1 Beyrgwpreis: 80 pfg. monatſich, Bringerlohn 30 Pfg., durch die poſt einſchl. Poſtauffchlag M..72 im Vierteljahr, Einzel⸗Nr. 5 Pfg. Anzeigen: Kolonel⸗Seile 50 Pfg. Reklame⸗Seile 120 Hck. Cäglich 2 Ausgaben(außer Sonntag) Beilagen: Geleſenſte und verbreitetſte Jeitung in Mannheim und Amgebung Schluß der Anzeigen⸗Annahme für das Mittagblatt morgens 9 Uhr, für das Abendblatt nachmittags 5 Uhr Amtliches Verkündigungsblatt für den Amtsbezirk Mannheim; Beilage für Literatur und Wiſſenſchaft; Unterhaltungsblatt; Beilage für Land⸗ und Hauswirtſchaft: Techniſche Rundſchau; Mannheimer Schachzeitung; Sport⸗Rundſchau; Wandern und Reiſen ſowie Winterſport; Mode⸗Beilage; Frauen⸗Blatt. Telegramm⸗Adreſfen „Generalanzeiger Mannheim“ Fernſprech⸗Rummern: Oberleitung, Buchhaltung und Zeitſchriften⸗Abteilung.. 1449 Schriftleitung...377 und 1449 Verſandleitung und Verlags⸗ buchhandlung 218 und 7869 Buchdruck⸗Abteilung. 341 Tiefdruck⸗Kbteilung 086 SZweigſchriftleitung in Berſtn (Mittagblatt.) Scharfes Auſtreten Sulgariens gegen Serbien. Der Zar als Oberbefehlshaber. Ner Großfürſt Vizekönig des 5 Kaukaſus. Petersburg, 8. Sept.(WTB. Nicht⸗ amtlich) Der Zar hat an den Oberbefehls⸗ haber Großfürſten Nikolai Nikolaje⸗ witſch einen Erlaß gerichtet, welcher beſagt: Zu Beginn des., Krieges verhinderten höhere Erwägungen mich, meiner innerſten Neigung zu folgen und mich an die Spitze meiner Armee zu ſtellen, deshalb beauftragte ich Sie mit dem Oberbefehl über alle Streitkrüfte zu Lande und zur See. Unter den Augen von ganz Rußland gaben Ew. Kaiſerliche Hoheit im Laufe des Krieges Beweiſe unerſchütterlicher Tapferkeit, welche das tiefe Ver⸗ trauen und die frommen Wünſche (voeux devots) aller Ruſſen erweckte, welche Ihren Namen durch alle unvermeidlichen Wechſelfälle des Kriegsglückes begleiteten. Die Bürde des Dienſtes am Vaterland, die Gott auf mich gelegt hat, befiehlt mir heute, da der Feind in das Innere des Reiches eingedrungen iſt, den Oberbefehl über die aktiven Truppen zu über⸗ nehmen, mit meinem Heere die Anſtrengun⸗ gen des Krieges zu teilen und mit ihm die ruſſiſche Erde gegen die Angriffe des Feindes zu ſchützen. Die Wege der Vorſehung ſind unbekannt, aber meine Pflicht und mein Verlangen beſtärken mich in dieſem Entſchluſſe, der auf Erwägungen des Nutzens für den Staat beruht. Der feindliche Einbruch von Weſten her, der ſich immer mehr ver⸗ ſchärft, verlangt vor allem die ſärk ſte Konzentration aller militäriſchen und bürgerlichen Behörden, ſowie die Vereinigung des Oberbefehls im Kriege mit der allgemeinen Tätigkeit aller Verwaltungszweige der Regierung, was unſere Aufmerkſamkeit von der Südfront ablenkt. Bei dieſem Stand der Dinge erkenne ich die Notwen⸗ digkeit Ihrer Hilfe und Ihres Rates auf unſerer Südfront an und ernenne Sie zum Vizekönig des Kauka⸗ ſus und Oberbefehlshaber der tapferen Kaukaſusarmee. Ich drücke Ew. Kaiſerlichen Hoheit meine tiefe Dankbar⸗ keit für die Anſtrengungen in dem bisherigen Teile des Krieges aus. Der Feind ſteht auf der ruſſiſchen Erde. Die Ruſſen ſuchen zwar an der ganzen ausgedehn⸗ ten Front von Riga bis an die beſſarabiſche Grenze zäheſten Widerſtand zu leiſten, aber— ſie können den Vormarſch wohl hemmen, aber nicht aufhalten. Wilna und Minsk ſcheinen bedroht, der Anſturm gegen die Dünalinie nimmt ſeinen kräftigen Fortgang, Riga iſt nach einer vorliegenden Nachricht ſchon ſo gut wie preisgegeben. Ein Elick auf die Karte zeigt, daß von dieſen aufgezählten Operationen her ein erfolgreicher Stoß gegen Petersburg geführt werden könnte, ſofern er in der Ab⸗ ſicht der deutſchen Heeresleitung liegen ſollte, was wir nicht wiſſen können. Aber ſelbſt wenn dieſer Stoß ins Herz nicht geführt wer⸗ den ſollte, die Verjagung der Ruſſen aus Ga⸗ lizien, die vor dem Abſchluß ſteht, die Be⸗ ſetzung von Polen und Kurland, die Zertrüm⸗ merung der ruſſiſchen Heere— es ſind Gründe genug, in äußerſter Gefahr des Vaterlandes äußerſte Anſtrengungen wirtſchaftlicher, poli⸗ tiſcher und militäriſcher Natur zu machen, um darss Vaterland gegen den„weſtlichen Eindring⸗ ling“ zu ſchützen, der ſo ruchlos war, ſich zur Wehr zu ſetzen, als Rußland in den heißen Sommertagen 1914 ſeine geſamte Streitmacht mobil machte, um in Berlin Wiederſehen mit dem franzöſiſchen Freunde zu feiern. Und ſo hat denn ſeit längerem eine haſtige, nervöſe, wilde Reformarbeit auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens eingeſetzt. Es ſoll nun mit einem Zauberſchlage die wirtſchaftliche den, die Rußland vor der Niederlage bewahrt. Wir kennen die Verſuche. Fremde Beobachter konnten eine gewaltige politiſche Regſamkeit ſeſtſtellen. Man forderte Erſetzung der jetzigen unverantwortlichen Regierung durch eine meue, konſtitutionelle Regierung, die das Vertrauen des Volkes genießt, ferner eine Umbildung der beiden geſetz⸗ gebenden Körperſchaften in libe⸗ raler Richtung. Die Bewegung wuchs ins Breite. Die Induſtriellen, Magiſtrate, Semſt⸗ wos und Schulen ſchloſſen ſich der Bewegung an. Die Duma ſpürte, daß ſie das Volk hinter ſich habe in ihrem Kampfe gegen die unfähige Bureaukratie, ſie glaubte und glaubt, daß die Regierung ihrem Druck weichen muß und gimg in ihren Reformforderungen immer weiter: Aenderung der Stellung der nichtflawiſchen und nichtorthodoxen Bevölkerung, Erweiterung der Preßfreiheit und ähnliches. Mit dieſer Reformaktion von unten ging Hand in Hand eine ſolche von oben. Hof und Regierung wollten allerdings nicht ſo gründ⸗ lich umſtürzen und erneuern wie die reform⸗ eifrigen Glieder der Duma, aber doch auch das ihrige tun. Dieſer VBeitrag von oben zur Ver⸗ teidigung und Rettung des Vaterlandes ſollte vor allem in einer zweckmäßigen Organiſation der Kriegsinduſtrie beſtehen zwecks„umfang⸗ reicherer Verſorgung des Heeres mit Munition, dem einzigen Gegenſtand, auf den unſere Truppen warten, um die fremde Invaſion an⸗ zuhalten und den Erfolg von neuem an unſere Waffen zu feſſeln.“ Des weiteren wurden in den führenden militäriſchen und ſtaatlichen Stellen Perſonalver änderungen vorgenommen, die noch nicht abgeſchloſſen ſind. Mit der Abfägung des Kriegsminiſters Suchomlinow begann es, wer weiter an die Reihe kommt, in die Wüſte geſchickt zu werden, weiß man noch nicht. Neuerdings heißt es, daß der Miniſter Goremykin fallreif ſei, der neue Kriegsminiſter Poliwanow ſoll zum Premierminiſter mit außergewöhnlichen Machtbefugniſſen ernannt werden. Die Kan⸗ didatur vereinige die Stimmen der meiſten politiſchen Gruppen auf ſich. Sie ſei das Symbol für die Vorherrſchaft der Militär⸗ intereſſen und entſpreche dem Verlangen der Zeitläufte. Unter dieſem Geſichtspunkte ſei man in faſt allen politiſchen Kreiſen damit einberſtanden, auch in denen, die ſonſt lieber jemand anders geſehen hätten. Die Ueber⸗ zeugung, daß alle Gewalt in einer kräftigen Hand vexreinigt werden müſſe gewinne in ganz Rußland täglich mehr Boden. In Ge⸗ neral Poliwanow ſehe die Mehrzahl der vuſ⸗ ſiſchen Politiker den einzigen Mann, der im⸗ ſtande iſt, das Land jetzt zu leiten und alles für den endgültigen Sieg zu organiſteren. Im Zuge dieſer Beſtrebungen würde die Aus⸗ ſchiffung des Großfürſten Niko⸗ lat Nikolajewitſch liegen, die heute vollzogene Tatſache iſt. Der Zar übernimmt ſelbſt den Oberbefehl und der Großfürſt geht in den wunderſchönen Kaukaſus, nachdem man plötzlich die ungeheure Wichtigkeit dieſes Kriegsſchauplatz enkdeckt hat, von dem ſonſt nicht viel die Rede war. Die Methoden des Großfürſten, ſeinen dauernden„ſtrategiſchen Rückzüge“, ſeine ſchonungsloſe Hinopferung der Maſſen ruſſiſcher Soldaten, ſeine Ver⸗ wandlung der weſtlichen Grenzgebiete in Wüſteneien— ſie haben verſagt; es ſoll offen⸗ bar mit anderen Methoden verſucht werden, für die er als Hindernis empfunden wird. Möglich, daß der Kriegsminiſter Poliwanow mit diktatoriſcher Gewalt ausgeſtattet wird, auf jeden Fall werden wir mit einer neuen Kraftanſtrengung zu rechnen haben, für die die Uebernahme des Oberbefehls durch den Zaren natürlich nur den Deckmantel bildet. Dem Zaren zur Seite ſteht der neue General⸗ ſtabschef Alexejew und unter ihm werden die Generale Rußki gegen Below, Eichhorn und Gallwitz, General Jwanoff gegen Mackenſen, und General Evert gegen den Prinzen Leopold von Bayern den Oberbefehl über die ruſſiſchen Streitkräfte führen. Dieſen Dreien wurde ja nachgerühmt, daß ſie ihr Auf⸗ rücken lediglich der eigenen Tüchtigkeit ver⸗ dankten und engliſche Bläter ſehen ſchon in der mit der Rede des Zaren eingeleiteten Aktion einen Wendepunkt des ganzen Feld⸗ zugs im Oſten. Auch italieniſche Blätter klam⸗ niern ſich voll Hoffnung an die Uebernahme der höchſten Kommandogewalt durch den Zaren. Man dürfe in dieſem Werke nicht eine Aeußerung der Verzweiflung erblicken, nicht das Ausſpielen der letzten Harte, die Rußland in Händen habe. Aller⸗ dings halten die ſo optimiſtiſch und hoff⸗ nungsfroh urteilenden italieniſchen Blätter es dann doch auch wieder für gut, zu mahnen, daß man nicht ſchon vom morgigen Tag den fun⸗ damentalelt Umſchwung erwarten dürfe. Die gebeſſerte Lage des ruſſiſchen Heeres werde ſich nicht in einem auffälligen Syſtemwechſel offenbaren, denn das Werk der Reorganiſation könne ſich nur langſam vollziehen. Aber — auch dieſe Abſchwächung muß wieder ab⸗ geſchwächt werden— man könne doch ruhig feſtſtellen, daß jetzt ſchon die allgemeine Lage bedeutend günſtiger werde, und die Widerſtandskraft der Ruſſen mehre ſich von Tag zu Tag. Dieſes Urteil iſt augenſcheinlich nicht auf eine felſenfeſte Zuverſicht gegründet, daß die Unleugbar großen Anſtrengungen, die Ruß⸗ land gegenwärtig macht, die Kataſtrophe ab⸗ zuwenden, zum Ziele führen werden, wie könnte ſonſt den Italienern auch nur die Ver⸗ mutung kommen, daß die Uebernahme des Oberkommandos durch den Zaren als ein Akt der Verzweiflung und als ein Ausſpielen der ziehen werden. Es iſt die einfache Ueber⸗ zeugung, daß in Tagen nicht ſchon Verſäum⸗ niſſe von Jahren nachgeholt werden können, die Kaltblütigkeit gegenüber der haſtenden Reformarbeit Rußlands„an Haupt und Gliedern“ gebietet. Den von dem ängſtlich harrenden Freunde im Weſten erwarteten „Wendepunkt in der Kampflage“ im Oſten wird die Verbannung des Großfürſten ſchwer⸗ lich bringen, ſo ſicher wir auch aus dem durch⸗ greifenden Kommandowechſel ſchließen dürfen, daß Rußland noch nicht gewillt iſt, die Sache für verloren zu geben. Es iſt zugleich ein An⸗ zeichen äußerſter Not und Gefahr und ein krampfhaftes Aufbäumen gegen des unauf⸗ habtſam hereinbrechende Schickſal, ob es aber ein auch nur einjgermaßen ſicheres Mittel iſt das Schickſal abzuwenden, bezweifeln wir nach der Geſamtlage Rußlands, die in wirtſchaftlich⸗ſozialer, finanzieller wie mili⸗ täriſch⸗politüſcher Hinſicht doch nicht gerade die Verheißung in ſich trägt, daß auch der ſtärkſte und genialſte Mann ihr eine über⸗ raſchende und ſchnelle Wendung geben könnte. Das aber würde das eigentliche Er⸗ fordernis für den Vierverband ſowohl in Hin⸗ ſicht auf die Lage im Weſten wie an den Dar⸗ danellen und am Balkan ſein, wo die energiſche Sprache des bulgariſchen Geſandten im Niſch die Dinge ſtark in Fluß bringen zu wollen ſcheint— nicht eben zu Nutz und Freude des Vierverbandes. Der Abſchied des Generaliſſimus. Petersburg, 8. Sept.(WTB. Ni amtlich.) Der Großfürſt Generaliffi. mus hat an die Truppen folgenden Tages⸗ befehl gerichtet: „Tapferes Heer und tapfere Flotte! Heute ſtellt ſich Euer erhabener oberſter Kriegsherr, der Kaiſer, ſelbſt an Eure Spitze. Ich neige mich vor Eurem Heldenmut, den Ihr ſeit mehr als einem Jahre bewieſen, und drücke Euch meine herzliche, wärmſte und aufrichtigſte Dankbarkeit aus. Ich bin feſt davon überzeugt, daß Ihr von dem Zeitpunkt an, an dem der Zar, dem Ihr den Fahneneid geſchworen, Euch führt, neue beiſpielloſe Taten voll⸗ führen werdet. Ich glaube, daß Gott vom heutigen Tage ab ſeinem Erwählten ſeine all⸗ mächtige, zum Siege führende Hilfe angedeihen laſſen wird. Generaladjutant Nikolaus.“ Ein Armeebefehl des Jaren. Petersburg, 8. Sept.(WTB. Nicht⸗ amtlich.) Ein Armeebefehl des Zaren, datiert vom 5. September aus dem Haupt⸗ quartier, beſagt: Heute habe ich den Oberbefehl über alle Streikräfte zu Lande und zu Waſſer auf den Kriegsſchauplätzen übernommen. Mit feſten Vertrauen auf die Enade Gottes und mit der unerſchütterlichen Sicherheit des endlichen Sieges werden wir unſere heilige Pflicht, das Vaterland bis zum Aeußerſten zu verteidigen, erfüllen und Rußland beine Unehre machen.“ 15 Die Räumung Rigas. Kopenhagen, 8. Sept.(WTB. Nicht⸗ amtlich.)„Politiken“ exfährt aus Petersburg: Auf dem Bahnhof Riga ſteht eine lange 1 1Reihe voller aus Gegenden, Eiſenbahnwagen Güter zur Abfahrt bereit, 2 Sate General⸗Anzeiger„ Badiſche Neueſte Nachrichten,(Mittagblatt) Donnerstag, den 9. September 1915. die geräumt werden ſollen. Die Abreiſe der Polizei iſt vorbereitet, die Polizeibureaus und die Stadtbehörden Rigas ſind ſeit langem ge⸗ ſchloſſen, die Päſſe ſchon ſeit Wochen nicht viſiert. Die Poliziſten ſind noch auf ihren Poſten, aber ihre Habe iſt bereits nach Dorpat befördert worden. Die Abreiſe der Arbeiter dauert an, auch die Arzte und Hoſpital⸗ perſonen reiſen ab. Rege Tätigkeit der Ukrainer. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Büro.) Aus Wien wird der Deutſchen Tageszeitung gemeldet: Die Neue Freie Preſſe meldet aus Czernowitz: Eine vertrauenswürdige Perſön⸗ lichkeit, die aus Rußland über Rumänien hier eingetroffen iſt, erklärt, daß die revolutionäre Bewegung in Rußland im Wachſen begriffen ſei, namentlich die ukraini⸗ ſchen Elemente entwickeln eine rege Tätigbeit. Nächſt Jekaterinoslaw ſpreng⸗ ten ſte eine Eiſenbahnbrücke über den Dujeſtr in die Luft. Die Bewegung ſei nicht einzudämmen, ſie würde in elementariſcher Gewalt ausbrechen. Der öſterreichiſch⸗ungariſche Tagesbericht. Wien, 8. Sept.(WTB. Nichtamtl.) Amt⸗ lich wird verlautbart: 8. September 1915. Kuſſiſcher Ariegsſchauplatz. Im Wolhyniſchen Feſtungsgebiet blieb geſtern die Lage unverändert. Einige ruſſiſche Gegenangriffe brachen unter unſerm Feuer zuſammen. Weiter ſüdlich haben unſere Siege bei Podkamien und Radziwilow den Feind in einer Frontausdehnung von 90 Kilometern zum Rückzug hinter den Ickwa gezwungen. Unſere Truppen ver⸗ folgen. Am Sereth kam es zu erbitterten Kämpfeu. Der Gegner brach mit überlege⸗ nuen Kräften aus ſeinen bei Tarnopol und Struſow eingerichteten brückenkopfartigen Verſchanzungen hervor. Die bei Tarnopol vordringenden Ruſſen wurden durch einen Gegenangriff deut⸗ ſcher Truppen zurückgeworfen. Im Raume weſtlich und ſüdweſtlich von Trem⸗ bomla iſt der Kampf noch im Gange. Nächſt der Serethmündung erſtürmten die unter Be⸗ fehl der Geuerale Beuigni und Fürſt Schön⸗ burg ſtehenden k. u. k. Truppen die feindliche Stellung nordweſtlich von Szuparka, wo⸗ bei 20 ruſſiſche Offiziere und 4000 Mann gefangen genommen und 7 Maſchinen⸗ gewehre erbeutet wurden. Bei den öſterreichiſch⸗ungariſchen Streitkräf⸗ ten an der Jaſiolda nichts Neues. Italieniſcher Ariegsſchauplatz. Im Raume des Kreuzbergſattels trat nach der vorgeſtrigen Nieder⸗ Lage der Italiener Ruhe ein. Ihre Ver⸗ luſte waren größer, als aufänglich angenom⸗ men wurde. Denn beim Aufräumen des Ge⸗ fechtsfeldes zählten unſere Truppen allein vor der Pannſpitze, der Cima Frufnoni und dem Eiſenreichkamm über 400 Feindes⸗ leichen. Die Lage auf dem italieniſchen Kriegsſchauplatz iſt durchaus unverändert. Im Abſchnitt von Doberdy wieſen unſere Truppen heute früh einen feindlichen Vorſtoß gegen den vorſpringenden Teil der Karſthoch⸗ fläche zurück. Italieniſche Infanterie, die ſich öſtlich Vermegliano vorarbeiten wollte, wurde mit Handgranaten verjagt. Der Stellvertreter des Chefs des Generalſtabs von Höfer, Feldmarſchalleutnant. Der ruſſiſche Bericht. Petersburg, 8. Sept.(WTB. Nichtamtl.) Mitteilung des Generalſtabs des Generaliſſimus vom 7. September. In der Gegend von Rig a keine Veränderung. Südlich Frie drich⸗ ſta dt unternahm der Feind ſeit der Nacht zum 6. September energiſche Angriffe am Daudſe⸗ fluß. Die Nachtangriffe wurden zurückgewieſen. In den Richtungen Dünaburg und Swien⸗ canh nichts Weſentliches. Zwiſchen Swenta und Wilia, ſowie zwiſchen Wilia und Njemen iſt die Lage unverändert. Angriffe der Deut⸗ ſchen am 6. September gegen die Ortſchaft Orany und am Unterlauf der Meretſchanka wur⸗ den zurückgeſchlagen. Am mittleren Nfemen führte der Feind am 5. und 6. September ſeine Operationen in öſtlicher und ſüdöſtlicher Rich⸗ tung von Grodno weiter. Weiter ſüdlich beſtan⸗ den unſere Nachhuten am Morgen des 6. Sep⸗ tember in der Gegend von Wolkowyſk und füdlicher an der geſamten Front bis zur Straße Rozany—Slonim einen beſonders hartnäckigen Kampf. Zwiſchen der Jaſiolda und Pyna halten wir infolge von Kämpfen an der Linie Chomſk Drohiczyn die Offenſive des Feindes auf, deſſen Stellungen ſich wenig öſtlich von der angegebe⸗ nen Linie befinden. In der Gegend der Eiſen⸗ bahn Kowel—Saruy führte unſere Reiterei gelungene Unternehmungen gegen den Feind durch, aus einer Reihe von verwegenen Angriffen beſtehend, die bei dem Dorfe Voloſchky in der Gegend von Kowel, ſowie bei der Ortſchaft Kolky am Styrfluſſe, wo wir drei Offizjere und 150 Soldaten gefangen nahmen, beſonders er⸗ folgreich waren. Am rechten Ufer des oberen Styr in der Gegend Ruziwilow zwiſchen den Flüſſen Stonewka und Ikwa ſeit dem Mor⸗ gen des 6. September hartnäckige Kämpfe. Unſere Truppen, die unter dem Druck beträchtlich überlegener feindlicher Streitkräfte ſtehen, er⸗ hielten Befehl, feſtere Stellungen an den Flüſſen Gorgia, Stubel und Iwka einzunehmen. Am Sereth unternahm der Feind, ſich im allgemeinen untätig verhaltend, am 6. Septem⸗ ber wiederholte fruchtloſe Offenſivverſuche in der Gegend von Tarnopol. Enm enmſter Sgrit dez ſulgariſchen Geſandtenin Rch Wien, 9. Sept.(WT7B. Nichtamtlich.) Die ſüdſlaviſche Korreſpondenz meldet aus Sofia: Das Regierungsorgan„Echo de Bul⸗ garia“ veröffentlicht folgende Mitteilung: Der bulgariſche Geſandte in Niſch unter⸗ nahm bei der ſerbiſchen Regierung ein De⸗ marche, um wegen der demütigenden Sprache und Angriffe verſchie⸗ dener Organe der ſerbiſchen Preſſe gegen die Perſon des Königs von Bulgarien Vorſtel⸗ lungen zu machen. E. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Bur.) Aus Zürich wird gemeldet:„Giornale'Ita⸗ lia“ erfährt aus Sofia: Im Auftrag ſeiner Regierung hat der ſerbiſche Geſandte der bul⸗ gariſchen Regierung vorgeſchlagen, direkte Ver⸗ handlungen zwiſchen Serbien und Bulgarien für die Landabtretungen einzuleiten. 8 Wie ver⸗ ſichert wird, habe das Kabinett Radoslawow freundſchaftlicherweiſe dieſen Vorſchlag zurück⸗ gewieſen mit der Erklärung, Bulgarien beab⸗ ſichtige, die Verhandlungen mit dem Vierver⸗ band fortzuſetzen. Bern, 8. Sept. Dem„Bund“ wird aus ſerbiſchen Kreiſen verſichert, Serbien denke nicht daran, den Bulgaren das ganze Maze⸗ donien bis zum Ochridaſee abzutreten; keine ſerbiſche Regierung könnte ſich darauf einlaſſen. Was im ſchlimmſten Falle hergegeben werden könnte, ſei der Zipfel im Südoſten des heutigen Serbien, der weſtlich durch den Wardar be⸗ grenzt wird, und das Gebiet der Ortſchaften Kotſchana, Iſtiv und Radowie umfaßt. Da nun aber die Bulgaren erklären, ſie wür⸗ den nicht ruhen, bis das ganze Maze⸗ donſien, das ihnen im Teilungsvertrag vor den Balkankriegen zugeſprochen worden war, in ihrer Hand ſei, ſo ſcheinen in dieſem Punkte die Bemühungen des Vierverbandes zur Gründung eines neuen Balkanbundes fehlge⸗ ſchlagen zu ſein. Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg in Sofia. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Büro.) Aus Wien wird der Deutſchen Tageszeitung ge⸗ meldet: Die„Neue Freie Preſſe“ meldet aus Sofia: Das halbamtliche„Echo de Bulgarie“ berichtet, daß der Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg, ein naher Verwandter der Königin, von Bukareſt in einem Sonderzuge kommend, hier eintraf. Der Herzog wurde auf dem könig⸗ lichen Bahnhofe von Paduens von dem Kron⸗ prinzen, dem deutſchen Geſandten und dem Per⸗ ſonal der deutſchen Geſandtſchaft empfangen. Dann begab ſich der Herzog in den Palaſt. Am nächſten Tage ſtattete er dem Miniſterpräſiden⸗ ten Radoslawow einen Beſuch ab, mit dem er eine längere Unterredung hatte. Rumänien. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Büro.) Aus dem Haag wird gemeldet: Der„Temps“ meldet, daß die zwiſchen der öſterreichiſch⸗unga⸗ riſchen und der rumäniſchen Regierung ſchwe⸗ benden Verhandlungen über die Ausfuhr Rumäniens beendet ſind. Deutſch⸗ land und Oeſterreich liefern Waggons, um Rumänien die Ausfuhr zu ermöglichen. Ru⸗ mänien wird dafür den Durchgangs⸗ verkehr aller Erzeugniſſe nach Bulgarien geſtatten, abgeſehen von Artikeln, die für den Krieg und zur Herſtellung von Munition dienen können. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Büro.) Aus Lugano wird gemeldet:„Corriere“ muß zugeben, daß die Nachrichten vom bevorſtehenden Kriegseintritt Rumäniens von der halbamt⸗ lichen„Independance Roumaine“ beſtritten wer⸗ den, die das Zuſtandekommen eines Verkrages zwiſchen Rumänien und dem Vierverband ab⸗ leugnet. Die Möglichkeit einer Einigung zwiſchen Serbien und Bulgarien wird heute in Rom ſehr gering beurteilt. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Büro.) Aus Wien wird der Deutſchen Tageszeitung gemeldet: Die Neue Freie Preſſe meldet aus Lugano: Der„Secolo“ erfährt aus Sofia, daß leinerlei Abkommen zwiſchen Bulgarien und Rumänien wegen der Dobrudſcha zuſtande gekommen ſei. Ohne ein ſolches Abkommen ſei aber weder ſeitens Bulgariens noch Rumäniens ein kriegeriſches Eingreifen zugunſten des Vier⸗ Umfangreiche Telegramm⸗ ſpionage in Athen. Athen, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Von unſerm Privatkorreſpondenten. Hier wurde die Aufſehen erregende Entdeckung gemacht, daß Depeſchen der deutſchen Ge⸗ ſandtſchaft und Telegramme des Aön ig⸗ Konſtantin ſeit Mongten von zwei Telegraphenbeamten unterſchlagen worden ſind, die hierfür von zwei franzöſi⸗ ſchen Korreſpondenten eine monat⸗ liche Beſtechung jeder von je 1500 Franlen bezogen haben. Die deutſchen Dienſt⸗ telegramme wurden, wie verlautet, nach Rußland weitergegeben. Beide fran⸗ zöſiſchen Korreſpondenten ſind verhaftet worden. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Bur,) Aus Athen wird gemeldet: Die Unterſuchung hat ergeben, daß die Telegrammſpio⸗ nage in weit größerem Umfange betrieben worden iſt, als urſprünglich ſchien. Außer dem Journaliſten Papas iſt auch ein anderer fran⸗ zöſiſcher Journaliſt namens Marion verhaftet worden, weil er ebenſo wie Papas den Ver⸗ kehr zwiſchen den intereſſierten Perſonen und den ſchuldigen Telegraphenbeamten vermittelt hat. Es ſind nicht nur offene, ſondern vor allem auch chiffrierte und nicht nur Tele⸗ gramme der deutſchen Geſandtſchaft und Tele⸗ gramme des Königs, ſondern auch Depeſchen der öſterreichiſch⸗ungariſchen und der italieni⸗ ſchen Geſandtſchaft abgeſchrieben bzw. im Ori⸗ ginal geſtohlen worden, um nach Petersburg geſandt zu werden. Man ſcheint ſogar gegen das verbündete England ſpioniert zu haben. Im Mai ſind 90 Telegramme der deutſchen Geſandtſchaft, 5 der engliſchen und 9 der grie⸗ chiſchen Regierung, 5 der ruſſiſchen Geſandt⸗ ſchaft, 2 der öſterreichiſch⸗ungariſchen Geſandt⸗ ſchaft, 2 des Prinzen Georg, im Juni insge⸗ ſamt 236, darunter 200 Telegramme der deut⸗ ſchen Geſandtſchaft und im Auguſt 33 Tele⸗ gramme geſtohlen worden. Man hat bei einem der Verhafteten auch verſchiedene chiffrierte Telegramme gefunden, die der König an Ver⸗ wandte ins Ausland gerichtet hat. Der Ver⸗ ſuch der veniſeliſtiſchen Preſſe, die Angelegen⸗ heit als eine„beſtellte Arbeit“ im Dienſte der deutſchen Geſandtſchaft hinzuſtellen, iſt kläg⸗ lich geſcheitert. Die Entrüſtung über das Trei⸗ ben der betreffenden Perſonen iſt allgemein. Selbſt die veniſeliſtiſche„Heſtia“ fordert, daß eine Anzahl der kompromittierten Perſonen Athen ſofort verlaſſe. der türliſche Tagesbericht. Konſtantinopel, 9. Septbr.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: Auf der Dardanellenfront draungen im Ab⸗ ſchnitt von Anaforta in der Nacht zum 7. September unſere Erkundungskolonnen, die gegen Meſtantepe und Azmak geſandt wurden, in die feindlichen Schützengräben ein, erbeuteten zwei Maſchinen⸗ gewehre mit allem Zubehör, die gegenwär⸗ tig gegen den Feind benutzt werden, 15 Kiſten Munition und 20 Gewehre. Unſer Feuer vernichtete einen engliſchen Kranken⸗ wagen, der eine Munitivusladung ent⸗ hielt und in die Luft flog. Bei Ari Bur nu nichts von Bedeutung. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr beſchoſſen feind⸗ liche Torpedoboote mit Hilfe der Be⸗ Woher ſtammt der Halbmond? Der Halbmond, das uns heute ſo nah gerückte und wohlvertraute Wahrzeichen unſerer Ver⸗ bündeten, der Türken, wird von uns natürlich müt dem aufgehenden jungen Mond in Verbin⸗ dung gebracht, der als das ſelbſtverſtändlichſte Vorbilb dieſes Symbols des Iflam erſcheint. Für die Wiſſenſchaft aber iſt dieſer Zuſammen⸗ haug durchaus nicht ſo naheliegend wie für den Laien; vielmehr ſind die Gelehrten, die ſich mit dem Urſprung des Halbmonds beſchäftigt Hhaben, ganz anderer Anſicht. Zunächſt iſt der Halbmond mit dem Stern, der uns heute von cklen türkiſchen Fahnen grüßt, durchaus kein rein mohammedaniſches Zeichen. Er geht weit in die voriſlamiſche Zeit zurück, war bereits das Wappen der altrömiſchen Provinz Illyricum, und die Münzen aus der römiſchen Kaiſerzeit weiſen vielfach dieſes Wahrzeichen auf. Das Zeichen des Halbmondes hat man, wie Dr. E. Kronfeld in ſeinem inhaltsreichen Buch über den Krieg im Aberglauben und Volksglauben des Näheren ausführt, mit uralten Amuletten und Talismanen in Beziehung gebracht. Nach Anſicht des Archäologen William Ridgeway iſt das mohammedaniſche Symbol auf ein wohlbe⸗ kanntes Amulett zurückzuführen, das urſprüng⸗ lich aus einer Klaue, Kralle oder einem Hauer beſteht. Im Laufe der Zeit wurden zwei ſolche Krallen aneinandergefügt, die meiſt durch ein Band oder einen Silberſtreifen vereinigt Wurden, und ſo erhielt das Amulett eine halb⸗ adförmige Form, die in einem einzigen Stück 0 Material herausgeſchnitzt oder ge⸗ ſchmitten wurde. So verlor dieſes Halbmond⸗ ol jede——5 ſeiner Entſtehung aus der Aur in manchen Dekorationsmuſtern früher die beiden Krallen miteinander verbun⸗ den wurden. Dieſes unheilabwendende Amu⸗ lett aus den zwei vereinigten Krallen iſt viel⸗ fach, auch in Europa, verbreitet; nur denkt man dabei freilich ſtets an den zunehmenden Him⸗ melskörper, deſſen Form es darſtellt. Nach der Anſchauung anderer Gelehrter iſt ader Halb⸗ mond ein umgeformtes Hufeiſen, und aller⸗ lei volkskundliche wie geſchichtliche Tatſachen laſſen dieſe Anſchauung als ſehr wahrſcheinlich gelten. Die Wichtigkeit, die das Pferd bei den Nomadenvölkern beſaß, die große Liebe, die be⸗ kanntlich der Araber ſeinem Roſſe entgegen⸗ bringt, ſie ließen alles mit dem Pferd Zuſam⸗ menhängende in bedeutungsvollem Lichte er⸗ cheinen. So iſt der Roßſchweif, der noch heute eine Auszeichnung des türkiſchen Paſchas bildet, ſchon in ſehr früher Zeit Kriegs⸗ und Heereszeichen der iſlamitiſchen Nomaden⸗ ſtämme; ein Roßſchweif wurde dem Häuptling vorangetragen und wehte von ſeinem Lagerzelt. Aehnlich mag dem Hufeiſen die Ehre zuteil ge⸗ worden ſein, als ein beſonderes Symbol ange⸗ ſehen zu werden. Die brientaliſchen Hufeiſen haben eine andere Form als die unfrigen; mit Rückſicht auf die ſchlechten Wege und die ſcharfen Felskanten, die oft zu überſchreiten ſind, wird das Innere des Pferdehufes durch eine Metall⸗ platte geſchützt, die dem Hufeiſen eine große Aehnlichkeit mit einem Halbmond verleiht. An⸗ dere Deutungen ſehr phantaſtiſcher Art ver⸗ ſuchen das Symbol des Halbmondes mit dem Himmelskörper in Verbindung zu bringen. So wird von Mohammed, der durch Wundertaten ſich Anhänger erwarb, berichtet, daß eins ſeiner Wunder darin beſtand, daß er ein Abbild des — Vollmondes in einen Halbmond verwandelte, wird noch die Stelle beſonders betont, an der verbandes zu erwarten. indem er den Mond in zwei Hälften ſchnitt und die eine Hälfte im Aermel verbarg. So wäre der Halbmond ſein Symbol geworden. Eine andere Erzählung meldet, daß bei der Einnahme von Konſtantinopel durch die Türken die eine Hälfte des Mondes ſich verfinſterte und daß zur Erinnerung an dies Ereignis der Halbmond das Wahrzeichen der Türken wurde. Aber ge⸗ gen dieſe Geſchichte ſpricht, daß das Halbmond⸗ ſymbol viel älter iſt als die Einnahme Kon⸗ ſtantinopels. Schon zu Ende des 12. Jahr⸗ hunderts war die Spitze des Zeltes des Sultans Mohammed Tekeſch von Chwareſm mit einem Halbmond geſchmückt. Dſchingis⸗Chan führte bei der Erſtürmung der chineſiſchen Mauer im Jahre 1209 auf ſeiner mit neun weißen Roß⸗ ſchweifen gezierten Tartarenfſahne das Zeichen des Halbmondes, und eineinhalb Jahrhundert ſpäter trug die rote Fahne, die Sultan Orchan den Janitſcharen verlieh, an ihrer Spitze einen ſilbernen Halbmond. So iſt das geheimnisvolle Zeichen jedenfalls bereits mit den Anfängen des Iſlam verknüpft und blickt auf eine altehrwür⸗ dige Vergangenheit zurück. Ein Ariegslied Beethovens gegen Italien. Noch fehlt den Oeſterreichern in ihrem Kampf gegen die Italiener ein modernes Kriegslied, das ſo volkstümlich wäre wie der Radetzky⸗ Marſch. Eine glückliche Idee hat nun der Jenaer Verleger Eugen Diederichs gehabt, in⸗ dem er in ſeinen„Jenger Kriegsliederkarten“, die das neue Soldaten⸗Volkslied pflegen ſollen, ein von Beethoven verfaßtes und komponiertes Kriegslied aus dem Jahre 1797 mitteilt. Der Text des Liedes iſt leicht geändert, und in die⸗ ſer neuen Faſſung wäre es, getragen von der wundervollen Melodie des Meiſters, wohl ge⸗ eignet, das Kriegslied der Oeſterreicher gegen Italien zu werden. Es lautet folgendermaßen: Ein großes deutſches Volk ſind wir, Sind mächtig und gerecht Ihr Welſchen, das bezweifelt ihr? Ihr Welſchen kennt uns ſchlecht. Wir ſchlagen mutig drein, Wieviel auch eurer ſein. Mit Piken, Senſen und Geſchoß Eilt Klein und Groß herbei! Fürs Vaterland! ſtimmt Klein und Groß, Stimmt an das Feldgeſchrei! Wir ſtehen unverwandt Für Haus und Hof und Land. Wir ſtreiten nicht für Ruhm und Sold, Nur für des Friedens Glück! Wir kehren arm an fremdem Gold Zu unſerm Herd zurück. Gerecht iſt unſer Krieg Uns, uns gehört der Sieg! ANus dem Mannheimer Kunſtleben. Theaternachricht. 17 5 Am Freitag wird der erſte Teil von Björn⸗ ſons„Ueber unſere Kraft“ der in der vorigen Spielzeit neueinſtudiert wurde, ge⸗ geben. In der Erſtaufführung des Schwankes „Herrſſchaßtlicher Diener geſucht', wirken mit die Damen: Lene Blankenfeld, Lore Buſch, Aenne Leoni, Alice Liſſo und die Herren: Robert Garriſon, Georg Köhler,* Köckert, Karl Neumann⸗Hoditz, i —2 Domnerstag, den 9. Sepbember 1913. 8. Seite. wachung eines Feſſelballons während einiger Augenblicke, vhue bemerkenswerten Schaden anzurichten, unſere Stellung am rechten und linken Flügel. Unſere Batterie in den Meerengen brachte am 7. September feindliche Batterien zum Schweigen, die unſere Stellung am linken Ufer beſchoß und zerſtreute feindliche bei Mor⸗ toliman verſammelte Truppen. Souſt nichts von Bedeutung. Konſtantinopel, 8. Sept.(Privattele⸗ gramm.) Unter den engliſchen Gefal⸗ lenen an den Dardanellen befindet ſich der Brigade⸗General Kenna. Er hatte an der Nilexpeditton im Jahre 1898 teilgenommen hatte in der Schlacht von Karthum mitgefoch⸗ ten und den Burenkrieg mitgemacht. Beftige Juſammenſtse zwiſchen Engländern und Afghanen. Berkin, 9. Sept.(Von u. Berl. Büro.) Aus Konſtantinopel wird dem„Lokalanzeiger“ gemeldet: Der„Sabah“ zufolge, fand an der nördlichen Grenze Indiens ein heftiger Zu⸗ ſammenſtoß zwiſchen engliſchen Soldaten und Afghanen ſtatt, wobei 3000 Engländer getötet wurden. In der Nähe von Lahore dauern die Kämpfe ſeit 20 Tagen an. Die engliſche Regie⸗ ſung nahm viele Verhaftugen under der indi⸗ ſchen Bevölkerung vor. Allein in der Gegend von Lahore wurden 4044 Leute verhaftet. Die Kriegslage im Weſten. Zum Fliegerangriff auf Sagar⸗ brücken. Saarbrücken, 8. Sept.(WTB. Nicht⸗ amtlich.) Am Montag morgen gegen 10 Uhr ſtürzte am Friedhof von Cappel, Kreis Avold, ein franzöſiſches Flugzeug ab. Die Inſaſſen, ein Kapitän und ein Ser⸗ geantmajor, ſind tot. Der Kapitän war bis zur Unkenntlichkeit verſtümmelt, der Sergeant⸗ major entſetzlich zugerichtet. Das Flugzeug, auf dem ſich ein Maſchinengewehr, Karabiner und fünf Bomben befanden, war vollſtändig von Schüſſen durchbohrt. Bei dem Kapitän wurde ein Stadtplan von Saar⸗ brücken vorgefunden. Die neuen Skandale in Franksreich. QRotterdam, 9. Sept.(Von unſerem Berichterſtatter!) Wie man aus Paris ver⸗ nimmt, hat ein verhafteter Kontrolleur vom Marineamt Selbſtmord be⸗ gangen. Aus der Geſchoßfabrik Sant du Tarn hat man noch den erſten Ingenieur verhaftet, ſodaß ſich bis jetzt die Unterſuchung auf fünf Perſonen erſtreckt. Um die Unruhen einzu⸗ ämmen, welche dieſer Truppenſkandal in den militäriſchen Kreiſen verurſacht acht hat, ſah ſich General Ferrot, Kommandant der 16. Diviſion, veranlaßt, einen Teil des Befehls zu erlaſſen, worin er erklärt, daß es ſich nur um einen Ver⸗ ſuch zwecks Korruption in ßfabri der Geſchoß handle, der durch bir Wachſamkeit der Beh berhindert werden konnte. Der ſchwere Fall wird jetzt von den Gerichten unterſucht. 72 ſiſ 1 2 ee nl ſiſchen Verwundetenfürſorge. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Büro.) Zig.“ gemeldet: Boſten“ ſendet — — Aus Chriſtiania wird der„Voſſ.. Der Berichterſtatter der„Aften leinem Blatte einen Bericht 1 die letzte Tagung der franzöſiſchen Kammer. Es heißt da: Die Anklagen geger Millerand ſind wie ein Schneeball, der zur Lawine an⸗ wachſe. Nach der Oppoſition hat der Zuſtand der Verwundetenfürſorge einen Rekord an Nachläſſigkeit, Gleichgültigkeit und e +* 2 2 Schlendrian aufgeſtellt. Die Folge davon war eine Unmenge von Toten und Verſchwen⸗ dung von Millionen. Bei der Marneſchlacht ſeien 250000 Verwundete auf gut Glück und derart haſtig und ohne Ordnung zurücktransportiert worden, daß beiſpielsweiſe 1327 Verwundete irgendwohin geſandt wurden, wo ſich auch nicht ein einziges Bett vorfand. Ordentliche Sani⸗ tätswagen ſind nie nach der Front geſchickt wor⸗ den. Man hat dort nur einige Paradewagen aufgeſtellt, um die Inſpizierenden zu beruhigen, in Wirklichkeit aber nur Güterwagen dazu ver⸗ wendet. Bei Kriegsbeginn gab es 15000 kriegs⸗ fähige Aerzte. In Wirklichkeit wurde nur der zehnte Teil moßiliſtert, die übrigen gehen noch heute frei her. Statt deſſen fungieren Köche als Apotheker, in Eiſenwarenhändler als Kran⸗ lenpfleger, Studenten der Medizin als Brief⸗ träger. Der Seelrieg. Unſere Unterſeeboste. London, 9. Sept. 2 875 Nichtamtl.) Der Londoner Dampfer„Rhea“ iſt verſenkt worden; die Beſatzung wurde gerettet. Bordeaux, 9. Seßt.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas: Der Dampfer „Guatemale“ von der Compagnie Generale Transatlantique iſt auf der Fahrt von St. Na⸗ General⸗Auzeiger— Badiſche Neuefte Nachrichten.(Mittagblatt) 17 zafre nach Philadelphia auf der Höhe der Belle Isle torpediert worden; die Beſatzung wurde gerettet. Der Dampfer war 118 Meter lang und 16 Meter breit. Das Schiff war 1907 von Stapel gelaufen. La Rochel, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Ein deutſches Unterſeeboot hat in der vergan⸗ genen Nacht den Dampfer„Garany“ aus Liverpool verſenkt; die Beſatzung wurde ge⸗ rettet. Wie England den Schutz der Rechte über die neutralen Staaten ausübt. EBerlin, 9. Sept.(Von unſ. Berl. Bur Aus Kopenhagen wird gemeldet: Die engliſche Regierung ließ der norwegiſchen Kon⸗ ſerven⸗Induſtrie mitteilen, ſie werde künftig die Ausfuhrbewilligung für Blech nach Norwegen davon abhängig machen, daß die norwegiſchen Firmen ſich verpflichteten, weder direkt, noch in⸗ direkt Konſerven an andere Länder Europas zu verkaufen, als an die mit England verbündeten. Ebenſo an Spanien, Portugal, Holland, die Schweiz und die neutralen Balkanſtaaten darf Norwegen keine Konſerven mehr verkaufen. 30 norwegiſche Konſervenfabriken unterzeichneten bereits unter dem Druck der Verhältniſſe ſämt⸗ liche Forderungen. Der engliſche Konſul in Stavanger erklärte, wenn die direkte und in⸗ direkte Ausfuhr von Konſerven nach Deutſch⸗ land fortgeſetzt werde, ſei die beſte Ausſicht vor⸗ handen, daß England die geſamte Blechzufuhr verhindere. Nc Paris, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der „Temps“ meldet: Der franzöſiſche Damp⸗ fer„St. Chamont“(1700.) erlitt durch die Exploſion einer Mine am Eingang der Themſe ein ſtarkes Leck; er konnte mit eigenen Mitteln bis nach Harwich gelangen, wo er ins Trockendock gebracht wurde. 3 Mann der Beſatzung fehlen; der Kapitän wurde verletzt. Sadiſche Politik. Dem Andenken Greßherzog 5 Friedrichs des Erſten. * Karlsruhe, 8. Sept. Die„Karlsruher Zeitung“ ſchreibt: Von neuem jährt ſich morgen der Tag an dem Großherzog Friedrich I. das Licht der Welt erblickte. Und wieder gedenkt Anſer Volk in Liebe und Treue des unvergeß⸗ lichen Fürſten. Das herrliche Werk, dem ſein ganzes Leben geweiht war, die Schaffung und Starkerhaltung eines neuen Deutſchen Reiches, es muß auch heute noch, obwohl bereits 13 harte Kriegsmonate hinter uns liegen, in furchtbarem Kampfe gegen eine Welt von Feinden verteidigt werden. Aber wir dürfen mit dem, was in dieſer. uns erſtritten wurde, dankbaren 5 n in. Die hehre Schöpfung, Hroßh richs I. raſtloſes Streben galt, bat ihre Feſtigkeit und Kraft nach gußen und nach innen bewährt. Der Geiſt, der einſt den edlen Fürſten beſeelte, iſt in den Söhnen und Enkeln lebendig geblieben und die gewaltigen Siege auf den Feldern der Schlacht wie auf den Gebieten des innerpolitiſchen und wirtſchaftlichen Lebens bedeuten eine ergreifende Rechtfertigung Vertrauens, das die Gründer des neuen 3 in die ſittliche und phyſiſche Kraft des ſe Seine teuren badiſchen deren Wohlfahrt Großherzog der rzog geſamten Volke flicht, ihre Mochten im Weſter e„ mit dem Schwerte lrbeit daheim der dienen, allenthalben rgeßlichen Toten nken unverwelkliche ieſer Geiſt ſie auch rd, trotz aller Opfer idgültigen Siege, das iſt Zuverſicht, die die beſte ages bildet! dem ſchönen Teil. Oſten, zu Laude oder zur in der Hand oder in tireuer oder im Sache des Vaterlandes haben ſie im Geiſt gewirkt und ſo ſei Kränze gewunden. weiterhin ſtark mach durchzuhalten bi die frohe und begl enkfeier des mork J. Die Verwendung von KNriegsinvaliden im bad. Staatsdienſt. Ueber die Verwendung von Kriegsinvaliden (Unteroffizieren und Mannſchaften) im badiſchen Staatsdienſt ſind folgende Grundſätze unter den Großherzoglichen Miniſterien vereinbart worden: 1. Bei Beſetzung aller für Kriegsinvalide ge⸗ eigneten Stellen im badi Staatsdienſt ſollen, ſoweit die Anſtellungsgrun des Bundesrats für die Beſetzung der mittleren, Kanzlei⸗ und Unterbeamtenſtellen mit Militär⸗ anwärtern und Inhabern des Anſtellungsſcheins oder dienſtliche Rückſichten nicht entgegenſtehen, Kriegsinvalide vor andern Bewerbern den Vor⸗ zug haben. Bei ſonſt gleichen Vorausſetzungen werden Bewerber, die die badiſche Staatsange⸗ hörigkeit durch Abſtammung beſitzen oder vor ihrer Einberufung zum Heeresdienſt ihren dauernden Wohnſitz in Baden hatten, vor andern Bewerbern berückſichtigt. 2. Für Stellen, die nur zu einem beſtimmten Teil den Zivilverſorgungsberechtigten vor ehal⸗ ten ſind, ſollen, ſoweit es dem dienſtlichen Inter⸗ eſſe nicht widerſpricht, Kriegsinvalide mit Zivil⸗ verſorgungsanſpruch über das feſtgeſetzte Anteil⸗ verhältnis hinaus angenommen werd 3. Bei Beſetzung einer jeden den habern des Zivilverſorgungs⸗ und Aunſt lungsſcheins bisher nicht vorbehaltenen Stelle ſoll geprüft werden, ob ſie ſich nicht für einen Kriegsinva⸗ liden eignet; auch werden ſich die in Betracht ſommenden Verwaltungen bemühen, nötigenfalls durch Aenderung der Geſchäftseinteilung, ſoweit dies ohne erheblichen Nachteil für den Dienſt und ohne ſinanziellen Mehraufwand eht Aangeht, 7 118 tete 2 2— für s tellen zu ſchaffen. 4. H htlich 2 Sgre für den Ein⸗ tritt in den Dienſt und der körperlichen Aufor derungen wird bei der Einſtellung von Kriegs invaliden Nac t geübt werden, ſoweit daraus keine Nachteile für den Dienſt und den Bewer⸗ ber zu erwarten ſind. 5. Bei der Beſetzung von freien Stellen wird ſich die Staatsverwaltung, ſoweit als möglich, der vom Badiſchen Landesausſchuß für Kriegs⸗ invalidenfürſorge geſchaffenen Arbeitsnachweiſe für Kriegsinvalide bedienen. Die Behörden werden daher, falls ſie eine für Kriegsinvalide geeignete Stelle zu beſetzen haben, a) wenn die Stelle nicht den Inhabern des Zivilverſorgungs⸗ oder Anſtellungsſcheins vor⸗ behalten iſt oder b) wenn für eine dieſen In habern vorbehaltene Stelle in der Warteliſte keine Bewerber vorge⸗ merkt ſind, oder die eingetragenen auf die Stelle nicht abheben, regelmäßig bei einem Arbeitsnach⸗ weis für Kriegsinvalide anfragen, ob bei ihm Invalide angemeldet find, die ſich um eine der⸗ artige Stelle bewerben. Zur Anfrage ſoll eine Anmeldekarte nach Muſter 9 der„Richtlinien für Kriegsinvalidenfürſorge im Großherzogtum Baden“ oder ein entſprechender Vordruck ver⸗ wendet werden. Die Orts⸗ und Bezirksbehörden richten bei den von ihnen zu beſetzenden Stellen die Anfrage regelm zig an den für ihren Bezirk zuſtändigen Bezirks⸗Arbeitsnachweis, die Zentralbehörden regelmäßig an den Landesarbeitsnachweis für Kriegsinvalide— Karlsruhe, Zähringerſtr. 100. — Bei Vorliegen beſonderer Umſtände, ins⸗ beſondere wenn ihr bekannt iſt, daß bei dem an ſich zuſtändigen Bezirksarbeitsnachweis kein ge⸗ eigneter Invalide vorgemerkt iſt, kann ſich die Bezir oder Ortsbehörde auch an einen ande⸗ ren Bezirksarbeitsnachweis oder unmittelbar an den Landesarbeitsnachweis wenden. Ebenſo wer⸗ den ſich die Zentralbehörden unter Umſtänden aun einen Bezirksarbeitsnachweis wenden; ins⸗ beſondere wird es, um Invalide, die Haus⸗ und Grundbeſitz haben, in ihrer Heimat oder in deren Nähe unterzubringen, häufig angebracht ſein, daß ſich die Zentralbehörde vor der Stellen⸗ beſetzung verläſſigt, ob nicht bei dem Begzirks⸗ arbeisnachweis, in deſſen Bezirk die Stelle zu be⸗ ſetzen iſt, hierfür geeignete Invalide vorgemerkt ſind. Wendet ſich eine Behörde ausnahmsweiſe gleichzeitig an mehrere Arbeitsnachweiſe, ſo ſol⸗ len dieſe in der Aufrage jeweils benannt werden. Kann ein Bezirksarbeitsnachweis keine geeig⸗ nete Bewerber benennen, ſo wird er die Anfrage umgehend an den Landesarbeitsnachweis für Kriegsinvalide weitergeben und hiervon die an⸗ fragende Behörde verſtändigen. Der Landes⸗ arbeitsnachweis veröffentlicht die bei ihm mittel⸗ bar oder unmittelbar angemeldeten Stellen nöti⸗ genfalls im„Stellenanzeiger für Kriegsinvalide“ und benachrichtigt hiervon jeweils die anfragende Behörde. In dem Stellenanzeiger werden die Stellen für Inhaber des Zivilverſorgungs⸗ und Anſtellungsſcheins, die auch in den Anſtellungs⸗ nachrichten ſentlicht werden müſſen, mit atz veröffentlicht, daß Bewerber aus der Zahl Militäranwärter und der Anſtellungs⸗ ſcheininhaber den Vorzug haben; die Anmeldung einer derartigen Stelle ſoll daher ſtets einen ent⸗ ſprechenden Hinweis enthalten. Iſt eine bei einem Arbeitsnachweis angemel⸗ dete Stelle beſetzt, ſo hat die Behörde hiervon den Arbeitsnachweis, bei dem die Anmeldung er⸗ folgt iſt, und falls die Stelle im Stellenanzeiger veröffentlicht worden iſt, auch den Landesarbeits⸗ nachweis zu verſtändigen. 5 Den Behörden, die häufi haben, wird der Landesarbeitsnachweis auf An⸗ trag den Stellenanzeiger regelmäßig unentgelt⸗ lich zugehen laſſen. 6. Die Kriegsinvaliden, die Inhaber des Zivil⸗ verſorgungsſcheins oder des Anſtellungsſcheins ſind, haben die Bewerbungen um ſolche Stellen, die dieſen Inhabern vorbehalten ſind, bei der Behörde einzureichen, die die Warteliſte führt. Alle anderen Bewerbungen von Kriegsinvaliden um ſtaatliche Stellen ſollen bei dem Bezirksarbeitsnachweis für Kriegsinvalide eingereicht werden, in deſſen Bezirk der Inva⸗ lide ſich aufhält oder, falls er nur in einem be⸗ ſtimmten Bezirk jendung finden will, bei dem Arbeitsnachweis dieſes Bezirks; wohnt der Invalide nicht im Großherzogtum oder will er ſich um eine von einer Zentralbehörde zu ver⸗ gebenden Stelle bewerben, ſo kann er die Be⸗ werbung auch unmittelbar beim Landesarbeits⸗ nachweis für Kriegsinvalide anbringen. Für die Stellengeſuche, die bei einem Arbeitsnachweis eingereicht werden, die 2 ſollen regelmäßig die An⸗ meldekarten verwendet werden, die der Arbeits⸗ Uachweis unentgeltlich zur Verfügung ſtellt. Die Bezirksarbeitsnachweiſe werden die Stellengeſuche, die ſie nicht alsbald ſelbſt vermit⸗ teln können, dem Landesarbeitsnachweis mit⸗ teilen, der ſie, wenn nötig, im Stellenanzeiger veröffentlicht. Der Invalide, der bei einem Ar⸗ beitsnachweis ein Stellengeſuch eingereicht hat, muß dieſen alsbald davon verſtändigen, wenn ſein Geſuch erledigt iſt; weiß er, daß das Geſuch im Stellenanzeiger veröffentlicht wurde, ſo ſoll er bon der Erledigung auch den Landesarbeits⸗ nachweis verſtändigen, damit dieſe in der näch⸗ ſten Nummer des Anzeigers vermerkt werden kann. 7. Um die Ueberführung der Kriegsinvaliden in eine geordnete Beſchäftigung zu fördern, wer⸗ den alle Stellenbewerbungen, die bei den Staats⸗ behörden eingehen und denen nicht alsbald durch Uebertragung einer freien Stelle entſprochen werden kann, an den Arbeitsnachweis für Kriegsinvalide abgegeben; der Bewerber wird unter Angabe des Grundes und unter Beifügung einer Anmeldungskarte(Anlage 10 zu den Richt⸗ linien) davon verſtändigt. In der gleichen Weiſe werden namentlich auch Bewerbungen von Mili⸗ täranwärtern oder Inhabern des Anſtellungs⸗ ſcheins, die ſich weder für die angeſtrebte noch für eine andere von der betreffenden Anſtellungs⸗ behörde zu beſetzende Stelle eignen, behandelt, nachdem ihr Geſuch verbeſchieden iſt. Militär⸗ anwärter und Inhaber des Anſtellungsſcheins, die ſich für die angeſtrebte Stelle eignen, die aber in nächſter Zeit nicht einberufen werden können, werden in den Warteliſten vorgemerkt, ihre Ge⸗ ſuche werden jedoch unter entſprechender Verſtän⸗ digung des Geſuchſtellers an den Arbeitsnach⸗ weis für Kriegsinvalide unter kurzer Erläute⸗ rung der Sachlage gegen Rückgabe zur Kenntnis⸗ nahme überſandt. 8. Die Vorſchriften gelten auch für vorüber⸗ gehende und für ſolche ſtaatliche Verwendungen, die neben einem andern Beruf angängig er⸗ ſcheinen. 1400 Das Reklame⸗Archiv des Be⸗ kriebswiſſenſchaftlichen Anſti⸗ tuts in Mannheim. Von Diplom⸗Kaufmann Rudolf Seyffert, Mannheim. I. Allgemein ſammelt man Reklamemittel unter dem Geſichtspunkte der Auswahl. Ein Teil der Sammler beſchränkt ſich dabei auf ein beſtimmtes Reklamemittel. Der eine ſammelt Plakate, der andere Modekarfkaturen aus Waren⸗ hausanzeigen, der dritte Zigarettenpackungen, ein bpierter Zahlteller oder Aſchenbecher. Der andere Teil der Sammler beſchränkt ſich nicht auf das Sammeln eines beſtimmten Reklame⸗ miltels. Er ſammelt vielmehr ausgewählte Stücke aus dem geſamten Reklamegebiet. Für die Aus⸗ wahl find die verſchiedenſten Geſichtspunkte maß⸗ gebend. Da iſt zum Beiſpiel ein Geſchäftsmann. der alles aufhebt, was ihm gelegentlich Anregungen bieten könnte. Ein anderer Sammler hat ſeine beſondere Freude an einer möglichſt vollſtändigen Kollektion der Reklam eſchmackloſigkeiten, wäh⸗ rend vor den Augen eines dritten nur ſolche Re⸗ klamemittel Gnade finden, die ſich mit dem Werk⸗ bundgedanken vereinbaren laſſen. Ein vierter end⸗ lich ſammelt alles Reklamematerial, das ein be⸗ ſtimmter Künſtler entworfen hat. Alle dieſe Sammlungen, ſei es nun, daß ſie ſich auf ein beſtimmtes Rekllamemittel beſchränken, ſei es, daß ſie nach beſtimmten Geſichtspunkten aus⸗ gewählte Objekte aus dem geſamten Reklame⸗ gebiete enthalten, ſind geeignet, über ihr Spezial⸗ gebiet einen guten Ueberblick zu geben, wenn die Grundſätze der Auswahl bekannt und wirklich auch durchgeführt ſind. Es iſt jedoch unmöglich, ſich aus ſolchen Sammlungen eine Vorſtellung von der tatſächlichen Beſchaffenheit der zurzeit in Benutz⸗ ung befindlichen Reklamemittel zu machen. Beſchränken ſich dieſe Sammlungen auf das Zu⸗ ſammentragen möglichſt vieler Objekte, die alle die gleiche Reklameaufgabe erfüllen(ſo Plakat⸗ ſammlungen, Sammlungen von Kekspackungen), ſo vermögen ſie naturgemäß nur die Beſchaffenheit eben dieſes einen Reklamemittels zu veranſchau⸗ lichen. Auch dies meiſt nur urvollkommen, da der Sammler in der Regel nicht alle erreichbaren Stücke ſammelt, ſondern nur ſoſche, die ihm auf⸗ hebenswert erſcheinen. Aber auch die Sammlungen, die ſich auf das geſamte Gebiet der Reklame erſtrecken, vermögen nicht ein fehlerloſes Bild von dem Zuſtande des Reklamemittelweſens zu geben. Denn auch bei ihnen ging der Sammler kritiſch vor und ſonderte die nicht in den Rahmen ſeiner Sammlung ge⸗ hörigen und ferner meiſtens auch noch ihm wert⸗ los, Ubedeutend erſcheinende oder nichts Neues ſagende Stücke aus. So fehlt in derartigen Samm⸗ lungen vor allem die breite Mittelmäßigkeit, wäh⸗ rend die wenigen durch ihre hervorragend durch⸗ gearbeitete und künſtleriſch veredelte Rellame be⸗ kannten Firmen ziemlich lückenlos vertreten ſind. Es iſt leicht, ſich vorzuſtellen, zu was für einem unverdient guten Urteil über den Stand der Re⸗ klamemittel von anno 15 ein ſpäterer Betrachter ſoſcher Sammlungen kommen muß. Die bisherige Axt des Reklameſammelns iſt alſo nicht geeignet, eine richtige Vorſtellung des heutigen Slandes des Reklameweſens zu geben. Es iſt jedoch wünſchenswert, die flüchtigen Er⸗ ſcheinungen der Reklame feſtzuhalten. Einmal ver⸗ hilft uns eine ſolche Sammlung dazu, die Reklame beſſer kennen und anwenden zu lernen und weiter bildet ſie für ſpätere Generationen einen wert⸗ 9 bollen Beitrag zur Wirtſchafts⸗ und Kulturge⸗ ſchichte unſerer Zeit. Die berufenen Veranſtalter deran r Sammlungen ſind unſere wirtſchaft⸗ lichen Fachhochſchulen, die Handels⸗Hochſchulen. An dieſen wieder obliegt die Behandlung der Reklame, die einen Teil der Verkaufsorganiſatjon darſtellt, den Inſtitutionen, die ſich die Unterſuchung be⸗ triebswiſſenſchaftlicher Fragen zur Aufgabe ge⸗ macht haben. Es iſt daher dem Betriebwiſſenſchaft⸗ lichen Inſtitute(für rſchungen auf dem Gebiete des Betriebslebens) an der Handels⸗Hoch⸗ ſchule Mannheim als beſondere Abteilung ein Reklamcearchiy 1) eingegliedert. Der erſte Leitſatz des Archives fixiert deſſen Aufgabe: Reklamearchiv hat die Aufgabe, durch Sammlungen eine genaue Vorſtellung des geſam⸗ len heutigen Reklameweſens zu vermitteln. In Durchführung dieſer Aufgabe iſt es einmal erforderlich, ohne irgendwelche Ausſonderungen alle im Gebrauche befindlichen Reklamemittel ſyſte⸗ matiſch zu ſammeln. Syſtematiſch, da es ſonſt leicht vorkommen kaun, daß in einer ſolchen Samm⸗ lung die Mittel der Markenartikelfabrikanten faſt lückenlos, die der Kleinhandelstreibenden über⸗ haupt nicht vertreten ſind. Es war daher als zweiter Leitſatz aufzuſtellen: Das Reklamcearchiv ſammelt unter Berückſichti⸗ gung ſämtlicher Kreiſe, die Reklame treiben, die Reklamemittel. Dieſe Sammlung aller im Gebrauch befindlichen Reklamemittel reicht aber nicht aus, um ein ge⸗ 1) Das Inſtitut wird von Prof. Dr. Nickliſch, dem derzeitigen Rektor der Hochſchnle, geleitet. Der Abteilung„Reklamearchiv“ ſleht der Verſaſſer dieſes der als Aſſiſtent dieſes Inſtitutes tätig Ir, +. Ueber die ſonſtigen Abteilungen des Fuſtituts und ihre Forſchungseinrichtungen enthält der erſte Jah⸗ resbericht ausführliche Mitteilungen. Er wird In⸗ Das tereſſenten koſtenlos durch die Abteilung des In⸗ ſtitutes überfandt. urtd Geueral⸗Anzeiger Donnerstag, den 9. September 1915. . Seite. naues Bild unſeres neuzeitlichen Rellameweſens klamemittel ſind nur ein Teil, wenn auch ſentlichſte, dieſes Gel 8. Ihre E muß ergänzt werden durch eine gro Nebenſammlungen, die zur Veranf Reklamebuchhaltung, Hilfsmittel der Reklamec nen, Vervielfältigu expeditionsweſens, de technik, der ſſiermaſchi⸗ Annoncen⸗ sweſens, der Druck⸗ der Intereſſenvertretungen der Reklame, einſchlägiger wirtſchaftlicher und pſychologiſcher Gebiete zu dienen haben. Der dritte Leitſatz des Reklamearchivs drückt das aus: Das Reklamearchiv legt neben der Reklame⸗ nmttelſammlung nach am, die ſich auf die Rekl Flamtepſychologie und die allgemeine wirtſchaft⸗ liche Vedeutung der Reklame erſtrecken. Wir haben alſo als Kern des Reklamearchivs die Reklamemittelſammlung; neben ihr die Spe⸗ Zinlſammlungen, die zum größten Teil Aufgaben gewidmet ſind, die die Miktelſammlung nicht er⸗ füllt. Teilweiſe dienen auch die Spezialſammlun⸗ gen dazu, ſich Aufgaben in einer größeren Aus⸗ führlichkeit oder unter einer beſſeren Zuſammen⸗ faſſung der Materialien, als wie dies im Rahmen der Reklamemittelſammlung möglich wäre, zuzu⸗ wenden. Spezialſammlungen meorganiſation, die Re⸗ Nus Stadt und Land. Mannheim, 9. September 1915. οαοεοοοοοẽ,ẽe0t-eeeeeee Mit 2 2 dem he,eeeeeeeeeee Eiſernen Kreuz ausgezeichnet eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee 9 77 8 i beeeteeeseeeeeeeees8666662 Mit dem Eiſernen Kreuz 1. Klaſſe wurde Oberleutnant und Kompagnieführer Franz Wackermann, z. Zt. berwundet in einem hiefigen Lazarett, Schwiegerſohn des Herrn Heinrich Brentano, Mannheim, ausgezeichnet. *Mit der Roten Kreuzmedaille 3. Klaſſe aus⸗ gezeichnet wurden vom hieſ. Diakoniſſenhauſe 4 Diakoniſſenſchweſtern, welche bisher auf dem franzöſiſchen Kriegsſchauplatz tätig waren. Die Namen der Schweſtern ſind: Magdalene p. Wäntzingerode, Frida Wolfhard⸗ Sannchen Jakobi und Chriſtine Schmidt. *Der Ausſchuß„Hilfe für deutſche Kriegs⸗ gefungene“(Rotes Kreuz), Kirchnerſtraße 2, Frankfurt a.., möchte gerne über die Ver⸗ hältniſſe in Entreveaux(Baſſes Alpes) möglichſt genaue Einzelheiten erfahren und biktet alle diejenigen, die in der Lage ſind, Auskunft geben zu können, dieſe brieflich oder nründlich dieſem zur Verfügung zu ſtellen. * Die Anlegung von Mündelgeld für die dritte Kriegsanleihe. Das Großh. Bad. Juſtiz⸗ miniſterium hat den Amtsgerichten als Vor⸗ mundſchaftsgerichten anheimgegeben, auch ihrer⸗ ſeits die dritte Kriegsanleihe bei den Vormün⸗ dern zu empfehlen. Dieſer Anregung kann un⸗ bedenklich ſtattgegeben werden. Nach§ 1807 des hürgerlichen Geſetzbuchs ſoll die Anlegung von Mündelgeld u. a. erfolgen in verbrieften For⸗ derungen gegen das Reich oder einen Bundes⸗ ſtaat ſowie in Forderungen, die in das Reichs⸗ ſchuldbuch oder in das Staatsſchuldbuch eines Bundesſtaats eingetragen ſind. Zu dieſen For⸗ derungen gehören ſelbſtverſtändlich auch die Kriegsanleihen des Reichs. Sie gelten als Httit n d eſl ſſi chewe Vermögensam lage Aund es iſt nur zu bedauern, daß im hieſigen Be⸗ zirk bei den früheren Kriegsanleihen von dieſer hochverzinslichen und auch im Hinblick auf die Kriegslage unbedingt ſicheren Kapitalanlage ſeſtens der Vormünder nicht mehr Gebrauch ge⸗ macht worden iſt, zumal das Amtsgericht Mannheim als Vormundſchaftsgericht dahin⸗ gehenden Anträgen in bereitwilligſter Weiſe entgegenkommt. Es bleibt zu hoffen, daß das Verfäumte bei der jetzigen dritten Kriegsanleihe noch nachgeholt wird und daß ſowohl die großen wie die kleinen Mündelvermögen in ange⸗ meſfener Weiſe an dem nationalen Werk der Beſchaffung der Geldmittel zur Erringung des endgültigen Siegs über unſere Feinde ſich be⸗ teiligen. Die Generalverſammlung der Handwerker⸗ Einziehungsgenoſſenſchaft fand geſtern im Saal der Handwerkskammer ſtatt, der faſt alle Or⸗ gaukſattonen des Handwerks und Kleinhandels angeſchloſſen ſind. Herr Handwerkskammer⸗ ſekretär berichtete über das verfloſſene Ge⸗ ſchäftsjahr. Eine Reihe von geplenten Auf⸗ gaben ſer in der Ausführung durch den Krieg unterbrochen worden. Im Anſchluß an die Ge⸗ moffenſchaft wurde die Errichtung von Verwal⸗ tungsſtellen beſchloſſen, die die Einkaufs⸗, Ver⸗ kaufs⸗ und Lieferungsgenoſſenſchaften in der Buchfſhrung unterſtützen ſollen.— Nach dem Bericht des Auffichtsrates und der Vorlage und igung der Bilanz wurde, dem Vorſtand Auffichtsrat unter Dank für ſeine Tätig⸗ keit Entlaſtung erteilt. Die Erſatzwahl der aus⸗ ſcheidenden Aufſichtsratsmitglieder, der Herren Schneider, Kern, Leininger, Gruber und Vor⸗ bach ergab deren einſtimmige Wiederwahl. An⸗ ſtelle des von hier weggezogenen Vorſtandsmit⸗ gliedes, Herrn Frühauf, Stadtrat Groß warme widmet, wurde Herr Mehl in den Vorſtand gewählt. dem der Vorſitzende Worte des Dankes Maßnahmen gegen den Lebensmittelwucher. Zur Bekämpfung übermäßiger Preisſteigerung wird, wie der„Konſt. Ztg.“ aus Karlsruhe ge⸗ meldet wird, in jedem Kommunalverband ein Ausſchuß und beim Statiſtiſchen Landesamt in Karlsruhe ein Landespreisamt er⸗ richtet werden. Letzteres hat die Preisbildung 99 999900 fahren oder die Feſtſetzung von Höchſtpreiſen zu beantragen. * Mutmaßliches Wetter am Samstag. Die Luft' ändert günſt trockenes, ne zu erwarten. Letzte Meldungen Letzte Meldungen. Der Sturz des Großfürſten. m. Köln, 9. Sept.(Pr.⸗Tel.) Die„Köln. Zig.“ meldet von Stockholm: Die Erhebung des Großfürſten Nikolaus zum Vizekönig im Kaukaſus weckt kein Erſtaunen in den Kreiſen, wo man weiß, daß General Rußki der eigent⸗ liche Oberbefehlshaber während der letzten Zeit war. Es iſt bekannt, daß Rußki gegen die Kar⸗ parthenexpedition war. Berlin, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Zu dem Erlaß des Zaren an den Großfürſten Nikolai Nikolajewitſch ſagt die„Voſſiſche Ztg.“ Aeußerlich beginnt mit der Abdankung des Großfürſten ſcheinbar ein neuer Abſchnitt in den militäriſchen Anſtrengungen Rußlands, aber es ſteht nicht zu erwarten, daß dieſer Wechſel im Oberbefehl an dem Ausgange des Kampfes etwas zu ändern imſtande ſein wird. Der Sturz des bisherigen Generaliſſimus iſt aus militäriſchenErwägungen allein nicht zu er⸗ klären. Die Regierung ſah ſich genötigt, dem immer dringender auftretenden Wunſche nach neuen Männern, vor allem in leitenden Stel⸗ Freitag und ückverteilung iſt unver⸗ ber mildes Wetter lungen in der Armee Folge zu leiſten. Die politiſche Bedeutung der Perſon des Groß⸗ fürſten mag ſeinem kaiſerlichen Oheim ſeinen Entſchluß erleichtert haben. Alle Anſätze zu ge⸗ meinſamer militäriſcher Verſtändigung der Alliierten ſcheiterten an der Unnatur des Bünd⸗ niſſes unſerer Gegner, von denen jeder ein an⸗ deres politiſches Ziel verfolgt, und auseinander⸗ laufenden Intereſſen, die durch geographiſche Trennung der Kriegsſchauplätze mit bedingt ſind, werden ſtets einem einheitlichen Handeln dieſer Mächte hinderlich ſein, im Gegenſatz zu der muftergültigen Zuſammenarbeit der Trup⸗ pen der Zentralmächte in Rußland, Galizien und Gallipoli, die für die Uebereinſtimmung ihrer politiſchen Intereſſen der ſtärkſte Beweis iſt. Hierin wird auch die Neuordnung des ruſſiſchen Oberbefehls nichts ändern. Der„Berliner Lokalanzeiger ſagt: In dem Großfürſten vereinigte ſich ſeit Jahren die Idee der Kriegspartei, deren bedeutendſter Träger der Großfürſt war. Mit der Enthebung des Großfürſten vom Oberkommando verliert die ruſſiſche Kriegspartei ihre ſtärkſte Stütze, ob es die letzte iſt, wöchten wir einſtweilen noch bezweifeln. Ueber den Eindruck in Frankreich heißt es im„Berl. Lokalanz.“: Von Clemen⸗ ceau ſtammt das Wort„nichts iſt geändert, es gibt nur einen Oberbefehlshaber bei unſeren Freunden“. Der„Matin“ ſpricht, ohne den inneren Zerwürfniſſen Rußlands Beachtung zu widmen, von dem Beginn eines heiligen Krie⸗ ges. Der„Temps“ hegt die Hoffnung, daß es dem Zaren als Oberbefehlshaber gelingen werde, in der Gegend von Wilna die Maſſenzu⸗ ſammenziehung ſeiner Truppen zu bewerk⸗ ſtelligen.— Die italieniſche Preſſe ver⸗ tritt die Anſicht, als ob durch die Uebernahme des Oberbefehls durch den Zaren nunmehr der größte Feldherr aller Zeiten am Kriege teil⸗ nehme. Nur der„Corriere della Sera“ warnt vor trügeriſchen Hoffnungen auf eine baldige ruſſiſche Offenſive. Die Räumung DBünaburgs von der Zivilbevölkerung. Berlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Bur.) Aus Petersburg wird gemeldet:: Die großen Werkſtätten der Riga⸗Orel⸗Eiſenbahn in Dünaburg, die in jüngſter Zeit einen großen Teil des ruſſiſchen Munitionsbedarfs verfer⸗ tigen, ſind nach Orel verlegt worden. In Dünaburg verläßt nunmehr auch faſt der Reſt der Zivilbevölkerung die Stadt. Der Stadtkommandant hat der ſtädtiſchen Feuer⸗ wehr befohlen, das Polizeiweſen zu überneh⸗ men, falls die dortige Polizei dieſer Tage die Stadt verlaſſen ſollte. Aus der Duma. Paris, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der„Matin“ meldet aus Petersburg: Das gemeinſame Programm der Progreſſiſtenpar⸗ tei der Duma und des Staatsrates umfaßt außer der Bildung eines Miniſteriums des öffentlichen Vertrauens eine Reihe adminiſtra⸗ tiver, politiſcher, ſozialer und religiöſer Reformen. Kopenhagen, 8. Septbr.(WTB. Nicht⸗ amtlich.)„Berlingske Tidende“ meldet aus Petersburg: 24 Vertreter der Mehrheitspar⸗ teien der Duma von den nationalen Progreſ⸗ ſiſten bis zu den Kadetten und äußerſten Fort⸗ ſchrittlern ſowie Mitgliedern des Zentrums und Mitglieder des Reichsrates haben nach einer Reihe von Beſprechungen ein Arbeits⸗ programm für beide geſetzgebende Kammern ausgearbeitet. Gleichzeitig iſt Zuſammen⸗ ſchluß aller fortſchrittlichen Grup⸗ pen zuſtande gekommen. Griechenland. Saloniki, 8. Sept.(WTB. Nichtamtl.) Der franzöſiſche Admiral hat angeordnet, daß alle Reiſenden, welche auf griechiſchen Schiffen fahren, vom franzöſiſchen Konſulat beglau⸗ zu Peüſen und die Einleitung von Strafver⸗ bigte Scheine beſitzen müſſen, die über die Freitag und Samstag iſt Badiſche Neueſte Nachrichten.(Mittagblatt) önl it des Reiſenden und das Ziel der Angaben enthalten. f hiffahrtsgeſellſchaften proteſtieren gegen dieſe neue Beläſtigung. Athen, 8. Spet.(WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter melden: Der Sonderberichterſtatter des „Corriere della Sera“, Bitelli, wurde von den Behörden aufgefordert, Griechen⸗ land zu verlaſſen. Die japaniſchen Interventioniſten. m. Köhn, 9. Sept.(Priv.⸗Telegr.) N Die Kölniſche Zeitung meldet von der ſchweizeriſchen Grenze: Nach Meldungen ſchweizeriſcher Blät⸗ ter aus Petersburg erfährt Rußkoje Slowo aus Tokio, daß die japaniſchen Inter⸗ ventioniſten mit großem Eifer ihre Propaganda betreiben. Sie erklären, wenn Rußland beſiegt werde, ſei der Landkrieg entſchieden, weil Deutſchland den übrigen Heeren der Verbündeten überlegen ſei. Wenn Rußland vor 10 Jahren eine ſtarke Armee oſtwärts hätte entſenden können, ſei es für Japan leichter, ein kriegstchtiges Heer nach Weſten zu ſchicken und dann der Span⸗ nung ein Ende zu ſetzen. Es fanden große Umzüge ſtatt. Die Regierung hält ſich zunächſt noch reſerviert. Die amerikaniſchen Ariegs⸗ lieferungen. m. Köln, 9. Sept.(Priv.⸗Tel.) Dr. Karl Bachem veröffentlicht in der„Köln. Volks⸗ zeitung“ einen längeren, die Meldungen von größeren amerikaniſchen Munitionslieferun⸗ gen kritiſierenden Artikel und erklärt, daß ihm jüngſt ein zuverläſſiger hochſtehender Ameri⸗ kaner mit aller Beſtimmtheit berichtet hat, daß die amerikaniſchen Kriegslieferungen niemals auch nur annähernd denjenigen Umfang an⸗ genommen hätten, welchen die deutſchen Zei⸗ tungen angeben. Es ſei bisher nur Munition für Gewehre in mäßigem Umfang geliefert worden, aber noch keine einzige Granate. Automobile würden allerdings in erheb⸗ licherem Umfang abgeliefert. Bachem meint, der Gedanke liegt nahe, daß hinter den An⸗ gaben über ungeheure Maſſen amerikaniſcher Kriegslieferungen ein Syſtem ſtecke, durch das wir durch übertriebene Berichte von amerika⸗ niſchen Kriegsliefeungen ſyſtematiſch gegen Amerika gehetzt werden ſollten, um uns zum Kriege gegen Amerika zu treiben. Es ergibt ſich als Pflicht für jeden politiſch denkenden Staatsbürger Vorſicht und Zurückhaltung in dieſen Punkten, bei der Beurteilung der Handelsweiſe der amerikaniſchen Regierung namentlich in dieſem Augenblick. Die Beſchießung Ser bel⸗ giſchen Küſte. Rotterdam, 8. Sept.(Von unſerem Berichterſtatter.) Reuter meldet aus Dün⸗ kirchen, daß eine engliſche Flotte in Stärke von 30 bis 40 Einheiten geſtern Morgen die geſamte belgiſche Küſte beſchoß. An der holländiſchen Küſte ſcheint man nichts wahrgenommen zu haben, da die heutigen hol⸗ ländiſchen Blätter noch keinerlei eigene Mel⸗ dungen darüber bringen. Geſterreich und Italien. JBerlin, 9. Sept.(Von u. Berl. Bur.) Aus Lugano wird der„Voſſ. Ztg.“ gemeldet: Nachdem das„Giornale'Italia“ behauptet hatte, daß zur Zeit der Annektion Bosniens die damalige italieniſche Regierung zwar Kompenſationen erwartet, aber nicht erhalten hätte, richtete der italieniſche Botſchafter in Paris, Tittoni, der zu jener Zeit Miniſter des Aeußern war, ein Handſchreiben an das Blatt, in dem er ausführt, daß Italien die gefor⸗ derten Kompenſationen damals tatſächlich er⸗ halten habe und zwar die Zurückziehung der öſterreichiſchen Beſatzung aus dem Sandſchak Novibazar, ſowie die Aufhebung der öſterrei⸗ chiſchen Seepolizei in den montenegriniſchen Gewäſſern. Er erinnert auch daran, daß, als Deutſchland im Jahre 1909 die Mächte einlud, die Annektion ohne weiteres anzuerkennen, Italien allein dies verweigerte und als letzte Macht ihre Zuſtimmung gab, nachdem jene Bedingungen erfüllt waren. Nur vertrauliche Zuſicherungen, die die öſterreichiſche Regierung in der Univerſitätsfrage gemacht hätte, ſeien allerdings nicht verwirklicht worden. Italien und der Vatikan. Zürich, 8. Sept.(WTB. Nichtamtkich.) Den Neuen Zürcher Nachrichten wird von be⸗ ſonderer Seite geſchrieben: Obgleich die italie⸗ niſche Regierung in dieſem Moment Intereſſe hat, leidliche Beziehungen zum heiligen Stuhle zu unterhalten, kommt doch die anormale demü⸗ kigende Lage der katholiſchen Kirche im anti⸗ katholiſchen offiziellen Italien immer mehr zum Vorſchein. Das Blatt beſchreibt dann ver⸗ ſchiedene Eingriffe der Zenſurbehörden in wich⸗ tige Artikel des„Oſſervatore Romano“, pro⸗ teſtiert gegen dieſe neue Beleidigung als Katho⸗ lik und Neutraler und fährt dann fort: Der Papſt iſt ſouverän auch nach dem italieniſ Garantiegeſetz und es iſt daher zum wenigſten haupt das Organ des heiligen Suchles der Kontrolle unterzieht, insbeſondere die Artikel ſtreicht, die die Rechte des Papſtes, oder ſeine wünſchen, daß die Katholiken aller Länder gegen dieſe für den heiligen Stußl ſehr beleidi⸗ gende Aktion der italieniſchen Regierung Stel⸗ lung nehmen. Wenn Italien auch noch ein oder zwei Jahre ſeiner Jugend verbluten laſſen will, darf ſie dennoch der Regierung des Papſtes nicht verbieten, in ihvem eigenen Organ ſich für die Friedensidee zu bemühen. Es ſind unerträgliche Verhältniſſe. Der italieniſche Krieg hat die römiſche Frage in ihrer ganzen Bedeu⸗ tung und Ausdehnung aufgerollt. 5 Gewerkſchaftskongreß und Wehrpflicht. London, 9. Sept.(WTB. Nichtamtl.) Die geſtrige Debatte auf dem Gew erkſchafts⸗ kongreß in Briſtol über die Wehrpflicht dauerte%½ Stunden. Die Redner ſprachen ſich einſtimmig gegen die Wehrpflicht aus und be⸗ kämpften namentlich den Preſſefeldzug. Präſi⸗ dent Seddon ſagte, man ſoll die Nation nicht in einen großen Konflikt treiben, die in einem Augenblick, wo die nationalen Einheiten weſentlich ſeien, das Volk ſpalten würden. Der Delegierte Shaw erklärte: Die Northcliffe⸗ Preſſe beſchmutze das eigene Neſt; die Klagen wären in Deutſchland unverſtändlich. Jeder Deutſche, ob konſervativ oder Sozialdemokrat, ſpreche von Deutſchland als einem Lande, das an der Spitze der Nationen marſchiere. Redner ſagte: Auch wenn die Regierung die Wehrpflicht einführen wollte, wäre es Pflicht der Arbeiter, ihre Kraft und ihren Einfluß dagegen einzuſetzen. Die Reſolution, die ſich für das Freiwilligenſyſtem und gegen den Preſſefeldzug für die Wehrpflicht erklärt, wurde einſtimmig angenommen und ſofort Asquith, Lloyd George und Kitchener telegraphiſch mitgeteilt. Ein Zu⸗ ſatzantrag, die Einberufung eincs neuen Kon⸗ greſſes vorzuſchlagen, falls die Regierung die Wehrpflicht einführen wolle, kam nicht zur Ab⸗ ſtimmung. Die liberalen Blätter begrüßen die Reſolution des Gewerkſchaftskongreſſes.„Daily News“ ſchreiben: Die geſtrige Debatte hat erwieſen, daß die Haltung der großen Maſſe der britiſchen Arbeitervereine eine entſchiedene Oppoſition gegen den Staatszwang bedeutet, ſoweit er den Militärdienſt betrifft. Andererſeits bezeichnet der„Daily Telegraph“ den Entſchluß des Kon⸗ greſſes als bedauerlich. Die Times“ will der Debatte entnehmen, daß die Arbeiter die Eut⸗ ſcheidung der Regierung erwarten und auf ſie hören werden.„Daily Mail“ meirt, daß die Reſolution nicht das letzte Wort der Arbeiter⸗ klaſſe ſei. London, 9. Seßpt.(WTB. Nichtamtl.) Der „Times“ zufolge iſt die Bewegung unter direkt auf die Agitation der Bergleute zurück⸗ zuführen. Unter den Bergleuten in Südwales herrſcht abermals Unruhe. 2500 Arbeiter ſtrei⸗ ken wegen der Einſtellung nichtorganiſterter Arbeiterr''»» 1 Lirer* 1 1 Münſter(Weſtf.), 9. Sept.(WTB. Nicht⸗ angtlich) der Flt eger Krubel iſt heute nach⸗ mittag mit ſeinem ſelbſterbauten Flugzeug aus einer großen Höhe abgeſtürst; er war ſo⸗ ort tot. Baſel, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die „Basler Nachrichten“ melden aus St. Gallen: Deſterreich ſperrte nunmehr den geſam⸗ (ten Grenzverkehr mit der Sch w 25 auch die Linie Feldkirch⸗Buche, ſowie ſämtliche Straßenübergänge. 3 Paris, 9. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas: Blättermel⸗ dungen zufolge hauptmann Fequant am Vormittag des 6. September in der Nähe von Saar⸗ brücken durch das Feuer deutſcher Ma⸗ ſchͤnengewehre getötet und von Fneng ville zurückgebracht. 5 Paris, 9. Sept.(WTB. Nichtamtl Das„Journal“ meldet aus Tours: Kriegsgericht ge Tochter und ſeinen Sohn Gefängnis verurteilt, weil ſie einen Deutſchen, der aus dem Gefangenenlager beherbergt, betvirtet und mit hatten. Lyon, 9. Sept.(WB. Nichtamtlich.)„Nou⸗ velliſte“ erfährt aus Avignon: Die Wäl⸗ der gegenüber Avignon auf dem rechten Ufer der Rhone ſtehen in Bran d. Der Brand⸗ meter. „Sera“ meldet, daß in Florenz geſtern Profeſſor Hugo Schiff, der bekannte aus Frankfurt gebürtige Chemiker und Freund von Karl Marx, im Alter von 80 Jahren geſtor ben iſt. Eine Reuterdepeſche aus Waſhington vom 7. September beſagt, daß der öſterreichiſch⸗unga⸗ riſche Botſchafter Dumba nachmittags eine Unterredung mit Staatsſekretär Lanſing hatte. Er ſoll, ehe er das Staatsdepartement betrat, einem Journaliſten mitgeteilt haben, er wolle Inſtruktionen von der Regierung un⸗ terbreiten, die von der Strafbarkeit Oeſter⸗ reicher und Ungarn handeln, die in den Muni⸗ tionsfabriken für die Alliierten arbeiten. Die Unterredung dauerte 25 Minuten. London, 9. Sept.(WTB. Nichtamtl.) Das Munitions⸗Miniſterium erklärte, die ungebührlich, wenn die ktalieniſche Zenfur Regierung 5 weitere 180 Munitions-⸗ fabriken übernommen, was ihre· Geſonntzabl .Iuf I15 nne.. 8 erhabenen Ideen verfechten. Es wäre ſehr zu⸗ Ein den Eiſenbahnern von Südwales wurde der Flieger⸗ ſeinem Piloten auf das Plateau von Malze⸗ ich.)) ſene das Ehepaar Boenneau, ſeine je drei Monaten herd hat augenblicklich eine Lange von 4 Kilo⸗ Rom, 9. Sept.(Priv.⸗Tel.) Der Mailänder London, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Marngeeene General⸗Auzeiger„ Badſiſche Neueſte Nachrichten.(Mittagblatt) „Donnerstag, den 9. September I915. Die dritte Kriegsanleihe. Die Krlegsanleihe— eine Velksanleihe. Die dritte Kriegsanleihe soll eine Volksanleihe sein. Auch die Kleinsten Ersparnisse sollen auf- gebracht werden, um die große nationale Auf- gabe, dlie siegreiche Beendigung des Krieges, zu öglichen. An diesem Ausgang ist jeder Deut- sche, ganz gleich welchen Standes und welcher Vermögenslage in hohem Maße interessiert; denn die Zukcunft jedes einzelnen hängt von dem Siege des Deutschen Peiches über seine Feinde ab. Die Neichsfinanzverwaltung ist darauf be- dacht, auch die kleinsten Zeichner an den Vor- ſeilen der Anleihe teilnenmen zu lassen. Sie hat deshalb in den Bedingungen der dritten Auleihe die Neuerung getrofſen, daß auch kleinere Beträge als 1 000 M. nicht bis zum ersten Fünahlungstermin, dem 18. Oktober, voll bezahlt zu werden brauchen, sondern daß auch den Zeichnern solcher Beträge die ganze Einzahlungs- ſrist bis zum 22. Januar nächsten Jahres zugute Fonmmt. Wer nur 100 M. zeichnen kann und sich diese Summe erst erlibrigen muß, hat Zeit bis zum 22. Januar 1916, das heißt vom ersten Seich- numgstage an fast flünf Monate. Um die 100 M. aufzüubringen, braucht er num jeden Monat 20 M. Arriiczulegen. Wer 300 M. Zeichnet, hat erst am zweiteſl Zahlungstermin, dem 24. November, die erste Rate Zzu erlegen. Für den, der 500 M. nenmen will, kämen feikahlungen von 100 M. 100., 100., 200 M. in Betracht, während er Zeichner von 200., 100 M. am 24. Noyember und 100 M. am 22. Januar zu entrichten Hätte. Natitrlich sind aber auch frühere Zahlungen zu- lAssig und erwünscht. Die kleinen und kleinsten Zeichner werden ihre Ersparnisse wWohl in den meisten Fällen auf der Spaxkasse liegen haben. Da die Sparkassen Aumeldungen zur Zeichnung übernehmen(eben⸗ s0 wWwie die Kreditgenossenschaften), so ist diesen Zeichnern dringend zu empfehlen, sich in diesem Falle der Vermittlung der Sparkasse zu beclienen. Sie können dann darauf rechnen, daß ihnen die Sparkassen beziiglich des Verzichts auf die satz- ungsmäßigen Kimndigungsfristen das größte Ent- gegenkommen zeigen werden. Und auf diesen Verzicht werden die Sparen meist angewiesen sein, um sich an der Anleine beteiligen zu Lön⸗ nen. Wer von seinem Sparkassengufhaben Ge- brauch machen, aber eine andere Zeichnungsstelle aufsuchen will, muß sich vorher vergewissern, ob die Sparkasse auch dann auf die Einhaltung der Kündigungsfrist verzichtet. Der Sparer, der Anleihesfücke erhält, muß für deren Verwaltung, d. h. für sorgfältige Aufbe⸗ Walrrung der Anleihetitel und der Zinsbogen und für die Einkassierung der Zinsen sorgen, sei es,; daß er diese Aufgabe selbst übernimmt. oder sie einer dafür geeigneten Stelle(Bane, Sparlcasse, Genossenschaft usw.) gegen Enutgelt überträgt, Wer aber jede Sorge um die Verwaftung unck um die Einziehung der Zinsen enthoben sein wWilf, dem bietet die Benutzung des Reichsschul d- buches den besten Ausweg. Da braucht man lein Bankdepot und kein ſeuersicheres Versteck im eigenen Hlaus. Man hat die bequemste Unter- kKunft für den gezeichneten Anleihebetrag, eine bostenlose Aufsicht und die selbsttätige Erledi- gung des Zinsendienstes. Ins Reichsschuldbuch Lann jeden durch hundert teilbare Betrag, von 100 M. an aufwärts, eingetragen werden. Die Eintragung erfolgt gebührenfrei. Für die Schuld- buchzeichnen Werden besondere Zeichnungs- scheine(auf rotem Papier) ausgegeben, die zu- gleich die Angaben enthalten, welche der Zeich- ner machen muß, damit die Eintragung in das Schuldbuch bewirkt werden kann. Die Aumel- gungen zum Reichsschuldbuch werden bei jeder Zeichnungsstelle(Reichsbankansfalt, Banke, öffent⸗ lichen Sparkasse, Lebensversicherungs Gesell. schaft, desgleichen bei der Post) angenommen, und bei ſeder dieser Stellen wWird auch bereitwil- lig nähere Auskunft erteilt. Wer seinen Beitrag in das Reichsschuldbuch übernehmen läßt, ge⸗ nießt den Vorzug eines billigeren Preises: für je 100 M. werden 20 Pfg. weniger berechnet, als bei den Zeichmungen auf Stücke. Der Kurs be- trägt also nicht 90 Progent, sondern nur 98,80 Prozent, wovon noch die Stückzinsen abgehen. Dafür pat sich der Schuldbuchzeichner einer Sperre bis zum 15. Oktober 1016 zu unterwerfen. Das ist eine Bedingung, die sich ganz von selbst versteht, denn das Schuldbuch soilt nur der Sparer benutzen, der nicht die Absicht hat, schon balcd wieder über das angelegte Geld zu verfü⸗ gen. Die Zinsen Werden dem Schuldbuchgläu⸗ biger entweder durch die Post ins Haus ge⸗ schickt, und zwar schen 12 Jage von dem Fäl⸗ ligkeitstermin, oder auf seinen Antrag der Spar- lasse oder Kcreditgenossenschaft überwiesen. S80 kaun sich das Sparkassenbüch ahmählich Wwieder von selbst um den Betrag ergänzen, der für die Zeichnung auf die Kriegsanleihe abgehoben wurde. Niemand darf sich hinter die Meinung ver⸗ stecken, es komme auf seine hundert oder Zwei- hundert Mark nicht an, damit auch die dritte Kriegsanleihe den gleichen gewaltigen Erfolg habe wie ihre Vorgängerin. Gerade die kleinen und Kleinsten Beträge haben das Fundament zusaim. mengesetzt. Bei der ersten Kriegsanleihe sind 147 Millionen Mark durch 473 000 Zeichnungen auf Einzelsummen von 100—500 M. aufgebrac t Wor⸗ den; bei der zweiten Kriegsanleihe Aber hatte sich die Zahl dieser Zeichner um nicht weniger als 500 000 vermehrt, und die Kapitalsumme wWar um 178 auf 325 Millionen Mark gewachsen. Wenn ein Solches Riesenvermögen von den kleinsten Sparern auigebaut werden konnte, s0 darf man wohl erwarten, daß die dritte Kriegsanleihe, hei der die Voraussetzungen des Erfolges(die mili- trische und wirtschaftliche Ueberlegenheit) noch größer sind, als sie im März 1915 Waren, erst recht eine wahre Volksanleihe sein wird. 9 88 von 100—2000 M. waren bei der zweiten u auf die das deutsche Volk stolz sein darf; denn die feindlichen Nationen haben nicht vermocht, solche Beweise der ſinanziellen Bereitschaft auf- zubringen. Es sind noch reichliche Ersparnisse vorhanden, die nicht in fünfprozentiger Reichs- anleihe angelegt sind. Die Zeichnungen der deut- schen Sparkassen und ihrer Einleger haben zul ersten Lriegsanleihe 884, zur zwelten 1977 Mil. lionen beigetragen. Das sind zusammen 2801 Mil lionen oder etwas über 14 Prozent ihrer Gesamt- einlagen. Und die Neueinzahlungen sind so reich- lich gewesen, daß die von den Kriegsanleihen auf- gezehrten Gelder bereits jast vollständig wieder ersetzt wurden. Wer aber kein bares Geld und keine Erxspar- nisse mehr zur Verfügung hat, wohl aber Wert⸗ papiere besitzt, der kann mit Hilfe der Darlehns- kassen sich die Mittel zur Beteiligung an der An- leihe verschaffen. Die Darlehnskassen nehmen z. B. staatliche und Reichsanleihen, also auch die Stücke der Kriegsanleihen zu 75 Prozent des No- minalwertes als Pfand. Wer für 1000 M. der zwel- ten Ausgabe 985 M. gezahlt hat, bekommt darauf bis zu 750 M. geliehen und kann nun zwei Stücke von je 500 und 200 M. der dritten Anleihe dazu kaufen. Die Kosten dieses Darlehens sind ganz unbedeutend. Sie gegenwärtig, als Aus- nahmebedingung, 5,25 Prozent fürs Jahr. Auf 700 Marlc also 36,75 M. Da Stücke von zusammen 700 M. 35 M. Zinsen jährlich tragen, so sind fürs ganze Jahr nur 1,75 M. zuzuzahlen. Und diese Summe verringert sich natürlich, je rascher das Darlehen zurückgezalilt wird. Auf den Monat be. rechnet, machen die Kosten nur rund 15 Pfg. aus! Die Darlehnskassen gewähren die Möglichkeit, daß man sich, ohne ein Papier verkaufen zu müs- sen und ohne im Besitz baren Geldes zu sein, die dritte Kriegsanleihe zulegen kann. Man gewinnt für einen ganz geringen die Zeit, sich aus seinen regelmäßigen Einnahmen oder aus leihe zu verschaffen. Die Beanspruchung der Dar- lehnskassen setzt aber allerdings in der Regel vor- aus, daß man darauf rechnen kann, das Gield für die Tilgung des Darlehns und für die Einlösung der verpfändeten Schuldverschreibungen in absen- barer Zeit aufzubringen. Der Zweck dieser Aus- hilfe besteht im allgemeinen nicht darin, daß die Pfänder oder die Kriegsanleihe später verkauft werden. 9 Frankentkal, 8. Sept. Zur Zeichnung auk die dritte Kriegsanleine gewährt die Zuchkerfabrih Frankentha! ſhren stän- digen Arbeubern und Amgesteliten einen Bar zuschuß in Höhe eines Zehntels des Betrags, den diese aus eigenen Mitieln in der Anleihe anlegen. Auch schießt sie ihnen den von ihnen selbst zu zahlenden Teil auf Wunsch vor und gestattet ihnen den Vorschuß in zehnmonati- gen Jeikzahlungen von Oktoben ab abzutragen. Bekanntlich hat die Zuckerfabrik Franbemtlia! für sich selbst zur dritten Kriegsanleihe zwei Mil- lionen gezeichnet(zur ersten 300 000 Mark, zur zweiten eine Million). 5 Die Stadtverwaltung von Hildburghau- sen hält die Verlosung ihrer Anleihe ge⸗ Wölnlich Ende September oder aufangs Oktober ab. Diesmal wird die Verlosung schon in den nächsten Tagen stattfinden, um die Besitzer der ausgelosten Werte in den Stand zu setzen, den Gegenwert in der Kriegsanleihe anzulegen. Eine Maßnahme, die Nachahmung verdient! Srosse Zeichnungen. Die auchi an unserem Platz vertretene M. Stro- me Y e r, Lagerhausgesellschaft 1n Konstanz wiederum M M. 100 000 Kriegsan- leihe gezeichnet. Außerdem gewährt diese den Be- amten Vorschüsse zur Beteiligung an der Kriegsan- leihe, welcene in beliebigen NRatenzahlungen an die Firma zurückgegeben werden können. „ Frankenthal, 8. Sept. Die Maschi⸗ nen und Armaturfabrik vorm. Klein, Schanzlin u Becker hat auf die dritte Kriegsanleihe M. 300 000.— gezeichnet. r. Düsseldorf, 9. Sept.(Priv.-Tel.) Die Mannesmann Röhrenwerke in Düs- seldorf haben auf die dritte Kriegsanleihe 8,5 Mill. M. gezeichnet. Berlin, 9. Sept.(Von uns. Berl. Büro.) Die Spar- und Darlehnskasse des Landkreises Köln zeichnete auf die dritte Kriegsanleine Wie⸗ derum 10 Millionen, die Sparkasse in Trier vier Millionen Mark. Ferner zeichneten die Rheinisch⸗ Westfälische Textil-Berufsgenossenschait in Glad- bach 1 Miflion, die Firma Brodnitz u. Simon, erlin, 600 000 Mark, die Beamten der Pensions- kasse des Bochumer Vereins für Bergbau und Gußstahlfabrikation 525 000 Mark, die Firma Hugo Kaufmann u. Co,, Berlin, 200 000 Marke, die Bayerischen Stickstofi- Werke.-G. in München 2 Millionen, die Allgemeine Ortskrankenkasse in Köln 500 000 Mark, die Hütten- und Walzwerks- berufsgenossenschaft in Essen 3 Millionen(gegen 1 Million bei der ersten und 2 Mlllignen bei der zweiten Anleihe), die Maschinenfabrik Wege⸗ lin u. Huebner.-G. in Halle 300 000 Mark und die Pensionskasse der Beamten des Barmer Bank- vereins M. 750 000.—(Getzterer hat, e schom gestern meldeten, für sich selbst 10 Mil⸗ lionen M. gezeichnet). Die Chemische Fabrik Griesheim Flektron in Frankfurt a. M. 1 Nill. die Halenmühle Frankfurt a. M. 600 000 M. Die Landesversiclierungsanstalt in Brandenburg zeichnete auf die dritte Kriegsanleihe 5 Millio. nen Mark, von der zweiten Kriegsanleihe hat die Landesversicherungsansfalt Brandenburg 5 Mil- Houen, vom der ersten 20 Millionen, insgesamt von mehr als zwei Millionen einzelnen 16e u. Das ud Taten, ase 30 Milfionen erworben. 5 —..—.——— einem besonderen Ertrag, der vielleicht erst spater 1 fällig wird die Mittel zum Erwerb der neuen An- 0 Die Finanznöte des Vierverbaudes- Zürich, 8. Sept.(WIB. Nichtamtlich.) Zur framzösischen Finanzlage schreibt der Pariser Mitarbeiter der„Neuen Zürcher Zeitung“ u..: Die Frage einer Regulierung des Wech-⸗ selkurses beherrscht andauernd die Bank-⸗ welt, da die heftigen Schwankugen von bis- wWeilen 4 bis 5 Pünkten das Geschäft sehr oft unterbinden. Bisher haben Frankreich und Eng- land für 700 Millionen Francs Gold und für 1500 Millionen Francs Wertpapiere nach Amerika gesandt. Der Ueberschuß der Ausfuhr für das am 30. Juni abgeschlossene Jahr nach England, Frankreich und Italien be- trägt 638 Millionen Dollars gegenüber dem nor- malen Verhältnis des Vorjahrs. Rechnet man den Rückgang der Einfuhr aus diesen Ländern nach Amerika von 103 Millionen Dollars hinzu, 80 ergibt sich eine Verschlechterung der Handelsbilanz zu Gunsten Amerikas um 3700 Millionen Francs. Dem Abschluß einer großen Anleihe werden in Newyork große Schwferigkeiten palitischer Natur bereitet. 1 64 Amsterdamer Effektenbörse. AnsSTERDAM, 8. Sept.(Fondsbörse.) Tendenz: sohwach. 8. 8. 25 80% Mledd. 102 102½ South. Pao. 901. 90˙% 7515/½ 78%.æ South. Rall. 16⸗/ 16˙0 Kgl. Petr. d. 516— 510— Unlon Pao. 130/ 1878 Mdl.-Ind. H. 174½ 178½% Amalgam. 7550 74% Atchlson 101¼6 101¼5 Steels. 73% 73½ Rook lsld.— 56 Soheok Berlin 50.10—50.80(50.12½—50.82½), Soheck Lon- don 11.50½11.60½,(11.49—-11.58), Soheck Farls 41.45—41.95 (41.55—42.05), Soheok Wlen—.——.— bis(86.90—37.30). Pariser Effektenbörse. PARI8, 8. Sept. 1915.(Kassa-Markt.) 8. 8. 8. 30% Französ. Rente 68.50 69.59 be Raphts... 3385 383 %o Spanfer Aussere 87.75 67.50 Toulaa. 84 87⁰0 % Hussen v. 1906 88.50 88.— Rlo Tinto. 1512 13 15 0 Bussen v. 1898—.——.Cape Copper. 75.— 73— % Türken... 59.75 59.75 China Copper. 289 285˙ Banque de Paris. 805 600 Utha Copper. 394 391 Credit Lyonnals...25 930 Tharsſls. 14 143 Unlon Parislenne—.— 330de Beers 287—.— Suez-Kanal.. 39.50—.—Lena Goldflelds.. 38——.— Thomson Houston, 530 528 Jägersfontan Baku..— Randmines.. 119 118 Brlank.—. 288 Meobselauflondon———.— Llanosoff... 286 283[Platine MHaltzeff-Fabrlken, 450 433 Londoner Effektenbörse. London, 7. t. Privatdiskont 478 Pros nkauisgang Lst. 1 210000. zent. Silber 23b8, Wechsel auf Amsterdam 11.54%½. Schecie auf Aisterdam—. Wechsel auf Paris 28.15, Scheck auf Paris 27.71, Wechsel auf Petersburg 3 1 New-Korker Effektenbörse. WIB. Newyork, 7. Sept.(Ergänzung) Aktienumsatz 372 000 Stück. Mandel und industrie. Verkehr mit Gerste- Berlin, 8. Sept.(Amttich.) Die Reichs- futtermiftelstelle veröſſentlicht folgende Bekanntmachung: Nach der Verorduung über den Verkehr mit Gerste aus dem Ernte- jahr 1015 vom 28. Juni hat die Reichsfuttermittel- Stelle festzusetzen, welche Betriebe Gerste verar- beiten Oder verarbeiten lassen dürfen und in wel. cher Menge(Kontingend). Sie kann weiter zur Durchiührungd er Ueberwachung der erforder- lichen Anordnungen treffen. Auf Grund dieser Ermächtigung hat die Reichsfuttermittelstelle im Einvernehmen mit ihrem Beirat angeordnet, daß der Ankauf von Gerste für gerstenverarbeitende Beiriebe ausschließlich gegen die von ihr ausge Sbellten Gerstenbezugsscheine erfolgen darf und daß sämtliche Gerstenbezugsscheine bis auf weiteres der Gerstenverwertungs- gesellschaft m. b. H. Ber lin und München ausgehändigt werden, der danach allein die Möglichkeit des Ankaufs von Gerste für Brauereien und die ancleren gersteverarbeiten- den Betriebe gegeben ist. Ein unmittelbarer Ankauf von Gerste ist diesen Betrieben daher nicht gestattet. Wenn sie Gerste kaufen wollen, müssen sie dies entweder durch die Gersteverwertungsgesellschaft tun oder Sich von ihr als Kommissionäre bestellen lassen. Ge- genteilige Pressenachrichten sind umxutreffend. Wer unbefugt(also ohne Gerstenbezugsschein beschlagnahmte Vorräte(alle Gerste ist zu Jun- sten der Konmmmalverbände beschlagnahmt— verkauft, kauft oder ein anderes Veräußerungs- oder Exrwerbsgeschäft über die abschlieſt, Wrd nach der Gerstenverordnung mit Gefängnis bis u einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 10 000 Marle Bestraft.— Gerste, die ein Betriebsunter- nehmer unbelugt erworben oder verarbeitet hat, veriällt ohne Entgelt zu Gunsten der Zentralstelle zur Beschaffung der Heeresverpflegung. Hnfemmühle Frankfurt a. M. Frankfurt à.., 8. Sept.(WIB.) In der gester abgehlaltenen Aufsichtsratssitzung der Hafenmühle in Frankfurt.-., Frank- furt à.., wurde die Bilanz für das Geschäfts- jahr 1914-15 vorgelegt. Der Reingewinn beträgt nach M. 113 400 Abschreibungen(im Vorl. Mark 112807) M. 411 009(i. V. M. 175 411). Der am 5. Oktober Stattfindenden Generalversammlung Wird vorgeschlagen, zu Extraabschreibungen allf Betriebsmaschinen-Konto M. 88 258(i. V. O, aul Feuerlöschanlage-Konto 9 081(), auf Beteili- gungs-Konto M. 17 000(0) zu verwenden; dem Delkeredere-Konto M. 10 000(3000), der Talon- Stelterreserve M. 2500(M. 2150), dem Fonds für Wohlfahrtszwecke M. 20 000(M. 5 000) Zuzufüh⸗ ren und etie Dividende von 10 Prozent(i. V. 7 Prozent) zur Verteilung zu bringen. Der Vortrag auf neue Rechnung bsträgt alsdann Mark 43 057(i. V. M. 1711. Der britis che Aussenhandel im August 1918. Rotterdam, 8. Sept.(WIB. Nichtamtlich.) Der„Nieuwre Courant“ meldet aus Londem: Das Handelsamt gibt bekannt, daß der Wert cker britischen Einfuhr im August verglichen mit der vom August 1014 um 27 Millionen, im Vergleich mit der vom August 1913 um 13% Mäil- lionen Pfund Sterling zugenommen hat. Die Ausfuhr hat gegen den August 1914 um 8 227 584 Pfund Sterling zugenommen und bleibt hinter der Ausfuhr im August 1913 um 11 500 000 Pfiund Sterling zurück. Die Zunahme der Ein- fuhn ist hauptsächlich auf die vermehrte Zufuhr von Lebensmitteln, Getränken, Hok, Wolle und bearbeitete Metalle zurückzufſihren. Warenmärkte. Amsterdamer Warenmarkt. AnSTERHDAM, 8. Sept.(Sohlulkurse.) 8. 8. RUböl, Loke 67. 70.— Lelnöl, Loko 33.0/ 33./ per September 32 327 per Oktober 329105 33. Amsterdam, 8. Sept. Kaftee, ruhig Loko 50.—, Santos por Sept. 43,½ per Dez. 48.½, per März 40.%. Londoner Metallmarlt. London, 7. Sept. Kupfer: Kkassa 66.¼ 3 Honate 67 ½ Elektro per Kasse 62.%, 3 Monate——, Best-Selekted p. Kasse — 3 Honate—.—. Zinn per Kassa: 152.½, Honat Septhr. 154,„Slel loko Sopt. ber Kassa 23.10., Zink; per Kassa.— Sept. 70.—. Antimon—— Aueoksliber——. Glasgower Roheisenmarkt. dlasgow, 7. Sept- Rohelsen. per Cassa 6½¼, Monat 64½, per 3 Honat—.—. Newyorker Warenmarkt. Newyork, 7. Sept.(WIEB.) Berichti- gung. Weizen hard Wänter Nr. 2 108(an- statt Winter-Weizen per AugustSeptember); Mehl ing-Wheat clears(neu).80(anstatt Mehl Spr..). Letzte Handelsnachrichten. Essen(Ruhr), 8. Sept.(WIB. Nichtamtlich) Das Rheinisch Westfälische Koh- lensyndikat ladet seine Mitglieder auf den 14. September ein zu einer weiteren Cechenbe- sitzerwersammlung, deren Jagesordnung noch nicht ſestgesetzt ist. r. Düsseldorf, 8. Sept.(Priv.-Tel.) Der Aufsichtsrat der Gevelsberger Herd- und Ofenfabrik W. Krefft in Gevelsberg hat beschlossen, der Generalversammlung die Verteilung einer Dividende von 20% gegen 10% im Vorjahre vorzuschlagen. An Abschrei- bungen sind 197 837/ gegen 109 334 4% vor. gesehen. Der Feserve sollen 50 000 gegen 15 000 zugeführt und ferner auch ein Bestand für Kriegsrücklagen von 300 000% gegen 0 ge- pildet werden. 157 388/ gegen 92 637 sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden. Verkehr. Ausnahmetarif für Rohzucker zu Brennereizwecken. Der Ausnahmetarii Nr. 2 Ilo des Tariwerzeich- Uisses für Rohzucker von weniger als 98 Prozent Polarisation zu Brennereizwecken vom 12. April 1915 ist auf Autrag auch auf die seit dem 11. März 1915 aufgegebenen Sendungen anzuwenden. Die Reldlamationsfrist für die bis 12. April ds. Js. aufgegebenen Sendungen wird um 4 Monate ver⸗ längert. 5 Schlfferbörse zu Dulsburg-Ruhrort. Dulsburg-Ruhrort, 8, Sept.(Amtliohe Rotlerung en in Mark für die fonne). Bergfahrtfrachton: naeh Coblenz St. Goar—.—, Bingen——, MalnzAustavsburg.80, Malnplätze bis Frankfurt a. H. 0,90, Mannhelm 0,0, Karisruhe 0,95, Lauterburg 1,05, Strapburg ſ. E. 1,30.— Sohlepplöhne naon Coblonz——, St. Goar 0,58—0,00, Bingen 0,00—0,00, Mainz- Gustavsburg 0,80-000, Malnplätze bis Frankfurt à. N..00— 5 Hannhelm 0,90—0,00, Karlsrune 0,00, kauterburg 0½00, Straßhurg l. Els 0,00. Talfrachten(tur Kohlenladungen) Mk.: Tiel .20-.20, Arnhelm.00-.90, Utrecht.08.-.30—, Gouda.55, Lelden 2,35.. 2,0, Sohledam.15—.10, 8Gravenhage.70, Zeeland..50. Zevenbergen 2,13—.—, Doesburg.75—.00, Langstraat.00, Friestand.00-0. 00. Brüssel.00. Botterdam.10—.00. Ler- dam.40. 8Bosoh.00—.00. Broda 0,00. Amsterdam.20. Steenbergen.35—.40. por 1 Wasserwärme des Rheins am 9. Sept. 130., 160 Mitgeteilt von Leopold Sänger. 2 ——.—————.———— Wasserstandsbeobachtungen im Monat Sept. Pegelstatlon vom Datum 9 Rheln 4. 5. J 6. 7.. J 8. enerunzes Huningen?).. 240.82.0.60.45.32 Abends 6 Uhr Keh!„ 287.08.70 351 332 322 Naohm. 2 Unr Maxau. 484.45.95.32.06.89 Raohm. 2 Uhr Rannhelm.55.57.76.34.50.29 Morgens 7 Uhr Halnz„103 10 15 17 1555.-B. 12 Uhr Kaubb.13.08.12.30.74 Vorm. 2 Uhr Kölnn.93.57 184.10 Naohm. 2 Uhr⸗ vom Neckar: Mannheim 3.50.68.20.42 4 22 Vorm. 7 Unr Hellbronn 1 90.23.52.50 080 0 Vorm. 7 Uhr ) Medbel + 85. WItterungsbeobachtungen d. meteorol. Stafſon Mannhelm U 2 2 1 28 b Datum Zelt 8 ⁰ 28 858 82 8 mm 2—233 3. Aug. Morgens 7˙⁰ 763.6 12.8 HNRW 2 3.„ Mittags 2˙ 762.4 20.4 0 2 8. Abends 955 762.5 16.0 stilt 9. Sept Morgens 7 762.3 10.8 A 2 Hödohste Temperatur den 6. Sopt. 20,8, Tlofste Temperatur vom.—9. Sept. 10,0. Metteraussicht. f. mehrers Tage J. Foraus Auf Erunt ser beseichen des Peichs-Wekler-Riensles. 9. Septembor: Wolklg mit Zonnensoheln, strlohwelse Regen. 10. September: Wenig verändett würmer. 11. Soptember: Sonnſg, teſſs stark wWolkig, wlelfach Regenfäſſe- ziemlioh Kühl. Verantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum; für Kunst u. Feuilleton: I..: Dr. Fr. Goldenbaum; für Lokales, Provinziales und Gerichtszeitung: I..: Ernst Müller; kür den Handelsteil: Dr. Adolf Agthe; für den Inseratenteil und Geschäftliches: Fritz Joos. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'schen Buchdruckerei, G. m. b. II. DN Direktor: Ernust Müller. 15 + Donnerstag, den 9. September 1915. Die am en tragende Erdbeere der Welt. Parle“, Auf- sahlen erregende Neuzüc chtung. Hält einen Siegeszug durch alſe Gürten aller Ländex. Trägt bis in den November. Bringt pro Fflanze bald Tausend Tafel⸗ krüchte. Um die ungeheure Fruchtbarkeit der„Perlo“ er- messen zu können, muss man an elnem Herbsttage duroli das Quartier der Exdbeersorten gehen, wenn alle Sorten abge- agen, leer und kahl dastehen, wie einem daun plötzlich noch entgegen leuchtet die„Perle“ Ipurpurrot und frisch, mmer und immer noch über Und über mit Früchten behangen, jede Pflanze ein färmlicher Erdbeer- hügol und dazwischen noch, Wie im Mal, Blüten Uber Blüten, diealle nochzu Früchten eiten Weleh ganz aussergewönn. licherherzerkrouender Anblickf Man steht wie vor eilnem Wunder. Wir befluden uns hier einem Neistoe work auf dem Gebiete dor Beexenkultur ge- genüber, einem Bravourstück züchterischen Könnens. Und- jolzt kommt das Wunderbare- nicht nur die Muterpflanze trügt noch im Herbst über und über Früch e,sondern auch alle joue kleinen zahlreichen Sen- kerpflanzen, dio sich an den Erdbeerranken bilden, jene kaum 4 Wochen alten Pflanzen Wagen bereits Früchte-Riesen- Erdheeren an den kleinen jun- gen Pflanzen, dass es eine Lust ist, es anzusehen. Man war bisner stols darauf, sagen zu Können, oine Pflanze der besten oistleronden Erdbeersorten bringt bis zu 150 Früchte. Wie FWoit jedoch werden jetzt diese Erträge von der„Perle“ übor- Holt, Eine zwelfährige Eflanze von der„Ferle“- dieses Kunzt- Atlick mächt ihr keine andere Sorte naoh ⸗ biingt mit mren Senkerpflanzen bis zu 1000, sage und schreibe Fausend Früchte, trügt vom Juni bis in den NoFember ihre grosgen, fest-⸗ schigen Früchte, die auf qer Zunge weich schmelzend, das Cöst(lichste und eririschenste Garbicten, was je eine Ananas⸗ Erdbeere hervorbrachte, und es sollte bein Laudbesttzer unterlassen,„Perle“ anzupflan⸗ zen, wenigstens einm ein kleineg Versuchsbeet anzule- gen. Dle Pflanzung wird jede — Wartung übertreffen, wird gexradezu verblüffen. 12 kräktige Pflanzen NM. 25 Pflanzen..-, 50 Pflanzen .5. 100 PflauzenM.H.„200Pflan- 20h M. 14.— Die Auftrüge werden i der Reihe, Wie sle eingehen. ausgekührt, jodoch- weil Neu⸗ heit- nur sgwoit, wie das vor- händene Pflanzen-Materigl es hergibt. Verbindlich ist dieses Angebot bis 28. September. 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