ber 19105 Wonmement 70 Pfg. monatlich, Bringerlohn 30 Pfg. durch die Poſt inkl. Poſtaufſchlag Nck..42 pro Quartal. Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Inſerate: Kolonel⸗Setle 30 Pfg. Reklame⸗Seile„.20 Nck. Täglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) Beilagen: Unterhaltungsblatt; Beilage für Land⸗ Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Mannheim und Umgebung Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagblatt morgens 9 Uhr, für das Adendblatt nachurittags 3 Uhr Amtliches Derkündigungsblatt für den Amtsbezuk Mannheim; Handels⸗ Celegramm ·Adreſſe: „General⸗Anzeiger Mannheim“ Celephon⸗Hummern: Otrektion und Buchhaltung 1447 34¹ Eigenes Redaktionsburean in Berlin und Induſtrie⸗Seitung für Südweſtdeutſchland; Beilage für Citeratur und Wiſſenſchaft und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen und Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. 307⁹ Nr. 302. Maunheim, Dienstag, 28 —2 Oktober 1913. rr die Zukunſt der 4 2 Marineluftſchiffe. len Vom Contreadmiral a. D. Kalau vom Hofe. 4 Allgemeine und dankbare Zuſtimmung wer⸗ Jeuge, den die Ehrungen hervorgerufen haben, welche aißb] den Toten unſerer beiden Marineluftſchiffe in 100 ſo würdiger Weiſe allſeitig zuteil geworden en fid; zeigen ſie doch nicht nur die höchſte An⸗ erkennung für die heldenmütigen Leiſtungen der ihrem verdienſtvollen Streben ſo früh entriſſenen Opfer, ſondern auch die Größe der nationalen Bedeutung, welche der vom Grafen Zeppelin verwirklichte Gedanke der Luftſchiffahrt bereits erlangt hat und die rege Aufmerkſamkeit, welche die anderen Nationen dieſem Vorgehen widmen. Das jähe Mißgeſchick, welches unſere beiden modernen Luftrieſen ſo ſchnell hintereinander be⸗ fallen, nachdem ſie ihre volle Leiſtungsfähigkeit und Sicherheit durch die weite Reiſe vom Bodenſee nach der Nord⸗ und Oſtſee ſowie durch zahlreiche kürzere Probe⸗ und Uebungsfahrten über jeden berechtigten Zweifel erwieſen zu haben ſchienen, mußte auf alle Beteiligten und Unbeteiligten, Sachverſtändigen und Laien zu⸗ 4 nächft einen betäubenden Eindruck machen. Kleinmitige, Zweifler und Neider wurden je⸗ doch durch das Telegramm des Kaiſers an das Reichsmarineamt und durch den in einem Tele⸗ gramm an den Grafen Zeppelin vom Großad⸗ miral v. Tirpitz ausgeſprochenen Wunſch, daß die beiden am Bodenſee im Bau befindlichen Marineluftſchiffe unter einem günſtigeren Stern zu fahren berufen ſein möchten, bald darüber be⸗ lehrt, wie an maßgebenden Stellen über das Was nun?“ gedacht wurde. Der Deutſche Wille zur Herrſchaft in der Luft, keineswegs beirrt in der grundſätzlichen Vernünftigkeit ſeines Zieles, forderte die ernſte Prüfung der unter ſo chweren Opfern gemachten Erfahrungen, um in ukunft auf dem betretenen Wege mit ver⸗ wehrter Sicherung und Meidung der erkannten elementaren Gefahren fortſchreiten zu können. War es für die Kataſtrophe des„L. 1“ un⸗ ſchwer, die Urſachen aufzudecken, welche unter en obwaltenden Umſtänden das verhängnisvolle eſultat zeitigen mußten, ſo ſcheint das im etzten Falbe faſt unmöglich, da alle an der Un⸗ glücksfahrt Beteiligten aus dem Leben geſchie⸗ den ſind und von ihnen Nachrichten bei der Schnelligkeit des Verhängniſſes nicht gegeben Die Augenzeugen, welche die werden konnten. Entſtehung des Brandes unter dem Vorderteil den erfolgende Exploſion beobachteten, vermögen über die erſte Urſache des Brandes nichts aus⸗ zuſagen; ob aus dem jetzigen Zuſtande des Wrakes und der Motoren zuverläſſige Schlüſſe in dieſer Hinſicht gezogen werden können, er⸗ ſcheint ſehr zweifelhaft. Dieſe Ungewißheit und die faſt ſichere Unmöglichkeit, aus dem Verluſt des„L. 2“ ſofort nutzbar zu machende Erfahrun⸗ gen zu gewinnen, ſind im Hinblick auf die zahl⸗ reichen Menſchenopfer ſchwer tragiſche Momente. Daß der zur Exploſion führende Brand auf der Anweſenheit von Benzindämpfen beruht hat, darf man vielleicht als wahrſcheinlich annehmen, denn dieſe finden ſich in der Nähe der mit Benzin getriebenen Motoren faſt ſtets an; das iſt bei der heutigen Motorenkonſtruktion ein allen Luft⸗ ſchiffen gemeinſames Gefahrmoment, welches den Ausſchluß ejdes offenen Feuers erforder⸗ lich macht. Für die ſtrikte Innehaltung aller zur Vermeidung der Feuersgefahr getroffenen Maßregeln wird auf dem Marineluftſchiff ſicher⸗ lich geſorgt geweſen ſein. Was hätte nun alſo noch geſchehen ſollen, um das Unglück zu ver⸗ meiden? Auf dieſe Frage kann eine befriedi⸗ gende Antwort zurzeit nicht gegeben werden, da aus dieſem Anlaß ebenſowenig von der Anwen⸗ dung des Benzins oder ähnlicher Brennſtoffe fütr Luftſchiffmotoren wird abgeſehen werden können, wie von der des heißen Dampfes für Lokomotiven und Schiffskeſſel. Außer jedem Zweifel ſteht, daß das Syſtem des ſtarren Luft⸗ ſchiffes und im beſonderen ſeine Ausführung durch den Grafen Zeppelin weder für die Ex⸗ ploſion verantwortlich gemacht werden kann noch für das Unterliegen des„L. 1“ vor der elemen⸗ karen Gewalt eines ſenkrecht von oben nieder⸗ fahrenden Luftſtoßes, deſſen Gefahr rechtzeitig zu erkennen außer Menſchenmöglichkeit lag. Angeſichts dieſer Tatſache wird man ſich ver⸗ gegenwärtigen müſſen, wie viele Opfer immer wieder die höchſt vervollkommnete Segelſchiff⸗ fahrt erfordert hat trotz tauſendjähriger Be⸗ kanntſchaft mit den Tücken der horizontalen Luft⸗ ſtrömung auf der Oberfläche des Waſſers. Die ſeefahrenden Nationen aller Zeiten haben ſich niemals durch die Verluſte an Gut und Leben abſchrecken laſſen, die Vorteile auszunutzen, welche die Kunſt der Schiffahrt ihnen brachte. Von Floß und ausgehöhltem Baumſtamm über das Ruder⸗ und Segelſchiff ſind ſie heute bis zu den gewaltigen Ozeandampfern der Handels⸗ und Kriegsmarine gelangt. Bei der Luftſchiff⸗ fahrt ſtehen wir erſt am Anfang einer neuen Verkehrsentwicklung, deren Möglichkeiten noch nicht zu ermeſſen ſind Flugmaſchinen und Luft⸗ ſchiffe werden mit allen Hilfsmitteln der Tech⸗ nik ſtetig verbeſſert, jeder Tag faſt bringt neue (Abendblatt) Die Herbſtmanöver zu Waſſer und zu Lan haben wiederum ihre hohe Bedeutung für die Führung von Heer und Flotte erwieſen, der dieſe neuen Hilfsmittel ſchon geradezu unentbehrlich geworden ſind. Derfenige Feld⸗ und Seeherr, der über leiſtungsfähige Fuftſchiffe und Flieger verfügen kann, hat vor einem nicht derartig ge⸗ rüſteten Gegner ohne Zweifel einen großen Vor⸗ teil voraus. Gewiß haften dieſen Inſtrumen⸗ ten noch viele Unvollkommenheiten an, auch iſt unſere Kenntnis der Zuſtände der höheren Schichten der Atmoſphäre noch recht lückenhaft. Soviel ſteht aber bereits heute feſt, daß die bis⸗ bisherige Tätigkeit unſerer Marineluftſchiffe im Flottenverbande Ausſichten eröffnet hat, deren wir uns für die Wehrhaftigkeit unſeres Vater⸗ landes zur See freuen dürfen und deren weitere Verwirklichung der praktiſchen Tüchtigkeit und dem ſyſtematiſchen Vorgehen unſerer Marine⸗ verwaltung getroſt anheimgeſtellt vleiben kann. Der Reichstag. (Von einem Berliner Mitarbeiter.) Berlin, 26. Oktober. Der genaue Termin für den Wiederzuſammen⸗ tritt des Reichstags ſteht(trotz der apodiktiſchen Ankündigung des„Vorwärls“) noch nicht feſt. Vor ein paar Wochen noch konnte man auch aus dem Munde von Regierungsvertretern hören: es läge eigentlich kein Grund vor, warum von dem einmal in Ausſicht genommenen Termin abge⸗ gangen werden ſollte. Inzwiſchen iſt aber daran erinnert worden, daß durch die Wahl des 20. November den Reichsboten, ſoweit ſie Nord⸗ deutſche und Proteſtanten ſind, die Ruhe des Bußtages und die Feier des Totenfeſtes geſtört und beeinträchtigt werden müßte und dieſem Ein⸗ wand wird die Berechtigung kaum abzuerkennen ſein. Aber ob man dieſen Bedenken nun Rech⸗ nung trägt oder nicht: in knapp vier Wochen wird das Wallothaus, in dem in den hinter uns liegenden Monaten die Bauleute rüſtig ſchafften, ſeine Tore wieder aufgetan haben und man wird perſuchen von der Regierung ſich Auskunft zu holen über die Fragen, die man ihr auch ſchon in der Zwiſchenzeit, dann aber zumeiſt mit ſehr dürftigem Ergebnis vortrug. Das braucht nicht gerade in der Form von Interpellationen zu ge⸗ ſchehen und wir möchten annehmen: gerade für die wichtigſten Gravamina wird man dieſe Form nicht wählen. Die Sozialdemokratie hat frei⸗ lich ſchon eine Interpellation angemeldet(über die Arbeitsloſenverſicherung) und ſie hat ver⸗ mutlich, um ſie beſonders eindrucksvoll zu machen, de Indes kann man, ohne befürchten zu müſſen durch ſpätere Tatſachen widerlegt zu werden ſchon jetzt vorausſagen: dieſe Debatten werden bei dem Agitationsverlangen der Sozialdemo⸗ kratie und ihrem bewährten Rededrang ſehr wortreich ſein; aber ſie werden vorübergehen, ohne irgendwelche tiefere Spuren zu hinterlaſſen Die eigentlichen Kämpfe werden ſich vielmehr erſt im Rahmen der Etatsberatungen abſpielen. Eine Sorge iſt von den Politikern, ſoweit ſie mehr ſein wollen als die kurzſichtigen Sachwalter ner⸗ vös und emſig ausſchauender Exporteure, derweil gottlob genommen worden. Unſere auswärtige Politik, die die„gerade Linie“ ja eigentlich nie ſonderlich bevorzugt hatte, war letzthin in ein ungewöhnlich ſtarkes Schwanken geraten. Wir fingen an in Serbien, in Griechenland unbe⸗ grenzte Möglichkeiten zu entdecken und zeigten, von drüben durch die grundſätzliche nationale Geſinnungsloſigkeit der Blätter vom Schlage der „Neuen Freien Preſſe“ herausgefordert, Nei⸗ gung, Oeſterreich die kalte Schulter zu weiſen. Die kleine, doch recht unbehagliche Eheirrung dürfte jetzt, wo ſich an Konopiſcht auch der Be⸗ ſuch beim alten Kaiſer in Schönbrunn ſchloß, im Weſentlichen überwunden ſein.„Heimg fun⸗ den“ könnte man mit Anzengrubers Weihnachts⸗ ſtück dies Kapitel überſchreiben. Dennoch bliebe vielleicht zu wünſchen: man ließe ſich bei der Exörterung der Dinge im Reichstage nicht an der Entgegennahme der herkömmlichen offiziellen Wendungen genügen, ſondern verſuchte einmal in die Materie wirklich einzudringen Es täte Not, daß ein beherzter Mann im Reichstage offen ausſpräche, wie das Bündnis mit Oeſter⸗ reich, wenn unſer Reich in Wahrheit die Vor⸗ macht und Sammelſtätte deutſchen Volkstum ſein will, uns immerdar eine Lebensnotwendigkeit bleiben müſſe; wie es ſchlechterdings nicht an⸗ ginge, dieſe tieſſten nationalen Probleme(das Nationale hier im Sine von Kulturnation ver⸗ ſtanden) in eine der hergebrachten völkerrecht⸗ lichen Kategorien einzuſchachteln. Ein ſolches Wort würde von unſeren öſterrreichiſchen Stam⸗ mesbrüdern, die ein ſehr ſchweres Jahr, ein Jahr der Opfer und der am Lebensmark nagenden Zweifel hinter ſich haben, uns ganz beſonders gedankt werden. Auch in einem anderen Belang iſt in den letzten Tagen unſere auswärtige Politik über⸗ ſichtlicher geworden. Es ging in dieſen Mona⸗ ten gar wunderliche Rede über die märchem⸗ haften Erfolge des Fürſten Lichnowskyn durch die Blätter. Wer dann das Plenſche Buch zur Hand nahm, das doch eingeſtandenermaßen im Schatten der Londoner Botſchaft erwuchs, + de⸗ n5 int ̃ ik ſtetig ver jed rinc zu deren Begründung ſogar die längſt durch⸗ mochte ſich nur ſchwer der Befürchtung entſchla⸗ e ticites und die bald in Wenigen Snnzbis dahin für unmöglich gehaltene Leiſtungen. löcherte Marxiſche Kriſentheorie herangezogen. gen, daß bei dieſen Verhandlungen, die an und 2— eeeeeeeeeeeee. ͤ y0 b0( I.— 2 um ſie bis zu ihrem Abmarſch ins Innere der lokomotive ausgebildete Dreſchlokomobile) dahinter in Griechenland! Mein Waſſerwagenkutſcher lädt 38 Feuilleton Bewunderung und der Kritik der(neuen) gehängt die Dreſchmaſchine mit dem Strohzer⸗] mich durch Demonſtrieren einer Reitbewegung 89 5 Griechen zu überlaſſen. Für die Bewunderung reißer und Siebwagen. Kohlen⸗ und Waſſer⸗ ein, auf ſeinem Waſſerroß zu beiten, weil der 32„ hatten die Zeitungen geſorgt, die von der Firma wagen wurden mit Pferdebeſpannung nachge⸗ Weg noch lang ſei. Da meine neuchriechiſchen 2 2 Lanz als von einem Krupp des Friedens ſprach führt. Die Zuglokomobile trägt hoch obe Sprachkenntniſſe nicht viel über Waf B 8 Lanz als meinem Krupp des Friedens ſprachen, führt. Die Zuglokomobile trägt hoch oben am p enntniſſe ni biel über Waſſer, rot 2 Deutſche Technik am Olump. mit deſſen Maſchinen es erſt möglich ſei, die reiche Kamin ſtolz den Namen„Olompos“ in griechiſcher und Gepäckträger hinausreichen, erkläre ich dem 22 mit der Lieferung von 4 Dampf⸗Dreſch. Kornkammer Theſſaliens voll zu erſchließen. FürSchrift. Mein Maſchiniſt führt die Maſchine im Mann durch Gebärden, in deren Treffſicherheit 5 de die Kritik bemühte ſich die liebe Konkurrenz. Sie 6⸗Kilometer⸗Tempo die Straße aufwärts. Ich man hier ſchnell einige Meiſterſchaft erlangt, daß rir D—*—— 7— +——* 2„ 2 1 — auch in Griechenland Eingang gefunden. ſtrengte ſich redlich an, unſere deutſchen Maſchinen gehe mit dem Käufer voraus um den Weg zu ſich vorzügliche Beine habe und lieber zu Fuß — Es dürfte an dieſer Stelle intereſſieren. durch das leider immer noch nicht ausgeſtorbene unterſuchen. Die Wege ſind hier ſehr ſchlecht, bliebe; auch hatten wir das ſchlimmſte Stück des — aus dem nachſtehenden Privatbrlef 3„billig und ſchlecht“ herabzuſetzen. Sogar ge⸗ oft ſehr ſteil, viele Steine, die Brücken meiſtensWeges ſchon überwunden. Vor uns breitet ſich die Einführung leitenden Ingenieurs die ettet wurde(natürlich von Engländerm) daß wir ſchwach. Fünf Stunden lang nichts als Steine allmäßlich die fruchtb theſſaliſ Ebe 8 näßeren Amſtände des Transportes wettet wurde(natürlich von Engländern) daß wirſchwach. Fünf Stunden lang nich ls Steine alln T die fruchtbare theſſaliſche ne aus, 8 kennen zu lernen. unmöglich die ſteinigen Wege zur Hochebene von und Steine, weit und breit weder Baum noch ſan den Seiten von hohen baumloſen Bergen um⸗ —— Lieber Freund! Daß ich es vorwegnehme, um Theſſalien hinaufkämen, ohne die Maſchine ge⸗ Strauch, dazu nirgends Waſſer, da alle Flüſſe geben. Rechts das griechiſche Montenegro, etwas — deine brennende Ungeduld zu befriedigen: Ich brauchsunfähig zu machen. Da mir von jeherund Bäche ausgetrocknet ſind. Wir begegnen weiter die Höhenzüge des Oſſa und im Hinter⸗ babe geſtiegt. Ich habe meinen Auftrag erfüllt. Taten ſympathiſcher ſind als Reden, beſchloß ich, einem mit Knoblauch beladenen Wagen. Der grund unſer erſehntes Reiſeziel, der Olymp. Ein⸗ — Theſſalien zu erobern. Ich habe den Rauch aus ſobald wie möglich loszufahren. Mein erſter Käufer verhandelt mit dem Bauer, kauft einen tönig pruſtet unſere Dampflokomobile vorwärts, dem Feuer deutſcher Maſchinen am Fuße des Dreſchſatz war unter eigenem Dampf bis in den rieſigen aus Knoblauchzwiebeln zuſammengedreh⸗ knirſchen die Wagen über die Steine und ich bin Obmpos aufſteigen laſſen, und die Götter haben Norden Theſſaliens zu bringen, wo ein Probe⸗ſten Kranz und hängt ihn wie eine Guirlande um im Begriff, die Verbindungen zwiſchen der Poeſie mich nicht zermalmt und in den Tartarus ent⸗ dreſchen die Leiſtu higkeit zu erweiſen hatte. Schornſtein und Rauchkammer der Zuglokomo⸗ meiner Maſchinen und der etwas eingeſtaubten endet. Gnädig waren ſie meinem Beginnen. Wir wollten Dienstag autbrechen. Während bile. Wie ich bereits in Volo erfahren hatte, ſoll Poeſie des Olympos zu ſuchen. Da reißt mich der Zwar ging es nicht ganz ohne Blutvergießen ab; der Vorbereitungen am Montag nachmittag der Knoblauchkranz den böſen Blick abwenden. herannahende Eiſenbahnzug, der von Volo nach charen von Moskitos drohten mich und meinen kommt der Käufer des Dreſchſatzes und bittet un. Wenn uns 3. B. jemand entgegen kam und ſagte: Lariſſa fährt und teilweiſe neben der Straße her⸗ Maſchiniſten kampfunfähig zu machen. Dochſeren Dolmetſch:„Willſt du nicht den DeutſchenEi, was haſt du für eine ſchöne Maſchine“, im läuft, aus meinen Träumen. Und dies um n Hephäſtos ſchien Wohlgefallen daran zu finden, baß wir ſeines Feuers Macht ſa ſegensreich zu berwenden wußten. 1 Es war wieder einmal einer der großen hiſto⸗ e! ſchen Momente: Einzug der erſten deutſchen Stener 2 ſeh eſchmaſchine in Griechenland. Du hätteſt ſie en ſollen, meine vier gewaltigen Lanz'ſchen ſagen, ſie möchten die Lokomobile ſchon Montag anheizen, du weißt doch, daß man keine Arbeit am Dienstag anfangen darf.“ Beſchleunjigt wurde die Maſchine betriebsfertig gemacht, und es ge⸗ lang mir noch abends 2 Ubr, alſo eine halbe Stunde vor Dienstag, das Feuer anzu⸗ machen, das dann abgedeckt langſam die Nacht durch brannte Dienstag früh geht die Karawane um len aber dachte:„Wenn ſie nur zuſammen⸗ rechen wollte“, ſo machte der Knoblauchkranz ſchönen Wunſch unwirkſam. Nach einem ſchauderhaften Knoblauchfrühſtück, wobei ich zu allem Ueberfluß eine halbe Flaſche ſtärkſten orientaliſchen Schnapſes— den ich für Weißwein gehalten hatte— austrank, geht es weiter. Je näher wir an Mittag kommen, deſto. eben. 1. Dampf-Dreſchſätze, als ich ſie in imponierender abei] feiße auf dem Quai von Volo aufgepflanzt hatte, los. Zuerſt die Zuglokomobile(eine als Straßen⸗ kräftiger, als ich im Zug meinen Konkurrenten aus Volo erblicke, der gewettet hatte, daß wir mit unſerer Maſchine nicht über den Berg kämen Ich reiße mein Taſchentuch vom Nacken n winke ihm lachend zu. Na, er macht gute Mien zum böſen Spiel. Nach einem ausgerutſchten „Goddam“ winkt er wieder und lä entnerbender wird die Hitze. Ich bitte, im Juni achelt füßſauer. Es war doch gut, daß wir den Knoblauchkranz am Schornſtein hatten. 5 5 2. Seite. General-Ameiger.— Vadiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.) Dienstag, den 28. Oktober 1913, für ſich auch uns ungemein wünſchenwert er⸗ ſcheinen, wir wieder einmal die„zweiten Sie⸗ ger“ mimen könnten. Dieſe Befürchtung iſt durch die kluge und würdige Antwort, die Herr von Tirpitz auf Lord Churchills Vorſchlag eines Feierjahres gab, das für England ein Feierjahr mit Ausnahme ſein ſollte, zerſtört worden. Herr v. Tirpitz hat auch nicht etwa nur für ſeine Per⸗ ſon geſprochen: auch die für die Leitung unſerer auswärtigen Geſchäfte in erſter Reihe Verant wortlichen teilen, wie wir beſtimmt wiſſen, ſeine Auffaſſung. Kurz: im Augenblick präſentiert ſich das Tableau unſerer Auswärtigen Politik wieder ein wenig günſtiger, wenn natürlich nach wie vor die Sorge bleibt, daß perſönliche Nei⸗ gungen und Abneigungen und plötzlicher Stim⸗ mungswechſel das Bild eines Tages verſchieben. Gerade um deswillen wird mit dem Herrn Reichskanzler, wie wir glauben möchten, ein recht ernſtes Wort geſprochen werden und es wird im Grunde unter dasſelbe Rubrum fallen, was man ihm über den braunſchweigiſchen Handel zu ſagen haben wird. Interpellieren wird man darum nicht. Umſo nachdrücklicher wird man ſich über die ſeltſame Haſt beſchweren, wie dieſe Angelegenheit von dem Herrn Reichskanzler in der parlamentariſchen Ferienzeit und unter ſichtbarlicher Nichtachtung der Volksvertretung gefördert wurde: an dieſer Stelle liegt in der Tat die eigentliche partie honteuse der ganzen Affäre. Swiſchen Haupt⸗ und Stichwahl. Zum Großblockabkommen nehmen auch einige außerbadiſche nationallibe⸗ rale Blätter Stellung. So ſchreibt der„Deut⸗ iche Kurier“: Man mag zu dem Großblock ſtehen, wie man will, aber nach dem Ausgang der Hauptwahl blieb wohl nichts anderes übrig, um eine ultramontane Parteiherrſchaft in Baden wo⸗ möglich zu verhindern, als daß die Linke ſich zuſammenſchloß. Der„gemeinſame“ Sieg. (..) Auf der liberalen Seite hat man, ſo⸗ weit wir geſehen haben, nirgends die Augen vor dem wahren Ausfall der badiſchen Landtags⸗ wahlen verſchloſſen. Niemand hat beſtritten, daß das Zentrum einen glänzenden Sieg er⸗ fochten hat Es iſt aber eine grobe Entſtellung der Wirklichkeit, wenn die Konſervativen die Sache ſo darſtellen wollen, als ob auch ſie. große Erfolge zu verzeichnen hätten. Sie haben zwar an dem Zentrumsſieg Anteil, aber doch nur inſofern, als ſie dem Zentrum, ſoviel ſie konnten, beigeſtanden ſind— worin ſelbſt die freikonſer⸗ vativen„Hamburger Nachrichten“ kein Ruhmes⸗ blatt ſehen wollen—, wofür ſie durch die Gnade des Zentrums mit einigen Mandaten mehr in den Landtag einziehen. Aber der Stimmen⸗ zah! nach haben die Konſervativen einen Rückgang zu verzeichnen. Merkwürdiger⸗ weiſe wird das auch von einem Teil der libe⸗ ralen Preſſe überſehen. Selbſt die„Frankfurter Zeitung“ rechnet den rechtsſtehenden Gruppen einen Gewinn von etwa 3400 Stimmen heraus, und die Zahlenzuſammenſtellung des freiſinni⸗ gen Blattes wird natürlich von der konſervativen Preſſe bereitwilligſt übernommen, weil ſie den peinlichen Stimmenverluſt auf ſo einfache Art beſeitigt. In dem Frankfurter Blatt wird näm⸗ lich die Stimmenzahl der konſervativen Gruppen bei den Wahlen von 1909 auf 26 907 ange⸗ geben, woraus ſich dann gegen die jetzt erhalte⸗ nen 30 342 Stimmen allerdings ein Gewinn von über 3400 Stimmen ergeben würde. Zu jenen 26 907 Stimmen ſind aber noch 4309 Stimmen hinzuzuzählen, die da⸗ mals auf Mittelſtands. und chriſtlich⸗ ſoziale(alſo der Rechtenzugehhrige) Kandidaten fielen. Es ſtehen demnack 31213 CCCCCc.. a Stimmen von 1909 30 342 Stimmen von 1013 gegenüber, was einen Verluſt von rund 900 Stimmen ergibt. Andererſeits müſſen auch der Stimmenzahl der Fortſchrittspartei bei den Wahlen von 1905 860 und bei denen von 1909 1117 nationalſoziale Stimmen hinzugezählt werden, um ein richtiges Bild zu erhalten. Stimmengewinn bezw. Verluſt der Parteien er⸗ gibt alſo folgende Zuſammenſtellung: 1909 1913 195 Zentrum 91 676 11ʃ6155 Konſerv. Gruppen 31 2ʃ3 30312 Nationalliber.. 9393 75 094 79 924 Fortſchrittler 16 536 22 110 30 30f Sozialdemokraten 50 431 86 078 74 633 Es entfielen demnach auf den Rechtsblock 139 842 122 889 146 405 Linksblock. 156360183 282184 863 ſondern Läßt man nach der Berückſichtigt man noch, daß in den konſervativen Stimmenzahlen ſowohl von 1909 wie von 1913 ein gutes Teil Zen⸗ trumsſtimmen ſteckt— in etwa einem Dutzend Wahlkreiſen führte das Hentrum ſeine nicht unbeträchtlichen Stimwen den rechtsſtehen⸗ den Kandidaten zu—, dann kann man ermeſſen, welche„Bedeutung“ den Konkervativen in Ba⸗ den zukommt. Trotz der angeſtrengteſten Agita⸗ tion, trotz des Ritts des Herrn v. Heydebrand und— nicht zu vergeſſen— des Herrn Arendt nach dem Badener Land haben die Wahlen von 1913 dieſe bisherige Bedeutung, richtiger Be⸗ deutungsloſigkeit nur beſtätigt. Was ſie ſind und haben, ſind und haben ſie vom Zentrum Mögen ſie ſich an dieſer„Gemein⸗ ſamkeit“ weiter berauſchen, wir haben nichts dagegen. Politische Uebersicht. 'Mannheim, den 28. Oktober 1918 Eingaben der Heimarbeiter an den Bundesrat. Die vor einiger Zeit gebildete Auskunftsſtelle für Heimarbeitreform hat an den Bundesrat Eingaben gerichtet, in denen für den bevorſtehen ⸗ den Erlaß der Ausführungsbeſtimmungen zum Hausarbeitsgeſetz vom Jahre 1911 verſchiedene Vorſchläge unterbreitet werden. Dieſe beziehen ſich in erſter Linie auf die Zuſammenſetzung der Fachausſchüſe. Nach dem Hausarbeitsgeſetz ſollen die Fach⸗ ausſchüſſe paritätiſch aus Vertretern der beteilig⸗ ten Gewerbetreibenden und Hausarbeiter be⸗ ſtehen. Man fürchtet nun, daß die Heimarbeiter bei dem Mangel an Organiſationen und ihrer Abhängigkeit von einzelnen Arbeitgebern nicht in der Lage ſein werden, ihre Intereſſen in den Fachausſchüſſen zu vertreten. Die Auskunſts⸗ ſtelle ſtellt daher den Antrag, ſozialvolitiſch ge⸗ ſchulte und intereſſierte Perſönlichkeiten zur Mit⸗ wirkung als Beiſitzer oder Arbeitervertreter her⸗ anzuziehen. Mit dieſer Forderung tritt die gleiche Frage in die Erſcheinung, die ſeinerzeit das Zuſtandekommen des Arbeitskammergeſetzes verhindert hat. Die Regierung legte bei den ...—— den Fachaus⸗ ſchüſſen den größten Wert darauf, daß unmittel⸗ bare Beziehungen zwiſchen Arbeitgeber und Ar⸗ beitnehmer durch bieſe Organe hergeſtellt werden. Es ſcheint daher ſehr zweifelhaft, ob der Bun⸗ desrat dieſem Antrage der Auskunftsſtelle für die Heimarbeitsreform Rechnung tragen wird. Eine zweite Eingabe bezieht ſich auf die Aus⸗ lage von Lohnverzeichniſſen und die Aushändi⸗ gung von Lohnbüchern. Der Bundesrat iſt nach dem Geſetz befugt, hiervon für einzelne Ge⸗ werbezweige Ausnahmen zuzulaſſen. Die Auskunftsſtelle ſteht auf dem Standpunkt, daß einer allgemeinen ausnahmsloſen Verpflichtung zur Auslage von Lohnverzeichniſſen und Aus⸗ händigung von Lohnbüchern nichts entgegen⸗ ſteht. 7. Eine dritte Eingabe beſchäftigt ſich mit den Arbeitskammern wie auch bei allerdings noch erſt Verhandlungen zwiſchen de zuſtändigen Reichsreſſorts und dem Preußiſchg Finanzminiſterium über den Umfang der form, die im Re übe Reich und in Preußen ſtimmend durchgeführt werden ſoll. Die Enff dung wird jedoch ſchon in den nächſten W fallen, da für die preußiſche Beſoldungs die erforderlichen Mittel in den Etat für 1910 eingeſtellt werden dürften. Für die Beſoldung⸗ reform der Reichsbeamten werden die in den Reichsetat für 1914 noch nicht eingef da Deckungsmittel nicht zur Verfügung ſte Die Beſoldungsreform wird als ein beſondere Geſetz dem Reichstag vorgelegt werden, in der auch die Vorſchläge über die Deckungsmittel eſh halten ſein werden. Da feſtſteht, daß eine Vin lage zur Beſteuerung der Rennwetten einge bracht wird, liegt die Vermutung nahe, daß hierdurch gewonnenen Mehreinnahmen für N5 Beſoldungsreform in Frage kommen. kommenden Ausführungs⸗N ſtimmungen zur Krankenverſicherung der Hausgewerbetreibenden. Es wird vorgeſchlagen, den Arbeitgebern durch die Satzungen der Krankenkaſſen eine Melde⸗ pflicht für ihre Hausgewerbetreibenden aufzuer⸗ legen. Ebenſo ſollen ſie verpflichtet werden, die Beiträge einzuziehen und an die Kaſſen abzu⸗ führen. Ohne ſolche Veſtimmungen fürchtet man, daß ein nicht geringer Teil der Hausgewerbetrei⸗ benden unverſichert bleiben wird, und daß die Beiträge ſchwer beizutreiben ſein werden. Deutsches Reich. Der Bund der Induſtriellen hält in den Tagen vom 8. bis 11. November in Berlin mehrere Sitzungen ſeiner Ausſchüſſe ab. Dieſen geht am Freitag, den 7. November eine Vor⸗ ſtandsſitzung des Bundes der Induſtriellen voraus, welche insbeſondere Stellung nehmen wird zu den Beſchlüſſen der Reichstagskommiſ⸗ ſion zur Neuregelung der Konkur⸗ renzklauſel, zu dem Geſetzentwurf über die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe, zu der von der Reichsregierung geplanten geſetz⸗ lichen Regelung des Verkehrs mit Wa F⸗ fen und Munition, zu den verſchiedenen Volksverſicherungsbeſtrebungen ſowie zu einer Anzahl Ausſtellungsfra⸗ gen.— Am 8. November tritt der Handels⸗ politiſche Ausſchuß des Bundes der Induſtriellen zuſammen. Auf Grund eines Refe⸗ rates von Handelskammerſyndikus Dr. Diet⸗ rich Plauen über„Deutſchlands gegenwärtige handelspolitiſche Lage und die Vorbereitung der nächſten Handelsverträge“ ſoll im Einzelnen über die Maßnahmene beraten werden, welche zur Vorbereitung künftiger Handelsverträge und zur Ermittlung der Zollwünſche der Mitglieder des Bundes der Induſtriellen zu ergreifen ſind. Vor allem handelt es ſich um die Beſtrebungen weiter Kreiſe der verarbeitenden Induſtrie auf organi⸗ ſchen Ausbau des„Wirtſchaftlichen Ausſchuſ⸗ ſes“, welchen die Reichsregierung ſeit Mitte der 90er Jahre gebildet hat. Auf der Tagesord⸗ nung ſteht ſerner die Stellungnahme zu Anträ⸗ gen auf Zollerhöhung für grobe Garne, worltber Herr Landtagsabgeordneter Ernſt Stephan Clauß⸗Flöha i. S. berichten wird.— Alsdann tritt am 10. und 11. November der vom Bunde der Induſtriellen gebildete„Ausſchuß für ge⸗ werblichen Rechtsſchutz“ zur erneuten Beratung der von der Reichsregierung im Juli veröffent⸗ lichten Geſetzentwürfe zuſammen. Am 10. Nov. werden Herr Juſtizrat Dr. Waldſchmidt von der Firma Ludwig Loewe u. Co., Akt.⸗Geſ., Berlin, 5041 der großen Talmudſchulen ſämtlicher Gemieh Der Riewer Nitualmord⸗ prozeß. Proteſt der Jeruſalemer Rabbiner gegen dee Beilis⸗Prozeß. Am 8. Oktober d. Is. verſammelten ſichz der großen Synagoge des Rabbi Jochanan he Sakkai zu Jeruſalem 71 Rabbiner und Lel 8 den der Aſchkenaſim, Sephardim und Jemenitez um gegen den Kiewer Ritualmordprozeß öffen, lich Proteſt zu erheben. Die Verſammlung, d ein vieltauſendköpfiges Publikum beiwohnt wurde vom greiſen Chachambaſchi von Jeriſe lem, Rabbi Moſe Franco, mit einer kurzen ſprache eröffnet. Nachdem Rabbiner Horowi über die Entſtehung der wahnwitzigen Ritg mordlegende und das viele Leid, das ſie über d Juden der verſchiedenen Länder und Zeiten= häuft, ausführlich geſprochen hatte, verlas 9 Haim Aljaſchar in feierlicher Weiſe vor 0 öffneter Bundeslade eine hebräiſch abgefaßt Proteſtkundgebung des Jerufalemer Geſam rabbinats gegen die niederträchtige Ritualmord beſchuldigung. In tieefer Ergriffenheit lauſche die Verſammlung dieſer eindrucksvollen Kund gebung der angeſehenſten rabbiniſchen Autot täten des heiligen Landes. Die Knabenmörderin Frau Buſchhorn vor den Geſchworenen. sh. Braunſchweig, 27. Ol. (Von unſ. Korreſp.) Unter großem Andrange des Publikums be⸗ gann heute vor dem hieſigen Schwur gerichſ die Verhandlung in dem Mordprozeſſe gegen die 22 Jahre alte Frau Marie Buf chhorn, die beſchuldigt wird, im Juni d. J den ſechsjährigen Knaben Karl der Tiſchlerseheleute Gente vorſätzlich getötet zu haben. Die Ange⸗ klagte, eine leidlich hübſche, erſcheint im Gerichtsſaal mit einem Säuglin auf dem Arm, te i hat. und der Syndikus des Bundes, Herr Dr. R. Schneider, über den Entwurf eines Patentge⸗ ſetzes referieren. Für den 11. November hat Herr Direktor Schloßmacher⸗Frankfurt a M. den Bericht über den Entwurf eines neuen Wa⸗ renzeichengeſetzes übernommen und im Anſchluß daran wird Herr Syndikus Greiert⸗Dresden ein Referat über den Entwurf eines neuen Ge⸗ brauchsmuſtergeſetzes erſtatten. — Eine Novelle zur Beſoldungsordnung ſoll dert die Angeklagte dann auf Befragen den 0 verwieſen dem Reichstag zugehen. Gegenwärtig ſchweben eee eee Aber man ſoll den Tag auch in Griechenland nicht vor dem Abend loben. Unſer Waſſervorrat neigte ſich bedenklich ſeinem Ende zu. Ich hatte gehofft, irgendwo eine Quelle oder einen Brunnen aufzutreiben. Ich ſchickte dann den Waſſerwagen auf gut Glück aus. Inzwiſchen ſinkt der Waſſer⸗ ſtand im Keſſel immer tiefer, und der letzte Tropfen iſt jetzt dem Tank entnommen. Ich gebe mit der Dampfpfeife das Notſignal, doch kein Waſſerwagen läßt ſich blicken. Schließlich halten wir und decken das Feuer ab. Mein Maſchiniſt folgt dem Beiſpiel der Griechen, die bei dem kleinſten Aufenthalt ſich ſchnell in den Schatten der Dreſchmaſchine legen, den einzigen Schatten weit und breit. Ich wandere in das anderthalh Stunden vor uns liegende Dorf, wo ich den Waſſerwagen vermute. Dort angekommen, be⸗ ſteige ich einen kleinen Hügel und konſtatiere mit Freude, daß meine Maſchine in der Ferne wieder ſchwarzen Rauch zeigt. Der Waſſerwagen muß alſo von einem anderen Dorf her zurückgekehrt ſein. Nun konnte ich auch an Waſſer für meinen Durſt denken. Im Begriff, die Schnitter auf dem Felde(wegen des Krieges meiſt Frauen und Mädchen) anzu⸗ ſprechen, kommt eine hübſche Griechin im Na⸗ tionalkoſtüm mit einem Krug friſchen Waſſers des Weges. Ich gehe ihr entgegen und reiche meinen Hut hin; ſie verſteht mich nicht und iſt über den Fremden heftig erſchrocken. Ich rufe ihr zu„Nero“, ſie verſteht noch immer nichl. Ich hatte den Namen des römiſchen Kaiſers ausge⸗ ſprochen, während das griechiſche„Waſſer“ auf — der letzten Silbe betont wird. Alſo endlich ſpen⸗ det ſie mir„nero“ und ich lerne erfahren, was Göttertrank am Olymp bedeutet. Es macht ihr ſichtlich Vergnügen, mir immer wieder meinen Hut zu füllen, bis wir uns unter fröhlichem Lachen verabſchieden. reichen, machten wir vor einem mehr als primi⸗ tiven Gaſthaus Halt. Ein paar Bönke, ein Tiſch, der Fußboden aus Erde und ſchlüpfrig. Da der Hunger groß war, ging es ans Beſtellen. Notiz⸗ buch heraus und Eier aufgemalt, Gurken uſw., bis wir ſchließlich ein ſtattliches Mahl beiſammen hatten. Unſere Zweifel über eine Schlafgelegen⸗ heit für dieſe Nacht wurden durch die freudige Nachricht eines zufällig im Dorfe anweſenden franzöſiſchen Mechanikers zunichte, daß der Mafre des Ortes ein Bett für mich und eine Lagerſtätte für meinen Maſchiniſten zur Verfügung ſtelle. Wir trennten uns mit der Verſicherung, nach den Strapazen dieſes Tages ganz gewiß nicht vor 7 Uhr früh aufzuſtehen. Aber der Menſch denkt. Um 3 Uhr nachts hatten mich die Moskitos be⸗ reits derart mitgenommen. daß ich vorzog, den Reſt der Nacht auf der Dreſchmaſchine zu ver⸗ bringen. Dort traf ich den Maſchiniſten, der ſchon eine Stunde früher von den Moskitos genug hatte und mir mit dem Mannheimer Schlagwort „Nix wie los!“ entgegenkam. Alſo angeheizt und beim erſten Morgengrauen weiter. Bis Mittag langten wir wohlbehalten an un⸗ ſerem Ziel an und am andern Tage brummte Da es nicht mehr möglich war, noch vor An⸗ bruch der Nacht unſern Beſtimmungsort zu er⸗ zum erſten Mal eine deutſche Maſchine den auf dem ſchneebedeckten Olymp verſammelten Göttern die moderne Sinfonie der Arbeit vor. Die Kunſt in Verlin. Von Dr. Alfred Kuhn. Die Futuriſten. Unter dem Namen eines„Erſten Deut⸗ ſchen Herbſtſalons“ hat Herwarth Wal⸗ den eine internationale futuriſtiſche Ausſtellung veranſtaltet, welche, ſo weit dies hier überhaupt möglich iſt, die Berliner einige Zeit lang in Atem gehalten hat. Auf eine Reihe von Kritiken, die an Deutlichkeit nichts haben zu wünſchen übrig gelaſſen, antwortete ſodann dieſer tempe⸗ ramentvolle Verfechter der neuſten Kunſt mit einem Flugblatt„Aufruf gegen Kunſtkritiker“, nach deſſen Lektüre ſicher auch der ausgehun⸗ gerſte Hund kein Stück Brot mehr von dieſen Leuten nehmen würde. Am Ende geht es auch wirklich nicht an, eine Bewegung, die einen ſo großen Umfang angenommen hat, mit ein paar Worten abzutun, und deshalb wollen wir es verſuchen, an der Hand des in der Ausſtellung gebotenen Materials uns über das Weſen der futuriſtiſchen Malerei Rechenſchaft zu geben. Der Impreſſionismus beſchäftigte ſich wie ſchon ſein Name ſagt, mit der„impreſſion“, das heißt mit der äußeren, zufälligen Erſchei⸗ nung der Dinge, ſo wie ſie der Einzelne jeweils wahrnahm. Man malte ſie wie man ſie ſah, unabhängig von der ihnen anhaltenden Geſtalt und Farbe. Ein Baum, ein Organismus aus Stamm, Zweigen und Blättern, zeigt ſich in einer gewiſſen Entfernung nur als Farbfleck, S0 malte man ihn denn auch als ſolchen. Das In⸗ karnat des menſchlichen Geſichtes kann unn einer beſtimmten Beleuchtung violett erſcheinen So ſcheute man ſich nicht, es auch violett zu machen. Nach all dem Geſagten iſt der Grund. charakter klar: es handelte ſich hier um rein oß⸗ tiſche Prozeſſe. Nun zum FJuturismus. Hier ſtock' ich ſchon Denn trotz der ſcheinbar großen Aehnlichkel aller dieſer Bilder, iſt es ſchwer, von einer ein⸗ heitlichen futuriſtiſchen Maleret zu ſprechen Immerhin wird man für ihren größten Teil alz Grundprinzip ausſprechen dürfen, daß man ſch überhaupt in erſter Linie nicht mehr mit rein optiſchen Vorgängen beſchäftigt. Die wahrnehmbare Erſcheinungswelt intereſſier nicht mehr!— Verſuchen wir dies an den Bei⸗ ſpielen zu erläutern. Da iſt der franzöſiſche Kubiſt Fernand Lsger. Er hat eine „Frau in Blau“ vollſtändig in geometriſche J guren aufgelöſt, ebenſo ein„Nacktes Modell im Atelier“. Dies war die Reaktion auf den Im⸗ preſſionismus: an die Stelle der zufälligen Er⸗ ſcheinung der Dinge, ſoll ihre urſprüngliche pri⸗ mitive Form treten, geometriſche Gebilde. Damm verſchwinden die letzten Erinnerungen an d phyſiſch wahrnehmbare Welt der Erſcheinungen und Leger gibt nur noch„Kompoſitionen“, beißt weiße Leinwandflächen, bedeckt mit mehr farbigen kantigen Figuren. Gleich dem Ere: miten, der ſich in die ſtarren Klüfte des Gebirges zurückzieht, zu harten freudloſen Dingen, ſo flüchtet der Kubiſt zu den unſinnlichen geome ſchen Figuren. Es handelt ſich jetzt letzten Ende viſchen preußiſche der die überei e Entſche n Weh ngsrefor für J8f eſoldung ie Mitt eingeſtel ng ſtehen beſonder n, in dez mittel e eine Nn en eing 5 daß l n füt ord⸗ ſegen 10 n ſich hanan beß⸗ ind Lein Gemeiß ſemenite, eß öffen klung, de eiwohne ten ſagt dagegen derjenige, dem ſeine Zeit koſt⸗ mus des Münchners Kandinsky. Seine Kunſt bietet ſchon ein völlig fertiges Bild. In Farben und die Linien haben einen Eigenwert ſondern es werpen die beiden Farben in einem Lsger als Kubiſt und Kandinsky als Expreſ⸗ jedoch den Dingen Form und Farbe ihrer Sicht⸗ Diensrag, den 28. Ortover 1913. General-Anzeiger.— Badiſche Arueſte Aachrichten. (Abendblatt.) kam der kleine Gentes hinzu und drohte ihr daß er die Sache ſeinen Eltern erzählen wollte. Die Angeklagte zog darauf einen Revolver, den ſie ſich vorher gekauft hatte und ſchoß den Kna⸗ ben in die Bruſt, verletzte ihn aber nur leicht. ein zweiter Schuß durchbohrte das Gehirn und war ſofort tötlich. Auf die Frage des Vorſitzenden, weshalb ſie die ſchreckliche Tat an dem Kinde ihrer Wohl⸗ täter begangen habe, erwidert die Angeklagte, daß ſie nicht gewußt habe, was ſie tue. Sie habe jedenfalls nicht die Abſicht gehabt, den Jungen zu töten. Nach der Tat hat die Angeklagte den verſchwundenen Knaben noch mit ſuchen helfen. Am Abend des Mordtages glaubte ſie irrtüm⸗ lich, die Leiche des Knaben, die ſie in einem Wandſchrank der elterlichen Wohnung verborgen hatte, ſei bereits gefunden. Sie zog daher in ein Hotel, wo ſie ſich als Frau Kaufmann aus Ber⸗ lin ins Fremdenbuch eintrug. Vor dem Schla⸗ fengehen las ſie noch in einem Schauerroman, den ſie ſich für 20 Pfennige gekauft hatte. Am Kächſten Morgen wurde ſte verhaftet. Sie war vor der Polizei und dem Unterſuchungsrichter völlig geſtändig, den Knaben abſichtlich ge⸗ tötet zu haben. Heute erklärt ſie, daß ſie dieſes Geſtändnis in ihrer Erregung abgegeben habe. Der Ehemann der Angeklagten bekundete als Zeuge, daß das eheliche Verhältnis zunächſt gut war, bis er dahinter kam, daß ſeine Frau Schul⸗ den über Schulden machte. Auf Vorhaltungen gelobte ſte Beſſerung, hielt das Verſprechen aber nicht. Dabei hätte ſie mit dem Haushaltungs⸗ gelde gut auskommen können. Sie ſei aber nicht häuslich geweſen und ſei, wenn er nicht zuhauſe geweſen, in die Stadt gefahren. Der Zeuge hegte den Verdacht, daß ſeine Frau Liebesverhältniſſe unterhielt. Verſchiedene Selbſtmordverſuche der Angeklagten habe er nicht ernſt genommen. Sein zweites Kind ſei ganz plötzlich geſtorben und er habe den Verdacht, daß die eigene Mutter es umgebracht habe. Die Verhandlung Murde darauf vertagt. Aus Stadt und Land. * Maunheim, den 28. Oktober 1918. * Die Beſetzung der phatographiſchen Sach⸗ verſtändigenkammer. Der Großherzog hat mit allerhöchſter Staatsminiſteralentſchließung vom 26. v. Mts. den Leiter des Inſtituts für wiſſen⸗ ſchaftliche Photographie an der techniſchen Hoch⸗ ſchule in Karlsruhe, Profeſſor Fritz Schmidt in Karlsruhe, zum Mitglied der photographi⸗ ſchen Sachverſtändigenkammer für Württem⸗ berg, Baden und Heſſen ernannt. Das Mit⸗ glied der gleichen Sachverſtändigenkammer Karl Obriſt in Karlsruhe hat dieſes Amt freiwillig niedergelegt. * Zur Vereinfachung des Schreibwerks. Unſer Schreibwerk im Geſchäftsleben hat ſeit langem einen ganz gewaltigen und täglich wach⸗ ſenden Umſang angenommen. Dieſe Erſchei⸗ nung hat erfinderiſche Köpfe veranlaßt, auf allerhand Erleichterungen zu ſinnen. Merkwür⸗ digerweiſe hat bis vor wenigen Jahren faſt nie⸗ mand daran gedacht, daß ſich auch hinſichtlich des Wortlauts der Briefe eine weitgehende Vereinfachung herbeiführen läßt. Es giht Fir⸗ men, die faſt täglich nicht nur einen, ſondern dutzende von Briefen mit einander wechſeln. Hat es da einen Sinn, ſich gegenſeitig alltäglich dutzendmal ſeiner„ganz vorzüglichen Hoch⸗ achtung“ zu verſichern? Hält man ſich nun vor Augen, daß bei zahlreichen Firmen die Zahl der Briefe täglich in die hunderte und tauſende geht, ſo iſt es einleuchtend, daß die Korreſpondenten, wenn ſie ſich nicht lange zu überlegen brauchen, welchen Grad der Achtung ſie wählen ſollen, wie auch die Maſchinenſchreiber viel Zeit ſparen würden, wenn die manchmal recht langatmigen Begrüßungsformeln wegfallen würden. Das⸗ ſelbe gilt von der Unzahl unſachlicher, ſa un⸗ ſinniger Redewendungen, die im kaufmänniſchen Schriftverkehr vielfach noch mit herumgeſchleppt werden,„Im Beſitz Ihres werten Geſtrigen be⸗ ehre ich mich, Ihnen dankend den Empfang des⸗ ſelhen zu beſtätigen und teile ich Ihnen er⸗ gebenſt mit, daß ich von ſeinem Inhalt beſtens Kenntnis genommen habe“. Mit wenigen Wor⸗ den Worten„wertes“,„geehrtes“,„gefälliges Schreiben“ mit den Worten„höflichſt“,„er⸗ gebenſt“ und nicht zuletzt mit dem armen und ſo geplagten Wörtchen„und“, Einzelne bedeutende Unternehmer haben nun erkannt, daß eine Rei⸗ nigung unſeres kaufmänniſchen Schriftweſens not tut und große Erleichterung verſchafft. Ihre Bemühungen haben zwar in der Preſſe Unter⸗ ſtützung gefunden, aber es fehlte bisher an der erforderlichen Nachahmung, Viele Kreiſe fürch⸗ teten nämlich, daß, wenn ſie dieſem Beiſpiel fol⸗ gen, Gefahr laufen, als unhöflich angeſehen zu werden. Anders aber verhält es ſich, wenn in einer ſolchen Sache wirtſchaftliche Intereſſen⸗ vertretungen oder Zentralſtellen wirtſchaftlicher Induſtriezweige vorgehen. So hat nunmehr als erſter der Verein Deutſcher Eiſen⸗ und Stahl⸗Induſtrier in Berlin ſämtlichen Mitgliedern die Anordnung empfohlen, vom 1. Oktober ds. Is. ab im kaufmänniſchen wie im techniſchen Briefwechſel ſfüämtliche Be⸗ grüßungsformeln zu meiden und auch andere überflüſſige Redensarten aufzugeben. Die Vereinsfirmen werden ihre Geſchäftsfreunde davon durch einen Beilagezettel folgenden In⸗ halts unterrichten: Einen Beſchluß des Vereins Deutſcher Eiſen⸗ und Stahl⸗Induſtrieller fol⸗ gend, unterlaſſen wir in unſeren Briefen die ſachlich unnötigen Redewendungen und Höflich⸗ keitsformeln, alſo auch die Verſicherung der ſelbſtverſtändlichen Hochachtung, und bitten im Verkehr mit uns ebenſo zu verfahren.“ Die An⸗ regung iſt lebhaft begrüßt worden. Eine ganze Anzahl von Firmen, wie die bedeutendſten wirt⸗ ſchaftlichen Intereſſenvertretungen, haben ſich bexreit erklärt, dem Beſchluß zu folgen. Hoffent⸗ lich findet dieſes Vorgehen auch in anderen kaufmänniſchen und techniſchen Kreiſen die ge⸗ bührende Beachtung. * Die Verſender von Poſtkarten nach Eugland ſeien darauf aufmerkſam gemacht, daß die billig⸗ ſten Portoſätze in Anwendung kommen, wenn die Pakete, ſowohl wie die Begleitadreſſen den Vermerk:„ſber Kaldenkirchen⸗ Vliſſingen“ tragen, Seit 1903— alſo bereits 10 Jahre— beſtehen für dieſen Beförderungsweg ermäßigte Sätze, und nur verhältnismäßig ſelten wird von dem Abſender dieſer Leitweg porge⸗ ſchrieben. In den Poſtbüchern in Händen des Publikums iſt er allerdings meiſtens nicht zu finden. Die Verbindung mit England über Kal⸗ denkirchen⸗Vliſſingen iſt bekanntlich auch ſchnellſte, denn diejenigen Paketſendungen, welche Kaldenkirchen his abends 7 Uhr erreichen— da⸗ zu gehören alle tags vorher eingelieferten— ge⸗ langen ſchon am Vormittag des folgenden Tages in London zur Ablieferung. Sonntags findet in England eine Ahlieferung oder Beförderung von Paketſendungen nicht ſtatt. *Verliehen wurde vom Erzbiſchof die Pfarrei Walldorf, Dekanats Heidelberg, dem Pfarrer Viktor Barth in Wertheim. Der Genannte iſt am 12. Oktober kirchlich eingeſetzt worden. *Die Einführung des neuernannten Pfarrers der Neckarauer evangel. Nordpfarrei, Herrn Noll, fand Sonntag vormittag durch Herrn Dekan Simon in der evangel. Kirche ſtatt. Der evang. Kirchenchor gab der Feier durch gut⸗ durchgeführte Geſangsvorträge einen würdigen Rahmen. Mittags 1 Uhr vereinigte ein Feſt⸗ eſſen in der„Krone“ die Mitglieder des evang. Kirchengemeinderates, der Kirchengemeindever⸗ ſammlung und verſchiedene Gemeindeglieder, bei welchem Herr Stadtpfarrer Lamb den neuen Seelſorger in herzlichen Worten willkom⸗ men hieß und ihn mit den Aufgaben, die ihm in ſeinem neuen Wirkungskreis geſtellt ſind, ver⸗ traut machte. Herr Pfarrer Noll dankte ſeinem Kollegen für die herzlichen Worte und fühlte ſich auch veranlaßt, der Gemeinde ſeinen wärmſten Dank für den überaus liebenswürdigen Emp⸗ fang, der ihm zuteil wurde, auszuſprechen. Im weiteren Verlaufe ſeiner Ausführungen gab er dem Wunſche Ausdruck, daß es ihm vergönnt ſein möge, in ſeiner nunmehrigen Arbeitsſtätte ſich die Sympathie aller Gemeindeglieder zu er⸗ werben und ein Zuſammenarbeiten und gegen⸗ ſeitige Unterſtützung zwiſchen Seelſorger und Die * Der Haupt⸗Luiſen⸗ und Lindenhof⸗Markt wird des Feiertages Allerheiligen wegen bereits am Freitag, 31. Oktober, abgehalten. * Der Mannheimer Bezirksverein Deutſcher Ingenieure hält ſeine nächſte Sitzung mit Damen am Donnerstag, den 30. Oktober er., abends 8½4 Uhr, im Saale der Loge„Wilhelm zur Dankbarkeit“(Schulhofſtraße 4) ab. In Newyork, welcher als Ehrendelegat des Deutſch⸗ Amerikaniſchen Nationalbundes und der Verei⸗ nigten Deutſchen Geſellſchaften der Stadt Newyork der Einweihung des Völkerſchlacht⸗ denkmals beigewohnt hat, einen Lichtbildervor⸗ trag über:„Kalifornien, ſeine Beziehungen zum Panamakanal und die Weltausſtellung in San Franzisko 1915“ halten. Im geſchäftlichen Teil der Sitzung werden mehrere wichtige Kommiſ⸗ ſionsberichte erſtattet. * Eine— Krokodiljagd bei Sandhoſen. So un⸗ glaublich es klingt— geſtern nachmittag iſt bei Sandhofen ein Krokodil erlegt worden. Zwei junge Arbeiter von Sandhofen, die unter⸗ halb Sandhofens am Rheinufer entlang gingen, entdeckten beimͤirſchgartshäuſerhof zu ihrem nicht geringen Erſtaunen ein 1,10 Meter langes Kro⸗ kodil, das ſich am Rheinufer ſonnte. Leider be⸗ findet ſich die ſeltene Jagdbeute nicht mehr am Leben, da die jungen Leute das Tier mit Knüp⸗ peln totſchlugen. Im Triumph ſchleppten ſie dann das Beuteſtück nachhauſe, wo es nunmehr im Keller ihrer Wohnung liegt und von einem Kaufliebhaber erſtanden werden kann. Unſer Gewährsmann, der uns von der Krokodiljagd Mitteilung machte, hat das Tier ſelbſt geſehen und ſich davon überzeugt, daß es zu der Gattung der Nilkrokodile gehört. Man iſt ſich böllig darüber im Unklaren wie das Tier in unſere Gegend gekommen iſt. Am wahrſcheinlichſten iſt noch die Annahme, daß es von einem Rheinſchiff entſchlüpft iſt. Aber andererſeits muß man ſich wieder fragen, wie ein Krokodil auf ein Rhein⸗ ſchiff kommen ſollte. Schiffsunfall. Der Remogueur„De Gruy⸗ ter!“ hatte mit drei Anhangſchiffen in Trech⸗ tinghauſen vor Anker gelegen. In der Frühe des Sonntags fuhr erbergwäts und gelangte unge⸗ fährdet bis ins Fahrwaſſer des Binger Lochs. Dort bekam der zweite Anhängekahn„Hochfeld“ der Firma Lehnkering und Co. in Duisburg den Schleppſtrang des Anhängekahns Nr. 3 hinter ſein Ruder. Die Folge davon war, daß der Kahn„Hochfeld“ ſteuerlos wurde und ſich kurz binter dem Binger Loch feſtlegte. Das Boot„De Gruyter V“ brachte dann den erſten Kahn nach Bingen, fuhr zurück, turnte Kahn„Hochfeld“ gp, brachte dieſen auch nach Bingen und fuhr dann nochmals zurück und holte den Kahn Nr. 3. Da⸗ durch entſtand eine Bingerlochſperrung bon mehreren Stunden. In der Mittagszeit konnte die Fahrt für talwärts laufende Fahrzeuge freigegeben werden. Wöhrend dieſer Zeit hatten ſich hier ziemlich viele Schleppzüge angeſammelt. Für die Talfahrten gelangten dann ſogar Kauber Steuerleute, die ſonſt nur die Bergfahrtn Kaub⸗ Bingen zu perſehen haben, zur Verwendung. Pereinsnachrichten. endete am Sonntag nachmittag auf dem neuen Exerzierplatz ſeine leichtathletiſchen Wettſpiele mit Ballſchleudern und Kugel⸗ ſtoßen. Die Ergebniſſe waren folgende: Schleu⸗ derball: Lauppe 33,55 Meter, Diehl 38,40 Meter, Schmid 32,0 Meter. Kugelſtoßen: Diehl 8,40 Mtr., Nagel 7,35 Mtr., Schobert 70 Mtr. Den Wanderpreis errang der Stadtteil Lindenhof, welcher die meiſten Punkte im Verhältnis zu ſeiner Stärke aufweiſen konnte. Die Pfadfinder ließen es ſich nicht nehmen, Frl. Reiß u. Herrn Geh.⸗Rat Reiß, den freundlichen Gaſtgebern vom vergangenen Sonntag, und dem Onkel Pagen⸗ ſtecher ein telegraphiſches Gut Pfad]l mit dem Ergebnis der Wettſpiele zu ſenden, ebenſo dem Bundesfeldmeiſter Dr. Wettſtein, welcher bei den Spielen auf der Reißinſel zugegen war, und dieſer Sitzung wird Herr Rudolf Cronau aus * Das Pfadfinderkorps Jung Manuheim be⸗ 2 Hindernisrennen, bei denen unter geſpannten Zeltbahnen hindurchgekrochen werden mußte, und dergleichen, wobei man aus dem Lachen nicht herauskam. Um 6 Uhr wurde der Rückmarſch über Käfertal angetreten, voraus die munteren Spielleute, und kurz nach 7 Uhr trennten ſich an der Neckarbrücke die einzelnen Abteilungen, um in fröhlichſter Stimmung nach Haus zurückzu⸗ kehren; denn wenn auch der Wanderpreis nur einem Stadtteil zufallen konnte, ſo waren doch alle, die ſich ausgezeichnet hatten, mit ſchönen Einzelpreiſen bedacht worden dank den freund⸗ lichen Stiftern, die der fröhlichen Schar noch recht lange ihre Gunſt bewahren mögen. Vergnügungen. * Palaſt⸗Lichtſpiele.(J 1, 6, Breiteſtraße.) In⸗ folge des beiſpielloſen Erfolges, den der Senſations⸗ Sketch„Protea“ zu verzeichnen hat, bleibt der⸗ ſelbe als Eingabe noch bis nächſten Freitag auf dem Programm. Durch den Film„Tagebuch eines Toten“ erfährt das Programm eine weitere Be⸗ reicherung. Vor allem aber wird ohne Zweiſel die glänzend gelungene Aufnahme von Pegouds ſenſatio⸗ nellen Flügen in Berlin, ſeine Flüge mit dem Kopf nach unten und ſeine Saltomortales in der Luft eine große Anziehungskraft ausüben. * Kaiſerpanorama, Kaufhaus, Bogen 57.„Eine intereſſante Wanderung im maleriſchen Rieſenge⸗ birge“, ſo lautet die in dieſer Woche ausgeſtellte Serie. Der Zyklus bietet ſehr viel Schönes und zeigt, wie herrlich es ſich auch in unſeren deutſchen Bergen reiſen läßt. Nennen wollen wir aus dieſer Serie: Krummhübel, Blick zur Schneekoppe, Wang, die Ruine Kynaſt, Kochelfall, Schreiberhau, Zackel⸗ klamm. Zackelfall, Elbefall, Spindelmühle, St. Peter, Ort Petzer, Groß⸗Aupa, Klein⸗Aupa, Klauſengrund bei Johannisbad, Trautenau uſw. Es ſollte nie⸗ mand verſäumen, dieſe ſchöne und lehrreiche Serie in Augenſchein zu nehmen. Aus dem Großherzogtum. * Heddesheim, 7. Okt. Die Neuwahl eines Bürgermeiſters wurde auf Freitag, den 31. d.., nachmittags von 3 bis halb 5 Uhr, feſtgeſetzt. Die Wahl findet im Rathaus 1. Stock ſtatt. Man iſt jetzt ſchon auf den Aus⸗ gang ſehr geſpannt. A Lüzelſachſen, 25. Okt. Die hieſige Feld und Waldjagd, zuſammen 470 Hektar, wurde dem ſeitherigen Pächter Eugen Herbſt in ſſen, bisher fABRIK· ANSICHT 11% SalemGold e mundsfüc) garetfen 1 Eluera fllr. Ne. Preis Ne 31 4 5 8 8 10 374 5 8 8 JOpfgd. Srele Orien Jabæaku Cigarefferr hrik Nenidze Dresdem, h Huqoietz, Hoflieferart SMdHonigs vSachsen Trusffreils DDeeeeeee rrrrerrrrrrrrrrrrrrrnne bar iſt:„Ihr geſtriges Schreiben habe ich er⸗ Gemeinde für die evangeliſche Sache zuſtande zu ſie mit großem Intereſſe verfolgt hatte. Es folg⸗ halten“. Welche Verſchwendung treibt man mit! bringen. ten die Beluſtigungsſpiele wie Dreibeinlaufen, eeeeeee eeeeeeeeee e eeeeede wWeniger um eine Augelegenheit der Malerei, als um eine Sache der Weltanſchauung. Welt⸗ flucht! In dem Moment, in welchem die„Dame in Blau“ der„Kompoſition“ gewichen iſt, hat ſich die Entwicklung vollzogen. Am nächſten ſteht dem Kubismus der Expreſſionis⸗ ihr gibt es nur noch„Kompoſitionen“. Die erlangt, der als ſolcher der Ausdruck(expreſſion) einer Stimmung iſt und dieſelbe wiederum beim Beſchauer auslöſen foll. Es iſt nicht nötig für einen vom Maler geſuchten Zweiklang von Violett und Grün eine Frau im grünen Kleid mit violettem Schleier als Vorwand zu benützen, gewiſſen Maſſenverhältnis zueinander auf die „Leinwand gebracht. Die völlige Abſtraktion wird angeſtrebt. Es läßt ſich nicht leugnen, daß die Symphonien von Farben und Linnen, die wie im bachantiſchen Taumel auf die Flächen ge⸗ worfen zu ſein ſcheinen, bei der unzweifelhaft hohen maleriſchen Begabung Kandinskys ihren Eindruck nicht verfehlen. Das Wort„Symphonie“ iſt jenes, mit dem der Beſchauer empiriſch am beſten anknüpfen kann; denn mit der Muſik hat dieſe Kunſt am meiſten Verwandtſchaft. Das einerſeits Zweckloſe und anderſeits von allem Realen Losgelöſte derſelben iſt das, was ſie charakteriſiert. ſtoniſt ſtellen die reinſten Formen des Futuris⸗ mus dar. Schwerer faßlich iſt Franz Mare. bärkeit zu laſſen! Sie ſwerden nach irgend einer Stimmung umgebildet. Auf dieſe Weiſe gelangt man zu blauen Roſſen, von phantaſtiſchen Pro⸗ portionen oder, wie auf einem Bilde betitelt „Tierſchickſale“ zu einem chaotiſchen Gewirr von Tierleibern und irealen pflanzlichen Bildungen, nicht ohne eine gewiſſe kosmiſche Empfindung. Am meiſten hat dieſe etwas unklare Kunſt mit den extremſten Produkten Dehmelſcher Lyrik zu tun. Ohne allzu boshaft zu ſein, könnte man aber auch einige der Galgenlieder Chriſtian Morgenſterns denken. Die italieniſchen Futuriſten ſtehen auf einem ganz anderen Boden. Es charakteri⸗ ſiert ſie am beſten ein Abſchnitt aus einem ihrer vielen Manifeſte:„Die Gleichzeitigkeit der Seelenzuſtände in unſerem Kunſtwerk: das iſt der berauſchende Zweck unſerer Kunſt. Erklären wir noch weiter durch Beiſpiele. Wenn man eine Perſon auf dem Balkon(Innenanſicht) malt, ſo begrenzen wir nicht die Szene auf das, was uns das ſchmale Fenſterviereck zu ſehen er⸗ laubt, ſondern wir bemühen uns, die Empfin⸗ dung des Auges der auf dem Balkon befindlichen Perſon in ihrer Geſamtheit zu geben: das ſon⸗ nendurchflimmerte Geſumm der Straße, vie bei⸗ den Häuſerreihen, die ſich zu ſeiner Nochten und Linken entlangziehen, die blumengeſchmückten Balkons; das heißt: Gleichzeitigkeit der At⸗ moſphäre, folglich Ortsveränderung und Zer⸗ gliederung der Gegenſtände, Zerſtreuung und Ineinanderübergehen der Einzelheiten, die von ber laufenden Logik befreit, eine von der ande⸗ ren unabhängig ſind. Um dem Betrachter nach unſerem Manifeſt in der Mitte des Bildes leben Er geht nicht bis zur völligen Abſtraktion, ohne haben iſt, was rechts, links und hinter uns iſt, zu ſein ſcheint.“ möglichkeit dieſer Kunſt, Modell malt, ſondern auch das von ihm Ge⸗ ſehene, nicht nur das vom Maler Geſchaute, ſondern auch die in ihm hervorgerufenen Aſſo⸗ ziattonen mit früher Erlebtem, ſteht ein wahrer Teufelsſpuk. Beiſpiel Gino Severinis F. T. Marinetti, bei dem Bruchſtücke von Flug⸗ b hangloſe Teile eines Menſchenantlitzes gekleht ſind, neben zwei braune Wollflocken, die den Schnurrbart andeuten ſollen, ſo genügt dies um zu erkennen, daß man es hier mit einem ausgeſprochenen Bluff zu tun hat. man faſt ſagen, daß ſie mit den Futuriſten nicht eben viel zu tun haben. die bewußt die einfachen Formen der Egypter der Inder, der Byzantiner oder gar der Wilden nachgeahmt haben, hat man ſchon vor Jahren bei den„Indeépedants“ geſehen, tionen entſtehen immer wieder, und man könnte 1878 ſie auch aus früheren Epochen nachweiſen. Es kommt dann nur darauf an, ob die Betreffenden wirklich malen und zeichnen können oder nicht, Als Vertreter dieſer Richtung mag der Züricher Hermann Huber deſſen ſein, an das wir uns erinnern und deſſen, was wir ſehen, Man muß das Unſichtbare geben, das erregt, über Undurchdringlichkeit er⸗ nicht den künſtlich verengten Lebensausſchnitt, der zwiſchen Theaterdekorationen eingeklemmt In dieſen Worten liegt ſchon die ganze Un⸗ die nicht nur das Dadurch ent⸗ Nimmt man als Porträt des lättern zwiſchen plaſtiſch modellierte zufammen⸗ Was nun die Primitiven angeht, ſo könnte Bilder von Leuten, Solche Reak⸗ genannt werden, der zu laſſen, muß das Bild die Zuſammenſtellung ſicher über ein recht reſpektables Können verfügt, und auis deſſen Radierungen uns eine gesiſſe düſtre Symbolik entgegenweht. Noch weniger hat mit den Futuriſten der Wiener Oskar Kokoſchka zu tun, deſſen ſchwerringende Kunſt an keinen Geringeren als an Eduard Munch gemahnt. Es haben in dieſem Aufſatze nur Muſterbei⸗ ſpiele für die einzelnen Nichtungen Plazz inden können. An Nachläufen, Miſchexiſtenzen oder offenkundigen Senſationsmachern ſehlt es nicht, Fragt man am Ende nach der Zukunft, ſo wird man antworten dürfen, daß die Bewegung vor⸗ übergehen wird, und daß der lebendige Orga⸗ nismus der Kunſt wie aus einer reinigenden Krankheit verjüngt und neu gekräftigt daraus hervorgehen wird. Sicherlich wird man in zehn Jahren nicht allerorts ſuturxiſtiſch malen, gaber einen kleinen Bruchteil von dem, was ſich gen N. ſo wild gebärdet, wird man übernommen ha So iſt es letzten Endes immer geweſen, Kunſt, Wiſſenſchaft u. Teben, 60. Geburtstag des Prof. Dr. E. Gyothein, Geheimer Hofrat Prof, Dr. Gothein in Heidelherg begeht morgen ſeinen(0. Geburts⸗ tag. Prof, Dr. Gothein wurde in Neumarkt in Schleſtien geboren. berg, habilitierte ſich dann Italien, wurge kswirtſchaftslehre in 0 i Profeſſor der Vol Karlsruhe, 1890 ordentlicher 4. Seite. General-Aneiger.— Hadiſche Neueſte Nachrichten.(Abendblatt.) Dienstag, den 28. Oktober 1913. 930 Mark, um 1400 Mark und die Jagd im Zehntwald bei Wilhelmsfeld, ſeither 150 Mark, jetzt 276 Mark, zuſammen 107 Hektar Wald, Dr. Dietrich in Mannheim und Genoſſen zu⸗ geſchlagen. Die Pachtzeit der Feld⸗ und Wald jagd beträgt 12 Jahre, Derjenigen im Zehnt⸗ wald nur 6 Jahre. c Laudenbach, 27.Okt. Die heutige Bür⸗ germeiſternachwahl wurde von Herrn Oberamtmann Dr. Hartmann in der Zeit von nachmittags 4 bis nachmittags 7 Uhr abge⸗ halten. Der Wahlgang war ein ſehr reger. Von 381 wahlberechtigten Wählern haben 378 abge⸗ ſtimmt. Es wurde mit Stimmenmehrheit wie hei der erſten Wahl wiedergewählt Herr Regi⸗ ſtrator a. D. Philipp Wind mit 190 Stimmen. Herr Adam Noe erhielt 188 Stimmen. Doſſenheim, 26. Okt. Bei der heute vorgenommenen Pfarrwahl wurde der evangeliſche Pfarrer Kappler, welcher vor zwei Monaten vom Großherzog auf die Dauer von 6 Jahren zum Pfarrer ernannt worden war, einſtimmig gewählt. Herr Pfarrer Kapp⸗ ler, welcher bisher Dekau in Pforzheim war, hat aus Geſundheitsrückſichten ſeinen neuen Wirkungskreis erwählt. Trotz der noch kurzen Wirkſamkeit in Doſſenheim hat es Pfarrer Kappler verſtanden, ſich die Sympathie der gan⸗ zen Gemeinde, insbeſondere der evangeliſchen Bepölkerung zu erwerben. Möge die Tätigkeit des hochverdienten Geiſtlichen, der auch den Ruf eines glänzenden Redners genießt, eine lange und geſegnete ſein. )0 Mosbach, 27. Oktober. Heute morgen brannte das Oekonomiegebäude der hieſigen Idiotenanſtalt, das Scheuer und Stallung um⸗ faßt, mit ſeinen reichen Vorräten an Heu⸗ und Futtermitteln nieder. Nur die Mauern ſtehen noch. Das Vieh konnte gerettet werden. Schaden iſt beträchtlich. Karlsruhe, 27. Okt. Am Sonntag früh gegen 3 Uhr überfielen 4 Gelegenheitsarbei⸗ ter auf dem Lutherplatz hier einen hier wohn⸗ haften Schmied. Während ihn zwei der Täter feſthielten, nahmen ihm die beiden anderen die Taſchenuhr mit Kette, ſowie den Geldbeutel mit 24 M. Inhalt aus den Taſchen. Hierauf ergrif⸗ fen ſämtliche die Flucht. Zwei der Täter konn⸗ ſten im Laufe des geſtrigen Tages verhaftet wer⸗ den; die beiden anderen ſind noch flüchtig. Karlsruhe, 27. Okt. Aus München kommt die Trauerbotſchaft, daß dort ein als ſtiller Wohltäter in unſerer Reſidenzſtadt ſehr verdienter Offizier, der ſeit fünf Jahren dem hieſigen Bekleidungsamt zugeteilte Major von Zangen, in den Fluten der Iſar ſeinen Tod gefunden habe. Herr v. Zangen, der ſeit vier Wochen in Urlaub weilte, war unverhei⸗ ratet und ſtand im 46. Lebensjahre. Da ein freiwillig geſuchter Tod des vermögenden und ſehr geſchätzten Offiziers ausgeſchloſſen zu ſein Noer Der ſcheint, bedarf die Todesurſache erſt noch der f weiteren Aufklärung. Pfalz, Heſſen und Umgebung. RNeuſtadt a.., 27. Okt. Der verheiratete Bierverleger Ludwig Müller, deſſen Ver⸗ ſchwinden wir bereits gemeldet haben, ſoll zum Nachteil der Storchenbrauerei auch größere Kautionsunterſchlagungen begangen haben, ſo daß ihm wöhl hier der Boden zu heiß wuürde. Der Verſchwundene, deſſen Frau ſich wegen Nervoſität in einer Heilanſtalt befindet, iſt Vater von fünf Kindern. Müller hatte ſehr Rnoble Paſſtonen, z. B. Jagd und Autofahrten. g. Viernheim, N. Okt. Die Bürger⸗ meiſterwahl erfordert diesmal eine ganze Anzahl Wählerverſammlungen, ſodaß man ge⸗ ſtern aus einer in die andere gehen konnte. Das Wahlkomitee der Kandidatur Stumpf hatte für Sonntag zwei Verſammlungen einberufen, die Anhänger der Kandidatur Roos verſam⸗ melten ſich ebenfalls, um die Wählerſchaft für ſich zu gewinnen. Während beide Verſammlun⸗ gen am Nachmittag nur von etwa 100 Perſonen beſucht waren, geſtaltete ſich die Verſammlung am Abend im Gaſthaus„zur Vorſtadt“ zu einer großen Kundgebung für die Kandidatur Lamberth. Wahrſcheinlich hatte Herr Kan⸗ didat Stumpf Angſt vor den vielen Gegnern, deren Zahl fortwährend größer wurde und ſo kam es, daß er kaum 10 Minuten referierte. In der Diskuſſion regnete es geradezu von Wider⸗ legungen und ein Hieb ſaß immer feſter als der andere. Als dann Herr Kandidat Lambert 0 das Wort ergriff, kam es zu großen Bei⸗ fallskundgebungen. Herr Lamberth wies darauf hin, daß ſeine beiden Gegenkandidaten nicht imſtande wären, die Geſchäfte einer ſo großen Gemeinde zu leiten; dies ſollten doch die Herren einſehen und von einer Kandidatur ab⸗ ſehen. Starken Beifall löſten ſeine Ausführun⸗ gen aus, als er ſagte, die Herren ſollten ſich ein anderes Land ſuchen, die Gemeinde Viern⸗ heim ſei zu groß für ſie. Schwer geſchlagen zo⸗ gen die Anhänger Stumpfs von dannen. Ob ſie nochmals auftreten werden, iſt eine Frage.— Heute abend findet nochmals eine Wähler⸗ verſammlung im„Schützenhof“ ſtatt, in welcher Herr Kandidat Roos ſein Glück vey⸗ ſuchen will. Aber auch ihn werden alle Anſtreng⸗ ungen nichts nützen. ſ Lampertheim, 26. Okt. Die diesjäh⸗ rige große Vereins⸗Herbſtſchau des hieſi⸗ gen Kaninchen⸗, Geflügel⸗ und Vogel⸗ z uch t⸗Vereins findet am 22., 23. und 24. No⸗ vember im großen, hellen Sagle des„Kaiſerhofs“ unter dem Protektorat des Herrn Bürgermeiſters Boxheimer ſtatt. Mit der Ausſtellung iſt wiederum eine Prämfierung verbunden, wobei zur Verteilung kommen: Zwei goldene Medaillen für beſte Geſamtleiſtung je für Kaninchen und Geflügel, zwei ſilberne und zwei bronzene Me⸗ daillen für beſten und zweitbeſten Stamm Ge⸗ flügel und ebenſo Kaninchen, ſowie eine Anzahl weiterer Ehrenpreiſe. Als Preisrichter fungieren die Herren Oberleutnant g. D. Zörnſch⸗Kappel⸗ rodeck für Geflügel und Viehman n⸗Auerbach für Kaninchen. Nach den früheren Ausſtellungen des ſehr rührigen Vereins iſt zu ſchließen, daß wirklich erſtklaſſiges geboten wird.— Eine aut beſuchte Verſammlung der hieſigen Jadeninhaber ſprach ſich für die Einführung des 8 Uhr Laden⸗ ſchluſſes und zwar für die Zeit vom 15. Oktober bis 15. April jeden Jahres aus. Auch die Bäcker⸗ und Metzgerinnungen ſprachen ſich für die Ein⸗ führung aus, ſodaß jetzt etwa 90 Unterſchriften für den Antrag vorliegen. Mit Rückſicht darauf, daß der Gemeinderat dem letzthin von 50 Laden⸗ inhabern geſtellten Antrag gegenüber eine ab⸗ lehnende Stellungnahme angenommen hat, ſoll der Antrag nunmehr direkt beim Kreisamt einge⸗ bracht werden.— Am kommenden Donnerstag findet hier die Beigeordnetenwahl ſtatt. Herr Beigeordneter Kir ſch wird einſtimmig wiedergewählt werden. Don Jag zu Fag — Gerüſteinſturz. Stuttgart, 27. Okt. Am Neubau des Café Briſtol, Ecke Sofien⸗ und Marienſtraße, ereignete ſich heute nachmittag ein betrübender Bauunfall. Als mehrere Arbeiter damit beſchäftigt waren, einen großen mehrere Zentner ſchweren Faſſadenſtein in die Mauerecke einzufügen, wich das Gerüſt aus der Mauer des zweiten Stockwerks und brach durch, ſo daß der Stein und die daran beſchäftigten Handwerker in die Tiefe ſtürzten. Ein Arbeiter war ſofort tot, ein anderer tödlich verletzt, ein dritter ſchwer und ein vierter leichter verletzt. Man hofft die drei Verunglück⸗ ten, die innere Verletzungen erlitten haben, am Leben zu erhalten. — Großfeuer. 8. Ehingen, 2. Okt. Ein geſtern abend gegen 8 Uhr in der Scheune des Gaſthofes„Zum Hirſch“ ausgebrochenes Feuer griff trotz der Bemühungen der Feuerwehr mit raſender Gewalt um ſich und äſcherte noch zwei Doppelhäuſer und ein einfaches Wohnhaus ſamt den dazu gehörigen Scheuern ein. Die in den abgebrannten Häuſern wohnenden acht Fami⸗ lien haben faſt ihre ganze Habe verloren, die da⸗ zu nur teilweiſe verſichert warden iſt. Gebäude⸗ und Mobiliarſchaden wird zuſammen auf ca. 50000 Mark berechnet. Man vermutet Brand⸗ ſtiftung. — Ein Opfer des neuen Weines.. Kreuz⸗ nach, 27. Okt. Der Weingutsbeſitzer E. Ellrich wurde einige Zeit, nachdem er aus den Weinbergen zurückgekehrt war, in ſeinem Kelter⸗ hauſe bewußtlos aufgefunden. Nach kurzer Zeit verſchied er. Allem Anſcheine nach wurde der Verſtorbene beim Zudrehen der Kelter durch den Querbalken zurückgeworfen. Da er am Kopfe eine Wunde hatte, wird er wohl am Büttenrande aufgeſchlagen ſein. Die giſtigen, Weines haben dann den Bewußtloſen v Er war Ehrenvorſitzende — hieſigen Wehrver⸗ eins. Mit dem 2dit Rerdt Hhardt, wollte, fand er N verſchloſſen. e ſchließlich über den Zaun. Hierdurch wurde der Hausherr, der Heizer Jakob Spengler, geweckt. Er trat in den Hof, um Reinhardt und Spengler entſpann ſich nun ein Streit. Im Verlauf desſelben ſtieß Reinhardt ſeinem Gegner mit dem Regenſchirm ſo unglück⸗ ins daß das Gehirn verletzt wurde ub noch in der Nacht. Zwiſchen Krupp⸗Prozeß. Okt.(Von unſ. Berl. Bur.) In der heutigen Verhandlung des Krupp⸗ Prozeſſes gibt zunächſt der Oberſtaats anwalt eine Erklärung ab, die ſich auf ſeine geſtrigen Aeußerungen über die Mitteilſam⸗ keit mittlerer Beamten bezieht. Wenn meine Aeußerungen, ſo führte er u. a. aus, dahin wiedergegeben worden ſind, daß ich geſagt hätte: wehe dem Subalternbeamten, der dieſe Grenze überſchreitet, ſo iſt das ſo zu verſtehen, daß ich das mittlere Beamtentum in ſeiner Allgemein⸗ heit habe erwähnen wollen. Auf keinen Fall habe ich die Abſicht gehabt, durch einen derarti⸗ gen Ausdruck etwa eine verächtliche Aeußerung über die mittleren Beamten zu tun und ihnen damit zu nahe treten zu wollen. Ich habe auch nicht vom ſubalternen Beamtentum, ſondern von mittleren Beamten geſprochen. Hierauf folgte unter großer Spannung die Vernehmung des Herrn v. Metzen. Er iſt 38 Jahre alt, war früher Artillerieofftziet und hat ſich, nachdem er aus dem Dienſte ge⸗ ſchieden war, bei der Firma Krupp beworben Er wurde mit einem Anfangsgehalt von 4000 Mark engagiert. Herr v. Metzen führte für die Firma Krupp in Frankreich, Belgien, Portugal und Italien geſchäftliche Aufträge aus. Nach⸗ her wurde er der ſtändige Vertreter der Firma Krupp in Belgien, wo er ſich beſonders mit dem Abſatz von Kriegsmaterial zu befaſſen hatte. Er erhielt in Belgien 8000 M. Gehalt und 10 000 Mark Repräſentationszulage. Bei dem Ab⸗ ſchluſſe größerer Geſchäfte erhielt er außerdem noch ſehr beträchtliche Proviſionen, die in einem Jahre weit mehr als 20 000 M. ausmachten. Herr v. Metzen kam dann als Vertreter der Firma Krupp nach Berlin anſtelle des Herrn een v. Schütz, der nach Eſſen berufen wurde, um Vorträge in der Handelshochſchule und in den verſchiedenſten Bildungsvereinen auch hier in Mannheim ſehr bekannt iſt und ſich großer Sympathien erfreut, war bekanntlich während Der letzten Reichstagswahl Kandidat der natio⸗ Schwetzingen. Wir werden morgen ausführlich auf ſeine Bedeutung zurückkommen. Auch die Handels⸗Hochſchule Mannheim hat Anlaß, ſeiner an ſeinem 60. Geburtstage zu ge⸗ denken. Es iſt vor allem ihm zu danken, daß die Idee einer Mannheimer Handels⸗Hochſchule lebendig blieb und ſchließlich verwirklicht wurde. Welch herzliche Beziehungen die hieſige Handels⸗ Hochſchule mit dem Jubilar verknüpfen, mag das Schreiben beweiſen, mit dem Rektor und Sengt der Anſtalt Geh. Hofrat Profeſſor Dr. Gothein zu ſeinem 60. Geburtstag gratulierten: Hochverehrter Herr Geheimrat! Zu Ihrem ſechzigſten Geburtstag ſprechen Ihnen Rektor und Senat der Handels⸗Hochſchule Mannheim die aufrichtigſten und wärmſten Glückwünſche aus. Dieſe Wünſche gelten nicht nur dem her⸗ vorragenden Forſcher, der auf dem Gebiete der Geſchichte wie der Nationalökonomie be⸗ deutende Werke geſchaffen hat, nicht nur dem Dozenten, der Generationen von jungen Menſchen ein verehrter Lehrer war und iſt, ſondern auch dem Manne, der dem Handels⸗ Hochſchulgedanken in Deutſchland zum Leben verhalf und der an der Schaffung zweier Han⸗ dels⸗Hochſchulen ſegensreich mitgewirkt hat. Die Dozentenſchaft der Handels⸗Hochſchule verehrt in Ihnen den Kollegen, der ſeine un⸗ ermüdliche Arbeitskraft, ſeine wiſſenſchaftliche Autorität, ſeine organiſatoriſche Begabung in den Dienſt der Verwaltung und des Unter⸗ richts der Mannheimer Handels⸗Hochſchule geſtellt hat und ſieht in Ihnen eine Zierde unſerer aufblühenden Anſtalt. Indem wir Ihnen Dank für alles ſagen, was Sie uns gegeben haben, ſprechen wir die Hoffnung aus, daß Ihnen ſelbſt und damtt der Wiſſenſchaft noch lange Ihre Arbeitskraft erhalten bleiben und Sie der Handels. Hoch⸗ ſchule Mannheim Ihr unverändertes Wohl⸗ wollen bewahren mögen. Die neue Düſſeldorfer Kunſtakademie In Düſſeldorf hat vor kurzem bei der königl. Regierung eine Sitzung ſtattgefunden, in der über die endgültige Ausgeſtaltung der Pläne und über die Ausführung der neuen Kunſt⸗ akademie Beſchluß gefaßt wurde. An der Sitzung haben teilgenommen Oberpräſident Freiherr v. Rheinbaben, Miniſterialdirek⸗ tor Wirkl. Geheimer Oberregierungsrat Dr. Schmidt aus dem Kultusminiſterium, Mini⸗ ſterialdirektor Dr. Dulheuer aus dem Finanz⸗ miniſterium, Geh. Oberbaurat Saran aus dem Miniſterium der öffentl. Arbeiten, Regie⸗ rungspräſident Dr. Kruſe, für die Stadt Oberbürgermeiſter Dr. Oehler, für die Aka⸗ demie Akademiedirektor Prof. Fritz Ropeber. Die Stadt Düſſeldorf macht übrigens jetzt für ihre Kunſtſammlungen, die unter Leitung von Direktor Dr. Kötſchau einer neuen Organiſation entgegengehen, mit Hochdruck neue Erwer⸗ bungen. So erwarb ſie auf der Großen Düſſel⸗ dorfer Kunſtausſtellung Werke von Hermann Angermeyer, Gregor v. Bochmann d.., Otto Boyer, Wilhelm Fritzel, Wilhelm Hambüchen, Heinrich Hermanns, Jul. Paul Junghans, Jof. Kohlſchein d.., Heinz Müller, Erich v. Per⸗ fall, Jakob Thieſen, Cornelius Wagner. Es ſind alles Düſſeldorfer Künſtler. Eine Liebermann⸗Erwerbung des Kölner Muſeums. Das Wallraf⸗RichartzMuſeum in Köln er⸗ hielt ſoeben ein neues Werk Prof. Max Lieber⸗ manns zum Geſchenk. Es iſt das Bild einer Rei⸗ terin auf braunem Pferde, die im Grünen hält und zu einem Herrn neben dem Pferde herab⸗ ſpricht. Die Reiterin iſt ein Bildnis der Tochter des Künſtlers. Das ſchöne Werk war auf der diesjährigen Sommerausſtellung der Berliner Sezeſſion ausgeſtellt und iſt jetzt von dem Vor⸗ ſitzenden des Kölner Kunſtvereins, Kommer⸗ zienrat Dr. Richard v. Schnitzler, aus der erſten Ausſtellung des Vereins dem Muſeum zum Ge⸗ ſchenk gemacht worden. Die Kölner Galerie hat EDRR bereits vor einigen Jahren ein großes Selbſt⸗ bildnis Max Liebermanns erworben. Zum Nachfolger Max Bruchs in der Leitung der mit der Berliner Akademie der Künſte verbundenen Meiſterſchule für muſikaliſche Kompoſition iſt ſoeben Prof. Georg Schumann, der Direktor der Berliner Singakademie, ernannt worden. Er wird ſein neues Amt am 1. November d. Alk⸗ treten und gleichzeitig Mitglied des Senates der Akademie werden. Die Neubeſetzung dieſer dritten Meiſterſchule — die beiden anderen unterſtehen Friedrich Gernsheim und Engelbert Humperdinck— war überaus notwendig, und die getroffene Wahl darf als ſehr glücklich bezeichnet werden. Seit langem nimmt Georg Schumann, der der Aka⸗ demie ſeit 1907 angehört, im Muſikleben eine ſehr geachtete Stellung ein, als Kapellmeiſter wie auch als Pianiſt und Tonſetzer. Am 25. Okt. 1866 als Sohn Stadtmuſikdirektors von Königſtein in Sachſen geboren, hat er auf dem Leipziger Konſervatorium bei Reineke, Jadas⸗ ſohn und Zwintſcher ſeine Ausbildung erhalten; er wirkte dann in Dresden als Leiter der Chor⸗ und Sinfoniekonzerte, in Bremen als Dirigent der Philharmoniſchen Geſellſchaft. 1901 wurde Schumann als Nachfolger von Martin Blum⸗ ner, der übrigens auch Vorſteher einer akade⸗ miſchen Meiſterſchule war, zum Leiter der Ber⸗ liner Singakademie berufen. Der Zirkus Schumann wird„Stadktheater“. Die Verhandlungen zwiſchen Max Reinhardt und Albert Schumann, die einen radikalen Umbau des Zirkusgebäudes Schumann zum Zwecke der Rein⸗ hardtſchen Aufführungen erſtreben, ſind wie unſer Berliner Bureau mitteilt, in vollem Gange. Die Er⸗ öffnung des Gebäudes in der neuen Geſtalt iſt am 1. September 1914 geplant. Mit der Geſtalt ſoll der Zirkus aber auch ſeinen Namen wechſeln. Es ſoll nach erfolgtem Umbau„Stabdttheater“ heißen. Es iſt alſo anzunehmen, daß ſich die Stadt Berlin für das in weitgehendſter Weiſe intereſſieren wird. Kleine Kunſtnachrichten. des über den Boden ſtreichenden Gaſe des neuen ergiftet. tationszulage und eine Extrazulage von 5000 Mark, jedoch kamen die Proviſonen in Fortfall, ſodaß er ein Einkommen von 250 Mark hatte. vielſeitige ſein. Ich hatte in erſter Linie die Vorverhandlungen mit den Militär⸗ und Marinebehörden zu führen, während der Ab⸗ ſchluß der Geſchäfte zwiſchen der Behörde und der Firma in Eſſen ſelbſt erfolgte Außerdem hatte ich die auswärtige Korreſpondenz in Ber⸗ lin auszuführen. Vorſ.: Hatten Sie auch mit techniſchen An⸗ gelegenheiten zu tun? Zeuge: Nein. Ich hatte den Eindruck, daß es von ſeiten der Firma nicht gewünſcht wurde, wenn ich mich zu ſehr um techniſche Dinge kümmere Herr v. Schütz, mein Vorgänger, ſagte mir, als er mir die Geſchäfte übergab: Sie wiſſen doch wohl, daß wir in Berlin einen Unterbeamten haben der uns vertraulſche Nachrichten beſorgt! Dieſe Tatſache war mir damals unbekannt. Ich ging zunächſt daran, eine völlige Neuorganiſation des Berlineg Bureaus vorzunehmen. Eines Tages fragte niich bei dieſer Gelegenheit Herr Direktor Eeeins, ob ich mich ſchon darüber unterrichtet hätte daß außer den offiziellen Informationen auch ſolche Wenn ich darüber nicht Beſcheid wüßte, ſollte ich mich von Herrn v. Schüttz informieren laſſen. Auf meine diesbezügliche an Herrn v. Sch gerichtete Frage wurde mir erklärt, daß Brand ausſchließlich mit der Beſchaffung von Kornwalzern beſchäftigt werde Dieſe Nachricht fand ich nachher beſtätigt. Vorſ.: Es iſt hier zur Sprache gekommen, daß Herr Brandt als Bureauchef fungierte. Zeuge: Das war durchaus nicht der Fall. auch durchaus natürlich, denn Herr Kern war der Dienſtältere und wußte beſſer mit den ſchriftlichen Sachen Beſcheid, als Herr Brandt. Ueber Herrn Brandt wurde mir einmal, wenn ich nicht irre von Herrn v. Schütz, geſagt, daß Brandt beſondersgeſchickt ſei in der Ausnützung früherer Kamerad⸗ ſchaften mit kleinen Beamten der Staatsbe⸗ hörden. Was mir v. Schütz außerdem über die Tätigkeit des Herrn Brandt erzählte, hat mich ſofort äußerſt bedenklich geſtimmt und ich er⸗ klärte Herrn Direktor Eccius, daß ich mich auf keinen Fall dazu hergeben würde, Herrn Brandt 15 gleiche Tätigkeit ausüben zu laſſen, wie Sher. Der Zeuge v. Metzen holt hierauf ein Bündel Schriftſtücke aus der Taſche und bittet, bei ſeinen weiteren Ausführungen zur Unterſtützung ſeines Gedächtniſſes ein Aus⸗ zug aus dieſer Korreſpondenz verwenden zu dürfen. Herr v. Metzen fährt fort: Ich forderte von Herrn Direktor Eccius in einem Briefe Klarheit über die Beſchäftigung des Berliner Bureaus Es kam dabei auch die Rede über die Kornwal⸗ zer und zwar deshalb, weil Brandt mir ſofort eine Liquidation von 200 Mk. vorlegte, deren Anweiſung ich aber ablehnte. Ich wies Herrn Brandt an Herrn Direktor Eccius perſönlich und ſchrieb an Eccius, Brandt müſſe für ſolche Sachen beſonderer Art in Berlin eine Extra⸗ zulage bekommen. Eccius in einem Briefe geſchrieben, daß Brandt eine Novelle„Jupiter in der Wolke er⸗ ſchien ſoeben im Verlag der Geſellſchaft für gra⸗ phiſche Induſtrie, Wien und Leipzig. Im gleichen Verlag erſcheint der letzte humoriſtiſche Skizzenband desſelben Autors,„Das ſind Zeiten!... in zweiter Auflage. Franz von Blons neueſte Operette„Die tolle Prinzeß“(Text von A. O. Erler) wurde von Herrn Geheimrat Richards zur Uraufführung für das Stadttheater in Halle durch Vermittlung des Muſikverlages von Otto Wernthal in Berlin erworben. Die Ur⸗ aufführung findet Mitte November ſtatt. Tagesſpielplan deutſcher Theater. Mittwoch, den 29. Oktober. Baden⸗Baden: Mein alter Herr. Berlin: Kgl. Opernhaus: Don Carlos. Kgl. Schan⸗ ſpielhaus: Die Neuvermählten; Die zärtlichen Verwandten.— Deutſches Theater: Der blaue Vogel. Dresden: Kgl. Opernhaus: Der fliegende Holländer, — Kgl. Schauſpielhaus: Die armſeligen Beſen⸗ binder. Düſſeldorf: Schauſpielhaus: Gaſtſpiel des Schlier⸗ ſeer Bauerntheaters: Medaille; I. Klaſſe. Frankfurt a..: Opernhaus: Tannhäuſer.— Schau⸗ ſpielhaus: diant. divertiſſement. Hamburg: Deutſches Schauſpielhaus: Der Regiſtra⸗ tor auf Reiſen. Heidelberg: Stadttheater: Der Bettelſtudent. Karlsruhe: Großh. Hoftheater: Die Entführung aus dem Serail. Mainz: Stadttheater: Puppchen. Maunheim: Großh. Hoftheater: Der Maskenbau. München: Kgl. Hoftheater: Der arme Heinrich. Die Generalsecke. Das kleine Cafc. Ein nenes Buch von aubtelg Birſchfeld, Wiesbaden: Kgl. Thpester: Wafparensgs Vorſ.: Was hatten Sie nun in Berlin für Obliegenheiten? Zeuge: Meine Aufgabe ſollte eine ſehr vertraulicher Art nach Eſſen geſchickt wilrden Reſidenztheater: Der lebende Leichnam.— Gärt⸗ nerplatztheater: Flora Bella.— Schauſpielhaus: Stuttgart: Gr. Haus: Der Freiſchütz.— Kl. Haus: 00. Für die Bureauangelegenheiten war ein anderer Herr, nämlich Herr Kern, angeſtellt. Das war dort das Jubiläumswerk für die Firma zu ſchreiben. In Berlin erhielt Herr d. Metzen 10 000 M. Gehalt, 10 000 M. Repräſen. Daraufhin hat mir Herr Schweſtern; Der verwandelte Komb⸗. Freihurg i. Br.: Stadttheater: Der Balazzo; Balle- FJJJ7JV%%%%%%%%ꝓVVVCCC0ß/ KTT ——————2—— „„ß7F Ffinee bvorbringt und die von außerordentlicher V GBeueral-Anzeiner.— Badiſche Neueſte Rachrichten.(Abendblatt.) ſich bereits brieflich an ihn gewandt habe, daß er(Eccius) aber aus naheliegenden Gründen ſich nicht ausführlicher darüber äußern könne. Vorſ.: Herr Eccius, ich möchte Sie fragen, ob Sie von dem Vorhandenſein einer ſolchen Korreſpondenz etwas wiſſen. Angekl. Eccius: Es iſt möglich, daß ähn⸗ liche Briefe zwiſchen uns gewechſelt worden ſind. Aber um dieſe beurteilen zu können, müſſen mir die Originalbriefe vorgelegt werden. Zeuge v. Metzen: Dazu bin ich in der Lage, denn die Originalbriefe befinden ſich in meiner Wohnung. Der Oberſtaatsanwalt verlangt hier⸗ auf, daß die Verhandlung ſolange abgebrochen werde, bis die Originalbriefe zur Stelle ge⸗ ſchafft worden ſind. Der Zeuge, ſo erklärt der Oberſtaatsanwalt, hat uns Briefe, die er j keit zu ſein ſcheinen, vorenthalten. Ich erkläre, daß er durch dieſes Verhalten die Vorunter⸗ fuchung auf das ſchwerſte geſchädigt und der Ge⸗ rechtigkeit Abbruch getan hat. Wenn wir heute ganz unvermutet mit ſolchem Material über⸗ fallen werden, dann können wir den Angeklag⸗ ten nicht Gerechtigkeit widerfahren laſſen, auf hbie ſie unter allen Umſtänden Anſpruch haben. Der Zeuge hat uns wiſſentlich und mit Wollen ſein Material vorenthalten. Deshalb hege ich gegen dieſen Zeugen ein abſolutes Miß⸗ trauen. Zeuge v. Metzen erklärt, daß in feiner Woh⸗ nung etwa 30 Briefe der erwähnten Art vor⸗ handen ſeien. Vorſ: Es war doch bei Ihnen Hausſuchung gehalten worden und man hat damals nichts gefunden.? Zeuge: Es war ein Zufall, daß damals das — Material ſich nicht in meiner Wohnung befand. Dienn ich habe es verſchiedenen Stellen, u. a. auch meinem Rechtsanwalt vorgelegt. Zeuge v. Metzen äußerte ſich dann über die Beweg⸗ gründe, die ihn veranlaßt haben, von der von ihm aufbewahrten Korreſpondenz Gebrauch zu machen. Die Firwa Krupp hat mein Verhalten in Italien als in höchſtem Grade unmoraliſch bezeichnet. Herr Hugenberg teilte mir meine Entlaſſung mit, als wäre ich ein Verbrecher. Ich hatte ein Intereſſe daran, nachzuweiſen, daß die Firma gar keine Berechtigung hatte, die Dinge, die ich in Italien gewacht hatte, von einer ſo hohen Warte aus zu ſehen. Das, was ich kei der Firma Krupp während der 10 Jahre meiner dortigen Tätigkeit geſehen hatte und was in Eſſen gemacht wurde, war hundert Mal ſchlim⸗ mer. In der Korreſpondenz liegt der lückenloſe Beweis dafür, daß— ich will nicht ſagen das ganze Direktorium— aber viele Direktoren mit dieſen Sachen vertraut ſein mußten. Dieſen Beweis wollte ich in einem Zivilprozeß gegen die Firma führen. Sowohl mein Rechtsan⸗ walt, wie auch mein Vater, der ebenfalls Juriſt iſt, waren der Anſicht, daß dieſer Beweis in der Korreſpondenz enthalten iſt. Oberſtaatsanwalt: Wir können nicht weiter verhandeln, bevor wir nicht die Original⸗ briefe hier zur Stelle haben. Jch halte es für richtig, die Beſchlagnahme der Briefe auszu⸗ ſprechen, dieſe Briefe durch einen Beamten her⸗ beiholen zu laſſen und bis dahin die weitere Ver⸗ handlung auszuſetzen. Die beiden Verteidiger Pferdeſport. 4 sr. Für die Delegierten⸗Verſammlung der Deut⸗ ſchen Rennvereine, die am 8. November in den Räu⸗ men des Union⸗Klub zu Berlin ſtattfindet, iſt die Tagesordnung erſchienen. Den breiteſten Raum werden jedenfalls wieder die Beſprechungen der nächſtfjährigen Renntermine einnehmen. Von den verſchiedenen Anregungen der techniſchen Kommiſſion des Union⸗Klub ſind die allgemeine Einführung der Züchterprämien, Einführung allgemeiner Beſtimmun⸗ gen über die Diſtanzen in Flachrennen, die Herab⸗ ſetzung der Einſätze und Reugelder, die Abſchaffung von Nachnennungen, die allgemeine Einführung von Stoppuhren und der Schießhaube beim Erſchießen von verunglückten Rennpferden zu nennen. Letzteres Verlangen iſt vom Standpunkt des Tierfreundes be⸗ ſonders zu begrüßen. Der Rennklub Frankfurt a. M. beantragt gleichmäßige Behandlung der Rennſtall⸗ beſitzer, die nicht Union⸗Mitglieder, bezüglich freien Eintritts zu den Rennen. Aviatik. *Fernflug Mannheim⸗Speyer. Sonntag mit⸗ kag kurz nach 12 Uhr traf auf dem Speyerer Flugplatze ein Flugzeug der Pfälz. Flugzeug⸗ werke ein. Infolge des herrſchenden Nebels mußte auf dem Platze ein Orientierungsfeuer unterhalten werden. Das Flugzeug war ein Otto⸗Doppeldecker mit Pilot Weingärtner. Er war um 8 Uhr in München weggeflogen, hatte bis Augsburg gutes Wetter, alsdann aber Nebel, ſo daß er bei Ulm zur Orientierung lan⸗ den mußte. Bald ſtieg er aber wieder auf zum Weiterflug, begegnete dann einem Ballon, der ſpäter in Speyer landete, und ging wiederum nieder und zwar in der Nähe von Kandel. Nach baldigem Wiederaufſtieg landete er dann glatt auf dem Flugfeld.— Ein zweiter Flieger, Eversbuſch, von den Pfalzflugwerken, fuhr gleichfalls am Sonntag ½9 Uhr von München ab, mußte aber in Tübingen landen. Zwei wei⸗ tere Notlandungen mußte er bei Pforzheim vornehmen. Der Apparat blieb während der Nacht bei Niefern ſtehen. Am Morgen erfolgee e Weiterfahrt und um 10 Uhr vormittags die glatte Landung in Speyer. Motorſport. * Die Federation Internationale des Motor⸗ Elubs hielt am Samstag in Paris in umen des Automobilelub de France ihren ab, zu dem die Ver⸗ kreichs, Deutſchlands, vllands und Italiens Deufſchlands ig⸗ſchehen iſt. ſchließen ſich der tes an. Oberſtaatsanwalt zum Zeugen von Metzen: Es fehlen uns noch Abſchriften von Kornwalzern. Es beſteht die Vermutung, daß bei ihnen 71 Abſchriften fehlen, 15 davon hat Herr Dr. Liebknecht gehabt. Von den anderen iſt ein Teil von Ihnen herausgegeben worden. Der Reſt fehlt noch heute. Sind Sie in Ihrem Beſitze? Zeuge: Nein. Ich habe alle Kornwalzer⸗ abſchriften herausgegeben, die ich hatte. Oberſtaatsanwalt: Würden Sie das nachher auch beſchwören können? Die Ver⸗ mutung der Wahrſcheinlichkeit ſpricht gegen Sie. Zeuge: Ich werde nachher noch einmal dar⸗ legen, was mit dieſen Kornsvalzerabſchriften ge⸗ Dann wird auch die Wahrſcheinlich⸗ keit nicht mehr gegen mich ſein. Oberſtaatsanwalt: Gut, Sie werden es ja vertreten. Der Hilfsrichter frägt Herrn v. Metzen, wo er die Dokumente verwahrt halte. Zeuge: Die Durchſchläge ſind in meinem Arbeitszimmer, die Origtnale in einem Kuvert im Sofa im Eßzimmer verſteckt. Der Gerichtshof zieht ſich zur Beratung zurück und erſcheint nach 20 Minuten wieder im Saale. Der Vorſitzende verkündet den Beſchluß, daß eine Unterſuchung in der Wohnung des Zeugen v. Metzen vorgenommen werden ſoll, um die dort noch befindlichen Schriftſtücke zu beſchlag⸗ nahmen. Die Durchſuchung der Wohnung ſoll in Gegenwart des Zeugen v. Metzen erfolgen. Die Verhandlung wird bis 2 Uhr nachmittags vertagt und ſoll erſt fortgeſetzt werden, wenn alle Schriftſtücke an gerichtliche Stelle gebracht worden ſind. Um Mannheim III Das Zentrum hat heute Stichwahlparole für den nationalliberalen Kandidaten Dr. Blum ausgegeben und bittet ſeine Wähler voll⸗ zählig an der Wahlurne zu er⸗ ſcheinen. Auf die in der„Neuen Bad. Landesztg.“ heute erhobenen Anßwürfe einzugehen erübrigt. Es iſt immer derſelbe Faden, der da geſponnen wird. Wir haben hinreichende Klarheit über die Lage geſchaffen. Das Mannheimer Bürger⸗ tum wird übermorgen die Antwort geben. Nur noch ein Beiſpiel, mit welchen Mitteln die Fortſchrittliche Volkspartei um das Mandat kämpft. Die„Neue Bad Landesztg.“ ſchreibt: die Volkspartei habe begründeten Anſpruch auf das Mandat, weil die Mannheimer Bevölkerung ſich bei der Hauptwahl in Mannheim III zweifellos für die entſchiedene, nicht für die„gemäßigte“ Linke ausgeſprochen habe. Dieſe dreiſte Fälſchung der Wahrheit geht denn doch über das Bohnenlied. Zweifellos iſt doch, daß Direktor Blum einen Anſicht des Oberſtaatsanwal⸗ [Vorſprung von 341 Stimmen vor dem Kandidaten der Volkspartei in der Haupt⸗ wahl hatte, zweifellos iſt alſo das gerade Gegen⸗ teil von dem der Fall, was die„Neue Bad. Landesztg.“ behauptet. Nach den Zahlen der Hauptwahl hat nicht die Fortſchrittliche war der Allgemeine Deutſche Automobil⸗Club, der nicht nur der größte deutſche Automobil⸗ Club, ſondern auch der größte deutſche Motor⸗ radfahrer⸗Verband iſt und daher ſeit der Grün⸗ dung der Federation der Vexrtreter der deut⸗ ſchen Motorradfahrer in derſelben iſt. Von den wichtigſten Beſchlüſſen, die der Kongreß faßte, ſind hervorzuheben: Trennung der beiden Klaſ⸗ ſen Cyelecars und Motorräder mit Seiten⸗ wagen, Feſtſetzung einer Sechs⸗Tage⸗Konkur⸗ renz in Frankreich im Auguſt 1914. Im Jahre 1915 wird dieſe große internationale Veranſtal⸗ tung nach Deutſchland verlegt. Die von dem Vertreter des Allgemeinen Deutſchen Auto⸗ mobil⸗Club, Herrn L. Bruckmayer, Mün⸗ chen, hierfür in Vorſchlag gebrachten Propo⸗ ſitionen fanden Annahme und ſollen in den demnächſt erſcheinenden Reglements aufgenom⸗ men werden. Die Reglements werden in deut⸗ ſcher, franzöſiſcher und engliſcher Sprache ver⸗ ausgabt werden. Es wurde ferner der Beſchluß gefaßt, ſämtliche offiziellen Druckſachen drei⸗ ſprachig herauszugeben. Bei der Wahl der drei Vizepräſidenten wurde Deutſchland, Frankreich und Italien berückſichtigt. Gewählt wurde als deutſcher Vizepräſident Herr L Bruckmayer, der Vorſitzende der Zentral⸗Sport⸗Kommiſſion des Allgemeinen Deutſchen Automobil⸗Club. Radſport. sr. Saldow Sieger im Dresdner Zweiſtunden⸗ Rennen. Auf der Dresdner Radrennbahn kam am Sonntag zum Abſchluß der Saiſon ein Zweiſtunden⸗ Rennen hinter Motoren zur Entſcheidung. Der Held des Tages war der Berliner Saldow, der auf Polack⸗Reifen gleich die Spitze nahm, das ganze Rennen hindurch führte und überlegen als Sieger nach Zurücklegung von 168 520 Meter das Ziel paſ⸗ ſterte. Nettelbeck, Thomas und A. Vanderſtuyft zeig⸗ ten ſich nicht auf der Höhe und hatten auch unter Rad⸗ und Motordefekten zu leiden. Miquel mußte wegen Magenkrämpfen häufig ausſetzen. Zweiter wurde Thomas 8980 Meter zurück, Dritter Net⸗ telbeck 15 150 Meter, Vierter A. Vandſtuyft 18 000 Meter und Fünfter Miquel 48 000 Meter zurück, Raſenſpiele * V. f. R.— Sportplatz bei der Eichbaum⸗ brauerei. Der Platz des Vereins für Raſenſpiele wird am kommenden Sonntag der Schauplatz eines hochintereſſanten Fußballwettſpiels werden.„Die Mannheimer Lokalrivalen B. f. R. und Phönir werden ſich zum Rückſpiel auf dem Platz des V. f. R. gegenübertreten. Man wird ein heißes Ringen um den Sieg zu ſehen bekommen, de partei, ſondern die nationalliberale Partei be⸗ gründeten Anſpruch auf das Mandat. Daran ändert die Umkehrung der Wirklichkeit nichts, die die Volkspartei beliebt, aber ſie beweiſt, auf wie ſchwachen Füßen der Anſpruch der Freiſin⸗ nigen ſteht. Anſonſten braucht man doch nicht zu ſo maßlos lächerlichen Wahrheitswidrigkeiten zu greifen. Intereſſant iſt übrigens auch, wie„würde⸗ voll“ die Volkspartei die Sozialdemokratie und ihr Mannheimer Organ umſchmeichelt. In der Mandatsangſt fühlt ſie die Peitſchen⸗ hiebe nicht mehr, die ſie von dorther voch kürzlich Tag für Tag bezogen, und küßt die Hand, die ſo oft und ſo grimmig die Knute auf ſie niederſauſen ließ. Auch das gehört aber durchaus zum Bilde! Lehte Nachrichten und Telegramme m. Köln, 28. Okt.(Priv.⸗Tel.) Die Zahl der Feierſchichten im Ruhrgebiet, die in der Hauptſache auf die rückläufige Bewegung des Kohlenabſatzes zurückzuführen ſind, nimmt zu. Geſtern mußte, wie die„Köln. Ztg.“ hört, die Arenbergiſche Aktiengeſellſchaft für Bergbau und Hüttenbetrieb auf ihren ſämtlichen Schich⸗ ten eine Feierſchicht einlegen. m. Zürich, 28. Okt.(Priv.⸗Tel.) An einer ſteilen Stelle der Stadt Lauſanne entgleiſte ein Wagen der ſtädtiſchen Straßenbahn und fuhr in ein Haus hinein. 2 Perſonen wur⸗ den getötet, 4 ſchwer verletzt. * Dahlem, 28. Okt. Heute vormittag wurde durch den Kaiſer die Einweihung des Kaiſer Wilhelminſtituts für expperimentelle The⸗ rapie vollzogen. In dem Laboratoriumsraum verſammelten ſich außer den Mitgliedern der Kaiſer Wilhelmsgeſellſchaft die Miniſter Frei⸗ herr von Schorlemer, Dr. Lentze, Dr. Sydow, der bayeriſche Geſandte Graf Lerchenfeld, Unter⸗ ſtaatsſekretär von Eiſenhart⸗Rothe, Generalſtabs⸗ arzt Dr. Schjerming, der Leibarzt des Kaiſers, Dr. von Niedner, die Miniſterialdirektoren Schmidt und Naumann, Wirkl. Geh. Oberhof⸗ rat von Ihne und der japaniſche Profeſſor Noguchi. Um 10 Uhr erſchien der Kaiſer in Uniform der Maſchinengewehrabteilung. London, 28. Okt. Der Dampfer„Teu⸗ tanic“ der White Star Line begegnete auf der Fahrt von Montreal nach Liverpool am Mitt⸗ woch nachmittag 3 Uhr im dichteſten Nebel einem Rieſen⸗Eisberg. Nur dem geſchickten Ma⸗ nöpver des Kapitäns war es zu verdanken, daß das Schiff dem Eisberg, der erſt im letzten Mo⸗ ment geſichtet wurde, mit einem Zwiſchenraum von einem Meter ausweichen konnte. Die bayeriſche Königsfrage. * München, 28. Okt. Die Korreſpondenz Hoffmann meldet: Im Staatsminiſterium des Königlichen Hauſes und des Aeußern hat geſtern unter herrn von Hertling eine Sitzung des gentſchaftsrates ſtattgefunden. W. München, 28. Okt. Wie verlautet, wird die Regierungsvorlage zur Löſung der Regent⸗ Re⸗ Volks⸗ bwelche mir erklärten, daß ſie unter ſolchen Umſtänden :1; Eintracht—Leipziger Ballſpiel⸗Club 210 den: ſchafts⸗ und Königsfrage heute nachmittag dem W eee e 15 dem Vorſpiel am 28. September eine ganz bedeu⸗ tende Formverbeſſerung erfahren, wie ſeine letzten Reſultate beweiſen und wird ſicher mit aller Energie und Aufopferung kämpfen, um die Niederlage beim Vorſpiel wieder auszugleichen. * Neckarhauſen gewinnt gegen.⸗C. Lindenhof 1908:0. Geſtern ſtanden ſich auf dem Fußballpfatz der.⸗G. Viktoria Neckarhauſen die beiden erſten Mannſchaften der obengenannten Vereine zu einem Verbands⸗Wettſpiele gegenüber. Punkt 3 Uhr gab der Schiedsrichter, Herr Richard aus Mannheim, das Zeichen zum Anſtoß, obwohl er nach Vorſchrift des Verbandes ſchon um 2½ Uhr hätte anfangen müſſen. das gegneriſche Tor öfters in gefährliche Lagen, welche die generiſche Verteidigung mit befreienden Stößen immer zurückwies. Neckarhauſen kam immer beſſer auf und das Spiel hatte nunmehr Neckarhauſen in Händen. Lindenhof hatte ſich ganz zurückgezogen. Dies iſt jedoch nur auf den Schiedsrichter zurückzu⸗ führen, der einen ſtarken Druck auf die Mannheimer ausübte. Viele Zuſchauer beſtätigten dieſe Anſicht. Um.35 Uhr umſpielte das Innentrio die Verteidi⸗ gung Lindenhof's und der halblinke Stürmer ſetzte einen gutplazierten Schuß in die Ecke. So ging es in die Pauſe. Nach Seitenwechſel geſtaltete ſich das Spiel für Neckarhauſen noch viel günſtiger, denn der Schiedsrichter hatte binnen 10 Minuten die drei beſten Leute von Lindenhof wegen angeblich rohen Spiels hinausgeſtellt. In dieſer Richtung hätte er gerade umgekehrt handeln müſſen. Die 8 Spieler, die Lindenhof noch hatte, wurden vollſtändig einge⸗ ſchloffen, was auch vorauszuſehen war. Ich habe einige Spieler von Lindenhof perſönlich geſprochen, überhaupt keine Luſt mehr am Spiele hätten. Linden⸗ hof mußte mit einer Schlappe heimkehren. unn. sr. Die Weſtdentſchen Fußball⸗Ligaſpiele ergaben folgende Reſultate: Cöln: Ballſpiel⸗Club—.⸗C. 1899:1) Elberfeld: Spiel und Sport— Mül⸗ heimer Sp.⸗V. 111; Splingen:.⸗C.— Borufſia⸗ Cöln:1; München⸗Gladbach: Fußball⸗C.— Düſſeldorfer.⸗C.:2; Düſſeldorf: Sport⸗Ver⸗ ein—.⸗C. Jugend Düren:4;— Union— Düre⸗ ner.⸗C.:1; Aachen: Alemania— Boruſſia München⸗Gladbach:1? Duis burg: Preußen— Sport und Spiel Schanke:4; Ruhrort: Viktoria — Duisburg.⸗C.:2; Eſſen: Turnerbund— Duisburg Sp.⸗V.:6; Dortmund: Sp.⸗V. 96— Turnelub Gelſenkirchen:2; Hamm: Spiel⸗Ver⸗ einigung— Olympia Osnabrück:8; Caſſel: Sport⸗Verein— Fußball⸗Verein:3. sr. Die Fußball⸗Meiſterſchaftsſpiele des Verban⸗ des Mitteldeutſcher Ballſpiel⸗Vereine hatten vach⸗ ſtehende Ergebniſſe: Leipzig: Wacker— Olympia Spiel⸗ Dres dem Vorſitz des Staatsminiſters Frei⸗ bayeriſchen Landtag zugehen und die Bearbei⸗ tung der Vorlage in wenigen Tagen erfolgen, ſodaß in aller Kürze die Angelegenheit ihre Löſung finden dürfte. w. München, 28. Okt.(Korr. Hofmann.) Heute vormittag fand in der Königl. Reſidenz unter dem Vorſitz des Prinzregenten eine Staatsratsſitzung ſtatt, an welcher ſämtliche Miniſter und Staatsräte in ordentlichem Dienſt teilnahmen. Schwerer Fliegerunfall. *. Kaſſel, 28. Okt. Der heute Nacht in Berlin zu einem Fernfluge mit einer Tause (400pferd. Mercedes⸗Motor) aufgeſtiegene Flie ger Herbert Kühne von den Albratroswerken iſt heute früh in der Nähe von Großalmerode aus beträchtlicher Höhe abgeſtürzt, da plötz⸗ lich der Motor verſagte. Der Apparat geriet in Brand. Im Fallen wurde der Flieger herausgeſchleudert und erlitt mehrere leichte Rippenbrüche und eine geringe Lungenver⸗ letzung. Die braunſchweigiſche Fruge. Rathenow, 28. Okt. Zwecks Ueber⸗ bringung des Ergebniſſes des Bundesratsbe⸗ ſchluſſes an Ihre königlichen Hoheiten den Jer⸗ zog und die Herzogin Ernſt Auguſt von Braun⸗ ſchweig und Lüneburg ſind heute morgen Staats⸗ miniſter Hartwig, Miniſter Wolff und Ober⸗ ſtallmeiſter Freiherr v. Girſewald aus Braun⸗ ſchweig hier eingetroffen. Dampferkolliſion. *Aaleſund, 28. Okt. Geſtern abend kolli⸗ dierte am nördlichen Teile Lephons der Dampfer „Oslo“ der Wilſonlinie mit dem Fiſchdampfer „Brad“ aus Rebal. Der Jiſchdampfer ſank augenblicklich. 8 Mann tranken, 4 wurden gerettet und vom„Oslo“ nach Drontheim gebracht. Der Dampfer Oslo iſt wenig beſchädigt worden. Die Gärung in Portugal. * Liſſabon, 28. Okt. In einem Gefängnie ſaal, in dem ſich politiſche Gefangene befanden wurden unter dem Fußboden Waffen und Mu⸗ nition entdeckt. Heute morgen wurden zahlreiche Hausſuchungen vorgenommen, von denen mehrere erfolglos blieben. Der„Patria“ zufolge iſt der Advokat Cunha Coſta, auf den gefahndet wird, im Automobil entkommen und befindet ſich auf dem Wege nach Paris. Die Wirren in Mexiko. 1725 * Newyork, 28. Oktober. Wie ein Tele⸗ gramm aus Mexiko meldet, haben die Aufſtän⸗ diſchen einen Militärzug in der Nähe von San Salvadore in der Propinz Zacatecas mit Dyna⸗ mit in die Luft geſprengt. 115 Soldaten ſind kotk und zahlreiche verwundet. eraie S VS.IRNLeTer Hefsere i We Sctr SAllz HeferWorre Lindenhof brachte in den erſten Minuten eins ſind zufriedenſtellend. burg:1; Guts Muts—Habsburg:2; Sach denſia:0) Magdeburg:.⸗C. 1900—Erick Viktoria 110; Sportverein Viktoria—Preußen⸗Magd burg:0) Halle:.⸗C. 96—Boruſſia:2, Wack Hohenzollern 61. sr. Der Fußball⸗Länderkampf Ungarn⸗ fand am Sonntag in Budapeſt bei ſeh Wetter vor etwa 30 000 Zuſchauern ſtatt. die öſterreichiſche Mannſchaft das beſſere Spiel zeigt unterlag ſie mit:8(Halbzeit 311)7. Winterſport. * Der Ski⸗Club Mannheim⸗Ludwigshafe am 22. Oktober eine ordentliche General Verſammlung ab, bei der der Vor Rechtsanwalt Freund Bericht über die Tä⸗ des letzten Jahres gab. Aus demſelben iſt beſonde hervorzuheben, daß die Wettläuffe, die erſtmal auf dem Feldberg veranſtaltet wurden, in ſportliche Hinſicht außerordentlich gut abſchnitten. Sowohl d Beteiligung, wie auch die Leiſtungen waren durch aus zufriedenſtellend. Es wurde der Wunſch ausge⸗ ſprochen, die Wettläufe, ſofern es die Schneeverhält⸗ niſſe geſtatten, wieder im nördlichen Schwarzwald abzuhalten und nur im Falle ungünſtiger Schnee⸗ verhältniſſe auf den Feldberg zu verlegen. Die vo dem Vorſtand befürwortete Erhöhung des B trages und damit die obligatoriſche Lieſerun de „Winter“ an ſämtliche Mitglieder murde einſtimmi genehmigt. Die alsdann vorgenommene Wahl einſtimmig die Wiederwahl des jetzigen Vorſta auch der Beirat, ſowie der ſkitechniſche Ausſchuß den wieder gewählt. Die Kaſſenverhältniſſe des V Für 1913/14 wurde Abhaltung eines Schneeſchuhlaufs im wald, ſowie ein Skikurs in der Weihnachts, in der Schweiz ins Auge gefaßt. Die W läufe des Ski⸗Clubs ſollen im Februar 19. nördlichen Schwarzwald abgehalten werde in terer Skikurs im nördlichen Schwarzwald End burar im Gebiete des Ruheſtein. * Heber den deutſchen Skikongreß, de Sonntag in Stuttgart ſtattfan mitzuteilen, daß ſich über einen Antra Thüringer Winterſportverbandes, wona Unterverbänden und Ortsgruppen des Deut Skiverbandes auf das dringendſte werden ſoll, den örtlichen deutſchlandbund hafte entſpam e 2 enn Phonte hat ſeit der Beſatzung er⸗ 6. Seite. General-aAmeiger.— Sadiſme Reueſte Nachrichten.(Abendblatt.) Vienstag, den 28. Oktober 1915. Landwirtschaft. Jopfenbericht. Nüfrnber g, 25. Okt. Während in der Vorwoche die Zufuhren die Abzüge über⸗ Wogen, ist es diesmal umgekehrt der Fall. Die heute endende Berichtsweche weist einen Ge⸗ samtumsatz von 2200 Ballen auf, denen nur annähernd 1900 Ballen Lagerergänzungen gegenüberstehen. Das Angebot ist Weniger dringlich und die Preise sind auch nicht Weiter Zurückgegangen. Unser Markt ist 50 beschei- den geworden, daß aus diesen Umständen eine Besserung der Lage als bevorstehend ange- sehen wird. Infolge der kleinen Landzufuhren — heute kamen nur 100 Ballen herein macht sich ein Mangel an besserer fränkischer Ware mehr und mehr bemerkbar, 80 daß auch die Preise hierfür sich durchweg um 5 M. höher stellen als zu Wochenbeginn. Van den er- Wähnten Umsätzen entfällt der größte Teil auf Käufe des Kundschaftshandels, doch hat auch die Nachfrage seitens der Exporteure angehal- ten. Besonders erwähnenswerte Verkzufe fan- den nicht statt und nach wie vor stehen Hallertauer und Württemberger im Vorder- Frund des Verkehrs. Hopfenmarktbericht von Adolph Lehmann Nachf. —— Volkswirtschaft. Süddenutsche Jutelndustrie Mannhelm⸗ Waldhof. In der heute vormittag im Sitzungssaale der Sückdeutschen Diskonto-Gesellschaft.-G. in Verhinderung des Vorsitzenden Herrn Geh. Nommerzienrat Dr. Haas von Herrn Geh. Rat Dr, Reiß abgehaltenen General- Ver 5 mmlung waren 1944 Aktien vertreten. Aktionar Hor e h wies im letzten Jahre 208 00⁰ schreibungen verwendet, Jahre nur 182 858 M. abgeschrieben wurden, trotzdem dieses Jahr eine Zunahme auf Maschinen und Geräte von M. 47 gg stattge- funden habe. Bei der günstigen finanziellen Situation der Gesellschaft sei eine Erklärung darüber zu erwarten. Herr Direktor Ehrhardt entgegnete: Hier Hiegt allerdings ein besonderer Fall vor, denn im vorigen Jahre hatten wir mit der nun in- Zzwischen vollzogenen Eingemeindun 8 von Sandhofen mit Mannheim zu rechnen. Wir haben eine Hochbahn, die über öffentliche Straßen führt und verschiedene Wasserleitun⸗ gen, die im Terrain von Sandhofen liegen. Man sagte sich deshalb, daß unter Umständen von der Stadt Mannheim Anordnungen erfolgen Könnten, die diese Konti zu einem Peile oder darauf hin, daß Mark für Ab- Während in diesem schließlich völlig wertlos machen könnten. Es handelt sich im ganzen um vier Kontis. Es ist nunmehr sehr erfreulich, daß die Stadt Mannheim in keinerlei Weise gegen uns vor- gegangen ist. Diese vier Kontis sind jetzt vVollständig abgeschrieben. Im übrigen möchte ich erwähnen, daß unsere Ab⸗ schreibungen höher sind, als wie die irgend eines deutschen Jutewerkes, Wir schreiben ver⸗ hältnismäßig viel höhere Summen ab, als an- dere Fabriken. Ich glaube, daß dies zur Be- ruhigung der Herren Aktionäre beiträgt. Aktionair Horcoh erklärt sich mit dieser Auskunft kür zukrieden und erkundigt sich so- dann nach den Ausslchten im neuen Ge- schäftsjahre. Die Dividendeerhöhung von 4 atif 9 Prozent spreche für eine verheißungsvolle Zukunft, denn die Dividendenpolitik der Jute- Gesellschaft richte sich bei Normierung der derzeitigen Diyidende auch auf künktige Jahre hinaus. Herr Direktor Ehrhardt erwidert: Wenn es auch schwer fällt, etwas positives über das Erträgnis des laufenden Jahres zu sagen, 0 haben wir doch das Gefühl einer Be ruhigung in uns, und zwar umsomehr, Weil der erste Teil des Geschäftsjahres sich unge⸗ fähr in der gleichen Weise vollzogen hat, wie im Berichtsjahre und durchaus günstig ver⸗ Jaufen ist. Das bezieht sich auf die Marge Ewischen Rohmaterial und Fabrikation. Wie das zweite Halbjahr sich gestaltet, darüber kann ich nichts sagen, das ruht im Schoße der Zukunft. Herr Geh. Rat Dr. Reiß: Die Fragen, die Herr Aktionär Horch angeschnitten hat, sind berechtigt und sie wurden auch im Schoße des Aufsichtsrates sehr eingehend besprochen. Nach langer eingehender Prüfung sind wir zu der UDeberzeugung gekommen, daß wir den Herren Aktionären nach genauer, auf solider richtiger Weise beruhenden Prüfung eine höhere Dividende vorschlagen konnten, als im Vorjahre. Die Regularien wurden hierauf einstimmig genehmigt und Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Es gelangt sonach eine so- fort zahlbare Dividende von 9 Prozent zur Ausschüttung. Herr Geh. Rat Reig, der tur- nusgemäbß aus dem Aufsichtsrat auszuscheiden hatte, wurde einstimmig wiedergewählt. Herr Direktor Frank dankte aner- kennenden Worten sowohl Vorstand wie Auf⸗ sichtsrat der Gesellschaft für das schöne Resultat im abgelaufenen Geschäftsjahre und bemerkte, daß man sich freue, daß die Direk⸗ tion dieses Jahr ein so befriedigendes Resultat vorlegen konnte. und daß sowohl Herr Direk. 18 tor Ehrhardt wie Herr Geh. Rat Dr. Reiß be⸗ merkt hätten, daß die Aktionäre der Süddeut⸗ schen Juteindustrie mit Vertrauen in die Zu- kunft blicken könnten. Maschinen- und Armaturenfabrik vormals Klein, Schanzlin und Becker, Frankenthal. Der am 22. November stattfindenden Generalver⸗ sammlung wird die Verteilung einer Divi dende von 9 Prozent vorgeschlagen bei einem Reingewinn von M. 360 125(Mark 315 846). Brauereigesellschaft zur Sonne vormals H. Weltz in Speyer. Der Aufsichtsrat be⸗ schloß, der auf den 20. November anberaumten Generalversammlung die Verteilung einer Divi- dende von 5 Prozent, wie im Vorjahre, vor- zuschlagen. Vom Falisyndikat. Die Tagesordnung der Gesellschafterversammlung des Kalisyndikats am 31. Oktober enthält folgende Punkte: 1. Genehmigung des Vorprotokolls. 2. Geschäfts- bericht. 3. Genehmigung des Zutritts neuer Werke zum Kalisyndikat und zu der Verkaufs- vereinigung der Gesellschafter des Kalisyndi-⸗ kats. 4. Genehmigung von Verträgen mit Ge sellschaften wegen des Zutritts neuer Schächte. 5. Genehmigung des Vebergangs der Geschafts- anteile von je 400 M. von den Gewerkschaften Heringen und Saale auf die Gewerkschaft Marie und des Geschäftsanteils von 500 M. von der Gewerkschaft Wils auf die Gewerk eHaft Grona. 6. Genehmigung des Uebergangs der Geschäftsanteile der Gewerkschaft Güsten auf die Herzoglich-Anhaltische Salzwerksdirektion. 7, Genehmigung der Bilanz und der Gewinn⸗ und Verlustrechnung für das Jahr 1912 und Entlastung der Geschäftsführer und des Auf⸗ siehtsrats. 8. Wahl der Revisoren für die Jahresabrechnung 1013. 9. Abünderung der I2—17 und 235 des Verkaufsvertrags. 10. Antrag des Herrn Dr. Busch auf Abänderung des§ 33 des Verkaufsvertrags. 1I. Antrag der Herzoglichen Salzwerksdirektion Leopoldshall auf Niederschlagung der vom Aufsichtsrat wWegen Lieferungsverzugs festgestezten Strafe. 12. Stillegung von Werken. 13. Sonstiges. —— Telegraphisehe Handelsberlchte. Sektkellerei Frankfurt a. M..-., vormals Gebrüder Feist& Söhne. Frankfurt a.., 28. Okt. In der heutigen Generalversammlung, in der ein Aktienkapital von 688 000 Mark vertreten war, wurden It. Frkf. Ztg. die Regulakien glatt genehmigt und die Dividende wieder auf 7 Prozent festge- setzt. Herr Leopold Merzbach wuürde neu in den Aufsichtsrat gewählt. Neues Röhrensyndikat? r. Düsseldorf, 28. Okt.(Priv.-Tel.) Wie Wir erfahren, hat die in Berlin abgehaltene unverbindliche Vorbesprechung unter den deut- schen Röhrenwerken den Erfolg gehabt, daß in der nächsten Woche eine Versammlung sämtlicher Röhrenwerke, also auch der Mannes- manngruppe in Düsseldorf stattfinden soll, um über die Vorarbeiten zur Gründung eines allge⸗ meinen Röhrensyndikats zu beraten, Die Aussichten hierfür sollen nach Mitteilung von maßgebender Seite günstiger sein, als 2zu Anfang dieses Jahres. In den neuen Verhand- lungen soll das bereits früher erörterte Projekt der Mannesmannröhren-Werke zu Grunde Se- legt werden. Feierschicht bei der Gelsenkirehener Berg⸗ Woerksgesellschaft. Essen, 28. Ckt. Die Gelsenkirekener Berg- werksgesellschaft hat It. Frkf. Ztg. nunmehr auf den Zechen Hansa Minister Hardenberg Feierschichten angeordnet. Brauhaus Nürnberg.-G. Nürnberg, 28. Okt. Der Abschluß des Brauhauses Nürnberg.-G. für 1912/13 ergibt ein Bruttogewinn von 948 401 M.(960 189.). Der Aufsichtsrat schlägt It. Frkf. Ztg. vor, hievon wiederum eine Dividende von 9 PrO. z ent auf.20 Millionen Mark Aktienkapital zu verteilen. Kapitalsbedarf der Wittener Stahlröhrenwerke. K ö ln a, Rh,, 28. Okt, Zu der Meldung, daß die Wittener Stahlröhrenwerke beabsichtigen, ihr Aktienkapital um 2 Millionen Mark zu er- höhen, berichtet die Kölner Zeitung, daß aller- dings bei der Gesellschaft Kapitalsbedatf be⸗ stehe. Die Fertigstellung der neuen Anlagen auf den Wittener Werken, namentlich die Pr. richtung des Werkes in England, habe mehr Mittel erfordert, als ursprünglich vorgesehen. Man sei sich innerhalb der Verwaltung bisher noch nicht darüber schlüssig geworden, ob zur Befriedigung des Kapitalsbedarfs der Gesell⸗ schaft der Segenwärtige Zeitpunkt geeignet erscheint. Brauerei Binding Akt-Ges. Frankfurt à. M. RPrank fürt r. 8 Oet Die Bilanr gibt inklusive 79 548 M. Vortrag(97 835) ein Reingewinn von M. 1 190 163(949 401), aus denen nach den üblichen Rückstellungen eine Dividende von 11 Prozent gegen 10 Pro- zent im Vorjahre verteilt werden. Von der Seeschiffahrt. Berlin. 28. Okt. Es bestätigt sich doch, dlaß zwischen den leitenden Direktoren des Norddeutschen Lloyd und des Hapag It. Frft. Ztg, eine Aussprache stattgefunden hat. Allerdings ist von einer solehen gegenseitigen Befühlung bis zu einer Einigung in den zahl⸗ reichen Streitfragen doch ein weiter Weg. Generalversammlung der Vereinigten König- und Laurahütte. W. Berlin, 28. Okt. In der heutigen Gene⸗ ralypersammlung der„Vereinigten König und Laurahütten“ wurden die Regularien glatt er⸗ ledigt. Nach einer eingehenden Darstellung der Ergänzung des Geschäftsberichtes, worin besonders betont wurde, daß das Umbaupro⸗ gramm der Eisenhütte zu einer Ermäßigung der Gestehungskosten um lo—11 Mark pro Tonne geführt hätte, kam der Generaldirektor Dr. Hilgers auf das laufende Geschäftsjahr zu sprechen: Am Eisenmarkte habe sich der Rückgang der Preise in einer starken Weise kortgesetzt und dies habe Veranlassung zur Einlegung zahlreieher Fejerschiehn ten ge⸗ zeben, da die Verwaltuns ihre Produktion zu unlohnenden Preisen einschränken Wolle. In der Hauptsache sei der Rüekgang auf die Bal- Kanwirren, die angespannte Geldmarktlage und stark vergrößerte Produktion der großen west⸗ deutschen Montankonzerne zurückzuführen. Wie die Preise am Eisenmarkte gesunken sind, beweise eine Submission von 235 000 Tonnen nahtloser Eisenröhren bei der Eisenbahndirek- tion in Köln, da für einzelne Sorten die Ver- dingung zu Preisen von 46 Pfg. gegen M..20 im Vorjahre ergab.— Durch die gestrige Dis- kontermäßigung und die Hoffnung einer weite⸗ ren Erleichterung am Geldmarkte im Frühjahr dürfte das Baugeschäft und dadurch auch der Eisenmarkt eine Belebung erfahren. Zu hoch dürfe man er die Hoffnungen auf einen besseren Ge chäftsgang nicht schrauben, da das Geschäftsjahr der Laurahütte bereits am 30., Juni schließt, Was den Kohlenmarkt betrifft, 80 äußerte sich der Generaldirektor dahin, daßg die Lage bei den Oberschlesischen Kohlenwerken durchaus günstig sei. Die Zement- und Zuckerfabriken haben sich gut eingedeckt und auch seitens der Gasanstalten und Eisenbahnen sei der Abruf befriedigend. Außberdem erleich- tere der günstige Wasserstand der Oder den Versandt. Auch Oesterreich habe noch nach wie Vor starken Bedarf, besonders habe sich aber der Absatz nach Rußland gehoben, wo die Oberschlesischen Kohlen sogar bis Moskau vordringen. Mit einem Rückgan 8 des Inlandbedarfs dürfte jedoch in nächster Zeit zu rechnen sein. Eine Bekunntgabe des Abschlusses für das erste Quartal des laufen- den Geschäftsjahres erfolgte nicht, da die Ab⸗ rechnungen noch nicht vollständig vorliegen. Eine Anfrage Aktlonärskreisen wegen Ablösung der dureh den Umbau der Eisen⸗ Werke entstandenen Bankschuld durch Ausgabe von Aktien und Obligatioenen wuürde seitens der Verwaltung dahin beantwortet, daß der dafür bewilligte Kredit des Finanzkonsorti- ums von 10 Mill. Mark zur Zeit nur zur Hälfte in Anspruch genommen sei und daß auch durch die Erfordernisse der Auszahlung dder Dividenden der Manximalbetrag von 10 Mill. Mark nicht erreicht würde. Ob Aktien oder Obligationen seiner Zeit zur Ablösung des Kre- dits ausgegeben werden sollen, ha gt von der Entwiecklung der Geld- und Börsen-Verhält⸗ nisse ab. —— Mannhelimer Effektenhhrge. An der Börſe waren heute Anilin⸗Aktien zu 563 Prozent geſucht, ebenſo Emaillierwerke Maikammer Aktien zu 84 Proz, ex Div. Sonſtiges unverändert. aus Telegraphische Börsenzerichte. * Frankfurt a.., 22. Okt.(Fondsbörſe.) Die Börſe begann in guter Haltung bei relativ reger Unternehmungsluſt. Im Anſchluß an beſſere New⸗ horker Kurſe ſowie auch im Hinblick auf die günſtiger gehaltenen Berichte aus der Induſtrie konnte ſich der Markt der Induſtriepapiere beleben. Wenn die Um⸗ ſätze ſich unter der Spekulation ſich abwickelten, ſo lag dies an den geringen Aufträgen von Seiten des Publikums; immerhin ließ ſich konſtatieren, daß ſich eine regere Geſchäftstätigkeit entwickeln konnte. Auf dem Montanmarkt war die Tendenz zunächſt abge⸗ ſchwächt. Bochumer Verein notierte exkl. Dividende 208%½(Kursabſchlag 14 Proz.), Harpener Bergbau exkl. Dividende 177(Kursabſchlag 11 Proz.), Phönix Bergbau ſowie auch Deutſch⸗Luxemburger ſchwach. Der Semeſtralabſchluß der Alpinen Montangeſell⸗ ſchaft verſtimmte. Elektrizitätswerte ruhig, Schiff⸗ fahrtsaktien neigten mäßig nach unten. Am Markte für Transportwerte ſetzten amerikaniſche Bahnen höher ein. In Bankaktien ſind die Umſätze beſchei⸗ den. Als feſt können Deutſche Bank bezeichnet wer⸗ den. Heimiſche Renten, beſonders Zproz. Reichsan⸗ leihe und preuß. Konſols wurden lebhafter gefragt, Am Kaſſamarkt für Dividendenwerte war die Tendenz überwiegend feſt unter Berorzugung von chemiſchen Werten und Maſchinenfabriken. Das Ge⸗ ſchäft wurde ſpäter wieder ruhiger und ließ eher mäßige Abſchwächung zurück. Die Börſe ſchloß bei lebhafter Tendenz. Es notierten: Kredit 198¼, Diskonto 18994, Dres⸗ dener 14976, Staatsbahn 15194, Lombarden 237½, Bal⸗ timore 9426 Prozent. Im heutigen Liqufdationsgeſchäft ſtellten ſich die Prolongationsſätze für Reportgeld auf 574—5 Proz., Diskonto 0,4, Rep., Oeſterr. Kredit 0,250 Rep., Oeſterr. Südbahn⸗Lombarden 0,0875 Rep. Privatdis⸗ kont: 476 Prozent. * Berlin, 28. Okt.(Fondsbörſe.) Die Geld⸗ verhältniſſe in London laſſen eine rechte Freude an der hieſigen Diskontermäßigung nicht aufkommen. Mit einiger Beforgnis wies man auf das weitere An⸗ ziehen des Londoner Privatdiskonts hin. Einen weiteren Grund zur Verſtimmung bilbeten die Preis⸗ unterbietungen der Peiner Walzwerke, die recht peſſi⸗ miſtiſchen Aeußerungen der Verwaltung der Prager Eiſen⸗Induſtrie⸗Geſellſchaft die ungünſtigen Mitteilungen über die Geſchäftslage bei der Oeſter⸗ reichiſchen Alpinen Montangeſellſchaft. Bei der in⸗ folgedeſſen allgemein herrſchenden Luſtloſigkeit fan⸗ den noch außerbem Glattſtellungen zum Ultimo in Hanſa ſtatt, wodurch ſich die Prolongation ſchwieriger geſtaltete Es erfolgten angeblich Zwangsverkäufe. Hanſa ſetzten mit einem Verluſt von 27½ Prozent ein, gingen aber ſpäterhin noch weiter erheblich zu⸗ rück. Am Montanmarkt verloren einige Werte wie Laurahütte, Phönix, Oberſchleſiſche Eiſenbahnbedarf mehr als 1 Prozent. Auch auf den anderen Ge⸗ bieten überwogen Kursabſchwächungen entſchieden, wenn ſie ſich auch meiſt auf Bruchteile eines Prozents beſchränkten. Beſſer ſetzten auf Newyork amerika⸗ niſche Bahnen ein, iusbeſondere Canada, die 1 Proz. gegen geſtern gewaunen, dann aber noch unter der Newyorker Parität blieben. Im weiteren Vexlauſe neigten aber auch dieſe Papiere nach unten. Der Verkehr entwickelte ſich recht ſchleppend, die Kurſe bröckelten meiſt um Klei nigkeiten weiter ab. Naphta Nobel verloren 27, Prozent, Tägliches Geld 8 Prozent, Ultimo 5 Proz. und darunter, Die Sätze der Seehandlung blieben unverändert. Privaidiskont: 476 Prozent. Die Nachbörſe blieb bei trägem Verkehr ohne Beſ⸗ ſerung der Induſtriewerte des Kaſſamarktes ziemlich ſtill und war eher ſchwächer. * Berlin, 28. Okt. Produktenbörſe. Der Ge⸗ 3e ſo amerikaniſchen Märkte recht feſt mit bedeutendg Preisbeſſerungen ein, ſchwächte ſich aber im weſtereg Verlauf wieber ab, als die Käufer zurückhaltendg wurden, ſo daß die Preiſe für Brotgetreide und Hafer wieder niedriger wurden, aber immer n höher als beim geſtrigen Schluß waren. Mais u Rüböl lagen träge. Wetter: ſchön. VMiehmarktbericht, Mannhelm, 27. Oktober 1913. per 50 Kll0 Lebend-Sohlagbtgexe 1 qualltät 51—5 98—100 2.—53 94— Oohsen 340 Stüok 3. 50—51 92— 94 4. 55 49—50 30— 82 1 50—53 90— 84 Bullen(Farren) 115 2 33 66.— 92 3.—5—6 684— 7 1. 50—52 36—100ä Färsen[Kühe) 569 Stuck* und Rinder. Hierunter be- 75 1 42 8 N„ kingen sloh— St. Oohsen 55 35—37 72 1 u. Farren aus Frankreloh 5 5 20—34 60— 0 23„ 60—69 110.J15 kälber.. 238 stuok„ 63—88 105—110 8 60—63 109.—105 5 54—57 90—99 Sohafe 1—— a) Stallmastsoh.— Stüok J 2„ 44—45 83— 92 Ä· b) Weldmastsoh. 33 Stuok 1 4 1 5 4 5——8 155 Schwene.. tsse stuen?—85 1„5 —52 28— 00 8 72— 74 Es wurde bezahlt für das Stülok: Fuxuspferde— Stok. 000—0000 l Ferkel— Stlok„ e arbeitspfdt.—„ 0000000 ziegen 17„„„ Plerde— St. z. Schl. 00—000Ziokſeln—„„„ Milohküne— Stück 000—000 Lämmer„„ 00- Zusammen 3284 Stilok Handel mit großvieh zu Beglnn des Marktes lttelmäz gegen Schlub ruhig, mit Käldern lebhaft, mit Schwelnen mite“ mäbig. — 2 Schiffahrts⸗Rachrichten vom Mannheimer Bafenverkehr, Hafenbezirk Nr. 7. Angekommen am 24. Oktober. fſerdecker„Karoling“ v. Offenb. 2000 Dz. Weizey Weber„Vorwärts“ p. Amveneburg 5000 Dz⸗ Phosphat, Brehm„Einigkeit“ v. Weſſeling 7100 Ds. Brikeltz Klormann„Prinz Regent“ v. Duisb. 3500 Dz. Stückg, Terjung„Helene“ v. Ruhrort 6300 Dz. Kohl, u. Koks, Brien„K. Friedrich III.“ v. Salzig 2800 Dz. Holz u, Getreide. 4 Kaſtert„Roſina“ v. Ruhrort, 5500 Dz. Kohlen. Staubitz„Eliſabeth“ v. Rott. 7100 Dz. Getr. u. Stücg Zeh„Wilhelm“ v. Neuß, 7500 Dz. Kohlen u. Kog., Hafenbezirk Rheinau: Angekommen am 27. Oktober. Roßmüller„Hel. Wilh.“ v. Neuß, 6190 Dz. Steint und Koks. v. d. Dunk„V. Fr. Red. 38“ v. Walſum, 10780 Dz. Zinzmayer„Joſ. Thereſe“ v. Weſſeling, 4500 D. Braunkohlenbriketts. Specht„Heinrich“ v. Rottd., 10 000 Dz. Stückgut. Klöckner„Ignatz Marja“ v. Weſſeling, 8000 D. Braunkohlenbriketts. Aberſeeiſche Schiffahrts⸗ Telegramme. Rotterdam, 24. Oktbr.(Drahtbericht der Holland⸗ Amerika⸗Linie, Notterdam.) Der Dampfer„Ryndam⸗ am 14. Okt. von New⸗Pork ab, iſt heute nachmittag hier angekommen. Southampton, 24. Oktober.(Drahtbericht de⸗ White Star Line Southampton.) Der Schnelldampfer Oceanic“ am 18. Oktbr. von New⸗Nork ab, iſt heult nachmittag hier angekommen. Southampton, 24. Okt.(Drahtbericht der Amerſ⸗ kan⸗binie⸗Soulhampton.) Der Schnelldampfer„St Paul“ am 17. Oktbr. von New⸗Pork ab, iſt heute Frings„Anna Mar.“ p. Urmitz, 5250 Dz. Schwemmf Jongejan„Aldwarka“ v. Rottd., 9000 Dz. Steinn Möhlen„Anna Selma“ v. Duisb. 8000 Dz. Kohlen Kern„Anna Nieten“ v. Duisb., 4500 Dz. Kohlen Mayer„Regina Afra“ v. Rottd. 3000 Dz. Rohzucker, nachmittag hier angekommen. New⸗Pork, 25. Oktbr.(Drahtbericht der Amerikan⸗ Line⸗Soulhampton.) Der Schnelldampfer„Phila⸗ delphia“ am 18. Okt. von Southampton ab, iſt heutt vormittag hier angekommen. Antwerpen, 26. Okt.(Drahtbericht der Red Stor Line, Antwerpen.) Der Dampfer„Vaderland“ am 15. Okt. von New⸗Nork ab, iſt heute vormittag hier angekommen. Mitgeteilt von General⸗Agentur Gundlach z. Baerenklau Nachf., Mannheim. Geſchüftliches. * Hautjucken. Manche Menſchen haben ſehr un⸗ ler dem Jucken der Haut, dem ſogenannten Hautreiz zu leiden. Nach den vielfach gemachten Erfahrungen ſoll dagegen Obermeyer's Medizinal⸗Her ba⸗Seife mit gutem Erfolg angewendet werden, Dieſelbe iſt in allen Apotheken, Drogerien und Par⸗ fümerien à Stück 50 Pfg. und Mk. 1 erhältlich. — ̃— Verantwortlieh: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum; für Kunst und Feuilleton: Julius Witte; für Lokales, Provinziales und Gerichtszeitung Richard Schönfelder. für Volkswirtschaft und den übrigen redak, Leil Franz Kircher; den Inseratenteil und Geschäftliches Frita Joos. Druck und Verlag der DOr. H. Haas'schen Buchdruckerei. G. m. b. H. Direktor: Ernst Müller. für Die Haut lebt. Nicht ein totes Gewebe, wie erwa ein Kleiderſtoff, iſt die menſchliche Haut, ſondern ein wunderbar kom⸗ plizierter Organismus für ſich, die Haut lebt. 0 ſich der Menſch nicht häufig und gründlich, dann v 6 ſtopfen ſich die Poren, bilden ſich Talgpröpfchen 1910 die Haut wird fahl, ſchilſich und erſcheint wie über ntit Puſteln, Pickelchen und wie dieſe widerwärkta. Erſcheinungen ſonſt noch heißen. Da hilft aber un das Einfachſte, die Benutzung der milden, neutralen, diskret varfümierten, mit Myrrholin zubereiteten Murrholinſeife. Sie allen enthält als Zuſatz Edelſtoff, deſſen wunderbar kosmetiſche Wirkun f die Haut wiſſenſchaftlich anerkannt und ſeit 25 zehnten millionenfach erprobt iſt. treidemarkt ſetzte hauptſächlich infolge der höheren) 1913. — deutendeg weitere heltenle eibe und mer n Mais 1 ohtgewet. —100 1 U 2— 81ö —— 92 .— 5 Montag, den 27. Oktober 1913. General-Auzeiger.— Badiſche Reueſte Nachrichten. (Abendblatt.) 7. Seite. Turszettel des„Hannheimer General-Anzeiger, Badische NMeueste Nachriehten“. 3 22 Mannheimer Efiekten-Börse. Aktleu Industrieller Unternehmungen 25 2 Parlser Produktenbörss. 72 227 23. Obligationen. Aluminzum Neuh. 8 Slemens& Nalske 213.% 214% dredltaktlen 625.— 622.50 Oest. Faplerrente 44. 88.95 F Aschbg. Buntpapib. 174.— 171.—Volgt 4 Haetfnor 79.25 179.0% J genterreloh-Ung. 2072 2055„ Jukerrents 04.89 101.80 2⁵ 2 pfandbrlefe. 4½ Bd.Anll- u. Sodath. 102.50 0„ Haschpapf 119.— 119, dummi peter 75.60 7580 Hau u. Bote..-8 oldrente 104.69 104.60 flafer Oxktbr. 19.40 19.45 fudel Ortbr. 78.25 78.— 4% Rü. Hyp.-Sant un- ½ Bad. Aall.- u. Soda⸗. 80,.-. Serſſa 85.50 95.50ffleddernh. Kupforv. 112.— 112.— Untondsgr, Unbar. dolgronte.85 05 dodemter 18t8 13 4s Rüde ſouende? 1, ündbbr 1902 93.20 2 fabrlk Serle 8 102.40 8 Südd. immob.-Ges 51.59 54,50fllliroh. Nuhlenw Ungar, Kredſt„ Kronenrt. 31.— 30.75 Nov-Feb. 19.65 19.85 lan.-April 7575 25.— 30% n. yp.-B. Lerson. 83— dr 4 Sr. Kleinlein, Aalb 97.— 8 Jrün 4. Bilfinger 116.— 118.— Strassburg 122.— 122— Wen. Bankvereln Woh. Frankf. vlsta 117.68 117.70 Jan.-Aprll 290.— 20.— März-Jun! 74.— 73.50 310½ omm. 83.10 d5 Süicg. Srauh. Sonn 102.— 8 Wayes& Freytag 127 70 127.70lKunstseldfbr. Frel.—.———händerdank„ London 24.11 24.11 foggen Oktbr. 19.— 19.10 Splritus Okthr. 42. 14.— 1 37 6 5 E 1 105.80.50ʃU 8 75 39Türkische Lose 229.— 223.— Paris 6 95.38 95 35 Nov. 19.25 19.— November 43./ 44.¼ Stddte-Anlehen. 2 Gew. Orlas z. Mebra oßbaum NMannk. 105.59 105.50Cederw. St. Ingbert 47.50 47.59 40 3½% Frelburg l. B. 84— 6 rlokzahlbar 102% 99. 8 Fref.(denninger) 121.30 121.—=Sploharz Lofer, 73.— 70. Fanene 825— 833—„½ amsterd., 199.— 109.77 dov.-Fed. 19.28 10.80 Jan.-Aprit 48.% 484 310 Heſdelbg. v. J. 1903 87.20 8 4½ Meudernb.Kupterw.—.— do, Pr.-Aktien 125.— 125.— Tudwigsb. Walzm. 153.— 163— 10—.———Kapoleon 19.11 19.11 8 Jan.-April 19.— 19.— al-Aug. 45.% 40% 3 Karlsruhe v. J. 1907 90.90 0 tlierrenmünle genz-—.— Herkules(Cassel) 151.5 151.500adlerfahrr. Kleyer 33 381. 11705 0 heß orent⸗ 25.8 28.25 Loinö! Oktbr. 52.½ 88. 4 Karisruhe v..1898 48.50% Losth. Cell.-.Sapl. 98.75 8 Hannheſm. Akt.-Zr. 143.— 138.—-armatur filipert 93 54 92.50 Jester. Waffentbt 935— 1095 Uitimo-Noten 117.77 117.82 Hovember 25.70 25.65 November 53.— 88.5 4½% Labr v. Janee 1902 86 50 8% Nanaßeim. Bampf-⸗ Parkakt. Zweſbr Sadenis(Weinn.) 33.— Staatsbahn 595.— 694.50 Skoda 608.— 803.— Mov.-Feb. 28.05 28.— Jan.-April 65 sohl 7 51 1011 Lombardon 109.70 110.—] Tendenz: schwaoh beß. 155-April 28.45 26.45 MHärz-lun enee een e er e ee e, Susontherad B5.— 302.— menl oxtd 34.05 34.75 Kohzucker 890d00 28% 26% 4 1 VVVV eee!g 34.75 34.70 Zudker Oktbhr. 32.½ 32.% 15 85.75 B desellsohaft 95.— 8 Blei-.Siibh. Sraud. 84.60 84 600Fahrzeugw. Eisen. 32˙ *7⁸ neeen en 8 linf 5 359.23ʃ6 Mov.-Feb. 34.80 3ʃ.75 November 32./ 32.½% 4 Hennf., Oblig. 1912 94.50 8 Oberrh. Elektrizit.- ad, Anllinfabrik 562½ 579.25 frſtener(Ourlach) Jan Ar 31.90 37.7 Jan.-Aprll 32½8 33.1 4 1807 94.10 bz Werke Karlsrüe Comentw, klefdelb. 135.50 133.50Jlaſd& Neu Kartsr. 155 f— a 8 2 35 33.5% 4 2 1906 95.— 8 4½ Pf. Cham,- u. Ton- Comentf. Karlstadt 113.— 118.—[Karlsr. Hasohfbr. F 181 1 gkten-Börse. alg al-Juni 18 8 4 35 1901 85.— 8 100.50 8 A 201 5 MHannosmannrwse. 5x50 214.60 9 li ad(ant 0*1* 0. ½ Pfälz,. MuhlenwE. 97.— d„ Ind. Goldschm. 201.— 204—[Hasoh.-Armf. Klonn——— Berlin, 28. Oktober.(Anfangs-Kurse. 1 ee usa öbſe L dorc d coſ.2 8ld.4. 570 57 c 28 23. 27. Anfangskurse. 84.5 4½% Sohuokert-Obligat, 84.50 0.gold- u. Slb..-A. 578.70 533.— dedr, Kaysor Krodltakti—— 1 %„ 1880.5 8%½ fuss 4. G. zelletoff. Farbwerke Höohst 600— 537. Sohnefiprf, Fanxth pisoonto-Comm 183.“ Püüne 253.— 253.— Frankturt 8,., 6 ole, kong, seſer. Se deae „„„„ ne fabrik Waldhof bel Viohem.Fbr. Mannh. 32 5. 329,— Sohraupspf. Kram Staatsbahnen Harpener 177— 156.— kuremducger 137. Sient. Folson 244 klakt Loßuabont 12 35 3 1905 34.— 6 Pernau in Liviand 94. 8 kHolzverk-industr 295.39 297.% Ler. O. Oelfabrixon Lombarden 23.% Nen 1 0 Oblo 1 8 ae 120½5 5 ½% H. Sohlinok& Gle. 98.75 6 Rütgerswerke 167.— 187.500Pf. Pulvf. Stingbert 21755 1 902er flussen—.—, Türkenlose—.—, Sohantungdann——. 305 Uineen 1805 97.50 0 4½ Speyr. Badh. AG. 96.— 8 Uitramarintbr, 218%. 21 Soblnex8 60.flan,.— 0 S 80 N Tendenz; sohwächer. Hiienbahn Oblig 4˙½ Speyrer Zlegelw. 96.— 5 Sue man 205.— 1 5 Vor. Fränk. Schunt. 122. 122.— erlin, 28. Oktober.(Sonlusskurse.) Zucker. 1 4½ Südg. Drahtindustr. 89.— 0 Suügdd. Drahtind. Mn.———Sohuhf. Herz, Frkf. 120.— 120.— 2 8 28. 27. 4% Oberrh. kIsd.-Ges. 90.50 8 4% Tonw. Oftsteln a. U Atkum.-Fbr. Serl. 341/ 339.— Sellinduskr.olf) 115.— 175.— 26.— 126.— ladagburd, 26. dur. Tuonerpfrdohe ergger aneet 2 G. Weohsel auf Bergmann Slektr. 126..30——.35.—, Hachprodukte 75% 0. S..50—.60—, sohwaoh.— %%%0c /////%/%%%%%/ ᷣ oPff ,,,, 6 Sellindustr. ½ Zellstoffb. Waldho 75 B 121. 30Kammg.(Cassersl.)— 185.—[Woeohsel London 20.495 20.495 roun, Soverl&09, 139.— 136.70 110 rlokzahlbar 105% 103.20 0 4½ Zellstoffabr, Waid- g0o en Sverſag Waggonfabr.Fuons Weonsel Faris 51.05 3ſ.07 Sruchsal. Masohfb. 332.50 381.50 19.3715 6% Bad..-G.. Rheln- hof 1908 96.50 8 Deutsoh-Uebs.C8ʃ0 J 4J.(fteidelberg) 147.50 147/.50 Weohs.a. Wien kurz 84.90 84.87 Chem. Aldert 432.50 432.50 sohlff..Sestransp. 88.— 6 Lahmeyer 119.—[Tellstottd.Waldnao! 211.— 211.— o„ Relchsanleſhe 97.99 97.80 Dalmler 335.20 333. Hagdeburg, 28. Okt.(Telegr.) Rohzueker 1. Pradukt tran- Sl.-Ges. Sohuckert 14 49.00 149.0/Bad. Zuokerfabrie 200— 200—3½% Relohsanl. 34.30 84.70 Peutsoh-Tuxemdg. 137.% sdto frol an Bord famburg p. Ukt..85.—., 7„ b. Nov. Aktien. ſtheln. Schuck.-G. 135 50 135.500Frankonth. Zuoktd. 368,— 380.— 39% fleſohsanfeſne 76.40 768.30 Dynamit-Frust 168.½.72½.,.77.½.,.Dezember 940 26., 10105., p. Jan.-März 7 75 1 1——— Banken. sclet dele SErler deld Aktlen deutscher u. ausländ. Transportanstalten 10% Consols 180 97.90 eee 911 7 1027 8 por Mal 10.07.%., 10.10.— 8,, ber August Bank— 138.— Hannh. Lagerhaus—.— 104.— 28. 27. 25. 27 9% ee Tendenz: ruhig, Mlid und heiter. daaclacne en— 123.— Frankonſa Rück Sonantungk.-B. Akt. 121.½ 120.% Oest. Suab. Lomb. 2% 28.%45 aal en. l, 162— lters. vmBad Sbag. Elsenb.-G0s al. Moridionalb. 106.— 105 J% 8as.l. 190 0 98.39 96 30 Siberdente Berdon 289.— 970.—, 90..5 Srchan-Mder.87% Mel 10. 07% Aug. 12% — vm. Bad.„des.—.— 4—— 4⁰0 k 59.——, lan.-März 25 15 50 Gbeclt⸗ Bank— 1270 Fllok- u. MItwers, 965— 950— kHlamburger Facket 183.% 137%[Ital. Alttelmeerb.—— 40 gon en 91 0 9740 Faneger rier 282— ran 0 5 Fr. Transp.-Unf. u Borddeutsoh.Lloyd 120. 125%½ Balumore u. Oblo 94½ ee eee eee 1 Hboln. Hyp.-Bank 187.50— 30J50„ v. 1902/07 85.50 85.80 Essen. Kredltanst. 153.70 Kaffee Süddeutsohe Ban—— Glas-Vers.-Ges.— 2300Oedt.-Ung.Staatsb. 151.75 151—[Pelnoe Henry 152.— 163.— 3½% Bayern 83.90.60 Faoon Nannstädt 129.— Südd. Olso.-Ges.—— 111.50 Bad. Assekuranz 1910 1875»gwerksaktlen. 3 798 Hessen 83.40 83.20 Faber Blelstifttbr. 256.— Hamburg, 28. Okt.(Telegr.) Kaffee good awerage Sagtos p. Continental Vers.—.— 850.— 165 5 1 3% flessen 73.75 73.90 Felten& Gulllaume 139.— Okt. 58%, Dez. 58½, März 58½, Mal 59½, fester. e e0 102⁵ 1— Haphne 0 2225 9 5 123%% Saohgen 70.50 75.75 Arltzner Masohin. 1158 antwerpen, 28. Okt.(Telegr.) Kaftee good average 5 5 5 12 0 5 1——4% Argent. v. 1897 81.50 82.— Ar.Berl.Strassenb. 150.— per Dex. 67.—, März 68./, Mal 68./, Junl 68— Ohem Industr. JJ Kella Geeteragen 168.50 185.% 5 ödigesen v. 1686 98.0 98.90 delsendronner 178. Sehmalz. Bad.Anll.- u. Sodaf.—.— 583.— Industrie. Deutsch. Luxembg. derdohl, SIsenieee itt ane 89.50 89,90 Harpener 125.½ Onem.Fbr.Goldend.—.— 235.—.-Gl. f. Sellindustr.—— 115.— Aeler 8f Phönl 3 283.— 253. ltallener.——.eHöchster Farbwk. 601.10 Antwerpen, 28. Okt.(rTelegr.) Amerikanlsohes Sohweine⸗ Veroin ohem. Fabr.—— 380.—Ilngier'sche Ma- 5 Sedon al 15 151.— 151.— Ver Kön 1 166.— 1 Rannk. Stadtanl. 94.10 94.90 Hohenlodewerke 131.— sohmalz 140.— Jereln O. 5 schinenfabrik veisenklrohener 174.½ 175.— Gewerksoh. Rosel. 5 8 9855 54.10 0 Lelde, 8e 9 193.— .-W. St—.— 189—— 98 8 8 ortug. unlf. S. 54. 54.30 ner Bergwer— 4 VVVUI Pfrandbrlete. Priorltäts-Obligatlonen. 5 Ramden v. 1803.40 88.40 Saune, Geln. 120 29 e er eee, 2 4% Russ. Anl. 1902 39.89 9950 ahmeyer 0. Brauerelen.—.—— 8— 4 94.30 9 atr. 4 Fürken unlk. 87.50 87.50 Laurahlltte 163.%1 Wolle. Hüttenh. Spinnerel Frkf. 8-B. S. 14.304 Pr. Centr.-Kom Badlsohe Brauerel—.—— Heddernh.Kupfwu. 4 d0. S. is 94.30 3430 von 19038.20 34.10 Turk400 fro.-bose 150.90 18148 Tioht ung Krat 12720 Antwerpen, 28. Okt.(relegr.) beutsche La Plata-Kammxug⸗ Durl. Hofum. Hagen 250.— 240.— Südd. Kabw. Frkf. 4 do. 8. 18 u. 17 94.30.30 4½ Pr. Ayp..-8. 4% Bagdadbahn 7730 77.20 Lothringer Cement 102.70 wolle per Oki..00, Dez..17, ärz.05, Maf.02 ann 1 do. 8. 20 35.50 95.50] adgest. 92.50 92.50 1 8 e Raeen 27 70 Häute. Br. Ganter, Frelbg. 5 ähmf. Haſd& Neu 96.— 86.—4 ſdſo. abgest. 91. 91.—„ Ung. Goldronte +.. 4 105 Kleinlein, leldelb.—.— 200.— Kostb. eſl.-u. Papf. d6, 8. 12 18 3½ do. abgest 853. 33. 4e, kronenr. 80.0 80.50 Obersohm rlad86, 0 55 Antwerpen, 28. Okt.(Telegr.) kHäute 1497 Stlloe verkauft. B—— Mh. Gummſ- u. Asb. und 16 15 2 5 110 46 9 1905 92.50 92.50 r 1 5 e K Koppel 15— Baumwolle und Petroleum. Ludwh. Aktienbr.——— Hasohfbr. Badenla 3½ do 8. 3 10 92.50 92.50 Bremen, 28. 0 1 Hangh. Aktienbr.—.— 148.— Obderrh. Flektrlelt. 2% do. Kommun.- 4. g0.. 1807 82.80 8250 PDeuteod.Aslat 8k. 115.80 117.70 gaan nanitaders 1170 Agerhen, 26 öüt,(kesogr) Petroleun Raff dtpop pel 17 p t.(krelegr.) Petroſeum Raff. alsponſbel per Brauerel Sinner——. 250.— Pfälz. Münlenwk Obl. S. 1 93.50 86.— 4% Pr. Pfdbr. 18 Deutsohe Bank 247.½. Hombacher Hutte 149.90 okt. 24.½, fo. 25.—, Dez. 25. Br. Sohrödl, Radlbg. 188.——.—Pf. Hahm. u. Fahrrf. 1 dio. fyp.-Kr.V. 19 und 22 92.50 92.50 Dlsoonto-Komm. 183.% 183. 95 Bütgerswerken 189.10 188.70 5 „Sohwarkz, Spey.—— 128.— Porti-Zem. Hdldg. 8. 15.19, 2127, 40% do. E. 25 32.80 92.80 Oresdner BanRx Sohuokert 149.70 139.— Eisen und Metalle. „ 8. Weite,„ e. 70.— Hh, Sohuokert-d. 31, 32 8.50 83.50 4% do. E. 27 93.20 83.20 Alttelc. Kredtbank 114.20 114.20 Sſemene 4 Haleke 23.— 814.0 London, 28. Okt, 1 One. antang. Kupfer stet. 5— 8 Hon tor 80——— 162.50 4 43 dd 230 Relohsbank 138.— 133.10 Sinner-Brauerel 247.— 248.—„ 5 85 „ 2. Storonl. H. Sohlinok& Ole. 162.50 d0. 8 40% 2³ 93.20 92.30 5 73.½. Zinn wlll. p. Kasse 183.——, 3 Monate 163.%½ Blei Werger,Wortts 63.25—.— Südd. Drabt-ina.—.— 117.—4 40. Anein. Cregltdank 129.20 128.20 Stetüiner Tulttaa 118.80 14780Psgansoß stet. 20.% englisob 20½,— Alne sdellg 205 Pfälz. Prossheten- Unlonw. Vm. Stookh. 158.——.—[4 do. S. 47 94.— 93.40 93.40 Bussenhank 155.— Lonwar. Wleslooh 118.— 17.sperlal 21 0 und Sprlttabrik.. 25 0— Ver, Frb. Ziegeld. 75.— 71.50 4 40. S. 40 9150 9150 99 0 8 291.8 93.50 95.50 A 1 7 5 111 1 50 e e Veglazgo, 28. Okt. Oleveland Rohelsen Midulssborouht ar 5—— S. 49 8% do. E. 32 u. 33 95.— 95.— 8 225 2„rants(Eröffnung) per Kasse 51 sh. 09½% d. Geld, 1 Monat Transport u.. ren 8 94.50 200 Siaatsbahn— Wanderer Fahrrw. 402.80 402.— 7 b. Verslelerung, Wae 1 ſeae e, 1 16 52 8h 00%½ d. deſa, 2 Monate 52 ah 05.— d. Geld. stpamm. . f. b. 3 b 8. 88.50 88.50 3% do. Kleinb. 1904—-———Baſtimore u. Okl⁰ 94.4% 94.70 atf. Or. Langendr. 81.— 81.— 0 5 e ace e 580 30½ d0. 8..0 40% a ken nenk. Oanada Faefe 239,½ 230½ Hitten, Stanſende, 178. 1ſ80 Marx& Goldschmidt, Mannhelm Ae 5 uͤnd 32(iligb.) 9550 550 fl, annß. 1902.07 93.20 93.20 30 28590 S 700 relegramm-Adr.: Nargold. Fernspr.: Mr. 58, 1637, 6638 7 05. S. 48(tligb. 50 65. 400 kaüb. ab 1912 93.2 a 5 5 3 Franklurter Hiiekten-Börss. 26 Ftälr. 100p. Bl..90.50 42, a. unk b. 1817 94.40 8 40 Neradeutzoblle4. 420.40 120,40 Sean wertgrie 114 80 fl · eeee do. do. 60 96.60 4% d0 1919 93.40 93.40 Adlerwerk Kleyer 383.70 381.— Logtl, Masohſafbk. 419.— 40⁵5.— Frankfurt a.., 27. Okt.(Anfangskurse). Kredltaktlen 198.[4 do. 1817 96.50 86.40 4% do. 19821 94.50 94.50 Allgem. Floktr.-9. 243.,% 248.% babhte Fetcol.Rab.402.— 101.5 Wir sind als Selbstkontrahenten Ver. blskonta-Commanalt 183.% Oarasädter 18.— Oresdner Banb do, 1820 50 868.60%ĩ do.„ 1823 95.00 35.60 Alufnam 2270 2770 Ler, ränk Lopab 20.20 28.20 behalt; 0 149 ¼ fandelagesellsohaff 161 ½% geutsohe Banx 247½% Staats- 4 do. 1922 37.30 97.50 3% do. 1211 83 20 63.20 55 abe 1 70 1 5 eee 70 unter Vorbehalt; 0% 0% dahn 151¼¾ ombarden 28½% Sochumer 203— gelsenklroben 4 Pr. Centr.-Boden- 9 1² do, 83.— 83.—— 46 0 173% flarponer 177˙½ Laufahutte—.— Tendenk 80hwAcher. Oredlt-d. v. 1890 93.10 83.10 3½ 1 Kommunal 83.— 83.— Arandg. Bergwkof 294.50 293.—] Masoh. Breuer 30.20 29.20 Atlas-Lebensversloh.-Gesellsch,, Ludwigshafen f N. 400 5 25 4 dio. 1599, 1901 4% 97.60 97.60 Privatdlskont%0% Badaone Feuerversioherungs-Bank.. M. 230 m. 210 Telegramme der Continental-Telegraphen-Comp. und 1903 9280 92.20 20)15 1il. attl. 98n..B. 63.25—. Baumwollspinnerel Speyer Stamm-Aktlen 3⁰——— Rolohsbankdlskont 8 Proxent. e e e eeeee ee 2 gen 80, Nanfdein;n 0. V..— 93—oberrh. Vers.-es. enx% Nahnhbenü Schlusskurse. 4 do.. 1903 93.30 93.20 Naanh. Vers.-.-A. 920.— 920.— P f kt 30 Zürgerbräu, Ludwigenafe·n.—470 4 do. V 1910 33.90 33˙30 Oberrb. Eisenb.-G.—.— 60.30 Toüdnkten-Borsen. beutsohe Oelluloldfabrls, Lelpzlg 23⁰ Wechsel. 4 Pr. Centr.-Kom NMannß. 8 8-Kom. nk. Stadtanl.——.— deutsoche Erdöl junge Aktlen„ 235 20. 27 28,. ½ von 1901 94.— 914.—Baper. Stastsazl. 98.70 98.50 Berliner Produktenhörss. lundste Akedßß)ß: Amsterdam kurz 168 87 108.97 Oheok Paris 81.075 81.075 In, 28 Produxtenbö beutsche Südssephosphat.-GG. 188 18³ Belglen„ 60.486 60.475 Paris kurr 81 033 60.03a MHachbörse, Krealtaktlon 198,/% Olskonto-Commandit 183./ Serlin, 28. Oktober,(Telegranm.)(Froduktenbörse) Füropa, Hüceerd., Befn Itallen 5 30 375 89.375 Sohwelx.Plätze„, 80.875 80.916 Staatsbahn 151./ Lombarden 23., sohwäoher. Prelse in RHark per 100 kg frel Berlin netto Kasse. Erste Deutsohe Bamiegesellsoh,, Emmendin ngen 405 40⁰ 518 05 9 155 edbende 5 1813 180 5 8 5 1 5 Hllanado betten 5 57.. 45 2 olzen tober—.——.— Als Derember ahr Gobr. 8 rmasens 5 FPrivatalskont 4% 4% Ausländische Elfekten Börsen. dexember 188.— 187.25 Hal Flink, Eisen- u. Brondegiessereſ, Bernehn„50 175 7 7 Mal 195.50 195.— Forsayth d. m. b.. 2 173 Staatspapiere. A. Deutsche. Londoner Effektenbörse.—.—— auböl oktober Hambürg-Mannhelmer Vors.-Akt.zGos..., 600 26. 27 20. 27. London, 28. Okt. Crelegr.]) Anfangskurse der Effektenbörse. goggen 15 1 5 e 0 585 e— 0— 185 % deutsoh..-A. 34 70 97.80 8. Aueländlische 2. al 164.25 164.25 Kinematogratle u, Fllmverlelk., Strabbürg?] 20 5 315„ 95.. 34.65 8% Sulgaren 96.50 96.25 ſond.: fest. Jagerefontein 515¼./8 80 Splritus 70er lobo———— Kühnle, Kopp u. Kausoh.-., Frankental-— 1 3%„„ 25.5 26.50 3½ ſtallen. Rente—:——2½ Console 720½ 72.% Roddersfonteln 11.% 114% Hafer deremde“ 158.28 157.50 Welzenmebf 75 28.75 Longon u. Provinelal Eleeirſe Theatres Lid. 15/0 sbf 18½6 8h. 40% pr. Kons. St.-A. 87.70 97.80 4½ gest. Siiderr. 84.50 81.5 3 Relohsanlelle 74.— 75.—Premler 10.U⁹8ê 10.%8 Nal 162.——.— Roggenmohl 21.40 21.40 Aaschinenfabrik Worry VVV'lfrß——. 15 75 58 4% e 1 1 Argent. 1890 785 2 991805 Randmines 5%.½„ RHeokarsulmer Fahrzeugwerke Stamm⸗ Aktlen— 02 .2 00 Idrt. 95 36.6 Argen..— 31.— Tondenz: fost. Cesterr. Petroleume-Ind.„Oplage“. 2275 4 bad..-Al, 1800 96.4, 8880 J 8orclg, Serie 630 61.30 4 Japerer 52 d 0. Ktonteon oomd,„8 g——„Ostgaſizla-Fetroleumges. „1808000 36 60 86 25 3 In 64.— 64.50 4½%% do. do. II. S. 90.½% 20.0 Cagadſan 225./8 234.½ 8535 9 Pacltſo Fhosphate Sharss alte Sbares 4 40%0 Bad. St. 1— eenuegene dce g0ee Fee— 8— bag 105% 900 Budapester Produktenbörss.„ ls„ 3 De ussen von 1860 37.0 87.60% Rusgen— 69.— Ohloago Milwauke 105% 10½ ugapest, 28 Oktober, detrelgemarkt.(Telegramm) Ponona 9..g 5 3¹/ bü. st..(ab.) fl 96.50 861 te—Ottomanbank 15.— 15.—[Denvers oom. 1% 5 5 Preusslsohe Riüleckversloherung]. 350 205 15 1. 81.30 91.35 4 78.80 78.60 Tend. ruhig. Erle oom 28.% 277% 20. 2275 15 10 Bheinau Terraiu-Gesellsghaft.— 3%„ 1900 ee unlf. 87.50 36.70 Amalgamated 78.% 75.% HGreathwesten 13.— 12.—„ per 30 kg. per 50 kg. por 1 por 1 5 aheinisone Autom.-Gesellsch..., Mannheim—— 2%„„ 1904/½2 85.80 86.— 1 Ung. Goldrents 82.70. ansdandes 7% 7% éGrand Trunk ord. 28.%½ 28.½] Welz. Ont, 10.50 run. ſoas stst ttafer okt n b. ½ Aleinssone netalliarenfahrite denußsch. m. 270 N. 280 n Kronenrt. 8080 80.80 flo Tinto 78.— 77½ Gr. Trunk lil pref 44.— 43.½ Aprlt.19 11.33 153.0 test Sonlolnotel lieldebecg Stamm-Atlen 15 758fe. 98.— 89.— be.1687————anganxyioa.½.7½ Loulsvllſe 155% 168..— Hals Spt. 88 est Sohlossbotel Heidelderg Vorzugs-Aktſen— 33 4 1 97.80 87.70 59% öhinesen 1896 97.30 97.30 Otal Gopper 11.— 11.—Hissourl Kansas 7½ Roäg. Dt.—.8. ruh. e stet. mel Sloman Salpeter, Hamburg„„323 16 2½ d0, u. Alig. 01 83.80 83 70 898 83.30 86.55 Oentraſ lninz./.¾8 Ontarſo 2„ Apr..90.84 Lohlrapßs—.— 5 Stahfwerk Bebker[44 142 3 dio..-.-Obl. 3 74 80 1 japaner 89.60 89.90 35%0.716 Nn Weiter: Sohön. Stanlwerk 117 115 4% PfAlz..-.-Pr. 36.85 96.90 5% Rex.Auss,88/9 91.— 91.—[e Beers 15 Rook Island Suddeutsche Jute-ladustrie, Mann ein— 3% Pfälz..-.-Pr. 58.— 57.90 3 fexikan. innere 49.20 49.— Sastrand Southern Paolfto—— Süddeutsche Kabel, Aannnelm, Genußsonh... F. 160. 140 3½ Pf. Konv. 1895 82.½ 92 30 5 geduld Southern Rallwa Unlonbrauereſ Karfsrune. 2585 61 4ſſessen 190/18 956.50 86.40 4 0 Unton oom. 5 Liverpooler Produktenbörsse. Union, Prolekllonsgesellschatt, Frankfurt 20³ 5 3 Heseen 73.80 73.70 ad. Prämien T oichflelds Steels dom. kurtze. Maggonfabrlk Rastatt 87 ee****VV pariser Effokten⸗ Börss. 0 e 33 4 Wuürttembg. 192— 38.— isohe 8 0 5178TT1¼ö½ 1 4050 479˙0 4 74• Zschocke-Werke, Kalserslautern 8 1. 1907%/7/8 94.— 94.— en Lose. parls, 26. Oktober. Anfangskürse ber der. 8½%8 1e bor gerbr. 4 11% 4% ½ 1912.1317 84— 81— augeburger—.——— ber Härz 7/0%%% fſe per Vezok. 8 ̃ 27. 2. %. 81-.1804//10 84.20 84 20 Freſburger— ſe Rente 9078 4040 dedger 494— 404—— 555 6 beer weeleneraruen, i, iggg, d, ee, tespener rodaknbörses Oeee, Weeeen e ee „ Bangue Ottomane 684.— 831.— fandmines 150— 151.— n, 28. Oktober.(Anfang. 977 5 8 8 17 Lerg. v. nenalbbt. 13. 137 Sesterr, Uaggar Ul. 140.50 140.%½ Gie ane 3VV 5 24 2 der Spitze aller weinbautreibenden Gemeinden 0 r. LEuder bi. 133.— 133. Ohartorod 28.— 27.— 7917 2 16.80 18.72 er berember 13.15 12.90 Deutschlands steht, dürften die soeben vom „Handeis-Ges. 161— 161.50 Oesterr. per bde + 8 Hom.- u. blek.-Bk. 106.10 103 10]„ Kred.-Anst. 198. 198% Wiener Effekten-Börss. ber Härr 18.2 18.95 bder aa 14.67 18.7 Dürkheimer Winzerverein und der Winzerse⸗ Bank 118.— 65 Pfälzlsohe 122.20 122.20 ler, 2 obtönde der per Mel 18.92 16.72 per Soptember 14.22 14.07 nossenschaft festgesetzten Mostpreise für die eutsche Bank 247. ½fälx. Hyp.-Ban e ee 8 8 eisbesti e 1 1 1 bouteede, at Ban fi, 11.6 Press, peBanr 108 60 109 80 25 257 26. 29%½ Amsterdamer Froduktenbörse. Preisbestimmung von besonderer Wichtiskeit Deutsoke Eff.-Bam 111.80 111.80 Belohsbank 38.¼ 137.50 Kredltaktien 623.20 622.—[Oest. Papierrente 34.— 83.95 Amsterdeam, 27. Oktoder.(Sohlusskurse“ sein. Der Winzerverein setzte für Portugieser⸗ 163.¼ 183./Hhein. 1 0 127.90 128.90 514.50 514.—]„ Silberrente 5 26 25 28 25 most 1. Klasse M. 12.80, 2. Klasse M. 12.60. resdener Bank 149.½ 150.— fhein, Hzpothek.- Wlen. Bankvereln—— Unßar. Goldrente 33.65 65 5 5— Vrar 781— 2 Bane nnne 167 16650 Sfaadabnen 655.20 590. E„ Kxonenrl. 31.— 30.75 Kuböl 4000 5 1000 Sept. Für Weißmost r. Klasse M. 18.— 2. Klasse Hetall.-8. 131½ 131,% Sehsefth Sanker. 105,0 105.— Tomdaccen 119.— 119 50 Klpine Lontens 889.50 988.60 crt o 1 24% 21½% PI. 17.60, 3. Klasse M. 17.20, 4. Klasse M. 16.80 15541 168.— 1 05 1575 3 608.— 803.— Füpgof Tendenz 1051 Jan.-April 25½% 25.% Dro 40 Liter kest. Gesamtkreszenz 210 o00 ee 1 fr! Lalſes J00 45.—42.—] Tendenr sietin, Liter Eertusies nd e eee. D 8 e 0 55———— 8 — Schleiz. Richard Fiſcher, Klempner. A. 22. 11. gen“ am 24. er. 8 Uhr vorm. Sydney;„Prinzeß Aus Deim Grogherzogtum. Konkurs⸗Ersffnungen. P. 1. 12. Jreue“ am 25. er 7 Uhr nachm. Antwerpen;„Lützow“ Ba d Bad Ot A Berlin(Mitte 84). Elſe Wendel Ehefr., Inhab. d—— am 25. er. 2 Ahr nachm. Antwerpen;„Würzburg“ Baden Baden, 26. Okt. nter dem Firma gl. Namene A. 28. 12 P. 21 1 am 25. er. 3 Uhr nachm. Bremerhaven;„Prinz Schweinebeſtand eines Landwirts in Baden⸗ Firma gl. 5 2, 885 775 Altmünſterol(Dammerkirch). Georg Spalteholz, Schiffstelegramme des Friedr. Wilhelm“ ma 25. er. 7 Uhr nachm. Bremer Weſt iſt die Schweinepeſt ausgehrochen. Kaufmann. A. 12. 11. P. 19. 11. haven. 4 Behördlicherſeits wurden alle Maßnah⸗ am 3. Eſſen⸗Ruhr. Heinr. Karl Latſch, Kaufm., Inh. ein. Engr.⸗Lagers f. Lebensm. Mokrolohna(Groß Strehlitz). A. 26. 11. P. 3. 12. 15 Bauunternehmer. A. 10. 12. P. Schortens(Jever). Heinr. Wilh. Kaufm. A. 15, 11. P. 12. 12. Leipzig. Alfreb Rieffel, off. Hand.⸗Gef., Baugeſchäft. A. 18. 11. P. 24. 11. Mülſen St. Niklas(Lichtenſtein⸗Callnb.). A. 20. 11. Mittel⸗Peilau. Robert Rißman, Kaufm, Brauerei. P. 18. 12. St. Niklas⸗ A. 15. 11. Norddeutſchen Cloyd, Bremen Angekommen die Dampfer„George Waſhington“ am 26. cr. 5 Uhr nachm. N pold“ am 26. er. 3 Uhr na Cordoba“ am 28. or. nelon“ am 24. er. 10 Uhr v Luiſe“ am 24. cr. 12 Uhr Eitel Friedrich“ am 24. er. „Erlangen“ am 24. cr. 1 „Sierra Nepada“ ⸗Roon“ am 24. er, 8 Uhr 11 Uhr vorm. 2 Uhr vorm. am 24. ewyork,„Prinzregent Luit⸗ chm. Alexaudrien;„Sierra Antwerpen;„Ga⸗ orm. Melbourne;„Köniain vorm. Antwerpen;„Prinz 1 Uhr nachm. Singapore; Antwerpen; er. nachm. Montevideo; nachm. Colombo;„Türin⸗ Abgefahren die Dampfer„Sigmaringen“ er. 8 Uhr vorm. von Antwerpen;„Schleswig“ am 28. er. 10 Uhr norm. von Venedig;„Pommern“ am 25. er, 9 Uhr nachm. von Algier;„Norck“ am 26. er. Aden;„Erlangen“ Antwerpen;„Göttingen“ 10 Uhr vorm. vorm. nachm, von Albany. Milgeteilt von Baus& Diesfeld, General⸗Agentur in Mann⸗ heim, Hanſahaus, D 1, am 26. cr. 10 Uhr am 28. er. 4 Uhr 7/8. Telephon Nr. 180. men getroffen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. ):( Pforzheim, 27. Okt. 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