Thonnement: 70 Pfg. movatlich, Bringerlohn 30 Pfg. durch die Politik eine P feetbeit bildete. Poſt inkl. Poſtaufſchlag k. 5 42 pro Quartal Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Inſerate: Kolonel⸗Seile 30 Pfg. Reklame⸗Seile„.20 Nk. Täglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) der Stadt Mannheim und Umgebung 585 8 2 8 Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das mittagblatt morgens 79 Uhr, für das Abendblatt nachmittags 5 Uhr 1 Lelephon⸗Nummern: 15 Lirektion und Buchhaltung 1449 Buchdruck⸗Abteilung.% 341 gelegramm-Adreſſe: „General⸗Anzeiger Maunheim“ Redaktton 377 8 Exped. u. Verlagsbuchgdlg. 218 Eigenes Redaktionsbureau in Berlin Beilagen: amtliches Verkündigungsblatt fär den Amtsbezirk Mannheim; Handels⸗ und Induſtrie⸗Seitung für Südweſtdeutſchland; Beilage für Siteratur und Wiſſenſchaft; Unterhaltungsblatt, Beilage für Cand⸗ und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen und Winterſport; Mode⸗Beilage; Srauen⸗Blatt. 5 85 985 Nr. 304. Mannheim, WMittwoch, 3. Juli 1912.(Abendblatt). . — Die heutige Abendausgabe umfaßt 16 Seiten. Fur bevorſtehenden Kaiſerzufammenkunft. (Aus einer Unterredung eines Mitarbeiters mit einem hohen Diplomaten.) Es ſteht außer Zweifel, daß von den europäiſchen Groß⸗ mächten Rußland und Deutſchland diejenigen ſind, die infolge der jüngſten Ereigniſſe im Mittelmeer vor allen anderen Na⸗ tionen hinſichtlich der Einhaltung der Richtlinien in der aus⸗ wärtigen Politik vor die folgenſchwerſten Entſchlüſſe geſtellt worden ſind. Während England, Frankreich, Italien und HOieſterreich den mehr oder weniger berechtigten Wunſch haben, mit dem Ende des italieniſch⸗türkiſchen Krieges in der Geſtal⸗ tung der Beziehungen zwiſchen den Dreibund⸗ und Entente⸗ Mächten keinen Wechſel eintreten zu laſſen, ſondern alles beim Alten zu ſehen, iſt Rußland gezwungen, ſich die Lehren aus dem gegenwärtigen Chaos auf dem Balkan und im ägäiſchen Meere ſich zu Nutze zu machen, ſeiner Orientpolitik neue Seiten abzu⸗ gewinnen und damit für die Direktive in ſeiner auswärtigen lattform zu betreten, auf der für ſeinen franzöſi⸗ ſchen Allianz⸗ und ſeinen britiſchen Ententegenoſſen kein Be⸗ wegungsraum mehr bleibt. Die neuruſſiſche Aktivität aber muß mit Naturnotwendigkeit ihre Rückwirkung zu allererſt auf das benachbarte Deutſchland ausüben. Dieſes iſt vor die Alter⸗ hative geſtellt, zwiſchen den Forderungen Rußlands und den Wünſchen Englands zu wählen. Einen Ausgleich zwiſchen den gegenſätzlichen Anſprüchen der beiden Nachbarn im Oſten und Nordweſten Deutſchlands zu ſchaffen, wird vielleicht im Wunſch der Berliner Regierung liegen. Ihn zu erfüllen, muß der Zu⸗ kunft vorbehalten bleiben. Ob nach der einen oder der anderen Richtung die Zwei⸗ Kaiſer⸗Zuſammenkunft in den finniſchen Schären eine Klärung der Lage herbeiführen wird, können wir mit rela⸗ tiver Sicherheit erſt beurteilen, wenn das Echo der Entrevue vom Strande der Themſe und der Seine her verklungen ſein wird. Wie man an maßgebender deutſcher Stelle die Dinge be⸗ trachtet, die jetzt zu einer Entſcheidung treiben, darüber belehrt uns eine Unterredung, die einer unſerer ſtändigen Mitarbeiter kürzlich mit einemaktiven deutſchen Staatsman ne hatte, der auf hervorragender Warte ſtehend, dank ſeiner lang⸗ jährigen diplomatiſchen Laufbahn, die ihn vielfach auch in engſten Konnex mit dem Fürſten Bülow gebracht hat, ein zuberläſſiges Urteil über die Strömungen der internationalen Politik ſowie über die Ambitionen der einzelnen Regierungen beſitzen muß. Mein Gewährsmann beklagte es, ſo ſchreibt unſer Mit⸗ arbeiter, daß die öffentliche Meinung von Anbeginn des türkiſch⸗italieniſchen Krieges ab für die deutſche Diplomatie ein kaum zu bewältigendes Hindernis für eine größere Aktions⸗ Gegen die Macht der öffentlich Meinung auswärtige Politik zu führen, iſt heute ein Ding der Unmöglich⸗ keit. Das hat man in Berlin an allerhöchſter Stelle bald nach Ausbruch der Feindſeligkeiten zwiſchen Italien und der Türtei eingeſehen. Darum hat man den Verſuch, öffentlich für den italieniſchen Alliierten Zeugnis abzulegen, wie das mit einer in den italieniſchen Blättern drei Tage nach der Kriegs⸗ erklärung veröffentlichten deutſchen Sympathiekundgebung ein⸗ geleitet worden war, alsbald wieder aufgegeben. Die Regierung beſchränkte ſich auf Kompromißverſuche, um den beleidigenden Ausfällen gegen Italien die Spitze abzubrechen. Es war unmöglich, der öffentlichen Meinung dokumentariſch dazutun, daß die Form, in der ſich Italien Tripolitaniens be⸗ mächtigte, viel zu wünſchen übrig ließ, daß aber dieſer Krieg auch von Deutſchland als unabwendbares Ereignis längſt in Rechnung gezogen wurde und daß ſich über die Folgen des Krie⸗ ges weit eher England und ſeine franzöſtſche Dependance zu beklagen haben würden als Deutſchland. Es folgte eine Periode der Wirrniſſe. Der Einfluß des Frhr. von Marſchall auf die Haltung der Berliner Regierung war ſichtlich geſtiegen. In den erſten Kriegswochen konnte man glauben, daß es der Tapferkeit des türkiſchen Heeres gelingen würde, einen auch für die Türkei annehmbaren Frieden zu er⸗ zwingen. Nach und nach aber erkannte man in Berlin, daß die Türkei wohl über gute Soldaten, aber über deſto ſchlechtere Staatsmänner verfügt. Auch Freiherr von der Goltz, der letzte Freund der Türkei hat es nicht unterlaſſen, öffentlich vor inneren Wirren zu warnen. Wie recht er mit ſeinen Mahnungen hatle, bewei⸗ ſen die neueſten Vorgänge. Es wird noch ärger kommen. Denn in der diplomatiſchen Welt haben alle Kenner des Orients den Jungtürken die unaufhaltſame Kataſtrophe des Reiches für den Augenblick prophezeit, wo ein äußerer Konflikt die geringen ſtaatsmänniſchen Talente des heutigen Regimes aller Welt offenbaren mußte. Eine rieſige Ueberſchät⸗ zung der Kräfte und Aſpirationen der Großmächte auf der anderen Seite— das,ſind die hervorſtechendſten Merkmale in der heutigen Politik der hohen Pforte. Wer nicht hören will, muß fühlen! Das gilt auch in der Politik. Unter dieſem Ge⸗ ſichtspunkt dürfen Sie den Weggang des Herru von Marſchall aus Konſtantinopel betrachten. Das goldene Horn wäre für ihn ein verlorener Poſten geblieben, und eine Verſtändigung mit Rußland wäre mit ſeinem längeren Verweilen in Konſtantinopel unmöglich geweſen. Die Jungtürken tun unrecht, uns Undank und Aehnliches vorzuhal⸗ ten. Faſt könnte es uns reuen, für ſie ſo viel gewagt zu haben. Das eine muß jedenfalls behaupte! werden, daß, wäre Fürſt Bülow noch abkommen vom Jahre 1902 über Marokko⸗Tripo⸗ lis. Dies Hindernis mußte aus dem Wege geräumt werden, damit die Bahn frei würde. Friedlich unter Abdul Hamid, mit Gewalt unter den Jungtürken. Vielleicht wäre Bülow der Retter der Türkei gerade dadurch geworden, daß er, entgegen der öffentlichen Meinung, gleich bei Kriegsbeginn der Türkei ggenüber eine kühle Reſerviertheit angenommen hätte, die ſie vor falſchen Illuſionen bewahrt haben würde. Jedenfalls wäre alles vermieden worden, ihren Widerſtand in einer für ſie ver⸗ hängnisvollen Weiſe zu verſtärken. 0 Die Türken haben ihren Erbfeind, die Ruſſen, genau ſo wie wir unſeren Erbfeind in den Franzoſen erblicken müſſen. Jene lachen ſich heute ins Fäuſtchen, dieſe ziehen die Stitne kraus. Den Franzoſen und den ihnen mehr oder weniger eng aſſocierten Engländern konnte kein größeres Malheur paſ⸗ ſieren als die Liquidation des Marokko⸗Tripolisabkommens von 1902 durch den gegenwärtigen kriegeriſchen Konflikt. Ich gehe ſo weit, daß ich behaupte, mit dieſem Konflikt müſ⸗ ſen die Franzoſen ihren Revanchegedanken ein für alle Mal aufgeben! Ich möchte diejenig Regierung in Paris ſehen wollen, die es heute wagen wollte, einen Krieg gegen Deutſchland vom Zaune zu brechen, wo Ita⸗ lien nur auf die Gelegenheit wartet, gegen das ihm in der Seele verhaßt gewordene Franzoſentum vom Leder zu ziehen. Es müßte um die Kunſt der deutſchen Diplomatie erbärmlich ſtehen, wenn ſie ſich mit Italien ſo ſtellen würde, daß dieſes gezwungen würde, ſeine natürl Gegenſätze gegenüber Frankreich zu vergeſſen oder herabzumit dern, oder wenn die deutſche Diplomatie Rußland im nahen Orient Schwierigkeiten bereitet lediglich den Engländern und Franzoſen zuliebe, die jetzt gern den deutſchen Michel herb locken möchten, für ſie die Kaſtanien aus dem Feuer ole Es muß uns daran liegen, Italien nach dem Kriege au ſchaftlich zu ſtärken. Ein bühendes Italien iſt nur Deutſchlan ds beſter Kunde, wie die Ausft ſtatiſtik beweiſt, ſondern Frankreichs gefährlich Gegner. Frankreich gleicht bei ſeinem permanenten S ſtand im Bevölkerungszuwachs und bei ſeinem unerſättlichen Heißhunger nach neuen Kolonien einem betagten ſchwindſüchti gen Geizkragen, der mit einem Fuß bereits im Grabe ſteht. E kann ſeine Kolonieſchätze ja doch nicht mit hinübernehmen, ſon dern muß ſie den lachenden Erben hinterlaſſen, in deren v ſten Reihe das jugendkräftige Italien ſteht, das heute im ei Lande 35 Millionen, in der Fremde über fünf weitere Millio ſeiner der Nation nicht verloren gehender Söhne zählt und mit das franzöſiſche Volkstum rein zahlenmäßig bereits übe hat. Es bedarf keines Aufwandes an Phantaſie, um vor zuſagen daß es in wenigen Jahren Konflikte zwiſchen Fr reich und Italien infolge des unheimlichen Anwachſens de italieniſchen Elementes an der nordafrikaniſchen Küſte geb wird, dem Einhalt zu gebieten Frankreich gar nicht in der Lagt iſt, und zwar ebenſo wenig wie dem Vordringen Ru lands ins Mittelmeer, das ja doch nur eine Fr weniger Monate oder Jahre iſt. Wir ſtehen da vor einem ganz natürlichen Entwi zeß Italiens und Rußlands, dem wir uns nur da ſtemmen könnten, wenn wir uns feſter an Feuilleton. An gord der Jacht. Von Marcel Golls(Paris). Der Kulturmenſch unſerer Tage hat in dem, von Gefahren und Freuden eigener Art umgebener Jachtſport eine neue Quelle des Lebensgenuſſes entdeckt. Die Aufregungen, die mehr oder minder bei jedem„Sportvergnügen“ eine Rolle ſpielen, ſind hier ins Dra⸗ matiſche und Abenteuerhafte geſteigert— aber während ſie in ge⸗ pwiſſen Momenten an ein primitives Zeitalter, wie das der Wikin⸗ ger, erinnern möchten, ſpielen ſie ſich in einem„Milieu“ ab, das die letzten Raffinements eines modernen Komforts kennt. Viel⸗ leicht beruht der ſtarkeReiz, den das Leben an Bord der Jacht auf unſere verfeinerten Nerven ausübt, gerade in dieſer nahen Berüh⸗ rung weitentfernter Gegenſätze; vielleicht liebt der Sportsmann, der mit Willen und Vorſatz den Kampf mit der tückiſchen See ſucht, ihn gerade darum, weil ſein kleines Fahrzeug gleichzeitig Alle behaglichen Bequemlichkeiten des neuzeitlichen Luxus darbietet. Im übrigen: an der„Woche“ in Kiel oder Cowes teilnehmen, ſich dort als Jachtbeſitzer, Rennkonkurrent oder auch bloß als„Gaſt auf der Jacht“ vorſtellen und anſtaunen laſſen, heißt darum noch lange nicht, die Gefahren und Aufregungen, Idyllen und Freuden des wirklichen Lebens an Bord kennen. Dazu gehört noch gar mancherlei, und es muß geſagt werden, aß Rekkord und äußerlicher Aufwand hier keine Rolle ſpielen. Der Jachtſport iſt eben ein ernſter Sport und keine Spielerei be⸗ liebiger Amateure. Er verlangt eine gewiſſe ſeemänniſche Aus⸗ ildung, oder läßt ſie wenigſtens als im höchſten Grade wünſchens⸗ et erſcheinen. Nicht wenige der Jachtmen dirigieren ihr Fahr⸗ ſtes ebenſogut, wie der erſte Steuermann und der Obermaſchiniſt. Henri Menier z.., der in den Kreiſen der europäiſchen Sports⸗ leute das größte Anſehen genießt, gibt jedes Kommando an Bord ſeiner Jacht„Velleda“, gleichviel ob es ſich um die oft komplizierten Segelmanöver oder um die Führung der Maſchinen handelt. Der engliſche Oberſt Barrington Baker pflegt zuſammen mit ſeinen Gäſten, die ſich auf dieſes„Vergnügen der Arbeit“ beſonders freuen, ſeine Dampfjacht„Inyoni“ ſelber zu ſteuern und ſogar zu heizen, während andererſeits die Damen, die ſich an Bord befinden, die Küche beſorgen. Der alte Militär hat auf dieſe Weiſe lange Küſten⸗ und ſelbſt Hochſeefahrten leinmal 669 Seemeilen in einem Zugel) mit einer„Mannſchaft“ von ſage und ſchreibe vier Per⸗ ſonen ausgeführt, ohne daß die kühnen Segler in Gefahr gekommen wären. Im übrigen iſt eine gutgebaute Jacht in einem Grade ſee⸗ tüchtig, von dem man ſich in Laienkreiſen kaum eine Vorſtellung macht. Nicht das gewaltige„Hotelboot“(ſagen wir z. B. eins im Stile der„Titanic“!)), ſondern der notabene aus beſtem Material hergeſtellte Segler hat in einem Sturme die meiſte Ausſicht, unbe⸗ ſchädigt davonzukommen. Nicht bloß iſt ſein geringerer Tiefgang ein wirkſamer Schutz gegen Klippen und Sandbänke, ſondern er bietet auch wegen ſeines ſchlanken, ſchmalen Baues und ſeiner ge⸗ ringen„Körperlichkeit“ dem Anprall der Wogen eine weit kleinere Angriffsfläche. So blieb die italieniſche Jacht„Frasqufta“ bei einer Fahrt von Genua nach Le Havre volle dreißig Stunden im fürch⸗ terlichſten Sturm; trotzdem ſämtliche Segel von dem wütenden Orkan in Fetzen geriſſen worden waren und ein Maſt über Bord ging, hielt ſich das wackere kleine Schiff ſo brillant, daß es auch nicht einen halben Faden Waſſer nahm. Dieſelbe Jacht rettete am 7. Juni 1901 im Golf von Biscaya die Beſatzung eines ſpani⸗ ſchen Küſtenfahrers, der im Begriff ſtand, mit Mann und Maus unterzugehen. Ueberhaupt haben nicht wenige große Schiffe, die in Seenot gerieten, ihre Rettung zufällig vorbeikreuzenden Privat⸗ 1 Unvergeſſen bleibt hier die Heldentat der franzöſiſchen Jach „Fauvette“, die ſeinerzeit die geſamten Paſſagiere und Beſatzung des geſcheiterten Auswandererſchiffes„Normandie“ a 1 furchtbaren Sturme herausholte. Die„Fauvette“ den ſchützenden Hafen von Cannes erreicht, als die bedr des großen Dampfers gemeldet wurde. Ohne auf die Vorſt ſeiner Umgebung zu hören, ließ Monſieur Pérignon, der der Jacht, ſein Boot ſofort wieder ſeswärts wenden, und vette“ flog wie ein Sturmvogel auf das brüllende Niemand glaubte, daß ſie zurückkehren werde. Indes d Schiffbrüchigen gelang, und da es nicht möglich war, alle mal ins Boot zu nehmen, erneuerte der mutige Jachtmann tollkühnen Verſuch und brachte beim zweiten Male an Mann der„Normandie“ in Sicherheit. Monſieur P ſein kleines Schiff ſelbſt kommandiert hatte, erhielt di tene Rettungsmedaille und das Kreuz der Ehrenlegion— ſagen, daß dieſe hohen Auszeichnungen ſelten beſſer ver den ſind.— 0 Vielleicht der ſtärkſte Reiz des Jachtſports großen Stils Abwechslung, die er bietet. Heute ſpeiſt man an der belg ſchen Küſte, morgen in Dänemark, übermorgen im Gebiet der nordiſche! Fiords. Die Landſchaft wechſelt wie ein Panorama. An düſtere Melancholie endloſer Dünenufer folgen pittoreske ſtürze, wie etwa in der Bretagne, lachende grüne Wieſen, wi Geſtade der Normandie. Den majeſtätiſch dahinrollenden Wogen des Atlantie folgt die Idylle blauer Buchten meer oder der feierliche Ernſt in den ſchwerbeſchatteten Ge Schottlands und Norwegens. Und liebt man die Abent rüſtet man für eine Fahrt ins Eismeer o 0 ö Polyneſien. Der ſchon genannte franzöſiſch Menier hat einmal eine Reiſe bis zum 79. G⸗ 2. Seite. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.) Mannheim, 3. Juli. reich anſchlöſſen. Niemand wird wohl behaupten können, daß wir hierzu einen dringenden Anlaß hätten. „Ueber dieſe Dinge werden ſich die beiden Kaiſer beiihrer Zuſammenkunft in erſter Linie zu unter⸗ halten haben. Die Friedensvermittlung wird eine untergeordnete Rolle ſpielen. Denn wichtiger als dieſes höchſt undankbare Vermittlungsgeſchäft iſt eine Umſchau in die nahe und fernere Nachbarſchaft.“ Deutsches Reich. — Eine Reichstagserſatzwahl hat infolge des Todes des bisherigen Reichstagsabgeordneten Bachmeier(Bayer. Bauernbund) im 4. niederbayeriſchen Wahlkreiſe Pfarrkirchen ſtattzufinden. Bachmeier, der den Wahl⸗ kreis bereits 1893.—1906 im Reichstag vertrat und ſich während dieſer Zeit der Wirtſchaftlichen Vereinigung angeſchloſſen hatte, war bei der letzten Wahl mit 9882 Stimmen gleich in der Hauptwahl wiedergewählt worden gegen den Zentrumskandi⸗ daten Mayer mit 7722 Stimmen, der 1907—11 den Kreis ver⸗ trat, und einen ſozialdemokratiſchen Bewerber mit 1228 Stim⸗ men; er hatte ſich aber in dieſem Reichstag keiner Fraktion mehr angeſchloſſen. Der Wahlkreis, der zu 99 Prozent katho⸗ liſch iſt, war von 1874—1893 im Beſitze des Zentrums. Der Kampf um das Mandat dürfte auch diesmal wieder zwiſchen Zentrum und dem liberal gerichteten Bayriſchen Bauernbund ausgefochten werden. — Die Steigerung der Bodenpreiſe durch den Zoll⸗ tarif von 1902 wird von Dr. Franz Hörenz in einer Arbeit „Die Preisbewegung der landwirtſchaftlichen Güter im nörd⸗ lichen Teil Oberbayerns in den Jahren 1900 bis 1909“ dar⸗ getan. Hörenz hat für das genannte Gebiet folgendes feſt⸗ geſtellt: Die Berechnung erſtreckt ſich auf nicht weniger als 2181 Anweſen, die in den Jahren 1900 bis 1909 zum Verkauf ge⸗ langten. Aus den Durchſchnittszahlen ergibt ſich, daß die Preiſe in den erſten Jahren 1900, 1901 und 1902 durchweg am langſamſten ſtiegen, dann immer ſchneller bis zum Jahre 1909, um dann nach Erreichung dieſes Höhepunktes im Jahre 1910 wieder etwas zu fallen. Damit ſteht im Einklang, daß wäh⸗ rend der erſten drei Jahre die Zahl der Kaufabſchlüſſe ver⸗ hältnismäßig gering iſt. Mit dem Jahre 1903, d. h. mit der Annahme des deutſchen Zolltarifs im Dezember 1902, ändert ſich aber die Lage, indem die Zahl der Kaufabſchlüſſe ſprung⸗ weiſe von 192 im Jahre 1902 auf 273 im Jahre 1903 ſteigt. Offenbar übte die erſt von 1906 ab in Ausſicht ſtehende Preis⸗ erhöhung für Getreide ſofort einen ſtarken Einfluß auf die Preisbildung des Bodens. Der zukünftige Gewinn wurde ſchon in der Gegenwart vorweggenommen, trotz der„dauernd gedrückten Getreidepreiſe“. Am meiſten ſtiegen die großen Güter, die das meiſte Getreide auf den Markt bringen können, die alſo den größten Vorteil von den Zöllen haben, d. h. die Güter über 20 Hektar. Es ſtiegen die Preiſe bei Gütern von 2 bis 5 Hektar von 1900/%02— die damaligen Durchſchnitts⸗ preiſe 100 geſetzt— auf 104 im Jahre 1904 und auf 115 im Jahre 1906, bei Gütern von 5 bis 20 Hektar auf 114 im Jade 1904 und auf 129 im Jahre 1906, bei Gütern von 20 bis 50 Hektar auf 127 im Jahre 1904 und auf 135 im Jahre 1906, bei Gütern von 50 bis 100 Hektar auf 140 und auf 201 im Jahre 1906. Das an ſich auffällige Steigen der mittleren Güter mit geringem Boden und der kleinen Güter unter 5 Hektar, die wenig Getreide für den Markt produzieren oder noch für ihren Haushalt zukaufen müſſen, iſt zu erklären aus den ſtarken ſpe⸗ kulativen Ankäufen der Großbauern, Großgrundbeſitzer und Bodenhändler. Es haben z. B. vier Großgrundbeſtzer in den Jahren 1900—1902 nichts, in den Jahren 1903—1908 aber 379 000 Hektar in ganzen Anweſen zu ihrem bisherigen Beſitz Badiſche politik. Ein liberales Sommerfeſt in Durlach. () Durlach. 2. Juli. Infolge des ungünſtigen Wetters mußte das vom Nationalliberalen und Junglibe⸗ ralen Verein am Sonntag veranſtaltete Sommerfeſt ſtait im Rittnerwald in der hieſigen Feſthalle abgehalten werden. Die Mitglieder der Vereine erſchienen mit ihren Familien⸗ angehörigen in ſolchen Maſſen, daß nicht nur der große Saal, ſondern auch der daran anſtoßende Garten dicht heſetzt waren und zwar mit Parteiangehörigen aller Stände und Berufe. Das Feſt nahm einen ſchönen Verlauf und war ein richtiges Familienfeſt. Herr Reichstagsabgeordneter, Stadtrat Kölſch eröffnete den Reigen der Redner mit einer vortrefflichen An⸗ ſprache. Nachdem er ſeiner Genugtuung und Freude Ausdruck gegeben hatte über die ſtattliche Beteiligung der Parteifreunde und ihrer Familienangehörigen an dieſem Sommerfeſt, er⸗ innerte er daran, wie notwendig es heute iſt, die nationalen und liberalen Grundſätze unſerer Partei zu hegen und zu gewagt, und ſeine„Surirella“ kam unperſehrt zurück. Albert Menier, ein naher Verwandter des Vorigen, unternahm als Erſter lauf der Jacht„Nemeſis“) die weite Fahrt in die ſüdchineſiſchen Ge⸗ wäſſer. Der kleine Segler„Sans peur“ wurde von ſeinem Beſitzer Etienne Fould während einer einzigen Sommerſaiſon nacheinander nach Norwegen, Lappland, ins Weiße Meer und bis weit die Dwina hinauf geführt. Der Ehrgeiz jedes echten Jachtmann aber zflegt es zu ſein, einmal ganz den Erdball zu umſegeln. Der Engländer Lord Braſſey darf den Ruhm für ſich in An⸗ ſpruch nehmen, eine ſolche Wettfahrt zuerſt ausgeführt zu haben. Er ſchiffte ſich im Jahre 1876 auf dem„Sunbeam“, begleitet von ſeiner Gemahlin und vier Kindern, in Liverpool ein. Im ganzen waren dreiundzwanzig Perſonen an Bord, darunter zahlreiche Freunde der Familie. Nach ſechswöchiger Fahrt langte man am 17. Auguſt in Rio de Janeiro an, fuhr dann ſüdlich des Feuer⸗ landes der amerikaniſchen Küſte entlang und erreichte die Inſel Tahiti am 2. Dezember. Seit Mitte November war man nur zwei Schiffen unterwegs begegnet. Am 29. Januar des folgenden Jahres ankerte der„Sunbeam“ in Nokohama. Während eine Hitze über dem Indiſchen Ozean brütete, daß im kleinen Salon des Schiffes der Siegellack auf dem Schreibtiſch ſchmolz, paſſierten die Weltreiſenden Singapur und die Inſel Ceylon. Gibraltar kommt am 16. Mai in Sicht, und zehn Tage ſpäter landet man in der Heimat. Die Reiſe hatte elf Monate gedauert; der„Sunbeam“ legte auf derſelben rund 35000 Seemeilen zurück, darunter mit Hilfe der Segel allein über 20000. Elf Jahre ſpäter unternahm Lady Braſſey, die Gemahlin des Lords, eine zweite Weltreiſe auf dem„Sunbeam“. Sie erkrankte aber unterwegs am Tropen⸗ fieber und ſtarb auf offener See in halber Entfernung zwiſchen dem Kapland und Auſtralien; ihre Leiche wurde ins Meer verſenkt. Nennen wir an der Seite dieſer tapferen Frau, der⸗der Jachtſport zur Leidenſchaft ihres Lebens geworden war, die franzöſiſchen Ari⸗ ſtolratinnen Komteſſe de Faverney, Komteſſe de Bearn und die pflegen, wie notwendig es iſt, daß die Freude an unſerem deutſchen Vaterland nicht durch kleinliche Nörgeleien vergällt wird, die Freude an dem deutſchen Reiche, das durch Blut und Eiſen zuſammengeſchmiedet wurde, und auf das wir alle ſtolz ſein dürfen, das zu ſchützen, erhalten und mehren aber auch die Aufgabe eines jeden guten Deutſchen ſein müſſe. Mit beſonders lebhaftem Beifall wurden die Sätze des Herrn Kölſch quittiert, in denen er auf die Tätigkeit der Nationalliberalen Partei als ausgleichſchaffenden Faktor im politiſchen Leben hinwies, und als er in anerkennenden Worten des Führers der badiſchen Nationalliberalen, des Geh. Hofrats Rebmann, gedachte, als des Mannes, der mit jeder Faſer ſeines Herzens an ſeinem Vaterlande hängt, der die ſoziale Frage zu der ſeinen gemacht hat und in unermüdlicher Arbeit tätig iſt, den Ausgleich zu ſchaffen zwiſchen den einzelnen Berufsſtänden innerhalb der Partei und des Landes. Mit dem Wunſche, daß die nationalen und liberalen Prinzipien unſerer Partei ſich als werbekräftig erweiſen, daß alle Mitglieder der Partei mit ar⸗ beiten nach beſten Kräften an der Größe des Vaterlandes, dem das begeiſtert aufgenommene Hoch galt, ſchloß Herr Kölſch ſeine temperamentvolle Anſprache. Als Bekräftigung des Ge⸗ löbniſſes treu der Partei und dem Vaterlande zu dienen, wurde das Lied„Deutſchland, Deutſchland über alles“ geſungen. Ebenſo wie Herr Kölſch, fand auch der zweite Redner, der Parteichef Herr Landtagsabgeordneter Geh. Hofrat Reb⸗ mann, äußerſt herzliche Töne der Ermahnung und Aneife⸗ rung. Die Liebe zum Vaterland, die Sorge um das Gedeihen der engeren Heimat wie des großen deutſchen Reiches waren cs, die Herrn Rebmann veranlaßten, ſich zunächſt an die Ju⸗ gend zu wenden und ſie mit ernſten Worten hinzuweiſen auf die Pflichten als Staatsbürger. Aber nicht nur für die Jugend, auch für die Erwachſenen gab Herr Rebmann manche beher⸗ zigenswerte Winke. Er erinnerte an die Tätigkeit des Land⸗ tages, der in den letzten Tagen ſoviel Arbeit geleiſtet hat auf ſozialem und wirtſchaftlichem Gebiete, der ſich bemüht hat, den Beamten, die ſich durch die Verhältniſſe beſchwert und bedrückt fühlten, ebenſo zu helfen wie den anderen Ständen und Beru⸗ fen. Er erinnerte ferner an die noch bevorſtehende Beratung des Murgtalwerks, das beſtimmt iſt, der Induſtrie und Land⸗ wirtſchaft billige elektriſche Kraft zu geben. Alle die Arbeit müſſe geſchehen in einem Sinne, in einem Geiſt, nämlich in dem: Alles für die Allgemeinheit, alles für das Vaterland! In dieſem Gedanken ſei die Nationalliberale Partei trotz kleiner Meinungsverſchiedenheiten, einig wie im nationalen, liberalen und ſozialen Empfinden. Daß dieſe Einigkeit immer und für alle Zukunft gewährleiſtet werde, da⸗ zit bedürfe es der Mitwirkung aller! Mit einem Hoch auf die Jugend in der Partei und im Volk ſchloß Herr Pebwann ſeine Auſprache. Nach dieſen Reden trat ausſchließlich die Geſelligkeit, die Fröhlichkeit und die Gemütlichkeit in ihre Rechte. Aus Stadt und Land. * Mannheim, 3. Juli 1912. * Vom Hofe. Der Großherzog und die Großherzogin begaben ſich zu mehrtägigem Aufenthalte nach Schloß Eberſtein. * Das Seckenheimer Siegesdenkmal. Der Vorſtand des Mann⸗ heimer Altertumsvereins ſchreibt uns: In der letzten Sonntags⸗ beilage des Generalanzeigers(Artikel über die Schlacht bei Secken⸗ heim 30. Juni 1462) iſt angeregt worden, das angeblich dem Alter⸗ tumsverein gehörige Seckenheimer Siegeskreuz wieder an ſeinem alten Standort aufzuſtellen. Hierzu haben wir folgendes zu be⸗ merken: Das von Kurfürſt Friedrich J. auf Seckenheimer Gemar⸗ kung zum Gedächtnis an die Schlacht bei Seckenheim 1462 errichtete Denkmal beſteht aus drei Teilen: einem pyramidenförmigen Unter⸗ bau, einem Inſchriftſockel und einem Kreuz. Die beiden letztge⸗ nannten Teile ließ Kurfürſt Karl Theodor jedenfalls bald nach 1765 in das kurz vorher von ihm begründete Hofantiquarium zu Mannheim verbringei, um das Denkmal vor Verwitterung und pölliger Zerſtörung zu ſchützen. Das Kreuz mit dem Inſchrift⸗ ſockel befindet ſich ſeit dieſer Zeit als Beſitz des kurfürſtlichen, jetzt Großh. Hofantiquariums in der hieſigen Sammlung. Kurfürſt Karl Theodor ließ auf dem alten Unterbau ein neues Kreuz er⸗ richten, welches im Nopember 1823 durch einen Akt rohen Mut⸗ willens umgeſtürzt wurde. Im Jahr 1890 faßte der Mannheimer Altertumsverein den Beſchluß, das Denkmal bei Friedrichsfeld zu erneuern und ließ durch ſein damaliges Vorſtandsmitglied Archktekt Manchot einen kubiſchen Oberbau aus rotem Sandſtein mit einer auf die Erneuerung des Denkmals bezüglichen Inſchrift ausführen. Am 5. Oktober 1890 wurde das erneuerte Denkmal unter großer Beteiligung der benachbarten Gemeinden feierlich eingeweiht. Der damalige Vorſitzende des Altertumsvereins, Herr Major z. D. Seubert, hielt die Feſtrede, worauf Bürgermeiſter Seitz von Seckenheim als Vertreter dieſer Gemeinde, welche ſich auf Anſuchen Prinzeſſion Broglie. Die Erſtgenannte pflegt auf ihrer Jacht „Somöna“ alljährlich Kreuzfahrten im Mittelmeer zu unterneh⸗ men, die Komteſſe de Bearn beſitzt in ihrer„Nirvana“ eine der ſchönſten Jachten Frankreichs, und die Prinzeß Broglie iſt in den Sportkreiſen durch ihre Fahrten im Atlantiſchen und Stillen Ozean rühmlich bekannt geworden.— Auch die europäiſchen Souveräne, allen voran die Herrſcher Deutſchlands, Englands und Rußlands, beſitzen luxuriös eingerich⸗ tete Jachten, die zu Repräſentations⸗ und Vergnügungsfahrten dienen. Wenn ſich dieſen, mit königlichem Prunk ausgeſtatteten Schiffen die Jachten der Privatleute nicht zur Seite ſtellen kön⸗ nen, ſo gibt es doch unter ihnen zahlreiche, die mit höchſtem Kom⸗ fort verſehen ſind und einen überaus behaglichen Aufenthalt dar⸗ bieten. Hier ſind als„Modelle“ zu nennen:„Bacchante“, die mit Pariſer Eleganz und feinſtem Geſchmack eingerichtete Jacht Henri Meniers;„Namouna“(Beſitzer Gordon Bennett), die in ihrer Innenausſtattung prächtige Kunſtwerke an Teppichen, Kronleuch⸗ tern und Gemälden enthält,„Niagara“(Eigentümer Howard Gould) mit koſtbaren Renaiſſancegobelins, einem Salonkamin aus Onyx und einer Möbel⸗ und Tafelſervice-Ausſtattung, die wahr⸗ haft fürſtlich genannt werden kann. Dem hohen Kunſt⸗ und Geldwert eines ſolchen Komforts ent⸗ ſprechen die enorm hohen Koſten, die die Unterhaltung einer Jacht verurſacht. Wer ſich das Vergnügen leiſten will, ſozuſagen in ſei⸗ nem eigenen Hauſe jeden beliebigen Teil des Ozeans und ſeiner wundervollen Küſtengewäſſer zu befahren, muß ſchon ein ſehr reicher Mann ſein. Eine Jacht von durchſchnittlicher Größe(500 bis 600 Tonnen) verbraucht wöchentlich für 1600 bis 2000 Mk. Kohlen. Rechnet man eine Vergnügungsfahrt von beiläufig einem halben Jahre und nimmt an, daß etwa während eines Drittels die⸗ ſer Zeit die Segel gebraucht werden können, ſo ſind nicht weniger als 27—34000 Mk. für Kohlen anzuſetzen. Die Gehälter einer etwa 25 Mann ſtarken Beſatzung ſind mit 1000 Mark pro Woche des Altertumsvereins als Grundſtückseigentümerin mit der Er⸗ neuerung des Denkmals einverſtanden erklärt hatte, das Denkmal in die Obhut der Gemeinde Seckenheim übernahm. Die namhaften, Koſten der Herſtellung und der Einweihungsfeier wurde aus der Kaſſe des Altertumsvereins beſtritten. Hiernach müſſen die An⸗ richtig bezeichnet werden. dor das Siegeskreuz da draußen bei Friedrichsfeld nicht genügend alten Standort verbracht wird, deſſen heutiges Ausſehen in dem Artikel richtig geſchildert iſt. dingt verlangt werden, daß das alte Siegeskreuz durch Belaſſung an ſeinem jetzigen geſichterten Standort als ein hochbedeutſames alterlicher Skulptur ſpäteren Geſchlechtern erhalten bleibt. Der Mannheimer Altertumsverein, der den Anſpruch darauf erheben darf, daß er während ſeines mehr als 50jährigen Beſtehens für alle Aufgaben der Heimatpflege ein offenes Auge gehabt hat, und der wahrung dagegen ein, daß das 1890 von ihm in würdiger Weiſe lut unbegründet zu“ bezeichnen iſt. begrüßen, wenn erreicht werden könnte, daß die Umgebung dieſez Denkmals in einen würdigeren Zuſtand verſetzt würde. * Die Neuformationen der Armee. Das neueſte Armee⸗Ver⸗ ordnungsblatt enthält die Angaben über die Neuformationen uſw. etat 1912. geſehen: Von den neu zu errichtenden Landwehrinſpek⸗ tionen kommt eine nach Karlsruhe, die der 28. Diviſion unter⸗ ſtellt wird. Auf den Epauletten, Achſelſtücken und Schulterkragen führen die Angehörigen der Karlsruher Landwehrinſpektion ein K. Die Schulterklappen ſind ponceaurot. Von den Scheinwerferzügen wird einer dem Pionierbataillon in Kehl zugeteilt. Von der Verlegung der einzelnen Truppenteile Baden verlegt wird. ſchule, Herr Geheimrat Profeſſor D. Weiß, deſſen Vortrag im dichtbeſetzten Nibelungenſaal gegen Arthur Drews über die Frage:„Hat Jeſus gelebt,“ noch in beſter Erinnerung iſt, hat im Ballhaus einen Vortrag mit Lichtbildern zu halten über Geheimrat Weiß war im Frühjahr vorigen Jahres ſelbſt in Paläſtina. Er kann darum aus eigener Anſchauung über das Heimatland Jeſu berichten. Eingeleitet und umrahmt wird der Abend durch einige Sologeſänge und Klaviervorträge ſowie durch eine kurze Anſprache von Herrn Pfarrer Klein, auf deſſen Veranlaſſung Herr Geheimrat Weiß für 20 Pfg. * Basler Miſſtons Frauenverein. Diesmal monatliche Zuſammenkunft Donnerstag, nachmittags 4 Uhr, im Evang. Hoſpiz, UJ3, 23, ſtatt. fmoet die Hierbei Banerjee, aus vornehmer Kaſte ſtammend, von ihrer Arbeit in Indien reden. Mrs. Banerjee hat das große Witwenelend Indiens perſönlich kennen gelernt und hat nach dem Vorbild der bekannten Pandita Ramabai, deren Schülerin ſie iſt, ein beherbergt. Europas für dieſe Arbeit intereſſieren. Sie hat ſchon viele Städte bereiſt, u. a. in Berlin gelegentlich einer Verſammlung im Zirkus Buſch vor 5000 jungen Mädchen geredet. Auch hier wird Mrs. Banerjee zu jungen Mädchen reden und zwar Mittwoch, den 3. Juli, abends ½9 Uhr, im Ev. Vereinshaus, K 2, 10. Da ſie nur engliſch ſpricht, haben Frau Dr. Mackay und Frl. Spengler, die Leiterin des Klubs für junge Mädchen, in freundlicher Weiſe das Dolmetſcheramt über⸗ nommen. Der Beſuch der beiden Vorträge wird gewiß Jehr lohnend ſein. bei den ſonntägigen Pforzheimer Schauflügen erlitt, bringt der„Pforzh. Anz.“ folgende Schilderung: Erwartungsvoll ſtand alles, als Herr Senge ſich auf den Führerſitz ſeiner Ma⸗ ſchine ſchwang. Er ließ andrehen, hob die Hand zum Zeichen des Loslaſſens und der Eindecker fuhr.29 Uhr los zu einem Flug, deſſen wunderbare Schönheit zu beſchreiben zun⸗ möglich iſt, die aber alle tief empfanden. Der Apparat, der bisher ruhig und ſicher geflogen war, Zeit demnach auf rund 26000 Mk. Dazu kämen im erſten Jahre 4500 Mark. Die Vorräte an Bord kommen für etwa ein halbes Jahr(die Anweſenheit von—6 ſtändigen Gäſten mit in Betracht gezogen) auf etwa 20000 Mark zu ſtehen. Fügt man die Summen für Verſicherung des Schiffes, Inſtandhaltung der Maſchinen und Segel, die Zoll- und Lotſengebühren uſw. hinzu, ſo ergibt ſich als Reſultat ein hübſches Paket von 90 bis 100 braunen Lappen. Wer „ins Waſſer werfen“ kann und ſich außerdem vorher die zu ſotanem nautiſchen Scherz erforderliche Jacht(von dreiviertel Millionen an aufwärts!)] gekauft hat, muß immerhin in einer„goldenen Wiege“ geboren ſein oder ſich dieſes unentbehrliche Möbel im Laufe der Zeit angeſchafft haben!„„5 Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben. Vom freien Bunde. Ende dieſer Woche eröffnet der„Freie Bund“ ſeine Juli⸗ Ausſtellung: Grabmalkunſt. Im kleinen Ausſtellungsſaal in der Kunſthalle ſin⸗ zirka 70 Photographien nach modernen Grabmälern und Entwürfen aus der Sammlung der Wiesbadener Geſellſchaft für Grabmalkunſt zur Ausſtellung gelangt. Gerade die Friedhofskunſt war in den letzten Jahrzehnten bekanntlich in einen öden liebloſen Schema⸗ tismus verfallen. Deshalb ſind alle Beſtrebungen, dieſen ver⸗ nachläſſigten Zweig der bildenden Kunſt wleder zu neuem ſelbſtändigen Leben zu erwecken, ſehr zu begrüßen. Die Wies⸗ badener Geſellſchaft für Grabmalkunſt, die eine uneigennützige gaben am Schluſſe des genannten Artikels als ungenau und un Die Anregung des Verfaſſers wider⸗ ſpricht durchaus den Forderungen einer vernünftigen Denkmal⸗ pflege. Denn wenn ſchon dem Zeitalter des Kurfürſten Karl Theo⸗ geſichert erſchien, ſo kann unter den heutigen Verhältniſſen um ſo weniger die Rede davon ſein, daß das Kreuz wieder an ſeinen Vielmehr muß im Gegenteil unbe zu errichtenden werden u. a. betroffen die 1. Abteilung des Feldart.⸗Regts. Nr. 66, die von Neubreiſach nach Lahr kommt, und das 1. Bataillon des Fußart.⸗Regts. Nr. 14, das von Straßburg nach Müllheim iß *Vortrag. Der bekannte Gelehrte der Heidelberger Hoch⸗ das Thema:„Land und Leute in Paläſting.“ Herr dieſen Ge⸗ meindeabend gewonnen wurde. Einlaßkarten auf allen Plätzen 4. Juli, wird eine eingeborene Indierin in indiſcher Tracht, Mrs, Witwenheim ins Leben gerufen, das z. Zt. 132 junge Witwen Sie will die chriſtliche Frauenwelt Amerikas und * Ueber den Unfall, den der Mannheimer Flieger Senge die Ausgaben für vollſtändige Bekleidung der Mannſchaft, etwa geſchichtliches Monument und als ein wertvolles Erzeugnis mittel⸗ erneuerte Denkmal eine Veränderung erfahren ſoll, die als abſo. F. Dagegen wäre es ſehr zu eil am 1. Oktober 1912 aus Anlaß der Ergänzung zum Reichshaushalts. Für Baden ſind dabei folgende Veränderungen vor⸗ De ſich bereit erklärt, am Sonntag, den 7. Juli, abends 348 Uhr, begann Plötzlich 3u nichk zu boch berechnek, ſie delaufen ſich während der angegebenen alljährlich oder auch nur alle paar Jahre ein ſolches Vermögen bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten dem Seckenheimer Denkmal w! die erforderliche Fürſorge zuteil werden ließ, legt entſchieden Ver⸗ Vereinigung von Kunſtfreunden iſt, hat in verhältnismäßig kurzer Zeit überraſchende Erfolge in dieſer Richtung erzielt und es wird deshalb intereſſieren eine Anzahl von Denkmälern zu ſehen, die durch die Vermittlung dieſer gemeinnützigen Ver⸗ Mannheim, 3. Jult. ſchwanken, ſtürzte ein Stück abwärts, ſchien aber wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Auf einmal ſchwankte er wieder, ſtellte ſich ſchräg, daß ſeine ganze Silhouette am Himmel ſicht⸗ bar war und ging, zeitweiſe mit abgeſtelltem Motor, nach 10 Minuten Fahrt in ſturzartigem Gleitflug auf den Höhen von Birkenfeld nieder. Zwei Automobüe mit Mon⸗ teuren, Sanitätern und einem Arzt fanden links von der ob. kmal⸗ Birkenfelderſtraße, nahe dem Uebergang über die Lokalbahn, Theo, den Apparat faſt ganz zertrümmert in einem Acker lie⸗ igend gen. Er war zwar richtig im Gleitfluge heruntergekommen, im ſo aber ſo ſtark aufgeſtoßen, daß drei kleine Bäume einfach um⸗ einen geriſſen wurden. Der Propeller war in Stücken und von dem den übrigen Teilen nur noch eine Tragfläche und der Motor unbe. gans. Der Flieger ſelbſt war, wie er ſpäter erzählte, 10 Meter ſſung über Boden aus dem Apparat geſchleudert worden. Da⸗ ame! bel 18 5 mit 151 1 Bern an dem Ausſchalthebel des ittel Motors hängen geblie en, der ihm die Hoſe aufriß und einen Der ecte glie 10 1 5 e Knie verurſachte. Der Flieger war gleich nace em Sturz heben ſortgelaufen und zu Fuß nach der Wirtſchaft zum Steinbruch ralle bei Birkenfeld gegangen. Telephoniſch erfuhr man dann erſt d der vor der Wirtſchaft, daß Herr Senge dort war und nun fuhren ikmal wieder zwei Automobile ab, ihn zu holen. Er war von einein Ver⸗ der Gäſte verbunden worden und war, bis auf ſein bleiches Weiſe Ausſehen, in guter Verfaſſung, Er fuhr mit drei Herren vom abſo. Flugkomitee durch die dichten Zuſchauerreihen, durch die bei r zu ſeinem Erſcheinen ein Aufatmen ging, nach dem Flugplatze ieſ zuxück. Unterwegs erzählte er, wie das Unglück geſchehen war. Er ſei, als er Birkenfeld zuflog, von einer ſeitlichen Böe erſaßt worden, die den ganzen Apparat zur Seite ſchleuderte. Ver⸗ In dieſem Augenblick habe er ſich entſchloſſen, im Gleitflug uſw. niederzugehen, und gerade nach einem günſtigen Landungs⸗ bplatz geſucht. Da kam eine zweite Böe von der anderen vor Seite und nun ging er, ohne lange zu zögern, im Gleitfluge pek⸗ nieder und zwar ſehr ſteil und raſch, um möglichſt dichte Luf nter⸗ unter die Flügel zu bekommen und bei der Landung gegen den gagen Luftdruck parierend möglichſt flach aufſetzen zu können. Der in K. Gleitflug wäre vielleicht gelungen, wenn der Apparat nicht im nden ungünſtigen Gelände auf einen baumbeſetzten Gerſtenacker in 1 in einer Bodenſenkung niedergegangen wäre. Herr Senge weiß daun nur noch, daß er herausgeſchleudert wurde. Der Scha⸗ dent am Appargt beträgt etwa 1500 Mark, da der Motor, der des 4800 Mark koſtet, allem Anſcheine nach noch brauchbar iſt, Der durch die zuſtrömenden Menſchen in der Umgebung der Un⸗ m iß fallſtelle entſtandene Flurſchaden läßt ſich noch garnicht ab⸗ ſchätzen. Als Herr Senge auf dem Flugplatz wieder eintraf, Hochs Fegab er ſich zunächſt zu ſeinem Vater; dann nahm ihn Herr Medizinalrat Dr. Rupp in Empfang. Herr Rupp ſtellte einen 14 Zentimeter langen und 23 Millimeter breiten, ſehr tiefen Hautriß feſt und ſchaffte ſeinen Patienten perſönlich im Auto⸗ mobil ins Krankenhaus, wo er die Wunde ſogleich vernähte. — Wie wir noch erfahren, iſt der Motor intakt geblieben, eben⸗ ſo das Schwanzteil. Der Flug dauerte 13 Minuten. Die hochſte Höhe, die ereicht wurde, betrug 400 Meter. In 14 Tagen iſt ein neuer Hübneveindecker flugbereit. * Ein Globetrotter, der bereits über 25000 Km. auf ſeiner auf unſerer Redaktion vorgeſtellt. Es iſt Herr Breyer aus Tfingtau, ein gelernter Gartentechniker und gehorener Au⸗ er. Die Reiſe wurde aus Anlaß einer Wetter am 12. Fehruar 1912 angetreten. Bisher durchwanderte Herr Breyer das chineſiſche Repolutiousgebiet, wobei er mancherlei Aben⸗ euer erlebte. Daun gings durch die Mandſchurei nach Port Arkhur, Mukden und Schangſchung, von hier aus mit dem Rad nach) Sibirien, nach Moskau und nach Deutſchland. Herr Breyer kam dann über Dresden und Wien nach Karlsruhe, 19% Reiſe nach Antwerpen, wo ſich Herr Breyer nach Amerika ein⸗ 7 0 zuſchiffen gedenkt. Gelingt die Reiſe, die interhalb eines ze Jahres beendet ſein muß, ſo gelangt der unerſchrockene Wan⸗ ker in den Beſitz des Wettbetrages von 10000 Dollars, der bei einer Bank zigstragend angelegt iſt. Herr Breyer ſprach ſich ſehr entzückt über Mannheim aus, Mannheim gefalle ihm Hrnehmlich wegen ſeiner ſchönen Anlagen. lung hier zwar haus, ckay wer. Badiſcher Tandtag. Sehr 2. Kammer.— 93. Sitzung. 8 2 Karlsrubhe, 3. Juli. Präſident Rohrhurſt eröffnet die Sitzung nach 9 Uhr. Am Regierungstiſch: Miniſter Irhr. v. Bodman, Finanz⸗ miſter Dr. Rheinboldt, Miniſterialdirektor Dr. Glock⸗ er, Regierungskommiſſare. Nach Erledigung einiger geſchäftlicher Angelegenheiten einigung in den verſchiedenſten Orten von Deutſchland zur üsführung gelangten Dieſe kleine Grabmal⸗Ausſtellung, der in nächſten Jahre eine größere folgen ſoll, iſt durch eine An⸗ zahl von Grabhmalentwürfen von Mannheimer Architekten und Bildhauern bereichert worden, an fenen man ſieht, daß auch in unſerer Stadt auf dieſem Gebiete Aüsgezeichnetes hervorgebracht wird. Diejenigen Mitglieder des Bundes, die ihre neue aufmerkſam gemacht, daß dies von 10—1 und von—7 Uhr im Biteau der Kunſthalle geſchehen kann. Wer bis zum Beginn der Vorleſungen(Anfang Oktober) den Jahresbeitrag noch cht eingezahlt hat, kann bei der großen vor Weihnachten ſtatt⸗ denden Verlofung nicht mehr berückſichtigt werden. * Ende Juli bis Scptember findet in den Räumen des Bundes eine große Kunſtausſtellung von Werken ſüd⸗ ſtdeutſcher insbeſondere badiſcher Künſtler ſtott, die einen Ueherblick über das Schafſen des künſtleri⸗ ſchen Nachwuchſes am Oberrhein geben ſoll. Einzelheiten her dieſe Ausſtelleng werden noch bekannt gegeben. Rummel im Nüruberger Stadttheater. Bei der Aufführung der Gilbertſchen Poſſe„Autoliebchen“ ließ der Direktor des Stadttheaters, Hofrat Balder, wie „B..“ berichtet, ein Transparent einfügen und hierbei Lieb„Das haben die Mädchen ſo gerne“ ſingen. Um die ſchauer zum Mitſingen dieſes Liedes zu animieren, nete der Direktor Theatermitglieder in den Zu⸗ nerraum ab. Sechsmal wurde ſo die Aufführung des Gil⸗ ſchen Stückes durchgeführt. Nunmehr ſchritt jedoch der Ragiſtrat der Stadt Nürnberg ein, indem er dem trektor des Stadttheaters den Auftrag gab, die Abord⸗ g von Theatermitgliedern in den Zuſchauer⸗ einzuſtellen. In der Magiſtratsſitzung wurde be⸗ daß das Stadttheater nicht zum Tingel⸗ el gemacht werden dürfe. Die Theaterleitung müßte n allen guten Geiſtern verlaſſen ſein, wenn ſie in einem üdtthater einen Rummel veranſtalte, der ſich nur für ein bierfeſt eigne. Man müſſe ſich vor den Fremden, die isherigen Weltreiſe zurückgelegt hat, hat ſich heute vormittag ziner letzten Station vor Maunheim. Von hier aus geht die tgliedskarte noch nicht eingelöſt haben, werden darauf General⸗enzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.) 3. Seite. tritt das Haus in die Tagesordnung ein. Zunächſt wird in der allgemeinen Beratung des Geſetzentwurfes betr. die Wahl der Landtagsabgeorbneten in den 5 größten Städten fortgefahren, Abg. Dr. Frank(Soz.): Durch den heutigen Geſetzentwurf ſoll die größte Stadt des Landes ihr politiſches Recht erhalten. Schon im Jahre 1902 hat die Zweite Kammer beſchloſſen, die Regierung zu er⸗ ſuchen, daß der Stadt Mannheim der 6. Abgeordnete zugebilligt wird. Im Jahre 1903 war bei der Verfaſſungs⸗ änderung der 6. Abgeordnete für Mannheim vorgeſehen. Ein Jahr ſpäter, 1904, hat die Zweite Kammer eine von dem Abg. Dr. Obkircher vorgeſchlagene Reſolution einſtimmig angenom⸗ men, nach der in tunlichſter Bälde eine Erhöhung der Zahl der Abgeordneten für Mannheim von 5 auf 6 ſtattfinden ſoll. Bereits im Jahre 1902 hielt die Kammer für Mannheim, das damals etwa 142 000 Einwohner zählte, den 6. Abgeord⸗ neten notwendig. In der Kommiſſion hat ſich das Zentrum mun gegen dieſen 6. Abgeordneten gewaundt, und zwar dasſelbe Zentrum, das 1902 ſchon dafür geweſen iſt. Die Regierung will in loyaler Weiſe einen einſtimmig gefaßten Beſchluß des Landtags zur Tat machen und nun will ein Teil der Volkspertretung den früheren Beſchluß veyrleugnen, Das Bedenkliche iſt, daß jene Seite nach⸗ 9 die Bedingungen eines Sie(zum Zentrum gewendet) können im politiſchen Leben kein Vertrauen mehr erlangen, wenn Sie ſich ſo benehmen.(Widerſpruch im Zen⸗ trum.) Für unſere Partei ſcheidet jeder parteiegoiſtiſche Ge⸗ ſichtspunkt aus, denn mit großer Wahrſcheinlichkeit werden die Sozialdemokraten, wenn Mannheim die 5 Abgeordneten behält, von dieſen 5 Sitzen 4 erhalten. Wenn nun der 6. Abgeordnete kommt, dann iſt es bei entſprechender Einteilung möglich, daß den bürgerlichen Parteien 2 Sitze bleiben werden. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Koch(natl.): Im Namen meiner Fraktion habe ich zu er⸗ klären, daß wir dem Antrage der Kommiſſion zu⸗ ſtimmen werden. Die Stadt Mannheim hat ſeit dem Jahre 1904 einen Einwohnerzuwachs von über 65000 erhalten Es iſt daher nur recht und billig, daß Mannheim den 6. Abgeordneten erhält. Was die Ausführungen des Abg. Dr. Frank über die zukünftige Verteilung der Sitze in Mannheim betrifft, ſo möchte ich bemerken, daß ich hier denn doch auderer An⸗ ſicht bin. Die Geſchäftslage des Hauſes verbietet es mir, näher darauf einzugehen. In der Kommiſſion iſt vorgeſchlagen worden, die Proportionalwahl in den Städten einzuführen. Hiergegen ſind wir mit aller Entſchiedenheit. Ich möchte nun auf einen Punkt beſonders hinweiſen. Es iſt geſagt worden, die Einteilung ſei ungerecht und dieſe Ungerechtigkeit würde jeden Tag mehr durch den Ausbau anderer einzelner Stadt⸗ teile und durch die Bevölkerungszunahme in Erſcheinung treten. Wenn wir die 49 nichtſtädtiſchen Wahlkreiſe nehmen, ſo finden wir, daß in 17 nichtſtädtiſchen Wahlkreiſen in der Zeit von 1900 bis 1910 ſich die GEinwohnerzahl um mehr als 10 Prozent ver⸗ mehrt hat. In den 12 nichtſtädtiſchen Wahlkreiſen hat eine Verſchiebung der Zahl der Wahlberechtigten von—22 Proz. ſtattgefunden. Dieſe Ungerechtigkeit beſteht daher nicht in den Städten allein, ſondern auch in anderen Wahlkreiſen. Die Tehauptung jener Seite(zum Zentrum), daß nur für die gro⸗ ßeit Städle geſorgt werden ſoll und nicht auch für; die anderen Wahlkreiſe, iſt hinfällg. Dem gegenwärtigen Zuſtand muß albgeholten werden dunch die Verhältniswahl. Wir wer⸗ den nicht ruhen, bis dieſes Ziel erreicht iſt. Wir bedauern, daß dieſem Ziele ein ſo ſchwerer Stein durch die Beſchlüſſe der Erſten Kammer in den Weg gelegt worden iſt. Zum Schluſſe betone ich nochmals, daſ; wir uns den Beſchlüſſen der Kom⸗ miſſion anſchließen und für ſie eintreten werden.(Beiſall bei den Nationalliberalen.) 5 Abg, Fehrenbach(Ztr): Der Abg. Dr. Fränk hat ſchwere Angriſſe gegen uns er⸗ hoben. Wir ſind aber in der letzten Zeit derartige Angriffe gegenüber hartſchlägig geworden. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß eine Partei, die das Gefühl hat, daß ſie durch einen Geſetzent⸗ wurf einen Nachteil erleiden ſoll, gegen dieſen Geſetzentwurf ſtimmt. Das Zentrum iſt für den Proporz. Der Weg zum Proporz für das ganze Land geht über den Proporz für die Städte. Das Zentrum hat keinen Anlaß, ſich vor dem Proporz zu fürchten. Abg. Veuedey(Pp.) erklärt, ſeine Partei werde für den Kommiſſionsantrag ſtimmmen! Abg. Schmidt⸗Bretlen(B. d..) ſchließt ſich den Aus⸗ führungen des Abg. Jehrenbach an. Abg. Dr. Frank(Soz.) den Abg. Fehrenbach und bemerkt, deſſen einen beelendenden Eindruck gemacht. träglich wider Treu und Glauben polemiſiert gegen Rede habe geradezu das Theater beſuchen, ſchämen, daß ein ſolches Kunſtbanauſen⸗ tum im Nürnberger Stadttheater ſich breitmachen könne, Auch der Oberbürgermeiſter Dr. v. Schuh ſtimmte dieſen Aus⸗ führungen bei. 5 Das Recht am eigenen Bilde. Albert Baſſermann war, ohne daß er es wußte, auf Veranlaſſung des Verlegers Durſthoff in einem Vortrage von dem ſchwediſchen Maler Orynd Heggweit gezeichnet wor⸗ den. Nach dieſer Zeichnung brachte der Verlag Poſtkarten in den Handel, wogegen Baſſermann proteſtierte. Als dieſes fruchtlos blieb, klagte der Künſtler und errang ein obſiegendes Urteil. In der Begründung wird ausgeführt:„Herr Baſſer⸗ mann hat ſeine Einwilligung, die nach§ 42 des Geſetzes vom 9. Januar 1907 erforderlich wäre, zur Verbreitung ſeines Bild⸗ niſſes nicht erteilt. Wenn man die Perſon des Herrn Baſſer⸗ nann auch als der Zeitgeſchichte angehörig betrachten wollte, ſo würde ihm ein Verbietungsrecht dennoch zuſtehen, da durch die Verbreitung des überreichten, offenbar verzeichneten Bild⸗ niſſes das berechtigte Intereſſe des Herrn Baſſermann, ſeinen Zeitgenoſſen, wenn überhaupt, ſo in angemeſſener Weiſe in Erinnerung gebracht zu werden, verletzt werden würde.“ Kleine Mitteilungen. Von dem Jagdtagebuch des deutſchen Kron⸗ prinzen iſt die erſte Auflage bereits vergrifſen. »Sven Hedin wurde von der ruſſiſchen geogra⸗ phiſchen Geſellſchaft wegen ſeiner Broſchüre„War⸗ nungsruf“, in der er auf die ruſſiſche Gefahr hinwies, aus⸗ geſchloſſen. Geh. Regierungsrat Heinrich Rubens, der bekannte Berliner Phyſiker, iſt zunn Vorſitzenden der Deutſchen Phyſikaliſchen Geſellſchaft gewählt worden. Die Literaturbeilage 5 liegt der heutigen Nummer an, Sie hat e Fahrten ins Nebelheim.— Altnordiſche Dichtung und Profa.— Wilhelm Krag: Genrebild.— Auguſt Strindbergs, Nekrolog.— Björnſons Briefe an ſeine Tochter Bergliot Ibſen.— Dr. W. St.: Ein nordiſcher Klaſſiker.— Jonas Lie: Welle(ein Märchen).— Martin Anderſen Nexö.— Neue nor⸗ diſche Dichtungen.— Rundſchau die Regierung in der Kommiſſion geſagt, die Beamten hätten folgenden In⸗ (Präſident Rohrhurſt rügt dieſen Ausdruck, Dr. Frank hält ihn für berechtigt) Das Zentrum wolle einen Proporz für das ganze Lande aus dem Grunde nicht, weil es ihm dadurch dauernd unmöglich gemacht würde, einmal die Herrſchaft zu erreichen.(Lebhafte Zuſtimmung auf der gauzen Linke.) Das Zentrum wolle den Proporz für die großen Städte nur, um ſo den Proporz für das ganze Land zu vereiteln. Abg. Rebmann(Natl.): Der Abg. Fehrenbach hat bei ſeinen langen Ausführungen ziemlich weit zurückgreifen müſſen, um ein Beiſpiel dafür zu finden, daß eine Partei einmal in die Lage kommen kann, einer neuen Situation ſich zu fügen und neue Gedanken aufzuneh⸗ men. Es iſt dies ein Vorgang, der auch bei anderen Parteien eintreten kann und ſchon eingetreten iſt. Der Fortſchritt kommt eben dahin, daß in der einen oder anderen Frage eine Partei einen früheren Standpunkt ändern und dann danach handeln muß. Der Abg. Fehrenbach hat auch ſonſt ſich viele Worte ntachen müſſen, um eine ſchlechte Sache zu verteidigen. Die Tatfache iſt nun nicht aus der Welt zu ſchaffen, daß das Zen⸗ trum im Jahre 1904 ſeine Zuſtimmung zu einer Re⸗ ſolutior gegeben hat, in der die Kammer die Regierung erſuchte, bei nächſter Gelegenheit der Sta at Mannheim einen weiteren Abgeordneten(den ſechſten) zu geben. Menſchen, die für Treu und Glauben auch im politiſchen Leben noch einigermaßen einen Sinn haben, werden das jetzige Vor⸗ gehen des Zentrums verurteilen müſſen. Dieſe Haltung des Zentrums wird nicht durch— ſagen wir einmal— eine be⸗ ſondere Geſchicklichkeit aus der Welt geſchafft werden können. Wenn der Abg, Fehrenbach geſagt hat, die Wahlkreisein?? teilung in den Städten ſei ſinnlos, da dadurch ein ganz fal⸗ ſches Bild von den Parteiverhältniſſen gegeben werden könne, ſo möchte ich dem Herrn Fehrenbach entgegnen, es iſt abſolut ſinnlos- um die Worte des Abg. Fehrenbach zu gebrauchen— daß man dieſen oder jenen Ort dieſem oder jenem Wahlkreis zuteilt. Alſo genau dasſelbe, was für die Stadt gilt, gilt auch für das Land und das ſpricht dafür, daß wir den Proporz für das ganze Land einführen. 8 Wenn der Abg. Fehrenbach die Erfahrungen herangezogen hat, die in der letzten Zeit mit dem Verhältniswahlſyſtem in den Städten gemacht worden ſind, ſo hat er im großen und ganzen Lobesworte gefunden. Er hat nur einen Tadel hervor⸗ gebracht, nämlich den, daß durch das Verhältniswahlſyſtem den politiſchen Parteien in den Gemeinden zu viel Einfluß einge⸗ väumt werde und daß ſie zu großen Einfluß gewonnen hätten. Dem müßte ich nun entgegenhalten, daß gerade das der Ge⸗ winn aus dem Proporzwahlſyſtem iſt. Man muß die Dinge nehmen, wie ſie ſind. Wir konnten ſehen, daß einzelne Inter⸗ eſſenvertretungen, Vertretungen von kleinen Gruppen ſind, die um ihre beſonderen Intereſſen willen dahin gewirkt haben, in der Stadtverwaltung Einfluß zu gewinnen, Gruppen, die einen ganz beſchränkten Intereſſenkreis verfolgt haben. 5 Demgegenüber hat ſich der Gedanke zum Durchbruch ver. holfen, daß nirgends anders, als gerade bei den politiſchen Marteien die Intereſſen der ganzen Stadt am beſten aufge hoben ſind, bei den politiſchen Parteien, jene Organe, die dien Allgemeinheit, die die Geſamtheit vertreten. Und daher hat ſich mit Naturnotwendigkeit eine Stärkung der politiſchen Parteien in der Gemeinde vollzͤgen. Was wir hier in dieſer Richtung erlebt haben, zeigt, daß das der richtige Weg iſt. Weüüns der Abg. Fehrenbach hinſichklich des Proporzes für das ganze Land Motibe unterſchiebt, die nicht ühermäßig hoher Art ſind, ſo iſt das ganz entſchieden zurückzuweiſen. Er hat uns vorgerechnet, wie groß die Verluſte ſind, welche ſeine oder die an⸗ dere Paxtei hätten. Es ſind das ganz verſchiedene Verſchiebungen, nicht größer und nicht kleiner, als ſie jeder Wahlgang bring kann, auch unter dem jetzigen Verfahren. Wer ſich bei dieſer Frage, dem Proporz für das ganze Land, von kleinen momentanen Vorteilen, die durch die Agitation erzielt werden, leiten läßt, ſtellt ſich von vornherein auf einen falſchen Boden. Wenn man nun einem Gegner, der auf dem richtigen Boden ſteht, unſchöne Motive unterſtellt, ſo möchte man faſt ſagen, man ſolle keinen hinter dem Buſch ſuchen, wenn man nicht ſelbſt ſchon dahinter geſteckt hat. Wir wollen an dem großen Gedanken der Gerechtigkeit, der dieſem Wahlverfahren zu Grunde li feſthalten. Meine Anſicht iſt die, daß auch in Kreiſen der Re rung die Ueberzeugung von der abſoluten Notwendigkeit beſteht, daß der Proporz kommen muß mit der Zeit.(Beifall bei den Natl.) 0 Nach einigen Bemerkungen des Zentrumsabg. Kopf, der gegen den Abg. Dr. Frank polemiſiert, wird die allgemeine Bergtung g ſchloſſen. Es folgt ſodann die 4 85 5 Abſtimmung.„ Die Mehrheit des Hauſes, 42 Stimmen(Natl., Fortſchr, Vy und Soz.) ſtimmt für den erſten Artikel des Geſetzentwurf 28 Stimmen(Zentr. und Konſ.) dagegen. Dadurch hat de Artikel 1 nicht die verfaſſungsmäßige Mehrheit. In der u mentlichen Abſtimmung ſtimmen 42 Abgeordnete für und Abgeordnete gegen den Geſetzentwurf. Dieſer iſt alſo ab lehnt, weil nicht die verfaſſungsmäßige 3 drittelmehrheit erzielt worden iſt. Sodann fährt das Haus in der allgemeinen Beratung der Beamten Petitionen fort. Es iſt ein Antrag Wittemannn, Dr. Vogel Dr. Koch eingegangen, wonach die Petition der g Juſtizaktuare der Regierung in dem Sinne zur Kenntn überwieſen werden ſoll, daß dem Tüchtigſten Paragr. 6 der Gehaltsordnung Gebrauch gema Abg. Schmidt⸗Karlsruhe(Zentr.) erklärt i men ſeiner politiſchen Freunde, daß er den Anträgen der Ko miſſion zuſtimmen werde. Ferner iſt eine Reſolution Seubert und Gen. gen, die um Berückſichtigung der verſchiedenen Wünſche b ſtimmter Beamtenkategorien bitten. Die Verhandlungen der Kommiſſion haben ergeben, daß die Regierung ihr Syſt⸗e preisgegeben habe. Der Redner kommt dann auf die lange Dienſtzeit von Lokomotivbeamten zu ſprechen, die der Abg 1 5 in der vorgeſtrigen Sitzung des Hauſes vor ch 9a— 5 2 85 4 Abg. Dietrich(Natl.): Daß die Regierung in den letz ten Jahrzehnten eine wenig glückliche Beamtenpolitik gemacht hat, wird von der Regierung ſelbſt zugegeben. Die Regierun hat in dem letzten Jahrzehnt ganz verkehrt gearbeitet. Nun ha vorgusſehen müſſen, daß ſchlechte Verhältniſſe eintreten. Dieſ Anſicht iſt ganz falſch. Die Regierung hätte weitausſchauend ſein müſſen. Ich meine, hier liegt der Schwerpunkt. Ich fi meine Perſon bin mit der vorgeſtern vom Herrn Finanzmi ſter abgegebenen Erklärung, er hätte für die mittleren Eſſe bahnbeamten nicht mehr tun können, mit Rückſicht a E deren Beamten nicht zufrieden. Ja ſoll es deshalb, weil anderen Beamten ſchlecht geht, auch den übahnbeg ſchlecht gehen? Ich meine, man ſollte rechtze 1 ſehen. Man hätte hier im Nachtragsbudget ruhig e anfordern können. Bei den Betriebsbedienſteter 4. Seite. General⸗Auzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.) Mannheim, 3. Jult gen von& bis 2 begründet und berechtigt. 2 Geſichspunkte ſind es, die hier ganz weſentlich in den Vordergrund treten: der eine iſt die Frage der Aenderung des Gehaltstarifs und der zweite betrifft die Frage: Wie kommt der Beamte möglichſt raſch in den Bezug höherer Gehälter und in die Stellung eines etatmäßigen Beamten? In dem erſten Punkte ſind wir einig, daß auf dieſem Landtag nichts mehr gemacht werden ſoll. Das Gehaltsklaſſen⸗ ſyſtem abzuſchaffen ſind wir einverſtanden. Beim zweiten Punkt wird es eine Hauptfrage ſein: In welchem Verhältnis ſteht die Zahl der nichtetatmäßigen Beamten zu der Zahl der etatmäßigen Beamten? Darüber ſollte uns einmal die Regierung genaue Aus⸗ kunft geben. Die Regierung ſoll ſich dieſe Frage einmal ernſter überlegen und dann darnach die Aufnahme von Beamten⸗Anwär⸗ tern einrichten. Mit dem Dienſtbereich der Generaldirektion hat ſich die Kommiſſion ſehr eingehend beſchäftigt. Es geht nicht nur den mittleren ſondern auch den unteren und den oberen Beamten ſchlecht. Was der Abg. Kölblin vorgeſtern geſagt hat über die lange Dienſtzeit von Lokomotivbeamten, die 17, 22, 24, ja ſogar 32 Stun⸗ den ununterbrochen Dienſt gemacht haben, iſt ja geradezu unge⸗ heuer. Wenn man ſolche Dinge über eine ſo lange Dienſtzeit hört, da kann einem die Luſt am Eiſenbahnfahren wahrhaftig verloren gehen. Ferner wird auch das techniſche Perſonal der Eiſenbahn etwas merkwürdig behandelt. Es iſt nicht unterſchieden zwiſchen dem Perſonal, das der Staat ſtändig braucht und jenem, das er nur bei der Ausführung großer Bauten notwendig hat. Das iſt ein großes Durcheinander bei der Generaldirektion. Von den unteren Eiſenbahnbeamten geht es einzelnen Gruppen ebenfalls ſchlecht, ſo den Schaffnern, Bahnſteigſchafafnern, Bremſern u. a. Ich möchte die Regierung dringend bitten, daß ſie— ich habe das auch ſchon bei der Beratung des Budgets des Miniſteriums des Innern ge⸗ tan— auch den Gendarmen und Schutzleuten ihre Aufmerkſamkeit zuwendet. Der Herr Fin anzminiſter hat ja jüngſt einen Erlaß an die Beamten herausgegeben, der in den letzten Ta⸗ gen in der Preſſe veröffentlicht worden iſt. Dieſer Erlaß enthält genau das Gegenteil von dem, was wir in der Kom⸗ miſſion beſchloſſen haben. In dieſem Erlaß ſind unſere Wünſche vollſtändig auf den Kopf geſtellt. Ich glaube, die Regie⸗ rung hätte allen Grund, dieſen Erlaß ſchleunigſt zurück⸗ zuziehen. Meine Partei ſteht auf dem Standpunkte, daß wir die Beamten, die wir nun haben, auch behalten ſollen. Jedoch ſoll man die Zahl der oberen und der mittleren Beamten nicht unnötig gergrößern.(Lebhafter Beifall bei den Natl.) Finanzminiſter Dr. Rheinboldt unterbreitet dem Hauſe einen Geſetzentwurf, die Feſtſtellung des Staatshaushalts für 1912 und 1913 betreffend. Es handelt ſich um das Finanzgeſetz. Dabei Finanzminiſter hervorhob, die Forderungen für nicht berückſichtigt. 15 HBier wird die Sitzung geſchloſſen. Nächſte Sitzung Donnerstag vormittag 9 Uhr. Fortſetzung der heutigen. Schluß ½2 Uhr. Der Stadt Mannheim der 6. Abgeordnete verweigert. Das badiſche Zentrum und ſein Anhängſel, die kleine kon⸗ fervative Gruppe, haben ſich heute in ihrer wahren volksfeind⸗ lichen Geſtalt gezeigt: ſie haben wider Treu und Glauben den der Stadt Mannheim von Rechtswegen gehörenden 6. Ab⸗ geordneten verweigert. Sie haben dies getan, trotzdem das Zentrum ſchon im Jahre 1904 einer von der Zweiten badiſchen Kammer einſtimmig angenommenen Reſolution zugeſtimmt hat, in der die Erhöhung der Zahl der Abgeordneten der Stadt Mannheim von 5 auf s feſtgelegt wurde. Seitdem iſt aber die Bevölkerung unſerer Stadt ganz bedeutend gewachſen, ſodaß Mannheim berechtigt wäre, den., wenn nicht ſogar den 8. Abgeordneten zu verlangen. Die Gründe, die das Zentrum zu dieſer auffälligen Hal⸗ kung veranlaßt hat, ſind rein parteipolitiſcher Natur. Sie ent⸗ ſpringen der feindſeligen Geſinnung dieſer Partei gegen die ſtädtiſche Bevölkerung und deren vitalſte Intereſſen. Die Mo⸗ tive, die die Zentrumsredner für ihre unerhörte Stellung⸗ nahme ins Feld führten, ſind ſehr fadenſcheinig und können vor einer ernſthaften Kritik nicht beſtehen. Die Haltung des Zentrums in dieſer wichtigen Frage be⸗ weiſt aufs neue, wie dieſe Partei mit den Volksrechten um⸗ ſpringt, wenn deren Erfüllung ihr keinen Vorteil verſpricht. Es wird auf die heutigen Kammerverhandlungen noch ein⸗ gehender zurückzukommen ſein. Die Stellungnahme des Zen⸗ trums bei der Frage der Erhöhung der Zahl der Mannheimer Abgeordneten reiht ſich würdig der ablehnenden Haltung dieſer Partei in der Rheinauer Einverleibungsfrage an. In beiden für die größte Stadt des Landes ſo bedeutungsvollen Fragen hat das Zentrum der Stadt Mannheim gegenüber eine— ge⸗ linde geſagt— ſo wenig wohlwollende Haltung an den Tag gelegt, daß man in dieſer Partei eine direkte Gegnerin unſeres aufblühenden Gemeinweſens erblicken muß. Geſpannt darf man darauf ſein, ob das hieſige Zentrum ſich mit dieſer Stel⸗ lung der ultramontanen Landtagsfraktion einverſtanden erklärt und den Intereſſen unſerer Stadt genau ſo verſtändnislos ge⸗ genüberſteht wie ſeine maßgebenden Parteiführer im Lande, oder ob es den Mut findet, hier das Wohl unſerer Stadt vor die Machtgelüſte ihrer fanatiſchen Parteigänger zu ſtellen,. Rongreſſe und Verſammlungen. * Der Pfalz⸗Saar⸗Moſel⸗Gan im Verband Deutſcher Haudlungs⸗ gehilfen zu Leipzig hält vom.—8. Juli in Heidelberg in den Näumen der„Harmonie“ ſeinen 1. Gautag ab. Aus dem umfang⸗ reichen Programm ſei ein großer öffentlicher Vortrag des Vorſtands⸗ mitgliedes Herrn Reichstagsabgeordneten Felin Marquart aus Leipzig hervorgehoben, der über das Thema„Die Notwendigkeit ſtaatsbürgerlicher Erziehung“ ſprechen wird. In der ebenſalls öffent⸗ lichen Gautagung am Sonntag vormittag werden ſozialpolitiſche Themata behandelt und zwar ſpricht Herr Fritz Becker⸗Heidelberg über„Die Reichsgeſetzliche Sonntagsruhe“, der Gauvorſteher W. Enter aus Mannheim über:„Kaufmänniſches Lehrlingsweſen“, Herr Geſchäftsführer Rich. Dellinger aus Mannheim über„Die wirtſchaftliche Lage der Angeſtellten“, Nach dem Vortrag am Sams⸗ tag findet ein Feſtkommers mit Damen ſtatt, während am Sonn⸗ tag ſich an das Feſteſſen Schloßbeſichtigung, Spaziergang nach Ziegelhauſen zum„Adler“, ſowie abends Dampferfahrt zur Schloßbeleuchtung und darnach Familienabend mit Tanz ſich anſchließen. Gerichtszeitung. * Durch Abzahlungsſchwindel wurden hier verſchiedene Geſchäftsleute von einer Frau St. aus Berlin in ganz em⸗ ſind, wie der das Murgwerk Tagesordnung: r pfindlicher Weiſe geſchädigt. Die Frau richtete hier eine Koſt⸗ geberei ein und kaufte zunächſt für 500 M. Möbel auf Abzah⸗ lung. Die Möbel verſetzte ſie nach kurzer Zeit und verkaufte ſogar die Pfandſcheine. Kurz darauf kaufte ſie Möbel im Be⸗ trage von 690., die ſie gegen 100 M. im Leihhaus ver⸗ pfändete. Dann beſtellte ſie auf einmal 9 Dutzend Tiſchtücher. Auch dieſe wanderten denſelben Weg, obſchon erſt eine kleine Summe darauf bezahlt war. Die Angeklagte fing das Geſchäft ohne jegliche Barmittel an. Das Schöffengericht verurteilte ſie zu einer Geldſtrafe von 100 M. * Ein Milchpanſcher. Der Milchhändler Heinr. Joſt von Binau, wohnhaft§ 6, 14, hatte bei der Kontrolle in einer Kanne mit einem Reſt von 2½ Liter Milch einen Waſſerzuſatz von 200 Prozent. Die gewöhnliche Ausrede:„Das Waſſer muß beim Spülen der Kanne verſehentlich drin geblieben ſein.“ Aber ſie nutzte Joſt nichts. Das Urteil lautete auf 200 M. Geldſtrafe und Urteilspublikation in ſämtlichen Zeitungen. Von Tag zu Tag. — Unheimlicher Fund.§ Waiblingen, 2. Juli, Auf dem hieſigen Friedhof wurde dieſer Tage ein unheimlicher Fund gemacht. Vom Friedhofaufſeher wurde das Grab eines vor 14 Tagen beerdigten fünfjährigen Kindes geöffnet voyge⸗ funden und bei der Unterſuchung des Sarges ſtellte ſich heraus, daß an der Leiche der rechte Unterſchenkel abgeſchnitten und worden war, Es ſcheint Aberglaube im Spiel zu ein. — Vom Blitz erſchlagen. Tangermünde, 2. Juli. Auf den Elbewieſen wurden geſtern nachmittag während eines Ge⸗ witters der Landwirt Albrecht, deſſen Sohn, ſeine Schwiegertochter und ein Knecht vom Blitz getötet. Die Mutter, eine Magd und ein anderer Knecht wurden ſchwer verletzt und betäubt. — Gattenmord. Paris, 3. Juli. Vorgeſtern Nacht wurde der Zeichner und Leiter eines Penſionats in Sevres bei Paris namens Clerc, als er mit ſeiner Frau aus dem Theater heimkehrte, durch eine aus dem Hinterhalt abgefeuerte Kugel tötlich verwundet. Die Unterſuchung ergab ſchwere Verdachts⸗ momente gegen Frau Clerc, die auch nach längerem Leugnen ge⸗ ſtand, daß ſie ihren Gatten, der ſie ſeit vielen Jahren ſchlecht be⸗ handle, durch einen gewiſſen Paratt habe erſchießen laſſen wollen, dem ſie für die Vollführung des Mordes 500 Franc. gegeben habe. Paratt, der ſich für einen ehemaligen Beamten und Jour⸗ naliſten ausgab, wurde vor kurzem aus einer Irrenanſtalt ent⸗ laſſen. Er hat die Flucht ergriffen. Letzte Nachrichten und Telegramme. PV. Berlin, 3. Juli. Das Stahlwerk Becker.⸗G., Wittlich⸗Krefeld bot dem Kriegsminiſterium 25 000 Mk. zur Herſtellung eines Luftfahrzeuges, deſſen Gondel durch Becker⸗ Panzerplatten geſchützt und den Namen„Stahlbecker“ tragen ſoll. Schweres Zechen⸗Unalück. m. Köln, 3. Juli.(Priv.⸗Tel.) Auf der Zeche Guſtav, die dem Konzern Viktoria Mathias gehört, ereignete ſich heute nuchmittag eine ſchwere Exploſion. Mehrere Tote ſollen bereits geborgen ſein. Wie die„Rhein.⸗Weſtf. Ztg.“ mitteilt, verweigert die Ver⸗ waltung jegliche Auskunft. Eine ſpätere Meldung beſagt, daß bisher zwei TDote, drei ſehr ſchwer Verwundete und vier leicht Verwundete ans Tageslicht befördert wurden. Das Unglück geſchah dadurch, daß eine Benzol⸗ und Ammo⸗ niakfabrik in die Luft flog. Brüskierung deutſcher Schützlinge in Marokko. *Köln, 2. Juli. Die„Kölniſche Zeitung“ meldet aus Tanger vom 2. Juli: Der Paſcha von Mogador hat erklärt, er müſſe in franzöſiſchem Auftrage die in Mogador liegenden Güter des Kaid Geluli beſchlagnahmen. Da Geluli für die der deut⸗ ſchen Sache insbeſondere anläßlich der Anweſenheit der deutſchen Kriegsſchiffe in Agadir geleiſteten Dienſte aufgrund der Madrider Konvention den deutſchen Schutz erhalten hat, hat der deutſche Vizekonſul gegen dieſe Maßregelung Gelulis Einſpruch erhoben. Es iſt notwendig, gegen derartige Uebergriffe ſcharf für unſere Rechte einzutreten. Die Verhandlung gegen die Abgeordneten Borchardt und Leinert vertagt. W. Berlin, 3. Juli. Die Verhandlung gegen die ſozialdemo⸗ kratiſchen Abgeordneten Borchardt und Leinerk wegen den Vor⸗ fällen im preußiſchen Abgeordnetenhaus, wozu Termin vor der Strafkammer auf 8. Juli angeſetzt war, wurde wegen plötzlicher Erkrankung des Abg. Borchardt bis nach den Gerichts⸗ ferien auf den 233. September vertagt. Wahlrecht zur Handelskammer für Frauen. Berlin, 3. Juli. Der Ausſchuß des Deutſchen Han⸗ delstages ſprach ſich dafür aus, daß denjenigen Frauen, die In⸗ haber von in das Handelsregiſter eingetragenen Firmen ſind und im übrigen den Anforderungen bezüglich der Teilnahme an den Handelskammerwahlen entſprächen, die Ausübung des Wahl⸗ rechts in eigener Perſon und nicht, wie bisher, durch Prokuriſten zugeſtanden werde. Mazedoniſche Bahn. Wien, 3. Juli. Die Einnahmen der Macedoniſchen Eiſenbahn betrugen in der Zeit vom 11. bis 17. Juni 83 952 Francs(mehr 3 234 Francs), ſeit dem 1. Januar 1 529 628 Francs(mehr 60 317 Francs). Der Streik der franzöſiſchen Seeleute. Paris, 3. Juli. Die Handels⸗Seegerichte in Havre und Marſeille verurteilten 29 ausſtändige Matroſen der Poſtdampfer „France“ und„Salta“ zu 14 Tage Gefängnis, davon 14 ohne Zubilligung des bedingten Strafaufſchubs.— Die von den Meſ⸗ ſageries Maritimes als Vorbedingung der ſchiedsgerichtlichen Erledigung des Zwiſtes erhobene Forderung, daß die Ausſtän⸗ digen unverweilt an Bord der Schiffe zurückkehren ſollen, hat unter den eingeſchriebenen Seeleuten große Erregung hervor⸗ gerufen. In Havre, Bordeaux und Marſeille erklärten die See⸗ leute, daß ſie nunmehr den Streik bis zum äußerſten fortſetzen würden. In Marſeille hielten die Kapitäne für lange Fahrt eine Verſammlung ab und beſchloſſen, beim Miniſterpräſidenten tele⸗ graphiſch gegen etwaige Abſchaffung des Flaggenmonopols Ein⸗ ſpruch zu erheben. Die Wahlreform in Fraukreich. * Paris, 2. Juli. Die Beratung der Wahlreform wurde fortgeſetzt. Die Kammer lehnte mit 290 gegen 259 Stimmen ein Amendemant Maginot ab, das von Miniſterpräſident Poincaré und der Kommiſſion bekämpft worden war und dahin ging, die Zahl der Deputierten nach der Zahl der eingeſchriebenen Wähler zu berechnen. Auch einige andere Abänderungsanträge wurden abgelehnt. Sodann wurde der erſte Paragraph des Artikels 3, der die Zahl der Mandate in jedem Wahlkreis feſtſetzt, ange⸗ nommen. Der Wirbelſturm in Kanada. W. London, 3. Juli. Die„Times“ meldet aus Torn bom 2. Juli: Nach den letzten Meldungen ſind bei dem Orkan in Re⸗ gina in der Propinz Alberta 30 Perſonen ums Leben gekommen und 150 verletzt worden. Die Liſte iſt aber noch unvollfcch Die Nachforſchungen werden fortgeſetzt. Anatoliſche Bahn. AK aon ſt a ntinopel, 3. Juli. Die Geſamteinuch men der Anatoliſchen Eiſenbahn betrugen in der Zeit vom e des bis 17. Juni 341 870 Francs(mehr 196 834 Franes), ſi wu dem 1. Januar 6 063 349 Franes(mehr 896 263 Francs). un Zuſammenſtoß. zel Vale ncia, 3. Juli. Bei dem Zuſammenſtoß eines 6 rec ſenbahnzuges mit einem Straßenbahnwagen ſind bei Grg 105 fünf Menſchen getötet und 25 verwundet worden. ſen Berliner Drahfthericht. [Von uuſerem Berltner Bureau.) Flugmotorenkonkurrenz. EBerlin, 3. Juli.(Von unſerm Berliner Bureau.] 7 Flugmotorenkonkurrenz um den vom Kaiſer geſt teten Preis iſt geſchloſſen worden. Die Beteiligung war ei außerordentlich lebhafte. Vor allem iſt von den führenden Firm Hn der Motorbranche leine dem Wettbewerb ferngeblieben. Das 90 gegangene Material iſt ſo umfangreich, daß es lange Zeit bedar f um einen Ueberblick zu gewinnen. Das franzöſiſche Marinepulver. Berlin, 3. Juli. Aus Paris wird mitgeteilt: D. Chemiker Daniel Berthelot, der Sohn des berühmten fra De zöſiſchen Chemikers Macelin Berthelot, gab geſtern ſeine Anſitz gor über das berüchtigte franzöſiſche Marinepulber dahſ are ab, daß dieſes Pulver im Grunde ſeiner chemiſchen Formel zufo 9. ganz ausgezeichnet ſei und im Ausland viel nachgemacht weiſſ pen Schuld an ſeiner häufigen Selbſtentzündung liege einzig und all⸗ Leie an der ſchlechten Fabrikation des Staates der ja au 5 ſeine Tabak⸗, Zigarren⸗ und Zündholzfabrikate uſw. in unben wortlicher Weiſe verpfuſche. Würde das Pulver 8. B. richtig hez geſtellt werden, ſo würden ſich Unfälle wie die in der letzten 30 bei der Marine vorgekommenen nicht mehr zeigen. S0 Neue Verhaftung in der Affäre Koſtowitſch Berlin, 3. Juli.(Von unſerm Berliner Bureau.) N Breslau wird berichtet: Wegen Spionageverdacht wur in Strehlen ein Ruſſe verhaftet und in das Brieger Gerichts fängnis eingeliefert. Man mutmaßt einen Zuſammenhang mit de Affäre Koſtowitſch. Per Pferdefleiſchvergiftung— Typhusepidemie. 25 J Berlin, 3. Juli.(Von unſerm Berliner Bureau.] Be aus Elberfeld gemeldet wird, nehmen die Vergiftungen nach den Be Genuß von rohem gehacktem Pferdefleiſch noch immer zu. Bisſe füt ſind 175 Perſonen erkrankt. Auch die Typhuseyß ma demie hat ſich in der Umgebung von Bommern a. d. Nuhr wei we ausgedehnt. Bisher zühlt man dort 122 Kranke, von dene 4geſtorben ſind. CCC Die Verlobung des Prinzen Adalbert mit der Großfürſtin O [J Berlin, 3. Juli. Wie der Berl. Salon meldet, ſo bei der Zuſammenkunft des Kaiſers mit dem Zarenpaar d Verlobung des Prinzen Adalbert von Preußen mit der ſten Tochter des Zarenpaares, der Großfürſtin Olga Nikole jewsna, erfolgen. Großfürſtin Olga Nikolaijewsna ſteht im! Lebensjahre. Sie iſt am 3. November alken Stils 1895 gebornß Prinz Adalbert, der 3. Sohn des Kaiſerpaares, wird am Juli 28 Jahre alt, Die Raiſerzuſammenkunft in Valtiſch Port. Die Abreiſe des Kaiſers. Berlin, 3. Juli.(Von unſerm Berliner Bureau.) Alder Danzig wird gemeldet: Die Kaiſeryacht„Hohenzollern“ verlieh Tre heute früh ½8 Uhr bei ſchönem Wetter in Begleitung des Depe, en ſchenbootes„Sleipner“ den Hafen von Neufahrwaſſer. Der Kaiſdar ſer, der auf der Kommandobrücke ſtand, dankte wiederholt ſh der die Abſchiedskundgebungen des zahlreichen Publikums. Als dah Kaiſerſchiff den Hafen verließ, feuerte die Hafenbatterie den Kö nigsſalut. Auf der Reede ſchloß ſich der„Hohenzollern“ d große Kreuzer„Moltke“ an, der geſtern noch vom Kaiſer beſichtſ worden war. Die Ankunft in Baltiſch⸗Port iſt alß morgen vormittag 10 Uhr feſtgeſetzt. Die Abreiſe des Zaren. S8 Berlin, 3. Juli.(Von unſerm Berliner Bureau!) A oe Petersburg wird telegraphiert: Heute früh verließ Kaiſeſ der Nikolaus an Bord ſeiner Pacht„Standard“ Petersbur Ge um ſich nach Baltiſch⸗Port zu begeben. Dem Kaiſerſchif ge folgten 5 Minenboote. Kurz vor der Abfahrt traf auch ein Te⸗ legramm Kaiſer Wilhelms ein, der den Zaren einliß kea den die deutſche Kaiſeryacht begleitenden Kreuzer„Moltke“ zu beſ ges ſichtigen. Der Zar dankte ſofort in herzlichen Worten für die Auß Ha richtigkeit und wird der Einladung entſprechen. Dadurch wird dei an urſprünglich auf 2 Tage, am 4. und 5. Juli, bemeſſene Aufenthall Kaiſer Wilhelms vermutlich bis zum 6. Juli ausgedehnt werden Neben dem Premierminiſter, dem Kriegsminiſter und dem Mi Tei niſter des Auswärtigen wird auch der Marineminiſter der Eh feſt trevue beiwohnen. Während der Parade des 85. Wiborger Ju de fanterie-Regimentes, deſſen Chef bekanntlich Kaiſer 1 9 iſſ etir wird der Oberkommandierende der ruſſiſchen Truppen Großfürß ebe Nikolai Nikolajewitſch auf dem rechten Flügel ſtehen, desgleiche der der frühere Regimentskommandeur, Oberſt Baron von deſf kur Brincken. Ka Vom Libauer Hafen ab wird das deutſche Geſchwader bo rhe einer ruſſiſchen Minenbootabteilung bis Baltiſch⸗Port begleiteh werden. Baltiſch⸗Port ſelbſt prangt bereits in reichem Flaggeſ ſchmuck. Der Gouverneur von Geſthland leitete perſönlich d Arrangement. Der Empfang Kaiſer Wilhelms ſoll diesmal b ſonders großartig ausfallen. Der Zar hat perſönlich das geſaut Programm für die Feſttage in Baltiſch⸗Port angeordne. Die Ankuuft des Zaren. 5 wWw. Baltiſch⸗Port, 3. Juli. Heute Vormittag iſt der Zar un ſeine Familie mit der Jacht„Standard“ eingetroffen. Was wir erwarten. e m. aln, 3. Julr.(brib rel) Die Köln, Ztaee meh l det an leitender Stelle zu der Kaiſerbegegnung: 7 155 Deutſchland unternehme keine Vorſchläge zur Beilegung 25 des Krieges, noch will es Rußland von ſeinen Bündniſſen al⸗ bringen. Was es von der Kaiſerreiſe erwartet, ſei die Herſtel⸗ lung und Befeſtigung vertrauensvoller Beziehungen zwif Rußland und Deutſchland, wie ſie in Potsdam ſehr zufrieden angebahnt wurden. Wenn das gelänge, ſei alles erreicht, wal van der Begegnung zu erhoffen ſei⸗ 33 *. Manuheim, 3. Jült. Seueral⸗Fuzeiger, Bediſche Neueſte Nachrichten.(Abendblart.) 5. Seite⸗ Handwerkerbewegung und Geme derung durch die Staßt Mainz! Die Dach⸗ iten für das neue Mainzer Hoſpital Betrage von zirka 250 000 Mark an die Dachdecker⸗ und Zimmererinnung vergeben, welche die Verteilung an ein⸗ zelne Meiſter vornehmen wird. Bei der Vergebung iſt die Be⸗ ines angemeſſenen Preiſe au genaueſte durchgefliort l Gin worden. Wie berla itel, ſollen noch weitere Arbeiten für die⸗ den. ſen großen ſtädtiſchen Bau in gleicher V vergeben werden. eile Neim nn Kus oßherzogtum. rtrr. Baden⸗Baden, 1. Juli. Zu einer ſtillen, ergrei⸗ ſenden Trauerfeier verſammelten ſich am letzten Freitag im hieſigen Krematorium die Angehörigen, Freunde und Kollegen des verſtorbenen Geheimen Juſtizrats Dr. Goldenring 75 Straßburg. Neben Profeſſor Laband, der eine inhalts⸗ iche Trauerrede hielt, und Geheimerat Lenel waren eine r eiß Reihe anderer angeſehener Gelehrter und Vertreter deutſcher Firm Kniverſitäten, ſowie hervorragende Mitglieder der Verwaltung Das ei und des Richterſtandes aus Elſaß⸗Lothringen und Baden er⸗ ſchienen. Der Statthalter des Reichslandes, Graf Wedel, und das Offizierkorps von Straßburg ließen an der Bahre des Ver⸗ ewigten Kränze niederbegen. Buc. Badenweiler, 1. Juli. In der vergangenen Woche haben die Grabarbeiten für das Fundament zum Denkmal für den verſtorbenen Großherzog Friedrich I. be⸗ gonnen. Das Denkmal ſelbſt wird noch im Laufe dieſes Som⸗ r dahf mers erſtellt werden, ſo daß der Enthüllung wahrſcheinlich am 5 September entgegengeſehen werden kann. Das Denkmal, * zufah 5 Profeſſor Moeſt in Karlsruhe enttworfen, ſtellt den Groß⸗ werg herzog in überlebensgroßer, ganzer Figur dar, mit entblößtem, 1d alleß jeicht nach der Seite geneigtem Haupte und mit der Mütze in ja auß der Hand, Das Denkmal erhält ſeine Auſſtellung auf dem nberaf Kurplatze vor dem Krwhauſe. htig heyh 580. Ettlingen, 1. Juli. Im Walde zwiſchen Fiſch⸗ ten Ze weiher und Etzeurot wurde der Student v. Voß mit einer Der Schwerver⸗ Scharß warnde im der Bruſt aufgefunden. allem Anſcheine letzte kam in das hieſige Spital. EsAiegt ein Selbſtmondverſuch vor. PDfanz, Heſſen und Umgebung. Speyer, 2. Julfſ. In der Mordſache Becker hat der Unterfuchungsrichter in den letzten Tagen fortgeſetzt eifrige echerchen gepflogen, die für die Täterſchaft beſonders der bei⸗ den inhaftierten Doerr weitere zum Teil erdvückende eweißſe ergeben haben. Der Sohn des Bürgermeiſters von Gelkswirischatg. Während der füngſten Zeit iſt das Waſſer weiter in die Höhe gegangen eine Jolge der häufigen Gewitkerniederſchläge, wie ſie faß tägſich ungommen. Der günſtige Waſſerſtand kam .) Auder Schiffahrt ſehr zuſtatten, zumal de jetzt ein ſehr reger ansportperkehr vorherrſcht. Sind doch nicht nur die Koh⸗ nzufuhren ſehr belangreieh, ſondern kommen doch auch an⸗ daueund ſtattliche Quankiketen der verſchiedenſten Güter von der See bei. Am ſtärkſten war ja allersings der Kohlentrans⸗ rb von der Ruhr her; es trafen übrigens auch Sendungen gliſcher und ſchottiſcher Brennſtofſe ein. Weſentlich gebeſſert ſich die Holzzußuhr von der See her. Die meiſten Aus⸗ ſtellen der obercheiniſchen Holzeinfuhrfirmen ſind mit zur Eöſchung beſtimmten Kähnen belegt. Bei den Ankünften war Aue Weißholzware vorherrſchend, Matevial, das von hweden, Finnland, Cronſtadt und Petersburg aulangte. ch kamen Kleinigkeiten von oſtdeutſchen Hölzern heran. wach war die Beifuhr von amerikaniſchen Hölzern immer Es ſind aber größere Holztransporte von Amerika auf der See unterwegs, die für den Rhein beſtimmt ſmd. Was an Hetreide beikam, waren keine belangreichen Mengen, obgleich ſfeipare Ware ſehr geſucht war. Es ſchwimmen aber auf der Te See größere Poſten, die in Kürze erwartet werden. Am arlsrube Hafen ſind in der Zeit vom 22. bis 26. v. Mts. ins⸗ efamt rund 10 500 t Güter angelangt. Am Straßburger Haſen trafen vom 16. bis B. v. Mts. zuſammen 45 Schiffe u, die etwa 36 500 h Güter euthielten, wobei Kohlen und Koks Hauptkontingent abgaben. Am Kehler Haſen trafen berg⸗ in der Zeit vom 19. bis 22. v. Mis. rund 11 700 t Güter Die ſtarken Verſchiffungen nahmen einen großen eil des Augehots an Leerraum in Anſpruch, woher auch die eſte Stimmung am Frachtenmarkte des Rheines rührt. Zum el ſind ſogar die Bergfrachten während der letzten Tagen nas geſtiegen.— Am Talfrachtenmarkte herrſchte ls umfaſſender Verkehr. Nicht nur in Schwergut, ſon⸗ ern noch mehr in Holz Schwarzwälder und bayeriſcher Her⸗ unft, das nach Rbeinland und Weſtſalen weiterging. Ab ruher Hafen wurde das meiſte Holz nach dem Mittel⸗ ne ſpeditiert. Vom 22. bis 26. v. Mts. gingen von Karls⸗ aß etwa 1800 t Holz und Stückgüter, 30t Sprit und 850 b len. Auch von Kehl ab wurden Halzverladungen vorge⸗ men und zraar vom 12. bis 22. 9, Mts. rund 1500 t. Die erladungen ah Straßburg in der Zeit vom 16. bis Mis. beltefen ſich auf nur 8 Schiffe mit etwa 2500 t er. Die Frachten talwärts waren im großen und ganzen Bezahlt wurden zuletzt für Holztransporte ab Mann⸗ as gleichfalls regen Holzverkehr aufwies, M. 19—21 für 10t nach Köln⸗Duisburg und Düſeldorf.— Die Schiff⸗ en einige Gerichte, ſo . Januar 191 Prozent geſteigert. billiges Extra⸗Angebot“, Aufſehen erregen meine billigen Preiſe“, „weit unter Preis“,„Verkauf zu enorm billigen Preiſen“ uſw. als Teilausverkäufe angeſehen und daraufhin Verurteilun⸗ gen wegen Vergehens gegen§ 7, Abſ. 1 bezw. Abſ. 2, ausge⸗ ſprochen. In beiden Fällen liegt, wie uns der„Verband Deutſcher Waren⸗ und Kaufhäuſer, e..“ mitteilt, entſchieden eine Verken⸗ nung des Begriffes„Teilausverkauf“ vor, da es ſich um Ver⸗ käufe im laufenden Geſchäfte, und nicht um Ausver⸗ käufe zur vollſtändigen Räumung und Aufgabe des betr. Artikels handelte. Dieſe unterliegen nach der Begründung zum Entwurfe und den Reichstags⸗ und Kommiſſionsverhandlungen aber nicht den Beſtimmungen über Ausverkäufe. Jene Entſcheidungen ſtehen daher im Widerſpruche mit dem Willen des Geſetzgebers und ſind unhaltbar. Andere Gerichte haben in ähnlichen Fällen gemäß dem Willen des Geſetzgebers dahin entſchieden, daß ſolche Ausnahme⸗ angebote nicht reglementiert werden ſollen, und Ausführungs⸗ beſtimmungen zu den§s 7, Abſ. 2 und 9, Abſ. 2 U. W.., in denen Extra⸗Angebote den Ausverkäufen, bezw. Saiſon⸗ und Inventur⸗ verkäufen gleichgeſtellt wurden, ſind durch die Gerichte als ungiltig erklärt worden. Der Wert der elektriſchen Aulagen in Württemberg beläuft ſich nach den von der K. Zenutralſtelle für Gewerbe und Handel für einen beſtimmten Zweck veranſtalteten Erhebungen auf insgeſamt 113 200 000 Mark. Von den Elektrizitätswerken waren Anlagen im Privatbeſitz (Fabrikzentralen u. ſ..) im Wert von 33 150 000/ Ortszentralen im Privatbeſitz, die die Markungsgrenze nicht überſchreiten, im Wert von 8 110 000 ½; Ueberlandzentralen im Privatbeſitz(d. h. Werke, die mehrere Ortſchaften verſorgen) im Wert von 34000 000 +; auf die Ortszentralen im Gemeindebeſitz entſällt ein Wert von 6 070 000 4, auf Ueberlandzentralen in Gemeindebeſitz ein ſolcher von 31 870 000 4. Die ſtaatlichen Aulagen ſind in der Statiſtik nicht enthalten; die vor⸗ handenen Werke dieſer Art ſpielen gegenüber der Geſamtheit auch keine Rolle. Der Wert aller öffentlichen Aulagen beläuft ſich auf rund 80 Millionen Mark oder 70,6 Prozent des Geſamtwertes. Adler⸗Fahrradwerke. Die Aktien der Adler⸗Fahrradwerke ſtiegen um 14 Prozent über den Stand vom vorgeſtrigen Abend auf vage Ge⸗ rüchte über angebliche Pläne wegen einer Kapitalserhöhung oder einer Annäherung an Benz. Beide Kombinationen gelten als un⸗ zutreffend. Von der Grobblechkonvention. Nach einer Meldung ſollen dem⸗ nächſt Verhandlungen wegen der Umwandlung der Ende 1912 ab⸗ laufenden Grobblechkonvention in ein feſtes Syndikat aufgenom⸗ men werden. Konkurſe in Süddeutſchland. Walldürn. Nachlaß des in Walldürn verſtorbenen Wald⸗ Hhüters Johann Franz Schneider..⸗T. 20. Juli. Darmſtadt. Jakob Braband, Schuhhandlung in Ober⸗Ram⸗ ſtabt.— Georg Jacoby VIII. Kaufmann..⸗T. 16. Juli,.⸗T. 24. Juli. Gunzenhauſen. Louis Schäfer, Kaufmann..⸗T. 20. Juli, .⸗T. 31. Juli. München. Guſtav Mendelſohn⸗Bartholdy, Schriftſteller..⸗T. 18. Juli,.⸗T. 29. Juli. 18 5 Mannßeimer Effektenbörſe vom 3. Juli. Börſe ruhig. Höher notierten: Chem. Fabrik Goldenberg 233 bez. u. G. Ferner gefragt: Emaillierwerke Maikammer Aktien zu 101 Progent. Dingler'ſche Maſchinenfabrik Aktien waren zu 115 Prozent am Markte. Aaelegraphiſche Aandelsbrrichte Von der Frankfürter Börſe. 5*Frankfurt a.., 3. Juli. Bei der Deutſch⸗Luxemburgiſchen Bergwerks⸗ und Hütten⸗A.⸗G. Bochum wird das aus laufenden En⸗ 9 reſultierende Bezugsrecht auf neue Aktien durch einen Kursabſchlag erfüllt, welcher auf Grund der Notierungen des Bezugs⸗ grechts dom 13., 15. und 16. Juli feſtgefetzt werden wird. Metallbank und Metallurtziſche Geſellſchaft, Fraukfurt a. M. 50 Frankfurt a.., 9, Juli. Die hentige Generalverſammlung er a. M. beſchloß entſprechenb den Vorſchlägen der Verwaltung die Ver⸗ teilung einer Divideude von 7 Prozent. Die im Turuns ausſcheidenden Aufſichtsratsmitgliezer wurden wiedergewirhlt. Neueſte Dividenden⸗Ausſchüttungen. Frankfurt a.., 3. Juli. Wie berichtet wird, hat der Auf⸗ ſichtsrat des Teles,.⸗G. für Bergbau⸗ und Hütteninduſtrie, die Ver⸗ teilung einer Dividende von wiederum 8 Prozent vorgeſchlagen. Vont Walzszahtverband. *Köhn, 3. Juli. Zu den neuen Verhandlungen im Walzdraht⸗ verband verlautet von maßgebender Stelle, daß man in der krützlich abgehaltenen Kommiſſionsſitzung zu der Anſchanung kam, daß auf⸗ grund der abgegebenen höheren Quotenauſprüche eine Verlängerung auf außerordentliche Schwierigkeiten ſtoßen würde. Die Werke wuredn daher laut„Fraukf. Ztg.“ aufgefordert, bis zur nächſten Kommiſſionsſitzung am 6. Juli ihre Forderungen einer Reviſion zu unterziehen. Zufammeunſchluß der rheiniſch⸗weſtfäliſchen Gasröhrenhändler. *Köln, 3. Juli. In der geſtrigen Sitzung der rheiniſch⸗weſt⸗ fäliſchen Gasröhrenhändler ſind die einer feſten Vereinigung bisher entgegenſtehenden Schwierigkeiten behoben worzen. Es wurde be⸗ ſchloſſen, eine feſte Vereinigung unter dem Namen Rheiniſch⸗weſt⸗ fäliſche Gasröhrenbändlervereinigung zu gründen, die hauptſächlich dem Zweck dient, die Verkaufspreiſe in den einzelnen Gebieten ſo⸗ wohl für die Werke als Tagesverkäufe einheitlich zu regeln. Erhöhung der Ghileſalpeterpreiſe. * Hamburg, 3. Juli. Die Exportereiſe für Chileſalpeter ſind 1 im Anſchluß an die Inlandspreiserhöhung um 24 erhöht worden. Einuszmen der Prinz Heiurichbehn. * uxemburg, 3. Juli. Die Einnahmen der Luxemburgiſchen Prinz Heinrich⸗Bahn betrugen in der 3. Juni⸗Dekade 236 680 Franes, d. i. gegen den gleichen Zeitraum des Vorjahres mehr 24 250 Franes. 5 Konkurs einer Sparkaffe. 5 * Budapeſt, 3. Juli. Die ſeit 8 Jahreu beſtehende VBudapeſter Joſephſtädter Sparkaſſe(Genoſſenſchaft) iſt in Konkurs geraten. Ver⸗ anlaſſung zu dem Zuſammenbruch gab leichtfertige Kreditterung und mißglückte Waldſpekulationen. Telegraphiſche Börſen⸗Ferichte. [Privattelegramm des General Auzeigers.) * Frankfurt a.., 3. Juli. Fondsbörſe. Der heutige Ver⸗ kehr war bei 5 einzelt für Spezialwerte die günſtige Tendenz erbalten. Baltimore⸗ Ohio ſchwächten ſich ab. Von den übrigen Trausportwerten waren öſterreichiſche Bahuen behauptet. Schantungbahn ſeſt. Recht belebt waren wieder Schiffahrtspspiere, das Kursniveau zeigte wetere Be⸗ feſtigung in Schiffahrtsaktien. Norddeutſcher Lloyd konnten ſich be⸗ feſtigen, Feſt lagen Diskonto⸗Kommandit und Deutſche Bank. Oeſter⸗ reichiſche Banken ruhig und behauptet. feſt, ausländiſche gut preishaltend. Elektrizitätspaptiere ziemlich leb⸗ haft und feſt. Schuckert und Ediſon anziehend, n. Prozent höher. Auf dem Gebiete der Montanpapiere war die Teudenz ungleichmüßig, Phönuir Bergbau ſchwächten ſich ab. Auch Gelſen⸗ kirchener und Harpener raliſierend. Am Kaſſamarkte für Dividenden⸗ werte war die Tendenz feſt. Die Spekulation wandte ſich in erſter Zinie den Adler⸗Werken Kleyer zu, die im freien Verkehr bis 230 Prozent bezahlt wurden. Dürkopp notierten 3½ Prozent, Daimler Motoren 9 Prozent höher. Von chemiſchen Werten waren Albert 7 Im weiteren Verlauf erhielt ſich mit Ausnahme von Montanpapieren die feſte Haltung. An der Nachbörſe ruhig und behauptet. Bezugsrecht auf Deutſche Gold⸗ und Silberſcheide⸗ anſtalt 404 bz. G. Berlin, 3. Juli Fondsbörſe Die Eröffnung der Börſe Harakteriſterte ſich als feſt. Steigerung um nahezu 3 Von Schiffahrtswerten ſetzten Hauſa ihre ozent fort. Am Elektromarkte über⸗ Metallbank und Metallurgiſchen Geſellſchaft, Akt.⸗Geſ., Frankfurt Union, Projektionsgeſellſchaft, Fran' urt ung zwar nicht ſehr belebt, doch konnle ſich ver⸗ Schloßhotel Heidelberg Reichsanleihe, Bundesſtaaten Akkumulatoren 4½⸗ nahmen heute die Werte des Siemens⸗Schuckert⸗Konzerns mit pro⸗ zentweiſen Beſſerungen die Führung, aber noch in der erſten Stunde kam ein großes Angebot am Montanmarkte heraus. Tägliches Geld, vorbörslich, 4½ Prozent, au der Börſe bis 4 Prozent nachgebend. Bei der Seehandlung war Geld ohne Nennung von Sätzen und Terminen zu haben. Ruſſiſche Naphta Nobel⸗Aktien gaben von dem im freien Verkehr erreichten höchſten Kurs von 259 bis auf 255 Prozent nach. Die feſte Haltung des Kaſſamarktes der Induſtriewerte wirkte an⸗ regend. Adlerwerke 5, Akkumulatoren 5, Daimler 16, Kirſchner 12, Bogtländer 5½, Dürkopp 3, Schalker Glas 5, Deutſche Spiegelglas 74½%, Thale 4, Ilſe 6, Anilin 3, Floether 6, Delmenhorſter Linolesum %, Breslauer Linke 8 und Konkordia Bergbau 7½% Prozeut höher, Gelſenkirchen 6, Zeitzer 4 Prozent matter. * Berlin, 3. Juli. Produktenbörſe. Bei ruhigem Geſchäft war die Haltung des Getreidemarktes ziemlich feſt. Juli⸗Weizen konnte 1% anziehen. Mais träge. Rüböl konnte dagegen die geſtrige Steigerung fortſetzen. Juli⸗Hafer ſpäter gefragt. Wetter: bedeckt. Anfangskurſe. Getreide. Juli(Telegr.) Weizen amerikan. 24.—, 20.77, per Dez. 20.65. Zucker. Magdeburg, 3. Juli. Zuckerbericht. Kornzucker 88% o, S. 00.00—00.00.00, Nachprodukte 75% o. S. 00.00—00.00, ruhig. Brod⸗ rafffinade I. ohne Faß 00.00—00.00, Kryſtallzucker I. mit Sack 00.00—00.00. gemablene Raffinade m. S. 00.00.00—00.00, gemahlene Mehlis m. S. 00.00—00.00, ruhig. Magdeburg, 3. Juli.(Telegr.) Robzucker: 1. Produkt. Tran⸗ ſito frei an Bord Hamburg per Jult 11.30—., 11.35—., per Auguſt 11.32½., 11.35— B, per Sept. 11.22%½., 11.25—., per Oktober⸗Dezbr. 10.07%½., 10 10—., per Jamtar⸗März 10.17½ G. 10.22½ B. per Mai 1012 10.32½., 10.35— B. Tendenz: ruhtg.— warm, aufheiternd. Hamburg, 3. Juli.(Telegramm.) Zucker per Juli 11.32.½, Aug. 11.52½, Sept. 11.45.—, Okt.⸗Dez. 10.15—, Jan.⸗März 10.25.— Mai 10.40—. Tendenz: ſtetig. Antwerpen, 3. 5 Juli 22.57, per Sept. Kaffee. Antwerpen, 3. Juli.(Telegr.) Kaffee Santos good avsrage, per Juli 88./ per Sept. 84.½, per Dez. 84—, per Mürz 84—. Hamburg, 3. Juli.(Telegr.) Kaffee good average Santos v. Sepk. 68¼, per Dez. 68— per März Mal 68% kaum ſtet. Schmalz Antwerpen, 8. Juli,(Telegramm.) Amerikaniſches Schweine⸗ ſchmalz 130.75. Salpeter. Juli.(Telegr.) Salpeter displ. 26,— per Häute. 9 Anwerpen, 3. Juli. Häute 1560 Stück verkau't. Antwerpen 8. Febr.⸗Marz 26,60. Wolle Antwerpen, 3. Juli.(Telesr.) Deutſche La Plata⸗Kamzug⸗ wolle per Jult.75, per Sept..75, per Dez..70, per März.65. Baumwolle und Potroletem. 1 Bremen, 3. Juli.(Telegr.) Baumwolle 61.50, rußhig, aber ſtetig. Antwerpen, 3. Juli.(Telegr.) Petroleum Raff. Dipspontoel per Juli 23½, Aug. 28¾, Sept.⸗Okt. 24—. Eiſen und Metalle. London, 3. Juli. 1 Uhr. Anfang., Kupfer per Kaſſa 76.07.08, Kupfer 3 Mongte 77.08.04, ſtelig.— Zien per Kaſſa 206.—, Zinn 3 Monate 201½, willig.— Blei ſpaniſch feſt 18.05.08, engl. 18.07.08. — Zink gewöbnl. 25.08.04 ſpezial 28.01.04. ruhig. 5 15 8 58 8. Roheif 175 Middlesborougb arrants(Eröffnung) per Kaſſe 56 sh 11.— d., per 3 Mona; 57 8 02— Geld, ſtramm.— 0 5 Marx& Goldschmidt, Mannheim Telegramm⸗Adreſſe: Margold. Fernſprecher: Nr. 56, 1687, 6436 3. Julk 1912. Proviſionsfre Wir ſind als Selpſtrontrahenten unter Vorbehalt: 17111 M. 450 M. 235 A4zfr 84 .⸗G. f. Kinematografie e Straßburg Akag⸗gebensverſicherungs⸗Geſellſchaft, Lupwigshafen Vadiſche Feuerverſtcherungs⸗enk Baumwollſzinnerei Speyer Stamm⸗AUktien „ Vorzugs⸗Aktlen Benz& Co., Manuhein, Bruchſaler Brauerei⸗Geſellſchaft Bürgerbreu, Ludwetzshafen Compagnie ſrapraiſe das Phosphates de'Oceanſe Deutſche Celluloidſabrik Leipzig Deutſche Südſzephosphat.⸗G. Eurspa, Nücckverſ. Berlin Erſte Deutſche Ramiegeſellſchaft, Emmendingen Erſte Oeſterreich. Glanzſtoffabriten Faßr Gebr., Al.⸗Geſ, Pirmaſens Flink, Eiſen⸗ und Broncegießerei, Nannheim Forſapth G. m. b. H. 5 Hamburg Verſich., vollbez. Akt Herremmlhir vorm. Genz, Heidelberg Küßnle, Korp u. Kauſch,.⸗G. Frankenthal Londeem und Propincial Electrie Theatres Otd. Maſehinenfabrik, Werry Neckatſulnter Fahraazwerke Stamm⸗Aktien Paciſic Phosphate Shares alte ſhares unge* Prenßiſche Rückverſicherung Mbeinau, Terrain⸗Geſellſchaft Aben e Automobil⸗Geſellſchaft.⸗ Leche Mannheim Rhein. Metallwareufabrik Genußſch. 05 M. Mheinſchiff.„.⸗G. vorm. Fendel, Maunheim Skahlwerk Maunheim 5 Süddeutſche Jute⸗Induſtrie, Mannhein Süddeutſche Kabel, Mannheim, Genußſcheine M 0 Anionwerke,.⸗G., Fabriken f. Brauerei⸗Efnrichtungen 18 Unionbrauerei Karlsruhe Pita Lebensverficherungs⸗Geſellſchaft, Mannheim 9. Waggonfabrik Raſtatt Weißenßofterrain.⸗G. Stuttgart Aſchocke⸗Werke, Kaiſerslautern 8 Donnerstag, 4. Juli 1912 nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal 26,2, hier gegen bare Zah⸗ lung im Vollſtrecküngs⸗ wegeöffentlichverſteigern: 1 Sprechapparat, 1 Eis⸗ ſchrank, Möbel u. Sonſtig. werde ich im Pfanblokal, 2 6, 2 hier gegen bare Zahlung i. Vollfreckungs⸗ wegeöffentlich verſteigern: 2 Klaviere, 1 Badeeiu⸗ in, 12 Krüge Stein⸗ äger, Zigarren, Möb Mannheim, 3 Juli 10t⸗ 92 bges 125 7250 EAifſen, Gerichtsv. Mannheim, 3. Juli 1912. fn fTr rechts ſch „BZ3Zollinger, 72370 möbl. Zi +. Gerichtsvollzieber. od. 2 Bet 6. Seite General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt) Mannheim, 3. Jull. Kurszettel des Mannheis Obligationen. Pfandbriefe, Etſenbahn⸗Oblig. 4% Rh. Hyp.⸗Bk. unk. 1902 97.30 b34% Oberrh. Eiſenb.⸗Geſ. 97.50 G 3%„„„ verſchied. 87.90 bz[Induſtrie⸗Obligation. 3/„Kommunal 88.50 bz 4½ Akt.⸗Geſ. für Seilindu⸗ Stadte⸗ Anlehen. ſtrie rück⸗. 105 0% 103.50 B 3½ Freiburg i. B. 90.15 B4½ Bad..⸗G. f. Rhſchiff. 3½ Heidelberg v. J. 1903 39.0 B u. Seetransport 98. G 4 Karlsruhe v. J. 1907 99.60 G½4½%½ Bad. Anil. u. Sodafbr. 102.50 G 8 Karlsruhe v. J. 1896 86.— 4½% Bad. Anil. u. Sodafbr. 31½ Lahr v. J. 1902 90.50 G Serte B 103.50 bz 4% Ludwigshafen 102.— G½4 Br. Kleinlein Heidelbg. 99.— G 4 5 u. 1906 97.50 G5 Bürg. Brauhaus Bonn 103.— G 3— 89.60 B4% Heddernh. Kupferw. 102.—G 4 Mannh. Oblig. 1912 98.50 Gſa Herrenmühle Genz 98.— 4 8„ 1907 98.90 6½4½ Koſth. Cell. u. Paprfbr. 99.75 G 4 5„ 1906 98.60 G6(4½ Mannheimer Dampf⸗ 4 0„ 1901 98.10 Gſ ſchleppſchiffahrt 98.50 B 377 5„ 1885 88.80 G4%½% Mannh. Lagerhaus⸗ 30 8„ 13888 89.— Gl Geſellſchaft 98.— 31 7„ 1895 88.80 G4½ Oberrh. Elektrizitäts⸗ 3˙5 1„ 1898 88.80 Gſ werke Karlsrube—.— 3 1„ 1904 88.30 G½% Pfälz. Chamotte und 8˙15 1905 88.80][ Tonpwerk,.⸗G Eiſenbg. 102.— G 3½ fJ Pirm aſen⸗ unk. 1905 90.— 4% Pfälz. Mühlenwerke 100.— G 7 Wlesloch v. J. 1905 91.50 G 99.60 G Hanbelsgeſellſchaft 167.—. Deuiſch Lombarden 18.½8, Bochumer 231¼ 472 4% Ruff..⸗G Zellſtofffb. 4½% Speyerer Ziegelwerke 99.— 8 Waldhof bei Pernau in 72 8 Südd. Drahtind te e 100.50 G Ltvſand 99.30 B 47— Tonw. Offſtein.⸗G.—.— G 4½ H. Schlink& Cie. 100.40 0 Dr. H. Loſſen, Worms 4½ Speyerer Brauhaus 4% Zell koffabrik Waldh hof 100.50 B .⸗G. Speyer 98.— Gl4½% Zellſt. Waldh. 1908s 101.308 Aktien. Banken., Brief Geld Brief Geld Badiſche Bank 126.50J Weſt..⸗W. Stamm—— 194.— Pfälz. Bank—.— 130.—„ Vorzug—— 101 5 Pfälz. Hyp.⸗Bank—.— 190.75 Pranereten Rhein. Creditbank— 3 Bad. Bra 7 Ahein. Hyp,⸗Bank—.— 197.50 Durf 5 uerei Südd. Bank 2 Hof om. Hagen—.— 252.50 8% Eichbaum⸗Brauerei—.— 116— Disc. 11650 Geſ⸗ 90 8 715 Ganter, Freibg. 96.25ĩ-— ahnen: einlein, Heidelberg—.— 210.— Heilbr. Straßenbahn—— Hombg. Meſſerſ⸗ hmi! t—.— 76.— 20 Ludwigsh. Aktienbr.——— Chem. Induſtrie. Mannh. Aktienbr.—.— 152.50 Bad. Anil.⸗u. Sodafbr.—.— 509.50] Brauerei Sinner—.—225.— Chem. Fab. Goldenbg.—.— 283.— Br. Schrödl, Heidlbg.—.— 191.— Chem. Fabr. Gernsh. 123.——— Schwarh, Speyer—.— 126 Verein chem. Fabriken 350.— 349.— S. Weltz, Speyer—.— 77.50 Verein D. Oelfabriken 180.——.—— 614— 5 dch Speyer Br, Werger, Worms Pf. Preßh. u. Syritfbr. Trausport Verſicherung. Ahſch Seekr. Dampfſchl. 9. Lagerl hau“ Frankona Rück⸗ und Mitverſ. vorm. Bad. Rück⸗ u. Mitverſ. Fr. Transp.⸗Unfall u. Glas⸗ 1, B. 5 G. zerſ.⸗Geſ. Bad. Aſſecur anz Continental. Verſich. Mannh. Verficherung Oberrh. Verſich.⸗Geſ. Brief Geld 75.——.— —.— 200.— —.— 84.— —.— 50.— —.—101.— —— 1035 —— 2390 1980 1940 —— 870.— —.— 900.— GPse. 1150 Württ. Transp.⸗Verſ. 750.——— Frankfurter Effektenbörse. Telegramme der Continenkal⸗Telegraphen⸗Compagnie. Reichsbankdiskont%½ Prozent. Schlußkurſe. Frankfurt a.., 3. Juli.(Anfangskurſe). Kreditaktien 203.—5 Diskonto⸗Co mandit 18650 Oarmſtädter 121 75, Dresdner Zank 154— e Bank 255 75, Staatsbank 158. 25 10 Gelſeakirchen 191.½, Laurahütte 175.—, Ungar 90.80. Tendenz: feſt. Wechlel, 2. 8. 2. 8. Amſterdam kurz 169.43 169.46 Check Paris 81 155 81.15 Belgien„ 80.616 80.633J Paxis kurz 81.116 81.075 Italien 80.20 80.20 88 Plätze 80.85 80.875 Check London 20.472 20.470 Wien 84.725 84.725 Londou 20.435 20.440] Napoleonsd'or 16,22 16,26 laug.——.— Privatdiskonto 375 37 A. Deutſche. 2. 3. 470 deutſch. Reichsanl. 100 5 90 J3½ Mh. Stadt⸗A.1995—.— 88.70 8 90.10 90.10 B. Ausländtſche. 30% 80.45 80.45 5 Arg. f. Gold⸗A. 1887—-—— 40% pr. Tonſ. St.⸗Anl. 100.75 100 805% Chineſen 1896 99.50 99.80 3„ 90.— 90.15 ff%½%„„ 1898 98.25 98.35 30ʃ% 80.40 80.40 1⁊ 5 Japaner 94.60 94.90 Aediſcgee8. A. 1901 100.30 100.— 5% Mexik, äuß. 88/00 95.10 95.10 „1908/09 100.20 100.05 ſ3 Mepikaner innere 60 50 60.50 40ʃ% 4ſobäd. St..1911 100.20 100.20 3 1896 85— 85 25 355 bad. St. O. 96.20 96.20 93.50 93.50 8%. 10 90.— 90— 310„„ 1904 88 20 88.20 31ʃ5 1907 88.50 88.50% Abayt. 628...1915 100.— 100.1 „ 1918 100. 15 100.45 3½ do. 17 5 5 Anl. 88.30 88.30 3 do,.⸗B.⸗Obl.—.——.— 4% Pelg J. Prior. 99.30 99.20 37% Pfälz. E⸗.Prior. 90.40 89.85 3½% Pfälz. Konv. 1895 92 35 92 10 4 Heſſen von 1908 99.95 100.— 3 Heſſen 77.J0 77.90 3. Sachſen 89.10 80.— 4 Württemberg 1919 100.80 100.80 4 Mann! 1907⸗1912—.— 98.30 4 1908-1913-— 98.30 4 Mh. Stadt⸗A. 1909—.——.— Bergwe Aumeß⸗Friede Brüſſ.) 189.25 189.25 Bochumer Bergbau 2861.75 230 75 Buderns 111.50 111.40 Concordig Bergb.⸗G.——. Deutſch. Luxemburg 176./ 176— Eſchweiler Bergw. 162— 161.75 Friedrichshütte Bergb. 157.— 159— Gelſenkirchener 190,⅝ 190.50 50% Bulgaren 101.70 101.20 3¼ italien. Rente 4½ Oeſt. Silberrente 4 7c5 Papierrent. 4% O eſterr. Goldrente 3 Serie I 1 90 10 90.10—.— 96.35 64. 1J 66. 50 66.40 34½ neue Ruſſen 1905 100.65 100.40 4 Ruſſen von 1880 90.50 90.40 4Türk.konv. unif.1903 82.— 82.— 4„ Anif. 89.50 89,30 4 Ungar. Goldrente 90.80 90.80 4 Kronenrente 87.07 87.25 Verzinsliche Laſe. Bad. Prämien 171.50 4 Oeſterreichiſchel880 172.— 172.50 Türkiſche 170.60 170.80 Unverzinsliche Loſe, Augsburger Freiburger——— —— rksaktien. Harpener Bergbau Maſſen, Bergbau Kaliw. Aſchersleben Kaltw. Weſterregeln 192.75 192. 50 Oberſchl. Eiſeninduſt. 82— 82.— Phönix 362— 260.765 Vr. Königs⸗ u. Laurah. 175.— 174.50 Gewerkſch. Roßleben—— — 35 188.25 —— Aktien indyſtrieller Unternehmungen. 2. 8. Aluminjum Neuh.—.— 247.— Aſchbg. Buntpapfbr. 183.50 183.50 „ Maſchpaofbr. 131.——.— Neue Bod.⸗A.⸗G., Berl. 119.90 119.90 Südd. Immobil.⸗Geſ. 69.— 69.— Wayß u. Freytag 147.— 147.25 Eichbaum Mannheim 116.— 116.— Frankf.(Henninger) 125.— 125.— do. Pr.⸗Akt. 126.—127.— Herkules(Caſſel) 167.— 168.— Mannh. Aktien⸗Br. 151.— 151.— Parkakt. Zweibrücken 92.——.— Tucher, Freiherrl. v. Weltz; Sonne, Speyer 76.— 78— Bleiu. Silbrh. Braub. 124.90—— Badiſche Anilinfabrik 509.— 509.75 CementwerkHeidelbg. 149.80 149,80 Cementfabr.Karlſtadt 120.— 120.— Chem. Werke Albert 453.— 46.0— Ch. Fabrik Griesheim 245.— 244.75 D. Gld⸗ u. Slh. Sch. A. 11850— 1148.— Farbwerke Höchſt 624.75 628.75 Ver. chem. Fabrik Mh,—.—— Holzverkohlung⸗Ind. 307.90 805.25 Wie 191.90 191.90 Ultramarinfabr., Ver. 231.— 261.— Wegelin Rußfabrtk—. Südd. Drahtind. Mh. 117.— 118.25 Akkumul.⸗Fab. Berlin 529.537.50 Acc. Böſe, Berlin Elettr.⸗Geſ Allgem. Bergmann Werke Brown, Boperi u. Co. 134.— 133 15 Dtſch⸗Ueberſ.(Berl.) 169.50 169 75 Lahmeyer 123.20 124.20 —.——— —— —.——— 267.66 268.25 2 2. 8. Siemens& Halske 239.75 241.75 Voigt u. Hgeffner 177/,50 177.50 Gummi Peter 124.75 124.— Heddernh. Kupſerw. 116,.— 116.50 Illkircher Mühlenwk. St raßburg 120.— 128.90 Kunſtſeidenfabr. Frkf. 141.— 142.— Lederwerk St. Ingbrt 57/20 57.20 Spichar; Lederwerke 72.50 72.50 Ludwigsh. Walzmühle 164.50 164.— Adlerfahrradw Kleyer 508.— 530.— MNaſchinenfbr. Hilper“ 95.20 85.20 BZadenia(Weinheim——- Dürrkopp 514.— 521.25 Daimler Motoren 285.— 299.50 Eiſen. Fahrr.⸗u. Aulp, 120.— 120. Maſchknenf. Gritzner 274.80 280.— Karlsruher Maſchinen 158.— 158.— Mannesmannröhr 214.50 213.75 Maſch.„Armatf. elein 158,25 15 50 Pf. Nähm.⸗u. Fahrrdf, Gehr. Kayſer 188.— 183.— Schnellpreſſenf. Frkth. 279 25 279.95 Schraubſpdfbr.ram. 169.— 169.— Ber deutſcher Delfabr. 180.— 179.70 Pf.Pulyerfb. St. Jab.—.— 135,75 Schlinck& Co. 228.50 227.80 Ber, Fränk, Schuhfbr. 129,.50 129,50 Schſöfabr. Herz, Frkf, 128.50 129. Seilinduſtrie Wolff 118.— 118.— 'wollſp. Lampertsin.—.——.— Eitlingen 99,50 99.50 Kammgarn Kaſſersl. 190,75 191,75 Waggonfabrik Fuchs 161. 161.— Zellſtoffabr. Waldhof 231.— 231.— Elekr.⸗Geſ. Schuckert 159.50 151.75 Rheiniſche Schuck.⸗G. 146.— 146,50 Bank⸗ und Ver 2. 8. Badiſche Bank 126.30 126.30 Berg⸗ u. Metallbank 132,40 182,40 Berl. Handels⸗Geſ. 167.½ 167.— Comerſ, u. Disk.⸗B. Darmſtädter Bank 121.75 121•68 Deutſche Bank Deutſchaſiat. Bank D. Effekten⸗Bank Disconto⸗Comm. Dresdener Bank Metallb. u. Metallg Eiſenb. Rentbauk Frankf. Hyp.⸗Bank Frkf. Hyp.⸗Creditv. 128.— 128.— 117.40 117.20/3 1857%5 186.65 158.50 154.25 G. 132.40 182.40 —.—164.— 217.— 217. 159.90 159.90 255.¼ 255,750 P Bad. Zuckerfabrſtk 218.30 215,50 Frankenth. Zuckerför, 387.—387.— ſicherungs⸗Aktien. 2. 8. 123.% 128,%/ 151%. 129.50 132.50 200,75 20.75 128.50 129.50 199.75 190.75 116.—115.75 164.30 184.60 135.10 188,10 198.50 198.50 124.40 125.— 132.90 133.— 115.40 115,40 133.50 183.50 Nationalbank Oeſterr.⸗Ung. Bank Oeſt, Länderbank „ Kredjt⸗Anſialt Pfälziſche Bank fälz, Hyp.⸗Bank Preuß. Hyopokheſenb. eutiche Reichsbank Rhein. Kreditſank Mhein. Hyp.⸗B. M. Schgaffhh, Bankober. Wiene. Bankver, Südd. Diskont Bank Ottomaue Aklien dentſcher und ausländiſcher Transporxtauſtalſen, Südd. Etſenb.⸗G. Hamburger Packet 2. Pfandbriefe. 4 Frkf. Hyp.⸗B. S. 14 „„„ unk. 1515 „ S. unk. 1920 „.16u.17 Fdb. 1910 S. 18 kdb. 1905 1 S. 12, 13 U. 15 4 4 4 3½„ 3%„ 10 3½ Frkf. Kommual S. U kdb. 1910 4„ Hyp.⸗Rr.⸗V. .15⸗19 2127,8,82.42 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗V. S. 43 uk. 1913 4 Hyp.⸗ſer.⸗V. 46 uk. 1908 4 Frff.„Rx.⸗B. S. 47 unvl, u. uk. 1915 4 Frkf. Hyp.⸗Kr.⸗B. S. A8unpl. u. uk. 1917 4 Fikf, Hyp.⸗Kr ⸗V. .49 unvbu. uf, 1919 4 Frkf. Hyp,⸗Kr.⸗V. .50 unvl..uk. 1920 4 Frif. Hyp.⸗Kr.⸗B. S. 5 unvl. u. uk. 1921 2¾ Irkf. Hyp.⸗Kr.V. S. 44 uk. 1913 3% Frkf. Hyb.⸗Kr. V. 5 28⸗30nl. 32(tilgb.) %½ Frlf Hyp.⸗Rr. B. S. 45(tilgb.) 4 Pfülz. Hyp.⸗Bank 4„ Uk, u. unpfrl. 4 Pfälz. Hyp.⸗ B. U. unprl. 15 3% Pfälz Hyp.⸗Zank 4 Preuß. Lentr,⸗Bod⸗ Cred.⸗G yv. 1890 4„Cenir.⸗Bod ⸗Er.⸗ Gv 1899u0.1901 kob. 4 Pr. Centr.⸗Bod.⸗Ex. .v. 1993 uk. 1912 Nachböeſe. * 2. 98.10 99.— 99.50 93.50 98.50 89 10 89.30 98.80 99.10 99.10 99.,10 99.30 93.50 90.50 90.50 99.20 99.30 99.10 88.60 97.50 97.70 97.40 88.— 4 3. 98.80 99. 10 4 99.10 99.10 99,30 3 93.50 99.50 99.50 99,20 99.10 99.50 3 88,60 97.50 97.70 Hüttenh. Spinnerei Mannh. Gum. u. Asb. Oberrhe Elektrizität Pjälz. Müglenwerke Pf. Nähm. u. Fahrrdf. Portl.⸗Zement Holbg. Yeh. Schuckert⸗Geſ. H. Schlinck u. Cie. Südd. Draßt⸗Induſt. Verein Seehr 124.— 123.80J Oeſt. Südbahn 8omb. 18.¼ 18.3 144.25 7243.25 Oeſt. Meridionalbahn 115.50 116.% Norddeutſcher Lloy 120.% 120.12] Baltimore und Ohio 107./ 107%% Oeſt.⸗Ung. Slaah. 15%/ 152.50J Schantung⸗E..⸗Akt. 138.% 1820 Prioritäts⸗Obligationen. 4Pr Cent.⸗Bod.⸗Fr.⸗ G. v. 1903uk. 1918 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ G. p. 1907 uk. 1917 4 Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ G. v. 1909 uk. 1919 4Pr. Cent.⸗Bod.⸗Cr.⸗ G v. 1910 uk. 1920 4 Pr. Centr⸗Kom. v. 1901 kdb, 19 10 4 Pr. Centr.⸗Kom. v. 1908 unk. 1917 „ „5 7 0717 355 18, 23 * 4%„„ 455** 51917 %e 1 Pfandb.⸗ Bank unk 1919 4% Pr. Pfobr.⸗Bk.⸗ Hyp.⸗Pfdbr. Emiſ⸗ 30 u. 81 unkdb. 1920 8⁵ 71914 1912 ** 3% W a Kleinb. b. 04 40. B. Pfdb. 1902˙07 ***** Oberrß. Verſiche G. Mannh. Verſ.⸗G.⸗A. Oberrb. Eiſenb.⸗Geſ. 97.40 Mannh. Stadtaul. Kreditaktien 201.75. Diskonto⸗Commandit 186% Stagtsbahn 158.½, Lombarden 18¼. H. Fuchs Wfg. Holbg. Heddernh. Kupferw. u. Südd. Kabelw. Frkf. Karlsr. Maſchinenbau Nähnfbr. Haid u. Neu Koſth. Cell. u. Papierf. Maſchinenf. Badenig—.— 180. Würzmüble Neuſt ſtadt Nh. 2½ Nral-fttl. g. E. B. Brief G* — 161. 44.—— Lri—— „5 Zellſtoffabt. Waſdhof—.— 22— As(g. f. Seilinduſtrie—.— 118.—Juckerſbr. Waghäuſel— 217 Dingler'ſche Mſchfbr. 115.——.— Zuckerför Frankenth.—357 Emaillw. Maikammer—.— 101.— e Ettlinger Spinneret—— 93.— 2 3 z. 6. 97.90 1145 110% 900.— 900, 97.— 97 98.50 98,50% Berlin, 3. Juli.(Anfangs⸗Kurſe.) 2² 8. 2. 3. Krebliaktlen 201.½%—.—] Saurahütte 145.%„re. Disc⸗Rommandit 185./ 186.25 Phönix 262.25 262.¼ Staatsbahn—.——.— Harpener 188./ 188.50 Lombarden.— 18.— Tend.: feſt. Bochumer 231.37 232.— Berlin, 3. Juli.(Schlußkurſe.) 2. 8. 5 8. Vechſel auf Amſter⸗ 8½% Bayern 88.20 88.20 dam turz 16950—.—3½% Heſſen 88.70 88.60 Wechſel London 20.47 20.4734% Heſſen 77¹74 77.70 Wechſel Varts 81.15 81.1230% Sachſen 80.— 80.10 Wien kurz 84.70 84./2 4% Argentiner v. 1897 87.— 87.25 ſo Reichsanl. 100.80 100,80 5 Chineſen von 1896 99.60 99 60 175 oſ% Relchsanl. 90.10 90.— 406 Japaner 94.90 95.— 90% Reichsanleihe 80.40 80.30 3% Italiener——ͥ 4% Conſols 100 80 100.80 Maunh. Stadtan. 98.80 93.50 57%„ 90.10 90.10 4 Oeſt. Goldrente 96.50 96.50 6% 80.40 89.303 Portug. unif, S. 3 66.50 63.50 40 Bad. V. 1901 99.75 99.90ſ5 Rumänen 5. 1903 101.30 101.25 30ſ%„„1908/09 100 70 100.60 9 45 Ruſſ. Anl. 1906 31 90.75 475 conv.———.—144 Kürken unff. 88.80 89.10 3%„ 1902%7 88 20-. Türt 400 Fres.⸗Loſe 169.70 169.25 iner Effektenbörse. 8. 4% Bagdadbahn 83.90 88. Oeſtex, Kreditaktien 207.¼ 202.½8 4% Ungar- Goldrente 90,75 99.80 4„Kronenrente 87.10 87.30 Berl. Handels⸗Geſ⸗ Darmſtädter Bank Deutſch⸗Aſtat. Bank Deutſche Vank Disc.⸗Kommandit Dresdner Bank 166./8 166.75 121.75 121.¼ 123.40 128 20 255 50 255,% 185.75 186.½ 153%ö 153.75 Reichsbank 185.10 135.10 Rhein, Kreditbank 135.— 135.— Ruſſenhank 155,10 156,60 chaaffh. Bankyv. 123.70 134.— 2. 8. Anilin 510.— 510. Anilin Treptow 410.— 413.— Aranbg. Bergwksge. 400.— 398.— 140.79148.50 231.25 231.½ 183.50 132.50 341. 340.20 Hergmann Elektr. Bochu mer Bropp Bapert Bruchſ. Maſchinenf, Chem. Albert 453.— 455— Conſolidalion f. V.—.——.— Daimler 293.——— 176.50 175.59 ———— Deutſch⸗Kuxennbg. Dortmunder Dynamit⸗Truſt 182.— 181.50 Deutſch⸗Ueherſee 168.80 169.70 5 Gisglählicht Auer 597.—599.20 D. Waſſen u. Nunit 553.— 549.2) 5. Steinzeuzwerke 234— 294 90 Slbert. Farben 515.— 514.70 Eſſener Kreditanſtaft 181.70 161.50 Facon MNanfſtior 139,70 142.50 Faber Bleiſtiftfabrik 270 20 272 20 Felten& Guillaume 155.—154170 Südd. Disc.⸗G.⸗A. 116.— 116.— Staatsbahn 153,/—.— Lombarden 18.— 18.½½ Haltimore u. Ohio 107.— 107./ Canada Pacifie 262.75 264 Hamburg Packe: 143.60 144.10 Nordd. Lloyd 120— 120.69 Adlerwerk Kleyer 530.50 534.10 Allg. Elektr.⸗Geſ. 256.50 266.90 Aluminium 247.50 348.70 Gritzner 273.59 281,20 Gr, Berl. Straßenb. 183.70 183,70 Gelſenkirchner Haxpener Höchſter Farbwerkz Hohenlohewerke Kaltſw. Aſchersleben 2. 3. 190¼8 190% 188.50187,75 620.— 625.20 199,— 199,50 164.90 764.50 Kölner Lergwerk 434.79 465.— Cellulofe Koſtheim 183.70 188.70 Cahmegze 124.30 124 50 Laurahütte 175.½ 174 76 Licht u. Kraft 135.10 135.20 Fochenzer Cement 130—139.— Ludwiz Joewe& Co. 329— 327. Nannesmannröhren Oberſchl. Etſenb⸗Bed, Orenſtein& Koppel Jhönir Ahein. Stahlwerke W. Berlin, Kredit⸗Aktien Diskonto Kamm, 3. 215.69 216.50 103.,10 102.— Diad 212 70— 261.30 262.90 2⸗ Nombacher Hütte 175.70 175,. Nüttgerswerken 190.20 191. Schuckert 159.70 150% Siemens& Halske 239,90 24170 Sinner Braueret! 216.— 215.“ Stettiner Vukan 19120 0% Tonwaren Wiesloch 120.50 120.0 Vex. Glanzſtoff Elberf.—.— 525 Ver. e 3 We keregeln Wf. Draht. Wittener Stahlröhren Zell Waldbof Seutg Weſt⸗Afrika Bogtländ. Maſchfbr. 176 89476 30 45 Privaldiskont 3. Jult.(Telegr.) Nachbörſe. 202—-„ Stdatsbahn 188% 185./6 8. 192 50 192 142.— 144 1 192.— 192.60 282 20 97 5 95.29 1483.70 15 1 710. 115½ 80½ 9 „%ͤö;;r/ö. ge dogeger a Mea ee e eneee eeenenee ee ebne eg euvch gauset u zva gun paae ueneg anv anz zſeaschvecz aog Uemuvg udngt evg gpae goluhn geg jwunus un⸗ gehupsgegz Uezuungeg zun agg ueiggan ueg zmnvaneg usugsg gun usgegz moah uegtees gun usuugcz uoact um uegteg udaht zun agpoq ⸗zug) gun zepao ogoad dog ushuvze zavasg guog aand qusez Aebe aacueeg eeune eunneeeee een ane eenn ee weee Hunuhvzes onagspnzgurse auger guse cpiebns gaict 8 gun eee eeee e enen eneche en enr eeuup ie een eeeeene ee e eheeeeeernen ee ee ee gbg qum ujshpasus ni gaqupfcaozg geg agung dig uefagg znd ſchu ocpnnagz oig g daelun nv zig ur zasgungatrd 91 mog gvg usleſctobung nvave Puguzalnvun ana o uus eetees Sueſuvitz ane me sunge abe adg oguc eig aog anlvs une aeuze urs ben 88 „n eaegupaeg gun sgaensns Kuguppreg Mecpeee wee ebaelas e ee eee n eeet eee an eee een eee eeeeehen en e eeet e: ETCCCCCCCCCCCCCC Uiogotl „gab uag aeqngunva dogo cpu on uscanst aeggumen e aee Sie ee ene eeheeenen eeeeeee ee eeg z n e eheuue; egvanszeguvch ezv neogs Uoffelſg unvg aognog un gepegzuch gog unc uen eeeeedungagee eee usucunpg uegeab usgreg di ucge uine ecates e⸗ dce uogog utog chvu sfapanlagagu aesgangazg agg ueee ee aungeeee ee en ee edea eed ur Ueffsgazs zoc inv oſcpnor obolvangaggoz aee megcacß 8og :e ine en eee ee en deen ee eeen eegue Aeue eeeg Se Aog auvgech aee De davu auoge Uavg uolloiclae usſze Mon fuse geigvu ⸗gupch did ceen en een bungene aenavgoas aus— Monleblnv avar dovllvcsaigga aog uelgagadß zug zusuugz 18 Uebuvizb vuged gun uezaug uepenbsunzcprontz uezugelge ued tovu ol unn u⸗ſpn] ne unaog aupnuaßz g0 ſi uun chhan! pno alat uigagu bag ueufe gvn 8 9of uoavar szusupuoch uonou Souse e aedeue ee eeen eene un eunn eneu weid og Hurblur gognavg ſci ue Svcoan uonezsude 8J1. 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Eugen Diederichs in Jena, ihr Berleger, iſt mit ihr— fein⸗ fühlig Ahnungen in große Tat umſetzend— wieder einer Richtung gefolgt, die anfängt ſich durchzuſetzen: der Richtung auf das Natio⸗ nale und die volksmäßige Pflege der nationalen Literatur. Daß die großen Eypen der Jugend und damit dem Volke nahe gebracht werden, iſt Forderung der neuen Jugendſchriftenbewegung. Die⸗ derich ſetzt ein mit der großen Organiſation des geſamten Gutes, das aus der ſo oft als„heidniſch“ verdammten und doch der deut⸗ ſchen Art gemäßeſten alten deutſchen Literatur erhalten iſt. Die Sammlung wurde eröffnet mit dem erſten Bande der Edda. in deren Liedern wir das Phantaſieleben der vorchriſtlichen Nord⸗ länder, die Heldenſagen mit ihrer gewaltigen Tragik und ihrer kühnen Verherrlichung des kriegeriſchen Uebermenſchentums und die Götterſagen mit ihrer Fabulierfreude, mit ihrem Humor und ihrem ſprühenden Spotte und mit ihrer düſter⸗großen Weltunter⸗ gtngsſtimmung haben. Sie wurde fortgeſetzt mit dem dritten Bande, der Geſchichte bom Skalden Egil. Egil Skallagrimsſon iſt der größte isländiſche Dichter. Der Schauplaß ſeines Werkes die ganze nordiſche Welt bis Rußland im Oſten und bis England im Weſten; ſeine Wurzel aber iſt im ſüdweſtlichen Teile von Island, wo der alte Geiſt der Eddalieder noch lebendig iſt. Wie König Harald Haarchön um 872 das bis dahin in viele kleine Herrſchaften zerſpaltene Norwegen einte, iſt darin erzählt. Einen alten zähen Bauern Kveldulf ſieht man allen Drohungen und Liebeswerbungen des Königs widerſtreiten, feinen älteſten Sohn Thorolf, der in des Königs Dienſte tritt, überhäuft werden mit Ehren. Von da an bleiben Geſchlechtsgeſchichte und Königsſage zu faſt untrennbarer Einheit verſchmolzen. Eingeſtreute Lieder unterbrechen die ſchmuckloſe Proſa⸗Erzäh⸗ Iung. Grandioſe Bilder ſpannender Winkingerdramen, ein Lied ſtol⸗ zen machtvollen Heldentums erſtehen daraus.„Wir haben, ſo erzählt Felix Niedner in der Einleitung zu dem Buche, in der nordiſchen Sage noch zwei Wikinger Helden, die an Berühmtheit mit Egil wetteifern. Auch dieſen beiden wird Skalden abe beige⸗ legt. Aber wie arm an realer geſchloſſener Charakteriſtik ſind ſie gegen Egil! Egil allein blieb reiner Menſch, voll Wikingerſinns einſam in der bäuriſchen Welt ſeines Volkes. Doch ſein ſelbſtge⸗ zeichnetes Bild bleibt dieſem durch die nächſt drei Jahrhunderte. Daß dies möglich wurde, iſt allein der Proſaerzählung zu danken, wie ſie ſich im Munde des Volkes allmählich um alle Cha⸗ rakterzuge Egils, die ſeine Lieder hervortreten ließen, ſpann. Die Kulturgegenſätze der Wikingerzeit, Freude an phanta⸗ ſtiſchen zügelloſen Abenteunern und ſehr nüchternes veales Ein⸗ arbeiten in neugeſchaffene Verhältniſſe, wie ſie gerade Egils zehntes Jahrhundert als einen Ruhepunkt zwiſchen den beiden ſtürmiſchſten Perioden der Bewegung charakteriſieren, ſcheinen in dieſem Mär⸗ chenſtil zuſammenzufließen. Neben unabhängiger Zerſtörung und Fehde läuft friedlicher Handel und üppiger Kleiderluxus. Brutalſte Graufamkeit und größter Edelmut wirken in unmittelbarer Nach⸗ barſchaft natürlich. Und eine ſtillſchweigende Gleichmäßigkeit der Kompofſition waltet, die bei einer von Geſchlecht zu Geſchlecht mündlich fortgepflanzten Tradition wunder nehmen muß.“ Schon mit dieſem Buche alſo ſoll angezeigt werden, was die Sammlung bietet: Bücher keuſcher, waſſerklarer, kernig deutſcher Proſa und reichklingender Verſe; Stoffe innerer Echtheit und über⸗ zeugender Ehrlichkeit. Taten don bezwingender Kraft; Bilder von Menſchen, die unerſchütterlich ſtark und feſt mit ihrem Heimat⸗ boden verwachſen ſind und doch auch klaren Blick haben für die Ferne, Luſt an Abenteuer und der Eroberung; Geſinnungen end⸗ lich von urſprünglicher Naivität und ruhiger Bewußtheit des eige⸗ nen Seins. Dieſe Bücher können und ſollen Liebe zum eigenen Volkstum und Verſtändnis für eigene Art wecken; bei aller Buntheit ihres Geſchehens den Wirklichkeitsſinn und das natürliche äſthetiſche Empfinden fördern, weil ſte ehrliche Darſtellung des Erlebten mit Künſtlerhand zur Dichtung formen, weil ſie kein Heldentum for⸗ cieren, ſondern das Menſchliche rein menſchlich und ehrlich geben. Dadurch wirken ſie tätiger zur Bildung vaterländiſchen Sinns als aller bramarbaſierende patriotiſche Pathos; erziehen ſie zur Ehrlichkeit und Innigkeit des Empfindens. Wer möchte alſo nicht wünſchen, daß dieſe Dichtungen, die dle Segenskraft der Nation in ſich tragen, unſerem Volke wieder leben⸗ diger Beſitz werden?, — Wilhelm Krag: Genrebild (aus dem norwegiſchen von Guſtav Morgenſtern.) In dem grünbleichen Schein des verſinkenden Monds Unter totſtarren Linden wandert er einſam— und langſam ſingt er ein trauriges Lied. Auf froſtharten Wegen in ſtillen Nächten klingt es wie Klappern von Totengebeinen da ſingt er, ſchlotternd, mit zitternder Stimme, den Kopf zwiſchen hochgezogenen Schultern, die Senſe feſt unter knochigem Arm. Sie ſchleppt hinterdrein auf den Steinen der Straße, und klirrend ſchreit der ſcharfe Stahl durch die lauſchende Luft. Groß ſteht der Mond tief unten im Weſten, erfroren und bleich, ſieht ſo traurig hinaus in die große eiserſtarrte Nacht, ſieht nur ihn, der da einſam wandert die öden Wege von Schloß zu Hütte. —— Auguſt Strindbergs Nekrolog. Auguſt Strindberg hat ſeinen Freunden und Feinden den Nekrolog erſpart. Er hat ihn ſelbſt geſchrieben— wie Ibſen und Björnſon in einem Drama, das ihnen allen die geliebteſte Form tiefſten Bekennens war. Es iſt ein müdes, verſonnenes Spiel im Halbdunkel eines ge⸗ witterſchwülen Sommerabends— ein Spiel, das in drei dumpfen bohrenden und beklemmenden Akten ſich dahinſchleppt. Wetterleuchten iſt ſein Titel. Der Lebensabend eines Man⸗ nes, den eine leidenſchaftliche geliebte Frau verrät und berleumdet, um ihn dann zu verlaſſen, und nach langen einſamen Jahren aufzuſuchen und in dem abendlichen Frieden, den er ſich inzwiſchen erkämpft, für Angenblicke beängſtigende und drohende Blitze alter Leidenſchaft bergeblich aufblitzen zu machen— iſt ſein Inhalt. Strindbergs altes Thema wird alſo hier wieder neu: der Kampf zwiſchen Mann und Weib, unerbittlich geführt bis zur Ver⸗ nichtung, qualvoll und peinigend, und in dfeſem Werke nur, das auch ſo beſonders ſteht in der Reihe der anderen, gemildert durch die wunde Sehnſucht nach Ruhe, in der der vom Leben Gebeugte leidenſchaftslos einem ſanften Verlöſchen entgegenharrt. Dieſes Drama ſteht weit ab von den Schöpfungen mit der Wucht der gotiſchen Zimmer und der Inſelbauern, von jenen Wer⸗ ken, in denen er die geiſtigen Nöte ſeiner Zeit und die ſeeliſchen Leiden ihrer Menſchen ſich hatte widerſpiegeln laſſen. Es iſt nichts Vulkaniſches; Gefährliches; Verzehrendes mehr in dem Spiel. Aber noch wetterleuchten die Blitze nach, die vordem ſeine dichteriſchen Welten verheerend durchzuckt. Ibſen beſchlöß ſein Werk mit der dunklen Symbolik eines Myſteriums, in dem er die Summe ſeiner Exiſtenz zog.— Björn⸗ ſon mit der leuchtend frohen, ſonnenhaften Komödie, die ſein ſtar⸗ ker Optimismus durchjubelte. Strindberg mußte es enden, mit dem ſchrillen, durch die Todesnähe allein gedämpften Akkord, auf den ſein Leben und Schaffen geſtimmt war. Er blieb ſich tren bis zum Ende— und er gewährt damit in ſeiner Geſamtheit das erſchütternde und er⸗ hebende Schauſpiel des gewaltigen Ringens eines unbeugſamen iſt enigegen aller Tradikion— ſo edelmütig, ſie hierfür nicht im Stich gu laſſen. Aber auch kraft ihrer Stellung iſt das Tabakmädchen das Här⸗ ſchelkind der Nation; es klebt an ihr jener Geruch, den der Spanier bon allen am höchſten ſtellt— der des Nikotins Was aber der Tabar er Wohltätigketi ebenſo ſicher iſt, wenn er um ein Scherflein zu feinem Tabak bittet, als wenn er ſich auf ſeinen Hunger beruft. Von Axel Nexö kam vor kurzem eine kleine Sammlung No⸗ vellen„Die Küſte der Kindheit“ neu heraus(Albert Langen, Mün⸗ chen, geh. 2 Mk., geb. 3 Mk.), die das Leben der Kindheit und die Heimat in der ſchauenden Erinnerung des Mannes ſpiegeln. Als der iſt er wiedergekehrt an den Strand von Bornholm. Dort träumt er in den hohlen Gipfeln der Dünen ſinnend und dichtend von ſich zurück in die Vergangenheit, da er ſeinen kleinen, dünnen Körper in ſchwere Arbeit verſetzen mußte, und die Luft, die vom Lande kommt, erzählt ihm würzige Geſchichten von allem dem, worüber ſie hinweggeſtrichen iſt: vom Leben der kleinen Leute, unter denen er aufwuchs, von ihrem Mühſal und ihrem entbehrungsreichen Ringen, ihren Leiden und kargen Freuden. Oder er fährt mit ihnen hinaus, wenn's zum Heringsfang geht, alte Erlebniſſe noch einmal zu durchleben und die drückende Schwere dieſes Daſein in all ihrer Wucht von neuem zu durch⸗ fühlen. Dadurch weitet er das eigene Erinnern zum Gegenwartsbilde ſcharfer Impreſſionen, die wachſamen Auges geſehen, die mit ſiche⸗ rerem Strich hingeworfen und durchdrungen ſind von warmem Fühlen des Dichters, der das Geſchaute im inneren Herzen durchlebt. Nichtungen. 1 Nordiſche Eine fremde geheimnistiefe Mär— ungekannte Töne von leiſe bannender Gewalt, als ſchwinge ſich unbewußt ein ſeeliſches Band vom eigenen Innern zu der fremden Art, als würden die ſkandinaviſchen Liederbücher, die von den Tagen der Urzeit ſingen, neu lebendig, mit dem Fühlen, dem Schmerz und der Luſt unſerer Zeit erfüllt— ſo drang die KHordiſche Dichtung zu uns. Sie kam aus dem Land der Einſamkeiten; der Fjells und Fjords, vom Strand und aus Wäldern, von den Hängen der vom Meer zernagten oder von immer beſchneiten Bergen, von Waſſerſtürzen und vom blauen Meer. Und ſie ſchien ihre Geiſtesflügel auszuſpannen über die Berge und das Pieer, in die tiefen Nebel, die ſie zu Zeiten umhüllen, hatte ſie ihre Seele getaucht; aus ihrer leuchtenden Klarheit hatte ſie ehren Glanz, ihre Urkraft, den farbenſchillernden Leib ihre Jorm. Sie hatte Bildkraft von unverdorbener Urwüchſigleit und die ſchlichte Echtheit des Empfindens, die der Jugend eigen iſt. Sie war keine Dichtung für den Dichter; ſondern Dichtung aus dem Herzen des Volkes und für das Volk. So ſingen Thorgjerds Worte in Ibſens Olaf Liljekrans: „Im Laubſaal, im Tal, am grünenden Hang muß er rühren die lebenden Saiten zum Sang; dem heimlichen Leben muß er lauſchen: des Gießbachs Toſen, der Woge Rauſchen, des pochenden Herzens ſeltſamen Mären. Sein Bild muß des Volkes Träume klären Und all die Gedanken, die gären.“ In dieſe Welt, die den nordiſchen Dichtern das Material bot, führt ein kleines ſchlichtes Buch der Sammlung Pandora (Hermann Neumann, Nordiſche Dichtungen, VII. Band der Pandora; 2,50 Mk.; Eugen Rentſch, München). 5 Es begreift aus der Liebe zur Heimat die Sänger, die ihre Schönheit künden, die ihre ſchlummernden Gedanken wecken und in ihr Verborgenes enthüllen, das weitab liegt vom Alltäglichen und die Seele erhebt. 5 Und es gibt Proben aus der dichteriſchen Welt aller der Großen, die dieſe Lyrik ſchufen— in Nachdichtungen, zu denen erlebte Stimmung und eigene Sehnſucht den Nach⸗ hat, in — ſtehen. Gegrüßt ſei, auf Erden Sei froh im Kampf zu zeigen, daß Stärke dir zu eigen. Wer Größres ſchafft, braucht größere Kraft, und höher wird er ſteigen. Brach feder Stab in Stücken, kehrt dir der Freund den Rücken, Dege Alleine war ich, er kam alleine und ſchritt die Straße mir grad' entgegen. Er blieb nicht ſtehen, ſchien nur zu zaudern, er ſprach kein Wörtchen, doch ſprach ſein Auge.— Du Unbekannter, 35 ächtliches Dunkel lauert weiter Flur umher; temberregen ſchauert öde Felder ſchwer. Niedrige Wolken fliegen über den finſtren Hain; zwiſchen den Stämmen liegen verſchleiert der Grüher Reih'n. Tieſſter Schwermut blicket aus dieſem Wetter uns an: An die ſchwediſche 5 Volkshymne. ſo friſch und ſo ſchön, in ſtiller Wonnek! ich lebe, ich ſterbe nur im Norden. In einer ſchweren Stunde. Am Kirchhof. 11. Senrik Pontoppidan: Der alte Adam. Zwei Momane. Autoriſierte Ueberſetzung von Richard Guttm deutſche Monatshefte, München 1912. O5 es lohnt, mögen einige Gedichle zeigen, u liebliches Land, dein grüner Hain, dein Himmel, deine Sonnel! Du thronſt in der Sage mit Urherrlichkeit, und weit flog dein Ruhm auf hohen Borden. Du biſt, was du warſt, und bleibſt es allezeit;— N. Dyubeck. ſo iſt's geſchehen, weil du zu gehen vermaßſt auch ohne Krücken. — Allein 855 ſtellt Gott den Mann, dem er will näher ſein. V. Bförnſe ing. du Wohlbekannter! Die Tage fliehen, die Jahre gehen, und ein Erinnern verdrängt das audere.— Der kurze Anblick, er bleibt mir ewig, der wege Aublick, der ſelige Anblick!! J. L. Ruucbe mit Vergeſſen umſtricket alles des Todes Baun. Doch ſuchen die liebeklaren Augen den Schatz umßer 152 und den rechten Hügel gewahrer ſie aus dem Nebelmeer. Auf dem Grabe erheber die Lilie wieder ihr Blatt; ihr Kelch im Winde bebet, ſchimmernd, tränenſatt. J. Welha ann. Südo Eine Kunſt wird durch Pontoppidan herausgeſtellt, die nicht rein im Kunſteindruck ſich offenbaren will, nicht das Ergriffen⸗ ſein von Dingen bedeuten will, ſondern Kunſt, die leicht lehrhaft dogierend ſich entwickelt. Pontoppidau ſtammt aus einer ſtorenfamilie und trägt als deren Erbgut das Eindringlich Ueberzeugende, die Beharrlichkeit im Thema mit ſich. Aber die Ausdrucksform iſt knapp und ohne Pathos, ein Präziſio iswer deſſen Teile auf einander eingepaßt ſind, ganz Sachlichkeit, ganz 2 Kürze und Schlagkraft. Pontoppidan hält niemals den Eindruck ſeſt, wie er in erhöhten Stunden zur Eigenform ſich ſchließten würde, ſondern ſo, wie er ſelbſt der Dinge notwendigſtes Ge⸗ ſicht erſchaut, unabhängig von Stimmung und Beteiligtſein. Einer, dem die Kunſt hindurchgeleitet wurde durch die Na⸗ turtafſſenſchaft, der aus dieſem Wiſſen die Prägnanz heranzog — in dieſer Art wird er der Gegenpol zu einem andern Dänen, zu Jarobſen, und iſt aus dieſem Stellungnehmen geklärter zu begreifen. Die Naturwiſſenſchaft ward Jacobſen ein Werkzeug, Stimmungseindrücke zu verſtärken, durch eine letztgeſteigerte Siunlichkeit den Reiz der Dinge auszuweiten, bis jene tauſend⸗ fältig vibrierende, nervenintenſive Atmoſphäre on⸗ iſt iönen geme der duse qusbaf un uagnvich aun gutaugz cpvu ſipnluhec gog uoſonb CTCVCCCCCCCCCC abohſpang Jchnu ause dia nousc eee aie enen n ee e ne ehugce og deucde uu gun ͤbee e eeee eneheen e een e Sat enlconlei sug A svg uneg nlbgm szd giog al ueivule Anzrez ee eecneen ehe dun eeee ne n aahet eeeee nog aeuteh ne sond ai e ea nen ſnbg Buv; ahns use ppaons aun ueaeg ant zuuun s— eusgebson 6pelg g. 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Herzensqualen. Ich warte von Jahr zu Jahr; aber hie und da ein kleines Aufflackern, dann weg e trocken, nichts.— Leb' wohl, liebe Bergllot, leb' wohl! Dein Freund Vater, Eein ganzes Leben lang immer unterliegen und dennoch ausharren, nicht nur ſelber, ſondern auch alle anderen zum Aus⸗ barren anfeuern— ja, das iſt mein Lebensideal! Das iſt größer, als der größte Sieg, denn dazu mehr und größere Eigenſchaften als zu einem glänzenden, im Augenblick alle Kräfte anſpannenden Sieg.— Und das verſteht jeder, der weiß, was andauernde Arbeit, treuer Sinn und leuchtender Glaube bedeuten. Dein Freund Vater. Ein nordiſcher Klaſſiker. (Jonas Lie, Lindelin.(Märchennovellen. Leipzig. G. Merſe⸗ burger. M..) Rutland.(Eine Seegeſchichte. Ebenda. M..50.) Auf Irrwegen.(Roman. S. Fiſcher, Berlin. M..25.) Aus der überraſchend bunten Fülle eigengearteter Perſönlich⸗ keiten, die dem kleinen Norwegen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein nationales Schrifttum geſchaffen haben, ragen drei Geſtalten in die Weltliteratur: Ibſen, Björnſon, Lie. Wäh⸗ rend die beiden erſten längſt ihren geſicherten Platz in der allge⸗ meinen Wertſchätzung einnehmen, gelingt es der ſchlichten, aller Problematik und Pathetik gänzlich abholden Kunſt Lies ſchwerer, ſich durchzuſetzen. Und dieſe Tatſache ſcheint nicht berwunderlich, wenn man ſich vergegenwärtigt, welche Anforderungen weite Kreiſe an ihre Lektüre zu ſtellen pflegen. Wer aber einmal ein Lie ſches Buch in ſeiner ganzen reifen Schönheit und ſeinem innerlichen Reichtum würdigen gelernt hat, wird ihm gern einen Platz bei den Autoren einräumen, zu denen wir mit herzlichem Behagen in ſtil⸗ len Stunden immer wieder zurückeßren. Man hat ſich daran gewöhnt, Lie kurzerhand zu den Begrün⸗ dern des nordiſchen Realismus zu rechnen; aber derartige Ver⸗ ſuche, den Reichtum einer Künſtlerindividualität in die engen Bande eines nüchternen Schlagwortes zu faſſen, erweiſen ſich bei mäherem Zuſehen ſtets als recht unzulänglich. Gewiß, Lie war Realiſt; aber nur in dem Sinne, daß er— und hierin wirkte er in der Tat bahnbrechend— mit Abſicht ſeine Stoffe dem Leben der Gegenwart entnahm und mit künſtleriſchem Ernſt Menſchen und Dinge, Belebtes und Unbelebtes, ſo darſtellen wollte, wie ſie die Wirklichkeit darbietet. Aber dieſe Wirklichkeitsſchilderung diente ihm nie,— etwa im Sinne Zolas, zu dem er vielmehr im grund⸗ ſätzlichen Gegenſaß ſteht— zum Beweis irgendeiner vorgefaßten Theſe, noch bevorzugte er die Schatten⸗ und Nachtſeiten des menſch⸗ lichen Lebens, deren liebevolle Aufhellung nach der landläufigen Anſicht das Kennzeichen eines wahren Realiſten bildet. Lie's We⸗ ſen iſt jeder dekadenta Peſſimismus fremd; ſeine Freude ſind die ſtarken, geſunden, lebensfrohen Männer und Frauen ſeiner Hei⸗ mat, und ein Hauch der freien kräftigen nordiſchen Seeluft weht durch alle ſeine Bücher. Dabei ſteckt in ihm wie in jedem echten Nordländer ein gut Stück Myſtiker, das ihn das Irrationale und Unausdeutbare in jedem Menſchenleben verſtehen und die tieferen Zuſammenhänge zwiſchen Abſtammung, Charakter und Schickſal fahnen lehrte. In ſeiner Märchenſammlung Lindelin hat er dieſem Hineinragen einer überſinnlichen Welt in die unſerige greifbare Geſtalt verliehen. Mit der ganzen liebevollen Anteil⸗ nahme, die wir den Märchen, die unſere Kindheit verſchönten, zu bewahren pflegen, erzählt der hier aus dem unerſchöpflichen Sagenborn ſeiner Heimat ſeltſame tragiſche und komiſche Geſchich⸗ ten, ſo ſich einſtmals zwiſchen Erd⸗ und Waſſergeiſtern, den Trol⸗ len, Drangen und Huldren, und Menſchenkindern begeben haben. Aber in der reizvoll phantaſtiſchen Einkleidung birgt ſich tiefe (Symbolit, die das ſcheinbar Willkürliche zum Träger ewiger Wahrheiten macht. Leiſe nur klingt das Märchenmotiv an in der Titelnovelle, in der monumentalen Ruhe und Einfachheit der Li⸗ nienführung ein Kabinettſtück Lie ſcher Darſtellungskunſt. LQindelin iſt das amoraliſche, animaliſch⸗ſinnliche Weib ſchlecht⸗ hin, die Unholdin mit dem Trollzeichen, deren dämoniſcher Schlan⸗ genreiz alle Männer bethrt, von dem biedern Seebären des Nor⸗ dens bis zur altersſteifen Exzellenz, und deren zügelloſe Gelüſte doch keiner zu ſättigen vermag. So muß ſte mit der Unabwend⸗ barkeit einer Naturgewalt und unaufhaltſam ihren Weg weiter verfolgen— ins Endloſe, währenb— und dies iſt ein ſne Lie ſchen Humors,— die Männer, die ſie genarrt und ver⸗ aſſen hat, am Schluß ſich zuſammenfinden, mit heimlichen Schmunzeln ihrer Torheit gedenken und der glücklich wiedergewon nenen Ruhs ſich freuen. Freunden einer nachdenklichen Lektüre ſeien dieſe Märchen warm empfohlen. 5 Mit dem glücklichen Spürſinn des eigenwilligen, ausgetrekeng Pfade meidenden Dichters hat Lie ein weites fruchtbares Neuland der norwegiſchen Literatur erſchloſſen: das nordiſche Meer, das er, erfüllt mit der tiefen Liebe des Nordländers für das ihm von Ju⸗ gend auf vertraute Element in ſeinem ganzen geheimnisvollen Zauber, in den kollen Abenteuern ſeiner Ferne und der traulichen Enge ſeiner Fjorde, in der erhabenen Schönheit ſeiner grauſen Stürme und ſeiner ſternhellen Nächte zu ſchildern nicht müde wird. Eine Reihe Werke ſind dieſem unerſchöpflichen Thema gewidmet, als deren reifſtes wohl unſer Roman Rutland gelten darf. Es iſt eine alltägliche, auf das rein Typiſch⸗Menſchliche geſtimmte Ge⸗ ſchichte, wie ſie ſich in Wirklichkeit ſchon unzähligemal abgeſpielt und unzähligemal noch abſpielen wird. Aber mit welcher erquicken⸗ der Friſche und herzſtärkender Natürlichkeit ſind die einzelnen Cha⸗ raktere geſtaltet: vor allem der wackere Schiffer Chriſtenſen und ſeine tapfere, geſchäftskundige Ehehälfte. Schlicht und geradlinig verläuft die Handlung: wir ſehen die beiden in Sturmesnot ſich finden, begleiten ſis auf ihren jährlichen ertragsreichen Handels⸗ fahrten mit der alten Schute Rutland, nehmen teil an den kleinen Freuden und Leiden ihres einfachen Lebens, deſſen Ruhe das Schickſal des einen ſelbſtgewählten Weg gehenden einzigen Sohnes ernſtlich zu ſtören droht, und freuen uns endlich des die alte Ge⸗ neration mit der neuen verſöhnenden Schluſſes. Aber gerade in dieſer Zeichnung einfachſter Menſchen und Verhältniſſe hat Lie den ganzen Reichtum ſeiner Kunſt, die ganze Tiefe ſeines Gemütes, die ganze Fülle ſeines köſtlichen Humors aufs ſchönſte bewährt und ſo ein echtes Dichterwerk von lauterſtem Gehalt und edelſter Form⸗ gebung geſchaffen. In Rutland iſt bereits das Thema angeſchlagen, das fortan in den verſchiedenſten Varjationen Lie's Bücher durchzieht, das Problem der Familie und ihrer Grundlage, der Ehe. Die Ideen einer neuen Zeit, deren Bannerträger Ibſen und Björnſon werden ſollten, tauchen bereits auf, und es iſt intereſſant und erfreulich zugleich, zu ſehen, wie unbefangen und rückhaltlos der im Grund konſervativ gerichtete Lie allen berechtigten Forderungen der Zeit ſeine gewichtige Stimme lieh. So iſt er der erſte Vorkämpfer für die Gleichſtellung der Frau in der norwegiſchen Literatur gewor⸗ den. Freilich war er gegen die Gefahren nicht blind, die unüber⸗ legtes Niederreißen des bewährten Alten heraufbeſchwören kann, Um Dauerhaftes zu bauen, bedarf es eines ſicheren Grundes. Schwarmgeiſter, die in ihrem himmelſtürmenden, von keinem nüch⸗ ternen ausdauernden Willen gebändigten Idealismus die realen Grundlagen gerins achten, auf denen jede gedeihliche Entwicklung beruht, werden trotz edelften Strebens ſchließlich ſcheitern und eige⸗ nes und fremdes Wohl gefährden. Aus ſolchen Gedanken heraus iſt der Roman Auf Irrwegen erwachſen, der den ſtets das Beſte erſtrebenden, aber gegenüber der harten Realität des Lebens verſa⸗ genden Baumeiſter Faſte Forland den ausſichtsloſen Verſuch un⸗ ternehmen läßt, ſeine rückſtändige, ſpießbürgerliche Vaterſtadt mit einem Schlage zum modernen Weltbad umzuwandeln. Wohl ge⸗ lingt es ſeinem unwiderſtehlich fortreißenden Feuereifer eine raſch auflodernde Begeiſterungsflamme zu entfachen, eine fieberhaft wilde Spekulation ſetzt ein und übertönt alle Bedenken warnender Bernunft, bis eine jähs finanzielle Kriſe den grauſam ernüch⸗ ternden Rückſchlag bringt. Und doch gehört die geheime Sympathie des Dichters ſeinem kampfesfrohen, zukunftsgläubigen Helden, den wir am Schluſſe in die Ferne ziehen ſehen, um im Dienſt der Kunſt das Glück zu finden, das ihm die engen Verhältniſſe der Heimat verſagte, ihm zur Seite die neue Frau, die ebenbürtige, ihrer ſelbſt ſichere Gefährtin des Mannes im Kampfe des Lebens. Eigene, tiefſchmerzliche Erlebniſſe geben dem Roman den tragiſchen Unter⸗ ton. Mußte Lie doch, jahrelang ein geſuchter Anwalt im Kongs⸗ vinger Walddiſtrikt, die Folgen überſpannter Spekulationen am eigenen Leibe erfahren; in die allgemeine Kataſtrophe mit hinein⸗ geriſſen, verlor er ſein ganzes Vermögen; aber gerade dieſes Un⸗ glück ließ den Dichter in ihm erwachen, den Dichter, der die Welt und die Menſchen kennt und ſie trotzdem nicht verachtet. Mit welch lächelndem Behagen hak er in unſerem Roman all die kleine Schwächen und Torheiten der Kleinſtädter, all die kleinlichen Be⸗ uns osmos a ildert! Hier i keitsdarſte ung in jenes reſtloſen Vollendung, die ein Höchſtes in der Kunſt bedeuket, weil ſie jede Kunſt vergeſſen läßt. . Mögen dieſe drei Bücher recht viele willige Leſer finden und zu eingehenderer Beſchäftigung mii Lies Werk anregen. Er ver⸗ dlent es. Hter ſprudelt eine Quelle, deren köſtliche Friſche uns ſjmer wieder erquickt und ſtärkt, wenn wir der pſychologiſchen „Delikakeſſen unſer„Jungen“ müde wurden. Dr. W. S. 5————— Welle. Ein Märchen von Jonas Lie.“ Bei ein paar alten Schiffersleuten draußen am Meere wohnte ein junger Burſch, der mit einem geſtrandeten Fahrzeug dorthin gekommen war. 8 Niemand wußte, aus welchem Lande er wäre. Als er aber heranwuchs, wurde er an Geſtalt und Weſen ſo herrlich und ge⸗ gewandt, bleich und mit glühenden Augen und überhaupt ſo wunder⸗ bar ſchön, daß alle begriffen, er müſſe von vornehmen Leuten mit edlem Sinn abſtammen. 8 Am liebſten lag er draußen auf der Strandſpitze und blickte auf das weite landloſe Meer hinaus, wo Wogenberg hinter Wogen⸗ berg und Wellenkamm hinter Wellenkamm ſich wiegte. Niemals wurde er müde, nach dem äußerſten Rande zwiſchen Himmel und Meer hinauszublicken und dorthin zu ſpähen, wo die Wellenrücken glitzerten und ſpielten, ſtiegen und ſanken. Er fand keinen Frieden, bevor nicht eine weiße Woge ſich weit über die andere erhob, bald ſo, bald ſo. Er wußte, ſie mußte kommen. Blals glänzte ihre breite, wüſte Schneeſpitze in der Sonne, bald ſtieg ſie mit keckem wildem Giſcht zum Himmel empor, bald glitzerte und lächelte ſie nuß wie ein Schimmer am Horizont auf. Sie wan⸗ delte ſich in unzählige, immer neue Formen— ihm brachte ſie einen Gruß. Wenn im Frühling die Graugans kam und wenn ſie im Herbſt wieder fortzog, niemals wurde er müde, dort draußen zu ſehen und ihr nachzuſchauen und ſich zu fragen, wo ſie wohl hinzöge. Eines Abends aber, als ſie wieder auf der Strandſpitze ſaß, bäumte ſich die Woge weit draußen empor, einmal, noch einmal und noch einmal, ſie türmte ſich immer höher zum Himmel auf und ſtieg und ſtieg, bis ſie ihren Schneekamm wie eine weiße, funkelnde und glitzernde Mauer über die Strandesſpitze hinrollte. Er mochte keinen Laut herauszubringen, als ſie ſo auf ihn zugewälzt kam. Und aus ihr ſprang ein Mädchen mit wildem Angeſicht her⸗ bor. Ihre Augen leuchteten vor Luſt und Troßz. Sie ſetzte ſich mit einem Satz auf ſeine Kniee, umſchlang ihn mit ihren Armen und rief durch das Gebrauſe: „Ich heiße„Welle“ und bin die ewige Unruhe.“ „Niemals fängſt du mich! Es iſt ebenſo ſchwierig, mich unter den Mädchen zu erkennen, wie eine Welle unter den Wellen. Aber in deinem Sinn werde ich auftauchen. Und all' deine Sehnſucht und Liebe ſoll von dem Augenblick an namenlos und hafenlos werden, da du die Welle im Schoße gehabt haſt“— ſang es in der Schaumwand, als ſie wieder in die Brandung zurückwich. Und von Stunde an ſuchte und ſehnte er ſich und meinte, er würde ſie unter Tauſenden und Abertauſenden wiedererkennen. Wenn er dann die weißen Hauben der Mädchen ſich gleich Wogenreihen in der Kirchentür bewegen ſah, begegnete er verbor⸗ genen und lächelnden Blicken, während die Wangen Ton und Farbe wechſelten. Aber keine von ihnen hatte ihre Augen, die wie Sonnen⸗ ſchein im Schaum über das grüne wilde Meer leuchteten und blin⸗ kend hervorſtrahlten, wie aus geheimnisvollen Tiefen. und 7 jviale Alltäglichteiten eines ſolchen Wikro⸗ ſtalles Leben und Bewegung, Wicklich⸗ Welle“ ſtürmiſcher Hohn und ings a ieſe ſcheue, ſchüch Im Herbſt, wenn die Jug, in luſtigen Leiber und Geſtalten un leicht nicht in der Nähe wäre. Und wo das ausgelaſſene Lachen am unbändigſten erſchallfe und die Zungen ſpottende und luſtige Einfälle im friſcheſten in die Luft hinausſchleuderten, glaubte er den ſalzigen Meeresgla „Welle“ in den wilden Blicken und Mienen zu entdecken. Aber von der Unruhe, die namenlos und hafenlos we teurer als alle Lebensluſt, wußten ſie nichts und über ſeine! ſucht kreiſten und ſchrieen ſie alle nur, wie kleine, ſchnelle begehr⸗ liche Möven über dem großen, unruhigen Meer⸗ 5 Wie ſehr er auch ſuchte und ſpähte und den mannigfachen we ſelnden Sinn der Weiber prüfte— niemals fand er ſie, die landlos und ſtrandlos in unausſprechlich wechſelnder Farbenſchö Verlangen lockte. Und er zog fort von den Menſchen, hinaus auf die einſa Pfade des Meeres, wo der Kiel keine Spuren zurückläßt, Dort hinaus, wo es in gewaltigem Schimmer leuchtete, ſteuerte er wie zum Stelldichein, während das Meer ſchäumende Woge brüche daherſandte und wie mit einem Fangball mit dem Leben ſpielte. 8 Und wenn er mit kleinem Segel über die großen, donn Wellenberge hinfuhr, kündete ihm die wilde Stimme der„Welle“ in der Schaumwand von Liebe ohne Landſtätte, namenlos und hafenlos. Martin Anderſen NRerö. Martin Anderſen Nexö berichtet in ſeiner Beographie ü den Lauf ſeines Daſeinßs: „Ich wurde 1869 in dem Kopenhagener Arbeiterv! Kriſtianshavn gebroren. Mein Vater war Steinklopfe Pflaſterer, Mutter fuhr mit einem Handkarren umher kaufte Fiſche, Obſt und dergleichen; wir lebten in großer Armi wiewohl die ganze Familie arbeitete. Meine früheſten Kind heitserinnerungen ſind verknüpft mit unſerer Dürftigkeit ſeltenen kleinen Lichtpunkten, die dieſe erhellten— und m Arbeit. Ich habe gearbeitet, eit ich kriechen konnte, ich l mit Zeitungen umher oder ſammelte auf den Bauplätzen Spän die ich an Herrſchaften verkaufte. Ich erinnere mich auch eines Zeitraums, wo ich vom frühen Morgen bis Abends, wen Mutter heimkam, bei meiner halbjährigen Schweſter Kin wädchen ſein mußte; ich war damals—6 Jahre alt ſteht in meiner Erinnerung als die beſchwerlichſte Arbei je im Leben geleiſtet. Ich hatte bereits bitter genug das Leben des Pro gekoſtet, als wir in meinem neunten Jahre nach Bornſ rückſuhren, wo mein Vater daheim war; Mutters ſtammte aus Deutſchland. Auch hier hieß e durch meine Arbeit lernte ich die ſchöne Natu nen: im Winter, wenn ich mit Vater in Steine klopfte, des Sommers, wenn ich auf d das Pieh hütets. Nach meiner Konfirma knecht, dann ging ich zu ein aabsen ahvd ucg dfavn ceonbeſuenec eegt e ee * Nen eeng eheeendun dun gunnnner aedanve Laule fiezavg ee eeen un eneenenee Aene eenee ene derartige Erzeugniſſe ſeines 5 land ausführte. 8. Juli 1912. General-⸗Anzeiger(Badiſche Neueſte Nachrichten.)(Abendblatt) Tondoner Effektenbörſe. London 8. Juli.(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbörſe. 2. 8. 38 52%/ Conſols 76¼ 76¾ Premter 9% 90% Reichsanleihe 791/½ 79½ Randmines 61½% 61/ Argentinier 86¼ 86¼ Atchiſon comp. 110% 110% Italtener 95— 36— Canadian 2728 272½¼ Javaner 84— 84— Baltimore 11 Mexikaner 31½ 31½ 8Chikage Milwauke 107½ 107½ Spanter 92— 92— Denvers com. 19% 10ʃ½ Ottomanbank 17¼ 16¼ Eri: 36⁰8 36½8 Amalgamated 87/ 87% Grand Trunk IIIpreſ. 57æ k57.— Anacondas 9— 9— 5„ rd 29¾ 29ʃ½ Rio Tinto 81 80%.sville 163% 1641½ Central Mining 10%% 10¼ Miſſourt Kauſas 281½% 28ʃ½ Ehartered 27/ 27%] ntario 31½ 33 De Beers 19% 19¾8 ock Island 25% 25% Eaſtrand 3— 2¼ Southern Pactfie 116— 113½ Geduld 178 1/%„ Railway 29½ 29½ Goldfields 4— 3% Unton cvm. 114— 174¼ Jagersfontein 6¼ 6½/¼ Steels com. 73% 73% 11¼ 11J¼8] Tend.: ruhig. Moddersfontein Berliner Produktenbörſe. Berlin, 3. Jull.(Telegrammę)(Produktenbör ſe). Preiſe ia Mack pro 100 kg frei Verlin netto Kaſſe. 2. 3. 25 3 Weizen per Jull 229.— 229.500 Mais per Jult 145.50 144 „ Sept. 207.— 207.25„ Sept.—.— 142. Okt. 206.78 207.25 7—— Küböl per Juni—.——.— Noggen per Juli 194 75 195.75„ Okt. 67.30 67.60 „ Sept. 173.—173.75„ Dez. „Okt. 173.— 178.75—.——.— ———— Spiritus Jocz loss Hafer per Jult 188 25 189 50 Weizenmehl 28.75 28.75 „Sept. 167.— 167.[Roggenmehl 25.25 25.25 Pariſer Broduktenbörſe. Hafer 2..4 Rüböl, „ 22.0 KFult 74— 73 ¼ A 20.30 19.95„ Aug. 74½ 74— „Sept.⸗Dezg. 19.20 19.10]„ Sept.⸗Dez. 74% 751 Nov.⸗Jeb. 19.40 19.10]„ Jan.⸗April 76 75 ½ Roggen Spiritus 3 20,50 20.50„ Jauuli 68 ½% 69 Aug. 19.50 19.50„ Ang. 867— 67 ¼ „Sept.-Dez. 19.15 19.15]„ Sept.⸗Dezbr 58— 56— „ Nov.⸗Feb. 19.25 19.28„ Jan.⸗April 50 /% 51 ½ Weizen Leindl „ Juli 305 29.70„ Juli 90 ½% 87— „ Aug. 29.90 29.85]„ Aug. 88 7½/ 86 ½ „ Sept.⸗Dez. 26.65 26.50„ Sept.⸗Dez 84/ 88 7J „ Nob.⸗FJeb. 26 80 26.75]„ Jan.⸗April 78½ 75¼ MNehl Rohzucker 88e lgeg 32/ 38/ Julk 40.25 39.45 Zucker Juli 42— 42%½ „Aug. 39.90 39.50„ 2. 41 ½ 42 ¼ „Sept.⸗Dez. 34,85 34,80]„ OktktesJan. 33 /ö8 38 ¼6 „ Nov.⸗Feb. 8455 34.40„ Jan.⸗April 34— 34½¼ Talg 76— 76— ———— Tandwirtſchaft. Hagelſchaden im Jahre 1912, Bei der größten deutſchen Hagel⸗ verſicherungsgeſellſchaft, der„Norddeutſchen“ waren bis 1. Juli für das laufende Jahr 34,5 Millionen Mark Schaden gemeldet, gegen 20 4 Millionen Mark auf den gleichen Zeitpunkt des Vorjah⸗ ves. Zieht man die bei den anderen Hagelverſicherungsgeſellſchaf⸗ ten angemeldeten Schadenſummen, ferner den Wert der beſchädig⸗ ten, gber nicht perſicherten Feldgewächſe in Berückſichtigung, dann konn man den großen Schaden ermeſſen, den die diesjährigen Un⸗ wetter bisher angerichtet haben. Aus dem vorderen Odenwald, 1. Juli. Die Heuernte, mit der dieſes Jahr bereits anfangs Junt begonnen wurde, iſt nunmehr ſoweit eingeheimſt. Inbezug auf Quantität iſt dieſelbe, bezüglich des Wieſenfutters, im allgemeinen ſehr gut ausgefallen. Auch die Qnualität kaun trotz des launiſchen Wetters während der Ernte im allgemeinen als gut bezeichnet werden. Wenn kein Regen eintritt, kann in den nächſten Tagen auch auf unſeren Höhen mit dem Ab⸗ machen von Wintergetreide(Korn) begonnen werden. Das Winter⸗ getreide ſteht im allgemeinen ſchön da, wüährend das Sommergetreide, namentlich der Hafer, infolge Ermangelung eines richtigen Durch⸗ regens zu wünſchen übrig läßt. Volksmirtſchaft. Der Abſatz von Auſichtskarten in Konſtautinopel. iſt ſehr bedeutend und wird auf mehrere Millionen Stück ge⸗ ſchätzt. Die meiſten davon werden, ſo ſchreibt die Konſtantinopeler Korreſpondenz, von den Touriſten und Reiſenden und den anſäſ⸗ ſigen Fremden gekauft. Die Einheimiſchen verbrauchen ſehr we⸗ nigg, da ſie die Sitte, Freunden und Verwandten Anſichtskarten zu⸗ ſchicken, nicht kennen. Unter den Anſichten überwiegen die herr⸗ lichen Landſchaftsbilder aus der Stadt und der Umgebung, dann kommen Straßengruppen, Charakterköpfe aus der Bevölkerung, häusliche Szenen, daun Karten mit verſchiedenen Bildern bis zu den unſittlichſten, Glückwunſch⸗ und Juxkarten uſw. Vertreten ſind alle Techniken, von der einfachen ſchwarzen Karte bis zur ſchönen bunten Photochromie. Auf dem Platze werden nur ſehr wenige Anſichtskarten hergeſtellt— und die ſind nicht ſonderlich gelungen; alle faſt kommen aus dem Auslande. Die meiſten liefert Deutſch⸗ land(Berlin), dann folgen Oeſterreich, die Schweiz, England, Italien und Frankreich. Berlin hat ein Monopol in den ſchönen Photochromien, die es in unübertroffener Schönheit und Billig⸗ leit herſtellt, England liefert zumeiſt beſſere Glückwunſchkarten für Weihnachten und Neujahr, Frankreich einige Spezialitäten. Die Jurkaxten ſtammen größtenteils aus Deutſchlan d, doch würde das deutſche Anſehen in der Welt nichts verlieren, wenn es Gewerbefleißes lieber nicht ins Aus⸗ Die Preiſe ſind verſchieden. Die einfache ſchwarze Karke koſtet 15 Franken das Tauſend ab Fabrik und wird einzeln zu 10 Para bverkauft. Die beſſern Karten koſten 30—70 Franken 20—40 Para im Einzelverkauf, Händler, die nichts weiter al nd Schreibwarenhändler, Mit dem Vertriebe befaſſen ſich verſchiedene 3 Anſichtskarten führen, die Buch⸗ Ausländische Effektenbörsen. Pariſer Bürſe. Paris, 3. Jult. Anfangskurſe. 2. 3. 2. 38. 30% Rente 92.53 92.50 Chartered 86.——.— Spantier 94.95 95.—Debeers 490.— 489.— Türk. Looſe—.——.— Caſtrand 75.——.— Banque Ottomane 395.— 695.— Goldfield 101.——.— Rio Tinto 2055 2085 Randmines 166.— 164.— Tendenz: träge. Wiener Vörſe. Wien, 3. Juli. Vorm. 10 Uhr. Produkt Kredilaktien 645.50 344.70] Oeſt. Kronenrente 87.35 87.65 Länderbank 523 50 528.50 Papierrente 90.— 90.30 Wiener Bankverein 529.50 529.50„ Silberrente 90.10 90.40 Staatsbahn 718.50719.— Ungar. Goldrente 108.25 108.40 Lombarden 96.— 95.50]„ Kronenrente 87.35 87.65 Marknoten 116.95 117.91 Alpine Montan 992.— 989.50 Wechſel Paris 95.58 95.65 Skoda 755.50 753.— Tendenz zuhig. Snbörs Amſterdamer Lörſe. Amſterdam, 3. Juli.(Schlußkurſe.) 2. 8. 2. 8. Aüböl loko—— 36 ¼/%veinöl loke—— 43— Auz.—— 34/8 Aug. 41 5 41 7 — Sept.⸗Dez.—— 34%, Sepl.⸗Dez.— 39— Rüböl Teude matt. Jan.⸗April 37— 36% Kaffee loco. 53— 58—Leinöl Tend: flau. 5 Wetter:— Budapeſter Produktenbörſe. Budapeſt, 3, Juli. Setreidemarkt,(Telegraemm.) 8. 2. ver 50 Kg per de kx Wetzen zer Okt. 1136—— willig 1149— ſtetig „„ April 1166— 1178— 5„ Mai——-—— Noggen der Mai——— willig———ſtelig 927—— 936— Pafer per Mat——— luhig——— ſtetig „„ 932— 9883—— Mais per Juli 877—— matt 875— ſtetig „„ Tuüßpüſt 885—— 881-—— Kohlraps Außzuſt 1765—— zuhig 17830—rußig Wetter: Schön aber bewölkt. Tiverpooler Vörſe Jiverpogl, 8, Juli,(Aufasgskurſe.) 2. 8. Weizen pey Juli 77½ ruhig 7/7/ traͤge 8 1* Okt. 775/ 8 7755/8 Mais ver Juli 5½ willig 5/1/ö; träge pers Sept, 47¹⁰— 410%, —— eeeee uſw. Auf der Straße werden mauchmal Anſichtskarken zu ſehr billigem Preiſe angeboten; ſie rühren aus einer Warenverſchleude⸗ rung: wenn nämlich ein Höndler beſtellte Karten aus irgend einem Grunde nicht übernimmt und der Fabrikant, weil er keine andere Verwendung dafür hat, ſie um jeden Preis losſchlagen muß. Die größeren Händler, die auch die Anſichtskarte hier einge⸗ bürgert haben, laſſen ſelbſt photographiſche Aufnahmen machen und ſie draußen verpielfältigen, ſie ſind alſo auch Verleger, Nur verhältnismäßig wenig Karten mit Landſchaftsbildern werden von europäiſchen Kunſtanſtalten im eigenen Verlage erzeugt. Die fremden Poſten befördern Anſichtskarten nach den inter⸗ nationalen Beſtimmungen. Die türkiſche Poſt ſchließt aber von der Beförderung alle Karten mit Anſichten von Moſcheen, religibſen Zeremonien u. g, aus. Als die Anſichtskarten in der Türkei noch neu waren, kamen mit der türkiſchen Poſt ſehr wenig Karten an ihren Beſtimmungsort an, die türkiſchen Poſtbeamten verwandten ſie nämlich zur Ausſchmückung ihrer Zimmer. Aus Prozeſſen gegen ſolche kunſtliebende Beamte iſt bekannt geworden, daß ein⸗ zelne Tauſende von Karten geſtohlen hatten. Die Zahlungsbedingungen ſind bei kleinen Aufträgen Bar⸗ zahlung mit—5 b. H. Diskont. Die regelmäßige Kunden der Kunſtanſtalten erhalten größere Begünſtigungen. Der Text der allermeiſten Anſichtskarten iſt franzöſiſch, weil die Händler es vorſchreiben, da hier franzöſiſch die allgemeine Verkehrsſprache iſt. Obwohl die meiſten Anſichtskarten, wie wir geſehen haben, in Deutſchland linbegriffen Oeſterreich und die Schweizſ erzeugt werden, hat man doch ſeine liebe Mühe, eine mit deutſchem Text zu finden. Die Händler gehen darin zu weit. Von allen Fremden, die durchkommen, und von den anſäſſigen Fremden ſind es die Deutſchen, die die meiſten Anſichtskarten kaufen, auf ſie ſollten die Händler doch mehr Rückſicht nehmen. Eine deutſche Glückwunſchkarte zu erhalten, iſt noch viel ſchwieriger, Schiffahrts⸗NRachrichten im Mannheimer Bafenverkehr. Hafeubezirk Nr. 1. Angekemmen am 1. Jult, Koot„Egan 28“ von Rotterdam, 3300 Dz. Stückgut. Welker„Bad. 28“ von Karlsruhe, 300 Dz. Stückgut, Schneckenberger„Mannheim 24“ von Rotterdam, 4000 Dz. 6 u, G. Hegemanns„Egan 25“ von Antwerpen, 2000 Dz. Stückg. u. Getreide. Spruit„Egan 32“ von Rotterdam, 2100 Dz. Stückgut Hornecker„Mannh. 63“ von Rokterdam, 13 700 Dz. Stückg, u. Getr. Beyſiegel„Karl Ropert“ von Rotterdam, 661) Dz. Stückg. u. Getreide Witzer„Dörtelmann“ von Alſum, 20 000 Dz. Kohlen. Dries„Fendel 10“ von Baſel, 2500 Dz. Stückgut. Geil„Anng Fuſtina“ von Straßburg, 6800 Dz. Stückgut. Dinkelacker„Fendel 5“ von Rotterdam, 8200 Dz. Stückg. u. Kohlen. Vollmer„Emia Hilda“ von Kehl, 3500 Dz. Stückgut. Schmidt„Bad. 40“ von Larlsxuhe, 1100 Dz. Stückgut. 8 Neuer„Fendel 6“ von Straßburg, 6500 Dz, Stückgut. 5 Hafenbezirk Nr, 2. Angekommen am 1. Juli. Hch. Brien„Paula“ von Rotterdam, 11 200 Dz. Getreide u, * Stückgut. Sn. 7. See. Wien, 3. Jult. Nachm..50 Uhr. 3. 2. 3. 2. Kreditaktien 645.— 645.20 Buſchtehrad B. 930.— 930.— Oeſterreich⸗Ungarn 2125 2125 Oeſterr. Papierrente 90.30 90. Bau u. Betr..⸗G.—.—.„ Silberrente 90.40 90.10 Unionbank 612.— 611.—„ Goldrente 114.— 114.10 Ungar. Kredit 841.— 841.— Ungar. Goldreute 108.80 108.25 Wiener Bankverein 530— 530.—„ Kronenrente 87.60 87.35 Länderbank 529.— 529.— Wch. Frankf. viſta 117.91 117.91 Türk. Loſe 241.— 236.—„ London„ 2241.30 241.80 Alpine 991.— 991.— Paris„ 95.67 95.66 Tabakaktien———Lv—ð Amſterd.„ 200.— 199.9 Nordweſtbahn RNapoleon 19.14 19.14 Holzverkohlung—.——.— Marknoten 117.91 117.91 Stagtsbahn 719.50 718.50 Ultimo⸗Noten 117.93 117.98 Lombarden 96.50 96.— Skoda 760.— 755.— Tendenz: ſtetig. EE— Börſenbericht vom 1. Juli.—— Die Stimmung auf dem Getreidemarkte hat gegen Ende der abgelaufenen Berichtswoche wieder ein feſteres Gepräge angenommen, da von Amerika ſchlechtere Saatenſtandsberichte gemeldet werden und Argentinien nicht allein kleinere Ab⸗ ladungen hatte, ſondern auch mit ſeinen Angeboten zurück⸗ haltender und höher war, in der Hauptſache aber deshalb weil guter greifbarer Weizen immer mehr geſucht und teurer wird. Das Geſchäft war lebhafter und wurden größere Poſten ſchwimmendes Getreide von Deutſchland, Belgien und Frauk⸗ reich gekauft. Auf heutiger Börſe und auch unter der Woche war bei unſeren Mühlen mehr Kaufluſt vorhanden, da der Mehlabf 45 beſſer geworden und kamen größere Abſchlüſſe in bald liefer barem Weizen zuſtande. 5 Wir 5 0 100 kg frachtparttät Stuttgart, netto Kaſſa Candesprodukten⸗gürſe Stuttgart. 2 Welzen württemb. alt.—— —.———gniederbayriſcher N.——, Rumänier nen M 25.50—26.—, Ulka M. 25.50—26.—, Saxonska M. 25.50—26.— Azima M. 25.50—26.—, Walla⸗Walla M.—.—.— Laplata, M, 24.——95.—, Amerikaner M.—.—Redwinter M. Californie! M—.——, Auſtralier.. Kernen M. 24.75—25.25, Dinkel neu M.—. „neu M.— M.— Kohlreps.——.— 3 Mehl mit Sack, Kaſſa mit 1% Skonto. Tafelgries M. 84.5088. Mehlpreiſe pro 100 Kg inel. Sack: Mehl Nr. 0 M. 34.50—85. Mehl Ne. 1 M. 33.50 34.—, Meßl 2 M. 3250—33.—, Mehl Nr. 3 M. 31.—81,50, Mehl Nr. 4 M..50 28,, Kleie M. 1I. für Lokgles, Provinzielles und Gerichtszeitung: Richard Schs Mk. 12.— Ehne Sack neito Kaſſe). FFFFF—————TTTTT————— Frz. Enger„Anna“ von Jagſtfeld, 561 Dz. Steinſalz Herm. Zimmermann„Sophie“ von Jagſtfeld, 741 Dz. Steinſalt Peter Heck„Nax Oonſel“ von Jagſtkeld, 541 Dz. Steinſalz, Hafenbezirk Nr. 3. Angekommen am 1. Juli. A, Joſten„Gerardine“ von Amſterdam, 4000 Dz. Stückgut. W. Kehl„Chriſting 2“ von Ambneburg, 7650 Dz. Zement. FJ. Dekkers„M. Stinnes 69“ von Duisburg, 13 275 Dz. Kohlen H. Rahm„Neumüßhl“ von Ruhrort, 15 500 Dz., Kohlen u. Koks, W. Hölſcher„Wilhelmine“ von Nuhrort, 20650 Dz. Kohlen. A. Hufen„Freya“ von Walſum, 15 600 Dz. Kohlen. J. Bauhardt„Alt⸗Heidelberg“ von Heilbroun, 40 Dz. Stückgut. K. L. Lang„Gottvertrauen“ von Heilbronn, 700 Dz. Stückgut. K, Ringe„Hero“ von Rotterdam, 10 459 Dz. Holz u. Getreide. Och. Schneider„Badenia 3“ von Ruhrort, 3000 Dz. Stückgut. Hafenbezirk Nr. 4. Angekommen am 29. Junt. Axerg„Noprdipiyk“ von Amſterdam, 2600 Dz. Stſickgut. Schellenberger„W. Egan 29“ von Rotterdam, 3500 Dz. Getr. Hafenbezirk Nr. 5. Angekommen am 2. Juli. Schölch„Karslinchen“ von Ruhrort, 4540 Dz. Kohlen. Sack„Bismarck“ von Duisburg, 2000 Dz. Kühlen. Kühnke„Gabriel“ von Rotterdam, 5500 Dz, Holz und Getreide, Buchloh„Präſ, Steyn“ von Ruhrort, 13 250 Dz. Kohlen. Hafeubezirk Nr. 6. Angekommen am 1. Jult. Th. Kinzler„Suſaung Sophie“ von Jagſtfeld, 780 Dz. Stetufal⸗ Ph. Menges„Jakoba“ von Heilbronn, 610 Dz. Steinſalz. Friedr. Goos„Rud. 155 1955 850 22 Ph. Weber„Friedrich“ von Heilbronn, 820 Dz. ickgut. 5 Friedr. Kehl„Gertrude Johanna“ von Amßneburg, 1600 5 Zem ak, Schön„Gebr. Schön“ von Altrip, 1700 Dz, Kies. Hafenbezirk Nr. 7 Angekommen am 1. Jult. Friedr, Möllein„Feudel 34“ von Notterdam, 8000 Dz. Hch, Zimmermann„Adelhaid“ von Rotterdam, 4000 Di. B Hch. Ritter„Och. u. Frida“ von Ruhrort, 9810 Dz. Kohlen. Och, Schreiber„J. Heuberger 6“ von Altrip, 880 Dz. Kles. A. Überſeeiſche Schiffahrts⸗Celegramm New⸗Hork, 29. Juni.(Drahtbericht der Amerkan Line Sour⸗ hampton.) er Schnell⸗Dampfer„Philadelphia“ am 22. J Southampton ab, iſt beute nachmittag hier angekommen. Autwerven, 2. Juli.(Drahtbericht der Red⸗Star⸗Ait werpen.) Der Damyſer„Kroonland“ am 22. Juni von ab, iſt heute hier angekommen. New⸗Hork, 2. Juli, Drahtbericht der Red Star⸗Linie, Ant⸗ werpen. Der Dampfer„Vaderland“, am 22. Juni von A pe ab, iſt heute vormittag hier angekommen. „Mitgeteilt von der Generalagentur Gundlach u. Bäxenklau Nachfolge Mannheim, Bahnhoſplatz 7, Telephon 7215 DD——— 7 Verantwortlich: 1 Für Politik: J..: Julins Witte; für Kunſt und Feuilleton: Julius Witte: für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktion. Teil: Franz Kircher für ben Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fritz Jo Druck und Verlag der Dr. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. Geldwechsler, Warenhäuſer J Ga. Deilacher„Vereinig. 20“ von Antwerpen, 3000 Dz, Geir. u. Sta. 1 Direktor: Ernſt Müllernr (Badiſche Neueſte Nachrichten). (Abendblatt) Maunnheim, den 3. Juli 1912. eeeee eeeee P 2, 12, Planken. Aktienkapital und Reserven Mark 261000 000. Besorgung aller bankgeschäftfichen Angelegenheiten. Bank Filiale MANNHEIM •7 l5 2 Wueren Tel. M. 155 tilenkapital IX. 1560 090.—. Welverzweigte Beziehungen zu ersten Finanzkreisen. 20609 Buchhaltuses- fnd Betriebs⸗ Laanidatones, Saslefungen. Versögens-Verwaſtapgen. Sutcenten AseNerEgSsCHEx. ggeenee Berrteng in Feteilgngsengelegenheſten. Unbetingto Vorsehniegsnhoſt. Silanzprüfungen. Ofganlsaftenen. Feriese Gungen. in Sdever- lfed ee 8 Tebn⸗ DMllonen, 1 deaaen- eanhueg. Fipresung SMelssi e⸗ 7 e Npdlnien- 0 * * 1 Tel. 687 -wNο ον ⁰ 1488 4, 2 Jacob Harter 4,22 Grossh. Bad. Noffieferant empſftehlt als unbedingt ächtes natürliches Wineralwasser den berühmten württemberglsehen Säuerling Göppinger Samerbrunn Tafel- f. CesnndkzeitsWAsSseT— Tel, 697 24189 EE ˙ Inh-Eerhbard deyer. 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Södtiſches Leitzaret. Berſteigerung. Mittwoch, 17. Juli 19t2, And den darauffolgenden Freitag, nachm. von L Uułhr An, findet im Verfſteiger⸗ Ungslokal des hieſigen kädtiſchen Leihamts, Lit. 65, 1— Eingang gegen⸗ über dem Schulgebäude— öffentliche Verſteigerung verfallener Pfänder gegen Barzahkung ſtatt. Die uhren⸗, Gold⸗ und Silberpfüänder kommen Freitag, den 19. ds. Mts., Kachmittags von 2 Uhr an Zum Ausgebot. Das Verſteigerungslo⸗ kal wird jeweils um 24 Uhr geöffuet. 15 55 der 85 Klicht geſtatt — 0 1. von Inzrleiſtungen. Nr. 12056. Die für die Dienſtbezirte Neckarau, Käfertal, Waldhof und Feudenheim vom 1. Juli 1912 bis dahin 1913 er⸗ forderlichen Fuhrleiſt⸗ ungen ſoken nach Stadt⸗ teilen getrennt in 4 Loſen öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunter⸗ latzen liegen in der Kanzlei des Tieſbauamts zur Ein⸗ ſicht auf. Anzebotsformu⸗ lare können von dort be⸗ zegen werden. Angebote ſind portofrei, verſchloßen und mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift ver⸗ ſehen, ſpäteſtous bis zum Maaabas. den K. Juſi 1912 vormittags 11 Uhe beim Tiefbauamt einzu⸗ liefſern, woſelbſt die Er⸗ öffnung der eingelaufenen Angebote in Gegenwart der etwa erſchienenen Bieter ſtattſinden wird. Moch der Eröffnung der Verdingungsverbandlung eingehende Angebote wer⸗ den nicht mehr an⸗ genommen. 840 Die Zußchlagsfriſt be⸗ trägt 6 Wochen. Mannßhbeim, 2. Juni1912 Städt. Tiefbaugtet: Stauffert. Vergebung von Siel⸗ banarbeiten Nr. 11845. Die Aus⸗ führung von: 1. ca. 1560 Ifdm. Backſteinſtel von 1,10/1,825 Meter I. W. 2. en. 1200[föm. Backſteinſiel von 0,70%,25 Meter l. W. 8. ca. 280 Höm. Backſtein⸗ 555 von 1,70 Meter l. W. ca. 70 lfom. ſchmieb⸗ eiſerne Roßrleitnug von .70 Meter I. W. 5. ca. 1820 lföm. Steinzengrohr⸗ ſiele von 0,½0, 9,25, 0,30 Stadiihen Srthamt. bauben in den profektierten Straßen um das neue Krankenhaus, rechts des Neckars, ſoll öffentlich ver⸗ gebeu werden. Die Verdingsunterlagen liegen in der Kanzlei des Tiefbauamtes zur Einſicht auf. ohne Plaubsilagen können gegen Erſtattunz der Ber⸗ vielfältigungskoſten im Betrage von Mk. 5,45 von dort bezogen werden. Zu⸗ ſendung mit der Poſt er⸗ gegen Nachnahme der Ge⸗ bühr. Augebote ſind portofrei, verſchloſen und mit ent⸗ ſprechender Aufſchrift ver⸗ ſehen, ſpäteſtens bis zum Montag, 15. Juli 1912 vormittags 11 uhr beim Tiefbauamt einzu⸗ liefern, woſelbſt die Er⸗ öffnung der eingelaufenen Angebote der etwa Bieter ſtattſinden wird. Nach Eröffnung der Ver⸗ dingungsverbhandlung eingehende Angebote wer⸗ den nicht mehr angenom⸗ men. Die Wcae friſt be⸗ trägt 6 Woche Die Gebühr für die Verdingungsunterlagen wird unter Abzug der dem Amt entſtandenen gaben für Porto, Beſtell⸗ gelder ꝛc. rückerſtattet, wenn ſich bei Prüfung der Angebote ergibt, daß ein ernſthaftes Angebot ein⸗ gereicht wurde. Maunheim, 24. Juni 1912. Städtiſches Tiefbauamt: Stauffert. 838 klektramateren gebranchte, kauf. u. verkauf. 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Fäür den Umbau der Kirch⸗ gartenſchule in Neckarau ſollen im Wege des öffent⸗ lichen Angebots die Tün⸗ cher⸗Arbeiten 8 werden. 93 Angebote hierauf ünd verſchloſſen und mit ent⸗ echender ver⸗ ehen bis ſpäteſtens Mittwoch, 10 Juli 5 Js., vormittags 11 Uhr an die Kanzlei des unter⸗ zeichneten Amts(Rathens N 1, 38. Stock, Zimmer 125) einzureichen, wyofelbſt auch die Eröffnung der Ange⸗ bote in Gegenwart etwa erſchienener Bieter oder deren bevolmüchtigte Ver⸗ treter erfolgt. Auzebotsformulare find im Bauburean(im Schul⸗ gebäude) erhältlich, wo⸗ ſelbſt auch nähere Aus⸗ kuuft erteilt wird. Maunheim, 26. Juni 1912. Städt. Hochbauamt: Perrey. den Dachretter Kohlen⸗⸗ zur werden Angebotsformu⸗- e Samstag, G. Juli, Sonntag, 7. Juliu Parkfesthalle Ngshatener Parkfe . Montag, S. N im Stadtwark, unmittelbar am ftheine. Festplatz 3 vom Endpunkt der Strassenbahn-Linie 8(Luitpold Minuten —Hafen). tassend. 20 Bier- U. Weinzelte. Großes Tontaubenschießen mit wertvollen Preisen. 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Es wird hier ein weiterer Fall verhandelt, bei dem ein unberechtigtes Ein⸗ greifen der Polizeiaſſiſtentin behauptet wird. Nach Wieder⸗ herſtellung der Oeffentlichkeit wurde nochmals der Polizei⸗ aſpirant Bruder als Zeuge aufgerufen. Verteidiger Juſtiz⸗ rat Bernſtein fragt den Zeugen, ob er Mitteilungen aus Freundeskreiſen über beſtimmte Mädchen amtlich gegen dieſe Mädchen verwendet habe. Zeuge Bruder: Es könne ſich da um zwei Fälle handeln, wo Mädchen geſchlechtskrank waren. Juſtizrat Bernſtein: Sind Sie auch gegen ſolche Mäd⸗ chen amtlich eingeſchritten, mit denen Sie ſelbſt intim ver⸗ kehrten? Der Vorſitzende macht den Zeugen darauf aufmerk⸗ ſam, daß er hierüber die Ausſage verweigern könne. Zeuge: Ich habe nicht mehr pouſſiert, als andere junge Männer. Juſtizrat Bernſtein: Weshalb ſind Sie denn eigentlich ver⸗ ſetzt worden? Zeuge: Wegen eines Geredes, das über mich inbezug auf ein Mädchen auf der Polizei aufgekommen war. Juſtizrat Bernſtein: Hatte dieſes Mädchen nicht Briefe Lon Ihnen im Beſitz? Zeuge: Muß ich darauf antworten? Bernſtein: Ich beſtehe auf dieſe Frage. Das Mädchen iſt hier als unglaubwürdig hingeſtellt worden, ich will das⸗ ſelbe von dem Zeugen beweiſen. Der Staatsanwalt hält die Frage für unerheblich. Ob der Zeuge glaubwürdig iſt oder nicht, können wir ſelbſt entſcheiden. Bernſtein: Ich will die Unzulänglichkeit der Mainzer Polizei auf dieſem Gebiete beweiſen und hier ſpielt der Polizeiaſpirant Bruder eine weſentliche Rolle. Ich ſtelle folgendes unter Be⸗ weis: Er hatte Beziehungen zu einem Fräulein. Eines Tages iſt in deren Wohnung ein Schutzmann erſchienen und hat die Briefſchaften weggenommen. Bruder hatte es ſo eingerichtet, daß das Mädchen zu gleicher Zeit von Frau Schapiro ver⸗ nommen wurde, die ſelbſtverſtändlich von der ganzen Affäre nichts wußte. Der Schutzmann hat dann ſpäter alle Briefe wiedergebracht mit Ausnahme der Briefe, die von Bruder ſtammten.— Staatsanwalt: Es handelt ſich in dieſem Prozeß nicht um amtswidrige Handlungen des Bruder, ſondern um Beſchuldigungen gegen Frau Schapiro und den Beigeordneten Berndt. Wir ſchweifen zu weit ab. Juftizrat Bernſtein: Bruder hat Frau Schapiro erſt auf verſchiedene Mädchen aufmerkſam gemacht. Deshalb müſſen wir über ihn volle Klarheit gewinnen. Das Gericht läßt die Frageſtellung zu. Zeuge Bruder gibt zu, daß er Beziehun⸗ gen zu dem Mädchen hatte. Sie behauptete, von ihm ſchwan⸗ ger zu ſein. Er habe gehört, daß ſie mit der gleichen Begrün⸗ dung von einem Offizier einige tauſend Mark zu erpreſſen ver⸗ ſtanden babe. Da ſie verſchiedene Namen führte und keine ſar dieſe Tatſachen mitgeteilt. Auf Befragen des Verteidigers erzählt der Zeuge noch, daß er dem Mädchen poſtlagernd ge⸗ ſchrieben habe. Dieſes habe täglich etwa 200 derartige Briefe bekommen. Verteidiger: Woher wiſſen Sie das? Zeuge: Von dem Poſtbeamten. Verteidiger: Haben Sie ihn zu dieſem Bruch des Dienſtgeheimniſſes veranlaßt? Zeuge: Das weiß ich nicht mehr. Frau Schapiro bekundet zu dieſem Fall, ſie ſei zuerſt dazu berufen worden, als das Mädchen eines Tags von dem Kriminalkommiſſar vernommen wurde. Sie ſagte mir, ſie ſei in anderen Umſtänden und ich möchte dafür ſorgen, daß ſie nach der Schweiz käme. Sie habe ſie in einem Heim unter⸗ bringen wollen, ſie ſei aber nicht erſchienen. Erſt ſpäter habe ſie wieder von dem Mädchen gehört, als ſie von einem Sitten⸗ ſchutzmann in einem Hotel unter falſchem Namen aufgegrif⸗ fſen wurde. Es wurde feſtgeſtellt, daß ſie inzwiſchen gewerbs⸗ mäßig der Unzucht nachgegangen war. Ein Beiſitzer zu dem Zeugen: Haben Sie dem Kriminalkommiſſar Mitteilungen über Ihre Beziehungen zu dem Mädchen gemacht? Zeuge: Anfangs nicht, aber ſpäter habe ich davon geſprochen. Juſtiz⸗ rat Bernſtein: Weshalb iſt dieſes Mädchen, da doch min⸗ deſtens der Verdacht der gewerbsmäßigen Unzucht gegeben war, nicht wie die anderen Mädchen unterſucht worden? Frau Schapiro: Ich hatte mit der ganzen Sache nichts zu tun, wußte von ihr auch garnichts weiter, ſondern wurde nur dazu berufen, als ſie von dem Kriminalkommiſſar in einer krimi⸗ nellen Sache vernommen wurde. will Ihnen auch vorläufig gar keinen Vorwurf machen. Zeuge Bruder: Sie iſt ſpäter unter Kontrolle geſtellt worden. Zu der Zeit, da ich ſie kennen lernte, war dazu kein Anlaß gege⸗ ben. In der Nachmittagsfitzung wurde lt.„Frkf. Ztg.“ zunächſt über einen nachträglich noch von der Verteidigung vorgebrachten Fall eines angeblichen Uebergriffs der Polizeiaſſiſtentin verhandelt und zwar auf Au⸗ trag der Verteidigung ſelbſt unter Ausſchluß der Oef⸗ fentlichkeit. Die Frau eines Poſtaſſiſtenten wird vernom⸗ men, die behauptet, daß ſie auf der Rheinpromenade von einer ſchwarzgekleideten Frau angeſprochen worden ſei, nachdem ſie kurz vorher mit zwei ihrem Manne befreundeten Herren ge⸗ ſprochen habe. Sie ſei mit den Worten angefahren worden: „Was tun Sie hierd Sie ſtehen ſchon lange genug da!“ Sie habe gemeint, daß es die Frau Schapiro war. Im Laufe der weiteren Vernehmung verſtärkt ſie aber dieſe Annahme bis zu der Verſicherung, ſie wiſſe es ganz beſtimmt; erſt auf Vor⸗ haltung desPräſidenten gibt ſie dann zu, daß ſie nur glaube, daß es die Polizeiaſſiſtentin geweſen ſei. Vorſ.: Es ſcheint ſich auch hier wieder um einen Fall zu handeln, wo die be⸗ treffende Perſon zunäüchſt ſagt, ſie glaube, woraus dann, aus Juſtizrat Bernſtein: Ich dem Angeklagten hinterbracht wurden. Weiter wird noch das frühere Dienſtmädchen der Frau Schapiro über die Verabre dungen vernommen, die ſeinerzeit getroffen wurden, um die der Abtreibung verdächtige Frau W. zu überführen. Zu Schluß richtete der Verteidiger Dr. Bernſtein an Frau Scha⸗ piro generell die Frage: Haben Sie jemals jemanden beauf⸗ tragt, ſich zu verkleiden? Frau Schapiro: Niema Nachdem auf eine Reihe weiterer Zeugen und weiterer weismittel verzichtet worden iſt, wird die Beweisa nahme geſchloſſen. Die Plaidoyers beginnen morg Gerichtszeitung. * Mainz, 2. Juli. Heute morgen begann vor dem Schwurgericht die Verhandlung gegen den Weinhän F. H. Schober in Oppenheim. Schober hatte ſeit Jult 1907 in Oppenheim eine Weinhandlung. Seiner Frau war erteilt. Das Geſchäft beruhte ſchon anfangs auf ſchlechte Grundlage. Schober wirtſchaftete in den Tag hinein, er geriet in Schwierigkeiten und machte ſchließlich Wechfelſchiebereten, die bis zu Fälſchungen und Betrügereien führten. Im 1911 kam es zum Zuſammenbruch. Schober ging flüchtig fuhr nach Brüſſel und von da nach Montreal in Canada. Di wurde er verhaftet und ausgeliefert. Es wird ihm nun Laſt gelegt, 83 Wechſelfälſchungen verübt zu haben. Auch wird er des betrügeriſchen Bankerotts beſchuldigt. M ihm ſteht ſeine Frau, Marie Schober, vor Gericht, die ſich rechtswidriger Vermögensſchirbungen zugunſten ihres Man⸗ nes ſchuldig gemacht hat. Der Rechtsanwaltsgehilfe Steffan aus Oppenheim iſt ebenfalls angeklagt, weil er den Eheleuten Schober wiſſentlich Rechtsbeiſtand geleiſtet hat und ſie der Be⸗ ſtrafung zu entziehen verſucht haben ſoll, Für die Verhandlun ſind 2 Tage vorgeſehen. * Duisburg, 2. Juli. Das Schwurgericht v urteilte den Schloſſer Czeszoch wegen Landfriedensbruch begangen beim letzten Bergarbeiterausſtand in Hambor einem Jahr Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte 10 Monate beantragt. Sportliche Nundſchau. Oſlympiade. J. M. 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Tüncher Georg Wolfer e. T. Hildegart Varbara..„„ 24. S. Kurt Walter Peter. Richard Karl 18. d. Kaufmann Karl Walkenhorſt e. T. Liſette Wilhelmine Luiſe. 3. Schmied Karl Scholz e. T. Auna— 96. Maurer Nikolaus Ehr T. Magd i 20. d. Stanzer Kaſpar Gärtner e. T. Anna, 24. Maſchinenarbeiter Hermann Hemberger e. T. Erna Jofefa. 205 20. d. Puppenarbeiter Frz. Ludwig II e. S. Emil. 0 24. Kaufmann Viktor Kühne e. T. Mathilde Hella. 28. Elektromonteur Joſef Bätz e. T Irma. 5 16. d. Werkmeiſter Herm. Mareiniack e. T. Gertrud Emmo⸗ — 25. Skreckenwärter Leonhard Kübler e. S Karl Friedrich⸗ 28. Schiffer Karl Frlebr. Schmite e T. Softe Katharina 23. d. Taglöhner Karl Moravec e. S. Karl. 21. Kfm. Joh. Mar Ott e. T.(liſabeth Adeline. 29. Schmied Jakob Georgens e. T. Hedwig Marie 20. d. Monteur Wilh. Zachmann e. T. Irma Katharina. 21. Eim. Otto Philipp Ruß e. T. Katharina Mathilde. 27. Tüncher Heinrich Höpe e. T. Maria 20. d. Sattler Georg Reber e. S. Kurt Georg. „22. Schloſſer Friedr. Andreas Karp e. T. Maria Eliſabeth. 26. Tagl. Adolf Kühner e. T. Maria Chriſtina Eliſabeth 22. d. Kranenführer Heinrich Zimmermann e. T. Anng⸗ 22. Prokuriſt Sigmund Bär e. S. Franz Leopold. 96. Wirt Guſtav W̃ un e. T.(ohne B 29. d. Gummiarbeiter Fritz Paul Weyers e. S. Fritz Bernhard, 58 5 8 26. Wirt Guſtav Waldmann e. T.(ohne Vornamen). d 1 r Fritz Pa hers„Grig 0 23. Friſeur Wilhelm Karl Wolfram e. S Hermann Karl. 25. Wirt Heinrich Fügen e. S. Artur 23. d. Gummiarbeiter Valentin Thron e. S. Valentin Wilhelm. Schreibgehilſe Sch. Kleiſer e. T. Eliſabetb Emtlie, 29. Kfm. Otto Marx e. S. Heinz, 25. d. Monteur Emil Sütterlin e. T. Hedwig Maria. 22. Schloſſer Joh. Jakob Edmund Giſin e. S. Friedrich. e ene e g 27. d. Wirt Ludwig Selwitſchk T. Hilda 8 29. Former Georg Adam Adler e. S. Paul Johann 27. d. Wirt Ludwig vitſchka e. T. Hilda. Schreiner Gottlob Eugen Münzing e. S. Engen. 27. Jemtentferer Jöfef Staub e Joſe, 27. d. Kaufmann Peter Keſſelring e. T. Eliſe Anna. 2 Shloſſer Fei 17 5 T. Erika Charlott 25. Fabrikarb. Franz Gehrig e. S. Willi Heiurich Geſtorbene: 8. er Friedr. Brückner e. T. Marg. 5. Fee Nirdtang Diiſch Erh ilheln 8 85 22. Lampenwärler Johs. Walther e. T. Juiſe. 25. Färbermſtr. Nikolaus Dötſch e. T. Erna Wilhelmine. 15. Chriſtina geb. Schülz, 75 J. 11 M. 14., Ww. v. Vorarb. Gg. Frey. ia. 23. Schreiner Georg Beck e. S. Theodor Heinrich. 19. Heinrich, 2 M. 17., S. d. Schloſſers Georg Marchl. el. 22. Schmied Johannes Deißler e. T. Anng Johanna. 22. d. verh. Privatmann Peter Joſeph Weidner, 73 J. 6 M. 1 T. zbe 41. Kaufmaun Karl Baumbuſch e. S. Wilhelm Markus⸗ 22. Elſa, 1 J. 6 M. 7., T. d. Wirts Karl Gg. Bartholomes. 2 25. Metzger Adam Meffert e. S. Georg Adam. 24. Franz, 27., S. d. Wirts Johann Harant. ne. 25. Metzger Adam Meffert e. S. Wilhelm. 24. Eliſab. Katharina, 1., T. d. Kaufm. Auguſt Weber. 22. Milchhändler Adam Moos e. S. Friedrich Adam Ernſt. 24. d. verh. penſ. Eiſenbahnarbeiter Peter Noll, 60 J. 27 T. 1 25. Eiſenbahn⸗Bureauaſſiſtent Stefan Kolb e. T. Maria Eliſab. Gertr. 26. Emil Ludwig, 2 J. 1 M. 7., S d. f Keſſelſchmieds Friedr. Frey. 22. Schreiner Brund Wüſtenhöfer e. T. Emilie Barb. 26. d. led. Privatin Kath. Nau, 77 J. 5 M. 26 T. 25. Magazinier Heinrich Groß e. T. Elſa Katharina. 27. d. verh. Taglöhner Georg Bradneck, 32 J. 5 M. 21 Te anl P1 2 8 2 5 I 5 1 Dreis 30 Pfg. Für jeden Touristen unentbehrlick.— Zahlreiche Tourenporschläge. Dreis 50 Pig. In allen Budt, und Paplerhandlungen, bel den Zeitungstragerinnen des Seneradl-Hnzeigers zu haben, wie auch in der . Expedifion des Ilannheimer Seneral⸗Hnzeigers Se, 2. Dr. B. Baas sche Buchdruckereie n. Sportliche Bundſchau. Lauf für Studenten, Ehren⸗ und Wanderpreis, 1 Plakette. Höchſt⸗ rſee⸗Megetla in Se ar g 2 22 1 7 5 170 + S 0 5 4 5 18 2 tonalen terwa ker uß Zöglingsmeeting des Veveins für Raſenſpiele, e.., Maunheim. leiſtung 1075 Sek, 1. Haggenmiller, Turnverein 1860 München, am lesten 8 waren 8555 Tob ier Am Sonntage trug der einheimiſche Verein für Raſenſpfele olm⸗ 11,½ Sek. 3. Gerhards, Raſenſpieler Mannheim, 12, Sek.] ohne Steuermann: ⸗Acht piſche Spiele aus, zu denen nur die Milglieder der Schüler⸗ und 200 Meter⸗Juniorlauf, 2 Ehrenpreiſe, 1 Plakette. Höchſtleiſtun Ruderverein Reuß, Luzern.— Jugendabteilungen keilnahmeberechtigt waren. Nicht weniger als 83 222 Sek 4 808ſe 5 kfurt 5 1— Vierer: Nordiska Roddföreningen, Zürich-— Konkurrenten meldeten ſich, von denen manche recht anſprechende* iller, Fußballberein Fran urt in 24,3 Sek.] Juterlaken.— Zweier mit Steuermann: Polytechniker Ru 2 00 i 400 Meter⸗Seniorlauf, 2 Ehrenpreiſe, 1 Plakette. Deutſche Höchſt⸗ See⸗Club 1 15— Einer: Soecieta C Billingers, 100 Meter⸗Lauf Stuhlfauths und die Hoch⸗ und leiſtung 49 Sek. 1. Dechent, Fußballberein Frankfurt in 569% Sek. Milano, Mr. E. Dones.— Jubiläums⸗Achter: Polytechniker⸗ Weitſprünge Böhringers erwähnen. Letzterer errang den 50 7 05 5 5 516 15 1 1 17 5 Club Zürich.— Einer: Soeiela Canottieri, Milano. Wanberpreis für Schüler, während der Wanderpreis für Jugend⸗ den C Plakette, Weltausſtellungs⸗*Mittelrheinſſche Regatta. Zu der am Sonntag, den 14. Ju 9 95 n en 1 5 12 5 Wanderpreis. Höchſtleiſtung 1 Min. 54,8 Sek. 1. Heinz, Sport⸗der Moſel bei Coblenz(Moſelweiß ſtattfindenden Rud ür denjenigen Spieler, der am Tage ie größte Punktzahl auf ſie elub E S lick 2 Min. 6,3 Se 1 Y„Juni gatta des Mittelrheiniſchen Regatta⸗Verban 8 vereinigte) Die Schüler waren den Jugendſpielern mehrfach über⸗ ee Min. 53,Cek, 1000 Meler Juniorkauf, ſind von 17 Vereinen zu 11 Rennen 43 Boote mit 205 Ruderern ge⸗ llegen. Viel Jntereſſe brachte man den Stafetten entgegen. Die Tam⸗ Ehrenpreiſe, 2 Plaketten, Höchſtleiſtung 2 Min. 37 Sek.] meldet worden. Die Beteiligung an der Regatta weiſt gegenüber k 0 e e Bild 1 1. Fiſcher, Sportklub Sgar, Saarbrücken in 2,54 Min. 1500 Meter⸗ vorigjährigen in Neuwied 8 1 chtl 1 rof. Bühen, der Leiter der beiden Abteilungen, nahm am Scolu ſe e 5 818 W Steigerung auf. Es haben außer dem feſtgebenden Verei u, dem des Feſtes die Preisverteilung vor: Dank ſeiner vorzüglichen Seniorlauf, 1 Ehrenpreis, 1 Plakette, Ehren⸗ Ad Wanderpreis Ruder⸗Club Rhenanja 1877—1897 e. V. Coblenz gemeldet Verein Leiſtung war das Meeting flott vonſtatten gegangen. Hier ſolgen die der Stadt Karlsruhe, Höchſtleiſtung 4 Min. 6,5 Sek. 1. Klein,[aus: Mainz, Köln, Düſſeldorf, Bonn, Neuwied, Trier Cochem Kaſte 55 einzelnen 3555 Sportverein Völklingen in 4,25 Min. 400 Meter⸗Stafettenrauf, Wiesbaden, Biebrich, Höchſt, Hanau, Ems, Limburg und Gießen. Dreikampf für Unterſtufe. a) Schleuderballwerfen, b 3 Farls⸗ 50 Meter⸗Laufen, c Weitſprung. 1. Ding 18 Punkte, 2. Körner 14 4 Mann à 100 Meter, 2 Ehrenpreiſe, Ehrenpreis der Stadt Karls⸗ Aus dem Großherzogtum Punkte.— Dreikampf für Oberſtufe. a) Kugelſtoßen, b) ruhe, Höchſtleiſtung 45,6 Sek⸗ 1. Fußballklub 1880 Frankfurt. 1500 2 Dreiſprung, J 100 Meter⸗Laufen. 1. Böhringer 16 Punkte,.] Meter⸗Stafettenlauf, 4 Mann, 1 à 200, 1 à 800, 1 à 400, 1 àa 100*Rappenau, 30. Juni. Am Freit chmitta Stuhl 13— 5˙0 2 7 17 8—— 1* 5 5 8 59„ 30. Juni. m Frei ag na ymittag kuhlfauth 13 FPunkte.— 50 Metersauſen für unterſtufe.] Meter, 2 Ehrenpreiſe, Ehren⸗ und und Wanderpreis des Prinzen] den zwiſchen Rappenau und Zimmerhof zwei bemannt 1. Ding, 2. Körner.— Diskuswerfen für Oberſtufe. 1. 1 70 Billinger 28,20 Meter, 2. Stuhlfauth 24,22 Meter, 3. Mord.— Max von Baden. 1. Frankfurter Fußballverein. 3000 Meter⸗ Luftballons in etwa 300 Meter Höhe, von Südoſten kom⸗ oo Meker- Laufen fur Sberſtuſe. 1. Stuhtfanth 12 Stafettenlauf, 3 Mann 2 1000 Meter, Ehren⸗ und Wanderpreis] mend geſichtet. Der eine Ballon mußte zwiſchen Heiershe Sek., 2. Böhringer 12,4 Sek.— Hochſpr 1. BöHri 5 75 4,50 Me 91 1,47 165 8. Heinlein 145 M. 90 eder Prinzeſſin Wilhelm von Baden. Höchſtleiſtung 8 Min. 7 Sek. und Neckarmühlbach auf der Hochebene landen, da er mit de ter, 2. Popp 1,47 Meter, 3. Heinlein 1,45 Meter. 300 Meter 85 85 5 5 75 Fichtenbäumen des Waldes in Berührung kam. Schaden ode 5b„ 1 10 55 Sae 9. Better. 885 110 1. Dlympia⸗Darmſtadt, 8 Min. 42 Sek., 2. Verein für Raſenſpiele Verletz ſiend hicht enkftaß Der Ball d aufen für Oberſtufe(200 Meter). 1. Lorenz, 2. E. Schmidt,, Mannheim. Weitſprung mit Anlauf, 2 Preiſe, 1 Plakette gerletzungen ſind nicht entſtanden. Der Ballon wurde in 3. Groß.— Troſtlaufen für Unterſtu fe(200 Meter). 1. Au, 90 5 Hieſi 7 e Nie c N 175 70 2. Dewald.—E Tambourinſpiel für Oberſtuſe. 1. Jugend⸗ Ehren⸗ und Wanderpreis Großherzogs Friedrich 2. von Baden. e 1 5 e ſpieler, 2. Schüler.— Tambonrinſpiel für Uunterſtuſe.] Höchſtleiſtung 6,.90 Meter. l. Braun, Männerturnverein Mün⸗]zant Heller oon etz, ein weiterer Offisier und zwet B 1. Schüler, 2. Jugendſpieler.— Schleuderball. 4. Jugendſpieler, chen, 6, 55 Meter. Stabhochſprung, 1 Ehrenpreis. Deutſche Höchſt⸗ nungsmannſchaften von der Luftſchifferabteilung München 2 welche um 7 Uhr morgens von München abgefahren b. 2. Schüler.— Fauſtball für Oberſtufe. 1. Jugendſpieler, 2. 5 Schüler.— 1000 Meter⸗Stafettenlaufen(10 Maun à 100 leiſtung 361 Meter. Es ſprang nur 1 Mann, Maurer vom In dem andern Ballon, welcher weiter gefahren iſt Meterl. 1. Schitler, 2. Jugendſpieler.— Stafeltenlaufen für Sportklub Saar, Saarbrücken, der mit 3,10 Meter den Ehrenpreis 5 8 Nee Schulmannſchaften(je 1 Mann à 50 und 200 Meter und 2 8 Disk gſeßfen 2 prenpre Plaketten, Ehr 15 8 ſich Prinz Georg von Bayern, ein Adjutant Mann à 100 Meter). 1. Sber⸗Realſchule, 2. Real⸗Gymnaſium.— erhielt. Diskuswerfen, 2 Ehrenpreiſe e Plaketten, Ehrenpreis. 1. Bedienungsmannſchaften. Dieſer Ballon iſt ebenfall Stafettenlaufen für Jugendmannſchaften(je 1] Müller, Verein für Raſenſpiele Mannheim, 32,10 Meter, Uhr morgens von München abgefahren. Mann à 50 und 200 Meter und 2 Mann à 10 Meter). 1. A⸗Mann⸗ 2 Kaltreuther Raſenſpieler Man nheim, 30,75 Meter. 0 St Blaſien, 1. Juli Staatsminiſter 9— ſchaft, 2. B⸗Mannſchaft.— Stafettenlaufen zwiſchen der„5„ 75 Höch fei 8 u, 1. Juli. Sta miſter o.. beſten Schul⸗ und Jugendmannſchaft. 1. Ober⸗Real-[ Speerwerfen 2 Ehrenpreiſe, Plalette, Höchſtleiſtung 57/15 iſt auch dieſes Jahr wieder zu. längerem Kuraufenthalt ſchule, 2. Jugendſpieler. J. M. Meter. 1. Dieringer, Fußballgeſellſch. Ludwigshafen, 49,95 e Er 9 die 11 55 7 enation i Spi 3 8 · 0 en(7½ K Freis: 2 Plak Höchſt⸗ Enc. fenburg, 1. Juli. Dem Bürgera 7. Internationale Olympiſche Spiele des Karlsruher Fußball⸗ Meter. Kugelſtoßen(7½ Kg) 1. Preis: 2 Plaketten. Höchſt⸗. 9 Dem Bürgerausf vereins. leiſtung 12,63 Meter. 1. Müller Turnſportverein Frankfurt, dt. Karlsruhe, 1. Juli. Die Olympiade verlief ohne jeden 10,60 Meter. 2 M̃ai or, Raſenſpieler M annheim. 3. Gerdon, Geh 41182 70 ahn 1 auf 9000 Mark vorgeſehen Unfall und brachten folgende Reſultate: 50 Meter⸗Seniorlauf, Fußballgeſellſchaft Ludwigshafen.83 Meter. Junioren⸗ 8000.) und vom 1. Juli 1914 ab auf 10 000 M. nebſt 2 Ehrenpreiſe, 2 Plaketten. 1. Flory, Fußballverein Straßburg Dreikampf. 2 Ehrenpreiſe und 1 Plakette 1. Uhl, Turner⸗ Wohnung. 85 in 6,2 Sek. 100 Meter⸗Juniorlauf, 2 Ehrenpreiſe, 2 Ehrenpreiſe, ſchaft München 11 Punkte. 3. Major B. f. R. Mannheim 2 Plaketten. 1. Baier, Fußballklub Würzburger Kickers in 115! Punkte. Senioren⸗Dre ikampf. 1. Kaltreuther, V. 8515 Sek, 3. Gerhards, Verein für Raſenſpiele Mannheim. 100 f. R. Mannheim 12 P. Im Tauziehen ſiegten Sports⸗ 1 SKe 2882 ze 1 M ͤ ähr iſ bei reunde Karlsruhe g. Artiſtenklub und Frankonia. 100 Me⸗-⸗ eter⸗Seniorlauf, 2 Ehrenpreiſe, 1 Plakette, Ehrenpreis des freunde Kar sruhe gegen Artiſtenklub und Frankonia. 88 Karlsruher Fremdenverkehrsvereins. Höchſtleiſtung 10,5 Sek. ter⸗Lauf für aktive Soldaten. 1. Einj. Gefr. Klee, I 1. Schwager, Fußballklub 1880 Frankfurt in 1173 Sek. 100 Meter⸗ Füſ.⸗Regt. 80 Homburg. 5 eine neuartige Haushaltſeife Eabelbefer Dafcle Stück Sodall 7 9822 12. Seite. General⸗unzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt) Mannheim, 3. Jult 1 12. Bekanntmachung. Die Verſteigerung von Kirchweih⸗ plätzen betr. Nr. 27233 J. Für die am 2. Sonntage im Auguſt in Räfertal und Waldhof u. am 4. Sonntage gleichen 122 Monats in Neckarau ſtatt⸗ findenden Kirchweihen werden die Plätze zur Auf⸗ ſtellung von Karuſſels⸗, Schau⸗ und Verkaufs⸗ buden an Ort und Stelle wie folgt verſteigert: a) für Käfertal am Mitt⸗ woch, den 10. Juli d. Js., vormittags 7½% Uhr, b) für Waldhof am gleichen Tage vormittags 9½ Uhr, zuerſt Atzelhof und dann Luzenberg, e) für Neckarau am gleichen Tage nachmittags 3 Uhr. Die Steigpreiſe ſind un⸗ mittelbar nach dem Zu⸗ ſchlage zu bezahleu. Mannheim, 20. Juni 1912. Bürgermeiſteramt: Ritter 850 Schieß. Bekanntmachung. Die Verkündung der ſtädtiſchen Rech⸗ nungen für 1911 betr. Nr. 27409 J. Die ſtäd⸗ tiſchen Rechnungen des Jahres 1911 nebſt Zu⸗ gehörden und dem Prü⸗ fungsprotokoll liegen vom 1. Juli ds. Is. ab 14 Tage lang zur Einſicht der Gemeindeſteuerpflich⸗ tigen im Rathauſe NI, Zimmer Nr. 152, auf. Mannheim, 27. Juni 1912. Oberbürgermeiſter: Martin. Bekauntmachung. Aufgebot von Pfandſcheinen. Es wurde der Antrag geſtellt, folgende ſcheine des Städt. Leihamts Mannheim 9039 Lit. A Nr. 38884 vom 10. Oktober 1911 Lit. B Nr. 54058 vom 9. Auguſt 1911 Lit. B Nr. 57607 vom 23. Auguſt 1911 welche angeblich abhanden gekommen ſind, nach 823 der Leihamtsſatzungen un⸗ giltig zu erklären. Die Inhaber dieſer Pfandſcheine werden hier⸗ mit aufgefordert, ihre Anſprüche unter Vorlage der Pfandſcheine inner⸗ halb 4 Wochen vom Tage des Erſcheinens dieſer Bekanntmachung an ge⸗ rechnet beim Städt. Leih⸗ amt Lit. C 5, 1, geltend zu machen, widrigenfalls die Kraftlos⸗Erklärung oben genannter Pfand⸗ ſcheine erfolgen wird. Mannheim, 2. Juli 1912. Städtiſches Seihamt. Zwangsverſteigerung. Donnerstag, 4. Juli 1912 nachmittags 2 Uhr werde ich im Pfandlokal 26, 2 hier gegen bare Zahl⸗ ung im Vollſtreckungswege Iffentlich verſteigern: 758 Möbel und Sonſtiges. Mannheim, 3. Juli 1912. Süß, Gerichtsvollzieher. Zwangs⸗Verſteigcrung. Donnerstag, 4. Juli 1912 nachmittags 12½ uhr, werde ich in Waldhof vor dem Schulhaus gegen bare Zahlung im Vollſtreckungs wege öffentlich verſteigern: 1 Strickmaſchine, ſowie Möbel aller Art. Ferner nachm. 2½ uhr im Pfandlokal Q6, 2 in Mannheim, Baumateri⸗ alten u. verſch. Audere. Mannheim, 2. Juli 1912 Klee, Gerichtsvollzieher. 845 Pfand⸗ Stück 12⁵ 93, 73, 48, Um grossem Andrange vorzubeugen und ausreichendes Personal zur Verfügung zu haben, sodass uns auch während der Ausverkaufstage die gewohnte gute Bedienung möglich, veranstalten wir die Ausverkäufe in den in Betracht kommenden Abteilungen abwechselnd an verschiedenen Tagen. ſca. 1000 Jabots, Schleifen, Bäffchen sonstiger regulärer Preis meistens das Doppelte und mehr 38, 0 6 28 Pfg Jabots 18 Stück Pirette-Kragen Tabarinkragen 26 Stück Weisse Sticker 8 0 9 106 Stück Gummi-Gürtel in vielen Farben in Brokat und Seide Stück 2 50 Stück einseitige Stickerei- 21 Stück Robespiere oder 62 Stück Stickerei-Bördchen 68 Stück Abschmitte für Gürtel Stück 39 pfig. „Stück 78 Pfg. 1* Stück Opfg. ei- Stück 48 pig. „Stück 39 Pfg. 38 Pfg. kragen Stück blusen Stück 1¹ 1* 65 Stück Bunte Stickerei-Blusen- 25 Stück Bunte Stickerei-Blusen- kragen 35 19 Stück halbfertige farbige Woll- battistblusen 45 Stück halbfertige Stickerei- 36Stück Gestrickte Pompadours 14 Stück Damen-Handtaschen 55 Stück Samttaschen Stück 29 15 10⁰ — Grosse Posten Blusenkragen in Spachtel, weisser Stickerei etc. etc. vorwiegend nur bessere Qualitäten 93 plig 68 pig. 1⁴⁵ 1¹⁵ 1⁰⁰ 78 Pb Stück 78 Pfg. „Stück Stück Stück Stück Grosse Posten Grosse Posten Maschinen-Klöppelspitzen Plauener u. Schwejzer Festons u. Einsãtze in Stücken à 4% m und 4,10 m Stück Spifzen, Besätze, Seidenstoffe 48, 38, 28, 22, 12, Sri. 15195 787¹. Restbestände Spitzen, Spitzenstoffe, Besätze zum grossen Teil unter der Hälfte der regulären Preise Seidenstoffe bedeutend ermässigt Meter 12⁵ 1* 95 Pfg. 7 Sensationell billige Preise für Damenhütel 7 5 Mannheim an den Planken. N Drucksachen v⸗ .Haas'sche Buchdruckerei G. n. b. H. 22 25 5 n Ster Ae er 2* Aller Art liefert billigst Kocfräulein könn. in feiner Privatpenf. die beſſ. Küche ſof. erl. 72100 Kaiſerring 24, part. *Sadison-NHusperkauf trüb gewordene Sardinen Stores Decken Resfe Elnzelne Fensfer IIif 10—-20 Bar-Rabaft feildeise mit noch grösserer Reducflon J. Hodsfefter. 0 81875 von Hunden und Katzen. Tierſchut⸗Verein Maunheim, E. V. Tieraſpl baling Sttphaniemremenade.) Berpflegung u. Iſolierung, ſow. ſchmerzloſe Tötung 12688 bdbncgg-Aunahme fep ade. ſungen.Leitschpilten der Melk N 1 Mannheim 5 Feuerverſicherung Alte gut eingeführte Deutſche Geſellſchaft hat Haupt-Agentur für die Stadt Mannheim zu vergeben. Bedeuten⸗ des Inkaſſs iſt vorhanden. Berückſichtigung finden nur Herren, die in allen Kreiſen gut eingeführt leiſten. Berufsagenten be⸗ vorzugt. an Haaſenſtein& Vogler, .⸗G., Karlsruhe. 9036 Organisato VPHUHUi Zzur schaff— g in 1 und ständigen 55 erpedition ganfsator“ [Chemnftz erbelen usteln& Escterkeht 60000 Mark liegen z. Ausleihen bereit, auch werden Kavalier⸗ Bürgen. Diskr. R. Voß, jetztC4, 5.St. r. Sprechzeit tägl. von—8 Uhr 2192 ypothekengeld I. u. II. St. vermitt., Reſtefſch., Wechſ.übern. geg. bar Büro Benz Oppenheimer, E3, 17. Tel. 923.(Rückporto). Eine I. Hypothel 1720000 Mark, geſucht. betreffenden e des in merkes aus dem Grund⸗ 75 der Abgabe von Geboten an⸗ 1 Gläubiger Jſrungserlöſes dem * verſteigerten des tritt. 90500 Zn a igsverſteigerung. ſind und für entſprechen⸗ des Neugeſchäft Gewähr Off. u. O 2061 geteilt von 100 M. anfw., Wechſel gekauft, ev. ohne aängs⸗Bkrſeigerug Im Wege der Zwangz, vollſtreckung ſoll das ſz Mannheim belegene, ig Grundbbuche von Mauz⸗ lheim zur Zeit der Eiz tragung des Verſteigz rungsvermerkes auf deg Namen des Bauunter⸗ nehmers Auguſt Kopp in Mannheim einge tragene, nachſtehend 95 ſchriebene Grundſtück aß Freitag. 23. Auguſt 1919 vormittags 9˙% Ühe, durch das unterzeichneſ Notariat in deſſen Dienſträumen Q 6, 1 Mannuheim— verſteiger werden. Der Verſteigerungsver⸗ merk iſt am 21. Mai 1913 in das Grundbuch ein getragen worden. Die Einſicht der Miß teilungen des Grunb⸗ buchamtes, ſowie der übrigen das Grundſtiig Nachweiſuß insbeſondere deſ geu, Schätzungsurkunde iſt ſe dermann geſtattet. 91 Es ergeht die Auffor ur Zeit der Eintragung derung, Rechte, ſoweit ſie⸗ Verſteigerungsvet buch nicht erſichtlich wa⸗ ren, ſpäteſtens im Ver⸗ ſteigerungstermine vor Aufforderung zut zumelden und, wenn der widerſpricht, glaubhaft zu machen, wid⸗ rigenfalls ſie bei der Feſtſtellung des gexing⸗ ſten Gebots nicht berſſc⸗ ſichtigt und bei der Vet⸗ teilung des Verſteige⸗ Al⸗ ſpruche des Gläubigerz und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Verſteigerung ent⸗ gegenſtehendes Recht ha⸗ ben, werden aukaefor⸗ dert, vor der Erteilumg Jdes Zuſchlags die Auf⸗ hebung oder einſtweilige Einſtelluna des Vexfah⸗ rens herbeizufſühren, widrigenfalls für daz Recht der Verſteigerungs erlös an die Stelle dez Gegenſtaw Beſchreibung des zu vel ſteigernden Grundſtücks Grundbuch von Maun beim, Band 493, Heft Beſtandsverzeichnis 1. Larb.⸗Nr. 489 C, Flächet⸗ inhalt 5 ar 28 qm, Hoß 9ralte. Hierauf ſteht eiſ dreiſtöckiges Wohn⸗ ung Wirtſchaftsgebäude mit Dachſtockausbau, ein ein⸗ ſtöckiger Seitenbau rechtz mit erdun ein Ueberbau, ein einſtöckiges Seitenbau rechts II. Teil und ein ſolcher Seitenbal links, gelegen Käfertaler ſtraße Nr. 33, unbelaſtel geſchätzt auf M.„ Hierzu Wirtſchafts⸗In⸗ ventar mit Mk. 276.—, Mannheim, 28. Juni 19ʃ1 Großh. Notarigt 8 als Vollſtreckungsgericht Grundſtücks⸗ Das in Mannhein Pozziſtraße 6 belegene nachſtehend beſchriebene Grundſtück ſoll am Freitag, den 12. Juli 1912 vormittags 9½ Uhr durch das unterzeichnete Notariat, in deſſen Dienſt⸗ räumen Q 6, 1, II. Stock in Mannheim, verſteiger werden. 9035 Akteneinſicht und Aus⸗ kunft unentgeltlich bei dem unterzeichneten Notariab Beſchreibung des Grund⸗ ſtücks: Grundbuch von Mann heim Band 482 Heft 28. Ogb.⸗Nr. 17164 e, 3 à 10 am Hofraite. Hierauf ſteht: ein vier ſtöckiges Wohnhaus mit Schtenenkeller und Dach⸗ kammern, unbelaſtet ge⸗ ſchätzt auf 68000 Mk. Mannheim, 28. Juni 1019 Gr. Notariat 8 als Vollſtreckungsgericht ſſobl Anmel a L 13, 15 III. fein möbl, Zimmer ſof. zu verm. 2 6 Möbl. Zim. mit 1 oder 2 Betten ſofort zu verm Schimperſtr. Nr. 4 2 ——————ů Turner bevorzugen 2 Schokoladen Eigen⸗ u. einzigartiger Feingeſchmack! Preis pro ½ Pfd.⸗Tafel in Pfg.: 16, 20, 25, 30, 40, 530, 60, 30 R I, 7, am Markt. Off. u. Nr. 71978 a. d. Exp.