genütg arten, zad un L. 100 Balloß zimme hör au ſtr. 1 5908% rähe de⸗ zimmec ehör a⸗ 2089% Jube lbe 9 0 art. ½ ſaone! 1, Jul Stock. „ mod“ ohnung 1. Zub 21202% . e ubehör zhalbet 2110 — 20% e Sol end aus mer an mieten. —340 7 obnung üche 1 20324 5 A ind J. 2030% — ne, le jerichtel Bad i⸗ ood —— 5 Jll 0 duif 1 1 2120 1 Zuur 110 2 ell. 0 Abonnenenk GBodiſche Bolkszeitung) 20 Wfeunig monatlich, ringerlohn 28 Pfg. monatlich, durch ne Poß dez incl. Poſts eufſchlag M..4 vro Quartal, der Stadt Mannheim und Amgebung. Badiſche Neueſte Nachrichten kiger (Mannheimer Volksblatk.) Telegramm⸗Adreſſez „Journal Mannheim“ Telefon⸗Nummern: Diwektion u. Buchbaltung 1449 Einzel⸗Rummet 6 Pig⸗(An⸗ 2 2 9 Druckeret⸗Burean Zu ſera te: Anabhängige Tageszeitung. nabmen. Oruckarbetten 841 Dis Golonel⸗Zette... 26 Bftz⸗ Geleſenſte und verbreitetſte Zeitung Täglich 2 Husgaben Eigene Nedaktionsbureaus Medalon* Auswärtige Inſerate. 80„ in Mannheim und Umgebung.(ausgenommen Sonntag) in Berlin und Karlsruhe. Expeditton und Berlags⸗ Schinß der Juſeraten⸗Auuahme für das Mittagsblatt Morzens 36 9 khr, für das Abendblatt Nuchmittags 3 Uhr. een, ieeeeeeeeeee Nr. 181. Donnerstag, 16. April 1908.(Abendblatt.) Des Karfreitags wegen erſcheint die nächſte Nummer am Samstag Vormittag Aufſtieg oder Abſtieg? Die Freiſinnige Vereinigung oder der„Wahl⸗ verein der Liberalen“ rüſtet ſich zur Frankfurter Tagung. Wie mitgeteilt, wird am Dienstag nach Oſtern eine General⸗ diskuſſion ſtattfinden über die Blockpolitik, über die Differen⸗ zen im geſchäftsführenden Ausſchuß. Dieſe Differenzen machen die Wichtigkeit und weittragende Bedeutung der Frankfurker Tagung aus. Auf ihr wird entſchieden werden über Zerfall oder Fortbeſtand der linksliberalen Fraktionsgemeinſchaft, über weiteren Aufſtieg oder erneuten Abſtieg des Links⸗ liberalismus. Es ſind damit Entſcheidungen, die nicht rein häusliche Angelegenheiten der Freiſinnigen Vereinigung ſind, ſie intereſſieren ebenſo unſere, die nationalliberale Partei, wie die Anhänger der Blockpolitik. Zerfall der freiſinnigen Frak⸗ lionsgemeinſchaft müßte ganz unmittelbar den Block influieren, denn er würde Abkehr eines Teiles der Liberalen vom Block bedeuten und dieſer kann nicht viele Leute entbehren. Wird der Linksliberalismus die ſchwere Kriſis, in die ihn die Mit⸗ arbeit am Block, die poſitive geſetzgeberiſche Arbeit jenſeits reiner Konfeſſion liberaler Grundſätze gebracht hat, über⸗ ſtehen? In letzter Stunde richtet Naumann in der neueſten, heute uns zugegangenen Nummer der„Hilfe“ einen dring⸗ lichen und ſchönen Appell an ſeine Parteifreunde, den Sinn dieſer Zeitſtunde und liberalen Schickſalswende richtig zu be⸗ greifen. Mit Payer erklärt er, daß die Linksliberalen ſich nicht wegen Uneinigkeit follen ausſchalten laſſen. Payer und Naumann haben den Willen zur Macht des deutſchen Libera⸗ lismus in einer näheren oder ferneren Zukunft: was, wie Nau⸗ mann mit Recht ſagt, etwas anderes iſt als unter allen Umſtänden bei der Regierung ſich feſtſetzen. Für dieſe Zu⸗ kunft bedarf es der Einigkeit. Die Einigkeit der Liberalen wird nicht zweimal gemacht werden können: nige In dieſer Lage tat Paher recht daran, an den letzten Macht. Ohne dieſen Willen gibt ſich keine politiſche Partei die eud⸗ loſe Mühe ihrer aufreibenden Tätigkeit. Alle zukünftige Muct aber hängt davon ab, daß wir ein Körper bleiben, mit dem man rechnen kann. Jetzt beträgt die linksliberale Fraktionsgemeinſchaft etwa ⸗13 Prozenk der vorhandenen parlamentariſchen Macht des Reichstags. Praktiſche Winke für den Gartenbeſitzer und Pflanzenfreund. April.) Mit dem Fortſchreiten der Vegelation und mit dem Erſcheinen der verſchiebenen Frühlingsboten kommen auch allerhand unge⸗ betene Gäſte zum Vorſchein, die dazu auserleſen ſcheinen, dem Gartenfreund ſeine Kulturarbeiten zu erſchweren bezw. zu ver⸗ leiden. Daher ſeien hier zunächſt einige beſonders gefährliche „Kulturſchädiger“, die ſich in manchen Jahren ſchon ſehr früh zeigen, in ihrem Weſen und in der Art der Bekämpfung ge⸗ ſchildert: Der Zweigabſtecher(Rhynchites conicus) zur Familie der Rüſſeltäfer gehörend, iſt ein großer Feind unſerer FJorm⸗ obſtbäume im beſonderen. Der ſchön ausſehende blaue Käfer von ca.—10 Millimeter Größe erſcheint oft ſchon Ende April und ſticht oder ſchneidet ſpäter die jungen Triebe an, meiſt Laub⸗ öweige, ſodaß die Spitze herunterhängt. In dieſem abgetrennten, des weiteren Saftzufluſſes beraubten, welkenden Trieb werden die Eier abgelegt und die daraus hervorgehenden Larven(—3 an der Zahl), gelangen dann mit dem abfallenden Triebteil auf den Boden. Nach der Verpuppung kriecht der fertige Käfer lim Herbſt) unter alte Rinde, in Spalten etc. und beginnt im Früh⸗ ſahr von neuem ſein Werk. Die Bekämpfungsmittel beſtehen im Weſentlichen im Abklopfen und Verbrennen der Käfere am frühen Morgen und nachſehen der Obſtmadenfalten im Herbſt; ferner im zeitigen Abpflücken der mit Eiern oder Larven beſetzten Zweig⸗ ſpitzen. In ähnlicher Weiſe vollsieht ſich dis Bekämpfungsweiſe bei den ebenſo gefürchteten und noch zeitiger erſcheinenden Blütenſtechern(Anthonomus pomorum bezw. piri), welche eine Unmenge Apfel⸗ und Birnblüten zum Abſterben bringen. Dieſe Rüſſelkäfer ſtechen die ſich kaum hervorſtreckenden Blütenknoſpen an und ſchieben ein Ei hinein, aus welchem bald Von dieſen 13 Prozent iſt nicht ſchlecht gearbeitet worden. Wem es nicht genug iſt, was erreicht wurde, der mag ſich vorſtellen, daß er es beſſer gemacht haben würde, aber ſoll nicht bezweifeln, daß die⸗ jenigen recht handelten, die dieſen Bruchteil der Reichstagsmacht nicht noch weiter zerſtückeln wollten. In weiter Perſpektive, wie er das liebt, zeigt Naumann dann als Endziel dieſes einigen Mitarbeitens der liberalen Fraktionsgemeinſchaft am Block die große Entſcheidungs⸗ ſchlacht zwiſchen den Konſervativen und Liberalen, die als die noch ungewiſſe Sorge ſpäterer Generationen uns hier nichts weiter angehen ſoll. Wird Naumanns ſtarke Stimme durchdringen? Wir brauchen nicht zu verſichern, daß wir es hoffen und wünſchen. Denn aus Liberalismus hat die nationalliberale Partei ein ſtarkes Intereſſe daran, daß die linksliberale Gemeinſchaft nicht wieder in die alte Zerriſſenheit und politiſche Ohnmacht zu⸗ rückgleite, bei der es doch nur die großen Ideen und Perſpek⸗ tiven, noch genauer die großen Worte gut hatten. Wie aber iſt der Stand der Kriſis? Die Barth, Gerlach, Breit⸗ ſcheid ſind noch fleißig am Unterminieren. Die National⸗ ſozialen in Marburg z. B haben eine Reſolution ge⸗ faßt, die keinen anderen Sinn hat, als die Fraktionsgemein⸗ ſchaft zu ſprengen. In dieſer wird der Parteitag erſucht,„das Verhälnis zur Fraktionsgemeinſchaft ſo zu geſtalten, daß jede Fraktion im Fall des Mißlingens eines Einverſtändniſſes in den einzelnen Fragen freie Hand behält.“ Von neuen Plänen der Herren Barth und Gerlach weiß die„Freiſinn. Ztg.“ zu berichten. Sie wollen nicht mehr, wie es vor einigen Tagen hieß, eine neue Partei gründen, ſie hoffen es nicht nötig zu haͤben, hoffen vielmehr die beſtehende freiſinnige Vereinigung nach ihrem Wunſche umzumodeln. Der Kriegsplan geht dahin: Der Fraktion ſoll auf dem Frankfurter Parteitag der Freiſinnigen Vereini⸗ gung ein Mißtrauensvotum erteilt werden. Die Folge davon wird, ſo rechnet man, der Uebergang eines großen Tei⸗ les der Angehörigen der Freiſinnigen Vereinigung zur Volks⸗ partei ſein. Da man nicht nur erwartet, daß Abg. Schrader ſofort ſein Amt als Vorſitzender niederlegt, ſondern auch zu⸗ gleich mit anderen Mitgliedern der Fraktion ſein Reichstags⸗ mandat, ſo iſt die Bahn völlig frei, um Barth zum Führer desübriggebliebenen Reſtes der Frei⸗ ſinnigen Vereinigung zu machen und unter der alten Firma eine neue Partei zu gründen. Wenn die Dinge nicht ſo ver⸗ laufen, dann ſollen weitere Schritte nach Oſtern beraten werden. Wir wiſſen nicht, was an dem Plan iſt. Bekommen Barth und Barthſche Ideen in der Freiſinnigen Vereinigung die Oberhand, ſo iſt klar, daß ein ferneres Zuſammenarbeiten mit der Freiſinnigen Volkspartei ausgeſchloſſen iſt. Barth hat noch im letzten Heft der„Neuen Rundſchau“ als Anfang und Ende ſeiner Politik wieder„die politiſche Kooperation mit der Sozialdemokratie“ dufgeſtellt. Im Effekt käme der neue Barth⸗ ſche Plan der Hinüberdrängung der Mehrheit zur Volkspartei übrigens ja auf die Gründung einer neuen Partei, auf Ab⸗ ſplitterung hinaus. Die Frage iſt nur, wieviele Offiziere und die gefräßige Made(Kaiwurm“ genannt) hervorgeht, welche im Innern der Blüten, in den eigentlichen Befruchtungsorganen, einen wohlgedeckten Tiſch vorfindet. Die ſich infolgedeſſen nicht entwickelnden Blüten verraten dieſe unfreiwillige Einquartierung gar bald an ihrem Aeußern und fäume man nicht, dieſelben ab⸗ zupflücken. Dieſe mühevolle Arbeit läßt ſich wohl nur am Form⸗ obſt erfolgreich durchführen. An Hochſtämmen, wie überhaupt im„Großen“ müſſen wir die obenerwähnten Mittel mehr in Betracht ziehen. Auch gegen die verſchiedenen Raupen muß ſich die Ver⸗ folgung früh morgens richten, wenn dieſelben(gleich den Käfernz noch ſteif und ungelenk ſind. Man kann dieſelben dann weit cher mit der Raupenfackel oder Schere erreichen, als wenn ſie nrre daher 5 Hauptſächlich iſt aber das Gießen in genügender Entfernung vom Stamm auszuführen; ſonders gute Dienſte. 5 Gründüngung in Verbindung mit den geeigneten Kunſtdüngern kann bis zum gewiſſen Grade als Erſatz für unſeren werwollſten natürlichen Dünger— den Stallmiſt— gelten. Wir leben im Zeitalter des„Autos“, in welchem Pferde und ſomit auch Pferdemiſt immer ſeltenere Artikel werden und wir uns eben wohl oder übel nach Erfatz für dieſen, beſonders ſchweren und kalten Boden ſehr zuträglichen Dünger⸗ umſehen müſſen. Mit den Kunſtdüngern allein vermögen wir auf die Mannſchaften abmarſchieren würden. Wir können nur wünſchen, daß der Frankfurter Parteitag der Freſſinnigen Vereinigung in ſeiner überwiegenden Mehrheit ſich unzweideutig auf den Boden der Einigung und der Aufrecht⸗ erhaltung der Fraktionsgemeinſchaft ſtellt, der Reichstags⸗ fraktion hinſichtlich der letzten Abſtimmungen ein Vertrauens⸗ votum erteilt, und alle Verſuche einer Spaltung des Liberg⸗ lismus verurteilt. Können weiter nur wünſchen, daß er end⸗ gültig mit den Krakehlern und Stänkern in ſeinen Reihen fertig werde und ſie an die friſche Luft befördere. G. Klerikalismus und Freiheit. Einen intereſſanten Verſuch haben die Bayreukher Jungliberalen gemacht. Sie haben ſich an die Rechts⸗ fakultäten der deutſchen Univerſitäten mit der Bitte gewandt, durch Gutachten zur Klärung der Frage beizutragen, ob ein Biſchof ſeine Kleriker von der Tätigkeit für eine beſtimmte bürgerliche politiſche Partei— die liberale— abhalten dürfe, während die Tätigkeit für eine andere— das Zentrum— ge⸗ ſtattet werde. Veranlaßt war dies Vorgehen durch ein vom Erzbiſchof von Bamberg an den Geiſtlichen Tremel gerich⸗ tetes Verbot, in dem jungliberalen Verein in Bayreuth als Vortragender aufzutreten. Wie man ſich erinnern wird, iſt dem Pfarrer und Abgeordneten Grandinger früher ſchon ein entſprechendes Verbot zugegangen. Es iſt nur richtig und billigenswert, wenn die Bayreuther Jungliberalen der Sache, die ſie naturgemäß ſehr bewegt, auf den Grund zu gehen ſuchen und gleichſam eine exakte Feſtſetzung des Tat⸗ und Rochtsbeſtandes herbeizuführen ſich bemühen. Welche Antwort werden die deutſchen juriſtiſchen Fakul⸗ täten geben? Sie werden wohl nichts anderes antworten können, als daß die geiſtliche Obrigkeit auch das außerdienſt⸗ liche Verhalten⸗der Kirchendiener unter die Disziplinargewalt zu ziehen vermöge und daß der Genuß der ſtaatsbürgerlichen Rechte den Kirchendienern durch dieſe Disziplinargewalt theoretiſch und praktiſch beſchränkt werden könne. Einer Ein⸗ ſchränkung der Staatsbürgerrechte unterliegen ja auch die Soldaten und Beamten teils durch beſondere Geſetzbeſtimmung, teils durch das Mittel der Disziplinargewalt. Noch wichtiger iſt, daß auch die proteſtantiſche Kirche das politiſche Auftrelen ihrer Geiſtlichen einer Auſſicht zu unterziehen ſich nicht ent⸗ hält; es iſt eine fortgeſetzte Reihe von Fällen zu nennen, in denen die proteſtantiſche Kirchengbrigkeit gegen politiſch ſich betätigende Geiſtliche eingeſchritten iſt. Einer der letzten Fälle war der Fall Korell in Heſſen. Sollte in dieſen Fällen auch beſonders die Hinneigung zu einer nicht bürgerlichen Partei, nämlich der Sozialdemokratie, und eine Förderung derſelben ins Auge gefaßt worden ſein— ein Unterſchied, der immer⸗ hin beachtenswert iſt—, ſo dürfte doch dieſer Unterſchied ge⸗ 595 von den Jungliberalen nicht in den Vordergrund gerückt werden. Die Jungliberalen Vayteuths werden durch ihr Vorgehen ſchwerlich erreichen, für den Pfarrer Tremel, den Pfarrer Grandinger und ſo viele andere, die unter dem ultramon⸗ kanen Drucke ſtehen, die Freiheit des Handelns herbeizuführen viel auszurichten. Die günſtigen Eigenſchaften des Bodens müſſen bei fortgeſetzter Kunſtdüngung ſchließlic nachteilig beein⸗ flußt werden, indem derſelbe auf eine genügende Erwärmung, Durchlüftung und Lockerung dabei nicht rechnen kann. Auch häufen ſich durch fortgeſetzte, intenſive Kunſtdüngung mit der Zeit— in einer dem Pflanzenwuchs ſchädlichen Weiſe— die pielen nutzloſen Nebenbeſtandteile der Kunſtdüngung im Boden an, die beſonders auf diejenigen Eigenſchaften ungünſtig ein⸗ wirken, die den eigentlichen Wert des Produkts dusmachen ſollen. Bei Mangel an Stallmiſt wird man daher die Gründüngung anwenden, wodurch der Boden einmal am Stickſtoff bereichert, dann aber auch in ſeiner humoſen Beſchaffenheit verbeſſert wird. Die hierzu geeigneten Pflanzen— in erſter Linſe Seradella, dann Lupinen, ferner auch Erbſen, Wicken ete.— ſäe man zeitig aus und bringe ſie während der Blütezeit unter. In Verbindung biermit gibt man lin den Kunſtdüngern) Phosphorſäure und Kali, ſowie Kalk, welche ſchon im Winter eingebracht werden. In erſter Linie verwende man 40proz. Kali⸗ ſalz, ſowie Superphosphat, dann aber auch Thomasmehl oder Kainit. Zum Umpfropfen beſtimmte Obſtbäume müſſen vor allen Dingen geſund und wüchſig ſein; bei älteren, ſtarken Bäumen lohnt ſich dieſes abſolut nicht mehr. Man nutze liebe den Ertrag, ſelbſt wenn die Sorte nur„Wirtſchaftswert“ beſitzt, nach Möglich⸗ keit aus und pflanze ſpäter einen neuen Baum. Das beliebte „Pfropfen hinter die Rinde kann oft bei entſprechend vorge⸗ ſchrittener Saftzirkulation vorgenommen werden; die Rinde muß ſich leicht und ſauber löſen— ſolange wendek man das Spalk⸗ und Gaisfußpfropfen an. Gemüſe⸗Saatbeete ſind nach Möglichkeit, falls es an Regen fehlen ſollte, regelmäßig feucht zu halten, da nur dann ein genügendes Keimen des Samens zu erwarten iſt. Es dürfte ſich an beſonders warmen Tagen ſogar empfehlen, bis zun Auf⸗ Dauer im Obſt⸗, wie auch ganz beſonders im Gemüſebau nicht gehen der Sgaten die Beete mit Tannenreiſig oder dergl. leicht 2, Seit. General⸗Anzeiger.(Abendblatt.) Mannfeim, 16. April. und den Druck von ihnen zu nehmen. Sehr wertvoll iſt es aber ſchon, wenn es ihnen gelingt, die allgemeine Aufmerkſamkeit darauf zu richten, daß auf jener Seite die Freihei: michtzuhaben iſt. Wenn man dieſe Tatſache, zunächſt gar nicht in der Hoffnung, ſie zu ändern, ſondern einfach nur, um ſie feſtzuſtellen, immer von neuem betont, ſo iſt ſchon ein gutes Stück erreicht. Es ſind vorhin Beamte und Soldaten zum Vergleich her⸗ angezogen worden. Daß ein Beamter nicht die gleiche Mein⸗ Ungsfreiheit gegenüber dem Staate hat, wie ein anderer Bür⸗ ger, liegt offen zutage; er muß Rückſichten nehmen und die Kritik, wenn er ſie übt, in angemeſſene, nicht aufreizende Form kleiden. Den Soldaten— Mannſchaften und Offizieren— iſt das aktive Wahlrecht geſetzlich vorenthalten. Für beides laſſen ſich Gründe anführen. So iſt der Beamte in beſonderer Weiſe ein Teil der Staatsgewalt; daraus erwachſen Rechte, aber auch Schranken. Dieſe Dinge werden offen zugeſtanden und beruhen auf klaren Pflicht⸗ und Abhängigkeitsverhält⸗ niſſen. Anders iſt es beim Klerikalismus. Hier wird gerade mit der angeblichen Freiheit ein Sport getrieben. Haben wir es doch erlebt, daß bei den Verhandlungen über das Ver⸗ eins⸗ und Verſammlungsgeſetz im Reichstage das Zentrum immer noch ſich als Hort der Freiheit aufſpielte. Das hat man gewagt im Jahre nach dem Erlaß der Enzyklika gegen die Meoderniſten, nach dem Vorgehen gegen Schnitzer, nach Nieder⸗ werfung der von Münſter ausgehenden Indexbewegung, nach ausdrücklicher Beſeitigung der Koalitionsfreiheit der Prieſter, wenige Tage nach Auflöſung einer für den Weſten des Reiches gegründeten Prieſtervereinigung! Ein Mann wie Schädler wagt nach alledem, im Reichstage ſich als Vorkämpfer der Frei⸗ heit gegen die Blockvarteien aufzuſpielen! Die Hlockparteien haben eine ſehr weitgehende Zurückhaltung geübt und ſind nicht zum Angriff übergegangen. Es wird die Zeit kommen, wo auch im Reichstage dem heuchleriſchen Treiben des Zen⸗ tktrums in ſyſtematiſcher Weiſe entgegenzutreten ſein wird. 0 Ein neues gewichtiges Zeugnis für die Unfreiheit, die auf klerikaler Seite herrſcht, iſt der Fall Tremel. Er ſoll an⸗ gereiht werden an die übrigen Zeugniſſe, und wer überhaupt Sinn für Logik hat, wird dann ja wohl mit der Zeit einſehen, daß auf klerikaler Seite nicht die Freiheit herrſcht, ſondern die Gebundenheit und die Unfreiheit! 8 57 194 politische Uebersicht. *Maunheim, 16. April 1908. Die rote Taktik für die preußiſche Landtagswahl. Im„Vorw.“ werden vom ſozialdemokratiſchen Zentral⸗ wahlkomitee, d. h. vom Parteivorſtand, die Bedingungen be⸗ kannt gegeben, unter den die Sozialdemokratie ſo freundlich ſein will, ſich die freiſinnige Wahlhilfe gefallen zu laſſen odet, ihrerſeits für den Freiſinn einzutreten. Dieſe Bedingungen gipfeln in der Zumutung, daß ſich der bürgerliche Kandidat fünf Tage vor den Urwahlen ſchriftlich verpflichten muß, das Reichstagswahlrecht zu beantragen oder einem ſolchen Antrag zuzuſtimmen. Das genügt indeſſen noch nicht. Hat ein Freifinniger ſich derart die Hände gebunden, ſo hängt es weiter vom Parteivorſtand ab, ob er der ſozialdemo⸗ kratiſchen Unterſtützung auch würdig iſt:„Das Zentral⸗Wahl⸗ komitee in Berlin wird ſich die freiſinnigen Kandidaten ge⸗ auanſehen und die Zuverläſſigkeit ihrer Verſprechungen nach ihren bisherigen Handlungen bewerten!“ Aber es kommt noch beſſer: 1 „In Landtagswahlkreiſen, in denen mehr als ein Abgeor d⸗ neter zu wählen iſt, unterſtützt die Sozialdemokratie in der Stich⸗ pwahl die Wahlmänner derjenigen bürgerlichen Parteien, deren Wahl⸗ komitee ſich bereit erklärt, ein Mandat der Sosia demo⸗ bůratie abzutreten, vorausgeſetzt, daß der zur Stichtvahl ſtehende Wahlmann mindeſtens drei Tage vor der Wahl die Erklä⸗ kung abgegeben hat, daß er unabhängig genug iſt, bei den Abgeord⸗ etenwahlen für einen ſozialdemokratiſchen Kandidaten ſtimmen zu Atzunen. Grfüllen das bürgerliche Wahlkomitee und ſein Wahlmann ſeſe Bedingungen nicht, ſo iſt ſtrikte Stimmenthaltung bei den Stichwahlen zu üben.“ Um den Freiſinnigen dann das Eingehen auf dieſes an⸗ mutige Wahlkompromiß noch ſchmackhafter zu machen, werden ſie in dem Kommentar, den der„Vorwärts“ zu den Aus⸗ laſſungen des Zentralwahlkomitees liefert, mit den Koſenamen „windigſte Blocklakaien“,„Mugdaneſen“ und „Wiemerianer“ bedacht. Darunter ſind nämlich ſolche Freiſinnige zu verſtehen, die ſich unter keinen Umſtänden des jazialdemokratiſchen Wohlwollens zu erfreuen haben werden, meil ſie politiſch„beiſpiellos verlottert“ ſind,„ſchnöden Volks⸗ verrat“ verübt haben uſw. Die Sozialdemokratie will viel⸗ mehr, ſoweit ſie ſelbſt Mandate nicht erobern kann, nur die Stärkung der„wirklich demokratiſchen Elemente im Liberalis⸗ mus“, d. h. ſie will den Freiſinn fördern, indem ſie die Elemente unterſtützt, welche ihn ſpalten und entzweien. Wir fürchten, die Sozialdemokratie wird unter dieſen Umſtänden in ſplendid iſolation fechten müſſen. Möglich allerdings, daß ihr die bekannte Handvoll„wirklicher Demokraten“ hilft. Für dieſe Gentlemen hätte ſie aber nicht ſo umſtändliche Wahl⸗ bedingungen aufzuſtellen brauchen; denn die Herren ſind ja mit allem zufrieden und haben ſchon bisher ſelbſt Fußtritte gern entgegengenommen, wenn ſie ſich nur in der Nähe der „Genoſſen“ halten dürfen. Liberalismus und Frauenfrage. Auf dem Delegiertentage der Freiſinnigen Vereinigung in Frankfurt a. M. werden, wie ſchon kurz mitgeteilt wurde, Pfarrer D. Lehmann⸗Hornberg und Fräulein Elſe Lüders am 23. April über das Thema„Liberalismus und Frauenfrage“ referieren. D. Lehmann wird dabei eine längere Reſolution vorlegen, aus der wir foͤlgende Hauptgeſichtspunkte hervor⸗ heben: Der Liberalismus erblickt in der Emporentwicklung der Perſön⸗ lichkeit ſeine nationale Aufgabe, alſo auch in der Emporentwickelung der deutſchen Frau. Doch hat dieſe der Eigenart der Frau ent⸗ ſprechend zu geſchehen. Der Frau ſind die Wege auf dem Gebiete der Bildung, des Berufslebens und des öffentlichen Lebens zu ebnen, ihre Rechtsſtellung iſt zu ſichern. Die aktive Mitarbeit der Frau iſt überall dort, wo ſie im Intereſſe der nationalen und ſozialen Wohlfahrt liegt und wo ſie zur Pflege der eigentlichen weib⸗ lichen Standes⸗ und Berufsintereſſen geboten iſt, zu erſtreben. Aus dieſen Vorausſetzungen wurde eine Reihe von Einzel⸗ forderungen abgeleitet. Wir nennen: Heranziehung der Frauen eu den wirtſchaftlichen Intereſſenvertretungen, zur Armenpflege, zur Schulverwaltung, zur Fabrik⸗ und Wohnungsinſpektion uſw.; Re⸗ form der Mädchenſchulbildung; grundſätzliche Freilaſſung aller Be⸗ rufsarten für die Frauen. Bezüglich des Frauenwahlrechts ſchlägt D. Leh⸗ mann vor: Die Referentin, Fräulein Lüders, wird für das unein⸗ geſchränkte Frauenſtimmrecht eintreten. Fällt die geiſtliche Ortsſchulaufſicht in Sachſen? VDieſe ſeit langem ſchwebende Frage ſcheint für Sachſen jetzt entſchieden worden zu ſein— leider nicht ganz in fort⸗ ſchrittlichem Sinne. Vor zwei Jahren erklärte die Regierung, habe. Die Synode bemerkte darauf, das Streben des Lehrer⸗ ſtandes nach ausſchließlich fachmänniſcher Aufſicht ſei begreif⸗ ob und wann die Aufhebung erfolgen ſolle. Und nun hat am 93. März die Regierung abermals geſprochen. Waren auch die Ausführungen des Miniſters vor der zweiten Kammer nicht frei von dem üblichen Wenn und Aber— ein Abgeord⸗ neter ward durch ſie an die Echternacher Springprozeſſion er⸗ innert—, ſo iſt doch das eine ſicher: der Geiſtliche ſoll nach wie vor Ortsſchulinſpektor ſein. Freilich, er ſoll— das wird vielleicht zu erwägen ſein— nicht in erſter Linie den Betrieb, das Techniſche des Unterrichts beaufſichtigen, was er jetzt ja in der Regel auch ſchon nicht getan hat;„er ſoll gewiſſermaßen Vertrauensperſon der Schulverwaltung ſein.“ Daß mit dieſer Regelung, die übrigens noch nicht einmal beſtimmt in Aus⸗ ſicht geſtellt wurde, herzlich wenig getan wäre, iſt klar. Die Schule bliebe in dem Untertänigkeitsverhältnis zur Kirche. Der Geiſtliche als Schulpfleger und Vertrauensmann der Schulverwaltung iſt der wandelnde Ausdruck des behördlichen Mißtrauens gegen den Lehrer. Die Schule iſt eine ſelbſtändig neben der Kirche beſtehende Einrichtung mit beſonderen ihr eigentümlichen Aufgaben, und der Lehrer muß— wie der Geiſtliche in der Kirche— hier der erſte ſein. Solange der Geiſtliche, ſei es als Ortsſchulinſpektor im heutigen Sinne, ſei es als den Lehrer beaufſichtigende Vertrauensperſon der Schulbehörden, noch für die Volksſchule als der oberſte im Orte gilt, fehlt dem Lehrer die Selbſtändigkeit und Selbſtverant⸗ wortlichkeit, ohne die nun einmal eine vollerfolgreiche Arbeit in der Schule nicht möglich iſt. Steht und bleibt die Schule zu beſchatten. Das regelrechte Feuchthalten iſt zugleich das wirk⸗ fſamſte Mittel zur Bekämpfung des Erdflohes. Kartoffeln ſollen nicht zu eng gepflanzt werden, da dann eine gute Ausbildung des Krautes und ſomit der Knollen ſelbſt meiſt ausgeſchloſſen erſcheint. Die Kartoffeln müſſen mindeſtens in Abſtänden von 60 Zentimeter nach allen Seiten geſteckt werden. Ein Abſtand von 35—40 Ztm. kann nur bei Frühkartoffeln eventl. in Betracht kommen; im allgemeinen iſt ein ſolcher zu gering. Man nehme nur geſundes, ſtreng ausgeſuchtes Saatgut und ver⸗ meide das oft gehandhabte, übertriebene Zerteilen, dann wird nman bei zeitigem Behacken und Häufeln gute Erträgniſſe be⸗ kommen. 5 Der Neuſeeländer Spinat iſt in manchen Gegen⸗ den ein beliebter Erſatz für unſeren allgemein angebauten Spinat. ohne große Feuchtigkeit und nimmt mit Halbſchatten Die Pflanzen werden etwa Anfang Mai ins freie Land geſetzt. Man wählt ein friſch gedüngtes Beet. Die Stalljauche iſt verhältnismäßig arm an Phosphor⸗ ſäure, weshalb es ſich wohl empfiehlt, derſelben vor Gebrauch dieſen wichtigen Nährſtoff in Geſtalt von Kunſtdünger zuzuſetzen. Man nimmt am beſten hochprozentiges Superphosphat und hängt es lin einem Weidenkorb] ins Jauchefaß hinein. Dann löſt ſich dieſer Dungſtoff gleichmäßig. Beim Umpflanzen der Topfgewächſe iſt das Lockern der Wurzelballen nicht in jedem Falle ratſam, da häufig eine zu greße Störung ünd Verletzung der Wurzeln damit zu⸗ ſammenhängt. Es gibt zwar eine ganze Reihe von Gewächſen, wie z. B. Evonymus und andere immergrüne Pflanzen, ferner Geranien und Fuchſien, deren Wurzelballen bei der Frühjahrs⸗ pflanzung gehörig reduziert werden können, und man tut dieſes, damit dieſe Pflanzen nicht vorſchnell große, unſchön ausſehende Töpfe erhalten müſſen. Aber bei empfindl. Gewächſen, wie Zim⸗ mertannen, Palmen Gummibäumen etc., darf der Wurzelballen in der Regel nicht viel geſtört werden. Iſt ein ſolcher jedoch ſehr man ihn eine zeitlang ins Waſſer; dadurch löſt ſich das feſte „Wurzelwerk“ von ſelbſt, ohne daß eine Beſchädigung der oft glasartigen Würzelchen ſtattfindet. Nach dem Abtropfen des Ballens erhält dann die Pflanze einen Topf, der nur ſoviel friſche Erde ſaßt, als bequem um den Ballen herum und unter demſelben unterzubringen iſt. Alſo etwa 2 fingerbreit Spielraum. Der Roſenwickler macht ſich Ende April und Anfang Mai an unſern Roſenbäumchen bemerkbar, indem er Knoſpen u. Blätter durch Fraß vernichtet. Der Schädling muß rechtzeitig durch Abſuchen bekämpft werden. Man findet die Raupen in den zuſammengezogenen jungen Blättern und kann man ſie früh⸗ morgens— ohne die Blätter abzupflücken— in ihnen zerdrücken. Dieſe Mühe wird durch reichen Flor ohne Zweifel belohnt. Abgeblühte Blumenzwiebeln können nur bei ſorgfältiger Behandlung lüber Sommer) nochmals ſpäter ver⸗ wendet werden. Man laſſe ſie recht langſam einziehen, d. h. mit dem Gießen wird nicht ſofort nach dem Abblühen abge⸗ brochen. Das Kraut durf nicht, wie es irrtümlich oft geſchieht, grün abgeſchnitten werden. Die Säfte und Nährſtoffe in den Blättern ſollen ſich erſt nach der Zwiebel ziehen. Erſt nach dem das Kraut gelb geworden iſt, wird es einige Zentimeter über der Zwiebel abgeſchnitten. Die Zwiebeln werden über Sommer trocken, kühl und luftig aufbewahrt und im Oktober entweder ins freie Land oder in Töpfe gepflanzt. Oleander können nur bei ſehr warmem Standort und damit verbundener regelmäßiger Waſſergabe, einen reichen Flor entfalten. Am beſten ſagt ihnen eine ſüdliche Hauswand zu, wo⸗ hin man ſie ſchon zeitig verbringen ſollte. Sind dann noch kühle Nächte oder gar Spätfröſte zu erwarten, ſo lege man die Pflanzen abends zur Erde nieder und hänge eine alte Matte oder Sacktuch darüber. Auf dieſe Weiſe gewinnt man Zeit und er⸗ möglicht eine intenſive Ausnützung der Sonnenwärme H. B. * hier nichts tun zu können, ſo lange nicht die Kirche geſprochen lich und berechtigt, Sache des Staates ſei es aber zu beſtimmen, feſt— gewiffermaßen zum Wurzelgeflecht geworden— ſo ſtelle im Schatten von Kirche und Pfarrhaus, dann verfällt ſie dem Geſchick aller zu Unrecht in den Schatten verpflanzter Ge⸗ wächſe: ſie lebt, aber es iſt kein freudiges Leben, ſie beſteht, aber es iſt ein kümmerlich Daſein; nur wo Licht und Luft und helle Sonne iſt, nur da herrſcht Lebensfreude und Daſeins⸗ glück. Das wird bis jetzt nur in den wenigſten Miniſterien des Geiſtes anerkannt, und auch im ſächſiſchen Kultusminiſte⸗ rium will man das nicht glauben. Ob hieran die Tatſache, daß ſelbſt einige konſervative Abgeordnete nicht wider das⸗ Aufgeben der geiſtlichen Ortsſchulaufſicht ſprachen, daß einer ihr natürliches Ende in abſehbarer Zeit kommen ſah, irgend etwas ändern wird, das iſt recht fraglich. Von liberalem Geiſt iſt, ebwohl man den neuen Kultusminiſter als Mann durch⸗ aus moderner Anſchauungen begrüßte, in Sachſens Kultus⸗ miniſterium noch immer nicht viel zu ſpüren. Deutsches Reich. —(In einer Verſammlung der elſaß⸗ lothringiſchen Mitglieder des„Wahlver⸗ eins der Liberalen“) in der die Delegierten für den Frankfurter Parteitag bezeichnet wurden, gelangte folgende Reſolution nach eingehender Beſprechung zu einſtimmiger An⸗ nahme:„Die elſaß⸗lthringiſchen Mitglieder des„Wahlvereins der Liberalen“ geben der Ueberzeugung Ausdruck, daß die Fraktion der Freiſinnigen Vereinigung im Reichstag vom Standpunkt der Einigung und der Einflußgewinnung des Liberalismus aus richtig gehandelt hat, indem ſie der Fraktionsgemeinſchaft treu geblieben iſt und im Rahmen der Blockparteien praktiſche Politik getrieben hat. Sie ſprechen der Fraktion auch für die Zukunft ihr volles Vertrauen aus und hoffen, daß der Parteitag unbeſchadet des Urteils übe⸗ Einzelfragen und des Rechtes der freien Meinungsäußerung die gegenwärtige Taktik der Fraktion grundſätzlich billigen und alle Beſtrebungen, welche die notwendige Einheit der Partei gefährden, aufs ſchärfſte verurteilen wird.“ 15 Nus Stadt und Land. 7755* Mannheim, 16. April 1908, Wohin wandern wir aun Oſtern? Zweitägige Wanderung durch den heſſiſchen Odenwald. Erſter Tag:.22 mit Main⸗Nerlarbahn nach Stat. Gberſtadl. Ort Eberſtadt(½ Std.), bei erſter Kreuzung rechts halten und am Ende des Ortes mit„weißem Strich“ auf zur Ruine Franken⸗ ſtein(1 Std.). Ab nach Niederbeerbach mit„gelbem Kreuz“, dieſem immer folgend über Frankenhauſen, die Karls⸗Ruhe (hier auf Markierung genau achten, erſt wenige Schritte rechts auf Straße, dann auf Pfad links ab, über Bach und Wieſe und jenſeits aufwärts), nach Ernſthofen, ſpäter Asbach und Dorf und Ruine Lichtenberg(3½ Sſd.). Mit rot /blauer Markierung ſteil ab nach Obernhauſen, über die Brücke und auf nach Nonrod und Nonroder Höhe(½ Std.). Mit„gelbem Strich“ ſüdlich weiter zur Ruine Rodenſtein(3/ Std.), dann mit„weißem Strich“ aufwärts und durch Wald nach Neunkirchen(1½¼ Std). Uebernachten: Gaſthaus„grüner Baum“. Marſchzeit ca. 7½ Std. Zweiter Tag: Ab Neunkirchen mit„rotem Strich“ zur Neunkircher Höhe(605 Meter mit neuerbautem„Kaiſerturm“, prächtige Rundſicht, ½ Std), mit„gelbem Viereck“ über Gadern⸗ heim, Unterraidelbach zum„Hohenſtein“(intereſſante Felsgruppe) und ab nach Reichenbach(194 Std.), auf am berühmten Felſen⸗ meer und der Rieſenſäule vorbei zum Felsberg(515 Meter, 1 Std.). Etwas oberhalb des Hotels der„Ohlyturm“. Mit der ſeitherigen Markierung ab zum Sattel zwiſchen Hochſtädter⸗ und Balkhäuſertal und auf zum Malchen(Melibocus, 517 Meter, 1% Std.), prächtige Ausſicht, dann ab zur intereſſanten Ruine des Auerbaches Schloſſes und nach Auerbach(1½ Std.). Marſchzeit ca. 59%½ Std. Rückfahrt: Auerbach ab 7,21 oder 9,46, Mannheim an 8,46 oder 11 Uhr. Fahrpreis Mannheim⸗Eberſtadt M..10, Anerbach⸗Mannheim 85 Pfg. 4. Klaſſe. 8 Eintägige Wanderung ins Neckartal. .29 nach Eberbach, an der Kirche links und mit„blauem Rhombus“ anfangs auf der Straße nach Dielbach, dann links ab über den Bach und auf zur Ruine Burghelde, weiter über Stetten⸗Hütte mit Frehaquelle(immer gut auf Markierung ach⸗ ten) zum Katzenbuckel(194 Sid.]), höchſte Erhebung des Oden⸗ waldes(628 Meter), Ausſichtsturm mit großer Rundſicht. Ah nach Waldkatzenbach(½ Sid.), rechts mit„weißem Viereck“ über Ober⸗Dielbach(% Std). zur Kreuzung mit„rotem Rhombus“, nach rechts letzterem folgend durch die romantiſche Wolfsſchlucht, zum prächtig gelegenen Schloß Zwingenberg(ſehenswerte Geweih⸗ 7 N Beiträge zur Frauenfrage: Auskunftſtelle für Frauenberufe 85 1. 12, 18 3. Stock. Sprechſtunde: Mittwochs von 10—11. Der Flottenbund deutſcher Frauen, Ortsgruppe München, unternimmt in dieſem Jahr eine Fahrt nach Kiel, was dort allge⸗ meinen Anklang findet. Denn wenn der Flottengedanke in Deutſch⸗ land ſich noch mehr verbreiten ſoll, ſo gehöpt vor allen Dingen dazu, daß auch unſere Damen ihr Intereſſe an der Marine betätigen. Fördernd für die Fahrt wirkt auch, daß ſehr viele alleinſtehende Damen die günſtige Gelegenheit ergreifen, hier eine Reiſe mitzu⸗ machen.— Auf Anfrage erteilt koſtenloſe Auskunft die Reiſeleitung München, Theatinerſtraße 23.— Die Fahrt koſtet 150 M. inel, Ge⸗ tränte und führt nach Hamburg, Helgoland, Kiel, Weimar und Eiſe⸗ nach. Danten aus allen Teilen Deutſchlands, die einem Frauen⸗ verein angehören, Lehrerinnen und Schülerinnen der obern Klaſſen höherer Anſtalten ſind zur Teilnahme willkommen. Der Verband der Vereine ſtudierender Frauen Deutſchlands hat folgende Vereinsauskunftſtellen eingerichtet: Berlin, Freie Vereinigung ſtudierender Frauen: Fräulein G. Titkin. W. 30, Bambergerſtraße 18a. Bonn, Studentinnen⸗Verein: Fräulein ſtud. med. E. Wolz, Beethovenſtraße 38. Bonn, Hflaritas(Oberlehrerin⸗ nen): Fräulein Quentin, Beringſtraße 30. Freiburg, Studentinnen⸗ verein: Fräulein G. Schulze, Maria Thereſiaſtraße 9. Heidel⸗ berg, Organiſation der Studentinnen: Fräulein ſtud. rer. nat. E⸗ Schelleus, Anlage 53. Jena, Studentinnenverein: Fräulein Marie E. Schubert, Lichtenhainerſtraße 3. Leipzig, Verein immatrikulierter Studentinnen: Fräulein L. Engelsmann, Leibnizſtraße 23. Marburg, Verein ſtudierender Frauen: Fräulein C. Kahſer, Deutſchhaus⸗ ſtraße 30. München, Verein ſtudierender Frauen: Fräulein Hohe⸗ nauer, Bambergerſtraße 5. Würzburg, Studentinnenverein: Fräulein Dr. Heffner, Schönleinſtraße 9. 85 7 SR ſchule und Königsmühle(3 Km.). Mannheim, 16. April. Geueral⸗Anzeiger.(Abendblatt). 3. Seite: ſammlungen) und nach Zwingenberg a. N.(1½ Std) Auf Oie undere Neckarſeite überſetzen und auf Fahrweg aufwärts bis zur Markierung„rote Scheibe“, dieſer links folgend zur„Minne⸗ burg“(18½ Std.) und ab nach Neckargerach(½ Std.). Marſch⸗ zeit ca. 6 Stunden Rückfahrt: ab Neckargerach.40 oder.84, an Mannheim.36 oder 10.40 Uhr. Fahrpreis Mannheim⸗ Eberbach 1., Fahrpreis Neckargerach⸗Mannheim.45 M. 1. Tag. Bad Dürkheim⸗Altleiningen⸗Roſental⸗Höllheim. (29 Km. 7 Std.) Abfahrt Ludwigshafen 706 Vm., Bad Dürkheim an.10. Fahrpreis 3. Klaſſe 1 Mark, 4. Klaſſe 0,65 M. Vom Bahnhofe leiten Pfeile durch die engen Gaſſen der Stadt zu den Anlagen der Kochsruhe. Hier folgen wir der Markierung„weißer Strich“ über Kaiſer Wilhelms⸗Höhe(1/5 Km.), Teufelſtein(2,6 Km.), Bis⸗ marckturm(.8 Km.), Altleinigen(106 Km.), Ruine Altleinigen, Lauberhof(15,7 Km.), Kiſſelhof(18,2 Km.) Stauf mit Ruine 196 Km.) bis nach Kloſter Roſental(21,4 Km.) Wirtſchaft Sie⸗ becker. Weiter dem„gelben Striche“ über Karzenheimerhof (22,1 Km.), Ludwigsplatz(24,4 Km.) nach Göllheim(Königs⸗ kreuz 26,4 Km.). Auf der Straße zum Bahnhof Göllheim(28,9 Km.]. Mit dem Zuge.46 nach Kirchheimbolanden. 3. Klaſſe 0,30 Mark, 4. Klaſſe 0,20 Mark, Hotel Becker, Schanz, Zſchocke vder Kurhaus Schillerhain(1/6 Km.)]. 2. Tag. Kirchheimbolanden⸗Donnersberg⸗Falkenſtein⸗Winnweiler. 5 24 Km. 6 Stunden.) Mit„weißem Strich“ über Schillerhain(1/6 Km.), Dannen⸗ felſermühle(6,6), Dannenfels(8,5) zur Villa Donnersberg(9,2). Nach Wegweiſer und weißem Pfeile über Moltkefels(9,7), Hir⸗ tenfels(10,7) zum Donnersbergturm(11,5 Km.) 5 Minuten vom Turm einfache Waldwirtſchaft. Dann mit„rotem Striche“ über Königsſtuhl, Krumkehr, Grohe's Rondelle nach Ruine und Dorf Falkenſtein(18,1 Km., Wirtſchaft Fiſcher und Schlicher), durch das ſchöne Falkenſteintal nach Winnweiler(23,7 Km.) Wer die Wanderung am gleichen Tage noch etwas ausdehnen will, fährt .43 Nm. nach Enkenbach 3. Klaſſe 0,40., 4. Klaſſe ,25 M. und marſchiert in 2 Stunden mit„weiß⸗grünem Strich“ über den Schorlenberg nach Diemerſtein(31 Km. Kurhaus Grebel) und Frankenſtein(31,7 Km. Rückfahrt.56, Ludwigshafen an.54 Abends, 3. Klaſſe 1,55., 4. Klaſſe 1 Mark, oder 1. Tag. Neuſtadt⸗Helmbach⸗Eſchkopf⸗Johanniskrenz. (32 Km. 7½ Stund.) Abfahrt Ludwigshafen.05, Neuſtadt an.50, 3. Kl. 95 Pfg., 4. Klaſſe 60 Pfg. An der Pfalzbrauerei über die Bahn zur Real⸗ Dem kühlen Talgrunde folgen wir ſolange aufwärts, bis unſere Markierung„grün⸗gelbes Kreuz“ rechts über das Wieſental abzweigt. Wir kommen über den Paß Totenkopf(8,8 Km., Sonntagswirtſchaft) ins Argenbachtal und aufwärts über einen Höhenrücken hinüber ins Helmbachtal zum Forthaus(16 Km., Wirtſchaft). Talaufwärts gelangen wir zu dem in einem Seitenkale gelegenen Iggelbach(21,2 Km.), ſpäter zum Blattberg(24,4 Km.), von wo wir dem„gelb⸗roten Strich bis zum Eſchkopf(27,4 Km., Ausſichtsturm) folgen. Das „rote Kreuz“ leitet uns weiter nach Johanniskreuz(31,7 Km.). 2. Tag, Karlstal⸗Hohenecker Weiher⸗Waldmühltal⸗Landſtuhl. Km. 6½ Stund.] Markierung„rotes Kreuz“ bis Landſtuhl. Nach einſtündigem Marſche kommen wir zum Eingange des ſchönen Karlstales und nach Paſſieren der Waldſchlucht zum Kurhaus Karlstal(6,8 Km.) unterhalb der Ruine Willenſtein. Beim Herrenhaus(8,3 Km.) wenden wir uns rechts in ein Seitentälchen und gelangen über Forſthaus Horſt(115 Km.) zur Breitenau(18,7 Km., Wirtſchaft) und zum Hohenecker Weiher(14,9 Km., Wirkſchaft). Am Süd⸗ rande des Sees weiterſchreitend, nimmt uns bald das prächtige Waldmühltal mit ſeinen Forellenweihern auf. Auf dem Hoch⸗ platerau gelangen wir zum Steigerhof(20,9 Km.)], von dem ſich bei günſtiger Fernſicht ein Abſtecher auf den unmittelbar ſüdlich ſich erhebenden, unbewaldeten Hausberg lohnt. Vom Steiger⸗ hof führt unſer Weg zum Kahlenberger Forſthaus und an einigen hübſchen Ausſichtspunkten vorbei zur Ruine Nannſtein(25,3 Km.) und nach Landſtuhl(26,7 Km., Kurhaus Finger oder Bahnhofs⸗ Hotel)]. Bei genügender Zeit empfiehlt ſich noch ein Spaziergang über Bismarckſäule zum Fleiſchhackerloch ühin und zurück 1½ Stunden). * * Etatmäßig angeſtellt wurden die Poſtſekretäre Hermann Adolf Manz aus Karlsruhe beim Poſtamt 1 in Karlsruhe, Georg Adolph aus Reilingen beim Poſtamt 2 in Karlsruhe, Alexander Ifidor Kreß aus Baden⸗Baden beim Telegraphenamt in Freiburg, Friedrich Scheuermann aus Meersburg beim Poſtamt in Müll⸗ heim, Franz Joſeph Schnarrenberger aus Werbachhauſen beim Poſtamt in Singen, Adolf Ringgeler aus Oberlauchringen beim Poſtamt in Waldshut, und der Telegraphenſekretär K. Friedr. Hacker aus Gemmingen beim Poſtamt in Bruchſal. * Angeſtellt wurden in Ober⸗Poſtpraktikantenſtellen und zwar; bei der Kaiſerlichen Oberpoſtdirektion in Karlsruhe: die Oberpoſt⸗ praktikanten Karl Ackermann aus Raſtatt, Albert Leutner aus Herbolzheim und Emil Bach aus Wertheim, bei der Kaiſerlichen Oberpoſtdirektion Konſtanz: die Oberpoſtpraktikanten Karl Heinrich Berg aus Oberſchwarzach, Otto Bücheler aus Heiligenberg und Guſtav Adolf Hubert Straubhaar aus Waldshut, ſowie beim Telegraphenamt in Pforzheim: Oberpoſtpraktikant Eruſt Karl Für ſt aus Donaueſchingen. * Perſonalnachrichten aus dem Ober⸗Poſtdirektionsbezirk Karlsruhe. Angenommen: als Telegraphengehilfin: Hen⸗ riette Eder in Mannheim; zu Poſtagenten: Joſef Hettler in Weitenung(A. Bühl), Johann Ihren in Gommersdorf(Jagſt⸗ täl), Julius Wörner in Langenbrand(Murgtal). Ernannt: zu Oberpoſtaſſiſtenten: die Pyſtaſſiſtenten Joſef Kölmel in Karlsruhe, Joſef Ellingen in Mannhe'm; zum Obertelegra⸗ phenaſſiſtenten: der Oberpoſtaſſiſtent Friedrich Muſer in Karls⸗ ruhe; zu Telegraphenaſſiſtenten: der Poſtaſſiſtent Adolf Granlich in Karlsruhe, die Telegraphengehilfen: Friedrich Gerhäuſer, Karl Keßler, Juſtus Kuſſel in Mannheim. Verſetzt: die Poſtaffiſtenten: Georg Bühler von Karlsruhe nach Geldern, Karl Burgard von Berlin nach Karlsruhe, Franz Eckert von Heidelberg nach Langenbrücken, Erich Gebauer von Mann⸗ heim nach Hamborn, Wilhelm Gerſtner von Mannheim nach Wald(Rheinland], Wilhelm Heckmann von Karlsruhe nach Ba⸗ den⸗Baden, Rudolf Herbel von Mudau nach Mannheim, Friedrich Keller von Mannheim nach Friedeberg(Neumark), Ernſt Kirner von Mannheim nach Worms, Adam Kloe von Mannheim nach Wiesloch, Julius Maier von Mannheim nach Langenbrand(Murgtal), Paul Mangler von Mannheim nach Köln, Richard Merk von Bruchfal nach Pforzheim, Wilhelm Reinmuth von Mannheim nach Wimpfen, Theodor Seufert von Berlin nach Karlsruhe, Friedrich Wahl von Raſtatt nach Weitenung(A. Bühll. Freiwillig ausgeſchieden: die Telegraphengehilfin Berta Hilpert in Mannheim. *Vom Eiſenbahnperſonentarif. Am 1. Mai d. J. treten fol⸗ gende wichtige Aenderungen im deutſchen Eiſenbahnperſonen⸗ verkehr in Kraft: Die Geltungsdauer der Fahrkar⸗ ten, die ſich bisher nach der fahrplanmäßigen Dauer der Reiſe richtete, wird allgemein auf 4 Tage feſtgeſetzt. Die Reiſe kann innerhalb der Gültigkeit an jedem beliebigen Tag angetreten werden; ſie muß aber ſpäteſtens um Mitternacht des letzten Gel⸗ tungstages beendet ſein. Durch die Fahrtunterbrechung wird keine Verlängerung der Geltungsdauer herbeigeführt. Dieſe Be⸗ ſtimmungen finden auch auf die zur Rückfahrt gelöſten Fahrkarten Anwendung. Schnellzugzuſchlagkarten, die bisher nicht über die Beſtimmungsſtation der zugehörigen Fahrkarte hinaus verab⸗ folgt werden durften, können künftig nach einer über die Beſtim⸗ mung.ſtation der Fahrkarte hinaus gelegenen Station gültig ge⸗ ſchrieben werden, wenn der Reiſende nach dieſer Station keine direkte Fahrkarte erhalten kann. Damit wird die von den Rei⸗ ſenden als Härte empfundene zweimalige Zahlung des Zuſchlags in den Fällen beſeitigt, in denen mangels direkter Fahrkarten eine Zwiſchenabfertigung erforderlich wird. Reiſegepäck kann künftig auch ohne Vorlage von Fahrkarten auf Entfernungen von mehr als 25 Kilometer abgefertigt werden. Die Frachtberech⸗ nung erfolgt in dieſem Falle zu den Sätzen des Expreßguttarifs. Bei der Berechnung von Gepäckſendungen über 200 Kilo wird das 200 Kilo überſteigende Gewicht künftig nicht mehr doppelt gerechnet. Ferner wird die' bisher unzuläſſige Abfertigung von Gepäck über die Beſtimmungsſtation der Fahrkarte hinaus dann geſtattet, wenn der Reiſende mangels direkter Fahrkarte nach ſei⸗ nem Reiſeziel eine Fahrkarte nach einer möglichſt nahe dem Reiſeziel liegenden zur Umabfertigung geeigneten Zwiſchenſtation gelöſt hat. Zuſammenſtellbare Fahrſcheinhefte können künftig für den Bereich der deutſchen Bahnen auch für Reiſen ausgegeben werden, die nicht zum Ausgangsort zurück⸗ führen. Dieſe Fahrſcheinhefte können unter den gleichen Be⸗ dingungen, wie die ſonftigen zuſammenſtellbaren Fahrſcheinhefte beſtellt, bezogen und benützt werden. Sie erhalten eine Gültig⸗ keitsdauer von 45 Tagen. Das Verzeichnis der Fahrſcheine, deren Einbezug in ein ſolches Fahrſcheinheft zuläſſig iſt, wird käuflich abgegeben. * Die Handelslehranſtalt„Merkur“, P 4, 2 beginnt am 27. April mit Kurſen in allen Handelsfächern für die an Oſtern aus der Schule entlaſſenen Knaben und Mädchen. Die Lernenden werden zu tüchtigen Kontoriſten, bezw. Kon⸗ toriſtinnen ausgebildet. worüber dem Inſtitut die beſten Dan⸗ kesſchreiben aus allen Kreiſen zur Verfügung ſtehen. Da die Beteiligung immer eine ſehr rege iſt, liegt es im eigenen In⸗ tereſſe, die Anmeldung baldigſt zu bewerkſtelligen. Das Honorar iſt mäßig und kann in bequemen Ralen gezahlt werden. Außer⸗ dem beginnen am 1. und 15. eines jeden Monats neue Kurſe für Erwachſene(Damen und Herren). Das Inſtitut verfügt über eine leicht faßliche Lehrmelhode. Ein Erfolg iſt um ſo ſicherer, da Einzelunterricht erteilt wird. Nach Beendigung der Kurſe erfolgt koſtenloſe Stellenvermittelung. * Die ausgezeichneten Heilwirkungen von Sounnenlicht und Luft werden immer mehr erkannt und gelwürdigt. Dieſe Heilfaktoron leiſten bei faſt allen Krankheiten, beſonders aber bei Stoffwechſel⸗, Lungen⸗ und Nervenkrankheiten, gute Dienſte. Rechtzeitig auge⸗ wandt aber kräftigen ſie den Körper ſo, daß manche Krankheit ſchon im Keime erſtickt wird. Viele tvürden einen widerſtandsfähigeren Körper und ein höheres Alter erlangen, twenn ſie durch regelmäßige Benützung von Luft, Waſſer und Sonne mehr richtige Geſundheits⸗ pflege trieben. Die beſte Gelegenheit, dieſe Heilkraft der Sonne in Anſpruch zu nehmen, bietet das Luft⸗ und Sonnenbad hinter der Auguſtaanlage am Waſſerturm. Jetzt mit dem Nahem der wärmeren Jahreszeit haben ſich auch die Pforten dieſer Anſtalt twieder geöffnet zu Nutz und Frommen all ihrer Beſucher. Wie mancher, der ſchon die vorzüglichen Wirkungen von Luft und Licht am eigenen Körper erfahren und ſchätzen gelernt gewartet haben, um aufs neue ſich den Hochgenuß eines Lüftbendes in freier Natur zu berſchaffen. Wer aber bisher aus irgend einent Grund verhindert war, auf dieſe Weiſe Geſundheitspflege zu trei⸗ ben, der faſſe jetzt den feſten Entſchluß, in dieſem Jahre damit den Anufung zu machen und ſo das Verſäumte nachzuholen. Töricht aber wäre es, zu warten bis zum Hochſommer. Gerade die milden, ſon⸗ nigen Frühlingstage ſind zum Baden dir beſten. Möchte doch die Bebölkerung Mannheims das Luftbad recht fleißig benittzen und ſich ſo der Einzelne den größten Vorteil aus diefer Einrichtung ſichern! * Ein völliger Temperaturwechſel iſt auch im geſamten Schwarzwald eingetreten. Während es in den letzten Tagen noch decht kalt war, iſt nunmehr die Temperatur bedeutend geſtiegen. Es ſcheint nunmehr auch im Schwarzwald der Fruhling einziehen zu wollen. Auf den Bergen jedoch liegt nochreichlich Schnee. * Bei der ſyndikatfreien Kohlenvereinigung ſind ſämtliche Arbeiter wegen Streitigkeiten in den Ausſtand getreten. *„ Der Verein für Schutz und Pflege einheimiſcher Singvögel veranſtaltet, wie wir bereits kürzlich gemeldet haben, an den beiden Oſterfeiertagen(19. und 20. April) im Saale der Reſtauration Riedfeldſtraße 38 dahier eine große Vogelausſtellung. Der im beſten Sinne gemeinnützige Verein hat in der kurzen Zeit ſeines Beſtehens ſchon eine recht erſprießliche Tätigkeit entfaltet und hat deshalb auch hinſichtlich der Veranſtaltung dieſer Ausſtellung keine Mühen und Opfer geſcheut, ekwas wirklich Intereſſantes dem Publikum zu bieten. Die Leitung der Ausſtellung wurde dem Vor⸗ ſitzenden des Vereins, Herrn Andreas Rode, in Anerkennung der vielen Verdienſte, die er ſich um den Verein erworben, übertragen. Wir laden unſere Mitbürger zum Beſuche der Ausſtellung freund⸗ lichſt ein und bitten, wegen der Ausſtellungsbeſuchszeit, der Ein⸗ trittsgebühr uſw. das Inſerat in heutiger Nummer zu beachten. * Aushebung eines Verbrecherneſtes. Die, wie gemeldet, im Stadtteil Mundenheim verhafteten Perſonen Vinzenz Krapp, Lorenz Emmerich und Ludwig Spindler ſollen folgendes auf dem Kerbholz haben: 1) In der Nacht vom 2. auf 3. Februar 1908 Einbruch in Waldſee, 2) in der Nacht vom 15. auf 16. Februar' 1908 Einbruch in der Güter⸗Expedition des Bahnhofes in Mun⸗ denheim, 3) in der Nacht vom 23. auf 24. Februar 1908 ein ſolcher bei der Spezereihändlerin Eliſabetha Wagner in Dannſtadt, 4) in der Nacht vom 25. auf 26. Februar 1908 erin ſolcher bei dem Händler Franz Kapper in Hochdorf, 5) in der Nacht vom 28. anf 29. Februar 1908 Einbruch bei dem Händler Claus in Wald⸗ ſee. Bei allen dieſen Diebſtählen ſind erhebliche Mengen Eß⸗ waren und von zum Konſum nicht geeigneten Waren und Gegen⸗ ſtänden geſtohlen worden, die zumteil in den Behauſungen der Verhafteten vorgefundem und als die geſtohlenen identiſch erkannt wurden. Die drei Verdächtigen ſollen auch geſtändig ſein. * Schiffsunfall. Nachdem vor ca 12 Tagen unterhalb der neuen Brücke in Heidelberg ein Schleppkahn untergegangen war, fuhren geſtern früh die den Schiffern Heidenreich und Hammersdorf ge⸗ hörigen beiden Schleppkähne auf das am Boden liegende Schiff auf und gingen ebenfalls unter. Eines der Schiffe war mit Salz, das andere mit Steinen beladen. Die Schiffahrkt iſt bis auf weiteres geſperrt. Das Wrack des vor 14 Tagen geſunkenen Schiffes, das die eigentliche Urſa he des Unfalles bildet, wurde auf Veran⸗ laſfung der Rheinbauinſpektion geſtern abend geſprengt. Der Schiffskörper wurde in zwei Teile auseinandergeriſſen, wovon der eine hart am Ufer, der andere im Waſſer, aber außerhalb der Fahr⸗ bahn, liegt. Das mit Steinen beladene Schiff wurde noch geſtern abend keilweiſe entladen, das Leck verſtopft und das eingedrungene Waſſer ausgepumpt, worauf das Jahrzeug von einem Dampfer ins Schlepptau genommen wurde, um nach der Werft in Neckarſteinach berbracht zu werden. Der mit Salz beladene Schleppahn, der gleich⸗ falls ein Leck abbekommen hat, liegt noch 250 Meter unterhalb der Eiſenbahubrücke feſt. Die Anker, die das Schiff verloren, ſind bereits hat, wird während des lantgen Winters mit Sehnſucht auf das Erſcheinen des Frühlings gefunden und geborgen, ſo daß nun ſämtliche Hemmniſſe für die Schiffahrt entfernt ſind. Die Schiffahrt wird jedoch erſt dann wieder geöffnet, wenn feſtſteht, daß keine Felsblöcke aus dem Fluß⸗ bett gewühlt ſind. 75 eeeee Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Münchener Richard Waguer⸗ und Mozart⸗Feſtſpiele 1908. Für die Richard Wagner⸗ und Mozart⸗Feſtſpiele, welche heuer in der Zeit vom 1. Auguſt bis 14. September im Prinzregententheater und im Königl. Reſidenztheater zu München ſtattfinden, werden die Namen der Künſtler nachſtehend bekanntgegeben: Die D men: Viktoria Blank(München), Hermine Boſetti Mün⸗ chen), Charlotte Brunner(München), Frau„Bur g⸗Zimmer⸗ mann(München), Marie Burk⸗Berger(München), (München), Ella Gmeiner(München), Irene von Fladung (München), Morena(München), Thila Plaichinger(Berlin), Marg. Preuſe⸗Matzenauer(München), Ella Tordeck(Mün⸗ chen), Lisbeth Ulbrig(München), Hans Breuer(Wien), Dr. Otto Brieſe⸗ Fritz Broderſen(München), Alois Jean Buyſſon(München), der(München), meiſter(Berlin), Burgſtaller(New⸗Nork), Max Gillmann Joſeph Geis(München), 8(München), Se⸗ Hermann Gura(Schwerin), Otfried Hagen Ernſt Kraus(Berlin], Dr. Kuhn(München), Robert Loh⸗ fing(München), Emmerich Schreiner(München), ter(München), Clarence Whitehill(Köln), dor(Berlin). ſondern um Darſtellungen aus dem alten Teſtament und der ſtimmt, ſie ſollen aber ſo gelegt werden, daß ſie mit den Feſt⸗ ſpielen im Münchener Prinzregententheater fallen. Spieltag ein eigener Automobilverkehr eingeführt. verein der bedeutendſte Geſangverein der Reichshauptſtadt, kritt tätigen Zwecken zu veranſtalten. Der Höhepunkt des Unterneh⸗ mens gipfelt im Aufenthalte in Konſtantinopel. ſich etwa 150 Sänger und 50 paſſive Mitglieder. Hoftheaterdirektor Ulrichs in Oldenburg anvertraut worden. Zum Nachfolger Symphoniekonzerte in Berlin iſt Richard Strauß worden. „Winterſport“, ein neuer aktueller Schwank von Stobitzer u. Max Neal, erzielte im Berliner Theater einen durch⸗ ſchlagenden Heiterkeitserfolg. 1 einer deutſchen Geſellſchaft in Amerika erſucht worden, drüben Vorleſungen aus ſinen Werken zu halten. Er will Nord ka bis San Franzisko Spork. 5 ſandt wird. Mannheimer Schwimmer Weckeſſer, Mitglied des Schwimm⸗ wie des Klubs im Auslande, doch iſt beſtimmt zu erwarten, daß die Genannten, die zu den beſten deutſchen Schwimmern zählen, eine Stafette bilden, die wohl bon keiner der konkurrierenden Länder kämpfe. „ Nationales Wettgehen. Wir machen darauf aufmerkſam, daß der Mannheimer Fußballklub„Viktoria“ das auf Oſterſonntag an⸗ geſagte Wettgehen über 15 und 30 Kilometer unvorhergeſehener Umſtände wegen verlegen mußte. Der Vereim wird das Gehen nunmehr am 14. Juni abhalten. Gleichzeitig ſei mitgeteilt, daß die erſte Mannſchaft des Clubs über Oſtern eine Tournée nach Ober⸗ franken unternimmt und zwar ſpielt ſie am Oſterſonntag gegen die erſte Mannſchaft des rühmlichſt bekannten erſten Nürnberger Juß⸗ ballklubs und am Oſtermontag gegen die Spielvereinigung Fürth. * Mainzer Regatta. Für die am 18. und 14. Jumi ſtaltfindende Regalta des Mainzer Rudervereins ſind folgende Rennen ausgeſchrie⸗ ben: Samstag, 13. Juni: 1. Rhein⸗Vierer, Herausforde⸗ rungspreis für unterhalb Mainz aufäſſige Vereine 2, Zweiter Vierer ohne Steuermann. 3. Einſer Rheinpokal. Wanderpreis. 4. Gaſt⸗ Viever. Wanderpreis 5. Dritter Vierer, nicht offen für Betverber zu den Rennen 4, 9, 13,14 und 20. 6. Anfänger⸗Vierer. 7. Zwoier ohne Steuermann. 8. Zweiter Einſer. 9. Vierer ohne Steuermann. Wanderpreis des Deutſchen Ruderverbandes. 10. Zweiter Achter⸗ — Somutag, 14. Jun i: 11. Junior⸗Vierer. 12. Einſer, Rhein⸗ meiſterſchaftsrudern. 18. Großherzogs⸗Vierer, Wanderpreis. 14. Zweiter Vierer, nicht offen für Bewerber zu den Rennen 9 und 18. 15. Juntor⸗Einſer. 16. Kaiſer⸗Vierer, Wanderpreis für Sludenken. 17. Junior⸗Achter. 18. Doppelztveier ohne Steuermann. munterungs⸗Vierer. 21. Großer Achter, Wanderpreis.— Länge der Bahn für alle Rennen 2500 Meter ſtromab in fließendem Waſſer. Meldeſchluß 29. Mai. Die Ausſchreibungen bringen als weſentlichſte Neuerung ein zweites Rennen für Vierer ohne Steuermann, da⸗ gegen fällt der Troſtachter wieder aus. Der Termin zur Regakia zuſammen; er mußte aber gewählt werden, weil der urſprünglich gewählte Termin mik dem Deutſchen Turnfeſt in Frankfurt a. Main zuſammenfallen twürde, was man in Mainz unter allen Umſtänden bermeiden will. * Die Luzerner Regatta findet in dieſem Jahre als Jubiläums⸗ MRegatka am 28. Juni auf dem Vierwaldſtädter See ſtatt. Aus dem Crossherzoqtum. Friedrichsfeld, 15. April. Montag Nacht brach in der Scheuer der Witwe Benz hier Feuer aus. Da zufälligerweiſe Gemeinderat Jung von ſeinem Hariſe aus das Feuer bemerkte, ſo konnte der Brand gedämpft werden, ehe größerer Schaden angerichtes war. Man nimmt allgemein Brandſtiftung an, da es inneshalb kurzer Zeit ſchon ber fünfte Brandfall iſt. Infolge der raſchen Hilfe⸗ leiſtung iſt nur ei Teil des Daches weggebrannnt cc. Weinheim, 15. April. Dieſer Tage feierten die Vor⸗ ſteherin der hieſigen Töchterſchule Frl. Rheindorff und die Sophie David(Köln), Zdenka Jaßbender(München), Maude Fag Marie Wittich(Dres⸗ den); die Herren Alfred Banberger(München), Paul Ben⸗ Fritz Feinhals(München), Maximilian Felmy(München, (München], baſtian Hofmüller(München), Heinrich Knote(München], Georg Sieglitz(München), Leo Slezak(Wien), Dr. Ravul Wal⸗ Deſider Za⸗ 18 Feſtſpiele in Oberammergau. Im Laufe des Sommers wer⸗ den im Paſſionsdorfe Oberammergau, eine Reihe von Feſtſpielen ſtattfinden. Es händelt ſich jedoch nicht um die Paſſionsſpiele, bibliſchen Geſchichte. Die einzelnen Spieltage ſind noch nicht be⸗ nicht zuſammen⸗ Zwiſchen München und Oberammergau wird für die Die Berliner Liedertafel, neben dem Berliner Lehrergeſang⸗ am 28. Abril die Konzertreiſe nach dem Orient an, um in Bukareſt, Konſtantinopel, Athen und Salonichi Konzerte zu wohl⸗ Es bebeiligen Die Leitung des uenen Stadttheaters in Osnabrück iſt dem Felix Weingartners als Dirigent der ernaunt Heinrich „ Schtwimmſport. An den Oſterfeierlagen finden in Antlverpem und Brüſſel große internabionale Wettſchwimmen ſtatt, zu denen bom Deutſchen Schwimmverband eine Repräſentivmannſchaft ent⸗ Dieſer gehören an Rauſch⸗Berlin, Opitz⸗Charlotten⸗ burg, Gubener und Schiele⸗Magdeburg, zu denen ſich der bekannte klubs Salamander, geſellt. Es iſt der erſte Start Weckeſſers ſowohl England, Belgien und Holland erreicht werden dürfte. Beſtritten werden von den Deutſchen außer den Stafetten noch mehrere Einzel⸗ Hauptlehrerin Frl. Müller das 258jähr, Dienſtjubiläuw, 4 Die Da⸗- Frieda Hempel Gerlin), Louiſe Höfer(Mün⸗ chen), Irka Koboth[München), Betty Koch(München), Berta 19. Er⸗- iſt ein ſehr früher und fällt leider mit dem der Berbiner Regatta 4. Seile⸗ General⸗Anzeiger.(Abendblatt.) Mannheim, 16. April. .e. Lahr, 14. April. Ueber das Vermögen der Firma„Mo⸗ torwagenbetrieb Schuttertalgeſellſchaft m. b..“ in Schweighauſen Wwürde der Konkurs verhängt. Das Eingehen der Automobil⸗ berbindungen iſt zu bedauern. e. Freiburg, 14. April. Bergwerksdirektor a. D. Cöſar iſt im Alter von 70 Jahren hier geſtorben. Er war er Sohn des Staatsminiſters Bekk, der an der Spitze des Mi⸗ Uiſteriums des Innern vor und während der Revolutionsjahre 1818/49 für die badiſche Politik maßgebend war. Pfalz, heſlen und umgevung. VFrantenthal, 13. April. Mitz der von der hieſigen Sladtverwaltung erſtrebten Eingemeindung des euva 1800 Einwohner zählenden nahegelegenen Dorfes Edigheim in die hieſige Stadtgemeinde ſcheint es Ernſt zu werden. Nachdem der Frankenthaler Stadtrat ſich bereits vor Monaten mit dem Plane i Prinzip einverſtanden erklärt und auch der Edigheimer Ge⸗ Meinderat vor ebenſo langer Zeit ſchon gegen die Stimme der ſozial⸗ deiſiokratiſchen Gemeindevertreter beſchloſſen hat, der Frage näher zu treten, hat letzterer am Samstag, eniſprochend einem Vorſchlage Des hieſtgen Bürgermeiſters eine Kommiſſion gewählt, die ⸗mit Ver⸗ lbetern der Stadt die erforderlichen Einigungs⸗Verhandlungen führen ſoll. Die im Edigheimer Gemeinderat in der Minderheit befindlichen ſozialdemokratiſchen Gegner der Eingemeindung lehnten eine ihnen angevotene Wahl in die bezeichnete Kommiſſion ab. Nachtrag zum lokalen Teil. Das mipſteriöſe Dunkel, in das der am Sonntag mittag ein⸗ gettetene Tod der Gattin des Betriebsingenieurs Bormann ge⸗ Hullt iſt, dürfte ſchwerlich gelichtet werden, da die behördliche Unter⸗ flchung noch nicht die geringſten Arhaltspunkte für die Todesurſache ergeben hat. Es iſt, wie bereits hervorgehoben wurde, auch nicht das geringſte Anzeichen dafür borhanden, daß die Frau ſich ſelbſt den Tod gegeben hat. Sie trant am Sonntag nach eingenommenem Mittagsmahl mit dem Gatten Kaffee und ſcherzte, auf der Ottomane liegend, mit ihrem vier Jahre alten Kinde. Plötzlich begaun Frau Boymann zu röcheln und einige Augenblicke ſpäter trat der Tod ein. In den Speiſen und im Kaffee hat ſich, wie durch Herrn Bormanw den Gerichtschemiker feſtgsſtellt wurde, kein Cyankali befunden Herr VBormann würde ja ebenſo wie ſein Kind heute ebenfalls nicht mehr unter den Lebenden weilen, twenn die Speiſen bergiftet geweſen wären, da er, wie bereits bemerkt, ebenfalls von den Speſſen genoſſen hat. Etwas muß allerdings irritieren, die Talſache nämlich, daß ein Fläſchchen mit Cyankali, das Herr Vormann von ſeiner früheren Stellung her noch im Beſitz hatte, verſchwunden iſt. Das Ende eines Familieumörders. Der Hausburſche Auguſt anellenfütſch, der voriges Jahr am Faſtnachtmontag(11. Februar) ſeine Frau und ſeine beiden Kinder ermordete, hat ſich Air verfloſſener Nacht in Bruchſal erhängt. Ronellenfitſch wurde ſwegen der gräßlichen Mordtat anr 1. Juli v. Is. vom hieſigen Schwurgericht zum Tode und zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, bom jetzigen Großherzog aber zu lebenslänglichem Zuchkhaus be⸗ gnadigt und am 28, Oktober nach Bruchſal zur Verbüßung der Skrafe überführt. fH Von Tag zu Tag. Kieler Skandalaffäre. und durch Zur SB. —— Kriegsgericht des zweiten Geſchwaders den wegen Beihilfe Zzum Verbrechen gegen das keimende Leben angeklagten Ober⸗ hopoiſtenmaat S. nach§ 219 St. G. B. zu einer Gefängnis⸗ krafe von 4 Monaten unter Anrechnung von 14 Tagen erlittener Unterſuchungshaft. In den nächſten Tagen bereits werden ſich vor dem gleichen Gericht 3 Oberleutnants und mehrere Maaten wegen des gleichen Vergehens zu verant⸗ woxten haben. Nach dem Abſchluß dieſer Prozeſſe ſoll dann gegen die Hauptperſon der ganzen Affäre, die Hebamme., bor dem hieſigen Schwurgericht wegen Mordes und wegen der berſchiedenen Abtreibungsfälle verhandelt werden. Von den gebniſſen dieſes Prozeſſes dürfte es abhängen, inwieweit ein trofverfahren auch gegen eine Anzahl Frauen und Mädchen der beſſeren Kieler Geſellſchaft anhängig zu machen iſt. — Selbſtmord. Frankfurt, 16. April. Heute nib gen gegen 10 Uhr brachte ſich der 23jährige Friſeur Georg Frott mit einern Revolver einen Schuß ins Herz bei. Er par ſofort tot. Der Beweggrund der Tat iſt unbekannt. — Mordtat. Würzburg, 16. April. In Dettel⸗ dach fand heute früh ein Oekonom die 26jährige Taglöhnerin Anng Pfau auf einem Feldweg ermordet liegen. Die Getötete hatte einen Knebel im Munde; der Schädel war ihr ein⸗ geſchlagen und ſie war am ganzen Körper ſchrecklich verſtüm⸗ melt. Als Täter kommt ein Dienſtknecht aus Schernau in Betracht. Familiendrama. Stektin, 16. April. Wie „Stettiner Abendpoſt“ aus Torgelow meldet, ſtürzte ſich ſtern Aben die Frau des dem Trunk ergebenen Gelegen⸗ itsarbeiters Schmidt aus Nahrungsſorgen mit ihren beiden ern in die Uecker. Die Frau und ein Kind ertranken, andere Kind wurde gerettet. — Schadenfeuer. Schweidnitz, 16. April. Iin Stallgebäude der dritten fahrenden Batterie des hieſigen Feldartillerie⸗Kegiments brach heute Vormittag 9 Uhr ein ßes Schadenfeuer aus. Das Mittelgebäude, in dem ſämt⸗ che Fouragebeſtände untergebracht ſind, iſt verloren; die Seitenflügel, in denen ſich die Pferdeſtälle befinden, ſind ſehr fährdet. — Fobrikbrand. Halle, 16. April. In Merſe⸗ rg zerſtörte It.„Frkf. Ztig.“ ein Graßfeuer die Zuckerfabrik Slibniz zum größten Teile. Der Schaden beläuft ſich auf ber 1 Million und iſt durch Verſicherung gedeckt. — Eiſenbahnunfälle. Nordhaußen, 16. Aprikl. Auf der neuen Bahnſtrecke der Bahn Leichenrode —Herzberg haben ſich hintereinander 2 ſchwere Un⸗ fälle ereignet: Zwei bei den Ueberführungsarbeiten provi⸗ riſch hergeſtellte Brücken ſtürzten ein, als gerade Arbeits⸗ ige die Brücken paſſierten. 4polniſche Arbeiter wurden getötet, 3 ſchwer verletzt und 1 leicht. Die näheren Um⸗ ktände laſſen darauf ſchließen, daß das Unglück auf Böswillig⸗ keit zurückzuführen iſt. Unterſuchung iſt eingeleitet. Letzte Hachrichten und Celegramme. 5. April. In der Kieler Standalaffäre verurteilte das * Harlaruhe, 15. April. Das Juſtizminiſterjum in Baden öffentlich beſtellten Sachverſtändigen und Sachverſtändigen⸗Kollegien. Als Gerichtsärzte kom⸗ men die Bezirks⸗ und Bezirks⸗Aſſiſtenzärzte und Medizinalrefe⸗ renten in Betracht. In jedem Amtsbezirk iſt ein Bezirksarzt, vielfach auch noch ein Bezirks⸗Aſſiſtenzarzt für die Zwecke der Rechtspflege und der Verwaltung angeſtellt. Die Bezirksärzte ſind öffentlich beſtellte Sachverſtändige für Erſtattung von Gut⸗ achten in den Entmündigungsſachen und derjenigen Gutachten, welche im Strafverfahren auf dem Gebiete der mediziniſchen Wiſſenſchoft nötig fallen. In Bezirken mit einem Bezirks⸗Aſſi⸗ ſtenzarzt iſt dieſer der Vertreter des Bezirksarztes. An Amts⸗ gerichten, die nicht mit dem Amtsbezirke zuſammenfallen, haben die Aſſiſtenzärzte die Verrichtungen der Gerichtsärzte ſelbſtändig vorzunehmen, bei den am Sitze des Bezirksamtes befindlichen Amtsgerichten kommt dieſe Aufgabe in erſter Linie natürlich dem Bezirksarzt zu. Die Medizinalreferenten der Landgerichte und des Miniſteriums des Innern ſind ebenfalls öffentlich beſtellte Sachverſtändige, etwaige durch ſie zu erſtattende Obergutachten werden durch das Miniſterium des Innern vermittelt. Die bei dem Männerzuchthaus und den ſonſtigen Strafanſtalten des Landes angeſtellten Hausärzte ſind als Sachverſtändige für die Gutachten über den Geſundheits⸗ und namentlich auch über den Geiſteszuſtand der in dieſen Anſtalten verwahrten Gefangenen zuſtändig. Die gleiche Befugnis beſitzen die an den Heil⸗ und Pflegeanſtalten, ſowie an den Univerſitäts⸗Irrenkliniken ange⸗ ftellten Aerzte bezüglich der in dieſen Anſtalten verpflegten Kranken. Für forſttechniſche Fragen, für Fragen aus dem Ge⸗ biete der Baukunſt, Bautechnik und Baupolizei, für pharma⸗ zeutiſche Fragen uſw. ſind eine größere Anzahl Sachverſtändiger ernannt und deren Gebühren feſtgeſetzt worden. Die letzteren ſollen in der Kegel für ein Gutachten zwiſchen 5 und 20 Mark betragen, die Tagesgebühren ſind neben dem Erſatz der Reiſe⸗ koſten und Auslagen meiſt auf den Betrag von 20 Mark feſtge⸗ ſetzt. Die Sachverſtändigen⸗Kollegien ſind mit Württemberg und Heſſen gemeinſchaftlich. Es beſtehen eine literariſche, muſikaliſche und photographiſche Sachverſtändigenkammer, eine Sachverſtän⸗ digenkammer für Werkle der bildenden Künſte und ein gewerb⸗ licher Sachverſtändigenverein. * Stuttgart, 16. April. Dem Präſidenten des badiſchen Miniſteriums des Großherzoglichen Hauſes und der auswärtigen Angelegenheiten, Freiherrn Marſchall von Bieberſtein hat der König das Großkreuz des Friedrichsordens verliehen. *Stuttgart, 16. April. Wie der„Schwäb. Merkur“ meldet, wurde Generalleutnant Freiherr v. Starkloff zum Inſpektor der dritten Kavallerieinſpektion in Münſter (Weſtfalen) ernannt.— * Straßburg, 16. April. Der Gemeinderat bewilligte einen Kredit von 50 000 Mark für die Münſterbauarbeiten, die ſich in letzter Zeit infolge Senkung der Turmfundamente als nötig erwieſen haben. München, 16. April. Dem Mann, der gegen den Kommerzienrat Ludowiki vor einem Vierteljahr den frechen Erpreſſungsverſuch verübte, iſt man auf der Spur. Er iſt identiſch mit dem früheren Poſtaſpiranten und jetzigen Bautaglöhner Bernhard Imhof. Man hat jene beiden Knaben, welche die Kinder des Kommerzienrats Ludowiki mit Salpeter⸗ ſäure begoſſen hatten, in den letzten Wochen in der Stadt und in⸗der Nähe der Ludowikiſchen Villa umherſtreichen laſſen und arbeitenden Steinträger. rufen konnten, war er bereits verſchwunden. zunächſt ſeinen Nanuien und als er verhaftet werden ſollte in ſeiner Wohnung war er ſchon geflüchtet. Er iſt 31 Jahre alt und aus guter Familie. Seine Abſicht, die Ludowikiſche Villa in die Luft zu ſprengen, hatte er anſcheinend aufgegeben. In ſeiner Wohnung wurde aber Schießpulver, Zündkapſeln und Zündſchnur aufgefunden. Imhof ſcheint im Beſitz größerer Geldmittel zu ſein. Man vermutet, daß er München ver⸗ laſſen hat. 8 * Berlin, 16. April. Die Unterſuchung bezügl. des Brandes der alten Garniſonskirche hat für Brandſtiftung keine Momente ergeben; man glaubt, daß der Brand vermutlich infolge Kurzſchluſſes in der Orgel ausgebrochen iſt. * Berlin, 16. April. Das ordentliche Mitglied der Akademie der Künſte, der Maler Profeſſor Fritz Werner, iſt im 81. Lebensjahre geſtorben. * Lemberg, 16. April. Die Blätter melden, daß geſtern abend der Student Ceglinski und die Witwe des Arztes Koroluk aus der Haft entlaſſen worden ſind. * Paris, 16. April. König Eduard iſt heute vor⸗ mittag nach London abgereiſt. * Achilleion a. Korfu, 16. April. Heute vormittag nahm die kaiſerliche Familie das Abendmahl, welches Militär⸗ pfarrer Goens austeilte. Geſtern abend fand glänzende Illumi⸗ nation der Via Spianata ſtatt, während das Kaſtell Viccia in Bunt⸗ feuer erſtrahlte und ein großes Feuerwerk abgebrannt wurde. * Newyork, 16. April. Die demokratiſche Konvention Abordnung zu entſenden, die ſich nicht durch ein beſtimmtes Verſprechen gebunden hat und nahm eine Wahlparole an, in welcher ſie die Mißgriffe und die Uebertreibungen der Repu⸗ blikaner verurteilt.— Die Ausſperrung im Maler⸗ und Tünchergewerbe. *Heidolberg, 15. April. Im Reſtaurant„Zu den drei Eichen“ fand geſtern eine Verſammlung der der chriſt⸗ lichen Gewerkſchaft angeſchloſſenen Maler⸗ und Tüncher⸗ gehilfen ſtatt, um Stellung zu der Ausſperrung der ſozial⸗ demokratiſchen Maler und Tüncher zu nehmen. Nach einer regen Diskuſſion, an der ſich auch mehrere ſozialdemokratiſche Gewerkſchaftler beteiligten, wurde folgende Reſolution angenommen:„Die heutige Verſammlung bedauert lebhaft, daß es durch den Machtdünkel der Führer des ſozialdemokra⸗ tiſchen Maler⸗ und Tüncherverbandes, die durch die Weigerung, die chriſtlicha und Hirſch⸗Dunckerſche Gewerkſchaft als Tarif⸗ kontrahent anzuerkennen, die friedliche Einigung vereiteln, zu einem Kampfe im Gewerbe kommen mußte. Sie weiſt die vom ſozialdemokratiſchen Verbande gegen die chriſtlichen Führer erhobenen Verdächtigungen ganz entſchieden zurück und erklärt nach wie vor, den Anweiſungen derſelben Folge zu leiſten, um ſo die Ehre des Verbandes, das Mitbeſtimmungs⸗ recht bei der Regelung der Lohn⸗ und Arbeitsverhältniſſe wahren und hochhalten zu wollen. * Karlsruhe, 16. April. Nach der Aufſtellung des Arbeitgeberbundes im Malergewerbe ſind bisher etwa 3009 Gehilfen ausgeſperrt. Zunächſt koraumen nur 31 Städte in Frage, wo die Tarifverträge im Lanufe des Früh⸗ vüffentlicht im„Staatsanzeiger“ eine Bekanntmachung über die ſie erkannten den Verbrecher in dem in der Nähe derſelben Ehe ſie aber einen Schutzmann⸗ Man ermittelte des Staates Newyork beſchloß, zum Nationalkonvent eine jahrs abgelaufen und bisher noch nicht erneuert ſind. Dieſe haben nach der für das Jahr 1907 von der Gehilfenorgani⸗ ſation aufgeſtellten Statiſtik gegen 6200 Arbeiter beſchäftigt. In einem großen Teile der Städte wie München, Stuttgart, Straßburg, Metz, laufen die Verträge bis 1909 und 1910 ab. Dort wird infolgedeſſen nicht ausgeſperrt. In einer Reihe anderer Städte wie Nürnberg, Fürth, Heilbronn, Karlsruhe, Tübingen laufen die Verträge erſt am 1. Mai ab, während die Städte Baden⸗Baden, Reichenhall, Naumburg nicht heran⸗ gezogen werden, da ſie Saiſon haben. Sozialdemokratie und Freiſinn in Preußen.* * Berlin, 16. April. Zu den ſozialdemokratiſchen Ver⸗ fügungen in Sachen der Landtagswahl ſchreibt die„Voſſ. das h 1 vativen, der Wahlreformgegner, über Reichstagswahlrecht auf Preußen übertragen wollen. Das iſt der Sinn des Ukaſes über die Taktik der Sozialdemokratie bei den Land⸗ tagswahlen. In dem Ukas ſelbſt heißt es, der Beſchluß enthalte eine weſentliche Verſchärfung der früheren Anweifungen.„Ihre Recht⸗ fertigung findet dieſe Verſchärfung in dem Verhalten des Block⸗ freiſinns.“ Der„Blockfreiſinn“ hat ſich auf ſozialdemokratiſche Unterſtützung keine Rechnung gemacht, ihm bereitet die jetzige Ver⸗ fügung der Parteileitung an die„Genoſſen“ daher deine Ent⸗ täuſchung. Sache des liberalen Bürgertums aber iſt es, die gauze Kraft einzuſetzen, um nur bei den Wahlen ſiegreich hervorzugehen auch ohne und gegen die Sogialdemokratie. Der Berliner Knabenmord. * Berlin, 16. April. In der Unterſuchung des Knabeu⸗ mordes meldete ſich ein Arzt, der vor zehn Jahren als Sachver⸗ ſtändiger vor dem Schwurgericht in Osnabrück tätig geweſen iſt. Damals war Heider des Mordes an einem neun⸗ jährigen Mädchen angeklagt, deſſen Leiche auch zer⸗ ſtückelt aufgefunden wurde. Der Angeklagte wurde damals wegen Beweismangels freigeſprochen. Es wurde weiter feſtge⸗ ſtellt, daß Heider mit Blecher längere Zeit ſchon bekannt war. Unterredung des Fürſten Bülow mit dem Papſte. Ro m, 15. April. Fürſt Bülow und ſeine Gemahlin haben heute ihren Beſuch im Vatikan abgeſtattet, und zwar in Beglei⸗ tung des preußiſchen Geſandten v. Mühlberg von deſſen Woph⸗ nung, Hotel Regina, aus; dorthin ſind ſie auch nachher zurück⸗ gekehrt und dorthin ſandte der Kardinal⸗Staatsſekretär ſeine Be⸗ ſuchskarten. Der Reichskanzler wurde zuerſt allein eine Stunde lang vom Papſte empfangen; nach ihm wurde die Fürſtin durch den preußiſchen Geſandten eingeführt, ſowie die Herren v. Flo⸗ tow und v. Renvers. In der Unterhaltung des Reichskanzlers mit dem Papft ſowohl wie mit dem Staatsſekretär wurde, wie wir der„Köln. Ztg.“ weiter entnehmen, die polniſche Frage gar nicht berührt, weder im allgemeinen noch mit Bezug auf den beſonderen Fall der Ernennung des Erzbiſchofs. Dieſe Zurückhaltung iſt von ſeiten der preußiſchen Regierung auch ganz natürlich. Dagegen iſt in beiden Unterhaltungen über die Stel⸗ lung des Zentrums gegenüber der Regierung geſprochen worden, jedoch in einer durchaus objektiven, ſozuſagen hiſtoriſchen Weiſe. Von keiner der beiden Seiten wurde irgend⸗ welche Andeutung von Wünſchen betreffend Beeinfluſſung des Zentrums gemacht. Auch darin hat ſich ergeben, daß die hie⸗ ſigen Kreiſe volles Verſtändnis für die Haltung des Reichskanzlers haben, der dieſe Sache für eine völlig in⸗ nerpolitiſche anſieht. Darin traf Fürſt Bülows Auffaſ⸗ ſung ſich durchaus mit der des Papſtes, der entſchieden kei⸗ nerlei Neigung hat, einzugreifen. Die Intereſſen Preußens wie der Kurie decken ſich hier vollſtändig. Iu der Unterredung mit dem Papſt wurde die Stellung der Miſ⸗ ſionen im Auslande behandelt, deren Wirkſamkeit der Kanzler ſehr anerkennt und deren Nützlichkeit vom Papſt, beſon⸗ ders in China unter Leitung des Paters Henninghaus hervorge⸗ hoben wurde. Der Papſt erkundigte ſich dann eindringlich nach dem Kaiſer, für den er eine große, warme Verehrung empfindet und deſſen ernſte religißſe Auffaſſung des Herrſcherberufs er ſchätzt. Es wurde von der Reiſe des Kaiſers nach Je⸗ rufalem und den Verhältniſſen der Dormition geſprochen, wobei der Papſt ſich hocherfreut über das deutſche Intereſſe da⸗ für zeigte. Als ein Beweis der ungeſtört guten Beziehungen zwi⸗ ſchen dem Vatikan und Berlin trotz der Haltung des Zentrums, die letzthin perſönlich feindſelig gegen den Kanzler geworden, iſt es anzuſehen, daß Fürſt Bülow dennoch dem Papſt ſeine Auf⸗ wartung machen wollte und daß dieſer ihn aufs freundlichſte und ſogar mit einer gewiſſen Herzlichkeit empfing. Der Kanzler gab durch dieſen Beſuch zu erkennen, daß er die paritätiſche Stellung gegenüber den Konfeſſionen wie bisher ſo auch weiter einhalten will, trotz allen gegen ihn gerichteten Angriffen. Der Kanzler hat vom Papſt den perſönlichen Eindruck empfangen, daß ſeine Eigenſchaften in Deutſchland vielfach un⸗ terſchätßzt werden, daß es unrichtig iſt, in ihm ein Werkzeug in Händen anderer zu ſehen, ſondern daß er ſehr genau weiß, was er will, daß die Quelle ſeines geſamten Handelns ein ernſter, manchmal unerbittlicher Glaubenseifer ohne irgendeine politiſch Beimiſchung iſt.„a 3— * Briefkaſten. (Alle Aufragen, jedoch nur von Abonnenten unſeres Blattes, müſſen ſchriftlich eingereicht werden; ſchriftliche, mündliche oder telephoniſche Auskunft wird nicht erteilt. Die Auskünf erfolgen ohne jede Rechtsverbindlichkeit.) A. R. 13. Spielkarten aus Celluloid werden nach den ein⸗ gehenden Erkundigungen, die wir eingezogen haben, hier weder fabriziert noch verkauft Militaria 1908. Sie müſſen ſich bei dem Regimente, bei welchem Sie einzutreten wünſchen, mündlich oder ſchriftlich melden. A. R. 1. Sie können Ihr volles Gehalt bis zum Ablauf der Kündigungsfriſt beanſpruchen. 2. Das Material uſw. können Sie erſt pfänden laſſen, wenn Sie ein Urteil erwirkt haben; das Amtsgericht iſt zuſtändig. 3. Der eine Geſellſchafter bedarf zur Uebertragung des der Geſellſchaft gehörenden Materials der Zu⸗ ſtimmung des anderen., es ſei denn, daß ihm die alleinige Ge⸗ ſchäftsführung zuſteht. 5 Maunheim, 16. April. General⸗Anzeiger.(Abendblatt.) 5. Seitee — Stimmen aus dem Publikum. Uueber die Zuſtände auf der Frieſenheimer Rheininſel. Der in dem Mittagblatt des„General⸗Anzeigers“ vom ds. Mts. gebrachte Artikel über die unhaltbaren Zuſtände iber das Tun und Treiben der Schuljugend auf der Rhein⸗ Ainſel iſt mir ſo recht aus dem Herzen geſchrieben, ſodaß ich Hunächſt dem Herrn Einſender dafür, daß er die Aufmerkſam⸗ Jeeit des Publikums auf dieſen ſchon recht lange ſich fühlbar machenden Mißſtand gelenkt hat, allerbeſtens danke. Nicht Ailein die Schuljugend, ſondern auch zweifelhafte Exiſtenzen, Ibie ihr Unweſen dortſelbſt treiben, kommen hier in Frage. Ein⸗ ender dieſes war ſchon zu wiederholten Malen Zeuge von penzenloſer Roheit der Schuljungen, z. B. Einkreiſen und nlige zu Tode hetzen von Haſen. Das Wild, hauptſäch⸗ llich Häſinnen, welche kurz zuvor geworfen, wurden nach der⸗ lortigem Keſſeltreiben in ſolchem Zuſtande aufgefunden, daß Aman genötigt war, ſie totzuſchlagen, um ſie nicht jämmerlich eingehen zu ſehen. Vaäre es nicht Sache des Lehrkörpers der hieſigen Schulen, hier energiſch einzugreifen, denn, wie ſchon mehrmals in den letzten Jahren beobachtet, mehren ſich dieſe Brände und Wild⸗ hetzereien gerade während der Oſter⸗ und Pfingſtferien in irſtaunlicher Weiſe. Andererſeits wäre es auch ſehr angebracht, daß ſeitens der Polizeidirektion eine ſtändige Kontrolle aus⸗ geübt und berückſichtigt würde, daß bei der großen Ausdehnung der Rheininſel es nicht mit einer oder zwei überwachenden Perſonen getan iſt, ſondern, daß am beſten dem Sicherheits⸗ perſonal zu Fuß auch einige berittene Gendarmen beigegeben werden. A. X. ——————— Vöüchertiſch. Kurze Anzeigen eingegangener Bücher. Ausführlichere Be⸗ prechungen nach Auswahl vorbehalten. SGrützmacher, Gg., Profeſſor in Heidelberg, Der Sieg des Chriſtentums über die Welt der An⸗ Auf Veranlaſſung der Frau Großherzogin von Berlin, Trowitzſch u. Sohn. inneren Gründen. Die Schrift, die dem Andenken des ver⸗ ewigten Großherzogs von Baden gewidmet iſt, darf als in hohem Maße geeignet bezeichnet werden, den überragenden kulturwert des chriſtlichen Glaubens zu bekräftigen. *Als ein Werk von größter Bedenutung, das ſich den beſten Publikationen der Weltliteratur ebenbürtig zur Seite ſtellt, ent⸗ pickelt ſich mehr und mehr Haus Kraemers Geſchichte der prak⸗ liſchen Arbeit des Menſchen, die unter dem Titel„Der Meuſch und die Erde“ im Deutſchen Verlagshaufe Bong . Co., Berlin W.(Bd. 18., Liefg. 60 Pfg.) erſcheint. In eltener Vereinigung haben ſich hier wiſſenſchaftliche Gründlich⸗ Fiß, ſeſſelnde, gemeinverſtändliche Darſtellungskunſt, glänzendſte 5 luſtrationstechnik und erſtklaffige Ausſtattung zuſammengefun⸗ den, um einen alle Schichten des Volkes umfaſſenden Leſerkreis nit der Entwicklung der Menſchheit bekannt zu machen, wie ſie ſich im Laufe der modernen Naturwiſſenſchaft darſtellt. Der ſo⸗ ben erſchienene Band IV bildet den Abſchluß der Gruppe„Der Menſch und die Pflanzen“ und ſchildert die wichtige Rolle, welche die Pflanzen und ihre Stoffe im Erwerbsleben ſpielen. So legt Regierungsrat Dr. Otto Appel von der Kaiſerl. Biologiſchen Mnſtalt in Dahlem die Bedeutung der Pflanzen für Landwirt⸗ aft, Wein⸗ und Gartenbau dar. Bodenbearbeitung und FDüngung, Säen und Ernten, die Entwicklung der Landwirtſchaft, es Weinbaues, der Gartenkultur ſind geſchildert und durch ahlreiche Illuſtrationen veranſchaulicht. Das Gleiche gilt von dem ſolgenden Kapitel„Kultur⸗ und Nutzpflanzen der Gegen⸗ art“, in dem Prof. Dr. Ernſt Gilg vom Botaniſchen Muſeum zu Dahlem die umfangreichen und hochwichtigen Zweige der In⸗ Puſtrie und Technik erſchließt, die ſich mit der Nutzbarmachung begetabiler Stoffe beſchäftigen. Dieſes Kapitel weiſt eine Fülle bon Buntbildern auf. In einem weiteren, intereſſanten Kapitel behandelt Dr. Carl Oppenheimer von der Landwirtſchaftlichen Pochſchule zu Berlin die dem Menſchen nützlichen Eigenſchaften der pflanzlichen Mikroorganismen, auf denen z. B. unſer ganzes Gärungsgewerbe beruht. Den Schluß des inhaltreichen Bandes bildet dann eine prachtvolle Schilderung der pflanzlichen Genuß⸗ nmittel und ihrer Wirkung auf den Menſchen durch den bekannten erichtlichen Sachverſtändigen Medizinalrat Dr. Leppmann⸗ Berlin. Eine ſehr intereſſante und unterhaltende Lektüre iſt der zlich erſchienene Jahresband der„Meggendorfer Blätter“, ünchen. Wer geſunden Humor und frohen Witz lieſt und gerne ie graue Alltagsſtimmung auf einige Zeit verſcheuchen möchte, er. blättere in dieſem Jahresband und bald wird eine heitere Stimmung ſein Gemüt erfaſſen. Faſt alle Gebiete des öffent⸗ lichen Lebens werden in dieſem Jahresband in prächtiger Weiſe loſſiert, ohne jedoch die Grenzen, welche einem Familienbuch ezogen ſind, zu überſchreiten. Die Illuſtrationen ſind ſehr ſein⸗ ſänig erdacht und künſtleriſch ausgeführt und gewähren ſchon ur ſich allein einen hohen Genuß. Wir können allen unſeren Feſern, die dem Griesgram abhold ſind, empfehlen, ſich den teueſten Jahresband der„Meggendorfer Blätter“, München, rzuſchaffen, der eine ſchäzenswerte und dankbare Bereicherung eder Haus⸗ und Familienbibliothek bildet. Das literariſche Echo. Halbmonatsſchrift für Literatur⸗ eunde(Herausgeber: Dr. Joſef Ettlinger, Verlag: Egon Flei⸗ el u. Co., Berlin W. 35). Erſtes April⸗Heft. Maz Meyer⸗ Ibd. Byrons Stellung in England.— Albert Geiger: Hermann Flgemann.— Otto Pniower: Briefe von und an Leſſing.— Hilbeln Lobſten: Aus der deutſchen Nordmark.— Karl K. ſicher; Byron in Frankreich.— Hermann Stegemann: Auf Jem Florimont.— H. Lilienfein. Das Ende des ernſten Büh⸗ enſtücks.— Scho der Zeitungen und Zeitſchriften.— Echo des uslands(Franzöſiſcher, italieniſcher, holländiſcher, polniſcher tief.— Echo der Bühnen(Berlin).— Kurze Anzeigen.— acrichten.— Der Büchermarkt, ö Vücher Schatten“ iſt der Titel des Bandes Nr. 601 von„Kürſchners 0 de„der vom Hermann Hillger Verlag herausgegeben wird r ben dem jedes einzelne Bändchen für den äußerſt billigen Prei⸗ Fet 5i 20 Pfg. im Buchhandel erhältlich iſt. In„Schatten“ i ie Verfaſſerin dem Leſepublikum eine intereſſante, feſſelndg linaliſtiſche Novelle dar, die von der lebhaften Phantaſie der erfaſſerin beredtes Zeugnis ablegt. Die ſcharfe Zeichnung der Viattere und die ſpannende Darſtellungswoiſe werden nieer ver⸗ , dem Bändchen piele Freunde zu erwerben, 9N Colkswirtschaft. Fettſäure⸗ und Glycerin⸗Fabrik G. m. b.., Maunheim. In der am 14. d. M. ſtattgehabten Jahres⸗Verſammlung wurde auf Vorſchlag des Aufſichtsrats beſchloſſen, nach reich⸗ lich bemeſſenen Abſchreibungen auf das Geſellſchaftskapital von M. 300 000 eine Dividende von 5 Pro z. für das am 31. Dezember v. J. abgeſchloſſene 4. Geſchäftsjahr zu verteilen. Außerdem ſind im Laufe des Geſchäftsjahres für Mehrlieferungen und Vergütkungen bereits M. 80 682,85 an die Geſellſchafter abgeführt worden. ———— n. Mannheimer Produktenbörſe. Der Befuch von auswärts war heute in Anbetracht der jüdiſchen Feiertage ein ganz kleiner und auch die Umſätze blieben infolge deſſen, obwohl Amerika etwas höhere Kurſe ſandte, ſehr beſchränkt. Die Offerten von Argentinien lauten heute im allgemeinen etwas feſter und auch das Angebot iſt zurückhaltender; doch auch hierin wurde nichts unternommen, da die Käufer ſich reſerviert verhalten. Die Notierungen im hieſigen offi⸗ ziellen Kursblatt haben eine nennenswerte Aenderung nicht erfahren. Die offizielle Tendenz lautet: Getreide ziemlich unverändert. Vom Auslande werden angeboten die Tonne, gegen Kaſſa, cif Rotterdam: Weizen Laplata⸗Bahia⸗Blanca oder Baxletta⸗Ruſſo März⸗April M. 156, do. ungariſche Ausſaat per April⸗Mai ., 155, do. Roſario⸗Santa⸗Jé per April⸗Mai M. 158, Kan⸗ ſas JI per prompt M. 160, Hardwinter II prompt M. 159, Ru⸗ mänier nach Muſter 79⸗80 Kg. ſchwimmend M. 167, do. per Auguſt⸗September Mark 147, do. 78⸗79 Kg. ſchwimmend M. 165; Roggen 9 Pud 10⸗15 März⸗April M. 142, Bulgar.⸗ Rumän. 71⸗72 Kg. ſchwimmend M. 144; Gerſte ruſſiſche 58⸗59 Kg. April⸗Mai M. 130, do. 59⸗60 Kg. per April⸗Mai M. 121, Donau⸗ gerſte nach Muſter 58⸗59 Kg. ſchwimmend M. 121, do. 59⸗60 Kg. ſchwimmend nach Muſter M. 122; Hafer ruſſiſcher prompt 46⸗47 Kg.—, do. 47⸗48 Kg. prompt M.—, Donau nach Muſter ſchwimmend von M. 105—107, Laplata 46⸗47 Kg. März⸗April M. 99.50; Mais Laßlata gelb ryhe terms April⸗Mai M. 108, ameri⸗ kaniſcher Mixed M.—, Donau⸗Mais März⸗April M. 117.50 und Odeſſa⸗Mais per ſchwimmend M. 118. Mannheimer Produktenbörſe. Die Ver⸗ teilungspreiſe wurden für die Zeit vom 16. bis zum 30. April feſtgeſetzt wie folgt: Weizen M. 21.40, Roggen M. 19.30, Braugerſte M. 19.25, Futtergerſte M. 13.80, Mais M. 15.45, Virginia Saat⸗Mais M. 21.50 und Hafer M. 15.60. Alles per 100 Klgr. Der Privaldiskontſaßz notierte heute infolge erheblichen Angebots von Wechſeln 8 Proz. höher= 4½8 Proz. Tägliches Geld war indeſſen— wie in den letzten Tagen— mit 4 Proz. erhältlich. Die Berliner Börſe eröffnete auch heute in feſter Grundſtimmung, jedoch bewegten ſich die Umſätze in engeren Grenzen. Die Aufwärtsbewegung auf dem Montanmarkte machte keine Fortſchritte. Bankaktien waren meiſt um Bruch⸗ teile von ½ Proz. höher. Tägliches Geld 4 Proz. Privak⸗ diskont 4½ Proz. Von dem Effekteuſtempel im März 1908 entfielen 1370 288 Mark auf inländiſche Aktien, 96053 M. auf ausländiſche Aktien, 378575 M. auf inländiſche Reuten und Schuldverſchreibungen, 9611 M. auf ausländiſche Renten 29884 M. auf Bergwerksanteile. towitz teilte der„Bresl. Ztg.“ mit, daß die Zeitungsmeldung, er ſei und keinerlei tatſächlichen Hintergrund habe. Ermäßigung der Kupferblechpreiſe. Der auf 154 M. ermä⸗ ßigte Grundpreis für Kupferbleche iſt um 3 M. auf 151 M. die 100 Kil.,, herabgeſetzt worden. Zuſammenſchlußbeſtrebungen im Tapetenhandel. Kaum iſt die Tapeteninduſtrieaktengeſellſchaft„Tiag“ unter Dach und Fach, ſo kommen ſchon wieder Meldungen über Zuſammenſchluß⸗ beſtrebungen in der Tapetenbranche. Diesmal ſind es aber nicht die Fabrikanten, die ſich abmühen, unter einen Hut zu kommen, ſondern die Händler wollen ſich zuſammenſchließen. Zwar iſt ein großer Teil der Händler bereits in einem Verband vereinigt, aber man will jetzt augenſcheinlich mehr reale Wirtſchaftspplitik treiben. Es iſt nämlich angeregt worden, eine Einkaufsge⸗ noſſſenſchaft deutſcher Tapetenhändler ins Leben zu rufen. Ob es ſich dabei, wie ausdrücklich betont wird, „nicht um eine Kampfesidee gegen die Fabrikanten“ handelt, bleibt dahingeſtellt. Von der Berliner Börſe. Die Aproz. Stadtanleihe wurde heute zum erſtenmale notiert. Kurs ſtellte ſich auf 100 Prozent. Maliſſer Ziegelei⸗ und Bergwerksgeſellſchaft. Die General⸗ verſammlung genehmigte die Abrechnung, die mit einem Ver⸗ luſtſaldo von 49 962 M. abſchließt. Die beantragte Auflö⸗ ſung des Unternehmens wurde durch Zuruf angenommen. Der Vorſitende bemerkte, daß die Auflöſung namentlich geſchehe, weil es an Betriebskapital vollſtändig fehle, und dieſes nicht hätte beſchafft werden können. Errichtung einer Lederbörſe. In der ſehr zahlreich beſuchten Verſammlung des Vereins Berliner Lederhändler wurde mit großer Mehrheit der Beſchluß gefaßt, in Berlin unter Führung des Vereins vorläufig monatlich je einmal einen Bör⸗ ſentag zu etablieren; falls dieſe Börſentage bis 1. Januar 1909 gut beſucht ſein werden, ſollen ſie auf kürzere Termine geloegt werden. Eine Kommiſſion, deren Mandat bis 1. Januar 1909 Bee wird mit der Einrichtung und der Leitung der Börſentage hetraut. Deutz⸗Kalker Volkbauk. In dem geſtrigen erſten gericht⸗ lichen Prüfungstermin der zum Konkurſe der Deuß⸗Kalker Volksbank angemeldeten Jorderungen wurde bekanntgegeben, daß 500 Sparer eine Geſamteinlage von M. 864 295 angelegt haben. Gegen eine Anzahl von Genoſſenſchaften, die mit dem fünffachen Betrage ihrer Anteile hatten, wird zwangsweiſe vor⸗ gegangen werden. Da Anter letzteren Leuten zahlreiche kleinere Exiſtenzen bedroht werden, rechnet man damit, daß Zweidrittel der Haftſumme eingehen, ſo daß etwa 33 Prozent an die Gläu⸗ biger zur Verteilung gelangen. Kaliwerk Prinz Adalbert,.⸗G., Hannover. Die Vorberei⸗ tungen zum Schachtbau des Unternehmens erlitten im September b. J. infolge plötzlicher Bodenſenkungen Verzögerungen von rund einem halben Jahr. Der Beginn des Schachtabteufens wird, nachdem nunmehr ſämtliche Bohrlöcher an der Gefrieranlage an⸗ geſchloſſen ſind, gegen Ende Juni d. J. erwartet. Die verfügbaren Mittel der Geſellſchaft betrugen Ende 1907 M. 1,7 Mill,, hiervon beſtanden M. 1,32 Mill. in Guthaben für noch nicht eingezahſtes Aktienkapital, der Reſt in Bankguthaben und Bar. Anfang April hatten ſich Kaſſenbeſtand und Bankguthaben auf etwa M. 85 000 reduziert, welche nach dem Bericht durch die in Kürze fällig wer⸗ dende Reſtzahlungen für Bauten und Maſchinenlieferungen eic. aufgebraucht werden. Der Aufſichtsrat hat daher eine wektere Einzahlung von 10 Prozent auf die Aktien per 10. Mai ausgeſchrieben. Die Verwaltung hofft lt. Frkf. Ztg., daß die Wiesbadener Der und Schuldverſchreibungen, Bad, Zuckerfabrit Fe ſei zum Generaldirektor der Bismarckhütté auserſehen, falſſch e dlnen an Ein Dementi. Der Erſte Bürgermeiſter Pohkmanu⸗Kut⸗ Parkakt. Zweibrücken———.— 47 Pr. Pfdb. unk. 09 08 A5 Berl. Handels⸗Geſ. alsdann zur Verfügung ſtehenden Mittel für das laufende Jahr ausreichen. Norddeutſche Gummi⸗ und Guttaperchawarenfabrik vorm Fonrobert u. Reimann. In der Generalverſammlung wurde be⸗ klagt, daß die Sanierung zu einem Zeitpunkt durchgeführt wurde, wo die mißlichſten Geldverhältniſſe(8,5 Prozent Lombardzinsfuß) obwalteten. Die Verwaltung bemerkt hierzu, daß ſie ſich bei der Neuemiſſion von Aktien in einer Zwangslage befunden habe, da dem Unternehmen die zu ſeiner Betriebsführung und Ausgeſtol⸗ tung erforderlichen Mittel unbedingt zugeführt werden mußten. Mit den noch aufzuwendenden 40—60 000 M. dürfte der Ausbau der Fabrik am Tempelhofer Ufer im großen und ganzen abge⸗ ſchloſſen ſein. Infolge des Ausbaues der Organiſation des Un⸗ ternehmens und infolge anderer Maßnahmen dürfe man ſich der beſtimmten Erwartung hingeben, daß das laufende Jahr beſſere Ergebniſſe als das vergangene zeitigen werde. Die Dividende wurde auf 8 Prozent feſtgeſest. Ihre Auszahlung kann erſt nach Ablauf des Sperrjahres am 11. Auguſt 1908 erfolgen. An dem Brand in Chelſea ſind dem„Journal of Commerce“ zufolge von deutſchen Verſicherungsgeſellſchafter beteiligt: die Aachener und Münchener Feuerverſicherungsgeſell⸗ ſchaft mit 30.000 Dollar, die Hamburg⸗Bremer Feuerverſicher⸗ ungsgeſellſchaft mit 40000 und die Preußiſche National⸗Verſicher⸗ ung Stettin mit 20000 Dollar. (Telegraphiſche Handelsberichle ſiehe 6. Seite). **xX* Frankfurter Effeftenbörſe. Telegramme der Continental⸗Telegraphen⸗CEvmpagnie, Schluß⸗Kurſe. Reichsbank⸗Diskont 5½ Prozenk. Wechſel, 15. 16. 155 16 Amſterdam furz 168.99 168.93 Paris kur; 81.85 81.35 Belgien„ 81.05 81.05 Schweitz. Plätze„ 81 125 81 125 Italien„ 81.2756 81.266 Wien 84 90 84 95 London„ 20.42 20..7 Napoleonsd'or 1631 16.37 5 laug 2040—.— Privatdiskonto 475 416 Staatspapiere. A. Deutſche⸗ 15. 18. 15. 16 8½ deulſch. Reichsaul. 91.50 91 40 Mexikaner àuß. 88/0 98.25 08.29 8 7 5 81.90 81,90[3 Mexikaner innere—— 3% pr. konſ. St.⸗Anl. 91.35 91.35 Taumalipas 99 10 99.10 8 5 81.90 81.7 Bulgaren 99 30 99.25 4 badiſche St.⸗A. 99.89 99.801%½ Griechen 1890 46.70 46.70 4„ neue 99.70 99.805 italien. Rente—. 103.75 3% bad.St.⸗O((abg)fl 95.— 85 4½ Oeſt. Silberrente 99.25 99.30 322„* M. 92.— 92.— 4õ—ꝰ Papierrent.———.— 3½%„„ 1900—.——.— Oeſterr. Goldrente 98.60 98.95 Abayr..⸗B.⸗A..1915 100.— 100.—3 Portug. Serie! 61.— 61.— 3½ do. u. Allg. Anl. 90.80 90.80]3„„ III 61.90 62.— 3 do..⸗B.⸗Obl. 81 20 81. 004½ neue Ruſſen 1905 94 80 94.86 4 Heſſen von 1899.— 99904 Ruſſen von 1880 82.05 81.70 3 Heſſen 8015 80 104 ſpan. ausl. Rente 95.2 95.— 3 Sachſen 81 20 8124 Türken von 1903 89.50 89 30 4 Mh. Stadt⸗A. 1907 58.10 98.204„ unif, 95.30 95.30 37%½„„ 1905 8960—.— 4 Ungar. Goldrente 93.30 98 53 B. Ausländiſche. 5 4„ Kronenrente 93.40 93.40 5 Arg. i. Gold⸗A.1887 99.20 99.200 Verzinsliche Loſe. 47½ Ehineſen 1898 9530——3 Oeſterreichiſche860 132.80 152.75 149.40 149.20 —.——. 4 Egypter unifieierte Türkiſche Altien induſtrieller Unternehmungen. .148745 44.60 Haenſtſeidenabr Frl. 283.293.— 32 Kabebwerk O Inde Ebderwerk St.g 0 Spicharz Lederwerke 118.— 118.— Ludwigsh. Walzmühle 171.50 171 50 Adlerfahrradw.Kleyer 286.50 287.50 Maſchinenfbr. Hilpert 76.— 76.— Maſchinenfb. Badenia 199.— 198.— Dürrkopp 328.— 332.— Maſchinenf. Gritzner 214.— 214.— Maſch.„Armatf, Klein 115.39 115.30 Pf. Nähm. ⸗u. Fahrradf Gebr. Kayſer Röhrenkeſſelfabrik vorm. Dürr& Co. Schnellpreſſenf. Frkth. 153.— 183. Vek. deutſcher Oelfabr. 128.95 128.80 Schuhfabr. Herz, Frkf, 123.— 123.— Seilinduſtrie Wolff 130.— 130.— 'wollſp. Lampertsm. 79.50— Elektr.⸗Geſ. Schuckert 106.50 107.65 Kammgarn Kaiſersl. 150— 151.— Siemens& Halske 176.— 176 50 Zellſtoffabr. Waldhof 320— 321.— SBergwerks⸗Aktien. Bochumer Bergbau 212.— 216 50 Buderus 112.10—. Concordia Bergb.⸗G.—.— 318 50 Deutſch. Luxemburg 152 50 154.— Friedrichshütte Bergb. 44— 144.— Gelſenkirchner 193 20 194 30 Pfandbrieſe, Prioritäts⸗Obligationen. Mh. Aktien⸗Braueret 137. Weltzz. Sonne, Speyer 79.80 79.80 Cementwerk Heidelbg. 153 80 153 4 Cementfabr. Karlſtadt 136.20 136 90 Badiſche Anilinfabrik 514.75517 Ch. Fabrik Griesheim 248 349.6ʃ Farbwerke Höchſt 472.50 472 25 Ver. chem. Fabrik Mh. 298.90 298.50 Chem. Werke Albert 417.— 416. Südd. Drahtind. Peh. 117.50 17.50 Akkumul.⸗Fab. Hagen—.— 192.— Acc. Böſe, Berlin 74.— 75.4 Elektr.⸗Geſ. Allgem. 20 5 50 208.— Südd. Kabelw. Mhm. 1250 120 50 Lahmeyer 119.75[21. 120.— 120. Harpener Bergbau 197.25 1935.29 Kaliw. Weſterregeln 180— 180— Oberſchl. Eiſeninduſtr. 99 10 99.50 Vr.Königs⸗u. Laurah. 214.50 216. Gewerkſch. Roßleben—— 9200 4% Frt. Hyp.⸗Pfdb. 97.50 57.504% Pr. Pfdb. unk. 13 97.590 67 50 4% F. K. V. Pfdbr.O5 87.50 97.50 40%**„ 17 98— 18— 4˙%„„ 1910 97.80 9780 3½%„„„ 14 9290 92.90 4% Pf.HypB. Pfdb. 99.5 99 5 3½„„12 90.50 90.50 nf)fdf fß 41½% Pr. Bod.⸗Cr. 89.50 89.5% Kleinb. b 04 93 50 93.50 4% Etr. Bd. Pfd.voo 97.— 97.— 65 35 yp.⸗Pfd.⸗Kom.⸗ unk. 09 97 97.— Obl, unkündb. 12 91.30 91.30 4%„ Pfdbr..o! 4% Pr. Ufdbrf.⸗B. unk. 10.— 97— Hyp.⸗Pfd. unk. 1917—.——.— 4˙%„ Pfdbr..os 4ſoßth. H. B. Pfb. 2 97.— 37.—, unk. 12 97.30 97.30 4%„„„ 1907 97.— 97.— 3½„ Pfdbr..86 4%„„„ 1912 27 30 37.30 89 t. 94 90.— 90.—4%„„ 1917 98 75 98.76 6½ Pfd. 98006 90.— 90.— 31,„ verſchied. 39.90 88.00 4%„ Com.⸗Obl. ½„„„ 1914 89.0 89.97 u. ,unk 10 99.— 09—31½ Nb..⸗B..O 91.50 91.5 6%„Com.⸗Obl. 10% R. W. B. C. B. 10 86 90 96 90 v. 1891 91.— 91.—%½ Pf. B. Pr.⸗Obl. 99 30 99 33 3/%„Com.⸗Obl. 1J0% Pf. B. Br.⸗O. 91— 91.— v. 98/06 91.— 91.—%½ Ftal.ſttl.g. E. B. 70 25 70 30 97.25 97.25 dd %%„ 411.5 Bank- und Berſicherungz⸗Attien. 125 Badiſche Bank 139.— 139.— Oeſterr.⸗Ung. Bank Berg u. Metallb. 119.75 170—Oeſt. Länderbant 162.59 162.90„ Kredit⸗Anſtalt ee 109.50 109 75 Pfälziſche Bank Darmſtädter Baut 126.80 126-Pfälz. Hyp.⸗Bant Deutſche Bank 233 30 253 50] Preuß. Hypothenb. Mannzd. Verſ.⸗G.⸗A. 455.“ 455— 124.— 124.— 109.65 110— 100.— 100.— 191——— 112.30114.6% — Deutſchaſtat. Bant 138.— 138. Deutſche Neichsbk. 17425 545 D. Effekten⸗Bank 100.40 100 40 ei ee 134.—134.20 Disconto⸗Comm. 176— 1762 hein. Hyp. B. M. 193., 192 50 Dresdener Bant 139 89 139.40 Schaaffh. Bankver. 134.— 135, Frankf. Hyp.⸗Bank 200——— Südd. Bant Mhm. 109.— 100—-— FErkf. Hyp.⸗Creditv. 153 5 153.90] Wiener Bantver, 133 50 133.59 116.2 Nationalbant 116.601 Bant Ottomane 143.50 142 49 ert 60.50 60— 198 75 1989 1 25. 5 1 3 5 6. Seite. General⸗Anzeiger.(Abendblatt,) Maunheim, 18. April Aktien deutſcher und ausländiſcher Transport⸗Anſtalten. Ludwigsh.⸗Bexbacher 215.5 215.55 Oeſt. Südbahn Lomb. 23 30 23.40 Pfälziſche Maxbahn 1342 124 do. Nordweſtb. do. Nordbahn 128 70 128 6 do. d iern Südd. Eiſenb.⸗G. 113.50 1133[Gotthardbahn Hamburger Packet 111.50 111.75[Jtal. Mittelmeerbahn 77 20-— do neue——.—do. Meridionalbahn 33 95 134 95 Norddeutſcher Lloyd 97 50 97.50 Baltimore und Ohio 83.60 83.50 Oeſt.⸗Ung. Staatsb. 145 50 45.50 Fraukfurt a.., 16 April. Kreditaktien 198 90, Staats⸗ bahn 145.50, Lombarden 23.4 Egypter—.—, 4% una: Goldrente 9335 Gotthardbahn—.—, Diseconto⸗Commandit 17620 Laura ——, Gelſenkirchen 193.50, Darmſtädter 126 40 Handelsgeſellſcha! 162.80, Dresdener Bant 139.5 Deutſche Bant 233 50, Bochumer 215.— Northern——. Jendenz: ſtill. Nachbörſe., Kreditaktien 198 90, Staatsbahn 145.60, Lombarden 28.40, Disconto⸗Commandit 176 29 85* Aursblatt der Mannheimer Produktenboͤrſe vom 16. April. Die Notierungen ſind in Reichsmark, gegen Barzahlung per 100 Ko bahnfrei hier. ———— Weizen pfälziſcher 21.50——.— Ruſſ. Nuktergerſte 14.75——. „Rheingauer—.—.—[afer, bad. 18.——.— „norddeutſcher—.—afer, nordd. 18.——18.25 „ ruſſ. Azima 23.25—23.75 Hafer ruſſiſcher 18.25—18.5 „ Ulka 22.—25.—„ La Plata 1e.50—16 75 „ Theodoſia 2425—24 50„amerik. weißer—— „ Taganrog 22.75—23.—[ Maisamer.Mixed———.— „ Saxonska„Donau 16.50——.— „rumäniſcher 28.25.—23.75„La Plata 16.50—.— „ am. Winter 22.50——. Koßlreps, d. neuer 36.——. „ MauitobaJ—.———.—Wicken.—— „ Walla Maila—.——.— Kleeſamendeutſch.] 165—140 „ Kanfas II 22.50——. 55„ II 150—160 „„ ͤ„Luzerne 145—. „ Ld Plata 22—22⁰25„ Provene. 150—155 Kernen 22.——„ Eſparſette 35.— 88.— Roggen, pfälzer neu 19.75—7— Leiuöl mit Faß 47.——.— „ vpuſſiſcher 19.75—.—]übsl in Faß 77.—— „ rumäniſcher—.—[Backrüböl „ norddeutſcher———— Spiritus, Ia. verſt. 100% 141.50 „ ameritk.—j——„ 7ber unverſt. Gerſte, hierl. 22.—.— 90er-„ 56.— 5 Fitttzer 22.——22.25 roh 7oerunverſt. 85/02% 69.— Gerſte, ungariſche——„ 90er„ 85/92% 54.— r. 00 0 1 223 4. e 4 30.75 2975 28.75 28.— 27.26 2525 Roggenmehl! Nr. 0) 29.75 Getreide ziemlich unverändert. Deſterreichiſches Petroleum notiert bis auf Weiteres: M. 22.70 in bei Waggonbezug, M. 18.90 in Eiſternen, per 100 kg, ab Tankanlage Mannheim, verzollt. Mannheimer Eſſektenbörſe vom 16. April.(Offizieller Bericht.) Bei ſtillem Verkehr notierten heute: Anilin 516., Stor⸗ chenbrauerei Speyer 73., Bad. Aſſekuranz⸗Aktien 1220., Continentale Verſicherungs⸗Aktien 415 G. und Zellſtoffabrik Waldhof Aktien 320.50., 322 B. 5 2 A + e K. (Bauken., Brief Geld! Brief Geld Badiſche Bank 139.— Br. Werger, Worms—.— 90.— bk. Speyer50—.——.—[Formſ, Br.v. Oertge—.— 68— Wea. Dankk—.— 100.20fbf. Preßh⸗. Splfabr. 150.—— Pfälz. Hyp.⸗Bank—.— 189.25 Trausport PI. Sp⸗ u. Cdb. Landau 141.— 140.it. Berſicherung. ihein. Frebüdant—.— 184. B..⸗G. Rhſch. Seetr..— 92.— Nhein. HypBank—.— 192 50 Paunh. Dampfſchl. 66.——.— Südd. Bank—2 109. 5 Lagerhaus 92.— Eiſenbahnen. Francona, Rück⸗ und Pfälz. Ludwigsbahn—.— 218.— Pitverſ..⸗G. vm. Maxbahn Nordbahn —— — 1676( Bad. Rück⸗ u. Mitv.—.— 648.— —.— 131.80Bad. Aſſecurranz 1220 Heilbr. Straßenbahn 80.——.- Continental. Verſich.—.— 415.— Chem. Induſtrie. Mannh. Verſicherung—.— 455.— .⸗A. f. chem. Induſtr.—.——.— Oberrh. Verſich⸗Geſ. 450.——— Bad. Anil.⸗u. Sodafbr.—.— 516.— Württ. Tranp.⸗Verſ. 590.—— Chem. Fab. Goldenbg.—.— 178.— Induſtrie. Verein dem Fabrtten 7 20 d0.⸗G. f. Seilinduſtrie—.— 130.— Verein H. Delfgbriken 129.75—.— Dinelerſche Mſchfbr.—.— 119.— Weſt..⸗W. Ttamm 199.——.— Emaillirför Kirrweil.———.— 0„Vorzug 105.50—.— Emaillw. Maikammer—.— 91.50 Brauereien, 5 Ettlinger Spinnerei 105.—— Bad. Brauerei 100.——.— Hüttenh. Spinnerei 95.—— e 3 901. 1 8 1 9 9 0 210.— Durl. Hof vm. Hagen—.— 261.— Nähmfbr. Haid u. Neu 261.50—.— en ee— 127— Koſth. Cell. u. Papierf.—— 219. Elefbr. Rühl, Worms— 90.— Mannh. Gum. u. Asb. 140.——.— Ganters Br. Freibg. 106.——.— Maſchinenf. Badenia Kleinlein Heidelberg—.— 195.— Oberrh. Elektrizität 25.ä——.— omb. Meſſerſchmitt 61.——.—Pf.Nähmu. Fahrradf.—. 120.— Ludwigsh. Brauerei—— 235 Portl.⸗Zement Holbg.—.— 154.— Mannh. Aktienbr.—· 137.—Südd. Draht⸗Induſt. 117.— Pfalzbr. Geiſel, Mohr———.— Südd. Kabelwerke Brauerei Sinner—. 250-erein Freib. Ziegelw. 150.——. Br. Schrödl, Heidlbg. 201.50—.—„ Speyr.„ 40.——.— Schwartz, Speyer—— 126.— Würzmühle Neuſtadt———.— „Ritter, Schwez.—.—.— Zellſtoffabr⸗ Waldhof 323.— 320 50 „ S. Weltz, Speyer 77.——.— Sueeref Waghäuſel 143.—142.— „.Storch., Speyer 73.——.— Zuckerraff. Mannh.—.— 72.— N. Pariſer Börſe. Paris, 16. April. Aufangskurſe. Binger Aktienbierbr. 38 0 —— — 4 8% Rente 96.37 96 52 Türk. Looſe—.— 179 70 tener—.——.—Banque Ottomane 723.— 723.— aet 93.50 98 50 Rio Tinto 1613 1607 ken unif. 94.70 96.55 Londoner Effektenbörſe. London, 16. April.(Telegr.) Anfangskurſe der Effektenbörſe. 4 e% Reichsanleihe 80•/ 80J. Southern Paeiſie 757%½ 75ʃ½ 5 4. Ebineſen 5— 101%] Chicago Milwaukee 121— 121½ 4½% Ehimeſen— 906½% Denver Pr. 56— 56— 2/%e% Conſols 87¼. 87½ Atchiſon Pr. 90— 90— .½ Itꝗaliener 102½% 102½ Louisv. u. Naſhv. 102— 102— 3 ½ Griechen 49— 49— Union Paeiſie 131½ 130˙5 3 e% Portugieſen 62/¼ 62½, Unit. St. Steel com. 34% 34% Spanier e„ pref. 101 101¼ 5 Türten 94 94.Eriebahn 18 177½ 4% Argentinier 84¾ 84 Tend.: ſtill. 3% Mexitaner 84% 34.] Debeers 10% 11“. 4 J% Japaner 81½ 81½ Shartered 14/1 14ʃ8 Tend.: ſtill. oldſields 3. 8— Ottomanbauk 181½% 187/ mines 5% 5ʃ1½ Rio Tinto 63½ 64.] Caſtrand%% 3˙% Braſilianer 82½ 22/ Tend.: ſtill. Berliner Effektenbörſe. Berlin, 16. April.(Schlußkurſe.) Ruſſennoten 213.95 218 90 f Lombarden 28.20 23 40 4% Ruſſ. Anl. 1902 52 25 82 10 Canada Pacife 151 70 151— 34 Reichzanl. 91.60 91.50 Hamburg Packet 111 50 111 70 30%0 Reichsanleihe 81.80 81.80 Hambr. Patet neue—— 40% Bad. St.⸗Anl. 99 50 99.50 Nordd. Lloyd 97.20 97.20 4% B. St.⸗B. neue 9 50 9 80 Dynamit Truſt 168400 34½% B. St. Obl. 1900 90 50 90.80 Licht⸗ u. Kraftanl. 113.50 113— 3% Bayern 90.90 90.60 Bochumer 215 20 2416 10 4% Heſſen—.— 008]Konſolidation E3 40% Heſſen 80 30 79.75 Dortmunder 62 20 683 40 3970 Sachſen 81.40 81.40 Gelſenkirchner 193 70 194 60 800 Pfbr. Rh. W. B. 96 40 96.40 Harpener 197.— 196.70 590 Chineſen 100 50 100.50 Laurahütte 215.— 209 40 40% Italiener—— 104.— Phönix 183— 184.40 3% Japaner(neu) 87.10 87.25 Ribeck⸗Montan 194.50 198.10 1860er Loſe 15250—.— Wurm⸗Revier S 4% Bagdad⸗Anl. 85.90 86.50 Anilin Trepꝛow 369.— 366.20 Kreditaktien 199.——.— W Bant 158.— 153.— Berl. Handels⸗Geſ. 162.60 162.90 Darmſtädten Bank—— 125.70 Deutſch⸗Aſiat. Bank 139 50 137.50 Deutſche Bant 233.20 233.70 Braunk.⸗Briketts 167.— 166.50 D. Steinzeugwerte 219.— 218 70 Düſſeldorfer Wag. 300.— 30 70 Elberf. Farben(alt) 605 20 603.— Weſtereg. Alkaliw. 178.— 180.— ei Wollkämmerei⸗Alt. 131.40 129.80 Disc⸗Kommandit 176— 176.50 Chem. Charlottenb. 200.— 201 50 Dresdner Bank 139 40 139.8 Tonwarxen Wiesloch 100.— 100— Rhein. Kredubanl 133.40 133.40 Genudff Waldhof 320— 822— Schaaffh. Bankv. 124.50 134.50 Celluloſe Koſtheim 218 70 7 Lübeck Büchener———.—Rüttgerswerken 146 40 118.40 Staaisbahn 143,60— Privatdiskon 4½% Liverpool, 16. April.(Anfangskurſe.) 15. 16. Weizen per Mai.10¾ ruhig.11¼ ſteti .00 201 2 5 Mais pet Mat.06 ½ ruhig.66%/ ruhig 5 Juli nom. nom. *** Telegraphiſche Handelsberichte. Von der Reichsbank. Die Sitzung des engeren Ausſchuſſes der Reichsbank, die ſonſt jeden Freitag ſtattfindet, iſt diesmal auf Samstag verlegt. Die Rückflüſſe bleiben dauernd unbefriedigt, ſodaß vorerſt noch nicht zu über⸗ ſehen 15 wann eine Ermäßigung des Diskonts vorgenom⸗ men wird. Pfälziſche Eiſenbahnen. Aufgrund der früheren Abmachun⸗ gen gehen bekanntlich die Pfälziſche Ludwigsbahn, die Max⸗ bahn und die Nordbahn am 1. Jan. 1909 an den baheriſchen Staat über. Darauf bezieht ſich lt.„Frkf. Zig.“, der auf der Tagesordnung der Generalverſammlungen der drei Geſellſchaf⸗ ten vom 6. Mai neben den Regularien ſtehende Antrag der Ver⸗ waltung, demzufolge die Direktion zum Abſchluß einer Verein⸗ barung mit der bayeriſchen Regierung ermächtigt werden ſoll, daß bei Uebernahme des Vermögens der Geſellſchaft durch den Staat in Anwendung des Paragraphen 304 des H. G. B. die Liquidation unterbleiben ſoll. B. Von der Frankfurter Börſe. Die Deutſche Vereinsbank, die Mitteldeutſche Kreditbank und die Fraukfurter Filiale der Deutſchen Bank beantragen die Zulaſſung der Aprozentigen An⸗ leihe der Stadt Wiesbaden im Betrage von 12 Millionen Mark zur Börſe.. An der Frankfurter Börſe war heute der Privatdiskont 4½ Es herrſchte Feiertagsſtimmung. Die Börſe zeigte im allge⸗ meinen einen feſten Charakter. Montan⸗, Bahn⸗, auch Indu⸗ ſtrieaktien b,lieben feſt. Was die Geldverhältniſſe betrifft, ſo läßt ſich die Börſe nicht beirren, trotzdem die Rückflüſſe bei der Reichs⸗ bank nur langſam Fortgang nehmen. Berliner Stadtanleihe. Der Geldbedarf beziffert ſich auf 100 Millionen Mark. In den letzten Tagen haben Beſprechun⸗ gen zwiſchen den Vertretern der Stadt Berlin und der Finanz⸗ leute ſtattgefunden, in denen man ſich darüber ſchlüſſig gemacht haben ſoll, mit der Begebung der Anleihe bis Juni abzuwarten. Es dürfen laut„Frkf. Ztg.“ dann 50 Millionen zur Ausgabe ge⸗ langen, mit dem Uebrigen wird abgewartet. Natürlich iſt der Aprozentige Typus vorgeſehen, doch ſollen die weiteren Einzel⸗ betr. der Begebung bis kurz vor der Emiſſion feſtgeſetzt werden. Zahlungseinſtellung. Ueber das Vermögen des Kunſtmühlen⸗ beſitzers Franz kaver Rammel in Eichen, Kreis Hanau, iſt laut„Frk. Ztg.“ das Konkursverfahren eröffnet worden. B. Mainz, 16. April. Die Generalberſammlung der Süddeutſchen Immobilien⸗Geſellſchaft Mainz genehmigte die Verteilung von 4 Prozent li. V. 5 Prozent) Dividende. B. Berlin 16. April. Der Reingewinn der Geſellſchaft für elektriſche Hoch⸗ und Untergrundbahnen in Berlin beträgt M. 1 739 517(i. V. 1 716 286.]. Die Dividende wie im Vor⸗ jahr 5 Prozent. * Wien, 16. April. Die Getreidefirma Grünfeld Sohn in Iglau iſt inſolvent. * London, 16. April. Nach den Berichten des Iron⸗ monger aus Philadelphia über den amerikaniſchen Eiſen⸗ und Stahlmarkt haben, obwohl die Roheiſen⸗ und Stabeiſenpreiſe ver⸗ mindert ſind, ſchwache Produzenten Beſprechungen anberaumt aufgrund der Tatſache, daß Outſiders das vorhandene Geſchäft an ſich ziehen. Trotz möglichſter Reduzierung der Produktion ſammeln ſich Vorräte an Bezüglich der gemeldeten Verkäufe am ſüdlichen Eiſenmarkt nach Italien iſt Beſtimmtes nicht zu er⸗ mitteln. Es ſteht laut„Frkf. Ztg.“ keineswegs feſt, daß Ab⸗ ſchlüſſe erfolgt ſind. * Newyork, 16. April. Der Export von Waren und Pro⸗ dukten im Monat März iſt um 20 Millionen, der Import laut Fkf. Zig. um 44 Millionen Dollar zurückgegangen. *** 9 Ueberſeeiſche Schiffahrts⸗Lelegromme. Laut telegraphiſcher Nachricht iſt der Dampfer„Kronprin: Wilhelm“. 115 5 Aril nachmittags 12 Uhr wohlbehalten in New⸗Mork angekommen. Mitgeteilt durch Ph. Jak. Egiinger in Mannheim alleiniger für's Großbergogtum Baden konzeſſionierter Generalagenm des Norddeutſchen Aoyd in Bremen. Southampton, 14. April.(Drahtbericht der White Star Line Soutbampton.) Der Schnelldampfer„Oceanic“ am 8. April von New⸗Mork ab, iſt heute mittags bier angekommen. Nen ork, 15. April. Drahtpericht der Dolland⸗Amerika⸗Line Rotterdam). Der Dampfer„Stadendam“, am 4. April von Rotter⸗ dam ab, iſt heute hier angekommen. —.— ork, 15. April.(Draptbericht der Red Star Line. Anz⸗ werpen. Ber Dampfer„Vaderland“, am 4. April von Antwerpen ab, iſt heute hier an ſerommen Meitgeteilt durch das Paſſage⸗ und Reiſe⸗Bureuu Guno ⁰ lach& Bärentlan Nachf. in Maunheim, Bahndoſplat Rr. 1 tbahnhof. 85 1 5 4 Marx& Goldschmidt, Mannbeſm 1 Telegramm⸗Adreſſe: Margold, Fernſprecher: Nr. 56 und un Ju 16 April 1908. Proviſtonsfreil i f Ver⸗ 1 Wir ſind als Selbſtrontrahenten tauf Käufß B 7. unter Vorbehalt: „ Fur 85— .⸗G. für Mühlenbetrieb, Neuſtadt a. d. H. 1 f1 Atlas⸗Lebensverſicherungs⸗Geſellſchaft, Ludwigshafen W. 280 Ceenera Badiſche Feuerverſicherungs⸗Bank EMe ge Baumwollſpinnerei Speyer Stamm⸗Aktien 66 RNiche 5 Vorzugs⸗Aktien 100 2 O Benz& Co., Rheiniſche Gasmokoren, Mannheim 158 1 5 Brauerei⸗Geſellſchaft vorm Karcher, Emmendingen 273˙t 24½ Genan Bruchſaler Brauerei⸗Geſellſchaft 9³ bfellunt Bürgerbräu, Ludwigshafen— eal Chemiſche Fabrik Heubruch— 750 Könit Daimler Motoren⸗Geſellſchaft, Untertürkheim, Lit. A. 180—8 0 1* Lit. B. 55zfr Wi Fahr Gebr.,.⸗Geſ., Pirmaſens ed Filterfabrik Enzinger, Wormz 228 22 190 1 Flink, Eiſen⸗ und Broncegießerei, Mannheim 88 1 Frankenthaler Keſſelſchmiede 85 deen! Fuchs, Waggonfabrik, Heidelberg— 105 Herrenmühle vorm. Genz, Heidelberg 98 2 29155 Lindes Eismaſchinen 174— St Linoleumfabrik, Maximiliansau 114 2 Lothringer Baugeſellſchaft, Metz 85⁵ 8 Luxiſche Induſtriewerke,.⸗G. Ludwigshafen 10² 2 Maſchinenfabrik Bruchſal, Schnabel& Henning 330— Mosbacher Aktienbrauerei vorm. Hübner 95 2 810 Neckarſulmer Fahrrad 161 Pfälziſche Mühlenwerke, Schifferſtadt 12 FEnt Nheinau, Terrain⸗Geſellſchaft 10935fff Aſ Rheiniſche Automobil⸗Geſellſchaft.⸗G., Mannheim 110 105 5 Rheiniſche Merallwarenfabrik, Genußſcheine M. 210— Lne Aheiniſche Schuckert⸗Geſellſchaſt, Maunheim 110 Bedin Rheinmühlenwerke, Mannheim— l Heſchri Rbeinſchiff⸗A.⸗G. vorm. Jendel, Mannheim ul Fuche Rombacher Portland⸗Cementwerke 128—J09. 6 Stahlwerk Mannheim 11³— ſunde Siddeuſch ale gneg— ach Süddeutſche Kabel, Kannheim, Genußſcheine— me geſebe Unionwerle,.⸗G., Fabriken f. Brauerei⸗Einrichtungen 185—Die Unionbrauerei Karlsruhe 66 Abril Vita Lebensverſicherungs⸗Geſellſchaft, Maunheim— lAbeim Waggonfabrik Raſtatt 10⁴ einzur Waldhof, Baßngeſellſchaft— enSecke 7 Immobiliengeſellſchaft— 605 Weſtendbau⸗Geſellſchaft in Karlsruhe 87— Zuckerfabrik Frankenthal 30⁵ 2 Geſchäftliches. 41 Dingen zuerſt auf die Qualikät der Ware. Das beſte und billig Mittel, ſchwache Suppen, Saucen, Gemüſe uſtv. im Geſchmal] W̃ kräftigen, iſt und bleibt die altbewährte Maggi⸗Würze. Amt verlange daher beim Einkauf ausdrücklich Maggi's Würze und la zu ver⸗ ſie nur in Maggi⸗Fläſchchen nachfüllen, da in dieſe geſetzlich— anderes als echte Maggi⸗Würze gefüllt werden darf. Nachahmung weiſe man zurück. * Für Hausfrauen und Büglerinnen. Die bekannte Vielefeln Golden Plätthülfe, welche von dem Erfinder und alleinigen Fabrifaug ver, Arnold Holſte Wwe., Stärkefabrik in Bielefelh den Handel gebracht wird, hat ſich vorzüglich bewährt, da ſolche Bügeln bedeutend erleichert, die Wäſche prachtvoll klar macht f daueynd elaſtiſch erhält. Die Plätthülfe iſt faſt überall erhäll in Doſen zu 30 und 50 Pfg. und achte man beim Einkauf auf dg geſetzlich geſchützten Namen„Plätthülfe“, welche eine Garantie die Echtheit des Fabrikates bietet. * Alle Diejenigen, denen Sommerſproſſen und ſonſtige Har unreinigleiten ſchon viele Sorgen bereitet haben, dürfte es inen. ſieven, daß derartige Schönheitsfehler leicht zu beſeitigen ſind duff die von der Medizinal⸗Drogerie Th. v. Eichſtedt in Mannhel N 4, 12, in Handel gebrachte und ärzklich empfohlene„Jung Creme“. Herr Dr. med. W. in München gibt hierüber ſein diß(e. achten wie folgt ab:„Nach eingehenden Verſuchen mit E6 9 N 1 felbit e „Junol⸗⸗Creme beſtätige ich gerne, daß der Erfolg ein vorzüg war und daß Röte, Pickel, Sommerſproſſen und Hautunreinigleit nach kurzem Gebrauch vollſtändig verſchwinden etc. etc. „Die Spanienfahrt der„Thalia“ des Oeſterr. loyd iſ ber be unfreundlichen Frühjahrswetter Mitteleurbpas ein allgemein 8 wünſchtes Reiſeztel des Publikums. Die Fahrt erfolgt als Reie: m vom 26. April bis 26. Mai nach Spanien, den Kanariſchen aef v und Nordafrika über Malta, Algier, Malaga, Gibraltar, cn li Madeira(Funchal), Teneriffa(Sta. Cruz), Las Palmas, Ta 80 Tunis und Korfu. Fahrpreiſe für die Seefahrt mit Verpfl Ur von 700 K. aufwärts.— Die Vergnügungsreiſe Trieſt⸗Bremerhaf be (5. und 6. Reiſe) findet als Schlaraffenreiſe ſtatt.— Es folgeß 1. Nordlandsreiſe ab Bremerhaven, vom 4. bis 30. Juli nach in land, Nordkap, Spitzbergen und Norwegen; ſodann 2. Nord 1 reiſe ab Kiel, bom Z. bis 31. Auguſt nach Norwegen, Spiz 5 und dem Ewigen Eiſe. Fahrpreis für je eine der Reiſen, Serfah in mit Verpflegung, von 700 K. aufwärtks. NB. Die beiden Non landsreiſen werden in dieſem Jahre vom Oeſterreichiſchen Lae ſelbſtändig durchgeführt.— Reiſe 9 vom 5. Sept. bis 52 8 von Bremerhaven nach bekannten Seebädern des Atlantiſchen Ozean ffe nach Algier und Trieſt. Fahrpreife für die Seefahrt mit We e pflegung von 520 K. aufwärts.— Die Landtouren werden von d 5 Reiſebureau Thos. Cook u. Son, Wien, 1. Bezirk, Stephanspis Nr. 2, zu den in einem Spezialprogramm enthaltenen Bedingune 5 ausgeführt.— Programme, Auskünfte und Anmeldungen bei Generalagentur des Oeſterreichiſchen Llohd, Berlin NW., Uunter de Linden 47, Paſſage⸗Agentur des Oeſt. Aloyd, Gundlach en Bärenklau Rachf., Mannheim, Bahnhofsplatz 7; F kehrs⸗Bureau, Kaufhaus, Bogen 57, ſowie in allen iuren und Reiſebureaux und bei allen Filialen des Weltreits bureaus Thos. Cook u. Son, London. Tü 5 7 Kredeg Verantwortlich: r Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum: 90 für Kunſt, Feuilleton und Vermiſchtes: Alfred Beetſchen flen für Lokales, Provinzielles u. Gerichtszeitung: Rich. Schönfebhe Iffe für Volkswirtſchaft u. den übrigen redakkionellen Teil: Karl Apff 0 für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Franz Kirchen Druck und Verlag der Dr. H. Haas'chen Buchdruckereß] Pra G. m. b..: Direktor: Ernuſt Müller. — er Kunstgewerbehaus C. F. Otto Müll Mannheim(Kaufhaus). 25 11 Maupiseschäft Karisruhe, Kaiserstrasse 14 15 Vornehmste Auswahl von kunstgewerblichen Cenensten te. J No. Echte Bronceu, Tafel- und Speise-Service, Beleuchtungskör) 12 5 Wpä Maunheim, 16. April. — General⸗Anzeiaer.(Abendblatt.) 7. Seite. ewerment gegesuche. er Modlalnat-Verein, Maungelmm und vororie 10 e JoB Kkferthal, Neckarau und Waldhof. 1 Aunle Löwenberger Jehrling 8 Allgemeine Famlſſen- und Einzelversscherung für Arzt un d Apothete 5 geb. 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Bericht der Rechnungsprüfungskommiſſion und Antrag der⸗ — ſelben auf Entlaſtung des Vorſtandes anbe, mütz mos. Fräulein 8 98 4. Neuwahl der ſtatutengemäß ausſcheidenden Vorſtandsmitgld. 0 1 als 5. Wahl der Rechnungsprüfungskommiſſion. Scekauntmachung. Ficaalleiterin oderähnl. Haupt St tt 5 fl 1 6. Berſchiedenes. ee tee ee alt besonderer Anzelge. Der Vorſtand eende u Mietgesuche Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit- E. üler aands ener teilung, dass mein lieber Gatte, Her 78889 Vorſitzender anem ii nachmittags 4 uhe] du. dem ut 1 8 FFFVE NB. Das Mitgliedsbuch dient als Ausweis. Die Mitglieder löl erfolgt. 31372 Ruh. Fam. mit 1 Kind ſucht werden gebeten recht zahlreich zu erſcheinen. — tädt, Fuhr⸗ und Guts⸗ per 1. Juli 3 größele oder Qulius Ckerhoff 5 Verwaltung. 4 kleinere Zim.⸗Vohng. 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Abends 8 Uhr Auferſtehungsfeler mit Prozeffivn, Te Deum und Segen.(Kollekte iſt füör arme Erſtkommuni⸗ kanten.) 155 Untere kathol. Pfarrei. Freitag, 17. April. Die Trauerfeier beginnt morgens 9 Uhr. Während des Tages Belſtunden. 338 Uhr Mette, nachger Piedigt. Hansahaus, Bureau-Zimmer 651 117 zu ermäßigten Preiſen auf 2. Oſterk 12 55 5 10 hron. Wunden, offene Beingeſchwüre ꝛe⸗ 1885. Samstag, 18. April. 7 Uhr Weihe der Oſterkerzer ur . e(eracenaukrug). Anlagen, hocheleganle Wohn⸗ Nähere Auskunſt erteiltz 72662 d Bureau erhältlich des Taufm. ſters, nachber feierl. Hochamt. Von nachmittags — ung, Belletage, 6Zimmer mit 5 5— ſind. 30054 3 Uhr an öſterl. Beicht. 8 Uhr Anferſtehungsfeier miit Bad und reichl. Zubebör, 07 Direktor Hch. Schäfe 58 Der Vorſtand. Prozeſſion, Te Deum und ſakramentaler Segeu. Stellen finden. enter Front er.lpen fFF edin ecer at deuee biehtheil-Institut„Hlektro 3. 3. I. Pegpien Sardez auc Dun 10 führ enda Nachm. von—4 Uhr Anbetungs⸗ Tücht. Reiſedame Näh. 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