— veranſtaltet werden, an welchem Schüler und Delegierten beſteht. Dieſer ſetzte nach längeren Wonnement: 78 Pfg. monart. Bringerlohn 30 Pfg. durch die Poſt inal. Poſtaufſchlag Nk..42 vro Muartal. Eingel⸗Nr. 5 Pfg. Juſerate: Rolonel-Seile 80 Pfg. Reklame⸗Sefle„.20 Nit. Töglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) Beilagen: Nr. 445. Anzeig der Stadt Mannheim und Amgebung 804 8 125 Geleſenſte und verbreitetſte Feitung in Mannheim und Amgebung Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim; Handels⸗ und Induſtrie⸗ Unterhaltungsblatt; Beilage für Cand- und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen Mannhei m, Donnerstag, 25. September 1913. Seitung für Füdweſtdeutſchland; Beilage für Literatur und Wiſſenſchaft; WelegrHAergps „General⸗Anzeiger Maunenr Celephon⸗Hummern —— 6 88 8 Redaktion.. ee Eigenes Redanttonsburean in Verlin Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagblatt morgens 709 Ußr, für das Abendblatt nachmittags 5 Uhr und Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. eee ee Die hentige Mittagsausgabe umfaßzt 16 Seiten. Jelegramme. Jahrhundertſeier. Stuttgart, 25. Sept.(Priv.⸗Tel.) Die Vorbereitungen für die Jahrhundertſeier in Stuttgart ſind, obwohl die Gemeindekollegien ſich erſt am letzten Donnerstag für die Abhal⸗ tung einer offtziellen Feier entſchieden haben, bereits in vollem Gange. Eine geſtern abend ge⸗ haltene vorbereitende Verſammlung hat einen aus allen Kreiſen der Bürgerſchaft zuſammenge⸗ ſetzten Arbeitsausſchuß gebildet, an deſſen Spitze Miniſter a. D. Dr. v. Piſchek getreten iſt, der verſprach, alle Kräfte einſetzen zu wollen, damit der Gedenktag ſchön und würdig gefeiert werde. Sodann wurde noch, da ein genügend großer Saal für die Abhaltung der Feier in Stuttgart nicht zur Verfügung ſteht, beſchloſſen, eine Dop⸗ pelfeier zu veranſtalten, und zwar in der Lieder⸗ halle und in der Rollſchuhbahn. Außerdem wird ein Feſtzug der Jugend durch die Stadt Schülerinnen vom turnpflichtigen Alter an teil⸗ nehmen werden und der im Schloßhof endigen ſoll. Int großen Haus des Hoftheaters ſoll Kleiſts Hermannsſchlacht zur Aufführung ge⸗ langen mit unentgeltlichem Eintritt für die Ju⸗ gend; auch im Kleinen Haus ſind entſprechende Aufführungen in Ausſicht genommen. Getrübte Flitterwochen. Berlin, 25. Sept.(Von unſ. Berl. Bur.) Aus Sigmaringen wird berichtet: Die junge Gattin des Exrkönigs Manuel von Portugal Auguſte Viktoria iſt in Mün⸗ chen, wo ſie mit ihrem Gatten die Flitterwochen verlebte, vor einigen Tagen erkrankt und mußte in eine dortige Krankenanſtalt gebracht werden. Die Krankheit der Königin wird als eine vorübergehende bezeichnet, die in einigen Tagen behoben ſein bürfte. Ent⸗ gegen den bisherigen Diſpoſttionen wird die Königin nach ihrer Geneſung nicht nach Rich⸗ mond in England auf das Schloß ihres Ge⸗ mahls reiſen, ſondern für einige Zeit hierher kommen, um ſich vollends zu erholen. Um an. deren Auslegungen zu begegnen, wird ausdrütck⸗ lich betont, daß der Exkönig ſeine Gemahlin täglich befucht und ſie auch hierher begleiten wird, Bereitelte Hoffnungen. Berlin, 25. Sept.(Von. unf. Berl. Bur.) Wie der„National⸗Zeitung“ aus Rathenom ge⸗ meldet wird, ſind die Hoffnungen auf Nachkommenſchaft in der Familie des Prinzen Ernſt Auguſt von Cumber⸗ Lland vorläufig leider als zerſtört anzuſehen. Prinzeſfin Viktoria Luiſe hat ihre Unpäßlich⸗ keit nun völlig überwunden und wenn ihr Zu⸗ ſtand auch nicht zu ernſten Beſorgniſ⸗ ſen Anlaß geben konnte, ſo ſtanden die wie⸗ derholten Beſuche der Kaiſerin in Rathenow da⸗ niit in Zuſammenhang. Die Prinzeſſin iſt nun⸗ mehr völlig hergeſtellt. Der Kampf der Ulſterleute gegen Homerule. OLondon, 25. Sept.(Von unſ. Lond. Bur.) Ueber die revolutionären Vorberei⸗ kungen der Ulſterleute gegen die Ein⸗ führung der Homerule in Irland werden noch folgende Einzelheiten gemeldet: In der Graf⸗ ſchaft Ulſter trat geſtern der unioniſtiſche Rat der Grafſchaft Ulſter zuſammen, der aus 500 dem Befehl des General Sylveſter bei Auca von wundete, darunter 3 Offigiere. wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftete Leutnant iſt kein Militärflieger, ſondern ein dem Flugpark zugeteilter Verwaltungsofftzier. Beratungen eine proviſoriſche Regie⸗ rung ein, die in Kraft treten ſoll, wenn die Homerule⸗Bill in Irland eingeführt werden ſollte. Sir Edward Carſon und der Marquis von Londondeyry hielten Reden, worin ſie erklärten, daß die Grafſchaft Ulſter zu dieſem Schritt gezwungen werde durch das Vorgehen der Gegenpartei. Es liege den Könſervativen in Ulſter durchaus fern, irgendwelche revolu⸗ tionäre Bewegung zu unterſtützen oder in Gang zu bringen, im Gegenteil, man ſuche vielmehr das Reich gegen die Revolution zu verteidigen, die die Regierung in Irland durchzuführen im Begriffe ſei. Darauf wurde angekündigt, daß an der Spitze der proviſoriſchen Regierung der unioniſtiſche Rat der Grafſchaft Ulſter ſtehen ſoll, an deſſen Spitze wieder Sir Edward Car. ſon ſitzt. Außerdem gehören dieſem Komitee noch an der Marquis von Londonderry, der Herzog von Abercron und Lord Charles Beres⸗ ford nebſt 12 anderen Herren. Die Negierung iſt in fünf Departements eingeteilt worden, von denen jedes unter der Leitung eines Ausſchuſſes ſteht. Das erſte iſt das Ulſterfreiwillige⸗Komitee, das die militäriſchen Anordnungen unter ſich hat, dann iſt ein Finanz⸗ und ein Geſchäfts⸗ komitee, ferner ein Erziehungskomitee und end⸗ lich ein Komitee für die Verwaltung der Zölle und Poſtangelegenheiten da. Nach der Kon⸗ ſtituierung der Regierung kündigte Sir Edward Carſon an, daß ein Fond gegründet werden wird, aus 20 Millionen Mark beſtehend, der zur Unterſtützung u. Sicherſtellung jener Ulſterleute oder deren Verwandten ver⸗ wendet werden ſoll, die im Kampfe verwun⸗ det oder getötet werden ſollten. Ein großer Teil der Summe iſt bereits geſtern ge⸗ zeichnet worden. Sir Edward Carfon ſelbſt fagte 10000 Pfund zu. Es wurde aber nicht ange⸗ geben, wieviel geſtern für dieſen Fond gezeichnet wurde. Als man ankündigte, daß Sir Edward Carſon an die Spitze der proviſoriſchen Regie⸗ rung treten werde, erſcholl lebhafter Beifall. Sir Carſon hielt dann noch eine zweite Rede, worin er erklärte, daß die Leute von Ulſter niemals nachgeben würden. Dies ſei vollſtändig außer Frage. Man dürfe aber nicht vergeſſen, daß die Grafſchaft Ulſter nicht gegen das Reich kämpfen wolle, ſondern für das Reicc, für England, deſſen Parlament jetzt, wenn man die Engländer allein rechnet, eine Mehrheit von 32 Stimmen gegen die Homerule aufbrachte. Marquis von Londonderry ſprach nach Sir Car⸗ ſon. Er führte in ſeiner Rede aus, die Graf⸗ ſchaft Ulſter ſei fertig und könne Augenblick losſchlagen, wenn ſie dazu gezwungen werden ſollte. Die Leute von Ulſter ſeien aber nicht die Angreifer, ſie wollen keine Unordnung. Sollte dieſelbe aber kommen und eine Revolution durch die Regierung er⸗ zwungen werden, dann würde man es aller⸗ dings zu einemKampfebis aufs änßerſte ankommen laſſen. Spaniens Kämpfe in Marokko. wW. Madrid, 25. Sept. Wie aus Larraſch ge⸗ meldet wird, wurden 2 ſpaniſche Kolonnen unter Marokkanern angegriffen. Die Letzteren erlitten durch die ſpaniſche Artillerie große Verluſte und flüchteten. Die Spanier hatten 7 Tote, 2 Leut⸗ nants und 5 eingeborene Soldaten, und 29 Ver⸗ * Paris, 25. Sept. Der in Charlon ſur Marne ——— fjeden die Entwicklung auf dem Balkan. Dus Chaos in Albanien. Die Gefahren internatſonaler Schwierigkeiten. Serbien hat die Mobiliſierung eines Teiles der Armee beſchloſſen, nach den neueſten Mel⸗ dungen befindet ſich die für die Operationen gegen die Albaneſen aus acht Regimentern ge⸗ bildete Diviſion bereits auf dem Marſche nach der albaniſchen Grenze. Daraus geht hervor, daß die ſerbiſche Regierung den Grenzkämpfen eine große Wichtigkeit beimißt, und ſie, viel⸗ leicht nicht einmal ungern, zum Anlaß einer Auseinanderſetzung mit Albanien nimmt, die möglicherweiſe den Charakter einer Abwehr überſchreitet. Es könnte unter den gegebenen Verhältniſſen der Fall eintreten, daß Serbien gegen das rudimentäre, gewiſſermaßen unter dem Schutze Europas ſtehende Staatsgebilde Alba⸗ nien einen inoffiziellen Krieg führt, und darin liegt, da Europa zur Stellungnahme gezwungen werden könnte, die Gefahr neuer inter⸗ nationaler Schwierigkeiten. Wir haben im geſtehen Abendblatt eine Note unſeres Auswärtigen Amtes wieder gegeben, die lautete: „Bei dem Intereſſe, welches die Müchte an der Hne der Verhältniſſe in Albanien nehmen, n mühevoll hergeſtellten Balkanftieden mi bringen könnte, doch noch rechtzeitig beſchworen werden!“ Man wird aus dieſer Meldung ſchließen dürfen, daß die Diplo⸗ matie des Dreibundes ſich bemüht Serbien zurückzuhalten; auf der andern Seite aber ſcheint es, daß Rußland nicht abgeneigt iſt die ſerbiſche Expanſionspolitik unmittelbar oder mittelbar zu begünſtigen, Rußland hat ja von vornherein nicht gerade große Sympathie für die albaniſche Staatsgründung gehabt. Die Wie⸗ ner Politik hält dagegen an ihrer Gründung feſt; in dieſem Gegenſatz liegt die Gefahr neuer europäiſcher Verwicklungen, Aufgabe der euro⸗ päiſchen Diplomatie wird es ſein durch Züge⸗ lung des ſerbiſchen Ehrgeizes dieſen mühſam beſchwichtigten genſatz nicht aufs neue auf⸗ lodern zu laſſen. Die Wiener Auf⸗ faſſung der Lage iſt folgende: Die Albaneſen werden gewiß trotz der jetzigen Erfolge den ſerbiſchen Maſchinen⸗ gewehren auf die Dauer nicht ſtandhalten können, und Europa wird den neuen Staat davor ſchützen mülſſen, daß ihm, deſſen Grenzen ſich ethnographiſch nicht rechtfertigen laſſen, weitere Gebiete entriſſen werden. Auch Montenegro ſchickt ſich an, Truppen an die neue albaneſiſche Grenze zu entſenden. Die Großmächte haben die Pflicht, dafür zu ſorgen, daß ein führerloſes Volk nicht vernich⸗ tet wird, und daß die Beſchlüſſe, die in den Haufen geworfen werden. Die Grenzen Albaniens ſind in großen Zügen feſtgelegt, und wenn die Albaneſen, vom Hunger getrieben, ſie nicht achten, wenn ſie die alten Märkte, die man ihnen genommen hat, beſuchen wollen und ſich den Zugang mit den Flinten erkämpfen, ſo darf man das nicht zum Anlaß eines Vernichtungskrieges gegen Albanien werden laſſen, der ſich vorzube⸗ reiten ſcheint. Anderſeits müßte freilich auch auf die Albaneſen in dem Sinne einge⸗ wirkt werden, daß ſie ſich mit den Beſchlüſſen der Großmächte zufrieden geben. Das iſt aber erſt möglich, wenn es ejne allgemein anerkannte albaneſiſche Regierung gibt. Die Vorausſetzungen hiefür ſind nicht günſtig. Der Streit zwiſchen Eſſad Paſcha und der proviſoriſchen Regierung dauert an. Eſſad Paſcha und ſeine Anhänger haben den Konſuln der Mächte ihre Forderungen und ihre Beſchwerden in einem Memorandum mitgeteilt, die proviſoriſche Regierung da⸗ äßt ſich erwarten, daß die Ge die der Lbe Valkende e ſch t ſich London gefaßt wurden, nicht über mit einer Beſchwerde gegen Eſſad Paſcha ge⸗ wandt. Auf welcher Seite die Mehrheit des albaneſiſchen Volkes ſteht, läßt ſich ſchon deshalb nicht ſagen, weil die Mehrheit des albaneſiſchen Volkes von den Vorgängen an der Weſtküſte kaum eine Ahnung haben dürfte. Es ſind einige Stämme, die ſich feindlich gegenüberſtehen. Hier könnte nur die raſcheſte Inſtallierung eines Herrſchers helfen. Aber wird ſie möglich ſein? Die Verhältniſſe in Albanien und an den Grenzen des neuen Staates haben ſich ſehr ungünſtig geſtaltet; Europa müßte alle Kräfte einſetzen, um weitere Komplikationen zit verhindern. Die Stellung Rußlands zu bem ſerbiſch⸗ albaniſchen Konflikt. *Petersburg, 23. Sept. Nach den In⸗ formationen der„Rjetſch“ glaubt die ruſſiſche Diplomatie, daß energiſche Schritte Serbiens keinen Widerſtand bei den Groß⸗ mächten finden werden, falls dieſe Schritte durch die wirkliche, nicht angebliche Gefahr eines albaneſiſchen Angriffes auf ſerbiſches Terri⸗ torium hervorgerufen ſind. Die ſerbiſche Mobilmachung. W. Belgrad, 24. Sept. Das Serbiſche Preßbureau veröffentlicht folgendes Commu⸗ nique: Die ernſten Ereigniſſe an der albani⸗ ſchen Grenze, von denen geſtern die Rede war, zwangen die Regierung, ſich mit den Mitteln zu beſchäftigen, die zum Schutze der von Albanern angegriffenen ſerbi⸗ ſchen Gebiete geeignet ſind. Zu dieſem Zweck wurde die Mobiliſierung der Morawadiviſion angeordnet. Außer⸗ dem wurden alle Maßregeln ergriffen, um die halten. Der Aufſtand der Albaneſen dehnt ſich aus. Berlin, 25. Sept.(Von unf. Berl. Bur.) Aus Belgrad wird gemeldet: Bezeichnend für den Ernſt der Lage iſt es, daß die hieſigen Mi⸗ niſterſitzungen kein Ende nehmen. Miniſterprä⸗ ſident Paſchitſch, der ſich bei ſeiner Familte in Diariz aufhielt, wurde telegraphiſch nach Bel⸗ grad zurückberufen. Laugſent breitet ſich der Aufſtand der Albaneſen aus. Die Arnauten nähern ſich der Stadt Struga, wo große Furcht herrſcht. daß die Stadt in den Beſitz der Alba⸗ neſen übergeht. Serbiſche Blätter fordern die Aufhebung des ſelbſtändigen Albaniens. Berlin, 25. Sept.(Von unſerm Berliner Bureau.) Aus Belgrad wird berichtet: Wie verlautet, haben die Albaneſen auch Diihakowa bereits genommen und Prizren angegriffen. Der Sturm auf Prizren iſt abgeſchlagen wor⸗ den, doch glaubt man, daß ſie bei der großen ſtrategiſchen Wichtigkeit Prizrens weitere Ver⸗ ſuche machen werden, ſich des Ortes zu bemüch⸗ tigen. Im Süden ſind ſie nach der Einnahme von Dibra, wo ſie ſich am Montag verſchanzten, bis Struga und Kitſchewo vorgedrungen. Das ſind keine Grenzgeplänkel mehr, ruft die„Si⸗ muprawa“ aus, das iſt der offene Krieg mit allen Scheußlichkeiten, welche die Albaneſenangriffe begleiten. Jetzt zeigt ſich klar, einen wie koloſſalen Fehler die Londoner Botſchafter⸗Konferenz begangen hat, als ſte das autonome Albanien dekretierte. Dieſer Anfaug iſt ſchon genügend, Europa die Notwendigkeit einer Reviſion ſeiner Beſchlüſſe über Alhanien vor Augen zu führen. Die Türkei hält ſich im Hintergrund. w. Paris, 25. Sept. Nach einer Blättermel⸗ gegen hat ſich an die Vertreter der Mächte Sicherheit in dieſen Gegenden aufrecht zu er⸗ 2. Seite. General-Anzeiger.— Vadiſche Neueſte Nachrichten.(Mittagblatt.) Donnerstag, den 25. September 1913. Rußland und die Mönche vom Athos. * Athen, 24. Sept. Unter den griechiſchen Mönchen auf dem Berge Athos herrſcht große Erregung über die bevorſtehende Ankunft eines der Sekretäre der ruſſiſchen Bot⸗ ſchaft in Konſtantinopel, der an Ort und Stelle den Entwurf der neuen Staatsform für die Möncherepublik ausarbeiten ſoll, und den dann die ruſſiſche Regierung der Londoner Botſchafter⸗ vereinigung vorlegen will, nachdem ihr erſter Entwurf abgelehnt worden iſt. Rußland ſtrebt die Verwaltung des unabhängigen Mönchſtaates durch eine unmittelbar von den Mönchen ge⸗ wählte Vertretung an und verfolgt nach der griechiſchen Auffaſſung die allmähliche Slawifſierung des Athos. Die Aufgabe des neuen bulgariſchen Geſandten in Petersburg. 0. Sct. Petersburg, 22. Sept.(Von unſ. Korreſp.) Der neuernannte bulgariſche Geſandte am ruſſiſchen Hofe General Radko⸗ Dmitriew trifft in den nächſten Tagen in der Newareſidenz ein. Die Hauptaufgabe des Generals ſoll wie aus Sofia berichtet wird, darin beſtehen, die Nachprüfung des Bukareſter Friedensvertrages durchzuſetzen. Das Kabinett Rodis⸗ lawows beabſichtigt in nächſter Zeit dahin⸗ gehende Schritte zu tun Die bulgariſche Re⸗ gierung ſtützt ſich hierbei auf die Verſprechungen, Die ihr bei bei Abſchluß des Bukareſter Friedens von Oeſterreich⸗Ungarn und Rußland gemacht ſein ſollen. König Konſtantins Zukunftspläne. ABerlin, 25. Sept.(Von unſ. Berliner Bureau.) Aus Paris wird gemeldet: Als Aufgabe der nächſten Zukunft bezeichnet König Konſtantin in einem vor ſeiner Abreiſe einem franzöſiſchen Preſſevertreter bewilligten In⸗ terview, die volle politiſche und mili⸗ tärtſche Selbſtändigkeit Griechen⸗ Jands. Im Bewußtſein ſeiner Kraft und ſeiner nach allen Seiten hin geſicherten Unab⸗ hängigkeit wolbe dieſer Staat aus den gründ⸗ lich veränderten Bedingungen der europäiſchen Orientpolitik die zuträglichſten Konſequenzen ziehen. Andere Abſichten als die ſeiner neuen Entwickelung habe das friedliebende Griechen⸗ land nicht. Der König erwähnte auch Poin⸗ carés Worte von der unveränderlichen Freund⸗ ſchaft Frankreichs und Griechenlands und ge⸗ dachte mit folgenden Worten der franzöſiſchen Militärmiſſton in Griechenland: Die beſte Art, ſich zu bilden, bleibt immer, die allerungün⸗ ſligſten äußeren Einflüſſe der eigenen natür⸗ lichen Veranlagung zu aſſimilieren. Daß Griechenland dank dieſer Methode ſichtlich vor · geſchritten iſt, werden die franzöſiſchen Offi⸗ ziere gerne bezeugen. 8 Politische Uebersicht. Wannheim, den 25. September 1918. Aus der nichtkonfeſfionellen Partei. Die Wochenſchrift des Grafen Oppersdorff Wahrheit und Klarheit veröffentlicht nach⸗ ſtehende Notiz: AAn die Zeiten des alten Zen⸗ r ums erinnert das folgende Telegramm, das der Parteitag der Naſſauiſchen Zentrums⸗ Partei am 14. September zu Ransbach an den in Karlsbad zur Kur weilenden Herrn Bi⸗ ſchof Dr. Auguſtinus Kilian von Lim⸗ burg ſandte:„Zweitauſend auf der General⸗ verſammlung der Naſſauiſchen Zentrums⸗ Hartei in Pausbach verſammelten Männer bit⸗ Feuſleton. 1 Balzar⸗Anekdoten. n der ganzen Pracht ſeiner geſunden Siun⸗ Uczkeit und ſeiner gewaltigen Phantaſie er⸗ ſcheint Balzac in den Geſchichten, die Arthur Schurig im diesjährigen, demnächſt erſcheinen⸗ den Inſel⸗Almanach dem alten Freunde und Vertrauten des Dichters Leo Gozlan nach⸗ erzählt. Beim Eſſen zeigte er das reinſte Behagen. Die Krawatte abgetan, das Hemd am Halſe ge⸗ öffnet, das Obſtmeſſer in der Rechten, hin und wieder Waſſer trinkend: ſo ſaß er am Tiſch, Zerteilte ſich eine rieſige Butterbirne, lachte und— ich hätte beinahe geſagt— plauderte. Nein, Balzac redete beim Eſſen nicht viel. Er ließ die andern ſprechen. Dann und wann lachte er, zumeiſt vor ſich hin; manchmal aber Platzte er los wie eine Granate, wenn ihm das fein: ihm war es nie zu toll. Der ſo geiſtvolle Dichter war immer bereit, ſich durch den unbe⸗ denutendſten, ſtumpfſinnigſten Kalauer zur herz⸗ Heiterkeit verführen zu laſſeu, zumal und er liebte die Geiſter, die ſie lockten. hindern. Geſpräch gefiel. Es konnte noch ſo gepfeffert ihn die Laune gebar, die ſeine Weine eſchworen hatten. Sein Weinkeller war ac wurde wacker gezecht; mitunter Wenn einem au de kei aee Balzac wußte auch recht ſeltſam. her, oft auch dann wunderbar zu erzählen. ſer eingeſchreint war wie eine ten Eure Biſchöfliche Gnaden, die üh treuer Verehrung entgegennehmen zu wollen. Kommerzienrat Cahensly, Vorſitzender.“ Das Blatt der Berliner Richtung knüpft an dies Telegramm die boshafte, aber naheliegende Frage:„Warum wohl haben dieſe 2000 wackeren Zentrumsmänner nicht auch an den naſſauiſchen Superintendenten und den Pro⸗ vinzialrabbiner ähnliche Telegramme gerichtet?“ Das möchten wir auch wohl wiſſen. Deutsches Reich. — Die Behandlung des deutſchen Konſuls Schlieben in Belgrad, der übrigens ſich nicht nach Quito verſetzen läßt, ſondern ſein Ab⸗ ſchiedsgeſuch eingereicht hat und in Belgrad als Vertreter deutſcher Firmen bleiben will, wird von nationalliberaler Seite im Reichstage zur Sprache gebracht werden. Wahrſcheinlich wird die Regierung in einer kurzen Anfrage über die Motive ihres Vorgehens interpelliert werden. — Die Verhaftung eines franzöfiſchen Offiziers bei Bitburg wird von einer franzöſiſchen Agen⸗ tur, welche belgiſche Blätter benutzen, in einer Weiſe dargeſtellt, die dem Offizier unrecht gibt, die aber merkwürdigerweiſe, unter anderem auch vom Journal de Bruxelles, ſo ausgebeutet wird, als wenn die deutſche Behörde dabei unrichtig ſgehandelt und ſomit zu einer Verſchlechterung des deutſch⸗franzöſiſchen Verhältniſſes durch eigene Schuld beigetragen hätte. Der betref⸗ fende Major von Gail und die Agentur geben ſelbſt zu, daß die deutſche Militärverwaltung der franzöſiſchen Botſchaft in Berlin, wo ſich von Gail übrigens eine Woche lang aufgehalten hatte, bekannt gegeben hatte, kein franzöſiſcher Offizier werde die Erlaubnis erhalten, den Ma⸗ növern(die Agentur ſpricht irrig von Kaiſer⸗ manövern) beizuwohnen. von Gail hat ſich darauf entſchloſſen, in Trier Halt zu machen. Nun ſcheint es aber, daß der Franzoſe es nicht über ſich gebracht hat, bei dieſem Entſchluſſe z1 bleiben und trotzdem nach Bitburg ins Manö⸗ vergelände gegangen iſt, wo ihm dann die ge⸗ meldete Unannehmlichkeit paſſierte. Die badiſchen Landtags⸗ wahlen. Die nationalliberale Sonderkandidgtur in Raſtatt. Die Raſtatter Nationalliberalen haben auf die Ausführungen des nationalliberalen Land⸗ tagsabgeordneten Koelblin in der Verſamm⸗ lung der fortſchrittlichen Volkspartei be⸗ ſchloſſen, die Kandidatur Niederbühl aufrecht zu erhalten. Dieſer Beſchluß wird im Raſtatter Tagblatt veröffentlicht. Das genannte Blatt fügt dem Beſchluß des engeren Ausſchuſſes der nationalliberalen Partei, wo⸗ nach die Kandidatur anerkannt wird, folgende Bemerkung hinzu:„Auch dieſe Erklärung wird an der nationalliberalen Kandidatur nichts ändern!“— Auf dieſe Raſtatter Kundgebungen bezieht ſich folgende weitere parteioffiziöſe Erklärung, die heute durch die Badiſche Nationalliberale Korreſpondenz veröffentlicht Wird: Das Raſtatter Tagblatt veröffent⸗ licht eine Erklärung des National⸗ liberalen und Jungliberalen Vereins Raſtatt, in der Proteſt ein⸗ gelegt wird gegen das Auftreten des Herrn Buchdruckereibeſitzers Koelblin in der Ver⸗ ſammlung der Fortſchrittlichen Volkspartei vom vorigen Samstag und in der weiter das Bedauern darüber ausgeſprochen wird, daß es der Nationalliberalen Parteileitung nicht ge⸗ lungen ſei, Herrn Koelblins Auftreten zu ver⸗ Eines Abends ſprach er von der Inſel Java und ſchilderte uns ihre Landſchaft, ihre Pracht, ihre Tücken, ihre ſchrecklichen Krankheiten, ihre Ungeheuerlichkeiten, ihre Wunder— mit einer Gründlichkeit, in ſo bunten Farben, mit der⸗ artiger Greifbarkeit und Naturtreue, daß ich ſeine merkwürdige Intuition nie vergeſſen werde. Er war nie in jenen Ländern. Nach Tiſch gab es Kaffee auf der Terraſſe, angeſichts des ſtillen Gartens. Balzaes Kaffee hätte eigentlich ſprichwörtlich werden müſſen! Ich glaube, die Sultane in Tauſendundeiner Nacht haben keinen köſtlicheren getrunken. Welche Farbe, welches feine Aroma! Der Dichter bereitete ihn perſönlich, zum min⸗ deſten beauffichtigte er in persona die Zuberei⸗ tung. Sein Rezept war grundgelehrt, raffi⸗ niert, göttlich— wie der Geiſt Balzacs! Die dazu nötige Miſchung beſtand aus drei Sorten: Bourbon, Martinique, Mokka. Den Bourbon kaufte er in der(damaligen) Rue du Mont⸗ blone, den Martinique in der Rue des Vieilles⸗ Audriettes und den Mokka im Faubourg St. Germain in der Univerſitätsſtraße. Ich weiß nicht mehr, in welchen Geſchäften, obgleich ich Balzac mehr als einmal zu ſeinem ihm hoch⸗ gewichtigen Kaffee⸗Einkauf begleitet habe. Es kam ihm dabei gar nicht darauf an, die halbe Stadt zu durchlaufen.„Guter Kaffee iſt ein Paar müde Beine ſchon wert!“ tröſtete er mich in ſeiner gutmütigen Art, wenn ich einmal über den weiten Weg räſonierte. Er hatte ja recht: ſein Kaffee war unübertrefflich. Sein Tee übri⸗ gens auch. Nur wirklichen Kennern wurde er an feſtlichen Tagen vorgeſetzt. Dann brachte Balzac die große Kamſchatkadoſe herein, in der Nationalliberale Freitag, den 26. ds. Parte Mannheim. Mts., abends 8% Uhr in den Sälen des„Ballhauſes“ zur Landtagswahl. Es werden ſprechen die Landtagskandidaten für Mannheim⸗Stadt: Realgymnafumsditektor Dr. Fr. Blum Stadtv. Jacob Rihm in Fendenheim. Wir laden die Wählerſchaft, insbeſondere die Mitglieder und Freunde unſerer Organi⸗ ſationen, zu zahlreichem Erſcheinen freundlichſt Demgegenüber iſt feſtzuſtellen, daß Koelblin am Samstag in Raſtatt im Ein ⸗ verſtändnis mit der National⸗ liberglen Parteileitung geſprochen hat. Bedauerlich iſt allerdings, daß die National⸗ liberale Partei zu ſolchem Vorgehen ge⸗ zwungen worden iſt, das bedauerlichſte aber iſt, daß die Raſtatter Organi⸗ ſationen gegenüber dem einmü⸗ ktigen Beſchluſſe der Geſamt⸗ partei vertragswidrig eine Son⸗ derkandidatur aufgeſtellt haben und an ihr feſthalte.. * Wir möchten vorläufig davon abſehen uns nochmals zu den Raſtatter Vorgängen, die übri⸗ gens heute von dem führenden Blatt des Zen⸗ krums, der Kölniſchen Volkszeitung mit großem Behagen breitgetreten werden, zu äußern und zwar deshalb, weil einer uns zu⸗ gehenden privaten Meldung zufolge die Raſtat⸗ ter Fehde vielleicht bald eine überraſchende Wendung nehmen und mit dieſer Wendung ein ſchnelles Ende finden wird. Nach dieſer Mel⸗ dung, für die wir allerdings eine Beſtätigung bisher nicht erlangen konnten, ſoll Herr Niederbühl ſich zu Freunden dahin ge⸗ äußert haben, er werde angeſichts der Schwierig⸗ keiten, denen er begegne, und angeſichts der Schwierigkeiten und Verlegenheiten, die die Raſtatter Sonderkandidatur der nationallibera⸗ len Partei bereite, von ſeiner Kandi⸗ datur zurücktreten, er ſoll geſagt haben er habe die Diskreditierung ſeiner Perſönlichkeit gründlich ſatt und wolle durch ſeinen Rücktritt vor allem jene Gerüchte entkräften, die ihm Zettelungen mit dem Zentrum im Intereſſe ſei⸗ ner Kandidatur nachſagten, und ſeinen falſchen Anklägern in Karlsruhe ſowie dem ganzen badi⸗ ſchen Lande beweiſen, daß er ein aufrechter und charaktervoller Mann und ein guter National⸗ liberaler ſei. Er werde alſo den Raſtatter natio⸗ nalliberalen Organiſationen ſeinen Rücktritt erklären und mit dieſer Erklärung zugleich ihnen empfehlen, ſie ſollten ihren Wählern die Stimmabgabe frei⸗ geben. Das würde dann auch für die Raſtat⸗ ter nationalliberalen Vereine der beſte Ausweg aus allen Verlegenheiten ſein. Soweit die uns brieflich gewordenen Mitteilungen, deren Be⸗ ſtätigung natürlich abzuwarten bleibt. Wir möchten wohl wünſchen, d aß ſie ſich beſtätigen. Es wäre ein Ausweg, der ſowohl Herrn Nieder⸗ bühl wie den Raſtatter Parteifreunden Ehre machen würde Noch eine Bemerkung. Es iſt aus Handwerkerkreiſen mehrfach geſagt worden, ein Mann wie Niederbühl gehöre in den Land⸗ Das iſt auch unſere Meinung immer wieder, zu neuer Freude für ihn und für uns, trug er die Geſchichte dieſes berühmten Goldtees vor. Die Sonne bringt ihn zur Reife— ſo lautete ſeine Erzählung— eigentlich einzig und allein für den Herrſcher im Reiche der Mitte. Man⸗ darinen der erſten Hofrangordnung exfreuen ſich des Privilegs, die Felder, darauf er wächſt, zu pflegen, zu begießen, zu hüten— einer enormen Auszeichnung, mit der man nur durch hohe Geburt begnadet werden kann. Jungfräuliche Mädchen pflücken den Tee vor Sonnenaufgang und tragen ihn unter Hymnen zur Maſjeſtät. Dieſe wundervolle Sorte gedeiht nur in einer einzigen Provinz, angeſichts einer der bizarr⸗ ſten Landſchaften der Erde. Die ganze, ſeit Jahrtauſenden im Geruche der Heiligkeit ſtehende Gegend iſt Privatbeſitz des Kaiſers, und der dort geerntete Tee iſt nur für ihn und die älteſten Prinzen. Aus ganz beſonderer Huld, zum Zeichen beſonderer Zuneigung, ge⸗ ſchieht es alle ſieben Jahre, daß der Kaiſer durch eine beſondere Karawane einige Kiſten von dieſem Tee an Seine Majeſtät den Zaren nach Moskau ſchickt. Durch einen Favoriten des Beherrſchers aller Reußen kam Balzae in den Beſttz einer kleinen Quantität dieſer Koſt⸗ barkeit. Die letzte Sendung, gerade die, von der des Dichters Anteil ſtammte, hatte die ruz⸗ ſiſche Hauptſtadt nur unter den größten Schwierigkeiten erreicht. Menſchenblut klebte an den Kiſten. Verwegene Wüſtenräuber hatten die kaiſerliche Karawane bei ihrem Zuge durch die Einöden des aſiatiſchen Hochlandes während eines Schneeſturmes angegriffen. Es ward ge⸗ kämpft um Tod und Leben. Wer drei Taſſen Reliquie, und von dieſem Goldtee tränke, würde auf einem Herr ein. 85575 Der Vorftand. und wir zweifeln nicht, daß es auch die Mei⸗ nung der nationalliberalen Partei⸗ leitung iſt, und zweifeln ferner nicht, daß ſie Herrn Niederbühl gern und ſo bald wie mög ⸗ lich Gelegenheit bieten wird ein Landtags⸗ mandat zu bekommen, wenn ſich das ohne Ver⸗ letzung der von der nationalliberalen Partei ein⸗ gegangenen Verpflichtungen ermöglichen läßt Der gute Ton im Zentrumslager. Man ſchreibt uns aus Parteikreiſen: Mit Recht lehnt es die liberale Preſſe ab. auf die alltäglichen, in geradezu gewöhnlichem Tone geſchriebenen Artikel der Zentrumspreſſe, die ſich gegen die Nationalliberale Partei wenden, einzugehen. Dieſe Sorte„chriſtlicher“ Journa⸗ liſtik überläßt man ſich ſelbſt, weil— ſich ihre Produkte von ſelbſt richten. Dann aber auch, weil die öden Schimpfereien nur die ſchwache Poſition auf jener Seite verdecken ſollen. Wenn wir heute trogdem auf einen Artikel des„N. Manuh. Volksbl.“ eingehen— er hat bekanntlich auch in anderen Zentrums⸗ blättern geſtanden—, ſo geſchieht es nur, weil er unſeren Freunden ein willkommenes Agitationsmatertal bieten wird. Das genannte chriſtliche“ Organ bringt in Nr. 258 vom 22. Sept. einen Leitartikel unter der Ueber⸗ ſchrift„Der liberale Wahlaufruf!. Wir ſind gewiß von jener Seite her au aller⸗ hand gewöhnt, aber— wir geſtehen es offen!— ein ſo trauriges Machwerk, triefend von Bos⸗ heit und Haß, iſt uns denn doch noch nirgends zu Geſicht gekommen. Der Leſer urteile ſelbſt! Da iſt zu leſen: 75 „In Karlsruhe wurde er geboren(der Wahlaufruf). Das ſieht man ihm an. Nicht als ob alles, was aus der Reſidenz kommt, nun einen Schönheitsfehler haben müßte— das kann man nur von jenen Erzeugniſſen der Reſidenz fagen, die als papierne Doku⸗ mente liberaler Geiſtesarmut von einer ge⸗ wiſſen Zentrale aus ins Land flattern. Schade ums Papier! Mit dem geboohnten hurrapatriotiſchen Tamtam und Zinnrabummra(kein Sterb⸗ licher glaubts!) hebt der Aufruf an, um ſich dann glücklich in die Rockfalten der berühmten „klerikal⸗konſervativen Mehrheit“ hineinzu⸗ klauben... Die offenkundige Verlogen⸗ heit der Phraſe von der„klerikal⸗konſer⸗ vativen Landtagsmehrheit“ hat alſo die fa⸗ moſe liberale Parteileitung nicht abgehalten, den alten Schmarven wiederum in den Wahlaufruf zu ſetzen N Wenn der liberale Wahlaufruf weiter be⸗ hauptet, der Großblock wahre den Liberalen die„volle innere Freiheit“, ſo lacht angeſichts der rauhen Wirklichkeit ſelbſt der äkteſte Droſchkengaul auf den Stockzähnen Ein ganz jammevvolfer, ſchandbar verlogener Wahltrick der Liberalen, die Behauprung:„Der Sieg des klerikal⸗ 12 wäre unſer Land“, ſteht natürlich au⸗ gedru⸗ 11 2 laufruf und wird bei Hinter wäld⸗ Auge blind; wer aber ſieben Taſfen wage, auf allen beiden. Als ſich einer der Gäſte einmal einen gelinden Zweifel an dieſer erlaubte, war der Dichter entrüſtet:„Soll ich Sie durch den Tatbeweis überzeugen, Verehr⸗ teſter? Ein Auge will ich ſchon riskieren!“ Uebrigens verbrachte Balzac ſelten einen gan⸗ zen Abend mit ſeinen Gäſten. Meiſt ging er gleich nach Tiſch zu Bett, um zur Mitternacht wieder aufzuſtehen und in der Ruhe der Nacht bis zum hellen Morgen zu arbeiten. Selbſt auf ſeinen Spaziergängen war er tätig, phantaſie⸗ rend und grübelnd. Oft paſſierte es ihm, daß er in der Hausjacke, in Pantoffeln und ohne Hut in früheſter Morgenſtunde auf der Place du Carrouſel ſtand. Er brauchte zu einem Romankapitel eine landſchaftliche Szenerie: Wälder, Wieſen, Felder, einen ſtillen Winkel. Im Halbtraume kletterte er auf das Verdeck des Verſailler Omnibus und fuhr ins Freie hinaus. Ein Billett nahm er übrigens nicht, aus dem einfachen Grunde, weil er ohne einen Groſchen von zu Hauſe weggegangen war. Kein Menſch verübelte es ihm. Die Kondukteure kannten ihn alleſamt, den„Herrn von Balzac“, als einen Gemütsmenſchen, der niemals Geld bei ſich hatte, ebenſowenig eine Uhr. Kunſt, Wiſſenſchaft u. Lehen. Theater notis. J7)7FFFFTT. Um Frau Beling⸗Schäfer Gelegenheit zu geben, ſich vom Maunheimer Publikum zu verabſchieden, wird am Freitag, den 27. Septem⸗ ber„Geiſha“ gegeben. Frau Beliug⸗Schäfer ſingt die Titelrolle. Nen it Claire Sier kein Hindernis ſein. Aund getrocknete Bananen, Donnerstag, den 25. September 1915. Getreval⸗Anzeiger.— Zadiſche Aeneſte Nachrichten. Mittagblatt.) lern das gewünſchte Gruſeln hervorru zenr daß ue die kiberalen 2n fea treiber und Geiſterbeſchwörer bis jetzt auch nicht den Item eines Beweiſes für ihre gewiſſenloſe Lügenbaſtelei beigebracht hahen. Flunkerei großen Stils, 755 11 war ja immer auptzug der liberalen Politik ſei ane Politik ſeit anno nd an anderer Stelle fährt das i Geiſtesprodukt weiter fort: „Am Schluß des Aufrufs wollen die Libe⸗ ralen alle, alle beglücken, vom Scheren⸗ ſchleifer angefangen bis hinauf zum Hochſchulprofeſſor. O ihr be⸗ neidenswerte Leute, ihr Zauberkünſtler und Hexenmeiſter, die ihr ſo viel guten Willen habt und ſo wenig Glück mit euren Plänen. Mit der Beſſerſtellung der Stände iſt's euch gewiß ernſt, aber ihr fangt oben an und beim Geheimrat 4. Klaſſe wittert ihr ſchon den Armeleutegeruch und dann geht euch der ſoziale Atem aus.“ „Jede Bemerkung zu ſolchen Leiſtungen würde ihre Wirkung abſchwächen. Von der politiſchen„Reife“ ihres Verfaſſers zeugt ja auch die Behauptung, die Liberalen in Baden hätten ſich„an das Dreiklaſſenwahlrecht“ ge⸗ klammert— als ob es zum badiſchen Landtag je ein Dreiklaſſenwahlrecht gegeben hätte! Side intereſſant ſind allenfalls folgende „Als ob wir vom Zentrum nicht auch Freunde eines geſunden Pro 5 rze des Groß⸗ ehmen wir ihn nicht ent wir 5 12 5 ir bitten alle, Liberalen, ſich hieſen Schimpfartikel des 80 1155 blattes“ gut zu merken. Vor den Stich⸗ wahlen werden gewiſſe Leute um liberale Stim⸗ men werben. Dann haltet unſern Freunden obige Beſchimpfungen vor Augen! Und wir ſind überzeugt: auch der am weiteſten rechts ſtehende Liberale wird es mit Entrüſtung ablehnen, den ſchwarzen Herren oder ihren konſervativen Trabanten auch nur eine Stimme zuzuführen! Verfrühte Freude des Zentrums. Mit wahrem Behagen knüpfen der„Bad. Beob.“ und das hieſige„N. Mh. Volksblatt“ an eine Stelle unſeres Berichts vom Montag über die Parteiverſammlung in Ilvesheim an. Dort ſtand der Satz: Herr Oberlehrer Kno⸗ del⸗Mannheim uſw. behauptete, daß „das Zentrum im letzten Landtag ſogar bereit war, eines der wichtigſten Rechte, das Budgetrecht fallen zu laſſen.“ Unter allerhand witzig ſein ſollenden Be⸗ merkungen wird der Wahrheitsbeweis gefor⸗ dert und ſchließlich gemeint, der Referent werde da jämmerlich zuſammenknicken. Zu früh gefreut! Es ſtimmt allerdings nicht, daß das im letzten Landtag war, wie der Bericht⸗ erſtatter irrtümlich hinzuſetzte. Herr Knodel hat auf die Haltung des Zentrums bei den Kämpfen um Einführung des direkten Wahl⸗ rechtes hingewieſen, wo dasſelbe tatſächlich be⸗ reit war, der erſten Kammer ein Mitbeſchlie⸗ Bungsrecht zu bewilligen. Oder ſtimmt das nicht? Sollen wir an die dem Zentrum doch ſicher fticht unbekannten Worte erinnern, daß es dieſes„praktiſch faſt bedeutungsloſe Mit⸗ beſchließungsrecht“(der erſten Kammer) nur einzuräumen bereit war, um die Einführung des direkten Wahlrechts zu erreichen, das ihm wichtiger ſchien als„jedes andere Volksrecht“ oder:„Jene gegneriſchen Parteien aber, die eher auf das direkte Wahlrecht verzichtet hätten, als daß ſie der erſten Kammer ein kleines Zugeſtändnis gemacht hätten, haben damit bewieſen, daß ihnen die Erreichung des direkten Wahlrechts mindeſtens recht gleich⸗ gültig war.“ Alſo nur nicht an das Wörtchen „letzte“ klammern! Unſer Gedächtnis reicht weiter zurück, als dem Zentrum lieb iſt. * als„Molly“. Die übrige Beſetzung vorjährige. Für Samstag iſt eine Außer⸗Abonnements⸗ Vorſtellung von Puccinis„Boheme“ angeſetzt. Die Aufführung findet zum erſtenmal bei mitk⸗ leren Preiſen ſtatt. Neu beſetzt ſind die Partieen der„Muſette“ mit Gertrud Runge und des „Collin“ mit Karl Mang. Max Lip⸗ maun ſingt den„Rudolf“, Elſe Tuſchkau die„Mimi“. Eine Aufführung des„Mirakels“ unter Rein⸗ hardt in Maunheim? Wie eine Auskunft des Hoftheaters heſagt, ſchweben Verhandlungen, um Max Rein⸗ hardt mit ſeinem Enſemble für eine Auffüh⸗ rung des Vollmöller ſchen„Mirakels“ im Roſengarten zu gewinnen. Doch ob die Verhandlungen zu einem Abſchluß gelangen, erſcheint bislang noch ſehr unbeſtimmt. Was eſſen wir auf Bergfahrten? Dieſe für die Freude an der Natur und der Betätigung der eigenen Kräfte ſo wichtige Frage behandelt Rudolf Rothe in einem Aufſatz der „Deutſchen Frau“ zig). Eine Hauptforderung bei ider mif dem Ruckſack iſt es natürlich, nichts irgend Entbehrliches mitzunehmen. Der Proviant ſoll 3. B. möglichſt wenig Waſſer enthalten, denn dieſes iſt auch im Gebirge leicht zu bekommen. Daß es namentlich in höheren Lagen nur durch das Auftauen von Schnee zu gewinnen iſt, darf Suppenwürfel, Dörrobſt ebenſo alle Hülſen⸗ Raum Wanderungen früchte find Muſterbeiſpiele für geringen iudd deinnges Gewich, Probtant, ſuches der * Sn iſt die (Velhagen u. Klaſing, Leip⸗ — Karlsruh e, 24. Sept. Wie der„Volks⸗ freund“ berichtet, beabſichtigt die Reichspartei in einem Karlsruher Wahlkreiſe Profeſſor Gol d⸗ ſchmitt als Kandidaten für die kommenden Landtagswahlen aufzuſtellen. Badiſche politil. Herr Dr. Maurenbrecher ſchweigt. Unter dieſer Ueberſchrift ſchreibt der„Bad. Beobachter“: ̃ Es iſt über 8 Tage her, daß Herr Dr: Maurenbrecher öffentlich ungemein ſchwere Angriffe gegen die katholiſche Geiſtlichkeit und gegen den Beichtſtuhl erhob. Die Angriffe waren völlig haltlos, wie wir ſofort feſtſtell⸗ ten. Das Protokoll von der bekannten Ge⸗ heimverſammlung in Baden⸗Baden iſt 1. nicht in die Hände der katholiſchen Geiſtlichkeit ge⸗ langt, 2. nicht von der katholiſchen Geiſtlich⸗ keit an die proteſtantiſche Orthodoxie gelangt, ſondern iſt von der V ſtelle Mannheim in einem iſe an eine gänzlich un 0 Und religiös den. In durch Ver katholiſchen nicht das tiſch nicht zu damaligen dazu beme wieder das merkt, daß das Wort Maurenbrech auf kathol Heuerlich ang Ang liſche Geiſtlich und d wenigſtens e zaß er gebrachter antikalholiſcher Vorurteile, die er bisher nicht überwinden konnte, zu Behaup⸗ tungen hinreißen ließ, die ihren Grund nicht in den Tatfachen, ſondern lediglich in der Phantaſie hatten? Jedenfalls wäre es höchſte Zeit, daß Herr Dr. Maurenbrecher das Wort ergreifen würde. Wir möchten dazu bemerken, daß das lange Schweigen Maurenbrechers nicht nur in Zen⸗ trumskreiſen Befremden erregt. Wenn er irre⸗ geführt worden iſt, warum will er nicht mit männlichem Mut es eingeſtehen? Hat er Be⸗ weiſe für ſeine ſchweren Anklagen, warum ringt er ſie nicht ſchleunigſt vor, ſtatt durch Schweigen den Anſchein zu erwecken, er habe keined Schweigt er aber weiter, ſtatt zu be⸗ kennen, daß er irregeführt wurde, was menſch⸗ lich iſt und nicht ohne weiteres auf Vorein⸗ genommenheit gegen den Katholizismus zurück⸗ geführt werden muß, oder ſeine Beweiſe zu ver⸗ öffentlichen, ſo würden die ultramontane Preſſe und die ultramontanen Agitatoren landauf landab dieſen„kraſſen Fall antikatholiſcher Vor⸗ Urteile“ herumreichen und nicht müde werden, mit ihm das katholiſche Volk aufzupeitſchen, da⸗ mit es in ſeiner Bebrängnis vor dieſen Vor⸗ urteilen ſich in die Arme des Zentrums rette. Wir würden das ſehr bedauern, wenn Maurenbrechers Behauptungen dem Zentrum zu einem willklammenen Agitationsmittel wür⸗ den. Alſo er beweiſe ſte oder geſtehe, daß er allzu leichtherzig etwelchen Freunden Glauben geſchenkt habe, und zerſtreue jedenfalls auf die eine oder andere Weiſe den von den Ultramon⸗ tanen eifrig ausgebeuteten Wahn antikatholi⸗ ſcher Vorurteile, die in Wirklichkeit weder bei ihm noch bei den ſonſtigen Gegnern des Kleri⸗ kalismus vorhanden ſind. So ſcharf die Gegner⸗ ſchaft gegen den Ultramontanismus auch ſvin mag, törichte Vorurteile gegen den Katholi⸗ zi Smus beſitzt kein Gegner der Ultramon⸗ tanen, der als einer der großen chriſtlichen Glaubensbekenntniſſe unſere Achtung genießt wie jedes andere religiöſe Bekenntnis. Tuandesverſammlung des Badiſchen Frauennvereins. Buchen, 24. Sept. Unſere Stadt hatte heute zu Ehren des Be⸗ Großherzogin aus Anlaß der 777 Maurenbrecher edoch nicht be⸗ inzwiſchen ill Herr Dr. wie er zu den mein als unge⸗ ffen auf die katho⸗ Sakrament der der will er nicht ſich infolge alther⸗ e haltbar iſt, kommt für größere Fahrten kaum, in Frage. Darum iſt auch die Mitnahme fri⸗ ſchen Fleiſches für Fahrten von mehr als einem Tag ſelten zu empfehlen. Hartwurſt, Salz⸗ fleiſch, Speck und ähnliche Fleiſcharten kommen dagegen als Provjant wohl in Frage, nur iſt dabei ſehr zu beachten, daß ſie zu Verdauungs⸗ ſtörungen führen können und dadurch der letz⸗ ten Bedingung des Proviantes, der Zuträglich⸗ keit, nicht entſprechen. Tatſache iſt, daß gerade durch ſolche ſchwer verdauliche Speiſen, an die der Kulturmenſch nur in den wenigſten Fällen gewöhnt iſt, der Magen bereits in den erſten Tagen der Ferienwanderung derart verſtimmt werden kann, daß es ein paar Tage braucht, die Störungen zu beſeitigen. Vor allen Dingen ſei man ſehr vorſichtig beim Genuſſe friſcher Milch auf Almen. In den meiſten Fällen be⸗ ſommt man zwar bereits abgerahmte Milch, die keinen Schaden anrichten kann. Es gibt aber auch heute noch Gebiete, in denen die Sennen wirklich Vollmilch verabreichen und deren Ge⸗ nuß, ſo vorteilhaft er auch ſein kann, doch Re⸗ volutionen des Magens hervorruft, der Fett⸗ milch nicht verträgt. Kann man über die Zuſammenſetzung des Proviantes recht verſchiedener Meinung ſein, da die einen als Vegetarianer auf Obſt und Hülſenfrüchte ſchwören, die anderen Fleiſch⸗ waren vorziehen, ſo iſt es auf jeden Fall vor⸗ chteilhaft, Schokolade und Keks nicht zu vergeſſen. Die Mitnahme von Fleiſchkonſerven iſt nicht zu empfehlen; es gibt ſehr gute Fabrikate, der lei⸗ dige Blechgeſchmack haftet ihnen aber dennoch an. Außerdem ſind ſie ſehr ſchwer und nicht der nicht gerade billig. Empfehlenswert dagegen ſind „eingefunden. lung des Gemeinderats, worauf die Großherzogin li⸗ zur Arbeits⸗ und Kleinkinderſchule verſammlung des Badiſchen Frauendereins Feſt⸗ kleid angelegt, Straßen und Plätze waren ge⸗ ſchmackvoll geſchmückt. Geſtern abend fand im Wittemannſchen Saale zu Ehren der bereits an⸗ gekommenen auswärtigen Gäſte ein Bankett ſtatt, an dem unter anderem der Generalſekretär des Vereins, Geheimrat Müller, Landeskom⸗ miſſär Geheim. Oberregierungsrat Dr. Becker⸗ Mannheim, Oberamtmann Billmaier, Pro⸗ feſſor Dr. Imgraben und verſchiedene andere teilnahmen. Der Beirat des Zweigvereins Bu⸗ chen, Stadlpfarrer Bopp entbot den Gäſten herzlichen Willkommgruß, wofür Geheimerat Müller beſtens dankte. Profeſſor Imgraben ſang ein berechtigtes Loblied auf Buchen und das badiſche Hinterland. Der Orcheſterverein, der Geſangberein Liederkranz, der Männergeſang⸗ verein und der Kirchenchor trugen in den Zwi⸗ ſchenpauſen mit Beifall aufgenommene Chöre bor. Heute vormittag um 10%½ Uhr traf Groß⸗ herzogin Hilda von Zwingenberg hier ein, und wurde am Amtshauſe von der Spalier bildenden Jugend herzlich begrüßt. Dort hatten ſich Geh. Oberregierungsrat Dr. Becker, Oberamtmann Billmaſer u. unſer Bürgermeiſter zur Begrüßung Im Amthaus folgte die Vorſtel⸗ fuhr. Hier wurde ſie durch berſchiedene Vorträge und Auf⸗ führungen begrüßt. Die Großherzogin nahm die Vorſtellung der Damen des hieſigen Frauenver⸗ eins entgegen. Fräulein Göhricke begrüßte die Landesmutter mit einem ſinnigen Prolog. Es folgte dann die Fahrt nach dem Spital, wo Be⸗ zirksarzt Dr. Baumann und Arzt Dr. Müller die Großherzogin durch die verſchiedenen Räume geleiteten. Hierauf fuhr die Großherzogin nach dem Bezirksmuſeum, in dem ſie über eine halbe Stunde verweilte. Hauptlehrer Prunzer über⸗ nahm die Führung durch die einzelnen Säle, nachdem vorher zwei hieſige junge Damen in odenwälder Tracht der Großherzogin einen Will⸗ kommgruß entgegengebracht hatten. Unſere Lan⸗ desmutter zeigte für die reichhaltige Sammlung reges Intereſſe. Hauptlehrer Prunzer dankte ſie für die fachkundige Führung, ebenſo widmete ſie Worte des Dankes Kaufmann Maier, dem Ver⸗ jaſſer der Gedichte, mit denen die beiden Oden⸗ wälderinnen die Großherzogin begrüßten. Dieſe ſtattete ſodann der Stadtpfarrkirche einen Beſuch ab und fuhr dann um 12½ Uhr nach Bödigheim, wo ſie bei der Gräfin Rüdt von Collenberg das Frühſtück einnahm. Um 2 Uhr 30 erſchien die Großherzogin in der Landesverſammlung des Badiſchen Frauen⸗ vereins, die vormittags 11 Uhr begonnen hatte, in Begleitung der Fürſtin zu Leiningen und der Gräfin Rüdt. Der geſchäftliche Teil der Ver⸗ ſammlung befaßte ſich mit der Vorlage der Rech⸗ nungen der Zentralfonds für 1912, mit dem Rechnungsweſen der Zweigvereine, worauf die Wahlen in den engeren Ausſchuß vorgenommen wurden. In der Nachmittagsverſammlung be⸗ grüßten Stadtpfarrer Bopp und die Präſidentin des hieſigen Frauenvereins, Frau Altbürger⸗ meiſter Kiefer die Großherzogin und ihr Gefolge. Die Landesverſammlung ſelbſt war aus allen Teilen des Landes ſehr zahlreich beſucht. Stad:⸗ pfarrer Bopp ſprach über die Geſchichte und die Tätigkeit des Zweigvereins Buchen, Frau Dr. Sautier⸗Karlsruhe über die Tätigkeit der Frau in der Gemeindeverwal⸗ tkung und Profeſſor Dr. Imgraben⸗Karls⸗ ruhe über die Fürſorge für die ſchulent⸗ laſſene weibliche Jugend. An die ein⸗ zelnen Vorträge ſchloß ſich eine lebhafte Aus⸗ ſprache, an der ſich eine größere Anzahl der Da⸗ men beteiligte. Nach Schluß der Landesverſamm⸗ lung zog die Großherzogin mehrere der Anweſen⸗ den ins Geſpräch. Nachmittags ½6 Uhr wurde bei Frau Altbürgermeiſter Kiefer der Tee ein⸗ genommen. Um 6 Uhr 10 Min. fuhr die Groß⸗ herzogin nach Zwingenberg zurück. Die in allen Teilen aufs Glänzendſte verlaufene Landesver⸗ ſammlung ſchloß mit einer Höhenbeleuchtung. Die adt die Fruchtkonſerven; die Bergfahrerin kennt ſie aus der Schweiz, wo ſie beim Frühſtück als „Confiture“ vorgeſetzt werden. Dieſe Marme⸗ laden ſind nahrhaft und ſchmecken, wenn man rechten Hunger hat, nicht nur zu Weiß⸗, ſon⸗ dern auch zu Schwarzbrot. Die Frankfurter Intendantenfrage. Wie die„Frkf. Ztg.“ erfährt, hat Inten⸗ dant Volkner inkerimiſtiſch die Leitung des Schauſpielhauſes übernommen. Wie man ſich erinnern wird, iſt Volkner von der Schauſpieldirektion zurückgetreten, weil er zu der Ueberzeugung gekommen war, daß die Leitung beider Häuſer die Kräfte eines Mannes überſteige. Da allem Anſchein nach das jetzige Proviſorium nicht ausreichte, um die Wogen der Erregung am Schauſpielhauſe zu glätten, wird man ihm, ſo ſchreibt das genannte Blatt, Dank wiſſen für die Bereitwilligkeit, mit der er jetzt bis zur Ernennung eine neuen Schauſpielleiters ſein altes Amt mit deſſen großen verwaltungs⸗ techniſchen Arbeiten wieder übernimmt. Ober⸗ regiſſeur Martin wird auf dieſe Weiſe noch mehr als bisher für die künſtleriſche Führung frei und es darf von ihm wohl erwartet wer⸗ den, daß er, mit Unterſtützung der übrigen In⸗ ſtanzen, das in den Vorankündigungen ver⸗ ſprochene Winterprogramm durchführt. Mainzer Stadttheater. Aus Mainz wird uns geſchrieben: Mit meh⸗ reren anderen deutſchen wie Halle, Frankfurt u. a. zuſammen hatte Mittwoch abend das Mainzer Stadttheater die deutſche Uraufführung von Henri Bernſteins dreiaktigem Schauſpiel„Das Geheimnis“ Buchen hat heute den Beweis erbracht, fen. Dabei ſind die einfachſten Erforderniſſe der daß die Orte des badiſchen Hinterlandes ſich zur Veranſtaltung größerer Landesverſammlungey wohl eignen. ANus Stadt und Land. * Maunheim, den 28. September 1918. 4* Auszeichnung. Herrn Grundbuchamts⸗Sekre⸗ tär Adam Mayfarth wurde vom deutſchen Kaiſer den Kgl. Kronenorden IV. Klaſſe verliehen Seit über 40 Jahren ſteht Herr Mayfarth unun⸗ terbrochen an der Spitze des Veteranenvereins Mannheim⸗Neckarau und hat als deſſen erſter Vorſitzender viel Gutes getan. Seit einer Reihe von Jahren hat er das Ehrenamt des zweiten Gauvorſitzenden des Rhein⸗Neckargau⸗Militär⸗ vereinsverbandes inne. Die zahlreichen Kamera⸗ den und Freunde des Dekorierten werden gewiß mit Freude dieſe hohe Auszeichnung erfahren. Auch wir gratulieren unſerem langjährigen Abonnenten von ganzem Herzen! 5 * Verleihung der Friebrich⸗Luiſen⸗Medaille. Durch dem Großherzog wurde der Kolonnen⸗ führer der Freiw. Sanitäts⸗Kolonne vom Roten Kreuz in Neckarau, Herr Peter Scherer, da⸗ durch geehrt, daß ihm für ſeine 20jährige Mit⸗ gliedſchaft bei der Kolonne die Friedrich⸗ Luiſen⸗Medaille verliehen wurde. Herr Scherer iſt das älteſte Mitglied und Gründer der Kolonne. Wünſchen wir, daß es Herrn Scherer vergönnt ſein möge, noch recht lange bei der Ko⸗ lonne, die ja eine der älteſten Kolonnen Badens und im Landesverein vom Roten Kreuz iſt, mit⸗ wirken zu können. 185 * Wechſer im Kammando der bayeriſchen Militär⸗Reitſchule. Der bisherige Kommandeur der bayeriſchen Militär⸗Reitſchule, General⸗ major Maximilian Freiherr von Red witz, iſt von dem Kommando der Schule enthoben und durch den bisherigen Reitlehrer Rittmeiſten Freiherr von Seefried erſetzt worden. Da⸗ mit ſcheidet ein Offizier aus einem Wirkungs⸗ kreis, in dem er ſeit 1906 in vorbildlicher Weiſe tätig geweſen war. Unter ihm hat ſich die Reit⸗ ſchule einen Ruf erworben, der weit über die Grenzen Bayerns hinausging. Er ſelbſt war ein vorzüglicher Reiter und verfügte auch über ein umfangreiches theoretiſches Wiſſen. Reiche Erfahrung auf reiterlichem und ſportlichem Gebiet unterſtützte ſeine Tätigkeit. Seine An⸗ forderungen an die unterſtellten Offtziere gingen ſehr weit; erreichten häufig die Grenze des überhaupt Möglichen. Niemals aber verlangte er Leiſtungen, die er nicht ſelbſt ausführte. In den Jahren 1910—12 war Generalmajor Frei⸗ herr v. Redwitz in Berlin in der Kommiſſion für die Bearbeitung einer neuen Reitvorſchrift für die Armee und entfaltete auch in ihr eine erfolg reiche Tätigkeit. Die Bedeutung der bayeriſchen Reitſchule zeigte ſich auch in den vielfachen Kom⸗ mandos ausländiſcher Offiziere, um das dort angewendete Syſtem kennen zu lernen i den zahlreichen Siegen, die die Schüler ſtalt auf den Reitkonkurrenzen davontr Der hohe Stand der reiterlichen Ausbildung der bayeriſchen Kavallerie und die rege und er reiche Teilnahme bayeriſcher Kavallerie an allen Wettbewerben und Rennen iſt ihm zu verdanken. Telegrammverſtümmelungen im Telegramm⸗ verkehr mit Rußland. Auf eine Eingabe teilt das Reichspoſtamt der Handelskammer daß die Entſtellung von Telegrammen von R land nach Mannheim nach eingehender Unterſi chung zum Gegenſtand erneuter Erörterungen mit der ruſſiſchen Telegraphenverwaltung g macht worden ſei. Dieſe habe dem Reichspoſtamt mitgeteilt, daß die Vorſtände der beteiligten ruſ⸗ ſiſchen Bezirksbehörden ſtrenge Maßnahmen ge⸗ troffen hätten, um eine richtige Ueberkunft der Telegramme nach Mannheim ſicherzuſtellen. * Nationalliberale Verſammlungen. Heute abend 8½ Uhr findet, wie mitgeteilt, im„E baum“ zu Neckarau eine Mitgliede Verſammlung ſtatt. Die Herren Recht anwalt König und Landtagskandidat werden über die Bedeutung. d Wenn das Stück in Paris ſo großen Erfo habt hat, ſo ſpiegelt ſich darin der dur franzöſiſche Charakter des Werkes: Häufung knallenden Effekten, theatraliſche Aufmachune geringe Motivierung einzelner Vorgänge. Dem deutſchen Geſchmack mag das Stück ſchreiend, vieles in falſchen Sentiments triefend, in mat chem ſogar abſolut unwahr erſcheinen unt da von ausgehend, iſt auch der herzlich magere Er folg am Mainzer Stadttheater zu verſtehen An 9 5 ſich iſt das Problem der pathologiſchen Frau ſeele nichts neues, aber Bernſtein hütet ſich, do wenigſtens eine Linie der Konſequenz zu ſcha Seine Frauenſeele iſt von Knetgummi poſition unerfüllt. Bernſtein hat kein pfycholo giſches Drama, ſondern ein Boulevardſtück ſchrieben, das kaum eine längere Lebens auf deutſchen Bühnen haben wird. Richard Strauß neueſtes Werk. Unſer Berliner Bureau teilt uns mit: Richar Strauß' neues großes à capella W. „Deutſche Mozette“ nach Worten 9on Friedrich Rückert iſt für 16ſtimmigen gemi Chor und 4 Soloſtimmen komponiert und k die Widmung: Herrn Profeſſor Hugo Rüdel u⸗ dem ausgezeichneten Königl. Opernchor in Ber⸗ lin. Das Werk wird unter Profeſſor Hugo Rüdels Leitung am 12. November ds. Is. in der Philharmonie zur Aufführung gelangen. Führungen durch die Künſtlerbundausſtellüng, Wegen entſtandener Unzuträglichkeiten, ſo u uns aus der Kunſthalle geſchrieben, muß künftig ſtreng darauf geſehen werden, daß nur ſolche 4. Seite. — . General-Anzeiger.— Badiſche Reueſte Nachrichten. Mittagblatt.) Donnerstag, den 25. September 1913% len ſprechen.— Freitag abend halb 9 Uhr findet im Ballhaus die große Wählerver⸗ ſammlung für Mannheim⸗Stadt ſtatt.— In Rheinau tagt eine Mitglieder⸗ Verſammlung Samstag abend halb 9 Uhr im Lokale von Geiß Ww. Referenten: die Her⸗ ren Stv. Prof. C. Drös und J. Rihm.— In Sandhofen tagt ebenfalls eine Vereinsver⸗ fammlung und zwar Sonntag nachmittag 3 Uhr im„Karpfen“. Als Redner ſind die Her⸗ ren Stadv. Rihm und Hauptlehrer L. Haas gemeldet.— Es wird um zahlreiches Erſcheinen in dieſen Verſammlungen gebeten. Zum Führer des hieſigen Pfadfinderkorps wurde Herr Kaufmann und Reſerveleutnant Carl Stoll gewählt. Gut Pfad! * Uebungsſchießen bei den Militärvereinen. Wir werden darauf aufmerkſam gemacht, daß nur der hieſige Militärverein und Veteranen⸗ verein uniformierte Schützenabtei⸗ lungen beſitzen. Beim Kriegerverein werden dieſe Schießen in keinen beſonderen Abteilungen abgehalten. *Gepwerbeſchule Maunnheim. Vor einem wie⸗ derum zahlreich erſchienenen Auditorium hielt geſtern abend Direktor Faber ſeinen zweiten Vortrag über„Jementunterſuchung und Zementberwertung“. Nach einer einge⸗ henden Beſchreibung verſchiedener Materialien des Eiſenbetons kommt der Referent auf die wirkſchaftlichen Verhältniſſe und Wirkungen des Eiſenbetons zu ſprechen. U. a. iſt Eiſenbeton nicht nur 20 Proz. billiger als anderes Mauerwerk, ſondern es ſchließt auch ein Senken der Funda⸗ mente und Mauern geradezu aus. Intereſſant iſt es nun, wie der Referent den Bau eines Be⸗ tonhauſes im Lichtbilde vorführt. Nicht nur die Fundamente und Umfaſſungsmauern werden in dieſem Materſal ausgeführt, ſondern auch frei⸗ tragende Treppen, Säulen, Niſchen und Decken. Die Herſtellung der letzteren und ihre verſchiede⸗ nen Arten finden eingehend Berückſichtigung und Vorführung im Lichtbilde. Ein ganz beſonderer Vorzug iſt deſſen Fenerſicherheit, ſodaß bei ſeiner weiteren Verbreitung jährlich Millionen dem Volke erſpart bleiben werden. Aber auch ein äſthetiſcher Bauſtoff iſt der Eiſenbeton, wie einige borgeführte Brücken, Säulen u. a. zeigten. In der Eiſenbahnſchwelle findet der Eiſenbeton eine weitere Anwendungsmöglichkeit, was durch die Lichtbilder in mannigfaltiger und intereſſanter Weiſe vorgeführt wurde, bis die Verwendung als Reparaturmittel der Skulpturen am Stutt⸗ garter Schloß den Vortrag beendigte. Befrie⸗ digt dankten die Hörer dem Dozenten, der es verſtanden hatte, das Intereſſe für die Eiſen⸗ betonbauweiſe zu wecken, durch ſtarken Beifall. e. * Freireligisſe Gemeinde. Der erſte Ju⸗ gendvortrag in dieſem Winter findet heute abend in der Aula des Realgymnaſiums pünktlich 8½% Uhr ſtatt. Der Jugendabend iſt öffentlich. Jeder Intereſſent, auch Erwachſene, kann an ihm teilnehmen. Ueber die Jugendlichen ſelbſt, die öfter kommen, wird eine Präſenzliſte geführt. Am erſten Abend, alſo heute abend, wird über die nähere Einrichtung des Jugendabends und ber den allgemeinen Plan der Winkerarbeit ge⸗ ſprochen. * Ständchen. Der Poſaunenchor des Chriſtl. Vereins junger Männer, U3, 23, brachte geſtern abend Herrn Dekan Simon anläßlich des 25⸗ jährigen Jubiläums, unter Leitung ſeines Diri⸗ genten, Herrn Lange, ein Ständchen. * Der Rabfahrerunfall, von dem wir in letzter Nummer berichteten, hat einen tödlichen Verlauf genommen. Klefenz iſt bereits geſtern abend um halb 6 Uhr ſeinen Verletzun⸗ en im Krankenhauſe erlegen. Klefenz, der bei Benz beſchäftigt war, wollte mit ſeinem Rade zweil anderen Radfahrern auf der Waldhofſtraße vorfahren. Dabei blieb er an dem zu überholen⸗ den Radfahrer hängen. Er kam zu Fall und geriet zwiſchen den zweiten und dritten An⸗ hängewagen des Straßenbahnzuges, neben dem er herfuhr. Die Verletzungen, die der Unglück⸗ liche erlitt, ließen eine Rettung als ausſichtslos erſcheinen. Die Räder des Straßenbahnwagens drückten ihm ein Bein ab und zerquetſchten ihm den Leib, ſo daß die Gedärme hervorkraten. Kle⸗ fenz verlor trotzdem nicht das Bewußtſein, ſtarb aber, wie erwähnt, bald nach der Einlieferung ins Krankenhaus. Man kann im Straßenver⸗ kehr oft beobachten, daß die Radfahrer der Elek⸗ triſchen gegenüber eine Sorgloſigkeit an den Tag legen, daß man ſich wundern muß, daß nicht mehr Unglücksfälle paſſieren. Die Geleiſe werden oft ſo nahe vor dem Straßenbahnwagen paſſiert, daß der Radfahrer unbedingt unter die Räder kommen muß, wenn das Rad an einem Hindernis hängen bleibt. Auch neben der Straßenbahn wird, wie man tagtäglich beobach⸗ ten kann, ſo nahe hergefahren, daß ein Unglücks⸗ fall unausbleiblich iſt, wenn der Radfahrer zu Fall kommt. Etwas mehr Vorſicht wäre im In⸗ tereſſe des Radfahrers ſelbſt wirklich am Platze. * Einen frechen Streich führte letzte Nacht der 25 Jahre alte Hausburſche Otto Schröder des Reſtaurants Weinberg, ein aus Berlin ge⸗ bürtiger Burſche, aus. Er unterſchlug den ihm zur Beſorgung übergebenen Betrag von 370 M. Uu. flüchtete nach Worms. Der Reſtaurateur be⸗ kam aber Wind von der Unterſchlagung, fuhr ihm per Taxameterauto nach Worms nach und erwiſchte ihn gerade, als er in den Zug einſtei⸗ gen wollte, um nach Berlin zu fahren. * Berufsausbildung. Jungen Mädchen, welche ſich dem Berufe als Hausangeſtellte widmen wollen, iſt in der Dienſtbotenſchule des Frauenvereins Gelegenheit geboten, ſich in den Arbeiten des Haushalts: Kochen, Waſchen, Servieren, Bügeln und allen ſonſtigen erforder⸗ lichen Fertigkeiten auszubilden. Sie finden dort ein angenehmes Heim und haben Unterricht, Wohnung und Verpflegung unentgeltlich. Er⸗ fahrungsgemäß werden die in der Dienſtboten⸗ ſchule nach einjährigem Aufenthalt ausgebilde⸗ ten Mäbchen in gut bezahlten Stellungen ſehr geſucht. Ein neuer Kurs beginnt am 1. Oktober. Anmeldungen nicht mehr fortbildungsſchul⸗ pflichtiger Mädchen nimmt die Abteilung VII des Frauenverein Dienstags und Freitags von 5 bis 6 Uhr im Bureau, Schwetzingerſtraße 83, entgegen. * Ein akademiſches Wohnungsamt. Die Uni⸗ verſttät Bonn hat, ſo ſchreibt man uns, ſoeben ein Wohnungsamt geſchaffen und einen Nor⸗ malmietvertrag für Studenten und deren Ver⸗ mieter herausgegeben. Wie belannt ſein dürfte, hat im vorigen Jahre ein Kongreß in München, der ſich mit den Wohnverhältniſſen der Studen⸗ ten befaßte, ganz bedenkliche ſtudentiſche Wohn⸗ verhältniſſe feſtgeſtellt. Das Vorgehen der Univerſität Bonn iſt daher außerordentlich dan⸗ kenswert. Wann werden die Gemeinden und ſpeziell Mannheim dieſem Vorbilde folgen? * Aus Rheinſchifferkreiſen wird uns geſchrie⸗ ben: Zu lebhaften Beſchwerden gibt das Verfah⸗ ren bei Anſtellung von Hafenmeiſtern im hieſigen Hafengebiet, wie überhaupt das Verge⸗ ben von Vertrauenspoſten in der Rheinſchiffahrt Veranlaſſung. Hauptſächlich aus dem Grunde, um ſich der Wehrkraft zu entziehen, nehmen deutſche Schiffer ihren Wohnſitz in Holland und üben von dort ihren Beruf aus, ſpäter kehren ſie wieder hierher zurück. Dem Staate gehen da⸗ durch auch bedeutende Steuerkapitalien verloren. Man iſt in Schifferkreiſen der Anſicht, daß ſolche Leuté keine Berechtigung haben, Anſpruch auf ſolche ſtattliche Vertrauensſtellungen zu erheben, leider aber ſoll gerade in der letzten Zeit infolge der Einwirkung berſchiedener großer Schiffahrts⸗ firmen die Neigung beſtehen, ſolchen Leuten dieſe Poſten zuzuerkennen. Man iſt der Anſicht, daß in erſter Linie doch jene Leute Berückſichtigung finden ſollen, die ſtets hier in Mannheim an⸗ ſäſſig geweſen ſind und ihre Pflichten gegenüber dem Staate wie der Gemeinde erfüllt haben. * Zum Nachmarkt des Dürkheimer Wurſt⸗ marktes wird uns noch berichtet, daß die Haupt⸗ nummer das große Feuerwerk bildete, das Feuer⸗ werker Fritz Beſt aus Mannheim am Abend abbrannte. Das Programm brachte in wirk⸗ ungsvoller Steigerung eine Folge prächtiger Licht⸗, Sprüh⸗ und Farbeneffekte. Beſonderen Beifall fanden ein Brillantdekorationsſtab, eine Serpentinenſtrahlenſonne, das Kolibri⸗Tableau, eine japaniſche Sonnenfront, der große Waſſer⸗ fall und der Manzanillabaum. Wie beim Feueriofeſt, ſo beteiligte ſich auch hier eine Reihe von Firmen mit Leuchtreklamen, ſo die Quietawerke Bad Dürkheim, Zaren⸗Tee(Eiſſen⸗ hardt und Bender, Mannheim), Palminfabrik H. Schlinck und Cie. und das Samenhaus Con⸗ ſtantin Löffler(Mannheim). Zu den Beſuchern des Feſtes gehörte auch Beſts Reklameonkel mit ſeinem Exploſionszylinder, der von hoher Kletterſtange aus Reklamemarken der Firmen auf das Volk hinab regnen ließ. Der Onkel wurde dann zwiſchen zwei alte fidele Pfälzerinnen eſotzt geſetzt und mit dieſen photographiert. * Ein freudiges Ereignis im Hauſe Fürſten⸗ berg. In Lang(Böhmen) wurde die Fürſtin Lotti zu Windiſchgrätz von einer Prinzefſin glücklich entbunden. Die Prin⸗ zeſſin, die ſich im November v. Is. in Donau⸗ eſchingen vermählte, iſt die älteſte Tochter des Fürſtenpaares. * Das Feſt bder goldenen Hochzeit feierte in Langenwinkel(A. Lahr) Johann Georg Bühler mit ſeiner Ehefrau geb. Lukas. Büh⸗ ler iſt 78 und ſeine Frau 74 Jahre alt. * Die Gründung des Deutſchen Bauſchutztages. Auf der Internationalen Baufach⸗Ausſtellung zu Leipzig fand am 21. und 22. d. Mts. eine Tagung der Deutſchen Bauſchutzver⸗ bände ſtatt. Zu der Tagung, die außerordent⸗ lich gut beſucht war, hatten ſämtliche deutſche Bauſchutzverbände Vertreter entſandt; außerdem waren der Rat der Stadt Leipzig, das Präſi⸗ dium und das Direktorium der Ausſtellung, mehrere Handels⸗ und Handwerkskammern, der Hanſabund, der Bund der Induſtriellen und eine große Anzahl anderer wirtſchaftlicher Organi⸗ ſationen vertreten. Nach eingehenden Referaten und Beſprechungen wurde von der Verſammlung die Gründung des„Deutſchen Bau⸗ ſchutages“ beſchloſſen. Zu der neuen Or⸗ ganiſation erklärten faſt ſämtliche Bauſchutzver⸗ bände ihren Beitritt. Der deutſche Bauſchutztag ſoll die Aufgabe haben, den Verkehr zwiſchen den einzelnen Verbänden zu vermitteln, den Aus⸗ tauſch der Kenntniſſe und Erfahrungen zu veran⸗ laſſen, ein gemeinſames Vorgehen hinſichtlich aller wirtſchaftlichen, den Baumarkt betreffenden Be⸗ ſtrebungen und Fragen herbeizuführen und bei Schaffung von neuen Bauſchutzverbänden unter⸗ ſtützend einzugreifen. Zu Mitgliedern des Vor⸗ ſtandes des Deutſchen Bauſchutztages wurden die Herren Stadtrat Dr. de Gruyter, Berlin, 1. Vorſitzender, Oskar Sprenger, Dresden, 1. ſtell⸗ vertr. Vorſitzender, Rechtsanwalt Dr. Edelbüttel, Hamburg, 2. ſtellvertr. Vorſitzender gewählt. * Aus dem Stadtteil Feudenheim. Die Abon⸗ nenten der Feudenheimer Bahn hatten geſtern mittag 342 Uhr wieder einmal das zweifelhafte Vergnügen ½ Stunde auf offener Strecke Auf⸗ enthalt zu nehmen. Infolge der ſehr man⸗ gelhaften Beſchaffenheit des Stra⸗ ßenüberganges beim Neubau des Kran⸗ kenhauſes blieb ein Kohlenfuhrwerk ſtecken. Das Gefährte konnte erſt nach Vorſpann weiterer zwei Pferde beiſeite gebracht werden. Es iſt dringend zu wünſchen, daß die Straße in beſ⸗ ſern Zuſtand verſetzt wird, um die öfteren miß⸗ lich empfundenen Störungen des Bahnbetriebs an dieſer Stelle zu beſeitigen. * Mutmaßliches Wetter am Freitag und Sams⸗ tag. Der Hochdruck, der ſich über Süddeutſch⸗ land befand, hat ſich mit einem im Nordoſten lie⸗ genden ziemlich kräftigen Maximum vereinigt. Die Depreſſion bei Irland hat ſich indeſſen ver⸗ tieft und dürfte, auch wenn ſie nordöſtlich abzieht, nicht ganz ſpurlos vorüberziehen, ſo daß beſtän⸗ diges Weiter mit Sicherheit noch nicht erwartet werden kann. Für Freitag und Samstag iſt, wenn auch vorwiegend trockenes, ſo doch zeitweilig bedecktes Wetter zu erwarten. * Wieder ein Ausſtellungs⸗Mißerfolg. Aus Wien wird berichtet: Die Direktion der Adria⸗ Ausſtellung hat eine Aktion ſeingeleitet, um eine Verlängerung der Ausſtellung für das nächſte Jahr zu ermöglichen. Die Verlängerung ſollte dem Zwecke dienen, den Pächtern der ver⸗ ſchiedenen Etabliſſements, die infolge der über⸗ aus ſchlechten Witterung dieſes Sommers durch⸗ weg große Defizite hatten, durch die Ausdehnung R — des Ausſtellungsbetriebes auf das nächſte Jahr die Chancen einer finanziellen Erholung zu bieten. Auch die Ausſtellung ſelbſt würde in dieſem Jahre mit einem Defizit von ca. 900 000 Kronen abſchließen. Der Protektor der Ausſtel⸗ lung, Erzherzog⸗Thronfolger Franz Ferdinand, hat ſich gegen eine Verlängerung der Ausſtellung ausgeſprochen. Auch der Vorſchlag des nieder⸗ öſterreichiſchen Gewerbevereins, die Bauten der Adria⸗Ausſtellung für eine im Jahre 1915 ab⸗ zuhaltende Ausſtellung dieſes Vereins zu über⸗ nehmen, hat nicht die Zuſtimmung des Thron⸗ folgers gefunden, der erklärt haben ſoll, daß er überhaupt gegen Ausſtellungen ſei. * Ueber die Größe unſerer Schwarzwaldſeen beſtehen, wie man öfters leſen kann, vielfach irrige Anſichten. So wird häufig der Schluchſee als der größte badiſche See angeſehen; in Wirk⸗ lichkeit iſt dies aber der Titiſee. Abgeſehen vom Bodenſee, an dem Baden nur einen Anteil hat, ſind die vier größten badiſchen Seen 1. der Titiſee mit 1950 Mtr. größter Länge, 780 Meter größter Breite, 4700 Mtr. Umfang, 107,8 Hektar Fläche; 2. der Schluchſee mit 3020 Meter gr. Länge, 490 Mtr. gr. Breite, 6800 Mtr. Umfang, 103,4 Hektar Fläche; 3. der Mindel⸗ ſee mit 2175 Mtr. gr. Länge, 575 gr. Breite, 5400 Mtr. Umfang, ca. 100 Hektar Fläche; 4. Illmenſee mit 1300 Mtr. gr. Länge, 915 Meter gr. Breite, 4500 Mtr. Umfang, ca. 50 Hektar Fläche. Der Inhalt des Titiſees be⸗ rechnet ſich bei Mittelwaſſer auf ca. 22,22 Mil⸗ lionen Kubikmeter, der des Schluchſee auf ca. 15,52 Millionen. Wäre das Becken dieſer Seen leer, ſo hätte der Rhein bei Maxau bei Mittel⸗ waſſer beim Titiſee ca. 13, beim Schluchſee ca. 9 Stunden nötig, um es wieder zu füllen. Da⸗ gegen bräuchte die Murg unterhalb Raſtatt, oder die Kinzig bei Haslach bei Mittelwaſſer hierzu 26 bezw. 18 volle Tage. Die großen Waſſer⸗ mengen dieſer natürlichen Staubecken, die ſich durch Sperrdämme noch verdoppeln ließen, fin⸗ den vielleicht ſpäter einmal zur Gewinnung von Kraft Verwendung. E. * Die kaufmänniſchen Erfatzkaſſen nach der Reichsverſicherungsordnung. Vom 1. Januar 1914 ab, an welchem Tage die Reichsverſiche⸗ rungsordnung hinſichtlich der Krankenverſiche⸗ rung in Kraft tritt, werden alle Handlungs⸗ gehilfen der Wohltat des Krankenverſicherungs⸗ zwanges teilhaftig, deren Jahresarbeitsver⸗ dienſt den Betrag von 2500 M. nicht überſteigt. Gleichzeitig werden alle Lehrlinge, mit Aus⸗ nahme der im Geſchäft der Eltern tätigen, kran⸗ kenverſicherungspflichtig. Nach den Beſtimmun⸗ gen, die die Reichsverſicherungsordnung für die kaufmänniſchen Erſatzkaſſen getroffen hat, wer⸗ den die Handlungsgehilfen und Lehrlinge be⸗ ſonders gut in dieſen Erfatzkaſſen aufgehoben ſein. Brauchte der Arbeitgeber bisher für die Erſatzkaſſenmitglieder keine Beitragsanteile zu zahlen, ſo iſt er vom 1. Jauuar ab geſetzlich verpflichtet, auch für die Mitglieder dieſer Kaſſen ein Drittel des Beitrages der zuſtän⸗ digen Zwangskrankenlaſſe an dieſe abzuführen. Die Zwangskrankenkaſſe hat dann vier Fünftel dieſes Arbeitgeberbeitrages nach näherer An⸗ gabe des Bundesrats an die von ihm dazu be⸗ ſtimmten kaufmänniſchen Erſatzkaſſen auszu⸗ zahlen. Die kaufmänniſchen Angeſtellten werden alſo in Zukunft auch alle Mitglieder von Er⸗ ſatzkaſſen geſetzlich in den Genuß eines Arbeit⸗ geberanteiles kommen, was nur recht und billig iſt. Die außerordentliche General⸗ verſammlung der Kranken⸗ und Be⸗ gräbniskaſſe des Vereins für Hand⸗ lungs⸗Commis von 1858, Sitz Ham⸗ burg(einer zukünftigen Erſatzlaſſe) hat vor kurzem beſchloſſen, dieſen Arbeitgeberanteil ihren verſicherungspflichtigen Mitgliedern zu vergüten, ſie wird daher in der bevorzugten Lage ſein, ihre bekannten hohen Leiſtungen, die von der Generalverſammlung noch in vielfacher Hinſicht verbeſſert worden ſind und die Lei⸗ ſtungen der Zwangsverſicherung ganz erheblich übertreffen, zu niedrigſten Beiträgen zu ge⸗ währen. Ganz beſonders ſei noch darauf hin⸗ gewieſen, daß die 58er Krankenkaſſe in Zukunft auch eine reine Kranken⸗ und Sterbegeldver⸗ ſicherung und eine reine Verſicherung von Bar⸗ entſchädigungen für ärztliche Behandlung und Heilmittel, verbunden mit Gewährung von freier Arzuei, führen wird ſerner wird ſie — Perſonen an den Führungen teilnehmen, die ſich yrdnungsgemäß durch Poſtkarte mit Rückantwort borher angemeldet haben. Die Zuſage der Kunſt⸗ halle dient als Ausweis und iſt auf Verlangen vorzuzeigen. Ein Münchener Kritikerprozeß. Wie aus Mituchen berichtet wird, waren in der von Dr. Michael Georg Conrad heraus⸗ negebenen in Würsburg erſcheinenden Monatsſchriſt „Deuiſches Literaturblatt“ unter der Rubrik„Stim⸗ men aus dem Leſerkreiſe“ ein Artikel erſchienen, in dem gegen den Muſikkritiker der„Mün⸗ chenuer Neueſten Nachrichten“ Dr. Rudolf Ipuis ſchwere Vorwürſe erhoben und u. a. be⸗ hauptet wurde, jeder Künſtler, der es verſäume, ſich das Wohlwollen dieſes Kritikers in irgend einer Weiſe zu gewinnen, habe unter deſſen Beckmeſſerei zu leiden. Aufſtrebende begabte Künſtler würden von Herrn Louts nur dann gefördert, wenn es ſich um be⸗ freundete Kreiſe handle. Dagegen habe er alle mehr üder minder begabten Anfängerkomponiſten gelobt, wenn ſie bei ihm Harmonieunterricht genommen hätten. Der Konzertſänger Hans Werner⸗Koff⸗ Ea, der ſich durch Louis' kritiſche Tätigkeit in ſeinem Beruf geſchädigt ſah, richtete bald darauf in Briefen an Herrn Louis und die„Münchener Neueſten Nach⸗ krichten“ gegen den Kritiker Beſchuldigungen ähnlicher Art, ſedoch in weit ſchärferer Form. Dr. Louis deren als künſtleriſchen Motiven ſeine Kritiken ſchreibe. Wenn auch den beiden Beklagten die Wah⸗ rung berechtigter Intereſſen zugeſprochen werden könne, da Dr. Conrad der Zuſchrift aus einem rein ideellen Motiv heraus die Aufnahme gewährt habe und Werner⸗Koffka ſich durch die Kritik Dr. Louis' in ſeiner Künſtlerexiſtenz geſchädigt fühlen konnte, ſo ſeien doch beide in ihren Augriffen über das Maß des Erlaubten hinausgegangen. Radium im Trinkwaſſer. Aus München wird uns geſchrieben: Die Münchner ſind glückliche Leute. Sie haben nicht nur ihr gutes Bier, ſondern auch Radium im Trinkwaſſer. Jeder, der München beſucht hat, weiß, daß dieſe Stadt eine vorzügliche Waſſerverſorgung hat. Das reine, klare, ſchmack⸗ hafte Waſſer wird der Stadt aus den Vorbergen der Alpen durch eine 40 Kilometer lange Lei⸗ tung zugeführt und der berſchwenderiſche Ver⸗ brauch dieſer in München ſehr billigen Gottes⸗ gabe hat ſehr viel zu dem Ruf Münchens als eine der geſündeſten deutſchen Städie beigetragen. Nun wird von ärztlicher Seite bekanntgegeben, daß das Münchener Trinkwaſſer 26 Maß⸗Ein⸗ heiten radioaktiver Subſtanz enthält. Unter Hinweis darauf, wird der Bebvölkerung ange⸗ raten, mehr reines, unverfälſchtes Waſſer als bisher zu trinken und auch mehr kaltes Waſſer zum äußeren Gebrauch zu benützen. Heutzutage, wo ſo viel von der Heil⸗ wirkung der radioaktiven Stoffe geſprochen und geſchrieben wird, mag es wohl ſein, daß der wohl⸗ meinende ärztliche Rat bei einem Teil der Be⸗ völkerung auf fruchtbaren Boden fällt. Schade iſt es nur, daß das Münchner Bier, zu deſſen Herſtellung das rodivaktive Waſſer benutzt wird, kein Radium enthält, den durch das Kochen wird die radioaktive Emanation leider ausge⸗ trieben. Radiumhaltiges Münchner Bier das wäre ſo etwas! Wie ſchön wäre es doch, wenn man im Sommer auf einem„Keller“ zu einem Radi auch noch Radiumbier vertilgen könnte!— Aus der Urgeſchichte des Nagels. Mit der Urgeſchichte des Nagels beſchäftigt ſich ein intereſſanter Bericht, der in der letzten Sitz⸗ ung der Pariſer Akademie der Wiſſenſchaften vor⸗ gelegt wurde. Der erſte Nagel, den der Menſch benutzte, war ein Tierknochen, die primitiben Menſchen kamen dann auch dazu, Fiſchgräten zu benußhen, und noch heute können wir bei manchen primitiven Völkern dasſelbe beobachten. Als die Menſchheit dann die Kunſt erlernte, Metall zu ſchmieden, wurden die Nägel immer größer; in den Ruinen von Troja hat Schliemann Kupfer⸗ nägel gefunden, die über drei Jahrhunderte alt ſind und von denen einige das unverhältnismäßig große Gewicht von 1190 Gramm erreichten, bei 25 Zentimeter Länge und 2½ bis 3 Zentimeter Dicke. In jenen Zeiten fertigte man Nägel von Größen an, die heute nirgends mehr hergeſtellt werden; erſt bei den jüngſten Ausgrabungen in Paris fand man romaniſche Nägel, deren Länge nicht weniger als 1 Meter betrug. Das Ein⸗ ſchlagen eines ſolchen Nagels war natürlich eine Kunſt und es lag nahe, dieſer Verrichtung eine ſymboliſche Bedeutung beizumeſſen, wie das im Altertum ſehr oft geſchah. Der Nagel wurde auf dieſe Art zu einem Symbol der Dauer und der Erhaltung, zu einem Zeichen der Untrennbarkeit, zu einem Werkzeug der Schickſalsgottheiten; und als Horaz die Notwendigkeit ſchildern will, be⸗ ſchreibt er ſie als einen Nagel in der Hand hal⸗ tend. Titus Livius berichtet, daß die alten Römer zur Erinnerung an große Ereigniſſe im Tempel der Minerva Nägel einſchlugen, und in den Ideen des Septembers war das Einſchlagen eines geweihten Nagels eine bedeutungsvolle reli⸗ giöſe Zeremonie, die das Staatsoberhaupt zu er⸗ füllen hatte. Manche abergläubiſche Vorſtellungen begleiteten dieſen Vorgang; altrömiſche Chroniken berichten, daß einſt eine ſchlimme Peſtepidemie dadurch verhindert wurde, daß im Tempel des Jupiters ein Nagel eingeſchlagen wurde. Aber dieſe wohltätigen Wirkungendes Nagels be⸗ ſchränkten ſich keineswegs nur auf die Geſamtheit; auch der einzelne Menſch ſuchte die nach dem Aberglauben dem Nagel innewohnenden Wunder⸗ kräfte ſich nützlich zu machen. Mit dem Nagel ſchützte man Gräber, ſchlug man an der Stelle, an der der Kopf eines Kranken gerußt hatte, einen Nagel ein, ſo war auf Heilung zu rechnen. Die Jahrhunderte haben mit dieſem Aberglauben aufgeräumt und aus ſo ſtolzer Vergangenheit iſt der Nagel zu einem nüchternen einfachen Werk⸗ zeug der Zweckmäßigkeit geworden. Die Zeiten, da die Poeten die Nagelſchmiede noch beſangen, ſind dahin: und mit ihr auch die Nagelſchmiede ſelbſt. Denn heute ſchneiden ſurrende Maſchinen mechaniſch Drähte zu Nägeln und verſehen ſie zu⸗ Patent für eine Maſchine zur Herſtellung von Nägeln ertetfttt Donnerstag, den 25. September 1913. General⸗Anzeiger.— Badiſche Reueſte Nachrichten.(Mittagblatt.) 00 6 7 validen, die keine Krankenleiſtungen mehr be⸗ rree N 8 ampfe in Marokto. el⸗ anſpruchen können, das Sterbegeld gegen einen Pfalz, Heſſen und Umgebung. ſälteſten Stiefſohn in Streit und erhielt dabei 35 5 4. Eine Depeſche u nd, geringfügigen Beitrag erhalten. Die sser v. Worms, 24. Sept. Ein ſchrecklicherſdon ſeinem Gegner einen ſtarken Schlag mit 5 5 Kri 15 iniſter meldet: Bei ing Krankenkaſſe gibt an Arbeitgeber und Angeſtellte Ung lücksfall trug ſich heute früh hundert der Hacke auf den Kopf. Er fiel zuſammen, 1 55 en Kriegsmi vl 1 deh er⸗ koſtenlos eine kurzgefaßte Ueberſicht über die Meter vom hieſigen Bahnhofe entfernt zu. Das wurde ohnmächtig nach Hauſe gebracht und iſt dem Angriff zweier b 5 nen 0 der neuen geſetzlichen Beſtimmungen ab, die am Bahnwarts⸗Ehepaar Seyb wurde ſchwer⸗ heute nachmittag an den Folgen der Verletzung Duar Akonzar wurde* Fein mit kre. ab. bhieſigen Platze bei der Landesgeſchäftsſtelle verletzt bezw. tot auf dem Gleiſe aufgefun⸗ geſtorben. Auſcheinend iſt der Schädel luſten zurückgeworfen. Er ließ 5 18 er⸗ Mannheim des genannten Vereins(O 7, 24) zu den. Beide ſind anſcheinend beim Ueberſchreiten] 10 Tote zurück. Die ſpaniſche Artillerie zerſtörte 15 Hhuaben iſt.„Dieſelbe erteilt auch jede gewünſchte der Gleiſe von einem Zuge erfaßt, zu Boden ger Köln mehrere Duars. Die Spanier verloren zwei er Auskunft über die neuen geſetzlichen Beſtim⸗ geſchleudert und geſchleift worden. Seyb trug„ 0 Ahloſten Köln, den] Leutnants und 5 eingeborene Soldaten an mungen und über die neuen Einrichtungen der ſich mit der Abſicht, ſich penſionjeren zu laſſen. 2. Sept. Heute morgen? 2 Uhr fand in der Toten, 3 Offiziere und 26 Soldaten wurden Kaſſe⸗ 75 11 der Firma Raab, 9 8 5 en 5 Real in 18 Heſbitnbet W en e Karcher u. Co., der zu Berg fuhr, platzte der Zündplättchenabteilung eine Ex⸗„„ ach WMolizeibericht Rheindürkheim ein Dampfrohr. Derſploſion ſtatt, deren Urſache Selbſtentzündung Die Entwicklung auf Ddem 5 ſe 8 Heizer wurde ſchwer verbrüht. Nur mit iſt. Soweit bis jetzt feſtgeſtellt iſt, wurden zwei„„ rk⸗ 8 vom 25. September. d e er davon abgehalten werden, in Perſonen getötet und 5 ſchwer verletzt. Balkan. 91 Baueinſturz. Geſtern vormittag, etwa 915'bieſige e überführte ihn—Schwerer Einbruch. Altona 24. Septbr. Ein Bündnis zwiſchen Sſterreich⸗Ungarn und il 11 Uhr ſtürzte in dem im Rohbau fertiggeſtell⸗ 80(Prib.⸗Tel.) Heute nachmittag wurde die 69 Jahre Bulgarien? der ten Lokomotivſchuppen der Oberrheiniſchen eeee alte Witwe Dora Zingmann in ihrer Wohnung 8 45 enenbahngeſelſchnſt an der Rebentahe n Gerichtszettung. in der großen Mühlenſtraße gefeſſel geknebelt[ Sofic, 28. Sept Die Acenee Bulaurs 50 Käſerthal ein mit 13,10 Meter Spannweite aus Weinheim 2. Sept. Das bieſige und bewußtlos aufgefunden. Der Geleſchrank erklärt die Meldung von dem bevorſtebenden 5 ee Schöffengericht verurteilte die Landwirtsfrau war erbrochen und eine größere Barſumme, zwei Abſchluß eines Bündniſſes zwiſchen Oſterreich⸗ 1 Bacftenen erſtellter Bogen ein. Auch das an Spengler aus Laudenbach wegen Verkaufes Sparkaſſenbücher und fämtliches Silberzeug und Ungarn und Bulgarien, womit die Ankunft .dem eingeſtürzten Bogen aufgeſtellte Gerüſt abgerahmter Milch zu 400 M. Geldſtrafe. die Schmuckſachen geraubt. Die Täter, zwei 15* 5 brach teilweiſe zuſammen und ſtürzte von 2 da⸗ röburg, 28. Sept. tieftrauri⸗] Männer, ſind entkommen⸗ Iides Generals Fitſchew in Wien Zuſammen 913 rauf mit Abwaſchen beſchäftigten Maurern, der 0 10 5 15 5 10 1 20 155 blung— Verhaftung eines Schwindlers. Hamburg, hängen ſolle, für eine tendenziöſe Erfindung 1 r Sfrao 75 1 5** Helkt gen Schwurger: Yisbe han 19 24. S Grib.Tel. 5 14 2 8 8 2 9 50 42 Jahre alte, verh. Joſef Straßer etwa 4 Mtr. entrollt. Die 29 Jahre alte Glasmacherswilwe⸗ ae e 5 Henede 8po dee Ae den n e ied 5 ee be⸗ boch herunter, während der zwefte Maurer ſich Eva Marig Myſak bon Lohr a. M. war ange⸗ ſae budg elichdee Becker Sofia. Ebenſo tendenziös ſei die Meldung til⸗ 8 5 leien nach Hamburg geflüchtete Notar Becker 75 an einer Schutzſtange feſthielt und unverletzt da⸗ klagt, am 29. Juli ds. Is. ihren Mann mitaus Leipzig wurde wegen verſchiedener Betrü- von der angeblichen Teilnahme bulgariſcher 8 1 einem Beil erſchig Die FIr 55 5 92 8 8 JJ%%%%% ßßß el⸗ gen davon Urde mitte Hoſche iß ꝝlI! 8 em hatte, verhaftet. en die Serben 1 11 8; 5 Manne bereits in den erſten Tagen der Ehe recht Nant 1 7777 gegen die Serben. 25 ca. ner Wohnung in Feudenheim verbracht. Wen lalne wbelbin den enſen agen der on deen]— Mordanſchlag eines Irrſinnigen gegen 1 5 da⸗ die Schuld au denm Vorfall trijft, wird die ein⸗ ad e 0 Er ſeinen Arzt. Paris, 23. Sept. In dem Pari⸗ Bulgarien ee gegen ungerechte Be 5 der geleitete Unterſuchung ergeb war dabei roh und gewalttäkſg und hakte für ſer Vorort Saint Mands ereigneke ſich geſternrn ſchu igungen. rzu 8 Weib und Kind(der Ehe entſproſſen 4 Kinder)] wieder der Fall, daß ein Irrſinniger einen Sofia, 25. Sept. Mit Bezug auf di er. Tödlicher Radfahrerunfall. Auf kein Herz. Die Frau mißhandelte er in der bar⸗ Mordanſchlag auf einen Arzt beging. Dr Phi⸗ tendenziöſen Meldungen eines auswärtigen ſichh der Waldhofſtraße, an der Abzweigung der Her⸗ bariſchſten Weiſe. Einmal hatte ſie ſchon die lipp beſuchte einen 25jährigen Kranken, den er Blattes aus Adrianopel, wonach die Ver in.⸗ zogenriedſtraße wollte geſtern nachmittag 3½ Eheſcheidüngsklage eingereicht, doch mit Rückſicht im Bette antraf. Er neigte ſich zu ihm, um waltung der bulgariſchen Behörden kläglich ſon AUhr der 17 Jahre alte Schloſſer Friedrich Kle⸗ auf die Kinder wieder zurückgezogen. Am Mor⸗ Lunge und Hers zu unterſuchen, und während und ungerecht geweſen ſei, und die Bul⸗ Iſenz, wohnhaft G 7, 22, hier zwei Radfahr gen des 29. Juli bebrohte er die Frau mit Um⸗ der Kopf des Arztes an ſeine Bruſt gelehnt war garen Gewalttaten begangen hätten be.,. VVV»—t Aſadrern bringen. Die faſt zu Tode gemarterte Frau griff zog er tückiſch unter der Schlummerxolle ſeines jchtete d ühere Militärge hre aar nueben einem, im Gang befindlichen Straßen⸗ unn zum Beil und verſetzte dem ruhig im Bett Bettes ein bereit liegendes Meſſer hervor und richtete der frühere Militärgouverneur Thra he. bahnwagen vorfahren. Dabei blieb er an dem ſchlafenden Mann einen Schlag auf den Kopf. ſtach nach dem Rücken des Arztes. Dieſer hatte ziens General Vazow an Profeſſor Miljukor he. zu überholenden Radfahrer hüngen und ſiel Sie ging darauf in die Küche und arbeitete ruhig glütklicherweiſe die Bewegung rechtzeitig be⸗ ein Mitglied der Carnegiekommiſſion, g8zwiſchen den zweiten und dritten Anhänge⸗ weiter. Als ſie in der Stube ſpäter nachſah, metth, 1 raſch auf, 55 Schreiben, in dem er gegen dieſe Behaup , magen, Er wurde etba 20 Meter geſchleift und lam ihr zum Bewußtſein, was ſie getan. Sie eiß ionn ſeine Weiße und zier Lente ſ— 111 55 1 1 iat 4 itt a 5 E 0 2 fand ihn in ſeinem Blute ſchwimmend vor. Nun 75 5 Adrianopel ſowie auch Thrazien als zivil igt. erlitt am Unterleib ſo ſchwere Verletzungen, daß konnte ohne Schwierigkeit feſtſtellen, daß der ſiertes, von Humanitätsgefühlen beſeelte eer nach zwei Stunden im Krankenhauſe hier tſtarb. Verhaftet wurden 33 Perſonen wegen ver⸗ ſchiedener ſtrafbharen Handlungen, darunter ein Fabrikarbeiter von Ludwigshafen wegen Dieb⸗ ſtahls, ein von der kaiſerlichen Staatsanwalt⸗ ſchatf in Kolmar i. G. wegen Vergehens gegen § 175 R. St. G. ausgeſchriebener Taglöhner von Metzeral, ein Wirt von Wörrſtadt und ein Milchhändler von Wieſental, beide wegen Ver⸗ gehens gegen das Rennwettgeſetz und ein Schuhmacher von Heidelberg wegen Diebſtahls. Bergnügungen. * Apollo⸗Theater.„Puppchen“ geht nur noch 6 Tage in Szene. Wer alſo den reizend ausgeſtatteten Schwank noch ſehen will, beeile ſich, das Apollo⸗ theater zu beſuchen. Der Vorverkauf gibt heute ſchon Karten bis zum Ende des Gaſtſpiels ab. Samstag wird auch der Vorverkauf für das Gaſtſpiel Steidlͤ eröffnet. Kus dem Groſfhierzogtum. Großſachſen, 24. Sept. Die hieſige teil Gemeindejagd(55“ Hektar Wald und zu Jeld) wurde für 1810 M. und die Entenjagd ten 80 Hektar Wieſen) für 380 M. an Herrn Mar⸗ die tin Frauz aus Mannheim für weitere ſechs hher Jahre verpachtet. ei⸗* Heidelberg, 24. Sept. Nicht weil der lich Arm der hl. Hermandad ſie erreichte, ſondern aus ge⸗ einem viel gewichtigeren Grunde ſind geſtern in⸗ Abend zwei von den Ausreißern wieder reumütig nach„Muttern“ zurückgekehrt. Reiſen er⸗ koſtet Geld und abermals Geld. Die 70 Mark, 175 welche die drei beſaßen, langten kaum bis Zürich. Und dann will man doch auch„leben“, leben ſo wie's ſich gehört. Der Herr Kaſſier war bald — blank und wollte nichts mehr herausrücken. In 1 der Not telegraphierte man nach Hauſe. Das Geld kam und dann wurde die Rückreiſe nach dem ſchönen Heidelberg angetreten. 5 ):( Gundelfingen(A. Freiburg), 23. Sept. Eine überraſchende Aufklärung hat das der Oeffentlichkeit unterbreitete Vorkommnis ge⸗ funden, wonach während des Manövers ein ein⸗ quartierter Soldat auf Strafwache gekommen ſein ſoll, das darüber erzürnte Ortseinwohner derart empörte, daß ſie Steine nach dem Rat⸗ haus, der Hauptwache, ſchleuderten. Wie die nähere Unterſuchung ergab, war der angebliche Soldah ein verkleideter Ziviliſt, der in der Uniform den Unffig in Szene ſetzte. Der„Ulk“ wird für ihn kein beſonders ange⸗ nehmes Nachſpiel haben. Donaueſchingen, 24. Sept. Der hie⸗ ſige Stadtpfarrer Dr. Feurſtein iſt ſchwer erkrankt. Er mußte in die chirurgiſche Klinik nach Freiburg verbracht werden. (Ueberlingen, 23. Sept. Die am 4. Auguſt 1913 in Zürich verſtorbene Frau Sophie Munding Beck hat für den Mütriſterbau hier teſtamentariſch ein Legat von 10000 Mark vermacht. eine Mitteilungen. chen Theat⸗ Leip Heute vormittag geriet in Biſchofsheim eilte ſie mit ihren Kindern zur Mutter, um ihr mitzuteilen, was ſie getan. Hierauf ſtellte ſie ſich der Polizei. Die Frau legte ein offenes Ge⸗ ſtändnis ab. Das Urteil lautete auf(Monate Gefängnis unter Abrechnung von 7 Wochen Unterſuchungshaft. Rongreſſe. lRaſtakt, 24. Sept Am Sonntag tagte hier die 8. Generalberſammlung des Ver⸗ bandes der bad. Gemeinde⸗ und Kran⸗ kenkaſſenrechner. Der Vorſitzende des Landesverbandes Herr Kaufmann⸗Schopf⸗ heim eröffnete in Anweſenheit von etwa 400 Mit⸗ gliedern die Verſammlung mit Begrüßungswor⸗ ten und erſtattete nach Verleſung der Anweſen⸗ heitsliſte, wonach bon 52 Bezirksvereinen 49 ver⸗ treten waren, den Jahresbericht. Die Mitglieder⸗ zahl beträgt 1579, darunter 1411 Gemeinde⸗ rechner, 142 Ortskrankenkaſſenrechner und 17 Stiftungsrechner. 23 Mitglieder ſind im Laaſe des Berichtsjahres geſtorben. Ihr Andenken wurde in üblicher Weiſe durch Erheben von den Sitzen geehrt. Darauf hielt Stadtreviſor Platz Mannheim einen Vortrag über die Erhebung von Beiträgen zu den Straßenher⸗ ſtellungskoſten gemäߧ 74 der Gemeindeordnung. Der zweite Vorſitzende, Stadtrechner Kilian erſtattete die Jahresrechnung. Ortskranken⸗ kaſſenrechner Schäfer aus Bruchſal ſprach über die inneren Einrichtungen der Krankenverſiche⸗ rung, wie ſie durch das Reichsverſicherungsgeſeß zur Einführung gelangen. Als Ort der nächſtjäh⸗ rigen Verſammlung wurde ſodann Ueberlin⸗ gen beſtimmt und als Abhaltungszeit Ende Juni oder Anfang Juli feſtgeſetzt. Rommunalpolitiſches. * Arbeitsloſenzühlung. Mit Rückſicht auf die beſchloſſenen ſtädtiſchen Winterarbeitetz läßt der Magiſtrat Nürnberg am 15. und 16. Oktober eine Arbeitsloſenzählung veranſtalten, die aber nicht in der bisherigen Weiſe durch Zählung von§ zn Haus, ſondern durch Meldung der Arbeitsloſen bei einer Anzahl von Meldeſtellen vorgenommen wird. J Eine Anſtalt für Verſicherung von Hypo⸗ theken. Der Schutzverband Mainzer Hauseigen⸗ tümer hat in ſeiner letzten Generalverſammlung beſchloſſen, mit den Vereinen Altſtadt und Neu⸗ ſtadt in Verbindung zu treten, um mit dieſen beiden Intereſſenvereinen eine Anſtalt für Ver⸗ ſicherung von Hypotheken ins Leben zu rufen, da entſprechende Maßnahmen von der Stadt⸗ berwaltung in der nächſten Zeit kaum zu erwar⸗ ten ſind. Man hat bei der beabſichtigten Neu⸗ gründung vor allem die Sicherung zweiter Hypotheken im Auge, die dadurch wieder mehr Vertrauen erwecken würden, da durch die An⸗ ſtalt die Zinſen ſichergeſtellt werden. Unter Leitung von Juſtizrat Görz will man zu Be⸗ ginn des November 1913 zur Gründung des Unternehmens ſchreiten. Kr. Blumenpflege der Schulkinder in Ham⸗ burg. Im Mai ſind wie im Vorjahr 16 000 junge Stecklingpflanzen an Hamburger Schul⸗ kinder verteilt worden und zwar an 199 Schu⸗ 4218 .¹8 len. Die Prämiierung geſchieht durch vier Gärtner. Etwa 1200 Preiſe, beſtehend aus guten Topfpflanzen ſind vorgeſehen. Bon Zag zu Tag — Totſchlag. Darmſtadt, 24. Septbr. ahnſpediteur Joh. H. Petri auf dem 5 iger m Agl. nen Gebrauch gemacht habe, Unglückliche in einem Anfall von Geiſtesſtörung gehandelt hatte. Der Arzt wurde nur ganz leicht verletzt. 5 — Eine„Fahnenaffäre“ in der Wiener Hof⸗ burg. Wien, 24. Sept. Großes Aufſehen er⸗ regte auf dem inneren Burgplatze ein Vorfall, der in ſeiner Art einzig daſteht. Vor der Burg⸗ hauptwache befindet ſich eine Fahne, die in einer Oeffnung ſteht. Die Schildwache ſchritt vor dieſer Fahne auf und ab. Als die Schildwache heute nachmittag auf dem entgegengeſetzten Ende angelangt war, ſtürzte plötzlich ein Mann auf die Fahne zu und riß ſie, ehe es verhindert werden konnte, aus der Oeffnung. Die Fahne hoch in der Hand haltend, eilte der Mann gegen den äußeren Burgplatz zu. Mehrere Soldaten liefen ihm nach und brachten ihn zur Polizei, wo er ſich als der Arbeiter Alexander Pfeifer entpuppte. Man glaubt es mit einem Geiſtes⸗ kranken zu tun zu haben und übergab ihn der Pfychiatriſchen Klinik. Lehte Nahrihten und Telegramme. EBerlin, 25. Sept.(Von unſ. Berliner Bureau.) Aus Petersburg wird berichtet: Im Eiſenwalzwerk der hieſigen Doneziurews⸗ Geſellſchaft entſtand im Keſſelhaus eine furcht⸗ bare Exploſion. 12 Perſonen wurden ver⸗ brüht, darunter 7 lebensgefährlich. Die Ur⸗ ſache des Unglücks iſt ein Defekt an einem Keſſel. Der Schaden wird auf 400 000 Mark geſchätzt. * Waſhington, 25. Sept. Senator Simmons und der Deputierte Underwood, die ſich von der Tarifkonferenz zu dem Präſidenten begaben, erklärten beim Verlaſſen des Weißen Hauſes, daß ein Weg zu einem vollſtändigen und ſchnellen Uebereinkommen über alle zu ver⸗ handelnden Fragen gefunden worden ſei. Hinrichtung des Doppelmörders Straſſer. W. München, 25. Sept. Der Zinngießer Johann Straſſer, der durch Urteil des Schwurgerichts München vom 3. Juli ds. Is. wegen Ermordung des preußiſchen attachess von Lewinski und des Polizeiwacht⸗ meiſters Bohlender zum Tode verurteilt worden war, iſt heute früh ½7 Uhr im Hofe des Straf⸗ vollſtreckungsgefängniſſes hingerichtet wor⸗ den. Die Hinrichtung vollzog Scharfrichter Reichardt mittels Guillotine. Der ganze Akt war in weniger als 1 Minute beendet. Seit dem Verurteilten bekannt geworden war, daß der Prinzregent von ſeinem Begnadigungsrecht kei⸗ war er vollſtändig gebrochen, was ſich auch auf ſeinem letzten Gange bemerkbar machte. Er konnte ſich kaum auf den Beinen halten und mußte von den beiden Scharf⸗ richtergehilfen geſchleppt werden. Spanien und Frankreich. W. Paris, 25. Sept. Der König von Spanien empfing im Schloſſe Miramar in Vork Herald und erklärte ihm auf die Frage, wie er zu der gegenwärtigen Bewegung zu Gunſten einer franzöſiſch⸗ſpaniſchen Entente ſtehe, folgendes:„Seit den 11 Jahren, die ich König bin, glaube ich gezeigt zu haben, wohin meine Sympathien gerichtet ſind. Ich kann nicht vergeſſen, daß mein Name Bourbon ein franzöſiſcher Name iſt. In dem ſchwierigen ßelde beim Kartoffelausmachen mit ſeinem Spanien müſſen deshalb Hand in Hand gehen. Militär⸗ San Sebaſtiau einen Vertreter des hieſigen New⸗ 12 Prozent. Werk, welches beide Läuder in Marokko unternommen haben, iſt ein enges Zu⸗ſa m⸗ menwirken notwendig. Frankreich und Volk, als Befreier und nicht als Eroberer ver waltet, das hätten der ruſſiſche Botſchaften i Adrianopel, der engliſche General Broafwood, der mit dem engliſchen Konſul beauftragt w den war, an die Gefangenen und an die muſel manniſche Bevölkerung nach dem Falle de Feſtung Unterſtützungen zu gewähren, ihre Erklärungen bezeugt. Bulgariſche Anklagen gegen Serbien. * Sofia, 24. Sept.(Neldung der Age Bulgare.) Die ſerbiſchen Behörden führen Ortſchaften des Bezirks Radoviſchte u ganzen übrigen Mazedonien, deſſen Be maſſenweiſe flüchtet, ein Schreckens dent ein. Hundert Flüchtlinge ſind au Strumnitzabezirk hier eingetroffen un mehren die ſchon ſehr große Zahl von Flücht⸗ lingen. Die bulgariſche Regierung übermi deshalb der ruſſiſchen Geſandtſchaft, welch ſerbiſche Regierung vertritt, eine Note. Di griechiſchen und türkiſchen Einwohner von Mel nik, welche die griechiſchen Militärbehörde der Zerſtörung ihres Eigentums gewaltſa ſich führten, um ſie angeblich vor der bulgari ſchen Herrſchaft zu retten und die in die kleine Stadt Kruſchowo im Bezirke Serres gebra worden waren, wollten nach Bulgarien zu lehren. Der Kommandant von Kruſchowo Le nant Dimitri Djibe verweigerte die Erlaubr zur Rückkehr. Er ließ einige verhaften das Kriegsgericht führen. Einer Anzah manen gelang es zu entkommen. Sie erzählten daß die griechiſchen Offiziere ihnen alles, ſie bei ſich gehabt hätten, fortnahmen. Die Konſtantinopeler Friedenskonferenz dem Abſchluft. Konſtantinopel, 24. Sepft. liches Kommunique. Die heutige Sitzung Friedenskonferenz erledigte die meiſten Fre der Tagesordnung. Der morgigen Sitz wurden die letzten noch übrig bleibenden Fra gen, welche die Vakufgüter, die Muftis u die Gefangenen betreffen, vorbehalten. die Hoffnung vorhanden, daß die Konfe morgen ihre Aufgabe, mit der ſie betraut iſt, beendet. Volkswirtschaft. Die Besigheimer Oelf-briken ver ihren Aktienbesitz der Nocdiske Fabrika D in Frederiksstad(Nominalbetrag K. 1 M zu 128 Proz. an einen großen englischen Kon- zern. Die Barzahlung ęrfolgt am r. Jar Die Aussichten für das laufende Jahr sin günstig. Man glaubt, daß das Gesamtert aus der Fabrikation den vorjährigen G übertreffen wird. Telegraphlsehe Handelsberle Neueste Dividenden-Ausschüttun Leipzig. 23. Sept. Ludwig Hupfeld.-., 0 in Boehlitz-Ehrenberg bei Leipzig beträgt 774 379(i. V. 757 9385), die Dividende wiederu Shemnitz, 25. Sept. Die Sächsi Webstuhlfabrik vormals Louis Schönherr in Chemnitz schlägt eine Dividende von 12(15) Prozent For. 5 Berlin, 28. Sept. .-G. schüttet wieder 6 Prozent aus. [IBerlin, 25. Sept. Die Stettiner O werke.-G. für Schiff- und Maschinenbat 5 Die Jobannis züh Stettin schlagen die Verteilung einer D. von wiederum 8 Pr vo General-Auzeiger.— Sadiſche Neueſte Nachrichten.(NMittagblatt.) Donnerstag, den 25. Sepfember 1913. Mein Flug nach Der Nekordflieger Viktor Stoeffler gab einem deutſchen Journaliſten dieſe anſchauliche Schil⸗ derung über ſeinen Fernflug Mülhauſen— Warſchau am 16. September: Auch zu dieſem Fluge benutzke ich den bewährten ſchnellen Aviatik⸗Pfeildoppeldecker, mit 100 PS Mercedes, der mich kurz vorher ſicher nach Schneidemühl gebracht hatte. Den prachtvollen Voll⸗ ntond wollte ich nicht ungenutzt vorübergehen laſſen und traf umfaſſende Vorbereitungen für eine Nacht⸗ jahrt. Eine kleine elektriſche Batterie ſorgte ſür die Beleuchtung des Führerſtandes, ſodaß ich ſeeleuruhig meine Inſtrumente beobachten und die Karte ſtudieren konnte. Eine elektriſche Hau d⸗ lampe von großer Kerzenſtärke ſollte zu Signal⸗ zwecken dienen. Ich wollte damit die verſchiedenen Stationen in Süddeutſchland, die mir mit Schein⸗ werfern den Weg zeigten, verſtändigen, daß ſie ihre Aufgabe gelöſt. Auf einen Paſſagier verzichtete ich diesmal. Statt deſſen nahm ich 400 Liter Benzin in dem vergrößerten Reſervoir und 30 Kilo Oel mit. Das ſollte mir für 10 Stunden bis Graudenz geuligen, wo neue Vorräte bereit gehalten wurden. Um 12,20 Uhr nachts ſtartete ich auf dem Flug⸗ FbPlatz Habs hbeim. Prachtvoll überflutete der Voll⸗ mwmond Täler und Höhen. Hell blitzten die Sterne. Rube allüberall. Nach einer Runde hatte ich 500 Meter Höhe und zog gen Oſten. Wo wird dieſe Reiſe hinführen? Der Wind ſtand im Rücken und trotz der großen Belaſtung ging die Fahrt flott. Rechts verriet mir bald ein Lichtſchein Freiburg, unter mir ſtarrten tiefſchwarz des Schwarzwalds ewig grüng Taunnenforſten. In kaum 1000 Meter Höhe kam ich darüber. 1½5 Uhr tauchte Stuttgart auf und bald ſah ich auch die Scheinwerfer, die mächtige Lichtkegel unermüdlich gegen den Nachthimmel warfen. Ich winkte mit meiner Handlampe ein Stignal, daß ich den Weg gefunden, und einen Ab⸗ ſchiedsaruß. Bamberg war auch raſch da. Der Main gab mir hier ein untrügliches Mal. Wunder⸗ bar war bisber die Fahrt. Hier und da flammte ein Sicht in den Dörfern auf, Feuer loderten. Was mögen die Leute gedacht haben, dieſe kleinen Erden⸗ bürger? Ich kann verſtehen, daß ihnen dieſe Er⸗ ſcheinting da oben am nächtlichen Firmament eine Feine Furcht einjagte. Weit war in der Stille das Nattern des Motors hörbar, meterlang ſchlugen aus dem Auspuff die Flammen. Da kam ihnen wohl der Gedauke an eine Hexe, die auf dem Blocksberg Tettet oder gar an eine überirdiſche Naturerſcheinung. Deun wenige vielleicht uur kannten ein Flugzeug aus eigener Anſchauung Sangſam ſchob ſich dann eine Wolkenbank zwiſchen Apparat und Erde. Schauerlich ſchöne Bilder folg⸗ ten. Losgelöſt von all dem Erdentreiben ſauſte ich dahin. Unter mir brauten die Nebelſchwaden und toſten auf und nieder, wie das wilde Meer. Ich ver⸗ gaß, wo ich war. Nie kam mir der Gedauke, daß Unter mir ein großes Nichts liegt, in dem Tod und Verderben laueru. Kaum konnte ich mein Staunen meiſtern. Nur aufnehmen wollte ich dieſe Bilder ktrunkenen Auges und ſo reſtlos, daß ſie mir nimmer kulſchwinden. Und dieſe wunderbare Ruhe. Den Motor hörte ich nicht mehr arbeiten. Nur die In⸗ ſtrumente zeigten mir, daß ich vorwürts kam. Erſt gegen 5 Uhr rüttelten mich eintge Bhen aus meinem Kroßen reichen Reich der Träume in die rauhe Wirk⸗ Aichkett. Ich wußte, daß ich jetzt in der Nähe der Elbe war und zur Beſtätigung meiner Vermutung Dlinkten vereinzelte Lichter, die bald zu einem uner⸗ meßlichen Meer verſchwammen. Dresden. In 2˙5 Stunden hatte ich die 550 Km. lange Strecke zu⸗ rückgelegt. Ich war zufrieden 5 Und ſchon feſſelten mich neue Szenerien. Wieder „Akeennte mich eine Wolkeubank pon dem Land. Gleich⸗ zeitig brach im Oſten die junge Sonne durch, Ein leuchtendes Morgenrot begleitete ihren Siegeszug und legte ſich auf die graue ſterbende Nacht. Rot in allen Nüaucon leuchtete die Welt. Grau rot, dann blau mit rot, vom zarteſten Roſa und Lichtblau bis zum tiefſten Vivlett und über das Ganze war ein öüuner Schleier reines Gold gebreitet. Und daun vereinigte ſich all das verſchiedene Kolorit zu einer eingigen Farbenſymphonje. Rot, Blau, Violett und Hold floſſen zuſammen Das Fliegen iſt ſo wunderbar. Nun möchte ich nur noch den Piuſel führen können, um all dieſe Schönheit auf der Lein⸗ wWand feſtzuhalten. Bis 8 Uhr früh dauert dieſe Pracht. für eine kurze Spanne der Ausblick offen. Ich bin über einer weiten monbotonen Gbene. Provinz Poſen üder Weſtpreußen?... Raſch kürmten ſich vor mir Corrhuswolken zu ſtattlichen Bergen. Ich zaubere lange. Darüber hinweg oder mitten durch? Ich ent⸗ ſchliee mich für das letztere. Und nach Minuten ſchon bin ich unſichtbar. In einer großen, feuchten Tarnkappe verſchwunden. Rapid ſpringt der Baro⸗ Kraph nach unten. 2000—4500—1000—500—300 Meker Höhe. Immer noch ein Wolkenmeer, das jeden Ausblick unterbindet. Es wird ungemütlich. Kritiſch. Wo ſoll ich hin? Reichen die Wolken wirklich ſo tief öder iſt es Nebel? Ich babe nur noch 200 Meter Höhe. Aber gleichzeitig öffnet ſich eine Spalte. Ich lehe eine Stadt mit breiten, ſchönen Straßen. Poſen Akaun es nicht ſein, das kannte ich von früher. Alſo kanden. Der einzige Ausweg, um mich zu brien⸗ kieren. Ein günſtiger Platz iſt da. Ich bekomme noch zeftige Biöen, daß der Doppeldecker wie ein Blatt Papfer ſchaukelt. Aber ſchließkich werde ich Melſter. Ach freue mich ſchon, daß ich raſch Leute finde/ die mutir Auskunft geben können. Aber, o Schreck, die Lerſtehen mich nicht. Sie haben eine unglaubliche Sprache. Alſo bin ich in Rußland. Die Paßangſt Hbat ſich auch ſchon eingeſtellt. Mit Riefenſchritten faht eine Uniform. Ich bin ſchneller, ſitze im Nu wWieder recht, höre im letzten Augenblick noch den 95 Tandungsort und gebe Vollgas. Ehe der freundliche Diener des Geſetzes ein Wort geſagt, ſauſe ich an ihm vorbei Er macht ein langes Geſicht und ich lache 5 ins Fäuſtchen. Ich wax pei Varſchau und Daun iſt 7 Nl 7272Cͤ habe 1150 Km. in 8 Stunden geſchafft. Daun fliege ich zurück, um nach Deutſchland zu kommen. Aber der Kompaß ſtreikt. Im dichten Nebel, der mich um⸗ fäugt, verliere ich konſtant die Orientierung. Immer wieder ſehe ich die ruſſiſche Stadt. Ich lande noch⸗ mals, ſteige wieder auf und nach einer halb⸗ ſtündigen Irrfahrt gehe ich wieder nieder. Ich bin bei Kutnow. Ein deutſcher Ritter⸗ gutsbeſitzer nimmt mich gaſtfrei auf. Er hatte mich vor einer Stunde ſchon geſehen. Das waren über 100 Kilometer Verluſt für mich. Er zeigt mir auch die Weichſel. Wohl finde ich die Richtung nach dem Wiederaufſtieg, aber leider komme ich auch diesmal nicht weit. Das Benzin iſt zu Ende und ſo muß ich zum vierten Mal in Rußland landen. Ich bin bei der Gouvernementsſtadt Plock. Gerade habe ich meine Betriebsſtoffe ergänzt, da iſt auch das Ver⸗ hängnis da. Ruſſiſche Gendarmen halten mich feſt. Ein Parlamentieren ohne Ende hebt an. Endlich komme ich mit dem Chefgendarmen, der auch fran⸗ zöſiſch ſpricht, überein und um 5 Uhr darf ich weiter fliegen, nachdem mich vorher Graf Loſch zu Tiſch ge⸗ laden. Ich will Kiew noch heute erreichen. Aber ſtatt des erwarteten Vollmondes zieht Nebel herauf. Gegen 7 Uhr folgt wegen Dunkelheit die fünfte Lau⸗ dung bei Pruſchkow. Da Warſchau, wie mir ge⸗ ſagt wurde, nur noch 15 Kilometer weg liegt, ſtarte ich ſofort wieder und bin dann auch nach wenigen über dem Flugplatz, auf dem ich ſehr glatt andete. Der Empfang war außerordentlich herz⸗ lich. Beſonders der Automobilklub gab ſich alle Mühe. Auf dem Bankett wurde ich in langen Reden geprieſen. Auch der Gendarmeriechef war hier ſehr zuvorkommend. Die Paßangſt iſt vorbei und für keinerlei Beläſtigungen auf meinem Rückflug iſt mir alle Garantie geboten. Wenn es doch nicht uoch anders kommt. Ob ich mit meinem Flug zufrieden bin? Gewiß. Wenn ich aruch infolge des mißlichen Wetters nicht den franzöſiſchen Rekord von 1386 Km. gedrückt habe, iſt es mir doch gelungen, den größten Ueber⸗ landflug, den bisher ein Flieger ohne Zwiſchen⸗ laudung zurückgelegt hat, an mich zu reißen und ſo zu zeigen, daß unſere einheimiſche Motoren⸗ und Flugzeuginduſtrie auf einem hoff⸗ nRungsvolleu Wege ſiſt. Deun möglichſt unab⸗ händgig von der Erde im Vertrauen auf das Ma⸗ kerial, möglichſt große Strecken im Nonſtop⸗Flug zu bewältigen, iſt doch das erſtrebenswerte Endziel aller Triegsmäßigen Flugkunſt. Vorherſagungen für in⸗ und ausländiſche Pferderennen. (Von unſerm Spezial⸗Mitarbeiter.) Donnerstag, 25. September. Saint⸗Ouen. Puix de la Vilaine: Veuve Joyeuſe— Caſablanca 4. Prix de'Armorique: Rioumgiou— Reſtigvuche. Prix de la Neuſtrie: Maida Vale— Frauce. Prix Fragoletto: Georget— Remue Meénage. Prir de la Rance: Le Chordobn— Au Repoir. Prix de Noirmoutier: Pané— Urbanits. „„Neue Zeppelin⸗Luftſchiſſe. B. Friedrichshafen, 24. Sept. Nachdem nun, durch Keberführung des Marineluftſchiffes zE.“ nach Johannisthal, die große Baußalle der Werfte wieder frei geworden iſt, iſt ſofort mit dem Bau eines weiteren Luftſchiffes, des„2. 3. 21*+ begonnen worden. Der Bau wird ein Militär⸗ luftſchiff 2. VI. Mit dem Bau wird aber nicht etwa jetzt erſt begonnen, ſonsern es kann immer, weun ein Luftſchiff die Halle verlaſſen hat, ſofort mit dem Zuſammenhau des nächſten Luftſchiffes be⸗ göunen werden, weßt, während das im Bau befind⸗ liche Luftſchiff férliggeſtellt wird, die Fabelk bereits die Aluminſumteile des nächſten Lüftſchiffes herſtellt. Auf dieſe Weiſe kaun die Werft, wenn nötig, im Jahre wohl acht Schiffe herſtellen. Durch den Unter⸗ gang des Marineluftſchiffes I. J iſt nach dem Flotten⸗ geſetz der Neubau ſofort fällig. Wie verlauket, ſoll Neſer Neubau noch dieſes Jahr oder beſtimmt dieſen Winter noch fertiggeſtellt werden und als„Exſatz E..“ an die Marineverwaltung abgeliefert werden. Dieſer Erſatzbau wäre daun das 22. Luftſchiff des .Syſtems. Pferbeſport. Umbau der Karlshorſter Rennbahn. Wie der Verein für Hindernisrennen mitteilt, ſollen nach Schluß der diesjährigen Rennkampagne die in Karlshorſt längſt nötig gewordenen Umbauten erfolgen. Zunächſt werden die beiden billigeren Plätze eine überdachte Tribüne erhalten, die je 4000 Perſonen Platz gewähren ſoll. Dann fol⸗ gen im nächſten Winter der Reihe nach die Um⸗ bauten der anderen Tribünen, ſo daß ſich Karls⸗ horſt innerhalb zweier Jahre in vollſtändig neuem, modernen Gewande dem Publitum prä⸗ ſentiext. Damit wird auch einem längſt geheg⸗ ten Wunſche entſprochen, denn die unmodernen Karlshorſter Anlagen paßten in den heutigen Renſtbetrieb nicht mehr hinein. Pferderennen. Mülheim⸗Duisburg, 24. Sept. Danges Flach⸗ reunen. 2000 ½% 1. J. und H. Reimauns 55 (Fühl), 2. Lady Jim, 3. Headwind. 18:10) 12, 1910.— Jockey⸗Jagdreunnen. 2000% 6 1. Et. Gerteis's Ra *8 2 12 (Gerteis), 2. Uranus, 3. Fabian Way..10; 15 25, 20510.— Jugend⸗Rennen. 6000% 1. Graf E. C. Reventloos Fedi(Warne), 2. Peri, 3. Achilles. Ferner: Jota. 15710, 22:10.— Großes Inländer⸗ Jagdrennen. 6000% 1. G. Funcks 85 111 (Gaedicke), 27 Clon, 3. Lamhult. 69:10, 17, 15, 13:10. 80 Totaliſator⸗Hürdenrennen. 3000% 1. Graf E. Bylands H ands Off(K. Holpubek), 2. Scotch Nug⸗ get, 3 Importe. 1384.19: 20, 12. 11:10. SLebewohl⸗ ———— 85 Jagdrennen. 2000 Bödeckers Rekrut 1. E. Ta⸗ ranzewski), 2. Coup'Oeil, 3. Saint Homme. 58:10; 17, 18, 25:10. * Maiſons⸗Laffitte, 24. Sept. Prix du Rhone. 4000 Frs. 1. J. C. Watſons Lésgeude Dorse ('Neill), 2. Endiablé, 3. Paillette'Argent. 38:10; 15, 16, 46:10.— Prix du Danube. 6000 Frs. 1. L. de Paule⸗Machados Novelty('Neill) und Ed⸗ mond Blaunes Chut(G. Stern) totes Rennen, 3. Bicarra(Rovellaſ. 14, 14:10; 15, 13, 61:10.— Prix de la Saone. 4000 Frs. 1. J. D. Cohns Puppaza (G. Clout), 2. Sole Sées, 3. Elvira 3. 65:10; 25, 47, 27:10.— La Coupe d' Or. 50 000 Frs. 1. A. Aumonts Nimbus(Milton Henry), 2. Fauche de Vent, 3. Fidelivo. Ferner: Martial 3, Jarnac, Iſard 2, Templier 3, Raſoir, Baldaquin, Ardeche, Marka, Li⸗ bertad. 47:10; 24, 54, 57:10.— Handieap de la Seine. 25 000 Frs. 1. L. Olry⸗Röderers Le Bouddha(J. Barat), 2. Miſtinguette, 3. Cing Mars. Ferner: Cy⸗ rinus, Antonine, Cambronne, Annibal 7, Albanais, Simple Aveu, Rocorico, Ecaille 2, Prometheus, Leou 4, Samara, Lavandon, Mas'Azil, La Moukére, Amaryllis, Veillse, Ormuzd, Erda. 150:10; 30, 30, 52:10;— Prix de la Mediterrauee. 5000 Frs. 1. Duc Decazes' Primayera(J. Childs), 2. Charmozine, 3. Flam. 137:10; 45, 28, 38:10. Luftſchiffahrt. kar. Zwei Zeppelinluftſchiffe über Berlin. Einen hübſchen Anblick gewährte am geſtrigen Vormittag die Begegnung des neuen Marineluft⸗ kreuzers L. Il und der„Sachſen“. L. hatte eine Uebungsfahrt über Berlin und die Vororte gemacht und traf in der Nähe des Halleſchen Tores die„Sachſen“, die ebenfalls eine militäriſche Aus⸗ bildungsfahrt abſolvierte. Die beiden Zeppeline kreuzten längere Zeit und entfernten ſich dann in ent⸗ gegengeſetzter Richtung. Avjatik. IKar, Viktor Stöffler erſter Anwärter auf die Nationalflugſpenden⸗Preiſe. Der auf ſeinem kühnen Fluge von Mülhauſen nach Warſchau arg vom Pech verfolgte Flieger Viktor Stöffler ſcheint nun doch bei allem Unglück noch der von ſeinen Konkurrenten erfolgreichſte Bewerber um die großen Preiſe der Nationalflugſpende geweſen zu ſein. Aller Wahr⸗ ſcheinlichkeit nach hat Stöffler auf ſeiner Fahrt nicht nur alle vorgeſchriebenen Bedingungen erfüllt, ſon⸗ dern auch den von dem Franzoſen Guillaux auf⸗ geſtellten Ueberlandflug⸗Weltrekord erheblich gedrückt. * Die Feldpilotenprüfung hat geſtern früh in Johannisthal Ingenieur Otte auf einer Albatros⸗ Mercedes⸗Taube abgelegt. Er flog in 1000 Meter Höhe eine Stunde über Land und landete glatt im Gleitfluge. Otte war der Begleiter H. Hirths auf deſſen Flug Berlin-Mannheim und beim Bodenſee⸗Waſſerflug. * Vom Bodenſee zur Nordſee. Von Intereſſe ſind die Angaben über den Flug des Ingenieurs Dahm von Köln ab. Er wandte ſich rheinabwärts, genau den Windungen des Stromes folgend, um bei dem unſichtigen Wetter die Orientierung zu behalten. Um 11 Uhr 40 Min. vormittags landete er in Weſel, um Bezin und Oel einzunehmen, und ſtieg 12 Uhr 15 Min. mittags ieder auf nach Amſberda m. Dort erfolgte um 2 Uhr 15 Min. die zweike Landung. Die Bevölkerung bereitete dem Flieger einen lebhaften Empfang. Nachdem Beuizn und Oel genommen waren, flog Dahm um 3 Uhr 55 Min. bei freund⸗ lichem Sonnenſchein mit einer Geſchwindigkeit von 120 Kilometer in der Stunde weiter, überquerte den Zuiderſee, Stavoren und Harlingen. Der Flug führte über das Wattenmeer und die Frieſiſchen Inſeln, hinter denen alsbald das Feſtland auftauchte. Dahm ging über Borkum hinweg und nahm bald nach 6 Uhr die Richtung auf Emden, wo er im Binnenhafen niederging. Der Aufſtieg in Emden erfolgte am ändern Morgen um 9 Uhr 25 Min. Dahm war zu⸗ niichſt über Norderney auf die See geflogen und hatte die Abſicht, auch Helgoland zu überfliegen, nahm aber hiervon Abſtand, da die Witterungsverhältniſſe die Ortentierung nicht ſicher genug machten. In ziemlich geringer Höhe ging es dann nach Kurhaven, wo ex eine Waſſerlandung vornahm. Dahm traf dort 11 Uhr 35 Miuuten ein. Der Flug elbaufwärts ging glatt und ſchnell vonſtatten. Es herrſchte Sonnen⸗ ſchein und faſt vollkommene Windſtille. Etwa um 1 Uhr war das Oertchen Oevelgönne bei Altong erxreicht. Dahm führte in verſchiedenen Höhenlagen acht Rundflüge aus und ging dann gegenüber Oevel⸗ gönne zu Waſſer. Er ſteuerte in den Petroleum⸗ hafen und brachte dann das Flugzeug aufs Land. Hier waren ſeine Eltern in einer Barkaſſe an⸗ weſend, außerdem viele Bürger, die ihn lebhaft be⸗ grüßten. Dahm iſt Altonger. Seine Eltern wohnen dort. Wahrſcheinlich wird der Weiterflug zunächſt ſtber Kiel nach der Marineflugſtatkion Putzig bei Danzig führen. *Flug über die Oſtſee. Wie der„.⸗A.“ meldet, iſt der ſchwediſche Flieger Thulia geſtern früh um 6 Uhr von Landskrona über die Oſtſeegeflogeu. Er landete in der Nähe von Stralſund. 5 * Fliegerabſtürze. Als der Fliegeroffizier Etn. Souleillant geſtern früh nach einem Flug in der Umgebung von ÜUdſchda(Marokko) niedergehen wollte, ſtürzte er auf dem Flugplatze aus 50 Meter Höhe ab war ſoforttot.— Der Flieger Ca⸗ vellie rWer an dem Wettbewerb um den Gordon Bennett⸗Pokal teilzunehmen beabſichtigte, iſt in der Nähe des Flugplatzes von Reims iufolge Wirbel⸗ windes abgeſtürzt. Der Flieger wurde ſchwer ver⸗ letzt, das Flugzeug zertrümmert. sr. Das Gordon ⸗Bennett⸗Reunen der Flug⸗ maſchinen, das in dieſem Jahre auf dem Flugfelde von Reims vom Franzöſiſchen Aero⸗Club veranſtaltet wird und am 29. ds. Mts. zur Entcheidung gelaugt, iſt die fünfte Beranſtaltung dieſer Art. Die Tro⸗ phäe wurde im Jahre 1909 von James Gordon Ben⸗ nett dem Franzöſiſchen Aero⸗Club übergeben und im nleichen Jahre fand das erſte Reunen der Flug⸗ mäſchinen ſtalt. Der Amerikaner Gleun H. Curneß gewgun das damals über 20 Kilometer führende Rennen nach ſcharſem Kampf für Amerika. Beſtim⸗ Fr CCCC ̃⁵ ü ĩð»b]⅛ ganiſation des Renneus dem Amerikaniſchen Aero⸗ Club ob, der es in Belmont Park im Staate Newyork über 100 Kilometer austrug. Der Engländer Graham White blieb hier nach 1 Std. 1 Min. 40 Sek. Sieger. Im folgenden Jahre wurde die Diſtanz auf 150 Kilo⸗ meter angeſetzt. Das Rennen wurde vom Engliſchen Aerv⸗Club zu Eaſtchurch abgehalten und brachte einen neuerlichen Sieg Amerikas, indem Weymann die Diſtanz in 1111:36 durchflog. 1912 wurde das Reunen um die Trophäe wieder in den Vereinigten Staater entſchieden und zwar diesmal in Chieago. Die Diſtanz war auf 200 Kilometer feſtgeſetzt worden. Sieger blieb diesmal der Franzoſe Jules Bedrines mit einer Flugzeit von 1 Std. 10 Min. 56 Sek. dte gleichzeitig einen neuen Geſchwindigkeits⸗Weltrekord darſtellte. In dieſem Jahre führt das Nennen wiederum über 200 Kilometer. 6 Nationen, und zwar außer Frankreich Amertka, England, Deutſch⸗ lann d, Italien und Belgien, hatten Meldungen ab⸗ gegeben, doch iſt höchſtens mit dem Start von 4 Na⸗ tionen zu rechnen. Deutſchland wird keinen Ber⸗ treter entſenden. Immerhin darf man auf waunend Kämpfe rechnen. Raſenſpiele. *Ausſtellung der vom Verein für Raſenſpiele in der verfloſſenen Leichtathletik⸗Safſon errungenen Preiſe. Der Verein für Raſenſpiele e. B. Maun⸗ heim kann auf eine außerordentlich erfolgreiche Leicht⸗ athletik⸗Saiſon in dieſem Jahre zurückblicken. Auf den 29 Sportfeſten, die der Verein mit ſeinen Leicht⸗ athleten beſchickte, wurden 99 erſte Siege, 70 zweite Siege, 42 dritte Siege und 5 4. Siege, im ganzen 216 errungen. Elf Stafettenſiege und 8 Meiſterſchaften, davon 3 ſüddeutſche, ſind hierin enthalten. Um unn dem hervorragenden Abſchneiden ſeiner Leicht⸗ athleten einen würbigen und wirkſamen Ausbruck zu verleihen, wird der Verein für Raſenſpiele von Mitt⸗ woch den 24. Sept. ab die errungenen Preiſe in einem Schaufenſter der Firma Engelhorn u. Sturm, O 5, 4/5, der Oeffentlichkeit zur Betrachtung zugänglich machen. Beſonders erwähnt feien hier der Groß⸗ herzogspreis in der 400 Meter⸗Stafette, der Preis der Stadt Karlsruhe in der 1800⸗ Meter⸗Stafette, die Ehreugabe des Vereins alter Turuerſchafter in der 400⸗Meter⸗Sta⸗ fette, der vom V. f. R. endgültig gewonnene Wander⸗ preis der Viktoria⸗Feudenheim in der 400⸗Meter⸗ Stafette ſowie der prächtige Silberſchild des V. f. R. Memorials und die verſchiedenen Meiſterſchaftsplaketten. Samstags und Sonntags wird das Schaufenſter nach Geſchäftsſchluß beſonders erleuchtet bleiben. *Reſultate der Verbaudsſpiele in Klaſſe B. Weiunheimer Sportverein—.⸗V. 1910 Schwetzingen :2;.⸗Kl. Ilvesheim—.⸗Kl. Germantia Fried⸗ richsfeld:1; Viktoria Neckarhauſen— Helvetig Maunheim 121; Kickers Mannheim— 1908 Maun⸗ heim:0. Athkertk. Athleteu⸗Eſub„Schwetzinger⸗Vorſtadt“. Bet den Meiſterſchafts⸗Wettkümpfen von Deutſchland im Heben und Ringen, welche vom 20.—22. September in Caſſel ausgetragen wurden, errangen ſich bei ſtürker Konkurrenz folgende Mitglieder des Vexeins Preiſe: Adam König, Stemmen Schwergewicht, 5. Meiſterſchaft; Adam König, Ringen Schwergewicht, 5. Meiſterſchaft; Wilhelm Schram m, Ringen Mittel⸗ gewicht, 4. Meiſterſchaft. Der Verein feiert am 26. Oktober, nachmitktags 3 Uhr, in den Kaiſerſälen, Seckenheimerſtraße, ſein 27. Stiftungsfeſt mit Städteringkampf der beſten Ringer des Athletenklubs Nördlicher Stadtleil Ludwigshafen und der beſten eigenen Ringer. Telegr. Sport⸗Nachrichten. Garros über ſeinen Flug über das Mittelmeer. W. Paris, 25. Sept. Der Flieger Garros, der geſtern von Tunis mit einem Poſtdampfer nach Frankreich zurückkehrte, erzählte einem Berichterſtal⸗ ter, daß er während des Fluges über das Mittel⸗ meer zweimal Urſache zu ernſter Beſorgnis gehabt habe. Er ſei kaum 100 Kilometer von ſeinem Auf⸗ ſtiegsort St. Raphael entfernt geweſen, als ein Be⸗ ſtundteil des Motors ſich ahlöſte und den Schutz⸗ mantel des Flugzeuges einſtieß, doch arbeitete der Motox regelmäßig weiter. Vorſichtshalber hahe er ſich jedoch der Küſte von Korſika genähert. Zwiſchen Korſika und Sardinien habe ſich ein zweiter ähnlicher Uufall ereignet, der aber keine weiteren eruſtenßßolgen gehabt habe. Immerhin habe er ſich jedoch dicht au der Küſte von Sardinien gehalten, wodurch er freilich auch die zu durchfliegende Strecke verlängert habe. Der bedenklichſte Teil des Fluges habe begounen, als er die ſardiniſche Küſte aus dem Geſicht verloren habe. Während einer Stunde 20 Miuuten ſei er zwiſchen Himmel und Meer geflogen, vom Winde heftig geſchüttelt und von einer großen Sonnenhitze verſengt. Er habe in Biſerta landen müſſſen, weil er nur noch 5 Liter Benzin gehaht habe. Flugverſuche mit einem ſelbſttätigen Stabiliſator. wW. Paris, 25. Sept. Auf dem Fkugfelde von Melun errang geſtern ein von den Brüdern Ma⸗ reau erbautes Flugzeug, welches mit einem ſel bſt⸗ tätigen Stabiliſator verſehen iſt, den von der Nationalluftſchiff⸗Liga geſtifteten Preis. Das Flugzeug vollführte mit einem der Erbauer und einem Offizier als Fluggaſt in 80 Meter Höhe bei ſtarkem Winde mehrere Rundflüge, oßne daß der Flieger das Steuer berührte. Flugverſuche mit einem„Zeppelinjäger“. W. Par i8, 25. Sept. Wie das„Journal“ meldet, werden in den nächſten Tagen auf dem Flugfelde von Chalous ſur Marne Verſuche mit einem neuen Panzerflugzeug unternommen werden, das mit einem ſtarkkalibrigen Geſchütz ausgerüſtet iſt. Mit dieſem Geſchütz, das ſich in einem kleinen Dreh⸗ turm befindet, können in den verſchiedenſten Winkeln Schüſſe auch auf große Entfernungen abgegeben wer⸗ den. Dieſer„Zeppelinfäger“, ſo kann man das Flug: zeug wegen der ihm zugedachten Rolle neunen, wird ſich dank ſeiner Schnelligkeit den Flugkreuzern SAtimmen aus dem Jublikum. 1 855 Der neue Lindenhofſteg. „Gul Ding will Weile häben!“ Dieſes Sprich⸗ Wort zu erfüllen, ſcheint man ſich die allergrößte Mühe geben zu wollen, denn das Tempo, welches eben kurz vor Fertigſtellung des neuen Linden⸗ hofſteges eingeſchlagn wird, macht dem bekannten Schneckentempo große Konkurrenz. Es war im Mai d. Is. als die Fundamente fertig waren und mit dem Aufſtellen des erſten Bogens begonnen wurde.„Gott ſei Dank, wenn es ſo weiter geht, iſt der Steg bis längſtens 15. Juli fertig,“ hieß es bei den Tauſenden, welche jeden Tag bier⸗ mal über den Neckarauer Uebergang mußten, um in die Schwetzingervorſtadt zu gelangen. Aber die Zuſammenmonkierung der Eiſenkonſtruk⸗ tionen machte ſolch langſame Fortſchritte, daß die Hoffnung, den Uebergang bis zu dieſem Zeitpunkt fertiggeſtellt zu ſehen, wieder ins Waſſer fiel. Nachdem die Eiſenkonſtruktion nach bielem Ach 83 1188100000 mungsgemäß lag daun im nächſten Jahre die Or⸗ F DDDeeee nöhern und deren Der wirkſam exwidern können. und Weh hergeſtellt war, ſcheint ein wahrer Wefk⸗ eifer unter den weiteren Firmen, welche an der Jertigſtellung des Steges noch beteiligt ſind, wie Belonarbeiten u. Tüncherarbeiten, ausgebrochen zu ſein, den Steg recht lange demöffent⸗ lichen Gebrauche zu entziehen. Es iſt eine wahrhaft klägliche Erſcheinung, wenn man an dem 180 Meter langen Steg 3 bis 4 Arbeiter mit dem Streichen der Eiſenkonſtruktion beſchäf⸗ tigt ſieht. Einige der käglichen Paſſanten des Neckarauer Ueberganges— es werden bon Tag zu Tag mehr haben kurz entſchloſſen zur Selbſthilfe gegriffen und kletterten über die Ver⸗ haue am Anufang und Ende des Steges, woſelbſt ſie die Wahrnehmung machten, daß er zum Paſ⸗ ſieren bolltändig fertig iſt und daß nur die Anſtreichererbeiten im Rückſtande ſind. Ich richte dshalb im Namen der Tauſende von Paſſauten au dzie verehrl. Bahnhofsverwaltung die höfl. Bitte den Steg unbeſchadet des Nicht⸗ allgemeinen Verkehr zu übergeben. Es können dann die betreffenden Handwerker an dem Steg ſo lange ſtreichen wie es ihnen gefällt. Des Dankes von vielen Leidensgenoſſen, welche ge⸗ zwungen ſind, den koloſſalen Umweg über den Neckarauer Uebergang viermal käglich zu machen, kann die berehrl. Bahnhofsverwaltung verſichert ſein. Einer für Viele. Rommnnalpolitiſches. Kr. Fürſorge für begabte Volksſchüler. Die Chemnitzer Stadtverordneten haben be⸗ ſchloſſen, in den nächſtjährigen Haushaltungs⸗ etat 4800 Mk. einzuſtellen, um bedürftigen und befähigten Volksſchülern Stipendien zum Beſuch der höheren und mittleren Bürgerſchulen zu be⸗ willigen. Kr. Das Gemeindevermögen der Stadt Berlin einſchließlich des Stiftungsvermögens beträgt fertigſeins der äußeren Tüncherarbeiken dem] larde Mark. Er. Ein neues Schularztgeſetz iſt in Olden⸗ burg erlaſſen worden. Dieſes beſtimmt, daß ſämtliche Schüler und Schülerinnen(auch der höheren Schulen) bis zum 14. Lebensfahr ein⸗ mal jährlich vom Schularzt zu beſichtigen ſind. Von jedem Schüler iſt ein ausführlicher Ueber⸗ wachungsbogen anzulegen, der unter anderen Angaben, wie Gewicht, Größe uſw. auch die Beſchaffenheit und Funktion der Augen, der Ohren, der Naſe, des Mundes, Halſes, Bruſt, Herzens uſw. berückſichtigt. Sicherlich wird ſich aus dieſen Ueberwachungsbogen ein wertvolles ſtatiſtiſches Material ergeben. Kr. Zentralzeichenkurſe für begabte Schüler. Die Stadt München hat für Volksſchüler, die im Zeichnen hervorragend begabt ſind, beſondere Zenkralzeichenkurſe eingerichtet. Die Aufnahme der Schüler iſt von einer Probearbeit, die in den Schule anzufertigen iſt, abhängig. — 1 105 be er iſchen ilicher teldet, e vyn uen „das et iſt. Dreh⸗ 14%50 M. die 40 Liter Maische bezahlt. Dommnerstag, den 25. September 1918 General-Ameiger.— Badiſche Aeueſte Nachrichten.—— 7. Seite. Lanqdwirtschaft. Die Schweineprämiierung. Kein Landwirt, der es ernst meint mit der Pflicht seines Be- ruts und gegen die Allgemeinheit, kann heute achtlos vorbeigehen an der Frage der Fleisch- versorgung und der Vermehrung der Schweine⸗ hattung. Die Schweinemast muß aus gedehut und intensiver betrieben wwerden. Sie muß vor allem unabhängig wer⸗ cken von dem jeweiligen Ausfafl der Kartoffel- ertrta. Dies kann geschehen durch Bezug an- dterer Futtermittel, besonders der Gerste. Die Bevölkerung verlangt ein regelmäßiges Ange- bot an Fleisch, darum ist es Pflicht des Land- auch regeimäßig zu mästen. Richtig be- wind die Mast, wenn man gute und — 5 Jahre zusammemnrechnet, stets getbe Rente abwerfen. Die Rente ist da- bes e abhängig von den Futtermittel- umd Fettviehpreisen wie von der Qualität der zur Mast verwendeten Tiere. Welche An⸗ forderungen an ein gutes Schwein zu stellen Siracl, das sich als Zuchtschwein eignet und dessen Nachkommen mit Erfolg gemàstet wer⸗ dem kBnnen, das reigt besonders anschaulich cke Sotrweineprämnerung. Diese Maßnahme wurde bäisher von der Staatsregierung ge- troffen und kommt in diesem Jahre zum ersten Mal seitens der Landwirtschaftskammer zur Durchführung. Jeder Züchter sollte sich an der Prämiierung beteiligen, jeder Mäster und anch der noch fernstehendeLandwirt sollte sich clie Sache wenigstens ansehen, um neue An- regung und Belehrung daraus zu schöpfen. An- meldungen zur Främiierung, die am 23. Ok- tober 1913, vormittags 10 Uhr in Wein heim. stattfindet, sind bis spätestens 13. Oktober an den Gatvorsitzenden, HFerrn Oberamtmann a. P. Eekhard- Mannheim, zu richten Tabakberichte. 1* Terofshofen, 24. Sept. Hier wurden Satnkliche Samdblätter für den Preis von 28., Grumpen für 10 M. cker Tentner verkauft. JEestesheim, 24 Sept. Die Sandblät- ter und Crumpen Hier verkauft, erstere 2zu M. 28, Grumpen zu M. 10 der Zentner. Die Erute des Obergutes ist nahezu beendet. Der Tabele hat sich Dank der günstigen Witterung der letzten Woche schön entwiekcelt. Rkeinbischofsheim, 2. Sept Die Grumpen Hurdken hier zu M. 10 der Zentner. au Freitag aufgrkauft, die diesjährigen Sand- blatter erzielten einen Preis von 26—27 M. Helmläingen, 24. Sept. Vorgestern. wWurdken hier samtfiche Sandblätter und Grum- pen verkaut. 2 HonHuT d. A. Sept. In der letzten Ochte wunden Hier sämtliche Sandblätter um den Breis vοn 30 M. der Zerſtner werlkauft. Herbstberichte. Dendeshfeg m, 25. Sept. Die Rotwein- leselist hier ale beendet zu betrachten; Wurm und Faufe hatten das Quantum stark beein- trächtigt. Noch wenige Pöstchen waren dem Verkaufe unterstellt. Es wurden dafür a8 vwyurde von den Eignern selbst einge- Keitert, um es als Haustrunk zu verwendfen. in Die Oualttat war zufriedenstellend, denn die Mostgewichte variierten zwischen 68 und 80 Grad nach Oechsle bei einer Säure von nur 8 bis 9 Grad pro Mille. Der Weißgherbst wird, wien man allgemein hört, nicht vor dem 1. Okt. beginnen, obwohl dte Trauben in der Quanti- tat von Pag zti Tag bedeutend zurückgehen in- folge von Wurm und Faule. Die mit Nikotin behandelten Praupen sind urnd⸗ Wenigzer Faul. Vohcswirtscheft Bestimmungen über die Veriährung von Warenforderungen in den einzelnen Ländern. (Witgeteilt von der Handelskammer Mannheim) Die Beilagen der Nummern 84 und 106 der im Reichsamt des Innern zusammengestellten Nachriehten für Handel, Industrie, utrcdl Landwirtschaft enthalten Zusammenstel- lungen von Bestimmungen über die Verjaährung von Warenforderungen in den einzelnen Län- dern. Die betreffenden Nummern können auf dem Bureau der Handelskammer eingesehen Werdlen, woselbst auch Auskunft über die Be- Zugs becfgungen„Nachrichten“ erteilt r. Vom Walzdrahtverband. Die angekün- digte Mitgliederversammilung ist nunmehr auf den 2 Oktober nach K öIn einberufen worden. Auf der gestern erschienenen Tagesordnung steht lecdliglich der Bericht über die Verkaufs- tatiskeit. Ob der Verband in Anbetracht der ermäßigten Halbzeugpreise seine Verkaufs- preise für das 4. Quartal einer nachträglichen Ermäßigung unterziehen wird, läßt sich heute noch nicht sagen, da darüber Verhandlungen schweben und viele Stimmen gegen eine er- neute Herabsetzung der Walzdrahtpreise sind, weil diese den Drahtwerken doch kaum zu Sute komme, vielmehr sich auf die verfeinerten Produkte ausdehnen wWürde. r. Neue Aktiengesellschaft. Die bis jetzt in Form einer G. m. b. H. betriebene Seiden- und Samtfabrik Mechanische Weberei in Viersen Wurde mit einem Aktienkapital von 1 Million Mark in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. r. Stahlwerk Oecking, K. G. Düsseldorf. Der Aüfsichtsrat schlägt eine Dividende von 5(6) Prozent vor. Der Rückgang des Erträgnisses ist eine Folge des mehrmonatlichen Ausstandes bei dem Unternehmen. Die Abschreibungen sind reichlich vorgenommen. .-G. Metzeler u. Co. in München. Die Ver- Waltung teilt zu dem Kursrückgang der Aktien mit, daß sich die an die vorgenommene Umge- staltung geknüpften Erwartungen vorerst noch nicht in dem erhöhten Maße erfüllt haben. Der Umsatz blieb zwar nahezu auf der Höhe des Vorjahres, doch stellte sich die Herstellung trotz günstiger Marktlage der Rohstoffe höher, als angenommen war. Durch die von der Ver⸗ Waltung auf Grund dieser Feststellung sofort ergriffenen weitern Maßnahmen stehe aber zu erwarten, da das Werk andauernd gut beschaf- tigt ist, daß der Rest des Jahres günstigere Be- triebsergebnisse zeigen werde. Die Verwaltung steht auf dem Standpunkt, daß die Gesellschaft einen Prozeß innerer Gesundung hinter sich hat, die bei einigen Abteilungen schon augen- fällig in die Erscheinung tritt, und deren gün- stige Einwirkung im Laufe der Zeit auf der ganzen Linie sich fühlbar machen muß. Jeden- falls ist der in jüngster Zeit zutage getretene starke Rückgang des Aktienkurses nicht durch die inneren Verhältnisse der Gesellschaft ver- anlaßt. Berliner Eispalast.-G. in Berlin. Die Verwaltung teilt laut B. T. mit, daß die Wie⸗ deraufrichtung der Gesellschaft geglückt ist. An die Gläubiger seien die ersten 18 Prozent ihrer Forderungen, zusammen etwa 40 O00., abgeführt worden. Im nächsten Jahre seien zum völligen Ausgleich noch weitere 53 Prozent, etwya 13 000., zu zahlen. Die von dem Vor- sitzenden des Aufsichtsrats Fedor Berg seiner- zeit beantragte ZWangsversteigerung des Grund- stücks der Gesellschaft sei bereits zurückge- zogen; Herr Berg habe sich dazu bereit erklärt, seine Hypotheken auf weitere fünf Jahre fest eintragen zu lassen. Der in der Halle wäh⸗ rend der Sommermonate aufgenommene Reit- betrieb wird Mitte Oktober eingestellt werden; dann soll wieder der Eislauf gepflegt werden. Nonkurs⸗Eröffnungen. Türkheim(Geislingen, Steige. Barbara Straub, Ehefrau des Georg Straub. A. 1. 11. P. 10. 11. Gleiwitz. Andr. Lonczyk, Buchhdl. A. 21.10. P. 28.10. Gleiwiß. Georg Frank, Kaufm. A. 21. 10. P. 28. 10. Keſſelſtadt(Hanaul. Joh. Karl Sigmund Kurz, Silberwarenſabrikant A. 9. 10. P. 16. 10. Koblenz. Arenhold Danziger 4, Inh. d. Fa. A. Danziger. A. 31. 10. P. 1 14. Königsberg, Pr. Hrm. Sirieer Erben, v. Hg. A. 10. P. 4. 11. Lengefeld, Erzg. Karl 9 55 e. Ma⸗ ſchinenſchloſſerei. A. 15. Mannheim(). 16. 10. P. 23. Stuttgart. Eugen Kuhnle, Inh. e. Zigarren⸗ geſchäfts. A. 17. 10. P. 8. 11. Uerdingen. Hufer u. Co., off. Hg. A. 1. 11. P. 12. 11. Waldkirch. Firma Julius Jabaer Theodor Bayer, Architekt. A. 14. 10. P. Bickenbach(Zwingenberg, Heſſ.) Landwirt. A. 23. 10. P. 31. 10. Telsgraphisehs Försenberlehte. London, 24. Sept.„The Baltic“. Schluß. 3 d niedriger für Teilladungen. Mais schwimmend: witliger. 5 Gerste schwimmend: willig bei kleiner Nachfrage. Hafer schwimmend: ruhig bei kleinem Ge- schäft. 5 8 New Lork, 24. Sept. Kaffee setzte in be- festigter Haltung ein, da anregende Kabelbe⸗ richte Käufe seitens einiger Importeure zur Folge hatten. Auch Käufe seitens der Kom- missionshäuser wirkten stimulierend. Später⸗ Bin trat dann unter dem Druck einiger Reali- Sierungen eine vorübergehende Abschwächung ein. Der Schluß gestaltete sich aber auf er- neute Käufe aus Interessentenkreisen wieder angenehmer. Die Schlußtendenz war stetig. Baumwolle. Auf feste Kabelnachrich- ten, hausselautende Berichte über den Stand der⸗ Ernte sowie Berichte, daß seitens der Spin- er im Süden reichlichere Gebote vorliegen, ließen den Markt bei anziehenden Kursen er⸗ zum Ausland zu Verkäufen schritten und auf flaue Kabelberichte Abgaben vorgenommen wurcken, um weitere Verluste zu verhüten, gin- gen die anfänglichen Gewinne wieder verloren. Die Anfangssichten konnten ihren gestrigen Staud behaupten, während die späteren Sich- ten um—7 Punkte nachgaben. Chicago, 24. Sept.(Tel.) Produktenmarkt. Weizen. Zu Beginn des Marktes lagen Mel- dungen über kleine Zufuhren und ungünstige Ernteberichte aus Europa vor, die zu Deckun- gen führten, sodaß die Preise bis 8 c. anziehen konnten. Im späteren Verlaufe schwächte sich die Haltung aber ab, da größere Zufuhren in Wünnipeg erwartet werden und Abgaben der Firma Armour per Mai stattfanden. Schluß kaum stetig bei Rückgangen von durchweg Ac. Mais. Baisselautende Kabelberichte wirk⸗ ten zu Beginn ungünstig auf den Verkehr ein, doch konnten sich die Kurse auf Meldungen über nasses Wetter und kleinere Zufuhren be- haupten. Gegen Schluß schwächte sich aben auch die Haltung wiederum ab, da schwächere Notizen von den Effektivmärkten einliefen. Der September hatte gegen gestern eine Besse- rung von ½ c. aufzuweisen, während die übri- gen Sichten um c. nachgeben mußtten. New Lork, 24 Sept.(Tel.) Produktenmarkt. Weizen. Auf die zu Beginn des Marktes vorliegenden ungünstigen Ernteberichte aus Europa konnten die Preise etwas anziehen, mußten jedoch im späteren Verlaufe, als man größere Zufuhren erwartete und die Firma Ar- mour als Verkäufer am Markte war, wieder nachgeben, sodaß gegen den gestrigen Schluß Preisrückgänge von= c. zu verzeichnen Waren. Schluß kaum stetig. Verkäufe für den Export: 30 Bootladungen. Mais wWar keinen nennenswerten Einflüs⸗ sen unterworfen. —— Frankfurter Abendbörse. Frankfurt, 24. Sept. Umsätze bis 6,15 Uhr abends. EKreditaktien 19896 bz., Diskonto-Komman- dit 184—184% bz., Petersburg. Intern. Handels- bank 208,50 bz. 5 Staatsbahn 131,25 bz., Lombarden 2678 bz. Hamburg-Amerik. Paket 145%—h— bz,, Nordd. Lloyd 124%½—12398— 1241— bz. 3proz. D. Reichsanl. 75,75 bz. ult. Aumetz-Friede 168,28 bz. cpt., Gelsenkirchen 182 bz, G. ept. u. ult., Harpener 189,580 bz.., Phönix Bergbau- u. Hüttenbetr. 257% bz. u. Brf., Naphta-Nobel 4104—409s bz. ult., Chem. Griesheim 244,25 bz.., Scheideanstalt 897½5 bz.., Adllerwerke Kleyer 401, 50 bz.., Dür-⸗ koppwerke 336 bz. u. Brf. Elektr. Allg.(Edison) 243,50 bz. ult. u. cpt., Elektr. Schuckert 152,28 bz. ult. Im Abendverkehr fanden lebhaftere Um- Sätze in Schiffahrtsaktien statt. Auf größere Realisationsordres gaben solche, besonders Nordd. Lloyd, vorübergehend stärker nach, schliegen jedoch etwas erholt. Von Industrie- Aktien wurden Chemische Griesheim neuer- dings 1½ Prozent höher bezahlt. J00b Striclle, ieeer A. Mfnſter, Weſtf. Paul Berger, Kfm. A. 10.10. P. 17.10 80510 Aßmus, Weizen schwimmend': williger und Preise öfknen. Als jedoch Fitmen mit Verbindungen Effekten. Brüesel, 24. September.(Sohluss-Kurse.) vom 24. 23. 4% Braslllanlsohe Anlelhe 1689 ——— ** 4% Spanlsche Aussere Anleihe(Exterieürs) 41——— 4% Türken unſflzſert.teee Turken-osee—.— 198.70 Ottomandank FFV Tuxemburglsche prinde Henkltahn„„„—— 643.— Warschau-Wlenen e 0 Valparalsc 24. September. woodsel auf London 95/ New-Lork, 24. September. Kurs vom 24. 29. Kurs vom 24. 23. deld auf 24 Std. Texas oomm. 21.8 21.— Durohsohnitisrat..—.— Texas pref. 54.— 57.— do. letrtie Darleh 2,¼.— Mlssourl Paciflo l. 29.— 29./ Weohsel Berlln 35.½16 5 50 Natlonal Rallroad Weohsel Parls.20.— 5. of Nexlko pref. 46.½ 45.— do, London 60 7g. 482.— 9215 do. 2nd pref. 13.½ 12.½ Cablo Transfers New-Vork Zentral 95./ 95./ Weohsel London 488.— 485.10 Mew-Vork Ontarlo Silber Boulllon 61.¾ 61./ and Western— 29./ Norfolx u. West o. 105.% 105.% Atoh. Top. u. St. F& Horthorn Paolflo o. 113—13./ oonv. 4% Bonde 85.— 95.½ ½% Colorado 8. B. 92./ 92.½ Pennsylvanla oom. 1125(7113. 18 Horth. Pao. 3% Eds. 68.4/, 68./ Reading oomm. 680/ 169./ do. 4% Prior, Llen. 94./ 94.ù Rook lsland Comp. 5— 15.½ St. Louls u. S. Fran- do. do. pref.— 23.— zlsko ref. 4% 71.— 71.— Southern Paolflo 925 92. §. Pad. o. 4% 1829 87.½% 87./ South, o. 23 88 24.1 215 Unlon Paolfle oonv. 83.4½ 83./½ 40..80.— Atohls. Topeka d. 84.% 95./ Unlon paolfio oom. 158. 0180ü*9 Baltimore-Ohlo o. 94. 95.—do. pref. 85.½ 66.— Canada-Paolflo 230.½ 233.½[ Wabash. pref. 11.%6 12.— Ohesapeake-Ohlo 58.— 58./ Amalgamat. Copp. 75. 75.%1 77.0e Amerioan Gan. pr. 95. 85.— Ohloago Allwauk. 108. 107.— Loo. oom. 32.% 33.½ Oolorado Sth. oom. 27.½/ 27.. do. Denv. u. Blo Grd. o, 19.— 20.— Amorlo. Smelt. o. 66.8 67.½ d0. pret. 33.— 35.— do. Sugar o. 111.—111.— Erte comm. 29.— 29./ Auabonda Copp. 0. 37.½ 37.¼ do. Ist. prei. 46.½ 47.—General Eleotr. o. 146.—146.— Groat Northern 127.— 127.¼ U. St, Steel Corp. o. 62./% 54.— Iimols zentral 110.½ 110. do. pref. 108./ 109.— Utah OCopper dom. 32.— 53./ Virginla Carol. a. 30.— 31— Sears Rodeuck 0. 187.— 80.— Produkte. Rew-Vork, 24. September. Lohigd Valley om. 157.½ 158./ Toulsville Maskv. 135%% 135.½ Miesourl Kansat Ltrerpool, 24. September.,(Sohluse.) Wolxen roter WInter stetlg. 24. 23. Dlfferenz per ORt. 70½ 7⁰αe por Dez. ee i Hals stoilg Bunter Amerlka per Oxt. 5/1˙0% 872001—— La Plata per Der. 50% 5ſ— 9 Antwerpen, 24, September.(Sohluss.) Wolzen ruhlg derste 24. 23. per Sept. 1922 19.35 per Sopthr. 14.62—. der Dez. 19.80 19.70 per Doxember. 14.37 14.30 per März 19.60 19.67 per Hal. 14,70 14.77 Elsen und Metalle, London, 24, Sept.(Sobluss) Kupfer steiſg per Kasge 72.15.0 3 Honate 72.10.00, eleotrolytio 77..00, bestseſeotes 79——78½ inn stetig, per Kasse 191.10.0, 3 Konate 192.00.00 Blel spanfsck, ruhlg, 20.07.8, englisch 21,00.0 2 ruhig, gewöhnftohe Harken 20./20½. Sperlal-Marken 24. Sept. Rohelsen willig warante per Kassa 5½8%8 per Honat 54/0— per 3 Konat 5/¾ Amsterdam, 24. Sopt. Banoa-Zink. Tendenz träge loo0 116.¼ Auktion 116.— New-Vork, 24 Sept. Vor. Kurs Houte Kupter Superlor 11 09 vorruug15 50/—— 15 75/16.60 Amn Stralte„„„80%2 104155/1 85 Fobolsen am Mothorn Foundih Ur 2 er Tonne 15 50/6 25 ¼15 50%6 25 Stahl-Sohlenen Wagg. frel 8 Erbr. 1. 14 Kurs vom 24. 23. Kurs vom 24. 23. Baumw. atl. Hafen 25.000 37.000 Sohmalz Wiloox 11.80 11.60 do, atl. golfh. 29.000 43.000 Taig prima Olty./.% do. im lanern 21.000 27.000 Zuoker Auskov. 32.23 do. Exp. n. gr. B. 30.000.000 Kaffee RIO lo0⁰.½.½ do. Exb. n. Kont. 13.000 18.000 do. Septemder.07.93 Baumw. Ioo⁰ 13.80 13.80 do. Oktober.07.93 do. Septhr. 13.51 13.51 do. Hlovember.19.04 do. Oxktbr. 15.47 13.47] do. Dezember.32.15 do. Novbr. 13.37 18.37J do, lanuar.41.15 do. Dezember 13.40 18.43] po. Februar 951.35 do. lanuar 13.32 13.38 do. Närz.62.45 do. Febr. 13.34 13.38] do. Aprll.67.42 uo. Müärz 13.2 13.46 do. NMal 973.60 do. Aprll———.— do, Iunl.79.66 do.——— 40, jlull.85.72 do. in Hew- do. August.85.73 Orl. looo 13.½% 13./Welzen Nr. 2 leo% 96.½ 88.½ do. Sopt. 13.4 13.33 do. Septbr 93.% 94.——5 do. Dez. 13.50 13.38] do. derember 95.¾ 65.% Petrol. raf. Casse 11.— 11.—] do. Hal 100.% 88.8 ddo. stand. wihte Hale Septbr. 81.0% 82.— Hew-Vork.70.70 g0. Dezbr.—— do. stand. wlhte Iehl spring wkeat 390.80 Philadelphla.70.70- Getreldefracht u. Fetr.-Ored. Balano.50 Tlverpool 2 Terpent.Mew-Vork 42.— 42.½ do. Tondon.¼%./ d. Savanak 38.½ 38.% do, Antwerpen./% 2½¼ Schmalz-Western 11.40 11.45] do Bolterdem.%½ 8½ do.(Roh. Br.) 11.80 11.80 Ohloago, 24. September. Hachm. 8 Uar. Kurs vom 24. 23. Kurs vom 24. 2³ Weken Sopt. 85.% 85.5/ Telnsaat Sept. 141. 1 0 do. Der. 87.5% 57.%8 Sohmalz Septöor..08 11.10, do. Mal 92./ 82½% do. Okt. 11.05 11.10 Nale Sept 73. 74./. do. Nov. 11.12 11.20 do. Der. 71% 71.½ Pork Septhr. 21.80 21.75 9. Na 72% 72.½ do. Oktober 19.05 19.97 looo 86.% 66., dn. lan. 95 20.17 Sopt.—.———Fipnon Septbr. 1107 110 40. oel.——— d0. Okiober 11.05 11.10 Hater Dez. 42.½% 4½½% do. Jan, 10 47 10.52 40. al 45.J 46.— 11.28 11.25 Lelnsaat ſoe——ͤ— Hafenbezirk Nr. 6. Angekommen am 23. September. Heilmann„Auna“ von Jagſtfeld, 1705 Dz. Sals. Klormann„Elifabeth“ von Jagſtfeld, 1250 Dz. Salz. Zimmermann„Eliſe“ von Jagſtfeld, 1219 Dz. Salz. Hauſer„Luiſe“ von Jagſtfeld, 1202 Dz. Salz. Müßig„Katharina“ von Jagſtfeld, 1190 Di. Salz. Schmitt„Germania“ von Heilbronn, 1172 Dz. Salz. Knaub„K. Bohrmann“ von Heilbronn, 969 Dz. Salz. Schumacher„Karolina“ v. Heilbronn, 1057 Dz. Salz. Veith„Providentia“ von Heilbronn, 1244 Dz. Salz. Lehnert„Suſanna“ von Heilbronn, 1001 Dz. Salz. Wüſtenhuber„Romana“ v. Heilbr., 1544 Dz. Salz. Schneider„Fr. Keſſelheim“ v. Hochhſ., 1450 8 Gips. ———8———.————̃— V. Monat Sept. Pegelstatlon vom 9 Azein 25. 21. Z. 2. 2, 28 I anbes Huningens)„ 2352.362.46 235.27.20 Abends 8 Uar Kehl.„„ 3 103.05 3 08/.11.04.00 Maohm. 2 Hur MHaxan„.87.76.78.79.744 62J Hachm. 2 Uur Haunkelm.28.14/.07.08.12.04/ Lergens 7 Uhr Halar.57.51.41.401.3.-B. 12 Ukr Kaubbd 269.822 512.482.50 Vorm. 7 Uhr Nöln 266.71 260.58 2 47 NHachm, 2 Hur vom Neokar: Hannkelm. 420.08.0964.05 4200 Vorm. 7 Uhr Hellbronn.85 0 80.210 89.03.0½ vorm. 7 Uhe e Windstii, Nebel, + 60 Wasserwüärme des Rhelns am 25. Sept.: 12 fl. 1 Altgetellt von der Bade-Anstalt Leopold 8üngor. ..— k—..̃̃̃ͤ—!—TZ———Ü— WIktorungsbeobachfungen d. meteorl. Staſen Aannhelm 2 2 8 detum Zeſt 385 88 85 8 33 8 mm 2 5 8 24. Sept. Norgens 7⁰ 789.2 8 6 Still 11 Hittaga]7582 J 16.8 E* Abendes 8759.5 122 Stil! 25. Sopt. Hergent 7 756.9 70 N 2 Höchste Temperatur den 24. Sept 17½80 vom 24./25. Sopt. 6,05 Witterungs-Berielat bermittelt von der Amtl. Auskunftsstelte del Schwelzerlschen Bundesbahnen im internationalen öffentllohen Verkehrsburean Berllu., Unter den Linden 14. Trefste Tomperstur Am 24. Sopt. 1913 um 7 Unr morgens. ÄFEPFR———2;————————''=t TtTtt———.—.——— Höhe der Statſonen Stationen 90N Witterungsverhältalsse Uber Heer 20⁰ Basel 8 nedel, windstill 5⁴³ Bern 7 1 567 Ohurr + sehr sohön, windstill 1543 Davos 0 5 1832 Frelburg. 5 Msbel, Windstil 394 dgonf 10 ſzsehr sohön, Windstlll 47⁵ Mlarus 8 109 göschenen 9 sshr ookön, Föhn 566 Interlaken 7 ſesehr sohön, wWindetill 995 La Ohaux-de-Fds. 3 175 5 70 4⁵⁰ Lausanne 11 sehr sohön, Windstill 2⁰³ Locatno, 11 77 33³ Lugano 10 ashr Sohön, wincktstil! 439 Luzern 9 Hobel, Windstill 39 Hontreu 11[ohr sohön, windseill 492 Reuohstel ic Aebel, winästill 50⁵ Ragax 8 sebhr sobön, WIndstifl 67³ St. Gallen. 1 JAebel, Windatiil 1856 St. AKorttr(EngJ 2 Rebel, Winds till 407 Sohaffdausen 5 sonr gohön, WIndstil 537 Sſders 582 ThunRnn* neblig, windetllf 389 Neve7 10 gehr sohön, windsiil 6⁰⁰ Zermatt sehr schön, windstilt 5 140 J Zürlod etwas bewölxt, windstill Geſchäftliches. Die Einkauf eines Kochherbes iſt eine Vertrauens⸗ ſache, denn er iſt ein Küchengegenſtand, bei dem ſelten eine Neubeſchaffung vorkommt und der unter Um⸗ ſtänden eine Generation überdauern ſoll. Die äußere Ausſtattung allein bietet nicht Gewähr für die Güte des zur Verwendung gelangten Materials, ſowie für beſte Bauart und vorzügliches Brennen bei geringem Kohlenverbrauch. Kochherde mit dem 5 der Emaille der Feuertür eiugebrannten Zeichen„V. D..“ ſind Erzeugniſſe der dem Verband Feuticde⸗ Herbdfabri⸗ kanten, Geſellſchaft mit beſchränkter Haftung in Hagen angeſchloſſenen Herdfabriken, welche ein er⸗ probtes Qualitätsfabrikat auf den Markt bringen, Zer alſo preiswürdig kaufen will, achte auf die ge⸗ ſeblich geſchützte Marke„V. D..“ CC ĩͤ ddddcccc ͤã ͤwvddꝓdVbßßßffßßßß VNerantwortlich: Für Politik: Dr. Fritæ Goldenbaum; für Kunst und Feuilleton: Julius Witte; für Lokales, Provinziales und Gerichtszeitung: Richard Schönfelder. für-Volkswirtschaft und den übrigen redak, Tell: Franz Kircher; für den Inseratenteil und Geschäftliohes: FritzZ Joos. 8 Druck und Verlag der Dr. H. Haas'schen Buchdruckerei, G. m,. B.. Direktor: Erust Müller. Schiffahrts⸗Nachrichten vom Mannheimer Bafenverkehr. Hafenbezirk Nr. 1. Angekommen am 23. September. Fratrel„St. Antoine“ v. Rotterd., 7450 Dz. Getreide. Bauhardt„Fendel 28“ von Köln, 6500 Dz. Getr., Stg. Claßen„Eos“ von Alſum, 11310 Dz. Kohlen. Haſenbezirk Nr. 3. Anugekommen am 23. September. Cleef„Kosmop.“ v. Nottd., 5000 Dz. Stg., Gtr., Holz. Brand„Lina“ von Mülheim, 2500 Dz. Mehl u. Oel. Wilmſen„Margaretha“ v. Düſſeldorf, 4600 Dz. Mehl. Gilsdorf„Worms 1“ von Worms, 300 Dz. Stückgut. Hafenbezirk Nr. 4. Augekommen am 23. September. v. Hüſſen„Rhenania 8“ v. Rottd., 9900 Da. Braun„Rhenania 9“ v. Rotterd., 13 000 Dz. Queruhorſt. Paz“ von Notterdam 8899... Getreide. Getreide. Getreide. e en — mii seidenen Samumel, Wappenbildern e Eyige duelſen dler Rraft u. des Segens ſind unſere Heilquellen. Unter ihnen ſtehen die Heilquellen der Gemeinde Soden am Taunus mit au erſter Stelle und es iſt klar, daß Paſtillen, die aus den mineraliſchen Rückſtänden dieſer Quellen gewonnen wer⸗ den, ähnlich vorteilhaft wie die Quellen ſelbſt wirken müſſen. Wer gegen Katarrhe, Huſten, Verſchleimung, Indispoſition ete.„Fays“ ächte Sodener Mineralpaſtillen verwendet, hat alſo auch die Gewähr dafür, daß er wirk⸗ lich wirkſame Beſtandteile im Kurge⸗ brauch befindlicher Quellen erhält. Fays Sodener koſten auch nur 85 und ſind überall erhältlich. Beſonderes Kennzeichen: Amtliche Beſcheinigung des Bürgermeiſter⸗ Amtl. Beſcheinigung d. Bürgermeiſteramtes Bod e g. T. auf. Weiß, Lantrollſtreifen e — eee, 4 eerr — — —— — —— — — —— — — — —. —— —.— —.— —— —— — mll 28842 Z. Seite. Geueral-Ameiger.— Vadiſche Zeueſte Nachrichten. (Nittagblatt.) tember 1913. Bekanntmachung. Die Ausführung der Erd⸗ und Rohrverlegungs⸗ arbeiten für die Waſſerverſorgung der Gemeinde Brühl inkl. Rohrhof ſoll ungeteilt im Wege der Submiſſion vergeben werden. Die Unterlagen zur Vergebung können in un⸗ ſerem Bureau IL. 10, 7 während der üblichen Dienſt⸗ ſtunden eingeſehen werden und die Angebotsformu⸗ lare unentgeltlich daſelbſt bezogen werden. Leiſtungsfähſge Unternehmer, welche ähnliche Arbeiten ſchon wiederholt ausgeführt haben und hier⸗ über Nachweiſe erbringen können, wollen ihre An⸗ gebote bis ſpäteſtens Samstag, den 4. Oktober 1913, vormittags 11 Uhr, verſchloſſen, mit entſprechender Aufſchrift verſehen und poſt⸗ und beſtellgeldfrei bei uns einreichen. 32775 Die Zuſchlagsfriſt beträgt 6 Wochen. Manunheim, den 20. September 1918. Waſſerwerks⸗Geſellſchaft 15 1 m. b. H. Pichler.— Bohnhoff. Hen⸗Fieferung! 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Oktober 1913, vormittags 10 Uhr verſchloffen und mit der Aufſchrift„Heulieſerung“ verſehen, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, zu welchem Zeitpunkt die Gröſfnung derſelben in Gegen⸗ wart der erſchienenen Submittenden erfolgt. Das Angebot iſt 8 Tage bindend vom Erxöff⸗ mungstermin an gerechnet. Erfüllungsort iſt Mann⸗ heim. Die zum Ladungsſchutz verwendeten Decken ſind im Viehhof in Empfang zu nehmen. Die Rück⸗ Reförderung erfolgt auf Wunſch und Gefahr des Dieferanten. ene 1918. deg dastrſchen 2 7 400 Biehhofes. Gasthaus ige of, J 2,90 Heute sowle jeden Donnerstag: Jahlaeht-Fest! ofrügfſehen Mittag- und Abendtisch= in und Aagee Abonnement: Bringe ferner meine verſchiedenen Nebeulokale zunt Abhalten von Hochzeiten, Verſammlungen ete zu empfehlende Erinnerung. 32794 pfſma 19fer u. 1926r Naturwein. Hausfrauen! Waschen Sie Ihre Herren-, Damen- und Kindergarderobenselbst mit dem chemischen Reinigungsmittel zrrel „Lipersa“ Ein Versuch führt zu dau- Ersparniss.— Einfach, bequem, billig. 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Sept. 1913, vormittags 11 Uhr, im Ge⸗ ſchäftszimmer der Garni⸗ ſonverwaltung Mannheim Kaiſer Wilhelmkaſerne, woſelbſt auch die Beding⸗ ungen einzuſehen ſind, öffeutlich werden. Ortskrankenkaſſe Munnheim J. Bekanutmachung. 5 ens 1 Schreibmaſch eiuri 8 Uhr ſtattfindenden Be⸗ e e ſtattung des Vorſitzenden Herru Rob. Klein bleiben unſers geſamten Geſchäfts⸗ räume nachmittags ge⸗ ſchloſſen: 85588 Mannheim, 25. Sept. 1913 Der Vorſtaud ſen aſten. Manuheim, 25. Sept.1913 Weber, Gerichtsvollzieh. 2423 erndem Gebrauch. Grosse Begian der Kurse am 1. und 15. jeden Monats. 7 Silanzprüfungen. Zuchhaltungs- und Betriebs⸗ Organlsatonen, Uauldationen, Sanlerungen, Vermögensverwaltungen. Teaubaud l falt—1 Seriose bründungen. 0 7 No. 26 MANRRHEINi Tel. Mo. 7155, Sutaepten In Steuel- und 18 8 Auselnandersetzungssachen Aktienkapital Mk. 1500 000. Eaewente Neninte 15 Weitverzweilgte Bezlehungen zu srsten Betelllgungsangelegenhelten. Finanzkreisen. 29757 U — Dndedingte Verschwiegenkeit. 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Schornſtein⸗ Die Inhaber dieſer Pfaudſcheine werden hier⸗ mit aufgefordert, ihre Anſprüche unter Vorlage der Pfandſcheine inner⸗ Aufſütze und halb 4 Wochen 570. 8 8 des Erſcheinens dieſer Be⸗ Kugellager⸗ kanntmachung angerechnet Ventilatoren. beim Städt. Leihamt Lit. O5, 1 geltend zu machen, widrigenfalls die Kraft⸗ loserklärung obengenann⸗ ter Pfandſcheine 11920 wird. 2426 Mannheim, 23. Sept. 1913. Städtiſches Leihamt. Empfehle m. i. Anfert. v. Jalkenlleidern u. Mänkel, ſowmie ſämtl. Damen⸗ u. Kinderkonfektion, i. tadell. Verarbeit. u. mäß. Paeiſen. Berta Klein, Der Zug des Kamins wird durch höchſte Saugwirkung verbeſſert u. das äſtige Rauchen der Qefen und Herde beſeitigt. Man verlange Proſpekte. P9. J. Schnit, L. 1. 10. Sgersagzgaltr 14 II. 1000 Ztr. pra. 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Alles war auf den Platz gelaufen. Carlito ſand es ſehr intereſſant, einen Streif⸗ zug auf eigene Fauſt zu machen. Er fürchtete ſich nicht im Geringſten. Ein Gefühl von Selbſtän⸗ Lüͤgkeit regte ſich in ihm, als er jetzt ſeiner Ala fuortlief, die ihn ſonſt Tag und Nacht, auf Schritt und Tritt bewachte. Zueyſt entdeckte er eine niedliche kohlſchwarze Katze, die 7 der Bam⸗ busſtiege eines Nipahauſes ſtreichelte. Dann amüiſierte er ſich über einige Schweine, die ihr Afyl direkt unter einem von hohen Bambus⸗ pfäßlen getragenen Jagalenhaus hatten. Zuletzt flief er an einem Gitter entlang, welches ein flleines Landhaus einfriedigte. Das Gartentor ſtand angelehnt. Er hob ſich auf die Fußſpitzen und drückte es auf und aus ſeinen blauen Kin⸗ (deraugen ging ein befriedigter Blick. Hier wohnte gewiß Tante Sackermann, die er öfters — beſuchen durfte. Onkel Sackermann hieß bei ihm io Bumm. Denn Onkel Bumm ſpendierte jedes Mal, wenn Carlito zum Beſuch kam, famoſes Fruchtſelters, das immer ſo hübſch knallte, wenn die Flaſche geöffnet wurde. Ueber ſein kleines Geſicht ging ein Lächeln. Er wollte tio Bumm beſuchen. Und er wußte nicht, daß er das Landhaus verwechſelte und Sacker⸗ manns in einer anderen nahen Vorſtadt wohnten! Plötzlich kam ein junges Mädchen ihm vor der Treppe Es war Trinidad Rival. Sie dneigte ſich zu dem Kleinen hinab und fragte ihn, was er hier wolle. V„Tio Bumm!“ ſagte er, und ſah die junge Me⸗ ſtizin mit großen Augen in der Erwartung an, daß ſie ihn nun zu tio Bumm bringen würde. er ſah an dem erſtaunlichen Ausdruck ihres es, Daß ſie wohl von Onkel Bumm nichts „Tio Bumm?“ fragte er nochmals, indem er ſein zärtliches Kinderſtimmchen in die Höhe ſchraubte. Die junge Meſtizin beugte ſich hinab und ſtrich ihm leiſe über die blonden ſeidenweichen Locken. Sie ſah ihn mit ihren wundervollen dunklen mandelförmigen Augen ſo freundlich an, daß der Kleine ſeine Hand vertrauensvoll in die ihre legbe. „Tio Bumm!“ ſagte er zum dritten Mal und ſah erwartungsvoll nach dem Haus, als ſolle ſie ihn hineinführen. Da erklärte ſie ihm auf Spaniſch, daß hier kein Onkel Bumm wohne. Der Kleine ſeufzte auf und ſah ihr aufmerkſam ins Geſicht. Die junge Meſtizin gefiel ihm. Vorne im Ausſchnitt ihres geſtickten Hemdes hing ein goldenes Kreuzchen. Das ergriff er, und er hegann, ihr in ſeinem kindlichen Kauderwelſch auf Deutſch alles Mögliche zu erzählen. Sie band das Kreuzchen vom Hals und ſah, wie der Kleine das blinkende Ding in der Sonne in ſeinen Händchen drehte. Es wurde ihr klar, daß das Kind ſich verlaufen hatte. Ahber wem mochte es gehören? Eine ganze Reihe von Mitgliedern der europäiſchen Kolonie hatte jetzt nach dem Erdbeben hier drau⸗ ßen in der Vorſtadt eine proviſoriſche Zuflucht gefunden. Sie beugte ſich abermals zum Kleinen hinab und fragte nach ſeinem Namen. „Carlito!“ antwortete er, wandte den Blick von dem goldenen Kreuzchen in ſeinen Händchen und ſah ſie an:„Carlito!“ Der Name trug einen ſpaniſchen Anklang. Aber nie und nimmer hatte ſie bisher bei einem ſpaniſchen Kinde Haare von einem ſo köſtlichen reinen Blond geſehen. Vielleicht war es doch ein kleiner deutſcher Junge, den ſeine eingeborene Aja nur mit ſpaniſchen Anklang rief. Als ſie dem Kinde jetzt von Neuem in die Augen ſah, ſtieg eine Erinnerung in ihr auf. Eine Aehn⸗ lichkeit im Blick. Sie dachte an Jven Dober⸗ mann. Ihr Herz erzitterte. Es war ein immer noch lebendiger großer Schmerz, als ſie plötzlich an jene glückſelige ſtumme Zeit zurückdachte. Wenn der ſchöne blonde deutſche Mann ſie auch verlaſſen hatte— immer noch liebte ſie ihn mit der heiße⸗ ſten Trauer. Und wenn dieſer kleine Knabe nun ſein Kind ward? geführte Vom Zufall in ihren Schutz Eine unbewußte Regung von Mürterlichkeit durchglühte ſie. Während ſie das Kindergeſicht betrachtete, gewann ſie immer mehr die Ueber⸗ zeugung, daß der Kleine Jvens Züge trug. Nicht das Kind jener anderen Frau war es in ihren Augen, ſondern nur ſein Kind. Sie hob es zu ſich auf den Arm. „Wo wohnſt du, Carlito!“ „Da!“ antwortete er und ſtreckte ſeine Aerm⸗ chen aus, irgendwohin deutend und lächelte. Den Knaben auf dem Arm trat Trinidad ans Gartentor und ſpähte die Straßen hinauf und hinab. Es war kaum ein Menſch zu ſehen. Nur eine Herde von graufelligen Büffeln kam, die ein halberwachſener Burſche zur Schwemme vorüber trieb. Wenn das Bübchen mit ſeinen ſchwankenden Schritten allein in die Herde dieſer ſchweren, ſtampfenden Tiere geraten wäre! Das Kind auf dem Arm ging Trinidad Rival nun auf die Straße. Ihr bundſeidener Rock ſchlepte leiſe hinter ihr her. Carlito ſchien es nicht übel zu gefallen. In der Linken hielt er noch immer feſt das goldene Kreuzchen. Den rechten Arm hatte er um ihren Hals geſchlungen. Und während ſie ihn langſam weiter trug, wurde er nicht müde, in ſeinem Kauderwelſch zu plap⸗ pern. Der Wunſch nach tio Bumm war ſchon wieder vergeſſen. Jetzt ſprach er plötzlich von Papa und von Taute Inge. Nach einer Weile erblickte die junge Meſtizin eine alte Frau welche an der Fenſteröffnung eines Bambushauſes auf der primitiven Feuer⸗ ſtelle in irdenem, von Draht umzogenen Kochtopf den Reis rührte. Mit einem Zuruf der Ueber⸗ raſchung trat die Jagalin in die Tür, als ſie Carlito auf dem Arm der Meſtizin gewahrte. Sie hatte den Kleinen ſchon öfters mit ſeiner Aja im Dorf geſehen. „Wie kommt das weiße blonde Täubchen zu Dir?“ fragte ſie heraus. „Er kam in unſern Garten. Anſcheinend iſt er ſeiner Aja fortgelaufen. Er ſagt nur, daß er Carlito heißt. Weißt Du, wohin das Kind ge⸗ hört?“ Die Alte trat näher und deutete in eine Straße hinein, auf einen kleinen eingezüumten Garten, der das einfache Landhaus eines wohlhabenden Jagalen umgab. „Ich glaube, er gehört in jenes Haus. Es wohnen jetzt, glaube ich, weiße Leute aus Manila drin die nach dem Erdbeben geflüchtet ſind Trinidad trug den Kleinen weiter. Das Gar⸗ tentor ſtand weit offen, die friſchen Wagenſpuren zeigten, daß ſoeben die Equipage mit den Herr⸗ ſchaften zurückgekehrt war. Von der Dienerſchaft war jetzt Niemand zu ſehen. Als die Afa vor einiger Zeit jammernd und ſchreiend zurückkehrte, und erklärte, daß Carlito im Gedränge ſpurlos verſchwundn ſei, waren die Diener, die man ins Dorf mit hinausgenommen hatte, ſuchend in alle Winde geſtoben. Auf der kleinen Veranda des Jagalenhauſes ſtanden Iven, ſeine Mutter und Dolores, die ſoeben nach der Rückkehr vom Tedeum der Equi⸗ page entſtiegen waren. Die Aia lag heulend vor Iven auf den Knien und ließ ein Verhör über ſie ergehen, wie Alles ſich zugetragen hatte. So bemerkte keiner von ihnen die Meſtizin, welche ſich dem Hauſe näherte. Trinidad erkannte Iven. Im erſten Impuls blieb ſie ſtehen. Da rief der Kleine im ſelben Augenblick ſeine Arme aus⸗ ſtreckend„Papa Papa!“ Trinidad wollte das Kind zu Boden ſetzen. Die Hände zitterten ihr, das Herz ſchlug ihr bis zum Halſe hinauf. Aber Carlito wollte nicht von ihrem Arm herunter. Den einen Arm ſchlang er bon Neuem um ihren ſeidenweichen Hals, mit dem andern winkte und zappelte er ſeinem Vater entgegen. Die weiche, liebevolle Art der jungen Meſtizin tat ſeinem Kinderherzen wohl. (Fortſetzung folgt.) (Mittagsblatt). Donnerstag, den 25. September 1913. 10. Seite. Naturheilperband. Behandlung ohne Medizin ESS giu. ohne Operation. 22791 iel Ankang 8 Uhr beden: Aur noch& ſage! 75 Tella. 1 71 für einige Tage zu verm. Näh. F 7, 14, part. Iks. Schönes Rebenzimmer Tägl. nach Schluss in den Hof gehend,.einige Abende noch zu vergeben. Wirtſch.z⸗ 7,40 Schreib rbete ½% Restaurant jed. 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Oktober Robert Steldl Lene 5 Max Grünberg Thila Hummel Marie Sölch Erine Julie Sanden Der Abhse Bernhard Müller Der Kommtfſar Walter Tautz Ein Detekttv Julius Eckmayer Ein Kellner Ludwig Schmitz Ein Friedhofwächter Hermann Kupfer Ein Parkwächter Georg Maudanz Ein Mädchen Aennie Leonie Ort der Handlung: Paris. 1. Bild: Friedhof Montparnaſſe 2,., 8. Bild: Ersmerie—., 6. Bild: Anberge des 8— 4. Bild: Bortehner Wäldchen 7. Bild: Luxembourggarten. Kaſſeneröff. ½7 uhr Anf. 7 uhr Ende 10 uUhr Nach dem vierten Bild Pauſe. Kleine Preiſe. Im Grofh. Boftheater. Freitag, 26. Sept. 1918 6. Vorſt. i. Abonn. A Abſchied Beling⸗Schüfer: Die Geisha. Anfang 7 Uhr. Bei genügender Beteiligung finden Dienstags um 11 Uhr vormittags und Samstags um 4 Uhr nachmittags Führungen durch die Ausstell- ung des deutschen Künsfler- hundes in der Kunstpalle statt.— Die Peilnahme an diesen Führungen ist kür alle Besucher frei, die eine Eintritts- Kkäarte für die Kusstellung lösen, oder auf- Erundihrer Mitgliedschaft beim Kunstverein oder Freien Bund freien Eintritt in die Ausstellung haben. 2398 Anmeldungen dureh Antwortpostkarte mit Angabe des gewünschten Führungstages An das Sekretarlat der Kunsthalle erbeten. Pi.mos AUu⁰ r Miete pro Monat von 648 Mk. an. A. Donecker, L I, 2. Hauptvertreter von C. Bechstein und V. Berdux. 32789 . Mhach Hault D 3, 8 lentene 3, 8 Telephon 3868. Damen Kopfwaschen, Frisleren, Haar-Arbeit, Ondulieren, Manioure. 80177 Bäder Bäderl General-Anzeiger.— adiſche Neueſte Nachrichten. Neichspostdampfern er nach Eissabon, Marokkoe, Ka —— —— 24238 mk den großen, vorzüglich eingorichisten Deutschen Ost-AkkiKa-Linle Wegen Broschüre üUber dlese Mittelmeer-Seereſssa Neapel, Agypten sowie über Relsen nach den 15 Kangrischen Inseln wende man sich an dte Deuische Ost-Afrma-Line in Mamburg, Atrikahaus Vortreter ſür Passagen in Mannhelm: Gundlach& Bärenklau Nachf., Bahnhofsplafz 7. rseilie, Au fN Tlennn It Irt in det ſl U ſ eh 0 f ſ 1 Eintritt freil Eingang Paradeplatz, 1 Treppe öeeepgeägeeeeet efe aangnaudumogadagagdadguggudanogdanangnanggngdanaognnoddaaaaanaonaanaaan mit Vortrag in meinem neuen Vortragssaale O2, f Hreitag, den 26. d. Mts,, vorm. 11—1 und nachm.—6 Uhr: ——Praktische Vorführungen im Kochen, Braten, Grillen, Backen auf ſunker ORuh-Gasherden. Hermann Bazſen. ee flachen Eintritt frei! 82786— Aaaaddaad Auntueeteneteeluet Auuuuueeemalhe Aulullumllun IN Auullul Au Hochschule für Musik in Mannheim; Dlrektlon: Karl Zuschneid. Kurse für häbere ausiktheorie (auch für Hospitanten) gehalten von Ernst Toch Beginn der Kurse vom 1. Oktober 1918 ab. Nähere Auskünfte u. b e im Secretariat L. 2, 9. 32709 Meulſchet Nunalmd Ortsgruppe Maunheim⸗Lndwigshafen Freitag, 26. September abends 3½ Uhr im Cafés„Germania“, Mannheim, C 1 öffentlicher Vortrag des Herrn Amtsrichter E. Doſenheimer, Lud⸗ wigshafen: 85485 Bericht über die Tagung des Deutſchen Moniſten⸗ Bundes in Düſſeldorf. Gäſte auch ohne Ein⸗ ſführung willkommen. Privat. Tanz institut Ritscher B 5, 19 Schönſter u. eleganteſter Tanz⸗Salon 8 5, 19 Vornehmes, von Kaufleuten, Beamten, Lehrern, Schülern höh. Schulen ꝛc. bevorzugtes Juſtitut. noch Anmeldungen von Damen u. Herreu in meiner Wohnung U4, J, part entgegen. Auf Wunſch beginnt Anfang Oktober ein ſeparat. Privatkurſus für Iſraeliten. Proſpekte gratis. Referenzen zu Dienſten. Privatſtunden das ganze Jahr hindurch. Schöne Reklamemarken meines Inſtituts find von heute ab in meiner Wohnung grat is erhältlich. 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Donnerstag, den Beide Vortragskurse werden 3e 15 Vor- tragsabende umfassen. Das Honorar für jeden der beiden vor- tragskurse beträgt 20 Mark. Anmeldungen werden im Sekretariat der Ingenierschule entgegengenommen. 32725 Dle Dlrektion. aerschqde Worms 3. A Fachabteil. d. staatl. geleitet. Gewerbeschule Für Müllerei „.Mühlenbau Neuzeitliche achausbild. ——— 3. Programm kostenlos. 14197 8 8. Dr. Fritz Fulda Von der Reise zurück 14409 Telephen 563. 5 F. Göhring PARADEPLATZ Goegründet 1822 Gumselen, Gold- u. Süberwaren Uhren, — — Hausput 30 0 Doſe 90 Pfg.— Terpentinöl, zu Tagespreiſen. laugenmehl von machen Sie am leichteſt. mit meiutt Spezitl⸗, Puz⸗1. Waſchſtinn ſie beſitzen höchſte und werden vor gewogen.— Parkett⸗ und oleumwachs leigene hochglänzend, naß wiſchbar, per Pfund ohne Putzwolle Schrupper ꝛc. Grüne Aiesattmar trn⸗ beſtes amerikaniſches, Butztücher, 9 Pfg. per Pfund an.— ̃0 Fett⸗ Seifenhausf4,2, Mannheim, Nult Tel. 7163. Tel. 7163 217 Küche. 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Der von der Kommiſſion ernannte Bericht⸗ erſtatter, Beigeordneter Dr. Greven⸗Köln, hetont in ſeinem Bericht in ſcharfer Weiſe, daß die Leiſtungen der öffentlichen Armenpflege auf den Notbedarf zu beſchränken ſind, und daß ſie nur ſubſidiär einzutreten haben, wenn dem Be⸗ dürfnis nicht ſchon auf anderem Wege abgehol⸗ mimt dann zu dem Reſultat, Rurx der unentbehr⸗ erforderliche Pflege Dem deorper 30 8 Lebensunterhalt, die gräbnis gehören, ſondern daß auch die Erzieh⸗ ung und Erwerbsbefähigung als im Rahmen des Notbedarfs liegend anzuerkennen ſind. Es iſt um ſo mehr zu hoffen, daß die Verſammlung ſich auf dieſen vom Berichterſtatter angenomme⸗ nen Boden ſtellen wird, als ein völliges Aus⸗ ſchalten der öffentlichen Armenpflege in bezug auf die Aufgaben der Jugendfürſorge auch nach der preußiſchen Geſetzgebung gar nicht ſtattfin⸗ den kann, da die Armenpflege auch bei Kindern und jugendlichen Perſonen für den unentbehr⸗ lichen Lebensunterhalt und die erforderliche Krankenpflege zu ſorgen hat und da eine völlige Trennung dieſer Fürſorge für den Lebensunter⸗ halt von der Fürſorge für die Erziehung gar nicht denkbar iſt, denn die von der Armenpflege unterhaltenden Kinder müſſen ſelbſtverſtändlich auch erzogen werden. Es kann daher nur da⸗ rauf ankommen, die Subſidiarität der öffent⸗ lichen Armenpflege auch in bezug auf dieſen Teil ihrer Tätigkeit aufs entſchiedenſte zu betonen. Ueber die Organe der öffentlichen Armenpflege hat Schatzrat Dr Drechs⸗ ler⸗Hannover ein eingehendes Referat erſtat⸗ tet. Gerade auf dieſem Gebiete liegen vielfache von dem Deutſchen Verein behandelte Beſchwer⸗ den vor, die ſich auf die mangelnde Leiſtungs⸗ fähigkeit zahlreicher Armenverbände und auf die ungenügenden Leiſtungen der ländlichen Armen⸗ pflege beziehen. Die Frage iſt ſeit dem Jahre 1882 im Deutſchen Verein immer wieder behan⸗ delt worden; mit den größeren Anforderungen, die heutzutage auf dem Gebiete der öffentlichen Armenpflege geſtellt werden— ich brauche nur an die Lungenheilſtätten und zahlreiche andere Fürſörgemaßregeln in Krankheitsfällen zu er⸗ innern— ſind dieſe Mißſtände immer ſchreien⸗ der geworden. Die kleinen ländlichen Armen⸗ verbände können dieſen Aufgaben nicht genügen, ſie werden durch ſie überbürdet und geraten in finanzielle Schwierigkeiten. Es werden aboy auch in der Tat die Leiſtungen gar nicht von ihnen verlangt, die in den ſtädtiſchen Gemeinden für ſelbſtverſtändlich gehalten werden. Von einer gleichmäßigen öffentlichen Armenpflege kann man unter diefen Umſtänden nicht reden. Der Referent ſchlägt deswegen vor, daß über⸗ hürdeten Ortsarmenverbänden Beiträge von den Landarmenverbänden zu gewähren ſind und daß überbürdete Ortsarmenverbände mit benachbar⸗ ten Armenverbänden desſelben Bundesſtaates zwangsweiſe zu leiſtungsfähigen Armenverbän⸗ den vereinigt werden können. Eine Handhabe zu ſolchen Vereinigungen bot ſchon bisher der § 3 des UWG. Auch allzu kleine und deshalb leiſtungsunfähige Armenverbände müßten, ſelbſt wenn eine Ueberbürdung noch nicht zutage ge⸗ treten iſt, zwangsweiſe mit benachbarten Orts⸗ armenverbänden vereinigt werden können. Außerdem wäre die Fürſorge für ſolche Hilfs⸗ hedürftige, die in Anſtalten verpflegt werden müſſen, wie namentlich Geiſteskranke, Blöde, Epileptiſche, Taubſtumme und Blinde, den Landarmenverbänden zu übertragen. Der ſog. polizeiliche Arbeitszwang iſt in den letzten Jahren der Gegenſtand zahl⸗ reicher Erörterungen in der Preſſe und in Ver⸗ ſammlungen geweſen. Man war wohl darüber einig, daß die Bekämpfung der Arbeitsſcheu und das Ergreifen beſonderer Maßregeln zu dieſer Bekämpfung notwendig geworden ſei, man hatte aber auch vielfach Bedenken gegen die vorge⸗ ſchlagenen Verhaltungsmaßnahmen, namentlich auch von dem Standpunkt aus, daß eine veichs⸗ geſetzliche Grundlage für einen derartigen Ver⸗ waltungszwang fehle. Dieſe Bedenken kamen auf dem Armenpflegekongreß in München im Jahre 1909, auf dem die Frage des polizeilichen Arbeitszwanges behandelt wurde, zur Sprache und ſind ſeither immer wiederholt worden. Die Majorität der Verſammlung hat ſich freilich über dieſe Bedenken hinweggeſetzt, und ebenſo ſind zahlreiche Bundesſtaaten, zuletzt auch Preu⸗ ßen, zur Einführung des Arbeitszwanges ge⸗ ſchritten. Es läßt ſich aber doch nicht leugnen, daß die immerhin zweifelhafte Frage der Zu⸗ ſtändigkeit der Landesgeſetzgebung dazu beige⸗ tragen hat, die ganze Einrichtung zu gefährden und ſie als mißliebig erſcheinen zu laſſen. Wenn ein Reichsarmengeſetz geſchaffenwerden ſoll, ſo liegt nichts näher, als daß es auch die reichsge⸗ ſetzliche Grundlage für den Arbeitszwang zu geben hat. Der Referent der Kommiſſion, Stadtrechtsrat Dr. Sperling⸗Mannheim, ſpricht ſich daher für die Normierung von Beſtimmungen darftber im fkünftigen Reichsarmengeſetz aus. Das Reichsarmengeſetz ſoll insbeſondere den Porf nenkreis bezeichnen, auf den der Arbeitszwang durch die einzelſtaatliche Geſetzgebung erſtreckt werden kann und ſoll die Rechtsgarantien auf⸗ ſtellen, die bei der Ausübung des Zwanges ein⸗ gehalten werden müſſen. Das Reichsarmen⸗ geſetz ſoll insbeſondere auch feſtſtellen, daß gegen die Verwaltungsentſcheidung dem Unterzubrin⸗ genden entweder die Klage bei den ordentlichen Gerichten oder die Anrufung der Verwaltungs⸗ gerichte offenſtehen muß. Die weiteren Einzel⸗ heiten ſind von dem Reichsarmengeſetz mit Rüch⸗ ſicht auf die ſchon beſtehenden Landesgeſetze, ins⸗ beſondere das erſt vor kurzem erlaſſene preu⸗ ßiſche Geſetz, ſo abzufaſſen, daß ſie mit den Lan⸗ desgeſetzen nicht in Kolliſion geraten. Den Lan⸗ desgeſetzen muß insbeſondere überlaſſen bleiben, den Perſonenkreis, auf den ſich die Unterbrin⸗ gung erſtrecken kann, enger zu begrenzen. senkelcten Armsänre 9 3 99 2 8 und Eiweiss. Nach den neuesten ihres günstigen Natron- und Kalk- i0 Hauptquelle Wildungens und steht in ihrer Uberas Daher ist Vorsieht gegenüber allen Empfehlungen von 9 9 Elüeklichen Dürstkiche Wildunger Mineralqusllen.-G,; —.— — Zusammensetzung einzig in der Weit da. 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Nein— der Soldat marſchiert auf den Ge⸗ chtslärm zu und ſei er auch allein auf weiter Flur.. und man war zu zweien lelbſt den Revolver hatte man zur Stelle 11 den kat man nicht einmal eine Spazier⸗ Zwei Piſtolenläufe, ſahrt in Kriegszeiten Olen Alſo hin zwei Säbel mehr in der Front Aiſſitzen, der Fahrer!“ Und haſtig kletterten die Herren in den Wa⸗ 55 Ein Blick auf die Karte: es mußte au der ordſeite von St. Cloud ſein etwa bei dem Vorort Montretout. da ſollte ja auch die große Schanze ſein Alſo dahin über ein Rondell, das die Karte als Grille'Orleans bezeichnete Kaum waren die Gäule des Krümpers an⸗ galoppiert, hatten kaum die Querallee hinter der Seengruppe erreicht, da kam von Südweſten her in toller Hatz eine Offizierpatrouille vom 58. Regiment herangelaufen. „Halten! Aufſitzen laſſen!“ ſchrie der kleine Leutnant, der ihr vorausſprang. Der Fahrer parierte, und im Nu waren der Leutuant und fünf der Musketiere auf Bock und Wagenſitze geklettert. „Los, Fahrer, was die Gäule halten! Aber links! links! An der Grille iſt kein Durchlaß! Zur Laiterie! Von da aus iſt gedeckte Verbin⸗ dung zur Montretoutſchanze!“ Der Fahrer hieb auf die Gäule, in tollem Raſen gings die Alle hinab, an der Parkmauer entlang die durch Auftritte und Schießſcharten zur Ver⸗ teidigung eingerichtet war— nur daß die Ver⸗ teidiger fehlten. „Pardon, meine Herren!“ keuchte der kleine Leuknant.„Schweinerei verfluchte! Da vorn in der Schanze ſteht nichts als ein Oberjägerpoſten! So eine Hundsfötterei! Vollkommene Ueber⸗ rumpelung! 8 ganze fünfte Korps ſchläft Feſt⸗ rauſch aus, als ob ſe s gewußt hätten dieſe Huünde!!“ Alle Wetter! Das war ja ein hübſches Ende für die Spritztour nach St. Cloud Alfred empfand einen phyſchen Ekel im Schlund, Ein Gefühl, entfernt erinnernd an jenes allererſte Grauen vom Saarhücker Exer⸗ zierplatz bom Gifertwald. Alſo alles fing wieder von vorne an. Es war doch zu Ende, zum Teufel noch mal! Man hatte den Kaiſer, das Reich,„ dalſo wozu noch länger ſich ſchlagen 21! „Halt!“ ſchrie der Leutnant und war auch ſchon in einem Satz vom Krümper herunter. Kunſt⸗ ſtück!— Neunzehn Jahre—!„In Ihr Quartier der Fahrer! Kommen Sie, meine Herren! Kommt, Kerls!“ Und beſinnungslos ſprang alles vom Wagen, rannte hinter dem Leutnant drein— erſt eine Holztreppe hinunter in ein unterirdiſches Loch, das unter der Parkmauer durchſtieß, dann ſwieder hoch, einen tiefeingeſchnittenen Erdgang entlang, wieder hinunter, hinauf, und— da war man in der Schanze... Kein Umſehen, kein Beſinnen da vorn lag ein Häuflein Jäger und ſchoß ver⸗ zweifelt nach Norden, in den Nebel hinein „'ran, Kerls!“ ſchrie der Leutnant.„ran Entfernung, die Jäger?!“ „Zweihundertfünfzig Schritt!“ ſchrieen die Jäger,„ſie kommen ſchon In der nächſten Sekunde lag alles ſtill hinter der Brüſtung. Alfred Hardegen und Cle⸗ mens Müllenſiefen mitten zwiſchen den Jägern und Musketieren.. Man fah nichts, hörte —5 5 Schreien der Offiziere da vorn im Nebel: „En àvant! En avant!“ Ein Gewehr her! Ein Gewehr! Und Pa⸗ tronen!! Und haſtig wurden die Büchſen der verwun⸗ deten und erledigten Jäger den Offizieren zu⸗ gereicht, Händevoll Patronen ihnen hingewor⸗ fen.„ und das winzige Häuflein der Vertei⸗ diger lud, ſchoß, lud, ſchoß geradeaus in die falbe Nebelhelle hinein Der Anſprung des Feindes ſchien zu ſtutzte ... denn es verſtummte das„En avant!“— und ſtatt deſſen knatterte es auf da vorn, pfiff den Verteidigern um die Ohren, fuhr in den Raſen der Schanzaufſchüttung, ſprühte den Schützen Erde und Lehm in die Augen, riß hie und da eine Helmſpitze herunter, fuhr hie und da an einem Gewehrlauf entlang, zerriß eine Hand am Abzuge, ziſchte in ein zielendes Auge hinein, daß der Schütze wie ein Bündel alter Kleider zuſammenſank Wie oft, wie oft erlebt„ und wie ekelhaft, wie ſinnlos Horch! Verſtärkung von hinten die Mus⸗ ketiere der Patrouille, die nicht mehr auf dem Krümper hatten aufſfttzen können— Noch mehr! Eine zweite Offtzierpatrouille .. juchhe! Nun war man ar fünfund⸗ zwanzig Maun Und da hinten?! Was kam das! Jebdenfalls — es mußte eine unſinnige Uebermacht ſein endlos zog ſich die Linie der durch den Nebel aufzuckenden Flämmchen vor der ganzen Front der Schanze entlang „Langſam ſchießen!“ ſchrieen die „Genau zielen! Jeder Schuß muß ſitzen!“ Und bedachtſam zielte auch Alfred über 0 und Korn ſchoß, lud gelaſſen, zielte, 808 ab Wo war Herr Müllenſiefen? Ah— da zur Rechten ſechs, acht Schritt entfernt 155 gelaſſen zielte er, ſchoß, lud zielte, ſchaß Man war eben allgemach ein alten Feldſuldat und verſtand das Handwerk (Fortſetzung folat.! Seite. „den 25. Sepkember 1913. Jobel MANNHEIM D3, 7 diese wenn Sle Sollde, reelle und billige Herren- und Damen- Garderobe braughen Latalog gpatis- Prößt. Kredithaus Badens und der Pfalz. Llofsrung franko. 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In der Nature macht der gegenwärtig in Kanada weilende Profeſſor Troueſſart einige intereſſante Angaben über die bisherigen Erfolge dieſer Experimente und über die beiſpiellos hohen Preiſe, die erfolgreiche Züch⸗ ter dabei erzielen können. Die erſten Fuchs⸗ farmen wurden in der Gegend von Neufundland und von Maine angelegt, aber die Erfolge warer⸗ unbefriedigend, und um bittere Enttäuſchungen bereichert, gab man hier mit der Zeit den Ver⸗ ſuch auf. Im Gegenſatz dazu ergaben die Ver⸗ ſuche der Züchtung dieſer koſtbarſten Pelstiere auf der Prinz Eduard⸗Inſel an der kanadiſchen Küſte des Stillen Ozeans ſehr gute Reſultate, die ſich in dem nun von dem Landwirtſchaftskommiſſar beröffentlichtem amtlichen Berichte ſpiegeln. All⸗ jährlich veranſtalten die Schwarzfuchszüchter große Verſteigerungen, zu denen die Vertreter der größten Pelzhäuſer Ewropas, vor allem Deutſch⸗ kands und Rußlands herbeieilen. Um die ſchönen Folle entſpinnen ſich oft heiße Kämpfe, aber die ſtattlichen Summen, die für ſie angelegt werden, haften Preiſen, die für die lebenden Schwarz⸗ füchſe bewilligt werden. 1912 wurde für ein Paar auf der Prinz Eduard⸗Inſel gezüchtete zweijährige Schwarzfüchſe ein Vermögen von nicht weniger als 104000 Mark angelegt; und für ein zweites Paar gleichaltrige Tiere erzielte der Be⸗ ſitzer 82000 Mark. Die im lehten Frühjahr ge⸗ borenen kleinen Füchſe haben Preiſe erreicht, die zwiſchen 36 000 und 40 000 Mark ſchwanken, und in einem Falle hat ein Liebhaber bereits 32 000 für ein Fuchsbaby bezahlt, das erſt geboren wer⸗ den ſoll; für die angelegte Summe genießt er das Vorrecht, unter denen von einer beſtimmten Füchſin zur Welt gebrachten Kleinen das Exem⸗ plar auszuſuchen, das ihm am beſten gefällt. Dieſe Ziffern zeigen, webche gewaltige Gewinne die Züchter einnehmen, die ihre erſten Exemplare im Walde fingen und kaum nennenswerte Aus⸗ gaben haben, denn um eine Fuchsfarm zu er⸗ richten, brauchen nur ein paar Schuppen gebaut und das Gelände umfriedet werden. Die Erfolge dieſer Amateurzüchter haben jetzt dazu geführt, das Landwirtſchaftsminiſterium der Ver⸗ inigten Staaten dem Problem der Züchtung der ſtbarſten Pelztiere ſeine Aufmerkſamkeit zu⸗ wandte und im Nationalpark in Waſhington Verſuchsſtationen errichten ließ, in denen ſowohl Schwarzfüchſe wie auch Hermeline gezüchtet wer⸗ den. Die Züchtung der Moſchustiere, deren Fell in der Pelzinduſtrie eine ſo große Rolle ſpielt, hat ſo günſtige Ergebniſſe gezeitigt, daß an der Oſt⸗ 0 den dortigen Sumpf⸗ der letzten zwei Jahre eine Farmen entſtanden, die ganze Reihe von großen Fi ſich nur mit der Zucht des Moſchustieres beſchäf⸗ tigen. Die Statiſtik hat gezeigt, daß die Gewinne der Farmer auf dieſem für die Landwirtſchaft erſcheinen faſt beſcheiden gegenüber den märchen⸗ Hiblen, ohnehin unfruchtbaren Gebiete ungleich größer Meln schmiedeeiserner SPEZIAL- KESSEL. für Braunkohlenbriket- feusrung besitzt folgende Vorzüge: Langen Dauerbrand, vollkommene rauchlose Verbrepnung, keine „ kurze Anheiz- zeit, wenig und leichte Bedlenung. Gοοοοοοοοοοοοοοοοοꝙhοοοeme g. Auber zon Neiur. bammert Karlsrune. Metz. ſind, als die Erträgniſſe, die der fruchtbarſte boll bebaute Boden des Staates bringt. — Mönche als Tierfreunde. Die Mönche vom Großen St. Bernhard retten und beherbergen nicht nur Reiſende; ſie nehmen gelegentlich ſo⸗ gar Zugvögel als Gäſte auf. Vor einigen Tagen, ſo wird berichtet, ſahen ſie eine große ſchwarze Wolke von Norden kommen, die ſich raſch dem Hoſpiz näherte. Die Mönche erkannten, daß es ein großer Schwarm Zugvögel war, der ſich nach Süden bewegte und vor dem ſchweren Schneeſturm einen Schutz ſuchte. Sofort öffne⸗ ten ſie alle Türen und Fenſter des Kloſtergebäu⸗ des. Es war die höchſte Zeit. Die Vögel flogen bereitwillig herein und füllten im Augenblick Säle und Zellen der Mönche. Es waren Schwalben, die vor Hunger, Ermüdung und Kälte zitterten. Die Mönche heizten ſofort ſämtliche Räume, um die Tierchen zu wärmen. Am folgenden Morgen, als die Sonne wieder ſtrahlte, flogen die Schwalben weiter nach Sü⸗ den. Trotz dieſer Hilfe hat eine große Anzahl der Vögel in dem Schneeſturm das ſchützende Obdach nicht mehr erreichen können. Die Mönche fanden hunderte von Vogelleichen im Schnee. — Im Kampf ums Leben. Unter der An⸗ klage des Betrugs hatte ſich dieſer Tage, wie berichtet wird, der Angehörige eines altange⸗ ſehenen Geſchlechts, Frhr. Edwin Marſchall von Bieberſtein, vor einer Berliner Strafkammer zu verantworten. Der bisher unbeſcholtene Mann war vom Schickſal viel hin und her ge⸗ worfen worden. Als Unterſtützungen von den Verwandten verſiegten, nahm er mutig den Kampf mit dem Leben auf, um ſeine Familie zu ernähren. Er trat einen Poſten als Guts⸗ inſpektor an und fand dann, als er dieſen ohne Schuld verlor, eine Anſtellung bei einer Firma als Inſpektor mit einem Wochengehalt von 75 Mark. Als ſeine Tätigkeit in dieſer Aushilfs⸗ ſtellung beendet war, ſtand er eines Tages wie⸗ — —— Saxlehner's HUNTAD JAN0s Segen Verstopfung, gestörte Verdauung, Fettleibig- Sitterquelle Jnicht Hunger leiden zu müſſen, verkaufte ſeine Möbeleinrichtung, für die er ganze 400 derum vor dem Nichts. Alle Verſuche, eine einigermaßen erträgliche Stellung ſich zu ver⸗ ſchaffen, ſchlugen fehl. Um mit ſeiner Familie er Mark erhielt. In der Hoffnung, eine kleine Penſion einrichten zu können, kaufte er mit einer Anzahlung von 300 M. bei einer Berliner Firma eine Möbeleinrichtung auf Abzahlung und mietete in Friedenau eine Wohnung. Seine Hoffnung, Penſionäre zu erhalten, ſchlug jedoch fehl, ſo daß er ſchon nach kurzer Zeit wieder völlig mittellos war. Als ſchließlich der Hunger an ſeine Tür klopfte, ließ ſich der An⸗ geklagte, der bisher ehrlich den Kampf ums Daſein gekämpft hatte, verleiten, verſchiedene Dinge zu begehen, die ihn mit dem Strafgeſetz in Konflikt brachten. Er verſchaffte ſich, nach⸗ dem er verſichert hatte, daß die eben auf Abzah⸗ lung gekaufte Wohnungseinrichtung ſein unbe⸗ ſchränktes Eigentum ſei, im Oktober v. Is. ein Darlehen von 1000 Mark, wofür er einen ſchon im Januar fälligen Wechſel über 1200 M. aus⸗ ſtellen mußte, was einen Zinsſatz von 80 Pro⸗ zent entſpricht. Nachdem der Angeklagte mit dieſem Gelde eine Abzahlung auf die Möbel geleiſtet und verſchiedene andere Schulden be⸗ zahlt hatte, verkaufte er die Möbel nacheinander noch viermal und ließ ſich von den Käufern Anzahlungen von einigen hundert Mark geben. Vor Gericht erklärte der Angeklagte, daß er die Straftaten in einem Zuſtande dumpfer Ver⸗ zweiflung begangen habe. Das Gericht war der Anſicht, daß die von dem Angeklagten began⸗ genen Straftaten nicht dazu angetan ſceen, einen bisher unbeſcholtenen und ehrenhaften Mann, der in der Not entgleiſt ſei, ins Ge⸗ fängnis zu ſchicken. Das Urteil lautete dem⸗ entſprechend nur auf 600 M. Geldſtrafe. Wer wird aber dieſe Summe zahlend —„Harr Harzog, das bän ech!“ Aus Gothg wird dem Erfurter Allgemeinen Anzeiger ge⸗ ſchrieben: Eine heitere Epiſode knüpft ſich an einen Jagdausflug im Park des Möuchshofs Der Herzog, ein ebenſo großer Jagdliebhabeg als Kenner der Pferdezucht, erhält vom Stell meiſter Röhrſen die Meldung, daß die Witie K. ein Fohlen von ſeltener Schönheit im Wuchſe beſitze. Nach beendeter Jagd begibt ſich der Herzog nach dem Gehöft der Witwe. Der Sohn des Hauſes führt dem Herzog das Tier vor, Der Herzog, entzückt von der Schönheit de⸗ Fohlens, ſpricht:„Wirklich, ſuperbes Tier! Biß geſpannt, auch die Mutter davon kennen z lernen.“ Im Hintergrund erſcheint die bieder Witwe, geht auf den Fürſten zu und ſagt:„Han Harzog, das bän ech!“ — Eine allzu praktiſche Berlfnerin. Die„B Z. am Mittag“ erzählt folgende Szene an dez Kaſſe des„Theaters der Moden“. Eine Be ſucherin zum Kaſſierer: Bitte ein Billett zu den Stück„Wie bringe ich meinen Mann um Der Kaſſterer: Aber erlauben Sie, das heiß ja„Wie kriege ich meinen Mann rum!“ Di⸗ Beſucherin:„Ach ſo, nel Denn nich!“(Ab.) — Der moderne Damenrock vor dem Richte Im Staate Colorado, in der ſchönen Stabl Denver, hat jetzt ein geſtrenger Richter uner ſchrocken die Pflicht auf ſich genommen, der Empörung einer Anzahl ſeiner Mitmenſchel über manche Exzeſſe der neueſten Damenmode im Gerichtsſaal Ausdruck zu geben und Meinung durch ein rechtskräftges Urteil au Autorität zu verleihen. Das erſte Opfer w die junge Frau Dorothy Funke, die erſt voß vier Wochen glückliche Gattin geworden iſt m es nun erleben mußte, daß ſie in Denver wär rend ihrer Flitterwochen auf einem Spazier gange kurzerhand von einem Schutzmann ver haftet wurde, weil ſich der würdige Beamt durch den modernen, mit zwei Schlitzen verſehe⸗ nen Rock der jungen Dame in ſeinem Sittlich keitsempfinden außs tiefſte verletzt fühlte. junge Frau nahm ihr Schickſal mit Humor lin und machte ſich weidlich über die Polizei Luſtih der ſie klar zu machen ſuchte, daß Poliziſen in Fragen der Mode ganz ungewöhnlich im begabte Kritiker wären. Und auch vor d Richter verbeugte ſie ſich lächelnd und erklür ihm, daß er nur für ihr Kleid eine gefährlich Reklame mache. Dann aber ließ ſie ſich ſeelen ruhig von den herbeigeſtürzten Photographen ufnehmen:„Ja, pholographieren Sie mich, f viel Sie wollen, ich fürchte mich nicht. bbe wies die Freiheit der Bewegung in dieſen neuen Rocke und zugleich ſeine äſthetiſchen Vor⸗ züge. Sehen Sie denn nicht, wie frei und be⸗ guem dieſer Rock iſt?“ Als alle das zugaben, erklärte die junge Frau den Reportern mit del Camera Schnitt und Mechanismus ihres und wies ſtolz darauf hin, daß ebenſo wie vorn auch hinten ein Schlitz kunſtvoll abgenäht ſan „Ich habe fünf ſolcher Röcke und zwei mit einen Doppelſchlitz, ſie bilden meine Brautausſta⸗ tung.“ Aber es half ihr alles nichts, der ge⸗ ſtrenge Richter ſtellte ihr die Wahl zwiſchen 0 Tagen Gefängnis und ſofortiger Abreiſe an, der Stadt Denver: und da 30 Tage Gefängm! immerhin kein Vergnügen ſind, nahm Fral Dorothy Funke lieber ihren ſehr betreten drein⸗ ſchauenden Herrn Gemahl am Arme und reiſtt ————.—— 5 Arzilt Bevorz — „n N Sfagokbekenollessg I 8 2 Unübertreffen in seiner sicheren und milden Wirkung. In allen Apotheken zu haben, un 2 19— beit, Blutandrang, sto. Serzlnl, Oesls: I assenglas 20ll. lenseeeee n A2 5 ver⸗ nander dufern geben. er die Ver⸗ ar der began⸗ ſeten, haften s Ge⸗ dem⸗ Wer Gotha er ge⸗ ich an 8hofs, bhaber Stall⸗ Witſte Wuchſe ch der Sohß r vor, eit dez r Bii ten zu bieder „Han * 2 — — 8 58 ſder Branche führt Wohnort gleichgültig! 12. Seite. Ortskrankenkaſſe der häuslichen Dienſtboten Maunheim. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Betei⸗ ligten der Stadtteile Käfertal und Waldhof, daß am Montag, den 29. September 1913 vormittags—12 Uhr im Rathaus zu Käfertal und am Dienstag, den 30. September 1913 vormittags—12 Uhr in der Wirtſchaft zur Kantine der Spiegelſabrik Waldhof Beitragszahlungen pro 3. Quartal 1913 ent⸗ gegengenommen werden. 8558 7 Mannheim, den 24. September 1918. Die Verwaltung: Kempf. Empfehle in beſter lebendfriſcher Ware als beſonders preiswert: großer Schellfiſch 30 wf. Kabliau 30 pf. Seelachs, beſter, ausgeſchnitten.. 30 Pf. feinſter olländer Angelſchellfiſche 45 pf. feinſter holländer Kablian 40 W. 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Fürſt Ernſt zu Löwenſtein wohnte dem Konzerte an. ):(Wertheim, 22. Sept. Die kath. gemeinde veranſtaltete beſetzten Kettenſaal dem nach Wall ldorf ver⸗ ſetzten Stadtpfarrer Barth eine Abſchieds keier, bei der von den verſchiedenen Nedn das gute Einvernehmen und die allgemeine Beliebtheit recht zum Ausdruck kam. Der Cä⸗ cilienverein verſchönte die Feier durch Chor⸗ geſänge und Quartette. Herr Stadtpfarrer Barth verläßt ungern ſeinen 10 ährigen Wir⸗ es notwendig. * Tauberbiſchofsheim, 22. Sept. Auf ein 50jähriges Beſtehen konnte der Turnverein Tanberbiſchofsheim in dieſen Tagen zurückblicken. Die Feſtlichkeiten wurden am Samstag abend mit einem gltenzend perlaufenen Bankett eingeleitet. Den 8. Rit⸗ telpunkt des Abends bildete die geſtrede des 7 8 eminarvorſtandes Profeſſor Grein. Die Ernennung des Herrn Pridglier Emil Rin⸗ ker, eines eifrigen Förderers ſeit der Gründung des Vereins, zum Ehrenmitglied reihte ſich an; auch der beiden verdienteſten Männer, der Herren Kreisſchulrat Röttinger und Bürgermeiſter Buſch in Singen, die nicht mehr unter den Lebenden weilen, wurde ſeitens des Gauturnwarts, Herrn Eiermann⸗ GEberbach gedacht. Herr Kreisſchriftwart Schimpf⸗ Pforzheim überbrachte die Glückwünſche des 10. Turnkreiſes, Herr Bürgermeiſter Rheindl toaſtete auf den Landesfürſten. Am Sonntag morgen eilten die Turner aus allen Teilen des Main⸗Neckargaues herbei um in den Vormit⸗ Siegerkranz zu ringen. An den Feſtzug am Nachmittag ſchloß ſich ein durch Sondervorſtel⸗ lungen des feſtgebenden Vereins, Geſangsvor⸗ Gartenfeſt an, dem um 6 Uhr die Preisvertei⸗ beſchloß die ſchönen Erinnerungstage. n Sue dann Kaufm., kaut.⸗ fähig, 96 5 ſelbſtändig machen will, fucht f. Prov. Hannover unb Gr. Olden⸗ 5 burg Vertrelungen erſter Häuſer. 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