05¹ n. 220 kittag⸗ 2% reppe. — *——— 5 N Abonnement: 70 pfg. monatlich, etwa zehn Jahren beſtehende Mittelmeer⸗Entente zu be⸗ Bringerlohn 30 Pfg., durch die Poſt inkl. Poſtaufſchlag Nk..42 pro Quartal. Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Juſerate: Kolonel⸗Seile 30 Pfg. Reklame⸗Seile„„.20 MR. Läglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung Telegramm⸗kdreſſe; „General⸗Anzeiger Maunheime Telephon⸗Rummern: Direktion und Buchhaltung 1449 Buchdruck⸗Abteilung. s 341 Nedantſan Exped. u. Verlagsbuchhdlg. 2¹⁸ Eigenes Redaktionsbureanu in Berlin Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagblatt morgens 9 Uhr, für das Abendblatt nachmittags 3 Uhr Beilagen: Kmtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim; Handels⸗ und Induſtrie⸗ Zeitung für Südweſtdeutſchland; Beilage für Citeratur und Wif ſenschaft Unterhaltungsblatt; Beilage für Cand⸗ und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen und Winterſport: Mode⸗Beilage; Srauen Blatt. Nr. 313 5 Mannbeim, Dieustag. 9. Juli 1912. 0 Mittegplatd. Die heutige Mittagsausgabe umfaßt 16 Seiten. Celegramme. Das Wahlabkommen in Württemberg unterzeichnet. Stuttgart, 8. Juli. Das Wahlabkommen der Na⸗ tionalliberalen Partei und der Volkspartei für die Landtags⸗ wahlen wurde heute nachmfittag endgültig unterzeichnet. Autamobil⸗Unfälle. *Leipzig, 9. Juli. Auf der Landſtraße Lindenthal⸗ Leipzig ſtieß der Kraftwagen des Gaſtwirts Voit auf einen leeren Kremſer. Der Chauffeur Baner wurde ſo ſchwer ver⸗ etzk, daß er ſtarb; auch Voit erlitt bedenkliche Verletzungen. * Budapeſt, 9. Juli. Bei dem ungariſchen Badeort Siofok ſtürzte das Automobil des Fabrikbefttzers Rads in einen Graben. Der Beſitzer wurde getötet und der Chauf⸗ feur und ein Bankbeamter wurden lebensgefährlich, eine Dame leicht verletzt. *Zehlendorf, 9. Fuli. Der Kraftwagen des Regis⸗ rungsbaumeiſters Jaenicke in Zehlendorf fuhr in der 15 10 ben Zehlendorf heim Ausweichen vor einem Laſtwagen geg ezue Eiche. Der Wagen wurde weae der ey⸗ litt einen Armbruch. Der Aufſtand in Albawien. 21 Berlin, 9. Juli.(Von unſerem Berliner Bureau] Aus Saloniki wird telegraphiert: Gegen die Albaneſen werden letz ſcharfe Maßnahmen ergriffen. Das dem Einfluß der Meuterer weitaus am ſtärkſten ausgeſette erſte Bataillon des 48. Regiments wurde von Monaſtir nach Konpruelue berſetzt. Die Vilajetsregierung von Koſſowo proklamierte die Anwendung des Bandengeſetzes gegen die aufſtändiſchen Arnauten. Wer innerhalb dreier Tage nicht auf ſeinen Wohnſitz zurückkehrt, deſſen Haus oder Gehöft wird zerſtört, das Eigentum wird beſchlagnahmt und die Familienmitglieder werden nach der Vilajetshauptſtadt ge⸗ ſchafft. Dieſe Verordnung iſt bereits in verſchiedenen Diſtrikten in Kraft getreten. Die Familienangehörigen verdächtiger Rebel⸗ len werden ſogar des Nachts aus den Häuſern geholt und fortge⸗ ſchafft Exploſion eines Geſchützrohres. * Wien, 8. Juli. Auf dem Schießplatze in Derkeny(Un⸗ das Rohr des Berfuchgeſchühes Vier Kanoniere getötet, vier lehensgefährlich verletzt. Benzinexploſton. *Linz, 9. Juli. In Leonfelſen in Oberöſterreich ſand im Hauſe des Schmiedemeiſters Gimpel eine Benzinexploſion ſtatt. Sechs Perſonen wurden ſchwer verletzt, die Tochter des Schmiedemeiſters iſt geſtorben. Das neue Mittelmeerabkommen. *Paris, 8. Juli. Bezüglich der heutigen Meldung des„Daily Ehronicle“, wolach zwiſchen England, Frankre ich und Italien ein den Status qud im Mittelmeer verbürgendes, jedoch die italieniſche Annektion von Tripolis anerkennendes A b⸗ lommen geplant ſei, erklärt der„Temps“, es ſei richtig, daß die franzöſiſche und engliſche Diplomatie den Wunſch hege, die zwiſchen Italien einerſeits und Frankreich und England andererſeſts ſeit feſtigen, doch hätten darüber noch keine formelle Verhandlungen fiattgefunden. Die franzöſiſche und die engliſche Regierung hätten ſich bisher auf einen bloßen, wenn auch eifrigen Gedanken⸗ austauſch beſchränkt. Die Gegenrevolution in Portugal. OLondon, 9 Juli.(Von unſ. Lond. Bur.) Die Nach⸗ bichten über die royaliſtiſche Gegenrevolution lauten nach wie vor widerſprechen d. So wird aus Liſſa⸗ bon gedre t, daß der Kapitän Coneeirso mit einer ſtarken Auteilung von Royaliſten, von Montalegra kommend, die Stadt Chaves angriff, indem er ſie mit ſeiner Artillerie bombardierte. Er hatte aber keinen Erfolg, ſondern kurde von der Garniſon zurückgeworfen, wobei einer ſeiner derlags für das Gelingen der royaliſtiſchen Gegenrevolution entſcheidend geweſen ſei. Denn Coneeiro zog ſich mit ſeinen Streitkräften in guter Ordnung zurück und man fürchtet in Liffabon, daß er ſich raſch erholen und zu einem neuen An⸗ griff ſammeln werde. Denn der Norden des Landes iſt, das ſah man auch bei dieſem royaliſtiſchen Putſch wieder, durchaus ſten einen günſtigen Boden finden. Daß die Lage nach wie vur ernſt iſt, geht auch daraus hervor, daß der Premier⸗ miniſter geſtern in der Kammer erklärte, es ſei im Norden von Portugal die Ruhe noch nicht wieder hergeſtellt, allein er hoſſe, hinnen 24 Stunden die ropyaliſtiſche Gegenhewegung un⸗ terdrückr zu haben Nach einer anderen Meldung dauerte der Kampf um Chaves 5 Stunden, von 9 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmit⸗ tags. Nachrichten von republikaniſcher Seite beſagen, daß 200 republikaniſche Soldaten genügten, um 500 Royaliſten ausein⸗ ander zu ſprengen. Die Republikaner hätten viele Gefangene gemacht und den Royaliſten einen großen Teil der Waffen und Munition abgenommen. Jeßzt werde der Feind verfolgt. Die Royaliſten hätten große Verluſte gehabt, während die republi⸗ kaniſchen Truppen nur zwei kote Soldaten und einen verwun⸗ deten Offizier gehabt haben ſollen. Die Regierung beabſichtigt, ſämtliche gefangenen Royaliſten vor ein Kriegsgericht zu ſtellen, wo ihnen der Prozeß gemacht werder foll. Aus Madrid dagegen wird gemeldet, daß die royaliſtiſche Gegenrevolution von ihrem Ernſte nichts verloren habe, daß ſie im Gegenteil ſehr bedenklich ſei, was vor allem daraus her⸗ am Tage eine förmliche Schlacht tobte, wobei auch die Regierungstruppen ſchwere Verluſte erlitten. Die ropaliſtiſche Abteilung, die von Kapitän Conceiros geführt werde, ſei zahl⸗ reich, wohlbewaffnet und einheitlich uniformiert. Es ſei vor⸗ eilig von den Machthabern in Liſſabon, zu behaupten, daß es bereits gelungen ſei, der royaliſtiſchen Gegenrevolution Herr zu werden. Automohbilunfall des Herzogs von Ofung. (London, 9. Juli.(Von unſerem Londoner Bureau.) Aus Madrid wird gemeldet: König Alfons begegnete geſtern auf einem Automobilausfluge in der Nähe von Silſalha plötzlich dem zertrümmerten Kraftwagen des Herzogs von Oſuna. Der Herzog und ſein Chauffeur lagen unter den Trümmern des Autos in bewußtloſem Zuſtande. Seine Gattin hatte Arm und Bein gebrochen, außerdem noch ſchwere Verletzungen davongetragen. Der König brachte die Beiden mit Hilfe ſeiner Begleitung in ſei⸗ nem Automobil unter und fuhr ſie nach Madrid, wo er ſie in das Haus der Mutter des verunglückten Herzogs ſchaffen ließ. Der Reichskanzler in Petersburg. * Petersburg, 8. Juli. Heute vormittag beſuchte der Reichs⸗ kanzler das deutſche Schulſchiff„Hanſa“ und die Eremitag⸗ unter Führung des Barons Foelkerſamb. Darauf fand beim Miniſter des Aeußern Saſonow ein Frühſtück ſtatt, an dem fämtliche in Petersburg anweſende Miniſter, die hohen Beamten des Auswärtigen Amts, alle Mitglieder der deutſchen Batſchaft, der haheriſche Geſandte v. Grunelius, General v. Tatitſcht⸗ ſche w und Botſchafter Swerhejew teilnahmen. Nach dem Frühſtück fuhr der Reichskanzler nach Zarskoje Sſelo. Abens fin⸗ det in der Botſchaft ein Diner ſtatt, wozu geladen ſind, der Mini⸗ ſterpräftdent, der Marineminiſter und der Ackerbauminiſter mit ihren Damen, Gräfin Kleinmichel, und die Mitglieder der Hof⸗ geſellſchaft. Hochwaſſer. * Nisne⸗Udinsk(Gouv. Irkutsk), 8. Juli. Das gemeldete Hochwaſſer des Fluſſes Uda Tehung überſchwemmte 500 Haes, 20 ſind eingeſtürzt. Peſt. *Waſhington, 8. Juli. Auf dem Gefundheitsamt von Porto⸗ ricb iſt ein Fall von Bubonenpeſt gemeldet worden. * Berlin, 9 Juli. Der Repetitor der chirurgiſchen Kli⸗ nik der tierärztlichen Hochſchule Dr. Dammhahn beſtieg ſein Pferd, ſtürzte plötzlich aus unaufgeklärter Urſache herab Es liegt kein Grund zur Annahme vor, daß dieſe Nie⸗ königstreu geſinnt, ſo daß alſo die Beſtrebungen der Royali⸗ vorgeht, daß nicht nalr kleine Scharmützel ſtattfanden, ſondern loſe Angelegenheit aufs politi * Salzhurg, 9. Juli. Neim Beerenf 300 iſt 7 18• jährige Student Waldmann in Rheingraben über eine Fels⸗ wand abgeſtüvzt und trug lebens gafekens 9 11 letzungen davon. 5u Großherzogs Geburtstag. Als der allverehrte Großherzog Friedrich I. zu Grabe ge.⸗ tragen wurde und Friedrich II. die Regierung übernahm da hofften die Einen und die Anderen fürchteten. Die hofften, das waren das Zentrum und die Konſervativen und die fürch⸗ teten, das waren die Liberalen. Das Zentrum beſitzt die Sympathien unſeres jetzigen Großherzogs, ſo hieß es, und, wer die rechts ſtehende Preſſe im Anfang der Regie⸗ rungszeit Friedrichs II. verfolgte, konnte erſehen, welche große Hoffnungen dort üppig emporblüten. Die Macht des Zentrums, 5 die ſolange die Lande bedrückt hatte, war durch die erſte Fühlung⸗ nahme der Großblockparteien gebrochen worden. Friedrich 9 der die Erregungen der achtundvierziger Jahre erlebt hatte, hatte den Gang der Dinge anerkannt. Nun, ſo erwarteten diejenigen, die den Wechſel der Verhältniſſe nicht verwinden konnten, wird der junge Landesherr das Staatsſteuer energiſch nach rechts drehen. Alle die dieſes hofften und alle, die dieſes fürch⸗ ſind enttäuſcht worden. Großherzog Friedrich II., unſer jetziger Großherzog, deſſen fünfundfünfzigſten Geburtstag wir heute feiern, iſt in den Jahren ſeiner Regierung von den Tr ſeines hochſeeligen Baters um keinen Fingerbreit abgewichen Unbeirrt von dem Streit der Parteien, unbeirrt um link rechts, führte er mit ruhiger Hand das Staatsſteuer im Sin eines echt konſtitutionellen Fürſten. Alle die politiſchen Kämp die inzwiſchen im Landtag und um den Landtag ausgefochten worden ſind, Miniſterwechſel und die andere Gruppierung Miniſterien wie die Bodmanshetze, um nur an einiges zu innern, alles das vermochte nicht, unſeren Landesherrn von de einmal begangenen Pfade abzubringen. Hoch über dem Str des Tages ſtehend, führte ſeine Regierung immer das Land auf dem ſicheren und ſtetigen Wege eines ruhigen Fortſchritts damit vor ſchweren politiſchen Kämpfen und Erſchütt ngen bewahrend. Handel und Wandel konnten ſo einen ungehinde Fortgang und den Aufſchwung nehmen, wie er in den letzten Jahren, trotz aller wirtſchaftlichen Rückſchläge, zu verzeichnen iſt. Das Land nahm den Segen dieſer weiſen Regierung heg entgegen und die große Liehe und Verehrung, die alle B unſerem abgeſchiedenen Großherzog entgegenbrachten, ul ſich voll und ganz auf die Perſon Friedrichs des Zweiten. Wenn ſich nun heute alle Teile der Bevölkerung und de badiſchen Landes einen zu dem Wunſche, daß Großherzog Fr rich II. noch viele Jahre eine glückliche Regierung beſchi⸗ ſein möge, ſo kommt deshalb dieſer Wunſch aus aufrichti und tieſſtem Herzen. Drr Politische ebersſeht. Mannheim, 9. Juli 191 bie badiſche Regierung und die Sokis demokratie. Aus Karlsruhe wird uns geſchrieben: Die 2 ſitzung in der Zweiten Kammer hat die Auseinande⸗ zwiſchen dem Unterrichtsminiſter und der Sozialdemokra bracht, die nach den Berichten über die voraufgegangenen handlungen der Budgetkommiſſion vorauszuſehen waren. knüpfte ſich an eine an ſich geringfügige Forderung für Einr tung von Kurſen zur Ausbildung von Turnwarten der T vereine. Dazu erklärte der Miniſter, daß er Turnwarte der Arbeiterturnvereine nicht zulaſſen werde, weil dieſe Verein zialdemokratiſchen Tendenzen huldigen. Solche aber dir de. indirekt zu unterſtützen, müſſe er ſich weigern. Vergeblich führter die Vertreter der Sozialdemokratie an, daß dieſe Vereine keis lei politiſche Tendenz haben, und ganz abgeſehen davon, ſei ei der Bedeutung des Turnens für die Volksgeſundheit u allen Umſtänden beſſer, es werde gut, als es werde ſchlee turnt. Die Verweigerung der Beihilfe des Stagtes aber in den weiteſten Kreiſen der Arbeiterſchaft als Zeiche ungleichheit verbitternd wirken Damit war namens JIgge Dalmeido gefangen genommen und ſtarb an einer erlittenen Schädelverletzung. die Frage 2. Seite. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Mittagblatt) Mannheim, 9. Juli. kämpfung der Sozialdemokratie und Stellung der Sozialdemo⸗ kratie zum Staat. Man mag der Sozialdemokratie ſo ſcharf als möglich gegenüberſtehen, man mag ihre Endziele als verderblich, ihren Einfluß auf die Maſſen als ſchädlich, ihre Agitationsmethoden als unheilvoll erklären, das eine ſollte nachgerade klar geworden ſein, daß ihre Bekämpfung mit Mitteln der Gewalt ebenſo wie mit den Mitteln der Nadelſtiche Schiffbruch gelitten hat. Sie ſaugt heute noch Kraft aus den Erinnerungen an die Zeiten des Sozialiſtengeſetzes, ſie peitſcht heute noch den Fanatismus ihrer Anhänger auf, wenn ſie von Zurückſetzungen und Ungerechtlich⸗ keiten gegen ihre Angehörige erzählen und ihnen zeigen kann, daß man ſie als„Staatsbürger 2. Klaſſe“ hehandle. Mit dieſen Methoden bekämpft man dieſe Bewegung nicht, man ſtärkt ſie; man wirkt dadurch nicht für den friedlichen Ausgleich, ſon⸗ dern ſchafft Quellen neuer Verbitterung. Dieſe aber zu ver⸗ mehren und mitzuhelfen, daß in gewiſſen Schichten des Volkes das Gefühl ungerechter Behandlung durch den Staat wach wird, dazu konnten ſich die Nationalliberalen nicht entſchließen und ſtimmten gegen die Poſition. Sie taten dies mit dem lebhaften Bedauern, daß den Turnvereinen der Zuſchuß zu den Koſten der Turnwartskurſe, die übrigens ſchon beſtehen, hinaus⸗ geſchoben wird. Wie richtig dieſe Stellungnahme war, ergibt ſich unmittel⸗ bar aus den hochbedeutſamen Erklärungen des Abg. Dr. Frank über die Stellung der Sozialdemokratie zum Staat: die Ar⸗ beitermaſſen in den Staat einzuordnen, ſei die heutige Aufgabe, und dieſer Aufgabe dürfteſichauchder Staatnichtentziehen. Das iſt das volle Bekenntnis zum Grundgedanken des Reviſionismus, zu den Gedanken aber auch, die die nationalleralen Führer in Ba⸗ denſeit Jahr und Tagpredigen. Das iſt in der Tat das Ziel, das iſt aber auch dasjenige, was der Sozialdemokratie gegenüber erreichbar iſt und damit, daß es jetzt auch von ſozialdemokratiſcher Seite mit dieſer Schärfe ausgeſprochen wird, aus verſchwommenen Fernen einen großen Schritt in greifbare Nähe gerückt wird. Dieſem Ziel und den Wegen, die zu ihm führen, hat aber auch die badiſche Regierung, unter ſteter ſelbſtverſtändlicher Be⸗ tonung, ihrer grundſätzlichen Gegnerſchaft gegen die Sozialdemo⸗ kratie, in Geſetzgebung und Verwaltung kräftig vorgearbeitet. Sie zieht die Arbeiter und zum Teil auch die Organiſationen, in beſonderem Grad natürlich auf dem Gebiet der Sozialpoli⸗ tik und der Wohlfahrtspflege zur Mitarbeit herbei. Sie hat durch das neue Gemeindegeſetz neue und weite Möglichkeiten für die Mitarbeit der Sozialdemokratie in den Ge⸗ meinden geſchaffen. Von dem weiten Gebiet der ſozialen Geſetz⸗ gebung und ihrer Ausführung gar nicht zu reden! Sie wird damit zu einem weſentlichen Teil ihrer Verpflichtung gerecht, Verſöhnung und Ausgleichung der tiefen Gegenſätze anzubahnen, die unſer Volk zum ſchweren Schaden des Staats heute noch zerklüften. Sie ſchädigt damit den Staatsgedanken nicht, ſie fördert ihn in höchſtem Maße. Die tauſend und abertauſend Fäden, die ſich auf dieſem Wege zwiſchen dem Staat und den Arbeitermaſſen ſpannen, dürfen in ihrer Wirkung in der Gegen⸗ wart und für eine fernere Zukunft nicht überſehen werden. Sie ziehen die jetzt abſeits ſtehenden Arbeiter leiſe aber unwiderſteh⸗ lich an den Staat heran. Wer aber dieſes Endziel will, darf ſich auch durch Rückſchläge, durch unerfreuliche Verzögerungen, auch durch abſchreckende und häßliche Nebenerſcheinungen nicht irre machen laſſen, darf alle dieſe Gewichte aber auch nicht über ihr Gewicht hinaus in den Vordergrund rücken. Unter dieſem Geſichtspunkt darf auch die Arbeit der Mehr⸗ heit des jetzigen Landtags betrachtet werden. Ohne ſie wären aber auch die großen und wertvollen Fortſchritte dieſer Landtags⸗ periode nicht denkbar geweſen; beim Schulgeſetz, beim Waſſer⸗ geſetz, beim Geſetz über die Landwirtſchaftskammer, ſogar bei einzelnen Steuergeſetzen und in einer ganzen Reihe weiterer Fragen hatte dieſe Mehrheit Fortſchritte in gut liberalem Sinne gegen das Zentrum durchzuſetzen. Und wenn einmal die Denk⸗ ſchrift über das Fortbildungsſchulweſen ſich zu einer Geſetzes⸗ vorlage verdichten wird, ſo wird der jetzige Unterrichtsminiſter dieſen großen Fortſchritt mit der gleichen Mehrheit gegen die gleiche Minderheit durchkämpfen mäſſen. Darum iſt ſeine augen⸗ blickliche Haltung nicht recht verſtändlich; bringt ſie ihn doch in Gefahr, daß er einmal zwiſchen zwei Stühlen ſitzen könnte Dem Zentrum bleibt er wegen ſeiner liberalen Geſinnung, zu der er ſich ja jetzt wieder feierlich bekannt hat, ja doch durch und durch verdächtig, auch wenn es verſuchen wird, ihn für ſeine unver⸗ rückbaren Ziele auszunützen, ſo weit es möglich iſt. Das Zentrum hat bei den Verhandlungen den Weg einge⸗ ſchlagen, der ihm durch die gegebenen Verhältniſſ e gewieſen war. Es hat mit allen Mitteln⸗ verſucht, ſich als ſtaatserhaltende, monarchiſche und nationale Partei in den höchſten Tönen an⸗ zupreiſen und gleichzeitig den Riß, der ſich zwiſchen die Mehr⸗ heit des Hauſes und der Regierung auf zu tun ſchien, mit allen nur denkbaren Mitteln zu verbreitern. Es hat ſogar mit einer ſeiner Art ſonſt gar nicht entſprechenden Sanftmut ſtillſchweigend die beſtimmte Erklärung des Miniſters hingenommen, daß er Zentrumsvereine ebenſowenig unterſtützen werde, als ſozialdemo⸗ kratiſche und ſonſtige politiſche Vereine. Das war vorauszu⸗ ſehen. Aber an der ganzen Entwicklung, die im Gange iſt, und unaufhaltbar fortſchreiten wird, vermag auch dieſe Epiſode im parlamentariſchen Leben nichts zu ändern. Wie dieſer, ſo wer⸗ den auch künftige gleichartige Verſuche an der inneren Notwen⸗ digkeit dieſer Entwicklung ſcheitern. Deutsches Reich. — Der Bundesrat beſchloß, die Kontingente der Zündwarenfabriken auch für das Betriebsjahr 1912/13 auf 45 Prozent herabzuſetzen. — Der 11. Gautag des Pfalz⸗Saar⸗Moſelgaues im Ver⸗ band Deutſcher Handlungsgehilfen zu Leipzig nahm am Sams⸗ tag in Heidelberg mit einem Vortrag des Reichstagsabgeordne⸗ ten Felix Marquart aus Leipzig über„Die Notwen⸗ digkeit ſtaatsbürgerlicher Erzlehung“ ſeinen Anfang. Nach den Dankesworten des Vorſitzenden an den Redner, dankte Herr Bankdirektor Dorn im Namen des Na⸗ tionalliberalen und Jungliberalen Vereins für die Einladung. Die Nationalliberale Partei, fuhr er fort, hat immer den Beſtrebungen der Handlungsgehilfen regſtes Inter⸗ eſſe entgegengebracht. Sie hat auch durch die Tat bewieſen, daß dieſes Intereſſe nicht allein auf dem Papier ſteht. Baſſermann und Streſemann waren es, die in ihrem Sinne tätig geweſen ſindb. Auch der Heidelberger Reichstagsabgeordnete Geh. Reg.⸗ Rat Dr. Beck, hat bei der Einführung der Kaufmannsgerichte tätig mitgearbeitet. Doch der Arbeit der Nationalliberalen Partei wird viel zu wenig Intereſſe von ſeiten der Handlungs⸗ gehilfen entgegengebracht, das ſehen wir nicht nur hier in Hei⸗ delberg, das ſehen wir auch im übrigen Deutſchen Reiche. Dieſe Intereſſenloſigkeit muß in Zukunft ſchwinden, dann werden die Wünſche der Handlungsgehilfen auch eher in Erfüllung gehen. In der Tagung am Sonntag hielt Fr. Becker(Heidel⸗ berg) einen Vortrag über die„Reichsgeſetzliche Soun⸗ tagsruhe“. Der Entwurf des in Ausſicht ſtehenden Geſetzes bedeute unter Umſtänden eine Verſchlechterung. Ferner fprach Wilhelm Enter(Mannheim) über„Kaufmänniſches Lehrlingsweſen“, und R. Dellinger(Mann⸗ heim) über„Die wirtſchaftliche Lage der Ange⸗ ſtellten“. An die Verhandlungen ſchloß ſich in der„Har⸗ monie“ ein Feſteſſen. — Vom Reichshaushalt. Dem„Reichsanzeiger“ zufolge, ſchließt der Reichshaushalt für das Rechnungsjahr 1911 nach dem Endabſchluß der Reichshauptkaſſe mit einem Ge⸗ ſamtüberſchuß von 249 131 174.91 Mark ab. — Argentiniſche Offiziere in der deutſchen Armee. In Hamburg ſind mit dem Dampfer„Cap Ortegal“ der Hamburg⸗ Südamerikaniſchen Dampfſchiffahrtsgeſellſchaft 10 argenti⸗ niſche Offiziere eingetroffen, die von der argentiniſchen Regierung auf zwei Jahre zum deutſchen Armeedienſt abkommandiert find. Die Offiziere werden nach Berlin weiter⸗ fahren, wo ſie vom argentiniſchen Militärattachs Major Per⸗ tine empfangen werden. — Anſtelle des in den Ruheſtand getretenen Senators 'Swald wurde in Hamburg Johann Auguſt Lattmann zum Senator gewählt. Badiſche Politil. Vom Landtag. ):(Karlsruhe, 8. Juli. Der Landesverband badi⸗ ſcher Bau⸗ und Maurermeiſter hat ſich an den Landtag gewendet mit einer Petition, in welcher die Abände⸗ rung des§ 29 der Landesbauordnung verlangt wird. Der Verband wünſcht dieſe Aenderung, weil er von dem ohnehin ſchwer bedrückten Baugewerbe als eine große Härte und weit⸗ gehende Schädigung empfunden werde. Dieſe Härte und Schädigung werden nach der Petition darin gefunden, daß das Dachgeſchoß der Häuſer mit 4 oder 5 Hauptgeſchoſſen wohl zu Einzelräumen als Zubehör(Dienſtbotenkammern und dergl.) zu den Wohungen der Hauptgeſchoſſe, nicht aber zu ſelbſtändigen Wohnungen ausgebaut werden darf. Die ziplinarſ atzungen. Petition wurde der Kommiſſion für Juſtiz und Verwalkuß der Zweiten Kammer zur Vorberatung überwieſen. D Bericht hierüber, erſtattet von dem Abg. Wittemann, iſt ey ſchienen. In ihm ſtellt die Kommiſſion den Antrag, über di⸗ Petition zur Tagesordnung überzugehen. ):(Karlsruhe, 8. Juli. Die Kommiſſion für Juſ und Verwaltung der erſten Kammer hat den Geſetzentwuf über die Kaminfegerunterſtützungskaſſe be⸗ raten. In dem von Bürgermeiſter Dr. Weiß erſtatteten Be⸗ richt beantragte die Kommiſſion, dem Geſetze in der von der Zweiten Kammer beſchloſſenen Faſſung Zuſtimmung zu er⸗ teilen. Zur Förderung der Schweinezucht. 2Karlsruhe, 8. Juli. Das Reichsviehſeuchenge⸗ ſetz iſt am 1. Mai 1912 in Kraft getreten. Gleichzeitig iſt in Kraft getreten die Verordnung des Großh. Miniſteriums dez Innern vom 29. April 1912 den Vollzug des Viehſeuchenge⸗ ſetzes betr. und die Ausfütterungsvorſchriften des Bundez rats vom 7. Dezember 1911. Dieſe Verordnung regelt unter anderem auch die Be⸗ ſchau der zum Verkauf zu bringenden Ferkelſchweine. Hier, nach ſollen die Fleiſchbeſchauer für jedes Stück eine Gebühz von 20 Pfg. aber höchſtens 2 M. für die Tiere eines Beſitzer erheben. 185 Im Bezirk Karlsruhe wird dieſe Verordnung ſeit etw 14 Tagen gehandhabt. Die Schweinezüchter beſtehen hier zum größten Teil aus kleinen Bauern; ein Sturm der Ent⸗ rüſtung iſt bei den Leuten ausgebrochen, als der Fleiſchb⸗ ſchauer dieſe koloſſalen hohen Gebühren anforderte! So wie hier wird es auch in anderen Bezirken geheg ſobald der Vollzug dieſer Verordnung durchgeführt werden ſoll. Dieſer hohe Gebührenſatz ſteht in gar keinem Verhäll nis, und mit Recht beſchweren ſich die Leute darüber. Wie uns aus zuverläſſiger Quelle bekannt iſt, haben ſith bereits einige nationalliberale Abgeordnete für Abänderug dieſer Gebührenordnung verwendet. Es iſt begründete Aus ſicht vorhanden, daß eine Abänderung in der nächſten Zeit erfolgt. Wir hoffen, daß man zu den alten Sätzen zurück⸗ kehrt und einen Pauſchbetrag von ca. 40 Pfg. für den Wur feſtſetzt. Die Schweine ſind jetzt regelmäßig auszuſtellen, einerlei ob der Vezirk ſeuchenfrei oder verſeucht iſt. G⸗ dürfte ſich empfehlen, die Gültigkeitsdauer der Scheine ſeuchenfreien Bezirken von 5 auf 8 Tage zu erhöhen aus fol⸗ genden Gründen: In Zeiten des Ueberfluſſes an jungeg Schweinen muß der Bauer dieſelben oft zweimal zu Markte bringen. In ſolchen Zeiten ſind die Preiſe de Ferkel ſehr niedrig und wenn er dann neben verſchiedenen anderen Unkoſten auch noch die Erneuerung des Scheine bezahlen muß wird ſeine Luſt zur Schweinezucht gewiß nich gehoben. Unter ſolchen Maßregeln leidet dann nicht nur det kleine Bauer, als Züchter, ſondern den größten Schader trifft die Allgemeinheit. Jedenfalls iſt nunmehr eine raſche und umgehende Er ledigung dieſer wichtigen Angelegenheit im allgemeinen In tereſſe dringend geboten. 5 18 Baueriſche and Pfalziſtze utitik. Die neue Regelung des höheren Schulweſens in Bayern. Binnen kurzem wird man deutlich ſehen können, ſo wird uns geſchrieben, wie weit die ultramonkanen Einflüſſe deſ Geiſt der Schulpraxis auch im höheren Unterrichte Bayernz heute der mit Ende innenden„großen Ferien“ „Prüfungsordnung für die Mittelſchulen 5. h. die höheren Lehr anſtalten Bayerns her⸗ vorkreten, wie der Kultusminiſter jüngſt in der Kammer ange⸗ kündigt hat. Vielleicht will man durch dieſe Zeit der Veröffent⸗ dieſer Woche be wird die lange erwartete neut lichung nach Schuljahrsſchluß und in den Ferien der uner wünſchten öffentlichen chen. Uebrigens ſollen ſchun⸗ jedoch fällt bezeichnenderweiſe das bisherige Deutſch, Geſchichte und Geographie. Dagegen ſtehen die Schulordnung und die Disziplinarſatzungen i der Reviſion erſt für das neue or. 5 Dr. v. Knilling, will für beide vor der Giltigerklärung erſt Vertreter der beiden Standesvereine höherer Lehrer ſowie de Elternvereinigungen wegen ihres Urteils einverneh her verweigert man im Miniſterium alle Angaben Inhalt der neuen keine Ueberraſchungen darin geuilleton. Gine Erinnerung an Hermann Conradi. Der Jahrgang 1862 iſt für die deutſche Geiſteskultur von be⸗ ſonderer Bedeutung, denn er hat uns eine ganze Reihe bedeutender Künſtlerperſönlichkeiten, ſo Gerhart Hauptmann, Schnitzler, Schlaf und manchen anderen, geſchenkt. Unter dieſen Männern, die dieſes Jahr ihren 50. Geburtstag feiern, fehlt einer, der eine Zeitlang als der berufenſte und bedeutendſte unter ihnen allen erſchien, der Sturmvogel des„jüngſten Deutſch⸗ kand“, der allen anderen vorausſtürmte, als der Verkünder der Literaturrevolution, als der Bringer neuer Ideen: Hermann Con⸗ radi. 22 Jahre deckt ihn nun ſchon die kühle Erde, und ſo iſt er eine der großen Verheißungen der deutſchen Dichtung geblieben, denen keine Erfüllung wurde, ein Geiſtesbruder jener früh dahin⸗ geſunkenen, vom Schimmer der Jugend und des unfertigen Wollens verklärten Talente, an denen unſer Schrifttum ſo reich iſt, eines Lenz, Grabbe, Büchner, Waiblinger. Erſt vor kurzem iſt uns eine Ausgabe der geſammelten Werke Fonradis geſchenkt worden, aber die meiſten ſeiner chaotiſch gärenden, Hulkaniſch herausgeſchleuderten Werke haben keinen künſtleriſchen Eigenwert; nur einige ſeiner leidenſchaftlich gequälten, tief wahr⸗ haften„Lieder eines Sünders“, die ſo krankhaft inbrünſtig umher⸗ greifen„wie die Hände eines Fiebernden“, leben fort als Doku⸗ mente einer merkwürdig zerriſſenen Frühzeit der modernen Lite⸗ ratur. Und die ganze Geſtalt Conradis hat heute noch Bedeutung als der charaktexiſtiſche Typus der ganzen Generation des Natura⸗ lismus; er vereinigte alle Elemente jener Seelenſtimmung in ſich: „Der Geiſt. de“ den von Leiden und geiſtiger Arbeit zerriſſenen Zügen Conradis Leuchtkraft ſpendete, glomm auch in dem Ant⸗ litz derer, die im Dunkel geblieben, einſam verdorben und geſtorben ſind oder, was ſchlimmer, aller Problematik ſpäter entſagten.“ Dieſer Stürmer und Dränger, der im Vorwort der„Modernen Dichtercharaktere“ ſeine Epoche des Eredo“ ſchrieb mit dem Hutten⸗ Motto:„Die Geiſter erwachen“, der ſeine Jugendwerke unter dem bezeichnenden Titel„Brutalitäten“ herausgab und mit ſich ſelbſt in dem Roman„Phraſen“ furchtbare Abrechnung hielt, war im Grunde eine echte, ſchwärmeriſch empfindſame deutſche Jünglings⸗ ſeele, durch Nietzſches Schriften in einem ſchmerzvollen Taumel der Zerſtörungswut und der Selbſtvernichtung hineingetrieben. Seine ſinnlichen Schilderungen, die ihm eine Anklage durch den Staats⸗ anwalt eintrugen, waren nur mühſam und wüſt ausgedachte Ge⸗ dankenorgien, während er eigentlich eine intellektuell ringende keuſche Natur war. Die rührend unreife Ueberſtiegenheit ſeines Gefühls zeigen ſo recht die vor kurzem von ſeinem getreuen Mit⸗ kämpfer M. G. Conradi veröffentlichten glühenden Liebesbriefe an die mindeſt um das Doppelte ältere Wiener Dichterin Margarete Halm, die er nicht perſönlich kannte, aber deren Bild und deren Gedichte ihn zu einer leidenſchaftlichen„Liebesbeichte“ veranlaßten. Der 28jährige, der in ſeinem letzten Werk, dem Roman„Adam Homo“ eine tiefbohrende Pſychologie des„typiſchen Jüngſtdeut⸗ ſchen“ gegeben und deswegen als Gottesläſterer und Sittlichkeits⸗ verbrecher angeklagt worden war, entging der Verurteilung durch ſeinen frühen Tod. An ſeinem Grabe klagten ſeine Mitſtreiter um den gefallenen Vorkämpfer und verherrlichten in ihm das große Genie:„Hätte Conradi nur noch ein paar Jahre leben und jene Werke, deren Plan bereits vollſtändig konzipiert in ſeinem Gehirn bereit lag und zu welchen ſeine vorhandenen Schriften die bloße Duvertüre bildeten, ſchaffen dürfen— er hätte ſich als Repräſen⸗ tant einer gewaltigen neuen Kultur manifeſtiert, einer Kultur, die ſich in unſeren Tagen abſeits vom Wege aufgebaut hat und von der die guten Leute um uns herum keine Ahnung haben.“ Mit tiefes „Kaum bebt's jäh aus in ſchriller Diſſonanz, Die Blätter ſind verdorrt, verſprüht ihr Glanz, Es ſtreicht der Abendwind durch die Zypreſſen Nur Wen'ge weinen,.. ſie verſtummen bald. Was ich geträumt,— ſie geben ihm Geſtalt— Ich aber werde bald vergeſſen..“ rem und richtigerem Gefühl hat er ſelbſt ausgeſagt: — Aunſt, Wiſfenſchaft und Lebenn. Theater⸗Notiz. In der heutigen Feſtvorſtellung zu Großh. Geburtstag 5 Vogelſtrom zum vorletzten Male als„Rienzi“ in der gle namigen Oper von Rich. Wagner auf. Pfälziſche Grabmal⸗Ausſtellung in Kaiſerslantern. Bei der am Samstag, den 6. Juli ſtattgehabten Ausſteller wurden folgende Preiſe zuerkannt: Grabmäler in Stein 1. Preis von 300: Grabſtein Nr. 3 von A. Bernd, Bildhauer Kaiſerslautern; 2. Preis von 200 /: Grabſtein Nr. 121 von J. Stegen Bildhauer in Neuſtadt a..; 3. Preis von 150: Grabſtein Nr. von Chr. Hocke, Baugeſchäft in Kaiſerslautern, Entwurf von K. Rayß in Kaiſerslautern; 4. Preis von 100: Grabſtein Nr. von J. Kneller, Bilöhauer in Kaiſerslautern, Entwurf von Cl. Thomas in München; 5. Preis von 80 4: Grabſtein Nr. 73 Fr. Kurz, Bildhauer in Mannheim, Entwurf von der badener Geſellſchaft für Grabmalkunſt. Diskuſſion möglichſt die Spitze abhre Lehramt ſüt Schuljahr bevor. Der Miniſter, Schulordnung und der gefürchteten Die, ein Dichterſchickſal doy tritt Friß Prämiierung del — Architell von Wies⸗ Grabmäler in Eiſen: 1. Preis von 150: Grabkreuz Nr. 59 01 J. Kneller, Bildhauer in Kottweiler, Entwurf von Architekt Thomas in Müuchen; je einen 2. Preis von 75 44: Grabkreuz Nr, Gewerbeverein Landau, aufgezeichnet von Architekt A. Landau nach Angabe des ausführenden Schloſſermeiſters J. in Landau; Grabkreuz Nr. 40, Gewerbeverein Landau, Preßler Hartung Entwurf von Reallehrer Motz, Ausführung von Schloſſermeiſter H. Hoffmann. Landau; Grabkreuz Nr. 126 von Fräulein E. Wernz Bad Dürkheim Grabmäler in Holz: 1. Preis von 80: Grabtafel Nr. 20 von Gewerbeverein Landau, Entworfen und ausgeführt von ſant, Dekorationsmaler in Landau 2. Preis von 60 4 Holzſäule Fortſetzung ſiehe Seite.) Gebr. Crolſe ——. Bebüht eſitzerz t etwy n hier r Ent⸗ eiſchb⸗ gehen werden erhäll 'en ſich derung e Aus, n Zeil zurück Wurf ſtellen, t. G ine ig us fol jungen veimgl iſe det edenen cheine b nich Ur del öchaden de n Iu Quadratmeter. Der Kauſpreis beträgt.50 Mk. pro Qm. General⸗Auzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Mittagblatt.) Am Dienskag, 23. Juli findet eine Sitzung des Bürgeraus⸗ ſchuſſes mit folgender Tagesordnung ſtatt: J. Verkündigung! ſtädtiſchen Rechnungen, ſowie des Rech⸗ 2. Erwerbung und Verpachtung von Grundſtücken. 3. Geländeverkauf an den Militärfiskus. 4. Geländeverkauf auf der Frieſenheimer Inſel an die Firme Benz u Cie. 5. Erwerbung des Grundſtücks Luiſenring 44. 6. Erweiterung des Gaswerks Anbau.) 7. Erweiterung des Elektrizitätswerks. 8. Abgabe von Strom aus dem ſtädt. Elektrizitätswerk. 9. Ausrüſtung von Anhängewagen für den Vorortverkehr. 0. Verwendung der Sparkaſſenüberſchüſſe des Jahres 1911. 2 Luzenberg(III. J. Uebernahme der Bürgſchaft für ein Erbbaudarlehen. 2. Dienſtverhältniſſe des Direktors Pichler. Erwerbung und Verpachtung von Grundſtücken. Für die Stadtgemeinde Mannheim ſind in letzter Zeit 11 Grundſtücke im Flächenmaß von 240 Ar 91 Om. zum Preiſe von 80 Pfg. bis 4,75 Mk. per Am. erworben worden. Beim Bürger⸗ ausſchuß werden nunmehr 37000 Mk. zur Zahlung der Kaufpreiſe und Unkoſten angefordert. Zwei Grundſtücke ſollen auf 9 Jahre verpachtet werden. Geländeverkauf an den Militärfiskus Die Militärverwaltung iſt im Monat April 1912 an die Stadt herangetreten wegen der Ueberlaſſung von Gelände zur Er⸗ richtung von Gebäulichkeiten für eine Maſchinengewehrkompagnie. Es handelt ſich um eine Fläche von ezwa 5263 Om., die ihr von dem ſog. Detailexerzierplatz zwiſchen des Kaiſer Wilhelmskaſerne und dem Proviantamt für den Zweck zur Verfügung geſtellt werden ſoll. Ueber den Detailexerzierplatz, der um 200 Mk. pro Hektar an die Militärverwaltung verpachtet iſt, iſt zur ſpäteren Verbin⸗ dung der Landwehrſtraße mit dem alten Exerzierplatz eine Straße pröfektiert, in deren Richtung bereits Kanal und Waſſerleitung eingebaut ſind. Dieſe Straße iſt vorerſt nicht erforderlich. Falls ſpeterhin eine Verbindungsſtraße nach dem alten Exerzierplatz ußtig werden wird, könnte ſie ev. auch in anderer Richtung über den Detaflexerzierplatz geführt werden. Im Hinblick auf dieſe Um⸗ ſtände iſt mit der Kgl. Intendantur des XIV. Armeekorps folgen⸗ des vereinbart worden: Die in das Gelände für die Maſchinen⸗ gewehrkompagnie fallende Fläche der neben der Kaiſer Wilhelm⸗ kaferne projektierten Straße mit ca. 1913 Am bleibt zu dem bis⸗ herigen Pachtzins von Mk. 200.— pro Hektar auch fernerhin an den Mifitärfiskus verpachtet. Das weitere Gelände mit ca. 3950 Quadratmeter erwirbt er zu Eigentum. Der Kaufpreis für dieſe Fläche beträgt M..— pro OAm. Wenn ſich ſpäterhin etwa die Notwendigkeit der Durchführung einer Straße über den Detail⸗ ererzterplatz nach dem Exerzierplatz aus zwingenden öffentlichen Intereſſen ergeben ſollte, wird die Stadt⸗ gemeinde hierwegen mit der Militärverwaltung zunächſt ins Benehmen treten und von der Durchführung der Straße in der projektierten Richtung auf Antrag der Militärverwaltung abſehen. In dieſem Falle hätte der Militärfiskus der Stadtge⸗ meinde alsdaun für die im bisher angenommenen Sraßenzug vor⸗ handenen Kanal⸗ und Waſſerrohranlagen eine Entſchädigung von Mf 7500 zu leiſten. Um die Verlegung der Maſchinengewehr⸗ ſabteflung hierher nicht zu gefährden, glaubte der Stadtrat aus finanzielten und Zweckmäßigkeitsgründen ſeine Forderung auf Mt 8. pro Am.— die Straßenkoſten eingerechnet— bräziſteren zu ſollen. Ein entſprechender Antrag liegt dem Bürgerausſchuß zur Genehmigung vor. Geländeverkauf auf der Frieſenheimer Inſel Benz u. Cie. 5 Die Firma Benz u. Cie., Rheiniſche Automobil⸗ und Motoren⸗ fabrik.⸗G. hier, iſt Ende des Jahres 1911 wegen Ueberlaſſung von Gelände im Induſtriehafen⸗Erweiterungsgebiet tung einer Hellinganlage mit Reparaturwerkſtätte für Schiffs⸗ motbre vorſtellig geworden. Während zunächſt nur eine relatib kleinere Fläche käuflich übergehen ſoll, beantragt die Firma, ihr für eine anſchließende größere Fläche auf eine Reihe von Jahren das Optionsrecht einzuräumen. Bei den Verhandlungen ergab ſich, deß die Firma keinen höheren Preis als.50 Mk. pro Qm an⸗ legen will, dagegen auf beſondere Zubereitung des Geländes durch die Stadt verzichtet. Nach längeren Verhandlungen einigte man ſich über die prinzipiellen Punkte auf folgender Grundlage: e] Die Firma Benz u. Cie. erwirbt ſofort eine an den beſtehenden Indu⸗ ſtriehafen anſchließende am Waſſer gelegene Fläche von ca 28 800 Die Firma hat jedoch die nötige Auffüllung des tiefliegenden Geländes ſelbſt vorzunehmen und auch für die Uferbefeſtigungen, ſowie für die Herſtellung von Gleis und Straße bis zur Nordgrenze dieſes Kaufobjektes aufzukommen. d) Der Firma Benz u. Cie. wird für anſchließendes Gelände im Flächeninhalt von ca. 225000 Qm. ein Optionsrecht auf 10 Jahre eingeräumt, e) Für die auf einem Teil vorhandene Aufſchüttung hat die Firma Benz u. Cie. nach fünf Jahren über die zunächſt zu erwerbenden ca. 28 800 Qm. an die Stadtgemeinde 23 000 Mk. zu bezahlen, jedoch nur dann, wenn während dieſer Friſt das Optionsgelände von ca. 225000 Om. noch nicht übernommen ſein ſollte. Iſt aber bis dahin das Options⸗ gelände bereits erworben, ſo wird von der Erhebung der bezeichne⸗ ten Anſchüttungskoſten abgeſehen. d) Die in Frage ſtehenden Ge⸗ ländeflächen dürfen abgeſehen von den notwendigſten W öhnungen nur für induſtrille Zwecke verwendet werden. Um die chtune der neuen bielverſprechenden Anlage auf hieſiger Gemarkung zu er⸗ möglichen, alaubte der Stadtrat einem Uebereinkommen auf der vorſtehend ſkizzierten Grundlage, das auch den ſtädtiſchen In⸗ tereſſen gerecht wird, die Genehmigung nicht verſagen zu ſollen. Die derzeitigen, hinter der Diffenebrücke gelegenen, nur probiſori⸗ ſchen Gleisanlagen haben zwar bis bor Kurzem dem Bedürfnis ge⸗ nügt, erwieſen ſich aber ſchon beim Gleisanſchluß des neuen Strebelwerkes als unzureſchend. Wenn nunmehr der vorliegende Geländeverkauf an Benz u. Cie. ſtattfindet, ſo iſt ein völliger Um⸗ balt der übrigens. auch allen künftigen Anſiedlern zu Fute kommk, alten an die Firma nicht mehr zu vermeiden. Ein Projekt hierfür liegt bereits ſeit einiger Zeit der Großh. Eiſenbahnverwalkung vor Der enkſtehende Aufwand kann z. Zt., da zunächſt noch Verhandlungen hierwegen mit der Großh. Eiſenbahnverwaltung ſtattzufinden haben, noch zur Errich⸗ nur etwa 4⸗ bis 500 Meter entfernten Hafen wenig ins Gewicht, nicht feſtgeſtellt werden. Der Stadtrat beantragt nunmehr, der Sſchuß wolle: a) zur kaufweiſen Veräußerung von wa. ) Qm. Gelüände im Induſtriehafenerweiterüngsgebiet— Ge⸗ wann Oberer Hombuſch, beim Pelroſeumhafen— an die Firma Benz u. Cie., Rheiniſche Automobil⸗ und Myotorenfabrik.⸗G. hier, zum Preiſe von 2,50 M. prö Am., b] zum Nachlaß der Auf⸗ ſchüttungskoſten für ea. 5650 Am, Kaufgelände mit 23000 M. unter der Vorausſetzung der käuflichen Uebernahme von anſchließendem weiteren Gelände von ca. 225 000 Im. durch die Firma Benz u. Cie. binnen 5 Jahren ſeine Zuſtimmung erteilen. Erwerbhung des Grundſtücks Luiſenring 44. Die Werkſtätten⸗ und Magazinräume der Waſſer⸗ Gas⸗ und Elektrizitätswerke in K 7 ſind ſchon ſeit Jahren vollſtändig unzu⸗ länglich und es mußten deshalb für Werkſtättenzwecke keilweiſe Räume in Benützung genommen werden, deren räufgabe ſehr wünſchenswert erſcheint. Die Bemüthungen, durch einen Neu⸗ oder Umbau dem Uebelſtande abzuhelfen, ſind bisher infolge der hohen Koſten ſtets ohne Erfolg geblieben. Nach vielen vergeblichen Be⸗ mühungen wurde dem Stadtrat das das Grundſtück Luiſenring 44, der Firma Johannes Gerwig, Inhaber Karl und Hans Gerwig, ge⸗ hörig, zum Kauf angeboten. Die Prüfung zeigte, daß das Grund⸗ ſtück an ſich ſo viele Vorteile beſitzt, daß die Erwerbung dringend empfohlen werden kann, umſomehr, als die Eigentümer von ihrer urſprünglichen Forderung von 187000 Mk. auf den⸗ durch die amt⸗ liche Schätzungskommiſſion ermittelten Betrag von 160 000 Mk. zurückgegangen ſind. Die Lage des Anweſens gegenüber K 7 iſt eine ſehr günſtige. Die Direktion hat auftragsgemäß über die zu⸗ künftige Verwendung des Grundſtücks einen generellen Plan ge⸗ fertigt. Darnach iſt auf der Seite des Luiſenrings das Magazin⸗ gebäude projektiert, während der hintere Teil(gegen den Neckat zu) für die Werkſtätten in Ausſicht genommen iſt und der mitt⸗ lere Teil als Lagerplatz ſowohl, wie für die Errichtung einer Automobilgarage und der Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen dienen ſoll. Die projektierten Bauten ſind groß genug, um auf abſehbare Zeit allen Bedürfniſſen Rechnung kragen zu könneit. Zunächſt wird nur das Werkſtättengebäude zu erſtellen ſein, das der Direk⸗ tion einen Aufwand von 140 000 Mk. berurſachen wird. Beſondere Vorlage hierwegen wird ſpäter erfolgen. Verwaltungsrat und Stadtrat haben mit Rückſicht auf dieſe Vörteile die Erwerbung des Anweſens um den Preis von 160000 Mk. einſtimmig gutgeheißen. Der Bürgerausſchuß hat nunmehr zur Erwerbung 168 000 Mk, zu genehmigen. Exweiterung des Gaswerks Luzenberg(III. Ausbau). Der Beſchluß, auf die Inanſpruchnahme des Gaswerks Lin⸗ denhof künftighin zu berzichten, mußte notwendigerweiſe zu der Erwägung führen, ob nun an einen weiteren Ausbau des Gas⸗ werks Luzenberg herangetreten, d. h. die Gasproduktion ausſchließ⸗ klich auf dfeſes Werk beſchränkt, oder aber an eilet gudeten Stelle Das Vorhandenſein eines zweiten Gaswerks, vielleicht an der ent⸗ gegengeſetzten Seite der adt, hätte nur den Vorteil, daß die Druckverteilung im Gasroöhrnetz erleichtert würde. Es kann aber eine einwandfreie Druckverteilung auch von einem Werke aus durch einen zweckmäßigen Ausbau des Rohrnetzes— eine Forderung, die — 7 N—57 2 5 Ae 2 12. in weitgehendem Maße ſchon erfüllt iſt und ſtändig im Auge be⸗ halten wird—erzſeit berden, während der ſchwerwiegenden North teil des doppelten Verwaltungsaufſpandes, der durch ein zweites Werk entſteht, keinen Ausgleich exfahren kann. Dieſer Verwal⸗ tungsaufwand hat bei Gaswerk Lindenhof zuletzt 40 000 Mk. jähr⸗ lich betragen und würde bei einem neuen Werke ſicherlich noch höher ſein. Verwaltungsrat und Stadträt ſtimmten deshalb darin überein, daß für einen zweckentſprechenden Ausbau der Gaserzeu⸗ gungsanlagen nur der Vorſchlag der Direktion, eine Erweiterung des Gastverkes Luzenberg nach dem ausgearbeiteten Projekt vor⸗ zunehmen, in Betracht kommen könne. Für die Konzentration des Betriebes im Gaswerk Luzenberg ſpricht übrigens neben dem fi⸗ nanziellen Intereſſe auch die Tatſache, daß in anderen großen Städten, z. B. in Berlin und Wien, die geſamte Gasverſorgung der Stadt äuf ein Werk übernommen wurde. Die Stabt Wien hat ſogar 6 ihr zugefallene Privatgaswerke zu gunſten der Betriebs⸗ vereinigung in dem ſtädtiſchen Werk vollſtändig ſtillgelegt und iſt erſt jezt, als keine Möglichkeit der Erweiterung des ſtädtiſchen Werkes mehr beſtand, zu der Erbauung eines zweiten Gaswerkes übergegangen. Die Lage des Gaswerks Luzenberg iſt eine günſtige. Der Um⸗ ſtand, daß das Werk nicht direkt am Waſſer liegt, fällt bei der mit der letzten Erweiterung geſchaffenen einfachen Verbindung mit dem namentlich wenn man berückſichtigt, daß ein ſo umfaſſendes und für lange Jahrzehnte ausreichendes Gelände am Waſſer bei der Ver⸗ wertung als Induſtriegelände der Stadt einen ungleich höheren Vorteil bringt, als bei einer Verwendung für Zwecke des Gas⸗ werkes. Das ausgedehnte Gelände des Gaswerks Luzenberg wird genügen, um das Werk für eine lägliche Leiſtungsfähigkeit von 300 000 Kubikmeter auszubauen, eine Menge, die ſelbſt bei Steige⸗ rung des Konſums bis zu 120 Kubikmeter auf den Kopf der Bepöl⸗ kerung noch ausreichen wird, wenn die Stadt Mannheim 5⸗ bis 600 000 Einwohner zählt. Das Erwefterungsprojekt ſtellt zwar den dritten Ausbau des Werkes dar, iſt aber ſo umfangreich und erſtreckt ſich derart auf faſt alle weſentlichen Beſtandteile eines Jastberks, daß die Erweiterung in Wirklichkeit als ein bollſtändig neues, neben dem beſtehenden zu errichtendes Gaswerk angeſehen werden kann. Gemeinſam werden nur die Verwaltung, die Koh⸗ lenzufuhr, die Transportanlagen, die Koksaufbereitung, der Koks⸗ pertrieb und die Zuleitung nach der Stadt ſein; es gliedert ſich aber der Neubau an die beſtehende Anlage derart an, daß ſowohl jede Anlage für ſich benützt werden kann als auch ein Zuſammen⸗ arbeiten beider Anlagen möglich iſt. Der Bürgerausſchuß hat den Betrag von 3 450 000 Mk. zu bewilligen. Erweiterung des Glektrizitätswerkes. Der Bürgerausſchuß hat in der Sitzung vom 26. April 1910 einem Projekt über die Erweiterung des Elektrizitätswerks ſeinee Zuſtimmung erteilt, das neben einer ſofort zu beſchaffen⸗ dett eck. 2800 KW. Turbine, für die die Mittel in derſelben Sitzung bewilligt wurden, einen auf mehrere Jahre verteilten lüsbou der Keſſelanlage mit einem Aufwand von 300 000 Mk. vorfah. Dieſe Vergrößerung der Keſſelanlage iſt nunmehr nol⸗ wondig geiworden, weshalb die Direktion der Waſſer⸗ Gas⸗ uld Elektrizitätswerke die Vornahſie der Arbeiten beantragte Die Direktion beabſichtigt, von der beſteheden Keſſelanlage 4 eeie e ee eRhel des Stadtgebietes ein zweſtes neues Gaswerk erſtellt erdelt fölkk“] Rhetl hängewagen der Straßenbahngeneſuſchaft Männheit Keſſelhauſes unterzubringen, während die beiden anderen im Gaswerk Luzenberg Verwendung finden könnten. Es würde durch die Wegnahme dieſer 4 Keſſel Platz für die Aufſtellung von 4 neuen Keſſeln geſchafſen werden, die bedeutend größer gewählt werden könnten, als früher in Ausſicht genommen war. Die Aufwendungen für die Ergänzung der Keſſelanlage in der dargelegten Weiſe würden nach einer Berechnung der Direktion ſich auf 305000 Mk. belaufen, durch dieſe Anordnung aber die Erweiterung des Keſſelhauſes und der Bekohlungsanlage, alſo eine Ausgabe von 240000 Mk. auf einige Jahre zurückgeſtellt und außerdent infolge der Verbringung der beiden freiwerden⸗ den Keſſel nach dem Gaswerk Luzenberg der Bauaufwand für deſſer Erweiterung um 40 000 Mk. verringert werden können. Außer dieſer Vergrößerung der Keſſelanlage hat ſich nun aber auch durch die in der Zwiſchenzeit eingetretene Steigerung des Konſums eine Vermehrung der Stromerzeugungsmaſchinen als nolwendig erwieſen. Die Höchſtbelaſtung des Werkes iſt von 4080 KW. im Jahre 1905 auf 5450 KW. im Jahre 1911 geſtie⸗ gen. Da die Zunahme ift den beiden letzten Jahren je ea. 13 Prozent betragen hat, ſo muß für den kömmenden Winter mit einer Mindeſt⸗Höchſthelaſtung von 6160 KW. und im Winter 1918/14 mit einer ſolchen von 6960 KW. gerechnet werden, Demgegenüber iſt in den vorhandenen Maſchinen nur eine Er⸗ zeugungsmöglichteit von maximal 8900 KW. vorhanden, ſo daß alſo ein Defektwerden der im Jahre 1910 aufgeſtellten 3000 KW.⸗Turbine ſich ſchon im kommenden Winter ſehr unange⸗ nehrt bemerkbar machen, im Winter 1918/14 dagegen zu großen Untzuträglichkeiten führen müßte. Aus betriebstechniſchen und wirtſchaftlichen Gründen bringt die Direktion daher die Auf⸗ ſtellung einer 3000 Kes.⸗Turbine mit einem Koſtenaufwand von 445 000 Mk. in Vorſchlag, Der Bürgerausſchuß hat darnas 742 500 Mk. zu bewilligen. Ausrüſtung von Auhängewagen für den Vorortverkehr. Nach§ 6 des zwiſchen den Städten Mannheim und Ludwigs⸗ hafen a. Rh. und der Rhein⸗Haardtbahn⸗Geſellſchaft abgeſchloſſenen Vertrages iſt auf der Bahnlinie Mannheim⸗Ludwigshafen a. Rh. — Bad Dürkheim ein Gemeinſchaftsbetrieb in der Weiſe dorgs⸗ ſehen, daß die Wagen und Züge der Straßenbahn Männheim Jud⸗ wigshafen a. Rh. und jene der Geſellſchaft gegenſeitig bon einer zu vereinbarenden, innerhalb der Gemarkung Mannheim gelegenen Halteſtelle der ſtädtiſchen Straßenbahn nach Bad Dürkheim oder nach einer näheren zwiſchen Oggersheim und Bad Dürkheim ge⸗ legenen Halteſtelle und umgekehrt durchlaufen. Für den Sonntags⸗ verkehr iſt eine Zugsfolge von 10 Minuuten in Ausſicht genommen. 5 Bei dleſer Zugsfolge ſind 16 Züge erforderlich, die je aus einem Motorwagen und bis zu drei Anhängewagen beſtehen werden; es müſſen mithin im ganzen bis zu J8 Anhängewagen in Dienſt ge⸗ ſtellt werden können. Da das Wagenmaterial auf Grund des aufs geſtellten graphiſchen Fahrplans an Sountag je hälftig bon der Straßenbahngemeinſchaft Mannheim⸗Ludwigshafen a. Rh. und der adrbibähn⸗Gefellſchaft⸗ zu' ſtellen ſein wird, ſo hätte d Straßenbahn Mannheim⸗Ludwigshafen a. Rh. im gantzen 24 An hängewagen für den Vorortverkehr einzurichten, während die wel⸗ teren 24 Wagen von der Geſellſchaft zu ſtellen wären. Da aber an Wochenkagen auf der Bahnlinie Manuheim⸗Dürkheim ein cherer Verkehr ſein wird, äls an Sonntagen, andererſeits bei de Straßenbahn Mannheim⸗Ludwigshafen a. Rh. umgekehrt der Be darf an Anhängewagen Wochentags weit größer iſt und deſſen in Sonnkägen ein Teil der Anhüngewagen unbenützt in Wagenhaälle ſteht, ſo iſt es richtiger, eiue größere Anzahl von An⸗ 8 hafen a. Rh. auf der Linie nach Dürkheim derart einzurichte ſie für den durchgehenden Verkehr berwendet werden k5 Die Geſellſchaft wird im börliegenden Falle einmal für die Verzin ſung der Koſten für die Hochſpannungseinrichtung bon 8 jd wagen aufzukommen, ferner eine näch dem Benußungstag bem ſene enkſprechende Mieke leiwa..50 pro Tag und Wagen bezahlen haben. Die Geſellſchaft hat ſich mit dieſer Regelung ein⸗ verſtanden erklärt. Die Koſten der Ausſtattung der 32 Anhänge⸗ wagen betragen mit der für den Vorortverkehr erforderlichen Luft⸗ druckbrems⸗, Hochſpannungs⸗ und Heizeintichtung 33 350 Mk er Bürgerausſchuß hat am 3. Mai 1911 zur Beſchaffung von 20 An⸗ hängewagen einen Kredit von 140 000 Mk. bewilligt. Von dieſ 20 Anhängewagen ſind bereits 10 Stück von der Waggonfabrik Fuchs⸗Heidelberg angeliefert, die weiteren 10 Wagen ſollen in näch⸗ ſter Zeit in Auftrag gegeben werden. Das Straßenbahnamt be⸗ antragt nün, daß dieſt 10 Wägen im Hinblick auf ihre Berwendung im Vorortverkehr nach Dürkheim eine zweckmäßige Ausſtattung erhalten ſollen. Dieſe beſteht darin, daß fämtlich Fenſter herablaßbar ausgeführt werden, damit ſie währe der langen Fahrt bei eintretendem Witterungswechſel je nach Bedar können, ferner der Ventilations⸗ licht a E bahnkommiſſion und der Stadtrat dem Antrag des Sttaßenbaht amtes zugeſtimmt, weil man der Anſſcht war, daß es im Intereſ des Betriebes liege und zur Hebung der Frequenz dlene, wenn dez Publikum alle nur möglichen Bequemlichkeiten geboten werdet Mitbeſtimmend für die Stellungnahme des Stadtrats war auch de Umſtand, daß ſowohl die Anhängewagen der Rhein⸗Haardt⸗Geſell⸗ ſchaft, wie die der Oberrheiniſchen Eſſenbahn⸗Geſellſchaft in gleſchen Weiſe ausgeſtattet werden ſollen. Der Bürgerausſ hat zur Ausrüſtung von 32 Anhängewagen für den Vorortver aus Anlehensmitteln einen Kredit von 38 250 Mk. zu bewilligen. Verwendung der Sparkaſſeulberſchüſſe des Jahres 1911. der ſtädtiſchen Sparkaſſe ergiht eine 324 565.87 im ehr 11 foönds unter 10 Proz. der Geſamtſumme des trägt, bis zu 20. Proz. des Ueberſchuſſes zur Stär fonds verwendet werden; außerdem ſind jeweils 6 Pro lagevermehrung zuzuführen. Hiernach würden im Mavi Reſervefonds abzuführen ſeiſt: 148812 ½/ Proz aus gewiun non 936 290.06 71.248 ½% zuſammen 220 060% rat glaubte ſich aus den im Bericht der Sparkaſſenkommiſſton bar legten Gründen für den weitergehenden Antrag der Sparkaſſe Keſſel wegzunehmen und 2 davon an einer anderen Stelle des kommiſſion ausſprechen zu ſollen und hat beſchloſſen, 4. Seite. Geueral⸗Auzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten. Mittagblatt) Mannheim, 9. Julf. Zwecke verbleibenden Betrag von 100 000%%% wie in den Vorjahren zur Beſtreitung von ſolchen Aufwendungen für die Volksſchule zu verwenden, die über die geſetzliche Pflicht hinausgehen. Uebernahme der Bürgſchaft für ein Erbbaudarlehen. Am 25. Juli 1011 hat der Bürgerausſchuß dem Abſchluß eines Erbbauvertrages mit der Gartenvorſtadt⸗Genoſſenſchaft Mannheim G. G. m. b. H. zugeſtimmt. In dieſem Vertrag verpflichtet ſich die Stadtgemeinde, an dem ihr gehörigen Grundſtück Mannheimer Ge⸗ markung Lgb.⸗Nr. 9031 im Stadtwald Käfertal der Genoſſenſchaft Erbhaurechte zu beſtellen. Die Auflaſſung des Erbbaurechts an einer Teilkläche von ungefähr 3,7 Hektar wird in allernächſter Zeit erfolgen. In 8 14 des Erbbauvertrages hat die Stadt vorbehaltlich der Zuſtim⸗ mung des Bürgerausſchuſſes für jeden Einzelfall der Anlehensauf⸗ nahme der Genoſſenſchaft die Uebernahme der Bürgſchaft für Kapital, Zinſen und Koſten zugunſten eines Darlehens auf 1. Hypothek bis zum Höchſtbetrag von 75 Proz. des amtlichen Schätzungswertes des Erbbaurechts und der Bauwerke in Ausſicht geſtellt. Es war damals ſchon vorgeſehen, daß das Darlehen auf 1. Hypothek von der Landes⸗ verſicherungsanſtalt Baden erbeten werden ſollte. Die Landesverſiche⸗ rungsanſtalt hat nun der Genoſſenſchaft ein Darlehen von 300 000 4 zugeſagt, das zu 3½ Proz. zu verzinſen und mit 94 Proz., alſo innerhalb rund 50 Jahren zu tilgen iſt. Der Bebauungsplan für das Gelände, an dem das erſte Erbbaurecht beſtellt werden wird, iſt vom Bezirksrat am 28. März 1912 genehmigt worden. Die Genoſſenſchaft beabſichtigt darauf Einfamilienhäuſer zu erſtellen. Nach dem Be⸗ bauungsplan können auf dem erſten Teilgebiet ungefähr 130 Häuſer erſtellt werden. Die Genoſſenſchaft baut in ihrem erſten Banjahr 40 Einfamilienhäuſer, von deuen 38 Häuſer drei Zimmer und Küche und 2 Häuſer vier Zimmer und Küche enthalten. Sie erfordern einen Koſtenaufwand von ungefähr 215000 Von dieſen Koſten iſt die Genoſſenſchaft in der Lage, etwa 65 000, alſo rund 30 Proz. aus eigenen Mitteln aufzubringen, während der Reſt mit 150 000 aus dem von der Landesverſicherungsanſtalt zugeſagten Darlehen gedeckt wird. Die weiteren 150 000„ des Darlehens der Landesverſicherungs⸗ auſtalt, die nach der Darlehenszuſage früheſtens im Jahre 1913 aus⸗ bezahlt werden können, werden zur Erbauung von Einfamilien⸗ häuſern in ſpäteren Jahren verwendet werden, und zwar derart, daß das Verhältnis zwiſchen eigenem Kapital der Genoſſenſchaft und dem Darlehenskapital der Landesverſicherungsanſtalt ſtets annähernd gleich bleibt. Für die Stadtgemeinde bedeutet die grundſätzlich ja ſchon im vorigen Jahre beſchloſſene Uebernahme der Bürgſchaft bei den vorſichtig abgefaßten Beſtimmungen des Erbbauvertrages und den in der günſtigen Lage des Erbbaugeländes, der gediegenen Bau⸗ art der Genoſſenſchaftshäuſer und der Vertrauenswürdigkeit der Gartenvorſtadt⸗Genoſſenſchaft liegenden weiteren Sicherheiten ſowie den durch die Landesverſicherungsanſtalt an die Darlehenszuſage ge⸗ knüpften Bedingungen kein erhebliches Riſiko. Der Bürgerausſchuß wird deshalb erſucht, ſich mit der Uebernahme der Bürgſchaft für das von der Gartenvorſtadt⸗Genoſſenſchaft Mannheim E. V. m. b. H. bei der Landesverſicherungsanſtalt Baden in Karlsruhe gegen Verpfän⸗ dung von Erbbaurecht und Gebäuden auf dem ſtädtiſchen Grundſtück Ogb. Nr. 9031 aufzunehmenden Darlehen von 300 000 durch die Stadtgemeinde einverſtanden zu erklären. Dienſtverhältniſſe des Direktors Pichler. Die zur Bürgerausſchußſitzung vom 30. April 1912 eingebrachte Vorlage des Stadtrates wurde zur Vorprüfung an eine gemiſchte Kommiſſion verwieſen, in die 4 Mitglieder des Stadtrates und 8 Mitglieder des Bürgerausſchuſſes berufen worden ſind. Dieſe ge⸗ miſchte Kommiſſion war bei ihrer Beratung von dem Beſtreben ge⸗ leitet, die Angelegenheit in einer für beide Teile annehmbaren Weiſe zu regelu; ſie hat auch davon abgeſehen, die rechtliche Seite näher zu prüfen, nachdem ein aus der Mitte des Kollegiums gemachter Vor⸗ ſchlag ſofort die einſtimmige Billigung der Kommiſſion fand. Es wurde vorgeſchlagen, dem Herrn Direktor Pichler in Erfüllung der vom Stadtrat ſeinerzeit gegebenen Zuſicherung für die Bauleitung aller während ſeiner Amtstätigkeit bis jetzt vollendeten und in Bau begriffenen Neu⸗ und Erweiterungsbauten eine einmalige Vergütung von 6000„ zu bewilligen, wenn in einem Nachtragsvertrag zum Dienſtvertrag ausdrücklich feſtgelegt wird, daß 1. durch dieſe Bewilli⸗ gung alle Anſprüche aus der gegebenen Zuſicherung des Stadtrates befriedigt ſind, 2. die Bauleitung aller künftigen Neu⸗ und Erweite⸗ rungsbauten zu den ohne Anſpruch auf irgend welche beſondere Ent⸗ ſchädigung zu erledigenden Dienſtobliegenheiten des Herrn Direktors Pichler gehört. Auch bei dieſer Regelung ſollen Herru Pichler alle Vorteile gewahrt bleiben, die ihm etwa aus dem allgemeinen Gehalts⸗ tarif oder dem Beamtenſtatut zukommen oder noch erwachſen ſollten. Er hat alſo insbeſondere die zuſtehende Alterszulage von jährlich 500 vom 1. Jannar 1911 ab zu erhalten, weil er ſich ſeit 1. Januar 1906, alſo mehr als 5 Jahre im Bezug des Höchſtgehaltes von 12 000 Mark befindet. Der Stadtrat hat der von der eingeſetzten gemiſchten Kommiſſion vorgeſchlagenen Regelung zugeſtimmt. Abgabe von Strom aus dem ſtäßdt. Elektrizitätswerk. In der Sitzung vom 11. März 1912 hat der Bürgeraus⸗ ſchuß bei Beratung der Vorlage über die Herahſetzung der Grundpreiſe für Kraft⸗ und Lichtſtrom mehrere Reſokutionen angenommen: 1. Zählermiete. Schon vorher hatte die Direktion der Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerke von ſich aus eine Ermäßigung der Zählermieten aus demſelben Grunde wie die Zentrumsfraktion in Anregung gebracht. Der Vorſchlag der Direktion unterſchied ſich aber von dem der Zentrumsfraktion dadurch, daß er nur die kleineren Zähler bis zu 20 KW. umfaßte. Die Direktion wies in der Begründung ihres Antrages und in einer Aeußerung auf den Vorſchlag der gefaßten Reſolution darauf hin, daß gerade die Zählermieten für kleinere Anlagen reichlich hoch bemeſſen ſeien und den Be⸗ zug elektriſcher Energie nicht ſelten erheblich verteuerten, wäh⸗ vend bei den mittleren und großen Stromabnehmern eine Be⸗ einfluſſung des Strompreiſes durch die Zählermieten kaum einttete. Obſchon nun der jährliche Einnahmeausfall nach dem Direktionsvorſchlage 21000 M. beträgt gegenüber 13000 M. bei Annahme der in der Reſolution aufgeſtellten Sätze, war die Tarifkommiſſion doch der einſtimmigen Anſicht, daß die von der Direktion vorgebrachten Gründe durchſchlagend ſeien 15 8 der Vorſchlag der Direktion daher den Vorzug verdiene. Termin für Beſondere Anerkennung wird ausgeſprochen: 1. Der Ausſtellung des Gewerbevereins Landau, als Geſamtleiſtung; 2. den Arbeiten der nachſtehenden Gärtner: R. Chriſtmann, W. Chriſtmann, J. Dabkie⸗ wiez, A. Eichhorn, J. Helfert jun., K. Ledig, F. Morell, H. Stenzel; 3. den gärtneriſchen Leiſtungen des ſtädt. Baumwarts Cruſtus. Ein etruskiſcher Bronzehelm. Um ein ſehr koſtbares Stück iſt die Lipperheidiſche Helm⸗ ſammlung vermehrt worden, wie Dr. Schröder in den Amt⸗ lichen Berichten aus den Königlichen Kunſtſammlungen mit⸗ teilt. Es handelt ſich um einen 0,195 m hohen, 0,20 m breiten und 0,275 m tiefen etruskiſchen Bronzehelm, deſſen Erwerb Generaldirektor Bode der Sammlung vermittelt hat. Das Stück zeichnet ſich durch ſeine gute Erhaltung, die ſtarke Far⸗ bigkeit ſeiner hellen, blau und grüngefleckten Patina und den Reichtum an fremdartig anmutenden Verzierungen aus. Die beſondere italiſche Form mit ſchmaler Krempe und geſcheiteltem Kopf weiſt das Werk in den Bereich etruskiſcher Kunſt. Jedoch verrät die dekorative Ausgeſtaltung des ganzen Oberteiles, die als ein ſehr charakteriſtiſcher Vogelkörper mit angelegten Flügeln gebildet iſt, eher die Hand eines griechiſchen Kunſt⸗ handwerkers. Auf griechiſche Auſchauungen weiſen auch die wunderlichen Ornamente hin. So ſollten die großen, mit blauen Emailſternen eingelegten Augen von dem Träger des Helms Unheil abwehren und damit die Wirkung der Schutz⸗ waffe verſtärken. Aehnliche Nebenbedeutung haben die Mas⸗ ken, die als Halter des Buſches über Stirn und Nacken dienen. Die wie Flügel oder Floſſen ausſehenden ſeitlichen Anſätze am vorderen Kopf müſſen auf einen Triton gedeutet werden, der als Todesdämon galt. Der Silenskopf im Nacken des Helms, der plaſtiſch ausgeführte Kranz von Locken vorn über der Stir— all das erinnert an griechiſche Helme: die aus Bronze⸗ anſchlüſſe. Auch in der Höhe der Hausanſchlußkoſten(ſie betragen z. Zt. durchſchnittlich 150 M. für einen Anſchluß) wird in der Begründung der betr. Reſolution ein Hindernis für die raſchere Einführung der Elektrizität erblickt. Eine Ver⸗ gleichung mit anderen Städten ergab, daß in dieſen die Beſtim⸗ mungen über die Hausanſchlüſſe teilweiſe günſtiger, teilweiſe ungünſtiger als in Mannheim ſind. In neuerer Zeit haben auch 2 badiſche Städte, nämlich Karlsruhe und Freiburg, an⸗ läßlich der Aufſtellung neuer Strombezugsbedingungen weſent⸗ liche Vergünſtigungen hinſichtlich der Anſchlüſſe geſchaffen. Die Direktion der Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerke hat ſich gegen eine Beſeitigung oder Verminderung der Anſchlußkoſten ausgeſprochen. Die Tarifkommiſſion war gleichwohl der An⸗ ſicht, daß eine Erleichterung in dieſer Richtung zur Vermehrung der Anſchlüſſe beitragen könnte. Wollte man auf einen Koſten⸗ erſatz vollſtändig verzichten, ſo würden die Einnahmen des Elek⸗ trizitätswerkes ſich um jährlich etwa 30000 M. vermindern. Die Kommiſſion war der einmütigen Auffaſſung, daß eine ſolche Herabſetzung zu weitgehend ſein würde, insbeſondere mit Rück⸗ ſicht darauf, daß auch bei den Gas⸗ und Waſſeranſchlüſſen ein Koſtenerſatz ſtattfindet. Da aber die Koſten dieſer Anſchlüſſe erheblich billiger ſind, ſo hielt es die Kommiſſion für richtig, für die elektriſchen Niederſpannungshausanſchlüſſe bis zu einer Kabellänge von 7 Meter einen Pauſchalbetrag von 75 M. feſtzuſetzen, ſodaß ſich dann die Koſten der Elektrizitätsanſchlüſſe etwa in der Höhe der Gasanſchlußkoſten, welche ſich auf durch⸗ ſchnittlich 70 M. belaufen, bewegen. Der durch dieſen Beſchluß entſtehende jährliche Einnahmeausfall beziffert ſich auf zirka 15000 M. Auch dieſe Aenderung ſoll mit dem 1. Januar 1913 wirkſam werden.— 3. Ermäßigung des Licht⸗ ſtrompreiſes für Läden und Wirtſchaften. Die Ladenbeſitzer verurſachen dem Elektrizitätswerk von allen Kon⸗ ſumenten die höchſten Koſten. Es iſt von der Direktion der Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerke feſtgeſtellt worden, daß ſelbſt bei Läden mit einer Belaſtung bis zu 1,5 KW., was einer Inſtallation von 30 Glühlampen à 50 Kerzen entſpricht, auch ein Preis von 40 Pfg. pro KW.⸗St. die Selbſtkoſten nech nicht zu decken vermag. Eine Ermäßigung des Lichtſtrompreiſes für die Läden um 5 Pfg., alſo auf 35 Pfg. pro KW.⸗St., würde — an dem Konſum des Jahres 1911 gerechnet— einen jähr⸗ lichen Einnahmeausfall von rund 30000 M. im Gefolge haben. Die Tarifkommiſſion hat deshalb vorerſt von der Einräumung eines ermäßigten Lichtſtrompreiſes für die Ladenbeſitzer ab⸗ geſehen. Die Wirteinnung hat in Gemeinſchaft mit dem Verein der Mannheimer Wirte in der Zwiſchenzeit dem Stadtrat den Wunſch unterbreitet, für Reſtaurationen, Hotels und Cafes die Anwendung des Doppelzählertarifs zu geſtatten. Die Tarif⸗ kommiſſion ſah mit Rückſicht auf den neu aufgeſtellten Ge⸗ bührentarif davon ab, den Doppelzählertarif, der nur in ver⸗ einzelten Fällen zur Anwendung kommen ſoll, für die Wirt⸗ ſchaften uſw. einzuführen, erklärte ſich aber damit einverſtan⸗ den, daß bei dieſen Gewerbetreibenden auf Wunſch der Ge⸗ bührentarif zur Anwendung kommen kann, der ja hauptſächlich bei langer Benützungsdauer Vorteile bietet und ſich daher für die Reſtaurationen uſw. als mindeſtens ebenſo günſtig wie der Doppeltarif erweiſen wird. 4. Herabſetzung des Kraftſtromgrundpreiſes von 20 auf 19 Pfg. und Veranſtaltung weiterer Erhebungen über die Kraftſtrompreiſe anderer Städte. Nach dem Verbrauch das Jahres 1911 berechnet, würde dieHerabſetzung des Kraftſtromgrundpreiſes von 20 auf 19 Pfg. einen jähr⸗ lichen Einnahmeausfall von etwa 12000 M. mit ſich bringen. Da die Einnahmeverminderung durch die Ermäßigung der Zählermieten und der Hausanſchlußkoſten ſchon 36000 Mark jährlich beträgt und der hier geltende Grundpreis dem in faſt allen anderen Städten beſtehenden Preiſe entſpricht, kam auch in dieſem Falle die Kommiſſion zu dem Beſchluſſe, vorläufig von einer Aenderung abzuſehen. 5. Anſchluß einer Glühlampe an den Motorzähler. Bei der Bera⸗ tung des Punktes 4 wurde von einem Kommiſſionsmitglied an⸗ geregt, wie in anderen Städten, ſo auch hier den Anſchluß einer Glühlampe an den Motorzähler zu geſtatten. Dieſe Ver⸗ günſtigung iſt tatfſüchlich in einer Reihe anderer Städte ge⸗ währt, und da vor Einführung des Gaseinheitspreiſes auch hinſichtlich der Berechnung des Gaspreiſes eine analoge Be⸗ ſtimmung inſofern beſtand, als eine Küchenlampe an den Koch⸗ gasmeſſer angeſchloſſen werden durfte, ſo trug die Kommiſſion keine Bedenken, dieſe Erleichterung auch den hieſigen Beſtim⸗ mungen einzufügen, ſofern eine beſondere elektriſche Lichtan⸗ Jage neben der Motoranlage nicht vorhanden iſt.— 6. Ein⸗ führung des„Gebührentarifs“(Einheitstarifs). Der zur Zeit geltende Stromtarif hat ſich im allgemeinen gut bewährt; nur in ſolchen Fällen, in denen es ſich darum han⸗ delt, größere Abnehmer für das Elektrizitätswerk zu gewinnen, hat er ſich nach mehrfachen Erfahrungen der letzten Zeit als unzulänglich erwieſen. Als eine Möglichkeit, die beſtehenden Schwierigkeiten in einfachſter Weiſe zu beſeitigen, hat die Direk⸗ tion der Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerke den ſogenann⸗ ten„Gebührentarif“(Einheitstarif) in Vorſchlag gebracht, der nach ihrer Anſicht als der vollkommenſte Tarif anzuſehen iſt, und auch anderwärts in letzter Zeit immer mehr zur Anwen⸗ dung kommt. Der Gebührentarif iſt ein Mittelding zwiſchen Pauſchaltarif und Zählertarif, inſofern, als dem Konſumenten einmal eine feſte Grundgebühr je nach der Belaſtung der An⸗ — lage in KW., gleichzeitig aher ein wenn auch nur verhältn rechnung gebracht wird. Dieſer Tarif iſt alſo ein getreues M bild der Stromerzeugungskoſten, die ja auch in feſte, d. h. 10 KW.⸗St. zunehmende Koſten zerlegt werden können. Grundlage der berechneten Selbſtkoſtenbeträge(2,7 Pfg fir jede verbrauchte Kilowattſtunde, 123 M. für jeden Abnehmer heutigen Verhältniſſen entſprechenden Gewinnzuſchlags, hat die Direktion der Waſſer⸗, Gas⸗ und Elektrizitätswerke einen Gebührentarif(Einheitstarif) mit folgenden Sätzen vorge⸗ ſchlagen: ohne Rückſicht auf den Verwendungszweck für jede KW.⸗St. 4 Pfg., außerdem eine feſte Jahresgebühr je nach der Belaſtung der Anlage und zwar für die erſten 2 KW., d. i, von—2 KW. 300 M. pro KW., für die folgenden 4.W. 9 KW., d. i vonüber—15 KW. 175 M. pro KW., für jedes weitere KW. 75 M. Die im Laufe eines Jahres auftretende höchſte Belaſtung der Anlage ſoll durch beſondere Apparatz ermittelt werden, die das Elektrizitätswerk mietweiſe zur Ver⸗ fügung ſtellt. Doppeltarifzähler, nämlich das 1½fache der normalen Zähler⸗ miete erhoben werden. Der vorgeſchlagene Tarif berückſichtigt ganz von ſelbſt die Benützungsdauer in vollkommenſter Weiſez 25 eine längere Betriebsdauer in Betracht kommt, dieſer Tarif in einzelnen Fällen verſuchsweiſe zur Anwendung kommt. Es iſt alſo nicht beabſichtigt, dieſen Tarif jetzt ſchon endgültig einzuführen, ſondern es ſoll durch die Anwendung in einzelnen Fällen die Wirkung des Tarifs unter den hieſigen lediglich Wahrſcheinlichkeitsberechnungen ſind. Eine erklärt. ſchlüſſen anzuſchließen. zu Sgaf mt n. * Mannheim, 9. Juli 1912. Zu der Frage des Großherzog Friedrich Denkmals erfahren wir, daß in den jüngſten Tagen wichtige Entſcheidun gen geſallen ſind. Bekanntlich hat das geſchäftsführende Ko⸗ mitee, nachdem im Herbſt 1910 längere Zeit ein nach den Di⸗ Hermann Volz in natürlicher Größe ausgeführtes Kolofſſal⸗ modell am Friedrichsplat aufgeſtellt war, auf Grund eingehen⸗ beſchloſſen, daß von dieſen im Maßſtab etwa von:10 oder 17135 ein plaſtiſcher Entwurf für die ganze Denkmalanlage in ſorg⸗ fältigſter künſtleriſcher Durcharbeitung und überdies von Pro; liefert werden ſolle. Dabei war ausdrücklich vereinbart, de für die Fertigſtellung und Ablieferung der neuen Entwürfe kein beſtimmter Termin feſtgeſetzt, überhaupt den Künſtlern gegenüber in keiner Weiſe gedrängt werden ſolle, damit ihnen beiden die Möglichkeit zur Anfertigung einer in aller Ruht durchgeführten, in jeder Hinſicht völlig ausgereiften Arbeit ge geben ſei. An dieſem Grundfatze, nicht auf Beſchleunigung zu drängen, iſt in der Folge auch tatfächlich feſtgehalten worden. Ende Mai wurden nunmehr von den Profeſſoren Schmitz und Volz die neuen Modelle eingereicht, worauf dam am 17. Juni wiederum eine gemeinſame Beratung des ge⸗ ſchäftsführenden Komitees mit den beiden Künſtlern ſtattfand. Das Ergebnis dieſer Beratung war, daß ſich das geſchäfts führende Komitee mit dem neueſten Entwurfe, der nach den übereinſtimmenden Angaben der Künſtler zwar als ein einſtimmig einverſtanden erklärte. In Einzel⸗ heiten wurden im Komitee noch verſchiedene Wünſche geäußert, denen die Künſtler bei der weiteren Bearbeitung zu entſprechen ſich bereit erklärten. Geſtern abend iſt nun im großen Rathausſaale unter dem Vorſitz des Oberbürgermeiſters der große Den Em alaus ſchuß verſammelt geweſen, der nach einem ausführlichen Re⸗ ferat des Vorſitzenden über die ganze Entwicklung der Denk⸗ malfrage ſeit der am 29. März 1909 abgehaltenen Frſten Sitzung dieſes Kollegiums und namentlich über die die jetzige Löſung maßgebenden Erwägungen der Künſtler dem blech geſchnittene und aufgelötete Palmette gemahnt dagegen wieder mehr an etruskiſche Helme. Der Helm, der gegen Ende der achaiſchen Zeit, um die Wende des 6. zum 5. Jahrhundert vor Chr., entſtanden iſt, wird von einem Griechen in Anleh⸗ nung an etruskiſchen Geſchmack verfertigt worden ſein. Was iſt Ewigkeite Eine Anſchauung von der Ewigkeit zu geben, hat ſchon ſo mancher verſucht; aber originell iſt der Vergleich eines ſchwar⸗ zen Predigers, der ſeiner farbigen Gemeinde, wie Everybodys Magazine erzählt, den Begriff, über den die Philoſophen ſich ſo oft den Kopf zerbrochen haben, unter folgendem Bilde dar⸗ ſtellt:„Wenn ein Sperling, lieben Brüder, einen Tropfen Waſſer aus dem Atlantiſchen Ozean bei Coney Island neh⸗ men würde, und mit dieſem Tropfen Waſſer im Schnabel forthüpfen würde, bis er den Stillen Ozean bei Sankt Fran⸗ cisco erreichte, und wenn er hier den Tropfen in den Stillen Ozean fallen ließe, und wiederum, lieben Brüder, wenn er zurückkehrte und hüpfte den ganzen Weg bis Coney Island, und nähme wieder einen Trapfen und täte dasſelbe, und ſo fort, bis er den ganzen Atlantiſchen Ozean ausgeſchöpft und in den Stillen Ozean gebracht hätte, dann wäre es doch immer noch früh am Morgen in der Ewigkeit.“ Wein, Apfelwein und Gicht. In der Pariſer Akademie für Medizin machte nach der „Str..“ Dr. Motais aus Angers bemerkenswerte Mittei⸗ lungen über die Einwirkung von Wein und Apfelwein auf eine der verbreitetſten Krankheiten, die Gicht. Man kann oft er⸗ zählen hören, daß in den Ländern, in welchen viel Apfelwein erzeugt und getrunken wird, die Gicht nur ſelten oder faſt gar⸗ nicht vorkommt. Dr. Motais wollte feſtſtellen, ob dieſe von Laien ausgeſprochene Behauptung ſich wiſſenſchaftlich begrün⸗ den laſſe. Er erwähnte in ſeinem Vortrage den Fall eines(von ihm nicht genannten Mitgliedes der Akademie ſelbſt. Dieſer Arzt, der in Frankreich als eine Leuchte der Wiſſenſchaft gilt, er in durchaus rationeller Weiſe lebte und ſich nicht Aberfüt⸗ terte. Er beſaß nur den einen Fehler, daß er zu den Mahl⸗ zeiten gewöhnlich Wein trank. Auf den Rat Dr. Motais er⸗ ſetzte er dieſes Getränk durch leichten Apfelwein, und die Gicht⸗ anfälle hörten ſofort auf. Während einer Periode von fünf trinken; die Folge dieſes Rückfalls in alke Gewohnheiten waren neue Gichtanfälle. Dr. Motais, der noch eine große Anzahl ähnlicher Beobachtungen gemacht hat, formulterte zuletzt fol⸗ gende Schlüſſe: In kleineren Mengen getrunken, ruft der Wein bei geſunden Perſonen keine Gicht hervor. Dagegen iſt er bei Individuen, die für dieſe Leiden empfänglich ſind, und natür⸗ lich in noch weit höherem Maße bei Leuten, die bereiks au Gicht leiden, direkt ſchädlich. Gut hergeſtellter und gelagerter Apfelwein ſchützt gegen die Gicht und verringert oder unter⸗ drückt die Anfälle; man ſoll ihn daher den Gichtkranken direkt verſchreiben. Kleine Mitteilungen. In Berlin iſt der Reuterforſcher Profeſſor Gaederth in Alter von 57 Jahren geſtorben. 775 Die Schaubühne, Wochenſchrift für die geſamten In⸗ tereſſen des Theaters, herausgegeben von Siegfried Jaco b⸗ ſohn,(Erich Reiß Verlag, Verliu W. 62], enthält in der Doppelnummer 26/27 ihres achten Jahrganges: Das Theatergeſchäft Rückblick und Ausblick. Von Max Epſtein.— Die Eingeſchneiten Von Paul Zeeh.— Der Wedekind⸗Zyklus. Von S. J.— Bremen. Von Hans Marberg.— Der Tod des Empedokles. Von Herbert Ihering.— Banadietrich. Von Paul Stefan.— Stierkampf. Von W. Fred.— To Oscar Wilde Eſg. Von Erich Vogeler.— Der Dramatiker. Von Anton Tſchechew.— Bar in Berlin. Von Fer⸗ dinand Hardekopf.— Ein romantiſches Luſtſpiel Max Brods. Von Anſelm Rueſt. Conrad Alberti⸗Sittenfeld vollendet am 9. Jult ſein 50. Lebensjahr. In Umkehrung des ſonſtigen Gebrauchs, bereitet er ſeinerſeits ein Geſchenk für das deutſche Publikum vor: er hat ſoeben den vierten(Schluß⸗Band ſeines groß angelegten kulturhiſtoriſchen Werkes„Der Weg der Menſchheit“ vollendet, der zum Herbſt, litt zehn Jabre lang in heftigſter Weiſe an der Gicht, obgleich gleich den anderen Bänden, im Verlage Bita, Deutſches Verlagshaus Berlin⸗Charlottenburg, erſcheinen wird mäßig kleiner Betrag für jede verbrauchte KW.⸗St. in An Koſten, welche bei gleichbleibender Leiſtungsfähigkeit des Elel, trizitätswerkes von der Höhe der Stromerzeugung unabhängg i ſind und in veränderliche, d. h. mit der Anzahl der abgegebeneg Auf der der Beratung mit den beiden Künſtlern am 10. November igth und 96 M. für jedes Kilowatt Belaſtung), zuzüglich eines den d. i von über 26 KW. 250 M. pro KW., für die folgenden mar dem den Als Miete wird die gleiche Vergütung wie für Verhältniſſen feſtgeſtellt werden, da ja alle Berechnungen, die heute über eine ſolche Wirkung aufgeſtellt werden können, Aende⸗ rung an dem beſtehenden Stromtarif wird durch die verſuchs⸗ weiſe Einführung des Gebührentarifs in keiner Weiſe erfolgen, Der Stadtrat hat ſich mit den unter Ziffer 1 bis 6 aufgeführ⸗ ten Beſchlüſſen der Tarifkommiſſion einſtimmig einverſtanden Der Bürgerausſchuß hat ſich nunmehr dieſen Be⸗ rektiven der Herren Profeſſoren Dr. Bruno Schmitz und Ddy⸗ weſentlicher Fortſchritt gegenüber den früheren Modellen, aber immer noch als bloße Skizze aufzufaſſen iſt, grundſätzlich Jahren unternahm das Mitglied der Akademie dann vier gröe“ ßere Reiſen, auf welchen er genötigt war, von neuem Wein zu feſſor Volz ein Detailmodell des Sitzbildes in Hereber, 5 im den! prei er iſt infolgedeſſen nicht nur für die Großabnehmer, ſondern Ent auch für den kleineren Konſumenten, falls für ſeine Anlage von Vorteil. Die Tarifkommiſſion hat ſich damit einverſtanden erklärt, daß liche gen! auck ſich Der Auf Ent ſcho zu ſoge das Mannheim, 9. Jul. Seneral,Anzeiger, Babiſche Neueſle Nachrichten.(Mittagblatt) 5. Seite. ö änſtimmigen Beſchluſſe des geſchäftsführenden Komitees er⸗ keulicherwelſe mit gleicher Einmütigkeit zuge⸗ immt ha t. Es wird jetzt nichts mehr im Wege ſtehen, daß en beiden Künſtlern der definitive Auftrag zur Aus⸗ ührung des Denkmals erteilt wird. Nach dem ſeinerzeitigen ſtenkurrenzausſchreiben war die Friſt für die Ausführung und Auſſtellung des Denkmals mit allen Nebenarbeiten, vom Tage ber Auftragserteilung an gerechnet, 2½ Jahre angenommen.— gu bemerken bleibt noch, daß das Vermögen des Denk⸗ nalfonds, obwohl bereit sdie erheblichen Ausgaben für die Preiskonkurrenz und weitere Entwurſsarbeiten daraus beſtrit⸗ en wurden, heute rund 385 000 Mk. beträgt. **. * Das Denkmal Großherzog Friedrichs J. zn Mannheim. Nachdem im Januar 1910 die Herren Profeſſoren Dr. Her⸗ mann Volz als Bildhauer und Dr. Bruno Schmitz als Architekt in dem Wettbewerb um unſer Denkmal für Großherzog Friedrich J. den Sieg davon getragen hatten, fand dieſes Urteil der Preisrichter im Allgemeinen Billigung. Zwar hätten ſich Viele ein Reiter⸗ denkmal gewünſcht, das von Profeſſor Volz auch vorhanden und preisgekrönt war. Aber man ſagte ſich gegenüber dem Schmitz'ſchen Entwurf zu einer großen Sitzſtatue doch, daß hier ein außerordent⸗ licher Wurf gelungen ſei. Ein monumentaler Gedanke von zwin⸗ gender Macht hatte hier Geſtalt angenommen, die jedoch zumteil auch wieder abſtoßend und unbefriedigend wirkte, ohne daß man ſich über die Urſache davon leicht hätte Rechenſchaft geben können. Den beiden preisgekrönten Künſtlern wurde in der Folge der Auftrag erteilt, verſuchsweiſe gemeinſam an die Ausarbeitung des Entwurfes einer Sitzſtatue für den vorher beim Preisausſchreiben ſchon beſtimmten Platz auf dem Rondell hinter dem Friedrichsplatze zu gehen. Als nun probeweiſe im Oktober desſelben Jahres ein ſogenanntes Phantom auf dem Rondellplatz errichtet worden war, das dieſem Entwurfe zu entſprechen ſchien, fand deſſen Erſcheinung in den weiteſten Kreiſen Ablehnung und Widerſpruch. Das Ko⸗ mitee war genßtigt, die Oeffentlichkeit in der Ppeſſe darüber aufzu⸗ klären, daß es ſich dabei lediglich um ein Phantom, d. h. um einen aumkörper von einer dem künftigen Denkmal nur entfernt ähn⸗ ſichen Geſtalt handle, das aufgeſtellt ſei, um die zu wählenden Grö⸗ ßenverhältniſſe zu erproben und Mißgriffe in dieſer Beziehung auszuſchließen. Zweifellos erwies ſich der Raumkörper als zu groß für ſeine Umgebung. Er drückte förmlich auf die Häuſer hin⸗ ler dem Friedrichsplatz, deren räumliche Wirkung man überſchätzt hatte. Außerdem aber führte der Verſuch auch zu dem faſt allge⸗ meinen Urteil, daß eine ſo ſtrenge, ägyptiſche oder byzantiniſche Stiliſierung der als Steinbild gedachten Statue nicht am Platze i und dem Denken und Fühlen der Bevölkerung widerſpreche. Das Komitee beauftragte nunmehr die beiden Künſtler mit der Herſtellung von Modellen, die eine möglichſt deut⸗ liche Vorſtellung von dem definitiven Ergebnis reeereneer —— ſchauung. Der kreisrunde Sockel Profilierung iſt nach wie vor aus hartem Geſtein gedacht, und der Entwurf läßt heute ſchon erkennen, daß hier ein Meiſterwerk in der formalen Behandlung dieſes über 17 Meter ſich erſtreckenden meſſene Geſtalt bekommen. werde in Stein ausgeführt werden. Künſtler jedoch davon überzeugt, daß zu bringen, nicht gerecht werden können. gültigen Beſchluß gekommen, die Statue nebſt Thronſeſſel in ver⸗ goldeter Bronze zur Ausführung zu bringen. es den Künſtlern, daß damit jene ägyptiſche Strenge ganz beſeitigt worden iſt. Wohl wird auch dieſes Denkmal nicht in einen ſtilloſen und unmonumentalen Naturalismus verfallen dürfen, ſind keine Aegypter, und wie Volker lehrt, ſind Denkmäler nicht allein Monumente der großen gemeingeiſtes des Volkes, das Freiheit der Naturanſchauung ſt u zugleich der wahrhaftigſte Ausdruck der Kultur unſerer Zeit iſt. Auf Größe hrer Verſuche und damit von der endgültigen Geſtalt des Denkmals zu geben hätten. Die Bildnisſtatue ſollte in einem durchgebildeten Gipsmodell von 1,50 m Höhe zur Darſtellung gebracht werden durch Profeſſor Volz, außerdem d le ganze Denklmals- Aulage ſin einem kleineren Maßſtabe durch Pro. feſſor Schmitz. Dieſe Arbeiten, deren Herſtellung unſere Ge⸗ duld auf eine ziemlich harte Probe ſtellte, liegen jetzt vor. Aber wenn irgendwo, dann wird man hier ſagen können, daß, was lange währt, endlich gut wird. Die beiden Künſtler haben, wie wir wiſ⸗ ſen, in der Zwiſchenzeit eine Reihe von Verſuchen gemacht, darun⸗ ter Profeſſor Schmitz ſolche mit ziemlich komplizierten Aenderun⸗ gen der ganzen Anlage am Abſchluß des Friedrichsplatzes. Es iſt bemerkenswert, daß an der vorgelegten Arbeit davon nichts mehr zu ſpüren und der Künſtler zur denkbar größten Einfachheit, damit aber auch zu einer geradezu klaſſiſchen Natürlichkeit, ja Selbſtver⸗ ſtändlichkeit der Löſung durchgedrungen iſt. Am Grundriß des Ron⸗ dellplatzes iſt nichts geändert. Nur das große Beet iſt beſeitigt und dieſer Raum zur künftigen Betrachtung des Denkmals aus der Nähe beſtimmt worden. Der Sockel des Denkmals hat nunmehr Leinen kreisrunden Grundriß erhalten und fügt ſich dadurch als Raumkompoſition in den Rondellplatz ein. Dieſe Anorbnung ge⸗ währte außerdem den Vorteil, den Sockel ringsherum durch einen Figurenfries ſchmücken zu können und dadurch, ſoweit es geſchehen kann, dem früher erhobenen Einwand zu begegnen, daß das Denkmal der Auguſta-Anlage eine ſchmuckloſe Rückſeite zukehre; einem Ein⸗ wand, der freilich von vornherein weniger Beachtung verdient hätte, als er gefunden hat. Dem gleichen Zwecke dient nun aber auch der mit Skulpturen reich geſchmückte Thronſeſſel, der nun gleichfalls keinen Einwand mehr zuläßt, vielmehr die Hoffnung er⸗ pweckt, daß er für ſich allein ſchon durch die Hand des Bildhauers zu einem prächtigen Kunſtwerk geſtaltet werden wird. Der Figurenfries am Sockel bringt alle Tätigkeiten eines Volkes in Wiſſenſchaft, Kunſt, Landwirtſchaft, Gewerbe, Induſtrie und Kriegsweſen durch herrliche Geſtalten in faſt doppelter Lebens⸗ Knie an auſwärts ſichtbar ſind, zur An⸗ größe, die jedoch nur vom mit ſeiner im übrigen beſcheidenen Die Stützmauer des Figurenfrieſes zu Stande kommen wird. Denkmals ange⸗ Rondellplatzes wird eine neue, dem Stile des Nun zur Hauptſache, der Bildnisſtatue unſeres Groß⸗ herzogs. Das vorliegende Gipsmodell gehört noch einem früheren Stadium der Verſuche an, wie ſchon daraus erhellt, daß es offen⸗ geſchaffen wurde, die Statue Mittlerweile haben ſich die ſie damit ihrer nunmehrigen Abſicht, die Geſtalt des verewigten Großherzogs ſeiner uns bekann⸗ ten und von uns geliebten natürlichen Erſcheinung möglichſt nahe So ſind ſie zu dem end⸗ bar noch von der Vorausſetzung aus Wir danken wir ſind deſſen bei Meiſter Volz aber auch vollkommen ſicher. Jedoch wir die Kunſtgeſchichte aller Zeiten und Männer oder Ereigniſſe, die ſie darſtellen, ſondern auch des All⸗ ſie errichtete. Nun finden wir, daß das beſte Erbteil unſerer Kunſt und uf 6 der Darſtellungsform, auf Stil im edelſten Sinne des Wortes und damit auf jedes notwendige Maß von Monumen⸗ talität brauchen wir deshalb nicht zu verzichten. Aber das primi⸗ tibe Ausdrucksvermögen der ägyptiſchen oder byzantiniſchen Kunſt nachzuahmen, würde nach unferer Meinung nichts anderes bedeuten, als eine Maskerade; als einen Verzicht darauf, unſere Eigenart in einem Denkmal ebenſo ausgeſprochen ſehen zu wollen, wie das We⸗ ſen der Perſönlichkeit, der wir dieſes Denkmal widmen. Daß auch hierin die beiden Künſtler nun das Richtige treffen werden, dafür bürgt uns das vorhandene Modell, obgleich es bis jetzt noch nicht zu voller Reife gediehen iſt, wie die Künſtler ſelber eingeräumt und betont haben. Zur Monumentalität gehört ohne Zweifel auch eine gewiſſe, das gewöhnliche Maß überſteigende, räumliche Größe. Das Mo⸗ dell lehrt, daß auch hier das Richtige getroffen wurde. Erhob ſich das Phantom 12 m hoch über die Straßenfläche, ſo haben die Künſtler jetzt dieſes Uebermaß beſeitigt, indem die Scheitelhöhe des Denkmals nur 8,50 m über der Straßenfläche liegen wird. So zeigt das Modell der ganzen Anlage eine nicht mi nder glück⸗ liche Löſung in der Höhenentwicklung des Denkmals, wie im Grundriß: in vollendetem Rhythmus entwickelt ſich der Sockel aus dem Unterbau des Rondellplatzes, um in der Statue auszuklingen. Es fügt ſich auf's glücklichſte zwiſchen die beiden Eckbauten der Auguſta⸗Anlage mit ihren vorſpringenden Veranden ein. Dieſe werden an den Ecken je eine Bekrönung mit Trophäen erhalten. In welch' vornehmer Weiſe der Bildhauer aber das edle Haupt des verewigten Großherzogs zur Darſtellung bringen wird, das beweiſt heute ſchon das Gipsmodell, wenn es bei Meiſter Volz eines ſolchen Beweiſes bedürfte. Höchſte Pietät und voll⸗ kommene Beherrſchung der Form haben hier zuſammengewirkt. Die Architektur des Ganzen aber zeigt auch den Geſtalter des Friedrichsplatzes, den er damit zum Abſchluß brachte, Profeſſor Bruno Schmitz, auf der vollen Höhe ſeiner Meiſterſchaft. Das Werk der beiden Künſtler betrachten wir als geeignet, auch diejenigen zufrieden zu ſtellen, die ſich lieber eine Reiter⸗ ſtatue des Großherzogs gewünſcht hätten. Man konnte darüber natürlich verſchiedenen Wunſches ſein und brauchte der Meinung derjenigen nicht beizupflichten, die eine ſitzende Statue des Herr⸗ ſchers überhaupt für würdiger hielten, als eine Statue zu Pferde. Die künſtleriſche Leiſtung in beiden Fällen läßt ſich nicht verglei⸗ chen; beim Reiterdenkmal tritt für den Beſchauer naturgemäß das Pferd in den Vordergrund des Intereſſes. Jedenfalls aber lehrt das Modell der ganzen Anlage, daß hier, an dieſer Stelle, ein Reiterdenkmal nicht am Platze geweſen wäre, während der vorlie⸗ gende Entwurf die ganze freuen uns ſchon heute des Tages, wo, in hoffentlich nicht allzu⸗ ferner Zeit, die hehre Geſtalt des verewigten allverehrten Herr⸗ ſchers am Eingang zur Auguſta⸗Anlage, dieſem Dokument der höchſten Blütezeit Mannheims unter ſeiner Regierung, in feier⸗ licher Pracht emporragen wird. t. Großherzogs Geburtstag. Der Geburtstag des Landesherrn wird wieder in der üblichen Weiſe begangen. Geſtern nachmittag fanden Schul⸗ fe jern ſtatt, die den gewohnten ſchönen Verlauf nahmen. Nach Glockengeläut und Böllerſchießen beſchloß der von der Grenadierkapelle ausgeführte Zapfenſtreich den Abend. Das militäriſche Schauſpiel zog ſelbſtverſtändlich wieder viele Hunderte an, die ſich namentlich an der Schloß⸗ wache ſtauten, wo die Kapelle nach Zurücklegung des üblichen Weges durch die Altſtadt mehrere Stücke ſpielte, die mit dem Zapfenſtreich ſchloſſen. Die heutige Hauptfeier wurde morgens um 6 Uhr durch militäriſches Wecken, um 7 Uhr durch Böller⸗ ſchießen eingeleitet. Um halb 10 Uhr begannen in der Trini⸗ tatis⸗, Jeſuiten⸗ und Schloßkirche und Synagoge die Feſt⸗ gottesdienſte, die ſehr ſtark beſucht waren. Um 11 Uhr werden den ausgezeichneten Arbeitern und Feuerwehrleuten im alten Rathausſaale in feierlicher Weiſe die verliehenen Auszeichnungen überreicht. Parade, Feſteſſen und Feſtvor⸗ ſtellung beſchließen den Feſttag. Das Wetter iſt prächtig. Der geſtrige Gewitterregen hat für eine ſehr erträgliche Temperatur geſorgt. Die Stadt hat reichen Flaggenſchmuck angelegt. Auszeichnungen. Das Ehrenzeichen„Für treue Arbeit“ wurde auf Juli 80 im Dienſte der Großh. Eiſenbahnverwaltung beſchäftigten Perſonen verliehen, u. a. Doberaß, Peter, Bahnhofarbeiter in Mann⸗ heim; Günter, Wendelin, Bahnhofarbeiter in Mannheim; Köh⸗ ler, Karl, Bahnhofarbeiter in Graben⸗Neudorf; Weber, Val., Bahnhofarbeiter in Mannheim; Benkler, Joſeph, Bahnarbeiter in Rheinauhafen; Emig, Karl, Bahnarbeiter in Mannheim; Aufgabe in vollendeter Weiſe löſt. Wir⸗ Emig, Wilhelm, Bahnarbeiter in Mannheim; Gund, Georg, Bahnarbeiter in Plankſtadt; KRaufmann, Georg, Bahnarbeiter in Leimen;: Würthwein, Jakob, Bahnarbeiter in Mannheim; Böhm, Johann, Maſchinenhausarbeiter in Heidelberg; Fau J. haber, Anton, Maſchinenhausarbeiter in Mannheim; Göß, Franz, Maſchinenhausarbeiter in Mannheim; Sauder, Georg, Maſchinenhausarbeiter in Heidelberg; Schuhmacher, Konrad, Maſchinenhausarbeiter in Mannheim; Hüngerle, Johann, Wagen⸗ reiniger in Heidelberg. Von den den im Dienſte der Main⸗Neckar⸗Eiſenbahnverwal⸗ tung beſchäftigten badiſchen Arbeitern erhalten das Ehrenzeichen: Hopp, Joh., Bahnhofsarbeiter in Weinheim; Merkel, Peter, Hilfsrottenführer in Hohenſachſen; Schweb ler, Gg. Phil., Ma⸗ gazinarbeiter in Heidelberg. Eine hübſche Feier von Großherzogs Geburtstag ſand am Sonntag, den 7. Juli, nachmittags 5 bis 7 Uhr, im Klub für junge Mädchen, I. 2, 12, ſtatt. Schon längere Zeit war für dieſes kleinc Feſt eifrig im Klub geſchafft worden, und die mit Eichenzweigen geſchmückten und von vielen weiß⸗ gekleideten jungen Mädcken belebten Räume boten am Sonn⸗ tag nachmittag ein ſeſtliches Bild. Viele Gäſte waren dazu erſchienen und im Ganzen waren wohl ſechzig Perſonen bet⸗ ſammen. Nach einigen einleitenden Liederklängen begrüßte die Leiterin, Fräulein Spengler, die Gäſte und gedachte mit warmen Worten einiger Vorſtandsdamen, Helferinnen und Mitglieder, die leider nicht perſönlich zugegen ſein konnten. Wiederum folgte ein Lied und dann die kleine Aufführung „Rheingold“, die Germania, nixen und acht deutſche Rheinſtädte, darunter auch Mannheim, zuſammenkommen ließ, um ihre Glückwünſche und Gaben dem Großherzog von Baden zu ſpenden. Eines der Klubmitglieder erfreute hiermit die Verſammlung durch ein ſelbſterdachtes Feſt⸗ gedicht an den Landesherrn, und eine der Helferinnen brachte nach einer kurzen Anſprache das Hoch auf den Großherzog aus. Nun wurden Erfriſchungen herumgereicht, und die Klubmit⸗ glieder trugen noch einige Geſangſtücke vor, bis nach dem ge⸗ meinſam geſungenen Liede„Nun danket alle Gott“ die Geſell⸗ ſchaft ſich trennte.— So wechſeln fröhliche Feſte mit ernſter Vater Rhein, drei kleine Rhein⸗ Arbeit. Möchten doch viele von den erwerbenden jungen Mäd⸗ 9 5 15 Mannheim kommen, um ſich den„Klub“ einmal anzu⸗ ehen Die Leſſingſchule(Realgymnaſium mit Realſchule) hielt ihre Großherzogsfeier geſtern nachmittag in ihrer Turnhalle für die Schüler der O 1II— O dab. Einer Uebung der Anſtalt entſprechend, ſollte die Feier in erſter Linie dazu dienen, bei den Schülern ein warmes Intereſſe für die Geſchichte Badens und ſei⸗ nes Herrſcherhauſes zu wecken und zu fördern. Oberprimaner Schütz ſprach über Großherzog Friedrich l. als Vor⸗ kämpfer der deutſchen Einheit. Die Rede zeugte von einer fleißigen Durcharbeitung des Stoffes; ſie wußte die Ver⸗ dienſte Großherzog Friedrichs aus dem geſchickt gezeichneten Hin⸗ tergrund der deutſchen Einheitsbewegung klar herauszuheben. Da⸗ ran anſchließend überreichte der Direktor der Anſtalt den Ver⸗ faſſern der beſten Bearbeitungen des genannten Themas, Schütz und Bucher, als Anerkennung eine Bücherabgabe aus den Ertkäg⸗ niſſen einer Stiftung, und erinnerte dann in kurzen markigen Worten an das Beiſpiel treuer Pflichterfüllung, das Markgraf Wilhelm und die badiſche Brigade in Napoleons großer Armee vor 100 Jahren an der Bereſina gegeben haben. Eingeleitet und ge⸗ ſchloſſen wurde die Feier, durch ſtimmungsvolle Vorträge des Schülerorcheſters und Chors unter Leitung des Muſiklehrers Binder.— Gleichzeitig wurde für die Schüler der unteren bier Jahrgänge, die wegen Raummangel nicht an der Hauptfeier teil⸗ nehmen konnten, ein Spielfeſt unter Leitung von Prof. Eich⸗ ler veranſtaltet der in Kürze der Bedeutung des Tages gedachte und ein Hoch auf den Großherzog motivierte. Das Spielfeſt der Oberrealſchule, das ſeit einer Reihe von Jahren zu Ehren von Großherzogs Ge⸗ burtstag ſtattfindet, hinterließ auch geſtern wieder auf Grund ſei⸗ ner durchweg guten Leiſtungen und ſeines feſtlichen Charakters den beſten Eindruck, wenngleich die Feſtfreude der Schule gedämpft ward durch den erſt kürzlich erfolgten, jähen Verluſt eines allerſeits geſchätzten Lehrers der Anſtalt. Ernſt und ſchlicht gab ſich die Vor⸗ führung, deren abwechſelungsreiches Programm etwa zwei Stun⸗ den in Anſpruch nahm. Nach der kraftvoll⸗lebendigen und gehalt vollen Anſprache des Direktors der Anſtalt, die der Bedeutung des Tages beredten Ausdruck verlieh, erklangen die Weiſen eines alt⸗ badiſchen Sanges. Das Spielgelände des Unionplatzes war leider für die in Ausſicht ſtehenden Wettkämpfe durch bautechniſche Ar⸗ beiten im benachbarten Terrain nicht in der idealen Verfaſſung wie letzten Sommer. Umſomehr gebührt der aufopfernden Arbeit der Spielleitung Anerkennung, die vermöge geſchickt getroffener Dispoſitionen und durch engeren Wettbewerb raſch ermöglichte Endſports, für glatte Abwicklung der Kämpfe Sorge getragen hatle. Die Mannſchaften der Wettläufe, die den weſentlichſten Teil der Vorführungen beſtritten, waren durchweg in guter Form, ſtraff und ruhig am Start, geſchloſſen in der Linie und von bemerkens⸗ werter Ausdauer. Je nach Altersſtufe wurden Diſtanzen von 70, 80 und 100 Meter verlangt. Aus den übrigen Spielgattungen ber⸗ dienen Schleuderball und Gerwurf nachdrücklich hervorgehoben zu werden. Traten bei jenem Energie und Exaktheit des Schwunges zutage, ſo erfreute bei dieſem die Elaſtizität und Geſchloſſenheit des Körpers, die Vertrautheit mit der Wurftechnik. Alles in allm bedeukete der Verlauf der Spiele einen ehrenvollen Erfolg. 21 Gegenſtände der verſchiedenſten Art ſtanden als Preiſe zur Ver⸗ leihung bereit; daß ſie ſämtlich Einzelpreiſe waren, wird den Siegern eine dauernd freudige Erinnerung ſein. Das Spielfeſt erwies vollkommen die Berechtigung eines Wortes in der Anſprache des Direktors, daß die Oberrealſchule die Stätte ſei, die„neber der Ausbildung des Geiſtes auch die körperlichen Uebunge hielt am Samstag diesjährige Großherzogsgeburtstagsfeie Sommernacht⸗Feſt ab. Als wir Militärvereins mit einigen auf dem ſonſt der arrangiert. Da dies jedoch nicht ausreichte, ſo konnte man auf jedem freien Platze tanzende Paare erblicken. Es war ſchon lange nach Mitternacht, als Lampionsſchein den Heimweg anzutreten. We ſteiner, aller Bureauangeſtellten ſtatt, in Reichstagsabgeordneter Giebel(Berlin) über:„D ſtonsgeſetz— ſoziale Geſetzgebung und die Bureauangeſtellten“ referieren wird. Unbeſtreitbar iſt die Tatſache, daß die Bu⸗ reauangeſtellten der Rechtsanwälte, der Verſicherungsgeſellſchaf⸗ ten auf Gegenſeitigkeit, der Fabriken, der Auskunfteien u. a. noch immer unter ſehr ungeſunden Berufsverhältniſſen leiden und zwar, weil es die Geſetzgebung bislang unterließ, mit be ſernder Hand einzugreifen. Immerhin hat der Verband d Bureauangeſtellten durch raſtloſe Tätigkeit und name durch eingehend begründete Petitionen erreicht, den Rei zu überzeugen von der Notwendigkeit einer endlichen lichen Regelung unſerer Berufsverhältniſſe. Die Regi hat trotz alledem dem Reichstage eine ſolche Vorla nicht zugeſtellt. Die Kollegen im Reichstage haben b jährigen Beratung des Etats für das Reichsamt darauf hingewirkt, daß der Reichstag mit aller 2 W Reraſizeiger Habſſche Neneſte Nachrfchkenſ. efagplakt Mannheim, 9. Jult 1917 die endliche Erfüllung unſerer Forderungen von der forderte Der Regierungsvertreter, Herr Miniſterialdirektor Caſpar, hat hierbei neuerliche Angaben gemacht über die vnn der Regierung geplanten geſetzgeberiſchen Maßnahmen. Hierzu haben die Burcauangeſtellten Stellung zu nehmen. Es gilt die Geſetzgebung durch impoſante Külldgebungen aller Be⸗ rufsangeſtellten zu überzeugen, daß unſerem Berufe nur dann ernſthaft geholfen wird, wenn unſeren Vorſchlägen Rechnung getragen wird. Sorge deshalb ein jeder für einen ſtarken Be⸗ ſuch dieſer Verſammlung * Verliehen wurde dem Gartenarbeiter Peter Maier in Schwetzingen die ſilberne Verdienſtmedaille. * Uebertragen wurde dem Poſtinſpektor Wilhelm S chubnell aus Raſtatt die zweite Poſtinſpektorſtelle beim Bahnpoſtamt 27 in Mannheim und dem Telegrapheninſpektor Erwin Keim aus Mannheim die Telegrapheninſpektorſtelle bei dem Telegraphenamt Freiburg i. Br. * Perſonalnachrichten aus dem Ober⸗ Poſtdirektionsbezirk Karlsruhe. Angenommen: zur Telegraphengehilfin: Magdalena Bittiger in Pforzheim; zum Poſtagenten: Hotel⸗ beſitzer Guſtav Zwingert in Freiersbach. 1 Ober⸗Poſt⸗ ſekretär Robert Klokow in Karlsruhe iſt der Charakter als Rechnungsrat verliehen worden.— Ernannt: zu Ober⸗ Poſtaſſiſtenten die Poſtafſiſtenten Fraitz Bruhmüller in Bruch⸗ ſal, Michael Ehrhardt, Friedrich Haufer in Heidelberg, Her⸗ mann Bauer, Friedrich Klingler, Emil Schäfer, Al⸗ bert Sonnenberg, Jerdinand Zöller in Mannheim, Jo⸗ hann Birnbreier, Arthur Lehmann in Pforzheim, Joſeph Münſter, Otto Raſper in Karlsruhe; zu Obertelegraphenaſſi⸗ ſtenten: die Telegraphenaſſiſtenten Oswald Greiſer, Otto Hagemann, Otto Moritz in Mannheim, Joſeph Schlage⸗ ter, Paul Stolle ingkarlsruhe.— Etatmäßig angeſtellt: die Poſtaſſiſtenten Richard Kreiner, Viktor Leopold, Friedrich Stammer in Karlsruhe, Peter Losmann aus Heidelberg in Karlsruhe, Joſeph Müller in Mannheim.— Verſetzt: der Poſtſekretär Erwin Feederle von St. Wendel nach Karls⸗ ruhe; die Oberpoſtaſſiſtenten Friedrich Lobbes von Reckling⸗ hauſen nach Mannheim, Guſtav Schicketanz von Kirchberg (Sa)) nach Karlsruhe; die Poſtaſſiſtenten Ludwig Bauer von Karlsruhe nach Durlach, Otto Köhl von Mannheim⸗Waldhof nach Bühl, Friedrich Matz von Baden⸗Baden nach St. Wendel, Joſeph Michelbach von Heidelberg nach Mannheim, Adolf (Seiter von Bruchſal nach Karlsruhe; die Telegraphenaſſiſten⸗ tent: Hermann Danzmann von Müuchen⸗Gladbach nach Karls⸗ ruhe, Otto Karnbach von Bielefeld nach Manuntheim, Karl Keßler von Mannheim nach Karlsruhe, Franz Thumulka Dem von Karlsruhe nach Pforzheim— Ausgeſchieden(auf Wunſch): der Poſtaſſiſtent Theodor Seufert in Karlsruhe; die Telegraphengehilfin Elſa Bauer in Karlsruhe.— In den Rüheſtand tritt: der Poſtſekretär Ehriſtian Spielmann in Königsbach. *Bekümpfung der Streckenreklame. Die in den letzten Jahren aufgenommene Strecken⸗Reklame tritt auch bei uns in Baden mehr und mehr in unliebſame Erſcheinung. Der Stadt⸗ rat von Karlsruhe iſt der Anſicht, daß im Intereſſe der Wahrung des Landſchaftsbildes eine Einſchränkung dieſes Reklame⸗Unweſeus dringend erwünſcht und mit allen geſetz⸗ lichen Mitteln anzuſtreben iſt. Er beſchloß daher, die Aufmerk⸗ ſamkeit des Großh. Miniſteriums des Innern auf dieſen Miß⸗ ſtand hinzulenken und gleichzeitig die Bitte auszuſprechen, es walle auf eine gänzliche Beſeitigung oder müglichſte Einſchränkung der ſogenannten Strelen⸗Rellame hin⸗ gewirkt werden. Balkonprümſſerung. Die Beſichtigung der mit Blumen⸗ und Fenſter findet in der zweiten ſchmuck verſehenen Balkone Hälfte dieſes Monats ſtatl. Wir machen die Beſitzer darauf aufmerkſam, kommen doch auch in dieſem Jahre wieder ſehr ſchöne Preiſe für hervorragende Leiſtungen in der Pflanzen⸗ pflege zur Verteilung. Feudenheim und Käfertgl als jüngſte Stadtteile treten zum erfleumal mit in die Konkurretz. * Stalieniſche Nacht im Friedrichspark. Zuür Feier des Ge⸗ burtsfeſtes unſeres Großherzogs veranſtgltet die Parkverwal⸗ tung heute Dienstag ein großes Abendfeſt. Die Park⸗ anlagen werden unter Verwendung von zahlreichen Illumina⸗ tionskörpern in den Landesfarben in reicher Beleuchtung er⸗ ſtruhlen; bei eintretender Dunkelheit wird eine 5 engaliſche Beleuchtung eingeſchaltet, um das Gefamtbild noch zu Heben. Das Feſtkonzert gibt die Kapelle des Groß h. Heff. Infanuterie⸗Regts. aus Worms unter Leitung des Herrn Obermuſtkmeiſter Roeſel. Der Anbrang des Publi⸗ kunts iſt an dieſem Feſttage immer ein beſonders großer, da der Parkvorſtand den Eintrittspreis ſtets auf 20 Pfennig feſtſetzt, um ſo weiten Kreiſen Gelegenheit zu ge⸗ ben, das beliebte Feſt zu beſuchen. * Zuür Vergebung der Sielbauarbeiten im Stadtteil Feuden⸗ heim wurden folgende Angebote eingereicht: K. Fink, Feuden⸗ beim 49 854.37., H. Schmalz⸗ Maännheim 38 138.39 Me., Sachs u. Klee⸗ Mannheim 62 703.57., Maiſchein u. Bretnütz⸗Mannheim 64 632.10., Hertewig u. Kraßz⸗ Mannheim⸗Ludwigshafen 66 688.54., Gg. Ph. Helfmann⸗ Mannheim 68 693.75., K. FZink⸗Feudenheim 72 055.33 M. und H. Benzinger⸗Feudenheim 74702.92 M. Ein Ausſchuß zur Schaffung einer Luftflotte hat ſich in Oeſterreich gebildet. Mit großer Begeiſterung fließen bereits die Beiträge, obwohl man dort, wie in Deutſchland jetzt erſt allge⸗ mein bekannt wird, im Flugweſen viel weiter iſt als bei uns. Ge⸗ lang es doch kürzlich Oberleuinant Blaſchke, den berühmten Fran⸗ zoſen Garros nach jeder Richtung hin zu ſchlagen. Die Begeiſte⸗ rung, einen großen privaten Fonds für Flugwefen zu ſchaffen, iſt denn auch in Oeſterreich gewaltig. Gelegentlich der letzten Inter⸗ nakionalen Luftſchiffahrer⸗Kongreſſe bekundete ſich dieſes Intereſſe dadurch, daß die Deutſchen von allen Seiten gefragt wurden, wie weit ſie mit der Flugſpende wären. Der Frankfurter Zirkus Schumann und die Preſſe. Auch die Großſtadt Frankfurt hat ihre Preſſebrüskierung. Die „Fränkf. Volksſt.“ kritiſtierte kürzlich eine Aufführung im Zir⸗ kus Sehumann ungünſtig. Daraufhin wurden der Redaktion die Paſſepartouts abverlangt. Die übrigen Frankfurter Zei⸗ tungen zogen die Konſeguenzen aus dem ſonderbaren Verhal⸗ tenl des Kommiſſionsrats Schumann, des Inyabers des Zirkus⸗ unternehmens und ſtellten ihm ihre Paſſepartouts ohenfalls zur Verfligung. Am Donnerstag beſchäftigte die Affäre den Frank⸗ furter Journaliſten⸗ und Schriftſtellerversin. Die einmütige Auffäſſung ging dahin, daß es ſich um eine die ganze Preſſe angehende Angelegenheit handle, die eine ent⸗ ſchiedene Stellungnahme erfordere, Folgende Reſ olution würbe gefaßt:„Der Frankfurter Journaliſten⸗ und Schriftſtel⸗ lexvereint legt die ſchärfſte Verwahrung dagegen ein, daß der Zirkus Albert Schumann wegen einer Kritik, die der Verein als dürchaus ſachlich gehalten und in der Form maßvoll anſteht, von einem Frankſurter Blatte die ihm zur Verfügung geſtellten Preſſekarten zurückverlangt hat. Darin liegt die be⸗ leidigende Auffaſſung, daß der Preſſe mit der Usberlaſſung die⸗ ſer Karten eine Gunſt erwieſen werde, die ſie u ausſchließ⸗ lich wohlwollenden Beſprechungen verpflichte. Jeder Rezerung» derartige Verfuch, die Kritſt der Preſſe zu beeinfluſſen, er⸗ ſördert die entſchiedenſte Zurückweiſung. Der Verein begrüßt es, daß die Frankfurter Preſſe von ſich aus einmütig dieſem Vorgehen der Zirkusleitung durch Zurückſendung der Kaärten und Verzicht auf jede fornere redaktſonelle Erwähnung entge⸗ gengetreten iſt. Da der Zirkus Schumann bisher eine Recht⸗ fertigung feines Vorgehens unterlaſſen hat, erachtet es der Verein um ber Würde der Preſſe willen für gebolen, daß die Preſſe auch weiterhin von einer Berichterſtattung über den Zirkus Schumann Abſtand nimmt und beſchließt zugleich, den Angelegenheit zu unterrichten und ihn zu erſuchen, eine all⸗ Stellungnahme des Geſamtverban⸗ des herbeizuführen.“ Militäriſches Die grünen Achſelklappen des Konſtanzer Regiments ſind bekanntlich inſofern eine Beſonderheit, als die 114er das einzige Infanterieregiment im deutſchen Heere ſind, die ſich dieſer Achſelklappenfarbe erfreuen können. Nun gehen ſie aber auch dieſes Vorrechtes verluſtig, denn, wie das Armee⸗ verordnungsblatt bekannt gibt, erhalten ſämtliche In⸗ fanterieregimenter des neuen 21. Armeekorps in den Reichslanden hellgrüne Achſelklappen. In Betracht kommen dabei folgende 9 Regimenter: 42. Diviſion Saarburg: Nr. 97 Saarburg und Nr. 138 Dieuze(59. Inf.⸗Brigade); Nr. 11 und Nr. 131 Mörchingen(65. Inf.⸗Brigade); 31. Divi⸗ ſion Saarbrücken und Nr. 174 Forbach(32. Inf.⸗Brigade), Nr. 60 Weißenburg, Nr. 137 Hagenau und Nr. 66 Bitſch(62. Jnf.⸗Brigade). Das Konſtanzer Regiment bliebe aber immer noch das einzige badiſche Regiment, ſowie das einzige des 14. Armeekorps, das den grünen Achſelſchmuck tragen darf. *Prüfungen. Die in dieſem Spätjahr übzuhaltende erſte theologiſche Prüfung ſoll Dienstag, den 8. Oktober, vor⸗ mittags 9 Uhr, ihren Anfang nehmen. Geſuche um Zulaſſung ſind ſpäteſtens bis zum 8. September an den Ebang. Oberkirchenrat zu richten. Die zweite theologiſche Prüfung der evan⸗ geliſchen Pfarrkandidaten beginnt Dienstag, 15. Oktober, bormit⸗ tags 9 Uhr, Die Meldungen um Zulaffungen ſind bis ſpäteſtens zum 15. September bei dem Ebang. Oberkirchenrat einzureichen. — Die Prlilfung für das Amt eines Zeichenlehrers bezw. einer Zeichenlehrerin an den höheren Lehranſtalten wurde für das laufende Jahr auf den 19. Juli, vormittags 8 Uhr, feſtge⸗ ſezt. Die Prüfung findet in den Dienſträumen des Groößh. Unter⸗ richtsminiſteriums ſtatt. Diejenigen, welche ſich der Prüfung unterziehen wollen, haben unter Vorlage der erforderlichen Nach⸗ weiſe ihre Geſuche um Zulaffung ſpäteſtens bis 7. Juli bei dem Miniſterium einzureichen. „Blutspein“ und„Kraftwein“. Das Großh. Bezirksamt erläßt folgende Bekanntmachung: Im Verkehr werden nicht ſel⸗ ten Weine als„Bluttweln“,„Kräftwein“ oder ühnlich bezeichnet. Dleſe Bezeichnung iſt im Intereſſe der Konſumenten und des reellen Weinhandels als unzuläſſig zu erachten. Vielfach haben bereits die Weinkontrolleure und Unterſuchungsſtellen auf die Unzuläſſigkeit dieſer Bezeichnungen hingewieſen. Mag der Name„Blutwein“ auch urſprünglich von der Farbe des Weines herrühren, ſo enthält er doch nach der allgemeinen Verkehrsauffaſſung einen Hinweis auf beſondere blutbildende oder blutverbeſſernde Eigenſchaften, die keinem Wein mit Si⸗ cherheit beigelegt werden können; der Name kann ſomit auf Täuſchung berechnet ſein und iſt jedenfalls zur Irreführung des Klufers geeignet. Auch ohne, daß dem Weine eine beſon⸗ dere Heilwirkung auf Blutarme, Nervenſchwache und Gene⸗ ſende zugeſchrieben wird, iſt hiernach in der Bezeichnu n9 eines Weines als„Blutwein“,„Kraftwein“ oder in ähnlicher Weiſe ein Verſtoßgegen die Vorſchrif⸗ ten des Reichsgeſetzes gegen den unlauteren Wettbewerßh anzunehmen. Sofern gezuückerter Wein unter einem ſolchen Namen in den Verkehr gebracht wird, ſo kann außerdem auf Grund der 8s 5 und 96 Zlffer 1 des Weingeſetzes vörgegangen werden. Daneben kann eine Beſtrafung wegen Vetrugs in Betrucht kommen. 5 *Promenabe⸗Konzert am Friedrichsplatz. Anläßlich des Geburtsfeſtes des Großherzogs findet heute äßend 8½ Uhr ein Promenadekönzerk der Kaßells Pekermann ſtakt. Die Leuchtfontäne iſt von ½10—10 Uhr im Betrieb *Köolliſtun eines Räblers mit der Elektriſchen. Bei der Station der Nebenhahn in Heidelberg geriet Sountag abend der verheiratete Hilfsarheiter Chr. Klamm von hier, als er über die Schienen der Straßenbahn führ, mit einem Wagen der Elektriſchen in Kolliſton. Er wurde von dem Wagen 3u Boden geworfen und erlitt einen Oberkieferbruch und einen Beinbruch und mußte mit dem Sanitätswagen in das Allg. Krankenhaus gebracht werden. *Lotteriegenehmigung. Dem Verein für die Wiederherſtellung der St. Lorenzkirche in Nürnberg wurde die Genehmigung zum Vertrieb bon 10 000 Lofen zu 3 Märk der 6. Reihe det Geldlotterie zügünſten der Wiederherſtellung der St. Lorenzkirche in Nürnberg im Gebiet des Größherzogtums Baden erteilt. Ein noch alfelſch abgekaufener Unfall ereignete ſich geſtern abenb in der Nähe des Ländungsplatzes der Akuheiterſchen Bbole. Bei einem nach dem Zollhof fahrenden Juge der Hafenbahn wurde die dort befindliche Schranke nicht rechtzeftig geſchloſſeu. Ein Wagen des Fuhruünternehmers Wilhslm Riebel füchte noch über das Geleiſe zu kömmen. Detr Wagen ſpurde mit dem Hinterteif von der Maſchilis erfaßt und auf den Gehweg gedrückt. Durch den Anprall ſtürzten eine Auzahl Fäſſer von dem Wagen herunter, deren Juhalt— Maſchinen⸗ öl, Zylinderöl und Syrup— ſich auf die Straße entleerte und ein breiliges Gemiſch bildete. Mit einer Winde brachte man den Wagen wieber über einen im Wege ſteheuden Abweiſer auf den Fahrdamm. Auch die Maſchine hat nur eine geringe Havarie erlitten. * Torpedoboste auf dem Rhein. Die anläßlich des Marinekon⸗ greſſes nach Düſſeldorf gekömmenen drei Torpebdobvote werden am 14. ds. nach Boun fahren und dann nach zweitägigem Aufenthalt die Rückreiſe nach Wilhelmshaven antreten. * Mutmaßliches Weiter am Mittwoch und Donnerstäg. Vom Atlantiſchen Ozean her iſt neuerdings Hochdruck auf den Kon⸗ tinent vorgedrungen, der die Wetterlage beherrſcht. Größere Stb⸗ rungen ſind zunächſt nicht zu erwarten, aber die ſteigende Tempe⸗ rätür erzeugt eine Neigung zu Wärmegewitiern, weshalb für Mitt⸗ woch und Donnerstag warmes, vorwiegend trockenes, aber gewit⸗ teriges Wetter zu erwarten iſt⸗ Vereins⸗Nachrichten. * Die Mtitgliederverſammlung der Fortſchrittlichen Volks⸗ bärtei wurde wegen der am Donnerskäg ſtattfindenden Ab⸗ ſchiedsvorſtellung Vogelſtroms auf Freitag, 12. Juli, abends 9 Uhr, verſchühbenu. * Die Geſellſchaft Fraternitas hielt kürzlich in den verei⸗ nigten Kaiſerſälen ihr 4. Stiftungsfeſt, verbunden mit Bannerweihe ab. Nach Abſolvierung einiger Muſikſtücke ſang Herr G. Gerbert einige wohlgelungene Baritonſoli. Frl. A. Gerbert eröffnete die Bannerweihe durch einen Prolog und auf ſeſtlich illuminierter Bühne zeigte ſich ein feier⸗ liches lebendes Bild unt das Banner gruppierk. Frl E. Ku⸗ cheEn melſte; übergab niun mit ſchönen Verſen dem 1. Vor⸗ ſihenden, Herrn E. Buſch, das von den Damen der Geſell⸗ ſchaft geſtiftete Banner. Herr Buſch dankte mit warmen Wor⸗ ten. Herr G. Gerbert begrüßte hierauf die erſchienenen Korporationen und Gönner der Geſellſchaft und warf einen Rückblick auf den Aufſchwung der Geſellſchaft. Nach einigen Kouplets des Fraternen Weigel folgte das Theg „Schneider Jips“. Den wohlverdienten Beifall teilten 8 Brettel, E. Kuchenmeiſter und die Herren G. Get bert, H. Martin und F. Mitteldorf. Ein ſich auſchh ßender Ball hielt die fröhliche Schar bis in die früheſten J genſtunden zuſammen. * Der Verein der Kinematographenbeſitzer Badens, Karlsruhe, hält am Donnerstag, den 13. Juli, Nachmittagz Uhr, im Cafe⸗Reſtaurant„Carl Theodor“ eine außerhe⸗ dentliche Generalverſammlung ab. Auf der N5 desordnung ſtehen äußerſt wichtige und dringliche Punkte, 2—, Meues aus Judmigshafen. * Schwerer Unglücksſall. Beim Hinaufwinden einer Ladung 25 Backſteinen mittels Aufzug an einem Neubau ſtürzte die Ladun nachdem ſie bereits an Ort und Stelle war, infolge Aushängen d6 Hakens des Aufzuges aus dem dritten Stock herunter. Eine Anzah Backſteine fielen dem untenſtehenden Maurerlehrling Edmund Naz aus Mutterſtadt auf den Kopf. Rapp ſtürzte bewußtlos blutüberſtri zuſammen und wurde ſchwer verletzt ins ſtädt. Krankenhaz gebracht, — Trefftag des Verbandes der Raufleu 5 der VNelikateſſenbranche. Die Rheinfahrt, die nachmittags unternommen wurde, löſte bei den Teilneh mern ebenfalls große Befriedigung aus. Die„Manß heimia“ dampfte mit den fremden Gäſten von der Rhein⸗ brücke aus zunächſt in den Mühlauhafen und daun vom Neckch alts durch die Schleuſe in den Induſtrie⸗ und Floßhafen. Dam ging es wieder rheinaufwärts in den Neckar. An der Friedrichz brücke wurde gelandet. Das Ausſteigen verzögerte ſich etwaßz da gegen 7 Uhr ein heftiger Gewitterregen einſetzte. Die Teiſ⸗ nehmer an der von der hieſigen Handelskammer dargebokeneg und vom Verkehrsbureau arrangierten Fahrt äußerten wieder holt ihre Bewunderung und Ueberraſchung über die Groß artigkeit unſerer Hafenanlagen. Das hatte ſich doch nieman vorgeſtellt. Die Korſofahrt durch Alt⸗ und Neuſtadt wurde durch den Platzregen leider vereitelt. In geſchloſſeneg Droſchken wurde direkt zum Rofengarten gefahren, wo not eine Ueberraſchung der Gäſte harrte. In der Wandelhalle wu gedeckt. Generoſität des Herrn Wurſtwarenfabrilante Alberk Imhoff geſtaltete die ürſprünglich geplante zwang Die loſe Zuſammenkunft zu einem gemeinſamen Abendeſſen, bei dem prachtvoller ſaftiger Prager Schinken, von Herrg Imhoff geſpendet, ſerviert wurde. Selbſtverſtändlich wur⸗ den auch bei dieſer Gelegenheit noch verſchiedene Toaſte ausge⸗ bracht, u. a vom Verbandsvorſitzenden Junker⸗Berlin all das 800, Mitglied, Herrn Privatier Schermers⸗Heidelberg von dem 2. Vorſitzenden, Herrn Weigt, auf die Firma Alher⸗ Imhoff und von Herrn Imhoff auf den Verband. Aus den Reden klang vor allem die hohe Befriedigung über das Mannheim Geſehene heraus. Einem Trefftag in Mannſein iſt ſo der günſtigſte Boden bereitet worden. Vor dem Eſſer fand eine Beſichtigung der Roſengartenfäle ſſah Um halb 11 Uhr dampften die meiſten wieder nach Heidelber zurück. Vorher wurde noch das wundervolle Farbenſpiel de Leuchtfontäne gehührend bewundert. 2 1 2 5 1 5 Mannheimer Schwurgericht. Der letzte Tag der Seſſton. Landgerichtsrat Molt fühn den Vorſitz. Es iſt ein Fall, mit dem ſich ſchon das Schwurge⸗ richt itt ſeiner erſten Periode zu beſchäftigen hatte Am 6 Februar wurde ein Ehepaar, der 38 Jahre alte Bahnarbeiten Peter Scherlein und die 39 Jahre alte Marie Scherlein, geb. König, aus dem durch ſeine Verehrung für den roten Halh be—kannten Königshofen, zu je 3 Jahren Zuchthaus verurkell Während der Strafverbüßung legte die verurteilte Frau nac träglich ein Geſtändnis ab, in dem ſie alles auf ſich nahm ull ihren Mann entlaſtete. Darauf würde das Wiederaufnahme verfahren eingeleitet und geſtern ſaß der Mann, diesmal bet alleinige Angeklagte, nochmals auf der Anklagebank. 1 wiedetholen den Sachperhalt: In der Nacht vom 12. zum 13 Dezember v. J. ſuh die Frau des Schneiders Gabriel Spieß in Königshofen, die wegen ihrer bevorſtehenden Niederkunft an Schlafloſigkeit litt, als ſie gegen 2 uhr aus Fenſter trat, wie aus dem Dache des gegenüberliegenden Scherleinſchen Hauſes die Flamme herausſchlug. Die Frau weckte ihren Mann, der hitüberlief und mit dem Ruf: HHuer Haus breunt! an Fenſter klopfte. Es danerte aber merkwürdig lange, bis mal drinnen erwachte, Spieß mußte noch bald die Haustür erbre. chen, ehe es drinnen lebhaft wurde. Auf zehn Minuten ſchütz Spieß die Zeit. Scherlein habe geſagt:„Wer das getan hal, der kann es nicht verantworten,“ habe ſich aber nicht geeilt mi dem Löſchen. Es brannte ein Stoß Reiſighündel auf dem Speicher; wäre gleich energiſch gehandelt worden, ſo wäre das FJeuer mit einigen Schaßf Waſſer gelöſcht geweſen, ſo koninte e⸗ Ausdehnung gewinnen und der Waſſerſchaden betrug dan mehr gls der Feuerſchaden. Im ganzen wird der Schaden au 615 Mark angegeben. Die Angeklagten ſuchten den Verdach der Branbſtiftung auf ihren Nachbar Schad zu lenken, mi dem ſie auf denkbar ſchlechteſtem Fuß leben. Frau Scherlein fand auf der Bodentkepße ein Bündel Kienholz,„wie ſie keins hütten. Aber die Staalsanwaltſchaft, die auf Grund ihrer Er, fährungen mit den Königshofern das Haus alsbald abſchließen und niemand miehr hinein ließ, fand noch etwas anderes, ſie ̃ entbeckte unter einem Relſigbündel einen Wachsſtock, der offen⸗ bar gebrannt hatte, aber wieder ausgegangen war, während das Holz an einer anderen Stelle mit beſſerem Erfolge FJeitet gefangen hatte. Zu dieſen Indizien kamen tioch andere; Die Leute hatten, weun auch nicht ihr Haus, ſo doß ihre Einrich⸗ tung mit 5580 Mark weit überverſichert. Letzten Sommer ſoll dis Augeklagte zum Nächbarn Schad, deſſen Haus mit dem Scherleinſchen zuſammengebaut iſt, geſagt haben:„Sengen und brennen müßt ihr noch!“ Der Sattler Dientz ſagte an del Bratidſtelle ſofort:„Hier iſt ein Brand gelegt worden.“ Dit Angelſagte Scherlein ärgerte ſich, daß nicht nach altbewährtel Königshofer Methode mit Einreißen begonnen wurde! „Wenn's bei reichen Leuten brennt, wird getrommelt und ge⸗ pfiffen und eingeriſſen, um uns bekümmert ſich niemand. Auch das Spritzen paßte ihr nicht:„Spritzt doch nicht ſo,“ keifte ſſe, „man kann's ja faſt nicht aushalten!“ Ratsdiener Brandet hatte gleich Verdacht. Er ſagte:„Das iſt's End' vom Lied! und meinte damit die Streitigkeiten zwiſchen den Nachbarn. Und der Landwirt Peter Imhof meinte:„Wenn dem Scher⸗ lein ſein Haus brennt, hat er's ſelber angeſteckt!“ Geſtern wurde die geſamte Beweſsaufnahme wiederholt: die Anklage ſetzte große Zſpeifel in die Richtigkeit der Ausſagen der verurteilten Frau. Die Verhandlung ging erſt gegen 9 Uhr abends zu Ende. Die große Mühe, die ſich der Verteidi⸗ ger, Rechtsanwalt Dr. Moeckel, um ſeinen Klienten gegehen, mar nicht umſonſt aufgewendet. Die Geſchworenen vernein ten diesmal die Schüldfrage und Scherlein wurde freigk! ſprochen⸗ 1 iberſtrör inkenhaz Leul Teilneh Mant Rhein Neckch 1. Dan iedrichz ) etwaß ie Teil bofeneg wieder Groß tiemafſ loſſenel vo noth ille war rikanten zwang Feruer — . — — erbre offen⸗ ihrend Feue! Die tkich⸗ er ſoll dem engen in del Dilt ährte! urde! id ge⸗ Auch te ſie, ander e, 2 2 Lutſchift in der Halle geborgen. Mannheim, 9. Juli. General⸗LAnzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt) 15 Seite— 5 Ernennungen, Verſetzungen, Zuruheſetzungen ꝛce. der etatmäßigen Beamten der Gehaltsklaſſen El bis K ſowie Eruennungen, Verſetzungen ꝛc. der nichtetatmäßigen Beamten. Aus dem Bereiche des Miniſteriums des Großh. Hauſes, der Juſtiz und des Auswärtigen. Uebertragen: dem Juſtizaktuar Emil Lauble beim Amtsgericht Lörrach eine nichtetatmäßige Aktuarsſtelle beim Amtsgericht Konſtanz. — Beamteneigenſchaft verliehen: dem Hilfsaufſeher Jakob Schmittner beim Landesgefängnis Mannheim unter Ernennung zum nichtetai⸗ mäßigen Aufſeher.— Entlaſſen: Gefangenenwart Karl Lehmann beim Amtsgericht Radolfzell. Aus dem Bereiche des Großh. Miniſteriums des Innern 55 Verſetzt: die Aktuare: Joſeph Heid in Baden zum Bezirksamt Pforzheim, und Otto Bührer in Karlsruhe zum Bezirksamt Baden; Schutzmann Leonhard Müller in Mannheim nach Baden; Aufſeher Max Mühleiſen beim polizeilichen Arbeitshaus Kislau als Amts⸗ diener nach St. Blaſien(ſtatt Bühl); Amtsdiener Leonhard Herzog in St. Blaſien nach Durlach; zurückgenommen die Verſetzung des Amtsdieners Joſevh Bank in Bühl nach Durlach.— Eutlaſſen auf Anſuchen: Schutzmann Hermann Munz in Karlsruhe. Großh. Landesgewerbeamt. Verſeßt wurden: Hilfslehrer Otto Vogelbacher an der gewerb⸗ lichen Fortbildungsſchule in Haslach in gleicher Eigenſchaft an die Gewerbeſchule in Karlsruhe. Gewerbeſchulkandidat Eugen Schöperle, Hilfslehrer an der Gewerbeſchule in Karlsruhe als Aushilfslehrer an jene in Tauberbiſchofsheim. Großh. Verwaltungshof. Die Beamteneigenſchaft verliehen: der Weißzeugbeſchließerin Julie Schafert und der Wärterin Antonie Ronecker, beide bei der Heil⸗ und Pflegeanſtalt Illenau.— Entlaſſen auf Anſuchen: Marie Lambert, Wärterin bei der Heil⸗ und Pflegeanſtalt Illenau und Marie Fuchs, Wärterin bei der Heil⸗ und Pflegeanſtalt Emmendingen. Oberdirektion des Waſſer⸗ und Straßenbaues. Beamteneigenſchaft verliehen: den Landſtraßenwärtern: Franz Bender in Waldwimmersbach, Johann Lauinger in Wiesloch, Frauz Joſeph Willy in Grunern.— Zugewieſen: Geometer Hermann Adler dem Großh. Bezirksgeometer in Pforzheim, Vermeſſungsgehilfe Joſeph Klotz dem Vermeſſungstechniſchen Bureau der Oberdireklion des Waſſer⸗ und Straßenbaues.— Zuruhegeſetzt: Kulturmeiſter An⸗ dreas Roth in Offenburg auf Anſuchen wegen vorgerückten Alters unter Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte.— Entlaſſen (auf Anſuchen]: Geometerkandidat Richard Idler in Offenburg, Land⸗ ſtraßenwärter Theodor Leopold in Steinegg. Aus dem Bereiche des Großh. Miniſterfums der Finanzen. Forſt⸗ und Domänendirektion. Etatmäßig angeſtellt: Kanzleigehilfe Jakob Sohn beim Salinen⸗ amt Rappenau unter Ernennung zum Amtsdiener beim Salinenamt Dürrheim. Zoll⸗ und Steuerverwaltung. Eruaunt: der Gendarm a. D. Joſeph Oſterwald zum Unter⸗ erheber in Krotzingen; der Grenzaufſeher Karl Schmidt in Baſel zum Oberzollaufſeher; der Hilfsaufſeher Emil Lieb in Kehl zum Grenz⸗ aufſeher in Bohlingen; der Kanzleigehilfe Georg Brunner in Mann⸗ hein zum Bureaugehilfen.— Verſetzt: die Finanzaſſiſtenten Karl Clauß in Tiengen nach Pforzheim und Joſeph Krenkler in Boxberg nach Heidelberg; der Kanzleiaſſiſtent Friedrich Lentz in Singen nach Karlsruhe; der Poſtenführer Albin Müller in Meersburg nach Rhein⸗ heim und mit der Verſehung der Stelle des Vorſtehers des Neben⸗ zollamtes II daſelbſt betraut; der Grenzaufſeher Karl Schmidt in Leopoldshöhe nach Baſel und mit den Geſchäften eines Oberzollauſ⸗ ſehers betraut.— Entlaſſen: die Untererheber Joh. Wilhelm Hell⸗ riegel in Büchenau und Georg Schrempp in Kuhbach. Sportliche Nundſchau. Pferderennen. Montag, 8. Juli. Hoppegarten. Ascherennen. 5000 M. 1. A. und C. von Weinbergs OCat na Gox), 2. Pro Patria, 3. Miesmuschel. 27:10; 17, 26, 85:10.— Slabyrennen. 5000 M. 1. Gestüt Stiebitz Bob(Bulloci), 2. Loge, 3. Pindar. 30:10; 13, 23, 15:10.— Totalisatorrennen, 3800 M. 1. H. Purgolds Was ihr wWolIIt Gulloct), 2. Erle. 1510.— Fürst zu Hohenlohe-Oehringen-Rennen. M. 13 000. 1. Gestüt Graditz Granat(F. Bulloci), 2. Cairo, 3. Carino, Ferner: Matterhorn, Festtarok. 32:10; 10, 13:10.— Hahn-Memorial. 13000 M. 1. A. von Schmieders Nachtschatten(Lane), 2. Rosenkavalier, 3. Vani- tas. Ferner: The Whip, Doktor, Lord Dunlin, Poltergeist, Basalt II, Fröhliche Zeit, Sonnenstern, Barbelle, Krösus. 172:10; 47, 31, 19.10. — Sommerverkaufsrennen. M. 3800. 1. H. Romanus Bode(Stef⸗ jens), 2. Bilbao, 3. Merceria. 24:10; 14, 15:10.—. Balberghandikap. 6200 M. 1. Frhrn. von Opepnheims Marigold(Archibald), 2. Hubertus, 3. Zandvort. 36:10; 14, 14, 21:10. Olympische Spiele in Stockholm. »„Stockholm, S. Juli. Im Fechten(Florett) kamen Schôn und Lichteneecker(Frankfurt), nur bis zum Demifinale. Im Standweitsprung erzielte Tsielitiras(Griechenland) 337 Zenti- Meter, zweiter wurde Adams(Amerika). Im Hochsprung erreichte Richards(Amerika) 103 Zentimeter vor Liesche(Hamburg) 191 und Horine(Amerika), der dritter wurde. Im Entscheidungs- lauf über 800 Meter wurde Braun(München) nicht plaziert; erster wurde in Weltrekordzeit Meredit, zweiter Sheppard, dritter Davenport(Amerika). Deutschland gewann die 400-Meter-Stafette im Vor- und Zwischenlauf. Das Laufen über 10 000 Meter gewann Kohlemaihnen(Finland), vor Oehler(Frankfurt), der zweiter wurde. Im Fingen hat Lange(Mainz) einen Sieg und eine Niederlage zu verzeichnen; Groß(udwigshafen) ist ausgeschieden. Im Lauziehen beslegte Schweden die bekannte Londoner Mannschaft. * Aviatik. * Ein neuer Höhenrekord. Hellmut Hirth ſtellte am Samstag, am vorletzten Tage der großen Leipziger Flugwoche, auf dem Flugplatze Lindenthal einen neuen Höhen⸗ rekord mit 4100 Metern auf. 4 Fliegerabſturz. Samstag vormittag ſtürzte der Militär⸗ flieger Leutnant de Briey auf dem Flugfelde von Villacoublay aus einer Höhe von etwa 100 Metern ab und zog ſich ſehr ſchwere Verletzungen zu. Raſenſpiele. dt. Im Karlsruher Fußballklub hat ſich eine bedeukſame Verände⸗ rung vollzogen. Der alte Meiſter Phönir und Alemannia haben ſich zu einem Verein zuſammengetan und bilden nun mit über 700 Mitgliedern den ſtärkſten Sportverein. Der Vorſtand wurde entſprechend der Stärke beider Vereine gebildet. Der Phönixſpiel⸗ platz, bisher den Herren Beier und Lang gehörig, wurde für 38 000 4 Eigentum des Vereins. 8 5 Dlympiade. dt. Die olympiſchen Spiele des Karlsruher Fußballvereins wurden am Sonntag durch Schülerwettkämpfe fortgeſetzt. Es kamen Konkurrenzen im Laufen, Springen, Dreikampf uſw. zum Austrag. Die Sieger erhielten Preiſe. Heimfahrt des Luftſchiffes „Schütte⸗Lanz“. „Die Heimfahrt des Luftſchiffes„Schütte-Lanz“ iſt ganz über⸗ raſchend erfolgt. Wir glaubten es noch in der Kölner Luftſchiff⸗ halle ſicher geborgen. Kurz vor 7 Uhr heute morgen zeigte uns aber das bekannte Surren der Propeller an, daß der Mannheimer Luftkreuzer ſeinen Kölner Unterſchlupf bei Tagesgrauen verlaſſen hatte. Er war um.47 Uhr aufgeſtiegen, hatte alſo bis Mannheim e— nur 3 Stunden gebraucht, eine glänzende Leiſtung, zu der wir Bauherr und Konſtrukteur herzlich gratulieren. Nach einigen Schleifen über der Heimatſtadt wandte ſich das Luftſchiff, nachdem es ſeine Anweſenheit in Rheinau angezeigt hatte, Heidelberg zu, beſchrieb über der Muſenſtadt ebenfalls eine Schleife und kehrte nach einem kurzen Ausflug ins Neckartal nach Rheinau zurück. Um 8,15 Uhr erfolgte die Landung. 10 Minuten ſpäter war das Ueber die glänzend verlaufene Fahrt geht uns folgender offizielle Bericht zu:„Das Luftſchiff„Schütte⸗Lanz“ trat um 3 Uhr 45 Min. von der Kölner Militärluftſchiffhalle in Bickendorf aus ſeine Rückfahrt nach Mannheim an. Außer der üblichen Beſatzung von 11 Perſonen befand ſich in der Führergondel der Führer des Militärluftſchiffes„Z.“, Herr Oberleutnant von der Leyen. Um 4 Uhr 15 Min. paſſierte das Luft⸗ ſchiff Bonn. Von hier ab bis nach Bingen war das Rhein⸗ tal in dichten Nebel gehüllt. Man hatte nur ſelten einen Ausblick zur Erde, weswegen die Orientierung ſehr ſchwierig war. In Bingen wurde das Rheintal ver⸗ laſſen und in direktem Kurſe über Frankental 6 Uhr 55 Min. Mannheim herreicht Die Durchſchnittsgeſchwindigkeit betrug 75 Kilometer pro Stunde. Eine größere Schleifenfahrt führte über Mannheim, die Luftſchiffhalle, Heidelberg, Ziegelhauſen 1115 8 zur Halle, wo das Schiff um 8 Uhr 15 glatt andete.“ Von Tag zu Tag. — Beim Badenertrunken. Hamburg, 8. Juli.(Priv.⸗ Telegr.) Geſtern nachmittag ertranken im Freibad Wittenbergen bei Blankeneſe drei junge Leute. Nur eine Leiche wurde aufgefunden. Letzte Nachrichten und Telegramme. Weinheim, 8. Juli. Bei herrlichem Wetter und unter großer Beteiligung fand geſtern auf der Burg Windeck die Soennwendfeier nationaler Verbände der Bergſtraße ſtatt. An: Bismarckdenkmal wurde ein Kranz niedergelegt, wobei Herr Richard Müßig(Mannheim) eine Anſprache hielt. Nach Ankunft auf der Burg Windeck hielt Herr Auguſt Schneider(Mannheim) die Begrüßungsan⸗ ſprache. Feſtredner war Herr Reichstagsabgeordneter Ober⸗ lehrer Dr. Werner(Gießen). Herr Gauvorſteher Herzog (Mannheim) hielt die Rede auf die Frauen und Herr Rechts⸗ anwalt Schmidt(Heidelberg) eine ſchwungvolle Feuerrede. Abends fand im Prin; Wilhelm⸗Hotel gemütliches Beiſam⸗ menſein mit Tanz ſtatt. Die Affäre Koſtowitſch. * Berlin, 9. Juli Die Unterſuchung gegen Koſtowitſch ſoll ſo wenig belaſtendes Material ergeben haben, daß die Freilaſſung demnächſt erfolgen wird. Fliegerunfall. * London, 8. Juli. Der Militärflieger Cody ſtürzte geſtern wegen Verſagens des Motors aus beträchtlicher Höhe ab. Die Maſchine fiel auf eine Kuh, die ſofort getötet wurde. Cody kam mit einer heftigen Erſchütterung davon. Sein Ap⸗ parat wurde zerſtört. Rauferei zwiſchen ſpaniſchen und franzöſiſchen Matroſen in Tanger. Ww. Paris, 9. Juli. Aus Tanger wird gemeldet: Zwiſchen Matroſen des ſpaniſchen Kreuzers„Regina Re⸗ gente“ und Matroſen des franzöſiſchen Kreuzers„du Chay⸗ la“ kam es auf der Straße zu einer Rauferei. Spaniſche Ziviliſten ergriffen für ihre Landsleute Partei. Die Fran⸗ zoſen mußten ſich in die Nähe der Kirche zurückziehen, wo ſie unter Führung eines Offiziers an Bord zurückkehrten. Ein franzöſiſcher Matroſe wurde durch einen Meſſerſtich ziemlich ſchwer verletzt. Die Verzögerung des franzöſiſchen Gelbbuchs. W. Paris, 9. Juli. Einer Blättermeldung zufolge iſt die neue Verzögerung, die die Veröffentlichung des Gelbbuches über, die marokkaniſche Angelegenheit erfahren hat, dadurch verurſacht worden, daß Pichon und Cruppi geſtern den Wunſch äußerten, einige ihre Amtstätigkeit be⸗ treffende Schriftſtücke zu ergänzen. Das Echo der Kaiſerzuſammenkunft. wW. Paris, 9. Juli. Das„Echo de Paris“ ſchreibt zu dem ruſſiſchen Communique über die Kaiſerzuſammenkunft in Baltiſch⸗ port: Die Worte des Communique ſind dort völlig abgewogen und ihre Deutung iſt die, daß Rußland und Deutſchland, ohne ihr Bündnisſyſtem zu ſprengen, entſchloſſen ſind, in einer offenkundi⸗ gen Gemeinſchaft der Anſchauungen und Ideen zu leben. Und das kann uns trotz alledem nicht gleichgültig laſſen. Der Mailänder Korreſpondent desſelben Blattes will von einer hochſtehenden politiſchen Perſönlichkeit erfahren haben, daß die unmittelbare Folge der Monarchenzuſammenkunft von Baltiſch⸗ port wahrſcheinlich die Einberufung einer europäiſchen Konferenz ſein werde. Man würde diesmal die Souperänität Italiens und Tripolis nicht erörtern, ſondern über Mittel, um zum Friedensſchluß zu gelangen, beraten. Auch die türkiſche Frage würde angeſichts der Integrität der Türkei von allen Seiten dro⸗ henden Gefahren in den Kreis der Erörterungen gezogen werden. Berliner Drahtbericht. (Von unſerem Berliner Bureau.) Berlin, 9. Juli. Geſtern wurde im Reichsamt des Innern eine von mehreren dem Reichsverband nicht angeſchloſſenen Gaſtwirtsverbände unterzeichnete Petition überreicht, in der die Bitte ausge⸗ ſprochen wird, dem Geſuch des Reichsverbandes nach Ein⸗ führung der Gaſtwirtskammern keine Folge zu geben. In der Petition, die u. a. vom Verband der Saalbeſitzer, vom Verband der Gaſt⸗ und Schankwirtſchaftsbeſitzer und an⸗ deren hauptſächlich großſtädtiſchen Organiſationen einge⸗ bracht wurde, wird darauf verwieſen, daß das Gaſtwirtsge⸗ werbe ſeiner ganzen Art nach zum Handelsgewerbe gehört, für welches bereits in den Handelskammern genügende Ver⸗ tretung gegeben ſei. Viel wichtiger als die Errichtung von Sonderkammern für das Gaſtwirtsgewerbe wäre der Ausbau der bereits bei den Handelskammern vorhandenen Fach⸗ ausſchüſſen. Dieſe Fachausſchüſſe wären geeignel, die Intereſſen des Gaſtwirtsgewerbes ſachlich und nachdrücklich wahrzunehmen. Es fehle der Gaſtwirtskammer das erforder⸗ liche Arbeitsgebiet. Ihre Einführung würde nur zu einer Schädigung des Gaſtwirtsgewerbes führen. Die Hälfte der päpſtlichen Schweizergarde deſertiert? ſe Berlin, 9. Juli.(Von unſerem Berliner Buxeau.] Das Blatt„Giornale'Italia“ meldet, daß die Hälfte der Mannſchaften der päpſtlichen Schweizergard⸗ deſertlert ſei. Der Grund ſei Un⸗ zufriedenheit mit der allzuſtrengen Disziplin unter dem neuen Kommandeur. Wechſel in den höchſten Stellen der Marine. [Berlin, 9. Juli.(Von unſerem Berliner Bureau.] Wie die „Tägl. Rundſchau“ aus Marinekreiſen erfährt, wird der Chef der Von unſerem Berliner Bureau.) Hochſeeflotte, Admiral v. Holtzendorff in dieſem Winter das Kommando der Hochſeeflotte abgeben und vorausſichtlich in den Ruheſtand treten. Am 27. Januar 1918 werden es drei Jahre, ſeitdem Admiral von Holtzendorff an der Spitze der Hochſeeflotte ſteht. Bezüglich ſeines Nachfolgers liegt eine Entſcheidung nicht vor. Doch wird in Marinekreiſen ſchon ſeit längerer Zeit ein überaus hoch⸗ befähigter Seeoffizier als wahrſcheinlicher Nachfolger des ſcheiden⸗ den Admirals genannt. Auch auf dem Stationskommando in Wilhelms⸗ haven iſt ein Wechſel zu erwarten. Der jetzige Stationskomman⸗ deur, Graf Baudiſſin ſoll durch den Chef des 1. Geſchwaders, Vizeadmiral Pohl erſetzt werden. Vizeadmiral Pohl dürfte gleich⸗ zeitig mit dieſer Ernennung zum Admiral befördert werden. Ebeuſo wird die baldige Ernennung des Vizeadmiral Capelle, Direktor in der Verwaltung des Reichsmarineamtes zum Admiral in unter⸗ richteten Kreiſen erwartet. Vizeadmiral Capelle iſt anfangs der 9her Jahre als Korvettenkapitän in das Reichsmarineamt berufen worden und hat ſich dort im Laufe der Jahre eine ſehr einflußreiche Stellung erworben. Er iſt heute die rechte Hand des Staatsſekretärs von Tirpitz und nahm an der parlamentariſchen Behandlung der Flotten⸗ frage hervorragenden Anteil. Das neue Mittelmeer⸗Abkommen. Berlin, 8. Juli.(Von unſerm Berliner Bureau) Aus Paris wird berichtet: Das engliſche Blatt„Daily Graphic“ hatte geſtern einen Artikel veröffentlicht, in dem be hauptet wurde, die britiſche Regierung wolle nicht nur mit mili⸗ täriſchen, ſondern auch mit diplomatiſchen Mitteln ihre Stellung im Mittelmeer ſtützen. Der„Temps“ bemerkt hierzu: Es iſt richtig, daß die engliſchen und franzöſiſchen Regierungen Maß⸗ nahmen getroffen haben, um den Status quo im Mittelmeere zu garantieren. Der Meinungsaustauſch zwiſchen London und Paris iſt hierüber in der letzten Zeit ſehr lebhaft geweſen. Es iſt auch richtig, daß die franzöſiſch⸗engliſche Diplomatie ſich bemüht, die ſchon ſeit 10 Jahren etwa beſtehende Entente zwi⸗ ſchen Italien einerſeits und Frankreich und England anderer⸗ ſeits zu befeſtigen. Indem alſo die franzöſiſche Regierung in eine Konverſation mit Italien und England eintritt, entſpricht ſie nur einem allgemeinen Wunſche der öffentlichen Meinung Dagegen iſt es ganz falſch, daß eine Uebereinkunft zwiſchen den drei Ländern abgeſchloſſen worden ſei und zwar aus dem ein⸗ fachen Grunde, weil noch keine formellen Unterhandlungen ein⸗ geleitet ſind. Alles hat ſich bis jetzt auf einen einfacher Meinungsaustauſch beſchränkt. Zu dem gleichen Gegenſtand wird dem„Tem ps“ aus London privatim gemeldet: Es iſt richtig, daß ſeit Anfang des italieniſch⸗türkiſchen Krieges die engliſche Regierung die Not wendigkeit begrlff, ſich eifriger, als es bis jetzt in den letzte Jahren der Fall geweſen war, den italieniſachen Angelegen heiten zu widmen. Mehrmals tauſchte ſie mit der franzöſiſchen Regierung ihre Anſicht über die neue Lage im Mittelmeer aus. In den erſten Junitagen nach der Beſetzung der Inſeln im Aegäiſchen Meere fanden beſonders häufig Unterhandlungen ſtatt, aber niemals präziſe Unterhandlungen nach Art derjenigen von denen die Daily Graphic häufig ſprach. In London hält man es übrigens für unwahrſcheinli daß Italien ſchon jetzt die Verpflichtung übernommen habe, di Inſeln wieder zu räumen.„„„„ Das Abkommen der liberalen Parteien in Württemberg. Berlin, 8. Juli.(Von unſerem Verliner Bureau. Aus Stuttgart wird zu dem Abkommen zwiſchen de Nationalliberalen Partei und der Fortſchrittlichen Volks partei Württembergs für die württembergiſchen Landtags wahlen, das geſtern abend endgültig unterzeichnet worden iſt, noch gemeldet. Die beiden Parteien werden in verſchi denen Bezirken keine Gegenkandidaten aufſtellen. Volkspartei wird in 35 Bezirken, die Nationallibera 31 Bezirken Kandidaten nominieren. Beide Parteien ſich gegenſeitig unterſtützen. Es iſt die Beſtimmung troffen, daß keine der beiden Parteien ein Abkommen n einer anderen Partei treffen darf. Die Entſchließun beiden Parteien gilt im erſten und zweiten Wa Für die Provinzwahlen iſt eine Verbindung der L beiden Parteien in Ausſicht genommen. Von dem Abk für die Bezirkswahlen ſind nur 4 Wahlkreiſe angeno worden. 0 Zuſammenbruch eines Bankhauſes. Berlin, 8. Juli.(Von unſerem Verliner Bureau.) Aus Bamberg wird berichtet: Hier iſt das Bankhau⸗ Paul zuſammengebrochen. Der Mitinhaber der Fi Adam Paul iſt nach Unterſchlagung von Depots i von 80 000 M. flüchtig geworden. Viele hieſige G. leute ſind geſchädigt. Desgleichen ſind zahlreiche Di boten um ihre Erſparniſſe betrogen. Die Beendigung des Camorra⸗Prozeſſes. JBerlin, 8. Juli.(Von unſerm Berliner B Aus Rom wird gemeldet: Geſtern abend wurde in Stunde in Viterbo der Camorraprozeß zu En führt, der das dortige Gericht ſeit 16 Monaten b. tigte. Die Geſchworenen bejahten all fragen einſtimmig und darauf wurden je 30 Jahren Zuchthaus und die von—20 Jahren Zuchthaus verurteilt. dergrößte, den Italien ſeit Jahren hatte. Mitglieder der Camorra erhoben wor ls klagten den Wahrſpruch der Geſchwore wurde, bemächtigte ſich ihrer eineungehen re A 1 und einer verſuchte, ſich den Kopf am Gitte zerſchellen. Ein anderer brachte ſich mit einer 7 lebensgefährliche Verletzung bei, indem er ſich den H ſchnitt. Er mußte ſofort nach dem Spital gebracht werden. ——— Das Original, dne. 12051 das Bes 8. Seit General⸗Anzeiger, VBadiſche Neueſte Nachrichten.(Mittagblatt) 8 5 ee— ee Iuftbad und Nervenleiden. Von Dr. med. C. H. Fehlauer BVerlin. Nervenkranle dürfen meiſtens ebenſo wie die durch Vererbung nervenſchwach organiſierten Menſchen nicht einer ſtarke Reize enthaltenden Kur unterworfen werden. Da iſt nun das Luftbad in ſeiner milden Wirkung ein ſehr willkommenes Heilmittel, vor⸗ ausgeſetzt, daß es dem einzelnen Kranken nach ſeinem individuellen Zuſtand in richtiger Weiſe angepaßt wird. Zunächſt wird die Tem⸗ peratur des Bades in Betracht kommen, ſodann auch die Luftbewe⸗ gung und ferner die Belichtung im Luftbade. Sehr empfindliche Nervenkranke wird man ein Luftbad in vollkommen ruhiger Luft und bei höherer Temperatur nehmen laſſen, was im Sommer bei günſtigem Wetter und an geſchützten Orten wohl zuweilen im Freien geſchehen kann; häufiger wird man aber für den Anfang das Luftbad im geſchloſſenen Raume bezw. im Zimmer, bei ge⸗ öffnetem Fenſter vornehmen laſſen, und im Winter wird man auf das geheizte Zimmer angewieſen ſein. Wenn bereits einige Kräftigung der Nerven erreicht iſt, kann man die Patienten dann auch bei bewegter Luft und bei niederer Temperatur im Freien ein Luftbad nehmen laſſen, und ſo kommt man allmählich im Vorwärtsſchreiten dahin, daß von den früher ſehr ſchwächlichen und empfindlichen Patienten ſpäter ſehr ſtarke Reize auf ihrer Haut ertragen werden. Zu achten wird man immer darauf haben, daß der Patient nicht im Luftbade friert, was er zum Teil durch körperliche Bewegung verhüten kann. Oft wird er aber genötigt ſein, die Kleidung anzulegen oder, wenn er das Luftbad im Schlafzimmer nach dem Verlaſſen des warmen Bettes genom⸗ men hat, noch einmal auf kurze Zeit ins Bett zu ſchlüpfen. Man wird, um Erkältungen zu vermeiden, bei ſchwächlichen, blutarmen Perſonen auch anfangs das Luftbad nur ganz kurz währen laſſen; oft iſt ſelbſt das langſame Wechſeln der Leibwäſche für den Anfang genügend, ſyſtematiſch kann man dann täglich zur längeren Dauer übergehen. Langeweile wird im Luftbad durch Geſellſchafts⸗ und Bewe⸗ gungsſpiele, leichte Gymnaſtik, Gartenarbeit uſw. fernzuhalten ſein. Es iſt zu wünſchen, daß bald auch die Geſunden in der war⸗ men Jahreszeit Arbeit im Freien halb⸗ oder nahezu unbekleidet, ohne Anſtoß zu erregen, verrichten können, wie es in ſüdlicheren Ländern öfter zu beobachten iſt. Belichtung im Luftbade iſt, wenn dasſelbe nicht direkt im Sonnenſchein genommen wird, immer an⸗ genehm; hingegen wirkt der helle Sonnenſchein für viele Nerven⸗ kranke zu ſtark erregend, weshalb ſie auch Sonnenbäder meiſt nicht gut vertragen. Wird das Luftbad hingegen mit Vorſicht angewen⸗ det, ſo iſt es eine dem Nervöſen außerordentlich angenehme Anwen⸗ dungsform; es wirkt beruhigend, den Stoffwechſel befördernd, die Blutzirkulation der Haut wird erhöht und oft wird auch der lange entbehrte Schlaf durch Luftbäder wieder herbeigeführt. Selbſtper⸗ ſtändlich muß man ſich bewußt ſein, daß es nur eins der Mittel iſt, welche zur Erhaltung und Wiederherſtellung der Geſundheit die⸗ nen, und daß auch ſämtliche anderen Heilfaktoren herangezogen werden müſſen, ſpeziell die Ernährung eine ausgewählte und dem Einzelfalle in richtiger Weiſe angepaßte ſein muß. Eein in muſtergiltiger Weiſe eingerichtetes Luftbad beſitzt der Verein für Geſundheitspflege Mannheim E. . an der verlängerten Auguſtaanlage, welches zur Stärkung der Veſundheit ärztlich warm empfohlen wird. Die aufs Beſte ein⸗ zerichteten Luft. und Sonnenbadanlagen ſind bedeutend vergrößert und beſtehen aus getrennt liegenden Herren⸗, Damen⸗, Mädchen⸗ und Dameneinzelbadeabtellungen mit großen Sand⸗ und Raſen⸗ plätzen, Spiel⸗ und Turngelegenheiten aller Art, neuer Kegelbahn, Brauſebäder, Reſtauration mit Gartenwirtſchaft, Privattelephon⸗ anlage, ſowie Fernſprecher No. 4885, billige Badegelegenheit in und außer Abonnement. Der Beſuch der Luftbäder iſt Jedermann nur beſtens zu empfehlen. Darum hinaus ins Luftbad! in friſche geſunde Luft und kraftſpendenden Sonnenſchein zur Stärkung eurer Geſundheit, umſomehr der gemeinnützig arbeitende Verein für Geſundheitspflege Mannheim die Badepreiſe ſo niedrig hält, preiſe erſchwingen kann. Die Beſichtigung der ſehenswerten Bade⸗ Mlage iſt koſtenfrei geſtattet. B. 2 4AD Volksſwirtschalt. C. H. Kuorr Aktien⸗Geſellſchaft Heilbronn a. N. hat infolge der rtwährenden Ausdehnung ihres Betriebs laut Beſchluß der Jeneralverſammlung vom 29. Juni ihr Aktienkapital von 3½ NMillionen auf 5 Millionen erhöht. AJelegraphiſche Börfen⸗Berichte. ([Privattelegramm des General⸗Anzeigers.) 95 London, 8. Juli.„The Baltic“ Schluß. Weizen ſchwim⸗ mend: willig und Preiſe 3 4 niedriger bei geringer Nachfrage. Mais ſchwimmend: willig und wenig Nachfrage bei 8 d niedrigeren Preiſen. Gerſte ſchwimmend: feſter. Hafer ſchwimmend: ſtetig ohne be⸗ ſondere Einflüſſe. * Newyork, 8. Juli. Kafſee verkehrte während des ganzen Berlaufs in ſchwacher Haltung auf enttäuſchende franzöſiſche Kabel⸗ meldungen, ungünſtige Nachfrage der Spinner, Verkäufe der Kom⸗ imlſſtonshäuſer und umfangreiche braſilianiſche Ankünfte, Bau m⸗ wolle war aufangs höher auf feſte Kabelgramme, Berichte über un⸗ günſtiges Wetter in den öſtlichen Gebieten und Käufe für New⸗ Orleanſer Rechnung. Als in Erwartung einer Reaktion Verkäufe vorgenommen wurden und die Baiſſiers zu Angriffen ſchritten, ſowie Daiſſelautende private Ernteberichte vorlagen, ſah ſich auch Wallſtreet zu Berkäufen gezwungen und der Markt ſchloß in ſtetiger Haltung. 15*EChicagso, 8. Juli.(Produktenbörſe). Der Weizenmarkt krxöffnete auf anhaltende Regenfälle, baiſſelautende Kabelberichte aus Fanada und ſchwächere nordweſtliche Produktenmärkte in williger Haltung per Juli c. und per September 98 c. niedriger. Dann gaben die Kurſe noch weiter nach, da die wöchentlichen Weltverſchif⸗ fungen ſehr groß waren, Berichte über günſtiges Wetter und günſtige Ernteberſchte im Nordweſten vorlagen, ſowie günſtige Verhältniſſe für die Dreſcharbeiten herrſchen. Der Markt erholte ſich dann, als weniger anſtige Ernteberichte aus Illindis eintrafen, die Zufuhren im Jnnern kleiner geworden ſind und von den Staaten Michigan ſowie Ohio Hauſſelautende Berichte vorlagen. Als auch die Viſible Supply⸗Ziffern a Hauſſe lauteten und die Vorräte in Minneapolis eine Abnahme zu verzeichnen hatten, ſchritten die Baiſſiers zu Deckungen und der Markt ſchloß in ſtetiger Haltung mit—1 c. niedrigeren Kurſen. Mais. Baiſſelautende ausländiſche Wochenſtatiſtik, ungünſtige Kabelberichte gus Liverpool und der a la Baiſſe lautende Saaten⸗ bericht von Miſſourt ließen den Septemberkurs 16 e. unter dem geſtrigen Schlußkurs bei williger Tendenz eiuſetzten. Weniger Zünſtige Ernteberichte aus Illinois, hauſſelautende Viſible Supply⸗ Ziffern und derz u erwartende hauſſelautende Staatenbericht be⸗ faſtigten den Markt. Die gegen Schluß vorgenommenen Realiſationen kounten der Beſeſtigung keinen Einhalt tun und die zum Schluß vor⸗ liegenden ungünſtigen Erntebrſchte aus Kanſas ließen den Markt in feſter Haltung mit e. höheren Kurſen ſchließen. NMNewyork, 8. Juli.(Produktenbörſeß. Weizen war im allgemeinen denſelben Ekuflüſſen unterworfen wie in Chicago, Schluß ftelig, Preiſe—8 e. niedriger. 8 Mais verkehrte ohne nennenswerte Anxegung. Frankfurter Abendbörſe. Krankfurt, 8. Juli. Umſätze +1 6ʃ½% Uhr abends. Kredit⸗ aktten 2024 bz., Diskonto⸗Kommandit 187 5z., Darmſtädter Bank 122 Dz. ult., Amſterdamer Bank 190.50 bz. Staatsbahn 153½ bz., REombarden 18786 bz. Hambura⸗Amerik. Paket 145—145½ bz. ult. —— daß auch der ſparſamſte Familienvater die ſo niedrigen Eintritts⸗ 145 P. 144.90 G. ept., Nordd. Llond 12278—122 bz. ult., 121.80 bz. G. ept. Aumetz⸗Friede 187 bz. ult., Naphtha Nobel 307.90 bz..,.⸗ JZuxemburger 175½ bz., Bad. Zuckerfabr, 216 bz., Pinſelfabr. Nürn⸗ berg 285 bz.., Holzverkohlung 309.60 bz., Chem. Griesheim 271.50 53.., Ver. Ultramarin 233.50 bz.., Rütgerswerke 193.50 oz.., Steaua Romana 144 bz.., Mannesmann⸗Röhrenwerke 213.90 Dz., Adlerwerke Kleyer 546.20 bz.., Fahrzeug Eiſenach 124.25 bz.., Daimler Motoxen 311.70 bez., Bad. Anilin 516 bz.., Scheideanſtalt 675 bz.., Höchſter Farbwerke 645 bz.., Kunſtſeide 128.25 bz. G. Elektr. Akkum. Berlin 539.75 bz.., Elektr. Schuckert 161 bz. ult., Elektr. Voigt u. Häffner 179.50 bz. G. 6½ bis 6½ Uhr: Hamburg Paketf. 14576.— Unter Vernachläſſigung aller übrigen Verkehrsgebiete fanden an der Abendbörſe wieder lebhafte Umſätze in Induſtrie⸗ werten ſtatt, Die Tendenz war jedoch nicht gleichmäßig. Höher notier⸗ ten: Rütgerswerke.40, Chem. Griesheim.75, Ver. Ultramarin.50, Kunſtſeide.25, Adlerw. Kleyer.30, 8 Proz, unter heute mittag. Effekten. Valperaiſo 8. Juli, Wechſel auf London 10/16. New⸗Nork, 8. Juli. Dagegen waren Scheideanſtalt Kurs vom 5. 8. Kurs vom 5. 8. Geld auf 24 Std. Miſſouri Kancas Durchſchnittsrat. 2 78⁶ 3—Texas comm. 27 26 ½ do. letzte Darleh. 3— 8—Texas pref. 59 ſ½ 60½ Wechſel Bersin 95 ½% 95 Miſſouri Paeific 36 8 36% Wechſel Paris 517.½ 517 ½ NationalRailroad Wechſel London of Mexiko pref. 66— 66— 60 Dage 485.— 484.80l[do, 2 nd. pfd. 31— 30 ½ Cable Pransfer. New Pork Zentral 1168 115 ½ Wechſel London 487.70 487 65 Newehork Ontarto Silber Bullion 61% 60 ½ſand Weſtern 33 ½ 32½ Atchiſ. Topeka u. Norfolk u. Weſt. e. 114% 114½ dSanta ße comm. 108/ 108— Northern Pacific 122— 122½ 4% Colorado 8 B. 93/ 93 ½ Pennſylvania 121— 123/¼ North. Pac.3% Bd. 69—- 69 ½ Neadinz comm. 165% 163 ¾ —.— Mf. Hafer alter Ia. 17.00 Mk., IIa. 16.— Mt. Rüböl 69.— faßweiſe 71.—, gereinigtes Oel 72.— Mk. für 100 Kilo. Heu.70 bis.20 Luzerner Heu.50 Mk. die 50 Kilo, Preßkuchen 104 Mk. für 1000 Kilo. Kleie.20 Mk. * Köln, 8. Juli. Rüböl in Poſten von 5000 kg 73.— Okt. 72.50., 79. G. Rotterdam, 5. Juli Margarine: feſt. Rübenzucket, ifd. Sicht fl. 14.¼, Marggrine vrima amer. 71.— Zinn. Banka prompt fl. 122¾ Kaffee per Juli 39¼, per Sept. 39/,. Hamburg, 8. Juli. Kaffee gool average santos—.—. per Sept. 67—, per Dez. 67—, per März 67—, per Mai 67—. Sal⸗ peter ftet, 10.87½ per Sept.⸗Olt. 10.40—, Febr.⸗März 10.75½,. Kaffee: ruhig. Zucker: ruhi). Zinn: ruhig. Eiſen und Metalle. London, 8. Juli.(Schluß). Kupfer willig, per Kaſſa 75.15.00 3 Mon. 76.12 6, Zinn träge, per Kaſſa 204.00, 3 Mon. 198.05, Blei ſpaniſch, ruhie, 18.10 0, engliſch 18.17.8, Zink ruhig, gewöhnl. Marken 25.17.6, Spezial⸗Marken 28.10.0 Glasgow 8. Juli. Roheiſen, feſt, Middlesborough wu⸗ rints, per Kaſſa 56/8 per Monat 56/117. Amſterdam, 8. Jult,. Bancg⸗Zinn. Tendenz: ruhig, loco 125— Auktion 122— do. 4% Prior. Lien. 990 ½ 99 ½¼ RockJslandgomp 24% 24½ St. Louis u. San do. do. pref. 50½% 491½ Franeisoo vef. 4% 77½ 77½ Southern Pacifie 109 ¼ 109 ½¼ South.Pac. e1929 94% 94¼ South. Railway c. 23% ͤ29— Union Pac. cono. 101 ½ 101 ¼8 do. pref. 75/ 760. Atchiſon Lopeka c. 108¾ 108—UnionpPaeifie com. 168— 167— Baltimore⸗Ohio e. 108 ¼ 107% do. pref. 5555 Canada Pacifice. 267— 266%½ Wabasb. pref. 13% 18/ Cheſapeake⸗Ohio 80 ½ 78% Amalgamated 82 7ͤ 81— Chicago⸗Milw. 104% 103%¼̃ ½ Uumerizan Can pr. 116¼ 116½¼ Colorado Sth. e. 38/ 38—American Loc. C. 43 ¼½ 42½ Denver u. Rio⸗ do, Smelting 84%½% 82 Grande eomm. 19— 19—[Americas Sugar. 129— 128 ½¼ do. pref. 35/ 35½ Angeconda Copper 41— 40 ½ Erie comm. 35— 34 ½ General Electrie 178½ 178 ½ do. 1 fül pref. 52½ 51% Ul. St. SteelCorpfe. 69 68/ Great Northern 136½/ 187—] do, do. pfd. 111¾⁰ͤ111% Illinois Zantral 128½ 128—Utah Copper com. 62% 60 ¼ Lenigb Vally com. 168¼ 167 ¼]Virginig Carolina 40% 49½ Louisville Nachv. 160— 159/ Scars Robeuckc. 189 ½ 191— Mrodukte. New⸗Nork 8. Juli. Kurs vom 5. 8. Kurs vom 5. 8. Baumm.atl. Hafen 1000 1 000Schm.(Roh. u. Br.) 1110 10 95 „ atl. Golfh.000 00([Schmalz(Wileog 11.10 10 95 „ im Innern 1900.00 Talg prima City 6 76 8 „ Exp. u. Gr. B,.000.000[Z cker Muskov. de.33.30 „ Exp. n. Kont..000 17.000Kaffee RioNRo.7lel, 14% 14.% Baumwolle loko 12.— 12.15 do. Juli 18.37 13.05 do. Juli 11.55 11.74/ do. Auguſt 18.43 186.10 do, Auguſt 11.62 11.81] do. Sept. 18.52 13.18 do. Sept. 11.70 1191 do. Oktt.(18.58 13.24 do. Oktbr. 11.81 12.02] do. Novbr K13.65 13.81 do. Nov, 11.88 12,010 do. Dezb. 13.72 18.38 do. Dez. 11.80 12 10/ do. Jannar 13.74 13.40 do. Jan. 11.86 12.07 do. Februar 13.63 13.35 do. Junt 11.90 12.12] do. Mär: 13.78 13.35 do. März—.——.—do. April 18.80 138.46 Baumw. i. New⸗ do. Mat 18.82 13.48 Orl. loko 12½ 12½% do. Junt 18.82 138.48 do. per Juli 12.60 12.79 Weiz. red. Wint.lk. 117— 114.¼ do. per Sept. 12.01 12.23 do. Juli 113ʃ½ 111“/ö Petrol. raf. Caſes 10.50 10.50 do. Sepk. 107/ 105 ½¼ do, ſtand white. do. Dez. 107¼% 105% New Pork.60.600Mais Juli—— Petrol.ſtand. whtt. do. Sept.—— Philadelphia.—.—[MehlSp..eleare.90 475⁵ Pert.⸗Crd. Belane 155.55[Getreidefrachtnah Terpen⸗New⸗Hork 48— 47½ Liverpool 2— 2— do. Savanah. 44% 44½ do. London 3— 8 Schmalz⸗W. ſteam 10.90 11/70 do. Aatwerp. 2% 2 7 do. Rotterdam 7— 7— Shieago, 8 Jult. Nachm. 5 Uhr. Kurs vom 5. 8 Kurs vom 5 8. Welzen Jult 105 ½ 103ù Leinſaat Juli 213 ½½ 206 ½ „ Sepk. 101— 997¼ Schmalz Jult 10.70 10 47 5 Dez. 102— 100½„ Sept. 10.90 1065 Mais Jult 70 ½% 40%„ Okt. 1097 10 70 „ Sept. 67 ,½ 67/ Pork Juli 18.32 17.95 „ Dez. 58¼ 38 ½¼„Sepk 18.70 18.30 Roggen loko 75— 74„ Dez. 1870 18.27 „ Aili——— RNippen Jult 19.37 10.85 ————„ Ser 10.55 10.47 Hafer Sept. 36¼% 36—„ Dez. 1050 10.42 „Dbi 87/ 37%% Speck 10.37 19.45 Leinſaat loco—— Liverpool, 8 Jul.. Schluß.) Weizen roter Winter ſtelig 6 8. Differenz 706/ 7/ʃ/%—7 778¼. 728— 7 Mais tubig Zuuler Amerlla ver Jul 4411¼„9¾—2 La Plata per Sept. 4/8/.7¼—1 Neuß, 8. Juli. Fruchtmarkf. Weizen neuer Ia. 21.— II 20.—, IIIa.—— Mk, Roggen neuer La. 16.80, Ila. 15.80, IIIa Mannheim, 9. Juli. Viehmarktbericht. Mannheim, den 8. Juli 1912. per 50 Kilo * Zufuhr Lebend⸗ Schlacht⸗ gewicht 1. Qual. 54—56 100—104 Ml. „„ 53—54 98—100„ Ochſen 70 51—52 94—906„ 4. 0 48—48 88—90„ . Gal. 48—49 80—90 1 8 55„—48 84—86„ Farren) 8 45—45 80—-84„ 1. Qual. 51—52 68. Färſen(Kühe) 867„ 2. 45—47 und Rinder). Hierunter befin⸗⸗3. 36—383 76—80 den ſich—— St. Ochſen 110 65—36 72—76 —— St. Farren a. Frankreſchl 5. 27—28 56—62„ 1. Qual. 00-—0— Mk 1 5 2. 60—66 100—105 Kälber 342„„ 57—60 95—100„ 3 54—57 90—95„ 48—51 80—-85„ Schafe e 4 Stallmaſtſchaet— 2.„ 38—40 75—80„ 83 3 68 0 b) Weidemaſtſchafe 57(4. Qual. 255* ſchaf 00—00 00-00„ 1. Qual.— 1 00—ο O-=οο e Schweine 59—61 77•78 9 59— 778 59—61 77—78„ 8 55—56 70—72„ Paieſerd Es wurde bezahlt für das Stück: Lur ede.„„„„„„ Arbeitspferde— JJVVTT*T —„ zum Schlachten 5 4** 0 Ferkel—„„ 00—00„ Ziegen 18 VPFFFVVCVVVVT Zicklein—„ 5 8 8—0 5 Lämmer—„ ͤ* Zufammen 4308 Stück Bemerkungem mil Großvieh und Kälbern lebhaft, mit Schweſuen mittel⸗ mäßtig. Schiffahrts⸗Aachrichten im Mannheimer Bafenverkehr. Hafenbezirk Nr. 1. Angekommen am 5. Juli. Schmidt„Egan 9“ von Antwerpen, 1500 Dz. Stückgut. Gaſſert„Aeolus“ von Rotterdam, 9000 Dz. Getr. und Holz. Rolle„Vereinigung 13“ von Rotterdam, 10 390 Dz. Kohlen. Staab„Bad. 19“ von Rotterdam, 11600 Dz. Stückg. u, Getreide. Engelhardt„Fendel 29“ von Antwerpen, 10 000 Dz. Getreide. Bieſemann„Fendel 24“ von Rotterdam, 14500 Dz. Stückg. u. Getr. Meuwſen„Egan 8“ von Rotterdam, 1350 Dz. Stückgut. Schmitt„Karl Wilhelm“ von Köln, 4500 Dz. Stückgut. Scholl„Graf Beuſt“ von Ruhrort, 11 250 Dz. Kohlen. Hafeubezirk Nr. 3. Angekommen am 6. Juli. Hch. Gaſſert„Badenia 23“ von Rotterdam, 12 500 Dz. Getr. u. Holz Hch. Bowinkel„Eliſe Gertrude“ von Ruhrort, 14825 Dz. Kohlen. Fr. Faſtrich„Herm. Heinrich“ von Ruhrort, 14900 Dz. Kohlen. Fr. Kehl„Gertrude Johanna“ von Ambneburg, 1500 Dz. Zement. W. Janſen„Heinrich“ von Rotterdam, 5700 Dz. Brettex u. Phosphat, J. Klab„Energie“ von Ruhrort, 7040 Dz. Eiſenbahnſchienen. Hafenbezirk Nr. 4. Angekommen am 6. Juli. O. Schyndel„Eliſabeth“ von Rotterdam, 4600 Dz, Getreide. Hpenderop„Sibilla 2“ von Antwerpen, 7300 Dz. Getreide. Wolf„Bertha“ von Rotterdam, 6700 Dz. Getreide. Rutlens„Boruſſia“ von Rotterdam, 1600 Dz. Stückgut. Meyer„Feuviale 11“ von Antwerpen, 18 000 Dz. Getreide. Hafenbezirk Nr. 6. Angekommen am 5. Juli. Ph. Holler„Magdalena“ von Heilbronn, 581 Dz. Steinſalz. Fritz Klee„Zufriedenheit“ von Heilbronn, 577 Dz, Steinſalz. Wilh. Herrmann„Wilh. Roſina“ von Heilbronn, 575 Dz. Steinſalz. Karl Böhringer„Kätchen“ von Heilbronn, 458 Dz. Steinſalz. Gg. Kapper„Suſanna Johanna“ von Heilbronn, 495 Dz. Steinſalz Ferd. Krauth„Sophte“ von Hellbronn, 713 Dz. Steinſalz. Her. Hettinger„Kätchen“ von Jagſtfeld, 450 Dz. Steinſalz. Mart. Kirdorf„Niederrhein 14“ von Duisburg, 5025 Dz. Kohlen. Ernſt Seibert„Genügſamkeit“ von Heilbronn, 670 Dz. Steinſalz. Angekommen am 6. Juli. Friedr. Wieder„Friedrich“ von Heilbronn, 743 Dz. Steinſalz. Joh. Plitt„Emilie“ von Heilbronn, 469 Dz. Steinſalz. Ad. Seuftleber„Madonna“ von Heilbronn, 616 Dz. Steinſalz. Friedr. Gehring„Heinrich“ von Jagſtfeld, 510 Dz. Steinſalz. Konr. Neuer„Eliſe“ von Hochhauſen, 775 Dz. Gips. Ad. Lorenz„Ad. Lorenz“ von Hochhauſen, 625 Dz, Gips. Witterungsbeobachtung der meteorolsgiſchen Station Maunheint.* 2 1— 9 8 8 2 J. 5 8 88 5 21 8 Datum Zeit 3 8 8 3 28 5 3 8 2 Wenß 8 2 25 33 Uungon mm 0 8, Juli Morg. 750758,2 15,2 S2 04 s„ Mittg.“%757,9 25,/ SW2 8„ fAbds. 90758,4 17½6 N2 9. Jult Morg.%59,6 16,2 NW3 53 Höchſte Temperatur den 8. Juli 26,0e. Tieſſte 85 vom 8 0. Jult 14,0 5 Waſſerwärme des Rheins am 9. Jult 15, B. 19 0. Mitgeteilt von der Schwimm⸗ und Badeanſtalt Leopold Sänger. ———————— Verantwortlich: Für Politik: J..: Julius Witte; für Kunſt und Feuilleton: Julius Witte; für Lokales, Provinzielles und Gerichtszeitung: Richard Schönſelder; für Volkswirtſchaft und den übrigen redaktion. Teil: Frans Nircher; für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Fritz Joos. Druck und Verlag der Dr. Saas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b. H. ziehen die Jahre an Ihnen vorüber 8 Direktor: Eruſt Müller. S P F 1 8 wenn Sie täglich Myrrholinſeife be⸗ nutgen, denn dleſe Seife konſerviert, wie keine andere die Haut, reinigt ſie von Puſteln und dergleichen. 2111 Taussndfach bewaährte Nahrung bel: Brechdurchfall, deneneee Darmkatarrh, ete, Mannheim, den 9. Juli 1912 General⸗Anzeiger(Babiſche Neueſte Nachrichten).(Mittagblatt) 9, Seiie. Vergebung von Abbrucharbeilen. d Stallungen gebrochen werden. Das Material Theater ehmer. A 2. d8, 1. Parg. iſt für Spielzeit 1 fall zu verg nieupromenabde Harbeit“ hei 1 Maz 7 Nr. 1 ein⸗ zureichen, wo die ebungsbedingungen halten ſind. 7 zu er⸗ 25070 Lumssts Cigarren— Ligaretten beste Bezugsquelle für Wiederverkäufer. Auc. Wendler, P 6, l, lettebergers. gen Trauer⸗ zen. Stepha⸗ platz die nächſte 31V. 72484 46 „Friedrich Wilhe reußiſche Lebens⸗ und Garantie ⸗Berſ.⸗Aktieu⸗ Geſellſchaft zu Berlin. Die guf den Namen des Herrn Philipp Gärtner und Frau Eliſabetha Gürtner lautenden Ver⸗ ſicherungspolicen Nr. G. 0531200/, 058120 ſind nach Fräulein ſucht freundſchaftlich. An⸗ ſchluß an Dame od. Herr Off. eeee B. 100. Agi verm. unter Asiraten ſtreng. Diskr. Offerten unter Nr. 70798 an die Expedition ds. Bl, 18379 Anzeige der Verſicherten Mannheim, den 27. Juni 1912. Oberrheiniſche Eiſenbahn⸗Geſellſchaft. Verkauf. aſt neue, 5 5 bochfeine Tadeneinrichtung mit Zubehörtetlen ſowie Schaufenſterkaſten zu verkaufen. 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Aage Die mit Recht hochgeschätzte 585 Koghurt-Milch 585 täglieh daheim zu bereiten ist kein Kunststück. Sie ist in ½ Stunde fertig u. sehr billig bei Anwendung von Foghurt-Lac-⸗ ton-Tabletten, welche das.-Ferment enthalten. ½ Lt. mit Loghurt-Lacton-⸗ Tabl. selbstbereitete Loghurt-Milch kostet nur 5 Pk. mohr algs gekochte Milch. 1 Schach⸗ tel.-Lacton-Tabl. ausreichend für ca. 1 Mo- nat= M..50. Zu haben in der 17324 8 Heltte-rogerie v. E. Aeessinger Apotnskgr Tolef. 4959. Nannhelm b 6, 7a. beeder der, Bapferst faaaana Ferd. Scheer vorm. Waser Holzstrasse 9, Telephon 4224 Aaieebedkedgpz-Aengnng-Atel Mit Dampfbetrieb unter fachmännischer Leitung. Diie Schald. Roman von Fr. Lehne. Nachdruck verboten.)) 4 Tortſetzung. Er hob ihr Kinn ſanft in die Höhe und blickte tief in ihre dunklen ſchönen Augen. „Den Dichterd— nür den Dichter?“ fragte er mit necki⸗ ſchem Bedauern. Da flammte es über ihr Geſicht. „Nicht den Dichter allein— nein, auch den Mann, mein Gerd!“ flüſterte ſie und küßte ihn. Er hielt ſie ſeſt an ſeiner Bruſt und berauſchte ſich immer von neuem an der Macht, die er über dieſe ſeltene Frau be⸗ ſaß. Sie hatte gegen ihn kaum noch einen Willen. Jeden Wunſch las ſie ihm von den Augen ab. Sie vergötterte ihn faft und ſie war von einer ſchrankenloſen Zärtlichkeit und Hin⸗ gabe. Kein Wunder, daß ſie Gerhard dadurch verwöhnte; es war bald, als müſſe es ſo ſein, daß er der Mittelpunkt war, um den ſich alles drehte. Und ſo kam es, daß er eine leiſe Müdigkeit zu ſpüren be⸗ gann, eine Langeweile, die das zu gleichmäßige Leben daheim ihm brachte. Er war noch zu jung, um darin allein ſeine Be⸗ friedigung zu finden. Er mußte hinaus, mußte unter das „Volk“, unter jene Elemente, denen Adrienne ſich ängſtlich fern⸗ hielt. Er hatte das Bedürfnis, friſch und fröhlich zu bur, melp, anſtatt täglich in angeſtrengter Geiſtesarbeit am Schreibtiſch zu ſtitzen, wie ſeine Battin es am liebſten ſah. Da begrüßte er es denn faſt mit Erleichterung, als eines Tages Agnes von Breitenſeld, Adriennes Schweſter, bat, ihrer Tochter Gaſtfreundſchaft zu gewähren. Ada ſchien damit nicht ganz einverſtanden. „Berſteh mich recht, Liebſter! Es iſt nur Deinetwegen— ſonſt würde es mir ſogar eine Freude ſein, Thea einmal bei mir zu haben! Doch Du wirſt geſtört; Du biſt jetzt in Deiner Arbeit ſo ſchön vorwärts gekommen, und nun dieſes fremde Element.“ Er küßte ihre Hand. „Teuerſte wie biſt Du rückſichtsvoll; nie denkſt Du an Dich! Sorge nicht um mich; ich werde mich nicht ſtören laſſen. Aber wenn Du meinſt, ſchreibe ab. Ich fürchte, Dir wird ein Be⸗ ſuch zu viel werben, Deine Nerven— „Nein, Gerd, ich möchte doch Agnes dieſe Bitte nicht ab⸗ ſchlagen. Sie iſt ſowieſo nicht auf Roſen gebettet. Du weißt, daß mit einer Hauptmannspenſion nicht weit zu kommen iſt, 77ic// ßß( — eegpcpppapgceh eeeeee e 0 Aus der Serie: Hygiene im Lebens sein, sollten ihn stets Pei sich führen. Man bediene sich indes nur der Marke r. Qualitat undb AAr den reinzten und Sdelgg Srundstolfen, eeeeeeee iniger 77 U —— trotzdem Agnes eine tüchtige Rechnerin iſt. Sie tut mir leid, daß Thea ihr ſolchen Verdruß bereitet hat—“ „Verdruß— wieſo?“ „Ach ja, das ſagte ich Dir ja noch nicht— hier, lies gleich den Brief.“ Und Gerhard las: „Liebe Adrienne! Vielleicht wirſt Du Dich ſehr wundern, nach ſo langer Zeit wieder einmal von mir zu hören. Und leicht wird es mir dies⸗ mal nicht, an Dich zu ſchreiben und Dich mit einer Bitte zu beläſtigen, die ich ſelbſt— ſchon mit Rückſicht auf Eure junge Ehe— als unbeſcheiden bezeichnen muß. Würdeſt Du meine Thea für einige Zeit zu Dir nehmen könnend So ſchwer ich mich von ihr trenne, die mein einziger Lichtblick iſt, es muß ſein. Und ich will ganz offen ſein, warum. Das törichte Mäd⸗ chen iſt in ihrer Schwürmerei für einen Schauſpieler zu weit gegangen. Sie hat ſich einigemale mit ihm heimlich getroffen und hat Briefe mit ihm gewechſelt, die ihr Bater aufgefangen hat. Da Du ja Theodor jähzornigen Charakter kennſt, brauche ich Dir den Auftritt nicht zu ſchildern, der dieſer Entdeckung folgte. Es wax furchtbar. Und noch jetzt— er bereitet Thea eine Hölle; ich kann es nicht mehr mit anſehen! Sie muß für eine Weile aus ſeinen Augen. Aber wohin mit ihr? Ich habe kein Geld, ſie in eine Pen⸗ ſion zu tun. Deshalb rechne ich auf Deine Freundlichkeit, die Du mir ſchon mehr als einmal erwieſen haſt. Bitte, nimm meine Thea auf; Dein lieber Mann wird ſicher nichts dagegen haben Sie iſt anſpruchslos und kann Dir im Haushalt auch helfen. Du weißt, daß ich ſie praktiſch erzogen habe. Schreibe mir, bitte, möglichſt bald, wie Ihr Euch zu meiner Bitte ſtellt, damit ich mich banach richten kann!— Sonſt nichts neues. Theodor wird jetzt ſehr von Gichtſchmerzen geplagt, die nicht gerade günſtig auf ſeine Laune wirken— laſſe mich darüber ſchweigen! Ich habe eine ſchwere Influenza hinter mir; es geht jetzt etwas beſſer, wenn nur der alte Huſten nicht wäre! Dazu die ewigen Aufregungen! Es iſt immer dasſelbe— grau in grau, ltebe Adrienne! Dich und Deinen lieben Gatten hoffe ich wohl! Gott er⸗ halte Dir Dein Glück, liebe Schweſter! Nehmt Ihr beide viele Grüße von Eurer Agnes v..“ Gerhard ſchaute zu ſeiner Frau hinüber. „Du kannſt nicht anders, Ada.“ „Nein, ich kann nicht anders. Ich würde mich ſogar freuen, wenn eben der Gedanke nicht an Dich, an Deine Arbeit wäre.“ nc Wenn von intensiver Arbeit ermüdet (geistig oder physisch), ist r“ das idealste Er- frischungs- und Stärkungs-Mittel.— Ausserordentſich anregend.— Die abgespannten Nerven finden stets neue Belebung.— Geistige Frische und erhöhte Arbeitslust kehren zurück.— Sehr diskret im Aroma.— Geistig stark Arbeitende sollten im Interesse ihrer Gesundheit, ihres Wohlbefindens nie Obne einen Plakon mit n. ffen. 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Ich verſtehe den Notſchrei ihrer Seele— man lieſt ſo viel zwiſchen den Zeilen.“ „Wie gut Du biſt, mein Gerd! Ich werde daher gleich ſchreiben; ſie ſoll nicht in Ungewißheit bleiben.“ „Wie alt iſt denn eigentlich der Racker, die Thea?“ Adrienne ſann ein wenig nach. „Warte— als ſie un Lauſanne bei mir war, feierten wir ihren fünfzehnten Geburtstag— das ſind jetzt vier— nein, fünf Jahre. Zwanzig Jahre iſt ſie alſo; ſie verſprach übrigens ein hübſches Mädchen zu werden. Sie war ſtets ein lebhaftes Ding; Agnes hat ihre liebe Not mit ihr gehabt. Meine Schweſter iſt überhaupt nicht zu beneiden. Ihr Leben an der Seite des verbitterten Mannes—“ „Weshalb hat man ihn eigentlich penſioniert?“ „Er war eben kein guter Offizier. Dazu kam eine eruſt⸗ liche Differenz mit ſeinen Vorgeſetzten— kurz, es wurde ihm nahe gelegt, ſeinen Abſchied zu nehmen. Und ſeit der Zeit hat meine arme Schweſter keine frohe Stunde mehr gehabt. Er nörgelt den ganzen Tag; nichts kann ſie ihm recht machen Trotzdem ſie nur fünf Jahre älter iſt, als ich, ſieht ſie faſt aus, wic fünfzig. Und ſie war früher doch ſo ein ſchönes Mädchen „Ja, Du mein Liebling,— Du biſt einzig,“ er ſaß jetzt auf der Stuhllehne und hielt ſie im Arm. Glückſelig ſchmiegte ſie ſich an ſeine Bruſt und dachte nur an ihn, während er ſich im Stillen ausmalte, wie herrlich es ſein würde, mit einigen Freunden eine Gebirgstour zu Fuß zu machen, was für Adrienne ja ganz ausgeſchloſſen war. Wäre ſie eine beſſere Menſchenkennerin geweſen, ſo würde ſie längſt gemerkt haben, daß ihre beinahe an Aubetung gren⸗ zende Liebe dem Gatten gegenüber nicht richtig war. Das ſtete Gewähren und die ſchöne gleichmüäßige Ruhe ihres Weſens, dem jede Laune ferne lag, ermüdeten ihn beinahe. Er brauchte noch Kampf zum Leben und hier hatte er nichts zu ſtudieren. Klar wie Chriſtall lag ſeines Weibes Seele vor ihm. Er liebte Adrienne herzlich, doch nicht mit der tiefen, inni⸗ gen Liebe, die ihr ganzes Sein für ihn erfüllte— er war über⸗ mütig geworden in ſeinem Glück. Weniger denn je war er jetzt der Gebende in ſeiner Che; doch ſeine einſchmeichelnde berückende Liebenswürolgkeit täuſchte Adrienne vollſtändig darüber hinweg. (Fortſetzung folgt.) ugsquelle für moderne 17 8, 2. 2679 „„„5FFTTT————— ———ͤ— 10. Seitt General⸗Anzeiger(Badiſche Neueſte Nachrichten). (Mittagblatt) Mannheim, den 9. Juli 1912. Bekanntmachung und Einladung. Am Mittwoch, den 10. Juli 1912 findet im Rathausſaale eine Sitzung des Bürgerausſchuſſes Die Herren Mitglieder werden dazu mit dem Erſuchen um pünktliches und zahlreiches Erſcheinen 869 ſtatt. zingeladen. Gegenſtand der Einladung iſt: Abtretung des Rheinaugebietes Die an di Stadt Mannheim und von Mannheimer Gemarkungs⸗ teilen an die Gemeinde Seckenheim. Seckenheim, den 5. Juli 1912. Bürgermeiſteramt: J..: Hörner. ncheidende 910 Ne Die größte Erleichterung, Garantie vollſtändiger 3, +1 Zurückhaltung, bietet mein ſeit 1894 ſich glänzen dewährtes, Tag und Nacht tragbares Bruchban Extrabequem ohne Feder. Eigenes Fabrika Zahlreiche Zeuguiſſe! Leib⸗ u. Vorfallbinden, Gerade⸗ Mein Vertreter, ärztl. gepr. Bandagiſt iſt mit Muſtern anweſend in Ludwigs⸗ 13. Juli,—3, Hotel Pfälzer Hof. Bruchb. Spez. L. Bogiſch, Stultgart, Schwabenſk. 303 halter, Gummiſtrümpfe. hafen, Samstag, 1 L Vorkaufen 5 1 Damenſchreibtiſch, Sülberſchränlchen, Pfeiler⸗ ſchsank, 1 Kanapee, runder Tiſch, 4 Stühle, (ſümtl. Mahagoni), Gardinen, Kommode mi Aufſatz, Klavierſtuhl, Bettſtelle, Noſt u. Ma⸗ tcge, gr. Küchenſchrank, rote Garnitur, Eis⸗ ſchrank, eichene Stehpulte, Transportdreirad, Büfett, Regale, Waarenſchrank, gr. Grammo⸗ phon, gold. Uhr u. a. m. 25050 Aufbewahrungsmagazin 1 b,“ 2, nachmittags 7 Uhr Koch. Bekunntmachung. Freitag, 12. Juli 1912 vormittags 9 Uhr, verſteigern wir im Hoſe der Farrenhaltung Käfer⸗ tal das vorhandene Düng⸗ ergebnis. 865 Mannheim, 8. Juli 1912 Städt. Gutsverwaltung Krebs. . 7* Zwangsverſteigerung. Mittwoch, 10. JIuli 1912 Nachmittags 2 Uhr werde ich in Ladenburg mit Zu⸗ ſammenkunft am Rathauſe gegen bare Zahlung im Vollſtreckungswege öffent⸗ lich verſteigern: 72505 1 Ladentheke, 3 Regale, 1 Glasſchrank. Brehme, Gerichtsvollz. Aus Anlaß Jubel⸗Ouverture. 8 Fantaſie a. d. Op.„Str d Stoßeverſeihermg von Schuhwaren. Am Dienstag, den 9. Juli u. Mittwoch, den 10. Juli 10. Großherzog Friedrich, mach mittags NB. Das e Uhr Witterung ſtatt. verſteigere in meinem Lo⸗ D 9— Noſengarten M am Friedrichsplatz Dienstag, den 9. Juli 1912, abends 8¼ Uhr des Geburtstages Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs Großes Konzert ausgeführt von der Kapelle Petermann Leitung: Kapellmeiſter Becker 5 Progra mi m: Konzert ſindet 5 Das iſt der Tag des Herrn Mondnacht auf der Alſter, Zalzer Die Heinzelmännchen, Ehakakterſtück Adells?gn AI. Ouverture über das Lied„Was iſt des Deutſchen Vaterland“ Pilgerchor u. Lied an den Abend⸗ ſtern a.„Tannhäuſer“ Roſen ans dem Süden, Walzer „Die Kunſt für Alle, Potpourri Marſch. nur ½10—10 Uhr: Leuchtfontäne. bei he Kreutzer Bach Fetras Eilenberg Flotow Gerſtenberg Wagner Strauß Reckling Häfele günſtiger 866 kal, Q 3, 4 einen großen Poſten Herren⸗, Damen⸗ und Kinderſtiefel, beſſere Ware. Ferner Haus⸗ haltungs⸗ und Küchen⸗ geräte, Weißzeug, Kleider und Möbel aller Art. ˖ Vorverkauf von morgens—12 Uhr. Uebernehme jed. Poſten Möbel oder Waren zum Verſteigern oder gegeu bar. 72470 M. Arnold, Auktionator, 3, 4 Teleph. 2285 E tlaufen! 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Um die fteren aus uß bei dem Wettb alten, da er auch im Kr ohne ſich einer großen Ge ger, die über das Land en zu die Söwohl die Wur rat m 0 5 Truppenla Es werd rfolgen mi rbe dieſer Art des 6 Der Flugappe gehen kann, Ziel dienen werden ſollen. riegs von 600 Metern inneh ſolle den. herunter Als em Zwecke mehrere R * h das + 1 Uhungen als aue ſt äusgeführt werden. Es ß ſowohl Flieger aus Fluggäſt f̃ vom Flugga uteilen, da rüſſen. ren müſſen menter herangezogen. Photographie erübrigt 2 —0 60 Iti 110 Deutſche ſein n Schwimmſport. Schwimutfeſt in Höchſt. ch wei m⸗ erſten 7,) Junior⸗ ehrich, J. B5 den den zweiten Platz W. raukfurt in 123 S ntidt von.⸗Cl. Pofeidon 8 100 Meter, Lang, Salamander⸗ Herr G El. Desgleichen mußte u, 100 Meter, von Meter) Sieger im Quer dürch ſich Zecken bach, S. oſeidon, da P :24,1 gewann. Das geſtern im Schleuſen⸗ 100 verauſtaltete natibnale portelub gewann. chwimmen lieferten umen S enf iniorbruſtſchwimmen, W. Sch Höchſt u beteiligten Mannheimer Hert rhandüberhand ſchtölr üutorrück räband, Athletik err Erich Riba,.⸗C. tennen, das erſterer mit 5 Sekunden 1 matador bimuten 2 85 9 Fri 8 8 arfes koörſchwimmer dem ch das Ju Seniorſeiteſchi 1901 i * 15 Neptun eter glatt in Sen — 1 em Lokal und Cl: ſt brachte de mern mehrere Erfolge, 1 llas ſicherte f Im — —.* T — 9 und im JIt ußerſt Ultſer dem 2 t mf e 8 ein a Vorſpruug vor ſich Becke u baſch im Frankf. tiederlage gefällen 1 S. im Junio Plaätz in:25, WIi r * Nativuales kaual von Mannheim 5 c0 2 — in:38,1(erſter W. belegen, während H ſchwimmen über 100 Schw.⸗Geſ. H in:89,3. Mainzer kounte h Mannheim) eſſen Sieg CI. S. gelei, beim Quer cher machen konnte, wwie er guch d eter) keinen Af 9 durch Höchſt(3000 und nach eine tgenblick unſi ſten 800 Meter abſtoppte⸗ 2 iſſen 8 5 0 Zurücklegung der e Luftſchiffahrt. i *Ferufah 17 19 Luftſchiff„Viktoria Luiſe“ ſe“ ria Lu au hrt der„Vikie ſtern Vormitta 55 Minuten . dete ge nover um 9 U lan 8 Hamburg nach Han⸗ n Schleifenfahrt über hrt von F der nach einer große hr em Großen Bul henen Landungsplatz auf dem vorgeſe ff ſtieg in Hambu apitäus Blew eau as Luftſchi D Führung des K ſich noch K te und rg um 6 Uhr 20 Minuten unter In der Gondel f. vier Monteure, ging apitänleutnant ſechs Paſſagtere. zwei über Bremen, Panne, Die Fahrt befanden Steu H ath, ugsrat 1 id landete ückfahrt hatte 7 hr 12 Minuten wieder auf. dem Norden ein. berregier elle, Münſter und irg ein u f ſtieg um 10 Uh burg Richtung nach h Polizeipräſident v. Becker gelbrecht und O über Hambi Bei der R t nach Ham * rte es Lehrte, C ickfah Uten fenfahrt die Das Luftſchif befanden ff mit zehn Paſſagieren zur Rü chlug nach einer Schlei Uhr 30 Min uten glatt vor der ückfahrt beruh Oberſt v. En ur Auf der R tſen, traf um 12 erleu er den Paſſagieren ſtajor v. Hertell, udde. N W ö Hoya und Nienb um 12 Uhr 45 Min Unt Halle. u, hervorgerufen d Fahrt trch die heiße die iſt übrigen 1 auzukämpfen. lirng der Erde, 0 Luftſchiff gegen Bertikalböe glänzend verlaufen. 8 eſtra da +. 1 i Turn chſen Aviatik. teger Herzogs von Sa itäriſches„Fl * Ein mult er dem Pro “ findet un Koburg ktektorat de nach Zielen von Truppen⸗ Den folgende erfen na 400 bis 600 am 17., 18. en Wurf deutſchen Renn Tuürnier Bombenw 8 Mindeſthöhe en und wieder ie für ha Die Gew ichte, d Zeitraum muß deſtens 7/„1 Kg. in einer für je Höhe von In dieſem fen Gotha Treffen von · Int leren ieſe Photograph üſſen min darf nur imn. men, m Einler Flieger erhält eit. ſſe gewor nplatz des„Mittel Es ſind für d 1. Wettbewerb in det ſe In den. 7 2 „die Geſchoſſ. eträcht kom Der Wetthewer ſe bn zotha ſtatt. ſe 200 Metern ſtattf ſtiegplatz gelan tiegen dem Au ettbewerb in B uf W ſchwe 9 9 Auguſt auf dem Ren reins“ in Afgeſ ſein. ufgaben vorgeſehen einem Truppenbiwak, 2. Wettbewerb in der Luft, Z. Wettbewerb im biwaks und Lagerplätzen. Der wettbewerb 30 Minuten in 5H und 19. ve er a Höhe ahl anderthalbfach und in einer . Tref ber 600 Mete rfwettbewerb iſt ein Netern wird die ra⸗ Als Ziel für den ruppenbiwak von quad oppelt berechnet. markiertes T on 9 Wu Zeuſpletog ugsuugſ⸗gad usgusauchupugog ns rag unaue aganch dog neenele eeebuuhegaogß nog gag aag gzu nog cpang depeflagß mogugnolsnv 319 Uagadat uaungzſ⸗hodgoagnjces sog nobos Mogaem ipucenphaag usvunnenogz oſtv Apu gnos 78 88 ba eeen eee gaee eeeee en ne retvatnagz geg dag uga gogor gouſso Uungolafg 910 u uuve pnd einſs tog zuhvugſe ane nhaghhagag Asbvzſag ½ og Juencgg s1g 0 4 kaueg nog cpumol acguvaz a0% Zines agplbeate an! Neea ecgeee ehlue aul giockglnpzuſz* uaa bunapge Icnge gun zpnvncz uollsge con gogdlz eonteense⸗garfeoßz Jbzugez udg uga Sog Koltorctgbpfchuß gog bunmuiogz gün bunaoreilſgac⸗ch⸗nie gun g gan Aee ie ee eee e egsbobgv neglaggbungeenſczt 8 pon kog gunach zuv een meenepbene ahee e gog ͤ An un Arack greaeg gfat uggꝛeigenz Suvacß dog cnegene gſeaausſozſges mene unofutv! utefbiginphudun ſog e un enee eehnhe elneebu ee hag mnrenruz ut; I gan fmosgadogz ggaach e fung ee uee oeg uuv gd uhorneagg gaggolg unbnzz fex⸗ 91v IIGI dagve utf uobungjemngz Ir gusgleſpa! gug 8106 ur cozchnvogaolſ gog sfufundeg and Oiogz ojen Wrdgh u vunchburuuvgegz gloig ugſofatobud nagadat uheene eeeebun! Aofurpaeillemasbane 910. 1 175 A zenoeg nohobneuse ganoagitz Saiud mohozl ne beg eeemneeeen eelehlne ogfelaeg nps Badoch wia II un a aee beun die daegualageuf 2 gun udguvnggaufs uggunmmmogz usgusbfa]! nojun u nayfgach guſe laug uonoz ggfolsvg bvafacz unpoe gun hpal uze wiaad Npasag gog za dapfeat gpünß auso eeere uneee en moſpzsat uv bo topegees zag acugagß gun uomose Tampaeſpoggvoied gun neg zün zhenotß z0 üpg ugllum gun nabalne n zutpezneogz mag uog Srgr ne Weo 0 90 fen Bug oa mne 810 Suollbuyf uoqug naggeai zoncpürnn e e e ig Sbuvbufd gag abfahnohtent log chon bgm goat 7 za agneen obunnaag dag uohungtomuſz oic nagteat aiateg naouuß gag unronrurees aganch un; Aeüfainſphgudun 9 An uafpuensſeozg machlpu 1 1088 ees uepncben meen unzeuuhadafanvch ang dahn utolaig u gazat uoiga! Iued Pe Aastf cpe Anſe zobenguego uga indzuz doc 1 68f 8 1 15 ofagudgszebupfcpnvag⸗ ecbe ugg geng ugbun aog zgpogv cpon eushonzag Uennjgazog naa Invzuz uecg achelacz dae 1 ine isGundz an eenee eepreg ee eeze ueg abats u! ne zavi 8455 ain dgabd epuneh dohoſlog 85 905 ee eeee weeet najagnegv nobgutnacerg noan ueagvz noibvafinvag nenog agga dopelogz aog Snosſef nengag Aganzno meg ug 91 gai ognggjangz ae ene eheee eact oi ugcndai nonvfog Ilutvacth FI 3915 paggzunz % gun aactguva% f eobsſinn ue er inr bn ueneunencog 5 mphoneg 40 6r0f Erngg d8 Aaguuvick OEE00 u1g0! 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Uedgeh uje gcppagoba vauavonzz ſog gun II a eeneeſ e Beegeeeog Srerzung e ameguupzgz Uogagat ezangsa 8161 kung ig ulaa bunayppag eeeeneeeebgun leig aguvn Dga-cta e m 8 48 Zas wuu geg gunach Ind reldeg gatat uaggejgenzz nagpz shugllghs ach sog gaa ahn gomumaan 76T nbn cet zunv ugje! nahease bate u gneen i dac ͤ hnee uenneg uſe ſcnagebaszun g agvail 1 opte daohun wogngeng dauhagz zugnch znogz anutasogezcßſteg gun Udguvseng eeeeg entee ſog gun ona aeafudco ⸗aöoehggung Agulgjbog ſag gun Lavalſoh gun giaat uuhm ⸗ugdggohg ue scpvagobe 6 Aurehnes de nvavpozg goubch en ig gun uelnpfoun imoggastegz gnaac Sü an e eee 1406 ahnie uopojg oglel eee eeedee ehe luſgß gazog aaneucs Holnvzsbng Auagebaszun ig og aggneo nz oicd daooc nohnviobng Aeileh Nehaeo aoſaf Lavaicht uupu 6511 oun Ko1gl mar, gieat I Hogs Ung 8 ⸗gupg ag gun eneneeen e v eee 0 moggag uo ſppagsvaozun ſihnu zugeng Zund Aenbuhe dagoh ud acpvegesggezunſe gdat gunch zim Lavatſp gungaolpcpe ⸗mllvag n groat iluubn aAos gung zeſafudgsog ie icongobnozun g goza een eeeen ogug eeneneeeee e; baagvg 9 gun euulnes zguncg dazo) ⸗Udagell use acpvagebagzun 95 8 75 4 9 ee eapeg 1 ceig, dog gun gmnz ſg⸗nobh gog mbab nueg an unchpeg 8118 Aoapch jeg gun uoznojebng uuput eee e eeeen dog gun cboanegg uie Udagoh use acpongabagfun aiee e e eeeeeeer re ze 0eT ungaoinges NMun Adlazudageg reng dae co üs) n; mbabszjogt gungropepch noc aoloinddgog u1 Mozun 9g agvazz upezg'nuavpozg 0f loſcedag kozg; Nülnnjgvng Bates picgehn aon guncg tabo; Agezahguvbss baßsg gavgudgag nönnvr Ardat c :nngß ruace Dapudggog ues gcporgad Apoſlab dat 0 5 gungreageuz 38 buncputzuunz 10 gog mopfot iagntaga ur gobor sog znpzg mog usunfg zeil og nabungusauuſcd Zuioa bungegaallnſm zag agbyr ud unggz un uuvgas opounch ein zunavzeß 010 1 gun udinweng bguenev noßne nogrod mnog won U 9008 ne 21g üudu neneſ u udnog 96 Acuscſeg anteaanguc naoaruz 5 lofun gör afllaozopgoſpßß a eeeee raig gangz g enn nolnvfovng en en e eeeee ee eeee munag Ta Mag uibneß naa bunzabvg Koblach badoz) Uaznvlobng n ο ees uagun 5 og, auneneee en en heeem eeeueeerer zung ze ohnagiabgz Aegigz dapogß noenvuße zsbah 6206 utu. mug orf 250 Aonglag Buvbgagon Janie oaguntnaa An Sogalohusgvanlsſacz Allaemfsguopocd gath ſgag ig 8 8dg gunach Ind nohnvobng eeee lee deeer ieee e an gon uich ugnagalgga gagutaggz Anre ee eeeee utogusspoack! nuvm gungshiogs zesah zug ſm gun esbtimgangb eeen e eſgeeee eee g ngeß ſog a 6 H Aaig⸗annd dolage neſbrneſogz wohnvzobng udag Kokhoſz unonogtzſag eaclaefun eeeme uoudlgaanfus zahan unvag pugfea ſ⸗avg gog gpohn on. zaüncd Selarutdes deen lael SLzel 4 TPeeT Oer sozer gozer olts apappade Zatsgu 0 8f C0el TbzeE 007T7 Aagod, og agun ſn Kagez uuu Lavatch! un ggr anaevzaee ig gun uoinpzaung Aſog agunch olazudnaoch eenenen ee ede ger 60ef 98961 Uoinvzoung ggel zudgng usgzevgggper we bepungunach uisoguuo bungavmoch 1140 Pvageyhn pgger 488927 noitobojoh dog Unnlefusausitg obugguvog mognuvg aſee ͤ wee e ueeebdac 4 *— unchemuee ee zan 220 I6I ine 6 nnd uehuuoz buvbahvg⸗ 2 el ahivllaaaid gack Siaadtsruautauungx Unaljuurg utkantt Mi ue nuangent ee ** Haliagsfu uag am 24 — 9 — t die Auff [Klägerin Ztffer 2 Fen Es ergeh 1 5 ebernehmer bezw. der Beſitzer des Tiere en 2 4 2 8 22 25 23 8388 88[·8 V. Für tadellos gebaltene Fohlen wird, wenn Der U ne, 15 beee 25 322 8235 S22 5 38 888.Für ke ee e 0 ed Se en e e 22855 S8 1 6 8 88 7 8 85 ſte der 0 1 borinr je nachſverſi 1b e da 19 5 enegene, 2 2— 5 88. 2 1 SSSAESSS& 2 2 2 8 8 72 Prämiterungstagfahr, 5 1157 bei der Anftalt ner lee e r 8 3 5 8 8 0 S 2 3 S 5A 8 688. 0 15 9 l e e 2—.— e 11 68 f buch nicht erſichtlich wa⸗ 8 3 e S S 8 8 8 Befund ein Kg 1914 6% und nach Vor⸗pflichtet: 4e 8l ü ee 5 7ess3 3„ 2 8 8. 2 182 5 85 S e eer Jahre 1913 10%, im Jahre 1 5 1 Den ee rafliige nd webtee eete me an der⸗ 5 5 2——— 0 en Fohlen 4% 5nins d ös 3 8 G Se 2 SSE 88 8 S 3 2 2 S ſtellung der Stute mit einem zwe b 1. 55 der petast beige le oSS 8 388 2 88 2 8 2888 5 es S des Uebernahmepreiſes der Stute betragen kann. 5 ahrnehmbaren Eintritt einer Er⸗ſſtreits wir der i AN 28 S 88 N 8 888 8 8880 2S 2 3 8 838 2— 5 88 e ilene 2. bei dem eh eebenbee bar e, Age be 5 5—.— g„ i Abgabe von Geboten an⸗ 88——. SSS8 883 82 3 SS S ASe SSae 8 3 88 3 8—— 2 VI. Die Vertetlung d Stunde der Verteilung krankung oder Verletzung des beizurufen richt in Mannßeim Abt. Abga 5 3 r b 3— S S 2 888 8888 SS S S S in Karlsruhe. Ort un unde itig gerraſten e ir eanene Saat ee e en ut de — 88 88 5S 4 2 8 S 8˙2 8 SS SSOS Verſteigerung wird den Beſtellern rechtzeitig gey beſſen Auersnung ausglebig und T2, Stoc, dee ee 2 a 885 Si SS—B 2— bezw. Verſteig 85 die Beſteller nicht erſcheinen, und das Pferd nach deſſen ſen 115) auf äubigt 15 ee. Se S5 S S bekaunt gezeben. Falls die Beſtelle e ee ee e bünt, doeete, nr üe. e —— 2 5„ e Sez SSN T S 5 i eignete Perſönlichkeit mit ſchri ber Verunglücken des Freitag ö, auß 1e ber ſie en,, geß gebere, e, ee oi fe SSSSGS 8 82 ed 200 A SeslN L 7 2 Verſteigerung zu entſenden. 17 7 t Auzeige zu erſtatten, welch' geladen. 515 ee — Gοο SNI SSO NA 2 70 2 2 2 8585 teilung bezw. 5 ſelbſt, noch läßt er Großh. Bezirkstierarz uzeige dem Heange, 3. Jal 401 e S SHea 25 de N F88 S3 Erſcheint der Beſteller weder ſelbſt, u. iele Auenee a eneen 5 5a l e de 5 72 55. 8*e D + 8 3 O 88 8 S8SS8 if epflichtet das ihm von dem letzterer dieſe A⸗ 1 155 Der Gerichlsſchreiber i gernee „„ N 5 8 8 8 88 e zh. Miniſterium des Innern u E 8 3 teilung des Verſteig 8 3288 8 ee 8 888 i e Sertceizr e r J ee eene e 9 Ss 0 3 3— 2 5 5 28 5 83 28 dem von jenem beſtimmten Kaufpreis zu über⸗ welcher je nach Lage des Falles 3 955 An de öpruh 15 e een 2 2 28 S Saſe 8 8 2 5 2 nehmen 5 ſſen eine Sektion vornimmt, oder in Fällen,»»„‚̃!! m 2 7 20 8„„„ S SS 5 S* SN + ige Verſteigerung findet in folgen⸗ meſſe 2 ſcheint, einen eingehen⸗ ren über 5 5 f S e 9 2 260.88 2 8 28875 8 S A S 2 2 8 VII. Die etwaige Verf denen eine ſolche unnötig erſch en er e eell⸗ nachgeſetz 5 8 880 88 dis 3 c—. SeSsAS 380 S der Weiſe ſtatt: bericht an Ort und Stelle aufnimmt, mußſder eimer K Gi⸗ Diefenigen, weiß 8 8 18—— Dn 3 SSGO. 2 er eiſe ſ. 5 An⸗ den Befundberich kündert ſchaft Wertheimer ger S n——.— 2 0—5 S2 3 5 888. 522 tmalige Ausgebot erfolgt zum erendeten Pferdes unverader der esgegee ͤ— SS 32— 5 5— 25 S 85 8 5 ſclage FFVVV8 C 8 8 3— D e 2 52——.5 85 S 8 2 8 De.—2.8 2. Der etwa ſich Stei⸗ zur Laft; Großh. Bezirkstketarzt auf hler, iſt Termin zur Fi ben, 132 e e e S 888838 3 25 8 Maßgabe der Steigerungspreiſe a 5 4. das Foblen dem Großh. Bezirks er eundrgale an en der r S S 27 8—2 3 2 S 38 8 2 5 ö en Mindererlös 5 8 207 zuführen. fung der 211 die Aufhebung 2 2 8 2 5 20— SFDS* 9 8(50 SStebs do ger 3 ckvergütet, einen etwaig 155 en zu jeder Zeit vorzuft hren 2 5 rungen Zuſchlags die Aufh S 82 3 65 5 2 S 8 2 S 2 58 880 S 8—.— 5—— baben dieſelben dem gleichen Maßſtabe zu er⸗ 9 ee 9 5997 bagereige beens 2 88 85 8 K 2 S 3 2— arf Verſicherungsſumme wegen Se⸗ ſellung des Verfahz N 8—— 8 2 438 8 8— 8 25 88 88 8 ſeben Jeder Beſteller iſt verpflichtet, ſich an der Ver⸗ bes Fohlenbeſitzers 15 Folge 1 5 255 erbebenſuere, 5— 8 8 3 ſ3 80 8 288— 6869.3 fleigerung maßgeblich 11 555 rpen We 5 erfüllung der unter Ziffer 15 e VVV˙fnn 10 1 — Ss 2 8 2 2 8 58 3 88 Di iden letzten Tiere werden igert, wird ſeitens des 9 um innheim, 27. Inni 1912. Verſteigerungser 185 8 2 98— 2— 2— 8 2—U 8 85 8 0 8—— 88 5 25 Verſte Beſtellern durch das* dem zu entrichtenden Kaufpreis ee d1e Stelle verſteiger⸗ 8—— Ss 2 D=— N 8—822 15 es 85 2 2 ASS 88 2 55 2 S 9 ieſen. N 77 i Nachlaß gewährt. 12 eichts XVII.ten Gegenſtandes tritt. 2 2 2a2 2— 7 8 8 88 8 5 Los zugewi See ediet Jalag o Ae S e 5 SS S%, ibeeene dt eee, —212*. 8 288 2 88 3 88 S nicht ſämtlich abgeſetzt, ſo ſind die e⸗fer VIII und IX aufgeführten Verp i0 9 elg 2 22 S2 2 2 288 S„ 8 2 8 88 8 8— 22 be der Beſtellungen von denfenigen Be⸗ 1 555 Beſitzer des Fohlens nicht eingehal⸗ 84—— ů—— 8 3222 2 8 8 E 2 2 388 S8 28 3——— nach Maßgabe der 227 B ſteigerung dem jeweiligen 1 5 en oder In dem Konkursverfah⸗ Grundbuch von Mann⸗ S— 2— 2 3383 S MS 2 2SS Ss S übernehmen, die bei der Verſte kann derſelbe außer zur ganz 0 — 28 3 2 2 8 8 5 8 6 8 8 8 ſtellern zu über f Zahlſten werden, kan 5 2 2S 2 2„ SS s e 2 der nicht oder nicht in beſtellter Zahlfter Rückzahlung der erhaltenen Kaufprets⸗ ren üt heim, 5 — 2— 3 8 e Sre 28 SSA Fohlen entweder nice ilung geſchieht in dieſemteilweiſen Rückzah! Staatsprämien zur Eutrich⸗der Firma E. Müller, Beſtandsverzeichnis 1 1—— S32 8 S4 8 88 SASSSSS asd 388 218522 erworben haben. Die Zuteilung g nachläſſe und etwaigen Staatsprä 8 Eliſe Müller Se ondwerde„ S 88 2 3 8 833 88 A QO As Falle durch das 999„ tung einer Konventſonalſtrafe bis zu 80„ angehal⸗ 0 19 57 440 4 .———— 2 8 Ss 35 Anſchlagspreis der betreffen t ſichſten werden. Prüfung der nachträglich rafte, Käfertalerſtraße 65, 85 8 T III. Der Uebernehmer des Fohlens ha 1 rderii worauf feht: n SS 82 2 Se S. 88 888 3 8 S 8 2 8 8 88 e8 8 907 Revers zu 1 ernähren und aut auf. Nachſtebende Bekannt⸗ die ee 151 Abberannae beb ei ſee 5— 3 5 VVTTFTETTTT 8 1. Das Foblen kräftig zu er machung bringen wir zur zur Ve 10 600/ Wohuhaus mit Kammern 5—— 85— 48— 2 2 5 88 5 8 5 3 88 88 8 3 28 8 8 2— zuzüchten. tbr nich he s de Jabre alt geworden der Schiffahrts⸗ en 15. Jetn 0 Ant een 2 2 S283838 2 S2 1 5—3 5353538 8 2, Dasſelbe nicht, f f 15 1 2 1 Soi K. 2 3— D D25 8 3 388 8 8 2 8———— 88— 8 3 Dagſe oder zur Arbeit eun verwenden. intereſſenten enburg, 27. Junt 1012] vormitkags 995 ube Satenban, anelael 5 5 85— 2 85 85 5 8 1 Bie äteſtens im Alter von 4 Jahren Mannheim, 4. Juli 1912.] Off 9 kti vor dem ſchätzt auf 56 000 85 5 TN 35— 2 8 8 8f 2 8 185 5 Zim⸗ 2 ö 8— 2 55 5 S 88 8 580 85 8 8 SS 411 Feen 1 Gr. Rheinbauinſpektion: Gr. tion ſleng 11 Sock Zim denee 155 1 2 832 SN2 8 88 2 S 8 W 1 1 ichtung zuzufſühren 55 14 0 S A— 8 22 820 S— 2 2 11 8 t gleicher Zuchtrich Stebert. 115 12 —— 3 2 2 855 35 8 0 55 2 S 8 8 110 e e e de Zuchtuntauglich⸗ We e de Veufeeggge 2— 58 VTC S ee 751 verwenden. 2 iſ 6 LIII. . 8 S S88 S e e uug au babiſche Zuchter welheR kinſchiffahrt. Handeleregiſter. Gr. Amtsgerichts K111 ——— S 8 8— s— SSSS 8 D Doß flichtungen übernehmen Bun Handel — 2 3888 3 DSSS— 23—1882 4 die hier angeführten Verpflich Großh ele gecd —.— 2 8 8 2 8 88 uin nur mit Genehmigung des Großh.“ Das Badiſche P ler] Od. Ic... 1, Fir 0„5„ 8 üoo E 3 8 88 88 9 8 2 8—88 M des Innern zu Walgtlon gan nn e eopeige. 0 S S SSs 1 EVEEEET 21 in das vom Großh. Bez er⸗wird am 2 kanfs⸗Geſellſcha 5 e. ere G 8 8 8 2 28 888 3— 388 e 0 5. Das Fohlen in da* e 0 bban 5 un 8 2 2 38828 5—B̃——— 8 5— 3 3 3 3 88 2 arzt geführte Bezirkszuchtregiſter edw. creg platz 2, ſchränkter H 9 Stag, 18. Jul! 1912, ftand des Thesdor Geige 923—„ 388 i l 282 88 3 5 3 7 7 f 8 egiſter der Kehler Rheinbrücken, M heim wurde heute Dounerstag, 18.9 f 1 85 — 2 88 S 8— 58 3 5 8 7—5 Pferdezuchtgenoſſenſchaft beſteht, in das Zuchtr e ückenſchlag⸗ Mannh te e,, —— s ü 3 S 22 ee Sei Se s 5 We toſſenſchaft eintragen zu laſſen und vom folgende Brückenſchlag eingetragen: Albert Ibach vo 15 Erſtel Ratkautanee, 2 S 32 Seee S2 38— 55 S S— 225 S. 3 dieſer enoſſe iner Veräußerung, oder einem übungen auf dem Rhein iſt alg ceſchäftsführer beſttmmte Zwangsver 8 2 S S— 8 38 SESS.— Abfohlen, von einer eraußeru 1 0 hrer en — 88 3 8 88 S 8——— zh. Bezirkstierarz halten. ell tmausge⸗ gerung Nicola 4910 — S 8—— 8 885 5 80 8— 8 2 8 8 2—— 18 9 2 2 3— 2 8 22 8382.8 8 8 Ben Wdb de ſſenſchaft zwecks 5 28. Funi bis 2. Juli 1 31 7 Infanti, 1555 M 000 SS 6 8 8 88 28 e e 2 s betreffende Regiſter Anzeige zuſkleinere e aumaun, Küln a. dh, inde 000 5 2— S gg e S S 8 Eintrages in das betreff Ufer, K übrer Maunheim, 5. Juli 1912. S 82 2— 265= 3 8— 3 88 2 8 8 5 S8 8 880 8 8 38 9 8 Fohlen alljährlich bis zum Einkriit der 705 6. Jult 1 5 528 135 2 2 8 8 8 884 8 SS— 5 85— 3288 3 S 8 6. Das Fohle ämiierungs⸗ 9 älfte de ſchafterbe⸗ als Vollſtreckungsg — SS S WASSSie e d rSeSd s Zuchtuntauglichket der ſtaatlichen Prämiierungs⸗ſdie 5335 Durch ee — 8 8 8 8 22328 kommiſſion vorzuführen.„[Stromes, 12. Jult wirdſchluß vom„ Fet 5 igerpx bränden. 7—— 22 8 8 8 5 1 S 3 22 IX. Das Miniſterium des Innern verſichert die vom 10, bis„Jult w 1912 wurde 8 6 des Ge⸗ Zwangs⸗Verſtrigerrrg 8 t von 2 8 E S 8 385 f Lele S SS S8 8 2 3 0 8 58 2 5 Zeit eines Jahres, vom Tage der ie en Nellice verirages gafg 5 e ee 2 S 8. 5 888 22288 851 88.—— 388232 SSS S 22„„ durch den Beſteller gerechnet, bei der Eine Sperruug des Tal⸗ 5 900 Im Wege der. ldbg 2 7 0 DS S SSSSSS 323 2 3 SS 8 Uebernahme durch d et an Ae beim, 4, Inti 101s senhe den en 1 2 4 e= A S Seeeee ee S badiſchen Pferdeverſicherungsauſtalt und ü zerſiche eibellg zwiſchen( 1102] Maunheim, 4 Juf 1 gaee bee inſd und 8 die 5 2 38 i SS eS— 8 2232* 2S 28838 8 38 888 S dieſer Zeit die Verpflichtung des Verſiche⸗ jeweils zwiſche r Großh. Amtsgericht I. 1 5 15 8— S8 N SS——. SSS eb 8— Sn während dieſer 8 4 üb Die Koſtenſvormittags und 2 Uhr nach⸗ Gründbuche von Maun⸗ Str.⸗GG.⸗B. da D 2 8— 8— 5———— 7 SDS 8 8— 1 81 8 Anſtalt gegenüber. i0 uvo tag Uhrn—— Aenen 888475——— 388 8 9 8— 8 2——5 3 A 8— 5— S055.— 8 88 2 85 8 8— 28 2 der werden dem e e 1. 8 15 1 5 Ber 4 e 23588— 52 8 5— 2— 81 N eſchlagen. Für Dur RNobert Flor hier, 2. dieltragu 5 ds 2 8 2— 8888 8 553 15—. 22 2 S 8 +n(Uebernahmepreis) der Fohlen zuge 725 d breiten Durch⸗ ida Fl 1 1*** 2 2— 8 5—5 5— 2 2— 2 2—5—— 15 315 2 e nen r 92855 25 2 8 n 8 8 8 8 8 2 S N 8—— D5 223 88 38 SGZS 22 5 Verluſt eines verſicherten Fohlens wird ver reichen 8 ürd] minderjährige Fridaz a be gee, 850 5 5 5 655 2 2 SeS e ee en Verluf laſſes im Fahrwaſſer w ler, beide vertreten durch Namen der Pauline geb. J8, ve —— 2 e e 231 8 5 S8 8 SS S ütet: 8 d dieſer Zeit hier, bei trete +21 Witwe des Gip⸗ Auſde benbelnde wer⸗ — ̃—ũp 35338 2828238838 8 S SS d Se ee 9 Sſelbe verendet iſt, 80 der Verſiche⸗ auch währen ſer 25 Lndwig Flor hier als]Kleſer, Witt gaideese — 5 85 85 82 5 S8 8 5 8 85 88— 3 88— 5 8 85 8 2— rungs fumme 0 Inbrauchbarkeit e ee der erkteien aa n, 27 1 915 Brand⸗ 2. 858 388 S S S2238 2 82 5 änzlicher Unbrauchbarkeitſern Anbaber der elferk ö 0 SS& 25— 8 32 88 DSeoeeSen— b) wenn es wegen gänz 2 hmi⸗kleinere Fahrzeuge ſind togeß⸗eingetragene, nachſtehend ſiftung an S GDN s e 8813—— 125 ines erlittenen Unfalles mit Genehmi⸗ klein 1 0 Jeee eee uges 10 155 0aft 86 8 2 5 8 288 SSSS=SS 2 oder infolge eines 855 ganft etötet worden Durchſchlupfe am Ufer achtigler: Rechts⸗ beſch ſebene Grundſtück c0f pek. 5 8 585 2 5 5 5 15 5 255 5 5 885 55 5 5 den eeee de d 1029 angie d chfahrt durch die hier—-am: 30. Auguſt 11135 5 1 33 8 2 + 2 5 85 8 55 3 8 S 80 iſt, 70 7 Verf garen Teile Pferdes der Die Durchfa den Auſtal. Freitag, 30. An. 1 GA= 3 ess 2 1„3 SS= SS 2 endbaren Teilen des Pferde die Dr 5 ⸗klagen gegen den Junſtal⸗ Fe 2— 2 2— S us den etwa verwendbar 5 tir dann ge 4 ttags 9½ Uhr Stabhalker — Sga= e e e S8S** S aus 1 7 88 ſteht Brücke iſt nu de ee ee gie e — 2 22 5 3 2——— 22 S— Pferdeverſicherungsanſtalt zuſteht. ſtattet, wenn der Durchlaß laten 8 Iurch des untee, 5 e 8 8 5 8 2 2 8 S 32 S 5 Entſchädigung wird von derſſtattet, w 0 deſſen Aufenthalf anbee du e 30 denee 2 E S ee 8 2 8S8 SSAESEN— Die vorbezeichnete Entſchädigung i n e 0 60 ar e e 5— 5—— 8 8 oft und Se VVV„kaunt iſt, früher in Notarla f bekannt zu machen — 8 SS 58 8 8 228 SSSS 5 28 Pferdeverſicherungsanſtal zan die s letz. Seiten mit je einer rot⸗ iſt, Aienſrranen, —* 825 2 S 5 e ib e e, zeichnet[Mannheim wohnhaft, un⸗Di 1 1 igertldas Waldhutperſonal zu 8 85 5 5 285 2850 2885 2— 2 8 88 865 S S e 5 Deckung der noch 8 5 ter der. Aufſicht anzuhal⸗ 2—— 2—— 5—5*————.——— 2—— 413 1 85 e —323 2 8 2— 2 8 8 2—— 238 8—— 0—— 22 Uebernehmers an die Kaſſe 8 5 1 e 135 üe e h 155 — 25——— 2 2 See 82 8 14 Statiſtik ſich um den Betrag der gewäh pbr Siane dr 7470 ae ee e EIiS Des S A SSF s S SS S 8 8 ſchaft und Statiſtik ſich%%ͤ en de, d S S—2— 88 8 3288 2 28 5 SGGs S5SSc8——— ten Entſchädigung vermindert. Ueberf Mehrbet eee„Gelte ben aundge werden. 5 71 5 iden der Arü de eine] Antrage, den Beklagten getra 4N Mit⸗ ortsangehörige aber zur —— 2— Sr 1—8 ſchädigung die Reſtſchuld, ür Ge⸗ſſeitigen Brückenende ei den Die Finſch per 0 SZ35 53 2— 28 5 Züchtern durch die Kaſſe für Ge⸗ ſe ⸗zu verurteilen, an den Di ad⸗Verſolgung hierher abzu 2 2 2 2—— 5355· 2= 38 SSaA80888 den betreffenden Züch sbezahlt.ſrot⸗weiße Flagge aufge 2— j 1 eine in teflungen des Grur 38 3333 2 8 S8 en e 802 0 werbe, Landwirtſchaft und Statiſtik bar ſtellt iſt andernfalls haben Kläger Ziffer ten vor- buchamtes, ſowle berſgeben. 5 S S 3 8 8 2 2 55 S 838 SO Für nach Ablauf dieſes 07 8 Mini⸗ſie einſtweilen vor Anker das Grundſtiick danne dg ege er S SS— 3 3—— 2 SAS— 55 8 208 jahres eintretende Schadenfälle komm auszahlbare 7 Nachweiſun⸗ fügung 2 2 1 28 28 S S S S 4 jahres e 0 Weiſe mehr auf und zu gehen. ſe von ofalli ber e e 88 SSgS S885 S=S 2 See e ſterium des Innern in keiner Weiſe in ſhrem Waheſchauen werd. auf. rente von 85 S 8 S S Z O0 82 rden deshalb die betr. Stutenbeſitzer in ihr ſtellt, der. Anordnungen vom 6. Februar 1 is gen, 2 S 2 2 2—2=2 e SS 3223 222 8 828 werden 85 8 Ef emacht, dieſgeſtellt, 5 Vollendung ſeines Schätzung 1 Bezirksamt II. —— 3.— 2—.— S S S 8 2 8 2 SS 0 Intereſſe darauf aufmerkſam 3 7 gemöß 84 Ziſter 95 Rhein⸗ znr ollendu aalie 7 8 314—— e S S„ S80— ee iffffß, eee eee ee—. 50 OSes— 38— 8 S—* 5 S8 8 88 00 8 8 Pferdeverſicherungsanſtalt zu erneuern. 5 5 S8 8 2—— 3 8 3„Se S 8 3 8 2 SS 2 WS SN — 223 2— 8 8 S28 S 2 5 n WS S e SS„— Se —.—8 2 8 S S 3 8 4 ES— 2 2 8 555 2 38 8 S 8 SS 888 8 e 51 2 S IRudar Lgajm usſagos zungsd gannzenn ps A tereineneeren eeenenee eee mein neunenen ee 14180 aceee ellrr ereeen U 8⁰ kannheim, den 6. Juli 1912. General⸗-A. tzeiger, Badſſche Neueſte Nachrichten. (Mittagblatt) ffl. Iof-H. Mational-Lueater MLANMNHEIM nstag, den 9. Juli 1912 52 55. Borſtellung im Abounement B Festporſtellung zur kier des Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs: RIENZI der letzte der Tribunen Giße tragiſche Oper in 5 Akten von Rich. Wagner Rzie: Eugen Gebrath Dirigent: Felix Lederer Perſonen: Cla Rienzi, päpſtlicher Notar Fritz Vogelſtrom Tene, eine Schweſter Roſe Kleinert Aeffano Colonna, Haupt der Famile Colonna Wilhelm Fenten köriand ſein Sohn Betty Kofler ßaolo Orini, Hauptder Familie Orſini Joachim Kromer Raimond, päpſtlicher Legat Mathieu Frank Baroncell) tömiſche Friedrich Bartling Cecco del Vecchio) Bürger Karl Marx Ein Frieensbote Elſe Tuſchkau Geſandte ſer lomberdiſche Städte, Neapels, Bayerns, Böhmensuſw., röniſche Nobilti, Bürger und Bürge⸗ rinnen Rins, Fridensboten, Prieſter und Mönche ller Orſen. Römiſche Söldner. Rom im die Mitte des 14. Jahrhunderts. Kaſſenerff. 27 Uhr Anf. 7 uhr Ende 11 uhr Nach dem 2 und 3. Akte größere Pauſen. Hohe Preiſe. In Eroßh. Byftheater. Mittwoch,. Juli 1912. Keine Vorſtellung. Friedrichspark Diensg, den 9. Juli, abends 3 uUhr zur Feier d Geburtsfeſtes unſeres Großherzogs 20 fg. Ta 9. Groſes Jeſt⸗Konzert der Kapelle des Großh. H. Inf.⸗Rgts.„Prinz Karl“, Worms. ſtalenische Nacht Bengaliſche Beleuchtung. Mitoch, den 10. Juli, abends 8 uhr zi aufgehobenem Abonnement) Semmerfest des Richo Wagner⸗Berband deutſcher Frauen und Berein dͤKünſtler u. Kunſtfreunde in Mannheim. onzert der Grenadierkapelle. Groſzehllumination des Blumenparterres. Somnr⸗Cabaret. Sommers Einzug ꝛc. Einittspreiſe für Abonnenten 30 Pfg. „» Nichtabonnenten 60„ NB. ęſe Karten berechtigen zum Beſuche der Berauftung im Freien; für den reſervierten Teil der oben Teraſſe und zum Beſuche des um 11 Uhr anſchlienden Balles ſind Karten der feſtgebenden Vereinzu löſen, die aus Inſeraten und Plakaten erſichtl und auch am Mittwoch abend an der Park⸗ kaſſe göſt werden können. 68 „fürstenberg“ — am Frledrichsplatz Rendez-vous derlinkheimischen und Fremden Mannheims. 110 Neuer H. 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Juli 1912, abends 8 bis 10 uhr in der Aula der Han⸗ dels⸗Hochſchule( 4, 1) 818 Eintrittspreiſe: Für den ganzen Zyklus 3 Mark. Für den Einzelvortrag 1 Mark. Karten ſind bei der Handels⸗Hochſchule A 4, 1, bei der Stadtkaſſe, beim Verkehrsverein— Kaufhaus, bei den Buchhandlungen Nemnich N3,—8, Alette O 3, 3, Herrmann 0 3, 6 und bei der Annoncen⸗ Expedition D. Frenz erhältlich. Die Leipziger Michaelismesse beginnt für Gross- und Kleinhandel Sonntag, den 25. August 1912 und endet Sonntag, den 15. September Die Musterlagermese (für Keramik. Metallwaren, Luxus- u. Sportarti- kel usw.) erstrgckt sich nur auf die erste Woche. Die Ledermesse wird Mittwoch, den 1. September eröffnet, und die Messbörse für die Lederindustrie an demselben Tage nachmittags—4 Uhr im grossen Saale der neuen Börse am Blücherplatze hier abgehalten. 9102 3, La 2. St, fein möhl. Zimmer an ſolid. Herrnu Ang. zu verm. 1, 811., ſchön. Wohn⸗ u: Schlafz. eb. einz. Joß; 8v. 2140 2. 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Der bef⸗ 5 iſchen Volkes 5 ed de— Den il. e jedoch von den Fr 5 ſermm. zur Zeit der Entde Ag Ae der Behauptung entgegen, daßri„Der ſtille 4. Juli in Newyork. Aus Newvork wird be⸗ einen Proteſtfackelzug veranſtalteten F eee 1 der neuen Welt a Amerikas die indianiſche Bevölkerung 1 Die diesjährige Feier des 4. Juli 83 95 wird be⸗ Deputation nach Paris zu ſenden 0 1 drohten, eine daß man die nicht größer war wie in unſeren Tagen und ages, leitet eine neue Aera ein: in dieſem Jahr Nationalfeſt⸗ Regierung auf die merkwürdige S 0li der 8 5 0 Zahl der damals lebenden Ind dnicht bange auf eine Liſte der Opf Jahre brauchte man zu lenken ge Steuerpolitik der Stadtpäter Uberſchägt habe.„Im Gehiete der Vereini n Siae gewaltig] zu warten, faſt gar Opfer patriotiſcher Feſtesfreude— Eine„denkende“ 5 15 Be dbe aa opiel Jid aer 11 9 10 Catee Bürger edel e N 8 55 ereignet, be⸗ter Tragweite 9 5 998 15 ine Erfindung von größ⸗ ſden⸗ Die jüngſten Forſchungen haben der Wiſſ 1sEhren des Unabhängigkei esma“ auf das Vergnügen, zu wird, auf d%%% 8 berichtet tehör Ueberzeugung beigebracht, daß öttlick er Wiſſenſchaft die ßen abzuſchieß gigkeitstages ihre Revolver in den. Stra⸗, auf dem Gleiſe, das von Watchet an der Küſte v erm. damals kaum eine Viertelmill öſtlich von den großen Bergen ſonſt a bi eßen, und ſtatt des unbeſchreiblichen Lärmes, der nerſet zu den Bergwerken des Innern führt, zahlrei 14 200 eee eee Rothäute hauſten und daß an dieſem Tage Newyork zu einer wahren Hölle m der genieuren und Vertretern von Eiſenbab ree . die in ner von Kalifornien zu zog diesmal nur ein prächtiger hren Hölle macht, Erfinder itein Nütralter Siſenbahnen vorgeführt. Der küiche in ihrer Zahl kaum 200 ien zu jenen Zeiten[Ziel war n prächtiger Zug durch die Straßen. Sei er iſt ein Auſtralier namens Angus, de Limn. Hypothef ch 000 Menſchen erreichten. Die früheren Pa ee dee, e de e de ven mit Apparaten ausgeſt ee e 5 en, ühe zarade d 5 vdem Bürgermeiſter Gaynor d hirn“ 2 sgeſtattet hat, die er ihr„elektri 25 nach denen das Gebiet der heutigen Ver Parade der Patrioten abnahm. E ie hirn“ nennt. Das Ganz 3 ——— von Indianern dicht* reinigten] nur Amerik mahm. Einen ſolchen Feſtzug ver N1 Das Ganze beſteht aus Rampen, die zwi Aet die Aufzeie icht bevölkert war, ſtützten ſich auf Amerika auf die Beine zu bringe Feſtzug vermagGleiſen angebracht ſind, und mi edie zwiſchen den .003 ufzeichnungen der Expedition Lewi aufder Marſchierenden er bringen, denn aus der Mitte] motive end und mit den aaaten aif zen e 8 Expedition aber hat kaun Lewis und Clark. Dieſe j 15 en erklangen faſt aller Völker S otiven und den Kontrollhäuschen elektriſch 1 ſi 5 aum das Gebiet der Flüſſ f jede Nation war vertreten. D Völker Sprachen und Sie ſollen jede Kolliſt wecſen eieteiſh en An den U„ liiff er Flüſſe verlaſſen. Kinder Gri reten. Da ſchritten in weißen He ollen jede Kolliſton unmöglich KN + fern der Flüſſe aber lagen alle indianif 1 Kinder Griechenland n weißen Hemden die]komotiv f öglich machen. Kommen zwei Lo⸗ kunget und dadurch wurd lagen alle indianiſchen Anſted⸗ Italiener, Ruſſ ands, daneben Ungarn, dann ein langer komotiven auf demſelben Gleis einander ent ee leitet, gleich urden die Forſcher zu dem Irrtum ver⸗ Italiener, Ruſſen u. ihnen folgten die Chineſen, Ire ger Zug. infolge dieſer Vorrichtung automatif gegen, ſo erkönen ernh⸗„gleich ſtarke Anſiedlungen für das ten und die Deutſch Chineſen, Iren, Schot⸗] hört der L richtung automatiſch Warnungsſignale; über⸗ ian, zunehmen. Zu Kolumbus Zeiten zä as ganze Innenland an⸗ nahmen in beß gen. Und ſie alle, um ihre Banner geſchürt, in Talig zokomotivfüührer dieſe Signale, ſo ieftt ein A 55 de ee en e ee, e J 7—Vom Urſprung des türkiſchen Halb 5 5 5 mitten weihevoller Stille 993 70 lärung zu lauſchen, die in⸗Jwenn dieſe überhört eee ertönen Warnungsſignale, und 2090 viele 1528 daß der Halbmond als Wappen 2285 Sah⸗ 5 dem Colonel W. G. Wi ee e ihren Dampf abeichgene e 5 nenzeichen der Türkei Alt me Fah⸗ verleſen wurde. Di auter Stimme ziehen. Di f in N vichzeitig die Bremſ 5 86 f ei verhältnismäßig modernen Ur e. Die Muſik zu der Feier ſtellten di ziehen. Die Verſuche in Watchet, deren K 5 en an⸗ Kuche, iſt; er wurde in der Tat erſt nach der Erober 50 rſprungsund die in Amerika lebenden Söl er ſtellten die Schweden] cßfund Sterling ſtell muchet een adeen ifnt pels im Jahre 1512 bei Selims 1 Th roberung Konſtantino⸗ gezogen waren, erſchi Söhne Hawais; als die vorüber⸗l g ſtellen, ſind anſcheinend ausgezeichnet ge⸗ n 0 12 5 05 0 aren, hienen die Schott e 3 ungen. 1 eeiee and Vahrzeiche. 2 hronbeſteigung offtziell als]und ſchottiſche Mädch 15 en mit ihren Dudelſäcken 5 e e verm⸗ es Halbmondes als heraldiſches Zei eene eeeeng äuptling„lachendes Waſſer“ gefü n, weißhaarigen rrheiniſche Landeszeitung“ die i 0 9, II. daß nur die Bede ſches Zeichen beſchäftigt, führt aus,[Dutzend enne en geführt, die Vertreter von ei ſcheint, in ihre 7 g die in Geldern er⸗ 5 ti 8, Dutzend Indianerſtämm reter von einem heint, in ihrer Numm 115 Sne 1 155 5 555 hielt dem WGg deniter ib en 15 Weute folgendes ſchreibt; er 77 vom 29. Juni allen Ernſtes 71 85 hriſtentum annahm, die 2 ee ee mentgegen und ein 6'h zum Gruße zir K ö CͥJJJV F er zu wurden, indem ſie den Halbmond ſcho 8 en aby zu küſſen, und ſtatt deſſen geiſtes Statt ei e Damm gegen die Unſittlchkeit f 27210 e nd ſchon zur Zeit der Saraze⸗ denspfeife des alt geiſtesgegenwärtig die Frie⸗ Statt eines längeren Beweiſes dien 5 chkei iſt. 1 gen auftauchen laſſen. Vor d ife des alten Häuptlings ergriff. Mit beſ Selbſ Fare eiſes dienen zwei Tatſachen. J 7 mond ffhrten die Tärken als W em Halb⸗ bewußtſein aber zogen die Sö„Mit beſonderemSelbſt⸗ Frankreich ſind jene Gegend ſachen. In müche dem der appen einen ſchwarzen Geier, behörden vorüber und li ie Söhne Chinas an den Stadt⸗ die Religi genden die kinderreichſten, in denen 2439? 1 n der engliſche Dichter Fletcher noch 1663 berichte n vorüber und ließen das bunte Banner ihr ie Religion das Leben noch beherrſcht. J 1 —„Und dieſer ſchwarze Geier, der ſeine furch richtet:][Republik ſtolz im Wind e jüngſt feſtgeſt In Preußen n; Aber d irchtbaren Schwinge— Di Winde flattern. jüngſt feſtgeſtellt, daß nach einer Miſſion die 9 über die halbe Erde ausbreitet und deſſen Blick di 128 Die beſteuerte Körperfülle. Nach burken ſich auffal ch einer Miſſion die Zaßl Had ſetzte und in die Flucht trieb, ſenkt ſi ſe ick die Muſen ent⸗engliſchen Zeitſchrift iſt es nue. ach dem Bericht einer urten ſich auffallend hob, und es wurde deshalb di 1. 5 gzt herab und f llt 1 5 eane Iſt es, ſo berichtet die„Tägl 1 8 ſicht— 85 8 E Shalb die An⸗ eisw. müden Flügeln.“ Aber ſch Horh ich le ällt mit kleinen franzöſiſchen Stadtgemei„Tägl..“, einer icht geäußert, man ſolle die Miſſio e 1 mwacher Schlacht in d ſchon vorher hatte der Halbmond bei behalten geblieben, ei gemeinde an den Pyrenäen vor⸗ gleiche dazu das Verh e en weenee der aicht kärtiſchen Feldzeichen ſeine Rolle geſpielt, denn unter d 4, eine neue und orginelle Form zu find dazu das Verhalten der preußiſchen Regierung nicht türkiſchen Urſprungs, ſond 8 5 nter der man zahlungsunluſtige Bür gegen die Jeſuiten), und 5 en ee — des alten Byzanz; f. 8, ſondern das Wahrzeichen] wohlgehüteten Geld 3 Bu ürger zur Oeffnung ihre⸗ Se; 85), und man möge auf proteſtankif 3; ſchon in vorchriſtlichen Zeiten führte nGeldbeutels bringen will. Die S 1 5 Seite etwas Aehnlich eſtantiſchen 13 Stadt den Halbmond als Wapp en führte dieſe] an einer ſehr zähen Ebb Die Stadtkaſſe leidet hnliches herſtellen. Daß nu 1 507 en. Nach der Eroberung Kon⸗ zahen e, und da alle bisher öf tholiſcher V ſei n e atenopels warde d 5 9 Kon⸗ Steuerquellen nicht ausreich sher eröffneten Ater ſeine Vat Aug. f. urde der Halbmond von den Türken danr ſü ht ausreichten, um die Durchführu liebſt aterſchaft am 26097 den Kuppeln aller Moſcheen angebracht und gi un auf ter Verbeſſerungen zu ermöglichen, iſt der S 01 die 111 ſten mit einem Ordensm i — die Feldzei 5 gebra und ging zugleich auf tiſch veranlagte 5 N, r Stadtrat dieſer prak⸗ iſt wohl leicht einzuf ann teilt, das cres e Feldzeichen über. Vorher war die halbe Mondſcheib le lagten Gemeinde auf den Einfall gek eicht einzuſehen. das Wappen eines chriſtlichen Ritterordene ſcheibe aueh] Häörpergewicht ſeiner Bürger der Veſteuern, 50 Tat begründele Karl von Anz terorder geweſen; in der Man hat eine eigenartige Tab Beſteuerung zu unterwerfen. — jou 1268 in Meſſin 85 1 ge ige Tabelle ausgearbeitet. Wer 57— E ſchi 8 99 u, 5 feltedar den rde b al⸗ e en Steuerfreiheit; 1 e Zwillingspaar. Ein ber⸗ 0⁴ 1 der Orden erhielt den Wahlſpruch:»Doneo totum 170 einem Gewicht von 135 bis 200 Pfund ſchwankt, e wurde in den letzten Taf mpleat orbem“, der ſpäter ebenfalls von d Türken il ſoll fortan der Stadtkaſſe 12 Fr. bezahlen hwankt, n der Univerſitätsfrauenklinik in Mü tzten Tagen „om. en wird Der Nitterorde en Türken übernom⸗ aber, die noch mehr wiege bezahlen. Die Schmerbäuche Frau geb München von eimer weiße n vom Halbmonde wurde d ehr wiegen, zahlen 18 Fr., und von 270 Pf Frau geboren, zwei Mädchen 3 1448 von Reué von Anj annab tritt ein Staffeltari Kraf 1788 270 Pfd. das andere wei dvon denen das eine ſchw 88 jou, dem Grafen der e i. 24 Fres. Ster in Kraft, der fede w 2 das andere weiße Hautf König von Neapel, erneuert, die e 0 r in wrchfüh belegt. 1155 555 aneh ein Neger Sole 55 Vater den Kinoer iſt 0 eine D u0 wird Wei ee ger. ge ſind unter gleichen Umſtänden denn unter der Bürgerſchaft herrſcht begreiflich arten laſſen, durchaus leine Seltenbei ürgerſchaft berrſcht begreifliche Empörung, 1 vunkt aus eit. aber ben e, der Seldbinde, aber damals gab man dem Orden einen 16. Seite. General⸗elnzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten. (Mittagblatt) Mannheim, 9. Juli 1912. Während des Einkoch⸗ Ipparate Arich 0 SGlaswaren! Diverse Artikell fiiegenglaser 18 Ptg. Blasteller 3 versch. Muster Stück 5 Pfg. 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