch⸗ führung einer Aenderung die erforderlichen Maßnahmen zu tref⸗ fen, um für die Beamten der einzelnen Verwaltungszweige ein möglichſt gleichmäßiges Anrücken in die erſte etatäßige Stelle und in die Beförderungsſtelle zu erzielen.“ Dazu bemerkt der Bericht⸗ erſtatter, daß der bayeriſche Finanzminiſter letzthin eine Erklärung abgegeben habe, nach welcher Abhilfe in verſchiedenen Fragen des Gehaltstarifs dadurch geſchaffen werden ſoll, daß man den Gehalts. tarif, der ebenfalls erſt ſo alt ſei wie der badiſche, in verſchiedenen Punkten abändere. Was in Bayern möglich ſei, ſoll auch in Bader geſchehen. Zum Schluſſe gibt dieſer Berichterſtatter im Namen der Kom⸗ miſſion folgende Erklärung: Die Kommiſſion erachtet es für ſelbſt⸗ verſtändlich, daß bei der Aenderung der gegenwärtigen Verhält⸗ niſſe auch die Wünſche jener Beamten berückſichtigt werden, die keine Petition eingereicht haben. Die Regierung ſoll in eine Prüfung der Frage eintreten, ob nicht die Verhältniſſe der Aktuare verbeſſert werden können.(Beifall im Zentrum.) Berichterſtatter Abg. Kolb(Soz.) Ich habe im Namen der Beamtenkommiſſion im ganzen über 17 Petitionen zu berichten. Zu der Petition der an den gewerb⸗ gewerblichen lichen Fortbildungsſchulen und Schulen hauptamtlich wirkenden Hauptlehrer um Erhöhung ihrer Dienſtzulage reſp. Einreihung in den Gehalts⸗ tarif ſtellt die Kommiſſion den Antrag:„Die Zweite Kammer wolle die Petition der Großh. Regierung in dem Sinne empfehlend überweiſen, daß die Dienſtzulage eine Erhöhung erfährt.“ Zur Petition des Vereins der badiſchen Handels⸗ 5 lehrer um: 1. Gleichſtellung der Handelslehrer mit den Land⸗ wirtſchaftslehrern; 2. Gewährung der außerordentlichen Zulaggee nach§ 39 der Gewerbeordnung; 3. Einreihung der Handelsſchulen mit mindeſtens drei etatsmäßigen Lehrern unter die großen Fach⸗ ſchulen, ſtellt die Kommiſſion den Antrag:„Ueber Punkt 1 und 2 zur Tagesordnung überzugehen, Punkt 3 der Großh. Regierung zur Kenntnisnahme zu überweiſen.“ Zu der Petition des Reallehrers Morlock, des Zeichenlehrers Gutmann und des Muſiklehrers Hübner um Gewährung der außerordentlichen Zulage nach s 89 der Gewerbeordnung beantragt die Kommiſſion Uebergang zur Tagesordnung. Der Kommiſfionsantrag zu der Petition des Vereins badiſcher Finanzbeamten um Verbeſſerung der Anſtellungs⸗ und Beförderungsverhältniſſe lautet:„Die Kammer wolle a) inſoweit eine Aenderung des Ge⸗ haltstarifs verlangt wird, die Petition als durch die allgemeinen Beſchlüſſe für erledigt erklären; b) inſoweit eine Vermehrung der etatsmäßigen Stellen gewünſcht wird, die Petition der Großh. Regierung in dem Sinne zur Kenntnisnahme zu überweiſen, daß im Nachtragsetat eine angemeſſene Anzahl etatsmäßiger Stellen angefordert wird. Ueber die Petition des Vereins badiſcher Gewerbe⸗ ſchulmänner betr. die Vorbildung der Gewerbe⸗ lehrer beantragt die Kommiſſion zur Tagesordnung über⸗ zugehen. Zu der Petition der ſtaatlich geprüften Werk⸗ meiſter um: 1. Vermehrung der etatsmäßigen Stellen der Be⸗ zirksbaukontrolleure; 2. Einreihung derſelben in Tarifabteilung k * des Gehaltstarifs beantragt die Kommiſſion, die Zweite Kammer wolle Punkt 1 der Regierung in dem Sinne empfehlend über⸗ weiſen, daß in größerem Umfange als bisher neue etatsmäßige Stellen unter Anwendung des§ 9 Abſatz 2 der Gewerbeordnung geſchaffen werden; über Punkt 2 zur Tagesordnung überzugehen. Zu der Petition des Verbandes mittlerer badiſcher Staatsbeamten um gleichmäßige Vergütung der nichtetat⸗ mäßigen mittleren Staatsbeamten, frühere etatsmäßige Anſtel⸗ lung, beſſere Beförderungsverhältniſſe bezw. Aenderung des Ge⸗ haltstarifs ſtellt die Kommiſſion den Antrag, die Kammer wolle die Petition, inſoweit die Verbeſſerung der Anſtellungs⸗ und Be förderungsverhältniſſe bezw. die Aenderung des Gehaltstarifs in Betracht kommen, als durch die allgemeinen Beſchlüſſe für erledigt erklären; inſoweit gleichmäßige Vergütung der nichtetatmäßigen 5 Beamten verlangt wird, dieſelbe der Regierung in dem Sinne zur Kenntnisnahme zu überweiſen, daß bei annähernd gleichmäßiger Vorbildung tunlichſt gleichmäßige Verfügung erfolgt, ſofern die Beamten nach Ablegung der Prüfung auf einer für mittlere Beam⸗ ten vorgeſehenen Stelle beſchäftigt werden. Die Petition der Rechnungsbeamten der Großh. Oberrechnungskammer um Verbeſſerung ihrer Beförde⸗ rungsverhältniſſe ſoll dem Kommiſſionsantrage gemäß durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt werden. Zu der Petition der Altwitwen, die Erhöhungihrer Witwenbezüge betreffend, beantragt die Kommiſſion: Die Kammer wolle über dieſe Petition zur Tagesordnung übergehen, jedoch mit dem Wunſche, daß bei der Bewilligung von Gnadengaben, wo das Be⸗ dürfnis hier zu erwieſen iſt, in weitgehender Weiſe entgegengekom⸗ 5 men wird, Zur Jetition des Vereins mittlerer Iuſtiz⸗ beamten, die Verwendungs⸗ und Anſtellungsverhältniſſe der mittleren Inſtizbeamten betreffen, ſtellte die Kom⸗ miſinp den Antrag, die Kammer wolle Ziffer 1 und 2(Ander⸗ weitige Regelung der Anſtellungs⸗, Beſoldungs⸗ und Vor⸗ rückungsverhältniſſe) als durch die allgemeinen Beſchlüſſe er⸗ ledigterklären. Ueber Ziffer 3(Abſtandnahme von we terer Herübernahme von Beamten der Gehaltsklaſſe H un in 155 Gruppe der mittleren Beamten) zur Tagesordnung üße zugehen. 45 Bezüglich der grundſätzlichen 4. Seite General⸗Anzeiger, Dadiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.) Die Petition des Vereins mittlerer badiſcher Verwaltungsbeamten, die Anſtellungs⸗ und Beförde⸗ rungsverhältniſſe betreffend, ſoll nach dem Kommiſſionsantrag als durch die allgemeinen Beſchlüſſe erledigt erklärt werden, desgleichen die Petition der Kanzleigehilfen bei den Bezirksämtern. Zur Petition der nichtetatmäßigen Eiſen⸗ ba hubeamtinnen, Regelung von Anſtellungs⸗ und Ur⸗ laubsverhältniſſe betreffend, ſtellte die Kommiſſion den Antrag, die Kammer wolle Punkt 1(Beſſerung der Anſtellungsverhält⸗ niſſe) als durch die allgemeinen Beſchzziſſe e rledigt erklä⸗ ren, Punkt 2(Urlaub) der Regierung in dem Sinne emp⸗ fehlend überweiſen, daß der Urlaub der Petenten, ent⸗ ſprechend demjenigen der Beamten, nach vierjähriger Dienſtzeit auf zwei Wochen bemeſſen wird. Zur Petition des Vereins der mittleren tech⸗ niſchen Eiſenbahnbeamten, die Regelung der An⸗ ſtellungs⸗, der Beförderungs⸗ und Gehaltsverhältniſſe betref⸗ ſend, ſtellt die Kommiſſion folgenden Antrag: Die Kammer wolle Ziffer 1 a, c, d(Beſſerung der Anſtellungsverhältniſſe, einheitliche Regelung und dem höheren Alter entſprechend Feſt⸗ ſetzung der Bezüge der Anwärter für mittlere techniſchen Be⸗ amtenſtellen) als durch die allgemeinen Beſchlüſſe erledigt erklären. Ziffer 1b(Vorſehung einer Anzahl von Stellen in den Gehaltsklaſſen FI und E für mittlere techniſche Be⸗ amten, die Regierung in dem Sinne zur Kenntnisnahme über⸗ weiſen, wenn für die Beleg⸗ und Rechnungskontrolle, oder für Grunderwerb Beamtenſtellen zu beſetzen ſind, von der General⸗ direktion geprüft werden mögen, ob dafür geeignete Beamten unter den Technikern mit mittlerer Beamtenausbildung vor⸗ handen ſind und wenn dies der Fall iſt, dieſelbe berückſichtigt werden. Ueber Ziffer 2, 4, 5 und 6(Aurechnung der über 5 Jahre in Staatsdienſten zugebrachten Dienſtzeit, Ausfallent⸗ ſchädigung der Hochbauwerkmeiſter, Beſetzung der in G 2 neu vorgeſehenen Werkmeiſterſtellen mit Tiefbauwerkmeiſter, Wie⸗ derherſtellung der im oberen Beamtenverhältnis ſtehenden Werkſtättenvorſteherſtellen mit mittleren Beamten) zur Tages⸗ ordnung überzugehen, Ziffer 3(Beſſerſtellung der nach Anſicht der Regierung nicht als Anwärter für etatmäßige mittlere tech⸗ niſche Beamtenſtellen in Betracht kommenden Techniker mit Werkmeiſtervorbildung) der Großh. Regierung im Sinne einer baldigen Erledigung zur Kenntnisnahme zu überweiſen. Zur Petition der Zeichner der Großh. Gene⸗ raldirektion um Beſſerung der Stellungs⸗ und Beför⸗ derungsverhältniſſe dieſer Beamten beantragt die Kommiſſion, die Kammer wolle Ziffer 1(etatmäßige Anſtellung aller Zeich⸗ nergehilfen mit mindeſtens neunjähriger Dienſtzeit) als durch die allgemeinen Beſchlüſſe erledigt erklären, über Ziffer 5(aus⸗ ſchließliche und alsbaldige Beſetzung der freien und freiwer⸗ denden Zeichnerſtellen mit Zeichner und Zeichneranwärter, Ver⸗ leihung der Beamteneigenſchaft) zur Tagesordnung überzu⸗ gehen und Ziffer 4(Vermehrung der Zeichnerſtellen in E 3 d) den erſten Teil als durch die allgemeinen Beſchlüſſe erledigt er⸗ klären und Ziffer 4 im zweiten Teil der Regierung in dem Sinne zur Kenntnisnahme überweiſen, daß, wenn eine Stelle im F 3 d des Gehaltstarifes frei wird, ſie dem Zeichner Semm⸗ ler übertragen wird. Zur Petition des Vereins mittelbadiſcher Ei⸗ ſenbahnbeamten, die Beförderungs⸗ und Gehaltsver⸗ bältniſſe der betr. Aſſiſtenten aus der Reihe der Expeditions⸗ gehilfen betr., beantragt die Kommiſſion, dieſe Petition in dem Sinne der Regierung empfehlend zu überweiſen, daß eine weitere Anzahl Stellen von H 3a des Gehaltstarifs ge⸗ ſchaffen werden und daß bei der Beförderung von H3a nach 2 des Gehaltstarifes auch tüchtige Beamten der unteren hier⸗ bei in Frage kommenden Beamtenkategorien berückſichtigt werden. Zur PNetition des Vereins der miktleren bad. Eiſen bahnbeamten, die Anſtellungs⸗ und Beförde⸗ rungsverhältniſſe der nichttechniſchen Eiſenbahnbeamten betr., ſtellte die Kommiſſion den Antrag, Punkt 1(Umwandlung von 220 ſtatt der vorgeſehenen 60 weiteren Stellen als durch die allgemeinen Beſchlüſſe erledigt erklären, Punkt 2(günſtigere Geſtaltung der Stellenvermehrung in Gehaltsklaſſe 3i und F. 2k zu G 2h) der Regierung empfehlend überwei⸗ ſen. Der Berichterſtatter bittet im Namen der Beagmtenkom⸗ miſſion dieſem Antrage zuzuſtimmen. Abg. Rebmann(Natl.): Ich ſchlage vor, die Sitzung abzubrechen, da der Bericht des Freiherrn v. Gleichenſtein ziemlich lange ſein wird,⸗ (12 Uhr.) 8 Präſident Rohrhurſt ſchlägt vor, noch einen Teil des Berichtes zu hören. Das Haus iſt damit einverſtanden. (Schluß folgt.)] Von Tag zu Tag. — Erploſion in einer Film⸗Zentrale. Aus Stuttgart, 28. Juni wird berichtet: Heute nacht entſtand in dem Hinterhauſe Schloßſtraße Nr. 60 eine ſtarke Exploſion. Sofort ſchlugen die Flammen aus dem Hauſe empor und ergriffen die Beranden des Vorderhauſes und zum Teil auch die des Hauſes Nr. 58, zugleich die zwei Dachſtöcke dieſer beiden Häuſer. Man bpermutet, daß die Exploſion im erſten Stock des Hinterhauſes, wo ſich die Filmzentrale G. m. b. H. befindet, entſtanden iſt. Nach Ausſagen des Geſchäftsführers lagen dort 200 000 Filmbänder mit einem Anſchaffungswert von nahezu 200 000 Mark. Das geſamte Filmlager iſt vernichtet. Das im 2. Stock des Hinterhauſes be⸗ findliche Fliederfabrikationsgeſchäft iſt vollſtändig abgebrannt. Die Eiſenteile der hinter den Veranden liegenden Küchen verbogen ſich in der Glut und mehrere Zimmer brannten vollſtändig aus. Der Schaden iſt ſehr groß. Verhaftung eines Mörders. Stuttgart, 27. Juni. Der geſtern in Mettingen vom Landjägerkom⸗ mando verhaftete Fahnenflüchtige Bößler hat nunmehr ge⸗ ſtanden, daß er den italieniſchen Erdarbeiter Romanzin in Ulm erſchoſſen hat. — Schwerer Betriebsunfall. Leipzig, 28. Juni. In der Maſchinenfabrik Paſchen in Koethen iſt eine SGießpfanne mit 150 Zentner glühenden Metalls umgekippt. Der Arbeiter Grubitzſch wurde ſchwer verbrannt. Er ſtarb nach zwei Stunden. Letzte Nachrichten und Telegramme. Ein D⸗Zug in eine Kolonne Streckenarbeſter gefahren. 71„Weimar, 28. Juni. Der D⸗Zug Nr. 189 von Eiſenach nach Eger, der um.10 Uhr hier eintrifft, iſt heute früh bei Troebsdorf in eine Kolonne Streckenarbeiter hineingefahren. Zwei Mann wurden ſofort getötet, einer ſchwer ver⸗ keßzt. Der Schwerverletzte iſt in das Krankenhaus nach Weimar gebracht worden. Eein Erbſchaftsprozeß gegen den König von Spanien. . Paris, 28. Juni. Wie ſeinerzeit gemeldet wurde, hat ein im Irrenbhaus verſtorbener Rentner namens Sapane dem Küönig von Spanien ſein ganzes Vermögen im Betrage von 2 Mill, vermacht. In dem Erbſchaftsprozeß, den die Schweſter * Sapanes anſtrengte, hat das Zivilgericht von St. Gaudpas die Klägerin ermächtigt, den König Alfons durch einen Gerichts⸗ vollzieher aufzufordern, am 29. Juli vor dem Gerichtshofe zu Rowetter.— 50 Häuſer eingeriſſen. Simferopol, 28. Juni. Ein dreitägiger Platzregen überſchwemmte einen Teil des Karaſſu⸗Bazar und riß 50 Häu⸗ ſer und ſämtliche Brücken fort. Viel Vieh iſt umgekommen. Eine große Anzahl Perſonen iſt obdachlos. 27 Die Präſidentenwahl in Amerika. * Baltimore, 28. Juni. Der Antrag Bryans, die Be⸗ ſtimmung über die für die Nominierung des Präſident⸗ ſchaftskandidaten erforderlichen Zweidrittel⸗ mehrheitabzuſchaffen, wurde mit 889 gegen 196 Stimmen angenommen. Nachdem die Stimmenzahlen verkündet waren, erklärte Bryan, die Annahme merze alle reaktionären Kräfte aus. Jetzt könne an die Wahl eines Fortſchrittlers herange⸗ treten werden und es ſei auf deſſen Sieg zu rechnen. Baltimore, 27. Juni. Bei der heutigen, Abſtimmung des demokratiſchen Nationalkonvents haben die Konſervativen die tatſächlich die Mehrheit beſitzen, für Wilſon geſtimmt, der es an der Popularität am eheſten mit Rooſevelt aufnehmen proggreſſiven könnte. Gouverneur Wilſon gehört zu den 9 Auf der Fahrt. Das Luftſchiff„Schwaben“, das noch geſtern das letzte Mal Poſtdienſt tat, iſt heute früh um 6 Uhr zur Fahrt nach Düſſeldorf aufgeſtiegen. Um.10 Uhr wurde Koblenz, um.20 Uhr Bonn paſſiert. * Düſſeldorf, 28. Juni. Das Luftſchiff„Schwaben“ er⸗ ſchien um 9% in raſcher Fahrt über der Stadt, fuhr hier und über der Golzheimer Haide einige Schleifen und landete um 9 Uhr 50 Minuten glatt vor der Halle. Das Parſeval⸗Luftſchiff„Charlotte“, welches kurz nach 8 Uhr die Halle verlaſſen hatte, kehrte gegen 9% Uhr nach Düſſeldorf zurück und erwartete die Ankunft der „Schwaben“. Nach Eintreffen derſelben fuhr es ſodann in der Richtung auf Wanne weiter. 30 Perſonen verleßzt. e Düſſeldorf, 28. Juni. Bei der Zerſtörung der „Schwaben“ wurden 30 Perſonen verletz t, darunter ſieben ſchwer. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Un⸗ ter den Verletzten befindet ſich auch Oberingenieur Dürr, der Führer des Luftſchiffes. Vom Luftſchiff ſind nur das Gerippe und die Gondeln übriggeblieben. Das Unglück war in wenigen Minuten geſchehen. Eine authentiſche Darſtellung wird erſt ſpäter erfolgen können. 72 97 184 5* Die Zerſtürung der„Schwaben“. GA. Düſſeldorf, 28. Juni.(Priv.⸗Tel.)] Das Luftſchiff „Schwaben“, das heute morgen 9 Uhr 45 Min. nach ſeöner Fahrt in Düſſeldorf eingetroffen und wegen des quer zur Halle wehenden Windes auf dem Landungsplatz verankert worden war, geriet aus noch nicht aufgeklärter Urſache heute mittag 1 Uhr 30 Min. in Brand. Das Luftſchiff iſt vollſtändig ver⸗ brannt. Auf dem Platze liegen unr noch Aluminiumtrümmer und die Gondeln und Motore. Inſoweit bis jetzt feſtgeſtellt wer⸗ den konnte, nahm die Exploſion ihren Ausgang von der vorderen Gondel. Das ganze Luftſchiff ging unter lautem Knallſplötzlich in einer rieſigen Feuerſäule em⸗ por, die weithin in der Stadt geſehen wurde. Von den das Luft⸗ ſchiff haltenden Soldaten und von dem Perſonal wurden viele verletzt. Es handelt ſich um Brandwunden, namentlich im Geſicht und im Nacken. Soweit ſich überſehen läßt, beträgt die Zahl der Verwundeten etwa 30, 7 davon ſind ſchwer verletzt. Auch der Führer des Luftſchiffes, Ingenieur Dürr, iſt unter den Verletzten. Sofort wurde die nächſtgelegene Feuerwache alarmiert, die in großer Eile mit mehreren Automobilen eintraf. Sie nahm ſich der Verwundeten an, die in den Automobilen in die Krankenhäuſer gebracht wurden. Das Luftſchiff bietet einen wüſten Trümmerhaufen, von dem zurzeit noch einzelne Rauchſäulen emporſteigen. Alle brennbaren Beſtandteile ſind niedergebrannt. Von der Luftſchiffleitung wird erklärt, das Luft⸗ ſchiff wäre von einem gewaltigen Windſtoß emporge⸗ hoben worden und mitten durchgebrochen. Das ſtark ausſtrömende Gas hätte ſich dabei entzün det. Ein Augen⸗ zeuge behauptet aber, daß der Motor angedreht worden und daß von da aus die Erploſion vor ſich gegangen ſei. Die wirkliche Ur⸗ ſache konnte bis jetzt noch nicht feſtgeſtellt werden. m. Düſſeldorf, 28. Juni.(Privattelegr.) Ein Augenzeuge berichtet über die Exploſion: Das Luftſchiff war von Mannſchaften der 2. Kampagnie des 39. Infanterie⸗ Regiments feſtgehalten worden. Gegen 1 Uhr 45 riß der Wind das Schiff hoch und drückte es hart nach unten. Hierbei ſcheint das Geſtänge in Höhe des 2. Ballonetts beſchädigt wor⸗ den zu ſein. Die Hülle zeigt hier einen Riß. Das aus dem Ballonetts ausſtrömende Gas entzündete ſich und die Flamme ſchlug ſchnell auf das Schiff über, das in einer haushohen Flamme unter lautem Knall in die Höhe ging. Von der Mannſchaft der 2. Kompagnie wurden 31 durch Brandwunden verletzt; davon mußten 10 in das Spital gebracht werden. Von den in der Gondel befindlſichen Perſonen wurden 2 Monteure und der Kellner erheblich verletzt. Mannheim, 28. Juni. und ſeine Wahl iſt ſtillſchweigend von Bryan ge⸗ Der allgemeine Eindruck iſt der, daß das konſervative Ele⸗ ment Bryan dieſes Zugeſtändnis gemacht habe, um eine Spal⸗ tung der Partei zu verhüten. Es iſt indeſſen noch nich Partei;——0 ht gan klar, ob die Konſervativen bereits die definitive Nontern Ein Sieg der Italiener. * Ro m, W. Juni. ſeinen Verſchanzungen getrieben und zur Flucht gezwungen. In den erſtürmten feindlichen Stellungen anden die Italiener 500 Leichen. Während dieſes Angriffes auf die Front Lager der Türken hinein und zerſtörten es. Die Itali 2 5 ener machten mehrere Gefangene. Sie ſelbſt hatten 18 114 Verwundete, darunter 2 Offiziere. blieben nachts in den eroberten Stellungen. mierte Jeuerwehr brauchte nicht in Tätigkeit zu treten, da ſich das Unglückinnerhalb einer halben Minute ereignete. Aerztliche Hilfeleiſtung war ſofort zur Stelle, ſo daß die meiſten der Verwundeten aus dem Platze verbunden werden konnten. Aus dem Trümmerhaufen ragen noch einzelne Fetzen der Hülle zwiſchen dem verbogenen und zerſtörten Geſtänge. Die Paſſgiergon⸗ del iſt vollſtändig zerſtört. Das Metall iſt zum größten Teil nol Die Motore ſind ebenfalls zerſtört. Die Trümmer liegen etwa 200 Meter von der Halle entfernt. Beſchädigung der Halle. Teile geſchmolzen. * Düſſeldorf, 28. Juni. Das Feuer griff lt.„Iriſt. Zig.“ auch auf die Halle über, die teilweiſe beſchädigt wurde. Verſchiedene Leute von der Bedien ungsmann⸗ ſchaft wurden ernſtlich verletzt, doch beſteht bei keinem Lebensgefahr. * Die Urſache der Rataſtrophe. iſt lediglich auf die unpraktiſche Beſchaffenheit der Düſſeldorfer Luftſchiffhalle zurückzuführen. Schon vor einiger Zeit erlitt die„Viktoria Luiſe“ eine leichte Havarie am Bug, weil ſie nach einer Fahrt bei widrigen Windverhält⸗ niſſen nicht in die Halle gebracht werden konnte. Die Kata⸗ ſtrophe lehrt von neuem, daß eine Halle mehr ſchaden als nützen kann, wenn ſie nicht zweckmäßig konſtruiert iſt, wenn ſie vor allem nicht ſo geſtellt iſt, daß das Luftſchiff ſelbſt bei ungünſtig⸗ ſten Windverhältniſſen in ihr geborgen werden kann. In der hieſigen Bürgerſchaft wird das Bedauern über das beklagens⸗ werte Mißgeſchick der„Schwaben“ allgemein ſein. War das ſtolze Fahrzeug doch Groß und Klein durch ſeine öfteren Fabe⸗ 15 ten über Mannheim lieb und vertraut geworden. So bekannt war es allen, daß man ſofort wußte, wen man vor ſich hatte, wenn das charakteriſtiſche Surren der Propeller ans Fenſtet oder auf die Straße rief. Die Karlsruher und Heidelberger, die geſtern morgen den ſtolzen Luftſegler auf der Fahrt nach Frankfurt zu bewundern Gelegenheit hatten, werden nicht im entfernteſten die Möglichkeit ins Auge gefaßt haben, daß dieſe Fahrt die letzte in Baden ſein werde. Hoffen wir, daß ſich die „Delag“ durch dieſes neue Mißgeſchick nicht entmutigen läßt, Möge recht bald„Erſatz Schwaben“ in Friedrichshafen in die Lüfte geſandt werden. . „chwaben“.S. 10. Ein tragiſches Geſchick will es, daß die Vorgängerin den „Schwaben“, die„eutſchland“, ebenfalls in Düſſeldorf zerſtört wurde. ö 1911 die erſte Fahrt. ung ſie in den Beſitz der„Delag“ über, wurde am 7. April über Stuttgart nach Baden⸗Oos übergeführt und machte von dort und Düſſeldorf noch 22 Paſſagierfahrten, bis ſie am 16. Mai 1911 beim Herausbringen aus der Halle in Düſſel⸗ dort von einer plötzlich auftretenden Böe gegen die Halle ge⸗ worfen und zerſtört wurde. Als Erſatz wurde' der Bau der heute zerſtörten„Schwaben“(L Z 10) für die, g“ unter Wiederverwendung der noch brauchbaren Teile ſofort in An⸗ griff genommen. Am 26. Juni 1911 machte ſie ihre Fahrt. Nach elf ausgezeichnet verlaufenen Probefahrten übernahm die„Delag“ das Schiff am 15. Juli. Unter Dr. Eckeners Leitung wurden bis November 1911 mit einer Gas⸗ füllung 134 Fahrten, z. T. große Fernfahrten nach Düſſeldorf. Hamburg, Berlin, Gotha, Frankfurt a.., Baden⸗Oos aus⸗ geführt, 17607 Km. zurückgelegt und etwa 1500 Fahrgäſte ohne geringſte Störung befördert. betrug 140 Meter, 17 730 Kbm. in 17 Gaszellen. Die Nutzlaſt bezifferte ſich etwa 5300 Klgr. zylindrige Maybachmotoren zu je 150 PS. Das Luftſchiff erzielte glänzende Eigengeſchwindigkeitsleiſtungen von 19⸗3, 16,6 und 11,2 Meterſekunden mit 3, 2 bez. 1 Motor. Bei der„Schwaben“ fielen erſtmals die bekannten weg. Die geſamte Steuerung wurde kaſtenſörmig am Hec vereinigt. ee 15„ . 8 Wilſens in Auge faſſen oder ob ſie bei ihrer heutigen Abſtim⸗ mung nur taktiſche Zwecke verfolgen. 1 Wi Der italienifch⸗türkiſche Krieg. Die Agence Stephanie meldet au 3 Buchee vom 27. Juni: Gegen Tagesanbruch machten die ital, Truppen in Buchec, unterſtützt von heftigem Geſchützfeuer, einen Angriff auf die Stellung des Feindes gegenüber Sidt Said. Der Feind, der über 6000 Mann ſtark war, wurde aus gingen die Italiener auf der äußerſten Linken bis tief in das Die ſiegreichen Truppen verbrannt. Dreißig Perſonen verwundet. Nach Mitteilungen der„Delag“ wurden insgeſamk 45 Per⸗ ſonen vermißt, davon 10 von der Beſatzung. Die ſofort alar⸗ Die„Deutſchland“(L 2 8) wurde wieder als Erſatz für die im Teutoburger Walde verlorene„Deutſchland“ für Rechnung der„Delag“ erbaut und machte am 30. März Nach gut verlaufenen Probefahrten erſte Die Länge der„Schwaben““ der Durchmeſſer 14 Meter, 1 auß Den Antrieb bewerkſtelligten drei ſechs⸗ Höhenſteuer 35 9 le d e ee e ee —— al. 8 8 er⸗ idi s8— en. ter ———22 nt 1————.— 48. d eeeeeeeeeeeeeeee eeeeeeeeeeee ter 22 8 8 1143 2 1 9 en Wochen⸗Beilage zum 1 1 ger“ der Stadt Mannheim und Amgebung. 6 Freitag, 28. Juni 1912. 2 eeen eeeeen„———————— eeeeeeeee— 5 I St. Peter(722 Meter). Hier Ww. aufwärts in 34 St. zum J uns in einer Gartenwirtſchaft durch ein Glas friſcher Limonade W Fröhlich andern. Lindenberg(815 Meter), Kapelle mit weiterer Rundſicht,] ſtärkten. Um 6 uhr fuhren wir in Eberbach weg. Gegen 8 Uhr Seag ined e e ü Lehen gemacht, 5% St. zum Bahnhof in Kirchzarten(389 Mtr.). Dr. O. H. kamen wir in Mannheim am Hauptbahnhof an, bon wo aus es uns münker und friſch zu erhaltend 8 in ſchnellen Schritten nach Hauſe ging, wo wir träumend von r ch 3 en:—— unſerer heutigen Tour im weichen Federbett einſchliefen. Machen 1 Wir waren ſtets eifrig aufs Wandern bedacht e„ wir einen Rückblick auf den heutigen Tag, ſo müſſen wir ſagen, 5 a und ließen die Luſt nicht erkalten, Eine Wanderung auf dem Hazen⸗ daß das Wandern doch etwas Schönes und Herrliches iſt. Wie 48 wir zogen im Frühling hinaus in die Welt, buckel* fröhlich und ohne Sorgen marſchiert man da durch die Wälder 3 En wir ſangen hinaus in das dampfende Feld: 5* Möge Gott uns Kraft und Freude geben, daß wir uns noch öfters da bracht uns das Echo vom himmliſchen Zelt Wie iſt es doch ſo ſchön, ſich in Gottes freier Nalur zu be⸗ in unſeren Vergen vergnügen kaunen! us die Lerche in luſtigen Liedern. wegen und in den Wäldern Wie—— en 8 herrlich läßt ſich der vielſtimmige Geſang der Waldvöglein anhören, 2˙ n. Empfing uns der Frühling mit Blütengeſträuch, die auf den Zweigen munter umherhüpfen! Wie lieblich läßt es 5 Wohin wandern wir? denn; Der Sommer mit Reihen von Garben, ſich im e der 1 Waldbäume 100 Mit dem Odenwaldklub in den Pfälzerſvald. 8ie. 8 1 1 da ein Stück Butterbrot mit einer Wurſt noch viel beſſer, als da⸗ Autf 8 1 die 1 o zeigte, Natur uns im Herb ſte ihr Reich heim das feinſte Eſſen, wo kein Vogelgeſang an unſer Ohr klingt D 1 60 8 „ in prächtigen wechſelnden Farben, und wenns auch einer iſt, ſo iſt es nur ein Klageruf des gefangenen Oden waldklu b den Pfälzerwald..15 Uhr fährt der Son⸗ und 8 er 020 5 Land, Vögleins im Käfig. Wie ganz anders klingt es da aus dem dichten 1 0 in ab, über Neuſtadt nach Weidental. worüber ein heiterer Himmel geſpannt; Blätterdach des Waldes hervor! Darum laſſet uns auf die grünen Hier eginnt kurz nach ½8 Uhr die Wanderung mit ſofortigem da hielt uns kein Zimmer ins Dumpfe gebannt, Berge gehen, damit wir uns da von dem käglichen Leben erholen Anſtieg zum„Buchentor“. Auf ſchön angelegten Waldwegen ft. wir zogen hinaus in die Weite.. Wander„Huſarenſattel“, ſchwenken dann nördlich ab, Dies war auch die Veranlaſſung zu unſerm Ausfluge,] wandern anſteigend um den Weſtabhang des„Stütterkopfes“ at Wir grüßen der Berge umnebeltes Haupt, welchen wir am 10. Juni machten. Unſer Herr Lehrer hat uns bei prächtigem Blick auf den 110 ziehen 11 n 8 die Burgen von Efen umſponnen; diesmal die Freude gemacht, den höchſten Berg des Odenwaldes zu zur Dorfruine„Stütterhof“, einem lauſchigen Plätzchen im 7 em manch Fenſterlein auch, von der Rebe belaubt, erſteigen. Wir verſammelten uns halb 7 Uhr vor der Neckarbrücke. Sattel wiſchen 9 Stütterkopf nd Sküttepber Hier inmit⸗ . woraus wir ein Sträußchen gewonnen Dann gings in geſchloſſenen Reihen an den Hauptbahnhof, wo wir 3 125 ene, „ Im Wirtshaus begrüßt uns die freundliche Maid in einen Extrawagen einſtiegen Vor der Abfahrt ſangen wir noch ten ſchönen Hochwaldes picknicken wir aus dem Ruckſack. Der eeden 8 520 125 aid, das Lied:„Heute müſſen wir verreiſen“ uſw., dem die Bahnbeamten Förſter vom Saupferch liefert den 191ler. Nach einſtündiger 1r en enden Liedern bereit: und andere Reiſende aufmerkſam zuhörten. Dann fuhr der Zug Raſt mahnt der Führer zum Aufbruch. Bald ſind wir am das Echo davon, es erklingt uns noch heut ab. Wir hatten die Erlaubnis bekommen, daß wir Mufik machen„Iſenach⸗Blick“. Reizend liegt das hübſche Forſthaus„Iſenach“ wie Töne aus ſchöneren Zeiten. dürfen, und das war uns allen recht. Unſere Muſikkapelle, die aus zu unſeren Füßen. In wenigen Minuten iſt auch dieſes er⸗ Herm. Breitling(Allgem. Turnverein Leißpzig). zwei 16158 1 e e reicht und nach kurzem Aufenthalt geht es nun ſtramm bergan on einem Flötenſpieler beſtand, ſtimmte nun ihre Aeder an. und am„Einſiedler⸗Brunnen“ vorbei über Böllenſcheid, Flachs⸗ 25—— zu ertönten auch unſere beiden Poſthörner, die von kräftigen Jungen 15 155 5 8 e riee 5 geblaſen wurden. Nach Heidelberg fuhren wir durch ein paar Tun⸗ acker zum„Rahnfels“. Wir genießen in vollen Zügen die lt/ Eine Wanderung auf den Randel. knels in das ſchöne Neckartal. Eine prächtige Landſchaft lag vor landſchaftlichen Schönheiten dieſes prächtigen Waldgebietes, 55 5 35 uns. Die ſteilen Berge waren zumteil mit Reben bewachſen, und blicken hinüber zu den durch tiefe Einſchnitte von uns getreun⸗ 0 8 Während Feldberg, Belchen und Blauen faſt in jedem auf den Gipfeln derſelben ſtanden die Ruinen der alten Schiöſſer, ten Kuppen des„Peterskopfes“,„Steinkopfes“ und„Drachen⸗ zen Programme deſſen ſtehe, der den ſüdlichen Schwarzwald durch⸗ in denen früher 872110 0 gehauft haben. Prächtig wars ſelſen“, ſchauen begeiſtert ins ſchöne„Iſenach⸗Tal“ und mit o wandert, ſo teilt der Kandel mit einigen anderen Leidens⸗ e e 5e 1 in Eber her⸗ Entzücken ſchweifen unſere Blicke über die Ruinen„Harden⸗ ig⸗ genoſſen, wie Herzogenhorn, Schauinsland und Brend, das dez dach ſeeſtündiger Fahee atangken teen en baenbnels.] burg undLimburg hinweg in die ſonnige Rheine ene hin⸗ 9 5 Prächtig liegt ſie da, die Amtsſtadt am Fuße des Katzenbuckels der Geſchick, daß der große Strom der Wanderer an ihnen vorüber⸗ An verſchfeßenen Straßen, durch die wir ſchritken, waren Triumph⸗ aus. In einer weiteren Stunde gelangen wir üiber den 1% geht. Mag das auch damit zuſammenhängen, daß der Kandel bögen errichet, auf denen„Horzlich willkommen“ ſtand. Natürlich„Heidenfelſen“ zum„Peterskopf“. Vom„Bismarcksturm“ er⸗ 14 3 nicht an einem der Höhenwege, der großen Touriſtenſtraßen waren dieſe, wie wir aus Scherz meinten nicht für uns erxichtet, ſchließt ſich uns eine prächtige Ausſicht; in der Turmwirtſchaft Sch; f ſondern ſie galten den Sängern, die am Tage zubor ihre Fahnen⸗ aber laſſen wir uns den vorzüglichen 1911er Kallſtadter mun⸗ + 5 5 e iegt⸗ 15 13 doch 5 5 weihe feierten. Bei Metzgermeiſter Leutz, unſeres Lehrers früherem den, denn wir Alle haben einen oder ein paar Schoppen redlich mt 19 nend wie die obengenannten Berge. Und auch die Ausſicht] Gaſtwirt, machten wir einige Minuten halt und kauften uns etwas verdient. In einem dreiviertelſtündigen Abſtieg gelangen wir kommt ihnen gleich. Der Kandel iſt ein breit gelagerter Berg⸗][ Wurſt. Dann gings vollends durch Eberbach hindurch auf die vollends zum allbekannten Weinorte„Dürkheim“. Ein gemein⸗ te“ rücken zwiſchen Elz, Gutach und Glotter und ſtellt mit ſeiner i Sotee en e en 7 1285 8915 ſchaftliches Eſſen in den„Vier Jahreszeiten“(Winzergenoſſen⸗ tet 1243 Meter Höhe die höchſte Erhebung des mittleren Schwarz⸗ ſch beini ie Klü 115 85 11 9 5 Autkt 0 8 8 5 aft) vereinigt die Klübler noch zu einigen Stunden gemüt⸗ e walds dar. Auf ſeinem Gipfel befindet ſich eine Steinpyra⸗ e Singrögel lichen Zuſammenſeins..05 abends verlaſſen wir mit Sonder⸗ ach mide mit trigonometriſchem Zeichen und Ausſichtstafel. Die nieder. Es war ein Vergnügen, in dieſen herrlichen Wäldern wane] zug Dürkheim und treffen ca. 10.05 in Ludwigshafen ein. Die im Feernſicht umfaßt den ganzen Schwarzwald, die Vogeſen und dern zu können, um die würzige Waldesluft einzuatmen. Die[Wanderung führt von Anfang bis zu Ende durch Wald.— 25 eſe den Jura. Im Süden zeigt ſich die Alpenkette vom Berner ffärker 10 herab, 5 udoch Gäſte ſind willkommen.„Friſch auf!“ Dberland bis zu den bayeriſchen Alpen. 5 Minuten unter der 1 eee e e—— die! 5 N als wir an einer Tafel vorbeikamen, auf der„zur Frehaquelle 2*. 3 Spitze befindet ſich das empfehlenswerte Kandelraſthaus und ſtand, marſchierten wir wieder kräftig zu, um ſie möglichſt bald zu Kus Büdern und Soammer friß ER. ebenſo weit entfernt für beſcheidene Anſprüche der Kandelhof erreichen. Vor der Quelle ſtand eine Schutzhütte, die von etlichen 8 5 die 855 Bänken umgeben war Durch das friſche Quellwaſſer geſtärkt, mar⸗ 5§ Söchenſchwand. 8 Unter den Höhenluftlurorten des badi⸗ Um die Kuppe liegen eine Reihe prachtvoller Ausſichts⸗ ſchierten wir auf den nur noch wenige Minuten entfernten Aus⸗ ſchen Schwarzwaldes ſteht Höchenſchwand mit an erſter Stelle. punkte, ſo der Große Kandelfelſen mit herrlichem Blick auf ſichtsturm des Katzenbuckels. Wir atmeten alle erleichtert Das freundlich gelegene, ringsum von Tannenwald umgebene Waldkirch. Die berühmteſte Ausſicht iſt wohl die vom Kleinenauf, als wir auf dem Turme, an unſerem Ziel waren. Pfarrdorf mit ſeinem briginellen Kirchlein liegt 1015 Meter Kandelfelſen, auf dem die Thomashütte ſteht, auf das in Herrlich war die Ausſicht, die wir dafelbſt hatten, Vor uns it. d. M. und übt ſeiner vorzüglichen klimatiſchen Verhältniſſe felſ f 9 0 ſteh f lag Waldkatzenbach, von grünenden Feldern umgeben, und weſtlich] halber(mittlere Temperatur in den Sommermonaten 13—16 255 8 Tiefe 75 155 5 ie konnten wir, ſoweit es uns das Wetter erlaubte, das Neckartal über⸗] und im Winter 15—25 Grad Celſius) eine große Anziehungs⸗ i dem Höhenzug Feldberg⸗Blauen als ſchluß. Dieſe Aus“ blicken. Herlich wars anzuſchauen, die ſchöne Gegend um den Katzen⸗kraft aus. Höchenſchwand liegt eine Stunde von St. Blaſien ſicht ſteht kaum der von der Guſtavhütte auf dem Geraut buckel. Die Hügel ſind mit üppigen Feldern und Wäldern bedeck.] entfernt auf einem Bergrücken zwiſchen Albs und Schwarzatal “nach, die ſich in das Simonswäldertal mit ſeinen Seitentälern 1 5 125 ſchönſte 5 des 735 dei 55 15 115 von dem aus die ganze Alpenkette— von der Zugſpitze bis zum 18 15 17 Handels erſtreckt je] Ausſichtsturm ſangen wir noch das Lied:„Treue Liebe bis zu! 5 1715„„ 10 8 und auf diẽ Gebirgszüge nördlich des 1 8 5 57 Grabe', das hier beſonders herrlich über die Höhen des Oden⸗ Montblance— ſichtbar iſt. Spaziergänge in die in en naächſte Bahnſtation, von der der Kandel erreicht wird, iſt) Haldes erſchalle. Wir gingen wieder zur Schußhütte zurüc und unmittelbarer Nähe gelegenen Waldungen mit zahlreichen l“ Waldkirch, von wo verſchiedene bequeme Wege zum aßen unſer Mittagsbrot. Drei Kurgäſte von Waldkatzenbach, die gutgepflegten ſtaubfreien Wegen. Höchenſchwand beſitzt in dem on eGipfel führen. Am meiſten wird der Weg über Altersboch] wir am Turme getroffen haben, erzählten uns die Mordgeſchichte, un Jahre 1911 vollſtändig neu erbauten„Hotel und Kur⸗ m und Albinshütte oder über den Damenpfad begangen. Als die ſich vor wenigen Wochen daſelbſt, in den ruhigen Wäldern des] haus“ einen Gaſthof, der ſelbſt dem verwöhnteſten Geſchmack el. Abſtieg wird gern die Höhenwanderung über St. Peter, e de ſee er eee e Rechnung trägt. Leitung: Eigentümer Adolf Stein. Die Zu⸗ ſe. Lindenberg nach Kirchzarten genommen. Andere empfehlens⸗ blühendes Leben qushauchen mußte. Abſcheu erfüllte uns alle vor e er, a a Ae 951 den werte Abſtiege ſind über Platenhof und die herrlichen Zwe⸗ den ruchloſen Mördern. Die Kurgäſte begleiteten uns noch bis nach das Albtal zeich 1 be Vielſeiti 15 5 10 1 e ribachfälle nach Oberſimonswald, über die Guſtavhütte nach Waldea kemda ch wo wir duſſere El ihrem Gaſthoſe einige 155 iiaskitte Lue I Ober⸗] Poſtkarten kaufken, die wir an unſere Eltern und Bekannten ab⸗ prachtvolle Ausblicke. Proſpekte uſw. werden auf Verlangen K Unterſimonswald, über die Thomashükte Luſer nach Ober⸗ ſchickten. Den Kurgäſten ſangen wir zum Danke noch zwwei Lieder, gerne zur Verfügung geſtellt. ſte glottertal. 8 das 5 und die Bauern, die es hörten, mit lebhaften Händeklatſchen§ Stahl⸗ und Mvor⸗Bad Griesbach(Baden). Der Anfang Schließlich ſei noch eine der Kandelwanderungen kurz erwiderten. 3 der diesjährigen Saiſon hat allen Erwartungen erfreulicher de. fkizziert: Vom Bahnhof in Waldkirch(268 Meter) direkt über 5 5 Weiſe vollauf entſprochen und durch ſeinen jetzt ſchon zahl⸗ ach Zwinge 9. rwegs pflückten wir men, die] reichen Beſuch die alte Beliebtheit des Kurortes bewieſen. Die 8/die Elz, wo jenſeits bei den Anlagen die Zeichen des Hzw. I] wir zu Sträußen banden und dieſelben auf unſeren Stöcken be⸗ rf. beginnen. Der Weg führt durch die Stadt, über den Markt⸗ feſtigten. Unſere Muſikkapelle 5 unter 8 Spielen voraus. therapeutiſche Bedeutung des Bades liegt in ſeinen zahlreichen 1plwatz und ſpäter am Hochwaſſerbehälter vorbei. Nach etwa] Das Maärſchieren wurde uns dadurch leichter. Nach Stunden Eiſenquellen, dem Klima mit ſeiner ozonreichen Waldesluft 9% Sſ. beginnt rechts der Damenpfad und man erreicht nach] damen wir an der Wolfsſchlucht an. Je weiter man hineinkommt, und in der landſchaftlichen Schönheit. Die Stahlauellen enn⸗ — 5 deſto enger wird dieſe. Zu beiden Seiten ragen gewaltige Fels⸗ balten doppelkohlenſaures Eiſenoxydul, freie Kohlenſäure. Die n“ 1St. eine Schutzhütte. Man folgt dem gut markierten Wege blzcke her 5 FN zuntf iear 72 55 e hervor, unter denen man während des Regens Obdach finden]kalten Quellen beſitzen von tlichen Kniebis alt Und ſteht nach etwa 4 St. auf dem kleinen Kandelfelſen mit könnte. Immer ſteiler führt der Weg hinab in die Schlucht. Manch⸗ ſten radioaktive and züßlen e uf der Thomashütte(1075 Meter) mit prachtvoller Ausſicht ins] mal geht es auch über ſchmale Stege unter denen ſchäumend der] bedeutendſten von ganz Deutſchland. Das Waſſer dient 1115 5.„Glottertal und die Schwarzwaldkette vom Feldberg bis zum] kleine Bach hindurch rauſcht. Da haben wir alle an die Gertrud folge dieſer Eigenſchaften zu Trinkk 90 95 577 180 8 im„Tell“ acht, wie ſie zu ihrem Mann geſagt hat:„Ein Sprun 9 ſten zu uninren, wie auch zu Bädern, ſifſß BI Weit 9% St. zur Pyramide auf der Kandel⸗]n. zell gedach 88 prung die M d 5 Blauen. eiter in 94 St. 5 von dieſer Brücke macht mich frei!“ Ja„wahrlich, es ſieht ſo aus,„550 Moorbädern als Zuſatz zu den kohlenſauren % ſpitze(1243 Meter), Ausſicht auf den ganzen Schwarzwald,]wie in ben Alpen; und wenn erſt Schnee und Eis da wäre, würde Stahlbädern. Den vier ſpeziellen Kurmitteln entſprechend kom⸗ gei Veogeſen und die Alpen. Von hier geht man öſtlich einige man ohne Zweifel in die Schluchten der Alpengebirge ſich verſetzt! men für Bad Griesbach Kranken in Betracht mit Anomalien ler Minuten abwärts, Ww., dann rechts in den Wald und folgt 52b. Wolſſchht Ui eee 805 ee Bleichſucht, Krankheiten des Herzens, 110 5 Säge 5 n ab na er Nieren, Fr iten, i ichtiſch⸗x 5 1 den roten Zeichen in 194 St. durch den Sägedobel nach Zwingenberg, von da auf der 10 Km. langen Landſtraße vor tiſche Pze A ene Aus„Fröhlich Wandern“ von Geh. Hofrat Prof. H. FCCVVV durſtig kamen wir hier an, wo wir will und dabei ein durch Naturſchönheiten, wie gewaltige Tn⸗ 3 Raydt, Geſchäftsführer des Zentralausſchuſſes für Volks⸗ und) Der Aufſatz, von dem 18jähr. Volksſchüler Ludwig Becker nenwaldungen und herrliche Luft ausgezeichnetes Fleckchen Jugendſpiele in Deutſchland. Verlaa von Teubner⸗Leipzig⸗J(Wohlgelegenſchule) vollſtändig frei verfaßt, wurde uns zur Ver⸗ Erde haben will, dem iſt Bad Griesbach aufs Beſte zu emp⸗ Berlin. öffentlichung zur Verfügung geſtellt. fehleu. — — ühless-Mirtschatt 0 38 611 1 Beliebter Ausflugsort 5 Sämtl. Speisen zu jeder enovierte Wirtschaftsräume mit herrl. Aus⸗ Sieht, Garten a. Neckar. Säle m. Klavier f. Gesell- Schaft. 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Mit den von Hambürg F mittelſt des vortrefflich eingerichteten Egnügungsfahrten⸗Dampfers„Thalia“ des Oeſterreichi⸗ ſchen Lloyd, iſt dem Publikum Gelegenheit geboten, den Hoch⸗ Hoßrmer in angenehmer und faſhionabler Seereiſe und in wech⸗ ſelvollen Landausflügen im kühlen Nordlandsklima zu ver⸗ bringen. Die„Zweite Norwegenreiſe“ beginnt in Hünburg am 16. Juli, endet dort am 9. Auguſt und geht über ſolgende Haltorte: Odda, Lven, Morck, Raftſund, Tromſs, erfeſt, Nordeap, Lyngen, Tromſö, Svartiſen, Dorgatten, Dryontheim, Naes, Molde, Aaleſund, Balholmen, Gudvangen, Bergen, Hamburg. Fahrpreiſe ſamt erſtklaſſiger Verpflegung en Mk. 510.— an.— Die„Dritte Nordwegenreife“ von Hamburg 12. bis 25. Auguſt erſtreckt ſich bis Drontheim 1 775 es werden angelaufen: Bergen, Gudvangen, Balholmen, aleſund, Molde, Naes, Drontheim, Merok, Helleſylt, Oie, Loen, Bergen, Hamburg. Fahrpreiſe ſamt erſtklaſſiger Ver⸗ pflegung von Mk. 325.— an.— Es folgt die„Bäder⸗ und NRordafrika⸗Reiſe“ von Hamburg 1. September bis Trieſt 29. September mit Berührung der folgenden intereſſan⸗ ten Hafenorte: Amſterdam, Ryde auf Wight, Bayonne für kärbitz, Aroſa Bay, Liſſabon, Cadix, Tanger, Gibraltar, Al⸗ gier, Tunis, Malta, Korfu, Trieſt. Fahrpreiſe ſamt erſtklaſſi⸗ ger Verpflegung von Mk. 550.— an.— Auskünfte und Fahr⸗ 15 durch die Generalagentur München, Weinſtr. 7. Ver⸗ treter in Maunheim: Gundlach u. Baerenklau Nachfl. Bahnhoſplatz 7 Der Bau der Schwebebahn auf den ausſichtsreichen Pfänder bei Bregenz wird beginnen, ſobald die Kohlerer Bahn und die VBigiljochbahn in Südtirol den Betrieb aufgenommen und ſich bewährt haben. Es handelt ſich um ein Syſtem, das noch nirgends erprobt worden iſt. Vermiſchtes. Bevor man eine Reiſe tut. Ferien! Reiſezeit! Jeder, der in der gfücklichen Lage iſt, einige Sommerwochen der Ruhe und Erholung zu widmen, macht Pläne, ſtudiert die Landkarte, ergänzt die Garderobe, kurz, trifft ſeine Vorbereitungen. Da erſcheint es uns angebracht, immer wieder darauf hinzuweiſen, daß alle Einkäufe zur Reiſe möglichſt bald ge⸗ ſchehen ſollten. Alle Reiſefachen, alle Bekleidungsſtücke, Ge⸗ ſchenke ünd anderes mehr harren in den Läden der Käufer. Darum richtet der Deutſche Käuferbund an alle Ein⸗ Bitte, ſchon ſetzt zu überlegen, was ſie anzuſchaffen wünſchen uud unverzügkich mit dem zut begimnen. Wer gar EEECC me. gemeiner Scchmiſcheugß 1 treiſezelt. es egt ia im Herrliche Waldreiche Lage. Jen einger. gute Fremden⸗ zimmer. Mäßige Pensionspreise, Bürg. Kfche. Touristen u. Sommerfrischlern best. empf. Sregenzerwald egee e or kault Schönstes Ausflugs- u. Erholungsgebiet elg Beg 88lh. 2. Löue Bes.: Gg. Müller.[69 verschönerungs-Vereine. Intereſſe der Käufer ſelbſt, nicht erſt im letzten Augenblick die Läden zu ſtürmen, wo dann in der Hitze des Gefechts kein Teil zu ſeinem Recht kömmt.— Wer ſeine Reiſeeinkäufe macht, um in ſchöner Natur Heilung oder auch nur Erfriſchung und Ruhe zu ſuchen, der denke auch einmal an die große Schar derer, die trotz ſchwerer Arbeit jahraus, jahrein ſich einen ſolchen Genuß nicht verſchaffen können, die hinter dem Ladentiſch all die ver⸗ lockenden Dinge: Kleidungsſtücke, Reiſekoffer, Sportausrüſtun⸗ gen verkaufen, und nie in die Lage kommen, ſie ſelbſt zu be⸗ nutzen. Und der Käufer verſuche wenigſtens durch rechtzeitiges Bedenken all ſeiner Wünſche, durch frühzeitiges Be⸗ ſtellen, durch rechtzeitigen Einkauf, durch pünktliches Be⸗ zahlen gelieferter Sachen eine unnötige Hetzjagd zu ver⸗ meiden. §Die Jugendherbergen des Odenwaldklubs. Auch im Jahre 1911 wurden die Jugendherbergen des Odenwaldklubs von der wandernden Jugend ſo benutzt, daß der Vorſtand mit der von ihm getroffenen Einrichtung zufrieden ſein kann, wenn er natürlich auch wünſchen möchte, daß alle Wirte des Klub⸗ gebietes, die ſich zur Uebernahme der Jugendherbergen bereit erklärt haben, recht viele junge Wanderer in ihrem Heim be⸗ grüßen könnten. Es zeigt ſich bis jetzt in jedem Jahr die ſa auch wieder verſtändliche Tatſache, daß einzelne Täler und Odenwaldſtriche von der wandernden Jugend beſonders bevor⸗ zugt werden. So blieben in Michelſtadt über 200 Gäſte zur Nacht, davon in einem einzigen Gaſthaus 186 Mann. Ebenſo bringt Wald⸗Michelbach in dem abgelaufenen Wanderjahre wieder 190 Gäſte, davon 122 in einem Haus. Auch das Neckar⸗ tal fand zahlreiche Beſucher, wie die Meldungen aus Hirſch⸗ horn, Eberbach, Zwingenberg, Neckarhauſen, Neckarſteinach und Neckargemünd beweiſen. Im Maintal meldet eine Jugend⸗ herberge in Wertheim 95 Beſucher, die zu Miltenberg ſogar 240 Gäſte. Auch Lindenfels verzeichnet eine größere Schar. Insgeſamt haben ſich im Jahre 1911 doch 1726 jugendliche Wan⸗ derer in die beſonders zu führenden Liſten eingetragen. Frei⸗ lich teilen einzelne Wirte mit, daß nicht immer die für eine voll⸗ kommene Ueberſicht ſo wünſchenswerten Einträge in das Ju⸗ gendfremdenbuch vollzogen worden ſeien. Der Vorſtand legt aber Wert darauf, daß dies regelmäßig geſchieht, damit er ein klares Bild von der Bedeutung der von ihm getroffenen Ein⸗ richtung gewinnt. Denn wenn auch die ſonſtigen Laſten ſeiner Kaſſe dem Odenwaldklub es nicht geſtatten, dem Anſinnen des Hohenelber Verbandes zu folgen und Herbergen mit freiem Quartier und Frühſtück zu ſchaffen, ſo glaubt er, doch auch auf ſeine Art das Wandern der Jugend fördern zu können, zumal ſeine Jugendherbergen das ganze Jahr hindurch und nicht nur für eine beſtimmte Schicht der Jugend, ſondern für jeden ſich anſtändig betragenden Jüngling Erleichterung gewähren. Daß ſie aber auch in ihrer jetzigen Form dazu beitragen, dem Oden⸗ waldklub Freunde aus der Ferne zu gewinnen, zeigt leicht ein Blick auf die Namen der Heimatsorte der Gäſte. Wir finden dabei Städte aus nah und fern: z. B. Worms, Heidelberg, Heppenheim, Ekberfeld, Görlitz, Kreuznach, Straßburg, Karls⸗ ruhe, Würzburg, Hanau, Offenbach, Düſſeldorf, Mann⸗ heim, Ludwigshafen, Köln, Tübingen, Bonn, Augs⸗ burg, Breslau, Magdeburg, Saarbrücken, Poſen, Nordhauſen, Töplitz i. Böhmen, Berlin, Freiburg, Hannover, Remſcheid, Aachen, Meiningen, Trier, Koblenz, Eiſenach, Erlangen und vor allem nakürkich Darmſtadk. Iſts auch noch eine Arbeit im in der Bodensee-Gegend. Interessante Gebirgsbahn, Luft- und Badekur-itl. empfohl. äckt rot gebiet. 08 Trachten, Gut eingerichtete Gasthöfe und Pensienen in Krankenwein. 78 u. allen 20 Gemeinden. Kuskünfte u. iustr. Prospekte duroh den enzer- Wäld-Verein, Schriftführer A. Berlinger in Au, sowie durch die Orts- 90 Eig.(Gelegenheitsk) Adresse 2 H. postl, Maun⸗ heim. 7870 9064 ch nicht umſonſt, drum geht der Odenonkollnh Kleinen, ſie ift do gerne daran in der nachſten Zeit eine vierte Ausgabe ſeiner Ausweiskarte mit dem Verzeichnis der Jugendherbergen zu veranſtalten. Heidelberger Gesefischafts-Reisen. Trotz kleiner Teilachmerzahl und vorzüglicher Ausführung anerkannt bilhsste Reisegelegenheit. Tmeiz, Iiro, 1. Schweis, Berner Oberland, 7. 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Die Unterſchlagun⸗ gen gehen bis au 10 Jahre zurück. 12 000 Mark der veruntreuten f e gedeckt, der Reſt wird in einigen Tagen gedeckt n können. 15 Lerliner Braßſtbiericht. 0(Bon unlerem Berliuer Bureau.) Torpedoboot„G. 7“ aufgelaufen. Brüſterct, 28. Juni. Das Torpedoboot„G 7˙, Komman⸗ dant Kapitänlätnant Riedel iſt geſtern abend auf ſeiner erſten Probefahrt imNebel bei Brüſterort etwa 400 Meter vom Strande auf eine Steinank aufgelaufen. Es ſitzt feſt. Gefahr iſt nicht vor⸗ handen. Das Torpedoboot erhielt kein Leck. Vier Dampfer aus Pillau, ſowieeiner aus Danzig verſuchen das Torpedoboot abzu⸗ ſchleppen. Bö heute morgen 9 Uhr iſt dies noch nicht gelungen. Belin, 28. Juni.(Von unſ. Berl. Bur.) Aus Königsberg, Pr. wird noch telegraphiert. Das Torpedoboot macht ſeit eiigen Tagen zwiſchen Danzig und Neufahrwaſſer Probefahrtei in dichtem Nebel. Hierdurch konnte die Nähe der Küſte nht genau feſtgeſtellt werden. Das Torpedoboot rannte mit poller Kraft auf den felſigen Strand auf. Hier⸗ bei wurde ie Schraube des Torpedobootes zerbrochen. Das „Boot gab ofort nach Neufahrwaſſer von ſeinem Unfall durch Funkenſpuch Kenntnis. Von dort aus ging die Meldung nach Pillau weter, wo Bugſierdampfer ſtationiert ſind. Der Bug⸗ ſierdampfr„Roland“, der Dampfer„Box“, das Lotſenſchiff „Pilot“ nd der Regierungsdampfer„Spittel“ machten ſich ſofort af die Fahrt nach der Unglücksſtelle. Die noch im Laufe ds geſtrigen Abends angeſtellten Bemühungen, das feſtgeramte Schiff los zu bekommen, waren vorläufig nicht von Erfug gekrönt. Die Verſuche wurden heute früh wieder aufgenonmen. Aber bis zur Stunde iſt es nicht gelungen, das Boo wieder flott zu machen. Es iſt bis jetzt nur möglich geweſen das Torpedoboot um eine Schiffslänge zu drehen. Doch ha dies wiederum nicht genügt, um es vom Strand los zu bekonmen. Da die Kraft der vier Dampfer, die jetzt an der Unallſtelle tätig ſind, anſcheinend nicht ausreicht, hat man un Entſendung von Verſtärkung aus Pillau gebeten. Ds Torpedoboot& 1 iſt etwa 400 Meter von der Küſte entfertt öſtlich des Leuchtturms von Brüſterort. Es war mit 80 Marn Beſatzung auf die Fahrt gegangen und ſollte erſt in einige Zeit in Dienſt geſtellt werden. Durch den geſtrigen Unfal wird die Indienſtſtellung bedeutend verzögert werden. Ob dis Boot außer dem Bruch der Schraube noch andere Be⸗ ſchädgungen erlitten hat, konnte bis jetzt noch nicht feſtgeſtellt werdn, da bei den Aemtern in Danzig und Pillau noch keine offizelle Nachrichten über das Unglück eingegangen ſind. die franzöſiſchen Blätter und die Affäre Koſtowitſch. „JBerlin, 28. Juni.(Von unſ. Berl. Bur.) Aus Pais wird gedrahtet: Eine Anzahl deutſchfeindliche Blätter, ſo zor allem der„Main“, das„Echo de Paris“ und die „Ation“ fahren mit der Veröffentlichung der geſtrigen amt⸗ licn Erklärung über die Affäre Koſtowitſch fort, die Ange⸗ legnheit als einen groben Mißgriff der deutſchen Polizei hitzuſtellen, ganz ſo wie das geſtern abend ſchon die„Liberbs“ genn hatte. Die„Aktion“ betont, daß der Vorfall dazu bei⸗ trezen werde, Rußland nur um ſo feſter an die Tripleentente zu ketten, in der ſein richtiger Platz ſei. Die in Rußland herſchende Entrüſtung über das Ereignis zeige, wie ſehr das naionale Bewußtſein in Rußland gewachſen ſei. 45 Die meiſten der Blätter begnügen ſich damit, die beiden Sundpunkte, den deutſchen und den ruſſiſchen einander geſenüber zu ſtellen, jedoch in der Weiſe, als ſei die Richtigkeit deß ruſſiſchen Standpunktes bereits erwieſen. Sie deuten an, daß Deutſchland ſeinen Irrtum ſehr bald einſehen und öffent⸗ lch bekennen werde. Nur der„Figaro“ zeigt ſich durchaus gemäßigt und er vermeidet jeden Ausfall gegenüber Deutſch⸗ hnd. In diplomatiſchen Kreiſen beurteilt man die Affäre Loſtowitſch durchaus anders, als dies in der Preſſe geſchieht. Hie amtlichen Kreiſen geben im weſentlichen dieſelbe Dar⸗ ſellung, wie ſie in dem geſtrigen offiziellen Kommunique der entſchen Regierung gegeben werde. Es wird dabei auch rwähnt, daß Rußland eigentlich die letzte Nation ſein ſollte, zie ſich über derartige Dinge zu beſchweren hätte, da deutſche ſteichsangehörige, wie der Fall Dreßler, die zahlloſen, auf heutſche Ballons abgegebenen Schüſſe zur Genüge beweiſe, in kußland faſt täglich allerlei Schikanen ausgeſetzt ſind. 5 Aplomatiſchen Kreiſen ſcheint man an Derartiges bereits hinlänglich gewohnt zu ſein und der Sache weit weniger Be⸗ zeutung beizumeſſen als es die hieſige chauviniſtiſche Preſſe gl en will.„„„ e ruſſiſchen Verlangen nach Freflaſſung Koſto⸗ witſchs und Nikolski und von einer Art Ultimatum könne unter keinen Umſtänden die Rede ſein. Auch werde der Sache keinerlei politiſche Tragweite beigemeſſen. 1 53. 5 Volkswirtschaft. Hamburg⸗Maunheimer Verſicherungs⸗Akliengeſellſchaft Hamburg. Der Geſchäftsverlauf dieſer Geſellſchaft, der bekanntlich die frühere hieſige Geſellſchaft„Vita“ Verſicherungs⸗Aktiengeſellſchaft an⸗ tehört, wird als ein ſehr befriedigender bezeichnet. Der Verſiche⸗ mugsbeſtaud erhöhte ſich auf 77 694 Policen mit 40 471 446 ½ Kapital. Der reine Zuwachs des Verſicherungsbeſtandes betrug 8247 Policen nit 4751 913 Kapital. Die Geſamt⸗Prämien⸗Einnahme belief ſich im Berichtsjahre auf 2 506 325 4, erhöhte ſich ſomit um 220 623 4 negenüber dem Vorjahre, Die Verwaltung ſchlägt die Verteilung einer Dividende von 9 Pr ozent gleich 22,50 auf die Aktie und es erhöhen ſich der geſetzliche Reſervefonds auf 112 093 4 und die Gewinnreſerve der Verſicherten auf 557 411 Auf neue Rechnung werden 39 980 vorgetragen. 8 Rhein⸗ und Seeſchiffahrts⸗Geſellſchaft in Köln a. Rh. In der heute vormittag 10%½ Uhr im Geſchäftslokale der Geſellſchaft abgehaltenen ordentlichen Generalverſammlung, in der neben den üblichen Regularien auch die Genehmigung des 2 Intereſſengemeinſchafts⸗Vertrages zwiſchen der Mannheimer Lagerhaus⸗Geſellſchaft, der Manuheimer Dampfſchleppſchiff⸗ fahrts⸗Gefellſchaft und der Rhein⸗ und Seeſchiffahrts⸗Geſell⸗ ſchaft, bezweckend die Zuſammenſchließung der Betriebe, auf der Tagesordnung ſtand, wurden ſämtliche Punkte genehmigt. Infolge Ueberganges eines größeren Aktienbeſitzes an den werks⸗ und Hütten⸗AktiencGeſellſchaft, wurden neu in den Auf⸗ ſichtsrat gewählt drei Mitglieder der Königl. Bergwerks⸗ Direktion Reklinghauſen, ein Mitglied der Königl. Bergwerks⸗ Direktion in Saarbrücken, ſowie Herr Hugo Stinnes und Herr Bergwerks⸗Direktor Knupe(Bochum). Deutſche Juduſtriegas⸗A.⸗G. Mannheim. Bekanntlich hatten gegen das der Deutſchen Oxhydric G. m. b. H. in Düſſeldorf⸗Eller und der Chemiſchen Fabrit Griesheim⸗Elektron in Frank⸗ furt a. M. gemeinſam gehörige D. R. P. Nr. 216 963, mit dem ein Verfahren zum autogenen Schneiden unter Beuutzung von fertig gemiſchten und getrennt vom Schneidſauerſtoffſtrahl zugeführ⸗ tem Knallgas zur Vorwärmung, ſowie zu ſeiner Ausführung ge⸗ eignete Brennerkonſtruktionen geſchützt ſind, hatten neun Firmen Nichtigkeitsklage erhoben. Dieſe iſt mit Entſcheidung des Patent⸗ amtes vom 21. März 1911 in vollem Umfange abgewieſen worben. Die von den Nichtigkeitsklägern dagegen eingelegte Be⸗ rufung beim Reichsgericht iſt von dieſen kurz vor dem Verhand⸗ lungstermine in Leipzig zurückgezogen worden und damit die Ent⸗ ſcheidung des Patentamtes rechtskräftig geworden. Unter Bezugnahme auf obige Notiz teilt uns die Deuktſche Induſtriegas⸗A.⸗G Mannheim mit, daß das oben erwähnte Patent, durch das ſoge⸗ nannte autogene Schneidverfahren geſchützt wird, infolge ihres Ver⸗ trages mit der Deutſchen Orhydric auch durch ſie zu den gleichen Preiſen und unter den gleichen Bedingungen bezogen werden kann. Die Deutſche Induſtriegas⸗A.⸗G. Mannheim iſt bereit, Intereſſenten beſuchen zu laſſen und durch ihre Monteure die Apparate unentgelt⸗ lich vorzuführen. Ein ſeſter Verwaltungskörper bei der Boeſe⸗Geſellſchaft. Die vielen„einſtweiligen Verfügungen“ durch die die Beſchlüſſe der Generalverſammlungen bei der Boeſe⸗Geſellſchaft in letzter Zeit ſaſt ſtets wieder aufgehoben wurden und die ein Charakteriſtikum der Aera Hartzfeld bildeten, ſcheinen nach der Verhaftung des letzteren ihr Ende erreicht zu haben, denn die Geſellſchaft verfügt jetzt nach längerer Zeit wieder über einen feſten Verwaltungskörper. Durch einen erfolgten Beſchluß des Gerichts iſt nämlich die auf Verau⸗ laſſung Hartzfelds erwirkte einſtweilige Verfügung, nach der es dem in der letzten Generalverſammlung gewählten Auſſichtsrat bei einer Konventionalſtrafe von 3000 unterſagt war, Amtshandlungen vorzunehmen, aufgehoben worden. Damit iſt der Aufſichtsrat mit Herrn Joel als Vorſitzenden anerkannt und nach langer Zeit offtziell berechtigt, in Funktion zu treten. Die Direktion beſteht zur⸗ zeit aus Dr. Hartmann, Berlin, und dem vom Aufſichtsrate in den Vorſtand delegierten Herrn Ehrentreich. Demnächſt wird eine neue außerordentliche Generalverſammlung ſtattfinden. Verteilungsſtelle für die Kaliinduſtrie. Auf Beſchluß der Ver⸗ teilungsſtelle wird dem Salzbergwerk Neu⸗Staßfurt vom 1. Januar 1912 ab eine Beteiligung von 120 Proz. der durchſchnittlichen Be⸗ teiligungsziffer aller Werke, zu der ein Zuſchlag von 10 Proz. tritt, zugebilligt. Dieſer Zuſchlag von 10 Proz. hat jedoch nur Gültigkeit für die Zeit vom 1. Januar bis 29. Februar 1912 und kommt vom 1. März 1912 ab wieder in Fortfall. Ferner wird der Gewerkſchaft Glückauf⸗Bebra ab 1. Januar 1912 eine Beteiligung von 105 Progz. und der Gewerkſchaft Glückauf(Sondershauſen) eine ſolche von 150 Proz, der durchſchnitlichen Beteiligungsziffer aller Werke zugewieſen. — Des weiteren wird offiziell bekanntgegeben: Für die Heit vom 1. Juli 1912 bis zum 30. Juni 1917 ſind ernannt zum Vorſitzenden der Verteilungsſtelle Bergrat Heckel, zu Beiſitzern und ſtellvertreten⸗ den Vorſitzenden Oberbergrat Gante und Bergrat Herwig und zu deren Stellvertretern die Bergräte Ziervogel und Middeldorf. Von den Kaliwerksbeſitzern ſind gewählt als Beiſitzer Bergrat Zirkler (Aſchersleben), Generaldirektor Kain(Deutſche Kaliwerke), Kom⸗ merzienrat Beſſerer und Bergrat Koſt und als deren Stellverkreter Bergrat Baer, Dr. Felt, Gerhard Korte, Juſtizrat Marckhoff ſowie Bergrat Vogelſang, Bergaſſeſſor Mehl, Direktor Wittjen und Generaldirektor Baeumler. Außerdem wurden von den Arbeiter⸗ vertretern der Knappſchaftsberufsgenoſſenſchaft zwei Beiſitzer und vier Stellvertreter ernannt. Große Unterbilanz bei der Hüſtener Gewerkſchaft,.⸗G. Als den Aktivnären am 4. Dezember v. J. der Sanierungsplan unterbreitet wurde, lag eine am 1. Juli 1911 aus dem Vorjahre übernommene Unterbilanz von 3 782 750 vor. Schätzungsweiſe war dieſe Unter⸗ bilanz bis Anfang Dezember 1911 weiter auf 4,1 Mill. angewachſen. Die Annahme, daß die zweite Hälfte des laufenden Geſchäftsjahres 1911⸗12 eine Beſſerung der Verhältniſſe bringen werde, hat ſich leider nicht beſtätigt. Vielmehr wird gemeldet, daß der Betriebspver⸗ Lu&ẽſt des in den nächſten Tagen ablaufenden Geſchäftsjahres 1911⸗12 ſich im ganzen auf etwa 4 Mil l. belaufen wird. Das iſt für die Aktionäre eine recht unerfreuliche Mitteilung, denn in der General⸗ verſammlung war darauf hingewieſen worden, daß der Grund für die damglige ſchlechte Geſchäftslage darin zu ſuchen ſei, daß das Jahr 1910⸗11 noch größtenteils als Baujahr anzuſprechen und deshalb die Betriebsverhältniſſe keine normalen waren. Wie es ſcheint, iſt der Betrieb auch heute noch nicht im richtigen Gange. Telegraphiſche Handelsberichte. Von der Frankfurter Börſe. * Frankfurt, 28. Juni. 4proz. Schuldverſchreibungen der Stadt Gießen von 1912, tilgbar ab 1917, gelangen vom 29. ds. an zur Notierung, Lieferung per Kaſſe in def. Stücken. Zinſen vom 1. April e, Zum Konkurs Straeter. „ Köln, 28. Juni. Zum Konkurs der Getreidefirma Straeter wird gemeldet, daß nunmehr gegen die Duisburg⸗Ruhrorter Werke Klage auf Herausgabe von Wechſeln von 82 000 erhoben wurde. Weitere Aufechtungen ſtehen bevor. Während ein Barbeſtand von 105000% vorhanden iſt, dürfen die Paſſiven nach der Frkf. 3. über 4 Millionen Mark betragen. Bericht vom amerikaniſchen Eiſen⸗ und Stahlmarkt. London, 28. Juni. Nach dem Bericht des Jron Monger aus Philadelphia über den amerikaniſchen Eiſen⸗ und Stahlmarkt, iſt das Roheiſengeſchäft mäßig. Die Vorräte haben abgenommen. Die Koſten ſind höher. Die Kokswerke reduzieren die Produktivn auf 5 Tage gegen bisherige 6. Fertigware war ziemlich lebhaft. Beträcht⸗ liche Umſätze finden im Oſten in Platten ſtatt. Knüppel waren feſter. 900 Preiſe werden für Knüppel und Blöcke täglich erwartet. Die Arbeiterknappheit macht ihren Einfluß weiter geltend. ** 5 Mannheimer Effektenbörſe Die Börſe war ſtill. Ein Abſchluß erfolgte in Rhein. Hypotheken⸗ bank⸗Aktien zu 197.50 Proz., Pfälz. Hypothekenbankaktien notierten. 191 G. Von Induſtrie⸗Aktien waren Heddernheimer Kupfer 1 Proz. über geſtern; Kurs: 118 G. 7 5* 8 Telegraphiſche Börſen⸗Berichte. (Privattelegramm des General⸗ Angeigers.) „ Frankfurt, 28. Juni.(Fondsbörſe). Aus dem Schluß der geſtrigen auwärtigen Börſen iſt zu erſehen, daß die Stimmung wieder recht unregelmäßig geworden iſt. Newyork zeigte eine unſichere Hal⸗ tung, was auch ausſchlaggebend für die hieſige Tendenz war. Die relativ befriedigende Verfaſſung des Geldmarktes kam zwar ein⸗ zelnen Märkten zu ſtatten. Bei Eröffnung der Börſe war die Ten⸗ denz feſt bet allgemein ruhigem Geſchäft. Die Spekulation verhielt ſich mit wenigen Ausnahmen reſerviert. Von den bevorzugten Märk⸗ ten, wovon zwar kaum zu reden iſt, ſind Montanpapiere etwas be⸗ lebler. Deutſch⸗Luxemburger wurden bevorzugt, denen ſich Harpener und Phönix anſchloſſen. Bei weiter lebhaften Umſätzen ſind Schiff⸗ fahrtsaklien gehandelt, die ſich im weiteren Verlauf noch ſteigern konnten. Hapag und Lloyd waren höher. Von Transportwerten lagen Baltimore abgeſchwächt. Lombarden behauptet. Elektro⸗ papiere verkehrten bei geringen Schwankungen auf dem geſtrigen Niveau. Akkumulatoren Berlin 5½ Proz. niedriger. Heimiſche Anleihen ſind bei mäßigen Umſätzen feſter. In ausländiſchen An⸗ leihen war das Geſchäft ſtill bei wenig veränderten Kurſen. Am Kaſſamarkt der Dividendenwerte waren die bevorzugten Aktien weſentlich ruhiger. Kunſtſeide 4 Proz. niedriger. Scheideanſtalt konnte ſich gegen den Kurs von geſtern etwa 10 Proz, erholen. Bank⸗ aktien ruhig und behauptet. Es notierten: Kredit 2007½, Diskonto 184½4, Dresdner 159, Staatsbahn 15206, Lombarden 19% a, Balti⸗ more 10034, Paketfahrt 14194, a 142¼, Lloyd 118½% a, Phönix 258 78. Herkulesbrauerei notierten 168.50 exkl. Bezugsrecht. Bezugsrecht auf Silber⸗ und Scheideanſtalt 492 bz., lebhaft gehandelt. Berlin, 28. Juni.(Produktenbörſe). Trotz der ſtrammen Haltung der geſtrigen amerikaniſchen Börſe verkehrte Brot⸗ getreide in abgeſchwächter Haltung. Das Geſchäft wahr ſehr ſtill, wodurch ſich gegen und ſchönes Wetter veranlaßte Realiſationen, Hafer ebenfalls geſtern Abſchwächungen um 53 ergaben. ſchwächer. Rüböl träge. Wetter: ſchön. Schloßhotel Heidelberg 835 Getreide⸗ Antwerpen, 28. Juni.(Telegr.) Weizen amerikan. 24.—, perx Juli 22.80, per Sept. 20.95, per Dez. 20.80. Zucker. Magdeburg, 28. Junf. Zuckerbericht. Kornzucker 88% o. S. 00.00—00.00.00, Nachprodukte 75 o. S. 00.00—06.00 ruhig. Brop⸗ rafffinade I. ohne Faß 00.00—00.00, Kryſtallzucker I. mit Sack 00.00—00.00, gemablene Raffinade m. S. 00.00.00—00.00, gemahlene Mehlis m. S. 00.00—00. 00, ſtill. Magdedurg, 28. Juni.(Telegr.) Robzucker⸗ 1. Produkt. Tran ſito frei an Bord Hamburg per Juni 11.15—., 11.25—., per Juli 11.20—., 11.27½., per Auguſt 11.40—., 11.42½., pe Dktober⸗Dezbr..97½.., 10.02½., per Januar⸗März 10.0776., 10.12½ B. per Maſ 1912 10.22½., 10.27½ B. Tendenz: feſt. Wochenumſatz 24000 Ctr., heiß, ſonnig. Kaffee. Antwerpen, 28. Juni.(Telegr.) Kaffee Santos good ar srags per Juli 83.¾, per Sept. 84.—, per Dez. 84, per März 84¾. Schmalz—0 Antwerpen, 28. Juni.(Telegramm.) Amerikaniſches Schweine⸗ ſchmalz 134.—. 8 85 Salpeter. Antwerven, 28. Juni.(Telegr.) Salpeter displ. 25,95; per Febr.⸗März 26,80. Häute. Antwerpen, 28. Junk. Häute 1005 Stück verkauft. Wolle. 5 Antwerpen, 28. Juni.(Telegr.) Deutſche La Plaka⸗Kammzug⸗ wolle per Juut.00 per Juli.75, per Sept,.72, per Dez..70. Baumwolle und Petroleum. 1 Bremen, 28. Juni.(Telegr.) Baumwolle 61.25, behauptet. Antwerpen, 28. Juni.(Telegr.) Petroleum Raff. Dipsponibel per Juni 23, Juli 28¼, Aug⸗Sept. 24—. Marx& Goldschmidt, Mannheim Telegramm⸗Adreſſe: Margold. Fernſprecher: Nr. 56, 1687, 6436 28. Juni 1912. Proviſtonsfrei! Wir ſind als Selbſtkontrahenten unter Vorbehalt; .⸗G. f. Kinematografie u. Filmperlokh., Straßburg Atlas⸗ebensverſicherungs⸗Gelellſchaft, Ludwissshaſen M. 450 Badiſche Feuerverſicherungs⸗Bank M. 240 Baumwollſpinnerei Speyer Stamm⸗Aktien— * Vorzugs⸗Aktien 84 Benz& Co., Mannheim, 204 Bruchſaler Brauerei⸗Geſellſchaft— Pürgerbräu, Ludwigshafen— Compagnie krancaiſe des Phosphates de Oceanſe.1200 Deutſche Celluloidfabrik Leipzig 264 Deulſche Südſeephosphat.⸗G. 170 zfr. Europa, Rückverſ. Berlin M. 610 Erſte Deutſche Ramiegeſellſchaft, Emmendingen 375⁵ 5 Oeſterreich. Glanzſtoffabrirfen 180 1 r Gebr.,.⸗Geſ., Pirmaſens 82 link, Elſen⸗ und Broncegießerei, Mannheim dozfr Forſayth G. m. b. H.— Hamburg Verſich. vollbez. Akt M4300 Herrenmühle vorm. Genz, Heidelberg— Kühnle, Kopp u. Kauſch,.⸗G. Frankenthal— London und Provincial Electrie Theatres Old⸗ 16 fh0 Maſchinenfabrik, Werry 118 Neckarſulmer Fahrradwerke Stamm⸗Aktien Pacifie Phosphale e ſhares S. 5% 7 1— unge— Preußiſche ng M. 380 Rheingu, Terrain⸗Geſellſchaft— heiniſche Automobil⸗Geſellſchaft.⸗G. Mannhbeim 224 Rhein. Metallwarenfabrik Genußſch.— Rheinſchiff.⸗A.⸗G. vorm. Fendel, Mannheim— 815 Ilmert Mannheim 115 15 e Jute⸗Induſtrie, Mannheint 91 Süddeutſche Kabe eine M. 160 Unionwerke, eee farlc tungen 182 Unſonbrauerei Karlsruhe 60 Union, Projektionsgeſellſchaft, Frankfurt 280 Vita Lebensverſſcherungs⸗Weſellſchaft, Mannbeim M. 570 Waggenfabrik Maltat Weißenboſterrain.⸗G. Stuktgart 94 zfr. Zſchocke⸗Werke Kaiſerslautern 168 Überſeeiſche Schiffahrts⸗Telegramme. Der Poſtbampfer Cineinnati der„Hamburg⸗Amerika⸗Linie iſt am 28. Juni d.., morgens 9 Uhr 50 in Newyork angekom⸗ men.(Mitgeteilt von der General⸗Agentur Walther und von Reckow, Mannheim, L 14, Nr. 19, Bismarckſtraße.) N Unentbehelſen Nahrhaft Pas edlelste Malsprodukt für Sommerspeisen, Rote Grütze, Puddings, Suppen usw. Rezept- püchlein kostenfrei durch die Corn Products Co., Hamburg J. Friedrichs⸗Park. Samstag, 29. Juni—6 Uhr Nachmittags⸗Konzert Eintrittspreis 20 Pfg.— Abonnenten frei. dſieigesdche S. Ssucht 0 öner, ruhiger Lage der Oſtſtadt per Frü 185 ohnung von ca, 9 Zimmern nebſt Zubehör, 2 5 Stock. Angebote u. K. I. 100 an die Expedition I. erb. ee Schöne Zimmerwohunng 3 in guter Lage von kl. Fam. bis 1. Okt. od. früh. 0 zu miet. geſ. Off. m. Preis⸗ ſucht per 1. Oktober ſchöne ang. u. Nr. 1942 an d. Exp. —4 Zimmerwohnung mit Möbl. Zimmer mit voller ubehör Preislage 1000 M. Peuſion von jg. Kfm. per ff. u. Nr. 72240 a. d. Exp. 1. Jult geſ. Angeb. mi? Preis unt. B. 1910 f. ö, EEU. — General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Weeren— (Abendblatt) Maanhen, 25 Funl. Obligationen. Eiſenbahn⸗Oblig. 153 Pfandbriefe, 2. Hyp.⸗Bl. unk. 1902 97.30 b34% Oberrh. Ei end.⸗Geſ. 97.— B %„„ verſchied 88.— bz Induſtrie⸗Obligation. 515„Kommunal 88.50 bz4½ Akt.⸗Geſ. für Seilindu⸗ 5 Siädte-einlehen, ſtrie rück 1050% 103.50 B 30½ Freiburg i. B. 675 Heidelberg v. J. 1903 4 v J. 1907 3 Karlsruhe v. J. 1896 31½ Lahr v. J. 1902 4¹ʃ. 4 v. 190 357%. 90.15 B 4 Bad..⸗G. f. Rhſchiff⸗ 89.80 B u. Seelransport 98. G 99.60 C4½½ Bad. Amil: u. Sodafbr. 102.50 G 86.— 4½ Bad. Anil. u. Sodafbr. 90.50 G[ Serie B 102.— Gſa4 Br. Kleinlein Heidelbg. 99.— G 6 97.50 Gſs Bürg. Brauhal Bon 192— G 88 60 B4˙% Heddernh. Kupferw. 102.—G 103.50 bz 4 bn Oblig. 1857 98.50 Gſ4a Herrenmühle Genz 98.— G 4 5 55 98.90 GJ4½ Koſth. Cell. u. Paprfbr. 99.75 G 1105 98.6˙ G4% Mannheimer Dampf⸗ 1 7 1901 98.90 Gl ſchleppſchiffahrt 98.50 B 5„ 1885 88.80 G4% Mannh. Lagerhaus⸗ 5„ 1888 89. G Geſell chaft 98.— B „ 1895 88.80 G04% Oberrh. Elekirizitäts⸗ 5„ 1898 88.80 G werke Karlsruhe—.— 7„ 1904 88.80G4%½% Pfälz. Chamotte und „ 1905 88.80 G[ Tonwerk..⸗G Eiſenbg. 102.— G 30 Pirtiasent 1 nk. 1905 90.— 4% Pfälz. Mühlenwerke 100.— G 407 Wiesloch v. 8. 1905⁵ 91.50 G 25 8 99.60 G Kaebenn der Continental⸗Telegraphen⸗ Compagnie. 8 Reichsbankdiskont%½ Prozent. Schlußkurſe. Sraurfuet a.., 28. Juni.(Anfangskurſe). Kreditaktien 200.50, Diskonio⸗Co mandit 184 25 Darmſtädter 121 25, Dresdner Bank 153—. 165.¼. Deutſche Bank 253 50, Staatsbant 155.50 en 18.50. Bochumer 227%¾, Gelſenkirchen 185,25, Laurahütte nddad, Ungar 90.60. Tendenz: feſt, Wechlel. 27. 28. 27. 28. bun 169.37 169.35J Check Paris 8112 81.15 „80.575 80.5830 Paris kurz 81.05 82.05 Schweitz. Plätze 80.775 80.768 „ 80.188 80.15 beck London 20.462 20.460J Wien 84.625 84.65 Napoleonsd'or 16.22 16.22 Nant„ 20.427 20.425 lang———.—Privatdiskonto 4%%¾ eee., Deutſche. 27 100.75 100 70 3/ Mh.Stadt⸗A 1905 8 389.85 89.96] B. Ausländtſche. 80.15 80.30 5 Arg. f. Gold⸗A. 1887 10 pr⸗ 0n. Sl.⸗Anl. 9 66 100 65.5% Chineſen 1896 5.05 89.90 4½%„„ 1898 55 80.15 4½ Japaner iſche St⸗A. 1801 99.40 99.70% Merik. äuß. 88/90 „1968/09 99.75 99.80ſ6 Mexikaner innere Srtiet 99.80 99.70 50% Bulgaren 84 75 84 75¼ italien. Rente 96.— 96.204½¼ Oeſt. Silberrente 90 75 90.20 M. 93,05 93.004½„ Papierrent.———. 89.80 89 204% Oeſterr Goldrente 95.80 95.80 88 70 88.403 Serie 1 63.95 64.35 88.40 88.50%8 III 66.20 66.40 99.75 99.804½ neue Ruſſen 1905 100.50 100.35 99.75 99.40[4 Ruſſen von 1880 90.40 90.20 88.05 88.20 e 1903 82.— 82.— 78.50 78 50 J4 nif. 90.50 90.— 96.— 98,90 4 2 5 Goldrente 90.55 90.45 89.50 89.60[/4 Kronenrente 87.— 86.90 92.— 89 60 Verzinsliche Loſe. 99.30 99.50[4 Bad. Prämien 171.40 173.— 77.70 77.70 J4 Oeſterreichiſche880 173.40 173.40 Sachſen 80.— 80.— Türkiſche 169.40 271.20 Wurttemberg 1919 100.10 100.05 Unverzinsliche Loſe. mu. 1907-1912—.— 88.— Augsburger 34.60—.— 1 1908-1913 97.90 98.— Freiburger 68.— 72.— Vergwertsaltien. n0 Friedecbrüff. 186.50 186,50 Bergbau 184. 185.50 ſumer Bergbau 228.— 227 50 Maſſen, Bergbau erns 108.90 103.90 Kaliw. Aſchersleben 112 27. —.— 28. 88.80 98 80 92.80 94.55 95.— 95.— 6050 60.50 101.60401.60 —.— 98.80 92.75 94.45 907 •0...b. 1915 1918 7bo..Mg. Anl. do..⸗B.⸗Obl. fälz..B. Prior. Pfälz..⸗B.Prior. en Konv. 1895 —.———ͤ— ———. N 172./ 174 50 0 Eiſeninduſt. 81 60 82.— 160 90•0 70 Phönix 258 50 258.¼8 „164.—164.—] Vr. Köntgs-.Laurah. 178.— 172.50 187.— 187. 75 Gewerkſch. Roßleben ———..— Aluminjum Neuh. Cementwerk Heidelbg. 145.— 146. Cementfabr.Karlſtadt 121.80 120.5 Ultramarinfabr., Ver. 289.40 239.10 Bergb.⸗G. 28.50 285,50 Kaliw. Weſterregeln 193.— 193.— 2 25 0l vom 28. Juui. 4½ Ruſſ..⸗G Zellſtofffb. Waldhof bei Pernau in Lipland 4% H. Schlink& Cle. 4½% Spccherer Brauhaus 99.30 B 100 40 G 1 52 Speperer Ziegelwerke 99.— B 27% Südd. Drahtinduſtrie 100.50 G 4½ Tonw. Offſtem.⸗G. Dr. H. Loſſen, Worms % Zell offabrik Waldho 100.50 B —— .⸗G. Speyer 98.— GJ4% Zellft. Waldh. 1908 101.30 G Aktien. Bauken. Brief Geld Brief Geld Badiſche Bank 129.50 Weſt. A⸗W. Stamm—— 194. Pfälz. Bank—.— 180.— Vorzug—.— 101 50 Pfälz.„pp.⸗Bank—.—191.— Brauereien, Rhein. Creditbant Bad. Branevet 5 223 Durl Hof vm. Hagen— 2262.50 Sildd. Disc.⸗ Sichbaum⸗Brauerei 115.——— Br. Ganter, Freibg. 96.25-— Bahnen: AKleinlein, Heidelberg 2 Heilbr. Straßenbahn—.—— Hombg. Meſſerſ mitt—.— 76.— 8 5 Ludwigsb. Aktienbr.—.——.— Chem. Judſuſtrie. Mannh. Aktienbr.—.— 152 50 Bad. Anil.⸗u. Sodafbr.—.— 505.— Brauerei Sinner—.—225.— Chem. Fab. Goldenbg.—.— 225.— Br. Schrödl, Heidlbs.—.— 191.— Chem. Fabr,. Gernsh.—.—163.—-“5 Speyer—— 126— Verein chem. Fabriken 850.— 319.— S. Weltz, Speyer—.— 77.50 Verein D. Oelſabriken—.——183.— 67.50—.— 3. Siorch., Spftyer Aktien induſtrieller Unternehmungen. 23 243.50 247.50 Aſchbg. Buntpapfbr. 183 50 283.50 Maſchpapfbr. 130.10 118.50 Neue Bod. ⸗A.⸗G. Berl. 11.60 222.— Südd. Immobil.⸗Geſ. 69. 69.— Wayß u. Freytag 146.—148.— Eichbaum Mannheim 116.— 116.— Frankf.(Henninger) 122.— 123— do. Pr.⸗Akt. 123.——123.— Herkules(Caſſel) 170.— 168.50 Mannh. Aktien⸗Br. 14.— 151.— Parkakt. Zweibrücken 90.— 90.— Troßer. Freiherrl. v. 364.50 264,50 Weltzz Sonne Speyer 75.— 76— Bleiu Silbrh. Braub. 124 10 125.— Badiſche Anilinfabrik 505.— 505.50 Werke Albert 450.50 449.— S Griesheim 244.50 214.50 ld⸗ u. Slb. Sch. A. 1147— 1143.— Narbere Höchſt 618.— 616.75 Ver. chem. Fabrik Mh. 350.— 350.— Holzverkohlung⸗Ind. 309.30 308.7 Rütgerswerke 191.50 191.— Wegelin Rußfa“ rik 256— 256.— Südd. Drahtind. Mß 120.— 120.— Akkumul.⸗Fab. Berlin 520.— 521.75 Acc. Böſe, Berlin Elertr.⸗Geſ Allgem. 264 80 264 50 Bergmann Werke 141.—140,25 Brown, Boveri u. Co. 19.60 130— Diſch⸗Ue⸗erſ.(Berl.) 168.%8 168 25 Lahmeyer 124.50 124.50 —.——.— 27. 28. Ziemens& Hilske 235.50 236.50 Boigt u. Haeffner 176.—176.— Gummi Peter 126.30 127.— Heddernh. Kupferw 117.— 118.— zlkircher Mühlenwk. Straßburg 121.50 121.— Kunſtſeidenfabr. Frkf. 160.— 156.— Lederwerk. St. Ingbri 54.— 54.— Spicharz Lederwerke 72,50 72.50 dudwigsh. Walzmühle 165.— 165.— Adlerfahrradw Kleyer 504.75 502 80 Maſchinenfbr.Hilpert 95.10 95.10 Badenia(Weinheim) 187.— 187.— Dürrkopp 507.50 507.50 Daimler Motoren 283.— 280.75 Eiſen.Fahrr.⸗u. Autw. 118.50 118. Maſchinenf. Gritzner 271.50 271. Karlsruher Maſchinen 160.— 180.— Mannesmannröhr 220.75 221 90 Maſch.⸗,Armatf.Klein 155.50 156,60 Pf.Nahm.⸗u. Vihrrdf. Gebr. Kayſer 182.— 183.— Schnellpreſſenf. Frkth. 280.— 278.10 Schraubſpdfbr.Kram. 170.75 170.75 Ver. deutſcherOelfabr. 183.— 188.— Schunck& Co. 227.— 227.20 Ber. Fränk. chuhfbr. 129.50 129.50 Schu fabr. He erz, Frkf. 129.20 131.25 Seilindu trie Wolff 121.— 121.— 'woilſp.Lampertsm.—.——.— Ettlinzen 99.50 99.50 tammgarn Kaiſersl. 190.50 190.50 Waggonfabrik Fuchs 161. 165.— 805. Waldhof 232.50 232. Elekl.⸗Geſ. Schuckert 156.75 157.— Rheiniſche Schuck.⸗G. 145.10 145.10 Bad. Zuckerfabrik 218.40216 50 Frankenty. Zuckerfbr. 387.— 887.— Bank⸗ und Verſicherungs⸗Aktien. 27. 28. Badiſche Bank 126.— 126.20 Berg⸗ u. Metallbank 132,20 182.40 Berl. Handels⸗Geſ. 165.— 265.— Comerſ. u. Disk.⸗B.—— Darm lädter Bank 121.10 121 9ůt Deutſche Bank 253.⅝ 253.25 Bank 128.70 123.— D. Effekten⸗Bank 117.10 117.3. Dise nto⸗Comm. 184./ 184.25 Dresdener Bank 153. 153.— Met llb. u. Netallg G. 132.60 132,1 Eiſenb. Rentbant 190.50 190.50 Frankf. Hyp.⸗Bank 216.50 213 50 ., 28. 12% 122.75 149.75 150.50 162.25 13225 200.25 290.50 Nationalbank DeſtergeUng. Bank Oeſt. Länderbank Kredit⸗An talt Pfagziſche Bank 180.— 130.— Bfälz. Hyo.⸗Bank 190.60 191.— Preuß. Hypot eienb 117.— 116.40 Deutſſhe Rei hsban 18,90 134.75 Rhein, ftreditb ink 135. 135,1 NRhein. Hyp.⸗B. N. 197.198— Schaaffb. Bankver. 123.— 123.25 Wiene Bankver. 182.50 182.65 Südd. Diskont 115 40 1194 Frkf. Hyp.⸗Creditv, 159.89 159.80 verune 28, Juni.(Anfangs⸗Kurſe.) 271 28. N.. —.——.— Jaurahütte—.—173.— 183.50 184.— Paönix 256.25 258.75 —.—Harpener 184. 185.— 226.J 227,% Tend 35 Juni. e ee 7. 28. 28 5 276% Bayern 388.10 88.20 1 5 ſ 389.50 88.20 3 eſſen 78.10 105 achſen 80.— Argentiner.1897 86.75 e ven ee 0 Deutſche Dise.⸗Kommandu 27. 28. 4% Baadadbahn 83 70 88.60 Oeſter. Freditaktien 179.50—.— 25 Ungar. Golorente 90 60 Kronenrente 86.9) 86.90 Perl. Hande⸗ 8⸗Geſ. 16%25-— Darmſtädter Bank 121 25 121.½ Deutſch⸗Aſtat. Bank 123. 20 128 2 Zank 252 /8 25.— 183.50184.25 15250—.— 134.20 184.40 90.50 Dresdner Bank Reichsbank Rhein. Kreditbank 135.—135.— 8 152.50 132.70 aaffh. Bankv. 122.70 122.80 Dise..e. 11461———— 5 153 50.—. — 18.¾80—.— galtimore u. 9 106 75 106./ Fee 1 95 268,%¼ 262½ 140 20 141.56 —D. Waffen u. Nunl 545— 549 116 60.117.80 0 303.— 504.10 fel Zank Ottomane 185.80 185.30 Berliner Effektenbörse. 7 27. 28. Anilin 508.— 507.— Antilin Treptow 409.20—.— 399.50 390.70 Ar andg. B Berg nann Elektr. Bo hu ner Brovn zoveri 140.59 14020 226.75 226.2 129.70 130.20 Zeuchſ. Maſchinenf 34.70 340.70 Chem. Albert 451.— 450 20 Lonſolidaljon f..——. Daimler 289.50 28,½50 Deutſch⸗Lure nbg. 172½ 17½% Dortmunder„—— Dynamit⸗ Truſt 181.25 18125 Deutſch⸗Ueberſte 167.50 167.50 D. Gisglählicht Aun 609.—615.— D. Steinzeu 1perke 11 0 arben 28470 94 70 9 100 161.80 Br, Werger, Worms Pf. Preßh. u. S: ritfbr. Trausport u, Verſicherung. B..⸗G. Rhich. Seetr. Mmn Da mpfſchl. Mannh. Lagerhau Frankona Rück⸗ und Mitverſ. vorm. Bad. Rück⸗ u. Mitverſ. Fr. Transp.⸗Unfall u. Glas⸗Verſ.⸗Geſ. Bad. Aſſecuranz Continental. Gerſich. Mannh. Verſicherung Hoeroß Verſtch.⸗Geſ. Württ. T Induſtrie. Dingler'ſche Mſchfbr. Etilinger Spinnerei Bf Pulverib. St. Igb. 139.50.139.50 859 blEiſenb⸗Bes bae Sraßlwerkt eimer Effektenbörse Brief Geld 75.——.— —.—200.— —.— 84.— ——.— —.— 100. —— 1065 2390 1960 1940 —— 920.— —.— 940.— „ Transp.⸗Verſ 750.——.— .⸗G. f. Seilinduſtrie—.— 120.— —.—115.— Emaillw. Maikimmer—.— 109.— —.— 93.— Frank furter Erfektenbörse. Lcricgten 60 Brief Ge 5. Fuchs Wig. Hlbg.—157.— Hüttenh. Spinnrei 44.——.— Heddern. Kupfev. u. Südd. Kadelw. frkf.—.— 118.— Karlsr. Maſchinebau 169.——. Nähmfbr. Haid uſen—.— 355.— Koſth. Cell. u. Paperf.—.— 193.— Mannh. Gum. u. Bb.—.— 153.— Maſchinenf. Badaia—.— 180.— Oberrh. Elektrizitt—.— 30.— 97 Müolenweſe—.——.— Bf. Nähnt. u. Fahrof.—.— 183.— Portl.⸗Zement Hdig.—.— 145.— Ng. Schuckert⸗Geſ—.—147.50 H.'linck u. Ci—— 226.75 Südd Drabt⸗Indſt.—.— 120.— Berein Freib. Ziegel)j, 93.——.— „ Syrr Würzmühle Neuſtad—.——.— Zellſtoffabk. Waldho—.— 232.— Zuckerfbr. Wa häuſe— 217.— Zuckerfbr. Frantenth.—.— 387.— Aktien dentſcher und avsländiſcher Trausportaubalten. Südd. Eiſenb.⸗G. Packet 27. 28. Norddeutſ her Lloyd 116./ 11825 Oeſt.⸗Ung. Staatsb 153 50 152./1 Schantunz⸗E..⸗Akt. 131— 180.40 Pfandbriefe. 4 Frkf. Hyp.⸗B. S. 14 4„ S. 20 4 S. 21 Uuuk. 1920 „.16u.17 bdb. 1910 „ S. 18 kdb. 1905 „.12, 18 . 18 275 8 f. 1 5 3 r. ommu S. kdb 191 8105 4„Hyp.⸗Kr.⸗V. S•10.27,81,82.42 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. S. 43 uk. 1913 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. S. 46 uk. 1908 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. 85 47 unvl.u. uk. 1915 rkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. 48unvl. u. uk. 1917 4 Frkf. Hyp.⸗Kr ⸗V. 13 49 unpl, u. uk. 199 rkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. 50 unpl. u. uk. 1920 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗B .51 unpl, u. uk 1921 3% Frif. Hyp.⸗Kr. B. S. 44 uk. 1913 3% Frkf. Hyp.⸗Kr. V. .20u. 82(tilgb.) 3% Frli. Hyp.⸗Kr. B. S. 45(iilgb.) 4 Pfälz. Hyp.⸗Bank E unvrl. 1917 4 Pfälz. Hyp.⸗. uk, U. unvrl. 1920 3% Pfälz. Hyp.⸗Bank 4 Preuß. Ceuti.⸗Bod⸗ Cred.⸗G uv. 190 „Centr.⸗Bod⸗Cr.⸗ Gy l8ogu. 1901 kdb. 4Pr. Centr.⸗Bod.⸗Er. G. v. 1903 uk. 1912 Nachbörſe. 27. 98.50 99.— 99.50 93.50 98.50 89 80 89.30 90 70 91.50 98.80 98.— 98.80 99.10 99.10 99.10 99.30 93.30 90.50 90.50 99.20 99.30 99.10 88.50 98.— 97.70 97.90 89,30 90.700 4 99.— 99.70 3 . 28. 124.50 124. 10 Oeſt. Südbahn Lomb. 18ñ h 618.50 141.— 241.75 Oeſt. Meridionalbahn 11450 115.50 Baltimore und Ohio 107½%½ 106./ Arisritsts⸗Obligettenen 28. 98.50 90.— 99 50 98.50 99.50 89.30 89.30 4 99.— 4 98.80/ 40 99.— 99.— 99.— 99.50 8 ½ 93.— 89.50 89.50 99.— 99.3 88.50 98.— 97.70 97.90 35 Hyp..9 8 27 28. 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Er.⸗ G. v. 1908uk. 1918 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ .v. 1907uk. 1917 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Er.⸗ G. v. 1909 uk. 1919 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ G v. 1910 uk. 1920 4 Pr. Centr⸗Kom. v. 1901 kdb. 1910 4 Pr. Centr.⸗Ko n. v. 1908 unk. 1917 100. 90.— e 5 95.60 95,60 95.20 25.45 98.0 88.10 98.2 98.4 98.20 98.40 99.— 99.— 98.— 98.— 97.60.30 97.60 J7.70 „ 4 r b 18,1949. 97.25 57.25 D„„„1912 97.90 97.90 „ 11914 97.50 91.25 4„„ 61915 98.30 78.30 51917 98.25.40 40% Greuß. Pfandb.⸗ Bank unk 1919 98.—.40 4% Pr. Pföbr.⸗Bk.⸗ Hyp.⸗Pfobr. Emif. 3⁰ u. 31 unkdb. 1920 71914 5 5 3 Pr. Pfobi.⸗Bank⸗ Kleinb. v. 04 4% Rh. H. B. Pfdb. 1902-07 „ 1912 „ 1917 1919 „5„ 1 97.90.90 91.50.50 98.70 9ʃ.70 94.30 945 97.40 9730 97.50 950 97.80 9780 87.90 9790 99.20 9920 2 4 8 75 4 83 + 88 80. 55 G,, 88.— 9890 2% Ital. ſttl.g. E. 858 Oberrh. Verſich⸗G. 1145 15 Manah. Verſ.⸗G.⸗A. 945.— 945.— Oberrh. Eiſenb.⸗Heſ. Nannh. Stadtanl. Staatseahn 152.¼ Lombarden 18.50 27. 28. Gelſenkirchuer 186 25 187 75 Harpener 184 75 185.75 Höch ter Farbwerke 613. 620.20 5 Hohenohswerke 189 20 189.2 ſtaliw. Aſchersleben 164 80 164.— Kölner zergwerk 4435.50 465.— Celluloſe Koſtheim 183.50 188.50 Vah neyer 121. 124 Laurahütte 172 173.%½ ch u. Kraft 1835—185.— wothringer Cemen 129 70 129.— Ludwi! voewe& C 128— 325.20 Rannes nannröhren 221 70 221 70 Koppel W. Verlin darne, nte 90— 217. 102 89102.80 Otav 209 50 209— 257.40 257.60 174.—17450 28• Juni, Geelenr⸗ aee 26. 8 8 5 Rombacher Hütte 173.— 174. 191.— 191— huckert 156.80 15520 Semens& Halske 235 60 23380 Sinner Brauerei 219.50 21820 Stettiner Vulkan 190.— 19040 Tonwaren Wiesloch 120.20 120.20 Ber. Glanz ioff Elberf 540.— 589 30 Ver. Köln⸗Rottweller 366.— 882.20 We deregeln 5 122 50 198.60 Wf, Draht. Zangend 144.— 148.20 Vittener Stahlrxöhren 191.—192.6) Zell. 11 aldhof 231—232.60 95.50 94.5) 5 Weſt⸗Afrika 143.30 143.10 Boztländ. Maſchför. e Privatdiskont 4ſile Babsee, 5 4 4 4 8 5 2 0 587.5.50 88.— 8790 9 60 9½60 98.80 96.8) Kreditaktien 200.50, deee 184 25 8 f Mannheim, 28. Juni 1912. General⸗Unzeiger(Badiſche Neueſte Nachrichten.) (Abendblatt) J. Seite. Ausländische HEffektenbörsen. Londoner Effektenbörſe. London 28. Juni.(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbörſe. 27. 28. 27. 28. 5/ Conſols 76¾6 76ʃ½] Premter 95%/ 95% 4 Reichsanleihe 79— 79— Randmines 6% 61½ 4 Argentinier 86— 86— Atchiſon comp. 110/8 110¼ 4 Italiener 97— 97— Canadian 271¼ 271¼ 4 Japaner 86— 86— Baltimore 111¼ 111— 4 Mexikaner 31— 31½ Chikage Milwauke 108— 107½ 4 Spanier 92¾ 92% Denvers com. 20¼ 20.— Ottomanbanl 17¼ 17¾Erie 35½ 36— Amalgamated 87¾ 87½ Gramd Trunk IIIpreſ. 59— 585% Anacondas 9— 9—„ord. 307¼ 30 Rio Tinto 81¼ 803¼L nisville 163— 162¼ Central Mining 10%% 10¼ Meiſſouri Kanſas 28¾ͤ 288¼ Chartered 27/ 27¼] ntario 35 34.— De Beers 19¼ 190½ ock Island 258¼% 257/8 Eaſtrand 3— 2½⅝ Southern Pacifie 113¼¼ 112¾ Geduld 178 195 15 Railway 29— 28%½8 Goldfields 4½ 4— Union com. 174¼ 173% Jagersfontein 6½ 6¼ Steels com. 727/ 71¼% Moddersfontein 11¼ 11½ Tend.: unregelmäßig. Pariſer Börſe. Paris, 28. Juni. Anfangskurſe. 2 28. 275 28. 30% Rente 92.75 92.80 Chartered 35.— 35.— Spanſer 94.97 94.97 Debeers 497.— 493.— Türk. Looſe—.——.— Eaſtrand 76.— 74.— Banque Ottomane 696.— 695.— Goldfield 103.— 100.— Rio Tinto 2058 2034 Randmines 166.— 164.— Tendenz: träge. Wiener Börſe. Wien, 28. Juni. Vorm. 10 Uhr. Kreditaklien 642.— 641.50] Oeſt. Kronenrente 87.25 87.— Länderbank 529.20 529.20]„ Papierrente 90.50 90.50 Wiener Bankverein 529.50 529.50„ Silberrente 90.50 90.50 Staatsbahn 729 20 727.20 Ungar. Goldrente 108.10 108.30 Lombarden 97.50 98.—]„ Kronenrente 87.30 87.10 Marknoten 118.11 118.05 Alpine Montan 995.— 999.25 95.72 95.40 Skoda 753.— 751.— Tendenz ruhig. Wechſel Paris Perliner Produktenbörſe. Berlin, 28. Jun.(Telegramm)(Produtten bör ſe). Preiſe in Mack pro 100 kg frei Berkin netto Kaſſe. 27. 28. 27. 28. Weizen per Jult 231.— 229.50 Mais per Juli—.—— „ Sept. 208.25 207.50„ Sept.—. „Okt. 208.25 207.50 5 —.———[Küböl per Juni—.——.— Roggen per Juli 195.75 194.75„ Okt. 67.30 67.30 „Sept. 174.75 174.75„ Dez..——.— „Okt. 174.78 174.——— geie der Jall. 18885 185 7u Bahermer 2825 8855 Hafer per Juli eizenm 28.7/5 28,75 „Sept.—.——.—Roggenmehl 25.25 25.25 „ Hariſer Produktenbürſe, Haſer 28. 27. Rübsl, 28. 7. Juni 22.30 22.55%„ Jumi 74 ½ 78ʃ/ Juli 22.— 23.25„ Juli 74%/ 74— 75 Feuk de⸗ 20.95 21.20„ Juli⸗Ang⸗ 74¾ 74 ¼ 5 5 ept.⸗Dez. 19.20 19.20 S5 76— 75 ½ „ din 25.25 23.25 ꝗ Juni 67/ 66½ „ Juli 20.50 20.50%„ 32 67 1½ 66 2½ Julkti⸗Aug. 19.50 19.50„ i⸗Auguſt 67— 65% 21 Sept⸗ 19.20 5„Dezbr. 58— 52% eizen „ Junxi 83.75 82.85„ 93 ½% 90%/ „ Jut 209.90 29.80 91½% 89% 7 Sc 28 40 28.0„ Vuli-Ang. 91½ 88— Dez. 26.35 26.25„ S 85 ½ 83/ K Rohzucker 88* Ioeo 31 ½⁴ 304½ „ Jumi 41.90 42.05 Zucker Jumni 40% 89 ½ 40.50 40.40 1 40 7% 39. 2en 8. 38.75 38.60 40%¼ 38 Sept.⸗Dez. 34.60 34,0% Det⸗Jan.—— — Non Tag zu Jag. — Ein Meſſerheld. Mainz, 2. Juni. Bei einem Streit zwiſchen Korbflickern brachte ein gewiſſer Wannenmacher ſeinem Kollegen Wolfrath aus Partenheim einen Meſſerſtich ins Herz bei, ſodaß der Tod ſofort eintrat. Der Täter ging flüchtig, nachdem er noch einem andern Korbflicker einen lebens⸗ gefährlichen Stich beigebracht hatte. — Keſſelexploſion. Duisburg, 27. Juni. Ge⸗ ſtern nachmittag explodierte in der Dachpappenfabrik von Jul⸗ Carſtanien ein Keſſel. Drei Arbeiter wurden ſchwer verletzt. — Großfeuer in Bietigheim. Bietigheim, 27. Juni. Als geſtern abend der größte Teil der Arbeiter der Kammgarnſpinnerei Bietigheim bereits die Fa⸗ brik verlaſſen hatte und nur noch die dort in Wohnung be⸗ findlichen Perſonen anweſend waren, entſtand in der Vor⸗ ſpinnerei ein Brand. Mit kaum glaublicher Schnelligkeit hatte das Feuer einen ſo großen Umfang angenommen, daß nach Verlauf von einer halben Stunde der ganze Althau in Flam⸗ men ſtand. In dieſen beiden befinden ſich die Ringſpinnerei, Zwirnerei und Haſpelei. Dieſe ſind mit allen ihren Vorräten vernichtet. Die Vorbereitung ſelbſt iſt auch ein Raub der Flammen geworden. Das Turbinenhaus mit ſeinen wert⸗ vollen Maſchinen und Gerätſchaften iſt ebenfalls vollſtändig zerſtört. Der Neubau, der erſt vor nicht zu langer Zeit auf⸗ geſtellt wurde, und der Selfaktorſgal konnten gerettet werden. Der Schaden iſt ſehr bedeutend; er ſoll nach vorläufiger Schätzung den Betrag von 1 Million ausmachen, iſt aber durch Verſicherung gedeckt. Der Betrieb der Kammgarnſpin⸗ nerei wird durch den Brand keine Unterbrechung erleiden, da er in dem Neubau fortgeſetzt werden kann. Die Ringſpin⸗ nerer und Zwirnerei dagegen kann vorläufig auf einige Zeit nicht weitergeführt werden. 925 157 Gerichtszeitung. Mannheim, 25. Juni. Str afkammer III. Vorſ.: Landgerichtsdirektor Weng Le r. Am 29. Januar d. J. erſtattete der 29 Jahre alte Jimmer⸗ mann Valentin L. aus Wieblingen gegen ſich ſelbſt Strafanzeige. Er habe am 81. Dezember 1906 in der Neckarvorſtadt aus dem Lagerplatz von Zimmermann Rudolf Steinhardt, in den er einge⸗ Prod Amſterdamer Rörſe. Amſterdam, 28 Juni.(Schlußkurſe.) 27. 28 27. 28. Rüböl loko—— 35/ einöl loko—— 43¼. Juli—— 34 ⁰ Juli 42 ½ 43— . Juli⸗Aug.—2 34 ¼ Juli⸗Aug.—— 41% Rüböl Tend.; matt. Sept.⸗Dez. 38 7¼ 38 ½ Kaffee loco. 53— 58—[Leinöl Tend: mait. Weitere⸗ Budapeſter Produktenbörſe. Dubspeß, 28. Juni. Getzeidsmarkt.(Selegratamo) 27. 28. ver B0 kR ver 50 RE Woeizen per Okt. 11 70—— willig 120— feſt „ die 1— 12—— „ Rotzgen der Mak———— willig———feſt „„ Olt..56-— 962—— Baſer der Mai———— willig——— ſeſt F5 950—-— 5555 Mais per Juli 886—— willig 889— feſt „„ Auguſt 8 94-— 888—— Kohlvaßs Auguſt 17 65—— rußig 17 60= ruhig Wetter: Bewölkt. Liverpooler Börſe NMottnosl, 28. Juni.(Aufausstanfe.) 27, 28. Welzen pe Juli 718¾ rußig 7/½7/ ſtetig mah 28 Hif 0 e 27½ ruhig Secl u0e%% uktenbörsen. Wien, 28. Juni. Nachm..50 Uhr. 7 28.. 28. Kreditaktien 641.50 641.20 Buſchtehrad B. 919.— 9830.— Oeſterreich⸗Ungarn 2110 2125 Oeſterr. 90.50 90.L0 Bau u. Betr..⸗G.—.——.— 2 ilberrenie 90.50 90.05 Unionbank 612.— 612.— Goldrente 114.50 114.30 Ungar. Kredit 838.— 836.— Ungar. Goldreute 108.10 108.20 Wiener Bankverein 5868— 530.— Kronenrente 87.20 87.— Känderbank 529.—529.— Wch. Nouden n 21.47 241.70 Türk. Loſe 240.— 288.—]„ London„ 241.47 241.40 Alpine 995.— 993.—-]„ Paris„ 95.71 95.67 Tabakaktien—.———]., Amſterd.„ 200.— 200.— Nordweſtbahn—.——.— Napoleon 19.17 19.17 Holzverkohlung—.——.— Marknoten 118.05 118.— Staatsbahn 728.— 727.50 Ultimo⸗Noten 118.01 118.— Lombarden 98.— 97.201 Skoda 751.40 758.50 Tendenz: ſtetig. eceeeeeeeeee Viehmarktbericht. Mannheim, den N. Juni 1918. per 50 Kilo Zufuhr Lebend⸗ Schlacht⸗ gewicht 1. Qual. 00—0— 57—60 85—100„ Kälber 8„ 54—57 90—95„ 51—54 85—90„ 8 48—51 80—85„ N. eee a) Stallmaftſchafe— 4 28 36—35 65—20 1. Qua—— b) Weidemaſtſchafe 27„ 2 60000 00—00 20 1. Qual. gn Schtwektne 1620 4 3 58—60 76—71 8 59—59 75—76„ 88 53—57 68—70„ Es wurde bezahlt für das Stückt Luxuspferde— 2„ 8»000—0000 Arbeitspferde—„„„»„ 0000000% rde—„ zum Schlachtenn 00—00„ Wilchrahe— ᷓ00— el 260 9 4 8 5 0—20 25 iegen 5* 4 0 31 3—1 Zicklein— 5 7 Lämmer 0—— 0 0—00 55 Zuſammen 2141 Stück Bemerkungem Handel mit Kälbern ſchleppend, mit Schwiſwen und Jerkeln mittelmäßig. ſtiegen ſei, Kaninchen im Werte von ſagte er, er habe den Diebſtahl nicht allein verübt, ſondern es ſeien noch andere dabei geweſen. Als Grund, daß er ſich ſelbſt angezeigt habe, ſagte er, ſeine Schweſter habe ihm im Streit den Diebſtahl zum Vorwurf gemacht. In Wirklichkeit wußten ſeine Angehörigen von der ganzen Geſchichte auch nicht ein Jota. Der Angeklagte iſt geiſtig nicht vollwertig. Er hat ſchon zwei Selbſt⸗ mordberſuche begangen: vor elf Jahren und vor drei Jahren hat er ſich in den Kopf geſchoſſen und drei Geſchoſſe ſitzen ihm noch im Kopf. Auch ſeine Frau wollte er einmal es wurde damals Unterſuchung gegen ihn eingeleitet, das erfahren aber wieder eingeſtellt. J. iſt erblich belaſtet, auch ſein Vater hatte verſucht, ſich zu töten. Der Leumund des Angeklagten iſt gut; er wird als braver, fleißiger Menſch geſchildert, auch beim Militär — er hat als Pionier gedient— hat er ſich ohne Tadel geführt. Das Gericht erklärte den von Rechtsanwalt Dr. Katz verteidigten Angeklagten im Sinne des 8 55 St..B. für unverantwortlich und ſprach ihn frei. 1 5 Der 28 Jahre alte Chauffeur Georg Keller aus Kreuznach, der eine Zeitlang im Mannheimer Landesgefängnis als Chauffeur und Hilfsaufſeher angeſtellt war, iſt wegen Vergehens nach 8 382 R. St.G. angeklagt. Er verſchaffte einem Reiſenden, der eine ſechsmonatige Gefängnisſtrafe verbüßte, heimlich Lebensmittel und Zigaretten. Um den Aufſeher noch mehr für ſich zu gewinnen, beranlaßte ihn der Sträfling einen Brief an ſeinen angeblichen Onkel in Amerika zu ſchreiben, worin dem Onkel die Gefällig⸗ keiten geſchildert wurden, die der Aufſeher dem Neffen erwies, und der Ontel gebeten wurde, 500 Mark zu ſchicken. Der Brief kam als unbeſtellbar zurück, wurde dann von der Gefängnisver⸗ waltung kontrolliert und ſo war der Aufſeher bloßgeſtellt. Außer der Begünſtigung des Gefängnisinſaſſen kam in der heutigen Ver⸗ handlung noch ein weiterer, gelinder ljegender Fall zur Sprache. Keller beſorgte einem anderen Strafgefangenen,„weil der Mann ſchlecht ausgeſehen habe“, eine Flaſche Wein, die er bei der Frau des Mannes holte. Als die Durchſtechereien aufgedeckt wurden, war Keller nicht mehr im Dienſt. Er hatte ſich auch ſonſt als ungeeignet für den Dienſt erwieſen. Das Gericht erkannte auf 5 Monate Gefängnis. 30 M. geſtohlen. Heute Ein belangloſer Streit verſetzte am 15. März ds, Is. in der Wirtſchaft zum Waldhorn den Fuhrmann Philipp Vogt der⸗ maßen in Harniſch, daß er ſeinem Widerſacher, dem Zimmer⸗ mann Wilhelm Schmidt, als dieſer auf den Hof ging, folgte und ihm draußen mit dem Meſſer einen heimtückiſchen Stich in den Rücken beibrachte, Später leugnete er, der Stecher geweſen zu ſein, aber das Schöffengericht hatte ihm gleichwohl 6 Monate Ge⸗ fängnis diktiert. Seine Berufung bleibt heute ohne Erfolg. Mannuheim, 26. Juni. Strafkammer IV. Vorſes Landgerichtsdirektor Dr. Hummel⸗„ e Der 22 Jahre alte Schloſſer Karl B. aus Neckarau, der mit ſeiner Schweſter ſträfliche Beziehungen unterhalten hatte, die nicht ohne Folgen geblieben waren, wurde zu 5 Monaten Gefängnis verurteilt. 205 Eine tüchtige Kraft iſt der 41 Jahre alte Reiſende Wilhelm Hohlweck aus Newyork. Als Reiſender für ein Zuckerwaren⸗ haus in Bremen verfielfältigte er die ihm aufgegebenen Beſtel⸗ lungen nach Menge und Preis, ſo daß eine Reihe kleiner Spezereie händler in der Umgegend von Mannheim und Heidelberg nicht Unbeträchtlich zu Schaden kamen. Hohlweck iſt ſchon am 18 März ds. Is. wegen ſolcher Betrügereien vom gleichen Gericht zu 5 Mo⸗ naten Gefängnis verurteilt worden. Ingwiſchen ſind einige weitere Fälle dazugekommen, wodurch ſich die Strafe laut heutigem Urteil auf 8 Monate erhöht. * Zweibrücken, 27. Juni. Sechs Jahre Zuchthaus, zehn Jahre Ehrverluſt und Stellung unter olizeiaufſicht er⸗ hielt vo•m Pfälziſchen Schwurgericht der Tüncher Chriſtian Bieber aus Mittelbexbach, der am 26. Juli v. J. einem 14jährigen Kinde im Walde bei Mitte ach einen Betrag von fünf Mark geraubt hatte. Der B i at Raubmordverſuches bereits zehn Jahre Zuchthaus ver⸗ üßt. Verantwortlich: Für Politik: J..: Julins Witte für Kunſt und Feuilleton: Julins Witte: für Lokales, Provinzielles und Gerichtszeitung: Richard Schöuſelder für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktfon. Teil: Franz Kircher; für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fritz Joos. Druck und Verlag der Dr. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b. H. ————ññ—ñ—— Direktor: Eruſt Müller. 12. Seite. Maon eim, 28. Juni 1912 Berſteigerung von Wohnhänſer. Auf Antrag des land⸗ wirtſchaftlichen Credit⸗ vereins Plankſtadt e. G. m. u. H. in Liquidation werden die demſelben ge⸗ hörigen unten näher be⸗ ſchriebenen Wohnhäuſer durch Gr. Notariat Laden⸗ Burg verſteigert und zwar: A. diejenigen auf Gemar⸗ kung Friedrichsfeld am: Mittwoch, 3. 105 1912, eee 2 Uhr, die auf Bes ng gelegenen am: Donnerstag, 4. Juli 1912, vormittags 10 uhr fjeweils im Rathauſe in Friedrichsfeld beziehungs⸗ weiſe Ladenburg, wobei innerhalb acht Tagen der Zuſchlag erfolgt, auch wenn der Schätzungspreis etwa nicht erreicht werden ſollte. Die übrigen Verſteige⸗ rungsbedingungen können in der Notariatskanzlei eingeſehen werden. eee een Grund⸗ A. Friedrichs⸗ fe 1. Egb.⸗Nr. 50e Hofraite u. Hausgarten 2 à 66 qm im Ortsetter, worauf ſteht: A. ein vorn 2 hinten Zſtöck. Wohnhaus mit Schienenkeller und Knieſtock, Frontgie⸗ bel, Balken⸗ u. Dach⸗ zimmer. b. eine 1ſtöck. Waſch⸗ 1 e mit Werkſtätte Kuieſtock, Schätung 24000 Mk. 2 Sgb.⸗Nr. 50 Hofraite 2 4 67 qm im Ortsetter, wprauf ſteht: 5 A. ein 9 und 2ſtöckiges Wohnhaus mitschie⸗ nenkeller, Durchfahrt Knteſtockund Balkon Gauben, b. ein 2 ſtöck. Seitenbau mit Schienenkeller, ein 2 ſtöck. Seitenbau mit Schienenkeller u. freiltegender Keller⸗ treppe, Schätzung 18 000 Mk. b. Gemarkung Ladenburg. 1. Ogb.⸗Nr. 41740 Hofraite 3 à 14 am Hausgarten 8„ 97„ zuſ. J 4 II qun links der Eiſenbahn⸗ ſtraße(Simon ſcheVillg) wyprauf ſteht: a. ein 2ſtöck. Wohnhaus mit Schienenkeller, Knieſtock und Dach⸗ woßuung, nebſt h. einſtöck. 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