— N / 23 —— Abonnement: (Badiſche Volkszeitung.) 20 Pfennig monatlich. Bringerlohn 25 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. incl. Poſt⸗ auſſchlag M..42 pro Quartal, Einzel⸗Nummer 5 Pfg⸗ der Stadt Mannheim und Amgebung. (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm⸗Adreſſer „Journal Mannheim“, Telefon⸗Nummern: Otrektion u. Buchhaltung 249 Druckerei⸗Bureau(An⸗ Iu ſerate: Alnab Hängige Tageszeitung. nahme v. Druckarbeiten 341 Die Colonel⸗Zeile. 28 Pfg. Geleſeuſte und verbreitetſte Zeitung Täglich 2 Husgaben Eigene Kedaktionsbureaus Redaktionn:„„ 377 Auswürtige Inſerate 30„ in Maunheim und Umgebung.(ausgenommen Sonntag) in Berlin und Narlsruhe. Erpeditton und Verlags⸗ Die Rehame Zale 1 Mart Schluß der Inſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morgens 369 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 8 tihr. Nr. 223. Donnerstag, 14. Mai 1908.(Mittagblact.) —— Se— 5— 5 3 politik. Aus dem Weißbuch ſind wir ja zur genüge darüber tereſſe aus opportun und weitblickend war, ein ſolches An⸗ Die hentige Mittagsausgabe umfaßt orientiert. Deutſchland mag beſtrebt ſein, ſoviel es will, die] ſinnen in einem Augenblick zu ſtellen, wo nach allen vorliegen⸗ 12 Seiten. — Die Vertreter Mulay Haſids in Berlin. Die„Nordd. Allgem. Ztg.“ ſchreibt: Die Abgeſandten Mulay Hafids erſchienen geſtern im Auswärtigen Amt und wurden durch den Legationsſekretär der kaiſerlichen Geſandt⸗ ſchaft in Tanger, Legationsrat Frhrn. Langwerth v. Simmern empfangen. Die Marokkaner überreichten ein authenti⸗ ſches Schreiben Mulay Hafids und erklärten, daß Mulay Hafid der tatſächliche Herr des Lan⸗ des mit Ausnahme der Küſtenſtädte ſei, daß er aber außer⸗ dem nach dem Gutachten der Ulemas auch auf Grund des Korans und der religiöſen Rechtsgewohnheiten des Landes als der alleinige vechtmäßige Sultan Marokkos zu gelten habe. Mulay Hafid ſei gewillt, die Verträge, insbeſondere auch die Generalakte von Algeciras, zu hal⸗ ken und alle Mächte gleichmäßig zu behandeln. Er bitte die kaiſerliche Regierung, mit der franzöſiſchen Regierung und den Regierungen der übrigen Signatarmächte in Verbindung zu treten, damit die franzöſiſchen Truppen und Schiffezurückgezogen würden und die Kämpfe ein Ende nähmen. Er werde dann raſch im gunzen Lande die Ruhe wiederherſtellen und dem Wieder⸗ aufleben des Handels mit den Mächten ſeine beſondere Auf⸗ kerkſamkeft zuwenden. Negatfonsrat Frhr. Langwerth v. Simmern hat den grokkaniſchen Abgeſandten ſolgendes erklärt:„Der kaiſer⸗ liche Geſandie in Tanger hat der kaiſerlichen Regierung das Sbhreiben porgelegt, mit welchem Mulay Hafid Ihre Sendung nach Berlin ankimdigt. Der Herr ſtellvertretende Staats⸗ ſekretär des Auswärtigen Amtes ſieht ſich nicht in der Lage, mit Ihnen in amtliche Verhandlungen einzutreten, da Ihr Auftraggeber keine anerkannte völkerrechtliche Perſönlichkeit A. Der Herr ſtellvertretende Staatsſekretär hat indes mich, weil ich, als Mitglied der kaiſerlichen Geſandtſchaft in Tanger mit den marokkaniſchen Verhältniſſen vertraut bin, beauftragt, Sie anzuhören und ihm demnächſt über Ihre Mitteilungen Bericht zu erſtatten. Ich bin natürlich nicht beauftragt, Ihnen heſtimmte Ausſichten zu eröffnen, ſondern muß es der Er⸗ wägung der kafſerlichen Regierung vorbehalten, ob überhaupt und wann ſie etwa aus Ihren Mitteklungen einen Anlaß ent⸗ nehmen will, um darüber mit Frankreich und den andern Konferenzmächten in Verbindung zu treten, Daß die kaiſer⸗ liche Regierung beſtrebt iſt, die Beſtimmungen der Akte von Algeeiras aufrechtzuerhalten, iſt bekannt. Ihr Wunſch iſt, daß in Marokko vor allen Dingen endlich wieder geordnete Verhältniſſe eintreten. Dies kann nur geſchehen, wenn der innere Streit um die Herrſchaft über Marokko möglichſt bald Man durfte wohl nicht mehr erwarten. Es iſt wenig genug, vertröſtende Worte von verzweifelt geringem Inhalt. Loyalität und Courtoiſie gegen Frankreich bis zum Aeußerſten Algeciras⸗Akte aufrechtzuerhalten. Tatſächlich hält ſich Frankreichs Aktion nicht mehr in ihren Grenzen. Frankreich behauptet, es habe die Aufgabe, Ruhe und Ordnung auch in Marokko herzuſtellen. Das iſt aber nach dem Inhalt der Algeciras⸗Akte tatſächlich nicht der Fall. Wir können dafür einen unverdächtigen Zeugen anführen, nämlich einen Fran⸗ zoſen. Paul Lerohy⸗Beaulieu ſchreibt in der„Repue des deuyx Mondes“: „Wir haben keinesfalls die Aufgabe, wie man es ſo oft behauptet, Marokko zu beruhigen, noch auch für die Sicherheit der Europäer und ihres Beſitzes zu ſorgen. Das wäre eine geradezu unlösbare Aufgabe, die wir, wenn man ſie uns anböte, zurück⸗ weiſen müßten. Wir haben einfach das ſehr beſchränkte Mandat bekommen, in den acht Häfen eine beſtimmte Zahl von Polizei⸗ offizieren zu halten uſw.“ Ein kurzer Blick auf die das ganze Land umklammernden franzöſiſchen Expeditionen zeigt, wie Frankreich dieſes be⸗ ſchränkte Mandat auffaßt. Das Beſtreben der kaiſerlichen Regierung in allen Ehren, die Beſtimmungen der Algeciras⸗ Akte aufrecht zu erhalten, das Gelingen bleibt jedenfalls weit hinter dem guten Willen zurück. Frankreich bohrt ſich immer tiefer in Marokko hinein. Die Koſten der Expeditionen trägt Marokko. Frankreich hat ein Intereſſe, das Land immer tiefer zu verſchulden. Zu dem Ende hat es gar kein Intereſſe daran, die Expeditionen räumlich und zeitlich zu begrenzen. Die ſo entſtehende enorme Schuld wird dazu führen, daß Frank⸗ reich die finanzielle Verwaltung des Landes und die Kontrolle ſeiner Einnahmen verlangt. Die Grundlagen der Algeciras⸗ Akte aber ſind offene Tür und Unabhängigkeit des Landes. So etwa ſtellt ſich heute das Bild des Marokkohandels dar. Deutſchland wird bei jedem neuen franzöſiſchen Streich „vorftellig“, läßt aber im übrigen Frankreich gewähren, ſo ſehr gewähren, daß es auch die günſtige Gelegenheit der Mulay Hafidſchen Geſandtſchaft nicht vol l ausnutzte. Daß ſie empfangen wurde, war immerhin ein kleiner Fortſchritt. Aber gegeben worden ſind ihr tatſächlich nur Steine ſtatt Brot, wie ein engliſches Blatt ſehr richtig ſagt. Darin liegt wieder eine übergroße Loyalität gegen Frankreich, deſſen politiſche Intereſſen bedingen, den legitimen Sultan Abdul Aſis unter allen Umſtänden auf dem Thron zu halten. Er iſt der ſchwächere von den Thronbewerbern und wird als ſolcher in eine vollkommene Abhängigkeit von Frankreich geraten. Deutſchland, das die Abgeſandten Mulay Hafids im Vor⸗ zimmer empfängt, ſtützt gewiſſermaßen moraliſch Abdul Aſis — ein rein franzöſiſches Intereſſe. Und nicht nur der kühle Empfang. Herr Langwerth hat den Geſandten in einer allerdings mehrdeutigen Wendung als Wunſch der deutſchen Regierung ausgeſprochen, es möge der innere Streit um die Herrſchaft über Marokko möglichſt bald aufhören. Man könnte ja darin eine Ermunterung Mulay Hafids erblicken, ſich endlich durchzuſetzen, aber gemeint iſt das Wort wohl und ausgelegt wird es jedenfalls von Frank⸗ reich und den Anhängern des Abdul Aſis als eine Aufforde⸗ rung an Mulay Hafid, ſeine Thronanſprüche zurückzuziehen. Wir wiſſen nicht, ob es vom rein egoiſtiſchen deutſchen In⸗ S ͤ den Nachrichten(vergl. weiter unten das Londoner Tele⸗ gramm) die Sache Mulay Hafids ſich ganz entſchieden günſti⸗ ger geſtaltet. Wer weiß, ob die Zeit noch fern, wo Mulay Hafid zum Sultan ausgerufen werden wird. Nehmen die Dinge dieſe Wendung, dann haben wir vielleicht aus Loyali⸗ tät gegen Frankreich einen Freund verſtimmt, wenn nicht ver⸗ loren, der unſerer Politik der offenen Tür, der Un⸗ abhängigkeit des Sultanates ſehr nützlich werden könnte. Die kühle und wenig courtoiſievolle Art, wie des vielleicht zukünftigen Sultans von Marokko Geſandtſchaft in Berlin abgefertigt wurde, mag im Zuge unſerer politiſchen Liebens⸗ würdigkeiten gegen Frankreich den diplomatiſchen Verkehr zwiſchen beiden Ländern in den Bahnen der Höflichkeit und äußerſten Korrektheit erhalten, es wäre unverſ ch a mt, wollte ſich in Frankreich nur eine tadelnde Stimme gegen dieſen Empfang erheben. Unſeren w irtſchaftlichen Intereſſen, unſerem politiſchen Anſehen in der Welt, ſo ver⸗ muten wir aber, wird aus dieſer abermaligen Loyalität kein Vorteil entſpringen. G. *** (Telegramme von unſerem Londoner Bureau.) London, 14. Mai. Aus Tanger wird dem„Daily Telegraph“ gemeldet, daß in Fez die revolutionäre Partei und die Prieſter gegen den Sultan Abdul Aſis predigen. Die Streit⸗ kräfte des Prätendenten liegen nur zwei Tagereiſen von Medineh entfernt. Aus Caſablanca berichtet ein Korreſpondent desſelben Blattes, daß einem Gerüchte zufolge die Stadt Saffi, die erſt kürzlich von einer Mahalla des Sultans Abdul Aſis beſetzt war, von Soldaten Mulay Hafis beſchoſſen wird. Eine Expedition, welche Fez verlaſſen hat, ſoll ſich den Streitkräften Mulay Hafids angeſchloſſen haben. Der Tangerer Korreſpondent der„Daily Mail“ bekundet aber, daß Mulay Kebir, der dritte Bruder des Sultans Abdul Aſis vom Prätendenten Mulay Hafid abgefallen ſei. London, 14. Mai. Der Empfang der Ge⸗ ſandten Mulay Hafids im Berliner Auswärtigen Amte wird von der engliſchen Preſſe weiter beſprochen und findet eine verſchiedene Beurteilung. Während z. B. der Berliner Korre⸗ ſpondent des„Daily Telegraph“ ſagt, daß den Abgeſandten der großen Bemühungen der deutſchen Marokko ihren Gunſten nur Steine ſtatt Brot gereicht w Berliner Korreſpondent der„Daily News“ betont, die Re⸗ gierung alles vermeide, was Frankreich zu Mißvergnügen hätte Anlaß geben können, greift„Daily Graphic“ die deutſche Re⸗ gierung heftig an. Das konſervative Organ ſagt u.., den Empfang müſſe man ſehr bedauern. Es ſei abſurd zu betonen, daß es ſich um einen inoffiziellen Akt handle. Ob offizell oder inoffiziell, es ſei eine Unfreundlichkeit gegen Frankreich und eine Dislopyalität gegen die anderen Mächte, die an der Konferenz in Algeciras teilnabmen. FFFFCCCCCCC ͤ ͤ ͤ àVbbbbVbPbPbPbPTGTGTPGTGTGTGTGTGTGTGbGTGTGTPTPTPTGTPTPTPTPTPTTTTT iſt nun einmal der Leitſtern der offiziellen deutſchen Marokko⸗ ·˙-—ͤ Ü——— Duarch Zrade Gassey. Roman von Anny Wothe. ([Nachdruck verboten.) 40(Fortſetzung.] Die Geheimrätin ſtarrte entgeiſtert auf ihre Kinder.„Na, Euer Vater iſt wohl ganz von Gott verlaſſen, Euch einen ſolchen Unſinn einzureden,“ ſagte ſie fuchtig.„Eure zukünftigen Männer werde ich Euch ausſuchen, merkt Euch das! Ich weiß am beſten, wer für Euch paßt. Uebrigens hat Papa ganz recht, daß Ihr mit Eurem Gelde die höchſten Anſprüche machen könnt.“ „Ja, einen Grafen,“ lachte Magnhild,„unter dem tuſt Dus nicht. Ich weiß es ſchon. Wenn Du aber denkſt, daß eine von uns den kleinen Grafen Zichy nimmt, ſo irrſt Du Dich ſehr. Ich glaube gar, er iſt bucklig und hat eine ſchiefe Schulter oder ſonſt was. Ich mag ihn nicht, lieber nehme ich einen, der ganz arm iſt, bettelarm.“ Ich auch“ rief Mafa.„Ich ertränke mich im Schwanen⸗ leich oder ſonſtwo, wenn ich den nicht bekomme, den ich liebe.“ 95„Nun hört es aber auf, gebot die Geheimrätin ſtreng, ihre Böchter mit zornglühenden Augen zum Schweigen bringend,„das wird ſich alles finden, wenn Zeit dazu iſt.“ Ihr ſtrenges Antlitz verklärte ſich plötzlich, als gleite Son⸗ nenſchein darüber hin.„Wirklich“ rief ſie, haſtig die Gardine ein wenig zurückſchiebend,„da geht der Prinz doch noch auf die Eisbahn.“ Die Mädchen reckten wieder die Hälſe und ſtießen ſich ver⸗ doblen an. Die Geheimrätin ſah etwas unſicher auf ihre Töchter,„Ihr ſolltet doch auch noch ein Weilchen hinüber gehen, kenkte ſie dann ein. Mit dem ewiaen Sticheln verderbt Ihr Euch nur die Augen und es iſt noch ſo hell, daß Ihr gut noch eine halbe Stunde laufen könnt, wenn Ihr Euch beeilt.“ Die Mädchen flogen nur ſo von den Sitzen.„Zieht die neuen Sealskinjacketts an, die ſtehen Euch gut!“ rief die Mutter den Hinausſtürmenden nach. Dann lehnte ſie ſich zum erſten Mal wieder behaglich in ihren Stuhl im Erker zurück. Der Rücken tat ihr weh von dem ewigen Geradeſitzen auf dem Beobachtungs⸗ poſten, aber das ſchadete nichts.„Was ſein muß, das muß ſein, ſchloß ſie ihre Betrachtungen. Dann verſank ſie in ſtille Träume. Die Mädels waren längft unter Lachen und Scherzen fortge⸗ ſtürmt. Die Frau Geheimrat ſaß noch immer im Erker mit den duftigen Spitzenvorhängen und blickte auf die Straße und herüber auf den beſchneiten Johannapark, wo nur noch ein blaßroſa Schein am Abendhimmel flammte. Immer tiefer ſank die Däm⸗ merung und Frau von Heimburger träumte noch immer. Ehr⸗ geizige Pläne waren es, die ihre eitle Seele erregten und darüber glänzte eine Krone. Bei Gott und bei der Frau Geheimrat von Heimburger war kein Ding unmöglich. Mit ihrem Gerhard wollte ſie aber heute Abend ganz energiſch reden, der ruinierte ja die Mädels in Grund und Boden. Erſt geſtern hatte ſie ſich halb zu ſchanden über ihn geärgert, daß er den Unterſchied zwiſchen Adel und Ur⸗ adel ſo gering anſchlug.„Das wäre ihm ganz egal,“ hatte der Unglücksmenſch ſie ſchließlich angeſchrien und die Mädel hätten es nicht nötig, ſich um ſolchen Kram ihr Lebensglück zu verſcherzen. Ihr Lebensglück! Die Geheimrätin rang noch in Gedanken die Hände. So ein Mann war doch das undernünftigſte Huhn, was es auf Gottes Erdboden gab und ihrer nun zanz beſonders, trotz ſeiner Gelehrſamkeit. Es war ganz dunkel geworden. Die Geheimrätin fuhr ent⸗ ſetzt in die Höhe, ihre Mädels waren natürlich noch nicht da. Na, die wollte ſie bringen! Daß ſie es ſelber war, die ihre Töchter ſo ſpät auf die Eisbahn geſchickt, fiel ihr garnicht ein. Sie dachte nur an das Strafgericht, das angehen ſollte. Die Kinder waren dumm genug, ſich noch ganz ernſthaft bis zum völligen Dunkelwerden mit dem Schlittſchuhlaufen abzugeben, ohne zu ahnen, daß ſie nur hinausgeſchickt waren, dem Prinzen zu begegnen. Die Geheimrätin ſeufzte und drehte das elektriſche Licht an, ſo daß ſie plötzlich Tageshelle umgab. Sie ging von einem Zimmer ins andere und überall flammten die Glühbirnen auf. Das machte ſich hübſch von draußen, wenn der Prinz ſpäter nochmals vorüber ſchritt! Das ganze Haus erſtrahlte in einem Meer von Licht. Das konnten ſich nur ſehr reiche Leute leiſten. Und auch Prinzen wußten den Wert des Geldes zu ſchätzen. Dieſer Gedanke be⸗ friedigte die Frau Geheimrat von Heimburger gufs höchſte. Nur immer auf dem Poſten ſein, das war die Hauptſache im Leben. Maja und Magnuhild waren faſt atemlos zur Eisbahn ge⸗ ſchritten. Noch lag der Tagesſchein auf der glitzernden Fläche, aber bald würde der Abend kommen und dann war die Freude aus. In einem großen Bogen gingen ſie um die Stelle herum, wo die hohe Geſtalt des Prinzen aufragte und es dauerte gar nicht lange, ſo glitt Magnhild mit Wigbert von Pflug und Maja mit Hans Buttler über die Eisfläche. Der junge Referendar neigte übermütig ſein blondes Haupt zu Maja hernieder und fragte luſtig: 5 „Alſo doch. Na, ich glaubte ſchon, es wäre heute mit unſerem Wiederſehen Eſſig oder ich könnte die halbe Nacht wie Ritter Toggenburg unter Ihrem Fenſter ſtehen.“ „Ach, ſeufzte Majſa auf,„ich habe ja ſolche ſchreckliche Angſt. Mama iſt ſo böſe, wenn wir nicht ſo wollen, wie ſie und ſie hat uns noch ſbeben erklärt, ſie ſelber wolle uns einen Mann aus⸗ ſuchen.“ „Das kann ſie ja, das kann ſie, lachte mit unerſchütterlichem Gleichmut Hans von Buttler,„laſſen Sie Ihre Frau Mutter nur immer ſuchen. Sie dürfen bloß nicht den„Ausgeſuchten“ nehmen.“ 2. Seite General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) Mannheim, 14. 10 Pofftische Uebersicht. * Maunheim, 14. Mai 1908. Der Danuk des Kaiſers an den Block. In ſehr warmen Worten hat der Kaiſer dem Block⸗ reichstage Dank ausgeſprochen für ſeine Tätigkeit, ſeine patriotiſche Haltung, und wir dürfen aus ſeinen Worten entnehmen, daß es ſein lebhafteſter Wunſch iſt, daß dem Reichstage eine nationale Mehrheit wie die gegen⸗ wärtige erhalten bleibe. Auch wenn, worauf die„Frankf. Zig.“ aufmerkſam macht, recht wichtige Vorlagen, die dem Kaiſer beſonders am Herzen liegen dürften, wie die Aende⸗ rung des Flottengeſetzes und die Kolonialbahnen, nicht von der Blockmehrheit allein, ſondern auch vom Zentrum bewilligt worden ſind, ſo darf man doch, ohne den Worten Gewalt anzutun, aus ihnen in erſter Reihe eine beſondere Anerken⸗ nung des Kaiſers für den Blockreichstag herausleſen. Man fragte daher ſogleich, was wird das Zentrum zu dem Kaiſertelegramm an Bülow ſagen? Die„Köln Volks⸗ zeitung“ ſchreibt: Der Dank des Kaiſers iſt an den Reichstag und den Reichs⸗ kanzler gerichtet. Im Sinne des Reichskanzlers und ſeiner Block⸗ folitik iſt die Adreſſe des Dankes der Block. Ueber die„aus⸗ giebige Tätigkeit“ des Blockreichstages wird der größte Teil des deutſchen Volkes anderer Mein ung ſein als der Kaiſer. Das iſt ein ſtarkes Stück. Es gab eine Zeit, wo die Zentrumspreſſe den Kaiſer umſchmeichelte in der Hoffnung, ihn mit Bülow entzweien zu können. Die Hoffnung ſchwand immer mehr und nun ſcheint ſie endgültig aufgegeben. Das Zentrum tritt, wobei es ſich als Führer der Mehrheit des deutſchen Volkes geriert, in die ſchärfſte Oppoſition gegen die Perſon des Kaiſers. Es ſcheidet ſich immer weiter von ſeiner Vergangenheit, und die Ausſichten, wieder emporzukommen, verbeſſern ſich auf dieſe Weiſe nicht. Jungliberale und Reichsvereinsgeſetz. Der„Landesverband der jungliberalen Vereine Bayerns r. d. Rh.“ erläßt folgenden Aufruf: Deutſche Jugend! Deutſche Frauen! Das Reichsvereinsgeſetz, welches gegen den hartnäckigen Widerſtand von Zentrum und Sozialdemokratie zuſtande ge⸗ kommen iſt, bringt einen Fortſchritt, welchen man als einen Markſtein der Kultur bezeichuen darf: Für die Frauen und für die Jugend ſind die Schranken der politiſchen Betätigung gefallen. Das Recht, politiſchen Vereinen anzugehören und an poli⸗ tiſchen Verſammlungen teilzunehmen, haben künftig— v. 15. Mai 1908 ab— alle Reichsangehörigen, die das 18. Lebensjahr zu⸗ rückgelegt haben, ohne Unterſchied des Geſchlechts. Wir hoffen, daß die endliche Beſeitigung bisher beſtehender Hinderniſſe die Jugend und die Frauenwelt veranlaſſen wird, ſich nunmehr auch mit allem Eifer am politiſchen Leben zu be⸗ iligen. Alle Politik iſt für die Zukunft und ihre Wirkungen hat nicht bt die Jugend zu tragen. ie Geſetze, welche die Politik ſchafft, treffen im ſelben Maße wie Frau. n ihrem eigenſten Intereſſe werden ſich daher Jugend und Frauen um die Geſchehniſſe des öffentlichen Lebens kümmern müſſen. Wir fragen nicht, wohin, zu welchen Parteien die deutſche Jugend, die deutſchen Frauen den Weg nehmen werden. Die Jugend und die Frauen heiſchen Freiheit. Wir kämpfen um die Freiheit. Die Jugend und die Frauen hängen mit allem Fühlen an dem Vaterland. Wir können kein höheres Geſetz als das Wohl, die Macht und Größe unſeres Vaterlandes. Die Jugend und die Frauen haben ein feines Empfinden für Recht und Gerechtigkeit. Wir wollen der Gleichheit vor dem Geſetz, der gleichen Berechtigung im Staate, den ſozialen Aus⸗ gleich, die geſellſchaftliche Annäherung der verſchiedenen Schichten unſeres Volkes an die Seite ſetzen. Die deutſche Jugend und die deutſchen Frauen— ſie gehören iſere Reihen, ſie ſind liberal! Unſere Vereine machen von der Beſtimmung des Reichs⸗ bereinsgeſetzes Gebrauch. Es iſt in ihnen Platz für die Jugend, latz für die Frauen. Sie ſind willlommen als vollberechtigte Mitglieder! An Orten, an welchen wir noch keinen Verein beſitzen, örganiſieren wir unſere Anhänger als Einzelmitglieder des Lan⸗ desverbandes. Anfragen und Anmeldungen ſind an unſere Ge⸗ ſchäftsſtelle, Nürnberg, Hainſtraße 16/1 zu richten. Wir hoffen auf einen ſtarken Zuſtrom der deutſchen Jugend, der deutſchen Frauen. Unſer Ziel iſt die Einigung aller derer, — Ach, Sie kennen Mama nicht, ſie iſt ſo ſchrecklich in ihrer Energie. Keiner traut ſich zu muckſen. Papa auch nicht. Ich glaube, ich ſoll den ſcheußlichen Grafen Zichy heiraten und Magnhild—“ ſie brach erſchrocken ab, als hätte ſie ſchon zu viel geſagt. Einen Augenblick wurde das Geſicht des jungen Buttler ganz ernſt, als er ſo mit Maja Hand in Hand über die weiße Fläche flog, dann aber ſtrahlten die blauen Augen ganz zuverſichtlich auf. Er neigte den blonden Kopf ein wenig zur Seite und ſah Maja todernſt in die Augen. „Das machen Sie man,“ ſagte er mit einer Grabesſtimme. „Heiraten Sie man den alten kleinen verſchrumpften Kerl mit den dünnen Spinnenfingern, weil die Mama es befiehlt. Ich ſchieße ir dann eine Kugel durch den Kopf und Sie können an meinem Grabe weinen.“ Majas Hand zitterte in der ſeinen. Ihr kleiner Mund bebte von verhaltenem Weinen„Das dürfen Sie nicht tun,“ am es ſtoßweiſe von ihren Lippen,„ich würde dann ganz ge⸗ wiß auch ſterben.“ Sie ſchluckte ein paar Mal haſtig zu, dann rach ſie in faſſungsloſes Schluchzen aus. 8(Fortſetzung folgt.) Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Hoftheater in Karlsruhe. Aus Karlsruhe wird uns unterm Mis, geſchrieben: Heute hatten auch wir hier das Gaſt⸗ des franzöfiſchen Tragöden Monnet⸗Sully, der als he⸗ Roi“ in der von Larroix überſetzten Tragödie Namens von Sophocles anſtrat. Der Gaſt entwickelte roß ſeiner Jahre eine Kraft und Beweglichkeit in ſeiner Dar⸗ ſtellung, die erſtaunlich war und faſt jedes Moment derſelben ausgiebige hält, der ſtoße zu uns! Blüten des polniſchen Fanatismus. Als vor einigen Monaten die Enteignung zur Beratung ſtand, konnte man auf polniſcher Seite Stimmen vernehmen, die eine gewiſſe Friedensneigung zu bekunden ſchienen. Solche Stimmen ſind längſt verſtummt, waren ſie doch eben nur laut gworden, weil man auf dieſe Weiſe hoffte unſerer öffentlichen Meinung Sand in die Augen ſtreuen und das gefährliche und gefürchtete Geſetz abwenden zu können. Heute, zwo man ſolcher taktiſchen Rückſichten entledigt iſt, kommt die wahre Geſinnung um ſo ungeſchminkter zum Ausdruck. Wir übergehen bekannte Vorfälle aus den letzten Monaten und regiſtrieren hier nur einige Details, die vor allem den fanatiſchen Ha ß der Polen gegen die deutſche Sprache kennzeichnen. Vor der Bromberger Strafkammer wurde vor einiger Zeit eine Anklage verhandelt, die u. a. auch auf Verleitung zum Mein⸗ eid lautete. Dabei ſtellte ſich heraus, daß eine polniſche Frau die Bedenken ihres Verwandten gegen den Meineid damit be⸗ ſchwichtigt hatte, daß er ja deutſche ſchwören werde und ein deutſcher Schwur nichts zu bedeuten habe. Und fragt man ſich, woher denn Anſchauungen, die ſolche ſittlich wie religiös erſchreckenden Folgen zeitigen, ins polniſche Volk ge⸗ kommen ſind, ſo liegt die Antwort nicht fern. Pfarrer O. in., einer der eifrigſten Schulſtreikagitatoren, erklärte von der Kanzel herab, daß beten in deutſcher Sprache eine Tod⸗ fünde ſei. Ein anderer Propſt ſcheute ſich nicht, die religiöſe Not eines Kinderherzens für politiſche Zwecke auszunutzen und verweigerte den Kommunikanten, die nicht am Schulſtreik teil⸗ genommen hatten, die Abſolution. Der Vikar Poſadzy aus Schu⸗ bin verbot ſeinen Konfirmanden in der Religionsſtunde deutſch zu antworten mit der Drohung, er werde ihnen ſonſt die deutſche Zunge ausſchneiden. Die Intoleranz polniſcher Geiſtlicher und Gemeindemitglieder gegenüber deutſch abgehaſ⸗ tenen Gottesdienſten deutſcher Katholiken iſt bekannt genug und eine ſtehende Rubrik in unſeren oſtmärkiſchen Zeitungen. da glauben, man brauche den Polen nur die Verföhnungshand hinzureichen, um ſie mit Inbrunſt ergriffen zu ſehen. Die Reichsſinanzreform. Die„Kölniſche Zeitung“ meldet aus Berlin: Der Staats⸗ ſekretär des Reichsſchatzamtes, Sydow, benutzte, wie wir er⸗ fahren, ſeine Reiſe nach den Hauptſtädten der deutſchen Bundes⸗ ſtaaten dazu, um die Frage der Reichsfinanzreform mit den maßgebenden Inſtanzen zu erörtern, bevor die preußiſche Re⸗ gierung ſich ihrerſeits über die dem Bundesrat zu unterbreiten⸗ den Pläne ſchlüſſig macht. Solange dies nicht geſchehen iſt, ſind alle Nachrichten, daß beſtimmte Steuervorſchläge dem Bundes⸗ rate oder dem Reichstag vorgelegt werden ſollen oder aus dem Vorſicht aufzunehmen. Deutsches Reich. —(Ueber die Abänderung des§ 63 des Handelsgeſetzbuches,) in der der Reichstag gegen den Widerſpruch der Regierung den Handlungsgehil⸗ fen im Krankheitsfalle für ſechs Wochen ſowohl Gehalt wie Krankengeld zuſpricht, hat ſich der Bundesrat noch nicht ſchlüſſig gemacht, ſondern die Angelegenheit ſeinen Ausſchüſſen überwieſen. 5 Badiſche Politik. Karlsruhe, 13. Mai. Die Petitfonskommiſſion der 2. Kammer behandelte in ihrer heutigen Sitzung die Ein⸗ gabe der Ortsgruppe Karlsruhe des Vereins der tech⸗ niſch⸗induſtriellen Beamten“, welche wünſcht, die Großh. Regierung zu erſuchen, ihre Vertreter im Bundesrat dahin inſtruieren zu wollen, bei der bevorſtehenden reichs⸗ geſetzlichen Regelung der betr. Materie für ein Verbot der ſog. Konkurrenzklauſel der techniſchen und induſtriellen Beamten einzutreten. In ihrer ſchriftlichen Aeußerung zu dieſer Petition weiſt die Regierung darauf hin, daß ſie z. Zt. außer Stande ſei, in dieſer Richtung etwas tun zu können, da ein diesbezüglicher Geſetzentwurf, der auch Ver⸗ beſſerungen in der gewünſchten Richtung bringe, dem Reichstag bereits vorliege, dort aber noch nicht zur Behandlung gelangt ſei. Bei der Beratung der vorliegenden Petition wurden die Wünſche der betr. Beamtengruppe allerſeits als berechtigt anerkannt, und der einſtimmig gefaßte Beſchluß geht auf „empfehlende Ueberweiſung“ an die Regierung. franzöſiſchen Sprache Mächtigen leicht verſtändlichen Ausdrucke, und freier von dem bekannten halbſingenden Pathos, in welchen die übrigen mitwirkenden Conpatrioten verfielen. Der Schluß, den Abſchied von ſeinen Kindern, wirkte tief ergreifend. Alle andern deklamierten und kamen nicht über den Rayon des Mittel⸗ mäßigen hinaus. Die Miſe en Scene war ausgezeichnet, das En⸗ ſemble flott. Die das ganze teilweiſe begleitende Muſik war ſtimmungsvoll, hätte aber ſchließlich wegbleiben könn en.— Das Haus war ſo leer wie noch ſelten. Das Publikum hat eben für die antike Tragödie in fremder Sprache und beſonders für dieſe, die wir hier ſchon in der Ueberſetzung von Wendt hatten, keinen Sinne.— Prinz Max mit Gemahlin wohnte der Vor⸗ ſtellung, die erſt wegen der Leere, um 8 Uhr begann, his zum Schluſſe an.— F. Bayreuths Künſtlerperſonal 1908. Die bevorſtehenden Feſt⸗ ſpiele in Bayreuth werden, wie von dort gemeldet wird, geleitet von den Herren Dr. Hans Richter, Dr. Karl Muck, Michael Balling und Siegfried Wagner. Als Träger der Solopartien wurden berufen die Damen: Alten⸗ Hamburg, Fabry⸗Stuttgart, Fleiſcher⸗Edel⸗Hamburg, Foerſtel⸗ Wien, Ellen Gulbranſon⸗Chriſtiania, Hempel⸗Berlin, Hermann⸗ Straßburg, Heßlöhl⸗Wiesbaden, Kittel⸗Wien, Adrienne v. Kraus⸗ Osborne⸗Leipzig, Leffler⸗Burckardt⸗Wiesbaden, Reuſt⸗Belce⸗ Dresden, Rüſche⸗Endorf⸗Hannover, Salden⸗Darmſtadt, Walker⸗ Hamburg; die Herren: Dr. v. Bary⸗Dresden, Berger⸗Berlin, Braun⸗Wiesbaden, Breuer⸗Wien, Dr. Brieſemeiſter⸗Berlin, Burgſtaller-⸗Holzkirchen, Burrian⸗Dresden, Corvinus⸗Wien, Dal⸗ movss⸗ Antwerpen, Dawiſon⸗Hamburg, Geiſſe⸗Winkel⸗ Wiesbaden, Hadmiger⸗Koburg, Allan C. Hinckley⸗Hamburg, Dr. v. Kraus⸗Leipzig, Mayr⸗Wien, Schützendorf⸗Bellwidt⸗Düſſeldorf, Soomer⸗Leipzig, Clarence E. Whitehill⸗Köln. S. König und Kunſt. Aus Dresden wird uns geſchrieben: Das esgeſpräch in Dresden dreht ſich augenblicklich faſt aus⸗ ſchließlich um die Aeußerungen des Königs Friedrich Auguſt hin⸗ die liberal fühlen und denken. Wer unſere Sache für eine gute Und bei allem dem werden diejenigen bei uns nicht alle, die Kreiſe der Erwägungen ausgeſchloſſen ſind, jedenfall⸗mit großer 28 Badiſcher Landtag. oc. Karlsruhe, 13. Mai. Die Budgetkomm; erledigte heute eine Anzahl zum Eiſenbahnbetre get eingekommener Petitionen. Die von der Gemernd i. Schw. eingereichte Petition um Aufhebung des auf derZahnradſtrecke der Höllentalbahn ſoll derge rückſichtigung überwieſen werden, dagegen wird beantragz eine Petition der an der Strecke M ionn rdnung iberzugehe bahnarbei 8 8 eite 9 dienſteten wieder eingereichten Petitionen ſteht die 90 Be⸗ ng im weſentlichen auf demſelben Standpunkt, den ſie ſch letzt Land den Forderun 21 hon auf dem etzten Landtage den Forderungen der Bedenken gegenüber en genommen hat. Edenüber ein⸗ 4 —— Beleidigungsprozeß Olga Molitor— Albert Herzog. (Von unſerem Korreſpondenten.) 1 Sh. Karlsru he, 18. Maz Sechſter Verhandlungstag.— Nachmittagsſttzung Zu.⸗A. Vi Beweisantrag, den im Saale befindlichen Redakt von der„Berliner Morgenpo Beginn der Nachmittagsſitzung ſtellt 91 K 5 habe. Herr eber ſeine Vernehn 1 1.⸗A. Vög ele: Die„Bad. Landeszeitung“ hat ſich bon An⸗ fang an mit der Verteidigung beſchäftigt gemacht, ich hätte die Hauptmomente der Ausſagen verſchiedener Zeugen, wie der Frau Stahl uſw. in die paſſende Beleuchtung zu bringen verſucht. Der Vorwurf iſt ganz unberechtigt, da ich in die ganze Vernehmung der Familie Htu nich eingegriffen habe. Ich kann wohl feſtſtellen, daß es ſich bei dieſem Bericht⸗ erſtatter auch entweder um Unfähigkeit oder Böswilligkeit han⸗ deln muß. Vorſ.: Das Gericht hat keine Veranlaſſung in die fortwährenden Preßangelegenheiten einzugreifen..A. 9. Pannwitz: Ich halte den Beweisantrag für unerheblich. Wez ich im Prozeß Schmidt in Berlin getan habe, iſt für den hieſigen Prozeß unerheblich. Ich erachte aber den zu 9 Monaten Ge⸗ fängnis verurteilten Redaktenr Schmidt nicht für die kompeſen⸗ teſte Perſönlichkeit, um über dieſen langſchweifigen Beweisantrag Auskunft zu geben. Er iſt dazu keilweiſe ja garnicht imſtande da er niemals das Recht der Akteneinſicht hat. Und wenn wirklich von mir ein Antrag an die Staatsanwaltſchaft in Berlin exiſtjeren ſollte, in welchem auf Vergleichsverhandlungen Bezug genommen wird, ſo kann das Herr Schmidt doch nicht aus eigener Wahr⸗ nehmung bekunden, er kann nur von ſeinem Rechtsanwalt infor⸗ miert ſein. Sollte das Gericht den Redakteur Schmidt verneh⸗ men, ſo beantrage ich die Ladung des Oberſtaatsanwalts Iſen⸗ biel, des Staatsanwalts Raſch und des Vorſitzenden der betreffen⸗ den Kammer..⸗A. v. Pannwitz verwahrt ſich noch dagegen, daß eine Preßhetze gegen Herrn Herzog ſtartigefunden habe Er habe nur ein falſches Oldenburger Telegramm dementiert. Vorſe Ich erkläre ein für allemal, daß es mit dieſen Preßangelegenheiten jetzt ein Ende hat. Wohin ſollen wir ſonſt kommen? Staats⸗ erheblich iſt..⸗A. Oppenheimer: Der Antrag iſt er⸗ heblich, da Herr v. Pannwitz ja immer in ſehr entrüſteten Aus⸗ führungen Herrn Herzog vorwirft, daß er nicht widerrufen habe. Eine kompetente Perſönlichkeit, die über die Sache Auskunft geben kann, iſt ja im Saale: Herr v. Pannwitz! Er mag ſich doch er⸗ klären. Das Gericht ſetzt den Beſchluß aus und fährt in der Vernehmung des Dr. Dietz fort. Der Zeuge ſoll Auskunft geben über Mitteilungen, die ihm Karl Hau über etwaige Beziehungen zu Frl. Olga Molitor gemacht hat. Der Zeuge nahm ſich im Dezember 1906 der Sache an und ſah ſteszuſtand zerrüttet. Er hatte lauge Unterredungen mit Hau und fragte ihn u. a. auch, ob er der Täter ſei. Hau ſagte: Ich kam Ihnen die Verſicherung geben, ich bin en der ganzen Sachs ——— als. Protektor, aber nur als ſolcher, Anſtoß an der„Nacktheik Aufſehen erregten und die jetzt die nur recht mittelmäßige Dresdner Kunſtausſtellung herausreißen ſollten, genommen, ſich aber wohlweislich gehütet, als„Kunſtrichter“ hervorzutreten und ſich als ſolcher ein Urteil über das rein Künſtleriſche zu er⸗ lauben. Der König hat nach altem Brauche das Protektorat über die Ausſtellung übernommen und iſt natürlich in dem Glauben geweſen, daß die dargebotenen Kunſtwerke nach jeder Richtung hin einwandfrei und Damen und Kindern unbedingt zugänglich ſein würden. Das iſt nach der Anſicht des königlichen Protektorz nicht der Fall und darin hat der König als„Menſch' volllome natürlich eine andere und da die Große Kunſtausſtellung en öffentliche, jedermann zugängliche iſt, ſo iſt es das gute Recht des Königs, Kunſtwerke abzulehnen, die nach ſeiner Meinung und in dieſem Falle auch nach der Meinung vieler anderer ein⸗ fach„eniſehlich ſind, wie Majeſtät ſich auszudrücken belkehen Uebrigens ſind jene abfälligen Aeußerungen des Königs nich beim Feſtbankett gelegentlich der Eröffnung der Ausſtellung, wis irrtümlich berichtet worden iſt, gefallen, ſondern der König 15 ſich erſt am anderen Tage im engſten und bertrauten 0 rückhaltlos über die„entſetzlichen Bilder“ ausgeſprochen dent Publikum in ſeinem„rein⸗ſittlichen Empfinden“ gibt darin den König Recht, die Künſtler in ihrer Mehrzahl natürlich derer Anſicht und deshalb herrſcht auch in der Dresdner Ku lerkolonie große Beſtürzung, die ſelbſt die benkiigenden A des Staatsminiſters Grafen Hohenthal, der König habe ſo ſchlimm gemeint und bedauere die in der Erregung ee tadelnden Worte, nicht haben beſänftigen können. e war in der Tat, wie aus ſeiner nächſten Umgebung e ſchon beim erſten Rundgange durch die Ausſtellung ſicht 55 5 regt, er unterdrückte aber in Rückſicht auf die anwefendenih niſatoren ſeine Mißſtimmung, um ſpäter deſto nachdrückliche; ſichtlich der Großen Dresdner Kunſtausſtellung. Der König har guf die„entſetzlichen Bilder“ hinzuweiſen. Es iſt auch nicht der ſſion büd. ng wird erte ſtigt— nicht im günſtigen Sinne— ſie hat mir in der letzten Abendzeitung den Vorwur anwalt: Ich bitte um Ablehnung des Beweisantrags, da er un⸗ Hau zum 1. Mal in London. Er fand ihn nervös und ſeinen Gei⸗ einiger Bilder, die ſchon früher auf Berliner Kunſtausſtellungen men recht. Vom künſtleriſchen Standpunkte aus iſt die Sache c SSßr n S. 3% ̃ ¼dv— ²— un Mannheim, 14. Mai. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) 3. Seite. entd 1g, ich habe erſt nach meiner Verhaftung erfahren, daß ane Schwiegermutter tot iſt.“— Als der Zeuge ihn fragte, was Ai in Baden⸗Baden getam habe, entgegmete dieſer:„Darüber Ihnen keine Auskunft geben.“— Der Zeuge fvagte: Warum nicht?“— Nach laugem hin und her erklärte er:„Ich zun es nicht tun, weil ſonſt gtvei Perſonen kompromittiert werden.“ —Er ſagte wicht, ob es zwei Damen ſeien, vielleicht ſeine Frau und Frl. Olga, er ſprach nur von zwei mitbeteiligten Perſonen. Der athe erklärte darauf:„Unter dieſen Umſtänden kann ich eine Ver⸗ Kadigung nicht übernehmen.— Hau fragte:„Wollen Sie mich eiba für geiſteskrank erklären?“— Dr. Dietz entgegnete:„Das will 15 gumicht!!“— Hau erklärte:„Ich verweigere jede Auskunft.“ Harauf erwiderte Or. Dietz:„Gut, ich kehne die Verteidigung ab. Aß würde vor Gericht ſagen müſſen, daß Sie der Täter ſeien.“— Dogegen verwahrte ſich Hau, da er unſchuldig ſei. Der Zeuge gibt an, er ſei weiter im Hau gedrungen, er ſolle doch Auskunft geben, ſonſt glüſſe er umterſtellen, daß Hau der Täter ſei. Schließlich ſagte Hau: Neinetwegen, danm richten Sie Ihre Verteidigung ſo ein, als ob ich ber Täter wäre.“ Auch ſpäter wollte Hau nicht Auskunft geben. Er hat nicht das geringſte getan, irgendwelches Material zu ſchaffen. Bis in den April hinein änderte ſich im der Anficht des Zeugen nichts. Er riet Hau, doch zu ſprechen, da ſein Schweigen ihm ſchließlich den 205 bringen müſſe. Am 13. März 1907 hatte Dr. Dietz eine viel⸗ kündige Unterredung mit Frau Hau. Aber auch hierbei war von emer anderen Täterin nicht die Rede. Der Zeuge ſuchte don Hau gerausgubekommen, oh elwa die Tötung des Frl. Olga beabſichtigt geweſen ſei, und ob die Mutter vielleicht fahrläſſig getöbet worden ſei. Er wollte ſehen, vö Hau nach dieſem Rettungszipfel greifen würde. Dieſer reagierte aber nichb auf die Sache und lehnte es durchaus ab, dabon Gebrauch zu machen. Am 8. Juli kam Dr. Dietz wieder zw Hau. Dieſer-Fragbe: Nun, welche Verteidigung werden Sie jetzt vor⸗ nehmem? 5 Dr. Dießz ſagte? Ich unterſtelle die Anweſenheit in Baden⸗ Baden und werde aus dem Geſichtspunkt der verminderten Zurech⸗ kungsfähigkeit oder für Tatſchlag und mildernde Umſtände plai⸗ dieren. Hau erklärte: Wenm Sie die Akten und Protofolle genau futdieren, ſo kwerden Sie finden, daß ich zur Zeit der Tat überhaupt nicht an Ort und Stelle war. Ich war überhaupt zur Zeit des Schuſſes aricht an den Lindenſtaffeln. Das muß aus den Protokollen des Frl. Olga Molitor und des Kutſchers Braun hervorgehen.— Der Zeuge ſtellt feſt, daß die Ausſage des Kutſchers Braun in der An⸗ Aageſchrift falſch verwertet worden iſt. Sobald die Sache nicht mehr Kappte, habe der Staatsanwalt ſeine falſche Behauptung fallen laſſen.— Juſtizrat Bernſtein: Wenn Dr. Dietz im Gefängnis zu Hau fagt, der Kutſcher Braun iſt nach der Anklageſchrift vom Funkt K weggefahren und wenn nun Hau ſagt: Nein vom Punkt L! und wenn ſich danm herausſtellt, daß das letztere wahr üſt, dann iſt bewieſen, daß Karl Hau mit dem Kunſcher Brvau zur Bahn gefahren il. geugez Es erklärt ſich damit die Bemerkung Haus, daß der geuge Braun unter Eid anders ausſagen würde, als ich nach der ſalſchen Angabe der Anklageſchrift angenommen hatte. Juſtizrat Bernſtein: Wenn Hau wußte, wo der Paſſagier des Kutſchers Braun einſtieg, danm twar er der Paſſagier ſelbſt. Vorſitzender: Es war nur erforderlich, daß Hau von den Ausſagen Brauns im Nobdember 1906 Kemutnis erhielt. Die Möglichkeit, daß ſie ihm be⸗ kaumt waren, liegt ſehr wohl vor. Vielleicht iſt ihm die Ausſage Brauns vorgehalten worden. Zeuge: Kutſcher Braum beſtätigt die Artgabe Haus über den Weg. Das war mir ein Grund, daß ich dazu kam, an die Unſchuld Haus zu glauben. Der Zeuge berichtet weiter: Frau Ling Hau verwies mich in ihrem Briefe an Fräulein Olga Molitor, aus der ich durch geſchickte Fragen wohl allerlei herauslocken konnte. Frau Hau gab mir eine ausführliche Krankheitsgeſchichte und eine Lebensgeſchichte ihres Mannes Ich entnahm dieſem Schriftſtücken, daß ſie mit ihrem Mann ſehr glücklich lebte, ſie wünſchten nur noch ein zweites Kiad; Frau Hau liebte ihren Mann ſehr. Sie war in einem unglückſeligen Konflikt der Pflichken. Lina Hau glaubte, ihr Mann habe die Tat berübt und zwar im Wahnſinn. In einem Briefe von Frau Ling Hau ar mich bom 24. Januas heißt es:„Meinem Mann konnte nach meinen Erzählungem und Briefen über das einſame freudloſe Leben der Mutter, über den troſtloſen einſamen Winter in Baden, nur die gervenzerrüttende ſchwierig zu behandelnde Olga zur Geſellſchaf⸗ terin, der Tod für meine Mutter als Erlöſung erſcheinen.“— Weiter heißt es in dem Briefe:„Tatſache iſt, daß meine Mutter ſich ent⸗ ſezlich vor dem einſamen Winter in Baden⸗Baden fürchtet, und daß für Olga bereits der Aufenthalt in einem Nervenſanatorium in Ausficht genommen war. Vor.: Dieſe Anficht hatte Frau Hau doch nur, als ſie Hau für wahnfſinnig hielt. Zeuge: Jawohl. An dem Sanatorium habe ich nicht den geringſten Anſtand genommen. Ich kenne viele hochachtbare Leute, die in einem Sanatorium ihre Nerven Ariert haben. Vorſ.: Frau Hau wollte alſo einen fremden Mann dazu beranlaſſen, an ihre Familie ſich als Spion heranzumachen. Er⸗ ſchien Ihnen das nicht merkwürdig und wenig ſchweſterlich? geuge: Ich wußte damals noch nicht, daß Frau Hau eiferſüchtig war. Der Zeuge kam allmählich zu dem Eindruck, daß Frau Har kiferſüchtig auf Fräulein Olga ſei. Am 13. Mai kam Frau Hau zu Dr. Dietz. Sie präſentierte ſich als vollkommene Dame, der man pöllig vertrauen konnte. Sie fragte, ob die Sache günſtig ſe Der Zeuge entgegnete, das ſei ein Ding der Unmöglichkeit, da Hau durchaus keine Antwort gebe. Höchſtens komme eine ver⸗ minderte Zurechnungsfähigkeit in Betracht, obgleich das Geſetz dieſen Begriff nicht kennt... Dr. Dietz wies die Zeugin darauf hin, daß ihr Erſcheinen in der Verhandlung vielleicht günſtig wirken würde, wenn ſie Haus Lebensgeſchichte berichten würde. Frau Hau aber entgegnete: b „Ich werde die Verhandlung undter keinen Umſtänden erleben.“ Der Zeuge bekundet weiter: Ich war wie aus den Wolken gefallen, denn ſie ſchien ganz gefaßt und ſagte das faſt ſcherzhaft mit lachen⸗ dem Munde. Ich ſagte die Sache ſei zu ernſt zum Scherzen. Sie entgegnete, es ſei kein Spaß, ſondern ihr voller Ernſt, daß ſie den Tag der Verhandlung nicht erleben würde. Ich erinnerte ſie an ihr Kind und daran, daß ſie eine junge Frau ſei. Sie erwiderte aber:„Sie können mit Engelzungen reden, ich bin zur Verhand⸗ lung nicht mehr am Leben. Ich riet ihr den Ansgang der Ver⸗ handlung abzuwarten. Sie erwiderte:„Nun, nachdem Sie mir geſagt haben, daß er nicht zurechnungsfähig iſt, weiß ich, daß er wegen Olga nach Baden fuhr. Und da er das hinter meinem Rücken getan hat, während ich in London ſitze, ſo iſt es zwiſchen uns beiden aus, ſelbſt wenn er auf freien Fuß kommt. Es gibt für uns nur eine einzige Löſung, das iſt der Tod!“ Ich bin ein Wrack, ich bin nicht hübſch, nicht jung, nicht geſcheit, nicht pikant genug, ich ſtehe der Jüngeren im Wege.“ Der Zeuge teilt weiter mit, was Frau Hau ihm von ihrem Bekanntwerden mit Hau erzählt hat. Sie ſei immer auf Frl. Olga eiferſüchtig geweſen, da ſie dieſe für geeigneter hielt, Karl Hau zu feſſeln, weil ſie beleſener und geiſtreicher ſei; entſcheidend ſei der 21. Oktober geweſen, ein Sonntag, als die drei in Baden zuſammen waren. Frau Hau glaubte Grund zur Eiferſucht zu haben, es habe ſie beſonders gekränkt, daß Frl. Olga noch in der Nacht ihrem Schwager Gedichte vorgeleſen habe; ſie ſei über das „dreieckige Verhältnis“ höchſt unglücklich geweſen; ſie fürchtete, ſie ſei zum alten Eiſen geworfen. Dann ſei es in Paris zu einem großen Krach gekommen. Sie habe Verdacht gehabt, daß die beiden Anderen in einer Nacht noch einmal weggegangen ſeien, Hau habe das aber ehrenwörtlich am anderen Tage in Abrede geſtellt. Dann ſeien ſie nach England gegangen. Als Hau davon anfing, er wolle Frl. Olga nach Amerika mitnehmen, habe ſie erkärt, ſie wolle ſich ſcheiden laſſen, er ſolle ihr nur das Kind laſſen. Hau ging dann nach dem Kontingent nochmals zurück in geheimen Ge⸗ ſchäften, wie er ſagte. Als Frau Hau erfuhr, daß Hau von Lon⸗ don direkt nach Baden gefahren war, war es ihr klar, daß er nur dorthin gegangen war, um Frl. Olga nochmals zu ſehen. Von der Tat ſelbſt wußte ſie freilich nichts. Alles das trieb ſie in den Tod. Nichts konnte ihr den Gedanken austreiben. Sie verlangte, daß auch er ſich ums Leben bringen ſolle, damit alles aus ſei. Um 7 Uhr trat eine kurze Pauſe ein. Nach der Pauſe wird in der Vernehmung des Dr. Dietz fortgefahren.— Vorſ. Frau Hau hat ſich einer Schweſter gegenüber nach dem Geſpräch Lom 13. Mai mißliebig über Sie geäußert.— Zeuge: Der Aus⸗ druck„Filou“, den ſie gebraucht haben ſoll, paßt nicht ſehr gut zu dem Teſtament, das mich zum Vormund des Kindes beſtellte vor ihren Angehörigen. Noch am 7. Juni, direkt vor ihrem Tode, ſchrieb ſie mir, daß ich der einzige Menſch geweſen ſei, demgegen⸗ über ſie nicht einen entſetzlichen Zwaug gefühlt habe.— Vorſ.: Iſt Ihnen das Verhalten der Dame nicht etwas eigenartig vor⸗ gekommen?— Zeuge: Ihr Weſen erſchien mir herpiſch. Sie ging lachend ihrem Schickſal entgegen, ohne ſich wankend machen zu laſſen. Sie wollte ſterben und erkundigte ſich, wie man ein gültiges Teſtament machen müſſe. Dann ſuchte ſie nach einem Bleiben für das Kind. Erſt ſagte ſie, ob ich es nicht nehmen wolle. Als ich ablehnte, erklärte ſie, dann bleibe nur Frl. Olga übrig. Denn die Haus ſeien fanatiſch katholiſch und würden ein Seelenrettungswerk in die Wege leiten. In die Familie Bachelin und die des Oberleutnants dürfe das Kind auch nicht hinein; es bleibt ſchließlich nur Frl. Olga übrig. Sie ſchloß damit, daß ſie erklärte, ich müſſe Vormund werden. Ich dankte dafür. Sie hat aber trotzdem dieſe Beſtimmung ins Teſtament geſetzt, das ja wirkungslos blieb, da das vollſtändige Datum fehlte. Ich fragte ſie noch, ob ſie glaube, daß Hau Frl. Olga habe erſchießen wollen. Sie verneinte dies. Dann forderte ſie Gift, das ihr aber ver⸗ weigert wurde. Sie ſchrieb dann nochmals danach, ich ſollte auch ihrem Manne Gift geben, damit die ganze Geſchichte aus der Welt geſchafft werde. Ich ließ mich darauf natürlich nicht ein. Am 5. Juni kam Frau Hau wieder zu mir und bat mich, ihr Einlaß zu ihrem Mann zu verſchaffen. Sie zeigte auf ihre Taſche und ſagte: „Nun habe ich das Gift bekommen.“ Ich glaubte ihr nicht recht. Sie zeigte es auch nicht vor. Am nächſten Tag, dem 6. Juni ließ mich Hau rufen und erklärte mir, ſeine Frau wolle ſich ertränken, ich ſolle ſie zurückzuhalten verſuchen. Aber es war ſchon zu ſpät. Am 7. Juni erfuhr ich, daß ſie ſich im Pfäffikoner See das Leben genommen hatte.— Vorſ.: Verſchiedene Zeugen haben bekundet, daß Frau Hau wohl eiferſüchtig war, daß ſie felbſt aber ſagte, ſie habe keinen Grund dazu.— Zeuge: Auch ich hielt ihre Eiferſucht für grundlos. Zwiſchen den beiden beſtand nach der Anſicht derFrau eine Seelen⸗ harmonie, wie ſie zwiſchen zwei hachgebildeten äſthetiſchen Per⸗ ſonen ſich bilden kann, ohne daß dabei an etwas Unkorrektes, Rohes, Gewöhnliches gedacht werden kann. Auf Befragen des Vorſitzenden gibt Fräulein Olga Molitor an, daß ſie auf ihren Eid nehmen könne, daß von einem Kuß keine Rede ſein könne. Auch habe ſie niemals in ſpäter Stunde einen Spaziergang mit Hau in Paris gemacht.— Vorſ.: In Baden ſollen Sie Hau in der Nacht Ihre Gedichte vorgeleſen haben?— Zeugin: Das ſtimmt, es war aber ein Scherz. Hau ſollte in der Nacht noch eine Wildente aufeſſen. Er wollte es aber nur tun, wenn ich meine Gedichte vorleſen wollte. Darum tat ichs.— Vorſ.: Es war alſo wieder eine von den vielen Harmloſigkeiten. Wie kam es nur, daß Ihre Schweſter dieſe Dinge ſo ſchwer nahm? Meinen Sie, daß alles dies ſie in den Tod getrieben hat?— Zeugin: O das war nicht das Motip, das meine Schweſter in den Tod trieb.— Vorſ.: Haben 1903 noch literariſche Intereſſen zwiſchen Ihnen und Hau beſtanden? — Zeugin: Es kam wohl auch einmal die Rede auf ein gutes Buch, aber nicht mehr als bei anderen Leuten. Alles Intereſſe für Hau hatte ein Ende, als er in nähere Beziehungen zu meiner Schweſter trat.— Vorſ.: Sie haben kein Intereſſe mehr für ihn gehabt?— Zeugin: Nein.— Vorſ.: Meinen Sie, daß er beſonderes Intereſſe für Sie hatte?— Zeugin: Auch nicht. Darauf um ½9 Uhr Vertagung auf Donnerstag 9 Uhr. Aus Stadt d Land. * Maunheim, 14. Mai 1908. * Uebertragen wurde dem Telegraphendirektor Wilhelm Leſer aus Seelbach die Vorſteherſtelle bei dem neugebildeten Telegraphen⸗ amt 1. Klaſſe in Pforzheim, dem Poſtdirektor Michael Schmunck aus Edingen die Vorſteherſtelle des neugebildeten Poſtamts 1. Klaſſe in Bühl, dem Poſtimſpektor Friedrich Stür zenacker aus Bau⸗ ſchlott unter Ernennung desſelben zum Poſtdirektor die Vorſteher⸗ ſtelle bei dem Poſtamt Ettlingen, dem Oberpoſtſekretär Hermanm Knab aus Kehl unter Ernennung desſelben zum Poſtmeiſter die Vorſteherſtelle des Poſtamts in Bretten, dem Oberpoſtſekretär Friedrich Kuchenbeißer aus Geidelberg des Oberpoſtſekretär⸗ ſtelle bei dem Poſtamt in Heidelberg und dem Poſtſekretär Ludwig Friedrich Harrſch in Tauberbiſchofsheim unter Ernennung zum Poſtmeiſter die Vorſteherſtelle bei dem Poſtamt 2 in Tauberbiſchofs⸗ heim mit Wirkung vom 1. September 1907 ab. * Von der Handelshochſchule. Es ſei auch an dieſer Stelle darauf aufmerbſam gemacht, daß die Freitags⸗Vorleſung des Herrn Geheimen Hofrats Prof. Dr. Gothein(Gewerbliche Abteilung) künftig kurz wach 6½ Uhr ihren Anfang nimmt. * Handelshochſchule. Der Ausſchuß der Allgemeinen Vereinigung der Studferenden umd Hoſpitanten der Handelshochſchube bringt hiermit zur Kenntnis der Studierenden und Hoſpitanten, daß der Begrüßungsabend am Samstag, den 16. Mai, pünktlich%9 Uhr, im kleinen Saal der„Börſe“(E 4 Nr. 12) ſtattfindet und bittet dringend um recht zahlreiches Erſcheinen. Zu dieſer Veranſtaltung hat Herr Geh. Hof⸗ rat Profeſſor Dr. Gothein einen Vortrag übernommen. Ferner wird an dieſem Abend Herr Ingerieur W. Baur über ſeine Teil⸗ nahme an dem„I. Internationalen Wiriſchaftskurs 1907“ in Lauſanne berichten. Auch die früheren und jetzigen Hörer, ſowie alle Freunde der Handelshochſchule ſind zu dieſer Veranſtaltung höflichſt eingeladen und ſehr willkommen. * Auf ſeiner erſten Rheinreiſe befindet ſich 3z. Zt. ein neuer Schraubendampfer mit Namen„Cornelie“. Der neue Schlepp⸗ dampfer iſt Eigentum von W. Janſen zu Dordrecht, auf der Schiffs⸗ werft von Huiskens und van Dyk zu Dordrecht erbaut, hat eine Länge von 31 Metern, eine Breite von 6,20 Metern und einen Tiefgang von 1,37 Metern. * Siebenter ſüdweſtdeutſcher Handlungsgehilfentag. Sonntag, den 17. Mai, vormittags 11 Uhr, tritt in Worms, großer Saal des Städtiſchen Spiel⸗ u. Feſthauſes, der 7. ſüdweſtdeutſche Handlungsgehilfentag zuſammen. Als Beratungs⸗ gegenſtände verzeichnet die Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Ch. Engel⸗Mülhauſen i. Elſ. über Handlungsgehilfenkammern, 2. Vortrag des Herrn Paul Peſtor f⸗Worms über„Die Kong⸗ kurrenzklauſel“, 3. Vortrag des Herrn Ernſt Richte r⸗Mann⸗ heim über„Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe“, 4. Vortrag des Herrn Eugen Clauß⸗Hamburg über„Die Zukunft der deutſchen Handlungsgehilfenbewegung“.— Den Verhandlungen geht am Samstag, den 16. Mai der 11. Gautag des Gaues Südweſt im Deutſchnationalen Handlungs⸗ gehilfen⸗Verbande voraus, dem Vertreter aus 100 Orks⸗ gruppen mit rund 8000 Mitgliedern anwohnen werden.— Den Schluß der Tagung bilden am Sonntag ein Feſtabend der Ortsgruppe Worms im D. H. V. und der für den Monkag vorge⸗ ſehene Ausflug an die Bergſtraße mit Abſchiedsfeier auf Schloß Auerbach. * Servatius, der letzte der gefürchteten Eisheiligen, brachte int Laufe des geſtrigen Tages einen empfindlichen Witterungs⸗ umſchlag. Der ſtrömende Regen, der faſt den gangen Tag über nicht ausſetzte, verbreitete geradezu herbſtliche Kühle, die ſich im Gegenſatz zu der ſommerlichen Temperatur der letzten Tage doppelt unange⸗ eeeeen errl Fall, daß die Kinder des Königs, die zumteil ſchon halb erwachſen ſind— der Kronprinz Georg ſteht im 16. Lebensjahre— in⸗ zwiſchen die Ausſtellung beſucht haben. Ihr Beſuch galt lediglich dem ſächſiſchen Hauſe in dem die Kunſt und Kultur unter de ſächſiſchen Kurfürſten ein Heim gefunden haben. Der Freimut des Königs und ſeine Erklärung, er habe mit ſeinem Urteil weder die ausſtellenden Künſtler, noch die Leiter der Ausſtellung lreffen und kränken wollen, hat auf, alle den beſten Eindruk binterlaſſen und man kann wohl ſagen, des Königs Popularität hat durch dieſen Zwiſchenfall bei der großen Maſſe nur noch zugenommen. Geheimrat Profeſſor Gotthard Kuehl, der ſpiritus Fector, auf den übrigens viele Künſtler der jüngeren Generation nicht beſonders gut zu ſprechen ſind, weil der allmächtige Pro⸗ feſſor gerade talentvolle junge Dresdner Künſtler mit ihren Bil⸗ dern, die ſich nicht durch Nacktheit auszeichneten, zurückgewieſen bat, ſoll ſich troz der beruhigenden Erklärung des nigs dennoch mit Rücktrittsgedanken tragen. Auch dem Geheimen Re⸗ gierungsrat Stadler, dem Regierungskommiſſär der Ausſtellung, ſull etwas bange zu Mute ſein. Aber König Friedrich Auguſt krägt nie etwas nach und ſo werden ſich auch dieſe Herren wohl allmählich wieder beruhigen. Das eine aber ſteht feſt: König Friedrich Auguſt wird wohl niemals ein Protektorat wieder über⸗ nehmen, wenigſtens über eine Kunſtausſtellung, ohne ſich vorber bon dem Stande derſelben, von den einzelnen Kunſterzeugniſſen uſw. perſönlich genügend informiert zu haben. Prinz Johann eorg und deſſen Gattin ſollen allerdings nicht auf dem Stand⸗ dunkt des Königs ſtehen. Das geht ſchon aus den faſt täglichen Beſuchen des Prinzenpaares und den zahlreichen Ankäufen auf der Ausſtellung hervor. Aber das Publikum ſtimmt mit dem König überein: Einige Bilder ſind entſetzlichl Eine eigenartige ruſſiſche Theaterſitte wird das Berliner Publikum beim demnächſt ſtattfindenden Enſemble⸗Gaſtſpiel der Petersburger Hofoper kennen lernen. Wenn nämlich auf einer zuſſiſchen Bühne ein Stück patriotiſchen Inhaltes in Szene geht, De z. B. die Oper„Das Leben für den Zaren“, mit der am 29. Mai das ruſſiſche Gaſtſpiel in Berlin beigunt, wird vorher von den Schauſpielern die Nationalhymne geſungen. An dieſer Sitte wollen die Petersburger Gäſte auch bei ihrem Berliner Auf⸗ treten feſthalten. Bevor„Das Leben für den Zaren“ in Szene geht, wird ſich der Vohang heben, die Schauſpieler im Frack ind die Schauſpielerinnen in Soireetoilette werden zuerſt die deutſche und darauf die ruſſiſche Nationalhymne ſingen. Die Berliner Liedertafel hat Athen wieder verlaſſen und be⸗ findet ſich auf der Rückreiſe. Die am Montag abend vor dem griechiſchen Königspaar entgegengenommene Sangeshuldigung verlief glänzend. Der König ſpendete den Sängern uneinge⸗ ſchränktes Lob. Das im Stadttheater gegebene Konzert, das unter dem Protektorate der Kronprinzeſſin ſtand, nahm einen ſehr befriedigenden Verlauf und ha auch einen großen pekunären Er⸗ folg gehabt. Der Ertrag kommt dem von der Kronprinzeſſin ge⸗ gründeten Kinderhoſpital zugute. Wiſſenſchaftliche Forſchungsreiſe. Das Kuratorium der wiſſenſchaftlichen Stiftung in Hamburg beſchloß, eine auf zwei Jahre berechnete Forſchungsreiſe in das deutſche Kolonialgebiet der Südſee zu veranſtalten Ein Denkmal für Guſtav v. Moſer, amüſanter Luſtſpiele und Schwänke, iſt in der Vaterſtadt Mo⸗ ſers, in Görlitz auf dem Theaterplatz feierlich enthüllt worden. Anweſend waren auch drei Söhne und drei Enkeltöchter des Luſtſpieldichters, die in Amerika wohnen. Schöpfer des Denk⸗ mals iſt der Bildhauer Harro Magnuſſen⸗Berlin. Der Männerchor Zürich hat im Troradero zu Paris bor 5000 Zuhörern mit großem Erfolg konzertiert. Die Dirigenten Karl⸗ Attenhofer, der bekannte Komponiſt populärer Chöre, ſowie Volkmar Andreae, der ſich auch als Leiter des Lamoureux⸗ Orcheſters Lorbeeren holte, wurden lebhaft ert. Einen Sturm der Begeiſterung erweckte die von den ca. 300 Sängern vorgekragene Marſeillaiſe in der Bearbeitung von Berlioz. „Ein Walzertraum“ in Wien. Der greiſe Prinzregent Luik⸗ pold von Bayern wohnte am letzten Sonntag im Carl⸗Theater den Autor ſo vieler zu Wien einer Aufführung von„Ein Walzertraum“ bis zum Schluſſe bei und zeichnete die Darſteller durch lebhafte Beifalls⸗ bezeigungen aus. Für die am 19. d. ſtattfindende 40 0. Auf⸗ führung der beliebten Operette ſind ſämtliche Logen und Sitze vergriffen. Die Prager Maifeſtſpiele haben mit einer in blendend ſchöner Ausſtattung gebotenen Aufführung von Hermann Zumpes nach⸗ gelaſſener Oper„Saevitri, die Königstochter“ einen großen Erfolg erzielt. Um die vorzügliche Wiedergabe des Werkes machte ſich hauptſächlich Kapellmeiſter Willibald Kähler, früher in Mannheim, verdient. Ueber einen d Annunzio⸗Theaterabend in Florenz wird der „N. Z. Z. aus Zlorenz geſchrieben: Mit Begeiſterung und ſtüz⸗ miſchem Beifall, der ſich in unzähligen Hervorrufen der Schau⸗ ſpieler und des Dichters kundgab, wurde geſtern Gabriele d' An⸗ nunzios Schauſpiel La Nare im Teatro della Pergola zu Florenz, dem Wilnbrte des Dichters, aufgenommen. Die wohllautreiche Diktion der Dichtung, deren lyriſche Melodik und Spoachg walt durch die eigenortige ſtelwolle Chor⸗ und Inſtrumenkalmuſik des Meiſters Ildeb-ando do Parma erhöht und zu eirdrucksvoller Wirkung geſteigert uend: die überraſchend großartigen ſzeniſchen Bilder, mit denen d' Annunzio als Kenner und feiner Bewerter der„bildenden“ Künſte und als großer Theatraliker die ia Italien ſo verwöhnten Augen entzückt— alles wirkte als ein fas zinierendes„Geſamtkunſtwerk“ auf Ohr und Auge, und mit einem Intereſſe, das auch nicht einen Augenblick erlahmte, folgte das Publikum den Vorgängen bis zu Ende. Der Pracht der theatraliſchen Daebietung auf der Bühne entſprach der Glanz und die Feſtlichkeit der Toiletten im Zuſchauerraum, wo, infolge der unerhört hohen Preiſe, die für den Zutritt zur Aufführung verlangt worden waren— die Logen des erſten und zweiten Ranges koſteten 170 Lire, die des dritten Ranges 100 Dire, die Sperrſitze 30 Lire uff.,— nur die florentiniſche und auswärtige Plutokratie und reiche Adelsariſtokratie anweſend war, vermiſcht mit einer großen Zahl Teilnehmer des gegenwärtig in Florenz 5 4. Seite. nehm bemerkbar machte. Heute 8 Gr. R. an. * Der Jungliberale Verein Mannheim verar 15. Mai, abends 8½ Uhr, im Garter tag, hauſes eine öffentliche Verſammlung, in der Herr Lie Wielandt⸗Heidelberg einen Vortrag über„Das neue Reichsvereinsgeſetz und die Frauenfrage“ halten wird. Zu dieſer Veranſtaltung ſind beſonders Damen herzlich willkommen. tzielte im Hof⸗ Beſuchern den Beſucher) fand rſtellung, in der Im Neuen mit 1033 Be theater das 9 3⸗Rekord. Den geringſten Zu erbarer Weiſe eine Sonntagsna Luſtſpiel„Krieg im Frieden“ Am ſch 1 2 nnheim nach der Berechnung iſtiſchen Amts Ende März. e Städtiſchen Straßenbahnen verei N.(206 517.40 M. i..) enkilometr. Befördert wurden (.01 auf den Wagenkilometer. * Beſitzwechſel. Der Neubau der G Seckenheimerſtraße 47, Ecke Haydnſtraß im März 6.) auf ſonen oder Bäckermeiſter Franz Boſch durch Ke Hog Eheleute, Augartenſtraße 15, hier Abſchluß erfolgte durch das Hypotheken⸗ von Egon Schwartz hier, T 6, 21, * Beſtattung des Stadtrats Adolf Brechter. Dienstag nach⸗ mittag wurde in Heidelberg der dieſer Tage in Lugano ver⸗ ſtorbene Stadtrat Adolf Brechter, k liebten Pfälzer Dialektdichters, beerdi wo ſeine Leiche unter einem reichen Se 0 aufgebahrt war, verſammelten ſich außer den Familienangehöri die Herren Oberbürgermeiſter Dr. Wilckens, Bürgermeiſter 5 Walz und Wielandt mit den Mitgliedern des Stadtrats und Reihe von Stadtverordneten und ſtädtiſchen Beamten, ferner deur des hieſigen Bataillons, Herr Major v. Wahlen⸗ rgaß mit Herrn Leutnamt Böger und einer Abordnung von ffigieren und Mannſchaften, Herr Oberamtmann Schaible, Vertretung des evang. Kirchengemeinderats, der Ausſchuß und lieder des„Gemeinmützigen Vereins“, ſowie Vertreter des hieſigen Militärvereins und des Mannheimer Zweier⸗Klubs, die beiden letzten mit umflorten Fahnen, befanden. Die Leichenrede hielt Herr Stadtpfarrer Götz. Unter Zugrundlegung der Worte aus dem 2. Korintherbrief:„Wer da ſäet in Segen, wird ernten in Segen“ ſchilderte er mit tiefer Empfindung Weſen und Wirken ſtonbenen, der einſt in jugendlicher Begeiſterung mit in den Kampf gezogen iſt, dem wir die Wiederaufrichtung des Deutſchem Reiches verdanken, und dann während ſeines langjährigen Auf⸗ enthaltes in Heidelberg nicht nur mit raſtloſem Fleiße für die Seinen ſorgte, ſondern auch das Intereſſe Heidelbergs, das er als ſeine eigentliche Heimat liebte, nach Kräften zu fördern ſuchte. Maſtlos war er als Mitbegründer und Ausſchußmitglied des„Ge⸗ meinnützigen Vereins“, deſſen Seele er nahezu 25 Jahre hindurch war, für das öffentliche Intereſſe tätig, 20 Jahre lang gehörte er 1 eines ſeiner eifrigſten Mitglieder dem Bürgerausſchuß an und m den letzten zwei Jahren hat er auch als Stadtrat für die Wohl⸗ fahrt und das Gedeihem der Muſenſtadt gewirkt. Auch als Mitglied Des evang. Kirchengemeinderats hat er den gleichen Eifer gezeigb. Nach dem Gebete des Geiſtlichen legte lt.„Heidelb. Ztg.“ Herr Ober⸗ Fürgermeiſter Dr. Wi im N n der ſtädtiſchen Verwaltung einen Lorbeerkranz an der Bahre nieder. In ſeinem kurzen Nach⸗ rufe rühmte er von dem Verſtorbenem, daß er zwar nur zwei Jahre dem Stabtrat angehört, aber in dieſer kurzen Zeit ein gutes Stück kreuer und gewiſſenhafter Arbeit geleiſtet habe, nachdem er ſchon borher als Stadtverordneter und als Mitglied des Ausſchuſſes des „Gemeinnützigen Vereins“ für Heidelberg eine ſegensreiche Tätig⸗ keih entfaltet hatte. Die Kranzſpende des evang. Kirchengemeinde⸗ rats legte Herr Stadtpfarrer Schwarz nieder. Weitere Kränze ſpendeten im Namen des Heidelberger Militärvereins Herr Ober⸗ pedell Beideck, im Namen des Mannheimer Zweier⸗ Klubs Herr Müller aus Mannheim und inr Namen des Aus⸗ ſchuſſes des„Gemeinnützigen Vereins“, der durch das Hinſcheiden Brechters einen ſo ſchweven Verluft erlitten hat, Herr Bankdirek⸗ Jor cg. D. Weidig. Auch dieſe Herren widmeten dem Verſtorbenen Worte ehrenvoller Anerkennung. Von der Friedhofskapelle bewegte ſich dann der Zug der Trauerverſammlung an das Grab. Ein Horn⸗ guartett ſpielte den Choral„Jeſus, meine Zuwerficht“, und als der Sarg hinabgelaſſen wurde, erdröhnten drei Böllerſchüſſe als Ehren⸗ ſalde für den Mitkämpfer im deutſch⸗franzöſiſchen Kriege. Mit dem bom Hornquartett vorgetragenen Choral„Es iſt beſtimmt in Gotbes Rat“ ſchloß die Trauerfeier. * Seltene Treue und Aufopferung. Am 14. Mai 1868 hat Herr Friedrich Hartmann, Prokuriſt der Rheiniſchen Hypothekenbank, 2, 1 hier, einen Aufruf zugunſten der Erwerbung eines Hauſes für die Niederbronner Schweſtern geſchrieben. In dieſem Appell an die Wohltätigkeit der Bewohner Mannheims hieß es u..: „Die Wohnung, welche die Schiveftern gegenwärtig inne haben, iſt weitaus zu eng und zu klein und deshalb der Geſundheit gefährlich Ein geräumigeres Haus zu beſchaffen, iſt eine allſeitig erkannte, nuwerſchiebbare Notwendigkeit, vielleicht dürfen wir ſagen eine Art Ehrenſchuld aller, welche die Opfer, wie ſie die Schweſtern ſeit Jahren der Allgemeinheit gebracht, zu würdigen verſtehen.“ Dieſer Aufruf trug folgende Unterſchriften: Oberbürgermeiſter Achenbach, Ph. Artaria, Advokat Wedekind, R. L. Mayer, F. Oeſterlin, Moritz Lenel. Es wurden Schuldſcheine zu je fünfundzwanzig Gulden Hinausgegeben. Es kam die nötige Summe zuſammen, um das Haus D 4, 12, für die Schweſtern durch die neugegründete„Stiftung für Krankenpflege“ ankaufen zu können. Dieſe Stiftung hat 5 In 11 10 des Ve Bilcken 9 tagenden ſiebten Studentenkongreſſes der„Corda fratres“, die mit ihren bunten Mützen und mit ihrem Beifallsenthuſiasmus noch mehr Farbe und Leben unter die Zuſchauer brachten. Der Aufführung wohnte in der Königsloge der Graf von Turin bei. Das Schauſpiel begann um 9 Uhr und endete um 1% Uhr morgens. Ein prächtiges gallo⸗römiſches Moſaik iſt ſoeben in Fréjus an einem Ort, an dem ſchon frühe intereſſante Funde, z. B. 1887 eine ſchöne Bonzeſtatue der Minerva, gemacht worden waren, gufgefunden worden. Das Moſaik zeigt in ſeinem Mittelfeld zwei ſehr gut beobachtete kämpfende Hähne, über denen eine Urne und unter denen eine Palme angebracht ſind. Die vier Felder, die die Mitte umſchließen, zeigen einen Löwen, eine Hündin, einen Panther und einen Stier. Die ornamentale Um⸗ rahmung iſt in drei Farben Schwarz, Weiß und Braun aus⸗ geführt, und das Ganze erhält einen ſehr feinen Farbenreiz durch die grünen Töne, die die Palme aufweiſt, und durch andere Funte Farben, die ſich im Gefieder der Hähne finden. Neue Planeten entdeckt. Aus Tokio kommt die Kunde von einem neuen Planeten elfter Größe, den S. Hirayjama vom dor⸗ tigen Obſervatorium am 8. Februar entdeckt hatte. Er wurde au 9, und 26. Februar und am 8. März wieder beobachtet und 2 dem japaniſchen Aſtronomen iſt es gelungen, die Bahn des 1 Sterms zu kalkulteren. Wie das Athengeum mitteilt, ſind auch General⸗An nerken 1 1 111¹8 Unnd Bernar noch Alwin Kutſchke, inne beſtimmte 7 wieder im Zeich * Ein gräßlicher gegen ½12 Uh el U en vormittag 02 Van z. In nglüc löhner! eines Lörper d die eine Hitze von etwa 1000 G verbrannt. Trotzdem lebte der Verun⸗ loſem Zuſtande in das Heinrich wurde, noch bis heute früh 3 Uhr wieder zu ſich und konnte Zeit an Kopfſchmerzen un! eines ſolchen i f einen Gegenſtand vorbeitragen wollte. Lauer war 13 der Fabrik tätig und ein ſehr tüchtiger und Er hinterläßt eine Witwe [Siehe Polizeibericht). Mutmaßliches Wetter am 15. und 16. Mai. Für Freitag und Samstag iſt bei weſtlichen Winden weitere Abkühlung mit vermehrten Niederſchlägen zu erwarten. 5 Polizeibericht vom 14. Mai. Tödlicher Unglücksfall. Geſtern Vormittag 11½ Uhr fiel in der Eiſengießerei eines Fabrikanweſens auf dem Lindenhof der 34 Jahre alte verheiratete Taglöhner Franz Joſef Lauer von Altheim, Amt Buchen, zuletzt hier Bellenſtraße 23 wohnhaft, wahrſcheinlich infolge Schwindelanfalles in einen ſtark angeheizten Schmelzofen. Er wurde in ſtark verbranntem be⸗ wußtloſem Zuſtande von ſeinen Mitarbeitern herausgezogen und in das Lanz'ſche Krankenhaus verbracht, woſelbſt er heute früh 3 Uhr ſeinen ſchweren Verletzungen erlegen iſt. bekannter, der ſich als *+*— 80 re alt, 88 5 8 Jahre in zer Arbeiter. mit bier uner irzen S „hat am 5. ds. Mts. chriebene Fahrrad glocke mit der Aufſchrift„Emil Adelmann, Kö igsberg“. Sachdienliche Mitteilungen über die Perſon des Eigentümers und Verpfänders des Rades wolle man der Schutzmannſchaft oder Gendarmerie machen. Verhaftet wurden 17 Perſonen wegen verſchiedener ſtrafbarer Handlungen, darunter eine Näherin aus Neuſtadt a. ., wohnhaft in Ludwigshafen wegen mehrerer in Warenhäuſern verübter Taſchendiebſtähle. Hus dem Grossberzoglum. Weinheim, 8. Mai. Am Samstag, den 30. d. Mts. werden hier die diesjährigen Tagungen des Weinheimer Seniorenkonvents beginnen; zu gleicher Zeit wird deſſen 45jähriges Stiftungsfeſt L. iſt Köſener S..⸗Verband Korps der deutſchen Techniſchen Einen beſonderen Reiz wird das der Wachenburg erhalten, m mit ihren alten Herren zugleich mit e Ehrenhalle der im Feldzug 1870⸗71 gefallenen Angehörigen auf dem ſtein, einem Vorſprung des Wachenbergs, errich D iſt ein mächtiger Turm, gebung beherrſchend, mit ſeiner rieſe be⸗ ſonders eigenarti tn die Korps 8 n ſichtbar und weit hinaus die Um⸗ ften Silhouette vor ger Wirkung in den Dämnierungsſtunden oder in hellen Nächten. Es wird ein überwältigendes Schauſpiel ſein, wenn dieſer hervorragendſte Teil des begonnenen Monumentalbaues 3u. ſammen mit der altehrwürdigen Windeck am Abend des 1. Juni in einem gewaltigen Feuerſchein ſich darbieten wird. Die dies⸗ jährigen Feſtlichkeiten werden eine beſonders große Anzahl von An⸗ gehörigen des W. S.., Philiſtern und Burſchen, hier zuſammen führen. Bereits heute weilten die Hetren des Vergnügungsaus⸗ ———— in Amerika von dem Rev. J. H. Metcalf in Taunton(Maſſa⸗ chuſetts! vier neue Planeten entdeckt worden, einer am 30. Märs, zwei am 4. April und ein vierter am 6. April. Ueber die ſog. amerikaniſche Komödie„Wolkenkratzer“, deren Bekanntſchaft wir demnächſt hier in Mannheim machen ſoller gibt die„Neue Zürch. Ztg.“ anläßlich der in Zürich dieſer Tage erfolgten Erſtaufführung folgendes Urteil ab?„Das Stlück iſt zuſammengeſtoppelt und wirkt durch die Ueberhäufung der komiſchen Motive gerade ſo unnatürlich und übertrieben, wie uns die Wolkenkratzer der Amerikaner übertrieben vorkommen, uns und dem Raja von Brahmalpura, der dieſe Bauten am Schluß— ſo den Titel begründend— als ſymboliſch hinſtellt für das ungeſunde, ruheloſe und übertriebene Leben der Ameri⸗ kaner. Selbſtverſtändlich kann kein einziges von den vielen Mo⸗ tiven gehörig ausgebeutet, kann keine einzige Figur uns menſch⸗ lich nahegebracht werden, und ſo ſehen wir denn dieſem ameri⸗ kaniſchen Tanz um das goldene Kalb, den Adelstitel und andre Phantaſtereien ungefähr mit derſelben Teilnahme zu, wie die Kinder ſich ergötzen an einem Negertanz oder der Bauer, der zum erſtenmal in einen zoologiſchen Garten kommt, an dem ſchwerfälligen, ungeheuerlichen Getue eines Rhinozeros. Auch eine„Komödie, hat ſo etwas wie eine einheitliche Handlung nötig, wenn ſie tiefer wirken ſoll. in einem 2 lung einem Schlga ttag an Sport. Der Mannheimer Regattaverei Rpia⸗Regatta ler Mannheimer Ruderb hatte, für die eſten Rud. menzuſetzen de n, da er t aller Gene belten, hat Meſes 9 ee, 5 ros aller Geneigtheit des größer 8 annhermer Ruderer die Zuſtimmung nicht ale Te en konnte. ee ee 577 E Mar Gerichtszeitung. im, 12. Mai. Strafka at Wolf. Vertreter d Bräuninger. * Jahre alte Hausburſche Georg Böhme eine an m m 9 er I 97. er Großß Großh. Sultz ſehnliche Strafliſte. Zuletzt 2 5 Bil 8. Eine ungekämmte Frechheit 1 . Sein Genoſſe auf der Nueln ormer Karl Hänle aus Michelbac 90. Dieſer hat erſt im vorigen an r und der Taglöhner Friedrich Sc waren im vorigen Jahre der S0 aldes. Sie brachen in einer u n ein und ſtahlen, was ihnen 15 Einer ihrer bedeutendſten Einbrüche war je 290 klerarzt Ringwald in Wolfach im Auguſt v. 35 ens Ilg hrend des zu ertränken verſuchten. Da abe en Kumpan: ei Fuß* rm in einem Bergwald einholen und fernehun Da Schondelmaier erklärte, ſeinen auf ſalſe n Kameraden nicht näher zu kennen, ſo wäre 11. wohl kaum auf die Fährte gekommen, wenn es 1 7 charfſinn und der Umſicht eines Mannheimer Kriminl en, des Polizeiſergeanten Kittler, gelungen wäre ih in Mannheim dingfeſt zu machen. Er hatte gerade 1 eintor die Kleider einer Partie bei einem Umzug — oͤbelpack r einer heimlichen Unterſuchung unterzogen. In ſeiues Beſitz fand Kittler einen bei Ringwald in Wolfach geſtohlenen Re⸗ volver. Friedrich Schondelmaier und Hänle wurden dann iu der Strafkammer in Offenburg zu je 2½ Jahren Gefängusz derurteilt. Ein Bruder Schondelmaiers, Konrad, der ſich einez bei einem Wirt in Haslach hinterlegten Packs der Diebesben, verſichert hatte, erhielt ein Jahr Gefängnis. Hier in Mant war Hänle gemeinſam mit Böhmer, mit dem er in der Beil. ſtraße zuſammenwohnte, auf Diebſtähle ausgezogen. Elf Punlte zählte die Anklage auf, die ſich auf die Zeit vom Auguſt bis Ende November v. Is. verteilen. Ans einem Neubau in der Augarten⸗ ſtraße ſtahlen ſie dem Maurer Karl Müller Kleidungsſtücke unz einen Militärpaß. Von einem Speicher entführten ſie eine Par⸗ lie Hemden, bei Weinhändler Peter Wolf brachen ſie am hellen n — 22 ————2 —— Tage unter Anwendung falſcher Schlüſſel ein und ſtahlen ber⸗ ſchiedene Kleidungsſtücke. In der Wohnung einer am Luiſenring wohnenden Frau Gallion fielen ihnen Uhr mit Kette, Hoſe Anzug und Stiefel zur Beute. Bei Milchhän Jakob Würfel in F 6 No. 3 ſtahlen ſie eine Hoſe, eine Uhr, eine Joppe und 22 M. bar. Dieſer Diebſtahl wurde mit ehend großer Kecktheit wie Raffinement ausgeführt. Sie bnutzten einen Moment, wo der Milchmann morgens gerade ſeine Geſchäftstour etreten hatte, die Frau aber in der Wohnung war. Die Hoſe Würfels wurde bei Böhmer gefunden. Er behauptet, er habe ſie hel Kleiderhändler Bodenheimer gekauft. Dieſer erllärte aber heute be⸗ ſtimmt, daß die Hoſe nicht aus ſeinem Geſchäft ſtamme., Ein Ein⸗ bruch in die Wohnung einer Frau Langenbach, die in der Wad⸗ hofſtraße wohnt, wurde in der Mittagsſtunde ausgeführt. Frau Langenbach kam gerade dazu, als einer der Spitzbuben zum Fenſtet hitdausſprang. Sie war vor Schreck unfähig, auch nur um Hilfe zu rufen. Ihrem Logisherrn war ein Handkoffer und ein Torniſter enl⸗ wendet worden. In Kepplerſtraße wurden einem gewiſſen Stah Kleider, Stiefel und ein Brillantring geſtohlen, einem am Luiſen⸗ ring bei einer Frau Aberle bedienſteten Mädchen namens Sofie Trunk eine Uhr und 12 M. bar. Böhmer gab auch nicht einen der Diebſtähle zu. Er behauptete, die bei ihm gefundenen Gegenſtände entweder in Läden oder auf der Herberge gekauft oder geſchenkt be⸗ kommen zu haben; auch Hänle leugnete. Als ſein Antrag auf Ladung eines weiteren Zeugen abgelehnt worden war, erſuchte Böhmer, ihm, wenn er beſtraft werde, wenigſtens Zuchthaus zu geben. Ich ſchließe mich dieſem Antrage an,“ ſagte Hänle. Das Gericht ber⸗ urteilte Böhmer zu 3 Jahren Zuchthaus, erkannte auf Verluß der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren und Stellung unter Polizeiaufſicht. Ueber Hänle wurde unter Einrech⸗ nung der Offenburger Strafe eine Geſamtgefängnisſtrafe von 3 Jahren verhängt. Non Tag zu Taa. — Gräßliches Ende eines Geiſteskranken, Zürich, 14. Mai. In Mellingen(Kanton Aargau) ſprengte nachts ein Geiſteskranker das von ihm bewohnte Haus teilweiſe in die Luft. In dem Nachbarhauſe ſtürzten ebenfalls Mauer⸗ teile ein. Hoch oben an einem zertrümmerten Fenſter ſah man den Geiſteskranken, welcher drohte, jeden umzubringen, der f ihm näherte. Als der Tag anbrach, verſuchte man, den Wahn ſinnigen zu ergreifen. Es wurden blinde Schüſſe abgegeben Mehrere Männer drangen nach oben, als plötzlich der Geiſtes⸗ kranke wieder am Fenſter erſchien und ſich mitten unter die auf, ſchreiende Menge ſtürzte. Der Körper wurde vollſtändig zer⸗ ſchmettert. — Verhafteter Einbrecher. Paris, 14. Maf Auf dem Bahnhofe Chalons wurde ein 23jähriger Mann namens Kalbert aus Altwaſſer in Schleſien verhaftet, der während der letzten Wochen bei Advokaten und Notaren in den Grenzbezirker verwegene Einbrüche verübte. 20 000 Francs, die in Kleider ein genäht waren, wurden ihm abgenommen. — Verhinderter Zuſammenſtoß mit einem Hofzug. Brüſſel, 14. Mai. Kurz vor der Abreiſe nac Wiesbaden entging König Leopold von Belgien m knapper Not einem Eiſenbahnunfall. Der königliche Zug, 5 von Schloß Ciergnon nach Brüſſel fuhr, wäre beinahe mit einem Zuge, der Rennpferde nach Grönendal transporterte, e liert. Im letzten Augenblicke jedoch vermochte der Maſchiniſt den königlichen Zug zum Stehen zu bringen. 10 — Hauseinſturz. Mailand, 14. Maf. In der bis ſoro Bonaparte ſtürzte die in Reparatur befindliche Fron⸗ vierſtöckigen Hauſes ein. Bisher ſind vier Tote und zwel! wundete aufgefunden worden. eters⸗ — Berzweiflungstat eines Knaben. 5 burg, 18. Maf. In Woroneſch ſchoß ein elffähriger Sohn ſeinen Sbente nhein Beil⸗ unkte Ende arten⸗ e und Par⸗ hellen ber⸗ nring Hoſen ändler eine benſo einen Stour Hoſe ie bei te be⸗ Ein⸗ Wald⸗ Frau enſtet fe zu ent⸗ Sbahl kiſen⸗ Sofie n der bändt kt be⸗ dung ymer, „Ic her⸗ erluſt zafe —— Mannheim, 14. Mai. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) 5. Seite. Msoiſe Weiſe Gcber meder. Dieſer hatte den Sohn käglich in unerbittlicher ſeſchlagen, bis der Junge ſich endlich einen Revolver beſorgte. gel Verhafteter Bu chhalter. Köln a. Rh., 14. Mai. In Bergiſch⸗Gladbach wurde der langjährige Buchhalter und gaſtterer Fabrik für Transportgeräte verhaftet unter den Die Ver⸗ 2 untreuung ketzte Vachrichten un Celegramme. Leipzig, 13. Mai. Der Verbandstag deutſcher Gaſtwirfsgehilfen, welcher durch 72 Delegierte aus ganz einer hieſigen Verdacht, 56 000 Mark beruntreut zu haben. oll ſchon vor einigen Jalren geſchehen ſein. Deutſchland beſchickt iſt, beſchloß eine P etition an den Reichs⸗ ſag, in der um Aenderung der Gewerbeordnung in der Richtung erſucht wird, daß die Erlaubnis zur Ausübung der Arbeits⸗ Stellenbermittlung nicht mehr erteilt werden, und its genehmigte Konzeſſionen am 1. Oktober 1913 als auf⸗ oder daß berei gehoben zu betrachten ſeien. Siamla, 13. Mai. Nach zuverläſſigen Meldungen aus gabul hat der Emir von Afghaniſtan bündige Befehle das Halten von aufrühreriſchen Reden n. Den Schuldigen ſoll die Zunge heraus⸗ geriſſen werden und jedem Untertan des Emirs, der Kabul verläßb, um ſich mit den Aufſtändiſchen zu verbinden, ſollen die Füße abgeſchlagen werden. Ebenſo ſind dringende Hefehle nach Dſchellaland geſandt worden, den Verkauf von Hewehren und Munition an die aufrühreriſchen Stämme ein⸗ zuſtellen. 75 Ale Paſhington, 13. Mai. Präſident Rooſevelt er⸗ öffnete heute die Konferenz zur Erhaltung von bationalen Hilfsquellen, die aus Gouverneuren und Sachverſtändigen verſchiedener Bundesſtaaten zuſammengeſetzt iſt. Der Pröſident ſagte in ſeiner Anſprache, man ſei zuſammen⸗ gekommen, um eine Lebensfrage der Nation zu erörtern. Es ſei das wichtigſte Problem, das ihr gegenwärtig vorliege, da die natürlichen Hilfsquellen des Landes, die endgültige Baſis der Macht und Fortdauer der Nation, im Zuſtande ſchneller Erſchöp⸗ fung ſeien. Alles, was bei der Verwendung von Kohle, Petro⸗ leum, Gas, Eiſen und von Metallen im allgemeinen getan wer⸗ den könne, ſei, daß man die Beſtände, welche noch vorhanden ſeien, klug benutze; von den anderen natürlichen Hilfsquellen müßte demgegenüber ein derartiger Gebrauch gemacht werden. daß ſie nicht nur in ihrem Beſtande erhalten würden, ſondern ſich durch weiſe Nutzung noch vermehrten. In dieſer Hinſickt ſeien alle mannigfachen Verwendungsarten der natürlichen Hilfs⸗ ellen der Vereinigten Staaten ſo eng mit einander verknüpft, daß ſie als Teile des zuſammenhängenden Ganzen nicht nach Willkür behandelt werden dürften. „Die Einweihung der Hohkönigsburg. „Schbettſtadt, 13. Mai. Inm ärneven Schloßhofe überreichte zie Gemahlin des Architekten Gbhardt der Kaiſerin einen Blu⸗ menſtrauß; beide Söhrre Ebhardts in Pagentracht überreichten als Stiftung der Vereinigung zur Erhaltung deutſcher Burgen dem Kaiſer knieend einen ſilbermen Ehrenhelm, der als Trinkbecher dient. Nachdem Geheimrat v. Bremen einige Worte der Be⸗ grüßung geſprochen hatte, nahm der Kaiſer den Ehrentrunk aus dem Helm entgegen. Später folgte die Vorſtellung des Vorſtandes des Hohkönigsburge ereims, der zahlreiche Ausſtattungsgegen⸗ ſtände, namerullich ztwei prachtvolle Gobekins, überreichbe, ferner des Vorſtandes der Geſellſchaft für Lothringiſche Geſchi ktumskunde, der ein altlothringiſches Schwweizeriſchen Lande mamens der Gidgenoſſenſch haft otenſchild und eine Toten⸗ fahne eines Grafen Waldraf Tierſtein überreichte. Die Geſellſchaft für die Erhaltung geſchichtlicher Atertümer im Elſaß überreichte eine künſtliche Nachbildung des Hortus deliciarum. Der Kaiſer nahm ſerner eine Feſtſchrift über die Hohkönigsburg von Bodo Ebhardb entgegen, welche bei Ernſt Wasmuth hergeſtellt iſt und von Direktor Dorn überreicht wurde. Im Zimmer des Kaiſers übergaben der Bürgermeiſter und der Gemeinderat von Schlettſtadt eine kunſtvoll ausgeführte Schenkungsurkunde. Auf dem ausgedehnten Rundgange wurde das Kaiſerpaar von Bodo Ebhardt und einem Profeſſor der Kunſtgeſchichte in Straßburg geführt. Ueberall hatten Träger und Trägerinnen hiſtoriſcher Trachbem maleriſch Aufſtellung genommen. Im der Burgſchenke war das Wirtshausleben in lauteſtem Betrieb; in der Kapelle ertönte Chorgeſang. Im Burggarten waren Mitterfrauen und Ritterfräulein gruppiert, während ein Sänger zur Laute ſang; auf dem großen Bollwerk würfelten Landsknechte zwi⸗ ſchen ſchweren Geſchützen auf Trommeln. Um 2 Uhr nahm das Kaiſer⸗ baar im Ritterſaal das Frühſtück ein. Der Kaiſer ſaß am Kopfende der Tafel, zwiſchen dem Statthalter Grafen v. Wedel und dem Staatsſekrekär von Bethmamm⸗Hollweg, die Kaiſerin in der Mitte der Längsſeite der Tafel zwiſchen dem Prinzen Auguſt Wilhelm aund dem Prinzen Waldemar. Das Kaiſerpaar verließ gegen 4 Uhr die Burg. Eine ſenſationelle Verhaftung. Magdeburg, 14. Mai. In der Nachbarſtadt Burg wurden der ans Konitz ſtammende Knecht Johann Richter verhaftet, der ſich durch Redensarten verdächtig gemacht hat, den Mord an dem Gymnaſiaſten Winter in Konitz be⸗ gangen zu haben. ̃ Marokko. Madrid, 13. Mai. Gegenüber der Behauptung einiger Zeitungen, zwiſchen der Regierung und dem Gouver⸗ neur von Melilla ſeien Mißhelligkeiten entſtanden und der Gouverneur ſei deshalb von ſeinem Poſten enthoben worden, erklärte der Miniſter des Auswärtigen, die Meldung ſei durchaus unrichtig. Der Gouverneur werde Melilla während des Sommers lediglich aus Geſundheitsrückſichten verlaſſen. 5 Ein Blaubuch über Mazedonien. *London, 13. Mai. Eteigniſſe in Mazedonien iſt erſchienen. Es bezieht ſich auf den Zeitraum vom 28. Januar 1907 bis zum 18. April 1908 und behandelt ausführlich die Bewegungen der Banden, ihre Verbrechen und Vorſtellungen, die von Zeit zu Zeit durch die großbritanniſche Regierung bei den Mächten erhoben worden ſind. Ein Brief des Generalkonſuls Lamb an den Geſchäfts⸗ träger in Konſtantinopel, datiert Saloniki, 20. März 1908, gibt eine monatsweiſe Aufſtellung der Morde und anderen Verbrechen; danach ragt die Totalſumme des Februars etwas über die anderen Monate hervor, aber der Januar 1907 übertrifft den Februar desſelben Jahres um das Doppelte. Generalkonſul Lamb ſagt weiter, daß die bulgariſchen Komitees im Diſtrikt Kaſtoria wieder eine bemerkenswerte Tätigkeit zu zeigen anfingen. Die von Bulgaren an Nicht⸗ hulgaren verübten Verbrechen zeigten indeſſen eine beträcht⸗ liche Abnahme. Es ſeien bei ihnen infolge von Meinungs⸗ berſchiedenheiten unter den Bandenführern zahlreiche An⸗ zeichen pon Desorganiſation vorhanden. Die Griechen hätten ſich hauptſächlich durch die Tötung von Vieh in Ayihami und durch die Ermordung zweier alten Frauen und Kinder bemerk⸗ bar gemacht. Die wallachiſchen Organiſationen ſeien wieder Das neue Blaubuch über die um eine bemerkenswerte Bluttat vermehrt. Es ſcheine jedoch Grund zu der Annahme vorhanden zu ſein, daß die Ruhe nur eine zufällige und zeitweilige ſei. China und Japan. * Peking, 13. Mai. Japan lehnte es ab, Chinas Vor⸗ ſchläge betreffend die Aenderung in Japans Widerſtand gegen den Bau der Eiſenbahn von Hſin⸗Min⸗Tun nach Fa⸗Ku⸗Mom in Erwägung zu ziehen. Die Ablehnung bezieht ſich insbeſondere auch auf den Vorſchlag, eine Entfernung feſtzuſetzen, außerhalb deren der Bau einer Parallellinie zur ſüdmandſchuriſchen Eiſen⸗ bahn geſtattet ſein ſollte. 1 Berliner Drahtbericht. (Von unſerem Berliner Bureau.) Der Fall Eulenburg. EBerlin, 14. Mai, Der beſtimmte Termin, an welchem Fürſt Eulenburg ins Unterſuchungsgefängnis gebracht wird, ſteht immer noch nicht feſt. Das Befinden des Fürſten hat ſich ge⸗ beſſert, ſodaß er ſchon eine Weile außer Bett zubringen kann. Da⸗ gegen ſoll die Nervoſität zugenommen haben. Die Penſionsverſicherung der Privatangeſtellten. J Berlin, 14. Mai. Die Arbeiten an der Denkſchrift, welche als verſicherungstechniſche Unterlage für die Ein⸗ führung einer Penſionsverſicherung der Privatangeſtellten gelten ſoll, nähern ſich ihrem Abſchluſſe. Die Denkſchrift gelangt demnächſt zur Veröffentlichung. Je nach dem Aus⸗ falle der öffentlichen Kritik dieſer Unterlage wird ſich die weitere Behandlung derſelben an zuſtändiger Stelle geſtalten. Monarchenbegegnungen. JBerlin, 14. Mai. Wie aus Brüſſel gemeldet wird, beabſichtigt König Leopold, welcher z. Z. in Wiesbaden zur Kur weilt, eine Begegnung mit Kaiſer Wilhelm herbei⸗ zuführen. Den Informationen zufolge ſoll dieſe Begegnung beider Monarchen nur ein reiner Höflichkeitsakt ohne jede politiſche Bedeutung ſein. Drahtnachrichten unſeres Londoner Bureaus. + London, 14. Mai. Die geſtern im Unterhauſe vom Kriegsminiſter abgegebene Erklärung, daß General Ba de n⸗ Powell in ſeiner kürzlichen Rede keine unfreund⸗ liche Bemerkung gegen das deutſche Reich ge⸗ macht habe, wird heute von ſämtlichen Londoner Blättern ohne Kommentar abgedruckt. Sogar„Daily Mail“, die zuerſt die Rede veröffentlichte, ſchweigt dazu. Jolkswirtschaft. Verein für die bergbaulichen Intereſſen im Oberbergamtsbezirk Dortmund. In dem uns vorliegenden Jahresbericht für das Jahr 1907 wird zunächſt darauf hingewieſen, daß der Verein 5 5 im Herbſt d. J. auf ſein 50jähriges Beſtehen zurückblicken kann. Es wird ſodann auf das Jahr 1907 und ſeine 8 8 Begleiterſchein⸗ Geldmarkt hingewieſen. Ein derartiger Andrang von Arbei ften, wie vom Juni auf Juli vorigen Jahres ſei kaum vorher zu verzeichnen geweſen; zum großen Teil ſei dies auch auf die außerordentlich ſtarke Rückwanderung aus Amerika zurückzuführen. Der Bericht führt dann u. a. aus: Wenn mit dem Abflauen der Konjunktur nicht jener rapide Sturz, wie wir ihn früher ſo häufig erleben mußten, eintrat, nicht die wilde Panik, der rückſichtsloſe Kampf einſtellte, wie wir ihn auch jetzt wieder in Amerika erlebt haben, wo in wenigen Tagen über 500 000 Menſchen brotlos wurden, ſondern die Kon⸗ junktur ſchonungsvoll für alle Betriebe und für die in ihnen be⸗ ſchäftigten Arbeiter langſam abebbte, ſo iſt dies allein dem Wirken unſerer Syndikate und Kartelle, insbeſondere dem Rhein⸗ iſch⸗Weſtfäliſchen Kohlenſyndikat zu verdanken. Die Vorgänge im Allgemeinen Knappſchaftsverein zu Bochum von der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres ab haben das beſondere Intereſſe der Oeffentlichkeit auf ſich gelenkt. Unter den Grubenbeamten des Bezirks hat ſich im laufenden Jahre eine Bewegung entwickelt, die darauf abzielt, eine feſte, auf ge⸗ verkſchaftlicher Grundlage beruhende Organiſation geſchulter Steiger zu ſchaffen. Schon mehrere Jahre, bevor die Frage der Privatbeamtenverſicherung die Allgemeinheit beſchäftigte, hat der rheiniſch⸗weſtfäliſche Bergbau ſein beſonderes Intereſſe der Frage einer auskömmlichen Penſionsverſicherung ſeiner Beamten zugewandt. Mit ernſter Beſorgnis hat uns in den beiden letzten Jahren das Auftreten der Genickſtarre im hieſigen Bezirk er⸗ füllt. Das bakteriologiſche Inſtitut in Gelſenkirchen mußte des⸗ halb ſchleunigſt erweitert werden. Von unſerem Verein wurden dem Inſtitut bis auf weiteres jährlich 60 000 M. überwieſen. Der unter den Vereinsmitgliedern beſtehende Ausſtandverſiche⸗ rungsverband, der im Jahre 1890 gegründet war, kann auf ein⸗ erfolgreiche Wirkſamkeit zurückblicken. Im Zuſammenhang mit der im Berichtsjahre herrſchenden Kohlenknappheit, die von den Gegnern des Kohlenbergbaus in übertreibender Weiſe als ein förmlicher Notſtand hingeſtellt worden iſt, kamen auch die Be⸗ ſtrebungen auf Einführung eines Kohlenausfuhrzolles und Auf⸗ hebung der ermäßigten Ausfuhrtarife nicht zur Ruhe. Im Außenhandel für Kohle hatte die außerordentlich um⸗ fangreiche Nachfrage aus allen Induſtriezweigen weſentliche Ver⸗ ſchiebungen zur Folge. Die Kohlenausfuhr war mit 20,02 Mill. b annähernd 470000 b größer als im Vorjahre. Die im Berichts⸗ jahre ſtark geſtiegene Einfuhr britiſcher Kohle nach Deutſchland iſt zum guten Teil von dem hamburgiſchen Markt aufgenommen worden, in deſſen Verſorgung ſich die britiſche Kohle faſt aus⸗ ſchließlich mit der weſtfäliſchen teilt. Der Bericht führt alsdann lebhafte Beſchwerde über den Wagenmangel, insbeſondere an Kokswagen. Die Einrichtung von elektriſchen Staatseiſenbahn⸗ betrieben im hieſigen Bezirk hat im Berichtsjahre feſtere FJorm angenommen, ſo daß porausſichtlich ſchon das Jahr 1908 eine Verwirklichung dieſes Planes bringen wird. Wie der Verkehr auf den deutſchen Eiſenbahnen, ſo hat ſich auch die Güterbewe⸗ gung auf unſeren Waſſerſtraßen weiterhin machtvoll entwickelt. Die Frage der Kanaliſierung der Ruhr iſt inzwiſchen weiter gefördert worden. Die Rheinregulierungsarbeiten von Straßburg ſtromauf⸗ und abwärts haben ſich bewährt. Als ein weiterer Schritt zur Verwirklichung des langerſehnten Ziels, der Rheinſchiffahrt die Möglichkeit zu verſchaffen, bis zum Bodenſee vorzudringen, iſt das Projekt anzuſehen, nach dem der Bodenſee als Staubecken für Kraftwerke und zur Regulierung des Rheinwaſſerſtandes ausgebaut werden ſoll. Der Kampf um die Moſel⸗ und Saarkanaliſierung iſt im vergangenen Jahr mit ungen a 8 beſonderer Heftigkeit geführt worden. Weiter verbreitet ſich der Jahresbericht noch über die nachfolgenden Punkte: Geſetz⸗ gebung und Verwaltung, Lohn⸗ und Arbeiterverhältniſſe, Tech⸗ niſche Aufgaben des Vereins, Innere Angelegenheiten des Ver⸗ ruhig. Die Serben hätten die Reihe ihrer Verbrechen nur eins. Außerdem befindet ſich in dem Bericht ein Verzeichnis der Ehrenmitglieder, des Vorſtandes und der Ausſchüſſe. 8 Die Sektion Mannheim des Verbandes ſüddeutſcher Mehl⸗ händler beruft auf Montag, den 18. Mai, ihre ordentliche Ge⸗ neralverſammlung ein mit nachſtehender Tagesordnung: 1. Berichterſtattung, 2. Kaſfenbericht und Entlaſtung des Kaſſiers, 3. Neu⸗ reſp. Ergänzungswahl des Vorſtandes, 4. Stellungnahme zum Schiedsgericht der Vereinigung ſüddeutſcher Handelsmühlen, 8 3. Verſchiedenes. Die Schiffs⸗ und Maſchinenbau⸗Aktiengeſellſchaft, heim, beruft auf Montag, den 1. Juni ds. Is., nachmittags 3 Uhr, ihre diesjährige ordentliche Generalverſammlung ein. Chemiſche Fabrik, Buckau. Generalverſammlung der hemiſchen Fabrik Buckau ſetzte die Dibidende auf 12 Prozent ſt und genehmigte die Erhöhung des Akttenkapituls auf Mark Millionen, zerlegt in 600 Prioritätsaltien zu M. 1500, 700 zu M. 300 und 1000 zu M. 1000. Der Vorſtand bezeichnete den Verlauf des neuen Geſchäftsjahres als befriedigend. Oberſchleſiſche Eiſenbahnbedarfs⸗A.⸗G. in Friedenshütte, Die Generalverſammlung ſetzte die Dividende auf 6 Prozent feſt und wählte neu in den Aufſichtsrat den Bankdirektor Wolff von der Deutſchen Bank. Der Vorſitzende äußerte ſich li. Frkf. Ztg. folgendermaßen über die Ausſichten: Aufträge liegen, wie bei den übrigen oberſchleſiſchen Eiſenwerken, in genügendr Au⸗ zahl vor, bei unſerer Geſellſchaft etwa für M. 10 Millionen. In den Preiſen iſt aber noch keine Beſſerung zu bemerken, eine günſtige Wendung iſt erſt von der Wiederkehr normaler Wirt⸗ ſchafts⸗ und Geldverhältniſſe zu erhoffen. Die Eiſeninduſtrie Oberſchleſiens leide auch unter den hohen Kohlenpreiſen, die Roh⸗ ſtoffpreiſe ſtänden zum Erlöſe der Fertigprodukte in einem argen Mißverhältnis. Sache des königlichen Bergfiskus werde es ſein, hier Remedur eintreten zu laſſen. Auch in Rußland ſei noch keine Beſſerung eingetreten. Der Betrieb ſei auf allen Werken ein normaler. Man erhoffe von den Neuanlagen und Verbeſſerungen einen günſtigen Einfluß auf die Herſtellungskoſten. Mannheimer Marktbericht vom 14. Matl. Stroh per Ztr. M..20-.00, Heu per Ztr. M..00-.00, Kartoffeln p. Ztr. M..00, beſſere M..50⸗0.00, Bohnen per Pfd. 00-00 Pfg., Blumenkohl ver Stück 50⸗60 Pfg., Spinat per Pfund 10-00 Pfg., Wirſing per Stück, 00-00 Pfg., Rotkohl p. Stück 25⸗30 Pfg., Weißkohl p. Stück 00⸗00 Pfg., Weißkraut per Stück 25.30 Pfg., Kohlrabi per Stück 20⸗30 Pfg., Kopfſalat per Stück 15-00 Pfg., Endivienſalat per Pfund 00-00 Pfg.⸗ Feldſalat p. Portion 10 Pfg., Sellerie p. Stück 2000 Pfg., Zwiebeln per Pfd. 10-00 Pfg., rote Rüben p. Pfd.-00 Pfg., weiße Rüben per Pfund 00 Pfg., gelbe Rüben per Pfund 10 Pfg., Caroſten p. Pfund 20 Pfg., Pflückerbſen per Pfund 50⸗00 Pfg., Meerettig per Stange 15.25 Pfg., Gurken p. Stück 50⸗60 Pfg., zum Einmachen p. 000 Stück .00., Aepfel per Pfund 20-30 Pfg., Birnen p. Pfund 20.30 Pfg., Kirſchen p. Pfund 00⸗00 Pfg., Trauben p. Pfund 00.00 Pfg., Pfirſiſche p. Pfund 00-00 Pfg., Aprikoſen p. Pfund 00 Pfg., Nüſſe p. 00 Stück 00-00 Pfg., Haſelnüſſe p. Pfund 45 Pfg., Eier p. 5 Stück 25.40 Pfg., Butter p. Pfd..30-.40., Handkäſe 10 Stück 40⸗50 Pfg., Breſem per Pfd. 40- 0 Pfg., Hecht per Pfd..20-.00., Barſch per Pfund 70-00 Pfg., Weißfiſche p. Pfd. 40-00 Pfg., Laberdan p. Pfg. 00 Pfg., Stockfiſche per Pfund 2500 Pfg., Haſe per Stück.00., Reh per Pfund 80 Pfg., Hahn(ig.) per Stück.502.00., Huhn(ig.) per⸗ Stück.50-.50., Feldhuhn per Stück.00-.00., Ente per Stück .00-.00., Tauben per Paar.30-.00., Gans lebend per Stück .00-.00., Gans geſchlachtet p. Pfund 000 Pfg., Aal 0⸗0.00., Spargel per Pfund 40-60 Pfg. Waſſerſtandsnachrichten im Monat Mai. Mann⸗ Die C fe 4 Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 9. 10. 11. 12. 13. 14 Bemerkungen Konſtanz: 3,94 4,10 Waldshut 3,60 3,68 Hüningens). 6,58 3,36 8,32 3,33.33 3,36 Abds. 6 Uhr ehl!l. 44,10 8,96.83 3,79 3,77 3,79 N. 6 Uhr Lauterburg 5,88 5,63 Abds. 6 Uhr Maran. 6,03 6,07 5,90 5,76 5,67 5,64 2 Uhr, Germersheim 5,78 5,52.-P. 12 Uhr Mamnuheim— 2.54 5,78 5,83 5,70 5,54 5,43 Morg. 7 Uhr Mainz„22.82 2,50 2,58 2,62 2,52.-P. 12 Uhr Bingen 8,24 3,20 10 Uhr RKaub 3,84 3,95 3,95 8,86 2 Uhr Koblenznz 3,89 3,81 10 Uhr Köülnnsn 3,97 4,19 4,24 4,24. 2 Uhr Ruhrort 3,43 6 Uhr vom Neckar: Mannheim J5,56 5,75 5,80 5,69 5,53 5 40 V. 7 Uhr Heilbronn ,70 1,65 1,60 1,55 1,35 B. 7 Uhr *) Windſtill, Heiter, 5“ C. Verantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Boldenbaum: für Kunſt, Feuilleton und Vermiſchtes: Alfred Bectſchen; für Lokales, Provinzielles u. Gerichtszeitung: Rich. Schönfelder für Volkswirtſchaft u. den übrigen redaktionellen Teil: Karl Apfel für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Franz Kircher. Druck und Verlag der Dr. H. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b..: Divektor: Ernſt Mäller. ——ñ Schwetzinger Spargel-Saison 79363 NLotel Hassler Haus Ersten Ranges, herrlicher Garten mit gedeckter Terrasse, grössere und kleinere Gesellschaftsräume. 185 Autogarage. Telef. Mr., 27. Stallung, — 5 t jetzt alles in de Drunter und drüber n es wid ge geklopft, geſtaubt, gefegt, und bis in die äußerſten Ecken hine! muß Luhns Waſch⸗Extrakt kriechen, um ſchnell beim Hauspuz zu helfen. Luhns ſchafft heute in einem Tage mit Leichtigkei das, wozu Sie früher vielleicht die doppelte Zeit gebrauchten Laſſen Sie bitte zum Verſuch holen Luhns mit Rotband Eunstgewerbehaus C. F. Otto Müller Mannhneim(Maufhaus). 75890 Mauptgeschäft Harlsruhe, Haiserstrasse 144. Vornehmste Auswahl von kunstgewerblichen Gegenständen, Echte Broncen, Tafel- und Spelse-Serviee, Beleuchtungskörper ete. Dr. Wigger's Kurheim PARTENKRKIRCOCH Das ganze Jahr geöffnete Kuranstalt für Nexvenleidende, innerlich Kranke und Erholungsbedürftige aller Art.(Tuber⸗ Kulose ausgeschlossen.) Aller Komfort. Lift. Mit den modern- sten Apparaten der Diagnostik und Therapi ingerichtet. Näheres durech die Direktion oder durch Ad leitenden Arzt Dr. Wigger. Aerzte: Dr. Wigger, Dr. Nlien, N AE 8 eFNC EN Runs Wcrung nerFfſe 5 2* SHROUN List im Zukunſtskriege! Eeindliches Luftſchiff am Himmel droht: Dennkt ſich der Leutnant im Unterſeeboot: Darob werd' ich nicht bangen! Füuu ich ein Känneben mit Burgetf. Sent, Weid ja, wie pyramidal der ſchmecit Werd' mir den Gegner ſchon langen. Sieht er von oben den göttlichen Trunk, Landet er wohl in der Dàmmerung Und wird koſten ſehr reichlich. Brech' ich dann aus der Tiefe empor, Nenm' den vergnügten Burſchen beim Ohr: Tipp, ganz unvergleichlich! ——* JJJ.— ⁵ͤ⁰1aꝛ—²ꝛ¹ ·— Maunheim, 14. Mai. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt) S 5*— 7 Keallihr Aerlgereh „den 18. Ma 8 2 2 2 eeet 11 Grosse Auswahl in allen eHoroREAFEUsCHE Alehung nächsten Dienstag dde ich im Börſenlokal. 8 1 äߧ 873 H. G. B. photograph. Artikeln acdgrdas und folgende Tage! 79862 in nur bester Qualität. P N 5 75 8 1 5 8 5 55 18810 in 2 1 Freiburger Münsterbau-Lotterie konditionen der pparaten der bekanntesten Firmen üddeutſcher Han⸗ Nüf faehtundigs Sedis„ Hauptaewinne Mk. 100 000, 40 000, 20 000 ete. Agzmühlen öffentlich meiſt⸗ ee(Vis--vis d. Kaufhaus). N haan, Kein 18. Mat 5 sowie beste Ausführung aller pho- TEL. 3577. 555.30(Corto u. Liste 5 extra) Saer, Ceelg tographischen afbeſten. daben ze Moritz Herzberger, Mannteim, E 3, 17. zuangsverſteigerung. Dan ſagung.—dabe ſuch in Verſin als iag, den 15. Mai 1908, Wir haben uns hier als 22678 Rechtsanwalt niedergelaſſen. Magdeburger Die Sammlung des Kreuzer⸗ vereins für das 1. Quartal 1908 ergab M. 102,40. Hiervon erhielt das evaugel. Reitungshaus hier die Hälfte mit M. 51,20 und die Mannheimer katßoliſche Rettungs⸗ und Erziehungsanftalt in Käferthal den Reſt mit M. 51,20, wofür wir den freundlichen Ge⸗ bern hiermit den herzlichſten Dank Berlin, den 12. Mai 1908. Rechtsanwalt Dr. Oscar Netter. Wir haben uns zur gemein⸗ ſchaftlichen Ausübung der Praxis vereinigt. Unſere Büroränſne be⸗ finden ſich 7478 Kommandautenſtraße 19. Berlin, den 12. Mai 1908. Juſtizra Dr. Felix Steinitz ei en 18. nachmittags 2 Uhr, perde ich im Pfaudlokal G 4, 5 dahſer gegen bare Zahlung im Bolllreckungswege öfſentlich ver⸗ Feuerverſicheruugs-Geſelſchaft Kenntnis, daß wir Joſ. Koger den Reehtsanwälte niedergelassen. Unser Büro befindet sich in P7, 20,(Heidelbergerstr.) E. Ooitein. O. Hess. 60831 chrank, 1 Kontrollkaſſe 5 Trikothemden und ſowie Möbel ver⸗ Wir bringen hiermit zur öffentlichen an Stelle des zurückgetretenen Herrn Landwirt und Maurer tenn Wonz, Herrmann, Seckenheim er Art. nheim, 14. Mai 1908. Weber, Gerichtsvollzieher. VV Dr. Oscar Netter zum Agenten unſerer Geſellſchaft ernannt haben. ————.———p— Rechtsanwälte. Karlsruhe im Mai 1908. Zpange⸗ Ver ſeigernug. Die Verrechnung des evang. pan 0 163 Rettungshauſes hier: 8 Die General⸗Agentur Freitag, 15. Mai 15 Wezachmittags 2 uhr werde ich im Pfandlokal hier, 0 4, 5 gegen bare Zahlung im Bollſtreuungswege öffent⸗ lch verſteigern: Möbel verſchiedener Art und ſonſtiges. Paran anſchließend am Pfandorte mit Zuſammenkunft drruzungspunkt der Riedfeld⸗ Otto Schulze. Sechmidt. Die Verrechnung der Mannheimer katholiſchen; Rettungs⸗ und Erziehungs⸗ Auſtalt in Käferthal: ahn-Atelier 34 9 31 Fral N. Musou-Fre7 Große P 6, 23/24, Treppe, Reidelbergerstrasse rermischtes Heirat. Kaufmaun, 27 Jahre alt, mit ſelbſtändigem Geſchäft, wünſcht mit Fräulein, evangeliſch, nicht über 25 Jahre alt, häuslich ge⸗ ſinnt, Wwecs pd von 8 bis 10 Bezugnehmend auf vorſtehende Anzeige empfehle ich mich zur Annahme von Verſicherungen für genannte Geſellſchaft und bin zu jeder gewünſchten Auskunſt bereit. Seckenheim im Mai 1908. Wenz, Herrmaun Landwirt und Maurer Agent der Magdeburger 18 0 5 8 8 0428 Mille, zwecks ſpäterer Heirat in4 80 7 ee Fahrend Verſteigerung 333 5 Wege 9 en 4322 Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft. eiſr Witwe oder Näulein mit + v in belleblger Stücke⸗ Rähmaſchine, 1. Etsſchrank, n meinem Verſteigerungs⸗ im jeder belleben Stace. Kind, welche obige Bedingungen 55 b cbi 1 11 5, 815 bonl verſteigere ae Dechiels Formulare zahl zu haben in dler erfullen, nicht an aceſ AusZzIns U Er zulil zu haben in der und ſonſtiges. am Donnerstag den 14. Ma. 3 Auonym und Vermittlun Nuumbeim 18. Mai 1908. gachmittagg Ur Dr. B. Suus e Buchdruckerei S. m. b. B. wellon mittlung Dr. B. Sdus Iden Bucfidrucherei 6. m. b. 5. Armbruſter, 1 ſchöne Schlafzimiſter⸗Einrich⸗ 5—— Offerten, event. mit Bild, bef. e eeeeeee Gerichtsvollzieher. tung. 2 Betten, 1 Spiegelſchrank] die Erp. d. B. unter Nr. 22680. 9 ———I Waſchtoilette. mit Spiegel, 2 Tächtige Flickerin Nachttiſche, 1 Sekretär, 1 Garni. 17 tur mit Seſſel, 1 Schreibtiſch, 1 93² Pianino, Waſchtiſche, Nachttiſche, Beſchäftigung. 65 16 Q3, 16 6, 13, 4. Stock. Diwan, Vertiko, ſchöne Betten, Prische Soeftsonel berſteigerung. Im Auſtrag verſteigere ich Donnerstag, 14. Mai in meinem Lokal d 3, 16, nachmittags 28 Uhr Schränle, ferner 2 Pianino, 1 Kaſſenſchrank, 1 Tafelklavier, nußb. Büffet, 1 guterhaltenes kompl. Schlafzimmer, großer Athür. Spiegelſchrank, kompl. beſſere Betten, Waſch⸗ und Nühmaſchin en, Rechenmaſchinen Regulateur, gold. Herreuuhr, Stoſfvorhängen mit Gallerien, elektr. Lüſter, großer Smyrna⸗ Teppich, Bilder, Spiegel, Tiſche, nehtere gebrauchte guterhalt. — mit Freilauf u. a. nehr. Ferner verkaufe ein großer Poſten Kinderſchürzen, weiße Bilder, Spiegel, 1 Motorrad, Da menfabrrad, Büfelt, Tiſche, Stühle, Silberſchränkchen u. a. Uebe nehme jeden Poſlen Möbel oder Ware zum verſtei⸗ gern und gegen bar. 60812 M. Arnold, Auktionator Spargel 185 30, 40 8 8. ſämtliche Obſt⸗ u. Gemüſe⸗ ſorten der Saiſon offertert 60828 Erſtes Früchtehaus E. Rothweiler, D 6, 6, Miktelſtr. 20, Tel. 3650. Aufträge werden prompt er⸗ ledigt. täglicher Verſand, bis 60 Zugelaufen TIfa für Perz- n. Nervenkrankheilen Kopfſchmerz, Schlafloſigkeit, Angſtgefühl, Ischias, Veits⸗ tanz, Hyſterie, Neuralgien, Schreibkrampf, Diabetes(Zucker⸗ Nähere Auskunſt erteilt: 72662 Direktor Hech, Schäfer lüchtheil-Institut„Elektron“, I 3, 3,. Sprechſtunden täglich vormittags—12 Uhr, uach mitiags—9 Uhr. Sonntags—11 Uhr. Pauenr Wer leiht einem jg. Mann in feſt. Stellung 100 Mk. geg. monatl. pünktl Holländer mit ca. 5000 Mark Einlage als Teilhaber geſucht.— Offerten Unt. Nr. 60821 an die Erv. d. Bl. Dame wünicht ein kleines Dar⸗ lehen v. vornehm. Hand. Off. unt. Nr. 22684 a. d. Expd. Jüngerer Beamter wünſcht Darlehen von 200 Mark gegen monatl. Rückzahlung von Matjesheringe Selbſtgeber.— Offerten unter Nr. 28692 an die Exped. d. Bl. TTTccc.c Eilt!! Diese MWoche den 16. Mal garantiert Aiehung!! Vorzügl. gelbfleischige alat Nieren-Kartoffel der grossen Badener Geld-Lotterie zu Gunsten des Hamilton-Palais Pariser Kopfsalat 8 95 in vorzügl. Qual. Stück Fst. Bismarckheringe swek 7 P Fst. grosse Rollmöpse Stack 5 rt 15 P. IISonmer-Nalta-Rartot⸗alꝰ pür. Salz-Gurken st. 4 Pig. und J. Kinderkleider, Kuaben⸗ Ein rauhaariger Focterrier Bar-Gewinne 1. Haupt- ulsche Salat-Curken Esslg-Gurken st.3 Peg. Hlonſen, Trikothoſen für Herren e eſt 328 ohne Abzug Mk. 45 800 gewinn Mk. 2 0 000 5 heute Zufuhr in ausgewählt feinster Ware Schellfische u alen brösten Cabllau dötemwetz in Austhnlt ſolzendes: 60801 krantheit), Rheumatismus, Muskelſchwäche, Blaſen⸗ Nückzahlg. v. 0 M. Offt unt. 25 1 W3, 11 Talepben 2285 ſtörungen, Stuhlverſtopfung. Geſchlechts krankheiten Ouauie D e e an de erdn Haifische Maifische- Alchtiſche⸗ ofa, Urchaus tüchtiger Kaufmann 10 en nen ene eindeſchwüse ee Defur ein bochrenlables Geſchaft Plünd B rig 55 n. Kuaben, Kleider⸗ u. ſtoffen, ferner Seidenſtoffen, Wollſtoffen, Spitzen, Einſützen ſowie Garnituren, uur erſt⸗ llafſige Qualitäten. Heinrich Seel, Auktionator,& 3, 16. Uuntergebracht 60825 Zugelaufen: Wolfsſpitz, ſchwarz u grau, mittelgroß, mit ſchönem Halsband. 60838 Abzuholen gegen Inſeratge⸗ bühr bei Sailer, Secken⸗ heim, Kaiſerhof. 60838 27 Gewinne Mk. 1 1 000 L080 u MK..— eeeeeeeeeeeeeeeee 3260 Gewinne 11 Lose M. 10.— portn vnd Liste80 plg. wpßebit J. Stürmer, und alle Losverkaufsstellen. *. 14 800 Lotterie-Unternehmen Strassbung l.., Langsfr. 107 tsch-Stangenspargel fst,omichons-aOer Ichann Schreiber! e e 7922 Buntes Fenuilleton. — Eine ſchlagfertige Brettldivn. Berliner Zeitungen wiſſem fogende Gerichtsſaal⸗Affaire zu berichten: Auf der Strandpro⸗ menade von Ahlbeck ſpielte ſich an einem Auguſttage des vorigen Jahres eine erregte Szene ab, die ihr Nachſpiel geſtern vor der 147. Abteilung des Amtsgerichts Berlin⸗Mitte fand. Als Privat⸗ beklagte hatte hier die bekannte Kabarettſoubrette Pepi Weiß, rolle zu geben. Die„Vortragskünſtlerin“ Wilden hatte ſie vor den Kadi zitiert, ebenſo der Opernſänger Bauermann, genannt Berger(nicht zu verwechſeln mit Herrn Berger vom königlichen Opernhauſe. Frau Pepi Weiß iſt ſtolz darauf, bei ihren Vor⸗ trägen nur mit Couplets paradieren zu können, die nach ihrer Auſicht kein anderer ſingen darf als ſie. Sie behauptet, daß der Schriftſteller Falkner dieſe Couplets ausſchließlich für ſie kom⸗ doniert, daß ſie etwa 1000 Mark dafür bezahlt und ſie das geiſtige Eigentum an dieſen Verſen erworben habe, da dieſe nur im Manuſkript hergeſtellt werden. Herr Falkner, der inzwiſchen ihrt Bräutigam geworden iſt, hat ihr ſchon eine Reihe von Schlagern gedichtet, der„Schlager“ aber, den ſie am 12. Auguft in Gemeinſchaft mit ihrem Bräutigam am Strande von Ahlbeck ſich erſonnen hat, iſt für ſie verhängnisvoll geworden. Frau Pepi Weiß gab in Heringsdorf eine Kabaretworſtellung, gleichzeitig fanden unter der Aegide des Opernſängers Bauermann in Ahl⸗ beck Kabarektvorſtellungen im Weinreſtaurant„Traube ſtatt, in denen Fräulein Madelaine Wilden ſpielte. In Ablbeck ſoll Fräulein Wilden einige Couplets vorgetragen haben, die zu dem Repertoire der Frau Pepi Weiß gehörten. Herr Falkner begab ſich deshalb in die Traube zu Herrn Bauermann und ſuchte ihn zu bewegen, dieſes Nachempfinden von Couplets, die nach⸗ weisbar ſein oder ſeiner Braut geiſtiges Eigentum ſeien, zu ver⸗ hindern. Er wurde aber ſchroff abgewieſen. Als am 12. Auguſt mittags Her Bauermann und Fräulein Wilden auf einer Bank an der Strandpromenade ſaßen, hielt plötzlich vor ihnen eine zon Heringsdorf kommende Droſchke, und dieſer entſtiegen in ſehr kriegeriſcher Stimmung Frau Pepi und Herr Falkner. Sie gingen auf die beiden los und es entſpann ſich ſofort eine ſehr kemperamentvolle Szene, die damit begann, daß die Angeklagte ihre Gegnerin mit drohender Geberde darüber zur Rede ſtellte, daß ſie die ihr gebührenden Couplets zu ſingen ſich erkühne. Auf eine Gegenbemerkung ſoll es dann zu Tätlichleiten gekommen ſein. ſoll 150 Nebenbuhlerin nicht nur angeſpien, auch gekratzt und gezauſt haben, ſo daß das Haar in Strähnen herabfiel. Dieſe Freundlichkeiten begleitete ſie mit be⸗ kEidigenden Worten, wie„Diehin“,„gemeines Pack“,„ Diebes⸗ deren hürgerlicher Name Frau Joſephine Zzikanek iſt, eine Gaſt⸗ bande“ uſw. Während ſie dieſe Liebenswürdigkeiten an beide Privatkläger richtete, verſetzte Falkner Herrn Bauermann einen Schlag ins Geſicht. So ſpielte ſich der Vorgang nach den Be⸗ hauptungen des Rechtsanwalts Dr. Alfred Saloman, der die Privatkläger vertrat, ab, und ſo war er auch von einem unpar⸗ teiiſchen Zeugen geſckildert worden. Frau Pepi Weiß freilich und ihr Bräutigam gaben eine hiervon weſentlich abweichende Dar⸗ ſtellung.— Rechtsanwalt Dr. Salomon beantragte gegen die An⸗ geklagte eine Gefängnisſtrafe. Der Gerichtshof glaubt mit Rück⸗ ſicht auf die Erregung, in der ſich die Angeklagten befunden, von einer Gefängnisſtrafe abſehen zu können und verurteilte ſie zu 200 Mark Geldſtrafe eventuell 20 Tagen Gefängnis. Der Zeuge Falkner wird ſich in wenigen Tagen wegen Beleidigung des Herrn Bauermann vor demſelben Gericht zu verantworten haben, Frau Pepi Weiß aber will Berufung einlegen. — Arzneierſatzmittel. In der diesjährigen Nr. 14 der Medizin. Klinik erſchien unter dem Titel:„Originalmarbe oder Subſtitute? (Erfahrungen aus der ärztlichen Praxis)“ ein ſehr beachtenswerter Auffatz von Dr. med. Ruhemann⸗Berlin, der nicht nur für Aerzte, ſondern auch für das Publikum von größtem Intereſſe iſt. Es iſt eine allgemein bekannte Tatſache, daß, ſobald ein Medikament eine gewiſſe Bedeutung nud Verbreitung erlangt hat, für dasſelbe als⸗ bald eine ganze Reihe ſogenannter Erſatzpräparate auftauchen, die meiſt zu einem billigeren Preiſe wie das Originalmedikament an⸗ geboten werden. Nach den Erfahrungen, die Dr. Ruhemann und viele andere Aerzte mit ſolchen Erſatzmitteln gemacht haben, bedeutet aber ihre Verordnung und Abgabe unter Umſtänden eine ſchwere Gefahr für Arzt und Patient. In dem erwähnten Aufſatze iſt eine Anzahl von Fällen aufgeführt, in welchen der Gebrauch von Erſatz⸗ mitteln, ſelbſt wenn ſich dieſe in chemiſcher Beziehung nicht nach⸗ weislich von den Originalmedikamenten unterſchieden, zu ſchweren Erkrankungen der betreffenden Patienten geführt hat. In einem anderen Falle, in welchem ſtatt eines Originalpräparates, deſſen Wirkſamkeit und Unſchädlichkeit durch jahrelange Erfahrungen nach⸗ gewieſen war, ein Erſatzmittel abgegeben wurde, ſtarben 2 Per⸗ ſonen kurz nach deſſen Einnahme unfer ſtarken Vergiftungs⸗ erſcheinungen und mehrere andere erkrankten ſchwer. Die einge⸗ leiteten chemiſchen und pathologiſchen Unterſuchungen konnten irgend ein Gift, auf welches der Tod oder die Erkrankungen zurückzuführen geweſen wären, nicht feſtſtellen. Eine Garantie, ſo führt Dr. Ruhe⸗ mann aus, daß Erſatzpräparate, die von 5 oder 10 verſchiedenen Fabrikanten, pielleicht auf verſchiedene und nicht kontrollierbare Weiſe, hergeſtellt werden, den Originalpräparaten in pharma⸗ kologiſchem und phyſiologiſchem Sirme gleichwertig ſind, könne nie⸗ mand übernehmen, da erwieſenermaßen die chemiſche Unterſuchung kein ſicheres Kriterium dafür ſei. daß das Erfatzmittel die abſolut gleiche Wirkung wie das Originalmedilament hat. Der billigere Pvetg ſollts deshuls bei Verordrung oder Kauf eimes Arzneimittels nicht ausſchlaggebend ſein, ſondern es ſollten nur ſolche Präparabe berordnet und verlangt werden, welche kliniſch erprobt ſind und deren Wirkung und Amtvendungstveiſe durch ſtreng wiſſenſchaftliche Ar⸗ beiten feſtgeſtellt iſt. Da die mit einem Mittel im mediziniſchen Fachzeitſchriften veröffentlichten Erfahrungen ſich aber ausſchließlich auf die Originalprodukte und nicht auf deren Erſatzmittel beziehen, ſo ſollte nach Dr. Ruhemann u, a auch der Arzt und das Publikum nur erſtere verordnen reſp. berlangen, um vor unangenehmen Zu⸗ fällen, wie die erwähnten, geſchützt zu ſein. Säuglingsſterblichkeit in Eugland. Die lebhafte Aufmerk⸗ ſamkeit, die man jetzt bei uns der Frage der Säuglingsſterblich⸗ feit zuwendet, verleiht den im Lancet veröffentlichten Berichten über die Sterblichkeitsziffer der Neugeborenen in England ein beſonderes Intereſſe. Während noch in den Jahren 1891 bis 1901 die Sterblichkeitszahl 154 von 1000 und in den Jahren 1901 bis 1906 inkl. durchſchnittlich 134 von 1000 betrug, iſt die Ziffer im verfloſſenen Jahre auf 118 von 1000 geſunken. Das bedeutel eine Verminderung von nicht weniger als 20,3 Prozent gegen den Durchſchnitt der zehn voraufgegangenen Jahre. Die engliſchen Medizinier führen dies außerordentlich günſtige Ergebnis auf die wachſende Vervollkommnung der ſanitären Einrichtungen und insbeſondere auf das jüngſte Geſetz, das die Mitteilung von Neugeburten an die Sanitätsbehörde erleichert und beſchleunigt, zurück. In Huddersfield, wo eine beſondere lokale Beſtimmung über die Mitteilung von Neugeburten beſteht, zeigte die Sterb⸗ lichkeit ſogar nur die Ziffer von 97 zu 1000 Geburten. — Revolte im Gefüngnis von Benedig, Im Gefängnis bon San Marco in Venedig, in dem auch Naumotp, der Mörder des Grafen Komarowsky interniert iſt, kam es gu einer großen Revolte der Sträflinge, die nur mit ſchwerer Mühe rücht werdem konnte. Die Häftlinge einer Zelle halten ſich darüber beſchwert, daß die Suppe ſchlecht und ungenießbar ſei. Der Direktor des Ge⸗ fängniſſes begab ſich ſofort in die Küche, koſtete die Suppe, fand die Beſchwerde ungerechtfertigt und wies ſie daher ab. Als Antwort begannen die Häftlinge dieſer Zelle einen Hungerſtreik zu inſze⸗ nieren. Da gütliches Zureden nichts fruchtete, entſchloß ſich die Direktion, die Rädelsführer aus dieſer Zelle in Sondergellen gu ſternieren. Dabei kam es zum erſten großen Skandal. Alle Häft⸗ linge der Zelle leiſteten dem Gefängnisperſonal unter ohren⸗ betäubendem Lärm derart heftigen Widerſtand, daß mit großer Mühe nur drei Rädersführer herausgeholt werden konnten. Am andern Morgen ſollten die andern vier ſepariert werden. Inzwiſchen hatten ſich jedoch alle Häftlinge des Gefängniſſes, etwa 200, ver⸗ ſtändigt, und bald war das ganze Gefängnis in hellem Aufruhr⸗ Die Gefangenen brüllten und tobten in ihren Zellen, ſo daß der Lärm eine nach Tauſenden zählende Menſchenmenge vor das angri lockte. Nurr mit Mithe gelaug es, der„Palaſß⸗Revolulton Herr zu werden und die Ruhe wieder herzuſtellen. 8. Seite. — 1*—— Gr. Hof⸗ u. National⸗Theater Manmheim. Donnerstag, den 14. Mai 1908. Bei aufgehobenem Abonnement. (Vorrecht B) Gastsplel des Herrn Gharles Dalmores von der Manhattan-Opera in New-Tork: In neuer szenischer Elnrichtung und neuer Elnstudlerung. CARMEN. Romantiſche Oper in 4 Akten von Georges Bizet. Text von Henry Meilhac und Ludovie Halévy. In Szene geſetzt vom Intendanten. Dirigent: Leopold Reichwein. Perſonen: Carmen 8 8„Muriel Terry. Don Joſé, Sergeant 5„ Escamillo, Stierfechter„„Jaoachim Kromer. 0 Wilhelm Fenten. 8„ Hugo Voiſin. „Ellen Rowino. Zuniga, Leutnant Moralses, Sergeant 5 Micaela, ein Bauernmädchen Benenade) Schaugele.. giſeen eiee Frasquita; 15 Roſe Kleinert. Mercedés Zigeunermädchen Elſe Tuſchkau. *„ Don José Sharles Dalmores. Soldaten, Straßenjungen, Zigarrenarbeiterinnen, Zigeuner, Zigeunerinnen, Schmuggler, Volk. Ort und Zeit der Handlung: Spanien 1820. Die neuartige techniſch⸗dekorative Anordnung der Bühne iſt vom Maſchinerie⸗Inſpektor Adolf Linnebach konſtruiert, die neuen Dekorationen ſind von Direktor Oscar Auer entworfen und von ihm und Friedrich Remler im Atelier des Hofthegters gemalt worden. Die zum Teil ebenfalls neuen Koſtüme haben die Werkſtätten des Hoftheaters unter Leitung des Garderobeinſpektor Leop. Schneider geliefert. Kaſſeneröffnung 6½ uhr. Anfang 7 uhr. Ende n. 10½ Uhr. Nach dem 1. u. 3. Akt finden größere Pauſen ſtatt. Erhöhte Eintrittspreiſe. Im Gronh. Boftheater. Freitag, 15. Mai. 46. Vorſtenung im Abon, A. Die Geisha. Anfang 7 Uhr. ——————————— E Börsen-Café. Morgen Freitag: Abschieds- KONEERT lar Miener Bamen-Aapele(e baner) Anfang 8 Uhr.(vesse) Eintritt frel. SSeeeleeeeeeedeee 4 Qafé-Restaurant Faust. Schönstes Lokal mit, am Friedrichsplatz 6. Stets frischen Kaffee, 2 Billard. Prima Münchener und Pfungstadter Bler. Relns Pfälzer, Mosel- und Oberländer-Weine, prima billige Spelsen zu jeder Tageszelt. 79284 Mittasstisch von 80 Ffg. an, im Abonnement billiger Wozu einladet Der neue Besitzer: Parl Engel. Seeeeeeesesese Seeeeeeeeeeegeee Anfang 8½ Uhr Vorletztes Auftreten! Das phänomenale Mai- Programm und die anderen Attraktionen! VoOrletztes STeneral⸗Anzeiger.(Mittagbl Aurftretenig att.) Tpollo I aben Restaurant„Hotel behn“ am Hauptbahnhof Bekannt vorzüglichstes Pilsener ff. Küche. 22676 KRestaurant florgenröte 8 6, 26 am Ring. Telephon 1592 Heute Donnerstag wozu böflichſt einladet Fr. Ballweg. 79365 Großes Schlachtfeſt Fralilige Felnpch Htutt Dunnerzlez Lcbend 1100 Ur g; Slnghril im Lokal rüpring Zur 5 n, douhge Eidene 1. n bltte De Vorſtand . Kompagnie. Montag, i8. Nal Nacn Schluss„Cabaret“ im Apolla. Samtliche Vorverkaufskarten und Vereinsbillets Zelephon 3305. Maunkeim 46 Mannbeimer Privat-Detektiv-institut f 118 AKdolf Maier, Pollzeibeamter a. D. 99 B 4, 8 besorgt überall gewissenhaft ung diskret Ermittelungen über J8., abends 7 Ua* Uebung der 1. u 2. Kon pagnie. 2 VooranzeiRe Samstag den 18. Mai 1908 Beginn der grossen internationalen um dle Meisterschaft Jon Fäddentschlaud und die Geldpreise von Mk., 5000 in bar. Vorverkaufskarten, Vereinsbillets und Passepartouts Uber dle Dauer der RIngkämpfe ahsolut unguültlg. Fingkampf-Rontzurrenz —— grösstes Lager In** Oravuren, Stichen, Radierungen Preiswerte Originalgemälde Spezialität: Asusserst geschmackvolle veirs Rahmen Eigene Lelsten. Straussfedern-Bon ete. werden gereinigt, gefärbt und gekraußt. 78535 K. Irschlinger, C 7, 11, parterre. festaurant Terminus, N 3, le. (Neu übernommen) ompflehlt seinen besseren Mittag- u. Abendtisch in und ausser Abonnement. 79124 Abonnenten werden noch angenommen GAsschäfts-Jebernahme. Teile dem werten Publikum von Mannheim und Um- gebung mit, dass ich am 8. ds. Mts. das Restaurant LI 5a Bernhardushof Tal 737 bernommen habe. Toh empfehle nach wie vor: Ia. Münchener(Augustiner), Ta. belles und dunkles Bier aus der Brauerei Rau, sowie 8 Tuche u. Buckskin Lodenstoffe Joppen- u. Mantelstoffe Liyrée- Möbel- Wagen⸗- Billard- Buckskin-Reste Tuche naturreine Winzervereins-Weine aus der Reiffeisen-Kellerei sehr billig, empfieblt 792⁴⁰ in Lullwigshafen.— Von morgens 8 Uhr an warmes Früh- Skülck.— Mittagstisch von 12—2 Uhr. Abends besondere 0 tettor Klichenspezialitäten. f 0 F 2, 6 à, Markt Um geneigten Zuspruch bittet der 70323 Rostaurateur K. RBOOs.. Cals Rest. Pergola vorzuollche Küche beim Rosengarten. Diners, Soupers In U. ausser Abonnement Rofwein ſelbſtgebaute vorzügl. Qualität, 55, 60, 70 Pfg. d. Ltr. b. 20 Ltr. Proben von 5 Ltr. nach Mannheim frei ins Haus. L. Muüller, Weingutsbeſthtr. Ludwigshafen, Wittelsbachſtr. 34. Sillardsaal u. Gesell- schaftszimmer. Augustiner, hell u. dunkel, Kulmbacher v. Pilsnar Bler 5140 Inh.: Jul, Hofmann. Semden- KlIinik F 6, 19, 1 Tr.(früher in P 4, 12). 88 Kopfwaschen Damen⸗- Haararbeiten OSmdulaticmn. Tel. 3678. Paul Vollmer nur F 2, 17. Goldene und silberne Medaillen. 76188 Schlechtſtzende und deſekte Herrenhemden werden mit neuen Einſätzen, Hals⸗ und Armbindchen verſehen und unter Garautie für vorzügliches Paſſen von einer Hemdenſabrik binigſt berechnet ——— 1W farbige enhemden nach Maß unter Stempelfabrik Wacker. — Nur F. 1, 3, Passage. 79353 Deſtuß „Zephyur n fütr Faftenhe 85 7248 Blllgste Bezugsduellö“ Wiedervorkauer Uberalk nesucht. Hotel Belleyue Möblierte Villa mit 7 Zimmern, Bad etce. zu vermieten. 6 Näheres durch Hötel Bellevue, Heidelberg. Heidelberg. Prächtige freie Lage.— Pension.— Bäder.— Terassenrestaurant. gew und 0 Die ca i f U IVermögens- u. Familienverhältnisse und Vorleben, sdw-ie Er.— auptleute; 885 199595 1 2 Jorschungen nach Beweismaterial in Kriminal- u. Civilprozess en——been is dahin bendtzt sein. Heimlichie Beobachitungen umd Jeberwachungen. 8 5 17 Sbenial: Beschaffung von Bemeismaterial in Rhescheidungs- 2—2—— und Allimentatiousprosessen. 72178 5———[Veꝛrbindungen mit allen Plätzen der Welt. Strengste Disxretiou. 79223 III Aelteſte größte Vind Sachſens u. 5 dealſcge ac 715 m üb. d. M. 5 badisch. SchWarz- waldbahn.— Som- mer- und WiInter- statlon.—-Saison- Höhenluftkurort I. Ranges. 2 Person.ohne Passanten. Hexvorragende Naturschönheiten. i ee Wasserfälle, 163 m hoch. Industrie- u. Gewerbehalle. Hotels für alle Ansprüche. Prospekte mit Hotelpreisliste durch die Kurverwaltung. —8 0 Mittelpunkt der frequenz 1907: 12500 7484 direkt m. Familten arbeitet; wel⸗ Vantferb Pracstatcl Ibnenf Zulius Tretbar, Srimma zu 5* Marianng Satchg Damensehneider Lange Rötterstr. 14 fffünenstatt War din ehn Prächtiger Luft- u. Nervenkur-Aufenthalt, rauch- u. staub- frei, direkt a. Walde gelegen. Vorzügl. Verpflegung, mod. Einrichtung. Mässige Preise. Prospekte gratis. 61⁵ im württbg. Schwarzwald. Eisenbahnstation der Linie: Stuttgart—Tübingen—Horb. Telephon 17 Rottenburg 3. N. Hervorragende Stahl-, Sehwefel⸗ un Hohlensäurequellen von ausgezeichneter Heil- Wirkung bei Nervenleiden, Blutarmut, Katarrhen, Herz- leiden, Frauenkrankheiten, Trägheit der Verdauungsorgane, — Idyllische Lage inmitten prächtiger Tannenwälder mit reizenden Spaziergängen.— Eigene Milchkuranstalt,— Vollständig neu und komfortabel einge- riehtetes HBadebhaus für Sol-, Stahl-, Kiefernadel- Mineralbäder. Hohlensaure Bäder. Elektr. Licht. Vollständige Pension von Mk..— an. Bis 15. Juni und ab 8. Sept. ermässigte Preise.— Ausgezeichnete Ver⸗ pflegung. Prospekt gratis durch Badearzt: Dr. Seheef. Besitzer: Fr. Raidt. F frische warme (Thüringer) 4303 Heute Donnerstag Abend Hausmacher driebenwurst 76739 von anerkannt vorzügliehem Wohlgeschmack empfehlen Geschw. Leins, G6, 3. (am Weinheimer Bahnhah, Anfertigung aller Arten Kostüme chick und elegant. wird jede Nachahmung der echlg Carbol⸗Teerſchwefel⸗Seiſe von Bergmann& Co., Nadein mit Schutzmarke: Steckenpfl Es iſt die beſte Selſe gegen ah Arten Hautunreinigkeiten un Hautausſchläge, wie Mileſg Finnen, Blütchen, Geſichtspickel z à St. 50 Pfg. in Maunhein Stern⸗Apotheke, L 3, 1. n Merkur-⸗Drogerie, Gontardplagz —— Deeeeeee r 5 200 Bettstellen 20 Kleiderschrauke 75 Küchenschränke 45 Divans 48 Schreibtische 85 Vertikows 6 in allen Preislagen Stets am Lager Frlantieg Rötter 5,—4. 60267 U Ene in Stenographie . Buchfeührung ze. — Aelteſtes Inſtitut hier. geprütfer Lehrer, Bücherrevlsor, Frleür. Burekhardt, = Mal- und Zeichenschule vol Albert sSchenk, Lunstmaler, Luisenring 12 Unterricht in Aquarell⸗ und Oelmalerei nach der Natur u. Copleren guter Vorbilder. Zeichneu nach der Natur und Gipsmodellen in Kohle, Stiſt, Feder oder Paſtell. 66643 Geſchäftseräffnung u. Empfehlung. Einem titl. Publikum, den Herren Bäckermeiſtern, Condi⸗ daß ich hier ein Backofen⸗Baugeſchäft angefangen habe und empfehle mich im Bauen von Buck⸗ — Efen aller Ayuſteme, ſowie auch in Reparaturen und Lieferung aller Materialien. Um gefl. Aufträge bittet Sof. Nauſch, P 6, 18. NB. Nähere Anfragen und Auskunſt erteilt Häustelegraph. und Teleph.-Anstalf CarlGordt — 2—— Tselephon 2835. * Reparaturen prompt und 0 büllst. 5 77822 Unterrieht 3 Maſchinenſchreiben, Behörderl. konz. Stellenvermittlung. 9 5, 8. toren, Architekten und Baumeiſtern die ergebene Mitteilung, 79235 Er. Steinmeß, Kleiner Mayerhof, P 6, 18, Tel. 3993. Drogenhandlung Heidelhergerstf. 0 b Tel. 3778 empflehlt Sesil alle dem freien Verkeh überlassenen ApotBekek-Wace in tadellos. Oualitäten Grüne Rabattmarken. ee eee Dos Napfſanzen von Balaz zc. ꝛc. il ernttumt billigſt Jacob Fuhr, Gärtnerei, bein ſtädtiſchen Schlacht⸗ u. Bielhe Telephon Nr. 3204. 00285 Damen⸗Salon Johanna Gen L 2, 6, part. 30 Pfg. eee Abonnement werden aut außer dem Hauſe augenem, 55 Folf„Anſtr. 8 m 50 f, delf.⸗ Möbel z. B. Kleider⸗ u. eeeee 5 Mk. 10 Küche tünchen.5 Holzf. b. z. hochf. Ausfüheg A. Li t, 8 4, 16. 22882 ferf.Hant ege im Polieren von wi Möbel u. Pianos. = I 5, 25. —————— 1 8 5 8 1 ſenfabr! er echll 2Seit Radebet ckenyſen gen ahz iten un Mileſe pickel z nhein De dplabs General⸗Anzeiger. (Mittagblatt.) 9. Seite. Mannheim, —— 748 Hameichner gewandt in Fagadenzeichnen und Aquarellieren für einige Mochen geſucht. en mit Angabe der bis⸗ n Tätigkeit und Gehalts⸗ „ Unt. L. 624 F. M. an Moſſe, Mannheim. Neucht, gewandte Maſchinenſchreiberin und Stenographin ſoſortigen Eintritt. Nur Be⸗ mnen mit mehrjähiger ögen ſich melden unter 2811 an die Annoncen⸗ Crbedſtlon v. Rudolf Moſſe, Freiburg 1i. B. 17455 enotyplstin Nenotypistin perfekt und intelligent, wenn möglich mit dem Noneo vertraut, geſucht. agabe des beherrſchten! Synems u der Gehalts⸗ aeie unbedingt ver⸗ langt. Ebenſo kann ſich 35 erfahrener 7486 Zehrelbmaschinen- Mechanizer melden. Es wird nur auf einen ganz ſelbſtändig arbeitenden Mann reflek⸗ tiert, Angebote unter F. F. 4322 an Rudolf, Moſſe, Freiburg i. B. S e eeeeeeeeeeeeee Platzvertreter bteuzl., neuen Bureaugebr.⸗ Arkttel(Preis M..—) ge⸗ hundert Mark zur Verfüg. haben. Aufr. unt.. e. . 384 an Rudolf Moſſe, Frankfurt am Main. 7487 9 Aueu IJn kaufen geſucht. Ein gut erhaltener 2rädrig. Hotel⸗ wagen. Offert, unt. Nr. 28679 an die Erpebitlon. ebe, erole zu kaufen geſucht. Offerten unter Nr. 60739 an die Expedition ds. Bl. Fchrauchtes Gartenzelt an Hioß, wird zu kauien geſucht. Näheres in der Exped. 60829 [erkauf.-] Großzer Möbel-Berkauf. Gediegene neue Möbel werden gegen ſofortige Barzahlung enorm billig verkauft: Pol, Chiſſonier, Waſch⸗ lommode u. Nachtſchränke mit Marmor, Bettſtellen, Spiegelſchränke, Vertito, Diwane, Tiſche, Leder⸗ u. Rohrſtühle, Trumeaux, Spiegel; ferner als beſondere Gelegenheit mehrere hoch⸗ degante Sſlongürlülmen; ſerner eiche gewichſter Bücherſchrank nebſt Diplo⸗ matenſchreibtiſch u. Leder⸗ Fauteuil. 60826 Ipeziell für Hrautleute 10 komplette Sgafünntr binicuntrs, u allen Holzarten. „3 prachtvolle(Aufängerin) 8 Fetzinkr- Einricungen a⸗ egez, On ante u. dcese eiche, 1 ſchöne(taſten⸗ an die Ervedliion d. Bl. Stenogr. uU. Maſchinenſchr. ſucht uhr und vieles Audere. Hilb, M 2, 17. n telle anos und 2 Tafelklaviere aus Hof⸗ Manofabriken zu niedr. Prelſen für epochemachend., konkur⸗ ſucht. Neſlekt. muß einige Diätten. Reiſekoſten u. Provi⸗ Mai 1908. in d. Oststadt mit I2 Zim. u. Küche, reichl. Zubeh. zu verkauf, durch 60834 Gebr. Simon O 7. 7. — 1 Pfima Jagdhunde. Zwei Deutſch⸗Kurzhaarrüden, 1% ũ Jahre alt, ferm nach Oberländer dreſſiert, ſind be⸗ ſonderer Umſtände halber bill. abzugeben. H. Schowalter, 60787 Friedrichsfeld. Stellen finden Eine größere Eiſengießerei ſucht für ihre Schloſſerei und Dreherei einen tüchligen ener⸗ giſchen Iara it Vorarbeiter in dauernde Stellung. Der⸗ ſelbe muß mit allen in einer Eiſengießerei vorkommenden Schloſſer- und Dreherarbeiten vollſtändig vertraut ſein. Offerterten mit Gehaltsan⸗ ſprüchen u. Zeugnisabſchriften Unt. Nr. 60837 an die Expe⸗ dition dieſes Blatles erbeten. EEEEE Für den meſtlichen Teil der bayeriſchen Rhein⸗ pfalz ſuchen wir einen in unſer. Brauche wohl verſterten Aussenbeamten welcher ſich über gute akquiſi⸗ toriſche und orgauiſatoriſche Erfolge ausweif kann. Neben einem den Leiſtungen ent⸗ jprechenden hoh. Gehalt werd. ſionen vergütet. 1584 HSefl. Offerten unter Bei⸗ fügung eines kurzen Lebens⸗ laufes, Photographie, Reſul⸗ tatsnachweiſen und Augabe von Neferenzen erbitten wir an uns direkt. Concordia Cölnische Lebens-Ver- sſcherungs-Gesellschaft Cöln. . Geſucht per ſoſort 60885 ſung. Mann mit ſchöner, flott. Haudſchr. zum Adreſſenſchreiben und ver⸗ vielfältigen von Briefen. Schriftl. Offt. an Gebr. Röchling, Abtl. Elektroſtahl, Ludwigshafen. Ubsucht Vorarbeiter, gänzlich vertraut mit der Fabrikation und Raffinerie vegetabiliſcher Gele; Lebensſtellung zugeſichert. Offerten erbeten unter F. St. 4272 an die Expedition dieſes Blattes. 7488 Tauſburſche gelucht! Wir ſuchen einen jungen, ſtadtkundigen Laufburſche. HBill& Müuer, 60844 Guümmiwarenhaus, N 3, 1I. Fräulein, welches muſikaliſch und ver kaufsgewandt iſt, auch ſteno⸗ graphieren kann, in ein Piano⸗ forte⸗Geſchäft ſofort oder ſpäter geſucht. Gefl Off. nebſt Angabe der ſeither. Beſchäfligung und Gehaltsanſprüche erbetenunker Nr. 22690 an die Exp. d. Bl. Nüf das Büro eines hie⸗ ſigen Engros⸗Geſchäftes wird per ſofort ein jüngeres Fräulein ennee Rockarbeiterin und Aermelarbeiteriunen dauernd geſucht. Schöttle B 1, 8. Lorcg Schulentlaſſenes Mädch en zu 2 Kindern ſagsüber geſucht. u verkauf. II 4. 14, p. 21844 von Herrſchaften und zwar Sacko Anzüge, Gehrock,, Frack⸗ Smoking⸗Anzüge, Sommer⸗ und Winter⸗ueberzieher, einzelne Hoſen, beſſer 60729 U A. 1. 2 Tr. rechts. aufe abgelegte Aleider druck zu verleihen. Nicht nur von meinem hochgradigen nervösen Leiden bin ich vollständig befreit, sondern aueh von einer Krankheit, die vielfach als unheilbar bezeichnet wird, bin ich durch die einfache, den Beruf in keiner Weise störende, Kur nahezu wieder hergestellt. Ieh werde nicht verfehlen, IThr Unternehmen durch Empfehlung bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach Kräften zu unterstützen. Mit den besten Grüssen verbleibe ich Ihr dankbarer der verschiedenen legentlichst zu empfehlen- Hochachtend Ingenieur S. D. Hannheim, den 2. Oktober 1907. Herrn August Königs, Mannheim. leh fühle mich veranlasst, Ihnen hiermit meine Anerkennung darüber auszudrücken, dass Sie mich wiederbolt mittelst elektr. Licht- bädern ete. von rheumatischen Anfällen, starken Erkültungen und einer sehr peinlichen Hautkrankheit in sehr kurzer Zeit ohne jede Berufs- störung geheilt haben. Die Wirkung der sachgemässen Anwendungen Lichtstrahlen habe ich geradezu verblüffend gefunden und werde ich nicht verfehlen, Sie in meinen Bekanntenkreisen ange- Hochachtungsvoll N. C. MHannheim, den 7. April 1908. Sehr geehrter Herr! Da ich meine Kur in Ihrem Institut nunmehr als beendet be- trachte, gestatte ich mir, Ihnen auf diesem Wege ncel einmal meinen herzlichsten Dank auszudrücken für die Heilung von meinem lang- jährigen rheumatischen Leiden. Die Schwierigkeit in der Behandlung dass ich gleichzeitig noch Ischias hatte. eiden wurde ich durch Ihre sachgemässe geradezu frappierend raseh wirkende Behandlung innerhalb 5 Wochen geheilt. Tch brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich Sie überall gerne Hochachtungsvoll S. S. lag ja 1 darin, Vonbeiden empfehlen werde. 7 5 Ausführliche Broschüre, sowie jede nähere Auskunft gratis und franko durch Nugust Hönigs 0 4. 14. Fettn Ps. Uenbolanstat 0 Mannheim, den 4. April 1908. Sehr geehrter Herr Königs! Es drängt mich, Ihnen angesichts der wesentlichen und fort- schreitenden Besserung, die meine vollständig untergrabene Gesundheit unter Ihrer sachgemässen, sorgfältigen und aufopfernden Behandlung erfahren bat, meinem Danke und meiner vollsten Anerkennung Aus- Speyer, den 4. März 1908. Herrn August Königs, Mannheim! Durch Ihre Behandlung wurde ich in kurzer Zeit von einer für unheilbar gehaltenen Krankheit vollständig geheilt. Die verschiedenen Lichtstrahlen wirkten immer lindernd für die Schmerzen und konnte ich so ohne Berufsstörung meinen Posten ausfüllen. Ich spreche Ihnen auf diesem Wege noch meinen herzlichsten Dank aus und werde ich Sie gerne meinen Bekannten empfehlen. 5 Hochachtungsvoll L. A. Niederlahnstelin, den 7. Januar 1908. Titl. Elektro-phys. Lichtheilanstalt, Mannheim 0 4, l4. Im August vorigen Jabres liess ich mir, veranlasst durch starken Haarausfall, meine Kopfhaut bei Ihnen elektrisch beleuchten. Die Wirkung war eine vollkommene, 22681 4, 14. 2 ecen ten für Privat⸗ ſtaurant, Büffetfräulein beſſer. Servierſräulein, Allein⸗ Haus⸗ und Küchenmädchen ſucht und empfiehlt Frau T 1, 1. Telſen Suchen. und Re⸗ vermieten. Fhenaalk. 1 4. St. 3 IAimm. und Küche zu 22669 rau Elpper, ee Engros⸗ Zuerfr. i. d. Exp. ds. Bl. 22701 Jung. zuverläſſtger Mann ſucht Stelle als Volontär in Nheinhäuſerſtraße 16, 3. St. Wohnüng, 4 Zimmer mit Valkon, Küche, Keller, Speicher u. Man⸗ ſarde, per 1. Jult zu vermieten Nah. Ph. Fuchs& Prieſter, Schwetzingerſtraße 58. 60144 od. größ. Detail⸗Geſch. Mnhanſergr.50 n ng. 3 Bim.,Küche u. Zub. ſof. z. v.„555 per ſolort od. 1. Juni Stellung. Off u. Nr. 22697 a. d. Exv. d. Bl Ordentl. Mädchen, das gut bürgerlich kochen kann u. gute Zeugniſſe hat, ſucht auf 1. Juni Stelle. Iu vermieten. häuſer, N 4, 1, 2. St. 22698 Rupprechtſraße Belle⸗Etage rechts 4 Zim. Garderobezimmer, Küche und Speiſelammer, Bad u. allem Zuh. p. 1. Juli zu vm. 60104 Näh. Lameyſtr. 5, Bureau. Stellenbüro Wicken⸗ 1H2.J8 zu vermieten. Näheres 2. Stock. 3. Stock, 4 Zim. u Küche per I. Juli Rupprechtstr. I8 nächſt Luiſenpark, in freier, geſunder Lage, elegante ruh. 5⸗Zim.⸗Wohng. mit 2 Balkone, Bad und reichlich. Zubehör per Juni⸗Fuli zu vermieten. 60765 Näheres parterre, rechts. Anzuſehen von 10—3 Uhr. 22699 8 4, 17 part, 4 Zim., Küche, Speiſekam. u. Beſen Rheinhänſerſt. Ila parterre und 2 Zimmer und behör im 5. Stock zu verm. 4 Zimmer u. Zubehör Zu⸗ Damenkleider, Schuhe, Gold⸗ und Silbergegenſtände, beſſere gebrauchte Möbel, Federbetten und 8 Gamnze Wohnungs-Einrichtungen. 0 bezahle die auftändigſten Preiſt kammer auf 1. Juli zu v. 2280. Friedrichring 36 p. eine helle, freundliche Souterrain⸗ Vohnung(3 Zim.) als Büro zu verm. Beſichtigung täglich da ich großen Bedarf 5 babe außer Sonntag v. 12—1 Uhr. für zwei Geſchäfte für Maunheim Iud Mün el un nnan gefl. Offerten bitte an dte Firia 0 75288 6 5 Rheinauſtt. 10,— Eleg. ausgeſt. Wohnungen, beſt. aus B. Nass 43 3, 17 Laden. 85 6 Zimmer, Küche, Bad u. ſämtl. 8 Zubeh. preisw. 3. verm. bel 5 Finger, Nheinauſtr. 22. 22255 60525 Zu erfr. 1 Tr. hoch. Riedfeldſtr. 37, ſchöne Wohnung 3 Zim. und Küche bis 1. Juni zu um 22548 Schanzenſtraße Ja(J8) Schbue Zimmerwohuung mit Kamm. per 1. Junt zu vermieten. Näb. 2. Stock. 60845 Wannadtfraß 5 zwel Zimmer und Küche im 2. Stock, per 1. Juni zu ver⸗ mieten. Näßeres Laden 60826 Waldholstrasse 43 2 ſchöue freundliche Wohnung zwei Zimmer und Küche iin 5. Stock per 1. Juni 1903 zu verm. 05848 Näheres 2. Stock rechts. Zimnier, auch als Büro ſehr geeignet, ſoſort billig zu verm. Näheres C 3, 3, part. 22661 Schöne 3 Zimmer⸗Wohnung 4. Stock mit Küche u. Zubehor an ruhige Leute ſoſort zu verm. Näheres Schwetzingerſtraße 20 2. Stock links. 60739 Sthine 6 Zimmer⸗Wohnung Küche u. Zubehör per 1. Juli zu verm. Näh. 8 6, 33, part. 60817 2 ſchöne Räume ca. 150 Im für jeden Betrieb geeignet zu vermieten. Näheres 8 6, 33, parterre. 60818 Kl. Villa zu vermieten. 6 Zimmer und all. Zubehör, Gas, elektr. Licht, hübſch. Garten, prachtv. ruh. Lage, abſol. ſtaubfr., keine Fabriken, höh Schul. 4324 H. Goos, Auerbach Bergſtr. In Feudenheim in der Nähe vom Schießhaus Mannheimerſtraße 32, 3. Stock eine 4⸗Zimmer⸗Wohnung, Küche und Badezimmer bis 1. Mai zu vermieten. Zu er⸗ fragen im Hauſe 1⸗2. Stock und bei Zimmermeiſter Joh. Ludwig junior, Neckarau, Seckenhweg 19, Tel. 2502.. 2, .11 Zimmer ſof. zu vm. elektriſch Licht zu veim. 22100 Tönl. Anmel. 6 möbliertes Zim. zu * vermieten. 22700 B 6. 21 4. St., ſchon mobl. Zimmer zu v. 2 4. St., Fried⸗ B b, 22a, richspark, eleg. möbl. Zimmer mit Balkon ſofort zu verm. 22010 6 e, 24 freundl. möbliert. Zimmir an beſſ. Herren z.., daf, konnen 1 bis 2 beſſ. Hru. au e. g. Mitlags⸗ tiſch teiln. Nähe d. Hofth. 22677 10 Theaterplatz, großes 64, 1 gut mböoltert, Zimmer eine Treppe hoch zu v. 60539 Näheres daſelbſt 1 Stiege Iks. 6 4, 4, ein mögliertes Zimmer (12.) au 1 Frl. zu v. 22883 Zimmer zu verm. 22233 6 4, 14 U 4J, 2021 K ont mel. Zimmer mit Schreibtiſch zu ſchön möbl. Parterre⸗ vermieten. 22702 1 Tr., eleg. moöbliertes 9 Zimmer au beſſeren Herrn ſofort zuv. 22269 C 7, 10, patlerte gut möbl. Zimmer mit Penſton ofort zu vermieten. 22448 Trpp, groß. ſchonnes leeres Zimmer für 15 Mark zu vermieten. 60633 5 2 1 8 Tipp., ein möbltert. 1 Zimmer mit Frühſtück 25 Mk. ver ſofort z. v. 6068 0 2 möbl. Zimmer, 03,4 Wohn⸗ u. Schlafz. per ſof. zu verm. 59451 0 4 3 1. St. möol. Zimmer zu vermieten. 22511 4. Stock, gut indbl. Zimmer zu v. 22468 U 0 hoch, gut möbl. 2 Zim. mit 1 oder 2 Bett. u. gut. Penſ. zuv. 60662 8 16 T Treppen msbl. Is 10 Simmer, auf die Straße gehend, per 1. Juni oder ſpäter zu vermieten. 60568 TI 3Ja St, ſtböl! Zim. 8 3 22 l. in verm ag §J. 702ſe möbl Zim. 5 m. gut Penſ. an 1 beſſ. Herrn zu verm. 22421 8 6 2 J. Stk. Its., fein möbl ½Zim. ſof. z. v. 22397 §b E möbl. Zim. Omit 2 Betten ſofort zu vermieten. 22211 FN Part. Ein möbl. T 2, 15 Zimmer ſoſort zu vermieten. Zu. erfr. daſ. 22515 1 6 1 Tr., möbl. Wohn u. Schlafz. evtl. auch einzeln zu vermieten. 22671 FRN 35+ 1. Etage, fein 1 6. 27 möbllert.Wohn⸗ und Schlafzimmer, Tennis⸗ platz, zu vermieten. 22239 U 15 St. rechts ein gut 9 A mbl Zimm. z. v. 22897 I 4 5 1 Treppe. ſchölles, + Agroß. Balkonzimmer un öbliert zu verm. 22636 1U 4 6 pt., ſchön möbl. Zim. „ Jof. billig zu v. 60452 U 9 1. Stock. Schön möbl. Zimmer mit ſeparat. Eingang, ſowie ſchön möbl. Balkonzimmer ſofort zu vermieten. 22376 U 4 26 part. links, ſchön 20 möbliertesZimmer zu vermieten. 22378 0 4 2 3 St., ſchön möbl. * Zim m. Balkon an beſſ. Herrn ſof. zu verm. 81 (Aing), 2 Tr. Iks. U 95 16 dübſch möbl. Zim. mit oder ohne Penſion zu v. 60462 UG6, 8, I Aeppe r. ſchön möbl. Zimmer, auf den Ring gehend, per ſofort oder ſofort zu verm. 6010 10, linls, ſchones geräumiges möbl. Parterre. Z. ſofort au 1 oder 2 Herren zu v. 88 D 6. 14 Zgute ineinander⸗ 7 gehende möblierte 60333 7. II, 3 Tr.(Aufgang Hof) gut möbliertes Zimmer auf die Rheinſtr. geh. an beſſ.„Herru od. Fräulein ſof. zu verm. 52284 E 5, 1 Tr., m5bl. Aimmer 219 zu vermieten. 22 E 6 Tr.., ſchön mödl. E 15 15 Zim. zu v. 22435 F 7, II, 1 Tr.., 1 ſchon mobllert. Zimmer per ſof. zu v. 22645 6 3 20 2 Tr. gut mbl. Zim. 2— ſof. od ſpät. z. v. 80580 Ai 2 Treppen, gut 1 45 36 möbl. Zimmer zut J2 3 Tr. T. B. Schimper ſchön möbl. Zimmer zu verm. Centr. Heizg. J 2, 19 4. St. kechts, mobl. Ziamer au ein au⸗ läudiges Fräulein zu v. 22523 6. St.., Breiteſir. K 1. 22 gut möbl. Zbumer mit od. ohne Penſ. zu v. 60579 K 4 18 ITi, großes uumbl. 10, Zimmer per ſoſort zu verinteten. 22666 a 22, 4 Tr.(Ullrich), hübſch möbliert. Ziminer an! Herrn oder Fräul. zu verm. 22839 Biaea 11, 3 Trepp., ſchön neu möbl. Zimmer bis 15. Mai od. 1. Junt z. v. 45 Biömarcplatz 10, Prvat, Privat, 41 fein möbl. Balkonzim. ſof. billg zu vermiieten. 60432 Beilſtr. 1, 3. Stock., ſchön möbl. Z. z.., ein einzelnes u. zwei fuͤr Wohn⸗ u. Schlafz. mit Bolkon. 22519 Beilſtr. 12, not Zun ſo ort oder 1. Junt z. v. 22703 Colliniſk. 9 Tr, gut man Zim. zu ubm. 22686 Colliniſtr. 20, 3 Trepp., möbl. Zimmer mit freier Aus⸗ ſicht zu vermieten. 22221 Artedrichsplatz 10 2 ſehr Jſchön möbl. Zim. zuſammen od, einzeln zu v. Badeeinr. im Häuſe. Näh. Hirſch⸗ 60720 Hafenflk. 20 went. Jean 1 3 30 1. Etage rechts. ein ſein 9 möbl. Zim., au einen beſſ. Herrn, in gut. Hauſe, ſof. zu verm. Vormttt. anzuſehen. 60749 L 1 1 19 1ſchön mbl. Part⸗ 9 8 möbl. Zimm⸗ Kepb er 28, 1. Slock, ſchön Näferthanreee 7.. A gut miöbl. Woh züm gegenl er bem Neckarpark au einen beſſ. Herrn ſof. bill. zu.85 Zimmer zu v. 55 L12, 3 1 Tr., großes, irdl. möbl. Balton⸗Zim. zu vermieten. 60482 0 8 L 12, 4 Zim. in. od. oh. Pen. zu vermieten. 22586 L 12, l1, 2 Tr., r. ſehr ſchön inbi. Zimmer mit Schreibtiſch und Balkon zu vermieten. 22534 E1A. 1351 1 Tr., ſchon inbl. Zimmer an beſſ. Herin preiswert zu verm. 60641 15 12 8 Tr.., möbl. Z. m. 9N, o, ohne Penſ. z. v. 15, 13, Ring, 1 Tr, elegant mbl. Zim.(ev. auch Wohn⸗und Schlofz.) J. o..a ſol Hru. J. v. 2045 5 9 Tere gutmbl. in. N 25 2 bis 1. Junt z. v. 22602 4, 9 2 Tr., ſchön möbl. Zim. bis 1. Junt z. v. 75 N 6 6a gut mobltert. Zrmer 9 mit Peuſ. zu v. 60158 Dnnee ee 22¹08 3 Tr. rechts, 1 gut 0 15 24 möbl. Zimmer ſoſ. oder ſpäter zu vermeten. 22303 1= 3 Trepp., ein ſchön P 2, 405 möbl. Zimmer niit 2 Treppen, ſein möl. Oeſil. Stadtteil, Lamehſtraße 13, ſchön mobl. Woyn⸗ u. Schlafziat. an nur geſi, Heren ſofort zu ver neten. Eluzuſehen bis 2 Uhr nach⸗ mittags.“ 57597 Lamehſtk. 16, ein gut möb⸗ lieerts Parterre⸗Zimmer zu vermteten. 60497 9 gul mbol. Wohn⸗ Lameyſir. 10 Und Schlafzimmer au beſſeren ſol, Herrn zu v. 2806; Luiſenring 55, 2. Stock, neu möbl. Balkonzimmer ſof. od. 1. Juni zu um. 22640 Meerfeldſtr. 80, 2. Stock, ein möbl. Zim t. d. Nähe der Firma Lauz, breiswert zu verm. 221b5 Nultsstrasse 16, 3 Tr.., fein möbl. Zim. an beſſ Herrnod. Damez v. 60856 H eee 8, 2. St., hübſch mbl. 9. Zimmer nit freier Ausſicht d. d. Marktpl., bill. zu v. 22191 2 Trepp. links, Rupprechſſtk. 10 dt. Zimne per ſoſort zu vermieten. 60649 21. part., ein mödl. Zim. zu v. 22091 ee 31 2. St. rechts, ſchönes möbl. Zim. 2243 Penſion ſof. zu verm. 60500 Ieh habe dringenden reellen Wert zahle, w. Gell. Bestellungen erbit Herrschalten zu verm. Bedarf für von Herrschaften ab-⸗ gelegte Herren-u. Damenkleiderz..Sachto, eKk-, Urack- u. Smoking-Anzüge, einzelne Hosen, Paletots, Milmär-, Beamten-Unitormen. Schuhzeug, Möbel, Bettfedern eto. Bemerke, dass ich für sämtlich aufgeführtes den hoch-⸗ ie es vielfach von Herrschaften anerkennt ist, da ich es für mein hiesiges und Münchner Geschäkt sowie für grossen Versandt nach Russland benötige. tet per Post oder 1774¹ Telefonruf 4178 Seligz, EBA.. Komme pünktlich Überall, auch nach ausserhalb. —— 10. Seite. Spätestens bis 15. ds. Mts. sind noch einige Fe 8 Besiteer KK.. nlter MNicht i TapPetenringl H Tapeten von 10 Pfg. an die Rolle. Lincrusta Linerusta-Imitation von 50 Pfg. an das Meter. von Mk..50 ab die Rolle, A, Wihler, Mannheim, O 3, 44, II. St., Planken. PelepPHOMN No. 878. ſder an der annten, gr in Friedriehsfeld, um die Tafel rasch zu besetzen, billigst zu vermieten.— Wegen näherer Besichtigung der Rek General⸗Anzeiger. Mittagblatt.) —— SFeldl zu wenden. Mannheim, 14. Mai 74928 in Prieadrieceh — Lebemorgenlaenen, Baden-Badener fauptgew. Mk. 20 Uo0; Lose A NMA..— (11 StHuO N. 10) sind noch zu haben bei Moritz Herzberger; — +— Em L Bau- und Möbelschreinerel Sge: mit Maschinenbetrieb:: Schanzenstrasse 9a 1 Schanzenstrasse ga 2 Telephon 3720 Mannheim 2 Telephon 3720 Kompl. Wohnungs-, Bureaux-, Laden- u. Geschäftseinrichtungen Ausführung in jeder Art nach eigenen u. gegebenen Entwürfen 788 20 Bauschreiner-Arbeiten jeden Stils— Feinste Referenzen. — Junker Die spursame Hausfrauf exzlelt die billigste Sasredmung mit Sas-Kocher mif pafenfiertem Doppelipurbrenner! Kataloge und Porfütrung der Hpparate durci: Berm. Bazlen & Ruh⸗ 08982 porm. H. Beberer 5 02,2 Paradepl.] 0 3,8 (Planken.) SPezialAtat: Fanz dünne Schirme! Zerliner Schirm-Industrie Max Lichtenstein D3, 8 Stets GSelegemHeitskRUFe. ieparaturen und Bezüge rwederleich'e 38* 4* 5³⁰ 2 (Planken.) eeeeeeeeeee e eenee Aild-Latterie Mannheim, E 3, 17. Badiſche Putzwollwerke, G. m. b.., Mannheim. Prima weiße u. bunte Putzwolle. Billigſte Preiſe. Franko Haus⸗ Lieferung. 78721 meines grossen Lagers in am PFaradeplatz lametafel, bitte man Telephon 13, Amt nheit neue und gute. h besonders auf Wame 79055 K KK0 Sich Seck -Ausverkauf Manufakturwaren und AusskattungsAripen Da meine Geschäftslokalitäten vermietet sind und pal sein müssen, bietet sich für Jedermann Gelege zu billigen Preisen einzukaufen und mache jce Kkleiderstoffe jeder Art aufmerksam. Carl Emil Herz digst gerän N 2, Aren 793ʃ8 109845 an den enheim, mt N. 6 9 Fernſprech⸗Anſchluß Nr. 462. Iugelaufen Foxterrier weiß u. gelb gefl, Futterg. zugel. Abzu⸗ holen geg. Einrückungsgebühr u. Schulhoſſtr. 4. 22660 U4, 20. beldverkeht. lung von Selbſtgeb. eeeeee Dortmund, utenbergſtr. 59. zu kaufen Reſtfaufſchillinge ezucht. Offerten nuter Nr. 60685 an die Expedition d. Bl. Darlehen an jedermann. Geld beſorgt ſchnell u. diskret. Ratenrückzahlung 6% Z. A. Thelen; E 1, 8. IV. Stock. E 1, 3. Sprechſtunden:—11 vorm. u. —8 nachmittags. 60820 PPPCcoee ln jeder Höhe von Darlehen ſtreng reell. Geld⸗ gebern ſchnell und diskret durch Andr. Zwick, Käfertalerſtr. 89, 3. St. Sprechzett vorm. v. 10 bis 12 und—7 nachm. 22484 FTTTTTT Teilhaber ſucht ein altrenom. Spezial⸗ K. A. 22596 an die Exp. d. Bl. verleiht an Jedermann, Vat Geld reelle diskr. u. ſchnellſte Erledigung, kulante Bedingung, Ratenrückzahl. Prov. v. Darlehn. schnell und billig. 72910 1 S πν me Rabattmarkemn. — EL W2 Entanen J he ealn 5 geben. Näheres Adel⸗ Brauner dagdhund mann, B 3, 22, 4. Stock. 22563 Kurzhaar, mit weißem Bruſt⸗ fleck, Sonntag Abend entlaufen. Gegen Belohnung abzugeben Mittelſtraße 38, 2. Tr. 60758 Ehrachen⸗Juftitul Mackay D 1, 3 am Paradeplatz D 1, 3 Franzöſiſch, Engliſch, Spaniſch, Italteniſch, Nuſſtſch, Holländiſch. Converſation, Grammatik, Hanbels⸗Korreſpondenz. Nur tücht. Lehrkräfte betr. Natlon. Ueberſetzungen 57589 Mäßige Preiſe Beſte Referenzen .( ⁊ͤ Conſervat. geb. Muſik⸗Lehrer ert. Klavierunt. u. Harmonie⸗ lehre..25 d. Stde. Off. unt. Nr. 22472 an die Expedition. Tüchtiger Lehrer berecitet für Mittelſchulen vor und beaufſichtigt Hausaufgaben. Nachh. in Latein, Engl., Franz. u. Mathematik. Beſt. Empf. Geft. Off. unt. 4. B. Nr. 59948 an die Exped. d. Bl. Euslish Lessons Speeislty: 59994 CommerolalCorrespondence. E.. EIIO. P 6, 20 Gründlichen Alapier⸗Anterrich erleilt eine Dame an Anſänger und weite tteue. nor pro Stun Näh.⸗L 15, 18, part. 80242 Lemtscttes eiraten jeden Standes ver⸗ mittelt unt. Diskret. Off. Unter Nr. 58871 an die Exped. Heirat. Tiheunger Bäcker, ev, mit etwas Vermögen, derſelbe möchte ſein eigenes Geſchäft gründen, ſucht paſſende Dame mit etwas Vei⸗ mögen, Nur ernſtgemeinte Ofſert. unter Nr. 22557 au die Expe⸗ dition dieſes Blattes. G05 N Solider Witwer, Beamt., Heila„50 Jahre alt, wünſcht als⸗ dald ein Mädchen, nicht unter 38 Jahren, mit etwas Vermögen, kennen zu lernen, kinderloſe Witwe nicht ausgeſchloſſen. Offerten unter Nr. 22644 an die Expedition dieſes Blattes. Gebild., hübſche Witwe, ev, wünſcht gutſ. Herrn mit Her⸗ zeusbildung nicht u. 34 Jahren kennen zu lernen, zwecks ſpät Heirat. Discretion Ehreuſache. Nichtanonyme eruſtgemeinte Offerten unter Nr. 22527 an die Expedition dieſes Blatteß. Vornehme Chevermitlung ſtreng diskret. Nichtanonym. Off unt. Nr. 22218 an die Expedition dieſes Blattes. Großes, helles Vereinslokal nit ſep. Eingang zu vergeben. Näh. Schwetzingerſtr. 87. 22295 Von ausgelämmten Haaten aarketten von Schülerin oder Schüler einer hieſigen Lehranſtalt findet bei kinderl. Lehrersfam. gut. Penf. mitgewiſſenhaft. Beauſſicht. der Schulaufgaben u. evtl. Klavier⸗ untericht. Anfragen unt.„Ste⸗ fanienpromenade“ an die Ex⸗ pedition ds. Bl. erb. 22431 ltes eingeführt. Engros⸗Agen⸗ tur und Commiſſions⸗Ge⸗ ſchäft in Landesprodukten und Futtermitteln umſtändehalb. unt. günſtigen Bedingungen abzugeb. Aufragen unter Nr. 60719 an die Expedition dieſes Blattes. Suche ſtändigen Abnehmer für gebr.Oel-u. Schmalzfäſſer jd.Quant Wurzel,Nürnberg.Kirſchqartſtr. werden gut geflochten. Slühle repariert, Holzſitze auf⸗ geleimt, Möbel auſpol., ſehr bill. Miltenberger, J 5, 19. 22500 Nebenverdienſt. Für Zuweiſung von Teuerverſicherungen zahle höchſte Proviſion. Gefl. Offert. unt. Nr. 55790 an die Expedition erbeten. 5 w. angenommen. Zum Bigeln 5 44,.. 4. Stock. Fr Scheid. 22327 Halen finden fteundt. diskret Aufnahme bei Hebamme Fleckenſtein, Mannheim, Neckarau, Wingeitſtr. 28. 705 Damen finden l. Aufnahme unt urengſt. Diskretion bei Frau Schmiedel, Hebamme, Weinheim, Mittelgaſſe 11. 40⸗ Kinderloſes gulſitufertes Ehe⸗ paar nimmt an Kindesſtatt werden Zöpfe, Haarunterlagen zu Kind beſt. Herkunft(auch diskr.) M. und—5 Sae edes. U 8, 16. Tdie Erxpcbition b. l. gegen einmalige Vergütung an. erten unter Nr. 22585 an Berlinw.s. Friedrſtr.196., 6 Darlehn zu 5%, Natenrück⸗ klb⸗zahlung. Selbſigeb. Dies 6 0 ohne Bürgen, ſchnell diskr. Nelb gibt Selbſtgeber. 79391 Kerſten, Berlin 31, Wattſtr. 1. Darlehen ohneBür⸗ gen, 5% Ziuſen, 7ratenweiſe Rückzah⸗ 41749 zur flillen odertätigen Betefligung 5 Geſchäft mit einiger Mille Ein. lage, gegen Sicherheit. Off. unter 5 Gläuzende Bankſchr. C. Gründler. ner, Berlin 78, Belle⸗Alliauceſtr. 71.½½/ Telephon 1739. mittelst Saugluft. Vacunm-Reinigungs-Betrieh Fr. Wettig, Mannheim. U 4, Privat-Häusern, Hotels, Krankenhäusern, Sanatorien, Entstaubung von staatlichen u. städtischen Gebàuden, Theater, Geschäfts- Räumen und Wäohnungen eto. 2 2 Lieferung kompletter, staflonärer und fransporkabler 20. 78152 N Vacuum-Entstaubungs-Anlagen. ——— 82 Adam Krant 3 2 U Ausverkauf des ganzen Lagers als: Taschenuhren, Regulateure, Goldwaren, Keiten, Silberwaren mit 0 Rabatt. Vom 1. Jull ab befindet sloh meln Geschäft Schuhhaus Wanger. Tafeluhren, R, 9% neben —— 78092 4 Luisenring 356. —— Telephomn. S88a. Hefern sämtliche Soxten Gebrüder Kappes fuhrohlen, Rühreoks, Erikets, dertschö u. dngische Athrest sonie Buehen- und Forlenscheitholz in nur besten Qualitäten% zu billigsten Tagespreisen. Luisenring 56. 78492 wird zu kaufen geſucht. Nähere Angaben erwünſcht. Off. an die Erped. ds. Bl. unt. Nr. 60684. in 1 161 zu kauf. Ein Zweifamilienhaus geac Offerten unter Nr. 22647 an die Expedition dieſes Blattes. Ein Anerikaner⸗Schreibpult (Jalouſte⸗Verſchluß) zu kaufen geſucht. 22593 Auton Schittler, G 3, 19. Anerkannt zahle nur ich die höchſten Preiſe für ge⸗ tragene Herrn⸗ und Damen⸗ Kleider⸗Schuhe, Möbel uſw. M. Bickel Ladengeſchäft + 2, 22 — NB. Beſtellung. ſehe gerne entgegen. 59404 Wohnung: Mittelſtr. 99. aufe Möbel, Beiten, gz. Ein⸗ richtung. zu hoh. Preiſen. 60542 Fr. Schüßler, Pflügersgrundſt. 17. Gotragene Kleider Schuhe, gebr. Möbel kauft 52930 A. Iech. 8 1, 10. Achtung: Kaufe getragene Herren⸗ u. Damen⸗leider, Schuhe uſw. zu höchſten Preiſen. 59250 8. Fischer, F 6, 14. Altes Gold und Silber kauft zu höchſt. Preiſ. Carl Remmele, Uhrmacher u. Goldarbeiter, 4, 27. Zahle hohe Preiſe für getragene Kleider, Stiefel, Wäſche, Schuhe. 52585 B. Golomb, P 2, 7. 0 etrag. Kleider u. Stiefel fauft u. verk. Dambach, es 2, 11. 5202 Luun In einem großen Induſtrie⸗ orte bei Mannheim iſt eine Bäckerei; alsbald zu verpachten oder zu verkaufen. Zu erfr. in der Expedition dieſes Blattes. Doppel-Haus gut rentier * Jverkaufen Offerten unter Nr. 60683 au die Erped. ds. Bl. s8167 Aufauf von Knochen, Lum⸗ pen, altes Eiſen, ſowie alle Metalle. 56722 F. Aeckerlin, N 7, 3, varterre Nenes Haus in guter Stadi⸗ lage zu verkaufen. „Oflerten unter Nr. 60686 an die Expedition d. Bl. Laufe gebr. Möbel Betten wie auch ganze Ein- richtungen z. d. höchst., Prels. Postkarte genügt. 60426 TyMm, 4. 11. Au⸗ und Verkauf von ge⸗ tragenen Kleider u. Schuhen. 585 28 7. Jöst. A4. 21. alte Haicke Neues Haus zu verkaufen. Reukauſſchiuing wird als Anzahlung genommen. Oſſerten unter Nr. 60687 an die Erpedition d. Bl. 72 Villa bei Heidelberg, herrl. gelegen, 14 Zimmer, ca. 20,000 qm Gar⸗ ten zc., Slallung, Kutſcherwoh⸗ nuug wegzugsbalber zu den bill. u den geſcheſt Preiſen. Hahl-Sackgeſchäft C 5,.1 Haus⸗Verkauf. Bei Narlsruhe, wegen Wegzug eln fein., neues, 2½ ſtdck Wohn⸗ haus mit 10 Zimmer nebſt Küche und Waſchküche, ſowie ſonſtiges Zubeh., um den Preis v. 14000 M. zu verkaufen. Sehr günſtige Be⸗ dingung. Anzahlg. ca. 2000 Mk. Off. unt. Nr 22352 an die Exped. Wedengs. prachtvoll. Renten⸗ J haus mal 4 Zimmer, Küche u. Bad, offene Bauweiſe Einden⸗ hof), unt. Taxe zu verkaufen. Ge⸗ ordnete Hypotheken, ev. ohne An⸗ zahlung. Gut rentabel. Oberten unter Nr. 22653 an die Expedition dieſes Blattes. preiswert zu verkaufen. Offert. u. No. 60561 an die Exp. d. Bl. Neckarau. Schön eingerichtete Cementlrotoirlatten⸗Fabril mit Hydrauliſcher Preſſe ꝛc., wegen Sterbfall billig zu verkaufen. Näheres Secken⸗ heimerweg 13. 60571 „Skiden⸗Garnitur“ 1 Caſeuſe u. 4 Seſſel, wie neu erhalten, bill. abzugeben. 60744 Wo' ſagt die Expedition. großer Eisſchrank, für E Metzger u. Wirte paſſend, äußerſt preiswert abzugeb 22581 Seckenheimerſtr. 106. Wein über die Straße verkauft wegen Umzug billig 60094 G. Cangenberger, Friedrichsplatz 6. Preis. von 37 Mille zu verkaufen. Nunt⸗Nr.2280 an die Erpd. Franz. Motorrad, 2½.8 für 225 Mk. zu verk. 2282 Lindenhofſtr aße 48. Pianino ſehr gut erhalten billig zu ven, Scharf& Hauk C 4, 4. 60515 00 Rie zwin Een zt ſüra Bei Abnahm ⸗von 6⸗Flaſchen franko-Haus.„Flaſche verk. Bohrung. Fünf Hobelbänke und eiſer nge Wegen Wohnungse 2 eiſ. Betten m.„ Waſchtiſch, Namttiſ 18 Zu verkaufen: Eine ſtarke Pendelſäge mit Vor⸗ gelege; eine Fräſe mit Schlltin und Einrichtungfür Contre-Facol (Feuſter und Türen); ein Lan⸗ oſen m. Wärmeplatte für Danpe betrieb; eine Sägeſeilmaſch, ſr Maſchinenbetr., 1 Ambos, ſolg, Trausmiſſionswell. mit Lageg Stellringen u. Kuppelung: 01 lang, 70 mm Ochim. 4,50 lang d mm Och ez 1,50 lang, 50 un .; 2 Riemenſchelben omm, 70 mm Bohrung; 1 Rie menſchelb 350 mm, 60 mm Bohrung; eite 60 mm, 70 mn Stück ſaſt neie rne Schraub⸗ menſcheibe 2 igen. Näheres Dammſtraße 6. l. guferhalt, Herd zn berkall, 5 20, ITneue Federnrolle 40 Ett, Tragkraft und 1 neue Or verkaufen. 16. 22667 ße 13. Näßh. Lam I0 Hete Jigerrenaatanal 0 in, billig abzug⸗ anguer r. Meerfabſte 61, pl. Zint, U. a. l z1 nkenfahrſtuhl für traße, noch ganz u Rupprechtſtr. 5, fülle a 9 Kote mode, ovaler Tiſch, Stühle Eisſchrank(2türig) zu verk. Bureaur Souteran. 6067L Ouer⸗ 60072 ll at, okm Gasl.. eyſtr. ö, 284 22663 — III. Mannheim, 14. Mai. General⸗Auzeiger.(Mittagblatt.) 11. Seite. —— — Pesichtigung und Rücksprache. kaschest und verschwiegen nuld s Tagen erzielten Erfolge. Lelne Bedingungen sind die 1 Tſſch, 2 Divans, 1 Möbel Platzmangel billig abzugeben. L 12, 11 part. links. 20 ektr. Piano⸗Orcheſter zu verk. zu verk. Daſelbſt Werkſtatt f. Schreiner oder Glaſer z. vm. 15 Eiuige eingetauſchte Offerten an unſeren Schrift⸗ Verein Süddeutſcher Mehlhändler Sektion Maunheim. Neinliches Mädchen Nürgerlicht Köchinnen, Zimmer⸗ Für ein großes Schiffahrts⸗ Mädchen das gut ſervieren kann Kinder⸗ u Hausmädchen, ein eritz Beld, Autom 7, 24. 6072 obile, 5 Zu verkaufgn Stellen finden Reiſchanen ſrbenſnteſlee berZannpulder — e Mädchen nin futo-Dose 132 5 51% Möor 3 ie im 5—das bürgerlich kochen kann 15 5 f Ausgezeichnete e 15 Offene Stellen Kunditerel 7 ſräulein e 5 15 1 Funerabgebe er heſter Lage in Ludwigshafen a. Rh. mit gule ene beſſerer Fanee ſeſeßt ge Näh. Burgſte. 12. 2. St f in dgeal- Präperat baabme bei uur—8000 Mk. Anzahlung im Baugewerbe ue e aen 285 don degeeer Mieteinun! 2 Den finden S erin zümleidermachen 2 b5 einhel Alig zu verkaufen. Vermittler verbeten. Offerten kaſchanenden Mbeiterin fort geſucht. 22893 Uöhrlingsgesuohe 175— 2 FInfialt ca. 60 Portioneg. nter Nr. 2273a an die Expedition ds. Blattes. Bnltzenung für Wirttemberg Geſchwiſter Baum, N8, Z. f 5 44 6 ausreichend. 58 Füng. Arbeltermm u. Lehr⸗—— f Erets ben 5 1 dcher i ing von hieſigem En⸗ 1 1737371 danolz, Sparren, Bretter Latte Vadek, Heſſe, Elſaß⸗Lolhr mätchen 2. Kledermachen geſ Lehrling gros⸗Geſchäft z.. R eee ltes gut erhaltenes Bauholz. Sparren, Bretter, Latten. Verlangen Sie die neueſte Neckarauerſtr. 257..St.. uu1eſofortigen Eintritt, gegen Ver⸗ Tahnpubver e 182 Tilren, Glastüren, Bruchſteine, Quader, Fenſtergewände, Nummer gegen 30 Pfg. iu il beit in u. Lehrmädchen ee 05 eene RR— ffe Steintreppen, Holztreppen, Fenſter aller Größen und Narken vom Verlag. Tulllenarbeitetin iacen 22241 e ee ee Nr 705 fee e50 845 Pflaſterſteine billigſt abzugeben. Näßeres bei 78805.Stellenloſe auftente ſinden] S. u. Ae. Jegel, 18 2. 10. ditten 98. Blattes 115 Heh Graeff I vorlidergepend Beſchaftigung.4e Krrauen und Mädchen inſt freund⸗ an eee 22 5 5 U 1, 3, Bureau. Hinterbaus. f d e Geſunder, läfliger Junge 2 ureb un der dorkonmeil. Verdleuſt durch leichteangenehme] e Dalbergſtraße 1 und Lagerplatz. den Nedene ſi den it 91 92618 Geſt, bered nine mit guten Schulzeugniſſen als 2 kr. 22616 ͤ an die Erped. d. Bl. geeignete Kralt. Lehrling * 3 arbeiten geſucht, der ſich gleich zeitig auch für leichte Kontorarb Füngerer, gut enpſohleuer eſucht. Offerten unter Nr gegen hohen Lohn per 1. Juni 2. 2. verheir., firm in Buchh. u. Koutor⸗ arbeiten, gewandt im Umgange m. jed. Publ. u. beſitzt vielſeit. Branche⸗ Aelteres Ehepaar ſucht auf in der Gegend der Schwetz⸗ Sauberer Laden 8 rſt.Buchhalt üu.Korreſpond. Dbrk. Chiffonier, 1 Pfeiler⸗] führer, Herrn Hugo Mayper⸗ für häusliche Arbeit sogos] für meine Reparaturwerkſtätte 555 eh heschaffe ſchränkchen m. Spiegel wegen EMaper, Mogg ſofer St. Izum ſofortigen Einttitt geſucht. 107.8 Sanen heim, erbeten. 8I, 2. 2. St. 6, 778, 1 Part. Büro-Zim. zu verm. Näh. 2. St. 22432 kleines Bureau per I 065 8 arti buelee undd aurmärtiee Caadere in der Erped, 21885ſeſch uchen u. finden ſofort u. 1. Juni 55 1. Jult ſch. 4 Zimm.⸗Wohn. 1. Juli zu v. 22468 s aler Branchen, Ge. N eee geſchäft 05 Büro ii Tahmädchen.J Bad u. Zubeh. Sonnenſetkerod⸗ Näheres 0 8. 10, 1. Etage. ubebetriebe jeder Art Zins-,* M 0 9— 2 Tr. in nur ruhig. Hauſe Off. u. 185 beschälts., Fabrik- Grund- Transmissions- un er unn Gute Köchinnen el kmüdchen zum Kleider⸗60768 an die Expedit. d. Bl. Hreauk Acke, V. güter ete. eto. VF555 IAlleinmädchen, beſſere Zimmer⸗ A 1 90 17. FſeeſN 90 Anlagen(militärfrei) mit ſchöner flotter und Haunechen dee S a8 8 Da 00 1 12 gi en Handſchrift und mit allen ein⸗ oder ältere keinderädchen, beſ EEEE chabaen Eingan Näbe zu vermieten, ſofort bezlehbar, f U0 1 lle 85 dalen Aenſtenten ligſt. ſchlägigen Büroarbeiten ver⸗ Kindermädchen nach Hamburg Kauſhaus oder Frledrichspark. Perſonenaufzüg, Zentralheizung Tel. 1 80l68 traut zum Eintritt p. 1. Juli und ſtraßbarg zum!. Juni geſ Off. Unter Nr. 22658 an die Erv. elektr. Li t. dundentmeme mosten m 00f Tel. 1123. geſucht. Comptoir Fuhr, E 4, 6. prat 9 910 dlb 9 Schöne—6 Zimm.⸗Wohn Mannheimer⸗Börſenbau⸗ gelesensten Zeitungen ganz- eee eereeee eeee 7N;̃ 8 0 NNe 55 55 882 f —vv1v..'.. Dfferten mit Gehaltsangabe Clageuftäulein Nab 0 2 Oim guter Lage von kleiner a⸗ Actien⸗Geſellſchaft. 15 Neue Jedernrolle, 50—60 Zir und Beifügung von Zeugnis⸗ 9. 0. 8 welcher milie auf 1. Oktober geſucht.— Tragkraft, fall neuer Viktorig⸗ aßſchriften unter R. Nr. 607538 Höchin der 8 Ofſerten unter Nr. 22616 an E Objekte aller Art in Ver- wagen mitabnehmd. Bis in an die Expedition ds. Blaltes Chef die Ervedition dieſes Blaltes. 4 Selen e Kelen, Verkan n e Hehesswelche die beſſere Küche ſelbe ſucht 0 nzende Anerkenn-I Horm h. 12b. 5 eken. 5 ſtändig führen kann und auch energ umſichtig.durchaus geiviſſenh. re men nachweisbaren, olb inner-⸗] Vollſt. Schreinereinrichtun ommis⸗Geſuch. Ein tücht. etwas Hausarbeit übernimmt Angeſtellen? Suchender iſt 26 J. 9 7 8 junger Mann für Magazin⸗ ngeſtellten? Sucher ſt 26., 8 95 part., Laden zu vermieten. Auskunft 2. Skock. 59430 8 VOI geder- 5 0 2 2 308 zo.[(Fr 34 80 eiguet.— Gefl. Offerten unzer dieene—— kenntniſſe. ia. Mefer. u. Zeugn. inger⸗ oder Llugartenſtraße zu kostentrelen Besuch 2 4 5 Nr. 22560 au die Exped. d. Bl. en ee Off U Nr. 22685 a ˖ Exp. b. BI 20 5 mieten geſucht. D 1 II 5 155 für bier n auzw.corle— Gefl. Oſſerten unter Nr. 60796 5 2 E. kommen Nachf.,; er 5— infe dit der 5 8 e. Coerh. kautions, ſucht per ofort an die Crvediion d. B.(in nächſter Rähe d. Planken] Farlsruhe(Bad.), H ebolstr. 13,1 Kaf euſch rünke + alt Perſon, 5 kochen oder ſpäter Verkrauensſtellung. Irei follde, Jg. Kerren ſucken 8 0 Rnff fihbunl ann u. alle Hausarb. über⸗ Angebole unter Nr. 22648 an bei nur guter Fantille, ge⸗ ſchöner roßer Eüben Ates bestfundiertes Unter- f zu kl. Tamtilie(3 Per⸗ die Exoedlti ſeſes Blattes aumi W Schlaf⸗ nehmen mitBureaur in Dresden, tadellos, nenauflaktert, billigg nimmt, zu kl. Familie(s Per⸗ 85 n a Pei mit hellen Lagerräumen ſo⸗ Belpag Hannover, Köln a/ch., abzugeben. 50180 zum baldigen Eintritt geſucht. ſonen auf 1. Juni geſucht. Träul, ſücht noch Beſchäftigung ihtere Aande 40 9 0 wie Souterrain, ganz oder Wee isgcne IB. 4328 gerg en. p 6. 20 e p zwiſchen 1022418 L. 2, 10, part. J im Nähen u. Flicken.—5—5 22691 an die Erpe geteilt, auch für Bureau ge⸗ ee Jaliel b Fensben pe 5. bſeſden deher e, Cieen-Kleines Magazin zuen d —— eeeeee 8 für die Morgenſtunden bei 2 ine icht Aindorf.85 zu vermieten. 778 in Skeanderbänme eſße l. Tote Damaſcb 7Costs 2 6, 158. Keindern geſucht. Vorzuſtellen Eine lüchtige Kilderfran parkerre oder 1. Stoc epeut mit Wüeres de e neue, gürte Betten ſind bill ſowie verſchied. Stickereiheniden, 5 Stebenbürd Maria Jochum, Preis unt. Nr. 60 6 5 304 2 großen Schau⸗ wegen Platzm. zu verk., anzuſ. Spachtel, Röcke, Kiſſenbezüge.] geſucht. Offerten unter 22689 Eine tüchtige Kinderfrau oder E 3, 9. 22695 7 ſeuſtern mit oder ohne Wohnung von—6 Uhr nachm. beti! Verſch. ſpoltbill. J. vk. zw.—5lUhr. an die Expeditton d. Bl. 0 Kindermädchen Jüng. Mädchen ſucht Stelle Wirtschaften. ſofort oder 1. Juni zu v. 22257 Herim. Schmidle 6081380380..8. 1 Treppe. Junger per ſoſokt oder 1. Junn geſucht. in beſſerem Hauſe. Offert unt. 25 +. Meerfeldſraße 98, Liudenhof. Nußbaum⸗Speiſe⸗ 26 Näh. zwiſchen—4 Uhr. Nr. 22682 an die Exvedition. Mi L 1 9 Ghi fungerſchteſe Schlofferef zu zimmereinrichtung: Juffet,= Anm 60709 ER 7, 29, part.] Junge Frau, welche in f Gut ehende Wirtſchaft hübſcher Laden mit anſtoßen⸗ verkäufen. Offerten unter eee U. Patent⸗ 995 8— Hanſern gedtent hat u. mit all. an kautionsfähige Wirtsleute dem Numer ſofort zu v. 60847 en dtere an die Erpedition d. Bl. Ausziehtiſch dreiswert zu perkauf. Jucit Wegen Erkrankung Zimmerarb. ſowie im reinigen o. zu vermieten. Offerten unter J, 37, Laden mit aul großen 8092 Gelegenheitskauf! W r e e,, Ixräulein eſucht. des jezigen Miäd⸗ Parkeibaden zewand. Jt gaſun 60740 an die Ered. ds. Bl 8 Faer Rüche ſowtenen 2treitellige Roßhaarmatratzen 5 wenig gebrauchte Zimmer⸗ Dt chens zu ſofort 60737 Tagefrei. u Arag. eee 5 e og. 30 qm großen Sonterrainkeller, ſo gut wie neu billig zu perk. einrichtungen, hell nußbaum mit flotter Handſchrift für leichtere tüchtiges Müdchen 595 1 S ats⸗ 80574 Günſtige Kapikalanlage. auch getreunt zu verm. 50070 22371 02 19, Laden. poltert, auch einzeln preiswert Bureau⸗Arbeiten und Adreſſen⸗- M 1 0 Himmermädchen. Eine gutgehende Wirtſchaft, Tutherſtraße 21 vis--vis Wei eee e eäſte zu verkaufen 60648 ſchreiben gefucht. IkKüchen. Haus. C2,123. St. ſucht Stelle evtl. bis 15. Mai.] Nentadilitiäk 388000 Mark au'] dem Marktplaß, Laden zu ne Partee enez neoſt][—Sr erfr. E d dd 1ac Bgnr e Mdende pofprt gel. de Ai erdengen 2 eeee e 22552 e 2 55 5 5 112 Ur 90 u Referenzer agsüber ſofort geſ. 22556 ring S alber für 42,000 Mk. abzugesen. d 2 53 Pianos, Flügel Gehaltsanſprüch. unler Ni.80810 4 3, 3, 2. St. Privalpenſton. Lortzingſtraße 13, 5. St. Lh uter N8. Näh, Lutherſtr. 23, 2. St Fufd mae rb feinſt. Fasrikat, 26 nur erſte an die Crpedalton dietes Blattes 2 5 Frau ſucht Stelle die Ervedition ds. Blattes erb. za, Gieg⸗Hantd Kaſſenſcht. Preiſe, liefert an Private zu Wöchnerinnen⸗ zum Waſchen und Putzen. Aie Bill, Div, bill SchlaßzTrum. em,Cgaiſ.,.Bett.,Klelderſchr, NMuſiew., Fahrräder u. a. m. 1572 Auſbewahrungsmagazin R 6, 4. Fabrikpreiſen. 53599 G. Hüher. E 4, 14. Billig abzugeben: Küchenſchrank, Deckbzetten und Kiſſen, franz. Billard, Eis⸗ ſchränke, Bilder e. 49538 U3, 16, parterre. Salon⸗ Einrichtu ng Nußbaum⸗Sulon W. Landes Sönne, Ticig Taillien u. Rockarbeite⸗ K 3, 10 3. St. rinen ſof. geſ. Aſyl. FFP ucht. Kontoristin; die im Maſchinenſchreiben lunderwood), ſowie in Steno. graphie(150—170 Silben) oder 1. Junt geſucht. 1 tüchtige Köchin, 1 Küchen⸗ mädchen, 1 Mädchen für elek⸗ triſchen Waſchküchebetrieb ſofort 22637 8. Stock Hth. Freu Witt, Lortzingſtraße 38 2257 ſich zu Hauſe. Nr. 22529 an die Exped. ds. SGebildete Dame wünſcht Be⸗ ſchäftigung in ſchriftl. Arbeiten bei Gefl. Offerten 015 chaft zu vertauſchen gegen Privalhaus Off. unt. Nr. 22357 g. d. Exped. Wirkſ 6 Junge anſtändige Frau Bureaur . ̃ ͤͤ— Zum sotortigen Eintritt wird ein Fräulein 79360 Caſſe, in beſſerem ſucht Stelle für Verfauf oder Geſchäfte. Off. unt Nr. 25411 g. d. Expd. D G, 4. B' ſf. Mädchen geſ. Alters ſucht Stelle zur ſelbſtänd. Schöne helle Bureau⸗Mäume Führung eines kl. Hausgalts Inseutrum d. Stabt Laden mit altrenom⸗ miertem(60768 Kolonial- und Nelikat.-Geſchäft billig zu vermieten. Vollſt. Schlafzimmer, elnf* 0 e .deff. Betten, K ſch perfekt iſt, geſucht. Referenzen Zuverläſſige Frau oder ſucht Stbellg. als Haus älterin Bureau zu ver⸗ 5 Gaiſe m. Speegel Hochſ⸗ in Mahagoni, 8 u. Zeugnisabſchriften erbeten. 0 Mädchen aus guter Jamilie 5 1955 beſſerem 72801 Offert. A 1, 1 mieten. 5 22421 Gebr. Simon Slol, Dwan, Ghaiſelotdgue,— ausnahmswweiſe billigſt— Vawierbanb Elbert, Hofl⸗ tagsüber zuu kl. Kinde geſucht unt. Nr. 22808 an die Expcdlt. 5 pürk, 4 Jimmer 0 7, 7. Rähmaſchine Regulateur pol. ebenſo ein 8 Darmſtadt. 1e. 60708 N B 1. 12 per 1. Juli als 55 ach, Nohrſtiele. Trümeaur,— CCCE Reprül. Früulein Bureal zu vermieten. 22125— 3 zu verm. mit 85 8 ̃ Großet Laden Hinter⸗Zimmer, per ſofort oder J. Oktobek. Näheres D 2. 15, 1. St. 60413 In feinſter Taden Lage ein 2 — ½ P.& 22020 0 Saloft angeferkigle 5 No. 4. für ein kaufmännisches Büro gesucht. Vorbedingung Steno- ZJalts] parterre, per ſof, od. ſpäter 2—. 5 5 rögß. Ki 13 1. Jur 7 8 zu vermieten. Offerten unter 2 Aumer⸗ u. Küchen⸗Möbel Spitz Moft, Alt, Ji Berkall. graphie und Fertigkeit auf der Remington-Schreibmaschine. 11152 5ne aeſ. Telep n Nr. 57480 an die Expedition aller Art zu verk.. 15 22685 Friedrichsplatz 46, 5. St. Offerten zu adressieren Postfach No. 180 hier. 22577 an die Exped. da. Bl. anrufeu. 22213 U ds. Blattes erb. 580 78 32 11 f ſelben Weiſe ſchon bei den alten Griechen üblich war); denn 1 10 9 72 Pfälzer Frühlingsfeiern. mancherorts wie in Meckenheim und Landau werden bei ihm anl 55 5 uk Die Religionswiſſenſchaft, der neue Zweig der klaſſiſchen Lieder des kurpfälziſchen Geſangbuches geſungen. Der Stecken e Se 1 15 521 05 8 7 8 1 5. 9. 85 5 Wlerkuntswiſſenſchaft, hat von ihrem Standpunkt aus nicht nur erinnert an den alten heidniſchen Baumkult(Maibaum!), die g8 85 05 15 5 b 0 16 denbi Ge⸗ eauf die engen Verwandtſchaften zwiſchen Religion und Feſtge⸗ Brezel verrät als klöſterliches Faſtengebäck den Einfluß der mittel⸗ 15 1 1585 ereichen nt: eiuchen der Bälker, ihre hänfigen Aehnlichfeiten und gemein⸗ alterlichen Kirche. Dabei finden ſich zahlreiche Berührungen e 5 5 17 0 5 ſich 1 oſtaſſiſ 11 ſuen ſeuen güge, die oft ununterbrochen von der einen zur anderen mit alken Breuchen, die ſich ann wanchen Orien der Pſen en en ee, iit von.] Religi 8; 1 120 anGeneratiol e dee danernde npündlicke Träditiön Mäller, begrüßte die Anweſenden und gedachte zunächſt des llun deligion gehenden Beziehungen hingewieſen, ſie führte auch eine eneration zu Generation durch dauernde mündliche Tradition Heimganges unſeres hochverdienten Stadtoberhauptes des N0 1 1„2 22 e 1 y iſt die iſche Darſtellun 3 Winter⸗ Heimganges 25 1 Stadbde 19 Pires, es Jar intenſiden Beobachtung des heimatlichen Volkslebens herbei, fortgeerbt haben. So iſt die dramatiſche Darſtellung des Winter Oberbürgermeiſters Dr. Otto Betk, zu deſſen Ehren ſich austreibens, eine weitere Ausbildung des Wettſtreitliedes zwi⸗ ſchen Sommer und Winter, wie es von Häns Sachs bearbeitet wurde und ſich in manchen Gegenden Deutſchlands lange, teil⸗ weiſe bis auf den heutigen Tag ſich fortgeerbt hat, in mancher⸗ lei Varianten erhalten, die noch heute lebendig ſind. Die ſtehen⸗ den Figuren des alten Volksſchauſpiels, Reſte ſehr alter, mündlich überlieferter Poeſie und alter Volksſitten haben ſich auf dieſe Weiſe bis auf unſere Zeit hinüber gerettet. an deſſen naivden Aeußerungen oft uralte, für das Volk und ſeinen teligißſen Glauben charakteriſtiſche Sitten wiederentdeckt wurden. Wie fruchtbar dieſe gegenſeitige Ergänzung ſein kann, beweiſt des Schrifchen Dr. Albert Beckers„Pfälzer Frühlingsfeiern, 9 zur Heimatkunde der Pfalz; Kayſers Verlag, Kaiſers⸗ lautern). Der Ring des deutſchen Feſtjahres zeigt ein eigenkümliches Gemiſch altgermaniſch⸗chriſtlicher Elemente, das erklärlich iſt aus die Anweſenden von ihren Sitzen erhoben. Zur Tagesordnung übergehend, erſtattete der 1. Vorſitzende zunächſt den Jahres⸗ bericht. Er hob die Bedeutung des Jubiläumsjahres der Stasd Mannheim für den deutſchen Männergeſang und das deutſche Lied hervor und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Erfolge, welche der Verein im abgelaufenen Jahre erzielte, zu ſeiner weiteren Stärkung beitragen mögen. Nach der Berichterſtattung des Herrn Kaſſiers und des Bibliothekars erfolgte die nahezu einſtimmige⸗ der Tat, wie die chriſtliche Kirche in de iſch Weit mehr unter kirchlichen, Einfluß krate t äß iali A115 N. wie d iſtliche Kirche in den germaniſchen Gauen. De 5 8 Ater ieen naturgemäß Wahl der Vorſtandsmitglieder, nämlich der Herren: Ad. ihre Ausbreitung fand. Die alten Naturfeſte wurzelten zu tief die Oſterbräuche, während alte Pfingſtbräuche, ſo das im waldigen 11 1 117 15 en 9 Karl Wörter 5 Präßddent Wilhz 85 0 2 15 2 + + 5 2* ef 77 2 123 2— 9 4 7 im Herzen des Volkes, als daß ſie völlig auszurotten geweſen Weſtrich der Pfalz(Pirmaſens, Zweibrücken) als Erſatz für den Dlef und Karl Weinkötz, Schriftführer, Wilh. Maierz von der Vorderpfalz gefeierten Sommertagszug beliebte Pfingſt⸗ quackreißen, ſich ziemlich unverändert erhalten haben. Dazu kommen an anderen Tagen des Jahres das alte Feſt des Faſt⸗ nachtrades, das zur Begrüßung des Frühlings brennend bergab⸗ wärts gerollt wird und das Winterverbrennen, denen der alte wärenz ein großer Teil hat ſich durch den Lauf der Jahrhunderte hindurch erhalten, nur ihr Gewand änderte ſich, hier mehr, dort weniger merklich. So ging es z. B. mit dem Frühlingsfeſt, das durch den Som⸗ merkagszug gefeiert wurde“) leine Sitte übrigens, die in der⸗ Dekonom, Jakob Bauer, Ed. Ehrbrecht, Joh. Menges J. J. Ramſpeck und Emil Rapp, Beiſitzer. Nachdem der 12 Vorſitzende den aktiven Sängern, ſowie der Vereinsleitung noch ſeinen herzlichen Dank für ihre Hingabe und Mitwirkung aus⸗ geſprochen, wurde die Verſammlung mit einem kräftig aufgenom⸗ —5 Glaube an die reinigende Fraft des Ferers, der auch bekanntlich menen Hoch auf das fernere Wachſen, Blühen und Gedeihen des 5 J Gut iſt die Beobachtung des Verfaſſers, daß der enge Zu⸗ in die chriſtliche Kirche eingedrungen iſt, zu Grunde liegt, die j 1 der gemütliche Teil in ſein 95 5 Vereins, geſchloſſen. Dann trat der gemütliche ſeing lng fanmenhang, der zwiſchen Faſtnacht und Frühlingsfeier beſteht, Feier der Andreasnacht, des St. Johannistages und der Wal⸗ Rechte. ma, euch daraus erſichtlich iſt, daß in Manngeim und Ludwiashafen purgisnacht. Ueberall aber gewahr! man, wie eng der Zu⸗ Aus dem Großherzogtum⸗ die Karnevalgeſellſchaften den Sommertagszug veranſtalten, wobei ſammenhang der Feſtbräuche wit dem Naturleben iſt, wie die er anſcheinend ſchwere innere getweffen wodurch Tetzuns en erliit, om, 9 70 duch die folgende treffende Bemerkung erwähnt ſei.„Mag ſein, Aeußerungen der Naturkräfte, ihr Leben und Weben, gefeiert* Schwetzingen, 12. Mai. Dem Herrn OQbergärtner tr. ö, daß das üralte ſinnige Frühlingsſpiel an Solidität, ich möchte und verehrt werden. Der Kult der Mutter Erde hat auch hier[ Beuß bei der Großh. Hofgärknerei hier die Stelle eines gagen, Manierlichkeit, in den Augen der Polizeiorgane gewonnen die Bedeutung, die er auch bei den alten Griechen und Römern Gartenverwalters und die Leitung un weiterung großer fal u an originellem Reiz hat es meinem Empfinden nach gewiß gehaht hat. 5 Gartenanlagen in Stelberg(Rheinland) übertragen.— Geſtern 22663 berloren, und wer weiß, wie lange es noch dauert, bis es zum Kulturhiſteriſch äußerſt intereſſank iſt die dem ſchön und abend wurde am Lagerplatz der Pfaudlerwerke der verheirateſe vel. bekalativen Geſchäftsunternehmen wird, ſo eia wie die Dinkels⸗] anziehend geſchriebenen Bäcflein als Anhang beigegebens Zu⸗ Maurer Jakob Schneider von hier von umſtürzenden Holsdeckeln Senzel⸗ oder das Nördlingen f. der Fuſtrachk, Srmmerfat⸗ und Pfingſtausck⸗ Ber⸗ 15 kühler 8 81 e das Kan — General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) 8 Serie bestehend aus: Zephyr, Kattun Sto. Wert bis 45 P Segachtemn. Sie mein. plg. ber Meter. fg. Diese Offerte ist nicht fü Zephyr, Kattun, Mousseline imit. eto. Wert bis 60 Pfg. Serie I bestehend aus: Mabet, Titerfallenze J. Sroßer Laden gagce Laden mit 3⸗Zimmer⸗ wohnung, mit Bad ꝛc. per MaiſJult zu vermieten. Näh. bei Kerg& Bettinger, Au⸗ gartenſtr. 64. Tel. 1904. 5767 Laden mit anſtoßendent Zim. per 1 Juli billig zu vermſeten. Näheres F4, 10. Buch⸗ haudlung. 59991 2 Per I. Julſ zu verm. Laden in welch, ſeit 12 J. Kunststrasse, großer Laden, 90 am zu vermieten. Näheres 4, 8. 4. Stock. beſte Ver⸗ kaufslage, O 2, 9 79359 7 per 1. Mai oder fpäter billig zu vernieten. 59769 Näb. Bureau, Rheinvillenſtr. 6. Metzgerei mit Maſchinen⸗ betrieb und Wohnung zu vm. Näh. Augartenſtr. 38, 2. St. 60713 Spottb! ber Meter r Wiederverkäufer g. Seto. 5 55 J1 Serie II bestshend aus: Kattun, Satin, ö Mousseline imit. Wert bis 78 Pfg. 92 4 msohnell damit 2 N +23 e uräumen + * SrFS creg. 755 N Serie IV bestehend aus: Mousseline imit., Organdy, Leinen u. Nouveauté's etc. Wert bis 95 Pfg. Dleitestr. Die Preise sind netto, ohne jeden Abzug S NFES Erstes Mannheimer Möbeltransport- und Verpackungsgeschäft Ein ſchöner Taden mit 1 Zimmer, in guter Ge⸗ ſchäftslage, ſofort preiswert zu vermieten.— Näheres ein Frieſeurgeſchäft belr. wurde 59795 Näh. U 5, 29, 2. St. Mheinvillenſtr. 6, i. Bur. o0r 10 In femmfaten. * 180 65 4 P 6, 20 2 Wohnungen ß 6, 20 beſtekend aus großen, hellen Zimmerräumen, I. u. II. Etage, allererſte Lage, Ege Heldelbergerſtr., auch als Geſchäftsräume hervorragend geeignet, ſofort oder ſpäter zu vermleten. 78964 Wein⸗Keller und Lagerraum ebendaſelbſt zu vermieten. M. Marum, Berbindungs⸗ſtanal. Telefon Nr. 51 u. 1355. eeeer n e B 5, 3 St., Stb., 1 Zim. undeklche zu v. 60822 B 6 9 4. Stock, 6 Zimmer, 5%% Bad, Veranda u. 11 60097 6,20, eins adgeſchl. Manſard Wohng. 2 Zimm.Küche u. Zub. amruh., kl. Familte per 1. Julizuv. Näheres 2. Stock. 60825 B +5 ſchöne Manſarden⸗ 15 Wohnung, 4 Zim⸗ mer nebſt Zubehör ſofort oder ſpäter zu vermielen. 60454 Näheres 2 Treppen. Frieurichspark B 7, 19. Herrſchaftliche Wohnung, 9 Zimmer, Bad und reich⸗ lichem Zubehör nebſt Garten⸗ anteil per 1. Oktober, da Wegzug vorliegt, eventuell auch früher zu verm. 60413 Zu erfragen 1 Treppe hoch. Harterre, eine elegante 5⸗Zim.⸗ Wohnung, Küche und Bade⸗ Ammer, ſamt reichlichem Zu⸗ behör per ſoſort oder ſpäter zu verimieten 60439 R Zubehör zu vermielen. . 2, 5, Matlhhlatz iſt der 3. Stock, beſtehend in 6 Zim., Küche, Badez. u. ſonſt. Zub. per ſof. oder ſpäter zu verm. Näh. im Laden. 60500 4 Zimmer u. Küche und 5 Zim⸗ mer, Bad und Kiſche zu verm. Näberes 2 Stock. 60678 4. St.,—3 ſchöne 6 7, 20 Zim. u. cüche an ruh. Leute zu vm. Näh. 2. St. 60580 Neubau H 2, 5 Wohnungen von 5 oder 4 Zim. Küche, Bad, Manſarben ꝛc. per ſofort oder ſpäter zu vermieten. Näheres daſelbſt oder 54068 Luiſenring 46, II. falbaule, J 6, 3 1. 4 chöne 4 u. 5 Zimmer⸗Woh⸗ mungen, nebſt Zubehör per 1. April a. e. zu vekinteten. 57463 Näheres Bureau, Roſengar⸗ tenſtraße 20. 1. und 2. Glage 2, 19 5 und 6 Zimmer⸗ Wohnungen ſofort zu v. 22017 W. Groß, Colliniſir. 10. H 6 6., Stock, 3 Zimmer, 9 0 Küche und Zubehör bis 1. Juni zu verm. 22093 elegt. Wohnung, 7 Zimmer mit Zubehör per 1. Juli evt. 1. Oktober zu verm. Näheres D 7. 2, part. 22670 eeee ee e88 G D 7, 20 Bel⸗Elage mit Balkon, 6 große Zimmer, Garderobe, Küche ꝛc., Reit hergerichtet, per 1. Juli zu verm. Näh. daſelbſt. 59382 E 5 12 3. St., 4 Zimmer⸗ 7 Wohnung m. Zu⸗ hehör per 1. Juli zu verm. e10 Näheres im Laden. 45 18 1 Tr., 5 Zintmer, Kuche, Bade⸗ zimmer, elektr. Licht u. Zubehör per 1. Juli zu vermteten. 60595 Nähetes im Laden. * 8 Borderg, 4 Zimmer u. Küche lofort oder per 1. Junt zu vermm. l 9, 16 gic n en 8 immer⸗Wohn. L 39 1 Bad, Küche, 2 Manf. J6, 5 harterre 1 Zimmer, Küche und Bad per 1. April a. c. zu vermieten. Näheres Bureau, Roſen⸗ gartenſtraße 20. 58497 5 2 5. St., 2 ZIimmer K 25 1 und Küche zu vm. Näheres 2. Stock links. 22259 K 3 8 part., ſchöne Woh⸗ 9JOnung, 4 Zimmer, Küche, Manfarde, Keller zu vermieten. 22428 K3, 217 mmeren feche 7 ganz oder geteilt auf 1. Juli zu vermieten. Zu er⸗ kragen 3. Stock rechts. 22219 N E L 3, 3b, 5. Slock, 1 Zimmer u. Küche m. Abſchluß iſt an beſſere elnzelne Perſon pr. 1. Juni zu vermieten durch B. Tannenbaum, P5,12.60577 6, 7, 5. Slock, leeres freundl. Zimmer für Dame zu v. 60469 U. reichl. Zubeh. per 1. Juli z. vn. Näheres 4. Stock. 60058 Belletage 1 31 —— 78230 EII ransport v. Kasgenschränken, üge der Stadt, sowie nach allen egenden des In- und Auslandes Uinz Flügel u. Klavieren. nter Garantie Ueber- nehme 2 . d. ˙. SiNieeeeeeeeeeeeee — 8 Tage auf Probe gebe ich die bestbekannte Uaupnaur p5asgeetgr Machned Ueber 60 900 (Antrieb durch die Wasserleitung), Wasserverbrauch pro Stunde—6 Pig., sowie Kampmana's Patent-Pendelwasdch- Maschine u. Kampmann's Heisswringer tur koch. Laugen. Berm. Badzlen Blex. Beberer 2, 2, Paradeplatz. Masebinen im Gebrauch. 78580 Seeedee F Seeeeeeee, L15, 15, Kaiſerring 2. Stock, 3 Zimmer mit allem Zubehör per ſoſort oder ſpäter zu vermieten. 60419 Näheres Friedrich Stauch, Baugeſchäft, Ludwigshafen a. Rh, Rottſtraße ö5. N 6 2 3. Stock, Wohnung 1 9 von—8 Zimmer Badezimmer und allem Zu⸗ behör auf 1. Jult zu d. Anzuſ. von—5 Uhr. Näh. 2. St. 5949 6, 1, 8. St., 2 Wohn. v. 5 und 0 6AZim,, auch zu Bureau geeign. bis 1. Juli zu b. Näh. O0 6, 10, 1 zwiſchen 12 u. u u 5 Uhr. 28. 0 4. St., 4 Zim., Küche 0 65 20ahrug Lente J. vb. 0061 0 7, 28 part. 5 Zimmer, Küche und Bad nebſt Zubehör, ſofort oder per 1. Juli a. c. zu vermieten. Näheres Bureau, Gontard⸗ ſtraße 29, 1. St. 22192 P 1 e) ſchöne abgeſchloſſene „2 Lgim-⸗Wohnung (ohne Bad) an kl. ruh. Familie zu vermieten. 22029 Näheres im Schirmladen. P1 4. St., ſchöne Gaupen⸗ 0Wohnung, 3 Zim. und Küche ſof. an kl. Fam. 3. v. 7767 Räh. Gabelsbergſtr. 7, 2. St. 0 1 A 9„& mit Bad u. Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näheres Laden. 60599 903 9 5. St. 3 Zimmer u. 0Küche an ruh. Leute zu vermieten. 60658 0 4 12 3. St., 2 Zimmer, 7 Küche mit Manſ. bis 1. Juni 1908 zu vermiet. Näheres Laden. 60734 eine elegante 8 47 122 Zimmerwohung., 9 tün 8. Stock per 1. Juli zu vm. Näh. Bureau. 8201 R 3. 5. Slock, ein Zimmer L auf die Straße gehend, an einzelne Perſon per 1. Jun zu verm. Näheres part. 69642 . St., gegenlber E. Kirchengarten, 9 5 Zim., Bad und Zubehörzu v. Näh. 2. St. r. 22077 R 4. Sloc, kſeine Woh⸗ 43 nung, 2 Zimmer und Kllche zu vermieſen. 22289 T Zü, Nüche. Bad U 2, la und Zubdehbr per 1. Wwentl, als⸗Bufreau zu verm. 60372 3 mer und Zubehör per 1. Aprik zu vermieten. 57098 Aeubauten U 4, Aund 5 5 Zimmer⸗Wohnungen nebſt 95 per 1. Mai z. v. 56864 äh. Burgau Rogengartstr. 20 4, a(nächſt Ning), 2. St., freundl. 5 Zimmerwohn zu v. Näh. Dammſtr. 6, 2. St. 22558 Neubau U 4, 30 4 Zimmer⸗Wohnung nebſt Zbh per 1. Mai z. verm. Näh. Büro Roſengartſtr. 20. 1287 Colliniſtraße Sehr ſchöüue 4⸗Zimmer⸗Woh⸗ nung mit Bad, Manſarde und Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Näh. UI 65, 3050, Caden) 72125 5 5 Zinn., Küche, Dalbergfk. 22a Seß, Weanecde per ſoſort zu vermieten. 60356 Näheres P, 6, 2. St., Büro. ammſtr. 7, 2 Zimmer u. Nüche bis 1. Juli zu bermiet. 22668 Zu erftagen 2. Stock. .6. 29 Kac z. 24 Augusta-Anlage No. 9 e Wohnung, 3 Treppen hoch, 8 Zimmer nebſt geſchloſſener Veranda, per Juli oder ſpäter zu ver⸗ mieten. 60835 Näheres parterre, Bureau. Aagattenſtraße 34 Kce un Zubehör ner 1. Junt zu v. 22085 Augartenſtr. 52, 5 Fim. und Küche zu vm. 22321 Augartenſtraße 84 3 u. 2 Zimmerwohnung mit Küche u. Mäochenkammer zu v. Näh. Büro daſelbſt. 60431 Beelhobenfflaße 7 oene Zimmer⸗Wohuung mit Bad und reichlichem Zubehör per 1. Juli zu vermieten. Nähereg 4. Stock rechts. 60618 Böckſtraße 11, 3. St. 3 gr. Zim. u. K. p. 1. Juni z. v. Näh. I 15, 4, 2. St. 22209 r J 8. St.,8 Zimmer Vellenfir. 30 Küche u⸗ Snoaf. per Anfaug Mai, an ruh. Leute zu verm. Näh. I 6, 17 part. 4 2 Zimmer u. Belleuſtr. 41 Küche, 4. St zu vermicten. 22018 W. Groß, Colliniſtr. 10. Bellenſtraße 69, 3 Zimmer⸗Wohnungen per 1I. 2 zu vermieten. 22413 9 daſelbſt 2. St r. oder bei Egon Schwartz, I 6, 21. Am FClignet⸗Platz ſchöne 3⸗Zimmer⸗Wohnung per Juli zu vermiekeſt⸗ 22589 Näheres III. Stock links. 1. Juni zu verm. 60607 Näheres 8 CC Elfenſtraße 18, 3 Zim. u. Küche, 3. Stock, zu verm. 22012. W. Groß, Colliniſtr. 10. Eichelsheimerſtraße 16 3 und 4 Zim. u. Küche per Mat u. Juli zu vm. 60084 Cichelsbermerfer: 51/53, drei Zimmer und Küche bis 1. Mat zu v. Näh. 8 6, 36. II. 58970 Cliſabethſtaße 75 Sbee Wohnumg mit Bad, Manfarde und Zupehör per Oktober, ebenk. auch früher zu verm. 60645⁵ Näheres Kepplerſtraße 18a. Friedrichsplatzi1 Llrkadenhaus) ſchöne 4 Zimmerwohnüng mit Zubehör im 5. Stock inkl. Zen⸗ tralheizung und Benützung des Perſonenaufzugs per 1. Juli zu vermieten. 60519 Näheres beimt Hausgmeiſter, Prinz Wilhelmſtraße 8. Friedri 8 285 Fricdrichsring T 6, 24 elue ſchöne Wohuung, 2. Stock, mit ſreier Ausſe, 4 Zim., Bad, Küche u. Zubeh. per 1. Juli, an einzelne Same oder Herrn zu vermiet. Näh. 3. Stock. 22180 Uiflnerfr. 4 n Kü de aut 1. Junf zu v. 22564 Goetheſtraße 3 ſehr große Zimmer, Küche und Zubshör per 1. Juli zu verm. Näh. Goelheſtraße 12, 1. 60414 Fontardſtr. 29, J Treppell., 3 Zimmer und Küche zu ver mieten. 22192 Gſbelsbergerſttuße J, Neuban 4 Zimmer⸗Wohnung, Küche, Bad, u. Manſarde per 1. Juni evpentl. 1. Jult zu ver⸗ mieten. Päh. Gabelsbergerſtr 4 bei 75 97 3 mmer und Hafenſr. 34 Kacze ve i. dun zu berm. Näheres II. St. 2 K7 ²˙AAA Haydnstrasse 9 ſchöne 3 Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Mai zu ver⸗ mietenu. Näh. Wespinſtr. 10 bei B. Hoffmann II. 58728 N Holsſtr. 7, 2. St,, Bälkduw. 3 Zim. u. Küche a. 1. Juni z. v Näh. Jungbuſchſtr. 32/34,3. St. goggz Jungbuſchſtr. 7 eleg. Wohn, beſt. 7 Zim. nebſt Zubehör zu verm. 22426 5 Jungbuſchſtr. 19 8, 14) 60128 Schöne abgeſchl. Part.⸗Woh⸗ nung, 4 Zim., Küche, 2 Kammern u. Zubehor per 1. Juli l. Js. zu verm. Näheres 2. St. Vorderh. 7 Kalserring 24 2. St, ſchöne 7⸗Zime m. Bad u. reichl. Zubeh. für Dr. med. od. Dr. Jur. ſehr geeignet, p. 1. Okt. z. verm. 59669 Näh. vart. Jpart., 3 gr. Zim. Kaſerring! mit Veranda, Bad, Küche und Zuvehör auf 1. Juli zu v. Näh. 2. St. 22298 Kaiserring, M7,13 8. Stock, ſchöne ne 6 Zimmer, Bad, 2 Manſarden ꝛc. per 1. Juli zu vermieten. Näh. im 2. St. daſ. 22336 CCCCCCCC(. Käfertalerſtr. 99 Neuban, ſchüne 3⸗ u.-Zimmer⸗ wohnungen mit Vad und Man⸗ ſarden per ſof, od. ſpäter zu verm. 55411 Näh, Angartenſtr. 04. Lameyſtraße 12 Elegantes Hochparterre in Zweifamilienhaus, 6 Zimmer, Bad, Veranda, Garten und Zubehör auf 1. Juli zu vm. Näheres daſelbſt. 60784 ſchöne 4 Zim.⸗ Aamayftr. 14 Wohn., Baß und Zub. per 1 Juli zu verm Näh parterre rechts. ooss Lulsenring Dalbergstr. 5, 7 Zimmer, Küche, Magde⸗ kammer und Zubehör, neu her⸗ gerichtet, per 1. Juli oder ſpäter zu vermieten. Preis 1000 Mk. Näh. Jean Biundo, Seiler⸗ ſtraße 10, Tel. 3292. 59670 Luiſenring 20 Eckhaus, Wohnungen von 4 und 3 Zimmer, mit Zubehör, teilw. mit Bad p. Juni/ Juli zu vermieten. 60764 Gebr. Simon, 0 7, 7. Tükſenring 28, 3. Scock, 4 Zimmer, Küche nebſt Zub. per 1. Juli zu vm. Näh. M4, 7 bei Baumüller, G m. b. H. eols: Fufſenring 58, 5. St, 5 im Wohn, an eine rußh. Fa m. per 1. Jum zu v. Näh. 3. St. 60470 auf 1. Juni zu verm. 22104 20, Wöhnilſtg 2 von 8 ZIimmern und Küche zu vermieten. 22291 15 65. m. Zubeh. p. 1. Juli, 4. Sto 3 175 Zlm. m. 15 pr. 1. Juni bllüig zu vermteken. Mahe bei Köpper. Stock.od. Klein. 89173. ilde Je und Kliche 1 78 111 E erötterſte. I6 dte Chamt an ruhige Jauulie 5 55 1958 5 zu v. Zu ekfragen. — Neuban, Lurhimeur 3 Zimmer, Küche u. allem 3* behör auf Zu erfr. L ſchönes Zimmer und Küche vermieten. Neuban, elegante Woſungee 3 Zimmer und ſeüche, Bad, My ſarde und Zubehör im Partegz ſowie 4 Zimmerwohnungen Neuzeit entſprechend ausgeſſalhh per 1. Juni oder Inli zit den Näheres Karl Loeb, I geſchäft, Landteitſtraße 1. dei Gcke Marktplatz u. Breſſt ſtraße 2. Etage ſehr ſchig 5 oder mehr Juli zu vermieten. Liftbedſe 60679 Näheres daſelbſt 5. S Meerfeldſtr. 39, 2. Stock, Juni zu ven ſt Wohnung auf Wuuſch mit r Parterrewohng, Mollſlr. 3 Küche a Manſarde per 1. Juli zu vene Näheres parterre vechts. eerfeldſtr. 37 u. 40, 2, U.%½ Wohng, z. verm. 2835% e 2, und 4. Stock je 5 Jiume Bad und reichl. Zubehor elektr. Licht und evi Gark nützung per J bermieien. Küche, Vad, Magdkammer pn Näh Immobilienburean Leblg Sohn P 1, J7a, Tel 595. Aflliche Stadteweitaug Nupprechffk. 12 elegante Vohnun mer, Bad u.* behör per 1. April zu verinlelle Nähetes bei Hauſen,! links. Husʒʒ..... 157 57 5 Prinz Wiſhelnfaße 2 Zimmer u. Küche an u Leute zu vermieten. Näh. L. Köhler, G 5,½ Prinz⸗Wilhelmſt. 2 5. St., 2 Zimmer u 549. 85 öhler, G. Näh. L. 7 Nring⸗Wilhel uſtr. 2, mit Zubehoͤr weg. zu vermieten. Nüd. d. St. 5. Büctſtraße 8, 8. N. u. Küche auf den Wartint, zu vermieten. 555 f Diern 16, 2 Jige —. 8 22531 und Küche zu vn Rospngaftelsh. e — ſ. Zubeh, an wur Juni zu deme 0 ere Wecen 0 8 ulb. 4 ſchöne Zimmer l. 02 Rücindammstr. 4 4 cüsgs 2 Zim. u. Küche m. Halzen e Geiger, F 4, 18, 1 Stiege. kin. u. Fiche m. Btes 24˙ Fult ar. Bader kon zu vermielen. ie Reuban Hch. Lanzſtk ani oder ſpater 1 ſp 3000 SS · Näh. daſelbſt—3 Uhr aa L 15, 10, Laden. Tel. 1 Oberſtadt(aih 2. Stock, moderne 4 Zimme Juli preisw. u verm. 6050 en, liches Zu 1 — e— r —!!. FPPC