3TVVUVVJVVVTVUTVVCUUUVUVUCCVVUVCCVVVVUVVUVUVVCFVV(VVVCVDUVVCVUUVUVUVVVVVVVVTVVVVVCCCVCVCCIV˙Ü˙ů˙Ä—IA ̃²7—( nn eee AbeNnenrenk Babeſche Bolkszettung) 8 8 — 8 4 , 5 der Stadt Maunheim und Amgebung⸗ Naunheimer Volksblatt.) Talehrenem⸗Abeerſee eeee eeee, Drnren 28 Baß. Erebch,„Jourual Naunheim“ durch e Pen N. l. Bes Telefon⸗Nummern: Badiſche Neueſte Nachrichten Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckeret⸗Bureau(A 35 4 3 eau N⸗ e 85 Anabzängige Tageszeitung. aahmen. Dendarbeten gal die Gea-e erfeubbe mud verbrettetbe Bettung Taglich 2 Husgaben Eigene Rebaktionsbureaus ebaltta. 8½ wanteee Sne in Maunheim Amgebung. Ergeseeesen Sounn00 im Berlin und Aartsruhe. Erpedition mard Berlags⸗ eeeeeeeeeee Schtutz der Fuferasten-Hunatzme für das Weittagsblatt Morgens 9 tihe, für des Abendbtatt Nachenittags 3 Uhr. nnn Nr. 327. Freitag, 17. Zuli 1908.(Mittagblatt. —..........——— nehmer hinzuſtellen, iſt, wie geſagt, nicht nur unvorſichtig, Hamburg“ und„Verband Deutſcher Handlungsgehilfen, Leip⸗ Die hentige Mittags ausgabe umfaßt weil damit einer unverſtändigen Rechtſprechung Gelegenheit zig“ ausgetreten ſind“. Hierauf hat die„Maſchinenfabrik 12 Seiten. gegeben wird, mit den§§ 152 und 158 GO. gegen die Werbe⸗-Augsburg“ den Ausgetretenen ihre Beiträge zu den Ver⸗ Die ſoziale und wirtſchaftl. Organiſation des deutſchen Buchdruckgewerbes hat in einer umfangreichen, typographiſch gut ausgeſtatteten Denkſchrift des Deutſchen Buchdrucker⸗Vereins„Das deutſche Buchdruckgewerbe, ſeine Organiſations⸗, Arbeits⸗, Lohn⸗ und Preisverhältniſſe“(Leipzig 1908, Selbſtverlag, 214 Seiten Folio, 6.) eine eingehende Darſtellung gefunden. Die tarif⸗ treue Prinzipalsorganiſation hat mit der Herausgabe dieſer ſachlich überzeugenden Denkſchrift, die die geleiſtete gewaltige ſoztiale Organiſationsarbeit und das Wirken der Tarifgemein⸗ ſchaft in nüchterner, geſchichtstreuer Schilderung auf⸗ marſchieren läßt, eine vornehme Methode gewählt, um die fortdauernden, in Verdächtigungsſchriften aller Art ſich äußernden Angriffe des gelben Arbeitgeberverbandes gegen die Tarifgemeinſchaftsorganiſation„in überlegenſter Weiſe zurückzuſchlagen. Treffend wird jene kleine, aber betriebſame und politiſch ſpekulierende Gruppe der Tariſſcheuen des „Arbeitgeberverbandes“ in der Einleitung der Denkſchrift ge⸗ geichnet: Iim kweſenklichen haben ſich in dieſen Kreifen diejenigen zu⸗ ſaummengefunden, die da meinen, in der Leitung einzelner Betriebe wie ganger Iudarſtrien und Geiwerbe ohne den Grundſatz der unbe⸗ Hingten Heberorbmung des Arbeitgebers über den Arbeitnehmer— auf dem Arbeitsgebiete zugleich ein gefäheliches und deshalb zu be⸗ Fämpfendes politiſches Momerit erblicken, weil nach ihrer Annaßhme die Arbeitnehmerklaſſe auch im Buchdruckgewerbe— zum über⸗ wiegenden Teile einer beſtimmten politiſchen Partei angehört und dieſe politiſche Parteizugehörigkeit in allem gu betätigen ſucht. Solche Anſchauungen ſind im Buchdruckgetverbe bei einem kleinen Deil der Buchdruckereibeſitzer und mit gewwiſſen Abämderungen auch bei einem kleinen Teil der Buchdruckergehilfen vorhanden Die vorgedachte palitiſche Partei wiederum, die angeblich durch die Tarifabmachungen begünſtigt werden fallte, trat dieſen entgegen, weil ſie befürchtete, daß daurch das im Wuchdruckgewerbe imfolge der Tarifabmachuungen erzielte Einvernehmen zwiſchen Pringipalen und Gehibfen und die ſtetige Emtwicklung und Arbeitsverhältniſſe, ſowie durch das hierdurch gegebene Beiſpiel ihr Einfluß auf die Arbeitermaſſen und damit ihr politi⸗ ſches umtergraben werden könnte. 4 Nachdem die Denkſchrift ſo Arbeitgeberverband und Sozialdemokrakie treffend gegeneinander ausgeſpielt hat, wendet ſie ſich von den„Sentiments“ der Gegner den Tat⸗ ſachen zu und gibt eine gedrängte Schilderung der geſchicht⸗ lichen Entwicklung der„drei großem gewerkſchaftlichen Organiſationen des Buchdruckgewerbes“, wie ſte die Denk⸗ ſchrift etwas unvorſichtig bezeichnet: der Tarifgemeinſchaft, des Prinzipalsvereins und des Gehilfenverbandes. Die „Tarifgemeinſchaft der deutſchen Buchdrucker“ als eine ge⸗ 0 der Arbeitgeber und Arbeit⸗ werkſchaftliche Organiſation Der Orgel⸗ANyger. Roman bon Edela Rüſt. (Nachdruck verboten). 22) Fortſetzung). „Alſo, lieber Sehren, es iſt ſo weit— der ehr⸗ und tugend⸗ ſame Bäckermeiſter Rodſtock iſt vor einer Stunde ſanft ent⸗ ſchlafen.“ „Welche Fügung!— Da dem armen Kerl doch nicht zu helfen ar!“ „Sie werden ſich alſo bereit finden laſſen, Vormund der Kinder und Vermögensverwalter zu werden?“ lächelte der Amtsrichter und bot Herbert eine Zigarette an. „Ich werde mich bereit finden laſſen, jawohl! Sie ſind ein famoſer Kerl, Fährden— ich hoffe, ich kann mich gelegentlich vebanchieren. Alſo 300 000 harte Taler— tatſächlich?“ „Tatſächlich!“ „Wie lange wird die ganze Regulierung dauern?“ „Doch an die drei Monate— es iſt da noch mit kleinen Le⸗ gaten zu rechnen: für die Mamſell im Hauſe, für die Bier⸗ mamſell bei Schmidt und für die kleine Nähmamſell, die die Rod⸗ ſtockſche Garderube jahrelang inſtand gehalten hat.“ „Alſo der gute Meiſter hatte auch den Hang zum——7 „Zu den Mamſellen, die nutzbringend in ſein Leben und Witwentum eingriffen, jawohl! Jedenfalls freut es mich, daß ich Ihnen dazu verhelſen kann— die erſte Verwaltung iſt immer ſchwer zu kriegen! Zur Wehlen verſpitzt ſich natürlich ſchon länaſt darauf, aber durch mich gelangt der Leiſetreter zu nichts mehr! Wo ich mitzureden habe, das gehört fortan Ihnen— Sie ſind 1 3985 Sie Wohltäter bie 1 Ach, icht wahrhaftig ne Wohltat, hier in den hü eigenen Räu⸗ wen unter ſich zu ſein? Woll'n wir n Stat machen? Ich ſebe und Verbeſſerung der arbeit und die Rechtsverbindlichkeit der Tarifgemeinſchaft zu operieren, ſondern auch ſachlich unrichtig, da der ſogenannte geſchloſſenen Vertrag zwiſchen den beiden Organiſationen „Deutſcher Buchdruckerverein“ und„Verband deutſcher Buch⸗ drucker“ darſtellt, auf deſſen Grundlage dann zur Ausführung und Ueberwachung ein gemeinſchaftlich organiſterter Ausſchuß ſamt geſchäftsführendem Amt nebſt ſtreitbegleichenden Schiedsgerichten und den Arbeitsmarkt regelnden Arbeits⸗ nachweiſen aufgebaut iſt. Dieſe Gemeinſchaftsorganiſation der Prinzipale und Gehilfen aber hat, da ſie keine direkte Ein⸗ wirkung auf die(bereits feſtgelegten) Arbeitsbedingungen anſtrebt, nicht Gewerkſchaftscharakter, ſondern den Charakter einer das Allgemeinwohl des Gewerbes vertretenden Rechts⸗ und Friedensverwaltung. Die Darſtellung der Tarifgemeinſchaft greift bis auf die Vorgeſchichte von 1848 zurück und führt bis 1907. Der Organiſationsvertrag wird im Anſchluß an die Geſchichte des „Deutſchen Buchdruckervereins(1869—1907), ſeiner Wirk · ſamkeit und gewerblichen Fürſorgeeinrichtungen(Lohntarif. Preistarif, buchgewerblicher Schutzverband, Abwehr der Unterbietung zumal durch Gefängnisdruckereien, Feuer⸗ verſicherungsgenoſſenſchaft, Handwerks⸗, Innungs⸗ und Lehr⸗ lingsfragen, Unterſtützungskaſſen, techniſche Angelegenheiten) genauer behandelt. An die etwas knappe. aber nicht un⸗ ſympathiſche Schilderung der Gehilfenorganiſation ſchließen ſich Erläuterungen des Lohntarifs und des Preistarifs ſowie der Organe, die ſich mit der Durchführung dieſer beiden, geſetze befaſſen. Recht lehrreich ſind die in den reichhaltigen Anlagen der Denkſchrift enthaltenen Betriebskoſtenberech⸗ nungen, auf die ſich der Druckpreistarif ſtützt, ſowie die Zu · ſammenſtellung der Geſchäftsgebräuche im deutſchen Buch⸗ druckgewerbe. Die ganze Denkſchrift gewährt, wie die„Soziale Praxis“ urteilt, ein Bild ſozialer Ordnung und Reinlichkeit, jolcher Vollkommenheit aufweiſen können. Pofinische Llebersicht. „Maumheim, 17. Juli 1908. Die Vorgänge in der bayeriſchen Metallinduſtrie. In einer Zuſchrift an die„Augsb. Abendztg.“ bezeichnet die Direktion der Maſchinenfabrik Augsburg die in der „Neuen Augsb. Ztg.“ und in der„Frnk. Tagesp.“ gegen ſie gerichteten Auslaſſungen als erlogen und erklärt:„Nicht einem einzigen Beamten wurde gekündigt und in keiner Weiſe, weder direkt noch indirekt, Bezahlung für Austritt aus den fraglichen Verbänden in Ausſicht geſtellt. Tatſächlich haben neun der kaufmänniſchen Angeſtellten der„Maſchinenfabrik Augsburg“ freiwillig erklärt:„daß ſie aus den betreffenden Verbänden,„Deutſchnationaler Handlungsgehilfen⸗Verband, die Skatratten ſind vollzählig!“ „Ich bin nun zwar keine Skatratte, aber——— „Nicht———2“ „Nö— wiſſen Sie, mit Karten in der Hand muß man Ruhe im Leibe haben— ich bekomme immer bald vergnügte Beine dabei!“ „Na, ſo lange Sie mögen— es findet ſich ſchon mehr als einer, der Sie ablöſt— nur zu, einen Anfang gemacht— Sie regen die andern an. Und wenn die nakher im Zuge ſind, ſitzen ſie bis morgen früh!“ Herbert in ſeiner glänzenden Laune regte denn auch bald ſo ſehr an, daß ein Skattiſch nach dem andern herangerückt wurde. In den kleinen Salons ſaß man in größeren Gruppen bei der Zigarre und ſkandalierte oder überbot ſich in Witzen, die zu⸗ weilen ſolche Lachſalven entfeſſelten, daß man nebenan vom Skat aufſprang, um auch zu erfahren, was Trümpe auspackte. 8 Um Zwölf kam denn doch die ſchwere Bowle— die jüngeren Herren wollten von Aufſchub nichts hören, und die älteren gaben ſich nun auch keine Blößen. Es wurde tapfer getrunken, und Reden, wie ſie nur an Herrenabenden ſteigen konnten, hoben die Stimmung aufs äußerſte. Aber nach einer Stunde verabſchiedeten ſich die ſoliden und müderen Elemente, und nur ein Kreis der Jüngſten blieb zurück⸗ Und ehe die meiſten zum Nachdenken kamen, wa man jetzt nach Mitternacht eigentlich noch mit der unterbrochenen Stimmung beginnen ſollte, ſaß Amtsrichter Fährden am grünen Tiſch und lud zum Tempeln ein, voller Bonhomie, als freue er ſich, wie der Scherz wohl wirke. Einer ſah den andern an, keiner wußte, wie er ſich dazu per⸗ halten ſolle. Zuletzt erſchien auf allen Geſichtern ein verlegenes Lächeln, hinter dem doch ſchon die Gier ſtand. 40 Wedel brach das Eis:„Feiner Gedanke— ich bin dabei!“ Herbert Sehren ſchlug das Herz. „Tarif“, der Kern der Tarifgemeinſchaft, einen ſtillſchweigend neuerdings auch äußerlich, ſozial verkoppelten Gewerbeſchutz⸗ wie es leider andere deutſche Gewerbezweige noch ſelten in ſeben, Wedel iſt gekommen, und da iſt ja auch Dallwitz— alſo los, bänden, insgeſamt 1443 M. 90 Pfg. erſetzt.“ Dem Vorwurf, daß der Erlaß vom 21. Mai des„Ver⸗ bandes Bayeriſcher Metallinduſtrieller“ das Koalitionsrecht angreife, verſucht die Direktion mit folgender Erklärung zu begegnen:„Es war aber auch niemals beabſichtigt, die Koalitionsfreiheit einzuſchränken; aber jedem Arbeitgeber muß das Recht gewahrt bleiben, Mitglieder von Koalitionen, welche direkt feindliche und gefährliche Tendenzen verfolgen, nicht zu behalten und nicht aufzunehmen. Jedem ſoll der Beitritt zu einer Koalition uneingeſchränkt gewahrt ſein, nie ⸗ manden aber die Freiheit im Abſchluß von Arbeitsverträgen entzogen werden, auch nicht dem Arbeitgeber, wenn der Be⸗ trieb überhaupt noch aufrecht erhalten werden ſoll.“ 1 7 Aufklärung wird die bekannten Bedenken nicht ent⸗ räften. Die Maßregelung Beyhls. Die geſtern mitgeteilte Nachricht der„Neuen Bayer. Landesztg. beſtätigt ſich. Aus Würzburg wird den„Münch. N. Nachr.“ gemeldet: Der Schriftleiter der„Frrien Baheriſchen Schulzeitung“, Lehrer Jakob Beyhl in Würzburg, erhielt wegen ſeiner Rede in der Proteſtverſammlung des Bayeriſchen Lehrervereins in München am 16. Mai J.., wegen der von ihm in der Gehalts⸗ betvegung geſchriebenen Artikel ſowie wegen Auufnahme einiger bon anderen verfaßten Aufſätze vbon der k. Kreisregierung einen ſtrengen Verweis unter Androhung der Verſetzung und der allenfallſigen Entlaffung im Wiederholungs⸗ falle. Lehrer Beyhl wird Beſchwerde an das k. Staats⸗ miniſterium einlegen. 85 Die Beſchwerde an das Kultusminiſterium wird ſelbſt⸗ verſtändlich nichts nützen, denn die unterfränkiſche Kreisregie⸗ rung iſt ja nur einer Weiſung des Herrn v. Wehner gefolgt. Die kgl. Staatsregierung hat durch ihr Vorgehen gegen Beyhl endlich für Klarheit geſorgt. Es ſteht nunmehr feſt, daß in Bayern die Rechteeines Staatsbürgers je nach ſeinem Stande, ſeinem konfeſſionellen oder politiſchen Glaubensbekenntnis verſchieden ſind. Man weiß jetzt wenigſtens wie man daran iſt. Es bleibt nur noch die Frage, ob es in Bayern Leute genug gibt, die ſich eine ſolche Inter⸗ pretation der Verfaſſung auf die Dauer gefallen laſſen. Deutsches Reich. —(Der Mehlzollkonflikt mit der Schwei Auf Erſuchen der deutſchen Regierung hat der ſchweizeriſche Bundesrat den Verband ſchweizeriſcher Müller aufgefordert, eine für die nächſten Tage von deutſchen Müllern angeſetzte Konfe⸗ renz über den Mehlzollkonflikt zu beſchicken. Es ſoll neuerdingz eine Einigung zwiſchen den deutſchen und den ſchweizexiſchen Müllern angebahnt werden. —(Arbeiter als Armenpfleger.) ſind ſeit längerer Zeit bereits Arbeiter als Armenpfleger bezw. Armenvorſteher tätig; in einem Bezirk ſind ſogar ſämt⸗ liche Armenpflegerſtellen mit Arbeitern beſetzt. Da ſich dieſe Die Unterredung mit ſeliner Mutter wurde wieder lebendig in ihm, und unwillkürlich taſtete ſeine Hand nach der Brufttaſche, die die fünfhundert Mark beherbergte, die Frau Malwine ſo freudig hergegeben hatte.— Warum trug er das Geld eigentlich bei ſich? Er pflegte doch ſonſt nicht mit Kapitalien ſpazieren oder in Geſellſchaft zu gehen?— Warum hatte er dieſe Scheine nicht gleich zu Hauſe fortgeſchloſſen? Warum hatte er vergeſſen, daß ſie da ruhten? War es ein abſichtliches Vergeſſen geweſen, um ſie gegebenenfalls zur Hand zu haben? Hatte er ſeinen Ahnungen nachgegeben? Er legte jetzt beide Hände auf den Tiſch und beugte ſich etwas vornüber, als wolle er ſeinen Worten mehr Nachdruck geben. „Ich denke, meine Herren, wir laſſen das— wenigſtens für heute— gleich der erſte Abend iſt vielleicht doch nicht—— Fährden warf ihm einen lauernden Blick zu:„Sie werden doch kein Spielperderber ſein?! Sie ſehen, es iſt Stimmung da⸗ für— da iſt es doch ganz egal, ob das heut der erſte oder der letzte Abend iſt! Doch wenn es gegen Ihre eventuelle Moral verſtößt— Sie ſind ja unſer Oberhirte— wenn Sie damit ein Verbot durchſetzen wollen, ſo—“ Herbert wechſelte einen ſcharfen Blick mit dem Amtsvichter, die„Vormundſchaft und Vermögensverwaltung“ wurde da noch einmal ſtill innerlich angetragen und angenommen. Dann ſagte 12 5 Sehren lachend und ſich die Hände reibend, als fröre ihn „Nichts ſteht mir ferner, lieber Fähren, und da niemand auf meiner Seite war, iſt ja die Angelegenheit ein für allemal ent⸗ ſchieden. Nur eines, denke ich, wollen wir zum Beſten unſeres Klubes feſthalten: gejeut wird nur, nachdem die älteren Herren das Lokal verlaſſen haben—— es könnte böſes Blut in den Familien machen, und zudem, etwas Heimlichkeit muß beim Jeu ſein, ſonſt gedeiht es nicht! Stimmen Sie mir in dieſem Punkte zu 7“ „Angenommen!“ ſchrien mehrere der Herren durcheingander, dann ſtürzten ſie ſich wie von der Kette gelaſſene Hunde auf die In Kiel 2. Seite. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) Maunheim, 17. Juli. bewährt haben, hat der Kieler Magiſtrat im Juni an das dortige Gewerkſchaftskartell das Erſuchen gerichtet, eine Liſte von Perſonen aus Arbeiterkreiſen einzureichen, um die Arbei⸗ ter noch mehr als bisher an der Armenpflege teilnehmen zu laſſen. Das Gewerkſchaftskartell hat dieſem Erſuchen ent⸗ ſprochen. Badiſche Politik. * Freiburg, 15. Juli. Die Prieſterkongregation der Erzdiözeſe veranſtaltet hier mit Zuſtimmung des Erzbiſchofs im Oktober dieſes Jahres einen fünftägigen Hochſchullurſus, an dem auch gebildete katholiſche Laien dürfen. Als Lehrer ſind die hieſigen Theologieprofeſſoren Braig, Hoberg, Krieg und Weber, ſowie Dr. Eſſer aus Bonn gewonnen. Beſonderes In⸗ tereſſe beanſprucht der Vortrag des Profeſſors für Dogmatik, A. Braig, der ſich mit der Enzyklika gegen den Moder⸗ nismus beſchäftigt. Bayeriſche und Pfälziſche Volitik. S. München, 16. Juli. Die bayeriſche Abgeord⸗ netenkammer nahm heute unverändert in der Faſſung des Ausſchuſſes die neue Gehaltsordnung für die bayer⸗ iſchen Staatsbeamten und Staatsbedienſteten an. Finarzminiſter b. Pfaff gab namens der Regierung die Erklärung ab, daß ſie mit den Beſchlüſſen des Ausſchuſſes, ſoweit ſie ſich auf die oheren Beamten beziehe, einverſtanden iſt, daß ſie auch den Be⸗ ſchlüſſen auf Einreihung der mittleren Beamten ihre Zuſtim⸗ mung gibt mit Ausnahme der vom Ausſchuß beſchloſſenen An⸗ fügung einer weiteren Dienſtaltersſtufe für Klaſſe 17, weil ſonſt auch die anderen Gehaltsklaſſen eine Vermehrung der Vor⸗ rückungsſtellen haben wollen. Hinſichtlich der unteren Beamten glaubt die Regierung bei den Kanzleibeamten der Verfehrs⸗An⸗ ſtalten an ihrem Kompromißvorſchlag feſthalten zu ſollen, deren Gehalt in Klaſſe 26 mit der zweiten Dienſtaltersſtufe beginnen zu laſſen; in allen anderen Punkten, auch bezüglich der Schaff⸗ ner, erklärt ſich die Regierung mit den Ausſchüſſen einverſtan⸗ den. Der Bedarf für die Aufbeſſerung beläuft ſich auf 8 870 090 Mark pro Jahr, alſo um mehr als ½ Million mehr, als im Regierungsentwurf vorgeſehen. Für die Deckung der Aufbeſſerund ſich nach der Erhöhung der verſchiedenen Etatsanſätze noch ein Fehlbetrag von 2170 000., zu deſſen Dectung eine Erhöhung der direkten Steuern um 5 Prozent erforderlich wäre. Zur angeregten Ausſetzung der Schuldentilgung habe ſich die Regierung nur ſchwer entſchließen können, da bei der Höhe der bayeriſchen Staatsſchuld die Einleitung einer Schuldentilgung dringend notwendig ſei. Jedoch halte die Regierung die Erhöh⸗ ung der Beamtengehälter für ſo unbedingt im Intereſſe des Staats gelegen, daß ſie bereit ſei, jedes Hindernis beiſeite zu 8 und ſie bringe daher im Finanzgeſetz eine Beſtimmung rſchlag, welche die Regierung ermächtigt, die im Etat der chulden für die Tilgung der allgemeinen Staatsanleihen enen 2½ Millionen für dieſen Zweck zu verwenden, ſo⸗ nicht für andere Staatszwecke erforderlich ſind und für ſenden Zweck benößtigt werden. Auf dieſe Weiſe ſolle eine erhöhung vermieden werden, womit dann wohl auch die edenken fielen.— Am Freitag kommt das neue B⸗. ur Beratung, das wohl am gleichen Tage erledigt chluß des bayeriſchen Laudtages nimmt man gegen er an. Er war dann um einige Der Autrittsbeſuch d in Friebrichshafen. bot ein farbenreiches Bild. An der Konſtanzer Lan⸗ e war ein Empfangszelt errichtet, das ſich in der cht ſeines Flaggenſchmucks feſtlich vom grauen Him⸗ r dem Zollamt, das in den Farben der Bodenſee⸗ en geflaggt hatte, hatte die Ehrenkompagnie aus Wein⸗ Muſik Aufſtellung genommen. Die Fenſter der be⸗ önig begrüßte die Ehrenkompagnie mit einem herzlichen Morgen, Musketiere“, was von den aufgeſtellten Mann⸗ prompt mit einem lauten„Guten Morgen, Majeſtst“, rde. Halb 12 Uhr verkündigten Böllerſchüſſe das es großherzoglichen Sonder⸗Schiffes Als das Schiff, das die großherzogliche Standarte am ptmaſt führte, in den Hafen einfuhr, präſentierten die Truv ⸗ und die Muſik ſpielte die badiſche Hymne. Der Groß⸗ g und die Großherzogin, beide überaus ſympathiſche dle Erſcheinungen, grüßten vom Oberdeck des ſchön mit Tage weniger als ZBaur Frage es bab. Großherzogspaares Flaggen geſchmückten Schiffes herab den königlichen Freund. Die Begrüßung an Land geſtaltete ſichſehr herzlich. „Ich bin ſehr glücklich, Sie hier begrüßen zu können und heiße Sie von ganzem Herzen willkommen“, war das erſte Wort, das der König an ſeinen fürſtlichen Gaſt richtete. Im Geſolge des großherzoglichen Paares befanden ſich der Kabinettschef Wirkl. Geh. Rat Frhr. v. Babo, der Oberhofmeiſter der Großherzogin Herr v. Stabel, Generaladjutant Generalmajor Dürr, Oberleut⸗ nant Graf von Henin und die Hofdame Gräfin von Andlaw. Nach Vorſtellung der beiderſeitigen Gefolge erfolgte unter klin⸗ gendem Spiel Vorbeimarſch der Ehrenkompagnie. Da das groß⸗ herzoliche Paar zum erſtenmal ſeit ſeiner Thronbeſte gung in Friedrichshafen weilt, erfolgte auch ein offizieller Emp⸗ fang durch die Stadtvertretung. Dieſer vollzog ſich vor der Bahnhofsterraſſe, wo Stadtſchultheiß Mahyer mit Ge⸗ meinderat Werner und Bürgerausſchußobmann Heberle und den Feſtjungfrauen Frl. Marie Ammann, Frl. Sonntag, Frl. Eiſele Aufſtellung genommen hatten. Der Stadlvorſtand be⸗ grüßte das Fürſtenpaar mit folgender Anſprache:„Die Stadt Friedrichshafen, welche ſich rühmt, unſerem allgeliebten Königs⸗ paar als zweite Reſidenz zu dienen, genießt heute den Vorzug, Ort und Zeuge des erſten Beſuchs zu ſein, den Ew. Kgl Hoh. des Nachbarlandes dem württ. Herrſcherpaar im Württemberger Land abſtatten. Wir haben deshalb die hohe Ehre, Ew. Kgl. Hoh. hier auf ſchwäbiſchem Boden herzlich willkommen zu heißen. Schon Eurer Königlichen Hoheit unvergeßlicher Herr Vater und Vor⸗ gänger auf dem Thron hat bei den alljährlichen Beſuchen, die er im Schloß zu Friedrichshafen abſtattete, auch unſerer Stadt ſtets ein huldvolles Wohlwollen entigegengebracht, und wir geben uns daher der freudigen Hoffnung hin, das Eure Königlichen Ho⸗ heiten dieſelbe Geſinnung auch auf uns übertragen werden. Möge der herzliche Verkehr, der von jeher zwiſchen den Schlöſſern Mainau und Friedrichshafen beſtanden hat, vorbildlich ſein für die guten Beziehungen der beiden Nachbarſtaaten Württemberg und Baden zum Wohl und Nutzen unſeres gemeinſamen deutſchen Vaterlandes!“ Das Hoch, das der Stadtvorſtand auf die fürſt⸗ lichen Gäſte ausbrachte, fand in der vielhundertköpfigen Menge freudigen Widerhall. Frl. Marie Ammann begrüßte dann die Herrſchaften mit der folgenden poetiſchen Anſprache, wobei ſie ein Bukett in den badiſchen Landesfarben mit roten und gelben Nelken überreichte: „Willkommen, edles Fürſtenpaar, Bei uns im Schwabenland, Wo Fürſt und Volk noch immerdar Umſchlingt der Treue Band. Im alten Alemannenland Wir halten Wacht am gleichen Strand Und rufen reichs⸗ und ſtammperwandt: Heil Fürſt, Heil edle Herrin Dir, Seid lange Badens Hort und Zier!“ Baden bringt die„Straßb. Poſt“ folgende Anregung: Es darf als ausgemacht gelten, daß die größeren Städte des badiſchen Landes dereinſt beſondere Denkmäler für den verewig⸗ ten Großherzog Friedrich haben werden. Dagegen werd kein Vernünftiger, welcher Stadt oder welcher bürgerlichen Partei er auch angehöre, etwas einzuwenden haben. Daneben mag aber ſehr wohl die Frage eines Landesdenkmals zur Erörterung ſom⸗ men. Wo und wie denkt man ſich ein ſolches? Da die Städte, wie geſagt, wohl ausnahmslos eigene Denkmäler beſitzen werden, ſo ſollte keine derſelben, auch die Reſidenz nicht, als Standort für ein Landesdenkmal inbetracht kommen, wenn anders eine ſonſtige geeignete Stätte ſich finden ließe. Als ſolche Stötten dürften in erſter Linie beherrſchende, ausſichtsreiche und leicht zu erreichende Höhepunkte inbetracht kommen. Deren hatk das badiſche Land gar manche auf dem langen Höhenzuge des Oden⸗ waldes und des Schwarzwaldes von Weinheim bis Baſel. Selbſt in nächſter Nähe der Reſidenzſtadt Karlsruhe ließen ſich mehrere ſolche Punkte finden. Man mag an den Turmberg bei Durlach denken oder an die alte Burgruine Gleichen oberhalb Wolſarts⸗ weier. Recht ſinnig aber ließe ſich ein Landesdenkmal srößeren Stiles verwirklichen etwas weiter ſüdwärts gegen Ettlingen bei der alten Grenze zwiſchen den Markgrafſchaften Badeg⸗Baden und Baden⸗Durlach. Recht anſchaulich würde dadurch die Wie⸗ dervereinigung der alten badiſchen Beſitzungen unter den nun⸗ mehrigen Großherzögen zum Ausdruck gebracht. Beherrſchend würde das Denkmal herabſchauen auf die alten Reſidenzſtädte Durlach und Ettlingen und auf die weit in die Ebene ſich aus⸗ dehnende neue Reſidenzſtadt Karlsruhe— Vergangenheit und Gegenwart zu einem großen Bilde vereinigend. Von jeder der drei Städte wäre es in einer Stunde leicht zu erreichen. Das Denkmal ſelbſt, aus dem waldigen Höhenzuge hervorſchauend, und über Berg und Tal weithin grüßend die Bewohner der fruchtbaren Rheinebene und die Reiſenden, welche in ſchnellem Zuge vorüber eilen, und den Strom, welcher des Landes Grenze bildet, müßte entſprechend große Maße haben; ſei es als eine Art Walhalla oder als ein Niederwalddenkmal kleineren Stils gedacht, es würde nicht nur eine ſinnige und würdige Ehrung eines edlen Fürſten ſeitens ſeines Volkes darſtellen, es wäre auch geeignet, eine Zierde des Landes zu werden und die Reize des an landſchaftlichen Schönheiten ſo reichen Badener Landes zu erhöhen. Und die Koſten wären für ein Land wie Baden gewiß nicht unerſchwinglich; jeder Badener, jede der beſſer ſituierten Ge⸗ meinden würde gern ein Scherflein geben. Beſſer ein großes, würdiges und ſchönes Denkmal als viele kleine und unſchöne. Es ſei der Gedanke hier wenigſtens angeregt. Der Prozeß gegen Eulenburg. Berlin, 16. Juli. Nach dem Bericht der zur Ver⸗ handlung zugelaſſenen Journaliſten beſchloß der Gerichtshof, als Zeugen den Gerbermeiſter Rücker aus München zu laden, der wegen Sittlichkeitsverbrechens zu drei Wochen Haft verurteilt, in zweiter Inſtanz jedoch ſeinerzeit deswegen freigeſprochen worden war, weil der damalige Zeuge Riedel unglaubwürdig ſei, fer⸗ ner den Gaſtwirt Lang⸗München, der ebenfalls einmal von Riedel beſchuldigt worden war. Bei der Vernehmung der beiden Schöffen im Städeleprozeß fragte Oberſtaatsanwalt Jſenbie! auf eine von Juſtizrat Wronker aufgeworfene Frage, warum der Fürſt den Zeugen Riedel und Ernſt im Münchener Prozeß nicht gegenübergeſtellt worden ſei, den Angeklagten, ob er in diefem Falle wirklich einen Verkehr mit den beiden Zeugen unter Eid beſtritten haben würde. Eulenburg bejahte dies, wenn auch Ernſt ſofort hätte verhaftet werden müſſen. Die Ausſage Ernſt ſei und bleibe bei ihm ein pſychologiſches Rätſel. Auf die Bemerkung des Präſidenten, kein Menſch ſei ſo ſchlecht, da, er einen Meineid leiſte, nur um ſeinen Wohltäter zu ſchaden, fer⸗ ner, wenn Eulenburgs Behauptungen zuträfen, müßte letzterer rein wie ein Engel, Ernſt ſchwarz wie der Teufel ſein, erklärte der Fürſt, auch er habe Fehler, aber er könne nur annehmen, Ernſt glaube bei den nun einmal gemachten Ausſagen bleiben zun müſſen. Der Zeuge, Münchener Schöffe Linniger gibt an, er halte auch nach dem, was er heute gehört, die Münchener Aus⸗ ſage Ernſts noch immer für der Wahrheit entſprechend. Die Verteidiger des Angeklagten glauben aus dem Hergang bei der Vernehmung Ernſts in München herleiten zu können, daß auf ihn nachdrücklich in der Richtung ſeiner ſchließlichen Ausſage ein⸗ gewirkt worden ſei, insbeſondere durch Juſtizrat Bernſtein, der ihm mit Zuchthaus gedröht habe. Juſtizrat Bernſtein erdet ſpäter das Wort zur Feſtlegung des Wortlauts ſeiner damaligen Aeußerung zu Ernſt. Ein großer Teil der Sitzung wurde durch die Vernehmungen des Angeklagten über ſeine Beziehungen zu Hofrat Kiſtler ausgefüllt, für den Eulenburg in ausgedehnber eiſe durch die Beförderung vom einfachen Soldaten zum Hof⸗ 2 vat geſorgt hat und den er in einem bei Kiſtler vorgefundenen, ſozufagen den letzten Willen gen de zten Willen darſtellenden Brief an den Kaiſer warm der Fütrſorge des Kaiſers empfiehlt, während von der fürſt⸗ lichen Jamilie in dieſem Brief nur mit wenigen Zeilen die Rede„ iſt, den er ferner zum Teſtamentsvollſtrecker eingeſetzt hat. Eulen burg ſucht alle Vorhaltungen über die auffällige Protektion Kiſtlers mit Verpflichtungen gegen Kiſtler wegen deſſen hervor⸗ ragenden Eigenſchaften und Leiſtungen zu erklären. Die Ver⸗ teidiger weiſen auf die Beförderung des jetzigen Geheimen Re⸗ gierungsrats Scheefer hin, der eine ähnliche Karriere gemacht habe durch den Reichskanzler, welch' letzterer deswegen ebenfalls unlauterer Beziehungen zu Scheefer fälſchlich durch den inzwiſchen Vorr der Vernehmung des dritten Münchener Schöffen, Chemikers Dr. Hein wurde die Verhandlung wegen Erſchöpfung des verurteilten Schriftſteller Brand beſchuldigt worden war. Angeklagten abgebrochen. 22——— * 5 5 Aus Stadt und TLand. *Mmaunheim, 17. Juli 1008. „Der zum Kollegialmitglied des Oberſchulrats ernaunte Ober⸗ zollinſpektor Wilhelm Friſchmuth, bisher Vorſtand des Hauptſteuer⸗ amtes Freiburg, iſt 1864 in Wertheim geboren, wurde 1886 Finanz⸗ praktikant, 1890 Hauptamtskontrolleur in Mannheim, 1894 in Karlsruhe, 1895 Finanzaſſeſſor, in dieſem Jahre zweiter Be⸗ amter der Bezirksfinanzverwaltung mit dem Rang als Hauptamts⸗ egten ihre längſt dazu bereiten Gelder auf den Tiſch ich nieder und ließen die Augen in Erwartung wandern— inuten war der„Klub für Gentlemen“ in eine Spiel⸗ andelt. m Drei verließ Herbert Sehren den Klub, ſein Kind, dem as Leben gegeben, und das ihn ſchon am erſten Tage ſeines Dafeins drei blanke, blaue Scheine koſtete. ** cht Tage vor Weihnachten kehrte alſo Otto Lauter bei 1 Sein erſter Gang, nachdem er mit Ueberſtunden geſchlafen hatte, war zum Kommerzienrat. Tag, Papa.“ + 5 U 1 U 15 Tag, Otto!“ ſagte der Vater, der in ſeinem Privatkontor ſaß und rauchte und vechnete. Er hielt einen Augenblick inne und reichte ſeinem Sohne die Hand, ihn nur eben mit einem kurzen Blie n oben bis unten meſſen, als wolle er ſich ſchließlich doch überzeugen, daß es wirklich ſein Fleiſch und Blut ſei, das vor „Dann rechnete er weiter. „Es iſt Dir doch recht, daß ich bei Dina bin, Papa?« Du Dich da wohler fühlſt— warum ſollteſt Du nicht doch Dina ſo viel Spaß, mir ihre junge Häus⸗ — ich ſitze mitten in der Arbeit— mach's natürlich blank abgebrannt, wieviel ſoll's alſo chten herum will ich ſchon nicht knauſern.“ rdig, Papa, aber deshalb bin ich...“ t, kaufe nicht zu großartige Präſente, niahr! Und nun gehſt Du wohl leinen Bruder guten Tag ſagen— Weimars Willkomm an den Brooklyner Arion.“) Von Ernſt v. Wildenbruch. Das aber wißt Ihr alle, daß im Kyffhäuſer tief Dier Kaiſer Barbaroſſa viel hundert hundert Jahre ſchlief. Vom Rabenſchwarm umflogen, zerdrückt vom ſchweren Leid, Träumend von Deutſchlands alter verlorener Herrlichkeit. Und das auch wißt Ihr alle, daß nach dem langen Gram Der Hohenzoller endlich ihn aufzuwecken kam. Daß nun die alte Krone funkelt in jungem Licht, Und alles Bruder wurde, was deutſche Zunge ſpricht. Euch drüben überm Meere, Brüder, vom fernen Strand, Führt heute Barbaroſſa heimwärts ins Heimatland. 8 „) In der Weimarer Armbruſtſchützengeſellſchaft wurde den Gäſten aus Amerika ein Imbiß geboten. Im Garten ſprach 5 Prof. Scheidemantel den obigen mit jubelndem Beifall aufge⸗“ nommenen Bearüßungsprolon. I. Vor Augen Euch gebreitet, mit Tälern und mit Höh'n, Umrauſcht von ſeinen Wäldern, liegt Deutſchland ſanft und ſchön. Ihr braucht nicht anzuklopfen, kommt nur herein, herein! Braucht Gaben nicht zu bringen, Ihr ſelbſt ſollt Gabe ſein. Ein einz'ges woll'n wir fragen: Ob Euch das Herz noch brennt Beim Wiederſehn der Erd die ſich die deutſche nenſt? Ob Ihr noch heut die Sprache, die innige verſteht, In der„Groß Gott“, das füße, von Menſch zu Menſchen geht? aber habt geſprochen, bevor wir noch gefragt, Das Lied in Eurem Munde 2 hat Auskunft uns geſagt. Denn wer das Lied, das deutſche, wie Ihr im Herzen hegt, Dem hat die Mutterhände 5 Deutſchland aufs Haupt gelegt. Drum ſeid Ihr Herz vom Herzen und Blut von unſerm 58 Und daß Ihr kamt n Ihr Brüder, das m n S h ice SSeng e * e —— . 7 Vo edca . e 1 1 5 * Mannheim, 17. Juli. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) 3. Seite. bertpulter, 1896 Stationskontralfeur in Köln 1899 Obergollinſper⸗ tar in Stühlingen, 1902 im Singen, 1903 in Lörrach und 1906 in rg. „Verkauf eines Bauplatzes an die Oberrheiniſche Ver⸗ ſicherungsgeſellſchaft in Mannheim. Schon im Jahre 1904 wandte ſich die Oberrheiniſche Verſicherungs⸗Geſellſchaft mit dem Erſuchen an die Stadtgemeinde, ihr zur Erſtellung eines, auch für ihre künftigen Bedürfniſſe ausreichenden Verwaltungs⸗ gebändes einen größeren Bauplaß in der öſtlichen Siadterwei⸗ terung käuflich abzutreten. Nach längeren Verhandlungen wurde im Baublock XXXIX der Eckplatz an der Augußſta⸗Anlage zwiſchen Otto Beck⸗ und Karl Ludwig⸗Straße in Vorſchlag ge⸗ bracht. Die Geſellſchaft machte jedoch gegen die Wahl dieſes Platzes im Maße von 5000 Qm. geltend, daß ihr, ganz abge⸗ ſehen von der entfernten Lage deſſen Bebauung durch Herſtellung von Monumentalfaſſaden ganz außergewöhnliche Opfer aufer⸗ lege und daß ſie daher der Sache nur dann näher treten könne wenn die Stadtverwaltung hinſichtlich des Platzpreiſes ein nam⸗ haftes Entgegenkommen beweiſe; ein ſolches Entgegenkommen er⸗ achtete der Stadtrat angeſichts der zweifellos zutreffenden Aus⸗ führungen der Geſellſchaft als durchaus berechtigt, zumal die Stadt an der Erſtellung eines dem ganzen Stadtteil zur Zierde gereichenden monumentalen Bauwerks ein weſentliches Intereſſe haben muß, glaubte aber doch, unter den vom Bürgerausſchuß am 28. Mai 1898 feſtgeſetzten Einheitspreis von 45 M. für den Om., der allerdings den heutigen Verhältniſſen nicht mehr ganz entſpricht, unter keinen Umſtänden heruntergehen zu ſollen. Es wurde daher vorbehaltlich der Zuſtimmung des Bürgeraus⸗ ſchuſſes freihändiger Verkauf zu einem Preis von 50 M. für den Qm. vereinbart, in welchem die Auffüllungskoſten des Platzes inbegriffen ſein ſollten, doch wurde die Bedingung daran geknüpft, daß zunächſt die Pläne über die durchaus monumental zu geſtaltenden Faſſaden dem Stadtrat vorgelegt werden und erſt nach deren Genehmigung Vertragsabſchluß bezw. Vorlage an den Bürgerausſchuß erfolgen ſollte. Die Auffüllungskoſten berech⸗ nen ſich auf etwa 3,50 M. für den Qm., ſodaß nach deren Ab⸗ rechnung der Kaufpreis noch etwa 46.50 M. beträgt, alſo immer⸗ hin den vom Bürgerausſchuß feſtgeſetzten Einheitspreis noch um .50 M. überſteigt. Für das auf dem Platz zu erſtellende Ge⸗ bäude hat die Oberrheiniſche Verſicherungs⸗Geſellſchaft im Jahre 1906 ein Preisausſchreiben für deutſche Architekten erſaſſen, wo⸗ durch die Vorlage der Faſſadenpläne, von deren ſtadträtlicher Ge⸗ nehmigung der Abſchluß des Kaufvertrages abhängiz gemacht war, verzögert wurde. Erſt zu Beginn des Jahres 1908 konnten die erſten Grundriß⸗ und Faſſadenpläne vorgelegt werden, wo⸗ bei die Geſellſchaft um Ueberlaſſung einer weiteren Fläche von etwa 1000 Qm. nachſuchte, damit ihr eine etwaige ſpätere Er⸗ weiterung ihres Gebäudes ermöglicht werde. Entſprechend den beſtehenden ortspolizeilichen Vorſchriften war die Errichtung des Gebäudes nach der geſchloſſenen Bauweiſe gedacht, ſollte alſo gegen das Innere des Blocks XXXIX mit Giebelmauer abgeſchloſſen werden. Im Hinblick auf die inzwiſchen feſtgelegte Villenbe⸗ bauung des benachbarten Baublocks XXXT erachtet⸗ es der Stadtrat aber für durchaus notwendig, auch für den Block XXXIX nur offene Bauweiſe zuzulaſſen und trat daher mit der Geſellſchaft in neue Verhandlungen ein. Dieſe führten dazu, daß die Geſellſchaft ſich bereit erklärte, für ihren jetzigen Bau ſowohl, wie für etwaige künftige Erweiterungsbauten die Vor⸗ ſchriften der offenen Bauweiſe einzuhalten, wenn ihr als Aequi⸗ valent für die dadurch erwachſenden bedeutenden Mehraufwen⸗ dungen(faſſadenmäßige Ausgeſtaltung auch der gegen das Innere des Baublocks gerichteten Gebäudewand) das benötigle Erwei⸗ terungsgelände im Maß von 1000 Qm. um 5 M. billiger, als das Hauptgelände, alſo ſtatt um 50 um 45 M. für den Im. über⸗ laſſen werde. Dieſer nicht unbilligen Forderung glaubte der Stadtrat zwecks Erreichung einer im allgemeinen Intereſſe lie⸗ genden äſthetiſch befriedigenden Ausführung des beabſichtigten Monumentalgebäudes entſprechen zu ſollen. Die neuerdings vor gelegten Faſſadenpläne haben inzwiſchen die ſtadtrötliche We⸗ nehmigung gefunden. Der Kaufpreis für das Geſamtgelände im Maße von 5000 1000 6000 Qm. würde ſich bei Genehmigung der jezigen Vereinbarungen ineinandergerechnet auf etwa 45,88 M. für den QOm. ſtellen und hiernach immer noch etwas den vom Bürgerausſchuß feſtgeſetzten Einheitspreis überſteigen. Beim Bürgerausſchuß wird jetzt, wie bereits mitgeteilt, der Antrag ge⸗ ſtellt, er wolle zum freihändigen Verkauf des Bauplaßes an die Sberreiniſche Verſicherungsgeſellſchaft in Mannheim einſchließ⸗ lich der Auffüllungskoſten a) 5000 QOm. zum Preis von 50 M. für den QOm. gleich M. 250 000, p) 1000 QOm. zum Preis von 45 Mark für den Om. gleich 45000., zuſammen M. 295 000 ſeine Zuſtimmung erteilen. * Zur Herſtellung der Angelſtraße II. Teil im Stadtteil Neckarau bis zur Dammſtraße und III. Teil von der Wilhelm Wundtſtraße bis zur Plinauſtraße werden 89 508 M. angefordert. « Die Deutſchnationale Kranken. und Begräbniskaſſe(Sitz Hampurg), Holſtenwall), ein Unternehmen des Deutſchnatio⸗ nalen Handlungsgehilfen⸗Verbandes, hielt in Hamburg eine außerordentliche Generalverſammlung ab, die Beſchluß faßte über die Einführung einer neuen Kaſſenſatzung. Neben einer Erhöhung der Kaſſenbeiträge und der Einteilung der Mitglieder in Verſicherungspflichtige und Nichtverſicherungs⸗ pflichtige wurde der Europaverſicherung zugeſtimmt, wodurch kauf⸗ männiſche Angeſtellte deutſcher Abſtammung das Recht erhalten ſollen, Mitglied dieſer Kaſſe ſein und bleiben zu können, ſo lange ſie in Europa wohnen oder beſchäftigt werden. Sodayn wurde die Einführung einer höheren Beitragsklaſſe beſchloſſen, die 28 Mark wöchentliches Krankengeld gewähren wird und ſchließlich wurde die Kaſſenſatzung durch Einfügung der Familien⸗Ver⸗ ſicherung weſentlich erweitert. Die Kaſſe wird demnach in Zu⸗ kunft folgende Höchſtleiſtung gewähren: Für das Familiens ber⸗ haupt 26 Wochen freie ärztliche Behandlung, Arznei und Heil⸗ mittel, 52 Wochen 28 Mark wöchentliches Krankengeld, 35) M. Begräbnisgeld; für die Ehefrau, die Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahre, die den Haushalt führende Mutter, Schweſter oder erwachſene Tochter eines Unverheirateten oder Verwitweten 26 Wochen freie ärztliche Behandlung, zahnärztliche Behandlung und Gewährung einer Beihilfe zur Unterbringung in einem Krankenhauſe. Die Deutſchnationale Kranken⸗ und Begräbnis⸗ kaſſe, die im Jahre 1899 gegründet wurde und jetzt bereits zu den größten kaufmänniſchen Krankenkaſſen des Reiches gehört, iſt ſomit die erſte unter den großen kaufmänniſchen Hilfskaſſen, die ſich zur Einführung der Familien⸗Verſicherung entſchloſſen hat. * Erfinderliſte für das Großherzogtum Baden. Patent⸗ anmeldungen: W. 27 967. Kraut⸗ und Rübenſchneidemaſchine mit wagrechter Waſſerſcheibe. Rudolf Willoth, Söllingen, Baden. St. 12 518. Klemmenanordnung für Schalttafeln. Stotz u. Co. Elektrizitäts⸗Geſellſchaft m. b.., Mannheim.— Patentertei⸗ lungen. 200 198. Filterelement für zuſammengeſetzte Filtrier⸗ apparate. Carl Cron, G. m. b.., Mannheim. 200 266. Am Fenſterrahmen anbringbare Vorrichtung zur Verhinderung des Hinausfallens beim Fenſterputzen. Philipp Schäfer, Mannheim, 3. Querſtraße 33. 200 087. Metallſchlauch der durch ein im In⸗ nern des Schl örpers angeordnetes Zugmittel entlaſtet iſt. Meballſchlauch⸗Fabrik Pforzheim vorm. Hch. Witzenmann G. m. b.., Pforzheim.— Gebrauchs⸗ muſter⸗Gintragungen: 342 240. Uhren⸗Zifferblatt aus Karton und Randwulſt, der den Einlagereif zwiſchen Glas und Zifferblatt erſetzt. Fa. C. Werner, Villingen i. B. 342 100. Hebel zum zwangsweiſen Bedienen von Hydranten⸗Entwäſſerungs⸗ ventilen. Bopp u. Reuter, Mannheim, Waldhof 20. 342 107. Waſchbeckengeruchverſchluß. Fa. J. N. Dorfmeiſter, Freiburg i. B. 342 008. Eisſchrank mit herausſchwingbaren Fächern. Otto Volker, Mannheim, Kaiſerring 18. 342 486. Entlaſteter Brems⸗ ſchlauch für Eiſenbahnwagen. Metallſchlauch⸗FJabrik Pforzheim vorm. Hch. Witzenmann G. m. b.., Pfo rs⸗ hei m. 342 303. Aus zwei Holgplatten und ſcherenförmigen Schenkelpaaren beſtehende Hebe⸗ und Senkvorrichtung. Philipp H. Spieß, Baden⸗Baden. 342 354. Durch Umſtellen der Ratſche auf⸗ und niederbewegbares Hebwerkzeug. Hermann Dehler, Mann⸗ heim. 342 171. Karabinerhaken für Ketten. Franz Schuls, Pforzheim, Wörthſtraße 5. 341 920. Auf der Rückwand der Unter⸗ brecherſcheibe angeordneter Kondenſator für maget⸗eleltriſche Zündapparate von Exploſionskraftmaſchinen. FJa. Robert Boſch, Stuttgart. * Bahnſteigſperre am Hauptbahnhof Mannheim.(Mitgeteilt von der Handelskammer.) In Anweſenheit des Mitgliedes der Großh. Generaldirektion Herrn Regierungsrat Landenber⸗ ger fand im Gebäude der Handelskammer eine Verſammlung ſtatt, in der die von der Großh. Generaldirektion beabſichtigte Verlegung der Bahnſteigſperre aufgrund vorgelegter Pläne beſprochen wurde. Die Verſammlung ſprach ſich für die von der Großh. Generaldirektion vorgeſchlagene Aenderung aus, wodurch die Benützung der Warteſäle und Wirt⸗ ſchaftsxäume von der Stadtſeite ermöglich 1011 die Sperre auf den Bahnſteig beſchränkt und die Zahl der Ein⸗ und Ausgänge vermehrt wird. * Der erſte Entwurf zum Winterfahrplan der Bad. Staats⸗ eiſenbahnen nebſt Nachweiſung über die weſentlicheren Fahr⸗ planänderungen liegt auf dem Bureau der Handeskammer, dem Verkehrsverein und der Handwerkskammer auf. * Ferienſonderzug nach München am Samstag, den 1. Aug., nachmittags halb 3 Uhr, ab Hauptbahnhof Mannheim zu bedeu⸗ tend ermäßigten Fahrpreiſen. Anmeldungen zur Mitfahrt müſſen ſpäteſtens nächſten Montag, den 20. d. M. im Reiſe⸗ bureau der Firma Walther u. von Reckow, hier L4, 19 oder in den überall eingerichteten Einzeichnungsſtellen erfolgen. * Steuerzahlung mittelſt Schecks. Der Handelskammer ging vom Hauptſteueramt nachſtehendes Schreiben zu: Die den Steuer⸗ pflichtigen vom Gr. Miniſterium der Finanzen eingeräumte Be⸗ fugnis, die Steuern mittelſt Schecks auf die Reichsbank zu be⸗ zahlen, ſoll zufolge neuerlicher Anordnung Gr. Steuerdirektion den erſteren nicht nur in den Fällen, in denen dieſelben ſelbſt ein Konto bei der Reichsbank haben, ſondern auch dann zuſtehen, wenn die Steuerpflichtigen mit einem an den Giroverkehr der Reichsbank angeſchloſſenen Bankhaus Geſchäftsverbindung haben, ——— — Hier hat der Frühlingsgarten, der köſtliche, geblüht, Wo unſre Nachtigallen den Weltgeſang geſprüht. Fahrt Ihr zurück nun Weges durch Wind und Wellen⸗Tanz, So ſprecht: wir ſahen Weimar, nun ſahn wir Deutſchland ganz. Theater, Kunſt und Wiſſenſchaft. Hochſchulnachrichten. Prof. Dr. Friedrich Schur an der Karlsruher techniſchen Hochſchule hat den Ruf nach Straßburg als ordentlicher Profeſſor für Mathematik angenommen.— Am 14. Jult habilitierte ſich in der philoſophiſchen Fakultät der Bonner Uniberſttät Dr. phil. Hans Meerwein aus Hamburg als Privat⸗ dozent für Chemie. Seine öffentliche Antrittsvorleſung behandelte das Thema:„Die künſtliche Darſtellung von Riechſtoffen.“— Dr. F. W. Förſter hat den an ihn ergangenen Ruf an die Univer⸗ ſttät Prag abgelehnt.— Als Profeſſor für bechmiſche Chemie und Technologie am eidgenöſſiſchen Polytechnikum in Zürich wurde Dr. Cersſole, gegentwärtig bei der Badiſchen Anilin⸗ und Soda⸗ fabrik Neuwilen(Kanton Thurgau), gewählt.— Der Fall des beichsdeutſchen Univerfitätsprofeſſors Kuhlenbeck in Lauſanne ſoll dieſe Woche noch ſeine Erledigung finden. Mam wartet den Semeſterſchluß und die Abreiſe der deutſchen Studenten ab.— Geh. Regierungsvat Prof. Dr. Wüllter, dem älteſten der Dozenten an der Aachener Techmiſchen Hochſchule, wurde aus Anlaß ſeineß gol⸗ denen Dozentenjubiläums, welches er in dieſem Monat feiern kann, ein Fackelzug von der Studentenſchaft dargebracht Ein Nachlaßband von Wilhelm Buſch wird Anfang Septbr, im Verlag von Lothar Jvachim in Mänchen erſcheinen Er heiß: „Hernach“ und iſt in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts entſtanden. Wilhelm Buſch hat ihn 1905 ſeiner Schweſter Fran Paſtor Nöldeke mit der Weifung geſchenkt, ihn nicht vor ſeinem Tode zu veröffentlichen. Der Band enthält, wie der Verlag an⸗ kündigt, zeichneriſch wohl das Feinſte und Reifſte, was der Künſt⸗ ler geſchaffen hat; die meiſten Zeichnungen ſind mit charak⸗ teriſtiſchen kurzen Verſen verſehen. Der Kongreß der Eſperantiſten. Wie aus Dresden gemeldet wird, haben ſich zu dem Mitte Auguſt dort ſtattfindenden Eſperantokongreß, deſſen Protektorat der König Friedrich Auguſt übergommen hat, bisher 3000 Teilnehmer angemeldet. Karl Böttchers neueſtes Stück„Freiheit“, ein politiſches Schau⸗ ſpiel in vier Aufzügen, wurde vom neugegründeten Anzen⸗ gruber⸗Theater in Wien zur Aufführung erworben. Die Toilette der Venus von Milo. Großes Auſſehen hat kürzlich die Meldung verurſacht, daß in Monenvaſſia in Lakonien eine kleine Venusſtatue aufgefunden worden ſei, mit Hilfe deren man die weltberühmte Venus von Milo im Loubre nun end⸗ gültig zu ergänzen hofft. Es handelt ſich um eine etwa 40 Zentimeter große Terrakottaſtatue. Der Fund war von eineri Bauern gemacht und einem griechiſchen Parlamentsmitgliede ge⸗ zeigt worden, der den Ankauf des Stückes herbeiführte. Bei näherer Unterſuchung hat ſich nun herausgeſtellt, daß es abſolut eine korrekte Wiedergabe des alten Kunſtwerkes iſt. Es macht den Eindruck der Kunſttöpferwaren der letzten zwei Jahrhun⸗ derte vor Chriſtus. Dennoch bleibt ſeine Bedeutung für die archäblogiſche Frage, wie man die Venus von Milo zu ergänzen habe, doch beſtehen. Denn es iſt ganz zweifellos, daß der Künſt⸗ ler die Motive des alten Kunſtwerkes übernommen hat. Die Figur hält mit der rechten Hand einen Spiegel und rafft mit der linken das heruntergleitende Gewand. Die Venus von Milo würde alſo aufzufaſſen ſein als halbnackte Venus mit dem Spiegel. Eine ähnliche Löſung hat ſchon ein Wiener Künſtler verſucht. Auch er gab ihr in die eine Hand einen Spiegel, während die andere das Haar ordnet. Die jetzt gegebene Löſung, daß nämlich die eine Hand als Halt für das Gewand dient, iſt jedoch bedeutend wahrſcheinlicher. In der Covent Garden Oper wurden, ſo ſchreibkl man der In letzterem Falle iſt erforderlich, daß der Steuerpflichtige ſeine Schuldigkeit durch Vermittlung der betreffenden Bank bereinigen läßt. Die Bank hätte in gleicher Weiſe wie der ſelbſt an den Reichsbankgiroverkehr angeſchloſſene Steuerpflichtige die Zahl⸗ ung auf das Reichsbankgirokonto des Hauptſteueramtes Mann⸗ heim zu überweiſen und das letztere von der erfolgten Ueber⸗ weiſung zu benachrichtigen. Dem Nachrichtſchreiben an das Hauptamt hätte die Bank den Steuerforderungszettel beizulegen, wenn vom Schuldner nicht vorgezogen wird, den Forderungs⸗ zettel dem Hauptamt unter Benachrichtigung von der Banküber⸗ weiſung ſelbſt zu übermitteln. Wir ſetzen Sie hiervon ergebenſt in Kenntnis mit dem Erſuchen, den dortſeits inbetracht kommen⸗ den Pflichtigen die Steuerzahlung im Reichsbankgrrowege nahe⸗ zulegen. Feuerwerk im Friedrichspark. Wie bereits darauf hinge⸗ wieſen, wird das große Prachtfeuerwerk morgen Samstag abend abgebrannt werden. Es iſt äußerſt reichhal⸗ tig, beſteht aus 36 Nummern mit 8 großen Frontſtücken, die mit feinem Geſchmack zuſammengeſtellt ſind und eine großartige Wir⸗ kung verſprechen. Wir erwähnen von den Dekorationsſtücken: Auto mit dem Sieger der Herkomerkonkurrenz, Niagarawaſſerfall am Abend u. am Morgen, Indiſcher Juwelenbaum, als Haupt⸗ dekoration Großherzog Friedrich II. unter gleichzeitigem Bombardement von 200 Granaten und 100 Pot a feu, ein großes Raketenbukett von 200 Raketen und darauf bengaliſch! Beleuch⸗ tung. Die Veranſtaltung dieſes Feuerwerks iſt Herrn Pyrotech⸗ niker W. Fiſcher aus Cleebronn übertragen, der auch das letzte große Feuerwerk in der Jubiläumsausſtellung abbraunte. *Nordamerikaniſche Turner. Der offizielle Vertreter des Nordamerikaniſchen Turnerbundes, welch letzterer in Stärke von ca. 250 Perſonen dem Frankfurter Turnfeſt an⸗ wohnt, teilte bei ſeinem geſtrigen Beſuch im hieſigen Verkehrs⸗ bureau mit, daß die Turner die Einladung des Verkehrs⸗ vereiens zu einem Beſuch unſerer Stadt freudig aufge⸗ nommen und die bei der Abfahrt von Baltimore an Bord verteilten Mannheimer Führer und Proſpekte mit lebhaftem Intereſſe ent⸗ gegengenommem haben. Ein großer Teil der Amerikaner wird ium Anſchluß an das Frankfurter Turnfeſt infolgedeſſen nach Mann⸗ heim fahren. *Otto Reutter dementiert ſich. Die„Frkf. Zig.“ ſchreibt: Wir hatten dieſer Tage eine Meldung aus Bahern wiedergegeben, wonach der bekannte Humoriſt Otto Reutter auf einer Bergbahn durch einen Unglücksfall umgekommen ſei. Wenn ſich in⸗ swiſchenm cricht ſchon herentsgeſtellt hätte, daß der Meldung eine Ver⸗ wechskung zu Grunde lag, wären wir heute durch eine an uns gerichtete Karte des Humoriſten vollſtändig beruhigt worden. Er ſelber ſendet uns nämlich aus Oſtende mit ſeinem wohlgetrof⸗ fenen Konterfei folgende Verſe: Ich wäre zwiſchen Tür und Anger Zu Tod gedrückt, ſo leſ' ich hier. O nein— ich ruf' mit Papa Wrangel: „Ick dementiere mirl!“ * Zu dem Patronendiebſtahl in Worms. Die geſtern von ver⸗ ſchiedenen Blättern veröffentlichte Mitteilung, bei dem Waffen⸗ händler Schuler in Ludwigshafen ſei auch das vor kurzem beim 17. Infanterieregiment zu Germersheim geftohtene Militärgewehr Modell 98 gefunden worden, beſtätigb ſich nicht. Das Gewehr iſt in Speyer aufgefunden worden. Außer den bei einer zweiten Haus⸗ ſuchung durch die Ludwigshafener Polbizei gefundenen 2000 ſcharfen Revolber⸗Patronen wurden noch eine Menge Militär⸗Patronen älterer Modelle und Platzpatronen gefunden. Nach Schulers hat er nur 50 Mark pro Mille für die Patronen bezahlt, kauft hat. Eim Fehler war es, daß der Händler Appelhans frei⸗ gelaſſen wurde. Das geht wohl daraus hervor, daß ſpondenz beſeitigen konnte. Er befindet ſich noch auf freiem Fuß und weilt zur Kur in Bad Brückenau. * Ein erheblicher Schiffszuſammenſtoß ereignete ſich geſterm abend zwiſchen 6 und 7 Uhr unter der Rheinbrücke Der Rad⸗ dampfer„Hohenſtaufen“ war eben im Begriffe, an dem Arn⸗ heiterſchen Bock auf der Ludwigshafener Seite anzulegen, als der Schleppdampfer„Schürmann Nr. 5“ ihn anrannte. Der Anprall war ein ſo ſtarker, daß dem„Hohenſtaufen“ der eine Radkaſten vollſtändig abgedrückt wurde. Der Krach war ein weithin hörbarer. Die an den Radkaſten angebaute Küche ſamt Einrichtung wurde völlig demoliert, Der Koch und die Köchin konnten ſich nur mit Mühe retten, ſonſt wären ſie vollſtändig zerdrückt worden. * Eiſenbahnunfall. Amtlich wird gemeldet: Im St. Georgen im Schwarzwald ſtieß geſtern früh infolge falſcher Weicherſtellung beim Manöver eine Rangierabteilung auf einen auf Gleis J ſtehen⸗ den dienſtlichen Sondergüterzug. Die Rangiermaſchine wurde da⸗ durch erheblich, die Sonderzugslokomotive leicht beſchädigt. Die —•——ͤ˖ͤ⏑ͤß‚»—lj mßmr- RFF. mud· ͤ italieniſcher Sprache zum erſten Male nach langer Pauſe wieder aufgeführt. Die Direktion der Oper hatte keine Koſten geſcheur, um die Aufführung möglichſt glänzend zu geſtalten, denn die Neu⸗ einrichtung hat nicht weniger als 22000 M. gekoſtet, was auch für Londoner Verhältniſſe außerordentlich viel iſt. Die Beſetzung war ausgezeichnet, wie die Namen Tetrazzini, Deſtinn, Scotti und Zenatello beweiſen. Die Königin und viele Damen der vornehmſten Geſellſchaft wohnten der Vorſtellung bei. Trotzden; war die Begeiſterung des Publikums keine ſo große wie man vielleicht erwartet hatte, und auch die Kritik ſpricht ſich heute im allgmeinen dahin aus, daß der Geſchmack des 20. Jahrhun⸗ derts an der Meyerbeerſchen Muſik kein rechtes Vergnügen mehr finden könne. Ein deutſcher Muſiker in London. Wie aus London berich⸗ tet wird, iſt jetzt im 81. Lebensjahre Karl Deichmann ge⸗ ſtorben, ein deutſcher Muſiker, der mit Hans Richte: eng be⸗ freundet geweſen iſt. Deichmann, der nach längerem Studium bei Spohr, Ernſt und De Beriot im Jahre 1848 nach London kam, wurde dort als Violinſpieler und als Lehrer bald bekannt, Er trat auch mit Wagner in Berührung, und bei dem großen hiſtoriſchen Wagner⸗Feſt in der Royal Albert Hall 1877 über⸗ nahm er die Einſtudierung der zweiten Violinen. Während einer Probe war der Bayreuther Meiſter mit den Leiſtungen des Orcheſter ſehr unzufrieden, und ärgerlich ſagte er Deichmann. er ſolle dem Orcheſter mitteilen:„In jeder größeren Stadt Deutſchlands würden ſie wegen ihres ſchlechten Spielens ſofort entlaſſen werden.“ Deichmann überſetzte das:„Meine Herren, Mr. Wagner iſt ſich der Schwierigkeit ſeiner Muſik ſehr wohl bewußt, und bittet Sie, Ihr Aeußerſtes zu leiſten, und was Sie auch tun mögen, nicht verdrießlich zu werden.“ Druckfehlerberichtigung. In dem Berichte üder die muſikch⸗ liſchen Aufführungen in Paul Stoyes Konſervatorium muß es heißen: Der Rezitator bewies eine Ausdrucksfähigkeit des Organs, die dem Stimmungsxeichtum des Werkes gerecht zu werden Ber⸗ mochte. „B..⸗Ztg.“ aus London, Meyerbeers„Hugenokten“ in eeneneeeeeeeeeeeee, den Angaben wäßrend die Militärverwaltung ſie für 90 Mark pro Mille ange, Schuler recht«⸗ zeitig die geſamte auf den Ankauf der Patronen bezügliche Korre⸗ letztere und drei Wagen entgleiſten beim Aufſtoß, ſo daß beide 4. Seite. Gleiſe geſperrt wurden. Um 9 Uhr 15 Min. vormittags konnte auf dem einen Gleis der Betrieb wieder aufgenommen werden. Der Lokomotivführer der Rangiermaſchine erlitt eine leichte Prel⸗ lung an Kopf und Bruſt. * Brand. Das Wohnhaus des Händlers Gg. Weber, das Wollſtr. 153 iſoliert an der Straße zwiſchen Mundenheim und Oggersheim liegt, wurde geſtern vormittag ein Raub der Flam⸗ men. Die Feuerwehr von Mundenheim wurde alarmiert. Da das Gebäude aber 9½ Stunden von dort entfernt liegt, ſo fand die Feuerwehr nur noch einen rauchenden Trümmerhaufen. Die Ehefrau Weber war zuhauſe und merete erſt den Brand, als ſie auf kurze Zeit im Garten beſchäftigt war. Das Mobiliar in dem fleinen Gebäude iſt mit 3300 M. verſichert. * An Vergiftung geſtorben. Der 40 Jahre alte ledige abrik⸗ arbeiter Valentin Riegel von Sindeldorf(Oberamt Künzelsau, Württ.) fühlte ſich geſtern nachmittag auf ſeiner Arbeitsſtelle, der theiniſchen Gummi⸗ und Zelluloidfabrik, beim Arbeiten an einem Säurebottich plötzlich unwohl und wurde bewußtlos nach Hauſe ge⸗ bracht. Sein Zuſtand verſchlimmerte ſich jedoch derart, daß er geſtern nachmittag ins Allg. Krankenhaus Mannheim verbracht wurde wo er nachmittags 5 Uhr verſtarb. * Schwere Strafen verhängte das Schöffengericht in ſeiner geſtrigen Sitzung wegen Widerſtands gegen Schutzleute. Der Urheber der ganzen Affäre, Taglöhner Peter Zahnleiter von Viernheim, iſt nur in der Rolle des Zeugen. Er ſaß am dritten Pfingſtfeiertag mit dem Taglöhner Joſef Geier und Dreher Auguſt Geier, beide Brüder, und Andreas Schäfer von Wald⸗ hof im„Hirſchen“ zu Päfertal. Durch ſeine Krakelereien hatte er die Drei bald gegen ſich aufgebracht und als er mit einer Schaufel gegen ſie vorging, erhielt er von ihnen eine gehörige Tracht Prügel. Es war nur das Vorſpiel zu einer weit ernſteren Szene. Als Schutzmann Schwörer Zahnleiter zur Wache ver⸗ brachte, gab er dem ihm begegnenden Schutzmann Franz die Weiſung, auch Joſef Geier im Hirſchen zu holen, der ſich aber ſeiner Feſtnahme energiſch widerſetzte. Während dieſes Vor⸗ ganges ſprang der Bruder des Feſtzunehmenden, Auguſt Geier, mit hoch erhobenem Stockdegen auf den Schutzmann zu, der nun ſeinerſeits ebenfalls blank zog und den neuen Angreifer mit fünf bis ſechs Säbelhieben unſchädlich machte. Joſef Geiger nahm mun einen Stuhl als Wurfgeſchoß und Auguſt Geier benutzte die Bierplättchen derart als Handgranaden, daß man nach der Aus⸗ ſage eines Zeugen Deckung ſuchen mußte, ſo groß ſei die Menge geweſen. Auf der Polizeiwache wiederholte ſich der Kampf. Joſef Geier widerſetzte ſich mit dem Meſſer in der Hand. Schutzmann Franz zog hierbei abermals blank und verſetzte dem Wider⸗ ſpenſtigen mehrere derartige Säbelhiebe, daß er blutend zuſam⸗ menſtürzte und ſpäter zum Krankenhaus verbracht werden mußte. Von dem Schutzmann Schwörer hatte Auguſt Geier einen Säbel⸗ hieb auf dem Transporte zur Wache erhalten. Der Amtsanwalt iſt der Anſicht, daß ſich die Schutzleute durchaus korrekt benom⸗ men haben. Bei dem ſchweren Standpunkt, den hier die Schutz⸗ leute haben, könne man es ihnen nicht übel nehmen, wenn ihnen auch einmal die Galle überlaufe, jeder Andere hätte in ihrem Falle auch ſo gehandelt. Der Verteidiger der Angeklagten,.⸗A. Dr. Wetzel, iſtsgegenteiliger Anſicht. Er konſtatiert nur das Vor⸗ liegen eines Widerſtandes bei Auguſt Geier. Bezüglich der Kör⸗ perverletzung beantragt er mit dem Amtsanwalt Freiſprechung der An„ da wehr vorliege. Das Gericht ſprach die 15 1ure von der Anklage der Angeklagten entſprechend dieſem der e der Körperverletzung frei, verurteilte die beiden Geier aber wegen Widerſtands zu der ſchweren Strafe von je 5Monaten Ge⸗ fängnis. Erſchwerend inbetracht kamen die erheblichen Vor⸗ ſtrafen der Angeklagten. Das Gericht erachtet als ſeine Pflicht, durch energiſche Strafen die Autorität der Staatsgewalt zur Geltung zu bringen. Der Antrag des Verteidigers auf Haft⸗ entlaſſung der beiden Geier wurde abgelehnt.— In einer zweiten Sache waren die Augeklagten Geier ebenfalls die Helden einer Prügelaffäre, die ſich am 5. April 1908 in der Wirtſchaft zur Juduſtriehalle auf dem Waldhofe abſpielte. Joſef Geier verſetzte dem Taglöhner Lorenz Mink von hier ohne jeden triftigen Grund ein paar Ohrfeigen und wurde dann von 7 Gäſten der Wirtſchaft gehörig verprügelt. Nun ging er nach Hauſe und holte ſeinen Bruder. Trotzdem inzwiſchen alles ruhig geworden war, inſzenierte Auguſt Geier von neuem einen Skandal und nun wurde auch er gehörig verhauen. Der Sohn des Wirtes, Fried⸗ rich Schmitt, gab ſogar einen Revolverſchuß ab, um ſich gegen den auf ihm liegenden Auguſt Geier zu erwehren. Später warf Auguſt Geier Schmitt noch einmal in der Privatwohnung auf den Boden. Der inzwiſchen herbeigeeilte Wirt wurde von Auguſt Geier in dem Moment auf die Straße geworfen, als er die Roll⸗ läden herablaſſen und ſchließen wollte. Beide Geier erhalten noch drei Wochen zu der in der vorhergehenden Verhandlung gegen ſie ausgeſprochenen Strafe. Die ſieben Mitangeklagten werden freigeſprochen, da bei ihnen Notwehr gegenüber den beiden Geier angenommen wurde. e ee,, e e e * Mutmaßliches Wetter am 18. und 19. Juli. Für Samstag und Sonntag iſt bei neuerdings ſüdlichen bis füdweſtlichen Winden warmes und größtenteils trockenes und heiteres, aber immer noch zu pereingelten Stärungen geneigtes Wetter zu erwarten. Aus dem Großherzogtum. Waldkatzenbach, 13. Juli. Der Löwenwirt und ſeine Penſionäre aus Heidelberg, Mannheim und Darmſtadt ließen es ſich nicht nehmen, unſerm geliebten Landesfürſten folgendes Gllückwunſchtelegramm nach Badenweiler zu ſenden:„Ehrer⸗ bietigſte Glück⸗ und Segenswünſche zum heutigen Tage unter⸗ breiten Euerer Königlichen Hoheit. Der Löwenwirt in Wald⸗ kazenbach und alle ſeine Penſionäre aus Heidelberg, Mannheim und Darmſtadt.“ Hierauf iſt am folgenden Vormittag ſchon die eingelaufen: An Georg Körber, Waldkatzen⸗ „S. K. H. der Großherzog laſſen herzlichſt danken. Im höchſten Auſtrag Babo.“ Bräunlingen, 15. Juli. Aus der Heilanſtalt Illenau kommt die Trauerkunde, daß daſelbſt Dr. Balzer im Alter von 48 Jahren geſtorben iſt. B. hat ſich durch eere and begidkatege gr 900. Forbach, 15. Juli. Beim Baden im Holtzmann⸗ ſchen Wehr iſt am Sonntag abend der 10 Jahre alte Sohn des Auguſt Dieterle hier ertrunken. 00%, Tauberbiſchofsheim, 15. Juli. Laut Beſchluß der Kirchengemeinde⸗Vertretung wird auf dem jetzigen Kirchenplatz eine neue Kirche erſtellt, für die eine Bau⸗ ſumme in Höhe von 355 000 M. vorgeſehen iſt. Mit dem Neubau wird nächſtes Frühjahr begonnen. Baden⸗Baden, 16. Juli. Dem Vernehmen nach wird Frau Margarete Krupp, die Witwe des Wirkl. Geh. Rats Dr.⸗Ing. Friedr. Alfred Krupp, vom kommenden Herbſt ab hier dauernden Aufenthalt nehmen, nachdem ſie ſchon im getzten Winter hier längere Zeit geweilt hat. Auf Schloß General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) Meineck, der hieſigen, durch ihre herrliche, ausſichtsreiche Lage berühmten Kruppſchen Beſitzung, haben ſeit mehreren Mona⸗ ten umfangreiche Bauarbeiten ſtattgefunden, die ſich nunmehr ihrem Ende nähern. * Freiburg, 15. Juli. Sonntag abend wütete im Neuen⸗ burger Gemeindewald ein Brand, der beim Rheindamm zum Ausbruch kam und ſich über eine große Fläche ausdehnte. Bald nach ſeinem Entſtehen rückten über 50 Mann von Grißheim auf den Brandplatz ab. Mit Hilfe eines kräftig einſetzenden Gewitterregens gelang es den Leuten, des Feuers Herr zu werden. * Freiburg, 16. Juli. Der Großh. Erſte Staatsanwalt am Landgericht Freiburg, Herr Karl Gageuxr, der, wie bereits mitgeteilt wurde, aus dem Amte ſcheidet, iſt ſeit längerer Zeit ſchwer leidend. Alle angewandten Heilmittel, ſo ſchreibt die„Freib. Ztg.“, vermochten nur vorübergehende Beſſerung herbeizuführen, und ſo ſah ſich denn der verdiente, allgemein geſchätzte und hochgeachtete Be⸗ amte in den beſten Mannesjahren genötigt, aus dem verantwor⸗ tungsvollen Amte zu ſcheiden, deſſen er ſtets mit großer Gewiſſen⸗ haftigkeit gewaltet hat. Mit der im Weſen ſeiner Berufstätigkeit begründeten Strenge paarte ſich menſchliche Milde, wo immer ſie ihm berechtigt erſchien. Die Ausübung ſeines Amtes harmonierte be:! Staatsanwalt Gageur mit der idealen Berufsauffaſſung, die ihn auszeichnete. Seine Mitarbeiter und die richterlichen Beamtem ſehen den liebenswürdigen Kollegen ebenſo ungern aus dem Amte ſcheiden wie das Dienſtperſonal den wohlwollenden Vorgeſetzten. In ſeiner Mußezeit beſchäftigte er ſich als ein Freund wahrer Kunſt gerne mit Muſik. Daneben hatte er ſtets lebhaftes Intereſſe für die Heimatgeſchichte, Herr Gageur, der im Alter von 56 Jahren ſteht, trat 1876 alsRechtspraktikant in den badiſchen Juſtizdienſt ein, wurde 1880 Referendär, 1882 Amtsrichter in Wiesloch, 1884 erfolgte ſeine Ernennung zum Staatsanwalt in Waldshut und 1887 in Freiburg. 1899 übernahm er den Poſten des ErſtenStaats⸗ anwalts in Konſtanz und kam 1902 in gleicher Eigenſchaft wieder nach Freiburg. Bekannt wurde er auch durch ſeine Broſchüre über die Einführung der Verhältniswahlen. * Oberkirch, 13. Juli. Am Freitag verſchied zu Schloß Gaisbach(Amt Oberkirch) der Grund⸗ und Majoratsherr Emil Freiherr von Schauenburg im 82. Lebensjahre. Nachdem der Verſtorbene vor 59 Jahren unter ſehr ſchwierigen Verhältniſſen das Fideikommißerbe übernommen hatte, wußte der vorzügliche Landwirt ſo gut zu wirtſchaften, daß ſein Gut bald zu einer Muſterwirtſchaft wurde. Auch in forſtlicher Beziehung war der nunmehr Entſchlafene ſeiner Heimat ein Vorbild. Viele Hektar brachliegenden Oedlandes wurde unter ſeiner kundigen Hand angekauft und aufgeforſtet. In den Jahren 1893 bis 1894 wurde Emil von Schauenburg von dem Grundherrlichen Adel ob der Murg in die Erſte Kammer gewählt. Leider zwang ihn ein Augenleiden bald, jene Ehrenſtellung niederzulegen. Letztes Jahr durfte der Verſtorbene das goldene Jubelfeſt ſeiner über⸗ aus glücklichen Ehe mit der Freiin Emma von Schöngu⸗Schwör⸗ ſtadt feiern. Dem Bund ſind vier Kinder entſproſſen. Die zwei Töchter find ſchon geraume Zeit verheiratet. Die älteſte, Uta, an den Forſtmeiſter und Kammerherrn Richard von Bodman von Lahr; die jüngere, Elſe, an den Freiherrn Max von Landenberg, Grundherr zu Inzlingen. Der älteſte Sohn, Rudolf, iſt kaiſerl. Legationsrat und deutſcher Konſul zu Palermo; der jüngere Sohn iſt Großh. Forſtamtmann zu Ettlingen. * Badenweiler, 16. Juli. Geſtern mittag ſind der Großherzog und die Großherzogin in Be⸗ eingehenden Beſichtigung. Sie wurden dabei von dem Vor⸗ amtmänn Hebting und von dem großh. Budearzte, Herrn Hofrat Dr. Schwörer, empfangen und durch ſämtliche Räume des ſtattlichen Gebäudes geleitet. Der ſtilvolle Bau mit ſeinem vornehmen Innern, ſeinen eleganten und kunſt⸗ voll angeordneten Bade⸗Einrichtungen fand die ungeteilte Anerkennung des Großherzogspaares, das ſeiner Befriedigung, hierüben wiederholt Ausdruck verlieh. Pfalz, Heſſen und Umgebung. Pirmaſens, 13. Juli. Am Samstag nachmittag ſprang in der Hauptſtraße der 9 Jahre alte Sohn Ferdinand des Fabrik⸗ arbeiters Heinrich Hammel von Winzeln direkt in einen Wagen der elektriſchen Straßenbahn und wurde ſofort getötet. Der Vater des unglücklichen Kindes ſtand auf der entgegengeſetzten Seite und mußte Zeuge des ſchrecklichen Unfalls ſein. Darmſtadt, 13. Juli. Mit dem Tod des General⸗ adjutanten des Großherzogs Generalleutnant Exz. Karl von Wachter, iſt ein tüchtiger Offizier frühzeitig dahingegangen. Der Verblichene wurde am 18. September 1851 in Darmſtadt als Sohn des im Feldzug 1866 bei Laufach gefallenen Infan⸗ terie⸗Hauptmanns von Wachter geboren und trat am 1. Oktober 1867 beim 2. Heſſiſchen Jägerbataillon als Fähnrich ein. In dieſem Regiment machte er als Leutnant den Feldzug 1870—71 mit und wurde in der Schlacht bei Gravelotte durch einen Schuß in den Hals ſchwer verwundet. Die Kugel ging bis zum Rücken, blieb dort ſtecken und hat ſich verkapſelt, ſodaß ſie der Ver⸗ blichene mit unter die Erde nahm. 1891 wurde W. Major und 1893 Bataillons⸗Kommandeur im Füß.⸗Reg..L. in Wiesbaden, 1897 erfolgte ſein Avancement zum Oberſtleutnant und etat⸗ mäßigen Stabsoffizier im 1. Bad. Leib⸗Grenadier⸗Regiment in Karlsruhe. Am 27. Januar 1900 findet man ihn mit ſeiner Be⸗ Nr. 30 wieder in Wiesbaden. wurde v. W. nach dem Tode v. Grangs mit Wahrnehmung der Geſchäfte des Generaladjutanten des Großherzogs beauftragt und am 6. November unter Beförderung zum Generalmajor de⸗ finitiy ernannt. Er machte dann die Indienreiſe des Großher⸗ zogs mit und wurde 1906 zum Generalleutnant befördert. Sport. Lanz⸗Konkurrenz und Motorboot⸗Regatta aaußf dem Rhein. 2: 5 III. 7* Zur Zuverläſſigkeitsfahrt Düſſeldorf⸗Kob⸗ lenz, die, wie bereits mitgeteilt, geſtern früh 8 Uhr begann, er⸗ ſchienen von 29 gemeldeten Booten 18 am Start. In Klaſſe 4 (Boote mit Rennwert unter 5. Offene Boote) ſtarteten: Benz III(Marx⸗Mannheim), Liſelotte⸗Daimler(Dir. A. Curti⸗Ber⸗ lin], Hein⸗Mück(Hans Harder⸗Berlin). In Klaſſe II(Boote mit Rennwert unter 5. Kajüt⸗Bvote): Dürkopp II(General⸗ direktor N. Dürkopp⸗Bielefeld), Coeur⸗Dame(Dr. Paul Cohn⸗ Wien), Aloha(R. v. Carſtanjen⸗Godesberg), Rembrandt(J. Key⸗ Amſterdam), Sophie Eliſabeth(L. Biermann⸗Bremen), Krom⸗ hout(D. Goedkoop jr.⸗Amſterdam). In Klaſſe III loffene Boote mit Rennwert 5 und darüber): Selva(W. Selve⸗Altena), Marga (Ger.⸗Aſſeſſor Fr. Cohn⸗Berlin), Dürkopp III(Gen.⸗Dir. R. Dürkopp-⸗Bielefeld), Eſterel[Marx⸗Mannheim), der Hofdame Gräfin Andlam und des Leutnant Grafen von Hernin von hier nach Mainau abgereiſt. um Dienstag unterzogen ſie noch das hieſige Markgrafenbad einer ſitzenden der großh. Badeanſtaltenkommiſſton, Herrn Ober⸗ förderung zum Oberſt⸗Kommandeur des Inf.⸗Regts. v. Gersdorf Durch Berufung des Großherzogs (Dir. F. Hammesfahr⸗Mannheim). In Klaſſe IV(Kafüt⸗ 7 bodte mit Rennwert 5 und darüber): Sleipner II(Dir. E. Kör⸗ ting⸗Hannover), Panhard⸗Levaſſor(A. Jalaß⸗Hamburg), Erica (Howaldt⸗Kiel). Von den ſieben gemeldeten Rennboten ſtarteten zu dieſer Zuverläſſigkeitsfahrt nur Dürkopp 8(Gen.⸗Dir. R Dürkopp⸗Bielefeld). Das Ziel der erſten Etappe war Mülhetm⸗Rhein, wo das Ziel oberhalb der Faulbachmündung auf einem Holzfloß ein⸗ gerichtet war. Hier hatten ſich die Zielrichter ſowie Vertreter der Preſſe eingefunden. Auch eine große Anzahl Schauluſtiger hatte ſich dem Ufer entlang aufgeſtellt. Alle erwarteten die An⸗ kunft der Rennboote um 10,30 Uhr, aber ſchon um 10,12 Uhr ſchoß das Boot„Selva“ unter Steuerung des Herrn Walter Selve, das um 8,30 Uhr in Düſſeldorf geſtartet war, durchs Ziel. Das Boot hatte alſo die Fahrt von Düſſeldorf bis Mülheim in 1 Stunde 42 Minuten zurückgelegt.„Selva“ legte am Zielfloß nicht an, ſondern fuhr weiter. Kurz nach dem Eintreffen der „Selva“ kamen die anderen Boote in mehr oder weniger großen Abſtänden über die breite Waſſerfläche ſtromauf und bahnten ſich pfeilſchnell ihren Weg durch die hochaufſpritzenden Wogen. Die Fahrt ſtromaufwärts iſt glatt vonſtatten gegangen.„Marga“ erlitt gegen 9,20Uhr auf der Höhe von Uedesheim einen Ma⸗ ſchinendefekt und mußte die Fahrt aufgeben. Von den 18 Jachten, die in Düſſeldorf geſtartet worden ſind, trafen in Mülheim, am Ziel der erſten Teilſtrecke, alſo 17 ein. Wir veröffentlichen nachſtehend eine Tabelle, die außer der An⸗ kunftszeit auch die gefahrene Zeit angibt; dabei iſt zu beachten, daß nicht nur die Schnelligkeit, ſondern auch die Zuverläſſigkeit, d. h. das Unterlaſſen jeder Ausbeſſerung auf der Strecke, gewertet wird und daß die Zeit nach der zugehörigen Klaſſe, dem Renn⸗ wert der, Boote, verſchieden eingeſchätzt werden muß: Klaſſe Nr. Name Start Ankunft Zeit 1. III 30 Selva 8,30 10,12„4² 2. IIE 38 Eſterel 8,30 10,17 1747 3. III 32 Dürkopp III 8,30 10,27.57 4. II 34 Benz II 8,30 10,44,12 2,14,12 NW 0 Sleipner II 8,30 10,48,30 2,18,30 8 1 Dürkopp 8 9,00 10,51,25 1,51,25 7. IV 42 Erika 8,30 10,52,22 2,22,22 8. De 8,00 10,53,50 2,58,50 9. 1 1* Liſelotte⸗Daimler 8,00 10,55,47 2,55,47 10. IV 41 Panhard Levaſſor 8,30 11,15,19 2,45,19 * 1 12 Hein⸗Mück 8,00 11,20,02 3,20,02 12. II 22 Aloha 8,00 12,02,08 4,02,08 13. II 20 Dürkopp II 8,00 12,04,52 4,04,52 14. II 23 Rembrandt 8,00 12,278 4,27,08 ˖ Cocur Dame 8,00 12,35,09 4,35,09 16. I 24 Sophie Eliſabeth 8,00 12,37,04 4,37,04 Kromhout 8,00 1,52,34 4,52,34 Die Ankunft in Vonn. Wie uns aus Bonn gemeldet wird, traf dort geſtern nach⸗ mittag um 3,47 Uhr als erſtes Boot„Dürkoppe 8“(General⸗ direktor N. Dürkopp⸗Berlin) ein. Kurz aufeinander folgten dann „Eſterel“(H. A. Marx⸗Mannheim),„Dürkopp 3“(General⸗ direktor N. Dürkopp⸗Berlin),„Selva“(.Selve⸗Altena),„Benz II“(Direktor Fr. Hammesfahr⸗Mannheim),„Erica“(Kom⸗ merzienrat Howaldt⸗Kiel),„Sleipner II“(Direktor E. Körting⸗ Kiel),„Panhard⸗Levaſſor“(A. Jalaß und E. Weſtphalen),„Benz III“(A. Marx⸗Mannheim),„Liſelotte⸗Daimler“(H. Wein⸗ gand⸗Düſſeldorf) und„Hein⸗Mück“(H. Harder). VXlIl. Deutſches Turnfeſt. Frankfurt a.., 16. Juli. Das Programm des heutigen Abends, die Hauptprobe der muſtkaliſch⸗deklamato⸗ riſchen Feſtvorführung mit lebenden Bildern hatte eine noch größere Anziehungskraft ausgeübt, als die geſtrige Probe des Feſtkonzertes; kein Platz in der Rieſenfeſthalle war leer; drei lebende Bilder wurden vorgeführt, 1. Jahn, ſeine Turner und die deutſche Jugend zum Kampfe gegen die franzöſiſchen Unter⸗ drücker aufrufend, die das Brandenburger Tor in Berlin ſeines ſtolzen Schmuckes, der Quadriga, beraubt haben; das zweite Bild die Huldigung der deutſchen Turner vor der Germania des Niederwalddenkmals, als dem Sinnbilde der in hartem Kampfe errungenen deutſchen Einheit, und das dritte und letzte Bild: die Huldigung der deutſchen Turner an den Frie⸗ denskaiſer Wilhelm II., deſſen Bild zwiſchen dem Hermanns⸗ denkmal im Teutoburger Walde und der Burg Hohenzollern erſcheint. Die prächtig und maleriſch geſtellten Bilder riefen begeiſterten Beifall hervor und jubelnd ſtimmte die fortgeriſſene Zuſchauermenge nach dem zweiten Bilde die Wacht am Rhein, nach dem letzten Bilde die Nationalhymne an. Um die Bilder gruppierten ſich Chöre, geſungen von Turnerſängern und Deklamation von Prologen zu jedem Bilde, die Frankfurts be⸗ währter Dichter, Rektor Georg Lang ſchwungvoll gedichtet hat und die von dem Mitgliede des hieſigen Schauſpielhauſes Frau Camilla Mondthal wirkungsvoll vorgetragen wurden. Die einleitende und verbindende Orcheſtermuſik iſt von dem Direktor des Frankfurter Liederkranz, Dr. Frankl. Limbert, komponiert, der auch perſönlich die Aufführung und das aus 120 Muſikern zuſammengeſetzte Orcheſter diri⸗ gierte. Auf dem Feſtplatze fanden wieder turneriſche Vorfüh⸗ rungen ſtatt, während zwei Kapellen konzertierten; auch hier war der Beſuch und das Treiben ein äußerſt lebhaftes. Am Samstag treffen von 7 Uhr morgens an in langer Reihe die Sonderzüge mit den auswärtigen Turnern auf dem Hauptbahnhofe, in Sachſenhauſen und auf dem Oſt⸗ bahnhofe ein. Die Turner werden von Mitgliedern des Empfangsausſchuſſes begrüßt, mit Muſtk eine Strecke begleitet und dann durch Turnführer in ihre Quartiere gleitet. 53 Schulen und Turnhallen ſind zu Maſſenquartieren eingerichtet, in denen die Feſtteilnehmer nach Turnkreiſen untergebracht bwerden. Beſonders feierlich wird ſich die Ankunft des Nürn⸗ berger Sonderzuges geſtalten, der am Samstag nach⸗ mittags 2 Uhr 34 Min. auf dem Oſtbahnhofe einläuft. Die Nürnberger bringen das Banner der deutſchen Tur⸗ nerſchaft mit, um es der Stadt Frankfurt zu übergeben. Die Begrüßung der Nürnberger erfolgt durch Herrn Juſtizrat Fritz Meyer. Dann wird das Bundesbanner, mit Muſil und 12 Vorreitern begleitet, von ſämtlichen Fahnen der Frank⸗ furter Turnerſchaft, nach dem Römer gebracht, wo es in die Obhut der alten Kaiſerſtadt genommen und von wo es abends nach der Feſthalle gebracht werden wird. 175 Bon Tag zu Tag. — Zur Wormſer Patronendiebſtahlsge⸗ ſchichte. Mainz, 16. Juli. Der Friſeur Appelhaus, welcher als Hehler in der großen Wormſer Patronen⸗Diebſtahls⸗ Geſchichte verwickelt iſt, wurde heute unter ſicherer Bedeckung Benz I nach dem hieſigen Unterſuchungsgefängnis gebracht. Mehrere Zollbeamte wurden verletzt. graphenagentur meldet aus Tä bris: 7 5 5 e e 5 8585 2 Maunheim, 17. Juli, General⸗Anzeiger.(Nittagblatt.) 5. Seite. — Der Typhus in Ehrenbreitſtein. E 5 breitſtein, 16. Juli. Von 185 der 8 breitſtein wird mitgeteilt, daß im Laufe der letzten Woche noch einige Thphusfälle gemeldet worden ſind. Im ganzen waren 185 Perſonen an Typhus erkrankt. Davon ſind 8 geſtorben. Die Ge⸗ fahr beſteht naturgemäß noch immer, tenn auch in geringerem Grade, und ſo wird denn dringend empfohlen, möglichſt den Genuß von Nahrungsmitteln in rohem, ungekochtem Zuſtande zu ver⸗ meiden. Beſonders aber ſoll Milch nur nach vorheriger Abkochung genoſſen werden. — Feuersbrünſte. Im Kölner Fernſprech⸗ baubureau brach heute nacht gegen 23 Uhr Feuer aus, das durch die raſch alarmierte Feuerwehr an einer weiteren Ver⸗ breitung verhindert wurde. Mehrere Zimmer ſind aus⸗ gebrannt.— Der Berl. Lokalanz. meldet aus Bromberg: Ein großes Feuer wütet in der Schneidemühle der Firma Felix Salomon. Ungeheure Holzvorräte liegen auf dem Holz⸗ platze aufgeſtapelt und bilden ein Flammenmeer, demgegenüber die Feuerwehr machtlos iſt. — Verheerender Wolkenbruch. Wien, 16. Juli. In Juszczyn ging ein furchtbarer Wolkenbruch nieder. Die Bewohner wurden im Schlafe überraſcht. Das Waſſer drang in die Häuſer. Zahlreiche Perſonen ertranken. — Ein Tanz mit Hinderniſſen. Paris, 17. Juli. In Papais, Dep. Herauld, fand auf dem Marktplatze ein Ball ſtatt, als plötzlich ein ſcheugewordenes Pferd mitten unter die Tänzer geriet. In der großen Panik infolgedeſſen wurden mehr als ein Dutzend Perſonen ſchwer verwundet. — 25 Perſonen ertrunken. Manilla, 16. Juli. Ein Vergnügungsdampfer, der von Manila nach der am Ausgang der Bucht von Manila gelegenen Corregidorinſel beſtimmt war und 75 Paſſagiere an Bord hatte, geriet in einen Taifun und ging unter. 25 Perſonen ſollen ertrunken ſein. Ein Teil der Schiffbrüchigen wurde von einem die Unfallſtelle paſſierenden engliſchen Dampfer aufgenommen. — Flüchtiger Bankier. Nisga, 17. Juli. Der Bankier Vicario iſt mit Hinterlaſſung bedeutender Schulden flüchtig gegangen. Die Paſſiva werden von einigen Blättern auf 1 Million Francs angegeben. — Eine Exploſion. Boſton, 16. Juli. Als auf dem hieſigen Zollamte ein Zollbeamter eine auf einem Dampfer eingetroffene Kiſte mit Zündhütchen zu öffnen ver⸗ ſuchte, erfolgte eine Exploſion, durch die der Zollbeamte, ein zweiter Zollbeamter und ein Lagerwärter getötet wurden. — Schwere Exploſion. Tacona(Waſhington), 17. Beim Entladen eines Pulverwagens explodierte geſtern Pulvermagazin der Nordweſtern Impro⸗ Perſonen fanden dabei den Tod. Juli. Nachmittag das vement⸗Comp. 9 Letzte Dachrichten und Celegramme. c. Bingen, 17. Juli.(Privattelegramm.) Die Durchfahrt des Binger Loches iſt geſperrt. Ein Schleppkahn, welcher ſich im Anhang des Raddampfers„Niederrhein Nr. 1“ befand, iſt heute morgen im Binger Loch auf Grund geraten und feſtgefahren. Sämtliche Schiffe, welche zu Berg fahren, müſſen in Aßmannshauſen vor Anker gehen. Hält die Sperre noch lange au, dann wird die Anſammlung der Schiffe, die vor Aßmanns⸗ hauſen liegen, ſo groß, daß auch die zu Tal fahrenden Schiffe nicht mehr weiterfahren können. Wie lange die Stockung auhält, iſt noch unbeſtimmt. 55„„„ * Wien, 16. Juli. Das Abgeordnetenhaus be⸗ ſchloß, die Zahl der Vizepräſidentenſtellen von zwei auf fünf zu vermehren, um den Sozialdemokraten, dem Deutſchnationalen Verband und den Südſlaven eine Vertretung im Präſidium zu ermöglichen. Der Geſchäftsordnungsausſchuß wurde bcauftragi, dem Hauſe demnächſt einen Entwurf, betreffend die Abänderung der Geſchäftsordnung zu unterbreiten, durch den ein wirkſamer Schutz der Arbeitsfähig“eit des Hauſes ohne Beeinträchtigung der Redefreiheit erzielt wird. Das Haus begann dann die Verhand⸗ lungen über die Staatsdienergeſetze. * Paris, 17. Juli. Aus Oran wird berichtet, das unter der Beſatzung der Kolonietruppen in Udſ chda eine Typhusepidemie ausgebrochen iſt. Die erkrankten Soldaten werden nach den Militärſpitälern von Marnia und Tlemeen gebracht. Lifſabon, 17. Juli. Die Kʒammer nahm mit 82 gegen 14 Stimmen den Artikel 5 des Geſetzentwurfes über die Zivilliſte an, in ihm wird die Form beſtimmt, nach welcher der König ſeinen Schuldenverpflichtungen dem Staate gegenüber nachzukommen hat. Darnach wurde der ganze Ge⸗ ſetzentwurf bers London, 16. Juli.(Unterhaus.) In Beantwortuns einer Anfrage machte Handelsminiſter Churchill die Mitteilung, daß die Verhandlungen mit Deutſchland, betreffend die gegenſeitige Anerkennung der Beſtimmungen über die Tief⸗ kadelinie faſt beendet ſeien. Er hoffe beſtimmt, daß das Er⸗ gebnis für beide Länder zufriedenſtellend ſein werde. Im Ver⸗ laufe der Erörterung über das Poſtbudget teilte der General⸗ poſtmeiſter Buxton mit, daß die Konvention für drahtloſe Tele⸗ graphie von England und ſeinen Kolonien ebenſo, wie von allen Großmächten, außer den Vereinigten Staaten, ratifiziert worden ſei. Die Vereinigten Staaten würden die Ratifikation zweifel⸗ los ſpäter vollziehen. In den Wandelgängen wurde heute die Meldung des„Daily Ehronicle“, daß die Regierung den Bau des neuen Kriegshafens in Roſpth aufgeben wolle, von maß⸗ gebender Seite für unrichtig erklärt. * KHonſtantinopel, 16. Juli. Die Mobiliſferung der kleinaſiatiſchen Redifs für Mazedonien umfaßt 28 Bataillone. Außerdem iſt das Marineminiſterium beauftragt, 4 oder 5 Ka⸗ nonenboote für Küſtenbewachung nach Saloniki zu ſenden. Arbeiterbewegung. * Düſſeldorf, 16. Juli. Hier kam es zwiſchen ar⸗ beitswilligen und ausſtändigen Flurlegern zu einem blutigen Zuſammenſtoß, wobei ein Arbeiter durch einen Revolverſchuß im Arme ſchwer vecwundet wurde. * Paris, 16. Juli. Im Kohlenbecken von Etienne proht ein Generalſtreik der Bergleute, da die Ver⸗ handlungen mit der Grubengeſellſchaft wegen Lohnerhöhung ge⸗ ſcheitert ſind. Marokko. * Paris, 17. Juli. Dem„Eclair“ wird aus Madrid berichtet, daß der Generalinſpektor der marokkaniſchen Polizei Oberſt Müller in einem Berichte an das diplomatiſche Korps bemerkt hat, daß ſich unter der Polizeimannſchaft 148 algeriſche und eine Anzahl franzöſiſche Leute befinden, was mit den diesbezüglichen Beſtimmungen in Widerſpruch ſtehs. Rußland iſt abermals durchſchnitten. Die Reſultate des geſtrigen, gegen abend verſtummten Bombardements des Stadtbezirks Umirakis ſind augenſcheinlich nicht entſcheidend geweſen. Satar Khan behauptete mit ſeinen Anhängern ſich in der gewonnenen Poſition. Die Reiter des Khans Rakhim plünderten in den äußeren Stadtbezirken viele Häuſer.Die Bewohner des Stadtbezirks Umirakis ſandten an den Schah ein Telegramm, in dem ſie ihn um Gnade anflehen. Bisher blieben die Bazare geſchloſſen. Der Handel erleidet große Verluſte. Berliner Drahtbericht. (Von unſerem Berliner Bureau.) JBerlin, 17. Juli. Wie aus Petersburg be⸗ richtet wird, ſoll der ruſſiſche Miniſter des Aeußern Iswolsky im Laufe des Sommers mit dem Fürſten Bülow zuſammentreffen. E Berlin, 17. Juli. Die Tranung der Prinzeſſin Amelie zu Fürſtenberg mit dem Oberleutnant Koczian hat am Dienstag auf Schloß Kammburg ſtattge⸗ funden. Als Zeuge des Bräntigams fungierte Graf Keven⸗ hüller, Kozian wird am 20. Juli die Hochzeitsreiſe antreten und ſich dann in Tirol niederlaſſen, um in aller Stille zu leben 1 8 Der Prozeß gegen Eulenburg. JBerlin, 17. Juli. Das Befinden Eulenburgs war geſtern abend leidlich; Temperatur und ſonſtige Symptome laſſen erwarten, daß der Angeklagte heute verhandlungsfähig 10 Seine Gattin weilte geſtern abend bis 210 Uhr ei ihm. Zeppelins Luftſchiff. Juli. Regierungsrat Martin, der als Vertreter der Berliner Morgenpoſt in Friedrichshafen weilt, führt die Urſache der Beſchädigung des Zeppelinſchen Luft⸗ ſchiffes auf den momentanen Geldmangel des Brafen Zeppelin zurück. Erſt jetzt habe der Graf Zeppelin die erforderlichen 30 000 M. für das am 14. Juli in Dienſt geſtellte Motorboot aufgebracht. Hätte man dieſes Schiff ſchon im vorigen Jahre einüben können, und erprobt gehabt, ſo wäre vorausſichtlich auch die Schlußfahrt am 15. Juli glücklich vonſtatten ge⸗ gangen. Bis jetzt hat Zeppelin noch nichts von den 2 150 000 Mark, die ihm vom Reiche bewilligt worden ſind, ausbezahlt erhalten. Die Exploſion auf der Zeche„Carolus Magnus“. herlin, 17. Juli. Aus Eſſen a. Ruhr wird zu der ſchrecklichen Dynamitexploſion berichtet, daß auf der Zeche „Carolus Magnus“ kein Unfall, ſondern eine abſichtlich herbeigeführte Exploſion vorliegt. Ein Steiger namens Wizna hat das Dynamitlager in die Luft geſprengt um Selbſtmord zu begehen. Wizna trug ſich ſchon ſeit einiger Zeit wegen unerquicklichen Familienverhältniſſen mit Selbſt⸗ mordgedanken. Noch vor einigen Tagen äußerte er ſich zu einem Kollegen, er habe die Sache ſatt und werde ihr bald ein Ende machen. Geſtern nach Beginn der Mittagsſchicht wurden die Pakete mit den Sprengkapſeln verteilt, als die anderen an Berlin, 17. meiſter den Wizna fragte, dieſer die Frage. Wenige Exploſion. Drahtuachrichten nuſeres Londoner Bureans. + London, 17. Juli. Auf der Bahnſtation Bank der Londoner elektriſchen Untergrundbahn brach geſtern abend 6 Uhr, als der Verkehr am ſtärkſten war, infolge Kurzſchluſſes Feuer aus. Glücklicherweiſe gelang es, die zahlreichen Züge durch Signale zurückzuhalten, ſo daß kein Zug an die Platt⸗ form heranfuhr. Die Perſonenmenge, welche mittelſt Fahr⸗ ſtuhls zur Station heruntergefahren war, wurde ſchleunigſt, doch in Ordnung wieder hinaufbefördert. Der inzwiſchen herbeigerufenen Feuerwehr gelang es bald, des Feuers Herr zu werden, wobei ein Feuerwehrmann ſchwer verletzt wurde. + London, 17. Juli.„Daily Expreß“ behauptet, aus guter Quelle zu wiſſen, daß die 3 für Bruſilien in England in Bau befindlichen Schiffe der Dreadnoughtklaſſe die Werft unter britiſcher Flagge verlaſſen werden. Die Regierung habe die Schiffe noch nicht gekauft, daher ſei wohl ein Dementi dieſer Abſicht zu erwarten, aber es ſei ſicher, daß es weder Japan noch einer anderen Macht gelingen werde, die Schifſe von Braſilien zu kaufen, da England ſie ſelbſt erwerben werde. London, 17. Juli. Offiziell wird dementiert, daß die Regierung den Plan aufgegeben habe, in Roſyth eine Flottenbaſis einzurichten. Marokko. London, 17. Juli. Der Sonderberichterſtatter der „Morning Poſt“ in Fez telegraphiert, daß Mulay Hafid entgegen anderen Meldungen die Hauptſtadt ſolange nicht zu verlaſſen gedenkt, bis er dort eine ordentliche Militär⸗ und Zivilverwaltung eingerichtet hat. 2. Doltswir tſchaft. 75 von 18 132 200 M. ein Minus von 375 110 M. auf. ſammlung beſchloß, die neue Anleihe von M. 1 500 000 der Konſorten zum Kurſe von 96,91 Prozent zu übertragen. Baumwollſpinnerei und Weberei Lampertsmüble bei Katſers⸗ ſch für 1907/08 ein 14 130 724.). Der Reſerve werden 5745 M.(6536 M) über⸗ wieſen. Einſchließlich 21648 M.(4960.) Vortrag ſtehen dann beantragt, von der Verteilung einer Dibidende ab zuſehen (in den zwei Vorjahren je 3 Prozent) und ztpar lt.„M. N..“ mit Rückſicht auf die bevorſtehenden Reorganiſationen, über deren Art aber keine Mitteilungen vorliegen. Aufſichtsratsſitzung des Kaliſyndikats. Wie angekündigt, hat ſich der Aufſichtsrat des Kaliſyndikats in Magdeburg mit den neuen Schwierigkeiten beſchäftigt, die aus den vom Kcliwerk Sollſtedt auf das Syndikat übergegangenen amerikaniſchen Verträgen ent⸗ Die Vorgänge in Perſien Petersburg, 16. Juli. Die Petersburger Tele⸗ Der Telegraph nach ſtanden ſind. Es wurde It.„Frkf. Zig.“ der bereits angedeutete der Reihe geweſen und fortgegangen waren und der Schieß⸗ ob alles in Ordnung ſei, bejahte Augenblicke ſpäter erfolgte die Die Pfälziſchen Bahnen wieſen bei einer Halbjohrseinnahme. giene Anleihe der Stadt Worts, ie e eee, Provinzielles u. Gerichtszeitung Diskonto⸗Geſellſchaft in Frankfurt a. M. und lautern. Nach 88 135 M.(i. V. 88 870.) Abſchreibhungen ergibt Reingewinn von 114911 M.(i. Vorj. 0 ig ſtehen dann ſich täglich Fußbäder mit iſer⸗ zu nel der noc 180 810,N.(19 148)) gur Gerfücung. Die Lerwallung ſich täglich Fußbäder mit Kaiſer Borax zu nel men und nach de Kompromiß mit dem Werke Sollſtedt betzw. deſſen amerikani⸗ ſchen Kontrahenten in die Wege geleitet. Der Aufſichtsrat billigte dabei den von der Syndikatsleitung eingenommenen Standpunkt, wonach Sollſtedt durch ſelbſtändige Lieferungen vertvagswidrig handeln würde. Im Intereſſe der Kaliinduſtrie ſoll jedoch eine Einigung über einzelne Fragen, insbeſondere über die von den amerikaniſchen Vertragsgegnern Sollſtedts zu beanſpruchenden Quantitäten bei beiderſeitigem Entgegenkommem angeſtrebt werden. Als Vorausſetzung wird dabei bezeichnet, daß Sollſtedt von weiteren ſelbſtändigen Lieferungen abſieht und die Unterſtützung der Durch⸗ führung ſeiner amerikaniſchen Verträge ſeitens des Syndikats ſicher⸗ ſtellt. In dieſem Sinne ſoll jetzt mit dem Werke Sollſtedt unter⸗ handelt werden, von deſſen Entſchließung die weitere Entwicklung des komplizierten Streitfalles abhängt. Zu dem Zuſammenbruch der Firma Mundt u. Franke in Gardelegen wird mitgeteilt, daß rund 500 Perſonen mit über ½% Mill. Mark Spareinlagen beteiligt ſind. Ueber die Ausſichten der Gläubiger kann zur Zeit noch nichts geſagt werden. 5 Die Oeſterreichiſch⸗ungariſche Staatsbahn wird vorausſichtlich bei der Verſtaatlichung die Genehmigung erhalten, für Inbeſti⸗ tionen auf die ungariſchen Werke und Domänen eine Obliga⸗ tionsanleihe bis zur Höhe von 50 Millionen Kronen zu emittieren. Aus dieſer Anleihe ſollen die künftigen Inveſtitionen gedeckt werden. Sollten die Barmittel ausreichen, ſo würde eventuell auf die Aktien eine größere Kapitalrückzahlung geleiſtet werden. 5 BViehmarkt in Maunheim vom 16. Juli. Amtlicher Be⸗ richt der Direktion.) Es wurde bezahlt für 50 Ko. Schlachtgewicht: 247 fälber: a) feine Maft⸗(Bollm.⸗Moſt) und beſte Saugkälber 85.00., b) mittlere Maſt⸗ u. gute Saugkälber 80—00., e) ge⸗ reinge Saugkälber 75—00., d) ältere gering genährte(Freſſer) 00—00 M. 32 Schafe: s) Maſtlämmer und jüngere Maſthammel 75—00., o) ältere Maſthammel 70—00., e) mäßig genährte Hammel und Schafe(Merzſcgafe) 65—00 M. 1329 Schweine: a) vollfleiſchige derfeineren Raſſen und deren Kreuzungen im Alter bis zu 1/ Jahren 65—00., b) fleiſchige 64—00., o) gering entwickelte o0—0., d) Sauen und Eber 56—58 M. Es wurden bezahlt für das Stück: 000 Luxuspferde: 0000—0000., 00 Arbeitspferde: 000—0000.,(o Pferde zum Schlach⸗ ten: 00—000., 000 Zucht⸗ und Nutzvieh: 000—-000 M. 00 Stüäck Maſtvieh: 0000 Mk., 00 Milchkühe: 000—000 M. Handel im allgemeinen mittelmäßig. Waſſerſtandsnachrichten im Monat Juli. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 42. 13. 14. 18. 16. 17.J VBemerkunge Nonſtan:[.,88 3,88 3,88 3,6 Waldshuut 2,72 2,90 Hüningen).. 42.32 2,28 2,33 2,40 2,40 2,43 Abds. 6 Uhr KHehl. 2,78 2,70 2,67 2,74 2,77 2,82] N. 6 Ubr Lauterbuerg 4,09 4,02 4,03 4,07 Abds. 6 Uh Mazan 4,81 4,26 4,21.24 4,29 4,81 2 Uhr Germersheimm 3,94 3,90 3,91 3,97.-P. 12 Uhr Maunheim. 363,61 3,57 8,50 3,47 3,52 3,58Morg. 7 Uhr Mainz 2923 0 1,10.,09.,06 1,02 1,00.-P. 12 Uhr Bingen.82 1,78 1,78 1½14 10 Uhr Kaunb....07 2,08 2,02 1,99 1,96 2 Uhr Koblenz 2,13 2,10 2,07 2/04 10 Uhr NKeln 2,07 2,01 1,98 1,94 1,89 2 Uhr Ruhrort 1,25 1,21 Uhr vom Neckar: 7 Mannheim. 6,56 3,52 3,46 3,43 8,48 3,49] B. 7 Uhr Seilbronn 0,34 0,40 0,38 0,40 0,42 0,48 V. 7 Uhr ) Oſtwind,. 12˙ C. Waſſerwärme des Rheins am 17. Juli, morgens 7 Uh Wiitgeteilt von der Sczwirbn⸗ u. Badeanftalt von Leopol eſchäftliches⸗ 5 In einem wiſſenſchaftlichen Werle heißt es:„Die Mehrzah der Fälle bei ſchweren Zerſtörungen der Zähne iſt eine Folge des Gebrauches der Zahnbürſte in Verbindung mit einem ſcharfem Zahnpulver, reſp. ⸗Paſta oder Seife. Viele der käuflichen rä⸗ parate enthalten eine erſtaunliche Menge von Bimsſtein, pulver ſierten Auſternſchalen oder anderen ähnlich wirkenden Subſtan n. Das iſt eine Mahnung, im Gebrauche eines Zahnpulvers vorf i zu ſein. Man frage ſich, ob das Präparat ſo zuſammengeſetz daß es den Zähnen nichts ſchadet. Irex⸗Zahnpulver iſt nach dieſem Prinzip hergeſtellt. Es iſt von denkbar zarteſter n⸗ heit, aber immer noch körnig genug, um eine gründliche Rei. der Zähne zu ermöglichen. Von dem Gebrauche von Paſten und Seifen iſt im allgemeinen überhaupt abzuraten, weil dieſe me oder weniger ſchädlich ſind, ſich beim Gebrauche in den Zahnlücke⸗ feſtſetzen und die Zähne angreifen. Wer alſo ein Zahnpulver an wendet, ſollte unbedingt Irey⸗Zahnpulber benutzen. * Ein roſig zarter, reiner Teint! Die menſchliche Geſicht haut beſteht bekanntlich aus kleinen Zellen, die in den untere Schichten weich und durchſichtig ſind, oben aber abblättern, m det ſie zu Schuppen eingetrocknet ſind. Sobald dieſer Vorgang m wird, erſcheint die Oberfläche hart, ſchwielig, verlierk ihre 2 ſichtigkeit und es ergibt ſich ein unreiner Teint. Dieſem wirkt allein die von der Firma Bergmann u. Co. in Radebeul⸗ den hergeſtellte Steckenpferd ⸗Lilienmilch S (Schutzmarke: Steckenpferd) entgegen. Die Seife iſt von d neutraler Beſchaffenheit und der Zuſatz von Borax bewirkt ſchnelle und beinahe unmerkliche Abſtoßung der unreinen Obe und erweiſt ſich ſomit bei einer dauernden Anwendung als u dingt zuverläſſiges Mittel zur Erhaltung eines roſigen, za reinen Teints. Die Steckenpferd⸗Lilienmilch⸗Seife iſt meiſten Apotheken, Drogerien und Parfümerien à Stück 50 3 zu haben. 5 Verantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbanm: für Kunſt, Feuilleton und Vermiſchtes: 25 Dr. Fritz Goldenbaum: 05 Rich. Se für Volkswirtſchaft und den übrigen retaktionellen J..: Franz Kircher. für den Inſeratenteil und Geſchäftliches Franz Kirche Druck und Verlag der Dr. H. Haas ſchen Zuchdruckere G. m. b..: J..: Julins Weber. 5 Für Touriſten, welche an Fußſchweiß letten, empfiehlt es Abwaſchen die Füße mit trockenem Kaiſer⸗Borax einzureiben, wodurch de üole Geruch beſeitigt und das Wundwerden de Füße verhindert wir Kaiſer⸗Borax nur echt in roten Kartons zu 10, 20 und 50 Pf. ausführlicher Gebrauchsanweiſung, iſt in den Drogerien, Apo ˖ Kolonſalwaren⸗, Parfümerie⸗ und Seifengeſchäften zu haben. In Japan badet man auf offener Stte i0 das tut man bei uns in Deutſchland nicht, wohl aber man beim Baden und beim Waſchen allgemein: Luhns! 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Mit- Fliederversammlung im Konfirmandensaale der Pfarrei I, Kaiser Wilhelmstr. 38.(Begrüssung dureh Herrn Hofrat Krafft, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen a. Rh.) 3. Abends—8 Uhr: Fest- geläute in allen Pfarreien der Stadt a. Rh. 4. Abends 8% Uhr: Familienabend im Hof, Bismarckstrasse No. 114. Begrüssung durch Herrn Hauptlehrer Berrsche. Vortrag des General- Sekretärs des Gustav-Adolf-Vereins, Herr Pastor Braunschweig aus Leipzig:„Ein Streifzug durch die Arbeitsfelder desGustav-Adolf-Vereins mit besonderer Berücksichtigung der Auslandsdiaspora.“ Ansprachen, Vorträge des EKirchengesangvereins der Pfarrei II, Orchestermusik(Grenadier-Kapelle). II. Mittwoch, den 22. Juli. 1. Horgens—8 Uhr: Festgeläute in allen Pfarreien, in den Pausen Choralmusi vom Turm der protest. Kirche der Pfarrei I. 2. Morgens—9 Uhr: Empfang der Festgäste am Bahnhof. 3. Morgens 9¼ Uhr: Aufstellung im Hofe der Marxschule zum gemeinsamen Gang in die Kirche. 4. 10 Uhr: Fest- gottesdienst in der Kirche der Pfarrei I. Festpredigt: Herr Stadtpfarrer Lie. Munzinger-⸗ Zweibrücken; Jahresbericht: Herr Stadtpfarrer Unger-Landau; Ohorgesänge des Vereins für klass. Kirchenmusik. 5. 9 Uhr: Für Sehulkinder Festgottesdienst in der Kirche Pfarrei II. Festpredigt: Herr Stadtvikar Wa m bs⸗ ganss-Ludwigshaſen. 6. Nach dem Gottesdienste II. Mitgliederversammlung i. d. Kirche der Pfarrei I. 7. Nachmittigs ½2 Uhr: Gemeinsames Mittagessen im Gesellschaftshause(Mk..50 ohne Wein). Pischkarten sind bei den Hexren Geistlichen erhältlich. 8. Nach- mittags 4 Uhr: Gesellige Vereinigung im Garten des Gesellschaftshauses, bel ungünstiger Witterung im Saale. Ansprachen u. Musikvorträge(Grenadierkapelle). Lud wigshafen, den 10- Juli 1908. Der Festausschuss. Ldw. Bechtold, Demschänke. 4. E, 2. E G, 2. ——..— CCCCcc *——— — *— Abounement; 50 Pfennig monatlich. Trägerlohm 10 Pfennig. Durch die Poſt bezogen inkl. Poſt⸗ afthlas N. l. 2 brs Quufl Telephon: Redaklion Nr. 877. annh ei Juſerate: Die Kolonel⸗Zeile 25 Pfg⸗ Auswärtige Inſerate, 80„ Die Reklame⸗Zeile„ 1 Mark —— Expedition Nr. 218. Nr. 126. Amts⸗ und Kreisverkündigungsblatt. Freitag, den 17. Juli 1908. Fahndung. In der Nacht vom./9. ds. Mits, wurden im Friedrichs⸗ park hier zwei große Phönix⸗ palmen, zwei Kugelbäumchen und ein Roſenſtock zerſtört und etwa 200 verſchieden⸗ grtige Pflanzen aus den Beeten geriſſen. Auf die Ermitte⸗ lung der noch unbekaunn⸗ ten Tätern iſt eine Be⸗ lohnung von 125 Mark ausgeſetzt. 18372 Sachdienliche Angaben wollen der Kriminalpolizei Mannheim gemacht werden. Gr. Staatsanwalt: Gunzert. 13372 Hekanntmachung. Betr.: Den Gurken⸗ markt zu Horchheim. Auf Grund der Marktordnung für den Gurkenmarkt der Ge⸗ meinden Horchheim, Weinsheim und Wies-Oppenheim bringen wir hierdurch zur öſſentlichen Kennknis, daß der Gurkenmarkt zu Horchheim am Samstag, den 18. Juli l. J. eröffnet wird. Vom genannten Tage ab fin⸗ det bis auf Weiteres jeden Mitt⸗ woch und Sannstag in der Zeit von 1 bis 4 uhr nachmittags auf dem Platz vor dem Schulhofe Gurkenmarkt ſtatt. Worins, am 13. Juli 1908. Großh. Kreisamt Worms. gez. Pr. Kayſer. No. 74456 P. Vorſlehende Be⸗ kanntmachung bringen wir dier⸗ mit zur öffentlichen Kenntuts⸗ nahme. Mannheim, den 15. Juli 1908. Großh. Bezirksamt. Polizeidirektion: Dr. Korn. 13876 Bekauntmachung. Rotlauf betr. Nr. 15562 III. In der Ge⸗ neinde Rippenweier, Amts⸗ vezirk Weinheim, iſt die Rot⸗ laufſeuche unter den Schweinen wieder erloſchen. 18870 Mannheim, 11. Juli 1908. Großh. Bezirksamt III: Konkurſe. Nr. 6825. In dem Konkurs⸗ verfahren über das Vermögen des Diplomingenieurs und Architekten Leopold Angſtmann in Mannheim iſt Termin zur Prüfung der nachträglich an⸗ gemeldeten Forderungen be⸗ ſtimmt auf 13368 Donerstag, 10. Sept.1908 vormittags 10% Uhr vr dem Großh. Amtsgericht Abt. IV(Zimmer Nr. 113). Mannheim, 3. Juli 1908. Der Gerichtsſchreiber Gr. Amtsgerichts III: Schwab. Konkurſe. Nr. 8350. In dem Konkurs⸗ berfahren über das Vermögen der Firma Kieſel und Walther in Mannheim iſt zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen Termin beſtimmt auf 13369 Montag, 3. Auguſt 1908 vormittags 10 Uhr vor dem Amtsgericht hier Abt. XIV, II. Siock, Zim. Nr. 114. Mannheim, 13. Juli 1908. Der Gerichtsſchreiber Großh. Amtsgerichts: Gieſer. Cberverſteigerung. Samstag, den 18. Juli 1908, vormittags 11 Uhr verſteigern wir auf unſerem Bureau I12,5 einen abgängigen Eber. Der Eber ſteht in der Eberhaltung Käfertal u. kann dort beſichtigt werden. Mannheim, 16. Juli 1908. Städt, Gutsverwaltung: Krebs. 31625 Ziegenboverſteigerung. Dienstag, 21. Juli 1908 vormittags 11 uhr verſteigern wir im Bauhofe 0 5 5 8 abgängige Ziegen, ͤcke. Maunheim, 16. Juli 1908. Städt, Gutsverwaltung: Krebs. 31626 Lauf Olüßere Ladeneinrichtung ür Kolonialwaren ꝛc. gebraucht 55 8 a zu kaufen g A. R. B. No. 62870 d. d Exb. 80 Perſonen erlagen der Lungen Mannh Bekanntmachung. Erkrankungen und Sterblichkeit im I. Vierteljahre 1908 betr. Nr. 911. I. Im I. Vierleljahre 1908 find aus dem Land⸗ ——5 Mannheim und gus den Vororten Käferthal, Neckarau und Waldhof folgende Erkrankungen an übertragbaren Krank⸗ deiten zur Anzeige gelommen: 2 Fälle von Kindbettſteber(1 in Sandhofen und 1 in Schrieshein), 9 Fälle von Scharlach(je 1 in Käfertal, Waldhof, Feuden ⸗ heim und Ilveshelm, 2 in Neckarau und 8 in Secken⸗ beim[Rheinau]. 12 Fälle von Diphterie(1 in Käfertal, s in Neckarau, 6 in „„Sandhofen und 2 in Seckenheim.) 2 8— ez ee(ie 1 in Feudenheim und theim). H. Es ſtarben(ohne die Zaßl f16] der Totgeborenen) im II. Vierteljahre 18055 e Von den Geſtorbenen waren Kinder im Alter von—1 Jahre 108; im Alter von—15 Jahren: 27; 4 Kinder ftarben an Keuch⸗ huſten und eine Frau an Kindbettſteber. 29 Kinder(unter 1 Wgen ſtarben an Berdauungsſtörung; chwindſucht und s ſtarden an Krebs. eim, den 14. Jufi 1908. Der Großh. Bezirksarzt U: Dr. Zix. S. 482. Nr. 1982. Katlsruhe. Bekanntmachung Die Herbſtprüfung für den einjährig⸗ freiwilligen Dieuſt betreffend. „Die Herbſtprüfung zur Erlangung der Berechtigung zum kinjährig⸗freiwilligen Militärdienſt wird im Laufe des Monats September d. J. ſtattfinden. Anmeldungen, in welchen das Geſuch um Zulaffung zur Prüfung auszuſprechen iſt, find ſpäteſtens bitz zum 1. Auguſt d. J8. aunber einzureichen und find denſelben Abascießen⸗ „ a) ein von der zuſtändigen Behörde ausgeſtellbes 13 Geburtsgeugnis; 18371 13374 b) die nach Muſter 17a erteilte Einwilligung des ge⸗ ſetzlichen Vertreters mit der Erklärung, daß für die Dauer des einjährigen Dienſtes die Koſten des Unterhalts mit Einſchluß der Koſten der Aus⸗ rüſſtung, Bekleidung und Wohnung, von dem Be⸗ werber getragen werden ſollen; ſtatt dieſer Er⸗ klärung genügt die Erklärung des geſetzlichen Ver⸗ treters oder eines Dritten, daß er ſich dem Be⸗ werber gegenüber zur Tragung der begzeichneten Koften verpflichte und daß, ſoweit die Koſten von der Militärverwaltung beſtritten werden, er ſich dieſer gegenüber für die Erſatzpflicht des Bewerberg als Selbſtſchuldner verbürge. Die Unterſchrift des geſetzlichen Vertreters und des Dritten, ſowie die Fähigkeit des Bewerbers, des geſetzlichen Vertreters oder des Dritten zur Beſtreitung der Koſten iſt obrigkeitlich zu beſcheinigen. Uebernimmt der ge⸗ ſetzliche Vertreter oder der Dritte die in dem Vor⸗ ſtehenden bezeichneten Verbindlichkeiten, ſo bedarf ſeine Erklärung, ſofern er nicht ſchon kraft Ge⸗ ſetzes zur Gewährung des Unterhalts verpflichtet iſt, der gerichtlichen oder notariellen Beurkundung; c) Unbeſcholtenheitszeugniſſe vom 14. Lebensjahre an. Sämtliche Papiere ſind im Original einzureichen. Auch hat der Prüfling einen von ihm ſelbſt geſchrie⸗ benen Lebenslauf beizufügen und in der Meldung anzu⸗ geben, in welchen zwei fremden Sprachen(lateiniſch, griechiſch, franzöſiſch und engliſch oder ſtatt des letzteren ruffiſch) er geprüft zu werden wünſcht. Bezüglich der Wiederholung der Prüfung beſtehen folgende Grundſätze: Beſteht ein Bewerber die Prüfung vor der Prüfungs⸗ kommiſſion nicht, ſo iſt eine einmalige Wiederholung zu⸗ läſſig. iſt auch dieſe erfolglos, ſo darf der Bewerber von der Erſatzbehörde dritter Inſtanz nur in ganz beſonderen Ausnahmefällen zum dritten Male zur Ablegung der Prüfung zugelaſſen werden. In dem Geſuch um Zulaſſung zur Prüfung iſt daher auch anzugeben, ob, wie oft und wyo ſich der Bewerber einer Prüfung vor einer Prüfungskommiſſion bereits unterzogen hat. 11957 Karlsruhe, den 3. Juli 1908. Prüfungskommiſſtion für Einjührig⸗Freiwillige: Der Vorſitzende: Föhrenbach. f3, 10 Verſteigerung U 3, 16. Freitag, den 17. Juli, nachmittags 2 Uhr verſteigere ich im Auftrag in meinem Lokal Q 3, 16 ſolgende: 1 Eßzimmer in eichen, mit Gardinen und Teppich, 1 Schlaf⸗ Ummer, ſchwer nußbaum, poljſert, mit Roßhaarmatiatzen, 2 Büfett, Diwan, Lüſter, Nähmaſchine für Hand⸗ und Fußbelrieb ſaſt neu, mehrere bochhäupt. Betten, Waſchtiſche, Kleiderſchränke, Piniano,. Tafelklapier, Hackllotz, Marmorwage, paſſend lür Metzger, Waſch maſchine. f Ferner verſteigere ich wegen Aufgabe eines Trödlergeſchäftes eine große Partie Herren-Anzüge, ſowte einzelne Hoſen, Röcke, Ueberzleher, Mäntel, ferner eine große Partie Damenkleider, beſt in Koſtümkleider, ſeld. Blouſen. Röcke ꝛc., Kinderkleider, ſowie eine große Partie Schühe und vieles andere mebr. Günſtige Gelegen⸗ heit für Händler! 80575 Heinrich Seel, Auktionator, Q 8, 16. Während der Verſteigerung verkauſe zu enor billigem Preiſe im vorderen Lokal einen großen Poſten hochmod. Seiden⸗ und Wollſtoffe, Spitzen und Beſaßartikel. alles nur erſte Quallitäten. In der Haäuptſynagogée. Freitag, 17. Juli, abends 7½ Uhr. Samstag, 18. Juli, morgens 5 Wee 10 255 Jugendgottesdſenſt mit Schrifterklärung. ends 9 Uhr 20. An den Wochentagen: Morgens 6% Uhr, abends 6½ Uhr. In der Clausſynagoge. Freitag 17. Jull, abends 7½ Uhr. Samstag, 18. Juli, 8 Uhr. Abends 9 Uhr 20. Morgens 6 Uhr, abends 7 Uhr. 91,13 Bebrg Tichentler 513 Fernsprecher 2184.— Gogründet 1889. Wäsche- u. Aussteuer-Meschäft Eiaentümer:; A atholi ſches Spezialität: Herrenhemden. Mitglied des Allgem. Rabatt-Sparvereins. 74160 Nr. 9099. 13673 In der Slrafſache gegen den Kaufmann Chri⸗ ſtian Wilhelm Otto Huber aus Stuttgart, wegen Ver⸗ gehens gegen das Nahrungs⸗ mittelgeſetz, hat das Großh. Schöffengericht in Mannheim am 26. Juni 1908 für Recht erkannt: Der Angeklagte Kaufmann Chriſtian Wilhelm Otto Huber von Stuttgart, Teilhaber der Firma Horſtmann& Hafter in Mannheim, wohnhaft in Mannheim, wird wegen Ver⸗ gehens gegen§ 10, Ziffer 2, des Nahrungsmittelgeſetzes zur Geldſtrafe von — Treihundert Mark für den Fall der Unbeibring⸗ lichkeir zu einer Gefängnis⸗ ſtrafe von 30 Tagen verur⸗ teilt. Der Angeklagte hat die Koſten des Verfahrens zu tragen. Das Urteil iſt durch zwei⸗ maliges Einrücken in dem hieſigen Amisverkündiger binnen 6 Wochen nach Ein⸗ tritt der Rechtskraft auf Koſten des Schuldigen öffentlich be⸗ kannt zu machen. V. R. W. Die Richtigkeit der Abſchrift der Urteilsformel wird be⸗ glaubigt und die Vollſtreck⸗ barkeit des Urteils beſcheinigt. Mannheim, 10. Jult 1908. Schneider, Gerichtsſchreiber des Großh · Amtsgerichts 10. Vergebung. Die Ausführung der Erd⸗ Betou⸗ und Maurerarbeiten für den Neubau des Kohlenſchuppens im ſtädt. Elektrizitätswerk In⸗ duſtriehafen ſoll im Wege der Submiſſion vergeben werden. Die Unterlagen zur r8 können in unſerem Burean K 7, Zunmer Nr. 11 während der Dienſiſtunden von—12 und —6 Uhr eingeſehen reſp. be⸗ zogen werden. Leiſtungsfähige Unternehmer, welche ähnliche Arbeiten ſchon wiederholt ausgeführt haben und hierüber Nachweiſe erbringen lönnen, wollen ihre Angebote bis ſpäteſtens Samstag, 25. Juli 1908, vormittags 11 uhr verſchloſſen mit entſprechender Auſſchrift bel uns, Zimmer Nr. 4 einreichen. Mannheim, 11. Juli 1908. Die Direktion der ſtädt. Waſſer⸗„ Gas⸗ und Elektrizitätswerke. chler. 31619 Arbeitsvergebung. Nr. 9398 I. Die Herſtellung einer Fahrrampe von der Bun⸗ ſenſtraße nach dem Neckar⸗ vorland an der neuen Neckar⸗ brücke ſoll öffentlich vergeben werden. Die Zeichnungen und Be⸗ dingungen liegen auf dem Tiefbauamt, Litra L 2, 9 zur Einſicht auf und können An⸗ gebotsformulare und Maſſen⸗ verzeichniſſe gegen Erſtattung der Vervielfältigungskoſten von dort bezogen werden. Angebote ſind verſiegelt und mit entſprechender Aufſchrift verſehen dem Tiefbauamt bis zum 31624 Montag, 27. Auki 1908, vormittags 11 Uhr, einzuliefern, woſelbſt die Er⸗ öffnung der eingelaufenen An⸗ gebote in Gegenwart der etwa erſchienenen Bieter ſtattfinden wird. Nach Eröffnung der Ver⸗ dingungsverhandlung gehende Angebote werden nicht mehr angenommenn. Zuſchlagsfriſt 6 Wochen. Mannheim, 13. Juli 1908. Städt. Tiefbauamt. Eiſenlohr. Sghaubndenbeſher . ſ. w. werden darauf aufuterk⸗ ſan gemacht, das für das Som⸗ merſeſt der Deutſchen Gene⸗ ralfechtſchule, das Sonntag. den 19. Jull auf dem Feuplaß bei den Reunwieſen ſtaftfindet, noch einige Plätze zu verge⸗ ben ſind. 50521 Au eldungen bei Ex. Kunert, Luiſenring 61, zwiſchen 12—5 Uhr nachſmtttags. Sekauntmachuug. Aufgebot von Pfandſcheinen. Es wurde der Antrag geſtellt ſolgende Pfandſcheine des Städt. Leihamts Maunheim: Lit. A Nr. 15201, Sit. A Nr. 58431, vom 1. Juni 1908, welche angeblich abhanden ge⸗ kommen ſind, nach 8 23 der Leih⸗ amtsſatzungen ungiltig zu er⸗ klären. Die Inhaber dieſer Pfandſcheine werden hiermit aufgeſordert, ihre Anſprüche unter Vorlage der Pfandſcheine innerhalb vier Wochen vom des Erſcheinens dieſer ekannt⸗ machung an gerechnet beim Städt. Leihamt, Lit. 0 5 Nr. 1, geltend zu machen, widrigenfalls die kraftloserklärung oben ge⸗ naunter Pfandſcheine erfolgen wird. 3162 Mannheim, 16. Juli 1908. Städt. Leihamt. Verſteigerung. Mittwoch, den 22. Juli 1908, nachmittags von 2 Uhr an, 15 im Verſteigerungslokal des teſigen ſtädtiſchen Leihamts, itera C 5, 1— Eingaug gegen⸗ über dem Schulgebhände— die öffentliche Verſteigerung ver⸗ fallener Pfänder gegen Bar⸗ zahlung ſtatt. 5 Das Verſteigerungslokal wird jeweils um 1½2 Uhr geöffnet. Kindern iſt der Zutritt nicht geſtattet. 31827 Mannheim, 16. Jult 1908. Städt. Seihamt. Pfänderſammelſtellen. In folgenden Stadtvierteln ſind amtliche Pfänder⸗ ſammelſtellen für das Städt. Leihamt zu beſetzen; 1. Schwetzingerſtabt. 2. Neckarſtadt in der Nähe der Lutherkirche u. Lang⸗ ſtraße. 3. In der Gegend von J 4. Unbeſcholtene, kautionsfähige u. verheiratete Bewer ber, welchen die zum Betrieb der Pfändervermittlung erforder⸗ lichen Barmittel zur Verfügung ſtehen, wollen ſich unter Dar⸗ legung ihrer perſönlichen Ver⸗ hältniſſe und ſeitherigen Be⸗ ſchäftigung ſchriftlich bei uns melden. 31629 Mannheim, 14. Juli 1908. Städt. Leihamt. Belanntnachung. 8 Bet unſerer Lagerverwaltung iſt die Stelle eines Büro⸗ gehilfen in Erledigung ge⸗ kommen und ſoll dieſelbe als⸗ bald wieder beſetzt werden. Geeignete Bewerber wollen ihre Geſuche unter Vorlage von Zeugnisabſchriften, welche nicht zurückgege⸗ ben werden und unter An⸗ gabe ihrer Gehaltsanſprüche bis längſtens 22. d. Mts. bei unterfertigtem Amt einreichen. Mannheim, 13. Juli 1908. Städt. Straßenbahnamt. Annoncen- Aunahme f. ll. Zeltung. Mannhelm Strohmarkt 8 — 125 Jung. verh. Mann, mit der doppelten Buchführung vertr., ſucht per 1. Oktober dauernde Stellung in einer 7658 Deſtillationoh. Weinhandlung Derſelbe iſt in allen Keller⸗ arbeiten vollftändig eingear⸗ ein, beitet, geht ab u zu auch auf Reiſen. Off. unter 8. L. 3965. an Rudolf Moſſe, Stutt⸗ gart. Aelterer Herr mit guten Beziehungen zur Groß induſtrie zwecks Einſührung eines konkurrenzloſen Artikels der Far⸗ beubranche 7664 geſucht. Angebote unter D. P. 270 an Rudolf Mosse, Dresden. amfseſes Junger Kaufmann ſucht für ſeins freien Stunden Nebenbeſchäftizung durch Nach⸗ tragen der Bücher, ſchriftlichen Arbeiten u. ſ. w. Offert. unt. Nr. 25148 an die Expedition. vom 22. Mai 1907, Zwangsverſteigerung. Nr. 7579. Im Wege der Zwangsvollſtrecküng foll das in Mannheim belegene, im Grund⸗ buche von Mannheim zur Zeit der Eintragung des Verſtei⸗ gerungsvermerkes aufden Namen der Katharina Freidinger in Heidelsheim eingetragene, nach⸗ ſtehend beſchriebene Grundſtück aut Mittwoch, 16. September 1908 vormittags 9¼ Uhr durch das unterzeichnete Notartat in deſſen ODtenſträumen B 4, 3 in Mannhein verſtelgert werden. Der Verſteigerungsvermerk iſt am 5. Juni 1908, iu das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteilungen des Grundbuchamts, ſowie der übrigen das Grundſtück betreffen⸗ en Nachwelſunge u, insbeſonder der Schätzung surkunde iſt jede nann geſtatt et. Es ergeht die Aufſorderung, Mechte, ſoweft ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs⸗ 8permerkes aus dem Grundbüch nmicht 5 waren, ſpäteſtens Im Verſteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaub⸗ 17 zu machen, widrigenfalls ſii ei der Feſtſtellung des geringſten Gebotes nicht berückſichtigt und bei der Verteilung des Verſſeiger⸗ ungserlöſes dem Anſpruche des Gläubigers und den übrigen Mechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerung entgegen 19 haben, werden aufgefordert, vor der Erxteilung des Na die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ ſtellung des Verfahrens herbei⸗ Nach de widrigeifals für das t der Verſteigerungserlös an die Stelle des ver rten Gegen⸗ ſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grurbfiges: Grundbuch von Mannheim, Band 8, Heft 18, Beſtandsver⸗ zeichnis I. 80529 Lagerbuch Nr. 132 Flächen⸗ Inhalt 23 08 qm Hofraite an der Dralsſtraße 18a. Hierauf ſteht ein unterkellertes zweiſtöckiges vorderes Wohnhaus mit Gaupen, gegen den Hof drei⸗ ſtöckig, ſowie ein Seitenbau links ge ſchätzt zu Mk. 29 200.— Maunheim, 11. Juli 1908, Gr. Notariat III als Vollſtreckungsgericht: Oppenheimer. Iwaugs⸗Yerſteigerung. Nr. 7580. Im Wege der Zwangs⸗ vollſtreckung ſoll das in Mann⸗ heim belegene, im Grundbuche von Maunheim, zur Zeit der Ein ⸗ tragung des merkes auf den Namen des Geſamtguts der allgemeinen Gütergemeinſchaft zwiſchen Georg Söhnlein ſen. und deſſen Ehefrau Mathilde, geborene Schuhbauer in Neckargemünd eingetragene, nachnehend be⸗ ſchriebene Grundſtück am Samstag, 26. Septbr. 1908, vormittags 9½½ Uhr, durch das unterzeichnete Notariat, tu deſſen Dienſträumen, B 4, 3, in Mannheim, verſteigert werden. Der Verſteigerungsvermerk in ant 6. Junt 1908 in das Grund⸗ buch eingetragen worden. Die Einſicht der Mitteikungen des Grundbuchamts, ſowie der ubrigen das Grundſtück betreſſen⸗ den Nachweifungen, insbeſondere der Schätzungsurkunde, iſt jeder⸗ mann geſtattet. Es ergeht die Aufforderung, Rechte, ſoweit ſie zur Zeit der Eintragung des Verſteigerungs, vermerkes aus dem Grundbuch nicht erſichtlich waren, päteſtens im Verſteigerungstermine vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerſpricht, glaubhaft zu machen, widrigen⸗ kalls ſie bet der Feſtſteltung des geringſten Gebots nicht berück⸗ ſichtigt und bei der Verteilung des Verſteigerungserloſes dem Auſpruche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgeſetzt werden. Diejenigen, welche ein der Ver⸗ ſteigerungentgegenſtehendesRecht hahen, werdeltl aufgefordert, vor der Ertetlung des Zuſchlags die Aufhebung oder einſtweilige Ein⸗ ſteltung des Verfahrens herbei⸗ zulühren, widrigenſalls für das Necht der Verſteigerungserlös an die Stelle des verſteigerlen Gegen⸗ ſtandes tritt. Beſchreibung des zu verſteigernden Grundſtücks: Grundbuch von Maunheim, Band 476, Heft 35, Beſlandsver⸗ zeichnis J. 80539 Lagerbuch⸗Nr. 5599g, Flächen⸗ inhalt 6a 57 qm Hofratte mit Gebäulichkeiten unvollendeter Rohbauten an der Meerfeld⸗ ſtraße 86, geſchätzt zu 54000 Mk. Mannheim, 11. Jult 1908. Großh. Notariat III als Boliſtreckungsgericht: „ ł Lehrmädchen zum Kleiber machen geſucht. 25522 +T 3. 2 118. Jahrgang. Aidoncen.Aunöhme fü al8 980 Fcee 14.N 4Mann eim FN iinn Buxeauräumlichkeiten in nächſter Nähe des Kauf⸗ hauſes, Parterre u. 2. Stock bis zu 250 qm, ganz od. geteilt auf Wunſch beſonders einge⸗ richtet, wegen Umbau per Aprilod Jult nächſt. Jahr. 15 zu vermieten. 5 Auskunft erteilt uut. D. 967 Haaſenſtein& Vogler, .⸗G., Mannheim. 9 Viseret! Hervorragend. ſüͤddentſches lieſert ohue Mehrpreis 1 Solide Möbel Haaſenſtein& Vogler.⸗G. in Heidelberg. deldteckehl f Auf ein neues Haus, an erſter Stelle mit nur 7500 Mk. belaſtet, wird eine 2. Hypothel für 10—12000 Mark geſucht. Off. u. 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Bei dem daſelbſt um 1 Uhr 25 fälligen Zuge war während der Abfahrt die Kuppelung eines Wagens zerriſſen, ohne daß dies ſofort bemerkt worden war. Die Maſchine dampfte denn auch mit 2 Wagen davon, während die anderen einſam und berlaſſen ſtehen bleiben ſollten. Erſt durch die Zurufe einiger auf dem Bahnſteig weilender Perſonen wurde der Zugmeiſter auf den eingetretenen Verluſt aufmerkſam gemacht. und brachte den Zug zum Stehen. In mühſamer Arbeit, die ungefähr ½% Stunde in Anſpruch nahm, wurde der widerſpenſtige Wagen ausgeſchaltet und auf ein totes Geleiſe abgeſchoben. Als nun end⸗ lich der Zug zur Abfahrt bereit ſtand, entdeckte man, daß der Zug⸗ meiſter noch fehlte. Dieſer hatte ſich, vermutlich um des heißen Tages Laſt und Arbeit durch einen friſchen Trunk etwas erträglicher zu geſtalten, in die nahe Schenke begeben. Da aber ſeine Flucht in die kühlen Hallen des ehrenwerten Gambrinus unbemerkt geblieben war, bedurfte es erſt eines kleinen Streifzugs, um ſeiner unent⸗ behrlichen Perſon habhaft zu werden. Nachdem der Erſehnte bei ſeinem Erſcheinen von den Fahrgäſten ſtürmiſch begrüßt worden war, konnte der Zug ungeſtört ſeinen ferneren Zielen zueilen. Man ſieht, auch im Zeitalter des Verkehrs, des Dampfes und der Glektrizität iſt die Gemütlichkeit noch nicht ausgeſtorben. S Lauda, 13. Juli. Bei dem jüngſten Sängerfeſte in Mergentheim erhielt der Geſangrerein Frohſinn Lauda den erſten Preis ſowie den von dem Großherzog geſtifteten Ehrenpreis, beſtehend in einem ſilbernen Becher. Ehrend ſei hierbei beſonders des Dirigenten, Herrn Taubſtummenlehrer Hartmann in Gerlachsheim, gedacht, der trotz ſeines Alters von noch nicht 25 Jahren auf die gleichen Erfolge im Jahre 1906 in Wertheim und 1904 in Lauda zurückblicken kann. oc. Raſtatt, 13. Juli. Die Landesverſammlung badiſcher Land⸗ und kleinerer Stadtgemein⸗ den wurde geſtern in hieſiger Stadt abgehalten. Etwa 145 Vertreter hatten ſich hierzu aus allen Landesgegenden einge⸗ funden. Der Vorſitzende des Verbandes, Herr Bürgermeiſter Hambrecht aus Sandhauſen, eröffnete die Verſammlung um 10 Uhr vormittags in dem neureſtaurierten Feſthalleſaal, ge⸗ dachte der ſegensvollen Regierungszeit des verſtorbenen Groß⸗ herzogs und ſprach die Ueberzeugung aus, daß man auch dem neuen Landesfürſten das gleiche Vertrauen und Liebe entgegen⸗ bringen dürfe. Er machte den Vorſchlag, an den Großherzog ein Huldigungstelegramm abzuſenden, dem allſeits zugeſtimmt wurde. Nachdem Herr Bürgermeiſter Bräunig namens der Stadt die Verſammelten begrüßt und ein Schreiben des Herrn Oberbürgermeiſters Winterer von Freiburg zur Kenntnis ebracht hatte, wurde in die Tagesordnung eingetreten. Der zur Verleſung gebrachte Rechnungsabſchluß gab zu keiner Er⸗ örterung Anlaß und fand Zuſtimmung. Aus dem Jahresberiche des Vorſtandes war zu erſehen, daß der Verband im letzten Jahr einen erheblichen Zuwachs erfahren hat und daß 231 Gemeinden beigetreten ſind; nur 6 Amtsbezirke ſind noch nicht beigetreten. Weiter enthält der Bericht Mitteilungen, daß Schritte getan worden find inbetreff der Einkommensverhältniſſe, daß Petitionen über das Schulgeſetz ergangen ſind uſw. Der Vorſitzende teilte auch näheres mit über die Handhabung und Zuſtände bezüglich der Grundbuchführung in anderen Staaten. Darauf hielt Herr Bürgermeiſter Bräunig einen Vortrag über die Straßenreinigung und die darüber im neuen Straßen⸗ geſetz enthaltenen Beſtimmungen. Den weiteren Gegenſtand der Tagesordnung bildete die Gründung eines Verbands⸗ organs. Es wurde beſchloſſen, den Verbandsvorſtand zu be⸗ auftragen, die nötigen Schritte hierwegen einzuleiten. Es wur⸗ den dann noch verſchiedene Wünſche erledigt und als nächſter Verſammlungsort wiederum Raſtatt beſtimmt. oc, Vom Kaiſerſtuhl, 13. Juli. In der allen Be⸗ ſuchern des Kaiſerſtuhlgebirges bekannten Wallfahrtskirche Kalharinenkapelle, die weit beherrſchend in die Lande ſchaut, wurde dieſer Tage eingebrochen und die Opferſtücke ihres Inhalts beraubt. Auch dem Inhaber der Wirtſchaft auf St. Katharing ließen die Diebe Wein und andere Vorräte mit⸗ gehen. Dem Anſchein nach ſind die Diebe an Blitzableitern in ragen Sie den Arzt, falls Sie gewohn ⸗ lichen Kaffee nicht vertragen und die als Erſatz dafür angebotenen Surrogate nicht mögen. Fragen Ste iün, ob er Ienen coffelnfreten Rafßer erlaubt und er wird antworten, daß er nichts dagegen habe. Prüfen Sie bann ſeſbſt, ob Sie in Geſchmack und Aroma einen Unterſchied zwiſchen coffeinfreiem Kaffee und anderem finden können! Setzen Sie Kaffeekennern coffeiufreien Koffee und anderen vor, und frogen Sie, welches der beſſere iſt— ketg wirb das Urtril für den coffeinfrelen enthalten.— Darum prüfet! General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) die Höhe geklettert und durch ein Fenſter eingedrungen. den Tätern hat man bis jetzt keine Spur. oc. Vom Kaiſerſtuhl, 8. Juli. Auf die nunmehr an unſerem Gebirge beendete Kirſchenernte kann mit großer Befriedigung zurückgeſehen werden, denn trotz der den Bäumen in den unteren Lagen zugefügten Schäden durch die Froſttage der Oſterzeit iſt der Ertrag beſſer ausgefallen, als es damals ſelbſt optimiſtiſche Gemüter erhofften. Von an⸗ fänglich 25 Pfg. für die erſten Kirſchen ſank der Preis bis auf 10 Pfg. pro Pfund herab. Der Durchſchnittspreis pro Zentner betrug 12—13 Mk. Auf einzelne Gemeinden ent⸗ fallen durch den Ertrag der Kirſchenernte ziemlich hohe Sum⸗ men: allein Ihringen vereinnahmte rund 60 000 Mk. und in ähnlichem Verhältnis ſtehen die anderen Orte. *Wieſenbach, 14. Juli. Am Freitag fiel hier der Sohn des Landwirts Joh. Markmann beim Kirſchenbrechen von dem Baume und erlitt dabei ſchwere innnere Verletzungen, denen er in der Nacht erlegen iſt. Der Unfall iſt umſo bedauerlicher, als Markmann, der Vater, ſchon lange Jahre leidend iſt und nicht mehr aus dem Hauſe kann; jetzt wurde ihm auch noch ſeine Stütze ge⸗ nommen. oc. Freiburg, 13. Juli. Herr Erzbiſchof Dr. Nör⸗ ber hat ſich zu dreiwöchigem Aufenthalte an den Achenſee be⸗ geben. oce Aus dem Breisgau, 10. Juli. Einen recht gelungenen Streich wurde dieſer Tage einem allein lebenden Ehepaar in einem Dorf bei Freiburg in abſichtsloſer Weiſe geſpielt. Ein Nachbar hatte dem Ehepaar in ſpäter Abendſtunde aus Gefälligkeit noch einen Wagen Heu einge⸗ fahren, der gerade vor das Schlafzimmerfenſter zu ſtehen kam. Die guten Leute gingen zu Bett und da der vor dem Fenſter ſtehende Heuwagen das Tagesgeſtirn nicht hereindringen ließ, glaubte das Ehepaar bei ſeinem öfteren Erwachen, es ſei noch immer tiefe Nacht. Erſt gegen 12 Uhr wurde das Ehepaar bon dem Nachbar, der ſeinen Wagen gebrauchte, aus ſeiner unfreiwillig langandauernden Ruhe erlöſt. Sport. * Neue Erfolge der M. F. G.„Viktoria 97“. Bei den am ver⸗ gangenen Sonntag in Ludwigshafen ſtattgefundenen Nationalen Olympiſchen Spielen ſchnitten die Leichtathletiker der Viktoria wieder geradezu glänzend ab. insgeſamt 5 erſte, 3 zweite, 1 dritten und 4 vierte Preiſe für ihre Farben. Die Preiſe verteilen ſich wie folgt: Im Diskuswerfen wurde Herr W. Trautmann mit 33,57 m Erſter. Er über⸗ warf hier den deutſchen Altmeiſter W. Dörr vom Frankfurter .K. Hermannjia, der ſeinerzeit im Jahre 1906 von der D. S. f. A. zu den Intern. Olympiſchen Spielen nach Athen entſandt wurde und Deutſchland vertrat. Die 1500 m Bezirksmeiſter⸗ ſchaft holte ſich Herr L. Klein. In der ſchönen Zeit von 2375 Sekunden gewann Herr Trautmann den 200 m⸗Lauf. Vierter wurde Herr W. Falkner. Im Schleuderballwerfen blieb Herr Trautmann mit 45,60 m nur 1 m hinter dem Welt⸗ rekordmann W. Dörr als Zweiter zurück. Unter 28 Konkurren⸗ ten wurde Herr R. Falkner Vierter. Weitſprung mit Anlauf ebenfalls mit 5,61 m Herr Trautmann Erſter. Als Dritter und Vierter konnten ſich die Herven Hommen und Leibig pla⸗ zieren. Im 1500-Lauf Herr Klein Zweiter. In der kombi⸗ nierten 800 m⸗Stafette wurde die Viktoria⸗Stafette hinter der beſtbekannten Frankfurter Kickers⸗Mannſchaft Zweite. Vierter wurde Herr Keller im 800 Meter⸗Vorgabelauf. Ferner Herr W. Falkner im Leichtgewichtsringen unter 28 Konkurrenten Vierter. Das Hauptereignis des Tages war der Fünfbampf, be⸗ ſtehend aus 200 m Lauf, Weitſprung, Diskuswerfen, Kugelſtoßen und Ringkampf. Hier gewann überlegen wieder Herr Traut⸗ mann. Er wurde mit 25 Punkten lalſo mit wieder fünf Erſter) Sieger. Der Leichtathletikabteilung der M. F. G. Viktoria iſt zu dieſen bedeutenden Erfolgen nur zu gratulieren. Mit immer größerem Intereſſe ſieht man den großen Internation. Olym⸗ piſchen Spielen in Mannheim auf dem Viktoria⸗Sportplatz(bei den Rennwieſen) entgegen, zumal hier noch viel bedeutendere Konkurrenz, auch vom Auslande, erwartet wird. Deutsche Hausfrauen kütet Euren kostbarsten Schatz, die Wäsche! Soda macht sie gelb und grössere Mengen davon sind schädlich.— In manchen Waschmitteln ist bis zu 90% Soda Ohlor zerfetzt die Wäsche in kurzer Zeit. Das patentamtlich geschützte, von wissenschaftlichen Autoritäten anerkannte—„Ding an sich“— ist frei von Chlor und Soda, wäscht, bleicht, desinflziert und spart an Geld, Zeit und Arbeit.— „Ding an sich“ erobert sich schrittweise, trotz aller Anfeindungen jeden Tag neue Freunde. Zu haben in den bekannten Geschäften. Von Sie erzielten nicht weniger als +Das ſchwere Automobflunglück in Beelitz, bei welchem einegt der Wageninſaſſen, Herr Regierungsrat Serlo, getötet, die übrigen ſchwer berletzt worden ſind, kann wohl geeignet ſein, die öffent, liche Meinung aufzuregen und in ihrer Verurteilung des Automo⸗ bils zu beſtärken, und doch kann man bei kaum einem anderen Unfall ſo ſicher ſein, daß den Lenker keine Schuld trifft, wie bei dieſem. Denn der Lenker des Protoswagens, Herr Map Oechelhäuſer, iſt einer der markanteſten Perſönlichkeiten in Kampfe um eine innere und äußere Geſundung des Automobil⸗, weſens. Nicht nur, daß er ſelber als äußerſt tüchtiger und vorſich, tiger, ruhiger Fahrer bekannt iſt, dem ſeine Maſchine in jeder Schnelligkeit gehorcht, er iſt ſeit Jahr und Tag in Wort und Schrißt dafür eingetreten, daß nur eine gründliche Reform des Chauffeur⸗ weſens uns von den wilden Autlern und rückſichtsloſen Fahrern 0 Dr. nach Friedrichshafen führen, wo ſich Dr. Oechelhäuſer an der Be⸗ obachtung der Zeppelin ſchen Dauerfahrt beteiligen wollte, wie denn auch ſein Name auf der Teilnehmerliſte der militäviſchen Uebungs, fahrt Wien⸗Berlin ſteht. Wenn einem ſolchen Manne nun ein ſo ſchwerer Unfall begegnet, ſo darf man von vornherein anmehmen, daß es ſich nur um ein unglückſeliges Zuſammentreffen von Um⸗ ſtänden handelt, für die ſchließlich der Automobiliſt nicht verant⸗ wortlich gemacht werden kann. Soweit der Unfall bis ietzt auf⸗ geklärt werden konnte, iſt er auf das Scheuwerden eines Pferdez zurückzuführen, deſſen Reiter, ein Bauer, die Herrſchaft über daß Tier verlor und das plötzlich kurz vor dem Auto vom Seitenweg her auf die Qauſſee ſprang. „Was gut iſt, führt ſich von ſelbſt ein“, das beweiſt „Anorr⸗Sos“z; ſie führt ſich von ſelbſt ein und findet täglich neue Verehrer. 4513 Su haben bei: Jean Spoerri, Bellenſtr. 42. Zu haben in allen Mineralwasserhandlungen, Apotheken, Drogerien Generalvertr. f. Mannheim u. Umg.: Wilh. Müller, U3, 26, Tel. 1686. 7030 IIrummn Berlin 1908. Ausstellungshalle am Zoologischen Garten. 7662 Bis zum 4. Oktober täglich von 10—10 geöffnet. Jeden nachmittag Einödshofer-HKonzerte. Fintrittspreis von jetzt ab M..00, Sonntags 50, Pfg. 75¹9 Kaffee günſtig ansfallen. Fragen Sie, prüfen ee. Sie genan, bilden Sie ſich ein eigenrs Urteil und hören Sſe auch die Urteile Unpar⸗ tefiſcher! 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Man bermeide Fleiſchgenuß, und nehme als Hauptnahrung Reis, friſches Gemüſe, Nüſſe, Früchte und Wei⸗ zenbrat zu ſich. 3. Man vermeide Kaffee, Kakao, Tee, Liköre, Ge⸗ würze umd überhaupt jeden Alkohol. 4. Mam nehme ſo wenig Salz als möglich, denn Salg macht die Knochen ſteif. 5. Man laue jeden Biſſen ſehr gut, bevor man ihn hinunterſchluckt. 6. Man trinke niemals während der Mahlgeiten, ſondern eine Stunde nachher⸗ und hie und da in der zwiſchen beiden Mahlzeiten des Tages lie⸗ genden Zeit. 7. Man atme recht tief. 8. Man mache ſich ſo wenig als möglich Bewegung. Die Freunde Wu Ting Fang erklären allerdinga, daß dieſer ſeit Anwendung ſeines neuen Diätſyyſtems bedeutend ſchlechter ausfteht. — Die Zahl der Krankheiten, denen ein Menſch verfallen kann, beträgt über 1100. Damit ſind natürlich nicht ſpezifiſch aus⸗ gebildete allgemeine Krankheitsformen gemeint, ſondern Erkrank⸗ ungen, krankhafte Abweichungen vom mormalen Zuſtand der eingel⸗ nen Organe. So können das Herz, die Lunge, die Leber, die Mus⸗ keln, die Knochen, das Gehirn uſw. auf vielerlei Arr erkranken, auffälligerweiſe iſt aber das menſchliche Auge das Organ, bwelches den nämlich 48 verſchiedenartigen Störungen unterworfen ſein kann. — Schminke als Eheſcheidungsgrund. Mit aller Energie gehen jetzt die geſetzgehenden Männer von Georgia ans Werk, um die Bürger ihres Staates davor zu bewahren,„den Schlichen und Ränken des weiblichen Geſchlechts zu unterliegen und ihr Lebem lang die Folgen einer böswilligen Täuſchung tragen zu müſſen.“ Im Parlament iſt jetzt ein Geſetz eingebvacht und nach einer außer⸗ ordertklich intereſſanten Diskuſſion einer Kommiſſion zur Weiter⸗ beratung übervieſen worden, in dem vorgeſehen iſt, daß alle Ghen für zull und nichtig erklärt werden, in denen der Mann ſeine Gattin des Gebwauchs von Schminke, falſchen Haaren oder falſchen Zähnen überführt, ohne daß er vorher daron wußte, wie überhaupt immer, weun der Bräutigam durch raffinierte Toilettekünſte, durch ver⸗ führeriſches Linnen, Pariſer Schuhe und andeve künſtliche Schön⸗ heitsmmittel zur Heirat verlockt worden iſt. Der Urheber des Geſetzes, Mr. George Glenun, iſt ſelbſt verheiratet und in der Verteidigung ſeines Entwurfes fand er ſchwungvolle Argumente von unwider⸗ leglicher Beweiskraft: Es gilt, den Enttäuſchungen vorzubauen, die ſo oft in der Ehe den erſten Tagen des Honigmonds folgen, wenn der Gatte ſchauernd bemerken muß, daß die prachtvollen Locken der Geliebtem nur ein Kunſtwerk des Friſeurs, ihre leuchtend tweißen Zähne nur das geſchickte Werk eines Zahnarztes und der zarte raftge Teint nur das Ergebmis beſter Pariſer Schminke iſt. Alle dieſe Ehen ſollen künftig für nichtig erklärt werden, weil ſie einem Vertrag gleichen, der unter Vorſpiegelung falſcher Tertſachen zuſtande gekommen iſt und in ſeinem tiefſten Weſen auf Uniſitt⸗ licher Grundlage beruht. Die Damen von Georgia ſind außer ſich vor Empörung und arbeiten mit allen Mitteln, um die Volks⸗ vertreter zur Ablehnung des Geſetzentwurfes zu bewegen. Aber Mr. Glenn antwortet auf alle Einwürfe, daß es ihm durchaus fern liege, den Gebrauch von künſtlichen Verſchönerungsmitteln überhaupt zu berbieten; nur die Frauen, die beabſichtigen zu heiraten, ſollen dieſer unlauberen Mittel ſich entſchlagen. Die anderen aber, die ohrehin die feſte Abſicht haben, allein durchs Beben zu ſchreiten, die ſollen ſich, ſo erklärt Mr, Glenn, ſchminken und pudern, ſoviel ſie wollen und den Friſeuren möglichſt viel zu verdienen geben. f — Der Rütli⸗Schwur der Hutmacher. Vor einiger Zeit ſchien es ſo, als ob ein Oſtrakismos der eleganten Herremwelt dem— ach! ſo dekretierte, daß er ſterben müſſe, weil der„King“, der nicht nur Weltgeſchichte, ſondern auch Moden macht, ihm den Untergang ge⸗ ſchworen habe. Aber„hei lebet noch“ und ſcheint den gegen ſeine Herrſchaft gerichteten offenen und verſteckten Angriffen kräftiger als je widerſtehen zu wollen. Wenigſtens läßt ſich das aus einer kürz⸗ lich auf der franko⸗britiſchen Ausſtellung in London gefaßten Reſo⸗ lutton ſchließen. Mehr als 300 Herren, die Hüte von allen Formen und Dimenſionen, von den älteſten bis zu den modernſten, trugen, verpflichteten ſich, ſo ſchveibt man der„Ibalie“, feierlich durch Hand⸗ ſchlag und Eid dem von allen Seiten bedrohten Zylinderhut ein Feuerwerk-bengal.Beleuchtung--IIluminafion bis zu den Imposantesten Darbletungen(La Referenzen), f 100⁰ Telr-Innügeaerat Damenkleider ete. ſoh kaufe auch Mõbel, Bettfedern mufnummer 4178. n ubernimmt oder liefert: Fritz Best, Feuerwerker. Sacoo-, Rock- und Smok-Anzüge, benötige dringend für meine Geschäfte und Versand, Antiguen, Gold, Silper, Tressen, Partiewaren eto. auch nach ausserhalb. 1 5 Tel. 6405. SAHeairr F5, 4. 80137 Paletots, Hosen, Militalr- und dafür bezahle reelle, hohe, von keiner noch s0o prahlen- Gefl. 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Form iſt die an das Directoire erinnernde, eines im Rücken hoch ledig und auf ſich ſelbſt vertrauend ſchönen— Zylinderhut den Garaus machen wollte; man hätte berühren können. moch kanges und Afiſclſches cben zu ſſcchern. Die dreſhunderk Rütli⸗Männer waren die Vertreter der größten Londoner und Pariſer Hutfabriken. Die Redner prieſen in ihven Reden die Ele⸗ ganz und die Vorzüge der ſogenannten Angſtröhren, deren jetzt auf 125 Gramm reduziertes Gewicht von jedem Kopf ertragen wer⸗ den könne, ganz abgeſehen davon, daß der hohe Hut ſeinem glück⸗ lichen Beſitzer einen gewiſſen Aplomb, eine gewiſſe Zuverſichtlichkeit im Auftreten verleihe. Die votierte Tagesordnung lautete:„Da der hohe Hut ein Artikel von größter Nützlichkeit iſt, verdient dieſe alte und doch etvig neue Hutmode die nachdrücklichſte Förderung: die Verſammlung verpflichtet ſich daher, alle Mittel, die ihr zu Ge⸗ bote ſtehen, anzuwenden, um das Zylinderhutgeſchäft immer groß⸗ artiger zugeſtalten.“ — Flitterwochenkabinen. Mit Rückſicht auf die große Zahl von Heiraten in Kanada ſind beinahe ſämtliche Kabinen des neuem Dampfers„Prinzeß Charlotte“ der Canadian Pacific Railway Company zweibettig eingerichtet worden; denn eine Fahrt längs der zanadiſchen Küſte iſt die populärſte Hochzeitsreiſe in Kanada. Auf dem Schiffe ſelbſt ſind 300 Kabinen erſter Klaſſe und nur 30 zwer⸗ ter Klaſſe, da die Geſellſchaft der Anſicht iſt iſt, daß ein auf der Hochzeitsreiſe befindliches Ehepaar es mit dem Koſtenpunkk nicht allzu genau nimmt. Auch ſonſt ſind an Bord des neuen Schiffes alle mt erdenklichen Bequemlichkeiten für Hochzeitsreiſende zu fin⸗ den. Auf dem Promenadempeg ſind die Bänke in Niſchen eingeſtellt, die immer nur für zwei Perſonen Platz bieten. — Schneiderkleider beherrſchen augenblicklich die Pariſer Mode. Aber ſie tun es in einer ganz neuen Geſtalt. Die Jacke iſt an ihnen nicht mehr ein ſelbſtändiger Teil des Anzuges; ſie iſt mit dieſem verſchmolzen und wird auch im geſchloſſenen Raum nicht abgelegt. Daher iſt es nun wenigſtens für die kommenden Mongte endgültig mit der Herrſchaft der Bluſe vorbei. Ich will damit nicht ſagen, daß man keine Bluſen tvägt. Man wird das nach wie bor uneingeſchränkt tun und tun dürfen. Aber beſonders elegant iſt man mit einer Bluſe nicht. Das iſt man nur mit einem aus Rock, Jacke und Weſte kombinierten Gewand, ſei dies nun aus Wollen⸗ ſtoff, aus Leinen, Schantung oder Battiſt, ja ſei es ſelbſt aus ſchwerer Liberthſeide, aus Spitzengeweben und Atlas. Die klaſſiſche emporſteigenden Rockes. Ueber ein Chemiſette mit hohem Kragen und kleinem Spitzenjabot legt ſich die kurztaillige, vorn offene Jacke, die ſich im Rücken zu langen Schößen ausdehnt und in der kurzen Taille von einem Gürtel gehalten wird. Eine kurze, doppelreihig geknöpfte Weſte vollendet den Anzug, zu dem ein hochköpfiger, ſchmalrandiger Hut mit Straußenfedergarnierung ebenſo unerläß⸗ lich iſt, wie der ſehr hochſtöckige helle Sonnenſchirm. Die Weſten zu leichten Kleidern ſind aus pompadourgemuſtertem Taft oder Liberty, aus Schantung mit ſoutachierten Seidenbändchen, aus Spitze über Atlasfutter oder aus dunklem Atlas, über den ſich WBlumenranken, Schmetterlinge oder barocke Tiergeſtalten in vene⸗ zianiſcher Spitze bereiten. Zu den Abendtoiletten werden die Jacken nur durch Spitzen oder durch ſpitzeninkruſtierte Ueberwürfe ange⸗ deutet und markiert. Die Weſte harmonjert dann mit dem Rocke⸗ oder der von dieſem ſtets abſtechend gefärbten Jacke und zeigt ge⸗ wöhnlich auch reiche Spitzeninkruſtationen. Eigenartig erſcheimen die kpirklichen Weſten zu dem eigentlichen Wollenſchneiderkoſtüm, das zu Reiſezwecken angelegt wird. Sie ſteigen ziemlich hoch empor. Ihre Doppekreihe Knöpfe läuft nach unten gegeneinander und der verwendete Stoff iſt oft Schantung, oft grobes Leinen oder Wildleder. Im letzten Falle ſind ſie gern bemalt, im erſteren geigem ſie grellbunte Arabesken, Stickerei aus Seide oder Soutbachebändchen. Kröpfe ſind zu allen Weſten aus gemalbem Email, außer zu denen aus Metallgeweben, die mit bunten Seidenſchnüren geſchloſſen werden. — Ueber Neugierde bei den Rehen teilt ein Weidmann im „Deutſchen Jäger(Eduard Pohls Verlag, München) folgendes mit: Gin beſonders merkwürdiger Fall von Neugierde paſſierte mir vor etwa 12 Jahren auf der Birſch. Ein Schmalreh hatte mich, obwohl ich wie angewurzelt am Waldſaume ſtand, eräugt und ſchritt im ſpaniſchen Schritt fornwährend verhoffend, windend und äugend ſo nahe an mich heran, daß ich es häktte faſt greifen Unnen, wenn ich Luſt verſpürt hätte, mich auf ein Geräufe einzulaſſen. Die Entfernung, aus der mich das Reh zuerſt eräugt hatte, betrug etwa 100 Schritt. Die Ueberraſchung des aus purer Neugierde ſo nahe herangekommenen Schmalrehs war, als ich mich durch Hutſchwenken und Anſprache zu erkennen gab, eine derartige, daß es vor Schreck förmlich zuſammenbrach, um dann mit rieſigen Fluchten das Weite zu ſuchen. Bei einem zweiten Jagdgang, bei dem ich birſchend einer endloſen Schneiſe entlang zog, erſpähte mich ein Spießbock. Ich ſtand abermals wie angewurzelt und der kecke Burſehe kam eben⸗ falls ſo nähe an mich heran, daß er tatſächlich faſt meine Joppe Er war außer ſich, als ich ihn mit einer Verbeugung begrüßte und häkte ſich bei ſeiner raſenden I. beinahe im Unterholze den Schädel eingerannt. — Was die Füllung eines Luftballons koſtet. Die wenigſten Menſchen machen ſich eine richtige Vorſtellung von den außerordent⸗ lich hohen Koſten, die durch die Gasfüllung eines Luftſchiffes ent⸗ ſtehen. Alle die neueren lenkbaren Fahrzeuge verwenden, um mit geringem Volumen große Tragfähigkeit zu verbinden, ausſchließlich Waſſerſtoff. Jeder Kubikmeter dieſes Gaſes beſitzt etwa 1 Kg. Tragkraft, koſtet aber etwa 60 Pfg. pro Kubikmeter. Der Zeppe⸗ linſche Ballon faßt rund 12 000 Kbm., ſeine Füllung koſtet alſo 7200 M. Die kleineren unſtarren Ballons, wie der von Baſenach (Militärkuftſchiff), Parſeval und ähnliche brauchen rund 3000 Kubikmeter, alſo für etwa 1800 M. Dazu kommen die Koſten für⸗ Benzin für die Triebmotore. Die Motore für den Antrieb des Zep⸗ pelinſchen Ballons verbrauchen ſtündlich bei vollem Betrieb ungefähr 60 Kg. Benzin, was einer Ausgabe don rund 30 M. entſpricht. Nehmen wir den wohl ſehr günſtigen Fall an, daß täglich nur rund 50 Kbm. Waſſerſtoff nachgefüllt werden müſſen, um ein Luftſchiff wie das von Zeppelin betriebsfähig zu erhalten, und nehmen wir anderſeits an, daß es 10 Stunden Dienſt tut, d. h. fährt, ſo er⸗ geben ſich die reinen Betriebskoſten für eine ſolche 10ſtündige Fahrt zu rund 330 M. Bei einer mittleren Stundengeſchwindigkeit von 50 Km. tpürden ſich danach die reinen Betriebskoſten pro Kilometer auf reichlich 6 Mark ſtellen, bei einer Beſetzung mit 20 zahlenden Fahrgäſten ergibt das einen Kilometerſatz von 30 Pfg., bei 40 Fahrgäſten(wohl das Höchſte, was dem Zeppelin zugemutet wer⸗ den kann) 15 Pfg., alſo immer noch weit mehr als die Fahrt im Luxitszuge der Eiſenbahn, allerdings weniger, als die im großen Tourenautomobil koſtet. — Diskrete Reklame. In den größeren Hotels der Stadt Zürich und anderwärts, ſo berichtet das„Luzerner Tagblatt“, kann man ſeit einiger Zeit ein neues Reklameſyſtem beobachten, das in der Schweiz und in allen europäiſchen Ländern patentiert iſt und gewiß bald allgemein Eingang finden wird. Die Neuerung ſtammt aus Amerika, wo ſie ſeit vielen Jahren mit großem Erfolg ange⸗ wendet wird. Bei dieſem Syſtem wird nämlich die Reklame an einen Ort verlegt, wo ſie, ohne im geringſten Maße aufdringlich zu er⸗ ſcheinen, ihren Zweck weit beſſer erreicht, als wenn damit die größ⸗ ten Hausmauern bedeckt werden. An dieſem Ort richtet die Reklame auch kein„äfthetiſches Unheil“ an, ſondern ſie bildet eine dem Auge willkommene Abvechſlung in troſtloſer Monotonie. Mancher mag über dieſe echt amerikaniſche Neuerung ſpötiſch lächeln, allein es liegt ihr unſtreitig eine große praktiſche Bedeutung zu Grunde. Wohl an beinem anderen Ort iſt die Chancce für Reklame größer, beachtet zu twerden, als gerade in dieſem Raum des Hotels. Dieſe „diskrete“ Reklame wird von den Hoteliers ſehr ſympathiſch auf⸗ genommen, da in dieſen Kreiſen das Beſtrehen ſchon längſt beſteht, alles, was irgendwie nach Propaganda riecht, aus den hauptſäch⸗ lichſten Aufenthaltsräumen wie Veſtibulen, Korridoren, Zimmern zu entfernen. Das neue Reklameſyſtem beſteht in der Anbringung ſchön ausgeſtatteter Kriſtallglasplattenn am der Innenſeite der be⸗ wußten Türe. Dieſe Glasplatten ſind in mehrere Felder eingeteilt, von denen jedes einer anderen Reklame dient. — Eine originelle Neuerung erregt in einer der frequenteſten Münchener Brauereien die Heiterkeit der Gäſte. Es beſteht dort die Uebung, daß die Konſumenten meiſt ſich Bier und Abend⸗ eſſen ſelbſt an der Schenke oder Küche abholen. Meſſer, Gabel und Löffel werden einem Korbe entnommen, der mächſt dem Küchenfenſter ſteht. Da nun dieſe Werkzeuge gar oft von den Gäſten mitgenom⸗ men wurden, ließ der Pächter der Mathäſerbrauerei neue Beſtecke anfertigen, auf denen ſteht:„Geſtohlen beim Mathäſerbräu.“ Dies Mittel hat geholfen. Auch auf den Speiſekartken im Haupt⸗ reſtaurant der Ausſtellung„München 1908“ befindet ſich ein Stem⸗ pelaufdruck:„Geſtohlen in der Ausſtellung 1908.“ Hoffenklich hilfts. —Der achtjährige Millionenerbe. Fortuna ſchi m Fülthorn noch immer über einige wenige Sterbliche ihre goldenen Gaben aus. Dem Roman von der Millionenerbſchaft des Keller⸗ meiſters in Nordamerika, eines deutſchen Grafen, den das Schickſal über das große Waſſer verſchlagen hatte, ſchließt ſich die Nachricht von einem achtjährigen Millionenerben an, die aus dem Städtchen Barton am Humber in England kommt. Der kleine Glückspilz iſt Jack Notvell, das Söhnchen eines Rechtsanwalts Er hat ganz uner⸗ wartet Millionen geerbt. Der Teſtator John Waddingham war der Vetler eines Stadtverordneten von Barton, deſſen Tochter die Mutter des kleinen Millionenerben iſt. Abgeſehen von vier Legatem zu je 10000 M. fällt dem ſorglos in die Welt blickenden kleinen Schüler das ganze Vermögen des alten Gentleman, der keine Kinder hinterließ, in den Schoß. An die Viermillionenerbſchaft iſt nur die eine Beſtimmung geknüpft, daß der kleine Jack ſtatt ſeines bisherigen Vaternamens den Namen Waddingham annimmt. aeeeue ae— ̃——̃— 9 Durch Gelegenheit habe ich in einer Fabrik einen kolossalen Posten Hepren- bestehend aus Modell-Anzügen ersten Ranges, nur hochmoderne Neuheiten weit unter Preis erworben und um mein Renommee zu vergrössern, ver- Kkaufe dieselben zum kinbeispreis., 28, 8052 durchschnittlicher Wert der Anzüge bis . 48. 1 5 5 H. Steinbach JI, 7, Breitestrasse. Verkauf. Selten günſtige Gelegenheit für jedes Fabrikations⸗ oder Handelsunternehmen. Terrain mit Wohnhaus, ca. 3000 qm faſſend,(abgebrannte vorm, fferd. Huber'ſche Mühle) mit Bahnanſchluß an der Haupt⸗ ſtraße, birekt am Bahnhof Rheingönnheim, 3 km von Ludwigshafen gelegen, zu verkaufen. Näheres durch Heinrich Steiner, Geſchäftsagent. KLudwigshafen a. 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