Reklame⸗Seile 5 1 20 Nm. man alles aus Wonnement: 70 pfg. monatlich. Bringerlohn 30 Pfg., durch die Poſt inkl. Poſtaufſchlag Nck..42 pro Quartal. Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Inſerate: Kolonel⸗Seile 50 Pfg. Cäglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das mittagblatt morgens 9 Uhr, für das Abendhlatt nachmittags 5 Uhr der Stadt Mannheim und Umgebung 5 Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung Telegramm⸗Hdreſſe: „Seneral-Anzeiger Manndein“ CLelephon⸗Nummern: Otrektton und Buchhaltung 14 Buchdruck⸗Abteilung.... 547 Redaktiowtnn b77 Exped. u. Verlagsbuchgelg. 218 Eigenes Redaktionsbureau in Berlin Beilagen: kimtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim; Handels und Induſtrie⸗Zeitung für Südweſtdeutſchland: Beilage für Citeratur und Wiſſenſchaft; Anterhaltungsblatt; Beilage für Cand⸗ und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen und Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. —.— e Nr. 40. Mannheim, Freitag, 28. Jannar 1913.(Abendblatt. friſtiges Ultimatum ſtellen, mit welchem klipp] Gegenwürtig iſt der Großweſit mit de veranſtaltet. Infolgedeſſen ſind die Miniſter Die heutige Abendnusgabe umfaßt und klar verlangt wird, daß, wenn innerhalb 36 ganzen Kabinett auf der Pforte gefangen. Vor zurückgetreten. Die neue Regierung iſt ent⸗ 16 Seiten. die Revolution in Ronſtantinopel. In Sofia veranſtalteten die Blätter geſtern Sonderausgaben, um ihren Leſern den nahe bevorſtehenden Abſchluß der Frie⸗ densunterhandlungen anzukündigen, die dank dem Entgegenkommen der Türken über⸗ aus erleichtert worden ſeien. Es beſtand dort geſtern kein Zweifel an einem glücklichen Aus⸗ gang der Verhandlungen. In zwei dis drei Wochen, hoffte man, ſei alles beendet Die De⸗ mobiliſierung könne dann noch zu Be⸗ ginn der Feldarbeiten durchgeführt ſein. Es dauerte nur wenige Stunden und die Bevöl⸗ kerung war jäh aus ihren Friedenshoffnungen aufgeſchreckt. Die Jungtürken, die ſchon ſeit mehreren Tagen durch aufrühreriſche Plakate in verſchiedenen Stäbten die Bevölkerung aufgeregt hatten und deren Klubs daher ſtreng bewacht wurden, haben einen dicken Strich durch alle Friedensſeb⸗ſucht gemacht, und plötzlich ent⸗ brennt auch auf Seiten der Bulgaren und ihrer Verbündeten wieder das Verlangen nach Fort⸗ ſetzung des Krieges, nachdem man noch gerade ein ge Stunden zuvor von Rückkehr zu friedlicher eit geträumt hatte Was wird nun wer⸗ Daß Kiamil Paſcha und ſein Kabinett ſich ſo ſchnell zum Rüccktritt entſchloſſen, das deutet doch darauf, daß die Jungtürken im Volke einen ſtarken Anhang beſitzen, ihre Politik der Vertei⸗ digung der nationalen Ehre bis zum Untergang freudigen Widerhall in der Armee vor allem, aber auch im Volke findet. Was wird das jung⸗ tütrkiſche Kabinett nun beginnen? Es erklärt, daß es nicht ohne weiteres den Krieg bedeute, mit anderen Worten, es möchte Adrianopel auf dem Wege der Verhandlungen für die Türkei retten, gelingt das nicht, ſo will es den Verzweif⸗ lungskampf bis zum Ende durchkämpfen. Aber werden die Verbündeten Abrianopel heraus⸗ geben? Nach den Londoner und Pariſer De⸗ peſchen, die wir im Mittagsblatt veröffentlichten, iſt wenig Ausſicht, daß ſie ſich mit dem jungtür⸗ Aſchen Kabinett nochmals auf Verhandlungen einlaſſen, oder ſich von ihren ſeitherigen Friedens⸗ bedingungen noch etwas abhandeln laſſen. Sie ſind gewillt den Kampf wieder aufzunehmen, falls die Türkei ſich nicht ihren Forderungen unter⸗ wirtt. Sie Pollen angeblich der Türkei ein kurz.! oder 48 Stunden die türkiſche Regierung die von den Verbündeten geſtellten Friedensbedingungen nicht annähme, ſofort die Feindſeligkeiten wieber aufgenommen würden. Sie wollen dann der europäiſchen Türkei den letzten Stoß ver⸗ ſetzen und in Konſtantinopel einziehen. So ſteht im Augenblick die Frage, in Kon⸗ ſtantinopel ſind Unruhen ausgebrochen, Vorboten blutigen Bürgerkrieges. Dazu kommt, daß die Kaſſen der Türkei leer ſind, ſie kann nicht einmal die Beamtengehälter auszahlen. Wird das jungtürkiſche Kabinett in dieſer Lage den Verbündeten trotzen, wird es ſich halten können? Wird es ſich begnügen noch einmal die Forderungen der nationalen Ehre erhoben zu haben und dann der realpolitiſchen Vernunft oder anderen Männern den Platz räumen? Man hat nur Fragen und keine Antworten. Noch haben die Kanonen nicht wieder ge⸗ ſprochen. Iſt noch Raum und Zeit für eine neue Intervention der Mächte, die die Kampfbegierigen voneinander reißen und wieder zur Vernunft bringen könnte. Voraus⸗ ſetzung würde natürlich ſein, daß die Mächte auch in dieſer Kriſe einmütig bleiben. Aber auch in der Hinſicht tappen wir völlig im Dunkeln und die Völker Europas ſind aufs neue von ſchwe⸗ ren Sorgen bedrückt: Friedensſehnſucht überall aber der Krieg ſteht wieder vor der Tür. Aber Adrianopel iſt keinen Weltbrand wert und man muß hoffen daß es demeinmütigen Druck der Mächte gelingt, auch das jungtür⸗ kiſche Kabinett zum Verzicht zu bringen. Die nationale Ehre der Türkei hängt nicht an dieſer einen Stadt, ſo wenig wie ihre Zukunft als Großmacht. Das geſtürzte Rabinett in Gefangenſchaft. W. Konſtantinopel, 23. Jan Abends 10 Uhr. Während der Demonſtration verhielt ſich die Wache auf der Pforte, welche in den letzten Tagen um 300 Mann verſtärkt worden war, zuſchauend, weil das Kommando fehlte. Die Demonſtration verurſachte auf der Pfocte eine unbeſchreibliche Verwirrung. Die Demon⸗ ſtranten ſchrieen fortwährend: Im Namen Gottes! während andere gegen die Regierung demonſtrierten, weil ſie Adrianopel preisgab. Geiſtliche hielten aufreizende Reden, wobei ſie auch viele Verſe aus dem Koran zitierten. Ins⸗ beſondere wurde Kiamil verunglimpft. rr der Pforte ſtehen ungefähr 2000 Perſonen. Verwirrung in Konſtan⸗ tinopel. * Konſtantinopel, 24. Jan.(Reuter.) Im Publikum herrſchtgroße Verwirrung. Bei den Unruhen wurden 12 Perſonen ver⸗ wundet, viele verhaftet. Das Programm des neuen Kabinetts. W. Konſtantinopel, 24. Jan. Das geſtürzte Miniſterium iſt in der Pforte interniert. Die Miniſter verſuchten telephoniſch Truppen und Polizei herbeizurufen. Es erſchien aber niemand zur Hilfe. Die Wache der Pforte hat den Unioniſten keinerlei Widerſtand geleiſtet, obwohl auf die Wachoffiziere mit Revolvern ge⸗ ſchoſſen wurde. Der Direktor der Anatoliſchen Bahnen, Herr Huguenin, befind ſich gerade mit dem erſten Dragoman der deutſchen Botſchaft Dr. Weber im Konſeilzimmer der Pforte, als die Unioniſten eindrangen Der Kriegsminiſter Nazim Paſcha wurde zu Füßen Huguenins er⸗ ſchoſſen De Miniſter waren aufs äußerſte beſtürzt, nur Kiamil blieb kalt und erwartete lächelnd die Enver Bey begab ſich, nachdem Kiamil Paſcha ſeine Demiſſion unterzeichnet hatte, ſofort zum Sultan. Nach ſeiner Rückkehr hielt er bei der Pforte eine große Anſprache an die Menge und teilte mit, daß Mahmud Schefket zum Groß⸗ weſir und Izzet Paſcha zum Generaliſſimus er⸗ nannt ſeien. Vor der Pforte bewegte ſich eine Menge von—3000 Perſonen. In ihrer Mitte wurden fortgeſetzt Anſprachen gehalten und Rufe ausgebracht: Hoch die Freiheit! und das Ko⸗ mitee! Nieder mit den Tyrannen! Der neue Miniſter des Innern äußerte ſich da⸗ hin, daß die neue Regierungnichtohnewei⸗ teres den Krieg bedeute. Die Türkei wolle aber lieber ſchnell und mit Ehren untergehen, als langfam ſterben. Der Miniſter des Innern hat an die Walis folgenden Runderlaß gerichtet: Das Kabinett Kiamil wollte Adrianopel und die Inſeln dem Feinde überlaſſen und hatte deshalb eine Anzahl von Beamten unter dem Scheine einer Nationalverſammlung zu⸗ ſammenberufen Die Bevölkerung, die darüber l,Aufregung geraten iſt hat eine Kundaebung Eindringenden. Auch der Miniſter des Acußern Noradunghian bewahrte ſeine Haltung. ſchloſſen, die Ehre des türkiſchen Volkes zu ſchützen. Engliſche Mahnungen. W. London, 24. Jan. Die Times ſchreibt: Der plötzliche Sturz der türkiſchen Regierung durch das Komitee für Einheit und Fortſchritt wird in ganz Europa beklagt wer⸗ den. Er hat die Friedensausſichten verdunkelt, die zu keiner Zeit günftiger waren, als jetzt. Die Auffaſſung der Times über den Regierungswechſel iſt, daß wieder ein ⸗ mal eine Intrigue für den Augen⸗ blick Erfolg gehabt hat. Man hat nicht nötig, anzunehmen, daß eine große Ueberzeu⸗ gung oder Leidenſchaft die Nation ergriffen hat. Das Blatt meint: Wenn die neuen Miniſter wirkliche Staatsmänner ſind, ſo wird eine kurze Ueberlegung der witklichen Sachlage ſie über⸗ zeugen, daß der einzige ſichere Kurs für die Türkei der Weg iſt, den Kiamil eingeſchlagen hat. Der Artikel ſchließt: Wit möchten die VBerbündeten in ihrem eigenen Intereſſe und in dem Eutopas ernſtlich vor übek⸗ eilten Schritten wärnen. Wir nbch⸗ ten ihnen vaten, abzuwarten, um ein Ver⸗ halten zu vermeiden, das eine Kriſis herbei⸗ führen könnte, welche die Mächte ſpalten würde. Offenbar rechnet Talaat Bei und das Komitee auf die Möglichkeit einer Spaltung der Mächte wenn ſte beabſichtigen, den Krieg zu erneuern. Die Aufgabe der Mächte iſt die, ſo bald als möglich den Irrtum aller Berechnungen dieſer Att klar zu legen. 1 Der Daily New bemerkt: „Die Lage iſt ernſt. Aber wenn die Groß⸗ mächte den Zuſammenhalt beweiſen, den ſie in letzter Zeit gezeigt haben, iſt das Schlimmſte immer noch zu vermeiden und vielleicht iſt es jetzt noch möglich, die Türkei zu lberzeugen, daß ein weiterer Widerſtand eine ver⸗ brecheriſche Verſchwendung von Menſchenleben ohne praktiſchen Nutzen iſt. Denn es iſt ſicher, daß unmittelbar nach dem Wiederausbruch des Krieges Adrianopel fallen wird.“ * Tagebuchblütter Fultan Abdul Hamids I. Ein Dokument von höchſtem zeitgeſchichtlichem Intereſſe veröffentlicht in dem demnächſt er⸗ ſcheinenden Februarheft von„Nord und Süd“ der Herausgeber Prof. Dr. Ludwig Stein: Tagebuchblätter mit„Gedanken und Erinne Feuilleton. Vinge. Von Julie Jolowicz. Alle Arbeiten des Kunſthandwerks haben außer dem künſtleriſchen Wert eine Bedeutung für den Kulturhiſtoriker. Selbſt die abſoluten Nutzmöbel, die einzig im Hinblick auf bürgerliche Behaglich⸗ keit geſchaffen wurden, künden noch von der Stufe des Geſchmacks, von dem äſthetiſchen Sinn des Verfertigers, von den Weiten und Grenzen nicht nur ſeiner Begabung, ſondern auch von der Feinheit, der Beweglichkeit und dem Verſtändnis ſeines Volkes und Landes, für das er arbeitete. Ueberragend aber haben die Dinge, die dem Luxusbebürfnis zuliebe entſtanden, dieſe Eigen⸗ ſchaft der rückdeutenden Beredſamkeit. Und da wieder ſpielt der Schmuck der Wohnung und des Leibes eine Führerrolle. Es iſt ſeltſam, was einer kleinen griechiſchen Vaſe herausleſen kann, was die primitive, ſteinerne Dellampe der Wilden erzählt, was die bunten Muſchel⸗ und Glasperlenketten rührend verdol⸗ metſchen und das funkelnde Halsband der Mar⸗ quiſen und Herzoginnen vor der Revolution ſtolz zu Wort kommen läßt. Bei dem Ringe, die⸗ ſem Schmuckſtück, das außer Zierrat ſo oft Sym⸗ bol und ber Ausdruck eines Willens wurde, iſt manchmal eine ganze Welt von Anſchauungen in Das Material für die älteſten Ringe, ſo die altägyptiſchen, iſt einfach und wenig koſtbar! Bronze, Ton oder Glas. Selten trifft man bei dieſen Ringen auf die Verwendung von Steinen; bei den Siegelringen iſt für die Platten das gleiche Material verwandt wie für den Reifen, allerlei ſymboliſche, gebeimnisvolle Zeichen ſind darauf eingeagraben. Unter den Glasringen fin⸗ den ſich manche von einer entzückenden, opaliſie⸗ renden Färbung. Auch die griechiſchen Gold⸗ ringe waren ſchlicht, wenn ſchon kunſtvoll gear⸗ beitet, das gewundene Ornament, die Anwen⸗ dung kleiner Roſetten, die in der Renaiſſancezeit im Architekturornament überall auftauchen, kann man an den griechiſchen Ringen vielfach ſehen. Die römiſchen Ringe wurden für den Träger oft zum Ausweis ſeiner Würde, ſeines Berufes. Man findet in Sammlungen genug Beiſpiele da⸗ für: die großen, aus Knochen oder Elfenbein ge⸗ ſchnittenen Schauſpielerringe mit der Maske als Wahrzeichen, klobige Gladiatorenringe und Ringe, die ein⸗ oder zweimal den Schlüſſel Petri zeigen, alſo auf geiſtliche Beſitzer hindeuten. Sehr in⸗ tereſſant ſind die Zeremonienringe. Sie ſind meilſt aus Gold, mit reichem, zierlichem Orna⸗ ment, das filigranartig aufgelegt iſt, mit farbi⸗ gen Edelſteinen üppig überdeckt. In allen iſt das Symbol der Würde deſſen verkörperk, dem ſte berliehen wurden. Der Reifen, der manchesmal einige Zentimeter Breite hat, erweitert ſich in der Mitte zur Formung des Infuls mit dem Kreuz, des Krummſtabs, ober des Dogenhukes. Eu bder Arbeit und Art berwandt ſind dieſen Ze⸗ remontenringen die jüdiſchen Trauringe aus dem 183. bis 18. Jahrhundert. Nur daß die Edelſteine vielfach durch emaillierte Flächen erſetzt ſind, und das deutende und ſchmückende Mittelſtück ein einſtöckiges Gebäude wird ntit dem bunten, fla⸗ chen oder abgeſchrägten Tempeldache. Dieſe Form ſcheint die gebräuchlichſte geweſen zu ſein. Woft ſeltener erſcheint ein ſolcher Trauring einige Zentimeter hoch mit Szenen aus der bibliſchen Geſchichte geſchmückt. Die Gold⸗Emailleringe der Renaiſſauce ſind wundervoll in ihrer ruhigen Pracht, ihrem phan⸗ taſtiſchen Ornament und der klugen Verwendung der Farben bei der Glaſur und den Edelſteinen. Man ſpürt faſt bet jedem Stück, daß der Gold⸗ ſchmied, der es ſchuf, ein echter Künſtler war, der liebevoll ein Detail zum andern fügte. Unſere heutige Kunſt der Geſchmeide nähert ſich leiſe wieder dieſer Epoche. Man liebt es, die Steine flach zu faſſen, man hat wleder gelernt, die Zeich⸗ nungen zu ſchätzen, ſich von der Linie liebkoſen zu laſſen oder ihre Pikanterie zu genteßen. Man! greift freundlich nach den ſchöngefärbten Halb⸗ edelſteinen, wenn ſie den Glanz der Geſamt⸗ ſchöpfung erhöhen, und achtet nicht ihrer minbe⸗ ren Koſthbarkeſt. Die Giardinettt dann aus dem 17. Jahrhundert, ſchmale Ringreifen mit dlamank⸗ funkelnden Blumen⸗ und Fruchtkörbchen ſind eln Ausklang und eine Ueberleitung zugleich. Noch liegt in ihnen etwas von der wirren Plumpheit des letzten Barock und ſchon kichert in ihnen etwas don der zlerlichen Kaprize des Rokoko, die ſich rein in bden übetreichen Arbeiten aus dem 18. Jahrhundert entfaltet. Wie all der ſchimmernde Glanz mit mitleids loſer Geißel fortgefegt wurde, zeigen puritaniſch ernſte Ringe aus der Revolntionszeit und den Befreiungskriegen. Es ſind ſchon faſt keite Schmuckſtücke mehr, ſondern trotzig ſelbſterwählte Feſſeln, gehämmerte Proteſte und Schwüre unt wilde Verwünſchungen. Statt der goldenen Or⸗ namente ſieht man glatte, eiſerne Flächen; wo eln zärtlicher Scherz vordem als Ueberraſchung er⸗ dacht war, ein grimmiges Memento. Unter der abhebbaren Metallfläche war wohl früher das lächelnde Bild der geliebten Marquiſe, jetzt droht, wenn die Platte gelöſt wird, die heimlich einge⸗ fügte, waffenſtarrende Geſtalt eines Jakobiners Nicht immer aber iſt der Ring ausſchließlich ein Zierrat geweſen, wie er es heute, abgeſehen von ſeiner Verwendung als Trauring, iſt. Dieſe Art der idealen Nußanwendung ſcheint freilich die älteſte zu ſein: man nahm die Form in ihrer Endloſigkeit als Symbol dafür, daß die Liebe derer, die er vereint, ebenſo unberändert und endlos beſtehen ſolle, Man verwendete in ganz früher Zeit oft eiſerne Ringe mit einem Diaman⸗ ten für die chriſtliche Trauungszeremonſe, ſpäter traten an ihre Stelle goldene Reiſen, mit Gdel⸗ ſteinen geſchmückt. Es war auch im allgemeinen im 16. Jahrhundert Sitte, auf der flachen inneren Selte der Trauringe Verſe oder Sprüche anzu⸗ bringen. Der Ring, den Heinrich VIII. an Anna bon Eleve als Ehering gab, trug die be⸗ Widmung:„CGod send me well te zeichnende keepe. wie:„Amot Vincit omniz“ — 2. Sefte. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Abendblatt). Mannheim, 24. Jannor. rungen“ von Sultan Abdul Hamid II., die einen denkwürdigen Kommentar zu den Ereigniſſen liefern, die gerade in dieſen Tagen zum tragi⸗ ſchen Abſchluß gelangen. Als Herausgeber zeich⸗ net Ali Vahbi Bey, und Profeſſor Stein be⸗ merkt dazu:„Dieſe Memoiren ſind mir von durchaus vertrauenswürdiger Seite zugegangen, welche die Verantwortung für deren Authenti⸗ zität übernimmt. Mögen ſie uns Europäer noch ſo ſonderbar anmuten, ſo bilden ſie doch einen bemerkenswerten Beitrag zur Pſychologie dieſes, trotz ſeiner Einſeitigkeit, und vielleicht gerade wegen ihrer, bemerkenswerten Selbſtherrſchers.“ Mit Recht hebt der Herausgeber dieſer Blätter, die er einigen, dem Herrſcher einſt naheſtehenden Männern verdankt, hervor, daß ſie erkennen laſſen, wie Abdul Hamid mit beiſpielloſem Ge⸗ ſchick ſich Jahrzehnte hindurch gegen das Sturm⸗ laufen der Mächte verteidigt und der inneren Zerſetzung ſeines Stagtes mit Zähigkeit entgegen⸗ gekämpft hat. Er hofft, daß die Tagebuchblätter allenthalten Gehör finden, insbeſondere bei allen Osmanen, daß dieſe Nutz u. Lehre daraus ziehen für die Zukunft, für die Wiedergeburt des Osmanenreiches. Wir wählen aus dieſen Auf⸗ zeichnungen Abdul Hamids, die uns der Her⸗ ausgeber von„Nord und Süd“ freundlichſt zum Vorabdruck zur Verfügung geſtellt hat, einige heraus, die zu den Ereigniſſen unſerer Tage in engſter Beziehung ſtehen. Deutſche Politik im Orient. Man behauptet immer, daß Bismarck nicht wie andere Diplomaten ſeine Gedanken hinter ſeinen Worten verberge, ſondern ſtets alles aus⸗ ſpreche, was er denke. Möglich— aber ſein Aus⸗ ſpruch von den Knochen des pommerſchen Gre⸗ nadiers, welche für den Orient zu ſchade ſeien, kann unmöglich ſeine wahre Meinung geweſen ſein. Ich müßte ihn ſonſt für einen kurzſichtigen Staatsmann halten. Vielleicht hielt er damals den Zeitpunkt noch nicht für gekommen, ſeine Augen vor aller Welt auf den Orient zu richten. Hätte er rechtzeitig erkannt, daß es für Deutſch⸗ ſand geradezu eine Lebensfrage iſt, die Türkei ſtark zu erhalten, ſo wäre das für beide Teile beſſer geweſen. Es iſt ſchade, daß uns Bismarck nicht in die Triple⸗Alliance aufnehmen wollte. Damals wäre es möglich geweſen! Auch Kaiſer Wilhelm hätte es ruhig wagen ſollen, uns dem Dreibund einzuverleiben. Anſtatt ſeine über⸗ ſchüſſige Kraft in der ganzen Welt zu zerſplit⸗ tern und Kolonien zu erwerben, von denen nie⸗ mals Früchte geerntet werden, hätte Deutſchland ſeinen Einfluß zielbewußt bis zum Perſiſchen Meerbuſen vorſchieben ſollen. Die Deutſchen hätten dabei gewonnen, aber auch wir! Deutſchland, die Türkei und Anatolien. Es iſt wirklich höchſte Zeit, daß wir den deut⸗ ſchen Einfluß endlich wieder zurückdrängen. Dem „Grandſeigneur“(Botſchafter Marſchall von Bieberſtein) müſſen wir zeigen, daß wir gegen ihn und die deutſche Politik Mißtrauen hegen. Der Plan des deutſchen Kaiſers, ſo berichtet mir mein Botſchafter aus Berlin, ſoll dahin gehen, eine deutſche Einflußſphäre in Klein⸗ aſtien zu ſchaffen. Nun, gegen eine wirtſchaftliche Belebung Anatoliens durch die Deutſchen habe ich gewiß nichts einzuwenden, deutſche Zeitungen jedoch verlangen eine deutſche Koloniſation längs der Bagdadbahn. Was denken ſich dieſe Zei⸗ tungsſchreiber? Glauben ſie, daß wir die von unſeren Vätern mit ſchweren Opfern erkauften anatoliſchen Gaue deutſchen Anſiedlern preis⸗ geben werden? Von jeher haben wir leider ver⸗ äumt, uns fremde Elemente vom Halſe zu hal⸗ ten— daher kommt unſer ganzes Unglück. In Anatolien wollen und müſſen wir allein blei⸗ ben. Allah ſei Dank, daß uns wenigſtens dieſer letzte Zufluchtsort für unſere von allen Seiten bedrängter Volks⸗ und Glaubensgenoſſen ge⸗ blieben iſt. ̃ Die Balkanländer und die Türkei. Mein alter Gärtner im Mldiz hatte recht, als er mir über die politiſchen Wirrniſſe des Bal⸗ kans ſeine Meinung folgendermaßen offenbarte: Ein Apfelbaum, ein Birnbaum, ein Pflaumen⸗ bhaum, eine Eiche und eine Pinie ſtauden neben⸗ einander, ſodaß ihre Zweige ſich faſt berührten. Hoch überragte die Eiche die andern Bäume, dennoch nahmen dieſe den unteren Aeſten des Baumrieſen Luft und Licht, ſodaß dieſelben morſch wurden und abfielen. Und es begab ſich, daß dieſe Bäume, alle um ihren Platz an der Sonne ringend, in Streit gerieten; lebte. Ich glaube, daß jeder, der im Orient das Gezäuk! vinzen aufkommen laf und Gezeter ward ſo groß, daß es ſchließlich Allah im Himmel hörte. Da erſchien er unter ihnen und ſprach:„Weshalb ſtreitet ihr? Ihr habt alle Daſeinsberechtigung, kein Baum iſt beſſer als der andere, jeder iſt groß an ſeinem Platze!“— So iſt es auch auf dem Balkan. Der Apfelbaum ſei Rumänien, der Pflaumenbaum Serbien, die Pinje Griechenland und der Birn⸗ baum Bulgarien, unſere Türkei aber iſt die Eiche, welcher mancher morſche Aſt bereits abge⸗ fallen iſt— wie ich glaube, nicht zum Schaden des Stammes; denn dieſe hohlen, morſchen Aeſte, die wir verloren haben, bildeten eine Ge⸗ fahr für die Geſundheit unſeres Stammes. Kreuzzug gegen die Türkei. Der Kreuzzug gegen uns hat noch niemals ganz aufgehört! Gladſtone, dieſer alte Heiß⸗ ſporn und Schwätzer, wandelt in den Fußſtapfen des Papſtes Pius II. Trotzdem iſt das den Chri⸗ ſten ſo verhaßte Reich der Osmanen ſchon im Mittelalter, als im Abendlande die grauſam⸗ ſten Religionsverfolgungen in Szene geſetzt wurden, das Aſyl aller um ihres Glaubens wil⸗ len Verfolgten geweſen. Als in Spanien die heilige Inquiſition waltete, welche die Juden verbrannte oder ins Exil trieb, da haben wir ihnen Hilſe gewährt und ſie aufgenommen. Der Halbmond hat zu allen Zeiten den ihrer Religion und ihrer politiſchen Anſichten wegen Verbann⸗ ten eine ſichere Zufluchtsſtätte geöffnet. Wer aher im Abendlande kennt unſere Geſchichtes Wer gibt ſich überhaupt dort die Mühe, ſie ken⸗ nen zu lernen? Was verſteht beiſpielsweiſe der grand old man Gladſtone“ von orientaliſchen Dingen? Wenn ich ſeine Auslaſſungen richtig charakteriſteren will, ſeine Angriffe auf meine Regierung,„die ſich nicht auf Geſetze, ſondern auf Gewalttätigkeiten ſtützen ſoll“, ſo kann ich dieſelben nur eine Roheit nennen! Iſt es mit den armeniſchen Greueln nicht ebenſo, wie mit den„Bulgarian horrors“— iſt es nicht längſt erwieſen, welche Lügenberichte die engliſchen Zeitungen damals veröffentlichtend?! Sie berich⸗ teten über die Zerſtörung chriſtlicher Dörfer und Ausrottung ihrer Bewohner, während ſich her⸗ ausſtellte, daß dieſe Ortſchaften in Blüte da⸗ ſtanden und die Bevölkerung mit den moham⸗ medaniſchen Nachbarn in ungetrübter Harmonie längere Zeit gelebt und ſich Objektivität bewahrt hat, ſagen wird, daß wir Moslems doch beſſere Menſchen ſind— im Vergleich zu den orienta⸗ liſchen Chriſten Bulgarien und der Balkaubund. Was helfen alle Beteuerungen des Fürſten Ferdinand, alle Beſchwichtigungsverſuche der bulgariſchen Regierung! 20000 Komitadſchis ſtehen in Rumelien und beunruhigen unſere Grenzen. Nun tun die Mächte verwundert, daß wir mobiliſieren, und daß wir endlich den Bul⸗ garen den Krieg machen wollen, um uns Ruhe zu ſchaffen. Schon hat ſichRußland mit Oeſter⸗ reich verſtändigt, um gemiſchte Korps gegen uns zu entſenden, und ein franzöſiſches Geſchwader erſcheint auf Rußlands Geheiß in unſeren Ge⸗ wäſſern. Die ruſſiſchen Zeitungen verkünden die Idee der Einigung aller Balkanvölker! Serbien, Bulgarien, Rumänien und Griechenland, zu⸗ ſammen mit den Chriſten Mazedoniens, Bos⸗ niens und der Herzegowina ſollen einen Bund bilden, für den die ruſſiſche Preſſe über 18 Mil⸗ lionen Seelen zuſammenrechnet.— Zwietracht und gegenſeitiges Mißtrauen verurteilen die Balkanſtagten zur völligen Ohnmacht, zur Rolle von Werkzeugen anderer. Es iſt wahr, unſere Herrſchaft in Europa gründet ſich auf dieſes Nichtverſtehen der Balkanvölker! Bulgarien und der Panflavismus. Was will Rußland anderes, als den Panſla⸗ vismus bis zum Bosporus vorſchieben! Die Bulgaren ſind nur die Seibs, die Vorreiter die⸗ ſes ruſſiſchen Anſturms, ſind und bleiben des Zaren gefügige Werkzeuge. Nur das Griechen⸗ tum vermag dem Slaventum auf dem Balkan Paroli zu bieten. Allah ſei Dank, daß ſich Bul⸗ garen und Griechen haſſen, wie Feuer und Waſſer. Bulgarien iſt nicht allein der Schützling Rußlands, ſondern auch der Englands. Iſt es nicht eine erwieſene Tatſache, daß das Balkan⸗ komitee in London enorme Summen hergibt für die Unterhaltung der bulgariſchen Banden, welche unſere Grenzen überſchreiten und ſeit Jahren keinen Frieden in unſeren Grenzpro⸗ ſ. Stände Bulgarien finanziell nicht am Rande des Abgrunds, ſo hätte es uns ſchon längſt mit Krieg überzogen. Der, Krieg mit Bulgarien wird und muß kommen. Noch vor 7 Jahren hätten wir mit dieſem bö⸗ ſen Geſellen abrechnen ſollen, aber Rußland und England fallen uns jedesmal in den Arm, wenn wir zu einem Streiche gegen die Balkan⸗ räuber ausholen. England und Rußland wüh⸗ len in unſerem Hauſe, gleich zwei Ratten. Frankreich war uns ehedem ein zuverläfſiger Rattenfänger, den wir im geeigneten Moment auf die beiden unliebſamen Nager loslaſſen konnten. Aber Frankreich verſagt immer mehr. Allah ſei Dank, daß wir in Deutſchland Erſatz gefunden haben. Um ſie alle in Schach zu hal⸗ ten, können wir unſeren„ehrlichen Makler“ ge⸗ brauchen. (Schluß folgt.) * Die Erſchießung RNazim Paſchas. JBerlin, 24. Jan.(Von unſ. Berl. Bur.) Zu der Erſchießung des Generaliſſimus Nazim Paſcha wird in einer Konſtantinopeler Privat⸗ meldung noch berichtet: Enver Bey war mit 30 Offizieren und Unioniſten in Zivil in das Ge⸗ bäude der Pforte eingetreten, während draußen die Mollahs warteten. Der Adjutant Kiamils, Naſis, ſtellte ſich ihnen entgegen und der Adju⸗ tant des Generaliſſimus ſuchte ihn in der Ab⸗ wehr der Eindringlinge zu unterſtützen. Es wurden Schüſſe gewechſelt und einer von ihnen traf Nazim Paſcha, der auf den Lärm hin herbei⸗ geeilt war. Ueber den Leichnam des gefallenen Miniſters hinweg ſchritt Enver Bey mit den anderen in den Beratungsſgal. Er forderte die Miniſter auf, zu demiſſionieren, begab ſich nach erfolgter Zuſtimmung ins Palais zum Sultan, von wo er mit deſſen erſten Sekretär zurück⸗ kehrte, der die Demiſfion Kiamils und deſſen Kabinetts in Empfang nahm. Die Miniſter werden bewacht. Das proviſoriſche Kabinett iſt bereits in Tätigkeit. Ein neues äſterreichiſch⸗ ungar. Flottenprogramm? Man ſchreibt der Deutſchen Orient⸗Korreſpon⸗ denz aus Wien: Die Neugruppierung der Bal⸗ kanmächte aus Anlaß des Krieges ſcheint in Oeſterreich-Ungarn Anlaß zur Aufſtellung eines neuen Flottenprogramms bieten zu ſollen. Man weiſt darauf hin, daß alle Mittelmeermächte gegenwärtig bemüht ſind, ihre Flotten den ver⸗ änderten Verhältniſſen anzupaſſen. Dabei rech⸗ net man auch in politiſchen und Marinekreiſen bereits mit der Tatſache, daß die Dardanel⸗ lenfrage ſchon in allernächſter Zeit im Sinne der ruſſiſchen Wünſche geregelt wird. Damit würde dann ein neuer Machtfaktor in der Mittel⸗ meerpolitik auftreten. Frankreich wird bekannt⸗ lich einen weſentlichen Teil ſeiner Schlachtflotte in das Mittelmeer verlegen; und Italien iſt im Begriff, neue große Aufwendungen zu machen, und ſogar Griechenland nutzt die Erfahrungen des Krieges für neue Schiffsbauten aus. Unter dieſen Umſtänden hält man es in öſterreichiſch⸗ ungariſchen Marinekreiſen für unbedingt erfor⸗ derlich, den veränderten Verhältniſſen durch ein neues Flottenprogramm Rechnung zu tragen. Das letzte Programm ſah vier Dreadnoughts der Viribus⸗Klaſſe vor. Ferner ſollte vom Jahre 1915 ab die Monarch⸗Klaſſe, deren Schiffe kei⸗ nen modernen Kampfſchiffen mehr als eben⸗ bürtig angeſehen werden können, durch Neu⸗ bauten erſetzt werden. Dieſes Programm war aufgeſtellt zu einer Zeit, als man von den neueſten Wandlungen auf dem Balkan und im Mittelmeer noch keine Ahnung hatte. Und aus dieſem Grunde halten die Marinekreiſe es für unbedingt erforderlich, ſofort ein neues Flotten⸗ programm aufzuſtellen, in dem vor allem eine ſchleunige Durchführung des Erſatzes der Monarch⸗Klaſſe vorgeſehen iſt. „Tout mon coeur“,„Gabe und Geber ſtets euch zu eigen“, oder ähnliche findet man auch auf Ver⸗ lohungsringen aus dieſer Zeit. Allerlei Wünſche und Gefühle für die künſtige Ehehälfte wurden ſo zum Ausdruck gebracht, manchmal verraten die Sprüche in ehrlicher Aufrichtigkeit einen von der Frau wenig erſehnten Standpunkt. So ſchries der engliſche Biſchof Thomas auf den Ring, den er ſeiner vierten Gemahlin überreichte:„Ik 1 Survive, Il make them fife“. Und die Aus⸗ ſicht auf die angekündigte fünfte Nachfolgerin mag die Freude über das Geſchenk wohb ein wenig. beeinträchttigt haben. Einen beſonderen Nutzwert hatten die Siegel⸗ ringe, deren Zeugnis die alten Völker ſelbſt zur Beglaubigung wichtiger Urkunden gelten ließen. Nach den Aegyptern bedienten ſich auch die Grie⸗ chen und Römer dieſer Siegel, die als Hiero⸗ glyphen, als ſeltſame figürliche Darſtellungen, odenr Münzſtempel erſchienen. Neben den Rez⸗ fen, die das Siegel auf einer manchmal recht gro⸗ ßen Platte zeigten, gab es auch ſolche, deren walzenförmiges Mittelſtück man über das Wachs rollen mußte, wollte man ſie für ihren Zweck nutbar machen. Die Schlüſſelringe der Römer konnten gleichfalls die Anerkennung beanſpru⸗ chen, daß ihr Daſein einen durchaus realen Wert babe. Sie waren aus Eiſen oder auch aus edlen Metallen; man ſtreifte den Schlüſſel, der wie ketzt noch üblich, am oberen Ende in einen Ring auslief, einſach über den Finger, ſo daß der Schlüſſelbart horizontal abſtand. Selten nur erſetzte den feſten Reifen eine gegliederte Ketie „„PPFFFFFFPfFf ²˙•»ĩ7˖.7crrr 2 Arecht er Politische ebersicht. *Mannheim, 24. Januar 1913. Neue Verhandlungen über — ein Reichstheatergeſetz. Wie eine Korreſpondenz ſchreibt, werden im Be⸗ ginn des nächſten Monats die Beratungen mit Sachverſtändigen über den Entwurf eines Reichs⸗ theatergeſetzes im Reichsamt des Innern fort⸗ geſetzt werden. Diesmal erſtrecken ſich die Ver⸗ nehmungen auf die Gruppen der Artiſten und Muſiker, deren Intereſſen naturgemäß im Rahmen der bisherigen Erörterungen nicht verhandelt werden konnten. Innerhalb jeder Gruppe werden, wie auch bei den Verhandlungen in den erſten Tagen dieſes Monats, die Unter⸗ nehmer und Angeſtellten gleichzeitig gehört wer⸗ den. Damit ſind dann die Vernehmungen von Sachverſtändigen für das Reichstheatergeſetz be⸗ endet, und es wird daunn von den zuſtändigen Reſſorts, dem Reichsamt des Innern und dem Reichsjuſtizamt, die endgültige Aufſtellung eines Geſetzentwurfes in Angriff genommen werden. Ueber eine Reihe wichtiger Fragen iſt unter den Beteiligten bisher eine Verſtändegung nicht er⸗ zielt worden. Der Entwurf wird Aber dieſe um⸗ ſtrittenen Gebiete zu entſcheiden haben. Mar⸗ rechnet damit, daß dem Reichstag im ſeiner näch⸗ ſten Tagung die Vorlage zugehen wird. Zur innerpolitiſchen Tage macht ein Berliner Telegramm der„Magdeb. Ztg.“ folgende Ausführungen: In der inneren Politik gärt es wieder ein⸗ mal gewaltig. Genau wie im vergangenen Jahre ſind wir die geduldigen Zuſchauer eines höchſt unerquicklichen Kampfes, der um das Schickſal der Militärvorlage zwi⸗ ſchen den Reichsämtern ausge⸗ fochten wird. Kaum iſt es bekannt gewor⸗ den, daß eine größere Militärvorlage kommen wird und kommen muß, da rüſtet ſich der Reichs⸗ ſchatzſekretär ſchon zur Abwehr und lanciert einen harmloſen Artikel in die Weltgeſchichte, daß an„unterrichteten Stellen“ nur etwas von einem Nachtragsetat für die Luftflotte bekannt ſei. Der Gegenhieb aber bleibt nicht aus ſon⸗ dern erſcheint in Geſtalt eines andern Artikels, der kurz und präziſe die Wünſche unſerer Militärs zuſammenfaßt. Merkwürdiger⸗ weiſe aber ſcheint die treibende Kraft nicht im Kriegsminiſterium zu ſitzen, ſondern an anderen Stellen, die für die Schlagfertigkett unſerer Armee in mindeſtens demſelben Maße intereſſiert ſind. Herr v. Heeringen aber ſieht dieſem Trei⸗ ben zu. Auch der Reichskanzler weiß offenbar nicht, wie er ſich in dieſem Dilemma verhalten ſoll. So geht denn der Kampf weiter, aber er hat Formen angenommen, die eine Entſchei⸗ dung nach der einen oder andern Richtung unbedingk notwendig machen. Und im Intereſſt der Sache wäre es dringend wünſchenswert, wenn möglichſt bald Klarheit geſchaffen würde ſelbſt auf die Gefahr hin, daß dabei ein Man v über Bord geht. Ein Vorkämpfer des Deutſch⸗ tums. d. k. Wien, 23. Jan. Am 24. d. M. feiert Dr. Titta ſeinen 50. Geburtstag. Der deutſche Volks⸗ rat für Böhmen veranſtaltet zu Ehren ſeines verdienſtvollen Gründers und Vorſitzenden eine Feſtſitzung, die Deutſchen im hartumdrängten Sprachgrenzorte Trebnitz werden ihren Führer und Berater eine Kundgebung der Treue und Dankbarkeit bereiten. Der einfache Landarzt, der Dr. Titta geblieben iſt, trotz der Bedeutung, die ſein Lebenswerk, der deutſche Volksrat in Böhmen, gewonnen hat, wird an dieſem Ta ſehen können, wie zahlreich ſeine Freunde u Verehrer in allen deutſchen Parteien ſind, wie hatte politiſche Würden und Ehren⸗ ſen? mit ſchmiegſamen Einzelteilchen. Eine recht un⸗ bequeme Schmuckmethode allerdings, die bei der heutigen Handſchuhmode ganz unmöglich wäre. Die Giftringe. die in einer kleinen Kapſel ſchnellen Tod bargen, waren in alten Zeiten eine vielgetragene, gefährliche Spielerei. Aber ſie zeigten auch in verzweifelten Fällen oft den letz⸗ ten Ausweg. In der hiſtoriſchen Ueberlieferung gibt es ein klaſſiſches Beiſpiel dafür: Hannibal, der ſo ſeinem Leben ein Ziel ſetzte, um der römi⸗ ſchen Gefangenſchaft zu entrinnen. In der Geſchichte des Aberglaubens muß dem Ringe gleichfalls ſein Platz zugewieſen werden, wenn auch kein ſo wichtiger, wie im Kapitel der menſchlichen Eitelkeiten. Man zeigte da in der Hauptſache ſeine guten Abſichten bei der Wahl des Steines, wenn man ſolchen Ring als Talisman verſchenkt. Der Skarabäus ein Symbol der Unſterblichkeit und Fruchtbar⸗ keit, wurde in koſtbaren Steinen nachgebildet: auf der Rückſeite konnten Eingeweihte Geheim⸗ ſprüche und Zukunftswünſche entzifſern. Der Krötenſtein ſollte böſen Geiſtern wehren, und mit dem Tragen von Ametiſten meinte man ſich gegen Trunkſucht zu feſtigen. Nicht ganz ſo naiv waren die Gefühlsringe, in denen wohlgemeinte Sentimentalität einen man⸗ ches Mal rührſeligen Ausdruck fand. Die Treue⸗ ringe, die zwei verſchlungene Hände oder auch zwei zu einander ſtrebende Geſtalten zeigen und die Freundſchaftsringe, bei denen eine ganze An⸗ zahl ſchmaler Reifchen unlöslich aneinander ge⸗ ringe in oft kunſtpoller Ausführung, mit dem Porträt des Gebers oder einer geliebten Dame. die meiſten Silhouettenringe der Biedermeierzeit und die abſcheulichen Haarringe der gleichen Epoche. Das moderne Goldſchmiedehandwerk übernahm, neben den ganz konventionellen Arbeiten und den künſtleriſch eigenartigen Schöpfungen von Kunſt⸗ gewerblern, in Nachbildungen den Schatz an Muſtern, den die Geſchmeide des Mittelalters und der Renaiſſance vermittelten. Daneben blieben die Bauernringe bayeriſcher, tyroler und ungariſchen Urſprungs mit ihrer erſtaunlich feinen Formbildung und ihrer luſtigen Buntheit, durch die reichlich verwendeten Halbedelſteine, ein begehrter Artikel. Kunſt, Wiſfenſchaft u. Leben. Akademiſche Nachrichten. In der Sitzung der Berliner Akademie der Wiſſenſchaften verkündigte der Vor⸗ ſitzende Geheimrat Plauck die Verl eihung der delmholtzmedaille an Geheimrat Schwen⸗ dener für ſeine Arbeit über Pflanzenphyſiologie. Weiter wurde bekannt gemacht, daß die Helm⸗ holtzprämie im Betrage von 1800„ dem Prof. Abderhalden in Halle verliehen wurde für ſeine Arbeit über die Unterfuchung der Eiweisſtoffe. Pofncaré und die Graphologie. Der neue Präſident der Republit Fraukreich iſt ein vielſeitiger Herr der ſich aks Advokat, Journa⸗ liſt und Offtzter betätigte, bevor er Senator, Politi⸗ ker und Mitglied der Akademie wurde. So iſt es begreiflich, daß man bisher eine ſeiner Fähigketten lettet wurden. Dazu gehören wiele Miniaturen⸗ Staatsoberhauptes lenkt nun Henry Coſſira die Auf⸗ merkſamkeit, indem er einen Brief Poincares an einen Studienfreund vom 23. Januar 1878 mftteilt, der ein wertvolles Dokument für die graphologiſche Ausbildung des damaligen Studenten darſtellt. Ein genaues Charakterbild des Adreſſaten iſt hier auf Grund ſeiner Schrift entworfen, und was wichtiger iſt: die Angaben ſtimmen. Poincars hat ſich auch ſpäter als Anwalt dieſer Keuntniſſe bedient und auf dieſem Wege ſo mauche wertvolle Aufſchlüſſe über die Pſychologie derer erhalten, mit denen er zu tun batte. Nunmehr wird aber dem berühmten Maune gegenüber der Spieß umgedreht und ſeine Schrift zum Gegenſtand eifriger graphologiſcher Unter⸗ ſuchungen gemacht. Ein bekannter Grapphologe Albert de Rochetal lieſt aus den Schriftzügen des Studenten ein ganz anderes Charakterbild heraus, als das landläufige, das man bisher von dem Prä⸗ ſidenten gezeichnet hat.„Das iſt kein Mann mit einem weiten Horizont, durchaus nicht! Dieſe run⸗ den künſtleriſch geformten Buchſtaben laſſen vor allem eine Art Dichter erkennen, der alles unter einem exotiſchen Geſichtspunkt ſieht. Mit Wort: das iſt ein Aeſthet. Die Linien und Worte mit ihren regelmäßigen Abſtänden verraten ein Ge⸗ hirn von bewundernswerter Klarheit und Genauig⸗ zeit. Das iſt ein kleinlicher und peinlich genauer Arbeiter. Ich möchte ſogar ſagen: ein Büfflev. Seiue äußerlich ſo kühle und verſchloſſene Er⸗ ſcheinung wäre daun nur die Maske einer hartnäckig zähen Willenskraft.“ Sy kommt man hinter die Schliche der großen Männer und kann ſte mit ihren eigenen Waffen bekämpfen. Der Graphologe Poin⸗ cars mag ſich vor den Graphologen in Acht nehmen! Ein 20 Millivnen⸗Plau zur Verſchönerung Londons. Der häßliche und die Schönheit Londons ſo arg beeinträchtigende Eindruck des ſüdlichen Themſe⸗ ufers iſt ſchon oft der Gegenſtand von Klagen und Reformplänen geweſen, aber erſt jetzt nähert ſich eine großartige Idee des Earl Curzon der Verwirk⸗ lichung: eine prächtige Kak⸗Aulage ſofl, dem Vik⸗ garnicht beachtet hat, nämlich ſeine graphologiſchen Antniße. ß dieſes Intereſſengebiet des neuen toria⸗Kat gegenüber, von der Weſtminſter⸗Brücke bis zur neuen St. Pauls⸗Brücke errichtet werden. Ein einem Deut — weltſtädt! als K 51 gelangen Möglicher bentbay Rägt 28 r drei arken zufgebro⸗ Mannheim, 24. Januar. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Abendblatt). 3. Seite. kllen auszuſchlagen, um den durch Parteiungen erriſſenen Deutſchen in Böhmen eine Stätte emeinſamer Arbeit zu ſchaffen un⸗ beirrt durch Nörgler und Neider und die Wechſel⸗ fllle des politiſchen Tagesgetriebes. Was er ſeinem Volke im Laufe der fünf⸗ undzwanzig Jahre nationaler Arbeit geworder, fit verbrieft und verbucht in allen den Organi⸗ ſctionen, an deren Gründung er Anteil genom⸗ men hat. Die Vereinheitlichung des national⸗ politiſchen Schaffens in Deutſchböhmen iſt zwar jbaoch nicht vollendet, aber ein gut Stück davon hat er zuſtande gebracht. Es wird ſeiner Tat⸗ Kkaft, die, wie ſelten auch ausgezeichnet iſt durch perſönliche Uneigennützigkeit, gewiß gelingen, in Ngden kommenden Jahren an dem Baue weiter⸗ zuarbeiten, deſſen Hauptförderer er iſt, an Ddeutſchböhmen Geſundheit und unge⸗ Iſchwächte Kraft wünſchen ihm deshalb an ſeinem 50. Geburtstage ſeine Freunde, Mitarbeiter und Verehrer in allen deutſchen Parteien für ſeinen ferneren Lebensweg. Deutsches Reich. — Eine Erklärung des Abg. Dr. Friedberg zum Falle Held. Zum Schluß der vorgeſtrigen Sitzung des preußiſchen Abgeordnetenhauſes gab ber nationalliberale Abg. Dr. Friedberg der Tagesordnung folgende Erklärung In der Sitzung vom 21. d. M. hat der Ab⸗ georbnete Dr. Hahn die Aufmerkſamkeit der Lotterieberwaltung auf gewiſſe Beſchuldigun⸗ gen gelenkt, die gegen den Lotteriekollekteur und Reichstagsabgeordneten Held gerichtet wor⸗ den ſind. In ſeiner Antwort hat der Präſi⸗ dent der Generallotteriedirektion erklärt, daß infolge dieſer Anregung nunmehr eine Unter⸗ ſuchung eingeleitet werden würde. Daraus könnte der Schluß gezogen werden, daß die Be⸗ ſchuldigungen gegen Held der Lotterieverwal⸗ iung unbekannt geblieben ſeien, und daß die nationalliberale Reichstagsfrak⸗ tion nichts getan habe, um bei der vorgeſetzten Behörde eine Klärung herbeizuführen. Das iſt nach den mir inzwiſchen gewordenen In⸗ formationen unzutreffend. Die natſonalliberaſe Reeichstagsfraktion hat ſich vielmehr bereits krüher und nenerdings wieder an die Lotte⸗ vieverwaltung mit der Bitte um Auf⸗ klärung des Tatbeſtandes gewandt. Ich lege Wert darauf, dies ſchon jetzt feſtzuſtellen, behalte mir aber vor bei dem Etat des Finanz⸗ miniſteriums auf die Angelegenbeit zurückzu⸗ kbommen Badiſche Politil. Gemeindewahlen. 85 Plankſtadt. 23. Jan. Mit den heu⸗ tigen Gemeinderatswahlen ſind die Gemeinde⸗ wahlen nun zum Abſchluſſe gelangt. Bei der Wahl auf 6 Jahre haben von 67 Wahlberech⸗ igten 66 abgeſtimmt und hiervon entfielen auf die nattonalliberale Vorſchlagsliſte 15 Stimmen 1 Sitz), auf die Zentrumsliſte 16 Stimmen 101 Si auf die ſozialdemokratiſche Liſte 14 Stimmen(1 Sitz), auf die Vorſchlagsliſte der Fortſchrittler, unzufriedene Zentrumsleute und der alten 6, nicht mehr von den politiſchen Par⸗ teien, aufgeſtellten Gemeinderäte a. D. 19 Stim⸗ men(1 Sitz). Bei der Wahl auf 3 Jahre fielen jeder Vorſchlagsliſte wiederum je ein Sitz zu und zwar mit 13, 23, 14 und 16 Stimmen. Als Gemeinderäte ſind ſomit gewählt: Philipp Klein und Wilhelm Hüngerle(Zentrum), Her⸗ mann Trunk und Georg Michael Wacker 4. Nationalliberal), Karl Friedrich Berlinghof und Abraham Schardt(Sozialdemokraten), Wil. elm Gund und Jakob Kahn(vorgenannte Ver⸗ emigung). 9 wellſtädtiſcher Straßenzug mit Baumalleen wird ſich als König Georg⸗Kai an der Surreyſeite der Temſe entkang breiten und ſo weſentlich zur Ver⸗ ſchönerung Londons beitragen. Man nimmt an, zaß dann anſtelle der unanſehnlichen Lager⸗ und abrtkbauten ſich ein neuer und ſchöner Stadtteil kntwickeln wird, für den als Mittelpünkte ſchon jetzt nige impoſante Gebäude, die neue County⸗Hall und die alte ehrwürdige Kathedrale von Southwark, dorhanden find. Hier ſoll dann auch der Neubau des Kingis College ſeinen Platz finden. Die Koſten für dieſe Anlagen, die die Baſts für eine neue übſtadt an der Themſe blilden würden, Jan r auf 20 Milltonen Mark geſchätzt, die inner⸗ von 10 Jahren aufgebracht werden müßten, denn ſo lange wird der Bau des nenen Themſe⸗ als in Anfpruch nehmen. Für die Aufbringung hleſer Summe benkt man an eine Peuuy Steuer der Bevölkerung Londons, doch ſind deftnittive Be⸗ anſe über die Deckung der Koſten noch nicht ge⸗ Die deutſche Spitzbergenexpeditſon. Aus Kriſtiania meldet uns ein Telegramm: ſtenpoſten“ meldet von der Advent⸗Bay: Um ber notleidenden deutſchen Erpedition zu Hilfe zu bommen, war am Montag eine Hilfserpedition von her Advent⸗Bay unter Führung des Geſchäftsführers Ingeneur Jenſen abgegangen. Die Expedition, aus uf Mann und 13 Hunden beſtehend, führte Vorrat Proviant und Kleider für die Eingefrorenen mit Sie beabſichtigte, bis zur Treuernburgbucht zu langen, wo das deutſche Expeditionsſchiff liegt und öglicherweiſe die deutſche Beſatzung nach der Ad nlban zu bringen. Die Entfernung dorthin be⸗ gägt 25 Meilen. Die Dauer der Expedition war für drei Wochen berechuet. Da ſedoch infolge des rken Sturmes am Sonntag das Eis des Fjordes ſgebrochen war, mußte die Hilfserpedltion um⸗ Jreu, als ſie ſich in der Mitte des Fjords be⸗ rd, Ein Teilnehmer brach ein, wurde aber ge⸗ ttet, Da die Expedttion nicht genügend Nahrungs⸗ liel über die Berge ber Saſſend⸗Ban ſchaffen un, muß ſie abwarſen, bis das Flord zugefroren In der Swiſchenzeit wird die Hilfsexpedition cen, eine Berſtärkung an Hunden von Green⸗ Bürgerausſchußſitzung in Weinheim. K. Weinheim, 24. Januar. (Schluß.) Die Verkündigung des Rechnungsergebniſſes der Gemeinderechnung für 1911 nebſt zugehörigen Nebenrechnungen. Es wird auf den ausgegebenen, gedruckten Ver⸗ waltungs⸗ und Rechenſchaftsbericht vom 12. Juli 1912 Bezug genommen. B..M. Leinenkugel: Der vorliegende Rechnungsabſchluß gewährt einen ganz inteveſſan⸗ ten Einblick in die Gemeindeberwaltung und ich ſpreche namens der nationalliberalen Partei den Verfaſſern des Berichts unſere Anerkennung aus. Wir hätten nur gewünſcht, daß der Bericht etwas früher erſchienen wäre, und ich möchte das Er⸗ ſuchen an den Gemeinderat richten, den Bericht in der erſten Hälfte des folgenden Jahres au die Mitglieder des Bürgerausſchuſſes zu verſen⸗ den. Zu dem Bericht ſelber haben wir zu be⸗ merken, daß wir leider die graphiſchen Darſtel⸗ lungen vermiſſen über die Verteilung der Steuerwerte und Umlagelaſten auf die einzelnen Erwerbszweige. Die graphiſchen Darſtellungen waren ſehr überſichtlich gehalten und waren noch zuletzt im Rechenſchaftsbericht von 1910 und es wäre ſehr wünſchenswert, wenn dieſe graphiſchen Darſtellungen im nächſten Rechenſchaftsbericht wieder enthalten wären. Im weiteren Verlauf ſeiner Ausführungen verbreitete ſich der Redner über die Bilanz des Gaswerkes, über kamera⸗ liſtiſche und kaufmänniſche Buchführung und ver⸗ langt die Einführung der letzteren Buchführung für ſämtliche ſtädtiſche Betriebe. Aufgefallen ſei ihm, daß die einzelnen Anlagen und Poſi⸗ tionen viel zu niedrig bemeſſen ſeien. Das Werk⸗ zeug ſei z. B. mit 10 Prozent abgeſchrieben und das ſei viel zu niedrig...M. Kleh: Wir von der Bürgervereinigung haben ſchon ſeit Jahren im Sinne der Ausführungen des Vorredners gewirkt. Wir ſchließen uns daher den Darlegun⸗ gen des Vorredners an und ich möchte bitten, daß dieſe Anregungen berückſichtigt werden. Ich möchte nur kurz hinzufügen, daß wir ſelbſtver⸗ ſtändlich unſere Wünſche, die wir ſchon ſeit Jah⸗ ren zur Sprache gebracht haben, auch jetzt noch poll und ganz aufrecht erhalten. B..M. Zink⸗ gräff: Ich habe ſchon vor Jahren bei der Gasanſtalt darauf hingewirkt, daß eine kaufmän⸗ niſche Bilanz aufgeſtellt wird. Auf meine An⸗ regung hin iſt dies dann auch geſchehen. Ich ſtehe auf dem Standpunkt, daß eine kaufmänniſche Bilanz weit überſichflicher iſt, als eine kamerali⸗ ſtiſche. Die Mängel in der Bilanz des Gas⸗ werkes ſind darauf zurückzuführen, als das Gas⸗ werk übernommen wurde. Vorſitzender: Wir ſind den Herren für ihre Anregungen ſehr dankbar, möchte aber nur erwidern daß das Ge⸗ meindegeſetz keine Abſchreibung kennt. Es iſt jedoch eine neue Gemeinderechnungsanweiſung in Beurbeitung, die demnächſt orſcheint. Sehr ſchwierig iſt es, den Rechenſchaftsbericht früher herauszugeben. Es ſind dies die Arbeiten, die nebenher gemacht werden müſſen, beiten des Tages ſind ohnehin ſchon ſehr groß. Wenn die graphiſche Darſtellung wieder ge⸗ wünſcht wird, ſo kann dieſe beigelegt werden. Das Waſſerwerk renttert ſich ſo gut wie gar nicht, und wenn das noch Abſchreibungen vorge⸗ nommen werden ſollen, ſo wird es noch ſchlimmer. Wir haben aber doch auf der anderen Seite einen Reſervefonds.— Nach weiterer kurzer De⸗ batte wurde die Vorlage einſtimmig genehmigt. Wahl der Abhörkommiſſion. BAM. Kleh macht den Vorſchlag, die Zahl der Abhörkommiſſinn von 3 auf 5 zu erhöhen. BAM. Rektor Merkel; Die nationalliberale Fraktion iſt der Anſicht, daß eine zupielgliederige Kommiſſion viel ſchwieriger arbettet. Wir ſind der Anſicht, man ſolle es bei dref Herren belaſſen und wir ſchlagen vor die Herren Schretzmann, Leinenkugel, Falkenſtein. BAM. Kleh: Wir) rin, wenn der Staat ſich ein derartiges Ein⸗ geſchäftsſtelle, O 7, 24, zu haben. ebteeeeeeeeeeee E eereeeeee 28 Neeeee, 27FEFCCbbb ͤ b und die Ar⸗ wollen keine Kardinalfrage daraus machen und haben gegen den Vorſchlag nichts einzuwenden.— Damit gelten die vorgeſchlagenen Herren als ge⸗ wählt. Die Tagesordnung war damit erledigt. Eine intereſſante Ausſprache. BAM. Adam Hoffmann erkundigt ſich nach der Leichentaxe. Vorſitzender: Möchte die Herren bitten, ſolche Anfragen einen Tag vorher zu ſtellen. Aber die Anfrage iſt mir lieb, ich gebe auch ganz gerne Auskunft. Zunächſt kommt die Bauordnung, dann die Einführung der elek⸗ triſchen Energie. Es handelt ſich nur noch darum, wie ſich die O. E. G. ſtellt. Dann kommt die Friedhofordnung. BAM. Keller(natl.): Wir haben erwartet, daß zu Beginn der Sitzung eine Sache zur Sprache käme, die ſich auf die Ueber⸗ ſchreitungen beim Bürgerpark be⸗ zieht. Sie wiſſen, daß in der Bürgerſchaft eine große Beunruhigung darüber ent⸗ ſtanden iſt. Wir hätten es deshalb ſehr gerne ge⸗ ſehen, wenn dieſer Punkt auf die Tagesordnung geſezt worden wäre. Wir erſuchen um Einberu⸗ fung einer Ausſchußſitzung, in der dieſer Punkt behandelt wird, damit die Beunruhigung in der Bürgerſchaft aufhört. Vor ſitzender: Rein formell gehört dies nicht auf die Tagesordnung. Dieſe Arbeiten werden im Voranſchlag berückſich⸗ tigt. Aber ich nehme keinen Anſtoß, zur Sache Stellung zu nehmen, denn ich weiß mich frei von Schuld. Die Ueberſchreitungen werden M. 7500 ausmachen. Hierunter ſind aber allein M. 1300 für ſtädtiſche Löhne. Die Sache konnte deshalb noch nicht vorgelegt werden, weil die Rechnungsſtellung noch fehlt, da ein Hand⸗ werksmeiſter trotz wiederholter Aufforderung erſt vor 8 oder 10 Tagen ſeine Rechnung eingeſchickt hat. Es iſt vielleicht möglich, daß der Gemeinde⸗ rat eine Kommiſſion ernennt. BAM. Keller: Wir wollen dieſe Erklärung zur Kenntnis nehmen. Die Sache ſelbſt können wir aber nicht eher beſprechen, als bis ſie auf die Tagesordnung geſetzt wird. BAM. Kleh: Auch wir erſuchen um Einberufung einer Ausſchuß⸗ ſitzung, in der die Ueberſchreitung beim Bürger⸗ park an erſter Stelle ſteht. Es wird in der Stadt von allem möglichen und unmöglichen geredet, und es wird von M. 10 000 Ueberſchreitung ge⸗ ſprochen. Der Vorſitzende kommt in ſeinen Ausführungen auf dieſe Gerüchte zurück und be⸗ merkt, daß ihm durch dieſe unwahren Behauptun⸗ gen das Leben außerordentlich erſchwert werde. Er tue aber nach wie vor ſeine Pflicht und Schul⸗ digkeit. Was die Ueberſchreitungen betrifft, ſo ſei er bon dieſen ſelbſt überraſcht worden. Der Vorſitzende erklärt ſodann, daß dieſer Gegenſtand auf die Tagesordnung der nächſten Sißung komme. Damit war die Sitzung beendet. ANus Sladt und Land. »Maunheim, 24. Januar 1915. Ueber dieſes Thema hielt geſtern abend in einer im Hotel National ſtattgehabten Verſamm⸗ lung des Stadtverbandes Maunheim der Detailliſten Herr Finanzrat Dr. Blum einen intereſſanten und belehrenden Vortrag. Der Vortragende gab zunächſt eine Definitlon dieſer beiden Begriffe. Staatshilfe ſei eigentlich kein begrenztes Gebiet; denn Staatshilfe findet überhaupt ſtändig und über⸗ all ſtatt. Sie bedient ſich zweier Mittel: der Rechtsordnung in der Form der Geſetze und der allgemeinen ſittlichen Ordnung. So iſt Treu und Glauben auch ein derartiger Begriff, ber geſetzlich nicht geregelt werden kann, ſondern den nlan der allgemeinen fittlichen Ordnung anver⸗ traut. Im wirtſchaftlichen Sinne verſteht man Unter Staatshilfe das Gingreifen des Stagates auf dem Wege der Geſetzgebung zu gunſten einer wirtſchaftlichen Erſcheinung und zu gleicher Zeit zu ungunſten einer anderen Erſcheinung. Im Gegenſatz hierzu heſteht die Selbſthilfe da⸗ Staatshilfe und Zelhſthilfe. greifen verſagt und einen wirtſchaftlichen Jaktor der natürlichen Entwicklung überlüßt. Eine kom⸗ binierte Form beſteht darin, daß der Staat in dle Entwicklung nicht eingreift, der Organiſation aber gewiſſe Machtmittel an die Hand gibt. Die kombinierte Form iſt die wohl am häufigſten vorkommende. Zu der reinen Staatshilfe in der primärſten Form gehört das Monopol. Sie beſteht darin, daß der Staat ihm eine gewiſſe wirtſchaftliche Funktion vorſchreiht. Außer dem Monopol iſt noch eine andere Form zu beachten, die Mittelſtandsbewegung. Als Staatshilfe betrachtet man z. B. die geplante Warenhausſteuer. Sie wäre aber wenig zweck⸗ mäßig, indem ſie die freie Konkurrenzmöglichkeit unterdrückt. Die reine Selbſthilfe findet haupt⸗ ſächlich in den Berufsvereinen ihren Aus⸗ druck. Eine mächtige Form der Selbſthilfe ſind die Genoſſenſchaften. Sie ſind urſprüng⸗ lich vom Handwerk ausgegangen und waren ge⸗ bildet als Organiſation zum Zwecke eines ge⸗ meinſchaftlichen Einkauf?s von RNohſtoffen. (Schulze⸗Delitzſch.) Eine weitere Form der Selbſthilfe iſt das Inſtitut der Rabattſpar⸗ vereine, Vereinigungen, die ſich zum Ziele ſetzen, die Gewerbetreibenden zuſammenzu⸗ ſchließen zu dem Zwecke, um in beſtimmter Weiſe an das kaufende Publikum einen Rabatt auf die Ladenpreiſe der Waren zu gewähren. Die ge⸗ miſchte Form kann man als Selbſthilfe mit Staatsgarantie bezeichnen. Auf dieſes Gebiet gehören insbeſondere die Handelskammern und Handwerkskammern. Die hieſige Handelskammer datiert ihren Urſprung nach einem alten Privileg auf das Jahr 1728 zurück. Daß die Handelskammern trotz ihrer wirtſchaft⸗ lich gemiſchten Form in ihrem eigentlichen Weſen auf Selbſthilfe beruhende Organiſationen ſind, beweiſt ihr Zuſammenſchluß im Deutſchen Handelstag. Im weſentlichen iſt die Hand: werkskammer eine gleichartige Organiſation, wie die Handelskammer. Zum Schluß ſeiner Aus⸗ führungen fällt der Redner ein Urteil über Staatshilfe oder Selbſthilfe dahin, daß die reine Staatshilfe zu perhorreszieren ſei und die Selbſthilfe daher als einzig gangbarer Weg übrig bleibt, die ſich in erſter Linie im Zuſam⸗ menſchluß äußern muß.(Lebh. Beifall.) Herr Frühauf läßt in der Diskuſſion ſeine Ausführungen dahin ausklingen, daß durch reine Selbſthilfe nichts erreicht werden kann. Der Detailliſtenſtand, der ſehr notleidend ſei, hätte in weitem Maße Staatshilfe notwendig Herr Hochſchwender tritt für die prak⸗ tiſche Selbſthilfe ein und ruft zur Beihilfe des deutſchen Zigarettenhandels gegen die Beſtre⸗-⸗ bungen der amerikaniſchen Truſts auf. Herr Wolf findet das Heilmittel für den Detailliſten⸗ ſtand in der Mitte, aher vornehmlich in dern Selbſthilfe. Herr Schvenewald erblickt die Urſache in der wenig erfreulichen Lage des Detailliſten⸗ ſtandes in dem Fehlen einer wirtſchaftlichen Macht. Die geſamten Detailliſten Deutſchlands ſollten ſich zu einer einheitlichen, geſchloſſenen Macht zuſammenſchließen. In einem Schlußwort ging der Referent auf die verſchiedenen Auslaſſungen der Diskuſſions⸗ redner ein und betonte ſchließlich, daß ſein Vor⸗ trag nicht als Stellungnahme zu der einen oder anderen Form zu betrachten ſei, ſondern eine Ausleſe aus einer allgemeinen wiſſenſchaftlichen Erkenntnis darſtelle.— In ſeinen Begrüßungs⸗ worten konnte Herr Kern auch Herrn Dr. Krie⸗ ger von der Handelskammer als Gaſt begrüßen. Die Verſammlung war erſt um 12 Uhr Neende Karnepal 1912—1913. Der Verein für Handlungs⸗Kommis von 1888, Bezirk Mannheim hält gemeinſam mit dem Bezirk Ludwigs⸗ hafen am Sämstag, den 5. Januar, abends halb Uhr, im Lokal Reſtauraut„Fauſt“ einen dtappenabend mit Damen ab. Ferner am Samstag, den 8. Februar in den Kaiſerſälen einen Maskenball. Für letzteren ſind Kar⸗ ten zur Einführung von Gäſten bei der Landes⸗ Nach einem Bericht aus der harbour zu erhalten. Die Kälte Advent⸗Bay herrſcht dort ſtilles Wetter. beträgt bis 25 Grad. Spiel und Wirklichkeit. Auf der Bühne des Hoftheaters in BDrigh⸗ ton verſchied geſtern abend plötzlich der Cel lo⸗ Virtuoſe Auguſt van Biene. Er ſtellte gerade in eineméinakter einen alten Muſtker dar, der plötzlich von einer Ohnmacht befallen wird, als die Kataſtrophe eintraf. Ein Herzſchlag ſcheint den Tod verurſacht haben. Der Schlaf der Inſekten. Da der Schlafzuſtand eng mit der pſychiſchen Organiſattion zuſammenhängt und durch das Außerfunktiontreten der aufnehmenden Nepven und Gehirnzentren zuſtande kommt, hat man bisher nur von einem Schlaf des Menſchen und der wenigen höheren Tiere geſprochen, bei denen wir ſchon ein entwickeltes Nerbenſyſtem und komplizierte andere Organe für Stoffwechſel und Atmung kenuen. Daß Wirbeltiere wirklich ſchlafen, iſt eine tauſendmal beobachtete Tat⸗ ſache, über die ſich nicht mehr ſtveiten läßt. Aber ihr Schlafen hat doch Verſchiedenheiten von dem menſchlichen. Die charakteriſtiſche und eigentlich allein mögliche Haltung des Menſchen im Schlafe iſt die Lagerung mit gelöſten Glie⸗ dern und erſchlafften Muskeln Anders bei den einzelnen Tierformen. Der Hund kauert ſich zuſammen, das Kamel ſtreckt den Hals vor, die Hühner ſtecken den Kopf rückwärts ins(Jefieder uſw. Daß aber auch die wirbelloſen Tiere ſolche und ähnliche Schlafzuſtände aufweiſen, davon iſt bisher nichts bekannt geworden. Höchſtens die ſog.„hypnotiſterten“ Hummern hätte man hierher rochnen können, die— mit einem plötz⸗ lichen Ruck auf die Scheren geſtellt— in dieſer unbequemen„kataleptiſchen“ Starre dauernd verharren, Nun macht aber in der Jenaiſchen Zeitſchrift für Naturwiſſenſchaften K. Fiebig darauf aufmerkſam, daß auch zahlreiche Inſek⸗ tenformen regelmäßig Schlafzuſtände zeigen, die ſich nur in ihren Einzelheiten von dem Schlafe der Wirbeltiere unterſcheiden. Das Gigeutümliche iſt, daß während des Schlafes das Inſekt ſich in der kataleptiſchen Starre befindet und unge⸗ wöhnliche Haltungen einnimmt. Porwiegend werden die Beine frei vom Blatte oder vom Halme hängen gelaſſen, während allein der ſich am Stützpunkt feſtbeißende Kiefer die ſtarre Laſt trägt. Oft gelingt es nur mit einem Ruck das ſchlafende Inſekt aus dieſer Stellung zum Er⸗ wmachen zu bringen. Dann tritt zunächſt ein Zu⸗ ſtand der Schlaftrunkenheit ein, die Tiere machen taumelnde Bewegungen, ehe ſie wieder in den Beſitz ihrer Glteder kommen. Auch ſonſt laſſen ſich allerlei Analogien zu dem Schlafe der höhe⸗ ren Tiere beobachten, ſo haß es merkwürdig er⸗ ſcheint, daß bisher der Inſektenſchlaf ſo völlig überſehen worden iſt. So iſt die Schlafzeit bei vielen dieſelbe. Die Dunkelyeit befördert das Einſchlafen und die aufgehende Sonne erweckt durch den Reiz ihrer Strahlen. Die Nachttiere wie die Nachtfalter ſchlafen dagegen am Tage, ſie ſuchen ſich dunkle, geſchützte Orte aus und nehmen Stellungen ein, in denen wenig von ihnen zu ſehen iſt. Die nachtſchlafenden Tiere dagegen beuorzugen frei gelegene Orte mit nied⸗ rigem Gebüſch, und ſo zwar, daß ſie in Scharen immer wieder dieſelben Plätze zu Ruheſtätten benutzen. Dieſe„Schlafgenoſſenſchaften“, die ſich bilden, ſind um ſo bedeutſamer, als ſich an ihnen Inſekten beteiligen, die ſonſt in keinem Gemeinſchaftsverbande leben, wie unſoziale, ſolitäre Weſpen und Bienenarten. Ja gus die⸗ ſer Schlafgenoſſenſchaft köunte man ſeſt ver⸗ muten, daß ſie das erſte Anzeichen der ſozialen Inſtinkte ſind, die ſich bei den Vienenvölkern in ſo hervorragender Weiſe entwickelt haben. Der Schlaf dieſer Hymenoptera ebenſo wie der Schmetterlinge iſt außerordentlich tief und feſt. Da beide Inſektenformen durch ihr ſchnolles und andauerndes Fliegen ſowie durch anderwei⸗ tige Betätigung viel Arbeit leiſten, kann dieſer Schlaf ganz wie beim Menſchen als eine Folge der Ermüdung angeſehen werden. KLleine Mitteilungen. 1 „Der Tyraun“, ein Drama in 3 Akten von 5 Heinrich Iilienfein, wird das Dries⸗ dener Königl. Schauſpielhaus am 30. Januar zur Uraufführung bringen. Ein Aufruf, unterzeichnet von einer Anzahl bekannter Perſönlichkeiten, bittet um Gaben ſeir die in ſchwerer materieller Bedrängnis lebende Ber⸗ liner Dichterin Elſa Lasker⸗Schülerx. 05 werden erbeten an die Adreſſe des k. k. Univerſttätsprofeſſors Dr. Walter Olto⸗Wien XI&, Gebhardgaſſe 1, mit ber Bezeich nung„Für Elſe Lasker⸗Schüler“. Der Prozeß zwiſchen Sudermaun und Slegfried Jacobſohn, der bekanntlich in ſeiner Schaubühne eine ungünſtige Vorkritik von dem Suderumunſchen Stücke„/Der gute Ruf“ gebracht hutte, iſt nach gegenſeitiger Uebereinkunft für e ledigt exklärt worden. Damit iſt die ganze Ang legeuheit, die, wie wir ſchon meldeten, dem Var faſſer der Kritik, Theodor Leſſing, ſein Amt als er tor der Lofhſihne in Hannover gekoſtet hat, er —— 1 5 4. Seite. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Abendblatt). Weannheim, 24. Jaunor Der Verein für Frauenſtimmrecht veranſtaltete am Montag abend eine karne⸗ valiſtiſche Abendunterhaltung, die ſo zahlreich beſucht war, daß ſich die Räume als viel zu klein erwieſen und zahlreiche Beſucher wieder umkehren mußten. Das Programm ſetzte ſich aus dem von der Vorſitzenden des Vereins vor kurzem in der Weimarer Bibliothek aufge⸗ fundenen Faſtnachtsſtückchen aus dem 16. Jahr⸗ hundert„Der Weyber Reichstag“, eine Nachdich⸗ tung des lateiniſchen Dialogs Erasmus von Rottadem„Der kleine Senat“ oder„das Weiber⸗ parlament“ und einem Kabarett zuſammen, deſ⸗ ſen Leitung freundlichſt der hier durch ſein be⸗ ſonders ſchauſpieleriſches Talent bekannte Paul Nicolaus übernommen hatte. Der Abend wurde mit der Ouverture zu den„Luſtigen Weibern“ eröffnet. Die Nationalhymne der An⸗ hängerinnen des Frauenſtimmrechts, nach der, Melodie:„Deutſchland, Deutſchland über Alles“ wurde begeiſtert von der Verſammlung geſun⸗ gen, ebenſo ſpäter die„Stimmrecht“ oder „Frauenſtimmrecht viel begehrt“ und„Frauen wird's nicht leicht führwar, das Stimmrecht zu erringen“. In der Begrüßungsrede wies die Vorſitzende, Frau Wolff⸗Jaffs darauf hin, daß unſere Zeit der Faſtnacht wieder großes In⸗ tereſſe entgegenbringt. In launiſcher Weiſe be⸗ ſprach ſie unſere heutigen öffentlichen und poli⸗ tiſchen Verhältniſſe, die frühere Lobrednerin der Faſtnacht, wie Saphir und Herlopſohn ge⸗ wiß zu eben ſo freimütigen Kritiken Veran⸗ laſſung gegeben hätten als die Inſtitutionen der 30. und 40. Jahre des vorigen Jahrhunderts. Ueber das zur Aufführung gelangende Stück, be⸗ richtete die Rednerin, daß es in der Gottſched⸗ ſchen Sammlung alter deutſcher Schauſpiele und aus dem Nachlaß der Herzogin Luiſe von Wei⸗ ntar ſtammt. Im Weiberreichstag handelt es ſich um eine Verſpottung der mittelalterlichen Reichstage, auf denen die Männer ſich weibiſcher als Weiber gebärdeten, über Kleider und Stan⸗ desfragen ſtundenlang debattierten und ſich ſchließlich ſo verzankten, daß mit Recht die Wei⸗ ber die Frage aufweiſen konnten, ob es nicht beſſer wäre, wenn man den Frauen die Teil⸗ nahme an den Reichstagen zugeſtünde„Denn wie ſie handeln an allen End', täten wir Weibers wir würden geſchändt“. Das Stückchen wurde in altdeutſcher Tracht ſehr temperamentvoll von den Vereinsmitgliedern Frau Dr. Fritſch, Fräulein Emile Martin, Frau Dr. Blum und Frau Knöpſelmacher und Paul Niko⸗ laus(der Narr) geſpielt und löſte großen Bei⸗ fall aus. Der Narrhallamarſch leitete das Ka⸗ barett ein. Ganz beſonders zeichnete ſich Paul Nicolaus als Conferancier aus. Mit ſympathiſcher, gut geſchulter Stimme ſang Frl. Roſe Kern den italieniſchen Walzer:„Parla von Arditi“. Die Verzierungen, beſonders aber die Triller gelangen der Sängerin vorzüglich. Ihre Zuhörer geben ſich erſt mit der Zugabe des Liedes„Bub und Reitersmann“ von Herrn Schmidt, Lehrer an der hieſigen Hochſchule für Muſtk, zufrieden. In bunter Reihenfolge führte Paul Nicolaus ſeine Kräfte den pfälziſchen „Dialektvortragskünſtler ſtud. Bauer, den mo⸗ dernen Agrarier ſtud. jur. Friedrich Kopp, ſtud. jur. Markus und ſeine Partnerin Frl. Frohwein in einem mit lokalen Anſpielun⸗ gen durchſetzten Tanzduett, Frau Gerns⸗ heim als vozügliche Vertreterin des heiteren Geſangs, Fräulein Kirſchheimer als Ada Nielſen, Frau Dr. Fritſch in einer ſelbſt ver⸗ faßten geiſtvollen Soloſzene, Frau Dr. Blu m als moderne Saypho mit eigenen verfaßten Ver⸗ ſen uſw. vor. Zum Schluß erſchütterte Paul Nicolaus durch ſeine urkomiſchen Produk⸗ tionen als Sylveſter Schäffer jun. die Lachmus⸗ keln ſeiner Zuhörer, die in füchterliche Enge mit wärmſter Anteilnahme den Aufführungen folgte. Eine Tombola und ein Tänzchen be⸗ ſchloſſen den ſchönen Abend, auf dem man auch Vertreter der verſchiedenen politiſchen Parteien die Tanzbeine ſchwingen ſah. Der Verein für Frauenſtimmrecht darf mit Genugtuung auf ſeine erſte karnevaliſtiſche Veranſtaltung zurückblicken, trug ſie doch durch die ſo überaus rege Anteil⸗ nahme junger Elemente, die ſich in den Dienſt der Veranſtaltung geſtellt hatten, viel dazu bei, die Forderung des Zeitgeiſtes in die verſchie⸗ denſten Mannheimer Kreiſe zu tragen. Und es war nur ein Ausdruck des Dankes, daß Herrn Paul Nicolaus und Herrn ſtud. Markus, die das Programm entworfen haben, junge Damen den verdienten Lorbeer überreichten. Sehr verdient um das Arrangement m ſich auch Frl. Irene Weißhaupt, Frl. Marie Oppen⸗ eimer, Frl. Pohl, Frl. Wiesler. * Der geſtrige Vortragsabend des Kaufmän⸗ niſchen Vereins geſtaltete ſich ſehr intereſſant. Wer Dr. Hanns Heinz Ewers⸗Berlin als Literat kennt, mußte ganz beſonders geſpannt darauf ſein, wie er ſich am Rednerpult aus⸗ nehmen werde. Nun, wir glauben, niemand iſt enttäuſcht worden. Zuerſt hörte das ſehr zahl⸗ reich erſchienene Publikum eine Selbſtcharakteri⸗ ſtik des Weltreiſenden Ewers. Er reiſe, ſo führte Ewers aus, eigentlich, wie es die Hand⸗ werksburſchen tun, die irgend eine unbeſtimmte Sehnſucht in ein fernes Land zieht. Sie machen ſich keine rechte Vorſtellung; ſie erwarten und er⸗ hoffen irgend ein ſeltſames, wunderbares Etwas, das in ihr Alltagsleben einen neuen Sonnenglanz werfen ſoll. So durchzieht der echte Tippler eine Jimdſtraße nach der anderen, im⸗ mer enttäuſcht, immer betrogen vom Glück, doch immer voll Hoffnung. So kann ich auch von mir ſagen. Ich kann nicht mehr anders. Ich reiſe, weil ich eben muß. Er wolle weiter nichts als ein paar kleine Ausſchnitte, ein paar Bilder geben, die immerhin dazu angetan ſein können, einen raſchen Blick in das merkwürdige Wunder⸗ land tun zu laſſen, das wir Indien neunen. Ewers erzählte dann von Benares, der hei⸗ kgen Stadt der Brabmanen, nicht in der ge⸗ wohnten dozierenden Weiſe, ſondern wie ein Weltwanderer mit Handwerksburſchentrieb und durch Bildung und Geiſt geſchärftem Blick. Wir hörten bei dieſer Erzählung im leichtflüſſigen Plauderſtil manche unbekannte Einzelheit, von der Religion des Gefühls, die jährlich tauſende und abertauſende gläubiger Hindus nach dem Mekka Indiens und dem Herz des Buddhismus treibt, von den männlichen und weiblichen Fa⸗ kiren, die ſich an den heiligen Stätten den be⸗ kannten Martern unterwerfen. Vom mehr be⸗ lehrenden, unterrichtenden leitete der Vortra⸗ gende dann zu luſtigerem über, zu der Erzäh⸗ lung von der Manie der Inder, Zeugniſſe zu ſammeln. In Indien ſammelt alles Zeugniſſe, vom niedrigſten Hoteldiener und Kameeltreiber bis zum 20 Millionen engliſche Pfund Jahres⸗ apanage beziehenden Maharadſcha. Und es war nun überaus drollig, wie der Vortragende ſei⸗ nem geſpannt lauſchenden Auditorium ausein⸗ anderſetzte, wie er die Zenſuren austeilte, wie gut er ſich in der blumenreichen Sprache des Orients auszudrücken verſtand. Einen pikanten Einſchlag erhielten die erzählten Feuilletons, als Ewers feine Abenteuer ſchilderte, die er bei dem Suchen nach einer Bajadere erlebte. Zuerſt wurde er gelegentlich eines Beſuches bei einem der eingeborenen Fürſten bös an der Naſe her⸗ umgeführt. Was er zu ſehen bekam, war von dem Ideal weit entfernt, das dem Europäer vor⸗ ſchwebt, wenn er das Wort Bajadere hört. Als er aber einen der indiſchen Nabobs beſuchte, da wurde ſein Sehnen geſtillt. Der Nabob, der gerade Strohwitwer war, ſich aber in nichts von der europäiſchen Gattung unterſchieden zu haben ſcheint, führte den Wiſſensdurſtigen in einen der Brahmanentempel, in denen mit Kleinodien überladene, wunderſchöne, dem Gotte Schiwa ſeit ihrer Kindheit angetraute Frauen die Tänze aufführen, von deren eigenem Reiz wir einen ungefähren Begriff bekommen, wenn wir im Varietes eine Tanzgröße auftreten ſehen. Ewers, der bisher ſtark ſarkaſtiſch und auch mit feinem Spott erzählt hatte, wußte der Tempel⸗ ſzene einen ſo poetiſchen Gehalt zu geben, daß alles mit größter Spannung an ſeinen Lippen hing und daß das Bedauern allgemein war, als er mit zwei Zeilen Gedankenſtrichen ſeine far⸗ benſprühende, ſinnenfreudige Schilderung be⸗ endete. Hoffentlich bekommen wir Ewers bald wieder zu hören. Er wird uns dann allerdings nicht die Fortſetzung der Tempelſzene, zu der der Kapellmeiſter Schulze aus Neuß, der ſeit vielen Jahren in dem Dienſt des Nabobs ſteht, die ſinnbetörende Muſik dirigierte, erzählen, denn Ewers iſt diskret, aber wir werden dann wohl nicht minder intereſſantes aus einem anderen Lande hören. * Handels⸗Hochſchule. Aus Anlaß der Kaiſer⸗ Geburtstagsfeier am Montag, den 27. Januar, fallen die Vorleſungen und Uebungen aus. aareſtrdiſſowskuchg tz tr ſtölloa gum * Znlaſſung als Rechtsanwalt. Vom Miniſte⸗ rium des Großh. Hauſes, der Juſtiz und des Auswärtigen iſt Gerichtsaſſeſſor Ferdinand Wolff aus Rohrbach als Rechtsanwalt beim Landgericht Heidelberg mit dem Wohnſitz in Hei⸗ delberg zugelaſſen worden. * Verſicherung der radfahrenden Jugend gegen Unfälle. Noch viel zu wenig ſind die Vorteile bekannt und werden einer entſprechenden Berück⸗ ſichtigung gewürdigt, welche der Deutſche Rad⸗ fahrerbund für einen Minimalbeitrag den jugend⸗ lichen Fahrern für etwaige Haftpflichtſchäden, ſowie als Verſicherung gegen eigene Unfälle bie⸗ tet. Wie leicht kann es vorkommen, daß ein Schüler Jemand anfährt und ernſtlich verletzt, ſodaß er zeitlebens eine Rente zu zahlen gezwun⸗ gen iſt oder einen Gegenſtand durch das Rad be⸗ ſchädigt, wofür er aufkommen muß. Gegen alle derartigen Vorkommniſſe, ſowie gegen eigenen Unfall bietet der Velocipediſten⸗Verein e. V. Mannheim, Mitglied des Deutſchen Radfahrerbundes, gegen einen jährlichen Beitrag vbon 3 Mark Schutz, ganz abgeſehen von den vie⸗ len ſonſtigen Vorteilen, die für den kleinen Be⸗ trag geleiſtet werden. Man verlange von der Geſchäftsſtelle, Nheindammſtraße 4, parterre, ausführlichen Proſpekt. * Kein Schulzengnis an Faſtuacht. Das Gr. Miniſterium des Kultus und Unterrichts hat den Direktionen und Vorſtänden der Höheren Lehr⸗ anſtalten in Baden einen Erlaß zugehen laſſen, wonach man in Anbetracht der kurzen Dauer des zweiten Tertials dieſes Schuljahres nichts dagegen einzuwenden habe, daß an Faſtnacht keine Schulzeugniſſe verteilt werden. * Der falſche Schöffe. Ein Mißverſtändnis, das ſich geſtern vor dem Schöffengericht zu Schwetzingen zugetragen hat, berdient wegen ſeiner Eigenart und Seltenheit regiſtriert zu werden. Ein als Zeuge geladener Mann aus Brühl antwortete beim Aufruf der Schöffen mit „Ja“ und ließ ſich in der Meinung, ſein Name ſei aufgerufen worden, ins Schöffenberatungs⸗ zimmer geleiten. Er wurde dort als Schöffe vereidigt und inſtruiert. Er nahm dann neben dem Richter ſeinen Platz ein. Fünf Verhand⸗ lungsgegenſtände wurden erledigt. Beim Aufruf des ſechſten Falles hat ſich herausgeſtellt, daß der Brühler Mann nicht als Schöffe, vielmehr als Zeuge zu erſcheinen hatte. Nachdem ein Erſatz⸗ ſchöffe— der eigentliche Schöffe aus Hockenheim blieb aus— herbeigeholt war, konnte der Reſt der Tagesordnung verhandelt werden. Die erſten fünf Urteile, bei denen der falſche Schöffe„Recht“ mitſprach, ſind ungültig. * Miſſionar Gutekunſt T. Man ſchreibt uns: Ein deutſcher Pionier in Kamerun, durfte er nicht auf ſeinem Arbeitsfelde ſterben. Nach kur⸗ zem ſchweren Leiden im Alter von 40 Jahren hat Gott ſeinen treuen Diener heute früh 4 Uhr hier im Krankenhauſe zu ſich gerufen. Und doch iſt er geſtorben wie ein Held. Recht leidend ließ er es ſich nicht nehmen, am Miſſionsſonntag, der am Sonntag vor acht Tagen gefeiert wurde, hier in 3 Kirchen für die Miſſionsſache zu predigen. Am Abend brach er zuſammen. In allen evan⸗ geliſchen Kreiſen Mannheims wird man den Tod dieſes wackeren Mannes tief betrauern. Der fromme Schwabe war uns ein lieber Freund ge⸗ worden. Redebegabt hatte er beſonders für die ebangeliſche Miſſion im Togoland ſeine ganze Kraft eingeſetzt. Vorbereitet hat er auch die im Mai d. IJ. hier ſtattfindende Völkerkundliche Aus⸗ ſtellung der Basler Miſſion. Mit ihm verliert ſo die deutſch⸗evang. Miſſion einen ihrer begab⸗ teſten und tüchtigſten Miſſionare und wir einen treuen Freund und Helfer in der ſo wichtigen Miſſionsſache. Gott tröſte die Witwe des ſo früh Entſchlafenen. * Unglücksfall. Herr Peter Irſchlinger, der, wie in der letzten Nummer berichtet, geſtern überfahren und ſchwer verletzt wurde, iſt nicht Taglöhner, ſondern Privatmann. * Tobesfall. Im 85. Lebensjahre iſt geſtern in Eberbach Herr Kommerzienrat Heinrich Knecht verſchieden. Der Verblichene, Ehren⸗ bürger der Stadt Eberbach, war der Vorgänger des jetzigen Eberbacher Bürgermeiſters Weiß. Mit großem Geſchick hat er lange Jahre die Ver⸗ waltung der Stadt Eberbach geleitet. Das Ver⸗ trauen der Natl. Partei, zu deren treueſten An⸗ hängern er zählte, entſandte ihn auch in die Zweite Kammer, der er einige Jahre angehörte. Weithin bekannt iſt der Verſtorbene durch ſeine geſchäftlichen Beziehungen als Inhaber der Weingroßhandlung C. Knecht⸗Leutz ge⸗ worden, der bedeutende Weinberge in der Pfalz in der Nähe von Königsbach gehören. Als ſich der Verſtorbene vor Jahren zur Ruhe ſetzte, ging die hochgeachtete Firma an Sohn und Nef⸗ fen über. Der Stammbaum der Familie Knecht, der in Eberbach wurzelt, läßt ſich bis ins 16. Jahrhundert verfolgen. Im 18. Jahrhundert zog die Familie nach Mannheim. Der Vater des Verblichenen verlegte den Wohnſitz wieder nach Eberbach. Herr Direktor Heinrich Knecht von hier iſt ein Neffe des Verblichenen. * Todesfall. In Liggeringen iſt im Alter von 76 Jahren Pfarrer Braun der ſeit 1874 in Liggeringen wirkte, geſtorben. Er war von der Gemeinde zum Ehrenbürger ernannt worden. * Schneeſtürme im Schwarzwald. Aus Todt⸗ nau wird uns gemeldet: Seit Mittwoch morgen fegt über die Schwarzwaldhöhen ein gewalti⸗ ger Schneeſturm von ſeltewer Stärke. Ein Schneegeſtöber von ſolch langer Dauer iſt ſchon lange nicht mehr dageweſen. In den Höhen, auf dem Todtnauberg, auf dem Feldberg und auf dem Belchen verzeichnet man bereits eine Schneehöhe von 82 Ztm. und immer noch danert das Schnee⸗ geſtöber an. In den niedrigeren Lagen iſt der gewaltige Sturmwind, der in den Wäldern und in den einzeln gelegenen Dörfern ſchon ganz be⸗ deutenden Schaden angerichtet, mit ſtarkem Re⸗ gen begleitet. Die Schwarzwaldbäche ſind im ſtarken Steigen begriffen und auch der⸗ Waſſerſtand der Wieſe zeigt ſteigende Tendenz. Das Waſſer beginnt ſich bereits gelblich zu fär⸗ ben und an einzelnen Orten iſt ſie bereits über die Ufern getreten. Der eingetretene Schneefall kommt den Bewohnern des Schwarzwaldes gar nicht ſo unerwünſcht. Das Winterſportleben war bis jetzt kaum nennenswert. Man hofft, daß ſich am kommenden Sonntag im Schwarzwald ein recht lebhaftes Sportsleben entwickeln wird. * Nenes Straßenverzeichnis von Berlin. Von dem„Straßenverzeichnis von Berlin und den angrenzenden Orten mit Angabe der Beſtellpoſt⸗ anſtalt“ iſt eine neue Ausgabe erſchienen. Die Verzeichniſſe mit Stadtplan werden zum Preiſe von 5 Pfg. für das Stück an den Poſtſchaltern ausgegeben. Polizeibericht Zimmerbrände entſtanden am 22. d. M. im Hauſe Tannenſtraße Nr. 13 in Waldhof, am 22. d. Mts, im Hauſe Lameyſtraße Nr. 22 und am 23. ds. Mts. im Hauſe R 7, 8 hier, welche in allen Fällen von den Hausbewohnern wieder gelöſcht werden konnten. Der Brandſchaden iſt nicht erheblich. In der Nacht vom 23./4. ds. Mts. geriet ein mit 5 Perſonen beſetztes Automobil beim Aus⸗ weichen vor den ſtädt. Straßenkehrmaſchinen auf der Tatterſallſtraße auf den Gehweg und fiel um. Die Inſaſſen des Autos wurden heraus⸗ geſchleudert, blieben jedoch unverletzt. An dem Automobil wurden die Glasſcheiben zertrüm⸗ mert. Verhaftet wurden 22 Perſonen wegen ver⸗ ſchiedener ſtrafbarer Handlungen. Vereinsnachrichten. Militärverein Mannheim E. V. Wir machen unſere Mitglieder darauf aufmerkſam, daß am Samstag, den 25. Januar, abends ½9 Uhr, im Vereinslokal„zum Rodenſteiner“ unter Mit⸗ wirkung der Schützenkapelle und der Geſangs⸗ abteilung Kaiſer⸗ Geburtstagsfeier ſtattfindet.— Der diesjährige Maskenball findet wie gewöhnlich am Faſtnachtſonntag, abends 7 Uhr, im Friedrichspark ſtatt. Zu bei⸗ den Veranſtaltungen werden unſere Mitglieder erſucht, zahlreich zu erſcheinen. Ferner wird ge⸗ beten, ſich frühzeitig mit Eintrittskarten für den Maskenball verſehen zu wollen, damit ein Ge⸗ dränge am Eingang vermieden bleibt. Karten ſind bei den im Inſerat näher bezeichneten Mit⸗ gliedern jetzt ſchon erhältlich.(Näheres ſiehe Inſerat.) *Der Verein ehem. Jäger Ludwigshafen⸗ Mannheim u. Umgebung hielt am Samstag, den 11. ds. Mts., in ſeinem Vereinslokal„Bahuhofhotel“ Ludwigshafen ſeine erſte Generalverſam m⸗ bung ab. Aus dem Berichte des 1. Vorſtandes war zu entnehmen, daß der junge Verein(Gründungs⸗ gliederzahl von 71 verfügt, was umſomehr zu Mi grüßen iſt, weil im Verhältnis zu anderen Waffe f 5 gattungen der Jäger ſeltener zu ſehen iſt. d heſtehende Zahl beweiſt aber auch, daß noch Intereſſe f dewar die ſchöne Waffe beſteht und daß die Vorſtandſchaft ſchGrünwal aut gearbeitet hat. Aus der erfolgten Neuma bener gingen hervor die Herren Aug. Andreß, 1. Vorſtan bebebe, Jean Sauerhöfer, 2. Vorſtand, Guſt. Kaperer auch Zin Schriftführer, Valt. Schirmer, 2. Schriftführer, Frnehung d Huber, 1. Kaſſier, Aug. Zimmer, 2. Kaſſier, Aiſh funtären Weißlin, Konrad Winter, Otto Mehlhemmer, Au 1 ds R. uerhöfer, Julius Gallus, Beiſitzer, Gaubatz wwal 95 Wünſtel Kaſſenreviſoren. Zwecks Förderung Irn da ſich d Vereinsſache haben ſich 2 Kameraden erboten, Flammer Laufe des Jahres belehrende Vorträge zu halten, m höch *Die Mitglieder des Vereins für Fraueuſti recht werden hierdurch in Kenntnis geſetzt, daß begrun Hanſabund für den heute abend im Balh Zwei 8% Uhr ſtattfindenden Vortrag des Herrn v. Nichlaglöhne⸗ hofen über„Weltwirtſchaft und Wel Tagl machtſtellung“ und der Bund für Muttaalte Tag ſichuntz zu dem im alten Rathaus abends 8i6 liſich ein p ſtattfindenden Vortrag:„Säuglingsfürforge i Wohnungsreform“ eine Einladung an den Vo ergehen kieß. Vergnügungen. 5 * Apollo⸗Theater. Die Vorſtellung am Samzt fällt wegen des Sportmaskenballes auz, inen 5 gegen finden am Sonntag die letzten zwel Somſeines V. kagsvorſtellungen des Heinrich Praug⸗Enſembl ſeines Se ſtatt. Prang gaſtiert nur noch bis ein f 31. Januar. 199 unbemitte nachen u Aus dem Großherzogtum. Sie ſtahl Karlsruhe, 22. Jan. Nach der Berez er Zeit nung des ſtädtiſchen Statiſtiſchen Amtes hat Geld ver Bevölkerung von Karlsruhe im Jahre 1DStrafant um 2526 Perſonen(18,58 Prozent) zugenom mer urteilte e 1911 um 1438 Perſonen(10,69 Prozentz. wegen un c Laudenbach, 22. Jan. Montag Aben gefängni fand auf dem Rathauſe eine Ausſchußfiſ 0) Fr on eröffnelnericht Fadesed ung ſtatt. Herr Bürgermeiſter die Verſammlung und gab die Aeeſelle 9 bekannt. Die 1911er Gemeinderechnung ſchlie dee 9 auf 31. Dezember 1912 ab mit einer Geſan vegen einnahme von 72050.87 M. und einer Geſam Angeklag ausgabe von 67 973.22., Kaſſenvorrat 4077% des Au Mark. Die Einnahme⸗Rückſtände betrugen mn niederge 1. Januar 1911 1334.98., am 1. Januar 10 Hauri ſe 1271.62 M. Sie haben ſich hiernach vermp and. 7 dert um 68.36 Pfg. Das Geſamtvermögen ſetraften trägt 1 352 985.49., die Schulden 168 208.J Zuchthan Mark, bleibt ein Reinvermögen von 1184 TT0%%„51 Mark. Nach der Vorrechnung betrug dasſelb ber 1869 uee D. Es bat ſich ſomit vermezineler um 14960.25 M. Die Vermehrung iſt entſim den Ele den: 1. durch erhöhten Wert der Gebäude mnordu 17 200., 2. durch erhöhten Fahrniswert u Abels ha 235.46., 3. durch Mehrvorrat im Faſſelſiſ er über 480., zuſ. 17 915.46 M. Dieſer Vermehru elterliche⸗ ſteht eine Minderung durch Mehrausgaben e⸗ Eiferſuch gegen mit 2955.20., gibt zuſammen Reß vermehrung wie oben 14 960.285 M. Das G meindevermögen ſetzt ſich zuſammen: Gebüg Rus nach dem Verſicherungsanſchlag 157 300 2 81¹ Grundſtücke nach dem Steueranſchlag 948 2 5 Mark, Waldungen 125735 M. Darlebenskan gich n Gien dicen., Enrabmerüaftünde lau prhn Mart, Kaſſenvorrat nach dem Rechmungzabſchu pnnch an 4077.65 Pf., Gerätſchaften etr. nach eenh gentar 15 0.., Vorrane im Faſfelſtall Aakein, Mact, Waſſerkeitung mit den wirlicen andee lagekoſten 87 034.08 M. Herr Bürgermei die klar Hon verlas einzeln die Voranſchlagsſätze. dem Rechnungsergebnis und gab die Urfache des Mehr⸗ oder Weniger bekannt, worauf de Bürgerausſchuß die pro 1911 en ſtimmig genehmigte. Punkt 2 betraf das Bür gerabgabeholz pro 1913. Herr Bürge meiſter Hon richtete an die Mitglieder d— St Frage, ob das Bürgerabgabeholz pro 1913 zinalrat ie bezugsberechtigten Bürger etc. verteilt oe Mark ge ob wieder eine dementſprechende Geldſumme ſil ſichung die Schichtenhaufen nach Abzug des Feuerloh ücher o aus der Gemeindekaſſe ausbezahllt werden ſol Darmſta Es wurde daraufhin von der Verſammlung d Auszahlung einer Rente von 2 M. an ſede bezugsberechtigten Bürger beſchloſſen. Lehte Ro Pfalz, Heſſen und Umgebung Ai Lampertheim, 20. Jaunuar. 5 18.⸗Januar-Feier des Evangel. Jang lingsvereins geſtaltete ſich zu einer eh drucksvollen Jubiläumsfeier der reiung kriege von 1818 und einer ſchlichten Abſchiede ſoder für den nach Beneßeim verſebten Lehie an deſ Mute In geinen einleitenden Worten uii ateran Herr Pfarrer Roos hin auf die große Zeit dun e 40 und 100 Jahren und uuſere Pflicht, folc veiht. große Zeit, ſolch ruhmvolle Vergangenhel 1 5 lebendis in der Erinnerung du baber, damtt i e uns ſtets zur Beſinnung auf uns ſelbſt führe, be giuſe fruchtend und vertiefend wirke. Alsdann ergeſf en der 22 Jahre in Lampertheim tätig geweſent 1 5 rührige Freund und Förderer der Jugendpflen 3 955 und jezt von hier ſcheidende Lehrer Muth da ite eie Wort zu ſeinem einſtündigen Vortrag:„Von Reiche Karls des Großen zum Reiche Wilbelm 6 5 des Großen“. Staatspürgerliche Erzlehung d r ein Problem unſerer modernen Jugendpflege, bel 0 5 gehaltene Vortrag hat uns der Löſung ein Stil luftfl näher geführt und prakziſch gezeige wies ee zne macht werden kann. Anſprache und Rede waren 5 55 von patriotiſchen Muſikvorträgen des Poſaunegrh or chors, gemeinſam geſungenen Liedern und Dello trei mationen paſſender Gedichte wirkungsvoll um, mie ale rahmt. Ein Dankes⸗ und herzliches Abſchiebs, Streik, d wort des Vorſitzenden an Herrn Lehrer Muth ſch unge das ebenſo herzlich erwidert wurde, und u M warmer Appell an die zahlreich anweſende In Fabrit gend ſchloß die ſchlichte, aber ſchöne Feier. nen. 8 5 2eine Gerichtszeitung. ut due sk. Leipzig, 23. Jan.(Nachdr. verb.) Daß Landgericht Mannheim hat am 2. November 1915 wegen gewinnſüchtiger Urkundenfälſchung(8 8 Str.⸗G.⸗B.) den Rechtsanwalt Karl Grün⸗ wald zu neun Monaten Gefängnl und ſeinen Bureauvorſteher Zimmermann zu vier Monaten Gefängnis verurteilt Wie das Urteil beſagt, handelte es ſich um die Fälſchung einer beweiserhebl. Privaturkunde denn das Telegramm konnte zum Nachweis det f tag 12. 8. 12.) im erſten Vereinsfahr über eine Mit⸗ Kaufluſt eines Konſortiums dienen und ia in Mannheim, 24. Januar. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Abendblott). 5. Seite. kur par die gewinnſüchtige Abſicht gegeben, da haft ſcrünwald hiermit die Verlängerung der ihm ga hegebenen Vollmacht zu erreichen und ebenſo wie ern ich Zimmermann aus der etwaigen Hinter⸗ r, Frngehung der Mannheimer Kapitaliſten hohen pe⸗ e, Bihuntären Nutzen zu erzielen gedachte. Grün⸗ Aalds Reviſion beim Reichsgericht wurde, ing zda ſich die rechtlichen Folgerungen der Straf⸗ ten, ammer als durchaus rechtsirrtumsfrei erwieſen, allen zom höchſten Gerichtshof am 23. Januar als za einbegründet verworfen. Jallhn Zwei nette Früchtchen ſind der 19 Jahre alte Aichgaglöhner E. Sch. von hier und der 18 Jahre 1 blte Taglöhner G. H. aus Neuſtadt a. O. Um liſich ein paar vergnügte Tage zu verſchaffen, ver⸗ lielen die beiden herumlungernden Burſchen dar⸗ fuſſauf, den Vater Sch. zu beſtehlen. Am 5. De⸗ zember drang Sch. mit ſeinem Komplizen durch zine zugeſtellte Tür, nachdem ſie ein Bett und kceinen Schrank hinweggeräumt, in das Zimmer eines Vaters, in dem dieſer nach der Kenntnis eines Sohnes Geld aufbewahrt hatte, womit der unbemittelte kränkliche Mann ſich ſelbſtändig machen und ein Zigarrengeſchäft kaufen wollte. im. Sie ſtahlen den ganzen Betrag, 220 M. In kur⸗ Berehzer Zeit hatten die beiden Nichtsnutze das ganze hat celd vertrunken. Der Vater Sch. hat ſelbſt re 10 Strafantrag geſtellt. Das Schöffengericht ver⸗ omme hrteilte Sch. wegen Diebſtahls zu 4 Monaten und pegen unerlaubten Waffentragens zu 2 Wochen Abeß cefängnis. H. zu 2 Monaten Gefängnis. Fiih Freiburg, 22. Jan. Vor dem Schwur⸗ röffuchericht hatte ſich der 25 Jahre alte Bäcker⸗ lie geſelle Robert Gutgeſell von Pfaffenweiler 10 wegen Mordverſuchs zu verantworten. Der heſan Angeklagte iſt mit einem Hammer in das Haus 4077 des Auguſt Hauri eingedrungen und hat dieſen en au niedergeſchlagen. Der Täter flüchtete, während ar 10 Hauri ſchwer verletzt in der Klinik Aufnahme ſermi and. Der Gerichtshof verurteilte den vorbe⸗ en Iiſtraften Angeklagten zu 3 Jahren 3 Monaten 200 Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverluſt. 0h* Köln, 22. Jan. Nach zweitägiger Verhand⸗ tehinhng verurteilte heute das Schwurgericht uden Elektrotechniker Heinrich Abels wegen Er⸗ de Anordung ſeiner Braut zum Tode. rt n Abels hatte am 12. April ſeine Geliebte, mit der ſſelſtner über ſieben Jahre verkehrte, im Keller des Velterlichen Hauſes durch ſieben Meſſerſtiche aus Eiferſucht getötet. ehende Rechtsverhältniſſe eingreifen. Ferner hltetzlh Aus dem Großherfogtum. 948 20§Lörrach, 23. Jan. Vor einer ſehr zahl⸗ ieich beſuchten Verſammlung des hieſigen Grund⸗ und Hausbeſitzer⸗Vereins rach am Mittwoch abend der Landesverbands⸗ yrfizende, Herr A. Hoffmann aus Mann⸗ eim, über das Thema:„Die 2. Hypoth eken EUnd ſtädtiſche Hypothekenbanken.“ ie klaren und ſachgemäßen Ausführungen des Redners fanden lebhafte Zuſtimmung. An der debatte beteiligten ſich hervorragende Herren, welche dem Referenten freundlichen Dauk zollten. Von Jag zu Tag — Stiftung. Darmſtadt, 23. Jan. Medi⸗ zialrat Dr. Merck hat ein Kapital von 50 000 kark geſtiftet, deſſen Erträgnis für die Ermög⸗ jchung von Landaufenthalten ſchwäch⸗ icher oder in Geneſung befindlicher Kinder dDarmſtadts Verwendung finden ſoll. Aechte Nahritten und Telegramme. Rohrbach b.., 23. Jan. Die goldene Hochzeit konnten die Landwirtseheleute Daniel altſchmidt von hier feſtlich begehen. Offenbach a.., 24. Jan. In Gegen⸗ bart des Großherzogs und der Großherzogin ben Heſſen wurde heute mittag die mit einem Voſtenaufwand von 750 000 M. erbaute Städ⸗ Akiſche Techniſche Lehranſtalt einge⸗ peiht. Der Anſtalt wurden zur inneren und ußeren Ausſtattung Stiftungen in Höhe von 5 000 M. gemacht. Offenbacher Bürger ſtifteten enen Stipendienfonds von 30 000., deſſen Ainſen heute zum erſten Male zur Verteilung bkemen. EABerlin 24. Jan.(Von unſ. Berl. Bur.) is Wien wird gemeldet: Der Kommandant der eerreichiſchen Luftſchifferabteilung begab ſich beute nach Deutſchland zur Beſichtigung eines Jeppelinballons, deſſen Ankauf ins Auge gefaßt iſt. Der Beauftragte fährt zunächſt Stil dach Berlin. Die öſterreichiſch⸗ungariſche Mili⸗ erluftflotte wird bis Ende März d. J. 50 Aero⸗ 1klane umfaſſen. . Wien, 24. Jan. Heute begann in der [Exportakademie ein allgemeiner Hörer⸗ Mfreik zugunſten der Anerkennung der Akade⸗ an nie als Handelshochſchule. An dem Streik, der für 3 Tage anberaumt iſt, beteiligen ö ſch ungefähr 8 Studierende. Mackinley, 24. Jan. Hier ſtürzte eine abrit landwirtſchaftlicher Maſchinen zuſam⸗ tnen. Die Trümmer durchbrachen die Wände eines benachbarten Kaufhauſes und brachten luuch dieſes zum Einſturz. Die Ruine des Kauf⸗ beuſes geriet in Brand. Bei der Kataſtrophe burden acht Menſchen getötet und 15 berletzt. Die Erkrankung des Prinzen Adalbert. (Von unſ Berl + D 13 m t Naſern nehmen einen normalen B ani. Die Kaiſerin, die bis ſpät abends am Krankenbett weilt, war auch heute früh ſehr zeitig beim Patienten. Der Prinz iſt im ſogen. Prin⸗ zenflügel untergebracht und liegt vollſtändig iſo⸗ liert. Für möglichſte Ruhe iſt Vorſorge getrof⸗ fen. Die Wache zieht ohne Muſik ein. Die Dispoſitionen für den Geburtstag des Kaiſers ſind weſentlich geändert. Eine Reihe von auswärtigen Fürſtlichkeiten und Staats⸗ oberhäuptern werden mit Rückſicht auf den Krank⸗ heitsfall nicht erſcheinen. *Berlin 24. Jan. Ueber das Befin⸗ den des Prinzen Adalbert wird fol⸗ gendes Bulletin veröffentlicht: Prinz Adalbert verbrachte eine gute Nacht. Nachdem ſich am geſtrigen Tage die Temperatur zwiſchen 39— 39,9 gehalten hat, erfolgte von abends 6 Uhr unter mäßigem Schweißausbruch ein allmäh⸗ liches Nachlaſſen des Fiebers. Heute morgen 9 Ubr betrug die Temperatur 36, der Puls 72. Der Puls iſt regelmäßig und kräftig. Die Lungenerſcheinungen ſind in vollem Rückgang; der Ausſchlag beginnt abzublaſen. gez. Dr. Niedner. Zum Jeſuftengeſetz. [Berlin, 24. Jan.(Von unſ. Berl. Bur.) Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ ſchreibt: Die in der Preſſe mehrfach aufgetauchte Behauptung, der Reichskanzler führe ſelbſt oder durch andere Verhandlungen mit dem Zentrum über eine Aenderung des Jeſuitengeſetzes, entbehre der Begründung. Der Panamakanal. W. London, 24. Jan. In der Antwort des Staatsſekretärs Knox an Sir Grey wegen des Panamakanals wird ausgeführt, daß Grey's Einwendungen formuliert worden ſeien in Un⸗ kenntnis der Tatſache, daß die von dem Präſi⸗ denten Taft feſtgeſetzten Gebühren ſich auf Be⸗ rechnungen gründeten, die den Betrag nicht berückſichtigten, den die argentiniſche Küſten⸗ ſchiffahrt bezahlt hätte, wenn ihre Befreiung von den Kanalgebühren nicht in einer ſolchen Weiſe erfolgt wäre, daß der verhältnismäßig von der fremden Schiffahrt zu tragende Anteil an den Verzinſungs⸗ und Betriebskoſten des Kanals durch die Befreiung nicht erhöht wird. Der aus der Befreiung der amerikaniſchen Küſtenſchiff⸗ fahrt herrührende Ausfall würde lediglich der amerikaniſchen Regierung zur Laſt fallen. Die Tatſache, daß die Kanalakte dem Präſidenten Taft die Befugnis erteile, etwas gegen die In⸗ tereſſen der britiſchen Schiffahrt zu tun, ſei kein gerechter Grund zur Klage, wenn nicht von die⸗ ſer Befugnis ſo Gebrauch gemacht würde, daß die britiſchen Einwendungen auf tatſöächlicherer Grundlage als der bloßen Notwendigkeit be⸗ ruhten. Zu einem Schiedsſpruch liege keine Notwendigkeit vor. Staatsſekretär Knox gibt indeſſen zu, daß Großbritannien eine Prüfung der Berechnungen verlangen kann, auf denen die Abgänge baſieren ſowie die Beſtimmungen über die Regelung des Küſtenverkehrs ete., um zu ent⸗ ſcheiden, ob die britiſche Schiffahrt gegenwärtig unfair behandelt wird. Im Falle einer Kontro⸗ verſe betreffs ſolcher Fragen tatſächlicher Art ſeien die Vereinigten Staaten bereit, dieſe Unter⸗ ſuchung an eine gemeinſame Oberkommiſſion zu verweiſen, wie in dem nicht ratifizierten engliſch⸗ amerikaniſchen Schiedsgerichtsvertrag vorgeſehen war, welchen die Vereinigten Staaten zu rati⸗ fizteren bereit ſeien. Die Antwort wurde Grey aln Montag durch den amerikaniſchen Geſchäfts⸗ röger überreicht und heute veröffentlicht. Eine neue Heeresvorlage. m. Köln, 24. Jan. Die„Köln. Ztg.“ beſtã⸗ tigt, daß im deutſchen Kriegsminiſterium zurzeit neben der Luftflottenvorlage noch eine große Heeresvorlage ausgearbeitet wird. Jährlich werden etwa 70 Millionen neuer Mehr⸗ ausgaben für Heereszwecke verlangt. Es iſt möglich, daß der jetzige Kriegsminiſter die Vor⸗ lage nicht mehr vertreten wird, ſondern ſein Nachfolger, und daß auch an anderen Stellen noch bedeutungsvolle Ver⸗ änhderungen zu erwarten ſind. W. Berlin, 24. Jan. Der KHaiſer ſprach heute vormittag bei dem Reichskanz⸗ Ter vor. Berlin, 24. Jan.(Von unſ. Berl. Bur.) Die„Nordd. Allg. Zig.“ ſchreibt: Ein hie⸗ ſiges Blatt(die„Poſt“ d. Red.) will erfahren haben, daß ſeit langer Zeit zwiſchen maßgeben⸗ den Stellen der Reichsregierung um eine neue Militärvorlage erbitterte Kämpfe geführt wer⸗ den. Es handelt ſich hier um aufgeregte Treibereien, mit denen der Sache, die in Frage ſteht, ſchlecht gedient iſt. Die maßgebenden Stellen ſind längſt einig darin, daß eine Re ihe bon Wehrbedürfniſſen des Heeres vervollſtändigt werden müßten. Es iſt beabſichtigt, dem Reichstage im Laufe dieſer Ta⸗ gung eine Vorlage zugehen zu laſſen. Die Vor⸗ arbeiten dazu nehmen ihren regelmäßigen Fort⸗ gang. Vor ihrem Abſchluß können natürlich keine Angaben über ihren Inhalt gemacht wer⸗ den. Baſſermann über die Lage. Berlin, 24. Jan.(Von unſ. Berl. Buk.) Aus der Rede, die der Reichstagsabge⸗ ordnete Baſſermann geſtern abend in Bromberg hielt, ſeien folgende drahtlich über⸗ mittelte Einzelheiten wiedergegeben: Bezüglich der Beſitzſteuer, deren Vorlage bis zum 1. April 1913 erfolgen müſſe, äußert ſich Baſſer⸗ manne in dem Sinne, daß nur ein energiſches Vorgehen der Regierung zum Ziele führen könne. Es ſei dringend nötig, daß der Bundesrat einig werde. Auf alle Fälle müſſe vermieden werde, daß ein Großſtaat majoriſiert werde. Weiter ſprach ſich der Redner für das Erbrecht des Rei⸗ ches aus und betonte dann daß in der zu erwar⸗ tenden Militärvorlage, wie er beſtimmt verſichern könne, nicht nur der Bau der Luftflotte gefordert wird, ſondern noch manche mdere Dinge, die von der Heeresverwaltung verlangt werden. Dringend nötig ſei die beſſere Ausgeſtaltung der Artillerie und die Bildung von Kavallerie⸗Diviſionen, worin uns Frankreich voran ſei. Der Balkan⸗ krieg hat die Bedeutung einer wuchtigen Offen⸗ ſive erwieſen, die natürlich eine ſchnelle Mobil⸗ machung zur Grundlage haben müſſe, was nur durch eine Vermehrung der Cadres zu erreichen ſei. Zum Falle Wetterls übergehend, bedauert Baſſermann, daß die feſte Hand der elſaß⸗loth⸗ ringiſchen Regierung vermißt werde, und ſei es nicht zweifelhaft, daß in der reichsländiſchen Re⸗ gierung die nötige Einigkeit fehle. Mit Bezug auf die äußere Politik ſührte Baſſermann aus, daß eine deutſche Friedenspolitik in der jetzigen ernſten Zeit eine Politik der Illuſionen ſei. Die Verſicherung unſerer Friedensliebe habe in dem Laufe der Jahre geradezu ermüdend gewirkt. Umſo weniger ſei die Friedenspolitik am Platze, als die großen Gegenſätze in der internationalen Politik Dreibund und Triple⸗Entente auch die Zukunft beherrſchen. Hocherfreulich ſei in dieſer Zeit, daß die poli⸗ tiſche Regſamkeit, vor allem ein früher nie ge⸗ kanntes Nationalbewußtſein, immer weitere Kreiſe erfaſſe und die Erkenntnis der gefahr⸗ vollen Lage Deutſchlands um ſich greife. die Revolution in Nonſtantinopel. Der Verlauf des Putſches. W. Konſtantinopel, 24. Jan. Ueber den Verlauf der geſtrigen Demonſtration werden noch folgende Einzelheiten gemeldet: Bereits morgens war die Kundgebung von dem jungtür⸗ kiſchen Komitee beſchloſſen worden. Gegen 3½ Uhr nachmittags zogen etwa 50 Perſonen mit entfalteten Fahnen zur Pforte, wo gerade der Miniſterrat tagte. Es gelang den Demonſtran⸗ ten, in den Vorhof der Pforte einzudringen. An ihrer Spitze befand ſich der frühere Deputierte von Kirk⸗Kiliſſe, Naji Bey, ein hervorragender Redner und wie verſichert wird, Talaat Bey, während Enver Bey nicht an der Spitze des Zuges bemerkt wurde. Einige Führer drangen bis in das Vorzimmer des Beratungsſaales. In dieſem Augenblick fielen einige Gewehrſchüſſe, wahrſcheinlich im Vorzimmer des Großweſirs Der Adjutant des Kriegsminiſters ſoll den erſten Schuß auf den früheren Deputierten Is⸗Mahil abgegeben haben, ohne ihn zu verwunden. Der neue Großweſir. Berlin, 24. Jan.(Von unſ. Berl. Bur.) Aus Konſtantinopel wird telegraphiert: Das Hatti Humajun des Sultans an den neuen Großweſir Mahmud Schefket lautet: „Nach der Demiſſion Kiamil Paſchas und in anbetracht der ſchwierigen Situation muß das Großweſirat an eine fähigere Perſon über⸗ geben werden. Ihre Fähigkeiten ſind mir bekannt. Deshalb vertraue ich Ihnen das Großweſirat an und gebe Ihnen gleichzeitig den Titel eines Oberkommandierenden der Armee.“ Fortſetzung der Friedensbhemühungen der Mächte. m. Köln, 24. Jan.(Priv.⸗Tel.) Die „Köln Ztg.“ ſchreibt zu den Vorgängen in Kon⸗ ſtantinopel: Europa ſteht vor einer Lage, die man als außerordentlich gefährlich bezeichnen muß. In den nächſten Tagen wird ſich zeigen, ob die jungtürkiſchen Führer, welche die Kundgebung veranſtalteten, ob die Männer, welche das geſtürzte Miniſterium erſetzen, ihr Vaterland zu Grunde richten oder nicht. Sie tragen vor dem Volke und vor der Geſchichte die Verantwortung für alle Folgen, welche ihr Vor⸗ gehen hat. In einem Berliner Telegramm meint dasſelbe Blatt, daß im gegenwärtigen Augenblick die Hauplſache die Fortſetzung der Be⸗ mühunge'in der Großmächte bleibt, welche ſofort wegen ihrer Stellung zu den Er⸗ eigniſſen Fühlungnehmen oder es bereits getan haben. Etwas Beſtimmtes als Ergebnis dieſer Fühlungnahme läßt ſich jetzt noch nicht mitteilen. Deulſcher Neichstag. JBerlin 24. Januar. Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung ſtehen zunächſt wieder kleine Anfragen. Die erſte Anfrage iſt vom Abg. Müller⸗ Meiningen geſtellt, der wegen der Werbe⸗ tätigkeitfürdiefranzöſiſche Frem⸗ denlegion auf deutſchem Boden, die in letzter Zeit beſonders ſtark geweſen ſei, anfrägt. Miniſte⸗ rialdirektor Dr Jewal d erklärt, daß die neuer⸗ lichen Nachrichten über angebliche Werbungen für die franzöſiſche Fremdenlegion auf deutſchem Boden die Reichsleitung in jedem einzelnen Falle zu entſprechenden Ermittelungen veranlaßt haben. Es hätte ſich indeſſen kein Anhalts⸗ punkt ergeben, daß in letzter Zeit die Werbe⸗ tätigkeit eine beſonders intenſive war, oder daß die Anwerbung minderjähriger Deutſcher zuge⸗ nommen habe. Vor allem hätten ſich die Be⸗ hauptungen, daß auf deutſchem Boden eine Werbetätigkeit ausgeübt wurde, bisher in keinem Falle erweiſen laſſen. Die zweite Frage, die der Sozialdemofrat Ledebour ſtellte, verlangt Auskunft darüber, ob die Truppen der verbündeten Balkanſtaaten ſich Grauſamkeiten gegen die türkiſche, albaniſche und jüdiſche Bevölkerung haben zu Schulden kommen laſſen. Angeblich hätten dieſe Ausſchreitungen ſtellenweiſe ſogar den Charakter einer ſyſtematiſchen Ausrottung dieſer Bevölke⸗ rungsteile angenommen. Geheimrat Lehmann erklärt, daß die Kon⸗ ſulatsberichte ſich mehrfach mit Ausſchreitungen beſchäftigt hätten, daß aber die Mitteilungen in der Hauptſache auf Schilderungen dritter Per⸗ ſonen beruhten, deren Angaben nicht nachgeprüft werden konnten. Soweit ſie ſich auf Wahrneh⸗ mungen beteiligter Perſonen ſtützten, ergab ſich, daß die verantwortlichen Befehlshaber und Be⸗ hörden gegen Uebergriffe mit Nachdruck und Er⸗ folg eingeſchritten ſeien. Die dritte Frage die vom Sozialdemokraten Hoch geſtellt iſt, frägt, ob die Behauptung richtig ſei, daß die Diamantenregie einen neuen Vertrag über die Abnahme der Diamanten aus Südweſtafrika ohne Einvernehmen mit dem Reichstag abgeſchloſſen habe. Ein Vertreter des Reichskolonialamts ver⸗ neint dieſe Frage. Hierauf geht die Einzeldebatte über den Etat des Neichsamts des Innern weiter. * Die Leuchtölkommiſſion. JBerlin, 24. Jan.(Von unſ. Berl. Bur.) In der heutigen Sitzung der Leuchtölkom⸗ miſſion wurde von fortſchrittlicher Seite noch einmal auf die verſchiedenen Geſichtspunkte hin⸗ gewieſen, die dafür ſprechen, daß die Verſor⸗ gung mit Standard Oil Co.⸗Oel möglich ſei. Dagegen wurde von Zentrumsſeite noch einmal beſtritten, daß die Standard Oil Co. ein Mono⸗ pol beſitze, es empfiehlt deshalb, in Vertrags⸗ verhandlungen mit der Standard Oil Co. ein⸗ zutreten. Der Zentrumsabg. Müller⸗Fulda tei unter lebhaftem Aufſehen plötzlich mit, er kenne den Vertrag mit der Steaua Romano, der kei⸗ neswegs eine völlige Garantie bedeute. Dieſe Feſtſtellung rief aus den anderen Parteien der Kommiſſion lebhafte Zwiſchenrufe hervor, die den Abg. Erzberger zu dem Ruf veranlaß⸗ ten, ſie ſeien keine Regierungskommiſſare. Der ſozialdemokratiſche Abg. Dr. Frank erwidert: Zur Zeit noch nicht! Es wurde dann beſchloſſen, die Verſorgungs⸗ frage zu verlaſſen und die Beratung des§ 1 im Entwurf„Monopoliſierung des Leuchtölver⸗ kehrs durch das Reich und Betriebsform der Monopolverwaltung“ aufzunehmen. Das Zentrum wiederholte ſeine früheren Vorſchläge wegen der Sicherung der Konſumen ten durch Abſchluß von Verträgen oder durch Vorlage eines Kartellgeſetzes. Die Sozialdemokratie wandte ſich gegen die Uebertragung des Monopols an eine Ver⸗ triebsgeſellſchaft und ſpricht ſich für ein Reichs⸗ monopol aus, eventl. unter Schaffung einer Aktiengeſellſchaft, deren Aktien vollſtändig im Beſitze des Reiches ſeien. Die Nationalliberalen und die Fort⸗ ſchrittliche Volkspartei treten im In⸗ tereſſe der Elaſtizität eines günſtigeren Einkaufs und damit im Intereſſe der Konſumenten für eine Betriebsgeſellſchaft ein. Aus der Wahlprüfungskommifſion. IBerlin, 24. Jan.(Von unſ. Berl. Bur.) Die Wahlprüfungskommiſſion des Reichstages verhandelte in ihrer heutigen Sitzung über die Gültigkeit des Mandats des nationalliberalen Abg. Kölſch(Kehl⸗Offen⸗ burg). Die angeſtellten Unterſuchungen haben. lein günſtiges Ergebuis für den Abg. Kölſch gehabt, doch ſind die Feſtſtellungen noch nicht beendet. Vermutlich wird die Wahl Kölſchs für ungültig erklärt werden müſſen. Wetter⸗Kachrichten. *Wiesbaden, 23. Jan. Die Frequenz der zur Kur ſich hier aufhaltenden Fremden erreichte heute die Zahl 3482, die der Paſſanten 4902. Mittlere Temperatur 5,5 Grad Celſius. Wetter⸗ verhältniſſe: trocken, mild. Wieich michimmer über⸗ zeugt habe, iſt Kaffee Hag, coffeinfreier Bohnen⸗ kaffee, auch der Magen⸗ tätigkeit unſchädlich. Dr. med. Semi Meyer, Danzig. (Zeitſchrift für phyſik. und diät. Therapie 1910, Baud XIII. 5— * 5. Seſte General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Abendblatt). Mannheim, 24. Januar. Stimmen aus dem Publikum. 8 ſtande. Quartalserſten einziehe. Der Mannheimer Mietvertrag. Auch ich bin der Anſicht, daß der Mannheimer Mietvertrag nur einſeitig die Intereſſen der Vermieter wahrt. Warum ſchließen ſich denn die Mieter nicht wie in Frankfurt a. M. 3. B. zu einem Verbande zuſammen? Welche Scherereien man haben kann, wenn man bedingungslos den Mietvertrag unterſchreibt, möchte ich an folgen⸗ dem Beiſpiele erläutern. Ich mietete in einem neuen Hauſe eine Etage. Als ich die Wohnung beſichtigte, war ſie noch in völlig unfertigem Zu⸗ Es wurde mir aber verſprochen, daß die Wohnung am Quartalserſten fix und fertig ſein ſollte. Ich unterſchrieb daraufhin den Kontrakt. Wer beſchreibt aber mein Erſtaunen, als ich am Die Böden waren teil⸗ weiſe noch nicht mit Linoleum belegt, die Türen noch nicht eingehängt, kein Gas oder Elektrizität vorhanden uſw. und noch ca. 4 Wochen die Hand⸗ werker in der Wohnung. Ich machte den Ver⸗ mieter darauf aufmerkſam, ſtellte ihm die Mängel ſchriftlich auf— es war eine ſtattliche Fülle— wurde mir darauf geſagt: und erſuchte um Abſtellung. Seitens ſeiner Frau Wenn man in ein neues Haus ziehe, nähme man die Unannehmlich⸗ keiten, wie beſchrieben, gerne auf ſich. Als alles nichts half, der Vermieter ſich auch in Anbetracht der Unannehmlichkeiten, die ich gehabt durch die Handwerksleute, nicht auf eine Entſchädigung einlaſſen wollte— ich hatte ihm die Hälfte einer Monatsrate angeboten— ſperrte ich ihm die Be⸗ zahlung für dieſen Monat. Was tat der Herr? Er klagte auf Miete nebſt ſofortigem Auszug, denn§ des Mietvertrages ſagt ja:„Sollten die Mieter aus dem Mietverhältniſſe irgend welche Forderungen an den Vermieter zu haben glau⸗ ben(1) ſo können ſie ſolche nur getrennt geltend machen.“ Bis heutigen Tages ſind noch lange nicht alle Mängel behoben, z. B. iſt das Schlaf⸗ zimmer total naß und ſchimmlig. Und der Ver⸗ mieter? Der kümmert ſich um nichts und denkt: Wer am meiſten Geld hat und die meiſte Geduld, hält einen Prozeß am längſten aus. Zu einem ſolchen ſah ich mich gezwungen. Deswegen wer ſchlau iſt, leſe ſich den Vertrag doppelt und drei⸗ fach durch, ehe er unterſchreibt, laſſe ſich auch durch Vorſpiegelungen von großem Entgegenkom⸗ hinein wie Schreiber dieſes. men des Vermieters nicht täuſchen, dringe auf falle ſo Streichung der betr. Stellen oder Sportliche Nundſchau. 8 Aviatik. * Aenderung des Prinz⸗Heinrich⸗Fluges 1913. Wie der„Deutſche Telegraph“ erfährt, hat der Prinz⸗Heinrich⸗Flug 1918 eine Aenderung er⸗ fahren. Bekanntlich hatte der Endflug nach Konſtanz den Zweck eines Waſſerflugzeugwett⸗ im Sein ſchärfſter Gegner, Punktbewertung der Mannſchaften chen. bewerbes. Die Fabrik dieſer Apparate hat ein großes Intereſſe daran, zu zeigen, daß die Waſ⸗ ſerflugzeuge ſich auch als brauchbar für militä⸗ riſche Zwecke erweiſen. Ein Hochſee⸗Wettbewerb, der beabſichtigt war, iſt nach Verhandlungen mit dem Reichsmarineamt für dieſes Jahr abgeſagt worden. Dafür wird der Wettbewerb der in Frage kommenden Flugzeuge zunächſt auf Bin⸗ nengewäſſern zur Probe ſtattfinden. Dieſer Wettbewerb wird geſondert von dem oberrhei⸗ niſchen Zuverläſſigkeitsflug, wahrſcheinlich im Juni, auf dem Bodenſee ſtattfinden, während der Zuverläſſigkeitsflug mit den Aufklärungs⸗ übungen in Straßburg bereits im Mai ſeinen Abſchluß findet. * Wettflug. In der Zeit vom 7. bis 13. Juli wird der Flugtechniſche Verein in Köln einen Wettflug veranſtalten und zwar in der Zeit vom 7. bis 10. Juli einen Wettflug für Modellflug⸗ zeuge über Land, und vom 10. bis 13. Juli für Modellflugzeuge über Waſſer. Winterſport. * Münchner Skiwettläufe. Bei den am Sonn⸗ tag auf der Bodenſchneid veranſtalteten Münche⸗ ner Skiwettläufen ſiegte im Hauptlauf, und zwar großen Sprunglauf(für Senioren) Baa⸗ der aus St. Blaſien i. Schwarzw. mit Note 1 gegen von Tſchudi⸗München und Gregory⸗Mün⸗ Im Senjoren⸗Langlauf ſiegte Berg⸗ München über Husler und Hannemann⸗München, Die winterſportliche Veranſtaltung war vom beſten Wetter begünſtigt. * Die Rodelmeiſterſchaft von Dentſchland ge⸗ wann am Sonntag auf der Rodelbahn in Ill⸗ menau Referendar Dr. v. Oſterroth⸗Rochlitz in 4 Minuten 19 Sekunden(Bahnlänge 2750 Me⸗ ter) gegen Jäger⸗Friedrichsroda in 4 Minuten 19,8 Sekunden. Leichtathlettk. *Wettlaufen bei Paris. Keyſer ſchlägt Bouin. Am Sonntag langte das klaſſiſche Wett⸗ laufen um den Lemonnier⸗Preis auf der Slreſe Verſailles—-Paris zum Austrag. Der Start ſah gegen 250 der beſten franzöſiſchen Leichtathleten vereint. Sieger wurde zum ſech⸗ ſten Male Jaques Keyſer, der die 12800 Meter in der Rekordzeit von 41:4476 zurücklegte. der Weltrekordmann Vouin, wurde um 15 Meter geſchlagen. Bei der ſiegte die Probinz mit dem„Maſſilia“⸗Klub. Maſenſpiele. * Der Fußballklub Phönix hat für kommenden Sonntag den beſtbekannten F. C. Union Stutt⸗ gart, deſſen Ligamannſchaft ſchon ſeit Jahren nicht mehr in Maunbeims Mauern weilte, zu einem Freundſchaftsſpiel verpflichtet. Da die Unionelf in den letzten Ligaſpielen im Südkreis wieder an ihre frühere Spielweiſe, die ihr von vorn⸗ herein die Führung in der Ligatabelle verſchaffte, exiunerte, dürfte das Treſſen zu einem zFußerſt fairen und techniſch durchgeführten werden. Auch Phönix hat jetzt glücklich ihr Schmerzenskind, Sturm nenannt, überwunden, was das Reſultat am ver⸗ gangenen Sonntag gegen Olympia Darmſtadt be⸗ Spielanfang halb 8 Uhr. Landwirtschaft. (Aus Baden, 21. Jan. Der seit 1908 beo- bachtete Rückgang im Anbau von Nach. oder Stoppelfrüchten hat im Berichtsjahr 1912 einen Stillstand erfahren. Die Anbaufläche sämt licher im Großherzogtum gebauten Stoppel- krüchte weist sogar gegenüber dem Vorjahr eine wenn auch noch unbedeutende Zunahme auf. Während im Jahr 1orr nur 39 475 ha mit weihen Rüben(Stoppelrüben) bepflanzt wor⸗ den waren, beträgt die Anbaufläche im Som- mer 1912: 42 494 ha, also 3oa2g ha mehr. Der Rrtrag, der im Vorjahr des dürren Sommers bezw. Herbstes ganz gering War(634 180 dz), ist auf 1,2 Mill. dz gestiegen. Der Anbau von Klee hat sich im Jahr 1912 gegenüber dem Vor- jahr um 450 ha, der von Luzerne um 517 ha vermehrt. Eine zweite Tabakernte(sog. Nach- 1 wurde im Berichtsjahr von 50 ha er- zielt. kc. Lomersheim a. Enz, 23. Jan, Der hiesige Tabak wurde anfangs dieser Woche verwogen mit insgesamt 687 Zentner, wovon 385 als gut, der Rest mit 302 Zentner als verhagelt abge- Wogen wurden. Die größte Menge, 320 ik, übernahm zu 27 Mark pro Zentner(Gewiehts- steuer) die Firma Strauß u. Co. Cannstatt, 184 Zentner gingen zu 25—26 Mark an Bruchsaler und Mannheimer Firmen über. Volkswirtschaft. Die Aktiengesellschaften im Großherzogtum Baden tgrt. Karlsruhe, 22, Jan. Unter Ausschluß der s. Zt. in Liquidation oder Konkurs gestandenen Gesellschaften gab es auf Schluß des Jahres 1911 insgesamt 221 tätige Aktiengesellschaften mit einem Nomi- nalaktienkapital von 587% Mill.., die ihren Hauptsitz im Großherzogtum hatten. Ant 31. Dezember des Vorjahres waren 213 Gesell. schaften mit 53,1 Mill. M. vorhanden. Neu entstanden sind im Laufe des Berichtsjahres 9 Gesellschaften mit 13,4 Mill.., in Liqui⸗ datlon getreten 2 mit ,6 Mill.; ohne Liqui- dation wegen Fusion mit der Pfälzischen Bank in Ludwigshafen ist 1 Gesellschaft, die Süddeutsche Bank in Mannheim mit 12,0 Mill. M. Aktienkapital gelöscht worden. Die Geschäfte der Bank werden unter der Firma„Südddeutsche Ban k, Abteilung der Pfälzischen Bank“ weitergeführt. Von den Gesellschaften haben 12 während des Jahres Kapitalveränderungen vorgenommen, deren Endergebnis aus dem Ueberschuß der Ex⸗ höhungen über die Herabsetzung eine Ver mehrung des gesamten Aktienkapitals um 33,9 Mill. M. erbrachte. Nach den Bilanzen von 174 reinen Er- Wwerbsgesellschaften auf Aktien über das Ge. schäftsjahr 1909/ 10 bezw. 1910 betrug bei die. sen das eingezahlte Aktienkapital auf Ende des Bilanzjahres im ganzen 4880 Mill.., wovon 470, Mill. dividendenberechtigt und 438,7 Mill. tatsächlich dividendenbeziehend waren. Die echten Reserven, d. h. sämtliche Rücklagen ohne die Beamten- und Arbeiter-Unterstütz- ungsfonds(13, Mill..), beliefen sich auf 140,9 Mill. M. Das gesamte Unternehmungs- kapital dieser Gesellschaften berechnet sich somit für fraglichen Zeitpunkt aus dem divi. dendenberechtigten Aktienkapital und den echten Reserven auf insgesamt 610 MIIl. M. Unter Berücksichtigung der Gewinn, und Verlustvorträge aus dem Vorjahr schlossen die Geschäftsergebnisse 1909/0 bezw. 1910 bei 182 der vogenannten Gesellschaften mit einem Jahresgewinn, bei 20 mit Jahresver⸗ lusten und bei 2 ohne Jahresgewinn und Ver. lust abh. Der Jahres-Mehrgewinn beziffert sich auf 34.0 Mill. M. oder 11.67 Prozent des divi- lendenberechtigten Aktienkapitals bezw. auf 8,98 Prozent des Unternehmungsaktienkapi- tals. Aus diesem Mehrgewinn haben 134 Ge⸗ sellschaften mit einem dividendenberechtigten Aktienkapital von 438,7 Mill. M. im ganzen 43,5 Mill. M. oder 9,26 Prozent des gesamten dividendenberechtigten Aktienkapitals als Divi- denden zur Verteilung gebracht. Bei Außer achtlassung der Bilanzvorträge aus dem Vor- jahr hatten nur 1530 Gesellschaften Reinge- winne, 23 hingegen reine Verluste zu verzeich- nen gehabt. * Schiffahrt. Mannheim. Seit etwa 8 Pagen begann der Wasserstand des Rheines zu steigen. Am Ober⸗ rhein bis Kehl war die Steigerung verhältnis mäßig gering, während in Maxau und Mann- heim die Wasserhöhe beträchtlich zunahm. Am 18. d. M. betrug der Wasserstand am Mann- heimer Pegel noch 283 m und am 23, bereits 398 m. Die Hauptwassermenge wurde durch den Neckar zugeführt, wWelcher am 23, einen Wasserstand von.45 m aufwies, In Kaub be- truglam 22. die Pegelhöhe 3,06 m, so daß jetzt der Kahnverkehr ohne Leichterung bis Mann- heim und den oberrheinischen durchgeführt werden kann. Noch vor wenigen Tagen muß⸗ ten die Schiffe in Kaub ihre Ladungen ver- ringern um überhaupt die Fahrt fortsetzen zu können. Ebenso geschah das bei Fahrten nach FKarlsruhe und Straßburg. Die Haupttransporte nach dem Oberrhein bestanden zumeist aus Kohlen, welche aus dem Ruhrgebiet abgefertigt wurden, Daß an der Ruhr die Verhältnisse wieder normale sind, geht daraus deutlich her- vor, daß die dortigen Verladungen wieder täg lich umfangreicher werden. Englische Kohle traf fast gar nicht mehr ein, ein Beweis, daß man diese fast außer Wettbewerb stellt. Die Zufuhren an Getreide nahmen wieder zu, Was den Getreidemarkt wieder besser stellte, dureh größere Aufnahmefähiskeit in Verbrauch. Die Ankünfte in Holz umfaßten zumeist nur ameri- kanische Herkünfte; welche infolge billigerer Ozeanfrachten in srößeren Mengen nach Deutschland gebracht wurden. Die Zufuhren in nordischen Hölzern waren fast ohne Bedeu. tung. Die Bergfrachten siad nicht mehr 80 stabil und ein Rückgang war daher unvermeid- lich. Für Kohlen stellten sich die Forderungen zuletzt bis Mannheim Ludwigshafen auf Mark .—, bis Karlsruhe auf M..20, bis Lauterburg auf M..30 und bis Straßburg auf M..0 für 1000 Kilo. Schleppkraft zu Berg war reichlich angeboten, wofür der Schlepplohn bis Mainz- Gustavsburg M..60 bis o,65 und bis Mannheim M. o. 70 bis.75 pro 1000 Kilo berechnet wurde. Für Talfrachten ist die Nachfrage ruhiger ge- worden, infolge Nachlassens des Versandes in Holz. Der Abgang von Mannheim umfaßt zu- meist talwärts Holz, Alteisen und Abbränden. Holz wurde in der Hauptsache von Karlsruhe nach dem Mittelrhein expediert. Die Fracht stellte sich für komplette Schiffe ab Karlsruhe nach dem Mittelrhein auf M. 19—21 pro 10 o0⁰0 Kilo,. Ab Mannheim betrug dieselbe einige Mark mehr, weil hier mehr Teilladungen in Be- tracht kamen. Die Talfrachten ab Mannheim für Schwergüter stellten sich auf—4% Pfg. für den Zentner. Konkurse. Durlach. Nachlaß des verstorbenen Wirtes Karl Kappler in Grünwettersbach. Prükungs- termin am 27. Februar, vormittags 9 Uhr. Ettlingen, Kaufmann Valentin Netzer in Ettlingen. Prüfungstermin am 1. April, vor- mittags 11 Uhr. Donaueschingen. Maurer und Landwirt Konrad Münzer in Oberbaldingen. Prüfungs- termin am 4. März, vormittags 11 Uhr. Ueberlingen. Maschinenfabrik und Eisen- gießerei Ueberlingen Karg u. Co,,.: Rechts- anwalt Frank..; II. Februar. Pr. 19. Febr. Personalien. Die Firma Osann, Spannagel u. Kirchner, G. m. b.., Mannheim teilt uns mit, daß mit dem 1. Januar 1913 Herr Dipl. Ing. Osann aus ihrer Firma ausgeschieden ist. An seine Stelle trat Herr Ingenieur Adolf Förster als Gesellschafter. Nürnberger Lebensversicherungsbank. Im Gesehkäftsjahre 1912 waren in der Lebensver- sicherungsabteilung 7509 Anträge zu erledigen, von denen 3747 mit einer Gesamtversicherungs-⸗ summe von M. 11 g09 81f6.— Annahme fanden. In der Unfallversicherungsabteilung liefen 1283 Anträge ein, von denen 1162, in der Haftpflicht- versicherungsabteilung 3274, von denen 2887 Annahme fanden. Es gelangten 8187 Unfall- schäden und 1383 Haftpflichfschäden zur An- meldung. Die Auszahlungen für die ver- schiedenen Branchen betrugen M. 3 820 814.— Der Verlauf des Geschäftes Wwar wiederum ein günstiger. Aufgelöste Konvention. Die Konvention der an der oberrheinischen Schiff⸗ Fahrt beteiligten Reedereien wurde wieder aufgelöst. Die Dachzisgelwerke Ergoldsbach,.-., München erzielten nach Abschreihungen von 102 673 M.(i. V. 93 684.) und einschließlich 76 131 M.(43 30%.) Vortrag einen Reingewinn von 409 789 M.(322 461.). Es sollen 14 Proz. (wie i..) Dividende auf das erhöhte Aktien. Kapital ausgeschüttet und 106 o00 M.(76 131.) vorgetragen werden. Die Mechanische Weberei am Mühlbach in Augsburg-Pfersee erzielte einen Reinge Winn von 271 950 M.(i, V. 121 721.J. ES werden 16 Prozent(12 Proz.) Dividende vorge- schlagen und 30 771 M.(o) vorgetragen. Vom Getreidefrachtenmarkt. Wie der Frkf. Ztg. geschrieben wird, gingen die Getreide- frachten von Rotterdam nach Mannheim um 1 Mark auf etwa M..— die Last von 2000 kg zurück, da seit dem Aufhören der Konvention wieder der Lagerwettbewerb in Erscheinung trat. Telegraphische Handelsberlehte. Von der Frankfurter Börſe. * Frankfurt, 24. Jan. Die Zulaſſung der 750 000 Aktien Nr. 2251—3000 der Maſchinen⸗ u. Armaturenfabrik vorm. Klein, Schanzlin u. Becker in Frankenthal zur Notierung im öffentlichen Kurs⸗ blatt wurde genehmigt. Von der Frankfurter Börse. n. Frankfurt a.., 24. Jan. Von der Deut- schen Vereinsbank in Frankfurt a. M. wurde die Zulassung der 2 Millionen Mark neuen Aktien der Gesellschaft Gebr. Junghans, Akt. Ges. in Schramberg, zur Frankfurter Börse be- antragt. 10 Millionen-Anleihe der Stadt Nürnberg. Nürnberg, 24. Jan. Der Magistrat der Stadt Nürnberg beschloß, die Aufnahme einer An- leihe von 10 o00 o Mark zur ausschließlichen Verwendung für Strahenherstellung. Hamburger Anleihe. Hamburg, 24. Jan. Zwischen der Finanz- Deputation und den beiden Konsortiums ist soeben It. Frkf. Itg. ein Abkommen dahin Zetroffen worden, daß die Konsortiums nuxr 30 Mill. Mark und nicht wie ursprünglich geplant, 60 Mill. Mark der neuen Hamburger Anleihe übernehmen, und zwar zu einem höheren Kurs als dem zuerst angebotenen von 97½2 Prozent. Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft. Berlin, 24. Jan. Anderweitige Angabe über einen schwächeren Geschäftsgang in den Be- triebswerkstätten der Allgemeinen Elektrizitäts- gesellschaft finden in der Sachlage, soweit er⸗ kennbar, keine Bestätigung. Die Anhaltspuntete, auf die sich jene Annahme stützt, sind vielleicht zufällige und vereinzelte Betriebspläne, AKende- rungen in den Abteilungen, einer Arbeitszeit, oder Arbeitsverschiebung in irgend einem der zahlreichen Werke oder ähnlichen Einzelbeo- bachtungenentnommen, lassen jedoch auf die age des Gesamtunternehmens keinerlei Sehlüsse zu. Dessen Beschäftigungsgrad geht vielmehr dem vernehmen nach erheblich über den des Vorjahres hinaus, derart, daß die Gesellschaft schon Autträne abgelehnt hat, Weil sie nicht imstande gewesen wäre, rechtzeitig zu liefern. Dagegen wurde auch in diesem Jahre der Auftragsbestand noch größer bemessen sein, als er ist und zwar, wenn der Stand im Ausbau der Fabriken eine unbegrenzte Ein- nahme der Aufträge gestattet hätte. Noch vor zwei Jahren ist ferner in der Gene- ralversammlung der Siemens- Halske-Aktienge- sellschaft bezüglich dieses Konzerns erklärt worden, daß der Bestellungsvortrag und der Auftrageingang in den ersten Monaten wieder- um eine wesentliche Steigerung aufweisen. Falls die olitik und die allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse einen günstigen Verlauf nehmen, könne auch für das laufende Jahr auf ein be⸗ friedigendes Resultat gerechnet werden. Die Sehuckert-Gesellschaft hat an demselben Tage erklärt, daß der Eingang an Aufträgen bei der Siemens-Schuckertwerke G. m. b. H. doch noch in starkem Maße andauere. Erst in den aller- letzten Tagen hätten die Anfragen wegen neuen an Aufträgen sei noch derart, daßg die Wef stätten in stärkstem Maße beschäftigt ge Das besteht nach eingezogenen Erkundigung, im allgemeinen auch noch heute bei allen 0 sen Werken. Ob die hohe Politik schliegſeh noch Einfluß hat oder nicht, ist ebenso wWie g anderen Fabrikationszweigen auch schwer 50. auszusehen und muß abgewartet werden. Gegen den Schiffahrtstrust. Washington, 23. Jan. Der Vizeprasident 0 International Mereantile Companv Franth machte vor der Kommission des Repräsentz tenhauses, welche den angeblichen Schiffahrh trust untersucht, bei seiner Vernehmung Aussage, daß tatsächlich alle Linien, Welch von den amerikanischen Häfen nach Eutq verkehren, das Geschäft unter den Bestig mungen eines nordatlantischen Schiffaht monopols betreiben, welcher für und sonstige Bedingungen Vereinbarungen troffen habe. Zeuge machte auch Angaben das Passagiergeschäft des Pools. 9 Wochenbericht vom amerikanischen Eisen. Stahlmarkt. London, 24. Jan. Nach dem Bericht Iron Monger über den amerikanischen Stl und Eisenmarkt sind die Roheisenpreise lan sam und zäher, da die Käufer reserviert bleih und die Vorräte abnehmen. Es liegt Mangel neuen Abschlüssen vor. Die Tendenz Fabrikate Wwar ruhiger. Die Preise stetig, Sti Wäaren aber willig. Newyork, 24. Jan. Corays Ausſe⸗ würde bei der weiteren Vernehmung ungünſtig den Stahltruſt, da er angab, daß bei den Gar Dinneis⸗Preis Feſtſetzungen die hohe Prodult beſtimmt worden ſei. Der Truſt habe ſie 75 000 000 Dollar bewertet. Carnegid werden 400 Mill. übernommen, * Newyork, 24. Jan. Die Frkf. Ztg. schrei Davisohn, der Partner von J. P. Morgan, klärte vor dem Geldtrustkomitee, der Segen großen Kapital-Assozation in Amerikas WI schaftlieher Entwieklung würde nie vernicht werden können. Maunhelmer Effaktenbörse. Die Börſe verlief ruhig. Kursänderungen fuhren; Anilin 530., Rhein. Schuckert 138 Schlinck 206., Südd, Drahtinduſtrie⸗Aktien 122 Zellſtoffabrik Waldhof⸗Aktien 257., Zuckerfalt Frankenthal⸗Aktien 397 G. und Zuckerfabrik häuſel⸗Aktien 201 B. * Telegraphlsche Börsenberlehte, Deutſch⸗Luxes Die Kurs für Dividendenwe⸗ waren die iEnbußen ebenfalls ſtark. Scheideauſte verlorxen 12, Bad. Anilin 6, Höchſter 9, Kleyer Gummi⸗Peter 77 Proz. Ausländiſche Jon 4 ſchwach, beſonders Türkenwerte gedrückt. Heimiſt Anleihen litten ebenfalls 1 Haltung. Es war nur wenig Neigung zur 576, Deutſche Bank 378, Kanada 4, Orient 376, Tit keuloſe 57%4, Ruſſiſche Anleihe von 1902 um 1½ Preß niedriger. Auch Reichsanleihe verloren 4 Prozen Oeſterreichiſche Werte ſtellten ſich den Wiener tierungen entſprechend niedriger. Im weiteren Bin lauf erfuhr das gebrückte Kursniveau bei ziemli ruhigem Verkehr nur geringfügige Veränderung Um die Mitte der zweiten Börſenſtunde machte ſ ein Anſatz zu einer Beſſerung bemerkbar, auf vel hältuismäßig feſtes London und Petersburg. Ti Geld 5% a ie Prozent, Bei der Seehandlung w Geld von Ultimo bis Ultimo zu 47 Prozent hältlich. * Berlin, 24. Jan.(Produktenbörſe). 5 Getreidemarkt verkehrte ebi ziemlich ruhigem ſchäft in feſter Haltung. Die Meldungen aus ſtantinopel u. die Zurückhaltung der Abgaben für Brotgetreide und Hafer Preisavanzen bis 1% zur Folge. Der matte Verlauf der geſtrigen amen kaniſchen Märkte verhinderte eine ſchärfere Au wärtsbewegung. Rüböl lag anfangs träge, wa ſpäter aber gefragt. Wetter: Schnee und Regen, Verautwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum; für Kunst unc Feuilleton: Julius Witte; für Lokales, Provinzielles und Gerichtszeitung Richard Schönielder; für Volkswirtschaft und den Übrigen redakt. Tell“ Franz Kircher; tür den Inseratenteil u. Geschäftliches: Fritz Jo0s, ck und Verlag der . Dru Dr. H. Haas schen Direktor Projekten etwas nachgelassen, aber der Bestand Buchdruckerei, G. m. b.. Erxnst Müller. an Jun meeueeen ee eeheen eee enee eee ee un pnaebunaggunch ieeeees eee aedeee e g ur enbie mae eeeen e ee den eee J00 sJ0 zeiga en ie e e ee e eeeee weeee e eeeee en enegee en ehengz en eeeen n e agu ubzeg cpiu ugt sſeig si usceöneaegng dunagvucphess nepifpien zeuis ne ſgeu cnen eeedee i ee uene eue beecee ceie ecee e ee eunnpeoscp! -Snbch usgusquunon zqog ur jvmeae usg jeg anzeg e gun ganacd Joagz ufjelafav podc mausejvſeß env gupzleg duna ⸗gpuzdnvch u lieid Susct a% anu z mpzeg uscpvalebhnv guvungs uscpinhan utt ugßolugenogz s usagvlne gochngch ueu oe r ehdeee eh vunzacnee eeee eeeneen e eene wgzeh a -Mussungqveg uepguggae naedun ee en eueee ecec eg ppu zpuuz dause ve deg daeaigzeguvch aegs ⸗Sbunagozg uguse; eegunc e er eee en eheedeeee enhnh ee pleis gun apug usugogz uega uugaqnuc ujeg ejag cpung Jgaß) Anuec gunab gaoggagh eganach ppuſcg gun neigae due en neee eene ee eeee d ene eeheeeeg euieee gun duapbabz Messupsacpe) zengz gun ug(egnag gun 100ß) oagz einmedjeeangz gasquv gun] ulelhaavpg adna ugganach zgusbio u quscpoag! zzued Sunnegegz reah leinuggunagosc olg Jbungg oqe ozah shont seugaoebgezun zues anu oplieis gog ueceen eun eeehne maepee Seneu uls gun ampzeg spnzagagsbunagpuac aequsgeduse gunac Inv Tenuedunagoe deg bunznegegz aig deqn ͤ uebunnocuz ueguech „aee en ehdeee e eee echeung ene euggeneu zog uszcho aes Biqusanoau siv ol hpianjbou euvg sjo Szabgsqcphies 880 dunz ee aleie ees gun uoonigcß daehun unu qusngygz eden! „ bivated nvagraqcles agg nubpg gun ugbunggebuses dung eeee en eeeee eeeheeeee egueegeegubg deic u em Jeumiut gnusbchres 10g 311 Jgic aog pu guvg uaog bungezjggogz aeg Fungeſcpaeg usuegnzebacgagg Pangog aeg gun Hungenliviaz ngu usgueugsune agen aumt gubcne u eg objolus ggae usujseuse gag lavgegz aeg no pi jog ges uasqua eee e fent usphhneg geg dungezjggagz z jte uoggab mieg dunzgvu -ei pvu Suzangegz sog anu zhiu a 8e boalaaqn bungsz eee eeneeeegeue en en ehee ee eeeehee em Meseee een ee eeeee e e eeeen ehe ae ecee deuecehene er beuneiggegz agg ne daoggas z00 ameg gog cpugupzlaeg unnu ueſboſon aoggag mog env l 88 F Agut ad un jeiugbgunagog 210 uolum apale qun Oan enag udhpgsdungeniggegz usyr jiio ur di en en ee aniu Jagpg Lceee eee len eenedneee en eeungeg Aisalich ucg duugvulnſd scpügochl gun sbigymasgn guse gaqv gapah aun svagageigoc nog uee söigusaen og en igympsane un qivgzeg ucc uepeee egeeee eeent biecgz usg an aage apeh eeedunheeeh eeeeteue bgenclenn unch eateb ⸗Uup jaznmsbunagozg sgoig invd uenegao gulſes agom usgebog 6½ edagz aeeet cee ebrunleig aho gun o usnotzus pliess F mog ugg u ecen een eanc og o oßbulggh joig qo eeeeeen eeeeceengeue eg et e egee eengaene F pang uzellazavcz azg ae gejoagz 820 e ueue engpuge ne 8. „p een en heeg enen ee ee ne jeig ugr an! 31 3 eeeee lehen ee beun beuee e eeuuemguvg geg Sundaaſegaed agc eaee e eeen eeeen e eg edeueleeeguvch ndg eee echceeehen meenedee een in ben r eheg Ins. u weeee eeeeeneehdeee een cee n beee bn eehen een eneeeen eeeen ere anlobne nabusugteal nobugu dſg meggcar gecage uog negnec Jeu „Sbunagoz gemapgzeaſs àpi ru gun uv uozgg aeſeig ui tuem den i ne(pocg Sipecs Sie ueao Jaagz) Bunagozg ac Icee eeeeee en euneceeeh en e eeg eueench ee gum uaebſen guspegchzus eheeeee eredne en en ene eeheen g ehn ne een becee ene beuhnbeee e leeedeceeen eeis 1e4 ee eeen ieeee e eeeee een cee eee Feeeee ee eee e een ene ne eeeenzeund cfat Ace eher been eeennn e gun acae gg noqinz une e weee een beeee een egenenee gun apgz ueg8 gun fuuvaqnog reckage u ugnee e ebech n eee bgg da gun nes Icatocd gur aebfusc usdunzcponſggz uezezun ee eeee eeeneenee beern eecedeen ee ee enr eumolne con uace leeeuedunee ceebeem Tpiu lee eneneg lee ed de ecpnſaefun ne zenvudß puue eee e genen e beee oineg sog giv uaſseaf i wecbenen ccſba ee gun eſedes 510 dusq age; usquc neebnee weeen eecene eheen ee een cpen gungz 33 bllei leig ne jeig alle Suszas döuneg 40 uscpoaclenv Ihlunz ii de et bah eunenecee e hen naegeuebes eg ud Bunaſuun alpiilpſuam 210 an! 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Bis heute iſt von den Phyſiologen allgemein die Forderung aufgeſtellt worden, der erwachſene Menſch bedürfe einer täglichen Zufuhr von 118 Gramm Eiweiß, um ſich körperlich und geiſtig leiſtungsfähig zu erhalten, doch ſcheint nach der Bekanntgabe der Dr. Hindhedeſchen Verſuche auch die phyſiologiſche Wiſſenſchaft allmählich ihre für die menſchliche Ernährung bisher maßgeben⸗ den Leitgrundſätze einer gründlichen Reviſion zu unterziehen. So hat einer der hervorragendſten Vertreter dieſer Wiſſenſchaft, Geheimrat Dr. Rubner, auf dem im September ds. Is. in Waſhington ſtattgefundenen internationalen Kongreß für Hygiene folgende Leitſätze vertreten: 1. es gibt keine Arbeiternormalkoſt und kein für alle verbindliches Eiweißminimum, 2. 15 Gramm Eiweiß als Milch und Fleiſch verabreicht, lönnen neben anderen Nahrungsmitteln für einen erwachſenen Menſchen täglich genü⸗ gen, 3. ein Feldarbeiter kann bei ſeiner vegetabiliſchen Koſt mit ganz kleinen Eiweißgaben auskommen. Brot allein kann für ihn eine ausreichende Koſt ſein. Auch Prof. Oppenheimer in Berlin hat durch einen länger andauernden Stoffwechſelverſuch feſtgeſtellt, daß der menſchliche Körper ohne Fleiſchgenuß geſund bleiben kann und nicht der ge⸗ ringſte Grund einzuſehen iſt, warum nicht der Menſch bei mäßi⸗ gem Fleiſchgenuß bei vollem Frohſinn und voller Geſundheit ſeine Pflicht tun kann. Jedenfalls kann man dem Ergebnis weiterer phyſiologiſcher Verſuche, welche die menſchliche Ernährung betreffen, nur mit größtem Intereſſe entgegenſehen. Dieſelben haben auch eine große Bedeutung für die Landwirtſchaft. Die Beobachtung der Korbvölker am Flugloch. Von Lebrecht Wolf, Oranienburg. (Nachdruck verboten.) Hinſichtlich der Beobachtung der Bienenvölker im Innern ihrer Wohnung iſt der Korbimker gegenüber dem Mobilimker im Nachteil, weil er es mit unbeweglichem Bau zu tun hat, der Korb auch bei der inneren Unterſuchung jedesmal herumgenom⸗ men werden muß. Damit iſt nun aber nicht geſagt, daß dem Korbzüchter gar keine Mittel zur Beobachtung ſeiner Völter zur Verfügung ſtänden, im Gegenteil bietet ihm die äußerliche Be⸗ ſichtigung eine Menge Merkmale dar, aus welchen er ſichere Schluͤſſe auf den Zuſtand derſelben ziehen kann. Die äußerliche Be⸗ obachtung iſt aber nicht allein ihm, ſondern auch dem Mobil ⸗ imker dringend anzuempfehlen, denn wollte letzterer, wenn er an einem Volke dieſes oder jenes feſtſtellen will, jedesmal die Wohnung öffnen und die Rähmchen hergeusnehmen, ſo würden dadurch ſoviel Störungen desſelben herbeigeführt werden, daß es in ſeiner Entwicklung arg gehemmt und dauernd geſchädigt wer⸗ den würde. Kehren zahlreiche Bienen mit Pollenkügelchen an den Hinterbeinen zurück, ſo gibt das nicht allein den Beweis von der Weiſelrichtigkeit des betreffenden Volkes, ſondern auch davon, daß es viel Brut zu ernähren hat, ſich alſo im beſten Zuſtande befindet, und, wenn man auf die Farbe des heim⸗ getragenen Pollens achtet, ſo weiß man auch, aus welchen Blüten er geſammelt wurde, und iſt darüber im klaren, welche Trechtgelegenheit, d. h. welche Blütenart den Bienen zur Ver⸗ fügung ſteht, ob reichliche Honigquellen vorhanden ſind oder ht, denn der aufmerkſame Imker kennt ſeine Heimatsflur genau. — Das untätige Herumlungern der Bienen am Flugloche, oder wenn ſie wenig oder gar keinen Pollen eintragen, geben Zeugnis von der Weiſelloſigkeit.— Sieht man die Bienen aus der Flur heimkehren, ſo kann man an ihrem Anflug deutlich erkennen, ob ſie Honig heimbringen oder nicht. Der Hinterleib der honig⸗ belädenen Biene iſt aufgebläht, der der leeren ſchlank, leicht und zierlich fliegt letztere an, erſtere dagegen ſchwerfällig, in er⸗ müdeter Langſamkeit und mit geſenktem Hinterleibe.— Waſſertragende Bienen laſſen beim Heimfluge ebenfalls den Hinterleib etwas hängen, ſchlagen aber beim Anfluge nicht mit dem Unterleib aufs Flugbrett, wie die honigbeladenen Bemerkt man viele ſolche Waſſerträgerinnen, ſo weiß man, daß das betreffende Volk viel Brut zu verpflegen hat und zwar Ar⸗ beitsbienenbrut. Findet man bei einem Volke keine Waſſer⸗ trägerinnen unter den heimkehrenden Bienen, ſo iſt eine nä Unterſuchung der Waben nach Herunternahme des Korbes ge⸗ boten.— Da ſieht man bei dem einen Stocke Bienen anfliegen und ſich erſt orientieren, den Kopf dem Flugloche zugewandt und dann immer größere Flugkreiſe ziehend. Sind es junge, dem Stock angehörende Bienen oder ſind es fremde, die auf Raub ausgehen? Die jungen Bienen ſowohl als die Räuber orientieren ſich onfangs. Die Unterſcheidungsmerkmale ſind folgende: Das Haorkleid einer jungen Biene iſt voller, zarter und wolliger, ihre Bewegungen ſind leichter und eleganter als bei einer alten, die Raubbiene iſt ſogar tiefſchwarz gefärbt, bei ihrem haſtigen Um⸗ herkriechen in dem beraubten Stocke hat ſie ihr Haarkleid faſt gänzlich eingebüßt. Ferner: Die ſich oritentierende junge Biene hat einen ſchlanken Hinterleib, den ſie weil er leer iſt, in ge⸗ wöhnlicher Weiſe trägt. Die Raubbiene dagegen trägt den ihrigen geſenkt und man kann deutlich an ſeinem Umfange ſehen, daß er mit Honig gefüllt iſt. Fliegt die junge Biene des eigenen Stockes an, ſo ſetzt ſie ſich ganz ruhig auf das Flugbrett und beginnt ſofort ihr Fächerſpiel, die Raubbiene dagegen kriecht zuerſt unruhig hin und her, ſucht haſtig nach einer Oeff⸗ nung, durch welche ſie in den Stock eindringen kann und ſchlüpft, wenn ſie eine ſolche gefunden, raſch und ohne zu fächeln, ein. Die Unruhe eines Volkes und das haſtende Ein⸗ und Aus⸗ fliegen der Bienen deutet mit Beſtimmtheit an, daß Räuberei vorliegt, im Zweifel aber iſt mancher Züchter, ob der Stock ſelbſt raubt oder beraubt wird. Wendet man die vorgegebenen Unter⸗ ſchiede und Merkmale auf dieſen ſpeziellen Fall an ſo iſt man bald darüber im klaren, ob Raub oder Beraubtwerden vorliegt. Dann aber auch kann man ſich noch dadurch vergewiſſern, daß man eine abfliegende Biene zerdrückt. Iſt ihre Honigblaſe leer, ſo raubt der Stock ſelbſt, iſt ſie gefüllt, ſo wird er beraubt. Durch derartige Beobachtungen kann der Zuſtand eines Voltes leicht feſtgeſtellt und innere Eingriffe vermieden werden. Mehr äußerlich beobachten, weniger experimentieren: das ſind für einen Imker goldene Worte. Tierſeuchen und deren Vertilgung im Verhältnis zur praktiſchen Tier⸗ heilkunde. (Nachdruck verboten.) Die Forſchung ſchreitet rüſtig weiter. Jedes Jahr eine oder einige neue Tierkrankheiten. Bei uns, überſeeiſch oder in unſeren Kolonien. Das Gebiet des„unendlich Kleinen“ wird durch das immer mehr vervollkommende Mikroſkop läglich weiter und tiefer. Dieſer Menge der Krankheitsurſachen kann die hei⸗ lende mediziniſche und chirurgiſche Kunſt nicht mehr nachfolgen und das Suchen nach Heilſerum iſt ſehr groß geworden. Als Beiſpiel darf man nur die anſteckenden Schweinekrankheiten, nach deren erkennbaren Urſachen, deren verſchiedener Wirkung bei den Tieren zund der Mannigfaltigkeit der Heilſera anführen. Im Kampfe gegen die Seuchen iſt der einzelne Tierbeſitzer meiſtens machtlos und eine gute Seuchenpolizei iſt ein Segen für den Landwirt, den Tierhalter und das Nationalgut. Es iſt naturgemäß, daß die jetzige Seuchenpolizei, die auf Vernichtung der Krankheitsurſache ausgeht, die wirkſamſte iſt gegen die Verbreitung einer Seuche. Aber für den Einzelbeſitzer, deſſen Tiere ohne ſein Verſchulden ſeuchenkrank geworden ſind, kann damit auch großer Nachteil verbunden ſein. Deshalb muß nicht nur die Seuchetilgung, ſondern auch die Entſchädigung ebenſo ſorgſam geregelt ſein. Landwirte und Tierärzte haben durch die jetzige Art der Seuchetilgung ganz neue Aufgaben be⸗ kommen und die tierärztliche Wiſſenſchaft hat das Gebiet der Er⸗ forſchung der Tierſeuchen ſehr energiſch bearbeitet. Gewiß mit allem Recht. Aber ebenſoviel Neues gibt es auch in der mediziniſchen und tierärztlichen Heilkunſt und man kann nicht ſagen, daß die wiſſenſchaftliche Tierheilkunde hier gleichen Schritt halten würde, ſo wie es in der Medizin und Chirurgie für den Menſchen der Fall iſt und im ſelben Verhältnis wie dies noch vor ca. 30 Jahren auch in der Tierheilkunde der Fall geweſen war. lebt, mit zwei Geſchwiſtern, und ich wollte zuſehen, daß ich auch für ſie ſorgen könnte. Das klingt kindiſch, aber eine innere Stimme ſagte mir daß ich es fertig bringen müßte und würde. Wenn Sie wohlhabend ſind, wie Miſter Olitzty ſagt, ſo können Sie mir dazu verhelfen. Ich will Ihnen nichts weiß machen, ich bin ehrlich, Herr Kollmann— wie?“ „Das ſind Sie, Bella, wahrhaftig— aber es iſt mir ja ganz gleichgültig, aus welchem Grunde Sie mich heiraten.“ „Ja? Sie wollen mir helfen?“ fiel ſie ein und ſtrahlte dazu. Sie bog ſich vor gegen ihn. „Ich will es.“ Run ſprang ſie auf die Füße.„Sie ſind ein guter Meuſch!“ Und plotzlich harte er ſie vor ſich, ihre Arme um den Hals und ihren Kopf oben; aber als er ſich von ſeiner Ueberraſchung erholt hatte und ſie umfaſſen wollte, entſchlüpfte ſie ihm und ſtand da und lachte ihn an.„Kommen Ste, nun ſind Sie mein Bräutigam. Aber nicht wahr: Sie qualen mich nicht? Ich habe ja Ihr Verſprechen. Es braucht niemand davon zu wihſen.“ Sie öffnete blitzſchnell die Tür; Kollmann folgte ihr mit einem Geſicht, welches minder befriedigt ausſah, als das ihre. Die Kinder waren drüben verſchwunden, Alice kam ihnen aus der Fenſterniſche entgegen, auf deren Podium die Hausfrau aus einem Seſſel ſich erhob, während der Juwelier noch am Tiſche ſaß und eine Nummer der Neuyorker Staatszeitung aus der Hand legte. Niemand fragte, aber die Spannung lag auf den Geſichtern der drei, bis Bella ganz vergnügt erklärte:„Ich habe mich ver⸗ lobt!“ Alice fiel ihr um den Hals, das Ehepaar erhob ſich und gratulierte. „Ich richte die Hochzeit aus,“ ſagte Miſſis Olitzky,„mit Ihrer Erlaubnis, Miß Bella; ich habe das bereits mit Ihrer Schweſter beſprochen und laſſe mirs nicht nehmen. Ich dente. Sie werden damit nicht lange zögern.“ „O, das iſt gütig, ich danke..“ und Bella bückte ſich auf ihre Hand nieder, um ſie zu küſſen. „Wenn ich eine Bitte hätte,“ fiel Kollmann ein, deſſen Miene ſich raſch aufgehellt hatte,„ſo wäre es die, daß meine Schwägerin ein wenig freie Zeit erhielte, um mit meiner Braut die Vorbereitungen zu treffen, die ihr erwünſcht ſind. Nur für die Hochzeit; das übrige kaufen wir in Kay⸗City.“ „Natürlich. Was braucht es da groß? Sie laſſen ſich, wie alle Welt, im Reiſeanzug trauen und fahren in Ihre neue Heimat, liebe Bella.“ „O,“ ſagte dieſe,„das iſt doch kein erechte Hochzeit. Ohne Brautſtaat tue ich es nicht. Das iſt doch auch Ihre Meinung?“ Kollmann lächelte:„Freilich; Sie dürfen vorausſetzen, daß ich immer Ihrer Meinung bin.“ „Nun,“ rief Miſſis Olitzky amüſtert,„es ſcheint in der Tat, liebe Bella, daß Sie das große Los gezogen haben. Alſo ganz wie Sie wünſchen.“ Man plauderte über amerikaniſche Hochzeitsbräuche und war, als Kollmann ſich empfahl, darüber einig, acht Tage bis zur Hochzeit vergehen zu laſſen. Bella ſchien mit ſich völlig einig zu ſein. Die Schweſter fragte ſie am Abend, ob ſie ihren Entſchluß nicht bereue, und erhielt die Antwort:„Ganz und gar nicht. Und ich hole dich nach, Alice, das wirſt du ſehen.“ Sie ſchrieb Brieſe an die Mutter, an Frau Walling, an den Onkel, und gab ſie Alice zum Leſen: ſie ſtrahlten von Glück und Zuverſicht, man konnte den Mädchenſtolz herausfühlen, zu den Erwählten zu gehören. Sie malte der Mutter und den Geſchwiſtern eine ſonnige Zu⸗ kunft: wird ſie ſorgenfrei ſtellen, vielleicht kommen eines Tages alle drei zu ihr herüber. Sie ließ Georg Walling und Herrn Framm grüßen, und nichts deutete dabei an, daß dieſe Namen ihr peinlich waren. „Mädchen, du haft dich aber raſch und gründlich bekehrt,“ ſagte Alice einigermaßen verblüfft.„Ich bin ja ganz einver⸗ ſtanden damit bloß— wie iſt das gekommen?“ „Was denn?“ lautete die Entgegnung.„Ich verſorge uns alle, und du haſt ja gehört: er tut alles, was ich will. Es koſtet mich gar kein Opfer. Reden wir nicht weiter darüber.“ Und Bellas Wangen färbten ſich, indem ſie das ſagte. Kollmann war in den acht Tagen ſtändiger Beſuch im Hauſe Olitzky. Er begleitete auch die Schweſtern bei ihren Ein⸗ käufen und half intereſſiert ausſuchen: ſie wählten ihm immer nicht koſtbar genug, und er beluſtigte ſich damit, ſic um eine beſcheidene Wahl feilſchen zu laſſen, um dann zu kaufen, was ſie, vom. Preiſe erſchreckt, beiſeite gelegt hatten. Er war luſtig bis zum Uebermut. Und dann kam der Hochzeitstag. Vergebens hatte Alice nachts zuvor auf eine beſondere Er⸗ regung bei Bella gewartet: ſie war wie ein Kind eingeſchlafen; und ſie ließ ſich früh bei der Toilette von der Schweſter helfen, ohne ſonderliche Gemütsbewegung zu zeigen. Rur ungewöhn⸗ lich blaß war ſie, und ein paarmal überflog ſie ein Zittern. „Es nimmt einen doch mit,“ ſagte ſie auf den fragenden, be⸗ ſorgten Blick der Schweſter.„Es war eigentlich dumm von mir, die Hochzeit ſo feierlich zu machen.“ „Was haſt du da für einen Ring? Trugſt du den vorher ſchon?“ fragte Alice. „Nein,“ ſtammelte Bella auf einmal,„ich trug ihn auf der Bruſt; aber das hat keinen Sinn mehr. Er iſt von Georg — Georg Walling, weißt du; ein Andenken. Ich war, glaube ich, in ihn verſchoſſen.“ „Du— habt ihn“ „Nein, nein, wir haben nichts miteinander gehabt. Es war eine Albernheit von mir. Laß nur ſein.“ Sie trug weißen Damaft einen Myrtenkranz und einen koſtbaren Schleier von Alenconſpitzen, als einzigen Schmuck Diamanten in den Ohren, worauf ſie fehr ſtolz war:; ſie be⸗ wegte immer wieder vorm Spiegel den Kopf und ließ ſie funkeln. „Hätteſt du dir gedacht, daß ich einmal eine ſo reiche Dame würde Alice? Ich war ja auf viel gefaßt, aber auf ſoviel doch nicht. Ich habe ſonſt gar nichts dagegen: du wirſt ſehen, ich ſpiele die große Dame, als ob ichs gar nicht anders gekannt hätte.“ „Ich bin bloß froh, daß du ſo ruhig biſt, Bella.“ „Warum nicht? Ah, ich kann das.“ Sie fuhren in eine kleine deutſche Kirche mit Olitzkys, und der Prediger, ein kleiner brünetter Herr mit rollenden Augen, hielt eine donnernde Trau rede, die ſich außerdem da⸗ durch auszeichnete, daß ſie kurz war. Er nahm auch, wie man es gewünſcht hatte, den Ringwechſel vor. In dieſem Moment brach Bella in furchtbares Weinen aus. So unvermittelt kam das, daß die ganze Geſellſchaft in Aufruhr geriet. Der Prediger trat hilflos zurück, der Juwelier hob und ſetzte ſich ein paarmal, von ſeiner Gattin angeſtoßen, und Alice, in ihrem Erſchrecken, wußte nichts Beſſeres zu tun, als ebenfalls herzbrechend zu ſchluchzen. Kollmann legte einen Augenblick ſeinen Arm um Bella, zog ihn aber wieder zurück, obwohl ſie ſich's unbeweglich gefallen ließ. Das dauerte eine Minute, dann trocknete ſich Bella die Augen mit dem Spitzentuch, das zu einem formloſen Lappen wurde, und nickte darauf dem Prediger ermutigend zu, indem ſie energiſch ihre Augen ſo groß wie möglich aufſperrte. „Ich hoffe, daß dies keine üble Vorbedeutung iſt,“ flüſterte Alice der Fraudlitzty zu.„Das auf einmal! Und ſie war ſo ruhig vorher.“ Das iſt Unſinn, meine Liebe,“ flüſterte Miſſis Olitzky zurück.„Ich habe auch geweint, wenngleich erſt nach det Trauung.“ Als die Zeremonie zu Ende war, alle ſich erhoben, vermied Bella, Kollmann anzuſehen, ging auf die Frauen zu und ſagte mit ervlegenem Lächeln:„Ich bin ſchrecklich albern, nicht? Aber ich konnte mir nicht helfen, mir wurde auf einmal innerlich ganz finſter, und or den Augen auch. Es ſchnürte mir die Brust; zuſammen; wenn ich nicht geweint hütte, wäre ich, glaube ich, ohnmächtig geworden.“ „Du machſt ſchöne Geſchichten, meine Kollmann und ſah ſie mit erſteckter Zärtlichkeit an; er ſtand auf einmal neben ihn, und es war das erſtemal, daß er ſie mit Du anredte. 1 ban ween ͤ weeen ee eeeee beee deeeeed e e e e e eeeee eeee eee e wecen b Set meehne enene eeeeeeen e enee eun enee FF ö neeeeee empeene n ee tee ben beee e ntubcß i deen weee eeeeeeee we n Iug 120 Laipzß gun zönzg u eceenen echeeeee ee en e weeheee bc pe e eee e eehec eernn enee a eg5 u jpuuſe 20 8 dig 8 nur zun udm zpnvrg zmuſg wereseges CC u ee, euu dn eee ee eeen en e eeend ee aeinſuepoaf gun weutapat e goggab af un i nvaqzegzelpgz z% Aöegneet ueedeg ecneneegeneeeeeenn eh egee de igieg gvg Japgegz gbu uskuvſich zig uem sgunzc moſeſg snzz Meled alg pig gungcpnsjagz gun bunesec zi pang zezuigz ebnen eet ceee enene eeent ienn nen ecee nellodeg zi ueg nu gaallogz 20 1% uziggas ſnoipz usg 2 gog cpangog Sno ugeguaf haczaea dungesegz Tepineggunſeb u! nsgungigz zzg quf uspnvagzeg nd zanpfueigag se e qun nehnseae ne Moznenve megbigps zac cpang usehv icpzu 12 18 uaggugqplaeg eeen ecee e ce beun een en eeereheg ehn neoues nr ucue ent egeen enechee ee ee u eeeeeeeeng sie ine eceu ar ded wſee nen een ain eeeeeen enenee eeeenen eeeen eceeg ber eiucbap; ee een, ueeucuee eeeeeenn ecdeneeeg) uerin ruvuavdcg uzuavg(aapzgleſche) ueſuobegz zjat useuoſlchpjgz ueueneneen een aen eenen ͤ enr enganc anlaanvocg gun pnvaqneg zanpfusigach gaia zenbger anhe uecpb aeupjlgz 210 Tepace; e eeg eegeueg unecpog uteſpgqe ur pnv pi gun neien eeeeeeeeeeee weee eee e eee(ece unhpigen usgogegz) nvag uepne 10 boneg)„noag zns eeeeecdee eeenenene lee we eec ben eeehe eee e e enm emmägnecdbun cen en laeig e eeee deeceeh endeeuhen eeeen eeenecen ir epen mehag um uodunngnezagze aflgenvoc gun uoeſsegavzeg ne zneehee weeee n eeen ed e egupilgz 21 nae bed bun eilc daungeng dah ee eee ceu puuggates npalenvch eig usg evaoſd lsguiſ le een e z lanaanzing siu uunik —— 1⁵ diac gdun nag negn jela lrancg eeneneh aee e eeeeeeene eee eee 0ce gbcnd eng deun ee e cei eppg g einz 40a0 up eecen ee eeceeee eeeeee ee u f 1638 Susgogz gog uenbeenee een ngcnee— vunzlocphna e dee aee ee ee ſeeen enebeueee eeehee eg un weeee eeeeen eet e eneeene ececd ee eet e eg aeeneebe ehen eh eeeee een eneeeuulgz uebeeſune edeg mee e eeee eeeeece un duegugh uv uym uugat anu aqv uvut uurz soß uollpepl ne aer zig an! aohn aem gun uscpueqz oig An vang zgeut zungu jgvesbune; eee eeee ee eeneneenee ig ebeeet ee eeeeeen ee ee ceeeen eene ben eee nach quvof Bundnſaog zne guvg jaia aat J0pesup vg zwat Bunlocpaatog aei ſen unbönſe ane vunzgpze Woiat naeupjleß uog gun usqzeet isgr aepe endu gog nq q aefat il a Jceee meent aſeig gueahhpgx uuvz usgnzenv aeat necdceg een en ee edee din ee ne e mat eeene eeenh eeheee cheen gun wunucgenn bungune zuhe uvut uuog ufe z0hnal al un svg zon ateg pun uogagz eedeeee e ee en eene ceheen eeuin ag henh e emee beee eer ſeeeeeeez ne e ei s aun die at nbuncklan uzgocz dag ah e epie ce e eheen rudat dmun zgunac 510 oheg aleig Inv gv Sepru ut at usqed aaqv Jeig Acpbgu dpau avalk qun usjua⸗ a egel mu mat udza; pußgeg scpu ſcknohnqn ugſegz gun uapig eia igat usq̃at eeeeeen eeehee eene F gasen e aee e euneg eeet pig mat an Cueecenee eeeeeg) ungqnv —.— Meſumam amu n euneene e eene e ac eet i uhcaeun unzgz„cueunpat dg le ahe gpatte 12 bae ehecene e e eeenen een unitz 131%% den enheeeee e en e ee Socunugzeg e ehahvu euee ue uug r een de e een i Helchute pil 8e giat uee eeeeegen eee ee egee uvm gaat ol qut Bigeiden ahel an vg gun mof ne wonz neyv dpiu gnezagz udd utecene eee eun cmenhg ene -et dule eeehen ee e e nasnoc dng edde ee Bunppgne 100 qun zacage uee gun en eeee e e ee ieeeeen ee ee en eeeneen een eee ee bice F hea qun uzahnine auupg ugr 2il neat urgeuagur%½ Uagoatgeq Aalp de edeeh e eceee en ben ehehen eeee eee eeeeeeh eenn eeecee eeheceehee ee un n pia eig enece eeee e eun ed en eeene neeguglog anos -Ace nedeeu de leg acige eg ee ec unu igib 8⸗ Uogeia 200 nepp ſcu ah d ſog nat gog amlog qusgzpgyut zh bunzgvunc id hpnur Bungreſ ag anu pcpe ugſog frwat A umcben ee en meee eenne en ee eeen eeee un mat di ene at gee ee e n eungeg oec gun zugahnlnene Bunggvzg squpta cg utaſun szuhmgoez sog at usgoh uscget ne ſg al a a guubig sa qioga Smanmzacagn aze zun ushadc zag Anuich za — D uubulloc loagz eeueen e eeen eeeeee ee ee ezuvcz ules in! 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Wir berbeſſern dadurch die Luft wie das freundliche und trauliche Ausſehen des Zimmers und haben an dem Gedeihen der Zimmerpflanzen unſere ſich ſtän⸗ dig mehrende Freude. — 8 5 5 Wichtiges für den Geflügelverſand. Abu. Der Verſand von Geflügel, ſei es zu dieſem oder jenem Zweck, läßt ſich ja nun einmal während der kalten und rauhen Jahreszeit nicht vermeiden, und muß man jetzt vorſich⸗ tig zu Werke gehen und den Verſand gut vorbereitet in zweck⸗ mäßigen Gelaſſen vornehmen. Hat man nun Tiere zu ver⸗ ſchicken, die einander noch unbekannt ſind, ſo muß man dieſe erſt genügend aneinander gewöhnen, um vorzubeugen, daß ſie ſich nicht gegenſeitig ſo zurichten, daß ſie nur noch für Schlacht⸗ zwecke verwendbar ſind. Würde der Verſand des Geflügels beiſpielweiſe für Ausſtellungszwecke erfolgen, ſo würde dadurch, daß ſich die Tiere beißen oder ſonſtwie beſchädigen, ein großer Schaden entſtehen können. Vor allen Dingen muß man dureh zweckentſprechende gute Pflege dafür ſorgen, daß die Tie ſauber und mit glänzendem Gefieder zum Verſand kommen. Der Behälter, in welchem die Tiere zum Verſand gelangen, muß geräumig, d. h. der Art der Tiere angepaßt ſein. Nebenbei ſoll derſelbe aber auch leicht ſein, und wählt mau aus dieſem Grunde am beſten einen Korb. Den Boden des Verſandkorbes belegt man mit Heu oder Stroh, um die Tiere auf dieſe Weiſe gegen Erkältungen zu ſchützen. Die Seiten, die meiſtens aus Stäben beſtehen, bezieht man vorteilhaft mit Segeltuch, um die Tiere dadurch gegen Zugluft zu ſchützen. Die Hauptſache bleibt jedoch immer die Größe des Verſandkorbes. Iſt derſelbe zu klein, ſo läuft man Gefahr, daß die Tiere ſich ſtoßen oder reißen, oder ſich ſonſt wie die Federn vom Leibe ſchubbern. Die Folge hiervon würde ſein, daß der Empfänger die Annahme verweigert, abgeſehen davon, daß bei Abnahme eine Klage die Folge ſein könnte. Somit würde man ſich ſelbſt Aerger und den Tieren unnötige Qualen bereiten. Es iſt ferner ſehr ange⸗ bracht, daß man auf dem Verſandkorb klar und deutlich den Vermerk anbringt:„Bei verweigerter Annahme ſofort an mich zurück.“ Denn es wäre ſchonungslos, die Tiere bei tagelangem Warten einfach ihrem Schickſal zu überlaſſen. Bei längeren Fahrten verſäume man nicht, den Tieren ein Gefäß mit Trink⸗ waſſer mitzugeben und bringe im Korbe ein Stückchen Brot oder eine Rübe an, damit die Tiere hiervon picken können und ſich nebenbei dadurch den Aufenthalt in dem engen Raume etwas erleichtern. Es iſt empfehlenswert, das Geflügel bereits einige Tage vor dem Verſand an den Verſandkorb zu gewöhnen, in⸗ dem man ſie vielleicht einige Slunden hineinſetzt, um dadurch vorzubeugen, daß ſich die Tiere am Tage des Verſands in dem engen Raum halbtot ängſtigen. Der Empfänger des Geflügels muß die neu angekommenen Tiere erſt einige Tage für ſich hal⸗ ten, um feſtzuſtellen, ob die Tiere geſund ſind, deun es iſt oft vorgekommen, daß auf dieſe Weiſe größte Kraukheiten einge⸗ ſchleppt wurden. Das neu eingetroffene Geflügel darf nicht gleich Körnerfutter erhalten, ſondern man verabreiche demſelben zuerſt etwas Weich⸗ und Grünfutter. Auch darf die Fütte⸗ rung, falls man eine Krankheit der Tiere verhüten will, nicht zu reichlich ſein. Es iſt hiernach 1 exklärlich, daß der Geflügelverſand, falls demſelben nicht genügend Aufmerkſamkeit gewidmet wird, recht viel Aerger und Unannehmlichkeiten mit ſich bringen kann, was ſich aber bei Befolgung der gegebenen Ratſchläge leicht vermeiden läßt. —— Hervorragende Noſenneuheit. Eine der hervorragendſten Roſenneuheiten verdanken wir bem überaus erfolgreichen ungariſchen Forſtmeiſter Geſchwind. Er hot ſie„Gruß von Teplitz“ genannt. Sie iſt eine Bengal⸗ Roſe, alſo eine Verwandte unſerer Monatsroſe, die zwar in ihren Reizen recht beſcheiden iſt, beſonders wenn man ſte mit den prächtigſten Teeroſen vergleicht, die aber auch unendlich viel dankbarer im Blühen ſind. Mitte Juni beginnen ſie damit und ſie hören nicht eher auf, als bis der erſte heftige Nachtfroſt die letzten Knoſpen getötet hat. Die neue Roſenſorte hat wohl die Vorzüge der Monatsroſe, nicht aber deren beſcheidenes Aeußere. Sie trägt ihre Knoſpen und Blüten bereits ſo leicht und zierlich. Roſe zu erkennen glaubt. Auch das etwas fade Roſa der Mongts. roſe iſt einem leuchtenden Karmin gewichen. Dabei iſt dieſe Neuheit von einer Anſpruchsloſigkeit an Boden und Lage, von einer Unempfindlichkeit gegen die Witterungsunbilden, daß mar nicht leicht ihresgleichen findet. Js —— Wieviel Gemüſe muß ich bauen? Sache der Hausfrau iſt es, zu überſchlagen, wie groß die Mengen ſein müſſen, die im Laufe eines Jahres vom Haus⸗ halte verbraucht werden, Sache des Hausvaters, dafür zu ſorgen, daß die entſprechenden Mengen auch vom Garten ge⸗ liefert werden. Nun geht aber auch vielen ſonſt wohl erfah⸗ renen Garteninhabern die Kenntnis ab, wie viel Beete und wie groß dieſe ſein müſſen, um das von der Hausfrau geforderte Quantum zu ergeben. Nun ſchwanken freilich dieſe Mengen je nach der gehauten Sorte, den Bodenverhältniſſen, dem Jahre und dem Klima. Aber im Durchſchnitt werden vom Gartenfreunde, der natürlich faſt immer weniger herauswirtſchaftet, wie der Gärtner von Beruf, folgende Mengen von 1 Quadratmeter Beetfläche erzielt: Erbſenhülſen(ſogen. Schoten) 1½ Kilogramm, von Buſch⸗ ſorten, 2% Kilogramm von Reiſererbſen, Buſchbohnen 2 Kilogramm, Stangenbohnen 3 Kilogramm, Gurken 5 Stück, Salat 10 Kopf, Blumenkohl 3 Köpfe, Weißkohl 3 Köpfe, Rot⸗ kohl—6 Köpfe, Roſenkohl 1 Kilogramm, Winterkohl%½ Kilo⸗ gramm, Kohlrabi 10 Knollen, Rettige—8, Kohlrüben 4, Ra⸗ dies 80 Stück, Sellerie 5 Knollen, Mohrrüben 2½ Kilogramm, Karotten 1½ Kilogramm, Zwiebeln 1½ Kilogramm, Porree 8 Stück, Peterſilienpn eln 15 Stück, Kartoffeln 2 Kilogramm, Rote Rüben(Salatbesken) 2 Kilogramm, Kerbel⸗ und Teltower Rübchen 34 Kilogr., Schnittlauch 97 Kilogr., Spinat 3% Kilogr., Feldſalat ½ Kilogr., Schwarzwurzel 1½% Kilogr., Schnittpeter⸗ ſilie 1½ Kilogramm. 15 In dieſe Zahlen ſind die Ausfälle durch Inſektenfraß und Erkrankungen der Pflanzen aller Art bereits eingeſchloſſen. „55 Buntes Allerlei für die Tandwirtſchaft. Deutſche Gladiolenzüchtungen finden wir in der neueſten Numn er des praktiſchen Ratgebers im Obſt⸗ und Gartenbau ab⸗ gebildet. Es ſind Züchtungen der rühmlichſt bekannten Firma Wilhelm Pfitzer, Stuttgart, der es gelungen iſt, hervorragende neue Sorten zu züchten. Ins gen Bemühungen eine . Sorten, die mit reicher dunkler Zeichnung auf rotem, weißem oder gelbem Grund verſehen ſind, ſehr groß. Die Pflege der Gladiolen iſt leicht. Die Zwiebeln werden im April in, kräftigen Boden in alter Dungkraft— nicht friſchgedüngt— geſteckt und zwar etwa 10 Zentimeter tief. Die Blüte pflegt eiwa Ende Juli einzutreten. Im Herbſt wird die Zwiebel wieder aufgenommen und froſtfrei aufgehoben.— Unſern Leſern wird die betreffende Nummer vom Geſchäftsamt des praktiſchen Raigebers in Frank⸗ furt a. O. auf Wunſch koſtenfrei überſandt. Zur Gruppenfütterung der Milchkühe. Abu. Der Nutzen dei Gruppenfütterung liegt in der Erleichterung eines richtigen Füt⸗ terns der Kühe nach ihren individuellen Leiſtungen und Anlagen. Dort, wo Kontrollvereine ſind, erleichtert es auch die Arbeit des Kontrollaſſiſtenten und macht ſie ſicherer. Die Gruppenfütterung beſtimmt für jede Kuh nach ihrer täglichen Milchleiſtung verſchle⸗ dene Tagesrationen. Das Schema wird verſchieden aufzuſtellen ſein, je nach den Abſichten des Beſißers und nach den disponiblen Futtermengen und Futtermitteln. Natürlich muß das Schema genau befolgt werden, obwohl es nicht unberechtigt iſt, einzelnen Kühen zuzeiten mal ausnahmsweiſe mehr oder weniger wie das Schema vorſchreibt, zu gewähren. Z. B. wenn eine Kuh krank war oder eine andere zu ſehr zum Fleiſchanſatz neigt oder dem Anſcheine nach nicht rechtzeitig trocken werden will. In kleineren Viehbeſtänden iſt die Gruppenfütterung der Kühe ohne Umſtellen durchführbax, bei größeren Ställen dürfte es nicht empfehlenswert erſcheinen, weil die Leute doch zu unzu⸗ verläſſig ſind. Außerdem iſt zu bedenken, daß das Vieh nicht nur Kraftfutter und Stroh bekommt, ſondern auch Heu, Rüben uſw., Dinge, deren Menge natürlich auch der Leiſtung anzupaſſen ſind. Wenn die Kühe alſo nicht in Gruppen geſtellt ſind, ſo müſſen ſie in bunter Reihe nicht nur ganz verſchiedene Kraftſuttermengen, ſondern auch das Füllfutter verſchieden zugeteilt erhalten, und das iſt nicht praktiſch. Man will die Gruppenfütterung ohne Umſtel⸗ len deshalb empfehlen, weil das Umſtellen der Tiere nach jedem Probemelken in den Stall Unruhe bringt. Wenn das Umſtellen rechtzeitig geſchieht und mit Ruhe aus⸗ geführt wird, wird es bei einigermaßen ruhig veranlagten Vieß⸗ ſchlägen ſo gut wie gar keine Unruhe im Stall verurſachen. Wich⸗ tig iſt allerdings, daß die Standwechſelung zur rechten Zeit ge⸗ ſchieht. Man ſoll die Kühe umhängen, wenn ſie faſt ſatt ſind, alſo unmittelbar vor dem Strohfüttern. Zu der Zeit ſind ſie nicht ſo futterneidiſch und ſtoßen nicht und haben bis zur nächſten Fütterung Zeit⸗ ſich anzufreunden. Das Umbinden hat noch den einen Vorteil, wenn die Tiere daran gewöhnt ſind, ſo ſind ſie viel ruhiger, wenn im Stall mal ſonſt Grund zur Unruhe vorliegt. Das Umbinden laſſe man von zwei oder drei Perſonen beſorgen. Arbeit macht es in der Tat nicht biel, und wenn es nach jedem Probemelken geſchieht, ſo wird man immer nur einige wenige Tiere umzuhängen haben. Die Unruhe iſt nur das erſtemal von Bedeutung. Sind die Tiere genau in Gruppen geſtellt, ſo hat man den weiteren Vorteil, daß man lange nicht ſo ängſtlich zu ſein braucht, daß ein Tier mehr oder weniger vom Nachbar wegfrißt. Das Futter iſt in der Gruppe genau gleich, und die einzelne Kuh weiß um vieles beſſer, wieviel ihr bekömmlicher Teil iſt. Koſtbare und komplizierte Stalleinrichtungen, die das Jutternaſchen beim Nach⸗ barn verhindern ſollen, laſſen ſich ſo leicht entbehren. Das Okulieren der Kirſchen in Febrnar und März. Abu. Hier iſt nicht das Löſen des Auges mit der Rinde gemeint, ſon⸗ dern das ſogenannte Pohlſche Okulieren, eine der beſten Ver⸗ edelungsarten für Kirſchen und Pflaumen. Man nimmt den Wildling an der Stelle, wo man denkt, die Veredelung anzubringen, ſchneidet von oben nach unten tief, ſo tief, daß man die Baſtſchicht mit durchſchneidet, dann ſetzt man das Auge, woran ſich noch Holz befinden kann, ſo ein, daß wenigſtens eine Seite genau auf den Schnitt des Wildlings paßt, das heißt Baſtſchicht auf Baſtſchicht. Das Stück Rinde, welches durch den Einſchnitt am Wildling entſtanden iſt, klappt man über den unte⸗ ren Teil des Auges und ſchneidet den oberen Teil desſelben fort, ſo daß das Edelauge bis zum Blattſtiel damit bedeckt iſt; dann berbindet man wie beim gewöhnlichen Okulieren, hierauf über⸗ ſtreicht man die Veredelung mit kaltflüſſigem Baumwachs, was aber nicht unbedingt nötig iſt. Zweitens: Man ſchneide ſich ein ſchönes, geſundes Auge aus, ziemlich ſtark im Holz, ſchneide am Wildling ebenſo viel Holz weg wie das Auge groß iſt, paſſe erſteres ein und verbinde es mit Baumwolle oder Baſt ſeſt; man kann es mit Baumwachs beſtrei chen, es wächſt aber auch ohne dieſen. Selbſtredend, ſobald im Frühjahr der Saft zu ſteigen anfängt und die Knoſpen ſchwellen, muß der Verband gelöſt werden, damit die Okulation nicht über⸗ wächſt. Das gleiche Verfahren läßt ſich auch mit gutem Erfolge bei Roſen, die man im Hauſe hat, im Winter anwenden. Keimfähigkeit der Getreideſamen. Abu. Um die Keimfähigkeit der Getreideſamen zu prüfen, legte man die Körner auf Sand oder Fließpapier und ermittelte dabei, wieviel der angefeuchteten Samen einer Saatgutprobe keimten(Keimfähigkeit) und in wel⸗ cher Zeit das Aufkeimen eintrat(Keimſchnelligkeit). Leider zeigt es ſich ſehr oft in der Praxis, daß Saatgut von 100 Proz. Keim⸗ fähigkeit im Felde nicht ſelten weniger als 60proz. ſich erweiſt. Nach einem Referat der„Naturw. Rundſchau“ hat Schaffnit nachgewieſen, daß viele an ſich keimfähige Samen nicht imſtande ſind, ihren Keim an die Oberfläche zu bringen. Das gilt beſon⸗ ders von den kleineren und leichteren Körnern. Sie haben nicht genügend Reſerveſtoffe aufgeſpeichert, alſo auch nicht die nötige Kraft, um energiſch durch den Boden zu dringen(Triebkraft). Gerade bei ihnen macht ſich die ſchädigende Wirkung von Pilzen bemerkbar. Die Keime winden ſich im Boden hin und her und ſterben ſchließlich ab. Nach dieſen Beobachtungen wird die For⸗ derung immer begründeter, daß für das Saatgut nur vollwertige, große ſchwere Körner zu verwenden ſind. Außerdem wurde feſt⸗ geſtellt, daß durch zu ſtarkes Beizen des Weizens, durch Ueber⸗ hitzen von Weizen und Gerſte, durch Erkälten bei langanhaltendem Quellen in Waſſer ebenfalls die Triebkraft erheblich herabgemin⸗ dert wird. Abu. Die Heilung des Strahlenkrebſes bei Pferden mit grü⸗ ner Seife iſt dem Tierarzt Voß, Gladbeck i. W. geglückt in ver⸗ ſchiedenen, ſelbſt verzweifelten Fällen. Die arüne Schmierſeiſe wurde teils für ſich angewendet, ieils mit einem Creolinzuſaß verſehen, welcher aber die Wirkung nicht beeinflußt. Es wurde die Seife ungefähr 0,5 Ztm. dick aufgetragen, mit einer Lage Watte oder Hede überdeckt, worauf dann der Eiſendeckel kam, wel⸗ cher bei leichteren Pferden durch zwei Schraubſtollen befeſtigt wurde. Bei ſchweren Pferden empfiehlt Tierarzt Voß noch zwei kleinere Schraubſtollen vor den feſten Stollen anzubringen, welche den Boden nicht berühren, da die Schraubſtollen allein nicht wider ſtandsfähig genug ſind. Dieſe Art der Behandlung geſtattet die Verwendung der Pferde zur Arbeit, wenngleich erwieſen worden iſt, daß bei vollſtändiger Ruhe ſich die Heilung weit raſcher voll⸗ zieht. Die Seife ſoll ihde Wirkung ſelbſt da noch zeigen, wo ander⸗ Mittel, wie Bleinitrat, rauchende Schwefelſäure, Phoktanin, Lhſolbäder uſw. ihre Wirkung verſagten. Abu. Ungenügend entrahmende Zentrifugen. Bei der großen Nützlichkeit der Handzentrifugen iſt es leicht erklärlich, daß dieſelben ſich ſchnell einführten und in großen Maſſen ver⸗ kauft wurden, andererſeits trat aber auch wieder der Uebel⸗ ſtand in die Erſcheinung, daß ſich infolge der regen Nachfrage eine große Anzahl von Fabriken auftaten, die die Fabrikation von Handzentrifugen aufnahmen und munter darauflosbauten ohne Rückſicht darauf, ob ihr Fabrikat den an ein ſolches zu ſtel⸗ lenden Anforderungen entſprach oder nicht. Wer zuerſt kommt, mahlt bekanntlich zuerſt. Diejenigen Fabriken, die ſich zuerſt mit der Konſtruktion und Herſtellung von Handzentrifugen befaßten, wollten ſich natürlich bie Mühe nicht umſonſt gemacht haben und ließen ſich ihre Muſter durch Patente in ausgiebigſter Weiſe ſchützen, ſo daß für die ſpäter kommenden eigentlich nichts mehr blieb und deren Fabrikate vorwiegend minderwertig ausfallen mußten. Namentlich trifft dies auf die Trommel zu, in deren Innern ſich die Entrahmung der Milch abſpielt. Eine vollkommene Ent⸗ rahmung kann nur erzielt werden, wenn die Milch ſo in die Trommel eingeführt wird, daß ſchädliche Strömungen, die ein Zuſammenfließen von Vollmilch, Magermilch und Rahm her⸗ beiführen, vermieden werden und daß ferner die Milch in mög⸗ lichſt ſchwache Schichten zerlegt wird, was vollkommen nur durch den ſogenannten Tellereinſatz erreicht wird. Ziegenſchauen. Abu. Ziegenſchauen ſind zur Hebung der Ziegenzucht notwendig. Daher ſollten ſie nicht nur die Ver⸗ bände, ſondern auch die einzelnen Vereine öfter veranſtalten. Aber jede Schau, ſo klein ſie auch ſein mag, muß ſorgfältig vor⸗ bereitet werden. Es dürfen nur ſolche Tiere zugelaſſen werden, die allen Anſprüchen einer rationellen Ziegenzucht genügen. Bei der Prämiierung muß ſelbſtverſtändlich mit der größten Vor⸗ ſicht berfahren werden; denn nur bei größter Sorgfalt in der Veranſtaltung der Ziegenſchauen wird das Intereſſe der Züchter wachgerufen und die Zucht ſelbſt gefördert werden können. Gegen das Schlagen der Pferde im Stall. Abu. Wie J. S. Jeſſen, Grothuſenkoog, in der„Ill. Ldw. Ztg.“ berichtet, wandte er gegen dieſe Untugend zwei ſtarke, reichlich 1 Meter lange ſog. Pferbeketten an. Es ſind das Ketten, welche mit einem ſtarken Lederriemen an dem einen Ende verſehen, in dortiger Gegend im Sommer den weidenden unruhigen Pferden um eine der Vor⸗ derfeſſel geſchnallt werden. Es wurden der betreffenden Stute je eine ſolche Kette um jede Hinterfeſſel, ziemlich loſe, gerade ſo, daß der Huf nicht durch den Riemen gleiten konnte, geſchnallt. Zuerſt verſuchte die Stute, auch hiermit zu ſchlagen, doch ließ ſie es nach einigen Verſuchen bleiben, da die Ketten ſie beim Schlagen ſehr gten. Nach einiger Zeit hatte ſich die Stute das Schlagen abgewöhnt und unterließ es auch nach Abnahme der Kelten. Die Ketten hindern das Tier durchaus nicht beim Hinlegen, auch nicht beim Aufſtehen. Dieſe Methode wurde ſeitdem ſtets mit Nutzen angewandt. Erkennung friſcher Eier. Abu. Friſche Eier werden am beſten mit Hilfe der Röntgenbeſtrahlung erkannt. Dieſes Verfahren iſt ſeit einiger Zeit von einer engliſchen Geflügelzüchtervereinigitig eingeführt worden. Die„Technique Moderne“ berichtet, daß eine Röntgenlampe in einen völlig verfinſterten Kaſten eingeſetzt wird. Die Röntgenſtrahlen fallen auf das in einer eiförmigen Höhlung des Kaſtens untergebrachte Ei, durchdringen es und fallen dann auf einen fluoreſzierenden Schirm. Wenn das Ei friſch iſt, läßt es die Strahlen ungehindert durch und zeigt ſich als vollkommen klar durchſcheinend. Aeltere Eier, die durchaus nicht ungenießbar zu ſein brauchen, erzeugen dagegen im Lichtfeld auf dem Schirm deutlich ſichtbare dunkle Flecken. Je nach der Größe dieſer Flecken iſt man ohne weiteres imſtande, den Grad der Verdorben⸗ heit abznleſen und ungenießbar ſicher auszuſchließen. Die ſo un⸗ N eeie e pup gaa uuvg usphuch geſusdg dig aogo n lun 4 Socnneg! tnnien itogalun moenbzlgk igaobend znd aun gog„gein jind e 10˙6 qnpis uauuang ne n aggd un anu itvut 498 1 eeeeen wee eeemeeeee Sibugesd a% vfozg dav Svans gvg p ane aAnu Acpiun ageng Kozung nnnnn agLuvs 4 * Drnes uedeemneenemeennh eegereee De ee, ee eeeeehee cen n iee eee 1 neueeh meus v. Lande, zwecks krat i. Verbind (Vermischtes Maunheim, 24. Januar. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Abendblatt). Turszettel des„Mannhe 2— imer General-I 7. Seite. Heſch,, 2090 bis Einkam., wlnſcht ält. Dienſtmädch., m. fleiß. od. kindexl. Witwe, a. lieb. bald. Hei⸗ 2 zu treten. Anonym zweckl. Gefl. Off. unt. 4232 M. H. 1 1 lagernd Maunheim. 49 in der Nähe von Weinheim ſofort abzugeben. Beſtand an Rehwild gut, alles Wild vorhanden. Wo, ſagt 55 e BI E. elohe⸗ u. Kat. grat. Chemnitz. 975⁵⁴ aros⸗Export. 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Orlas.Mebra Frkf.(lenninger) 120.50 Sploharz Lederw. 68.— 66.— Iihins 102² 1043„ Amsterd.„ 129.70 199.40 Brogratfinade l. ohne Fass 19.25—18.87½ Krystaflzucker ½ Freiburg l. B. sa, klotrahlber 402% 89.— 8 40. Fr.-Aktion 122.— 128.—[cudwigehb. Walzm. 122.— 178.— Lobgwabtten eee 1 1555 75 75— 8. 0000.—00, gemaplene Raffinade mit Sebe 1800.—481, 855 Heldeldg. v. J. 1903 97.20 6 ½ deddscnhCupforw. 89.20 8 llerkules(Cassel) 155.— 155.—Adſerfahrr. Kleyer 590.— 600.— 5 18.— 940.— ee 11707 11725 gemahlene RMehils mit Saok 16.50——18.82½, rubig. 8 Karisruhe v. J. 1907 90.90 6 5 Herrenmühle Genz N. Hannhelm. Akt.-Br. 150.—.HMascohfabr. Hlpert 106 50 107.50 818 4 5 affontbr. 91 5 940.—[Ultimo-Noten 135 806. Magdeburg, 24. Jan.(xTelegr.) Nee tran⸗ 4 Larisruhe v. J. 1888 35.560 4½ Costh. Oell.-.Papf. 86.75 8 Parkakt. Zwelbr. 86.— 85.— Zadenia(Welnn.) 180.— 180.— 1 0 188 1 1— 8306.— sito frel an Bord e por jan..55.—.,.60.—., por 29 Lahr 8 1902 255 9 n Kauet e.— 91 Frelh. v.—— 1 489.75 498.50 Sesester 85.— endenz: ruhig. 60 806 12%., 105 1 158 46—** Ledw— eltz, Sonne, Spey. 5—bDalmler Motoren 312.25 321.50 7575 a er 05 ugust 2 16—. per v. 1800 86.60 8% Mannb. Lagerhaus- Slel-u. Sſidh.Braub. 114.— 117.—Els.-F ahr.-.Autw.————— Okt.-Hex.86—., 397 10 8 60. 8, gesellschaft 88.50 0 Bad. Anilinfabrik 530.50 537.—Haschfbr. Aritzner 289.— 297.— Wochenumsatz br. 1 nanak. Obng. 1855 5 0 5 e. 33 128 e Aaag Hasohfor. 185.— 15 5 grliner okt l örs 9 Tendenz: behauptet, fiegen. 50 2 55— emontf. Karlstadt.—„Mannesmannrwyk. 212.25 215,.— 8 J 2 1 NEI 8 Hamburg, 24. Jan.(rTelogr.) Zuoker 2 4 1806 85.75 8 ½ Pf. Cham.- u, 70 Obem, Werkeglbert 435.— 441.—Hasoh.-Armf. Kieln 144.— 145.— 855 Mürx 9. kel f2—, August 3„ 1801 86.75 8 7 N KAr. i 101.80 8 Ch. dernsh. Heubr. 182.30 162.200Pf. HAhm..Fahrrfb. Berlin, 24, Jan.(anfangs-Kurseg) 10.02— stetig. 4%„ 1885 88.— 84½ Pfälz. Mühfenwk. 109.— 8 Gbem. Fabr. Ariesh. 248.25 249— debr, Kayser 178.70 174.— 8 Kaffee. %%„„ 1888 80.— 8½ Sohuokert-Obligat. 98.50 8 p. gold- u. Siid,S.⸗A 560. 574.50fSohneliprf. Fankth. 283.50 294.— 24, 23. 2. 28. 3105„ 1595 88.— 8 ½ Russ..-. Zellstoff- Farbwerte Höchst 628.— 639.50(Schraudspf. Kram. 177.— 177.— Lreultaktlen 108.75 209.% kaurahütte 169.25 174.75 famburg, 24. lan.(Telegr.) Kaftee 3¹% 2 1898 68.— 6 fabrik Waldhof bel Vohem. Fbr.Mannh. 345.30 347.380 Ver. D. Oeffabriken 188.— 168.40 Ulsoonto-Komm. 138.— 199. Phönlx—.— 287.25 per Härz 67.½, MHal 68./, Sept. 68½ Dex. ruhlg. „%%%%%ꝙ„ 970 0 figeerindustr. 7005 730 85 b Füirt sringdert 138.50 288.80 Poaeadgen n e 125 e b0be aeeg 3¹5 1905 88.— 0½ fl. Sohune 9. 89. 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Walchof 236.— 236.50 Jeonsel Farls 3133 6120 goofumor 413.50 27 orl 2665. 4½ Bad..-G. f. Rheln- Lahmeyer 120.50 120.50 Sad, Zuckerfabrik 198 10 202.— en kurz 44.87 84.72 groun,Boveri&09. 143.70 1455 50 Wolle. wohſff..Seetransp. 98.30 8 El.-des, Sohuokert 147.— 150,% Frankenth. Zuokfd. 397.—, 387.80 45 ö ee 100.— 100.— Bruchsal. Masohfb. 841.20 34J.20 Autworpen, 24. jan, Crelegr.) Deutsche La glats · kamouut· Bheln. Sohuok.-d. 138.— 139.—%% felehsan. 65/0 98.90 onem albert„„ 4,70 42. Hoiſe per zan,.92, März.92, fal.92, Juft 582. Aktlien. 2½ Belchsaalebe 7330.0 Gonscudetion f. V.—— b Banken. arlef geld anef dein Alendentseher n. Transportanstalten.%% Pes 19370 268 c0 perlaeLusenbg. 170 7, 20885 5 Badisohe Bank—.— 18.— Hannh. tagerhaus—. 108.— 12..% 77.80 78.10 Hortmunder Aantwerpen, 24. Jan.(Telegr.) Häute 1288 Stuok verkauft. Pfßlzlsche Bank— 130., Frankonla Hück.-u Sudd. Elsenb.-des. 125 ſpest Reridlongib. 18. 108% 40% Bad. V. 1991 bnamit-Irust 177½ 175.75 le e—— 12— Rac 1600 Hamburger 00 154.— 188.½ Saltimore u, Ono 104.% 105% 4%„„ 1808/09 9925 100,.— Peutsoh-Uebersee 482.0 184.20 Baumwolle und Petroleum. Rheln.Oredit-Bank—.—— ok- u. Mtvers. J—.— Horddeutsch.Lloyd 119.½ 121 10 Zohantung.-B. 955 Gonvert. 9—d. dasglünl. Auer 694.— 690. Zremen, 24. Jan,(Telegr.) Saumwolle 63— schwaoh. 5 eee eee, ee e ee 1 8 1...—410 5 5700 1 1 5 2 8 eugs/— n Obr. e ee eee e ee eee ene ee%% fedsen.80 87.80 Sſdertelc, Farden 587. 588 11 Aa Fenuß n een,—— 280— Berzwerksaktien. 1050 740 Faden daaene 14229% l0o 24 ln. 1 155 4 15 45„„ 0 un. 3 8—— Ib 555 Zachsen 78. 1 adon Mannstädt 142.20 145.54 ondon, 24. Jan., r. Anfang, Kupfer ma ongte Aollbr. 76. 5 Oberrh. Vers,-des.—— 1090 Sade 800 25 7 99 95 aese e 1585 29 9 Argent., 1897 88.60 86.50 Faber Bleistiftfbr. 269.20 268.50 69¼.— Tinn matt per Kasse 228.—, 3 Ronate— Chem. Industr. Wurtt. Trsp.-Vers. 700.— 98 10.—— 5 öninesen v. 1898 91.70 39.90 Felten& Gulllaume 159.— 150.— Apaniesoh ſce 17.% engiisoh 17½. Zink rubig 261% Badl. Anſl.- u. Sdat.— 530.— Buderus 116,0 118.50% KalIW. Asochersleb. 15 91.89 91.80 50 f Ohem. Fbr.Goldenb-. 162 Gonoord. Bergb.-G, 321.— 328,10 Kaliw. Westersgeln 206.50 209.— 4% de 80 Sritzner Rasohln. 298. 7670 spezla Chem. Fbr. gernsh.— 162.— Industrie, Deutsch, Luxembg. 164½ 169.%½ Elsenſnd. 64.25 85.20 4% tallener, 578 8½ Arzerbßtrassenb. 178.50 358.J0 fer 24 Jan. Cleveland Bohelsen Mlddlesborough Wa —5 8-dl. f. Sellindustr.—— 116.— Sschweſſer Bergu. 195,, 201/%/Phönix 291.% 287.% Mannb. Stadtan. 97.80 83.70 gelsenkironner 113. 790,% rants(Eröffnung) per tasse 65 sh. 66—. d. Geſd, 3 Monale Verela U. Jelfabr. 188— Oagter sche Ha. Erieariobsb. Bergb. 194.50 177.—er.Kön-.Laurah. 188.%½ 175%½ f4 gest. Goldrente 535 788.— 197,68 sh. 11.— 4d. Geld. matt. auenn d Hefag, 0— zsdhinentabr— 102. Geisenkirohenef 186,% 20i, Gswerkeoh. 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Kleinſeln, Meidelh.—.— 201.— Mähmf.Hald& Meu 324.——4 385.21 99.60 99.60 4 115 e 4% Kronenr. 8440 81. Cothringer Cement 127.80 427.80 S8S85 AV2V2V2VA*A Homd. Messerschm. 21.—. 8ů1 8 0 38.0Serl. Handels-des. 188.— 189.25 udw. Lo0/e&. 60. 316.— 317.89 Ludwn. Aktlenbr. 258.— 1 e 12, 13 87. 67 45 55 2 0—0—3510 Darmstädter Zank 122. 55 170—Hennesmanaröbr. 212 318.70 Wir sind als Seldstkontrahenten Mannh. Aktlenbr. 148.— Nee 8 1 4 Deutsoh-Asfat, BKk. 125.50 125.—Oberschl. Eisb.-3d. 101.10 105 tor Vorbehalt: Sraerel eener— Operh, gekttiei—— 10.— 3% 9. Fam. 4. 1807 86.— 88— beutsede zand 82. 280.70 Hrensteln Koppel 202.85 22950 7 85 59 Se. Sobröd, elbs. e ſ88.— Pfilz. Fünſennl.—— 153.— zls 36, 99,4% Pr. Pfäbr. 1 bisoonto-Komm. 463.— 190% Phönix 252. 257 See. 1250 5— Pfeliher u. Fent. 14. de, ekr. ſe 111rß 1925 Atlas-Leobensversioh,-Oesellsoh., Lödwigshafen] 459 —.———2— 38.—• 1898— 1 a 1. 1 7 * 82 0 7 Fortl.-Zem. Haldg. 145.60 S. 15-19, 21.27, 4% do. 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E. 23 90.30 90.30 fampurger Packet 154.— 755.90] Westeregeſs 206.ö0 209.70 Sropa, Rlowers,, Beriin n 20 banpfsobebh.— Tucherf Frankent.— 898.— 3½ do. 8. 44 90.— 90.—3½ do. Kleinb.. 90 50 299.70 Ersts Veutsche Barmlegesellson., Emmendinzen] 277 % do. 8. 28.-30 1904 88.10 88.0 fanss 299.% 505 80 Vett br. kangenar. 515.80 571.56 Ersts Hesterrsloh, Glanzstoffabriken— 3½% do, 8. 7055 4.10 forddeutsoh.LIoyd 119.70 121.50 Witten. Stahfröhr., 210.50 214.50 gaßte Bester Tanklurteor FEfiekten- Börse ang d2(iſigd.) 93.30.80 4% d. Eyp. Sank⸗ Ae ereeee eeeee ßßß 67 2 3½ de..48(tligb.) 98.50 80.500 Ftdb. Kb. a. 1902.07 98.80 98.50 Aligem. Flette9 239.50 244% D1 108.50 112.ink, Eisen- u. öronoogſessereſ, Bennbelm 5 52 kranturt a. u. 24½ Jal.(äntangzkurael. Ereananmen 198.% 4 f 5, 99.30 15 40 97 Alumiaum 288.— 258.— Soutß wWest-Airika 128.50 127.70 orsenn, 0n Bens, ienBBDF — 127 55 S, 4 2 1017% 98.10 98.30 40%0 d0.„ 1919 97.— 97.— Wl ee eee ee we Kinematografle u. 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St.-A, 99.88 190. 40 60 nesen 1886 99.50 99.80 24. 23. 24. 29———Lechocke-Werke, Kelserslautern.135 *%„„ 39.50 39.75 4½% 1098 88.— 63.— 2% Oonsols 76.— 75½% Premler 12— 120 September——— %„, 170.89„Japaher 91.65 91.78 3 feſchssnſeinle 77½ 77½%]Handmines 5 285.— Fpiritus 20er iodo.—.— 4 bad.S1.-Anl. 1901 89.90 109.— 55 Auss.88½0———4 Argen 85. 65.— Atohison oomp. 107.— 106.% Hafer NHal 173.— 172.— Meizenmehl 23.—.— 9% 88f 81,K 0ff 88 78 28 35 2 etan donere 80.20 89.20 lalene 3 2— Faſen 10. 105 Jal 3555—— 75 5% Bulgaren 99.— 99.96 apaner.— 62.—[Baltimore—— 895 3˙% itaffen, Rente——3 dexlkauer 30.— 30.— COhloago MIMwauke 175.½ 4. na 57 Prodl Ktenbörse* Kth nt 2 6 Sr⸗ Sebe 8 105 Oegt, Silderr. 98 25 86.10 4 Spanfer 90.— 89.½ Henvers oom. 21. 37 1 Werpens UKts 1 enmar Sricht. an% mn 4„ Faplerr.—— Ottomanbank 7. Erie oom 31. 2 4 Hannhelm, 23. Januar 1913. 3ů„„ 1055 3%„ golurt..88 92.95 Amalgamated Gragg Trunk ocd, 28% Welren rub 12 24. 23 per 3„„ 3 Portüg. 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Gotdrents 68.— 68.40 Gogul Sopthern fasſway 2. 2 Sohafe 1*— 255——.—20„ Kronenrt. 8425 84.88 en 905015 5 66 Jan, 5 a) Stallmastsoh.— suer f 5 42—43 8 168557 von 1908 98.60 19549 5 185 Tee e 85 neddersfonten 12½ 13 Tendenz: stetiger. ben r 50 Kg. per 50 Kg. 10 er 50 kg per 50 kg. 1 855 Ssen 9 48 9 4 70* 1 ˖** 25 3 Saonsen 79.— 78.154 den 1850 1 5 1810 Pariser Effaklen-Bärse. 10—5 14. J 12— 00—00 3 Württempg. 1919 100.28 100.25 Türkisohe + 168.60 5 120 12.28 72.16 nals Ra, 274 rub. 789 stot 1— 1806-1903 9 97.40 Unverzinsliche Loss. Faris, 26. Jan. Anfangskurse. 5 B00g. prli i2tet. 10.18 ruh. 8 zul,.95.90 2. 00—00 1972.4817 8. 33.— gugsburger„„5„ 25.., 88 Khir 16.— 28 Tob stet.. U1, 67.80 87.30 Freidurger———%% Rente 89.— 89.32 geboers 5 7—5 e en ne ee e ee, e 12 98—0 8 4 Sbagier 90. 00 91.80 Eastrang 75.— 77— Wetter; fegen. 5 65—08 Hank- und Versicherungs-Aktien. 925 55 8 Türkisohe Lose Goldfleld 25.— 8 6. 59—61 24, 23, 2. 23. Sengue Ottomans 642.— 650. Randmines 171.— 77.— Llverpogler Produktenhörss.„ aalsche Bank 134.30 184 30 flationalbank 122. 12375 fio Tinto 1810 1869 fendenz: Saſsse. lverpool, 24, lan,(anfangskurse) 5 eer g- u, Metellbk. 137,75 138.90 ODesterr.-Ungar.BK. 151.— 151.— Chartered—.—— W neeeee Ferkel 252 Stuck Srel. Handels-Ues..esterr. l. ünderdk. 1 55— 133.— ‚ 21. 23. biff.] Maſs La Plat. v, 21. 23. biff Arbeltspfd.——0000 Zlegen 171,„ Com.- d. Disk-Bk.„ Kred.-Anst. 195.% 200.75 Wiener Effekten-Börsse. ber kars 3%%% per zagder ſe%,%. Kche, St. 2. 867l. 00 Zlokſen—-„ Darmstäster Bank Pfüſzlsche Bank 130,— 120, 24.1 10 pen ai 772.5½— 11 per Febr. 5/1/ 5½ 9 Miſohkune— Stllok Lümmer—-„ deusedaen 44 55 1 5 116— Wien, 23. Jan. 2 1181 damer brouktenbörse 1475 Stüok Adſat. Ban auss, 8 15..— 4. 18 Pd⸗ + +4 89. 1 deutseßte Reiohsd. 45.50 48.0 Creduattten 613. 621.Oost, Paplerrente 5 Kls 5 Handel mit Kälbern mittelmäbg, mit Sohwelnen s ieln. 186. 135,2 bänderbank 505.— 5810„ Siſberrente Amsterdam, 24d. Jan,.(Sohſusskurse,) mit Ferkeln lebhaft. Dresdoner Rhein. Uypot Bek.- Wien. BSenkverein IUngar. Goldrente.9 55 2, 28. auberdem wurden von Holland 215 Stüok auv Metallbank 137. 75 135. 93 Zank Ranneim 492,20 199.20 Stastsbahnen 701. 709.20 Kronenret. Rüböl 1000 34.——— Lelnd! looo 25.½—— Sohwoine eingefun Rotell,-U. Sohgaffh. Banker. 118./ 119.—kombargen 104.— 108.—[Alpine Hontan 1022 1017 Februar——— Fobruar 26.— 25.% 0 Elsend,-Rentbank 178.,50 177.50 Mlener Sankw¾Ver. 132.— 133./][ Marknoten 117.80 117.33 Skoda 780.80 810.—] Feb.-April 33—— Februar-April 25./—.— 8 3 Frankt.Mypoth.-Bk. 216.— 218.— Südd, Piskont 117.60 117.60 Wechsel Paris 85.80 95.84] Tendenz: matt. Rüdöl Tendenz Mal-August 24.¾ 24./ Frkf. Hyß.-Oredltv. 158.60 159.— Bank Ottomane 130.— 130.—Oest. Kronenrente 35.40 35.20 Kaffee looo 54.— 54.—[Tendenz stet. Weeeee 5 Heirat. Ein— 3—— Ein ide 1n Sol, ſelbſt. Handwerkexr, 1731 2 21 herk Wtw. m. Kind., 42., evgl,, verkauf N 95 fel. finden deneral-Fertreter zur Uebernahme der alleinigen Vertretung unſerer welchks f5 kochen Hausarbeiten 2 25 kann, im Beſitze Zeugniſſe iſt, 19955 15. Februar gute Maſchinenfabrik für den dortigen Bezirk geſucht. 3„ Vollständlig unabhäggige, Für Bachilk ausserst angenenme Position. Fräulei Herren, welche über 2000.— Mark in bar verfügen wollen umgeh. ſchriftl. Offerten mit Angabe 1795 Vermögensverhältniſſe einſenden an 9744 Maschinegtahrik G. Bantelwann& Ca, Raanorer, aus aut, auſe u. Verlosungs-Liste des General-Anzeige — ˙—rr Aachdruck serboten.) Inhalt. Aktien-Gesellschaft für Seil- Industrie vorm. Ferd. Wolff in Mannbeim, Part.-Obl. von 1902. 2) Antwerpener25Z 100FPr.-L. v. 1887. 3) Badisches 35 Eisenbahn-Anl. von 1896. Braunschweigische Eisenbabn- Ges., 4 J Prior.-Ohl. v. 1874 I. Em. 5) Brüsseler 23 Maritime 100 Fr.- Lose von 1897. 6) Buenos Aires, Stadt, 5 äusere Gold-Anleihe von 1909. 7) Deutschellypothekenbank.Mei- Bingen, 4JPräm.-Pfandbr..1871. Dux, Bodenbacher Eisenbahn, Prioritäts-Obligationen. 9) Kreihurger 20 Fr.-Lose von 1898 (Eggis& Co.). 10) Heuter 22 100 Fr.-Lose von 1896. 1) Hamburgische 39 Staats-Präm. Anleihe von 1866(50 Taler-Lose). 1) Heidelberger Aktienbrauerei vokmals Kleinlein, 43 Schuld- verschreibungen. Magdeburg Wittenbergesche E bahn-Aktien. Mailänder 45 Lire-Lose von 1861. Mannbeimer Dampfschlepp- schiffahrts-Gesellsch., 4 Teil- schuldverschreibungen. Mannheimer Stadt-Schuldver- Sekreibungen. Mexlkapische 43(steuertreie) Gold-Apleihe von 1904. Oesterreichische Allgemeine Boden-Credit-Anstalt, 8 5 Präm. Schuldverschr. II. Emission 1889. Rheinische Hypothekenbank in Mannheim, Pfandbriefe und Kammupal-Obligationen. Rulhänische 4 innere Staats- Anleihe von 1889. Sachsen-Meinipgische Staats Prämien-Anl.(7 Fl.-Lose) v. 1870 22 Sügdentsche Jute- Industrie Mannhelm-Waldhof, Teilschuld- scheine. 28) Venediger 30 Lire-Lose von 1869. 24) Wieslocher 332 Stadt-Schuld- verschreibungen von 1886. 13) 140 16) 20) 21) — ) Aktlen-Gesellschaft für Sell-Industrie vormals Febdinand Wolff in Mannheim, Paptial-Obligatſonen von 1902. Verlosung am 21, Dezember 1912. Zahlbar am 1. April 1913. Lit. A. à 1000 ½ 72 87 250 269 285 299 326 393 492 496 512 562 569 628 643 650 712 723 781 792 804 822 848 874 908 987 1013 016 047 062 110 139 208 210 250 258 268 292 302 338. Lit, B. à 500% 1360 375 389 393 401 414 430 453 477 482 506 508 527 532 556 585 595 613 632 650. e 2) Antwerpener 2½% 100 Fr.-Lose von 1887. 51. Verlosupg am 10, Januar 1913. Lahlbar am 1. Juli 1913. Serlen: 391 1011 1773 25897 4032 4482 4186 4886 5089 6603 8801 9396 10808 113358 11687 11714 11767 11825 12080 13605 13871 16160 17773 18830 18994 20141 20810 22789 22829 23109 28215 24075 94562 2496126200 26401 27808 28080 28263 28882 20096 25108 29198 29463 30720 32130 32764 33279 33830 38346 35481 3577135912 38026 38144 38381 41992 41743 41889 42127 42475 4280743346 43833 441058 45149 48612 46078 46180 46755 47817 4562148996 50246 50394 51988 58776 5410454189 54560 54767 87078578890 57716 69556 60015 99186 60398 61042 31269 61321 619883 62825 6287163100 63542 83900 64347 64669 64696 66052 6743567872 68868 69709 69716 69787 70342 70648 70008 71747 72701. Prümien: Serie 1773 Nr. 7 4082 24, 5089 8, 8603 3, 8801 1, 9296 13, 16190 8(500), 17773 25(250), 208 19 2. 22789 10, 36771 16, 38381 17 10.000), 41743 13, 41889 10, 48846 7, 48312 18, 47817 10, 54104 18, 64189 9, 57589 2 9, 31321 6(250), 60787 12(1000), 70643 l, 71747 7. Bie Nummern, welchen kein Betrag in(Vbeigetügt ist, sind mit 150 Pr., Alle Abrigen in obigen Serien ent- Raltenen Nrn. mit 110 Fr. gezogen. YBadisches 3% Eisenbahn- Anlehen von 1896. Verlosung am 3. Januar 1913. Zalilbar am I. August 1913. Ait..,.,.,., E. und F. à 5000, 2000, 1000, 800, 300 und 200 86 287370 431 506 515 656 668 708 784 970 971 1033 081 107 153 199 236 279 286. 4 Braunschweigische Eisen- bahn-Ges., 4½% Prioritäts- Obligationen v. I874 J. Emiss. Verlosung am 2. Januar 1913. Zahlbar am 1. 75 1913. 3000 176 177 181 186 189 191—194 196 277 288 289 295—299 302 303 578 586 588 589 593—595 598 602 606 878—881 884 890 894 896 899 900 902 903 905—907 913 915 917 918 920. 4 1590 ¼ 1147 150 152 154 155 157 162—164 171 174 179 181—185 189 190 194 686 687 689 690 700—702 704 705 707 709—711 716 716 719 25 728 729 761 2509 519 520 530 540—542 544 546 547 549 564 556 —660 674—676 683 684 689 694 698 —700 704 706 715 717 718 721—724 728 804 806 810—818 818 821 822 824 827 883 835 842 846 855 862 870 871 874 3485 488 496. 3800* 36836 638 640—642 644 80 860 652 654 655 657—661 664 58 675 678 679 6883 684 687 690 0 Badisch 694— 696 698 4117—119 124 127 128 139 133 136 136 139 140 142 144 145 147 148 152—156 158 160164 166 167 192 194 197 213 214 21˙ 219 228 239 243 246 5498 500 502 507 508 512 —5615 517 519 522—525 527 531 533 535—538 541 548 545 546 550 556 558 500 6407 409—411 417—420 424 427 431 433 435 437 438 441 442 446 449 454 461—464 467 468 470—472 479 899—901 904 905 907 908 910 911 914 915 917 919 923 925 926 933 935 937 942 944 950 954—956 959 964 965 968 972 7240 244 247 249 250 252 256 257 263 266 271272 274 277— 280 286 288 289 291 292 295 297 299 —304 375 377—879 385 388 391 392 395 398 399 402—408 412 415—417 419—422 424 426 430 432 8471 474 479 482 483 487 489 491 492 495 497 498 504 506 507 509 512 516 519— 526 528 530—532 9906 907 909—911 913 916 917 921 925 926 931 932 934 936 940—942 947 948 950—952 954 955 958—960 968 965 11405—408 410 411 414 417 419 427 429—432 437 438 444 450 454 456 458 459 462 463 465 466 468 470 472 473 12195 196 202—205 209 210 213 215 216 218 223 228 233 235 238 243 244 247 250 253 256 259—261 263—265 267 268 270 272 273 275—277. 5) Brüsseſer 2% Martime 100 Fr.-Lose von 1897. 61. Verlosung am 8. Jauuar 1913. Zahlbar am I. Juli 1913. Serlen: 2386 3647 4005 5170 73381 8167 8289 10240 11833 11906 12302 125011278418402 13404 13500 15066 16010. Prämien: Serie 23886 Nr. 15(500), 8647 15 4095 3 19(400,000), 5170 3(1000) 20 24, 7551 1(250) 9(260) 25, 8167 23, 8289 19, 10240 115 11906 4 6 7, 13402 8, 18404 16, 16010 9 18. Die Nummern, welchen kein Betrag in() beigefügteist, sind mit 125 Fr., alle äbrigen in obigen Serlen ent- eee 6) Stadt Buenos Alres, 5% äullere Gold-Anl. v. 1909. Die Tilgupg per 1. Januar 1913 ist durch Ankauf erfolgt nen. 7) Deutsche Hypothekenbank in Meiningen, 4% Prämien-Pfandbr. v. 187ʃ. 42. Prämienziehung a. 2. Januar 19138. Zahlbar am 1. Februar 1918. Am 2. Dezbr. 1912 gezog. Serlen: 5 26 72 75 87 122 196 196 395 426 480 314 516 570 664 699 700 776 848 865 957 999 1044 1052 1123 1249 1282 1302 1381 1389 1408 1477 1488 1560 1578 1583 1593 1701 1787 1810 1857 1860 1835 1930 1038 2010 2017 2030 2110 2188 2213 2313 2440 2450 2461 2462 2467 2566 2698 2602 2633 2650 2730 2768 2783 2784 2824 2946 2984 2972 3006 3009 3076 3100 3119 3146 3212 3218 3266 3299 3408 3444 3639 3685 3661 3683 3704 3786 3843 3910 3946. Prämien: Serie 75 Nr. 22, 87 25(36,000). 395 12(3000), 426 5, 480 3, 570 4 20(3000), 6997 24, 700 5, 1044 21, 1302 2, 1381 1, 1408 16, 1578 24(3000), 1701 3, 1930 17 (3000) 19(1500), 2188 4, 2451 19, 2467 15, 2566 10(1500) 19(255,000), 2508 4, 2602 6, 2650 5(1500), 2768 8(1500), 3009 6, 3145 10 (3000), 8266 14 26, 3444 4, 3701 23, 3843 6(3000) 7(1500), 32946 15. Die Nummers,welehen kein Betrag in() beigefügt ist, sind mit 600% alle übrigen in obigen Serien ent- haltenen Nrn, mit 312 ν gezogen. Die mit Treffern über 3000 ½ gezogenen Stücke sind vor der Einlösung zur Prükung bei der Direktion der Deutschen Hypo- thekenbank in Meiningen einzu- reichen. 8) Dux-Bodenbacher Elsenbahn, Prioritats-Obl. Verlosung am 2. Januar 1913. Zahlbar am 1. Juli 1913. Silber-Prioritäts-Anl. Emiss. v. 1891. (22. Verlosung.) à 300 Fl. 63 261 290 530 567 593 686 910 933 949 1044 131 312 361 432 2584 591 617 869 916 967 982 3012 059 201 386 499 690 722 858 4355 668 831 844 892 5116 366 517 6021 144 148 363 383 495 665 817 912 978 7052 208 210 282 389 399 413 687 894 8321 902 974 999 9124 126 467 579 643 749 754 767 10022 303 313 353 365 667 881 11182 316 548 759 815 907 12051 395 655 835 908 13061 090 108 320 472 524 561 632 14034 245 375 477 532 546 957 15030 186 536 554 668 873 16102 257 340 447 783 803 827 866 17035 050 414 458 491 498 666 18047 060 132 162 207 271 374 530 813 906 972 19396 723 805 912 20007 235 334 339 400 638 733 843 916 21002 284 396 451 515 558 574 588 749 841 22007 225 294 550 620 828 962 998 23003 085 512 532 759 815 888 24018 425 450 511 654 859 897 969 25058 108 140 177 249 297 708 737 982 26018 039 112 583 653 660 686 27044 122 177 412 427 646 660 28068 172 232 252 569 662 985 29205 217 220 271 316 633 701 803 30005 068 126 434 31183 215 347 770 955 32028 092 454 550 685 770 802 928 982 83051 236 34031 521 545 598 881 898 934 35236 427 432 551 586 622 36204 476 483 797 815 37145 164 169 763 38294 427 480 611 617 627 39054 517 40194 213 288 386 447 480 41135 519 528 861 868 93142141 156 423 441 562 683 812 924 43428 475 baltenen Nrn. mit 100 Fr. gezogen. 44178 569 596 814 917 981 48015 090 237 327 395 547 582 703 742 46002 140 172—174 177 179—183 186 189 199—201 203 208 211 9 234 236 237 480 518 572 678 47049 083 89 48042 110 112 416 514 864 49212. Gold-Prioritäts-Anl. Emiss, von 1891. (22. Verlosung.) à 300% 133 395 402 1174 558 805 2311 354 394 411 492 588 591 732 979 3092 248 250 302 321 376 381 601 4077 127 169 280 841 967 3255 390 617 761 766 800 872 6201 274 376 385 817 915 956 7057 317 339 549 593 606 666 766 814 842 984 994 8048 167 9030 038 222 262 469 543 744 885 10108 213 246 454 561 673 735 852 877 11002 007 156 668 12075 176 303 873 955 13084 093 175 267. 3 Prioritäts-Obl. Emiss. von 1893. (21 Verlosupg.) Serie 137 171 198 355 588 595 989 1042 098 112 273 481. 9) Freiburger 20 Fr.-L. v. 1898. Hiulttiert von der Sparbank Eggis& Co. 28. Verlosung am 14. Dezember 1912. Lahlbar am 15. April 1913. Die Nummern, welchen kein Be. trag in() beigefügt ist, sind mit 20 Fr. getogen. 87 327 333 341 560 1011 194 448 454 463 515 556 785 2458 474(50) 579 589 839 852 895 987 3119 2260 282 800 936 4100 123 306 462 828 5061 223 233 300 337 340 476 543 710 803 6049(50) 210 296 510 777 802 7177 866 8135 141 190 288 873 9176 190 215 420 682 10009 170 195 220 266 646 816 924 11309 449 520 589 658 934 12016 053 085 117 626 839 931 13495 712 14202 790 13396 541 652 16140 309 711 824 839 17022 035 162 306 801 805 839 918 18032 281 364 403 442 19071 384 437 568 908 997 20132 308 21075 186 211 531717 (50) 795 854 976 22121 745 769 826 23205 266 462 636 986 24205 765 824 870 25076 468 478 719 866 925 26196 268 408 522 528 971 27045 148 485 468 480 761 955 28119 766 790 797 904 930 29014(50) 025 104 170 405 450 736 805 30018 568 651 904 31046 720 892 32472 661 663 764 844 33434 629 642 737 765 792 34273 572 605 71 35329 652 659 761 966 38078 119 153 203 37322 957 38287 311 426 528 943 39014 050 171 345 600 747 969 40221 326 905 41288 681 42401 460 541 561 811 842 43072 159 514 578 703 44655 974 45039 562 574 779 918 46042 228 805 871 47353 391 542 736 48117 261(50) 477 541 969 49010 106 418 480 707 716 766 846 936 50124 180 457 491 541 775 51077 52064 155 172 310 335 365 549 589 621 53041 102 111 458 477 750(100) 54004 044 134 395 399 468 500 55176 313 565 56392 621 942 57025 112 707 816 58194 208 235 512 685 709 768 917 978 59096 261 505 812 838 60052 883 61100 619 62137 643 872 63240 340 361 461 469 477 609 670 673 776 64135 720 825 874 901 85811 904 985 66010 745 819 883 67141 161 325 446 645 689 722 755 926 68224 302 585 586 641 944 949(50) 69089 484 646(50) 756 971 70015 485 71034 070 173 247 428 609 709 821 905 72127 187 196 573 73137 188 197 74011 098 240 269 317 730 75461 508 655 76998 77173 228 704 772 998 78004 452 619 893 895 79071 169 533 546 820 80037 074 233 266 419 524 (2000) 791 888 81149 343 551(50) 633 742 82355 448 971 83234 348 602 (50) 874 84106 330 339 506 570 902 85007 207 543 644 814 86222 623 754 758 946 87066 514 606 656 786 890 88166 317 329 425 652 839 89217 413 709 90050 055 399 469 570 91215 380 451 483 516 628 918 956 92208 401 442(50) 668 93170 504 714 951 94201 219 275 430 461 869 95243 846 851 96073(100) 080 148 458 97005 175 460 98061 110 389 477 99043 556 687 756 928. 10) Senter 20100 Fr.-L. v. 896. 83. Verlosung am 10. Januar 1913. 8 TZahlbar am I. Juli 1913. Serlen: 149 526 1204 1330 1721 1927 8841 4076 4226 5406 5727 6600 7757 8280 8640 8721 8919 9179 9611 9761 9972 13296 14394 15282 15966 16025 17977 19546 2056121089 22410 22701 22726 23969 25095 25556 25639 26714 27586. 244 402 292 781 573 781 Prümien: Serie 1721 Nr. 7, 1927 4, 4226 16, 8721 8 15, 8919 7, 9179 3, 9611 23(500), 9761 5, 13296 2, 14394 2(1000), 15282 18, 15966 4, 17677 22(250), 21089 12, 22410 20, 22701 14, 22726 22(10,000), 25586 2, 26714 25(250). Die Nummern, welchen kein Be- trag in() beigefügt, sind mit 150 Fr., alle übrigen in obigen Serien ent- hältenen Nrn. mit 100 Fr, gezogen. ) Hamburgische 300 Staats- Präm.-Anl. v. 1866(50 FTlr.-.). 47. Verlosung am 2. Januar 1913. Zuhlbar am 1. März 1913 mit 65 Taler per Obligation. Serie 5 17 45 60 91 125 127 163 174 192 236 238 246 337372 375 392 466 467 507 517 535 558 626 640 641 644 664 695 724 769 796 799 809 810 838 892 899 981 1032 1127 1142 1151 1169 1164 1179 1217 1293 1294 1308 1347 1395 1420 1518 1540 1552 1709 1963 1970 2070 2102 2295 2309 2333 2348 2392 2493 2512 2555 2626 2640 2666 2706 2733 2775 2794 2826 2848 2942 2962 2991 3020 3095 3103 31173161 3175 3219 3228 3285 3379 8430 3467 3482 3530 3564 3581 3609 36113616 3626 3671 3806 8857 3915 39419. 12) Heidelberger Aktien⸗ brauerei vormals Kleinlein, 4% Schuldverschreibungen. 11, Verlosung am 28. DPezember 1912. Zaählbar mit 104 am 1. Kpril 1913. 82 104 1056 117 143 166 167 176 195 227 260 261 861 378 381 382 455 487. Deee 1913. D n 13) Magdeburg-W²itten- gergesche Eisenbahn-Aktien, jetzt Magdeburg-Halberstädter 3 Rentenpapiere. Verlosupg am 2. Januar 1913. Zahlbar am I. Juli 1913. 2981 984—989 991—996 998 90 4671—686 11060 310 313 317 0 322—326 328 330—333 706—710 712 —716 718—.721 723 725 12404—419 568—570 572—575 577 580 582 583 585—588 590 20777—791 4 200 Paler. 4) Mailänder 45 Lire-L. v. 186l. 133. Verlosung am 2. Januar 1913. Zahlbar am 1. Juli 1913. Sorien: 349 402 669 673 998 1236 1368 1901 2240 2292 2376 2437 2583 2821 3065 3340 3619 3712 88614314 4328 4438 4554 4683 4838 5063 5112 5124 5179 5330 5627 6642 5734 5834 5905 5941 6396 6768 6912 6948 7284 7305 7540 7574 7809 7848 7900. Prämien: Serie 349 Nr. 28, 402 21(200) 25, 669 50(150), 998 4, 1236 40, 1368 18(100), 1901 4 16(400), 2375 26(1000), 2437 1(1000) 32, 3340 12(200), 3619 32(200), 4814 (400), 4884 6(400) 12(150) 42(200), 4838 28,5112 16 250150) 43(100,000), 5124 3(150), 5179 7(200), 5905 37(4000), 6396 36 50(150), 6912 6(150), 6948 12, 7284 43(400), 7540 13(200) 34(150), 7574 46, 7809 39. Die Nummern, welchen keinBetrag in(beigefügt ist, sind mit 100 Lire, alle äbrigen in obigen Serien ent- haltenen Nrn, mit 60 Lire gezogen. 15) Mannheimer Dampf⸗ schleppschiffahrts-Gesellsch., 4½% Teitschuldverschr. Verlosung am 30. Dezember 1912. Zahlbar mit 2% Zuschlag am 30. Juni 1913. 72 185 202 204 388 455 457 618 634 636 707 765 783 848 897 898 944 1095 259 320 464 623 629 696 733 755 793 795 842 882 908 959 960 à 1000. 16) Mannheimer Stadt- Schuldverschreibungen. Verlosung am 12. Dezember 1912. %½% Anlehen von 1885. Zahlbar am I. Oktober 1913. Lit. A. à3 2000 4 120 169 174 179 253 255 272 311 342 349 355 404 474. Lit. B. à 1000 K 22 28 29 70 92 102 147 149 245 262 389 420 423 433 503 507 603. Lit. C. 3 500.4 56 122 125 128 130 170 220 271 294 354 432 482. Lit. D. à 300 4 223. 3½%% Anlehen von 1888. Zahlbar am 1. Juli 1913. Lit. A. à 2000&4 28 53 84 102 106 118 204 247 259 311 439 569 571 590 642 683 714 759 780 793 827 864 948 1073 093 130 140 178 181 252 259 283 335 423 428 457. Lit. B. à 1000 4 18 34 73 87 139 157 179 192 237 271 304 312 320 334 408 425 490 652 747 791 801 840 928 964 1017 036 092 111 123 137 158 160 187 279 310 417 480 514 518 546 649 705 725 743 747 861 935 977 2118 137 149 161 169 180 290 304 330. 0 721 859 874 892 901 916 920 929 946 996 1012 049 098 128 129 146 190 217 273 307 322 323 422 449 539 555. Lit. D. à 200 K4 5111 149 259 264 301 439 484 525 670 683 691 708 746 776 806 844 850 920 947 955 960 964. Lit. E. à 100 K 76 86 204 290 322 333 381 398 411 432 470 488 538 603 608 658 669 717 766 831 916. 3½%% Anlehen von 1895. Zahlbar am I. August 1913. Lit. A. à 5000 K 151 205 216 235 247 365 399. Lit. B. à 2000& 73 118 163 200 206 207 351 446 472 555 557 581 594 595 710 800 849 974. Lit. C. à 1000 4 39 40 192 238 376 639 643 860 864 977 1062 090 191 192 230 246 257 310 331 343 344 345 352 353 448 484 655 713 758 760 871 872 873 874 886. Lit. D. à 100 K 361 375. 3½% Anlehen von 1897. Zahlbar am I. Mai 1913. Lit. A. à 5000 K4 8 151 171 185 229 301 327 331 346. Lit. B. à 2000 K4 32 112 114 175 05 383 398 436 477. Lit. C. à 1000&4 15 63 184 308 451 465 537 540 542 628 652 707 713 722 760 764 778 811 826 828 904 924 933 996 1012 021 122 180 196 257 354 435 458 461 493 612 614 708. Lit, D. à 500 K4 52 162 172 192 266 313 315 324 330 424. Lit. E. à 100 4 4 186 194. 3½9% Anlehen von 1898. Zahlbar am Il. November 1913. Lit. A. à 5000 K& 44 64 111 161 201 224 238 249. Lit. B. à 2090& 37 59 82 91 114 117 125 137 266 505 508 558 561 660 715 890 960 997. Lit. C. à 1000& 63 99 112 167 172 423 511 541 580 593 613 699 797 816 843 888 924. Lit. D. 3 5090 K 3 96 137 186 442 453 470 559 679 683 713 724 736 791 794. Lit. E. à 100 4 49 132 140 247 260 300 343 396 415 475 491. 4% Anlehen von 1901. Zahlbar am 1. August 1913. Lit. A. 3 5000 K 146 157 326 533 545. Lit. B. A 2090 4& 33 35 36 68 332 349 438 583 648 716 767 898 1363 383 389 390 916 927 928 2294 401. Lit. C. à 1000 4 229 913 940 1176 177 309 313 314 340 346 392 450 454 2340 859 867 873 877 916 929 941 946 963 964 974 988. Lit, D. à 300 K 103 131 416 461 490 528 581 635 755 769 1144 280 316 694. Lit. E. à 100 4 83 137 387 418 458 599 741 807 1128 376 423. 3 Anlehen von 1904 über 2 Miljonen Mark. Zahlbar am I. August 1913. Lit. B. à 2000 4 22 131 192 222 C. à 1000& 33 109 173 204 231 458 517 660. Lit. D. àa 500&4 142 212 328 348 418 liit. E. à 100 K4 84 153 240 243 430. 3½% Anlehen von 1904 Zahlbar am I. August 1913. Lit. A. à 5000 K 85 116 118. 295 296 333 440 456 464 531 609 666 728 838 875 892 1110 170 171 266 415 Lit. C. à 1000 4 34 36 186 235 304 308 356 367 486 586 685 695 701 318 342 455 632 663 689 718 787 801 974. 388 483 586 738 819 904 912 930 936 966 1064 078 097 173 205 228 337 385 Lit. E. à 200 4 27 111 244 293 311 312 438 472 509 588 621 625 652 3½% Anlehen von 1905 über 2 Millionen Mark. Lit. B. à 2000&4 2003 054 143 281 293 366. 436 490 640. Lit. D. à 500 K 1707 726 875 Lit. E. à 100 4 1528 590 713 808 951 957. über 10 Millionen Mark. Zahlbar am I. September 1913. Lit. B. à 2000 K 117 118 507 843 954 1046 141 179 195 631 690 842 Lit. C. à 1000 K 84 130 131 151 277 295 437 1471 573 574 578 971 Lit. D. à 500 4 531 824 904 958 1109 130 577. 685 1148 187 207 297. 4% Anlehen von 1906. Lit. A. à 5000 K 140 181. Lit. B. à 2000 K 84 149 241 322 Lit. C. a 1000&4 246 339 343 454 797 801 803 836 837 860 911 1017111 Lit. D. à 500 K 90 98 130 166 171 250 251 448 477 505 601 785 848 920 Lit. E. à 100 4 15 209 332 379 567 624 672 810 835 925 1132 270 297. Zahlbar am J. Juli 1913. Lit. A. A 5000 K 85. 557 694 727 758. Lit. C. à 1000 4 53 101 286 453 Lit. D. à 500 K 142 176 195 374 375 639 696 781 796 1006 055 147 200. 552 567 588 591 707 735 876. 4% Anlehen von 1908. Lit. A. à 5000&4 29 125. Lit. B. à 2000& 61 62 95 97 420 Lit. C. àa 1000 K4 52 95 101 124 238 423 641 673 678 783 784 791 811 044 312 408 452. 5 Lit. D. à 500 4 50 334 389 392 160 205 220 267 302 707 910. Lit. E. à 100 4 40 190 211 286 17) Mexlkanische 4%(steuer- froie) Gold-Anleihe von 1904. ist durch Ankauf erfolgt. 18) Oesterreichische 3% Prämien-Schuldverschr. II. Emission 1889. Zahlbar am 1. August 1913. Prämien mit Abzug.) Serie 629 1234 1405 2206 2503 2751 3515 3599 4269 6817 6977 à 200 Kr. Prämienziehung: trag in() beigefügt ist, sind mit 400 Kr. gezogen. 608 35, 931 31, 2395 35, 2796 47, 3245 34, 3989 42, 4063 32(2000), 50(4000), 6846 27, 7748 43. 19) Rheinische Hypotheken- und Kommunal-Obligationen. Verlosung am 21. Dezember 1912. %½ Pfandbriete der Serien 33—39, 41. 42, 61 u. 62: 333 533 733 933. 3%% Pfandbriefe alle Stücke mit den Eudziffern 151 351 551 751 951. der Serien 66, 67 und 68: alle Stücke mit den Eudziſtern 149 %½% Kommunal-Obligationen der Serien III und IV: 206 506 706 906. Zahlbar am 1. Juli 1913. der Serieb 46 bis 60: alle Stücke mit den Eudziflern 133 3½ Pfandbriete der Serien 69 bis 76: alle Stücke mit den Endziflern 151 351 551 751 951. Die Bank ist bereit, die gezogenen Stücke in die in Ausgabe befind- lichen 4% unverlosbaren Pfand- briefe, welche zum Börsenkurs berechnet werden, umzutauschen. 20) Rumänische 4% innere Staats-Anleihe von 1889. 48. Verlosung am 1/14. Dezbr. 1912. Zahlbar am 1/14. Januar 1913. A 100 Lei. 165 294 313 433 440 520 525 565 603 639 647 650 971 1372 604 702 824 876 2096 117 178 281 397 552 599 716 3029 252 268 271 276 473 633 714 730 836 905 4165 218 356 388 495 559 561 767 776 810 894 996. à 1000 Lei. 5025 041 053 192 242 324 425 555 580 620 843 966 6092 117 204 387 414 460 516 633 849 947 7128 253 263 466 538 754 834 924 8034 226 349 635 792 813 904 988 9118 216 247 254 277 372 375 589 648 10009 038 074 118 376 496 526 528 656 681 695 733 776 812 960 11073 095 098 221 267 297 421 515 666 802 808 941 12058 438 554 823 867 961 13153 244 477 487 694 704 802 907 14289 306 313 424 512 520 728 781 857 15276 313 417 551 632 704 940 16041 192 258 293 381 394 448 491 515 678 776 898 986 17012 044 067 091 130 148 249 309 648 683 805 834 968 18026 074 257 322 346 359 440 480 504 538 555 599 784 933 952 19001 038 058 162 279 421 432 538 546 565 797 841 861 949 20100 133 159 185 338 356 404 462 725 760 794 816 927 935 972 980. à 5000 Lei. 21003 103 303 399 400 450 496 597 724 728 942 966 22064 260 389 390 467 847 910 949 23161 193 294 373 425 584 634 641 674 691 765 779 24143 145. 21) Sachsen-Meiningische Staats-Prämien-Anleihke Fl.-Lose) von 1870. 100. Serienziehung à. 2. Januar 1978. Prämienziehung am 1. Februar 1918. Serie 81 105 184 210 457 468 583 392 750 770 928 949 10789 14956 1660 1697 1771 1960 2089 2323 2346 2498 2552 2698 2819 3038 8078 3186 3188 3281 3490 3632 3833 3896 3911 3987 4186 4203 4269 4866 4368 4393 4488 4689 4737 4829 4898 5557 6573 5623 5626 5807 5973 6048 6106 6153 6154 6836 7278 7448 7488 7488 7580 7626 7848 7688 7690 7697 8144 8179 8228 8847 8862 8423 8466 8494 8498 8631 88086 8607 8827 8836 8886 8813 9003 9147 9168 9192 9606 9683 9680 9755 9829 9895 9937. 22) Süddeutschelute-Industris Mannheim-Waldhof, Teilschuldscheine. Ver osung am 2. Januar 1918. Lahlbar mit 2 2 am 1. Juli 1913. 27 52 60 62 70 86 88 123 142 14˙ 181 184 185 279 363 395 407 501 508 544 557 564 568 575 596 598 607 608 612 635 637 638 639 642 650 652 655 660 749 759 764 800 807 812 818 824 903 940 946 955 4 1000 23) Venediger 30 Lire-Lose von 1869. 106.Verlosung am 31. Dezember 1912. Zahlbar am 1. Mai 1913. Serien: 344 461 471 402 499 500 567 606 646 672 738 814 1044 1078 1191 1270 1287 1426 1437 1517 1549 1560 1591 1663 1723 1788 1806 2044 2087 2131 2141 2248 2268 2451 2478 26983 2006 2984 3036 3126 3198 3228 3277 83683 8410 3466 3574 3611 3612 3641 3650 8738 3787 3782 3830 38382 3893 8981 3988 4025 4100 4123 4220 4226 4247 4304 4683 4732 4797 4888 4896 5088 5102 5224 5275 5321 5371 6376 5457 5660 5676 56815796 5930 6077 6088 6208 6463 6475 6481 6668 6705 6736 6744 6804 6888 6919 6964 7158 7203 7232 7302 7379 7637 7712 7764 7707 7844 7933 79389 7989 7998 8071 8261 8380 8882 8418 8470 8504 8633 8556 8700 9111 91656 9236 9253 9646 9686 9701 9920 9922 99683 10033 10160 10191 10207 10283 10318 10552 10886 10897 11022 11070 113656 116383 116261187411893 11925 11962 12035 12044 12579 12666 12767 12884 12972 13143 13179 13255 1360113637 13670 13756 13834 13955 14071 14088 14132 14171 14226 14273 14313 14866 1447414539 14576 14703 14763 14917 16092 18096 18182 165222 15370 15387 15406 15466 15624 15684. Prämlen; Serie 461 Nr. 16, 471 12, 499 10, 1270 17(l0, 1849 7(100), 1806 7, 2141 3, 2451 23(100), 8036 9, 3198 15(500), 3782 20, 3832 24, 3981 20, 4247 13, 4888 2, 5371 1, 5930 11 23, 8088 19, 6735 3(100) 15, 6804 22,6954 5, 7989(20,900), 79908 11, 828011(100, 8556 10(250), 8700 19(1000, 9958 11(100, 11925 7(100), 11962 15, 12884 9(100), 13179 6, 13601 24(100), 13637 U1, 14313 5(100), 14366 14, 14578 24, 14703 23,15182 15(100), 18222 6(250) 10 18, 15406 13, 15524 21(250). Die Nummern. welchen kein Be- trag in() beigefügt ist, sind mit 50 Lire, alle übrigen in obigen Serien enthaltenen Nrn. mit30 Lire gezogen. 24) Wieslocher 3½½% Stadt⸗ Schuldverschr. von 1886. Plerdebahn- und Posthausbauschuld. Verlosung am 27. Dezember 1912. Zühlbar am I. April 1913. Lit. B. 24. über 8 Millionen Mark. Lit. B. à 2000 K 7 215 250 256 416 458 557 597 604 706 835 897 945. 778 895 943 944 986 1075 117 198 234 Lit. D. à 500 4 78 277 352 382 488 567 568. 672 673 680 778 874 961. Zahlbar am I. September 1913. Lit. G. 4 1000 K 2089 090 205 336 998 2138. 3½% Anlehen von 1905 Lit. A. à3 5000 K 387 487 542 574. 910 932. 973 975. 188 340 381 467 Lit. E. à 100 K& 60 228 468 469 Zahlbar am I. Oktober 1913. 364 512 675 744 836 875 953 1181 186. 247 254 318 322 351 613. 1020 029 115. 4% Anlehen von 1907. Lit. B. à 2000 4 60 65 143 392 481 495 553 658 694714772 1162 177. Lit. E. à 100 K 131 143 269 477 Zahlbar am I. April 1913. 607 752 855 908 1126 133 198. 1139 153 478 549 868 957 993 2020 551 594 611 643 684 685 860 1018 099 429 522 836 866 889 894. Die Tilgung per I. Dezember 1912 Allgem. Boden-Credit-Anstalt, 95. Verlosung am 7. Januar 1913. Amortisationsziehung: 7086 7184 7475 7637 Nr.—50 Die Nummern, welchen kein Be Serie 235 Nr. 81(2000), 514 3, 5330 15, 6073 44(100,000), 6380 bank in Mannheim, Pfandhr. Zahlbar am I. April 1913. alle Stücke mit den Endziffern 133 der Serie 17: 49 Pfandbrlefe 349 349 749 919 alle Stücke mit den Endziſlerga 106 %½%% Pfandbriefe 333 533 733 933. Lit. O. 11 89 94 41 FCC0CC 9. Seite. Tafelwässer Kurwässer IẽWässer.. empfiehlt Erstes Spezial-Geschäft PETER RIXIUS NHe Königl. bayer. Hoflieferant Mineralwasser-Groshandlung Mannheim, O 7, 13. Tel. 6796. In- und ausländische natürliche 177⁴ 1 Toten wie der Lebenden, ſoll Viktoria geſchoſſen werden Ludwigshafen à. Rh. Tel, 28. Niederl. in Apoth., Drog. u. Delik.-Geseh. Scharrer 5 5, 13 Vornehmstes, durchaus konkurrenzlosses In- rith. Kaufh.) Paradeplatzſeite. billigſte Be⸗ zugsquelle in echt. hand⸗ — — eeeeee E 1 nſt. Ausführung fei U Beſte u. eib⸗ u. Bettwüſche paßſend. Größte Auswahl in ſein. Geschw. Petersen geklöppelt.Leinenſpitzen u. Ginfätzen l. väuftr, Decken, Schweiz. Stickereien für Nathaus Alle Sorten in Carreaus in vorgezeichnet, geklöppelt, 69 90 Spezial⸗Glacehandſchuhe ga⸗ Einſätze dazu genau in die Gcken Ziegenleder Mk..50.—, ſowie meine Ausgebildet an deutsch. Seidenhandſchuhe; an denſelben wer⸗ t, z. zufammenſetz. v. 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Das ſoll erte er. + L f tigte ihn je uum cuique!““ ſprach er, und ſeine ehmt meinen königlichen Dank für Euere müde Auge ſchloß ſich. e— einem jeden rte, mein guter Große ier der Tage den, und ſtolz will fin rn, wo der Specht häm ich vor ihn hintreten, wenn mein Name verleſen chreit— da will ich ruhen fe alle ruft, dann wird mein Auge den ſchwarzen Adler ſuchen, und ich weiß, nahe an ewige Grün der Kie Cesichs- U. „„Suum cu er montiert u. Spitzen u. 5 Ge⸗ ur Feier! den deſeckt gewordene Finger wieder angeſtrickt. 2 Aber damit + lche Männer nicht ausſterben, ſoll man — Und nun vor Berlin Ergriffen ſtanden die An ſtehen. ein ein feierliches Gelübde ab. Der Staat kann nicht fal Dann wandte er ſich mit majeſtätiſcher ſpruch meines Ordens auß Suum cuique!“ Dann wird's gut Begleite ſeine „Sorgt für die Beſtattung, wie der Edle es gewünſcht hat! Uns aber ſoll dieſes Sterbelager 11 tumm, unverwandt das Auge auf ihn um Krone und Staat „drückte der König die Hand des Toten, lugenblick weihevollen Schweigens ver den Wah nd will Antwort geben und ſagen: „Dem alten Krieger den ewigen Frieden! den um das Lager. Noch einmal bewegte ſich ſeine Hand u taſtete ſuchend nach dem Orden. r wurde ſtill. Ein leiſes Zucken noch, und das treue Herz que!““ kam es wie ein Hauch über ſeine Lip ſche Neueſte Nachrichten(Abendblatt). Kraft! flieg' empor, mein Adler, flieg'! Anzeiger, Bad General Adler, den man mir an Stelle desf den Stern des Schwarzen Adlerordens gelöſt des Sieges und zu Ehren unſerer Tapferen, der * 0 79 pen, in der alle ſchwarzen ihm. ürſt tat[ Und wenn dereinſt am jüngſten ta 2 — —— —— 2— 3 5 7 A25 2 2— ——— 2—— 5 8 8 ———— 885 8 8 8 2 2 5 88 185 2 2 8——— 1— 122 2———*—2——— — 2—————2— 2— 8 * 2 5— — 7 Ggt—— 5 8 2 8 3 8388 5 8 S8 8 2 SS 2 2. 2 8 8 S 2 5 88 8 8 3 5 2— 2 05 oÿůIfr 2 5 8 8 8 2 2 2— 5— „ 3 38 8 — CCCCC D ee ee 8 8 3 8— TTTTTTTTTTTTTTTTTTTT S S S33 88 88 5 8—— 5 2 3 17)TTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT —— 2 8— 2— 2—— en 8 55 8 h 5 5 8 —— 5 8 2—5 2—„ SH 3288 2 88 8 8 3 2= 2—— N8 8 12.—— 8˙ 8 3 e 8 S. 2 8 2 2 2— 98 5 8 2 E. —5— 38 8S* N 8 8 28 .8— 2 88 8 8 2 8 8 5 — 28 2 2— 2 S8 2 18 2 5 2— S. e e ee 55535358 38 3 838 82 3gSG 28 8 8 8 88 2 8 8 S„-8 85—5 S d E W SSAS 8 8 — 3 3 2 2— 2 2. 2 FF— 8 5 2 8 2 88 3 — 2 8 2— 2 S2 8 3— 2 2— 2 8. 2 8 2 82 3— S an 2 S= N S.—— 8288 n 32 2— 8— —.2 SD. 5 a—.— en 8 8 8 2 8 8 2 8602 35 2 5 8 8 88 8 8 CCC 5 8 8 D=—— 2— 05 83 8 8 8 8 8 8 8 55 2 223 53 5—=! 8 3 83* 2 2 3 8 2 g 3 8 88 88 0 8 8 8 2 8 . 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Geſchichtliche Novelle von Max Treu. 1 Mich aber hat der Fürſt von Deſſau beau Und nun, einem ſolchen Gegner fühlten ſie ſich ewachſen, rnde Ruf zum Himmel„Viktorial Vik⸗ Dort auf dem weiten Blachfeld von Turin, dort toria! Vivat Fridericus rex!“ Es war ein zahlreiche Gefangene, Trophäen, Geſchütze wider Maunheim, 2 elen in unſere Hän ſetzen; nicht g Flucht ten un ch donne f tragt, ſende hinſanken, f Euerer Majeſtät die große Siegesbotſchaft zu und willige Opfer ihrer preußiſchen alb kam kein den bleiben wollteſt „Ich danke Euch von ganzem recht, erzen, und hoch ſchlägt mein Herz bei ſolcher Königsadler machte, und Du Botſchaft. Aber mußte es denn ſein, daß Ihr, rich, ternahmtd Wesh mir un Geſunder?“ Es mußte ſein, Sire!“ Ich danke Euch, mein lieber General“, ent⸗Ueberzeugung gewann: verwundeter, ein kranker Mann, den weiten Liebe in den Grenzen de 7 gegnete dieſer. iberbringen, und ich lege hiermit ſeine Depe⸗ wo der Nebenmann ohne Zagen und 1 ſchen in die Hände meines königlichen Herrn.“ eintrat für den zu Boden Er überreichte dem König ein Schreiben. Ritt zu ein 2 5 1 Jannar 1701 hat an! Er zweifelt nicht mehr, un t Wucht auf mich Pflichterfüllung wird Euerer Ma drich von Hake ſich burgiſch Herz iſt ein preußiſche das Alte, Feſtge⸗ Ebene niederſchauen, eleiſtet“— Bei Euerer Majeſtät— nicht bei mir! Es will? O, darum weinen Sie nicht! Ich kann es Hafft eine Lücke zwiſchen meinem königlichen Ihnen ja verraten Herrn und mir, und ich könnte nicht ruhig ſter⸗ ben mi mir Frie hem Feſthängen am Alten tauſende ſind in Euerer Majeſtät habe ich damals Euerer Majeſtät Gnade zurück⸗ die ebenſo denken wie ich in zã „ſah ich zornig empor zu der Alpenberge, die ſchneebedeckt zur lombardiſchen niema Sire! Am 18. Und doch, ich konnte nicht anders! terlichen Pfeiler einer bis in den geopfert zu werden ſchien. Ich m traute dem Glanz der Krone, ich mißtraute dem doch, der General Joachim ſo ſie ſich nicht vorher geſchloſſen hätte. In erfüllte es mein Herz— Tauſende und Aber Weil ein Sterbender gut tut, ſein Haus zu nicht mehr, denn ich we beſtellen und ſeine Schulden zu bezahlen— und Und da ging es mir wie ein Schwert durchs Weshalb, mein lieber Beneral?“ Das iſt vergeſſen.“ Doch, * ollend vom Königreich Preußen abgewandt, er Eine Träne fiel aus des Königs Augen. ch habe bei Euerer Majeſtät noch eine große Herz, und ich mußte mich au Schuld ſtehen.“ Der König ſchüttelte den Kopf. 7. 7 77 1* 1 alten Mann eindrang, daß ich's nicht faſſen und und Krone ruhen ſo ſicher begreifen konnte hat den Huldigungseid nicht g Als das ungeahnte Neue Krone, um derentwillen Zorn und Trotz, geſtoßen. g* 1 dpulganznoß iue guse cdat uglaogz uenz 5 ünvaogur ahn I maa kapicß 9 bpsgzeunoc Inv um 1%) lvvs Irr is Adutmuig pois 8 XN a enebeun ac uie dga nt ioisbaegelu Sichhgebganzuaß geg len egealecnoch doe zuv meeee een eend ang zog bolcpoascpfejb oggß⸗ gbuvalße uUgpom 0 gougincpinzautach maa undg geqhn bunholgnfcplogz ang giato! uobunzegaasg Uogglamobuv 190 bvun; ⸗Hagz; and gauge daupz neboch uesucebog unn ⸗oganzuoz 4190 Fet 8 u 910 kegn gonvg usgusſea ⸗ue gun gohnqplenvrobfg nplch geuse bunpangz „id an gaenvalgogs udaiunleg gauses Jagugz d ran bungvignzchl ie aine n ejone ugoloewne zub oiclaeg ug 15g 3161 onageg ige wne sig gun udbungeggolganzucgz 22T ulleg Jaeullgas üog gvlagaganzuogs sog 7 sonmpon Danat 9 O utjoar u! Tobojgnchs Jazuse gunmmbies gog nodgmasg dog gogen 8/ NOT 2 Baahenee IZ inebguß ggoag 8I6T uvg gtr utieguuozcz bununda; ainc s1r zonuvg 9 utaa Dvafgogß wlasc gah pilsaeg vunz gun utjog ⸗Uuve ur zocßpunßd noß gonves 68 8 9 bunuudz eene giler aonuvg pI utga Bongegz Igelaſs gdevunvochoß vapzch vuuſz gun uvapoztg⸗uiſog suuvg u zohojcps goz ⸗5dckog ꝛ8 188 9 angg Bunungaff: einch sl6r aonuvg 61 moa Uorzaegz ugchs gab dlävzgs gun migquuvigz uI agufdacpd chpaufoc Padces z ies Dunuusdg einch sler zonuvg ef utga Vpasgegß iaazc; gob viavigs gun mfogunvaz uf ehemaajvg Diatqng Saepaatß 98 3ſ 8 ud maegß disucpfotesg 206 ⸗gu dopangeg un 3og 1 noag z zubgogogaogz Acplusemebeglochhusvung Agnn⸗ Lithf zunuog or iiga Danoeß nuomze Gigpnid gun mtfohgitudec; uf gun ionuos Magecd id ighs 28 ⸗Uonzeinch 6816t zonuvg moa bvanogz 99 vuzavgzogz -Unvzeg uf rszpzes unumpats be ees 69 L/fof zudvogzobuls andg ggan IIX qu Aeidoggcoggefſch wmngs bsepeeng E I Z ſnedeſu gtang S6r ubg o9 usgunvsc Dasbon⸗jvufeje „Siee eguuvicz a0; hee adunleaee Jiunc Maegogug big d uſsg eeee vula:L 891. 8⸗-C IAN g8 91 ⸗Ueaavoie:Doalgſlcploch Zuvandd kozcß in geqoh ⸗u ree ufsguudc „uvand Aozſt“ aldcg 18 uununocß Koſhscg abnc aggiegiog ⸗Dolech dguel chlpele g J Uuloguuvck „eos zhogz“ vma! 90 S IAN a bunjquvc⸗olpz Aung:Ooategiſpg ⸗undzech uuvuln nis uuvbmaec l zeogo ⸗U ng e d mioguuvzg „ebulngitz unomgoch utnluoh⸗gzehngz“ vmad 99 S= IANX àac 61 utzoguuvzg ui zMemegeſuchs Kolp ⸗javg zohiguyngzel goguvg ⸗Gdageguvpg sod uslgoß rul oheneznvzudzonndd Datdszipcploc, dib o ogvagbiatang uuvminoß aeeſs suvc n tegoh ⸗u w6 5 0 utoguudzc „enfs guvcg“ vuad e S⸗ IAX e8 81 aspnageusgeoz gun ⸗ng ofsatesſlpch! 980 ueusenesg⸗ mleg unbgs zoghlogzeaepnag ⸗pngz aousbufc uisgigs 2 Ttogogug 08 ogva „AUpezg utzegusendsg⸗utseg ⸗uuves„onsbuig mieß ig biusgogz ſetepusg ⸗ungids u⸗bugz“ vulgis br ⸗ IAX 9 II deus goeiaee eate ⸗uuvc„Kobunſsoß umg ec⸗Jopeodz uteguuvzcß nuvminvß eeec dee uv g161 Baegis0log egudc⸗uztubd n nac ollad zoatkgzlych Haggjogz⸗utiogunviſt „elaice heguostz“ vunf 791,„ IXX ec 07 uscplajas A vad oie urogunvg „Hedci piaanſoch“ vmaſsg 6- IAX& 98 6 SSrk usunadeg 616f zonuveg at un ſog ech 29 ecgbſsgundg⸗holag e ectee igo teſde Iſſegoc ⸗Sfsguvez Zusli n! % aogoguc ofr alodung azgous Koichihsec Aeguenloh cpüuglaog giv Uiatang nuoqlojas 101 Aenchs biaiang 89 vanz monlaneeer 8 III o ⸗aggno noaggzs za0g1)s paug Sulpchloch gog dgaciſeuc z ii ueguuvi ac mog log u eeee ⸗güujgaogg gun novungdg assudſdguhabogsgipcploch Sde ogelaſocß uiog u! i00 Buvdadgen doc Zagnlne; aat„önggie ſtagi ſom ⸗Anzz⸗zvazusg“ vmals 300 zozun zogog 81b go gad0 üoguuvzs 494691S0 jas Buvbodgagn S„aggS⸗g1s ivin envafueg“ uf jaogug a tnd ie mog omofuz⸗vazusg“ vug; e ⸗ IAX qd 8 udegzobgnv T utga Bunga; ubmadgis gnaoze d„auhnes tomagiiss vutaf — 05 öF ⸗S AIX qc 2 ugchlojas 1 Lagusb ⸗Unih uuvmgoch gog vanz ⸗oach 9i enn vutais 918 ueguubcz„goßnesbduß „ampag vunſz“ vmafs 806=„ AIIN ec 9 IBoileg Uianzoag S r eguueee ee dogosgN ulfogunvic paſs o“ a 666 G= IX at8 ugcplaz 3is in gteig aoguzegz javzs sog vanzoag 91 Mefogjobufe Keonpihe; ie eednelre üugltog Si eec ee ee uttegnuvzs uuvunnvoz Alatg gavgugeeß jav Udfegehguv nocpipeloch dog anb geuogusckc igs vunbghogg Daiigs Geis utne usguuvgcz zenugz aagtagacd“ vmafs 0 S IIA ac F J˙ iig Uangonckjoeund 8j0 i uteguubeß bun unonzz ao uobi aogn kogohug unohzuzenv gi dlazß avagogd Loigz Telocnslech usg Inv buaig a jutvl gun uda ilocß gun udaz zim cploc suog gun ngjes iInd glcr konuvg i utga Junzaſgs zum ii zlvch! ⸗oscd i uiduuvzc „% n slag zs“ vmafds 95 %r S8 AN ac 8 esvanvfezt § luv loa9 bangz ag uda i chogh ageß layryn mieguudzeß ir r een V Voitz⸗gjoguvcg ung bepguc Nphtsc aog uf i utzteg unz uino elplpes oancßz i utotuuvg „nuvmpych dos“ omaſd eeg angorgz⸗jes „emoaze Aubuz“ vutaſd zusdonsshuje indg deang 2T — 2 Aurch Abiicpoasg agun I Voz⸗sioguvch üng I2Z pnebefun gagong Eltk uvg 21 miogunvc jog ne vutafg udggg toidaſgga nd dloig 99080 a909 uona 15 ⸗ngolcz udaggauv utufs zuuveg„vadbvangz Jgaega ſgshbnmeguontatz ſuiduls zim lpcpluſemoc gunvzß„Vanguspfozg dlaes en ee daeiizß jangd, vnn III ag ulbesgeubg Ele ubg stf nſog PI doihvg vutaſs ⸗hebuv bunllofgogezubfsaig een n euhe Staoig pthnslebspoguvch ba!„8 IIA e A Veiz⸗gioguvch ming nspguvg zudbvafshnje dindg daangt „Dasgquaniteg ui döhfchuvch meg im bunſlotsgenn Ueaig sio miogunvſch u! Bunveg tozupap! 816T uvg gr mſoguuvzcz 951 egee ognv dauvflaagg utsg anv u ugen zaniagd AVofg⸗gleduvc uing D I 2 nesgi 8000 zugbvafohuſes zindg deanat „Dagizgic ut ahcuvc ntog zim duünſlozegeru ⸗Diaa giv mfeguudzgz u eeeeeeeneee e ⸗unvicß gun Baogjogloch ogaeaineme guvjaocz“ vmaig 03 C 1II 88 I Z eneee oac Siör itvz o unsguuzgz Inanag Hocine! didoe tongnlenlocplog Udgeteat wund ui utfog uuvctlunvulnoß gofgz aogc æpaaujoch(usoeſch! env Toagnlenpcplsch 97 lach avung PbI zunbasshue Iindg doanat mioguuvscz „unſoch zoszupacpl ee oceebne! la gun zagolſpes“ vn 7418 IIIA e Aolgz⸗sjeguvch wing mebeeuc eeeeeeee ubgzaskscg g STeTung f aussgn 5 ⸗ nvgßd gun u30 ⸗uuput gungeboßz zgun Teleugnzeg ue egsh aun I2x ilneinpguzegng Teif üuvmgnche notz unag jeg gun neindpogng Aisd gun g125 zogao cuupm zcpsfchz 9080 Kos dollvitz gung Toazusgasg uſe zcpoggs ⸗kozun 30 4 4916 22162 nvag13 guft u551 21 ogunch gloſudza etabe⸗Biagplung an naillimmogebunſgt Söf zonupg i udg danag12 851 eh neakroun giieneg nailhtmmaz Sbunluach wufes zaa bunſpach zauzs ahhον,οnα „e ee en been e een de eeeneee eee eeg iin duuſgach zur bnuſſpzug un Pulog) utag ug asgasq ushvsbite vunſhagz zog vunbajgnz ane oine neohne und neppleuhvugnz usgsgnaſsg Luvb ur znu Luvnug zopig doaggeggolach 1d0 uoa aggeateez gog aug a Jaibiend deſg dnv u Millozur vunjagz91g8 emune eue en ae een enemmaggvunſhagz dg kda bunznach 10 Togzeatecß uje ſgnog zogyleungch zgusbiel 56⸗f g bunzpach zog bunzagtogeſgg ig ihnkog Apfuſha usgaect 1 AIntass d(hüng ustesge 98 on 1380 c: hud gun oilgeuva ponre uſazo) notzvacgg neogmeg! zsat uscploa dd%0 uf gun uod 1bieg uf udgooneuv vunglozcz Invfgusgag udusgsiach! ge ut uaa usus bufſlhach doe jog nß; ncheanene jvufbzac ui auß daesaugz ochſimuys unb agf Snogesg maa omubnekgisegusoclegun 5 ungunzen „ nonsgpion zage nocphine d eciilcnen kogefun 80 vunagpatzch ine gogeloch lvnz noh' Jhlu z uagoe! bungpzacd gutef kaogsg o n bgugle eeeeeg egugentag ueg uf 510 iog toge sosanee oigeleh a zööingdge e eceg ne eezenge ee dee bunzpea Icd ine neinac 880 rogo Seee pigee 950 Saedeets S0 fiign die Hataf msſpfac§ 99 gun Seeeee eeeee ee eeee e ie dda zeuginqpingjes 3iv gogaocetg gog ſcnlag A diq aul zeggusbob zoleſe p do udgagat naa bunzjvatadaaozeeß dog uda udnoß dig ieef ihhvg gun gicphlagda usnaz ugducpſodsg id0 Lunvon azud zognudbdob zogroatog mog n ad gog neiace Neue ad gaspbaneg uncgslos % bunipizach oſc JUhush dunapza golgig hon zusnal usgggat usbogz h gogadalogz mog uga bunug Buniümenz z00 uoaß zog gnzch gog nodloßß d10 gonnoſck udyjahy aun bungpeg zun Siogzeun 19 839 zonocß 19 Inl gog bunapigag dog zim Ssaaog uopee gog vundinmuſc tens ezr lounz puun dig(d Siubnobsſangeg gonenevenv donggogz nobfgupund zog noa ujd ſe udgenfelntud nogjsſudg gußg gun uocppandund toguv G' iongeg 1 une gi3 Suozlosval gun uscpogahnegnv bunzhacßz and vungez ng win cpnloch gog uecpjaam uf udvungjemußz negunen eg apne Apnozes soe alnog u gzfat Wueeeeeeee aeeneee aeee mür unbncez c 290 e and dunſhacgagvlhgas 18 udllogſeg udſc nophitea; lagplugs usg iunl vunſnaasagolgnas dic g˖r a Buncpumzuuvgog —— Daar 9* 8161 abnuus f 8 nad ueüunvzsß Huvbahvg 9 CCEFFFFFFCCC unaiuubzr uulagspu uag an zgsbundigungnag Saimun 1* Wutlanti sig ula ipinuapgm ꝛaipind Der Der 2 Im 9 Nein Auch Der 2 Das Zum Den Die 8 Gama Das Laß b Macht Die J Das Das Kaſſie Komm Der Der 2 N 4 88 83 45 3 85 5— 25 9 1 Pane Sache 1 155 115 0d e) 1 enee e N 11 5 Das polißzeiliche Meldeweſen belr. aben oder zur Konkur drigenfa e Todes⸗ eſſelhaus mitttamin, orduung Amts⸗ 0 ri it Zutt maſſe etwas ſchuldig ſind, erklärung erfolgen wird. ein einſtögiges Ma⸗gerichts, Abteilung 8 2des zurch wird arfgegeben, nichts An Alle, welche Aus⸗ gazin an Litr. e an⸗hierſelbſt auf Dienstag,. Aaltdesk 4 9 5 Herrn Laudeskommiſſärs vom 11. lfd. Mts. Nr. ds an den Gemeinſchuldnerkuuft über Leben oder gebaut, unbelaſtet den 4. März 1913, vor⸗ 7175 vollgiehbar erklärte Aenderung des 9 2 brn zu verabſolgen oder zu Tod des Verſcholleuen zuſgeſchätzt zu Mk. 158000.—[mittags 5 Uhr vor das polizeilichen Borſchrift vom 29. Dezemper 1904„das e1! i erxtei! Der Wert des Zubehörs gerichtſ, 1 9 2 2 leiſten, auch die Verpflich⸗erteilen vermögen, ergeht] Der Wert des Zubehörs[Großh. Schslfengericht poligeiliche Meldeweſen in der Stadt Manußheim tung auferlegt vou dem die Aufforderung, ſpäte⸗ beträgt Mk. 4867.—gier, 1. Obergeſchoß—betr.“ zur ffentlichen Keuntuls, der geuangte Pa⸗ der Sache und 1 im Aufgekotster Mauuheim, 18. Jan. 1913.]Saal 2— zur Hauptver.tagraph bat nunmehr folgende Faſfuun; bi auogiprarhe nehmedsgen Manndeim, 20. Jan. 1018, Wouftgeckugssgerichl öletbes wird derkeige au ſengewelnen Aeſbedelle(Begiessamnte gegebe 1 in Anſpruch nehmen, dem 2 5 Grund der nach 8 472ſerft 11 Doch können die Meld 8 de Konkursverwalter bis Gr. Autsgericht 2. 10: g Abſ. 4 Str. P. O. vonſerſtatken. Doch können die Meldungen aus den Bur⸗ zum 28. Februar 1913] Gerichtsſchreiberei. Bekauntmachung. dem Beßirkskommando Sine a gach Anzeige zu machen. 2 Herr Privatier Michael Polizeirevieren abgegeben werden.“ Maunbeim, 20. Jan. 1019 Jibangsverſteigerung. wartin hier, hat den Ber- fellter Der Gerichtsſchreiber ſt des von der dies⸗ 20. Dezember 1912 ver⸗„Au⸗ and Abmeldungen zur Krauken⸗ und Großh. Amksgerichts Im Wege der Zwangs⸗ſſeitigen Kaßfe auf den Ra⸗urteitt werden. ue Juvalidenverſicherung werden von den Polizei⸗ bt das 5 men des Genannten aus⸗ ee 1913,bevleren nicht egengenommen. Solche küunen 3 aunheim bekegene, im geſtellten Sparbuchs zbichtsſchretber aber aus den Vororten Käfertal, Fendenheim Ueber das Vermögen be 1 5 Nr. 4042 Gr. Amlsgericht S 2. Neckaran und Nheinan anher bei der er Niortae nat G. em zur Zeit der Ein⸗ lageguthaben am 5. Nov. Meldeſtelle, auch bei den Gemeinde tari 15 kragung des Berſteiger⸗ 1012 vos W. 1503.— anher 8 Verde ben a ber der Ortkrantenzaß⸗— us Fect 285——5 ungsveremerkes auf deuſaugezeigt und beſſen Kraft Das Gr. Amtsgericht gegeben werden.“ 177 95—5 50 machr goer. anten der Stuhlfabrikaniſloserklä Mannheim hat folgendes M 15 81 17. 80 4800 fahren eröfnen. cugo Haufer Witte, Wer briugen dieſen An⸗ Aufgebor erlaſſen: e, 0—5—5 geb. Schuh in trag mit 2 8 nene aß 1 naunt: Rechtsan eim eiugetragene, nach⸗ öffentlichen Keuntufs, daß kontrolleur Herm. Mem⸗ ulizeistrektion V 6 ſtehend beſchriebene——.— 4 24 des Geſetzes mesheimer in Maunbeim 75 b Grundſtück am Laſrom l56. i 1890 die hat beautragt, den ver⸗ 5 gen ſind bis zuen 22 ge. Dienstag, 18. Meez 1913m, Kraftloserklärung des ge. ſcholleuen Kaufmaun Bes Wie Werurdme der Webnnagenteruchung braer 1913 bei Sem Gerichte vormistags% Uhr nannten Sparbuchs er⸗ wann ec 158. 2 i Sandhofen betreffend. augamelden. dauch daz anterzeichnete elſe nicht tagtergaldeines Ppcghei, zuleht wohn, Am Samztag, den 25. Nannar 1813 dub epentl. Zugleich wird zur Be⸗Notariat in deſſen Dienzt⸗eibe nicht zunergalbel VVVV einem der nächftfolgenden Werktage, vormttlags üßfaſſuug über die räumen 6, 1 in ee e e e ee e ee 15 Uhr beginnend, wird durch die Wohnunges⸗ eines defiuitivenſheim verſteigert werden. eede 925 Ler⸗ Der bezeichnete Ver⸗demmiſſion in Saudhofen., II. und III. Bezlrk Verwalters, über die Be. Der Verſteigerungsver ed S Aier ll 8 igear die Wohnungsunkerſuchung vorgen u werden. ſtelung eines Slaubiger br.eltigen Inhaber unterſſchollene wird anigefor Die Haus⸗ und Wohnungsiuhaber haben der 5 A ei zanberefmerk iſt am 87. Moohr. Geltendmachung feiner dert, ſpäteſtens in 5 ausſchuſſes und eintreten⸗1912 in das Grundbuch Rechte anbher vorgelegi dein a miſſſon ben Eintritt in das Haus und die Be⸗ den Falles über die inſeingetragen worden. N 25 3 918. zug der zum Auſenthalt non Menſchen dleuen⸗ a? der Konkursord⸗“ Die Sinſicht der Mit apnnnein n[Ireitag, 8. Auguſt 1913, den Räume ſowie der dazn gehsrenden Nebenrüum nuug bezeichneten Gegen⸗ Maunheim, N. Jau. 1913. vormittags 9 uhr, zu geſtutten. 170 ſtäude auf buchamts, ſowie der übri. Städtiſche Spartaſſe: por dem unterzeichneten Manuheim, den 23. Januar 1913. Dienstag, 18. Febr. 1913 gen das Grundſtück be⸗ Schmelcher. Gerichte, Saal a, Zim vormittags 11 uhe Reidnden e 111, anberaum⸗ Großh. Bezirksamt, Abt.. ſowte zur Prüfung der an⸗gen, insbeſondere der 8 2 1912 8 8 gemeldeten Forderungen Schätzungsurkunde iſt je⸗ kkauntmg Aßg. melden, widrigenfalls die auf dermann geſtattet. Oite 5N ae Aheinſchiffahrt. Dienstag, 4. März 1913, Es ergeht die Aufforde⸗ fwei⸗ Alet Alle, welche Aus⸗ Nachſtehende Bekan: 5 1 f 85 8* An Ale, 9 f 2 kanntmachung briugen wir zur vormittags 11 uhr rung, Rechte, ſoweit ſie weſerſkunft über Leben oder 3 Rbeknſchiftahrtain eeiſenten. 13 vor dem Ge. Amtsgerichte zur Zeit der Eintragung Tod deg Verſchollenen zu Maunheim, den 21. Jauuar 101g. Abt. 45,2. Stock, Fimmer des Verſteigerungsver⸗ erteilen vermögen, er⸗ Großh. Nheinbauinſpeklion. No. 114, Termin aube⸗ merkes aus dem Grund⸗ geht die Aufforderung, Stebert. raumt. buch gn Karksruhe, 20. Jan. 1913. e im en Nh 8 ren, ſpüteſtens im Ver⸗„ ermine dem richt An⸗ dullen Perſonen, welcdeſſteigernngstermine vor Priniſterzum des Großh. eſge en Mhe 1* Luſtit 3 Zur vmf., 0 0 en il⸗ 8 2 en, die ſche * * 1700. 16L. men. 40787 f beſſ 10924 nen 0 20101 25 5 nauy 8³⁰ eh equem agdgebiet R urch e elektri M Garten, hige 40670 Neuen⸗ isch 75 Mittag⸗ önnen Wohng. Mitta C ſofort od. lich iſch kön ‚ „ m b r Etagen⸗ 2. 1 tlòne „ Jußg önheim, den 6. 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Jan. 1013. gehörige Sache im Beſitz abe von Geboten Auswärkigen. 181 Nach einer haben oder zur Konkurs⸗ nelden ee,„„% der Feſtung G maſſe etwas ſchuldig ſind, Gläubiger wide Bekauntmachung Gr. Amisgerichtis + 7. Janunar bis 22. ſchtffbrücke bei Germersheim umgebaut. wird aufgegeben, nichts glaubhaft zu mach 3 Seriee geben 5 dei d 0— 465 5 Pirnten 9 ftellun e eringſten aurer delz⸗Schiffs⸗ und Floßverkehr die Brücke 2 Stunden leiſten, auch die Verpfich⸗ Gehorg nicht bes Dienſt⸗kaſſe von Brugger. 2 und zwar von 3 bis 5 Uhr nachmittags an den tung auferlegt, von demund bei der N eradeſer Amts⸗der u. Konſ. in Wehbeſnachſtehenden Wothentagen geſperrt: Beſitze der Sache und von de eneeennege e 2 mit(Baden), vertreten durch 55 85 . kirdes Verſteigerungserl gericht eim miiſgaufmaun Anuten Schitt 29. und 31. Januar 1913, den Forderungen, fürſdem Anfpruche des 6 Be eines an.,.,., 10., 12., 14 und 17. Februar 1918. welche ſie aus der Sacheſhigers und den üb FJFusolge nich vorauszuſehender Hinderniſſe it abgefonderte Befriedigungſgechten nachgeſetzt werden. 1 den 18 fen, daß die Sperrung aus anf 25 1 1 Diefenigen, welche einn Mi ium des— Ardeemen eineg zwiſchenliegenden Tag fauen kaun. 2 Angenge der Verſteigerung ent⸗Großh. Hanſes, der Jnſtiz Aufenthalts, unter der Für die durchfahrenden Schiſſe und Flöße iſt in 3zu machen gegenſtehendes Recht ha⸗ und des Auswärtigen. Behauptung, daß der Be⸗der genaunten Zeit befondere Vorſicht geboken. 5 29 1918.][ben, werden aufgefordert, klagte an die Klägerin Falls Abweich ugen von den vyrſtehend an⸗ Mannheim, 28. Jan. 1918. vor der Erteilung des Serrenloſe Hunde betr. aus der Hypothek, laſtendgegebenen regelmäßigen Sperrungszeiten erforber⸗ Er. Amtsgerichts Z. 5. Zuſchlags die Aufhebung Zugelaufen und beiſauf den Grundſtücken der lich werden, wird die Schiff⸗ und Floßfahrt Furch 8 oder einſtweilige Ein⸗Kark Ries, Wirt, hier, Gemarkung Neckarge⸗ e 5 km oberhalb und 2 kkin unterhalb ber Z. X. S. 1J13. Das Gr. ſtellung des Verfahrens Holzſtr. 7, untergebracht( münd Tgb.⸗Nr. 3105, 5—5——5 15 Komma dantur aufgeſtellte Wahr⸗ Amtsgericht Mannheim herbeizuführen, widrigen⸗ein herrenloſer Hund: 3136, 3164, 3482, 3512, 38 5 8580 bat ſolgendes Aunfgebot falls für das Necht der Wolf, männlich, grau. 4060 und 4064 den Betrag Rhei 4275 eee, iſt gemäß 8 4 Ziffer 9 der exlaffen: 180 Verſteigerungserlöbs ans Zugelaufen und bei von zuſammen 4519 ½ Nheinſchiffahrtspoligeiordnung üunbediunt Folge zu ben 12 e⸗bie Stelle des verſteiger⸗Frau Joſef Hermann, nebſt 5 Proz. Zinſen feil geben ger ten Gegenſtandes tritt. hier, 08 1ne. unter⸗ſs. Dezember 1910 ſchul⸗ e 1 Tag— 2 Maunheim hat beantragt. Beſchreibung des zu ver⸗ gebracht ein berrenloſerſdig ſel mit dem Antrage geſperrt lit eißen Flagge au, ab Brit n e nenen,:. die 8 Jakobi, geboren am.] Grundbuch von Mann⸗ſchwarz. urteikung des Beklagten deſtens 2 lem oberbalb und 1 iem unterhalb de⸗ J 1845 in Jlvesheim heim, Band 183, Heft 9, Maunheim, 20. Jau. 1913. ſowohl perſönlich als Brücke vor Anker zu gehen Felicher Sohn des Hirich Beſrandsverzeichnſs 1. Großh. Bezirksamt. auch aus der genannten Daz Schwenken einer roten Flagge gibt an, daz Jakvs une deſen Fden Farb Nr. s, Flechen⸗. deidederten., Fabotbe, zur Zaßlungſdte Talfabrt ſrel iſt, 308 Spenken elner Beies, frau Babette geb. Herzüinhalt 8S ar 0a qm, Stadt⸗ Bezoben angegedenen Flagge, daß die Bergiabrt t f. zuletzt in Il⸗ſetter, Litra HI 2, 4, Hof⸗ e ei Nacht wird die blauweiße Flagge durch für zu er mit: Auguſt 1882 zu Feuden⸗handlung des Rechts⸗„„„ Der beßeltrete Ver, ee ee beim, verhekratet, evang. ſtreits wird der Beklagte erſetzt ſchollene wird aufgefor⸗ 9, zuletzt wohnhaft in Feu⸗ vor das Gr. Amtsgericht Die Durchſahrt burch die Brücke darf erſt er⸗ 5 5 1 b) ein zweiſtöckiger Sei⸗ deuheim, z. Zt. in Ame⸗ in Manuheim auf bdem als ateens in Lenbdan zechts, Wohn⸗ cka, iſt beschalpigt, daß Donnerszleg b. Mbzz 1615„% 2 ung, er von Feudenheim aus vormittags 10 Uhr 5 Donuetstag, 28. Oktober eh ein zweiſtöckiger Sel⸗ als Erſaßreſerviſt ohne 2. Stock, Zimmer 113 ge⸗ Jeichen gegeben ſinb. 25 1013, vorm. 11 Uhe Uats Sohn Wend e e e Spever, den 18. Jauuat 1913. Saak&, Ammer 149 tenbau links, Wohn⸗Erlaubnis der Mflitär⸗ laden. gal C, Zimm ung, behörde ausgewandert iſt, Mannheim, 9. Jan. 1918 K. Straßen⸗ und Flußbauamt: vor dem unterzeichneten ch einezwelſtbckig. Werk⸗Rebertretung geg. 3 360 Der Gerichtsſchreiber W̃a n d. Gericht anberaumten Auf⸗ ſtätte mit Komptoir, Ziffer 3 R. St. G. B. Gr. Amtsgerichts Z. 9. Berantworklicher Redakteur Frit Joos.— Druck und Verlag Dr, H. Haas ſche Druckerel,. m. b. B. Prels M. 114000.—, f. 75 000.— —2 —— — — —— — 5 8 5 — — — 2 2 — 00 J2, 19 pt. r. Haus. Waſſerleitung, u. elektr. Licht im Hauſe vorhand. 1. m. 40 Pfu. bis kähe v. berg an der Ber neu erbantes Land in 6 getrennt S Demmer, Shafen flotter Zeichner, geſucht. licher (Waſchkom iſch, Tiſch u. gebr. billig. Kalserstr. 47. 1886 Hotel Kalserhof, Vexkauf , 1 Schrank, 1 Ber⸗eine . v. Frelburg in 1 Liegenschafſen In der 9 M. 60 000.—, Auskunft F. Keorheck, gegründet 1894 nur Samstag, d. 25. sitz(Bauten, Aecker, Wiesen, Wald) 10 Km verkaufen. burg, eitenbau und 21 a Obſt⸗ Etage, Zim. 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Die Infanterie fährt meiſterlich Das Jodeln iſt ein Sport für ſich. Das Kernholg man fſtrs beſte hält, Kaſfierer haben niemals Geld. Komm ja in die Lawine nicht! Der Maſtbaum dient als Bremſe oft, Auch Meiſter ſtürzen unverhofft. Selbſt von der herrlichſten Natur Sieht man im Nebel keine Spur. Optrüäklen jeder Springer kennt, Der Ofen wärmt nur, wenn er brennt. Das Pfäraband iſt ſehr modern, Im Pulverſchnee fährt jeder gern. Quatſch trifft ſtatt Schnee man häuſig an, Querfahren kann nicht jedermann. Beim Rennen ſind ſo manche„Größen“, Inm Reitſitz ſchon zu ſeh n geweſen. Der Säugling übt den Naſenſtand, Der Seehund iſt meiſt ſchlecht geſpannt. Den Telemark, ſo ſchön er iſt, Beim Tourenfahren man vermißt. Unfälle leicht du meiden kannſt, Wenn du den Uebermut verbannſt. Vereine ſtreiten ſich oft kleinlich, Verſtauchungen ſind äußerſt peinlich Die Wächte iſt des Skimanns Schrecken, Das Wachſen bilft nur kurze Strecken. Auf Y und auch auf X, Weiß ich zu reimen leider nix. Wie man die Zäune überſteigt, Hat Zdarsky meiſterhaft gezeigt. Brändauer im„Ill. öſterr. Sportsbl.“ —— 5 lus dem FJagebuch eines Ski⸗ ſüuglings. 1. Der Einkauf. n, wog mein Gepäck 150 Kilogramm. Morgen beginnt der Ski⸗Kurſus, auf den ich ubſkribiert habe. Aus den zwanzig Proſpekten, die ich mir über Schneekurſe habe ſenden laſſen, ar die Wahl nicht ſchwer zu treffen. Die Ba⸗ ellberge in den ſogenannten Mittelgebirgen können für einen erſtklaſſigen Skiläufer, der ich d ſein werde, nicht in Betracht kommen. Alſo euf in die Alpen! Schwieriger war der Einkauf. Echte norweger Skier aus Chriſtiania waren bald verſchafft und zwar in der größten vorräti⸗ ſgen Länge von 2,40 Metern, da ich ſehr bald in ennen ſtarten werde. Aber die Bindung machte opfſchmerzen. Aus der von mir durchſtudier⸗ Skilauf⸗Literatur ſchien hervorzugehen, daß ktwa ein Dutzend Bindungen als die beſten an⸗ gaſehen ſind. Ich begnügte mich vorläufig da⸗ „drei verſchiedene Syſteme zu erwerben. Fenſo brauchte ich etwa eine halbe Stunde, ehe wußte, ob ein langer kräftiger Stock, oder ſbwei leichte, oder ein in zwel Einzelſtöcke teil⸗ rer Doppelſtock das richtige würe. Um nicht Verlegenheit zu kommen, entſchied ich mich für drei Arten. Schließlich ſorgte ich noch für Felle, Skikeile, e das Herabgleiten beim Aufſtieg hindern ſol⸗ „Schuhe, Skiwachs, Bügeleiſen zum Auf⸗ gen des Wachſes, einen Spitzen⸗Reparatur⸗ hendwerkskaſten, Kartenmaterial für Ober⸗ ern und Tirol, Lederfett, Kompaß, Laterne, Fchneebrille und einige andere, unbedingt not⸗ ſbendige Kleinigkeiten. Mit den Reſerve⸗An⸗ en, Sweatern und Mützen in vielerlei Far⸗ Der beutel war dafür leichter geworden. Ich eife nicht, wie Leute aus dem Volk ſich die⸗ doch nicht ſo ganz billigen Sport widmen EN Auf der Bahnfahrt mache ich die Bekanntſchaft eines Herrn, der am gleichen Kurſus teilnehmen will. Der Mann hat zwar nicht den Sinn für den richtigen Sportdreß, ja er ſieht faſt ſchäbig aus, aber er iſt ein ganz netter Geſellſchafter, und mit Reiſebekanntſchaften nimmt man es ja nicht ſo genau. 2. Der Kurſus beginnt. Von Bekleidungsfragen ſcheint der Lehrer nichts zu verſtehen. Er erklärte meinen Anzug für vollſtändig unzweckmäßig, da meine Mützen und Sweaters ſich im Schneeſturm derartig voll Feuchtigkeit ſaugen werden, daß ſie im Frühjahr noch nicht trocken ſind. Als Muſterbekleidung ſtellt er den proſgiſchen Anzug meines neuen Freundes hin. Plebejergeſchmack! Wir began⸗ nen mit dem Laufen in der Ebene. Ich merkte ſofort, daß ich Talent zum Skilauf habe. Es ging ganz vorzüglich. Der Sport gefällt mir. Dann kam allerdings eine ganz verrückte Sache. Der Lehrer nannte es„Wenden am Hang“. Der Trick der Uebung war, die Beine mit den Skier abwechſelnd wild durch die Luft wirbeln zu laſſen, bis man ſich ſchließlich als Effekt ein Hal⸗ bes Mal um ſich ſelbſt gedreht hat. Ich fiel ſo⸗ fort hin und konnte nur mit Hilfe dreier Nach⸗ barn wieder aufſtehen. In dieſer Uebung er⸗ blicke ich eine Schrulle des Kursleiters und eine Gefährdung der Mitmenſchen. Ich werde ſie deshalb nicht mehr verſuchen. Während die Andern ſich damit abquälen, habe ich Zeit, meine Nachbarſchaft zu betrachten. Der Kur⸗ ſus zählt 300 Säuglinge, wie man uns An⸗ fänger nennt. Auch viele Damen ſind unter den Säuglingen, ſämtlich in Höschen und ſichtbaren Wadchen— ganz allerliebſt. Gleich neben mir übt ein reizendes Geſchöpf mit roten Bäckchen und wunderbar luſtig blickenden blauen Augen. Der werde ich imponieren. 2. Tag. Wir ſind einen Hang heraufgeſtiegen. Nun ſoll die erſte Abfahrt beginnen. Ein rich⸗ tiger Schwindel erfaßt mich, wenn ich in die grauſige Tiefe blicke. Aber ich bekämpfe ihn mannhaft. Gben fährt Fräulein Ella, ſo heißt meine reizende Nachbarin von geſtern, anfangs etwas ängſtlich, aber bald ſicher werdend, ab. Mein Reiſefreund ſieht meine Verlegenheit und gibt mir mit der ihm eigenen Liebenswürdigkeit noch ſchnell den Ratſchlag, mich möglichſt weit zurückzulegen. Dann ſei die Abfahrt eine Kleinigkeit. Ich übe es zunächſt im Stehen. Das kann ich ſehr gut. Meine Bindung muß wohl nicht ganz in Ordnung ſein, denn ſobald ich ver⸗ ſuche, abzufahren, falle ich, trotzdem ich mich weit nach hinten lege, ſofort auf den Rücken. Oder ich habe mir eine zu gute Qualität Skier angeſchafft. Die Bretter laufen einfach unter mir fort, ohne den geringſten Wert auf meine Begleitung zu legen. Der Lehrer kommt hin⸗ zu und gibt mir den Ratſchlag, mich möglichſt weit nach vorn zu beugen. Nun geht's vor⸗ züglich. Mein Freund lacht. Sobald ich erſt ſicher auf Skiern bin, werde ich ihn in einen Abgrund ſtoßen. 3. Tag. Das Skilaufen iſt geſundheitsſchädlich. Arme, Beine, Hüften, alle Glieder tun entſetzlich weh. Ich glaube, ich habe ſelbſt in den Skiern Schmerzen. Es wäre vernünftig, einen Ruhe⸗ tag einzuſchieben. Wenn Fräulein Ella nicht wäre, würde ich jedenfalls heute nicht mit⸗ machen. Die Andern ſind alle vollzählig zur Stelle. Sie haben ſich wohl geſtern nicht ſo an⸗ geſtrengt. Bergauf geht's wieder ausgezeichnet. Bei der Rückfahrt verlangt der Leiter plötzlich, wir ſollten in Bogen herunterlaufen lernen. Ich ſehe, er iſt ein Theoretiker. Als ob nicht in der Praxis der gerade Weg immer der beſte wäre! Ich verſuche, den rechten Juß ſchräg auf den Schnee zu ſetzen. Es wäre eine Kleinigkeit, wenn ich dazu den Ski abſchnallen dürfte. Die Dinger ſind blödſinnig lang. Man komint im⸗ mer mit den Spitzen übereinander und legt ſich in den Schnee. Bei dem allgemeinen Hinpurzeln kommt der Lehrer auf den Gedanken, das Hin⸗ fallen beſonders zu üben. Nun werde ich vor⸗ bildlich. Ich falle ſo, daß die linke Skiſpitze nach rechts, die rechte nach links zeigt. Mein Kör⸗ per liegt auf dem Rücken, meine Beine auf dem Bauch. Ein dreifacher Raubmörder kann nicht wirkſamer gefeſſelt ſein. Ich werde Mittelpunkt einer Gruppe. Man ruft mir Ratſchläge zu, die der Reihe nach zu begreifen, ich noch drei Stunden im Schnee liegen müßte. Mein Freund ſagt, ich müßte warten, bis der Schnee geſchmolzen iſt. Fräulein Ella bekommt einen Lachkrampf. Wenn ich nicht eine eiſige Ruhe hätte, würde ich ihm ein Skiſpitze in den Leib rennen. Auf Rat des Lehrers mache ich gerade das Gegenteil von dem, was vernünftige Men⸗ ſchen tun, wenn ſie aufſtehen wollen. Ich ſtrecke die Beine hoch zum Himmel; und richtig, das Holzknäuel an meinen Füßen entwirrt ſich. Ich fange allmählich an, rechts und links, vorn und hinten, Schnee und Holz voneinander zu unter⸗ ſcheiden. Ich komme wieder auf die Füße und nehme die Haltung an, die angeblich den Men⸗ ſchen vom Tier unterſcheidet. 4. Tag. Heute ſoll im„Schneeflug“ ebgefahren wer⸗ den. Wieder dieſe verdammten Skiſpitzen. Mein Freund empfiehlt mir, 75 Zentimeter vorn von den Skiern abzuſägen; dann ginge alles viel leichter. Ich glaube zwar, daß er recht hat; aber ich will doch erſt mal den Lehrer fragen. Der iſt ein Eſel. Er ſagt mir, die Skier ſind ſchon richtig, es liegt an meinen Beinen. Die wären zu ſteif. Ich ſoll nach Schluß des Kur⸗ ſus jeden Tag Grätſche und Kniebeugen üben. Ich werde den Deubel tun! 5. Tag. Endlich ſoll der„Chriſtiania⸗Schwung“ ge⸗ lernt werden. Ich würde es für richtiger halten, mit dem„Telemark“ anzufangen. Der Lehrer, dem ich dieſen Wunſch vortrug, behauptet, den „Telemark“ würde ich in drei Jahren noch nicht erlernen. Ich werde abreiſen. Eben erhaſche ich einen Blick von Fräulein Ella, der kühne Hoffnungen in meiner Seele erweckt. Ich werde noch einen Tag hierbleiben. Ich verſuche den „Chriſtiania“. Er gelingt gleich beim erſten Mal glänzend. Der Lehrer ſagt mir, das war gar kein„Chriſtiania“, ſondern bloß ein ſchlech⸗ ter Stemmbogen. Ich verſuche ihn noch einmal. Der Lehrer ſagt, wenn ich ſtatt des vechten, den linken Ski vorn gehabt, ſtatt des hinteren den vorderen gekantet, den Körper ſtatt nach vorn zurückgelegt hätte, als ob ich die Skiſpitzen heben wollte, mich dabei mit einem deutlich ſichtbaren, aber nicht zu heftigen Ruck halb rechts nach hinten verbogen hätte, wie wenn ich mich auf einen Stuhl hätte ſetzen wollen und mein Ge⸗ wicht dabei auf den inneren Fuß gelegt hätte, ſo wäre die Sache ſchon ganz gut geweſen. Ich werde Etiketten auf Füße und Skier kleben und darauf innen, außen, vorn und hinten ſchreiben. Ich verſuche es nochmal, ſetze mich auf den Stuhl, den aber jemand fortgezogen zu haben ſcheint. Ich falle hin. Es iſt das 370. Mal ſeit Beginn des Kurſus. Zwei Unglücksfälle. Heute nacht übte ich und führte die ſchönſten Schwünge aus. Bei einem an einen„Chri⸗ ſtiania“ nach vorangegangenem„Stemmbogen“ angereihten„Telemark“ fiel ich gegen eine ſcharfe Felskante, die mir den Rücken ſpaltere. Ich wachte auf und merkte ſehr bald, daß ich mit der Bettſtelle zuſammengebrochen war. Die Quartiere ſind hier mangelhaft. Am folgenden Tage machen wir dieſ erſte Tour. Es klappt alles ausgezeichnet. Ich halte mich immer an Fräulein Ellas Seite. Sie iſt ein herziges Sport⸗ mädel. Die Abende werden recht gemütlich. Die Frage der beſten Bindung wird diskutiert und durch eine Rauferei endgültig und einwandsfrei entſchieden. Meine Anſicht iſt dabei leider nicht durchgedrungen. Es wird geſungen und getanzt. Ella flüſterte mir zu, ich könne noch beſſer tan⸗ zen als Skilaufen. Iſt das ein Kompliment, oder eine Malice? Der Skikurſus endet mit einer Verlobung. Aus Säuglingen ſind Braut und Bräutigam geworden. Für ſo gefährlich habe ich die Sache eigentlich nicht gehalten.— Skiheil! Die Winterſportplätze in der Schweiz. Die Schweiz iſt ſeit Jahren das Land des internationalen Winterſports. Deutſche und Amerikaner, Engländer und Ruſſen, Franzoſen und Italiener, kurz die Winterſportleute aus aller Herren Ländern finden ſich hier im Winter ein, um an den klaſſiſchen Stätten dem ſo geſun⸗ den Winterſport zu huldigen. Die Häuptzentren des ſchweizeriſchen Winterſports ſind das Grau⸗ bündener Land mit dem Engadin, ſowie das Berner Oberland. Daneben gewinnen ſeit einigen Jahren verſchiedene Orte im ſchweizeri⸗ ſchen Jura immer größeres Anſehen. St. Moritz im Engadin! Mit dieſen Wor⸗ ten verbindet der internationale Winterſportler die großartigſten winterſportlichen Veranſtal⸗ tungen. Hier herrſcht in der Winterhochſatſon ein internationales Leben, wie man es nur an wenigen Orten wiederfindet. Hier finden wir die berühmten Bobfleigh⸗ und Toboggan⸗Runs, die prüchtigſten Schlittel⸗ und Eisbahnen. In⸗ ternationale Konkurrenzen von Weltruf löſen ſich hier kurz hintereinander ab. Der Skifahrer findet großartige Schnefelder und erſtklaſſige Sprungſchanzen. Eine beſondere Berühmtheit haben die internationalen Pferderennen auf dem St. Moritzer See erlangt, die ſich der größten Beliebtheit erfreuen. Bei allen Kon⸗ kurrenzen und Eisfeſten verſammelt ſich in St. Moritz die vornehme Geſellſchaft, die dem gan⸗ zen Orte ihr Gepräge aufdrückt. Davos hat ſeinen Weltruf als Kurort für Lungenkranke ſchon ſeit vielen Jahren. Es gab eine Zeit, da viele Leute dieſen wunderbar ge⸗ legenen Ort ängſtlich mieden. Bei den hervor⸗ ragenden ſanitären Einrichtungen ſind jedoch alle Befürchtungen vollkommen unbegründet. So kommt es denn, daß dieſes von der Natur ſo begünſtigte Fleckchen Erde alljährlich von zahl⸗ reichen Naturfreunden aufgeſucht wird. Auf der großen Eisbahn, die einen Flächeninhalt von 25 400 Quadratmeter hat, finden alljährlich die berühmten internationalen Eiswettlaufen ſtatt. Die internationalen Bobſleligh⸗Rennen und Wettſchlitteln gehören zu den intereſſan⸗ teſten und bedeutendſten, die es überhaupt gibt. In der Nähe von St. Moritz liegen u. a. die Winterſportplätze Pontreſina, Celerina, Bergün, Silvaplana und Samaden, Chur, Kloſters, Aroſa uſw., die ſich be⸗ ſonders in den letzten Jahren gut entwickelt ha⸗ ben. Als Hauptwinterſportplätze des Berner Oberlandes kommen Meiringen, Grindel⸗ wald, Wengen, Engelberg, Kander⸗ ſteg und Adelboden in Betracht. In die⸗ ſen Orten finden während der Hochſaiſon faſt Tag für Tag große Konkurrenzen ſtatt. Dig mächtig aufſtrebenden Hochgipfel des Oberlan⸗ des, deren Majeſtät weit ins Land hineingrüßt, ſind das erſtrebenswerte Ziel kühlter Hoch⸗ touriſten. Neuerdings fährt die Jungfraubahn auch im Winter bis zum Jungfraufoch. Hier in einer Höhe von 3396 Meter eröffnet ſich dem Skifahrer ein prächtiges Feld der Betätigung. Selbſt wenn unten im Tale der Schnee einmal fortgeſchmolzen iſt, herrſcht hier noch tiefer Win⸗ ter. In der Region des ewigen Eiſes und Schnees gelegen, bildet die Station Jungfrau⸗ joch einen der ſchönſten Ausſichtspunkte der gan⸗ zen Welt.— Im Gotthard⸗Gebiet iſt beſonders Andermatt zu nennen, das ſeit Jahren auch im Winter gerne aufgeſucht wird. Neuerdings terſportplätze der Schweiz eingerückt. Meter) bei Solothurn auch im Winter gerne auf⸗ geſucht. Weiter iſt im Jura noch der Winterſportplatz La Chaux de Fonds zu nennen, wo in dieſem Jahre die Verbandswett⸗ läufe des Schweizer Skiverbandes zur Entſchei⸗ dung gelangen. Oberhalb Montreux liegen die bekannten Orte Les Avants(973 Meter) und Caux(1100 Meter), die beide beſonders don Franzoſen und Engländern viel aufgeſucht wer⸗ den. Endlich wären als größere Winterſporr⸗ plätze der Schweiz Zweiſimmen, Leuker⸗ bad, Stein(Toggenburg), Zugevberyg, Speicher(Appenzell) und im Süden ſchließlich Champery zu bezeichnen. 15 5 Die Schweiz hat ihren Weltruf als Laud der Fremdeninduſtrie von dein gewaltigen Verkehr her, deit wir im Sommer hier beobachten kön⸗ nen. Je mehr aber der Winterſport auch bei den breiteren Schichten der Bevölkerung Anklang findet, deſto näher rückt auch die Zeit, da die ſämtlichen ſchweizeriſchen Sommerkurorte, dir jetzt teilweiſe im Winter öde und verlaſſen da⸗ liegen und nur dann und wann von einzelnen Skiläufern aufgeſucht werden, als Winter⸗ friſchen dieſe Anziehungskraft beſitzen. (Leipz. N..) —— Skikurſe und Wettläufe. B. Skilurſe im ſüdlichen Schwarzwald. Zur Erlernung bezw. Vervollkommnung des Ski⸗ ſports iſt auch in dieſem Winter im Hochſchwarz⸗ wald reichlich Gelegenheit geboten. Durch Ab⸗ haltung von Skikurſen ſind die Ortsgruppen de⸗ Skiklubs Schwarzwald beſtrebt, ſich einen beff⸗ higten Nachwuchs für den Skiſport aus allen Volksſchichten heranzuziehen. So veranſtaltet die Ortsgruppe Freiburg bom 25. bis 27. Januer in Hinterzarten wo am 2. Februar Stki⸗ rennen ſtattfinden, einen Skikurs. Ferner fin⸗ det vom.—5. Februar auf dem Schauins⸗ land ein Skikurs ſtatt und endlich hält vom 28. Februar bis 4. März der Akademiſche Ski⸗ klub Freiburg im Feldberggebiet einen Kurs ab. An dieſen Lehrkurſen können ſowohl Aufänger wie auch Fortgeſchrittene teilnehmen. Für Unterkunft iſt überall aufs beſte geſorgt. Anmeldungen ſind an die betr. Ortsgruppen zu richten.— Die Skirennen in Belchen⸗Mul⸗ ten ſind auf 9. Februar verlegt worden. § Skiwettläufe auf dem hohen Schwarzwald. Am Sonntag, 26. Januar findet unter der Ober⸗ leitung des Hauptvorſtandes des Ski⸗Glubs Schwarzwald der erſte Skiwettlauf der vexeinig⸗ ten Ortsgruppen Furtwangen, Schonach, Schön⸗ wald und Triberg in Schonach ſtatt. Die Schneeverhältniſſe ſind z. Zt. recht günſtig, auf unſeren Höhen ſchneit es luſtig. Durch das Ent⸗ iſt dieſer Ort mit in die Reihe der erſten Win⸗ Im Jura wird der Weißenſtein(1887 bekannte 4 2 5 12. Seite. General⸗Anzeiger, Badtiſche Neueſte Nachrichten(Abend alatt). Mannheim, 24 Januar 1919 gegenkommen der Großh. Generaldirektion der Bad. Staatseifenbahnen wird am kommenden Sonntag, wenn die Witterung ſo anhält, von Straßburg aus bis Villingen ein Winter⸗ ſport⸗Sonderzug geführt. Die Fahrzei⸗ ten ſind wie folgt feſtgeſetzt: Hinfahrt: Straß⸗ burg ab 6 Uhr 43 vorm., Appenweier ab 7 Uhr 12 bnrm.,Triberg ab 8 Uhr 43 vorm., Villingen an 9 Uhr 23 vorm. Rückfahrt: Villingen ab 6 Uhr 12 nachm., Triberg ab 6 Uhr 52 nachm., Appenweier an 8 Uhr 15 nachm. Uebergang auf Kurszug 579. Appenweier ab 8 Uhr 20 nachm., Straßburg an 8 Uhr 44 nachm. Programme verſenden auf Verlangen die obengenannten Ortsgruppen. * Schwäbiſcher Schneeſchuh⸗Bund. Am 26. Januar wird bei Urach der Man nſchafts⸗ lauẽf des S. S. B. gehalten, der über eine Strecke von etwa 4 Km. geht und in Gruppen zu je 4 Mann gelaufen wird. Am ſelben Tag, eben⸗ falls bei Urach, findet der Jungſchwaben⸗ lauf ſtatt, offen für Läuſer von 18—23 Jahren, welche den Jugendriegen nicht mehr angehören, und Vollmitglieder des S. S. B. ſind. Die Preiſe beſtehen aus Winterausrüſtungen. Der Bun⸗ deswettlauf findet am 1. und 2. Februar guf dem Kalten Feld bei Urach ſtatt. Nennungen haben bei der Geſchäftsſtelle des Bundes zu er⸗ ſolgen. Ihren Beitritt zum Bund haben erklärt: Die Schneeſchuh⸗Ableilungen des Inf. Reg.„Kai⸗ ſer Friedrich“, des Schwäb. Albvetein Saulgau, des Wandervogel Ulm und der Vereinigung „Mädchenwandern“ Ulm, ſowie der Schneeſchuh⸗ perein Ehingen. * Skiabteilung des Tannusklubs Frankfurt. Am Sonntag fand der interne Ski⸗Wettlauf um die Klubmeiſteyſchaf! ſtatt. Am Gaſt⸗ haus zur Nordbahn bei Oberreifenberg ſtellten ſich 13 Herren morgens 8 Uhr am Start. Die etwa 12 Kilometer lange Strecke, die rund um den Jelödberg führte, bot den Läufern veizende Winterbilder. Bei der Preisberteilung konnten folgende Herren für die beſten Zetten mit Prei⸗ ſen und Ehrengaben bedacht werden: 1. Alex Brinkmann 1 St. 1 Min. 10 Sek., 2. Hans Ehſen 1775, 3. Hugo Düring 11815, 4. Heinrich Bender 118:10, 5. Dr. Zangerle:10:5, 6. G. A. Ellinger:13:47. * Akademiſcher Schneeſchuhverein Tübingen. Der Schneeſchuhkurs des A. S. B.., der auf Anfang Jannar feſtgeſetzt war und auf dem Kniebis hälte ſein ſollen, iſt ins Waſſer gefallen. Einige Mitglieder ſchloſſen ſich dem Schneeſchuh⸗ kürs der Stuttgapter S. W. S. an, der unter Leitung des. Hauptmanns- Bilgeri In Leth gehal⸗ ten wurde. Die Mehrzahl der Mitglieder des Al..B. T. gab ſich auf der Kaindlhütte ein Stell⸗ hichein, wohin auch der Oſterturs des A. S. B. T. perbegt wird. Der näch ſte Kurs iſt nun lber Kaiſers Geburtstag vorgeſehen, vom 28. bis 27. Jauuar, Fortſetzung und Schluß über Faſtnacht, Hom 2. bis 4. Februar und zwar am Kniebis. lauf) ſtattfinden zwiſchen der Schneeſchuhabt. des A. S. V.., die Nachbarn auf dem Kniebis ſind. Beſonders aber iſt die ſchwäb. Jungmannſchaft zu einem vom A. S. V. T. gendwettlauf auf dem Kniebis eingeladen, ebenfalls am Sonntag, 26. Januar, varmittags deginnend. Schlittenſport. * Gymkhana⸗Rodeln in Schreiberhau. Nachdem bereits am Sonntag, den 12. Januar, die Reihe der offiziellen ſportlichen Veranſtaltungen durch eine Tailing⸗Partie eröffnet worden, war der letzte Sonntag durch ein Gymkhana⸗ oder Ge⸗ ſchicklichkeitsrodeln ausgefüllt, das infolge ſeiner Neuheit und Originalität großes Intereſſe er⸗ regte. Den 1. Preis errang Frl. Glemm⸗ Schreiberhau mit 26 Punkten, den 2. Preis Frl. Stamer⸗Hamburg mit 24 Punkten, den 3. Preis Frau Wend⸗Schreiberhau mit 18 Punkten. In dem anſchließenden Schnelligkeitsrodeln über ca. 400 Meter ſiegte Frl. Stamer⸗Hamburg mit einer Fahrzeit von 18¼ Sek. * Der Südweſtdeutſche Rodlerverband hült am Sonntag, den 26. Januar ſein erſtes inter⸗ nationales Wettrodeln um die Mei⸗ ſterſchaft des Südweſtdeutſchen Rod⸗ lerberbandes ab. Das Wettrodeln iſt offen für Damen und Herren von über 16 Jahren und findet auf der Nordbahn des Rodelklubs Taunus, dem die Abhaltung übertragen wurde, ſtatt. Das Wettfahren beginnt um 10 Uhr vormittags, der Start iſt auf dem nordöſtlichen Gipfel des Gro⸗ ßen Feldberges im Taunus, nahe Brunhildis⸗ felden. wird zweimal gefahren und zwar in umgekehrter Reihenfolge. Der Sieger erhält das lerverbandes, der zweite und dritte die Plakette hierzu in Silber bezw. in Bronze. Am gleichen Tag findet auf der gleichen Strecke das Wett⸗ rodeln um die Meiſterſchaft vom Taunus ſtatt, das vom Rodelklub Taunus in Frankfurt am Main ausgeſchrieben iſt. Winterfeſte. * Winterfeſt in Braunlage. Der ſonntägige erſte Tag des 1. diesjährigen Winterfeſtes brachte Braunlage bereits regen Verkehr. Die Schnee⸗ verhältniſſe waxen weit beſſer, als im allgemei⸗ nen angenommen wurde. Die Nennungen zu den Sportkonkurrenzen waren zahlreich eingegangen, auch wurden recht günſtige Zeiten erzielt. Die Ergebniſſe waren folgende: Großer Dauerlauf, 15 Km. Höhenunterſchied: 280 Meter. 11 Läu⸗ fer am Start. 1. Friedrichs⸗Braunlage, 57 Min. 11 Sek., 2. Windten⸗Braunlage, 59 Min. 21 Sek., 3. Rögener⸗Braunlage, 1 Std.— Min. Württ. Schwarzwaldvereins[(S. W..) und dem veranſtalteten Ju⸗ Die Strecke beträgt etwa 1½ Kilometer, Goldene Meiſterſchaftsabzeichen des Südweſtdeutſchen Rod⸗ Töllner⸗Braunlage, 31 Min. 40 Sek., 2. Tag⸗Braunlage, 37 Min.— Sek. Herrenlauf 2. Kl. ſö am Startl. 1. Wiele⸗Braunlage, 34 Min. 23 Sek., 2. Brell⸗Sangerhaufen, 38 Min. 19 Sek. Außerdem fanden Jugendläufe für ſtatt. * Schueefeſt bei Baiersbronn. Am Sonntag, den 19. Januar konnte trotz der vorausgegange⸗ nen Regentage das vom Schneeſchuhberein Bai⸗ ersbronn beſchloſſene Schneeſchuhfeſt am Höferköpfle abgehalten werden. mit Eifer ihr Können auf den Schneeſchuhen. * Internationales Winterfportfeſt in Oberhof. bieten des Winterſportes. Im Bobfleighrennen vorgeſehen. Vermiſchtes. Akle. Warum erfordert der Winterſport ſo viele Opfer? Die beklagenswerten Unfälle beim Win⸗ terſport häufen ſich von Jahr zu Jahr. Die Opfer des Winterſportes find die Opfer ihrer eigenen Unvorſichtigkeit und Unkenntnis. Das Eis braucht nur eine dünne Decke zu haben und unzählige Menſchen glauben ſofort, daß es dick genug iſt, um ſie zu tragen. In vielen Schulen ſind jetzt Warnungen ergangen, nach denen den freigegeben iſt, auf das Streugſte berboten wird. Die Warnungen, das Eis zu betreten, werden täglich von den Schulvorgeſetzten wiederholt, des⸗ dern das Betreten des Eiſes zu unterſagen. Das Rodeln, das allenthalben ſo viel Anklang gefun⸗ den hat, wird, wie wir wiederholt ſchon hervorge⸗ hoben haben, gleichfalls zur Gefahr, wenn die⸗ jenigen Rodeln, die es nicht verſtehen. Es iſt nämlich eine Kunſt, die ebenſo gelernt ſein muß, wie jede andere. Die Unkenntnis des Sportes und ſeiner Gefahren hat die Opfer zur Jolge, von denen leider täglich aufs neue berichtet wird. Auch die Kleidung iſt beim Sport zu berückſichti⸗ gen, denn eine nicht angemeſſene Kleidung hat Erkältungsgefahren im Gefolge, die gleichfalls auf das Konto des Winterſportes geſetzt werden müſſen. Auch nruß man, wenn man den Sport⸗ platz verläßt und nach Haus zurückkehrt, die Kleidung unbedingt wechſeln, wenn man ſich nicht einer ſchweren Erkältungsgefahr ausſetzen will. Das ſind die Grundregeln, die zu befolgen ſind, wenn der Sport keine Gefahren in ſich ſchließen ſoll. Herrenlauf, 6 Km. 6 Läufer am Start. Ann nüchſten Sonntag Wird ein Wettlauf(Lanz⸗1 20 Sek. Badenerhöhe ſ. bad. Schwarzy. Hotel Gertelbach. Per Ski beduem exreichbar von Obertal-Hundseck Hornisgrinde. Adellischer Punkt in badischen Land.— Mässige Pensionspreise. 386 Besitzer: Treizger. Ober-Bünlertal gotel-86 dindeipeter Heelen. Quartier für Ski- u. Rodelsport-Interess. 395) Aef blhed Jasth, u. Penslon Radischer Hof. Skiläufern, Rodlern best. empfohlen. 4 Minuten vom Baähnhof Qbertal. Eigent.: Jod. Zink.(340 11 GBad. Schwarzwald) terzar 0 Behnhof- Hotel und Restaurant Gelände für Ski. und Rodelsport vorzüglichk godignet.— Schöne Rodelbahn. Bester Aufstieg zum N Heizbare Zimmer von Mk..80. Gute Küche, reine Weine, ff. Biere. Bäder I. Hause. Aufmerksame Bedienung. Mässige Preise. Skier U Rodel z. Verf. Neuer Bes. Hermann Riesterer. 0— Totel l. Penion ur Songe 0 Altrenomin., d. Neubau begeut. kür Winteraufenthalt. Elektr. Iieht Lentralheiz. M..50 an. Sportgerste leikw. Pel. A. 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Januar ein großes Winterſportfeſt 7 mit internationalen Wettbewerben auf allen Ge⸗ 5 wird der Oberhofer Pokal ausgetragen.— Zur 15 Vervollkommnung der ganzen Veranſtaltung iſt auch eine Bildhauerkonkurrenz, ſowie ein Vor⸗ 85 trag des Sporthygienikers Dr. med. A. Mallwitz Kindern das Betreten des Eiſes, ſofern es nicht gleichen find an alle Eltern von der Schule aus 19 die Aufforderungen gerichtet worden, den Kin⸗ 1 —— 1 2 ein Sreignis bel pelloser Billigkel 15 Bekannte Roellität! AUnübertroffene Heisfungsfänigkelt Spezjal-Angebot für denkleidun Nur ſrische moderne Ware, grösstenteils neueste Frühjahrsmodelle. Schulanzuge, kräftiger Buxkin ———2— ——* glatte u. Faltenlacons— für 3 bis 9 Jahre I Vert bis 7— M Prinz Heinrich-Anzüge, neueste Facons, engl. Stoffarten und blau 30 Cheviot, für 3 bis 9 Jahre 7 1 Wert Partie Ib. 12., Partie IIb..- Nortolk. u Frankt. Fugon- Anzüg die Reisekollektion 2 erster Häuser, hochap. 90* Frühjahrsmadelle, fst. Stoffe, eleg. 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