Abonnemenn. Gadiſche VBolkszeitung) 70 Wiennig monatlich. Bringerlohn 2s Pig. monatlich⸗ durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ aufſchlag M..4 pro Quartal. 5 Einzel⸗Nuntmer 5 Pfg. ——— 55 Inſerate: . der Stadt Mannheim und Umgebung. Unabhängige Tageszeitung. Erſcheint wochentlich zwolf Mal. Geleſenſte und verbreilele Zeilung in Mannheim und Imgebung. Die Colonel⸗Zeile 25 Pfg. Schluß der Jnſeraten⸗Aunahme für das Mittagsblatt Morgens 9 Uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr. Redaktioaaen 677 Auswärtige Inſerate 30„„2 2 5 13 5 Expedition und Verlags⸗ die lelamegele. 1 m: Eigene Nedaktions⸗Bureaus in Berlin und Karlsruhe. dabemunss. 418 (Mannheimer Volksblatt.) Telegramm“⸗Adreſſe: „Journal Maunheim“, Telefon⸗Nummern: Dixektion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 841 E 6, 92. Nr. 159. Samstag, 6. April 1907. Aus Stadi und Tand. Mannheim, 6. April 1907. Nach dem Geſchäftsbericht über die Tätigkeit des Gewerbe⸗ gerichts Mannheim während des bierzehnten Geſchäftsjahres, um⸗ faſſend die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1906, wurden 5 Rechisſtreitigteiten a) aus dem voirgen Jahre übernommen 24, b neu anhangig 1103, c) auf das nachſte Jahr übertragen 35. Unter den anhangigen Klagen wurden erhol a) von Arbeit⸗ b gebern gegen Arbeiter 82, b. von Arbeitern gegen Arbeitgeber 1071. zufammen 1103. Der Streit der im Berichtsjahr ach. ankängig gewordenen Klagen betrug a) bis zu 20 Mark — einſchließlich in 490 Fällen, b) über 20 bis 50 Mk. in 322 Fällen, ihr. e uber 50 bis 100 Mek. in 143 Fällen, d) über 100 bis 3800 Mk. ſch on 2 in 69 Fällen, e) über 300 Mk. in 18 Fällen;) nicht feſtgeſtellt iüfblge Zurücknahme, Beruhenlaſſen u. dergl. vor der mündlichen Verbandlung(hauptſächlich Klagen auf Ausſtellung von Zeug⸗ Aſſen, Herausgabe von Arbeitsbüchern u. dergl. in 65 Fällen. Die im Berichtsjahre erhobenen Klagen betrafen: a) Lohn⸗ anſpruche in 527 Fallen, b) Entſchadigungsforderungen wegen Vertragsbruch in 449 Faällen, e) ſonſtige Streitpunkte in 127 Fäl⸗ len. Nach den Berufsgruppen und der Art der Betriebe vertellen ſich die Klagen wie jolgt: Auf Holz und Lederinduſtrie 47, auf Metallinduſtrie 22, auf Bewirtung⸗ und Beherbergungsgewerbe 108, auf polygraphiſches Gewerbe, Papierinduſtrie 20, auf Nah⸗ rungs⸗ und Genußmitelinduſtrie 78, auf Bekleidungs⸗, Textil⸗ und Reinigungsinduſtrie 66, auf Bau⸗, Töpfer und Kaminkehrer⸗ gewerbe 806, auf Handels⸗ und Verkehrsgewerbe 131, auf ſonſtige Gewerbe 225. Die Nechtsſtreite wurden erledigt durch a) Ver⸗ gleich in 479 Fällen, b] ſonſtige gütliche Einigung auf Grund mündlicher Verhandlung(Klagzurucknahme, Anerlennung des An⸗ ruchs uſw.) in 152 Fällen, e) Verfäumnisurteil in 84 Fällen, endere(kontradittoriſche) Endurteile in 172 Fällen, e) ſonſtige 3 Art Klagezurücknahme vor mündlicher Verhandlung, außergericht⸗ liche Einigung, Beruhen) in 177 Fällen. Iu den 172 Fällen, die durck ko utradiktoriſche Endurteile exledigt wurden, laute⸗ ten die letzteren a) ganz nach dem Klageantrag in 32 Fällen, b) klagabweiſend in 74 Fällen, e) teilweiſe abweiſend in 66 Fällen. Die kontradiktoriſchen Endurteile lauteten: a) ganz zugunſten des Arbeitgebers in 81 Fällen gleich 47 Prozent, by ganz zugunſten des Arbeiters in 25 Fällen gleich 15 Prozent, e) gemiſcht in 66 Fällen gleich 38 Prozent. Davon wiederum a) überwiegend zu⸗ gusſten des Arbeitgebers in 22 Faällen gleich 13 Prozent, b) über⸗ Wiegend zugunſten des Arbeiters in 10 Fallen gleich 5 Prozent, e! vollſtändig gleichmäßig für beide Teile in 34 Fällen gleich 20 Piozent. Berufung gegen die Urteile war in 28 Fällen zuläſſig; 7 Bezufungen wurden eingelegt, von denen eine zurückgenommen, eiwe verworfen, eine teilweiſe und eine ganz für begründet erklärt wuürde. 3 Berufungen ſind noch unerledigt. Die Zeitdauer von derx Einreichung der Klagen bis zu deren Erledigung betrug: a) weuiger als eine Woche in 350 Fällen, b) 1 bis 2 Wochen in 549 Fällen, e) 2 bis 4 Wochen in 148 Fällen, d) mehr als 4 Wochen in 56 Fällen. Von beſonderem Intereſſe ſind in obiger Ueber⸗ ſicht die Zahlen, welche angeben, wie ſich die kontradikto⸗ riſchen Endurteile für die Arbeitgebetr und die Arbeiter geſtaltet haben. Dieſe Statlſtik wird erſt ſeit den Jahre 1905 geführt; ſie hat den Zweck, ziffernmäßig nachzu⸗ kontrollieren, inwieweit für das Gewerbegericht Mannheim die ſo oft von Arbeitgeberſeite gehörte Behauptung, bei den Gewerbe⸗ gerichten ſei die Sache des Arbeitgebers bon vornherein ausſichts⸗ log,— eine Behauptung, die gerade Ende des Jahres 1906 in Zeitungserörterungen wieder einmal aufgeſtelt worden iſt— oblektive Berechtigung hat. Das Ergebnis der Statiſtik iſtderart, daß dieſe Behauptung im Ernſte nicht RKehr aufrecht erhalten werden kann. Von den kontradiktoriſchen Urteilen des Jahres 1906 lauten 81 gleich 47 Prozent ganz, 22 gleich 13 Prozent überwiegend zugunſten der Arbeitgeber; 25 gleich 15 Prozent lauten ganz, 10 gleich 5 Pro⸗ zent überwiegend zugunſten der Arbeiter; der Reſt lautet für beide Teile gleichmäßig. Es ſtehen alſo insgeſamt 103 Urteilen loder rund 60 Prozent), die ganz oder überwiegend zugunſten der Ar⸗ beiigeber lauten, nur 35 loder rund 20 Prozentſ Urteile gegen⸗ über, welche den Arbeitern ganz oder überwiegend günſtig ſind. Im Jahre 1905 war das Verhältnis nahezu ebenſo. Um unrich⸗ tigen Schlußfolgerungen vorzubeugen, die etwa von Arbeitneh⸗ merſeite aus dieſer Statiſtik entnommen werden könnten, ſei be⸗ merkt, daß der etwas niedrige Prozentſatz der den Arbeitern günſtigen Urteile auf die große Zahl der von vornherein ganz usſichtsloſen Klagen zurückzuführen iſt. Es werden Klagen er⸗ hoben, für die das Gewerbegericht örtlich oder ſachlich unzuſtändig „iſt obwohl den Klägern auf der Gerichtsſchreiberei de geſagt wird, daß der Mangel der Zuſtändigkeit die Abweiſung der Klage zur Folge haben müſſe. Es kommen immer wieder Klagen auf Schadenerſatz wegen Nichtherausgabe der Quittungskarten, ob⸗ kwohl ſolchen Klagen jeder rechtliche Boden fehlt, ſeitdem das Klebegeſchäft von der Ortskrankenkaſſe beſorgt wird. Häufig wer⸗ den Klagen gegen größere Fabriken angebracht, die ſicher unter⸗ laſſen worden wären, wenn der Kläger ſich die Mühe genommen hätte, die Fabrikordnung zu leſen. Sehr zahlreich ſind endlich die Fälle, in denen auf Entſchädigung wegen Entlaſſung geklagt wird, öbwohl der Kündigungsausſchluß unterſchriftlich oder durch Tarif⸗ verttag feſtgelegt iſt oder obwohl von einer eigentlichen Entlaſſung gar keine Rede ſein kann, Kläger vielmehr gar ſelbſt ausgetreten iſt uſw. uſw. Daß es an der großen Zahl ſolcher von vornherein ausſichtloſen Klagen liegt, wenn die Statiſtik der kontradiktoriſchen Endurteile des Gewerbegerichts für die Arbeiter ein ungünſtiges Ausſehen hat, beweiſt ein vergleichender Blick auf die Statiſtik des Kaufmanusgerichts für das Jahr 1906; bei dieſem Gerichte 2. Abendblatt.) halten ſich die Zahlen der den Prinzipalen und den Handlungs⸗ gehilfen(ganz oder überwiegend) günſtigen kontradiktoriſchen Ur⸗ teile ungefähr das Gleichgewicht(50 gegen 40 Prozent); das kann nur daher kommen, daß die kaufmänniſchen Arbeitnehmer bei der Erhebung von Klagen kritiſcher verfahren; unterſtützend in dieſer Richtung wirkt wohl auch der Umſtand, daß bei kaufmannsgericht⸗ lichen Klagen Gerichtsſporteln(wenn auch in ganz unbedeutender Höhe) erhoben werden. Die einigungsamtliche Tätig⸗ keit, die im Jahre 1905 ſchon eine recht umfangreiche geweſen war, hat ſich im Jahre 1906 wieder ganz erheblich geſteigert, von 10 Anrufungsfällen des Jahres 1905 auf 23 Anxufungsfälle des Jahres 1906. Sie war ganz überwiegend erfolgreich(nämlich in 15 von 22 erledigten Fällen vollſtändig, in einem Falle teil⸗ weiſe. *»Der Landesverein für Arbeiterkolonien im Großherzogtum Baden hat ſoeben ſeinen Jahresbericht für 1906 verfendet, worin über den Betrieb der Arbeiterkolonie Ankenbuck während des ab⸗ gelaufenen Jahres eingehend Auskunft gegeben wird. In der Einleitung wird zunächſt der ſeltenen Feſttage gedacht, welche dem Großherzog, dem hohen Protektor des Vereins, und mit ihm ſeinem ganzen Volk zu feiern vergönnt waren. Sodann geſchieht der Hausväter⸗Konferenz Erwähnung, die am 30. Mai v. Is. in Ankenbuck ſtattfand— das erſte Mal ſeit Beſtehen der Anſtalt— und wobei von den 32 deutſchen Arbeiterkolonien 29 vertreten waren. Die Zahl der 1906 in der Kolonie Ankenbuck aufgenom⸗ menen Wanderer betrug 166, d. h. 15 weniger als im Vorjahr. Es iſt dieſer Rückgang auf die fortdauernde günſtige Lage des Arbeitsmarktes, dann aber auf die lang andauernde gute Witterung im vergangenen Spätjahr zurückzuführen. Auf Ende des Jahres beherbergte die Anſtalt 55 Pfleglinge. Der Ertrag an Halm⸗ früchten, Heu und Kartoffeln auf dem etwa 125 Morgen großen Gut war infolge der ungünſtigen Witterungsverhältniſſe 1906 ein ſchlechter. Zur Erhaltung des Viehſtandes müſſen deshalb für Kraftfuttermittel bedeutende Summen verwendet werden. Auch der Zukauf von Kartoffeln iſt notwendig, was ſeit vielen Jahren nicht mehr der Fall geweſen iſt. Neubauten konnte das höchſt notwendige Oekonomiegebäude unter Dach gebracht werden. Es erfordert einen Aufwand von 18 000 Mark und ſoll Anfang April in Benützung genommen werden. Weiter aber muß die Ausführung eines neuen Pfleglingsgebäudes mit einem Aufwand von etwa 30 000 Mark nunmehr vollzogen werden. Wenn der Verein ſeine Anſtalt im bisherigen Umfang weiter betreiben will, iſt er auf die weitere Unterſtützung ſeiner Gönner und Freunde, deren er gottlob eine ſtattliche Anzahl hat, angewieſen. Aus natürlichen Urſachen findet aber fortwährend ein Abgang von Mitgliedern und damit ein Ausfall an Beiträgen ſtatt. Dieſen Ausfall durch Gewinnung neuer Mitglieder zu decken, iſt das Beſtreben der Vereinsleitung. Es ergeht deshalb an alle Gutgeſinnten die Bitte, dem Verein als Mitglieder beizu⸗ treten— Mindeſtbeitrag 1 Mark im Jahr. Zur Entgegennahme von Beitrittserklärungen ſind außer den Vertrauensmännern in den einzelnen Orten die nachgenannten Ausſchußmitglieder bereit: in Karlsruhe: Boeckh, Rechtsanwalt und Stadtrat, Vorfitzen⸗ der des Ausſchuſſes; Williard, Baurat a. D. und Stadtrat, ſtell⸗ vertretender Vorſitzender; Albicker, Oberrechnungsrat; Exrz. D. Helbing, Geh. Rat 1. Klaſſe und Oberkirchenratspräſident; Dr Hübſch, Geh. Rat und Miniſterialdirektor; Knörzer, Geiſtl. Rat und Dekan; Krauß, Pfarrer a..; Loss, Senatspräſident; de Millas, Ingenieur; Freiherr Albrecht von Rüdt⸗Collenberg, Land⸗ gerichtsdirektor und Kammerherr; Wagenmann, Privat; Exz. D. Dr. Wielandt, Geh. Rat 1 Klaſſe; Zench, Rechnungsrat; in Vil⸗ lingen: Dr. Arnold, Oberamtmann; in Offenburg: Dr. Groſch, 1. Staatsanwalt; in Freiburg: Krebs, Landgerichts⸗ rit; in Sasbach: Dr. Lender, Prälat und Dekan. * Luft⸗ und Sonnenbad. Man ſchreibt uns: Eine überraſchende und ſicher äußerſt wertvolle Erfahrung, die ich gemacht und die das große Publikum ſo wenig kennt, wie ich ſie gekannt habe, muß ich zu Nutz und Frommen mitteilen. Ging ich da vorige Woche hinter dem Ausſtellungsgelände mit einem Freunde die Allee hin⸗ aus, um einen Spaziergang zu machen.„Was bedeuten denn die 3 Fahnen dort über dem Bretterverſchlag?“ fragte ich.—„Das Luft⸗ und Sonnenbad iſt zur Benützung offen und wird ſchon fleißig benützt.“— Herrſchaft! Die Sonne ſchien zwar, aber es war friſch und der Wind ging.„Kranke Geſundheitsfanatiker!“ meinte ich und wollte an der Anſtalt vorbei. Aber der Nötigung meines Freundes, die Sache einmal anzuſehen, was jedermann erlaubt ſet, gab ich nach. Der freundliche Portier und Bademeiſter am Ein⸗ gang in den hohen Bretterzaun öffnet. Der Anblick der nackten Geſtalten in Badehoſen— ich habe den Manikel noch an— iſt ver⸗ twunderlich. Aber auffallend warm iſt es himter dieſen Brettern, weil kein Wind hinein kann. Und denen, die da auf dem Sand⸗ platz luſtig lachen, herumſtehen oder mit einem der vielen Geräte ſich Bewegung machen, fälltes gar nicht ein, zufrieren. Ja, dort weit hinten, jenſeits des Grasplatzes, ſie nennen es„das Allerbeiligſte“, weil nur Ruhebedürfte dort Zutritt haben, liegen drei Männer auf dem Holzboden ruhig in der Sonne!l Nein, un⸗ vernünftig ſieht die Geſchichte ganz und gar nicht aus und krank ſind die nicht, einige ſcheinen infolge erhöhter Körperpflege ſich ſogar einer robuſten Geſundheit zu erfreuen! Mehrer waren für ſich allein, andere in Geſellſchaft. Zwei„badeten“(d. h. in der Luft), wie ich erfuhr, zum erſten Male, auch mit vollem Behagen und der allſeitigen Verficherung, daß es auf dem Boden reſp. den Pritſchen, die man da und dorthin tragen kann, ſo warm ſei wie im Sommer an heißen Tagen, wollte ich nun doch auf den Grund gehen. Nach wenigen Augenblicken hatte ich mir beim Bademeiſter eine Bade⸗ hoſe ſotvie eine Tages⸗Badekarte für 20 Pfg. erworben, und bard genoß zich liegend die herrlichſte Sonnenwärme, die nach dieſem kangen Winter nun erquickend und labend auf meinen Rücken und meine Lunge herabſchien! Ich war ganz glücklich über dieſe Ent⸗ deckung. Es war mir nach dieſem eigentlichen„Sonnenbad“, das Kenner nicht zu lange ausdehnen, auch erklärlich, daß man nach Gebrauch eine kräftige Abivaſchung oder eine Douche mit vor⸗ Von den in Ausſicht genommenen gewärmtem oder kaltem Waſſer bisweilen gerne vornimmt, und ich empfand ein darauffolgendes bloßes„Luftbad“ mit etwas Beweg⸗ ung als eine weitere Erquickung. Die Wirkung kann ich nur als eine äußerſt wohltuende bezeichnen. Beim Ausgang aus der Anſtalt ſpielten fröhliche Kinder, Knaben und Mädchen, mit Bällen, und ich konnte mich nicht enthalten, einige derſelben an den Bänken neben der„Erfriſchungshalle“, die ein beſonderer Wirt übernommen hat, mit„ſüßer Koſt und friſchem Schaum“ zu bde⸗ wirten. Seitdem bin ich bekehrt und ich habe mir nach wieder⸗ holtem Beſuch eine Vierteljahreskarte zu 3 Mark gekauft. Möchten doch in diefem Jubeljahr recht viele Bewohner unſerer Stadt bet Beſuch der Ausſtellung und ſchon vorher einen Verfuch mit einem Luft⸗ oder einem Sonnenbad machen: die öffentliche Meinung würde dann über dieſe Einrichtung bald anders denken lernen! Der Polizeihund. Auch dem Hunde hat die fortſchreitende Kultur neue Intelligenzberufe eröffnet, in denen er durch metho⸗ diſche Aneignung von Kenntniſſen zu den höchſten Stufen aufzu⸗ ſteigen vermag. Was einſt ſeine Vorfahren in der Naipität ihres Gemütes unbewußt taten, das iſt er heute in der Lage, auf Grund allermodernſter Schulung bewußt zu vollbringen. Der alte Begriff des Nachtwächterhundes iſt längſt ſchon abgetan. Der Beruf hat ſich veredelt. Die Nachkommen des einſtigen brummbeißigen Köters haben durch die Wiſſenſchaft einen Schliff bekommen, der ihnen geſtattet, ohne Furcht vor behördlicher Beanſtandung den Titel „Polizeihund“ auf ihr metallbeſchlagenes Halsband zu ſetzen, Auch in den Eigennamen drückt ſich die Verfeinerung aus. Kein wiſſenſchaftlich gebildeter Hund wird ſich heutzutage Ami oder Bello nennen. Bosco oder Gerolf, Flamba und Agrippina iſt das min⸗ deſte, was man verlangen kann. Der edle und verantwortungsvolle Beruf eines Polizeihundes hat eine Hunde⸗Ariſtokratie großgezogen, die auf bedeutende kulturelle Errungenſchaften hinzuweiſen vermag. Außer ihren Schulen haben die Herren Polizeihunde ſeit 1902 einen eigenen Verein(Verein zur Förderung der Zucht und Verwendung von Polizeihunden in Elberfeld), ſie halten internationale ſport⸗ liche Zuſammenkünfte ab und verfügen ſogar über eine eigene Zet⸗ tung, die unter dem ſtolzen Titel„Der Polizeihund“ natürlich in der Metropole der Intelligenz, in Verlin, erſcheint. Dieſem Blatte entnehmen wir nachſtehende Mitteikungen aus Polizeihundekreiſen: Die erſte Polizeiverwaltung in Europa, die den Polizeihund amt⸗ lich eingeführt und damit den Grundſtein für das heutige deutſche Polizeihundeweſen gelegt hat, war Hildesheim. Dort wurden bereits im November 1896 zwölf Begleithunde für den Nachtwacht⸗ dienſt von der Verwaltung genehmigt. Jetzt beſitzen in Deutſchland 162 Polizeiverwaltungen Dienſthunde. Der genannte Verein bemüht ſich unermüdlich, durch Vorträge, durch Raterteilung, durch Ver⸗ anſtaltung von Polizeihundprüfungen und durch das erwähnte Blatt nicht nur die Verwendung, ſondern auch die Ausbildung der Polizeihunde zu fördern. Eine über ganz Deutſchland verbreitete Anzahl von Polizei⸗Ober⸗ und Unterbeamten beſchäftigt ſich fort⸗ geſetzt ſelbſt mit der Dreſſur und der Führung von Polizethunden, und ſeit Jahren finden dieſe Beamten bei den bom Verein veranſtal⸗ teten Polizeihundprüfungen Gelegenheit, Neues zuzulernen. Das Prüfungsreglement des Polizeihundvereins, das hohe Anforde⸗ rung an Dreſſeure und Hunde ſtellt, iſt ausſchließlich im Hinblick auf den Polizeidienſt ausgearbeitet worden. Im Juni vorigen Jahres fand in Nanch eine Polizeihundprüfung ſtatt, an der ſich 5 bel⸗ giſche, 2 franzöſiſche und 3 deutſche Hunde beteiligten. Erfreulicher Weiſe erhielten die drei deutſchen Hunde den erſten, zweiten und vierten Preis; der dritte und der fünfte Preis fielen ihren beiden franzöſiſchen Kameraden zu. Die Tüchtigkeit des deutſchen Polizei⸗ hundes hat auch nicht verfehlt, die Aufmerkſamkeit der intereſſierten Kreiſe auf ſich zu lenken. Deutſche Polizeihunde ſind auf Verlangen nach Rom, Petersburg, Moskau, Kiew geliefert worden, und unaus⸗ geſetzt kommen dem Verein ſowie der Redaktion des Fachorgans Geſuche um Ueberlaſſung polizeilich ausgebildeter Hunde zu, damit ſie, wie es in ſo vielen anderen Berufen der Fall iſt, das in Deutſch⸗ land Gelernte draußen in der Welt praktiſch betätigen. Stimmen aus dem Publikum. Noch etwas zur Einführung von Streckenabonnements! Sie haben in Ihrem geſchätzten Blatt dieſer Tage zivel Ar⸗ tikeln Aufnahme gewährt, welche die Einführung von Strecken⸗ abonnements auf der hieſigen elektriſchen Straßenbahn betreffen, Da es ſich hier in der Tat um einen Mißſtand handelt, durch den insbeſondere Arbeiter und Angeſtellte aller Art hart betroffen wer⸗ den, dürfte dieſes Thema noch nicht als abgeſchloſſen zu betrachten ſein. Für Leute, die Amal täglich eine gewiſfe Strecke befahren, ſind die beſtehenden allgemeinen Abonnemenks, wie Einſender des letzten Artikels ganz richtig ſchreibt, viel zu teuer, Als gach⸗ ahmenswertes Beiſpiel werden die Streckenabonnements der Stutt⸗ garter Straßenbahn angeführt. Wie ich erfahre bezahlt man dort 1. für ſämtliche Linien jährlich M. 90, mongtlich M. 9; 2. für 4 berſchiedene Linien jährlich M. 50, monaklich M. 5; 3. für eine Linie jährlich M. 45, monatlich M..50;(alſo gegenüber Mann⸗ heim⸗Ludwigshafen, wo man auch für einzelne Strecken wie Bahn⸗ hof Ludwigshafen⸗Breiteſtraße— Fahrzeit 15 Minuten— ein volles Abonnement zu dem enormen Preis von über M. 15 prö Monat zu benützen genötigt iſt, eine ganz erhebliche Verbilligung!) Ein Verſuch der Stuttgarter Straßenbahngefellſchaft, die Abonne⸗ ments aufzuheben und dafür einen Einheitstarif von 10 Pfg. ein⸗ zuführen, iſt an dem Widerſtand der liberal geſinnten Stadtpater geſcheitert, die ganz richtig davon ausgingen, daß vor allem Leute, welche die Straßenbahn nicht täglich benützen müſſen, die Allein⸗ begünſtigten geweſen wären. Weshalb wird nun nicht auch in Mannheim⸗Ludwigshafen auf die regekmäßigen Fahrgäſte, die nach kaufmänniſchen Grundſätzen als„größere Konfumenten“ Anſpruch auf billigere Preiſe haben, etwas mehr Rückſicht genommen? Die Straßenbahnen ſind in Großſtädten ein unentbehrliches Beförderungsmittel, hauptfächlich für die mittleren Stände, ge⸗ worden, nicht zur Bequemlichkeit, ſondern zur Zeiterſparnis, un man wird hoffentlich jetzt auch hier einſehen lernen, daß die führunng bon Streckenabonnements keinen Nachteil für den St ſäckel bedeutet, ſondern lediglich einen ſozialen Fortſchritt. Peß 1 Mannheim Dienstags: Herrenkursus: Scheffeleck, 3, 9. Mittwochs: 70100 Damenkursus: 1Schulhaus, Zimmer 7. W. G. Mackay D J, 8 am Paradeplatz D 1, 8 gegründet 1898. Engliſch Franzöſiſch, Spaniſch, Kuff., J., Holl., Schwed. ete. Grawmnatik, Converſat., Handels⸗ Korreſpondenz. Aur Lehrer der betreſfend. Natioan. Deniſch für Ausländer, Ueber⸗ ſetzungen. 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Er ſelbſt ging mit der Serviette unterm Arm, in jeder Hand eine volle Flaſche hinterher. Maria trank ihr Glas in langen, durſtigen Zügen leer. Die war nahe daran, in Tränen auszubrechen, ſie, die jedt Ammotivierte Verſtimmung ſtets ehrlich und vernünfklg bekämpfte. Und plötzlich fühlte ſie— dieſe Verſtimmung war nicht unmotiviert. Eigentlich unbeabſichtigt, wie von einem Verhängnis ge⸗ krieben, wandte ſie den Kopf ein wenig zur Seite— und ſah Egberts Augen geradeaus auf Eliſabeth gerichtet— und in bieſen Augen den Aus druck, den ſie gefürchtet— Stie atmete zitternd. Ihr war, als drücke eine eiſerne Bauſt ihr die Kehle zu. Kamen die Geſpenſter näher? Sollte Wahrheit werden, waß ſie flüfterten und raunten? Dieſes Furchtbare, das ſie immer wieder ſchamhaft zurückgedrängt ins tiefſte Innerel Dangſam, ſchwerfällig ſtand ſie auf. Egbert merkte nicht ein⸗ mal, daß ſie ſich von ſeiner Seite entfernte. Aber eines andern Blicke folgten ihr. Und dieſe Augen ſchauten mit demſelben klaren, wiffenden Alick in ihr Herz, mit dem ſie in die Welt, ins Leben ſchauken. Roden ſah ſchon ſeit Wochen, wie ſich Marias vornehme, Dertrauende Seele gegen den aufſteigenden Verdacht wehrte, wie ſie in heißer Beſchämung heimlich Abbitte tat für jeden urgwöhniſchen Gedanken, der, obwohl ſofort voller Eifer unter⸗ Erſickt, ihr doch ſchon der hã lichſte Vertrauensbruch, eine un⸗ Whörte Beleidigung des Verlobten dünkte. Ein trauriges Schauſpiel entrollte ſich vor Roden. Er ſah, wie zwei Menſchen aus lauter Angſt, einander weh zu tun, ſich belogen. Jedes Wort, jeder unbewachte Blick, der nicht immer zu verbergenden Zwang zeigte, wurde mit doppelter Güte, mit darteſter Sorge, mit einer Auſwallung rückhaltloſen Ver⸗ trauens gutzumachen verſucht. Wie lange konnte ein ſo auf⸗ reibender Zuſtand noch dauern, wie lange vor allem der Um⸗ gebung verborgen bleiben? Gab es nicht eine dritte, die genau Wußte, wie die Sache ſtand? Konnte Oppen ſeiner Braut die Schmach antun, ſie mit Der für dieſe andere zu heiraten? Küßte er nicht fetzt ſchon N Lippen, während er an Eliſabeths ſpröden, bochmütigen d zund dachte? Wenn ſich nun beide trotzdem in dieſe Ehe hin einverrannten? Der Mann aus eingebildeter, verkehrter Anſtändigkeit, ans Fur t vor einer Kataſtrophe, die man nur zu gern ver⸗ meidet in dieſer ſo vorſchriftsmäßig glatten Welt, die uns auf Schritt und Tritt in ihre Schablone zwängt, uns keinen Raum läßt zu befreiender, offener Tat, das Mädchen aus ihrer Wüte, Liebe heraus, die nicht zu fragen wagt, weil f weiß, daß dieſe Frage in' des andern Seele brennen 1— Wie ee 0 Ein rech tſchaffener Zorn erfülkte Roden, wenn er erwog, was alles zwei 1285)e Menſchen zwingen kann und wie viele ſich zwingen laſſen. Er wußte zwe ar, daß in derſelben Sekunde, in welcher Maria die Wahr che it voll erk 1285 wo ſie einſah, daß Oppens Glück nicht bei ihr lag, daß in dieſer ſelben Sekunde er ſeine Freiheit habe n werde. Aber welche Demüti⸗ ng 2 7175 ihr noch in der Erinnerung jeder Tag bis un ſein? Roden ging mit ſeinem nachläfſig eleganten Schritt J Maria nach. Er fand ſie vor dem Grauchen ſtehen, das an Frnem Büſchel Gras in ihrer Hand zupfte. Sie f ſah freundlichernſ obwohl ſehr bleich aus. „eEs wird feucht,“ ſagte ſie, ihre Finger⸗ an denen naſſe eburen urüt geblieben, zeigend:„Sehen Sie, wie der Nacht⸗ bau glitzert Ich glaube, wir müſſen an die Heümkehr denken.“ „Ach, ſch gons“ rief er bedauernd. „Ja. Papa ſitzt immer ganz ſtilk. Es it wirklich jetzt 8u Buhl für ihn.“ * Da ſtimmte Roden zu. Sie gingen nebeneinander zu dem Platz des Antsrats. Unterwegs ſagte Roden mit dem Tone warmer, reſpekt⸗ voller Bewunderung, den er nur Maria gegenüber anſchlug: „Sie haben wunderbar geſungen. Ich möchte Ihnen noch danken dafür. Sie lächelte ſanft. „So? Sang ich beſſer als ſonſt?“ „Nicht beſſer, aber anders.“ Sie ſah ein wenig erſtaunt auf, ohne etwas zu erwidern. Lund kam ihnen ſchon entgegen. „Nun, iſts genug, Kinder?“ Maria nahm liebreich ſeinen Arm. „Ja, armer Papa, Du haſt Dich genug gfopfert.“ 85 „Geopfert? Aber Kind, Ihr feiert ſa meinen Geburtstag.“ „Natürlich. Und zwar indem wir Dich in den feuchten Wald aſchleppen. Wenn Du Dich nur nicht erkältet haſt. 8 „J bewahre, wer wird ſich an ſolchem Abend erkälten! Keine 0 mein Kind.“ Auf dem Rückweg ging Maria an ihres Vaters Seite. Oppen, der ſeiner Braut zuerſt den Arm geboten, ward von ihr lächelnd dem luſtigen Nachtrab zugewieſen, wo Berner und Roden unter Scherzreden das Wägelchen führten und Wendburg und Hoſtmann, ihre Pferde am Zügel haltend, das Geleit bis zum Waldhof gaben. Vor ihnen ging Egbert ſchweigend neben der ebenfalls berſtummten Eliſabeth her. Bald lag die Waldwieſe wieder ſtill und verlaſſen. da. In ewiger Ruhe lächelte der Mond. In den Baum⸗ wipfeln ſuchten aufgeſcheuchte Nachtvögel raſchelnd die alte Heimſtatt. MI. Es ſchien, als hätten ſich einzelne der Bewohner des Wald⸗ hofs in letzter Zeit das Schlafen abgewöhnt. Faſt die ganze kurze Sommernacht hindurch ſchimmerte aus einigen Senten Licht. Und Lina, das Stubenmädchen, behauptete, Herr Doktor Oppen ſei einmal überhaupt nicht in ſeinem Bett geweſen. Auch jetzt— eben ſchlug es vom Kirchturm zwei Uhr— knarrten Rodens Verandaſtufen unter leiſen Tritten. Die bunte Ampel brannte nicht, das Weingerank verdunkelte den kleinen Raum ſehr. Vorſichtig taſtete eine Hand nach dem Türgriff. Die Klinke gab nach. Oppen trat in das dunkle Wohnzimmer. Aus dem Nebengemach fiel ein Lichtſchein durch den Türſpalt. „Wolf, biſt Du wach?“ rief Egbert halblaut, indem er ſich an allerlei Möbeln vorbei nach der Schlafſtube hintappte. Im gleichen Moment trat Roden in die Tür, die brennende Lampe in der Hand. Er war im leichten, bequemen Hausanzug, einem eleganten, ſchwarzen Seidenjackett, um den hohen Stehkragen nachläſſig ein buntfarbiges Tuch aus Japan⸗ ſeide geſchlungen. Er hielt die Lampe ziemlich hoch, ſo daß das Licht ungeſchützt und grell auf ſein Geſicht fiel. Es niochte daher kommen, daß ſeine ſcharfumriſſenen Züge ganz beſonders ſtreng, faſt hart erſchienen. Er ſagte nichts. Wenn Egbert um dieſe Zeit, mit dieſem blaſſen, verſtörten Geſicht zu ihm kam, ſo konnte wohl Roden ohne weiteres annehmen, daß er ihn als Rater und Ver⸗ tranten brauche, mindeſtens aber eine Ausſprache herbei⸗ zuführen wünſche. Wahrhaftig eine nette Ausſicht, eine nette Aufgabe— befonders, wenn einem das Gemüt voll iſt von Vorwür fen und berechtigtem Groll. Er entdeckte nicht jetzt erſt, daß er und Oppen iunerlich auseinandergewachſen waren. Was ihm früher an Egbert ſo anziehend geweſen, die knabenhafte Unbefangenheit, das weiche Anſchmiegungs⸗ bedürfnis, wirkte jetzt geradezu als Schwäche auf ihn. Die erſten Jugendjahre lagen hinter ihnen. Sie waren fern von einander Männer geworden. Der eine gefeſtigt, ſelbſtſicher, der andere vermöge ſeiner Natu eſchaffenheid gewinnend liebenswürdig, ein guter Kerl, aber ſchwankend, beinahe führerbedi irftig wie eine ſchöne, unſelbſtändige Frau. Und ſeit dieſem Umſchwung in ſeinem Freundſchaftsgefühl war 5 Egber 18 unſelige Leidenſchaft für die ſeiſſen Philosophie glaub' ich. Richtig, jetzt ſind ja Ferien, be⸗ Bör das Sommerſemeſter anfängt. Da werden wir wohl Mam⸗ sell Klugſchnack öfters zu ſehen bekommen.“ Was kaum zu wünſchen iſt! Ich will wenigſtens meinte Toni nach Möglichkeit vor dem Verkehr bewahren. Lernen kann ſie da ſchwerlich etwas, und wenn doch, dann ſtcherlich nichts Ehrbares.“ 0 Sic ſollen etwas freie Sitten haben, die Fräulein Stu⸗ bentinnen!“ „Ich bitt' Sie, Poſtrat, kann es anders ſein? Im Kolleg, Seite an Seite mit jungen Burſchen die heikelſten Sachen hören, das muß doch auf die Dauer wirken! Namentlich, wenn zu Hauſe kein Gegengewicht vorhanden iſt.“ „Uns kann es ſchließlich gleich ſein, wir ſtecken ja 1 In ihrer Haut!“ „Sehr richtig! Was einer ſich einbrockt, muß er auch aus⸗ Löffeln!“ „Selbſtredend! Was mich nicht breunt, das blaſ' ich Richt!“ „Womit ich bei meinem Heim angelangt bin!“ „Geruhſame Nacht, Apotheker!“ *** Zu derſelben Zeit 150 die drei Herren Honoratioren ſtch 15 oben am Fenſter des Eckhauſes eine ältere Frau das Nähzeug und die Brille auf das kleine, wacklige Mahagonitiſchchen. 5 „Ich kann nicht mehr ſehen, Vater“, ſagte ſie zu dem aubärtigen, breitſchultrigen Alten, der am Ofen im Lehn⸗ tuhl ſaß,„ich kann die Stiche nicht mehr ſehen, es dunkelt zu ſtark.“ 8 „Laß' es, Altchen, laß! Biſt ja fleißig genug geweſen.“ „Hab' aber mein Penſum noch nicht fertig, Vater. Heute morgen, als das Kind kam, das hat mich doch eine Weile auf⸗ dehalten.“ „Was Du aber nicht einzuholen brauchſt. Morgen iſt, o Gott! will, für uns auch noch ein Tag.“ Gewiß— aber es ärgert mich doch. Früher ging es mir kaſcher von der Hand, und wenn ich mal was verſäumt hab' — im Handumdrehen war es nachgeholt.“ „Die Jahre, Liebſte, die Jahre!“ „Und die Augen, Vater! Werd' mir doch wohl, J0 ärger⸗ lich die Ausgabe auch ift, eine hüör rfere Nummer für meine Brille beſorgen miiſſen!“ „Oder die Nähmaſchine!“ „Unſer liebes, altes Projekt!“ „Das aber einmal Wirklichkeit werden wird, Mütterchen!“ „Glaub's kaum. Und es wär auch ſchade. Dann könnten wir ja nicht mehr darauf hoffen und davon ſprechen, wie es ſein wird, wei wir mal eine haben ſollten. Nicht beſitzen und erwarten iſt ſo viel, vielleicht mehr, als haben und genießen!“ Dier Alte war vom Lehnſtuhl aufgeſtanden und an einen Hellpolierten Klappſchrank getreten, in deſſen Fächern er jetzt ſuchte. Eine kleine Weile verging, währenddem die Frau um Fenſter ihre Näherei in einen Strohkorb bettete und die alten des Gewebes glattſ ſtrich. Sie war damit ſo beſchäftigt, 5 ſte es nicht bemerkte, wie der Gatte leiſe von hinten an ähren Stuhl trat und ihr ein Schächtelchen in den Schoß legte. Endlich wurde ſie der Gabe gewahr. „Ei, Du Verſchwender!“ drohte ſie läc ichand.„Ich glaube, Du haſt mir gar wieder Zuckerpaſtillen für meinen Huſten bom Apotheker gebracht!“ „M ach's auf, Alte, wirſt ja ſehen. 5 1 Ub t Sie öffnete und blaß. Fünf Goldſtücke glänzten 6. as tuſt das leiſe klirr Eein rundes 5— jal- „Aber weshalb— wie?“ „Für die Maſchine!“ „Und woher? Großer Gott, nun n weiß ich, nicht mehr rauchſt „Ach—Unſinn!“ „Doch— doch— ſeit zwei Jahren nicht 9950 bai „Weil es Dir im Halſe kratzt und mir auf den Magen geht, ja! Und ſo iſt es beſſer angewandt. Tu' mir den ein⸗ zigen Gefallen, Mutter, und werde nicht ſentimental! Du biſt eine herzensgute Frau, aber dann kann ich Sich nicht aus⸗ ſtehen. Zum Donnerwetter, was iſt denn dabet, wenn ich die infamen Qualmſtengel nicht in den Mund ſteckel⸗ 8 Du Lieber, Guter!“ Sie faßte ihn um unnd küßte un mitten ins auf den grauen Bart. „Schon gut,“ wehrte er ab,„der Vorfall iſt erledigt nd kein Wort mehr darüber! Ich höre unſere Schwalbe Iraußet zwitſchern! Wie groß ſie geworden iſt, nicht wahr, Mutte . Faſt wie ihre ſelige Mutter, Deine gute Schweſter— da biſt Du ja, Kind!“—— Eine jugendliche Erſcheinung i in allem Liebreiz der Neun zehn ſtand im Tü rrahmen, einen breiten Strohhut auf dem geſcheitelten Haar, das Jäckchen über den Arm gehängt. „Da bin ich, Muttchen, ja, da bin ich Onkelchen— hab⸗ mich gehörig umhergetrieben!“ Und dazu lachten ihre braunen Augen. „Wie ſchön unſere alte Stadt iſt, das ſehe ich erſt jeht⸗, fuhr ſie fort,„jetzt, wo mir auf der Univerſttät die Augen a gegangen ſind. Unſer Rathaus, das iſt ja reiner gotiſcher Stil,— daran bin ich als Schulmädel hunderk, tauſend Mal achtlos vorübergelaufen.“ „Natürlich, Magda“, nickte der alte Ratszimmermeiſte indem er ihr liebkoſend i über die Wangen ſtrich,„anno 1204 gebaut, wenigſtens in dem älteſten Teil. Das andere, das haſt Du wohl geſehen, iſt dann ſpäter angeklext, ein Miſch⸗ maſch von Renaiſſance und Garnichts!“ „Ein bißchen Barock iſt auch dabei, und einiges erinne an den Artushof in Danzig!“ Wie gelehrt unſere Schwalbe gewor den iſt Wenn erſt! Fräulein Doktor ſein wird——“ „Das hat noch gute Weile, Onkelchen.“ „Zwei, drei Jahre vergehen ſchnell, Kind!“ „Hu! Dann bin ich ſchon zweiundzwanzig!“ „Und ſchreibſt was über gotiſchen und romaniſchen S in unſerem Städtchen.“ „Hielleicht ja! ſab 105 etwas ande es ziehungen zur Antike „Nun ſchau an— iſt kaum flügge geworben, fängt gleich an zu ſchreiben. Das hab' ich all' mein 5 bta nicht gewagt.„Iſt's denn auch gedruckt?“ „Leider nicht, Onkelchen. Aber Prof eſſor Cornelius 195 ichs gezeigt habe— es war nämlich eine Seminar⸗Arbeit der lobts, ſehr und meint, ich ſolle es als Brof ſchüre 7 en laſſen.“ „Gewiß Magda— das 1 Dich ſehr in 2 Deinem Studium fördern.“ „Ja, Muttchen, aber drucken koſtet Geld, viel und woher nehmen und nicht ſtehlen?“ „Koſtets denn viel?““„%];= „An die hundert Mark können w ohl leiniskommenk. 8 Eine Pauſe entſtand. Die alte Frau— noch das Schů chtelchen in 97 9 etzt ſah den Gatben mit Ukkendem F5 Ae0d nleſd sul Beinv! Pnagstt See en e ee eheee eee eeehee e e ee Suenlpgh zego octmeazz autho Jctoazz aanaoscof acſeag afaceiu une ſol ombee deg Sbat Se inaen g ktaeueeee gee e eeneenetee ee eee ee ereneune neasgub asd ub sio ahgh eee eee e ene de eg Anl ie ee ee ee iee bee lehee ee de e et eeenene eeeeeent aee let jobnqueuus mebiqupz! oa zuu dogo udgocpiob Apllog Sog uf jon jobngz megefult mageh e eee een we de eneen enceeech ee manubfgteig aeg Hieuse gun gagpated Jegtdag ohog uigeih jvut ei ee ai dee ee ne 1 uenabuegepaeg ſpileuns Mmag ub zuudg un ogiag en ue e eog uteqvaeß mu jvut aegud se eenebeee en een e geg en epeic dae nepneplunzeg 8 aun T gge gounnc nsiagplseid a neeehet ehen e eceeeeecen e eeee e dun epee ee eheed Segunhahos; nauebupbaog seg dagvs gebichdag aeg a0lic% nerungnaun u eee aeeneeeee e eee ie dun aguspofsg n0 Huneundie eee e e eeee eeneeee cuappigv duvf udg gun usppauspoich uepteat ueg ng Auszagzeg pnaghpggz 95 %5Iivcg a o uen eeneceee uenrat ddesun an& * Cia dungoeg) „Iput en eeen ee e ee ete ceee en line ee dn Uueg ipfaaeg auig n une meen een g ns“ F un w odef zM znof en deg ae eee een ee“ Seuupzcß seſelg Anag asd un een eeeenn bee eeeeen ieeng Nsbigplsbunutpoaneun uereensuaenbden eee ee een wat iuc eeen e ee het eeeee eeeeeneen e 5„A pvu delpef — dolns— vlld aqo— Jg leb agua qun uian viivzcß 500g dp e eeee eede eeebeun ene diggab eng ahu sba a e eeeenepgane puicd uncgne ee e veiltz eusef u se ueumogag ne nvg elg ur aec uen een „o cpeg uu daanat se oid piuesmpu nd uedzfenidone Am oom uasgupaeg ganv guugg szubieng uſs quedn 0 ee eneee eeee eee eeeen eenee ee een eeebeee ͤ wen eeet ee weee e drat znn 8c aguvilng uvbunouun uabaean ueune u uig tpor aun zqnvd o Jpusguener Juiegung seno ol gog mim 38vf Sonv vl sda gien een n enee bieh eee; pog inn s dlananosß ae gun Josß poc ueg gog“ ueeeee ee e necuepne enecceee tee et eenmbzun guoch susgozz pou ageich eigeof zaegb eeeee eee ee lee eee een ee eenh e eusech og Siuueee eeeee eeeee een ehe een ugava zgsaugue nᷓ uusgt zjequvgebß qun zpvged aures rgoa pog fe 8e dohhnv ezuvgech a00 au gvg gugo uolpaag eneaz did jvunzegung ueſplungz gun uszuvgoch ur nezuuoz nc fentcurcpleg stuudg an n aagghsun orat usbpande ne gugo ehneg weeeneeng bun nenen ee ee been ee ee n mezuuc de eeee een ee eheeen e ee“, „ctn heee e ee ſe beue e weee e es“ eehte negreng s1u 420p ⸗uuput Bivgagvar abog mloig ui dapat ushnofdegz uslnu uegvg ppnze ane znzu ueg bupr deng ne bee“ uapneuelumbine zaogbc gey gochg duszgogaogun ae „elelgeag ut gegnaog pou puznc ncz uig ebund ufeut Jom bocg“ ulg ealnv cpil opde usgoztz 2 ilae auubzgz uebigupnluv cpog atuof mee e eeeee bun wilſch ecabg an anec ene eeeeee ee eeee een ene Usqteig pou ppru 4 go grbu apgg eibvat en usgebebfaol Laoch Sogoab Jeupen A e nee ee eeeee eee ene e ee ecpog vgavzgz uv a3 unsa Heulind erupe aebiuaoe uie uich e enen es a onnt ahvuſog; uv usunvic Nog ugt ofabi usgozz „ödee be eee ee Sieg e ueegaof Dof:usſbda azuu n ignu va Pungz ueaufe uteg ug“ a0gaeg uecc usg aulpftate ujemanzq oit Ackupgeb anu nene eee e e e eegee ec ee“ „„s Uut uog undg nc inr sogß dur weig beeeeeech eee en e ebſeeu u uudg nc muuez qipaseh Jput ognojad unzs 808“ „olpoachf Apu uunz h sonv ꝙpnv vl agrea nc ftbu uunz cp8⸗“ Juv ozuhgn usgcgc Puane quszavat bpil azugef qun ad abof„Saoi Be bzs“ n gier Neet meeh ne eet e ee wee ee eee en ee eeeen ben ͤune det e e Bun leaiegz d0 ang sog 4 zwa Bunr c eeeee weee een eee ee eee ne Jaoaeunuf eiaaon gun mderuz ueg nd eetee e een gl gaogoch Icnuchuvg un naschiſg uabnogvſch d auhe die ee lce e a alueapg Sabpgac ue dof uend Ada ng eguburousgeu i nenge re abet euee ne ee e eeet wen ee enbuscfeliwge ane usddcz uoa igencb! dil den gun nage Hiana 9l1g 40 erpbg„iat uezidg zuu uv eil ae ga sjv ne ſpock)“ el pna meßmib iut enl z1eig gun aubch suscozg ou Aias a0 aego Sftpiu pou erbol aogd einpiseudag aaagt Ind zk0cp lee beee ceeeeeee ieee 5— dau ueutmogind ugocubanz Bunuußf die ee ah neeh e dunvaeß uolpt egan uehuvbeg Meabenea angeun ause uteg ud uepapzcz sva inv d go. ie2cg medeg fün aun eheeeet ete beg neded en epe eenen eee eeeeee ͤee e uebcete eiee wueg 0 eie an g naeeene eeneineeee eee cebe ne g; — „wunſvuutuc sinv gun Jogpzaß uis— usggech omeut 1 ilig: FF Apang gun zgandh usbokage va sog po ustpepnlec uteg zagurg e ee een eeee dehee eednz“ 5 Aplu eond pihandbu dun eeen ene bene ungutoc nvas die Fun asbz usgupgz aa nauzaf un 1 go siv gnv of ppiu 2 Mun aon a usgessnv apeſ zdaeguv ub jgoal Hozgz“ „an zcbmnig sba „Juhgan qo utug uoſlerg cen e ſoh nordag zdgo udahve ꝛoale 510 eee epeg ehne eeen ee ueue eat pae zohnas“ „Jusgol uogunaz gonß Svlch ufe ol ugh! Usadac zig usgqoch z uackckeped iune ol igoa ae Jututogg“ „nleat nee ae necpſelpc ue adg nong gun z0baeqnojhog ufe vg dia dig aagv Mogagog u gaeabn adnonuſg dezo noutav ueg deebn ben e eeg ete dat emunch deg glem CCCCCCCCCCCCCCCC 5„ pon ehto ig ur aeugs 0 alg gun Aihveog surezeſun dig uegaeat ugqabaeg uehungeſerg uusat qv nopugitaoacß uono! ocß cpou Gnup sufegelun guea gog nsussgneg nocguvc mog dig sogß lvu— vss“ pnpen ne cn ſpno 1gom 8 3vg a e e eeeeuneeee ee uboc ed a“ „iaoe aac uog goufe pnzz zusege geig zugzoct gagß uogeh ne piucz udg anu uspndag did fvalogz uzel znd seie uollog“ 8„ünvz „ina usavck ofut 10 Jbt eteee tag uelpgpcen pou agunſtz⸗O wasat dut aſu uog vazu uie ee en eeece ee len ecß“ „iel nejwpicgoz— ogogog— ueznhaog ne Sungnugz aun bunglezzz bi en ehee neee ee eeee e ee ee eecee Biieb of nof urch uog agunvzact une zzoh mcgvene va 42 df0 tpbah oig deen e eeeee en de neee“ 85 ucgvnſenvulh favzgz ueg Inv gchloug umog 100 sno dig i ie euſ ne qun unz ne seaabnprat wia svaue of uepfvg e dubinv Juegfgamtegn alloch akuvb 1% Cun goabusſern gvaneppg a00 dunzedupzzeg ad u deen een e eee en ehe ee nehe e eee mepeineſb de eeee ben eeen eeic u n ee „a ee eene baeenepen eeen bee e ee ee 1 ene eeeeee e eneſene e eene enge; dag imedneg uee eeei beun eded acee nefun emutonsoch dig uocpk uezuuvag uefun Inpagh szapesszozz Söq adctea odus as e ee eehee e u eune 5 ocnen pnaap 71611128 12v uogz Zebic usuen eee ene eeeeenee ee e Achm dgsfg ap zned pun“ 9 ee beeeee Seee liee de en weeede daue bpangog bn ecene e icee en le be ee zenz icß zid nedae unn gun odausc eſg Inp feit Fnpagg upbniengz ne e got Eog eaapalcpocß zeg un abene zeg geqn dufg deu Aape iene e ee e wae e leene e ö ee e eunn ben. ind eecee ee e we e ae en e een eeee en eeen ee brf a tad fabegg deg gece dun wan ae eue aeß eg bur Vuwae Ie eeen e ecee eeeecee beue de e e eeeee 8 nſ Pau unu qun %0 Hoa 40 s0c aann ene b ceen ee eeeeeee be lie eeng e eee Aandneg Szpoch a% Jdag mr ein ee en een nte paggic ae dg ueommoaiog g uung mag 0 uresebc uoihn uelncd aa zavetz uzd weuſe uf sgusgo ſpcl“ ze ahutsn af„adß eeee ee eehnee ee ee en ee eehe „1 ue unu Tpat ueſeſg geun ueſuudze natene bag eeg ue memeee eeeeede we enee b ee ae Baee ee baeuue Sunſdpene eene a e ee ail qvg reaf zego ehe un uenusdec mt ipn Gur c ronf aegnabg nenvat uedfeg auebfved ivoc use g: goc hong gun Tree neeee eee e de eee eee lee ee ece eehcez eee e ece e ee e e e n e wen e ee eh bee e we en eeee weeeee gun usspes no ued un zunc a ͤ ee ae nagn udnch ure unvg mönzen ind äel gun lech usg ul Wsgsb ece med den euee en weu“ ecede e Kuee ae anapdie Dünsiigzz aeur erec weete naſed ae0 dunxopnz un uedupz qun uaunpnleh eeeee e cpoetz aee e ween lee ee leec e ae eee, ee ee e inee bun iee eee eneden g gun aefapan eecee een ee ehen n eeg aie ie eeeeeche un ⸗ree een eee Suneg CCCCCCCCCCCCCCCCCC Zuce ꝛe abat e aence mes eno eſnc n pem aule olteg urazuupß ueg uda Sont af aunf icpru zo Puv aaanvc weeee e mene en en een nee ee e ee eeee beenet beee bee ee hee lee een eent gun zequneg usbvag ſg nodund od= memcie e e zocct a en eee eehen le e dee en n ee et ezee ee e en eeenn e en ee en eeee %0 deeeee laee e dee e eeee ee Aailcger ueue neman Le bane ee ene ee e aen ee een ee eee eieee deeen 20 een weee e ee i e ee ween TTCCCCCCCCCC eee wehbee e eee eed ne qunzch usg ind anchreuecee e un gubch ang neeeeheee e deete leen lee eeneeeeeee bebe e Anspureqn ausduplegz dag gon uecun eeemen eee e eee qubc z udg ee eeeeeeen leceeeeee een een 1 0% bnuun gun depeg Bunzpeec uegon eee ief ng e ie een lee eneeren eeeed ne eeſuvſeh dobdaas ee nde ee de, eeeeeee ecee a bi e Bunzgvlac end ran gun aihn aifn nsdungenzzag uaanlagon a˙ duaduncpnp rac dee be let en eeeen en e 8 5 e ee maienceeee ule Anfcpe ur den eeeneeee weeen a i aee nß— fuechn ne alrüm ozzagß uneute denen n zieid of inf uuneee edeen en webee ede me n WVTTTTCTCTCTCCCCCCCCCCC aune ebe eeee wien ee lehn dee ene eer uue neee ee dee e bi ehene ee eneee ee Bunzyfgich zed ne megſng eneee ee eet dee ene 1% Gbtaane i eeh ee eeeen eer eeee len un, Abg Weee ehe weeen eeeeeeee ieeeeee eeeet im in cp gog ee og wehn e eee ieeeee eeen n en eeenen e ben eecenehen e ee en enen zate weee ecene de ece iee meient enee aefün zperöme eeeee we ͤe e e eeeee naeneom usc noa guunneeee ececeuem ͤ eg Dunsog! ec ee eence eeee e eee luce eun e wee meet e eeeeee ee ee eeeemee ee ee ee bee CC 24 Iö ee eceen e ee ee e e age Sſeec dee ban ecneceg e enn een e erm ee bmim mleſuc god uig Tpsued cpn gug eed b“ n bo aenb zMcib zun enee e ben ee ein mendene Im allgemeinen wirz der große, mehr oder weniger ſchattende Hut das Uebergewicht vor dem kleinen erhalten. Dieſer, der ebenfalls in ſehr reizvollen Modellen am Lager iſt, ſieht ſich im allgemeinen in die Rolle des einfacheren Genres, zur Reiſe, für den Sport, die täglichen Beſorgungen uſw. zurückgedrängt. Eine ganz kleine Glocke— Glocken gibt es von der zierlichſten bis zur Nieſendimenſion— und die Rafferolle ſind hier an erſter Stelle zu nennen. Dann findet man eine Art von Matroſenſorm. länglich mit hohem geraden, auch eingedrücktem Kopf und rings ſchmal und rund auf⸗ gebogenem Rand, eine ſehr ſchlanke Chaſſeurform und ver⸗ ſchiedene Arten, welche ebenfalls den breiten charakteriſtiſchen Kopf, bisweilen ſogar den überfallenden Wagnerkopf auf⸗ weiſen. Neben all dieſen Neuheiten erfreut ſich der Dreiſpttz noch immer der allgemeinen Beliebtheit. 5 Die großen Formen erſcheinen weich oder. gedrahtet, oft phantaſtiſch eingebogen, aus Stroh jeglicher Art oder Roßhaar. Im Augenblick ſind der Taffethut von dem bereits in der vorherigen Plauderei die Rede war und der Tüllhut, dieſer im großen und kleinen Format, am meiſten begehrt. Für den letzteren, welcher auf gleichſarbiger ſeiner Drahtform zu ord⸗ nen iſt, gibt es neues Material, einen weichen großlöchrigen der aufgeklappte hintere Teil mit hoher Innen⸗Garnitur er⸗ gänzt werden. FJedern oder Blumen zur oberen Garnitur. Ob Stroh, Roßhaar, Taffet oder Tüll, es ſind alle Farben und Nuancen vorhanden! Grau und Blau, letzteres in den Ab⸗ tönungen des Paſtell⸗, Porzellans, Papier⸗ und Pfauenblau, Grün hauptſächlich in Lindenblüten und Blattgrün, treten ſtark hervor. Das ſaftige Grün, Pfauenblau und Grau kehren ſehr häufig als kleine Zutat der Garnitur wieder, zu der ſie ſonſt keine Beziehung haben: Pfauenblau als eine große Roſe oder Roſette, Grün als Gewinde oder Feder um dunklen Grundton aufzuhellen. Grau als Tüllgewinde um allzugroße Farbigkeit des Hutes zu dämpfen. Die Feinheit des Hutes beſteht überhaupt heut in der oft gewagten Farben⸗ wahl, die ſcheinbar ganz unpaſſende Töne zuſammenſtellt und durch die geſchickte Abtönung harmoniſch zu verbinden weiß. Die großen Formen weiſen eine ſo überreiche Garnitur aus Federn, Blumen, Tüll oder Bandgewinde uſw. auf, daß ſie ſelbſt oft ganz darunter verſchwinden; golle Blumenkränze und ein halbes Dutzend mittellanger Straußfedern vereint, zählen abſchattiert, von wunderbarer Schönheit des Materials, oft von einer Länge und Breite, daß 4 bis 6 Federn zu einer ver⸗ Seidentüll in allen Farben, oft über Gold⸗ oder Silbertüll und, für ſchwarze Hüte, die man das ganze Jahr über tragen kann, Chantilly⸗Tüll und Muſchenmuſterung, ſowie Chantilly⸗ Spitzenſtoff. Zur Ausſtattung werden augenblicklich haupt⸗ ſächlich Frühlingsblumen verwendet. Borten jeglicher Art geſtatten es den Modiſtinnen und den geſchickten Fingern fleißiger Haustöchterlein, die für das Ge⸗ ſicht paſſende Form felbſt herzuſtellen. Sehr leicht geſchieht dies aus den fertigen Platten, welche einfach nur auf einen Bügel zu ſetzen ſind und je nach Wunſch und Kleidſamkeit vorn oder rückwärts hoch aufgebogen werden. Das erſtere Arrange⸗ ment läßt das Geſicht vollkommen frei und erfordert eine vor⸗ dere Innengarnitur. Wir ſahen eine Platte aus weißem Reis⸗ ſtroh auf einen Bügel aus ſchwarzem Sammet geſetzt und innen ebenſo abgefüttert. Zur Innengarnitur diente eine durch eine lange ſchmale Stahlſchnalle gehaltene Sammet⸗ ſchleife, von welcher ausgehend lange daumenbreite Sammet⸗ bänder durch die Platte geleitet ſind um rückwärks herabzu⸗ fallen; eine zweite Sammetſchleife hält dieſe Enden auf der Platte feſt und bildet deren ganze Außen⸗Garnitur. Umgekehrt kann dey vordere Plattenteil glockenartig niedergebogen und arbeitet ſein müſſen, die natürlich höchſtens noch eine Rieſen⸗ roſe neben ſich dulden. Daneben verblaſſen die in ihrer natür⸗ lichen Dünne und Färbung verwendeten Federn, zu denen man garnicht einmal beſonders ſchöne auszuwählen pflegt, kläglich ſtruppig. Blumen windet man am liebſten zu Kränzen, bei denen eine beabſichtigte naive Bindekunſt, wie ſie Kinder auszutiben pflegen, in den Vordergrund tret. So ſahen wir einen lila Hut mit einem Kranz aus Stiefmütterchen, Ver⸗ gißmeinnicht und Zittergras geſchmückt; neben der den ſeit⸗ lichen Abſchluß bildenden, pfauenblauen Roſette ſchwankte eine einſame kleine Roſe. Einen hellblauen Strohhut zierte ein breiter, voller Kranz aus Moos, Vergißmeinnicht und Kuh⸗ blumen, einen grünen, ein kleiner roſa Roſenkranz und ein Paar grüne Flügel. Kränze aus großen Roſen vereinen mit natürlichem Laub und roſa und rot gefärbten Blüten ſolche in Grün, Lila und Blau. Akazien, Schneeballen und Horten⸗ ſien ſind, neben Krokos und Hortenſien, viel begehrt An den kleinen Formen(ſiehe Abb. 3) gibt es viel Sam⸗ meb⸗, Band⸗ und Tüllgewinde(Maline Us viel Stahl⸗ ſchnallen, Schmucknadeln und Strauß⸗, Reiher⸗ oder Phantaſie⸗ federn. Dieſe, ſowie Flügel, welche man gern paarweiſe ver⸗ nicht zu den Seltenheiten. Die Federn ſind, einfarbig oder wendet, werden zlemlich weit nach rückwärts angebracht, ſo, baß ſie die Hutlinie hier künſtlich verlängern. Die Innen⸗ Garnituren erſcheinen entweder in der Farbe des Strohs, det Außenausſtattung oder— aus Tüll— in der Nüance des 8 5 geordnet, ſo gewiffermaßen eine Ergänzung der Friſur ildend. Unſere vier Darſtellungen illuſtrieren das Ebengeſagte anſchaulichſt. Die Kaſſerollenform aus pfauenblauem Stroh (Abb. 8) iſt um den Kopf mit grünem Sammetſchrägſtreifen und blauem Tüllgewinde garniert; ein dunkelblauer Sammet⸗ ſchrägſtreifen faßt den ſchmalen Rand ein, eine grüne Phan⸗ kaſiefeder mit blauſchillerndem Kopf bervollſtändigt die Aus⸗ ſtattung; an die Stelle des Tülls mit Sammetſtreifen kann auch nur ein ſchmales grünes Sammetgewinde treten. Die gleiche Form ſahen wir aus ſchwarzem Stroh mit ſchwarzein großmaſchigen Tüllgewinde und einer breiten, halblangen, nach rückwärts gebogenen Straußfeder in Roſa mit ſchwarzen Spitzen. Die Glockenform(Abb. 1) iſt aus naturfarbenem Baſtgeflecht und mit einem vollen Kranz buntfarbiger Roſen garniert, der ſich vorne auf die Krempe, hinten quer über den Kopf legt. Ueber die aufgebogene hintere Hutkrempe greifen in der Mitte zur Schleife geſchlungene, 8 Ztm. breite rote Daffetbänder. Die Glockenform(Abb. 2) zeigt zu lila Stroh ein mit lila unterlegtes, hellblaues Tüllgewinde, das an einer Seite ein Sträußchen grüner Kirſchen— ebenfalls eine neue Modenfiance— rückwärts ein großer Tuff blau und lila ab⸗ ſchattierter Straußfedern unterbrechen. Innengarnitur aus Tüllroſetten in der Haarſarbe— am hübſcheſten Blond oder Braun. Der große runde Hut(Abb. 4) vereint zu blaßroſa Stroh einen vollen Kranz, weiß und lila gemiſchten Flieders mit dunkelroſa Straußfedern. Innengarnitur des hinteren Bügelteiles aus dunkelroſa und eroiſé⸗roten Sammetroſetten. Ernstes und heiteres über Gespenstergeschichten. Von Hermann Provo(Mannheim). (Nachdruck verboten.) Wir können uns in unferer aufgeklärten Zeit kaum etwas Widerſpruchsvolleres denken, als die von Zeit zu Zeit auch in der eryſten Literatur auftretenden Erzäblungen von Spuk⸗ und Geiſtergeſchichten, zumal, wenn dießelben nicht, wie man annehmen ſollte, im Erzählungsrahmen von Märchen, Sagen uſw., ſondern wie beiſpielsweiſe in Nr. 10 Ihres letzten Sonntag⸗Unterhaltungs⸗ blattes?„Eine rätſelhafte Geſchichte“ im ernſten Ge⸗ wand wahrheitstreuer Erlebniſſe erſcheinen. Als pikantez aufregender Leſeſtoff findet dieſe ſtark gepfefferte myſtiſche Speiſe ja ſicherlich einen gierigen Leſerkreis und damis if ja der nſeitige literariſche Zweck erreicht. Aber die Tendenz, Lehre!— Soll man im zweiten Jahrtauſend an dieſe Geiſtergeſchichten glauben?— Dann iſt der ganze ſpukhafte Myſtizismus vergangener Jahrhunderte nicht ein überwundener und überlebter, ſondern ein noch heute vorhandener berechtigter Begriff, denn— ſeien wir doch nur konſequent und gevecht jedes die Grenze natürlicher Vorgänge überſchreitende Ereignis ſchließt, wenn auch nicht die Wahrſcheinlichkeit, ſo doch die Mög⸗ lichkeit aller jener übernatürlichen Erzählungen in ſich, mit wel⸗ chen uns nicht agein die Spukgeſchichten⸗Literatur, ſondern auch die mündliche Ueberlieferung in ſo reichem Maße werſorgt. Soll wan aber nicht daran glauben, warum dieſes Aufwärmen einer Speiſe, die für unſere Jeit als ungenießbar erſcheinen Tuß? Aber einerlei, auch der Skeptiker darf einmal Stellung dem Leſeſtoff, bietet er uns doch ſchon in ſeiner kultur⸗ Bedentung eine Anregung zu einem zeitgemüßen Ge⸗ dankenaustauſch. u wir einmal von jenen vielen unerwieſenen, nicht näher n oder ungenügend beobachteten Spu uns ſcheuelos eine Gattung von Erz gorie. Wir haben es hier mit einem Syſtem zu tun, welihes die ſchlechteſten Mittel zu gewiſſen Zwecken nich ſcheut. Andere eben⸗ falls verbürgte Erzählungen kragen zuweilen den Stempel größter Glaubwürdigkeit, indes ſie können auf ſubjektiven Täuſchungen berußen. Nun bliebe noch ein Reſt übrig, der uns zuweilen durch die Erzählungen von anſcheinend borurteilsfreien, unbefangenen Menſchen bekannt geworden, an deren Glasbleürdigkeit und ſtrenger Objektibität zu zweifeln tatſächlich keine Urſache vorliegt. Wie ſteht es mit dieſem verflixten Reſtꝰ Sind wir hier berechtigt, den oft zitlerten Hamlet'ſchen Aus⸗ ſpruch:„Es gibt viele Dinge zwiſchen Himmel und Erde, Horatſo, von denen ſich eure Schulweisheit nichts träumen läßt!“ anzu⸗ wenden? Und wollen wir ohne Scheu und ohne uns zu den Aber⸗ gläubigen zu zählen, offen bekennen und zugeben, daß menſch⸗ liches Wiſſen Stückwerk, daß die Wiſſenſchaft gegenüber vielen unaufgeklärten Vorkommniſſen auf einem toten Punkt ungelangt iſt?— Wäre ein ſolches Eingeſtändnis in der Tat eine Herab⸗ würbigung des menſchlichen Geiſtes? Keineswegs! Unter vielen Fällen hier nur zwei: Ein mit dem Schreiber dieſes befreundeter Herr, deſſen Intelligenz und Wahrheitstreue ſeinen eigenen Körper neben ſich liegen ſah. Meinen Einwand 0 Erſcheinung hatte, widerlegte er mit der ſtrikteſten Behauptung, im bollen Wachſein und bei klarem Verſtand ſeine Wahrnehmun⸗ gen gemacht zu haben. Sinnestäuſchung, Halucinatlon wird Fran mir einwenden. Zugegeben! Ja noch mehr: Der in Rede ſtehende Herr iſt ſtark neuropathiſch beranlagt und erhöht dadurch das Be⸗ weismittel eines ſinnentäuſchenden Vorganges. Was nützt uns aber die Vorſchtebung irgend eines Wortes als Erklärung für einen durch und durch naturwidrigen Vorgang? Was nützt uns die Vorkehrung der pathologiſchen Seite? An ſich iſt und bleibt füßr uns der Zuſtand eines Menſchen rälſelhaft, deſſen ſeeliſche Ver⸗ faſſung ihn vorübergehend in den Stand ſetzt, ſernen eigenen Kör⸗ per als ein von ſeinem perſönlichen Ich getrenntes Objekt anzu⸗ ſeher und zu beobachten. Der kürzlich verſtorbene berühmte Chemiker Berthelot halte an ſich ganz ähnliche Vorgänge beobachtet, Sein Traumleben, war bei ihm ein ganz beſonders gusgeprägtes und er erlangte nach längerer Selbſtübung die Gabe, ſelne Trüäume lim wachen Zuſtand zu rekonſtruieren und ſeine eigene Perſönlichkeit zu ver⸗ dopp Auch Berthelot litt an überreizten Nerven. Wir geben ſcheulos zu, daß uns für viele täglich unſerem Auge ſich bietenden caturerſcheinungen die präziſe und erf öpfende Erklärung fehlt. Wer iſt beiſpielsweiſe im Stande, uns die Anziehungskraft des Magneten zu erklaren?— Warum wollen ſvir nun eine Scheu bewahren vor dem Zugeſtändnis u ſeres Unvermögens, alle dieſe rätfelhaften Dinge wiſſenſchaftlich gänzlich aufzuklären? Wie pfel verkwickelter iſt doch das Problem der menſchlichen Pſyche, des menſchlichen Innenlebens gegenüber allen dieſen Naturerſchei⸗ Sind wir aber einmal ſoweit, die Möglichkeit von uſtw, ſondern auch bei geiſtig hochſtehenden intakten (Goethe war bekanntlich nicht frei bon Sinnestäuſch⸗ im Umfange von Erſcheſnungen gleicher oder ähnlicher Art, wie die vorgenannten zuzugeben, alſo eine ſoliſche ſaſf für denkbar zu halten, bei welcher ſich in dem Subjekt eine Treunung in eine materielle und immaterfelle Exiſtenz vollzteht, ſo iſt ein Schritt getan in eine Welt voller Probleme, Probleme, dte faſt den Anſchein gewinnen, als wären ſie mit den Hiffsmitteln der naturaliſtiſchen Wiſſenſchaft nicht zu löſen. Es iſt ein Schritt getan ine überſinnliche, krauszendente Welt, die dem lelblichen Auge berſchloſſen erſcheint und die ſich zeitweiſe nur dem menſch⸗ lichen Individuum öffnet, das mit rein geiſtigem Auge ſchant. ite nicht die Möglichkeit, daß uns Naturwiſſenſchaft und Pl e einmal den natürlichen Zuſamnrenhang ſo mancher uns bislang unfaßbarer Vorgänge aufzuklären in den Stand ge⸗ ſetzt werden mögen. Solange dies nicht geſchehen iſt, darf aber auch dem denkenden und vorurteilsloſen Menſchen geſtattet werden, in dem Widerſtreit der Meinungen eine Poſition einzunehmen, die ch rechts und links die Konzeſſionen berteilt, in anderen Ich beſty Worten ausgedrückt: er darf ſich, ohne Negierung der naturaliſti⸗ 8 ſchen Lehrſätze einer Glaubensf dem Gebiet uns noch unbekannter immaterieller teſten Zugeſtändniſſe macht. Wer dieſe Glaubensſtellung einnimmt, befindet ſich nicht in Wel⸗ lechteſten Geſellſchaft. Säul ſenſchaft und der bhie haben ſich niſcht gänzlich ablehnend Kröflen gegenüber verhalten. Alle Kommeſakoren ändern nichts an den Ausſprſichen, die Schopenhauer über thieriſchen Megnetisuns, nicht anzuzweifeln iſt, erzählte mir allen Ernſtes, daß er einmal daß er wohl geträumt oder im Halbſchlummer dieſe traumartige Mannheim, den 6.— Seneral⸗Anzeiger. (Abenbblatt.) 8. Serte. Mifil fuu Hausbalturgen kauft Aukkionat. Cohen, T42. n und Aglauf von Lumpen I Metallen bei 42218 Fran bianmenn, 2 6. eeeeeeeeeeee Pfandſcheine kauft zu höchſten 7 44921 Fritz Best, 7 5, 4. 2ereebee ee Die vorige Nacht Aalmancher nicht baran gedacht ch zahle inſolge dringen⸗ Bedarfs: 46598 Für getragene Herren⸗ und Dimenkleider, Mili⸗ tär⸗ u. Beamtenunifor⸗ men, Schuhzeug, Möbel, Sctten Gold, Silber, Treſ⸗ ſen, Antiquitäten hö'bſte Preiſe und für alte Zahn⸗ gebiſſe pro Zahn bis 30.g. Kommüberall' auch anzerhalh Brieſmarken. Au⸗ und Bertauf Zaßſe hoße Preiſe für 11 Möbel u. 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In geradezu beängſtigender Weiſe weichen die Kurſe der Rentenpapiere, die vom Publikum für eine ſichere Anlage gehalten werden. Die 33prozentigen Papiere, die früher zum Kurſe von 100 Prozent und darüber gekauft ſind, werden heute zum Teil mit 93 losgeſchlagen, ja einzelne ſind bereits auf 91 herabgegangen. Dieſer Kursrückgang bedeutet einen Vermögensverluſt von einigen Hundert Millionen. Die⸗ jenigen, die es betrifft, und die gezwungen ſind, die einſtmals teuer erſtandenen Papiere zu den gegenwärtigen niedrigeren Kurſen abzugeben, werden durch die Verluſte ſehr hart betroffen. Finanzminiſter, Reichsſchatzſekretär ſowie die ſtädtiſchen Verwaltungen werden den Rückgang ihrer Anleihen mit bitterſaurer Miene beobachten. Es wird ihnen kaum möglich ſein, zu neuen Anleihen zu ſchreiten. Wir haben es num ſchon wiederholt erlebt, daß die 35prozentigen Staats⸗ anleihen und mit ihnen auch die übrigen gleichprozentigen Anleihen derart tief und ſchnell im Kurſe geſunken ſind. Der gegenwärtige Stand der Dinge bietet alſo kaum noch etwas Ueberraſchendes. Und dennoch muß er uns die größte Beſorg⸗ nis einflößen, denn man kann ſich der Vermutung nicht ver⸗ ſchließen, daß irgend etwas in der Leitung der öffentlichen Angelegenheiten in Deutſchland nicht in Ordnung iſt. Wir reden immer von einem landesüblichen Zinsfuß. Niemand aber vermag zu ſagen, welcher Zinsfuß landesüblich iſt. Der Grundbeſitzer zahlt 48, 5, ja in einzelnen Fällen ſogar 6 Prozent für die aufgenommenen Hypotheken, Staat und Gemeinde aber zahlen demgegenüber nur 3 und 33 Pro⸗ zent von dem Kapital, das ſie zur Beſtreitung ihrer Ausgaben aufzunehmen genötigt ſind. Der Staat ſelbſt verleiht auch hohe Kapitalſummen zu 3 Prozent an die Beamten, Bau⸗ genoſſenſchaften, während dieſe wieder ihren Mitgliedern ihre Genoſſenſchaftsanteile mit 4 Prozent verzinſen. Die Berufs⸗ genoſſenſchaften geben ebenfalls Zprozentige Darlehen zum Bau von Häuſern. Wer kann angeſichts ſolcher Verhältniſſe noch von einem landesüblichen Zinsfuße reden? Wir ſtehen jetzt vor einem Fiasko der Staatsweisheit unſerer Finanz⸗ männer, die ſich ohne tiefere Erkenntnis von dem wirtſchaft⸗ lichen Leben in allerlei Experimenten haben treiben laſſen. Es iſt höchſt bedauerlich, daß unſere Staatspapiere ſolche Kursſchwankungen erleiden, und dadurch das Vertrauen auf unſere Staatsleitung erſchüttert wird. Der einfache Mann, der ſeine kleinen Erſparniſſe in den Staatspapieren anlegt, kann es nicht faſſen, daß er nach kurzer Zeit erheblich weniger für das Papier bekommt, als er ſelbſt gegeben hat. Da iſt es ihm denn auch ſchließlich einerlei, wenn er ſeine Erſparniſſe in ausländiſchen Anleihen anlegt. Bei einem höheren Zinsfuße riskiert er dabei kaum mehr. Wir ſollten meinen, daß eine vorausſchauende Finanzpolitik es unter allen Umſtänden ver⸗ hüten müßte, daß ſolche Kursſchwankungen bei den Staats⸗ und ſtädtiſchen Anleihen eintreten. Es wird daher ſicher nie⸗ mand in ſolchem Falle den Ausſpruch zu tun wagen, daß man die Dummen nicht hindern kann, ihr Geld los zu werden. Unſeres Erachtens iſt es ein großer Fehler geweſen, daß man im Bürgerlichen Geſetzbuch den landesüblichen Zinsfuß auf 4 Prozent feſtgeſetzt hat, daß aber der Staat für ſich einen niedrigeren Zinsfuß beanſpruchte. Durch ſolche Verſchieden⸗ heit im Zinsſatz wird dem ungleichen Wettbewerb Tür und Tor geöffnet. Die Hoffnungen, die man ſeinerzeit an die Sprozentige Anleihe geknüpft hat, haben ſich ganz und gar nicht bewährt. Man machte bekanntlich dieſe Art der Anleihe damit ſchmackhaft, daß man bei den Kapitaliſten die Hoffnung auf erhebliche Kursgewinne erweckte. Man ſtempelte dieſe An⸗ leihe von vornherein zu Spekulationspapieren. In Wahrheit aber folgt der Kurs dieſer Anleihe ganz regelmäßig den Kurſen der 35prozentigen Papiere. Es erſcheint alſo zwecklos, dieſe Verſchiedenheit in der Verzinſung beſtehen zu laſſen. Die Herabſetzung des Zinsfußes war in Wahrheit nur eine rein fiskaliſche Maßnahme, die dem engherzigen Standpunkte der Zinserſparnis des Staates und Reiches entſprang. Gewitterſchwüle im amerilaniſchen Wirtſchaftsleben. .V. C. Die Vereinigten Staaten erfreuen ſich gegen⸗ wärtig beſſeren Gedeihens als je zuvor. Selten wurde in einem anderen Lande ſo raſch ein gleicher Wohlſtand erreicht. Die Löhne für gelernte wie ungelernte Arbeiter haben ſelbſt für amerikaniſche Verhältniſſe eine außerordentliche Steige⸗ rung erfahren. Freilich ſind gleichzeitig auch die Preiſe für die Lebensmittel gewaltig empor geſchnellt. Wohnung, Klei⸗ dung, Nahrung und Komfort ſind viel teurer als vor Be⸗ ginn des wirtſchaftlichen Aufſchwungs, und es will ſcheinen, als ob dadurch drüben die Lohnerhöhungen mehr als auf⸗ gewogen würden. Die Arbeiterverbände ſind mächtig genug, um die Fabrikanten zu zwingen, die Löhne zu erhöhen, und da man nicht als bloßer Philanthrop Geſchäftsmann iſt, wird jeder Lohnerhöhung mit einer entſprechenden Heraufſetzung der Preiſe der Waren begegnet. Sowohl der Arbeiter, der dieſe Erzeugniſſe herſtellt, als auch jeder, der ſie nur ge⸗ brauchen muß, hat daher ſeinen Anteil an den vermehrten Produktionskoſten zu tragen. Der Arbeiter leidet darunter am wenigſten, weil ihm ein Teil des geſteigerten Ertrages in Geſtalt erhöhten Lohnes zugeführt wird, dagegen iſt beiſpiels⸗ weiſe der Arzt, der ſeinen Patienten heute nicht mehr abver⸗ langen kann als vor Jahren, um ebenſoviel ſchlimmer daran, und mit den Hunderttauſenden vdon Handlungsgehilfen, Stenographen und Buchhaltern verhält es ſich nicht anders, da der Lohn für dieſe Arbeitsklaſſe nicht ſtieg, ſondern praktiſch noch derſelbe iſt, wie zur Zeit des ſpaniſchen Krieges, von deſſen Beendigung her die gegenwärtige Aera des Aufſchwungs datiert. Auch auf landwirtſchaftliche Erzeugniſſe erſtreckte ſich die Aufwärtsbewegung. Die Baumwollpflanzer des Südens häuften Reichtümer auf Reichtümer. Die hohen Preiſe, die für Getreide erzielt wurden, erwähnte der Landwirtſchafts⸗ ſekretär in ſeinem jüngſten Bericht an den Kongreß als ein Zeichen, daß ſich die Verhältniſſe für den Farmer in den letzten Jahren erſtaunlich beſſerten. Dieſelben hohen Preiſe für Weizen, Roggen, Eier, Milch uſw. ſind aber für den Kon⸗ ſumenten eine Quelle der Sorgen. Fleiſch war nie ſo teuer als jetzt, ebenſo Geflügel und Eier. Wo mit beſchränkten Mitteln hausgehalten werden muß, wird noch über anderes geklagt. Die Kaufkraft des Dollars iſt in den letzten Jahren erheblich geſunken. Man darf ſchätzungsweiſe annehmen, um 25 Prozent. Daher hat die Mehrzahl der Famlien der mitt⸗ leren Volksſchicht hart um das Daſein zu kämpfen. Amerika erlebte nach dem Kriege mit Spanien eine wilde Gründer⸗ zeit. Um Rieſenunternehmen auszuführen, wurden in Europa, beſonders in England, ungeheuere Summen geborgt. Der Weizen blühte für Projektenmacher und Finanziers. Große Truſts entſtanden über Nacht, und bei manchen von dieſen ſah ſich das vertrauensſelige Publikum durch nichts als künſtleriſch ausgeführte Anteilſcheine entſchädigt. Von dem in Europa geliehenen Kapital iſt nur ein Teil zurückgezahlt. Eine Panik würde entſtehen, wenn die europäiſchen Geldgeber plötzlich auf Rückzahlung drängten. Trotz der ſtärkeren Ausbeute amerikaniſcher Goldminen herrſcht in den Vereinigten Staaten gegenwärtig großer Geld⸗ mangel. Hauſſe iſt auf Hauſſe gefolgt. Nach einer wilden Spekulation in Induſtriepapieren ging man zu Bodenwerten über, die nicht nur in einzelnen Städten, ſondern überall im Lande jedes vernünftige Maß weit überſchritten. Das um⸗ laufende Geld wurde für dieſen unproduktiven Zweck ſchließ⸗ lich ſo ſtark in Anſpruch genommen, daß die Banken ſich zu ihrem eigenen Schutze gezwungen ſahen, es in vielen Fällen abzulehnen, gegen Hypotheken Geld zu leihen. Die Hauſſe in Landwerten iſt nun ſo ziemlich vorüber, aber eine ebenſo wilde Spekulation in Minenaktien iſt dafür an der Tages⸗ ordnung. Millionen und hunderte von Millionen ſind vom Publikum in ſogenannten Bergwerken angelegt worden, von denen manche nur in der Einbildung der Leute exiſtieren, die die roſigen Proſpekte ausarbeiteten. Vermögen werden über Nacht gewonnen und zwiſchen Nacht und Morgen verloren. Aus all dieſen Gründen gibt es Leute, die meinen, daß die gegenwärtige Blüte des amerikaniſchen Wirtſchaftslebens nur künſtlich hervorgerufen iſt, daß die hohen Preiſe und die hohen Löhne nicht durch natürliche Urſachen oder die bloßen Wir⸗ kungen von Angebot und Nachfrage entſtanden, und daß des⸗ halb ein Rückſchlag eintreten muß, ſobald die natürlichen Ver⸗ hältniſſe wieder ihr Recht verlangen. Unter den Schwarz⸗ ſehern, die glauben, daß Amerika in abſehbarer Zeit eine der größten und weitreichendſten Kriſen erleben wird, die man je⸗ mals kennen lernte, befinden ſich Männer wie Rockefeller und Stuyveſant Fißli. Viel Kopfzerbrechen bereiten ſolche Prophe⸗ zeiungen den Politikern. Sollte noch dae der Präſidenten⸗ ſwahl im Jahre 1908 eine Kriſe eintrelen, ſo würde die regig⸗ Ma! 84½% 84¾ ½% 75%%e% Jult 84% 85½. ½ 777 a77%/ Septbr. 88¼ 855/ J. ½ 78% e rende republikaniſche Partei eine ſchwere Erſchütterung er⸗ fahren, und leicht könnte die Unzufriedenheit im Volke einen ſolchen Grad erreichen, daß man Bryan, wenn nicht gar Hearſt auf den Schild erhöbe. Der Gang der wirtſchaftlichen Ent⸗ wicklung in Amerika verdient daher eine fortgeſetzte Aufmerk⸗ ſamkeit. vom Waren⸗ und Produktenmarkt. (Von unſerem Korreſpondenten.) Die verfloſſene Woche brachte den Warenmärkten bei nur kleinen Schwanfungen wenig Aenderung und der Verkehr blieb infolge der Feiertage, bei mäßiger Kaufluſt, im allgemeinenm rühig. Im Weizengeſchäft beherrſcht Argentinien weiter den Markt und der Umſtand, daß die La Plata⸗Staaten andauernd bedeutende Quantitäten zur Abladung bringen, macht die Käufer zurückhaltend. Auch die nunmehr der Jahreszeit entſprechende günſtige Witterung, die die Feldarbeit auch auf ſchwerem Boden fördert, wirkt hemmend auf die Unternehmungsluſt. Indes ſind die Preiſe ziemlich behauptet, da das Angebot von Inlandsware ziemlich ſchwach iſt. Für Roggen hielt die Ende der letzten Woche in Erſcheinung getretene Feſtigkeit an, da die von Südrußs⸗ land vorliegenden Offerten, bei knappem Angebot, weſentlich höher lauteten. Ein Teil der Abſchlüſſe charakteriſierte ſich als zweithändig. Die Donauhäfen blieben infolge der dortigen Un⸗ ruhen mit Anſtellungen aus. Einige Abſchlüſſe wurden in Bul⸗ garen⸗Roggen getätigt. Braugerſte hat keine Aenderung er⸗ fahren. Für Futtergerſte iſt die Stimmung wieder etwas beſſer geworden, was in erſter Linie auf die feſteren ruſſiſchen Offerten zurückzuführen iſt. Hafer liegt nach wie vor feſt, ohne daß ſich aber eine regere Kaufluſt zeigt“ Das Angebot iſt nicht drängend. Mais iſt gut gefragt und es konnten einige Ab ſchlüſſe in La Plataware getätigt werden. In Noporoſſisk⸗Mais lag etwas mehr Angebot per April⸗Abladung zu M. 97 und per Mai⸗Juni zu M. 96½ vor, zu welchen Preiſen auch einiges atceptiert wurde. Die Beſtände in Futtermitteln ſind klein und die andauernd geringen Zufuhren vom Auslande verurſachen lebhafte Nachfrage für prompte Lieferung. Auch für die Sommermonale ſind die Umſätze reger und ſelbſt für Herbſt⸗ und Winterlieferung ſind ſchon vereinzelte Abſchlüſſe zuſtande gekommen. Der Waſſerſtand des Rheins iſt während der letzten Tage mehr und mehr zurückgegangen, doch iſt der Waſſerſtand immer noch ſoweit günſtig, daß die Schiffahrt bis nach den oberhalh Mannheim gelegenen Beſtimmungshäfen ohne erhebliche Ein⸗ ſchränkung aufrecht erhalten werden kann. Die Frachtraten von Rotterdam nach Mainz⸗Mannheim⸗Ludwigshafen iſt per Laſt Mark.50. 155 Die Lage des Weizenweltmarktes hat keine weſent⸗ liche Veränderung erfahren. Anſangs der Woche war die Stim⸗ mung auf feſteres Amerika, verurſucht durch Inſektenſchäden in⸗ den Propinzen Miſſouri, Kanſas und Oklahoma, allgemein eine behauptete und die Forderungen etwas höher; indes iſt die Stim⸗ mung Ende der Woche wieder etwas abgeflaut. Der Anlaß dürſt⸗ in den andauernden großen La Plata⸗Verſchiffungen, ſowie in. den beſſer lautenden amerikaniſchen Ernteberichten zu ſuchen ſein, Van Nordamerika meldet das Fachblatt CEineinnati Price Eurrent, daß die Entwicklung des Winterweizens im allgemeinen wefter gute Fortſchritte macht; ausgenommen ſind nur die wenigen, Diſtrikten, woſelbſt die Pflanzen während der Monate Februar und März, infolge des Froſtes, Schaden erlitten haben. Die Be⸗ ſtände in Nordamerika haben ſich in den letzten 8 Tagen von 80641000 auf 79702 000 Buſhels vermindert. Aus Ru mä⸗ nien wird nach den im Domäneminiſterium eingelaufenen Be⸗ richten gemeldet, daß die Saaten in den meiſten Bezirken noch durch Schnee gedeckt ſind. Aus dieſem Grunde, wie auch wegen der Bauernunruhen, wird der Anbau von Gerſte und Hafer ſehy verſpätet ſein. Durchweg im ganzen Lande herrſcht wegen der Einberufung der Reſerviſten Mangel an Arbeitskräften. Die Bauernunruhen behindern auch die Getreidezufuhren, ſodaß iim Augenblick der Handel größtenteils unterbunden iſt. Die Be⸗ ſtände ſind bedeutend; jedoch iſt das Angebot klein. Die Ver⸗ ſchiffungen von Argentinien ſind weiter recht umfangreich Zum Export gelangten in dieſer. Woche an Weizen für nach Großbritannien 305 000 gegen 264000 Qrs. in der Vorwoch (i. V. 281000 bezw. 266 000 Qrs.) und nach dem Kontinent 225 000 gegen 156000 Qrs. in der Vorwoche li. V. 223 00 bezw. 147000 Ors.]. Der Preis in Buenos⸗Aires ſtellt ſich bordfrei Bahic Blanka au] Doll 625 wie in der Vorwoche. Die Weizenbeſtände in den La Plataſtaaten beziffern ſich auf 90 000 gegen 80000 Ors. in der Parallelwoche. Die amerikaniſchen Notierungen ſtellem ſich im Vergleich zur Vorwoche wie folgt: New⸗Mork 28/%3. 4½. Diff. Chicago 284½6. 4½/4. Diff. nahm weſter einen ziemlich feſten Verlauf. Weitere Arnehne der Beſtände a„den ereinigten Staaten, die nach Bradſtreet in den letzten 8 Tagen ſich von 21 690 000 auf 20 862 000 Bufhels reduzierten, ſowie die 8 Be ſchiff und die ungünſtigen Maisbe feſtigend und führten mehvfach Stgaten iſt die Bearbeſtung 5 enen eld⸗ der 1+ 1125 emein aufgen und nos 21000 Buenos⸗Aires find von Die an b 1595 035 8. Mai Juli Septbr.— Kaffee zeigte dieſe Woche ei uhme, daß die en in Be würden, wirkte neben ſodaß die K eine Dile Umſätze w varen ir i von Rio Zu g von der 5 2774000 im Monat Guf . Ni nach März Von dopa 21000 Sack, nach den ereinigten Staaten 129000 Sask und nach anderen Ländert 000 Sack; von Vittoria nach den Vereinigten Staaten 28 000 Sack, von Santos nach Europßa 683 000 Sack und nach den Ver⸗ nigten Staaten 282 000 Sack. Die Vorräte in den Vereinigten Staaten betragen einſchließlich der ſchwimmenden Ladungen 947 000(i. V. 3 993 000 Sack). Newyork notiert: Rio No. 7loko April Mai Juni Zuli Aug. Sept. 715.75.75.60.55.55.55 7.85.90.80.80 5,75.75 iff.— +O 4715 420 +25 420 +20 Zucker nahm infolge der Feiertage einen ruhigen Verlauf. ichte aus London übten einen Zeitmarkt waren die Kurſe erholt widerſtreitende Einflüſſe n- 5 e Aachengſe waren etwas mehr ange⸗ und es wurden mehrſach kleine Untergebote von den Raf⸗ erien ech Die Umſätze blieben jedoch beſchränkt, Die rräte in den Vereinigten Staaten ſind in den letzten acht Tagen bon 257 000 um 9000 auf 266 000 Tonnen angewachſen. Der Ge⸗ itlagerbeſtand in. Hamburg betrug insgeſamt 8147 700 gegen 33 Sack Zunahme und gegen den gleichen Zeit⸗ hres 554 600 weniger. Die Ankünfte in den ſechs Heapheen Kubas betrugen in dieſer Woche 60 000 Tonnen, und die Geſamtankünſte ſeit 1. Dezember 813 000 Tonnen. Der ochenumſatz an der Magdeburger Börſe beläuft ſich in den letz en Tagen auf nur 114000 Zentner gegen 208 000 Zentner in der Magdeburg notiert: tärkeres ie mafte 2 April Mai Junt Juli Aug. Okt.⸗Dez 18.55 18 65 18.70— 18.85 18.25 18.45 18.55 18.60 18.65 18.75 18.20 10 10—10——410 Allgemeines. 0 der Zollerhöhung ein. Am 1. Juli J. hat infolge Aenderung der inneren Beſteuerung von Bier Zigaretten der deutſche Eingangszoll auf Bier und ten eine Erhöhung erfahren, und zwar der Vierzoll 750., der Zigarettenzoll von 270 M. auf für 100 Kg. Nach den jetzt vorliegenden Einfuhr⸗ für das Jahr 1906 hat die Zollerhöhung einſchränkend auf die Einfuhr beider Artikel gewirkt. Am meiſten iſt natür⸗ die bei der 0 dem Aber auch die 1die ſich 11 von Jahr 3u Jahr 2 55 im Abc tanfenen Jahr erſtenmal eine nahm erfahren. Die Biereinfuhr nach Deutſchland, zu⸗ neiſt aus Böhmen, hat betragen 1902: 456 720 Hl., 1908: Hl., 400 479 10⁰ 85 4908. 487 75⁰ 1 5 5 5 0 75 hatte ſuh dieſe von 80⁰0 eer im Jahre 85 auf 5410 8 Dgz. in 1903, 590 Dz. in 1904 und 8370 Dz. in 1905. Im Jahre 1906 wurden im ganzen 7359 Dz. Zigaretten eingeführt, bon entfällt aber der größte Teil auf das erſte Halbjahr, welchem noch der Zollſatz von 270 M. beſtand. Zum Satze 700., alſo im zweiten Halbjahr, wurden nur 1270 zentner verzollt, und dieſes Quantum verteilt ſich, bis 8 Dz., auf die vier Monate Soptember bis Dezember, nd in der Uebergangszeit, Juli und Auguſt, die Ein⸗ faſt ganz ruhte. Unter dem neuen Zollſatze würde 30 7 9. J ein. Das ſind nur 45 Prozent der Einfuhr von 1905. meiſten hat ſich bis jotzt die Einfuhr egyptiſcher Zigaretten f die— 85 dürchſchnittlich die Hälfte des Geſamt⸗ 00 89 75 it dieſer Ziffer ſteht a aſclun en Kohlen ecbed Ländern der Erde an dritter uter den Vereinigten Staaten und England. „Vereinigten Staaten ſtieg von 45971 000 auf 3000 N Tonnen, alſo um 4,48 Pros. und der— 5 Der rohent Wenn der; Verkräuch der drei Länber im en Jahr in demſelben Ver hültnis ſich vermehrt wie im hr, ſo rückt Deutſchland von der dritten in die zweite England hinter ſich zurücklaſſend. Der Branntweinverbrauch in Deutſchland ſtellt ſich nach den ne leſten Ermittelungen auf durchſchnittlich 3,8 Liter Alkohol bro Kopf und Jahr. Bekanntlich hat ſich der Brannt⸗ 1 Ift Deuiſchland guagt feuder beträchtlich vermindert. wird jetzt auf 120 Aiter pry Kopf und Jaßr Die 8 8 Stter Weln pro Kopf jährlich in Deuſſchlg 0 der unf 702078 Frühiahrsord ers, mit deren Grundlagen der Induſtrie führten teilweiſe zu Kaufaufträgen⸗ böder als jemals Uorher Steuerpflicht iſt die höchſte je an einem ultimo März verzeich⸗ net. Troh des ee hohen Diskontſages beſteht auch heute eine ungewöhnlich hohe Anſpannung der Reichsbank. egeh. man in Betracht, daß außerdem bis gegen 1 Welt beſſer verlaufen, als man ah den enormen Nuref ſchwank⸗ gekrunken we den, ſo ergibt ſich ein ganz erheblicher Verbrauch von Alkohol. Nun wollen neuerdings die Gelehrten gefunden haben, daß der regelmäßige 7 Kaffee und Tee viel nachteiliger für 11 25 eit ſei der Alloholgenuß. Was den Teeverbrauch ſu haf damit freilich keine Gefahr, 0,08 Ig. jährſich auf den gan iſt bel uns 15 013 3 5 uch dor 7* ar eine Zungl tinentenkreiſen, die kämpften, bricht ſich b Bahn, iſo ſch Alk'ohal an⸗ immer der 9 f 8. Is. g59on ſeontſindend de Au⸗ gſtellung gemorzen, 7 hen e dum Mink rtig 115 bei alle e anemp ſtellung ſoll ſowohl die auch Baumaterialien un teilung für Nahrungsm projektierte Au und Einrichti inſt im eine Ab⸗ Pharmazie() Die in ihrer ganzen Organiſation ihren Vorgängerinnen wenig erfreulichen Andenkens kaum erſcheiden: Die in den letzten Jahren auf den ſogenannten„Internationalen“ Ausſtellungen im Kriſtall⸗ palaſt gemachten Erfahrungen dürfen nicht überſehen werden. nicht erlangt; ſwemder Ausſteller ht, viel⸗ Dieſe Ausſtellungen haben irgendwe die Ausſteklungsleitung hat die Aus durch gewiſſenloſe Agenten nicht z mehr durch die Art und Weiſe, 11 ſie die Verteilung der Ehrenmedaillen und Diplome gehandhabt hat, ſchwindelhaften Agenten in die Hände gearbeitet und die Diplome und Medaillen wertlos gemacht. Zu beachten iſt noch, daß nach den Aus⸗ ſtellungskedingungen ganz unverhältnismäßig hohe Plaßmieten gefordert wurden. Um ein Bild von der lebhaften Ausſtellangstüligkeit zu geben, ſei darguf hingewieſen, daß im laufenden Jahre in Deutſchland 1025 int Ausland 98, iusgeſamt 201 Ausſtellungen geplant find. Für das gohr 1968 und folgende ſind bereits gemeldet: inner⸗ halb Deutſchlands 23, im Ausland 37, insgeſamt 59 Ausſtel⸗ lungen. Dieſe Tus ſtellungsprojekte umfaſſen das Gebiet der Jandwirtfchaft, der Induſtrie, des Handwerks und des Sports; nicht mit einbezogen ſind die zahlreichen Kunſt⸗Ausſtellungen. Zur Lage des Schuhhandels und der Schuhinduſtrie ſchreibt dem L. J. ein fachmänniſcher Mitarbeiter: Die Entwickelung der Verhältniſſe in der Schuhinduſtrie hat in Fabrikanten⸗ und e dere eine tiefgreifende Verſtimmung hervorger⸗ rufen. Die Schuhfabriken erhielten im Herbſte vorigen Jahres Ausführung ſie den ganzen Winter hindurch ſtark beſchäftigt waren. Speziell die⸗ jenigen Firmen, welche beſſere Ware herſtellen, erfreuten ſich eines flotten Geſchäftsganges. Zu der Zeit, als die Fabrikanten die Frühjahrsaufträge entgegennahmen, glaubten die Schuhhänd⸗ ler unbebingt an ein weiteres Steigen der Lederpreiſe. In dieſer Stimmung gaben ſie vielfach recht umfangreiche Orders und be⸗ willigten den Fabrikanten entſprechend höhere Preiſe. Die An⸗ nahme, daß Leder weiter im Preiſe ſteigen werde, ging jedoch nicht in Erfüllung. Auf dem Rohhäutemarkt zwar trat eine ſprung⸗ hafte Aufwärtsbewegung ein, aber der Ledermarkt folgte nicht. Das erregte in den Kreiſen der Schuhfabrikanten und Schuhhänd⸗ ler Mißſtimmung, da man nunmehr bedanuerte, ſich durch Er⸗ 1 bedeutender Auftrüge die Hände gebunden zu haben. Das Leſühl der Unzufriedenheit wurde noch dadurch verſtärkt, daß das aubaltend üngünſtige Frühj ter den Geſchüftsgang lähmte. Während unter normalen W Witterungsverhältniſſen die Schuh⸗ handlungen um dieſe Jahreszeit bereits einen ganz beträchtlichen 1 Frübjahrsartikeln erzielen, ift in dieſem Jahtre behig⸗ lich it⸗ Gummiſchußen eine Zunahme des Konſums zu verzeichnen. Der Erlös des F Hahrzgeſchöftes dürfte, wie in Händlerkreiſen behauptet wird, diesmal kaum ausreichen zur Deckung derjenigen Verpflichungen, die mit ſein iem Ertrage beglichen werden ſollten. Für die Fabriken ſind, wie in Fachkreiſen befürchtet wird, Neu⸗ aufträge, die ſonſt gerade in Frühjahrsartikeln in ausgedehntem Maße einliefen, in dieſem Jahre kaum zu erwarten. Man müſſe 5 ſo wird behauptet, bielmehr auf eine arößere Pauſe bis zur edung des AſR und Winterbebarfs machen. e eee (Orig nalbericht des„Mannheimer General⸗Anzeigers“.) B. Frankfurt a.., 3. April. Der rapide Sturz der Kurſe, welcher borübergehend einer Beſſerung Platz machte, veranlaßte das Privatpubikum und die Spekulation erneute Käufe vorzunehmen. Die Wiederkehr des Vertrauens des Privatpublikums zu der weiteren befriedigenden Entwicklung des deutſchen Wirtſchaftslebens und zu den geſunden Die Spuren der Verwüſtung, welche der Sturm auf allen Märkten angerichtet hat, ſind wieder verwiſcht worden. An die Stelle der in letzter Zeit eingetretenen Eutmutigung, liefen er⸗ nent vereinzelte Kaufanträge ein und führten zu einer weſent⸗ lichen Beſſerung der Kurſe. Das neue Quartal berechtigte zu großen Hoffnungen. Allerdings hielt der Stimmungswechſel nicht lange an. Zahlungsſchwierigkeiten von Seiten des amerikani⸗ ſchen, engliſchen und franzöſiſchen Marktes, ſowie auch Gerüchte von Zahlungsſchwierigkeiten an der Berliner Börſe, Budapeſter verſtimmten, obwohl allerdings nur kleinere Inſolventen ge⸗ meldet wurden. Es war leicht erklärlich, daß infolge dieſer Nach⸗ richten ſich auch der hieſige Markt ſehr zurückhaltend verhielt. Tie Märkte haben dadurch auf allen Gebieten eine durchgrei⸗ fende Reinſgung von ſchwachen Elementen erfahren, ob es aber gelingen pird, das kapitalkräftige Publikum zu erneufen Unter⸗ nehmungen heranzuziehen, dürfte eine Frage bleiben. Entſchie⸗ den läßt ſich nach den Kursverwüſtungen der letzten Wochen eine leichte Beſſerung konſtatieren, wenn man vbon einer feſten Hal⸗ tung der Börſe gicht ſprechen konnte, ſo lag das in der bereits erwähnten Mutmaßung, daß der Reichsbankausweis eine beder⸗ tende Sch wächues der lehten Märzwoche erbrachte. Die Reichs⸗ bank hat eine Schwächung von einem großen Betrage erfahren. Die Inanſern don 545 417 000 Mark überragt diesmaf ſelbſt die dorjährige, ſchon ungewöhnlich große und iſt ſomit an einem Apriſtermine. Die enorme Auch der B Wechſelbeſtand war noch niemals ſo hoch wie jetzt, Es war ſomit nicht zu berwundern, daß auf dieſen Bankausweis hin die Stimmung eine allgemein gedrückte wurde. Der Ultimo iſt den Echwier alelken, mit denen einige kleinere Firmen del der ſtarke N Ruſſenwerte hatten unter dem Druck Von fbrigen ausländiſchen Staatspapieren iſt wenig zu meldet, brachte unigen ſchen erwarten unte, 12 5 abgeſehen Ordnung ihrer Verbindlichkeiten zu kämpfen hatten, iſt alles größtenteis glatt verlaufen. Wenn 5 Frankfurter 5 1 Börſe ſich darüber ſeine tafkräftige, intelligente und unerſchrockene ſo ſag e 0 arau, doaß von 2 die Wernanf ie Greic vorherrſchta ia Berlin weniger beachte am Newporſer Markte vor ſaſſung zu Aligabe ruhten. Die b über ſeine Abſichten bez machten wenig Eindruck. Aeden war d zurückhaltend für amerikaniſche Werte, da d auf ſem Mar te ſtets ungünſtig entw und d enten Raoſevelt enbahngeſetzgebung ie Spekulation ſehr e Schwankungen ſich Die Gold⸗Be⸗ . ſtellungen in London brachten vorübergehend Beruhigung und das von kapitalskr ftiger Seite auf diefſem Markte ließ eine 2 Veſſerung für amerikaniſche Bahnen zu. Der Aus⸗ ſtand der Eif enbahnangeſtellten machte nur vorübergehend Ein⸗ druck. Die Befürchtung, welche auch wieder in dieſer Woche vorherrſchte, war die erwartete Erhöhung des Bankdiskonts der Bank von Frankreich und England. Die Pariſer Börſe ließ ſehr viel zu wünſchen übrig und gab Veranlaſſung zu der reſer⸗ vierten Haltung. Der Rückgang der Kupfe werte führte zu einer bedeutenden Ermaftung don Rio Tinto. Auch ruſſiſche Werte werden vernachläſſigt und lagen ſchwe Die erheblichen Einbußen, welche ſich auf dem J iemarkte geltend machten, haben trotz der induſtriellen Hochkonjunktur zu ſtarken Kurs⸗Ver⸗ 5 5 geführt. Die Konjunkturfragen, welche ſchon öfters er⸗ örtert worden ſind, zeigen nach wie vor weitere Unternehmungs⸗ 32 auf allen Gebieten. Die Geldverhältn ſſe laſten andauernd 50 der Börfe und die außergewöhnlich hohen Geldſätze drücken die Lebhaftigkeit in Handel und In Die Bankwelt 5 in ernſter Weiſe daran denken mi ihre Kreditgewäh⸗ rung, welche ſie in letzter Zeit ganz amerikaniſchen Werten gewährte, einzuſchränken und d der in amerikg⸗ niſchen Werten erfolgt, dürfte als ogeß anzufehen ſein. In England hat man einen ſel mit gemacht, indem man erſt amerikant matlande abſtieß. Die Sorge um Am dem Lande überlaſſen und ſie wird Situation am beſteu ſelbſt herau ſen. Wenn unſere deutſchen Kapitaliſten zu dieſer 0 nen, ſo wird die Unſicherheit, welche an den deutſchen Börſen vorherrſchte, bald überwunden werdeu. Auch auf dem Eiſenmarkte iſt eine gewiſſe Unſicherheit eingetreten, die ſich in einer Zurückhaltung der Käufer dokumentiert. Der amerikanſſche Eiſenmarkt meldet be⸗ reits von einer Abſchwächung der Preite und die Befürchtung liegt ſehr nahe, daß die Anzeichen für einen Rückſchlag ſich als berechtigt erweiſen. Es iſt ſomit die Begründung, welche unfere Spekulation auf dem Montanmarkte zeigte, teilweiſe berechtigt, daß auch vom Rheiniſch⸗=weſtfäliſchen Eiſenmarkte ein Nachlaſſen des Bedarfes in Eiſen für Bauzwecke gemeldet wird. Allerdings liegt es nicht am Veſchaſtigrn sangel auch der Auftragsbe⸗ ſtand iſt überall noch ſehr reichlich, aber die Käufer verhalten ſich ſehr reſerviert. Dieſe Vorgänge haben eine gewiſſe Beun⸗ ruhigung guf den Montanmarkt gebracht. Es iſt ganz ſelbſtver⸗ ſtändlich, daß dadurch auch die Fondsbörſe betroffen wurde. Auf⸗ fallend iſt es, daß gerade die Maſchineninduf trie, ſowie auch Kleineiſeninduftrie lebhafte Beſchäftigung zu lohnenden Preiſen zu verzeichnen hat. Auch haben die Werke in Schienen Aufträge bis zum Ende dieſes Jahres. Lokomotiv⸗ und Waggonfabriken ſind dis zu ihrer Leiſtungsfähigkeit angeſpannt. Die Verteue⸗ rung der Rohmaterkalien werden teilweiſe ſchon recht bitter empfunden. Außerdem kommt die bedeutende Erhöhung der Kehler ipreiſe, welche ſich ganz ſpeziell in allen Zweigen des Eiſen⸗ gewerbes fühlbar machen, in Betracht. Ein Nachlaſſen der Kon⸗ lunktur, was unſere deutſche Induſtrie anbelangt, iſt auf keinen Fall begründet, aber tropdem ſcheint die Befürchtung ſich keil⸗ eiſe zu beſtätigen, daß ein leichtes N achlaſſ ſſen auf diefem Ge⸗ biete ſich bemerkbar macht. Kohlen⸗ und Eiſenaktien konnten daher die eingetretene Feſtigkeit nicht voll behaupten und hatten mit ziemlich erheblichen Verluſten zu rechnen. Gegen Schluß der Börfenwoche ließ ſſch allerdings eine leichte Beſſerung für dieſe Aktien konſtatieren. In Schiffahrtsaktien war verhältnis⸗ je. man am beſten ihrer ſchwierigen 1wWi komt mäßig wenig Veränderung zu bemerken, doch mußten ſelbe unter 8 der allgemeinen Stim mung, welche nun einmal an der Börſe porherrſchte, ſich Rrit Kursbe erluſten begnügen. Eine freund⸗ lichere Snimmung machte ſich jedoch am Schluſſe der Börſen⸗ koche bemerkbar auf die Meldung, daß der Norddeutf ſche Aloyd ſich genötigt ſieht in Anbetracht des außerorbentliher, ſtarken Paſſaglerandranges die Owiſchendeckpreiſe ſeiner Schnell⸗ und Beldaner abermals um M. 10 zu erhöhen. Es war ziemlich Rachfrage für dieſe Aktlien. 5 Det Bahnenmärft ſchloß ſich der Geſamthaltung an. Lom⸗ barden ſtanden im Vordergrunde des Inkereſſes, doch war auch dieſes Papier größeden Schwankungen unterworfſen. Amerifa⸗ Riſche Bahnen unterlagen den Schwankungen der Newyorker Rörſe, konnten aber am Schluſſe der 2 Auffaffung und tellweiſe feftigen. Baltimore⸗Ohio ſchloſſen bei feſter Tendenz. Uebrige Bahnen pert tächläfſigt. Oeſterreichiſche Kreditbank nach vorſtbergehender Abſchwächung geſt. Auch Diskonto⸗Kommandit gut erholt. Induſtrieakten lagen ruhig und im Einklang der Geſamthaltung größtenteils ſchwächer. Auf dieſem Gebiete zeigt ſich erneut die Lage de Geldmarktes, welche fortgeſe bt Anlaß zur Sorge gibt. Einzelne Papiere, wie Kunſtſeſde, welche eine Steigerung von zirka 40 Proz. zu verzeichnen hatten, wurden auf das Gerücht, daß der geplante Truft, der nach dem Chardonnetberſahren arbeitenden Kunſtſeidefabriken jetzt zuſtande gekommen zutrückgeführt. Dieſes Gerücht wird als unwahrſcheinlich bezeichnet, da die Ver· bandlungen noch nichk abge ſchloſſen. und die Eniſcheidung erſt in den nächſten T Tagen fallen wird. Immerhin war das Intereſſe bis zunt beutigen T Tage ein andauernd reges. Der heutige Kurs ſtellte ſich auf 375. Chemiſche Werte gut gehalten, elektriſche nach feſter Tendenz ſchwächer. Maſchinenfabrkken ſeſt. Pekori⸗ täten, Pfandbriefe und Loſe w ig berändert. Eine erfrenläche Nachticht läßt ſich erw„ indem nach den in leßzterer Zel enormen Kursverluſten in 8 Stagtsbapleren ſich eine Beſſerung de⸗ meskbar macht. Deutſche Fonds anziehend. Lebhaßte Nachfrage war für Zproz. Badiſche Rente. Auch öſter reichiſche Fonds beſſet. der Pariſer Börſe zu leiden. ſpekulativer Käufe ſich weſenklich be⸗ ſef 5 da das Angebot ziemlich gering war und die Tendenz ſich gut behauptete. Rumänier konnten auf die ſchnelle Beilegung der cgrariſchen Unruhen ſich weſentlich befeſtigten. Das Angebok war allerdings berhältnismäßig ſchwer unterzubringen. Der ziemlich günſtige Stimmun„veran⸗ laßt durch das Ausbleiben einer Diskonterhöhung 99 Seite Londons und auch Auffaffung des New⸗ jen Anfang hier⸗ nach dem Hei⸗ Börſenwoche infolge beſſeren Banken ruhig bei geringen Kursveränderungen. er, 2 00 Sben 12 rn 4. —— terker Murktes und lechufte Repriſe in Kupferwerken, Welche Aerdtags auf fneknlatine Käufe fſtr Londoner Rechnung zurnck⸗ zuführen ſind. Die Börfe ſchloß infolge der iſraeliſchen Feier⸗ tage bei ſtillem in feſter Haltung. Der Priwatdiskont ermäßigte ſich auf 5,25 Prozent, Geld war leichter erhälllich. Marktbericht. Wochenbericht von Jonas GHoffmaunn. Neuß, 5. April. Das geringe Angebot in Weizen. Roggen und Hafer findet gu vorwächigen Preiſen ſchlanke Aufnahme. Gerſ te und Mais ſind feſt; das Geſchäft iſt im allgemeinen zußerſt ruhig. Weizenmehl iſt bei ſchwächerer Bedarfsfrage etwas billiger käuflich. Weizenkkeie iſt äußerſt knapp und Tagespreiſe: Weizen bis M. 188, Roggen bis M. 168. Hafer bis M. 174 die 1000 Ka. Weizenmehl Nr. 000 ohne Sack bis M. 24.25 die 100 Ko, Weizenkleie mit Sack bis M..70 die 50 Ko. Das Geſchäft in Rübölſaaten war auch in der vergangenen Joche äußerſt ruhig, obwohl ſich die Verkäufer wiederum nach⸗ zeigten. Leinſaaten verloren bei fehlender Kaufluſt ebenfalls weiter im Werte. Erdnüſſe und Erduͤs zöl unver⸗ ändert. Leinöl ruhig und ohne Vorräte. Rüböl iſt noch immer ſehr knapp und gut gefragt. Oelkuchen vernachläfſigt. Tages⸗ preiſe bei Abnahme von Poſten: Rüböl ohne Faß bis M. 68 ab Neuß, Leinöl ohne Faß bis M. 47 die 100 Ko. Fracht⸗ Parität Geldern. feſt. Schmalg. (Driginalbericht des„Mannheimer General⸗Auzeigers“.) Antwerpen, 4. April. Der Artikel iſt wieder beſſernd. Disponibel f. 113.75, Mai⸗Lieferung f. 113.25, Juli⸗Liefe⸗ rung f. 113, September⸗Lieferung f. 112.75. Holländiſche Monatsſtatiſtit von Kafſſee. des„Mannheimer General⸗Anzeigers“.] Bei anhaltend noch großen Receipts war die Stimmung an den Kaffeemärkten im ufenen Monat im allgemeinen rußig. Preiſe gingen auf ſucceſſive 1 Cent zurück, um alsdann 1 Cent du ſteigen und ſche doch wieder 1 Cent unter den Schlußpreiſen vom vergangenen Monat zu bleiben. Daz Sgeſchäft beſchränkte ſich mur auf dringende Bedarfsorders. Santos 8 80 Koſt⸗ und Fracht⸗Offerten zu billigeren Preiſen heraus, wovon auch ver⸗ einzelt profitiert wurde, doch hat man im allgemeinen eine Scheu vor den jetzt zur Ablieferung kommenden Oualitäten, nachdem ſei⸗ enns der Sao Paulo Regierung alle beſſeren Qualitäten aus dem Markt genommen werden. Für gutordinär Java war etwas ver⸗ mehrte Frage und Preiſe zogen ca. 1 Cent an. Der Markt ſchließt auf Baſis von 32½ Cent für gutordinär Java und ca. 229½ Cen! für good average Santos. 2 . Baumwolle (Wochenbericht von Hornby, Hemelryt& Co., Lwerpool.) Der Markt war während der letzten paar Tage recht ruhig, heute jedoch änderte ſich die Stimmung ein wenig. Große Kauforders trafen vom Kontinente ſowie aus Aegypten ein und verurſachten einen Aufſchlag von—10 Punkten. Mit Ausnahme von Newyork verhält ſich die Spekulation mehr oder weniger ruhig und wartet weitere Nachrichten über die neue Ernte ab. Selbe lauten allerdings recht widerſprechend. Je nach dem perſönlichen Intereſſe der betreffenden Firmen, die aus Amerika kabeln begegnet man außerordentlich hauſſe⸗ als auch ebenſo baiſſefreundlichen Nachrichten. So zum Bei⸗ ſpiel liegt uns ein Kabel aus Savannah vor, wonach das An⸗ gebot außerordentlich klein iſt, Preiſe durchwegs anziehen, Arbeitskräfte knapp ſind, ferner wonach Fröſte ernſtlichen Schaden angerichtet haben und das Neuanpflanzen notwendig machen. Das Eine ſcheint feſtzuſtehen, daß das Areal ein weſentlich größeres ſein wird. Die Spinnernachfrage hat nachgelaffen. Baumwollmäkler in Ruffiſcher Getreibemarktbericht (Driginalbericht des„Mannheimer General⸗Anzeigers“.) Odeſſa, 2. April. Das Geſchäft war in der vergangenen Woche ſehr ſtille, da im Auslande ſchon die Oſterwoche war, wogegen die kuſſiſchen Oſtern erſt auf den 5. Mai fallen. Das Wetter hat ſich letzthin doch etwas gebeſſert und ein wenig riecht es ſchon nach Frühfahr, auch hörte man heute die erſten Lerchen. Der Schnee iſt——————— die——— ſind in einem ſchrennichen Zuand ein gar nitt hermnkt. WMrekt in den ell. 40—50 Waggon Mais. Unſer Lager beträgt heute: Ulig 250 000 Tſchetw. zu 88—91 Kop, Azima 300 000 Tſchetw. zu 89—97 Kup., Aeima 80 000 Tſchetw. zu 95—100 Kop., Roggen 25—30 000 Tſchetm zu 85%½ Kop., Gerſte 6000 Tſchetw. zu 83 Kop. Mais 15 000 Tſcheim. zu 67 Kop. Alles ſre an Bord. Novoroſſis, Ende März. Die großen Verſchiffungen im Februar alt. Styls baben unſere Vorröte nahezu wegge⸗ räumt und die Zufuhren find ſehr klein. Die Verſchiffer haben gruße Mühe, die Dampfer aufzufüllen, die im Hefen liegen. Die jüngſten ungenügenden Ankünfte haben den Morkt ſ weit herabgedrückt, daß jetzt gar keine Verkäufe ſtattfinden. Während dis Preiſe in England und am Kontinent nachgaben, halten hier die Farmer feſt an ihren Forderungen, ſodaß die Verſchiffer ihre Bedürfniſſe nur mit Verluſt von Geld decken können. Viele unſerer Freunde haben bereits angefungen, ihre Kontrakte zurückzukaufen, indem ſie die Differenz im Pveife be⸗ zahlen, wobei ſie immer noch beſſer wegkommen, als wenn ſie ihre Engagements durch Lieferungen der Ware erfüllen würden. Wir notieren für Gerſte 21/6—21/9; für Hafer 17/8—17/9 als nomineller Wert, aber ohne Chance größere Mengen zu dieſen Preiſen kaufen zu können Im Hafen haben wir 5 Dampfer, welche wahrſcheinlich ſehr langſam fortkommen werden. Roſtoff am Don. Ein Bericht, grade zur Hand, aus Roſtoff meldet einen feſteren Weizenmarkt. Die Verſchiffer in Novoroſſisk verſuchen in den Azoff⸗Häfen ihre Bedürfniſſe zu decken, da ihre eigenen Vorräte erſchöpft ſind. Indeſſen iſt in Roſtoff und Taganrog ſehr wenig Gerſte, Ghenighesk hat gar nichts, aber Marinpol hat zirka 150—160 000 Tſchetwert. Weiche Weizen ſind leblos, Harte Weizen dagegen ſehr feſt. Bis jetzt ſind ungefähr ein Dutzend Dampfer für den Azoff gechartert, meiſt alle für den Continent. Ruſſiſcher Saatenſtand. (Originalbericht des„Mannheimer General⸗Anzeigers“.) Aus Beſſarabien liegt folgender Bericht vor. Von ſchönem Frühlingswetter iſt leider noch nichts zu berichten und der Landwirt erwartet mit ſteigender Ungeduld die Möglichkeit, die Feldarbeiten beginnen zu können, doch iſt das Erdveich noch derart naß, ſelbſt in der Tiefe von einigen Zoll noch gefroren, ſodaß an das Pflügen noch nicht gedacht werden kann. Geſtern fuhr der erſte Landwirt aufs Feld und untereggte ein kleines Stück im Herbſte gepflügtes Land, doch klagte er über den Gang der Arbeit und will beſſere Zeiten abwarten. Das Wetter iſt immer noch mehr trübe und rauh, als hell und ſonnig. Die Wege ſind faſt unfahrbar durch das Schmelzen des letzten Schnees ge⸗ worden und trocknen nur ſehr langſam ab, weil eben Sonnen⸗ ſchein fehlt. Infolgedeſſen kann auch immer noch nicht ganz ge⸗ nau beſtimmt werden, in welchem Grade die Winterſaaten vom Froſte gelitten haben. Es ſcheint jedoch, als ob die Mäuſe mehr geſchadet haben, als die 9 Winterweizen voriger Erntt findet ſich noch ziemlich viel. Die Beſitzer desſelben warten beſſere Preiſe ab. 7 der faſt unfahrbaren Wege ſind jetzt keine Käufer und der letzthin hier verkaufte Weizen ging alle nach dem Norden in die Gegenden der pon der totalen Mißernte heim⸗ gefuchten Bevölkerung. Am 28. März war wieder Schneefall iu Beſſarabien und bedeckte die Erde wieder mit eitter fußhohen Schnecbecke Maunheimer Handels⸗ und Getreide. (Driginalbericht des„Mannheimer General⸗Anzeigers“.) Die Tendenz im Getreidegeſchäft in der abgelaufenen Woche war wenig verändert und hatten ſomit die Preiſe wenig Veränderung. Wir notieren: Laplata⸗Bahia⸗ blanea diſp, Mk. 20.2520.50, dito 4/5 M. 20—20.25, ruſſ. Roggen Diſp. M. 18.50, ruſſ. Hafer 18.50—19.75, Wonan ake M. 18.50 bis 19. 50, Laplatahafer 4/5 M. 18.50—19.50, Lapeerämais diſp. M. 14.75, Donaumais Juli⸗Aug. M. 14.25 per 100 Ko. brutto m.., ſonft alles per 100 Ko. netto, ohne Sack, verzollt ab Mannheim. Marktherichte. Müßhlenfabrikate. (Originalbericht des„Maunbeimer General⸗Anzeigers“.) F. Mannheim, 5. April. Auch in dieſer Woche blieb das Wei e ruhig. Die Händler zeigten immer 125 wenig Kaufluſt, weshulb die zuſtande—— Abſchlüſſe an Hanl un Qualttc eenfalkg wewiger belangreich waren Ebene ließ die Abwicklung e e u 9920 brig. Roggen mehl konnte noch ſeine ſtete Tenden 13. beh bb. ſchon guch die Nachfvage viel zu wü ein regeres Geſchäft nicht entwickeln we artikeln können wir dagegen über Berichten. Wiederum war dis ſtärkſte Na ſeiner Weizenkleie, aber guch Futlzmehl v Roggenfuttermehl wurde ſehr Peachter Für nächſt in ſämtlichen u ein ſtarker Konſum und dauſt noch ein recht lephafter Markt in Ausſicht ſtezen. Haute Furden notiert: Weizenmehl Nr. 0 0 M. 28.75, cchen Nr. 1 M. 25.28, desgleichen Nr. 9 M. 23.25, desgleichen Rr. 4 M. 21. 255, 1 mhen. mehl Baſis Res—1 M. 24.50, ebe e M. 12.90, N 1 terme 17 88 13.90, Ge 15 115 1 ſich Gondit ionen 505 n* 51 Holz. (Originalbericht des„Mannheimer General⸗Knzeigers“.) Der Rundholzmarkt hat endlich in letzter Woſe etwas mehr Leben gezeigt, we un es auch noch längere Zeit dauert, bis ein durchgreifendes Geſchäft fblgt. Das mehrſache Hochwaſſer chat die Flößerei arg bebräl 9 d dann haben auch die geforderten hohen Preiſe der Langholzhär dler eine Beeintröchtiguns des Geſchäftes zur Folge gehabt. Auch die Be⸗ ſchäftigung der Sägewerke war infolge der kamganhalterden Ruße im Baugewerbe keine gute. Neuerdings ſind nun endlich Vanu⸗ holzliſten zur Abgabe von Preiſen zum Verſandt an die Sägewerbe gelangt, wie auch ſich die Kaufluſt durch das ſchöne Wetter bedeu⸗ tend gehoben hat. Die ſüddeutſchen Langholzhändler habe a kein allzu großes Angebot abgegebe n, worcns zu ſchließen iſt 8 die Händler ihre Vorräte nicht raſch abſetzen w. ollen. Die 1. Händler warten ruhig ab, wie ſich die Entwicklung des Verkaußs⸗ geſchäfts vollzieht, ehe ſie ſich zu Preiskonzeſſionen herbei laſſen. Gefordert wurden zuletzt für den rhein. ert w 5 Kubilfuß Waſſermaß rei mittelrheiniſche Häfen 68 Pfg. und mehr. Am Bretbermarft hält 155 ebenfalls eine feſte Stimmung bor. T mehren ſich die Na h⸗ fragen, mit denen jedoch die Angebote nicht gleichen Schritt zeen können. Es dͤͤrfte daher nicht ausgeſchloſſen ſein, daß eine weitere Steigerung der Preiſe zu erwarten iſt. feſten Markt. Wochenmarkibericht über den Viehverkehr vom 2. bis 5. April 1907. [Originalbericht deßz„Mannveimer Genera ie e Der Rindermarkt war im Vergleich zu den f 5 ſchwach beſahren. Der Auftrieb an Gre Bvieh Der Handel war trotz der geringen St Hobelkolz Hak 50 Sgg. Schlachtgewicht: Ochſen N. 78.—84, Bullen(Farren) N 6674 Rinder M. 6280, Kühe M. 48—68, Auf dem Kälbermarkt ſtanden am 2. April 127 Skück, am 4. April 337 Stück zum Verkaufe. chleppend. 50 Kg Schlachtgewicht koſteten M. 85 Per 188 inemarkt war mit ck beſucht. Hemdel flau. Preiſe N bro 50 Kg. Sch zewicht. Der a erdemarkt war mit 90 Stück Ark eitspferd Stück Schlachipferden beſchickt. Der Handel mit war mitielmäßeg, mit Schlachtpferden lebhaft. beitspferde M. 300—1800, für Schlachtpfeide M. Stück. Der Ferkelmarkt war lebhaft. Es wurde bezahlt — Preſte für 60—230 per 506 Stück beſucht. Pro Utit ausverkauft. Handel war Stück wurden M. 10—18 Kif Kliche aushelt BHadeaſmmes laden, eel, Nestasanl 15— 5 in den Haushaftungs- Drogerien Colonialc u. ein vaaugehes Pllfz- u. Sheuermitis!l] cetchüften begdnders fur Hegensfünde sug Emaſl, hurzeſjan, Höle, 4 0 177 55 eln Hem Ein 1 2—— cROSS· HesSiscfi. HOFLiEF ERANT. 0 ELISRHBETHENSTRHSSE- 37 Es iſt 1„ Ai5ERI.ROSSI5CN OFLiEFERNAN bedient wird. VogHEHSTES-EfnBUSSENNx FUR VOUSTfNDid-INHENHNG58HU .CCNSTI EFS0HNUTECHANIs0 VoUENDETER-HUSFUHHRUNE STONANEGEND· FuR D NEIZEHTUICHHE· RcfffuN HöchtsrEAUSZECHMANeEN cghsere. gussrEUUNG LEn ASTERGULTIGER WOfINEANAE 0 Die Verkaufszeit an den Sonn⸗ und Feiertagen in Mannheim und Cudwigshafen iſt ab 1. April§. J. von durch Ortsſtatut feſtgeſe verklürzten Verkaufszeit die verehrl. Kundſchaft prompt und ſorgfältigſt Die Inhaber der Ladengeſchäfte Pliliten⸗Karten⸗ ——— Buchurucherel m b. B. ỹr ͤMicht im Tapeteni ung!i Roetehste Auswahl. 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