— 2 7 i enteil, man Bezugs preiſe: Durch Träger frei Haus monatlich RM..—, in unſeren Geſchäftsſtellen abgeholt RM..50, durch die Poſt RM..— Abholſtellen: Waldhofſtraße 6, zuzüglich Zuſtellgebühr.— Kronprinzenſtraße 42, Schwetzingerſtraße 19/20, Meerfeldſtraße 138, Fe Hauptſtraße 63, Erſcheinungsweiſe wöchentlich 12 Ne Friedrichſtraße 4, 8e Lulſenſtraße 1.— W Oppauer Straße 8, mal. Mannheimer General-Anzeiger Verlag, Redaktion und Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,—6.— Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90.— Telegramm⸗Adreſſe: Nemazeit Maunheim Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreiſe: Im Anzeigenteil RM.—.40 die 39 mm Preite Colonelzeile; im Reklameteil RM..— die 79 mm breite Zeile. Für im voraus zu bezahlende Familien⸗ u. Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe.— Rabatt nach Tarif.— Für das Erſcheinen von Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und für telephoniſche Aufträge keine Gewähr.— Gerichtsſtand Mannheim. Mittag⸗Ausgabe Samstag, 31. Januar 193 142. Jahrgang— Nr. 5 egierungserklärung des Kabinelts Laval Vertrauenskundgebung der Kammer für die neue Regierung Die Radikalſozialiſten und Sozialiſten ſtimmten geſchloſſen gegen das Kabinelt Der Sparantrag der Volkspartei 300 Millionen einſparen oder Abkehr von der Regierung Brüning Anfpielungen auf Deulichland Drahtung unſeres Pariſer Vertreters Paris, 31. Januar. Es iſt ein Zeichen der Zeit und ein Beweis für die Steigerung der Wirtſchaftskriſe in Frank⸗ reich, daß in der geſtrigen Regierungserklärung des Kabinetts Laval mehr als zwei Drittel den euro⸗ päiſchen Problemen gewidmet ſind. Von einigen Ver⸗ ſchleierungen abgeſehen, die ſich aus der engherzigen Einſtellung der Rechtsmehrheit des gegenwärtigen Miniſteriums ergeben, klingen die ſchweren Sorgen unverhohlen durch. Die Wirtſchafts⸗ kriſe drängt Frankreich zur Erkenntnis, daß eine Jöſung nur auf der Grundlage der zwiſchenſtaat⸗ lichen Zufammenhänge und einer Wirtſchaftsſolidari⸗ it gefunden werden kann. „Der Rückſchlag der Kriſe wird auch bei uns fühlbar“ heißt es in der Regierungserklärung. Welche Vor⸗ ſchläge erteilt aber das Kabinett ſeiner Mehrheit, um eine Linderung der europäiſchen und damit der franzöſiſchen Wirtſchaftsnöte zu erreichen? Keine wirkſamen, denn es ſchwingt ſich nicht zu dem Be⸗ kenntnis auf, daß Frankreich einen ſtarken aktiven Anteil an der praktiſchen Sanierungsarbeit des wirt⸗ schaftlich und politiſch darniederliegenden Kontinents nehmen muß. Es wird zwar auf die in Genf ver⸗ einharten Organiſationspläne zur Beſſerung der ſüdoſteuropäiſchen Landwirtſchaftskriſe hingewieſen, aber von einer kapitaliſtiſchen Mitwirkung Frank⸗ reichs im großen Stil iſt keine Rede. Das vorige lingksgerichtete Kabinett Steeg be⸗ tonte, daß franzöſiſches Kapital unter günſtigen Be⸗ dingungen in Mitteleuropa untergebracht werden ſoll. Davon wird in der Regierungserklärung des Atzigen Rechtskabinetts nicht geſprochen. Im Ge⸗ betont wieder einmal die Trennung der„mit Frankreich befreun⸗ deten“ und der auderen Nationen. Der „Rationalen Sicherheit“ räumt das Miniſterium, deſſen rechter Mehrheitsflügel unter der Kontrolle des Syndikats der Waffeninduſtriellen ſteht, einen breiten Raum ein. Dieſe„Sicherheit“ ſoll dazu beſtimmt ſein, die„Freunde Frankreichs“ zu beruhigen. Der Hinweis auf„neue Garantien für die franzöſiſche Sicherheit“ bezieht ſich auf die Tätigkeit des europäiſchen Studienausſchuſſes. Es wird aber merkwürdigerweiſe von dem Genfer Curopa⸗Manifeſt nicht geſprochen. In einem links gerichteten Kabinett hätte Brian d eine darauf bezügliche Stelle durchzuſetzen vermocht. Ueberraſchend wirkt der Paſſus über die Abrüftung Hier hat ſich die neue Regierung eine ſonderbare Abänderung der im Verſailler Vertrag und im Ar⸗ kel 8 des Völkerbundspaktes enthaltenen Ab⸗ Eküſtungsverpflichtungen geſtattet. Weder im Diktat⸗ frieden noch in der Genfer Satzung lieſt man etwas von einer gerechten und rationellen Ein⸗ ſchränkung der Rüſtungen.“ Es heißt, daß 1. die Siegermächte nach der Entwaffnung Deutſchlands zur ſuccceſſiven Abrüſtung verpflichtet ſind und daß 2. bei dieſer Abrüſtung die geographiſche Lage des betreffenden Landes in Rückſicht gezogen werden muß. Auf dieſe in der Regierungserklärung enthaltene„Ergänzung“ wird man wohl von deut⸗ ſcher Seite zurückkommen müſſen. Dagegen ergibt ſich aus dem der Abrüſtung gewidmeten Teil der Regierungserklärung, daß die Regierungsverhand⸗ lungen über die Vorbereitung der internationalen Abrüſtungskonferenz ausſchließlich den Artikel 8 der Völkerbundsſatzung und nicht den durch Deutſch⸗ land, Italien, Oeſterreich⸗Ungarn, Bulgarien, China und Rußland zurückgewieſenen Konven⸗ tionsentwurf der vorbereitenden Abrüſtungskommiſ⸗ ſion zur Grundlage haben werden. Innerpolitiſch verſpricht die neue Regierung eine Verminderung der Analphabetenzahl durch wirkſamen Schulbeſuchs⸗ zwang und Beſtrafung der betrügeriſchen Börſen⸗ ſpekulanten, die dem Pariſer Publikum großen Schaden zufügten und das Vertrauen geſchädigt haben. Schließlich verdient das Kurioſum ver⸗ merkt zu werden, daß Briand trotz der von — Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 31. Jan. Der Beſchluß, mit dem die Reichstagsfraktion der Deutſchen Volkspartei geſtern hervorgetreten iſt, hat weder der Form noch dem Inhalt nach ultimativen Charakter. Die Fraktion beharrt auf der bekannten Forderung eines Abſtrichs von mindeſtens 300 Millionen Mark am Etat für 1931. Sie legt aber gleichzeitig Wert darauf, daß die letzte Möglichkeit, mit der Regierung zu einem friedlichen Ausgleich zu gelangen, erſchöpft werde. Sie will durch ihre Erklärung den Kanzler erneut und zwar zum letzten Male auf den vollen Ernſt der Situation aufmerkſam machen und von ihm die Maßnahmen verlangen, die ihrer Meinung nach unumgänglich ſind, um eine Abkehr der Volkspartei von der Regierung Brüning zu verhindern. Die Frage, welche Konſequenzen ſie ziehen würde für den Fall, daß dieſer Schritt erfolglos bleiben ſollte, iſt dabei offen gelaſſen worden. Man hat ſich alſo nach den vielen unerfreulichen Erfahrungen der letzten Jahre vor dem Fehler gehütet, einen Even⸗ tualbeſchluß zu faſſen. Die bisherigen Beſprechungen, die der Partei⸗ führer Dingelden mit dem Kanzler hatte, ſind, wie nicht erſt durch das Kommuniquee beſtätigt zu werden brauchte, negativ verlaufen. Die Gegen⸗ ſätze, die bereits Mitte Dezember offenkundig wur⸗ den, ſind mithin nicht gemildert, geſchweige denn be⸗ ſeitigt worden. Das hat ſich ja ſchon aus dem Ver⸗ lauf der Haushaltsberatungen ergeben. Der Reichsfinanzminiſter hält Erſparniſſe in dem Umfang, wie die Deutſche Volkspartei ſie verlangt, nicht für durchführbar. Er hat ſich aber bereit erklärt, jede Anregung gewiſſenhaft zu prüfen, die von volkspartei⸗ licher Seite in Form präziſer Vorſchläge zur Beſei⸗ tigung des zweifellos zu erwartenden Fehlbetrags im neuen Etat ihm etwa unterbreitet werden ſollte. Die Volkspartei lehnt es indeſſen ab, von ſich aus ein Sparprogramm vorzulegen oder Spezial⸗ anträge zu ſtellen und zwar mit der Begründung, das alles würde erfahrungsgemäß doch im Hin und Her der Verhandlungen in Scherben geſchlagen wer⸗ den. Sie beruft ſich darauf, daß der Finauzminiſter, indem er das mutmaßliche Defizit auf 200 bis 300 Millionen/ einſchätzte, ſich der ſachlichen Berechtigung der volksparteilichen Forde⸗ rung an ſich nicht verſchloſſen habe und daß die Regierung aus dieſer Tatſache daher auch ſchon die Folgerungen ziehen müſſe. Die Fraktion iſt aber der Auffaſſung, daß es Sache nicht eines varlamen⸗ tariſchen Gremiums, ſondern der verantwortlichen Regierungsſtellen ſei, die Mittel ausfindig zu ma⸗ chen, die es ermöglichen können, den drohenden Ge⸗ fahrenpunkt zu überwinden. Man iſt ſich innerhalb der volksparteilichen Fraktion wohl nicht im Zweifel darüber, daß, wenu ihren Sparwünſchen Rechnung ge⸗ tragen werden ſoll, dies in der Hauptſache durch eine Kürzung der Ueberweiſungen an die Länder zu geſchehen habe. Man gibt zu, daß es ſich hier um einen überaus heiklen Punkt handelt, um ein heißes Eiſen, das anzurühren bisher alle Regierungen ſich geſcheut haben, aber man meint eben, die Regierung Brüning müſſe zu ſolchem Schritt den politiſchen Mut auf⸗ bringen. Der Finanzminiſter und mit ihm wohl das geſamte Kabinett ſtehen dagegen auf dem Standpunkt, daß eine Herabſetzung der Län⸗ derüberweiſungen einen Kampf aller gegen alle entfeſſeln und geradezu eine Kriſe her⸗ aufbeſchwören würde. Sp ſtehen im Augenblick, da der Reichstag ſich zur zweiten Leſung des Etats anſchickt, die Dinge. Der volksparteiliche Führer beabſichtigt, wie wir hören, am Montag oder Dienstag wieder mit dem Kanzler Fühlung zu nehmen und ihn um eine klare und unzweideutige Antwort zu erſuchen. Die Fraktion wird im Verlauf der nächſten Woche abermals zu⸗ ſammentreten. Sie erwartet, daß dann eine Aeuße⸗ rung des Kanzlers vorliegt, die es ihr ermöglicht, konkrete Entſcheidungen zu treffen. Auf keinen Fall, ſo wird in volksparteilichen Kreiſen verſichert, werde man ſich durch unverbindliche Ver⸗ ſprechungen vertröſten laſſen. Es könne zu verhäng⸗ nisvollen Verwicklungen kommen, wenn etwa der Kanzler dem Gerücht Glauben ſchenke, daß es der Volkspartei im Grunde mit ihrem Sparantrag doch nicht ſo ernſt ſei. Man erklärt, daß der Volkspartei durchaus daran gelegen ſei, die Autorität des Kabi⸗ netts Brüning zu ſtärken. Aber gerade deswegen ſei es notwendig, einen Rückfall in frühere Metho⸗ den zu verhindern. Von dem Ausgang der Ver⸗ handlungen mit dem Kanzler wird es abhängen, wie die Volkspartei ſich zur Verabſchiedung des Etats ſtellt, ſei es nun, daß er auf ordnungsmäßigem Weg oder dem der Notverordnung ſeine Erledigung findet. CCC! d ã Dc//// ß Millerand und Poincaré betriebenen Gewaltpolitik gegenüber Deutſchland folgende Stelle der Regie⸗ rungserklärung genehmigen mußte: „In den zehn Nachkriegsjahren ſtand Frank⸗ reich außenpolitiſch ſtets im Zeichen des Friedens. Es änderte niemals dieſen Kurs.“(!) i Das Erſcheinen des Rechtskabinetts Laval und Tardieus vollzog ſich unter geringer Beteiligung des Publikums und einer ziemlich flauen Stimmung der Opposition. Die Sozialiſten brachen einige ſcharfe Lanzen. Man wurde an die Zeit erinnert, als Ari⸗ ſtide Briand im Jahre 1906 die Jaurss⸗Partei ver⸗ ließ und in das Linkskabinett Clemenceau eintrat. Laval mußte heute ſein parteipolitiſches Sünden⸗ regiſter hören. Während des Krieges gehörte er der ſozialiſtiſchen Partei an, erſchien auf der Stockholmer Ausſprache im Jahre 1917, glitt im Jahre 1920 ins kommuniſtiſche Lager, machte dann einen Sprung in die radikale Partei und wurde ſchließlich der Kollege Tardieus, des Führers der Rechts⸗ 8 al verzichtete auf eine Entgegnung. Die Oppoſitionsreden der Radikalen ſtellten feſt, daß die neue Regierung den Geiſt der republi⸗ kaniſchen Solidarität nicht verkörpere. Sie ſei nichts anderes als ein zwitterhaftes Gebilde der Reaktion. Tardieu wurde auf Grund ſeiner wiederholten Angriffe auf Deutſchland in Gegenſatz zu Briand geſtellt. Er beteuerte ſeine Uebereinſtimmung mit dem Außen miniſter. Briand blieb ſtill. Die Darlegungen des Miniſterpräſiden⸗ ten beſchränkten ſich faſt ausſchließlich auf die Schulfrage, die jetzt im Brennpunkt der Partei⸗ politik ſteht. Laval verſprach, daß der Mittelſchul⸗ unterricht in weitem Maße unentgeltlich erfolgen ſoll. Er ſicherte die ſtrenge Beobachtung des Grund⸗ ſatzes der religionsloſen Schule zu. Entſchieden lehnte er es ab, daß ſein Kabinett als Kampfregie⸗ rung gegen die Linke bezeichnet werde. Seine Er⸗ klärungen erhielten einen bittenden Ton, als er die Oppoſition ermahnte, der Regierung wenigſtens Zeit für die Erledigung des Budgets zu laſſen. Die mei⸗ ſten Interpellanten behandelten durchweg das Thema der unentgeltlichen und religionsfreien Schule. Nur Franklin Bouillon, der alte Gegner des Außen⸗ miniſters Briand, beſchäftigte ſich wieder mit ſeinem Lieblingsthema, der angeblichen dentſchen Gefahr: „Die auswärtige Lage iſt ſehr ernſt,“ ſo erklärte er. „In Deutſchland bereitet man den Bür⸗ gerkrieg vor und das könnte den Frie⸗ den Europas gefährden. Deutſche Soziali⸗ ſten ſind nach Paris gekommen, um ihre franzöſi⸗ ſchen Genoſſen von der Schwere der innerpolitiſchen Lage in Deutſchland zu unterrichten. Nach Feſtſtel⸗ lung der deutſchen Polizei ſtehen 400 000 Leute an der polniſchen Greuze unter Waffen. Die nationale Einheit Frankreichs iſt mehr denn je erforderlich.“ Nach einer langen Debatte, in der die Linke die Zweideutigkeit der Regierung in der Schulfrage nachzuweiſen ſuchte, fand endlich die Abſtimmung ſtatt. Mit einer Mehrheit von 312 zu 278 Stim⸗ men bzw. 309 zu 258 wurde der Regierung in einem zweimaligen Wahlgang das Vertrauen ausge⸗ ſprochen. Daraus geht hervor, daß die geſamten Ra⸗ dikalſoztaliſten und Sozialiſten geſchloſſen gegen das Kabinett ſtimmten. Der Streit um die Ojthilfe Drahtbericht unſeres Berliner Büros E Berlin, 31. Jan⸗ Ob das Reichskabinett in ſeiner heutigen Sitzung wirklich ſchon den Oſthilfeplan wird verabſchieden können, begegnet vielfachen Zweifeln. Es ſcheint, daß von Preußen her dem neuen Oſthilfegeſetz ſtarker Widerſtand bereitet wird, da man von ihm eine Bevorzugung des Großgrundbeſitzes be⸗ fürchtet. Infolgedeſſen richten ſich die Hauptbedenken gegen den Gedanken, die öffentlichen Umſchuldungs⸗ mittel der Selbſtverwaltung zu übertragen. Offenbar herrſcht auf preußiſcher Seite die Anſicht, daß man für das laufende Jahr ſich auf die ſoge⸗ nannte„kleine Löſung“ beſchränken und dann erſt an die Erweiterung herangehen ſoll. Dieſen Standpunkt vertritt auch der„Vorwärts“, der ſich in einer längeren Auslaſſung gegen das Sil⸗ verbergſche Projekt wendet. Er erſcheint, heißt es da, zweckmäßig, die Ausgebung erſt dann vorzu⸗ nehmen, wenn die Erfahrungen aus der gegenwärtig in Gang befindlichen Oſthilfe ſich überſehen laſſen und über die Lage der Reichsfinanzen größere Klar⸗ heit beſteht. Jedenfalls ſei ein Verzicht auf Reichs⸗ mittel zu Gunſten eines Sondervermögens der In⸗ duſtrie nicht zu verantworten. Zuſammenfaſſend be⸗ zeichnet das ſozialdemokratiſche Hauptorgan das Sil⸗ verbergſche Projekt als ein„gegenſeitiges Geſchäft“ zwiſchen dem Reichsverband der deutſchen Induſtrie und dem Reichslandbund. 5 Aehnliche Bedenken, wie ſie hier von der größten preußiſchen Regierungspartei geltend gemacht wer⸗ den, ſind offenbar auch von der preußiſchen Re⸗ gierung erhoben worden. Jedenfalls werden bis zur endgültigen Regelung der neuen Oſthilfe noch mancherlei Schwierigkeiten zu überwinden ſein. Wie bereits angekündigt, will ſich das Reichs⸗ kabinett am Samstag abſchließend mit dem Oſthilfe⸗ programm beſchäftigen und den Entwurf dann un⸗ verzüglich dem Reichsrat zuleiten. Geſtern nach⸗ mittag hat unter dem Vorſitz des Oſtkommiſſars Treviranus die letzte vorbereitende Beſprechung ſtattgefunden, an der auch der preußiſche Oſthilfekom⸗ miſſar, Miniſter Hirtſiefer, teilnahm. Die In⸗ duſtrie war durch die Herren Kaſtel und Silver⸗ berg, die Landwirtſchaft durch die Herren von Kroſigk und Zitzewitz⸗Kottow vertreten. Ueber ſämtliche Einzelheiten, insbeſondere auch die Frage der Induſtrieobligationen, konnte, wie wir hören, eine Verſtändigung erzielt werden. Der Referentenentwurf iſt fertiggeſtellt und dem Kabinett bereits übergeben worden. Eine Entlaſtung der Reichs finanzen Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 31. Jan. Das Reichsarbeitsminiſterium hat eine Berechnung über die Entwicklung der Kriegspenſionen bis 1940 vorgenommen, und es kann jetzt die ungefähre Entwicklung der Verhältniſſe auf dem Gebiete der Verſorgung überſehen werden, wenn die jetzt gelten⸗ den Vorſchriften beſtehen bleiben ſollten. Insgeſamt ergibt ſich, daß der Haushalt für Verſorgungs⸗ und Ruhegehälter ſich in den kommenden Jahren ver⸗ mindern wird: Von 1931 bis 1932 je um 55 bis 60 Millionen /, von 1932 bis 1933 um die gleiche Summe, 1933.34 tritt eine Verminderung um rund 45 Mill. Mark ein. In den Jahren bis 1937 wird jährlich eine wei⸗ tere Verminderung von 20 bis 25 Millionen erzielt werden. In den Jahren 1937—40 tritt jährlich vorausſichtlich eine Verminderung um 30 Millionen ein. Insgeſamt dürften mithin die Ausgaben des Jahres 1940 hinter denen des Jahres 1931 um etwas mehr als 300 Millionen 4 zurückbleiben. Günther von Plüſchow abgeſtürzt? Telegraphiſche Meldung Buenos Aires, 30. Jan. Der bekannte deutſche Flieger Günther von Plüſchow ſoll auf einem Fluge über dem Jeuer⸗ lande ums Leben gekommen ſein. Nach der Meldung, die aus Rio Gallegos in Patagonien ſtammt, befand ſich Plüſchow in Beglei⸗ tung eines deutſchen Ingenieurs auf einem Erkun⸗ dungsfluge, als das Flugzeug aus unbekanntem Grunde abſtürzte. Beide Flieger ſprangen ab, die Fallſchirme verſagten jedoch, und ſo ſtürzten ſie in die Tiefe. e 2. Seite/ Nummer 51 Neue Maunheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe Amzugs⸗ und Verſammfungsverbot in Heſſen Seitdem in den an Heſſen grenzenden Gebieten Preußens, Bayerns und Badeus eine Reihe von Uni⸗ form- und Umzugsverboten erlaſſen worden iſt, be⸗ nutzen außerheſſiſche Ortsgruppen der NSDAP. das Land Heſſen immer häufiger als ihr Aufmarſchgebiet, da ſie hier ihre Uniform zeigen und nach Belieben Aufzüge unter freiem Himmel veranſtalten können. Das hat unlängſt wiederholt, beſonders an Sonn⸗ tagen, zu ſchweren Zuſammenſtößen mit der Bevölkerung geführt. Der heſſiſche Innen mini⸗ ter erläßt daher bis auf weiteres eine Art„Ein⸗ fuhrverbot“ für nichtheſſiſche Nationalſozialiſten. Verbotswidrige Kundgebungen verfallen ohne wei⸗ tere Ankündigung polizeilicher Auflöſung. Weiterhin hat der Kreisdirektor von Bens⸗ heim Veranſtaltungen aller politiſchen Parteien unter freiem Himmel und in Sälen wegen der häu⸗ figen blutigen Vorfälle in letzter Zeit bis auf wei⸗ teres verboten. Ausnahmen können vom Kreisamt bewilligt werden. Einzelhandels⸗Verlreter beim Kanzler Meldung des Wolffbüros Berlin, 30. Jan. 1 Der Reichskanzler empfing heute im Beiſein von Staatsſekretär Dr. Trendelenburg Vertreter der Hauptgemeinſchaft des Deutſchen Einzelhandels. Sie gaben eine eingehende Darſtellung der Lage des Einzelhandels, ihrer Entwicklung und Auswirkungen und der Forderungen, die ſich für ſie daraus ergeben. Nach eingehender Ausſprache betonte der Reichs⸗ kanzler abſchließend die Bedeutung der Einzel⸗ handelsunternehmungen im Rahmen der geſamten Volkswirtſchaft. An der Beſprechung nahmen auch Vertreter der Schutzgemeinſchaft der Großbetriebe des Einzel⸗ handels teil. Wer wird OV. von Verlin? Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 31. Jan. Wie„Tempo“ berichtet, haben geſtern zwiſchen den maßgebenden ſtädtiſchen Parlamentariern Be⸗ ſprechungen über die Wahl des Oberbürgermeiſters ſtattgefunden. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß der Präſident des deutſchen Städtetages, M Het, die größten Chancen hat, Nachfolger des Herrn Böß zu werden. Zum ſtädtiſchen Kämmerer wird man vermutlich den bisherigen Frankfurter Kämmerer Aſch wählen. Keine Einigung im engliſchen Weberkonflikt Drahtung unſ. Londoner Vertreters § London, 31. Januar. Die Vermittlungsverſuche im Weberkonflikt in der engliſchen Baumwollinduſtrie ſind vorerſt fehlge⸗ ſchlagen. Die Verhandlungen des Miniſterpräſtdenten mit den Arbeitgebern und Arbeitnehmern fanden auf der Grundlage eines Vorſchlages ſtatt, das Syſtem der acht Webſtühle pro Weber für eine Weile experimentell einzuführen, um feſtzuſtellen, ob es ſich tatſächlich zu einer erheblichen Senkung der Produk⸗ tionskoſten führe. Die Weber haben ſich jedoch dieſem Vorſchlag widerſetzt und ſind geſtern wieder nach Hauſe ge⸗ fahren, ohne daß es zu direkten Verhandlungen mit Webereibeſitzern gekommen iſt. Der Miniſterpräſi⸗ dent Macdonald hat zwar geſtern abend in einer Rede erklärt, daß er die Vermittlungsverſuche fort⸗ ſetzen werde und auf eine baldige Einigung hoffe. Für dieſe Hoffnung ſcheint jedoch vorerſt wenig Grund vorhanden zu ſein. Das Bergwerksunglück in England — Whitehaven, 30. Jan. Die Zahl der Toten bei dem Bergwerksunglück wird amtlich auf 28 an⸗ gegeben. 18 Leichen wurden bis jetzt zu Tage geför⸗ dert, viele von ihnen ſind ganz verkohlt. Unter den 12 Bergleuten, die im Krankenhauſe liegen, befinden ſich zwei in Lebensgefahr. Die Meiſterſinger mit einem neuen Sachs im Nationaltheater Dem Meiſtergeſang Wagners im Alltag zu be⸗ gegnen, bedeutet bei einem unverhofften Feſt zu Gaſt zu ſein. Die Gewalt der Wort⸗ und Tonſprache zaubert mit einem Mal mitten im winterlichen Grau der Nüremberger Frühling mit der Ppeſie von Johannistag und Johannisnacht vor uns hin, mit all dieſen köſtlichen Einzelzügen, aus denen ſich dieſe Meiſterwelt zuſammenſetzt und uns an einem Abend mit ihr ſo vertraut macht, daß man glauben kann, es ſei noch möglich, ein Drama in dieſe umfaſſende Zeichnung hineinzubauen. Und dennoch ſpielt ſich eine ſtille Tragödie darin ab; ihr Schauplatz iſt das Herz Meiſter Sachſens nd ſeine Liebe zu Eva; mit dem großen, weiſen, heldenhaften Verzicht ein menſchlich wunderbar reiches und tiefes Geſchehen. Zugleich gibt dieſer unter zarten Schleiern verborgene Vorgang den Maßſtab für die Reife der Geſamtdarſtellung dieſer ſchönſten aller Männerxollen, die die deutſche Ge⸗ fſangsbühne zu vergeben hat. Man wird gut daran tun, den Fortſchritt in dieſer Richtung bei dem geſtri⸗ gen Hans Sachs, Wilhelm Trieloff vom Stadt⸗ theater in Duisburg, noch nicht ſehr groß anzu⸗ nehmen. Sein Sachs hat gerade in dieſem Zuſam⸗ menhang gezeigt, daß er von der eigentlichen Be⸗ herrſchung der Rolle noch recht weit entfernt iſt. Aber er iſt ihr auch, um mit ſeinen eigenen Wor⸗ ten zu reden, auf rechter Spur. Die Darſtellungs⸗ möglichkeiten des Künſtlers ſind gewiß nicht gering, und wenn es Regiſſeure gäbe, die wirklich einmal ernſthafte Einzelarbeit mit ſolchen Künſtlern ver⸗ richten, ſo könnte man in ſolchen Fällen die beſten Prognoſen ſtellen. Aber wo gibt es ſolche Spiel⸗ leiter, die Zeit und Luſt haben, einmal ganz ſelbſt⸗ loſe Arbeit zu verrichten?(Wenn wir ſie hier hätten, müßte ein Sänger wie Guſtav Wünſche, der geſtern wieder einen langweiligen Walter Stolzing ſang, einigermaßen ſeiner darſtelleriſchen aus dherns Klage gegen die Reichsregierung Klageſchriſt wegen der Notveroronung iſt beim Staatsgerichtshof eingereicht Meldung des Wolffbüros München, 30. Jan. Die Klageſchrift der bayeriſchen rung in dem Verfaſſungsſtreit zwiſchen Bayern und dem Reich wegen der Aufnahme der Vorſchriften über Steuervereinfachung und Steuer⸗ vereinheitlichung in die Notverord⸗ nung des Reichspräſidenten vom 1. Dezember v. J. wurde heute dem Staatsgerichtshof des Deutſchen Reichs in Leipzig übermittelt. In der Klage Bayerns iſt beantragt, die in den Kapiteln I, II und III dritten Teils der Notverordnung enthaltenen Vorſchriften über Steuervereinfachung und Steuervereinheitlichung (Grundſteuer, Gewerbeſteuer) für rechtsungül⸗ tig zu erklären. In der Begründung wird ausgeführt, daß auch das Notperordnungsrecht nach Artikel 48 an die Reichsverfaſſung gebunden ſei. Die Staatsregie⸗ des Reichsverfaſſung habe die Steuerhoheit der Einzel⸗ ſtaaten auf dem Gebiet der Landesabgaben nur ſo weit eingeſchränkt, als das in Artikel 11 vorgeſehen ſei. Im Wege der Grundſatzgebung könnten nach Artikel 11 nur allgemein lautende Richtſätze und Richtlinien für den Lanbesgeſetzgeber aufgeſtellt wer⸗ den, die durch das Landesrecht auszugeſtalten und an die Verhältniſſe der einzelnen Länder anzupaſſen ſeien. Die Notverordnung habe jedoch die Real⸗ ſteuern mit unmittelbarer Wirkung gegenüber den Pflichtigen derart erſchöpfend geregelt, daß den Ländern nur ſtark eingeengte Einzelbefugniſſe, nicht aber die für die Steuerhoheit weſentlichen Befugniſſe des Steuergebots, der Reglung des Steuertarifs und der Steuerbefreiungen verbleiben würden. Uebrigens ſeien noch weitere Beſchränkungen durch ein beſon⸗ deres Reichsgeſetz vorgeſehen; ſogar die Ausfüh⸗ rungsvorſchriften habe ſich das Reich vorbehalten. Heloͤs Standpunkt Telegraphiſche Meldung München, 30. In einer im Staatsminiſterium des Aeußern ab⸗ gehaltenen Beſprechung gab Miniſterpräſident Dr. Held den Vertretern der Preſſe am Freitag nach⸗ mittag in eingehenden Darlegungen die Gründe nochmals bekannt, die Bayern zur Einreichung der Klage gegen das Reich veranlaßten. Er betonte, für Bayern ſei es eine Pflicht, die Angelegenheit nun⸗ mehr vor dem Staatsgerichtshof des Reiches aus⸗ tragen zu laſſen. Es ſei die Pflicht der bayeriſchen Regierung, für ein Lebensrecht bayeriſchen Staates und für die ver faſſungs mäßige Geſtaltung des Verhältniſſes zwiſchen dem Reich und den einzelnen deutſchen Ländern einzutreten, um auch hierüber für die Zukunft Klarheit zu erhalten. Der Miniſterpräſident bedauerte, daß Bayern gerade in der jetzigen Notzeit gezwungen wurde, ſeinen Standpunkt mit Nachdruck zu wahren. Gerade Bayern habe bei den Verhandlungen im Reichsrat gezeigt, daß es bereit ſei, an der Ueberwindung der Kriſe mitzuarbeiten. Die Grenze für Bayern liege aber dort, wo die Not des Reiches dazu miß⸗ braucht werden ſolle, auf Hinterwegen zu erreichen zu ſuchen, was auf dem Gebiet der Januar. des Reichsreform nicht erreicht werden konnte. Ich glaube, ſchloß Dr. Held, daß wir im Intereſſe Deutſchlands und der deutſchen Politik handeln, wenn wir dagegen den hartnäckigſten Wider⸗ ſtand leiſten, denn hier handelt es ſich um die gro⸗ ßen grundſätzlichen Fragen, die über die Exiſtenz des Aufbaues des Reiches entſcheiden, und Bayern handelt hierbei als Bertreter des Lände r⸗ prinzips. Aus dem Sowjelparadies Kataſtrophale Zuſtände in einem ruſſiſchen Gefangenenlager 1 Drahtung unſ. Londoner Vertreters § London, 31. Jan. Die„Times“ erhalten aus Helſängfors einen längeren Bericht über die erſtaun lichen Zuſtände in den Gefangenenlagern in Nordrußland, die in letzter Zeit in England ſtarkes Aufſehen erregt hatten. Der Bericht, der zum erſten Male Einzelheiten über dieſe Lager mit⸗ teilt, iſt vor den finniſchen Polizeibehörden von einem früheren hohen Beamten der ruſſi⸗ ſchen Tſcheka niedergelegt worden. Man ent⸗ nimmt ihm folgende Tatſachen: Die Konzentrationslager von Sträflingen in Nordrußland ſind für beſondere indu⸗ ſtrielle Zwecke örganiſiert worden. Sie befinden ſich in verſchiedenen Gegenden Nordruß⸗ lands. Nach offiziellen Berichten betrug die Zahl der Gefangenen am 1. Mai 1930 mehr als 660 000, darunter 75000 Frauen und 19 000 junge Leute zwiſchen 13 und 17 Jahre. Die Sträflinge werden für Waldarbeit, Straßenbauten, Eiſenbahnarbeiten und Kanaliſation eingeſetzt, daneben auch für ge⸗ wiſſe baugewerbliche Zwecke und für das Beladen und Entladen von Schiffen in den Häſen. Unter dieſen Sträflingen befindet ſich ein ſtarkes Kontin⸗ gent von polikiſchen Gefangenen, die, wie es in dem Bericht heißt, von der Tſcheka an die Holz⸗ truſts verkauft werden, um in den Säge⸗ mühlen zu arbeiten. Die Tſcheka hat ſich verpflichtet, ſtändig für den notwendigen Zuzug von neuen Sträf⸗ lingen zu ſorgen und erhält dafür eine gewiſſe Entſchädigung, wofür ſie die Gefangenen zu ernähren und zu klei⸗ den hat. Die Ernährung ſei jedoch vollkommen un⸗ Starrheit gelöſt ſein. Jedoch in ſo angeſpannter Geſamtarbeit iſt es ſchwer, ſich um Einzelnes beſon⸗ ders zu bekümmern.) Bei dem geſtrigen Hans Sachs muß man nach dem Darſtelleriſchen zuerſt fragen; einmal weil es im Bereich des Heldenbaritons beſonders weſentlich üſt— denn nur die Perſönlichkeit vermag hier zu wirken und Geſangsbeamte kann man da nicht ge⸗ brauchen— dann aber auch weil die geſanglichen Qualitäten des Gaſtes feſtſtehen dürften. Er hat eine ſchöne, materialreiche Stimme, eine gute Tiefe und eine klangvolle Höhe. Die Subſtanz der ſo wichtigen baßbaritonalen Mittellage iſt ſehr reich. Ganz makellos iſt das Organ noch nicht. Der Ton wird ſehr dunkel gegeben, und erſt wenn der Sänger ihn öffnet, merkt man, daß da noch ganz andere Re⸗ ſerven vorhanden ſind, als es bei dieſer etwas funebren Färbung zunächſt den Anſchein hat. Aber er hielt vorzüglich durch, ein Zeichen, wie geſund dieſe ergiebige Stimme iſt, und da bei einem ſolchen Gaſtſpiel der Verdacht beſteht, daß eine gewiſſe Ver⸗ pflichtungsabſicht damit verbunden iſt, ſo dürfte ſich die Theaterleitung ſehr eruſthaft mit der Engage⸗ mentfrage bei dieſem Sänger beſchäftigen. Er gefiel auch dem Publikum offenbar ſehr gut, was ſich aus dem reichen Beifall ergab, der die Vorſtellung be⸗ gleitete und vor allem auch am Schluß— faſt in ſpäter Mitternacht— herzhaft anhielt. Die Gaſtmiſere wird den verantwortlichen Stellen manches Kopfzerbrechen machen; aber man lernt wenigſtens zuweilen neue Talente dabei kennen, wie z. B. geſtern den aus Karlsruhe hilfsbereit herüber⸗ gekommenen David von Robert Kiefer, einen aus⸗ gezeichneten jungen Tenoriſten, friſch, munter, leben⸗ dig, ſehr ſtimmbegabt mit einem feinen leichten ge⸗ ſanglichen Anſchlag, in müheloſem und doch ſehr be⸗ dachtem, emſig vorſichtigem Gebrauch ſeines Organs. Die zuweilen allzugroße Lautſtärke, die geſtern die orcheſtrale Begleitung annahm, gefährdete faſt ſolche ſehr pfleglich zu behandelnden Stimmen. Die übri⸗ rigen Mitwirkenden der Vorſtellung ſind bekannt. k. zureichend und die Sterblichkeit in den Konzen⸗ trationslagern ſei ungeheuer groß. Während des vergangenen Winters ſeien nicht weniger als 72000 Menſchen in den La⸗ gern geſtor ben, viele davon aun reiner Erſchöpfung. Zahlreiche Gefangene ſeien auch von den Wachen erſchoſſen worden, angeblich bei Fluchtverſuchen. In den Konzentrationslagern herrſchten die fürchterlichſten hygieniſchen Zuſtände und die Gefangenen haben zum großen Teil keine genügende Kleidung. Um dieſem Mangel abzuhelfen, habe die Tſcheka beſtimmt, daß diejenigen Gefan⸗ genen, die von ihrer Schicht ins Lager zurückkehren, den Weggehenden ihre Ueberkleider abzugeben haben. Die völlig erſchöpften Gefangenen müßten deshalb ihre Ruhezeit ohne warme Kleidung zu⸗ bringen. Gelegentliche Beſchwerden der örtlichen Wachen habe die Tſcheka mit der Begründung beant⸗ wortet, daß ſämtliche Gefangene, die ſie liefere, Ge⸗ gen revolutionäre ſeien, um die es nicht ſchade wäre. Viele Gefangene ſollen auch Bauern ſein, die ſich der Kollektivierung ihrer Güter wider⸗ ſetzt haben. In ſolchen Fällen werde das Haupt der Familie in ein Gefangenenlager geſchickt, während die übrigen Familien mitglieder in andere Gebiete Nordrußland und teilweiſe auch nach Sibirien und den Ural abgeſchoben würden, um dort zwangs⸗ weiſe zu arbeiten. Millionenklage gegen Duſtric — Paris, 31. Jan. Die Aktionäre der Geſell⸗ ſchaft Paris Foncier haben gegen den Bankier Ouſtric eine Klage eingereicht. Sie beſchuldigen die Bank Ouſtric, 132 Millionen, die ihre Geſell⸗ ſchaft der Bank anvertraut hatte, verſpekuliert zu haben. Samstag, 31. Januar 1981 Vadiſche Politik f Zum Fall Gumbel Der Engere Senat der Univerſität Heidelberg veröffentlichte einen Anſchlag am ſchwarzen Brett, in dem er ſich dagegen wendet, daß in ſtudentiſchen Kreiſen und in der Bevölkerung durch öffentliche Abſtim mung(Eintragung 17 Proteſtliſten) verſucht werde, einen akademiſchen Leh. rer aus dem Amt zu entfernen. Der Senat weis darauf hin, daß er zwar ſelbſt die Verleihung der Amtsbezeichnung„außerordentlicher Profeſſor“ an den Privatdozenten Dr. Gumbel mißbillige, und daß er ſich gegen ſie ausgeſprochen hätte, wenn der übliche Geſchäftsgang eingehalten worden wäre, aber er müffe trotzdem in dieſer Abſtimmung eine Ein miſchung ſehen, die er entſchieden zurückweiſe, ob f f . ſie nun vun der Studentenſchaft oder aus außerakademiſchen Kreiſen komme. Deutſcher in Paris verhaftet Drahtung unſeres Pariſer Vertreters“ V Paris, 31. Januar, Die Pariſer Polizei verhaftete geſtern einen dent. ſchen Staatsangehörigen Joſeph Heinz, dem un lautere Geſchäfte an der Pariſer Börſe vorgeworfen werden. Heinz war bereits einmal von der Polizei ausgewieſen worden, hatte es jedoch verſtanden, ſich unter falſchem Namen den behördlichen Nachforſchun gen zu entziehen. Beim Verhör wurden ihm zwei Päſſe auf verſchiedene Namen lautend abgenommen Heinz gab zu, daß ſein wirklicher Name Story ſei und daß er aus Hagenau ſtamme. Wegen Steuer hinterziehung mußte er vor Jahren Deutſchland ver, laſſen. Der Verhaftete wurde in das Unterſuchungs gefängnis eingeliefert. 7 Letzte Meloungen Das Winterſportwetter im Schwarzwald r. Aus dem Schwarzwald, 31. Jan.(Eigener Drahtbericht.) Im Schwarzwald haben gegen Wochenende die Schneefälle nunmehr aufgehört und bei ſteigendem Luftdruck herrſcht wolkiges bis auf klarendes Wetter. Gleichzeitig ſind die Tempem⸗ turen wieder ſtärker unter den Gefrierpunkt geſun⸗ ken, ſodaß bereits in mittleren Höhen wie Triberg 3 Grad Kälte herrſchen. Die Schneehöhen be tragen in Lagen von 700 bis 800 Meter 80 bis 90 Zentimeter und ſteigen im Feldberggebiet faſt bis auf 200 Zentimeter. Die Sportverhältniſſe ſind dem entſprechend günſtig. Die Straßen ſind durch die Ausräumungsarbeiten und das Aufhören der Schnee ⸗ fälle wieder— von kleinen Ausnahmen, wie am Feldberg, abgeſehen— mittels Schneeketten gut paſſierbar. Frauenmord in Chemnitz — Chemnitz 31. Jan. Im Hausflur einer ii Zentrum der Stadt gelegenen Schankwirtſchaft wurde in den geſtrigen Abendſtunden ein Paket ent⸗ deckt, in dem ſich ein blutiger Frauenkopf befand. Die Ermittlungen der Mordkommiſſion haben ergeben, daß die Abtrennung des Kopfes vom Halſe der etwa 30 Jahre alten Frau mit einem ſchweren Schlächtermeſſer oder einem ſcharfen Beil erfolgt iſt. Der Mord dürfte nicht länger als zwei bis drei Tage zurückliegen. Von dem Täter fehlt jede Spur. Notlandung eines deutſchen Flugzeuges auf polniſchem Gebiet? 1 — Warſchau, 30. Jan. Wie hier verlautet, iſt heute vormittag bei Wollſtein in Poſen ein deutſches Flugzeug, das von Schneidemühl nach Breslau unterwegs war, notgelandet. Die Maſchine war nur mit dem Piloten namens Hans Gruz e, beſetzh, Wie es heißt, haben die polniſchen Behörden die Maſchine bis auf weiteres beſchlagnahmt und den Flugzeugführer unter Aufſicht geſtellt. Die Stadt Chicago in Zahlungsſchwierigkeiten — Chicago, 30. Jan. Die Stadtverwaltung kaum wiederum die Gehälter der Beamten nicht zahlen. Dr. Moekel tritt von der Bühuenvolksbund⸗ leitung zurück. Zum Rücktritt des Vorſitzenden des Bühnenvolksbundes Mannheim⸗Ludwigshafen, Dr. Fritz Moekel, wird uns geſchrieben: Rechts⸗ anwalt Dr. Fritz Moekel war ſeit Februar 1921 Vorſitzender des Ortsausſchuſſes der Theater⸗ gemeinde des Bühnenvolksbundes Mannheim⸗Lud⸗ wigshafen. Dr. Moekel iſt nun auf eigenen Wunſch von feinem Poſten zurückgetreten. Der Bühnenvolksbund Mannheim⸗Ludwigshafen entbie⸗ tet ſeinem ſcheidenden Vorſitzenden den herzlichſten und wärmſten Dank für ſeine ſegensreiche und tat⸗ kräftige Tätigkeit im Verlaufe der letzten 10 Jahre. Seit der Gründung des Bühnenvolksbundes Mann⸗ heim⸗Ludwigshafen war Dr. Moekel unermüdlich dafür tätig, dem chriſtlich⸗ nationalen Volksteil den Beſuch guter Bühnenwerke vermitteln zu helfen. Durch ſeine reiche Erfahrung als Mitglied des Bür⸗ gerausſchuſſes im Rathaus und der ſtädtiſchen Thea⸗ terkommiſſion war es ihm möglich, eine fruchtbare und erfreuliche Zuſammenarbeit zwiſchen Nationaltheater und Bühnenvolks⸗ bund zu ſichern. So war er für ſeinen Poſten als Vorſitzender des Bühnenvolksbundes Mannheim⸗ Ludwigshafen ſo wie kein anderer geeignet und trotz der Wahrung aller Intereſſen des Bühnenvolksbun⸗ des war Dr. Moekel andererſeits auch immer darauf bedacht, die Intereſſen des Theaters zu vertreten. Bei öffentlichen Diskuſſionen im Rathaus gab Dr. Myoekel wiederholt und rückhaltlos ſowohl ſeiner weltauſchaulichen Einſtellung wie auch ſeiner kultur⸗ politiſchen Meinung dem Theaterleben gegenüber Ausdruck. So iſt es verſtändlich, wenn der Bühnen⸗ volksbund, Mannheim⸗Ludwigshafen mit tiefem Be⸗ dauern ſeinen bisherigen Vorſitzenden ſcheiden ſieht. Neben dem Vorſitz im Bühnenvolksbund Mannheim⸗ Ludwigshafen hatte Dr. Moekel ſeit zwei Jahren auch den Vorſitz im Landesverband Baden, Württem⸗ berg, Hohenzollern und Bezirksverband Pfalz des Bühnenvolksbundes inne. Auf dringenden Wunſch des Landesverbandes bleibt Dr. Moekel noch wei⸗ terhin Vorſitzender im Landesverband des Bühnen volksbundes und Vertreter im Bundesausſchuß Berlin.— Als Nachfolger von Dr Moekel wurde vom Ortsausſchuß des Bühnenvolks⸗ bundes Mannheim⸗Ludwigshafen einſtimmig Herr Regierungsbaurat Blank gewählt. Reg.⸗Baurat Blank iſt ſeit Jahren ſchon ein getreues Mitglied der Theatergemeinde des Bühnenvolksbundes Mannheim⸗Ludwigshafen und brachte den Beſtre⸗ bungen des Bühnenvolksbundes von jeher ein war⸗ mes Intereſſe entgegen.— Der Bühnenvolks bund grüßt hierdurch ſeinen neuen Vorſitzenden und ſteht deſſen Führung mit großem Vertrauen entgegen. Piscator zahlt keine Luſtharkeitsſteuer und win verhaftet. Der kommuniſtiſche Theaterleiter Erwin g Piscatvor iſt heute wegen rückſtändiger Luſtbarkeitsſteuer aus der Zeit des Nollen⸗ dorftheaters her verhaftet worden. Er ſoll eutweber ſofort eine Abſchlags zahlung erlegen oder zur Leiſtung des Offen barungseides ge⸗ zwungen werden. Piscator hatte zugeſagt, nal ſeinen Einnahmen für die Schulden aufzukom⸗ men. Sein neueſtes Theaterunternehmen ii aber wie alle vorangegangenen zu ſa m men, gebrochen. Nach dem„Berliner Börſencourier wollen die Berliner Direktoren auf Grund dieses Vorfalls eine geſchloſſene Aktion bei den Behörden unternehmen. Man kann von einer ſolchen Abſicht nur mit dem größten Befremden Kenntnis nehmen. Piscators Tätigkeit hat mit künſtleriſchen Zielen u Zwecken nichts zu tun. Sein Wirken in Berlin er⸗ ſchöpft ſich in bolſchewiſtiſcher Propaganda. Man kann verſtehen, daß die Berliner Theaterdirektoren die Gelegenheit ergreifen, um eine Ermäßigung der ſie ſchwer belaſtenden Luſtbarkeitsſteuer zu erreichen Aber der Fall Piscator iſt denkbar ungeeignet fit einen ſolchen Vorſtoß. Ihn als das Opfer der Luf⸗ barkeitsſteuer hinzuſtellen, iſt geradezu unſinunſg Nebenbei hat ja Piscator bet ſeinen verſchiedenſtel Pleiten auch ſeine Schauſpieler ſchwer ge“ ſchädigt. Es iſt nicht einzuſehen, warum die Stadt Berlin nicht gegen dieſen Agitator vorgehen ſoll wenn er nicht einmal ſeinen ſteuerlichen Pflichten nachkommt. U ö Samstag, 31. Januar 1931 Neue Mannheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe 3. Seite/ Nummer 51 Steuerkalender für Februar )] Stadtkaſſe: Bis zum 2. Februar: Handelsſchulgeld Herbſtklaſſen 1930/31, II. Drittel. Handelsſchulgeld Oſterklaſſen 1930/1, III. Drittel. Gewerbeſchulgeld III. Drittel 1930/81. 5. Schulgeld der Höheren Han⸗ delsſchule für Februar 1931. 5. Gebäudeſonderſteuer für Ja⸗ nuar 1931. 14. Gemeindebierſteuer, die im Monat Januar 1931 feſtgeſtellt wurde. 155 Gemeinde⸗ und Kreisſteuer der freien Berufe, 4. Viertel der Vorauszahlungen für 1930. 20. Gemeindegetränkeſteuer, die im Monat Januar 1931 entſtan⸗ den iſt. „ Gebühren für Januar 1931. bp) Finanzamt: „ Abführung der Lohnſtenerbe⸗ träge aus Lohnzahlungen in der Zeit vom 16. 1. 31 bis 31. 1. 1931. Börſenumſatzſteuer für Jan. 1931. Einkommenſteuer für Land⸗ wirte bezw. Steuerpflichtige, die hauptſächlich Einkünfte aus Landwirtſchaft beziehen, fer⸗ ner des außerordentlichen Zu⸗ ſchlages zur Einkommenſteuer. Vermögensſteuer 1. Rate 1931 für Landwirte und ſonſtige Steuerpflichtige nach dem zu⸗ letzt zugeſtellten Steuerbeſcheid Abführung der 2. Rate Auf⸗ bringung Rechnungsjahr 1930 nach den zugeſtellten Steuer⸗ beſcheiden. Abführung der Lohnſteuerbe⸗ träge für die Lohnzahlungen in der Zeit vom 1. bis 15. Februar 1931. Verſicherungsſteuer für Ja⸗ nuar. Außerdem Bürgerſteuer, fällig innerhalb eines Monats nach Zuſtellung des Beſcheids durch das Finanfamt. St..-A. Gehaltskürzung für Vehörden⸗ ange, ellie Der D. H. V. ſchreibt uns: In den Nachverhand⸗ lungen zum Schiedsſpruch der Behördenangeſtellten vom Reich und von den Ländern wurde der alte Schiedsſpruch bis Ende März beſtätigt und für die Zeit vom 1. April ab ein neuer Schiedsſpruch mit einer Gehaltskürzung von 6 v. H. gefällt. Während die Behördenangeſtellten, die im Geſamtverband deutſcher Angeſtellten⸗Gewerkſchaften und im G. d. A. organiſiert ſind, dieſen Schiedsſpruch annahmen, hatten ſich die ſozialiſtiſchen Verbände Bedenkzeit ausgebeten. Kurz vor Ablauf der gewährten Friſt haben nun auch die ſozialiſtiſchen Gewerkſchaften unterſchrieben. Damit tritt nun ab 1. April auch für die Angeſtellten des Reiches und der Länder die öprozentige Gehaltskürzung in Kraft, jedoch bleibt außerhalb der Gehaltskürzung die Beitragsleiſtung für die Sozialverſicherungen. Freizeiten für arbeitsloſe Jugendliche. Ver⸗ hiedene der im Ausſchuß für evangeliſche Jugend⸗ Iflege zuſammengeſchloſſenen Verbände beabſichtigen, im Laufe dieſes Jahres Freizeiten für ar⸗ beitsloſe Jugendliche in ihren Jugend⸗ heimen durchzuführen. Bei dieſen Freizeiten, für die etwa 8 Tage vorgeſehen ſind, ſollen Vorträge und Beſprechungen mit Spielen und Wanderungen ab⸗ wechſeln. Der Evang. Oberkirchenrat gibt den Pfarr⸗ ämtern davon Kenntnis und fordert, insbeſondere die, aus deren Gemeinden ſelbſt Jugendliche an dieſen Freizeiten teilnehmen wollen, auf, die ge⸗ planten Veranſtaltungen nach Kräften zu unter⸗ ſtittzen. 2.„„ 3 Großfeuer im Induſtriehafen Brand in der Lackfabrik Groß& Perthun Sämtliche Feuerwehren Mannheims und Ludwigshafens alarmiert Schaden 1020 000 Mark Die beiden Berufsfeuerwehren von Mannheim und Ludwigshafen, die Feuerwache II in Neckarau und die Fabrikfeuerwehren von Mannheim und Ludwigshafen wurden geſtern abend um 729 Uhr alarmiert, weil im Induſtriehafen in der Lackfabrik Groß u. Perthun, Ecke Induſtrie⸗ und Hanſa⸗ ſtraße, Großfeuer ausgebrochen war. Die Mannheimer Berufsfeuerwehr unter Leitung von Brandingenieur Mikus griff den Brandherd ſo⸗ fort mit Schaumlöſchern an. Die Fabrikfeuerwehr der J. G. Farbeninduſtrie brachte weitere Schaum⸗ löſcher mit, um die Brandbekämpfung wirkſam durch⸗ zuführen. Nach etwa dreiviertelſtündiger Arbeit war das Feuer ſoweit eingedämmt, daß die Auf⸗ räumungsarbeiten beginnen konnten. Aus zwölf Schlauchleitungen ergoß ſich eine wahre Waſſerflut über die brennenden Gegenſtände, die von den Feuerwehrleuten und Anwohnern aus dem Fabrikationsraum herausgeräumt worden wa⸗ ren. Der Löſchzug der Feuerwache II und die Lud⸗ wigshafener Berufsfeuerwehr— dieſe unter Brand⸗ direktor Tocü— konnten um 10 Uhr wieder ab⸗ rücken. Die Löſcharbeiten wurden hauptſächlich von den Mannſchaften der erſten beiden Löſchzüge fort⸗ geſetzt. Polizeidirektor Dr. Bader und Oberſtleutnant Winterer führten mit zwei Notrufkommandos die Abſperrungsmaßnahmen durch. Am Brandplatz erſchien auch Beigeordneter Dr. Zeiler. Von der Freiwilligen Feuerwehr waren Kommandant Bä⸗ der und Hauptmann Wolf mit einer Anzahl Wehrleute erſchienen. Auch die dienſtfreie Mann⸗ ſchaft der Berufsfeuerwehr mußte wegen des hohen Krankenſtandes einrücken und zum Teil an der Brandſtätte antreten. Deshalb hatte auch die 4. Kom⸗ pagnie der Freiwilligen Feuerwehr während der N der Löſchzüge die Hauptfeuerwache be⸗ etzt. Die ABC-Schützen ſind angemeldet Jetzt ſind ſie alle angemeldet, die kleinen ABC⸗ Schützen, die den Tag des Schulbeginns kaum er⸗ warten können. Es ließen ſich 2048 Knaben und 1980 Mädchen eintragen, als im ganzen 4028 Kinder. Die geſchätzte Zahl 4300 iſt alſo nicht ganz erreicht. Da aber wohl mit Beſtimmtheit anzunehmen iſt, daß ver⸗ ſchiedene Kinder noch nicht angemeldet worden ſind, wird die Zahl bis Oſtern wohl erreicht ſein, ein Vorgang, der in jedem Jahre zu beobachten iſt. Die Zahlen regen auch ſonſt zum Nachdenken an. Immer wieder hört man, daß in Deutſchland, alſo auch in Mannheim, das weibliche Geſchlecht das männliche erheblich überwiegt. Bei dem Jahrgang, der ſich jetzt zur Schule anmelden mußte, ſcheint das aber nicht der Fall zu ſein, denn es wurden 68 Knaben mehr angemeldet als Mädchen. Ob das mit der größeren Sterblichkeit des männlichen Ge⸗ ſchlechts in jüngeren Jahren zuſammenhängt, darüber könnte vielleicht ein Wiſſenſchaftler Aus⸗ kunft geben. Wir wollen aber nicht verſäumen, allen ABC ⸗Schützen viel Glück in ihren Schuljahren zu wünſchen. 5 Tierpark im Käfertaler Wald Der Tierpark„Karlſtern“ im Käfertaler Wald wurde bekanntlich von einem Tierparkfachmann, dem früher im Karlsruher Tiergarten tätigen Herrn Guſtav Moog, gegründet und aufgebaut. Die Kon⸗ ſtitution eines ſogenannten Mannheimer Tierpark⸗ vereins, durch deſſen Beihilfe der Tierpark einen ſchnelleren Aufſchwung nehmen ſollte, ſcheiterte voll⸗ ſtändig durch die Auflöſung des Arbeitsausſchuſſes, ſodaß das Unternehmen wieder auf ſeine erſte Grundlage gelangte. Um nun den einmal gehegten Gedanken, die Anlage durch modernen Ausbau zu einem in der neuzeitlichen Tierhaltung führenden Tiergarten Südweſtdeutſchlands zu erweitern, ver⸗ wirklichen zu können, iſt eine Das Wunder Hiſtoriſche Skizze von Hans⸗Eberhard v. Beſſer Hell und hart fiel das Licht der frühen Morgen⸗ kunde in das Vorzimmer des Königs. Der Kammer⸗ diener Fredersdorf deutete mit würdevoller, herab⸗ laſſender Gebärde auf einem Seſſel, als die Majorin bin Haugwitz erſchien. Sie hatte ſich früh aufge⸗ Macht, ſie wollte die erſte ſein. Ihre Knie zitterten, als ſie Platz nahm, als der hagere Menſch in Schnallenſchuhen und Eskarpins verſchwand. Der Kopf der alten Dame ſank vornüber, ſie faltete die Hände und ſah nach dem Himmel empor, der vor den hohen Fenſtern düſter und grau auf⸗ drohte. Von irgend woher klang Marſchmuſik, ſtampfte der Tritt von Grenadieren, ein Regiment rückte zu einer Uebung aus. Und die verwitwete Majorin von Haugwitz dachte an ihren Jungen, an den ſtrengen König von Preußen, an den Zweck ihrer Reife, dieſer langen, beſchwerlichen Reiſe von Königsberg nach Berlin. Aber ſie tat es ja für ihren Jungen; wenn ihr auch alle abgeraten hatten. Feſter verkrampften ſich die Hände, inbrünſtiger wurde das Beten der Mutter, das ein Flehen er⸗ füllte, ſeit Wochen:„Herr, verlaſſe mich nicht!“ Sie war gekommen, im Vertrauen auf den alten Herrgott, ſie hoffte auf ein Wunder. Der Oberſt hatte die Achſeln gezuckt.„Ihr Sohn iſt ein verfluch⸗ ter Kerl und hat ſich unmöglich gemacht. Wenn er für Weibſen attackieren kann und als Liebesritter örbeeren zu ernten ſucht, kann er ſich zum Teufel ſcheren“, ſo ſchrieb der König, als man ihm gemeldet, daß Leutnant von Haugwitz ohne Urlaub die Stadt verlaſſen. Frau von Haugwitz ſeufzte tief, Gewiß, der inge war unvernünftig geweſen. Eine Tänzerin latte ihm den Kopf verdreht. Als ſie die Stadt ver⸗ laſſen, war er hinter ihr hergefahren, ohne Urlaub! Schlimm, ſehr ſchlimm, doch er ſaß ja jetzt auf der eſtung, büßte ſeinen Leichtſinn. Tränen ſchimmerten in den Augen der blaſſen Frau, um deren verweinte Augen dunkle Schatten lagen. Der König mußte gnädig ſein, mußte Mit⸗ leid mit ihr haben, mußte ſich erweichen laſſen, die Kaſſation aufzuheben. Doch auch ſie kannte den ver⸗ götterten Friedrich, er verſtand keinen Spaß, wenn es um die Subordination ging. Nur ein Wunder konnte die Dinge wenden, nur durch ein Wunder konnte ſie ans Ziel kommen, ihren Jungen retten, und die Majorin bat um ein Wunder. So ſaß ſie mit gefaltenen, eiskalten Händen. Immer wieder murmelte ſie mit blutleeren Lippen vor ſich hin, was ſie ſich in dem rumpelnden Poſtwagen eingelernt: Ich bin eine arme Offizierswitwe, mein Mann, der Haugwitz, trug bei Roßbach die Fahne des Regi⸗ ments zum Sturm, als der Träger gefallen war, und erhielt eine tödliche Wunde. Mein Sohn iſt alles, was ich habe— und— und——. Das Vorzimmer füllte ſich, und heißer flehte die Frau; der vielbeſchäftigte König— würden ſie alle recht behalten, die ihr Tun als ausſichtslos hinge⸗ ſtellt, ihr abgeraten hatten? Und doch, Gott konnte Wunder tun, ſelbſt den geſtrengen Monarchen mil⸗ r ſtimmen. 0 Da zuckte die Frau zuſammen. Hinter der Tür wurden Stimmen laut. Friedrich war gekommen, jetzt würde dieſer ſteife Fredersdorf gleich die Tür öffnen und— und— Die Majorin lauſchte keuchend vor Erregung. Wie ſoldatiſch hart die Stimme des Königs klang— Herr tue ein Wunder! Der König ſchien heute nicht gerade guter Laune zu ſein. Was ſollte das werden? Die Haugwitz horchte eſpannt. n i Klirren und Klingen unterbrach plötzlich die Stille hinter der Tür. r 1 5 „Tölpel!“ hörte die Majorin den König ärgerlich ſchelten.„Kann Er nicht aufpaſſen? Kreuz Bomben⸗ element! Jetzt rollen die Dukaten auf dem Fußboden herum. Kann Er nicht anſtändig auf dem Parkett herumſpazieren? Mach' Er Seine Sache gefälligſt vernünftig, daß mir kein Dukaten fehlt! Hierher das Käſtchen, auf den Schreibtiſch, elende Wirtſchaft, ſchon am frühen Morgen bereitet Er mir Verdruß!“ Das Feuer iſt vermutlich infolge Kurzſchluß in dem an die Expedition angrenzenden Fabrika⸗ tionsraum der Lackfabrik ausgebrochen. Be⸗ merkenswert iſt, daß der Brand ſich offenbar außer⸗ ordentlich ſchnell verbreitet hat und hauptſächlich an den Lackvorräten, der Putzwolle und den Holz⸗ geſtellen Nahrung fand. Um.25 Uhr iſt noch der wachhabende Schutzmann des Reviers an der Lack⸗ fabrik vorbeigegangen, ohne etwas zu bemerken; um 8,45 Uhr ſtand der Fabrikationsraum bereits in hellen Flammen. Nach 10 Uhr wurden die leeren Schaumlöſcher zu⸗ ſammengetragen und vor allem der Keller unter dem Fabrikationsraum leer gepumpt. Der ausgebrannte Fabrikationsraum bot gegen 11 Uhr, nachdem das Feuer vollkommen gelöſcht iſt, ein trübes Bild. In der Waſſerlache ſchwammen Geſchäftsbücher. Der Schaum ſtand zentimeterhoch auf dem Fußboden. Verkohlte Geſtelle und Beſtandteile der elektriſchen Leitung lagen durcheinander. Um 7411 Uhr mußte das Dach nochmals in Angriff genommen werden, da ein Balken durchgeglüht war und aus dem Dach Rauchwolken aufſtiegen. Eine halbe Stunde ſpäter konnte Brand⸗ ingenieur Mikus den Platz verlaſſen. Zwei Mann der Brandwache blieben mit einer Schlauchleitung zurück, um einem etwaigen Brandausbruch im Ge⸗ bälk vorzubeugen. Der Schaden beläuft ſich auf 10 00020 000 ¼ und iſt in der Hauptſache Waſſerſchaden. Am Gebäude ſelbſt ſind außer den verbrannten Treppen und zer⸗ trümmerten Fenſterſcheiben wenig Beſchädigungen zu bemerken. Der Betrieb der Lackfabrik erleidet keine Unterbrechung. Wie uns Herr Perthun verſichert, wird es einer Aufräumungs⸗ arbeit von 3 bis 4 Tagen bedürfen, um die Arbeit wieder voll aufnehmen zu können. Maſchinen ſind nicht beſchädigt. mp. gemeinnützige Tierparkgeſellſchaft gegründet worden, deren Zweck und Ziel es iſt, aus den ein⸗ gehenden Eintrittsgeldern und Stiftungen einen rich⸗ tigen Tierpark zu ſchaffen. Es ſei noch beſonders er⸗ wähnt, daß verſchiedene namhafte Perſönlichkeiten, beſonders auf dem Gebiet der Tiergärtnerei, ihre un⸗ eigennützige Mitarbeit und Hilfe zugeſagt haben. Die von dem ſeinerzeitigen Arbeitsausſchuß aus⸗ gegebenen„Mitgliedskarten 1930“, die ohne irgend⸗ welche Verpflichtung lediglich eine Jahres⸗Eintritts⸗ karte darſtellten, haben mit dem 1. Januar 1931 ihre Gültigkeit verloren. Laut Geſellſchaftsbeſchluß wer⸗ den alle nach dem 1. Juli 1930 gelöſten„Mitglieds⸗ karten“ unentgeltlich gegen eine Jahres⸗Eintritts⸗ karte für das Jahr 1931 bei der Tierparkverwaltung umgetauſcht. Alle Anſchriften und Anfragen jeg⸗ 2 licher Art ſind künftig nur an die Verwaltung des Mannheimer Tierparkes„Karlſtern“ im Käfertaler Wald zu richten. a** f* *„Morgen ſteht es in der Zeitung.. Eine luſtige Geſchichte ereignete ſich jüngſt in einem klei⸗ nen Hundsrückdorfe, die u.., abgeſehen von ihrer tragikomiſchen Wirkung, erweiſt, wie hoch die Landbevölkerung ihre Heimatzeitung einſchätzt. Der Bürgermeiſter des betreffenden Ortes, deſſen Name mit X angegeben werden mag, hatte bei irgend einem feierlichen Anlaß eine Rede an zahlreiche, auch aus⸗ wärtige Beſucher zu halten. Schon Tage vorher hatte der Gute die vom Herrn Lehrer aufgeſetzte Rede ein⸗ ſtudiert und konnte ſie ſchließlich auch am Vorabend des Ereigniſſes in trautem Familienkreiſe geläufig aufſagen. Es ſchien alles aufs beſte zu klappen. Aber mit des Geſchickes Mächten... Der große Augen⸗ blick kam und mit ihm des braven Bürgermeiſter Mißgeſchick. Er hatte ſeine Rede gründlich vergeſſen. Was tat er?„Meine Damen und Herren! Ich heiße Sie herzlich willkommen. Und was ich ſonſt noch ſagen wollte... Sie können das ja morgen in der Zeitung leſen!“— Sagte dies und verſchwand hinter dem Vorſtandstiſch.(Zur Nachahmung auch in Mann⸗ heim gelegentlich empfohlen!) Ins Grab geſunken Die in der Nacht auf Dienstag ſo tragiſch ums Leben gekommene Emma Oſtrowſki wurde geſtern nachmittag in aller Stille beerdigt. Ohne Schmuck ſtand der, einfache ſchwarze Sarg in der Kapelle, da⸗ vor nur einige Kränze. Keine Harmoniumklänge, aber eine Menge Menſchen. Wenige Leidtragende und viele Neugierige. Mit um ſo wärmeren Worten gedachte Pfarrer Walther von der Friedenskirche der Toten. Er kannte die Tote ſchon als Kind und hat ſie auch konfirmiert. Er rühmte beſonders ihr ſtilles und beſcheidenes Weſen und ihren Fleiß. So war ſie eine gute Tochter und allgemein geachtet. Um ſo beſtürzter und tiefer war die Erſchütterung, als man von ihrem tragiſchen Ende erfuhr. Den Eltern wußte der Geiſtliche nur einen Troſt: Hoffen und glauben und die ſtille Gewißheit mittragen, daß ſie ihrem Kinde getan haben, was Eltern nur tun können. Aber:„Keines lebt ſich ſelber und keines ſtipbt ſich ſelber.“ Unſerer Jugend aber möge dieſes traurige Schickſal ein warnendes Beiſpiel ſein und dem Alter die große Pflicht der Verantwortung er⸗ neut ins Gewiſſen rufen. Dann trug man die Leiche hinaus durch den ſonnenklaren Wintertag zu Grabe. L. * * Aus dem Stadtteil Seckenheim. Am geſtrigen Nachmittag verſammelte ſich vor dem hieſigen Kran⸗ kenhaus, wohin die Leiche des durch Mörderhand ge⸗ töteten Adam Eich verbracht war, eine große Trauergemeinde zum letzten Geleit. Tieferſchütternd wirkte der Schmerz der näheren Angehörigen am offenen Grab. Ein beſonderes Leid traf die ſchwer geprüfte Familie Eich bereits vor mehr als Jahres⸗ friſt, als das fünfjährige älteſte Kind den Tod durch Verbrühen fand. Film⸗Rundſchau Univerſum:„Alraune“ Wieder einmal hat man hier auf einen leider allzu be⸗ kannten Stoff zurückgegriffen und ein Thema gewählt, das als ſtummer Film bereits einen Erfolg zu verzeichnen hatte. Man iſt ſogar noch weitergegangen und hat die Titel⸗ rolle wieder mit der gleichen Darſtellerin wie im ſtummen Film beſetzt. Charlie Roellinghoff und R. Wels ⸗ bach formten die Geſchichte etwas um und machten aus dem Senſationsroman von Hanns Heinz Ewers gewiſſer⸗ maßen eine Filmreportage. Dadurch wird. ein ſchuelleres Fortſchreiten der Handlung erreicht und zugleich auch eine Steigerung der Spannung, wie z. B. in der äußerſt geſchickt inſzenierten Autofahrt erzielt. Obgleich der Film manche Schwächen aufzuweiſen hat und der Regiſſeur Richard Os ⸗ wald nicht alle Klippen ſiegreich überwinden konnte, bleibt doch kein ſchlechter Geſamteindruck, vor allem durch die Dar⸗ ſtellung erzielt. Brigitte Helm als blonder Vamp, hat einige Szenen voll ſtärkſter Wirkung und kopiert im Vorſpiel Marlene Dietrich. Mit an erſter Stelle muß Albert Baſſer mann genannt werden, der hier mit einer ſeyr ſtarken Leiſtung ſeine erſte größere Tonfilmrolle zeigt, in einigen Augenblicken iſt er ganz groß in Ausdruck und Ge⸗ bärde. Seine Stimme kommt mit einer Natürlichkeit aus dem Lautſprecher, die verblüffend iſt. Auch die kleineren Rollen ſind mit erſten Kräften beſetzt: Agnes Straub, Käthe Haack, Harald Paulſen, J. Kowahl⸗Sam⸗ borſki, E. A. Licho u. a. Aus dem reichhaltigen Beiprogramm iſt neben einem köſtlichen Micky⸗Film der Kulturfilm„Stahl“ zu erwäh⸗ nen, der in neuartiger, ungemein feſſelnder Weiſe Bild, Ton und Geräuſch zu einem Ganzen verbindet. Ein neuer Weg zum tönenden Kulturfilm iſt hier erfolgreich beſchrit⸗ ten worden.— In der Wochenſchau ſieht man Anna Pawlowa in einer der wenigen Filmaufnahmen tanzen, die von ihr exiſtieren. Auf der Bühne erregt der Hunde⸗Dreſſur⸗Akt Henrys Dogs berechtigtes Aufſehen. Die Hunde ſind wirkliche Künſtler, die ihre Aufgabe ſpielend und mit un⸗ glaublicher Sicherheit bewältigen. * Das Palaſthotel Mannheimer Hof eröffnet heute abend ſeine neue Tanz⸗ Bar. In allen Räumen großes Faſchingstreiben. Am Sonntag von 4 Uhr nachmittags ab großer Tanztee mit Vorführung der modernsten Tänze. In der Regel finden Dienstag, Donnerstag, Sams⸗ tag, Sonntag Tanzabende ſtatte.(Weiteres Anzeige in letz⸗ ter Nummer.) 5 Tum Schulz gegen N Ori D 5 anſſa D- i BASTHEEN heften, Mondgel- u. Geridiniumclerixat) Halsenfzundungen Die Majorin ſank in ſich zuſammen. Sie hatte nichts zu hoffen. Der König war höchſt ungnädig. Dieſer lange Menſch von Kammerdiener hatte ein Käſtchen mit Goldſtücken ungeſchickt getragen, und ſie— war die Erſte, kam an die Reihe, ehe der Un⸗ mut des Königs verrauſcht. „Herr, tu ein Wunder!“ flehte die Majorin. „Was macht Er denn da, Fredersdorf, will Er nicht ſeinen Dienſt beginnen? Zum Teufel, wir haben keine Zeit zu verlieren. Er putzt ſich vor dem Spiegel?“ „Euer Majeſtät, iſt brachte nur meine Perücke wie⸗ der in Ordnung. Die da draußen brauchen doch nichts davon zu merken, was hier unter uns vorgeht.“ Fredersdorf ſprach halb vertraulich, halb reſpektvoll. Da fuhr die Haugwitz in frohem Schreck zuſam⸗ men. Ein helles Lachen ſchlug an ihr Ohr.„Unter uns, parbleu, unter uns, ſehr gut. Mache Er, daß Er hinaus kommt, ich will anfangen!“ Und noch immer klang das Lachen in den Ohren der Frau. Das Wunder, das Wunder war geſchehen! Der erzürnte König lachte und— und— Die Tür öffnete ſich, der Kammerdiener ſtand auf der Schwelle. Wankend tat die Mojorin einige Schritte. Da ſaß der König, die Augen durchdringend auf ſie gerichtet, dieſe blauen, hart glänzenden Augen: Die Haugwitz verneigte ſich tief,„Euer Majeſtät!“ Um des Königs Mund ſpielte noch immer ein Lächeln. Und das gab der Frau Mut. Sie wußte ja, der Herrgott war mit ihr, und ſie tat es doch für ihren Jungen, der mit Leib und Seele Soldat war, ihr Stolz. 5 1 85 Sie hörte ſich ſprechen, zwar anders, als ſie es ſich einſtudiert, doch im gleichen Sinne. Sie ſah, wie ſich das Antlitz des Königs verdüſterte, doch der herbe Mund blieb immer noch wie von einer leiſen Heiter⸗ keit umſchwebt. „Na, dann mag der Haugwitz bleiben!“ Als die Majorin das Audienzzimmer verließ, erfüllte ihre Seele unendliche Dankbarkeit. Es gab doch noch Wunder. Sie hatte es erlebt. 5 5 — Theater und Muſik Das Nationaltheater teilt mit: Heute Urauf⸗ führung„Jagt ihn— ein Menſch!“ von E. G. Kolbenheyer. Auf die Außer⸗Miete⸗Vorſtellung der„Fledermaus“ am Sonntag abend wird nochmals hingewieſen. Ernſt Penzoldt, ein funger Mün⸗ chener Autor, deſſen Drama„Die portugaleſiſche Schlacht“) bei der diesjährigen Kleiſtpreis verteilung eine lobende Erwähnung erhielt, kommt am Donners⸗ tag in den Kammerſpielen mit der Urauffüh⸗ rung ſeines kleinen Trauerſpiels„ECtienne und Luiſe“ zu Wort. Penzoldt hat dasſelbe Thema noch in einer Novelle behandelt; es iſt die Geſchichte eines entſprungenen frauzöſiſchen Kriegsgefangenen, der ſich in einem deutſchen Kleinſtadthauſe verſteckt hält. Ein Teil der auftretenden Perſonen iſt identiſch mit den Geſtalten von Penzoldts vielgenanntem Roman„Die Powenzbande.“ i 4„Viktoria und ihr Huſar“ im Rundfunk. Die Mannheimer Beſprechungsſtelle des Süddeutſchen Rundfunks ſendet heute Samstag 20.05 Uhr als Mannheimer Uebertragung aus den Senderäumen die Operette„Viktoria und ihr Huſar“ in der Beſetzung des National⸗Theaters, jedoch in einer beſonders für den Rundfunk durch⸗ geführten Bearbeitung.*. a Neue Männerchöre. Von dem bekannten Mann⸗ heimer Komponiſten, Muſikdirektor Friedrich Gel⸗ lert, wurden zwei Männerchöre, und zwar„Mit der Fiedel, mit dem Liedel“, ſowie„Um zwei, halb drei, um drei“. Wortlaut von Hanns Glückſtein vom Verlag K. Hochſtein, Heidelberg, erworben, „Mit der Fiedel“, ein melodiſches Marſchlted, iſt ſoeben in Druck erſchienen. 5 e Meyerbeers„Afrikanerin“ in Berlin. Die „Afrikanerin“, die geſtern in der Städtiſchen Oper in Charlottenburg erſtaufgeführt wurde, er⸗ wies ſich als dem Geſchmack unſerer Zeit doch ſchon weit entrückt. Dennoch fand die Aufführung ſtar⸗ ken Beifall. F Regelung des amtlichen Schätzu Hauptſache noch auf Jahre 1901 beruht, i N nden Recht, insbeſondere nicht Grundbuch führungsgeſetz. Die gegenwärtige des Gemeindebeſchluſſes trägt dem Umſtand g, daß nach§ 46 der Gemeindeordnung ürgermeiſter von Rechtswegen Vorſitzen⸗ Ausſchuſſes iſt und nur ein von Mitglied des Stadtrats ihn vertreten kann. f Schätzungsausſchuß nunmehr kraft aus⸗ 0 Geſetzesbeſtimmung nach§ 52 der Ge⸗ irdnung zu bilden iſt, wird zweckmäßig die ung in der Weiſe getroffen, daß der allgemeine Emem U ihm be⸗ Em Stadträte einer als Vorſitzender, einer als ſtellvertretender Vorſitzender bezeichnet war. Außerdem waren drei 5 e Stellvertreter und zur gelegentlichen Mit Vororten ſechs weitere Stellvertreter zaunt, teils Stadträte, teils Stadtverordnete. Mit kſicht darauf, daß die Stadt ſelbſt auch eine gewiſſe gehörten zuletzt drei tglieder an, von denen ß vorgenommenen Schätzungen trägt, muß i der Bildung des Ausſchuſſes darauf geachtet rden, daß ſachverſtändige Perſonen ausgewählt werden. Es iſt daher die Möglichkeit zu bieten, was nach§ 52 der Gemeindeordnung zuläſſig iſt, daß auch Perſonen als ordentliche Mitglieder des Aus⸗ ernannt werden, wozu ſich neben bewährten unabhängigen Fachleuten aus dem Kreiſe erſonen beſonders Beamte eignen ie im Grundſtücksverkehr oder Bauweſen ſind. Ein Mitglied muß aber dem Stadt jören da nur ein ſolches vom Oberbürger⸗ nach 8 46 der Gemeindeordnung als Vor⸗ r beſtimmt werden kann. Was die Stellver⸗ treter anlangt, ſo wird es genüge dem Stadtrat die Möglichkeit zu geben, die erforderliche Anzahl zut beſtellen tretern, darunter mindeſtens ein Stadtrat, weitere Stellvertreter zu gelegentlicher Mitwirkung aus en acht Vororten vorzuſehen ſind. ſin dem badiſchen Landesjuſtigkoſtengeſetz t Ge amtlichen Schätzungen an die Stad die bühren zu entrichten und von dieſer wieder an d für di zu zahlen; durch G 1 Geſchäftsfertiger entſprechende Beträge jedoch kann nach§ 106 dieſes Geſetz meindebeſchluß beſtimmt werden, daß die Geſchäf * 82 fertiger in anderer Weiſe zu entlohnen ſind. Dem⸗ gemäß ſoll in Zukunft, ſoweit ſtädtiſch beſoldete Beamte im Schätzungsausſchuß mitwirken, ihre Tätigkeit durch die allgemeine Beſoldung abgegolten ſein. Im übrigen ſollen die bis⸗ herigen Gebührenſätze etwas ermäßi git und den Vorkriegsſätzen(66 bezw. 3 RM.) ange⸗ nähert werden, ebenſo auch die zuſätzliche Gebühr für die Schätzung in den Vororten. Dabei oll die erhöhte Gebühr von 6 RM. nicht wie bisher dem Vorſitzenden als ſolchem— der bisher in der Regel auch der eigentliche Sachbearbeiter war— ſondern vielmehr dem Sachbearbeiter zuſtehen. Werden zu der Schätzung Sachverſtändige zugezogen, ſo ſollen entſprechend dem 8 96 des Landesjuſtizkoſtengeſetzes die Mitglieder des Ausſchuſſes nur die halbe Gebühr erhalten. Bei gleichzeitiger Schätzung mehrerer gleichartiger Grundſtücke, bei denen der Arbeitsauf⸗ wand gegenüber einem einzelnen nicht weſentlich erhöht iſt, wie z. B. bei Reihenhäuſern und ähnlichen Fällen, ſoll die doppelte Gebühr als Abgeltung ge⸗ nigen. Die Berechnung der Vergütung für meh⸗ rere unbebaute Grundſtücke aus dem zuſammen⸗ gerechneten Wert aller Grundſtücke entſpricht dem § 95 Ziffer 3 des Landesjuſtizkoſtengeſetzes. Ein entſprechender Antrag liegt dem Bürgeraus⸗ ſchuß für ſeine Sitzung am 5. Februar vor⸗ Mir hawwe's grad neetich!“ betitelt ſich das Bilderbuch, in dem evalstagen die Gäſte des FCafaſs“ mit viel Ver⸗ 9 blättern. Maler Meukes, der die Bilderſerie mit großem karikierenden Geſchick entworfen und ausge⸗ führt hat, ſtellte im Herreuſalon im Parterre zunächſt die Mannheimer Prominenz dar. Neben Wilhelm Furtwängler, der ſich bei der Jazzband auf ſeinen Bayreuther Dirigentenpoſten„vorbayreuthet“, grüß Bahling ſeine alten Verehrer. Buß und Oppenheimer, unſere heimtſchen Tennisgrößen, Haben ſich in Pat und Patachon verwandelt. Intendant Maiſch leitet in der Rolle des Figaro zu einem Box⸗ ich über, zu dem die Vertreter der Kunſthalle und des Kunſtvereins angetreten ſind. Auf der gegenüberliegen⸗ den Seite präſentieren ſich die beſten Mannheimer Fuß⸗ Ballſpieler neben dem ruhmgekrönten Achter der„Amti⸗ in dieſen Hans Mad eitia“ mit dem Ehrenvorſitzenden Schumacher. Der ſchon hier fein abgeſtimmte Humor verſtärkt ſich im oberen Konzertlokal. Hier ſind verſchiedene sneuigkiten, durch„Mannemer Sprüch“ un⸗ chen, illuſtriert, u. a. eine ergötzliche Treibjagd auf ö cksbadehoſen im Strandbad.„Was heeßt Ge⸗ keſteue ruft ein empörter Gaſt dem Servierfräu⸗ ein entgegen.„Bringe Se mer mein Kaffee im Suppe⸗ teller!“ Schiller und der Oberbürgermeiſter ſind unter dem Motto„Seid umſchlungen Millionen“ in Verbindung mit der„Eingemeindungspolitik Groß⸗Mannheims“ ge⸗ bracht. Daneben liegen ſich zwei Brezelverkäufer in den Hagren. Das gelungenſte in dieſem mit vielen farbigen Papierbändern geſchmückten Raum iſt unſtreitig„Der Silberſtreif am Horizont“, nach dem Dr. Moekel durch ein mächtiges Fernrohr auf dem Dache des Planetarlums aushlickt. Mit geſpannten Mienen erwarten die Frak⸗ kHonsführer Dr. Waldeck, Dr. Wolfhard und Dr. Hirſchler das Ergebnis der Beobachtung. „Mannheim in der guten alten Zeit“ iſt das Leitmotiv der Bilderſerie im anſtoßenden Neben⸗ immer. Papa Benz wird durch einen Schuſterbub ver⸗ ulkt, weil ſein erſter Kraftwagen nicht über das Schnecken⸗ tempo hinauskommt. Dann marſchieren mehrere Alt⸗ mannheimer Originale auf: der Blumepeter, der dem Gaſt zuruft:„Kaaf mer e Streißle ab, damit'ſchd ſchä rieche duſcht!“, der ellenlange Gille⸗Galle.„Winſch ich“, Mannheims Poſtillon'ambur. Der Lorenz bemerkt: „Weeſcht Stadtbas, frieher wars doch ſchöner!“ worauf f Stadtbas biſſig antwortet: Geh fort, ſo Lottele, wie gener biſcht, gibts heit aach noch!“ Das Eckzimmer für den Mannheimer Zoso reſerviert.„Die jeinſchnoke“, das blutrünſtigſte heimiſche Raubtier, er⸗ öffnet den Reigen. Zoologiſche Seltenheiten folgen: die wegetariſchen Löwen„Saure“ und Sahne“, die ſich von Kohl(gemeint iſt der Pächter des Waldparkreſtaurants) nähren, und eine Kreuzung von Pelikan und Kanarien⸗ nogel. Im zukünftigen Aquarium tummeln ſich ein Tintenfiſch, der die Mannheimer Zeitungen kolportiert, ein Backfiſch und ein Rollmops, der gut zu dem ebenfalls vertretenen Aſchermittwochs⸗Kater vaßt. Manu erſießht aus dieſer Inhaltsangabe, daß das Bil⸗ arhuch für den auf Witz und Satire gern reagierenden Waſt ſehr unterhaltſam iſt. Herr Menkes hat eine wirk⸗ 8 * liche Meiſteleiſtung vollbracht, die ſicherlich auf alle Freunde liebenswürdigen, in keiner Weiſe verletzenden Humors eine große Anziehungskraft ausüben wird. Sch. Mitkerige Viſionen Ich ſehe Mäuſe! Nicht die weißen Mäuſe Adolfs des Großen. Bei meiner Tante Ly hat's angefangen. Trotz ihres erheblichen Kubikinhalts(man könnte wei Germanias aus ihr machen), hat ſie ſich in den Kopf geſetzt, am Samstag als Micky⸗Maus vor der ſtaunenden Mitwelt zu erſcheinen. Das Koſtüm iſt ſchon fertig. Taute Ly wird ausſehen wie die Micky⸗Maus, nachdem ſte ſich zum Saxophonſpiel auf⸗ gepumpt hat. Ich habe das meiner Tante geſagt. Darauf meinte ſie, ich ſolle als kaiſerlicher Haupt⸗ mann vor Jaxthauſen gehen. Maiers, Müllers und Schmidts ſtecken in geheim⸗ nisvollen Vorbereitungen. Aber ich brauche nur zwei ſchwarze Schlappohren und einen dito Strick zu ſehen, dann weiß ich ſchon, daß auch hier das Heer der Micky⸗ Mäuſe Zulauf findet. Die Epidemie der Chaplins war ein kleiner Stammtiſch dagegen. Mein Freund Hermann, der ein großer Tierfreund iſt, ginge ſehr gerne mit mir zum heutigen Mäuſekongreß, aber die Deſpotin ſeiner Ehe hat ihm jede Zuſammenkunft mit mir unterſagt. Wie ſoll man auch einem Men⸗ ſchen, der ſich heute abend im Roſengarten als Kam⸗ merjäger etabliert, ſeine beſſere Hälfte als Gehilfen anvertrauen! a Es mauſert ſich allerhand. Aber eine Mäuſeplage über die Faſchingszeit hinaus iſt nicht zu befürchten — denn wahrlich, wahrlich, ich ſage euch, es wird ein großer Kater kommen 1 W. N. Das Preisgericht, das ſich aus einer Reihe bekannter Perſonen der Preſſe, des Sports und des öffentlichen Lebens zuſammenſetzt, iſt noch einmal zuſammengetreten, um die Formalitäten für eine möglichſt objektive Prämiierung der luſtigſten Gäſte zu beſprechen und das Ausrufen der Micky⸗Maus⸗ Königin möglichſt prunk⸗ voll zu geſtalten. Die Vorbereitungen ſind damit ge⸗ ſchloſſen. Nun kaun das Feſt beginnen. „Eine Nacht mit Bobbie Hind zum Tanz“ Zum Abſchied von Mannheim geben das„Palaſt⸗ Kaffee“ und das Tanzkabarett„Libelle“ heute abend Gelegenheit, Bobbie Hind und ſeine Sonora⸗ Baud nochmals zu hören und nach dem unvergleichlichen Rhythmus zu tanzen.(Weiteres Anzeige.) * Nene Ausſtellung im Schloßmuſeum. Die Reihe der vom Schloßmuſeum veranſtalteten, mit großem Beffall auf⸗ genommenen Sonderausſtellungen wird fort⸗ geſetzt durch eine weitere Sonderausſtellung, betitelt: Ferdinand, Franz und Wilhelm Kobe lil (Aquarelle, Handzeichnungen und Druckgraphik). Dieſe Sonderausſtellung iſt für den allgemeinen Beſuch von Sonntag, den 1. Februar an zugänglich.(Näheres ſiehe Anzeige.) Jugendliche Mörder vor Gericht — Berlin, 30. Jau.(Eig. Meld.) Nach der Vernehmung des Stolpe ſchilderte ie Au⸗ geklagte Neumann nochmals Vorgeſchichte und Hergang der Tat. Ste gab diesmal zu, daß ſie wäh⸗ rend des Ueberfalls auf Ulbrich vom Beil geſprochen Als Stolpe und Benzinger ſich darüber unter⸗ hielten, ob Ulbrich ſchon tot wäre, habe ſie auf das Beil Hatte „Wenn er noch einmal mopſt, nehme ich jetzt das Beil.“ lpe habe ihr dies verwehrt. dann die Vernehmung des Leiters der zpreſſeſtelle in Moabit, Landgerichtsrat Dr. r, der darüber vernommen werden ſollte, aus em Grunde er ſich den Angeklagten Stolpe habe ren laſſen. Landgerichtsrat Becher wies darauf Hin, daß er Stolpe nur mit Genehmigung des Unter⸗ fuchungsrichters und in deſſen Gegenwart geſpoochen Habe, Er habe keineswegs an den Angeſchuldigten Fragen gerichtet, die ſich auf die Mordſache bezogen. folgte lgeſehen, das immer am Ofen ſtand, und geſagt: 1 In der Nachmittagsſitzung ſchilderte Kriminalkom⸗ miſſar Thomas, wie man Ulbrich tot aufgefunden habe. Lutſe Neumann habe nach ihrer Feſtnahme ein umfaſſendes Geſtänduis abgelegt. Auch Stolpe habe gleich bei ſeiner Vernehmung geſtanden. Ebenſo habe Benzinger alles zugegeben. Die Tat häbe ſich als ein gemeinſam geplanter Mord dar⸗ geſtellt. Eine ähnliche Darſtellung gab der zweite Beamte der Mordkommiſſion, Kriminalſekretär Smetton, der auch den Eindruck hatte, daß die drei Angeklagten von vornherein auf einen Mord durch Erwürgen ausgegangen ſeien. Da Luiſe Neumann dieſen Zeugen genaue Schilderungen ihrer Beziehun⸗ gen zu dem Uhrmacher gegeben hat, wird der Krimi⸗ nalbeamte morgen früh in nichtöffentlicher Sitzung über dieſe Dinge gehört werden. Einer der Kriminalbeamten ſagte aus, daß man in der Wohnung des ermordeten Uhrmachers Ulbrich Photographien von 116 verſchied⸗nen Mär zen und davon etwa 1200 Aufnahmen vorgefun⸗ den habe. Auf einen Aufruf hätte ſich bis jetzt noch keines der photogravhierten Mädchen gemeldet. Neue Maunheimer Zeitung Mittag⸗Ausgabe Auch der erſte Febrna Hochflut ſportlicher Verauß gonzen Sportſonntage des Jan es in erſter Linie der Fußball, de piele und weitere wichtige 2 rogramms ausfüllt. Aber en zahlreiche onntag 5 , 1 üblich du ur 2 den größten die anderen R Ereigniſſe auf Ur werſen n den anderen Sportdiſ es wieder der ˖ it zahlreichen enatio⸗ en Kämpfen Fußball Für die ſüddentſchen Endſpiele iſt wieder ein kom⸗ plettes Programm vorgeſeten, deſſen reſtloſe Durchführung allerdings vom Wetter und den davon abhängenden Platz⸗ verhältniſſen abhängen wird. In der Runde der Meiſter ſpielen: Eintracht Frauk⸗ Karlsruher., Union Böckingen— S8. Wald⸗ Bayern München— Sp. Vg. Fürth, Wormatia Worms Pirmaſens. der Troſtrunde Nordweſt treffen ſiche Neu- Ienburg— Union Niederrud, Bfs. Neckarau— Phönix Ludwigshafen, SV. Wiesbaden— Rotweiß Frankfurt und VfL. FV. Saarbrücken— FC. Idar. 2 5 Die Troſtrunde Südoſt bringt folgende Troffen: 8. zheim— Kickers Stuttgart, 1. Fc. Nürnberg— 1800 München, Schwaben Augsburg— FW. Raſtatt, Phönix urlsruhe— VfR. Fürth. 8 Die zehn an den Endſpielen unbeteiligten Vereine Nord⸗ und Südbayerns haben ſich zu einer Privatrunde um den„Bayern⸗Pokal“ zuſammengeſchloſſen, die am Sonntag geſtartet wird. Die erſten Spiele: FV. Würz⸗ burg 04— Jahn Regensburg, Bayern Hof— ASV. Nürn⸗ berg, VfB. Ingolſtadt⸗Ringſee— Teutonia München.— Ein Repräſentatipſpiel zwiſchen Offenbach⸗Bieber und einer Elf des Südmainkreiſes in Offenbach bildet den Erſatz für ein von Würsburg abgeſagtes Städteſpiel Offen⸗ bach— irzburg.— Von Geſellſchaftsſpielen findet in Mannheim ein Treffen zwiſchen VfR. und Boruſſia [Neunkirchen ſtatt. D Spiel wird als Doppelſpiel im Stadion ausgetragen und zwar vor dem Troſtrunden⸗ ſpiel Neckarau— Phönix Ludwigshafen.— In den übrigen Tandesverbänden nehmen die Meiſterſchaftsſpiele ihren Fortgang und aus dem Aus kams iſt das Länderspiel Wales— Irland(Samstag) und das Privatrückſpiel zwiſchen Sparta Prag und Stade Francais Paris, dos von dem ſüddeutſchen Schiedsrichter Fritz⸗Oggersheim geleitet wird, zu nennen. Händball Die Termine der füddeutſchen Endſpiele ſind geändert worden. In der Abteilung Oſt hat ſich die Zahl der teil⸗ nehmenden Mannſchaften durch das Hinzulommen des SC. Freiburg als Vertreter Badens auf vier erhöht. Die Freiburger greifen am Sonntag auf eigenem Platze gegen München 1800 in die Runde ein. In Abteibung Weſt empfängt der ſüddeutſche Meiſter, SV. 1898 Dar mſtadt den Vertreter der Gruppe Rhein, SV. Waldhof, wäh⸗ rend die Darmſtädter Poliziſten zu Weſtmark Trier fahren. In den drei Endſpielen des Senntags wird man mit Siegen der Darmſtädter Mannſchaften und von München rechnen dürfen. Rückſtändige Berbandsſpiele gibt es nur noch in der Gruppe Rhein, wo ſich diesmal die Ludwigshafener Rivalen Pfals und FG. 08 treffen. In Main Heſſen beginnt die Rückrunde der Damen⸗ meiſterſchaft mit den Spielen: Mainz 05— Eintracht Frankfurt und Pol. Darmſtadt— Wormatia Worms. Rugby Von den ſüddeutſchen Verbandsſpielen ſind die Begeg⸗ nungen des Mainkreiſes nicht bekonnt geworden. Im Südkreis ſpielen BfB. Stuttgart— RK. Pforaheim und im Neckarkreis treffen ſich Heldelberger RC. TVB. 46 Heidelberg und Se. Neuenheim— Heidelberger BE. In Leipzig trügt deutſche Na tien g 12 Fünfzehn, die für das Länderspiel gegen Frankreich gauserſehen iſt, ein Uebungsſpiel gegen eine mittel⸗ deutſche Mannſchaft aus. Hockey Weſtdeukſchtkand ſteht am Wochenende im Zeichen internationaler Begegungen mit Hol lan d. In Mi 9 L heim⸗Rußhr ſtehen ſich am Sonntag die aktiven Ver⸗ bandsmannſchaften gegenüber, während ſich die„Vete⸗ Internationales Berliner Reit⸗Turnier Der Schluß vom Donnerstag Am Donnerstag abend traten beim Internationalen Berliner Reit⸗Turnier die fremdländiſchen Offiziere, die ſich am Eröffnungstage auf der ganzen Linie geſchlagen be⸗ kennen mußten, ſchon ſtärker hervor. Beſonders die Ita⸗ liener feierten mit ihrem hervorragenden Material im Preiſe der Grünen Woche ſchöne Triumphe. Die Organi⸗ ſation klappte auch diesmal nicht recht, mit erheblicher Ver⸗ ſpätung wurde der Abend beſchloſſen. Die Ergebniſſe: Preis ber Grünen Woche: 8. Abt.: I. Frau Frankes Huͤrtherz(Beſ.); 2. Dante(Oblt. Großkreutz); 3. Bufalina. 16 Teilnehmer. 9. Abt.: 1. Capt. Formiglis⸗Italien Montebello(Bes.); 2. Promenade(v. Jena); 3. Fridericus. 17 Teilnehmer. 10. Abt.: 1. Oblt. van Scheiks⸗Holland Mascotte(Beſ.); 2. Aladino(Maj. Bettoni⸗Italien); 3. Eiſa. 16 Teilnehmer. 11. Abt.: 1. v. Knobelsdorffs Partner (Bes.); 2. Johanniter(Fr. v. Barnekow); 8. Diana. 18 Teil⸗ nehmer.— 12. Abt.: 1. Frürn. v. Oppenheims Bosco(Oblt. Haſſe); 2. Scoiatollo(Maſor Bettoni);. Sigrid. Der dritte Nachmittag des Turnieres war in der geräumigen Halle am Kaiſerdamm nur ſchwach beſucht, was man ruhig auf das Monatsende ſchieben darf. Unter den Zuſchauern befanden ſich u. a. der deutſche Ex⸗Kronprinz und der ehem. Großherzog Friedrich Franz von Mecklen⸗ burg. Im Mittelpunkt der Freitagereigniſſe ſtand eine Materialprüfung für Reitpferde, der Preis vom Grunewald, die in drei Abteilungen abgewickelt wurde. Der Vollblüter Feuerhorn(Frl. Marwede), Olym⸗ piade(Hptm. Baumann] und Friederike(A. Staeck) beleg⸗ ten in ihrer Kategorie jeweils den erſten Platz. Friederike wurde dann nochmals im Preis von Hannover, ebenfalls einer Materialprüfung, geſattelt und blieb auch hier unter Frau Franke erfolgreich. Beſonders zu erwäh⸗ nen iſt dann noch der Preis der VBollblüter(Ma- terialprüfung), der einige bekannte Rennpferde in ihrem neuen Metier zeigte. Einen Rieſenerfolg hatte die Schaunummer„Kavallerie von einſt und jetzt“ aufzuweiſen, deren Vorführung ſich über eine Stunde erſtreckte, ſodaß die anderen Schaunum⸗ mern, eine Traber⸗ und Tandemquadrille ſowie die Poltzei⸗ Vorführungen ausfallen mußten. Die Große Schaunummer wurde von Mitgliedern der ReitergRegimente IV. und IX. ausgeführt, ſie bildete das Glanzſtück des diesjährigen Tur⸗ nieres. Der 1. Teil, das„Seydlitz⸗Karuſſell“, brachte ein intereſſantes Bild aus der Zeit Friedrichs des Großen, im 2. Teil wurde die Verwendung des Pferdes in der Jetztzeit gezeigt. Dieſer Nachmittag wird ſicher noch lange in der Erinnerung der wenigen Zuſchauer haften bleiben. Deutſcher Eishockeyſieg im Sportpalast Auch Englands Nationalmaunſchaft geſchlagen Am zweiten Tage der internationalen Eishockeyſpiele im Berliner Sportpalaſt war der Beſuch zwar ſchwächer ausgefallen, aber der gebotene Sport ſtand im erſten Treffen am Donnerstagabend auf beachtlicher Höhe. Gläu⸗ gend im Zug war die Mannſchaft des Berliner Schlitt⸗ ſchuh⸗Club, die Englands Nationalteam mit 50(270, 21:0, :0) überraſchend hoch beſiegte. Jänecke, Rudi Ball und Brück waren ſchnell, kombinierten gut und ſchoſſen auch FFV ͤvVbbbbbbPPPPPPPGPTPGTGPGPGTPbGGGTPTGTPTPTGTPTGTGTGTGTPTGTVTGTPPTPTVTGTPTCTPTPTTPT—PPTFTP—TPVTWTPTPTPTTPTrTTTTTPTPWTrTTWTTWrTTTTTTTTTTTTTTTTTW———w jj 1 bt'es diesmal nur we N S ſpie le„von denen wir die ee bach— He rg 88 N 55 aden, Roß ankfurt— 5 5 Veichtathletil Berlin bringt am Sonntag ſein portfeſt zur Durchführung, bei dem bis auf Ladoum e, der bekannſ, lich abgeſagt hat, alle verpflichteten Kr 9. h. die ganze deutſche Elite, am Start erſcheinen wird. 5 E Tennis 115 In ber Berliner Tennishalle werden die am Muntog 56 1 Internationalen Hallentennismeiſterſchaſten 5 ſich bekannte deutſche und aus biolt teiligen, beendet. Hont Nadſport mati Neben dem Frankfurter Sechstagerennen rat das am Freitag geſtortet wurde und in der Nacht zul Emu Sonntag ſeinen Höhepunkt erleben dürfte, gibt es uf eim deutſchen Bahnen noch zwei Veranſtaltungen und zwur iy 1 Dortmund und Breslau. l K 1 5 Motorſport 77 8 3 5 5 i Da ADA und Bec bringen gemeinſam die 8. Winter, 2 nachtfahrt nach Gormiſch⸗Partenkirchen zum Austrag, ß 5 der u. a. kein Geringerer als der Münchener Weltrekot, Krei fahrer Henne gemeldet hat. Außer Henne erſcheint die heim ganze deutſche Motorradſahrer⸗Elite am Start und auß Krei die Sportwagenklaſſe iſt gut beſchickt. Der Sonntag bring! dann auf dem Cübſee Eisrennen. ö N Boxen 1 In der Dortmunder Weſtfalenhalle ſteigt ein Berufs, 9 Boxabend, in deſſen Mittelpunkt der Schwergewichtsmeſſter, ſchaftskampf zwiſchen Hein Müller und dem Titelhaller wur! Schön ratßh ſſteht.— In Berlin führt der Reichsverband und für Amateurboxen ſein Jubiläumsturnier durch.—9 1 K Ringen Ru Deutſche Ringer und zwar Brendel ⸗Nürnberg und techn Kraus ⸗Darmſtadt beteiligen ſich an einem internatſo, nalen Ringkampfturnier in Stockholm. 8 Tagungen 0 In Verbindung mit der Weltmeſſterſchaft im Zweſer herv bob tagt der Internationale Bobſleigh⸗Verband in Ober⸗ jelt hof, während der Internationale Eishockey⸗Verband ſein iel Tagung mit den Eishockey⸗Weltmeiſterſchaften in Krynies Reich verbindet. Das Mitropacup⸗Komitse trifft ſich in Trleß mede Pferdeſport meht Neben dem Internationalen Berliner Reitturnier, d pvere am Mittwoch begann und bis 8. Februar dauert, iſt hee eu alljährliche St. Moritzer Rennwoche vorgeſehen. 4 dür Winterſport 7 Juli Der Winterſport wartet wieder in allen Arten ut walt großen Ereigniſſen, darunter ſolchen van internationaler N ſelte Bedeutung auf; ſo u. a. die Weltmeiſterſchoftez ſch im Zweierbob, die Eishockey⸗Weltmeſſter, ef ſchaften in Krynica und die Kunſtlauf⸗Europa⸗ meiſterſchaften für Damen und Paare in Wien, Im einzelnen hat das Programm der Winterſportler folgendes 85 Ausſehen: Ski: Schworzwälder Skimeiſterſchaften auf a dem Felöberg, Abfahrtslauf des Bayeriſchen Sliverbanzet der! in Bayriſchzell, Sauerländiſche Staffelmeiſterſchaſten, dure Fränkiſches Verbandsſpringen in Bad Steben, Skirennen brüc in Davos, 40⸗Km.⸗Dauerlauf in Altenberg, 40⸗Km.⸗Dauer⸗, bl lauf in Markneukirchen, Harzer Hindernislauf in St ge! Andreasberg, Verbandsſpringen in Bärenſtein, Schlesische ſtür; Staffelmeiſterſchaften in Bad Londeck, 80⸗Km.⸗Dauerlauf wob des VMS. im Taunus, Deutſchböhmiſche Meiſterſchaſtes Der des HW. in Johannisbad, Oeſterreichiſche Skfmeiſter⸗ schaften in Schwaz.— Rodel⸗ und Bob: Wel meiſſes und ſchaften im Zweierbob in Oberhof, Deutſche Rodelmeiſter zoge ſchaften auf Kunſtbahnen in Triberg.— Eishockey! fung Eishockey⸗Weltmeiſterſchaft in Krynien.— Eislauf; Ewe Europa⸗Kunſtlaufmeiſterſchaften für Damen und Paare ia St. Moritz, Eisſchnellanſen in Davos. Schmediſche Kunſt⸗ laufmeiſterſchaften in Stockholm, Finniſche Kunſtlauf⸗ meiſterſchaften in Helſingfors.* ruhe baue ausgezeichnet. Von den fünf Treffern erzielte Ball alleig imm vier, während Jänecke das zweite Tor eingeſandt halte i: Die Engländer machten beſonders im Schlußdrittel vers rü zweifelte Anſtrengungen, den Ehreutreſſer zu erzielen, gez hen ihnen jedoch bei der glänzenden Abwehrarbeit von Luchs in N verſagt blieb. Auf der anderen Seite konnte ſelbſt der berühmte Little ſeine Mannſchaft nicht vor der hohes Niederlage bewahren. Im letzten Kampf traten ſich die Mannſchaften don Frankreich und des Brandenburgiſchen Eisſport⸗Verbandes gegenüber. Bei ſtändiger leichter Ueberlegenheit ſiegten die Franzoſen verdient mit:1(220,:0, 221). Die auß den Spielern der Reſerve des BScz. und des Verein „Brandenburg“ zuſammengeſtellte Berliner Mannſchaft zeigte recht gutes Können, doch fehlte der Znſammenhalg Durch Rabul Cpuvert und Muutz legten die Frauzoſen zwei Tore vor und erhöhten im letzten Abſchnitt du Quaglia und Simond ſogar auf:0. Erſt dann konnt Herker zum längſt fälligen Ehrentrefſer der Berliner ein ſenden. Ganturutag des Neckarturngaues Das Turner⸗Parlament des Badiſchen Neckorturngone⸗ tagt am kommenden Sonntag⸗Nachmittag in der. Turm halle der Turn⸗ und Sportgemeinde 1864 Ladenburg Dieſe Tagung wird einen Ueberblick geben über das turneriſche Schaffen des verftoſſenen Jahres und den Ar, beitsplan für das neue Jahr feſtſetzen. Sie iſt deshal für den ganzen Badiſchen Neckarturngan, der ſich von det heſſiſchen Grenze bis hinab gegen den Kraichgau erſtredl von beſonderer Bedeutung. Dageshaleucles Samstag, 31. Januar Natipnaltheater:„Jagt ihn— ein Menſch“, Schauſpiel von Kolbenheyer, Miete B 21, Anfang 19,30 Uhr. Apollo⸗Theater:„Charleys Tante“, Burlesker Schwank Gaſtſpiel der Komödie Dresden mit Fritz Jiſcher, At fung 20,15 Uhr. Plauetarium: 15 und 16 Uhr Beſichtigung. Rosengarten: Großer öffentlicher Maskenball„Mich Maus“, Anfang 290.15 Uhr. g Palaſt⸗Hotel: Eröffnung der neuen Tanzbor, Faſching? ſtimmung und Tanz in allen Räumen, Anfang 20 Ur Lichtſpiele: Alham bro:„Zweit Menſchen“.— Un“ verſum:„Alraune“. Schauburg:„Uater den Dächern von Poris“.— Scala:„Die Warſchauel Zitadelle“.— Roxy:„Unſichtbare Feſſeln“— Capi: to:„1000 Worte Deutſch“.— Glorta⸗Polaß „Bobbie Hind“.— Palaſt⸗Theater:„Weſſſtont 018%. Lichtſpielhaus Müller:„Bro wah“?— Odeon ⸗Lichkſpiele:„Die Jaßd nich der Million“. Seheus würdigkeiten: Schloßmnſenm: Gebkfner täglich von 1013 Uhr un 1416 Uhr; Sonntags von 11—17 Uhr durchgehele — Museum für Natur⸗ und Völkerkunde im Zeug haus: Sonntag vormittags von 11 bis 1 Uhr dd nachmittags von 15—17 Uhr, Dienstag 17 Abrede Mittwoch 15—17 Uhr: Frei 1719 ihr.— Städliſch Ausnahme Montags chka⸗Ausſtellung. Kunſthalle: Geöffnet werktugs von 1110 Uhr durchgehend: Koko 85 3 zur ann. ganze untog haften on. nen, zum auf ur in inter⸗ N g, 8 koch, t ole und tatlo, 0 t iet deu verwaltet wird. N 4 1 irklichung getreten ſei. Aus Baden Staatliche Perſonal veränderungen Ernannt wurde der frühere ordentl. Profeſſor und Direktor des pflanzen⸗phyſiologiſchen Inſtituts der Univerſität Wien, Dr. Guſtav Klein, Leiter des bivlogiſchen Laboratoriums Oppau, zum ordentlichen Honorarprofeſſor der Naturwiſſenſchaftlich⸗Mathe⸗ matiſchen Fakultät der Univerſität Heidelberg; Schul⸗ rat Hugo Mildenberger beim Kreisſchulamt Emmendingen, zum Kreisſchulrat in Tauberbiſchofs⸗ eim und Direktor Guſt. Seyfarth an der Volks⸗ ſchule in Lörrach, zum Schulrat beim Kreisſchulamt KFörrach; Hauptlehrerin Deniſe Fiese vet in Baden⸗ Jaden, Amt Raſtatt, zum Rektor daſelbſt. Verſetzt in gleicher Eigenſchaft wurde, Kreisſchulrat Albert Grimm in Tauberbiſchofs⸗ heim nach Lörrach und Schulrat Alois Raus beim Kreisſchulamt Lörrach an jenes in Emmendingen. Planmäßig angeſtellt wurde als Verwal⸗ tungsaſſiſtent der Bürvanwärter Karl Jung beim Bezirksbauamt Freiburg. In den Ruheſtand verſetzt kraft Geſetzes wurde Oberforſtrat Adolf Kaupp in Kirchzarten und Förſter Chriſtian Albrecht in Wildtal. Kraft Geſetzestrittin den dauernden Ruheſtand Profeſſor Eugen Beck am Staats⸗ technikum in Karlsruhe. Ehrenvolle Auszeichnung Adelsheim, 29. Jan. In Anerkennung ſeiner hervorragenden Verdienſte um das Rote Kreuz er⸗ hielt Poſtmeiſter Wilhelm Wenzel hier von der Reichszentrale Berlin die Rote Kreuz⸗Verdienſt⸗ medaille 2. Klaſſe verliehen. 60 Jahre ſind es nun⸗ mehr, daß der Rechnerpoſten des hieſigen Frauen⸗ vereins vom Roten Kreuz von der Familie Wenzel Vom Jahre 1871 bis 1907 cor es der Vater des Poſtmeiſters, Poſtverwalter Julius Wenzel, der dieſes Amt getreulich ver⸗ waltete. Seit 1907 führt Poſtmeiſter Wenzel mit ſeltener Gewiſſenhaftigkeit und Treue die Kaſſen⸗ geſchäfte des Frauenvereins. Ein Auto 6 Meter abgeſtürzt * Karlsruhe, 30. Jan. Am Mittwoch abend verlor der Führer eines Perſonenkraftwagens auf der Fahrt durch die Ettlinger Allee in Höhe der Straßen⸗ brücke, durch einen entgegenkommenden Kraftwagen geblendet, die Herrſchaft über ſeinen Wagen und ſtürzte die etwa 6Meter hohe Böſchung hinab, wobei ſich der Wagen zwei Mal überſchlug. Der Wagenführer, ein Blechnermeiſter aus Lichtenau und ein mitfahrender Apotheker aus Steinbach zogen ſich glücklicherweiſe nur leichte Hautabſchür⸗ fungen zu. An dem Wagen entſtand Sachſchaden von etwa 200 Mark. Um die Maxauer Rheinbrücke Karlsruhe, 30. Jan. Die Handelskammer Karls⸗ ruhe ſtellte in ihrer letzten Vollverſammlung mit Be⸗ dauern feſt, daß das Maxauer Brückenprojekt noch immer nicht in ein ſichtbares Stadium der Ver⸗ 1 Es herrſchte Einigkeit , krüber, umgehend mit geeigneten Vorſchlägen bei hen zuſtändigen Regierungs- und Verwaltungsſtellen in Reich und Land vorſtellig zu werden, um den Plan endgültig ſeiner Verwirklichung näherzubringen. Gegen falſche Gerüchte Karlsruhe, 30. Jan. Die Handelskammer Karls⸗ ruhe wurde aufgefordert, den Gerüchten über angeb⸗ liche Verlegung von Großbetrieben in das Ausland in der Oeffentlichkeit entgegenzutreten. Es wurde feſtgeſtellt, daß z. B. derartige Gerüchte über eine Verlegung des Betriebes der Firma Schaerer u. Co. Karlsruhe⸗Rheinhafen, ebenſo wie jene über die Firma Wolff u. Sohn jeder Grundlage entbehren. Zwei Scheunen eingeäſchert Kenzingen, 30. Jan. Im benachbarten Wagen⸗ ſtadt brach heute morgen in der Scheune des Reb⸗ ſtockwirts H. Geppert Feuer aus, das mit gro⸗ zer Schnelligkeit auf die daneben liegende Scheune des Landwirts Friedrich Ringwald übergriff. Beide Scheunen wurden ein Opfer der Flammen. Reiche Futtervorräte verbrannten, doch konnte das Vieh und der größte Teil des ſonſtigen In⸗ ventars gerettet werden. Die freiwillige Feuerwehr von Kenzingen und die Löſchmannſchaft von Wagen⸗ —ſtabdt kämpften das Feuer in dreiſtündiger ange⸗ . ſtrengter Arbeit nieder. Brandurſache und Schadens⸗ höhe ſind noch nicht bekannt. Zur Verhaftung eines Mörders in Paris * Freiburg, 30. Januar. Wie wir von zuſtändiger Seite erfahren, muß die geſtrige Mitteilung der Kriminalpolizei in Paris, wonach der dort verhaftete Paul Rudolf Fiſcher aus Freiburg von der Staatsanwaltſchaft Freiburg wegen Mordes uſw. geſucht wird, auf einem Irr⸗ tum beruhen. In Freiburg iſt ſeit den Jahren 1019%0 kein Mord paſſtert, der nicht aufgeklärt worden wäre. Ob Fiſcher wegen anderer Delikte von Freiburg geſucht wird, bedarf noch näherer Feſt⸗ ſtellungen. Wie wir von anderer Seite hören, ſcheint es ſich zu beſtätigen, daß Fiſcher im Offenburger Be⸗ zirk im März 1920 bei einem Einbruchsdiebſtahl mit einem Komplizen von einem Nachtwächter überraſcht wurde und dieſen getötet hat. Es liegen zur Zeit noch keine offiziellen Berichte der riſer Kriminalpolizei in Deutſchland vor. Erſt weun dies der Fall iſt, kann das Erforderliche ver⸗ anlaßt werden. * * Pforzheim, 29. Jan. Im Hamburger Walde wurde der 64 Jahre alte Holzarbeiter Karl Miehl⸗ taler von einer zu früh ſtürzenden Tanne ge⸗ kroffen und auf der Stelle getötet, Turnverein Neckarhauſen Neckarhauſen, 28. Jan. Der Turnverein 1892 Neckarhauſen hielt am Sonntag ſeine diesjährige Generalverſammlung ab. Dieſe hatte im Vergleich zu den Vorjahren eine bedeutend größere Beſucherzahl aufzuweiſen. Der 1. Vorſitzende begrüßte die Anweſenden. Die Jahresberichte des Vorſitzenden und der Fachwarte gaben das Bild eines aufwärts⸗ ſtrebenden, ſchaffenden und gut geführten Vereins. Man hörte, daß die Turnſtunden während des Berichtsjahres weit beſſer beſucht waren, als bis⸗ her. Im Jahre 1930 wurden insgeſamt 495 Turn⸗ ſtunden abgehalten, die von 6034 Turnern, Turner⸗ innen, Frauen, Schülern und Schülerinnen beſucht wurden. 68 waren bei Wettkämpfen ſiegreich. Wei⸗ ter errang ſich der Verein 5 Vereinspreiſe, von denen der Sieg der Turner bei dem 15. badiſchen Landes⸗ turnen beſonders hervorzuheben iſt. Dem verſtor⸗ benen Mitglied Albert Betzold widmete der 2. Vor⸗ ſitzende Worte des Gedenkens. Eine beſondere Note erhielt die Verſammlung durch die Anweſenheit des 1. Gauvertreters Herrn Kuchenbeiſer, der Ver⸗ anlaſſung nahm, der Vereinsleitung für ihre auf⸗ wärtsſtrebende und muſtergültige Führung zu dan⸗ ken. Beſonderen Dank widmete er dem 2. Vorſitzen⸗ den, Herrn Stefan Frei, dem er für ſeine treue und ehrliche Arbeit an der deutſchen Turnſache den Gauehrenbrief nebſt Nadel überreichte. Bei den Neuwahlen wurde der Turnrat einſtimmig wiedergewählt. Neu hinzugewählt wurde Willi Ja⸗ ko by als 2. Schriftführer und Hch. Gliewe als Schwimmwart. Das Lied„Turner auf zum Streite“ bildete den Ausklang der Verſammlung. Est. * Unter Mordverdacht verhaftet * Singen a.., 30. Jan. Unter Mordverdacht wurde geſtern eine Witwe und ihr Sohn von Hauſen an der Aach in Haft genommen. Im vori⸗ gen Sommer wurde die Leiche eines Sohnes bzw. Bruders der Verhafteten aus dem Steißlinger See geländet. Man nahm zunächſt Selbſtmord an, doch ſtellten ſich im Laufe der Zeit Verdachtsmomente ein, die nun zur Verhaftung geführt haben. Jeſtnahme eines Reiſegepäckſchwinoͤlers * Frankfurt a.., 30. Jan. Einem Spezialiſten internationalen Formats, auf dem Gebiet des Reiſe⸗ gepäckſchwindels, dem engliſchen Staatsangehörigen Charles Mackenzie, iſt jetzt vom weſtdeutſchen Fahndungsdienſt der Reichsbahn das Handwerk ge⸗ legt worden. Nicht weniger als acht Jahre lang hat Mackenzie Verſicherungsgeſellſchaften aller europäi⸗ ſchen Länder für angeblich in Verluſt geratenes Reiſegepäck um ganz erhebliche Beträge ge⸗ ſchädigt und ſich dadurch in den verſchiedenſten Ländern auf Koſten der Verſicherungen laufend große Einnahmen verſchafft. Die letzten Spuren ſeiner Tätigkeit hinterließ er auf der Strecke Bingerbrück Kreuznach. Nach den Feſtſtellungen der Bahnpolizei arbeitete der Betrüger in der Weiſe, daß er ſeine hochverſicherten Gepäckſtücke unter irgend einem harmloſen Vorwand aus ihrem Gewahrſam„nur für einen Augenblick“ ſich geben ließ, ſie ſtehlen ließ oder vielleicht auch ſelbſt entwendete. * n. Hirſchhorn a.., 30. Jan. In der Generalver⸗ ſammlung der Freiwilligen Feuerwehr gedachte der erſte Kommandant Schmiedemeiſter J. Ph. Lang zunächſt der im abgelaufenen Vereinsjahr verſtor⸗ benen Kameraden. Die Feuerwehr hat einen Mit⸗ gliederſtand von 61 aktiven und 99 paſſiven Mitglie⸗ dern. An Uebungen wurden vier kleine und eine Hauptübung abgehalten. Dem Rechner wurde Ent⸗ laſtung erteilt. Die neu ins Leben gerufene San i⸗ tätskolonne unter ihrem Führer Jean Bi ß⸗ dorf wird der Freiwilligen Feuerwehr angegliedert. Das Feuerwehrabzeichen für 25jährige Mitglied⸗ ſchaft erhalten in dieſem Jahre die Kameraden Jof. Heberer, Wilhelm Weber und Karl Selzer. Die Verſammlung erklärte ſich mit dem Vorſchlag des Vorſtandes, den Provinzialfeuerwehrtag in Erbach i. Odenwald am 28. Juni zu beſuchen, ein⸗ verſtanden. * Külsheim(Amt Wertheim), 29. Jan. Der im 73. Lebensjahr ſtehende Landwirt Wilhelm Schmitt kann auf eine 50jährige ununterbrochene aktive Mit⸗ gliedſchaft bei der hieſigen Freiwilligen Feuerwehr zurückblicken. Der Goldmacher⸗Prozeß Taufend * München, 30. Jau. Die heutige Sitzung des Tauſend⸗Prozeſſes be⸗ gann mit der Vernehmung des ſachverſtändigen Zeu⸗ gen Hütteningenieur Dr. Ster ner⸗Rainer aus Neckarſulm, der verſchiedene Verſuche Tauſends ge⸗ prüft hat. Der Zeuge hält nach dem jetzigen Stande der Wiſſenſchaft das Tauſendſche Verfahren für unglaubbar. Er hat auch Verſuchen mit der Gold⸗ herſtellung beigewohnt. Auch dieſe gaben nur ein ge⸗ ringes Ergebnis. Der Zeuge betrachtet es als wahr⸗ ſcheinlich, daß die gewonnenen Goldmengen bereits in dem Ausgangsmaterial vorhanden waren. Die Möglichkeit einer Atom⸗Umwandlung will der Zeuge nicht abſolut verneinen. Auf eine Frage des Verteidigers verneint Dr. Sterner⸗Rainer die Möglichkeit, aus einem einwand⸗ freien Ausgangsmaterial das Fünf⸗ und Sechsfache an Gold herauszuholen, als vorher durch Analyſe feſtgeſtellt worden ſei. Er gibt aber zu, daß auch bei einem bis zum Erfolg durchgeführten Verfahren ſpäter immer wieder Mißerfolge eintreten könnten. Nach längerer Debatte beſchloß das Gericht, die Frageſtellung durch den Sachverſtändigen zuzulaſſen. Die Sachverſtändigen wurden auf Wunſch der Ver⸗ teidigung vereidigt und hierauf richtete Prof. Rönt⸗ gen an den Zeugen die betreffenden Fragen. Als weiterer ſachverſtändiger Zeuge wurde der Nahrungsmittelchemiker Prof. Schöller⸗ Berlin vernommen. Er hat im Auftrag der Wiener Schöller⸗ gruppe das Verfahren Tauſends einer Prüfung un⸗ terzogen. Der Zeuge hält es für möglich, daß eine Verbeſſerung der Goldgewinnung aus Blei erzielt werden könnte, doch ſei dieſes Verfahren für eine praktiſche Verwertung zu koſtſpielig. Die Theorie Tauſends ſei ihm als völlig ſinn⸗ los erſchienen, ſie ſei ein kraſſeſtes Laientum. Der Kriminalkommiſſar Weiß aus München, der bei den Verſuchen im Münzamt anweſend war, ſagte aus, daß er trotz ſchärfſter Ueberwachung bei den Ver⸗ ſuchen keinerlei betrügeriſche Manipulationen habe entdecken können. Hierauf wurde der Direktor des Hauptmünzamtes München, Dr. Köll, als Zeuge vernommen, wor⸗ auf die Protokolle über die beiden Verſuche in der Münze verleſen wurden. Danach war der erſte Verſuch, der vom 25. bis 27. Juni 1929 mit Material, das Tauſend zur Verfügung geſtellt wurde, gemacht worden war, negativ. Der zweite Verſuch fand vom 30. September bis 3. Oktober 1929 gleichfalls in der Münze ſtatt. Dieſer Verſuch ergab ſchließlich ein Zehntelgramm Gold und ein vierzigſtel Gramm Silber. Auffallend erſchien dabei Dr. Köll, daß der von Tauſend übergebene Materialkern die gleiche Legierung zeigte wie das Metall, aus dem die Goldfedern eines Füllfederhalters hergeſtellt werden. Er hatte daher die Vermutung, daß trotz ſcharfer Ueberwachung durch irgendwelche Machen⸗ ſchaften Gold eingeſchmuggelt worden ſei. Auf Antrag des Staatsanwalts beſchloß alsdann das Gericht, daß der Goldfüllfederhalter, den Tau⸗ ſend in ſeinem Beſitz hat, herbeigeſchafft würde. Als der Füllfederhalter herbeigeſchafft war, ſtellte ſich heraus, daß es nicht der Füllfederhalter war, den Tauſend bei dem erſten Verſuch in der Münze bei ſich trug. Hierzu erklärte Tauſend, daß ihm zwiſchen dem erſten und zweiten Verſuch in der Münze der Füllfederhalter abgenommen worden ſei. Die Not der Landwirte im Bauland st. Aus dem badiſchen Frankenland, 28. Jan. Die landwirtſchaftlichen Arbeiten ſind infolge des dauernden Regens und der Schneefälle zum Still⸗ ſtand gekommen. Was der Froſt an der Ackerkrumme durch Auffrieren gut machte, wurde durch die an⸗ dauernden ſchweren Niederſchläge vernichtet. Die Früchte ſtehen dünn und konnten nicht aufgehen. die Keime wurden zugeſchwemmt und erſtickten. Viele Winterfrüchte müſſen ſo im Frühjahr nochmals unter den Pflug. Ein weiteres Mißjahr wie das vorjährige, wäre für die Landwirtſchaft kataſtrophal. Viele Land⸗ wirte müſſen jetzt ſchon ihr Brotmehl kaufen, weil der vorjährige Kern zum Mahlen nichts taugt. Aus den Hafer⸗ und Gerſteverkäufen löſte der Bauer nur wenig Geld. In vielen Gemeinden des badiſchen Frankenlandes ſteht es ſchlimm. Viele Landwirte bringen das Geld für Kunſt⸗ dünger und ſonſtige Waren nicht zuſammen und müſſen die Schulden als Hypotheken ein⸗ tragen laſſen Jahrelange ſauere Arbeit und äußerſte Sparſamkeit iſt nötig, um die Schulden wieder abzudecken, die heute die mittleren und kleineren Betriebe belasten. Dazu gehen die landwirtſchaftlichen Produkte im Preiſe immer mehr zurück. Die Milch koſtet noch 15— 16 Pfennig, Butter bieten manche Ge⸗ meinden ſchon für 90 Pfennig das Pfund an. Honig iſt faſt unverkäuflich, Wintereier koſten 12 Pfennig das Stück. Fette Schweine und Rinder fallen im Preiſe, dabei ſind die Metzger auf Wochen mit Schlachtvieh eingedeckt. Das Futter, wie z. B. die Kartoffeln, wird immer weniger und geht lang⸗ 1 ſam aus. Die Landwirtſchaft ringt im Bauland um die nackte Exiſtenz. Um den Landwirten in obſtreichen Jahren ſichere Einnahmen zu verſchaffen, legen manche Gemeinden Muſteranlagen für Tafelobſt an, wobei ſchon einige tauſend Obstbäume geſetzt wurden. Die Bewerber erhalten von der Badiſchen Landwirt⸗ ſchaftskammer 1 Mark für den Baum vergütet, damit in der geldknappen Zeit die Landwirte eine kleine finanzielle Hilfe haben. Auch dem Umpfrop⸗ fungs verfahren wurde größeres Augenmerk zugelenkt. Dieſes Verfahren ſoll eine beſſere Baſis für den künftigen Obſtabſatz geben. Wenig und gute Sorten heißt die Parole, um auf dem Markt konkurrenzfähig bleiben zu können. Vielerorts wer⸗ den Vorträge abgehalten, um die Obſtbaumzüchter auf dem Laufenden zu halten. Die Schädlings⸗ bekämpfung iſt eine notwendige und wichtige Winter⸗ und Frühjahrsarbeit. In der gleichen ſchlechten Lage wie die einzelnen Landwirte ſind die Landgemeinden. Die Holz⸗ verſteigerungen beginnen allerorts. Das Breun⸗ holz liegt meiſtens 20— 30 v. H. und das Stamm⸗ holz durchſchnittlich 30 v. H. unter den Landes⸗ grundpreiſen. Damit haben die Gemeinden mit einem Drittel weniger Einnahmen aus dem Gemeindewald zu rechnen, was im Gemeindehaushalt weſentliche Lücken gibt. In vielen Gemeinden will man den Einnahmeausfall durch Senkung der Gehälter der Gemeindebeamten und Bedienſteten ausgleichen. Jede Gemeinde ſinnt auf Sparmaßnahmen, um durch die ſchlechten Zeiten zu kommen. 142. Jahrgang/ Nummer 81 Aus der Sfalx Schüler tödlich überfahren. * Frankenthal, 30. Jan. Der neun Jahre alte Schüler Hermann Hof kam bei dem Verſuch, auf die Verbindungsſtange eines Laſtwagens aufzuſpringen, zu Fall und unter den Anhängerwagen. Die Räder des Anhängers gingen dem Jungen über den Kopf, wodurch er auf der Stellegetötet wurde. Die Jagden in der Pfalz * Speyer, 28. Jan. Die Geſamtfläche der pfälziſchen Jagden beträgt nach den jüngſten Feſt⸗ ſtellungen 543 400 Hektar. Davon entfallen 110 000 Hektar auf Staatsjagden mit 127 Jagsdbezirken, 431000 Hektar auf Gemeindejagden mit 1049 Jagd⸗ bögen und nur 2400 Hektar auf Privatjagden. Von den 127 ſtaatlichen Jagdͤbezirken ſind durchſchnittlich 34 dem Verwaltungsjagdͤbetriebe unterſtellt, 93 ſind verpachtet, von den Gemeindejagden ſind 1021 im Verſteigerungswege, 28 im Vertragswege verpachtet, von den Eigenjagden gehören 7 Privatleuten an, 2 ſtehen im Eigentum von Korporationen. Verſiegelte Weinkeller. * Landau, 30. Jan. Wie der„Landauer Anzeiger“ berichtet, ſind die Keller der Firma Jak. Brei⸗ ling G. m. b.., Maikammer, von deren Geſell⸗ ſchafter, wie gemeldet, die Mutter mit ihren beiden Söhnen unter dem dringenden Verdacht der Wein⸗ fälſchung verhaftet wurden, in den letzten Tagen verſiegelt worden. Es handelt ſich um drei Keller in Maikammer und einen Keller in Landau, die zuſammen über 100 000 Liter Wein enthalten ſollen. Ebenſo ſind auch die Bücher der Firma be⸗ ſchlagnahmt worden. Der Geſchäftsinhaber, ein wei⸗ terer Bruder, befindet ſich zurzeit„auf Reiſen.“ Aus Weinhandelskreiſen wird dem Blatt noch mit⸗ geteilt, daß die Weinhandlung Breiling eine der⸗ jenigen Firmen geweſen ſei, unter deren Schleuder⸗ konkurrenz der reelle Weinhandel von jeher außer⸗ ordentlich zu leiden hatte. Geſtörte Verſammlung * Pirmaſens, 30. Jan. Geſtern abend hielt die katholiſche Jugend von Pirmaſens im katholiſchen Vereinshaus hier eine Verſammlung ab, in die ſich auch einige jugendliche Anhänger der national⸗ ſozialiſtiſchen Partei eingeſchlichen hatten, die die Ausführungen der beiden Redner dauernd durch Zwiſchenrufe ſtörten. Als ſie am Ende der Ver⸗ ſammlung das Hitler⸗Lied anſtimmten, kam es zu einer Schlägerei bei der auch Stuhlbeine als Waffe benutzt wurden. Die Polizei erſchien und ſchließlich wurde auch noch die Schupo alarmiert, die aber nicht mehr in Tätigkeit zu treten brauchte, da die ſtädtiſche Polizei das Feld bereits behauptete. Es gab eine Anzahl blutiger Köpfe. Verhaftungen wurden nicht vorgenommen. Dem Mann in den Tod gefolgt * Kaiſerslautern, 30. Jan. Am 21. Januar ver⸗ unglückte der Lebensmittelvertreter Johann Petri bei einem Autounfall im Falltal bei Otterbach töd⸗ lich. Seine Frau, mit der er in glücklicher Ehe lebte, vermochte den Tod ihres Mannes nicht zu überwin⸗ den. Sie beſchloß, ihm freiwillig in den Tod zu folgen und nahm ihr drei Monate altes Söhn⸗ chen mit in das Jenſeits. Geſtern wurden beide gas vergiftet aufgefunden. eee ene Nleine Miiteiſungen * Darmſtadt 30. Jan. Heute vormittag kam von der Grube Meſſel der Alarmruf„Großfeuer“. Die Darmſtädter Feuerwehr rückte ſofort an die Brandſtätte ab. Dort war ein großer Oelbe⸗ hälter in Brand geraten, was eine mächtige Rauchentwicklung verurſachte. Die Feuerwehr griff ſofort ein und lokaliſierte den Brand, der auf die umliegenden Oelbehälter und auf die Grube ſich auszudehnen drohte. Menſchenleben ſind nicht zu heklagen. Ueber die Urſache des Brandes werden zurzeit Unterſuchungen angeſtellt. * Fremersdorf(Lothringen), 29. Jan. In der vorigen Nacht verſuchten zwei unbekante Männer die Stationskaſſe des Bahnhofs Fremersdorf zu plündern. Im nahen Wald hatten ſie gelauert, bis ſie glaubten, daß die Luft rein ſei. Durch den Raubüberfall vor einigen Monaten gewitzigt, hatte ſich der Beamte vom Nachtdieuſt jedoch mit einer Piſtole verſehen und bereitete den beiden Burſchen einen wenig herzlichen Empfang. Die Räuber machten ſich aus dem Staube und entkamen unerkannt. Als kurze Zeit ſpäter der Perſonenzug von Saarbrücken einlief, nahm man die Verfolgung auf, die jedoch er⸗ gebnislos verlief. Ein Beamter des Zugperſonals blieb zur Unterſtützung des Stattonsbeamten zurück. Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat Januar Ahein Pegel 27. 2829 80. 21. Necar⸗-Jegel 28, 29 80, fl. Hasel.51.7000 00fT, 800,7 7 0 Schuſterinſe!.50, 1 30.27 1460135 Mannheim.80 4,63 4895.08 80.05.86.50 2 958,01] Jaaſtfeld.941.912.9902. Maxau 5,19,.04.58.05.13] Plochingen 0,84 9,93 1221 08 Mannhein 485.75.53 4,58 479] Heilbronn.84 1/78 2,80 208 Kaub.90 4104.01.94 400 Köln 491 5 29.28 5 11/5 21 Chefredakteur: Kurt Fiſcher Verantwortlich für Politik: H. A. Meißner Feuilleton: Dr. Stefan Kayſer Kommunalpolitik u. Lokales: Richard Schönfelder„Sport u. Vermiſchtes: Willy Müller- Handelstell: Kurt Ehmer— Gericht und alles übrige Franz Kircher— Anzeigen und geſchäftliche Mit⸗ teilungen. Jakob Faude, ſämtlich in Mannheim— Herausgeber, Drucker und Verleger: Druckerei Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung G. m. b.., Mannbeim. R 1. 45 0 5— Rückſendung erfolgt nur bel Für unverlangte Beiträge keine Rückporto Geſchäftliche Mitteilungen Markenartikel billiger. Das große Seifenhaus Rennert mit ſeinen Filialen in allen Stadtteilen verkauft ſeit geſtern alle Markenartikel 10—20% billiger.(Siehe Juſerat in der geſtrigen Mittagsausgabe.) S391 1 12 der F TSCHAFrs- Neuen Mannheimer Zeitung Ur Mittag- Au Argentiniſch-auſtraliſcher Verkaufsöruck Unſichere Dispoſitionen als Folge der Kataſtrophenklauſel/ Altverzollter Ruß⸗Weizen bleibt ohne Beachtung/ Nachlaſſendes Angebot non Inlandweizen/ Flaues Roggen⸗, Braugerſte⸗ und Hafer⸗Geſchäft/ Befeſtigte Futtermittelmärkte Mannheim, 29. Jan. Der Weltweizenmarkt ſtand unter Ver⸗ kaufsdruck von Argentinien und Auſtralien, von denen das letztere eine Rekordernte erzielte und wo⸗ ſelbſt die finanzielle Lage derart iſt, daß ſo viel Wei⸗ zen wie möglich verkauft werden wird. Nach dem Dominion⸗Bureau of Statiſties betrug Kanadas Exportüberſchuß Ende Dezember 253 Millionen Buſhels à 27,2 Kg.). Selbſt, wenn man für das Früh⸗ jahr mit einer erhöhten Nachfrage rechnet, läßt ſich deshalb keine Preisbeſſerung erwarten, wenn nicht ſehr ungünſtige Witterungsverhältniſſe eintreten ſoll⸗ ten. Andererſeits kann die Spekulation bei dem gegenwärtigen Preisſtand auch mit keinen Verdienſt⸗ möglichkeiten bei etwaigen Baiſſe⸗Operationen rech⸗ nen. Die Entwicklung des Weizenmarktes, hat es mit ſich gebracht, daß an der Chicagoer Börſe jetzt Mais die Hauptrolle ſpielt: Mais wird in der Abteilung für Weizen und Weizen in der bisherigen Abteilung für Mais gehandelt! Die Weltweizenpreiſe ſpiegelt deshalb gegenwärtig nur die Liverpooler Börſe noch richtig wider— eine Tatſache, die bereits voll aner⸗ kannt wird. Wie man berichtet, beabſichtigt das ame⸗ rikaniſche Farmamt nicht, die Juli⸗Poſition zu ſtützen. Wenn das zutrifft, würde die Chicagoer Weizenbörſe wieder etwas an Bedeutung gewinnen. Gegenwärtig erwartet man am Weltmarkt keine gro⸗ ßen Preisänderungen. Sollten die Forderungen je⸗ doch durch argentiniſche und auſtraliſche forcierte Verkäufe weiter erheblich heruntergedrückt wer⸗ den, dann dürften vorausſichtlich bei der Spekula⸗ tion Käufe wieder an Anziehungskraft gewinnen. An unſerem ſüddeutſchen Markt ſpielen die agrarpolitiſchen Maßnahmen der Regierung zurzeit die Hauptrolle. Bei Niederſchrift dieſer Zeilen iſt die endgültige Feſtſetzung der Vermahlungsquoten zwar immer noch nicht bekannt gegeben worden, es verlautete jedoch mit Beſtimmtheit, daß für die nächſten beiden Monate 75 v.., für April/Mai 65 v. H. und für Juni/Juli 55 oder 50 v. H. in Ausſicht genommen ſind. Dabei ſoll der Ernährungsminiſter die Ermächtigung erhalten, die Vermahlungsquote jeweils im Laufe eines Monats wieder abzuändern, falls dafür beſondere Gründe vorliegen. Gerade durch dieſe Ermächtigung wird aber wieder erneut ein Unſicherheitsmoment in das Geſchäft getragen. So zweckmäßig die Feſtlegung der Quoten auf längere Zeit hinaus für die Großmühleninduſtrie an ſich wäre, ſo ſehr hängen nunmehr ihre Dispoſitionen wieder von den Statiſtiken ab, die dem Reichser⸗ nährungsminiſter als Unterlagen vorgelegt werden, ſodaß man gegen Ueberraſchungen innerhalb jeweils —14 Tagen nicht geſichert iſt, wozu dieſe ſoge⸗ nannte Kataſtrophenklauſel die Möglichkeit bietet. Auf alle Fälle bleibt mit dieſer Beſtimmung die Lage nach wie vor unklar. Es iſt auch die erwartete Befeſtigung und die regere Nachfrage nach deutſchem Weizen nicht in dem Maße eingetreten, wie angenommen worden war. Offenbar ſind, namentlich in Norddeutſchland, dieſe Wirkungen bereits eskomptiert geweſen, wie die dortige ſchlanke Aufnahme der herauskommenden Ware und die gut behaupteten Preiſe für ſpätere Sichten bereits in der letzten Woche gezeigt haben. Fachkreiſe ſind allerdings der Anſicht, daß es gerade für die füddeutſchen Großmühlen in den Monaten Mat Juni ſchwer halten wird, die nötigen Mengen Inlandweizen aufzubringen. Wenn dieſe trotzdem im Augenblick nicht ſtärker auf ſpätere Sichten kaufen, überhaupt im Einkauf die größte Vorſicht walten laſſen, ſo liegt dies in dem fortgeſetzt unbefriedigen⸗ den Mehlabruf. Eine am Montag dieſer Woche vorgenommene Preiserhöhung für Weizenmehl um 25 Pfennig per 100 Kilo hat lediglich für Februar März⸗Lieferungen einige Eindeckungen gebracht, während das Konſumgeſchäft weiter unbefriedigend verläuft. Auch für Roggenmehle war nur geringe Nachfrage vorhanden. Für deutſchen Weizen forderte man hier, je 100 Kilo, je nach Herkunft aus: Pommern, Februar⸗ Lieferung, 29.10, März⸗Lieferung 29.25, Pommern⸗ Mecklenburg, Februar⸗Lieferung, 29.25, Pommern⸗ Mecklenburg⸗Holſtein, Februar, 28.25 4, eif Mann⸗ heim; Sachſen⸗Saale, disponibel, frei Mannheim, 29.85, Februar⸗März 29.50/55, Kaſſa bei Ankunft; Mitteldeutſchland⸗ Thüringen 29.20/40, waggonfrei Mannheim⸗Ludwigshafen⸗Worms; Mark Branden⸗ burg, Februar⸗Abladung, 29.20, eif Mannheim; Un⸗ terfranken 28.90 und Württemberg, 75 Kilo, 27.75 1, bahnfrei Mannheim. Aus der Wetterau war nichts offeriert, ſelbſt Gebote von 28.65 /, für 74 Kilo ſchwere Ware brachten keine Angebote heraus, ein Zeichen, daß die Beſtände darin ſtark gelichtet ſein müſſen, wie auch die Angebote in norddeutſchem Weizen rarer geworden ſind. Von altverzollter Auslandsware war nur Ruß⸗ Weizen von Königsberg mit 32.50 4, Pa⸗ rität Mannheim, angeboten, der jedoch wegen ſeines geringen oder gänzlich fehlenden Klebergehaltes kaum Beachtung fand. Die Mühlen kaufen eher wie⸗ der direkt an den Seehäfen disponible gute Quali⸗ täten überſeeiſchen Weizens. Von dieſen offerierte man in hfl., je 100 Kilo: Manitoba I, Atlantic,.20, desgl., Pgeifie,.10, eif Mannheim, desgl. 1 At⸗ lantie, ſeeſchwimmend,.10, II.90, eif Rotterdam⸗ Antwerpen, desgl. I, Pacific, in Antwerpen dis⸗ ponibel,.00, II desgl..80, transbords Antwerpen;: Auſtral⸗Weizen, Lieferung März⸗April,.20 bord⸗ frei Antwerpen; Plata⸗Weizen, neuer Ernte, wo⸗ von inzwiſchen kleine Muſter hier eintrafen, die recht guten Ausfall zeigen; Baruſſo, 79 Kilo, Fehr.⸗ März,.35/45, eif Rotterdam⸗Antwerpen, desgl. 78 Kilo, ſeeſchwimmend,.50, 80 Kilo.60 und 80,5 Kilo .65, etf Antwerpen; Bahia Blanca, 77 Kilo, ſee⸗ ſchwimmend,.35, eif Antwerpen, desgl. 78,5 Kilo, .50, transbordé Antwerpen, desgl., 79 Kilb,.45, eif Antwerpen. Von Grieß⸗Weizen ofſferierte man Amber Durum IJ, Canada Weſtern, Februar⸗Ab⸗ ladung, mit.475 und desgl. II mit.15 eif Rotter⸗ dam. Die Geſamtentwicklung bleibt unklar, ſie hängt nach Anſicht des Getreideeinfuhrhandels im weſent⸗ lichen davon ab, ob Rußland im Frühjahr tatſächlich wieder mit größeren Angeboten herauskommt. Sollte dies nicht der Fall ſein, ſo dürften die an den wurden. europäiſchen Seehäfen lagernden wohl raſcher in den Konſum übergehen. Roggen wurde in guten mahlfähigen Quali⸗ täten verhältnismäßig wenig zu etwa 18,00—18,50 Mark, je 100 Kg., bahnfrei Mannheim, angeboten; es beſtand jedoch auch nur geringe Nachfrage. Braugerſte lag infolge der Verſchlechterung der Lage in der Malz⸗ und Brauinduſtrie ſehr ruhig. In Mittel⸗ und geringen Qualitäten beſteht weiter⸗ hin noch ziemliches Angebot, dem jedoch kein nen⸗ nenswertes Kaufintereſſe gegenüberſteht. Die Preiſe neigen unter dieſen Umſtänden eher zur Ab⸗ ſchwächung, was vereinzelt in Rückgängen um etwa 25 Pfennig, je 100 Kg., Ausdruck fand. Vom Aus⸗ land wurde auſtraliſche Chevalier⸗Gerſte ſee⸗ ſchwimmend, mit 125 Belgas, Februar⸗März⸗Abla⸗ dung mit 116 Belgas, je To., eif Antwerpen, ange⸗ boten. Inland hafer, der bekanntlich in der Quali⸗ tät ſehr verſchieden ausgefallen iſt, hatte nur ſehr kleinen Markt. Einige Ware wurde nach dem Nieder⸗ Weizenmengen b rhein verladen. Die Preiſe erfuhren gegenüber der Vorwoche keine weſentliche Aenderung. In Plata⸗Mais lag Angebot für in Rotter⸗ dam/ Antwerpen disponible Ware zu 4,25 hfl., eif Mannheim, und in Rhodeſia⸗Mais zu 5,50 hfl., eif Antwerpen, Kaſſa bei Ankunft, vor. Leinſaat, prompt, ſtellte ſich auf 10,75 hfl., Januar⸗Februar⸗März⸗Abladung auf 9,75 hfl., eif Rotterdam/ Antwerpen. Futtermittel hatten ſehr feſten Markt, ins⸗ beſondere wiederum Mühlennachprodukte und öl⸗ haltige Artikel, weil in beiden das Angebot faſt fehlte. In der Lieferung ölhaltiger Artikel iſt be⸗ reits eine ſtarke Verzögerung eingetreten und für Kleie, Futtermehl und Nachmehle ſind die Mühlen angeſichts ihrer ſchlechten Beſchäftigung größtenteils nicht mehr als Abgeber am Markte. Die Preiſe haben ſich gegen die Vorwoche durchſchnittlich um etwa 50 Pfennig, je 100 Kg., erhöht. Dieſe Feſtig⸗ keit gilt jedoch nur für prompte Lieferung, wogegen auf ſpätere Termine meiſt billiger anzukommen iſt. Verlangt wurden, je 100 Kg., für prompte Ware für Kleie, feine 9,75, mittelgrobe 11(nominell), grobe 1111,25, Weizennachmehl 16,50—17(meiſt nominell), Weizenfuttermehl 11,7512, Biertreber 10,25—10,75, Leinkuchen 16— 16,25, Palmkuchen—9,25, Kokos⸗ kuchen 13—13,25, Dari, mit Sack, 18,75 J, bahufrei Mannheim. Georg Haller. Nekonſtruktion der Mannheimer Gummi gesichert Sanierungsvorſchläge einſtimmig genehmigt— Die bekaunten Sanilerungsvorſchläge der Verwaltung der Mannheimer Gummi, Guttapercha⸗ und Asbeſtfabrik fanden in der geſtrigen abo. GV. ein ⸗ ſti'mmige Annahme. Annahme allerdings erſt nach mehrſtündiger Diskuſſion, immerhin aber eine Annahme, die getragen war von der Einſicht um die Verantwortung dem Werk, der Stadt und nicht zuletzt der Belegſchaft gegenüber. Damit iſt es gelungen, die Mannheimer Gummi aus ihrer gefährlichſten Situation herauszu⸗ ſteuern, denn durch die Annahme der Verwaltungs vor⸗ ſchläge bekommt der Vergleich mit den Gläubi⸗ gern(50 v..) Rechtskraft und wird die Neu⸗ finanzierung möglich. Die Aktionäre und insbe⸗ ſondere die Kleinaktionäre müſſen Opfer bringen, dafür wird aber ein Wirtſchaftsbetrieb erhalten, dafür wird von hunderten von Arbeitern und Arbeiterinnen ein Schickſal abgewendet, wie es bitterer nicht ſein kann. Hoffen wir, daß die Grundlagen, die in der geſtrigen Ver⸗ ſammlung für den Neuaufbau der Geſellſ aft geſchaffen wurden, ſich als ſo tragfähig erweiſen, daß dem Chroni⸗ ſten nichts anderes übrig bleibt, als nur noch von wachſen⸗ der Rentabilität zu berichten. * Die G. V. wies einen recht guten Beſuch auf; vertreten waren 878 700 StA. mit 43 685 Stimmen und 5000% VA. mit 10 000 Stimmen. Der Vorſitzende, Kommerzienrat Jörgen, erwies ſich als ein konzillianter Verhandlungs⸗ leiter, deſſen ruhiger und ſachlicher Führung es wohl zu⸗ zuſchreiben iſt, daß der Ton der ganzen Verſammlung auf einen hohen, von ſachlichem Ernſt getragenen Niveau ſtand. Die Verwaltung gab nochmals einen Bericht über die Ent⸗ wicklung, die zu der Zahlungseinſtellung geführt hat und über die Verhandlungen um die nierung der Geſellſchaft, deren Einzelheiten ſchon mitgetettt Neu iſt, daß der Verluſt, der ſich laut Status vom 20. 9. auf 426 000 4 ſtellte, durch die Koſten des Ver⸗ gleichsverfahrens, die mit etwa 60 000/ zu veranſchlagen ſind, durch die Verluſte beim Barverkauf der Warenvorräte und die Notwendigkeit angeſichts des weiteren Rückganges der Preiſe der Fertigwaren dieſe entſprechend niedriger zu bewerten, ſich nach einem auf 31. Dezember 1930 aufgemach⸗ ten Status auf 717154 4 erhöht hat. Die Geſeu⸗ ſchaft beſchäftigt heute noch rund 515 Arbeiter und Angeſtellte in der Gmmiwarenfabrik, während durch den Verkauf der Aſbeſtfabrik auch deren Fortbeſtand und die Beſchäfttgung eines großen Teils ihrer Arbeiter und Angeſtellten geſichert worden iſt. Die Ver⸗ waltung betonte, daß nach genau geprüften Rentabilitats⸗ berechnungen die beſtimmte Hoffnung gehegt werden dürfe, daß die Geſellſchaft auf der ſanierten Baſis mit einer au⸗ gemeſſenen Rente arbeiten könne. Die G. V. genehmigte ſodann unter dem Eindruck der abſoluten Notwendigkeit ohne Ausſprache die Einzie⸗ hung von 500 0 W., die der Geſellſchaft unentgeltlich zur Verfügung geſtellt werden, ſowie die Herabſetzung des St. im Verhältnis 10:1 von 1,2 Mill.% auf 120 000„ zur Abdeckung des Fehlbetrags und zu Ab⸗ ſchreibungen. Die Diskuſſtion ſetzte bei der Wiedererhöhung des Grundkapitals ein, die bekanntlich um 400 000 Mark auf 520 000„ durch Ausgabe von 1200 auf den In⸗ laber lautende VA. zu je 100 und 280 VA. zu je 1000„ in Beſſerſtellung der Kleinaktionäre Vorſchlag gebracht wurde. Nach dem Opfer, das die Klein⸗ aktionäre zu bringen haben, wandten ſich dieſe mit gewich⸗ tigen Argumenten gegen die Ausſtatt un g der V., die, wie ebenfalls ſchon mitgeteilt, vorweg 8 v. H. Dividende erhalten und dann an dem verbleibenden Reſt eines Reingewinns wiederum im gleichen Verhältnis wie die alten StA. teilhaben ſollen. Alle Redner der Krein⸗ aktionäre erblickten in der weitgehenden Dividendenbevor⸗ zugung der VA. eine ungebührliche Härte, die umſomehr ins Gewicht falle, als die Kleinaktionäre durch dieſe Be⸗ vorzugung der neuen VA. ja nicht einmal die 10 v. H. ihres früheren Beſitzes erhalten, ſondern durch die kurs ⸗ mäßige Bewertung tatſächlich nur über einen gerin⸗ geren Wert verfügen würden. Man anerkannte allſeits die Schwierigkeiten der Beſchaffung neuen haftenden Kapitals und war ſich über das Riſiko, das die neuen Geldgeber ein⸗ gegangen ſind, allgemein klar, betonte aber doch mit Recht, daß nach der jahrelangen Dividendenloſigkeit der Stamm⸗ aktionäre und dem jetzigen Kapitaleinſchnitt die Ausſtat⸗ tung der VA. eine zu ungerechte Bevorzugung der neuen Aktien ſei. Die Kleinaktionäre beantragten deshalb, daß nach der Vorwegbefriedigung der VA. mit 8 v. H. den St A. ebenfalls eine Dividenden garantie bis zu 8 v. H. eingeräumt werden ſolle, während ein alsdann verbleibender Reſt zu gleichen Teilen gehen ſoll. Die Verwaltung hatte in dieſer Beziehung jedoch eine gebundene Marſchlinie bekommen und teilte mit, daß das Konſortium ſich nur bis zum Ablauf der G. V. an feine Zuſage gebunden hält und daß die Verwaltung darum den vom Konſortium gegebenen An⸗ trag zur Abſtimmung ſtellen müſſe. Dieſer Antrag wurde mit 33600 gegen 10035 Stimmen an genommen. Es ergab ſich darnach eine ſtar ke Min o⸗ rität gegen den Verwaltungs antrag. Die Abſtimmungspauſe wurde zu internen Ver⸗ handlungen benutzt, ſo daß nach dem vorliegenden zahlen⸗ mäßigen Ergebnis der Abſtimmung das Konſortium durch den Vorſitzenden mitteilen laſſen konnte, daß es in⸗ ſofern zu einer Konzeſſion bereit ſei, daß nach den 8 v. H. für die VA. die Stammaktien zunächſt 5 v. H. bekommen ſollen und dann der Reſt gleichmäßig zwi⸗ ſchen beiden Aktiengattungen geteilt werden ſoll. Die Aus⸗ ſprache hatte alſo für die Kleinaktionäre doch noch ein poſi⸗ tives Ergebnis. Die nochmalige Abſtimmung ergab die einſtimmige Annahme des geänderten An⸗ trages. Das Uebernahmekonſortjum, dem die Deutſche Bank, die Bankfirma Delbrück⸗Schickler, Berlin und die Fa. Becker u. Haag in Berlin angehöbren, ver⸗ pfichtet ſich, den alten Aktionäre auf ſe eine 10:1 zu⸗ jammengelegte Aktie eine neue V. A. z u 100 anzubieten. Die Neuwahl des A. R. ergab: Geheimrat Frhr. von Gienanth(Eiſenberg, Pfalz), Albert Haag ſen.(Berlin), Kommerzienrat Otto Jörgen(Mannheim] und die Rechtsanwälte Dr. Rie⸗ ſterer und Dr. Zutt(Mannheim), wobei bedauerlicher⸗ weiſe der Wunſch der Kleinaktionäre auf Zuwahl eines ihres Vertreters, ein an ſich auch ſchon beſttzmäßig durchaus berechtigtes Verlangen, nicht ſtattgegeben wurde. Schließlich wurde die Firma in„Mannheimer Gummifabrik A..“ geändert und die entſprechende Statutenänderung gutgeheißen. Die VBörſenwoche Starke Auftriebskräfte am Werk Die abgelaufene Börſenwoche zerfällt in zwei deutlich von einander ſich abhebende Teile. Im erſten ſpielte die UÜltimoregulierung eine Hauptrolle, im zweiten brachte ſich ein Deckungsbedürfnis der Baiſſe⸗ partei in einem bisher ſelten beobachteten Ausmaße zur Geltung. Damit hängt es zuſammen, daß die erſten Tage im Zeichen freiwilliger oder auch unfreiwilliger Verkäufe ſtanden, während die letzten einen kräftigen Auftrieb der Kurſe brachten. Aber ſelbſt die ſchwächeren oder ſchwachen Börſentage ließen eine gewiſſe Widerſtandsfähigkeit erkennen, aus der Optimiſten die Lehre zogen, daß für eine weitere Abwärts⸗ dewegung der Kurſe nur wenig Spielraum vorhanden ſei. Die beſonnenen Elemente, die genau wiſſen, daß die Bäume nicht in den Himmel, aber auch nicht mit der Krone in die Erde zurückwachſen, haben diesmal recht behalten. Wie ſtark das Decouvert an den deut⸗ ſchen Börſen ſein muß, ergibt ſich aus der Tatſache, daß ſchon ein leiſer Anſtoß genügte, um ſtärkere Kursgewinne auszulöſen. An anregenden Momenten hat es in der ab⸗ gelaufenen Woche nicht gefehlt, die geeignet waren, der Börſe wieder neuen Mut einzuflößen. Die Dividenden⸗ erklärung der A. E. G.(7 v. H. nach 9 v..) bildete inſo⸗ fern eine nicht unangenehme Ueberraſchung, als man ſich ſchon mit einer Z3proz. Herabſetzung des Dividendenſatzes vertraut gemacht hatte. Darüber hinaus gab die Bereit⸗ ſtellung eines 50 Millionenkredites durch die A. E.., Sie⸗ mens, Bergmann und Brown Boveri an die Reichsbahn zwecks Elektrifizierung der Strecke Augsburg— Stuttgart der Börſe Veranlaſſung, ſich auf ihre führenden Werte zu beſinnen. Siemens u. Halske im beſonderen profi⸗ tierten von der Beibehaltung der Dividende in Vorjahrs⸗ höhe(14 v..) und von den befriedigenden Ziffern des Ab⸗ ſchluſſes. Der Druck, der bisher auf dem Bankaktten⸗ markte lag, wurde etwas gemildert durch den Abſchluß der Reichskredit⸗Geſ., die zwar eine proz. Dividendenermäßi⸗ gung auf 7 v. H. vorgenommen hat, deren Gewinn aber dazu ausgereicht hätte, wieder 8 v. H. zur Verteilung zu bringen. Am ſtärkſten trat das Deckungsbedürfnis in⸗ und ausländiſcher Baiſſeſpekulanten am Farben⸗ markt in Erſcheinung. Bei recht lebhaften Umſätzen konnte der Kurs um etliche Prozent anziehen, ohne daß es einer Unterſtützung durch die Bankwelt bedurft hätte. Ver⸗ hältnismäßig vernachläſſigt blieb der Montanaktien⸗ markt, da auf ihm der Verluſtabſchluß von Krupp laſtete. Allerdings wird die Dividende des Stahlvereins in unter⸗ richteten Kreiſen weiterhin auf—6 v. H. geſchätzt. Das Intereſſe für oberſchleſiſche Montanpapiere erklärt ſich aus der im Zuge befindlichen Umgruppierung, die darauf hinausläuft, mit Unterſtützung der Regierung das Aktien⸗ kapital der Vereinigten Oberſchl. Hüttenwerke auf die Oberſchl. Eiſenbahn⸗Bedarfs⸗Geſ. zu überführen. Von Braunkohlenwerten waren Ilſe und Rhein⸗Braunkohle, die beide ihren vorjährigen Dividendenſatz von 10 v. H. bei⸗ behalten wollen, auf ſchlechte Abfatzverhältniſſe vorüber⸗ gehend gedrückt. Sehr wechſelvoll war dte Kursbewegung in Deutſche Oinoleum. Als verlautete, daß die locker ſitzenden Pa⸗ kete mit Hilfe der DD⸗Bank nach Holland abgeſtoßen wor⸗ den ſind, konnte der Kurs um etwa 10 v. H. des Wertes an⸗ ziehen. Späterhin unterlag das Papier jedoch wieder grö⸗ ßeren Schwankungen, da ſich der Verkauf zunächſt noch nicht beſtätigte. Die Aktien der Karſtadt⸗Geſellſchaft konn⸗ ten ſich nicht nennenswert erholen, da das Ausland fort⸗ geſetzt als Verkäufer auftritt. Eine ausgeſprochene Beſſe⸗ rung erfuhren Kunſtfeidenpapiere(Aku, Bem⸗ berg), in denen ſich die Baiſſeſpekulation zu weit vorgewagt hatte. Der geſtrige kleine Rückſchlag iſt bekanntlich mehr techniſcher Natur, weil die Spekulation die Gelegenheit einer Gewinnmitnahme nicht verpaſſen wollte und zum andern aus dem Wiederbeginn der Reichstagsarbeit ein nicht unerheblicher Unſicherheitsfaktor entſpringt. Am Markte der heimiſchen Renten zeichnete ſich Neubeſttzanleihe aus den bekannten Gründen durch Feſtig⸗ keit aus, auch Altbeſitzanleihe wurde leicht mitgezogen. Für Goldpfandbriefe zeigte ſich eher etwas Nachfrage, Reichs⸗ bahn⸗ Vorzugsaktien lagen feſter.— Von Auslandsrenten waren Oeſterr. Silberrente auf das„Silberurteil“ gefragt. Auch Kronprinz Rudolf⸗Bahn fanden Beachtung. Iduna-Germania-Verſicherungsgrupye Sitzverlegung nach Berlin Die av. HV. der Germania⸗⸗ Iduna ⸗Lebeyz ö verſicherungs⸗AG. beſchloß die Durchführung der Firmenänderung der Gefellſchaft in Iduna ⸗ Ger, mania Lebens⸗Verſicherung⸗ AG. Gleichzeitg wurde die Sitzverlegung der Geſellſchaft von Stettin nach Berlin genehmigt. Damit befindet ſich der Sitz der ge⸗ ſamten Iduna⸗Germania⸗Gruppe in Berlin. Auf Anfrage wurde mitgeteilt, daß man hoffe, die in Stettin noch ge⸗ legenen Grundſtücke vorteilhaft verkaufen zu können. Berlin ſei eine Erweiterung der Räumlichkeiten nicht nötig. In der anſchließenden HV. der Iduna⸗Trans por und Rückverſicherungs AG., die jetzt bekanntlich die Holdinggeſellſchaft für die Mehrheiten ner Iduna⸗Germania⸗Verſicherungsgeſellſchaften und für noc zu erwerbende Beteiligungen darſtellt, wurde die Erl höhung des Grundkapitals um bis zu 20 Mtl. auf 30 Mill.„l beſchloſſen. Die Durchführung dieſer Raps talerhöhung ſoll ganz oder teilweiſe ſpäteſtens bis zum 1. Juli 1934 erfolgen. In den Aufſichtsrat wurden Präſi⸗ dent Sturhahn und Konſul Dr. Pleſch zugewählt. Die Iduna Transport⸗ und Rückverſicherungs⸗AG. meist für das am 30. Juni 1930 beendete Geſchäftsjahr einen Geng winn von 14 631(11 046)„ aus, der vorg e tragen wird. Die geringe Erhöhung der Prämieneinnahme von 919 825 auf 971646 4 trotz der Uebernahme des Transport geſchäfts der frühern Germania Allgemeine iſt darauf zu, rückzuführen, daß die Geſellſchaft in der Auswahl ihres He. ſchäfts außerordentlich vorſichtig war und ſich darauf he. ſchränkte, nur reine Transportverſicherungsgeſchäfte zu be. treiben. 1 * Dividendenreduktion der Bank des Berliner Kaſſen⸗ vereins auf 7(8) v. H. Der Verwaltungsrat beſchloß, der GV. am 26. Febr. eine Dividende von 7(i. V. 8) v. H. auf die StA. vorzuſchlagen. Da das Inſtitut Zentrale i die Effektenabrechnung des Berliner Bankgewerbes ist, es naturgemäß unter der Börſendepreſſion empfindlich leiden müſſen. Bereits im Vorjahre war ein erhebliche Umſatzrückgang eingetreten, doch konnte für 1929 noch eine Dividende von 8 v. H. aufrechterhalten werden. Angeſſchs der ganzen Verhältniſſe war ein Rückgang der Ausſchſ, tung für 1930 mit Beſtimmtheit zu erwarten; er fällt mit 1 v. H. ſogar verhältnismäßig milde aus. * 1175proz. Dividende der Oeſterreichiſchen Nation bank. In der geſtrigen Sitzung des Generalraotes der Oeſterreichiſchen Nationalbank unter Vorſitz des Präſiben⸗ ten Reiſch wurde auf Grund eines vom Generaloireklor der Oeſterreichiſchen Nationalbank Dr. Brauneis erſtgttelen Berichtes über den Rechnungsabſchluß für 1980 beſchloſfen, der regelmäßigen Jahresſitzung der Generalverſammlit die am 20. März ſtattfindet, nach Vornahme der ſatzung mäßigen Dotationen eine 114proz. Dividende(1. N. 2270 v..] zur Verteilung vorzuſchlagen. 4 * Ausdehnung der JG. Farben⸗Jntereſſen in Italieſſe Wegen Angliederung der bisher dem Italgas⸗Konzern an⸗ gehörigen Aena, welche neben Sprengſtoff⸗ und phormg⸗ zeutiſchen ſowie Farben⸗Intereſſen auch an der Kunf⸗ ſeiden⸗Induſtrie beteiligt iſt, an die Montecatini ß nach einer Meldung der BBZ. Verhandlungen im Gange, an denen die Banca Commerctale nicht unbelei⸗ ligt iſt. Die Verhandlungen haben bereits zu eiter Option für die Montecatini⸗Gruppe geführt. Da aber das Aktienkapital von 126 Mill. Lire, weiter die ſelb⸗ ſtändig firmierenden Untergeſellſchaften mit 100 Mill. Lite Kapital und die hohen Schulden der Aena ein zu große Riſiko ſeien, ſo habe mon verſucht, ſich Auslandhilſe zu verſchaffen, in erſter Linie bei der JG. Farbenindu⸗ ſtrie. Die Verhandlungen ſeien über das Vorſtadlux der Beſichtigungen und finanziellen Unterſuchungen bereits hinausgegangen, aber in den letzten Tagen unterbrochet worden. Wir geben dieſe Meldung mit Vorbehalt wieder, du eine Beſtätigung nicht zu erlongen war. i Nähmaſchinenfabrik Karlsruhe, vorm. Haid u. Nez (Eig. Dr.) In der geſtrigen GV. waren von 3 Mill. AK. 2 440 000/ vertreten. Die Regularien wurden ein ſtimmig genehmigt. g * Zeiß⸗Ikon AG., Dresden.— Dividendenerhöhung In der AR.⸗Sitzung wurde beſchloſſen, für das abgelaufene Geſchäftsjahr eine Dividende von 77½(i. V. 6) v. H. in Vorſchlag zu bringen. * Einigungsverhandlungen bei Doerr u. Reinhart. Wit verlautet, haben in letzter Zeit unter Leitung des Mann⸗ heimer RA. Dr. Hachenburg zwiſchen den Lederwerkel Doerr u. Reinhart und der Dresdner Bann einerſeits, und den Ledergruppen Heyl⸗Freuden⸗ berg und Adler u. Oppen Einigungsverhandlungen ſtattgefunden, die zunächſt zu einem Waffenſtillſtand von vier Wochen ge. führt hahen. Die Anregung zu dieſen Verhandlungen von Berlin ausgegangen und fällt zeitlich zuſammen mit den Bemühungen des Wormſer Oberbürgermeiſters in der gleichen Angelegenheit. * Badiſche Landwirtſchafts⸗AG. für Ein⸗ und Verkauf Karlsruhe. In der GVB. wurden die Regularten erledigt und beſchloſſen, den Verluſt von 1712 4 vorzutrogen. Metallpreisinde⸗ Die Preisindexziffer der„Metallwirtſchaft“ ſtellte ſih am W. Januar 1951 auf 74,6 gegen 75,1 am 21. Jan. 1001 (Durchſchnitt 1909—13 gleich 100), fiel alſo um 0,7 v. g, Für die einzelnen Metalle wurden folgende Einzelinder ziffern errechnet: Kupfer 72,1(72,3), Blei 84,4(88,0), Jen 52,4(53,4), Zinn 62.8(64.), Aluminium 118,1(1% Nöckel 107,7(107,7), Antimon 86,7(84,8). „ Frachtbaſis Oberhauſen bleibt. Wie mit Sicherhel u erwarten war, ſind die geſtrigen Ver hand lunge! in Düſſeldorf über eine Aenderung der Frachtbaſts Ober, haufen für die Mitteldeutſchen Werke, die bekanntlich einen dahingehenden Antrag geſtellt hatten, erge bn! los verlaufen. Die weſtdeutſche ei fen ſchof fende und ⸗ verarbeitende Induſtrie erklärte von vor herein, daß eine Verlegung der Frachtbaſts von Weſ⸗ deutſchland nicht in Frage dommen könne. Aber anch dit Vertreter der oſtdeutſchen Eiſeninduſttit wandten ſich gegen die Mitteldeutſchen Werl Nach diefen Erklärungen ſtand das Ergebnis der Be hondlungen feſt. Es bleibt bei der Frochtbaſts Oberhau len. Die Mitteldeutſchen Werke haben an ſich zwar die Mige lichkeit, ſich mit ihren Abänderungsvorſchlägen an die ſächſiſche und an die Reichsregierung zu wenden, abet noch Lage der Dinge ſind ſolche Verſuche jedoch ausſichtsloß Vermahlungszwang 75 vH. bis März April⸗Mai 65 v. H. und Juni⸗FJuli 50 v. H. Berlin, 30. Jan. Unter Ablehnung aller anderen Az⸗ trüge wurden vom Volkswirkſchaftlichen Ausſchuß Reichstages die vorgeſehenen Vermohlungszwangs⸗Ouotes genehmigt, d. h. in den Monoten Februar und Man ſind je 75 v.., in den Monaten April⸗Mat ſe 9 v. H. und in den Monaten Tun un d Ju bi je 50 5.. Inlandsweizen zu vermahlen. heimer andererſeits * Mehlpreiserhöhung. Der Preis für Weizennel Spezial 0 wurde heute von der Mühlenkonvention um Pfg. auf 43/ für die 100 Kilo erhöht. Deviſenmarkt Im beutigen Frühverkehr notieren Pfunde gegen New Hort. 488.52[ Schweiz. 25,12½ Stocholm. 1814, Paris 112392 delaub:. 127078 Madrid 4 0 Brüſſel 34.83 Oslo 158, 167½ Dollar geg-Rm. 14 Mailand 92.76 Kopenhagen 18.16% Pfunde„„ U Frachtenmarkt Duisburg⸗Ruhrort 30. Jal. Das Geſchäft an der heutigen Börſe wor wieder äußerſt ſtill. Bergreiſen wurden nicht vergeſſen. Die 1 fracht erfuhr mit 80 Pfg. bis 1 ab hier bzw. ab Kang nach Rotterdam inkl. Schleppen keine Aenderung. Be und Talſchlepplohn blieben unverändert. 1 51 Nummer . Samst 31. J 195 5;. Samstag, 31. Januar 1931 Neue Maunheimer Zeitung/ Mittag⸗Ausgabe UHergo ö 2 eliſche Gemei 5 rd 5 15 a 1 0 Evangeliſche Gemeinde Johanniskirche: Donnerstag abend 8 Andacht, Pfr. Jveſt. ſtunde. Donnerstag mittag 4 Frauen ⸗Miſſionsverein: gelegenheit; 5 5 — aniag, den 1. Februar 193. Lutherkirche: Mittwoch abend 8 Andacht, Pfarrer Jundt. abends 8 Jugendverein. Samstag nachm. 9 Jugendchor. Kerzenweihe, Prozeſſion und Amt; 1 Trinktatiskirche:.30 Predigt, Vikar Mill; 10 Predigt, Pfr. Melauchthonkirche: Mittwoch abend 8 Bibelſtunde, Pfarrer Süddentſche Vereinigung für Evangeliſalion und Gemein⸗ mit Predigt; nachm. 2 Chriſtenlehre 1 Holtesbienſt- Ordnung Roſt; 11.15 Kindergottesdienſt, Vikar Mill: 11.15 Chriſten⸗ lehre, Pfarrer Roſt; 8 hl. Abendmahl, Pfarrer Rer S riſtuskirche: Mittwoch abd. 8 Andacht, Vikar Dr. Barner. Friedenskirche: Mittwoch abend.30 Bibelſtunde, Landes⸗ kirchenrat Bender. Rothenhöfer. Dialoniſſenhaus: Mittwoch nachmittag 8 bis 5 Uhr Bafler Evangeliſche Gemeinſchaft, U u. nachm. 4 Predi tesdienſt, Prediger Kindergottesdienſt. äbend 8 Bib 0 Mittwoch ſchaftspflege([Landesk. Gemeinſchaft], Lindenhofſtr. 34: Sonntag abend.30: 50. Jahrestagsfeier des Jugend⸗ f 7 Montag 8 2 Corp. Corporis⸗Ehriſti⸗Bruderſchaft. St. Bonifatiuskirche: 6 Frühmeſſe 7 hl. Meſſe; 8 Singmeſſe mit And es Predigt Konkordienki 0 10 Predigt, Pfarrer Horch; 11.15 Kinder⸗ Miſſions⸗ Frauenverein. bundes f. E. C. Wartburg⸗Hoſp 4. 7— gottesdienſt⸗ ar Karle; 11.15 Chriſtenlehre f. Knaben, Fendenheim: Donnerstag abd. 8 Andacht, Vik. Störzinger. ö Mitgliederſtunde. Mittwoch 8 Bibelbeſprechung. Sams⸗ mit Prozeſfion, Hochamt mit Pr Pfarrer Horch; 12 Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer[ Käfertal: Donnerstag abend.45 Andacht, Vikar Reich, tag.15 Männerabend. Jugendbund f. E.., a] junge Predigt; 2 Chriſtenlehre für enz, 6 Predigt, Vikar Dr. Schittz. Matthäuskirche Neckarau: Donnerstag abend.30 Wochen⸗ Münner: Sountag.30 Jahrestagsfeier Wartburg⸗Hoſpiz, Ehriſti⸗Bruderſchaft mit Segen. 5 der 1750 1 Jugend.] gottesdtenſt, Bikar Braun. a Dienstag 8 b Fungfrauen: Sonntag 4 u. Donners⸗ Städt. Krankenhaus: 6 Frühmeſſe neſſe m. der, redigt, Vikar Schmitt, Rheinau: Donnerstag abend 8 Abendgottesdieuſtt. tag 8. Knabenbund: Samstag.30 f. Knaben v. 10—15 G. St. Joſefskirche Lindenhof: Be 9 1 zeitig 5 85 1 5 S ofen: Donnerstag abend 8 Uhr Wochengottesdienſt⸗ Blaukrenzverein Mannheim J. Meerfeldſtr. 44. Sonntag 7 Kommunfon Meſſe; 8 S zredt i gt, Bikar Schmitt; 11 Kindergottes⸗ Bilar lidt. vorm. 11 Hoffnungsbund Gärtnerſtr. 175 abends 8 Blau⸗ Kerzenweihe, Prozeſſion der 1 3 f f Pauluskirche Waldhof: Mittwoch abend.30 Andacht im kreuzſtunde. Montag abend 8 Bibel⸗ und Gebetſtunde. 1145 Singmeſſe mit Predigt; r ge⸗ 10 Predigt, Pfarrer Walter; 11.15 Chri Koufirmandenſaal, Pfarrer Clormann. Mittwoch nachm. Hoffnungsbund; abends 8 Blaukrenz⸗ Mädchen; 2 Corporis⸗Chriſti⸗Bruder rage r Walter und Landeskirchenrat Bend Wallſtadt: Donnerstag abend 8 Wochenkirche im Gemeinde⸗ ſtunde. Samstag abend 8 Jungmännerkreis. St. Jukobuskirche Neckarau: 7 Frühmeſſe; 8. 0 ge⸗ rede 6 haus, Pfarrer Marx. Die Heilsarmee, C 1. 15. Sonntag vorm..30 Heiltgungs⸗ nrtt ir 500 is für Jünglin In int, Pfarrer Emlein; 11 Chriſten 8 2 Semei verſammlung; Sonntag u. Mittwoch 8 Heilsverſammlg.; amt mit Predigt; 11.15 Singmeſſe m nüt kehre für farrer Emlein; 11.15 Kindergot(Diakoniſſer 1 luth. Gemeinde 8 8 01 Freitag 8 Heiligungs⸗Verſammlung. Sonntagsſchulen: Chriſtenlehre für Mädchen; 2 Corpori „ dienſt,„ 11.45 Chriſtenlehre für Mädchen, ziakoniſſeuhauskapolle, E 7. 20% Sonntag nachmittag.00 Sonntag 11 u..30; Mittwoch 5: Donnerst. 4 Liebesbund⸗ ſchaft mit Segen. 98 ö 8 zredigt, Pfarrer Jveſt. ö Predigt, Pfarrer Wagner. Kollekte für den Gotteskaſten. Methodiſten⸗Gemeinde Sl. Paul:.15 Und 11 Singmeſſe mit Predigt. i a, Ur. Frangmann; 11.15 Kinder⸗ Die Chriſtengemeinſchaft Eben⸗Ezer Kapelle, Ahgartenſtraße 26. Sonnteg vorm..90 St. Sansiskrak ade dutdhel Aim an Predigt 14 11.15 Chriſtenlehre fes Bewegung zur religisſen Erneuerung. Predigt, Prediger Kehrer; 11 S0 ſchule abds..0] meſſe mit Frühpredigt:.30 Amt mit pre noc Sonntag vormitt. 10 im Rückgebäude I 6. 11(am Ring): Sonntagsfeter, Prediger Kehrer.— Mittwoch abend 8 Kapelle der Spiegelfabrir 11 Singmeſſe und 35 Die Menſchenweihehandlung(öffentl. Gottesdienſt und] Btibel⸗ u. Gebetſtunde.— Donnerstag nachm. J Frauen⸗ 2 Kapelle der Spiegelſabntt un Scheler e ienſt n Mill. 5 N Predigt); 11.15 Sonntagsfeier f. Kinder. Mittwoch 20.15 Miſſions⸗Verein. Predigt ee e 725 Jür⸗ Wend ee Napi⸗ ed 11 Kin⸗ in U 6. 11:„Die Kunſt als ſinnlich⸗ überfinnliches Er⸗ Katholiſche Gemeinde 3 N ruderſchaft;.30 Sonntagsabendandacht zum 5 855 n r en. lebnis“, Vortrag von Pfarrer W. Salewſki. Dienstags a1 6 Jemeinbe Imit Segen.„„ räſt⸗ Neues 5 Ne Predigt, Pfarrer Kiefer. und Freitags vorm. 9 Menſchenweihehandlung in der Sonntag, den 1. Februar 1981. St. Bartholomäuspfarrkirche Sandhofen:.80 räſi⸗ Diakoniſſenhaus: 10.30 Predigt, Pfarrex Scheel. f Kapelle der Hch.⸗Vanz⸗Krankenhauſes, Lindenhof. Obere Pfarrei[Jeſuftenkirche!: Von 6 an Beichtgelegenh. Frühmeſſe mit Kommunion;.30 Schülergottesdien nheim: 10 Predigtgot enſt, Vikar Störzinger: 5 335333000“ 55 6 Früßmeſſe;.45 hl. Meſſe: 7 ingmeſſe mit Predigt; Predigt; 10 Predigt und Amt; nachm..30 Chriſtenlehre weiſt indergottesdienſt, Störzinger; nachm..15 Vereinigte evangeliſche Gemeinſchaften.0 Kindergottesdienſt m. Predigt;.30 Hauptgottesdienſt] für Mädchen und Sühne⸗Andacht. 5 a Ge für Knaben, Vikar Störzinger. Evang. Verein für innere Miſſion, A.., Stamitzſtr. 18: mit Predigt u. Amt; 11 hl. Meſſe mit Predigt; nachm. 2 St. Laurentiuskirche Käfertal: 690 Beichte und Austeil gen e e Pfr. Luger, 11.15 Kinder⸗ Sonntag und Montag Gemeinſchafts konferenz: Sonntag Krippenfeter mit Predigt, Andacht, Kindheit⸗Jeſu⸗Segen der hl. Kommunton; 745 Frütmeſſe: 9 Prei u. von a e r Luger;.30 Chriſtenlehre f. Knaben, vorm. 10 Eröffnungs⸗Verſammlung; 3 und 8 Bibliſche und Segen mit dem Allerheiligſten. 5 11 Schülergottesdienſt mit Predigt; port T. 5 Referate. Montag.90 und 8 Bibliſche Referate. St. Sebaſtiaunskirche(Untere Pfarrel): 6 Frützmeſſe u. Be: für Mädchen; 2 Corp. Chriſti⸗e f 4 rche Neckarau. 9 C hriſtenkehre Nordpfarrei, Pfr. Landeskirchliche Gemeinſchaft ethesda Heim“, I. 11. 4. ginn der Beichtgelegenheit; 7 hl. Meſſe; 8 Singmeſſe mit St. Antoniuskirche Rheinau:.30 Bei 1 10 Predigt, Pfarrer Maurer 11 Kindergottes⸗ Sonntag 2 Kinderſtunde; 4 Jugendverein; abends 8 Ge⸗ Predigt;.30 Hauptgottesdienſt mit Predigt und Amt; Frühmeſſe;.15 Kerzenweihe mit Li Ge. dieuſt Nordpfarrei, Pfarror Maurer, miſchte Verſammlung. Dienstag abend 8 Männerſtunde⸗ 11 Kindergottesdienſt mit Predigt; 2 Chriſtenlehre für Hochamt, anſchließend Chriſtenlehre für Jüt ge if be. Rheinau:.30 Predigt, Pfarrer Vath(Kirchenviſitation zugl..45 Evangeliſationsvortrag Schillerſchule Almen⸗ Mädchen;.30 Corp.⸗Chriſti⸗Bruderſchaftsand. m. Segen. Jungmädchen; 11 Schülergottesdienſt mit Predigt; u be- Ich. den Herrn Dekan Kirchenrat Maler); 11.30 Chriſten⸗ hof. Mittwoch abend 8 Gebetſtunde. Donnerstag nachm. 4 Neues Thereſien Krankenhaus:.15 hl. Meſſe: 8 Sing⸗ Muktergottes⸗Veſper mit Segen. lehre für Knaben und Mädchen; 2 Kindergottesdienſt. Frauenſtunde; abends 8 Bibelkränzchen für ig. Mädchen meſſe mit Predigt. 0 St. Thereſia vom Kinde Jeſu Pfingſtberg⸗Hochſtett(Secken⸗ f ochſtett(. 5 .30 Hauptgottesdienſt, Vikar Schmidt; Sandhofen:.20 up Ehriſtenlehre für Mädchen, Vikar Schmidt; 11.30 Kinder⸗ gbttesdienſt, Vikar Schmidt. 10.45 Sectenheim:.30 Hauytgottesdienſt. Pfarrer Kunz; 12.30 Kindergottesdienſt, Pfarrer Kunz; 1 Chriſtenlehre für Mädchen, Vikar Ebding;.30 Abendgott Vik. Ebding Pauluskirche Waldhof:.45 Chriſtenlehre* Knaben, Pfr. Flormann;.30 Hauptgottesdienſt, Pfarrer Clormann; 10.45 Kindergottesdienſt, Pfarrer Elormann. 8 Wallſtadt:.30 Hauptgottesdienſt, Pfr. Marx; 10.80 Ehriſten⸗ lehre, Pfarrer Marx; 11 Kindergottesdienſt, Pfr. Marx. Wochengottesdienſte: 8 5 Trinitatiskirche: Dienstag abend 8 Andacht, Pfarrer Roſt. Mittwoch vorm. 7 Morgenandacht. von 15—18 Jahren. Freitag abend 8 Evangeliſations⸗ vortrag Pfingſtberg, Oſterſtraße 30. Verein für Jugendpflege„Haus Salem“ e.., K 4. 10. Sonntag 2 Sonntagsſchule: 3 Jungmännerkrets: 3 Ver⸗ ein für junge Mädchen; 8 Evangeliſations⸗ Vortrag.— Dienstag 8 Gebetſtunde.— Mittwoch 8 Münnerſtunde u. 8 Evangeliſationsverſammlg. Almenhof, Streuberſtr. 46. Donnerstag 4 Frauenſtunde; 8 Blaukreuzverſammlung⸗ Baptiſten⸗ Gemeinde Mannheim, Max ⸗Joſeph⸗ Straße 12. Sountag vormitt..30 Gottesdienſt; 11 Sonntagsſchule; nachm. 4 Predigt, anſchl. Elternabend, darauf Jugend ſtunde. Mittwoch abend 8 Gebetsſtunde. Adventgemeinde, J 1. 14. Sonntag abend 8 Vortrag. Mittwoch abd. 8 Bibelſtunde.— Freitag abd. 8 Jugend⸗ Heilig⸗Geiſt⸗Kirche: 6 Beichte und hl. Meſſe; 7 Frühmeſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Predigt und Amt; 11 hl. Meſſe mit Predigt; 2 Ehriſtenlehre für Jungfrauen; 2,30 Corporis⸗Chriſti⸗Bruderſchafts⸗Andacht mit Segen. Pfarrkuratie St. Peter: 6 Beichtgelegenheit; 7 Frühmeſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt; 10 Hochamt, Wachs weiße und Prozeſfion; 2 Chriſtenlehre für Mädchen;.30 Corporis⸗ Ehriſti⸗Bruderſchaftsandacht mit Ausſetzung und Segen. Liebfrauenkirche: Von 6 an Beichtgelegenheit;.30 Früh⸗ meſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Kerzenweihe und Amt; 11 Singmeſſe mit Predigt; 2 Chriſtenlehre d. Mäd⸗ chen;.30 Satramentale Bruderſchaft. Kalholiſches Bürgerſpital:.30 Singmeſſe mit Predigt: 10 Gymnaſiumsgottesdtenſt. dual- Konkordienkirche: Donnerstag abend 8 Andacht, Kirchen⸗ ſtunde.— Samstag vorm. 9 Sabbatſchule; 10 Predigt: St. Peters und Paulskirche Fendenheim:.80 bl. Beichte; rat Maler. nachm, 3 Kindergoktesdienſt. 7 und.15 hl. 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Fünf Millionen!— Es ist natürlich, wenn in Parlamenten, Stadt- emeinden und Verbänden zuerst Mittel ersonnen werden zur Abhilfe er Not der direkt Betroffenen, der Arbeitslosen selbst; es ist ebenso Verständlich und notwendig, daß man, wie bei jedem großen elemen- ren Unglück, den Krankheitsherd einzudämmen versucht. Und dazu Fort vor allem: ruhiges, sachliches Betrachten des verhängnisvollen organgs. Erkennen seiner Grundübe, und Vebertragungskeime. Beruhigung! Was bedeuten fünf Millionen arbeitslose Menschen in einem Volkskörper von annahernd 70 000 000 Seelen? Sollte nicht die Weitaus größere Zahl die kleinere aufzusaugen vermögen? Ein Ge. danke, der nicht von der Hand zu weisen ist! Nehmen wir an, daß jeder Arbeitende täglich einen Ausgabebedarf von 5 Mk., hat, 50 ergibt dich bei fünk Millionen Arbeitslosen ein täglicher Ausfall an rollendem eld von 25 Millionen Mark, wenn dabei die Unterstützungssatze un. rücksichtigt bleiben. Daneben aber verdienen und geben etwa 30 Hillionen Arbeitstätige Lohn und Gehalt in kleinerem oder größerem mfang wieder aus. Dreißig Millionen Menschen sind noch vorhanden, die den Motor des Wirtschaftslebens immer wieder ankurbeln, die Räder in Bewegung halten, den Leerlauf verhindern! i Das Maß der Energie, mit dem von diesen 30 Millionen Verdienenden der ganze Wirtschaftsapparat in Bewegung gehalten wird, ist aus- schlaggebend sowohl für das Wohl der Arbeitslosen als auch für das Anwachsen oder Sich-Verringern der Arbeitslosenzahl! Die Käufer dürfen nichf ausbleiben! Die bestehende Kaufkrafflærise muß überwunden werden! Ihre Verschlechterung bedeutet allmählichen, aber sicheren Zerfall des Marktes, Untergang der Geschäftswelt, vermehrte Stellenlosigkeit, größeres Elend auf grenzenlos erweiterter Basis. Heute kann noch cholfen werden, wenn die 30 Millionen Erwerbskräftigen nicht in alscher Furcht sich vor Geldausgaben scheuen, wenn sie vielmehr in erhöhtem Maße dazu beisteuern, daß durch ihre Käufe die Wirt⸗ schaft angekurbelt und in rascheres Tempo versetzt wird! Der Kr. terienverkalkung im geschäftlichen Treiben muß abgeholfen werden! Dem Stillstand in der Nachfrage, im Absatzl Kaufen, mehr noch kaufen als bisher, muß für jeden, der seine Mitmenschen und sich selbst über die augenblickliche Krise bringen will, oberste Losung sein!— Wer kauft, schafft Absatz! Gesteigerter Absatz verlangt Auf. füllen der Lager, die sich wiederum du zh neue Nachfragen leeren. Der sehnlichst erwünschte Umsatz ist da! Es wird wieder verdient; neue Arbeitskräfte werden gebraucht, eingestellt! Die Arbeitslosen- ziffer verringert sich, die Zahl der Kaufkräaftigen wächst! Die für den Wirtschaftsmarkt neugewonnenen Verdienenden werden in weit größerem Maß Lohn und Gehalt dem Geschäftsleben zuführen, denn ein langer Verdienstausfall hat tiefe Wunden in ihren Haushalt fer schlagen. Die Lücken müssen aufgefüllt werden! Sie werden aufgefüllt: Der Heilungsprozeß im Einzelfall wird somit zur Gesundung der Gesamtwirtschaft. Die Räder laufen wieder flott. Samstag, den 31. Januar 1931 Der Gedanke zur Ueberbrückung der Noch sind wir nicht so weit! Kaufkrise ist da, der Weg angedeutet! Wer noch nicht klar Möglich- keit und Wirkung zu überschen vermag, sehe nur auf die Bekleidungs- industrie, das Nahrungsgewerbe, den Baumarkt, die Möbelproduktion! Welch einen Ausfall an Absatz bringen hier fünf Millionen Menschen ohne nennenswerten Verdienst! Welch ungeheure Belebung aber Wiederum, wenn diese Riesenzahl plötzlich wieder mehr Nahrungs- mittel, neue Bekleidung, Wohnungen und Einrichtungen fordert! Kauffreudigkeit! Das ist die Losung! Verdienst verpflichtet zur Hilfe am Gesamtwohl! Es ist eine ethische Aufgabe, die zu lösen von jedem verlangt werden muß, der heute noch, vielleicht seit 15 Jahren, ein ununterbrochen gesichertes, gutes Einkommen At. Würden diese 30 Millionen verdienende Menschen täglich nur 50 Pfennige mehr ausgeben, so wäre allein schon die augenblick liche Erstarrungskrise des Marktes überwunden! Wie anders erst würde der Eingriff sein, wenn jeder von ihnen seinen Aus- gabenetat um 5 Prozent erhöhte! Alle Hände ans Absatzventil der Wirtschaftsmaschine! Kein unsinniges Kopfhängen mehr! Keine Furcht vor kommenden Dingen; jede ängstliche Abwehr, jedes sich Verkriechenwollen trübt den Blick, hindert die klare Erkenntnis des Vebels, verbietet eine richtige Diagnose und fördert nur den Krankheitsvorgang. Aber der Herd des Uebels muß abgedämmt werden! Die ver- minderte Kaufkraft der Stellenlosen gilt es wettzumachen durch erhöhte Kauflust der Erwerbstätigen! Kaufen, was das Zeug hält! Lebenslust, Lebensdrang wieder in die Geschäftswelt bringen]! Nur ein klein wenig mehr Licht würde hier schon Wunder wirken! Setzt die Masse des Volkes sich erst freudig ans Werk der großen Mithilfe, kurbelt sie erst die Motoren wieder an — dann ist alles übrige nicht mehr schwer! Käufer heraus! Ein Sturm auf die Geschäfte muß es werden, der alle mitreiſit, allen hilft, die Krise überrennt! Käufer heraus! En Sonder- Beilage zur Neuen Mannheimer Zeitung K A 6 5 E 1—— 1 A 6 8 Nummer 52„Samstag, den 31. Januar 1931 5 und nur einem kleinen enden zugdnglici waren n Hüls Mahgonnaise, Fleischsqlal, Heringssdſal.— Beule finden Sie n jedem besseren Feinkosi. und Hschspegjalgesdidſt au erschbinglichien Preisen.— Dieser VDande/ vollaog sid naturlich nidit dau Hosten der Gudlitds Sonden Kaden qud&pegiolisierung und Fabrikafion, tglich frisat an Or, und Selle.— Nehmen Sie Ihre Vorteile wahr und verlangen Sie qusschliehlid Pr. Tlagler Eraeugnisse— gut Frisch nahHfhaft. 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