93 ichlaf⸗ Sept. 20709 n mölf „Zim. 2001 Zin, Herrz AB Bal⸗ rims, ge hei ne an inlein 20627 . möl, 200 Zig, ö· vm blier⸗ Fräul“ 477 wmennement: 70 pyg· monalttch, Bringerlohn 50 Pfg. durch die Poſt inkl. Poſtaufſchlag k. 3. 42 pro Quartal Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Inſerate: Rolonel⸗Seile 30 Pfg. Reklame-Seile.20 Ick. Täglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) Beilagen: Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Amgebung Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagblatt morgens 9 Uhr, für das Abendblatt nachmittags 5 Uhr Amtliches Derkündigungsblatt für den Hmtsbezirk Mannheim; Handels⸗ und Induſtrie⸗ Unterhaltungsblatt; Beilage für Cand⸗ und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Lelegramm⸗Hdreſſe: „General⸗Anzeiger mannheim⸗ Celephon⸗Nummern: DOirektion und Buchhaltung 1449 Buchdruck⸗Abteilung. Redaktion—3* Exped. u. Verlagsbuchhdlg. 28 Eigenes Redaktionsbureau in Berlin Seitung für Südweſtdeutſchland; Beilage für Citeratur und wiſſenſchaft; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen und Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. Nr. 383. Mannheim, Mittwoch, — 20. Auguſt 1913. DDDrDrDrr r reeeereeee (Mittagsblatt.) Die heutige Mittagsausgabe umfaßt 16 Seiten. Telegramme. Dementierung der Berlobung im Hauſe Luxemburg. wW. München, 20. Aug. Verſchiedene nord⸗ deutſche und andere Blätter verbreiten die Nach⸗ richt von der Verlobung des Prinzen Heinrich von Bayern mit der Großherzogin Adelheid von Luxemburg und begründen dies damit, daß der Prinz häufig auf Schloß Hohenburg weile. Tat⸗ ſächlich war der Prinz ſeit 1911 nicht mehr in Hohenburg. Alle Gerüchte von der Verlobung ſind frei erfunden. Opfer der Berge. München, 20. Auguſt. Vom Bösneckerſteig in der Sellagruppe iſt der Profeſſor Mitter⸗ maun aus Villach abgeſtürzt. Seine Leiche wurde noch nicht geborgen. * Innsbruck, 19. Aug. Bei den Manövern des 14. Armeekorps in der Palagruppe(Süd⸗ kirol) iſt geſtern eine aus einem Unteroffizier und zwei Kaiſerjägern beſtehende Patrouille abgeſtürzt. Alle ſind tot. Einſturz einer Giebelmauer. Düſſeldorf, 19. Aug.(Priv.⸗Tel.) Heute gachmittag ſtürzte bei dem Neubau der Reit⸗ bahn die Giebelmauer ein. Fünf Arbeiter wurden ſchwer und zwei leicht v erletzt. Ein Arbeiter iſt den Verletzungen erlegen. Die Urſache des Einſturzes iſt nicht feſtgeſtellt. Die Ehefran als Diebin. Berlin, 19. Aug. Frau Mirza⸗Hadi, welche in Paris ihrem Manne koſtbare Briefmarken im Werte von einer halben Million Markentwendete, hat geſtern einem der größten Berliner Briefmarkengeſchäfte eine große Serie von Transvaalmarken angeboten. Sie verlangte, daß dieſelben mit etwa 30 000 Mark beliehen würden. Da der Geſchäfts⸗ mmnhaber abweſend war, kam das Geſchäft nicht zuſtande. M. danſchlag. *Guben, 19. Aug. Auf den Rechtsanwalt Mehl in Guben wurde heute nachmittag in ſeinem Bureau ein Mordanſchlag verübt Der frühere Braumeiſter Paul Stöhr, der den Rechtsanwalt in einer Prozeßſache konſultierte, gab im Verlaufe der Unterredung drei Schüſſe auf den Anwalt ab, durch die dieſer am Kopf und dem rechten Arm ſchwer verletzt wurde. Nach der Tat erſchoß ſich Stöhr. Vom Werftarbeiterſtreſk. *Stettin, 19. Auguſt. Der„Oſtſeezeitung“ zufolge fanden heute nachmittag vier große Werftarbeiterverſammlungen ſtatt. Nachdem die Organiſationsleitung und die Ob⸗ männer der Arbeiterausſchüſſe verhandelt hatten, beſchloſen die heutigen Verſammlungen mit Ma⸗ jorität die Arbeit wieder aufzunehmen. Da⸗ für ſtimmten 1901, dagegen 1517 Arbeiter. Die Arbeiter erklärten ſich unter dem Druck der Ver⸗ bäͤltniſſe bereit, den Arbeitsnachweis der Werften zu benutzen. Allerdings kam in den Verſamm⸗ lungen zum Ausdruck, daß Maßregelungen unter allen Umſtänden zu vermeiden ſind und daß die Werften ihre Verſprechungen auch einhalten. Die Barbeiter haben in einer heute morgen abge⸗ ltenen Verſammlung die Arbeitsaufnahme ab⸗ 0 der Holzarbeiter ſteht * Hamburg, 19. Aug. Wegen nicht erfolg⸗ ter Anmeldung verſchiedener Kategorien der im Schiffbau beſchäftigten Werftarbeiter iſt der Arbeitsnachweis des Verbandes der Eiſenindu⸗ ſtrie Hamburgs bis auf weiteres geſchloſſen worden. Jagdunfall. *Preßburg, 20. Auguſt. Auf dem Jagdgebiet des Freiherrn v. Thüngen in Unterfranken wurde der Schwager des Jagdherrn Graf Kornis⸗ Preßburg don einem angeſchoſſenen Keiler zu Boden geworfen und an den Oberſchenkeln und an den Händen ſtark verletzt. Auch der Jagdauf⸗ ſeher wurde von dem wütenden Tier verwundet⸗ * Stützenbach, 20. Auguſt. In einem benach⸗ barten Forſt erſchoß der Forſtaufſeher Bro m⸗ mer einen Zigeuner, der mit ſeiner Familie über die Grenze gebracht werden ſollte und ſein Gewehr gegen den Forſtbeamten angelegt hatte. Die Rebellion in Ching. OLondon, 20. Aug.(Von unſ. Lond. Bur.) Der Korreſpondent der„Morning Poſt“ in Schanghai telegraphiert ſeinem Blakte, daß den letzten Berichten aus Nanking zufolge die Nordtruppen des Tſchanghſun den Purpur⸗ um das Oſttor der Stadt gekämpft. Andere Meldungen beſagen, daß die Lage un⸗ verändert ſei und daß die Rebellen ſich halten. Es ſehle ihnen jedoch an Offizieren, weil die meiſten höheren Offiziere geflohen ſind. Vier Transportſchiffe, von fünf Kreuzern eskortiert, ſind geſtern nach dem Vangtſe abgegangen. Man will aber die Soldaten erſt dann landen, wenn man ſich überzeugt hat, daß die Beſatzung der Kiangyian⸗Forts, der man nicht recht traut, zu⸗ verläſſig iſt. Man befürchtet, daß dieſe Trup⸗ pen zu den Rebellen übergegangen ſein könnten. In dieſem Falle ſoll die Hauptmaſſe der einge⸗ ſchifften Soldaten nach Nanking geſchickt werden. Berſtärkung der engliſchen Mittelmeerflotte. OLondon, 20. Aug.(Von unſ. Lond. Bur.) Aus Malta wird dem„Daily Telegraph“ ge⸗ kabelt, daß die im verfloſſenen Jahre angekün⸗ digte Abſicht der Admiralität, das britiſche Mittelmeergeſchwader zu verſtärken, nunmehr verwirklicht werden ſoll. Außer den damals in Ausſicht genommenen Schiffen ſollen zwei leichte Kreuzer zur Verſtärkung der Flotte nach dem Mittelmeer geſchickt werden. Im Monat Oktober wird dann der Oberſtkom⸗ mandierende ſämtliche Linienſchiffe des 4. Ge⸗ ſchwaders der Heimatflotte unter ſeinem Kom⸗ mando vereinigt haben. Großbritannien wird dann im Mittelmeer über 11, möglicherweiſe ſo⸗ gar über 12 große Panzer, darunter 6 Dread⸗ noughts verfügen. Die Vereinigten Staaten und Mexiko. (London, 20. Auguſt.(Von unſ. Lond. Bur.) Aus Mepiko meldet der Daily Telegraph, daß Miſter Lind vorgeſtern 2 Stunden mit dem Präſidenten Huerta konferierte, worauf er erklärte, daß die Konferenz ſehr angenehm und zufriedenſtellend geweſen ſei. Vorher hatte aber der Miniſter des Innern Urutia erklärt, daß die mexikaniſche Regierung vorgeſtern dem Waſhing⸗ toner Kabinett eine Note überreicht habe, worin mitgeteilt worden ſei, daß Mexiko unter keinen Umſtänden den Einſpruch einer fremden Macht zugeben würde. Die Note verlangte ſchließlich von den Vereinigten Staaten, daß dieſe binnen 12 Stunden die Präſidentſchaft Huertas aner⸗ kenne, widrigenfalls die diplomatiſchen Bezlehun⸗ n= gen zwiſchen den beiden Staaten abgebrochen wer⸗ e bler, 1 5 3 hügel wieder eingenommen hätten. Jetzt wird Matteowan entſprungene Harry Thaw in de letzte, meiſtens Frauen und Kinder, liegen in Als man Mr. Lind darüber befragte, behauptete er, die ganze Geſchichte von einem ſolchen Ultima⸗ tum ſei unwahr und auch der Miniſter Urutia ſagte ſpäter zu dem Journaliſten, daß er ſich nicht ſo ſcharf ausgeſprochen habe, wie behauptet wurde. Man iſt ſich alſo noch nicht klar darüber, wie eigentlich augenblicklich die Dinge zwiſchen Waſhington und Mexiko liegen. Engliſche Eiſenbahnkonzeſſionen in Mexiko. London, 20. Aug.(Von unſ. Lond. Bur.) Aus Waſhington meldet der dortige Korre⸗ ſpondent des Daily Expreß, er erfahre aus einer zuverläſſigen Quelle, daß der Präſident Huerta von Mexiko einer engliſchen Ge⸗ ſellſchaft wichtige Eiſenbahn ⸗Kon⸗ zeſſionen gemacht habe. Es handelt ſich um den Bau einer Seitenlinie der mexikaniſchen Bähn, die von der Küſte des Stillen Ozeaus nach dem Golf von Mexiko und der Hauptſtadt Mexiko ſelbſt geht. Dieſe Seitenlinie würde einen ſchnelleren Trausport von Honduras und den öſtlichen Häfen von Mexiko nach Acapulca und den weſtlichen Häfen Mexikos herbeiführen. Thaw verhaftet. *Neswyork, 19. Aug. Nach einer Mitteilung der Polizei aus Coatieook(Provinz Quebec) iſt der vor zwei Tagen aus dem Irrenzuchthaus in Ortſchaft Hermenetilde verhaftet worden. *Mexiko, 19. Aug. Die Dynamitexploſion in dem Vororte Tarubaya wurde dadurch her⸗ vorgerufen, daß ein Straßenbahnwagen mit einem mit Dynamit beladenen Wagen zuſam⸗ menſtieß. Dabet wurden über 100 Perſonen, in der Hauptſache Frauen und Kinder, ge⸗ tötet ober verletzt. *Mexiko, 19. Aug. Eine Dynamitexploſion im Vororte Tacubaya zerſtörte alle Ge⸗ bäude in weitem Umkreiſe. Es ſind bereits 35 Leichen gefunden worden. Dutzende Ver⸗ den Straßen. ** * Bad Homburg v. d.., 19. Aug. Die Ma⸗ jeſtäten mit Gefolge unternahmen heute nach⸗ mittag einen größeren Automobilausflug nach dem Kaſtel Zugmantel. *Leipzig, 20. Aug. Hier iſt die Nachricht ein⸗ getroffen, daß der junge Geologe Dr. Karl Beck auf einer Forſchungsreiſe im Innern Afrikas von einem öwen angefallen und ſo ſchwer verletzt wurde, daß er den Verletzungen erlegen iſt. * Prag, 19. Auguſt. Bei Wrana fand in Anweſenheit des Statthalters und der militäri⸗ ſchen Würdenträger die Enthüllung eines anläßlich der Jahrhundertfeier der Befrei⸗ ungskrige errichteten Denkmals ſtatt. Das Denkmal ſteht an der Stelle, von der aus am 19. Auguſt 1813 die öſterreichiſchen Truppen nach der Heerſchau vor den verbündeten Monarchen Oeſter⸗ reichs, Preußens und Rußlands ihren Sieges⸗ zug antraten. Das Denkmal ich mit Reliefs der verbündeten drei Monarchen geſchmückt. Brüſſel, 19. Auguſt. Nach Mitteilungen aus guter Quelle wird ein Dekret des Kolonialmini⸗ ſters unverzüglich die Kautſchukausfuhr vom Ko n go faſt gänzlich von den Ausfuhr⸗ 3öllen befreien. *Teheran, 19. Aug. Während eines Ausfluges wurden in der Nähe von Muhammera der Zoll⸗ ſiſchen Zolldampfers„Depir“, beide Belgier, von Arabern überfallen und verwundet.— Eine im Miniſterium des Innern entſtandene FJeuers „Erploſtonskataſtrophe in Merikoo⸗ 2842 2 5 8 Juriſtiſches Proletariat und Sozialdemokratie. Die Sozialdemokratie iſt ſehr ungehal darüber, daß in Preußen im juriſtiſchen Vor bereitungsdienſte allerlei Verſchärfungen teil bereits eingeführt ſind, teils noch ein werden ſollen. Die Oberlandesgerichtspräſi ten ſollen nicht mehr Referendare in ihren Be zirken annehmen, als ausgebildet werden kön nen, die Referendare ſollen für etwa fünf Jahr ausreichendes Vermögen nachweiſen, Referen dare, die ſich durch polniſche oder ſozialiſtiſch Betätigung hervortun, werden nicht ange oder wenn ſie es ſchon ſind, ſo werden fernt, das Aſſeſſorenexamen ſoll durch z Klauſurarbeiten noch weiter erſchwert werde uſw. uſw. Dieſe Beſtimmungen, wie z. B. diejenige, d der Referendar bei ſeinem Eintritt in den Juſtiz⸗ dienſt ein gewiſſes, für vier bis fünf Jahre aus⸗ reichendes Vermögen nachweiſen ſoll, beſtehen ſchon zum Teil ſeit Jahrzehnten. Andere B ſtimmungen, wie die, daß ein Oberlandesgericht nicht mehr Referendare annehmen ſoll, als es auch beſchäftigen kann, ſind im Intereſſe der tat⸗ ſächlichen Ausbildung der Referendare durchaus geboten. Wenn Dutzende von Refer an einem mittleren Landgerichte herum 25 e den Eid als ein Im übrigen haben alle dieſe Erſchwel noch einen tieferen Grund: es ſoll durch Möglichkeit vom juriſtiſchen Studiun ſchreckt werden. Alle Warnungen und nungen, an denen es ſeit Jahrzehn nicht gefehlt hat, haben leider nichts gen juriſtiſche Laufbahn iſt heute viel mehr als ſie es vor 10 Jahren war, und vor 10 Jahren mehr überfüllt als vor ſoll man denn mit all den jungen Der Staat kann doch nicht mehr ſchaffen, als er braucht, bloß avaniceren zu laſſen. Die Recht beginnt auch ſich gegen die bei ihr machende Ueberfüllung zu wehren. Ueberflutung des Kommunaldienſtes Staatsbehörden, großer techniſcher An uſw. mit Juriſten machen ſich a Widerſtände geltend. Wenn alſo nicht juriſtiſchen Laufbahn dermaßen„ab, wird, daß nur diejenigen ſich ihr widm tatſächlich den Beruf dazu in ſich fühl wären es nur dieſe, ſo würden wir nicht eine Ueberfüllung zu klagen haben—, ſo wir bald Tauſende von gebildeten haben, die im Alter von etwa 30 Jah beſten Erwerbsalter, ſich noch nicht ernäh können.„555 Dieſer Zuſtand wäre freilich der Sozialdemo kratie recht erwünſcht, und wir wiſſen wohl warum ſie ſo nachdrücklich Front gegen die Er⸗ ſchwerung des juriſtiſchn Vorbereitungsdie und gegen die Einſchränkung der freien Ap batur macht. Die Sozialdemokratie braucht ein gebildetes Proletariat, um daraus ihr Offizier, lorps zu rekrutieren. Man ſchimpft auf demiker, aber man hat ſie doch dringen direktor Fuhr mann und der Kapitän des per⸗ denn die Zubeils allein können die Pa zuſammenhalten. Gerade Juriſten mit d ihren Beruf ihnen anerzogenen Logik, u Geſetzeskunde, mit i 0 brunſt hat den größten kichtet Teil der Archive ver⸗ 2. Seite General-Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Mittagsblatt). Mittwoch, den 20. Auguſt 1913. riſten gibt, deſto mehr kann die Sozialdemokratie auf Zulauf aus dieſen Kreiſen rechnen. Wie es Aerzte gibt, die von ihren Kollegen Geſchäfts⸗ ſozialiſten genannt werden, ſp fehlt es auch unter den Anwälten der Großſtädte nicht an ſolchen. Allein ſchon die vielen Strafprozeſſe, in welche die Sozialdemokratie verwickelt iſt, geben einiges zu tun, und dazu kommt noch der Zulauf in zivilprozeſſualen Angelegenheiten, auf den man ſicher rechnen kann, wenn man ſich als„Genoſſe“ aufgetan hat. Je größer die Ueberfüllung des juriſtiſchen Berufes würde, deſto mehr ſolcher Ge⸗ ſchäftsſozialiſten würden ſich finden, die zwar von den mit dem Zuſammenhange Vertrauten inner⸗ halb der Partei nicht übermäßig geſchätzt, aber doch gern benutzt werden. Mannheim, den 20. Auguſt 1913 Die Jeuerung— eine inter⸗ nationale Erſcheinung. In den vorjährigen Debatten über die Fleiſchteuerung iſt ſchon von einzelnen Rednern darauf aufmerkſam gemacht worden, daß die Teuerung ſich nicht auf Deutſchland be⸗ ſchränkt, ſondern ſich auch in an deren Ländern bemerkbar macht. Dafür liegen nunmehr zahlenmäßige Beweiſe vor, und es mag für diejenigen, die in unſerer gegen⸗ wärtigen Wirtſchaftspolitik die Urſache des Teuerungsübels erblicken, beſonders intereſſant ſein, zu ſehen, daß auch die Freihandels⸗ känder unter dem vielbeklagten Mißſtande zu leiden haben. Ueber die Steigerung der Koſten der Lebenshaltung im Ausland wird folgendes ntitgeteilt: „Wie in Großbri anderen Ländern hat ſich auch in tannien während der letzten Jahre im allgemeinen eine Steigerung der Koſten der Lebenshaltung und insbeſondere der Preiſe der Nahrungsmittel fühlbar gemacht, ob⸗ gleich Großbritannien, das bis jetzt noch am Freihandelsſyſtem feſtgehalten hat und abgeſehen von beſchränkten Ausnahmen die große Maſſe der Nahrungsmittel zollfrei zuläßt, den Zu⸗ fuhren aus aller Welt offen ſteht und in der Tat · auch auf dieſe ganz überwiegend angewieſen iſt. Auch in den Niederlanden und in Bel⸗ gien hat ſich ſeit etwa einem Jahrzehnt eine Steigerung der Preiſe für faſt alle Lebensbedürf⸗ niſſe bemerkbar gemacht, insbeſondere für Fleiſch und Lebensmittel. Die Ausfuhr aus Holland hat in den letzten zehn Jahren nicht unerheblich zugenommen, wodurch auch die Julandspreiſe dieſer Hauptausfuhrartikel(Vieh, Gemüſe, Fiſche) entſprechend geſtiegen ſind. Etwaige maßnahmen würden auch kaum eine Aende⸗ kung des Juſtandes herbeiführen, da die haupt⸗ ſächlichſten Lebensmittel zollfrei ſind. Von den Preiſen der Lebensmittel in Belgien weiſen die die weſentlichſte Steigerung auf. ie durchſchnittliche Steigerung der Preiſe inner⸗ halb der letzten ſieben Jahre beträgt für Nind⸗ fleiſch 30 Prozent und für Schweinefleiſch 31 Prozent. Auch in Belgien beſtehen Einfuhr⸗ zölle für Lebensmittel nur in beſchränktem Umfange. Wie in den meiſten Ländern des Kontinents iſt auch in Frankreich im Jahre 1911 die allgemeine Teuerung beſonders fühlbar gewor⸗ den und zwar in ſolchem Maße, daß ſie an einigen Orten zu ernſten Unruhen geführt hat. Sie äußerte ſich am empfindlichſten in einer außergewöhnlichen Steigerung in den Preiſen der Lebensmittel Am fühlbarſten machte ſich die Teuerung des Fleiſches. Was die Auf⸗ hebung der Einfuhrzölle betrifft, ſo verſpricht ſich der Zollausſchuß der Deputiertenkammer von dieſer Maßregel keinen Erfolg, weil die von der Teuerung am meiſten betroffenen Artikel, be⸗ ſonders friſches Fleiſch, in andern Ländern nicht weſentlich billiger ſind. Die Preiſe der wich· igſten Lebensmittel haben in der Schweiz Anſchaffung von Nadium für unſer Krankenhaus. Wie aus dem Stadtratsbericht hervorgeht, hat Herr Krankenhausdirektor Dr. Volhar d mitge⸗ teilt, daß es ihm gelungen ſei, für unſer Kranken⸗ haus den Aukauf einer kleinen Quautität Radin m zzu ſichern. Die Mittel dazu wurden aus Spenden Privater aufgebracht. Weitere Anträge über die Ausgeſtaltung der Radiumsbehandlung werden nach der Rückkehr des Herrn Dr. Volhard aus Urlaub ge⸗ ſtellt werden. Der Stadtrat behält ſich weitere Mit⸗ teilungen vor und ſpricht vorläufig allen gütigen Speudernu den herzlichſten Daul der Stadtverwaltung aus. Dazu wird uns noch von auderer Seite geſchrie⸗ ben: Einen bedeutſamen Ankauf hat der Direktor des hieſigen Allgemeinen Kranken⸗ danſes, Herr Dr. Volhard, für das Kranken⸗ haus gemacht. Durch den wiſſenſchaftlichen Leiter der Veifawerke in Frankfurt. Friedrich Deſſaner, gelang ihm von einem Privatmaun in London Milligramm Radium zu kaufen. Da hierfür kein Fond zur Verfügung ſtand, war er den Weg privater Stiſtungen verwieſen und lat⸗ ren auch die nolwendigen 40 000 4 (weimalvierundzwanzig Stun⸗ Spenden Maunheimer Bür⸗ aufgebracht. Herr Direktor Volhard hält 0 uſchaffung noch weiterer Quantitäten exſorder⸗ Erfola begeanen zu können und ſchlügt die Bi um der furchtbaren Kraukheil, dem Krebs, mit nicht minder eine ſteigende Richtung verfolgt. Dieſe Bewegung verſchärfte ſich ſeit 1906 und führte in den letzten Jahren zu einer empfind⸗ lichen Teuerung des Lebens. Die Angelegenheit beſchäftigte die Schweizeriſche Bundesverſamm⸗ lung zuletzt im Dezember 1911, wo gelegentlich einer Interpellationsdebatte im Nationalrat der Landwirtſchaftsminiſter Deucher die Unhaltbar⸗ leit der Behauptung nachwies, daß die ſchweize⸗ riſchen Lebensmittelzölle an der Teuerung haupt⸗ ſächlich ſchuld ſeien. Der Konſum von Gefrier⸗ fleiſch hat nicht den erwarteten Umfang ange⸗ nommen. Dies gilt insbeſondere für Zürich, wo das Gefrierfleiſch gerade in den Arbeiter⸗ kreiſen wenig Anklang zu finden ſcheint. In Ungarn beſteht zwiſchen der jetzigen Teuerung und jener der früheren Jahre ein weſentlicher Unterſchied. Während früher die hohen Preislagen eine abnormale Erſcheinung waren, war die Teuerung diesmal ein ſtändiges Symptom. Im Jahre 1911 faßte die Teuerung noch liefer Wurzel, was eine Verringerung des Fleiſchkonſums zur Folg hatte. Im letzten befeſtigung des ruſſiſchen Wirtſchaftslebens nach Beendigung des Krieges und der politiſchen Wirren haben auch in Rußland alle Lebens⸗ mittel wie überhaupt die geſamte Lebenshaltung eine bedeutende Verteuerung erfahren. Die Preisſteigerung erſtreckt ſich in erſter Linie auf das Getreide und ſteht in urſächlichem Zuſam⸗ menhange mit der Bewegung des Weltmarktes. Nach den Ladenpreiſen haben im Jahre 1912 auch die Großhandelspreiſe für Fleiſch in den Großſtädten inſolge von Schlachtviehmangel eine ſtarke Steigerung erfahren. Aus dem zahlen⸗ mäßigen Vergleich ergibt ſich, daß in den großen Städten Rußlands faſt alle wichtigeren Lebens⸗ mittel mit Ausnahme der geringwertigeren Fleiſchteile und Qualitäten teurer oder doch ebenſo teuer ſind als in den großen deutſchen Verbrauchsmittelpunkten. Jeder in Schweden ſeit längeren Jahren Anſäſſige weiß, wie erheb⸗ lich die Preiſe aller Lebensbedürfniſſe inſonder⸗ heit auch aller oder doch der hauptſächlichſten Lebensmittel von Jahr zu Jahr geſtiegen ſind. Die nachgewieſene ſtarke Preisſteigerung für Fleiſch läßt eine entſprechende Erhöhung der Preiſe für lebendes Vieh vorausſetzen. Als Hauptgrund, weshalb die Preiſe der Lebens⸗ mittel auch in Dänemark ſteigen, wird der Umſtand betrachtet, daß das Ausland höhere Preiſe bietet, und daß dies zur Folge hat, daß auch im Inlande die Preiſe in die Höhe gehen. Beſondere Umſtände, welche die Preisſteigerung hervorrufen könnten, laſſen ſich ſonſt nicht an⸗ führen. Die Zölle kommen nicht in Betracht.“ Nach dieſen Mitteilungen, die auf eingehenden⸗ Feſtſtellungen beruhen, können aus der Teuerung jedenfalls keine Augriffe mehr auf unſere Schutzzollpolitik hergeleitet werden. Auch in Frankreich und der Schweiz iſt man, wie aus vorſtehender Veröffent⸗ lichung hervorgeht, zu gleicher Einſicht gelangt. Die Katholikentage im ultra⸗ montanen Urteil. Wie ſcharf die Gegenſätze zwiſchen Köln und Berlin geworden ſind, beweiſt der Willkommens, gruß, den die„Kölner Korrſpondenz“ in ihrer Nummer vom 13. Auguſt dem Metzer Katholikentag widmet. Dort ſchreibt ein„Ken⸗ ner“: „Die meiſten Beſucher der Katholikentage reiſen nicht zu dieſen Veranſtaltungen, um ſich bis zu den nächſten Wahlen mit Zentrums⸗ begeiſterung zu erfüllen, ſondern ſie folgen an⸗ deren Trieben. Bei ihnen wirkt die katholiſche „Volksſeele“, von der das Zentrum lebt Man nehme unſeren Katholikentagen den Alkohol und es ſchwindet die Begeiſterung um 50 v. ., der politiſche Erfolg aber, auf den es den Faiſeuren allein ankommt, wird um mindeſtens 25 v. H. vermindert. Denn die Generalver⸗ ſammlungen der Katholiken Deutſchlands ſind tinsfonds“ zur Beſchaffung ſtrahlender Euergie aus freiwilligen Spenden vor, damit auch unſerm verſtorbenen Oberbürgermeiſter e iue Ehrung zuteil werden zu laſſen, daneben hätte aber auch eine fin aunzielle Beihilfe der Stadt Mannheim zu erfolgen. Wie aus dieſen hocherfreulichen Mitteilungen zu erſehen iſt, iſt mit der Beſchaffung von Nadium nun der Aufang gemacht worden. Wie Herr Dr. Volhard mitteilt, wird dadurch das Kraukenhaus bereits in kurzer Zeit(augenblicklich befindet ſich das Präparat in der phyſikaliſch⸗techniſchen Reichsanſtalt in Berlin zur Prüfung) in der glücklichen Lage fein, geeignete Fälle von Krebs in die kombinierte Behandlung mit Nadium⸗ und Röntgenſtrahlen zu nehmen. Freilich wäre die—8fache Menge nötig, um alleon Eventnalitäten in der Krebsbehandlung ge⸗ wachſen zu ſein. Beiträge zur weiteren Be⸗ ſchaffung lals Oberbürgermeiſter⸗Martinfond) nimmt die Süddeutſche Diskonto⸗Geſell⸗ ſchaft unter dem Titel„Radiumſpende“ ent⸗ gegen. Daß die Stadt, nach dem Vorbilde vieler auderer Städte, ebeufalls zu dem Zwecke eine größere Summe ausſetzen wird, geht aus der obigen Mit⸗ tetlung des Stadtrates hervor. Das Mackte in der Skulptur. In der letzten Nummer des„Kunſtwart“ findet ſich ein Aufſa von Karl Neum der von der rhaltſ Jahrzehnt und insbeſondere ſeit der Wieder⸗ in erſter Linie Begeiſterungsinſtitute, die vor allem den Intereſſen des Zentrums dienen ſollen. Die Nächſtwohnenden ſtehen unter dem überwältigenden Eindruck, der allgemeinen Feſtſtimmung, die die Stadt und die ganze Provinz erfüllt, und die durch die Ortsgeiſt⸗ lichen und die katholiſche Lokalpreſſe noch ge⸗ ſchürt wird. Unter den Zugereiſten aus an⸗ deren Provinzen kommen die meiſten, um alte Freunde zu treffen, mit denen ſie angenehme Jugenderinnerungen austauſchen und gemüt⸗ liche Tage verleben können. Vormittags ſchla⸗ fen ſie ihre Räuſche aus, nachmittags ſitzen ſie in den öffentlichen Verſammlungen und rufen Bravo und abends geht die Fidelitas auf den Kommerſen wieder los. Sie haben es weniger auf die Katholikentage, als auf die Katholiken⸗ nächte abgeſehen. Es gibt dann noch eine dritte Kategorie von Beſuchern unſerer Gene⸗ ralverſammlungen. Das ſind die Politiker, die ihr politiſches Geſchäft machen wollen: die Bachemiten, die.⸗Gladbacher, die Wind⸗ horſtbündler, die Auguſtinusvereinler mit ihrem weitverzweigten Anhang. Sie domi⸗ nieren überall und laſſen keinen Andersdenken⸗ den aufkommen. In den öffentlichen Ver⸗ ſammlungen ekſcheinen ſie mit der katholiſchen Maske und bringen die katholiſche Volksſeele in Wallung. Ihre Haupttätigkeit entwickeln ſie in intimen ganz vertraulichen Zuſammen⸗ künften, wo ſie einen Teil ihrer Ideen ver⸗ raten, ihve Operationspläne darlegen, die Vor⸗ poſten beſtimmen, die Chargen verteilen. Meiſt halten ſie es für opportun, die eine oder andere ihrer Ideen dem Katholikentag vorzulegen. Sie wird dann, verſteckt unter der Form einer Reſolution, in einer der ſogenannten geſchloſ⸗ ſenen Verſammlungen empfohlen und von 30, 50, 100, anweſenden Perſonen ſelbſtverſtänd⸗ lich angenommen. Nach Schluß der Tagung wird dieſelbe Kölnerei den deutſchen Katho⸗ liken als einſtimmiger„Beſchluß“ der Gene⸗ ralverſammlung des katholiſchen Deutſchlands vorgelegt!“ Auf dieſe höchſt ungeſchminkten Zeiten entgeg⸗ net das offizielle Feſtblatt des Metzer Ka⸗ tholikentages in einem längeren Artikel u. a. folgendes: „So wagt ein Organ die deutſchen Katho⸗ liken zu beſchimpfen, das ſeit Anbeginn als Sprachrohr für den„integralen“ Katholizis⸗ mus in Deutſchland auftritt, deſſen Heraus⸗ geber ſchon an der Oſterdienstagskonferenz teilnahm und von Kaplan Schopen als deren „Geſchäftsmittelpunkt“ bezeichnet wurde. Dr. Karl Maria Kaufmann rühmte ſich einfluß⸗ reicher Beziehungen in Rom Er wußte es fertig zu bringen, daß er ſeinerſeit, alsbald nach der letzten Romreiſe des Herrn Kardinals Fiſcher von Köln, über den Kopf der zunächſt in Betracht kommenden Stellen eine Audienz beim heiligen Vater erlangte, nach welcher er ſich auf offener Poſtkarte gewiſſermaßen als über den Kölner Kardinal auf⸗ ReieseH In dieſem Falle hat der Herausgeber der Kölner Korreſpondenz ſich übernommen, man möchte faſt glauben, daß die üblen Sätze unter dem Einfluß des Alkohols geſchrieben ſeien. Das ändert aber nichts daran, daß ein„inte⸗ gral⸗katholiſch“ ſein wollendes Organ den deutſchen Katholikentag, auf welchem die an⸗ geſehenſten Perſönlichkeiten des katholiſchen Deutſchlands, geiſtliche wie weltliche, ſich zu⸗ ſammenfinden, in einer Weiſe herabwürdigt, wie es noch niemals das ſchlimmſte liberale oder ſozialdemokratiſche Blatt getan hat.“ Auch die Berichte der„Köln Volksztg.“ ſind übrigens mit allerhand perſönlichen Spitzed Se⸗ gen die Quertreiber verſehen; ſo lieſt man z..: „Oben auf der Tribüne ſaß einer, halb ver⸗ deckt durch einen buſchigen Lorbeerbaum und eine Palme, und begleitete die Kundgebung mit mephiſtopheliſch⸗höhniſchem Lachen Es war einer von denen die ihre Feder raſtlos a⸗ nen Skulptur kommt. Dieſe Zuſammenſtellung erſcheint, wie der Verfaſſer auch eingangs aus⸗ führt, zunächſt befremdlich. Sein Paradox, daß Segelfahrten und moderne Plaſtik unmodern ſind, dürfte dies Befremdende nicht beſeitigen. Deshalb weiſen wir darauf hin, daß der Verfaſſer auf die⸗ ſer Segeljachtfahrt aus der Beobachtung der zahl⸗ loſen und ſich ſtets wiederholenden Stellungen der abenteuerlich bekleideten Schiffsmannſchaft bei Sturm und Regen, bei Sonne und ruhiger Fahrt heraus zu ſeinen beachtenswerten Ausführungen über das Nackte und die Bekleidung in der Skulp⸗ tur gelangt iſt, und dieſe Ausführungen bleiben auch beachtenswert, ſelbſt wenn man nicht ganz mit ihnen übereinſtimmt oder gar gegenſätzlicher Anſicht iſt. Es heißt da im zweiten Teil des Aufſatzes: Unſere Plaſtik iſt Darſtellung des Nackten. So wollen es die„ewigen“ Geſetze der Antike, die die Akademie und eine überlebte Aeſthetik galvaniſiert hat. Das Nackte„Hauptaufgabe der Kunſt:“ Haben wir dieſe Trivialität nicht von der Reichs⸗ tagstribüne aus verkünden hören? Daß man das Nackte in der Plaſtik für eine „Frage“ erklärt und die Selbſtverſtändlichkeit ſeiner Geltung bezweifelt, würden die Vielen, in Phraſen und Uebereinkömmlichkeiten und Gewohn⸗ heiten verfangen, ſchon nicht zugeben wollen. Als Napoleon auf der Höhe ſeiner Erfolge ſtand, ließ er den berühmteſten Bildhauer, Ca⸗ nova, nach Paris bitten. In der Audienz beſprach uftrag einer Koloſſalgeſtalt. Canova be⸗ danz eines„Oberbürgerimeiſter⸗Mar⸗3l ur nackt bilden. Weil die beiten laſſen, um Zwietracht unter den deut⸗ ſchen Katholiken zu ſtiften⸗- Die Herren vom Zentrum ſcheinen ſich zu kennen! Deutsches Reich. — Der behördliche Handwerkerſchutz. Die „Norddeutſche Allgemeine Zeitung“, die in dieſen Tagen auf dem Handwerks⸗ und Ge⸗ werbekammertage gefallene Behauptung zurück⸗ gewieſen hat, daß die ausführenden Behörden ſich um die Miniſterialerlaſſe betreffend den Handwerkerſchutz nicht kümmerten, beſchäftigt ſich neuerdings mit einer Zuſchrift aus Hand⸗ werkerkreiſen, worin ihrer Quelle der Vorwurf der Weltfremdheit gemacht wird und ſchreibt u..: Daß in Einzelfällen der Geiſt der neuen Anordnungen bei dem einen oder anderen be⸗ teiligten Beamten noch nicht durchgedrungen iſt, mag zutreffen und wird von uns auch nicht als unmöglich bezeichnet. Un berechtigt aber iſt es, dieſe wenigen Fälle zu verallgemei⸗ nevn und einer großen Zahl von Beamten, die mit vielem Verſtändnis und großem Wohl⸗ wollen den im Einzelfall allerdings vecht ſchwierigen— Handwerkerſchutz ausüben, den Vorwurf der Pflichtwidrigkeit zu machen. Die badiſchen Tandtags⸗ wuͤhlen. Die Kandidatur Karl in Mannheim⸗Land. —Mannheim, 19. Aug. Mit der ſchwarz⸗blauen Kandidatur des Pfarrers Karl⸗ Tauberbiſchofsheim im Landtagswahlbezirke Mannheim-Land hat ſich— in ſeiner Weiſe— auch der„Schwäbiſche Merkur“ befaßt. Seine Ausführungen in Nr. 376 und 378 zeigen deut⸗ lich, daß ſie vom grünen Tiſch ohne jegliche Kenntnis der örtlichen und perſönlichen Ver⸗ hältniſſe geſchrieben ſind. Da die Bemerkungen des„Merkur“ geeignet ſind, parteiſchädigend und verwirrend zu wirken, hat das Nationalliberale Parteiſelretariat Herrn Dr. Ammon folgende Richtigſtellung zugehen laſſen: 1. Die Kandidatur des Herrn Pfr. Karl iſt keine„Sammelkandidatur“. Die Auſſtellung er⸗ folgte von Anhängern des Bundes der Land⸗ wirte, der im ganzen Bezirk etwa 200 Stimmen beſitzt. Die Haltung des Zentrums iſt noch nicht bekannt. Es wird jedenfalls ſeine ca. 1000 Stimmen Karl zuführen, deſſen Kandidatur erſt dadurch Bedeutung erhält. Genau wie 1909 in Schwetzingen. 2. Pfarrer Karl iſt kein liberaler oder natio⸗ nalliberaler Kandidat, als welchen ihn der„Mer⸗ kur“ bezeichnet. Vielmehr trat er ſchon 1909 als freikonſervativer Bewerber auf. 3. Deshalb iſt es eben nicht gleichgültig, ob 51.(natl.) oder Karl(freikonſ.) gewählt wird. 4. Die Kandidatur Bohrmann als die einer „Lokalgröße“ abzutun, geht nicht gut an. Herr Bauernfamilie des Bezirks und beſitzt— worauf der Merkur⸗Artikel ja beſonderen rt legt— ebenfalls„höhere Bildung“. 5. Herr Bohrmann iſt kein Blockkandidat, als welchen ihn der Merkur mehrfach bezeichnet. Vielmehr hat auch die Fortſchrittliche Volkspartei einen Kandidaten aufgeſtellt. 6. Es iſtunrichtig für die Ausſichten der Wahl die Ziffern von 1909 heranzuziehen. Da⸗ mals hatte allerdings der Sozialdemokrat 287 Stimmen Mehrheit. Inzwiſchen iſt aber durch die Eingemeindung von„Rheinau und Feudenheim nach Mannheim eine große Ver⸗ ſchtebung zu Ungunſten der Sozialdemokratie eingetreten. Damit iſt ziemlich ſichere Ausſicht auf Stichwahl vorhanden 7. Irgendwelche nationalliberale Kreiſen ha⸗· ben mit der Kandidatur Karl nichts zu tun. Die Nationalliberalen ſind im Bezirk Mannheim⸗ Land gut organiſiert und voller Zuverſicht. Es chloſſen, daß irgend ein Wacker⸗Kan⸗ iſt ausgeſ Antike ſo verfahren, ſei uns ein anderer Stil nicht denkbar. Die Kunſt hat Proſa und Poeſie; die Poeſie aber, das Ideal, ſei das Nackte. Und er ſetzte hinzu: Der liebe Gott ſelber[dem er ſomit einen Rückfall ins Heidentum zumutete) könne mit zuwegbringen. Napoleon durchſchaute die phraſen⸗ hafte Konvention; er zuckte die Achſeln.„Waß wollen Sie mir mit den antiken Künſtlern? Ich habe ſiebzig Millionen Untertanen und 800 000 bis 900 000 Soldaten. So viele haben die Römer nie gehabt. Bei Wagram habe ich 100 000 Schüſſe mit meinen Kanonen abgeben laſſen. Der Maß⸗ ſtab des Vergangenen iſt unanwendbar.“ Canova war durch den Vorwurf, ſeine Kunſt und Theorie ſei altmodiſch, nicht zu bewegen. Er bildete die Napoleonfigur apolliniſch ſchlank und apolliniſch nackt; er gab ihr einen Stab in die rechte und eine kleine geflügelte Siegesgöttin auf die linke Hand und ließ in dem antikiſch kleingebildeten Kopf die Züge des modernen Cäſar ausklingen. An dieſem Napoleon, wie er im Hof des Brerapalaſtes in Mailand zu ſehen iſt, geht man mit dem nämlichen Achſelzucken vorüber, das des Kaiſers Antwort war auf Candvas Weisheit. Keinen Napoleon hat uns Canova gegeben, ſondern eine Wiederholung antiker, zumal wenn ein Claudius⸗ oder Luczus⸗Veruskopf daraufſitzt, etwas komiſch und ſtillos wirken. Wo iſt der gedrungene, kleine Mann, an dem jede Faſer Energie war und Charakter, in dieſer faden „Schönheits“figur und Nacktſilhouette geblieben? Als Rude ſpäter Napoleons Erwachen darſtelltet Bohrmann ſtammt aus einer altangeſehenen Stiefeln und Kleidern kein plaſtiſches Kunſtwerk nackter Imperatorenſtatuen, die ſelber, GA FNeRee8r ——— FSsSSFSSSR ö Oberbürgermeiſters Martin im Ein⸗ von Verhandlungen über [heim Ludwigshafen iſt folgende Ank⸗ weiſe zur Verfügung geſtellt. 1 Halteſtellen eingerichlet: Nittwoch, den 20. Auguſt 1913. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Mittagsblatt) 3. Seite. didet dort auch nur eine natl. Stimme erhält. Die Aufſtellung des Herrn Karl etwa als ein Zeichen der Unzufriedenheit nationalliberaler Wähler mit gegenüber der Parteileitung anzukrei⸗ den, wäre ein Trugſchluß. 8. Uebrigens ſind 1909 keine demokratiſchen Stimmen in Mannheim⸗Land abgegeben wor⸗ den. Die im„Merkur“ erwähnten 602 waren natiottalliberale Zettel. Ergebenſt! W̃ 5 tig, Parteiſekretär. Eubigheim, 19. Aug. Hier tagte eine Vertrauensmännerverſammlung der konſerva⸗ tiven Partei des Wahlkreiſes Adelsheim⸗Box⸗ berg, in welcher der Beſchluß gefaßt wurde, bei der kommenden Landtagswahl von der Auf⸗ 5 etnes eigenen Kandidaten abzuſehen und gleich im erſten Wahlgang den bereits vom Bunde der Landwirte aufgeſtellten Kandidaten Bürgermeiſter Hertle in Sachſenflur zu un⸗ terſtüttzen. Aus Stadt und Land. *Mannheim, den 20. Auguſt 1913. Kus der Stadtratsſitzung vom 18. Auguſt. Der zur Aufnahme der Urne mit der Aſche des perſtändnis mit den Angehörigen auf dem alten Friedhof ausgewählte Ruheplatz ſoll als Familiengrabſtätte bereitgeſtellt und auf ihm durch die Stadtgemeinde ein würdiges Grabmonument errichtet werden. Hinſichtlich des der Militärverwaltung für den Luftſchiffhafen zur Verfügung ge⸗ ſtellten Geländes werden die näheren Vertrags⸗ bebingungen feſtgeſtellt. Nach einer dem Bürgermeiſteramt zugegange⸗ nen Nachricht wird auf Anordnung des Kgl. Kriegsminiſteriums die auf 1. Oktober in Mann⸗ heim zu errichtende LZuftſchifferkom⸗ pagnie einſtweilen im Stadtteil Rheinau proviſoriſch untergebracht werden. Auf die am 20. Juni ds. Js. an die Großh. Regierung gerichtete Eingabe wegen Aufnahme die Grbauung einer zweiten Rheinbrücke Mann⸗ wort eingetroffen: Der derzeitige Zuſtand der Rheinbrücke ſo⸗ wie die Frage der Koſten ihrer Unterhaltung und gegebenenfalls ihrer Verſtärkung iſt zur⸗ zeit Gegenſtand der Unterſuchung und Be⸗ ratung einer im Auftrag der badiſchen und bayeriſchen Regierung zuſammengetretenen Kommiſſion von Beamten beider Staaten. Dabei wird auch die Frage der Notwendigkeit der Erbauung einer zweiten Brücke erörtert werden. Vor Beendigung der Beratungen der Kommiſſion kann eine beſtimmte Stellung zu dieſer Frage nicht eingenommen werden. Für den zweigleiſigen Ausbau der Nebenbahn Mannheim Weinheim wird das von der Oberrheiniſchen Eiſenbahn⸗ geſellſchaft gewünſchte ſtädtiſche Gelände pacht⸗ Heber die Handhabung von Beſtimmungen des Ortsſtatuts betreffend die Reiſekoſten der ſtädtiſchen Beamten bei auswärtigen Dienſtgeſchäften in beſtimmten Fällen wird durch den Stadtrat eine grundſätzliche Auslegung ge⸗ troffen. Fuür die Züge der Babn Mannheim⸗ Zubwigshafen a. Rh.⸗Bad Dürkheim werden auf Mannheimer Gemarkung folgende Colliniſtraße, Friedrichsbrücke, Marktplatz, Paradeplatz, Schloz, Friedrichspark, Rheinluſt. Um zu ver⸗ meiden, daß die nach Dürkheim gehenden Züge von Paſſagieren benutzt werden, die nur kurze Strecken fahren, beſtimmt ſſeß er ihn leibhaft mit den Epaulekſen und dem hiſtoriſchen Frack unter dem Totentuch heraus⸗ kommez. Die Künſtler, die heute nur die Nacktſprache reden, und die Laien, die vielleicht zum Teil(von anderen Beweggründen ſehe ich ab) aus hygieniſch⸗ reſormeriſchen Rückſichten eine„Nacktkultur“ for⸗ dern, fordern, weil ſie eben nicht da iſt und in der modernen Welt, außer in Bereichen, die mit Kunſt ſchlechterdings nichts zu tun haben, nicht da ſein kann, halten die Kunſt auf ausgefahrenen Gleiſen feſt. die vom modernen Leben weg, weit wegfübren. Die Bewunderer Rodins— und es iſt außer Frage, daß an ſeinen Werken vieles zu be⸗ wundern iſt— weiſen auf den Rücken ſeines penseur, als wären die Muskelſpannungen der Rückenpartie der ſichtbare Abdruck geiſtiger Qual und bohrender Gedanken. Was aber hat ein athletiſch durchgebildeker Rücken, was haben ge⸗ krampfte Zehen, nackte Schenkel und Arme mit dem Ausdruck geſteigerten Denkens zu tun? oder mit dem Ausdruck tief beſeelter Empfindung? Nach dieſer Seite gibt es in der Neuzeit kaum etwas, was en gewiſſe mittelalterliche Skulpturen heranreicht oder ſie übertrifft. Ich meine die Verke des Claus Sluter, die in der alten burgun⸗ diſchen Hauptſtadt, in Difon, abſeits von gewohn⸗ ben Reiſezielen, zu ſehen ſind. Es ſind Propheten⸗ geſtalten in ſchweren Gewändern, es ſind— wie man es heut noch nennt, Gugelmänner in dicken tten, die Kapuzen über den Kopf gezogen, die —— Lei klagend das Grabmal eines 5 umgeben. Ein Nachklang den erwähnten Zügen nur Billete für ſolche Fahrten ausgegeben werden, die über Ludwigs⸗ platz Ludwigshafen hinausgehen. Herr Krankenhausdirektor Dr. Volhard hat mitgeteilt, daß es ihm gelungen iſt, für unſer Krankenhaus den Ankauf einer kleinen Quantität Radium zu ſichern. Die Mittel dazu wurden aus Spenden Privater auf⸗ gebracht. Weitere Anträge über die Ausgeſtal⸗ tung der Radiumbehandlung werden nach der Rückkehr des Herrn Dr. Volhard aus dem Ur⸗ laub geſtellt werden. Der Stadtrat behält ſich weitere Mitteilungen vor und ſpricht ſchon vor⸗ läufig allen gütigen Spendern den herzlichſten Dank der Stadtverwaltung aus. Das Großh. Unterrichtsminiſterium hat die Umwandlung der Oberrealſchulabteilung an der Liſelotteſchule in eine realgymna⸗ ſiale Abteilung vom September nächſten Jahres genehmigt. Der Satzungsnachtrag hierüber wird dem Bürgerausſchuß unterbreitet werden. Bei Großh. Miniſterium des Kultus und Unterrichts wird um Zuweiſung von 10 unſtän⸗ digen Lehrkräften an die hieſige Volks⸗ ſchule erſucht. 5 Wegen der Beſetzung von zwei Hauptlehrerin⸗ nenſtellen an der hieſigen Volksſchule er⸗ folgt Vorlage an das Großh. Kreisſchulamt. Die Beſchaffung von künſtleriſchem Wandſchmuck für die K 5, 1 Schule wird beſchloſſen. Es wird beſchloſſen, den Waſſermehr⸗ verbrauch künftig wieder vierteljähr⸗ lichberechnen underheben zu laſſen. Zuviel erhobene Beträge ſollen am Jahresſchluß bei der Rechnungsſtellung für das letzte Viertel⸗ jahr ausgeglichen bezw. rückerſetzt werden. Mit der Waſſerwerksgeſellſchaft Rheinau ſoll ein Abkommen getroffen werden, wonach ſich die Geſellſchaft verpflichtet, die Mannheimer Waſſerbezugsbedingungen auch für den Vorort Rheinau anzuwenden, wäh⸗ rend ſich die Stadtgemeinde bereit erklärt, für den Einnahmeausfall eine fährliche feſte Entſchädigungsſumme an die Waſſer⸗ werksgeſellſchaft aus der Stadtkaſſe zu zahlen. Im Stadtteil Neu⸗Oſtheim ſoll eine regel⸗ mäßige Abfuhr der Haushaltungsab⸗ falle durch die ſtädtiſche Fuhrverwaltung ein⸗ gerichtet werden. Zu dieſem Zweck wird beim Gr. Bezirksamt beantragt, die für die Altſtadt gel⸗ tende ortspolizeiliche Vorſchrift auch für Neu⸗Oſt⸗ heim in Kraft zu ſetzen. Die Beſtimmungen für die Abgabe von Ar⸗ beiterbadekarten erhalten folgende neue Faſſung:„Zum Bezug von Arbeiterbadekarten ſind diejenigen Perſonen berechtigt, die in einem Arbeits⸗ oder Dienſtverhältniſſe ſtehen, in der Stadtgemeinde Mannheim ihren Wohnſitz haben und deren Einkommen den Betrag von 2000 Mark pro Jahr nicht überſteigt.“ Dem landwirtſchaftlichen Bezirksverein Mann⸗ heim wird das ſtädtiſche Wieſengelände in der Ge⸗ wann„Große Platte“ beim Rheindamm zur Er⸗ richtung einer Fohlenweide verpachtet. Für die Anſchaffung neuer Rettigſchul⸗ bänke für 12 Klaſſen ſowie für Ausſtattung von 18 Schulräumen und des Oberlehrer⸗ und Lehrer⸗ zimmers des Schulhauſes in Sandhofen wer⸗ den die Mittel mit 9200 Mark im nächſtjährigen Voranſchlag vorgeſehen. In Zimmer 12 des alten Rathauſes ſoll für die Zwecke der dort untergebrachten Auskunft⸗ ſtellen(Städt. Rechtsauskunftſtelle, Rechts⸗ ſchutzſtelle für Frauen und Mädchen ete.) ein Fernſprechanſchluß eingerichtet werden. Die vom ſtädt. Arbeitsamt im Entwurf vorgelegte Dienſtweiſung für den Die⸗ ner dieſes Amts wird unverändert genehmigt. dabon iſt das bekanntere Monumenk des Philſppe Pot in der Skulpturenſammlung des Louvre. In dieſen„Pleurants“, deren Klage das dicke Ge⸗ wand durchzuckt, ſteckt etwas Unerhörtes, ein Aeußerſtes von Ausdruck, obwohl man kaum ihr Geſicht ſieht, geſchweige denn den„organiſchen“ Aufbau der Geſtalt oder etwas Nacktes. Die mo⸗ derne Skulptur iſt plötzlich da, ſo wie die moderne Malerei bei dem etwas jüngeren Eyckſchen Genter Altare plötzlich da iſt. Die Werke Sluters ſind von der Wende des 14. und 15. Jahrhunderts. Eigentlich übertreffen ſie alles, was die„moderne“ Bildhauerei leiſtet. Welches Licht könnten ſie der Jugend aufſtecken, die ſich in den Kunſtſchulen von heute drängt. In den Muſterſammlungen zeigt man ihr die Gipsabgüſſe vom Borgheſiſchen Fech⸗ ter, dem Laokvon und dem ſterbenden Gallier an bis zu Donatellos kanzenden Putten und Michelan⸗ gelos Graballegorien, Nirgends zeigt man ihr jene gotiſchen Skulpturen des Sluter. Selbſt in Paris, im Trokaderomuſeum kann man nur einen kleinen Teil davon zu ſehen bekommen. Dieſem Zuſtand entſprechen unſere Schauſtellungen mo⸗ derner Plaſtik, etwa im Pariſer Salon. Ein nacktes Mädchen zum Beiſpiel, das in jeder Hand ein Krüglein hält. Pluie ckété ſteht darunter⸗ Hat man eine ſolche Figur geſehen, ſo hat man alle ge⸗ ſehen. Die Erfindung ſteckt nur in den Etiketten. Niemand denkt, wie ich hoffe, an dieſen Vorwür⸗ fen ſei auch nur eine Spur von Prüderie betetligt. Ich ſtelle bloß feſt, daß das Nackte nirgends mehr im Stand der Unſchuld und Selbſtverſtändlichkeit gefunden werden kann.[Von Gauguin und den Dem Antrage des Arbeitsamts auf An⸗ ſchaffung einer Schreibmaſchiné wird ſtatt⸗ gegeben. Das Baubureau für den Erweiterungs⸗ bau der Friedrichsſchule in Sand⸗ hofen ſoll einen Fernſprechanſchluß er⸗ halten. Der hieſigen Handwerkskammer werden zur Abhaltung eines Zuſchneidekurſes für Damenſchneiderinnen zwei Lehrſäle der Gewerbeſchule überlaſſen. (Schluß folgt.) Vom badiſchen Frauenverein. Der Generalſekretär des Badiſchen Frauen⸗ vereins, Geheimer Rat Müller, überſandte, wie in früheren Jahren ſo auch in dieſem dem Großherzog und der Großherzogin den Jahresbericht des Vereins, worauf folgende Handſchreiben eingingen: „Lieber Geheimrat Müller! Sie waren ſo freundlich, mir mit geſchätztem Schreiben vom 25. v. Mts. wiederum den Jahresbericht des Badiſchen Frauenvereins für 1912 im Namen des Zentralkomitees vorzulegen. Ich ſpreche Ihnen dafür meinen verbindlichſten Dank und den Mitgliedern des Vorſtandes meine leb⸗ hafte Befriedigung aus über das in ſo ſegens⸗ reicher Tätigkeit im abgelaufenen Jahr Er⸗ reichte. Möge es dem Verein vergönnt ſein, auch in Zukunft auf der von ſeiner hohen Protektorin eingeſchlagenen Bahn in gemein⸗ nützigem Wirken erſolgreich weiter zu ſchrei⸗ ten. Meines teilnehmenden Intereſſes darf er dabei dauernd verſichert ſein.“ Goſſenſaß, 10. Auguſt 1913. Ihr wohlgeneigter gez. Friedrich, Großherzog. Ich habe dem Bericht über die Tätigkeit des Frauenvereins in dem verfloſſenen Jahre, den Sie die Freundlichkeit hatten, mir mit Ihrem Schreiben vom 25. Juli zu überſenden, das warme Intereſſe entgegengebracht, das eine Vereinigung von ſolcher Bedeutung und von ſolcher Wirkſamkeit beanſpruchen darf. Zu meiner großen Befriedigung erſehe ich in dieſem Bericht die fortgeſetzt ſteigende Entfal⸗ tung des erſprießlichen Wirkens des Vereins auf deſſen ſo mannigfachen und ſtets noch mehrenden Arbeitsgebietes. Dafür gebührt allen Mitwirkenden herzlicher Dank, insbe⸗ ſondere aber Ihnen, Herr Generalſekretär, und den Mitgliedern des Zentralkomitees, die Sie alle in ſelbſtloſer Hingabe und reſtloſem Tun mithelfen, den Verein auf dieſe Höhe zu bringen, ſo zu erhalten und dabei zu er⸗ langen, daß die Zweigvereine ihre Mitwirkng auf dem Gebiete dre Volkswohlfahrtspflege als eine beſondere Ehrenpflicht betrachten. Möge Gottes Segen dieſe ihre ſo anerkennens⸗ werte Tätigkeit auch fernerhin begleitenn. Goſſenſaß(Tirol), den 31. Juli 1913. gez. Hil da, Großherzogin. Beſtätigt. Der Großherzog hat die Wahl des Pfarrers Heinrich Rothenhöfer in Sandhauſen zum Pfarrer der Melanchthon⸗ pfarrei in Mannheim beſtätigt. * Militärvorlage und kaufmänniſcher Stellen⸗ markt. 87 000 Militärpflichtige werden in dieſem Herbſt mehr eingeſtellt⸗als ſonſt, eine Zahl, die ſich auch auf dem Stelleumarkt im Handels. gewerbe ſehn fühlbar machen wird. Die Zahl der offenen Stellen zum Oktober— an dem be⸗ kanntlich ſo wie ſo ſchon der größte Stellen⸗ wechſel im Jahre ſtattfindet— wird dadurch diesmal weſentlich anſchwellen. Es liegt daher im Intereſſe der Prinzipale, die bei ihnen offen werdenden Stellen möglichſt ſofort einer gut⸗ arbeitenden Stellenvermittlung, wie z. B. der des Deutſchnationalen Handlungs⸗ gehilfen⸗Verbandes in Hamburg (Abteilung für Süddeutſchland in Frankfurt am Main, Reineckſtraße 27), aufzugeben. Dadurch wird am eheſten erreicht, daß eine genügende Auswahl von brauchbaren Kräften dem Prin⸗ zipal vorgelegt wird. * Das Feſt der ſilbernen Hochzeit feiern am Donnerstag, den 21. ds. Mts. Herr Altſtadtrat Ad. Wühler in Feudenheim mit ſeiner Ehe⸗ frau Katharina geb. Müller, ſowie Herr Ma⸗ gazinier Hermann Bendler mit ſeiner Ehe⸗ frau Maria geb. Schaudt 333. patdruck von Saſcha Schneider las ich neulich: „Wir haben nicht das Menſchenmaterial wie die Antike und ihr Sport. In dieſem Punkt ſtehen unſere Raſſepferde höher als die Menſchen. An unſeren Modellen iſt faſt nur auszuſetzen.“ Und nun ſchlägt er ein künſtliches Syſtem vor, Akt⸗ modelle zu züchten. Rauchen ſollen ſie nicht und keinen Alkohol genießen; möglichſt ohne Kleider ſollen ſie aufwachſen, weil das dauernde Zudecken des Körpers die Haut verdirbt. Und in dieſer Art verbreiten ſich die Vorſchläge weiter. Wir ſtehen vor Tatſachen, die das Nackte, auch wenn man es wünſchbar fände, künſtleriſch un⸗ möglich machen und ausſchließen. Ehe man ſich dieſen Tatſachen beugt, alte Irrtümer, Phraſen, Vorbilder aufgibt, fällt es ſchwer, auf eine neue Plaſtik zu hoffen. Das Publikum wird tagtäglich von„Neuem“ umworben; ſeinem Verlangen nach Neuem kommt ein Angebot von angeblich Neuem enigegen, welches doch nur leicht maskiertes Altes iſt. Was hört und ſieht man nicht ſeit Jahren bom„modernen“ Tanz! Davon, daß man das Ballettröckchen und andere Manieriertheiten ab⸗ tut, kommt das Moderne noch nicht. Solang die „Grazie“ der Bewegung, ſolang das fade Artiſten⸗ lächeln und das lachende Zähnezeigen bleibt, ſo lang iſt es das alte Artiſtentum, alte, ſogar ſehr alte Kunſt. Gebt uns aber ſtatt fader Schönheits⸗ geſten Charakter und Ausdruck, ſelbſt um den Preis der ſogenannten Häßlichkeit und Eckigkeit⸗ und Ihr werdet auf den Weg zu modernem Tanz kommer Südſeeinſeln wollen wir abſehen.] In einem Pri⸗ * Unſere Spielkolonien. Wie alljährlich, ſo werden ſich auch dieſes Jahr wieder die Spiel⸗ kolonien am Donnerstag, den 21. Auguſt, vormittags 8½ Uhr, auf dem Sportplatz im Luiſenpark zum fröhlichen Wettkampfe zuſam⸗ menfinden. Das Feſt bildet den Abſchluß einer an Freude und Genuß gleich reichen Spieltätig⸗ keit. Seit Ferienbeginn zog eine muntere Schar von Volksſchulkindern allmorgens unter Füh⸗ rung der Lehrer hinaus auf die freien Plätze der Stadt, um ſich in ungezwungenſter Weiſe den Freuden des Spiels und der freien Be⸗ wegung in guter friſcher Luft hinzugeben. Es waren das vor allem diejenigen Kinder, die bei der Auswahl der nach dem Odenwald entſandten Ferienkolonien keine Berückſichtigung finden konnten, dann aber mit Rückſicht auf ihre kör⸗ perliche Schwäche Gelegenheit zu außgiebiger Erholung innerhalb der Stadt geboten werden mußte. Es ſind ihrer nicht wenige, die ſich dieſer Wohltat zu erfreuen hatten. 17 Kolonien mit insgeſamt 850 Kindern ſind daran beteiligt geweſen. Allen ohne Ausnahme gereichte der lange Aufenthalt in friſcher Morgenluft bei freier Bewegung und die angemeſſene Verköſti⸗ gung in der Morgenfrühe um 10 Uhr zur Stär⸗ kung und Kräftigung und alle Lehrer wie Schü⸗ ler ſchauten mit Befriedigung zurück auf die froh rerlebten Tage der nun ihrem Ende zugehen⸗ den Spielzeit. Freilich noch einmal werden, ehe die Kolonien auseinandergehen, die jugend⸗ lichen Herzen in voller Freude und Luſt erklin⸗ gen, denn nämlich, wenn der letzte Tag ſie alle zur gemeinſamen Feier zuſammenruft, da wer⸗ den ſie in edlem Wettſtreit ihre Kräfte noch ein⸗ mal erproben und zeigen, wie ſie ihre Glieder geübt und geſtärkt haben. Nach einem gemein⸗ ſamen Liede werden am kommenden Donners⸗ tag die in den letzten Wochen gepflegten Spiele vorgeführt werden, ſodann folgen Wettläufe. Gegen 11 Uhr wird ein gemeinſames Lied und die Verteilung der bei den Wettkämpfen und Wettläufen errungenen Preiſe den Schluß der Veranſtaltung bilden. Alle Freunde der Jugend und insbeſondere auch die Mitglieder und Gön⸗ ner des Vereins für Ferienkolonien ſind freund⸗ lichſt eingeladen. Der Zutritt iſt frei. Zu hohe Fahrpreiſe. ziſchen Arbeiter werden bereits lebhafte Kla⸗ gen erhoben über die Fahrpreiſe für Wochen⸗ fahrkarten auf der Rhein⸗Haardt⸗ bahn. In der„Pfälz. Poſt“ verweiſt u. A. ein Arbeiter darauf, daß die Arbeiter der Orte Friedelsheim, Gönnheim. Ellerſtadt, Fuß⸗ gönheim, Maxdorf und Buchheim ſeither per Rad nach der Lokalbahn Dannſtädter Höhe fuhren und von dort nur 5 Mark nach Ludwigs⸗ hafen zahlten, die Elektriſche verlange dagegen 10—15 Mark. Jedenfalls wäre es Sache der maßgebenden Stellen, den Tarif der Arbeiter⸗ fahrkarken noch einmal zu revidieren, wenn nicht ſchon von vornherein Unzufriedenheit über die Fahrpreiſe entſtehen ſoll. 8 * Eine Betriebsſtörung gab es geſtern abend am Schloſſe infolge der Entgleiſung eines Stra⸗- ßenbahnwagens. Zur Zeit werden bekanntlich dort die Kurvengeleiſe ausgewechſelt. *Beerdigung. Geſtern nachmittag fand dem Karlsruher Friedhof die Beerdigung des nach ſchwerem Leiden verſtorbenen Rechtsan. walts beim Großh. Oberlandesgericht Dr. jur Karl Kah ſtatt. Auf ausdrücklichen Wunſch der Familie und im Sinne des Verſtorbenen ging die Trauerfeier in aller Stille vor ſich. Dr. Kah war geboren in Heidelberg als Sohn des dortigen Oberamtsrichters Kah. Lange Jahre übte er ſeine Praxis am Landgericht Mannheim aus, bis er ſeine Tätigkeit die ſpe⸗ ziell in Zivilprozeſſen beſtand, nach Karlsruhe verlegte. Aeußerlich trat Kah wenig hervor. Der einzige Bruder des Dahingeſchiedenen iſt der Redakteur und Zeitungsverleger Dr. Bern⸗ hard Kah i ngtavensburg, der Ende der 7oer Fabre akteur des„Bad. Beobachters ar. Berbrechen gegen§ 175. Gegen den Kir⸗ chendiener Ludwig Mai von der kath. Heilig⸗ 5 wurde eine Unterſuchung gen 8 175 RStGB. eingeleitet. Mai weilt zut 13 bis 14 Jahre alten Jungen, die beim beſchäftigt wurden, begangen worden 115 Wo bringt unſere Plaſtik, und meinetwegen dern Tanz, etwas das uns ein Mitſchwingen von dem empfinden ließe, was in Rembrandt und Millet, in Leibl und Liebermann und van Gogh das Ent⸗ ſcheidende und vielleicht das Moderne iſt? Ex septentrione lux! Das Licht, das wir er⸗ warten, ſcheint ein Nordlicht ſein zu müſſen, eines, das über Granitfelſen und Meeresſturm flamm!“ Verzehren muß es unſere Neuraſthenien und die Ueberbleibſel Baum unendlicher Phraſen und Fühlloſigkeiten. Runſt, wiſrenſchaft u. Leblen. Als Voltsvorſtellung zum Einheitspreis von 40 Pfg. gelangt heute abend die Operette „Hoheit tanzt Walzer“(Muſik von Ley Aſcher) zur Aufführung. Die Eintrittskarten ſind ſämtlich zum Voraus abgeſetzt worden, ſodaß die Abendkaſſe nicht geöffnet wird. Die Kinematographie als Doktorarbeit. Ein ſehr modernes Thema hatte ſich eine junge Dame für eine Diſſertation ausgeſucht, mit der ſie ſich jetzt in Heidelberg, wie das dortige Tage⸗ blatt berichtet, den Doktorhut erwarb. Die junge Doktorin der Philoſophie iſt ein Fräulein Alten⸗ loh aus Altenvoerde in Weſtfalen. Sie dürfte wohl die erſte geweſen ſein, die ſich das Gebiet den Kientopp⸗Kunſt zur Doktorarbeit erwählte. Wie Mae Mahons Marſch auf Metz den Deut⸗ ſchen bekannt wurde. Am Abend des 24. Auguſt erhielt das deutſche Von ſeiten der pfäl⸗ geiſtkirche, wohnhaft in der Seckenheimerſtraße, Vergehen ge⸗ Zeit im Urlaub. Die Verfehlungen ſollen an weibiſchen Geſchmackes und den 4. Seite. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Mittagsblatt). Mittwoch, den 20. Auguſt 1913. * Mutmaßſiches Wetter am Donnerstag und Freitag. Die Luftdruckverteilung hat ſich in den letzten 24 Stunden wenig verändert. Für Donnerstag und Freitag iſt weiterhin meiſt trockenes und wärmeres Wetter zu erwarten. Polizeibericht vom 20. Auguſt. Unfälle. Beim Hochheben eines Kaſten⸗ wagens an einem Neubau in Neckarau rutſchte am 17. d. M. vormittags ein verh. Taglöhner von Ludwigshafen a. Rh. von einem Stein, auf den er getreten war, ab und brach den rechten Fuß. — Auf der Rheinauſtraße hier glitt am gleichen Tage ein 31 Jahre alter led. Kellner von hier auf einer Bananenſchale aus, ſtürzte zu Boden und brach das linke Bein.— In einem Fabrik⸗ anweſen in Wohlgelegen brach am 17. d. M. ein Taglöhner von Viernheim beim Transport eines etwa 15 Zentner ſchweren Ballots dadurch das rechte Bein, daß ihm ein Nebenarbeiter verſehentlich auf den Fuß getreten iſt. Alle drei Verletzten fanden Aufnahme im Allgemeinen Krankenhaus hier. Leichenländung. Heute früh wurde am linken Neckarufer beim Petroleumlager hier eine männliche Leiche geländet, die etwa acht Tage im Waſſer gelegen haben mag. Um den linken Oberarm der Leiche war ein ca. 25 Kilo⸗ gramm ſchwerer roter Neckarſandſtein feſtgebun⸗ den. Bei der Leiche wurden Ausweispapiere auf den Namen Joſef Ruh, Säger, geb. am 20. Mai 1888 in Untermünſtertal, Amt Stauffen, ſo⸗ wie Uhr, Portemonnaie ete. vorgefunden. Es iſt ſomit anzunehmen, daß es ſich um einen Selbſt⸗ mord handeln dürfte. Der Verlebte ſoll zuletzt im Haufe Draisſtraße 14 hier gewohnt haben. Unterſuchung iſt eingeleitet. Verhaftet wurden 17 Perſonen wegen ver⸗ ſchiedener ſtrafbarer Handlungen. Neues aus Ludwigshafen. Diebſtähle. Vor der Wirtſchaft„zum Kar⸗ pfen“ wurde einem Wirte das Fahrrad, Marke Polarſtern, geſtohlen, das einen Wert von 70 Mark hatte. Bei einem Althändler im nördlichen Stadtteil ſuchte geſtern nachmittag der Taglöhner Stefanowitz aus Mannheim ein Rad für 6 Mark zu verſetzen, das geſtohlen war. Er ging vor dem erſcheinenden Polizeibeamten flüch⸗ tig, wurde aber eingeholt und verhaftet.— Der 8 Jaßre alte Schuhmacher Karl Heidt, dem ein Kollege aus reiner Gutmütigkeit auf dem Schiffe Quartier gewährte, ſtahl demſelben, als dieſer morgens zur Arbeit ging, einen Anzug im Werte von 388 Mart und ſonſtige Gegenſtände und ver⸗ duftete. Eine Karambolage gab es geſtern nachmittag Ecke der Wrede⸗ und Schillerſtraße zwiſchen einer Equipage von Altmann und einem Auto, die durch den Chauffeur verurſacht wurde. An der Droſchke wurde die Deichfel abgebrochen. Das Auto wurde nicht beſchädigt. Der Chaufſeur machte ſich eiligſt aus dem Staube. Aus dem Großherzogtum. 5 Friedrichsfeld, 19. Aug. Der junge, bereits mehrere Hundert Mitglieder zählende Werkverein der Deutſchen Stein⸗ zeugwarenfabrik darf in dem Som⸗ merfeſt, das er am Sonntag, den 17. Auguſt 75 einen ſchönen Erfolg verzeichnen, der höher anzuſchlagen iſt, als es die erſte a Veranſtaltung des Vereins war. Gegen 3 Uhr, am Beginn des Feſtes, wimmelte es im Saal und Garten der geräumigen Fabrik⸗ wirtſchaft, dem Schauplatz des Feſtes, von Alten und Jungen, ſodaß der Vorſtand ſchon ſeine liebe Not hatte, die Gäſte alle unterzubringen, was ihm ſchließlich auch gelang. Von den Mann⸗ heimer und Ludwigshafener vaterländiſchen Werk⸗ und Arbeitervereinen waren die Mitglie⸗ der zahlreich erſchienen, ebenfalls der Verbands⸗ borſitzende Hilbig⸗Mannheim. Nachdem die Kapelle Schüßler ihre erſten Weiſen hatte erklingen laſſen, begrüßte Herr Wilhelm Probſt der Vorſitzende des Werkvereins dom 14. zum 15. Juni ds. „die Erſchienenen mit herzlichen Worten und brachte auf die Direk⸗ tion der Fabrik ein Hoch aus, das lebhaften Widerhall fand. Herr Julius Nagel hielt hierauf eine Anſprache, in welcher er die Sorge um Familie, Geſchäft und Vaterland als die drei Grundſteine der wirtſchaftlichen Arbeiter⸗ bewegung bezeichnete. Er ſchloß mit einem Hoch auf den feſtgebenden Verein, in das die Teil⸗ nehmer begeiſtert einſtimmten. Nun entwickelte ſich bis in die Abendſtunden hinein ein fröhliches Leben und Treiben, das für die Kinder insbeſon⸗ dere eine willkommene Kurzweil ſchaffte. Wurſt⸗ ſchnappen, Eiertragen, Wettlauf, das waren be⸗ liebte Spiele. Die freie Lage der Wirtſchaft— ſie liegt außerhalb Friedrichsfeld, nach Secken⸗ heim zu das letzte Haus— war für die Kinder beſonders günſtig. Neben der friſchen Luft ge⸗ nießt man hier einen ſchönen Fernblick über die Ebene, die im Hintergrund durch das Odenwald⸗ gebirge begrenzt wird. Für die Unterhaltung der Erwachſenen ſorgte neben der Kapelle der Fabrikgeſangverein„Frohſinn“, der insbeſon⸗ dere mit dem Liede„Das Wandern iſt des Müllers Luſt“ großen Beifall erzielte. Die Ge⸗ ſangsabteilung des Arbeiter⸗Unterſtützungsver⸗ eins Werner und Nicola, Mannheim, ſteuerte einige beifällig aufgenommene Nummern bei. Daneben kam das Wort zu ſeinem Recht. Herr Fabrikinſpektor Henze, der nebſt einer Anzahl von Beamten und Meiſtern an dem Feſte teil⸗ nahm, begrüßte im Namen des Direktors der Fabrik, Kommerzienrat Hoffmann, der in⸗ folge Urlaubs an der Teilnahme verhindert war, die Erſchienenen und wünſchte ihnen einen ſrohen Nachmittag. Herr Lutz vom Werkverein der Ludwigshafener Walzmühle dankte für die Einladung und brachte ein Hoch auf den Verein der Steinzeugfabrik aus. Herr Gin dele vom Werkverein der Germaniamühle dankte ebenfalls in einer Anſprache und widmete der wirtſchafts⸗ friedlichen Arbiterbewegung ein Hoch, in das freudig eingeſtimmt wurde. Abends fand ein Tanz ſtatt und gegen 11 Uhr war die ſchöne Feier zu Ende. Gerichtszeitung. 8 Manunheim, 19. Aug. Ferienſtraf⸗ kammer l. Vorſitzender: Landgerichtsdirektor Dr. Hummel. Der Taglöhner Georg B l o ß benützte an einem Tage im September v. Is. als er mit einem Haus⸗ genoſſen und deſſen Frau heimkehrte, eine ſcherzhafte Balgerei mit dieſen, um der Frau die Taſchenuhr zu entwenden, die er verſetzte. Den Verſatzſchein ver⸗ kaufte er ſeinem Freunde, dem Arbeiter A. Kl. Der Dieb wurde vom Schöffengericht zu zwei Monaten, Kl. wegen Hehlerei zu einem Monat Gefängnis ver⸗ Die Berufung des Kl. bleibt ohne Erfolg. Der 56 Jahre alte Kaufmann Hans Schrader aus Dresden, der erſt im vergangenen Jahre wegen Verfehlungen im Sinne des§ 176 Ziffer 3 Stic. zu ſochs Monaten Gefägnis verurteilt worden war, ſtand heute wiederum wegen Vergehen der gleichen Art vor Gericht. Das Urteil lautete auf 1 Jahr Gefäng⸗ nis und Verluſt der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren. Vier Burſchen, die Taglöhner Michael Keller, Otto Freydorf, Wilhelm Ritthaler und der Inſtallateur Philipp Weiß verübten in der Nacht IJs. auf dem Lagerplatz der Firma Teſſereaux in RNeckarau einen Einbruch. Ihre Beute beſtaud aus Eiern, Patronen uſw. im Geſamtwert von 20 Außerdem ſtatteten ſie dem Bureau des Fabrikanten Johann Faſig einen Beſuch ab und hier fanden ſie einen Ueberzieher im Werte von 20 des Mitnehmens wert. Das Gericht ge⸗ langte zu ſcharfen Strafen. Jeder der Angeklagten wird zu einem Jahre Gefängnis verurteilt und außerdem Verluſt der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei Jahren ausgeſprochen. Geiſter einem älteren Arbeiter, der zwiſchen G und II 7 nach Hauſe ſchwankte, das Bein und brachten ihn zu Fall. Zwei Männer erſchienen, um dem Alten zu„helfen“ und der eine von ihnen durchſuchte ihm die Taſchen. Da der Geldbeutel leer war, ſtahl er dem Betrunkenen den Ehering. Heute hatte ſich die Ferienſtrafkammer mit den beiden zu befaſſen. Der eine, bei dem der Ring gefunden wurde, der Schiffer Philippy Köhler, wurde zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt, bei dem andern wurde der Beweis nicht für ausreichend gehalten und er wurde freigeſprochen. In vollem Wichs mit blankem Schläger zogen am 31. Mai ds. Is. Ingenieurſchüler, die in ihrer Ver⸗ bindung einen Kommers gefeiert hatten, ſpät nachts noch in ein Café. Ein Gaſt, der 22 Jahre alte Ingenieurſchüler Hans., machte eine Bemerkung, ....ͤ ˙mA1 Hauptquartier 1870 die erſte Meldung von dem Verſuche Mac Mahons, ſtatt auf Paris gegen Metz zu ziehen, um Bazaine Hilfe zu bringen. Auf welchem Wege die deutſche Heeresleitung ſo ſchnell von dieſem Plane erfuhr, der durch die ſtrategiſchen Gegenzüge unſeres General⸗ ſtabes zu dem Triumphe von Sedan führte, be⸗ ſchäftigt Emile Ollivier in ſeinen Kriegserinne⸗ rungen an 1870, die er in der neuen Nummer der Revue des Deux⸗Mondes veröffentlicht. Der Aufbruch Mac Mahons von Chälons und ſein Marſch längs der belgiſchen Grenze ſollte ſtreng geheimgehalten werden; auf franzöſiſcher Seite 75 955 man dafür geſorgt, daß der eresleitung ein Telegramm in die Hände fiel, nach dem Mac Mahons Truppen eine ganz andere Marſchrichtung eingeſchlagen haben ſoll⸗ ten. Die entſcheidende Nachricht über die wirk⸗ liche Abſicht des franzöſiſchen Heerführers er⸗ hielt das deutſche Hauptquartier durch ein Tele⸗ gramm aus London; es berichtete auf Grund Er Mitteilungen Pariſer Blätter, daß Mac Mahon 50 in Reims konzentriere und zum Ent⸗ aufbrechen werde. Unmittelbar eine zweite Meldung aus Brüſſel itung Independance Belge berichtete, on marſchiere eilig auf Mezieres. Der kteur hatte aus Ehrgeiz, zuerſt neue Aaken Sohn nach ſo weit 02l 8885 aue Mahons Auftra e Wereer de ee eporter e ete, machte er ſo⸗ von de Mahons ſchien gar zu abſurd. Aber die bald darauf in Pariſer Blättern erſcheinenden In⸗ formationen, die Meldungen des Temps, des Public und des Peuple Franscais, beſtätigten dieſe Nachrichten und lieferten ſo unfreiwillig der deutſchen Heeresleitung wertvolle Winke über die Abſichten Mae Mahons. Bald darauf beſtätigten die Enkundungen der deutſchen Ka⸗ vallerie die Richtigkeit der Meldung und am 26. Auguſt begann der berühmte deutſche Rechts⸗ abmarſch, der Mae Mahons Heer auf Sedan werfen ſollte. Kleine Mitteilungen. Aus Gutach wird berichtet. Wie alljährlich in den Monaten Auguſt und September, ſo befindet ſich auch in dieſem Jahre wieder im hieſigen Ge⸗ meindehaus eine Kunſtausſtellung, die von unſeren einheimiſchen Kunſtmalern Prof. Haſe⸗ mann und K. Liebich veranſtaltet worden iſt. Aus Konſtanz wird uns gemeldet: Das ehr⸗ würdige Huß Haus— ein ſowohl architek⸗ toniſch wie hiſtoriſch intereſſanter Bau ſoll Riedergeriſſen werden, um einem modernen Neubau Platz zu machen. Im Jahre 1414, zur Zeit des Konſtanzer Konſils, bewohnte dieſes Haus Johannes Huß, der böhmiſche Reformator, und trat von hier aus ſeinen Gang zuerſt in die Gefangenſchaft und dann zu ſeinem Märtyrertode an. Das Gebäude befindet ſich zurzeit im Beſitz eines Herrn Levpold Meyer und ſoll nun, da ſich noch von privater aen In der Nacht zum 28. Juni ſtellten alkoholiſche die von dem in Wichs ſteckenden Karl R. übel aufge⸗ nommen wurde. Man verließ das Lokal und draußen hieb R. dem K. mit ſeinem Schläger eine Priem über den Schädel, daß das Blut ſpritzte und ſiebeln Nadeln zum Verſtopfen des Lecks erforderlich waren. Das Schöffengericht, vor dem ſich die Par⸗ teien wiederſahen, nahm zugunſten des„Speer⸗ ſchwingers“ an, daß er ſich in Notwehr befunden habe und ſprach ihn frei. Damit war aber der Staats⸗ anwalt nicht einverſtanden. Er legte Berufung ein. Das Gericht meinte, es ſei geradezu unverſtändlich, wie das Schöffengericht Notwehr habe annehmen können. Es waren ſo und ſo viele Leute da und wenn der Angeklagte geſtoßen wurde, ſo habe er wieder ſtoßen können. Das Urteil wurde ſomit auf⸗ gehoben und der Angeklagte zu einer Geldſtrafe von 50 Mark oder fünf Tagen Gefängnis verurteilt. Das Urteil übte ſcharfe Kritik an der läppiſchen Stu⸗ dentenſpielerei mit Wichs und Schlägern und meinte, Auftritte, wie die Beteiligten an jenem Abend einen aufgeführt, dürften unter anſtändigen Menſchen nicht vorkommen. Vert.: Rechtsanwalt Dr. Spiegel. Der 14 Jahre alte Taglöhner K. B. in Hocken⸗ heim ſtieg nachts bei Hausgenoſſen ein und ſtahl ein⸗ mal einer Hausgenoſſin, der Ehefrau Wetterauer, 12 ¼ und einer anderen, der Frau Schränkler, 35 J aus dem Küchenſchrank. Dann verſteckte er ſich ein⸗ mal im Schlafzimmer dreier Zigarrenarbeiter und nahm dieſen dann nachts heimlich die Geldbörſen weg. In der einen war 1 ½, in der anderen.50%¼ und in der des Gotthilf Schwenger, der am anderen Tage Möbel für ſeinen künftigen Hausſtand zu kaufen beabſichtigte, 156% Die leeren Gelbdbeutel warf er in den Abort und mit dem Geld ging er nach Neckarau, wo ihn die Gendarmerie erwiſchte, bevor er auch nur 50 J. durchgebracht hatte. Er leugnete, bis ihm die Taſchen umgekehrt wurden, wobei die ganze Beute herausfiel. Die Beſtohlenen erhielten ihr Geld wieder. Der Vorſitzende hielt dem anweſen⸗ den Vater des böſen Buben eine ordentliche Stand⸗ rede und eröffnete ihm, daß der Junge Strafaufſchub erhalten ſolle, d. h. er braucht die Strafe nicht abzu⸗ büßen, wenn er ſich von nun an gut führt. Vert.: Rechtsauwalt A. Müller. Der 23 Jahre alte Schloſſer Eug. M. einem Kameraden um billiges Geld ein Fahrrad, ob⸗ wohl vermuten mußte, daß es geſtohlen war. Er brachte deshalb auch gleich eine Aenderung an den Rad au. Trotzdem ſprach ihn das Schöffengericht von der Anklage der Hehlerei frei. Auf die Berufung des Staatsanwalts wurde heute dieſes Urteil aufgehoben und M. zu drei Wochen Gefängnis verurteilt. Vert.: .⸗A. Reinmuth. Württembergiſche Privat⸗Krauken⸗ und Sterbe⸗ kaſſe Stuttgart gegen Aerzteverein. Ein hieſiger Arzt verweigerte vor Kurzem einem ihn konſultierenden Patienten die Ausfüllung eines Krankenſcheines der genannten Geſellſchaft dem Beſchluſſe des hieſigen Aerztevereins. Die Begründung der Ablehnung ſoll in einer Form geſchehen ſein, die den hieſigen Vorſitzenden der Kaſſe, Stöcker, Iu Ein⸗ reichung einer Privatklage veranlaßte. Der Arzt beſtritt jedoch in der geſtrigen Verhandlung, die Kaſſe ſpeziell als Schwindelkaſſe bezeichnet zu haben, ſon⸗ dern er habe im allgemeinen von Schwindelkaſſen geſprochen, gegen die der Aerzteverein Stellung neh⸗ men müſſe. Es kam ſchließlich ein Vergleich dahin zuſtande, daß der Beklagte erklärte, daß er keine Ver⸗ anlaſſung gehabt habe, die Kaſſe zu beleidigen, die ihm bisher unbekannt war und daß er keinen beleidi⸗ genden Ausdruck gebraucht habe. Dem Wunſche des Verteidigers,.⸗A. Dr. Fritz Kaufmann, gemäß wurde protokollariſch feſtgelegt, daß der Kläger keinerlei Gebrauch von dem Vergleich zu geſchäft⸗ lichen Zwecken machen dürfe. Von Jag zu Tag — Vom Zuge erfaßt. w. Eving, 19. Auguſt. Auf dem hieſigen Güterbahnhofe wurde der Ran⸗ giermeiſter Wegener und der Rangierführer Füchtenſchneider beim Verlaſſen des Aufenthaltsraumes, der nahe dem Gleiſe war, von einem von Dortmund kommenden Zuge erfaßt und 100 Meetr mitgeſchleift. Beide wurden ver⸗ ſtümmelt unter dem Zuge hervorgezogen. — Mord. Berlin, 20. Aug. In ſpäter Nach⸗ mittagsſtunde rief die Nachricht von einem Mord am Hermannsplatz in Neu⸗Kölln große Aufregung her⸗ vor. Der Arbeiter Brund Bengſch hatte nachmittags ſeine Geliebte, die Aufwärterin Adem, im Streit er⸗ würgt. Nach der Tat verließ er die Wohnung und trieb ſich in verſchiedenen Gaſtwirtſchaften herum und erzählte ganz offen, er habe ſeine Frau getötet. Als die Nachbarn in die Wohnung der Adem eindrangen, fanden ſie die Leiche. Die ſofort herbeigerufene Ge⸗ richtskommiſſion ſtellte ſtarke Würgemale feſt. Bengſch benahm ſich auf dem Transport zur Polizei ſehr reuitent und mußte gefeſſelt werden. — Tot geprügelt. Eſſen(Ruhr), 20. Aug. Weil er beim Spiel eine größere Geldſumme gewonnen hatte, wurde ein junger Mann in Spellen von ſeinen Mitſpielern aus Aerger tot geprügelt. Die Täter ſind verhaftet worden. — Opfer der Berge. Ww. Zürich, 19. Auguſt. Vom Gelmershorn iſt der 18 Jahre alte Kellner⸗ burſche Miringer abgeſtürzt.— Ein Kaufmann von St. Gallen ſtürzte von einer Brücke in die Teinach und ertrank. — Selbſtmord? Rummelsburg, 19. Aug. Heute vormittag ſprang ein Schaffner vor der Einfahrt des Zuges in den Bahnhof Rummels⸗ burg plötzlich vor die Lokomotive. Er wurde über⸗ fahren und lebensgefährlich verletzt. Der 60. Ratholikentag in Metz * Metz, 19. Aug. Zu Anfang der zweiten franzöſiſchen Verſammlung heute nachmittag nahm Direktor Collin vom Metzer „Lorrain“ das Wort im Namen der franzöſiſch ſprechenden Kongreßteilnehmer und gab in deren Namen eine Erklärung ab betreffend der geſtrigen Worte des Präſidenten Fürſten zu Löwenſtein über die Gewerkſchaftsfrage. Er ſprach ſeine Freude aus, daß Metz gerade der Ort dieſer Tagung ſei, auf der dieſe Rede ge⸗ halten wurde, und gab dem Wunſche Ausdruck, daß der Friede von Metz zum Wohle der deutſchen Katholiken dienen möge. Dieſe Er⸗ klärung der franzöſiſch ſprechenden Kongreßteil⸗ nehmer rief ſehr lebhaften Beiſall hervor. Leb⸗ haft begrüßt, ſprachen ſodann Domkapitular kaufte von Louis(Metz) über die ſozialen Pflichten der Katholiken und Profeſſor Müller(Straß⸗ burg i..) über Religion, Familie und Schule. In der zweiten Generalverſamm⸗ lung heute nachmittag ergriff zunächſt Biſchof Koppes(Luxemburg) das Wort über die bedauerliche Lage der katholiſchen Kirche in Luxemburg, namentlich auf dem Gebiete der Schule, auf dem die Freimaurerei die Herrſchaft erlangt hat. Sie habe ſich deshalb genötigt geſehen, den Geiſtlichen die Erteilung Religionsunterrichts in der Schule zu ver⸗ ie ran wurde. I Der heute präſidierende Dr. Tru uck brachlt dann ein freudig aufgenommenes Hoch auf den der chriſtlichen Schule aus. Prälat Dr⸗ Schweitzer(Köln) ſprach dann über Adolf Kolping, den Bahnbrecher der chriſtlichen So⸗ zialpolitik, und ſchloß mit dem Gelöbnis der katholiſchen G eſellenvereine, das Erbe Kolpings, zu ſchützen. rere Begrüßungstelegramme, darunter einez vom deutſch⸗öſterreichiſchen Katholikentag in Linz. Alsdann berger(Zürich) über moderne Volksbildung, ihren Segen und ihre Sorgen. Als letzter Red⸗ ner kennzeichnete Stiftspropſt Dr. Kaufmann (Aachen) die Stellung der deutſchen Katholiken zur Fortbildungsſchule. * Düſſeldorf, 19. Aug. Im 67. Lebensjahre iſt kamp, zuletzt Kommandeur der 67. Infanterie⸗ brigade in Metz geſtorben. W. Wien, 19. Ang.(Pr.⸗Tel.) ſeinem Burſchen ſchwerverletzte iſt geſtorben. Paris, 20. Aug. Der„Matin“ ver⸗ Der von Hauptmang welcher ein von dem Blatt nicht genannter Ge⸗ währsmann verſichert, der Fremdenlegionär Maf Simon befinde ſich in vollef körperlicher und geiſtiger Geſundheit bein 1. Regiment der Legion in Sidi des Ab⸗ bes, wo er gegenwärtig der Ausbildungs⸗ haben, er habe niemals ſeinen Eltern in Mingen Biſchof als den Vorkämpfer der Verteidigung ihres großen Stifters, ewig heilig zu halten und Der Vorſitzende verlas ſodann meh⸗ ſprach Chefredakteur Bam⸗ Leßte Nachrichten und Telegramme. hier Generalleutnant z. D. Schlien⸗ bffertlicht heute eine Depeſche aus Oran, n kompagnie zugeteilt ſei. Simon ſoll erklän berg in Weſtfalen geſchrieben und begreife nich. wie das Gerücht von ſeiner Deſertion und bevor, ſtehenden Erſchießung entſtanden ſei. * Turin, 20. Auguſt.(Pr.⸗Tel.)„Stampa⸗ meldet aus Kar gil: Der italieniſche Alpiniſ Mario Piacenza, der gegenwärtig eine rer aus dem Tale Aoſta unternimmt, erreicht⸗ den bisher von niemand beſtiegenen 7200 Meter niſche Fahne. Pigcenza und ſein Begleiter übernachteten 6 Nächte in einer Höhe von 6500 Meter und hatten mit Hogel, Schnee und ſtren⸗ *Berlin, 18. Aug. In letzter Zeit wurde bei mehreren großen Berliner Metall führt. Geſtern gelang es, die Diebe und Hehler im ganzen 9 Perſonen, zu und feſtzu⸗ nehmen. Forſchungsreiſe durch den Himalaya mit Füh⸗ hohen Gipfel des Numkom nach ſehr ſchwie, rigem Aufſtieg und hißte dort eine kleine italie ger Kälte zu kämpfen. Piacenza plant noch andere Beſteigungen. Umfangreiche Metalldiebſtähle. firmen umfangreiche Metalldiebſtähle ausge Sie hatten mit verſchiedenen Ange⸗ ſtellten großer Betriebe in Verbindung geſt Wagenladungen von Metall geliefert. Auch ei Bei der Großen Berliner Straßenbahnen weitere Verhaftungen bevor. Das Attentat auf Rechtsanwalt Dr. Mehl. JBerlin, 20. Auguſt.(Von unſ. Berl. Bur] Aus Guben wird gemeldet: Geſtern nachmittag verübte der Rentenempfänger Karl Stöhr ein Aufſehen erregendes Verbrechen in dem Burean eines Rechtsanwaltes. Als ſich Stöhr in der Wohnung des Rechtsanwaltes und Notars Dr, Mehl befand, gab er auf denſelben drei Schüſſe den. Ein Werkneiſter hatte an die Hehler gane Schienen und Kupferdrähte entwender worden. Wie das„Berliner Tageblatt“ hört, ſtehen no ö ab, die eine lebensgefährliche Wirkung hatten und tötete ſich dann ſelbſt. Stöhr, der hier wohnt war früher Braumeiſter und hatte einen Unfalf erlitten. ſchaft in Anſpruch und wollte ſich einer Operation unterziehen. Dieſe wurde von einem Berliner nun gegen den Arzt. Der Prozeß hatte ſchon ver⸗ ſchiedene Verhandlungen gezeikigt. Geſtern nachmittag zwiſchen 5 und 6 Uhr ſu Stöhr wieder ſeinen Rechtsanwalt auf. Als mit dieſem im Pripatbureau allein war, krach Er nahm deshalb die Berufsgenoſſen, Arzt vorgenommen. Nach der Operation wurde die linke Körperſeite St's. gelähmt. Er klagte hintereinander 4 Schüſſe. Der Bureauvorſteher, Angeſtellter der.⸗E.⸗G. arbeitete für ſie und ſtahl nach und nach für 20 000 Mark Metal! der einige Zimmer entfernt war, ſprang 5 0 hinzu. Als er die Tür öfnete, durch die Stirne, die zweite durch den rechten Unterarm und die dritte durch das Handgelenl Kugel durch den Mund gejagt. Stöhr war Jahre alt, berheiratet und Vater von 4 Kindern Die Wägliche Rundſchan berichtet: Reichstage im Mai das neue Spionage ſetz mit ſeinen einſchränkenden Beſtimmungen für den Preſſedienſt vorgelegt wurde, wurden dieſe Beſtimmungen von der dere Preſſe einmütig bekämpft. Dieſer Kampf 1 1 bei den maßgebenden Inſtanzen nicht ohne Ei druck geblieben zu ſein. Wenigſtens iſt die We. rechtigung dieſer von der Preſſe angeführten Gegengründe anerkannt worden. Es beſteht die Ausſicht, daß bei der Beratung des Entwu ſter, einer Milderung der Beſti über Mitteilungen der Preſſe zuſtimmen wir ja ee ee ſogar anregen wird. Gruoße Vanillevorräte geſtohlen. firmen Vanillevorräte im 50 000 Mark geſtohlen. Attentat auf einen Richter. W. 19. Aug. Ein ee ſah er 1 ner am Fußboden in einer Blutlache li De herbeigerufene Arzt ſtellte feſt, daß die eine Kagel 9 gegangen war. Der Täter hatte ſich ſelbſt 1 die Regierung, vor allem der neue Kriegsmini⸗ mmungen * Hamburg, 18. Aug. Im Laufe der leß⸗ ten Woche wurden bei zwei hieſigen Aeg ben Mitkvoch, den 20. Auguſt 1913. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Mittagsblatt). 5. Seite. 85 Ferramonde van der Hofſtadt befand, 80 wurde geſtern in der Nähe von Erbe überfal⸗ Dden, len. Vier Männer feuerten Revolverſchüſſe gung auf das Automobil ab und bewarfen es mit 1901 Steinen. Der Chauffeur wurde tötlich getrof⸗ dolf ſen. Der Richter entkam, indem er die größte 50 Geſchwindigkeit einſchaltete. 5 er“ Meſothorium. ngs, München, 19. Auguſt. Hier hat ſich aus und Perſönlichkeiten der erſten Geſellſchaftskreiſe ein meh⸗ Ko mitee gebildet, das durch Veranſtaltung eines eines Konzertes, bei dem die bedeutendſten in Künſtler mitwirken ſollen, Mittel zur Beſchaf⸗ ams fung von Meſothorium für die ſtaatliche zung, Frauenklinik und die chirurgiſche Klinit zu er⸗ Red⸗ ſangen ſucht. Die Eintrittspreiſe werden bis aun zu 100 Mark betragen. Die Münchener Stadt⸗ liken verwaltung hat kürzlich für den gleichen Zweck den ſtädtiſchen Krankenhäuſern die Summe von Mt. re ſſt ien⸗ terie leitet 6500 ſtren⸗ noch urden tall usge⸗ ehler, 00 die ſollten, erhalte ein deutſcher Fürſt die Regierung zum Aus⸗ gtg.“ meldet aus Sof ia: keiten des durch den Londor 13— nittag Vorherſagungen für in⸗ und ausländiſche 1 eiN Pferderennen. urean(Von unſerm Spezial⸗Mitarbeiter.) n der? Mittwoch, 20. Auguſt. 3. Dr. 8 Deauville. ſchüſſe Prix de Clairefontaine: Guſy— Souk. n und Prix de Louray: Le Gardeur— Roſimond. vohnl Frix de Beuzeval: Le Feu— Dolet. Unfall Prix des Billas: Templier 3— Maboul 2. oſſen⸗ Prix del Reux: Reine de Noiſy— Elvira 3. ratibt Pris def la Coquenne: Raſoir— Minotaure. rliner 8 wurde Pferdeſport. klagte Von den 64 000 Mark des Magdeburger Kron⸗ ver⸗ brinzen⸗Preiſes ſind durch die Einſätze und Ein⸗ ſchreibegebühren 23 876, zuſammengekommen. Tbtaliſator⸗Umſatz am Sonntag betrug 343 5004 ſich die Eintrittsgelder nur auf zwei Drittel des dao bolgedeſſen getötet werden. genannte 5. Küraffier beteiligt ſich dagegen mit ſeinem Ferner ſind Major von Maltzahn und Leutnant diungeſchrieben. 000 Mark bewilligt. Neue Verſchärfung des Werftarbeiterſtreiks. * Hamburg, 20. Auguſt. Der Kampf auf den Werften hat eine neue Verſchärfung erfahren. Der Arbeitsnachweis der Eiſeninduſtriellen wurde am Dienstag geſchloſſen, ſo daß die Wiederauf⸗ nahme der Arbeit eine Verzögerung erleidet. Der Andrang der Werftarbeiter vor dem Arbeitsnach⸗ wwpeis war geſtern ebenſo lebhaft wie am Tage zu⸗ bor. Auch in Bremen, Vegeſack und Geeſtemünde haben die Unternehmer den Arbeitsnachweis ge⸗ ſchloſſen. die Lage auf dem Balkan. Wer wird Fürſt von Albaniend EJBerlin, 20. Aug.(Von unſ. Berl. Bur.) Aus Turin wird gemeldet: Die„Stampa“ veröffentlicht die ſenſationelle Meldung, der küuftige Fürſt von Albanien werde der Graf von Turin, ein Vetter des Königs, ſein. Dieſer werde ſofort nach der Ernennung eine öſterreichiſche Erzherzogin heiraten. Falls Diplomatiſchen Verhandlungen ſcheitern albaneſtſche O London, 20. Aug.(Von unſ. Lond. Bur) Die Times läßt ſich aus Sofia tele⸗ graphieren, daß gegenwärtig zwiſchen der ſer⸗ biſchen und bulgariſchen Regierung Verhandlungen ſchweben zwecks Wieder⸗ aufnahme des Telegraphen⸗ und Eiſenbahnver⸗ kehrs zwiſ⸗ beiden Ländern. . Sofia, 19. Aug. Die bulgariſche Nationakliga richtete an den öſter⸗ reichiſchen Kaiſer eine Glückwunſch⸗ depeſche, in der die Dankbarkeit für die Unter⸗ ſtützung der Intereſſen Bulgariens ſeitens der kommt. Die Depeſche ſchließt:„Das dank⸗ bare Bulgarien betet heute zu Gott um Glück und langes Leben für Eure Majeſtät.“ Die neue Kriſe. m. Köln, 20. Aug.(Priv.⸗Tel.) Die„Kölu. Ernſte Schwierig⸗ die bulgariſche Beſitz⸗ tier Frie⸗ ſind für densvertrag Bulgarien zugewieſenen Gebietes zwiſchen der altbulgariſchen Grenze und dem Aegäiſchen Meere weſtlich der Maritza eutſtan⸗ den. Die griechiſche Regierung hat Bulgarien benachrichtigt, ſie werde am 21. Auguſt Gue⸗ mueldſchina, kanthi und Dedeagatſch räumen. Die bulgariſche Regierung erwiderte und be nachrichtigte davon auch die Londoner Geſandt ſchaft, daß ſie erſt am 28. Auguſt die Orte wie der beſetzen könne. Sie erwarte daher, daß die griechiſche Behörde und Beſatzung bis zu dieſem Tage dort verbleiben, um Ort und Ge⸗ biete Bulgarien zu übergeben. Falls dies nicht geſchehe, werde die Bevölkerung mehrere Tage ohne Behörde bleiben, woraus ernſte Schwierig⸗ keiten entſtehen. Inzwiſchen ſind die türkiſchen Truppen ſchon weit über die Maritza weſtwärts mar⸗ ſchiert und haben die bulgariſchen Vor truppen unter Verluſten Fbee drängt, ſo daß ein bulgariſcher Vormarſch auf die oben genannten Orkſchaften unbedingt auf türkiſche Heeresteile von anſehnlicher Stärke treffen werde. Die Gegend im Norden iſt faſt rein mohammedaniſch. Ihre Bewohner haben ſich teilweiſe dem türkiſchen Heere angeſchloſſen, um am Kampfe teilzunehmen. Bei Andauer dieſes Zuſtandes droht wieder ein VBernichtungs⸗ krieg zwiſchen den Balkanvölkern. JBerlin, 20. Aug.(Von unſ. Berl. Bur.) Der römiſche Korreſpondent des Berliner Lokal⸗ anzeigers erfährt von einem hervorragenden Diplomaten, daß die Pforte erklärt habe, ſie wünſche dringend die Adrianopel⸗ frage zu einem Abſchluſſe zubringen und ſei eventl. bereit auf den Vorſchlag zurückzu⸗ gehen, den ſ. Zt. Kiamil Paſcha machte, d. h. den nördlichen Teil von Adrianopel an Bulgarien abzutreten, wenn man ihr den Stadtteil mit den Sultangräbern, Moſcheen und anderen Heiligtümern belaſſe. Die Türkei denle garnicht daran, die ihr von Griechenland überlaſſenen Plätze zu behalten. Sie ſei bereit, ſich mit der Grenze Enos⸗Adrianopel⸗Kurumlu zu begnügen. Indeſſen ſei den Türken gar⸗ nichts anderes übrig geblieben, als die Plätze proviſoriſch zu beſetzen, welche die Griechen verlaſſen wollten, da überhaupt keine bulgariſchen Truppen vorhanden geweſen ſeien, die jene Plätze hätten übernehmen und für die Ordnung hätten garantieren können. Die Herzlichkeit der Beziehungen zwi⸗ ſchen der Türkei und Griechenland werde, ſo meldet der Korreſpondent des Lokal⸗ anzeigers, überſchätzt, was auch daraus hervor⸗ gehe, daß die Türken mit höchſter Energie be⸗ ſtrebt ſeien, ſich eine Flotte zu ſchaffen, die doch nur gegen Griechenland beſtimmt ſein ſoll. Die Pforte beabſichtigt eine große Propaganda in der geſamten Welt des Iſlams zu entfalten, um die Mittel für dieſe Flotte zu erhalten. Sie habe aus Aegypten be⸗ gen 101 en wW. Konſtantinopel, 20. Aug. Die Pforte hat geſtern an ihre Botſchafter eine Zirkular⸗ depeſche gerichtet und ſie beauftragt, den Mäch⸗ ten eine neue Liſte bulgariſcher Greuel⸗ taten, die in Thrazien beſonders in den von den griechiſchen Truppen geräumten Gebieten, die vollſtändig verwüſtet ſind, zu unterbreiten und die Mächte um ernſte Schritte in Sofia zwecks Abſtellung dieſes Zuſtandes zu er⸗ ſuchen. Kämpfe zwiſchen Bulgaren und Türken. * Sofia, 19. Aug.(Agence Bulgare.) Die türkiſchen Truppen haben geſtern nach einem lebhaften Gefecht mit der kleinen bulgariſchen Garniſon den Ort Kutſchokawak endgültig be⸗ ſetzt. Die muſelmaniſchen Bevölkerung der Ge⸗ gend hat ſich der türkiſchen Armee angeſchloſſen, ſich bewaffnet und unter den bulgariſchen Sol⸗ daten und der bulgariſchen Bevölkerung ein Blutbad angerichtet. Die bulgariſche Regierung hat die Aufmerkſamkeit der Vertreter der Mächte auf dieſe Tatſache gerichtet und von neutem darauf gedrungen, daß bei der Wieder⸗ beſetzung der Gebiete durch die Bulgaren, die Truppen den Türken die Ortſchaften nennen, die ſie zu räumen beabſichtigen, damit die Türken ſie dann nach ihrem Abmarſch beſetzen können. Petersburg, 19. Aug. Wie die„Pe⸗ tersburger Telegraphen⸗Agentur“ aus Sofia er⸗ fährt, hat die grichiſche Regierung die bulgariſche durch die Vertreter der ruſſiſchen Re⸗ gierung in Bukareſt und Sofia davon in Kennt⸗ nis geſetzt, daß von ihr drei Abgrenzungskom⸗ miſſionen ernannt worden ſind, welche ſich am 23. ds. Mts. in Demirhiſſar verſammeln wer⸗ den.— Die Städte Dedeagatſch, Kanti und Gü⸗ müldſchine werden am 21. ds. Mts. von den griechiſchen Truppen geräumt werden. Die Cholera in Serbien nimmt zu. Berlin, 20. Aug.(Von unſ. Berl. Bur.) Aus Belgrad wird gemeldet: Obwohl die Sanitätsbehörde alle Anſtrengungen macht, da⸗ mit die Cholera im Lande nicht verbreitet wird, iſt die Epidemie trotzdem im Zune h⸗ men begriffen. In den letzten 10 Tagen ſind 793 Perſonen in Serbien an Cholera er⸗ krankt. Von dieſen ſtarben 131. Am meiſten iſt die Epidemie im Wranfjabezirke verbreitet, wo von 213 Kranken 25 geſtorben ſind. Die franzöſiſche Militärmiſſion und die griechiſchen Siege. m. Athen, 20. Aug.(Priv.⸗Tel.) Auf die Behauptung eines hier erſcheinenden franzö⸗ ſiſchen Blattes, daß die franzöſiſche Militärmiſ⸗ ſton weſentlich zu den griechiſchen Siegen in dem letzten Kriege beigetragen habe, bemerkt die Zei⸗ ung„Athinai“, daß die franzöſiſchen Inſtrulteure zwar lobenswerten Eifer und große Arbeitsluſt bewieſen, auch während des Krieges manches für den Ver⸗ *8 18 lärer Truppen geleiſtet hätten. Jedoch an der Organiſation der Armee, an dem Feldzugsplan und an der Heranbil⸗ dung geeigneter Kommandeure für die mili⸗ täriſchen Einheiten hätten ſie kein Ver⸗ dienſt. Eine Organiſation könnte nur aus dem Lande ſelbſt hervorgehen. Zu den Erfol⸗ gen des Krieges hätte der gegenwärtige König und ſein Stab, der größtenteils aus in Deutſchland ausgebildeten Offi⸗ ziere beſteht, allein beigetragen. Die neue militäriſche Gliederung Serbiens. JBerlin, 20. Aug.(Von unſ. Berl. Bur.) Aus Belgrad wird gemeldet: Neuſer⸗ bien wird in 5 Diviſionsbezirke ge⸗ teilt werden und zwar werden neu auſgeſtellt die Ibardiviſion mit dem Sitze in Novibaſar, die Koſſowo⸗, die Wardar⸗, die Bregalnitza⸗ und die Monaſtirdiviſionen mit dem Sitze in Pritſchtina, Uesküb, Iſtip und Monaſtir. 11 Orte ſollen Garniſonen erhalten. Nach der Veröffentlichung des Demobiliſierungserlaſſes iſt als die wichtigſte militäriſche Frage die hervorgetreten, welche ausländiſchen Militärattaches anweſend ſein Heeresteile zur Aufrechterhaltung der Ordnung möchten, denn man har bier aus ſin den neuen Landesteilen zurückgelaſſen werden ſichere Informationen, daß die griechiſchen ſollen. Und dieſe Frage iſt jetzt, wie verlautet, in der Weiſe gelöſt worden, daß der Kriegs⸗ miniſter durch einen Erlaß des Königs ermächligt wird, zu 6 wöchentlichen Uebungen wechſelweiſe die nötige Anzahl von Offizieren und Mann⸗ ſchaften aus dem 1. Aufgebot einzuberufen Das 2. und 3. Aufgebot wird entlaſſen, doch iſt der Kriegsminiſter ermächtigt, aus der Militärver⸗ waltung und Sanitätsbranche alle drei Aufge⸗ bote zur Uebung einzuberufen. Die neu gebil⸗ deten Diviſionsbezirke haben auch bereits die Re⸗ krutierungsliſte für die neuen Landesteile aufge⸗ ſtellt. Die Rekrutierungskommiſſion will ſofort nach beendeter Demobiliſierung ihre Arbeit be⸗ ginnen. 3 855 Volkswirtschaft. Rheinische Hypothekenbank in Mannheim. Wir machen unsere Leser auf die im In- seratenteil vortiegender Nummer enthaltene Aufforderung zur Ausübung des Bezugs- rechts auf 835 Stück Aktien der Rheinischen Hypothekenbank aufmerksam, die in Ausfüh⸗ rung des Beschlusses der Generalversammlung vom 25. März den Aktionären nunmehr zum Bezug angeboten werden. Das Bezugst echt hat zu erfolgen in der Zeit vom 21. August bis ein- schließl. 12. Sept. Auf je M. 31 200 Aktienkapital kann eine neue Aktie im Nennwert von M. 1200 zum Kurs von 130 Prozent bezogen werden. Das Bezugsrecht cann am hiesigen Platze aus- geübt werden bei der Rheinischen HYpo⸗ thekenban k, ferner bei der Rheiniis ch en Creditbank und deren säamtlichen Nieder⸗ reits gro 5 e 2 ei 00 nungen erhalten. — pflegungsdienſt und die Zuſammenſtellung irregu⸗ lassungen. 7C.CCccccc0c 5 Der 406 000 im Jahre vorher und 322 000 im ahre 1911. Infolge des ſchlechten Wetters beliefen Vorjahres. Jedenfalls erleidet der Verein trotz der ſchlechten Witterung keinen großen Ausfall, da die Jeſamteinnahmen aus den Eiutrittsgeldern, dem Totaliſator⸗Umſatz und den Einſätzen und Reu⸗ geldern die Auslagen des Tages ungefähr decken. Madame Foutſt, eine Stute des Leutnants von ßuer, mußte im Frankfurter Roſenberg⸗Jagd⸗ Rennen mit gebrochener Feſſel angehalten und in⸗ Leutnaut von Egan⸗Krieger hat von Leutnant von Haine die Pferde Glenmorgan, Hausfreund und Jeuö für alleinige Rechnung übernommen. Der letzt⸗ egimentskameraden Leutnaut Wannow je zur Hälfte an Feſtival, Five.Glock, Hadwiga, Vorſteher und Hamethen, von welchen fünf Pferden bisher geutnant von Egan⸗Krieger je ein Drittel gehörte. rinz M. zu Schaumburg⸗Lippe zu gleichen Teilen en Türkenbund intereſſiert. Ein„fliegender Reiter“ in Frankreich. Das von u. v. Egan⸗Krieger gegebene Beiſpiel hat jetzt in rankreich Nachahmung gefunden. Am Sountag ſand rovinſe im Departement der Aube, das eite Pferderennen der Saiſon ſtatt. Im Prix de la osele de Steeple Chafe war der Leutnant Mor⸗ leux vom Flieger⸗Zeutrum in Reims als Reiter Er flog mit einem Eindecker von ANeims nach Provinſe und es gelang ihm auch den Sieg auf ſeiner Stute Ecoſſaie zu erringen. Dann be 5 er von neuem den 1 flog maus einer zahlreichen Zuſchauermenge wieder gach Reims zurück, wo er glücklich landete. Luftſchiffahrt. 8. Der Luftſchiffban Zeppelin errichtet zur Zeit zuweit der Werft einen Neubau für Funken⸗ in welchem vier 40 Meter hohe Fwofan 5 Um den bei asmaſten aufgeſtellt werden. Um Tacht heimkehrenden Luftſchiffen die Orientierung zu gleictern, iſt in der Werft ein ſtarker Scheinwerfer kürzlich in Biberach ausgegangenen Meldung über die Errichtung von Luftſchiff⸗Feuertürmen teilt die Teleſunkengeſellſchaft in Berlin mit, ſie habe auf Anregung der Militärbehörde bereits anfangs dieſes Jahres auf der Funkenſtation Nauen ein elektriſches Blinkfeuer für Zwecke der Luftſchiffahrt eingerichtet. Die Anlage iſt 2000 Kerzen ſtark und tritt jede Nacht bei Eintritt der Duntelheit bis zum Morgen in Tätigkeit. Die Lichtſtrahlen werden ununterbrochen imgihythmus des Buchſtabens „N“ des Morſe⸗Alphabetes ausgeſendet, ſodaß die Luftſchiffer erkennen können, daß es ſich um das Leuchtfeuer von Nauen handelt. Die Erprobung des Leuchtfeuers erfolgte von einem Freiballon aus, dem es gelang, das Leuchtfeuer auf ca. 40 Kilometer zu ſichten. Aviatik. * Gothaer Aeroplauturnier. Den erſten Preis im Bombenwerfen erhielt Stöffler, eben⸗ falls einen erſten Preis Ingold. Die Preiſe betragen je 1500 Die Fluggäſte dieſer beiden Flieger er⸗ hielten je einen Ehrenpreis, nämlich Kapitänleutnant Berthold und Leutnant Heinrichshofen. Im Schnelligkeitswettbewerb erhielt den 1. Preis Ingold, den zweiten Stöffler. Troſtpreiſe wurden an Beck und Hennig ausgegeben. Weitere Ehrenpreiſe erhielten Stöffler, Ingold, Kohnert, Schwandt, Beck, Hennig, Heinrichshofen, Keidel, König und Roſenſtein. Geſtern vormittag fand der Wettbewerb im Photographieren vom Flugzeug aus ſtatt. Es iſt Vorſchrift, daß dabei aus einer Höhe von mindeſtens 800 Metern ein Ziel gufgenommen wird, das 10 bis 30 Kilometer ent⸗ fernt iſt. Es darf nur höchſtens eine Stunde dazu gebraucht, ein Offizier muß als Fluggaſt mitgenom⸗ men werden, höchſtens 6 Platten dürfen Verwendung finden. Es beteiligten ſich die Flieger Stöffler, Ju⸗ gold und Beck. * Flug„Rund um England“. Nach Berichten von Augenzeugen hat ſich das Sopwithflug⸗ zeug in NYarmouth ebi ſchwerem Seegang bewun⸗ dernswert gehalten. Es hat die Fortſetzung des Rundflugs erſt aufgegeben, als die See direkt über den Motor ſchlug; trotzdem blieben Schwimmer und Traggeſtell völlig unverſehrt. Die Londoner Sop⸗ withfabrik erhielt einen telegraphiſchen Auftrag, wo⸗ nach lediglich am Höhenſteuer eine geringe Ausbeſſe⸗ rung erforderlich iſt. Da auch der Greeumotor des Shortflugzeuges jetzt wieder arbeitet, ſteht der Abflug beider Bewerber in den nächſten Tagen bevor. W. Pari's, 20. Aug. Der Aviatiker Pergou d führte geſtern in der Nähe von Verſaille die praktiſche Erprobung des von Bonnets erfundenen Fall⸗ ſchirmes vor. Pergoud verließ ſeinen Eindecker in der Höhe von 300 Metern und gelanate mittels des Fallſchirmes unverſehrt zur Erde. Das Flug⸗ zeug, welches ſich ſelbſt überlaſſen blieb, ging einige Minuten ſpäter in einem Walde in der Nähe von Verſailles nieder. Automobilſport. * Das Verzeichnis der Inhaber von Kraftfahr⸗ zeugen in Baden, das im Verlag von J. J. Reiff⸗Karlsruhe erſchienen iſt, enthält für jeden ugebaut worden, der in den letzten Tagen erprobt aud weit über den See bin leuchtet. Zu der eignetes Adreſſenmaterial. Preis.10 Mk. inkl. Porto. Radſport. Die Radrenuen in Straßburg wurden bei ſchönem Wetter und gutem Beſuch zum Austrag ge⸗ bracht. Der Franzoſe Guignard rehabilitierte ſich von ſeiner am Freitag erlittenen Niederlage und ge⸗ wann diesmal beide Dauerrennen. Er ſiegte im 15⸗ Kilometer⸗Rennen nach 12 Min. 25,4 Sek. vor Böſch⸗ lin, 1400 Meter und Schelling. 1800 Meter zurück. Im Stundenrennen ſchuf der Franzoſe mit 72,075 Kilo⸗ meter einen neuen Bahnrekord. Zweiter wurde Böſchlin, 1650 Meter und Dritter Schelling, weit zurück. Im Hauptfahren ſiegte der Berliner Schrage vor Techmer und Gruber, während im Prämienfahren Techmer vor Schrage und Paſtori erfolgreich war. Einen zweiten Sieg landete Techmer mit Gruber als Partner im Tandemrennen. * Bei den Nadreunen in Zürich gewann Arend das Fliegermatch, in dem er im erſten Lauf vor (8,86 Meter). Diskuswerfen: Buchgeiſter⸗Charlotten⸗ burg 42,28 Meter(41,84 Meter). 3000 Meter⸗Laufen: v. Siegle⸗Berlin.59,6. Naſenſpiele. * Sportplatz bei der Eichbaum⸗Brauerei. Am kommenden Sonntag den 24. cr. wird auf dem Brauereiſportplatz ein intereſſautes Fußballwettſpiel ausgetragen werden. Die neue Ligamannſchaft des V. f. R. empfängt die Ligamannſchaft des Vereins für Bewegungsſpiele Stuttgart. Das Spiel begtunt um 4 Uhr. * Die Fußballſpiele in Mitteldeutſchland begaunen Sonntag mit einigen ſchwach durchgeführten Spielen. Bemerkenswert iſt die große Niederlage der Leip⸗ ziger Spielvereinigung gegen den Fußballkluß Olympia mit:.0.— In Plauen ſchlug der Fuß⸗ ballklub Konkordia den Fußballklub Apelles mit:3. — In Erfurt ſtauden ſich der Halleſche Fußballklub Wacker und der Erfurter Sportklub gegenüber. Er⸗ furt verlor mit:0. Das Spiel zwiſchen Wacker⸗ Ritzenthaler, Hönes und Rheinwald und im zweiten Lauf vor Rheinwald, Hönes und Ritzenthaler ſiegte. Im dritten Lauf wurde Arend Zweiter hinter Rhein⸗ wald. In den Dauerrennen ſiegte Przyrembel über 10 Kilometer in:48,2 vor Leon Vanderſtuyft, 100 Meter, Kjeldſen, 300 Meter, und Humann, infole Reifendefekt weit zurück, und über 30 Kilometer eben⸗ falls Przyrembel in 42:17 vor Kjeldſen, 30 Meter, Vanderſtuyft, 800 Meter, und Humann, infolge Retfendefekts weit zurück. Das 20⸗Kilometer⸗Rennen gewann dagegen Humann in 16:02,2 vor Przy⸗ rembel, 150 Meter, Kjeldſen, 600 Meter, und Vander⸗ ſtuyft, 800 Meter. * Friol Fliegermeiſter von Frankreich. Auf der Pariſer Prinzeuparkbahn gelaugte Sonntag die Fliegermeiſterſchaft von Frankreich zur Entſcheidung. Im erſten Zwiſchenlauf unterlag Perchicot, der den Titel zu verteidigen hatte, überraſchenderweiſe mit drei Längen gegen Poulain; Simeonie wurde Dritter. Den zweiten Zwiſchenlauf gewann Hourlier mit einer halben Länge gegen Gupreé und Schilles, und im dritten Zwiſchenlauf ſiegte Friol gegen Pouchois und Devoiſſoux. Im Endlauf errang Friol mit einer Länge gegen Hourlier und Poulain einen ſicheren Sieg. Das Malfahren holte ſich Texier vor Fournous, 1 Lg., und Sergent, während der eben erſt aus Amerika zurückgekehrte Berliner Packebuſch den fünften Platz beſetzte. Leichtathletik. * Die„Mannheimer Fußballgeſellſchaft 1913“ konnte bei den am Sonntag in Bürſtadt bei Lam⸗ pertheim ausgetragenen Sechſer⸗Turnieren mit einem 75 8 hinter„Kickers“ Worms den 2. Platz be⸗ egen. * Auerkanute deutſche Rekorde. In der Ausſchuß⸗ ſitzung der Deutſchen Sportbehörde für Athletik wur⸗ den, wie uns ein Privattelegramm aus Breslau meldet, folgende neuen deutſchen Rekorde offiziell anerkannt: 1000 Meter⸗Laufen: Mickler⸗Char⸗ lottenburg:32,2(alter Rekord:35,6). 2000 Meter: Mickler:43,5(:58,2). 400 Meter⸗Hürdenlaufen: Weit⸗ ling⸗Berlin 60,4 Sek.(62,8 Sek.). Weitſprung: Paſe⸗ mann⸗Berlin 6,91 Meter(6,90 Meterſ. Stabhoch⸗ ſprung: Paſeman 3,69 Meter(3,612 Meter). Kugel⸗ ſtoßen 74 Kilo: Halt⸗München 13,18 Meter(12,63). Steinſtoßen Zentner: Halt 11,26 Meter(10,37 Geſchäftsmann zu Propagandazwecken ſehr ge⸗ Leipzig und dem Chemnitzer Ballſpielklub, das in Chemnitz vor ſich gehen ſollte, fiel aus.„ * Keine Fußball⸗Heeresmeiſterſchaft. Der Deutſche Fußballbund hatte die Abſicht, eine Meiſterſchaft der Deutſchen Armee im Fußballſpiel einzurichten, wie ſie im Auslande, zum Beiſpiel Schweden und Eng⸗ land, ſchon ſeit längerer Zeit beſtehen. Mit den Vor⸗ beratungen war bereits begonnen worden. Seider iſt nunmehr durch eine vom Preußiſchen Kriegs⸗ miniſterium ermächtigte Seite deutlich zum Ausdruck gebracht worden, daß der Deutſche Fußballbund mit der Ausſchreihung noch einige Jahre warten möge, da ſogar ein von einem Prinzen des kaiſer⸗ lichen Hauſes für jene Fußball⸗Heeres⸗Meiſterſchaft zur Verfügung geſtellter Pokal hätte abgelehnt wer⸗ den müſſen. Athletik. Bei dem nationalen Athletenwettſtreit, der am Sonntag den 17. Auguſt in Durlach ſtattfand und der offen für den deutſchen Reichsverband war, er rangen ſich Mitglieder vom Athleten Klub „Schwetzinger Vorſtadt“ folgende Preiſe: Stemmen. Schwergewicht: Adam König 1. Preis, Hch. König 4. Preis; Leichtgewicht: Eugen Kientz g. Preis. Ringen. Schwergewicht: Adam König 1. Preis, Hch. König 8. Preis, Otto zur Linden 15. Preis; Mittelgewicht: Franz Köhring 1. Preis, Wilhelm Schramm 7. Preis; Leichtgewicht: Eugen Kientz 15. Preis. Die Preiſe beſtehen aus Ehren⸗ preiſen, goldenen und ſilbernen Medaillen, Kräuzen und Diplomen und ſind im Schaufenſter von Friſeur Peter Laug, Schwetzingerſtr. 79 ausgeſtellt. Das Vereinslokal befindet ſich jetzt Schwetzingerſtr. 115 zum Stolzeneck“, die Uebungshalle Schwetzinger⸗ ſtraße 83. Hundeſport. Der 1. Badiſche Kynologiſche Verein(E..), Sitz in Karlsruhe, älteſter kynologiſcher Verein im Großherzogtum Baden, hält aus Anlaß ſeines 25jährigen Beſtehens am 6. und 7. September in Philippsburg am Rhein eine Feldgebrauchs⸗ und Jugen d⸗ ſuche ab. Als Preiſe kommen 550 Mk. bar — Meter]. Steinſtoßen 6 Zenter: Halt 9,485 Meter nebſt ſchönen Ehrenpreiſen zur Vergebung. 5. Sette. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Mittagsblatt). Preiserhöhung für Jutefabrikate. Für Jutefabrikate sind heute verbandsseitig folgende Preiser höhungen eingetreten: Hessians H 320 um achtzehntel Pfennig per Quadratmeter, Hessians H 243 um sechszehntel Pfennig per Quadratmeter, Tarpaulings und Sackings um einzweizehntel Pfennig per Qua- dratmeter, Baggings um einen Pfennig per Quadratmeter, C Garne um 1 Mark per 100 Kilo; alle übrigen Garne um zwei Mark per 100 Kilo. Eisenwerk Kaiserslautern, lautern. Der Geschäftsbericht bezeichnet das abgelaufene Jahr als gut, obwohl in einzelnen Abteilungen sehr gedrückte Preise bestanden. Beschäftigung lag während des ganzen Jahres genügend vor; der Umschlag ist weiter gestie- gen, s0 daß er den höchsten Stand seit Be- stehen der Gesellschaft erreichte. Der Rohge- winn beträgt 803 197 M.(i. V. 610 735.). Nach Abschreibungen von 1S50 OrI M.(103015.) und nach Absetzung von 6s 752 M.(69 508.) auf xweifelhafte Forderungen verblieb ein Reingewinn von 259 217 M.(1/2 620.), Woraus bekanntlich 12 Prozen:(8 Prozent) Dividende verteilt und 43217 M.(28 620.) zu Rücklagen und Wohlfahr'szwecken verwandt werden. Die Vermögensübersicht verzeichne: 587 840 M.(308 621.) Einlagen und 431 5597 M (868 956.] laufende Verpflichtungen(i. Vnoch 188 90 M. Anzahlungen auf angefangene Ar- beiten), denen 1 249 291 M.(1 659 862.) Forde- rungen gegenüberstehen. In Bankguthaben, bar und Wechseln waren 451 464 M.(57 314.) vor- handen, Vorräte und Erzeugnisse sind mit 1030 370 M.(871 300.) bewertet. Für das laufende Jahr liegen bereits ansehnliche Auf- träge vor, allein bei der rückläufigen Konjunk- tur und den weichenden Verkaufspreisen kön⸗ nen neue Aufträge nur schwer hereingeholt wer— gden. wodurch das Ergebnis des nächsten Jahres Wesentlich beeinflußt werden dürfte. Verband deutscher Patentachsenfabriken G. fnl. b. H. Dieser Verband vereinigt eine An- zahl Hersteller aller Art Patent- und Halb- patentachsen für das Inland und Zollvereinsge- biet. Eingeschlossen in seine Tätigkeit sind alle Achsen für Automobil-Anhängewagen, aus- geschlossen dagegen Geleiswagenachsen und Automobilwagenachsen. Dem Verband gehören folgende Fabriken an: Bergische Patentachsen- fabrik, G. m. b.., Wiehl, Westdeutsche Patentachsenfabrik, G. m. b.., Oberwiehl, Dittmann-Neuhaus u. Gabriel-Bergenthal..-., Warstein, Warsteiner Gruben- und Hütten⸗ Wwerke, Warstein, H. Busch Söhne, Bestwig, Berliner Wagenachsenfabrik Eggebrecht u. Sehumann, Pankow. Dörflingersche ohsen- und Federnfabriken,.-., Mannheim, Fischer u. Fuchs, Roßwein, Sächsische Patentachsenfabrik Kadner u. Co., Roßwein, Roßweiner Patentachsen- und Wagen⸗ fabrik Kafl Wolf, Roßwein, Vereinigte Achsen- und Fecernfabriken, G. m. b.., Offenbach (Main), H. Kunath, G. m. b.., Dresden, Fried- rieh Kuring, Jauer. Konkurs Oskar Jaeger u. Harms, Weinheim. Aus Weinheim wird uns geschrieben: Im Kon- kursverfahren gegen die hiesige Stuhlfabrik ., Oskar Jaeger und Harms wird, auf die anerkannten Konkursforderungen im Ge⸗ samtbetrage von 92 740 M. eine Abschlagsver- tellung in Höhe von 6 Prozent stattfinden. Der zur Abschlagsverteilung verfügbare Masse- bestand beläuft sich auf 4465 Mark. Die Farb. und Gerbstoffwerke Paul Gulden u. Co.,.-G. in Piesteritz(bei Wittenberg) be⸗ antragen die Herabsetz ung des Grund Eapitals von 600 O0 M. auf 300 o0 M. durch Rückkauf von Aktien aus eigenen Mitteln.. Dresdner Preßhefen- und Kornspiritus-Fabrik (sonst J. L. Bramsch) in Dresden. Nach dem Abschluß für 1912/13 ging einschließlich 2604 M. (4286.) Vortrag und nach 20 000 M.(67 362.) Abschreibungen der Reingewinn auf 150988.) (186 543.) zurück; er soll folgende Verwen⸗ dung erhalten: wieder 14 Prozent Divi- dende gleich 126 o0 M.(wie i..), Verwal⸗ tungsrat 7419 M.(7313), Gewinnanteile 14838 Mark(t4 625.) und Vortrag 2730 M.(2604.) Im Voriahr wurden noch der Sonderrücklage 34 00 M. und der Talonsteuer-Rücklage 2000 M²eirk zugewiesen Wie der Geschäftsbe⸗ richt hierzu mitteilt, kann das Ergebnis als befriedigenck bezeichnet werden. Schweizer Industrie. Die-G. Verei⸗ nigte Berner und Zürcher Schok o. ladenfabriken Lindt u. Sprüngli geneh- migte 10 Prozent(i. V. 9 Prozent) Dividende auf 3 Mill. Franken Aktienkapital. Der Ge⸗ Samtgewinn stieg von 506 716 fr. auf 338 036 fr. Davon werden zu Abschreibungen 233 801 fr. (239 397 fr.) verwandt.— In der Haàuptversamm- lung der Maschinenfabrik ESscher Wys u. ie in Zürich und Ravensburg wurden diie Aussichten für das laufende Geschäftsjahr als anhaltend günstiger bezeichflet. Die Ge⸗ Sellschaft verteilt 6 Prozent Dividende. Die N. A. G. in Rußland Aus Petersburs wird geschrieben, daß die bisherige Petersburger Filiale der deutschen N. K. G. in eine selb⸗ ständige russische Aktiengsesell⸗ schakt mit 800 o0 Rubeln Aktienkapital um- Sewandelt wird. Die Tätigkeit der neuen Ge⸗ Sellschaft wird sich vorläufig nur auf den Ver⸗ Kauf der deutschen Automobile in Rußland be- Schranken. Eine selbständige Produktion in KRußland ist deshalb vorläufig unmöslich, weil TFeile von hier nach Rußland eingeführt wer⸗ dten müßten und der Zoll für Automobil-Teile füür eine lohnende Produktion gegenwärtig viel Lu hoch ist. Die Leitung der russischen Aktien- Sesellschaft wWird den bisherigen Pilialleitern bertragen. Telegraphisebe Handelsberlehte. dbuends Kires, 20. Aug Es eind Ausgedehnte R egenfälſe eisgetreten, Was kür den Getreidestand sehr kördeflich ist, Buenos Aires, 20, Aug Der Inten“ .-G. in Kaisers- dant Anchorene hat mit einem englischen Bankhause eine Option auf eine Anleihe von 2% Mill. Pfd. Sterling zum Zwecke des Straßenbaues abgeschlossen. „ Telsgraphlsehe Börsenberlehte. London, 19. August.„The Baltie“ Schluß. Weizen schwimmend: stetig bei nur kleiner Nachfrage. Mais schwimmend: fest aber nicht lebhaft. Verkauft: 1 Teilladung La Plata gelb 8/S. r. t. per Oktober-November zu 24/—, per 480 lbs. Gerste schwimmend: stetig bei nur kleiner Nachfrage. Verkauft: 1 Teilladung Azof-Black Sea per August zu 20/ 10%, per 400 Ilbs t.. Hafer schwimmend: stetig bei kleinem Handel. Newyork, 19. Aug.(Tel.) Produktenbörse. Weizen. Baisselautende Kabelberichte von Liverpool, Abgaben der Firma Armour, sowie die à la Baisse lautenden Visible Supply-Ziffern der Welt, laut Bradstreet, wirkten auch am hie- sigen Markte ungünstig auf die Preisgestaltung ein, sodaß die Preise gegen gestern um 36 pis ½ e. nachgeben mußten. Verkäufe für den Ex⸗ Hort: 6 Bootladungen. 5 Mais war keinen nennenswerten Einflüssen unterworfen. Verkäufe für den Export: o Boot- ladung. Newyork, 19. August Kaffee abge⸗ schwächt auf große Brasilzufuhren und Ver- käufe für europaische Rechnung Späterhin be- festigt auf anregende Kabelberichte, Deckungen der Baissiers und Käufe der Kommissions- hauser. Gegen Schluß kam aber wieder unter dem Druck von Realisierungen eine schwächere Haltung zum Durchbruch. Schluß ruhig. BaumwWOlle. Der Baumwollmarkt er- öffnete auf feste Kabelberichte und hausse- lautende Berichte über den Stand der Ernte von privater Seite in gut behaupteter Haltung. Die Termine alter Ernte blieben unverändert, während die neuer Ernte um 9 bis 11 Punkte anziebhen konnten. Auch im späteren Verlaufe wirkten Käufe von Firmen mit Bezichungen zu New Orleans, sowie zum Auslande und die täglichen Witterungsberichte, die als ungünstig erachtet werden auf die Preisgestaltung vorteil- haft ein. sodaß der Markt in behaupteter Hal- tung schließen konnte. Gegen gestern hatten die Termine alter Ernte Besserungen von 15 bis 23 Punkten zu verzeichnen, während die Perwmine neuer Ernte um 20 bis 24 Punkte an- zogen. Chicago, 10. August,(Tel.) Produktenmarkt. Weiz en. Der Markt eröffnete auf flaue Kabelberichte von Liverpoeol und unter Ab⸗ gaben der Kommissionshàuser in kaum behaup- teter Haltung mit Rückgängen bis 6 c. Un⸗ günstige Eruteberichte aus Frankreich und Ruß. land, sowie Deckungen der Baissiers führten dann xu einer Erholung, doch schwächte sich die Tendenz im weiteren Verlaufe wieder ab, als die Visible Supply-Ziffern, die für die Baisse günstig lauteten, bekannt wurden und die Firma Armour mit Abgaben am Markte war, Der Schluß gestaltete sich auf die hausselautenden privaten Ernteschätzungen von Rußland, unter Deckungen der Baissiers, stetig, doch hatten die Preise gegen gestern Einbußen von ½ bis c. zu verzeichnen. Mais. Meldungen über günstiges Wetter, sowie Realisierungen führten zu Beginn zu Rückgängen bis., die sich noch Weiterhin fortsetzten, als Meldungen über Regenschauer einliefen und die Firma Armour per Mai und die Effektivhändler per September Ware ab- stießen. Gegen Schluß konnte sich dann auf geringe Vorräte in Chicago undebei Unterstütz- ung der Haussiers eine Erholung durehsetzen, doch verloren die Preise, bei stetiger Ten⸗ denz, gegen gestern 9s bis 8 c. —— Frankfurter Abendbörse. Frankfurt, 19. August. Umsatze bis.15 Uhr abends. Kreditsktien 197%%½% bz, Diskonto-Kom- mandit 1828 bz., Dresdner Bank 147—1486 bz., Petersburger Intern. Handelsbank 202½ bis 1 bz. Staatsbahn 152 bz., Lombarden 27½., 27 ., Baſtimore und Obio 99½ bꝛ. Nordd. Hloyd 116½ bz. G. Gelsenkirchen 18136 bz. Phönix Bergbau⸗ und Hüttenbetrieb 282½ bz., Braunkohlen Leon hard 190 bz.., Holzverkohlung 313 hz.., Höchster Farbwerke 614 bz.., Karlsruher Maschinenfabrik 165.75 bz., Dürkoppwerke 351.20 bz.., Adlerwerke Kleyer 400.50 bz.., Motoren Oberursel 163.50 bz. G. 8 Elektr. Allgem,(Edison) 239½ bz., Elektr. Schuckert 180½ bz. ult., 180 bz. G. ept., Elektr. Reiniger-Schall 181 bz. G. .15 bis.30 Uhr: Im Abendverkehr konnten sich die etwas schwächeren Schlußnotierungen der heutigen Mittagsbörse, besonders am Montanmarkte, gut behaupten. Den Meldungen aus Mexiko wegen des Konflikts mit den Vereinigten Staaten wurde keine Bedeutung beigelegt. Am Kassa- markte notierten Autowerte, auch Benzaktien, etwas niedriger. —— Effekten. Valparalso 18. August. Wechsel auf London 91½. New-Vork, 19. August. Produkte. New-Vork, 19. August. Kurs vom 19. 18. Kuss vom 19. 18. Saumw. atl. Hafen.000.000 Sohmalz Wilooz 11.90 11.90 do. atl. Golfh. 13.000.900 Talg prima Cſi/.½.½ do. Im lanern.000 12.000 Zzucker Ruskov. 324.20 do, Exp. n. Gr. B..000.000 Kaffee Rlo looe.J.¼ do. Exp. n. Kont..000 12.000 do. August.72.71 Baumw. looo 12.— 12.— do. September.77.77 do. August 11.20 11.55 do. Oxktoder.85.86 do. Septbr. 11.30 11.15 do. November.96.85 do. Oktbr. 11.27 11.07] do. dezember.05.05 do. Novbr. 11. 10.88 po. lJanuar.14.11 do. Dezember 11.23 11.—] do, Februar.22.19 do, Januar 11.13 10.90 do. März.30 9 26 uo. Febr. 11.15 10.92 do. April.34.31 do, Rärz 11.22 10.98 do, Mai.39.36 do.—— do. juni.42.40 do. in New- do, Juli.55.44 Orl. looo 12— 12.—[Welzen AMr. 2 looo 95.½ 95.¾ do, Aug. 11.23 11.57 do. Septbr 94.¾ 95.4½ do. Okt. 11.28 11.07 do. Ddezember 38.¾ 98.¾ Petrol. rat. Casse 1t.— 11.— do. Mal—— do, stand. wihte Mals Septbr. 83.½ 84.¼ New-Vork.70.70 do. Dezbr.——— do, stand. wihte Mehl spring wheat.—.05 Phlladelphla.20.70Getreidefracht n. Petr.-Ored. Baland.50.50] Liverpoof Terpent.ew-Vork 40.— 39.½ do. London 2½.½ do. Savanaß 37.½ 38./ do. Antwerpen.—.— Sohmalz-Mestern 11.50 11.0 do Sotterdam.—.— do.(Roh. Er.) 11.90 11.80 Ohloago, 19. August. nachm. 5 Uhr Kurs vom 19. 1. Kurs vom 18. 18. Welxen Aug. D—keinsaat Aug. 150./ 152.½ do. Seopt. 88./ 87.½ Sohmalz Septbr. 11.25 1127 do. Deꝛ. 90.½ 30.½¼ do. Okt. 11.35 11.25 Aals Aug.—.——.— do. Nov. 11.20—— do, Sept 74.% 75.1½ Pork Septbr. 20.95 21— do,. Dez. 66./ 69.%8 do. Oktober Roggen looo 67./.— do. Jan.„5 do, Aug.—.——.—fippen Septbr. 11.40 11.42 do, Sopt.—.——.é— do, ktober 11.30 11.25 Hafer Aug. 42.¾ 43.½ do. jan, 19.30 10.22 do, Septbr. 35.½ 45.% Speok 12.— 12.— Lelnsaat loco——— Uverpool, 19. August.(Sohluss.) Welxen rotor Winter stetig 19. 18. Differenz llr 211ʃ5 per Dez 77157. Hals stetig Zunter Amerlka per Sept. 4/0%—11½— 4 La Plata ger Okt. 5/0¼ 5/0ö. Antwerpen, 19. August.(Sokluss.) Welzen ruh 19. 18. derste 19. 18 der Sept. 5 19.87 19.84 per Septbr.. 14.45 14.30 per Dez. 19.72 19.72 der Dezember 14.35 14.20 per Härz 19.92 19.95 ber Ral. 14.45 14.22 Köln, 19. Aug. füböt ja Posten von 5000 Kg. 71.—., Dez. 69.—., 68,50 8. 5 Hamburg, 19. Aug. Rohzucker Aug..12.½, Septbr..17.½, Oktbr..30.—, Okt.-Dez..35.—. Hamburg, 19. Aug..30 Uhr nachm. Kaffee good average; santos per Sept. 45,½, per Doz. 45,%%, per März 46%, per Nal 46%, Salpoter 10.22½, per.-O. 10.22½, per cebr.-NMärz 10.70—. Neuss, 19. Aug. Fruchtmarkt, Welzen neuer la. 21.—, Ila. 20.— IHa.—— Mk.— foggen neuer la. 16.80, Ila, 15.80, IIla.—.— NMk Hafer alter la. 17.—, Ha. 16.— Nk., RUböf 68.—, fasswelse 70.— gereinigtes Oel 71.— Nk. per 100 Kiio.— Heu.70—.20, Luzerner Heu.50 Mk. dle 50 Kiſo, Presskuchen 104 Mk. für 1000 Kl10 Klele.20 Mk. Rotterdam, 19. Aug. Nargarine nom. Rüdenzucker, If. Steht f. 12.—, Margarine prima amerlk. 70.—. Zinn: Banda prompt fl. 114½¼, Kaffee per Aug. 28.½, per Derbr. 28.—. Lwerpool, 19. Aug. Baumwollmarkt. Schluss-Notlerungen. Es notſeren Middl. amerik..56.—, per Aug..—.—, per Aug.-Sept. .23.½, per Sept.-Okt..14—, per Okt.-Nov..10.—, per Mov.- Dex. 65.04½ per Dez.-Jan,.04.4% por Jan.-Febr,.05½, per Febr.-März.07.—, per März-Aprll.06.—, per April- Mal.09.—, per Mal-luni.—.—, per Junl-Juli.—.— —— Elsen und Metalle. London, 19. Aug.(Sohluss) Kupfer flau per Kasss 68.16.8 3 Honate 66,15.00, eleotrolytio 72,00, bestseledtee 74½ 75— Alun stotig, per Kasse 187.05.0, 3 Ronate 186.00. Slel spenfsoh, fest, 20.05.9, englisoh 20.12.5 Zink stetig, gewöhnllohe HMarken 20.¾——. Spezlal-Marken 21.—21½. Glasgow, 18. Aug. fohelsen stetig Middlesborougs warants por Kaesa 54%½0 per Monat 55% per 3 Honat 35/08 Amsterdam, 19. Aug. Banoa-Zink. Tendenz ruhig, looe 118¼ Auktlon 113½¼. Kaffee boh., Zuocker ruh, Einn ruh. New-Vork, 19 Aug. Heute Vor, Kurs Kupfer Superior ingots vorrätig 1475/½15,50—— Tinn Straltss„41 25/1 50 4140%1 65 Rohelsen am flothern Foundth Ar 2 eeee—— 1650%—— Stahl-Sohlenen Wagg. frei östi Frbr. 167 104 ——— Schiffahrts⸗RNachrichten vom Mannheimer Bafenverkehr. Hafenbezirk Nr. 1. Angekymmen am 18. Auguſt. Swaters„Köln 28“ v. Duisburg, 4000 Dz. Kohlen. Schmitz„Badenia 538“ v. Rott., 13 000 Dz. Stg..Holz Oeß„Burg Eberbach“ v. Rotterd., 6100 Dz. Getreide. Kron„Fritz u. Hans“ v. Rotterd., 7780 Dz. St. u. G. Hofmann„Fendel 42“ v. Baſel, 1200 Dz. Stg. u. G. Volk„Fendel 38“ v. Antw., 13 880 Dz. Stg. u. Getr. Grotſtölen„Theo“ v. Alſum, 14 170 Dz. Kohlen. Rings„Hohenhonnef“ v. Rotterd., 12 230 Dz. Getr. Schmahl„Induſtrie 8“ v. Ruhrort, 3500 Dz. Stückg. Conſtantini„Feudel 9“ v. Rotterd., 11800 Dz. Getr. Seeger III.„M. Stinnes 38“ v. Ruhrort, 3000 Dz. K. Hafenbezirk Nr. 2. Augekommen am 18. Auguſt. Götz„Kätchen“ v. Jagſtfeld, 1180 Dz. Salz. Angekommen am 16. Auguſt. Müller„Vereinig. 36“ v. Antw., 10 000 Dz. St. u. G. Schöll„Vereinig. 52“ v. Karlsruhe, 500 Dz. Stückgut. Kußel„Karolina“ v. Jagſtfeld, 880 Dz. Salz. Hafenbezirk Nr. 3. Angekommen am 18. Auguſt. Körber„Sophie“ von Heilbronn, 720 Dz. Stückgut. Buchinger„Kätch. v. Heilbr.“ v. Heilbr. 250 Dz. Stg. Dewald„Emma“ v. Neckarſtein., 800 Dz. Grubenholz. Olpert„Vorſehung“ v. Neckarſt., 750 Dz. Grubenholz. Seibert„Badenia 41“ v. Karlsruhe, 1700 Dz. Stckg. Breuer„Petersburg“ von Ruhrort, 7450 Dz. Zement und Eiſen. Janz„Liſelotte“ v. Düſſeld., 4860 Dz. Mehl u. Draht. Müßig„Urmitz“ von Rotterdam, 10 900 Dz. Stückgut, Getreide und Phosphat. Gröhl„Raab Karcher 12“ v. Duisbg., 14925 Dz. Khl. Kauſer„M. Stinnes 56“ v. Duisbg., 7100 Dz. Kohlen. Goch„Irma de Gruyter“ von Alſum, 17 688 Dz. Khl. Hafenbezirk Nr. 4. Angekommen am 18. Auguſt. Weudt„Joh. Wilh. 3“ v. Rotterd., 9600 Dz. Getreide. Simons„Fluviale 7“ v. Antwerpeu, 13 400 Dz. Getr. Kirchgäſſer„Amor Fraternus“ von Rotterdam, 6500 Dz. Stückgut und Steine. v. d. Lücht„Katwiyk“ v. Amſterdam, 2000 Dz. Stückg. Hafenbezirk Nr. 5. Angekommen am 16. Auguſt. Mittwoch, den 20. Auguſt 1913. Düngen„Joh. Wilhelm“ von Ruhrort, 4780 Dz. Kh Schmitt„W. Stachelhaus“ v. Duisbg., 14 950 Dz. a56 Angekommen am 18. Auguſt. Koch„Frida“ von Jagſtfeld, 820 Dz. Salz. Huismann„Morgenſtern“ v. Rotterd., 4380 Dz. Holz Kleppner„E. Stachelh.“ v. Duisbg., 16 400 Dz. Khl, Veith„Harpen 53“ von Ruhrort, 9800 Dz. Kohlen. Hafeubezirk Nr. 6. Angekommen am 18. Auguſt. „Weibertreu“ v. Heilbronn, 889 Dz. Steinſalz. Müßig Lentz„Eliſe“ von Jagſtfeld, 686 Dz. Steinfalz. Holler„Magdaleng“ von Jagſtfeld, 820 Dz. Steinſalg Krauth„Roſa Sophie“ v. Emmig„Stadt Heilbr.“ v. Hochhauſen, 892 Dz. Hafenbezirk Nr. 7. Angekommen am 16. Auguſt. Getreide und Holz. Ludewigs„Mutation“ v. Rotterbam, 18 000 Da. Grotſtollen„Helmuth“ v. Rotterdam, 13 000 Dz. Holz Schindele„Neuwied“ v. Rott., 9570 Dz. Schwefelkieß Keſſel„Johann“ von Notterdam, 7800 De. Getreide Kühnle„Lothringen“ v. Duisbg., 7880 Dz. Stückgut Wickman„Friedr. v. Bad.“ v. Ruhrort, 6000 Da. 1 Holzfloß augekommen. Aberſeeiſche Schiffahrts⸗ Telegramme. Holland⸗Amerika⸗Linze. D.„Rotterdam“ von Newvork nach Rotterban am 12. Auguſt vorm. von Newyork abg., D.„Nienm Amſterdam“ von Rotterdam nach Newyork am 10. Auguſt 1,05 Uhr nachm. Seilly paſſiert, D.„Noordam⸗ von Newyork nach Rotterdam am 1. Auguſt nachm. in Rotterdam eingetr. D.„Ryndam“ von Newyork nach Rotterbam am 8. Auguſt nachm in Notterdam ein getroffen, D.„Potsdam“ von Rotterbam nech New⸗ vork am 11. Auguſt nachm. in Newoork eingetroffen. Mitgeteilt von der Generalagentur Gunblach 1. Bärenklau Nachfolger, Mann deim; Bahnbofplatz 7. Telephon 7215. ² ³AAAA ĩͤ Masserstandsnashrichten v. Monat Aug. Fegefstatſon vom Datum Bbein 15. J18. 17.18. 19. 20. Semerkungen Huningen?).50286.58.48/240.40J Abende d U8 ehl. 43.27339.3003 22.15.12J Nachm 2 Uby Haxau.92.9.014557 487.80 Nachm. 2 Ubr Nannheim..08.20.21.20.16.07 Horgens 7 Ur Malnrn. 14.40.49.58.50.-B. 12 Uhr Rud.49 251.58.62 257 Vorm. 7 Uhr dela. 4260234 lachm. 2 Uhr vom Neckar: NMannheim.04 4124.16 922.11402J vorm. 7 Uhr Hellbronn 9 5800.59.55f.63.58 0 58J Vorm. 7 Ubr ) windstill, hedookt, + 15% Masserwärme des Rhelns am 20. Aug: 14½ f. 167 G. Mitgeteltt von der Bade-Anstalt Leopold Sänger. SBSSr Y Y———8—— WItterungsbeobaehtungen d. mefeorl. Stattion Hannbela 32— 2 28 1 8 8 batum ren 55 82 33 2 32 S8 883 mm I SEL23 19, aug Horgene 7 7509 136 sU 19. 5 Attage 2 75⁵.8 222 Still 8 Abends 8˙ 75⁵1 19.1 RE 2 20. Aug. Morgens 7˙⁰ 75⁴.5 152 2 33 Möohste Temperatur den 18. 22.80 peratur vom 18.—20. Aug. 14.5% 5 e Witterungs-Berleht bermittelt von der Amtſ. Auskunftsstelle dol Soheerlsohen Zundesbahnen im internatlonalen öffentllohen Verkehrsbureau Zeriin., Untor den Linden. Am 19. Ang. 1913 um 7 Unr morgens. Höhe der rempor Statlonen tatlonen tterungeverhültnfese Uder Heer Osls. 230 Basei 13 hebel, Windstill 5⁴³ Bern 13 etwas dewölkt, windstill 567 75 1543 Daros 9 selr ch windstſli 63² Frelbürg 14 Stwas bewöfkt, windstill 394 Genf 33 16— 8 45 Slarus etſhes bewbirt, windstil 1109 göschenen 15 50 finterlaken is befeoxt, Vingstil 995 La Chaux-de-Fds. 11 Stwas bewölkt, windstill 450 Lausanne 17 3 5 208 Tocarnßo 13 badeort, ingstin 3³0 Eüpannsns 16 etwas bewölkt, Windstill 439 Luzern 33 15 sehr schön, dstill 398 Montreunn 18 oStwas bewölkt, wludstill 492 Neuchate! 15 4 50⁵ HagnERHRH 25 otwWẽaƷu dewölkt, windstil 67³ St. Gallen 14 12 5 1888 St Roritz(Eng.) ettas bewölkt, windstil 407 Schaffhausen 14 bedeokt, windstill 537 Slders 562 aus 15 bedeckt, wingsun 309 17 otwas bewölkt, Wwindstill 1609 Zermatt 7 sehr sohön, Still 4¹⁰ Zurlooon 13 5 5 Verantwortlich: für Politik: I..: Julius Witte. für Kunst und Feuilleton: Julius Witte; für Lokales, Provinziales und Gerichtszeitungt Richard Schönfelder: für Volkswirtschaft und den übrigen redak. Teil 1..: Rich. Schönfelder; für den Inseratenteil und Geschäftlichest Fritz Joos. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'schen Buchdruckerei, G. m, b. H. Direktor: Ernst Müller. ——————ĩäĩä—ĩů——— Dem Tapferen gehört die Welt! Beim erſten Ringen um Ehre und Gut, wie bei heiterem Spiel und Sport im Kampfe um den Siegeslorbeer geben Dir Kraft, Aus⸗ dauer, Siegesmut, den Glauben an Dich ſelbſt die echten Kola⸗Paſtillen„Dallkolat“. 1 Schachtel Dallkolat 1% in Apothek. u. Drogenbolg. Werthes„Harpen 35“ von Ruhrort, 7500 Dz. Kohlen. chuppenbidungen Hauruusfall Auxelin-Schupgen-Domade lassen, Sollte man nicht überhandnehmen Sehr beschleunigt. Bei Anwendung der seit Jahren bewährten F. Wolff& Sehn'schen Kure vom Kurs vom 19. 18. Beld auf 24 Std. 19. 18, Texas comm. 23.— 28.½ Durohsohnittsrat../.% Texas pref. 58.— 58. do. ſetzte Darlen.½.½ Missouri Paoifſo l. 37,¼ 31.0, Weohsel Berlin 95.1½% 95.1½ Natlonal Rallroad Wechsel Paris.18%½5.18¼ of Rexſko pret. 42.— 47.— do. London 60 Tg. 483.10 483.05 go, 2ug pret. 14.— 14.½ Cablo Transfers Rew-Vork Zzentral 98.— 98.½ Wachsel London 43.99 488.80 New-Vork Intario Silber Boulllon 59.½% 59.½ and Westarn 29.7½ 29./ Atoh. Top. u. St. fe Horfolk u. West o. 100, 2 106.0% oonv, 4% Bonds 87.— 36.— KNorthern Paolfie o. 111. 111—e At½ Colorado S. B. 92./ 92.1% Pennsylvanſa oom. 112./113.— North,Pae,3% fas. 56.(65./% Beaging comm. 40. 4% Prlor. Llen. 94./, 84.¼ Rock Island Comp. St. Louls u..Fran-, do, pref. zlsko ret, 4% 69.1½ 70.— Southern paolflo 8. Pab. 0. 40% 1829 87./ 37.½ Soutk, fallway o, Unlon Paolflo oonv. 91./ 92.½ d0. prof. Atohis. Topeka o. 38.— 96.— Union Paolfle com. Baltimore-Ohlo o. 85.— 88.¾ do, pret, Canada-Paolſe 218.4% 219.%½ Wabasb. pref, Chesapeaze-Ohlo 55.¼ 57.½ ee Oopp. Obloage Aülwauk, 108.4½ 107.— Amerfean Gan, pp. golorade st oom. 27.% 27. 40 Loo, dom. Denv, u. Rio Grdo, 20.— 21. Amerſo, Smelt. a. „ prot. 33— 33.— do. Sugar o. Erle domm. 28.% 29.% Anadonda Vopp. 0. do, ist. prot..% 12%[Seneral Eloctr, o. Zreat Northern 127.— 127.U. St. Steel Corp.o. ilvols Tentral 108.— 107.— do. pret. Let Valley om. 152./ 182. 4 11% roul 155 Mlee 18.— Preis per Dose Mk. Zu haben in Apotkeken, Drogen-, Friseur- u. Parfmerie · Geschitten · denn dadurch wird der wird diesem Hbelstande am Besten vorgebeugt. .25 und Mk..—. Müller„Hoffnung“ von Jagſtfeld, 780 Dz. Steiufalz, Jagſtfeld, 688 Dz. Steinſalg Senftleber„Madonna“ v. Hochhauſen, 994 Do. Gips. v. Wingen„Fluviale 12“ von Antwerpen, 16 8t1 D iens. aohlagem. Liter p. qm Tagt Marx& Goldschmidt, Mannheim. Abteilung: Aktien ohne Börsenpreis. B bedeutet: erbitte Gebot,& bedeutet: erbitte Offert. Mannkheim, 20. August 1913. Ternsprech-Auschldsse: Ir. 56, 1637, 6436 Provisionsfrei! 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Bauss A.., Landau Lenne, Elektr. u. lndustrle-Werke, Werdohl!l! 5 fJJVJVCVVVVV 220 280 e Boehnrf;fß;;; Cinoleumfabrite Maximillansau 0 senwerk Kaiserslauten Lokomotiv-Fabrik Kraus& Co., München „—— bon. Feamfr-Alcten 8e86.Sisenwers Nürgberg vorm, J. Tefel& Go. Cothringer Seu-Geseſſschaft-C, Mete Zur rg is Eisleber Dampfmünle,.-., Elsſeben 1 Brauerel.-., Deyant-les-Ponst 1 5555 188— Biee-Geseſlschafft. 5 Lederwerke, St. Juſen 5 ouis IwWettee eniggnn Ziegelwerke.-., Mete 35 Simmerberg—385 80 Elberfelder Papierfabrlle Vorz.-Akt. Loujsenwerte fonindustrie.-., Voigtstedt — 5 Müge:78— Elektrische Ueberlandzentrale Oberhausen Löwenbrauerel Heilbronn. inel. Sen — Aae ee e 87—[Elsàssische Gese 5 85 für Jutespinnerei, Bisch- 75 vorm. Busch, Annweiler f 55 Wellern Stamm-Aktien „ 1 Kaufbeuren116 110 0 Gesellsch, f. Jutespinnerei, Prior.-Akt. Aktfen-Brau-Verem Plauen. 148 143 55 Kalk- und Ziegelfabrick Nisdere. .-G. für chemische lndustrie, Dornacch— 150 5 Tabskmanufaktur, Strassburg„ SeeöFBD— 05 8 Werkzeugfabeite Zorchoff.. Marmorindustrie Kiefer, Kiefersfelden apg ſlr Ggel 8 Neshen 5 785 becheh. 8 Maschinenbau-Gesellschaft, Hielſbronn * 1 asSseln— mm dltbank U 5 öuNRNnNn Aee 88 f 55 5 Saſce Waeaſ e Maschinenfabrik e— 3 gen ütelnsusen. 25 aglische Wollenwetren Manufactur, Grünber 10 Act.-Ges. Steinfeis vorm. Knabd 406— Engeſ⸗ 0 MGB„ Fa e 55„5 140 Engel& Co.,„. M²ülhsusen, o-Aktien Geſsſingen 18 6l. Aktien 5 orzugs-Aktien 2 Henb 85 Albingta Versicherungsges. M. 850 M. 820 Erste Bayer, Graphitbergbau 600% Venuleth'& Ellenberger, Darmstadt Allg. Gold- und Sffberschelde-Angtalt, Pforzieim 170 165 Deutsche Namie-Gesellsch.,„Emmendingen 1 9 85 Altmünster Brauerei Akt.-Ges., MainaKũ˖ũ· e„ Ebssss. mecban. Kufereſ, Probinsholz 1 Amberger Blerbrauerel Akt. SSS 118 112„ Erlanger Akttien-Brauerel. Votzugs- Aßktſen Wan. Kfe amme Siesecie& Nonegen.-., Braunschwelg 160 i53s„ Gesterreichische Glanzstofffabfea.. 55 e Anhalter Portland-Oement Fabfik 83 80 Escher tlermann& Alfred,-., Chemnitz. nilcen Annweſter Emall- u. Metallwerke v. Ullrich Söhne 150 142 Esslinger Brauereigesellschaft 35W Tdte e altgesellsch it, NMer Apollotheater Dũüsseſdorrrf. 178170 Etablissement Herzog, Logelbach 2 Nas artsee Balwe epnel Kea 1855 8 5 Lebensversicherungs-Ges. Ludwigshafen M. 410 M. 380/ Stablissements Vogel A. Kayserberg 8 2 Bindfadenfabrik. Gbersehn 6 ð ͤ 110— Eupener Bierbrauefel- Gesellschaft, Eupen 5 Sehrezhein Bad Neuenahr.. Vorzugs- u. Stamm-Aktſen— 178Eufopa Rückversſcherungsgeseſsschaft, Berſ 55 2 Leinensp. u. Weberel, Memmingen Bed Salzschlirf Axt-Ges. 3555 125122Fabrik feiner Fleischwaren Sauermann, Kulmbach 5 Nelz Fabrik und Weberef, 85 8 Bad. Neurod 20 i Kurth, Offenbach 15 Weberel Ravensberg, Schildesche „ Feuervers nk, Karisrunes 8„ hletl. Gitterträger, Büsseldorf vollg. Akt. d be, celtel Seenee. 660% En: uilep iceef ee See Ces, Ceidd eee ank für ortental. Eisenbahnen, nz. 1 Fi GSSGCCCCCGVVVVVVVVVVVVTVVT „ fer Landseirtschaft und Gewerbe, Kön k. 410 M. 375 Pabf Gebr., Akk-Ges, Pirmasens eene ene eee—2 %CCC%% i52 Falzzlegelei Alpirsbach in Alpitsbach 155 BBFFCCͤ ĩ 8 60 Feßr 8 Wolff, Akt.-Ces, Habelschwerdt eee —0 188— Feidschlésschen Brauerel, Wemar Nistell⸗ Ugct acb drd Lidwigsbüu Banque de Metz:— I. 560 Feuerversicherungsgeseſſschaft Rhein und Mosel, Metropoltheater Berlin 5 0 Sarmer.-G. für Besatz-lndusttie 5 55.-., Strassburg l. Els. Nistzeler 2 08. nenn Barmer Baugesellschaft für Ardelterwonnungen— 86 Schornreute⸗ Ravensbürg eer aſe— Bn e 50 112 117 Ran 05 0 Mannheim Meyer Nud. A. ie en Bergbau aumv ustrle 85 PBFBBFFV*VVVV rankenthaler Brauhauns Mäüſheim-Rub Sro 15s150 N IITTI 5 5 Rots Eads, 5 e e 35— Frankfurter ee Hansahaus e e Gelten. 48. „ Lorz.-Aktien— meneens fn 5 8 G. Schründer,.-., Greven 838— Freis, Bremen-i bScbbs.8b Treuhendgesellschaft: 1 Speyer See. 32— S Heinrich edee aosdenge enneag e 8 Votz.-Aktien 80 78 asanstalt Kaiserslauteern Möühlb 8 Seldeneck Uerdingen 8 765 Sasapparat und Gusswerk, Mainz ,, 5 FRRu 128S. eee Wee Serhee. Nanee avarla-Brauerel, Altonas— Mancfen Bayer. Aktienbrausret. Aedeeaburg 25 20[Gas-„Wasser- u. Elektrizitstsw., Mörchingen-G. i geseflschaft. K 83 94 Sae Gesellschaft, Nancden 8 aungte Saene Veee „ Srsuntotenindestfioos.—[Gebr. Acdt, Ferbsch 5 FVVA Benseg. dn FVVUVf 177 Fee becg 555 Heiſbronn onz„ Maunheim 72 15 er.-., Zlegebverke,„ T0TT Sergwerks-Aktt.-Ges, Ls Houlvs. 127 124 Seestemünder Bank, Geestemünd‚e„Neptun“ Versjcherungs- Frankfurt. Berſiner Terrain& Bau.-WWS..ͥ 22 19Germenie-Brauerel Herseſ bel Bonn Neuburger Kieselwelsss Bernb Portliand-Cementfabrick 85— Neue Baumwollspinnsrel, Colmarr Bleber 85— Sermanis-Linoleumwerke Bietighem„ Dampfercompagnie, Stettin Slerbrauerel Gfaucftenu„oof es Setreidekommissfon.-., Basseſdorf„ Photographische Gesellschaft, Vorz.-Akt. Blerbravereigesellschaft Luftentereuz, Ettſingen 80—[Siesserel Sugg 8 Co., Akt.-Ges. in München„ 8 5 Stamm-Akt. Blerbreuerel zum Sternen, Sraf, Gottmadingen II5 118Slashütte St. Ingbert.„ Iuchmanufaktur. Bischweiler Siſeter à Ciunz.-., Aschersieben 109 108Sörlitzer Aktien-Brauetelll Neuessen, Bergbau-Geseffschaft. Sſſiieg& Zofler Stamm.-Aktien 95 90 Srevener Baumwolfspinnermee::e: Neusser Cagerhaus-Gesellschaft. e Vorzgs.-Aktien 102— Sronauer Bankverein ter Hors, Ledeboer Papier- und Pergamentfabrik Bitterfeider Eaüitssienbddhd 257 252 Großmann., Eisen- und Stahlwerk A.., Wald. duiederr Dam fschfeppsohiff., Duüsseldoffr Bleicherel, Färberei u. 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Adt-Geß, Gotſe. Voreugs-Alt, 0 1 ö Hofbrauhaus Cobu Petuelsche Terraingeseſlsch. München-Riesenfeſd Bremerhütte.-G. Kirchen à. d. Sleg 180 126 b Britism Glanzstoff Manufacturing Comp.. 166 182 Hofbräuhaus Saarbfüccen Pfälzische Obamotte- unc Brückenbau Flender, Benram 72 Hofer Brauerel, Deininger Kronenbraun„ ege„55 Brüggener.-G. für Thonwaren-Industris. 151 148 Hohenlohesche Nährmittelfabfic, Akt.-Ges. 7 Textilindustrie Otterbergg Bopcgreene Emden Vorzugs-Aktien e•7* o 330 r Bürgerlches Brauhaus Bonn 88—HHoſthaus Maschinen-Fabrik, Akt.-Ges,, 1 Sobſſg, Sellbahnen, ög eeleeel 5 Dertmünnnnn; 90 380 1 0 b. Wie Wasungen Cementiabrit a de 4 Duisbudtdft 96— ote] Kaiserho lesbageen 8 0 Fibe Stamm-Akt. 70 65Hotel u. Kurhaus St. Blasſen—— gemengverk, Berka à. Um— 5„ Votzgs.-Akt. 105 102 eeee e Forzellenfabftt Sac e 25 Hanhover, Priorit.-Aktien 1838 136Immobilien-Akt.-Ges. Noris abesß* 5 5„(***VVVVVV 576 0 Oo. Rehau 5 5 Stewaer 15 138 Juſſus Sſehel Col Miahne 8 5 e 100 e* 85 5 7 8 3 ische Rückversicherungs- erlnn Burgeff 85 Champagnerfabn— 300 Justus Kellwerce Busse A.„„ Berlm 105 98 Kabelwerke Duisburg Rappoldswoeiller Strassenbahn-G. Oal 988 zus. gel. Aktien 63 60 Rheydt, Akt.-Ges. 8 mon 9 Ratzeburger Aktienbrauereimmm Oarbidwerke Algfgfg 88 78 afteshandels f. On Bremen Regensbuürger Brauhaus vorm. Zalin Vorz.-Akt. ee,-Aktien 91 75 Nai ⸗Ouelle, Vanseeee Rheinau-Terraingeseſſschaft. 792 Casseter Kakeo-Fabrckk 117 4Kaiser Elln!?!ß orzugs-Aktien 8 Segeseeebelt 115 22. 170[—[Fafserstauterer Guss- und Armaturwerk Fhelnische A Ges, fr ee etet e 8 Centraſ-Vertabfs-Comptoir von eee Feſſwerce St Therese Akt-., Malbsusen l. Els. 5 Slashütte Akt.-Ges,, Köſn zus, geſ. A. Wieen. 45 42 Kalkwerk Sflckweiller, Akt. 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Fiüimverlein.., Strassburg Nongenberg Alkaſtwertke, Hennovern — EEBHCHRVUln 46— Floster& C. taupus, Brauerei 2 Rosiny, Mühlen-Akt.-Ses, Dufsburg —„„5) ᷑ V ʒäV JT/ ͤ e e, odberg 4˙7 Oechlin, Schmi i7.... aar- un osel-Bergwerksges. 8 97 89 Nenldo ae Jee BCCCC dee e 58 Fahlberg, List iserwWörth, Lü wigsha— Kohlhof-Hotel, Heidelbeeg 9. in Salbke-Westerhusens 955 0— Koſinauer Baumwollspinnerel und Weberen Söchsische Tüllfabrik.-., Kappel 1 10 106 Königsbacher Brauerei, Koblen gewer ommersbach-Isny, Vorz. 3 Hosdede, Sere G 555 51 e e G. Berſ Safſag Tnenee Strassen— SAoo— 51[Kraſtſanzeug.-., Befſin 50— Saſine Luqwigsball, Wimpffennnnnnns 1— Krefelder Saumwolispinnerei Salpeterwerke Giſdenmeiste e 2 Wie—„us, gel. Alttien S 5 2 8 Teppienfabf. 8 angerhauser Felſenfabrikk Erdöl(junge Aktien) 7 214212 5 0— 294Kreis-Hypoth.-Bank, Lörracch Schseffer& Cie., Pfastatt Be dmnep a„0 85 Kxeis Altenaef Sehmeſspur-Elsenbahn. bi Scheidheuer& Glessing.-., Duisbucg 1 Last-Hutomo 5 Jülicher Zuckerfabrik, Ameln zus. Akt. Schillerwerk Godesberg.-., Godesbergg. 5 Neschlnenfabrit, Dute 6 8 185„ Fuhrorter Strassenbahn Sobleipen& Erkens Akt.-Ges., Jülichg 5 Stelniodustrie A vemm. Seehe— Kreuznacher Glasbütte 125 125 Schſeppschiffahrt auf dem Neckar, Heilbronn 25 Seeeee 8 4 Frügershall * B7 ee FCühnſe, Kopp& Causch.-O,, Frenkenthal. Schloss-Hotel und Hotel Beſſevue, Heidelberg. Dentee-F Luabssche Coönse- 85 88 85 Küstener Gewerkschaft Schrepel à Kutschbach, Hartmannsdorf S Nee eeeee enbue mbacher Spinnerei, Kulmbceddn Schreyersche Elerbrauerel.-., IJasserode tsch.-Ges. Hambur 80 25 ul 9 balcge es. 9 78 eensetee Schuc eaees„ Dſeterchef vereſgesellschel, Kunstmühle Aichachhk„ See- und Kahnalschiffahrt, W. Hemsotßn. 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Somp. frese. des Phospfates Sel ee 235 Deutsche Kautschuk Aktiengesellschaft Deutsche Kamerun-Gesellschaffft. Deutsche ogesellschaft olonſalgesellschaft für Südwestafrika Deutsche Agaven-Ges. Vo ele seeinseln Forestal Lan und P seeſnseln Deutsche Flandels- und Nan der Süöd⸗ 3VVVV Genußscheine Deutsche Samoa-Sesellscheft. Deutsche Südsee-Phosphat Akt.-Ges. Deutsche Fölsch& Maxtin voſigez. 111 8 Rallway Co. Pref. Shares Forsaith, G. m. b. H. Gesellschaft Südkamerun Gibeon Schürf& Candels Gesefschefft. Hernsheim& CO0o. Jaluit- Kamerun Kautschuk Co. Kautschuk Pflanzung Meanja. Kacto Land& Minsn-Geseſlschaft Beutsch. Ostafrikanische Ceselischaft. 5 11 f „Anteſle Abctien Sonußscheine Kolmanskop Diamond Mines Kaffee-Flantage Sakarre Kſronde Goldminen-Oeselſscheft: 1 Moliwe Pflanzungs-Geseſlschaft. Neu-Guinea(o. Stamm-Anteſſe „ Votzugs-Anteile Otavj NAinen& Eisenbahn Gesellschaft Gen.-Scheine Otafekn Compemmdmdmdmdmdm Sanen ge Fllanzungs- Akt.-GSes. Diamanten-G& Pacifſe FPhosphate Goo. Stamm-Aktien 5 neue Stamm-Aktien 10 sh einb. Vorzugs-Aktien Weẽstaftlkenlsche Pllenzungs-Ges. Bibundi Westafrikanische Pflanzungs-Ges. Victoria, Weiss de Meillon Dlemantminen Akt.-Ges. Westdeutsche Handels- und Plantegen-Ges. Bel allen Gesenätten in Aktien onne Sörsenpreis sind Wwir niemaſs Oommissionäre, sondern stets Selbstkäuter resp. Selbstverkäuler. Sel allen Geschätten in amtlich nic Sobth West Africa Co. engl. Stückcke Sisal-Agaven Gesellschaft 71 Sſoman& Co. Selpeterwerke Samoa Kautschuk Oo. ee tragende Stücke Samoa Kautschuk(o. South East Africa Co.(1910) Usambsra Kaffeebau-Ges. Stammonteile Vorzugs-Antelle Vereinigte Diemantminen Lüderſtbucht St.-Akt. Vorz. in obiger Kursliste nicht auigeführt sind, sind wir Sbentalls ht notierten Werten fünden dis vom Centralverband des Deutschen Bank- und Sankiergewerbes hlerfür festgesetzton Usancen Sene Erlüllunssoert Iür alle Geschälte ist- Hannkebng. l — S 8. Seite. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Mittagblatt). Mittwoch, den 20. Auguſt 1913. Mittwoch August facgaaeagag —5 o August — agaansggggadaangaggggagaaaoggggggggaddeagaggggggaagaadaggggggghgaddaaggggggdaagagdggggggdoadggaggggaggaadgadggggggggaddaagggggggagddg Mittwoch e Donnerstag Freitag e Samstag Facaagngggpaddgagagggqgaauadangggggasnannaggggagsdaddadggggggandadngggggggnadtaaggggggnadaangggggggddangngggggandamgaagg Donnerstag fachgaadaoggggaaggalanag 8 25 Samstag August 5 —2 N 8 Vee 3 dass bdie Trauernachricht, daß nòach kurzem loren, wahren werden. reiche Betetligung. Herr Franz Leiden verſchieden iſt.. In ihm haben wir ein treues Mitglied ver⸗ dem wir ein ehrendes Andenken be⸗ 5 Die Beerdigung findet Donnerstag, nach⸗ mittag 4 Uhr ſtatt, und bitten wir um zahl⸗ Nachruf. Heute verschied nach langem Leiden mein Giessermeister, Herr Mathias 8 Derselbe hat Posten verständnisvoll mit seltener Hin- gebung und Pflichttreue vorgestanden, so- ihm an der Stätte seines Wirkens ein dauerndes ehrendes Gedenken bewahrt werden wird. lange Jahre seinem 32283 Heinrich Lanz. Mannbeim, den 18. August 1913. Nehethale Maunbein. C. S Todes⸗Anzeige. Tiefbetrübt widmen wir unſeren Mitgliedern; unſer aktives Mitglied Damm 84403 Der Vorſtand. Wirtsehatten Für die Wa zum — in Heidelberg werden tüchtige cautionsfähige Pächtersleute 1 0 1. Oktober, event. 1. Dezember. EGdinger Aktienbrauerei 32277 vormals Gräflich von Obendorff' ſche Brauerei, Edingen am Neckar. blühenden Induſtrieſtadt der Pfalz In einer iſt eine gut gehende Gaſt⸗ wirtf an mit Fremden⸗ verkehr wegen Sterbefall billig zu verkaufſen. Das Geſchäft befindet ſich in einem maſſiv Dauſe und iſt Goldgrube⸗ Offerten erb. unt. A. B. 84422 a. d. Exped. ds. Bl. Wirtſchaft, mit geeign. e zu pk. 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Gitie Fu; 885 Roman von Ludwig Rohmann. wird nun kein Wort mehr.“ Als Sybille wider⸗ Zeit zum Schwatzen und Träumen, und überall 5 er 0 25 c0 Bef 16 ——8 Nachdruck verboten. prechen wollte, beugte Lotte ſich nieder und hockten die Menſchen bei den Oefen und berieten 05 46 Gortfebda ſchloß ihr den Mund mit einem berzlichen Kuß wie es wohl werden könne, wenn der Schnee in Glogau berrſchte denn auch eine gewaltige Be⸗ e 85„So— und nun ſchlafen. Gute Nacht. Ich gehe und die Wieſen grün würden. ſtürzung. 2090„Und du haſt ihn ſo gequält!“ nehme mir ein Buch, ſetze mich dorthin an den Sypbille galt längſt als geſund. Sie ging um⸗] An dieſem Abende wurde im Pfarrhauſe von Aund„Ja, du, das hab ich. Ihn und dich. Faſt Tiſch und leſe her, ſah hier und dort nach dem Rechten, war nichts anderem geſprochen, ebenſo wie im Dorfe in war's ein Krieg nach zwei Fronten. Aber wa⸗„Du ſollſt aber nicht wachen— ich bin doch freundlich und gütig gegen jedermann, und unten und in den Geſindeſtuben. Der Napoleon leph, rum hat er denn nicht ſchon längſt den Mund nicht krank.„ wurde ſelbſt mit jedem Tag ſtiller und blaſſer. war vor den Ruſſen davongelaufen, ſein Heer kam 7 5 aufgetan? Ich wollt' ihn eiferſüchtig machen,„Pit! Ich will Mach ich's nicht ſo, dann Lotte und die Pfarrersleute waren nicht weni⸗ ber 10 die Ruſſen hinterr Atie 20966 er ſollte toll werden und ſich verraten; dann ſchtäfſt Du überhaupt nicht, und doch iſt Dir ger als Sybille beſorgt. Der. Pfarrer hatte 123 55 118 en 5 8 kon 1 wollt' ich ihn beim Ohrläppchen nehmen, ihm jetzt nichts notwendiger, als der Schlaf. Gute aufs Geratewohl ein paar Briefe geſchrieben: ders wars och gar nicht denkbar, un a8 nt ſagen, wie dumm ſeine Zaghaftigkeit war, und Nacht!“— an Freunde in Breslau, in Liegnitz, in Raudten dann eine Heimſuchung werden, wie man ſie feft 51 i. dann ſollte er den Brautkuß habenzoder meinet⸗ Am anderen Morgen ritt Vogtmann vor. Er und Jauer. Vielleicht daß zufällig einer etwas Menſchengedenken nicht mehr erlebt hatte Näh. wegen auch ein Dutzend Küſſe. Aber das iſt'es bekam Sybille freilich nicht zu ſehen, denn ſie von Konrad wußte Es gingen faſt zwei Wochen And von nun an nahm Spbillens Unruhe recht inks. ja— er hat ſich nicht verraten, iſt kreuzunglück⸗ hatte ſich am Morgen erſchreckend matt gefühlt hin, ehe die Antworten kamen: man wußte ernſte Jormen an. Sie fühlte ſich berpflichtet, umer lich und würgt alles tapfer in ſich hinein, damit und Lotte hatte ſie nicht aufſtehen laſſen. Da⸗ nichts von einem Herrn von Hauenſtein. wenigſtens das Ei Konrads nach beſten Aus⸗ nur ja kein Menſch etwas von ſeiner Herzens⸗ ur hatte Vogtmann eine Unterredung unter] Die letzten Tage des November gingen in g 1171 1 büte 3 f icht d denlel 195 not merkt. Aber wenn er nun nicht bald be⸗ vier Augen mit dem alten Bruckhoff. Man hat kaum erträglicher Troſtloſigkeit hin, und der räften zu hüten ſo ee 5 10 155 iſt greift, was er zu tun hat, dann nehme ich die nie recht erfahren, was die beiden miteinander Dezember brachte eine wahrhaft ſibiriſche Kälte. konnte, ihn ſelbſt zu ſuchen. Wi⸗ aber 5 Offenſive.“ 85 der Von fehlte jede Nachricht, 15 wenn 127 5 55 5 1 jeſe redung aber ließ Bruckhoff anſpannen, und und auch Philipp wurde die Sorge um den überſchwemmten und ausſaug en? 5 ollte 25 de den ee„„ während Vogtmann ſich droben im Pfarrhaus Freund nun nicht mehr los. Er fand für das aus Koſterlitz werden, wenn es in ſolchen Zeiten 20758 1 aufwärmte, brachte ein flinker Schlitten den hartnäckige Schweigen keine Entſchuldigung nicht in der ſtarken Hand ſeines Herrn war? „Je nun, man fragt. Etwa ſo. Lotte ſtand Alten zum Tore hinaus. Hans Joachim ſolll mehr, und da er Konrad als rückſichtslos nie Immer wieder kam ihr der Gedanke, ob ſie nicht — auf und vedet auf einen Stuhl ein, als ſei dortgegen die plötzliche Abreiſe ſeines Vaters nichts kennen gelernt hatte, ſo blieb nur die Annahme aufs Geratewohl auf die Suche ehen ſollte, und eri⸗ der Gegenſtand ihrer Verehrung gegenwärtig. eingewendet haben. Hilfe hatte ex von ihm noch übrig, daß er krank oder daß ſonſt ein 5 3 Küte 1 0 d das 5 ing„Mein verehrter Herr Paſtor Philippus Seme nicht gehabt, und was ſonſt in den wenigen ernſter Unfall ihm zugeſtoßen ſei r ,, * per! Ich habe wahrhaftig viel Geduld gehabt. Tagen geſchehen war, das ſah nicht nach ſegens⸗] Lotte hatte es ſchwer, ein bißchen Sonnen⸗ los und unſinnig dazu war. Die Unrube nahm 8 Ich habe Sie wie ein Kätzchen umſchmeichelt, vollen Taten aus. ſchein ins Haus zu tragen. An den bekümmer⸗ babei unerträgliche Formen an, und in den ſchlaf⸗ dabe Sie angeſchmachtet und alles getan, was] Syybille mußte ſich wohl oder übel dazu ver⸗ ten Herzen glitt all der Frohſinn, den ſie ſich loſen Rächten weinte ſie ſich alle Sehnſucht und ein fittfames Mädchen tun darf, wenn es zeigen ſtehen, noch drei weitere Tage im Bett auszu⸗ abrang, machtlos ab. Und Frau Ulrike erging alle Not vom Herzen— um die beiden morgens will, für wen ſein Herzchen in Flammen ſteht. halten. Der Phyſikus beſtand darauf, und Lotte es nicht anders. Die Entfremdung zwiſchen dem getreulich wieder zu finden: die Sehnſucht und die Sie aber? Sie tun, als hätten Sie gar nichts ge⸗ ſorgte dafür, daß alle Anordnungen des Arztes Schloſſe und dem Pfarrhauſe war längſt ge⸗ Not. merkt, ſtapfen neben dem beſagten Mägdelein gewiſſenhaft ausgeführt wurden. ſchwunden und man verbrachte die Abende in In dieſer Zeit ſchi mit kraftvollen Schritten hin und laſſen ſich“ Im Pfarrhaus war noch keine Nachricht von Gemeinſchaft entweder im Schloſſe, wo Sybille In dieſer Zeit ſchien es Lotte angebracht, nun ruhig flattieren, als wäre das ganz ſo in der Konrad eingelaufen, und dort wie im Schloſſe„im Namen des abweſenden Hausherra“ die endlich das Einerlei der Sorge zu einem Gewalt⸗ Ordnung. Das paßt mir nun aber nicht mehr, herrſchte deshalb lebhafte Beunruhigung. Das Honneucs machte, oder bei Sempers Es war ſtreich zu unterbrechen. Nicht nur Sybille und nun ſagen Sie mir gefälligſt ſofort, ob Sie Schweigen ließ vermuten, daß Konrad ſich weit erſtaunlich, wieviel echte Liebenswürdigkeit auch Philipp war ein Kopfhänger geworden, und wich lieb haben. Denn das muß man doch von Glogau entfernt hatte, und damit wuchs Sybille zu geben hatte, wieviel Wärme von das paßte dem kleinen Fräulein abſolut nicht. ſchließlich wiſſen, wenn man ſich heiraten will auch die Schwierigkeit, ſeiner wieder habhaft zu ihrer ſtillen freundlichen Art ausging. Sie Herrgott, das Jammern nützte docz einmal nichts — und das wollen wir doch, wir zwei, gelt?— werden. hatte ſich recht an Frau Ulrike angeſchloſſen und Das ging nun ſchon Wochen ſo, das konnte noch „Na, und da wird er ja wohl Farbe bekennen Verſchneite Gutshöfe ſind wie weltentlegene wie ſtreng ſie auch gegen ſich ſelbſt war— in der Wochen dauern, w 9 55 icht en müſſen.“ Einſiedeleien. Dazumal noch mehr, als heute, Nähe der alten Frau trat ein 828„„ ißchen 55 Sybille lachte nun wirklich. und kagelang kam keine Nachricht von draußen gender Zug i hervor„ das konnte man ja, Gott ſeß Das wird er wohl. Aber ich hoffe doch er herein. Und doch lag es in der Luft wie ein ſelbſt auch wo Zauber der 2 5 8 geheimnisvolles Raunen und Sagen. Es ſollte lichkeit zu flüchten, der an Frau Ulrite h Fortſetzung folgt.) Mitte Dezember gab es eine gewaltige Senſa⸗ g folgk. wird ſelbſt begreifen, daß ſein Glück neben ihm Biugeht und daß er wr eiſen braucht. richtig wieder Krieg geben, wider den Napo⸗ 10. Seite. General⸗Anzeiger, Badiſche Neueſte Nachrichten(Mittosblaf Mittwoch, den 20. 1913. Kunsfhalle IHannheim Tägl. abends8. Unr Sroße Fonderdussfellung. Künsflerder Schwelz Sastspiel des Theater Millowitsch; Original 75 Kölner Volksbühne Tihe dpritztour; Hach Berli Sintritt⸗ 2* E Reues Theater im Roſengartei Sastspiel des Operetften⸗Enſembles des Residenzffleqters in Dresden Direktion:(arl Witt. Mittwoch, den 20. Auguſt 1913 Volks-Vorstellung 2. Einheitspreis (40 Pfenunig der Platz, die für die am 13. Auguſt ausgefallene Vorſtellung gelöſten Eintrittskarten ſtud heute giltig!) Miß Dudelſack Operette in 3 Akten von Fritz Grünbaum und Heinz Reichert. Muſik von Rudolf Nelſon Kaſſeneröff. 7½ Uhr Anf. 3½ uhr Ende 11 uUhr Nach dem 1. u. 2. Akte Pauſe. Wein⸗Reſfauranf„IIlaxim“ D 6, 20(Hmerican Bar) P 6, 20 Künsfler-Konzerf 478 Mirger. rhan An fahrch Q4, 11 Ausschank von vorzüglichem„Bockbier“ sowie„Hell-Gold““ direkt vom Lagerfass. Küche täglieh wechselnde Spezilalitäten abends 6 Uhr ab Souper nach Wahl Feuerio-Sälchen ist den werten Familien täglich geöffnet. Telephon 1428. 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Beſchlußfaſſung über die vorliegenden Anträge. Mannheim, 30. Juli 1913. 47 8 Der Vorſtand. 7 15 30 f 7 nichnbeen; Delkin Paunhbeim entgegen: Mannheim S 1, 17 Neuer Megizinal⸗ gegründet von Franz Thorbecke And Volorte. S J, 17. Käfertal : Ob„Riedſtr.S 25 Ang⸗ Andenken an unſern unvergeßl. Gründer. Monat Auguſt freie Aufnahme! Allgemeine Familien⸗ und Einzelverſicherung 15 Apotheke mit eee 2 Fendenheim Hauptſtr. 44% Sandhofen Kohlen Bahnhof Bäder MRheinan Feuer⸗ Stengelhoffr. zu ermäßigten verſicherung ſ d Polther⸗ Preiſen. 89916 3 Frͤuenberein Namhein Am 1. Sept. beginnt ein neuer Haushaltungs⸗ kurs und am 15. Sept. ein neuer Kochkurs. und nähere Auskunft bei der Vor⸗ ſteherin, L 3, J vormittags von 11—12 Uhr. 84316 J Berufstanzlehr⸗Inſtitut I 6, 9. E. Trautmann 1 6, 9. 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Tanz-Abend des Internat. Tanz-Turnlers Mittwoch, den 27. August, nachm. ½5 Uhr: ArosSser Blumenkors9 für Automobile u. Wagen abends ½½11 Uhr in den festlich geschmückten Sälen des Kurhauses: Schlussball des Internationalen Tanz- Turnlers mit Prelsvertellung Donnerstag, den 28. August, abends 8 Uhr: Militär-Konzert- Gartenfest Freitag, den 29. August: — Italienische Nacht Samstag, den 30. August: Grosser Preis von Baden Goldpokal, gegeben von Sr. Königl. Hoheit dem Grossherzog von Baden und 80 000 Mark. Festiche Beleuchtung der Wiese, der Alleen und des Kurhauses Doppel-Konzert. Abends ½11 Uhr in den festlich geschmüeckten Sälen des Kurbauses: Festhall nu grosszm Hffilon Sonntag, den 31. August, abends 8 Uhr: Qrosses Sommer-Nachtfest Festliche Beleuchtung der Wiese, der Alleen und des Kurhauses Doppel-Konzert. Vorankündigung für September 1913: Grosse Herbstkonzerte unter Mitwirkung bedeutender Solisten. Am.,.,.,.,., 10. September 1913, im städt. 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Seite 9 elgstelger 10%5 PS. ſllester komplett mit allę Nenshnrerbraucher Zubeher Kritik über den KRIT-Wagen: Ag aus den Münchener Neuesten Machxickten vom 28. Jull 1913, Selte 3. ee Fieur. P Haut-, fatz 80747 Laden Nenankertirung] Fabritatlon leues hens 5, Ccnsse und B2, 12 dogon 58 U. 59 waagen. el. 90). cgegepee Nervenleiden, Mannesschwäche, Folgen von dugend- sunden(Onanle), auch aſte und schwere Fälle behandelt ohne Berufsstörung mit Erfolg durch Natur-, elektr. Liehl⸗ heilverfahren, Elektrotherapie und Kräuterkuren. Gründliches und schmerzloses Heilverfahren Dir. Heh. Schäfer Lichtheil-Institut Rlektron N 2 3 Mannbheim nur 1. 0 vis--vis vom Wilden Mann nür Sprechst.; täglich von—12 und—9 Uhr abends, Sonntags von 10—12 Uhr. Harn- u. 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Für die leichten Fälle von Wirbelſäulen⸗ verkrümmung wird immer— wie ſchon früher öfter erwähnt— nur eine richtige Haltung beim Sitzen und beſonders eine richtige Verteilung der Schulbänke die wichtigſte Gegenmaßregel ſein. Für ſchwere Fälle von Wirbelſäulenverkrümmung wird wie bisher, auf eine Behandlung im hieſigen orthopädiſchen Inſtitut hingewirkt, die für mittel⸗ loſe Kinder aus öffentlichen Mitteln gewährt wird. Kuren in Solbädern und im ſtädt. Kindererho⸗ lungsheim in Neckargemünd. Die Stadtgemeinde hat in weitem Umfange Solbadeentſendungen nach Rappenau, Dürrheim im Schwarzwald und Bad Dürkheim in der Pfalz vorgenommen. Seit 1911 wurde der größte Teil der Kinder, für die eine Solbadekur beantragt war, aber nicht dorthin kommen konn⸗ ten, dem eigenen Erholungsheim der Stadt, dem Kindererholungsheim in Neckarge⸗ münd überwieſen. Das Heim war vom 17. Mai 1911 bis 31. März 1912 mit 554 Kindern(248 Knaben und 306 Mädchen) belegt. Darunter be⸗ fanden ſich Selbſtzahler 166(65 Knaben und 10t1. Mädchen), auf öffentliche Koſten 277 Kinder(134 Knaben und 143 Mädchen] und auf Koſten der Pvivatwohltätigkeit 111 Kinder(49 Knaben und 62 Mädchey). Es ergaben ſich im Ganzen 20 00⁵ Verpflegungstage(8807 Knaben und 11 198 Mäd⸗ chen). Trotz der Vorunterſuchungen auf anſteckende Krankbeiten hat es nicht vermieden werden kön⸗ nen, daß der Betrieb im Frühjahr 1912 einmal ganz empfindlich geſtört wurde. Ein eklatanter Fall im Januar bewies, daß die Anſteckungen durch Elternbeſuche eingeſchleppt wurden. In den erſten Wochen des Jahres waren gar keine Er⸗ krankungen vorgekommen; nach einem Eltern⸗ beſuchstage wo nicht weniger als 165 Perſonen ankehrten, traten 31 Erkrankungen, darunter drei Scharlachfälle, auf. Dieſe Beobachtung ſührte zu einem vollſtändigen Verbot der Elternbeſuche. Die Maßregel hat den gewünſchten Zweck vollkommen erreicht. Krankheitsfälle zählen jetzt zu den Sel⸗ tenheiten. Allgemein ſei bemerkt, daß die Eltern und die Anſtaltsſeitung faſt ausnahmslos mit den Vublkäun-A. 0. A. C. Iag, Mnchen Jen25 Jul Automobl.Ausstelung „Neben dlesem Stand ist eln in Süddeutsobland noch zlemlich unbekannter amerikantscher Wagen aus⸗ stammt. Da der Wagen durchaus suropäischem Ge- schmack entsprioht, sich in selnem Aeussern durch nionts von den europiischen Fabrikaten unterscheidet und auch sonst einen sehr gefälligen und soliden Eindruck macht, dürits das Fabrikat slch hier bald einführen.“ in unserer Fabrik in Strassburg fertiggestellt mit kompl. Karosserle Bediegene Ausführung Deutsch Amerikanisch Vorführungswagen jederzelt unverbindlich zur Verfügung Vertreter an allen Plätzen gegen hohe Provision gesucht! C nbanpn U, Srl Sind eine Um einen mög Michigan, 2¹ F 2, 4. 2zuges, pfomben v. 1 M. an Spozialität:Zähne Zahn-Frsatz erhalten, wenden Sie sich trauensvoll an das . Ae J. 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Ausge⸗ ſprochen fkrophulöſen indern hat dann der Ver⸗ ein für Ferienkolonien 1909 und 1910 noch 120, im Jahre 1911 aber nur 80 Kindern die Wohltat einer Solbadekur gewährt. 1910 waren noch 5 herzkranke Kinder in Bad Nauheim. Außerdem ſind im Sommer 1911 45 Kinder für 3 Wochen im Erholungsheim der Stadt Mannheim unter⸗ gebracht worden. Die größte Aufmerkſamkeit ſchenkte der Verein für Ferienkolonie der Entwick⸗ lung der Spielkolonien. Hier waren in den Berichtsjahren 500 Knaben ſowie bon Mäd⸗ chen anfangs 100, ſpäter 200 untergebracht. fiüir Iur Nus dem Großherzogtum. * Schönau i.., 12. Aug. Den ſchon ſeit längerer Zeit geplanten Ausflug auf den Belchen konnte der Veteranenverein Schönau an einem der letzten Sonntage, bei herrlichem Sommerwetter zur Ausführung bringen. Der Ahmarſch des Vereins, welcher trotz der bevorſtehenden körperlichen Anſtreng⸗ ung ſtark vertreten war, erfolgte mittags 12% Uhr im Begleitung der Spielleute des Vereins und einer Abteilung der Stadtmuſik Schönau. Der Marſch ging den Jußweg entlang über Holzinshaus zunächſt nach Multen, wo eine kurze Raſt gemacht und eine Erfriſchung einge⸗ nommen wurde. Die Ankunft im Belchenhotel erfolgte kurz nach 3 Uhr. Daſelbſt hatten ſich die Militärvereine von Utzenfeld, Wieden, Wembach und Neuenweg auf Einladung mit ihren Vorſtänden und einer großen Anzahl von Kameraden eingefunden. Gegen 4 Uhr waren etwa 200 Kameraden mit ihren Angehörigen im Saale des Belchenhotels, welcher bis auf den letzten Platz beſetzt war, verſammelt. Mit herz⸗ lichen Worten begrüßte der Vorſtand des Vete⸗ ranenvereins Schönau, Kamerad Oberleutnat Schmieder, die ſtattliche Verſammlung und gab ſeiner beſonderen Freude darüber Ausdruck, daß die 6 Veteranen von 1870 anweſend ſeien, darunter auch Veteran Oberleutnant a. D. Raab aus Zell. Ein mit Begeiſterung ausge⸗ brachtes Hoch auf unſer deutſches Vaterland und ſeinen erhabenen Führer ſchloß die intereſſanken von vaterländiſchem Geiſt durchwehten Ausfüh⸗ rungen. Alsbald hierauf ergriff Veteran Ober⸗ leutnant a. D. Raab das Wort, um zunächſt für die Einladung zu danken. Anknüpfend an ſeinem im Verein am 9. März ds. J. gehaltenen Vortrag über den Beginn des Feldzuges von ſeppaſaaſaaſcaſac Kamerad Raab den Marſch der badiſchen Trup⸗ pen durch die Vogeſen, die Gefechte bei Etival, St. Dié, Nompgtelize bis zur Ankunft am Og⸗ non. Stürmiſcher Beifall lohnte die intereſſan⸗ ten mit Ernſt und Humor gewürzten Ausfü ungen des Redners. Auf Anregung des Vor⸗ ſtandes, Kamerad Schmieder, begaben ſich nun die Kameraden auf den Belchengipfel, um von dort die Rundſicht zu genießen. Kamerad Schmieder benutzte die Gelegenheit zu einer tiefempfundener Badnerland. Sein freudig aufgenommenes Hoch galt dem geliebten Landesherrn, Groß⸗ herzog Friedrich II. Die Muſik ſpielte die badi⸗ ſche Fürſtenhymne, welche von den Kameraden mit Begeiſterung geſungen wurde. Zur Freude der Kameraden erſtieg Veteran Leo Becker, die auf dem höchſten Punkt des Belchen erſtellte Granitſäule, um die Kameraden aufzufordern, ſo ſeſt zu Verein, zu Fürſt und Vaterland zu ſtehen, wie der Granitfels, von dem aus er dieſe Worte an ſie richte. Sein Hoch auf unſer teures Vaterland fand freudige Aufnahme. Nun ging es den Belchen hinab auf das weithin vor dem Belchenhotel ſich ausdehnende Weidfeld, wo ſich die jüngeren Kameraden, etwa 80 Mann zum Parademarſch aufſtellten, während auf der Ter⸗ arſſe des Belchenhotels Hunderte von Zu⸗ ſchauern ihre Blicke auf die wackere Schar richte⸗ ten. Tiefe Stikle herrſchte, als der Vorſtand das weithin vernehmbare Kommando zum Parade⸗ marſch abgab, worauf die Spielleute und die Muſik mit ihren flotten Weiſen einſetzten. Der dreimalige ſtramme Vorbeimarſch machte auf die Zuſchauer ſichtlich einen guten Eindruck. Nach Beendigung des Parademarſches, eines Ereig⸗ niſſes, welches man wohl auf dem Belchen bis jetzt noch nicht erlebt hatte, trennten ſich von uns die Kameraden von Wieden, Utzenfeld und Neuenweg, nachdem Kamerad Schmieder zum Abſchied ein froher Wiederſehen zugerufen und ein dreifaches Hoch hatte ausbringen laffen. Die Sonne neigte zum Untergange, als wir uns vom Belchen, dieſem herrlichen Fleck Erde und vom treuen Kameraden Stiefvater verabſchie⸗ deten. Um 29 Uhr hatten wir Schönenberg er⸗ reicht, wo man zu einer kurzen Einkehr im „Sternen“ bei unſerem Vexeinsmitglied Zuck⸗ ſchwert anhielt. Dieſe Gelegenheit benutzte der Vorſtand um dem Kameraden, Veteran Raab ſeinen herzlichſten Dank für ſein Mitwirken aus⸗ zuſprechen und dem Wunſche Ausdruck zu göben, daß Herr Raab, welchem als alten, er⸗ fahrenen Soldaten die Pflege der Kameradſchaft und die Förderung der Militärvereinsſache ein Herzensbedürfnis ſei, uns noch recht lange in geiſtiger Friſche und körperlicher Rüſtigkeit er⸗ halten bleiben möge. Kamerad Hartmann feiert den Vorſtand als eifrigen Förderer des des heute ſo harmoniſch ſchön verlaufenen Sommerfeſtes. Um 10 Uhr erfolgte die Ankunft in Schönau, wo man ſich hochbefriedigt von ein⸗ ander trennte. —— AMimmen aus dem Puhlikum. Der Weg zur Neckar⸗Ueberfahrt iſt gegenwärtig durch die Aufſchüttung des Hoch⸗ waſſerdammes ſowie durch das Abreißen des Anſprache guf das ſchöne Veteranenvereins Schönau als den Veranſtalter ft sicher und ewig dauerhaft. 31375 Rilliger als alle andere Gläser. Buxbaum kleinerenDammes(ſog. Leinpfad) in ſolch ſchlech⸗ ten Zuſtand verſytzt, daß es nur noch ganz kur⸗ ragierten Leuten möglich iſt, an ihre Arbeitsſtätte zu kommen, Friedhofbeſucher meiden überhaupt den Weg zur Fähre. Da ich, um möglichſt ſchnell auf mein Bureau zu kommen, dieſe Fähre be⸗ nützen muß, bin ich gezwungen, Amal des Tages durch dieſen Moraſt zu waten. Wenn es da gerade noch geregnet und alles ſchlüpfrig iſt iſt dieſer Weg zur Fähre geradezu halsbrecheriſch Da ich die Klagen ſämtlicher Mitfahrenden mit anhöre, ſo habe ich mich entſchloſſen, den erſten Schritt zur Abhilfe dieſes unhaltbaren Zuſtandes zu tun. Meines Erachtens wären da Holztrep⸗ pen und Dielen am zweckmäßigſten. Die ſtädtiſche Pauleitung müßte aufgefordert werden, daflir Sorge zu tragen, daß dieſem Mißſtande abge⸗ holfen wird, wenigſtens ſo lange, bis der Hoch⸗ waſſerdamm endgültig zu Ende geführt iſt Die Fähre iſt eine üffentliche Verkehrsanſtalt und exiſtiert, wie bekammt, ſchon 20—25 Jahre, das hier überſetzende Publikum hat ein Recht darauf, einen einigermaßen paſſierbaren Weg zu ver⸗ langen. Einer für Viele. * Zoologiſcher Garten. Angeregt und erfreut durch die verſchiedenen Eingeſandts, geſtattet ſich ein alter Mannheimer auch einige Worte in dieſer Sache. Ueber den Wert und Nutzen eines Zoologiſchen Gartens für Jung und Alt, für Nah und Fern, Worte zu verlieren, hieße Eulen nach Athen, Waſſer in den Rhein tragen. Auch die Platzfrage dürſte meiner Anſicht nach erſt in zweiter Linſe in Be⸗ tracht zu ziehen ſein. Zuvörderſt dürfte es ſich empfehlen, das Intereſſe an einem Zvologiſchen Garten bei unſern Einwohnern zu heben und zu fördern. Am eheſten und beſten ließe ſich dies durch Gründung eines Zoblogiſchen Ver⸗ eins, bewerkſtelligen, der dann vor Allem durch Wort und Schrift ſtändig Propaganda für Errichtung eines Zoologiſchen Gartens zu machen hätte. Es ſtehen ohne Zweifel vieſe Mitbürger dieſer Sache ſympathiſch gegenüber⸗ Es bedarf in vorliegendem Falle gewiß nur energiſcher Anregungen, um ſie in Fluß zu bringen. Zunächſt Intereſſenten herbei, dann anfangen, zunüchſt z. B. durch Mithilfe unſerer Nimrode und ſonſtigen Liebhaber, die gewiß in der Lage wären, hin und wieder ein lebendes Exemplar einheimiſches Wild zu ſtiften und ſind es nur ein junger Fuchs, Dachs, Reh, Storch oder ſonſtiges Getier. Aller Anfang iſt ſchwer, aber auch hier führt Beharrlichkeit zum Ziel⸗ Selbſt wenn die Gründer die Früchte ihrer Be⸗ mühungen nicht mehr erleben würden, ſo dürfte 3 nicht abſchrecken, denn einmal in Fluß N 2, 5 Marktplatz der Jugend gewiß weiter entwickeln. M. K. 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Es war eine Zeit, in der das tätige Paris ſtramm bei der Arbeit iſt, während das lichtſcheue Geſindel ſich in ſeinen Schlupfwinkeln verborgen hält und auf die Dunkelheit wartet. Plötzlich hörte Solway das Knattern und Schnauben eines Motors. Das Geräuſch nahm mit jeder Sekunde zu. Der Wagen mußte raſend fahren. In dieſer Gegend war ein Auto⸗ mobil eine Seltenheit! Solway beugte ſich zum Fenſter hinaus, konnte aber nichts von dem her⸗ anſauſenden Fahrzeug erkennen. Im nächſten Moment hatte das Auto die Droſchke überholt und hielt mit einem Ruck. Solway hörte er⸗ regte Stimmen, und als ſein Wagen im gleichen Augenblick hielt, ſprang er blitzſchnell auf die Straße, lief aber direkt ein paar Männern in die Arme. Ein mit Chloroform getränkter Lappen wurde ihm auf Mund und Naſe ge⸗ preßt und dann merkte er, daß er zum Auto ge⸗ ſchleppt wurde. Stimmen, die ihm bekannt er⸗ ſchienen, ſchlugen dumpf, wie aus weiter Ferne an ſein Ohr, dann ſchwanden ihm die Sinne. Als er erwachte, lag er auf einem Ruhebett in einem ſpärlich möblierten Zimmer. Vor ihm ſaßen zwei Männer, die aber ſofort aufſtanden, als er die Augen öffnete. Er fühlte ſich elend und übel, aber ſelbſt in dieſer Verfaſſung er⸗ kannte er die beiden. Sie waren mit ihm in ſeinem Abteil nach Paris gefahren. Anszug aus dem Standesamtsregiſter für den Stadtteil Necharau. Unguſt Berküundete. 4. Kaufm. Phil. Thron u. Auna Haberacker. 4. Fabrikarbeiter Phil. Machauer u. Roſina Keilbach 4. Schloſſer Jakob Maue u. Martia Feuerſtein. 5. Bahnarb. Johann Zimmermaun u. Kath. Braun. 5. Puppeufabrikarb. Adolf Wudy u. Pauline Piller 6. Zollaufſeher Karl Scholl n. Kath. Eckrich. 12. Kutſcher edrich Groß u. Roſa Brenner. 13. Metzger Jakob Schertel u. Eva Pflugheber. 13. Kaufmann Otto Gehrig u. Mariga Mannale. Schutzmann Franz Huber u. Katharina Berger. 189 Nr. 59. Abonnemenkspreis pro Pierteljahr Mk Amtliches Herkündigungsblall für den Amtsbezirk Mannheim. 6. Jahrgang. Erſcheint wöchenklich ein⸗ bis zweimal. Der größere von den beiden redete ihn mit einem verbindlichen Lächeln an: „Es tut uns leid, Herr Solway, Ihnen ſo große Unannehmlichkeiten bereiten zu müſſen, aber Sie haben zufällig etwas bei ſich, das für uns von größtem Intereſſe iſt. Sie wiſſen jedenfalls, was wir meinen?“ „Gewiß! Die Diamanten für die Braut des Herzogs von Albrrave. „Ja, die für die Dame beſtimmt waren,“ ant⸗ wortete der Mann ernſt. „Verzeihung! Die für ſie beſtimmt ſind“, ſagte Solway. Er richtete ſich auf. Sein Schädel brummte, und er mußte ſich fürchterlich zuſam⸗ mennehmen.„Haben Sie vielleicht einen Schluck Brandy oder Whisky? Sie haben mir etwas zu viel Chloroform gegeben.“ Die beiden Männer lächelten. Sie bewun⸗ derten die Kaltblütigkeit ihres Opfers.„Ge⸗ wiß,'sieu,“ ſagte der kleinere der Franzoſen und holte eine Flaſche und ein Glas aus einem Wandſchrank. Der ſcharfe Trank tat Solway gut. Sein Kopf wurde freier. Es wurde ihm klar, daß er in die Hände einer internationalen Gauner⸗ bande geraten war. Dieſe Gentleman⸗Diebe waren gefährlicher als gewöhnliche Straßen⸗ räuber. Es galt alſo, alle Schlauheit zuſam⸗ menzunehmen, um wieder freizukommen. „'sieu,“ ſagte der eine Franzoſe,„wir haben Sie durchſucht und haben nichts gefunden.“ „Das glaub' ich,“ ſagte Solway. „Alſo müſſen wir noch einmal ſuchen. Jetzt wird es beſſer gehen, da Sie wieder bei Beſin⸗ nung ſind. Sie haben doch nichts dagegen ein⸗ zuwenden?“ „Nein, denn die Unterſuchung wird nur zei⸗ gen, daß ich die Digmanten nicht bei mir habe.“ Der Franzoſe lächelte höflich; er wußte, daß „'sieu“ zu ſcherzen beliebte. Dann zogen ſie ihn ſplitternackt aus. Jedes Kleidungsſtück unterſuchten ſie. Sie öffneten die Zigarrentaſche und prüften das Leder. End⸗ lich ſchnitten ſie mit tauſend Entſchuldigungen die Kuverts in ſeiner Brieftaſche auf. Als ſie fertig waren, ſahen ſie einander er⸗ ſtaunt an. Solway nahm eine Zigarre und ſetzte ſie in Brand.„Ich bitte um Verzeihung,“ ſagte er, „vielleicht nehmen Sie auch eined“ „Während der Arbeitszeit rauchen wir nicht,“ antwortete der kleine Franzoſe. „Aber mir geſtatten Sie wohl das Rauchen,“ ſagte Solway.„Für Sie iſt es Arbeit, für mich ein famoſer Spaß.“ „Ein Spaß,'sieu?“ Ein ängſtlicher Zug trat in das Geſicht des Franzoſen. „Ja, natürlich,“ ſagte Solway,„weil Sie den Falſchen erwiſcht haben! Ein Kollege fuhr mit mir nach Paris, und dem habe ich in Charing Croß die Juwelen übergeben.“ „Nein, nein,'sieu. Wir haben Sie beob⸗ achtet. Das war eine— wie ſagt man— eine Täuſchung. Es war viel zu unvorſichtig, viel zu offenſichtlich!“ Solway lachte.„Sie ſchmeicheln mir. Aber Sie irren. Ich dachte mir, wenn jemand ſieht, daß ich das Paket öffentlich übergebe, wird er es für Abſicht halten—“ „Nein,'sieu!“ Der kleine Franzoſe ſah ihn ungläubig an. „Alſo, wenn mein Kollege die Juwelen nicht hat, dann muß ich ſie doch haben. Wo ſind ſie denn? Sie haben mich doch genau unterſucht!“ „Sie werden uns ſagen, wo ſie ſind!“ Solway ſetzte ſich aufs Kanapee.„Jetzt ſind ſie bei Levain. Wollen Sie ſo liebenswürdig ſein, mich freizulaſſen? Die Tür iſt doch ver⸗ ſchloſſen?“ Er ging quer durchs Zimmer.„Aha! Ich dachte es mir.“ „Wer verbürgt uns dafür, daß Sie nicht zur Polizei gehen,'sjeu?“ „Ich mit meinem Ehrenwort!“ ſagte Solway. „Ich gebe es Ihnen. Wir haben mit großem 15. Maurer Karl Joh. Rohrmann u. Kath. Hotz. 15. Friſeur Paul Klein u. Eliſe Herrmann geb. Karl Auguſt Getraute. 7. Schiffsführer Peter Kohlbecher mit Marg. Holl. 7. Schiffsführer David Heep mit Kath. Schweikert. 9. Seilfabrikarb. Anton Köhler mit Anna Vogel. 14. Schloſſer Max Wagenbach mit Elſa Münch. Juli Geborene. 31. Bäcker Karl Kober e. S. Karl Emil. 31. Modellſchreinermſtr. Pet. Kreuder e. S. Heinrich 27. Kaufmann Johann Deinhart e. T. Berta Matilde Auguſt 3. Schmied Wilh. Schlüters e. S. Wilhelm. 1. Tagl. Joh. Meier e. T. Ida Marie. 1. Eifenbahnſekretär Ludwig Bienſtock e. T. Marie. 5. Chauffeur Joſef Wirt e. S. Joſef. 3. Eiſendreher Gg. Adrian Bähr e. S. Wilbelm. 4. Schreiner Wilh. Hauber e. S. Karl Eugen. d. 8. d. Gummiarb. Chriſtian Sauer e. T. Roſa Frida. 10. d. Drahtſetlermſtr. Theodor Kimmer e. T. Roſa. 11. d. Zementeur Ernſt Ruſſolo e. S. Joſef. 11. d. Zementeur Ernſt Ruſſolo e. S. Johannes. 10. d. Schuldiener Jakob Bißwanger e. S. Friedrich. 15. d. Seilfabrikarb. Anton Hruska e. S. Oskar. Auguft Geſtorbene: 4. Thereſia, 3 M. 26., T. d. Drahtſeilfabr. Andr. Schiller. 3. Kath. geb. Sauer, 78 J. 18., Ehefr. d. Gummi⸗ fabrikarbeiters Joſef Kronberger. 6. Eliſe, 4 M. 18., T. d. Bäckermſtr. Fr. Rudolph. 6. d. verh. Baumeiſter Friedr. Böhler, 46 J. 11. Karl Joſ., 4. M. 16., S. d. Tagl. Pet. Schweiß. 11. Johannes, Std., S. d. Zement. Ernſt Ruſſolo. 13. Joſei. 2., S. d. Zemenkeurs Ernſt Rufoly. Einſatz geſpielt, 800 000 Mark, und ich habe ge⸗ wonnen. Ich bin nicht nachtragend. Beim nächſten Male gewinnen Sie vielleicht.— Jch will Ihnen nur das folgende ſagen: Ich erkannte Sie in Charing Croß, und deshalb gab ich mei⸗ nem Kollegen einen Zettel, auf dem ich nottert hatte, in welch angenehmer Geſellſchaft ich reiſen würde! Dieſen Zettel ſollte er der Polizei über⸗ geben, wenn ich nicht innerhalb dreier Stunden bei Levain eintreffen würde.“—— Eine halbe Stunde ſpäter betrat Solway den Laden von Herrn Levain. Veevers ſtürzte auf ihn zu und ſchrie ihn an:„Wo, zum T haben Sie geſteckt?“ „Ruhe, Ruhe!“ ſagte Solway lächelnd.„Ha⸗ ben Sie alles gut erledigte“ „Ja. Ich übergab Herrn Levain das Pake und er hatte die Unverſchämtheit, zu behaupten die Steine wären falſch! Eine ſchlechte Imt⸗ tation!“ 177 „Meine Herxen, regen Sie ſich nicht auf!“ Solway holte ſeine Zigarrentaſche heraus „Laſſen Sie uns die Sache in Ruhe bei einer Zigarre beſprechen. Bitte, Herr Levain! Neins Na, denn Sie, Veevers! Ich rauche gern in Ge⸗ ſellſchaft.“ Solway nahm eine Zigarre und brach ſie mik⸗ ten durch. Sie war hohl und zum Erſtaunnen der beiden Herren fiel eine Menge glitzernder Steine auf das grüne Tuch des Ladentiſches „Oh!“ ſagte Monſieur Levain,,die ſind echt und ob!“ 5 „Ich bitte tauſendmal um Enutſchuldigung, ſagte Solway,„aber es war die einzige Mög⸗ lichkeit, die Steine ſicher hierher zu bringen. Wise ich vermutet hatte, wurde ich abgefangen, und ſcheußlich war mir während einiger Minuten zu Mute, als die Kerle meine Zigarrentaſche durchſuchten. Ein Glück, daß ſie während thren „Arbeitszeit“ nicht rauchen!“ Solway lächelte bei der Erinnerung an ſein Erlebnis. Jehlosserei, Holaden- I. Jaloustegeschiätk W. 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Hreise neiiol S. Wronber& Co. Telephon 4717 „b. Metzg. Gehrig nhe.... 63, 66 d8. Cqelbirnenpus Ad, 62, Is ps. 7 8 7 Comaten muns I& 2. Aochapfe, ſmn Ls, Js Cironen eintirauben u u.o pu, i. d 2d p. Neineclauden e. Dlaumen„ Mirabellenn. a2 Hananen 2 Hine 85 Pb. 2 Meintrauben. u 86, 26 Pi. vollmächtigte: echts au⸗ älte Dres. Stern& Klein n Mannheim, klagt gegen den Bäcker Karl Schw 19 rüher in Ladenburg, unter er Behauptung, daß ihr er Beklagte als Ace tant des am 30. Juli 19 fällig Wechſels vom 30. April 1918 100 M. chuldig geworden ſei mi m Antrag auf vorläufig vollſtreckbare Verurteil⸗ ung des Beklagten zur Zahlung von 100 M. nebſt 6% Zinſen ſeit 30. Juli 1918 ſowie 14 M. 40 Pfg. Wechſelunkoſten. 1402 Zur mündlichen Ver⸗ handlung des Rechtsſtreits wird der Beklagte vor das Gr. Amtsgericht in Mannheim Abt. 8, Zimmer 114 auf Freitag, 3. Oktober 19183 vormittags 9 Uhr W ſtannheim, 15. Aug. 191. Der Gerichtsſchreiber Gr. Amtsgerichts 3. 3. * und Maaß 7. Bd. „Derrmaun„ & Co.“ Mann der Geſelſchaft eſe 15 fetne Wi gaunt Em geb. Odb⸗Stern, Maunßeim, als 0 fF̃ Ge⸗ ellſchafter in ell⸗ aft eingetreten. ie Prokura her Pauline Obb⸗Stern geb. Stern iſt erloſchen. Dr. Erxuſt Adolf Stern, Mannheim iſt als Einzel⸗Prokuriſt beſtellt. — ö Maunheim, 18.A 28 2— 1. 24. Sept. 1918, vormittags 9½ Uhr, anberaumte ſteigerun grunbſtücks s e 140¹ .B. Nr. 9617, Lit. L 2, 7, wirbd aufgehoben. Mannheim, 18. Aug. 1918. Gr. Notariat als Bollſtreckungsgericht. 1918.unb Neckar itau uerſtraße) in den bur Wagenve betr. Mit Zuſtimmung des Stadbtrats und mit Voll⸗ ehbarkeitserklärung detz roßh. Herrn Landes⸗ kommiſſärs vom 1. ös. Mits. wird 77, Abſ. 2 der Straßenpolizeiordnung für die Stadt Mannheim einer Aenderung unter⸗ zogen. rſelbe hat nunmehr folgenden Wortlaut: 3 77 Abſatz 2. Die„Duürerſtraße“ im N enben Mannheim, 18. Aug. 1918. Großh. Amtsgericht Z. 1. Handelsregiſter. Zum Handels er B Band VIII O. 8. 11 Firma „Eſtol Aktiengeſellſchaft vorm. Soff& Reichen⸗ burg“ Maunheim wurde heute eingetragen. Carl Franck iſt aug dem Vorſtand ausgeſchleben. Händelsregiſter. Zum Hand.⸗Reg. B, Mannheim, 19. Aug. 1913 Großh. Amtsgericht Z. I. Bd. XI,.⸗Z. 19,„Badiol Induſtrie“ Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung in Mannheim wurde eingetragen: Nach dem Geſellſchafter⸗ beſchluſſe vom 17. Juli 1919 ſoll das Stamm⸗ kapital um 20000 Mk. er⸗ höht werden; dieſe Er⸗ höhung hat ſtattgefunden, das Stammkapttal beträgt Handelsregiſter. Band VII O. 8. 20 Firma „Automaten Reſtaurant Geſellſchaft mit beſchränk⸗ ter Haftung“ Mannheim wurde heute eingetragen: Woldemar Treſſelt, Maun⸗ eim, iſt als weiterer Ge⸗ chäftsführer der Geſell⸗ Zwangsverſteigerung. m Wege der Zwangs⸗ vollſtreckung ſoll das in Maunheim belegene, im Grundbuche von Mann⸗ heim zur Zeit der Ein⸗ tragung des Verſteiger⸗ ungsvermerkes auf den Namen der Soſie geb. Schwarzmeier, Ehefrau des Kaufmanns Anton Mackle in Oberhauſen ein⸗ Stadtteil Neu⸗Oſtheim und die Rhenaniaſtraße (früher Induſtrie⸗ und Neckarauerſtraße) ſind für leden durchgehenden Wa⸗ enverkehr(alſo auch für oſchten und Kraft⸗ fahrzeuge) geſperrt. Mannheim, 13.Aug. 1918. Großh. Bezirksamt: Polizetdirektion. etragene, nachſtehend be⸗ chriebene Grundſtück am Freitag, 24. Okt. 1913, vormittags 9½ Uhr durch das unterzeichnete Notariatd in deſſen Dienſt⸗ räumen d 6, 1, in Mann⸗ heim, verſteigert werden. Der Verſteigerungsver⸗ merk iſt am 28. Juni 1919 in das Grundbuch ein⸗ getragen worden. Die Einſicht der Mit⸗ teilungen des Grundbuch⸗ Herrenloſe Hunde betr. ugelaufen und bei Tag⸗ löhner Heinrich Keck, Nek⸗ karau, Roſenſtraße 88 un⸗ tergebracht ein herrenloſer Hund: Spitzer, männlich, ſchwarz. Zugelaufen und bei Gg. Kraſtl, Meiſter, Waldhof, Zellſtoffkolonie 85 unter⸗ gebracht ein herrenloſer Hund: Schnauzer, männ⸗ lich, graugelb. Zugelaufen und bei Otto dienſtpferde im Herbſt 1913 betreſſend, Ueber den Ankauf volljähriger Truppendien erde im Herbſt 1918 ſind nunmehr vom Kgl. Preſt ſchen Kriegsminiſterium folgende Beſtimmung getroffen worden: 105 Reit⸗ und Zugpferden ſollen im Großherzogtum Ba die öffentlichen Märkte abgehalt werden: am 10. September, 8 Uhr vormittags: Seckeuheim, Bezirksamt Mannheim, am 11. September, 8 Uhr vormittags: Bruchſgl, am 12. September, 8 Uhr vormittags: Raſtatt, am 13. September, 8 Uhr vormittags: Kork, Be⸗ zirksamt Kehl, am 15. September 8 Uhr vormittags: Kürzel, Bezirksamt Lahr, am 16. September, 8 Uhr vorm. Donaueſchingen, am 17. September, 8 Uhr vormittags: Pfullendorf, am 18. September, 8 Uhr vormiktags: Breiſa 2. Die Pferde ſind in mäßigem Umfange für Kavallerie, in der Hauptſache für Feldartillerie und Train beſtimmt. 3. Beim Ankauf werden die Auforderungen runde gelegt, die für den Remonteankauf maßgebe ind; mit Rückſicht auf die große Zahl der für 1715 ſofortigen Truppengebrauch erforderlichen Pferde wir allgemein ein ſcharſer Maßſtab angelegt werden. Es werden uur Pferde angekauft im Alter von fünf bis zu zehn Jahren und in einer Größe 9 152 m bis 1,66 m Stockmaß(ohne Eiſen gemeſſen Von dieſen Alters⸗ und Größengrenzen wirh nicht abgewichen werden. Pferde, die erſt%½fähri ſind, oder bet denen das Zahnalter Zweifel zull müſſen daher zurückgewieſen werden. Tragende Stuten ſind vom Ankauf ausgeſchloſſen. 4. Die angekauften Pferde werden ſoſort ah nommen und den Truppenteilen unmittelbar über wiefen. Die Bezahlung erfolgt gegen Quittung bar oder mittels Schecks. 5. Pferde mit Mängeln, die geſetzlich ben Kauf rückgängig machen, ſind vom Verkäufer gegen Eß ſtattung des Kaufpreiſes, der Transport⸗ und ſonſti Koſten zurückzunehmen, desgleichen ſolche Pferde, ſich binnen 45 Tagen nach dem Ankaufstage als Kl Sriesgucſer crob u Rh It:. Iõ Mischobst.. AN Srieszuchter lan io he.),&. os Haushalichocolade h d&. Mürfelgucſter o pi.60 glocichocolade Gꝗ. amts, ſowie der übrigen das Grundſtück betreffen⸗ den Nachweiſungen, ins⸗ beſondere der Schätzungs⸗ urkunde iſt jedermann geſtattet. 1394 Es ergeht die Auffor⸗ derung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eiultagane des Verſteigerungsver⸗ merkes aus dem Grund⸗ buch nicht erſichtlich wa⸗ ren, ſpäteſtens im Ver⸗ ſteigerungstermine vor der Aufforderung zur Ab⸗ gabe von Geboten anzu⸗ melden und, wenn der Gläubiger widerſpricht glaubhaft zu machen, widrigenfalls ſie bei der Feſtſtellung des gering⸗ ſten Gebots nicht berück⸗ ſichtigt und bei der Ver⸗ teilung des Verſteige⸗ rungserlöſes dem An⸗ ſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Dielenigen, welche ein der Verſteigerung ent⸗ gegenſtehendes Recht ha⸗ ben, werden aufgefordert vor der Erteilung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ ſtellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigen⸗ falls für das Recht der Verſteigerungserlbs an die Stelle des verſteiger⸗ ten Gegenſtandes tritt. Grundbuch von Mann⸗ heim, Band 7, Heft 236, Beſtandsverzeichnis J. Igb.⸗Nr. 126 k, Flächen⸗ inhalt 1 a 46 am Hofratte. Langſtraße Nr. 72 und Draisſtraße Nr. 18. Hier⸗ auf ſteht ein unterkellertes dreiſtöckiges Wohn⸗ und Geſchäftshaus als Eckge⸗ bhäuden. Gaupenwohnung, unbelaſtet geſchätzt auf 99 000.— Mark. Manuheim, 12. Auguſt 1918 Flöter, hier, Eichelshei⸗ merſtraße 4 untergebracht ein herrenloſer Hund: Kriegshund, männlich, Rücken ſchwarz, Bruſt gelb. Zugelaufen u. bei Wirt Chriſtian Blau hier G 2, 19/20, untergebracht ein herrenloſerBaſtard,männ⸗ lich, dunkelgrau. Zugelaufen und bei Karl Frick, Schloſſer hier, Uhlandſtr. 9, II, unterge⸗ bracht ein herrenloſer Dachshund, mänul.ſchwarz. Zugelaufen und bei Elſa Renner hier, Friedrichs⸗ platz 2 untergebracht eine herrenloſe Deutſche Dogge, männlich, gelb und dundel geſtreift. ngelaufen und bei Wil⸗ helm Siegler, Wirtsehe⸗ frau hier, Luiſenring 19, untergebracht ein herren⸗ loſer Jagdhund(jiung), männlich, grau m. ſchwarz. Flecken. und bei Ge⸗ org Wollmershäuſer hier, Riedfeldſtr. 35/37 unter⸗ ebracht ein herreuloſer olfshund, männlich, grau und ſchwarz geſtrömt. Zugelaufen und bei Wirt Emil Rot hier, Käfer⸗ talerſtr. 108 untergebracht ein herrenloſer Hund: Dentſcher Schäferhund, männlich, gelb u. ſchwarz. Zugelaufen u. bei Metz⸗ ger Leonhard Rihm, Feu⸗ denheim, Ziethenſtraße 35 untergebracht ein herren⸗ loſer Hund: Schnauzer, männlich, hellgelb, Zugelaufen, und bei Georg Süßmann, Gaſtwirt Mutterſtadt(Pfalz) Haupt⸗ 0 untergebracht ein herrenloſer Kriegshund. Mannheim, 14. Auguſt 1013 hengſte erweiſen und Stuten, deren Trächtigkeiten träglich feſtgeſtellt wird. Da dies häuſig erſt im vor⸗ geſchrittenen Stadium möglich ſein wird, muß vor dem Verkauf gedeckter Stuten gewarnt werden, Die geſetzliche Gewährsfriſt wird für period Augenentzündung auf 28 Tage, für Kehlkopfpfeifen auf 21 Tage verlängert. 7225 Mit Rückſicht auf die durch die Zurücknahme für den Verkänſer entſtehenden Unkoſten wird empfohlen, die Pferde vor dem Verkauf beſonders auf Roaren eingehend zu unterſuchen. Zur Anzeige von dem Mangel eines Pferdes iſt nicht nur die Kommiſſion, die es gekauft hat, ſondern auch jede andere Stelle der Heeresverwaltung berech⸗ tigt, alſo auch der Truppenteil, dem das Pferd über⸗ wieſen iſt. 5 6. Verkäufer, die Pferde vorführen, die ihnen nicht eigentümlich gehören, müſſen ſich gehörig aus⸗ weiſen können. 7. Der Verkäufer iſt verpflichtet, ſedem verkguften Pſerde eine neue ſtarke, rindlederne Treuſe mit glattem, ſtarkem, einfach gebrochenem Gebiß und eine nene Kopfhalfter von Leder oder Hauf mit zwei min⸗ deſtens 2 mlangen Stricken unenkgeltlich mitzugeben. .Die Verkäufer werden erſucht, die Schwelf der Pferde nicht übermäßig zu beſchneiden und d Schwanzrübe nicht zu verkürzen. 9. Vorſtehende Ankaufsbedingungen gelten ſtun⸗ gemäß auch für nicht öffentliche Märkte. Mannheim, den 30. Jult 1918. 134⁴ Großh. Bezirksamt Abt. N. Ortspolizeiliche Vorſchrift. Die Sicherung der öffentlichen Geſundheit u. Reinlichkeit betr. Auf Grund der 88 87 a, 94 Pol.⸗Str. G.., 15 Abf. 2 d. Bong. vom 23. Dezember 1908, betr. die St⸗ cherung der öffentlichen Geſundheit und Reinlichkeit, in der Faſfung d. Bong vom 7. März 1010 wird ſür das Gebiet der Stadt Mannheim mit Zuſtimmung des Stadtrats wie n Es iſt verboten, geſundheitsſchädliche und ezel⸗ erregende Flüſſigkeiten in Trink⸗ und Kochgefüß en oder in ſolchen Flaſchen oder Krügen feilzuhalten und e 9 5 15 9 5 e Gefahr einer Berw ung de 1085 oder Genußmitteln berbeizuführen geeitz⸗ net iſt. 3 2 Zuwiderhandlungen werden 2¹ Juhaber iſt? W vörmittags 11 Uhr Großh. Notarial 8 Großh Bezirksamt 100 4 oder mit Halt bis zn orenz Keller, Kaufmann, 2. Stock, Zimmer 111, vor als Vollſtreckungsgericht. Polizeidirektlon. Großh. Bezirksamt Ferautworklſcher Redaktenr Frit Jons.— Drud und Berlaa Dr. O. Haas ſche Druclerel, G m. 5. 9. ſchaft beſtellt. Manuheim, 19. Ang. 1913 Großh. Amtsgericht Z. I. Giterrechtsregiſter. Zum Güterrechtsregiſter Band XII wurde heute eingetragen: 1. Seite 207. Veierle Adolf, Reſtaurateur in Mannheim und Karoline geb. Merkle. Vertrag vom 1. Auguſt 1913. Errungen⸗ ee 2. Seite 208. ckſtein, Fritz, prakt. Zahnarzt in Mannheim und Paula geb. Lorinſer. Vertrag vom 6. Auguſt 1918. Er⸗ Wrdeeenee Vorbehaltsgut der Frau iſt das im Vertrage näher bezeichnete Vermögen. 3. Seite 209. Schälkle Heinrich, in Manuheim und Anna geb. Schnitzer. Vertrag vom8. Auguſt 1913. Güter⸗ trennung. 1390/92 Mannheim, 16. Aug.191g. Großh. Amtsgericht 3. 1. jetzt 40000 Mark. 1893 Mannheim, 14.Aug. 1013. Großh. Amtsgericht Mannheim. Handelsregiſter. Zum Handelsregiſter A wurde heute eingetragen: 1. Bd. I.-Z. 5 Firma „Emil Melchers“ ann⸗ heim. Die Prokura des Richard Weber iſt erloſchen 2. Bd. I.⸗Z. 62 Firma „Hugo Hauſer“ Mann⸗ heim. Das Geſchäft iſt ſamt der Firma von Hugo Hauſer Witwe auf Heinrich Hauſer, Kaufmann, Mann⸗ heim, übergegangen. Der Uebergang der in dem Be⸗ triebe des Geſchäfts be⸗ gründeten Forderungen und Verbindichkeiten iſt bei dem Erwerbe des Ge⸗ ſchäfts durch Heinrich Hauſer ausgeſchloffen. Die Prokura des Heinrich Hauſer und die des Max Schrieder iſt erloſchen. 8. Bd. XI.⸗3. 239 Firma „Karl A. Dietrich“ Mann⸗ eim. Die Prokura des Theodor Mois iſterloſchen. 4. Bd. XVI.⸗3. 226 Firma„Cigaretten⸗ Manufaktur Makari Ernſt Mazet“ Mannheim, 7, 20. Inhaber iſt: Ernſt Mazet, Kaufmann, Mann⸗ heim. Geſchäftszweig: Handel en gros in Ciga⸗ retten. 5. Bd. II.-Z. 39 Firma „GebrüderSteinel“ Mann⸗ heim. Die Prokura des Emil Gathmann iſt er⸗ loſchen. Der Sitz der Ge⸗ ſellſchaft iſt nach Hamburg verlegt. 6. Bb. XVI.-Z. 227 „Wilh. Lorenz tirma eller“ Mannheim, U 1, 7. iUhelm breunen werden unt. Garantie dazu gebracht. etzen, Putzen, Ausmauern und alle Reparaturen. Herde und Oefen, die nicht backen und nicht „Krebö, Ojenſetzer, J 1, 11 S be eee ee 2 5842998Ä916(%%%%%%%%%%% 539994„%%%%.% f˖ mit Plüſch, der 1 Boden⸗ gek. 5D0r den 22. Anguſt 1913, nachmit⸗ 3tags 2 Uhr öffentlich gegen Stock Wil⸗ 8437⁴ 5 Ge⸗ 8 81826 L. Schmidt, 8 4. 1. V — iſch ꝛc. franz. ck. Off. 7 ie Exp. Küchen⸗ ſchrank, Geſchirrgeſtelle, 1 Waſchmaſchine, 1 Gas⸗ herd mit eiſ. Ferner: 1Piano,l(ſchwarz). ter Wol Sofa eigerung 1 · verſteigere 1 Pfeiler Tel. 3036. 84412 Hieſtges gutgehende ſchäft ſucht zwecks Ver⸗ größerung ſtillen v. tätigen rinz Ww., 15 zadiſche Neueſte Nachrichten(Mitfaoblatt). Nachlaß kbſt 1 el grür Frauenkleider, Freitag, Bilder, ohnung Eichels⸗ heimerſtraße 39, 3. hier Nachlaßv iner ro dem Auna Linder W̃ * f. ofatiſch, teppich, hänge, Handtuchgeſtell, Nachhilfeunterkltht, „Waiſenrat“. 5 Weißzeug, Stühle werd. gut u. bill. geflochten, dieſelben können ſofort im Die Hauſe abgeholt werd. Poſt⸗ am Schrank, Se S 8 Univerſität ſtudiert er⸗ teilt Entlaufen 4 kompl. Betten, Feder⸗ udentin die au kle betten, 3 Tiſche, 1 Waſch⸗ komode mit Marmorpl. 1 komode, 1 Nähmaſchine, 1 Julius Knapp, Abzugeben gegen gute Nachttiſch, Aus 2 2 1 i mit 15—20 Mille Einlage. 10 pEt. Gewinn wird ga⸗ bar an die Meiſtbietenden rantiert. Offerten nur von Selbſtgebern befördertunt. Nr. 84404 die Exp. d. Bl. folgende Fahrniſſe: U3, 10, karte genügt. St beſond. im unt. Nr. 21044 an di Belohnung helmſtraße Brüſtle, ich in der 5 1 1 März 8. 4 Rheiniſche Ereditbank. 0 General⸗Anzeige * bank morgen früh 5. 95 7 Lel Für je Mk. Bezugsrecht auf eine neue Aktie der Direction der den Anmeldeſtellen der — das Pfund 40 Pfg. 1540 Schlachthofverwaltung. ſen Gekochtes Ochſeufleiſch iliale Frankfurt und bei 5 7 — 2 des Bezugsrechts wird auf die alverſammlung vom + Mk. 1,002,000.— Nennwert, der Vermeidung des Verluſtes des⸗ 0 8 n der Modalitäten der Ausübun 8 ſche Hypothekenbank. 25 dem Konkursver⸗ fahren über das Ver⸗ M e Mayer, Inhaber Hermann Mayer, in Mannheim iſt Termin zur Beſchluß⸗ faſſung über die Ge⸗ nehmigung bezw. Er⸗ mächtigung des Konkurs⸗ verwalters zur Abgabe des Warenlagers nebſt Ausſtänden an die Ehe⸗ frau des Gemeinſchuld⸗ ners um den angebotenen Preis von 800., ſowie zur Prüfung der nach⸗ träglich angemeldeten For⸗ derungen beſtimmt auf: ittwoch, 7. Auguſt 1913 ein iui s der Gen tück Aktien von Mk. 1200.— Rhe pr. Perſ. bei Benütz. „d. Abounem. Perſonen eberfahrt inen u. Arbeit, Ruch Ludwigsha Auguſt bis einſchlteßlich 12. September ds. 0 u Aktten erfolgt nach geleiſteter Einzahlung und te Kapitalserhöhung in das Handelsregiſter eingetragen Einzahlungen werden Kaſſaquittungen erteilt. gung der neue Aktien . nen Anmeldeformularen, die bei bſtempelung einzureichen. „gegen Rückgabe der Kaſſaquittungen. il. 10491 agde⸗ Lüneburgerſtr. 19. J. bei einer der oben genannten Anmelbdeſtellen bar bezahlt 0 * hrung des Beſchluſſe innanteilſcheine und Ernenerungsſcheine) mit zwei gleichlauten⸗ m vollzo e erhältlich ſind, zur 4. Der ausmachende Betrag mit Mk. 1800.— per Aktie muß ſpäteſtens am 30. fü 5 S Aktionäre werden aufgefordert, in der Zeit vom 21. Auguſt bis Wer das Bezugsrecht geltend machen will, hat die alten Aktien 12. Sept. ds. Is. ihr Bezugsrecht geltend zu machen. 0 niſchen Creditbank und deren ſämtlichen Niederlaſſungen, ein Fraukfurt a. M. bei der Deutſchen Vereinsbank, cuntogeſellſchaft und der Deutſchen Bank, in Stuttgart bei der Württembergiſchen Vereinsbank, Discontsgeſellſchaft, der Deutſchen Bank Herrn Friedrich Glimpf, in Berlin bet dem Bankhaus S. Bleichröder, bei der Direction der gekanntmachung verwieſen. zahlun Ditto Müller, 2 Mannheim, den 16. Auguſt 1918. Neunwert alter zum Furs von 150 9% 0 ei Die neuen Aktien nehmen an den Erträgniſſen des Geſchäftsjahres 191 nit einem Viertel te Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung der Rheiniſchen Hypotheken⸗ bank ſetzen wir die Aktionäre der Rheiniſchen Hypothekenbank davon in Kennt Wir ſind bereit, die Verwertung des Bezugsrechts zu vermitteln. Manuheim, den 16. Auguſt 1918. Mheiniſche Hypothekenbank. In Aus 912 werben 89 Unſere tuſchließlich We eſondere 0 ma 975 ch in Mannheim bei der Rheiniſchen Hypothekeubank, ferner bei der Rhei⸗ in Neuſtadt a. d. Hdt. bet dem Bankhauſe G. F. Grohé⸗Henrich, in Saarbrücken bei dem Bankhauſe G. F. Grohsé⸗Henrich& Co. Mk. 1200.— zum Kurs von 150% bezogen werden. ſelben in der Zeit vom 21. zu erklären. 3. Dir Erklärung hat zu erfolgen nach Wahl: nuchbem die erfol ſein wird September d. werden. den von ih 5. Ueber die geleiſteten Aushändi (ohne Ge 1. Auf je Mk. 31,200.— Aktienkaptital kann eine neue Aktie im Nennwert von Rheiniſche Hypothekenbank in Maunheim. 14. Seite. *0 vis, daß das Recht auf den Bezug der in dieſer Bekanntmachung bezeichneten euen Aktien unter folgenden Modalitäten eingeräumt iſt: Aktionären zum Bezuge angeboten. Tamsehles 31 . ⅛-—Ht—— eeneee eeeeeeereeeereeeeeeeeeneeee occ e ae , es:s Frrrrrrr 22 761 eeee—— unmm BROWN, SOVE 5 W — 5— — — Der Kaiſer und die Poſt. Es dürſte im Allgemeinen von Intereſſe ſein, wie unſer Kaifer poſtaliſch verkehrt, da man ja weiß, daß er bei manchen Gelegenheiten Telegramme auf⸗ gibt und empfängt. Im Königlichen Schloß zu lange Berlin befindet ſich ein beſonderes Telegraphen⸗ amt, das mit dem Haupttelegraphenamt in der franzöfiſchen Straße verbunden iſt. Im Schloß befinden ſich 13 Telephonnebenanſchlüſſe, deren Hauptanſchluß ſich in dem Telegraphenamt be⸗ findet. Mit letzterem ſind der Kaiſer, der Chef des Zivilkabinetts und zwei Bureaubeamte ver⸗ bunden. Endlich befindet ſich im Hauptpoſtamt in der Königsſtraße das„Kabinett⸗Poſtamt“, im dem alle für das Königliche Haus beſtimmte Briefe, ſowie für die drei Kabinette und die Hofmarſchallämter einlaufenden Poſtſachen ſor⸗ Hert werden. In einer verſchloſſenen Mappe werden ſie von einem befonderen Boten, dem „Kabinettspoten“ nach dem Schloß befördert. Das Zivilkabinett ſortiert die eingegangenen Brieſe in offizielle und private, die letzteren er⸗ hält unverzüglich der Kaiſer, die erſteren wer⸗ den geöffnet und auf die Kabinette verteilt. Tele⸗ gramme werden dem Kaiſer ſofort ausgehän⸗ digt, ſelbſt während der Feſtlichkeiten und wäh⸗ rend der Beſprechungen. Ob der Kaiſer wegen eines Telegrammes des Nachts geweckt werden foll, entſcheidet der dienſthabende Flügeladju⸗ tant. Auch vom Telephon macht der Kaiſer häufig Gebrauch, er ſpricht kurz und raſch in den Apparat und nie mehr als zwei Minuten. — Sonderbare Steuern. In den Zeiten der „Wehrſteuer“ erinnert die Zeitſchrift„Zeiten u. Völter“(Stuttgart) an den eigenartigen Vor⸗ ſchlag des Grafen Cervautes, den er in den Z0er Jahren des vorigen Jahrhunderts machte, um die finanziellen Verhältniſſe Spaniens zu beſfern. Alle Einwohner zwiſchen vierzehn und ſechzig Jahren ſollen monatlich einmal bei Waſſer und Brot faſten. Was ſie an Lebens⸗ mitteln gebraucht hätten, ſollte abgeliefert wer⸗ den. Da er mit 6 Millionen faſtenden Einwoh⸗ nern rechnete, von denen jeder monatlich einen Real(etwa 40 Pfg.) erſparen könnte, hoffte er alle Schulden des ſpaniſchen Staates in unge fähr 20 Jahren zu tilgen. Doch fand dieſe Art Fimanzreform keinen Anklang und die ſpaniſchen blieben unbezahlt. Ein Beiſpiel einer Chulichen Steuer kennt aber das Altertum. Die Lazedämonier ſollen ſich einſt ein freiwilliges Faſten auferlegt haben, um den hungernden Be⸗ wohnern von Smyrna Korn ſenden zu können. Rätſel der Seeſchlange. Jetzt in den ermondten triebt wieder in vielen Zei⸗ tungen die Seeſchlange ihr Unweſen und es lohnt ſich deshalb wohl, dem Tier einmal etwas auf den Zahn zu fühlen. Selbſt wenn wir die Seeſchlangen ausmerzen, die von, wrüßigen Strandbmumlern in die Welt geſettt werben oder die dem Seelatein luſtiger Teerjacken ihr Daſein verdanken, bleibt noch eine gaude Nelgroßen Biſſen S. Aeen ae IIII nmnmmmn —— — Elektr. Lie Haus- küuhnmamenmann O4, 89 ragcphon 662 2032, 98..-., Mannheim cweeesnon 662, 2052, 980 O4, 809 Abt. Insfallafionen bon. Stofz Q Cie, Elektr-des. m. b. H. -· u. Rraftanlagen Installationen ileger srege Reparafuren und Erweiferungen schnell und sachgemäß Aufomafische Treppenhausbeleuchfungen Elekfr. betriebene Entsfaubungs Anlagen stafionär u. transporfabel. Ekektro-Motoren kauf- und mietweise Aeeennnmmunmmueemnnaunugageeee Reparafur-Werksfäfte für Dynamos und Elektro- Noforen, Anleß- u. Regulier-Apparate, Bogenlampen, Apparafe efc. all. Sysfeme Afllllhnnmmmnmmmnmmmmmngnngamnmnnhnwoddadnmdnnunnnnnnnmadndnangnmnmnnnngagcw Großes Lager in elektr. Bedarfsartikein, Beleuchtungskörpern, Heiz-Apparafen, Ventilaforen, Bügeleisen, Haarfrockenapparafen efc. Haupfniederlage der Osramlampe. e — Unterhaltung im Abonnem. billigst ce ſb E alm N 172 55 furchtſamen Landratten oder den gewöhn⸗ lichen Seereiſenden wohl das Gruſeln beibringen Die wirklichen Seeſchlangen ſind, wie der Kosmos⸗Handweifer(Stuttgart) ſchreibt, keine giftige Schlangen mit ruderartigen Schwänzen, die ſich in den Buchten im tropiſchen Gürtel des Stillen Ozeaus finden. Auch der über 3 Met. klange Meeraal und die ebenfalls zu den Aalen gehörende Muräne ſehen den Schlangen ähnlich genug, und dieſe iſt auch recht bösartig; aber ſie alle haben nichts gemein mit der echten See⸗ ſchlange des Volksmythus: einem ungeheuren ſchlangenartigen Geſchöpf mit einem Anklang ſan den Plefioſaurus und beeinflußt durch den ſchineftſchen Drachen. Doch drängt ſich bei Beſprechung des See⸗ ſchlangenrätſels der Gedanke an den Riemenfiſch auf. Der große Riemenfiſch iſt ein bandförmi⸗ ges Tier, das beiläufig—7 Meter lang iſt und 500 Pfund wiegt. Er iſt halb durchſichtig und ſeiner Maſſe nach in ſeiner Struktur zäh gallert⸗ artig. Seine Farbe iſt hellblau mit dunkleren Querſtreifen. Sein Maul iſt lang und ſeine Stirn hoch, ſo daß man an einen Pferdekopf er⸗ innert wird. Die Rückenſtacheln ſind vorn ſehr lang und ſtehen ziemlich weit voneinander, ſie find ſcharlachfarben mit einem gleichfarbigen Kopf oder Büſchel an der Spitze und ſtehen bei Lebzeiten aufrecht wie eine rote Pferdemähne. Es iſt ein harmloſes, ebenſo ſchwaches wie einfältiges Geſchöpf, das ſich in der Tiefſee aller Ozeane findet. Nur nach großen Stürmen wird es manchmal an die Küſte verſchlagen. Vielleicht rührt das daher, daß es ſich aus irgend einem Grunde über ſein eigentliches Gebiet in die Tiefe hinaus erhoben hat und nun ſeiner ſelbſt nicht mehr mächtig iſt, denn wenn ein Tiefſee⸗ fiſch an die Oberfläche ſteigt, ſo hat er unter der Wirkung des Druckwechſels ſchwer zu leiden. Infolge der Verminderung des Druckes berſten geſtülpt wird. Wenn alſo ein Tieſſeefiſch 105 Zone verläßt, ſo iſt er verloren. Dann mag es auch vorkommen, daß dieſe Tiefſeefiſche auf der Flucht vor ihren Schmarotzern, Krebstieren, die ihr weiches Fleiſch kneifen, oder Haien, die ſie zu zerfleiſchen drohen, der Küſte zuſtreben. Häufig hat man ſie im Stillen Ozean gefun⸗ den und ihnen verſchiedene Namen beigelegt, aber die Arten ſind noch keineswegs genau auf⸗ geſtellt. Zwei große Exemplare kann man im Muſeum zu Tokio ſehen, auch ſind jüngſt ein paar junge auf der Inſel Santa Catalina in Südkalifornien geſtrandet. Der Pfirſich als Eheorakel. Wenn eine Schöne wiſſen will, wie es um den Charakter eines Bewerbers beſtellt iſt, braucht ſie nur zu ſehen, wie er einen Pfirſich ißt. Das iſt der Rat, den im„Figaro“ ein bekannter franzöſiſcher Schriftſteller den beiratsluſtigen Damen erteilt. „Die müſſen kreng darauf achten“ Ichretbt der ſreunbliche Wartler,„woic ſich an junger Mann bei Tiſche benimmt. Wenn er haſtig mit Gabel und Meſſer hantiert und ſeinen Braten mit Aüingt, ſo ſoll mau ſich Vorschläge und Ingenieurbesuche kosfenlos. e ————— DiII vor dem Mann in Acht nehmen. Er iſt nicht der, der ſeiner Gattin Liebe und Zärtlichkeit nach entgegenbringen wird. Wenn er anderſeits ohne Intereſſe für das, was er dem Munde zuführt, iſt, wenn er 10 Minuten nach beendeter Mahl⸗ zeit nicht mehr zu ſagen weiß, was er gegeſſen hat, ſo kann er als Heiratskandidat ebenſo wenig in Betracht kommen, denn er wird ſich um das Aeußere und die Toilette ſeiner Frau ſo wenig kümmern, wie um das Eſſen. Iſt der Mann ein Freund von Süßigkeiten, ſo iſt er über nervös und deshalb nicht zu empfehlen. Zieht er Käſe und Braten vor, ſo deutet das auf Muskelkraft, und ſchwärmt er für Butterbrot, ſo beweiſt er mit dieſer Geſchmacksrichtung, An⸗ hänglichkeit au das Vaterland. Die wertvollſten Einblicke in das Innenleben ihres Zukünftigen werden die Damen erhalten, wenn ſie den Mann beim Nachtiſch beobachten. Sie brauchte nur darauf zu achten, wie er einen Pfirfich ißt. Zeigt er dabei Eile und haſtiges Weſen, dann können Sie gut und gern darauf ſchwören, daß er als Gatte für Sie nicht in Frage kommt. Ißt er den Pfirſich aber langſam, und mit zärtlicher Aufmerkſamkeit, wie es einem Kenner geziemt, behandelt er ihn mit der Sorgfalt eines Künſt⸗ lers, und führt er ihn mit Ehrfurcht zum Munde, dann ſchwanken Sie nicht, ihm ihre Hand zu reichen: Sie haben dann alle Ausſicht, einen Muſtergatten zu erhalten.“ — Mückenfett! Wohl jedem iſt es aus ſeinen Kinderjahren her erinnerlich, daß er gelegentlich einmal von einem Ulkvogel angeführt worden iſt, in der Apotheke nach Mückenfett zu fragen. Eine Antwort die er gewiß nicht erwartet hatte, wird ihn bald über die Exiſtenz oder vielmehr Nichtexiſtenz des fragwürdigen Produktes aus dem Tierreiche belehrt haben. Und doch gibt es Mückenfett! Ein Chemiker, W. Normann, hat es dargeſtellt und ſchreibt nach der N..“ darüber:„In einer Straßenlaterne „- ſeine Blutgefäße, und die Schwimmblaſe, wenrſt hatte ſich eine handhohe Schicht Mücken ange⸗ er eine hat, ſchwillt ſo an, daß ſein Magen um ſe ſammelt, die durch die Hitze einer unter einem Schirm befindlichen Glühlampe tot niederge⸗ fallen waren. Es handelte ſich aber nicht um unſere gewöhnliche Stechmücke, ſondern um winzige, etwa 2 Millimeter lange Tierchen der Gattung Chironomus. Durch Auswägen von 200 Stück wurde feſtgeſtellt, daß etwa 141 000 Stück vorhanden waren, ſie hatten ein Gewicht von 12 Gramm und lieferten beim Extrahieren mit Benzol nicht ganz 1 Gramm braunes Bah feſtes Fett von eigentümlich unangenehmen Geruche.“— Wozu das Mückenfett gut iſt, da⸗ rüber teilt der Chemiker nichts mit. Vielleicht findet ſich ein unternehmungsluſtiger Fabrikant, der es als Spezifikum gegen Hühnergugen und dergleichen böſe Sachen in den Handel bringt. — Ueber das Nieſen. Die Gewohnheit, dem Nieſenden ein frommes„Helf dir Gott“, das die moderne Zeit in das proſaiſche„Zur Geſund⸗ heit“ umwandelte, ſchreibt ſich aus den Zeiten Ler Frißtr Pen im 14. Jahrhundert her. Der Glaube aber, dem Nieſen eine beſondere Kraft innetvohnt, ſcheint wie die„Zeiten und Völker“ ſchreiben, ebenſo alt als verbreitet zu Daß ſein. So ſpielte es z. B. bei den Neuſeeländern ſcehs — enee —— eine Rolle bei der Namenserteilung. Gleich der Geburt eines kleinen Weltbürgers rückte der Prieſter mit den Gevattern au. Lang⸗ ſam zählte er eine Reihe Namen auf. Nieſt einer der Anweſenden, ſo hält er inne; denn dieſen Namen hat nach ihrem Glauben die Gottheit für das Kind beſtimmt. Die Kaffern glauben, daß beim Nieſen die Götter beſonders geneigt ſeien, die Wünſche der Menſchen zu erfütllen. Nieſt daher einer, ſo ruft er ſchnell Geiſt un⸗ ſeres Stammes, gib mir Vieh“ uſw. Daher ſoll auch die Beliebtheit des Schnupftabaks bei den Zulus und ihren Nachbarn herrühren. Auf den Tonga⸗Inſeln gilt dagegen das Nieſen als un⸗ heilvoll. Wenn im Kriegsrat ein Krieger nieſt, ſo wird das Unternehmen ſofort verſchoben oder aufgegeben. Nieſen bei religiöſen Zeremonien kann dem Uneingeweihten das Leben koſten. Dieſelbe ungünſtige Bedeutung legen dem Nie⸗ ſen die Hindus bei. — Vom luſtigen John Bull. Sicherſter Beweis. Der Ehemann:„Du mußt noch etwas einzukaufen vergeſſen haben, meine Teure.“ Sie:„Ja ich glaube wirklich, aber ſag mal, woher weißt Du denn das? Ex: Ach, ich habe noch einen Schillinig in der Taſche“ Keine Gefahr. Er:„Würdeſt Du ſchreſen, Mary, wenn ich Dich jetzt küßte?“ Sie„Aber natürlich würde ich!“ Pauſe. Sie:„Georgel“ Er:„Ja, was gibts?“ Sie:(zögernd):„Vater iſt taub.“ Verfehlte Wirkung. Ein reicher Gutsbeſitzer, deſſen höchſter Stolz der japaniſche Garten iſt, den er ſich hat anlegen laſſen, lädt den japaniſchen Geſandten zu Be⸗ ſuch, und nachdem er ihm alle Schönheiten ſeines Beſitzes vorgeführt, zeigt er ihm als letzte Ueberraſchung die engliſche Nachahmung der heimiſchen Gartenkunſt. Entzückt ſteht der Sohn Nippons und ſeinem Munde entringen ſich nur die Worte:„O, das iſt wundervoll! Wir haben in Japan nichts Aehnliches. Die Tave. Mr. Tightfiſt:„Alſo Sie ſind der wackere Bur⸗ ſche, der meine Frau mit eigener Lebensgefahr vom Tode errettet hat? Nehmen Sie dieſen Schilling, edler Mann, als Zeichen meines nie erlöſchenden Dankes.“ Mr. Rages:„Schon gut, Sie müſfen ja am beſten wiſſen, was Ihre Frau wert iſt.“ Pfalz, Heſſen und Umgebung. * Pirmaſens, 18. Aug. Der Fabrik⸗ arbeiter Jacob Haag von hier drang in die Wohnung ſeiner von ihm getrennt lebenden Ehe⸗ frau, Frohnſtraße 46, und verſetzte der Frau nach kurzem Wortwechſel zwei Meſſer⸗ ſtiche in den Rücken. Die Vetletzungen ſind ſchwer, aber nicht lebensgefährlich. p. Landau, 18. Aug. Der Kaufmann Salo⸗ mon von hier, welcher im Februar an einem ſieben Jahre alten Knaben ein beſtialiſches Ver⸗ brechen verübte, wurde dieſer Tage aus der Irrenanſtalt Klingenmünſter, in die mant hn zur Beobachtung ſeines Geiſteszuſtandes ge⸗ bracht hatte, wieder entlaſſen. Es wird An⸗ klage gegen ihn erhoben werden, da er für ſeine Tat als verantwortlich zu Iſt. 16. Seite. Mittwoch, 8 7 n den 20. Auguſt 1913. 2 1 eiserne Bettstelle, 80/185 om, mit 1 1 eleg. eiserns Bettstelle Drahtrost 90/190 om, wWeiss 1 dreiteilige Wollmatratze mit Keil 1 Daunen-Deckbett aus Jacquard-Drell 2 Kissen mit je 2 Pfund Federn komplett Mk. 83.00 eiserne Bettstelle, weiss, schwarz oder mit Patentrost, 8 bronciert, 90/190 em gross mit Drahtrost 1 Seeerasmatratze Seegrasmatratze 1 1 Deskbett mit 6 Pfund Federn 1 Deckbett mit 6 Pfund Federn 1 Kissen wit 2 Pfund Federn 2 Kissen mit 2 Pfund Federn komplett Mk. 29.50 komplett Mk. 47.50 1 eis. Bettstelle mit weisser Holz füllung und reicher Messingverzierung 90/190 em mit 1 nussbaum polierte englische Bettstelle 1 Drahtrost mit Gegendruckfederung 1 dreiteilige Wollmatratze mit Keil aus Jacquard-Drell 1 Deckbett, 2 Kissen Patentrost, eins dreiteilige Kapokmatratze mit Keil, 1 Peckbett oder ein Daunen- Flumeau, 2 Kissen mit 2 Pfund La. Federn, 1 Matratzenschoner komplett Mk. 108.00 komplett Mk. 98.30 Drabtrdst Iteilig 80/185 Zteilig 92/185 .50 bis 11.50 11 Iteilig 80/185 Steilig 92/185 53535 gteillig 80/185 17.— bis 19. Zteilig 92/185 . bdis 24. Vollstandig grose Deckbeften mit garantiert neuen, 1 Follständig grogessen mit garantiert neuen, doppelt Auflage Bettfedern und Daunen. mit Gegsndruckfsderun gereinigten Federn gefüllt gereinigten Bettfedern gefüllt . 100 fllh 900 ed 40 30% 0 0 Seegrasmatratzen Seegrasmairatzen Hgger Wollmatratzen e— 8 5—— e Be. Pfd. Mk,.00, 2..00, 1. 0. Reform-Watratzen bessöntet Kapok-MWatratzen Haar-Matratzen weine men enern: di er de deng, zoo knd rde den 9 925 e 32 Welsse Bettfedern Pfd. Mk. 4,28,.00,.50,.00,.7,.50 92/185 om 100%00 em 92/185 om 100%00 om 92/185 em 100%00 em Prd. Mk..00,.00,.00,.78 5 5 5—.——„ Mk..00,.00,.00,.75 5 32.— bis 34.— 37.— bis 39.— 34.— bis 39— 41.— bis 47.— 42.— bis 55.— 50.— bi 75.— Weisse Daunen.. Pfd. 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