n, wlie kern mm e Arbeit stand? abe und Schaf- Oper verbunden ... und wahr- gt bleiben wür- Ute der Kranke s der Oper vor- „Ich habe dein id mich oft da- en und zum Flü- oli hielt ihn zu- ir sitzen, Georgl“ , während ein nufstrahlte: jeste? Ich werde roße Reise an- „ nicht wahr?. hon morgen ab- at, es sei besser, age zuwarte schon stark ge⸗- hen?“ weiß es selbst he ich einen an- adien, dann wie- ika zurück, viel-⸗- nach Java oder hwer, das mußt bärde hob er die 6 ich wieder in Du kannst nicht ere und wie ich e, nach der Glut, Menschen liegt; Schönheit aller Schritt und Tritt atschluß richtete ſava gehen, dort 4 in die Kissen zu- aber seine Züge frohen 4 seiner Sehnsucht ain der ntstand. org Strobel das ler die Augen ge- fsam war dieser seln Leben. perliches Gebre⸗- Günther Caroli die Ferne gezo- das ihm sein va- Jahre des schwersten Kampfes im Osten ha- tattete ihm weite t, wo immer die ft leuchtete und in der Welt der schien er ein an- r mied die Heer- auch zelgänger, der er zreisenden; 1g folgt) necrer . „Ich vertraue Dir an“. Anna Dammann, Diehl, Hans Söhn-⸗ nicht zugelassen! 0 12.35.35.00.15 Paula Wessely in Im:„Späte Liebe“ örbiger, Inge List, gendl. nicht zugel. Ieute letzter Tag! „Fahrt ins Aben- lans Holt, Winnie Kemp, Lucie Eng- liche zugelassen!- chritt ins Dunkel“ za, Rolf Wanka. nicht zugelassen! ꝛofstr. 2. Ruf 52772, tter lieben..“ Ein m Wolfg. Amadeus Hans Holt, Winnie e v. Meyendorf.a. hel Jgdl. ab 14 Jh. als!.30,.50,.501 ino(Palast-Licht- ägl. ab 11 Uhr vorm. r Tagl Die reizende Lehar on Franz Magda Schneider, ock, Hans Söhn- Hans — Ju- elassen und zahlt Uhr halbe Preise. „.00,.00,.00,.30 Müner, Mittelstr.41 Hölle“. Ein Difu- sco Giachetti und ntes. Ein Film der Vaterlands-Liebel hel Jgdl. ab 14 Jh. als!.40,.45,.251 Seckenheimerstr.13 tter lieben..“ Ein Folfgang Amadeus Hans Holt, Winnie le von Meyendorf, r.— Neueste Wo- zeginn.40,.00 u. gendliche ab 14 J. Rühmann. ochenschau. ekorev, Friedrich- ute.15 u..30 Uhr: annings- Großfllm: wird wieder jung“ 5f..30 u..00 Uhr. „Der große Schat⸗ idverbot! Ahof..30 und.00. „ nur ein Komö- endverbot. Scner er Mennheim. Am 21. Juni 1943, Vor- 323. Miete C Nr. 26, ete C Nr. 13. We- gung von Robert „Die „Der Biber⸗ Diebskomödie in Gerhart Haupt- g 18.30 Uhr, Ende Stelle von ler“: kmpfehlungen Seilon Chr. Richter Montag, 21. Juni, spricht das Blatt eute letzter Tagl Heinz Rüh- ina, Werner Fuet- 1I. nicht zugelass.! „Nacht ohne Ab⸗ gowin a — Verlagundschrittleitung: Mannheim, R 3, 14/15. Fernrut-Sammel-Nr. Mannneim 354 21. Berliner Schriftleitung: Berlin w 30, Nollendorfplatz 6. Fernruf Berlin 27 19 76. Erscheinungsweise: 7mal wöchentlich ais Morgenzeitung.⸗ Hauptverbreitungsgebiet: Groß-Mannheim und Nordbaden *——— — —:ð— 9000 0--——— —— — —— — 7400 500◻ʃ A Bezugsprelis: Frei Haus.— Reichsmark einschließlich Trägerlohn; bel 4 21 Reichspfennig Postzeitungsgebühren) zuzüglich 42 Reichspfennig Bestellgeld. gültiger Anzeigenpreisliste; zur Zeit ist Liste Nr. 13 gültig. Zahlungs- und Erfüllungsor t: Mannheim NK zug.70 Reichsmark(einschlielich Anzeilgenpreise laut jeweils 4 85 W HAUPTAUSGABEMANNHEIM 13. JAHRGANG. NUMMER 170 e Zwecklose Verebelungsversuche Prmvdu- schwutzt üher. friedliche Rufhauurbeit-/ Europu kennt seinen Murschweg Welirevolufion-bleiht das Ziel Helsinki, 21. Juni.(Eig. Dienst.) Die Moskauer„Prawda“ liefert ein neues Beispiel für die Bemühungen des Kreml, den Kampf der Sowiets, dessen Ziel die Weltrevolution ist, mit einem nationalen Mäntelchen zu umhüllen. Mit großer Geste vom„vaterländischen Krieg des sowietischen Volkes“ und behaup- tet allen Ernstes, der Krieg habe das Land „aus seiner friedlichen Aufhauarbeit geris- sen“. Das Moskauer Organ vergißt, aller- dings hinzuzufügen, wie diese„friedliche Aufbauarbeit“ in der Praxis aussah. Von dem Augenblick an, da die rote Re- gierung ihre Herrschaft ausreichend ge- festigt hatte, wurde von Moskau aus alles getan, um die Sowietarmee auszubauen und für die Weltrevölution instand zu setzen. Seit mehr als einem Jahrzehnt war die ge- samte Sowietunion ein einziges riesiges KRüstungszentrum. Wo tatsächlich Aufbau- arbeit geleistet wurde, stand sie im Dienste der Armee und damit des Zieles, das die jüdischen Hintermänner der Oktoberrevo- lutionäre und ihrer Nachfolger von Anfang an im Auge hatten, der Weltrevolution. Trotz aller Vernebelungsversuche der Mos- kauer Machthaber sind sich mit Deutschland auch seine Verbündeten über den Sinn und das Ziel ihres Ringens im klaren. Zwei ben sie darüber belehrt, was Osteuropa er- Wartete, wenn es den verlogenen Parolen des Bolschewismus und seiner plutokrati- Schen Handlanger Glauben schenken würde. „Der Entschluß des Führers“, so schreibt das finnische Blatt„Ajan Suunta“ zum zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns im Osten,„kam keine Stunde zu früh. Man hat inzwischen gesehen, welche Kräfte organisiert worden sind, um unseren Erdteil zu vernichten.“ Diese Pressestimme beweist, daß sich Finn- land von den bald drohend, bald versöhnlich gestimmten Einflüsterungen von engliseher Der gesundheiisdienst bei Terrorungriften und amerikanischer Seite nicht beeinflussen läßt und am zweiten Jahrestag des gemein- samen Kampfes gegen den gemeinsamen Feind unverbrüchlich an der Seite seiner Bundesgenossen steht. Auch aus allen anderen Ländern, der mit der Achse marschierenden Völker künden die Stimmen zum zweiten Jahrestag des Ostkrieges von der immer stärker wachsen- den Erkenntnis der Schicksalhaftigkeit die- Oslo, 21. Juni. Als vor zwei Jahren der große euro- päische Kampf gegen den Bolschewismus begann, wurde Europa und damit auch das norwegische Land von einer tödlichen Be- drohung durch Adolf Hitler gerettet. Mit diesen Worten über den Sinn des nunmeh- rigen Kampfes im Osteèn begann Minister- präsident Quisling eine Rede, die er in einer Kundgebung in Hamar hielt. Der Ministerpräsident wies auf die Be- deutung der Besetzung Norwegens im Zu— sammenhang mit dem Kampf gegen den Bolschewismus hin und betonte, wenn Deutschland nicht im Jahre 1940 Norwegen besetzt hätte, dann würde es mit den So- Berlin, 21. Juni In den Gauen Süd-Hannover-Braunschweig und Weser-Ems eröffnete Reichsorganisa- tionsleiter Dr. Ley Ausstellungen über das betriebliche Vorschlagwesen, die in ähnlicher Form in letzter Zeit auf seine Veranlassung hin auch in anderen Dr. Conti errichtete ein Sonderreferat für Luftkriegsschäden Berlin, 21. Juni. Reichsgesundheitsführer Dr. Conti begab sich nach den letzten schweren Angriffen auf die Zivilbevölkerung in die am stärk- sten betroffenen Städte. Sein Besuch galt diesmal vor allem Düsseldorf, Wuppertal und Köln. Dr. Conti konnte feststellen, daß auch die neuesten brutalen Angriffe nicht vermocht hatten, das Gefüge des Gesundheits- dienstes bei Katastrophenfällen zu er- schüttern. Alle Berufe des Gesundheits- wesens haben in vorbildlicher Weise ihre Pflicht erfüllt. Wieder zeigte sich, daß der Krankentransport, die vorsorglich getroffene Bettenversorgung, die Verlagerung von Kranken und Bettlägerigen und die sonsti- gen schweren Aufgaben gemeistert wurden. Auch die Arzneimittelversorgung war in Ordnung und gab-keinen Anlaß zur Beanstandung. Arzte und Krankenschwe⸗ stern in den Krankenhäusern, die Hebam- men bei der Hilfe für die werdenden oder gerade entbundenen Mütter haben viele Ta- ten eines stillen Heldentums vollbracht. Die Kranken und Hilfsbedürftigen waren s0 rechtzeitig in Bunker und Keller der Kran- kenhäuser gebracht worden, daß häufig überhaupt keine und sonst nur wenige Opfer in den von Bomben getroffenen Kran!kenhäusern zu verzeichnen sind. — Um auch für die Zukunft allen Anforde- rungen gewachsen zu sein, hat der Reichs- gesundheitsführer für die einheitlich zu treffenden Magnahmen im Bereich des Zzivi- len Gesundheitswesens, die durch die be- sondere Luftgefährdung erforderlich wer- den, ein Generalreferat„Luft- kriegsschäden“ errichtet, das ihm un- mittelbar untersteht. Stockholm, 21. Juni. EB-Funkt) Wie das Reuterbüro aus Washington mel- det, lagen die Kohlengruben in USA wie— derum still, da 500 000 Grubenarbeiter zum drittenmal in zwei Monaten in Streik getreten seien. Aus den Stahl- zentren werde gemeldet, daß die Werke in wenigen Tagen schließen würden. Nachdem der von dem Innenminister Ickes vor vier Wochen eingeleitete Burg- frieden zwischen den Bergwerksbesitzern und den Bergarbeitern am Sonntag abge- laufen war, traten zuerst Zehntausende von Grubenarbeitern in den Bergwerken von Pennsylvanien, Alabama, Ohio und Ken- 0 ses weltweiten Ringens. Als der Hauptfeind wird überall die Sowietunion empfunden und keine der ebenso zahlreichen wie ver- geblichen Tarnungsversuche der Bolschewi- sten können über diese Wahrheit mehr hin- wegtäuschen. Es gibt kein Ausweichen vor dem Schicksal, das über Sein oder Nichtsein nicht nur des einzelnen, nicht nur der Völker als Einzelwesen, sondern über das Schicksal des Kontinents entscheiden wird. Adoli Hitler retleie Euronu vor den Sowieis Ministerpräsident Quisling über den Sinn des Kampfes im Osten wiets im Laufe der späteren Entwicklung hier im Norden zusammengestoßen sein, und Norwegen wäre ein Schlachtfeld ge-— worden, auf dem von allen Seiten her ge- kämpft worden wäre. Der Bolschewismus verfolge stets eine konsequente Politik, so legte Ministerpräsident Quisling an Hand seiner langjährigen persönlichen Erfahrun- gen in der Sowjetunion dar. Ein bolschewistisches Norwegen würde die vollständige nationale Auslöschung des norwegischen Volkes bedeuten. Denn Norwegen sei eines der ersten Ziele der Bolschewisten im Kampfe um die Weltherr- schaft. Ein englisch-amerikanischer Sieg würde gleichbedeutend sein mit einem bolschewistischen. 7 Beiriebsworschläge sieigern Kriengsnofenliul Dr. Ley eröffnet Ausstellungen über das Vorschlagswesen Gauen veranstaltet wurden. In Hannover hat das betriebliche Vorschlagswesen durch Gauleiter Lauterbacher schon eine beson- ders intensive Förderung erfahren. Der von ihm ausgesetzte„Dr.-Frit z2- Todt-Preis“ für besonders gute betrieb- liche Verbesserungsvorschläge von Arbeits- kameraden hat eine überaus rege Beteili- gung der Schaffenden des Gaues an der Verbesserung der Produktionsmethoden be- wirkt. Dr. Ley sprach diesem Gau beson- dere Anerkennung für die Leistungen auf diesem bervorragend kriegswichtigen Ar- beitsgebiet der Deutschen Arbeitsfront aus. Auf Anregung Dr. Leys werden solche Ausstellungen im Laufe der kommenden Monate in weiteren Gauen veranstaltet wer- den, so daß im Laufe des Jahres in jedem Gau ein Austausch der Erfahrungen des be- trieblichen Vorschlagswesens stattfindet. 500 000 UsA-CErubenurbeiler im Ausslund Trotz Roosevelts Antistreikgesetz wieder großer Streik der Bergleute tucky in den Streik. Eine Konferenz zwi- schen dem Gewerkschaftspräsidenten Levis und den Bergwerksbesitzern führte zu k e i- ner Einigung. Levis weigerte sich, den Streik rückgängig zu machen, und der poli- tische Ausschuß der Gewerkschaft beschloß einstimmig, die Bergarbeiter am Montag- morgen nicht zur Arbeit zurückzurufen. Nach einer Meldung der New Vork Times erwartet man ein Eingreifen Roosevelts, nachdem der Kongreß kürzlich ein Anti- streikgesetz angenommen hat, das gegen- wärtig dem Präsidenten zur Unterzeichnung vorliegt. Das Gesetz sieht den Einsat2z von Truppen zur Aufrechterhaltung der Kohlenförderung vor. 5 Bunden im monienegrinischen ſebirge aulgerieben Deutsche und verbündete Truppen säubern in engem Zusammenwirken die„Schwarzen Berge“ * Berlin, 21. Juni In Montenegro und in der Herze- brachten nach vierwöchigen Kämpfen deutsche, italienische, bulgarische und kroatische Truppen eine große Säube- rungsaktion zum erfolgreichen Abschluß. Der seit 15. Mai laufende Angriff gegen das Aufstandszentrum Savnik und Zabljak führte zur Vernichtung starker bewaffneter Banden. Die Kämpfe in den wildzerklüfteten, bis zu 2500 Meter hohen„Schwarzen Bergen“, gegen die sich verzweifelt wehrenden Ban- diten wurden von Verbänden des deutschen Heeres und der Waffen-jj sowie von bul- garischen und kroatischen Truppen begon- nen. Am 15. Mai traten sie aus den Räumen Niksme, Priepolje und Berane zum um— fassenden Angriff an, den sich wenige Tage später italienische Trupben vom Podsoreia her anschlossen. Um dem allseitigen Druck zu begegnen, versuchte der Feind zunächst am 19. Mai mit starken Kräften nach Südosten auszu- brechen, wurde aber von deutschen und italienischen Truppen zurückgeworfen. In der Zeit zwischen 20. und 26. Mai konzen- trierten sich weitere starke Bandengruppen im Dreieck zwischen den Flüssen Tara und Piva und unternahmen fortgesetzte Durch- pruchsversuche in nördlicher Richtung ge- gen die von kroatischen Verbänden Se- sicherten Linien. Erst nach siebentägigen schweren Kämpfen brachen die Vorstöhe unter hohen Verlusten für den Feind zu- sammen. Gleichzeitig gewann der eigene Angriff im Süden und Südosten stetig an Boden, so daß der Feind auf dem Raum um Savnik und Zabljak zurückgedrängt wurde. Die noch im Tara-Piva-Dreieck stehenden Banden ver- stärkten sich nun mit Teilen dieser Kräfte und erhöhten seit 27. Mai ihren Druck auf die nordwestliche Sperrlinie vor allem bei- derseits Curowo am Sutjeska-Fluß. Aber auch diese wiederholten Durchbruchsver- suche wurden schließlich in erbitterten Küämpfen von den deutschen und verbünde- ten Truppen abgeschlagen. Am 19. Mai nahmen die gegen Savnik vorstoßenden Verbände der Waffen- die Stadt im Handstreich, und auch die von Südostena her angesetzten Truppen kamen trotz größter Geländeschwierigkeiten in Richtung auf Zabljak vorwärts. Diese Er- folge im Süden und Südosten veranlaßten den Feind, seine Anstrengungen zum Durch- bruch am Sutjeska-Abschnitt noch weiter zu verstärken. In wechselvollen Kämpfen um die Ortschaften und Flußübergänge scheiterten aber alle Angriffe der Banden. Während dieser Kämpfe drangen von Osten und Süden her deutsche, italienische und bulgarische Einheiten vor und nahmen am 8. 6. Zabljak. Bis zum 11. 6. erreichten ese Truppen auf breiter Front die Piva. Die westlich dieses Flusses nach Norden vorstoßenden deutschen Truppen hatten inzwischen am 6. 6. Mratinje gegen zühen . Widerstand genommen und drangen lang- sam weiter vor. Um der drobhenden Ver- nichtung in dem immer enger werden Kes- sel zu entgehen, versuchten die Banden nochmals, um jeden Preis auszubrechen. Nur Teilen von ihnen gelang es schließlich, in der Nacht zum 9. 6. nach Nordwiesten durchzukommen. Die Verfolgung dieser Kräfte, die sich in Richtung Toga-Jelec durchzuschlagen versuchten, wurde sofort aufgenommen. Die Hauptmasse der Banden wurde aber im konzentrischen Angriff auf engem Raum zusammengedrängt und bis zum 16. 6. vernichtet. Die Luftwaffe unterstützte unermüdlich die Kämpfe des Heeres und fügte den Ban- den durch zahlreiche Bombenangriffe gegen die Stellungen in dem unübersichtlichen Bergland hohe Verluste zu. Daneben Wwar die Tätigkeit der Aufklärungsflieger be⸗ sonders erfolgreich. Fortgesetzt am Feind, trugen sie entscheidend zur Klärung der Lage durch Uberwachung der gegnerischen Bewegungen und damit zur Zerschlagung der Banden bei. 7 Abgesehen von der ausgebrochenen Ban- dengruppe, deren Verfolgung von Luftwaffe und Heeresverbänden fortgesetzt wird, sind die in den„Schwarzen Bergen“ zum Kampf gestellten Banden vernichtet. Allein die blutigen Verluste des Feindes betragen nach bisherigen Zählungen über 10 000 Mann. Hinzu kommen noch weitere hohe Ausfälle durch Hunger und Typhus-Epide- mien- DIENSTAG, DEN 22. JUNI 1943à% EINZELVERKAUFTFSPREIS 10 RPF. En V 2 Als vor etwa vier Wochen der agitatori- sche der Londoner und Neuyor- ker Juden aüf hohe Tourenzahl angelaufen war, kabelte ein Reuterkorrespondent eines schönen Abends aus Washington nach Lon- don, er sei nun sogar in der Lage, den ge- nauen Termin für die anglo-amerikanische Invasion nach Europa anzugeben: Am 22. Juni gehe es los. Alles sei vorbereitet. Auch die letzte Konservenbüchse in der Messe der Transporter fehle nicht in den Organi- sationsplänen der Generalstäbe. Man habe dieses Mal an alles gedacht. Der Einsatz der Mittel übertreffe jede bisherige Vorstellung. Man sei sich auch klar darüber, daß eine solche Aktion erst gestartet werden dürfe, wenn man die unbedingte Gewähr für ihr Gelingen in Händen habe. Jetzt sei es so weit. Und er(der ungenannt gebliebene Chaim Mandelbaum oder Kanalgeruch) sei in der Lage, das Geheimnis um den Termin zu liüften: 22. Juni. Heute ist nun dieser 22. Juni. Es kann in keinem Fall etwas schaden, wenn das deut- sche Volk heute, da es an den Beginn des Feldzuges im Osten vor zwei Jahren denkt, auch etwas von dieser Nervenkriegsprognose erfährt. Der Termin für eine gemeinsame Aktion unserer Feinde wäre ja nicht ein- mal schlecht gewählt. Zweimal schon in diesem Kriege flelen auf den Tag der Som- mersonnenwende außergewöhnliche Ereig- nisse. Ein Jahr vor dem Angriff gegen den bolschewistischen Weltfeind hatte Frank- reich die Waffenstillstandsbedingungen unterzeichnet. Daß man bei gewissen unbe⸗ KkKaommen sie heute. lehrbaren Franzosen mit dem Aufgreifen dieses Termins für eine Landungsoperation Gefühlswirkungen hervorrufen könnte, steht außer Zweifel. Ungewöhnlich und über- raschend wäre also nicht, daß heute etwas Derartiges geschieht, sondern höchstens daß man den Termin wochenlang vorher in der Presse veröffentlicht hat. Generalstäbe pflegen ja auch bei unseren Feinden keine Voranzeigen zu veröffentlichen. Wir registrieren kühl und nüchtern, daß es hier trotzdem geschehen ist. Wir glauben zwar nicht, daß die deutschen Soldaten an der West- und Südfront Europas deshalb heute ihre Pflicht mit gesteigerter Wach- samkeit erfüllen. Sie erwarten den Feind seit Wochen und Monaten zu jeder Tag- und Nachtstunde mit gleicher Bereitschaft. Was ihn erwartet, wenn er das Fest- land betritt, ist in jedem Fall gut exerziert. Und Kostproben dafür, daß die Manöver sich auch im Ernstfall bewähren, haben die Engländer' auch schon bekommen. Kommen sie heute?- Die Frage regt des- halb niemanden in Deutschland auf. Eben- sowenig sind wir durch die Nennung eines solchen Termins zu täuschen. Wenn er heute nicht stattfinden kann, dann wird der Empfang der feindlichen Landungskorps deshalb zu nicht anders sein als er es heute geworden Wäre. Mit Mätzehen erreicht man bei uns nichts. Wir kennen unsere Kraft. Sie ist unabhängig von Amuletten und Terminen. Sie ist da. Und wächst. fk. Der Wegs der zwei Jahire PK. Das fahle Eicht des frühen Tages kroch über die taunassen Kornfelder. In kleinen Gruppen, die Lehne hinangezogen, lagen die Soldaten. Der Tau troff von ihren Helmen. Sie sprachen kein Wort. Die Stille war um diese Stunde, als ob die Erde noch einmal den Atem anhalten wollte, vor der großen wilden Anstrengung, die sie tragen mußte. Ein ferner Vogel schwebte wie ein Schatten durch den Frühnebel. Die Stirnen aller Grenadiere waren nach Osten ge⸗ wWandt. Sie dachten kaum mehr. Die Nacht, die sie so verlagen, war von sehnsüchtigen, von bangen und von kühnen Bildern erfüllt gewesen. Jetzt warteten sie nür noch auf den Béfehl. Hinter ihnen lag das Licht, das sie vergessen mußten. Vor ihnen lag die Ungewißheit jeden Anfangs. 4 Wenn ihr Blick zu den Holztürmen und dem Stacheldrahtverhau am Ende der Lehne ging, dann spürten sie, daß sie über eine Grenze gehen würden, die sie mehr als jede andere in neue Bahnen zwingen wird. Sie dachten nicht an Jahre und nicht an Tage, die vor ihnen lagen. Sie hatten trotz der Stille den Klang tausender Geschütze und zahlloser Maschinengewehre im Ohr. Und sie warteten auf den Befehl. Bis sich vor ihnen aus dem Kornfeld die hohe Gestalt ihres Kompaniechefs erhob, einen Augenblicklangstille stand, alssei noch einmal der Weg zu prüfen, und dann sicher und zielstrebig zu schreiten begann, daß sie ihm alle folgen mußten. Und wie er, erhoben sich in dieser Mi- nute tausende Offiziere, und hunderttau- sende Grenadiere marschierten nach Osten. Da fingen auch die Geschütze an zu dröhnen, die Maschinengewehre bellten. Der Krieg gegen den Bolschewismus war aufgestanden. Jeder gehorchte seinem Be-⸗ fehl. Der Spähtrupp Drei Kräder und ein Panzerspähwagen fuhren verhalten über das weiße Staubband der Straße. Sie waren weit von der Division abgesetzt, die hatten Fühlung mit dem Feind aufzunehmen. Sie trafen Trupps ver- sprengter Bolschewisten, aber das Gros war schneller gelaufen. Sie fuhren an einem Flugplatz vorbei, auf dem Dutzende von Maschinen abbrannten. Sie sahen die letz- ten Soldaten einem Walde zu laufen. Sie fuhren an verlassenen Kraftwagen, an zer- brochenen Fuhrwerken vorüber. Sie sahen, wie Bauern und Frauen aus Erdlöchern krochen und ihnen verwundert nachstarrten. Sie fuhren unentwegt nach Osten. Die Sonne stand hoch auf dem durchsichtigen Himmel, der Staub war immer wie eine dicke Wolke um sie. Sie erreichten eine kleine Stadt. Uberall drückten sich Zivilisten herum, die in Bün- deln geplündertes Gut nach Hause schleppten. Sie waren eine Handvoll deutscher Sol- daten, weit vor ihrem Heerbann, aber sie kannten nur ihre Aufgabe und sie wußten, daſ die Division rascher marschieren würde, wenn sie weiter vorne waren. Am Haupt- platz der Stadt stießen sie endlich auf die bolschewistische Nachhut. „ Die Todesstraße Ein Riese hatte mit seiner gepanzerten Hand die Straße freigefegt, die von Bialy- stok nach Osten führte. Pferdefuhrwerke und große Panzer, zerschlagene Kisten und zerbrochene Geschütze begleiteten stumm die Fahrbahn. In zerfetzten Büchern und in losen Papierblättern regte sich der leise Wind, der hinter jedem Kraftwagen über die Strahe strich. Einer hatte sie im Vorbeimarschieren die Todesstraße getauft, aber der Tod ist nicht so furchtbar wie diese schweigsame Zerstö- rung. Stukas hatten hier fliehende Kolonnen der Bolschewisten eingeholt und hatten mit der mitleidlosen Präzision ihrer Waffe den Auftrag erfüllt. 5 43 Nun lag das Schweigen der Vernichtung über der Straße und dem Wald, und je- des andere Geräusch ertrank in diesem Schweigen. Die Desna * kungslöchern. Vor ihnen lag die Desna. Die Namen Jelnia, Chimborasso, gruben sich in ihr Herz ein. Der September neigte sich Wühlte Erde. 5 Was von diesen Tagen blieb: das Bild des hellen Himmels in dem unwirkliche Wolken schwammen, ein Stück Land, das nicht durchmarschiert, sondern gehalten wurde und neben anderen Taten die Tat eines Wachtmeisters der Nachrichtentruppe. Sie steht in knappen Worten, etwas strenger vielleicht gezeichnet, in jeder Erinnerung. Der Draht zwischen Regiment und Ba- taillon war zerstört. Die Leitung führte aber über eine Pläne, die unter feindlichem Beschuß lag. Der Wachtmeister schickte keinen seiner Soldaten, sondern ging selbst. Auf der Pläne schlug knapp neben ihm eine Granate ein. Dem Wachtmeister wurde ein Bein abgerissen. Er blieb nicht liegen und kroch nicht zurück. Er schaltete seinen Fernsprecher ein und klingelte zum Regi- mentsarzt durch, ließ sich Anweisungen ge⸗ ben, wie er den Beinstumpf mit Draht ab- binden könnte. Er erreichte, daß das Blu- ten aufhörte, dann kroch er der Leitung nach weiter, bis er die gestörte Stellung fand. Er flickte den Draht und kroch wie⸗ der weiter. Erst beim Bataillonsgefechts- stand brach er zusammen. Das war in den Tagen der Desnastellung. Der Zug der Gefangenen Die Sonne stand schon hoch am Himmel. Der Reif und die Nachtstarre vergingen. Das Regiment— eines unter vielen— trat zur letzten Einschnürung der im Raum von Wjasma zusammengedrängten Bolschewi- sten an. Als die Reihen der Grenadiere über die weite braune Wiese auf ein gro- Bes Waldstück zu marschierten, da wurde derte, tausende Bolschewisten, zerlumpt, müde und hungrig, aber mit weißen Tü- chern und Flugzetteln winkend, kamen aus dem Wald auf die Pläne gelaufen. Liefen, Schwankten, liefen weiter zwischen den Grenadieren durch, weiter nach Westen, wo Friede, Ruhe, Ende des Grauens sein sollte. Und in der Nacht kam durch den Wald noch einmal ein Zug von tausend Gefange- Finger um sie gelegt und in diesem grellen, harten Licht gingen sie durch die Nacht. Das war Wiasma: Endlose Züge von Ge- fangenen; tausende verlassener Kraftwagen, entlaufene Pferde, die in den Wäldern ver- wilderten. Das war Wjasma: Einmal schien die Sonne noch warm. Dann kam der erbarmungslose Winter.„ Der Winter Eine Gruppe Grenadiere auf 300 Meter. Vierzig Grad Kälte, Iglus, die nur ein„Hin- denburglicht“ wärmte. Keine Möglichkeit mehr, sich zu waschen, wüste Stoppelbärte im Gesicht. Waffen versagten in der Kälte, die Verpflegung war steinhart gefroren. Post blieb wochenlang aus, jede Verbindung schien abgeschnitten. Und dann eine Kampfgruppe Grenadiere schnitten. Irgendwo verloren in der weiten Eiswüste. Jeder und jede Einheit schien auf Welt zu sein. Und der Krieg ging nicht mehr um weite Kampfziele, um Zahlen, die im Ohr dröhnten. An eine verschneite Baumgruppe, an ein zerschossenes Dorf klammerten sich die Grenadiere. Und die Baàumgruppe und das Dorf wurden für sie die Welt. Weil sie weiter bestehen wollten, krallten sie sich an jeden Meter hartgefro- renen Boden fest, hörten, dag Bolsche- wisten da und dort durchgebrochen wären, in ihrem Rücken stünden, gaben aber nie sich und ihren Auftrag verloren. Ihre mü- 8 irgendeinem späteren Termin Die Grenadiere hockten in panzerdek- kühl und klar über die granatendurch⸗ es zwischen den Bäumen lebendig. Hun- nen. Flakscheinwerfer hatten ihre weißen und Pioniere von der Hauptmacht abge- sich selbst gestellt, einsam in der fernen „ den, geschundenen Körper hatten jede Empfindung verloren, aber sie brachen nie zusammen, sie kämpften all die langen, dunklen Monate durch. Deutschland, das waren ein paar Grena- diere, die in den Löchern eines Schnee- ackers hockten und stumm wurden. Deutschland, das waren Soldaten mit dunklen Gesichtern, die wußten und nicht davon sprachen, daß in ihren zerschundenen Händen das Volk und das Reich lagen. Das Lied der Grenadiere Wie das Getreide hinter der HK“L aus der Erde wuchs, so wuchsen die Stellungen in die Erde. Die Grenadiere lernten, ihre Bun- ker richtig und wohnlich bauen. In jedem Gerät, das sie bastelten, steckte nicht nur ein Stück Arbeit, sondern auch ein Stück Sehnsucht nach dem Schönen, das sie Hei- mat nannten. Das Loch in der Erde war zu einem kleinen Zuhause geworden, in dem viele gute Gedanken lebendig wurden, wenn die Front schwieg. Aber es kamen Tage, da berannte fünf- und zehnfache Ubermacht der Bolsche- wisten die Stellung, die T 34 brachen durch die Hauptkampflinie, und das Artillerie- feuer zerwühlte die Erde. In einem kleinen Kampfgraben stand eine Handvoll Grena- diere. Grundwasser sickerte durch den Bo- den, stand ihnen bis zu den Knien. Eine bolschewistische Kompanie hatte ihr Gra- natwerferfeuer auf diese Grenadiere kon- zentriert. Eine halbe Stunde lang, eine Stunde lang. Die Grenadiere verharrten: Und als der Lärm ihre Einsamkeit unerträglich machte, da fingen sie zu singen an. Und sie sangen, bis das Feuer einschlief und die Nachricht kam, daß überall die Stellung gehalten worden sei. Und wenn ein Richter über den Kämp- fenden steht, dann mag er für Augenblicke seines Amtes vergessen haben, als er die Stimme der singenden Grenadiere hörte. Und ein dunkles Lächeln lief über den Himmel. Die neue Stellung Und nun ist die neue Stellung erreicht. Viele Bunker und Kampfstände waren vor- bereitet, vieles wurde in mühsamer Arbeit neu geschaffen. Die Kampfstände mit dem weiten Schußfeld sind besetzt, in den B- Stellen sitzen die Beobachter, das Sperr- feuer aller Waffen ist eingeschossen, der Einsatz der Einheiten für jeden möglichen Fall festgesetzt und eingeübt. Die neue Stellung ist vertraut und wieder zur alten geworden. Der dritte Kriegssommer ist über die Sturzäcker und Birkenwälder hochgestie- gen, manches, was anfangs groß schien, ist * klein geworden, Vergessenes hat verzau- bernde Gewalt bekommen. Der zweite Winter ist leichter gewesen, als viele dachten. Für alles war gesorgt worden: warme Tarnanzüge, Filzstiefel, Bunkeröfen, Wärmebeutel kamen, ehe er anfing. Die Stellung war gut ausgebaut, die Bunker warm. Der Winter ging rasch vor- über, aber ehe das Tauwetter kam, wurde der Befehl zur Absetzung gegeben. Die Grenadiere marschierten in ihre neuen Stellungen. Die Angriffe der Bolschewisten wurden von den Nachhuten abgeschlagen, das Ge- biet wurde restlos geräumt, die militäri- schen Anlagen zerstört. Der Marsch ist nicht leichv gewesen, aber er wurdé getan, wie jede Pflicht getan wer- den muß. 3 Und nun stehen die Grenadiere in ihren Kampfständen, arbeiten in der Haupt- kampflinie oder hocken in ihren Bunkern und denken: Schon zwei Jahre? Erst zwei Jahre? Manche Wochen, die hinter ihnen liegen, hnaben das Gewicht von Jahrzehnten, und viele Monate wieder sind zu einem einzigen Bild geworden. Kriegsberichter Erich Pecher. — (Von unserer Berliner Schriftleitung.) Pr. Berlin, 21. Juni. Die Frage, ob die verbrecherischen Ter- roraktionen gegen Italiens Zivilbevölkerung von wirklichem militärischem Wert sind, und die weitere, ob sie den Auftakt zu mas- siveren Angriffshandlungen bilden sollen, ist wahrscheinlich selbst den Urhebern der Bombardements gegen Frauen, Kinder, Kir- chen und Spitäler nicht völlig klar. Jeden- falls wissen sie, daß, bevor die nordafrika- nische Basis ihren wirklichen Wert als Sprungbrett zu erweisen vermöchte, zu- nächst das Knäuel politischer Intrige ent- wirrt werden müßte, als welches sich die Situation der Alliierten in Nordafrika nach mehr als sieben Monaten Okkupation im- mer noch darstellt. Vermutlich war auch der Besuch des bri- tischen Königs als ein Beitrag zur Klä- runs der verworrenen und gespannten nord- afrikanischen Lage gedacht. Wenn er so Ze- deutet wird, muß er indessen als ein abso- Abenddümmerung im brifischen Weltreich Loslösung der Dominien/ Türkei ernennt bei ihnen Gesandte Berlin, 21. Juni(Eig. Dienst) Für Kana da wird es eines Tages keinen Weg mehr zurück geben. Die Durchdringung des britischen Dominions, denn das ist Ka- nada völkerrechtlich immer noch, mit dem USA-Dollar nimmt rasch zu. In den ver- schiedensten Formen ist das USA-Kapital nach Norden vorgedrungen, aber eine Neu- heit ist die direkte industrielle Interessen- nahme der USA-Heeresleitung an kanadi- schen Rohstofflagern, und zwar handelt es sich um die Ubernahme der Olvorkommen bei Fort Normann. Eine Raffinerie soll ge- baut, eine Pipe-Linie gelegt werden, alles fkür Rechnung und in Eigentum der us- amerikanischen Wehrmacht, während Eng- land hilflos im Hintergrund steht und etwa eine ähnliche Aktion eines der drei eng- lischen Wehrmachtsministerien gar nicht mehr denkbar wäre, es fehlte London min- destens am Gelde dazu. Es wäre dennoch verkehrt, von einem plötzlichen Zerfall des Empire zu reden. Weltreiche zufallen nicht in wenigen Jahren, kaum in Jahrzehnten, manchmal erst im Laufe eines Jahrhunderts. Byzanz rang über ein Jahrhundert mit dem Tode pOlITtSCHE NOTIZEN Pr. In den Vereinigten Staaten treten in der Zeit von Sonntag bis Mittwoch 20 Gou- verneure der verschiedenen Einzelstaaten zu einer Kriegskonferenz zusammen, um zwei Fragen zu behandeln, denen man- 80 wenig sie auf den ersten Blick miteinander zu tun haben mögen- gegenwärtig viel Zeit und Energie zuwendet. Sie lauten einmal, wie kommt man zu einer strafferen Gleich- schaltung der einzelstaatlichen Kriegsan- strengungen und zweitens, wie soll das der Nachkriegszeit aussehen, damit Amerika sich wenigstens einer gewissen wirtschaftlichen Stabilitätt erfreut? Die innere Zusammenhänglichkeit der beiden Probleme liegt keineswegs auf der Hand. sSie wird aber jedem klar, der es unternimmt, sich in die Vorstellungswielt etwa des Farmers im mittleren Westen zu versetzten. Der Mann, der bisher sein „Korn“ baute und seine Schweine fütterte, weiß nämlich beim besten Willen nicht, wa- rum seine Söhne nach Afrika oder Neu- Guinea in den Krieg geschickt werden. Er hatte sein kümmerliches Auskommen, sei- nen Frieden und natürlich auch seine Bank- schulden. Aber die Bankschulden vermag er nicht mit der abenteuerlichen Außen- politik seines Präsidenten in Zusammenhang zu bringen. Sie bleiben ihm, wie auch der Krieg ausgeht. So muß ihm also gesagt werden, daß nach dem Kriege alles besser werden wird. Er wird ernten dürfen- sagt man, notabene, und sagte man mit beson- derem Nachdruck bereits in Hot Springs- was der Boden hergibt, er wird verkaufen können, was er erntet, und er soll sogar gute Preise erzielen. Und dies jahraus, jahrein, denn einen anderen Sinn kann er mit dem Begriff der wirtschaftlichen Sta- bilität natürlich nicht verbinden. Mit die- sem Ziel vor Augen, hoffen Roosevelt und —————— Das Provinciale Romanum seine Gefolgschaft, wird er jetzt doppelt so- viel arbeiten als bisher, denn das ist not- wendig, um den katastrophalen Mangel an Arbeitskräften wettzumachen, der sonst die Ernte, d. h. die Ernährung sowohl der bri- tischen wie der sowjetischen Verbündeten, gefährden würde. Es hat also seine Rich- tigkeit damit, wenn die Gouverneure über die Koppelung der einzelstaatlichen Kriegs- anstrengungen beraten und gleichzeitig die Phrasen übers Land flattern lassen, wie schön die Welt werden wird, für die die Boys draußen überm Meer kämpfen. *. Hinter der Kulisse, vor der die einiger- maßen überrasche Weltöffentlichkeit den Generalissimus Wavell über die indische Szene schreiten sieht, hat ein hitziges Tau- ziehen um das geplante Ostasienkommando eingesetzt. Sir Claude Auchinleck ist be- kanntlich nur mit einem militärischen Ma- rionettenposten bedacht worden. Die wirk- liche Macht soll an den Inhaber des pro- jektierten Asienkommandos fallen. Wer aber, fragt man in London mit einiger Un- ruhe, ist dafür vorgesehen? Ein Engländer, etwa Montgomery oder Bulls oder, horri- bile dictu, ein Amerikaner, z. B. Marshall? Die Engländer wissen es natürlich ebenso- wenig wie die amerikanischen Journalisten; aber sie haben bereits böse Vorahnungen und stimmen deshalb ein präventives Kla- gelied über die Ungerechtigkeit der Welt an. Nach der Melodie, Mac Arthur besitzt bereits das Paziflk-Kommando, jetzt sind wir Briten dran: Ostasien einem englischen Generalissimus; denn Parität muß sein, wenn man auch zugegebenermaßen eher mit strategischen Fähigkeiten als durch die Beachtung der demokratischen Spiel- und internationalen Höflichkeitsregeln einen Krieg zu gewinnen pflegt. aus Gutenbergs Werkstoft Der bedeutsame Fund in Kiew/ Beginn der Mainzer Gutenberg-Woche Wenige Wochen nach Wiederbeginn des Theaterlebens in Mainz mit Mozarts „Zauberflöte“, kann die Stadt 2u ihrer schnell traditionell gewordenen Guten- berg-Woche einladen. Sie gibt damit ein weithin sichtbares Zeichen ihres unge- brochenen Kulturwillens und ihrer unge⸗ schwächten künstlerischen Leistungsfähig- keit. Das Mainzer Stadttheater trägt daZzu eine Reihe von Neuinszenierungen in Oper und Schauspiel, mehrere Sinfonie- und Kammerkonzerte bei, die durch Gastspiele des Hessischen Landestheaters in Darmstadt und des Bayerischen Staatsschauspiels so- wie durch Einzelgastspiele hervorragender Sänger und Schauspieler ergänzt und be- reichert werden. Am Beginn der Guten- berg-Woches stand auch diesmal eine Aus- stellungseröffnung. Während im vorigen Jahre die alte und neue Druckkunst in Ita- lien der Ausstellung zur Gutenberg-Woche das vielbeachtete Thema stellte, konnte der Oberbürgermeister der Stadt Mainz am Samstag in Anwesenheit von Vertretern der Partei, des Staates und der Wehrmacht, der Kunst und der Wissenschaft im Guten- berg-Museum eine Ausstellung„Deutsche Holzschnitte und Kupferstiche“ der 61— fentlichkeit übergeben, mit der Museums- direktor Dr. A. Ruppel nicht zuletzt die Spannweite des Begriffes Druck und die Ausmaße des Aufgabenbereiches des Gu- tenberg-Museums arifzeigt. in einer Ansprache umriß Dr. Ruppel Sie noch einmal. Seine Ausführungen waren ein stolzer Rechenschaftsbericht über die Lei- stungen, mit der das Mainzer Gutenberg- Museum im In- und Ausland die Erfindung Gutenbergs als eine entscheidende Tat des entwicklung der Weltkultur Millionen von Menschen aller Völker vor Augen führen, sondern auch die Stadt Mainz als Wir- kungsstätte Gutenbergs den verschiedensten Nationen ins Gedächtnis einprägen konnte. Der Fachwelt berichtet Dr. Ruppel in diesen Tagen zugleich von einem für die Guten- berg-Forschung, die von einem erstaunlich geringen gegenständlichen Material ihren Ausgang nahm(on der Einrichtung der Druckerwerkstatt Gutenbergs ist nichts auf die Gegenwart gekommen), hochbedeutsa- men Fund. In Kiew wurde im Jahre 1941 eine 1557 von Robert Etienne in Genf ge- druckte Bibel gefunden, unter deren Leder- decke man einen vollständigen Bogen(16 Seiten) eines in den Urtypen Gutenbergs gedruckten Provinciale Romanum, eines Verzeichnisses der Erzbistümer und Bistümer der römisch- katholischen Kirche, entdeckte, Es stammt aus dem Jahre 1456 oder 1457, trägt im Papier das Wasser- zeichen, das die 42zeilige Gutenberg-Bibel teilweise aufweist, den laufenden Ochsen mit dem dreigliedrigen Schwanz, ist aus Gutenbergs Mainzer Presse hervorgegangen, jedoch wahrscheinlich von Schülern des Er- finders geschaffen. Die Ausstellung erfaßt in Kolzschnit- ten ünd Kupferstichen ein Gebiet der Kunst, das ohne das Druckverfahren nicht auskommt. Ihm kommt hier, wie allein die zeitbedingte Notwendigkeit, statt der Originale hervorragende Reproduktionen zeigen, ein außerordentlicher künstlerisch- technischer Wert zu. Der Grundzug der Ausstellung ist im Aufbau in den beiden ordneten Abteilungen historischen Sinnes. Deutschtums für die Verbreitung und Fort- Sie führt von Zeugdrucken- mit prüchtigen sehr übersichtlich und geschmackvoll ge-— und war zum Schluß kleiner als Bayern. Die englische Auflösung geht langsam vor sich, aber man kann sie unzweideutig an vielen Einzelheiten erkennen. Eines der lehrreichsten Ereignisse ist die jetzt von Reuter angekündigte Ernennung von tür- kischen Gesandten für Kanada, Australien und Südafrika. Groß muß die politische Unsicherheit in jenen Dominien sein, die früher ganz von London beraten wurden, während des Krie- ges eine Annäherung der USA erstrebten, aber erfahren mußten, wie die USA doch noch zu reichlich mit eigenen Widrigkeiten zu ringen haben, auch viel zu unerfahren, grobschlächtig und egoistisch in ihrer im- perialen Politik verfahren. Heute dürften sich wohl alle Teile des britischen Welt- reiches darüber einig sein, daß der Vankee sein unerquicklicher Partner ist. Auch in- nenpolitisch muß diese Lehre auf die Do- minien zurückwirken, auch auf Austra- lien, wo man wieder einmal vor der Gretchenfrage steht, Neuwahlen auszu- schreiben. Nach Reuter hat die Opposition einen Antrag eingebracht, daß die Regie- rung nicht mehr das Vertrauen der Kam- mer genieße. Kräfteschwund nicht spurlos vorübergehen. Außenpolitisch zeigt sich dies natürlich kaum, aber innenpolitisch erhöhen sich die Hoffnungen und damit Spannungen. Con- grave, der Führer der Fine-Gael-Partei, schen Parteien und eine Nationalregierung. Congrave ist de Valeras innenpolitischer Hauptwidersacher. Selbst ein neutraler Staat am Rande des englischen Mutter- landes spürt somit das Donnergrollen, die Abenddämmerung des britischen Welt- reiches.—2. 5* Hafen Jeisk im Asowschen Meer. zeuge kehrten zurück. In der vergangenen Bomben schweren Kalibers belegt. land und warfen einige Bomben, die keine Flugzeuge abgeschossen. In den Bergen Montenegros haben hältnisse und der verzweifelte Widerstand gotischen Ornamentierungen und Spielkar- ten, Teig- und Blockdrucken in die Hoch- blüte der spätmittelalterlichen und neuzeit- lichen Holzschneidekunst der deutschen Meister und umfaßt einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahrtausend. Im Kupferstich geleitet sie von nalv flächigen Darstellungen bis zu den Meisterschöpfun- gen in der Gotik, der Renaissance, dem Ba- rock und Rokoko und schlägt mit den Buch- ilustrationen die Brücke zu einer der Grundaufgaben des Druckens. Einen festlichen Aufklang gab der Guten- berg-Woche eine Matinee in der Stadthalle am Sonntag, bei der Beethovens fünfte Sin- fonie unter GMD Karl M. Zwißler die Gruhrede des Oberbürgermeisters und den Festvortrag des Dichters Ernst Bacmei- ster umrahmte. Am Abend ging vor aus- verkauftem Saale erstmals Verdis„Fal- staff' in Szene. Wir werden die Theater- ereignisse der Gutenberg-Woche in einem Gesamtüberblick würdigen Dr. F. Musiknachmittag bei der Mannheimer Liedertafel Man wird diesen Gesangsnachmittag als gute Gabe zu werten wissen: unaufdring- lich, geschmackssicher wirkte er entspan- nen und erhebend. Die gesungenen Chöre atmeten das pulsende Leben des Volkes, dem sie entstammen: Begeisterung entzün- dete sich an den aus innersten Erlebnis- inhalten unserer Tage gefüllten Vaterlands- liedern. Packend war„Freiheit die ich meine“, das als Einleitung gewählt worden war, zum Bekenntnis gestaltet, und machte in herrlichem Schwung auf einen Chor- klang gepflegter Einheitlichkeit aufmerksam. Simon Breus„Frühling am Rhein“ ward ein Lied der lauten Freude in seiner ge- lösten Sprechtechnik, die einem form- klaren Vortrag diente. Auf dem klangsatt 3 3 K 4* . 7* 4 Sogar an trland kann der Londoner fordert den Zusammenschluß aller politi- Britische Bomber flogen über die besetzten Westgebiete nach S land ein und warfen Bomben auf Wohnviertel einiger Orte. Die Bevölkerung hatte Verluste. Andere feindliche Flugzeuge unternahmen Störflüge über Norddeutsch- dunklen Grund natürlich schön singender mter Fehlschlag gelten. Weder die Amerikaner noch die Franzosen werden sich über den Afrikaaufenthalt Georgs des Stotterers übermäßig gefreut haben; denn beide nahmen ihn als eine Demonstration des britischen Wunschs, sich im Mittel- meer Ersatz für die im Atlantik an die USA verlorenen Stützpunkte zu verschaf- ken. Und was die Streitiskeiten zwischen Giraud und de Gaulle betrifft, scheint der King ebensowenig erfolgreich einge- griflen zu haben, wie Churchill und Roose- velt in Casablanca. Die Folge ist, daß die englische Presse allmählich, aber gleich- wohl recht kühlbar, von de Gaulle, der Ma- rionette des Foreign Office, abzurücken be- ginnt. Es sei doch geradezu lächerlich und im höchsten Grade komisch, schreibt bei- spielsweise die„World Review“, wie Giraud und de Gaulle einander behandeln. Zuerst verkündeten„die beiden Helden“, daß sie sich treffen wollten, dann wieder, daß sie die Absicht aufgegeben hätten, kurz darauf schüttelten sie sich fünf Minuten lang die Hände, um schließlich in Tränen und belei- digtem Schweigen auseinander zu gehen. Dann hieß es, sie kämen wieder einmal zu- sammen, doch wurde das Rendezvous wie- der vertagt, bis sie sich doch trafen, ein- ander in die Arme flelen, sich auf beide Wangen kühgten, um wahrscheinlich erneut uneins zu scheiden. Und was sage das bri- tische Außgenamt dazu? Es lasse die„bei- den Komiker“ ruhig gewähren, gleich- gültig, was das für das Ansehen der Alli- ierten bedeute. Im gleichen Sinne, wenn auch nicht in derselben heftigen und herabsetzenden Ton- art, äußert sich der„Star“ über„die beiden Komiker“ in französischer Generalsuniform. Und selbst die„Times“ hält den knapp be- messenen Raum, der ihr zur Verfügung steht, nicht für zu kostbar, die trotz der gemeinsamen Sitzungen im„Befreiungs- komitee“ immer noch anhängigen grund- noräairihu-unsicheres sprungbrelt für die Oflensive Die„beiden Komiker“ de Gaulle und Giraud können sich noch immer nicht vertragen schlägen zu begleiten. Wenn alle diese Ermahnungen von anglo- amerikanischer Seite auch zu keiner prin- zipiellen Klärung führen zu können schei- nen, so ist es freilich trotzdem möglich, daß sich in Kürze ein den Alliferten ge- nehmes Provisorium dadurch herstellt, daſ de Gaulle auf die Erfüllung der Wünsche verzichtet, die er insbesondere hinsichtlich der Behandlung der bis vor kurzem vichy- treuen Offlziere geäußert hat, und sich,„e nach den Umständen“, entweder nach Bei- rut oder nach Brazzaville zurückzieht. S0 und deutete amüsanterweise eben dadurch an, daß er selbst nicht über die nächsten militärischen Absichten der Angloamerika- ner. unterrichtet sei. Denn schließlich ist der beabsichtigten Ereignisse näher ist. ausläuft, daß„die Weiterführung des Krie- Gaulles in ein Kompromiß, das darauf hin- ges unter Giraud als Oberkommandieren- leichterung für die angelsächsischen Ver- bündeten. spannung der Situation; denn nach wie vor werden einander englische und amerikani- und de Gaulles feindselig und den natür- überstehen. Das politische Fernziel Alliierten, die Bereinigung der nordafrika- nischen Situation, von deren Gelingen nach militärischen Einzelheiten die Horizonts zu liegen. Internationale Journalistentagung in Wien * Wien, 21. Juni.(HB-Funk.) In Wien findet in diesen Tagen die zweite Intern. Journalistentagung der Union natio- naler Journalistenverbände statt, an der Zzahlreiche Vertreter der Presse aus den der Union angeschlossenen Verbänden teilnah- men. In einer öffentlichen Präsidiumsrede, in der auch der Bericht über die Tätigkeit der Union nationaler Journalistenverbände erstattet wurde, kamen am Montag die Ver- treter verschiedener Länder zu Wort, die die Grüße ihrer Länder und ihrer Berufsver- bände überbrachten und deren Ausführun- gen in das einhellige Bekenntnis der für den Neuaufbau Europas und Ostasiens kümpfen- den Presse zu den Idealen der neuen Ord- nung ausklangen. Grußtelegramm von Ribbentrops Wien, 21. Juni.(HB-Funk.) nationaler Journalistenverbände verlas Ge- sandter Dr. Schmidt ein Gruhßtelegramm des Reichsaußenministers von Ribbentroop. sehr hohe Bundenverlusle in Monienenro Ein Torpedoboot und acht Frachter vor der algerischen Küste beschädigt 74 Aus dem Führerhauptduartier, 21. Juni. An der Ostfront verlief der Tag ruhig. 3055 3 Leichte deutsche Seestreitkräfte beschossen in der Nacht zum 20. Juni Stadt und Die Luftwaffe griff erneut Rüstungswerke im feindlichen Hinterland an. Im Kaspi- schen Meer wurden zwei große Handelsschiffe in Brand geworfen. Vor der algerischen Küste wurden in der Nacht zum 20. Juni aus einem feind- lichen Geleitzug ein Torpedoboot und acht große Frachter durch Luftangriffe so schwer beschädigt, daß mit der Vernichtung mehrerer Schiffe gerechnet wird. Sämtliche Flug- Nacht wurde der Hafen von Bizerta mit ũ dwestdeutsch- nennenswerten Schäden verursachten. Uber den besetzten Westgebieten und dem Reichsgebiet wurden vier feindliche deutsche, italienische, bulgarische und kroa- tische Truppen im Verlauf wochenlanger Kämpfe starke Banden eingeschlos- sen und vernichtet. Der Hochgebirgscharakter des Landes, ungünstige Wetterver- der Banden erforderte von den eingesetzten Verbänden große Kampfleistungen und harte Entbehrungen. Die Luftwaffe, die in uner- müdlichem Einsatz in die Kämpfe eingriff, hat erheblichen Anteil an der erfolgreichen Operation. Die blutigen Verluste der Banditen sind sehr hoch. Große Mengen an Waf- ken, Fahrzeugen und Versorgungsgütern wurden erbeutet. Bässe erhoben sich Tenöre voll Schmelz zu strahlender Höhe. Der Chor offenbarte nach seiner Anlage und Durchführung, daß Chormeister Karl Rinn Musik und Lied- inhalt in zügigem Aufbau zum überhöhten Ganzen einfühlsam gestaltet. Er kann sich auf seine Sänger, die hohen musikalischen und geistigen Anforderungen genügen, ver- lassen.„Feldeinsamkeit“ von Wendel, ganz nach Brahmsschem Muster gearbeitet, wurde mit seinen eng beieinanderliegenden Inter- vallen eine Leistungsprobe, mit der sich der Chor in den Stimmungszauber eines glück- haften Sommertags hineinsang. Silchers „O du klarblauer Himmel“ blieb in seinem klangvoll bewegten Vortrag Zeugnis deut- scher Gemütstiefe. Sehr sauber mit einem Piano ohne Sentimentalität kam„Klage“ von F. Glück., Bis in die feinsten Schat- tierungen hinein behält das Pianissimo des Chores Klang. Fein empfunden wurde „Unterm Lindenbaum“(Sturm) modelliert. Silchers„Zu Straßburg“, Liszts„Soldaten- lied“ in prägnanter Harmonik klanslichen Reiz offenbarend(Karl Rinn spielte selber die Klavierbegleitung) und frisch froh„Das Wandern“(Zöllner) machten den Beschluß der vom Chor gebotenen Lieder. Zusammen mit den Hörern im Saal sang ma och die Lieder der neuen Zeit:„Nur der Freiheit gehört unser Leben“ und„Heilig Vater- land“, sinnvoll den Liednachmittag beschlie- gend, im gleichen Geist, wie er begonnen war. Als instrumentale Darbietung war das von Otto Andreas Köhler(Musikhochschule Mannheim) gegeigte Konzert in-moll von Max Bruch eine herzlich begrüßte rangvolle Unterbrechung der gesanglichen Seite. Der Geiger zeigte in einer technisch glänzenden Wiedergabe überlegene Bogenfertigkeit, samen Ton männlicher Prägung, rund und voll Leuchtkraft. Rhythmische Frische, ge- lösteste Bewegtheit kamen dem Werk eben- ————— In der Präsidiumssitzung der Union griffsaubere Läufe, einen schlanken, bieg- Bomben auf die Schweiz Bern, 21. Juni. In der Nacht zum Montag wurde in der rich. An verschiedenen Orten trat die Flie- gerabwehr in Aktion. An verschiédenen ben abgeworfen. In dem Dorf Kümmers- hausen wurden nach Blättermeldungen durch anglo-amerikanische Bomben drei Personen getötet und eine verletzt. Jonschwil und Aselberg, in der Nähe der Kantonhauptstadt Frauenfeld, wurden Brandbomben abgeworfen, die Schaden verursachten. Erdbeben in der Türkei Istanbul, 21. Junl. Am Sonntagabend ereignete sich in der waren zwei heftige Erdstöße zu spüren. Die der Hauptsadt Ankara sind seitdem unter- brochen. Nähere Einzelheiten sind noch berichtet. IN WENIGEN ZEILEN Die Goethe-Medaille wurde Architekt Pro- fessor Riemerschmid zur Vollendung seines fünfundsiebzigsten Geburtstages in Würdigung seines künstlerischen Schaffens vom Führer verliehen. Das„Fest der italienischen Marine“, das an der Riviera stattfand, wurde zu einer natlo- nalen Kundgebung für die Angehörigen der italienischen Marine und ihrer Gefallenen. Bei der Bilbaoer Befreiungsfeier von der zehn Bürgermeister der befreiten Städte und Dörfer in der Provinz Viscaya von General- sekretär der Falange, Mora fangen. Schweden spendete für die rumänischen Hin- terbliebenen der im Kampf gegen den Bol- schewismus gefallenen Soldaten 225 000 Lei. Bis jetzt sind 26 000 Eskudos an Spenden ein- gelaufen. Hakenkreuzbanner verlag und Druckerel.m..H. Fr direktor: Dr. Walter Mehls(2. Z. im Felde). Schritt⸗ eitung: Hauptschriftleiter: Frit: Kais et. Stellvertreter: br, Heinz Berns, chef vom bienst: julius Et:z. berühmten Andantetöne. Karl Rinns Kla- ment und die Formklarheit, die diesem an- spruchsvollen Werk der Konzertgattung unerläßlich ist. mut erhobene Leichtigkeit tänzerischer Lust mit griffschweren Intervallgängen, Doppel- griffen, sauber gespieltes, technisch be⸗ flügeltes Blinkwerk. Romanze in-dur von Beethoven ward in ihrer gehaltvollen Melodik mit makellosem Strich aus der Tiefe Beethovenschen Erlebens Karl Rinn bewährte sich auch nende, kraftvoll mitgestaltende Pianist. Otto Scehlicxk. KLEINER KULTURSPIEGEI. Die Hochschule für Musik und Theater ver- anstaltet als letztes Konzert im laufenden Stu- dienjahr am Freitag, 25. Juni, im Harmoniesaal ein Kammerkonzert. Unter Leitung von Direk- tor Clodwig Rasberger wird das Kammer- orchester drei Werke neuerer Tonsetzer zu träger Egon Kornauth mit einer Kammer- Erstaufführungen) und der bekannte Kompo- nist Wolf-Ferrari mit seiner Kammer- sinfonie. Der Oberbürgermeister der Stadt Halle hat dem Breslauer Generalmusikdirektor Philipp- Wüst„in Würdigung seines hervorragenden die Händel-Plakette verliehen. In Stuttgart starb im neunzigsten Lebensjahr Sein von ihm 4 Verlagsunternehmen gehört zu den bekanntesten in Stuttgart. H. H. Ortners neue Komödie„Himmels- tau“ wurde vom Münchener Volkstheater zur gemeinsamen Uraufführung mit dem Wiener Burgtheater erworben. Vierlinge hat eine Taglöhnerfrau in Nordl- portugal zur Welt gebracht. Die Vierlinge ha- ben schon vier einzelgeborene Geschwister. sätzlichen Zwistigkeiten mit guten Rat- wenigstens ließ der Exgeneral in einer in- formatorischen Unterredung durchblicken zu erwarten, daß er sich für den einen oder den anderen Schmollwinkel entscheidet, j6e nachdem ob er da und dort dem Zentrum Zweifellos bedeutet die Einwilligung de dem nicht durch seine, de Gaulles, Gegen-⸗ wart beeinträchtigt“ wird, eine gewisse Er⸗ Nicht aber eine wirkliche Int sche Ambitionen und Anhänger Girauds lichen Gang der Ereignisse hemmend gegen- 4 der angloamerikanischem Urteil mehr als von weitere Kriegsentwicklung im Mittelmeer abhängig ist, scheint also immer noch jenseits des Nordschweiz gegen ein Uhr Fliegeralarm gegeben, so im Jura, Bern, Basel und Zü- Stellen des Kantons Thurgau wuürden Bom- Türkei eine Naturkatastrophe. In Istanbul Telefonverbindungen zwischen Istanbul unct snicht bekannt. Es verlautet, daß die 24 00% Einwohner zählende Stadt Adapazar fast völlig zerstört ist. Große Schäden werden auch aus Guyve, das 36 000 Einwohner zählt, Bolschewistenherrschaft wurden hündertfunt- Figuerra, empy- 4 so zugute, wie die schöne Beseelung der vierspiel hatte die Vitalität, das Tempera- Als Verlobte grü Mit Mozart: Menuett in -dur, stellte Otto Andreas Köhler zur An- vor, Paganinis„Capriccioso Nr. 13“ war geboren. in diesen Stücken als der musikalisch sich zuord- Gehör bringen. Vertreten sind der Staatspreis- musik, der Italiener Malipiero mit einem 1 4 interessanten Werk für elf Instrumente(beides Einsatzes für das Lebenswérk G. F. Händels“ Verlagsbuchhändler Heinrich Otto Sperlin g. Modellflug Mit drei neuen n wurde das! voll eröffnet. Ger nover war dabei Mit seinem Benzit m Spannweite, Kratzsch-Motor lang ihm in der Streckenflug von flugmodelle mit nem Flug von 25, te Streckenleistu. zeigte das Flugm Steigfreudigkeit; reichte es beim e 1900 m, nach 14 1 die Höhe von 160 fernungsmesser s das Flugmodell i In beiden Fällen des Flugmodells Findern sofort g0 Alle Anerkenn leistung von 2650 junge Egon Rie iaslicn eines Moc nem Gummi-Me Zielte. In 300 m ging es„aũĩf Stre dellflug-Leistung. aus nächster När diesem Flugmode LNachbau des er dells„H 5“ von zum vierten Mal dellflug-Höchstle Deutscher Bl. Was der Männerturnen, is im Frauenturnen keitsleistung erst Beim Turn- une Turnen in Augsb kampf der Mät Frauen als gleicl Sämtliche Ub weiblichen Char betonten Hinwer Vbpunssformen und Schleuderbs wertung sind G⸗ turnen organisch gabe zusammeng lichkeit, Beschw Empfinden, die d turnens, komme den Schaukelrin, m im Bodenturnen geungsformung stimmend, sie mi bei der eigenen einigen an die Geräte erreichbaren Pu erforderlich. Jec sein. VfR-Frauen ir WK Phönix 1 schlußspiel um ballmeisterschaft ———— schuhsheim verd Unsere Renate 1 sterchen bekon Traudl. In dan Herbert Ritter und Frau Mars⸗ Schwetzingen( den 21. Juni 19⸗ Gisela Paula. Die ersten Kindes freut an: Else Greßmann, Uff, Mannheim(Fri den 21. Juni 19 Hannelore. Die gl eines gesundel zeigen hocherf Schirra(Zz. Z. F kenhaus), Hugce Luftwaffe). Ma geterstr. 72), de Am 19. Juni 10. drittes Kind,! geboren. Erna Bell(z. Z. Pri Dr. Holzbach), Amtsgerichtsrat in einem Flak- Zu Pflingsten wu sunder Stammh Wir wollen ihr nennen. In dar Frau Hannefr Bender(cand. 1 Max Daner(U Gebirgsjäger-E (2. Z. Universit den 14. Juni 19 ler- Willi Be Wehrm.) Lütze Schriesheim a. mAlmenmperm 1 hre Vermählung Adam Blohmar Meister- Magd geb. Odenwelle (Burgstraße), mre Vermählun anzuzeigen: Ge (2. Z. Urlaub)- geb. Ackerman (Fröhlichstraße mre Kriegstrau Fred Böttcher Chef i. ein. Sti Liselette Bötte metz(2. Z. Dar —— 7 Statt eines sehens traf harte Nachr nigstgeliebter, her⸗ treusorgende beste derle, unser lieb Schwager und Schy Kurt Ve obergetreiter in im Alter von 38 tragischen Unglüc Mitte gerissen wun Jungen wird er wò. Mannheim(K 2, 7) in tiefem Schme Frau Lisa vVoll und Kinderle: A kurt; Fam. Tn. inspektor(ollen Prokurist(Offent Dipl.-Ing.(Berli i..) u. Frau; .-Inspekt.; Far Fam. H. Richter Die Beisetzung ff 23. Juni 1943, nac Ehrenfriedhof Mar znsIv% en t suten Rat· igen von anglo⸗ zu keiner prin- können schei- tzdem möglich, nover war dabei gleich zweimal erfolgreich. Mit seinem Benzinmotor-Flugmodell von 1,90 m Spannweite, Kratzsch-Motor von 10 cem Hubraum, ge- Modellflug-Höchstleistungen Mit drei neuen Modellflug-Höchstleistun- gen wurde das Flugjahr 1943 verheißungs- voll eröffnet. Gerhard Lipinski aus Han- ausgerüstet mit einem lang ihm in der Vahrenwalder Heide ein Streckenflug von 33,9 km. Dasselbe Flug- model, diesmal mit Schwimmern ausgerüstet, Alliierten ge- h herstellt, daſ g der Wünsche ere hinsichtlich kurzem vichy- it, und sich,„10 reder nach Bei- urückzieht. So ral in einer in- — pbenutzte er, um in der Klasse der Wasser- flugmodelle mit Verbrennungsmotor mit ei- nem Flug von 25,150 km die erste anerkann- te Streckenleistung zu schaffen. Beide Male zeigte das Flugmodell eine bemerkenswerte Steigfreudigkeit; nach nur 12 Minuten er- reichte es beim ersten Start eine Höhe von 74 1900 m, nach 14 Minuten beim zweiten Start g durchblicken eben dadurch er die nächsten Angloamerika- schließlich ist den einen oder entscheidet, je t dem Zentrum ze näher ist. Einwilligung de rrung des Krie- das darauf hin- kommandieren- Gaulles, Gegen- ine gewisse Er- ichsischen Ver- wirkliche Ent⸗ in nach wie vor und amerikani- zänger Girauds und den natür- lemmend gegen- Fernziel der der nordafrika- 1 Gelingen nach mehr als von die wieitere Imeer abhängig ch jenseits des Schweiz Bern, 21. Juni. g wurde in der ir Fliegeralarm Basel und Zü- en trat die Flie- verschiédenen U 5U— 44 5 n Empfinden, die derzeitigen Ziele des Frauen- turnens, kommen zweimal am Barren, an den Schaukelringen, beim Pferdsprung und im Bodenturnen zur Geltung. In der Bewe⸗ gungsformung der Pflicht waren sie be- Dorf Kümmers- lättermeldungen Bomben drei ne verletzt. der Nähe der feld, wurden die einigen Türkei hanbul, 21. Juni. ete sich in der he. In Istanbul 2u spüren. Die en Istanbul unct seitdem unter- iten sind noch „daß die 24 000 Adapazar fast chäden werden Zinwohner zählt, EILEN Architekt Pro- — die Höhe von 1600 m. Danin mußte der Ent- fernungsmesser seine Arbeit einstellen, weil das Flugmodell in den Wolken verschwand. In beiden Fällen war das Wiederauffinden des Flugmodells nach der Landung von den Findern sofort gemeldet worden. Alle Anerkennung verdient auch die Flug- leistung von 2650 m Strecke, die der Hitler- junge Egon Richter aus Wiesbaden an- jäßlich eines Modellflugwettkampfes mit sei- nem Gummi-Motor-Wasserflugmodell er- zielte. In 300 m Höhe über der Startstelle ging es„auf Strecke“, verfolgt von den Mo— dellflug-Leistungsprüfern, die die Landung aus nächster Nähe beobachten konnten. Bei diesem Flugmodell handelt es sich um einen Nachbau des erfolgreichen Wasserflugmo- dellis„H 5“ von Hermann Hebel, das damit zum vierten Male zu einer deutschen Mo- dellflug-Höchstleistung verhalf. Deutscher Achtkampf 1943 Bl. Was der Deutsche Zwölfkampf im Männerturnen, ist der Deutsche Achtkampf im Frauenturnen, eine sportliche Vielseitig- Kkeitsleistung ersten Grades, ein Jahresziel. Sämtliche weiblichen Charakter. petonten Hinwendung zu den natürlichen Vpungsformen und Schleuderballwurf— mit Leistungs- wertung sind Geräüteübungen und Boden- turnen organisch zu einer Bewegungsauf- Beim Turn- und Spielfest des Fachamtes wurnen in Augsburg steht neben dem Zwölf- kampf der Männer der Achtkampf der Frauen als gleichwertigen Faktor. Ubungen haben ausgeprägt Neben einer stark 75--Lauf, Weitsprung — gabe zusammengefügt. Kraft und Geschick- üöchkeit, Beschwingtheit und rhythmisches stimmend, sie miissen auch Richtschnur sein 5 bei der eigenen Gestaltung der Kür. An die Geräte und auf die Plätzel Von 160 erreichbaren Punkten sind 133 zum Sieg erforderlich. Jeder Punkt will erarbeitet Sein. Vfk-Frauen und Phönix Karlsruhe im Endspiel W Phönix Karlsruhe konnte im Vor- schlußspiel um die badische Frauenhand- palimeisterschaft den TV Heidelbers-Hand- schuhsheim verdient:3 schlagen und be⸗- Zwei streitet nunmehr am kommenden Sonntag das Endspiel gegen VfR Mannheim in Karls- ruhe. Ringen: Württémberg—Baden:3 Der Ringer-Gaukampf zwischen Württem- berg und Baden endete in Stuttgart mit einem knappen:-Erfolg der Gastgeber. Die badischen Gäste waren in den leichten Gewichtsklassen überlegen und holten dureh Uffz. Allraum(Sandhofen), Uffz. Jenne (Karlsruhe) und Siebert Mannheim) durch drei schöne Punktsiege einen:-Vorsprung heraus, aber der Rest stand im Zeichen der Württemberger, die durch vier Schultersiege schließlich noch einen knappen Gesamtsieg davontrugen. Im einzelnen gab es folgende Ergebnissè:— Bantam: Allraum(B) bes. Gommel(W) n..; Feder: Jenne(B) bes. Herbert(W) n..; Leicht: Siebert(B) bes. Reiger(W) n..; Welter: Kurz (W) bes. Schwind(B) nach 8 Min. entsch.; Mittel: Häbich(W) bes. Eppel(B) nach 7 Min. entsch.; Halbschwer: Rager(W) bes. Maier(B) nach 1 Min. entsch.; Schwer: Ochsle(W) bes. Stubanus(B) nach 11 Min. entsch. Filmabend beim MERC E. P. Im Zuge seiner gesellschaftlichen Veranstaltungen wird der MERC am Don- nerstag 19.30 Uhr im Silbersaal des Mann- heimer Hof einen interessanten Filmabend durchführen, zu dem nicht nur die Mit- glieder des Vereins, sondern darüber hinaus auch alle Freunde und Anhänger des Eis- sports eingeladen sind. Ein gut gelungener Filmstreifen, die„Eis- zeit 1942/43“, mit all den großen Veranstal- tungen, die das Mannheimer Eisstadion in der abgelaufenen Saison sah, wird gezeigt. Eindrucksvolle Ausschnitte aus dem Kön- nen der Kunsteisläufer mit der krönenden Arbeit der Baiers und Pausins werden von einer Reihe schnittiger Spielszenen aus den Eishockeykämpfen umrahmt sein. Ein hüb- scher Farbflilim wird zum Schluß die Schön- unseres Waldparkes zeigen. Eintritt ist krei. Der Fy Saarbhrücken wird in dem Endspiel um die Deutsche Fnßballmeisterschaft gegen den Dresdner Sport-Club möglicherweise durch den Nationalesvieler Bd. Conen verstärkt an- treten, da vlelleicht der erwartete Fronturlaub von Conen mit dem Endspieltermin zusammen- fallen kann. Conen, der bekanntlich in der letzten Zeit für die Stuttgarter Kickers ge- spielt hat, ist ein alter Stammspieler des FV Saarbrücken, dessen Farben er auch in dem ersten Abschnitt seiner s0 überaus erfolg- reichen internationalen Spielerlaufbahn ver- treten hat. 7 Bei den Frankkurter Radrennen, denen zehn- tausend Besucher beiwohnten, war in den Dauerrennen Welter Lohmann der stärkste Fahrer, aber im Stundenrennen kam er durch Radschäden um den Sieg. Schindler (Chemnitz) gewann mit 10 m Vorsprung vor dem Bochumer, der sieben Runden Rückstand gutgemacht hatte. In den Amateurrennen sieß- ten Noß(Sossenheim) und Plümacher(So- lingen). 0 Badischer Meister im Straßenfahren wurde in Offenburg der Freiburger Dornberger vor den Mannheimern Weiß und Slecina. Der 18v 1860 München kam im Kampf um die Leichtathletik-Vereinsmeisterschaft auf 19 402,97 Punkte und setzte sich damit an die Spitze der Rangliste. Meister voggenreiter Nürnberg) wurde bei den Radrennen in München von dem Münch- ner Singer geschlagen. schon acht Jahre dauert?“ 8 f Geheimnis um 4 Alle Rechie 27. Fortsetzung Wege, die vor ihm kein Europäer began- gen hatte, ging Caroli; er suchte die Einge- borenen in ihrer Verborgenheit auf, mit vie- len von ihnen freundete er sich an. Die letzten Geheimnisse dieser seltsam berau- schenden Länder wollte er ergründen; er kürchtete keine Gefahren, er fürchtete nicht Krankheit und Tod, die überall lauerten. Was lag ihm am Leben— war nicht je- der Tag unermeßlich reich und schön? So blieb Caroli draußen, bis sein Körper, von Fiebern und Tropensonne erschöpft, versagte. Dann kehrte er nach Deutschland heim, um, kaum genesen, von seiner Sehn- sucht wieder hinausgetrieben zu werden. Immer mehr füllte sich seine Berliner Wohnung mit Erinnerungen aller Art; an den Wänden hingen Teppiche, fremdartige Gewänder und Waffen; Götzenbilder stan- den herum. Schränke und Truhen bargen zahllose Dinge, die er aus den Tropen mit- gebracht hatte, merkwürdige, geheimnisvolle Dinge befanden sich darunter, die er im Verkehr mit Eingeborenen sich zu verschaf- fen gewußt hatte und die er vor den Augen anderer Menschen geflissentlich verbarg. Nur Strobel wußte um das eine oder an- dere dieser sorgsam gehüteten Andenken. Von seiner letzten Reise, die ihn weit in das Innere Ostafrikas geführt hatte, war Caroli als todkranker Mann zurückgekom- men. Seine letzten Lebenskräfte hatte er der Sonne, die er so sehr liebte, geopfert. Er wußte nicht, wie es um ihn stand. Während sein Körper mehr und mehr verflel, träumte er einer neuen Reise, schöner ais alle bis- herigen, entgegen— „Warum bist du so schweigsam, Georg?“ fragte plötzlich Caroli und öffnete die Au- gen. Er wartete Strobels Antwort nicht ab, sondern fuhr lächelnd fort: „Weißt du, daß unsere Freundschaft jetzt „Acht ahre „Gerade eben habe ich in Gedanken wie- der jene Nacht durchlebt, die uns zusam- mengeführt hat! Kann eine Freundschaft auf dramatischere Weise zustandekommen? Die beiden Kerle, die mich in der dunkeln Straße überflelen, um mielf auszurauben, wären schnell mit mir fertig gewesen, wenn du nicht zufällig des Weges gekommen und mir zu Hilfe geeilt wärest! Du hast mir das Leben gerettet, Georg. Seitdem stehe ich in deiner Schuld'!“ „Du hast viel mehr für mich getan, Gün- ther!“ sagte Strobel darauf mit schwerer Stimme. Der Kranke hob jäh die Hand; es war eine leidenschaftliche Geste der Abwehr. „Du sollst darüber nicht sprechen, Georg!“ stieß er erregt hervor, während flebrige Flecke auf seine Wangen traten.„Ich habe es gern für dich getan, ich würde mein Le- ben für dich hingeben, daß weißt du!“ „Ich weiſfi es..., wiederholte Strobel. Schwerfüällig stand er auf. „Wenn es dir recht ist, Günther, spiel ich dir jetzt aus meiner Oper vor.“ Er spielte einige Partien aus dem zweiten Mario durch: Hermann Welck, Korlstuhe l.., Elsenlohtstr. 10 die Musik eines Fremden, die unter seinen Händen erklang. Raume. Jede Phase seiner Auselnanderset- zung mit Elisabeth erlebte er nochmals, er sah ihr Gesicht, ihre Stimme hörte er Elisabeth wollte er denn ohne sie noch leben. Körper bäumte sich unter den Qualen auf, mir trennen will?“ 2 Nun sagte er, als Zikoff ſhm zegenlüber Platz genommen hatte, in spöttischem Tone: „Ihre Verschwiegenheit in Ehren, lieber Zikoff, heute könnten Sie sich aber endlich dazu herbeilassen, den Mund aufzutunl Paß Dr. Warling Ihr Chef war, steht einwandfrei fest, re Kollegen, die wir gefaßt haben, waren nicht so schweigsam wie Siel jch habe es mir aber nun einmal in den Kopf gesetzt, gerade von Ihnen einiges Interessantes über Doktor Warling zu——. 1 ren, da Sie ja, wie ich hörte, eine Vertrau- tortl Fort von ihml Konnte ensstellung bei ihm bekleidet haben. Also enttäuschen Sie meine Erwartungen nicht, Zikoff, seien Sie nicht so karg mit Ihren Mitteilungen!“ Der dunkelhaarige Russe mit den ver- schlagenen Zügen sah den Kommissar über- legen an. „Sie dürfen mich nicht für dumm halten, Herr Kommissarl Daß unsere Leute Ihnen gesagt haben, Doktor Warling sei der Chef, stimmt nicht; es kann gar nich stimmen! Warum? Weil keiner von ihnen, der Tänzer Mario und ich ausgenommen, den Chef un- ter seinem richtigen Namen kannte?“ Ein nouan von HEMANNXWEIOX Seine Gedanken waren nicht in diesem Das Spiel brach ab. Mit einem erstickten Schmerzenschrei warf sich Strobel über den Flügel. Sein die ihn durchtobten. „Georg!“ rief Caroli erschreckt. Mit Aufbietung aller Kräfte verließ er den Diwan, er schwankte, als er die paar Schritte zu Strobel hin machte. „Was ist dir, Georg?“ fragte er und legte dem Freund die Hand auf die Schulter. Strobel gab nicht gleich Antwort. Erst nach einer Weile richtete er sich auf. Sein Gesicht, das er Caroli zuwandte, war ver- fallen. „Komm!“ sagte er befehlend und führte den Kranken sorgsäm wieder zum Diwan zurück.„Es wäre noch schöner, wenn du, nur weil ich mich nicht beherrschen konnte, an deiner Gesundheit Schaden nehmen Wwür- dest!“ Dann setzte er sich Caroli gegenũber und kuhr mit harter, fremder Stimme fort: „Du willst wissen, was mit mir 406 iſi Es ist rasch gesagt: meine Frau will mich verlassen!“ Mahßiose Bestürzung zeigte sich in Carolis durchsichtigen Zügen. „Deine Frau will dich verlassen. 19 „Heute mittag hat sie es mir eröffnet!“ Carolis Hand tastete nach der Strobels. „Ich verstehe das nicht, Georgl Eure Ehe war doch so glücklich!“ „Sie war es, lieber Günther!...“ erwi- derte Strobel höhnisch. Dann, nach kurzer Pause, nichts darauf sagte: „Du fragst gar nicht, was oder wer die Schuld daran trägt, daß Elisabeth sich von Chef war?“ Zikoff zuckte mit den Schultern. „Warum sollte ich es heute nicht zu- geben? Sie werden verstehen, daß ich Rück- sichten auf Doktor Warling nehmen mußte, ich durfte den Chef nicht verraten, solange er sich in Gefahr befand. Inzwischen wird er sich in Sicherheit gebracht haben.“ „Was nicht ausschließt, daß wir über kurz oder lang doch seiner habhaft werden!“ er- widerte der Kommissar darauf. „Wenn Sie sich da nur nicht irren, Herr Kommissar!“ entgegnete der Russe, und die Hochachtung vor seinem ehemaligen Chef klang vernehmlich durch seine Worte.„Dok- tor Warling ist keiner von denen, die,sich s0 leicht fangen lassen!“ „Das lassen Sie getrost unsere Sorge sein, leber Zikoff. Und nun beantworten Sie mir gefälligst so erschöpfend wie möglich meine Fragen; es liegt in Ihrem eigenen Interesse, daß Sie nichts verschweigen oder zu ver- schleiern suchen!“ „Ich habe gar nicht die Absicht,“ ant- wortete der Russe und nahm dankend eine Zigarette aus der Dose, die Weichert ihm hinstreckte. als Caroli Der Kranke sah starr vor sich hin. Nun hob er den Kopf. Seine Augen versenkten sich in die Blicke des Musikers. „Ich habe dich.. damals nicht gefragt, Georg... ich will dich auch heute nicht fragen.. vielleicht bestehen zwischen je- nem Tage und heute Zusammenhänge wenn du darüber sprechen willst, so tue es, aber ich dränge dich nicht dazu“ Strobel fuhr sich langsam über die Stirn. „Du hast recht! Wozu viele Worte ver- Heren? Mit Worten kann man Geschehenes doch nicht mehr ungeschehen machen.“ Uing gearbeitet, erklärte Zikoff auf die Frage des Kommissars. Warling sei der unum- schränkte Leiter der Bande in Deutschland gewesen. Ein umsichtiger Kopf, das mußte man zugeben, der nie zu viel riskierte, son- dern stets vorsichtig zu Werke ging und es ausgezeichnet verstand, die rechten Leute kür die rechten Aufgaben auszuwählen. Dabei blieb Warling meist im Hintergrund: er, Zikoff, war gewissermaßen sein Ver- trauensmann und hatte seine Auftrüge an die Mitglieder weiterzuleiten. Nur in Aus- nahmefällen erschien Warling bei seinen Leuten, die ihn unter dem Namen„Porek“ kannten. Trotzdem sie also den Chef nur selten zu schen bekam, hatte dieser sie doch ganz in der Hand; sein Wille stand hinter jedem einzelnen und zwang inn, das Letzte für das Gelingen der jeweiligen Aufgabe herzugeben. (Roman-Fortsetzung folgt) 11. Kriminalkommissar Weichert hatte sich heute wieder den Russen Zikkoft vorführen lassen; er war einer der Rauschgiftschmugg- ler, deren Festnahme ihm durch schnelles Zugreifen gelungen war. Aber trotz aller Bemühungen hatte der Kommissar es bisher nicht erreicht, Nennenswertes aus dem Rus- sen herauszuholen. Famlilienanzelgen ——— Unsere Renate hat ein Schwe⸗ sterchen bekommen: Gerlinde Traudl. In dankbarer Freude: Herbert Ritter(2. Z. Wehrm.) und Frau Margarete, geb. Weiß. Ihre Vermählung geben bekannt: Wilhelm Kirstätter Verw.-Maat 2. Z. Urlaub) stätter, geb. Lücken. Mannhm.- Neckarau(Morchfeldstraße 40), ——— 7——— Sonn, unser unvergeßlicher, lieb Gisela Kir- Georg Beisel brachte uns die traurige, unfaß- bare Nachricht, daß unser hotf⸗ ältester⸗ *4 Großes und schweres Herzeleid der, Enkel,, Pate, Nefte und vetter befrelter in einom Grenadler- Reglment *.— fFrau Derencdorfſ, Großdeutsch- Akt; aber ihm war dabei zumute, als sei es Grohes Herzeleid drachte uns die untaßbare, traurige Nach⸗ icht, daß mein innigsigeliebter Mann und Vater, unser lieber Sohn u. bruder, Schwager und nke „ Bru- Hermonn Dilger Unterofflzier in ein. Grenadler-Regt. All die vielen Beweise herzl. Anteil- nahme an unserem schweren Leid beim Heldentod meines lieben und guten Mannes und treusorgenden vaters, Pg. Hans Hörnig, Obergetr. einer schwer. Flak-Abt., haben wir tief und dankbar emplunden und sagen wir allen füt die erwiesene Aufmerksamkeit unse · ren herzl. Dank, Ganz besond. Dank Wahres Eheclück finden Sie deh. unseère vornehme, seit Jahren bestempfohlene Vereinigung des Sichfindens. Aufklärungsschrift und Heiratsvorschläge kostenlos durch die Geschäftsstelle des Ehebundes, Mannheim. M 3, ga, Fernsprecher Nr. 277 66. lands größtes Eheanbahnunss- Institut, stellt sich mit seinen tausenden Vormerkungen aus 18 eigen. Filialen in den Dienst verbindlich. Empfangsräüume in Mannhm.: Jetzt L 13, 1, 1. Etg., Ruf 207 85. Sprechzeit täglich, „Sie geben damit zu, daß Warling mr Seit drei Jahren habe er mit Doktor War- dUendung seines es in Würdigung ns vom Führer Marine“, das an zu einer natio- Angehörigen der r Gefallenen. ssfeier von der len hündertfünf- eiten Städte und ya von General- Figuerra, empuy- umünischen Hin-⸗- gegen den Bol-⸗- en 225 000 Lei. lerfrau in Nord- die Vierlinge ha- ene Geschwister. an Spenden ein- rel O. m. b. H. Wurff. Iim Felde). Schr is et, Stellvertreter: Dienst? julius EtZ. ————————— Beseelung der Larl Rinns Kla- „ das Tempera-. die diesem an- Konzertgattung rt: Menuett in Köhler zur An- änzerischer Lust 6 Nr, 13“ war gängen, Doppel- technisch be- anze in-dur rer gehaltvollen Strich aus der ebens geboren. auch in diesen ch sich zuord- nde Pianist. Otto Schlick. SPIEGEL. * Gisela Paula. Die Geburt unseres ersten Kindes zeigen hocher- AKannelore. Die glückliche Am 19. Juni 1943 wurde unser Bell(z. Z. Privat-Abteil. Prof. Zu Pfingsten wurde uns Max HDaner(Unterarzt b. ein. Als Verlobte grüßen: Lina Zieg- Wehrm.) Lützelsachen a. d.., 1 mre Vermählung geben bekannt: geb. Odenweller. Mannheim mre Vermählung beehren sich anzuzeigen: Gefr. Kurt Wagsner] mre Kriegstrauung zeigen an: Liselotte Böttcher, geb. Stein- Schwetzingen(Forsthausstr.), den 21. Juni 1943. freut an: Elsa Müller, geb. Greſmann, Uffz. Hans, Müller. Mannheim(Fröhlichstraße), den 21. Juni 1943. 3 Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hocherfreut an: Ruth Schirra(z. Z. Hch.-Lanz-Kran- kenhaus), Hugo Schirra(2. Z. Luftwaffe). Mannheim(Schla- geterstr. 72), den 16. Juni 1943. drittes Kind, Ernst Wolfgang, geboren. Erna Mußgnug, geb. Dr. Holzbach), Ernst Mufgnus, Amtsgerichtsrat(z2. Z. Oberltn. in einem Flak-Regt.). ein ge- sunder Stammhalter geschenkt. Wir wollen ihn Johannes Max nennen. In dankbarer Freude: Frau Hannefrid Daner, geb. Bender(cand. med.)- Dr. med. Gebirgsjäger-Einheit). Erlangen (2. Z. Universitäts-Frauenklin.), den 14. Juni 1943. ler- Willi Beckenbach(Zz. Z. Schriesheim a. d.., 20. 6. 1943 mAlmenmperm. inic Adam Blohmann, Schuhmach.- Meister-Magdalena Blohmann, (Burgstraße), den 22. 6. 1943. (Z. Z. Urlaub)- Elsbeth Wagner, geb. Ackermann. Mannheim (Fröhlichstraße 53). Fred Böttcher(Oberltn. u. Batt.- Chef i. ein. Sturmgesch.-Abt.)- Wilhelmshaven(Bismarckstr. Nr. 143), den 22. Juni 1943. Statt Karten. Ihre Vermählung geben bekannt: Emil Zimmer- männ u. Frau Frieda Zimmer- mann, geb. Steliler. Mh.-Fried- richsfeld(Schlettstadter Str. 19), Suckau(Kr. Sprottau,.-Schl.). Pfingsten, den 13. Juni 1943. Statt Karten. Für die zahlreichen Glückwünsche u. Aufmerksam- keiten anläßlich unserer Ver- mühlung sagen wir herzl. Dank. Ernst Malzacher u. Frau The- rese, geb. Flieger. Anlüßlich unserer goldenen Hoch- zeit gingen uns s0 viele Glück- wünsche u. Aufmerksamkeiten zu, daß es uns nicht möglich ist, jedem einzelnen zu danken. Wir danken daher auf diesem Wege allen recht herzlich. Christof Lutz u. Frau. Sandhofen(Karl- straße 69). Für die uns zu unserer Vermäh- lung dargebrachten Glückwün- sche und Aufmerksamkeiten sa- gen wir auf diesem Wege allen Bekannten unseren herzl. Dank. Ludwig Schröder(Oberwacht- meist. i. e. Art.-Regt.), Liselotte Schröder, geb. Schneider. Wein- heim(Bergstraſße 33). Statt Kartenl Für die uns anläß- lich unserer Vermählung in 30 reichem Maße zugegangenen Glückwünsche danken wir auf diesem Wege recht herzlich. Albin Hartmann(Oberleutnant), Clare Hartmann, geb. Ruth. Mannheim(Augartenstraße 64). Für die uns anlüßlich unserer Vermählung so zahlreich zuge- gangenen Glückwünsche, Blu- men und Geschenke danken wir auf diesem Wege recht herzlich. Besonderen Dank dem kirchl. Gesangverein und der Feuer- wehrkapelle für das Ständchen. Obergefr. Fritas Weber u. Frau metz(z. Z. Darmstadt), 22. 6. 43. Erna, geb. Hölzing. Weinheim (Saarbrückener Straße 19). und Theater ver- n laufenden Stu- im Harmoniesaal itung von Direk- ird das Kammer- er Tonsetzer zu der Staatspreis- t einer Kammer- iero mit einem strumente(beides ekannte Kompo- seiner Kammer- Stadt Halle hat direktor Philipp Hhervorragenden G. F. Händels“ gsten Lebensjahr Otto Sperling. lagsunternemmen n Stuttgart. nödie„Himmels- Volkstheater zur sehens trat uns die unfaßbare harte Nachricht, dag mein in⸗- nigstgeliebter, herzensguter Mann, der treusorgende beste Väti seiner Kin- derle, unser lieber Bruder, Onkel, Schwäger und Schwiegersonn Kurt Vollweiler obergetreiter in elner Flak-Batterle im alter von 38 jahren durch einen tragischen Unglücksfall aus unseret Mitte gerissen In seinem lieb. Jungen wird er wei erleben. Mannneim(X 2,), den 22. Juni 1943 In tiefem Schmerz“ Frau Lisa Vollweller, geb. Spohr, und Kinderle: Annemärlé, Lore und Kurt; Fam. Th. Spohr, Just.-Ober- inspektor(Offenburg); Fam. E. Frey, prokurist(Offenbg.); Fam. W. Klemm, „Dipi.-Ing.(Berlin); Max Spohr(Z. 25 i..) u. Frau; Fäm, 6. Dietz, Verr.. .—Inspekt.; Fam. K. Licht, Former; Fam. H. Richter, Schlosser. Statt eines glücklichen Wieder- 23. Juni 1943, nachm. 14 Unr, aut dem nit dem Wiener Ehrenfriedhof Mannheim statt. pie Beisetzung findet am Mittwoch, Nach langem, arbeitsreichem Leben starb unerwartet schnell unser lieber vater, Großvater, Schwiegervater, Bru · der. und onkel, Herr Fridolin Gön im Alter von 80 Jahren. Die trauernd Hinterbliebenen: Wlineim Sötr und Famille; Ernst bistel und Familie. pie Beisetzung fand am Sonnabend, 19. Juni 1943, in aller Stille statt. banksagung Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sowie Beileidskarten beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen, Frau Barbara Meidig, verw. Jungblut, geb. Strient, sagen wir allen äut diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Mhm.⸗Neckarau(wörthstraße 23). Hermann sunm u. Frau Elisabetn, veb. jungblut; Famllie Kari strienl (Deißlingen). tag, 27. Juni, vorm. um 10.30 Unr, in der Kirche zu Rimbach statt. — eeemee im blünenden Alter von 20 jahren an seiner im Osten erlittenen schweren Verwundung auf dem Hauptverbands- platz, fern. der Heimat, in treuet Pflichterfüllung für Deutschlands Zu- kunft den Heidentod starb. Er ruht auf einem Heldenfriedhof. Wir haben viel verloren. 4 Bonsweiher, den 20. Juni 1943. In tiefer Trauer: Seorg Deisel und Frau Anna, gebh. Marquardt; Gertrude u. Erich Belsel; Marquardt und alle Verwandten. Die Gedächtnisfeier flndet am Sonn- in der Hoftnung aut ein frohes Wiedersenen efreichte uns die schmerzliche Nachricht, daß nun auch mein innigstgeliebter Mann, un⸗ ser guter, unvergehlicher Fritzæ Engolhordt Unterofflzler in einem pPlonler-Batl. nicht mehr zu uns zꝗurückkehrt, er folgte seinem Bruder Georg, der auch im Osten fiel, im Alter von 27 Jahren nach. Bruchsal, Ladenburg, 20. Juni 1943. In tiefem Leid: Frau Bertha Engelhardt; Fam. Wil- heim Hauck und alle Anverwandten. ** Wiedersehen erhielten wir die traurige Nachricht, daß unset lieber Sohn und guter Bruder Wimelm Gehrig Grenadier in ein. panzer-Grenad.-Regt. drei Tage vor seinem 20. Geburtstag sein Leben ließ. Mnhm.-Vviernneim, den 22. juni 1943. Beilstraße 21. In tiefer Trauer: Heinrich Sehrlg u. Frau Katharina, geh. Faltermann, nebst Geschwistern: Heinrich, johann und Adelheld und allen Anverwandten. in der festen Hoffnung aut ein Aus einem Leben treuer Pllichterfül⸗ lung verschled heute nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann. unser herzensguter Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und onkel/ phllipp Gracb Malermeister im Alter von 71 Jahren. Mannheim(0 2,), den 20. Juni 1943 In tiefer Trauer: Anna Graab, geb. poehler, und Angenörige. pie Beerdigung flndet am Mittwock, 23. Juni 1943, 13.30 Unt, statt. e verwandten, Freunden u. Bekannten die tieftraurige Nachricht, daß meine liebe, unvergeßliche Mutter u. Schwe ⸗ ster, Frau Marie Pfeiter im 55. Lebensjahre rasch und uner⸗ wartet von uns geschieden ist. Mannheim, den 22. Junl 1943. Unlandstraße 6. In tiefer Trauer: Uftz. August pfelter(z. Z. im Osten) und Anna Freler. zenrnertesl.emnbecrengehmaindnfdakisskiar urttzbtsrhfzmahat 5 Marie Beisel Wwe.; Fam. Wilhelm in der evang. Kirche in Schwetzingen Feuerbestattung: Mittwoch, 23. 6. 43, 15 Uhr, vom Krematorlum. im blühenden Alter von 30 Jahren durch eine im osten erlittene Verwun⸗ dung gestorben ist. Sein sehnlichster Wunsch, seine Lieben wiederzusehen, blieb ihm versagt. Nun ruht er auf einem Heldenfriedhof im oOsten. Uns allen wird er unvergehlich bleiben. Schwetzingen, den 21. Juni 1943. Marstallstraße 9. in tiefer Trauet: Frau Frleda Dilger, geb. beeg, und Kinder; Fam. fhomas bilger und Geschwister nehst verwandten. per Gedüchtnisgottesdienst findet am Sonntag, 27. d.., vorm.,.30 Unr, statt. auf ein Wiedersehen hoffend trat uns hart und schwer die traurige Nachricht, daß unser einziger, lieber, bravet, lebenstroher unvefgehlicher Sohn, Enkel, Nefte und Cousin Kurt Trautweln obebgefr. d. Luttw., inn. des Flloger- schützen-Abz., der bronzen. u. silbern. Frontflugspange kurz vor seinem 21. Lebensjahre für Deutschlands Größe und Zukunft im Süden den Fliegertod erlitten hat. Mannneim(§ 3, 11), 22. Juni 1943. In tiefem Leid: Karl Trautwein und Frau Anna, geb. Raff, nebst allen Anverwandten. von Beileidsbesuchen bittet man höf⸗ Uichst Abstand zu nehmen. Statt Karten. aus einem Leben treuester Pflicht· erfüllung wurde durch einen tragi⸗ schen Unglücksfall mein lieber Mann, mein herzensguter Vater, Schwieger⸗ sohn, Bruder, Schwager u. Onkel, Herr ludvwylg Hortmann Schiflsmaschinlst plötzlich und unerwartet von uns ge· nommen. Mannheim(J 2, 13/14), 21. 6. 1943. In tiefer Trauer: Magdalena Hartmann, geb. sStrack; Anni Hartmann, für allé Angehörig. per zeitpunkt der Beerdigung wird noch bekänntgegeben. Allen verwandten, Freunden u. Be- kannten, ganz besonders der Direktion und Lehrerschaft der Frledrich-List- obernandelsschule, die in herzlichem Mitgefühl schriftlich und mündlich An⸗ teil nahmen an dem schweren Verlust, der uns durch den Heldentod unseres lieben, unvergeßlichen, jüngsten Soh⸗ nes und Bruders, kErwin Meuhauer, Getr. in ein. Gren.-Reg., getroſten hat, sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Mhm.-Gartenstadt, den 21. Juni 1943. Neueichwaldstraße 25. Famille peter Neubauer. seinen Kameraden, die inn im Feindes- land mit s0 großer Liebe zur letzten Ruhe betteten. Mannheim(H 4, 23), 22. juni 1943. In tiefer Trauer: Frau Elfriede Hörnig Für die vielen Beweise herzl. An- teilnanme, die uns beim Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter und Grotmuttet, Elisahetn Röß, ler, von allen Seiten entgegengebracht wurden, insbesondere dem Heren Stadtpfarrer Grimm für die trostreich. Worte, den Hausbewohnern und nicht zuletzt der Gemeindeschwester Anna von der jungbuschpfarrei für die aut- opfernde Pllege sowie für die schönen Kranz- und Blumenspenden sprechen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Mannheim, den 22. Juni 1943. Werftstraße 37. im Namen d. trauernd. Hinterblieben.: rrieurlen Rösler und Kinder. „und Tochter Renate und Angehörige. amen spenden danken wir herzlich. Ganz danksagung Für die lieben Beweise inniger An⸗ teilnahme sowie für die überaus z2łahl- reichen Kranz- und Blumenspenden an- läglich der Beisetzung unseres lieben Verstorbenen, Johann WIinelm Behring, oberschaffner a.., sagen wir auf die- sem Wege herzlichen Dank. weinneim(Körnerstraße 18). Für die vielen Beweise herzl. An⸗ teilnanme an dem Tode unserer lieb. Eitern, Schwiegereltern, Großeltern u. Urgroßeltern, Jakohb Bauuer und Fr. Elise, sagen wir hiermit allen unseren hetzl. Dank. Ganz besonders Herrn pPfr. Duhm für seine trostreich. Worte sowie dem Kriegerbund für die letzte Ehrung. Auch für die vlelen Kranz- u. Blumenspenden herzlichen Dank. Seckenheim, den 18. Juni 1943. Danksagung Für die lieben Beweise inniger An⸗ teilnanme an dem schweren Verluste meiner lieben Frau, Elisabeth Raunp und Kindern Fritz und Serhard, sowie für die zanlreichen Kranz- u. Blumen- besonderen Dank Herrn Pfr. Bartholo- mae für seine tröstenden Worte am Grabe. 9 Mum.⸗Waldhof(Zellstoftstraße 26a). barhara Behring Wwe. u. alle Angehör. im Mamen d. trauernden Hinterblieben. (.———————— in tiefer Trauer: Fritn Raupp. ——————————————————— Für die vielen Beweise herzl. und wohltuender Antellnahme beim Heim⸗ gang unseres lb. Entschlafenen, leon- hard Frickinger, sagen wir hiermit un⸗ seren aufrichtigen bank. Ganz beson⸗ ders danken wir dem Krieger- u. Mili- tätverein für seinen ehrenden Nachruf und die schönen Kranzspenden. Lützelsachsen(Schloßgasse 10). Im Namen d. trauernd. Hinterblieben.: Frau Marg. Frleklnger, geb. Fatn. Heirei Reichsbahnbecamter, Ende 50., kath.,.70 gr., m. Eigenheim, wü. sich mit anst. Frl. o. Witwe ohne Anh. mit etw. Vermög. im Alter von 48-53 J. wieder zu verheiraten. 8244 B. 2 Mädels, 23 u. 26., Kontorist., kath., m. Ausst., Wü. 2 nette Herren in gut. Posit. zw. spüt. 8168 B. 1g. Menn, ev.,.75, wü. Bekannt- schaft m. nett., Ib. Mäd. bis 24 J. zw. spät. Heirat. Bild 6552 B. Wirw)e, 57., kath., su. zw. spüt. Heir. ser. Herrn b. 60 J. 8241B Heirat k. 2. lernen. Hochzelt und 1 Verlobung hat Wieder durch mich stattgefun- den. Die erfolgreiche Ehe-An- bahnung Köhler, Mannheim, T 6, 25, II, Ruf 265 42, leistet Ihnch gute Arbeit und Erfolg! Geschäftsinhaberin, Wwe., Bäk- kerei, evgl., 50., gute jugendl. Erschein., m. Haus u. größ. Bar- vermög., su- tücht. 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Die Eltern haben bei der Anmeldung ihre Kinder persönlich vorzustellen und das letzte Volksschulzeugnis und den Impfschein vorzulegen sowie den Nachweis der deutschblütigen Abstammung zu erbringen. Die Anmeldungen für die Klassen—8 finden Mittwoch, den 4. August, statt; die erforderlichen Aufnahmeprüfungen beginnen Donnerstag, den 5. August. Zeugnisse und der Nachweis der deutschblütigen Abstammung sind auch hier vorzulegen. Die Direktionen aller Oberschulen behalten sich vor, angemeldete Schüler wegen Raumschwierigkeiten einer anderen Anstalt zuzuweisen. Höhere Schule für Jungen Hauptform: Oberschule für Jungen: Adolf-Hitler-Schule, im Gebäude der Tullaschule, Tullastraße 25, Lessingschule, Gutenbergstraße 15—16 Neckardamm), Mollschule, im Gebäude—+ Adolf-Hitler-Schule, Friedrichsring 6, ςεπ- Tullaschule, Tullastraße 25, Sonderform: 5. Karl-Friedrich-Gymnasium, Roonstraße—6. Höhere Schulen für Mädchen: Elisabethschule(mit sprachlicher Oberstufe), Rheinstraße, D 7, 8, (mit sprachlicher Oberstufe), im Gebäude der — 2. Liselotteschule Elisabethschule, 3. Hans-Thoma-Schule(mit hauswirtschaftlicher Oberstufe), D 7, 22. Für die Anmeldung in die Oberschule für Mädchen sind die abge- Erenzten Schulbezirke maßgebend. Mannheim, den 16. Juni 1943. und Prüfungen Die Direktoren. Ausgabe von Seefischen. Die nächste Fischverteilung erfolgt am Diens- tag, 22. Juni 1943, von.30-19 Unr gegen Vorlage der gelben Aus- Weiskarte zum Einkauf von See- fischen in den jeweils zuständi- Sen Verkaufsstellen. Zum Ankauf Werden zugelassen die Kunden der Verkaufsst. Nr. d. Ausw.-Karte 2. Graßberger 1651-1982 u. 1— 290 nuins 4, Keilbachh 391⸗.860 5. Krämer 4381-4501 u. 1- 740 ner i 7. Mayer 431-1080 Die Kunden des Fischfachge- schäftes Mayer werden bis auf Weiteres von der Nordsee S8 1 beliefert, da das Fischfachge- schäft Mayer ab Montag, den 31. Mai geschlossen ist. 8. Müller.. 161- 620 9. Nordsee, S 1„1601-3840 9a. Nordsee, Mittelstr. 721-1260 10. Reuling 4051-5723 u. 1- 690 11. Seppich 12. Vvogelmann.. 331-1090 13. Wittig M 1 Zeilelder 161— 340 ut 0 — 16. Adler/ Butsch 441- 860 U. f. Schiffer 17. Eder 841-950 u. 1— 100 18. Erdmann 1261-1420 u. 1— 160 uuin 20. Droll 0 0 0 3„ 0 171— 320 in 22. Hofmann. 141- 240 23. J. Schreiber,'feld. 151- 240 24. Seckenhm. 1— 180 25. 3 Sandhofen 71- 170 26. Goedecke Seckh. 561-700 u. 1- 90 n0 28. J. Schreiber,'osth. 91— 170 29.*'auer Str. 41- 110 30. Gem.-W. Uhlandstr. 111- 180 ——— Wallstadt. 51- 100 —.-Lanz-Str. 81— 150 „ Mittelstr. 121- 190 34. Schreiner, Sandhofen 401- 670 35. Kochh 6 36. Wellenreuther. 1381- 370 37. Walk ne 38. Gugger 1601-1840 u. 1- 180 39. Ankerr 51- 150 Für Berufstätige erfolgt die Ab- gabe von, Fischen von 17-19 Uhr. Der Anspruch auf Lieferung ver- fällt, talls die Abholung nicht am 22. Juni 1943, 19 Uhr, erfolgt. Die Käufer haben Verpackungsmate- rial mitzubringen. Städt. Ernäh- rungsamt Mannheim. Verteilung von Frischobst. Am 21. 6. 1943 konnte die zweite Zuteilung zum Abschluß gebracht werden Für die 3. Zuteilung erhielten »außer der Verkaufsstelle Nr. 51 (Rudolf, die voraussichtlich- in den nächsten Tagen für die 2. u. 3. Zuteilung Obst erhält, sämt⸗- Uche Verkaufsstellen in der In- nenstadt und die Verkaufsstellen Nr. 201-213 und Nr. 222 Teilliefe- rung) in der Neckarstadt Zuwei- sung. Die Firmen Gemeinschafts- Werk u. Johann Schreiber haben oSrößere Zuteilung erhalten. Die Markthändler können am Diens- tag, den 22. 6. 43, mit Zuweisung rechnen. Bei reichlichen Zufuh- ren wird die Zuteilung an die Kleinverteiler der Neckarstadt u. Stl. der Schwetzingerstadt fort- „Sesetzt. Die Abgabe des Obstes erfolgt auf Abschnitt 4 der Mann- neimer Einkaufsausweise aller Farben. Restbestände können auf Abschnitt 5 abgegeben werden. städt. Ernährungs- und wirt- schaftsamt. Die Diensträume der Städt. Land- wirtschafts-Abteilung befinden sich Jetzt in N 2, 3. Ladenburg. Lebensmittelkartenaus- gabe. Die Lebensmittelkarten für die Zeit vom 28. 6. bis 25. 7. 1943 Werden in nachstehender Reihen- folge auf dem Wirtschaftsamt- Domhof- ausgegeben: Am Mitt- Woch, den 23. Juni 1943, von 8 bis 10 Uhr von-G, von 10-12 Uhr von-M, von 14-16 Uhr von-S, von 16-13 Uhr von Sch-Z2. Die empfangenen Lebensmittelkarten sind sofort im Ausgaberaum nachzuprüfen. Spätere Reklama- tionen können nicht mehr be— rücksichtigt werden. Die vorge- schriebenen Abholungszeiten sind pünktlich genau einzuhalten. Eine Abfertigung vor oder nach dieser Zeit ist im Interesse einer rei-— bungslosen Abwicklung der Kar- tenausgabe unmöglich. Die Be-⸗ stellscheine der Lebensmittelkar- ten sind sofort an die Einzelhänd- ler abzugeben. Die Kartenaus- gabestelle bleibt diese Woche für Anträge aller Art geschlossen.- Ladenburg, den 21. Juni 1943. Der Bürgermeister. Stadt Weinheim. Ausgabe von See- flschen. Die nächste Fischvertei- lung nach der Kundenliste erfolgt am Dienstag, den 22. Juni 1943, ab 8 Uhr, gegen Vorlage der Fisch- karte in der jeweils zuständigen Verkaufsstelle. Zum Verkauf wer- den zugelassen: 1. Jean Wörtge, Nr. 1011-2165; 2. Hugo Wilhelm, Nr. 1946 bis Schluß u.-355; 3. Win- teroll& Ehret, Nr. 71-365; 4. Otto Winkelmann, Nr. 41-160.— Ein- schlagpapier ist mitzubringen. Die Haushaltungen, deren Nr. aufge- rufen sind, aber die Fische nicht am Dienstag, den 22. 6. 1943, ab- holen, haben später keinen An- spruch mehr auf Belieferung.— Weinbeim, den 22. Juni 1943. Der Bürgermeister. Hemsbach. Lebensmittelkartenaus- gabe. Die Lebensmittelkarten fũur die 51. Zuteilungsperiode werden am Mittwoch, 23. Juni d.., bei der Kartenstelle wie folgt ausge- geben: Buchstabe-H von 13-14.30 Uhr, Buchstabe-R von 15-16.30 Uhr, Buchstabe-Z von 17-16 Uhr. Die Bestellscheine sind sofort bei den Einzelhändlern abzugeben. Hemsbach, den 19. Juni 1943. Der Bürgermeister. „Hockenheim. Lebensmittelkarten- ausgabe betr. Die Ausgabe der Lebensmittelkarten für die Zeit vom 23. 6. bis 25. 7. 1943 erfolgt am Donnerstag, 24. 6. 1943, im Rathaus — Bürgersaal- und zwar von-K vormittags von-12 Uhr und.-Z Masch.-Techniker o. techn. Zeich- Mechoniker uncd Elektromecha- Für Bacden u. Fronkreich suchen Hilscarbhelter, auch stundenweise, Geeign. Hilfskroft, Mann o. Frau, Töcht. Kkoch für sof. ges. Angeb. Filmvorführer od. hierfür geeign. Offene Stellen Konstrukteure u. Zelchner(innen) mit gedieg. Kenntn. im Vor— richtungs- u. Lehrenbau finden in bedeutend. Elektrotechnisch. Großbetrieb Südwestdeutschlds. interess. Aufgaben u. spät. Auf- sttegsmöglichkeiten. Bewerbg. u. Angabe d. Wehrdienstver- hältnisse u. d. Freigabemöglich- keit erb. u. 129 834 Vs an HB. Großunternehmen der Metallin- dustrie im Süden Berlins sucht Lohnbuchhalter u. Lohnbuch- halterinnen, Gehaltsbuchhalter und Gehaltsbuchhalterinnen, Buchhalter u. Buchhalterinnen. Schriftl. 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Nachdem die nächtlichen Ter viertel der Sta undvierzig Flu sen in den ve Jäger und Fi: mischter feind Reich und die benundzw Flugzeuge Jüger und Flal undzwanzig S und⸗Hordamer Ade (Von unse Der Tag, 2 europäischen bolschewistisc mal jährte, w ländischen P ger, gedanke legungen gen auch nur eir men Revue Fülle der eig rückgreifend, Zeitungen Sp Juni tiefschi Betrachtunge Ben Blätter stimmt, dag Heere gegen vorstiehen, Europa vor „Eine göttlic im Gedenker Wir Frauen im. keichsbahndienst Vorpostens 4 dem antibo neuen Sinn, Freiheitskam wistische St. die Differer Völkern zur vor der gesc tausendiähri lisation zu e schen Verfa wollen unseren Menn stehen! Hilfsbereĩtschaft und Verständnis för unsere Arbeit sind för uns die schõnste Anerkennungl sche Gefah mietungen leer. Zimm. an jun e zu vermieten. Gu rt, Qu 1, 9. igesuche — 4. Raum 2. miet. ge rt. Str. 41, Ruf 526 llerräume f. Archh f. zu miet. gesuch M. H. 4286 Ala Mhn Wonhn. in gut. Lag ein. mittl. Unt esucht. E 178 2817 . 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Berliner verlagundschriftleitung: Mannheim. wöchentlich als Morgeveitung.„Hauptverbreitung schriftleitung: Berlin W. 30, Nollendorfplatz 6. Fernruf Berlin 27 19 76. . Erscheilnungsweise: 7mal sS gebiet: Gro b6-Mannheim und Nordbaden * 0 ————.— 4 5 9 0 S——————— — T———— — 12570 4 Bezugspreis: 21 Reichspfennig Postzeitungsgebühren) zuzüglich 42 Reichspfennig Bestellgeld. gültiger Anzeigenpreisliste; Zzur zeit ist-Liste Mr. 13 Kültig. Z ã ANLN Frei Haus.— Reichsmark einschließlich — Trägerlohn; bel Postbezug.70 Reichsmark(einschlieblichk Anzelgenpreise laut leweils rt: Mannheim — hnlungs- und Erfüllungso HAUrTAUSGABE MANNIEIM eee-edeleeT. h ezulg krrh 13. JTAHRGANG senheit um die Freiheit ihrer Existenz, um Wecmtnari, neichsleifer nosenberg wies in Wien den Weg des Kumpfes für 4öe NUMMER 171 .1 MITTW. Shropäische Gründung. amerika seien eine 6 cb Pioniere aus England, Einst seien kühne . m. Komfort, 1. 5 war für die erste Beratung der interna- tionalen Journalistentagung ge⸗ waldhof zu tauschen! wählt. Der den Vorsitz führende Stabsleiter Sündermann gedachte der in diesem Kries sefallenen Journalisten. In einer Um- gebung, deren historische Bedeutuns in die Ausgen springt, Einheif des Konlinenis Wien, 22. Juni(HB-Funk) Der Zeremoniensaal der Hofburg in Wien erklangen die harten Worte der Abrechnung mit Weltbolschewismus und Weltplutokratie, die Reichsminister Rosen- pberg in überzeugender Weise formulierte. Klare Tatsache neben Tatsache stellend, un- tersuchte Reichsminister Rosenberg die Ent- wicklung der Ereignisse, die vom Ende des ersten Weltkrieges zum zweiten führten, ja, führen mußten, da sowohl England als auch Amerika die brennende Gefahr des Bol- schewismus nicht erkannten. Derweltkrieg unserer Tage, führte Reichs- leiter Rosenbergs unter anderem aus, Sei zu einem wahrhaften Weltkampf geworden. Dies bedeute, daß nicht nur um eine mili- tärische Vorherrschaft, um politische Grenz- fragen, um industrielle Reserven gerungen werde, sondern daß sich größte Mächte- gruppen gegenüberstünden in einer gegen- —— die Weite ihrer Geschichte und damit um die Sicherheit einer zukünftigen Kulturge- staltung ringen. Schon im ersten Weltkrieg habe das in- ternationale Verschwörertum die Worte der Schwärmer des achtzehnten J ahrhunderts ausgenützt für die Prägung einer Weltrevo- lution mit dem Ende einer Weltrepublik, und mitten in dem heutigen Ringen ertön- ten besonders von Neuyork aus die gleichen Forderungen nach einer Weltregierung, nach einer Zusammenfassung des gesamten Ka- pitals unter amerikanisch-jüdischer Füh- rung, die Herstellung einer einzigen, von Amerika abhängenden Weltwährung. Das heiße alles in allem eine Forderung nach brutalster Diktatur des internationalen Börsenschiebertums über die ehr- liche Arbeit aller Völker und über die Ge- schicke aller Nationen Europas, aber auch über die große Kultur Ostasiens. An der Spitze der ganzen feindlichen Koalition, so führte Reichsleiter Rosenberg weiter aus, ständen heute die USA und die Sowjetunion. Uber das Wesen die- ser beiden Gruppen habe sich jeder Euro- päer Rechenschaft abzulegen. Die soge- nannten Vereinigten Staaten von Nord- seitigen totalen Verneinung. Die Geg- nerschaft gehe über alles militärisch-poli- tisch-wirtschaftliche hinaus, sie sei ein Kampf zwischen gänzlich verschiedenen Le- Dokumenie klugen die Luiig Deutschland, Holland Frankreich, Skan- dinavien nach dem Westen gegangen, um als Pioniere die wilden Gebiete zu erobern, Mit diesen Eroberern seien aber sehr bald ändler und in stei- die Abenteurer, die 1 5. gender Flut am Ende des 19. Jahrhunderts helunken aller Groß- die Bewohner der städte gekommen, gefolgt von einem unge⸗ heurem Schwarm der Juden aus Polen und Rußland, so daß die Vereinigten Staaten von Nordamerika va angelsächsisch be- stimmt, bis heute uber keine Nation dar- stellten, sondern 130 Millionen Menschen verschiedenster Herku ohne einen wirk- lich tragenden geistigen Urgrund. Die entscheidende Wendung für die Ent- wicklung des Vankes-Staates sei die Tat- sache, daß es ihm nicht gelang, ein Bau- erntum zu schaffen. Die technische Ent- wicklung habe Ansätze über den Haufen geworfen und nicht etwa von einem Bau- erntum gesichert und gelenkt, sondern um- gekehrt, von der alles beherrschenden tech- nischen und flnanziellen Spekulation aus sei der Beginn des Pauerntums in ein ka- pitalistisches Farmertum verwandelt Gortsetzung siehe Seite 2) 0CH, DEN 23. JUNI 1943·. EINZzELVERKAUFTFSPREIS 10 RPF. meermegeren Für die Engländer hat diese Frage vor kurzem ein Buch nicht in der Sprache der Staatsphilosophen, sondern in der realisti- schen Sprache der Tatsachen beantwortet. Es handelt sich dabei um Material, das der Hygiene-Ausschuß der Frauengruppe ſür Volkswohlfahrt über die Lebensbedingungen britischer Arbeiter und ihrer Kinder zu- sammengetragen hat. Es fußt auf Anklagen der Bevölkerung aus den Aufnahmegebieten von Evakuierten aus den Elendsvierteln von London, Birmingham, Manchester, Liverpool und anderer Städte. In der britischen Zeit-, schrift„Spectator“ sagt der Schriftsteller Harold Nicolson zu diesen von der Labour- Abgeordneten Margarete Bondsfleld mit ei- nem vorwort versehenen Buch, es enthalte „eine wahrhaft grauenerweckende Bloßstel- lung nicht nur der Lebensbedingungen un- serer städtischen Bevölkerung, sondern auch der Maßnahmen, die England als Ganzes bisher ergriffen hat, um diese unhaltbaren Lebensbedingungen Z⁊zu verbessern.“ Im einzelnen erfährt man hier, daß über 65 000 der aus London evakuierten Kinder mit Ungeziefer völlig bedeckt waren. Der Prozentsatz der verlausten Kinder betrus bei den aus Liverpool kommenden Kindern 20 v. H. Im vorschulpflichtigen Alter betrug dieser Anteil 40 Prozent bei den Knaben; bei den Mädchen war er noch höher. Soweit die in den Auffanggebieten vorgenommene Ent- jausung der Kinder Erfolg hatte, trat das Ungeziefer immer wieder von neuem auf, sobald die Kleinen Besuch von ihren Eltern gehabt haben. Von 55 000 Kindern aus Shef- fleld waren 14 500 mit bösartigen Haut- krankheiten behaftet. Viele von den Kin- dern aus den Elendsvierteln der britischen Großstädte hatten sich noch nie zu einer Mahlzeit an einen Tisch gesetzt. Eine große Was ist Pluiokratieꝰ dem Gebrauch von Gabel und Löffel nicht vertraut waren. Sie lehnten deshalb die ihnen in den Aufnahmegebieten gebotene gesündere Kost der ländlichen Bevölkerung mit Ekel ab. Das alles und noch mehr er- kährt man, wie gesagt, aus englischer Guelle. Vor kurzem kam vor dem Unterhaus die Sprache auf dieses„innerpolitisch aufsehen- erregendste Buch des Jahres“. Es geschah etwas Merkwürdiges. Es erhoben sich näm- lich eine Reihe von konservativen Abge- ordneten, Leute also, die durchweg ihren Sitz im Unterhaus dem Aufwand von etli- chen zehntausend Pfund für ihre Wahl ver- danken, und machten geltend, es dürfe über diese Dinge nicht geredet werden, da sie stellten. Eine reichlich unverfrorene Argu- mentation gegen ein Buch, das auf Grund amtlichen Materials geschrieben und von einer Labour-Abgeordneten mit einem Vor- wort versehen wurde. Dagegen wandte sich im„Spectator“ nun sogar Harold Nicolson, der selbst der konservativen Oberschicht Englands entstammt, mit der Feststellune diese Beschuldigungen richteten sich keine falls gegen die arbeitende Klasse, s ausschließlich gegen eine Regier Kinder ihres Landes in derartigen 2 den aufwachsen läßt. Es ist damit eigentlich alles gesagt. was zur Sache selbst zu bemerken wäre. Wir in Deutschland haben dem nur hinzuzufügen: berufen fühlen, das deutsche Volk, umzuer- ziehen“. So sieht aber auch der Nährboden aus, àuf dem di bholschewistische Saat auch dort immer mehr ins Kraut schießen wird, und zwar so lange, his man auch in Eng- land in allen Kreisen des Volkes die ge- meinsamen Hintermänner des plutokrati- „eine Beleidigung der Arbeiterklasse“ dar- So sehen die Weltbeglücker aus, die sich Wiener Sonderausstellung durch Terrorangriffe· zersti rter Kulturstätten ben über die Zivilbevölkerung gebracht und jene Regeln verletzt haben, die sie einst mit unverschämter Frechheit verkündet und als die ihren ausgegeben haben. Sie führen den Krieg heute zu dem Zwecke, den e ungeheuerliche Macht- ingen, die gegen die oral und der Geschichte Zahl von ihnen hatte ihre Mutter noch nie an einem Kochherd gesehen, da ihnen warme Mahl⸗eiten unbekannt waren. Sie waren vielmehr daran gewöhnt. geräucher- ten Fisch. Mixed Pickles und Eiskreme aus den Händen zu essen, weshalb sie auch mit benshaltungen, Staatsauffassungen, Weltan- schuungen, und in dieser Totalität des Rin- gens erscheine dieser zweite Weltkrieg als ein Kampf um das Leben selber. Die furchtbaren Symbole der auf unmit- telbare physische Ausrottung Sanzer Natio- nen ausgehenden Handlungen der Sowijet- union zeigten, mit welcher hemmungslosen ochenschab. Jugend- zugelassen! ngen. In Erstauffüh- ztag bis Donnerstag: id— Liebesleid“ mit nis, Clara Calamai, moldi. Ein Film, ver-⸗ erträumt wie die qu- Film für alle, die schen Hungersvstems und der bolschewisti- schen Elendsdiktatur erkannt Hat: Das Ju- denpack, jenes gefährlichste Ungeriefer des Menschengeschlechts, das ausgerottet wer- den muß wie die Läuse und Ratten. fK. 2 Wien, 22. Juni, Eig. Dienst.) iIm Kunsthistorischen Museum eröffnete der Vizepräsident der Union nationaler Journalistenverbände, Nationalrat Umberto Guglielmotti, die Sonderausstellung der zweiten internationalen Journalistentagung freien Völkern eine „Bilddokumente der durch Terrorangriffe herrschaft aufzu pleiben möchten.! Brutalität der extreme Flügel der demo- zerstörten Kulturdenkmäler“. Guglielmotti Grundsätze der M — Neueste Wochen- kratisch-bolschewistischen Weltverschwö⸗ umriß die schwer vVerantwortung verstößt nicht zugel.)“ rung zu Werle gegangen sel und bei einem die unsere Gegner durch ihre Schandtaten. Der Feind vers den Widerstand der Der Soldat und der Tod el ver noch gesteigerter Form auf sich geladen haben. Völker dadurch echen, daß er alles 3— zeg. Belchng. Funo ber die Kultur Europas herzufallen ge-] Die Ausstellung soll, 30 tührte er aus, angreift, was de kern am heiligsten„Wir beenden heute die Artikelfolge•1 ing- vor allen diesen Helden königlicher etzingen. denke. Auf der stehe die ge- eine Mahnung sein für alle jene in der ist: die Zukunft ihrer Kinder, die Hlege Kriegsberichters Gerhard Emskötter, in elbstbeherrschung und hehrster Tapferkeit getig., entlauf. Abz amte Macht der ideologien von der fran- Welt, die sich noch einér Tüuschung über ihrer Uberlieferungen, die Zeugnisse ihrer der er das Gesicht des deutschen Zoldaten steht die Front schweigend still. Aber die an der Ostfront mit seltener Eindrinslich- Frauen daheim, die glauben, das Sterben Kulturen. Aber aus den zerstörten Höfen und eingestürzten Häusern, Kinderheimen und Schulen erhebt sich in Deutschland und in Italien ein einziger Schrei: Siegen um jeden Preis! sei immer ein jammervolles, zterndes Ab- schiednehmen von der Welt, müssen solche Beispiele wissen. Wir wollen hier gar nichts beschönigen, nein- auch tapfer zu sterben ist hart und schwer. Doch würde man das Andenken der gefallenen Kämpfer nicht die Absichten unserer Feinde hingeben, und eine Anklage gegen die Terrorverbre- cher. Unangreifbare Beweise sind nunmehr für die Geschichte festgelegt, daß unsere Feinde die ersten waren, die das Verder- zösischen Revolution an bis zur bolsche- wistischen Revolte, auf der anderen Seite Stünden, soweit Europa in Frage komme, die uppe, suche Hamen-]“ Mächte, die die demokratische und marxi- „Gr. 37, m. Kellabs.] stisch-bolschewistische Erkrankunt bereits osef-Goebbels-Str. 8 K hnet eit zeichnet. n zu kaufen gesucht. 4 n* „Was kennt er nicht? Es gibt keine Uber- raschungen mehr für ihn. Nicht einmal der Tod bringt ihn aus der Fassung. Er ist ihm uen volksempfäng, tteriegerät, 14 h in und Milchziege zu icht. E 247 229Sch e/ Odenwald nheim. Heute.45 hr. Heinz Rühmann erra-Grußfilm:„Ich ir meins Frau an“ ina, Wearner Uuette⸗- „„ Möllendort, Paul“ rid Ostermann. Für verboten. hecter Weinheim. hr der neue Berlin⸗ hriin meines Som- Viktoria v. Ballasko, mann, Paul Hart- av Knuth, Joseflne rd v. Winterstein- u- Kulturfilm. Ju- b 14 Jahren zugel. ergang. Donnerstag er liegen gelassen.. a. dem Fundbüro 5 andernfalls An- er zu miet. gesucht. n HB Weinheim. Betten von berufst. t Kochgelegenh. zu 75 127 an HB Whm. u kaufen gesucht. HB Weinheim. „ 2,70 m hoch, 2 m rößer, od. Glastür 275 120 HB Weinh. 25-30 Ztr. Tragkr., à(10-15 Ztr. Trag- usch. ges. Heddes- erbettstraße Nr. 15. cem, gt. erh., geg. . ges. 275 133 an reuen im 3 ehndienst unseren stehenl! tschoft und is för unsere d für uns die nerkennung!l 3 3 — kompl. undzwanzis Stunden einundsiebzig britische in furchtbarster Weise selher-erlebt und durchgekämpft haben und die in Erkennt- nis der tödlichen Gefahr dieser Krankheit nunmehr in nicht zu brechender Entschlos- 71 Feindbomber in 24 Stunden zur Strecke gebrachkt Berlin, 22. Juni HB-Funk) Nachdem die britische Luftwaffe bei ihren nächtlichen Terrorangriffen gegen die Wohn- viertel der Stadt Krefeld insgesamt vier- undvierzig Flugzeuge verloren hatte, schos- sen in den vormittagsstunden des 22. Juni Jüger und Flakartillerie bei Einflügen ge- mischter feindlicher Bomberverbände in das Reich und die Niederlande weiteresie- pbenundzwanzis mehrmotorise Flugszeuge ab. Damit brachten Nacht- Jger und Flakartillerie in weniger als vier- Kumpf zur Wahrung heiligster füter Finnlands Frauenführerin und der Wien, 22. Juni HB-Funk) Auf der Tagung der Union Nationaler Journalistenverbände in. Wien wies der Auslandspressedirektor im rumänischen Propagandaministerium Dr. Aurel Cosm a darauf hin, daß der Grundsatz der Einheit Europas und die Bejahung des Rassegedan- kens auch die Grundlage der neuen rumã- nischen Ideologie bildet. Europa sei geeint und bahne sich heute selbst den Weg seiner Geschichte und seines Schicksals. Auch das rumünische Volk kämpfe nicht nur für seine eigene Sache, sondern auch für die Inter- essen und die Rettung Europas. Das gleiche Bekenntnis zur europäischen Gemeinsamkeit und Einheit im gegenwär- tigen Kampfe wurde auch im Namen Finn- lands von Frau Fanny Luukkonen, der Führerin der finnischen Lotta-Svard-Orga- rumänische Pressedirektor in Wien standteil seiner Geschichte lichen und starken Kampffront sei. und⸗Hordamerikanische Bomber zur Strecke. näoll Uiiers Tut hen, Die Weltpresse im Zeichen des zweite (Von unserer Berliner Schrijtleitung. Pr. Berlin, 22. Juni. Her Tag, an dem sich der Beginn des europäischen Freiheitskampfes gegen die bolschewistische Weltgefahr zum zweiten- mal jährte, wurde von der gesamten abend- ländischen Presse zum Anlaß so vielfälti- ger, gedankenreicher und beredter Dar- legungen genommen, daß es unmöglich ist, auch nur einen kleinen Teil dieser Stim- men Revue passieren zu lassen. Auf die Fülle der eigenen schweren Erlebnisse zu- rückgreifend, widmeten insbesondere die Zeitungen Spaniens der Wiederkehr des 22. Juni tiefschürfende und leidenschaftliche Betrachtungen. Die Kommentare der gro- gen Blätter sind auf das Leitmotiv ge- stimmt, daß der Tag, an dem die deutschen Heere gegen den Friedensbrecher im Osten vorstießen,„die letzte Gelegenheit bot, Europa vor dem Untergang ⁊u retten“. „Eine Söttliche Kraft“, schreibt„Arriba“ im Gedenken an den drei Jahre wüährenden Bürgerkrieg, der Moskau in den Besitz des am weitesten nach Westen vorgeschobenen Vorpostens Europas bringen sollte,„hat dem antibolschewistischen Kampf einen neuen Sinn, den Sinn des europäischen Freiheitskampfes verliehen. Der bolsche- wistische Staat ist ein Weltfeind, vor dem die Differenzen zwischen allen anderen Völkern zurücktreten müssen. Wir stehen vor der geschichtlichen Wahl, entweder das tausendjährige Gut einer christlichen Zivi- nisation, entwickelt. Sie schilderte den Ein- schwert über unseren Häuptern. Der Bol- schewismus ist ein unglaubliches, von ent- menschten Intellektuellen ausgeklügeltes Experiment. Welches der führenden Blätter gleich welchen Landes der Achse man auch auf- schlagen mag, sie stimmen in dem einen Urteil überein: Es war höchste Zeit, da- mals vor zwei Jahren, der düsteren Dro- hung der polschewistischen Gefahr entge- genzutreten, und es gab nur eine Macht, die das Gewaltige wagen konnte.„Heute wissen wir“, faßt beispielsweise der ungarische „Magyarszag“ seine Ausführungen zusam- men,„daß es ohne Adolf Hitler keine Macht gibt, die den Uberfall auf Europa und die Umwälzung der europäischen Gesellschaft verhindern könnte.“ Nicht Deutschland hat den Krieg gewollt, sondern die bolschewisti- sche Kalkulation auf eine deutsche Kata- strophe vor der Maginot-Linie, die im schnellen Zupacken zu einem gewaltigen militärischen Triumph der Sowjets über das stürzende Reich ausgewieitet werden sollte, machte den Zusammenprall unausweichlich. So etwa resumiert der Sofloter„Dnes“ die Situation des Sommers 1941.„Der Bolsche- wismus“, schreibt das weit verbreitete bul- garische Regierungsblatt„Vetscher“,„hat sich zum Ziel gesetzt, unsere nationale Kul- tur und die Frrungenschaften des schöpfe- rischen bulgarischen Geistes Zu zerbrechen. Schließt eure Tür vor der Macht, die nur zerstört!“ Eine der vielen japanischen Presse- lüisation zu erhalten, oder uns dem barbari- schen Verfall hinzugeben. Die bholschewisti- sche Gefahr schwebt wie ein stimmen zum zweiten Jahrestas des Ost- krieges, die Zeitung„Vomiuri Hotschi“ be- Damokles- tont, daß Deutschland in den vergangenen Güter weiter. uhrte Europu vor dem Chuos n Jahrestages des Schicksalsringens im Osten Jahren stets seine Uberlegenheit be- wahrt habe. Es habe weite sowietische Ge- vor allem die Kornkammer der Ukraine. erobert und die dortigen Erzeug- nisse für seine eigenen Bedürfnisse ver- biete, Wertet. nicht, interessanterweise eine von seinen Freunden als gleichberechtigte Partner bei der künftigen Neuordnung an Rehabilitierung ohne diesen Krieg erfolgt! demokratisch-bolschewistische Zusammen arbeit aussehen würde, dennoch zur Kenntnis. daß iwüger Fragen gebhen, aber eine Hrinzipiell Kriege dasselbe Ziel verfolste. satz Finnlands im Kampf gegen den Bol- schewismus und betonte dabei, daß der Schicksalskampf Finnlands gegen den Bol- schewismus heute als ein integraler Be- betrachtet wer- den müsse. Sie kam auf den Einsatz der Frauen Finnlands im Kampfe für das Be- stehen und die Zukunft ihres Vaterlandes zu sprechen, wobei sie die Kriegsaufgaben der finnischen Lottas würdigte. Es Könmne mit Recht gesagt werden, daß der Einsatz der Frauen des Landes von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung der einheit- Zum Schluß erklärte Frau Luukkonen, daß das finnische Volk seit Generationen der Zeit harre, wo dem Lande Friede und Ruhe gegönnt werde. Bis dahin gehe aber der Kampf bis zur Wahrung der heiligsten Aber auch der Gegner steht unter dem Gesetz, das ihn zwingt, des 22. Junis zu gedenken. Für ihn allerdings haben die Er- eignisse einen anderen Sinn: Er sieht sich der Notwendigkeit gegenüber, die Verbrüde- rung von Plutokratie und Bolschewismus bemänteln oder verherrlichen zu müssen. Dem gibt, ob mit Wissen und Willen oder „neutrale“ feldern aus dem Feuer humpeln oder auf Jeitung wortreichen Ausdruck. Die„Basler National-Zeitung“ leitartikelt, daß Ruß land erkannt werde. Schwerlich wäre eine solche Wir wissen freilich. wie die friedliche aber wir nebmen Sir Stafford Crips in einer seiner letzten Beden sagte. daß Großbritannien, die Sowietunion. Ame- vika und China viele gemeinsame Aufgaben pezüglich der Entwaffnung Deutschlands und»einer Verbündeten hahen werden. Es mas Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich iuft zwischen den Fübhrern diaser vier Staaten hesteht Hicht mehr. Nicht jeder von mnen wird die Vnantastharkeit der Inter- vesen des ↄndern achten nur weil er im allzunah und er steht mit ihm genau 50 auf du und du, wie mit jedem seiner Ka- meraden und wie sie alle untereinander.“ (Beumelburg Der Soldat von 1917). Im Osten, Ende Juni. PK. Dieses Kapitel ist nicht für die Ka- meraden geschrieben, die darum wissen. An der Front redet man kaum vom Tod— wenn, dann mit einer äußeren Sachlichkeit, wie sie Männern geziemt. Aber da kommen zuweilen die Briefe der Mutter oder Frau eines gefallenen Kameraden zu uns, Feder- striche vor Schmerz zuckender Herzen, mit Tränenflecken auf dem Papier: alles Sei ihnen nun gleichsam zerbrochen- sie dank- ten herzlich für die Zeilen warmer Teil- nahme- hoffentlich habe der Liebste nicht noch leiden müssen- ach, er war doch immer so lebensfroh, wie schwer mag ihm das Sterben geworden sein- ob denn nicht noch einmal ein Kamerad berichten könne, ganz genau, der in den letzten Minuten bei ihm gewesen Der Kompanieführer, der solche schmerzliche Post erhält, liest sie erschüttert. Wahrscheinlich antwortet er sofort am Abend, vielleicht liegt er aber auch im Erdloch hart am Feind oder befin- det sich mit seinen Grenadieren auf dem Marsch und muß aufschieben, wozu ihn das Herz drängt. Am liebsten würde er jeder Mutter einen sehr langen ausführlichen Brief senden, und darin würde manches Tiefe über Soldatentum und Tod enthalten sein. Aber Zeit und Möglichkeit zum Schreiben sind hier vorne oft knapp bemes- sen und so muß er sich auf das Persönlich- ste beschränken; Unausgesprochenes schwebt zwischen den Zeilen, i hm Selbst- verständliches bleibt verschwiegen. Und muß doch den Trauernden gesagt werden. res Fronterlebnis, als Zeuge jener Haltung zu sein, mit der deutsche Soldaten das Schwere und Schwerste zu ertragen wis- sen. Ob man nun an die unzähligen Ver- wundeten denkt, die man auf allen Schlacht- Tragen vorüberziehen sah: wie sie beim Anblick eines Offiziers zackige Ehrenbezei- gungen erwiesen- und wenn ihr Zustand auch nur eine Kopfwendung erlaubte!- als befänden sie sich auf einem Kasernenhof und nicht ein paar hundert Meter hinter der vordersten Linie.. Ober ob wir nur jenen schwerverwundeten Feldwebel am Dnjepr wieder vor uns sehen, wie er sterbend zu den Kameraden sagt:„Deckt mir doch eine Zeltbahn über's Gesicht, muß ja scheußlich für euch sein!“ oder ob wir des Oberstleutnants und Eichenlaubträgers gedenken, der mit dem Befehl:„Schießt doch, schießt doch!“ den letzten Dienst seiner Grenadiere ab- wehrte; des Obergefreiten, der trotz schmerzhaftem Bauchschuß bei vollem Be- wuhßtsein keinen Laut der Klage von sich gab, bis die betäubende Morphium-Spritze ihn von den Qualen erlöste... des Ober- leutnants, der mit den Worten:„Das Ster- ben ist doch schön!“ ins Jensefts hinüber- 3 8 Es gibt wohl kein heiligeres und stolze- schmälern, wenn man ihre Größe nur des- nalb schwerer begreift, weil die Flut des persönlichen Schmerzes einem die Augen trübt? Mütter sehen gewiß immer nur den Jungen- ihr Kind—, den sie verloren ha- ben, und das ist natürlich; sie können es nie so ganz fassen, daß der Knabe im Felde zum Krieger geworden war, daß Kampf und Kameradschaft in ihm eine hohe inner- liche Reife vollzogen hatten, deren eine Frucht die Erkenntnis des ehernen Gebotes wurde: Du, das Einzelschicksal, bist in die- sem unerbittlichen Krieg um Sein oder Nichtsein aller nur ein winziges Rädchen, aber trotzdem kommt es auf dich an, es ist deine verdammte Pflicht und Schuldigkeit, dich anständig zu bewegen- denn wenn die Rädchen versagen, woher soll da die ganze Maschine die Kraft nehmen? Des Soldaten Aufgabe im Kriege ist die ehrenvollste: mit Leib und Leben Familie und Heimat zu schützen. Manche Frau wird sagen: ach, mein Mann dachte gar nicht s0 „heroisch“, er hat nie über solche Dinge ge- sprochen und im letzten Urlaub noch schien er mir still, beinahe zu ruhig... Nun, die Front kennt eine alte Erfahrung, danach sind oft die besten Kämpfer die, welche am wenigsten über ihre Taten reden; wie viele andererseits sind im Feuer weit, weit über ihr früheres Ich hinausgewachsen! Kriege- rische Tugend gedeiht allein auf dem Bo- den des Schlachtfeldes; die Kaserne erzieht nur zu Disziplin, Gewandtheit und Ord- nung, lehrt den Gebrauch der Waffen. Tiefe Wahrheit liegt in dem Dichterwort, daß im Felde noch das Herz des Mannes gewogen werde. Deutschland aber kann stolz auf seine Jugend sein, die diese Prüfung bis- lang noch immer bestanden hat. ginnen, wenn wir feststellen: der Tod bringt den Soldaten von 1943 ebensowenig aus der Fassung wie einst den Kämpfer von 1917. Auch er steht mit ihm auf du und du. Dies soll nun keineswegs heißen, daß er sich ihm mit der Apathie des als Individuum erstor- benen Wesens ergibt, wie es bei den Bol- schewisten der Fall ist; oder daß er ihn ge- radézu verehrt. Nein, wir sind weit davon entfernt, einem staubbedeckten, verlogenen Pathos zu huldigen, nach dem der deutsche Grenadier als augenblitzender und hohn- lachender„Todesverächter“ au dem Schlachtfeld umherstürzt und sich bemüht, den Sensenmann zu provozieren, wo er ir- gend kann. Solche„Helden“ findet man nur auf alten Kitschpostkarten, nicht aber an der Front. Unwabrscheinliche Erfolge, die der deutsche Soldat im Verlaufe dieses Krieges immer wieder vollbracht hat und dings fast ähnliche Vorstellungen wachge⸗ rufen; derartige, gewiß gut gemeinte, doch im Grunde oberflächliche Erklärungen ent- werten aber nur seine wirkliche seelische und körperliche Leistung. Es muß hier eisern festgehalten werden, daß auch ein Und so werden es nun die schmerzge- beugten Frauen daheim zu verstehen be- täglich vollbringt, haben mancherorts aller- Ritterkreuzträger, so merkwürdig dies im 1943 seine Pflicht an dem P schon schauen sich die schönen Kuller- Augenblick klingen mag, zunächst einmal Mensch ist, Mensch von Fleisch und Blut. Und dennoch sind alle stündlich bereit, slch als Opfer darzubringen, und dennoch ZBehen sie dureh Höllen seit Jahren. Weil es der Befehl vorschreibt? Nein, sonst würden sie wohl niemals mehr tun als das aller- nötigste, sonst gäbe es nicht Millionen Gre- nadiere mit dem Eisernen Kreuz oder an- deren Tapferkeitsauszeichnungen. Am Anfang steht die Selbstüberwindung. Sie muß von allen ständig neu erkämpft werden, vornehmlich nach längeren Ruhe- zeiten. Dem einen- robuster Bauernsohn aus Friesland- fällt es leichter, er hat bes- sere Nerven und zuckt kaum zusammen, wenn die ersten Granaten heranheulen; der andere- empfindsamerer Büroangestellter- erlebt in jedem Gefecht eine neue Feuer- taufe. ohne deshalb schlechterer Soldat zu sein, denn auch er überwindet die Anfech- tung im Banne des Notwendigen. Jawohl, Angst, nackte Angst- die natürliche Re- aktion des plötzlich in höchste Todesnähe tretenden Lebewesens- bedrängt zu Anbe- ginn einer Schlacht oft selbst die Kaltblü- tigsten. Fader Angeber wäre, wer das leug- nen wollte- Schwächling, wer nicht Mann genug ist, sein Herz selbst über das Hinder- nis zu werfen: für ihn bedeutet der Befehl den Sporn, der ihn zum Sprunge treibt. Jedoch, die„Laurigen“ sind selten bei uns, sie werden erzogen, bis sie zählen. Die Mehrzahl überwältigt für sich- still oder mit ein paar befreienden Flüchen auf den Lippen den„inneren Schweinehund“. Aber er ist gar nicht das am schwersten zu Be- Zwingende. Den Weltkriegskämpfer verbitterte eine verständnislose, parteihadernde Heimat, das Fehlen der verbindenden und verpflichten- den Kraft einer Idee sowie Hoffnungslosig- keit auf einen siegreichen Abschluß des Krieges. Der Soldat von 1943 dagegen weiß ein geschlossenes Deutschland hinter sich, ist beseelt von einer großen politischen Idee und vom Vertrauen in eine starke Führung; m gibt, gilt es aufs Spiel zu setzen, er sieht eine Zukunft vor sich, in der zahl- lose beglückende Aufgaben auf ihn war- * id dies alles, was seinem Kampf den Angesicht des Todes aber zeigt ihm, daß sämtliche persönlichen Hoffnungen und Pläne unlösbar mit dem Schicksal der Ge- meinschaft verbunden sind, daß sie Schall und Rauch bleiben müssen, wenn Deutsch- land nicht über den barbarischen Gegner slegt! Ja, der Sieg ist der Schlüssel zu allem. Und darum erfüllt der Soldat von atz, wo er hin- gestellt wird, darum denkt er nicht an das Schlimmste, was ihm zustoßen kann, son- dern nur an die Aufgabe. Tapferkeit hat für ihn mit„Todesverachtung“ gar nichts zu tun, sie ist Selbstüberwindung.„Helden- tum“ heißt für ihn äußerste Pflichterfüllung. Gern scheidet er nicht von dieser Welt, aber Wenn es sein muß- nun gut. Alles ruht in der Hand des Allmächtigen, wo über mehr entschieden wird als den kurzen Erdenweg des vergänglichen Wesens Mensch. Wir gebrauchen hier zuweilen ein etwas rauhes Wort an der Front, und das lautet:„Wie's kommt, wird's gefressen!“ So halten wir's auch mit dem Tod. Unsere fallenden Ka- meraden zeigten uns, wie man sich in der bittersten Situation zu benehmen hat. Aus ſhrem unvergeßlichen Vorbild schöpfen wir ständig unversiegliche Kraft. Den trauern- den Frauen daheim aber wünschen wir von Herzen, daß sie dieser Quellen teilhaftig werden. Fortsetzung von Seite 1) worden. Einmal habe ein großer Ameri- kaner in Vorahnung kommender gefahr- drohender Entwicklungen im Jahre 1861 an den Kongreß eine Botschaft gerichtet. Es war diés Abraham Lincoln, der über das Problem von Kapital und Arbeit warnende Worte an sein Volk richtete und zu dem Schluß kam, daß das Kapital nur die Frucht der Arbeit sei und ohne diese nie existie- ren könne. Die Arbeit stehe ja höher als das Kapital. Diese Einsicht sei klanglos verhallt. Ohne die gesicherte Grundlage eines sich am Boden, seiner Arbeit und seiner Fruchtbarkeit genügenden Bauern- tums habe sich der Millionenstrom wurzel- loser, nach Macht und Geld gieriger Men- schenmassen über den nordamerikanischen Kontinent gestürzt und die Bildung einer geistigen und seelischen Ackerkrume ver- hindert. Nicht die Arbeit sei nun zum Zen- trum amerikanischen Lebens geworden, sondern die Spekulation, und nicht brüderlicher Wille habe den Charakter der Entwicklung bestimmt, sondern das Indu- strie- und Börsenkapital. Das amerikanische Leben habe eine Menschenart hervorgeé- stechendsten Gesellschaftstyp bezeichnet: den Gangster. Die Summe von Ver⸗ brechertum, Spekulantentum und Erpres- mitbestimmende Macht eingeführt. Er be- einflusse im weitesten Sinne die Börsen- spekulation, und letzten Endes sei er die Kraft gewesen, die Amerika in den zwei- ten Weltkrieg hineingetrieben habe, er sei jene Kraft, die sich heute am intimsten mit dem Bolschewismus gegen die gesamte Kultur Europas verbündet habe. Der Reichsleiter wandte sich dann der Sowietunion zu. Er habe seinerzeit die Möglichkeit gehabt, die Stärken und vielen Mängel des zaristischen Systems zu beob- achten und mitzuerleben. Viele Gebiete und Städte Rußlands habe er gekannt und sei jetzt nach über 25 Jahren in dienstlicher Eigenschaft mehrfach durch die gleichen Städte und Länder gefahren. Er könne nur erklären, daß er erschüttert sei über den furchtbaren Verfall, der sich nach diesen zweieinhalb Jahrzehnten dem Auge biete. Die Vernichtung alles Menschlichen sei die Feststellungen eines portugiesischen Lissabon, 22. Juni Eig. Dienst) Der bekannte portugiesische Publizist und Hauptschriftleiter der Lissaboner Zeitung „La Voz“, Correia Marques, weist in einem Leitartikel seines Blattes nach, daß die Sowiets bereits im Herbst 1939 das Ver- brechen von Katyn unfreiwilligerweise Zz Uugegeben haben. Er führt Auszüge aus der„Krasnaja Swiesda“(Roter Stern), dem Organ des Volkskommissars für die Ver- teidigung, an. Dieses Sowjetblatt teilte schon am 27. September 1939 mit, in den Wäldern und Sümpfen um Smolensk hielten sich polnische Offlziere verborgen, die dort von der Roten Armee unter Beihilfe der Be- völkerung„beseitigt“ würden. Es hieß in dem Artikel der bolschewisti- schen Zeitung weiter, Gruppen von bewaff- Kriessberichter Gerhard Emskötter. pOLITISCHE NOTIZEN Pr. Die durch ihre Hetzpropaganda satt- sam bekannte Emigranten-Organisation „Freies Deutschland“, die ihr Hauptquar- tier in Mexiko besitzt, hat eine unerwartete Abfuhr erlitten. Roosevelt und Churchill haben durch Vermittlung ihrer Botschafter die jüdischen Intellektuellen davon ver- ständigt, daß sie diese Vereinigung in kei- ner Weise zu unterstützen beabsichtigen. Sie wünschten, daß die Offentlichkeit davon Kenntnis erhalte. Ferner lehnten sie die ihnen angebotene Ehrenpräsidentschaft ab und verweigerten den Führern der sonder- baren Körperschaft die Erlaubnis, ihren - Churchills und Roosevelts- Namen zu gebrauchen, der vielmehr aus allen Doku- menten der Organisation beseitigt werden müsse. Was die Häupter der angloamerikani- schen Verschwörung gegen das Reich ver- anlaßt hat, einen so krassen Standpunkt Die geflugelie Sonnenwende „Vom Juni hat jener Käfer seinen Namen, der als verspäteter Maikäfer den Monat durchfliegt. Er ist ein naher Verwandter des Maikäfers, nur kleiner und schmächtiger. Auch die Larven des Junikäfers fressen sich in der Erde als Engerlinge einen Wanst an, die Wurzeln anknabbernd. Auf der Ober- Welt bleiben sie bei den Pflanzen und be— nagen das Grün. Der Schaden über Tage ist nur eine Kleinigkeit, aber was sie als Engerlinge unter Tage anrichten, das ist niederträchtig. Was zur Verwandtschaft des Maikäfers gehört, taugt nichts. Im Juni erscheint auch der Walker. Er nennt sich auch Julikäfer, Müller und Tan- nenkäfer, so wie sich der Junikäfer auch Sonnenwendkäfer nennt. Der Walker bevor- Zügt Fichten, worauf ihn die Menschen Tannenkäfer nennen. Zu Weihnachten wird eine Fichte angebrannt, und die Menschen singen:„O Tannenbaum, o Tannenbaum.“. Lang ist die Namensliste des Walkers, aber einzig ist der Schaden, den er anrichtet. Er will uns versöhnen und zirpt wie eine Grille. Die Atemöffnungen der Inseèkten lie- gen nicht am Kopfe, sondern am übrigen Körper. So bleibt ihr Mund stumm. Wer Zirpen will, muß es mit den Beinen und Flügeln machen. Uber dem Wasser fliegen prächtige Was- serjungfrauen, Libellen. Der Juni hat doch allerlei Uberraschungen. Die Wasserjung- frauen der Märchen sind schön und können singen——— unwiderstehlich.„Halb 20g sie ihn, halb sank er hin“. Schöne Hexen sind auch die Wasserjungfrauen der Zoolo- gen. Im Fluge werden die Opfer erfaßt, von den„Falken unter den Insekten“. Im Fluge wird die Beute zerrissen und verspeist, und — immer waren diese Hexen so schön. Als fliegen durch das geöffnete Fenster grün- neten bolschewistischen Zivilisten hätten gegenüber ihren intellektuellen Helfers- helfern zu beziehen, die einmal das Recht hatten, sich„deutsche Staatsbürger“ zu nennen, muß eine offene Frage bleiben. Möglich, daß die Nennung des Namens „Deutschland“ selbst durch eine organi- sierte Clique erklärter Reichsfeinde ihnen zu kompromittierend erschien, um sich mit ihr zu identiflzieren. selbst Roosevelt und Churchill vor der Ge- Sellschaft der dunklen Ehrenmänner zu- rückschreckten, die ihnen da ein Ehren- präsidium antrugen. Es würde vielleicht zu weit gehen, so viel echtes Taktgefühl bei den angloamerikanischen Politikern voraus- zusetzen, daß sie sich vor sich selbst der Verbrüderung mit den Verrätern schäm- ten. Aber schon der Sinn für das poli- tisch Tunliche und eben noch Tragbare mag sie davor warnen, sich vor aller Welt mit den Schändern ihres ehemaligen Gast- oder Vaterlandes gemein azu machen. Von Herrgottskäferchen, Glühwürmclien und Libellen/ von Herbert Paatz augen nach neuen Opfern um. Aber nicht Larven lebten sie lange unter Wasser, und dort als eklige Tiere. Vor dem Gesicht tru- gen sie wie eine Maske eine Kneifzange, und diese schleuderten sie nach vorn, wenn ein unvorsichtiges Tier in ihre Nähe kam. Schlupfwespen treiben sich in der Luft herum. Wo sie eine Raupe sehen, fliegen sie hin, senken ihren Giftstachel in den Leib und schleppen die gelähmte Raupe ab,— Nahrung für ihre Brut. An Sommerabenden liche glashelle Flurfliegen. Jeder hat sie auf seinem Abendbrottisch schon gesehen, wenn sein Haus nicht in der dichtesten Großstadt steht. Die Larven dieser Fliegen kommen mit dem Juni und betätigen sich als Blatt- lauslöwen. Also auch Räuber! Jedoch wer unter den Blattläusen aufräumt, hört für uns auf, Räuber zu sein, und wird unser Freund. Gleichfalls ein Blattlauslöwe ist die Larve des Marienkäferchens. Werden die Larven erwachsen, dann nennen sie sich Marienkäferchen, Sonnenkälbchen, Herr- gottskäferchen oder Gottesschäflein. Solche friedliche Namen“ geben ihnen die dankba- ren Menschen. Wo die Marienkäfer nicht zu Hause sind, breitet sich das Ungeziefer er- schreckend aus. In den verschledensten Weltteilen hat man sich bei Uberhandnahme des Ungeziefers durch„Einfuhr“ dieses klei- nen Käfers zu helfen gewußt. So haben die Marienkäferchen z. B. auch die Maulbeer- bäume in Italien gerettet. Wir freuen uns daher sogar darüber, daß er einen Duft verbreiten kann wie die unfreundlichen Wanzen. Das bewahrt ihn vor dem Gefres- senwerden. Die auffällige Warnfarbe spricht deutlich zu allen Feinden: Achtung, mein bracht, die es selbst heute als den hervor- sertum sei in das amerikanische Leben als Voraussetzung der Sowietkraft gewesen, sie habe eine Kaste geschaffen, die an dieses System auf Tod und Leben gebunden war, was neben anderen psychologischen Fakto- ren den Fanatismus mancher Sowjietkom- missare erkläre. Es wäre ein Grauen über Europa gekommen, wenn diese Maschine, alles vernichtend, etwa in Ostpreußen, Sach- sen oder Schlesien eingebrochen wäre, wenn nicht der Entschluß des Führers diesen gi- gantischen Aufmarsch zurückgeworfen und nicht die größten Schlachten für die Erret- tung Europas weit im Osten geschlagen worden wären. Ein Sieg des roten Terrbrs Wäre das Ende alles/ dessen gewesen, was einmal alle Völker zu großen Taten beflü- gelt, und was auch heute noch die Voraus- setzung für eine Wie dergeburt sei. Beschämend sei es deshalb, noch feststel- len zu müssen, daß ein Staat, der in der Vergangenheit so manches für europäische Kraft und Kultur geleistet habe, in einer entscheidenden Stunde den schwersten Ver- rat an Europa verübt habe: Großbritan- Politik geben zu wollen, sei nur das eine festzustellen, daß in der Zeit, da Deutsch- land sich der bolschewistischen Gefahr er- wehre und sich vom Aussatz dieser Krank- heit säuberte, Großbritannien unter bheute jüdischer Führung eine immer feindlichere Stellung bezog und jetzt so tief gesunken Agram, 22. Juni.(Eig. Dienst.) bericht vom Montag, der von der Vernich- tung starker Banden in den Bergen von Montenegro sprach, lohnt es sich, einmal die von amtlicher kroatischer Seite ver- öfkentlichten Dokumente zur Hand zu nehmen. Besnders eindringlich wirkt die Schilde- rung der bestialischen Abschlach- tung Dutzender von Kroaten, darunter vieler Mohammedaner durch die Tschenitzi- Kommunisten auf der Drinabrücke in Co- razda. Der Serbe Vlado Milanovic konnte in der Abenddämmerung häufig beobach- Möglich auch, dag umzuwerten, das bringen wir nicht fertig. ten, wie die Kommunisten muselmanische Kutyn wurde von den Sowiels eingeslunden Blattes/ Organisierter Massenmord sich zu diesem Zweck gebildet. Die Land- bevölkerung führe den Dienststellen der Roten Armee täglich polnische Offlziere und ähnliche verdächtige Typen zu. Das Blatt „Die kommunistische Jugend“ berichtete, wie„La Voz“ feststellt, ebenfalls im Herbst 1939 ganz offen, die Rote Armee und die Bevölkerung seien aufgeboten, um polni- sche Offlziere und Aristokraten in den Wäl- dern Weißrußlands auszumerzen. Der Hauptschriftleiter von„La voz“ stellt vor aller Welt auf' Grund dieser bolsche- wistischen Eingeständnisse fest, daß man in den Wäldern Weißrußhands eine organisierte Jagd und die Massenermordung von Polen aufgenommen und sich von vornherein auf bolschewistischer Seite das Ziel gesteckt hatte, die Polen durch Morde weitgehend zu beseitigen. Kosispieliger Terrorungriff nui Krefeld 39 Britenbomber abgeschossen/ Luftwaffe bombardierte im Raum von London An der Ostfront fand nur geringe örtliche Kampftätigkeit statt. Vor der Fischer-Halbinsel wurde senkt. Ein Nachtangriff starker deutscher Kampffliegerverbände richtete sich sowietisches Rüstungswerk an der Wolga. 39 mehrmotorigen Bombern fest. Die Luftwaffe bombardierte in der Nacht zum 22. Juni Einzelziele im Raum von London und an der englischen Südküste. Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine schossen vor der nlederländischen Küste aus einem Verband britischer Jagdflugzeuge Bei dem gemeldeten Nachtangriff deutscher Kampfflugzeuge auf den Hafen von Biserta in der Nacht zum 21. 6. wurden sechs sehr große Handelsschiffe und zwei Kriegsfahrzeuge durch Bombentreffer beschädigt. Die Juninacht reizt zu einem Spaziergang zu den Glühwürmehen. Wenn das Spiel der Funken beginnt, sollte die Zoologie schwei- gen. Was schert sich die Romantik darum, daſ die Glühwürmer gar keine Würmer sind, sondern Käfer! Aber die Wissenschaft schweigt nicht im Kreise der Romantiker. Die Glühwürmchen bringen ein erstaun- liches physikalisches Wunder hervor. Wenn wir unsere elektrische Glühbirne anknip- sen, dann treiben wir maßlose Verschwen- dung. Nur ein geringer Teil der Energie wird Licht, der größte Teil wird als Wärme nutzlos verbraucht. Energie vollauf in Licht Aber das Gluhwürmchen! Die Chemiker und Physiker sprechen von einem kalten Lieht und können es nicht nachmachen Glühwürmchen, flimmrel—, singen die Ro- mantiker und machen sich keine Sorge uni den Wärmehaushalt des Lichtes. Warum leuchten aber die Glühwürmchen? Wollen sle ihnre Feinde anlocken? Das wäre wider- swnig. Wollen sie ein Hochzeitslicht an- stecken, damit Braut und Bräutigam sich finden? Das Männchen fliegt den flügellosen Weibchen zu. Aber warum können die Lar- ven und Puppen schon leuchten? Sogar die Eier haben schon ein Leuchtvermögen. Wenn die schönen Lübellen räubern und die schmucken Marienkäferchen Blattläuse schlachten. dann kann das Glühwürmchen kein friedlicher Vegetarier bleiben. Die Larven fallen kleine Gehäuseschnecken und Nacktschnecken an. lassen durch einen fei- nen Kanal des Vorderkiefers Saft aus ihrem Darm fließen und lähmen so selbst größere Tiere. Der Juni neigt sich mit Glühwürmchen, Marienkäferchen, Libellen und Junikäſern seinem Ende zu. Satt werden müssen sie alle, seien wir ihnen nicht böse. Aber wie Fleisch schmeckt bitter und riecht übel. nien. Ohne hier eine Beurteilung britischer Im Zusammenhang mit dem Wehrmacht- Während am gestrigen Tage einzelne feindliche Flugzeuge in das Reichsgebiet einflo- gen, griff ein starker Verband britischer Bomber in der vergangenen Nacht westdeutsches Gebiet an. Besonders in den Wohnvierteln der Stadt Kref el d entstanden durch Spreng- und Brandbomben starke Schäden. Neben zahlreichen Gebäudeblocks wurden zwei Krankenhäuser zerstört. Die Bevölkerung hatte Verluste. Bisher steht der Abschuß von Reise Dürers in die Niederlande, an den Hltred Rosenberg über die Wellrevolulion unserer Zeil sei, daß seine führenden Politiker Gedenk- steine für den Gründer des Bolschewismus enthüllten. In dieser Lage, so schloß der Reichsleiter, gewinne die Idee EBuropas in unserem Herzen eine vertiefte Bedeutung. Europa sei für uns die blutvollste Tatsache unseres Le- bens, die Zusammenfügung aller jener Men- schen auf den Schlachtfeldern und im gei- stägen Ringen, die gegen die zerstörenden Mächte von Vankee-Gangstern und' bolsche- wistischer GPU ankämpften. Es gebe in dem Kampf für Europa, in dem wir alle stehen, nicht zwei oder drei Wege, sondern nur den einen Weg des Kampfes, die eine Er- kenntnis, daß tatsächlich dieser Weltkampf letzte Entscheidungen mit sich bringt, ge- paart mit dem Willen, in einem Kontinent nikht leben zu wollen, wo alle seelischen Werte niedergetreten, beschmutzt und be- schimpft werden. Und wenn sich auf der heutigen Tagung in Wwien Vertreter /der Presse Europas zusammenfanden, dann ta- ten sie das, beseelt von dem Willen, zusam- reller und staatlicher Interessen auch die Verteidigung eines großeuropäischen Gedan- kens zu bejahen. Nur der Sieg aller gegen die Unterwelt ringenden Kräfte vermöge die Taten der großen europäischen Uberlie- terungen noch fortzuführen und es als lebendige Macht der Zukunft einzufügen. Besliulische Methoden der Terrorbandifen Verschleppte abgeschlachtet Durch Bomben und Feuer ums Leben gebracht Bürger und Bauern aus der Stadt und ihrer Umgebung zu der Brücke schleppten, sie dort abschlachteten und in den Fluß war- fen. Die unglücklichan Opfer der Banden hätten ein markerschütterndes Geschrei, Verzweiflungsrüfe und Bitten ausgestoßen. Der Bezirksvorsteher von Vischegrad be- richtet, in seinem Bezirk seien nicht weni- ger als 82 Personen/ dadurch ums Leben ge- bracht worden, daß man sie in ein Haus gebracht habe, geworfen wurden. Brand gesteckt, so daß die noch Uberleben- den verbrannten. Der Vorsteher betont, dies sei nur ein Fall von unzähligen. Als weiterer Beweis für die unmenschli- chen Methoden der sogenannten„Freiheits- einem Landwehrsoldaten anzusehen, der auf einer Dandstraße östlich von Sarajewo auf- gefunden wurde. Seine Person war nicht zu ermitteln. Die Kommunisten hatten den Be- dauernswerten skalpiert und ent- mannt. Außerdem hatten sie ihm den Brustkorb geöffnet und mit einem Messer auf den Unterleib die Worte eingeschnitten: „Den Lohn verlange von den Ustaschas!“ Lissabon, 22. Juni(Eig. Dienst) Uber die Stadt Betroit im UsSA-Staate Michigan ist der Ausnahmezust an d verhängt worden. Wie hier eingelaufene Be- richte besagen, ist es in dieèsem wichtigen Rüstungszentrum zu Unruhen gekommen, die sich gegen die dort ansässigen Neger richteten. Im Verlauf der Zusammenstöße Aus dem Führerhauptquartier, 22. Juni. ein Küstenfrachter durch Bombentreffer ver- gegen ein drei Flugzeuge ab. Der gemeinsame Weg Deutsch-niederländischer Kulturwille Es ist nicht nötig, die Gemeinsamkeit einer deutschen und niederländischen Kul- tur zu beweisen. Sie besteht und hat sich im Laufe der, vergangenen Jahrhunderte immer wieder gezeigt. Erinnert sei an die Einfluß der Niederländer auf Martin Schon- gauer am Oberrhein und die seiner Schule entstammenden Meister. Man soll auch nicht den Einfluß der niederländischen Bau- kunst auf die Bauweise im Niederdeutschen vergessen, den man von Lübeck bis Danzig und noch weiter ostwärts verfolgen kann. In der Musik nahm man nicht die slawi⸗ schen Meister zum Vorbild, man hatte eine eigene Tradition, die im„heiligen deutschen Raum“, im flämischen und burgundischen Gebiet emporwuchs und zur europäischen Sendung wurde. Und in der Gegenwart, die einen Henk Badings und Jan Koetsier als Jüngste in der holländischen Musik her- vorbrachte, besann man sich nach der Ab- kehr vom Pariser Konservatorium und sei- nen Zweigstellen in Gent, Den Haag und Amsterdam wiederum auf die germanische Mitte. Man fand zu Rembrandt wie zu Bruckner zurück. In dieser Erkenntnis spürte man nach den Ereignissen im Mai 1940 die gegen- seitige Verpflichtung, einen gemeinsamen Weg weiterzugehen. Eine Ubersicht über das vergangene Jahr läßt erkennen, wie sehr man sich in die Arbeit vertieft hat. Neben Vorträgen aus deutschen und nieder- ländischen Kreisen, der Einrichtung stän- diger Sprachkurse, haben vor allem die Dichterlesungen die deutsch-niederländi- sche Gemeinschaft sehr glücklich gefördert. Kunstausstellungen großen Formates und die Errichtung eines ständigen„Deutschen der Juni mit seinen Tieren unser Auge be⸗ schenkt, das sei dem Monat gedankt. Theaters in den Niederlanden“ wurden zu 0 men mit der Verteidigung eigenster kultu- in das danach Bomben Später wurde es in kämpfer“ auf dem Balkan ist ein Mord an Ausnahmezuslund über Deiroit vorhüngt Unruhen gegen Neger/ 11 Tote, über 700 verletzte Dr. Goebbels zur Luftkriegshilfe Berlin, 22. Juni. GB-Funk) Am Montas und Dienstag fand in Berlin eine Arbeitstagung der Leiter der Reichs- propagandaämter statt. Dr! Goebbels stellte die durch den Luftkrieg entstandenen Probleme in den Mittelpunkt seiner Dar- legungen und behandelte ausführlich die von ihm bereits eingeleiteten Hilfsmaß- nahmen für die unter dem feindlichen Luftterror leidende Bevölkerung der west⸗ und nordwestdeutschen Gaue. Gauleiter Albert Hoffmann NSDA ernannt. Ritterkreuz zum KVX für Diplomaten * Der Führer überreichte auf Vorschlag des bentrop dem Gesandten Dr. Rudolf Rahn für seine hervorragenden Leistungen Dienste des Reiches das Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz. überaus tapferen persönlichen Einsatz das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen. Das Ritterkreuz Berlin, 22. Juni Der Führer verlieh das Eisernen Kreuzes an Oberleutnant d. R. Grenadierregiment; Feldwebel Roß bach, Zugführer Grenadierregiment; Unterofflzier Joset dierregiment; Obergefreiten Otto Kölbel, Gruppenführer in einem Grenadierregiment, Englischer Gewerkschaftler in Moskau Generalsekretär des schaftskongresses, Citrine, in Kairo einge- troffen. Er befindet sich auf dem Wege nach den sowietischen Gewerkschaftsführernver- handlungen stattfinden sollen. Die englische Meldung bemerkt ausdrücklich, daß die Organisation der roten Gewerkschaftsinter- mintern weiterbesteht. Es bleibt also dabei: Moskau erteilt wel- ter die Befehle. Damit wird der ganze Auf- bestätigt. wurden elf Personen getötet und über fünf⸗ hundert verletzt. Es sind bereits insgesamt 1300 FPersonen auf Grund der Unruhen ver- haftet worden. 30 v. H. davon sollen Neger Sein. Die Zahl der bei den Zusammenstößen zwischen Farbigen und Weißen in Detroſt (Michigan) getöteten Personen hat sich auf dreiundzwanzig erhöht, besagen die letzten hier eingetroffenen Meldungen aus den USA. Präüsident Roosevelt hat zu der Wiederher- stellung der Ordnung Truppen nach De- troit entsandt. Trotz des Einmarsches von Bundestruppen und der energischen Bemühungen der eben- falls mobilisierten Polizeikräfte des Staates Michigan flackern die Unrihen zwischen Weigen und Negern in Detroit immer wie! der auf. Neben den dreiun Zwanzig bisher gemeldeten Toten werden die weiteren Opfer dieser Unzuhen bereits mit über siebenhun- dert Verletzten angegeben. Die Polizei und die Truppen mußten in einigen Fällen mit Tränengas gegen die Menge vorgehen. Roosevelt hat einer United-Pressemeldung aus Washington zufolge öffentlich alle, die an„Ungesetzlichkeiten und aufrührerischen Vorfällen“ teilgenommen haben, aufgefor- dert, sofort in ihre Wohnungen zurückzukeh- ren Hakenkreuzbanner verlag und bruckerei.m. b. H. Verlags- direktor: Dr. Walter Menls(z. Z. im Felde). Schrift- Ritung: Hauptschriftleiter: Fritz Kais e1, Steilvertreter: br. Hein: Berns, chef vom bienst: julius Etzꝛ. wesentlichen Faktoren. Der Grund Wurde gelegt zu einem engen Kontakt zwischen den geistigen Strömungen der Niederlande und des Reiches. Komponisten-Wettbewerb im Rundfunk Der Großdeutsche Rundfunk veranstaltet zum„Tag der Hausmusik“ in Verbindung mit der Reichsmusikkammer einen Kom- positions-Wettbewerb, der allen Mitgliedern der Reichsmusikkammer die Teilnahme ermöglicht. Die drei besten Werke, die eine künstlerische Bereicherung der Hausmusikpflege bedeuten, werden im Deutschlandsender am„Tag der Hausmusik“ uraufgeführt. Karlsruher Künstlerstellen à us. Anläßlich des 125jährigen Bestehens des Badi- schen Kunstvereins Karlsruhe wurde die Aus- stellung„Karlsruͤher Künstler der Gegenwart“ eröffnet. Uber siebzig Künstler sind mit wer- ken der Malerei, Plastik und Graphik beteiligt. Stark vertreten sind in vorzüglichen Arbeiten Landschaftsbilder aus dem badischen Land. Sie geben dieser Jubiläumsausstellung warmen heimatlichen Klang. Eine KHölderlin- Gedenkfeier fand in den Räumen des Deutschen Instituts in Pa ris statt. Professor Max Kommerell(Marburg) kührte die Zuhörer in das Weltbild und das Schaffen des deutschen Dichters ein. DAS RUNDTUNXK- PROGRAMII Mittwoc h. Reichsprogramm: 12.35 bis 12.45 Uhr: Bericht zur Lage; 14.15 bis 14.45 Uhr: Tanz und Unterhaltung; 15 bis 15.30 Uhr: Kon- zert; 15.30 bis 16 Uhr: Von Paesiello bis Rez- nicek; 16 bis 17 Uhr: Unterhaltungkkonzert; 18.30 bis 19 Uhr: Zeitspiegel; 19 bis 19.15 Uhr: Seekrieg und Seemacht; 19.15 bis 19,30 Uhr: Frontberichte; 19.45 bis 20 Uhr: Die Struktur der Plutokratie; 20.15 bis 21 Unr:„Unseren Mädchen“; 21 his 22 Uhr: Eine bhunte Stunde. Deutschlandsender: 11.30 bis 12 Uhr: Uber Land und Meer; 17.15 bis 18.30 Uhr: Sinfonische Mu⸗ Sik; 20.15 bis 21 Uhr: Streichquartett von Schu- bert; 21 bis 22 Uhr: Suppés„Schöne Galathee“, NSK Berlin, 22. Junl. Der Führer hat den mit der Führung der Geschäfte des Gaues Westfalen-Süd be- auftrasten Stellvertretenden Gauleiter Al- bert Hoffmann zum Gauleiter der Führerhauptdquartier, 22. Juni Georg Einhoff, Kompaniechef in einem Karl-Heinz in einem Panzer- Groſz- Mittwoch Abschied Der Tag ist nu⸗ gilt, Abschied au ein halbes Jahr gich trug und da ornehmlich das als Kleinod b. Frauen, ganz glei teren eine Kostbarkeit, Bedarfs, teils ab stets willkommen chen an den Ge Dieser braune Sc Iters, bede- t nichts andere ie mit dem 30. J keit verliert. Den Reichsministers des Auswärtigen von Rib- im Ferner wurde dem Gesandten Rahn vom Führer für seinen Ritterkreuz-des Istanbul, 22. Junl. Nach einer englischen Meldung ist der britischen Gewerk⸗ 3 Moskau, wo zwischen den britischen und Einsatz im Rahm nationale auch nach der Auflösung der Ko- 0 15 1 sſtalt inres Stam⸗ Kkanntlich nichts 1 nuen kein Mensch „selig“ machende längst gaännender Karte folgt soꝛus Nachfolgerin läßt daß mit ihr ein 1 gar verꝛicht auf ware verbunden i schied von der leieht macht, ist zur Gewohnneit g stens über die le ermõglichen ldßt viele zu einer h augenblicklich gi die amtliche A. untersagt, und dce Worte nichts. De mit Achselzucken bringen und sich Block, Gruppenführer in einem Grena- 14 der freundlichen Auf MWiedersehen Vielleicht fügt er nicht vor dem 1. - * 5 Sonde währ⸗ Der Führer de: die Mädelführeri genden Aufruf: Entsprechend c zugendführers„ Jugend“ wird v Schulferien ein geleistet. Die L. schieht durch di die Meldungen er einsatz kann di Einsatz verlänge lösungsschwindel der Komintern von neuem kungsvoller gest: Für jeden Jun Ehrensache, eine großen Gegenwa damit zum Endsi 3 per Fünhrer des Friedhelm Kemp Mädelführerin de Gertrud Kem EKLEINES Ferdunkelungszel Wer will Bewerber m Auf dem Gel bahn wurden b. legt. Der Grur noch gut für 2 aber nicht ohr werden. Die kür sen im Geme durch Auffüllur eignet machen. werden gestellt, tenlandes erfolg die sich ihr klei Freizeit erarbei einer Besprechi tragten am heut vor den beiden Reichsautobabn alle näheren Ei Flieserge: Verteilung der 1 Grund ihres/ oder keinen He koönnen Freitas, NSV-Hauptlager der blauen karte und des scheines die Wa „Kraft durch Samstag, 26. J Fritz“. U 6, 3, trag„Naturschu auf den Rehbocl karten für die stein(17. und 1 Höhenwanderun »bach. Schönmat horn. Treffpunk .05 Uhr, Abfah Waldmichelbacł *tags lösen. Mit dem.K. Kuhl, Wallstadt, Obergefreiter Friedrichstraße Das Kriegsve Schwertern erhi⸗ Neckarau, Schu Erich Koch, Nec Wir gratuliere buͤrtstag feierten Maria Nalbach, Das Fest der Ehepaar Hubalc geborene Speckt ses Fest Christi geborene Jenter Das fünfundz begingen Philip. bei der Firma heim. Das vierzigi: ebenfalls bei Gattner. Wasserstand 430(+ J, Rhei — 10), Kehl 37 Maxau 532(— 1