Abonnement: GBadiſche Volkszeitung.) 70 Pfennig monatlich. Bringerlohn 25 Pfg. monatlich, durch die Poſt bez. inel. Poſt⸗ aufſchlag M..43 pro Quartal. Einzel⸗Nummer 8 Pfg. E 6, 2. In ſerate: Die Colonel⸗Zeile. 25 Pfg. Auswärtige Inſerate 30„ Die Reklame⸗Zeile. 1 Mark der Stadt Mannheim und Amgebung. 85 Erſcheint wöchentlich zwölf Mal. Unabhängige Tageszeitung. Greleſenſte und verbreitetſte Zeitung in Maunheim und Almgebung. Schluß der Inſeraten⸗Annahme für das Mittagsblatt Morgens 9 uhr, für das Abendblatt Nachmittags 3 uhr. (Mannheimer Volksblatt.) Feleg 5 „Journal Mannheim““, Telefon⸗Nummern: Direktion u. Buchhaltung 1449 Druckerei⸗Bureau(An⸗ nahme v. Druckarbeiten 341 Redaktion 377 Expedition und Verlags⸗ buchhandlung.. 218 E 6. 2. — 2 meee, Nr. 383. Dieustag, 20. Auguſt 1907. St. Petersburger Wochenbild. auen⸗ 5 (Von unſerem Petersburger Mitarbeiter.) P⸗ St. Petersburg, 17. Aug. n Das bei weitem größte Intereſſe beanſpruchten in der verfloſſenen Woche Fragen der äußeren Politik. Die beiden nun W Brennpunkte in der Ellipſe des öffentlichen Intereſſes hier 9 8 an den Ufern der Newa waren: die politiſche Verſtändigung Sie; zwiſchen Rußland und Japan und die Monarchenzuſammen⸗ „ kunft in Wilhelmshöhe. Dieſe beiden Ereigniſſe bildeten benlee] denn auch das Hauptthema der Erörterungen in der Preſſe. 11 Beide Ereigniſſe haben die gleiche Wirkung gehabt: die Neun Ueberzeugung zu ſtärken, daß für die abſehbare Zukunft der edel Weltfriede nicht Gefahr läuft geſtört zu werden; zur Feſtigung erat] dieſer Ueberzeugung haben die beiden genannten Ereigniſſe Mie mehr beigetragen als die Haager Friedenskonferenz, deren 10 Reſultate hier von Anufang an mit ſkeptiſchem Lächeln erwartet 210 wurden. Einige politiſche Kreiſe wollen auch hier, in dem ſih! Zoyklus der Monarchenbegegnungen, deren zweite eben ſtatt⸗ luten. gefunden hat, den Anbruch einen neuen Aera der inter⸗ nationalen Politik ſehen, wo auf dem Wege freundſchaftlicher Ausſprache der Monarchen und Staatsleiter etwa entſtehenden Mißverſtändniſſen der Nährboden chauviniſtiſcher Volks⸗ meinung entzogen werden ſoll. Ein klar betontes Einver⸗ nehmen der Regierungen in internationalen und wirtſchaft⸗ lichen Fragen würde auch auf die öffentliche Meinung des Volkes ſeinen Einfluß üben. D Monarchenbegegnungen, welche vorläufig in Iſchl ihren Abſchluß finden werden, haben aber für Rußland einen mehr theoretiſchen als praktiſchen Wert. Weitaus wichtiger iſt das mit Japan vereinbarte Abkommen, welches die poli⸗ tiſche Lage im fernen Oſten klärt. 5 Mochte auch durch die Veröffentlichung der ruf ſchen Konvention die bittere Erinnerung an e uu⸗ beinnk, Vieß, ſiſch⸗zapani⸗ die Demütigung, 65 welche das ruſſiſche Nationalbewußtſein im letzten oſtaſiatiſchen 10 Kriege erlitten, aufs neue lebendig werden— ein Gefühl der Alls⸗ Befriedigung iſt doch auch wachgerufen; und dasſelbe iſt ſtär⸗ ker als das Grollen mit dem Schickſal, welches Rußland im Kriege mit Japan ſo hart mitgeſpielt hat. Die Ungewißheit, welche durch die Unvollſtändigkeit des Portsmouther Friedens⸗ vertrages beſtehen blieb, ob nicht neue Konflikte in Oſtaſien drohten— iſt endgültig beſeitigt. Die Gefahr, daß chau⸗ biniſtiſche Einflüſſe Japan zu neuen expanſiven Schritten ver⸗ leiten könnten, iſt geſchwunden. Der Punkt 1 des genannten Abkommens ſchließt die Möglichkeit aus, daß eine der ver⸗ tragſchließenden Mächte Gebietsvergrößerungen auf dem oſt⸗ Aſiatiſchen Kontinent verſuchen ſollte. Für Rußland ſind ſolche Gelüſte ja in abſehbarer Zeit überhaupt undurchführ⸗ bar; der erſte Vertragspunkt des ruſſiſch⸗japaniſchen Ab⸗ kommens ſetzt aber auch den Träumen der japaniſchen Chau⸗ viniſten eine feſte Mauer entgegen. Der zweite Punkt, welcher die Aufrechterhaltung des Fatus quo ante in China verſpricht, ſichert zugleich anderen Nationen den ruhigen Genuß ihrer in China erworbenen Rechte. Die Politik der offenen Türen, die durch den ruſſiſch⸗ japaniſchen Vertrag anerkannt wird, kann nur dazu beitragen in Oſtaſien die Möglichkeit von Konflikten zu beſeitigen, welche auf jenem Boden zwiſchen europäiſchen Mächten unter⸗ einander und zwiſchen ihnen und China entſtehen könnten. Da Rußland und Japan ſich verpflichten, gegenſeitig ihre wirtſchaftlichen Intereſſen in der Mandſchurei— wo dieſe beſonders wichtige ſind— zu ſchützen, ſo iſt auch damit für Rußland die Gefahr eines chineſiſch⸗japaniſchen Sonder⸗ abkommens beſeitigt, das Rußlands wirtſchaftliche Intereſſen in der Mandſchurei ſchädigen könnte. Dieſe Sicherheit iſt für die ruſſiſche Handels⸗ und Induſtriewelt unendlich viel wert, da in der Mandſchurei bedeutende Summen ruſſiſchen Nationalkapitals feſtliegen. Auch China iſt der Hoffnung beraubt, in einem ſeindlichen Verhalten zu ruſſiſchen wirtſchaft⸗ lichen Beſtrebungen auf ſeinem Territorium bei Japan Unter⸗ ſtützung zu finden. Endlich iſt das ruſſiſch⸗javaniſche Abkommen ein Glied in der Kette internationaler Verträge, durch welche die ſo⸗ genannte„gelbe Gefahr“ in den Hintergrund gerückt wird. Das engliſch⸗japaniſche Bündnis, das franzöſiſch⸗japaniſche, das engliſch⸗ruſſiſche Abkommen ſichern für die Zukunft in Aſien ein Paxallelogramm der Kräfte, die den Frieden ver⸗ bürgen, ſollte derfſelbe von einem außereuropäiſchen mächtigen Staat bedroht werden. Dieſen Ereigniſſen der äußeren Politik gegenüber ver⸗ mochten die Vorgänge im Innern nur wenig öffentliches Intereſſe zu erregen. Beruhigung der inneren Verhältniſſe will nicht weichen. Unzweifelhaft wird es von gewiſſer Seite geſchürt, um für die kommenden Wahlen gegen die Regierung Stimmung ab⸗ zugeben, die gezwungen iſt die Zügel ſcharf anzuziehen. Die Ueberzeugung bricht ſich aber doch immer mehr Bahn, daß die täglichen Gewalttaten(Morde und Raubüberfälle) mit der Revolution, dem Freiheitsdrange nichts mehr gemein haben; daß es ſich hier um das Treiben von Marodeuren handelt, wollen. Wenn dieſe Anſicht erſt in weite Kreiſe dringt, wird man auch dahin kommen, manche Maßnahmen der Regierung als das anzuerkennen, was ſie fſind: eine traurige Notwendig⸗ keit. In keinem Fall ſoll damit aber eine Anerkennung der adminiſtrativen Verfügungen verbunden ſein, die ſich einzelne Machthaber in der Provinz erlauben; blinder Beamteneifer, der Kraft des ihm verliehenen Rechts„nach eigenem Er⸗ volle Verurteilung. ten. Geſtützt wird ſie in letzter Zeit durch den„Verband des ruſſiſchen Volkes“, der ſich erlaubt bei jeder Gelegenheit nicht mehr ſeine Stimme, ſondern ein wild patriotiſches Gebrüll zu erheben und durch manche, wenn auch parlamentariſche, ſo doch äußerſt reaktionäre Preßſtimme. Für Meſchtſchersky in ſeinem Wochenblatte Grashdanin empfiehlt allen Ernſtes als einziges Kampfesmittel gegen die Revolution, worunter doch eine Zeitlang bas allgemeine Freiheitsſtreben des Volkes verſtanden werden mußte,— die Verſtärkung und Vermeh⸗ rung der Polizeiorgane und die Einführung der Prügel⸗ ſtrafe in der Schule.— Es gibt viele kluge Leute in Ruß⸗ land aber wenig Verſtändige. Das Mißtrauen zur Beſſerung und 3 3 9 die mit politiſchem Deckmantel gemeine Verbrechen beſchönigen meſſen“ zu verfahren über das Ziel hinausſchießt, verdient Leider iſt eine ſolche Hyperloyalität heuzutage nicht ſel⸗ Eigene Nedaktions⸗Bureaus in Verlin und Karlsruhe. gegeben wurde— wie dies Der herannahende B Verhältniſſe in den Hoch⸗ und Mittelſchulen wieder in den Vordergrund des Intereſſes gerückt. Die Ueberfüllung un⸗ ſerer Hochſchulen, der Platzmangel in denſelben, iſt ein Beweis für die ungenügende Anzahl derſelben. Nun gründet die Regierung eine neue Univerſität in Saratow und hat beſchloſſen, ſchon in dieſem Herbſte Vorleſungen halten zu zu laſſen. Ferner wird am Polytechnikum zu St. Petersburg der Studentenkonvikt geſchloſſen und die frei gewordenen Räume zu wiſſenſchaftlichen Zwecken in Anſpruch genommen. Dadurch iſt auch die Möglichkeit gegeben, etwa 1000 Hoch⸗ ſchüler mehr als im Vorjahre aufzunehmen. Wie ſich der Verlauf des akademiſchen Lebens geſtalten wird, kann man natürlich nicht vorausſehen. In akademi ſchen Kreiſen hört man hier und da Befürchtungen laut wer⸗ den, daß die neuen Maßregeln über die ſtudentiſchen Organi⸗ ſationen und die Beaufſichtigung der ſtudentiſchen Verſamm⸗ lungen viel Proteſt bei der ſtudierenden Jugend hervorrrufen werden. Doch regt ſich in den beſonnenen Kreiſen der Hoch⸗ ſchüler lebhafte Tätigkeit; die„Akademiſten“, d. h. die Stu⸗ denten, welche jegliche Politik aus der Univerſität verbanne wollen, einigen ſich überall zu dem Zwecke, um in d tralverbänden der Studentenſchaft den unruhigen El das Gegengewicht zu halten. Bei verſtändiger Ausüb Hausrechts ſeitens des Profeſſorenkonſeils und ruhiger Haltung der Akademiſten können Ausſchreitungen vern werden. Wenn ſolche aber von einigen Hitzköpfen doch Werk geſetzt werden ſollten— iſt Nachſicht nicht am P und wird an den Tumultuanten wohl auch nicht geübt werden. In politiſchen Kreiſen war es ſtill; das übliche Partei⸗ gezänk und theoretiſche Erörterungen in der Preſſe ware einzige, was von unſeren Parlamentarjern vorgebracht wurd Politische(lebersicht. mannheint 20. Anguſt 10 Ultramontauismus und Natianalſtun. Was ein ultramontaner Schulinſpektor vom ſinn hält. Aus den Kreiſen der katholiſchen Lehrerſchaft g den„L. N..“ unter Nennung der Gewährsmänner e Schilderung der diesjährigen katholiſchen Lehrerkonfer die am 30. Juli im katholiſchen Vereinshauſe zu St⸗ ſtattfand und die zeigt, was für ein Geiſt und we Nationalſinn bei denjenigen katholiſchen Lehrern herrſch im Fahrwaſſer des Ultramontanismus ſegeln: „Bei der diesjährigen katholiſchen Lehrerkonferenz am 30. im katholiſchen Vereinshauſe zu St. Jobann hat ſich der Kr ſchulipſpektor Ewald⸗Saarbrücken gegen zue ihm vorgeſetzten Regierung exlaſſene Verfügungen ei erlaubt, das unbedingt öffentlich gebrandmarkt zu werden dient. Bei dem Spalierbilden durch Schullinder in liſchen Gegenden gelegentlich der Anweſenheit des ſers iſt es aufgefallen, daß die Kinder in der Meh Fähnchen in den römiſchen Kirchenfarben(gelb ſchienen, worauf ſeitens der Regierung in Trier an die inſpektionen eine Verfügung erging, nach der den Lehr von der Mehrzahl unſerer katholfſche an ch Diplomatenränke. RNoman von Max Pemberton. Autoriſierte Ueberſetzung von Dr. Albert Hauff. 55(Nachdruck verboten). (Fortſetzung.) obachtenden Blicken, die von allen Sei⸗ fielen, geon und folgte willig dem jungen Mädchen. Das Schlafzimmer, in welches Mademoiſelle ſie führte, war faſt ßs kalt und kahl wie die Vorhalle, die ſie eben verlaſſen hatte. Ein ett von lächerlich kleinen Dimenſionen wurde überagt von ſem mächtigen Baldachin aus Holz, der ſaſt bis zur Decke keſchte. Der Toilettentiſch hatte vergoldete Füße, war aber gerſt ſteif und geſchmacklos gehalten. Ein Spiegel im Stile Ludwias XV. war über dem Kamin angebracht; an der Wand ngen eine Uhr im Marmorgehäufe und Kandelaber ohne Lichter. Der Garderobeſchrek war aus hellem Holz auzerordentlich ſchön gearbeuet, paßte aber durchaus nicht hierher. Ein Streiſen Teppich, alt und häßlich, bedeckte ein paar Fuß des Parketts an em Kopfende des Bettes. Ein Kryſtallkronleuchter mit elek⸗ kiſchen Lempen, deren Glas aber nicht abgetönt war, verbreitete in unongenehmes Licht. Auf den Wänden waren Geſtalten ge⸗ deichnet, aber der Schmutz hatte ihre Konturen verwiſcht. Der nalze Verzug, den der Raum für Eſther beſaß, war die Tat⸗ che, daß ſie ihn ihr eigen nennen durfte, und kaum hatte ſich e hinter ihr geſchloſſen, als ſie den Umhang abwarf und inem tiefen Seufzer der Erleichterung in einen Stuhl Mademoiſelle Desjardins ihrerſeits verſuchte nicht, zu bemänteln. Sie' ſtand an Eſthers Seite und 1 Eſther entging den be GEs und damit ihm ſein Volk zum Feinde gemacht hale. tut mir leid um Sie! Kann G „Warum ſind Sie ſo traurig um mich, Mademoiſelle? Bitte, ſagen Sie mir, wer Sie ſind, und warum man mich in dieſes Haus gebracht hat?“ Sie antwortete offen: „Ich bin Marguerite, die Tochier von Guſtave Desjardins, dem franzöſiſchen Notar. Mein Vater iſt der Freund des Grafen Montalvan, wir wohnen bier im Schloſſe, und der Graf bat mick. mich um Sie zu kümmern. Ich weiß, daß Sie in Not ſich befindet— mein Vater hat es mir geſagt. Das Volk iſt alle Lage vor dem Palaſt verſammelt, die Soldaten haben es aber fortgeſagt. Es ſind furchtbare Dinge hier degangen worden. Man hat Ferdinand Morez, auf dem Marktplatze getötet. Er war Fürſt Arthurs Freund. Die Zeitungen erklären, eine Re⸗ volution ſtehe bevor.— Aber ich kann Ihnen nicht alles ſagen, es würde Sie ſehr aufregen!“ Eſther beſtand indeſien darauf. „Wiſſen Sie, Marguerite, dag ich des Fürſten Frau bin?“ Marauerite wandte die Augen weg⸗ O, Sie tun mir ſo leid! Ich kann nicht ſagen, wie ſe!“! Wenn man ſelbſi liebt, verſteht man alles! Bitte, laſſen Sie mich Ihre Freufdin ſein. Sie werden wenige hier finden!“ Eſther hückte ſich und küßte ſie. Sie begann, wenn auch nur unklar, die ganze Gefahr ihrer Lage zu begreifen. Sie wußte jetzt, welche Antwort Gaudarez und ſeinen Boten gegeben worden war: die Stadt weigerte ſich, des Fürſten Heirat anzuerkennen. Und bitter Selbſtvorwürfe ſtiegen damit in Eſther auf, und ſie bedauerte, daß ſie ſo unüberlegt Arthurs Drung⸗a nachgegeben 17 Aber ſie wagen nicht, für ihn zu ſprechen. Seit Graf Mo zurückgekehrt iſt, fürchtet ſich alles. ihm und erklären, daß Fürſt Arthur ſein Land verraten eisco Papier? „Ig.“ ſagte ſie,„aber man wird Sie in Cadi nicht ſo nennen. 5 Abend, wobei ſie von einem alten⸗Diener taub bleiben. Sie fragte ſich nicht, wie es getommen hatte, es war ihr genug zu n⸗ſſen, daß er die Wahrh und daß die Falle jetzt offen ſtand. Und zu den Selbſtvo „D nein! Er hat viele Freunde, meine liebe gnädi Die Zeitungen beug und die Soldaten wenden ſich gegen ihren Kriegsherrn, we mit Geld erkauft ſind. Und die Frauen— nun, die ſin ſüchtia auf Sie! Wenn er zurückkehren ſollte— aber nei wird es nicht tun, er iſt zu klug dazu, er weiß, daß ſie i würden! Das waren faſt dieſelben Worte, die der Mohr Cadi gebraucht hatte. Eſther konnte gegen ſie von ſie die Freundſchaft dieſes geheimnisvollen Orientalen 9 90 geſellte ſich nun auch das Gefühl vollſtändiger Hilfloſigkeit die Plane ihrer Feinde. Was würde ihr eigenes Leben im Kampfe gegen den Ehrgeiz eines ſolchen Mannes wie „Oh, wenn ich doch wieder in England wäre!“ ſther endlich nach einer Weile tiefſten Schweigens aus, und all de Angſt ihres gequälten Herzens lag in dieſen wenigen Worte Mademoiſelle ſchüttelte den Kopf. „Ja, wenn Sie dahin ſich begeben könnten!“ rief aus. Uẽnd dann die Stimme zu einem Flüſtern ſenkend, fort:„Bitte, reden Sie leiſe, wir werden belauſcht.“ Die beiden Damen aßen in dem anſchließenden Zir in ſchäbiger Sgezeichne⸗ dient wurden. Das Mahl war au 25 General⸗Auzeiger.(Mittagblatt) lediglich mit Fähnchen in den Natlonalfarben erſcheinen zu laſſen. Ferner erging durch eben bieſelbe Regierung eine Ver⸗ fügung, die vorſchreibt, daß während des Schullehrganges zehn beſtimmte Godichte palriotiſchen Inhalts den Kindern beizubringen ſind, weil die Regierung die Wahrnehmung machen mußte, daß der im Lehrplan vorgeſehene Stoffumfang in Gedichten zum Nachteil der Pflege patriotiſcher Geſinnung ſich immer mehr auf ultramontanes Gebiet verirrte. Dieſe beiden Verfügungen wurden durch den Kreisſchulinſpek⸗ tor Gwald zunächſt mit unverkennbarer Ironie bei der Konferenz zur Verleſung gebracht, wobei die in großer Anzahl anweſenden katholiſchen Geiſtlichen(0rtsſchulinſpek⸗ toren) in ein höhniſches Gelächter ausbrachen. Auf dieſes Gelächter leiſtete ſich Schulrat Ewald die mehr als bedenkliche Er⸗ widerung:„Sie lachen, nieine Herren, ich vermag Ihnen dies aber auch wirklich nicht zu verargenl“ Sopejit die Zuſchrift, deren Inhalt und Ton die außer⸗ ordentlich erfreuliche Tatſache vegiſtriert, daß es noch katho⸗ liſche Lehrer gibt, die Deutſche ſind und Deutſche bleiben wollen, und ſich nicht von den Netzen des Ultramontanismus umgarnen laſſen. Im übrigen ſpricht der Bericht für ſich ſelbſt. Man darf wohl annehmen, daß die preußiſche Regie⸗ rung ſich des Falles annehmen wird. Badiſche Politik. Das zweite Zentrumsblatt. * Freiburg(Breisgau), 18. Aug. Mit mehr als 1000 Unterſchriften, darunter etwa 300 von bekannten Zentrums⸗ männern aus der Stadt Freiburg, wurde eine Eingabe an das Zentralkomitee der Zentrumspartei dahier gerichtet, in der gegen die Gründung eines zweiten Partei⸗Blattes für Freiburg und weitere Umgebung Stellung genommen wird. Die Unterzeichner können ſich von der Ausführung eines ſolchen Vorhabens keine günſtigen Erfolge für die Parteiſache verſprechen, im Gegenteil ſei eine Schädigung der Parteiintereſſen davon zu befürchten. Dann heißt ed weiter;„Abgeſehen davon, daß ein ſolches Unter⸗ nehmen von vornherein eine empfindliche finanzielle Schädigung der Intereſſenten in ganz direkte Ausſicht ſtellt, da von einer Rente gar nicht die Rede ſein kann, erlauben wir uns, auch auf die makeriellen Nachteile hinzuweiſen, die dadurch den am„Frei⸗ burger Boten“ beteiligten Familien und Einzelperſonen ſicher er⸗ wachſen müßten. Dazu kommt ferner als ſichere und unaus⸗ bleibliche Folgen die Spaltung der Partei, die die bisher beſtehende Eintracht in bedenklicher Weiſe ſtören und Zer⸗ würfniſſe herbeiführen müßte, Das Intereſſe der Partei würde dadurch in hohem Grade geſchädigt werden, was für die Partei⸗ ſache in hieſiger Stadt ſowohl als im ganzen Lande die ſchlimmſten Folgen haben müßte. Um dieſen Zwieſpalt fernzu⸗ halten, richten wir an das Zentralkomitee die dringende Bitte, ſeinen ganzen Einfluß bei den tit. Herren ausüben zu wollen, daß ein ſolches unheilvolles Unternehmen ferngehalten werde.“ Wie die„Straßb. Poſt“ hört, arbeiten vorzugsweiſe die Herren Geiſtlſcher Rat Wacker, Rechtsanwalt Kopf und Privatier Bannwart für ein zweites Blatt. Der„Freiburger Bote“ heſteht ſeit 42 Jahren als Eigentum der Familie Dilger. Die Nachwahl in Lörrach⸗Land. ce. Lörrach, 19. Aug. Die geſtrige ſozialdemokratiſche ahlkonferenz hat endgiltig, wie der Oberl, Bote erfährt, ihren iheren Landtagskandidaten Giſin in Brombach don Eimel⸗ zingen für die Landtagserſatzwahl aufgeſtellt. Caſablanca. Hamburg, 19. Aug. Der Dampfer„Arcadia“ der Bre⸗ mer Atlaslinie iſt hier von Caſablanca eingetroffen, wo er 600 Flüchtlinge an Bord genommen hatte. Nur acht Deutſche ſind hier mitgekommen, während die übrigen Flüchtlinge ihrem Wunſche ge⸗ mäß an verſchiedenen Orten ausgeſchifft worden ſind. Tanger, 19. Aug. Die franzöſiſchen Truppen hatten bei Caſablanca am 18. Auguſt von 7 bis 11 Uhr bormittags einen außerordentlichen ernſten Angriff auszuhalten. Es wurde auf einer Front von 6 Kilometern gekämpft. Der Angriff wurde durch Geſchütz⸗, Mitrailleuſen⸗ und Gewehrfeuer zu⸗ rückgewieſen, Die Spahis waren mit den Arahern in einen Kampf Mann gegen Mann verwickelt. Die Geſchütze der „Gloixe“ unterſtützten die Truppen. Verluſte franzöſiſcherſeits: Ein Kapitän und zwei Mann verwundet; zwei Mann tot.“ LLondon, 19. Aug. Ueber den geſtrigen Angriff auf die Franzoſen bei Caſablanca meldet Reuter: Am 18. Anguſt griffen die Marokkaner am Vormittag Caſablanca an. Die Franzoſen verblieben einige Zeit im Lager, doch wurde ſchließlich eine kleine Abteilung unter dem Schutze der Geſchütze eines Kriegsſchiffes vorgeſchickt. Die Marolkaner ſchoſſen auf die Abteilung aus dem Hinterhalt und töteten einen Mann. Die ſo⸗ fort ausgeſchickten Verſtärkungen trieben den Feind zurlück. worin er ſagte: Der Friede, den wir ſehnlichſt wünſchen, wird nicht geſtört werden. Wir tragen für unſere Würde und die Sicherheit unſerer Staatsangehörigen Sorge und für die Rechte, deren Geſetzmäßigkeit das geſamte Europa ausgeſprochen hat. Wir werden weder über unſere Intereſſen noch über unſere Rechte hinausgehen, die Beachtung derſelben aber zu wahren wiſſen. **** Internationaler Sozialiſten⸗Kongreß. sh. Stuttgart, 19. Aug. Die Verhandlungen des Internationalen Sozialiſten⸗Kon⸗ greſſes wurden am heutigen Tage in der Liederhalle fortgeſetzt. In der erſten Sektion ſtand Der Militarismus und die internationalen Konflikte zur Debatte. Die deutſche Delegation ließ hier durch Bebel die von uns bereits mitgeteilte Reſolution vorlegen. Die franzöſiſchen Sozialiſten legten ebenfalls eine längere Reſolution vor, die gegen Militarismus und Imperialis⸗ mus Stellung nimmt, mit der Begründung, daß dieſe beiden Fak⸗ toren nur als die vom Staat organiſierte Schutzwehr anzuſehen ſeien,„um die Arbeiterklaſſe unter dem ökonomiſchen und politiſchen Joch der kapitaliſtiſchen Klaſſe zu erhalten.“ Weiterhin wird die Arbeiterſchaft aller Länder daran erinnert. daß eine Regierung nicht die Unabhängigkeit einer fremden Nation bedrohen könne, ohne gegen dieſe ſelbſt und deren Arbeiterklaſſe und damit gegen die geſamte Arbeiterſchaft der Welt aggreſſiv zu werden, ſo daß die bedrohte Nation und ihre Arbeiterklaſſe ein Anrecht auf den Beiſtand der Arbeiterklaſſe der ganzen Welt habe. Die antimilitariſtiſche Politik ſei daher einzig und allein eine Verteidigungspolitik der ſozialiſtiſchen Partei, und die Arbeiterſchaft wird daher ermahnt, zu dieſem Zwecke„die militäriſche Entwaffnung der Bourgeoiſie und die Ausrüſtung der Arbeiterklaſſe durch Einführung der allgemeinen Wehrpflicht des Volkes zu fordern.“ Die belgiſche Arbeiterpartei hatte Leon Troelet⸗Brüſſel zum Berichterſtatter über dieſe Frage beſtellt, der in ſeinem Referat die wechſelnde Stellungnahme des internationalen Sozialismus zu dem Thema des Antimilitarxismus eingehend erörterte, Auf dem internationalen Kongreß in Brüſſel 1891 ſei der Vorſchlag auf⸗ getaucht, eine Kriegsankündigung mit einem Volksaufruf zum Generalſtreik zu beantworten. Der Kongreß nahm mit großer Majorität einen verbeſſerten Vorſchlag der deutſchen Sozialdemokratie an, welcher dahin ging, daß die Sozialiſten alle Militärkredite verweigern, gegen die ſtehenden Heere proteſtieren, die Abrüſtung verlangen, und diejenigen Vereine unterſtützen ſollen, welche ſich den allgemei⸗ nen Frieden zur Aufgabe ſtellen, und daß ſie endlich in der Armee Propaganda machen ſollten. Der Referent erwähnte dann die Behandlung der General⸗ ſtreiksidee und die Frage der antimilitariſtiſchen Propaganda durch Herbé, der die Fahnenflucht der konſkribjerten Genoſſen und den Streik der Reſerviſten als das beſte Mittel Fezeichnet hat. Man müſſe ſtaunen über die großartige Naſvität, die Hervs mit dieſem Vorſchlage bekundet habe, Allmählich müſſe einen jedoch Furcht er⸗ greifen bei dem Gedanken, daß eine ſolche Kampfweiſe zahlreiche Anhänger finden könnte. Die bürgerliche Geſellſchaft verfüge in allen Ländern noch über eine Polizeimacht, in einigen über eine Bürgerwehr oder eine andere rein bürgerliche Armee. Hierzu wür⸗ den noch die andern 3½ der Armee kommen. Man wüede dann die Deſerteure ganz einfach einen nach dem andern abfangen. Der Militärſtreik werde erſt dann möglich ſein, wenn die Mehrheit der Bürger eines Landes mit vollem Bewußtſein dem Sozialismus anhängen werde, Dann aber würden die Sozialiſten wahrſcheinlich auch über die Mehrheit in der Stagtsgewalt verfügen und es werde viel leichter ſein, den Krieg gar nicht zu erklären. Außerdem wäre durch den Militärſtreik das ſozialiſtiſcheſte Land wehrlos dem rück⸗ ſchrittlichen ausgeliefert. So wie dem eknzelnen ein gewiſſes Maß von Unabhängigkeit nötig ſei, um ſeine Eigenart frei zur Entwick⸗ lung zu bringen, ſo bedürften auch die Völkerſchaften einer gewiſſen Selbſtändigkeit, um die ganze Kraft ihrer Urſprünglichkeit und ihren individuellen Geiſt in den Dienſt der Verwirklichung des ſozialiſtiſchen Regimes ſtellen zu können. Widerſetze man ſich dieſer Idee, ſo huldige man dem Rückſchritt, Die belgiſche Arbeiterpartei habe demnach ein⸗ ſtimmig die durch die franzöſiſche ergänzte Reſolution der deutſchen Sozialdemokratiſchen Partei angenommen, welcher man die fol⸗ gende Ergänzung beifügen könnte: „Der Stuttgarter Kongreß will damit nicht die Wahl der etwa in Anwendung zu bringenden Mittel beſchränken. Die Um⸗ ſtände von Zeit und Ort und beſonders die wirkliche Macht des Proletarxiats im entſcheidenden Momente können allein für die Frage der Möglichkeit einer Interbention entſcheidend ſein und für die Wahl der anzuwendenden Mittel richtigen Aufſchluß geben. In der zweiten Seltion des Kongreſſes beſchäftigte man ſich mit den 2 2 rrr ruße, und die Unterwerfung aſtatiſcher und afrikaniſcher Völker lismus ſteuere dazu bei, 2. Seile. Mannheim, 20. Auguſt. Lehrerſchaft, wenn ſie ohne die geiſtliche Bevormundung wäre ſich* Pau, 19. Aug. Der Miniſter der öffentlichen Arbeiten Beziehungen zwiſchen den politiſchen Parteien und den wohl von ſelbſt verſtanden hätte— die Kinder bei dieſen Anläſſen[ Barthou, Vorſitzender des Generalrats, hielt eine Rede, Gewerkichuften, Von deutſcher Seite lag hierzu die von uns bereits mitgeteilte Antwort des Parteivorſtandes vor, in welcher die Beziehungen der deutſchen Sozialdemokratie zu den Gewerkſchaften als die allerbeſten bezeichnet und die Gewerkſchaftsführer faſt ausnahmslos als„pa⸗ tente Genoſſen“ bezeichnet werden. Die Antwort der„Sozial⸗ demokratie Federation“ Englands nimmt Bezug zur Stellungnahme der engliſchen Partei gegen die intime Allianz mancher leitender nahme von hohen Staatsämtern und ſogar den Eintritt in das Kabinett zur Folge gehabt habe. Dieſen Verrätern der Intereſſen ihrer Genoſſen habe man ſtets deutlich die Meinung geſagt. Jedoch habe man niemals unterlaſſen, in jeder Weiſe, perſönlich und pekuniär, jeden Streik zu ſtützen, ſelbſt wenn man über den Wert mancher Streiks als Waffe gegen den organiſierten Kapitalismus Zweifel gehegt habe. Die Beziehungen der Partei zu den Gewerk⸗ ſchaften ſeien demnach als freundſchaftliche zu bezeichnen, ſoweit die Gewerkſchaften gegen den Kapitalismus vorgehen. Und die engliſche Partei lege viel Wert auf deren wachſende Tendenz, ſich dem Sozia⸗ lismus zu nähern.— Die Trade⸗Unions machten offiziell keine ſozialiſtiſche Propaganda, aber 75 Proz. der Mitglieder der Federa⸗ tion ſeien gleichzeitig Gewerkſchaftsmitglieder, und durch ihre Ver⸗ mittlung dringe der Sozialismus fortwährend in die Trade⸗Unio⸗ niſtiſchen Reihen ein. Wenn die alten, ganz in dem Geiſte und der Aktion zur Schule der Bourgeoiſie gehörenden Leader verſchwinden oder in Ruheſtand verſetzt würden, ſo ſei es außer Zweifel, daß ſie Sozialiſten als Nachfolger haben würden und tatſächlich geſchehe gegenſpärtig der Beamtenwechſel in dieſer Weiſe. In der dritten Sektion des Kongreſſes ſtand 5 die Kolonialfrage zur Debatte. Von deutſcher Seite war hierzu kein Antrag ein⸗ gebracht. Das Referat hatte die ſozialdemokratiſche Arbeiterpartei Hollands übernommen, deren Referent van Kol einen Bericht über die Kolonjialpolitik Hollands erſtattete. Zum Schluß wog er die Vorteile und Nachteile der Kolonien, einmal für die herrſchenden Klaſſen, zum andern für die Arbeiterklaſſe ab und kam zu dem Schluß, daß die Geſamtheit der Nation ſehr wenig vom Kolonial⸗ beſitz profitiere, daß das Proletariat allerdings einige Vorteile da⸗ von habe, ſoweit die Arbeitsgelegenheit dadurch eine größere wäre, daß andererſeits aber der Schaden, den die EGingeborenen und die Arbeiterklaſſe, letztere vor allem durch die zunehmenden Steuern und Laſten von der geſamten Kolonialpolitik habe, die gebotenen Vorteile weit überwiege. Insbeſondere ſeien für Deutſchland, das ſo groß ſei und ſich ſo rapid entwickelt habe, Kolonien noch nicht not⸗ wendig und würden es wohl auch nicht werden. Die deutſche Regie⸗ rung habe keineswegs die induſtrielle Entwicklung des Landes im Auge, ſondern, wenn ſie ungeheure Territorien an ſich reiße, ſo leiteten ſie gang andere Veweggründe: militariſtiſche, imperia⸗ liſtiſche und kapitaliſtiſche, In der Gegenwart würde die Arbeiter⸗ klaſſe keinen Grund haben, Kolonien zu wünſchen, wenn man ſie nicht hätte, denn die Beibehaltung unſeres kolonialen Reiches iſt von keinem nationalen Intereſſe, noch weniger von Arbeiterinter⸗ eſſe, ſondern einzig und allein von kapitaliſtiſchem Intereſſe. Der Referent der franzöſiſchen Delegation, Paul Louis⸗Paris, konſtatiert, daß die Haltung der Sozialiſten Frankreichs in Bezug auf die kolonigle Frage umpandelbar geweſen iſt. Der Sozialismus müſſe dem Koloniglismus, welcher auf der Zwangseroberung be⸗ organiſiere, notgedrungen feindlich geſinnt ſein, denn der Kolonia⸗ die Weltrevolution zu beſchleunigen, indem er den Antagonismus erbittere, Grunde des kapitaliſtiſchen Syſtems wurzle. 85 Das Steindel⸗Ouartett vor Gericht. sh. Stuttgart, 19. Aug. Unter gewaltigem Andrange des Publikums begann heute vor der hieſigen Ferienſtrafkammer die Verhandlung gegen den Leiter des Steindel⸗Quartetts, Robert Steindel aus Zwickau, der der gefährlichen Körperverletzung ſeiner drei Söhne Brunod, Max und Albin in zahlreichen Fällen angeklagt iſt. Kurz vor 4½4 Uhr wurde der Angeklagte Robert Steindel in den Saal geführt. Er iſt eine hochgewachſene Erſcheinung und macht einen ſympathiſchen Eindruck. Er nimmt auf einem Stuhl neben ſeinem Transporteur Platz. Es ſind etwa 20 Zeugen erſchienen, unter ihnen die drei Söhne des Angeklagten, Brund, Max und Albin, im Alter von 17, 16 und 14 Jahren. Die Jungen machen mit Ausnahme des älteſten noch einen ganz unreifen Eindruck. Bruno Steindel will beim Eintritt in den Saal gleich auf ſeine Vater zueilen; man hält ihn aber zurück, Darauf wird in die Vernehmung des Angeklagten eingetreten. Er gibt an, Albert Robert Steindel zu heißen und im Jahre 1859 in Zwickgu, Sachſen, geboren zu ſein. Steindel gibt weiter an, evangeliſch zu ſein und vom König 1906 den Titel Muſikdireltor erhalten zu haben. Von Lippe⸗Detmold Kunſt und Wiſſenſchaft erhalten. Er iſt beſtraft. Der Angeklagte ſchildert dann der im 5 ichtete nicht darauf. Ihre Gedanken weilten ganz wo anders— „St. Giron bei dem geliebten Manne. Mit aller Innigkeit ehte ſie Gott an, daß ihr Gatte das Schloß nicht verlaſſen möge. m die Gefahren, die ihrer eigenen Perſon drohten, kümmerte wenig. Sie glaubte trotz Marguerites Reden nicht daran, noch mehr Kummer und Herzeleld ſie in dieſer Stadt trefſen könnie als ſie auf der Reiſe bereits erlitten hatte. Sie war nglönderin und, ſtolz darauf, blickte ſie mit Trotz und Gering⸗ chätzung auf dieſes kleine Land und ſein auf die großen Welt⸗ igniſſe einflußloſes Volk. Sie bemühte ſich auch gar nicht, Selbſtbewußtſein ihre Gegner nicht fühlen zu laſſen, und kam es, daß, als kurz nach dem Diner Colonel Varez ſich wie⸗ bei ihr melden ließ, ſie ihm mit Würde und vornehmer Ruhe ntrat. 5 „Madame,“ ſagte er,„ich muß wegen meines Eindringens uldigung bitten.“ Sie beugte leicht den Kopf, und er r ſchnel fort: 5 Des Bureau der öffentlichen Sicherheit hat einige Fragen n Sie zu ſtellen und einige Beamte hergeſandt. Ich bitte Sie, ieſe vorzulaſſen.“ 35(Fortſetzung ſolgt.) ſo Bauntes Feuilleton. — Eine 17 Millionen-Erbſchaft machte kürzlich ein— Herr⸗ egrand, geſtorben. Verſchiedene Teſtamente hatte ſie hinter⸗ laſſen, jedoch durch ein allerletztes umgeſtoßen. In dieſem ſetzle ſie zum Univerſalerben ihrer 17 Millionen einen Diener ein, der ihr 10 Jahre lang treu gedient hatte. Natürlich fochten dle tigkeit. Dieſer Tage kam nun der Prozeß in Brüſſel zur rhandlung, und das Gericht ſtellte ſich auf den Standpunkt, ſchaftsdiener. Im Jahre 1905 war in Peru eine Belgierin, Frau ichen Erben das Teſtament an und beantragten deſſen Un⸗ laſſenſchaft nach Gutdünken zu verfügen. Die n türlichen gehen ſomit leer aus, während der Diener mit einem Schla ze ein ſchwer reicher Mann wird. — Mit der Kugel in der Bruſt. In Aſch feuerte der 17jährige Fremdenlegionär Gaſtav Reitenberger der erſt 15 Jahre alten Gli⸗ ſabeth Merz eine Revolverkugel in die Bruſt und verletzte das Mäd⸗ chen ſehr ſchwer. Der Burſche, der trotz ſeiner Jugend eine ſehr abenteuerliche Vergangenheit hinter ſich hat, ſtahl ſeiner Mutter einen Geldbetrag von 39 Kronen. Dann kaufte er ſich einen Re⸗ volver und äußerte die Abſicht, mit ſeiner Geliebten nach Wien abzureiſen. Als er inzwiſchen bemerkte, daß ihn die Gendarmerie verfolge und ihn am Bahnhof erwarte, fragte er das Mädchen, mit dem er ſich ins Freie begeben hatte, ob es mit ihm ſterben wolle. Als das Mädchen dieſe Frage verneinte, zog Reitenberger eine Kugel in die Bruſt. Die Getroffene, ein hübſches, kräftiges Mädchen, ſtürzte ſich nun auf den Burſchen und entwand ihm den Rebolber. Dann begaben ſich beide in ein Gaſthaus. Dort beſtellte der Burſche Wein und ließ auf einem Grammophon wiederholt einen Walzer aufſpielen, damit, wie er ſagte, das Mädchen andere Gedanken bekäme. Jetzt wurde das Pärchen von einem Gendarmen überraſcht. Während er den Burſchen des Diebſtahls wegen ver⸗ hörte, wurde das Mädchen, das bisher ganz ſtill dageſeſſen hatte, plötzlich ohnmächtig. Man kelephonierte nach einem Arzt, der eine lebensgefährliche Schußwunde in der Bruſt des Mädchen konſta⸗ tierte. Reitenberger legte hierguf ein umfaſſendes Geſtändnis ab, riß ſich von dem Gendarmen los und wollte ſich in einen nathen Teich ſtürzen; knapp am Ufer ſtolperte er, kam zu Falle und konnte feſtgenommen werden. Reitenberger wurde nunmehr gefeſſelt und dem Gerichte eingeliefert. — Die„Couleur“ an den Handelshochſchulen iſt kürzlich, ſo⸗ wohl wie in kaufmänniſchen als in akademiſchen Kreiſen, aus Anlaß eines Berliner Vorfalles viel erörtert worden. Es dürfte daher von Intereſſe ſein, einiges darüber zu erfahren, wie ſich die verſchiede⸗ nen deutſchen Handelshochſchulen zu der Frage farbentragender Frau Legrand vollſtändig im Rechte war, über ihre Hinter⸗ 8 7 einen Revolver aus der Taſche und ſchoß der zu Tode Erſchrockenen Deutſchlands. angefügt werden, die 87 neue Fälle umfaßte. Verbindungen geſtellt haben. In Köln, wo der erſte Studien⸗ ſtalten, ſondern lediglich an die Univerſität bezw. die Techniſche Hochſchule angegliedert ſind. Im ganzen zeigt dieſer Ueberblick, und namentlich die Abweichungen zwiſchen Köln und Berlin, die Verſchiedenheit des Temperaments in den verſchiedenen Gegenden In dem lebensluſtigen Rheinland kommt die bunte Farbe mehr zu ihrem Rechte. In Berlin, wo auch an der Univerſität die farbentragenden Verbindungen ſehr zurücktreten, iſt hierfür kein Boden. Der ſchärfte Widerſtand gegen Couleurverbindungen geht in Berlin von der Studentenſchaft ſelbſt aus.—1. — Vergeßliche Chirurgen. Eine ſeltſame Statiſtik hat der Dr. Macr Leren für die cirurgiſche Abteilung des Bundes der amerikaniſchen Aerzte ausgearbeitet: es handelt ſich um alle die Inſtrumente und Gegenſtände, die bei Operationen im Körper des Operierten vergeſſen worden ſind. Die Fälle ſind keine Selten⸗ heit und über ſie exiſtiert eine ganze Literatur. Schon früher hat Dr. Neugebauer den amerikaniſchen Aerzten eine gleiche lange Statiſtik überreicht; ſie wurde 1899 veröffentlicht und umfaßt 101 Fälle; aber in den folgenden Jahren mußte bald eine Zuſatzſtatiſtik Und ein anderet ärztlicher Stgtiſtiker hat 155 Fälle zuſammengeſtellt. 4. 95* eeenee eeenn ee nicht beſucht. wurde noch am Abend verkündet; es lautet: Gefänauisſtrafe von Monnheim, 20. Auguſt. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) 3. Seite. ſeinen Lebensgang. Schon als Siebenjähriger krat er öffentlich auf,. Er war in Chemnitz und München⸗Gladbach tätig u. machte weite Reiſen nach Holland, der Schweiz und in der ganzen Welt. In München⸗Gladbach heiratete Steindel, und dort wurden ihm auch 1890, 91 und 93 die drei Kinder geboren. Dort erteilte er den erſten muſikalichen Unterricht an die Kinder. Brund wurde Pianiſt, Max Celliſt und Albin ſpielte die erſte Geige, während Steindel Viola ſpielte. Steindel gibt zu, daß die Erziehung der Kinder hauptſächlich muſikaliſch war. Eine öffentliche Schule haben ſie Wohl aber hätten ſie Privatunterricht gehabt, allerdings zur Zeit der Konzertreiſen nicht. Vorſ.: Sie ſollen die Kinder vom Verkehr mit Altersgenoſſen ferngehalten haben? Angekl! O, nein, das iſt mir gar nicht eingefallen. Vorſ. 957 Kinder haben den ganzen Tag üben müſſen. Angekl.: Nein, ſie konnten nach Tiſch und abends immer ſpazieren gehen. Vor ſ. Sie ſollen am Tage die Kinder eingeſchloſſen haben? Angekl. Meine Frau hat die Kinder wohl mal eingeſchloſſen, aber mit Recht, damit ſie keine Dummheiten machten; ich aber nicht. Vo r.: Sie ſollen im Anſchluß an den Muſikunterricht ihre Kinder gefährlich mißhandelt haben? A ngekl.: Ich habe ſie wohl einmal geſchlagen, wenn ſie es verdienten, aber mißhan⸗ delt habe ich ſie nicht. Ich brauchte doch meine Kinder. Vo r ſ. Die Kinder haben es aber Fremden erzählt und ihnen ihre Wun⸗ den gezeigt. Angekl.: Es war das ſo ein Geſpräch fremder Leute ge⸗ worden. Vorſ.: Aber am 26. September 1906 erſchienen doch alle drei Jungen bei der Polizei und behaupteten, von ihnen unmenſchliche Züchtigungen empfangen zu haben. Angekl.: Ich kann mir das nicht er⸗ klären, ich habe ſie nicht mißhandelt. Vorſ.: Sie ſollen be⸗ ſanders ihren Sohn Albin mit Vorliebe geprügelt haben? An⸗ geklagter: Das iſt nicht richtig. Ich habe die Kuder nur in ihrem eigenen Intereſſe geſchlagen, wenn ſie Dummheiten mach⸗ ten. Vo 7.) Warum ſchickten ſie die Kinder nicht in die Schule? Angekl.: Wenn ſie nur gewollt hätten. Auch läßt ſich ein gründlicher muſikaliſcher Unterricht nicht mit einem eingehenden Schulunterricht vereinigen. Vorſ.: Sie ſollen bei den Streich⸗ übungen Albin außerordentlich überanſtrengt haben. Sie ollen ibhn ſtets ſtark gezüchtigt haben? Angekl.: O nein. Vorſ.: Sie ſollen dem Albin oft 25 Hiebe gegeben haben? Nngekl.: Nein, nein, dann hätte er ja gar keinen Atem mehr bekommen. Ich gab ihm und Max wohl ein paar Schläge mit dünnem Rohr, aber die beiden hatten die Rohre vorher auf den heißen Ofen gelegt, daß ſie bald brachen.(Heiterkeit!. Vorſ.: Bruno ſoll dabei im Takte geſpielt haben? An⸗ geklagter: Das hat er zum Ulk erzählt. Vorſ.: Sie ſollen Ihre Fingernägel dem Albin in Hände und Füße gedrückt haben? Angekl.: Da mag wohl vorgekommen ſein, weil Albin ſehr widerſpenſtig war. Vorſ.: Sie ſollen ihn mit Stecknadeln geſtochen haben? Angekl.: Das iſt aus den Finger geſogen. Vorſt: Auch mit der Klavierzange ſollen Sie ihn gezwickt haben? Angekl.: Das iſt reine Phantaſie, ich habe gar keine. VörR Als er ein Stück von Panganini nicht gut ſpielte, ſollen Sie ihn auf den heißen Ofen geſetzt haben? Angekl.: Das hat er ſich ſo zurecht gemacht. Er hatte mich im Schlaf⸗ zimmer belauſcht und unzüchtige Bilder bei ſich. Darüber war ich 18 erboſt, daß ich ihn zwiſchen die Beine nahm und verprügelte. Dabei kam er, da er ſich wehrte, dem heißen Ofen zu nahe. Das iſt alles. Borſ.: Nach einem Wohltätigkeitskonzert anläßlich des Häuſczeinſturzes in Nagold ſollen Sie ihn ſo auf die Beine ge⸗ ſchlagen haben, daß er blutete. Angekl.: Er ſchlug und ſtieß nach mir mit den Füßen, ſo daß ich ihn heftig prügelte. Vorſ.: Sie ſollen Max an ſeinem Konfirmationstage mit einem Lineal ſchwer auf den Kopf geſchlagen haben? Angekl.: Wie ſollte ich dazu gekommen ſein? Vorſ.: Wie ſollten die Knaben dazu kommen, das zu behaupten? Sie haben alle drei erklärt, ſie hätten es bei Ihnen nicht aushalten können. An⸗ geklagter: Sie ſind von fremden Perſonen aufgehetzt worden. Bei mis haben ſie ſich niemals beklagt. Ich habe nie eine Wunde geſehen. Wenn es ſo arg war, ſd habe ich es ſicherlich nicht mit Abſich: getan. Ich war immer ſehr erregt, beſonders durch das häßliche Verhalten der Knaben. Sie machten allerlei Dumm⸗ Es war ihnen nichts ver⸗ heiten und ſind ſogar ausgebrochen. boten. Ich habe ſie angefleht und gebeten, gehorſam zu ſein. Aber ſie beſſerten ſich nicht. Meine Frau hal jeden Abend mit Nachher ſind ſie aber noch fortgelaufen. Vorſ.: Haben Sie viel Alkohol genoſſen? An⸗ den Kindern Bibelſtunde gehalten. geklagter: Ich habe wohl manchmal ein Glas getrunken, aber nie zuviel. Vorſ.: Sie ſollen auch Ihre Ehefrau mißhandelt haben? Angekl.: Das iſt ſo ein Gerede. Ich habe mit meiner Frau ſehr gut gelebt. Vorſ.: Sie ſollen aber Ihre Frau geſchlagen haben? Angekl.: Nur mit der Hand, das war nur aus Liebe Heiterleit). Mit einem Stecken habe ich ſie nicht geſchlagen. VBorſ.: Sie ſollen auch Ihre Frau beſchimpft haben? Angekl.: Im Laufe der Jahre fällt wohl mal ein Schimpfwort. Vorſ.: Sie ſollen Ihre Kinder aufgefordert haben, ihre Mutter anzu⸗ ſpucken? Angekl.: Das iſt wieder ſo eine Erfindung. Vorſ.: Ihre Frau iſt ein paar Tage von Ihnen weggegangen? Ange⸗ lagter: Weil die Kinder ſie ſehr geärgert hatten. Domit iſt die Vernehmung des Angeklagten beendet und es wird in die Zeugenvernehmung eingetrten. ** Das Urteil Der Angeklagte Steindel wird wegen fortgeſetzter gefähr⸗ licher Kbrperverletzung ſeines Sohnes Albin und wegen gefähr⸗ licher Körperverletzung ſeines Sohnes Bruno zu einer Geſamt⸗ 7 Monaten drei Tagen und den Koſten des Verfahrens verurteilt. Bei der Strafbemeſſung wurde die leichte Erregbarkeit des Angeklagten mildernd in Betracht gezogen. Erſchwerend war, daß er ſeinen Söhnen jede Erziehung fehlen licß. Ein Grund ſeines Handelns war auch der, ſeine Kinder ouszunützen, aller⸗ dings auch, um ſie hochzubringen. Der Antrag auf Haftent⸗ laſſung wurde abgelehnt, da den Angeklagte fluchtverdächtig ſei. 14. Jahresverſammlung des Zeutralverbandes von Ortskrankenkaſſen im Deutſchen Reich. Diourch ein techniſches Verſehen gelangte eine Reſolution in den Bericht über die Vormittagsſitzung, welche erſt bei dem fol⸗ gendem Tagesordnungsgegenſtande Annahme fand. Die richtige Neſolution lautet:„Die 14. Jahresverſammlung des Zentral⸗ zandes von Ortskrankenkaſſen im Deutſchen Reiche erklärt in bereinſtimmung mit den Ausführungen ihres Referenten über das Verhältnis der Krankenkaſſen zu den Aerzten, daß ſie ſich or zu den Leitſätzen bekennt, welche n der Reſolution i igreſſes der Krankenkaſſen Deutſchlands im ſind. Der große Kainpf, welcher ſich chen ngen und Remſcheid und ches zwiſc zwiſchen den Aerzten vergoldete Medaille. 118. Beris, J.., Freiburg M. 100. 230. Scherff, Konrad, Heidelberg ſilbervergoldete Cab mit Blumen geſchmückt. M. vergoldete Medaille. unterwirft. Dadurch wird nicht nur die finanzielle Leiſtungs⸗ gaben entzogen. Jahresverſammlung proteſtiert deshalb nicht nur auf das Ent⸗ der ärztlichen Verſorgung als Aufgabe der einzelnen Kaſſen und Verbände, ſondern ſie fordert auch eine Aenderung der ſich auf den ärztlichen Beruf erſtreckenden Beſtimmungen der Gewerbe⸗ ordnung ſo lange die Krankenkaſſen zur Gewährung ärztlicher Hilfeleiſtung gezwungen werden und ſomit den Aerzten gegenüber willenlos gemacht ſind. Der Staat, der den Krankenkaſſen die Gewährung dieſer Leiſtungen direkt auferlegt, muß geſetzlich auch für die Möglichkeit dieſer Erfüllung dadurch Sorge tra⸗ gen, daß er die Bezahlung einer ſtaatlichen Maxzmartaxe zur ärzt⸗ lichen Hilfeleiſtung gegenüber den Kaſſenmitgliedern vorſchreibt. Gegenüber der Tatſache, daß Millionen Verſicherter in Mit⸗ leidenſchaft gezogen werden, kann es nicht verfangen, daß die Aerzteſchaft aus dieſer Forderung einen Eingriff in die Ge⸗ werbefreiheit ableitet. Genau wie die Verſicherten müſſen ſich die Aerzte darüber klar ſein, daß die Rechte, welche ihnen durch das Krankenkaſſengeſetz zugeſprochen ſind, notwendiger Weiſe auch die Uebernahme von Pflichten in ſich ſchließen. Die Jahresver⸗ Verwaltungsbeamten zur Pflicht, keine Gelegenheit vorüber gehen zu laſſen, um das reiche Material, das ſich im Kampfe mit den Aerzten angeſammelt hat, zur Kenntnis der Verſicherten zu⸗ bringen. Die vorſitzführende Kaſſe wird beauftragt, ſich mit den einzelnen Krankenkaſſen bezw. mit den Verbänden deswegen ins Einvernehmen zu ſetzen. Insbeſondere ſollen die Jahresergeb⸗ niſſe der Krankenkaſſen nach den verſchiedenen ärztlichen Syſtemen zuſammengeſtellt u. nicht nur den angeſchloſſenen Kaſſen, ſondern auch dem Bundesrat und dem Reichstag unterbreitet werden. Die Jahresverſammlung erklärt ſchließlich, daß ſie ſich von jeder Aerztefeindſchaft frei weiß und anerkennt, welch große ſoziale Auf⸗ gaben der Aerzteſchaft auf dem Gebiete der Arbeiterverſicherung, der Schul⸗ und Gewerbehygiene bei der Fabrik⸗ und Wohnungs⸗ kontrolle noch bevorſtehen. In allen dieſen Fragen darf aber das Intereſſe der verſicherungspflichtigen Bevölkerung nicht zu Gun⸗ ſten eines einzelnen Standes geſchädigt werden.“ 5 Der Vorſitzende Fräßdorf findet eine gedeihliche Löſung, welche die Herſtellung eines dauernden Friedens verbürgt, in dem Abſchluß eines Tarifvertrages mit den Aerzten, der ein Auskom⸗ men derſelben verbürgt, nicht aber die Exiſtenz der Kaſſen in Frage ſtellt, ähnlich dem Buchdruckertarife. Die von dem Referenten vorgeſchlagene Reſolution wird ein⸗ ſtimmig angenommen. Aus Stadt und Land. * Maunheim, 20. Auguſt 1907. Jl ums-AussfeUMue 22 F amneim 1907 * INrERNATIONALE GRossg GRTENAau HKuNssr-udp AtisSTerLens — Programm: Dienstag, 20. Auguſt: Hauptreſtaurant am Waſſerturm: —6 Uhr nachm.: Italieniſches„Roſſini“, (Direktion: Kapellmeiſter Ferrara.) Pabillon in den Sondergärteon: —6 Uhr nachm.: Kapelle des II. Thür. Infanterie⸗Regiments 32. Meiningen.(Muſikdir. F. Liepe.) Rondellplatz vor der Auguſta⸗Anla ge: Abſchieds⸗Abend und Wunſch⸗gonzert. —11 Uhr abends: Kapelle des II. T Blasorcheſter Nr. Thür. Infanterie⸗Regts. 32, Meiningen(Muſikdirektor F. Liepe). Vergnügungspark: —11 Uhr abends: Ilalien. Philharm. Blasorcheſter„Roſſini“ Rom(Kapellmeiſter V. Ferrara). Beleuchtung: Allgemeine große Beleuchtung des richsplatzes; Flammenbögen in den gärten. ee Uhr abends: Konturenbeleuchtung des Waſſerkurms und der übrigen Ausſtellungsbauten des Friedrichsplatzes; Schein⸗ kwerfer. 210—10 Uhr: Leuchtfontäne. Sonder⸗Ausſtellungen: Sportbindekunſt⸗Ausſtellung(heute Schluß). Wochen⸗Ausſtellung(bis 21. Auguſt). Eintrittspreiſe: Bei Tage 1., nach 7 Uhr abends 50 Pfg., Kinder 50 Pfg. Kongeeſſee; Deutſcher Schuhwarenhändler⸗Verband(heute Schluß). Zentralverband von Ortskrankonkaſſen im Deutſchen Reiche (heute Schluß). 2 5 Nr, aus Frie d⸗ Sonder⸗ Frauenfürſorge⸗Stelle im Garten Schulze⸗Naumburg, den ganzen Tag geöffnet. *** Preisergebnis der Sportbindekunſt⸗Ausſtellung vom 17. bis 20. Auguſt. Wettbewerb la. Landauer mit Blumen geſchmückt. (Geldpreis]. 234. Scheurer, H. Heidelberg M. 150 und ſilber⸗ Medaille. 1248. Gorke, Joſef, Wiesbaden ſilberne Medaille. 106. Dörſam, Ludwig, Heidelberg bronzene Medaille. Wettbewerb 1b. Mail⸗Coach mit Blumen ge⸗ ſchmückt. 111. Roſenkränzer, Nie., Mannheim M. 100 und ſilber⸗ Wetktbewerb 2 und 3. Gig mit Blumen geſchmückt und 1248. Gorke, Joſef, Wiesbaden 75. 1249. Werner,., Freiburg M. 50. 55 Wettbewerb 4. Viktoriawagen mit Blumen ge⸗ ſchmückt. 118. Berié, J. B. Freiburg M. 100. 1248 Gorke, Joſ und den Krankenkaſſen abſpielte, lieferte der Jahresverſammlung den unumſtößlichen Beweis, daß unter der gegenwärtig geltenden Geſetzgekung den Aerzten eine Machtvollkommenheit eingeräumt iſt, welche die Krankenkaſſen in Streitfällen denfelben willenlos fähigkeit der Ortskrankenkaſſen aufs ſchwerſte erſchüttert, und die Selkſtverwaltung in Frage geſtellt, ſondern es werden die Krankenkaſſen auch mehr und mehr ihren örtlichen ſozialen Auf⸗ Machen die Aerzte doch heute ſchon an vielen Orten die Erhöhung der Leiſtungen der Krankenkaſſen von der vorherigen Erfüllung der ärztlichen Forderungen abhängig. Die ſchiedenſt⸗ gegen die Abſicht, die freie Aerztewahl geſetzlich allge⸗ mein einzuführen, und erachtet nach wie vor die Wahl des Syſtems ſammlung macht ſchließlich den Krankenkaſſenvorſtänden wie dem [Baur, Münz und W. Müller aus Stuttgart v Wettbewerb 7. Automobil mit Blumen geſchmäckt in einer Farbe. 1247. Stupp, Frd., Wiesbaden M. 150. 12.8. Gorke, Joſ., Wiesbaden M. 50. 229. Doflmann, Emma, Neu⸗ ſtadt M 40. Wettbewerb8. in 2 oder mehr Farben. Wettbewerb 13. Sportfeſt. 1101a Henz, ., Heidelberg M. 30. Wettbewerb 15. Boot mit Blumen in 2 oder mehr Farben geſchmückt. 1247. Stupp, Friedr., Wiesbaden M. 100 230. Scherff,., Heidelberg M. 50. 304. Bouveret, Dora, Mann⸗ heim ſilkerne Medaille. W e be w erb 16. Blumenſpende für eine ſport. liebende Dame. 234. Scherer,., Heidelberg M. 30. 1228. Schimmelpfennig, Carl, Krefeld bronzene Medaille. 1248 Gorle, Joſef, Wiesbaden 1 Diplom. 15 Wettbewerb 17. Blumenſpende für einen ſport⸗ liebenden Herrn. 230. Scherff,., Heidelberg M. 30. 1247. Stupp, Fr., Wiesbaden ſilberne Medaille. Wettbewerb 18. Verzierung eines Sport gegenſtandes mit Blumen, welcher einer Dame oder einem Herrn als Geſchenk überreicht werden ſoll. 1101. Henz, K. Heidelberg M. 25. 304. Bouveret, Dora, Mannheim 1 Diplom Außer Programm: 1324. Friedle, Karl und Striecker Mannheim. Für ein Automobil mit künſtlichen Blumen 1 ſilberne Medaille. 2 Außer Wettbewerb: 1 Frühſtückszimmer der Firma Henkel, Darmſtadt. Das Geſamtpreisgericht ſpricht der Firma Henkel für das vorzügliche Arrangement Anerkennung aus. Automobil mit Blumen geſchmüſckt 230. Scherff,., Heidelberg M. 150. Blumentafel zu einem beliebigen ., Heidelberg M. 80. 1101b. Henz, **** Der Blumenkorſo am Montag nachmitiag hatte eine ungeheure Menſchenmenge in die Ausſtellung gerockt. Schon der Aufmarſch der Wagen fand beim Publikum das größte Intereſſe und auf dem Rondellplatz an der Auguſta⸗Anlage wa rein der⸗ artiges Drängen und Stoßen um die dort haltenden Kutſchen und Automobile, daß der Verkehr faſt vollſtändig ſtockte und die Wagen ſich nur langſam hin und herſchieben konnten. Pünktlich um 5 Uhr ſetzte ſich der lange Zug in Bewegung. Voran fuhr in elegantem Zweiſpänner der Veranſtalter des Karſo, Herr Veterſ⸗ närrat Fuchs, um den nachfolgenden Gefährten durch die dicken Menſchenmauern Bahn zu brechen. In einem der folgenden Wagen hatten die beiden Veranſtalter der Sport⸗Bindekunſt⸗ Ausſtellung die Herren Berg und Olbertz Platz genommen, und auch der techniſche Leiter der Ausſtellung, Herr Gartenbau⸗ Ingenieur Keerl, nahm an der Rundfahrt teil. Im übrige waren die Wagen ausſchließlich von ſommerlich gekleideten Da men und Kindern beſetzt und bargen außerdem noch große Span⸗ körbe voll Blumen, die für die Blumenſchlacht Verwendung fin⸗ den Vom Rondellplaze aus ging der Zug über lage zum Vergnügungspark, wo er von den Klänge eniſchen Kapelle empfangen wurde und mehreremale ſik⸗Pavillon herum ſowie oben an dem erhöht laufenden Umfaſſungswege des großen Mittelplatzes ſich bewe äußeren Hier drängten und ſtießen ſich die Menſchen, um die viele hüb Geſährte zu ſehen, von denen jedes einzelne in aparter und ſchmackvoller Weiſe dekoriert war. Die Inſaſſen des Zuges en öffneten bei dieſer Rundfahrt ein hitziges Bombardement au Zuſchauer und dieſe warfen die duftenden Geſchoſſe mit große Elfer wieder zurück, ſodaß ſehr bald die Stimmung des Publikum ſehr angeregt wurde. Und in dieſem Genießen ließ man ſich auch mobilen hin und wieder dicke Wolken von Oeldämpfen ſtrömten, die nicht nur die Ausſicht verſperrten, ſondern auch Blumenduft aus der Atmoſphäre verdrängten. Im Groß Gunzen waren die Teilnehmer ſowohl wie die vielen Zuſch⸗ höchft befriedigt, und als gegen 6 Uhr die Wagen das ſtellungsgelände verlaſſen hatten, verteilten ſich die 3 über die ganze Ausſtellung und genoſſen bei klarem, mil Wetler einen prächtigen Spätnachmittag und Abend. **** Miltwoch, den 21. Auguſt, iſt wieder Billiger T der Mannheimer Ausſtellung. Die Eintrittspreiſe ſind immer Mittwochs auf dir Hälfte hergöbgeſetzt. Da am genann Tage die ausgezeichnete Kapelle des Karlsruher Leibgrer Regiments unter Leilung des Kapellmeiſters Boettge zwi konzertieren wird, ſo wird die Ausſtellung jedenfalls von wärts zahlreiche Beſucher anziehen. *Die 1. Eutwürfe zum Winterfahrplan der Preuß. bahnen liegen auf dem Bureau der Handelskamnier, Ho kammer und dem Vorkehrsbureau zur Einſichtnahme auf. Der Württembergiſche Kriegerbund machte dieſer Tage, wird uns geſchrieben, in Stärke von ettwa 600 ehemaligen daten mittelſt Sonderzugs von Stuttgart aus einen Ausflu den Schlachtfeldern bei Wörth, dem Niederwalddenkmal und nach Mannheim, wo derſelbe am 12. ds. Mts. mitta in Heller Jubel ertönte, als der feſtlich geſchmückte Sonderz hieſige Bahnhofshalle einlief. Zum Empfang der Gäſte n hieſige Rhein⸗Neckar⸗Gauverband erſchienen, und zwar waren bvom Gauborſtand die Herren Grundbuchbeamter Mayfarth Fabrikant Betz, ſowie von den Vexreinsvorſtänden die Rechtsanwalt Dr. Feiſt, Veterinärrat Ulm, Privakier rich, Kapf und andere. Der zweite Gauvorſitzende, Her fartkth, begrüßte die württembergiſchen Kameraden Worten, hieß dieſelben herzlichſt willlommen und ſprach aus, daß es ihnen hier und insbeſondere in unſerer ſchö ſtellung gut gefallen möge. worauf vom württemberger Bundesvorſtand, der durch die erſterer für die Begrüßung herzlichſt dankte. Dara Rundgang durch die Ausſiellung und alle Gäſte ſpracher lobend über dieſelbe aus. die Gäſte wieder ab. ſchönes Zeichen dafür, ſche Kamer⸗ keine Landesgrenzen kennt, ſondern allüverall im deu in gleicher Weiſe gepflegt wird. * Von der Wach⸗ und Schließgeſellſchaft wird uns folg mitgeteilt“ Dem Wächter Gärtuer gelang es geſtern zwei halbwüchſige Burſchen in dem Moment fe Mutterſchr erſcheibe wegwarfen, das jedoch ſpäter gefunden Würde: nilin⸗ und S 5 Wiesbaden M. 50. 28. Ruh, Herm. Beiertheim bronze 4. Seite. General⸗Anzeiger.(Mittagblatt.) Mannheim, 20. Auguſt. nur mit jede neue Lohnſorderung ablehnen. Sie werde überdies in Ver⸗ ihren eigenen Arbeitern, nicht mit 928 Organiſation ſich hanblungen einlaſſen, „ Jugendſpiele. Seit Veginn der Ferlen tummeln ſich auf berſchiedenen ätzen der Stadt 10 vom Verein für ienkolonien eingerichtete Spie[kolonſen für 1 un und. eren munteres Treiben von den Erwachſenen mit tägl dem Intereſſe beobachtet wird. Als Kbſchluß der drelwöchig ſollen am Mittwoch, den 21. Mis., von 911 Uhr, auf dem Sportplatz im Luiſenpark Wettſpiele vexranſtaltet wer⸗ den, an denen ſich ſämtliehe Kinder(400 Knaben und 60 Mädchen) unter Führung der Spielleiter beteiligen werden. Das Spielfeſt beginnt mit einem gemeinſamen Lied, dem zwei Reigen folgen; ds. alsdann werden 15 Einzelabteilungen bekſchiedene Sbiele vor⸗ führen, denen ſich Wettkämpfe(Hinderni glauf, Eilbotenlauf) an⸗ ſchließen. Die Preis Verteftung bilt ſodsann um 11 lhr den Schlliß der Veränſtaltüng, aul der älle Freuſlds dek Jugendſpiele hiermit werden: Mutmafliches Wetter am 31, und 38. Allg. Bei bs füdlichen bis ſüdtseftlichen Winden und fehr warmer Te iſt für Mittwoch und Doönnerskag zwäar noch verſwiegend unb heiteres, aber auch wieder zu bereinzelten Gewftterf geneigtes Wetter zu erwarten, TCheatet. Nunſt ung Ginestnan. Trauerſeier für Joſeph Jogchim. Zu der in der Küppel halle der Hochſchule für Muſik in Charl ottenburg bon der Kgl. Akademie der Künſte für Joſeph Joachim veranſtalteten Trauerfeler war als Vertreter des Katſerpaares Flügeladjutant bvon Chelius erſchtenen. Anweſend war auch Prinz Friebrich Wilhelm von Preußen. Der Reichskanzler ließ ſich durch Lega⸗ tionsrat Mutius vertreten. Anweſend waren ſerner Vertreter des preußiſchen Kultusminiſterium, der Städte Verlin, Char⸗ lottenburg und Bonn, des Konſervatoriums und der Konzertge⸗ ſellſchaft zu Köln. Die Feier begann mit einem Choral. Darauf hielt Prediger D. Nithack⸗Stahn von der Kaiſer Wilhelm⸗ Gedächtniskirche die Grabrede. Hierauf ergriff Prüſtdent von Oßen das Wort zu einer kurzen Anſprache, in welcher er ins⸗ beſondere die edlen menſchlichen Eigenſchaften Ipachims wür⸗ digte und die Durchdringung ſeiner künſtleriſchen Perſönlichkeit mit wahrem Menſchentum pries. Während dieſer Rede wurde Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen von ciner leichten Ohn⸗ macht befallen und mußte von den Herren ſeines Gefolges aus der Halle hinausgeführt werden. Nach Beendigung der Feier in der Kuppelhalle bewegte ſich der Trauerzug nach dem Friedhof der Kaiſer Wilbelm⸗ Gebächt niskirchen⸗ Gemeinde; dort wurde Joachim an der Seite ſeiner Gattin beigeſetzt. Jügelld ünd det thküngen 24 10 ——— 8 lierichtszeſtusg. MFrankenthal, 17. Aug. Wegen Weinfälſ ſchung kiatten ſich vor der Jerienſtrafkammer des hieſigen Land⸗ gerichts heute der 36 Jahre alte Küfer Jakob Hammann und der 51 Jahre alte Küfer Georg Wolf beide von Neu⸗ ſtadt a,., zu verantworten. Sie werden beſchuldigt, in der Zeit vom Herbſt 1905 bis 6 Juli 1906 aus Treſtern und A ſguß don Zuckerwaſſer und unter Verſchnitt mit etwas turein„Wein“ hergeſtellt und die gewonneie Bolſhe ins⸗ beſondere an Brennereien zum Preiſe. von 90 bezw. 1 50 ür 1000 Liter abgeſetzt zu haben. Der„Wein“ hat Grenz⸗ zahlen aufgewieſen, die weit unter den Grenzzahlen eines zuckerten Weines geſtanden haben und iſt von ſo unzurei⸗ chender Beſchaffenheit geweſen, daß ein branchekundig jer Zeuge ben Ausſpruch getan hat, er glaube kaum, daß ein Brannt⸗ weinbrenner ſolch armſeliges Zeug kaufe. Das Urteil lautet auf je 30 M. Geldſtrafe oder je 5 Tage Gef fänguſs. Der Staatsanwalt hatte gegen jeden Angeklagten 8 Tage Gefäng⸗ n nis 5 200 Mk. Geldſtrafe beantragt. Von Tag zu Tag. — Schneeſturm. Die„Voſſ. Ztg.“ meldet aus Grazt den Mallnitzer Tauern geriet am 17. Auguſt der Schneider⸗ meiſter Pichler aus Me allnitz ſowie deſſen Gattin und Gehilfe in nen Schneeſturm, Das Ehepaar blieb entkräftet liegen und ver⸗ ſchmachtete, Der Geſelle ſchleppte ſich nach dem Tauernhauſe und urde morgens ſchwerkrank mit den beiden Leichen von einer Ret⸗ ngsexpedition zu Tal gefördert. 5„Opfer der Berge. Am letzten Mittwoch unternahmen rei in Luzern woh nhafte Touriſten, der Schweizer Schreinermeiſter man, der aus Heſterreich gebürtige Spengler Biedermann und er Holzbildhauer Lehmkul aus München eine Beſteigung der Jung⸗ Nach mehrtägigen N e ſeene wurden die drei, die ab⸗ geſtürzt waren, heute als Leichen gefunden. Wegen Lawinengefahr tonnten die Leichen aber bisher nicht werden. Cetzle Nachrichten ung Telegramme. *Paris, 19. Auguſt. Wie die Agence Havas aus Marien⸗ bad meldet, lud König Eduard den Miniſterpräfidenten lenenceau zur Frühſtückstafel ein. Der Kaiſer in Mainz. Mainz, 20. Aug. Der Kaiſer traf mittels Sonderzuges inklich um 8 Uhr bei Wärterbude 39 bei Mainz ein. Zum Em⸗ fang hierſelbſt hatten ſich eingefunden der Großherzog und die roßherzogin von Heſſen, Prinz und Prinzeſſin Heinrich Karl Heſſen, ferner der kommandierende General des 18. Armee⸗ korg General der Infanterie von Eichhorn, der Gouverneur e Kommandant von Mainz und Kreisdirektor Freiherr v. ſern. Nach herzlicher Begrüßung der Erſchienenen ſtieg der Kaiſer, der die Uniſorm ſeines 116 Regiments trug, 15 Pferde ind begab ſich mit den Fürſtlichkeiten und dem Gefolge in das Gefechtsgelände. Es folgte eine Gefechtsübung der 49. Infan⸗ 85 gade(mit Ausnahme des Regiments No. 168) gegen das Infan rieregiment Nr. 117. Beiden eee iſt Artillerie und Kava rie beigegeben. VII. Internationaler Sozialiſtenkongreß. * Stuttgart, 19. Aug. In der Kommiſſion über den Mili⸗ tarismus hielten am Nachmittag Bebel und Hervé große Reden, gebel erklärte die von der Mehrheit des franzöſiſchen Sozialiſten⸗ in Nanch gefaßte Reſolution vont deutſchen Standpunkt unannehmbar. Man müſſe mit dem Charakter des deutſchen Volkes rechnen; dem widerſpräche jene Reſolution. Die deutſchen Regierungen wüßten auch, Ghnedleh daß in der Armee zahlreiche Sozialdemokraten ſtecken und richteten ſich danach. Hervs verfocht enſchaftlich ſeinen Standpunkt, daß die Sozialdemokratie um den Preis, ſei es ſelbſt durch einen bewaffneten Aufſtand und des Fahneneides Kriege ver rhindern 1 n tagt morgen weiter. Der Präſident des Rongreſſes, Singer, „daß morgen die Kolonialfrage auf die Tagesordnung der ſen Sozialdemokraten bereits überzeugt wurde, daß die keine, Ausſicht haben, auf dem Kongreß ihrer in — Dieſe Kom⸗ ung geſetzt werden kann.— Es verlautet, daß Jaurss von dancy er Zur Arbeiterbewegung. **. affenburg, 19. Aug. Der Verein hleſiger klei ider fabri⸗ kanlen beſchloß, am lttwoch ſämtiche Konfektlonsarbeiter auszuſperren, ſalls bis dahen die bei drei Konfektionsſtrmen Aasſtändigen dle Ar beit nicht wieder aufgenommen haben. In der Konfebttonsbrauche ſind 2000 Arbeltter und Albeiterinnen beſchäftigt, vornehmlich als Heim iter. o% Emmendingen, 19. Aug. Die hi⸗ ſige Lol Nae ene der Mauerer iſt durch ein e Eluigung be der Parteten beelldet wörden. Es wurde ein Stundenlohn von 45 Pfg. feſtgeſetzt. Eine Anzahl talteniſcher Arbeiter iſt inzwiſchen abgereiſt. Die Vorgange in Marbkko. * Paris, 19. Aug. Admiral Philibert tele⸗ glaphierte unter dem heutigen Datum: In Rabat und Läräſch ſwar die Lage befkießigend, in Mäzagan wie geſtern. In Safſi und Moge f 0K. Hek kſchte Ruhe. Gegen 55 Läger Uft Cäfablane feüh ein hefkiger Aſigkiff Uftkénmmten. ſchr wikkfame Feilek der„0 Gloire“ krieb die ſtakken jen Reitekſchaken zurlck. Die Marol⸗ kaner ſcheinen ernſte Verluſte exlitten zu haben. London, ig. Aug. Reuter meldet weiter Über die geſtrigen vor Caſablanca: Die Marokkaner benutzten das Schwert beim Augriff, als ihnen die Munition ausging. Die Franzoſen verloren zwei Tote und drei Verwundete. Der Verluſt der Eingeborenen iſt wahrſcheinlich groß. Es wurden dringend Verſtärkungen verlangt, um das Terrain aufzuklären. Die Spanjer nahmen an dem Kampfe nicht teil. Tanger„19. Aug. Nach vorliegenden Nachrichten hortſcht in Fez Ruhe. r Sultan werde wahrſcheinlich etwa zwanzig Notabeln hlerher enden, welche mit der fran⸗ zöſiſchen Geſandtſchaft be züglich der Vorgänge in Caſablanca konferieren ſollen. Auch heißt es, daß der Sultan Notabeln an die Kabylen vor Caſablanca ſandte, um zu verſuchen, dem Kampf Einhalt zu tun. *„ London, 20. Aug. Wie die„Daily Mail“ aus Tanger meldet, iſt Maelean geſtern in der Nähe von Alkaſſar mit dem Onkel des Sultans El Merani ausgeliefert worden. Ein Gefecht zwiſchen El Merant und Raiſuli gilt als bevor⸗ ſtehend. *Paris, 20. Aug. Geſtern morgen erfolgte auf das Lager des Generals Drude von Norden her ein Angriff der Stämme Enata von Ziaia, die ſich an den bisherigen Ge⸗ 1 noch nicht beteiligt hatten. Für heute wird ein großer Kabylenmarſch aus der Gegend von Mazagan erwartet. * Paris, 20. Auguſt. Ueber den Kampf bei Caſablanca bom 18. Auguſt wird ſolgeudes geme ldet: General Drude erwar⸗ tete ſchon ſeit mehreren Tagen einen Angriff. Gegen 3 Uhr morgens am 18. Auguſt begann das Gewehrfeuer bei den Vor⸗ poſten. Bei Tagesanbruch 9990 ein Kapitän mit 60 Spahis auf, um die Stellung der Marokkaner auszukundſchaften, Die Spahis ſaßen ab und ſchwärmten aus. Ihre geringe Zahl gab den Gegnern Mut. Die Reiter derſelben, 2000 an der Zahl, ſuchten ſie zu umzingeln. Eine Abteilung Schützen, die vorging, konnten den Leuten nicht Einhalt gebieten. Die Spahis gingen hierauf langſam zurück, machten eine Wendung u. ſtürzten ſich, der Kapi⸗ tän an der Spitze unter Kriegsrufen und Abgaben von Schüſſen auf eine Abteilung von mehr als 1000 Reitern. Eine Kom⸗ pagnie Schützen und eine Schwadron Jäger zu Pferde gingen gleichzeitig etwa 600 Meter vor, worauf die Marokkaner flüch⸗ teten und ihre Reſerven mit ſich forkriſſen. Die Feldſchützen ſandten ihnen ein wohlgezieltes Schnellfeuer nach. Die Spahis, deren Kapitän im Geſicht verwundet wurde, kehrten in das Lager zurück. Sie hatten einen Toten und einen Verwundeten. Auch waren mehrere Pſerde getötet oder verwundet worden. Um halb 11 Uhr traf ein ſpaniſcher Hauptmann ein und bot die Hilfe ſeiner Truppen an. Drude lehnte dies jedoch mit Dank ab, da das Gefecht beendet ſei. Die Marolkaner, welche die Anhöhen zur Rechten des Lagers beſetzt hatten, wurden durch Gewehrſalven verſagt. Von den Schützen wurde ein Mann getötet und 2 verwundet. Die Feinde halten ſich jetzt ſern, man muß aber auf einen neuen Angriff gefaßt ſein. Die Haltung der Truppen iſt ausgezeichnet. Morenga. 5 n Aug. We die„Nationalztg.“ zuver⸗ läſſig erfährt, 105 915 Kapregierung angeordnet, daß das Kommando der deutſchen Schutztruppe von allen Morenga betreffenden engliſchen Meldungen unverzüglich in Kenntnis geſetzt werden ſoll. * London, 19. Aug. Unterhaus. einer Anfrage betreffend das Entweichen Morengas erklärte Unterſtcatsſekretär Runciman, die deutſche Regterung ſei am 9. Auguſt davon unterrichtet worden, daß Morenga durch die Kap⸗ regierung die Mitteilung zugegangen ſei, daß ſeine Anweſenheit in der Nähe der deutſchen Grenze zu Beſorgnis und Beunruhig⸗ ung Anlaß gebe und er, falls er nicht ſeinen ſtändigen Wohn⸗ ort an einem von der deutſchen Grenze entfernten Orte aufſchlage, er aus der Kolonie verwieſen werde. Bedauerli cherweiſe habe, ſeitdem dieſe Zuſicherungen gegeben wurden, Morenga die Wach⸗ Grenze überſchritten. Sofort nach Empfang dieſer Nachricht habe die Regierung an die örtlichen Behörden telegraphiert, daß werden könne; ferner habe ſie die deutſchen Behörden davon in Kenntnis geſetzt, daß ihnen bei ihren Bemühungen, ſich Morengas zu bemächtigen, jede Unterſtützung zuteil würde. die Stbrung des Friedens, die durch dieſe worden ſei, außerordentlich und ſie hege die Zuverſicht, daß alles, den Folgen der Friedensſtörung vorzubeugen. * KHapſtadt, 19. Aug. Im Kapſtadter wurde er entwaffnet und auf der Kap⸗Halbinſel interniert. Als aber die Feindſeligkeiten in Südweſtafrika aufhörten, halten. Kapregierung war nicht berechtigt, ſie zu gewähren. Morenga hatte Anſpruch darauf, freigelaſſen zu werden und ſagte, er wolle ſich in der Kapkolonie niederlaſſen; die Regierung teilte dies dem deutſchen Generalkonſul mit. Der Generalkonſul wollte Morenga die Rückkehr nach Südweſtafrika mit voller Begnadigung geſtatten, aber Morenga lehnte dies ab. Es wurde in Anweſenheit des Generalkonſuls vereinbart, daß Morenga bleiben ſolle, ſo lange er ſich wohl verhalte. Es wurde ihm aber nicht geſtattet, die Grenze ohne einen behörd⸗ lichen Paß zu überſchreiten. privaten Gründen in Upington niederzulaſſen. um Siege 16990 0 er mit Behörden, ſowie di S In Beantwortung ſamkeit der Ortsbehörden getäuſcht und am 13. Auguſt die Moreuga auf britiſchem Gebiet nicht länger Aſylrecht gewährt Zum Schluſſe erklärte der Unterſtgatsſekretär, die britiſche Regierung bedauere Vorgänge verurſacht was in der Macht der britiſchen Behörden ſtehe, getan werde, um Parlament führte heute Jameſon in Erwiderung auf die Darlegungen Runeimans folgendes aus: Als Morenga ſich ergeben hatte, konnte die Kapregierung ihn nicht länger in Gewahrſam Deutſchland verlangte ſeine Auslieferung, aber die Morenga nach Kenhardt und von dort nach der Grenze gegangen war. Die Polizei verfolgte ihn und hätte ihn, wenn nicht Wegſchwierigkeiten geweſen wären, auch eingeholt. Der Premierminiſter teilte dann mit, daß die Kapregierung und die deutſchen Behörden in vollſtem Einverneh⸗ men arbeiten. Die Kapregierung habe die deutſche Reichsregierung verſichert, daß ſie ihrerſeits alles tun werde, um den Deutſchen zu helfen. In einem gerade eingegangenen Telegramm des Gouverneurs von Deutſch⸗Südweſtafrika wird der Kapregierung der Dank ausgeſprochen für die getroffenen Maßnahmen. Premierminiſter Jameſon ſchloß: Wir bedauern außerordentlich den unlieb⸗ ſamen Zwiſchenfall. Wir haben alles nur mögliche getan, um Unterſtützung zu leiſten und ſind dabei, dies weiter zu kün. Berliner Deahtbericht. (Bon ünferem Berliner Bureau.) + r lün, 20. Aug. Aus Thorn wird gemeldet, das Ritergut Lorki nebſt Waſſermühle iſt an einen Polen um den Preis von 150000 Mk. verkauft worden. Lorki iſt das älteſte Rittergut im Kreiſe Löbau in Weſtpreußen und befand ſich ſeit undenkbaren Zeiten in deutſchem Beſitz. Berlin, 20. Aug. Die neu entdeckte Tropfſtein⸗ höhle bei Attendorn wird nach dem Beſchluß des Be⸗ ſitzers allen Beſuchern Zugünſkich gemacht werden. Die Grotte wird mit elektriſchem Licht verſehen, wozu die Arbeiten bereits begonnen habei IBerlin, 20. Aug. Mit dem Bau der Probeſtrecke für die projektierte Schwobebahn in Berlin, Geſund⸗ brunnenRirdorf, wurde geſtern abend in der Brunnenſtraße begonnen. Berlin, 20. Aug. Dem Reichstag wird im nächſten Tagungsabſchnitte auch die Novelle zum Geſetz über den Servistarif und die Klaſſeneinteilung der Orte zugehen. Die Vorbereitungen dazu ſind ſchon ſeit langem eingeleitet. Bülow und der Block. JBerlin, 20. Aug. Zum Beſuch des Reichskanzlers in Norderney wird der deutſch⸗konſervative Abgeordnete von Normann erwartet. N Der Kaiſer und der Oſtmarkenverein. Berlin, 20. Aug. Auf die Huldigungsdepeſche des deutſchen Oſtmarkenvereins an den Kaiſer iſt zu Händen des Landesökonomierates Kenemann⸗Klena nachſtehende Antwort eingelaufen:„Sr. Majeſtät der Kaiſer und König laſſen Ew. Hochwohlgeboken erſuchen, den zum deutſchen Tag dort ver⸗ ſammelten Mitgliedern des deutſchen Oſtmarkenvereins für den freundlichen Gruß Allerhöchſt Ihren wärmſten Dank aus⸗ zuſprechen. Sr. Majeſtät freuen ſich über die treue Mitarbeit in der Erhaltung und Stärkung des Deutſchtums in den Oſt⸗ marken des Reiches und vertrauen, daß den patriotiſchen Be⸗ ſtrebungen der Erfolg nicht fehlen werde. Auf Allerhöchſten Befehl der Geh. Kabinettsrat von Lucanus.“ 0 — neberſeeiſche Schiffahrts⸗Nachrichten. New⸗Hork, 17. Auguſt.(Drahtbericht der Hamburg⸗Amerfla⸗ Liuie.) Der Schnell⸗Pofl⸗Dampfer„Amerika“ iſt am 17. Auguſt, morgens 7 Ubr, wohlbehalten hier angekommen. Mitgeteilt von der Generalagentur Walther& v. N e cto w, Mannheim, L. 14 No. 19. Wafſferſtandsnachrichten im Monat Auguſt. Pegelſtationen Datum: vom Rhein: 15 16. 12. 13 19. 20. Pemerkungen Nonſtanz J3,96 3,96 4 00 4,00 Waldshut 2,90 2,90 2,96 2,96 Hüningen!) 42,43.40 2,95 2,70.55.54 Abds. 6( Uhr Kehl. 23:.,89.86 2,90.20 3,02 2,96] N. 6 Uhr* Santerburg.29.65 4,9 Abds. 3 Uhvrn Maxan 44,33 4,31 4,27 4 61.59 4,44 2 Uhr Germersheim 4,08 4,26 4,6.-P. 12 Ahr Mannheim 3,66 3,65 8,60 3,65 8,97 8,88 Morg. 7 Uhnr Mainz—.-P. 12 Uhr Biugen 1J1,80 177 8 88 10 Uhr Kaubd̃. 22,04 2,05 2,05 2,00 2,15 2 Uhr Koblenzß 2½10 2,09 2,08 2,07 10 Uhr öln 1I98 1,98 1,88 88 1,88 2 Uhr Ruhrort 1,16 2,08 112 6 Uhr vom Neckar: Maunheim.61 8,85 3,56 3,60 3,50 3,83] B. 7 Uhr Heilbronn 0,20 0,28 0,38 0,32 0,0 0,30 V. 7 Uhr *) Windſtill, Heiter, 14˙ R. Waſſerwärme des Rheins 15½ R. Mitgeteilt von der Herweck'ſchen Achn u. Badeanſtalt. Verantwortlich: Für Politik: Dr. Fritz Goldenbaum. Für Kunſt, Feuilleton und Vermiſchtes: Fritz Kahfer, für Lokales, Provinzielles und Gerichtszeitung: J..: K. Apfel, für Volkswirtſchaft u. den übrigen redaktionellen Teil: Karl Apfel, für den Inſeratenteil und Geſchäftliches: Franz Kircher. Druck und Verlag der H. Haas'ſchen Buchdruckerei, G. m. b..: F..: Inlius Weber. 71 bestes AFPI Erfrischungsgetrünk. Veberal erhültlich. gel FAETLEIFBTAGKEITT VERSTOUFFUNV A wird ihnen das althewährte Morenga wünſchte, ſich aus unpadi Janos Bitterwasser vorzügliche Dienste leisten. Hormaldosis: ein voll. Herrenrad M. 130 an Eann J e M. 5855 au den, 2 e 4* Marnhe: — m. 20. Anguſt 7907. — eus ber Geſellſchaft von Elſe Rema. Aus den letzten Scheidungsaffären, die ſich in Kreiſen ab⸗ ſpielten, wo ſo etwas eigentlich gar nicht vorkommen dürfte, iſt das weibliche Geſchlecht ſiegreich auf allen Linien hervorgegangen. Die Baronin von Eckardſtein iſt ſo glücklich geweſen, die geſetz⸗ liche Trennung von ihrem Gatten zu erſtreiten, der ihr vor nunmehr zwölf Jahren angetraut wurde, und nur hat auch die Gräfin Roßlyn, die geborene Miß Robinſon es erreicht, wieder ohne den Lordgemahl, ihren Lebensweg gehen zu dürfen. Dieſer Earl, der als Miſter Corskine der engliſchen Bühne angehörte, hat übrigens Verwandte in Deutſchland, die ſich dieſes Spröß⸗ lings einer hochadeligen Familie wohl nicht gerade mit beſon⸗ derer Vorliebe rühmen dürften Der Lord Roßlyn iſt ein Neffe des Fürſten Münſter, des deutſchen Botſchafters in Lon⸗ Hon ünd Paris, da eine Schweſter des Vaters jenes Bühnenlords die zweite Gattin des bekannten Diplomaten war. Die Gattin des ehemligen öſterreichiſchen Erzherzogs, Wilhelmine Adamoßtez iſt eine der wenigen Frauen, die in jüngſter Zeit nicht als Siegerin aus ihrem Eheſcheidungsprozeß hervorging. Sie weilt zurzeit in Wien, um noch nachträglich ihre Rechte, beſonders im Hinblick auf die pekuniäre Seit der Trennung von ihrem Gatten, zu verfolgen, doch dürfte ſie damit nur wenig Glück haben, da Wilhelmine nachweisbar ein Vermögen von 100 000 Kronen beſitzt, und ſonach auf die Alimentierung von ihrem Gatten nicht angewieſen iſt. Aber jedenfalls weiß Frau Adamovicz, was ſich in jedem Falle ſchickt: ſie arbeitet an ihren Memoiren, die bereits in allernächſter Zeit in Buchformat er⸗ ſcheinen dürften. Die Sache iſt ſo üblich nicht. Schreibt Madame, Verfeigerung ſtädtiſcher Bauplätze an der Seckenheimerſtraße bei der Mollſchule. Auf Antrag der Stadigemeinde Mannheim werden am Mittwoch, den 4. September 1907, nachmittags 3 Uhr, un großen Rathausſaal in Mannheim durch das unterfertigte Nolgriat nachbeſchriebene ſlädtiſche Bauplätze öffentlich zu Eigentüm verſteigert: Handgiraße f 1 Hayduüſtraße Nr. 2 1. Igb.⸗Nr. 9811 Seckenhermerſſraße Nr. 49 von 3434 qm Anſchlag f0 Mk. pro qm. Hayduſtraße Nr. 4 2. Igb.⸗Nr. 93110 Krahſſtgraße N 2 im Maßgehalte von 401 qm Anſchlag ös Mk. pio qm. Brahmsſtraße Nr. 14 Nr. Mb⸗N. gslag Weberſtraße Nr. 7 314 qm Anſchlag 58 Mk. pro qm. Die wefteren Steigerungsbedingungen köunen im Geſchäftszimmer des unterfertigten Notarfats oder beim Bürgermeiſteramt Mann⸗ beim eingeſehen werden. 73321 Der Verſteigerungstermin vom 21. Auguſt d. J. iſt damit aufgehoben. Maunheim, den 14. Anguſt 1907. Großzh. Notariat VI. J..: Eſſelborn. im Maßgehalte Oder im Maßgehalte von ———— ̃——.—....... K—:—————''tr——.—— eaeteee J N der Well. Mannheim 5 N gaannaue JungerMann Stenographie, Maſchi⸗ nenſchr. und Buchführ⸗ ung per 1. September Ausführl. Ofſerten mit Gehaltsauſpr. unt. B. 1059 au Haaſenſtein K Vogler .⸗G. Manunheim Correſpondent, franz. u. engl. für einige Tage pro Woche per ſoſort Offert. unt. M. 1066 an Haaſenſtein K Vogler, .⸗G. Maunheim. 3916 6 etwas, das ſich der eühe lohnt, zu leſen, ſo wird man ſich in maß⸗ geblichen Kreiſen beeilen und ihr ein Honorar zahlen, das Frau Adamovicz beſtimmt, auf den Lorbeer einer Schriftſtellerin zu verzichten. Schreibt Wölflings ehemalige Gattin nur Me⸗ moiren, die man jedem Kind zu leſen geben kann, ſo ſchadet die Sache auch weiter nichts, Geſchäft bleibt für 2 zine Ge⸗ ſchäft, dann wird das Buch„gehen“, weil doch! v der Erz⸗ herzog dabei beteiligt iſt, und die ehemalig Wölfling wied auch in dieſem Fall ihre Koſten kommen. Prinz Ebervon von Bentheim, der vor einiger Zeit eine ſo romantiſche Liebes⸗ heirat mit der Tochter einer Wäſcherin einging und ſeither in Holland lebte, hat Konkurs anmelden müſſen. Nach den Ak⸗ 55 Uf Au tiven und Paſſiven, die ſich recht ſchroff einander gegenüber⸗ ſtehen, dürften für die leidtragenden Gläubiger keine allzu hohen Prozente aus der Maſſe herauskommen. Der junge Prinz, der ein Verwandter der Königin⸗Mutter von Holland ſſt, wurde am dörtigen Hofe nicht empfangen, man machte ihm klar, daß main ſeinen Verkehr nicht wünſchte, und auch Wilhelmintje ſcheint ihren Einfluß nicht zugunſten des jungen Vetters geltend gemacht zu haben, obwohl Frauen ſonſt in punkto Liebesheirat mildet zu denken pflegen. Pekuniär Schiffbruch gelitten, haben auch die Herren Talleyrand⸗Perigord, die bisher in Sagan begütert waren und nun durch einen allzu ungeduldigen franzöſiſchen Gläubiger um ihr Lehensfürſtentum in Deutſchland gekommen ſind. Zum Ver⸗ walter des Beſitzes Sagan wurde der Reichsgraf von Hatzfeld⸗ Trachenberg ernannt. Welche Erinnerungen knüpfen ſich an den Namen Talleyrand⸗Périgord! Im Jahre 1862 ging das Herzog⸗ tum Sagan an dieſes Geſchlecht über, das ſomit, obwohl hon franzöſiſcher Geburt, zu deutſchen Gutsbeſitzern wurde. Der erſte He Erbe der borenen folgte Prinz Scillière reich in vermählt Sohn 92 reicht ſeinem Ge Lebeman von ſein er ſtets„unbekannten Aufenthalts“ iſt. rzog von Prinzeſſii Biron, her vor nunmehr Zagan, der u Eener önheit, die der! ihren gl ſten Zeiten g iſt u mehreren Ja 10 des J Eliq, durchaus dig bi rn indeſſen nie n, der beſt en Gläubige nicht zur Ehre. zehn Jahren ſtarb. Dieſem nit einer Baroneſſe Jeanne ſerin Eugénie von Frank⸗ hrliche Konkurrenz macht Er iſt ein über die Ohren in Schulden ſteckt, gefunden werden kann, da Mit der Zwangsver⸗ waältung des Herzogtums Sagan haben die Talleyrand⸗Perigord in Deutſchland ihre Rolle ausgeſpielt. bei uns Eine ſtättgefur lein Ma Bräutige ſich ganz Graf S Grafen in Grad preußiſch burg auf tiren altpreußiſchen Adel, intereſſante Verlobung hat! iden. Graf Siegfrled böon L y von Oldenb zur Lebens heſle n ein Sohn ſpe iegfried, Georg Le 15 iſt. Die glückliche Braut n der Berliner Artſtokratie ehndörff erkürte ſich Fräu⸗ fährtin. Der Name des Männesalter ſteht, erfrelt es beſonheren Klänges, da des Oberlandſtallmeiſtets dorff, der Leiter des Königlichen Geſtütts iſt die älteſte Tochter des en Kammerherrn und Rittmelſters Elard bon Olden⸗ Janauſchau in Weſtpreußen. Die Lehndorffs repräſen⸗ indem ſie ihre Erhebung in den Grafenſtand bis in das Jahr 1686 zurückdatieren können. Die Familie der Verlobten darf ſich dieſem altpreußiſchen Geſchlecht vollbürtig zur Seite ſtellen, indem es Bremer Urſprunges, die die Reihe ihrer Ahnen bis ins dreizehnte Jahrhundert ver⸗ folgen kann. + Verkauf. 5 Ein faſt neuer gedeckler Milehwagen ein eingetauſchter 1ſitzer Jaßdwagen(i. Suncnu) ein neuer 2 räderiger Stoßkar⸗ ren mit Kaſten und Deckel bil⸗ lig zu verkaufen bel 51957 Magen Lincks Ludwigshafen, Prinzregen⸗ teuſtraße 61. Telephon 95g. Weg9 Fortzugs zu verkaufen: 1 Nähtiſch, Lovaler Spiegehn. Betten. Luiſenring 7, part. 10828 Bettſtelle mit Matratze, ſowie gut erh. Kinderbett zu verk. 10680 Hafenſtraße 38, 3. 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