* Wonnement: 70 pfg. monatlich, Bringerlohn 30 Pfg., durch die Poſt inkl. Poſtaufſchlag mk..42 pro Quartal. Einzel⸗Nr. 5 pfg. Inſerate: Kolonel⸗Seile 30 Pfg. Reklame⸗Seile..20 Mk. Cäglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) Beilagen: Geleſenſte und verbreitetſte Feitung in Mannheim und Umgebung Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Amtliches verkündigungsblatt für den KAmtsbezirk Mannheim; Handels⸗ Unterhaltungsblatt; Beilage für Land⸗ Mittagblatt morgens 9 Uhr, für das Abendblatt nachmittags 3 Uhr und Induſtrie⸗Seitung für Südweſtdeutſchland; Beilage für Citeratur und Wiſſenſchaft; und Hauswirtſchaft; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Revue; Wandern und Reiſen Telegramm⸗kdreſſe: „General⸗Anzeiger Rannheim“ Telephon⸗RNummern: Direktion und Buchhaltung 1449 Buchdruck⸗Klbteilung.. 341 Mebaiston 37⁷ Eigenes Redaktionsbureau in Berlin und Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. Nr. 550. 16 Seiten. Telegramme. Die Entwicklung auf dem Balkan. Die deutſche Milttärmifſton in der Türkei. Köln, 25. Nov. Ein Berliner Telegramm der„Köln. Ztg.“ füchrt aus: Eine Meldung des Temps aus Konſtantinopel, wonach der ruſ⸗ ſiſche Miniſterpräſtdent Kokowtzow in Berlin Einſpruch gegen die Kommandogewalt des Lei⸗ ters der deutſchen Militärmiſſton in Konſtan⸗ tinopel erhoben und darüber ſogar dem Kaiſer Vorhaltungen gemacht haben ſoll, iſt ſelbſtver⸗ ſtändlich nicht ernſt zu nehmen. Die deutſche Militärmiſſton in Konſtantinopel hat auch zu den Gegenſtänden gehört, die in den Berliner Unterredungen Kokowtzows zur Sprache ge⸗ kommen ſind. Natftrlich durchaus in freundlicher Weiſe. Es könnte die Frage aufgeworfen wer⸗ den, ob die Miſſion in einer andern Stadt der Türkei als in Konſtantinopel tätig ſein ſollte. Man hätte zum Beiſpiel an Adrianopel denben können. Mancherlei Gründe ſprechen für die Wahl von Konſtantinopel. Ganz abgeſchloſſen ſind die Erörterungen darſtber im Augenblick noch nicht. E Wien, 25. Nov. Der vom Matin ver⸗ öffentlichte Wortlaut der ſerbiſch⸗bul⸗ bariſchen Geheimverträge wird hier als authentiſch angeſehen und von den halbamt⸗ lichen Blättern als wichtiges Beweisſtück für die Richtigkeit der Berchtoldſchen Politil an⸗ geſehen. Die Vereinigten Staaten und Mexiko. Die finanziellen Nöten Mexikos. OLondon, 26. Nov.(V. unſ. Lond. Bur.) Aus Mexiko wird der„Times“ gekabelt, daß die Miſſion des Sr. Aldape nach Frankreich finanzieller Natur ſei und man glaube, daß die plötzliche Abreiſe Mſtr. Browus von der Mexi⸗ kaniſchen Nationalbank in Newyork ebenfalls den Zweck habe, Geld für den Präſidenten Huerta aufzutreiben. Die finanzielle Lage ſei ſehr bedenklich. Am 1. Januar brauche man ungefähr 3½ Mill. Iſtr., um die fälligen Zinſen zu zahlen und niemand habe eine Ahnung, ddo das Geld aufgetrieben werden ſoll. Gründung eines bayeriſchen Schulmuſeums. 3. München, 26. Nov.(Priv.⸗Tel.) Die Grün⸗ dung eines bayeriſchen Schulmuſeums in Augs⸗ burg ſteht bevor. Die Grundlage des Muſeums wird das ſchriftſtelleriſche Schaffen der bayeri⸗ ſchen Lehrerſchaft und der aus dem Lehrerſtand hervorgegangenen bedeutenden Perſönlichkeiten bilden. Verhuftet unter Giftmordverdacht. * Dortmund, 26. Nov.(Priv.⸗Tel.) In dem denachbarten Mengade wurden eine Witwe und ihr Koſtgänger unter dem Verdacht verhaftet, den vor einigen Tagen verſtorbenen Ehemann der Witwe vergiftet zu haben. Die Schweſter der Witwe hatte aus Elferſucht Anzeige erſtattet. Der mit ſich zufriedene Reichskanzler. eJ Berlin, 28. Nov.(Von unſ. Berl. Bur.) Die heutige Mittagsausgabe umfaßt Verbindung mit dieſer Bombenaffäre verhaftet worden ſeien. Den heute aus Südafrika vorliegenden Nach⸗ richten zufolge hat ſich die Lage dort weit ver⸗ ſchlimmert, da eine große Anzahl indiſcher Arbeiter ſich den Ausſtändigen angeſchloſſen hat. Bei einem Zuſammenſtoß mit der Polizei in Eſperanza, Gebrauch machen mußte, wurden vier In⸗ dier getötet und 10 verwundet, ſchuſſes für auswärtige Angelegenheiten erfährt die„Tägl. Rundſch.“, daß der Reichskanzler in ſeinem Vortrage über die auswärtige Lage alle aktuellen Fragen der auswärtigen Politik be⸗ rührte. Der Reichskanzler berichtete über ſeine Unterredungen mit dem ruſſiſchen Miniſterprä⸗ ſidenten Kokowtzow und hob beſonders hervor, daß die politiſchen Beziehungen zwiſchen Deutſchland und Rußland im gegen⸗ wärtigen Augenblick beſonders freund⸗ ſchaftlich und vertrauensvoll ſeien. Im Anſchluß daran äußerte ſich Herr v. Beth⸗ mann⸗Hollweg über die im Zuge befindlichen Verhandlungen über die kleinaſiatiſchen Giſensahnfragen, die einen günſtigen Verlauf nähmen. Beſonders unterſtrich der Reichskanzler die außerordentlich günſtige Geſtaltung unſerer Beziehungen zu England, die einen herzlichen Charak⸗ ter angenommen haben. Nachdem der Reichs⸗ kanzler noch ſeine lebhafte Befriedi⸗ gung über das Expoſs des Grafen Berch⸗ told kundgegeben, ergänzte Staatsſekretär v. Jagow die Ausführungen des Reichskanzlers durch beſtimmte Einzelheiten. Der den Vorſitz führende bayeriſche Miniſterpräſident Freiherr v. Hertling gab zum Schluß dem vollen Ver⸗ trauen der Bundesregierungen zur Politik des Reichskanzlers Ausdruck. Sozialdemokratiſche Interpellationen. 2 Berlin, 26. Nov.(Von unſ. Berl. Bur.) Die ſozialdemokratiſche Reichstagsfraktion be⸗ ſchloß in ihrer geſtern abgehaltenen Sitzung eine Interpellation über die Vorgüänge in Zabern einzubringen, zu welcher die Abgg. Peirotes, Emmel und Dr. Weil ſprechen ſollen. Ferner wird die ſozialdemokratiſche Fraktion folgende Interpellation einbringen: Weshalb iſt entgegen der Zuſicherung des Herrn Staats⸗ ſekretärs für das Reichsamt des Innern in der Sitzung des Reichstages vom 23. April 1913, daß von dem Reichskanzler die Wünſche der Par⸗ teien bei Beſetzung der Kommiſſion zur Prüfung der Rüſtungslieferungen Berückſichtigung finden ſollen, der von der ſozialdemokratiſchen Fraktion beſtimmte Abg. Dr. Liebknecht nicht als Mitglied in die Kommiſſion berufen worden? Zu dieſer Interpellation werden, wie bereits mitgeteilt, die Abgg. Noske und Ledebur ſprechen. Eine neue Bombenaffäre in Portugal. OLondon, 26. Nov.(B. unf. Lond. Bur.) Der Korreſpondent der„Daily Mail“ meldet ſeinem Blatte aus Liſſabon, daß man in dem Hauſe einer alten Frau in Oporto eine große Menge von Dynamitbomben gefunden habe, darunter 21 große Bomben, die furchtbare Verheerungen angerichtet hätten, wenn ſie zur Exploſion gebracht worden wären. Ferner fand man 127 Dynamitpatronen und etwa 18 Meter Zündſchnüre. Die Frau erzählte der Polizei, dieſe Dinge ſeien ihr von einem Manne zur Aufbewahrung übergeben worden, der jetzt hinter Schluß und Riegel ſitze, weil man bei ihm ebenfalls in ſeinem Hauſe große Mengen von Dynamit gefunden habe. Die Zeitungen be⸗ richten, daß einflußreiche Leute in Liſſabon in Ausdehnung des Aufruhrs in Südafrika. O London, 26. Nov.(Von unſ. Lond. Bur.) wobei dieſe von der Schußwaffe dar⸗ Maunhei m, Mittwoch, pellationen zugegangen: pellation Röſer(Fortſchr. Vp.) und Genoſſen: geben über die durch die Preſſe bekanntgewor⸗ denen Aeußerungen eines Offiziers in Zabern und die dadurch veranlaßten weiteren Vor⸗ gänge? tagsabgeordneten lautet: im Infanterie⸗Regiment Nr. 99 in Zabern ein Offizter hri Soldaten höchſt beleidigende, die Gefühle der geſamten Bevölkerung aufs ſchwerſte verletzende Ausdrücke zuſchulden Militärbehörde für genügende 26. November 1913. haben Pietermaritzburg angegriffen, dort herrſcht Anarchie. Die aufrühreriſche Be⸗ wegung dehnt ſich bereits bis in das Zululand aus. Die Entwicklung der Dinge wird von der hieſigen Regierung mit großer Sorge beobachtet. Gegenwärtig werden eifrig Beſprechungen zwi⸗ ſchen dem Kolonialamt und dem Indiſchen Amte gepflogen. Aber die Reichsregierung kann auf innere Fragen, die den ſüdafrikaniſchen Staa⸗ tenbund betrifft, keinen nennenswerten Einfluß ausüben. * * Berlin, 26. Nov. Die Aelteſten der Kauf⸗ mannſchaft ſind in ihrer letzten Sitzung für eine energiſche Fortführung des Rhein⸗Hannover⸗ Kanals bis zur Elbe eingetreten. * Marſeille, 25. Nov.(Agente Havas.) Der ehemalige Bürgermeiſter von Uſedom, Trömel, der von einer Kommiſſion im Ho⸗ ſpital von Oran am 19. November wegen Taub⸗ heit für dienſtuntauglich erklärt worden war, iſt hier angekommen. Er wird ſich end⸗ gültig in Paris niederlaſſen. OLnodon, 26. Nov.(Von unſ. Lond. Bur.) Auf der Inſel Wight und zwar auf deren Süd⸗ ſpitze der ſogen. Needle⸗Batterie, wurden geſtern die erſten Verſuche mit einemneuen Steil⸗ feuergeſchütz gegen Ballons und Flugzeuge gemacht. Von einem Torpedo⸗ zerſtörer wurden fliegende Scheiben in einer Höhe von 2000 Meter hinweggezogen. Das Ge⸗ ſchütz gab vier Schüſſe ab. Nachher wurde be⸗ kannt, daß die Admiralität von dem Erfolge der Verſuche ſehr befriedigt ſei. Sabern und Schlettſtadt. Die Erörterungen über den Fall Zabern dauern fort. Die politiſchen Parteien kommen der öffentlichen Meinung entgegen und nehmen nacheinander Stellung. Geſtern faßte die Land⸗ tagsfraktion des elſaß⸗lothringiſchen Zentrums folgende Reſolution: Die Landtagsfraktion des elſaß⸗lothringiſchen Zentrums nahm in ihrer geſtrigen Sitzung zu dem Falle Zabern in der entſchiedenſten Weiſe Stellung und proteſtierte aufs ſchärfſte gegen die Beleidigung des elſaß⸗lothringiſchen Volles und gegen die Behandlung des Falles von ſeiten der zuſtändigen Behörden. Sie wird Sorge tragen, daß der traurige Fall im Landtag die gebührende Beleuchtung findet. Auch die Unterſuchungen über die Perſonen, die als Vermittlungsſtelle der Preſſe gelten, gehen weiten Ein Artikel einer Lothringer Zei⸗ tung enthält neben allerlei konfuſem Zeug die unbewieſene Behauptung, daß ein Hauptmann a.., ein früherer Regimentskamerad des Leut⸗ nants v. Forſtner, den betreffenden Blättern die Unterlagen für ihre Aufſtellungen geliefert habe. Der Straßburger Korreſpondent der„Köln. Ztg.“ ſtellt, um weitern Schlußfolgerungen zu begegnen, feſt, daß weder die elſaß⸗lothringiſche Regierung etwas mit dieſem Artikel zu tun hat, wie es behauptet wurde, noch daß eine feſte Grundlage gegeben erſcheint, eine ſolche Ver⸗ dächtigung gegen einen Offizier auszuſprechen, die dieſer wohl auch nicht auf ſich ſitzen laſſen dürfte. Dem Reichstage ſind folgende Inter⸗ Eine Inter⸗ Iſt der Reichskanzler bereit, Auskunft zu Eine Interpellation der elſäſſiſchen Reichs⸗ Iſt dem Herrn Reichskanzler bekannt, daß ſich gegenüber den elſaß⸗lothringiſchen kommen ließ, ohne daß die Sühne ſorgte, lleber die geſtrige Sitzung des Bundesratsaue⸗ itntor zwei lebensgefährlich. Die Aufrührer und was gedenkt der um die elfaß⸗lothringiſchen Soldaten vor ſt Herr Reichskanzler zu tün, friedigung hervorgerufen. Ueberhaupt hört man (Mittagsblatt.) Inſulten, und die geſamte Bevölkerung Elſaß⸗ Lothringens vor derartigen Herausforderungen zu ſchützen? Dieſe Interpellation iſt dann in eine kurze Anfrage an die Regierung mit dem gleichen Wortlaut umgewandelt, um dadurch zu bewir⸗ ken, daß bereits bis zum kommenden Freitag dem Reichstag eine amtliche Darſtellung des Sachverhalts von der Regierung gegeben wird So halten die Vorgänge in Zabern die Ge⸗ mütter noch immer in Aufregung, und ſchon be⸗ mühen ſich die Hetzer neues Oel ins Feuer zu gießen. Zum Fall Zabern wird ein Fall Schlettſtadt hinzugefügt. Wir erhaltem folgen ⸗ des Telegramm: W. Straßburg, 25. Nov. Ueber einen in Schlettſtadt beim Rheiniſchen Jägerbataillon Nr. 8 vorgekommenen Fall, der übrigens ſich vor Wochen abgeſpielt hat und der erſt jetzt von der dortigen Elſäſſer Preſſe in Erörterung gezogen wurde, wird folgende von beſtunterrichteter Seite ſtammende, den Tatſachen entſprechende Darſtel⸗ lung gegeben: Als damals ein neu zum Bataillon verſetzter Hauptmann— übrigens ſelbſt im Elſaß ge⸗ boren— ſeinem Feldwebel gegenüber ſeine Verwunderung darüber äußerte, daß verhältnis⸗ mäßig viele Elſäſſer Oberjäger in der Kompagnie ſeien— alſo als reine Feſiſtellung und ohne jede kritiſierende oder abfällige Bemerkung— glaubte der Feldwebel aus der Betonung ſeines Haupt⸗ manns ein gewiſſes Mißtrauen gegenüber den Elſäſſern herausleſen zu müſſen, fühlte ſich, ſelbſt ein Elſäſſer, verletzt und beſchwerte ſich beim Bataillonskommando über ſeinen Hauptmann. Durch eine vor dem Ba⸗ taillonskommandeur abgegebene Erklärung des Hauptmanns iſt darnach das der Beſchwerde zu Grunde liegende Mißverſtändnis 8 vollſten Befriedigung des Feld⸗ webels— ein beleidigendes Wort war überhaupt nicht gefallen— aufgeklärt worden, ſodaß die Militärbehörde die Angelegenheit längſt als erledigt achtete. Durch ent⸗ i ee t ce tung, ilitärbehörde iſt ſchließlich jede Aufregung ferngehalten worden. 5 N * Bartenheim(Kveis Mülhauſen) 25. Nop. Der„Oberelſ Landesztg.“ wird von hier geſchrieben: Ein hieſiger Rekrut, der bei einer Eskadron der Jäger in Mülhauſen ſtand, hatte ſich von ſeinem Truppen⸗ teil entfernt, wie er mitteilte, wegen geiſtiger und körperlicher Mißhandlung. Nach 5 Tagen ſtellte er ſich aber zum Glück wieder. Da man ſeinen Klagen Glauben ſchenkte, kam er mit 7 Tagen Mittelarreſt davon. Aber die militäriſchen Vorgeſetzten bewieſen auch Gerech⸗ en ligkeit. 815 5 mit 15 iu. ſe fen armen Teufels nicht genug ſein, ſie fo⸗ 5 auch nach den wirklich Schuldigen. Einer derſelben wurde bereits beſtraft, die andern kommen vors Kriegsgericht. Dieſer Ausgang der Affäre hat bei den zahlreichen elſäſſiſchen Soldaten der Mülhauſer Garniſon große Be⸗ dieſelben vielfach über die ihnen zuteil werdende Behandlung rühmen. Ein„Zabern“, ſo ſagen ſie, wäre hier in Mülhauſen unmöglich. politiſche Ueberſicht. Mannheim, den 26. November 1918. Einigung zwiſchen Aerzten und Nrankenkaſſen? In der Preſſe iſt die Mitteilung aufgetaucht, daß eine Verſtändigung zwiſchen Aerzten und Krankenkaſſen in Ausſicht ſtehe. Das Reichs des Innern ſei zum Vermitteln bereit; die kenkaſſenverbände hätten den Wunſch Vermittlung ſchon ausgeſprochen, und ma jetzt auf einen ähnlichen Schritt des Leipziger Aerzte⸗Verbandes. So wünſchenswert eine der⸗ artige Entwicklung auch iſt, ſo ſehr ſcheinen doch ildie Wünſche den Tetſachen vorasznellen. Wie 2. Seite. General-Anzeiger.— Ladiſche Reueſte Kachrichten. (Mittagblatt.) Mittwoch, den 26. November 1913. der Betriebskrankenkaſſenverband mitteilt, iſt wenigſtens die Mitteilung, daß Vertreter der Krankenkaſſen die Regierung um Vermittlung in dem Streit mit den Aerz⸗ ten gebeten hätten, unzutreffend. Wir hoffen trotzdem, daß Kaſſen und Aerzte, wenn das Reichsamt des Innern zur Vermittlung be⸗ reit iſt, auch ihrerſeits alles verſuchen werden, um eine Einigung in letzter Stunde zu erzielen und den zweifelhaften Ausweg des§ 370 der Verſicherungsordnung zu vermeiden. *Berlin, 26. Nov. In Charlottenburg ſcheinen die langwierigen Verhandlungen zwi⸗ ſchen der Ortskraukenkaſſe und dem Verein der ſelbſtgewählten Kaſſenärzte zu einem günſtigen Reſultat führen zu wollen. Die Situgtfon in Baden. * Karlscuhe, 25. Nov. Die Freie Ver⸗ einigung badiſcher Krankenkaſſen hat ein kaſſen⸗ ärztliches Vertragsmuſter für Baden ausgearbei⸗ tet und ihren fämtlichen Mitgliedern zugehen laſſen. Zu den Verhandlungen zwiſchen Aerzten und Krankenkaſſen in Baden wird dann noch mitgeteilt, daß nach den Erklärungen der Ver⸗ treter der badiſchen Aerzteſchaft die Lokalver⸗ träge bis auf weiteres nicht abgeſchloſſen wer den, da zentrale Abmachungen für das ganze Reich noch immer nicht erfolgt ſeien. Es ſei aber auch jetzt wieder als durchaus zweckmäßig bezeichnet worden, die Vereinbarung der ört⸗ lichen Verträge ohne Verzögerung vorzuberei⸗ ten. Die badiſchen Krankenkaſſen, wie die badiſche Aerzteſchaft, hegten die beſtimmte Hoff⸗ nung, daß es in Baden noch in letzter Stunde zu dem Vertragsabſchluß kommen werde, ſodaß vom 1. Januar des kom⸗ menden Jahres ab geregelte Verhältniſſe beſtehen könnten. Sollte dieſe Erwartung ſich aber nicht erfüllen, und eine vertragsloſe Zeit nicht zu um⸗ gehen ſein, ſo ſeien den Krankenkaſſen für einen ſolchen, wohl nur wenige Tage dauernden Interimszuſtand die Garantien dafür gegeben worden, daß der Kampf in Baden ſo ſchonend wie möglich und in einer Weiſe geführt werden würde, die das Intereſſe der Mitglieder, wie die Wünſche der Kaſſen micht aus dem Auge verliere und alſo nur formell und notgedrungen gehand⸗ habt werde. Das erwachende Großpolen. 0. Unter dieſer Ueberſchrift zitiert der Gneſe⸗ ner„Lech“ einen Artikel des in Warſchau er⸗ ſcheinenden„Tygodnik Polski,“ worin in ſchwülſtigen Sätzen der Freude über die tiefe geiſtige Umwandlung unter den Großpolen (d. h. den Bewohnern der Provinz Poſen, hier ſind jedoch die Polen ganz Preußens gemeint) Ausdruck gegeben wird. Deren Freude atmen⸗ der nationaler Geiſt kenne weder Grenzkordons noch einengende Grenzen hinſichtlich der politi⸗ ſchen Gedanken über die Zukunft Polens. Ein anderer, neuer Geiſt wehe im preußiſchen Anteil, mehr Dreiſtigkeit im Denken und in den Taten mache ſich überall bemerkbar; der Ton der Zei⸗ tungsartikel, die immer mehr wachſende Betei⸗ ligung der Großpolen an den verſchiedenen all⸗ gemeinpolniſchen Zuſammenkünften(in Gali⸗ zien)— das alles beweiſe, daß man die Not⸗ wendigkeit einer gleichmäßigen Entwicklung aller nationalen Kräfte begriffen habe. Der„Lech“ ſeinerſeits bemängelt es, daß der „Tygodnik Polski“ nicht unterſucht habe, welche Urſachen dieſer großen Aenderung zu Grunde liegen. Ob die Tatſache, daß der mit den früheren Mitteln und mit aller Energie geführte Kampf die Polen vor großen Verluſten nicht habe bewahren können, oder die internatio⸗ nale Kriſis, beginnend mit der vuſſiſch⸗ öſterreichiſchen Spannung, welche die Hoffnungen auf einen Aufſtand in Galizien genährt hätte, und die Kriege auf dem Balkan, die ganz Europa die Lebenskräfte der ſlawiſchen eine Rolle ſpielten? Der„Lech“ gibt darauf folgende Antwort:„Zweifellos haben die er⸗ wähnten Ereigniſſe die Gedanken und Empfin⸗ dungen der Polen im preußiſchen Anteil ernſt⸗ haft beeinflußt, ebenſo wie die ſtärker gewor⸗ denen Attacken des preußiſchen Syſtems auch nicht ohne Widerhall in unſerer Volksgeſamtheit geblieben ſind. Genug, die Betrachtungen des Warſchauer Verfaſſers über die Veränderungen in der Pſyche des polniſchen Bürgers im preu⸗ ßiſchen Teilgebiet ſind zutreffend; das nehmen auch wir wahr, die wir den Einfluß dieſer Um⸗ wandlung aus der Nähe fühlen.“ Mit anderen Worten: Der polniſche Radika⸗ lismus glaubt, ſeine Herrſchaft über die Maſſen ſei hinreichend gefeſtigt, ſo daß er unbeſorgt vor aller Oeffentlichkeit über Dinge ſprechen könne, die man bisher kaum andeutete. Die Offen⸗ herzigkeiten des„Lech“ ſind ein wertvoller Bei⸗ trag zur Kennzeichnung der Stimmung in den Kreiſen der polniſchen Demokratie. * 155—5 Badiſche Politik. Vom Landtag. be. Karlsruhe, 25. Nov. Im neuen Land⸗ tag, der übermorgen zuſammentritt, wird das Alterspräſidium der Abgeordnete Morgenthaler (Ztr.) erhalten, der im 69. Lebeusjahre ſteht. Ihm folgen der nationalliberale Abg. Ringwald mit 67 und der Zentrumsabgeordnete Dr. Zehn⸗ ter mit 63 Jahren. Sechziger ſind die Abgeord⸗ neten Henninger(Ztr.), Rebmann(Natl.) und Bauſchbach(Konſ.). Der jüngſte Abgeordnete iſt der Bürgermeiſter Dietrich(Natl.) mit 34 Jahren. Ihm zunächſt folgen noch mit dem⸗ ſelben Lebensjahre die Abgg. Dr. Wirth(Ztr.) und Dr. Gönner(Fortſchr.). 35 Lenze haben Stockinger(Soz.), Bitter(Natl.), Köhler(Ztr.) und Kahn(Soz.). 13 Abgeordnete haben das 40. Lebensjahr noch nicht erreicht. Neu ins Parlament gekommen ſind 32(von 73) Abgeord⸗ nete und zwar vom Zentrum 14, von den Kon⸗ ſervativen 4, von den Nationalliberalen 11, von den Fortſchrittlern 2 und von den Sozialdemo⸗ kraten 1. Das Angeſicht der Kammer hat ſich alſo ſehr geändert, ſaſt die Hälfte der Vertreter ſind Neulinge auf dem Parlamentsboden. Nationalliberale Landtagsfraktion. Karlsruhe, 25. Nov. Der„Bad. Lan⸗ desbote“ ſchreibt in ſeiner heutigen Nummer zur Aufnahme des Herrn Niederbühl in Raſtatt in die nationalliberale Landtagsfraktion: „Es muß auch in hohem Grad befremden, daß ein Mann Aufnahme in die Fraktion findet, deſſen Wahl gegen den ausdrücklichen Proteſt ſeiner eigenen Parteileitung und unter Verleugnung der geſamten Situation im Lande erfolgt iſt.“ Die nationalliberale Parteileitung hat ſeiner Zeit das Möglichſte getan, um dent mit der Fortſchrittlichen Volkspartei abgeſchloſſenen Wahlabkommen in Raſtatt zur Geltung zu ver⸗ helfen. Das iſt nicht gelungen. Nachdem nun aber einmal das Reſultat fertig vorliegt wie es iſt, erfordert das Gebot der allerelementarſten politiſchen Klugheit, die Kraft des Herrn Nieder⸗ bühl in den Dienſt der Partei einzuordnen. Die Macht der Tatſachen und der Zwang der Ver⸗ hältniſſe werden aber ſicher dazu führen, Herrn Niederbühl den richtigen Platz anzuweiſen. Auch kann man wohl der Meinung ſein, daß es für den„Geſamtliberalismus“ von großem Inter⸗ eſſe iſt, Herrn Niederbühl im Rahmen einer Fraktion zu ſehen, als ihn den Zufälligkeiten der Stellung eines Wilden ausgeſetzt zu laſſen. Die liberale Fahne auf dem Bonndorfer Nathaus. Bonndorf, 25. Nov. Die geſtrigen Ge⸗ meinderatswahlen brachten einen glänzenden Sieg für die Liberalen. Die liberalen Kandi⸗ daten erhielten 123—165, die Zentrumskandi⸗ daten 96—114 Stimmen. Es wurden gewählt: Gaſtwirt Blum, Stadtmüller Keller, Eiſenhänd⸗ ler Albrecht, Holzhändler und Hotelier Vogt, Mechaniker Metzler. Dieſer Sieg iſt um ſo er⸗ freulicher, als das Zentrum einen ſicheren Sieg Fahne trotz der abſcheulichen Agitation der Zen⸗ trumsleute. Dieſe verteilten ein Flugblatt, auf das wir noch zurückkommen werden. Liberales Neuland. — Welſchingen(A. Engen), 25. Nov. Die Mahnung zur Stärkung der nationalliberalen Reihen, neue Organiſationen zu errichten, iſt hier bereits verwirklicht worden. Am Samstag wurde ein Liberaler Volksverein ge⸗ gründet, dem ſofort 53 der Anweſenden als Mitglieder beitraten. Als Vorſitzenden fiel die Wahl einſtimmig auf Bärenwirt Eugen Müller. Möchten dieſem Beiſpiele recht bald weitere folgen. Präöſidiglkonferenz vom 22. November 1918. Am 22. November fand in Baden⸗Baden eine von allen Handelskammern des Landes beſuchte Präſidialkonferenz des Badiſchen Handelstages ſtatt, die ſich mit folgenden Angelegenheiten be⸗ ſchäftigte: 1. Auf ſchriftlichem Wege war bereits zur Vor⸗ beratung von Fragen, die den Kleinhandel be⸗ treffen, gemäߧ 11 des Statuts des Badiſchen Handelstages die Errichtung eines Kleinhandels⸗ ausſchuſſes beſchloſſen worden. Der Badiſche Handelstag nahm ein Statut für denſelben an, welches u. a. beſtimmt, daß jede Kammer das Recht hat, drei Vertreter in denſelben zu ent⸗ ſenden. 2. Nach einem Bericht des Geſchäftsführers des Badiſchen Handelstages beſchloß dieſer, eine Kommiſſion der Geſchäftsführer aller Handels⸗ kammern einzuſetzen, welche das Handels⸗ kammergeſetz und die dazu ergan⸗ gene Verordnung durchprüfen und über Unſtimmigkeiten in denſelben der Präſidial⸗ konferenz Bericht erſtatten ſoll. 3. Ein Antrag des Vereins ſelbſtändiger Kauf⸗ leute und Gewerbetreibender Badens, den Art. 10 des Handelskammergeſetzes abzuändern, wurde abgelehnt, weil eine derartige Aenderung dem Geiſte des Handels⸗ kammergeſetzes widerſprechen würde, wonach die Handelskammern die Aufgabe haben,„die Geſamtintereſſen des Handels und der Induſtrie ihres Bezirkes wahrzunehmen“. 4. Im Gegenſatz zu den Befugniſſen der badi⸗ ſchen Handelskammern haben die Handelskam⸗ mern anderer und gerade der größten Bundes⸗ ſtaaten das Recht, die Sachverſtändigen, die ſie gemäߧ 36 GO. beſtellen, auch ſelbſt zu be⸗ eidigen. Ferner haben dieſe Kammern das Recht, beeidigte Dispacheure zu beſtellen. Der Badiſche Handelstag war der Anſicht, daß dieſe Befug⸗ niſſe auch den badiſchen Handelskammern nicht vorenthalten werden ſollten. Er beſchloß daher, bei der Großherzoglichen Regierung in dieſem Sinne vorſtellig zu werden. Es handelt ſich bei dem Recht zur Beeidigung um Bücherreviſoren, Abnahmeingenieure, Handelschemiker, Probe⸗ nehmer, Eichaufnehmer u. a. 5. Durch die Unterſtellung von ins Han⸗ delsregiſter eingetragenen Firmen unter die Handwerkergeſetzgebung und die damit auch verbundene doppelte Bei⸗ tragspflicht zur Handels⸗ und zur Handwerks⸗ kammer haben ſich Mißhelligkeiten ergeben, die zu verſchiedenen Erlaſſen der Regierung geführt haben. Nach einem Referat der Handelskammer Villingen hierüber beſchloß der Badiſche Han⸗ delstag, an die Regierung einen Bericht über dieſe Fragen zu erſtatten. 6. Der Badiſche Handelstag nahm einen Be⸗ richt des Vorortes, über die Denkſchrift des Handwerks⸗ und Gewerbekammer⸗ tags, betr. Abänderung des Handwerker⸗ geſetzes vom 26. Juli 1897 entgegen. Von einer Stellungnahme wurde einſtweilen abgeſehen, weil das Ergebnis der Intereſſentenbeſprechun⸗ gen im Reichsamt des Innern abgewartet wer⸗ den ſoll. 7. Der Badiſche Handelstag nahm einen Be⸗ richt der Handelskammer Lahr über die An⸗ meldung der Handelskammerbei⸗ trägezu Konkurſen entgegen. 8. Ueberarbeit in der Zigarren⸗ induſtrie. Nach einem Bericht der Handels⸗ kammer Lahr nahm der Badiſche Handelstag Großh. Miniſterium des Innern die Bitte richten: „Es möchten die Großh. Bezirksämter bei den ihrer Zuſtändigkeit unterſtehenden Ent⸗ ſcheidungen über Geſuche um Genehmigung von ausnahmsweiſer Ueberarbeit für Arbei⸗ terinnen nach§ 138 a der Gewerbeordnung Ueberzeitarbeit für 2 Wochen bezw. für 10 auf⸗ einanderfolgende Arbeitstage) von der bisher vorgeſchriebenen vorherigen bedingten An⸗ hörung des Gewerbeaufſichtsamts entbunden werden.“ 9. Der Badiſche Handelstag ſprach ſich nach einem Bericht der Handelskammer Villingen da⸗ hin aus, daß die Zuſtändigkeit der Schwur⸗ gerichte bei durch die Preſſe begangenen Ver⸗ gehen gegen das Geſetz gegen den unlauteren Wettbewerb ausgeſchaltet werden möge. 10. Der Badiſche Handelstag nahm einen Be⸗ richt des Vororts über die Deutſch⸗Oſtafrika⸗ niſche Landesausſtellung in Daresſalam entgegen und forderte die Handelskammern auf, im natio⸗ nalen Intereſſe eine Beſchickung derſelben ihren Firmen zu empfehlen. 11. Auf Antrag der Handelskammer Karlsruhe beſchloß der Badiſche Handelstag, die Großher⸗ zogliche Regierung zu erſuchen, den jetzt gefor⸗ derten Beitrag zur Unterſtützung der Badiſchen Jubiläumsausſtellung in Karlsruhe im Jahre 12. Von Vorträgen über das Wehrbei⸗ tragsgeſetz ſoll vorerſt abgeſehen werden, da eine vom Miniſterium der Finanzen aus⸗ gearbeitete Anleitung aller Wehrbeitragspflich⸗ tigen gleichzeitig mit der Aufforderung zur Ab⸗ gabe der Erklärungen zugeſtellt werden ſoll. Wo ſich Unklarheiten ergeben werden, ſollen dieſe den Handelskammern mitgeteilt werden, die ſie dann ſammeln und an das Miniſterium zur Beantwortung weiterleiten werden. 13. Die nächſte Präſidialkonferenz wird vor⸗ ausſichtlich in einem zentralgelegenen Orte Badens im Februar, eine weitere im Mai in Lahr ſtattfinden. Bald darauf wird voraus⸗ ſichtlich in Mannheim eine Vollverſammlung des Badiſchen Handelstags abgehalten werden. Bayeriſche und pfälziſche Politik. Das Bergwerk St. Ingbert. 5 s. München, 25. Nop. (Von unſerem Korreſpondenten.) Die bayeriſche Abgeordnetenkammer verhan⸗ delte heute u. a. auch ein Poſtulat von 150 000 Mark für Verbeſſerungen beim ſtaatlichen Koh⸗ 5 ägig ein Antrag egierung auf nachträg⸗ „„ des Ankaufs der im Ab⸗ baufeld dieſes Bergwerks liegenden Sulz⸗ bacher Glashütte, woflr der Staat 540 000 M. bezahlt hat, ferner auf Genehmi⸗ gung einer Willigung von 356 000., die für Errichtung eines elektriſchen Kraftwerks bei dem Bergwerk St. Ingbert beſtimmt waren, und deren Teilverwendung für den Kaufpreis der Glashütte. Seit der urſprünglichen Genehmi⸗ ig der letzten Summe hat ſich die Regierung nämlich entſchloſſen, von der Errichtung eines eigenen Kvaftwerks in St. Ingbert abzuſehen und das Bergwerk an das pfälziſche Ueberland⸗ werk anzuſchließen. Gegen das Vorgehen der Regierung beim Kaufabſchluß der Sulzbacher Glashütte, der am 1. Oktober 1913 erfolgt iſt, wurden von verſchie⸗ denen Rednern Bedenken erhoben, die Sache hätte nicht ſo geeilt, und das Grundſtück wäre dem Staate 1 61 1 555 daß der Verkäufer der ürtte ie Regierung im Intereſſe der Erzielung eines wüöglichtt hohen Preiſes einen Druck ausgeübt habe, um den Kauf noch vor Landtagsbeginn abzuſchließen. Dieſer Anſchauung trat Finanzminiſter von Breunig entgegen, indem er darauf hinwies, daß — 2 7 euilleton 3999%%¼9¼8% Die Ausſtellung Deutſche unſt 1650—1800 Darmſtadt 1914. kanntlich findet im nächſten Jahre im Reſi⸗ ſchloß zu Darmſtadt eine Jahrhundert⸗ lusſtellung Deutſcher Kunſt ſtatt, die er kunſtgeſchichtlich noch wenig durchforſchten vom Ende des dreißigjährigen Krieges bis ur Aerg Napoleons gelten wird. An dem Zu⸗ andekommen dieſer Veranſtaltung arbeiten an ndertfünfzig der erſten Kunſtgelehrten des In⸗ ind Auslandes mit und ein großer Teil des deut⸗ ſchen fürſtlichen und privaten Beſitzes wird bei der Gelegenheit zum erſten Mal der breiten Oef⸗ fentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch der Kaiſer von Oeſterreich hat neuerdings die Beſchickung der Ausſtellung aus eigenem Be⸗ ſitz angeordnet. Da im Uebrigen heute die Vor⸗ arbeiten bereits ziemlich weit gediehen ſind und einen allgemeinen Ueberblick über das Material geſtatten, darf geſagt werden, daß die Darmſtädter Jahrhundert⸗Schau nicht nur manche künſtleriſche Ueberraſchung bringen, ſondern auch jene bisher ſehr mit Unrecht gering geachtete Epoche unſerer känſtleriſchen Vergangenheit in einem völlig neuen Nichte erſcheinen laſſen dürfte. Bei der Fülle von Werke höchſter Qualität nach Darmſtadt zu bringen, die auch vor unſerem modernen Gefühl beſtehen können, dann aber auch von der kunſtge⸗ werblichen Tätigkeit der Zeitſpanne ſolche Proben borzuführen, die für die Vielſeitigkeit des Schaf⸗ ſens ebenſo wie für den hohen Geſchmäck ihrer Schöpfer aufſchlußreich ſind. Die Ausſtellung wird demnach das geſamte Gebiet der Malerei, einſchließlich der Produktion in Deſterreich und der Schweiz möglichſt geſchloſſen zur Darſtellung bringen, ferner von dem bild⸗ haueriſchen Schaffen, ſpeziell auf dem Ge⸗ biet der Kleinplaſtik, ein abgerundetes Biid zu geben verſuchen, endlich aber auch dem Kun ſt⸗ gewerbe(Arbeiten in Edelmetall, Elfenbein, Holz⸗Miniaturen) einen breiten Raum zugeſtehen. Für die Repräſentation des leßzgenannten Gebie⸗ tes wird neben dem muſealen und privaten Beſitz, neben den Schäzen aus den Schlöſſern unſerer Fürſten in erſter Linie guch das kirchliche Kunſterbe herangezogen werden. Eine beſon⸗ dere Abteilung der Ausſtellung wird den Hand⸗ zeichnungen, Aquarellen und Paſtellen gewidmet ſein und endlich ſoll eine Porträtgalerie des geiſtigen Deutſchlands der Zeit das ikonographiſch⸗hiſtoriſche Intereſſe zu befrie⸗ digen verſuchen. Nur das Gebiet der Porzellan⸗ kunſt wird aus leicht erklärlichen Gründen keine Berückſichtigung finden, ſo weit es ſich nicht etwa um Porträtplaſtiken handelt, die ebenfalls in das Programm einbezogen ſind. Im Ganzen möglichſt erſchöpfend aufzuzeichnen haben und es ſteht zu hoffen, daß dank dem lebhaften Intereſſe, das die Idee des hohen Veranſtalters in allen Kreiſen der Bebölkerung, vornehmlich auch bei bei den Behörden gefunden und dank dem Zuſam⸗ menwirken aller beteiligten Kräfte das ſchwere nationale Werk wirklich gelingen wird. Obwohl nun von dem beauftragten oberſten Leiter des Unternehmens und von den nach Städten und Provinzen geordneten Arbeitskomi⸗ tees bereits ein großer Teil des deutſchen Pri⸗ vatbeſitzes perſönlich geſichtet worden iſt, wendet ſich die Ausſtellungsleitung an alle Beſitzer bon Kunſtſchätzen aus der genannten Zeit mit der herzlichen Bitte, auch dann ſolche dem kuunſt⸗ wiſſenſchaftlichen Leiter Prof. Dr. Georg Bier⸗ mann, Darmſtadt, dem künſtleriſchen Beirat im Kabinett des Großherzogs, oder den für Hei⸗ delberg eingeſetzten Vertrauensmännern Prof. Dr Beringer, Friedrichsring 32 oder Dr. C. Wichert, Direktor der Kunſthalle in Mann⸗ heim namhaft zu machen, wenn deren Ausſtellung auch nicht beabſichtigt wird. Es iſt geplant, ſpäterhin das geſamte Material, das die Darm⸗ ſtädter Veranſtaltung zeitigt, in einer mehrbän⸗ digen Publikation zu verarbeiten und die Ergeb⸗ niſſe dauernd der Erkenntnis zu erhalten, und ſchon aus dieſem Grunde iſt es der Leitung dringend erwünſcht, über den privaten Kunſtbeſitz B5. er, offe chart hätten, Die er Beziehung erhoffte. Ueber Beundorf dattert die liberale eine. Reſolution an, der Vorort ſolle an das der ſprüngliche N. gebotsp eis von Material aber hat ſich die oberſte Leitung des] wird alſo die Darmſtädter Ausſtellung das künſt⸗ %%%%%%%%„*— 4— Unternehmens das Ziel geſteckt, einmäl nur ſolche leriſche Schaffen der anderthalb Jahrhunderte Liedertafel⸗Konzert. Soliſtin: Frau Anna Kaempfert. Die Mannheimer Liedertafel, welche nahezu ein Vierteljahrhundert unter der Leitung des Großh. Muſikdirektors Hermann Bieling ſtand, ſah ſich durch das plötzliche Dahinſcheiden ihres Dirigenten vor die Wahl eines neuen mufikaliſchen Leiters ge⸗ ſtellt. Es iſt nicht immer leicht, für die Lenkung der mancherlei Gefährlichkeiten ausgeſetzten, oft ſchwan⸗ kenden Vereiusſchiffe den richtigen muſtkaliſchen Steuermann zu finden. Denn neben den muſika⸗ liſchen Qualitäten ſprechen eine Reihe perſönlicher Eigenſchaften entſcheidend mit. Wie es ſcheint, hal die Mannheimer Liedertafel mit ihrer ruhmreichen Vergangenheit in Herrn Muſikdirektor Edgar Hanſen, der aus Heilbronn zu uns kam, den rich⸗ tigen Mann gefunden. Herr Hanſen ſtellte ſich im geſtrigen erſten Winterkonzert in dreifacher Eigen⸗ ſchaft: als Chor⸗ und Orcheſterdirigent, wie als Männerchorkomponiſt vor. Dazu war der zweite Teil des Abends als Feier des 75öjährigen Geburtstages eines Ehrenmitgliedes der Lie⸗ dertafel, Prof. Dr. Max Bruch(geb. 6. Jan. 1838 zu Köln, der ja in den Jahren 1862—64 in Mann⸗ heim ſein Domizil hatte, gedacht. Dieſe doppelten Richtlinien bedeuteten hemmende Beengungen in der ſtilreinen Ausgeſtaltung des Programms. Daß Herr Hauſen in der Wahl der Choraufgaben im allge⸗ meinen nicht über eine Mittelſchwierigkeit hinaus⸗ ging, darf man bei ſeiner verhältnismäßig kurzen hieſigen Tätigkeit nur gutheißen. Ueberhaupt war ſein Debut ein recht erfolgreiches. Was zunächſt die der Zeit möglichſt genau unterrichtet zu werden. 8—— 2 Cborleiſtungen betrifft, die doch in der Beurteilung —— — S2 EFF — E Y — Mittwoch, den 26. November 1913. General-Ameiger.— Vadiſche Neueſte Nachrichten. Mittagblatt.) 3. Seite. 900 000 M. auf 540 000 M. herabgeſetzt wurde, daß man es der Firma, die das Glas⸗ hütttenwerk bisher beſaß, nicht verübeln könne, wenn ſie auf möglichſt baldigen Abſchluß Wert legte, daß aber auch ſie ebenſo wie die Regie⸗ rung mit dem Abſchluß noch zugewartet hätte wenn man vorausgeſehen hätte, daß der Land⸗ tag ſich ſo bald ſchon mit den Forderungen für die Bergwerke befaſſen würde. Der Ertrag aus dem Abbau werde den Kaufpreis des Grund⸗ ſtückes um ein vielfaches übertreffen. Was den Anſchluß des St. Ingberter Werkes an das Pfalzwerk anlangt, ſo ſei für den geänderten Entſchluß der Regierung der günſtige Ab⸗ ſchluß mit dem Pfalzwerk maß⸗ gebend geweſen. Der Landtag genehmigte ſchließlich die ver⸗ langte Summe, die erwähnte Verwendung und erteilte der Regierung für den Ankauf der Sulzbacher Glashütte Indenmität. Aus dem deutſchen Reichstag. * Berlin, 25. Nov. Von den gemeldeten 17 neuen Stellen für Poſträte ſind vorbehalt⸗ lich anderer endgültiger Beſtimmung u. a. je eine beſtimmt für die Oberpoſtdirektionen in Koblenz, Köln, Dortmund, Düſſeldorf, ebenſo je ein neuer Oberpoſtinſpektor für Düſſeldorf und Münſter(Weſtf.). JBerlin, 26. Nov.(Von unſ. Berl. Bur.) Die erſte Leſung des Etats wird vorausſichtlich bereits am 2. Dezember beginnen. )(Karlsruhe, 25. Nov. Der Reichstag wird ſich, wie wir hören, bereits in der nächſten Woche mit der Frage beſchäftigen, ob die Wahl des Reichstagsabgeordneten Kölſch⸗Karlsruhe (Natl.). gewählt für Kehl⸗Offenburg, für gültig zu erklären iſt. Das Plenum hat ſich bekannt⸗ lich ſchon einmal mit der Angelegenheit befaßt, damals aber keinen Beſchluß gefaßt und die Angelegenheit an die Wahlprüfungskommiſſion zurückverwieſen. Dieſe hat wiederum beantragt, die Wahl zu kaſſieren. Arbeiterbewegung. * Scheneetady(Staat Newyork), 25. Nov. Ueber 5000 Angeſtellte der General Electric Company ſind ausſtändig. Die Urſache iſt die Entlaſſung eines dem Arbeiterverbande ange⸗ hörenden Angeſtellten. Ein Preßpeozeß um Frau Teſelli. „Dresden, 24. Nov. Ein Preßprozeß, in dem die geſchiedene Kronprinzeſſin von Sachſen, Frau Tofelli, und der Staatsminiſter Graf Vitz⸗ thum v. Eckſtädt eine Rolle ſpielen, wurde heute vor dem Dresdener Schöffengericht verhandelt. Im Offizialverfahren wegen Beleibigung war angeklagt der Herausgeber der Dresdener Rebue, Wolf Pörtzler und der damalige Ver⸗ treter größerer auswärtiger Blätter, Alfred Meißner. Als Nebenkläger hatte ſich dem Ver⸗ fahren angeſchloſſen der Dresdener Vertreter des Berliner Lokal-⸗Anzeigers, Dr. Bandmann. Der Angeklagte Pörtzler hatte in der Nacht zum 30. Mai ds. Is. dem Dr. Bandmann ſcherz⸗ hafterweiſe telephoniſch mitgeteilt, der Berliner Lokal⸗Anzeiger habe ſoeben von ſeinem Korre⸗ ſpondenten in Mainz eine Meldung erhalten, Frau Toſelli ſei wieder einmal auf dem Wege nach Dresden und komme noch in der Nacht an. Dr. Bandmann hatte trotz der auffälligen Ne⸗ benumſtände dieſer Nachricht Glauben geſchenkt und den Staatsminiſter Grafen Vitzthum von Eckſtädt noch mitten in der Nacht telephoniſch von dem bevorſtehenden Ereignis unterrichtet. Darauf trafen die Dresdener Behörden in aller Eile Vorkehrungen zum Empfang und Wieder⸗ abſchub der früheren Kronprinzeſſin von Sach⸗ ſen. Schon in den frühen Morgenſtunden des nächſten Tages ſtellte ſich heraus, daß Dr. Band⸗ mann die Dresdener Behörden umſonſt alar⸗ miert hatte. Seine Anzeige wegen nächtlicher Ruheſtörung und öffentlichen Unfugs gegen Pörtzler und Meißner, der Zuhörer des Ge⸗ auf den Rücken geſetzt und ſo CCCCͥ ĩðâCcCCcccc0 ſprächs zwiſchen Pörtzler und Dr. Baundmann geweſen war, wurde von der Staatsanwaltſchaft Dresden zurückgewieſen, da keine Mehrheit von Derſonen in Mitleidenſchaft gezogen worden ſei, Das Juſtizminiſterium aber ordnete auf Antrag des Dr. Bandmann ein Offizialverfahren wegen Beleidigung an. Nach mehrſtündiger Verhand⸗ lung wurde Pörtzler zu 80 Mk. Geldſtrafe, Meißner, gegen den der Amtsanwalt keine Strafe beantragt hatte, zu 40 Mk. Geldſtrafe verurteilt. In der Begründung des Urteils hob der Gerichtsvorſitzende hervor, daß der Scherz inſofern üble Folgen gehabt habe, als er in Dresden an den höchſten Stellen eine große Be⸗ unruhigung hervorgerufen habe. Das Geſtändnis am Catort. sh. Poſen, 25. Nov. (Von unſ. Korreſp.) „Einen eigenartigen Verlauf nahm eine drei⸗ tägige Verhandlung vor dem hieſigen Schwur⸗ gericht, in welcher ſich der Händler Adolf Flechner aus Pinne unter der Anklage des Raubmordes zu verantworten hatte. Die Anklage legte ihm zur Laſt, am Morgen des 21. Auguſt im Walde bei Pinne den Handlungs⸗ gehilfen Stefan Witkowski aus Neuſtadt bei Pinne erſchoſſen zu haben.— Der Ange⸗ klagte war mit dem Ermordeten befreundet und verſchiedene Zeugen hatten ihn mit dem Getö⸗ teten am Morgen der Tat geſehen. Ein weiteres Belaſtungsmoment für den Angeklagten war, daß er ſeit Jahren bereits Schußwaffen beſeſſen hat und, obwohl er pekuniär nicht beſonders glänzend geſtellt war, 40 M. für eine Browning⸗ piſtole ausgegeben hatte. Als man ihm gegen⸗ über ſeine Verwunderung ausſprach, daß er ſich gerade eine ſo teure Waffe gekauft habe, obwohl es doch auch billigere gäbe, motivierte er dies damit, daß„ſolch Ding ſehr genau ſchießt“. Trotz aller Belaſtungsmomente beſtritt der An⸗ geklagte aber während der ganzen Vorunter⸗ ſuchung die Tat und hielt dieſe Behauptung auch während der Hauptverhandlung aufrecht. Er gab zu daß er am 21. Auguſt mit dem Ge⸗ töteten zuſammengetroffen ſei und auf deſſen Einladung ſei er mit ihm ein Stück, etwa eine halbe Stunde lang, gegangen. Vor der Tal⸗ mulde, in der der ermordete Witkowski ſpäter aufgefunden worden ſei, ſei er umgekehrt, da das Wetter ſehr ſchlecht geweſen ſei und er ſei dann in eine Gaſtwirtſchaft gegangen. Mit der Tat habe er aber nichts zu tun, er ſei weder ſelbſt der Täter noch wiſſe er irgend etwas davon. In der Beweisaufnahme bekundeten einige Zeugen, daß ſie den Angeklagten mit dem Er⸗ mordeten früh morgens am Tage der Tat ge⸗ ſehen hätten.— Weitere Zeugen ſagten aus daß ihnen der Angeklagte bei gemeinſamen Wegen ſchon verſchiedentlich den Vorſchlag gemacht hatte, vom direkten Wege abzugeehn und den Weg abzukürzen.— Einem anderen Zeugen ſpiegelte er vor, daß er billig Vieh einkaufen könnte und drängte, ſchnell hinzufahren und reichlich Geld einzuſtecken. Der Zeuge habe dies auch getan, als man aber an den beszeichneten Ort gekommen ſei, war der Pächter nicht zu Hauſe. Auf dem Rückwege ſei dem Angeklagten, als der Zeuge ſich einmal umdrehte, plötzlich ein fechsläufiger Revolver aus der Hand gefal⸗ len.— Auf Antrag der Staatsanwaltſchaft wurde ein Lokaltermin am Tatort im Walde abgehalten. Auch dort blieb der Ange⸗ klagte noch bei ſeinem Leugnen, aber die ganze Umgebung und das Verweilen an dem Orte der ſchaurigen Tat und das Gefühl, von ernſten Gerichtsperſonen umgeben zu ſein, die über die Tat zu urteilen hatten, wirkte ſo mächtig auf den Angeklagten ein, daß er unmittelbar nach der Rückkehr vom Lokaltermin ein umfaſſen⸗ des Geſtändnis ablegte. Der Angeklagte bekundete nunmehr, er ſei mit dem Ermordeten, den er bereits ſeit längerer Zeit gekannt habe, in den Wald gegangen und ſei mit ihm dort in Streit geraten. Kurz vor dem Walde ſei ihm der Gedanke gekommen, er könne ſeine wirt⸗ ſchaftliche Lage verbeſſern, wenn er das Geld bekommen könne das Witkowski bei ſich hatte. Als ſie im Walde dann erneut in Streit geraten ſeien, wäre ſein Entſchluß gefaßt geweſen, den Witkowski zu töten und ihm ſein Geld zu rau⸗ ben. Er habe dem Manne den Revolver direkt weimal auf ihn Krankenkaſſen Artileln der. geſchoſſen. Davon ſeien auch die Kleidungs⸗ des Ermordeten verſengt worden. Wit⸗ vski ſei erſt in die Knie geſunken und dann 9s hintenübergefallen; er müſſe alſo gleich tot gewefſen ſein. Der Angeklagte ſagt weiter aus, daß er dem Toten einen Beutel mit 1600 Mark aus der Hoſentaſche gezogen habe, Re⸗ volver und Geldbeutel habe er dann in eine Torfkuhle geworfen.— Die Geſchworenen ſpra⸗ chen den Angeklagten darauf des Totſchlags in dem erſchwerenden Umſtande ſchuldig, daß er den Totſchlag zur Verdeckung eines Verbrechens begangen hatte, worauf der Gerichtshof ihn nach dem Autrage des Staatsauwalts zu lebens⸗ länglichem Zuchthaus und dauernden Verluſt der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilte. Nus Stadt und Land. * Mannheim, 26. November 1913. Zu den Krankenkaſſenwahlen wird uns geſchrieben: Zwei Heerlager ſtehen ſich beim gegenwärtigen Wahlkampf gegenüber. Das eine Lager hat einen alten, jahrzehntelangen Beſitzſtand zu ver⸗ teidigen, das andere hat nur zu gewinnen. Zur letzteren Partei gehören die nicht ſozialdemokra⸗ tiſchen Krankenkaſſenmitglieder. Die bisherigen Wahlreſultate ergeben faſt durchweg ein Vor⸗ wärtsſchreiten der chriſtlich⸗nationalen Be⸗ wegung. Daran beißt auch die„Volksſt.“ nichts ab. Eine unangenehme Pille zwar für die bis⸗ herigen Alleinherrſcher in den meiſten Orts⸗ krankenkaſſen. Auf all das Geplänkel einzu⸗ gehen, das gegenwärtig in der„Volksſtimme“ beliebt wird, reicht der zur Verfügung geſtellte Raum dieſes Blattes nicht aus. Außerdem müſſen von vornweg für den anſtändigen De⸗ batter die niederen Angriffe und Ausdrücke wegfallen, deren ſich die gegneriſche Seite in Hülle und Fülle bedient. Daß man ſich aber im roten Lager darüber wundert, wenn von Referenten unſererſeits in den jeweiligen Krankenkaſſenvorträgen be⸗ tont wird, um möglichſt die Kaſſenleiſtungen ausbauen zu können, müſſe eine weiſe Spar⸗ ſamkeit inbezug auf ſachliche und perſönliche Ausgaben herrſchen, verſtehe wer will. Wenn z. B. dem Herrn Vorſitzenden der Ortskrankenkaſſe Ladenburg keine archtekto⸗ niſch reich geſchmückten Krankenkaſſengebäude be⸗ wußt waren und ihm u. a. das Verwaltungs⸗ gebäude in der Rupprechtſtraße vor Augen ge⸗ führt wurde, ſo wird das wohl ſtimmen, und die Nr. 322 der„Volksſtimme“ beſtätigt, aller⸗ dings unbewußt, dieſe Anſicht. Sie ſchreibt ſelbſt, daß die höheren als notwendigen Auf⸗ wendungen, alſo die nicht lediglich den Zweck⸗ mäßigkeitsgründen entſprungene Ausſchmückung, durch billigere Ueberlaſſung des Bauplatzes von ſeiten der Stadt eingeholt wurde. Wo ſteht aber die Notwendigkeit geſchrieben, daß zu Krankenkaſſengebäuden mit der teuerſte Bau⸗ grund ausgeſucht werden muß? Billigerer Bau⸗ platz, zweckmäßigere Ausführung des Baues hätte die Erſpanris tauſender Arbeitergroſchen zur Folge gehabt. Nun noch eines. Krampfhaft verſucht die „Volksſtimme“ die parteipolitiſchen Beſtrehungen der ſeitherigen ſozialdemokratiſchen Kaſſenvor⸗ ſtandsmitglieder bei Anſtellung von Beamten zu verwiſchen. Dabei muß die Ortskrankenkaſſe Mannheim 1 herhalten, von der es heißt, es ſeien außer den frei organiſierten auch noch 11 gelb organiſierte Beamte dort angeſtellt. Lei⸗ der ſeien nicht alle ſozialdemokratiſch organi⸗ ſtert. Damit hat ſich die„Volksſtimme“ ſelbſt hereingelegt, wenn ſie ſo offen ihrem Unwillen darüber Luft macht. Man kann dabei auf ver⸗ ſchiedenes ſchließen. Nun aber eine Anfrage. In genanntem Artikel heißt es weiter:„Wenn der ſozialdemokratiſche Kaſſenvorſtand dieſe elf gelb organiſterten Beamten hätte entlaſſen wollen, wäre auch leicht Veranlaſſung hiezu geweſen.“ Dunkel iſt der Rede Sinn! Aus weſſen Grund entlaſſend Wohl doch nicht, weil dieſe, wenn ihre Angabe ſtimmt, leider nicht rot organiſiert ſind? Was für Gründe zur Ent⸗ laſfung könnten hier vorliegen? Bitte Antwort, Verehrteſte in R 3. Das fortgeſetzte Drehen und Winden in den Volks timme“ zeigt deutlich die vorhandene Schwäche. Mit Aus⸗ flüchten aller Art ſucht man ſich rein zu waſchen. Noch kann man aber Mohren nicht weiß waſchen! Darum auf ihr Wähler und Wählerinnen, tretet ein für die Liſte der bhürgerlichen Arbeiter⸗ und Angeſtelltengrup⸗ pen, damit auch ihr Einfluß auf Kaſſenver⸗ waltung und Kaſſenleiſtungen bekommt! Vaterland und Turner. Auf die Erwiderung des deutſchvölkiſchen Turnver'eins Frie'ſen ſchreibt uns der Gauturntag des Städtegaues Mann⸗ heim⸗Ludwigshafener Turnerſchaft: Man mag Tendenzen haben, welche man will, man muß ſie aber vor der Oeffentlichkeit ver⸗ treten, als Turner zudem mannhaft. Statt deſſen ſchreibt der deutſchvölkiſche Turnverein Frieſen, man hätte ihm beweislos antiſemitiſche Tendenzen unterſchoben, während er doch nur„deutſchpöl⸗ kiſche“ habe. Das iſt ein Streit mit Worten. Vielleicht klärt uns der Turnverein Frieſen noch über den Unterſchied zwiſchen antiſemitiſch und deutſchvölkiſch auf, vielleicht gibt er auch zu, daß er keine Juden als Mitglieder aufnimmt. Da⸗ mit der Verfaſſer der Erwiderung aber ſieht, daß wir nicht beweislos„unangebrachte“ und„einer kleinlichen Angeberei ähnlich ſehenden Angriffe“ gegen den Turnverein Frieſen richten, verweiſen wir auf die Nummer 8 der Aufklärungsſchriften des Reichsverbandes der deutſch⸗ſozialen Partei bom Auguſt 1913. Dort bekennt der deutſch⸗völ⸗ kiſche Turnerbund in dem Artikel„Eine faſt un⸗ glaubliche Herausforderung deutſcher Turner“ ſeine wahre Geſinnung. 65 Darin heißt es u.., daß die deutſche Turner⸗ ſchaft unter judenfürchtiger Leitung ſteht, und weiter:„Darum haben die deutſch⸗völ!? kiſchen Turner ſchon lange die Konſequenzen ge⸗ zogen, die es ihnen geſtattet, in ihrem deutſchen Turnerbunde auch den Juden nach Gebühr zu antworten, wenn dieſe ihrer Frechheit allgu deut⸗ lich Ausdruck geben.“ In der gleichen Nummer verlangt Graf Pfeil in dem Artikel„Nochmals die Beſchimpfung der deutſchen Turner, oder der Jude Pinkus“, nichts weniger als die Stellung von Juden und Zigeunern unter Fremden⸗ recht, ihren Ausſchluß von allen öffentlichen Aemtern, von der Preſſe, von der Literatur und dem Theater uſw. Der Turnverein Frieſen wird vielleicht auch darauf die Stirne haben, zu ſagen, das ſeien deutſchvölkiſche aber nicht anti⸗ ſemitiſche Tendenzen. Für uns erübrigt ſich damit eine weitere Aus⸗ einanderſetzung mit dem Turnverein Frieſen, zu⸗ mal, da er dem Gauturnwart gar vorwirft, er entziehe ſich der Aufgabe, vaterl. Beſtrebungen zu fördern. Die Bevölkerung Mannheims weiß, daß die der deutſchen Turnerſchaft angehörenden Turnvereine allezeit ſich in den Dienſt vaterlän⸗ diſcher Ideen ſtellen, wie ja ihr ganzes Wirken nach dem Grundſatz der deutſchen Turnerſchaft nur dem Wohl des Vaterlandes und des Vol ks glanzieln dient. Zwei Ereigniſſe aus den letzen 4 Monaten ſind Taten, die mehr als alle Worte beſagen: das deutſche Turnfeſt in Leipzig, das das größte Feſt der Welt war, und die Eilboten⸗ läufe zur Einweihung des Völkerſchlachtdenkmals in Leipzig, an denen 40 000 deutſche Turner aus allen Gauen beteiligt waren. Der Städtegau Mannheim Ludwigshafener Turnerſchaft iſt jederzeit bereit, an den Beſtreb⸗ ungen, die zur Weiterentwicklung der Feier na⸗ tionaler Feſte dienen, mazuarbeiten, aber die Anregung muß dann von Vereinen ausgehen, die alle Volksgenoſſen, auch die Inden, um⸗ faſſen, und nicht von einſeitigen Tendenzvereinen. Unwahr iſt es, wenn der Artikelſchreiber zum Schluß noch anführt, daß der Gauturnrat andere, Nichtturnvereine, gegen den Zuſammenſchluß der vaterländiſchen Vereine zu beeinfluſſen ſuche. „ Ordensauszeichnungen. Der Großherzog bat dem Miniſterialrat Karl v. Völcker im Königl Bayeriſchen Staatsminiſterium für VBerkehrsange⸗ des neuen Dirigenten am gewichtigſten in die Wag⸗ ſchale fallen, ſo verſtand Herr Hanſen, das prächtige Stimmaterial der„Liedertafel“ zu edler Tongebung anzuhalten, und ſowohl in der präziſen rhythmiſchen Ausarbeitung der Chöre als nach der ſprachtechniſchen Seite hin verſpürte man eine ſorgfältig waltende Hanb. Aber auch das Orcheſter hielt er mit Energie zuſammen, und die Begleitpartien erſchienen ſtets ſorgfältig abgetönt und in geſchloſſenem rhythmiſchen Kontakt mit der Soloſtimme. Und wenn auch im Einzelnen noch kleine Wünſche offen blieben, ſo iſt eben zu bedenken, daß zwei Monate Dirigententätig⸗ keit in einem Verein eine recht kurze Friſt bedeuten. Der ſtufoniſchen Dichtung„Feſtkläng e“ von Franz Ziſzt, welche den Abend einleitete, iſt kein poebiſches Programm beigegeben. Sie war zur Ver⸗ mäßtungsfeier Liſzt's mit der Fürſtin Wittgonſtein beſtimmt— ein Triumphlied über feindliche Machi nattonen“— leiber ein verfrühtes; denn dem beab⸗ ſichtigten Ehebunde ſtellten ſich unüberwinbdliche Hinderniſſe entgegen, und auf Freude, Jubel, ſtolzes Glücksgefühl, wie ſie unſere Tondichtung in feſtlich froher Weiſe kündet, folgte nur allzubald Entſagung und ſtumme Reſignation. Die eingewobene Polonatſe vertonbildlicht die geiſtigen Züge der fürſtlichen Polin,„die ihn ſelbſt zu ihrem Seel⸗Eigenen ge⸗ macht.“— Herr Hanſen bot mit der verſtärkten Kapelle des hieſigen Grenadier⸗Regi⸗ ments die ſinfoniſche Dichtung ſorgfältig nuanekert, in klarer Gliederung und ſinniger dynamiſcher Ab⸗ ſtufung. Noch mehr zeigten ſich dieſe Vorzüge in dem den zweiten Teil des Abends eröffnenden Vor⸗ ſpiel zur Oper„Loreley“, die im Mai 1863, alſo vor 50 Jahren hier geſchrieben und aufgeführt wurbe. Der Aktivltät des Vereius war in Bruch!s -⸗Capella Chor„Vom Rhein“ die weitaus ſchwie⸗ rigſte Aufgabe geſtellt. Er verlangt in dem präch⸗ tigen Andante(¼ Takt) ein leichtes Tenorfalſett, von allen Stimmen aber in den heiklen Modulationen ein hohes Maß muſftkaliſcher Treffſicherheit. Die Liedertafel ſaug den Chor in geſchmackvoller dynami⸗ ſcher Abſtufung, das ſeelenvolle Pianiſſimo bei den Worten„Zu dir“(Seite 6 der Partitur] ſei beſonders gerühmt). Zwar war der Schluß auf den Des⸗dur⸗ Dreiklang herabgeſunken, aber die Harmonſen blle⸗ ben rein. Das ſchöne Material mit ſeinen üppig flutenden Bäſſen entfaltete ſich auſs ſchönſie in Foerſter's„Ueber den Feldweg“, der in geſunder und feiner Auffaſſung geboten wurde. Rhythmiſche Präziſion, ſorgfältige ſprachtechniſche Durcharbeitung und Reinheit der Jutonation konnte man auch dem allerdings in muſikdeklamatoriſcher Hinſicht keineswegs einwandfreien„Kamerad, o m!“ Aug. Klughardt nachrühmen. Die melodieführende Soloſtelle des 2. Baſſes trat plaſtiſch hervor. Dazwiſchen ſtand die durch ihre Einfachheit und den klangvoll edlen Tonſatz ge⸗ winnende Kompoſition„Waldeinſamkeit“ Hanſen's, die von einer kleinen Detonation ab⸗ geſehen, in geſchmackvoller Ausarbeitung zu ſchönſter Wirkung kam. Die Soliſtin des Abends, Fran Anna Kaempfert aus Frankfurt a.., gehört zu jeuen Sängerinnen, bei deuen Intelligenz mit muſikaliſchem und poetiſchem Empfinden aufs alücklichſte ver⸗ ſchmilzt. Hervorragend iſt ihre Atemtechnik gebildet. Die Jufonation bleibt auch in den höchſten Ton⸗ regionen ſtets glockenrein. Da zu dieſen Eigen⸗ ſchaften auch eine tadelloſe Textdeklamation trat, ſo von geſtaltete ſich die Wiedergabe der beiden Liſst'ſchen Geſänge,„Der Fiſcherknabe“ und die„Loreley“ zu exquiſiten Kunſtgenüſſen. Eine noch herzlichere Aufnahme fand Bruch's„Ave Maria“, in deſſen Durchführung— es ſei nur an das prächtige Porta⸗ mento und die herrlichen Kopftöne erinnert— ſich Geſaugs⸗ mit Geſtaltunas kunſt aufs glück⸗ lichſte deckten.Die dezente Begleitung des Orcheſters unter Hanſens anſchmiegender Leitung verdient be⸗ ſonderes Lob. 5 Bruch's Hauptbedeutung liegt in ſeinen Chor⸗ werken mit Orcheſter, und darum hatte man mit Fug und Recht einen ſeiner kernig friſchſten Chöre, den der„Coucordia in Aachen gewidmeten“„Römi⸗ ſchen Triumphgeſang“, der ebenfalls 1863 in Mannheim entſtand, an den Schluß des Programms geſtellt. Die Wiedergabe war eine ſchwungvolle, rhythmiſch belebte. Herr Hanſen hielt Chor und Orcheſter mit feſter Hand zufammen und brachte die machtvollen Steigerungen zu beſter Wirkung. Die zahlreich erſchienenen Hörer nahmen Darbietungen dankbar entgegen. die ck. Aus dem Monnheimer Nunſt⸗ leben. Theaternotis. In der orgigen Aufführung von Dreyers 2 7¹ „Tal des Lebens“ gaſtiert Franz Everth in der Rolle des Hans Stork. In dem franzöſiſchen Schwank„Wenn Frauen reiſen“ ſind beſchäftigt die Herren Emil Hecht, Hermann Kupfer, Alfred Landory, Harry Liedike, Bernhard Müller, Walter Tauz 1255 Und die Damen Paula Binder, Lene Blankenfeld, Olly Borheim, Poldi Dorina, Margarete Kök⸗ keritz und Marianne Rub. Regie: Emil Reiter. Die Gaſtſpiele der Kammerſängerin Eliſabeth Böhm van Endert am 3. und 5. Dezember in„Margarethe“ und„Lohengrin“ finden außer Abonnement zu hohen Preiſen ſtatt. Der Vorverkauf beginnt Donnerstag, den 27. November, vormittags 10 Uhr an der Hoftheater⸗ kaſſe. Liederabend von Fräulein Elly Rau, Manuheim. Im Kaſino⸗Saal findet am Donnerstag, den 4. Dezember ac., abends 8 Uhr, ein Liederabend ſtatt von Fräulein Elly Rau, Mannheim(Sopran) unter Mitwirkung von Herrn Otto Spamer Mannheim(Violine) und Frau Clara Bohle, Mannheim(Klavier). Der Abend verſpricht ſehr genußreich zu werden, und kommen unter Ande⸗ rem Lieder von Brahms, Hugo Wolf, Felix Wein⸗ gartner und Fritz Fleck zum Vortrag. 5 Das Wildbader Badeblatt von 25. Mai 1912 ſchreibt: Das Synfonie⸗Konzert von leßten Donnerstag erfreute ſich eines recht zahlreichen Beſuches, den wohl das Auftreten der erſten So⸗ liſtin mit veranlaßt haben mag. Die Konzerk⸗ ſängerin Frlu. Elly Rau aus Mannheim ſang erſten Male im hieſigen Kurſaal und präſenki ſich uns als eine vollkommene Künſtlerin von feinem, mukaliſchen Empfinden, dem ſie dur einen vollendeten Vortrag und eine durchwe bere, von allem Gekünſtelten freie Diktion Au druck zu verleihen Zeatögrßteucee bmdup 4. Seite. General-Anzeiger.— Badiſche Neueſte Kachrichten. Wittagblatt.) Mittwoch, den 26. November 1913. legenheiten das Kommandeurkreuz II. Klaſſe Höchſt⸗ ihres Ordens vom Zähringer Löwen und dem König⸗ lich preußiſchen Hauptmann z. D. v. Colbe, Be⸗ zirksoffizier beim Landwehrbezirk Saargemünd, das Ritterkreuz zweiter Klaſſe mit Eichenlaub des Ordens vom Zähringer Löwen verliehen. * Ernannt wurde Lehramtskandidat Dr. Leo⸗ pold Kühn aus Stigheim zum Profeſſor au der Oberrealſchule in Mannheim. * Dem Poſtamt Mannheim⸗Waldhof iſt unter Nr. 1014 beim Poſtſcheckamt in Karlsruhe 16 ein Poſtſcheckkonto eröffnet worden. Man bittet die Kontoinhaber, möglichſt alle Zap⸗ lungen an das Poſtamt mittels Ueberweifung oder Schecks zu bewirken. Ortskrankenkaſſe für Handelsbetriebe. Für die bevorſtehenden Wahlen des Ausſchuſ⸗ ſes, die am Dienstag, den 2. Dezember, im Lokal„zum Rodenſteiner“, Q 2, 16, ſtattfinden, macht ſich überall reges Intereſſe bemerkbar. Es wird dabei die Beobachtung gemacht, daß zahlreiche freiwillige Mitglieder dieſer Kaſſe nicht in den Befitz einer Wählerkarte gelangt ſind, was darauf zurückzuführen ſein dürfte, daß dieſe Mitglieder ihre Wohnung gewechſelt haben, ohne der Kaſſe davon Mitteilung zu machen. Im Intereſſe dieſer freiwilligen Mit⸗ glieder liegt es nun, ſich umgehend Wählerkar⸗ ten bei der Kaſſe ausſtellen zu laſſen, um ihr Wahlrecht am 2. Dezembet ausüben zu können. Die Ausübung des Wahlrechts iſt für jedes Kaſſenmitglied bei der diesmaligen Wahl von ganz beſonderem Intereſſe, da von dem Aus⸗ fall der Wahl nicht nur die Zuſammenſetzung des Vorſtandes, ſondern auch die Zuſam⸗ menſetzung der Verſicherungs⸗ behörden(Verſicherungsamt, Oberverſiche⸗ rungsamt, Landes⸗ und Reichsverſicherungsamt) indirekt abhängt. * Kaufmänniſcher Verein. Wir machen an dieſer Stelle darauf aufmerkſam, daß der laut Programm auf Donnerstag, den 27. November feſtgeſetzte Vortrag der Schriftſtelleſn Frau Lily Braun, Berlin auf Donnerstag, 11. Dezember verſchoben worden iſt. *Frauenbildung Frauenſtudium, Abteilung Maunnheim. Wir machen nochmals auf den heute Mittwoch nachmittag um 4½% Uhr im großen Saal der Loge Karl z. E. ſtattfindenden Vor⸗ trag von Frau Marie Pauline Thorbecke über das Frauenleben im tropiſchen Afrika aufmerkſam. Der Eintritt iſt für Mitglieder des Vereins frei, Gäſte zahlen 1 M. * Mutterhaus für Kinderſchweſtern, Windeck⸗ ſtraße 9. Es naht wieder Weihnachten. Die ver⸗ ſchiedenen Vereine chriſtlicher Liebestätigkeit ſtel⸗ len ſich mit ihren Bitten bei den Gemeindeglie⸗ dern ein und gern werden zu dieſer Zeit die Ga⸗ ben geſpendet, mit denen dann den Schutzbefoh⸗ lenen und Pfleglingen eine Weihnachtsfreude be⸗ reitet werden kann. Unſer Schweſternhaus lebt jahraus jahrein auch nur von Gaben der Liebe und wenn es heute ſeine Weihnachtsbitte vor⸗ trägt, ſo hofft es mancherorts Gehör zu finden. Es klopft vor allem bei denen an, die das ganze Jahr, ja die 5 Jahre ſeines Beſtehens über, ſeiner gänzlich vergeſſen haben trotz der wichtigen Sache die es vertritt. Die Schweſternſchaft zählt nun 21 Schweſtern, von denen 10 auf Stationen ſich befinden. Die Bedürfniſſe zur Führung des Haushaltes werden mit der wachſenden Schwe⸗ ſternzahl immer größer, ſodaß weitere Kreiſe zur Unterſtützung des ſchönen Werkes gewonnen und die Freunde dringender gebeten werden müſſen. Wie groß wäre die Freude im Hauſe, wenn Viele in Stadt und Land gerade zu Weihnacht ſeiner gedenken und zu dieſer Zeit Gaben man⸗ cherlei Art für den Haushalt, die Küche, zur Aus⸗ ſtattung der Wohnräume, für die Bibliothek, auch Geldgeſchenke ihm beſcheren würden. Es fehlt noch ſo manches, was nötig wäre! Möge bei der Erfüllung der verſchiedenſten Weihnachtsbitten .ũũ——TT die beſcheidene unſeres Schweſternhauſes nicht unerfüllt bleiben! Gaben erbeten an Pfarrer Sauerbrunn oder die Oberin des Hauſes. Badiſche Rieſenbahnhöfe. Bekanntlich ge⸗ hört der Mannheimer Rangierbahn⸗ hof, der nach der bevorſtehenden Betriebs⸗ exöffnung der neuen zweigleiſigen Güterbahn Mannheim⸗Heidelberg eigentlich vom Mannhei⸗ mer Hauptbahnhof bis zum Heidelberger neuen Güterbahnhof eine große zuſammenhängende Anlage bildet, nicht nur zu den größten derarti⸗ gen Anlagen Badens oder vielmehr Deutſch⸗ lands, ſondern von ganz Europa. Aber auch die beiden neueſten Bahnhöfe Badens bezw. der badiſchen Staatsbahnen, der Basler und Karlsruher, ſind rieſige Anlagen. Es iſt nicht unintereſſant, dieſe beiden Bahnhöfe ein⸗ mal zu vergleichen, wobei jedoch in Betracht zu ziehen iſt, daß in Baſel der Rangierbahnhof unmittelbar mit dem Perſonenbahnhof zuſam⸗ menhängt und ein Ganzes bildet, während in Karlsruhe dieſer eine völlig getrennte und in keiner unmittelbaren Verbindung mit dem Perſonenbahnhof ſtehende Anlage darſtellt. Nachſtehend ſeien einige Hauptziffern zum Ver⸗ gleich beider Bahnhöfe angeführt: der neue Bahnhof in Baſet koſtet insgeſamt 53 Millionen Mark(36), das Geſamtareal beträgt 285 Hektar (in Karlsuhe 98,5), die Gleislänge 191 Klmtr. (88), die Zahl der Weichen 835(446), der im Bahngebiete erſtellten Brücken 22(16), Unter⸗ führungen und Durchläſſe 68(39), der Gepäck⸗ und Bahnſteigtunnels 7(), der Bahnſteighallen 5(5) mit einer Geſamtlänge der überdeckten Bahnſteige einſchließl. der anſchließenden Bahn⸗ ſteigdächer von 1800 Mtr.(1200 Mtr.). Der neue Basler Bahnhof, der nebenbei bemerkt eine Erdbewegung von 6,52 Mill. Kubikmeter er⸗ forderte, iſt demnach bedeutend größer wie der Karlsruher, von ſeinem 285 Hektar großen Ge⸗ ſamtgebiet liegen faſt genau ſo viel wie der neue Karlsruher Bahnhof Flächenraum hat, nämlich 98 Hektar(gegen 98,5 in Karlsruhe) auf ſchwei⸗ zeriſchem Boden. Ke. * Zu der Mißhandlungsaffäre am letzten Sonn⸗ tag iſt zu berichten, daß der Zuſtand des Studie⸗ renden Ernſt von der hieſigen Ingenieurſchule immer noch bedenklich iſt. Montag Abend hat ihn das Gericht mit Rückſicht auf die beſtehende Lebensgefahr im Allgemeinen Krankenhaus ver⸗ nommen. * Repiſion. Der in dem Prozeß wegen betrü⸗ greiſchen Bankerotts bezw. Beihilfe hierzu ver⸗ urteilte Händler Schweſinger und der frühere Rechtsanwalt Grünwald haben gegen das Strafkammerurteil Reviſion beim Reichs⸗ gericht eingelegt. Der Bürochef Grünwalds, hat ſich bei dem Urteil beruhigt. * Stapellauf des Dampfers„Tubantia“ des Holländiſchen Lloyd. Am 15. November wurde auf der Werft von Alex Stephen u. Sons Ltd. in Glasgow der für Rechnung des Königlichen Holländiſchen Lloyd, Amſterdam, erbaute und für den Paſſagier⸗ und Frachtdienſt zwiſchen Holland und Süd⸗Amerika(Braſilien, Uruguay und Argentinien) beſtimmte Doppelſchrau⸗ bendampfer„Tubantia“ vom Sta⸗ 'ielgelaſſen. Die„Tubantia“, das Schwe⸗ ſterſchiff des ſich jetzt auf ſeiner erſten Reiſe nach Süd⸗Amerika befindenden Dampfers„Gelria“, hat folgende Abmeſſungen: Länge 560 Fuß, Breite 65½ Fuß, Höhe 39 Fuß. Die Brutto⸗ tonnage beträgt 14300 Tons, das Deplazement 20 700 Tons. Das Schiff, das für 275 Paſſagiere 1. Klaſſe, 225 Paſſagiere Mittelklaſſe, 135 Paſſa⸗ giere Mittelklaſſe B und 855 Paſſagiere 3. Klaſſe eingerichtet wird, wird außerdem eine beträcht⸗ liche Quantität Ladung enthalten können. Der Neubau enthält in jeder Beziehung die modern⸗ ſten Einrichtungen für die Sicherheit und den Komfort der Paſſagiere und wird mit Anlagen für drahtloſe Telegraphie, Stone Lloyds auto⸗ ˙WAA ⁵³] çͤw.. Bach⸗Abend. Das für den 1. Dezember vorgeſehene Orgel⸗ konzert in der Chriſtuskirche findet erſt am Mittwoch, den 3. Dezember, abends 8 Uhr, ſtatt. Näheres durch Inſerate. Mannheimer Künſtler auswärts. Das Hoftheater Darmſtadt hatte zur Urauf⸗ führung„Meiſter Gottfried“ von Karl von Levetzow unſere Heroine, Fräulein Tereſina Oſter, verpflichte. Die„Darmſtädter Zeitung“ rühmt ihr prachtvolles Tempera⸗ ment, das in dieſer Rolle Gelegenheit zu glän⸗ zender Betätigung gefunden habe. Der „Darmſtädter tägl. Anzeiger“ ſchreibt: Tereſina Oſter faßte die Buhlerin als dämoni⸗ ſches Weib auf, legte ſie von voruherein ſtark exploſiv an und ließ ihr raſſiges Temperament ausſtrömen. So bot die geſchätzte Künſtlerin eine ſtarkfeſſelnde Leiſtung mit packenden reali⸗ ſtiſchen Höhepunkten. Die„Frankfurter Zeitung“: Tereſina Oſter erfüllte den Sche⸗ men der wunderſchönen Frau Miranda des Alchimiſten Meiſter Gottfried mit Blut und Leben und namentlich die Art, wie ſie unter den Händen des hypnotiſierten Famulus verröchelte, war von überzeugender Echtheit. „Die Wunderfeder“, das Weihnachtsmärchen von Chr. Eckel⸗ mann, mit der Muſik von unſerm einheimiſchen Komponiſten Muſikdirektor Friedrich Gellert, die vor längerer Zeit 3 Jahre hintereinander mit ganz enormen Erfolg hier aufgeführt wurde, iſt für das Bremer Stadttheater von Hofrat Otto angenommen worden und wird dort zu Weihnachten zur Erſtaufführung kommen. Kunſt, Wiſſenſchaft u. Leben. Shams Audroklus und der Löwe. Bei Reinhardt fand, wie uns unſer Berliner wW.Theaterreferent telegraphiert, die deutſche Urauf⸗ führung von„Shaws Androklus und der Löwe“ ſtatt. Nachdem Shaw mit ſeinem Pygmalion auch das breitere Publikum unterhalten hatte, hat er diesmal den Ehrgeiz die Lachmuskeln der Intellektuellen zu kitzeln. Er führt zu Domitian und ſeinen Chriſten⸗ verfolgungen, um Herrſchertum, um Religiöſes im blaſphemiſchen Breunglas zu ſpiegeln. Eine kleine Minderheit, zu der ſich Prinz Auguſt Wilhelm und Richard Strauß ſchlugen, applaudierten freundlich, die Mehrheit ſchwieg kühl. Ignatius Taſchner. Der berühmte Bildhauer, Maler und Ra⸗ dierer Prof. Ignatius Taſchner iſt, 42jährig, in Dachau an Herzlähmung geſtorben. Der Bund deutſcher Architekten hat an den Reichstag, wie ſchon gemeldet, eine Ein⸗ gabe gerichtet, die einen Proteſt zum Fall Ihne dar⸗ ſtellt. Die Petition ſagt u..: Dagegen hat eine Mitteilung der Norddeutſchen Allgem. Zeitung vom 23. Oktober ds. Is. die ganze deutſche Architektenſchaft tief erregt, daß einem Archi⸗ tekten, der ſich an dem Wettbewerb überhaupt nicht beteiligte, die Entwurfbearbeitung zum Botſchafts⸗ gebäude(in Waſhington) übertragen worden ſei. Eine authentiſche Widerlegung dieſer Nachricht iſt bisher nicht erfolgt. Auch iſt es dem Vorſtande der drei Architektenvereinigungen, auf deren Anregung der Wettbewerb ausgeſchrieben worden iſt, nicht ge⸗ lungen, auf Anfragen im Auswärtigen Amte Aus⸗ kunft über den Stand der Angelegenheit zu erhalten. Unter dieſen Umſtänden richtet der Bund deut⸗ ſcher Architekten an den Hohen Reichstag die Bitte, zu veranlaſſen, daß über die beabſichtigte weitere Be⸗ handlung des Wettbewerbes öffentlich Mitteilung ge⸗ macht werde und zugleich dahin zu wirken, daß dieſe für das deutſche Kunſtſchaffen in hohem Grade bedeut⸗ ſame Angelegenheit in einer Weiſe erledigt wird, die einer loyalen Auffaſſung und Durchführung des künſtleriſchen Wettbewerbsweſens und damit den be⸗ rechtigten Forderungen der geſamten Künſtlerſchaft entſpricht. Zur Begründung dieſer Bitte möge noch beſon⸗ ders ins Gewicht fallen, daß gerade die in dem Preis⸗ ausſchreiben betonte Ausſicht auf eine weitere Be⸗ arbeitung der Bauaufgaben durch einen der Sieger entſcheidend war für die zahlreiche Betefligung auch matiſche Schottenſchließvorrichtung, mit Bedie⸗ nung von der Kommandobrücke aus, ferner mit dem Claytonſchen Desinfektions⸗ und Löſchappa⸗ rat, Unterwaſſerſchallapparaten, Gefrier⸗ und Kühlanlagen für den Transport von gefrore⸗ nem Fleiſch, Früchten und ſonſtigen leicht ver⸗ derblichen Waren ausgerüſtet und ſoll ferner in allen Teilen den an Paſſagier⸗Dampfern ſeitens des Niederländiſchen Schiffsgeſetzes und des Engliſchen Board of Trade geſtellten Bedingun⸗ gen entſprechen. Die Ausſtattung der Speiſe⸗, Rauch⸗ und Wohnzimmer der Kajütenpaſſagiere iſt der Holländiſchen Firma Allan u. Co. in Rotterdam übertragen. General⸗Agentur Mann⸗ heim, Bahnhofplatz 7. * Wetterſturz. Montag Nacht trat im geſam⸗ ten Schwarzwald bis auf 800 Meter herab Schneefall ein. Die Temperatur iſt weſenk⸗ lich geſunken und in höheren Lagen hat ſich leich⸗ ter Froſt eingeſtellt. Die Bergkämme tragen eine geſchloſſene Schneedecke von mehreren Zenti⸗ metern. Auf der Hornisgrinde liegt der Neu⸗ ſchnee 8 bis 10 Zentimeter hoch, das Thermometer ſchwankt um den Gefrierpunkt. Auch von der Badner Höhe, dem Kniebis, Seekopf und Hoch⸗ kopf wird Schneefall und ſchwacher Froſt gemeldet. In den höheren Lagen des ſüdlichen Schwarz⸗ waldes iſt gleichfalls Schnee gefallen. Auf dem Feldberg liegt eine wenn auch nur geringe ge⸗ ſchloſſene Schneedecke; die Ausſicht iſt durch zeik⸗ weiſen Nebel und Schneegeſtöber beeinträchtigt. Gelegenheit zur Ausübung des Winterſports be⸗ ſteht im Schwarzwald augenblicklich noch nicht.— Die höheren Lagen der Vogeſen ſind heute vor⸗ mittag wieder ſchneebedeckt. Bis auf 800 Meter herab iſt in der verfloſſenen Nacht Neu⸗ ſchnee gefallen; das Thermometer ſteht in einer Höhe von über 1000 Meter unter dem Gefrier⸗ punkt. Weißer See, Schlücht und Belchen melden geſchloſſene, 5 bis 12 Zentimeter hohe Schneelage bei 1 bis 2 Grad Kälte, Nebel und weiterem zeitweiſen Schneefall. Seit Montag Nacht ſchneit es im Alpengebiet bis weit herab. Die Hochtäler der Berge bis 700 Meter liegen im Neuſchnee; der Schneefall hält bei rauhem Nord⸗ weſtwind und Nebel namentlich in höheren Lagen an. Die meteorologiſchen Beobachtungspoſten auf dem Säntis, Rigi, Pilatus, Gotthard melden bis zu 25 Zentimeter Neuſchnee und eine Kälte von 6 bis 10 Grad. Auf den Paßhöhen liegt viel⸗ fach bis zu einem Meter angewehter Schnee. Auch aus dem Engadin, Graubünden und Tirol kom⸗ men Meldungen über Schnefälle. Im Arlbergge⸗ biet liegt Neuſchnee u. der Winterſport wird vielfach aufgenommen. St. Moritz, Sils, Pontre⸗ ſina u. Kloſters berichten Schneegeſtöber u. Froſt⸗ weter. Die Sportſaiſon iſt indeſſen bis jetzt noch nicht eröffnet worden. Auf dem Zugſpitzgipfel iſt die Temperatur bis 11 Gr. unter Null gefallen u. die Schneehöhe auf nahezu 2 Meter angewachſen. — Aus Rußland, Finnland und Nord⸗ ſchweden wird ſtärkerer Froſt gemeldet. Auch in Nord⸗ und Oſtdeutſchland hält die leichte Kälte an. Oeſtlich von Großbritannien, ſowie im Nordſeegebiet und am Skagerak wehen andauernd ſtürmiſche Winde. * Kellerbrand. Heute morgen gegen 9 Uhr brach in E 5, 18 ein Kellerbrand aus, der die Alarmierung der Berufsfeuerwehr nötig machte. Der Brand wurde durch ein Kind ver⸗ urſacht, das mit der Mutter in den Keller ging, der ſtark mit Brennmaterial, vor allem Holz, gefüllt iſt. Infolge einer Unachtſamkeit ließ das Kind die Petroleumlampe, mit der es der Mutter leuchtete, fallen. Die Lampe explodierte Und ſetzte das Brennmaterial in Brand. Mutter und Kind konnten ſich, ohne Verletzungen er⸗ litten zu haben, retten. Die Berufsfeuerwehr hatte bald den Brand, der ſtarken Rauch ver⸗ ³˙ ͤ VVVVVVCTTTT0TTTT————————— der hervorragendſten Architekten und daß deren Em⸗ pfindung, zu vertrauensſelig geweſen zu ſein, ge⸗ wiſſermaßen die amtliche Beſtätigung erhielt, wenn jene verheißungsvolle Beſtimmung des Preisaus⸗ ſchreibens unbeachtet blieb, dagegen ein dem Wett⸗ bewerb fernſtehender Architekt die poſitiven und nega⸗ tiven Ergebnißfe ſchlankweg ausnützen konnte. Die Zuverſicht, daß Treu und Glauben bei der ſachlichen Erledigung einer ſo wichtigen öffentlichen Angelegen⸗ heit gewahrt bleiben, darf in der deutſchen Architek⸗ tenſchaft nicht erſchüttert werden, wenn nicht ver⸗ hängnisvolle Folgen für unſer nationales Kunſtleben in die Erſcheinung treten ſollen. * Hans Heinrich Ehrlers⸗Abend in Freiburg. Die Freie Kunſtvereinigung in Freiburg i. Br. hat am Montag abend den jungen Dichter Hans Heinrich Ehrler berufen, einen Mörike⸗ Abend zu beranſtalten und durch die eigene Art, Mörike zu ſehen, in das innere Weſen des pfarr⸗ herrlichen Dichters hineinzuführen. Ehrler war dazu der rechte Pförtner; denn ſeine Werke(die in der Literaturbeilage zu Wort kamen und von denen die„Lieder an ein Mädchen“ und„Früßh⸗ lingslieder“ neuerdings die ſchönſte und duftigſte Blüte waren) ſtehen Mörikes Dichtungen durch die kildhafte Anſchauung der Worte und den wehenden Hauch des ſeeliſchen Lebens überraſchend nahe. So war eine innere Brücke, die im Vor⸗ trag ſich äußern ſollte, zwiſchen beiden voraus⸗ zuſetzen, daß dieſe Erwartung nicht in dem Maße, als es Ehrler zu wünſchen war, in Erfüllung ging und daß der eigentliche Erfolg des Abends nicht Mörike durch Ehrler, ſondern ihm allein zukam, lag daran, daß Ehrler zum Interpreten nicht geeignet iſt, daß er, ohne er ſelbſt ſein zu dürfen, überhaupt nicht iſt. Darum konnte er am Unmittelbarſten ſprechen, wo er in den einführen⸗ den Worten den Weg aufwies, der ihn zu Mörike führte, und in ſchüner, vom inneren Anteil durch⸗ glühten Sprache wie mit Feinſtift ſein Bild um⸗ riß, wie es in ihm lebt. Dieſe Worte waren die urſachte, der in dicken Schwaden aus den Keller⸗ öffnungen drang, gelöſcht. Der Vorfall veran⸗ laßte einen ziemlichen Menſchenauflauf. * Mutmaßliches Wetter am Donnerstag und Freitag. Von der Biscaya dringt Hochdruck vor. Da aber der Luftwirbel im Nordweſten ſich weiter vertieft hat, iſt auch für Donnerstag und Freitag zunächſt noch meiſt trübes und naßkaltes Wetter zu erwarten. Vereinsnachrichten. * Grund⸗ und Hausbeſttzer⸗Berein Mann⸗ heim. Wir machen nochmals auf die heute Mitt⸗ woch Abend 349 Uhr im oberen Saale des Bellevuekellers ſtattfindende Mitglieder⸗ verſammlung mit dem Bemerken aufmerk⸗ ſam, daß auf der Tagesordnung der wichtige Vortrag des Herrn Notars Kellner über die neuen Steuergeſetze ſteht. * Freie Vereinigung weiblicher Gewerbetreiben⸗ der, Maunheim. Am Donnerstag, den 27. November, abends 87/½ Uhr, findet im alten Ra Sſaale am Markt die erſte Mitgliederverſammlung der im Sommer gegründeten Freien VBeretiui⸗ gung weiblicher Gewerbetreibender Mannheims ſtatt. Auf der Tagesordnung ſteht zunäüchſt die Beratung der Satzungen, ſodaun ſoll in eine nähere Beſprechung der Aufgaben der Vereini⸗ gung eingetreten werden. Ein reger Beſuch iſt daher erwünſcht. Gäſte— beſonders Arbeitgeberinnen des Handwerks— ſind herzlich willkommen.(Siehe auch die Anzeige im Annoncenteil dieſes Blattes). Verein für Volksbildung. JIn dem heute (Mittwoch) abend 8½ Uhr im Rathausſaale ſtattfin⸗ denden Lichtbildervortrag wird Herr Stadt⸗ ſchularzt Dr. Stephani beſonders die„an⸗ ſteckenden Kinderkraunkheiten“— Diph⸗ therie, Scharlach, Maſern, Keuchhuſten— beſprechen. Alle Eltern, denen die Geſundheit ihrer Kinder am Herzen liegt, ſollten dieſe Gelegenheit, rechtzeitig die gefährlichen Krankheiten erkennen zu lernen, be⸗ nützen. Eintritt frei. Neues aus Ludwigshafen. Die ſpaniſchen Schatzgräberſchwindler verſen⸗ den in den letzten Tagen wieder zahlreiche Briefe. Gebraucht wird in ihnen wieder der alte Trick, von dem auf dem Bahnhofe liegenden Paket mit mehreren hunderttauſend Mark, das der im Gefängnis ſitzende Inhaber nicht erhalten kann und auf gerichtlichem Wege erlangen muß, wozu ihm die Progzeßkoſten fehlen. * Aufgegriffen wurde hier der aus der Irren⸗ anſtalt in Roda(Thür.) entwichene ledige Tiſchler Max Weidhas aus Schwarzbach. Vergnügungen. Jugendtheater im Bernhardushof. Frau Roſa Sölch eröffnet den diesfährigen Zyklus der Märchenaufführungen am Mittwoch, den 3. Dezem⸗ ber, nachmittags 4 Uhr, im großen Saale des Bern⸗ hardushofes mit dem Weihnachtsmärchenſpiel„Die drei Haulemännchen“. Dieſes reizende Märchenſpiel, welches zur Weihnachtszeit ſpielt, iſt ſo recht geeignet helle Freude in Kinderherzen zu wecken. Wir empfehlen den Beſuch dieſer Auf⸗ führungen beſtens und verweiſen auf die Vorver⸗ kaufsſtelle. Aus dem Großherzogtum. Schwetzingen, 25. Nov. Der 60 Jahre alte Bilderhändler Oskar Mayer hier ver⸗ ſuchte ſchon zum zweitenmale ſeinem Leben durch Oeffnen des Gashahnens ein Ende zu machen. Geſtern Abend fand man ihn, durch Stöhnen und Röcheln aufmerkſam gemacht, in ſeinem Zimmer eingeſchloſſen in bewußtloſem Zuſtande vor. Er wurde ins Krankenhaus ver⸗ bracht, woſelbſt mittels Sauerſtoff künſtliche At⸗ mungen vorgenommen worden ſind. Nach meh⸗ reren Stunden mühevoller Arbeit gelang es, 55 Lebensmüden wieder ins Leben zurückzu⸗ rufen. Weinheim a. d. Bergſtr., 24. Nov. Auf der Ausſtellung„Die Bergſtraße im Bilde“ in Bensheim wurde das hieſige Wachenburgbild des Kunſtmalers Luntz⸗Karlsruhe mit einem erſten Preiſe bedacht. Ein vom verſtor⸗ benen Hauptmann Hoffmann in Darmſtadt her⸗ rührendes Bild„Das Gorxheimer Tal“ pei ... ⁵˙ A— im Spiegelbild einer anderen, ähnlichen behutſam und ſcheu gefangen, und hätten genügt, ohne Re ⸗ zitation Mörike lebendig zu machen. Dazu noch ſieben Gedichte Mörikes, von Lili Hungar in zeitgenöſſiſcher Vertonung weich und anſchmiegend geſungen(„Denk es o Seele“, von Emil Kauff⸗ mann vertont, wie das ſchwermütige Rauſchen einer gefeſſelten Seele und das Wehen eines Trauergewandes) wäre mehr geweſen und eine ſtillere Einkehr, als ſie es mit den Gedichten war. 5 H. F. Kleine Kunſtnachrichten. Die erſte des„Parſifal“ in franzöſiſcher prache nach einer Uebertragung durch den Direktor der Brüſſeler Oper Kufferath wird unter Otto Lohſes, des Leipziger Operndirektors, Leitung in einer öffentlichen Generalprobe ſchon am 2. Ja⸗ nuar in Brüſſel ſtattfinden, die Premiere am 5. Januar. Gabr.'Annunzios nenſtück„Givo⸗ conda“ wird von dem franzöſiſchen Komponi⸗ ſten Camille Erlanger, dem Autor der in Paris mit Erfolg aufgeführten Oper„Die Zau⸗ berin“ in Muſik geſetzt. 8 Gerhart Hauptmannus neues Drama „Der Bogen des Odyſſeus“ wird noch vor Weihnachten im Verlage von S. Fiſcher, Berlin, erſcheinen. Aus der Corinth⸗Sammlung von E. Zaeslein, Berlin⸗Grunewald, ſind die Haupt werke:„Schlächterladen“ und„Bacchantenzug, erſterer von der Kunſthalle Bremen, letzterer vom Muſeum Elberfeld erworben worden. Da⸗ mit iſt Corinth jetzt mit Oelbildern in dreizehn deutſchen Muſeen, mit graphiſchen Arbeiten in vielen weitern Sammlungen vertreten. Der bekannte Geiger Yſaye iſt vom König der Belgier zum Hofkapellmeiſter er⸗ nannt worden. Dieſer Titel iſt ſeit dem Tode des flämiſchen Tondichters Gevaert nicht mehr verliehen worden. 5 „„ zitternde und zerflatternde Seele des Dichters, N 25 Hkauft. Vern mit! Fahn wurd mitta zeuge leben! einzig die Z um 2 niſche unter gefüh nieur ter b E „ 2 n en aufgeſtellt, Mittwoch, den 26. November 1913. Geueral-Anzeiger.— Badiſche Keueſte Rachrichten. Mittagblatt.) 5 Seite. Weinheim wurde durch die hieſige Stadt ange⸗ fauft.— Ein von hier ſtammender Taglöhner namens Wetzel, z. Zt. in Hoffenheim wohnend, der in Mannheim eine Strafe abbüßte, lernte dort den Gaſtwirt K. aus Lützelſachſen kennen, der wegen Körperverletzung in Unterſuchungs⸗ haft ſaß. Nach ſeiner Entlaſſung begab ſich Wetzel ſchleunigſt zur Frau des Gaſtwirts nach Kützelſachſen und ließ ſich im angeblichen Auf⸗ trage des Wirtes 30 M. auszahlen. Nachdem nunmehr K. wieder freigelaſſen iſt, kam das Betrugsmanöver zu Tage. Wetzel wird ſteck⸗ brieflich verfolgt. VvVon Tag zu Tag. — Die Einbrecher beim Sekt. Berlin, 25. Nov. Eine Stradivarigeige in angeblichem Werte von 50 000 ſowie Schmuckfachen und ſonſtige Wert⸗ gegenſtände im Betrage von 10 000& erbeuteten Ein⸗ brecher bet einem Fabrikanten in der Brandenburgi⸗ ſchen Straße in Wilmersdorf. Als der Wohnungs⸗ inhaber zurückkehrte, fand er auf dem Tiſch zwei Gläſer, aus denen die Spitzbuben Sekt getrunken hatten. Letzte Nachrichten und Telegramme. * Berlin, 25. Nov. Durch das Ableben des Biſchofs Demmel ſind Amt und Würde des altkatholiſchen Biſchofs in Bonn auf den Koadjutor cum iure ſuccedendi Weihbiſchof Dr. Moog übergegangen. Dieſer wurde da⸗ bon in Kenntnis geſetzt, daß ſtaatlicherſeits Be⸗ denken gegen den Antritt des biſchöflichen Amts nicht beſtehen, nachdem der Kaiſer mittels aller⸗ höchſter Urkunde vom 11. November 1912 ihm die landesherrlich Anerkennung als Koadjutor cum iure ſuccedendi erteilte, und ihm nach Ab⸗ leiſung des vorgeſchriebenen Eides die An⸗ erkennungsurkunde ausgehändigt wurde. Ein Erbbeben in der Kaiſerſtuhlgegend. der ein Nahbeben zu verzeichnen, das beſonders Neubreiſach vom 23. November wurden in der beckt. Der Stoß war ſo ſtark, daß die Möbel Der Prozeß Tiegs. berichtet: Die Verhandlung gegen Tiegs wird Vernehmung des Angeklagten ausgefüllt, ſodann wurde die Sitzung geſchloſſen. Um 3 Uhr nach⸗ woch vormittag 9 Uhr vertagt. Es werden als⸗ 1 ausſagen ſollen. Vor morgen Nach⸗ Heidelberg, 25. Nov. Nach längerer Zwiſchenpauſe, d. h. ſeit dem 20. Juli, iſt wie⸗ in der Kaiſerſtuhlgegend wahrgenommen wurde. Nach einer Mitteilung der„Frankf. Ztg.“ aus Früche die Bewohner der Umgegend durch einen ziemlich heftigen Erdſtoß aus dem Schlafe ge⸗ in den Zimmern laut krachten. Er war von gut hörbarem donnerähnlichen Getöſe begleitet. eMetz, 26. Nov. Ueber den Gang der Verhandlungen im Prozeß Tiegs wird uns noch großem Eingehen in alle Einzelheiten unter⸗ worfen. Der ganze Vormittag wird mit der mit der Verleſung der Ausſagen des getöteten Fahnenjunkers Förſter begonnen. Um 32 Uhr mittags begann die Beweisaufnahme der Zivil⸗ zeugen, dann wurde die Verhandlung auf Mitt⸗ dannm alle militäriſchen Zeugen vernommen, die über das Verhältnis des Angeklagten zu dem mittag wird alſo das Urteil ſchwerlich zu er⸗ warten ſein. Die Fahrt der verwundeten Flieger. Ueber die ſchon kurz gemeldete Fahrt, die zweiſpaniſche Fliegeroffiziere, durch die Mauren ſchwer verwundet, mit ſeltener Kaltblütigkeit und Mut zurückgelegt haben, werden jetzt in den ſpankſchen Blättern lebendige Einzelheiten veröffentlicht, die dieſe einzigartige Heldentat in helles Licht rücken. Um die Zahl und Verteilung der feindlichen Kräfte um Tetuan kennen zu lernen, waren vom ſpa⸗ niſchen Heere vier Flugzeuge abgeſandt worden, unter denen ſich auch ein Doppeldecker befand, geführt von Leutnant Rios, dem der Inge⸗ nieurkapitän Manuel Barreiro als Beobach⸗ ter beigegeben war. Die beiden ſpähten eine Schar von Mauren aus, die auf einer Erhebung, dem ſog. Conico⸗Berge, verſammelt waren, und Rios lenkte ſogleich den Apparat dahin. Auf der Jahrt nach dem Berge hielt ſich das Flugzeug in einer Höhe von etwa 3000 Fuß, aber als man ſch der Erhebung näherte, ging der Pilot bis duf etwa 1000 Fuß hinab. Auf der höchſten 15 pitze des Conico⸗Berges waren bewaffnete die die Bewegungen des Flugzeuges mit geſpannteſter Aufmerkſamkeit beohachteten. Die Flieger wollten in einem großen Bogen nach dem Lager von Dar Harcha, wo die Fliegerabteilung ſtationiert war, zurück⸗ Zum Arbeitswilligenſchutz. Berlin, 26. Nov.(Von unſ. Berl. Bur.) Gegen die Beſchlüſſe des Induſtrierates im Hanſabunde über den Schutz der Arbeitswilligen wendet ſich nun auch der Verein für Handlungs⸗ kommis von 1858 zu Hamburg, der erklärt, daß die Entſchließungen des Induſtrierates von einem Lager ausgehen, das ſeinerſeits als Geg⸗ ner jeder Sozialpolitik und deren Konſequenzen anzuſehen ſei. Das Eintreten für verſchärfte politiſche und ſtrafrechtliche Beſtimmungen ſei geeignet, wie aus früheren Erfahrungen hervor⸗ geht, daß man es als ſtarke Bedrohung aller An⸗ geſtellten oder Streikenden auffaſſen würde. Die eigene Mutter um 160 000 Mark betrogen. * Berlin, 26. Nov. Geſtern nachmittag wurde der Kaufmann R. unter der Beſchuldi⸗ gung verhaftet, ſeine Mutter um 160 000 Mark betrogen zu haben. Dem„Berliner Lokal⸗An⸗ zeiger“ wird hierzu berichtet: Wenige Monate nach dem Tode ſeines Vaters veranlaßte R. ſeine Mutter, ihm das Geld auszuhändigen, er wolle es zur größeren Sicherheit den Safes einer Bank anvertrauen. Als nach etwa einem halben Jahre die Mutter das Geſpräch auf das Geld lenkte, ſagte ihr der Sohn, daß er von ihr nie⸗ mals Geld erhalten habe und es kamen zu einem Bruche und einem Prozeß zwiſchen Mutter und Sohn. Der letztere gab die eidesſtattliche Ver⸗ ſicherung ab, daß er die 160 000 Mk. nicht von der Mutter erhalten habe. Inzwiſchen iſt ermittelt worden, daß das Geld hei verſchiedenen Banken niedergelegt und wieder abgehoben worden war. Der Beſchuldigte iſt geſtern nach einer der betr. Banken geführt worden. Er leugnete, der in Frage kommende R. zu ſein. Er wurde feſt⸗ genommen und dem Unterſuchungsrichter vor⸗ geführt. Das Ergebnis der Sammlung für die öſterreichiſche Luftflotte. Berlin, 28. Nov.(Von unſ. Berl. Bur.) Wie aus Wien gemeldet wird, beträgt das bisherige Ergebnis der Sammlung für die öſterrei⸗ chiſche Luftflotte 1120 000 Kronen. Der Spitzel. W. Paris, 26. Nov. In der geſtrigen Jahresverſammlung des Royaliſten Bundes Action Francaiſe ſpielte ſich ein ſeltſamer Auf⸗ tritt ab. Kaum war die Sitzung eröffnet, als mehrere Camelots du Roi einen gewiſſen Muller, der an Händen und Füßen gefeſſelt war, in den Saal ſchlepten. Sie erklärten, daß der Mann ein Spitzel ſei, der im Auftrage der Polizei die Camelots du Roi überwachen ſolle. Um Mul⸗ ler zu überführen, habe man ihm anvertraut, daß die Camelots ein gegen die Republik gerich⸗ tetes Unternehmen plane. Muller habe nichts eiligeres zu tun gehabt, als dies der Polizei mitzuteilen, wobei er ertappt wurde. Muller wurde ſodann unter den Hohnrufen der ganzen Verſammlung aus dem Saale getragen und erſt auf der Straße ſeiner Fußfeſſeln entledigt. Die Handfeſſeln wurden ihm auf der nächſten Poli⸗ zeiſtation abgenommeꝶn.. Sozialismus und auswärtige Politik. wWw. Paris, 26. Nov. Die für morgen an⸗ beraumte Beratung des Anleiheent⸗ wurfes dürfte kaum in einer Sitzung beendigt werden können, da außer den Miniſtern und dem Berichterſtatter des Budgetausſchuſſes Noulens bereits jetzt 11 Deputierte der verſchiedenen kehren, und während dieſes Manövers eröffne⸗ ten die Feinde ein hitziges Feuer auf das Flugzeug, das von einer Wolke von Kugeln ümſchwirrt war. Auf das Knattern der Gewehre, das die Ohren der Flieger erreichte, folgte raſch das Pfeifen der Kugeln, die ihnen dicht um die Köpfe ſauſten. Sie hörten, wie einige Kugeln in die Tragflächen des Doppel⸗ deckers einſchlugen und fühlten auch ſelbſt eine heftige Erſchütterung, ohne zunächſt recht zu be⸗ greifen, daß ſie verwundet waren. Weder der Pilot noch der Paſſagier wendeten den eigenen Wunden, die ſie kaum ſpürten, die Aufmerkſam⸗ keit zu; ſie achteten nur auf die Maſchine und atmeten erleichtert auf, daß dieſe keinen großen Schaden erlitten hatte. Ruhig fuhren ſie in ihrer Beſchäftigung fort; Rios leitete weiter das Flugzeug und Barreiro notierte die Stellung und die Zahl der Mauren. Dann aber fühlten ſie einen ſchweren Schmerz; jeder ſah, wie bei dem andern das Blut in Strömen die Uniform befleckte, und nun erſt empfanden ſie das Furchtbare ihrer Lage, ahn⸗ ten die Schwere ihrer Verletzungen. Leutnaut Rios, der ſich durch den Blutverluſt von Minute zu Minute ſchwächer fühlte, verlor dennoch nicht einen Augenblick die Geiſtesgegenwart, ſtellte den Motor auf die größte Schnelligkeit ein und hielt die Hand feſt am Steuer, während er hinter ſich die ſchwache Stimme des Kapitäns Barreiro hörte, der ihn mit Aufbietung der Parteien in die Rednerliſten eingetragen ſind. Jaures wird im Namen der geeinigten So⸗ zialiſten folgenden Beſchlußantrag einbringen und begründen: Die Kammer fordert die Regie⸗ rung auf: 1. das Gebiet der militäriſchen Unternehmen in Marokko einzuſchränken; 2. durch die Organiſation des Volkes in Waffen die Dauer des militäriſchen Dienſtes und die mit der Berufsarmee verbundenen finanziellen und wirtſchaftlichen Laſten zu verringern und 3. allen Regierungen ein Schiedsgericht für alle Zwiſtigkeiten vorzuſchlagen und ſo im Namen Frankreichs einen für die Völker weniger drückenden internationalen Stand vorzuberei⸗ ten. Die Kammer beſchloß, die Erörterungen der Anleihe zu verſchieben, bis die Regierung in dieſer Hinſicht beſtimmte Bürgſchaften ge⸗ geben hat. Geſterreichs⸗Ungarns aus⸗ wärtige Politik. Wien, 25. Nov.(Delegationsausſchuß.) Delegierter Kramarez unterzog die auswär⸗ tige Politik des Miniſters einer abfälligen Kritik, wobei er insbeſondere auf die wirtſchaftlichen Nachteile verwies, welche dadurch verurſacht worden iſt. In der Schaffung Albaniens erblicke er keinen Erfolg. Dieſes Land be⸗ komme jetzt einen Fürſten, der ſich vor allem gegen die öſterreichiſch⸗ungariſche und italieniſche Vormundſchaft wenden müſſe, ſich alſo an den Dritten im Bunde, an Deutſchland, halten werde, das zudem in Serbien beliebt ſei. Dieſe Ausführungen von Kramarcz gipfelten in der Erklärung, Graf Berchtold hätte einen Weg des aufrichtigen Wohlwollens für alle aufſtrebenden Balkanſtaaten finden müſſen. Er hätte die bis⸗ herige magyariſche und auch für die Magyaren ſelbſt verhängnisvolle Politik überwinden müſ⸗ ſen. Dieſe Rieſenkraft hatte er nicht, wenn es ihm vielleicht auch nicht an gutem Willen und der richtigen Erkenntnis mangelte. Graf Berchtold erklärt, er werde auf die verſchiedenen Anfragen am Schluß der Debatte antworten, nur auf zwei von dem Abg. Kra⸗ marcz geſtellte Fragen wolle er ſofort erwidern. Kramarez fragte, wie es ſich mit der Reiſe Dr. Danews nach Petersburg verhalte, ob nicht der öſterreichiſch⸗ungariſche Geſandte in Sofia auf dieſelbe Einfluß nahm. Er, der Miniſter, könne dies kategoriſch verneinen. Weder Graf Tor⸗ nowski noch irgendein anderes Mitglied der Di⸗ plomatie habe irgend welchen Einfluß auf die Reiſe Danews nach Petersburg genommen. Kramarcz ſagte ferner, die Regierung habe die Angelegenheit des Konſuls Prochaska zum An⸗ laß genommen, um im Wege der Preſſe zugun⸗ ſten der geplanten Mobiliſierungsmaßnahmen Stimmung zu machen. Demgegenüber müſſe er, der Miniſter, betonen, daß die Regierung zu den verſchiedenartigen Ausſtreuungen, die zu der Zeit ſtattfanden, wo die Regierung eine authen⸗ tiſche Information über den ganzen Tatbeſtand weder hatte, noch haben konnte, in keinerlei Be⸗ ziehungen ſtand Er ſei daher gezwungen, eine kategoriſch verneinende Antwort zu geben, näm⸗ lich die, daß die Regierung abſolut nichts gemein hatte mit der damaligen etwas phantaſtiſchen Sprache mancher Preßorgane. Die Verhand⸗ lungen des Ausſchuſſes wurden ſodann auf morgen nachmittag vertagt. Oeſterreich⸗Ungarn und Frankreich. * Budapeſt, 25. Nov. Im Verlaufe einer Rede, die der Miniſterpräſident Tiſza gelegent⸗ lich eines Banketts hielt, ſagte er u. a, folgendes: letzten Kräfte anfeuerte, den Flug fortzuſetzen. Mehr als 15 Km. hatten ſie noch zurückzulegen, bevor ſie das Lager erreichten, und Rios ver⸗ mochte nur mit geradezu übermenſchlicher An⸗ ſtrengung ſich und die Maſchine aufrechtzuerhal⸗ ten. Unterdeſſen hatte man vom ſpaniſchen Lager aus mit Unruhe die raſche Rückkehr des Flugzeuges beobachtet und ahnte etwas Schlim⸗ mes, als es bereits vor dem ſpaniſchen Lager niederging, anſtatt dem Flugplatz von Dar Harcha zuzuſtreben. Man atmete jedoch wieder erleichtert auf, als die Maſchine in einem be⸗ wundernswürdig geſchicktem Abſtieg mitten zwiſchen den Zelten landete. Generale, Offi⸗ ziere und Soldaten ſtürmten herbei, um zu hören, was geſchehen ſei. Mühſam arbeitete ſich Leutnant Rios heraus; Kapitän Barreiro aber blieb ſtarr und ſteif ſitzen wie ein Toter; man mußte ihn herunterheben. Rios hatte eine Kugel in die Rippen erhalten, die auf der rechten Seite des Körpers wieder herausgegangen war. Die Verletzung Barreiros, der zwei Kugeln in den Unterleib erhielt, iſt viel ſchwerer, ja wohl töd⸗ licher Natur. Die beiden heldenmütigen Flie⸗ ger wurden ins Krankenhaus gebracht und ſollen ob ihrer Bravour ſogleich befördert werden. Unſere Feinde ſuchten namentlich in franzöſiſchen Finanzkreiſen den Glauben zu erwecken, daß es gelingen würde, gewiſſe mit den Lebensintereſſen unſeres Landes im Widerſpruch ſtehende poli⸗ tiſche Ziele zu erreichen, falls Frankreich ſeine Kapitalien unſerer Volkswirtſchaft entzöge. Man ſucht in Frankreich einerſeits den Glauben an unſere Kreditwürdigkeit zu erſchüttern, anderer⸗ ſeits die Hoffnung zu erwecken, daß wir ge⸗ nötigt würden, den Dreibund zu verlaſſen, da wir ſonſt infolge der ablehnenden Haltung des franzöſiſchen Geldmarktes der größten finanziel⸗ len Bedrängnis ausgeſetzt würden. Ich kann nur mein Bedauern ausdrücken, daß E8 ſich Führer der oppoſitionellen Partei, wie Graf Karolyi, ſich die Meinung von Zeitungsorganen zu eigen machte, die eine ſolche Unkenntnis un⸗ ſerer volkswirtſchaftlichen Verhältniſſe verrät, und daß er ſich zu gewiſſen gegen den öffent⸗ lichen Kredit gerichteten Aeußerungen hin⸗ reißen ließ. Die Entwicklung auf dem Balkan. Zar Ferdinand dankt nicht ab. W. Paris, 26. Nov. Der hieſige New Pork Herald veröffentlicht eine Unterredung ſeines Wiener Korreſpondenten mit dem König von Bulgarien, der u. a. geſagt habe, er könne nicht begreifen, woher die Gerüchte über ſeine ongeb⸗ liche Abdankungsabſichten ſtammten. Im Laufe ſeiner 30jährigen Regierung habe er vielleicht manchmal die ſchwere Aufgabe, die Regierung zu behalten, aufgeben wollen, aber das ſei jetzt wo Bulgarien mehr als je ſeinen Beiſtand, ſeine Erfahrungen bedürfe, keineswegs der Fall. In Bulgarien gäbe es keine der Dynaſtie feindlich geſinnte Partei. Gewiß, man könne wohl in der Hitze des gegenwärtigen Wahlkampfes ein paar harte Worte hören. Die Bulgaren ſeien ein ruhiges und vernünftiges Volk und wenig zur Begeiſterung geneigt, er erwarte auch von ihm keine Begeiſterung. Aber die Stimmung ſei keineswogs ungünſtig. Die anders lautenden Nachrichten ſeien außerhalb Bulgarien erfunden. Die Meldungen, daß er beſtändig geheime Unter⸗ redungen mit dem Grafen Berchtold habe, ſeien ebenfalls aus der Luft gegriffen, er habe wie immer, wenn er zur Erholung nach Wien komme, dem Kaiſer Franz Joſef und dem Mi⸗ niſter des Aeußern einen Höflichkeitsbeſuch ab⸗ geſtattet. Aber die Meldungen, daß er ſeinen Urlaub zu politiſchen Zwecken verwende, ſeien durchaus unbegründet. Mein einziger Wunſch, ſchloß der König, iſt, die Unabhängigkeit meines Landes zu ſichern und deſſen Fortſchritt zu för⸗ dern. Es gibt Leute, denen dies nicht paßt und die deshalb meine Feinde werden. (Durlach, 24. Nov. Die Frau W. Gold⸗ ſchmidt, die durch die Unvorſichtigkeit ihres Ehe⸗ mannes ſchwere Schußverletzungen erlitt, iſt dieſen jetzt erlegen. 3. Reuß. 37:10; 13, 23, 13:10.— Prix du Tarn. 4000 Frs. 1. J. Henneſſys Le Mont Saint Michel (A. Carter), 2. Obſeſſion, 3. Max. 16:10; 13, 27710. — Prix de Cauſſes. 3000 Frs. 1. Ern. Müllers Burwood(Riolfo), 2. Drinker, 3. Vingt Hanaps, 46710; 17, 33, 35:10.— Prix du Languedoi. 4000 Frs. 1. J. Henneſſys Panix(A. Carter), 2. Le Teme⸗ raire, 3. Demon 2. 1410, 12, 25, 15:10.— Prix de la Lozere. 6000 Frs. 1. Besnus' Golden Phea⸗ ſant(Berteaux), 2. Saint Marcet, 3. Pierre Cor⸗ neille. 71:10; 20, 20, 27:10.— Prix du Vivarais. 5000 Frs. 1. Broſſettes Maurienne(F. Wil⸗ liams), 2. Ora, 3. Iſinboy. 427:10; 125, 67, 38110 Luftſchiffahrt. *Das Luftſchiff„Viktoria Luiſe“ unteruahm in den letzten Tagen viele Fahrten; es ſtieg drei und vier Mal am Tage auf und legte große Strecken zurück. Die Fahrten dienen zur Ausbildung von Luftſchifführern und Mannſchaften für das Reiſch. Gegenwärtig weilen zu dieſem Zweck 33 Offiziere und Soldaten in Frankfurt, die durch Kapitän Blew, den Führer der„Viktorig Luiſe“ ausgebil⸗ det werden. Radſport. sr. Auf der Brüſſeler Winterbahn gelangte am Sonntag Abend als erſtes der großen Däuerkon⸗ kurrenzen ein Sechsſtunden⸗Mannſchaftsfahren zum Austrag. Engel⸗Deruyter ſiegte nach einem ſcharfen Rennen mit 233,200 Kilom. und fertigte im Spurt die Belgier Verſtraeten⸗Vanlerbeghe O. K. —— Pforderennen. *Eughien, 25. Nov. Prix de'Albigeois. 3000 Irs. 1. Reiffs Amiral 5('Leary), 2. Liebig 2, mit halber Länge ab. Engel hatte vorher chon einen Sieg im 10⸗Kilom.⸗Rennen ohne Führung zu verzeichnen, das er mit 14 Min. 14,1 Sekunden knapp von Deruyter und Aerts gewann. eeee,e 722 Kue, au bèeziehen bei allen einschläg. Installateuren Verkaufslager für Mannhelm: , 11 chäfer b, Prellef 2 eer—. Sebkenheimerstr, 84 N, Seckenheſmersi eeeeeeeeeee eeeeee,, 7i: 2 Tenc. 2 der Konzessionen nicht möglich, den Durch das Darniederliegen des Schreibungen und der Rest mit 87780 8. Seite. Geueral-Anzeiger.— Badiſche Neueſte Nachrichten. Mittagblatt.) Weittwoch, den 26. November 1913, Volkswirtschaft. Brauerei-Gesellschaft Eichbaum(Vormals Hofmann) in Mannheim. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft beschloßß, der auf den 18. Dezember einzuberufenden Gene⸗ ralversammlung die Verteilung einer DPivi dende von 7 Prozent gegen 6 Prozent im Vorjahr vorzuschlagen. Pfälzische Preßhefen, und Spritfabrik Ludwigshafen a. Rh. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft beschloß, der Generalversammlung, welche auf Donners- tag, den 18. Dezember 1913 festgesetzt ist, die Verteilung einer Dividende von 14 Pro- zeat(im Vorjahre 12 Prozent) in Vorschlag Zzu bringen. —— Aktienbrauerei zum Eberl-Faber in München. Das abgelaufene Geschäftsjahr ergibt zuzüg- ich des Gewinnvortrages von 47 731 M.(i. V. 46 643.) einen Bruttogewinn von 396 263 M. (406 892.) Abzüglich der statutarischen Ab- schreibungen von 184 027 M.(188 036.) ver- bleibt ein Reingewinn von 212 236 Mark (218 886.) zu folgender Verteilung: 94 500 M. 4% Prozent Dividende(wie i..), 23 625 M. Tantiemen an Vorstand und Aufsichts- rat(wie i..), 25 o00 M.(o) Extraabschreibung auf Immobilienkonto II, 27 000 M.(o) Extraab- schreibung auf Inventarkonto, 3000 M. Reserve für Palonsteuer und Gebühren-Aequivalent(wie i..), 2000 M.(o) Reserve für Wehrsteuer. (I. V. wurden noch 20 000 M. auf Baukonto und 30 O00 M. auf Hypothekdarlehen abgeschrieben.) 37 TI1 M.(47 731.) werden auf das neue Ge- schäftsjahr vorgetragen. Die Generalversamm- lung findet am 13. Dezember statt. —— Nürnberger Herkuleswerke in Nürnberg. Der Geschäftsbericht für 1912⸗13 be⸗ merkt zu dem Dividendenrückgang von 8 auf 4 Prozent, daß sich die Umsätze in den Verschiedenen Abteilungen zwar ungefähr auf der Höhe des Vorjahres hielten, daß sich aber ein geringeres Resultat ergab wegen der allge- meinen schlechten Geschäftslage, der allmählich sinkenden Verkaufspreise und der Notwendig- keit, die Vorräte den Marktverhältnissen ent- sprechend niedrig aufzunehmen. Besonders in der Fahrrad-Abteilung war es trotz weitgehen⸗ Unter- entgegenzutreten. Baugewerbes War der Absatz in der elektrotechnischen Ab- teflung sehr beeinträchtigt bei kaum angemesse- nen Preisen. Nur in einzelnen Spezialitäten die. bietungen der Konkurrenz dger Branche war mehr Erfolg zu verzeichnen. In der Abteilung Lastautomobile War der Ab⸗ satz zu Beginn befriedigend, ließ aber im weite⸗ ren Verlaufe bei der herrschenden Geldknapp- heit zu wünschen übrig. Die Bilanz weist 38 845(i. V. 26 261) M. Kreditoren aus, denen in bar, Wechseln und Effekten 62 166 M.(58 412 Mark) gegenüberstehen. Bankguthaben be⸗ tragen 70 999 M. und Außenstände 230 887 M.(i. V. zusammen 340 84.). Bestände sind mit 371 430 M.(366 718.) bewertet. Immobilien steken mit 884 750 M.(590 0), Maschinen und Anlagen mit 102 bο M.(1o0οοο M) 2 Buch. Die übrigen Anlagekonten sind wieder bis auf 1 M. abgeschrieben Die Aufträge für das neue Jahr laufen in Fahrrädern in unge⸗ fähr gleicher Höhe wie im Vorjahre ein, doch sind hierin die Preise weiterhin gedrückt und es jlasse sich daher nicht voraussagen, ob das lau- fende Geschäftsjahr eine merkliche Besserung bringen wird. 5 —— Viktoriawerke.-G. Nürnberg. Die gestrige Generalversammlung der Viktoriawerke., Fahrradfabrken in Nürnberg setzte die Divi- dende auf wWieder Prozent fest. Es wurde mitgeteilt, daßg die Aufträge im neuen Geschäfts- jahre etwas ruhiger eingehen, sonst sei der Ge- schäftsgang normal. Von den 283 oo M. Debi⸗ toren der Bilanz vom 30. September ist bisher It. Frkft. Zig die Hälfte eingegangen. Maschinenfabrik Wery, Aktiengesellschaft in Zweibrütken. Wie uns aus den Kreisen der Verwaltung mitgeteilt wurde, sind die im gestri- gen Mittagblatt veröffentlichten Abschluß- iffern unrichtig, Richtig ist dagegen, daß die Gesellschaft eine Dividende von 8 Prozent, wie gemelcket, zur Ausschüttung bringt. r. Glückaufbrauerei.-G. Gelsenkirchen. Der Aufsichtsrat beschloß, der Generalversammlung eine Divickende von wieder 8 Prozent vorzu- schlagen. t, Gildenbrauerei,.-., Dortmund. Der Roh- Uberschuß beträgt 233 500 M.(268 230.). Nach Abschreibungen bezw. Reservestellung von 47 813 M. für uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen verbleibt ein Ueberschuß von 185 986 M. davon werden 98 236 M. zu Ab-⸗ Z Ur Stärkung der inneren Verhältnisse des Unter⸗ nehmens verwandt, sodaß eine Dividende wie⸗ dder nicht zur Verteilung gelangt. Die beiden ersten Monate brachten einen Mehrabsatz von frund kooo hl und es ist mit Rücksicht auf die Hhbifligen Rohstoffe für das laufende Geschäfts⸗ jahr mit einem befriedigenden Ergebnis zu rechnen. Elektrische Licht- und Kraftanlagen.-., Berlin. Der Reingewinn der Elektrischen Licht- und EKraftanlagen-Aktien-Gesellschaft für das am 30. September abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt 2 757 439 Mark(Vorjahr 2737 820). Der KLufsichtsrat schlägt eine Dividende von 7 Prozent wie im Vorjahre vor und auf neue Rechnung 169 o8 Mark Vorjahr 163 968 Mark) Orzutragen. .-G. für Elektrizitäts-Anlagen. Berlin. Der Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft für Elek⸗ trizitäts-Anlagen schlägt für das am 30. Junſ be⸗ endete Geschäftsjahr eine Dividende von wieder 8 Prozent vor und zwar diesmal auf das erhöhte Aktienkapital von 10 Millionen gegen 7 Mill. Mark im Vorjahr. —— Telegraphisene Handeisberiehte. Berlin, 26. Nov.(Von uns. Berl. Bur.) Aus Belgrad wird gedrahtet: Hiesige Blätter melden die bevorstehende Gründuns einer grö⸗ geren deutschen Bank in Serbien miit Rücksicht auf den in den letzten Jahren zu- sshends sich erweiternden Handelsverkehr zwi⸗ schen Serbien und Deutschland. Aus den bis- herigen Mitteilungen ist nicht ersichtlich, ob es sich dabei um den bereits seit Jahresfrist be-⸗ stehenden Plan der Kommanditierung eines Bankhauses mit deutschem Kapital handelt. Telegraphische Börsenberichte. London, 28. Nov.„The Baltic“ Schluß. Weizen schwimmend: fest auf ungünstige Ernte- und Wetterberichte aus Argentinien und Preise 3 d höher. Mais schwimmend: fest aber nicht lebhaft. Gerste schwimmend: williger. Hafer schwimmend;: fest aber nicht lebhaft. Newyork, 28. Nov. Weiz en. Der hiesige Weizenmarkt verkehrte durchweg in fester Hal- tung. Die hausselautenden Visible Supply Ziffern der Welt, laut Bradstreet, festere Effek⸗ tiypmärkte, sowie gutes Exportgeschäft wirkten günstig auf den Verkehr ein, sodaß die Preise gegen gestern um ½ C. anziehen konnten. Ver- käufe für den Export: 1o1 Boctladungen. Mais war keinen nennenswerten Ein- flüssen unterworfen. Newyork, 25. Nov. Kaffee. Günstige Be- richte von den Auslandsmärkten sowie Käufe der Kommissionshäuser ließen den Markt zu an- ziehenden Preisen eröffnen, Auch boten Käufe der Interessenten am Kaffehandel einen guten Rückhalt, sodag der Markt instetiger Hal- tung bei Preiserhöhungen bis zu 12 Punkten schließen konnte. Baumwolle., Flaue Kabelberichte veran- laßten zu Beginn ein Nachgeben der Preise um 7 bis 9 Punkte und es würde zu Abgaben ge. schritten, um weitere Verluste zu verhüten. Auch verstimmten die unbefriedigende Lage im Handel mit effektiver Ware, sowie die Er- Wwartung bedeutender kontraktlicher Kündigun- gen. Im späteren Verlaufe konnte sich jedoch, als die Fondsbörsespekulanten, sowie die Haus- siers dem Markt ihre Unterstützung liehen und auch die Lokohäuser als Käufer auftraten, eine Erholung durchsetzen und der Markt schloß in behaupteter Haltung. Die Kursgestaltung War gegen gestern unregelmäßig, während ein Teil der Kurse bis 11 Punkte nachgeben mußten, konnten die anderen um 1 bis s Punkte an- ziehen. Chicago, 28. Nov. Weiz en. Unter Käufen der Kommissionshäuser und auf die hausselau- tenden Visible Supply-Ziffern der Welt, laut Bradstreet, eröffnete die Börse in fester Haltung bei Avancen von 9 bis c. Als dann bessere Nachfrage seitens der Mühlen in Minneapolis am Markte war und festere Effektivmärkte be⸗ kannt wurden, konnten die Preise noch weiter⸗ hin anziehen und auf die Gerüchte von einem Auftreten der Hessenfliege im Südwesten schloß der Markt in fester Tendenz bei Preisbesserun- gen von 1 c. bis& c. 58 Mais. Anregende Kabelberichte sowie die hausselautenden Visible-Supply-Ziffern bewirk ten auch hier ein Anziehen der Preise. Auch waren nur geringe Vorräte zu verzeichnen. Im späteren Verlaufe gestaltete sich die Tendenz als schwächer, da Realisationen vorgenommen und eine Zunahme der Zufuhren angekündigt wurde, auch wWar die Firma Armour als Verkäufer am Markte. Gegen Schluß wurde jedoch auf die Gerßehte, daß die Vereinigten Staaten ein Ein- kuhrverbot für argentinische Futtermittel beab- sichtigen, zu Deckungen geschritten und auf kestere Effektivmärkte schloß die Börse in fester Haltung. Die Preise hatten gegen gestern Besserungen von bis c. zu verzeichnen. Nach den später eingetroffenen Telegrammen kfincken die Mais-Gerüchte keine Bestätigung. Frankfurter Abendbörse. Frankfurt, 28. Nov. Umsätze bis.15 Uhr abends. Kreditaktien 199% bz. Nov., Diskonto- Kommandit 183.75 bz. cpt., Deutsche Bank 24695 bz. Nov., Dresdner Bank 148½ bz. Nov., Ber- liner Handelsgesellschaft 1588½— 156 bz. Dez., Petersb. Intern. Handelsbank 203—203½ bz. Dez., Oesterr. Länderbank 133% bz. G. South West-Afric. 113% P. G. Dez. Staatsbahn 182 bz. Nov., Lombarden 22 bis 4 bz. Nové, Baltimore und Ohio 93% bz. Dez., 122½%.— bz. Nov., 122.25 bz. u. eßpt. Hamburg-Amerik. Paket 133—133% bz. ex. Bz. Dez., Nordd. Lloyd 118 bz. Nov., 118 bz. G. opt. Türkenlose 16716740 bz. Nov. Oberschles,. Eisen-Ind. 60½ bz. Nov., Harpe- ner 17496 bz. Nov., Phönix Bergbau- u. Hütten⸗ betrieb 232.30 600er und 1z00er bz. ept., 23298 bis 94 bz. Dez., 233906 bz. Nov,.-Luxemburger 13898—130 bz. Nov., 139 bz. ept., 139— 1½ bz. Dez,, Motoren Oberursel 160 bz.., Adlerwerke Kleyer 358 bz.., dto. junge 336 bz.., Karls- ruher Maschinenfabrik 186 bz.., Dürkopp⸗ werke 319.78 bz.., Chemische Werke Albert 390.80 bz., Scheideansntalt 857.50 bz.., Bad. Anilin 849 bz.., Neue Boden-Aktien-Gesell⸗ schaft 87 bz.., Holzverkohlung 287 bz. G. Elektr. Allgem(Edison) 242½ ½ bz. Dez. Elektr. Akkumulatoren 329.25 bz.., Flektr. Reiniger-Schall 198.50 bz.., Elektr. Schuckert 147—148 bz. Noy. 148 bz. ept., 148/½—1 bz. Dez., Elektr. Siemens u. Halske 213½ bz. Dez., Elektr..-Ueberseeische 16394— 164 bz. Dez. 6,15 bis.30 Uhr: Elektr. Schuckert 14876 Dez., Phönix 233% Dez., Gelsenkirchen 1747% Nov., 178% Dez., Berliner Handelsgesellschaft 156 bz! Nov. Die Kbendbörse verliet in sehr fester Haltung Bei lebhaften Umsätzen auf allen Gebieten hatten besonders Montan- und Elektro-Werte aber auch Kassa-Industrieaktien infolge grö⸗ Berer Deckungs- und Meinungskäufe fast durch. weg beträchtliche Steigerung aufzuweisen. Von Schiffahrtsaktien gewannen Hamburger Paket (ex. Bezugstrecht) ca, 1 Prozent. Sffekten. Srüssel, 28. Movember. Valparaist 25. November. NMew-Vork, 25. Rovember. Wechsel aut London 8¾3 Kurs vom 25, 24, Kurs vom 5 Seld auf 24 Std. Texas comm.* 19.% Durohsohnlttsrat../.½ J Texas bref. 53—. 53.— do, letzte Darleh 30% 3. Missourl Paolflo l. 28.¾ 25, Weohsel Berlin 34½ 94½ KHatlonel Rallroad Weohsel Paris 520.% 520.% of Nexlko pref. 33.4½ 31.— do. London 50 Tg. 481./ 481./ do. 2nd pref. 12.½% 11.½ Cabio Transfers Hew-Vork Zentral 96.— 95 ¼ Weohsel London 485.05 488.08 NMew-Vork Ontarlo 95 Slüber Soulllon 58.½ 56.½ and Western 26.— 25.1½ Atoh. Top. u. St. Fe Norfolk u, West o. 103.% 103.% oonv, 4% Bonds 92.8% 91./ Nortnern Paolflo o. 10 ½706.4% 1 12 900720 50 5025 825 88 9 Pennsylvania oom. 108.% orth, Pao, 3% Bds. 65.½ 65.½ Roading domm. 30 ½ been 93.— 93.1½ Rook Island 2 5 +18 1 St. Louls u. S. Fran-· do, do, pref. 8 ref, 4% 70.0 Southern Pavifie 8. Pad. o. 4% 1929 85.— South, Rallway o.—8 Unjon Paolfio conv. 90.½ 0q0. bref. 78.%5 Nalen 15 9. 92.¼ Unſon ee 187 altimore-Ohklo o, 92.3 do, pref.——4 Canade-Faoffle 228.% 2 Wabash. pre, 10. hesapeage. hid 56.5/ Amalgamat. Oopp. 70.%8 bfoago Milwauk. 99*5 Amerſoan Oan. pr. 28 Oolorado Sth. oom. 27.½ do. Loo. oom, 28.%/ 29. Denv. u. Rlo Ard. o, 18.— Amerlo. Smelt. o. 62.½ 52.1½ do, pref. 27.½ do. Sugar o, 197.½ 197.0% Erle oomm. 26. Anaconda Copp. o. 34.— 43.1½ do. 18t. pret. 40.0% general Elgotr. o. 188— 187.% 1 185 197% 10477 nols Zzentra 5 0. prof. 104.1% behlgh Valley om. 148.%½ 145. Utah Hopper oom. 48.½% 47.½ Foulsvllle Rashv. 131.¼ 130.¼ Virginſa Carol. a. 27.% 26 ½ Hlssdurl Kansas Sears Robeuck o. 174.— 178. Produkte. Hew-Vork, 25. Hovomber. Kurs vom 25. 24. Kurs vom 25. 2⁴.5 gaumw. atſ. Hafen 32.009 32.0% Sohmalz Wiloox 11.65 11.5, do, atl. Holfn, 58.900 35.000Talg prima Olty 940 6• do. im ſanern 39.00 54.000 Zuoker Ruskov,.17 217 do. Exp. n. Gr.B. 19.000 28.000 Kaffee Rlo ſooe.%.% 40. Exp.n. Kont..000.0% do. November.48.36 gaumw, 1000 13.40 13.50 do. bezemder.49.1 do. Novdr. 12.93 13.04 do. Januar.63.55 do, derember 13.— 13.11 do, Februar.75.86 do, Januar 12.91 12.92 po, März.88.82 do, Fobr 12.57 12.88 o. April 10.—.81 do. Räer 12.98 12.95 do. Mal 10.13 10.05 uo. Aprit 12.95 12.31] do. junij 10 23 10,16 do. Ma 12.91 12.93 do, jull 10.33 10.26 do. Juni 12.91 1291] do. August 10.43 10.84 do. Juli 1281 12.35 do. Septemder 10.33 10.43 do, in flew⸗ do. Oktober 10.57 10.35 Orl, looo 13½ 13½[Welzen Kr, 2 lodo 99. 99.— 10 55 121 12.33 do0. gaf ber 95.5% 96.4 . 1z.13 13.18 do, 4./ 88. Petrol, raf. Oasse 11.— 11.— do. juli do, stand. wihte MHals Hr. 2 Hew-Vork.70.70 do. Hezbr 5 do, stand. wihte Hehl spring wheat.90.75 Phfiladelphla.70.70gotreldefracht n. Petr.-Ored. Balans.60.50 Liverpool.—.— Terpent.Now-Vork 47.— 47.½ do, Tondon.1½% 2½½ do. gavanah 43.% 44.% do. Antwerpen.½.554 Sohmalz-Western 11.18 11.18 do Botterdaw.½% 5½½%. do,(Roh. Br.) 11.65 11.85 Okloago, 25. November. Maohm. 5 Uhr. Kurs vom 25. 24. Kurs vom 25 21. Welzen Dez. 37.½% 686,1½[Leinsaat Der. 137 136. ddo, Mal 91.½ 90.5/ Sohmalz Nov. 10.72 10.72 do. jull 88 58 67.7½% do, lan. 10.90 10.90 Kals Dez. 70.% 69./ do. Mal 11.15 11.12 do. Mal 70.5/% 69./J Pork Jan. 20.90 20 89 40, Julf 63.½ 69.— do. Mal 20.90 20.77 Roggen looo 64.— 64.— do. juli—.——.— do, Sept.—.———Flppon jan,—.——— do. Okt.—— d0. Rai 10.97 10 92 Hafer Dez. 38.— 37.5 d0. jull 147 1142 do. Nal 12.— 41./ Speok 11.25 11.25 Loſnsaat Nov. 138.½ 136.— Lverpoel, 25. November,(Sohluss.) Melzen roter Winter rußblg 25. 27. Olfferenz e per Rärz%⁰/ Jſ AKals stetig Bunter Amerika por Dez,. 4/0% 4/10¼ +. La Plata per Jan. 7750 575 + 8 Antwerpen, 25. Novomber.(Sonluss.) Welzen fest 25,. 24.derste 25, 21. ber Dez. 19.47 19.32 per Derember 14.15 14.19 per MAr: 20.15 20.02 per Hal...60 14.55 per Aal„ 1997 19.80 per Soptbr..—.— 14.37 Eisen und Metelle, London, 25. Mov.(Sohluss) Kupfer fest per Kasss 66.17.5 3 Ronate 65.17.06. eleotrolytio 68—-88½, bestselegteo 70./71— inn stetig, per Kases 179.05.0, 3 Monate 180.10.00 Siol spaufsoh, ruhig, 18.15.0, englison 19.07.8 ink stetig, gewühnſiohe Harken 20.½-20.% Sperlal-Harkon 21.— 22.— Glasgow, 23. Nov. Hohelsen ruhig Alddlesborougs warants per Kassa 48/02— per Ronat 49/05.— per 3 Aonat 50/0 Amsterdam, 28. Nov. Banoa-Zink. Tendenz stetig loo0 109.¼ Auktlon 109¼ New-Vork, 25 Nov. Houte Vor, Kurs Kupfer Superlor ingots vorrütig 1412/1462—2+—— C 29 20/39 50 40 75/41 Robelsen am Rothern Foundth r 2 per Tonnes 15 50/½16 25 15 50%/½6 25 Stahl-Sohlenen Wagg. frel östl Frbr. 11 17 —— Schiffahrts⸗Nachrichten vom Mannheimer Bafenverkehr. Hafenbezirk Nr. 1. Angekommen am 24. November. „Badenia 28“, Gaſſert, v. Antw., 10 500 Dz. Getr. Stückgut. „Wilhelmine“, Ulff, v. Alſum, 13 300 Dz. Kohlen. „Wilhelmina“, Dehe“, v. Ruhrort, 4500 Dz. Kohlen und Stückgut. „Anna Eliſe“, Jütten, v. Düſſeld., 1000 Dz. Röhren. „M. Stinnes 65“, Keßler, v. Ruhrort, 3500 Dz. Khlu. „Fendel 51“, Reinhardt, v. Antw., 2170 Dz. Getreide. „Eldorado“, Poß, v. Rotterd., 10 000 Dz. Getr. u. St. „Eliſe“, Hollenberg, v. Straßburg, 1300 Dz. Stückg. Dekker„Gardeſtern“ v. Rotterd., 5100 Dz. Getr. u. Stückgut. Hafeubezirk Nr. 2. Angekommen am 24. November. „Wilhelm“, Kuſſel, v. Jagſtfeld, 1700 Dz. Salz. „Fendel 12“, Dekber, v. Rotterd., 10 430 Dz. St. u. K. „Chriſtine“, Abendroth, v. Rotterd., 10 500 Dz. Stg. und Getreide. Hafenbezirk Nr. 3. Augekommen am 24. November. „Schwaben“, Efer, v. Heilbr., 450 Dz. Stückgut. „Joſefine“, Müßig, v. Düſſeldorf, 5400 Dz. Stückg. „Anna“, Herrmann, v. Karlsruhe, 1200 Dz. Stückg. „Hch. u. Auguſt“, Fachinger, v. Alſum, 12 500 Dz. K. „G. Maier“, Merz, v. Ruhrort, 2500 Dz. Holz. „Theodor“, Teunißen, v. Autw., 4770 Dz. Get. u. St. „Livn“, Weller, v. Ruhrort, 5400 Dz. Kohlen. „Friedr. Großh. v. Bad.“. Wikom, v. Ruhrort, 5150 Dz. Kohlen. „Sophie“, Kübler, v. Rotterd., 5000 Dz. Hols. „Emma“, Dewald, v. Neckarſteinach, 1450 Dz. Holz. Haſenbezirf Nr 5. 5 Angekommen am 24. November. en „Ida“, Goimaun, v, Jagſtfeld, 1000 It. Salz. „Harpen 23“, Fabig, v. Ruhrort, 10 100 Dz. Kohlen. „Elfriede“, Dries, v. Amöneburg, 2800 Dz. Zement. „Harpen 34“, Zehres, v. Ruhrort, 6000 Dz. Kohlen. Hafenbezirk Nr. 6. Angekommen am 24. November. „Johanna“, Seibert, v. Jagſtfeld, 1645 Dz. Salz. „Luiſe“, Seibert, v. Jagſtfeld, 1100 Dz. Salz. „Wilhelm“, Kappes, v. Jagſtfeld, 1581 Dz. Salz. „Frida“, Koch, v. Heilbroun, 1526 Dz. Salz. „Mentor“, Koch, v. Heilbronn, 1169 Dz. Salz. „Auna Emmi“, Raab, v. Heilbr., 2826 Dz. Salz. „Anna“, Werner, v. Heilbronn, 1834 Do. Salz. A. Angekommen am 22. November. (Sohluss-Kurse.) Kurs vom 25. 2⁴¹ 4% Brastllanisghe Anleine 1889— 4% Spanlsche Aussere Anlethe—*—.—— unſflzlerr 2———— rken-l. 7 200.— 197.— 18 840 22**65*»„ L— Laxemburglisobe Prmoe Hent— 793.— Warschau-Wfiener 5 2—— 15 „Jendel 18“, Zimmermann, v. Antw., 11 280 Stückgut und Getreide. 2 Floßholz angekommen. „) Westwind, fegen + 5 M²tterusgsbehachtungen Geſchäftliches. Erfolg auf Erfolg Di „Th. Wilhelmina“, Kranenburg, v. Rott., 5700 Dz. 5 „Lothringen“. Himken, v. Ruhrort, 10 950 Dz. Kohle Wasserstandsnashrianten v. Aonat Noy“ Fegelstatlon vom 1 Datum 905 21. 22. 28. 24. 25. 28. Bemerkunzeg Huningen?).00.8601 217˙55.70.75/ Abends 8 Uhr Lehl.. 3102.952.85272 76 4 NMachm. 2 Ur Aarau: 5404.08.58.51 4 435/ Haohm. 2 U Hannhein 47.5.384.95.88.710 Bocgens 7 Ul/, Halnz 23382.6.95 175 10%.8. 12 Uur aub.883.55 327.99.78 vorm. 7 Uhr 55 5 170 Hachm. 2 Uhr vom Neckar: Aannbeim.96.68 4 40.15.30 3 78J Vorm. 7 Uhr lellbronn..70.50.40.32747 Vorm. 7 Uhr 4. meteofl. Statlon Aanabee 1 22838 33 33 33 datum Zolt 8 283 53* 330 3 3338 mm— 34 25. Nov. Horgens 7˙ 759.9.2 still 25. 85 Alttags 2 788.1.0 8 3 25. 11 Abends 92 764.7.2 still 4 28. Nov. Horgent 7 764.7 31. 88E 2 Höohste Jemperatur den 25. Mov. 8, Fistete Temperatz vom 25.—26. Nov..80. —— Wiltterumgs-Rerleht ÜUbermittelt von der Amtl. Auekunktsstelle der Sohwelrerischg Zundesbahnen im internatlonaſen öffentlichen Verkehrsbures Berlin., Unter den Llnden 14. Am 24. Nov. 1913 um 7 Unr morgons. Höhe der Stationen statlonen ultterungsverhAktnlete uber Roer 5 200 Base“l. 5[Regen, windstilf 54³ BDernn 3 5 77 587 5 Regen, windstill 1543 Davos 222 bedsokt, windstilt 63² Frelburg 3 Regen, windstill 304 denf 3* 475⁵ Alrttt 3 Regen, wingstill 1109 Göschenen— bedesokt, wWIndstill 566 Interladken 1 Regen, windstill 995 La Chaux-de-Fds. 9 Soßfnee, windstl 4⁵⁰ Lausanne 8 Regen, windstill 20³ Lodarnßod 5 sehr sohön, winds till 338 Lugano 3 5 1 439 Eaie 5 bodeokt, windstill 30³ Hontreunnxn 3 1 20 492 Heuchatel 5 bedeokt, windstlll 505⁵ lagar 5 15 1. 67³ St. Gallen 3 80 ae WIndatii 1855 St. Moritz(Eag.]—2 Sofines, winds illl 407 Sohaffhausen, 4 Regen, windstilt 537 Slders 3 81 57 552 Thuns 22 fegen, windstil 389 NJeve7ß 5 1 5 509 Termatt 14¹0 Zürlon 4 bedeckt, windstill erzielt in dieſem Jahre die Wolfram⸗Lampen⸗Aktien Geſellſchaft, Augsburg mit ihren durch lange Brenn, brechlichem Leuchtdraht. Nachdem dieſer Firma ſih die Güte ihrer Lampen erſt vor kurzer Zeit auf den Weltausſtellung in Gent die höchſte Auszeichnung, det „Grand Prix“, zuteil wurde, erhielt ſie auf der In⸗ ternationalen Baufachausſtellung zuerkannt. ** nügt die Butterproduktion nicht im entfernteſteg, dauer, rein weißes Licht und große Stromerſparnß beſtens bekannten„Juſt“⸗Wolframlampen, mit unzer in Leipzig die Goldene Medaille der Stadt Letpöig Die Butter der Zukunft. Schon heute ge den Bedarf zu befriedigen. Dieſer Bedarf wit aber mit dem ſich ſteigernden Wohlſtand dez Bevölkerung täglich größer, während die land⸗ wirtſchaftliche Produktion infolge der Ausdeh⸗ nung unſerer Induſtrie mehr und mehr zurüt gehen muß. Daher muß die Induſtrie einen Teil der Produktion unſerer Nahrungsgmittel übernehmen. Das iſt bereits in hohem Maße der Fall und wird es in Zukunft noch mehr ſein, In hunderttauſenden von Familien verwendet man ſchon heute an Stelle von Butter Dr, Schlinck's Palmona rine). Die Haushaltungskaſſe empfindet dieſen Wechſel angenehm, ohne daß ſich ſelbſt feinſte Zunge beklagen könnte. Verantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum; für Kunst und Feuilleton: I..: Dr. Fritz Goldenbaum. für Lokales, Provinziales und Gerichtszeitung Richard Schönfelder. für Volkswirtschaft und den übrigen redak. Tell Franz Kircher: kür den Inseratenteil und Geschäftliches“ Frita Joos. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'schen Buchdruckerel. G. m. b. K Direktor: Erust Möller. 14822 Hafenbezirk Nr. 7. Herbststation für Lungenkranke Sahatorum Wefrawald bei Todtmoos, südl. Schwarzwald. 861 m. Höchstgeleg. deutsche Heilanstalt für Iungenkranke. Höchster Komkfort. Vollkommenste Hygiene. Besonders gseignet für Leichtlungenkranke, 1061² Dirig. Arzt: Dr. Lips. „Salve Reging“, Tromp, v. Antw., 4500 Da. Stück⸗ aut und Getreide. 53 (Pflanzenbutter⸗Marga⸗⸗ be 1913. — 280 N D5.6 bl F Noxy rkungeg — mperaßz erisohe sburesg II Aktien Brenn parnß unzet na ſih iuf bez ig, d er In⸗ g die tpöi E gei teſten wird ung! Teilt —— — e SSSSG 4 — nlont auserueklioh a Telegramm-Häresse: Margold. Mannheim, 26. November 1913. B bedeutet: erbitte Gebet,& bedeutet: erbitte Offert. Marx& Goldschmict, Wannheim. Abteilung: Aktien ohne Börsenpreis. fermsprech- HschInsss: Ur. 56, 1637,6438 Provisionsfrei! Nachdrueł und sonstige widerrechtliche Senutzung verboten. nders vereinbart, verstehen sich unsere Kurse franco Stuckzinsen.— Für alle dielenigen Aktlen, welche in Küuler und Verkäufer und bitten eventuell um Offerte bezw. Qebote. 8— Ver. Käufer Ver- 5 Ler- Wir sind unter Vorbehalt: Wꝛir sind unter Vorbehalt: käufer(äufer Wir sind unter Vorbehalt: käuter Käuter Wir sind unter Vorbehalt: küäufer 92 9%——9%0% Aschener Bank für Handel und Gewerbe..114 110Pörfüngersche Achsenfabriken, Mannheim. 105— Ladbrer Strassenbahn 39— Spinnerel Deutschland, Sronau 8 Lederfabrik inkl. Genuss-Scheſne 88 79 Dbdlkener Baumwollspinnerei 7 45 Candeshuter Mühlenwefke Vorzugs Aktien 35 25 Neuhof, Hof, Bayernn Adler Kaliwerkee Vorz.-Akt. 49 eeeee 113 110 Landgrafl. Hessische conc. Landesbank 186188 5 Schmoſder 3 55 Admlralspalast-., Berlin— 5 12 10„ Voſtsbenk-G. aſte Aktien 1a8s 144 Landshuter Kunstmühls G. A. Neyer Nach....— 90„ und Weberel, etern, Aktienbrauerei Glendeſe-Baden-Baden 655 50 Durfsſd Cen, Chemnitzz 74 69 Lendw. Maschinenfab. Zimmermann, Fiaſie.-A. 85—— 2 Weingarten. 15 8998 eilbronn Si 88 50 ässeldorfer Aligem. Versicherungs-Gesellschaft N. 190 M. 170/ Lapp.-., Tiefbohr.. Zus. gel. Vorz.-Akt.] 384— Sprengstoff-Fabrik daſeace Düsseldorf.-Adct. 5 Stiens 0 A 17 48 Bbllo( 35 30 eipziger Baufabrit, AG. vorm. Wenck 48— Sbüddeutsche Baumwollindustrie, Kuchen J ĩ orzugs-Aktlen 2108 Thonwaren-Fablk 111 108 5 Schneſſpressenſabrik Vorzugs-Abctien— 85 1 Jute-industrie, Mannheim Sareen 186 128 Flsendteseſe Bauss.-., Landau 112 108 5 Spitzenfabrik Barth& Co. 120— 25 Kabelwerte Mannheim, Genuss-Sch. ——27*—* 55 isenhütte Westfaſſa, Bochuiummn 242 2874„ 108 104 5 Rückversich.-Akt.-Ges., München 2 e 1 1 Kelserslautem̃̃̃̃ 21 5— 151[Pengericher Portſand-Cement und Kalkwerke 78 15 5 Jerrain-Akt.-Ges., München K ae 5 15 isenwerk Nürnberg vorm. J. Tafel&(Oo. 155 148Lenge, Elektr. u. Industrie-Werke, Werdohl. 92 88 Wasserwerke, Prankfurt à. M. * udwigsburg 15 112 Eisleber 75 5 1 3 110 187 e Nn 105 80 85 gabeer Brauerei 19 5 mieinas? 5 isconto-Gesellschaffft. 189 okomotiv-Fabrik Kraus& Co., München1 150 Stahlwerke Becker—* 2 Sinere——r 1918 115 555 0 a 106102 Cothringer Bau-Gesellschaft.-., Met:·15—[Stahlwerk Mannheimememmm FFFFFTTC erfe 1 4 les- f 5 St. Mhane Gebr. Mügel 78 85 Flesdrisehe Ue e 107 112 1 Fe 87 155 9⁰ 55 Seelnse ee en V 8 und Stennerel, Krummenweg 72— Elssssische Gesellschaft für Jutespinnerel, Bisch- Zlegelwerke.-., Metzzz 48— Strassb. Münsterbrau.-., Strassb.-Schiltigheim Stiftsgarte, Oillingen a. Donau.387 80 Weller Stamm-Aktien— 80 Louisenwerke konindustrie.-., Volgtstedt 210 202Strassburger Strassenbahn Stamm-Aktien 1 zur ITraube, Kaufbeuren 113[los Sesellsch. f. Jutespinnerel, Prior.-Akt. 182 Löwenbrauerei Heilbronn inel. Genuss-Schein 55 50 Vonzugs-Aktien Aktlen-Brau-Verein Plauen 149 146 25 Faſle und Zlegelfabriekk 88— vorm. Busch, Annweller 77— Stuttgerter Bsckermüple, Essſingen 5 .-G. 1* i 85 1911 b 149 135 Lübecker Maschinenfabrik. Vorzugs-Akxt.— 105 5 Gewerbekase erkzeugfabrik, Zornhof „fur Gas-, Wasser- u. Flestr. Anlg. Serin— 104 Elsbach J.& Co. erten 180 eee 5 Wdsan a0 euodche-Geseſtes naft. M. 860 „ kſahn för Optſe und Mechanik, Casseſ. 78Emmericher Creditbnne 4108 98 e eee 8 8 5 Nanclelbensteſt „ für MMühlenbetrieb, Neustadt a. d. fII. 180 170 Emscher Hütte, Dufsbuerg 25— 8 3 5 8 Sudenburger Maschinenfbr. u. Eisengiesserei.-A. „ Scheidecker de Regel, Lützelhausen 95 90 Englische Woſlenwaren NManufactur, Grünberg. 48— 50 1 K 55 Klsfersfeen 85—1 Tapetenigdustrie.-G orzugs-Aktien Act-Oes. Steinfels vorm. Khbbhbh.. 188—Fageſ-Sreverei, Hleidelbeg. 2 Is Neenſeneet See dteceen 8 Seseleſe ee N 9 Maschinenbau-Gesellschaft, Hellbronn— 120lerain- 1 schaft Sräfelfingg e ee 275 145Engel Co.,.-G. Mülhausen, e e 42— Maschinenfabrik J. E Christoph Niesky 70— Südende, Karlsrune — ti 178— 00 Albingia Versicherungsgesz... 850 M. 820l Erste Bayer. Graphitber bau 800% ee 92 89 15 Ait Dstinn 89 955 gee, Se. Allg. Goſd- und Silberscheide-Anstaft, Fforzheim 168 164„ Deutsche Ramie-Gesellsch., Emmendingen* 8 1 5 otting 89 94. Tonearenfabrie Socheandder——— Altmunster Brauereſ Aket.-Ges., Malnz 9 88„ Elsäss. mechsn. Cüferel, Ftobinshbolzs 1os— Geisüng 70 i0 Abetien e Amberger Bierbrauerei Akt.- SSSooo 118112„ Eklanger Aktien-Brauerel. Vorzugs-Aktien 77— 2* 7005 Ell 5 f Dai N 2 Trockenplattenfabric Sohleussnen 5 amme Slesecke& Konegen.-., Braunschwelig 156 151 Oesterreichische Slanzstofffabrfcc. 250 245 enule enberger, iſi ee Anhelter Portland-Cement Fabck. 88 82 Ssocher Hermann& Atred, A.-., Chemnitz 124 121 Hart Off iben 705— Ohrenfabrik Furtwängler Söhne, Furtwangen 95 Annweſler Email- u. Metallwerke v. Ulirich Sehne 42 184Esslinger Brauereigeseſscheſft. 45 41 5 Wagr Heotnen 5 14 Willungen 8 Apolſotheater Düsseldofrrif 169165 Stabſissement Herzog, Logeſbacng 40 35 G. ebde 2 1110 Ulmer Stauereſgesellscheft:. Stamm-Aktſen „AKlas-“„Lebensversicherungs-Ges. n. 40— Etabiissements Vogef.-&., Cayserberg 48 44 Nathilenhütt Akden 8„Vorzugs-Aktlen Automobfi- und Aviatik.-., Mülhausen ſ. E. o 22 Fupener Blerbrauefei-Geseſischaft, Eüpen 56 51 W27f 08 enre esellschaft, Met: 128 128 Unionbrauerei Düsseldorf. 15„ e 110— EFuropa Rücyersicherungsgesellschaft, Befin k. 510 M. 480 ede aumee ngsel Re 71 167 Karlsrune 5 8 Bad Neuenahr... Vorzugs- u.—185Fabrik feiner Fleischwaren Sauermann, Kulmbach 9 92 Bindfadenfabfl ik, Obe Ran 8 Hamburg Bad Sslzschlirf Akt.-Ges. 125122„ flür Gummlſösung Curtn, Offenbach.— 175 8 Scirsteheim 1085 Union Ptojectlon.-., Prankfurt 2. M. Bad. Feuerversicherungsbank, Karisrunes M. 230 M. 21„ nlietl. Gittertrager, Düsseſdorf volſg. Act. 70— 5 Leinensp. u. Weberei, Memmingen. 65 80 Lerein für chemische industtie, Maſnz 8 „ Lederwerke, Karlsrue 95—Färberei Büschgens Akt.-OGes., Crefexd— 8³ 15 Netz- e und Webefeſ, 15 0 55 iss 182Ver. Brauereien Weldsbuter&wenbrau ung Bank für oriental. Eisenbannen,(50% Einz) fr 1120 Seepßesese 180 126 5 Weberei Ravensber Seoſiseſe 195 129 Söckinger Trompeterbräu-G. Waldshut „ füx Landwirtschaft und Gewerbe, K6f1.—— Fahr Gebr., Akt.-Ges., Pirmasengs̃ͥæ PO 0 89 86 25 Weberei ZelIl 2 10868„ chem. Padricen Sttensen-Brandenburg. 5 3 1380 155 80 5 Zwirnerei, Hellbronn vorm. Ackermann 480 480 Fe 7700 233 8 1 5 FFC schwer Reisenheim Schmelsbacher Malzeree: 78— 2 senacher Brauefelen. Bankvereln Arteernrnrn 158 153 Feſdschlésschen Brauerel, Weſmar 108100 05 155 855 85 Feuerversleßefüngsgeseſteehg 8 15 e ee 118 110 15 Fiisfebelte Siengen armer ur Besatz-Industrle trsssburg i. Els. H. 370 M. 350 Netall- trle Ri brzhenũn iegelwerzjdkne Barmer Baugesellschaft für Arbeiterwohnungen— 88 S Revensbürg 162 157 ae e ce jsburg. 5 15 4 S8 ae K 1 5 8 gsburg 120 117 1 rossalmeroder bonwerke Baugeschäft Th.& Ed. Wagner, Strassburg— 132 Flink, Eisen- und Broncegiesserel, Mannheim. 50— Moetropoſtheater Berlin 62 58„ Kunstmühlen Candsbut, vorm. Krämer Baumwolllndustrie S FFFFFF 188 145 Frankenthaler 7 155150[Metzeſer& Co., Müöncheen 33 1——„ Kunstseldenfabriken Kelsterbsch, zusg. Akt. 2 Rote Erde, Stamm-Aßctlen 40 37 Frankfurter e ee esellschaft, Hansahaus- 22 285 N für NMaschinen und Bergbau 8 Sae 2 105 Chem Werte Gſelervale f 2 0 us— f chwakrzfarben- u. Ohem. Werke erwaſſu 8„ Lorz-Altien 72 88 Palmengartenn 0 e ee nBß Vereinigte Dampfziegelslen ingolstadt eee 85 38 ereinſgte Dampfziegslelen ingolstadttt. G. Schründer,.-., Greven. 85— Frela, Bismer-Berliner Feuerversicherung jg. Akt. H. 320 M. 290 Mittelbad. Brauereigesellschaft 2. Greifen,.-G. 35— Vereinigte Werkstätten für Künst im Handwerk. 7 Speyor S Dunm. 0 5 15— 1 e-Akt.— H. 690/ Mitteldeutsche Hartsteinindustrie. 109 ,, ʒ * Vorz.-Aktien— riedrich Heinrio elnkohlenbergwerk 108100 Treuhandgeseſſschaft 85— Voereinsbrauerei Höhscheidcdcd 8 FF 72 67[Sasanstalt Keisersſauten— 276 Mosbabier Akllenbraderel Larmeſe Eübneßfß, Vogtländisches Elektxlz k, B 3 555 ogtländisches krlzitätswer ergen und Warperel, Fürtd— 180Sasappargt und Gusswerk, Malnzzz:z 38 35 Motorenfabrik Darmstadt Stamm-Afctien 20 15 Voſthom, Seſſe und Kabelwerke, Franßfurt a. M. Seweezfffuen 55 115 250 Gas- d. Elektrizitäts-Werke, C1 Vorzugs-Aktlen 51 49 Waggonfsbrik Rastefll ayer. lenbrauere Schaffenburg 2 Nedsdd 132 128Mühlburger Brauerei,(Seldenec)))h96 93 Doierdingen „ Brauereigeseſlschaft, Kalsersſauten 88 85 Sss-, Wasser- u. Elektrizſtätsw., Mörchingen-G. 100 985 achleelßel, Saene edenecl) 805 8 Wallandtsche Geuckelel Aschaffenburg 1 S 82 78 Sabni 195-Geseſlschaft, Mänchen 5 180 Münlenthaler's Buch- u. Kunstdruckerel Akt.-Ges, 79 78 e Ge 80, Belr 177 175„ Schöndorff, Odsseſdorfrrn.152 147 Akt.-Ges, Gutacng 102 W²eber 85Clt, Furth gwerks-Aket.-Ges, Le Houve„137 184]„ Vetter.-., Zlegelwerke, Pforzheim 70 35 Murgtal⸗Srauefel V. Degſer, Gaggenan 78 70 Welssenhof-Akt-Ges., Stuttgarrrr: B0f iner Tertain& Bau.-G.„ 10 Seestemünder Bank, Geestemündde..188 186 8 Wäelter, Elekctr- und Hebewerkzeuge Sie 95 ee 5353— Sermenia-Brauerei Hersef bef Bonn— fe ee en ee Hlellbronn.. 88 5 Weseler nffne. leber Gebr. 80— Mülheim 20 JETTCTTTCCffV%)VVTTVTTCTTTCTCT00T000b0 ü RRVVVVVVVTVVVVFCV Bierbrauerel Glahefuu 10% 9Sermagis-Linolsumwerke Sietigheinm 118 114 Versichefungs-Gesellschaft, Frankfurft..“— 0 Wess peue de e Blerbrauereigeseffschaft Huttenkreuz, Etiſingen 80— Sotreidekommission.-., Düssefdorrf 142 iss Neubucger ieseſgeſss 11 Wiesddeutsche Eisenbahngeselſschaft Votrz.-Akt. Bierbraderel zum Sternen, Sraf, Sotitmadingen is iisSſesserei Sugg Oo., Akt.-Ges, in München 48 43 Neue Pfode Ooſmer„ 141389 Westd. Jutespinneref u. Weberef Beuel.-Sch. Ziſſeter& Clunz.-G, Aecderslebe 109 108 Slashütte St ingbet: 5 es eens eseee, Vereinsbant, Mönster. 865 Biſſing& Zoller F en 90 86 81 08 Bauen dte 225 U. 9800 M. 90 Tüchn e Stamm-Akt.] 19 105„ Versicherungsbane. 1400 Vorzgs.-Aktien 102— ftevener Saumwollspinnereii— 25* Eennelen 8 8 Sitterfelder Loulsengrubs— 2865 Sronauer Hors, Ledeboer 128 120Neusser Gesellschaſt.. 110 108 N ieeee Sleicherei, Färberei u. Appfetur-Anst, Stutigart 10107 Stoßmang., Eisen- und Stahlwerte.-., Wad, 162— aßlet- und berdemedtfabe.. 335 Msetaſleindustrie 055 804 5 9 50 Bochumer Bergbrauefe 50 40 flafen- ung Lagerhaus e en 3 108 os Nuleder Ha tsohleppscfüff, Dasseldoff.... 2 88 ersberg, Kirschbaum& Go. Böhmisches Braupaus insterbunagggzgz: 50 45 n Sussstah!! e 27 24 fiecderrhein, Flachssplngere Dülken[is 110 Weſen einrlchswerke N ene ster 1 Co, Gffe 80 85 Baſee Voö; deee 80 76 Nod ene Adeee 7055 Wittsner rauerel vorm. Armbruster., 92 87 aſſessche Maſzfa alſe%%/%( 8 ibbHllDlbb— „.-., Diedenhofen-Nieder-Jeutz.— 14⁰⁰ Ranburge Mannhsimer Verstob. Sesel, Hamburg— M. We 05 55 115, 2 Streib-Rastatt,, Stamm-Aktien 1s— lennoversche Keliweke enm-Aeden 58 56 Noörnberger Fabsnde eee ee 18 Würktemberger Baumwolſspinnerei und Web 7 0 0„ Vorzgs.-Aktien 85— 85 a ea 5 e 104 102 Nürnberg⸗„Suüc fefraln-Aktlen⸗ elsehet 2 87 5 ESSIInded? 85 5 ale(Haf:::: 47— ansssBfauetel, Lübeckfk 92 88 5 7 15 eeeee,, 100— Hansa-Haus Akt.-Ges., Mannheinmnm 87—[Oberfränkische Bankk„„5 46 Wann egee 5 Seismann, Akt.-Ges., Fürth. 105 98 Herburger Mühſenbetrieb, Harburg zus. gel. Akt. 186 158Oberkasseler Sterbrauerei-Gesellschaft. 8240 232 25 Metalſwarenfabrik, Seisſingen Löwenburg, Swelbrücken F 18FHartwe Lambrecht.. 20s. Stamm-Akt. 50—[Oberrheinische Elektrizitätswerke, Wieslocg..— 35 Portland- Cementfabtik, Lauffen 2 1 0 815 1. IIl. l[ 94 57 ſſoile 5 ben Zus. Vorzgs.-Akt. 72— 0 ee ee.2200.2100 Zuegeſee Ludwigsburg Ganzenmülſer 80 2 ene— ellbronner augesellschaftt. 106101 enburger Spinnerm::::: 70— ologischer Garten, Berſlinin.1125 5 Zinn.-., Berka a. d. Werrs 97— Gewerbekasse Akt.-Ges. 116[1183 Oldenburger Glashütte 12. Zähringer Löwen, Schwetzingen, V. 75 42— Ueimstatten Akt. eeeen, 180 120 Optsche Ansteſt O. P. Söerz, Friedenau 75 278 Zschockewerke ae e 1 vorm. Fr. Reitter, Löfrach.-A. 108 1Hieldburg, Aktien-Gesellschaft für Bergbau 36 34 Sstertag-Werte, Adlen. 70— Tuckerfabrik Bauetwit:: 5 St-A. 96 94.lelvetia Consewenfabrik, GSrossgeruu i07 101 Ostgellzische Petroleum A. G.„Ostgallzia—.— 210 Sios er 5 vorm. Meyer& Söhfe, Riege— 175 Herrenmühle vorm. Senz, feldeſberg 72—OSttseiſer Blerbrauerel, von Gari Smon.92 85 5 Hellbronn 7 vorm. Moninger, Karisfues 142 188 iiidesbeimer Acctienbraueree:e 82 79 Papierfabrik in Württemberrg. 17 e een Gg. Neff, Heſdenheimm 30— uenzmaschinen.-G. für drehtlose Teſe- 55— 5 Küxfeeen Braunschweiger Niseshinenbeil⸗ Anstalt, Vorz.-Akt. 88 2 188 128 Papyrofinwett 9775 Ooupertfabrik, Konstanz: 4os 100 55 Nauen Bremer Summiwerk„Roland““. 82 Hockotenosrt Lübeck 10097 Papyrus.-., Mannhem 680— 55 Stütigert Rremer Lebensversſcherungs-Bank, Btemen.— I. 8500 Hochsesfischerel Nordstem: 17 14 Ferthes Ff. A, Akt.-Ges, Gotis. Vorzugs-Aßt. 1o8— Tceee. Ersmerhütte.-., Kirchen 8. d. Sileg 120 117 Hofbrauhaus Soburg—*310 3800 Petuel Tetreingeseſisch. München-Riesenfeſd 32 25 Zwirnerel ErsteSnn))n] ẽ Aaitism Slanzstoff Menufacturing Compop. 180177 Hofbräuhaus Saerbfücken— Pfälzische Chamotte- und Thonwerke 115 Erückenbau Flender, Benratn ft 89 Hofer Brauerel, Deininger Kronenbrau 30 75 1 Malzfabrik Mannheiimn— 115 Kolonialwerte: Brüggener.-G. für Thonwaren-Industrie 151 148 Hohenlohesche Nährmiftelfabrik, Akt.-Ges. 113111 55 Textſlindustrle Otterberrg 60— Afrikanische Com 5%»ͤ.. Bürgerbräu, e)ĩ——— 260 Emden Vofzugs-Aktien 84. 82 Fe 1 FFCC 125 122 i 8. 95 5 F S oann 90— Ahnesß Nßnßnßnß— 168 Aüigſer nKnn 115 112 remer Kol.-Han es. vorm. F. Oloff& COo. Bürgstliches Brauhaus Bonœnm 85— Holthaus Maschinen-fabrik, Akt.-Ges., Fee 1098 105Pohlig, Seilbahnen, Köln-Zollstocck89 86 Brltish Central Africa COo. 5 75 ſortmun* 102 98 olzstoff- un aplerfa en, Wasungen 48— ortſan ementfabrik Drachenburg 82— 5 entralefrikanische Bergwerks-Ges. 5 d. Hoſzstoff- und Papferfabriken, W. Portſand-O tfabrik Prachenb O lefrik he B ks-Ges. 2 + PanN 85 110 1 05 1 0„ 28 8 116 95 8 991085 8 acn e Aaee reiberg i. amm-Aktt. 70 otel u. Kurhaus Asſenßnnn 145 ementwer i ee 55— eutsche Kautschu ongesellscha 5 05 85 8„ Vorzgs.-Akt. 105 102 Howaldtswerke Kieln zus. gel. Aktien 42 38 Porkellanfabrik E.& A. Müller, Schönwald— 112 Deutsche Kamerun- Gesellscfgaft 2 Hannover, Priorit.- SAletir 136184Hüttenwerk u. Eisengiesserei, Michelstadlt. 5 Stadtlengsfeſd zus, 75 Aktien 88 82[Deutsche Jogogesellschaft. 4 2 145 143 8158 Norls, Nürnberg 65 5 50 25 ene Co., Rehau en Gee Jeege tee 550 85 5 avensburg 90 86 Innstadtbrauerel, Passauuu 1056 88 ress- und Walzwerk, Relshog.. 24 ſeutsche Agaven-GSGes.. orzugs-Antelle Stendal 0 23 183 lnseſbrauerel, Lindau i. J2JCCͤ 20 Prestowerke.-., Chemniteg 35 55 Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft 5 1085 Burgeff& Co., Cbempagnerfabrik 300 Juljus Sichel& Oo., Mainzzzz 114210 Preussische Rückversichsrungs--.-., H. 330 M. 320 Deutsche Handels- und Plentagen-Ges. der Süd- Seine A.& Co. Akct.-Ges., Berlin 106 89 0 700 VVVVVVVVVV 82 81 e JCßC 104 Je e, 180 almon Asbeste. Vus. gel. Akktien 85 81 abelwerke Duisburg 25 280 atzeburger lenbrfause— 7128Deutsche Handels- un antagen-Ges, der Süd- 555 Vorzugs-Altten 998 385 Fheydt, Alct-Ges. 150 47 Begensbürger Brauhzus vorm. Zehn Vorz.-Att.] ſof 89 einseffiee Senußscheſne.1390 Carbidwerke Lechbruck, Augsburg 88 79 Kaffeshandels.-., Bremen 180[125 Rheinau-Terreipgesellschaft.— 124 Deutsche Samoa-Geseſſschaft. cg. 5 er 7-Aktien 80— ee-OQuelle, 288— Nhae A. 5 beldet. Nent— 98 S 5 185 Casseler Hafer-Kakac-Fabrcc.... 117114 Keiserhof Berſin orzugs-Aktlenn— 52 einische es. für Papierfabrixks uss 48 Heutsche Saſpeterwertee Fölsch à Martin voſſgez-- Seſſuſosefabrik Iolounnnnnn. 170[1680Kalserslauterer Guss- und Atrmsturwerte 5—— 154 Glashütte Akt.-Ges., Cöln zus. gel. A. 75 80 Forestal Land, Timber& RaIIVWay Co. Pref. 5 15 5030 Centreſ-Verkaufs-Comptoſr von Flintermauerungs⸗ eſſwertee St. Therese Akt.-., Mülhausen i. Eis. M. 400 M. 1350 1 Lederwerke, Saerbrücken„nern!!r 38 35 Kalkwerk Vigtgtee ese 62— 5 Eaenee 118115 Sedea de ee Anteſſe hemotte- und Klinkerfabrik, Waldsassen— lein enger, Aschaffenbur 85— 2 etallxarenfabrik, Senusschein.. 250 M. Gibeon 0 andels Geseſfscheſftt Sbampagneriisschenfabrik Boehringer, Vorz-Akt. 59— kammgarnspinnerel Bleligleim. Stemm. Acen— 27[Rhein- und Seeschlffahtt-Aßt.-Ges., CGö(n92 38 Suatemaſa Plantagen, Hamburg Sdemfscge Fabrik Rhenania, Aachen. 385 95 5 850—.—5-Aktien 92 88Fheinisch-Westf. e 2 5 rk, Essen.139 138 1 Jͤ 164 Chemische Produktenfabrik Thann 13250.317 5 vorm. Schws., 0 upferwerke, Olpfe 145 141 Jaluit-Gesellscheft. Aktſen 218 Chemische Werke Reishozz Mülhausen 150148„ Sobischbaugeseſischaft 10299 8 Genuflischeine.1 19 855 8485 Frechen 320 310 Kapuzinerbrau, Kulmbach. Vorzugs-Aktien 58— Sbeinmühſenwerke, NMannhem 122—[Kemerun Kautschuk Ceee.* er Srectbann 127 128Karlsruher Srauereigesellsch. vorm. K. Schrempp— 151 Rodi& Wienenberger, Bljouterle, Pforzheim. 110 107 Kautschuk Pflanzung Meanja. Colmarer Färberei u. Appretur-Akt.-Ges., Oolmar 68—[Fayserberger Jelbafn, Kolma 5— 39 Rommel, Welss& Co., Mülheim 88 85 Kaoke Land& Minen-Geseſſschaft 268 Joncordiahütte vorm. Gebr. Lossen Wiss 70— Fleler Creditbage„„„ 112ſor Fonnenberg Altelixerte, Hanneven 89 87 Folmanskop Diamopd Minees. K. 27 Consol chem. Fabrik 16— kinematogr. u. Filmverleſh.-., Strassburg 20 18 Fosiny Mühlen-Akt. Ges., Duisburg 188 152[Kaffee-Plantage Sakarre 5 85 5 0 CR 46— i e 18 95 55FV* 28 21 e e„ 121 55 V0 akdlen 9— norr en-Gesellsc eilbronn 286 232 Ruhrwerke, 88.% Rrusbeg¶ 132 128 Moliwe Pflanzungs-Gesellschaft. Orsditbank Duisburg 15 180Kochelbrauerei.-., München. Stamm-Aktien 8—[Saar- und Mosel-Bergwerksges. 2— 154 Neu-Suinea 8 Stamm- Anteſſe 858 Orimitschauer N 80 8 8 80 85 e Fahlberg, List 815 1 U 126 50 oechlin, Schmf 80 75 70 o. in Salbke-Westerhusen 99 95 IHMinen dah aft Gen.-Sch 5 88 95 Koblenssure-industtſe, Eyach 981— Sächsische Tüllfabrik.-., Kappell 189 186[Ostafrika Companie 1 155 Dampfelegelef Kelserwörth, Lichaebsfen.— Kohihof-Hotel, Heidelbeerg 44—[Sägewerk, Sommersbach- Isny, orZ.-Akt.— 35[Ostafrikanische Pflanzungs-Akt.-Ge s. Deuerwäsche Berlin„ 88— Follnauer, Fee Weberel 210 200 Saſine Ludwigshall, WImpfen. 178 188FPomona Diamanten-Gesellschafft. 715 Deninger Lederfabrik Lorschbacg. 8110 1os Kölner Werkzeugmaschinen 5 60— e„55— 176Facifie FPhosphate Co. 72 5 2 45—16 Dessuu— 51 amm- 11— aſzwerke Heifprongn 200[197„5 7 neue Stamm en loshel 2 2⁰ Naeche 1 Funßen 285 Kölügsbacher Srauerel, Kablen::: 119— Sangerbeuser Feilenfabrik 50 JJ.%%% T Vorzugs- 25 02050 Edelstein Gesellschaft vorm. Rame Wül!] s4 45 Craftfahrzeug.-., Berlinnmngn. 50— Scehseffer& Oſe, Pfastatt.2500— Soüth African Territores.. Sb505 5 Erdöf(junge Aktienngn 232 230Krefelder Saumsolispingerei 98 94 Scheſdhauer& Giessing.-., Duisburg 235 230South West Africa Co. engl. Stüce 75 2 Last-Automobilfabrik, Ratingen[388 88 Seidenfärberei Zus. gel. Aktien 8 7 Sehillerwerk Sodesberg-., Sodesbetg. 82 79 Sissl-Agaven Gesellscheaft. 3 Maschinenfabrik.-., Duisburg. 102 100 75 130 125Schlelpen& Erkens Akt.-Ges., Jüllcch 185 180 Bezugsrechte 5 Steinindustrie.-G. vorm. Schſeicher 100— eeis ſee 115 1 120 5 S auf dem Neckar, Heilbronn— 102 Sehmen fe, Co. Glsterge 381 Steinwerke, C. Vetter Vorz.-Akt. 45— reis Aſtenaer mafspuf-Eisenbahn. chlossbräu Jutzing 108— amoa Kautschuk Co. Stammaktien. Bauzinsen 2 St. Akt. 9 4„ Juälicher Zuckerfabrik, Ameln. zus. Akt.— 100 Schlosshotel u. Flolel Bellevue, Heidelberg St.-A. 12—— tragende Stüccksasass Deutsch-Französische Codhse-Etenneref dverm.„ Kubrorter Strassenbaln 145140.-.“— 34 Sanee Fds Vorzugs-Aktien 10 J7CCCCCCCV0VCGGCTCTC0TCV0V„ãꝛm8 89 86 Slashütte 75 Sehleßel, ncee enaer. 122 117]South East Africa Co,(191)) sb 97/4 80 f 28— L e 8— chreyer'sche Bierbrauerel.- assefode.. 110 106Usambara Kaffeebau-Ge. 380— Fahne, 095 eee.-., Frenkenthel. 187 81 8 177 1 iBB 42 38 5 5 52 Küstener Gewerkschafft„— 68 ge- un analschiffa emnsotnd 44. 42 5 2 Seps die ee 5 15 78 Kulmbacher Spinnerei, Kuſmbacg Sekttkellerel Kupferberg& Co. 182 157 cöeenieksedd f 114 r eie 55 Küneft SCo. JnJ))C 5 J. Oppmafa, Würzburg. 80 xWestafrlcanische Pflenzungs-Ges. Sibüundt Docomnkast“ Btennerel und Staderein 92 86 Funs mößs Alchach„ 2³ Wachenheim,.GS. 1227Westafrikanische Pflanzungs-Ges. VMetoa 84 5 e fabrik 278 275 Kunstmühle Kinck, Godramstein 90 84 Sigmungsball%C» T. 142139Weiss de Meiflon Di— Dorstener Elsengiesserel u. Maschinenfabrie- 80.0. 5 elſſen Diemaniminen Akt.-Ges 35 tmunder klansabrauereii 217 J 218 lLehrer Srauhsus„102 inalco- Franz flartmann, Detmod. 200 192 1Westdeutsche Handeſs- und Plentagen-Gass, 25 1 Sei allon Ceschuken in Aktien ohne Sörsenpreis sind wir nismals Commisslonäre, sondern stets Selbstkäufer rosp. Selbstwerkäufer. 801 alen in amton nicht notiorten Worten finden die vom Oentralverband des Deutschen Bank- und Banklergewerbes hlerfür testgestzten duenenne, ——— für alle Geschäfte ist Mannheln.— * 8. Seite. (Mittagsblatt). Mittwoch, den 26. November 1913. eee. c Ulster die neuesten Modelle, sowie Palgtots una AAügg in Riesen-Auswahl kaufen Sie sehr billig im Laufhaus ſur Herpen-Beklefdung. (Inh.: Jakob Ringel) 10,J0 2 25 2 Nur 1 Treppe Pianken Kein Ladon. neben der Hauptpost. Sonntag, von—7 Uhr geöſfget. Oeffentl. Verſteigerung. Aua N e 80 r Ge Freilag, 26. Nop. 1913, 5 mittags 12 Uhr 39 werde ich in der hieſigen Börſe gemäß 8 378 H. G. 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Eine vegneriſche, ſtürmiſche, ſtockfinſtere Nacht. In dem ſchlafenden Städichen, das elnſam in weiter Ebene liegt, regt ſich kein Laut. Nuüur hin und wfeder ſchlägt kurz ein Hund an Da plötlich— welch' ein ſchauriger Ruß Feuer! Jeuer! gellt es durch die ſchmalen Gaſſen. Ent⸗ ſetzt fährt Groß und Klein in die Höhe, reibt ſich die ſchlaftrunkenen Augen und ſpringt, nach⸗ dem der erſte lähmende Schrecken verflogen iſt, mit einem Satz aus dem Bette. Ein Blick aus dem Jenſter genügt, um davon zu überzeugen, daß der Alarmruf leider nur zu berechtigt iſt. Schon färbt ſich der Himmel blutigrot.„Es ſcheint im Reſtau⸗ vant„zum letzten Heller“ in der Nähe der Kirche zu brennen“, meint der Feuerwehrlommandant, dem ſeine Ehehälfte beim Anlegen der Montur hehilflich iſt,„denn, ſieh nur, der Kirchturm iſt ſaghell beleuchtet“. Mit eilenden Schritten ſtrebt der Kommandant dem Rgthauſe zu, denn in dem Spritzenhauſe harrt das Hauptlöſchmittel ſeiner Verwendung.„Es iſt doch gut“, denkt er erleich⸗ kerten Herzens,„daß ich damals ſo energiſch mich im Gemeinderat für die Anſchaffung einer mo⸗ dernen Spritze eingeſetzt habe. Wir wären jetzt ſchön in Verlegenheit, wenn wir mit der vorſint⸗ flutlichen Vorgängerin auskommen müßten.“ Vor dem Spritzenhauſe ſind ſchon die nötigen Wehrleute verſammelt. Ganz parademäßig ſieht mancher nicht aus, aber da ſind ſie und das iſt die Hauptſache. Im Nu ſteht die Spritze kampf⸗ bereit vor der Tür, die Pferde ſind angeſpannt und nun geht es mit dem Gerätewagen und der neuen Schiebeleiter im Gefolge im Ga⸗ lopp zum Brandplatz. Der Kommandant hat ſich nicht geirrt. Es brennt tatſächlich beim Heller⸗ General-Ameiger.— Vadiſche —— Schwager und Onkel nehmen zu wollen. 2 Danksagung. Bei dem Hinscheiden meines lieben unvergesslichen Gatten, Emil Frey 2 sind uns so viele Beweise herzlicher Teilnahme entgegen gebracht worden, dass es unmöglich ist, jedem einzeln zu danken. Wir bitten unsern innigen Dank auf diesem Wege entgegen Mannheim(Werderstr. 23), den 25. November 1913. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Jenny Frey. Keueſte Nachri chten. egen Platzmangel bill. abzugeb. neue u. gebr. Betten, Schränke, eich. Büt⸗ fett, vollſt. Küche, Stühle Tiſche, Nähmaſch. Zither, Kopierpreſſe. 25831 Hauſchet, 8 5, 4a, Hof. 33982 n Laud erhält 2 bei neuem Einkanf von elnem Riesen-Auswahl. Katalog gratis! D3, 7 Mannbeln part.., II., III., 8 IV. Stock — 1 Hut gratis! Kleinste An- und Abzahlung! Mibel-Igienel-Polctervaren Wagen ohne Fima! Annongeg-Aanahme fdr alle 26. f dongen a. Laitsesfiftun der Welt! Mannhelm.. er N ENN 1Exiſtenz!! Für den Vertrieb ein. mödernen ſelbſtt. Waſch⸗ ynlvers an Priy, i. Mann⸗ heim u. Umgegend wird tücht. Herr geſucht. 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Die Flammen haben bereits das Ziegeldach in der Mitte durchbrochen und lodern hoch empor, freſſen glerig an dem Gebälk und überſchütten die Umgebung mit einem ſolchen Funkenregen, daß ſich die Tätigkeit der Löſch⸗ mannſchaft nicht nur auf die Eindämmung des Brandes ſelbſt, ſondern auch auf den Schutz der Nachbargebäude erſtrecken muß. Schnell ſpringt der Kommandant auf einige Kaſten, die auf dem freien Platze bor dem An⸗ weſen ſtehen und gibt von hier aus knapp und klar mit weithin den Tumult übertönender Stimme ſeine Befehle. Es iſt eine Freude zu ſehen, wie präzis die Kommandos befolgt werden. Schon iſt die Schiebeleiter aufgerichtet. Schnell wie eln Wieſel klettert ein Mann mit dem Schlauch lu der Rechten die pielen Sproſſen hinan und nach wenigen Augenblicken ſchießt der erſte mächtige Waſſerſtrahl in die Flammen. Im erſten Moment ducken ſie ſich wie überraſcht, um dann umſo höher emporzulodern. Aber bald erlahmt ihre Wider⸗ ſtandskraft, es wird ihnen von allen Seiten 311 ſcharf zugeſetzt. Unterdeſſen wird das ſtark gefährdete Nachbar⸗ haus geräumt. Das Mobiliar wird teilweiſe aus den Fenſtern herabgelaſſen, die geängſtigten Be⸗ wohner ſchlüpfen im tiefſten Regligee in den Ret⸗ tungsſack und kommen nach glücklich vollzogener — Einlegesohlen für kelte Billigste Preisel heſsst und Soßweihfuge wirt.„Der arme Kerl kommt auch nicht zur Be⸗ Größe des Bezirkes. Näheres Mittwoch—9 kellen finden Ste(Schiffs⸗ W 6 1 0 8 kellner) Hoh. Einkomm. erziel. jg. Leute all, Berufskl., w. als ſolche z, See fahren w. Ver⸗ dienſt 350—3000 M. p. Reife (4 Mt. 14 Tg.) b. fr. Stat. Ausk. u. Rat ert, Ferd. Keſſel, Haunnover 2690 zum baldigen Eintritta büro einer lauds geſucht. Rutſchpartie ohne jeden Schaden auf dem ſicheren 5 unter s, 41 F. See männ. Ausk.⸗Büro.% Erboden an. Hilfsbereite Nachbarn haben in⸗ zwiſchen das Vieh in den Ställen befreit und bringen es an einen Ort, wo es ſich vor den Flammen und dem Getöſe nicht mehr fürchtet. Aber nicht nur die Wehrleute, auch der Pfarrer iſt ein Held. Unbekümmert um Flammen und Rauch hat ey den Torbogen der Hofmauer er⸗ klommen und ſucht von hier aus die aufgeregte Menge zu beruhigen, dle ſich auf dem Brandplaßz angeſammelt hat. Namentlich der vorwitzigen Jugend gelten ſeine Ermahnungen. Und er lit ebenſo erfolgreich, wie die Wehrmänner, die nach harter Arbeit endlich den Sieg exrungen habeg. Wohl iſt der Dachſtock vernichtef, auch der Ober⸗ ſtock hat ziemlich durch Waſſer gelitten, gber im Allgemeinen iſt das Haus noch intakt und kann leicht wieder aufgebaut werden. Das Mobiliagr iſt zum größtenteil gerettet. Vom Vieh ſind nur einige Hühner und Tauben umgekommen, die blindlings in die Flammen flatterten. Alle Be⸗ wohner haben ſich rechtzeitig retten können, wenn auch in einem Aufzuge der manchmal geradezu grotesk wirkte. Und ſo darf, als der Morgen graut, die Feuerwehr mit froher Genugtuung über das Geleiſtete wieder abrücken. Stolz träg! der Fahnenträger das Banner mit der Laterne an der Spitze voran Was iſt nun wohl die Veranlaſſung zu dieſer Schilderunz?“ wird der Leſer fragen.„Begleiten Sie mich“, ſo können wir antworten,„heute Abend eir mal durch die Breiteſtraße.“— Geſagt, getan. Je näher wir dem Warenhaus Kander in P1 kommen, deſto mehr ſtaut ſich die Menge. Das große Eeckſchaufenſter des Warenhauſes übt eine ſo außerordentliche An⸗ ziehungskraft aus, Als wir uns mit vieler Mühe durch den Menſckenknäuel hindurchgewunden, da e 8, p N Ang. nit Lebenslauf, Bild, Stellen Hinden 5.2 800 a erbet. u. Z. 539 an Rudolf Moſſe, 88————————— Dich dem, der m. D. R. G. M. für Kreis Mann⸗ heim reſp. Großherzogtum Baden übernimmt. Reingeminn abwerſend. 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Die ganze Szenerie, die in das Schaufenſter mit viel Geſchick hineingebaut iſt, ſcheint zu leben, ſo na⸗ türlich nehmen ſich die Menſchen und Dinge aus, ſo charakteriſtiſch ſind alle Einzelheiten wiederge⸗ geben. Wirklich, es iſt zu begreifen, daß Klein und Groß von den beiden mächtigen Fenſtern nicht wegzubringen iſt, ſodaß ſtändig zwei Ange⸗ ſtellte des Warenhauſes darüber wachen müſſen, daß die Scheiben nicht eingedrückt werden. Wir hören dann auch, als wir die Spiel⸗ warenausſtellung im dritten Stock des Warenhauſes beſuchen, die alle nur erdenklichen Geſchenkgegenſtände in erſtaunlicher Mannigfal⸗ tigkeit und Wohlfeilheit für den Weihnachtsmann bereit hält, daß die künſtleriſche Note, die der Ausſtellung im Eckfenſter in ganz außergewöhn⸗ lichem Maße eigen iſt, einmal gegeben wurde durch einen bayeriſchen Profeſſor, der den Ent⸗ wurf ſchuf, zum andern aber auch von der Spezial⸗ fabrik für Künſtlerpuppen von Margarete Steiff in Giengen a. Br.(Württ.), die die Ideen des Künſtlers mit ſo vortrefflicher Lebens⸗ wahrheit zur Ausführung zu bringen wußte. Be⸗ dauerlicherweiſe hat die hochwohllöbliche Polizel, der vor dem Andrang Angſt wurde, die Wirkung der Schauſtellung ein wenig eingeſchränkt, daß ſie die ſo überaus täuſchend wirkende Darſtellung der aus dem Brandherd lodernden Flammen nunter⸗ ſagte und auch den Feuerwehrleuten das Spritzen berbot. Aber trotzdem bleibt das„Großfeuer im Eckfenſter des Warenhauſes Kander“ immer eine Sehenswürdigkeit allererſten Ranges. *— FS SSMO Srgr «&—ͤw bis in alle Ewigkeit!“ Preisen! zu weit zurückgesetzten Soheiben-Cardinen Abgepasste CGardinen Stores Madras-Garnituren Kochel- u. Ripsdecken Grössere Posten Leinen-Garnituren Mk..00.00 12.00 15.00 Wert mindestens die Hälfte mehr, Zurückgesetzte Bettvorlagen Reste von Linoleum-Läufer grises-Bises Künstler Garnituren Halbstores Beftdecken Meter ab 70 Elg Fönster-Mantel-Stoffe“ ean kreit.. 22 Kunststrasst, am Paradeplatz beim Kaufhaus. 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Das beſtärkt mich, daß mein 9 06 das richtige iſt, daß ich ihnen vertrauen ann. Ob ich mich ihnen offenbare? Ob ich ſie an⸗ flehe, mich gegen Jen zu ſchützen? Nein, wie könnte ich wohl, wie könnte ich das Entſetzliche ausſprechen, deſſen man mich beſchul⸗ digt, es würde auch nichts nützen. Sie würden mich vielleicht für eine Wahnſinnige halten. Mir hilft nichts in der Welt. Ich bin allein und verlaſſen, Karen ſank kraftlos auf ihr Lager, ein qual⸗ volles Schluchzen erſchütterte ihre ganze Geſtalt. Ihr Weinen und Klagen hallte unheimlich in dem langen, niederen Gemach wieder, in welches jetzt der Mond, der über dem Burghof ſtand, ſein bleiches Silberlicht ſtreute. Plötzlich zuckte Karen erſchreckt zuſammen. Verſtört, anvon lauſchend hob ſie die noch tränennaſſen Augen. 17 Was war das? Erſchreckt preßte die Geängſtigte ihre weiße Hand gegen die Bruſt. Woher kam das ſelt⸗ ſame, unheimliche Klopfen. Jetzt wieder! Schauerlich erklang es von der Querwand am Ende des Gemaches, wo Karens Lager ſtand. Es war faſt als klopfte es an ihr Herz. Zu Tode erſchreckt ſprang Karen auf. Ihre Augen hafteten im wilden Entſetzen an der weißen, Wand. „Wer klopft da?“ rief ſie dann laut, wie um ſich ſelbſt zu beſchwichtigen, und ihr fiel ein, daß ſie hier in dem Torwarthäuschen ganz allein war, daß ſie nur den einen Ausgang nach dem Söller hatte, wodurch ſie die Baſtei erreichen, von der ſie dann zur Not über die ſteile Stein⸗ treppe in den Burghof gelangen konnte. Und wieder ſetzte das ſchauerliche, unheim⸗ liche Klopfen ein. Hörte ſie nicht jetzt, wenn auch wie aus weiter Ferne eine Stimme? „Karinta, Karinta.“ „Wer ruft miche“ fragte das geängſtigte Weib, mit einem ſeltſamen Schauer geſpannt lauſchend. „Einer, der dich liebt und der über dich wacht,“ klang es dann langſam zu ihr herüber.„Ver⸗ traue mir. Antworte, Karinta, hörſt du miche“ „Wer biſt du?“ fragte ſie zitternd. „Einer, der dich retten will,“ vernahm ſie die Antwort.„Einer der dein Weinen, das er jede Nacht hört, nicht mehr ertragen kann. r „Biſt du ein lebendes Weſen? Biſt du von Fleiſch und Blut, oder gehörſt du zu den Gei⸗ ſtern, die hier des Nachts ihre ſchuldbeladenen Seelen durch die dunklen Gänge der Burg ſchleppen, antworte mir, aus Barmherzigkeit, ſage die Wahrheit,“ fragte ſie zitternd. „Peter Jürgens ſpricht zu dir, Karinta Ritt⸗ berg, der Mann, mit dem du vor wenigen Tagen da drüben durch den Zauberwald ſchritteſt. Weißt du noch? Der Mann, der in deinen Augen ſeltſame Mären las, die ihm Mut gaben, ſich dir zu nähern.“ Ein Schrei nur antwortete dem kühnen Wer⸗ ber hinter der weiß getünchten Wand. Mit großen, angſtvollen Augen war Karen einige Schritte geflohen, nun ſtarrte ſie entſetzt auf die dicke Mauer, die ſie von dem Manne trennte, deſſen ſieghafte Perſönlichkeit ihr gleich beim erſten Sehen die Empfindung geweckt: Er könnte dich ſchützen, ihm könnteſt du vertrauen.“ Und wieder das Klopfen von da drüben. „„Karinta, hörſt du mich? Ich muß zu dir ſprechen, du darfft nicht erſchrecken, ich will nichts von dir, nur dir helfen! Hörſt du mich?“ „Ja,“ gab ſie plötzlich feſt zurück, und ein ſelt⸗ ſam entſchloſſener Zug grub ſich in ihr weißes Geſicht.„Was ſoll ich tun?“ „Suche an der Wand,“ klang es dann wieder wie aus weiter Ferne.„Iſt nicht irgendwo ein Bild, ein Teppich da drüben, der die Wand zierte“ Suchend glitt Karintas Auge über die weiße Mauer. Ein Zittern flog durch ihre Geſtalt. „Hier hänat das Bild der Gräfin von Orla⸗ münde.“ mit Persil 33491 „Entferne es ſchnell.“ tat Katharina nach Peter Jürgens ebot. Voll Staunen gewahrte ſie plötzlich hinter dem Bild ein viereckiges Loch in der Mauer, kaum einen Schuh breit und hoch, das ſich faſt einen Meter tief wie ein kleiner Gang durch die ganze Dicke der Mauer hin erſtreckte. Am Ende dieſes Ganges ſah ſie Licht, und jetzt auch Peter Jür⸗ gens hell beleuchtetes Antlitz. Er ſtand etwas entfernt von dem Ausgang und ſpähte ſcharf in die Maueröffnung. Mit einem Schrei ſtarrte Katharina durch den rütſelhaften Schacht in das fremde Gemach. „Wenn Sie das Licht andrehen, gnädigſte Frau,“ bemerkte Peter Jürgens, ſich ihr durch die Maueröffnung entgegen neigend,„dann kann ich Sie ſehen. Ich ſitze hier in meiner alt⸗ thüringiſchen Bauernſtube und bin glücklich, durch einen ſeltſamen Zufall hier die Mauer⸗ öffnung, die durch ein Schränkchen verdeckt war, gefunden zu haben, die es mir nun ermöglicht, mit Ihnen zu plaudern.“ Karen Rittberg ſtand wie angewurzelt, dann drehte ſie mechaniſch das Licht an und ſchritt zu den Fenſtern, die Vorhänge feſt zu ſchließen. Wie anders er jetzt zu ihr ſprach. Hatte ſie vielleicht nur geträumt, daß er ſie Karinta und „Du“ genannt? Hatte ſie geträumt, daß er geſagt, er liebe ſie? Beide Hände preßte Karen feſt auf die Bruſt. Wie es auch ſein mochte, ſie war nicht mehr allein. Wenn wieder ihr Peiniger kam, wenn er ſie bedrohte, dann brauchte ſie nur das Bild der weißen Frau da von der Wand zu reißen 5 Peter Jürgens zu rufen, er würde ihr helfen. Und dieſe tröſtliche Gewißheit zwang faſt ein Lächeln auf Karens noch immer nervös zitternde Lippen, als ſie jetzt wieder vor die Maueröff⸗ nung trat. „So iſt's recht,“ hörte ſie Peter Jürgens Stimme, und ſie hatte das Gefühl, als ob er ſich einen Stuhl vor die Oeffnung zog und ſich be⸗ haglich darauf niederließ.„Iſt es nicht pracht⸗ voll, Frau von Rittberg, daß wir hier ſo ganz ungeſtört plaudern können? Wir beide ſind ja die einzigen Bewohner des Torwarthauſes, denn unten die alte Wachtſtube iſt leer. Sie können nur von der Baſtei aus auf mühſeligem Wege in Ihre Kemenate gelangen, und ich nur von dem alten Wehrgang aus, an der anderen Seite der Burg. Und doch trennt uns in Wirk⸗ lichkeit nur dieſe Mauer, und dieſe Mauer hat ein Loch, durch das man reden und auch Briefe Hauszinsbücher e.d iKl Was wissen Sie von der neuen Waschmethode? Versuchen Sie Persil und Sie braucken nie mehr ein anderes Waschmittel, denn Sie stehen sich besser Herger, Zeit, Arbeit und Geld! 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Sind Sie mir böſe, daß ich durch einen Zufall den Weg zu ihnen fand und die Entdeckung nützte?“ Wie ſchmeichelnd und warm ſeine Stimme klang. Karen fühlte plötzlich ihr Herz in heißen Schlägen klopfen. „Nein, ich war nur zuerſt maßlos erſchrocken, Herr Doktor,“ gab ſie zurück.„Ich meinte, die Geiſter der alten Burg wäven wirklich wieder lebendig geworden, und wenn ich auch im all⸗ gemeinen nicht furchtſam bin, hier hat mir der vermeintliche Spuk doch gehöriges Herzklopfen verurſacht. Nun aber bin ich beruhigt.“ „Nehmen Sie ſich in acht, gnädige Frau die unglückliche Gräfin von Orlamünde ſoll wirklich hier des Nachts umgehen, ich aber wollte Ihnen ja nur ſagen, daß Ihnen, ob mit oder ohne Geiſter, hier nichts geſchehen kann, daß ich bei Tag und bei Nacht, wenn ich Sie in dem Tor⸗ warthäuschen weiß, über Sie wache. Ein Ruf in die Maueröffnung hinein läßt mich zu Ihrem Schutz herbeieilen. Ich weiß, Sie werden den⸗ ken, ehe ich den Wehrgang und den Burghof paſſiere und über die Treppe auf die Baſtei ge⸗ lange, kann immerhin einige Zeit vergehen, aber ich verſichere Sie, ich bin in wenigen Minüten vor dem Söller zu Ihrer Tür, wenn Ihr Ruf erſchallt, ſobald Sie in Not.“ 11 Und wieder begann Karintas Herz mächtig zu lopfen. Warum nehmen Sie an, daß mir Gefah fragte ſie, angſtvoll lauſchend. 7 1 Ihnen gern Auge in Auge ſagen“ „Nein, nein,“ mehrte ſie entſetz. Jch darf nicht! Ich darf nicht mit Ihnen ſprechen, auch nicht mit Ihrem Freunde, Der Mann, der mich bewacht, will es nicht.“ Fortſetzung folgt 2 aſſen Sie mir die Antwort, ich möchte ſie 5 + Tage! bas Programm] iene der Geffi nd 9 5 Riücke 11 Flogramme! Ferer 75 prächtige Kücken deee det lenden80 age i eecen 53 krelem Intree! Haus garantiert reinem 1 eeeee, Fleiſch u. Weizenmehl— stzte Woche las orember-Programm. Täglich Beginn direkt nach Schluss der Vor- stellung: Trogadero-Cabaret Im Restaur Palsade abendl. 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Vorſtellung im Abonnement Hinter Hauern Schauſpiel in 4 Akten von Henry Nathanſen Regie: Emil Reiter Perſonen: Adolf Levin, Bankier Robert Garriſon Sara Levin, ſeine Frau Toni Wittels Hugo(Wilhelm Kolmar Jakob ihre Kinder(Emil Hecht Eſther) (Paula Binder Dina, Jakob Levins Frau Eliſe de Lank Sara, ihre Tochter Marie Sölch Meyer, Prokuriſt beim alten Levin Georg Köhler Dr. Jörgen Herming Otto Schmöle Etatsrat Herming) 9(Hans Godeck Etatsrätin Herming) Eltern(Julie Sanden Ein Diener) Ein Mödchen] bei Hermings(Olly Boeheim Ein Mädchen bei den alten Levins Aenne Leonie Kaſſeneröff. 7½ uhr Anf. 3 uhr Ende 11 Uhr Nach dem 2. Akte größere Pauſe Neues Theater⸗Eintrittspreiſe. Am Großh. Boftheater. Donnerstag, 27. Novbr. 1913. Abonnement 017 Das Tal des Lebens. Anfang 7½ Uhr. Mauim (Paul Bieda Mein-Restaurant Und Bafr Künstler-NTonzerte. —— Tägllch frische Holländ. Austern. 61¹⁰ Preiswerte 30637 Oelgemälde Hugo Schön Kunsthanddung. 0 2, 9, Kunststrasse. Lebensgr. 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November 1913 * Beneral⸗Auzeiger.— Badiſche Reueſte Nachvirkten.(Mittagsblatt) Mb. Deutſcher Reichstag. . Sitzung, Dienstag, den 25. Nobember 1918. Am Bundesratstiſch niemand. Präſident Dr. Kämpf eröffnet bie Sitzung um 2 Uhr 18 Minuten und begrüßt die Ab⸗ eordneten nach ihrer Rückkehr zu neuer Arbeit nach fünfmonatiger uſe. Dann ſährt der Präſident fort: Während der Zeit unſerer Vertagung hat der Reichstag ſchmerzliche Verluſte erlitten. Nicht weniger als fünf unſerer Herren Kollegen ſind uns durch den Tod entriſſen worden. Am 9. Juli verſchied unſer Kollege Kohl (Zentr.) und am 3. Oktober unſer Kollege Kloß(Zentr.). Der erſtere hat ſeit 1898, der letztere ſeit 1887 dem Reichstage an⸗ gehört. Am 29. Juli ſtarb unſer älteſtes Mitglied Dr. Lender (Zentr.) im ehrwürdigen Alter von 83 Jahren, der ſeit 1878 un⸗ unterbrochen dem Reichstage angehörte und der nunmehr berufen geweſen wäre, als unfer Alterspräftdent zu fungieren. Am 30. Juli verſchied unſer langjähriger Kollege Graf von Kanitz (Konſ.), der ſchon dem Reichstag des Norddeutſchen Bundes und ſeit 1889 dem Deutſchen Reichstage angehört hat, und am 18. Auguſt unſer langjähriger Kollege Bebel(Soz.), der Mitglied des Reichstags des Norddeutſchen Bundes, des Zollparlaments und mit Ausnahme eines Jahres Mitglied des Deutſchen Reichstags geweſen iſt. In dem Augenblick, da wir dieſe Männer nicht mehr unter uns ſehen, brauche ich nur an ihre umfangreiche und oft ſo tief eingreifende parlamentariſche Tätigkeit zu erinnern, um den Verluſt zu kennzeichnen, den der Reichstag durch ihr Dahinſcheiden erlitten hat. Das Andenken an dieſe verſtorbenen Kollegen werden wir in Ehren halten. Sie haben ſich zum Gedächtnis an ſie, wie ich hiermit feſtſtelle, von den Plätzen erhoben.— Der Präſident gedenkt ſodann des Unglücks des Luftſchiffs„L.“7 bei Helgoland und des„L. II“ bei Johannisthal und teilt mit, daß er in beiden Fällen dem Staatsſekretär des Reichsmarineamts die ſchmerzliche Teilnahme des Reichstags ausgeſprochen hat. Wir werden der tapferen Männer, die dabei im Dienſte des Vaterlands ihren Tod gefunden haben, ein ehrendes Angedenken bewahren.(Die Abgg⸗ haben auch dieſen Nachruf ſtehend angehört.)] Eingegangen ſind Interpellationen der Fort⸗ ſchrittlichen Volkspartei über die Vorgänge in Zabern und der Sozialdemokraten wegen Einführung einer Arbeitsloſenverſicherung. Peſiüonen. Der Mittelſtandsbund für Heſſen⸗Naſſau in Wiesbaden bittet um Maßnaßmen gegen das Ueberhandnehmen von Warenhäuſern, Filialen, Konſumvereinen und ſo weiter. Abg, Dr. Burkhardt Vgg.) 5 empfiehlt, die Mliſen der Regjerung als Material zu über⸗ weiſen. 5 15 Abg. Brühne(Soz.) In einer Petitſon an den Reichstag ſelle man doch der Wahrheit die Ehre geben. Dieſe Petition ſtellt aber völlig un⸗ wahre Behauptungen auf. Sie ſtellt die Wahrheit auf den Kopf. Die Maßnahmen gegen die Warenhäuſer ſollen angeblich in Wiesbaden von einer„gut beſuchten Verſammlung“ gefordert worden ſein. Dieſe„gut beſuchte Verſammlung“ beſtand aus acht Mann!(Hört! Hört!) Bei den teuren Lebensmittelpreiſen kann man es den deutſchen Arbeitern nicht verdenken, wenn ſie ſich in Konſumvereinen zuſammenſchließen. Dieſe Konſum⸗ vereine wirken geradezu erziehertſch. Die Jandwirte haben ihre Genoſſenſchaften, es beſtehen Truſts und Ringe, da ſoll man den Arbeitern auch die Konſumbereine laſſen. Wir beantragen, über die Petition zur Tagesordnung überzugehen. 5 Abg. Thiele(Soz.) berichtet über eine weitere, gleichzeitig zur Beratung ſtehende Petition, die Lehrern und Beamten verbieten wikl, einem Konſumverein anzugehören. Die Kommiſſion beantragt ebenfalls Ueberweiſung als Material. Abg. Schulenburg(Natl.): 85 Die ſozialdemokratiſchen Angriffe auf den Mittelſtand weiſen wir zurück. Der Mittelſtand iſt doch in ſehr ſchwieriger Lage. Bezüglich der Konſumbersine kann man es niemandem verwehren, ſich en ee e wenn er wirtſchaftliche Vorteile erlan⸗ en kann. Aber den Konſumvereinen dürfen nicht ſteue 1 li ch e orteile gewährt werden, die den Mittelſtand ſchädigen. Wir ſind daher für Ueberweiſung der Petitionen als Material. Abg. Sachſe(Soz.): .95 Kapitals in wenigen rem Nachteil für die Volkswirtſehaft. Der Ge⸗ werbeſtand iſt machtlos gegen dieſe Uebermacht des Kapitals. Ich bikte, die Petitionen der Regierung als Materlal zu überweiſen. Abg. Meyer⸗Herford Natl.): Wir haben unſere Arbeiterfreundlichkeit ge⸗ nügend zum Ausdruck gebracht, aber wir dürfen nicht auf Koſten anderer Stände die Arbeiter bevorzugen. Unſere Detailliſten und Handbwerker ſind in ſo bedrängter Lage, daß wir ihnen beiſtehen müſſen. Allerdings können wir nicht ſoweit gehen, den Lehrern und Beamten die Teilnahme an Konſumbereinen zu berbieten. Aber man ſoll unſere Beamten ſo ſtellen, daß ſie nicht gezwungen ſind, als Schädlinge des Mittelſtandes zu wirfen. Abg. Gunßer(Vp.): Kein Menſch wird gegen die Konſumvereine, ſoweit ſie Ar⸗ beitergenoſſenſchaften ſind, eiwas einwenden. Aber auch hohe Staatsbeamte mit hohem Einkommen ſind Mitglieder von Konſumvereinen. Für ſie ſollte es doch noblesse obligel ſein, den ee nicht zu ſchädigen. Auch wir ſind für den Kommiſſions⸗ beſchluß. Abg. Dr. Burkhardt(Wirtſch. Vgg.): Das ganze Genoſſenſchaftsweſen kann und ſoll nicht verboten werden. Wir bekämpfen es aber, daß die Konſumvereine von den Sozialdemokraten dazu benutzt werden, den ganzen Mittel⸗ ſtand zu ruinieren. Abg. Werner⸗Hersfeld(Rfp.): Der Kern der Petitionen iſt zweifellos berechtigt. In ihrer heutigen Geſtaltung ſchädigen die Konſumvereine den Mittelſtand. Bedauerlich iſt, daß Leute mit hohem Namen, wie Graf Henckel von Donnersmarck, ſich an Warenhäuſern beteiligen. Abg. Feuerſtein(Soz.): 5 Mit den Konſumvereinen iſt das Intereſſe von zwei Millionen Familien verbunden, davon ſind 17 Millionen Arbeiterfamilien. Zahlreiche ſelbſtändige Exiſtenzen des Mittelſtandes ſind jetzt ſchon Mitglieder der Konſumvereine. Was die Konſumvereine ſchädigt, ſchädigt auch den Mittelſtand. Das iſt beſonders mit Rückſicht auf die beſtehende Arbeitsloſigkeit zu betonen. Abg. Peus(Soz.) weiſt auf die Erfolge der genoſſenſchaftlichen Bäckerei in Deſſau hin. Dort haben 4000 Arbeiter⸗Familien durch dieſe Bäckerei 40 000 Mk. jährlich geſpart. Das iſt doch wert⸗ voller, als wenn 30, 40 Bäcker dort beſtehen würden.(Rufe: Oho!) Mit Ibren mittelalterlichen Vorſchlägen werden Sie die Entwicklung nicht hemmen. Dieſe Erſparniſſe werden nicht etwa in die ſozialdemokratiſche Parteikaſſe ge⸗ ſteckt— dann wären Ihre Angriffe berechtigt—, nein, ſie kommen zahlreichen armen Familien zugute. Es iſt wirklich kein Unglück, wenn zahlreiche abhängige armſelige kleine Mittelſtandsexiſtenzen verſchwinden.(Hört! Hört!) Jawohl, ſies müſſen vor jedem Kunden ihre Verbeugun machen.(Unruhe.) Kräftige, große Konſumgenoſſenſchaften ſin da viel wertvoller. Die beiden Petitionen werden als Material Uberwieſen. Die ſogialdemokratiſchen Anträge werden abgelehnt. In einer weiteren Petition»bittet der Schutzverband gegen die Bäckereiverordnung um mildere Handhabung der Bäckereiberorbnung. Die Kommiſſion beantragt, die Petition zur Erwägung zu überweiſen. Abg. Binder(Soz.) beantragt Uebergang zur Tagesordnung. Die Verordnung wird zu milde gehandhabt. Es herrſchen in den kleinen Betrieben geradezu mittelalterliche Zuſtände. Wir haben in Deutſchland 180 000 Kleinbäckereien. Dabon ſtehen etwa 30 Prozent unter ſolchen Mißſtänden. Ein Regierungskommiſſar hat ſelbſt anerkannt, daß die notwendigen Maßnahmen dagegen nicht durchgeführt werden. Abg. Frerker(Zentr.): Unbeſtritten wird die Verordnung zu ftreng gehandhabt. Ueber⸗ haupt erfreut ſich das Bäckergewerbe einer ganz beſonderen Für⸗ ſorge, die ſich in einer Beaufſichtigung aller möglichen Einzelheiten äußert. Abg. Lützel(Natl.): Die Einſchränkungen, die das Bäckergewerbe erfährt, müßten gerechtetweiſe auf andere Gewerbe ausgedehnt werden. Wenn die Bäckexarbeit in Kellerräumen gefundheitlich nachteilig wirkt, ſo müßte dasſelbe auch für Kellerwohnungen gelten oder für Werk⸗ ſtätken anderer Handwerker. Unkerirdiſche Bäckereſen werden in⸗ folge anhaltender Hitze eher trocken ſein als andere unterirdiſche Die Petitionen ſind von Feindſchaft gegen Arbeiter und Beamte diktiert. Abg. Dr. Neumaun⸗Hofer(Bp.): Die Petitionen wenden ſich nicht Bäckeretwerord⸗ nung an ſich, ſondern nur gegen Härten bei der Ausführung. Jetzt iſt der Willkür der Poligei Tor und Tür geöffnet. nche Bäcker werden geradezu zum Ruin gebracht. Es müſſen ßeſte Grundſätze für die Ausführung aufgeſtellt werden. ee Abg. Dr. Burkhardt(Wirtſch. Vgg.)? Manche Poligeibehörden gehen datſächlich zu weſt. Auch wir ſind für Erwägung. Abg. Dr. Quarck(Soz.): 595 Wer iſt denn ſchuld, daß die ſtädtiſche Bauordnung in Berlin dieſe unſäglich ſchmutzigen Kellerbetriebe zugelaſſen hat? Die freiſinnigen Parteien! Warum alſo jetzt 115— Hallo! Fetzt geben Sie ſelbſt zu, daß elende Wohnungsverhältniſſe be⸗ ſtehen. Wenn wir es behaupten, dann werfen Sie uns Ueber⸗ reibung vor. Der Kampf gegen den Schmutz in den Bäckereien iſt eine Erbſchaft Bebels. Auch hier hat er ſich un⸗ vergängliche Verdienſte erworben. Er war der erſte, der über⸗ haupt für Arbeiterſchutz eingetreten iſt. Abg. Kopſch(Bp.): Auch wir find für ausreichenden Arbeiterſchutz im Bäckerei⸗ gewerbe. Aber darum handelt es ſich nicht bei dieſer Petition. Niemand iſt gegen Beſtimmungen, die eine größere Reinlichkeit fordern, Einſchränkung der Arbeitszeit uſw. Die Beſchwerden richten ſich nur gegen bauliche Beſtimmungen der Polizeiverordnungen. Die Bäckerei⸗ und Hausbeſitzer wollen für den Arbeiterſchutz alles tun, was in ihren Kräften ſteht. Sie wollen nur nicht durch Polizeibeſtimmungen ruiniert werden. Die Grundbeſitzer befinden ſich jetzt in ſehr ſchwieriger Lage. Da können ſie nicht koſtſpielige Umbauten vornehmen. Einſtweilen ſind wir damit zufrieden, daß die Petition zur Exwägung über⸗ wieſen wird. Wir meinen es ſehr ernſt mit dem Ar eiterſchutz. Die Vorwürfe der Sozialdemokraten weiſen wir zursck.. Abg. Giesberts(Zentr.): Man darf nicht kleinlich bürokratiſch vorgehen und mit dem Zentimetermaß den Bäckermeiſtern das Leben ſauer machen Wir verlangen von den Behörden Rückſichtnahme auf die be⸗ ſonderen Verhältniſſe in jedem einzelnen Falle. Geſepe ſind nicht bloß dazu da, um die Leute zu ärgern. Die unndtigen Härten müſſen heraus. Abg. Wurm(Soz.): Die Fürſorge für einzelne Bäckereien hat zurückzutreten hinten die Fürſorge für das Publikum. Soll man ihm zumuten, ekelhafte ſchmutzige Waren zu eſſen? 5 Abg. Giesberts(Zentr.): Ich weiſe dieſe Vorwürfe gegen die Bäcker mit aller Entſchie⸗ denheit zurück. Das iſt eine illohale Polemik! Präfident Dr. Kämpf rügt den Ausdruck. 1 Abg. Kopſch(Pp.): Die Sogztaldemokraten beſchweren ſich über die harte und ſch 5 107 S p der 5 1 mich. 5 wird eine ſolche Sprache von der äußerſten Linken ſtets bevor⸗ gt. (Heiterkeit.) Ich bedauere die Vorwürfe, die den W Bäckern von den Sozialdemokraten gemacht ſind. Sie waren ganz unberechtigt.(Sehr richtig!) 3 45 Abg. Ehryſant(Zentr.):⸗ Ich ſtimme dem Vorredner durchaus zu. Abg. Dr. Neumaun⸗Hofer(Vp.): Meine Fraktion iſt gegen eine Abänderung oder Aufhebung der Bäckereiverordnung. Die Härten in der Handhabung müſſen aber nach Möglichkeit vermieden werden, gleichgültig, od es ſich Handwerker oder Arbeiter handelt.*ùoVoÜ(dß⸗ Abg. Wurm(Soz.): 2 Für die Bäckereien iſt die Hauptſache: Luft, Licht Raum! Daran fehlt es aber noch vielfach. Die Petition wird zur Erwägung überwieſen. Das Haus vertagt ſich. Mittwoch 1 Uhr: Sozialdemokratiſche Interpellation üben die Arbeitsloſigkeit, Interpellation Roeſer(Bp.) über die Vor⸗ gänge in Zabern, Erſte Leſung des Spionagegeſetzes, Gebühren⸗ 164 84 ordnung für Zeugen und Sachverſtändige. Schluß 67% Uhr. Betriebe. ist es keineswegs, 5 bei knappem Wirtschaftsgelde, dem gestrengen Fheberrn jederzeit eine Tasse 5 feinsten Edelkaffees bvorzusétzen. Nehmen Sie ruhig billigen Bohnenkaffee, aber setzen Sie unbeding: Weber's Carlsbader :: Kaffee-Gewürz:: zü. Dank seiner gehaltvollen Rohstoffe macht es jeden Kaffee pikant und würzig. (Schubazmarke Schwan) spart Arbeit, Zeit, Geld. 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Ich War hoch- gradig nervös, menschenschen, energielos, fortwährend müde, nicht fähig mich an beschäftigen, noch einen Gedanken zu fassen, keine Lust zum Beruf, unzu- günglich für jedermann, gesellschaftlich vollständig unbrauchbar, melancholisch, Sodass sich sogar Selbstmordgedanken einstellten. Es war die gräflichste Ver- kassung, in die je ein Mensch verfallen kann. Ich versuchte das Letzte und zwar eine Kur bei Herrn Schäfer, Mannheim, N 3, 3. Schon nach 14tägiger Bebandlung trat auffallende Besserung ein, sodaf ich nach 6 Wochen gesund W,e ein Fisch im Wasser war. Worte sind überhaupt zu arm, um den Dank auszusdrücken, den Herr Schäfer verdient, denn er gab mir tatsächlich das Leben wWieder, leh danke Herrn Schäfer herzlich für seine erfolgreiche und gewissen- hafte Behandlung und kann die Heilmethode des Herrn Schäfer mit bestem Gewissen allen Leidensgenossen aufs wärmste empfehlen Willy Pohl, Tonkünstler, Mannbeim. chernal-—— 25-358% Brihketkessel Mein schmiedeefserner SFEZIAL- KESSEL für Braunkohlenbriket- feuerung besitzt folgende Vorzüge: Langen Dauerbrand, volkommene rauchlose Verbrennung, keine Schlackenbildung, kurze Anhekz- zelt, wenig und leſchte Bedienung. 82572 Ug. Haer zon. Meizr. bamer Sktraßburg J. Els. Karlsruhe. Metz. Büchertiſch. Die Schönheit. Herausgeber Karl Vanſelow, Berlin, Werder a. H. XI. Jahrgang. Auch das weite Heft des neuen Jahrgangs zeichnet ſich durch einen reichen Inhalt und eine künſtleriſch her⸗ hiorragende Ausſtattung aus. Beſonders erwähnens⸗ werk iſt der intereſſante Artikel von Dr. Ike Spier: „Der Kampf um den Bart“, der in die Behauptung ausklingt, daß die bartloſe Zeit für den Elegant im Schwinden begriffen iſt. Edwin Krutina bringt eine weftere Folge ſeiner feingeiſtigen, äſthetiſch ſo über⸗ aus ſtimmungsvollen„Brieſe an meine Braut“, Rudulf Muanter aus dem„Liebesleben im Orient“ einen kukturhiſtoriſch wertvollen Abſchnitt über den Schleter. Dr. J. B. Schneider läßt als Fortſetzung der Würdigung der„Propheten der Schönheit“ dies⸗ mal Joſef Limburg in ſeiner ganzen künſtleriſchen Bollwertigteit zu Wort kommen. Die in den Text eingeſtreuten Gedichte und der Bilderſchmuck bilden eine prächtige Ergänzung der hochſtehenden Gaben dieſer Nummer. 5 Serien Chromoplaſtbilder, Serie 32: Garda⸗See; Serie 33: Jeruſalem III; Serie 37: Tunis⸗Karthago; Serie 39: Schlierſee und Tegernſee; Serie 42: Aegpten II, Theben⸗Edfu. Preis jeder Serie 2K. 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Der Sammlung hiſtortiſcher Erzählungen„Von Königen und Jakobinern“, die allgemeine Anerkennung fand, hat der Verfaſſer nun eine Art zweiten Teil, der aber für ſich vollſtändig abgeſchloſſen iſt, folgen laſſen, betitelt„Das Buch der Kaiſer“. Ein ſeltſamer in⸗ nerer Zuſammenhang verbindet die Geſtalten der zwölf Novellen.„Das Buch der Kaiſer“ iſt wohl die reiſſte und beſte Schöpfung Haus Ludwig Roſegger's, für die der Verlag eine ſtilvolle Ausſtattung fand. Alice Berend, Frau Hempels Tochter. Roman. (Fiſchers Biblivthek zeitgenöſfiſcher Romane. 5. Reihe, 9. Band.)] Pappband 1 Mt, in Leinen Mk. dieſer Chromoplaſtbilder ſind wiederum entzückend und Überraſchend. Durch den von der Farben⸗ .25. Daß eine Berliner Portierstochter einen Gra⸗ fen heiratet, iſt zwar kein alltägliches Ereignis, aber bei richtiger Einſtellung unſerer ſozialen Verhält⸗ niſſe in eine humoriſtiſche Behandlung nicht unerhört. Und Alice Berend hat einen Humor, der ſo echt aus ihrer Natur kommt, aus Verſtandes⸗ und Gefühls⸗ elementen ſo gut gemiſcht iſt, daß ſie uns mit ihrem Hempelſchen Lebenslauf überzeugt. Es wird einem wohl, wenn man Alice Berend lieſt, und manm wünſcht, daß viele ſie leſen. Willy Sauer:„Ewald Alienus“, Briefe eines einſamen Kämpfers. Geheftet 3 J, gebunden 4 l. Leipzig 1913. Im Kenien⸗Verlag. Der Held des vorliegenden Werkes, das in der Form eines Ro⸗ manes in Briefen eine Darſtellung des Problems der ſogenannten„Griechiſchen Liebe“ behandelt, iſt ein junger Künſtler, ein Menſch voll reinen Strebens nach hohen Lebensgütern. Er iſt erfüllt von einer Begeiſterung für alle Formen der Schön⸗ heit und von peinlich ſtrengem ſittlichem Empfinden. Die Liebe zu einem Mädchen, das durch treffliche Charaktereigenſchaften ausgezeichnet iſt, und die gleichzeitige Hinneigung zu einem Studenten laſſen ihn die Eigenart ſeines Weſens erkennen. Durch die vorurteilsfreie Behandlung des an und für ſich heiklen Themas enthält der Sauer'ſche Roman in Briefen auch ſittliche Werte. Ein Buch für reife Menſchen, die für die Leiden ihrer Mitmenſchen eine mitfühlende Seele haben. Rokoko. Das galante Zeitalter in Vriefen, Me⸗ mpiren, Tagebüchern. Geſammelt von Rudolf Pechel, eingeleitet von Felix Poppenberg. Buchſchmuck von Willy Belling. Bongs Schön⸗Bücherei. Deutſches Verlagshaus Bong u. Co., Berlin. Das deutſche Verlagshaus Bong u. Co. beſchert uns ein entzücken⸗ des Buch, in welchem die wundervolle Welt der Grazie und des Geſchmackes, die in den Stürmen der franzöſiſchen Revolution untergegangen iſt, wieder lebendig wird. Das Zaubermittel, durch das dieſe Toten beſchworen werden, ſind zeitgenöſſiſche Doku⸗ mente, Briefe, Tagebücher, Memoiren ufw., welche vön Rudolf Pechel mit großer Sachkenninis und von Felix Poppenberg, dem geborenen Schilderer des No⸗ kokos, höchſt amüſant und aufſchlußreich eingeleitet worden ſind. 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Kom⸗ pagnie, dann kam ich in das 15 Tagereiſen von Saida entfernte Colomb⸗Bechar Zu Anfang ging alles gut, aber als es in die Wüſte ging, wurde unſere Lage immer beſchwerlicher, denn es fehlte an Waſſer und der Durſt plagte uns in entſetzlicher Weiſe. Endlich erreichten wir einen Kamp, das iſt eine Blechbaracke, in der Vor⸗ hoſten liegen, aber es war alles leer, nur die Spuren eines ſchweren Kampfes fanden wir noch vor, Schanzgräben und eingeriſſene Draht⸗ berhaue. Hier fanden wir auch Waſſer, das freilich in Deutſchland niemand trinken würde, ſo ſchmutzig und ſtinkend war es; wir aber hat⸗ ten nichts anderes. Wir füllten unſere Flaſchen und gingen an die Arbeit, die Schanzgräben vor dem Einbruch der Nacht wieder in Ordnung zu bringen. Als wir fertig waren, mußte ich mit vier Mann auf Patrouille gehen, denn wir waren leinen Augenblick ſicher. Vom Feinde war keine pur zu finden, nur eine unkenntliche Leiche fanden wir mit abgeſchnittenem Kopf und gräß⸗ lich verſtümmelt. Welchen Eindruck das auf uns hachte, kann ſich wohl jeder denken, unwillkür⸗ vlich packten wir die Gewehre feſter. Während einer von uns Wache ſtand, begruben die ande⸗ ton. euille eeeeeeee! ren die Leiche. Dann gingen wir zurück, um uns zum Schlafen niederzulegen. Nie werde ich dieſe Nacht vergeſſen, in der ich den Tod vergeblich ſuchte. Als wir im beſten Schlafe lagen, krachte ein Schuß, dem bald ein wildes Geſchrei und mehrere Schüſſe folgten. Auf einmal hörten wir einen Schrei, ein Röcheln— dann war wieder alles ſtill, es war die Stille vor dem Gewitter. Und bpald genug brach der Sturm los. Wir la⸗ gen in den Schützengräben verſteckt. Da hieß es ganz leiſe von Mann zu Mann: Viſier 250 eter, denn etwa 300 bis 350 Meter vor uns ſuhen wir etwas Schwarzes näher und näher rücken. Wir durften aber noch nicht ſchießen und ſo ſehr mich gelüſtete, bezwang ich mich doch. Meine Gedanken richteten ſich einenAugen⸗ blick auf die Heimat. Arme Eltern! Neben mir lag noch ein Leipziger aus der Gießerſtraße; ich ſeinen Namen nicht mehr genau angeben, Biegner oder Ziegler hieß er wohl. Auf einmal Mäss, Honorar. Aismarckpl. 19, 2 Tr. Echte ETporbBiere MHannh. Jafelbier. ¼ Fl. 20 Pf (nell und dunkel) Koninger dunkel ¼ Fl. 22 Pf. Honing. Kaisorbier ½ Fl. 25 Pf. à 22 Ptg. pro 1½ Litertl. Hünchener Fpanziskangrbräu Auncpener Pscharrhräu(dunk.) Hünchoner Pschorphrau(helh Kulmbaeher Rizzikrau(bestes Sanitätsbier) Teutsch Pilsener(bestesdeut- sches Pilsener) 87038 Wein-Versand Naturgew..90 Pf. pro Fl. an Wiederverk. erhalt. Rabatt. Joh. Nufer Bier- u. Wein-Großhandlg. IX 7, 35— Tel. 1887 Deberziehen der Sehirme in jeder Art werden mur fachmännisch sehnell und billigst gemacht. 83120 Auch nicht bei mir gekaufte Schirme werden repariert. AufWunsch inistunde Mannkeimet Sohlrmfabrik Andreas Zauiitz Rathaus 71/72(Kaufhaus) rdd Bei dem von der Smith Premier Schreibm. Ges. 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Als mir die Patronen ausgegangen waren, beugte ich mich zu meinem Kameraden hinüber, um mir von ihm aushelfen zu laſſen, der aber regte ſich nicht mehr— armer Kerl, unglückliche Eltern! Auf einmal hieß es: Bajonett aufgepflanzt! U. fort ging es im Sturmſchritt, um die ſchwarze Kolonne zum Weichen zu bringen. Die aber waren uns an Zahl weit überlegen und hatten viele gute Schützen. Dreimal liefen wir Sturm, und dreimal wurden wir mit Verluſten zurück⸗ geſchlagen. Es blieb uns weiter nichts übrig als uns wieder zu verſchanzen, ſo gut es eben ging, und dem Tod furchtlos entgegenzuſehen. Bald ließ das Feuer des Feindes nach und wir hatten Zeit, uns einmal nach unſeren Verluſten umzuſehen: von 128 Mann ſtanden noch 43 im Gefecht, 56 waren gefallen und 29 ſchwer ver⸗ wundet. Mein Freund hatte einen Schuß in das linke Auge erhalten und mußte ſofort tot ge⸗ weſen ſein. Lange aber ließen uns die Kerle nicht Zeit, denn etwa 20 Araber hatten ſich ſo nahe an uns herangeſchlichen, daß ſie nur noch drei Meter vom Drahtverhaue entfernt waren. Schießen konnten wir nicht mehr, alſo gingen wir mit dem Bajonett vor. Im ſelben Augen⸗ blick, wo ich aufſprang, traf mich aber ein Schuß in den Unterleib. Mir ſchwand ſofort die Beſin⸗ nung, und als ich wieder erwachte, wimmelte das ganze Kamp von Soldaten, bunten Saphis, die noch in der letzten Minute gekommen waren — ſonſt wäre es um uns alle geſchehen geweſen. 81 Tote, 41 Verwundete und ſechs noch kampf⸗ fähige Mann, das war die ſtolze Kompagnie, die abgeſchickt worden war, um Colomb⸗Bechar zu verſtärken, und in der Wüſte, 150 Kilometer davor, ihr Ende fand. Wir Verwundeten be⸗ finden uns in Colomb⸗Bechar ganz wohl, nur kann ich nicht aufſtehen und habe nichts zu leſen und zu rauchen. (Ich bitte darum, daß der Brief bald in die Zeitung kommt, damit die deutſche Jugend ſich vor dem Eintritt in die Legion hütet.) ** — Entſchleierte Geiſtergeheimniſſe. Die Auf⸗ ſehen erregenden„Geiſter⸗ und Materialiſations⸗ phänomene“, wie ſie in letzter Zeit verſchiedent⸗ lich, darunter auf dem Münchener Oktoberfeſt, an geeigneten„Medien“ demonſtriert wurden, erklärt der Münchener Nervenarzt Dr. med. b. Gulat⸗ Wellenburg auf eine ſehr einfache und in⸗ tereſſante Weiſe. Der genannte Mediziner nimmt bezug auf ein Werk des Arztes Dr. Frhru. von Schrenck⸗Notzing, betitelt„Materialiſations⸗ Phänomene“ in welchem dieſer zu beweiſen ſucht daß gewiſſe Menſchen unter gen die Fähigkeit beſitzen, Skrahlung Körper austreten zu laſſen, die dann, wenn ſie General-Ameiger.— Badiſche Reueſte Nachrichten.(Mittagsblatt. 88 F f 15 Schreibmaschinen-Wettschreiben Sämtliche Schülerinnen, 14721 Anschläge(2. Preis M. 300.—) 32640 Sehule„Sehüritz“ Telephon 7105. Zum Waſchen u. Bügeln wird angenommen. 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Gulat⸗ Wellenburg:„Ich habe nachgewieſen, daß ſämt⸗ liche Dinge, welche das Medium angeblich aus dem Nichts produziert, ſehr wohl von einem Menſchen, wenn ſie nur richtig vorbereitet wer⸗ den, geſchluckt und wieder heraufgewürgt werden können, ohne daß man von dieſem Vorgange etwas hört. Es iſt ganz einfach ſo: Auf Chof⸗ fongaze, deren Appretur vorher in heißem Waſſer ausgewaſchen wird, werden Bildniſſe gemalt, ge⸗ zeichnet oder photographiſch reproduziert. Dieſe Bildniſſe werden dann, den Konturen folgend, ausgeſchnitten. Dasſelbe kann auch auf Gold⸗ ſchlägerhaut geſchehen. Dieſe hat den Vorteil, ge⸗ gen Feuchtigkeit(Speichel, Magenſaft) unempfind⸗ lich zu ſein. Sie iſt außerdem ſehr dünn, daher zuſammengelegt, nicht kompendibs, weich, geräuſch⸗ los und trägt keine Spuren von an ihr geſchehener Faltung, Knitterung und Rollung. Soſcherlei Dinge werden vor dem Experiment verſchluckt. Der Experimentator vermag dieſe Dinge natür⸗ lich äußerlich am Menſchen nicht zu finden und ſelbſt durch den Röntgenſchirm nicht nachzuweiſen, nur die Magenpumpe würde dieſen Mageninhalt feſtſtellen. Das gefeſſelte oder manchmal auch während eines Teiles der Sitzung an den Hän⸗ den gehaltene Medium würgt dann hinter den Vorhängen dieſe Dinge geräuſchlos herauf und entfaltet ſie mit den Händen oder dem Munde auf ſeinen zu dieſem Zweck unter das Kinn heraufge⸗ zogenen Knien. Das Medium hängt dann dieſe Dinge mittels der Hände oder des Mundes auf den Vorhängen auf an feinen, in dieſe Präparate eingehängte Häkchen. Dieſe Häkchen ſind beim Verſchlucken der Objekte nach innen eingerollt, um keine Verletzung zu erzeugen. Tatſächlich an einem Vorhange aufgefundene Einſtichöffnungen laſſen dieſe Einhängen von Häkchen deutlich er⸗ kennen. Das Wegnehmen der„Materaliſationen“ geſchieht ebenfalls mit den Händen oder dem Munde. Beim Aufflammen des Blitzlichtes (wenn nämlich die Szene zur Kontrolle photogra⸗ hiert werden ſoll. Die Red.] ſimuliert das Me⸗ Imäßig ei hefti Nervenchock, vegungen, befreit le und ſchließt, wie ſitionsmoment noch hinter dem wieder geſchloſſenen Vorhang die ſchnell zuſammengeknitterten Objekte wieder hin⸗ unter.— Geſchwindigkeit iſt keine Hexerei aber Uebungsſache.“ Mit der Aufklärung der anſchei⸗ nende geheimnisvollen Vorgänge durch Ma⸗ terialiſation“ wird Frhr. v. Schrenck⸗Notzing außerhalb der Kreiſe der überzeugten Spiritiſten wohl wenig Gläubige finden. Andererſeits wird man nicht verkennen, daß manche Einzelheiten in dem Erklärungsverſuch des Dr. Gulat⸗Wellen⸗ burg, z. B. die komplizierten Vorgänge bei der Blitzlichtaufnahme, noch eingehenderen Beweiſes bedürfen. Es iſt nicht ausgeſchloſſen, daß dann noch andere Tricks in Frage kommen. Sie zu finden, wird der wiſſenſchaftlichen Beobachtung vorbehalten bleiben, denn die„Medien“ werden ſich hüten, die neue Henne zu ſchlachten, die ihnen die goldenen Eier legt. — Ein Hund als Millionenerbe. Eine höchſt ſeltſame Geſchichte ereignete ſich, wie uns aus einer ſüddeutſchen Stadt geſchrieben wird, in einer Beamtenfamilie. Auf einem Flur wohnte ein Ehepaar, das ſich ſeit einiger Zeit im Beſitze eines kleinen Dackels befand. Der arme Hund wurde von Mann und Frau mit Fußtritten be⸗ handelt, wurde gepeinigt und gequält, ſodaß die junge Frau eines kleinen Beamten, die gegenüber wohnte, ſich des Tieres annahm, und die Nach⸗ barin bat, ihn ihr ganz zu überlaſſen. Mit kau⸗ ſend Freuden wurde der Dackel abgegeben, er ſtammte aus dem Nachlaß eines Onkels, von dem man einſt Millionen erwartete, der aber nach ſeinem Tode nur den Dackel hinterlaſſen hatte, mit dem Bemerken, ihn zu pflegen, bis er ſterbe Man hatte alſo die Laſt und nichts anderes von ihm, mußte Steuern zahlen, mußte ihn an der Leine führen, und ließ die Enttäuſchung, die der vermeintliche Erbonkel bereitet hatte, an dem un⸗ glücklichen Tier aus. Die junge Beamtenfran pflegte den Hund, ſo gut ſie konnte, liebte ihn zärtlich und wollte ihn vergeſſen machen, was er in ſeiner erſten Pflege erlitten. Das Tier wurde zutraulich und freundlich, wie es bei dem erſten Herren geweſen. Nun erſtaunte die Frau nicht wenig, als ihr die notarielle Mitteilung zuging, daß ſie nicht mehr und nicht weniger, als eine runde Million geerbt habe. Der Erblaſſer hakte in ſeinem Teſtament den Wunſch ausgeſprochen, nach Ablauf von einem Jahre ſein Vermögen demjenigen zu übergeben, der ſeinen Lieblings hund habe und ihn gut und kreu pflege. Nach dem Tode des Tieres fällt das Geld an ſeine Pfleger Die eigentlichen und erſten Erben des Millionen⸗ dackels wollten nun den Hund natürlich zurüch haben, fochten das Teſtament n aber wurde zu Gunſten des Beamtenehevagxes entſchie⸗ den⸗ 1 10. Seite. Beneral-Anzeiger.— Badiſche Neneſte Nachrichten. Mittagblatt.) Mittwoch, den 26. November 1913. g f 0 ag 111 21l 11161 0 0 Auf sämtliche fnmggmmmanpppmmnagggunm — geeeectcg Kinderkonfektion 10 11 0 Preise netto 20 achhgdaaggngmheacgggdgnnmgddadagggnmadaagngggaaddnngg E Extra-Rabatt eeere —— — Es gelangen in der Telephon 4329 a) zur Anwendung: 1. Elektrische Voll- und Teillicht- bäder, Lichtbidet, Gelenkbestrahler. Gelenkentzündungen, Geschlechtskrankheiten. 2. Kohlen- und Eisenlichtbestrah-· lungen, Röntgen-Instrumentarium. Haarausfall, Beingeschwüre. 3. Vierzellenbäder, Elektr. Voll- u. Sitzbäder, Galvanlsation, Faradisation, Dulslerendedlühströme, Wechselströme Herzvergrösserung, kungen. 4. Hochfrequenzströme. Ichias. 5. Medizinische Bäder wie Kohlen- mAure-, Sauerstoff-, Fichtenadel-, Flul- nol-, Kleien-, Kräuter-.Lohtaminbäd. 5 6. Inhalationen. Nervenleiden. Luftwege. 7. Magen- PFrauenleiden. 7. Hand-, Vibrations-, Thure-Brandt- massage. bis 9 Uhr abends geöffnet. Zonntags von 9 bis 1 Uhr geöffnet. Wir haben im Aaſteag einer auswärtigen Firma 7 hochfeine Schlafzimmer äußerſt billig abzugeben. F Jutereſſeuten wollen ſich auf unſerm Büro Q 2,— melden. Gebr. Graeff, Güterbeſtitteret, Telephon 125 u. 4425. (Nerzmurmel) N zugeben. Tatterſallſtr. 4. 2 Tr., Eichfheil⸗Hnsfalt Rönigs Ge,, b) zur Behandlung: 1. Stoftwechselstörungen, Rheuma- tismus, Gicht, Fettsucht, Zuekerkrank- heit, Bleichsucht und Blutarmut ete., 2. 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