nnn e 117 A A. ⁰ A A 1 5 1 abkommen Bezugspreiſe: Durch Träger frei Haus monatlich RM..—, in unſexen Geſchäftsſtellen abgeholt RM..50, durch die Poſt RM..— Abholſtellen: Walohofſtraße 6, Kronprinzenſtraße 42, Schwetzingerſtraße 19/20, Meerfeldſtraße 13, W Oppauer Straße 8, 12 mal. zuzüglich Zuſtellgebühr. Ne Friedrichſtraße 4, 8e Luiſenſtraße 1. Fe Hauptſtraße 63, Erſcheinungsweiſe wöchentlich Mannheimer General-Anzeiger Verlag, Redaktion und Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,—6.— Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Pyſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90.— Telegramm⸗Adreſſe: Nemazeit Mannheim Anzeigenpreiſe: Im Anzeigenteil RM.—.40 die 32 mm breite Colonelzeile; im Reklameteil RM..— die 79 mm breite Zeile. Für im voraus zu bezahlende Familien⸗ u. Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe.— Rabatt nach Tarif.— Für das Erſcheinen von Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und für telephoniſche Aufträge keine Gewähr.— Gerichtsſtand Mannheim. Abend⸗ Ausgabe Samstag, 18. April 193 142. Jahrgang— Nr. 179 e Duell Eurtius-Vriand Deutſchland und Oeſterreich laſſen ſich nicht einſchüchtern Vriands Wirkſchaftspläne ohne die deutſchen Staaten ſind unmöglich Hieb um Hieb Eigener Bericht i Berlin, 18. April. In dem diplomatiſchen Duell Briand⸗Curtius folgt jetzt Hieb auf Hie b. Wie die Pariſer Preſſe mitzuteilen wußte, hat der franzöſiſche Außen⸗ miniſter ſeit etwa 10 Tagen mit London, Rom, Warſchau, Prag, Belgrad, Bukareſt und Sofia eifrig Verhandlungen gepflogen, um auf der Tagung der Europakommiſſion in Genf den Plan einer wirt⸗ ſchaftlichen Intereſſengemeinſchaft vor⸗ legen zu können, der den Wiener Zollvertrag übertrumpfen ſoll. Aber ehe noch dieſe Ge⸗ genmine richtig ausgebaut werden konnte, beantragte die deutſche Regierung beim Generalſekretär Drummond, mit dem ſie ſich am 22. April in Berlin perſönlich unterhalten wird, ihre zwei Punkte für die Tagesordnung der am 15. Mai in Genf beginnenden Sitzungen des Studienaus⸗ ſchuſſes für die europäiſche Union. Während nun der zweite Punkt, die Zollfreiheit der Motorbetriebs⸗ ſtoffe, ein rein praktiſcher Gedanke iſt, der ſich, man möchte ſagen, ganz von ſelber durchſetzen wird, birgt das erſte, zur Verhandlung geſtellte Thema die Ent⸗ wicklung der Zollverhältniſſe in Europa, das ganze hochpolitiſche Problem, Streit dreht, einſchließlich des des deutſch⸗öſterrei⸗ um das ſich der neueſten Zankapfels, chiſchen Zollabkommens. Dr. Curtius hat in ſeiner Note ausdrücklich an das Scheitern des Genfer Handelsab⸗ kommens vom 24. März 1930 angeknüpft. Er will, daß die nächſten Genfer Verhandlungen von jener großen europäiſchen Blamage ausgehen und er wird dabei ausführlich Mitteilungen machen „über die Abſichten, die auf dieſem Gebiete die deutſche Regierung in Uebereinſtimmung mit der öſterreichiſchen Regierung verfolgt.“ Am 20. März 1931 erlebte der ſogenannte europäiſche Zollfriede allf ſeiner dritten Konferenz eine beſchämende Niederlage. Das Schlußprotokoll der 8 renz, ein Dokument von wenig mehr als 20 Zeilen, war der Totenſchein, der die Bemühungen von vier Jahren einſargte. Wie war denn das Unglück gekommen? Der Ver⸗ treter Großbritanniens, Shapmann, hatte die Entſcheidung herbeigeführt, als er die ſtrikte Anwei⸗ ſung ſeiner Regierung mitteilte, Einſpruch gegen die Inkraftſetzung der Handelskonvention zum Zeitpunkt des 1. April 1931 zu erheben. Das bedeutete aber nicht, wie in der erſten Aufregung allgemein angenommen wurde, daß auch England den Uebergang zum Syſtem des Hochſchutzzolles blant. Der engliſche Vertreter hat ſich vielmehr für Vertagung und für Beratungen über ein vollſtändig neues Abkommen ausgeſprochen. Ueberhaupt wäre es müßig, heute noch über die Schuldfrage jenes Fehlſchlages zu reden. Aus der Aſche des Zuſammenbruchs erhebt ſich der Zollfriede als Thema der europäiſchen Stu⸗ dienkommiſſion. Daß ihm nicht wieder der Hals um⸗ gedreht wird, dafür will jetzt die Berliner und Wiener Diplomatie ſorgen, die brüderlich bereint den Kñampf mit dem franzöſiſchen Ankläger aufnehmen wird. Die Hauptauf⸗ gabe der deutſchen Vertreter bei dieſem Ringen be⸗ ſteht darin, zu verhindern, daß Briand ſeine Vorwürfe auf eine deutſch⸗öſterreichiſche„Eigenmäch⸗ tigkeit zwecks Vorbereitung des politiſchen Zuſam⸗ menſchluſſes“ zuſpitzt. Das Wien⸗Berliner Zoll⸗ war ein wirtſchaftspolitiſcher Schritt durchaus im Sinne der von Briand eingeleiteten europäiſchen Bereinigung. Unſer Zollabkommen iſt nichts Einſeitiges und nichts Iſoliertes. Der öſterreichiſche Vizekanzler Dr. Schober hat das Regivnalabkommen Oeſterreichs mit Ungarn angekündigt. Südſlawien und Rumänien wur⸗ den aufgefordert, in Verhandlungen über den Bei⸗ tritt zum Vertrag mit Deutſchland einzutreten. Man wird in Genf auch über die zollpolitiſche Bewegung der baltiſch en Randſtaaten reden müſſen. Lettland und Litauen haben ſich ſchon im Dezember v. J. zu⸗ ſammengetan. Eſtland und Lettland haben ganz neuerdings ihre Zollunion⸗Verhandlungen wieder aufgenommen. Der Entſchluß Eſtlands, mit Litauen einen Handelsvertrag einzugehen, iſt das letzte Glied der Kette, die einen baltiſchen Wirtſchaftsblock um⸗ ſchließen würde. Ueberall in Europa hat man ſolche„Heiratsgedan⸗ 88 und Briand will unſere Wien⸗Berliner Zoll⸗ union zerſchlagen? Schon auf dieſer Studienkonferenz am 15. Mat ſteht Europa vor der Entſcheidung, ob 5 den Weg über den Bürgerkrieg der Zöllner zur Katastrophe gehen will oder ob ſeine 27 Beſtandteile wenigſtens den Verſuch einer vernünftigen Zuſam⸗ menarbeit unternehmen wollen. Soll die Löſung des Problems am Starr ſinn Briands ſcheitern? Konfe⸗ Das ſpaniſche Königspaar in Paris König Alfons nach der Ankunft in Marſeille (Funbbild). Der König hört Radio Drahtung unſeres Pariſer Vertreters VParis, 18. April. Das Hotel Meurice, das Quartier der ſpaniſchen Königsfamilie, war während des geſtrigen Tages das Ziel zahlloſer Beſucher, die König Alfons und ſeiner Gemahlin ihr Mitgefühl ausdrücken wollten. Am Nachmittag trafen Königin Maria von Rumänien, die Schweſter der ſpaniſchen Königin, und die ruſſiſche Großfürſtin Cyrill in Paris ein und begaben ſich ſofort in das Hotel. Der Hofmarſchall Miranda gab im Auftrag des Königs der Preſſe einige Erklärungen über die nächſten Pläne des Königs ab. Vorausſichtlich wird Paris noch auf längere Zeit der Aufenthaltsort für die königliche Familie bleiben. Was ſpäter wird, ſteht noch nicht feſt. König Alfons verbrachte den größten Teil der Zeit damit, daß er den durch Radio übermittelten Reden der neuen ſpaniſchen Machthaber zu hörte. Seine Gemahlin hatte ihre Faſſung wieder ſo weit Nebereinſtimmung zwischen Wien-Berlin Das Ziel bleibt unverändert Eine Berliner Mitteilung Drahtbericht unſeres Berliner Büros J Berlin, 18. April. In der inländiſchen wie in der ausländiſchen Preſſe kehrt hartnäckig die Behauptung wieder, daß Deutſchland über den europäiſchen Wirtſchaftsplan Briands auf dem laufenden gehalten werde. Es heißt ſogar, man habe Deutſchland zur Teil ⸗ nahme an den Verhandlungen aufgefordert. Demgegenüber wird von deutſcher zuſtändi⸗ ger Seite nochmals betont, daß bisher die deutſche Regierung in keiner Weiſe über die Abſichten Briands unterrichtet worden ſei. Sie kann ſich alſo nur darauf beſchränken, abzuwarten, bis Briands Plan konkrete Formen angenommen hat. Um es noch einmal hervorzuheben: Man iſt auf deut⸗ ſcher Seite bereit, jeden derartigen Vorſchlag zu prüfen. Von dem Ziel einer deutſch⸗öſterreichiſchen Zollunion wird man ſich aber weder in Berlin noch in Wien abbringen laſſen. Der Weg geht weiter! Eine Wiener Erklärung Zu der von der Agence Havas verbreiteten Mel⸗ dung, Oeſterreich habe die formale Zuſicherung ge⸗ geben, daß die Verhandlungen über die deutſch⸗ öſterreichiſche Zollunion bis zur Prüfung der Frage durch den Völkerbund aufgeſchoben werden würden, und zu den von öſterreichiſcher und von deutſcher Seite hierzu herausgegebenen Erläuterungen ſchrei⸗ ben die„Wiener Neueſten Nachrichten“, das Organ Schobers: Rückblick und Vorſchau Der Umſturz in Spanien— Revolntions⸗Kopien Frankreichs Pläne in Nordafrika— Lloyd Georges Weitblick— Der„Buchhalter“ der Friedensverträge Im Zeitalter des Bildfunks und des Radios be⸗ kommen ſogar ſenſationelle Dinge binnen kürzeſter Zeit ein anderes Antlitz. Der Umſturz in Spanten, der heute vor acht Tagen, am Vorabend der Ge⸗ meindewahlen, noch in weiter Ferne zu liegen ſchien, da man zwar die Sonntagswahlen als erſtes Merk⸗ zeichen, nicht aber als endgültige Entſcheidung zu bewerten anſah, iſt heute bereits jeglichen ſenſatio⸗ nellen Beigeſchmacks entkleidet und ein geſchicht⸗ liches Ereignis geworden. Ob er gar nur eine Epiſode in der reichlich turbulenten Geſchichte Spaniens bedeuten wird, iſt eine Frage, die der Ent⸗ ſcheidung der Zukunft unterliegt. Der bisweilen ſinnlos anmutenden, dem jeweiligen Standpunkt ent⸗ ſprechend geäußerten Begeiſterungsfreude oder Ge⸗ mütstrauer, auch in deutſchen Organen, iſt eine er⸗ freulich nüchterne Auffaſſung gefolgt. Der mit jedem Tage größer werdende Abſtand vermehrt die Erkenntnis der Zuſammenhänge und Auswirkungen und damit auch die Hellſichtigkeit der Kritik. Es iſt jedenfalls bezeichnend, daß ein linksſtehendes Ber⸗ ner Blatt, das ſich in der erſten Begeiſterung über die neue Republik geradezu überkugelte, heute ſchon zu dem bemerkenswerten Urteil gelangt, die ſpaui⸗ ſche Revolution erweiſe ſich in vielen Einzelheiten als ein getreues Abbild des Novemberumſturzes in Deutſchland, ja noch ſchlimmer, ſie ſei ſogar nur eine Revolution in Duodez⸗Format. Etwas wahres iſt an dieſem Vergleich ſchon dran. Zunächſt ſehen wir auch bei den Vorgängen in Spa⸗ nien, daß in gewiſſen Aeußerlichkeiten eine Revo⸗ lution die andere kopiert. Genau wie im November 1918 in Deutſchland erleben wir auch jetzt wieder in Spanien Umzüge mit Fahnen und Plakaten, das Herabreißen von Kokarden, die Umtaufe von Straßen⸗ und Schiffsnamen— als ob das das wich⸗ tigſte wäre! Daneben aber auch einen bedenklichen Reform. eifer, der ſich in überſtürzten Maßnahmen kundgibt. Daß man allen Ernſtes daran denkt, ausgerechnet in dem Lande, das ſich bisher als ſtärkſte Säule und treueſte Stütze des Katholizismus erwieſen hat, die Trennung von Kirche und Staat vorzubereiten und mit einer Laiziſierung der Friedhöfe zu begin⸗ nen, Dinge, die an den Zehngebote⸗Hoffmann und die braunſchweigiſche Kultusminiſterin Faßhauer un⸗ ſeligen Angedenkens erinnern; zeugt nicht gerade von politiſcher Weitſicht, zumal beim Klerus, na⸗ mentlich auf dem Lande, nicht von vornherein repu⸗ blikaniſche Sympathien vorauszuſetzen ſind. Dazu kommt die innere Uneinigkeit der Soztaltſten verſchiedener Farbenſchattierungen. Die Kommuni⸗ ſten und Syndikaliſten, die in Spanien ſtärker ver⸗ treten ſind als anderswo, betrachten die Sozialdemo⸗ kraten der zweiten Internationale als„Verräter“ und handeln danach. Die ſeparatiſtiſchen Beſtrebungen in Katalonien und dem angrenzenden Nord⸗ ſpanien ſind außerordentlich ernſt zu nehmen Solche Selbſtändigkeitsbegehren einzelner Provinzen oder Landesteile ſind uns aus der deutſchen Geſchichte der Königin Enas von Spanien Ankunft in Paris zurückgewonnen, daß ſie geſtern einen kürzeren Aus⸗ gang unternehmen konnte. Der Herzog von Miranda, der Oberhof⸗ zeremonienmeiſter der ſpaniſchen Königsfamilie, emp⸗ fing Vertreter der Preſſe und teilte auf verſchiedene Fragen mit, daß der, König ſein Verhalten gegen⸗ über Spanien von den Cortes wahlen abhängig machen wolle. Emigranten in Gibraltar „Telegraphiſche Meldung Gibraltar, 18. April. Der Zuſtrom ſpaniſcher Flüchtlinge hält an. Die Stadt iſt von widerſprechenden Gerüchten erfüllt. Der Generalkapitän von Katalonien und Infant Don Carlos, ein Vetter des Königs, ſind geſtern abend hier eingetroffen. In Algeciras wurden Kundgebungen gegen den Gouverneur, General Musleta, der, wie man glaubt, ebenfalls in Gibraltar Zuflucht ſuchen wird, veranſtaltet.. i „Der Zweck der Havasmeldung iſt klar: der Quai d' Orſay“ hat das Bedürfnis, ſich der franzö⸗ ſiſchen Oeffentlichkeit gegenüber mit einem Erfolg der von Paris aus eingeleiteten Gegenaktion aus⸗ weiſen zu können. Von einer Unterbrechung der Vorbereitungsarbeiten oder gar von einer Zu⸗ rückſtellung des Zollunions⸗Planes, wie von geg⸗ neriſcher Seite angedeutet wird, iſt und kann aber, das muß ausdrücklich ſeſtgeſtellt werden, natürlich keine Rede ſein, ſchon deshalb nicht, weil die Gegenpläne, zu deren Stützung dis franzöſiſche Kommuniqué offenbar herausgegeben wurde, mit Ausſchluß Deutſchlands und Oeſterreichs 5 gedacht ſind. Wenn dieſe Gegenpläne die Behebung der europäiſchen Wirtſchaftsnot zum Ziele hätten und 19184922 bekannt genug, um zu wiſſen, wie außer⸗ opdentlich ſchwierig es iſt, derartig plötzlich ausbre⸗ bende Quellen wieder zu verſchließen. 8 Und ſchließlich: Was wird aus der Wäßh⸗ rung? Gewiß hat ſich die Peſeta nach tagelangen Schwankungen wieder etwas befeſtigt. Aber die eigentliche Krankheit iſt noch nicht gebannt, und wie es Staaten ergeht, die nach einem politiſchen Um⸗ nicht wieder nur machtpolitiſchen Zwecken 5 ſturz aus dem Abgrund der Währungskataſtrophe zu dienen beſtimmt wären, würde man von öſter⸗ reichiſcher und reichsdeutſcher Seite kaum etwas Sc e 1 ee 1 1 gegen ſie einzuwenden haben, weil ſie ja ſchließlich 80 5 085 1 5 8 5 1 Mee e wieder in den Vorſchlag der beiden deutſchen Staa⸗ anderer in gleicher Lage befindlicher Staaten zur Genüge. 5 Und noch in einer anderen Hinſicht gleichen die Spanier den Deutſchen. Der Hang zur Uneinig⸗ keit und die Luſt am innern Zwiſt laſſen Aufbau und Ausbau immer wieder von neuem ge⸗ fährdet erſcheinen. Es war daher von Alfons XIII. durchaus folgerichtig gehandelt, daß er zunächſt keinen ſtaatsrechtlichen Akt vornahm, der beiſpielsweiſe in der formellen Abdankung beſtanden hätte, ſondern lediglich die Ausübung der ihm zuſtehenden Regie⸗ r ͤ p ã ĩͤͤvbcbccbCCc Die heufige Abendausgabe umfaßt 20 Seiten ten einmünden müſſen. Eine Sanierung der prekären Wirtſchaftslage Europas unter Ausſchluß Deutſchlands oder Oeſterreichs iſt ausgeſchloſ⸗ ſen. Daher beſteht auch für dieſe beiden keiner⸗ lei Anlaß, ſich durch die jetzt eröffnete Gegen⸗ offenſive in der Verfolgung ihrer mit den natur⸗ gegebenen Exiſtenzbedingungen Europas in voller Uebereinſtimmung ſtehenden Pläne irgendwie beein⸗ trächtigen zu laſſen. Der Weg geht weiter.“ — London, 18. April. Nach Meldungen aus Gibral⸗ tar haben in Sevilla Unruhen ſtattgefunden, bei denen es zu Schießereien zwiſchen Polizei, Zivil⸗ garde und Soldaten gekommen ſei. 2. Seite/ Nummer 179 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend ⸗Ausgabe Samstag, 18. April 1931 kungsrechte ruhen läßt, im übrigen aber die Ent⸗ ſcheidung der verfaſſunggebenden Nationalverſamm⸗ lung anheimſtellt. In der Tat iſt dies die wirklich auſtändige Inſtanz dafür. Denn ein verhältnis⸗ mäßig ſo nebenſächliches Ereignis, wie es doch nun einmal Kommunalwahlen ſind, kann nicht die Entſcheidung über die Staatsform bringen, ganz abgeſehen davon, daß bisher noch niemals in der Geſchichte ein König durch ein Plebiszit zum Rücktritt gezwungen worden iſt. Wie man im übrigen in einſichtigen ſpaniſchen epublikaniſchen Kreiſen über die Dinge denkt, zeigt eine charakteriſtiſche Aeußerung des bekannten Poli⸗ tikers, des Prof. Unamuno, dem ſeine Freunde den Beinamen„Todfeind des Königs“ gegeben haben. Kurze Zeit vor dem Wahltag hat er nach einer Meldung der„Bafſler Nachrichten“ ſich dahin ausgeſprochen, der König habe in dieſem Sommer Gelegenheit, ſeine ſchon lange geplante Reiſe nach Südamerika zu unternehmen. Gelange er zur Zeit der Cort t etwa bis Buenos Aires, ſo werde ein Si Monarchiſten die Stimmung beim dor⸗ tigen ing noch erhöhen. Sollte das Ergebnis aher die Ausrufung der Republik zur Folge haben, ſo gibt Unamund dem König den Rat, ſeine Reiſe ruhig fortzuſetzen; bis er über Chile, Peru und Venezuela nach Panama gekommen ſei, hätten ſicher die Republikaner in Spanien durch ihre Eiferſüchte⸗ leien eine derartige Verwirrung angeſtiftet, daß König Alfons bei der Rückkehr von ſeinen bisherigen Untertanen wieder mit offenen Armen aufgenommen würde. Nun iſt zwar nicht anzunehmen, daß Alfons XIII. nach dem heutigen Stand der Dinge dieſe Reiſe nach Südamerika noch unternehmen wird. Auch erſcheint uns die Schlußfolgerung Unamunos reichlich über⸗ ſpitzt. Aber ſie zeigt doch, wie vorſichtig der aus⸗ wärtige Kritiker ſein muß, wenn ſchon der Nationalſpanier, noch dazu ein Vorkämpfer der jetzi⸗ gen Regierungsform und der twypiſchſte Vertreter republikaniſcher Anſtchten zu einem ſolchen Urteil gelangt. Vorläufig wird das politiſche Spiel mit vertauſchten Rollen agiert. In Paris, das bisher das Zentrum der republikaniſchen Emigranten und Verbannten war, ſitzen jetzt der König und ſeine Anhänger. Vielleicht haben ſogar nur die Wohnungs⸗ inhaber gewechſelt. Paris bleibt jedenfalls das Agi⸗ tattionszentrum, nur mit anderem Vorzeichen. Der Megteraum iſt der gleiche, alſo Grund genug, abzu⸗ warten, bis das Spiel zu Ende und der Vorhang ge⸗ fallen iſt, um dann Beifall oder Mißfallen zu äußern. Wirkliche Freude über den Verlauf in Spa⸗ nien zeigt ſich, bei aller perſönlichen Sympathie für Alfons XIII., am meiſten in Frankreich. Vom Standpunkt der franzöſiſchen Außenpolitik aus auch zweifellos mit Recht. Denn das monarchiſche Spa⸗ nien war in Frankreichs Kampf um die Hegemonie im Mittelmeer bisher ein Hemmnis, das mancherlei Schwierigkeiten bereitete. Die Parallelität der Dik⸗ taturen in Spanien und Italien hatte zwiſchen bei⸗ den Ländern gewiſſermaßen eine Vertrauenszone ge⸗ ſchaffen, in die ſchwer einzudringen war. Nicht ohne Grund hat die franzöſiſche Republik als erſter euro⸗ päiſcher Staat die ſpaniſche Republik offiziell anerkannt. Mit dieſer Geſte der Freundſchaft und des Vertrauens will man ſich die Sympathien der neuen ſpaniſchen Regierung erobern, mit dem ausgeſprochenen Ziel, ſich der unmittelbaren, oder wenn dies nicht geht, der mittelbaren Bundesge⸗ Aoſſenſchaft Spaniens gegen Italien zu ſichern. Aber man denkt am Quai d' Orſay auch noch weiter. Das Marokkvabenteuer, das Spanien unzählige Blutopfer und Geldeinbußen verurſacht hat und das, Je länger je mehr. die eigentliche Urſache des Haſſes gegen Alfons XIII. wurde, hat, der allgemeinen Volksſtimmung in Spanien entſprechend, Ausſicht, völlig liquidiert zu werden. Schon heute ſehen es daher einige Außenpolitiker der franzö⸗ ſiſchen Blätter als eine Selchſtverſtändlich⸗ keit() an, daß Frankreich den ſpaniſchen Anteil bon Marokko übernimmt, um zunächſt, wie ſie ganz offen ausſprechen, die Einheitlichkeit des franzöſiſchen Reiches in Nordafrika zu vollenden, zum andern aber, und das ſagen ſie bezeichnenderweiſe nicht, auf dieſeſ Weiſe auf die andere Seite der Säulen des Herkules zu gelangen. Denn ein franzöſi⸗ ſcher Stützpunkt gegenüber dem engliſchen Gibraltar würde auch Frankreich die Ein⸗ und Ausfahrt vom Mittelländiſchen Meer zum Ozean 8 Der Kampf um Preußen Keine frühere Auflöſung Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 18. April. Die Meldung über angebliche Verhandlungen innerhalb der preußiſchen Koalition mit dem Ziel der Auflöſung des Landtags, um damit Neu⸗ wahlen bereits im Herbſt herbeizuführen, erweiſt ſich, wie uns nunmehr auch von anderer Seite beſtätigt wird, als reine Kombination, der jede faktiſche Un⸗ terlage fehlt. Auch in den Kreiſen der preußiſchen Regierung ſind derartige Pläne, wie wir feſtſtellen konnten, im Ernſt nicht erwogen worden. Wir möchten ſogar annehmen, daß man im Staatsmini⸗ ſterium eher ein Intereſſe daran hat, die Wahl hinaus zuſchieben als ſie zu beſchleunigen. Es handelt ſich mithin, um es nochmals zu be⸗ tonen, um einen Verſuchsballon, freilich nicht um einen ſehr geſchickten. Meißners Vermittlung geſcheitert Drahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 18. April. Wie aus einer Erklärung der Bundesleitung des Stahlhelms hervorgeht, ſind die Bemühungen, das Verbot der Stahlhelm⸗Zeitſchrift durch eine Art„Ehrenerklärung“ des Stahlhelms für die preußiſche Regierung rückgängig zu machen, ge⸗ ſcheitert. Staatsſekretär Meißner hat ver⸗ geblich verſucht, in unverbindlichen Beſprechungen mit dem Staatsſekretär Weis mann auf der einen und den Herren Düſterberg und Seldte auf der anderen Seite, den Streit gütlich beizulegen, wie es dem Wunſch des Reichspräſidenten entſprochen hätte. Die Leitung des Stahlhelms hat ſich nicht da⸗ zu verſtehen können, der Anregung Meißners zu entſprechen, in einem Brief an den Reichspräſidenten und an den Kanzler die von dem preußiſchen Kabi⸗ nett als kränkend empfundenen Stellen des bean⸗ ſtandeten Artikels wenn nicht zu revozieren, ſo doch von ihnen abzurücken. Die preußiſche Regierung wiederum beſtand darauf, daß dieſes Schreiben an den preußiſchen Miniſterpräſidenten gerichtet werden müßte. So fand ſich alſo keine Baſis für die Eini⸗ gung. Der Stahlhelm erklärt, daß, wenn über⸗ haupt ein Schreiben an den Reichspräſidenten be⸗ ſchloſſen werden ſollte, dann lediglich die Bitte aus⸗ geſprochen werde, dafür zu ſorgen, daß auch in Preußen nach den Grundſätzen der Ordnung und Gerechtigkeit regiert wird. Auch der Volksdienſt beſchwert ſich Der erſte Vorſitzende des Chriſtlichſozialen Volks⸗ dienſtes und ſeiner Reichstagsfraktion, Abg. Simpfendörfer, hat in einem Brief gn den Reichskanzler Einſpruch gegen die„mißbräuliche Anwendung der Notveroronung“ erhoben. Abg. Simpfendörfer erinnert in dem Brief daran, daß der Volksdienſt die Notverordnung zunächſt be⸗ grüßt habe als ein Mittel zur Eindämmung der Gott⸗ loſenpropaganda und des politiſchen Radikalismus. Heute müſſe er dem Reichskanzler erklären, daß die Anwendung der Notverordnung nicht dieſen Erwar⸗ tungen Rechnung trage und daß ihre Anwendung in Preußen auch keineswegs den Zuſicherungen ent⸗ ſpreche, die Miniſter Severing gegenüber jeder an⸗ ſtändigen Werbung für das Volksbegehren abge⸗ geben habe. Wenn nicht alsbald ein Wandel in der Anwendung der Notverordnung eintrete, ſehe ſich der Chriſtlichſoziale Volksdienſt vor die Notwendig⸗ keit geſtellt, ſeine bisherige Haltung zu der Notverordnung einer Nachprüfung zu unter⸗ ziehen. Ea Auffindung eines verſchwundenen Kirchen⸗ Gemäldes — Berlin, 18. April. Großes Aufſehen erregte vor einiger Zeit die Verhaftung des Kunſthändlers Adolf Bauer in Wien, der beſchuldigt wurde, aus Klöſtern und Kirchen Kunſtſchätze entwendet zu haben. Von der Feſtnahme war auch das Berliner Polizeipräſidium in Kenntnis geſetzt worden, eben⸗ ſo von der Tatſache, daß zwiſchen dem 4. Dezember 1930 und dem 12. Januar 1931 aus der Kirche St. Magdalena in Weitenfeld in Kärnten eines der wertvollſten Glas gemälde, ein Werk aus dem 12. Jahrhundert, plötzlich verſchwunden war. Der Wert des Gemäldes, das die Heilige Magdalena darſtellt, wurde auf 33 000 Schilling geſchätzt. Der Berliner Kriminalpolizei iſt es jetzt gelungen, das Kunſtwerk in einer Anticuitätenhandlung in der Wilhelmſtraße zu beſchlagnahmen. Die Glasteile waren aus der Bleifaſſung herausgelöſt. Das Ge⸗ mälde wurde nach dem Polizeipräſidium gebracht und wird den öſterreichiſchen Behörden zur Ver⸗ fügung geſtellt werden. Ob der verhaftete Kunſt⸗ händler Bauer den Diebſtahl verübt hat, wird die in Wien geführte Unterſuchung ergeben. . ydddddddddGGdõGꝙGꝙßGßꝓyßßßGGß/ ͤðVvõã ͤV:„/ͥ ͤVVddcbGGßb0ſã0ãꝗ VVVVddaabGdbdßbGbGGbGGbGGbGTbGbGbTbTGbGTGTPTbTGTGTbTbTbTbGTbTbTbTbTbWbTbTbbbb ſichern, was eine mittelbare Verdoppelung der fran⸗ zöſiſchen Seeſtreitkräfte im Mittelmeer bedeutet. Man ſieht bereits aus dieſer kurzen Ueberſicht, welche neuen Perſpektiven und Konſtellationen ſich zu franzöſiſchen Gunſten eröffnen. Der⸗ artige außenpolttiſche Vorteile braucht aber die ge⸗ genwärtige franzöſiſche Außenpolitik mehr denn je. Deswegen iſt ihr der Umſchwung in Spanien durchaus willkommen. Wenn obendrein noch in dieſer Woche das Kabinett Macdonald, das in vieler Hinſicht von der franzöſiſchen Politik diſſentiert, ge⸗ ſtürzt worden und an ſeine Stelle ein Kabinett der Konſervativen getreten wäre, die, wie wir aus der Aera Chamberlain her wiſſen, eher geneigt ſind, ſich in der Gefolgſchaft Frankreichs zu bewegen, ſo wäre das faſt zu viel des Glücks geweſen. Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß Lloyd George weniger aus innerpolitiſchen engliſchen Gründen, Gründen, als vielmehr gerade um dieſer außenpolitiſchen Auswirkungen willen, ſeine liberalen Freunde bewogen hat, für Maedo⸗ nald zu ſtimmen und dadurch zu halten. Man hat in Paris dieſen„Schlag“ mit Gleichmut getragen, ſich dagegen in der Frage des deutſch⸗ öſterreichiſchen Zollplanes von einer Kurzſichtigkeit 83 Frauen melden ſich Aus Deutſchland allein haben ſich 88 Frauen und Mädchen bei Sir Hubert Wilkins gemeldet, um ihre Dienſte bei der Unterſeeboot⸗Nordpolfahrt des„Nau⸗ tilus“ anzubieten. i Hat man jemals von Männern gehört, die ſich als Aufwartefrauen, Telephondamen oder Hausmädchen anbieten? Der Mann hat den großen Vorzug, ſich nur um Dinge zu kümmern, die ſeinem Leben und ſeinem Be⸗ kuf natürlich verbunden ſind. Er ſchleppt lieber Koh⸗ len oder hackt Holz, anſtatt Fingernägel zu polieren oder Fernſprechverbindungen herzuſtellen. Das Streben der Frau nach Gleichberechtigung iſt notwendig und lobenswert. Es führt nur ſtets zu Uebertreibungen. In vielen Dingen war die Frau dem Manne ſchon immer gleich; in anderen Dingen wiederum war und iſt ſie ihm überlegen: Treue, Fein⸗ heit des Gefühls, Ehrlichkeit und moraliſcher Mut in plötzlich auftretenden Schwierigkeiten. Aber wozu das krampfhafte Bemühen, den Mann an Stellen zu erſetzen, die nimmer für eine Frau ge⸗ ſchaffen ſindl Wozu das kindliche Verlangen, eine Unterſeeboot⸗ Nordpolfahrt mitzumachen? Im engen Raum bei künſtlicher Atmung zu hau⸗ ſen, das Ende ſtändig vor Augen, in engen Schlaf⸗ löchern zu liegen, vielleicht eingeklammert zu werden von den eiſigen Armen des weißen Todes,— das iſt wahrlich nichts für Frauen. Eins der größten Schwächen der Frau iſt die Nei⸗ gung, ſich um anderer Menſchen Angelegenheiten zu kümmern und ſich vor Aufgaben zu ſtellen, denen ſie niemals gewachſen iſt. Warum ſollte der Paradiesvogel dem Adler glei⸗ chen? Warum ſollte eine Nachtigall die Sehnſucht im liedervollen Herzen tragen, ein Habicht zu ſein? Wa⸗ rum ſollte ein Rothkehlchen den Hahn beneiden? Oder warum ſollte eine Hirſchkuh auf den Gedanken kom⸗ men, als Zugpferd in der Reichswehr dienen zu wollen? Wenn der Schöpfer die Abſicht hatte, Mann und Weib übereinſtimmend zu formen, warum geſtaltete er ſie ſo grundverſchieden? Körperlich, ſeeliſch, geiſtig, verſchieden in ihren Gefühlen, Gedankengängen und Fähigkeiten? Wir ſehen gerade heute ſehr oft, daß die Frau frühmorgens ausgeht, um Büros und Aemter aus⸗ zukehren und zu ſäubern. Tag um Tag, Jahr um Jahr. Ihr Mann ſitzt zu Hauſe und raucht ſeine Pfeife. Er kann keine Arbeit finden. Er wartet, bis die Frau zurückkehrt, das Eſſen kocht und das Ge⸗ ſchirr abſpült. Nach ſeiner Meinung iſt das alles „Weiberarbeit“, die ihm nicht zukommt. Das iſt der männliche Standpunkt. Die Frau aber verſucht, ſich in Dinge und Berufe zu drängen, zu denen ſie weder Eignung noch Beru⸗ fung hat. Nur, weil ſte ſich einredet, gleichbefähigt und mithin gleichberechtigt zu ſein. Ich glaube nicht eher an die gleichformende Zweck⸗ abſicht der Natur bei Mann und Frau, bis ich einen Habicht ſingen höre, wie eine Nachtigall und ein Rot⸗ kehlchen krähen wie ein alter Gockel. Oder bis die Frau Unterſeebootheizerin tränen⸗ reichen Abſchied nimmt von ihrem die Kinderwäſche bügelnden Mann, da ſie hinaus muß in Nacht und ewiges Eis, um den Nordpol aufzuſuchen. M. A. —— i Einweihungsfeierlichkeiten der Heidelberger Univerſität im Rundfunk. Wie wir ſoeben erfahren, wird der Südfunk durch die Mannheimer Beſpre⸗ chungsſtelle die Einweihungsfeierlichkeiten des neuen Heidelberger Univerſitätsgebäudes auf ſämtliche Deutſche Sender übertragen. Ein Mittel gegen Selbſtmord. Der ungartſche Wiſſenſchaftler Prof. Dr. Vamoſſy fordert von der ungariſchen Regierung eine Verordnung, Gifte nur in einer Miſchung mit Brechmitteln zu verab⸗ reichen, damit Selbſtmordkandidaten nicht auf Grund von Rezepten Gift zur Verübung von Selbſtmord ſammeln können. Nach ſeinen Angaben ſollen die neuen Giftmiſchungen ſo beſchaffen ſein, daß die Brechmittel nur bei großen Mengen, nicht aber bei der gewöhnlichen mediziniſchen Doſierung in Wir⸗ kung treten, erwieſen, die, je länger je mehr, immer aufſchluß⸗ reicher für uns wird. Man fühlt ſich offenſichtlich in Frankreich in der Hinterhand. Die Curtius⸗ Note nach Genf, die von vornherein aus allen Ententeſegeln den Wind Kimmt, überdies aber von ſich aus Forderungen aufſtellt, zu denen die anderen nicht Nein ſagen können, wenn ſte ſich nicht ſelber ins Geſicht ſchlagen wollen, iſt ein außerordentlich geſchickter Schachzug. Die neuen franzöſiſchen Bemühungen vollends, durch ein Gegenprojekt den Zollplan zu Schanden zu machen erſcheinen umſo kindlicher, als ſie ausgerechnet die Ideen verwirk⸗ lichen wollen, an denen die internationale Weizen⸗ konferenz erſt vor kurzem geſcheitert iſt. Aber ein Gutes hat das Verhalten der fran⸗ zöſiſchen Außenpolitik, und auch alles übrige, was ſich jetzt in Frankreich abſpielt, für uns doch ge⸗ bracht: Wenn wir es auch ſchon längſt wußten, end⸗ lich einmal wird auch der übrigen Welt durch dieſe Selbſtentblößung Frankreichs kundgetan, daß allein Frankreich in ſeinem krankhaften Be⸗ mühen, immer und überall ſich als ziffern⸗ und buch⸗ ſtabengetreuer Buchhalter der Friedensverträge zu erweiſen, das Haupthindernis auf dem Wege zur wirtſchaftlichen und politiſchen Befriedung Europas darſtellt. Kurt Fischer Zuſpitzung der Lage auf Madeirg London, 18. April. Hieſigen Blättermeldungen eus Funchal(Ma⸗ deira) zufolge iſt das Entladen von Schiffen im dor⸗ tigen Hafen nunmehr völlig unterbunden. Das in der Ferne am Horizont ſichtbare Kanonen⸗ boot blockiert den Hafen; trotzdem kann man von einer ernſtlichen Lebensmittelknappheit bis jetzt noch nicht ſprechen, dagegen beſteht Mangel an BVrennſtoffen, ſo daß auch der Verbrauch an Elektrizität eingeſchränkt worden iſt. Im allgemei⸗ nen ſpitzt ſich die Lage zu. Die Arbeitsloſigkeit iſt gewachſen. Funchal mit ſeiner normalen Einwohner⸗ zahl von 65 000 iſt nunmehr faſt eine Stadt ohne Frauen, da die meiſten von dieſen in den Bergen Zuflucht geſucht haben. Man rechnet mit der Möglichkeit von Zwiſtigkeiten innerhalb der Stadt, vielleicht ſogar mit einer gegen revolutionären Bewegung, wenn erſt einmal die Blockade ſtärker fühlbar wird. Dagegen glaubt man kaum an einen bewaffneten Zuſammen⸗ ſtoß. Die ſpaniſchen Finanzen Sieben Milliarden Defizit — Paris, 18. April. Der Sonderkorreſpondent des„Petit Pariſien“ übermittelt Erklärungen des Finanzminiſters Prieto, der betonte, der Morgan⸗Anleihe⸗Fonds der Regierung Aznar ſei noch immer un verſehrt. Er, der Finanzminiſter habe nicht die Abſicht ihn zu benutzen, um die ſpaniſche Währung zu verteidigen, die für den Augenblick wenigſtens vollkommen geſichert erſcheine. Die Bank von Spanien werde beauftragt, die Frage zu prüfen, ob man die Morgan⸗ Anleihe der amerikaniſchen Bank wieder zurück⸗ geben ſolle oder nicht. Dem gleichen Blatt wird eine Erklärung des Madrider Provinzialgouverneurs Ortega y Gaſſet übermittelt, der mitteilt, das Defizit, das die vorige Regierung hinterlaſſen habe, belaufe ſich auf ſieben Milliarden. Noch keine Stabiliſierung der Peſeta Prieto teilte in ſeiner bereits gemeldeten Erkla⸗ rung vor Preſſevertretern noch u. a. mit, die Regie⸗ rung werde vorläufig auf dem Deviſenmarkt keine Intervention vornehmen. Auch für eine Stabi⸗ liſierung der Peſeta ſei der Augenblick noch nicht ge⸗ kommen. In einigen Tagen werde, wenn die gegen⸗ wärtige Ruhe weiter anhalte, jeder das Gefühl haben, als beſtehe das neue Regime ſchon ſeit Jahren, und dann werde auch das Geld wieder vollwertig. Auf der Straße niedergeſchoſſen — Berlin, 18. April. Im Norden Berlins, an der Ecke der Gropius⸗ und der Badſtraße, kam es ge⸗ ſtern nach einem Wirtshausſtreit zu einem wüſten Kampf zwiſchen Mitgliedern mehrerer Ringvereine. Wie die„B..“ berichtet, wurde im Verlauf der Schlä⸗ geret der 24 Jahre alte Arbeiter Mechler von dem Kaufmann Moosdorf erſchoſſen. Der Be⸗ gleiter Mechlers, der Arbeiter Jetznik, wurde ſo ſchwer am Kopf verletzt, daß er bewußtlos liegen blteb! Modsdorf, der behauptet, in Notwehr gehan⸗ delt zu haben, hat ſich der Poltzei geſtellt. Geiſtesgegenwart eines Lokomotivführers — Augsburg, 18. April. Poſtzeitung“ aus Regensburg berichtet wird, ſpielte ſich auf der Schwabelweiſer Eiſenbahnbrücke im Oſten der Stadt ein aufregender Vorfall ab, der nur durch die Geiſtesgegenwart eines Lokomottvpführers einen glücklichen Ausgang nahm. Eine mehrköpfige Familie aus Regensburg benutzte verbotswidrig die für jeden Fußgängerverkehr geſperrte Giſenbahnbrücke und überſah den mit großer Geſchwindigkeit herannahenden Perſonenzug. An⸗ geſichts des plötzlich in ihrer Nähe auftauchenden Zuges bemächtigte ſich der Familie die größte Ver⸗ wirrung und entſetzt verſuchte ſie über die ſchmale Brücke zu flüchten. Der Lokomotivführer erkannte ſofort die große Gefahr, und es gelang ihm, den Zug wenige Meter vor den zwiſchen den Schienen Flüchtenden zum Stehen zu bringen. Wenige Se⸗ kunden noch und die ganze Familie wäre von den Rädern der Lokomotive zermalmt worden. Friſch uff, zur Frühlingswalz! Von Hanns Glückſtein Auf der Suche nach guten Wetterwünſchen für die hoffentlich bold wieder ganz ſchöne Frühlingszeit trafen wir auf dieſes Gedicht unſeres Mitarbeiters, das ſich noch in unſerer Mappe befand. Der Ver⸗ faſſer ſelbſt hat durch eine ſchwere, ſchmerzhafte Krank⸗ heit in der letzten Zeit leider nicht wie bisher das Wort ergreifen können; jetzt jedoch, wo es ihm erfreu⸗ licherweiſe wieder bedeutend beſſer geht, darf und ſoll ſein Pfälzer Frühlingslied wieder erſchallen, zu⸗ gleich mit den beſten Wünſchen für ſeine Geneſung. Schriftleitung Die Vöggel lade in die Palz Zur Frühlingsfeier ein, Sie ſchmettre laut aus vollem Hals Ihr Lied in's Lännel nein! Die Sunn henkt gold'ne Fahne raus, Jetz uff, ihr Leut, unn nix wie naus Zur frohgemute Blütewalz: Die Kerſche blühe in de Palz! De Haardͤtrand, wo de Frohſinn lacht Is weiß unn rot gedippelt, De Frühlingshauch hott üwwer Nacht Die Knoſchpe uffgeknüppelt! Do werd eem s Herz ſo ſorgeleer Beim Anblick vun dem Blütemeer: Drum raus, ihr Leut, unn uff die Walz: Die Kerſche blühe in de Palz! Die Welt, die is wie neu geputzt Unn fröhlich dut mir wannre, Unn wann mir dann ſein Vertel ſchlutzt, Dann tauſcht mir mit keem annre! Unn wann e Mädel mit eem lacht, Dann fühlt'r erſcht die Frühlingspracht. Vun ſo re Pälzer Blütewalz: Die Kerſche blühe in de Palz! Wann eem n Blick entgegeloht, Dann muß mir ſich beherrſche, Die Mädelmäulcher ſinn ſo rot Unn zuckerſüß wie Kerſche! Unn kriegt'r voller Glut zum Schluß So'n echter, rechter, ſaft' ger Kuß, Dann pflückt'r uff de Blütewalz Schun reife Kerſche in de Palz! 4 Der Pfälzer Kunſtmaler Prof. Otto Dill iſt in dieſen Tagen mit ausgewählten Werken verſchiede⸗ ner Schaffensperioden wieder an einer Reihe von Ausſtellungen beteiligt. Im Saalbau zu Saar⸗ brücken zeigt der Künſtler bis 5. Mai Gemälde, Aquarelle und Handzeichnungen. Dann wird die Ausſtellung in Bad Kreuznach, Königswinter und in anderen rheiniſchen Städten gezeigt. Mit Einzel⸗ werken iſt Prof. Dill an der Frühjahrsausſtellung der Wiener Seeeſſion in Wien beteiligt, ferner an der Deutſchen Künſtlerbund⸗Ausſtellung in feld, an der Kunſtausſtellung in Baden⸗Baden und an der Glaspalaſt⸗Ausſtellung in München. In der Kollektion, die in Saarbrücken ausgeſtellt iſt, ſind auch neuere Werke zu ſehen, darunter ein Portrait des Reichspräſidenten von Hindenburg nach Studien des Künſtlers bei der Begrüßungsfeier in Speyer. Dieſes Bild hat eine eigenartige Auffaſſung: der Reichspräſident ſteht auf dem Balkon des Speyerer Rathauſes und hält eine Anſprache an das Volk, im Hintergrund beflaggte Häuſerfronten. Theodore Dreiſer klagt gegen die Filmprodu⸗ zenten. Theodore Dreiſer hat eine Sammelklage gegen die amerikaniſchen Filmproduzenten beim zu⸗ ſtändigen Gericht in Los Angeles eingereicht., Er will damit die Filmautoren Amerikas, wie er ſagt, gegen die Willkür der amerikaniſchen Fabrikanten ſchützen. Die unmittelbare Veranlaſſung zu dieſer Klage iſt ein Film nach ſeiner„Amerikaniſchen Tragödie“. Dieſer Film iſt von der Paramount gedreht worden; am Manuſkript hat Dreiſer ſelbſt mitgearbeitet. Die Klage ſtützt ſich auf die Feſt⸗ ſtellung des Verfaſſers, daß zwiſchen dem Werk und dem Manuſkript einerſeits, dem, was in Hollywood daraus entſtand andererseits, ein erheblicher Widek⸗ ſpruch beſteht. Dreiſer iſt entſchloſſen, mit ſeinem Prozeß die Frage der Autorenrechte an der Produk- tion gerichtlich fixieren zu laſſen. Wie der„Augsburger Elber⸗ a e. n 80 1 1 1 1 Samstag, 18. April 1931 Neue Mannheimer Zeitung Abend ⸗Ausgabe Die Schule im Zeichen des Expreſſionismus Es erübrigt ſich zunächſt auf die unglücklich ge⸗ prägten Begriffe„Lernſchule“ und„Arbeitsſchule“ oder gar„Lebensſchule“(ihr Gegenſatz iſt wohl Friedhofſchule?) einzugehen. Es erübrigt ſich viel⸗ leicht überhaupt, ſich über dieſes Thema„Alte und Neue Schule“ noch weiterhin zu äußern; denn es iſt ja ſchon unendlich viel darüber geſchrieben wor⸗ den. Aber ſchließlich: der Widerſtreit in dieſer Sache wird ſo ſehr einſeitig unter den Schlachtrufen„alt und neu“ geführt, daß es ſich wohl verlohnen dürfte, von der Brücke aus mit dem Blick nach beiden Ufern einige Betrachtungen anzuſtellen. Revolutionierung Wo eine Revolutionierung ſtattfindet— auch der Kampf zwiſchen alter und neuer Schule ſtellt eine ſolche dar—, da iſt immer eine Urſache dazu vor⸗ handen. Und die„Jungen“, die ſie bewerkſtelligen lund glücklicherweiſe immer wieder bewerkſtelligen werden), haben immer recht und immer unrecht— genau wie auch die„Alten“, die ſich ihr entgegen⸗ ſtemmen, immer recht haben und immer unrecht. Es war und iſt immer eine Urſache vorhanden: Irgend⸗ ein Element unſerer Lebensgeſtaltung war vernach⸗ läſſigt, war mehr oder weniger mechaniſiert worden und in Erſtarrung geraten. Wir erlebten eine Re⸗ volutionierung des Staates, der Literatur und Kunſt und ſtehen mitten in einer ſolchen der Schule und neuerdings auch der Ehe. Das Element, das in Nach⸗ teil geraten war und wieder in ſein Recht eingeſetzt werden ſollte oder ſoll: das war des Menſchen ur⸗ eigenſtes, perſönliches Weſen. In Kunſt und Litera⸗ tur war dieſes perſönliche Leben und ſein Ausdruck durch den Naturalismus nahezu zum Erliegen ge⸗ bracht. Die Revolutionierung der Literatur und Kunſt ſetzte— und das gehört zum Weſen aller Revolutionierung— das zu Unrecht verdrängte Ele⸗ ment nicht nur in ſein Recht ein; ſie ließ vielmehr den Ausdruck des perſönlichen Seins ſchlechtweg als das einzige Element der Lebensgeſtaltung gelten, ſo daß deren übrigen Elemente, ihre durch die Jahr⸗ tauſende gültigen Geſetzmäßigkeiten, nur noch als Hemmung für dieſes eine Element empfunden wur⸗ den. Wir kennen dieſe Revolutionierung unter dem Namen Expreſſionismus und wiſſen, daß er ſeinen * höchſten Triumph im Vatermord feierte. Wir wiſſen aber auch, daß dieſer Expreſſionismus in der Kunſt und Literatur ſeit längerem überwunden iſt. Mit dem Schlagwort:„Vom ſchöpferiſchen Kinde aus“(im Gegenſatz zu dem ſeitherigen„vom Leben aus“) zog — mit reichlicher Verſpätung— der Expreſſionismus in die Schule ein. Erlebnis Auch in der Schule war das menſchliche Erleben zu kurz gekommen. Nicht in dem Maße wie etwa Ley Weis mantel in„zwiſchen alter und neuer Schule“ dies ſchildert: daß nämlich ohne Rückſicht auf das „Wachstumsjahr der menſchlichen Seele, des menſch⸗ lichen Geiſtes“ die Wiſſenſchaft von außen her an den Intellekt des Kindes herangebracht worden ſei, ſo daß„Ziviliſation großgezogen, aber Kultur ermor⸗ det“ worden ſei. Eine derartige Behauptung iſt „Vatermord“ an allen Pädagogen, die ſich auch vor den Ausrufern der„neuen Schule“ um die Erfor⸗ ſchungder Kindesſeele bemüht und mit Erfolg bemüht haben. Es war manches mechaniſtert, namentlich in den Großstädten, wo der Lehrer als„Rädchen in dem großen Uhrwerk“ betrachtet wurde, das der Meiſter allzu ſelbſtherrlich in Gang ſetzte. Mit dem expreſ⸗ ſtoniſtiſchen Schlagwort„Vom Kinde aus“ wird aber nun plötzlich das Erlebnis des Kindes und Jbeſſen Ausdruck zum beinahe alles beherr⸗ ſchenden Element der Unterrichtsge⸗ ſtaltung. Alles foll nun Erlebnis ſein; das Er⸗ lebnis ſoll in der Schule geradezu gezüchtet werden, ſelbſt das Erlebnis, welches das Kind in die Schule bereits mitbringt und mannigfaltiger mit⸗ bringt, als es ihm unter der Aufſicht der Schule zu preſſioniſtiſche Schule birgt nun aber die Tatſache, daß das Erleben eines Einzelweſens ſich in einem ſehr engen Kreis bewegt. Das viel weitere und nicht weniger wichtige Erleben des Menſchen iſt ſein Mit⸗ erleben einer ganzen Welt vermöge der Kräfte des Gemüts und des Intellektes gleichermaßen.(Der Erlebnisunterricht, dem das„Gefühl alles iſt“, ſchafft wenig lebenstüchtige Menſchen.). Dieſes Miterleben, das zum Selbſterleben wird, vermitteln die wertvollen Werke der Literatur. Das Kind hört ein Märchen oder eine Geſchichte: es lebt darin, es dichtet mit und hilft in ſeinen Ge⸗ danken den Knoten knüpfen und es atmet auf, wenn die Auflöſung des Knotens erfolgt. In den Werken der Literatur werden dem Kinde zu ſeinem eigenen Erleben hin die Gefühls⸗ und Gedankenwerte der weiten„objektiven“ Welt zum Eigentum.(Nicht um⸗ ſonſt beherrſcht bei Engländern und Franzoſen die Literatur in weiteſtem Maße den Geſamtunterricht, viel mehr als unſer„Deutſch“ den unfrigen.) In der neuen Schule kennt man den Wert des„Deutſchen“ natürlich auch, allein ſie ſchafft damit nicht die Tat⸗ ſache aus der Welt, daß ſich die Raumverhält⸗ niſſe der Schule zuungunſten des Sprachunterrichts verſchoben haben. An warnenden Stimmen, namentlich von ſeiten der Mittelſchulen, fehlt es in dieſer Hinſicht nicht. Aus ſolchen Betrachtungen heraus geben wir der alten Formel:„Vom Leben aus“ den Vorzug, viel⸗ leicht in der Erweiterung: Vom Leben aus durch das Erleben des Kindes hindurch, ſoweit dies mög⸗ lich iſt. Wo die expreſſtoniſtiſche Schule ſich verleiten läßt, ihre Kinder die Geſetze ſelbſt finden zu laſſen, die ſie anerkennen wollen, da kann man an ein Wort Goethes erinnern: Der Zögling merke die Strategie des Lehrers erſt, wenn die Feldſchlacht vorüber iſt. Geſtaltung Die neue Schule legt beſonderen Wert auf die bildliche Geſtaltung: die Kraft der Bild⸗ geſtaltung des Kindes ſtelle ein„gewaltiges Phä⸗ nomen“ dar. Nun: Eltern und Lehrer kennen dieſes Phänomen ſehr wohl. Gegen eine bildliche Dar⸗ ſtellung in weiteſtem Umfange wäre wenig einzu⸗ wenden, ſte wäre vielleicht zu wünſchen, obwohl ihre gemütsbildende Kraft bei weitem überſchätzt wird. Allein der Schule ſteht keine unbegrenzte Zeit zur Verfügung. Sind ſchon die Erfolge des Bildzeich⸗ nens, wie jeder unbefangene Lehrer zugeben muß, nicht gerade phänomenal, ſo geht zum andern dieſe Zeit dem Deutſchunterricht verloren. Die ſprachliche Darſtellung iſt aber die weitaus wichtigſte. Ein Menſch, der ſeine Gedanken und Gefühle ſprachlich richtig zur Darſtellung bringen kann, hat ſehr viel voraus— fürs Leben. Natürlich wiſſen das die Männer der neuen Schule auch, aber.. Der be⸗ kannte Johannes Müller hat kürzlich geſagt, ein Schloß Ilvesheim Erbaut 1700 von Johaun Adam Breunig für Lothar Friedrich Frhr. von Hundheim Phot. Dr. jacob Im Kreiſe des Mannheimer Altertumsvereins wird Mittwoch abend, dem 22. April, im großen Saale der Harmonie, D 2, 6, Dr. bildervortrag halten über die Guſtaf Jacob, Kuſtos am Schloßmuſeum Mannheim, einen Licht⸗ Kurpfälziſchen Adelsſchlöſſer in der Umgebung Mannheims. Der Redner, deſſen Unterſuchungen auf umfang reichem neuem Quellenmaterial beruhen, wird von den Barockbauten des frühen 18. Jahrhunderts, Rokoko⸗Anlagen von Edingen und Seckenheim be Beſtand im Weſentlichen aus dem beginnenden 19. erläutern. An Hand zahlreicher, bisher noch nirgends gezeigter Weinheim, Ilvesheim, Leutershauſen, ausgehend, die handeln, um als Abſchluß das in ſeinem heutigen Jahrhundert ſtammende Schloß in Neckarhauſen zu Lichtbilder, denen vor allem Neuaufnahmen von Dr. Jacob zugrunde liegen, wird ſowohl die Entwicklungsgeſchichte dieſer Schloß⸗ und Garten⸗ anlagen aufgerollt werden, wie auch das Bild der bedeutenden Perſönlichkeiten der Bauherrn und 3. Seite/ Nummer 179 Volk, das ſeine Sprache nicht genügend pflege, ſet im Niedergang begriffen. Die ſprachlichen Leiſtun⸗ gen der neuen Schule geben— trotz ihres Geredes vom Sprachſchöpfertum ihre Schüler— nach dieſer Richtung hin ſehr zu denken. Schöpferiſche Kräfte Schöpfer ſein heißte Aus den Elementen des Ge⸗ ſchehens etwas noch nie dageweſenes Außerordent⸗ liches zu erſchaffen. Die ſchöpferiſche Kraft iſt ein Funken Gottes, in eine Menſchenbruſt gelegt; der ſchöpferiſche Menſch iſt etwas Seltenes. Wenn man demgegenüber behauptet, ein Kind ſei ſchöpferiſch, ſobald es einen Satz in eine Form kleide, wie ſie noch nie dageweſen ſei(wer will das feſtſtellen?), ſo trifft dies das Weſen des Schöpferiſchen nicht; es zeigt nur, wie ein Begriff, den man ſonſt mit einer Art Ehrfurcht nennt, in übler Weiſe demokratiſtert wird. Schöpferiſche Kräfte bei unſeren Kin⸗ dern im Alter von 7 bis 14 Jahren, beſondere Talente, Eigenart der Perſönlichkeit?? Als Lehrer ein Univerſalgenie, das alle dieſe Talente entdeckt und ausbildet bei einer Klaſſen⸗ ſtärke von 50 Schülern, wie man ſie z. B. in der Schulſtadt Mannheim zum Teil hat?? Nein! Das iſt nicht die Aufgabe unſerer Schule. Ihre Aufgabe iſt vielmehr die Vermittlung einer Kollek⸗ tivbildung, welche die Kräfte des Gemüts und des Intellekts gleichermaßen umfaßt.(Die expreſ⸗ ſtoniſtiſche Schule, die angeblich eine neue Gemein⸗ ſchaft ſchaffen will, wirkt mit ihrer übermäßigen Be⸗ tonung des Individuellen tatſächlich gemeinſchafts⸗ zerſetzend, wie auch der literariſche Expreſſionismus zerſetzend wirkte. Daß ſie zugleich die Eitelkeit vie⸗ ler Kinder weckt und nährt, die ſich durch ihre ſchöpferiſchen Kräfte zum Künſtlertum berufen füh⸗ len, das nur nebenbei.) Die Aufgabe unſerer Schule iſt auch nicht, die Grundlage einer neuen Kultur zu gewinnen(Weis⸗ mantel). Die neuen Kulturen(die übrigens nichts anderes darſtellen als eine Abwandlung des We⸗ ſensgehalts alter Kulturen, des„Ewiggültigen“ in die jeweilige Zeit) werden wie von alters her von jenen Einzelnen, Schöpferiſchen geſchaffen und die Aufgabe der Schule iſt, dieſe Kultur ihren Kindern zu übermitteln. Dem Meiſter aber ſoll es unbe⸗ nommen ſein, hinterher die Form zu zerbrechen. Ueberſchulung Die Schule hat eine hohe Aufgabe zu erfüllen. Man ſucht ihr aber in neuerer Zeit ſchlechtweg alles aufzuladen. Wir„kranken“ an einer Ueberſchu⸗ lung. Wenn man vernimmt, was alles in die Schule„eingebaut“ werden ſoll, ſo ſteht einem un⸗ willkürlich der Schuldirektor aus einem Roman von Hanſum vor Augen. Dieſer Schuldirektor macht die Schule ſchlechtweg für alles— für die ganze Zeit⸗ geſchichte— verantwortlich. Wenn er in der Zei⸗ tung lieſt, die Eheſcheidungen haben zugenommen, ſo ſchließt er automatiſch: das kommt daher, daß der Eheunterricht noch nicht in der Schule eingeführt iſt. Wir alle ſind dieſe Schuldirektoren oder be⸗ finden uns gegenwärtig wenigſtens auf dem Wege zu ihm. Armes Leben, das einzig noch den Schul⸗ direktor als Autorität anerkennt! Fazit Revolutionierungen vollziehen ſich unter großem Aufwand von Schlagwörtern und mit viel Lärm. Wenn einmal die Schlagwörter auf ihr Gewicht ge⸗ prüft ſein werden und der Lärm ſich gelegt hat, ſo wird ſich erweiſen: die künftige Schule wird von der alten ſehr wenig verſchieden ſein; man wird in ihr arbeiten, lernen und junge Menſchen zur Er⸗ tüchtigung für das Leben erziehen. Wie man in Literatur und Kunſt wieder anfängt, zu begreifen, was ein Kunſtwerk iſt, wird man auch den wahren Sinn der Schule wieder erkennen und anerkennen. Eine Unmenge Papier wird verdruckt worden, eine Flut von Reden wird niedergegangen ſein— nicht unnütz: denn das Alte muß von Zeit zu Zeit wieder zur Diskuſſion geſtellt werden, damit es dem an⸗ ſtürmenden Neuen gegenüber ſeinen ihm innewoh⸗ nenden bleibenden Wert aufs neue erweiſe. Frei⸗ lich: mancher Ruhmeskranz, der ſich heute ſchon um das Haupt dieſes oder jenes wackeren Kämpen ſchlingt, wird in nichts zerflattern, dafür aber iſt es nicht ſchade: es wird damit nur der Kreis eines eigen wird. Einen gefahrvollen Faktor für die ex⸗ Baumeiſter erſtehen. Gleichniſſes geſchloſſen. Georg Meyer. ———UU ü’!————... ñßx xf— Meiner Bühnenlaufbahn Glütk und Ende Ein Erlebnis von Franz Karl Ginzkey Alſo— es will doch einmal erzählt ſein, wie auch ich einſt jene Bretter bezwingen wollte, die, wenn auch nicht die Welt, ſo doch imerhin das Ver⸗ anügen an ihr bedeuten. Ich zählte ungefähr ſiebzehn Jahre, als an mich r Ruf erging, als erſter Liebhaber aufzutreten. air Zöglinge der Kadettenſchule zu Trieſt hatten nämlich den Plan gefaßt, auf unſerm Schultheater ein Luſtſpiel aufzuführen, und hatten dazu nicht nur 1 alle Mitſchüler und die geſamte Lehrerſchaft, ſondern lach alle behördlichen und geiſtigen Spitzen Trieſts, lis zum Hafenadmiral hinauf, geziemend ein⸗ geladen. Wie das Stück ſich benannte, iſt mir nicht mehr in Erinnerung. Ich weiß nur noch das eine: b der zweite Akt in einem Gaſthof ſpielte und daß er Hauptdarſteller, im Stück zugleich der erſte und einzige Liebhaber, auf der Bühne ein— Wiener nitzel zu beſtellen und zu verzehren hatte. Und Dich ſchäme mich des Bekenntniſſes nicht, daß haupt⸗ ſächlich dieſes Schnitzel es war, was mich zur An⸗ nahme der Rolle beſtimmte. Denn die Würde eines erſten Liebhabers an ſich hätte mich kaum dazu ver⸗ nut ich ahnte damals ſchon, daß die wahre Män⸗ nerwürde ſich mehr auf ſeiten des Charakterdar⸗ ſtellers befinde. 1 Aber mein geſegneter Appetit und eine Art dä⸗ oniſcher Luſt, in Gegenwart von dreihundert Aren den Lohn meiner künſtleriſchen Tätig⸗ 0 zu verſpeiſen, ließen mich die Rolle raſch kühn ergreifen. Zu lernen gab es wenig; wir ih muablreiche Proben, und im übrigen verließ en auf den Souffleur. Der Souffleur in em 9 Kasten aus Pappendeckel, ein Kamerad aus wicht ritten Jahrgang, ſchien uns überhaupt der 155 1 und intereſſanteſte Teil des ganzen Büh⸗ aus pparates zu ſein. Von ihm ging alle Weisheit ig ihm ſchenkten wir volles Vertrauen, er ver⸗ rperte unſer Schickſal. Ich mußte übrigens ſchon während dieſer Proben erfahren, es ſei bei einem erſten Liebhaber mit den lukulliſchen Anwandlungen allein noch nicht getan. Ich beſaß im Stück nämlich eine geheime Braut, deren Beſitz ich mir von dem kernhaft bürgerlichen, aber allem Höheren abgewandten Vater bitter erkämpfen mußte. Da das k. u. k. Schulkommando uns, dem an⸗ tiken Geſchmack folgend, die Mitwirkung von Per⸗ ſonen„weiblichen Geſchlechtes“ nicht geſtattete, hatte ein kleiner Kamerad aus dem erſten Jahrgang die Rolle der Braut übernommen. Der kleine roſige Kerl, deſſen Familie in Trieſt wohnte, hatte zu Hauſe eine Schweſter, die ihn mit ihren eigenen Röcken und Schürzen und Fähnchen ſo überzeugend und ent⸗ zückend ausſtaffierte, daß ich von Probe zu Probe immer mehr um den Verſtand kam und endlich allen Ernſtes im Begriff war, mich in ein Weſen zu ver⸗ lieben, das ſelbſt einen geborenen Lyriker in wahr⸗ haft tragikomiſche Hilfloſigkeit hätte verſetzen können. Aber zum Glück bewirkte das große Geſchehnis, von dem nunmehr zu erzählen iſt, auch hier eine Wandlung zum Beſſeren. Zu unſer aller Freude und Genugtuung ließ ſich der intereſſante Abend aufs beſte an. Die vielen Eingelabenen waren faſt vozählig erſchienen, auch die Damen der Trieſter Geſellſchaft hatten nicht verſäumt, ſich zahlreich und des Kommenden begierig einzu⸗ finden, es herrſchte im Turnſaal der Kadettenſchule jene warme Woge geiſtiger Erregtheit, die bekannt⸗ lich ſtets der Vorbote großer künſtleriſcher Ereig⸗ niſſe iſt. Zu Anfang entledigte ich mich meiner Rolle mit wenig Teilnahme und auch mit etlicher Ungeduld, denn das Stichwort meiner Seele fiel ja erſt im zwei⸗ ten Akt. Doch erntete ich, im Bunde mit den anderen Darſtellern, trotz alledem den vollen Applaus eines ſcheinbar ſehr vergnügten Publikums. Der zweite Akt, das war mein Akt! Unmittelbar an der Rampe, dicht hinter dem Souffleurkaſten, ſtand ein kleines, blaugedecktes Tiſchchen, dort hatte ich zu ſitzen und die bedeutſamen Worte zu ſprechen:„Kell⸗ ner, bringen Sie mir ein Schnitzel!“ Als ich aber eben dazu ausholen wollte, geſchah etwas Fürchter⸗ liches! Der Kamerad im Souffleurkaſten bewarb ſich nämlich unter allen Anzeichen großer Verſtörtheit um meine Aufmerkſamkeit und flüſterte mir zu: „Ginzkey, der Wachſoldat hat das Schnitzel 'freſſen!“ Du lieber Gott, was hätte ich tun ſollen? Ich ſah den Mann im Souffleurkaſten mit gläſernen Augen an, da hörte ich ihn neuerdings flüſtern:„Es iſt noch eine kalte Omelette hier, mit Pflaumenmus, die kriegſt du!“ 5 Ich nickte ihm geiſterhaft zu und bewunderte meine Selbſtbeherrſchung:„Kellner, bringen Sie mir ein Schnitzel!“ rief ich dann, denn mein Stichwort war gefallen. Alles Weitere nahm nun, unberührt von meinem böſen Seelenzuſtande, den vorgeſchriebenen Verlauf. Der Kellner lief, der Kellner kam, er brachte mir ein längliches, blaßgelbliches Etwas, auf das ich ebenſowenig vorbereitet war wie auf den Tod. Drei⸗ hundert Augenpaaxe ſah ich auf mich gerichtet und — was war nun aus dem geträumten Triumph mit dem Schnitzel geworden, den ich vorausgenoſſen hatte die ganzen langen Tage hindurch? Da ſaß ich nun, nahm Meſſer und Gabel zur Hand und biß in meine Omelette— ſie ſchmeckte abſcheulich. Aber hatten ſo die Götter die Schale ihres Zornes bereits über mich geneigt, ſie hatten ſie noch lange nicht ausgegoſſen. Denn nun geſchah etwas anderes, viel Schlimmeres, was wirklich niemals hätte ge⸗ ſchehen ſollen. Ich hatte mir nämlich vom Friſeur des unweit gelegenen Teatro Fenice einen ſtolzen buſchigen Schnurrbart aufkleben laſſen, weil ein ſolcher mir damals als das weſentlichſte Merkmal eines erſten Liebhabers erſchien. Es war ein fürchterliches muſeales Ding, dem Ende eines Katzenſchweifes nicht unähnlich, und es hatte, wie mir der Friſeur verſicherte, ſchon ganzen Generationen der ab⸗ und zu wandernden Schauſpieler, wie ſie die Woge der „Stagione“ aus dem deutſchen Norden und dem welſchen Süden dahertrieb, zu ihrer Vermännlichung gedient. Dieſes in ſich ſelbſt ergraute zunftmäßige Wap⸗ penzeichen ſaß alſo auf meiner ſiebzehnjährigen Oberlippe, aber— es ſaß nicht feſt genug, um dem Pflaumenmus Widerſtand zu leiſten, das aus meiner Omelette in verdammenswerter Fülle hervorquoll. Und auf einmal war das Fürchterliche geſchehen: ein gut Teil des grimmigen Schnurrbarts, wohl über deſſen beſſere Hälfte, ſaß mir plötzlich im Munde und verlangte dringend, von mir verſpeiſt zu werden. Hat ſich ein wackerer Mime je in einer ſchlim⸗ meren Lage befunden? Dreihundert Augenpaare ſah ich auf mich gerichtet, ſie ſchienen mir ſechshundert Tigeraugen gleich, die ſich weideten in kalter Luſt an meiner Qual, ob ſie nun wußten, was ich zu leiden hatte oder nicht. Nun hätte es allerdings eine raſche Rettung für mich gegeben, das wäre geweſen: ſchleuniger Ab⸗ gang von meinem Tiſchchen und Befreiung von meinem überflüſſigen Inhalt irgendwo. Aber ich wußte, zu meiner Ehre ſei es geſagt, was ich der deutſchen Bühne in dieſem tragiſchen Augenblick ſchuldig war. Fahnenflucht? Nein, das ſollte man bei mir nicht erleben! Und ſo ſprach ich denn ein gebieteriſches Wort mit mir und— ſchluckte das fürchterliche Ding mit heroiſchem Entſchluß hinunter. Wie und in welcher Verfaſſung ich meine Rolle damals zu Ende ſpielte, deſſen bin ich mir nicht mehr bewußt. Ich weiß nur dieſes: daß ich um dieſer herakleiſchen Tat wegen noch heute unter jene Schick⸗ ſalsmatadoren des Schauſpiels aufgenommen zu werden verdiene, die für ihre Kunſt nicht nur zu leben, ſondern auch zu ſterben wiſſen. Die Galerie Buck, Heidelbergerſtraße zeigt gegenwärtig eine geſchloſſene Ausſtellung der alten Badiſchen Metſter und ſind dabei vertreten: 6 Ge⸗ mälde Hans Thoma, 2 Gemälde W. Trübner, 3 Gemälde Emil Lugo, 8 Gemälde bert Lang und 3 Gemälde G. Schönleber. 4. Seite/ Nummer 179 —— Neue Mannheimer Zeitung Abend ⸗Ausgabe Samstag, 18. April 1991 4 Knoſpender Strauch Leben geht in ſeinen Fingern. Zagend, vor⸗ ſichtig, verſuchend. Der Dämmerzuſtand der rauhen, kalten Zeit iſt gewichen. Leichtes Erwachen in Früh⸗ lingsfröhlichkeit. Ein Wunder, das ſich jedes Jahr von neuem auftut. Vor meinem Feuſter hat er ſich breit ausladend ausgebreitet. Mitleid ſprang zu ihm in des Winter Nun werfe ich ihm jeden Morgen igen Gruß zu, und mir iſt, als ob er ihn leuchtenden Auges erwidere. Ban⸗ gen ſitzt noch in ſeinem Unterfangen. Er wägt ab, ob er es wagen ſoll. Wohl kennt er den hundert⸗ jährigen Kalender, doch iſt der nur aufs Papier ge⸗ ſchrieben und läßt ſich nicht zur Rechenſchaft ziehen, wenn es anders eintritt. Und oft, oft hat er ge⸗ fehlt! Als der Frühling an die Pforten der klopfte, rieſelte der Saft durch ſeine Adern. die feinſten Endchen hat er beſucht. Die Farbe ſeines Aeußeren machte einem Natur Selbſt düſtere ſchwachen um chen das Geſchöpf. Daher darf man nicht ſtaunen, wenn Mut ſein Beginnen fördert. Will er doch ſeinem Endzweck zuſtreben. So habe ich ihm täglich lange Wochen hindurch meine ungeteilte Aufmerk⸗ ſamkeit gewidmet, und war Neugierde in mir, was wohl in der geheimnisvollen Werkſtatt ſich alles ab⸗ ſpielt. Was in ihm treibt, findet nach außen an⸗ ſchaulichen Ausdruck. Da, ſteh, wieder etwas Neues! Kleine Kuppen erheben den Rücken. Ihr Kleidchen ſcheint von ganz beſonderer Beſchafſenheit zu ſein. Immer ſtärker wölbt ſich der winzige Berg. Immer rumort es, geht etwas vor. Neugierde plagt einen kleinen Freund, der der beklemmenden Enge des dunklen Gefängniſſes zu entfliehen ſucht, Unge⸗ kanntes zu ſchauen. Wie muß ſein Herzchen ob des zu Erwartenden beben! Endlich wird ſein emſiges Mühen mit Erfolg gekrönt. Die erſte Knoſpe iſt aufgeſprungen. Eine recht tollkühne Kleine. Ob ſie ihren Uebereifer nicht mit dem Leben bezahlen muß? Kühle der Nacht kann ihr das Licht ausblaſen. Die fürſorgliche Natur hat auch dafür Vorkehrung getroffen, daß kein Nachteil geſchieht. Filzige Blättchen, zart wie der Flaum eines poſſierlichen Kücken, ducken ſich gegeneinander, ſich ſchützend und wärmend. Wie müſſen dann die kleinen Knoſpenherzchen lebhaft ſchlagen! Der Saft⸗ ſtrom zeugt neue Knoſpen. Da ſprengt eine ihre Hüllen und bietet hoffnungsfreudig die zarten Händ⸗ chen dem belebenden Sonnenlicht. Die Knoſpen⸗ kinder purzeln wie Süßigkeiten aus dem Innern einer Zuckertüte. Faſt alle Zweige ſind mit dieſen kleinen Geſchöpfen bedeckt. Dort kann eines gar nicht fertig werden. Es gehört wahrſcheinlich zu der Sorte der allzu Furchtſamen. Ihm ſcheint gewiß zu ſein, daß es doch noch ſeine ihm zugedachte Aufgabe erfüllt. Was werden ſich die Dingerchen alle zuraunen?! Ein Wunder, das immer weiter greift. O, hätte ich Ohren ihren Lobgeſang zu hören! So kann ich nur bewundernd vor dieſem Strauch ſtehen, teilnehmend an ihrem und ſeinem Frühlingsglück. K. W. Baden und die verſchandelte Landͤſchaft Verbot der Reklameſchilder Der Koblenzer Regierungspräſident wendet ſich mit aller Euergie gegen die Verſchan⸗ delung der Rheinlandſchaft durch die im⸗ mer mehr überhand nehmenden Reklameſchilder. Auf der Rheinſtrecke von Koblenz bis an die Grenze des Regierungsbezirkes Rolandswerth müſſen alle Reklametafeln entfernt werden, die außerhalb der geſchloſſenen Ortſchaften angebracht find. Auch in den Ortſchaften ſelbſt ſollen die auf⸗ dringlichſten Schilder wegfallen. Erlaubt bleiben nur in den Orten kleine Hinweiſe auf verſteckt liegende Tankſtellen. Den Bürgermeiſtern werden Maßrege⸗ lungen angedroht, wenn ſie nicht mit aller Schärfe dieſer Verordnung Beachtung verſchaffe. n. Auch in Baden iſt es dringend nötig, ſchreibt der Landesverein Badiſche Heimat, Frei⸗ burg i. Br., die durch wertloſe Reklame verſeuch⸗ ten Landſchaften(Schwarzwald, Bodeufee), die Bahn⸗ ſtrecken(Baſel- Mannheim, Freiburg—Titiſee, Karlsruhe Pforzheim uſw.) und die Bahnhöfe(die Geländer mancher Bahnſteigſperren erfordern eine Blechwacht) zu bereinigen. Hoffentlich nimmt die Schneeſchmelze recht viel mit, damit die Beſucher unſeres Landes ſich nicht mehr ärgern brauchen über ſo endlos ſchreiende, aufdringliche, häßliche Reklame, die zudem nichts nützt! Einige Bezirksämter ſind bereits mit dankenswerten Erlaſſen zum Schutz un⸗ ſerer Heimatnatur vorgegangen. Wir müſſen aber allen Reklameauswüchſen noch ſchärfer begegnen, Landſchafts⸗ und Ortsbilder ſäubern und— frei⸗ halten. Wir betonen, weil wir gerne mißverſtanden werden, daß der Heimat und Naturſchutz nicht die Reklame, ſondern das Reklame⸗-Unweſen be⸗ kämpft. Wiederholt verweiſen wir auf die beiden grundlegenden Beiträge von Ludwig Schmieder „Reklame und Hetimatſchutz“(Heft 7 1929 und Heft 5 1930 Mein Heimatland, mit zahlreichen Beiſpielen und Gegenbeiſpielen), die der Landesverein Badiſche Heimat e.., Sitz Freiburg i. Br., herausbrachte. * * Sonntags⸗Rückfahrkarten nach Maunheim am Maimarki⸗ Dienstag. Auf Antrag des Verkehrs⸗Ver⸗ eins Mannheim gibt, wie mitgeteilt, die Reichsbahn am Maimarkt⸗Dienstag(5. Mai) Sonntags rück⸗ fahr karten zum Beſuchder Mannheimer Veranſtaltungen(Pferderennen, Maimarkt, Ausſtellung„Hausfrau und Handwerk“ uſw.] aus. Ausgabeberechtigt ſind insgeſamt 274 Stationen, die ſich auf die Reichsbahndirektionen Karlsruhe, Mainz, Frankfurt, Stuttgart und Ludwigshafen a. Rh. ver⸗ teilen. Von den Stationen innerhalb der Reichs⸗ Hahndirektionen Ludwigshafen werden die Karten nach Ludwigshafen a. Rh. ausgegeben. Die Rück⸗ fahrt muß am 5. Mai ſpäteſtens bis 24 Uhr ange⸗ treten ſein und iſt nach 24 Uhr ohne Fahrtunter⸗ brechung, bei Zugwechſel mit dem nächſten anſchlie⸗ ßenden Perſonenzug, fortzuſetzen; ſie kann auch mit einem dem Perſonenzug folgenden Eil⸗ oder Schnell⸗ zug fortgeſetzt werden, wenn dieſer den Abgangs⸗ bahnhof der Sonntagsrückfahrkarte eher als der Per⸗ ſonenzug erreicht. * Pei der Städt. Sparkaſſe Maunheim werden z. Z. die Aufwertungsguthaben, die den Betrag von 100 Mark nicht überſteigen, namenweiſe ausbezahlt. In der laufenden Woche erfolgt die Auszahlung an die Sparbuchinhaber der mit den Buchſtaben O bis mit 3 beginnenden Familien- namen.(Näheres Anzeige.) * Oberbür ere Der Artikel„Der Bürger und ſeine Stadt“, den wir aus der Zweimonatsſchrift„Die lebendige Stadt“ in der Oſternummer zum Abdruck brachten, iſt viel kommentiert worden. Auch das Ortskartell des ſelbſtändigen Mittelſtandes Mann⸗ heim hat ſich mit den bemerkenswerten Ausfüh⸗ rungen des Oberbürgermeiſters beſchäftigt. Das Ergebnis der kritiſchen Würdigung iſt ein offener Brief, der an Oberbürgermeiſter Dr. Heimerich gerichtet wurde. Unter Bezugnahme auf den„offenen Brief eines hieſigen Bürgers,“ der ſich in einer hie⸗ ſigen Zeitung mit den Ausführungen des Stadtober⸗ hauptes auseinanderſetzte, wird bemerkt, der Mit⸗ bürger ſcheine in die allgemeine wirtſchaftliche Lage des Handels und des Gewerbes recht wenig Einblick zu haben. Wie könnte er ſonſt von„neuem Bürgertum“ und„einer wohlhabenden Mittelſchicht“ ſprechen, wo doch die Zeitverhält⸗ niſſe den ſelbſtändigen Mittelſtand bereits derart zer⸗ mürbt und ausgehöhlt haben, daß er in kurzer Zeit nicht mehr exiſtieren werde, wenn der übermäßige Steuerdruck, der auf ihm laſtet, nicht von ihm genommen werde und die Wirtſchafts⸗ lage ſich beſſere. Das ſeien fürwahr keine Uebertrei⸗ hungen, ſondern Tatſachen, die in der Zuſammen⸗ arbeit mit den dem Ortskartell angehörenden In⸗ nungen und Mittelſtandsorganiſationen feſtgeſtellt werden ſeien. Auf die eigentlichen Ausführungen des Ober⸗ hürgermeiſters hat das Mittelſtandskartell folgendes zu erwidern: „Mit den vorgetragenen Gedanken den Gemeinde⸗ ſiun der Bürger zu wecken, eine Verbundenheit zwi⸗ ſchen Bürger und Stadt wieder zu ſchaffen, muß man einig gehen, ja dieſe ſogar noch begrüßen. Erſt recht aber die weiteren Ausführungen, daß die ſtädti⸗ ſchen Amtsſtellen den Gemeindeſinn der Bür⸗ ger durch höfliche und zuvorkommende Beantwortung der Briefe und Anſuchen pflegen und fördern ſollen. Herr Oberbürgermeiſter, Sie haben in Ihrem Aufſatze weiter geſagt, daß ſachliche und auf⸗ bauenwollende Kritik Ihnen ſtets angenehm ſei. Wir beabſichtigen mit unſeren anſchließenden Darlegungen nichts anderes. Es iſt dem Bürger heute wahrhaftig wenig Gelegenheit gegeben, ſeine Anſicht über die Stadtverwaltung zu äußern. Wir Bürger aus dem ſelbſtändigen Mittelſtand fühlen uns immer noch als Träger der Stadt und ſind der Anſicht, daß die Stadtverwaltung beſonders in dieſen Notzeiten auf dieſe ſo unſagbar ſchwer um ihre Exi⸗ ſtenz ringenden Bürgerſchichten, die doch die produk⸗ tiwen Steuerquellen in Staat und Kommune dar⸗ ſtellen, Rückſicht nehmen muß. Iſt dies ſeitens der Stadtverwaltung geſchehen? Hat man nicht in den letzten Jahren über 10 Millionen Mark in Gebäulichkeiten inyeſtiert, die ganz un⸗ nötig waren und nur der Befriedigung der Eitelkeit gewiſſer Perſönlichkeiten dienten? Wem wurden dieſe Koſten ſteuerlich aufgebürdet? e Dem damals ſchon überlasteten und durch die Inflation verarmten Bürger! Soll er dafür Gemeindeſinn empfinden? Die Zer⸗ ſetzung des Gemeindeſinnes hat die Stadt⸗ verwaltung gründlichſt ſelbſt beſorgt, indem ſie auf ihre Bürger keine Rückſicht nahm. Sie kann den Ge⸗ meindeſinn der Bürger nur wieder wecken, durch Schaffung der pfychologiſchen Vorausſetzungen hier⸗ zu. Als wichtigſte Vorausſetzung käme in erſter Linie äußerſte Sparſamkeit und Verein⸗ fachung der Verwaltung in Frage. Aber, Herr Oberbürgermeiſter, das iſt nicht alles, was der Bürger an der Stadtverwaltung auszuſetzen hat. Ein weiterer Stein des Anſtoßes iſt die dem Reſſort des Erſten Bürgermeiſters Herrn Dr. Walli unterſtellte Stadtkaſſe. Es iſt ein offenes Ge⸗ heimnis, daß dieſe Amtsſtelle bei irgend welchen ſteuer lichen Rückſtänden rigoroſer in ihrem Vorgehen iſt, als irgend eine andere Behörde und ſpeziell wie das Finanzamt, obwohl man von dieſer Stelle aus ein größeres Intereſſe an der Erhaltung eiter und Offener Brief des Ortskartells des ſelbſtändigen Mittelſtandes e Miltelſtan Mannheim der ſeloſt« zen b. zerlichen Exiſtenzen haben müßte, als das Land und Reich. Auch der Städt. Haushaltungsausſchuß, der neben ſeiner Verwaltungstätigkeit doch die Rechte der Bürger wahren ſoll, trägt ein gerüttelt volles Maß Schuld hieran. Glauben Sie, Herr Oberbürgermeiſter, d hierdurch die Stadt um manche Bürgerſympathien ge⸗ bracht wird. Beſchäftigen wir uns nun etwas näher mit der Stadtkaſſe. Da ſind zunächſt die Beantwortungen von Geſuchen und Eingaben zu erwähnen, die der Bürger meiſt als Morgengabe erhält und die oft im Kaſernenhof⸗ ton gehalten ſind. In dieſem Punkte wäre Ihre An⸗ ſicht von mehr Höflichkeit im Dienſtbereich der Stadtverwaltung zur Zurückgewinnung von Gemeindegeſinnung recht bald zu verwirklichen. Das Bürgermeiſteramt, das heißt die Herren Bürger⸗ meiſter als Reſſortchefs, müßten nach unſerer Auf⸗ faſſung über der Sache ſtehen. Nach Möglichkeit müß⸗ ten ſie verſuchen, die ſich ergebenden Reibungen und Gegenſätze zwiſchen Beamtenſchaft und Bürgertum in der weiteſten Auslegung des Begriffes„Bürger⸗ gemeinſchaft“ zu überbrücken, anſtatt, wie häufig feſtzuſtellen iſt, noch zu verſchärfen. Weiter iſt zu be⸗ anſtanden, daß die Zahlungsfriſt für die un⸗ gerechter Weiſe erhöhte Gebäudeſonder⸗ ſteuer, die dem Hausbeſitzer den letzten kümmer⸗ lichen Reſt des Zinsergebniſſes raubte, für die heu⸗ tige wirtſchaftliche Lage viel zu kurz iſt. Kann ein Steuerpflichtiger nicht zahlen, dann kommen ſofort ſehr hohe Verzugszinſen in Anrechnung, obwohl der Hausbeſitzer oft noch nicht die Mieten hereinbringen und deswegen einfach keine Zahlung leiſten konnte. Der Hausbeſitzer muß auf die wirtſchaftliche Lage ſeiner Mieter Rückſicht nehmen; nur die Stadt hat dies ſcheinbar nicht nötig. Weiter iſt es aufs ſchärfſte zu verurteilen, wenn man gegn die infolge der Wirtſchaftskriſe in Ver⸗ zug gekommenen Steuerpflichtigen Betreibungen und Zwangsverſteigerungen anordnet, die oftmals das durch Generationen mühſam erwor⸗ bene Vermögen zerſtören, die Exiſtenz des Bürgers vernichten, deſſen Lebensabend nicht durch Penſion geſichert iſt! Vergißt man denn bei der Stadtver⸗ waltung, daß der ſelbſtändige Mittelſtand aus Ein⸗ zelhandel, Handwerk, Gewerbe und den freien Be⸗ rufen ein vielfaches von Steuern aufzubringen hat, als der Lohn⸗ und Gehaltsempfänger. Vexrpflichtet dieſe Tatſache nicht die Stadtperwaltung, auf dieſe Schichten, die ſo ungeheuer ſteuerlich belaſtet ſind, im Einzug der Steuern beſondere Rück⸗ ſicht zu nehmen? Denn bei Handel, Handwerk, Ge⸗ werbe und den freien Berufen ſind zur Zeit infolge der troſtloſen Wirtſchaftslage die Geldeingänge ſehr gering und äußerſt unregelmäßig Die entſetzliche Ar⸗ beitsloſigkeit läßt auch hier ihre Spuren nur zu deuklich zurück. In dieſem Zuſammenhange muß auch darauf hingewieſen werden, daß durch kurzſichtige Vernichtung mittelſtändleriſcher Exiſtenzen das Heer der Fürſorgeempfänger und Arbeitsloſen immer mehr vergrößert wird. Wir glauben mit dieſen Ausführungen ſicherlich wohl bewieſen zu haben, warum der Gemeindeſinn der Bürger geſchwunden iſt. Sorgen Sie dafür, Herr Oberbürgermeiſter, von Ihrer Stelle aus, daß ein anderer Geiſt auf dem Rathaus einzieht und die Exiſtenzmöglichkeit weiter Kreiſe des ſelbſtändi⸗ gen Mittelſtandes wieder hergeſtellt wird. Nur da⸗ durch kann die verloren gegangene Bürgergeſin⸗ nung wieder neu erſtehen. Es würde uns freuen, wenn unſere Erwiderung nach dieſer Richtung eine Wirkung haben würde.“ Es iſt erfreulich, daß die Ausführungen des Oberbürgermeiſters die Diskuſſion über eine außer⸗ ordentlich wichtige kommunale Frage in Fluß ge⸗ bracht haben. Weitere Aeußerungen zu dem an⸗ geſchnittenen Thema aus dem Kreiſe unſerer Leſer ſind uns ſehr willkommen. CC cdcdccßcddccc/ ͤdddddddß/d///ãã ⁊ͤvdã 6 ¶ũãõãꝗydũũ y Das neue Arbeitsamt wächſt Im Verhältnis zur geleiſteten Arbeit ſind es ſehr wenige Arbeiter, die beſchäftigt ſind. Dies kommt daher, daß der Transport der Erdmaſſen bei den großen Ausſchachtungsarbeiten mit zwei Maſchinen bewältigt wurde. Auf der Sohle des neuen Grun⸗ des wurden Schienen gelegt, der ausgeſtochene Grund in kleine Loren verladen und in einen mäch⸗ tigen Transportbecher der Maſchinen entleert, die die Erdmaſſen nach oben transportierten, gleich auf Fuhrwerke kippten und ſo ein rationelles und ſchnel⸗ les Arbeiten ermöglichten, ohne großen Aufwand an Menſchenkräften. Auf die gleiche Weiſe, aber um⸗ gekehrt, geſchehen die neuen Fundamentie⸗ rungsarbeiten. Das Fundament wird durch⸗ weg aus Beton hergeſtellt und iſt ſchon ſehr weit vorgeſchritten. Teilweiſe ſind die Grundmauern ſo⸗ gar ſchon fertig, ſo daß wohl bald mit dem Ober⸗ bau begonnen werden kann. Auch hier wird ſich die Arbeit am„laufenden Band“ abſpielen ſo daß die vorgeſehene Bauzeit, ſollten nicht unvorhergeſehene Ereigniſſe eintreten, auch eingehalten werden kann. Sehr zur Freude der Nachbarſchaft, die von dem Fauchen der Maſchinen, dem Stampfen der Hämmer, all dem nicht zu verhindernden Schmutz und Staub nicht gerade entzückt iſt. Am allerwenigſten von der Bretterwand, die den ganzen Bauplatz umſchließt. Es gibt Leute, die über einen Bauzaun ihre eigene Meinung haben und ſich befleißigen, ſie ſichtbar und verſtändlich zum Ausdruck zu bringen. An der Bretterwand des Arbeitsamtes haben infolgedeſſen ein paar geſchäftstüchtige Köpfe, teils aus Reklame⸗ abſichten, teils von dem frommen Wunſch beſeelt, zur Verſchönerung Maunheims beizutragen, Pla⸗ kate angeklebt. Man ſollte gegen dieſen Unfug energiſch einſchreiten. Die Plakate hängen ſchon zum Teil zerfetzt herunter und tragen ſo beſtimmt nicht zur Verſchönerung des Stadtbildes bei. Die Stadtverwaltung ſollte, wenn ſchon geklebt wird, wenigſtens dafür ſorgen, daß dies auf anſtändige Art geſchieht und in einer Form, die dem Stadt⸗ viertel und einer Stadt wie Mannheim würdig iſt. Schadenfeuer durch Venzinerploſion Heute vormittag gegen.30 Uhr entſtand in dem Lagerraum der Oelgroßhandlung Karl Heiden⸗ reich, E 4, 15, ein Brand, der glücklicherweiſe durch das raſche Eingreifen der Berufsfeuerwehr keinen größeren Umfang annehmen konnte. In dem im Erdgeſchoß des Rückgebäudes befindlichen Oellager explodierte bei Reinigungsarbeiten eine Ben⸗ zinkanne. Das Feuer griff raſch um ſich, wurde aber ſogleich mit einem Handfeuerlöſcher bekämpft. Inzwiſchen traf auch die telephoniſch und durch Feuer⸗ melder alarmierte Berufsfeuerwehr mit einem Löſchzug ein. Nach kurzer Tätigkei 5 i Löſchzug ein. ach kurzer Tätigkeit konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Der Sachſchaden iſt gering. Vernichtet iſt eine Anzahl leerer Blechkan⸗ nen. Außerdem iſt das Balkenwerk angekohlt und muß zum Teil erſetzt werden. Die Oelvorräte blieben vom Feuer verſchont. Immerhin hätte, da es ſich um ein altes Haus handelt, leicht ein Groß⸗ feuer entſtehen können Wenn nicht der Brand ſo raſch bekämpft worden wäre. Ein Angeſtellter der Firma erlitt Brandwunden an einer Hand. * * Luftſchiffer⸗Denkmalsweihe in Berlin. Am Sonntag, 10. Mai findet die Weihe des Ehren⸗ mals für die im Weltkriege gebliebenen Angehörigen der ehem. Luftſcheffertruppen des deutſchen Heeres ſtatt. Am 9. Mai vereinigen ſich die ehem. deut⸗ ſchen Heeresluftſchiffer zu einer Wiederſehensfeier in Berlin. Dr. Eckener mit dem Luftſchiff„Graf Zeppelin“ wird am 11. Mai über Berlin erſcheinen. Regſte Beteiligung aller Angehörigen der ehem. Luftſchiffertruppen wird erhofft. Anſchriften erbeten an O. Ehleben, Berlin⸗Schöneberg, Albertſtraße 9. * Auto rennt auf dem Bürgerſteig einen Mann um. Heute vormittag fuhr am Arbeitsamt ein Per⸗ ſonenauto beim Einbiegen in eine Querſtraße auf den Bürgerſteig und rannte einen Mann um. Der mit der Stirn gegen einen Baum geſchleudert wurde. Die erlittene Kopfverletzung iſt nicht beſonders ſchwer. Man nimmt an, daß der Kraftfahrer infolge der Glätte der Straße nicht mehr rechtzeitig bremſen konnte. Beitragsentlaſtung in der Krankenverſicherung Ueber die Auswirkungen der Reichsnotverord⸗ nungen über Krankenverſicherung vom Jahre 1980 auf die Ausgaben der Krankenkaſſen läßt ſich nach und nach eine Ueberſicht gewinnen. Das Ziel der Aenderungen in der Krankenverſicherung eine er hebliche Minderung der Beitragsauf⸗ wendungen, iſt danach weitgehend er⸗ reicht worden. Der Krankenſtand der Kaf⸗ ſen hat einen ſtarken Rückgang erfahren, wenn man die in manchen Gegenden in den letzten Monaten aufgetretene Grippeepidemie außer Be⸗ tracht läßt. Es ſind erhebliche Einſparungen erzielt worden, die allerdings durch die Dezember⸗Notyper⸗ ordnung zum Teil wieder ausgeglichen wurden. Nach den Feſtſtellungen des Statiſtiſchen Reichsamtes aus jüngſter Zeit bei einer größeren Zahl von Krankenkaſſen betrugen die Beitragseinnahmen im vierten Vierteljahr 1929 je Kaſſenmitglied im Durch⸗ ſchnitt der Kaſſen 28,12 Mark, im vierten Vierteljahr 1930 dagegen 24,45 Mark, ſo daß ein Rückgang von 13 v. H. zu verzeichnen iſt. Die Geſamtausgaben (ohne Vermögensanlage) betrugen je Mitglied im vierten Vierteljahr 1929: 28,15 Mark, im vierten Vierteljahr 1930 dagegen 23,60 Mark; hier iſt der Rückgang noch ſtärker, und zwar um 16 v. H. Recht bemerkenswert iſt ein Vergleich der Bei⸗ tragseinnahmen bei Orts⸗, Land⸗ und Betriebs⸗ krankenkaſſen. Bei den Ortskrankenkaſſen betrugen die Beitragseinnahmen je Mitglied im vierten Vierteljahr 1930: 23,89 gegen 26,99 Mark im vierten Viertelfahr 1929. Es iſt hier eine Beitrags⸗ ermäßigung um 12 v. H. eingetreten. Die Land⸗ krankenkaſſen haben eigentümlicherweiſe eine Bei⸗ tragsſteigerung aufzuweiſen von 14,02 Mark auf 14,19 Mark. Allerdings iſt hierbei zu berückſichtigen der im Durchſchnitt geringe Grundlohn der Ver⸗ ſicherten bei den Landkrankenkaſſen und ferner die Tatſache, daß die Erweiterung der Familienhilfe durch die Juli⸗Verordnung die Landkrankenkaſſen erheblich mehr belaſtet. Den ſtärkſten Rückgang in den Beitragseinnahmen haben die Betriebs krankenkaſſen zu verzeichnen, und zwar von 38,54 Mark im vierten Viertelfahr 1929 auf 30.89 Mark im vierten Vierteljahr 1930, alſo um 20 v. H. Die Betriebskrankenkaſſen haben es verſtanden, für die durch die Notverordnung bedingte Minderung der Kaſſenleiſtungen einen durchaus angemeſſenen Ausgleich zu ſchaffen durch Beitragsſenkun⸗ gen in einem Ausmaße, wie es keine andere Kaſſen⸗ art aufzuweiſen hat. * * Das erſte Bad iſt angeſchleppt! Wenn's auch noch regnet und die Nächte kühl ſind— ein Blick auf den Kalender zeigt an, daß wir dem Sommer zueilen. Wenn man die Rheinbäder als„Schwal⸗ ben“ bezeichnen will, dann iſt dieſer Tage die erſte Schwalbe angekommen. Das Städtiſche Frauenfreibad hat ſeinen winterlichen Ruhe⸗ hafen verlaſſen und ſein Sommerquartier am Rhein⸗ ufer bezogen. Als nächſtes Bad wird das Städtiſche Männerfreibad folgen, das in dieſem Jahre etwa hundert Meter rheinaufwärts vor Anker gelegt wird, um die Gefahr eines Zuſammenſtoßes mit Schtffen zu vermeiden. Bei der erſten Möglichkeit, dauernd im Freien zu baden, werden die Bäder geöffnet. ————— Pariſer Revne im Roſengarten. Am Mittwoch, den 23. April, wird für ein kurzes Gaſtſpiel die große Pariſer Revue„Le chice de Paris“, eine Prunkſchau von unglaublicher Pracht, im Muſenſaal des Roſengartens Einzug halten. Der berühmte Pariſer Koſtümzeichner der Miſtinguette, Rougemont, präſentiert dieſe Revue und ſpielt ſelbſt mit. 50 Mitwirkende und 600 Koſtüme kenn⸗ zeichnen, welchen Rahmen dieſe„Original Pariſer Reppe“ haben wird. Gardinen⸗Ausſtellung bei Wronker Eine großzügige Gardinenausſtellung ver⸗ anſtaltet gegenwärtig das Warenhaus Wronker, Die Ausſtellung ſoll in erſter Linie zeigen, welch großen Auſſchwung die deutſchen Gardinenfabriken genommen und wie ſehr ſie es verſtanden haben, ihre Erzeugntſſe der modernen Geſchmacksrichtung anzupaſſen. Die Qualität der heute von den deutſchen Gardinenfabriken hergeſtellten Gardinen kann faſt als unübertrefflich bezeichnet werden. Beſonders im Verhältnis zu den Preiſen, da gerade in der mittleren Preislage etwas ganz außergwöhnliches ge⸗ boten werden känn. Die Ausſtellung, die die Erzeugniſſe der fünf größten deutſchen Gardinenfabriken umfaßt, gibt einen intereſſanten Ueberblick über neue Muſter, neue Webarten, wie über Neuheiten im Beſonderen. Die größte Auswahl dürfte zweifellos in Faltenſtores vorhan⸗ den ſein, die heute die große Mode ſind und den glatten Stores den Rang abgelaufen haben. Gleichzeitig mit der Ausſtellung wird an Hand von Bildern und Materialien gezeigt, wie eine Gardine entſteht, welche Maſchinen und ſonſtige Hilfsmittel be⸗ nötigt werden, um die zarten Gewebe herzuſtellen. Ferner findet ſtändig eine Waſchvor führung ſtatt, bei der nicht nur den Hausfrauen gezeigt wird, wie Gardinen überhaupt gewaſchen werden, ſondern die ſich im beſonde⸗ ren mit dem Waſchen kunſtſeidener Stoffe be⸗ faßt. Bekanntlich getrauen ſich die Frauen nicht recht an das Waſchen dieſer Stoffart heran und ſo iſt ihnen fetzt Gelegenheit geboten, ſich von der Waſchart überzeugen zu laſſen, die verbürgt unſchädlich für das Gewebe iſt. Neben der ſehr umfaſſenden Ausſtellung im dritten Stock des Hauſes, geben auch eine Reihe Schaufenſter einen Ueber- blick über die ſehr intereſſante Sonderveranſtaltung. ee eee Verdauungsbeschwerden sind Warnungssignale 3b Magen iſt ein wunderbar eingerichtetes chemiſches Laboratorium: er fabriziert beſtändig Säure, wi deren Hilfe die aufgenommenen Speiſen zerlegt,„verdaul, werden. Aber bei zahlloſen Menſchen, beſonders bei nervöſen, vielbeanſpruchten, geſchieht es, daß der Magen übermäßig viel Säure produziert. Das Laboratorium wird ſozuſagen mit Säure überſchwemmt und dadurch gerät der ganze feinempfindliche Organismus in Un⸗ ordnung. Appetitloſigkeit, ſchlechte Laune, Arbeitsunluſt find die Folge. 150 Wenn Sie alſo an Sodbrennen, Aufſtoßen, ſchweret Verdauung leiden, ſo iſt das ein Signal, daß die Säure⸗ produktion Ihres Magens geregelt werden muß. Ein halber Teelöffel Biſerirte Magneſia neutraliſiert ſchn die überſchüſfige Säure und befreit Sie von den läſtigen Magenbeſchwerden. Sie gewinnen bald Ihre gefunde Verdauung und damit Appetit und Wohlbefinden wieder zurück. 5 Biserirte Magnesia das fäurebindende und gärungshemmende Mittel, in Apotheken zum Preiſe von R..50 in Pulver⸗ Tablettenform erhältlich. allen boͤet N 2 2 e 122 2 85 Samstag, 18. April 1931 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe 5. Seite/ Nummer 179 5 zaswerk: die ſtille Reſerve zm Geſchäftsjahr 1930 wurden 730 660 Mark an die Stadtkaſſe abgeliefert Die techniſchen Einrichtungen des Gaswerkes haben auch im Jahre 1930 Verbeſſerungen zur Stei⸗ gerung der Leiſtungsfähigkeit erfahren. Wie wir dem Verwaltungsbericht der ſtädtiſchen Waſſer⸗„Gas⸗ und Elektrizitätswerke entnehmen, wurde im Gas⸗ werk Luzenberg die Koksſeparationsanlage umgebaut und moderniſiert. Nach dem Einbau von Koksbrechern beſteht die Möglichkeit, alle vom Handel gewünſchten Kokskörnungen zu liefern. Ein neuer Dampfkeſſel von 200 Quadratmeter waſſerbe ter Heizfläche wurde in Betrieb genom⸗ men. Ferner wurde eine exploſionsſichere Tank⸗ anlage zur Lagerung von Benzol mit einem Faſ⸗ ſungsvermögen von 15 000 Liter erſtellt. Die Teer⸗ ſcheidegrube beim Behälterturm iſt, da ſie in der bisherigen Größe nicht mehr ausreichte, durch bei⸗ derſeitigen Anbau auf das dreifache Faſſungsver⸗ mögen erweitert worden. Die Gaserzeugung betrug 43 458 219, die Geſamt⸗ gasabgabe 43 463 219 Kubikmeter. Die höchſte Erzeugungszahl wurde im Monat Mai mit 3 803 200 Kubikmeter(gegen 3 712 450 Kubikmeter 1..) erreicht. Die niedrigſte Erzeugungsziffer brachte der November mit 3 253 300(3 504 507) Kubikmeter. Die abgegebene Gasmenge verteilt ſich wie folgt: Pripate 25 549 376 Kubikmeter(gegen 26 422 326 Ku⸗ bikmeter i..), ſtädtiſche Anſtalten 1014 434(1061 553) Kubikmeter. Die Abnahme gegen 1929 betrug 920 069 Kubikmeter oder 3,35 Prozent, die Fernabgabe 2324944 Kubikmeter. Die Straßen beleuch⸗ tung erforderte 3 686 026(3 454 174) Kubikmeter. Die Werke verbrauchten 8 735 319(9 575 873) Kubik⸗ meter. Der Verluſt iſt enorm: 2153 120(1 656 600) Kubikmeter. Addiert man dieſe Zahlen, ſo ergibt ſich eine Geſamtgas abgabe von 43463 219 (44 386 032) Kubikmeter. Die Abnahme gegen 1929 betrug 922 823 Kubikmeter oder 2,08 v. H. Im Jahre 1030 wurde die höchſte tägliche Gas abgabe am 7. Juni mit 144600 Kubikmeter erreicht, während der 30. November die geringſte tägliche Abgabe mit 84700 Kubikmeter brachte. Die höchſte ſtünd liche Gasabgabe belief ſich auf 13 200 Kubikmeter am 29. Junt von 12—13 Uhr. Auf den Kopf der Bevölkerung entfielen a) nutzbare Abgabe 149 Kubikmeter, b) ver⸗ kaufte Menge 101 Kubikmeter ohne Fernabgabe bei einer Einwohnerzahl von 262 300. Der Geſamtbedarf an elektriſchem Strom betrug 1705 208 Kilowatt. Davon wurden aus dem Kabelnetz der Stadt 1610 028 Kilowatt bezogen. An Waſſer wurden aus dem Waſſerleitungsnetz 975729 Kubikmeter entnommen. Nebenprodukte Bei einer Erzeugung von 60 603 340 Tonnen Koks betrug die Geſamtabgabe 58 696040 Tonnen. Davon wurden 13944600 Tonnen zur Unterfeuerung der Kammeröfen verwendet. Der geſamte eigene Ver⸗ brauch betrug 15 050 500 Tonnen. Verkauft wurden 43 645 540 Tonnen. Die Teererzeug ung belief ſich auf 4674 Tonnen. Verkauft wurden 5144 Tonnen. An rohem Ammoniakwaſſer wurden 23 410 Tonnen erzeugt, zu ſchwefelſaurem Ammoniak 25 121,9 Tonnen verarbeitet. Die Geſamterzeugung betrug 1350 542 Tonnen, von denen 1307 270 Tonnen, von denen 1307 270 Tonnen verkauft wurden. Ben⸗ zol wurden 222 003 Tonnen erzeugt, 209 913 Tonnen verkauft. Rohrnetz und Gasmeſſer Das geſamte Verteilungsnetz mit normalem Druck von 50 pam erfuhr insbeſondere infolge Er⸗ ſchließung von neuem Baugelände im Berichtsjahr einen Geſamtzugang von 5931 m, wovon 376 m auf das Fernverſorgungsnetz entfallen. Anfangs des Jahres wurde ein vom Stadtrohrnetz abgetrennter Netzteil, der oͤrei Straßen des Oſtſtadtgebietes um⸗ faßt, verſuchsweiſe unter höherem Druck, und zwar vorerſt 200 mm erſtellt. Der Anſchluß dieſes Netz⸗ teils erfolgte mit 125er Druckregler mit Kraftſchluß an den 300 mm Hochdruckſtrang. Die Verſuchsanlage — 19 Häuſer mit 174 Wohnungen ſind angeſchloſſen— hat den Zweck, den Konſumenten das Gas mit voll⸗ kommen gleichmäßigem Druck von 60 mm zuzu⸗ führen. Der Kubikinhalt der Gasbehälter beträgt 100 000 Kubikmeter. Ende 1930 waren 39 878 Gas ⸗ meſſer, davon 19 471 für 5 Flammen, und 24240 Hochleiſtungsmeſſer geſetzt. Hierzu kamen 3634 Gas⸗ automaten für je 5 Flammen. Der Geſamt⸗ beſtand der Meſſer betrug am 31. Dezbr. 1930: 60 752. Bei einem Zugang von 45 249 Flammen iſt die Ge⸗ ſamtflammenzahl auf 797908 angewachſeu. Die Geſamtzahl der Gasabnehmer betrug am Jahresende 65 127. Das Gasrohrnetz im Stadt⸗ gebiet verlängerte ſich von 278 073 m im Jahre 1925 auf 344 454 m Ende 1930, Finanzielle Ergebniſſe Die reinen Selbſtkoſten des nutzbar abge⸗ gebenen Kubikmeters Gas betrugen ohne Kapital⸗ dienſt 8,04 Pfg.(gegen 8,27 Pfg. i..), mit Kapital⸗ dienſt 13,51(13,60) Pfg. Der Durchſchnittserlös für das Kubikmeter verkauften Gaſes belief ſich auf 14,89(14,71) Pfg. Der Betriebsüberſchuß von 2513 026(2 447 332) Mk. wurde wie folgt verwendet: Zinszahlung 386 950(403 217) Mk., Tilgung 677811 (661.111) Mark, Abſchreibungen 717605(701 340) Mk., Ablieferungen an die Stadtkaſſe 730 660(681 664) Mk. Die Einnahmen für Gas nach Abzug der Rabatte betrugen 5 131669(5 190 306) Mk., an Gasmeſſer⸗ mieten 248 694(230 146) Mk. Die Ausgaben im Be⸗ trage von 6015 486 Mk, ſetzen ſich aus folgenden Hauptpoſten zuſammen: Allgemeiner Verwaltungs⸗ aufwand 370116 Mk., Unterhaltung der Anlagen 1092771 Mk., Betrieb der Anlagen 3466 320 Mk., Verſicherungen 97784 Mk., Steuern 117091 Mk., Be⸗ ſondere Leiſtungen an das Perſonal 289 303 Mk., Sonſtige Ausgaben 582 101 Mk. Die Nebeneinnahmen beliefen ſich auf 3 396 843 Mk. Daran partizipiert der Koksverkauf mit 1 528 585 Mk. P ͤ ccc ⁊ᷣͤ—VVVVVVVVCCcccGGcPPPcccccGcCcGCCGccPcCGGccGcGccPcPcccVGPTGTPVPVVVVVVVT—TTWTTTTWTTT—TTFFwwwwp Alhambra: Eliſabeth Bergner als Ariane Der erſte Sprechfilm der Eliſabeth Berg ⸗ ner hat ſich die neuromantiſche Geſtalt des verſtorbenen franzöſiſchen Dichters Claude Anet, Ariane, zum Gegen⸗ ſtand genommen. Kein leichtes Unterfangen; denn die in einem nicht ſehr umfangreichen, aber ſehr fein geſponnenen Roman dargelegten ſeeliſchen Wege eines ruſſiſchen Mäd⸗ chens in die Wort⸗ und Bildprojektion der Tonfilmſzene zu bringen, gibt manches Problem auf, da der Film den Feinheiten der romanhaften Darſtellung nicht folgen und ſeine Methode, das meiſte zwiſchen Zeilen zu ſagen, nicht nachahmen kann. Der letzte größere Film Eliſabeth Berg⸗ ners,„Fräulein Elſe“, nach der Novelle Schnitzler. hatte ſeinem Urbild ſtiliſtiſch nicht zu folgen vermocht; damals war einfach das äußere Geſchehen nachgezeichnet, ſtatt der ſeeliſche Reflex in dem gequälten jungen Mädchen gegeben worden. Im Fall der Ariane iſt die Löſung nicht ſo ſchwierig wie bei Schnitzler, weil ſich das Geſchehen auf zwei Per⸗ ſonen, auf Konſtantin und Ariane verteilt. Aber die Spannung, die zwiſchen beiden im Roman herrſcht, will doch nicht ſo recht in das Filmiſche eingehen. Die Ariane von Claude Anet täuſcht einem Mann, der zuerſt nur ein Abenteuer bei ihr ſucht, ein Leben vor, das ſie, die Unbe⸗ rührte, nie geführt hat. Das bleibt ihr Geheimnis und es wird bei dem Mann, den ſie liebt und der ſie immer mehr liebgewinnt, zu einem Rätſel, das ſich dichteriſch ſehr reiz⸗ voll am Schluſſe löſt. Daß der Film in der Nachzeichnung des äußeren Ge⸗ ſchehens dem Roman nicht folgt und die Schauplätze weſentlich abändert, iſt an ſich ohne Bedeutung. Aber die Art der Anlage des Ganzen, gerade in der Geſtaltung des Schluſſes, zeigt, daß man in der Verfilmung ſehr eigene Wege ging, die das Weſentliche des Romans kaum erkennen laſſen. Was bleibt, iſt nicht eine Paraphraſe auf die Unbe⸗ rührtheit wie der Roman, der ſelbſtverſtändlich ſeine lite⸗ kariſche Zugehörigkeit nicht verleugnete, ſondern eine ton⸗ ilmiſche Abwandlung des alten Wortes: wenn ich dich liebe, was gehts dich an! Aher dafür iſt Eliſabeth Bergner die richtige Spielerin. Ihre Art hat hier eine Aufgabe gefunden, die ganz zeigen kann, wo ihre Stärke liegt, in der reizvollen, leiblich etwas gebrechlichen, aber ſeeliſchen großen Hingabe eines jungen Mädchens, das über einem ſie ganz erfüllen⸗ den Erlebnis in eine ungeahnte Welt hineinwächſt. Und kun iſt das Schöne an dieſem Spiel, zu ſehen, wie dieſe Welt in Ariane kein Weſen vorfindet, das ihr nicht gewach⸗ ſen iſt. Mag noch ſo viel Kindliches in ihr geblieben ſein, ſie lebt ihre Liebe ganz und rückhaltlos, und die Größe die⸗ ſer Liebe zeigt ſich in ihrer Selbſtverleugnung. Eliſabeth Bergner ſpielt das gleichſam als eine Zuſammenfaſſung all ihrer bisherigen Filmrollen, angefangen bei der reizenden kleinen romantiſchen Frau Nin, über den tragiſchen Film Liebe“, den leichten„Geiger von Florenz“ bis zu„Fräu⸗ lein Elſe“. Ihre Ariane ſchließt das alles zuſammen, wobei nach das Wort als weſentlicher Beſtandteil hinzukommt. 8 beherrſcht es mit der gleichen Hingabe, die ihr mädchen⸗ haftes, aber ſeeliſch vertieftes Spiel auszeichnet. Und wenn auf dieſe Weiſe aus dem Tonfilm auch etwas anderes ge⸗ worden iſt als der Roman, nämlich eine ſchwärmeriſche, kapriziös ausſehende, aber im Grunde ganz tiefe und er⸗ greifende Liebe, ſo iſt gerade dieſe Ueberſetzung der Ariane in die Alltäglichkeit ein Vorzug, der dem Film eine breitere Wirkung ſichern wird. „Den Konſtantin ſpielt Rudolf Forſter, der im „Seltſamen Zwiſchenſpiel“ der Partner Eliſabeth Bergners war. Er gehört zu den ganz ſtarken Individualitäten unter den Berliner Schauſpielern, und nur als ſolche kann er in dieſem Film wirken. Er wird vielleicht nicht ganz dem Bild entſprechen, das ſich ſchwärmeriſche funge Damen vou dem bten Arianes gemacht haben, aber dafür ſtellt er einen exet ernſt ums 5 wird. Er gibt gleichſam die eberſetzung der Rolle Deutſche, wobei man begchten auf die Tonfilmbühne, dem es wirklich aus einer“ muß, daß die dialogiſche Führung des Films nicht immer glücklich iſt. Ueber die Wege, die zu dieſer an ſich ſehr wert⸗ vollen Filmſchöpfung führten, unterrichtet das ausgezeich⸗ net zuſammengeſtellte Programmheft des Theaters, das dem Verſtändnis und damit einer echten Filmkultur vor⸗ züglich dient.— * Palaſt⸗Theater Ob der Tom Mix Film oder der Film„Die Privatſekretärin“ zu dem ausverkauften Palaſt⸗ Theater beigetragen haben, ſei dahingeſtellt, es ſei lediglich vermerkt, daß das Publikum die tollen Kunſtſtücke des ſich immer noch großer Beliebtheit erfreuenden Tom Mir mit ſchallender Heiterkeit quittierte und daß es von An⸗ fang an reſtlos überzeugt war, daß mit unglaublichen Ritten und ewiger Knallerei doch alles zu einem guten Ende kommen wird. Ebenſo gelacht wurde auch über den ausgezeichneten Film von der Privatſekretärin, die ebenſo programmgemäß und wie vorauszuſehen ihren Chef hei⸗ ratete. Die anmutige Renate Müller gewann durch ihr Spiel nicht nur das Herz ihres Chefs, ſondern auch die Herzen der Zuſchauer. Lachſalven erzielte natürlich wieder der virtuoſe Zwerchfellkitzler Felix Breſſart, der jetzt in der erſten Reihe der beliebteſten Tonfilm⸗ ſchauſpieler ſteht. Zu erwähnen noch der ausgezeichnete Hermann Thimig, dem man gerne öfters im Ton⸗ film begegnen möchte. 3 Planetarium. Am Mittwoch abend, den 22. April, findet der 3. Planetariumsabend für Er werbsloſe mit ſolgendem Programm ſtatt: Lieder für Sopran, ge⸗ ſungen von Frl. Ellen Pfeil— Drei Abſchnitte aus „Unter Tieren“ von Manfred Kyber, rezitiert von W. Gorlo— Chang, ein Paramount— Film von Menſchen und Tieren aus Siam. Karten für die Ver⸗ anſtaltung werden an Erwerbsloſe und ihre Angehörigen im Planetarium während der üblichen Dienſtſtunden un⸗ entgeltlich abgegeben. Sageolaleuicleꝝ Sonntag, 19. April Nationaltheater:„Eliſabeth von England“, Schaufpiel von Ferdinand Bruckner, außer Miete, Anfang 19,30 Uhr. Libelle: Kabarett 20,30 Uhr. 8 Planetarium: 16 und 16,30 Uhr Beſichtigungen; 17 Uhr Vorführung mit Vortrag„Die Wanderung der Sterne im Weltall“. 5. Muſenfaal— Roſengarten: Jubtläums⸗Konzert der Ge⸗ ſangvereine„Eintracht“ Mannheim,„Arbeiter⸗Bildungs⸗ verein“ Mannheim und„Flora“ Viernheim, 15 Uhr. Lutherkirche: Jubiläums⸗Konzert, anläßlich des 25 jähr. Be⸗ ſtehens der Lutherkirche, 20 Uhr. a Sondervorführungen: Alhambra:„Mit Byrd zum Südpol“— Univerſum„Die Nibelungen“, 2. Teil. Beginn jeweils 11,30 Uhr. 5 8 Lichtſpiele: Alhambra:„Ariaue“.— Univerſu m: „Grock“.— Scala:„Afrika ſpricht“.— Roxy:„Zwei⸗ mal Hochzeit“.— Pala ſt:„Die Privatſekretärin“.— Capitol:„Der Fall des Generaloßerſten Redl.)— Schauburg:„Der Verteidiger hot das Wort“.— Lichtſpielhaus Müller„Die große Sehnſucht“. Gloria⸗Palaſt:„Cyankali“.— Odeon:„Un⸗ ſichtbare Feſſeln“. Sehenswürdigkeiten: Schloßmuſeum: Geöffnet täglich von 10—13 Uhr und 15—17 Uhr: Sonntags von 11—17 Uhr durchgehend. Sonderausſtellung:„Die Kurpfälziſche Savonnerie⸗Manu⸗ faktur.— Muſeum für Natur⸗ und Völkerkunde im Zeug⸗ haus: Sonntag vormittags von 11 bis 13 Uhr und nochmittags von 15—17 Uhr. Dienstag 15—17 Ubr: Mittwoch 1817 Uhr: Freitag 1719 Uhr.— Städtiſche thalle: Geöffnet von 10—13 und 13—17 Uhr: Sonntags 1113,30 und 15-17 Uhr. Sanstag, 18. April 1931 Aus Baden Selbſtmordverſuche— Verhafteter Schmuggler G Schwetzingen, 18. April. Ein 24 Jahre alter Mieter, der ſeine Hauswirtin mit einem Revol⸗ ver bedrohte, wurde feſtgenommen und in den Ortsarreſt verbracht. Dort wollte er ſich gleich mit ſeinem Leibriemen erhängen. Nachdem ihn die Polizei durch Wegnahme des Riemens daran ge⸗ hindert hatte, verſuchte er es mit einem aus ſeiner Wäſche gedrehten Strick. Durch das Körper⸗ gewicht zerriß dieſer, ſodaß der Mann auf den Bo⸗ den ſtürzte, wo er wieder zum Bewußtſein kam. Hierauf wurde er auf freien Fuß geſetzt. Heute früh wurde im Friedhofe eine Frau von hier, auf einem Grabe liegend aufgefunden. Man brachte ſie zur Polizeiwache, wo ſie verworrene Angaben machte. Nachdem ſie ſich beruhigt hatte, konnte ſie von Verwandten in ihre Wohnung ver⸗ bracht werden.— Ein junger Mann, der als kom⸗ muniſtiſcher Agitator bekannt iſt, wurde auf friſcher Tat ertappt, als er unverzolltes Zigaret⸗ ten papier abſetzen wollte. Man fand bei ihm noch größere Vorräte von Zigarettenpapier. Er wurde feſtgenommen und in das Mannheimer Ge⸗ fängnis eingeliefert.— Ein rabiater Gaſt im Alter von 58 Jahren wurde aus der Wirtſchaft„zum Gambrinus“ an die Luft befördert. Zornentbrannt ging er nach Hauſe, holte eine Axt und hieb damit ſämtliche Fenſter auf der Straßenſeite des Wirt⸗ ſchaftsgebäudes kurz und klein. Auf der Flucht wurde er eingeholt und dann in das Mannheimer Bezirksgefängnis eingeliefert. Feldberg⸗Straße bis zum Caritasheim aufgebrochen Aus dem Schwarzwald, 18. April. Im Lauf die⸗ ſer Woche haben ſich die Poſtautos auf der Oſt⸗ rampe der Feldberg⸗Straße weiter gegen die Höhe, die dieſes Jahr lange vom Schnee blockiert iſt, vor⸗ arbeiten können. Man hat die Wegſtrecke vom Kohl⸗ platz, wohin die Anfahrt für die Poſtwagen ſchon möglich war, aufwärts weiter aufgebrochen, ſodaß die Wegſtrecke nunmehr bis zum Caritasheim für die Poſtwagen benützbar iſt. Ein Verkehr weiter hinauf und auf der Strecke weiter weſtlich in Rich⸗ tung Zeiger und Feldbergerhof iſt noch nicht möglich, vielmehr ruht dieſe Hochſtrecke noch unter der Schnee⸗ decke. Ein allgemeiner Autoverkehr auf der Feldberg⸗Straße iſt noch nicht möglich und auch nicht zugelaſſen, weil zunächſt noch durch den ſtarken ſeit⸗ lichen Schnee von rund einem Meter die Ausweich⸗ möglichkeiten nicht geboten ſind, ſodaß unter Um⸗ ſtänden ein Abſacken von Fahrzeugen und damit eine völlſge Verſperrung der Straße eintreten kann. Es verkehren vorerſt nur die Poſtkraftwagen auf der Teilſtrecke Bärental— Jugendheim Caritas. * Weinheim, 18. April. Wie aus der Anzeige im heutigen Mittagblatt erſichtlich, beginnt morgen Sonntag vormittag 11 Uhr, das Blütenfeſt zu Weinheim. „Heidelberg, 17. April. Der hier im Ruheſtand lebende Oberbaurat a. D. Adam Baum iſt im Alter von 84 Jahren geſtorben. Er war ein geſchätzter und beliebter Beamter der Oberdirektion des Waſſer⸗ und Straßenbaues und wirkte ſeit 1906 bis zu ſeiner 1919 erfolgten Zuruheſetzung in Heidelberg, wobei er während des großen Krieges 1914/18 die Straßenbau⸗ ämter Heidelberg. Sinsheim und Mosbach gleich⸗ zeitig verſah. Baum, der aus Lahr ſtammte, hat den Feldzug 1870% 1 als Kriegsfreiwilliger mitgemacht. * Richen, 17. April. Schreinermeiſter Chriſtoph Meny der älteſte Bürger der Gemeinde und wohl auch des Bezirks Sinsheim, iſt geſtorben. Im Juni wäre er 95 Jahre alt geworden. ſtarlsruhe, 16. April. Das Staatsminiſterium hat dem Schloſſer Albert Kohlmann in Neuſtadt 1. Schw., der unter eigener Lebensgefahr einen Volksſchüler vom Tode des Ertrinkens gerettet hat, die badiſche Rettungsmedaille verliehen. Baden⸗Baden, 18. April. Der Baden⸗Badener Bürger Ernſt Fröbig, Schreinermeiſter, feiert heute ſeinen 90. Geburtstag. Der Jubilar befindet ſich körperlich und geiſtig wohlauf. X Endingen a.., 18. April. Geſtern abend brach in dem Schuppen des Anweſens des Schmiedemei⸗ ſters Adolf Keller auf bis jetzt noch ungeklärte Weiſe ein Brand aus. Das Feuer fand an den großen Vorräten an Stroh uſw. reiche Nahrung. Der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, das Feuer auf den Herd zu beſchränken und es zu löſchen. * Offenburg, 18. April. Auf der Landſtraße bei Renchen fuhr ein Kraftwagen, in dem zwei Offenbur⸗ ger ſaßen, gegen einen Baum und geriet durch den ſtarken Anprall in Bran d. Der Wagen wurde voll⸗ ſtändig zerſtört. Die beiden Inſaſſen erlitten ſchwere Brandwunden und wurden in das Krankenhaus ein⸗ geliefert. 2: Kandern, 18. April. Der Geſangverein Kandern Beabſichtigt ſein 100 jähriges Jubiläum am 27. 28. und 29. Juni großzügig zu feiern. Die Ver⸗ anſtaltung ſoll zu einer mächtigen Kundgebung für das deutſche Lied werden. * Waldshut, 18. April. Ein aus Schleſtien ſtam⸗ mender arbeitſuchender junger Mann gab in Gaſt⸗ häuſern und Wirtſchaften Vorſtellungen, bei denen er größere Mengen Schuhnägel und zerkleinertes Glas ſeinem Magen einverleibte. Schließlich bekam er furchtbare Magenſchmerzen und mußte ins Kran⸗ Täg 2 * Düſſeldorf, 18. April Nach Eröffnung der Sitzung des heutigen 6. Ver⸗ Dörrier eingetreten. Der Zeuge Ems, der an der etwa 500 Meter von einem Bahnübergang gelegenen Stelle vorbeikam, wo die Dörrier lag und ſofort die Polizei holte, erklärt, die Dörrier habe noch Lebenszeichen von ſich gegeben. Der Bruder des Zeugen ſagt aus, die Ueberfallene habe mit dem Kopfe zur Düſſel gelegen und eine Hand wie zur Abwehr über die Augen gehalten. Der Krimi⸗ nalſekretär Opfer betonte, als er mit dem Ueber⸗ fallkommando zum Tatort kam, habe die Dörrier noch gelebt, und ſehr geſtöhnt. Als die Mordkom⸗ miſſion eintraf, war die Dürrier bereits ins Kran⸗ kenhaus gebracht worden. Kriminalbeamter Irr⸗ gang berichtet, daß der Abdruck der Fußſpu⸗ ren die Uebereinſemmung mit den Schuhen der Dörrier und Kürten ergeben habe. Der Staatsanwalt befragt den Zeugen Müller darüber, was Kürten bei ſeiner Feſtnahme geſagt habe, worauf der Zeuge erwidert, Kürten habe kei⸗ nen Ton geſagt. Oberarzt Dr. Kraft, jetzt in Köln, hat die Dörrier im Krankenhaus unterſucht, die ſchwerverletzt in ſtark blutdurchdrängten Kleidern eingeliefert wurde. Sie hatte an beiden Augen klaf⸗ fende Wunden, zum Teil lag das Gehirn frei. Die Dörrier hat das Bewußtſein nicht wiedererlangt und ſtarb mit zunehmender Herzlähmung. Die Prüfung des Falles Meurer begann mit der Vernehmung der Ueberfallenen, Frau Hubertine Meurer. Dieſe ging am 25. Oktober über den Hell⸗ weg nach Hauſe. Ein Mann ging an ihr vorüber, der ihr dadurch auffiel, daß er über einen Stein stolperte. Er begann ein Geſpräch über die Unſicherheit des Hellweges und die ſchlechten Beleuchtungsverhältniſſe und fragte die Zeugin, ob ſie keine Angſt habe. Sie möge doch daran denken, wie es dem ermordeten Scheer ergangen ſei. Kürten erſuchte ſie, neben ihm zu gehen. Um ihn los zu werden, ſagte ſie, daß ſie in wenigen Minuten abgeholt und gleich zu Hauſe ſei. Als ſie ſich dann umdrehte, bekam ſie einen heftigen Schlag, ſodaß ſie zuſammenſank. Als ſie wieder zu ſich kam, waren ſchon Leute bei ihr. Kürten habe, ſo ſagt ſie weiter aus, auf ſie einen guten Eindruck gemacht, ſodaß ſie ſich ſagte:„Das iſt ein netter Menſch— mit dem kannſt du ein Stück gehen.“ 5 Frau Meurer trug am Kopf und am rechten Ohr Verletzungen davon, die von einem Hammer her⸗ rührten. Sie wurde ſofort operiert, konnte erſt am Nachmittag des nächſten Tages ausſagen und wurde nach drei Wochen aus dem Krankenhaus entlaſſen. Nach Angabe der Zeugin ſelbſt iſt ſie noch in ärztlicher Behandlung und war inzwiſchen wieder im Kran⸗ kenhaus. Der Arzt berichtete u.., nach Ausſage der Krankenſchweſter ſei ein Mann im Krankenhaus ge⸗ weſen, der eine gewiſſe Aehnlichkeit mit Kürten hatte und die Verletzte beſuchen wollte. Er gab den Namen Heckhauſen an, verwickelte ſich in Wider⸗ ſprüche und verzichtete ſchließlich auf den Beſuch, als die Stationsſchweſter ihn zu Frau Meurer führen wollte. Der Angeklagte beſtreitet, jener Beſucher geweſen zu ſein. a Die 36jährige Frau Friſch, geſchiedene Wan⸗ ders, gibt an, daß ſie auf einem Spaziergang Hofgarten an der„Goldenen Brücke“ in der Nähe des Stadttheaters plötzlich von hinten miedergeſchla⸗ * Wachenheim, 17. April. Donnerstag in Gegenwart einer Anzahl geladener Gäſte in feſtlicher Weiſe die Einweihung ihrer neuen Lokalitäten. Wie man edle Weine gerne aus feingeſchliffenen Gläſern trinkt, ſollen auch die Trinkſtuben eine des Weines würdige und vor⸗ nehme Ausſtattung erfahren. Die Pfälzer Winzer⸗ vereinigungen gehen in dieſer Beziehung bahn⸗ brechend vor. Das Haus der Winzervereinigung Wachenheim enthält repräſentative Räume, einen ſchönen großen Garten und Parkplatz und zählt wohl zu den ſchönſten Ausſchankſtellen der Pfalz. Das maleriſch am Fuße der Ruine Wachtenburg ſich hinziehende, von einem altersgrauen Feſtungs⸗ ring umgebene Wachenheim liegt inmitten des pfäl⸗ ziſchen Weingebietes und iſt durch feine Qualitätsweine bekannt. Die neu errichteten Loka⸗ litäten der Winzervereinigung befinden ſich in dem früheren Böhmſchen Hauſe, das die Vereinigung vor einem Jahr erworben hatte Durch zweckmäßigen Umbau und praktiſche Innen⸗ und Außeneinrich⸗ tung wurde ein ſchönes Gebäude und eine freund⸗ liche Gaſtſtätte geſchaffen. Die gemütliche im alt⸗ deutſchen Stile ausgeführte Trinkſtube verbreitet angenehme Behaglichkeit. Auch das im Biedermeier⸗ ſtil ausgeſtattete neue Reſtaurationslokal iſt eine Propaganda für Wachenheimer Edelgewächſe. Anſprachen und Glückwünſche Mit der geſtrigen Einweihungsfeier wurde das neue Reſtaurant dem Verkehr übergeben. Vor⸗ ſitzender Gleber leitete die Feier mit einer kurzen kenhaus eingeliefert werden. Anſpache ein. Verbandsdirektor Wagner ⸗ Landau handlungstages wurde in die Prüfung des Falles iche Berichte der Neuen Mannheimer Zeitung dem Jahre 1921 hat Kuhn zum Nachteil der im Die Winzervereinigung Wachenheim beging am borſttzenden. Blähungen. Aufstoben. schfisslger Magensäure. werden. ten. hre Magenbeschwerden, Sadbrennen. könnten Nehmen Sie nach jeder, Mahlzeft etwas Bullrich Salz, vielleicht einen halben Teelöffel oder 2 bis 3 Tablet Die Beschwerden verschwinden sofort. alles Folgen über- sehr leicht beseitigt Der Prozeß gegen Kürten gen worden ſei, ohne daß der Täter ſie oder ſie ihn angeſprochen hätte. Sie habe zuerſt Verdacht auf ihren früheren Mann gehabt, wie ſie auch der Po⸗ lizei gegenüber erklärte. Vom Vorſitzenden befragt, ob ſie ihren Mann wiſſentlich falſch beſchuldigt habe, verweigert ſie nach der Rechtsbelehrung die Ausſage. Bei der Gegenüberſtellung erkannte ſie Kürten nicht wieder. Er aber ſagte nach der Ausſage des Kriminalſekretärs Müller ſofort: „Das iſt die Fran aus dem Hofgarten!“ Schließlich werden die Zeugen zum letzten Fall, Gertrud Alber mann, aufgerufen. Vom Fall Albermann berichtet Kriminalbeamter Irrgang über die Lage und den Befund der fürchter⸗ lich zerſtochenen Leiche. Es werden dann eine Reihe Zeugen vernommen, die das Kind und Kürten auf dem Wege zum Tatort geſehen haben. 5 25 Von Intereſſe iſt die Ausſage des Zeugen Voß, der mit einem Kollegen abends gegen 7 Uhr durch die Hans⸗Sachsſtraße ging, wo ihm ein Mann mit einem Kinde entgegenkam. Sein Kollege fand den Mann verdächtig und ſagte zu dem Zeugen: „Das iſt der Düſſeldorfer Mörder!“ Da das Kind aber ſehr zutraulich ſchien, nahm Voß an, es ſei ſein Vater. Prof. Berg erſtattete das Gutachten über den Befund der Leiche, die 34 mit großer Wucht geführte Stiche aufwies. Vom Verteidiger befragt, ob er aus der großen Zahl der Stiche auf den ſeeliſchen Zuſtand des Täters ſchließen könne, antwortet der Sachver⸗ ſtändige, der Täter müſſe in hochgradiger Erregung gehandelt haben. Um 11.25 wurde die Verhandlung auf eine halbe Stunde unterbrochen. Der„ungekrönte König von Orſchweier“ verurteilt * Freiburg i.., 16. April. Das Erweiterte Schöffengericht Freiburg verurteilte geſtern nach dreitägiger Verhandlung den Landwirt Kuhn von Orſchweier, den ehemaligen Vorſtand und Rechner der dortigen ländlichen Wirtſchaftsgenoſſenſchaft wegen Verbrechens gegen das Genoſſenſchaftsgeſetz, gegen die Konkursordnung und wegen Unterſchla⸗ gung in fortgeſetzter Tat zu einer Geſamtgefängnis⸗ ſtrafe von ſieben Monaten und 300 Mark Geldſtrafe. Der Erſte Staatsanwalt Dr. Fer⸗ dinand hatte ein Jahr Gefängnis und 400 Mark Geldſtrafe beantragt a In dem Prozeß wurde feſtgeſtellt, daß der Kon⸗ kurs der ländlichen Wirtſchaftsgenoſſenſchaft Orſch⸗ weier zu einem großen Unglück für die meinde geworden ſei. der ungekrönte König von Orſchweier, der einen ſehr großen Anhang hatte. Mindeſtens ſeit noſſenſchaft gehandelt. Der Staatsanwalt ſchilderte den Angeklagten als einen großen Theater⸗ ſpieler und Zauberer, von dem früher nie be⸗ kannt war, daß er ſchlecht höre, ſich dümmer ſtelle als er in Wirklichkeit ſei und zu den Ge⸗ riſſenſten in der Gemeinde gehöre. * * Weinheim, 17. April. Die Fruchthandelsfirma Bertolini in der Hauptſtraße hat dem Gemein⸗ nützigen Verein Weinheim einen Orangen⸗ baum aus Spanien als Geſchenk überwieſen. Der Baum findet in den ſtädtiſchen Anlagen hier einen Platz. Eine Winzerfeier in Wachenheim überbrachte Gruß und Glückwunſch des Verbands⸗ Ebenſo übermittelten herzliche Glück⸗ wünſche Ober⸗Reg.⸗Rat Wenner Neuſtadt, Stu⸗ diendirektor Dr. Zſchokke von der Weinbauanſtalt Neuſtadt, Bürgermeiſter Müller im Auftrage der Stadt Wachenheim, Herr Rettinger vom Ver⸗ ſchönerungs⸗ und Verkehrsverein, Oekonomierat Beck⸗ Friedelsheim, Altbürgermeiſter Emil Wie⸗ demann als Vorſttzender der pfälziſchen Weinkom⸗ miſſäre u. a. mehr. Aus den vielen Anſprachen klang die Freude über den ſtattlichen Bau heraus. Die Winzerausſchank⸗ ſtellen wurden als die Pioniere für den Pfälzer Qualitätswein bezeichnet. Der Vertreter der Wein⸗ kommiſſäre ſtellte feſt, daß zwiſchen dieſer und den Winzergenoſſenſchaften von jeher ein harmoniſches Verhältnis beſtanden habe. Ein anderer Redner be⸗ tonte die wertvolle Tätigkeit des Wein han ⸗ dels, auf den man nicht verzichten und auch nicht ausſchalten wolle. Beſonderes Lob wurde Architekt Höckelsberger⸗ Deidesheim für den Umbau und die Schaffung der prächtigen Räume gezollt und ihm als äußere Auerkennung ein Blumenkorb überreicht. Bei der mit der Feier verbundenen a Weinprobe wurden folgende Sorten kredenzt: 1980er Mandel⸗ garten, 1930er Schenkenböhl, 1928er Schloßberg, 1928er Luginsland, 1929er Altenburg(Spätleſe) und 1929er Gerümpel(Riesling Spätleſe). Sämtliche Sorten zählen zu den beſten Marken von Wachen⸗ heim. Manches Glas wurde auf das Wohl der Gaſt⸗ ſtätte, der Vereinigung und der Winzer geleert. eh. Ge⸗ 142. Jahrgang/ 55 Nummer 170 —. Aus der Sul Zum Raubüberfall in Rheingönheim * Ludwigshafen, 18. April. Zu dem ſchweren Raubüberfall auf den Invaliden Leidecker in ſeinem Verkaufshäuschen erfährt die„N. Pf. Odsztg.“ noch folgendes: Leidecker gibt an, daß er mit dem Ein⸗ brecher einen Zweikampf gehabt habe, in dem er dieſem mit ſeinem ſchon offen in der Taſche getra⸗ genen Taſchenmeſſer in die linke Schultergegend eine Stichverletzung beigebracht habe. Vor dem Kiosk wurden weder Blut⸗ noch Kampfſpuren feſtgeſtellt. Der Einbrecher ſoll ſich noch eine kurze Weile in der Hütte mit dem Zuſammenpacken der Waren beſchäftigt haben. Es wurde auch tatſächlich ein Päckchen Waren(Zigaretten, Tabak und Schokolade) vorge⸗ funden, das der Täter zurückgelaſſen hat. Nach den von der Gendarmerie gemachten Feſtſtellungen iſt der Täter durch das mit Dachpappe verſehene Bretter⸗ dach eingeſtiegen, indem er ſich bei dem Ofenrohrloch des Daches eine größere Oeffnung verſchafft hatte. Geſtohlen wurden von dem Eindringling etwa 80 Zigaretten und 30 Zigarren. Die Verletzungen Lei⸗ deckers ſind Rißwunden am Kopfe von unbedeutender Natur. Bei dem Täter ſoll es ſich um einen jungen ſchmächtigen Burſchen von 1,70 Meter Größe handeln, der ſchwarzen oder dunklen Anzug trug. Gerichtszeitung Aus den Mainzer Gerichten * Mainz, 17. April, Der oft vorbeſtrafte 53jährige Schiffskoch Jakoß Petry aus Ludwigshafen, zuletzt in Lorch a. Rhein wohnhaft, hat eine reich bewegte Vergangenheit. Seit Jahren ſich in aller Herren Läuder herumtreibend, hat er die Hälfte ſeines Lebens wegen aller möglichen Delikte, beſonders wegen Betrügereien und Urkun⸗ denfälſchungen hinter Gefängnismauern verbracht. Er iſt ein willenloſer Menſch, der es nie lauge in einer Stellung aushält. Auch bei ſeiner Familie, ote in Mundenheim ihren Wohnſitz hat, ließ er ſich ſellen blicken. Erſt kürzlich wurde er von einem auswär⸗ tigen Gericht zu 77 Jahren Zuchthaus ver⸗ urteilt, die er zurzeit in der Strafanſtalt Ziegenham Firksſchöffengericht „ Der Angeklagte galt als Jahres verbüßt. Geſtern hatte er ſich vor dem Mainzer Be⸗ wegen mehrerer Betrügereien und zweier Urkundenfälſchungen, die er in Oppen⸗ heim, Nieder⸗Ingelheim, Rüdesheim, Mannheim und Salzig in den Jahren 1928 bis 1929 zum Nachteil verſchiedener Geſchäftsleute verübte, zu verantwor⸗ ten. Der Angeklagte wurde zu einem Jahr und dre Monaten Gefängnis verurteilt, 1 Während der Kirchweihtage im Oktober vorigen in Frei⸗Weinheim logierte ſich der vor⸗ beſtrafte Jakob Metzner aus Heidelberg und Auguſt Köppler aus Erfurt gemeinſam in einem Gaſt⸗ haus in Frei⸗Weinheim ein. Während einer gün⸗ ſtigen Gelegenheit ſtahlen ſie aus dem offenen Kaſſen⸗ ſchrank des Wirtes 2500 Mark in bar und einen goldenen Ring und gingen damit flüchtig. Sie wur⸗ den einige Zeit ſpäter auswärts verhaftet. Das Veld war aber inzwiſchen von ihnen ausgegeben worden. Das Amtsgericht in Nieder⸗Ingelheim hatte Metzner zu einem Jahr und ſechs Monaten, Köppler zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen dieſez Urteil hatten die beiden Angeklagten Berufung eingelegt, die aber geſtern von der Mainzer Strafkammer als unbegründet koſtenfällig abgewieſen wurde. Kokainhändler vor Gericht Vom Amtsgericht Lindau wurden nach mehr als ſechsſtündiger Verhandlung der Joſef Zapf von Echetweiler, Gde. Langnau, OA. Tettnang, und Robert Niederer aus Rorſchach wegen Vergehens gegen das Opiumgeſetz im Rückfall zu 1 Jahr bezw. ſechs Monaten Gefängnis unter Anrechnung der Unterſuchungshaft verurteilt. Es handelt ſich bei den beiden um internationale Rauſchgiftſchmuggler, die den Polizeidirektionen in Bern, Wien und München ſchon längſt bekannt ſind. Die Quelle, von der Zapf das Kokain ſich verſchaffte, iſt nach ſeinen Angaben eine deutſche Firma, die er aber um keinen Preis der Welt verriet. * 8 Fünf Monate Gefängnis. Der verheiratete 28 Jahre alte Tagner Emil Kaltner aus Ludwigs⸗ hafen hatte ſich vor dem Schöffengericht Ludwigs“ hafen wegen Notzuchtverſuchs, begangen im Septem⸗ ber 1928 an einem damals 16jährigen Mädchen, zu verantworten. Das Gericht verurteilte den Ange⸗ klagten zu fünf Monaten Gefängnis. Be⸗ währungsfriſt wurde ihm verſagt. Der Staatsanwalt hatte ein Jahr Gefängnis und ſofortige Verhaftung beantragt. § Wegen Mißhaudlung ſeiner Frau verurteilt. Der Einzelrichter in Frankfurt verhängte eine empfindliche Strafe gegen einen Arbeiter, der wegen Roheitsdeliktes ſchon vorbeſtraft iſt. Der Ange⸗ klagte hatte in der Neujahrsnacht ſeine Ehefrau, eine überaus fleißige Perſon, die waſchen und putzen ging und für den Unterhalt im weſentlichen allein ſorgte, derart ins Geſicht geſchlagen, daß die Frau längere Zeit infolge der Schwellungen dem Erwerb nicht nachgehen konnte. Der Angeklagte entpuppte ſich als ein arbeitsunwilliger Menſch, der ſtändig unter Drohungen und Schlägen ſeiner Frau die Einnahmen weggenomen hat, um ſie zu verpraſſen⸗ Der Angeklagte wurde zu zwei Monaten Ge⸗ fängnis verurteilt. ö T 7 2 5„K 8 60 n 2 1 8 =. D 0 E F f n NK * * K N r en * an eee Samstag, 18. April 1931 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe 7. Seite/ Nummer 179 — Der bevorſtehende Sonntag bringt in ſeinem Sportpro⸗ gramm nochmals Hochbetrieb im Raſenſport. Daneben kommen auch die ſogenannten Sommerſports wie Tennis, Bahn⸗ und Straßen⸗Radſport und Motorſport bereits mit wichtigen Veranſtaltungen zur Geltung. Das Endſpiel um den De B⸗Fußballpokal zwiſchen Süd⸗ und Mitteldeutſch⸗ land in Dresden, die Vorrunde um die Handballmeiſterſchaft der DsB und das Rugby⸗Länderſpiel zwiſchen Deutſch⸗ land und Frankreich ſind die hervorſtechendſten Ereigniſſe. Fußball Im Vordergrunde ſteht das Bundespokalend⸗ ſpiel in Dresden. Sübddeutſchland iſt ſeit längerer Pauſe wieder einmal Finaliſt und trifft auf die Vertretung der Mitteldeutſchen. Mit Rückſicht auf die ſüddeutſchen Endſpiele, die zurzeit in ein entſcheidendes Stadium treten, konnte der Süden für das Spiel nicht gerade ſeine aller⸗ erſte Garnitur ſtellen; immerihn erſcheint die ins Feld ge⸗ führte Mannſchaft noch ſtark genug. Sie ſpielt mit Kreß⸗ Frankfurt; Heidlauf, Burkardt(beide Brötzingen); Knöpfle⸗ Frankfurt, Leinberger⸗Fürth, Mantel⸗Frankſurt; Stigl⸗ bauer, Lachner, Huber(alle München 1860), Frank⸗Fürth, Kund⸗Nürnberg. In den ſüddeutſchen Endſpielen gibt es ent⸗ ſcheidende Treffen. In der Runde der Meiſter ſind die Spiele der Münchener Bayern und der Frankfurter Ein⸗ tracht von beſonderer Wichtigkeit und in der Troſtrunde Nordweſt kommt den Spielen von Jſenburg und Lud⸗ wigshafen entſcheidende Bedeutung zu. Runde der Meiſter: Eintracht Frankfurt— SV. Waldhof, Boyern München— Karlsruher FV., Wormatia Worms— Union Böckingen. Troſt runde Nordweſt: FC. Idar— Vfſs. Neu⸗ Jſenburg, Phönix Ludwigshafen— Bfe. Neckarau, FV. Saarbrücken— Union Niederrad, Rot⸗Weiß Frankfurt— SV. Wiesbaden. Troſtrunde Südoſt: Kickers Stuttgart— JV. Raſtatt, Phönix Karlsruhe— Schwaben Augsburg, FC. Pforzheim— VfR. Fürth. Den von der Gruppe Saar bereits am letzten Sountag begonnenen Aufſtiegsſpielen reihen ſich die Grup⸗ pen Main und Heſſen an. Von den Privatſpielen iſt das Blitzturnier in Nürnberg, ferner die Spiele: FSV. Frankfurt— Mainz 05(Sa.), Kurheſſen Kaſſel— FSV. Frankfurt, Saar Saarbrücken— VfB. Stuttgart, Alemannia Worms— Kickers Offenbach und München komb.— Am⸗ broſiane Mailand zu erwähnen. Die weſtdeutſchen Endſpiele bringen folgende Treffen: Fortuna Düſſeldorf gegen VB. Bielefeld, Alemannia Aachen— Meidericher Sp. B. und in der Runde der Zweiten Schwarzweiß Bar⸗ men— Rheydter Spielverein. In Norddeutſchlan d treffen ſich: Arminia Hannover— Holſtein Kiel, Bremer SV.— Hamburger SV. Im Ausland gibt es ein Län⸗ derſpiel zwiſchen Spanien und Italien in Bilbao. Handball Die Handballer ſind den Fußballern ſchon weit voraus. Bei ihnen ſind die Spiele ſchon bis zur Vorrunde um die Deutſche Meiſterſchaft gediehen. Die beiden ſüddeutſchen Vertreter, SV. Darmſtadt und Sp. Vgg. Fürth, haben weſtdeutſche Gegner und die Damen der Frankfurter Eintracht müſſen in Mitteldeutſchland antreten. Die Aus⸗ ſichten für unſere ſüddeutſchen Vertreter ſind durchaus offen. Im einzelnen hat das Programm der Vorrunde ſol⸗ gendes Ausſehen: Männer: SV. 98 Darmſtadt— Spfr. Siegen, Tura Barmen, Sp. Vgg. Fürth, VfB. 08 Aachen gegen Haundver 96, Boruſſia Carlowitz— Polizei Gotha, Bſd. 96 Halle— Polizei Berlin, 1. Spandauer Pol. HC. gegen St. Georg Hamburg, Pokizei Weißenfels— Polizei Königsberg; Frauen: Fortuna Leipzig— Eintracht Frankfurt, Preußen Glogau— Aseo Königsberg. In zwei nachzutragenden Kreisgruppenſpielen der D T. treffen ſich: Eßlinger TSV.— TV. 1860 Fürth und Polizei Kiel— Bremer Turngemeinde. 5 Rugby Nachdem Fußballer und Hockeyſpieler Deutſchlands die Waffen mit Frankreich gekreuzt haben, kommt nun das be⸗ reits ſtark umſtrittene Rugbyländerſpiel Frank⸗ reich— Deutſchland in Paris zur Durchführung. Die deutſche Mannſchaft hat keine Ausſichten, gegen Frank⸗ reich zu ſiegen. Von den bisherigen fünf Begegnungen konnte Deutſchland nur eine gewinnen und auch diesmal beſteht keine Ausſicht, dieſes Verhältnis zu verbeſſern.— Neben dem Länderſpiel intereſſiert noch die Vorrunde zur deutſchen Meiſterſchaft zwiſchen ASC. Leipzig und Tennis⸗ boruſſia Berlin. Hockey Die Hockeyſaiſon geht langſam ihrem Ende entgegen. Nur noch wenige Freundſchaftsſpiele ſtehen auf der Tages⸗ ordnung. In Stuttgart hält der Süddeutſche Hockey⸗Ver⸗ band ſeinen Verbandstag ab. Von den Privatſpielen des Der Sport am Sonntag Sonntags intereſſieren: TV. 16 Heidelberg— JG. Sportv. Frankfurt, Töc. Ludwigshafen— HC. Bad Kreuznach, Rotweiß Frankfurt— HC. Ludwigshafen, TSV. Marburg 1860— TSG. Höchſt, Ulmer FV. 94 Pol. Stuttgart, Jahn München— Wacker München, 1860 München— MTV. München, Münchener HCE.— Schwaben Augsburg Der T V. 46 Mannheim trägt mit ſämtlichen Mannſchaften Uebungsſpiele gegen TG. Heidelberg aus. Tennis Unter Teilnahme deutſcher Spielerinnen und Spieler gehen in Athen die Meiſterſchaften Griechenlands vor ſich. Die ſüddeutſche„Freiluft⸗Saiſon“ wird im Wiesbadener Nerotal mit einem Klubkampf zwiſchen dem ToC. Wies⸗ baden und dem TC. 1914 Frankfurt eröffnet. Schwimmen In Leipzig zieht der Deutſche Schwimm⸗Verband ſeine Beſten zu einem„Olympia⸗Prüfungsſchwim⸗ men“ zuſammen. Süddeutſchland meldet ein Jubiläums⸗ waſſerballturnier mit Staffelkämpfen des SV. Augsburg. Radſport rei weitere Bahnen öffnen nach den großen Debuts der Oſterfeiertage ihre Pforten. Elberfeld, Chemnitz und Bocholt geben ihre Eröffnungsvorſtellungen mit durchweg guten Programmen. In Speyer⸗Dudenhoſen werden die an Oſtern ausgefallenen Rennen nachgeholt. Zwei wichtige Straßenrennen gehen im Ausland mit„Paris—Caeu“ und „Haag—Brüſſel“ vor ſich; bei letzterem nehmen 10 deutſche Amateure teil. In Stettin tritt die deutſche Amateur⸗Natio⸗ nalmannſchaft erſtmals an die Oeffentlichkeit. Das Sechs⸗ tagerennen in Montreal, an dem der Weſtfale Stübecke teil⸗ nimmt wurde um 8 Tage verſchoben und beginnt ebenfalls am Sonntag. 1 Motorſport Der„Große Preis von Monaco“ mit Carageiola, Burg⸗ galer und anderen Deutſchen iſt das wichtigſte Ereignis im Motorſport. Henne⸗München unternimmt Rekordverſuche in Wien, in Heilbronn ſteigt das Wartbergrennen und auf dem Nürburgring wird eine Zuverläſſigkeitsfahrt für Motorräder mit dem„Preis der Romryker Berge“ ausge⸗ tragen. Leichtathletik Als letzte oer acht ſüddeutſchen Gruppen führt die Gruppe Württemberg in Vaihingen ihre Waldlaufmeiſter⸗ ſchaften durch. An einem Sieg des ſüddeutſchen Meiſters Helber 1⸗Stuttgart wird auch hier nicht zu zweifeln ſein. Boxen Der erſte Wiesbadener Boxklub veranſtaltet anläßlich ſeines 10jährigen Beſtehens einen Kampfabend, der ein vielverſprechendes Programm mit zahlreichen deutſchen⸗ und Bezirksmeiſtern im Ring bringen wird. Pferdeſport Die deutſche Galoppfaiſon wird am Sonntag mit den 5 Rennen in Hamburg⸗Horn, Köln und Frankfurt fortgeſetzt, wobei alle oͤrei Bahnen ihre Saiſon eröffnen. Der größte Kunſtturnkampf Die 110 beſten aus 1 600 000 deutſchen Turnern treten auf Mit der Austragung der Deutſchen Gerätemeiſterſchaft kommt zum erſten Male eine reichsdeutſche Veranſtaltung der Deutſchen Turnerſchaft nach Eſfen, zum erſten Male erſcheinen damit auch der Vorſitzende ſowie die Mitglieder des DT.⸗Hauptvorſtandes und der Kreisvorſtände des We⸗ ſtens in ihrer turnamtlichen Eigenſchaft in der Metropole des Ruhrgebietes und zum erſten Male wird im Herzen des Ruhrgebietes das Reichsbundesbanner der Deutſchen Turnerſchaft wehen. An den Ausſcheidungskämpfen, die am 26. April, 14 Uhr, in der Halle 5 der Eſſener Ausſtellungshallen be⸗ ginnen und um 18 Uhr beendet ſein werden, nehmen 110 Turner aus allen 18 Kreiſen der D. teil, die ſich in den Vorentſcheidungen für den Endkampf in Eſſen quati⸗ fiziert haben. Die Kampfrichter beſtehen aus den 18 Kreis⸗ oberturnwarten innerhalb der Deutſchen Turnerſchaſt, zu denen noch zwei beſonders gewählte rheiniſche Richter treten. Die Nachfrage aus allen deutſchen Gauen nach Plätzen war ſo groß, daß bereits alle Sitzplätze vergeben ſind und nur noch eine beſchränkte Zahl von Stehplätzen zu haben iſt. Es iſt Sorge getragen, daß von allen Plätzen— Sitz⸗ und Stehplätzen— gute Sicht beſteht. Zu dieſem Zweck wird das Turnpodium in der Mitte des mächtigen und ſchönen Raumes errichtet. Es iſt i4mal 24 Meter groß und bietet jeweils 10 Turnern Platz. Der Eſſener Ausſcheidungskampf um die Deutſche Ge⸗ rätemeiſterſchaft iſt der gualifizierteſte Kunſt⸗ turnkampf, den die Welt bisher geſehen hat. Aus der geſamten Deutſchen Turnerſchaft, die 1 600 000 Mitglieder umfaßt, treten die 110 Auserwählten zum Kampf um die Siegespalme an. Von den auslandsdeut⸗ ſchen Turnern wird ſich ein einziger— Schmalenberg aus Brünn— an den Kämpfen beteiligen. Unter den Zu⸗ ſchauern werden dagegen viele Deutſche— und auch Nicht⸗ deutſche— aus anderen Ländern ſein. Aus Holland, Bel⸗ gien, der Schweiz, den nordiſchen Ländern, Oeſterreich und der Tſchechoſlowakei liegen ſchon eine große Zahl An⸗ meldungen vor. Die deutſchen DT⸗Vereine zeigen das regſte Jutereſſe, ſo daß leider nicht alle Wünſche erfüllt werden können. Es iſt mit einer Beſucherzahl von 10 000 Perſonen aus dem Reiche zu rechnen. Oberbürgermeiſter Dr. Bracht ⸗Eſſen hat die Schirm⸗ herrſchaft über die Veranſtaltung übernommen. Die weſt⸗ deutſchen Sender werden— wahrſcheinlich in Verbindung mit dem Deutſchlandſender— über den Verlauf und die Ergebniſſe berichten. Am Sonntag abend wird den Sie⸗ gern zu Ehren im Städtiſchen Saalbau ein Feſt veranſtal⸗ tet werden, das zugleich eine öffentliche Werbekundgebung für die Sache der Deutſchen Turnerſchaſt ſein ſoll. Jugendſtaffel- Abend beim Schwimm Verein Mannheim Der vom Schwimm⸗Verein Mannheim am Freitag abend im Herſchelbad veranſtaltete Jugendſtaffelabend nahm trotz ſchwachen Beſuchs einen ausgezeichneten Verlauf. Inner⸗ halb einer knappen Stunde wurde das aufgeſtellte Pro⸗ gramm unter Leitung des Herrn Brunner als bewähr⸗ tem Starter erfreulicherweiſe glatt bewältigt. Vermißt wurde eine kleine Anſprache, in der man einen Hinweis auf den Zweck des Abends erwartet hätte. Der gebotene Sport befriedigte, denn es ſind Jugend⸗ kräfte— ziffernmäßig gering— vorhanden, die bei richti⸗ ger Erfaſſung der Talente dem SBM. den dringend not⸗ wendigen Nachwuchs liefern können. Eine helle Freude war es, den lebendigen Kampfgeiſt der Kleinen zu beob⸗ achten, die jeden Staffelkampf wirklich miterleben, ſodaß auch die Aelteren unbedingt mitgeriſſen werden mußten. Eine ausgezeichnete Leiſtung war der vom Damenletter Scher ⸗ rer mit 6 Schwimmerinnen einſtudierte Reigen in elf Figuren, die paddelnd ausgeführt, alles auf dieſem Gebiet bisher von den Mannheimer Damen Gebotene weit über⸗ traf. Viel Beifall fanden im Springen die ſchneidig und zugleich graziös arbeitende Frl. Mariele Schmitt und Franz Boſſo. Die aktive Damenrennmannſchaft wartete mit einer Lagen⸗ und Kraulſtaffel auf, während ſich die Herren in zwei Kraulſtaffeln zeigten, wobei es jeweils nur knappe Siege gab. g Die Ergebniſſe: Jugendbruſtſtaffel 5 mal 2 Bahnen: 1. Mannſchaft: Sprenger, Weber, Ketterer, Böhler und Brugger in 5122 Minuten vor Hummel, Jeck Gaab, Hoffmann, Schellhaas. (Der Sieg wird erſt durch Böhler erkämpft, der den Ver⸗ luſt von ca. 4 Meter herausholt und noch einige Meter Gewinn mitbringt.) Mädchenbruſtſtaffel 1 mal 2 Bahnen: 1. H. Schwarz, König, M. Schwarz, Bahnmey in 427,8 Min. vor E. Maier, Schön, Stoll und Martha Maier.(Der Sieg wird durch dos ent Schwimmen der kräftigen Bahnmayer ſicher ge⸗ ſtellt. Jugendlagenſtaffel 3 mal 2 Bahnen: J. Schellhaas, Böh⸗ ler, Aſſion in:39,83 Min. vor Brugger, Buhles, Keller. (Ein gleichwertig ſchönes Rennen, das nur um Handſchlag gewonnen wird.) Dameulagenſtaffel 3 mal 2 Bahnen: J. Kretzſchmar, Lammarſch, Umbach in:52, Min. vor Blank, Klink, Schmitt.(Durch Frl. Umbach gewonnen.) 5 Herrenkraulſtaffel 5 mal 2 Bahnen: 1. Juilfs, Kuhn, Hanſt, Everſz, W. Lichdi in:48 Min. vor Kretzſchmar, Bär, A. Lichdi, Helfrich, Fath in 348,2. Damenkraulſtaffel 3 mal 2 Bahnen: 1. Kretzſchmar, Blank, Schmitt vor Klink, Lammarſch, Umbach.(Einwand⸗ freier Sieg.) Herreuſchwellſtaffel 2, 4, 6, 4 2 Bahnen: 1. Hanſt, A. Lichdi, W. Lichdi, Staudt, Kretzſchmar in:41, vor Foth, Helfrich, Everſz, Juilfs in:43,1 Min.(Auf der letzten Strecke entſchie den) Internationale Vorkämpfe in Heilbronn Leis⸗Neunkirchen ſchlägt Fehr⸗Ludwigshafen Der vom Polizei⸗Sportverein Heilbronn inſzenierte in⸗ ternationale Großkampfabend im Stadtſaal, bei dem neben zwei luxemburgiſchen Meiſtern der ungariſche Meiſter Ransburg und die deutſchen Meiſter Leitner⸗Stuttgart und Leis⸗Neunkirchen in den Ring ſtiegen, verſammelte am ver⸗ gangenen Samstag abend gut 1500 Zuſchauer um das Kampfpodium. Die Organiſation war muſtergültig, der gebotene Sport wirklich erſtklaſſig und das Publik m ſehr diſzivliniert und beifallsfreudig, ſodaß man in je be Be⸗ ziehung von einer Großveranſtaltung ſprechen darf. Oberſt⸗ leutnant Laub konnte bei ſeiner Eröffnungsanſprache mit Befriedigung feſtſtellen, daß auch die Spitzen der Behörden der Einladung gefolgt waren. Er begrüßte Landrat Ehmann, die Polizeidirektoren Wilhelm und Bräuchle, Stadtrat Dr. Heuß und eine Reihe weiterer prominenter Gäſte. Auch die ausländiſchen und deutſchen Meiſter wurden in einer be⸗ ſonderen Auſprache geehrt. Dann ſtiegen unter lebhafter Anteilnahme der Zuſchauer die Kämpfe, bei denen beſon⸗ ders auch die Heilbronner Kämpfer ihr gutes Können er⸗ neut unter Beweis ſtellten. Der Schluß ka mp im Schwergewicht zwiſchen dem deutſchen Meiſter Le 1 8⸗ Neunkirchen und Fehr⸗Ludwigshafen erfüllte nicht die Er⸗ wartungen. Leis machte die ſtets von Fehr eingeleitete, unreine Kampfesweiſe mit Schieben, Halten und Klammers mit, ſodaß er ſchließlich bei dem Urteil: Sieger Leis, etwas Glück hatte. KR. 22 rn: 2 Nochmals größere Ski-Weitkämpfe auf dem Feloberg Fünf Club⸗Wettkämpfe für Einzelläufer und Mann⸗ ſchaften am 19. April Die reiche Schneelage, die das Feloͤberggebiet weithin noch immer in einer Mächtigkeit von rund etwa dreiviertel Meter, vielfach auch mehr, trägt, geſtattet in dieſem Jahr nochmals die Austragung von Skiwettläuſe, die am 19. April in Form eines Fünf⸗Club⸗Kamp⸗ fes durchgeführt werden und zwar im Rahmen der Ver⸗ einswettläufe des Schwimmſportvereins Freiburg. Es neh⸗ men an den Kämpfen weiter teil der Akademiſche Ski⸗Club Freiburg, der Ski⸗Club Freiburg, die Skizunft Freiburg und der Ski⸗Club Todtnau. Ausgetragen werden einmal vormittags 10.30 Uhr ein ſchwerer Slalom⸗Lauf im Steilabſturz des Seebucks, wo die Strecke zweimal durch⸗ fahren werden muß, und nachmittags ein Sprunglauf am Seebuckhügel. Es können Einzelläufer teilneh⸗ men wie auch Mannſchaften. Die Mannſchaftsteil⸗ nahme iſt beſchränkt auf je eine Mannſchaft von jedem Club, vom Skiclub Freiburg zwei Mannſchaften. Jede Mann⸗ ſchaft zählt vier Mann, wovon die beſten drei gewertet wer⸗ den. In beiden Läufen wird eine Kombination durch⸗ geführt zwiſchen Slalom und Springen für Einzelläufer. Dieſe ſpäten Skiwettläufe auf dem Feldberg haben darum beſondere ſportliche Bedeutung, als eben die teil⸗ nehmenden Clubs in ſich eine große Zahl ausgezeichneter Läufer und Springer vereinigen, die zu der Spitzengruppe im ganzen Schwarzwald und darüber hinaus rechnen. —— Briefkaſten Regimentstag. Setzen Sie ſich mit dem Vorſitzenden des 112er Vereins, Herrn Dr. Hicke, Richard⸗Wagnerſtraße 30, in Verbindung. Dr. G. T. Gegen die Annahme der Gedenkmünze be⸗ ſtehen keine Bedenken. E. L. 100. 30 000 Papiermark entſprachen am 25. April 1923 4,71 Goldmark, am 30. Mai 1923 2,52 Goldmark und am 30. Juni 1923 0,86 Goldmark. Wenn die Anweiſungen in dieſer Zeit ausgeſtellt waren, waren ſie kein wertbeſtän⸗ diges Geld. 5. Schnee-Verichte vom 18. April 1931, 8 Uhr morgens Feldberg⸗Turm: Nebel,— 6 Grad., Geſamt⸗ ſchneehöhe 57 Ztm., davon—5 Ztm. Neuſchnee, Ski und Rodel gut. Ruheſtein: leichter Schneefall,— 2 Grad., Ge⸗ ſamtſchneehöhe 30 Ztm., davon 20—30 Ztm. Neuſchnee, Sti gut, Rodel mäßig. Mummelſee: leichter Schneefall,— 2 Grad., Geſamtſchneehöhe 30 Ztm., davon 15—20 Zim. Neuſchnee, Pulver, Ski und Rodel gut. Hornisgrinde: bewölkt,— 4 Grad., Geſamf⸗ ſchneehöhe 120 Ztm., davon 45 Itm. Neuſchnee, Ski und Rodel ſehr gut. Waſſerſtandsbeobachtungen im Monat April Rheln Bege! 14. 18.15. 17 18 Neckar ⸗Vegel 18. 18. 17, 18, Baß 1572072007 01 4 Schußleunge 15850167 158.150 155 Mannheim.18.16 4,184.14 gel 20 43. 51 2, Jealfeid. 1 le des des Maxau.11 5,115.07 5,045.02] Heilbronn.391.431 451,41 Mannhein.21 4447.16 4,14 4,12 Plochingen 0,800,850, 0,58 Kaub 0 70838.54 Köln.80.88 2,86 2,98 2,88 Chefredakteur: Kurt Fiſcher Verantwortlich für Polltik: 1 V. Kurt Fiſcher Feuilleton: Dr. Stefan. Kayſer Kommunalpolitik u. Lokales? Richard Schönfelder Sport u. Vermiſchtes: Willy Müller- Handelsteil: Kurt Ehmer Gericht und alles übrige: Franz Kircher— Anzeigen und geſchäftliche Mitze teilungen: Jakob Faude, fämtlich in Mannheim Herausgeber, Drucker u. Verleger: Druckerei Dr. Haas, Neue Mannheimer Zeitung B. m. b.., Mannheim, R 1,—6 Für unverlangte Beiträge keine Gewähr— Rückſendung erfolgt nur bel Rückporto Geſchäftliche Mitteilungen * Am Dienstag, den 21. April abends 8 Uhr und am Mittwoch nachmittag 4 Uhr und obends 8 Uhr finden im kleinen Koſinofgale f 1, 1 Vorträge über die neueſten Jun⸗ ker u. Ruh⸗Gasbackherde Modelle 1930 und 1931 ſtatt. Frau Müller⸗Moers zeigt in dieſen Vorträgen, wie auf dieſen neueſten Junker u. Ruh⸗Apparaten gekocht, gebacken und gebraten wird, ebenſo wird erklärt, wie man mit dieſen neuen Junker u. Ruh⸗Modellen Gas ſparen kann. Es ist für jede Hausſrou und die, die es werden wollen, von größter Wichtigkeit, dieſe Aufklärungsvorträge zu heſuchen und die neuzeitlichen Ernährungslehren zu hören. Der 300. Beſucher erhält einen Junker u. Ruh⸗ Gaskocher im Werte von 36„/, der 500. Beſucher erhält einen Jun⸗ ker u. Ruh⸗Gaskocher im Werte von 55 1, der 1600. Be⸗ ſucher erhält einen Junker u. Ruh⸗Gasbackherd im Werte von 100, als Geſchenk gratis. Die Firma Metzger u. Oppenheimer, k 2, 13, gibt ſich die größte Mühe die Junker u. Ruh⸗Gasbackherde noch mehr einzuführen. S367 Preisabbau durch kreusrabatt N 73. Jede ir Heitspννπτ ten, gd ef Oger rf GOR AE Iulertmatlæe jede gross padcunge 27 zigaretten) enthält 3 Werk marker. K fUr 2 Uert maren erhalten sie in jeder zigarrer esc eie eb Mei tp gratis! Verlegen sie beim ef Oder, ber- privat bei ihrem Handler UWertkarten gretis- —————́uäö—̃—ͤ— WI NH- ICE TTHNHFA BEIN A- C- DRESDENUN 8. Sekte/ Nummer 179 Deulſche Volkspartei Wir weiſen ſchon heute auf die am kommenden Frei⸗ tag, den 24. April, abds..15 Uhr, im großen Saale des Wartburg⸗Hoſpiz, F 4, 8/9 ſtattfindende Mitgliederverſammlung zin. Tagesordnung: 1. Bericht über die Zentralvorſtan ds ſitzung am 10. ds. Mts. in Berlin(Abg. Dr. Waldech). 2. Dichtbilber vortrag: Die Gefahren des Luft⸗ und Gaskrieges. Wie ſchützt ſich die Zivilbepölke⸗ rung dagegen? Zahlreiches Erſcheinen erbeten. 8 445) Der Vorſtand. Jubiläumskonzert in der Lutherkirche. Anläßlich des 28jährigen Beſtehens der Lutherkirche findet am Sonntag abend, dem 19. April, ein Konzert ſtatt. Mitwirkende ſind: Frl. M. Zeiner(Violine), Frl. T. Auer bach(Cello), der Kirchenchor und Organiſt Fritz Leonhardt. Es kom⸗ men in der Hauptſache Werke von Bach, Reger und Men⸗ dels ſohn zum Vortrag. Der Zweckſparverbaud für Eigenheime, Landesgruppe Süddeutſchlaud, hält am morgigen Sonntag nachmittag im Kolpinghaus, U 1, 18, Monnheim, eine Verſammlung ab, in der der ehemalige Leiter des Bayer. Sozialminiſteriums, Stoatsminiſter a. D. Os wald, ſprechen wird.(Weiteres Anzeige im Freitog Mittagblatt.) Sozialwirtſchaſtlitches Betriebsratswahlen bei der Dedibauk Bei der Wiedergabe des Ergebniſſes der Be⸗ briebsratswahl bei der Debibank in Berlin wurde als Urſache für den Stimmen⸗ du wachs der Liſte des Deutſch nationalen Handlungsgehilfen⸗ Verbandes im Ver⸗ gleich zu dem Stimmenverluſt des Deutſchen Bank⸗ beamten⸗Vereins von linksſtehenden Zeitungen mit⸗ geteilt, daß dieſer Zuwachs auf die Stimmen natio⸗ nalſozialiſtiſcher Bankangeſtellten zurückzuführen ſei, da eine nationalſozialiſtiſche Liſte nicht beſtanden hat. Dieſe Kommentierung des Betriebsratswahlergeb⸗ niſſes durch die linksgerichtete Preſſe iſt falſch. Die nabionalſozialiſtiſche Betriebszelle hat in einem Flug⸗ blatt zur Wahl der Liſte des Deutſchen Bankbeamten⸗ Vereins und des Deutſchnationalen Handlungs⸗ gehilfen verbandes aufgefordert. Auf der Vorſchlags⸗ liſte des Deutſchen Bankbeamten⸗Vereins ſtanden der Zellenführer der nationalſozialiſtiſchen Betriebszelle hei der Dedibank und ein weiterer Nationalſozialiſt, der auch in den Betriebsrat gewählt wurde. Dieſe Tatſachen zeigen, daß der Stimmenzuwachs der Liſte des Deutſchnationalen Handlungsgehilfen verbandes nicht auf politiſche Gründe zurückzuführen iſt, ſondern auf die gewerkſchaftliche Haltung der Reichsfach⸗ gruppe Banken des DHV. 0 Neute Mannheimer Zeitung Abend ⸗Ausgabe Samstag, 18. April 1991 Heidelberger Schöffengericht Der Anfall der Hauptlehrerin v. Schenk Am Abend des 28. Januar d. J. wurde im Stadt⸗ teil Neuenheim in der Brückenſtraße die anfangs der 60er Jahre ſtehende Hauptlehrerin Anna von Schenk von einem entgegenkommenden Perſonen⸗ kraftwagen überfahren. Ihren ſchweren Verletzungen erlag ſie ſchon auf dem Transport nach der Klinik. Nun hatte ſich der Führer des Kraftwagens vor dem Schöffengericht Heidelberg wegen fahrläſſiger Tötung zu verantworten. Der 23 Jahre alte Angeklagte machte geltend, daß er mit ungefähr 25 Kilometer⸗Geſchwindigkeit gefahren ſei. Er habe eine Dame vom öſtlichen auf den weſtlichen Gehweg herüberlaufen ſehen, die langſam in einem Winkel gegen ſein Auto gegangen ſei. Auf ſein erſtes Signal ſei ſie ſtehen geblieben und habe ſich umgeſehen, dies ſei am rechten Rand des Straßenbahngleiſes geweſen. Er habe daun den dritten Gang eingeſchaltet, um weiterzufahren, da er angenommen habe, daß die Frau ihn habe vor⸗ beilaſſen wollen. Plötzlich ſei ſie weiter in ſein Auto hineingelaufen. Das ſchnelle Herumreißen des Wagens habe nichts mehr genutzt, denn der eine Kotflügel habe die Dame ſchon erfaßt gehabt. Medizinalrat Dr. Damm ſtellte bei der Sektion der Leiche feſt, daß fünf Rippen gebrochen, die Wirbelſäule abgeriſſen und die darauf lie⸗ Kommunale Chronik Der Voranſchlag der Stadt Landau ausgeglichen * Landau, 17. April. Im Laufe der letzten Tage haben die Beratungen des Haushaltsplanes für das Jahr 1931/32 begonnen. Urſprünglich war im ordentlichen Haushalt eine Mehrausgabe von 106 477„ und im außeßrordentlichen eine Mehraus⸗ gabe von 52 282/ vorgeſehen. Man rechnete, daß für das abgelaufene Geſchäftsfahr die Ausgaben um 100 000 4 zurückgeführt werden könnten, ſodaß die Differenz im Voranſchlag ſich auf 60 000/ ermäßigen würde. Nun hat der Finanzausſchuß in feiner geſtrigen Sitzung weſentliche Abſtriche an den Aus⸗ gabepoſten vorgenommen. Die Stadtverwaltung teilt heute öffentlich mit, daß es dazu gekommen ſei, daß der Landauer Voranſchlag ausgeglichen würde. Die Beratungen finden im Mai in öffentlicher Sitzung ſtatt. Landau iſt die einzige Stadt der Pfalz, in der nur die einfache Bürgerſteuer auf Grund der Notverordnung erhoben wird. Zur Einführung der Getränke⸗ und ſonſtigen Steuern iſt es nicht ge⸗ kommen. Kleine Mitteilungen Der Stadtrat von Kuſel beſchäftigte ſich in ge⸗ heimer Sitzung mit der Unterſchlagung des ſtädtiſchen Gelderhebers Rudolf Schäfer, der Selbſtmord begangen hat. Der Stadtrat beſchloß, die Aufſichtsbehörde zur Feſt⸗ ſtellung zu veranlaſſen, ob und in welcher Höhe die in Be⸗ tracht kommenden Beamten zum Erſatz des Scha⸗ dens— etwa 11 000%— heranzuziehen ſind. gende Hauptſchlagader zerriſſen war. Durch innere Verblutungen ſei der Tod ſchon in wenigen Minu⸗ ten eingetreten. Von drei Zeugen des Unfalls konnte keiner ſagen, daß ihm eine übermäßige Geſchwindigkeit am Wagen des Angeklagten aufgefallen iſt. Dagegen erklärten ſie übereinſtimmend, daß die Dame mit geſenktem Kopf, überlegend, ſchief über die Straße gegangen ſei. Polizeioberleutnant Bieſer kam als Sachver⸗ ſtändiger zu dem Schluß, daß die Getötete vor dem Unfall nicht auf ihre Umgebung geachtet habe. Der Angeklagte hätte bei dieſem vernunftswidrigen Ver⸗ halten der Paſſantin mit der Möglichkeit eines Un⸗ falls rechnen müſſen. Er hätte daher entweder brem⸗ ſen oder hinter der Dame vorbeifahren müſſen. So⸗ mit liege ein geringes fahrläſſiges Verſchulden vor. Rechtsanwalt Dr. Wellbrock betonte, daß ſein Mandant allen Sorgfaltspflichten voll genügt habe. Der Staatsanwalt hatte zuvor in Anlehnung an das Gutachten des Sachverſtändigen gegen den Angeklag⸗ ten an Stelle einer an ſich verwirkten Gefängnis⸗ ſtrafe von 20 Tagen eine Geldſtrafe von 100 Mark beantragt. Das Gericht ſprach den Angeklagten von der er⸗ hobenen Anklage frei, da es die Frage, ob der Angeklagte mit einem vernunftswidrigen Verhalten der Straßenpaſſanutin hätte rechnen müſſen, verneinte. 8 Schwere Belaſtung der Stadt Trier * Trier, 16. April. Durch eine Mitteilung der deutſchen Geſandtſchaft in Luxemburg ſind der Stadt⸗ verwaltung Trier für Dienstag, 21. April, die deut⸗ ſchen Rückwanderer, die von den umfang⸗ reichen Entlaſſungen in der Luxemburger Schwer⸗ induſtrie betroffen wurden und abgeſchoben werden, angekündigt worden. Trier hat die Verpflichtung, die abgeſchobenen deutſchen Arbeiter bis zur Entſcheidung über die Zuſtändigkeit ihres Unterſtützungswohn⸗ ſitzes in ſeinen Mauern zu beherbergen, wie es in ähnlicher Weiſe im Jahre 1919 die verdrängten deutſchen Reichsländer aus Elſaß⸗Lothringen aufzu⸗ nehmen hatte. So iſt der Stadtverwaltung eine neue und ſchwere Aufgabe erwachſen. Unter den abgeſcho⸗ benen— bei dem erſten Schub handelt es ſich um etwa 175 Arbeiter— befinden ſich viele, die aus dem In⸗ nern Deutſchlands, vielfach aus dem Ruhrgebiet, ſtammen und nun der Stadt zur Laſt fallen, bis die Unterſtützungspflicht ihrer Heimatorte feſtgeſtellt worden iſt. Luxemburg hat den entlaſſenen Arbei⸗ tern ein Zehrgeld von je 50 Franken(= 6,20 Mark) mitgegeben, während Trier Kopfgelder bis zu zehn Mark aufzubringen hat. Aufwendungen unter zehn Mark je Kopf werden der Stadt von anderen Für⸗ ſorgeſtellen überhaupt nicht rückerſtattet. In hieſigen Kreiſen iſt man der Anſicht, daß Trier über die un⸗ zulänglichen Summen des Fürforgeausgleichsver⸗ fahrens eine Entſchädigung zuerkannt erhalten muß, dererſtrom einſetzt. wenn in dem zu befürchtenden Umfang der Rückwan⸗ Was bietet Schmoller zum Jubiläums verkauf? Der Sonderveranſtaltungen gibt es viele im Laufe eineg Geſchäftsjahres. Einen„Jubiläumsverkauf“, wie ihn die Firma Schmoller herausgebracht hat, gibt es nur alle 80 Jahre. Die Waren von hervorragender Qualität ſind z unglaublich niedrig kalkuliert, daß die Firma recht hot, wenn ſie jedes Angebot als Feſtgabe für Ihre Kunden bezeichnet. Außerordentlich intereſſant iſt ein Ru feſtlich geſchmückte Haus: Der Lichthof ſtral rotgoldener Feſtdeloration, Feuſter und Abteilungen zeigen ebenfalls in den einheitlichen Farben die verlockendſten Angebote. Jede Abteilung läßt ganze Kolonnen unwahrſcheinlich billiger Wert⸗Ware gufmarſchieren und es iſt ganz erklär⸗ lich, wenn die Kundſchaft in großen Scharen von den noch nicht dageweſenen Vergünſtigungen ſeinen Anteil möchte. Da gibt es z. B. ein Krawatte in ſchwerer Ausfüh⸗ rung und neueſten Muſtern für 1,95, die ſonſt mindeſtens g.— i koſten würde. Ein Oberhemd in erſtklaſſiger Ver⸗ arbeitung und hochwertigem Materiol für den Spottpreis von.90 /. Die Preiſe für Stoſſe ſind völlig aus dem Rahmen fallens: Kunſtſeiden Crépe Georgette für Hochſom⸗ merkleider mit den neueſten großen Blumenmuſtern pe Meter.95, Crépe Georgette, reine Seide in ungeheurer Auswahl, heller und dunkler Farben per Meter nur 2,80. Zwei Beiſpiele für Ware, die regulär mit 4,50 4 ung 4,90„ herausgebracht wird. Gewaltige Mengen von Paradekiſſen und Bettwäſche, ſowie von Küchenwäſche ſind ebenfalls zu ſolchen Preiſen noch nicht. Belldamaſt koſtet jetzt nur 1,25% per Meter, während mau ſonſt 1,35/ bezahlen mußte. Ein paar prima Waſchkunſt⸗ ſeide⸗Strümpfe aus geſchmeidigem Material, wunderbare Ware, koſtet jetzt nur 1,25 /. Eine Kunſtſeiden⸗Schlupfhoſe, gutes kräftiges Trikotgewebe in modernen Paſtellforben, nur 95 Pfg. Ein Paar Damen Glacs⸗Leder⸗Handſchuhe in modernſten Kleiderfarben wird mit 2,90% angeboten, Kinder⸗Weſten und Pullower in allen Größen, ſortiert zum größten Teil reine Wolle für 2,75. Der reguläre Ver⸗ kaufspreis war bis zu 6,75. Auch die Wäſcheabteilung überraſcht mit ganz beſonderen Vorteilen: Ein Damenhemd aus ſeinfädigem Wäſchetuch, weiß mit farbiger Blende koſtet nur noch 78 Pfg., das paſſende Nachthemd dazu erhalten Sie ſchon für 1,0, Auch Frottierhandtücher ſieht man in Rieſenſtapeln. Die Größe 604100 em in guter Jacquord⸗Qualität indanthren koſtet heute 95 Pfg. Dosſelbe Handtuch war in Vorkriegs⸗ zeiten für dieſen billigen Preis nicht käuflich. Die Schuß⸗ abteilung bringt Damen⸗Lack⸗Spangen⸗Schuhe ſchon von 4,50% an und gute Lederhausſchuhe kann man ſchon für 1,75„ haben. Dann aber meine Damen, verſäumen Sie nicht den Beſuch unſerer Konfektionsabteilung. Sie werden erſtvunt ſein über das Gebotene. Um nur ein Beiſpiel zu nennen: Elegantes Complet, Kleid und Mantel aus modernſten Hochſommerſtofſen 19,75. 5 Dann geht es in die Teppich⸗ und Gardinen ⸗Abteilung, Wenn Sie Ihr Heim wirklich ſchön und vorteilhoft ſchmücken wollen, ſo iſt fetzt die beſte Gelegenheit. Zum Beiſpiel koſtet ein Meter Kunſtſeiden⸗Flammenrips in ſchönen Paſtell⸗ farben, 120 em nur 1,95„. Ein moderner Hoor⸗ Tournay⸗Teppich, 300 em, in neuzeitlichen Muſterg, können Sie für den geradezu ſenſationellen Preis von 8 ang durch das Sie für 78/ erſtehen.. Vom vielen Schauen ermüdet kann man ſich dann im Erfriſchungsraum bei Kaffee und Küchen ſtärlen. Eine flotte Jazz⸗Kapelle ſorgt für Unterhaltung. Zum Mit⸗ nehmen gibt es aus beſtem Material hergeſtellte Torten für 1 und 2 /. Die Konditorei des Hauſes leiſtet darin anerkannt Vorzügliches. Leider iſt es unmöglich, alle die billigen Beiſpiele fortzuſetzen, man muß das ſelbſt geſehen haben, um feſtzuſtellen, daß jedes Augebot ein Schlager iſt. Die goldene Zahl 50 iſt für das Hous Schmoller mehr ein Symbol. Ein halbes Jahrhundert überdauert 118 als geſtützt wird. Dieſe 50 Johre Stommhaus bedeuten: Weite; res zähes Feſthalten am Grundſatz ſtrengſter Reellität und am überlieferten Motto:„Vor allem der„ 05 mstr. COPYRIGHT GEORG MUCULER VERLAG M ανντ Das Wolfsrude! R O MAN VON JUL. IUs RE GIS 23 „Im?“ meinte Melville.„Könnte ja ſein, daß ich mich ganz gut auf ſolche Waffen verſtehe. Gibt es ſonſt noch was?“ ſetzte er hinzu, da er ſah, wie Walltion und Heyſig ſich fragend anblickten. „Ja,“ erklärte Heyſig,„haben wir A geſagt, müſſen wir auch B ſagen. Es handelt ſich um dies hier. Ich bitte Sie nur, wenn es nicht gegen Ihre Pflicht geht, es mehr als Freund zu leſen, wie als Polizeibeamter.“ Melville nahm Urbans Brief, den ihm Heyſig reichte, ſah hinein, zuckte zuſammen, breitete ihn auf dem Tiſch aus und las ihn mit einer Langſamkeit durch, die die anderen zur Verzweiflung brachte. Melville richtete ſich auf und holte tief Atem. „Jungens“, rief er,„ihr habt wirklich Trümpfe in den Händen. Ich verſpreche euch, was ihr wollt, um mit dabei zu ſein. Wir drei gegen das Wolfs⸗ rudel— das iſt eine Partie, die ich mir lobe!“ IX Urban Block lernt zum erſtenmal den Namen Auguſtus van der Moon kennen 1 Als Urban am Dienstagmorgen erwachte, fühlte er ſich benommen und unluſtig nach einer Nacht voll häßlicher Träume. Es war unbehaglich ſtill im Hauſe. Batſon war weg, und Urban hatte das dunkle Gefühl, daß Kegan früh im Zimmer geweſen ſei und den jungen Mann geholt habe. ö Urban zog ſich an und ging in die Halle hinunter. Dort ſtanden ſechs oder ſieben Männer, unter ihnen Davidſon und Kegan, die in einem leiſen Geſpräch begriffen waren. Dapidſon drehte ſich um und fragte kurz, ohne einen Schimmer ſeiner gewöhnlichen Freundlichkeit:„Was gibt's denn?“ „Kann ich eine Zeitung bekommen?“ „Dort!“ Davidſon wies mit einer Kopfbewegung nach dem Tiſch. Etwas verblüfft über den Ton ſuchte Urban den London Courier heraus und ging wieder hinauf. Er bemerkte, daß die Männer ihr Geſpräch nicht fort⸗ ſetzten, ehe er außer Hörweite war. Aber Urban dachte im Augenblick nicht weiter darüber nach, da ihm etwas ganz anderes in Anſpruch nahm. In ſeinem Zimmer fing er an, fieberhaft die Annoncen des Lon⸗ don Courier durchzuſuchen, und zwar den Teil, der in der engliſchen Preſſe ſehr bezeichnend„die Angſt⸗ ſpalte“ genannt wird. Er entdeckte gleich, was er ſuchte und nur halb⸗ wegs gehofft hatte zu finden. Es waren einige ver⸗ ſchämte Zeilen, die folgendermaßen lauteten: U. B. wird gebeten, ſich vertrauensvoll an ſeine aufrichtigen Freunde zu wenden. Es wurde ihm vor Freude warm ums Herz und er las die wenigen Worte wieder und wieder. Sie bedeuteten daß Brund Heyſig ſeinen Brief bekommen hatte und ihn nicht als Myſtifikation betrachtete. Es bedeutete, daß es außerhalb dieſes verſchoſſenen und geheimnisvollen Hauſes jemand gab, der an ihn glaubte. Noch hatte er den Kopf über Waſſer. Aber während er ſo daſaß und die Zeitung durch⸗ blätterte, um zu ſehen, ob Brund Heyſig keinen unter⸗ zeichneten Artikel darin habe(was nicht der Fall war), fand er etwas anderes, was neues Dunkel um ihn verbreitete. Sein Blick fiel auf eine Notiz mit der Ueberſchrift„Der Detektiv'Donnel bei Aus⸗ übung ſeiner Dienſtpflicht erſchoſſen“, die ihm die unheimliche Erklärung für Batſons Benehmen am vorigen Abend gab. Er bekam das quälende Gefühl, in ſchmutzige und unheilvolle Geſchichten verwickelt zu ſein. Der Mann, mit dem er zwei Nächte das Zimmer geteilt hatte, war ein Mörder. Sein erſtes übermächtiges Verlangen war, das Haus augenblick⸗ lich zu verlaſſen, ſich wenn nötig mit Gewalt einen Weg hinauszubahnen und laut zu rufen:„Hierher, hier iſt das Haus des Wolfsrudels, hier drinnen iſt der Mörder'Donnels!“ Aber er konnte bei dem Gedanken nur bitter auflachen. Er wußte, daß man ihn nicht lebend aus dem Hauſe Croß Lane Nr. 3 hinauslaſſen würde. Die ſtumme Gruppe von Männern unten in der Halle bekam nun ihre beſondere Bedeutung, und er entſann ſich, daß bei den fünf oder ſechs Malen, wo er in der Nähe der Tür geweſen war, dort immer jemand Wache geſtan⸗ den hatte. Sollte er ſein Leben daran wagen, um Batſon ein paar Tage früher der Polizei überliefert zu ſehen? Nein! Er mußte um jeden Preis ſein Ziel im Auge behalten, und die kleine Botſchaft von Heyſig beſtärkte ihn noch in dieſem Entſchluß. Aber wieder fragte er ſich, warum man über⸗ haupt ſeine Anweſenheit in Mama Davidſons Pen⸗ ſivnat duldete? Hinter dem„Befehl des Chefs“ türmten ſich in ſeiner Phantaſie Gründe und Mög⸗ lichkeiten auf, denen er kaum greifbare Formen geben konnte. Immerhin begriff Urban, daß das eigentliche Lokal der„Firma“ wo anders lag und Mama Daviſons Penſion nicht das Hauptquartier des Chefs war, der vielleicht nie ſeinen Fuß hier⸗ her ſetzte. Er würde wahrſcheinlich wo anders hin⸗ geführt werden, um mit dem Chef zuſammenzutref⸗ fen, und wenn nicht vorher, ſollte er alſo dann das innerſte Geheimnis des Wolfsrudels vor Augen haben. Und nach dieſer Begegnung würde die Stunde der Entſcheidung ſchlagen. Vor Abend noch mußte dies alpdruckartige Erlebnis eine neue Wendung be⸗ kommen! Zum Beſſern oder zum Schlimmeren? Das war die Frage! 2. Mama Davidſon brachte Urban ſein Frühſtück aufs Zimmer. Sie war ungewöhnlich ſchweigſam und ſchien die ganze Zeit nach draußen zu horchen. Zum Lunch wurde er wieder in den Speiſeſaal hinuntergebeten, wo nur ſieben Perſonen waren, von denen er bloß Kegan kannte. Mehrere der An⸗ weſenden betrachteten ihn jetzt mit ſichtlicher Neu⸗ gierde, aber es kam zu keiner Vorſtellung und auch zu keinem Geſpräch. Nach dem Lunch ging Urban wieder in die Halle hinunter. Er konnte ſich nicht das zweifelhafte Ver⸗ gnügen verſagen, feſtzuſtellen, wie die Dinge lagen. Richtig ſaß Davidſon auf einem Stuhl neben der Tür und las Zeitung. Als Urban herankam, ſtand 1 auf. „Ich möchte wohl wiſſen, ob ein Tabatkladen in der Nähe iſt?“ ſagte Urban.„Ich bin mit meinem Pfeifentabak zu Ende.“ „Welche Sorte rauchen Sie?“ „Jugendeine mittelſchwere Miſchung.“ „Erlauben Sie?“ Davidſon reckte ſich nach einem Wandbrett und überreichte ihm höflich ein Paket Tabak.„Geht das vielleicht?“ Und als Urban das Päckchen zögernd in der Hand wog, ſetzte er hinzu: „Sehen Sie, Gregory, wir wären ſo unruhig, wenn Sie ſich gerade jetzt draußen zeigen würden.“ Urban blickte in Davidſons ausdrucksloſes Ge⸗ ſicht mit den weichlichen, ſchlaffen Zügen. Er hätte den Kerl mit einem Fußtritt quer über Croß Lane ſchleudern können, wenn die Tür offen geweſen wäre. Aber ſie war verſchloſſen, und Davidſon hatte in ſeiner rechten Rocktaſche, wo er die Hand hielt, etwas Schweres. Urban dankte mit einem Kopf⸗ nicken und ging gleichgültig, ſeine Pfeife ſtopfend, durch die Halle davon. Da er erfahren hatte, was er hatte wiſſen wollen, ging er wieder die Treppe hinauf. Merkwürdiger⸗ weiſe beunruhigte es ihn nicht, es war zu erwarten geweſen. Im zweiten Stock traf er Kegan. „Iſt der Chef zurückgekommen?“ „Heute nachmittag kommt er.“ Beide waren ſtehen geblieben. Das Geſpräch ſchien Kegan nicht ungelegen zu kommen. Urban bot ihm eine ſeiner letzten Zigarren an und bemerkte leichthin: „So, na das iſt ja ſchön; es fing ſchon an, lang⸗ weilig zu werden. Sagen Sie, Kegan, wie war das eigentlich mit dem Befehl? Ich wäre wirklich neu⸗ gierig zu hören, wie Sie den bekommen haben.“ Kegan biß mit einem kräftigen Ruck die Spitze ſeiner Zigarre ab. „Das war ſehr einfach“, erwiderte er und blies den Rauch in die Luft.„Ein paar Stunden, nach⸗ dem Ihr Signalement in der Zeitung geſtanden hatte, kam ein Motorradfahrer aus London und brachte uns allen denſelben Befehl— wir waren längs der Küſte verſtreut, um die Polizei zu beob⸗ achten, verſtehen Sie.“ Er ſuchte in ſeinen Taſchen. „Da Sie neugierig ſind, ſehen Sie— hier iſt der Zettel.“ a Urban traute ſeinen Augen kaum, verhehlte aber den glühenden Eifer, mit dem er den maſchinen⸗ beſchriebenen Papierſtreifen in die Hand nahm. Der Inhalt lautete: Suchen Sie ſofort Urban Gregory alias Block und bringen Sie ihn zu mir. Zeitungen beachten! Ich habe ihm etwas Wichtiges zu ſagen. Behandeln Sie ihn wie meinen Freund und helfen Sie ihm herzukommen. Auguſtus van der Moon. Die Unterſchrift ging mit großen kühnen Buch⸗ ſtaben quer über das Papier. Wenn Urban dunkel erwartet hatte, einen bekannten Namen zu finden, war er nun enttäuſcht. Der Chef hatte ihm„etwas Wichtiges“ mitzuteilen— und der Chef hieß Angu⸗ ſtus van der Moon. Damit war das Rätſel nicht ge⸗ löſt; er war ebenſo klug wie vorher. 5„Ja, ja natürlich, ich bin ja hier, um mit Augu⸗ ſtus van der Moon zu reden Urban wollte ſich zurückziehen, aber Kegan be; gleitete ihn bis in ſein Zimmer. „Sie haben wohl von Batſons Dummheit gehört?“ fragte Kegan in vertraulichem Ton.„Dulac will ihn einige Zeit unter Augen haben. Ich werde ſtatt ſei⸗ ner Ihr Stubengenoſſe.“ „Sehr angenehm“, murmelte Urban. Endlich bliel er allein. Die ganze Zeit ſchwirrte ihm der Name Auguſtus van der Moon durch den Kopf; bald er ſchien er ihm wie ein einſchmeichelndes Lächeln oder eine hilfreiche Hand, bald wie ein drohendes Ge⸗ ſpenſt, das ſich vor ihm auſrichtete. Urban ging wieder hinunter, er konnte ſich nichl ſtill verhalten. Gerade dem Speiſeſaal gegenüber fand er die Tür zu einem Zimmer offen ſtehen, das er noch nicht geſehen hatte. In der Annahme, daß es ein Leſezimmer oder dergleichen ſei, trat er ein, blieb aber überraſcht ſtehen. Er hatte offenbar einen Privatraum betreten. 5 Es war ein Salon in Braun und Gold, ein höchst bizarres, aber ſtilvolles Interieur, hell beleuchtet von dem Sonnenſchein, der durch das breite Fenſter fiel. Urban erblickte die Geſchwiſter Dulae vor ſich ſie ſaß am Fenſter in einer Haltung, die gespannte Aufmerkſamkeit verriet, er an einem mit Papieren bedeckten Tiſch. Es ſah aus, als ob eine Beſprechung über etwas ſehr Intereſſantes gerade zu Ende ſei; ſie lachte noch zu ihm hinblickend über ſeine letzten Worte. Das Bild dieſes Fenſters, von dem ſich Du⸗ lacs brutale Silhouette und ihr ſchöner Kopf ab⸗ hoben, grub ſich für immer in Urbans Gedächtnis. Denn in dieſem Moment ſah er, daß die beiden in ihren Gedanken einig waren, und das zuſtimmende Lachen ihrer kecken roten Lippen gab ihm einen Stich ins Herz. Als er ſich ſchweigend wieder zur Tür wandle⸗ hörte er ſagen:„Warum gehen Sie, Mr. Block? Die Stimme klang warm, es war wie ein verhalle⸗ nes Lachen darin, und ſie bezauberte ihn gegen ſel nen Willen.„Ich fürchtete zu ſtören“, antwoptete er, „Nein, bitte, bleiben Sie und helfen Sie mir die Zeit vertreiben!“ Dulac, der den Hut auf dem Kopf hatte, ſammelte ſeine Papiere und ging an Urban vorbei hinaus. Es war, als ob der Mann ihn nicht bemerkt habe; die ſchwarzen Augen waren auf ein unſichtbares Ziel gerichtet und er ſchlug die Tür hart hinter ſich zu. J Leonie ſummte leiſe vor ſich hin und blätterte in einer Zeitſchrift. a „Wie gefällt Ihnen mein Salon?“ Sie machte eine ungeduldige kleine Bewegung, daß er ſich ans Fenſter ſetzen ſollte. „Er iſt, wie es ſich gehört— bezaubernd!“ Ex nahm neben ihr Platz und ſah ſie von der Seite an Jetzt war ihr Geſicht wieder ruhig, mädchenhaft und hatte den unbewußten Zauber der Jugend. Nur bie breite, weiße Stirn ließ ahnen, daß dies ſchöne Haupt Gedanken beherbergen konnte, die ſich mil denen Dueclas trafen— Gedanken, die ſich in einem Lächeln mit kalten Augen ſpiegelten. Urban würde ein Jahr ſeines Lebens darum gegeben haben, ſich einreden zu können, daß er eine Halluzination ge⸗ habt hätte..„Ich habe nicht geahnt, daß es in Croß Lane Nr. 8 einen ſo gemütlichen Winkel gäbe ſagte er mechaniſch, damit kein Schweigen eintrete, (Fortſetzung folgt) haben ongeboten worden. Ein hervorragender Mako⸗ keine Firma, die nicht vom Vertrauen ihrer Kundschaft * r 2 r a * die Linden entgegen. finde ich es, daß die Meſſe überhaupt noch auf dem Platz abgehalten wird, der groß genug war, als die Samstag, 18. April 1931 Neue Mannheimer Zeitung/ Ahend⸗Ausgabe 9. Seite/ Nummer 179 Vom Schloßgarten zum Walo park Es iſt eine Angelegenheit der Allgemeinheit, die hier beſprochen werden ſoll. Das„Stefanienufer“ iſt die Verbindung zwiſchen Schloßgarten und Wald⸗ park und wird täglich von Tauſenden, Sonntags von Zehntauſenden begangen. Von der Kaſtaniengruppe am früheren Eichelsheimer Schloß bis zur Liege⸗ ſtelle des Männer⸗Freibades ſteht eine Reihe Lin ⸗ den, die dem Untrgang verfallen ſcheint. Seit zwei Jahren iſt das Wachstum merklich zurückgegangen. Im vorigen Sommer, der gewiß nicht übermäßig trocken war, hatte jeder Baum eine große Zahl dür⸗ ter Zweigenden. Die Urſache dieſer Erſcheinung wird gefunden, wenn man an das Ende der mitt⸗ leren Baumreihe auf dem Gehweg denkt. Von der ganzen Reihe ſind nur noch acht Bäume am Leben, die anderen gingen in den letzten zwei Jahren ein und wurden gefällt. Grund: Mangel an Luft. Die Bäume waren bis an die Stämme hin ein⸗ betoniert, ſo daß jeglicher Zutritt von Luft in die Erde gehindert iſt. Dem gleichen Schickſal gehen Einerſeits Straßenbelag und gepflaſterte Rinne, andererſeits die Betondecke bzw. betonähnliche Decke des Gehweges. Es iſt dringend nötig, daß bei der ganzen Reihe Linden jeweils eine meterbreite Scheibe aufgelockert wird, damit wieder Luft in den Boden kann. Die Baumreihe an der Rheinſeite wird auch jedes Jahr lichter. Einige alte Weiden ſcheinen nicht mehr lange mitmachen zu wollen. Es iſt von der Stadtgärtnerei ſchon ſo manches in dieſer Gegend der Neupflanzungen ge⸗ ſchehen. Ihr Intereſſe ſoll durch dieſe Zeilen auch guf dieſe Sache gelenkt werden. Es wäre zu er⸗ wägen, ob nicht das Geländer etwa einen Meter weit nach der Straße zu gerückt werden kann, um Raum und Boden zu gewinnen zur Anpflanzung von Schatten ſpendenden Bäumen und Sträuchern, ſonſt iſt die Verbindung vom Schloßgarten zum Waldpark bald unterbrochen. Hoffentlich iſt es noch nicht zu ſpät. Wir erwarten, daß ſich die maßgebende Stelle bewegen läßt, dieſer Sache näher zu treten. If. Meſſe auf dem Exerzierplatz Bezüglich des Klageliedes eines Einſenders über die Verlegung der Schaumeſſe nach dem Exerzier⸗ platz ſind die Meinungen verſchieden. Erſtaunlich Stadt 70—80 000 Einwohner zählte. Es muß doch jedermann unumwunden zugeben: ſeit die Stadt auf 270 000 Einwohner hinaufgerückt iſt, iſt der Meß⸗ platz nicht mehr geeignet. Die Beibehaltung des alten Platzes bedeutet für die Großſtadt Mannheim keinen Fortſchritt. Andere Städte haben ſich ſchon bor Jahren umgeſtellt, zu ihrem eigenen Vorteil und zum Vorteil von Schauſteller und Publikum. Auch unſere Schweſterſtadt Ludwigshafen hat ſich den neuen Verhältniſſen angepaßt. Wenn wir unſern Blick in die Ferne ſchweifen laſſen, ſo müſſen wir feſtſtellen, daß alle Großſtädte den Juxplatz nach Außerhalb verlegt haben. Warum ſollte das in Maäunheim nicht möglich ſein? Wir brauchen nur München(Thereſienwieſe), Nürnberg(Deutſchherrn⸗ wieſe) und Dresden(Vogelwieſe) zu nennen. Es ſteht jedenfalls feſt, daß kein beſſerer Platz in Frage kommt, wie der Exerzierplatz. Dieſer Platz genießt die meiſten Vorteile. Was hören wir? Sonntag, 19. April 700: Frankfurt von Hamburg: Hafenkonzert. Sch Langenberg: Morgenkonzert auf Schallplatten. .15: Frankfurt: Aus dem Kloſter Frauenberg Fulda: Katholiſche Morgenfeier. 85 10% 00: Frankfurt: Konzert des Horn⸗Quartetts Kalbhenn. 10.00: München: Katholiſche Morgenfeier. 1045: Südfunk: Evangeliſche Morgenfeier. .00 Frankfurt von Kaſſel: Stunde bes Chorgeſangs. .00 Südfunk: Orgelkonzert aus der Johanniskirche in Stuttgart. 5 .05: Wien: Konzert des Vaolksopernorcheſters. 11 0: Königswuſterhauſen von Leipzig: Reichsſendung: „Du Hirte Ifrael höre“. Kantate Nr. 104 von J. S. Bach. 12.00: Frankfurt: Konzert auf Schallplatten. : München: Standmuſik in der Feldherrnhalle. 1203: Langenberg: Neue Kinderlieder. 12.10: e Aus der Königsberger Stadthalle: Kon⸗ Zert. 120 Königswuſterhauſen: Aus der Staatl. Akademiſchen Hochſchule für Muſik Charlottenburg: 6. Konzert des Orcheſters arbeitsloſer Muſtker. 1200: Südfunk: Wiener Weiſen auf Schallplatten. Aab: Wien: Chorkonzert. Volkstümliche Lieder. 19445. Südfunk: Schallplattenkonzert. 5 49.35: München: Volkstümliche Werke großer deutſcher n Meiſter.(Schallplatten.) Ahh Frankfurt: Stunde der Jugend. 15.15: München: Die Kuſine mit den roten Roſen. Eine luftige Geſchichte von Wilhelm Lichtenberg. 15.30: Heilsberg: Als deutſches Mädchen in Amerika. 16.00: Frankfurt: Konzert des Kurorcheſters Wiesbaden. Halvorſen, Nievblai, Mascagni uſw. 10,00; Heilsberg: Orcheſterkonzert. Goepfort, Grimme, Humperdinck uſw. 16.20: Müuchen: Unterhalkungskonzert. Mozart, Meyer⸗ beer, Wagner uſw. 100: Langenberg: Veſperkonzert. 17.00: Leipzig: 2. Halbzeit des Entſcheldungsſpiels um den Pokal des Den Mitteldeutſchland— Süsdeutſchland in Dresden. 1830 Wien: Kammermuſik. a 19.00: Königswuſterhauſen: Briefe unterwegs. Lehrſpiel non Albert Falkenberg. Ahl: Langenberg: Aus dem Schloß in Münſter i. W. Frei⸗ herr⸗vom⸗Stein⸗Gedächtnisfeier. gig: Sädfunk: Handharmonika⸗Konzert aus Freiburg⸗ 20.00: Königswuſterhanſen: Wilhelm Furtwängler dirigiert. Schubert, R. Strauß, Wagner. Aueh Heilsberg aus Berlin: Uebertragung aus der Städt. Oper Ehaplottenburg„Samſon und Dalila“. Oper in 4 Akten und 4 Bildern von Charles Saint⸗Sgens. 20h: München: Abendkonzert des Rundfunkorcheſters. Nieolai, Mozart, v. Weber uſw. .30: Südfunk: Aeltere Tänze. 2. 40: München: Konzertſtunde. v. Weber uſw. 2245: Frankfurt: Tanzmuſik. Aus Maunheim Ach Klaplermuſtk. Ausführender: Karl Rinn⸗Mannheim. „Buſoni, Debuſſu, M. Reger. 20.15:„Die heimliche Ehe“. Komiſche Oper in 2 Akten nach dem Italieniſchen des Bertoti, Muſik von Domenico Eimaroſo Einrichtung und Ueberſetzung der Rezi⸗ tative von Ernſt Cremer und Kurt Weiler. Muſika⸗ liſche Leitung Ernſt Cremer. Perſonen: Robinſon, Mozart, v. Beethoven, ein verarmter Grof, Chriſtian Könker; Geronimo, ein reicher Kaufmann, Karl Mang; Fidglma, ſeine Schweſter, Nora Landerich; Eliſetta und Carolina 1. Iſt der Platz ſehr groß. Die können hier viel beſſer aufgeſtellt werden. Schaubuden 2. Beſitzt der Platz den Vorteil, daß auch die Wohn⸗ und Gerätewagen aufgeſtellt werden können und ein Parkplatz für Autos geſchaffen werden kann. 3. Iſt der Platz nur 5 Minuten von der Haupt⸗ bahn entfernt und liegt an der Käfertaler Linie der Straßenbahn und der O. E. G. Außerdem iſt der Exerzierplatz ſo groß, daß auch Bier⸗ und Weinbuden aufgeſtellt werden können, die die Meſſe zu einem richtigen Volksfeſt geſtalten. Ganz gewiß iſt dann mit einem großen Fremden⸗ zuſtrom von der Bergſtraße und aus dem Odenwald zu rechnen. Ich bin der feſten Ueberzeugung, daß dann jeder Beteiligte auf ſeine Rechnung kommt. J. Sch. Das Verbrennen von Garten- und Feldüberreſten Die Felder und Gärten werden von Ueberreſten geſäubert. Wir haben dieſe„Freudenfeuer“ in der Jugend auch angezündet. Gegen dieſe Art der Ver⸗ nichtung ſoll deshalb nichts eingewendet werden, wohl aber gegen die Zeit, vor allem Sonntags. Das Verbrennen wird zur Unſitte wenn Tauſende von Spaziergängern unterwegs ſind, denen kilometer⸗ weit durch die Rauchſchwaden die Luft verpeſtet wird. Das Feuerlemachen kann ſogar zu einer Konkurrenz ausarten, wenn jeder das ſchönſte und längſte Feuer haben will. Je dicker der Rauch, deſto angenehmer. Der„Sport“ der Feuerwerker geht oft ſo weit, daß no chrecht rauchentwickelnde Gegenſtände verbrannt werden. Die zuſtändige Behörde möge dieſe Feuer⸗ esmacherei an Sonntagen ganz verbieten und für die Werktage die Stunden feſtſetzen, in denen die Rauchbeläſtigung nicht allzu beläſtigend wirkt. Ich erinnere mich, daß im Vorjahre die ganze Umgebung der Neckarſtadt bis Käfertal von etwa 15 bis 20 ſolcher„Freudenfeuer“ in einen ſolchen Rauch ge⸗ hüllt wurde, daß es nicht mehr zum Aushalten war. Noch dazu an einem Sonntag! Vielleicht ſind die Gartenbeſitzer ſelbſt ſo rückſichtsvoll und beraten ſich aus Menſchlichkeitsgründen mit der Behörde, was zu machen iſt. Laßt uns wenigſtens noch etwas gute Luft. F. W. Mehr Vorſicht beim Rauchen! Am Sonntag ergoß ſich eine Völkerwanderung auf den Heidelberger Schloßberg. Die Sonne brannte wie im Sommer auf die Schloßterraſſe. Auf einmal ſahen wir hinter einem Gebüſch Rauch auf⸗ ſteigen. Beim Näherkommen ſtand der Raſen ſchon in hellen Flammen. Die Gefahr erkennend, erſtick⸗ ten drei Herren mit den Schuhen und Stöcken das raſch umſichgreifende Feuer. Eine Minute ſpäter wäre dies wahrſcheinlich nicht mehr ſo leicht möglich geweſen, denn wenn das Feuer ſich abwärts verbrei⸗ tet hätte, wäre ihm von oben gar nicht mehr beizu⸗ kommen geweſen. Ein unermeßlicher Schaden hätte daraus entſtehen können. Und das alles wegen einer leichtſinnig weggeworfenen Zigarette oder einem glimmenden Streichholz. Eine andere Urſache kam wohl in dieſem Falle nicht in Frage. Möchten doch die Raucher vorſichtiger ſein und bedenken, wie leicht großer Schaden angerichtet wird. Eine Mannheimer Augenzeugin. 7 yd d ſeine Töchter, Marianne Keiler und Guſſa Heiken; Paolino, Geronimos Buchhalter Hellmuth Neu⸗ gebauer. Aus dem Auslande .00: Prag: Uebertragung des Karlsbader Früh⸗Konzertes. 12.00: Straßburg: Schallplattenkonzert. 14.00: Kopenhagen: Nachmittagskonzert. Donizetti, Fetras, Strauß uſw. Straßburg: Konzert. 5: London⸗Daveutry: Militärkonzert. 17.00: Rom⸗Neapel: Aus dem Auguſteum: Sinfoniekonzert. 17.30: London⸗Daventrg: Klavierkonzert. Werke von Bach, Beethoven, Kreisler und Rachmaninoff. 19.00: Straßburg: Inſtrumentalkonzert. Benvit, Lederer, Leopold uſw. 19.15: Mailand: Konzert. 19.55: Huizen: Orcheſterkonzert. Weber, Brahms, Sibelius uſw. 20.00: Baſel: Aus dem Stadttheater:„Der fliegende Hollän⸗ der“, von Rich. Wagner. 20.30: Straßburg: Elſäſſiſcher Abend.„'r Herr Maire“. Elſäſſiſches Luſtſpiel in 3 Akten. 21.00: Prag: Militärmuſtk. 21.05: London⸗Daventry: Konzert des Olof⸗Sextett. 22.30: Straßburg: Tanz muſik. eee Vorausſage für Sonntag, 19. April Unbeſtändig, zeitweiſe Regenſchauer und kühler bei friſchen Weſt⸗ bis Nordweſtwinden. Im Gebirge winterliches Wetter. f Wetler⸗Nachrichten der Vadiſchen Landeswetterwarte Karlsruhe Beobachtungen der Landesweiterſtellen.36 Uhr vormittags Wertheim 151]—- 86 8 2 W. leich! wolkig Königsſtuhl 568 750,3—1 4—1. leicht Schneefall Karlsruhe 120 750,6 4 8 3 SN.„bedeckt Bad.⸗Bad 218 7508 3 8 wolkig Villingen 712 7520— 7 0 SY 1 ö 5 St. Blaſten 780— 1 4 0 W 5 Schneefall Badenwell. 422 751,1 3 7 8 SW] ſchwach halbbedeckt Feldbg. Hof 1275 623.0 6—2- 8, ſtürm. Nebel Bad. Dürrh. 701— 0 7 3 8 leicht wolkig Eine geſtern über der Nordſee erſchienene Zyklone hat ſich inzwiſchen nach Süden verlagert und liegt heute über Holland. Sie hat bei auffriſchenden Winden verbreitete Niederſchläge gebracht, die im Gebirge bis zu 45 Zentimeter Neuſchnee lieferten. Wir befinden uns nunmehr im Bereiche kühlerer Luft polaren Urſprungs, die an der Rückſeite der Zyklone vom Nordmeer nach Mitteleuropa vor⸗ dringt. Das Wetter wird daher noch unbeſtändig bleiben, kurze Aufheiterungen und Regenſchauer werden einander in raſchem Wechſel ablöſen. herrscht der Zauber gepflegter Sauberkeit! nicht allein zum Ge- schirraufwaschen und Spülen. Nehmen Sie es auch für alle Glas- und Kristall- sachen, die nach der-Reimigung in unvergleichlichem Glanze funkeln! Wenn Sie auf lhrem Waschtisch eingetrocknete Verwenden Sie Ehloffel G auf 10 Liter neihes Wasser Tropfen von Seifenschaum, Zahnpasta oder Rasiercreme bemerken oder in Ihrer Badewanne eine fettige Schmutzschicht eine heiße[e)-Losung beseitigt im Nu jeden Fleck. Wirklich, eine tüchtigere Haushilfe finden Sie nichtl Milchflaschen, Honiggläser, Ol- und Arzneiflaschen, Senf. töpfe, überhaupt alle Gefäße, die nach dem Gebrauch verkrustet und schwer zu säubern sind— stellen Sie ien die Auf- gabe, sie zu reinigen, Sie werden sehen, es geht fahelhaft sdmell und spielend leichtl o mam n ent im Naus. ist ale Maus frau fein fœraus? 3 u Spülen in Hous und Betrieb Hergestellt in den Persil- Werken 10. Seite/ Nummer 179 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Samstag, 18. April 1931 Alandesamfüche Nachrichten Verkündete Monat April 1981 Muſiker Chriſtian Dominikus Härtkorn— Henriette El⸗ friede Johanna Fiſcher Sölöner Joſef Minder— Afra Faaß Telegrafenarbeiter Ludwig Schleyer— Ida Henn Rottenmeiſter Gregor Barth— Emma Wippel Hilfsarbeiter Joſef Breunig— Thereſia Köhler Buchdrucker Willi Otto Karl Adam— Emma Füäßer Dr. med. Hans Markus Alice Franc Kfm. Wilhelm Thomas Wagner— Elſa Anng Klöpfer Dreher Willi Guſtar Hermann Wilde— Ida Martha Kiehnel Handlungsgehilfe Erich Gotthold Koſterletztg— Paula Eliſabetha Löſch Former Eugen Fahrbach— Karoline Herde Straßenbahnſchaffner Karl Bärtholomä— Maria Weimar Lokomotivführer Karl Mardo— Hilda Frank Ing. Jak. Hermann Spitz— Eliſabetha Roſa Krebs Meölzinal⸗Drogiſt Hermann Bofinſki— Erika Mveſfinger Papiermacher Auguſt Katzmarek— Hildegard Klara Leſch Ackerer und Tagner Adam Deubert— Ottilie Latzer Oehlhändler Matthäus Hoock der Erſte Magdalena Felerius geb. Zappel Spenglermſtr. Aloys Friedrich Vendulet— Helene Jülg Ing. Franz Schanne— Roſa Weber Zimmermann Michael Endres— Hildg Kreuzer Kaufmann Jakob Simon— Lotte Derfler Metallformer Karl Gerhard— Sophie Beutinger Mechaniker Felix Ottmann— Maria Sofie Bangert Kaufmann Paul Wirth— Eliſabeth Bölz Kaufmann Michael Wieland— Florentine Mayer Eiſendreher Rubolf Falkner— Maria Hartmann Schreiner Friedrich Bauer— Erika Kumler Kaufmann Julius Gerſtner— Katharina Tropf Kraftwagenführer Guſtav König— Maria Quenzer Mechaniker Karl Steinhauer— Eliſe Karge Maler Johannes Schrimpf— Marie Vierheller Dipl.⸗Ing. Willi Pabſt— Gretchen Schäfer Maſchinenformer Wilhelm Haiſch— Ida Bahm Maler Johann Ertle— Katharina Sareiter Schloſſer Karl Schwarz— Paula Throm Fuhrunternehmer Johann Damm— Anna Ohnsmann Kaufmann Walter Soldner— Luiſe Wachter Lebensberater Arthur Röſinger— Johanna Reis Techniker Wilhelm Schmitz— Lydia Karl Schloſſer Joh. Breitenbacher— Anna Wuff geb. Achtſtetter . e Willy Schäfer— Pauline Gauggel geb. agner . Auguſt Schweizer— Ottilie ot Metzger Richard Biehler— Elſa Blank Mechaniker Karl Wilhelm Adolf Scholl bara Laier Verkäufer Karl Schreckenberger— Eliſe Sprengel Inſtallateur Adolf Krafft— Katharina Seifert Gärtner Robert Wachtel— Anna Schellenberger r Hermann Schmitt— Katharina Eliſabet e Kaufmann Albert Höninger— Erna Thomas Kaufmann Robert Roeſch— Emma Kunzmann Garderobeaufſeher Georg Keck— Charlotte Goldmann Dachdecker Emil Marquardt— Kath. Schaaf. Ingenieur Albert Müller— Hildegard Mayer Emilie Bar⸗ Arbeiter Heinrich Frauenkron— Marie Schmidt Kfm. Angeſtellter Wilhelm Kahn— Maſchinenfſormer Adolf Brunner— Maria Stamminger Bäcker Johannes Ammon— Irma Johann Schreiner Wilhelm Ohnemus— Anna Wingen Eiſendreher Johann Möller— Eli Arbeiter Reinhold Rickl— Pai Bauarbeiter Jakob Gärtner— Sofi Maurer Willy Hentſchel— Marie Schmitt Kaufmann Karl Löſch— Pauline Hammel Schloſſer Rudolf Müller— Eliſabeth Simon Kraftwagenführer Albert Boecker— Marie Prokuriſt Walter Meya— Elfriede Waſſer Poſthelfer Alfred Schwarz— Roſa Bilger Muſiker Georg Nauerz— Marie Beiſel Steinhauer Karl Stier— Pauline Flick Schreiner Alfred Schütz— Liſa Schuhkraft Arbeiter Heinrich Engel— Anna Maier Schreiner Georg Scherb— Paula Hoffmann Bäckermſtr. Rich. Bohlender 1 S. Robert Philipp Reichard Ing. Johannes Haſenfratz 1 S. Tilbert Elektromonteur Wilhelm Stein 1 S. Willi Gerhard Rottenmeiſter Ernſt Adam 1 S Maurer Wilhelm Zöller 1 S. Richard Margarete Müller ſe Hettinger Haas fie Lehmann Hörtdͤörfer Geborene Gerhard u. 1 S. Herbert Eiſendreher Heinrich Elektromonteur Alb Arbeiter Guſtav Gilbert Arbeiter Johannes Guthie Sattler Hermann Brech Spengler Emil Ihrig 1 S. Kaufmann Aloys Eiermann 1 T. Berufsfeuerwehrm. Alban Weimann 1 S. Günther Heinr. Kaufmann Wilhelm Rapp 1 S. Hans Willi dinger 1 S. Herbert Adam 3 1 T. Hannelore S. Heinz Guſtar r 1 S. Erwin 1 T. Renate Lioba Gerda Walter Annelieſe Frieda uin Geſtorbene Monat März⸗April 1931 Schaffner Valentin Curtaz, 60 J. 4 M. Walter Heckele, 2 Kaufmann Otto Märklin, 62 J. 2 M. 5 Sibylla Müller geb. Honacker, 57 J 11., Witwe des Zim⸗ mermanns Bernhard Müller Formſtecher Johann Heinrich Rudel, 67 J. 2 M. Arbeiter Friedrich Langer, 41 J. 6 M. Maria Otterbach geb. Fäth, 58 J. 5., Ehefrau des Wa⸗ genführers Jakob Otterbach Gerda Charlotte Regina Walter, 5 M. 24 Tage Schreinermeiſter Georg Voll, 81 J. 5 M. Heizungsmonteur Joſef Kaufmann, Led. Kontoriſtin Hermine Ritter, 28 J. Maler Adolf Merz, 53 J. 9 M * J. 50 J. 8 M. Fuhrmann Albert Langendörfer 1 T. Inge Gefängnisoberaufſeher Joſ. Decker 1 T. Anna Katharina Prok. Friedr. Göbel 1 S. Werner Ernſt Friedrich Schreiner Joſef Fuchs 1 S. Willi Jakob Kaufmann Franz Kern 1 S. Walter Georg Maria Weippert geb. Sickinger, 51 J. 8., Ehefrau des Straßenbahn ⸗Schaffners Joh. Gottlieb Weippert Katharina König geb. Oehls, 82 J. 6., Witwe des Korbd⸗ machermeiſters Valentin König Elifabeth Wacker geb. Schön, 63 J. 10., Ehefrau des Kaufmann Valentin Boos 1 T. Anni Schreiner Ernſt Jacubowſki 1 S. Manfred Herbert Dipl.⸗Ing. Lothar Schneider 1 S. Rolf Chemiker Dr. ing. Wilh. Hubbach 1 T. ohne Vorname Taglöhner Jakob Chriſt 1 T. Maria Eliſabeth Schreiners Gottlieb Friedrich Wacker Katharina Kuhl geb. Diehl, 75 J. 5., Witwe des Buch⸗ druckers Friedrich Ku Zimmermann Wilhelm Rudi Krämer, 1 Tag alt 1 Rend ans, 76 J. 5 M. L Kanzleiaſſiſtent Theodor Dürr— Eliſabeta Bernhardt f Getraute Kraftwagenführer Hans Dubois 1 S. Herbert Leonhard Dreher Heinrich Mohr, 55 J. 2 M. alt 9 Elektromonteur Friedrich Trautz— Maria Muders Monat Mä 1 Lehrer Hans Mader 1 S. Armin Hans Richard Claus Bernd Bayer, 6 Stunden alt Verſicherungsbeamter Karl Hübner— Erna Eiſenhauer ond rö-April 1081 Maſchinenſchl. Arthur Feil 1 S. Günther Karlheinz Lademeiſter Joſef Mackert, 69 J. 8 M.. Schuhmacher Adam Flößer— Eliſa Zuber Oberstudienrat Georg Vogel— Helene Stender Oberbauſekr. Johann Hamm 1 S. Joſef Konrad Anton Schuhmachermeiſter Joſef Widack, 69 J. 0 M. Inſtall. Franz Vogel— Kath. Kolkwitz geb. Noller Schloſſer Wilhelm Link— Emilie Neudeck Johann Bernhard Händler Adam Erndt, 58 J. 8 M Schreiner Heinrich Rahm— Marg. Göppert Kaufmann Peritz Horn— Bafla Grynbaum Packer Hermann Gruber— Roſa Simon Spediteur Hermann Knubben— Käte Marquardt Zuckerbäck. Julius Albrecht— Kath. Eliſabet Häuſermann Kaufmann Ludwig Hotz— Luiſe Behnig Bauarbeiter Heinrich Striegel— Emma Steinhauer Arbeiter Auguſt Pfirrmann— Natalie Beuchert Schreiner Otto Emil Seipy— Hilde Emi Korreſpondent Friedrich Gaub— Anna Maier Monteur Karl Englert— Dora König Former Anton Herbſt Margarete Leitner Korbmacher Auguſt Stohner— Anna Kottner Schloſſer Chriſtian Braun— Frieda Klenk 5 Kaufm. Angeſt. Wilhelm Barth— Frieda Rothenhöfer Müller Joſef Keller— Lina Hagmann Ing. Friedrich Ilg— Anna Staudt Kaufmann Wilhelm Schmitt— Irma Groß Kfm. Angeſtellter Friedrich Steinkußle— Erna Werner Kaufmann fan Waelde— Anna Schneider Gerichtsaſſeſſor Jos. Altenſtetter— Auguſta Heen Schloſſer Karl Sax— Eliſabeta Lammarſch Architekt Alfons Klehr— Gertrud Gordt * Luiſe Münz geb. Biſchoff, 88 J. 6., Ehefrau des Schug⸗ machermeiſters Peter 1 Led, Schüler Hans Walter Conrad, 14 5 8 M. Eliſab. Katharina Arras geb. Weidner, J. 6., Witwe des Friſeurs Johann Adam Arras Led. Arbeiter Franz Bungert, 74 J. 10 M. Schneider Johann Georg Nickolaus Hertmann, 72 F. Led. berufsl. Thereſe Dewald, 49 J. 11 M. Led. berufsloſe Laura Ehrmann, 60 J. 11 M. Privatmann Johann Geiſel, 84 J. 9 M. Hermann Sauer, 2 Stunden alt. Marla Charlotte Kühne geb. Engel, 60 J. 7 M. immermann Wilhelm Friedrich 1 S. Kurt Vageriſt Chriſtoph Holbein 1 T. Maria Magdalena Kaufmann Albert Schloß 1 S. Hans Georg Kranenführer Otto Müller 1 T. Gertrud Schloſſer Friedrich Hofmann 1 S. Günter Mech. Erich Schneider 1 T. Helga Katharina Erdarbeiter Georg Bender 1 T. Erika Schloſſer Heinrich Schall 1 S. Heinrich Gangolf Pfarrer Heinr. Brittinger 1 S. Heinrich Friedrich Günter Maurer Philipp Bayer 1 S. Claus Bernd Kaufmann Auguſt Staudt 1 S. Herbert Walter Oberſteuerſekr. Julius Illig 1 T. Maria Martha Architekt Hans Gätgens— Wilma Lindenmann Die berufsständische Kranken versicherung tür Lehrlinge, Angestellte und selbständige Kaufleute Neue ermäßigie Beliräge] Prüſen Sie Belirüge u. Lelsſungen! 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Dauernde Beteiligungen 2336000.— tallig.. u. 7128 050.90 l 0 10, Außenstände in laufender Rechnung 64000 996.81 Avale und Bürgschaften.„. RM. 3458 627.58 N davon entfallen auf Kredite:„I] 60000.— a) an Banken, Bankfirmen, Sparkassen und 5. Langfristige Anleihen a sonstige Kreditinstitute. RM. 5125 872.39 50 feste Anl eigen 2244 ö a 1 7 128.75 d an Gemeinde · und Staats- b) Tilgungsanleien 4„%„„„ qꝗ 1548267721 4 kassen„238 176568.02 eh in Umlauf befindliche Obligatlonen 31768 593.74. bel 0 e) an Sonstige.„„ ö 20698 555.50 d) in Umlauf befindliche Goldpfandbriefe. 11037 800.— 61 433 199.70 Wale und Bürgschaften RAA. 3438 627.58 6. Nachschußpflicht auf Beteiligungen. 405 000.— ER II. Langfristige Ausleihungen gegen hypothekarische 7. Noch nicht eingelöste Zinsscheinre 40 217.93 KA ö Sicherung oder gegen Kommunaldeckung 8. Betriebsüberschun ß 2 544214.35 a) feste Kommunaldarlehen[ 11427843.17(Nach Ausschüttung der Verzinsung des Stamm- f b) Filgungs-Kommunaldarlenen. 47017783.55 darlehens mit RM. 500000.—). in unserer Korselt-Ableſlung in der 11 Bad 5 8 Jͤ e 1. Eloge hersdu Hochbelrleb. Pat n VVVVVVVVVVVVVVVVT.— Schere, Nöhmeschine und Bügel- 8 1 7 5 8 und Grundstückllnle 1 eisen wrd emsig hanllert. Wir zelgen ne eee 2 die Herstellun 100470 160.50 100470 100.50 9 1 5 von Sportgũrteln und SOrl. Gewinn- und Verlust-Rechnung per 31. Dezember 1930 NaBEN Torsclets 1 Mee Ke. Die ſerugen Fab 5 gen Fabrlkele gelangen * 3 ee 1. Gewinnvortrag aus 1929 10 354.19 pen en Win% e 4 rene, een en feln K .., ĩè ux... ĩͤ a) Zinsen und Beteiligungen„ 2349 168.16 1 , Nane und netriebsüberschuß:: 9 ee Sportgũriel eb nur.95 9 Verzinsung des Stammdarlehens e Wertpapieren„„„„„„„6 100 007.37 Felino b) Reinüberschuiußß n 1044 214.35 d) Devisen, Sorten und Zinsscheinen 41 510.75 2911 633.75 Corseleſ j esi nur.95 2921 987.94 2 921 987.94 FELINA gibt ihnen die Node- Figur! Mannheim, den 20. März 1931. Badische Kommunale Landesbank FELINA macht schlank l— Besuchen —. 5 1 11 0 unc eee Sie unsere FELINA- Vorführung J 5 5 a f g Dr. Meltzer Walter pkel. 1 Die vorstehende Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung haben wir geprüft und mit den ordnungsmägig geführten Büchern der Badischen Kommunalen Uuandesbank, Mannheim in Uebereinstimmung befunden. Berlin, den 21. März 1931. Deutscher Sparkassen- und Giroverband Zentral-Revisionsstelle Nissle 6 Samstag, 18. April 1931 ANDELS- u WIRTSCHAFT-ZETT der Neuen Mannheimer Zeitung Abend-Ausgabe Nr. 179 Die Wirtſchaſt ringt nach neuer Betätigung Der Sinn der Norman ſchen Weltbank Bedurfte es noch einer Beſtätigung dafür, daß die Wirtſchaft einen lebenden Organismus darſtellt, ſo haben uns die letzten zwei Jahre den Beweis gelie⸗ fert. Seit 1929 befindet ſich die Weltwirtſchaft in einem Winterſchlaf, begleitet von einer tiefen Ohn⸗ macht, aus der ſie ſich eben erſt zu recken und zu ſtrecken, d. h. die erſten Lebenszeichen von ſich zu geben beginnt. Auf die Periode des Hungers folgen jetzt die erſten Regungen des Appetites, die ſeit einigen Wochen eine langſame Kaufbewegung an den Rohſtoffmärkten ausgelöſt haben. Wenn die Ernährung des Organismus in den kommenden Mo⸗ naten eine reichlichere iſt, darf man hoffen, daß der Kräftezuwachs die Grundlagen für eine Geſundung der Wirtſchaft bringen wird. Nichts wäre aber verkehrter, als aus den Beſſerungsanzei⸗ chen ſchon auf den Beginn eines raſchen Konjunktur⸗ aufſtieges zu ſchließen. Die letzten Ausſchwingungen der Baiſſeperiode ſind noch keineswegs beendet. Die tiefen Hintergründe der Depreſſion richtig er⸗ kannt zu haben, iſt ein Verdienſt der allerjüngſten Tage. Nicht mit Unrecht wurde darauf hingewieſen, daß Deutſchland zurzeit einen ähnlichen Umſtel⸗ lungsprozeß durchmacht wie vor hun⸗ dert Jahren, nur mit dem Unterſchiede, daß da⸗ mals der Uebergang vom handwerksmäßigen zum induſtriellen Betriebe den Inhalt des Geſchehens bil⸗ dete, während ſich heute alles darum Freht, der Ma⸗ ſchine die phyſiſche Arbeit aufzuhalſen und dem Men⸗ ſchen nur die Kontrolle über den Mechanismus zuzu⸗ weiſen. In der Uebergangszeit zu einer ſolchen Ent⸗ wicklung mit all ihren Begleiterſcheinungen(Aus⸗ ſchaltung der Menſchenkraft) befindet ſich die Wirt⸗ ſchaft jedes einzelnen Landes. Nichts iſt charakteriſti⸗ ſcher für die Gegenwart als die Tatſache, auf die der Reichsbankpräſident Dr. Luther vor einiger Zeit hin⸗ wies: Nicht nur der Menſch, ſondern auch die Ma⸗ ſchine und vor allem das Geld ſind arbeitslos gewor⸗ den. Die Fortſchritte der Technik, die ein Segen für die arbeitende Bevölkerung hätte ſein kön⸗ nen, ſind durch die ungeſunde Verteilung des Kapitals in der Welt zu ihrem Feinde geworden. Kein Wunder daher, wenn jetzt überall daran ge⸗ arbeitet wird, den Geldſtrom in das richtige Bett zu leiten und dadurch dem Produktions⸗ prozeß wieder auf die Beine zu helfen. In dieſem Zuſammenhange verdienen die Pläne des Gouver⸗ neurs der Bank von England, Montagu Nor⸗ man, erhöhte Beachtung. Der Lieblingsgedanke die⸗ ſes Finanzmannes läuft darauf hinaus, eine inter⸗ eheſten, wo der Hebel angeſetzt werden muß. Zweifel⸗ los muß die Produktion, beſonders in Deutſch⸗ land, weiter verbilligt werden. Man muß ſie aber auch von der Kapitalsſeite her befruchten, und zwar mit möglichſt billigem Gelde. Der Auflockerung und Flüſſigmachung des internationalen Kapital⸗ marktes iſt deshalb niemals eine größere Bedeutung zugekommen als gerade gegenwärtig. Nach dieſer Richtung kommt deshalb dem Norman'ſchen Plan ſeine erhebliche Bedeutung zu. Die Zuſammen⸗ arbeit des internationalen Kapitals iſt notwendig, denn die Erfahrungen des letzten Jahres haben genugſam gezeigt, daß Wirtſchaft und Finanzen international verflochten ſind. Gelingt es, die vor⸗ handenen Gold⸗ und Kapitalſchätze für Produktions⸗ zwecke zu günſtigen Bedingungen flüſſig zu machen, gelingt es Deutſchland, billige langfriſtige Kredite für die Ablöſung kurzfriſtiger Schulden und für die Finanzierung neuer Unternehmungen zu erhalten, ſo iſt Ausſicht vorhanden, aus der beginnenden Neu⸗ belebung der Wirtſchaft einen, wenn auch wahrſchein⸗ lich ſehr allmählichen Aufſtieg zu entwickeln. Beendeter Perſonalabbau? Analyſiert man die Beſſe rung am Arbeits markt, ſo ergibt ſich, daß zwei Drittel ſaiſonmäßig und ein Drittel konjunk⸗ turell bedingt ſind. In der Schwerin duſtrie iſt ein weiteres Nachlaſſen, in den Konſumgüter⸗ induſtrien dagegen eine Zunahme der Arbeits⸗ möglichkeit zu verzeichnen. Hierin hat man ein gün⸗ ſtiges Symptom zu erblicken. Nicht mit Unrecht weiſt der frühere Reichsfinanzminiſter Dr. Rein⸗ hold daraufhin, daß der Perſonalabbau in Deutſchland im großen und ganzen be⸗ endet ſei. Hat der Arbeitnehmer, ſo folgert Dr. Reinhold, nicht mehr jeden Augenblick ſeine Ent⸗ laſſung zu gewärtigen, dann kann er für ſich und ſeine Familie wieder Ausgaben machen und braucht nicht jeden Pfennig als Notgroſchen auf die Spar⸗ kaſſe zu legen. Günſtige Anſätze nach dieſer Rich⸗ tung läßt beſonders die Konfektion erkennen. Neu⸗ anſchaffungen, die bisher immer wieder hinausge⸗ ſchoben wurden, drängen zur Ausführung. Die Konfektion muß daher ſtellenweiſe(Rheinland, Thü⸗ ringen, Sachſen) ſchon wieder mit voller Kapazität arbeiten. Hoffentlich werden die erſten Kaufregun⸗ gen nicht von der Preisſeite her erſtickt. Als weiter günſtiger Moment kann man es be⸗ trachten, daß in dieſem Jahre im Vergleich mit dem Vorjahre die Arbeits belebung auf dem Stellung des Privatbankiers in der Wirtſchaſt HV. der Darmſtädter⸗ u. Nationalbank— Goldſchmidt nochmals zur individualiſtiſchen Wirtſchaftsform O Berlin, 18. April.(Eig. Dr.) In der heutigen HV. vertraten 113 Aktionäre ein Kommanditkapital von 43,69 Mill. J. In einer Erklärung führte Jacob Gol d⸗ ſchmidt u. a. aus, daß die Ausführungen des Geſchäfts⸗ berichts, wonach die individualiſtiſche Wirt⸗ ſchaftsauffaſſung gekräftigt werden müſſe, für das Privatbankgewerbe inſofern Bedeutung habe, als dieſes ſich, ſtatt mit den Urſachen und der Bekämpfung der Spe⸗ kulation zu befaſſen, mehr der Beratung ſeiner Kundſchaft und der Unterrichtung über die Art der Un⸗ ternehmen, deren Aktien es verkaufe, beſchäftigen ſolle. Der Privatbankier müſſe der Schwierigkeiten, die ihm heute beſonders erwachſen ſeien, zuweilen auch im Kampf gegen die Großbanken, Herr werden, um ſeine indivi⸗ duellen Fähigkeiten zu entwickeln. Für die Geſamtwirtſchaft ſei es notwendig, daß der einzelne Unternehmer ſich bemühe, den Wirtſchaftsapparat von unten herauf zu erneuern und wieder auf⸗ zubauen. Ein Werturteil über die Zukunft abzugeben, ſei in Zeiten, wo ſich auf den mannigfachſten Gebieten die Meinungen befehden, nicht angebracht. Späte Abſchluß⸗ bekanntmachungen ſeien dadurch begründet, daß die Ver⸗ waltungen zukünftige Enttäuſchungen ihrer Daueraktionäre und neuer Aktienkäufer vermeiden wollte. Zur Ueber ⸗ brückung von Mein ungsverſchiedenheiten ſei es, wie Goldſchmidt in Bezug auf die parteipolitiſchen Angriffe erklärte, beſſer, ſich an einen gemeinſamen Tiſch zu ſetzen, als ſich per diſtance mit Gegenſätzlichkeiten zu bekämpfen. Die Abſchreibungen von 10 Mill./ betreffen, wie im Bericht ausgeführt, lediglich das Effekten⸗ und Konſortial⸗ konto. Sonſtige erforderliche Abſchreibungen ſeien auder⸗ weitig berückſichtigt. Bezüglich des Zuſammenbruchs der Emil Heinicke AG. betonte Goldſchmidt, daß zu dem plötz⸗ lichen Hereinbrechen der Kriſe, die zunächſt das Baugewerbe treffen, Unregelmäßigkeiten hinzukamen, die erſt nach monatelangen Prüfungen ans Tageslicht kamen. Das Bankgewerbe müſſe das Sterben von Unterneh⸗ mungen ebenſo berückſichtigen wie den Aufbau der Zu⸗ kunft, der allerdings noch wichtiger ſei. Der Abſchluß mit 8 gegen 12 v. H. Dividende wurde ſodann einſtimmig genehmigt und die Entlaſtung der Verwaltungsorgane unter Stimmenthaltung eines Kleinaktionärs, der eine ſchärfere Reviſion der der Danat⸗ bank naheſtehenden Gefelſchoften durch deren Geſchäfts⸗ inhaber forderte, erteilt. Der von ſeinem Poſten ſcheidende Geheimrat Rießer, der ſeit 1921 AR.⸗Vorſitzender des Inſtituts war, wurde zum Ehrenpräſidenten gewählt. Die turnusmäßig ausſcheidenden Mitglieder wurden bis auf Geheimrat Gontard⸗Berlin und Geheimrot Rinkel⸗ Landeshut wieder gewählt. Zur Erweiterung des A R. auf nunmehr 50 Köpfe wurden neu gewählt Komm. Rat Wm. Buſch von der Linke⸗Hofmann⸗Buſchwerke Ach, Dr. Ernſt Huſemann von der Deutſchen Gold⸗ und Silberſcheideanſtalt, Direktor Artur Klotzbach von der Fried. Krupp AG. und Tiln Freiherr von Wil⸗ mowſky. Zum zukünftigen AR.⸗Vorſitzenden wurde, nachdem Senator Bömers⸗ Bremen ſeine Wahl abge⸗ lehnt hatte, der Generaldirektor der Erſenbahngeſellſchaft Dr. ing. William Meinhardt gewählt. Der BBC.-Abſchluß Gefahren der badiſchen Grenzlage Der jetzt vorliegende Geſchäftsbericht betont die Ein⸗ wirkungen der ſchweren Depreſſion, die namentlich in den letzten Monaten einen Tiefſtand des Beſtellungs⸗ eingangs zur Folge hatte, der durch vergrößerten Ex⸗ port nur zum kleinen Teile ausgeglichen werden konnte. Die Auslieferung der Fabriken blieb nur wenig hinter denen des Vorjahres zurück, ſodaß BBC mit einem erheb⸗ lich verminderten Beſtellungsbeſtand in das neue Jahr ein⸗ tritt. Die ſeit langem unzureichenden Preiſe konnten keinen genügenden Ausgleich durch Rationaliſie⸗ rung oder billigeren Rohmatertalbezug bringen. Eine wei⸗ tere weſentliche Verringerung der Unkoſten auf der Lohn⸗ und Steuerſeite ſei erforderlich. Ueber die Nachteile der Standortlage läßt ſich der Geſchäftsbericht wie folgt aus:„Es iſt ver⸗ ſtändlich, daß in kriſenhaften Zeiten ungünſtige Momente eines Wirtſchaftsunternehmens ſich beſonders ſtark ausprä⸗ gen, und ſo hatten wir in wachſendem Maße darunter zu leiden, daß der Sitz unſerer Geſellſchaft und unſere Haupt⸗ werke im ſüdweſtdeutſchen Grenzland liegen. Das Land Baden, deſſen wirtſchaftliches und kulturelles Niveau ohne triſchen Betriebes erſt einmal auf einer ſo wichtigen inter⸗ nationalen Strecke wie der Augsburg⸗Stuttgar demon⸗ ſbriert wurde, die Weiterführung der Elektriſierung nicht mehr zum Stillſtand kommen wird. Unter allen für Ar⸗ beitsbeſchaffung geeigneten Kapitalaufwendungen ſtänden die für Vollbahnelektriſierung mit an erſter Stelle. Für den„Fahrörahtbus“ wurde von der Firma eine neue Ausrüſtung entwickelt, die in Fachkreiſen lebhafte Anerkennung findet; man hofft, 1931 einige Probeſtrecken in Betrieb nehmen zu können, Der Bericht verweiſt ſchließlich noch auf die Verſchmel⸗ zung der Stotz GmbH. mit der Kontakt ⸗A., die ſich als ein Vorgang notwendiger Rationaliſierung darſtellt und deren Ergebnis ſich ſchon nach den erſten Mo⸗ naten bemerkbar machten. Die übrigen angeg lie der⸗ ten Betriebe arbeiteten befriedigend, da bei ihnen die Wirtſchaftskriſe weniger in Erſche nn trat. Der Abſchluß Unter den obenwaltenden Wirtſchaftsverhältniſſen hal ſich der Rohgewinn einſchließlich 47 849,(51 4200 Vortrag von 17,97 auf 16,28 Mill. ermäßigt, General⸗ unkoſten erforderten 11,33(11,28), Steuern 2,22(2,36), ſo daß ſich nach 1,399(1,88) Mill. Köſchreibungen ein von 2 436 788/ auf 1 317 190% geſunkener Reingewinn ergibt. Wie ſchon mitgeteilt, ſollen hieraus diesmal 5 y. H. nationale Weltbank zu gründen, die größere Beträge;; 1 5 2 G teil ber 9 v. H. i. V. ausgeſchüttet e W n ö 8 1. eine hochentwickelte Juduſtrie nicht zu denken iſt, muß ſich ewinn anteil gegenüber 9 u. H. neigen von Obligationen ausgeben und denen auf der Aktiv- Lande infolge der kalten Witterung noch ſtark der 19 05 und zunehmenden Gefahren die 995 feiner werden ſo daß ein Neuvontag von a a 900 ——— 872 2. 2*„ 11 4 17 2 1 4 5 2 1 U 2 ſeite Aufträge für die Induſtrie und das Baugewerbe zurückge. eben iſt. Deshalb wird voraus⸗ erzentriſchen Lage entſtehen, bewußt werden.“ 5 1 1 50 9613.88),„ un e 7 25 2 3 71 1 4 8711 S 5 5 1 gegenüberſtehen ſollen. Den Hauptvorteil dieſer ſichtlich im Laufe des gegenwärtigen Monats durch Der Bericht geht des weiteren auf die Störungen ein, 1091 00, Kaſſe und Wechſel 0,45(0,43), Debitoren 2781 Konſtruktion verſpricht man ſich aber davon, daß das die Anforderung landwirtſchaftlicher Arbeitskräfte] die einer rationellen Betriebsführung aus(30,58). Dagegen: an Verbindlichkeiten neben dem unver⸗ en Kapital im Hinblick auf das Auſehen eine fühlbare Entlaſtung des Arbeitsmarßtes ein⸗ zu knapp bemeſſenen Lieferfristen 1 8 5 15 0. 20 0 der Weltbank bereitwilliger in natürliche und ren⸗ treten. Troßdem wird man über allen Anzeichen erwachſen, die im Großmaſchtnenban eine Entlastung des(ee, and Amahlungen 60(1,680 Würgſchaften 10 table Bahnen abwandert, mit anderen Worten, daß einer ſtellenweiſen Beſſerung nicht vergeſſen dürfen, Arbeitsmarktes durch etwaige Kur zar bebt ſehr erſchwe⸗(2,73), Bilanzſumme 61,55(63,50). 55 die Mittel, die aus der Kapital⸗ in die Geldform ge⸗ daß die Entlaſtung der Wirtſchaft von der gegen⸗ ren. Am meiſten hatte das Dampfturbinengeſchäft—— flüchtet ſind, wieder in Kapital(langfri⸗ wärtigen Bürde der Arbeitsloſenverſicherung eine unter der Depreſſion zu leiden, wobei der Erſatz älterer ſtige Anlagen) zurückverwandelt wer⸗ der wichtigſten wirtſchaftlichen Forderungen iſt und Fabrikate in der Regel an der Kapitalknappheit Chem. Induſtrie AG. Erlangen.(Eig. Dr.) Die Ge⸗ den bleiben wird. ſcheiterte. Einen gewiſſen Ausgleich brachten die Auslands⸗ ſellſchaft konnte im aged enen dec eben oduktionsförd 5 Geldverbilli 8. 1 95 1 n 1915 eee nde ve e e 0,78 roduktion rderun ur eldverbilligun 1 1225. 9 18. 1 reitet ſich dann des näheren über die einzelnen bemerkens⸗ 25 90 f e 0 es Zahlreiche Voraussetzungen für eine Wieder werten kechniſchen Projekte, an denen B. B. G. wesentlich(0,185) Mill. bei ,50 Mill. 4 As. Trotz aller Unſicherheit in der Beurteilung der geſundung der deutſchen Wirtſchaft ſind alſo gegeben. beteiligt iſt und hebt dabei die Zurückhaltung hervor, O Verein. Bayer. Spiegels und Tafelglaswerke 805 wirkſchaftlichen Lage iſt doch nicht zu verkennen, daß] Was das Volk aus eigener Kraft zu leiſten vermag, die ſich die meiſten Beſteller ſchon ſeit vielen Monaten auf⸗ e 1 Er lte 15 1 e 17 HBeſſerungs möglichkeiten gegeben find. Man ſollte wird ohne Frage geſchehen. Ob der Wiederauſtieg erlegen. Trotzdem ſei es auf Grund von Spezial⸗ dos Vergleichs berfahren eröffnet. Bekanntlich deshalb gerade jetzt alle Mittel anwenden, durch die ſchneller oder langſamer erfolgt, iſt ein Problem, 7 5 ſtrubtionen möglich geweſen, in einzelnen Abtei- ſchloß das Geſchäftsfahr 1929 einſchl. Vortrag mit einem Gz eine etwa vorhandene günſtige Entwickelung das nicht von Deutſchland allein, ſondern von der 5 9 5 ene 5 5 955 ſamtverluſt von 1,06 Mill./ bei 1,62 Mill. Ask. gefördert und beſchleunigt werden kann. Bereinigung all der politiſch und finanziell eng ver⸗ öruck für die 5 O Lederftrma L. Löwenherz, g a. M. 1 1 Die in Deutſchland wie im Auslande gleich troſtloſe knüpften Fragenkomplexe abhängig iſt, deren Auf⸗ 8 1(Eig. Dr.) Die Geſellſchaft bemüht ſich bei 120 000% Paſſt⸗ Abſatzlage 125 Produktionsmittel zeigt. am] rollung die 1 Monate Pingen dürften f 1 e 5 CCͤé ven um Herbeiführung eines außergerichtlichen Vergleichs 0 9 3 0 2 b 5 ein und iſt überzeugt, daß, wenn die Vorteile des elek⸗ auf der Baſis von 30 v. H. Aktien und Auslandsenleihen in ed de 12. 18. 17 18, n Kurszettef der Neuen Nannheimer Zeitung e* e 82 8 J e i„Dov.„+ 89, 5 ucke 0. 5 0Weſtf 1 50 17. 17. 18 5 g 5 Buderus Eiſenw. 55,15 53,95 Hohenkohe⸗Werke 43.—. ultheiz. 176,7 173 25 Mannheimer Effektenbörse Sbönie Bergdds—— 5— Konſerven Braun 35.— 38.— 8 V Beelen 9. 6s Türk rb. Um. 5 e a Phil e n 95 50 97.— heiß 176,7 0 Wieslach 7 1— 18 .., „... ae e e 84 5„* 5 1 dd Kon Gd 88.80 88.50 Brown, Vovert 70.— 70.— e 8178 78.50 Lechwerke. 89.85—.— e a 400„ umtf. S———.— Chem. Gelſenk.. 49,— 49.50 Ne 1 8 5 Es. 1095 185.9 Sianer de.. 077 85.80 Wolff N. e——— de de,. Deu ned. 22— 81.— Tele eue. 40 5 450 Lud wich. Balk. 50.— 50.—, riert Beftäbetm 26.— 25.— W CVVT 1070 105 Stoehr gammg. 92,— 80.— . Röm Gold 9189 9480 8 9 8 0 2 B u. vaurahlültte* Mainkraftwerke Ser. Ghem. Jud. 60, 4 2 u Ae 195 2 5 Fond. 5— 485 4880 158 Wen e 8 er Ani 48 80 4725 99 0 Walsh 1050 1000 2 Gold 94.50 84, nzinger Un— 70.— 2 e ainkra 69.50 68. er. Chem. In— 4 I, Ung.Stt. 0 5 5 5 tolberger Zin 950 47, ellſtoff Waldhof 103,0 100 JCCCCC0C00C0C000ſ0/ ĩ 6ö̃TVVJJTTT—TV——VTVVVV—————VV*—— en N 8 e ne. 1 er ue n olbr.— 18. cken 5. gerd Industrie 8 0 Mag, Müdb. Ver. Hitramaria 1300—.— 40%„gronent,.20.20 Daimler Motoren 32,—. 3,65 Karſtabt 62.— 60,— Neu- Guinen. 279.0 28000 Badiſche.——% erke. M. Bu. 102.0 102,0 r D I Moenus St.⸗A- 75 Zellſt. Berl.—.— 89. 4½% Anat. Ser. i———— Deſſauer Gas. 1847 142,2 Klöcknerwerke. 69,15 67.15 Teleph. Berlinee—.——.— Uta Minen 32, 91,15 1 oth. B. 135 5 184.0%„„ A. 120,0 120,0 Löwen Münzen 1050 1780] Motoren Deug———— Dogil. Maſch. St. 52.— 82.— 4½% AnatScr 11 15.15 18,50] Dtſch.-Atlant⸗X. 1015 100 C. H. Knorr.. 1610 1610 Thörk's ver. Oels 51.25 81.25 Pfalz. Hypoth. B 5 F kehrs-K Hypoth. 128 14 0 gar 150. Schöfferh. Bind 92 50 Motor. Oberurſe.— 1 5 5 85 N 47700 ga bg. 1—— 15,20 e 7885 7450 ee 29.75 29.50 Tien Leonhurd. 120.0 1170 Freiverkehts-Kuree arläk. Halb 27.— 27. See— 30,.— 5% Teh. Nat. Rall.. ſta 5 N 5 e 1990 1090 Ae* l. Nahm Katt. 780.55 e ice ee ae e dee Anden, 478.75 Sen 88 71 2955 rons⸗Radio„ 1225 12200 2 0 10 95 Konſerven Braun 37.— 37. 80.55 Wayß 4 rertag 5 38,.— Transport-Aktien Otſche⸗ Stehle 1140 1110 Kstier Kunſtfed. 78,— 5 2 9 88.25 87 0 Dutlachet Go 108 0 1050 Mannh. Gummi—.——.— Adler Seng,. 1148 1088 B. Wol 5 5 Deuiſche Wollw. n dne Krauß& Cie. Lok. 68.— 68 armer Hope 0 Deuiſche Pettst. 67.— G A Müblenw.———.— A. E. G. St.-. 1120 106.8 Nein. Bebd& Sch. 80.— 80.—— Scgerenmgpabn. 88 88.— Deutſc. Eisens. 5 fl. 15 Fronprinz Niet: 36.25 98.— g rege en—.——— Held 115— Sate Dr. 5 5 r Bunty.. 92.50 92,50 Aoeder, Gebr. B. 60,— 68,— geugoff malle.80 81 Ach f. Berkehrw. 69,75 60,— Deutſche Linol. 96, Ryffhäuſer Hütte———— O. B. Frkf. Gummi———.— Held 0*„„ )%VSC VV e wartz Stor 5 Elektr. 1220 1210 Brem.⸗Beſig. Oel 45.50 45.— 5 Welbdef 1045 100%. Se 3 5 5 dahmever& Co. 131 0 1 5 3 — 68.— Schnelpr. Frktzt Oeſt. St.⸗Elſende.—. 1 2 130. 85 Mianztt. kl. 5d 115.0 Adler Kalt,„„. JJ ffTTTTTTd 8 — 80— Verein diſch. Delf. 80.——.— Schuckert, Nrbg. 1805 135,0 50. 7— 29.—] Canada Abliefer.———.— Dürener Metall 122.5 122,5 hf. B. 45 22. 0 3 Sable e e d bee ee. 8 95 Spe e, 6485 e e Mannb. Berſſch.—.——.—! Sellftoff Walbvof 108,0 100 0 Ebac 72— 4. Eibe 1180/ Duden 1 9950 ewe& Co.—.— Ber. Ultramarln. 1377 1340 Konnenderg Charter dine,.— 3.— 98.25 96.75 88 8 25 Donamtt 78,65 72.25 C. Lorenz ue 8 81 f. Allg. Di. Credit„ Harpen, Bergbau 78,— 78, ſanſa Diſchiff 3 89,25 5 Vogel Telegraph. 45, 34.0 ichel K Co. Frankfurter Börse N 2255 22 Bartel raub. 1113 1635 P, Heimann 180 10 Herd. Fiss 25 S8 iert gleſerung. 164 131.5 ebene ale Zogttänd. Masch. 36.— Sloman Salpetes Karmſt. u. Kat. 14.0 144,0 8 Barmer Bankvee. 15 103,5 105 Bergbau. 184.0 1800] Verein Eldeſchif.—.——— Elktr. Licht u. K. 125,0 128.0 70.— 2025 Bolgt& Haeffnek—.— r. Fübdſee Phosphat Festverzinsſiche werte] Deutſche Discounts 118,5—,— Datmier 32.75 90.20 Bayr Pyp. u. B. 133.9 130,0 Fall Aſchersleben 152.8 157.0 Elsdach& Go.„. e Nagtrus.-G.. 19.— 19. Wand Üfa⸗Film 100.2 100,2 D Effetten Hank 84.50 98550 Dt. Atlant.-. 101.7 101.5 Berl. Pandelsgef. 14,0 128,8 Kal! Salgdetfurih 258.8 24% Bank- Aktien Emaille Uarich:———.— Mannesmann 352 3625 anderer Werke 54,75 58,— Brown Bovert amen e eee d. de ue e ee Done wen enen Leren ene, 240 1488 e d 8 50, pont f. her a9 129 Sade erte 7. 1 i nlub Alloſanäſch.. 589.35] O. Ueberſen Bank 40 18.„ It ainoleum 90 7p 04,—] Dentſche disconts 1132 112,2 Kick 1.. 68.50.— Hank f. Brauere. 126.3 124,0 Eſchw. Bergwerk 2120 210 Harne 1220 7218 Srminnetierungen(Sehlu 6,35.50] Dresdner Bank 1075 106.5 Dt. Verlag.. 12.0 183.0 5 F Barmer Bankver. 112,0 102 0] Eſſenersteinkohl.———— Maſch.Buckau-W. 112.8 1 5 Wend. G8 e Dresb. Schnee 48,— 44, 1 8 0 75 Lahmever& Gs. 131,0 130,0 Serl. Handelsgeſ. 125,7 128. 5 1 127.8 725 Aug. Dt. Credit 96.72 96,75— 40— 91.50 92,— Frankf. Hank. 94,— 88,— Dülſſel. Rat. Dülre 54.— 88.— Nec e Verrehr 94— 93, 78 74.50 Som. u. Privtbk. 119. 118,0 Fader Sleiſtiſt. Mech. Web. Nind. 58.80 57,30 gag, 92 2035 Sd. Semi 5— J D. Schatzanw. 2„ 0 g Di Reichdb. Borz. 94.— 98,25 Nannesmann 6,78 74, b. Liſt& K 5 5 ittan Bank f. Brauind. 128,5 125,0 Harpen. Bergbas. , Schutzg. 14..55 2,70 Frkfrt Op-. 159,0 157,5 Dyckerh.& Widm 77,.— 77.— 9 5 7275 64. Mee en fa. a 7 20 0 95 2 h 32 0 e 70 5 2 2252 755 Merkur Wollw 975 4077 Barmer Bankver. 111.5 101,2] Hoeſch Elf. u. St 990 10 dd. Loyd 3,75 66,.— etallg eſellſch. 1 ldmühleapier 159. 7 Nes Söbne 555 Bayr. 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Bremer Bulkan 81.— 61, Geſch„„ ee Hugo Schneider 58 59,.— Gesfürel„„„% 1256 128,8 bene Nie 0 32.— 6150 r ——— . des Geldmarktes Samstag, 18. April 1931 — Starke Umſatzſteigerung— Erhlhter Reingewinn Die Badiſche Kommunale Landesbank Girozentrale—(Oeffentliche Bank und Pfandbriefauß in Mannheim legt einen im Hinblick auf die Wirtſf lage des Vorfahres ſehr günſtigen Abſchluß vor Sie führt in ihrem Geſchäfts bericht aus, daß die Geldflüſſigkeit im erſten Halbjahr auf die Emiſſion feſtver⸗ zinslicher Werte, insbeſondere auf den Abſatz von Gold⸗ pfandbriefen, belebend gewirkt habe. Es gelang jedoch nicht t, die Verzinſung langfriſtiger Kredite ſo zu ermäßigen, wie analog der Diskontſenkung die Geld⸗ sätze für kurzfriſtiges Leihkapital herabgingen, obwohl nominell anſtelle des 8proz. Typs allgemein bei weiteren Ausgaben von Goldpfandbriefen und Kommunal⸗Obligatio⸗ nen eine Herabſetzung der Verzinſung auf 7 v. H. vereinbart wurde. Für den Kommunalkredit wird bemerkt, daß der Mangel an hiu reichen dem langfriſtigem Kapital neben der Belaſtung durch die Arbeitsloſenfürſorge weſentliches Hindernis für eine Beſſerung der finanziellen Lage der Städte angeſehen werden muß. Neue Kredite ſind nur in begründeten Aus⸗ nahmefällen genehmigt worden. Würde nicht die Kurz⸗ friſtigkeit der kommunalen Verſchuldung eine wiederholte Verlängerung älterer Kredite bedingen, ſo wäre ohne dieſen mehrfachen Umſatz gleicher Darlehen die Inanſpruchnahme für Kommunalkredite im Berichtsjahr ſehr gering geweſen. Der Bank iſt von der Beratungsſtelle eine Aus lan ds⸗ anleihe genehmigt worden, die jedoch wegen der bekann⸗ ten Zurückhaltung aller ausländiſchen Kapitalmärkte nicht zum Abſchluß gelangen konnte. Dagegen iſt eine neue Emiſſion von 10 Millionen/ 8 v. H. Badiſche Nommunal⸗Goldanleihe bei den angeſchloſſenen Sparkaſſen untergebracht und zur Konſolidierung kurzfriſtt⸗ ger Gemeindeſchulden verwendet worden. Der Geſamtbetrag ber öffentlichen Kredite hat ſich von 88,6 Mill.„ auf 91,7 Mill. Kerhöht. Jus⸗ geſamt hat die Bank eigene Obligationen am Jah⸗ 172 als resſchluß im Betrage von 31,8 Mill./ in Umlauf. Da⸗ neben iſt im Berichtsfahr erſtmalig der Abſatz von Goldpfandbriefen in größerem Umfang durch⸗ geführt worden. Es konnten bis Jahresſchluß 11,9 Mill. Holdmark untergebracht werden. An Hypotheken wur⸗ den 1240 Darlehen über 22,7 Mill. G. abgeſchloſſen und hiervon 15,8 Mill. G. zur Auszahlung gebracht. Trotz der ſchlechten Wirtſchafts lage haben ſich faſt ſämtliche Umſätze erhöht. Der Geſamtumſatz ſtieg von 4,8 auf 5,1 Milliarden 4. Die Bllanzſumme erhöhte ſich von 142 auf 160,5 Mill.„. Im Spargiroverkehr betrugen die Umſätze 737 803 Anweiſungen über 354,69 Mill. 4, gegen 662 036 An⸗ weiſungen über 346,58 Mill. 4 i V. Im Scheckverkehr 1284 109 Schecke über 278,85 Mill.„ gegen 1 164 395 Schecke über 323,61 Mill. 4 i. V. Im Jahresdurchſchnitt enthält hbieſer Umſatz eine Bearbeitung von 2430 Girvanweiſungen Aber 1170 000„ und 4240 Schecken über 920 000/ pro Arbeitstag, ſomit eine Bearbeitung von über 6600 Zahlun⸗ gen pro Arbeitstag gegen 6000 Zahlungen im Vorfahre, Bemerkenswert iſt der Rückgang der Scheckbeträge. Der 1 en Kaſſen verkehr betrug 106,58 Mill. gegen 105,40 Mill. 4 i. V. Die Umſätze im Reichs ⸗ bankverkehr betrugen 723,28 Mill.„ gegen 650,46 Mill. 1 i. V. Im Poſtſcheckverkehr 121,37 Mill. 4 gegen 111,68 Mill. i. V. Der Umſatz an Wechſeln glie⸗ t ſich in 38714 Diskontwechſel über 28,69 Mill.„ gegen Diskontwechſel über 28,53 Mill„ i. V. und 69 308 ſel über 28,64 KL.„ gegen 78 850 Inkaſſowechſel Zugang im rein l i. V. Das Obligo aus rediskontierten Wechſeln betrug auf Jahresſchluß Mill.. Ferner beſteht ein Obligo in Höhe von 2 Mill.„ für bei dritten Banken diskontierte Städtewechſel, das unter Avalen aus⸗ gewieſen iſt. In der Bilanzpoſition ſind 2 Mill. 4 unver⸗ zinsliche Schatzanweiſungen des Badiſchen Staates ent⸗ halten. Der Rohertrag Mill., wozu Zinſen und allein? Mill./ beitrugen. Die n v inen eine unweſentliche Erhöhung von 111 auf 1,20 Mill.%, dagegen haben ſich die Steuern mit 0,19(0,96) Mill.„ nahezu verdoppelt Verbands⸗ unkoſten erforderten 0,142(.137) Mill. 4 Nach Vornahme von 348 931(348 101)% Abſchreibungen verbleibt ein von 719.354 auf 1044 214% geſtiegener Betriebsüber⸗ erhöhte ſich von 2,40 auf 292 Beteiligungen Verwaltungsk ſch uß. Hiervon wird eine Verzinſung des Stammkapitals von 5 v. H. n 500 000 4 beſtritten, während von dem Reſt 500 000 Sicherheitsrücklage zugeführt und 44 214%(i. B 10 854) a: neue Rechnung vorgetragen werden. Die Rücklagen der Bank, die ſchon vor Ab⸗ ſchluß der Bilanz durch Bildung beſonderer Kursreſerven eine Erhöhung gefunden haben, betragen nach ger Gewinn⸗ verteilung 1950 000 4 gegen 1 060 000 4 i. V. In der Bilanz ſind in Mill.„ ausgewieſen: Kaſſe uſw. 0,17(0,109), Gut⸗ haben bei Banken 0,86(0,21), Schecks, Wechſel u. unverzl. Schatzinweiſungen 3,99(.96), Eigenguthaben bei Banken ſehr ſtark erhöht 7,15(0,96), Reports und Lombards 0,43 (0,299), eigene Wertpapiere 522(5,67) dauernde Beteili⸗ gungen 2,34(2,53), deren Nachſchußpflicht auf der Gegenſeite mit.41(0,56) ausgewieſen wird. Außenſtände in laufen⸗ der Rechnung erhöhten ſich weſentlich von 19,15 auf 64,0, darunter Kredite anchemeinde⸗ und Staatskaſſen allein von 4,49 auf 38,18 und ige Kreͤtte von 10,08 auf 20,698. Langfriſtige Ausleihungen gegen beſte Sicherheiten weiſen jedoch im Einklang mit der Kavitalmarktlage einen größe⸗ ren Rückgang von 109,68 auf 75,71 auf. Gebäude ſtehen mit 1,07(1,29) zu Buch. Auf der Paſſivſeite iſt das Stammdarlehen unv. 10 Mill.„ Die Gläubiger ſind ausgewieſen mit 86,53 87,71, von denen innerhalb 7 Tagen 26.09(24,70) bis zu 3 Monaten 53.1(49,41) und nach 3 Monaten 7,18(2,98) fällig ſind. Langfriſtige Anleihen verzeichnen eine Steigerung von 42,51 auf 61,43, die ausſchließlich auf den erhöhten Um⸗ lauf der Obligationen und die Ausgabe von Goldyfand⸗ briefen— letztere erſcheinen erſtmals mit 11,94— während ſeſte Anleihen von.80 auf 2,24 und Tilgunasanleihen von 17/93 auf 15,48 zurückgingen. Avale und Bürgſchaften er⸗ mäßigten ſich von 5,50 auf 3,46. Die Zahl der Ange⸗ ſtellten hat ſich von 100 auf 200 erhöht. f Reichsbankdiskont⸗Ermäßjgung voraus ſichtlich erſt im Mai Die Leitung der Reichsbank hatte ihre Entſcheidung über eine eventuelle Reichsbankdiskontermäßigung haupt⸗ ſächlich von dem Umfange der Rückflüſſe nach dem April⸗ lermin abhängig gemacht. Es muß nun feſtgeſtellt werden, daß der Reichsbankausweis per 15. April die Reichsbank offenſichtlich nicht befriedigt hat. Vor allem zeigt es ſich, daß die letzte Reparationszahlung nicht oder doch nur zu einem kleinen Teile durch Deviſenanſchaffungen der Reichs⸗ bank im offenen Markte bewerkſtelligt werden konnte, piel⸗ mehr iſt der Deviſenbeſtand der Reichsbank um 51 Millio⸗ nen zurückgegangen. Außerdem ſteht einer kräftigen Ent⸗ laſtung auf Wechſelkonto ein wenig befriedigender Rückfluß auf Lombardkonto gegenüber: das Lombardkonto der Reichs⸗ bank war am 15. April mehr als doppelt ſo hoch als im Vorjahre, während allerdings der Wechſelbeſtand gegenüber dem Vorjahre um 215 Millionen und gegenüber dem Jahre 1929 ſogar um 570 Millionen 1 geringer iſt. Da aber ſeit Erſcheinen des Ausweiſes neue recht umfangreiche Ein⸗ räte erſcheinen mit 3,1(), Schecks und Wechſel ſind auf 0,49(0,73) Mill.„ zurückgegangen, Bankguthaben auf 0,42 (2,4) Mill.„ ganz erheblich geſunken. Dabei iſt zu berück⸗ ſichtigen, daß die Amerika⸗Anleihe zurückgezahlt wurde, wodurch ſich die Bilanzſumme um 3,8 Mill.„ ermäßigt hat. Schuldner betragen 6,7(6,63) Mill. 4. Auslands⸗ und Nembourſe⸗Kredite erſcheinen mit 4,93(4,35) Mill. 4, ſon⸗ ſtige Gläubiger mit 0,91(0,50) Mill.„ und Durchgangs pöſten und Rückſtellungen mit 0,47(0,99) Mill.. O Deutſch⸗Atlautiſche Telegraphen⸗Geſellſchaft, Berlin. (Eig. Dr.) Im Jahre 1930 erzielte die Geſellſchaft Ein⸗ nahmen von 7,04 gegen 4,88 Mill.„, Abſchreibungen er⸗ forderten 2,1(0,39) Mill., Es verbleibt einſchl. Vortrag ein Reingewinn von 776000(877 000), woraus wieder 8 v. H. Dividende vorgeſchlagen werden. Trotz der ungünſtigen Wirtſchaftslage hat der Verkehr über die Kabel der Geſellſchaft eine Steigerung der beförderten ge⸗ bührenpflichtigen Wörter von 27,7 auf 29,7 Millionen er⸗ fahren. Die Fuſion mit der Transradio AG. zur Vereinigung des Deutſchen Kabel⸗ und Funküberſee⸗ Neue Mannheimer Zeitung Abend⸗Ausgabe Zule Entwitklung der Badischen Kommunalen Landesbank ven 3,70, Anleihen 9,41, dert Gläubiger 5,38, Nachzahlungen, uſw. 4,42(i. V. zuſammen 12 ilien 0,71(0,67), bei Höllrieg ſer Kreditoren gegl Steuerrückzahlu dererſeits: Imi (0,97), Fabri rth 1,83(1,64), Eiswerke 5,72(e), Sauer⸗ ſtoffwerke 4,37 4,32), Fabrikations material!(3,39), Fer⸗ tigfabrikate 1,04(0,66), Stahlflaſchen 2,46(2,45), Bar 2,55 (0,38), Bankguthaben 1,68(12,74), Debitoren 7,73(0,15), Wertpapiere, Beteiligungen unverändert 1,90, Halbfabrikate 3,32(4,90). Für 1931 ſei infolge der ſtark verminderten Auftragsbeſtände eine Beſſerung noch nicht feſtzuſtellen. ) Gebr. Fahr AG., Pirmaſeus divibendenlos.(Eig. Dr.] Die Geſellſchaft ſchließt per 1980 bei 2,2 Mill. /. Ade. mit einem kleineren Gewinn von ungefähr 20 000(38 000) Mark. e Dividende wird nicht verteilt. Mit dem Ab lauf des Geſchäftsjahres ſei man angeſichts der ſchwierigen Verhältniſſe zufrieden geweſen. OVereinigte Schuhfabriken Berneis Weſſel AG., Nürn⸗ berg.(Eig. Dr.) Die Geſellſchaft, deren Augsburger Ver⸗ waltung kürzlich mit der des Nürnberger Werkes zuſam⸗ mengelegt wurde, hat ihr bereits ſeit Jahren ſtilliegendes iFlialwerk Maring bei Augsburg verkauft. Der noch in 5 arbeitende Betrieb wird bekanntlich als tech⸗ niſcher Filialbetrieb des Nürnberger Werkes weiter geführt. ferner Penſionsfonds 2,90(2,72), 13. Seite/ Nummer 179 — Gründung einer amerikaniſchen Bank zur Finanzierung des Außenhandels * Newyork, 17. April. Im Wollſtreet wird gemeldet, daß Pläne für die Errichtung einer Bonk zur Finanzierung des Außenhondels fertiggeſtellt worden find. Das neue Inſtitut, das unter den amerikaniſchen Banken eine ein⸗ zigartige Stellung einnehmen wird, ſoll ſeine Tätigkeit mit Unterſtützung einiger der größten amerikaniſchen Fa⸗ brikanten und Exporteure bald aufnehmen. Man erwartet, daß das Kapital insgeſamt etwa 10 Millionen Dollar betragen wird. Einzelheiten werden voransſich! lich in der nächſten Woche mitgeteilt werden. ö O Dürrwerke AG., Düſſelborf⸗Ratingen.(Eig. Dr.) Die GV. genehmigte den bekannten Abſchluß mit 6 v. H. Dividende, ſowie die Satzungsänderungen. Ueber das neue Geſchäfts jahr wurde ausgeführt, daß die Keſſelinduſtrie vom Hereinkommen des Auslandskredites profitieren würde. Bezüglich des Ruſfſengeſchäftes wurde auf Aktionäranfrage mitgeteilt, daß während der mehrjährigen Geſchäfts verbindung Verluſte noch nicht entſtanden ſeien und die Geſellſchaft mit dem RNuſſengeſchäft zufrteden ſei. Börſen als Spielball der Spekulation Die internationale Großſpekulation am Werk/ Schwache Auslandsbörſen und nervöſes Publikum/ Stark ſchwankender e Gegen Schluß Rückkänfe u. Deckungen der Spekulation Mauunheim ſchwach Die ſeit einigen Tagen im Gang befindliche Abwärts⸗ bewegung am Markt der Induſtriewerte verſtärkte ſich heute, ſo daß die führenden Aktien wieder mehrpro⸗ Tentige Kurseinßbußen zu verzeichnen hatten. Farben gaben auf 145 nach, Waldhof auf 100, Niedriger notierten noch Linoleum, Daimler, Weſteregeln, gut be⸗ hauptet blieben Süddeutſche Zucker. Bankoktien gaben über⸗ wiegend leicht nach. Verſicherungsoktien blieben dagegen geſucht. Renten ohne Geſchäft. Frankfurt ſehr unſicher Bei ſehr kleinem Geſchäft eröffnete auch die Wochenſchlußbörſe erneut in ſchwacher Haltung, zu⸗ mal es an Anregungen vollkommen fehlte und aus dem Publikum weitere Verkaufs orders vorlagen. In Nachwirkung des geſtern erſchienenen Reichsbankausweiſes wurde die ſtarke Deviſenabnahme ungünſtig kommentiert, da die ſtarke Abnahme mit der aktiven Außenhandelsbilanz ſchwer in Einklang zu bringen ſet. Da auch die Aus⸗ landsbörſen durchweg in ſchwacher Tendenz ver⸗ kehrten, nahm die Spekulation weitere Blanko⸗ abgaben vor, ſo daß gegenüber der ſchon ſchwachen Abendbörſe neue Kursabſchläſſge bis zu 2 v. H. eintraten. Das Angebot hielt ſich hierbei allerdings in mäßigen Gren⸗ zen. Stärker abgeſchwächt waren Deutſche Linoleum, die 354 v. H. nachgaben. Feſter lagen nur Conti Gummi mit plus 17 v. H. und Wayß u. Freytag mit plus 1 v. H. Auch nach den erſten Kurſen hielt die Abgabeneigung au und die Kurſe bröckelten erneut bis zu 1 v. H. ab. Anleihen bet kleinem Geſchäft bis zu 1 v. H. niedriger. Auslandsrenten geſchäftslos. Pfandbriefe ruhig, aber eher etwas ſchwächer. Reichsſchuldbuchforderungen flau und bis 1% v. H. niedriger. Im weiteren Verlauf konnten ſich die Kurſe auf leichte Intekventionstätſg⸗ keit der Großbanken um etwa 1 v. H. erholen, doch über⸗ wog bei der Spekulation weiterhin eher Abgabebedürfnis. Die Stimmung war reichlich unſicher. Berlin ſtark ſchwankend Da auch zu Beginn der heutigen Wochenſchlußbörſe auf faſt allen Märkten Mater tal herauskam, dem aut wenig Aufnahmeneigung ſeitens der Börſe gegenüberſtand, war die Tendenz weiter ſchwächer. Durch 12 Mille⸗Orders wurden die Kurſe um—3 v. H. und vereinzelt auch noch darüber hinaus gedrückt, wobei auch die Banken kaum interveniert haben dürften. Man ſprach von Blankoabgaben und internationalen Drahtziehern, die ſeit geſtern am Werke ſeien, und glaubte, auch die Schwäche der internationalen Börſen auf Börſenmannhver der Großſpekulation zurückführen zu müſſen. Ungünſtige Momente beſonderer Natur lagen nämlich gar nicht vor. Das Publikum iſt fſedenfalls zweifelsohne teilweiſe nervös gemacht und zu Abgaben bereit. Ueber 3 v. H. ſchwächer waren aber nur einige Spezialwerte, Ilſe ſtanden mit einem proz. Verluſt an der Spitze. Durch Wlderſtandsfähigkeit zeichneten ſich uur Conti⸗Gummti und Chadeaktien aus. Anleihen abbröckelnd, Ausländer geſchäftslos, Pfandbriefe eher ſchwächer taxtert, Reichsſchuldbuch⸗ forderungen bis zu 1 v. H rückgängig Geld immer noch ſteif, Tagesgeld vereinzelt ſchon bis zu 5 v. H. herunter ſonſt unverändert. Auch im Verlaufe war die Tendenz weiter unſicher und wurde ſpäter ausgeſprochen ſchwa ch. Die Hauptwerte büßten erneut bis zu 3 v. H. ein, Salzdetfurth gingen ſogar vorübergehend um 8,5 v. 5. zurück und nur Chadeaktien zogen weiter um 1,/ an, Am Kaſſamarkt ergaben ſich im allgemeinen Kurs⸗ abſchwächungen bis zu 3,38 v.., denen nur ganz ver⸗ einzelt Kursgewinne bis zu 4 v. H. gegenüberſtanden, Im weiteren Verlauf der Börſe ſchritt die Spekit⸗ lation zu Wochenendrückkäufen und Deckun⸗ gen, man wollte auch Deckung des Auslandes beobachten, Die Börſe ſchloß zum Teil auf Anfangs niveau zum Teil bis 1 v. H. nach beiden Seiten verändert. Gut behaupteter Produktenmarkt Weizen nicht einheitlich, eher ſtetig Roggen feſter/ Mehl ſtill/ Hafer etwas feſter Berliner Produktenbörſe v. 18. April.(Eig. Dr.) An der Wochenſchlußbörſe war die Preisgeſtaltung nicht ganz einheitlich, jedoch war ein unverkennbar ſtetigerer Grundton feſtzuſtellen. Die höchſten Preiſe des geſtrigen Abendverkehrs konnten ſich allerdings nicht immer behaupten. Am PPromptmarkte war Wei⸗ zen an den binnenländiſchen Stapelplätzen und für Kahn⸗ verladung, insbeſondere in geringeren Qualitäten, ange⸗ boten und fand ſchwer Abſatz. Waggonware war zu etwa geſtrigen Preiſen unterzubringen. Der Lieſerungs⸗ markt wies nur unbedeutende Preis veränderungen auf. Am Roggenmarkte blieb das erſthändige Offertenmaterial gering und auch die zweite Hand war weniger verkaufs⸗ * Rotterdamer Getreidekurſe vom 18. April.(Eig.—— Schluß: Weigen(in fl. p. 100 Kg.) Mat 5,55 1 5,574; Sept. 5,85; Nov. 5,327.— Mais(in Hft. 5. 2000 Kg.) Mai 94%; Juli 8876; Sept. 88; Nov. 887. * iverppoler Getreidekurſe vom 18. April.(Eig. Dr.) Aufang: Weizen(400 lb.) Tendenz ſteti⸗: al— (4,50% Juli 4,7(4,7%); Okt.—(4,96); Mehl unv. Schluß: feſt; Mai 4,676; Juli 4,8%; Okt. 4,10%; Mehl unverändert. * Magdeburger Zuckerterminbörſe vom 18. April.(Eig. Dr.] März 8,20 B 8,15 G: April 7,20 B 7 G; Mai 720 76 Anguſt 7,55 B.50 G; Okt. 7,70 B 7,05 G; Nov. 7,80 B 7,75 G; Dez. 795 B 7,90 G; Tendenz ruhig.— Gemahl, Mehlis prompt per 10 Tage 3,70; Tendenz ruhig. Nürnberger Hopfenbericht vom 17. April. Keine Zu⸗ fuhr, 10 Ballen Umſatz. Tendenz ruhig und gedrückt. Spol⸗ ter 80, Gebirgshopfen 20 ,. !reichungen auf Wechſel⸗ und Lombarb⸗Konto ſtattgefunden Verkehrs erwies ſich als nicht durchführbar, da bie Reichs⸗ luſtig, ſo daß die ſchwach verſorgten Mühlen etwa 1%* Bremer Baumwolle vom 18. April.(Eig. Dr.) Amerik, haben, ſo wird die Reichsbank ſich weiter in der Diskont⸗ poſt von ihrem Recht auf Ankauf der Funkanlagen der höhere Preiſe als geſtern bewilligen mußten. Die Lieſe⸗ Unſp. Stand, Migdl.(Schluß) 1,30, rage abwartend verhalten. Immerhin iſt anzunehmen, daß. Trans radio Ach. Gebrauch machen wird. Die für 5 60 rungspreiſe ſetzten bis 2/ feſter ein. Weizen mehl lag* Liverpooler Getreidekurſe von 19. April.(Eig. Dr. im Laufe des Mai die Reichsbank zu einer Diskontermäßi⸗ Ueberſeeverkehr hauptſächlich in Frage kommenden Säste ſtill bei entgegenkommenden Mühlenofferten, während Rog⸗ N Univ. Stand Midol. 1 nſang: Mai 545463 gung schreiten wird. ſollen untereinander und mit dem Kabelendpunkt durch be⸗ genmehl gefragt und in den Preiſen gut behauptet bleibt. Juli 55459; Okt. 580; Zan.(8 578, Togesimport 4000 ſondere Leitungen verbunden werden. Ferner ſollen die Hafer bei geringem Angebot und ruhigem Geſchäft eher 8 e„ 5 W 8 577 Betriebsſte ö in, 5 1 n 5 8. 5553 Sept. 562; 508; 570; Dez. 5743 0 Deniſche Kabelwerke Ach,, Berlin.[Eig. Dr.) Der detrtebaſtocken in Bern, Hamburg und Emder une. etwas feſter, insbeſondere am Lleſerungsmarkte. Gerſte Jan.(80 878; Feber 192) 5882, Marz 09 887, April 544 g„„ einem Reichspoſtkommiſſar zuſammengefügt werden, der et 1550 n 1 5 3 Umſatz blieb 1930 im Inland mengen⸗ und wertmäßig bin⸗ it der Deutſch⸗Atlantiſch Tel hen⸗Geſellſchaft in ſtettg. 5 5 Mai(32) 391; Juli(92) 593; Okt.(32) 602; März(88) 6094 ter dem Vorjahr zurück. Infolge des vermehrten Exportes, ut der. Deutsch Atlantischen apgenche 5 Amtlich notiert wurden: Weizen ſtet., 28890; Mal Loco 559; Tageslocoverkäufe 400; Temdenz träge. der is v&. des Geſamkumſatzes geſtiegen ist, ünmittelbarer Verbindung ſteht. 803,25 u..; Juli 298,5; Okt. 259,525, 75; Roggen feſter,* Naturweinverſteigerung der Stadt Mainz. Die Stoß konnte aber im Umſatz ein mengenmäßiger Gleichſtand mit O Geſellſchaft für Lindes Eismaſchinen, Wiesbaden. 10204; Mai 205,—6; Juli 200,5; Okt. 189, 89,757 Gerſte e. 115 Ace 57 1 1 11 55 dem Vorfahr erreicht werden. Dagegen war der Umſatz(Eig. Dr.) Nach Abzug von 788(8,5) Mill.& Unkoſten ſo⸗ ſtet, nen 24350; Futter⸗ und Induſtriegerſte ehntfrel Kubfohl Oſtebſteig Kachelberg un Ker e wertmäßig infolge des Preisrückgangs um 10 v. H. gerin⸗ wie 2,43(2,45) Mill./ Abſchreibungen und 0,20 0,20) Tan⸗ 2855 e Hafer feſt, 181—85, Mai 198,25—4,5: Jult Sand, Schackenborn, Lith) 88 Halbſtück 1928er, 1929er und ger als 1529. Das Unternehmen erlitt durch den Preis- tiemen verbleibt ein Gewinn von 3,19(3,20) Mill., aus 200.— 90,5; Okt.—; Weizenmehl ruhig, 34,75—40,5; Roggen⸗ 1990er Naturweine zur Verſtelgerung. Ein Halßſtück 1989er tückgang der Rohmaterialien erhebliche Verluſte. Der dem bekanntlich unverändert 15 v. H. Dioldende mehl 7oproz. 26.60.—28,75; Roggenmehl goproz. prompt ſtet., und 12 Halbſtück 1029er gingen zuruck. Es brochte das Bruttogewinn iſt auf 3,82(5,0) Mill.& zurückgegan⸗ zur Verteilung vorgeſchlagen werden. Im Berichtsfahr iſt 27.60—29,75: Weizenkleie ruhig, 1813,25; Roggenklete Halbſtück 1980er 270840, durchſchnittiſch 800; loser gen. Nach Abſetzung von 9,51(0,58) Mill. J Abſchreibun⸗ der Gefamtumſatz mit rund 45 Mill. unverändert geblieben. feſter, 13,50—19,80; Viktoriaerbſen 24—29; Kleine Speiſe⸗ 330400, durchſchnittlich 880; loeger 400590, Jurch⸗ gen verbleibt einſchl. Vortrag ein Reingewinn don Für Groß⸗ und Kleinkältemaſchinen iſt der Inlandsumſatz erbſen 23—27; Futtererbſen 19—21; Peluſchken 2530; S 480. Geſamterlös rund 24000. Gebot und nur 289 048„& gegen 983 560„, der mit 274 596„ vor⸗ weiter zurückgegangen. Doch konnte er durch die Steigerung Ackerbohnen 19. 21; Wicken 2826; Lupinen, blaue 18,5 Selene Beedle vom 18. April.(Eig. Dr) Frei getragen werden ſoll. Eine Dividende(6 v..) gelangt alſo] des Auslandsumſatzes ausgeglichen werden. Der Umſatz. bis e 28267 Seradella, neue 66-70, Raps kuchen] ferkehr. Elektrolytkupfer(wirebors) 17 25 4 Mar 160 29 7 uicht zur Verteilung. Ebenſo gehen auch die Vorzugs⸗ der Sauerſtoſf⸗ und Acetylwerke ſei nicht unerheblich zu⸗—.—10,207 Leinkuchen 14,30—14,50; Trockenſchnitzel 2705; Raffinadekupfer, loco 8688; Standarbkupfer, loco 82,50 aktionäre(6 v..) leer aus. In der Bilanz ſind An⸗ rückgegangen. Die Bilanz zeigt(in Mill.): Paſſtven: Soyagertraetionsſchrot 14,20 90; Kartoffelflocken 15,516; bis 83,50; Standard⸗Blei per April 2425,50 Banka⸗ lagen mit 6,7 Mill. wenig verändert. Waren und Vor⸗ AK. und Vorzugsaktien unverändert 16,50 bezw. 0,14, Re⸗ allg. Tendenz gut behauptet. Straits⸗, Auſtralzinn 117: alles übrige geſtrichen. eee, ten Sie niclit Mlell ole Hic, 5 0 9 0 0 8 e ZU FHPAH ISN 18 l Jedes Jahr müssen zahlreiche Familienvater von der Lebensversicherung abgelehnt werden, oder sie können nur zu erschwerten Bedingungen abschließen, weil sie nicht mehr ganz gesund sind. Auch lhnen könnte eine plötzliche Krankheit diese Vorsorge für alle Zukunft untnöglich machen. Verschaffen Sie also sich und lhrer Familie die Vorteile einer Lebensversicherung rechtzeitig— jetzt— solange Sie gesund sind. Schieben Sie es nidit langer au . fragen Sie einen Versicherungs- Fadimann 2 eee ener 14. Seite Nummer 179 Neue Mannheimer Zeitung) Abeud⸗Ausgabe Soltesdienſi-Orduung Evangeliſche Gemeinde Sonntag, den 19. April 1981. Trinitatiskirche:.30 Predigt, Vikar Mill; 10.00 Predigt, Vikax Karle; 11.15 Kindergottesdtenſt, Vikar Mill; 11.15 Ehriſtenlehre, Pfarrer Roſt. Jungbuſchpfarrei: 11.15 Chriſtenlehre, Vikar Karle. Konkordienkirche: 10 Predigt, Pfarrer Horch; 11.15 Kinder⸗ 11.15 Chriſtenlehre für 1 orch; 6 Predigt, Vikar Karle. hriſtuskirche: 8 Predigt, Vikar Dr. Barner; 10 Predigt, Pfarrer Mayer; 11.15 Kindergottesdienſt, Pfr. Mayer. Neu⸗Oſtheim: 10 Predigt, Vikar Dr. Barner; 11 Kinder⸗ gottesdienſt, Vikar Dr. Barner. Friedenskirche:.30 Predigt, Pfarrer Walter; 10.45 Kinder⸗ gottesdienſt, Vikar Schweikhart; 10.45 Chriſtenlehre Süd⸗ pfarrei, Pfarrer Walter. 1 Johanniskirche:.30 Predigt, Vikar Pahl; 10.00 Predigt, Pfarrer Joeſt; 11 Chriſtenlehre, Pfr. Joeſt; 11.15 Kinder⸗ gottesdienſt, Vikar Pahl. Lutherkirche. Zum 25jährigen Beſtehen der Lutherkirche: .30 Feſtgottesdienſt, Pfarrer Frantzmann(Kirchenchor); 11 Feſtakt in der Kirche; die Chriſtenlehrpflichtigen aller 3 Pfarreien nehmen am Feſtgottesdienſt und am Feſtakt teil; 2 Kindergottesdienſt, Vikar Ratzel; 8 Jubiläums⸗ konzert, Kirchenchor. Melauchthonkirche: 10 Predigt, Pfarrer Rothenhöfer; 11.15 Kindergottesdienſt, Vikar Hörner; 11.15 Chriſtenlehre, Pfarrer Rothenhöfer. Neues Städt. Krankenhaus: 10 Predigt, Vikar Mill. Diakoniſſenhaus: 10.30 Predigt, Pfarrer Scheel. Heinrich⸗Lanz⸗Kraukenhaus: 10.30 Predigt, Pfarrer Renz. Fendenheim:.30 Predigtgottesdienſt, Vikar Störzinger; 10.45 Kindergottesdienſt, Vikar Störzinger; 1 Chriſten⸗ lehre für Mädchen, Vikar Störzinger. Käfertal: 10 Hauptgottesdienſt, Pfr. Luger; 11.15 Kinder⸗ gottesdienſt, Pfarrer Luger;.30 Chriſtenlehre f. Knaben, Pfarrer Luger. Matthäuskirche Neckarau:.00 Chriſtenlehre, Südpfarrei, Pfarrer Fehn; 10 Predigt, Pfarrer Fehn; 11 Kinder⸗ gottesdienſt, Südpfarrei, Pfarrer Fehn. Gemeindehaus Speyererſtr. 28: 10 Predigt, Vikar Braun; 11 Kindergottesdienſt, Vikar Braun. Mheinau:.30 Predigt, Pfarrer Vath;: 10.30 Chriſtenlehre für Mädchen; 11.15 Kindergottesdienſt. Sandhofen:.30 Hauptgottesdienſt, Vikar Schmidt; 11.00 Chriſtenlehre für Knaben, Vikar Schmidt; 11.30 Kinder⸗ gottesdienſt, Vikar Schmidt. Seckenheim:.30 Hauptgottesdienſt, Vikar Ebding; 12.30 Kindergottesdienſt, Vikar Ebding: 1 Chriſtenlehre für Mädchen, Pfarrer Kunz(Eröffnung). Pauluskirche Waldhof:.45 Chriſtenlehre der Südpfarrei, Pfarrer Lemme;.30 Hauptgottesdienſt, Pfr. Lemme; 10.45 Kindergottesdienſt, Pfarrer Lemme. Wallſtadt:.30 Hauptgottesdienſt, Pfr. Marx; 10.30 Chri⸗ ſtenlehre, Pfr. Marx; 11 Kindergottesdienſt, Pfr. Marx Wochengottesdienſte. Trinitatiskirche: Dienstag abend 8 Andacht, Pfarrer Renz. Mittwoch vorm. 7 Morgenandacht. Konkordienkirche: Donnerstag abd. 8 Andacht, Pfr. Horch. Johanniskirche: Donnerstag abend 8 Andacht, Pfr. Emlein. Lutherkirche: Mittwoch abend 8 Andacht, Pfr. Frantzmann. Melanchthonkirche: Mittwoch abend 8 Bibelſtunde, Pfarrer Rothenhöfer. Pauluskirche Waldhof: Mittwoch abend 8 Andacht im Kon⸗ firmandenſaal, Pfarrer Lemme. Evang.⸗luth. Gemeinde (Diakoniſſeuhauskapelle, F 7. 29). Sonntag nachm..00: Predigt, Pfarrer Wagner. Die Chriſtengemeinſchaft Bewegung für religiöſe Erneuerung. Sonntag vorm. 10.00 im Rückgebäude U 6. 11(am Ring): Die Menſchenweihehandlung, öffentl. Gottesdienſt mit Predigt; 11.15 Sonntagsfeier für Kinder. Mittwoch 20.15 in U 6. 11 Lichtbildervortrag von Pfarrer Salewſki über Die chriſtliche Kunſt der Frühzeit“.— Dienstags und Freitags vorm. 9 in der Kapelle des Hch.⸗Lanz⸗Kranken⸗ hauſes, Lindenhof: Menſchenweihehandlung. Vereinigte evangeliſche Gemeinſchaften Enangl. Verein für innere Miſſion A.., Stamitzſtraße 13 (Inſp. Stöckle: Sonntag 3 allgemeine Verſammlung. Donnerstag.15 Bibelſtunde.— K 2, 10(Stadtmiſſtonar Keidel): Sonntag 8 Verſammlg., Dienstag 8 C. V. J.., Donnerstag.00 Bibelſtunde.— Schwetzingerſtraße 90 Stadtmiſſ. Olpp): Sonntag 3 Verſammlung. Donnerstag .00 Bibelſtunde.— Neckarau, Fiſcherſtr. 31(Stadtmiff. Welk): Sonntag.00 Verſammlg. Dienstag.15 Bibel⸗ ſtunde.— Rheinau, Däniſcher Tiſch: Sonntag s Verſamm⸗ lung. Mittwoch.15 Bibelſtunde.— Bellenſtraße 52: Sonntag 8 Verſammlung. Freitag.15 Bibelſtunde.— Pfingſtberg, Herrenſand 42: Donnerstag alle 14 Tage.15 Bibelſtunde.— Sandhofen, Kinderſchule: Sonntag.00 Sandhofen Verſamml.,.30 Luzenb., Dienstag 8 Waldhof. Mittwoch 8 Sandhofen. Freitag.30 Luzenberg Bibelſtd. Feudenheim, unt. Kinderſchule: Sonntag 8 u. Dienstag 8 Bibelſtunde.— Käfertal, Gemeindehaus: Sonntag 8 Ver⸗ ſammlung. Weitere Veranſtaltungen(Sonntagsſchulen, C. V. j.., Jungfrauenvereine) ſind bei jeder Station zu erfahren. Landeskirchliche Gemeinſchaft„Bethesda⸗ Heim, L II. 4. Sonntag 10 Kinderſtunde; 4 Jugendverein; abends.00 Gemiſchte Verſammlg. Dienstag abd. 8 Männerſtunde, zugleich 8 Evangeliſationsvortrag Schillerſchule Almen⸗ hof. Mittwoch nachm. 3 Hoffnungsbund; abends 8 Gebet⸗ ſtunde. Donnerstag nachm. 4 Frauenſtunde; abends 8 Bibelkränzchen für jg. Mädchen von 15—18 J. Freitag abends 8 Evangeliſationsvortrag Pfingſtberg, Oſterſtr. 30. Verein für Jugendpflege„Haus Salem“ e.., K 4. 10. Sonntag 2 Sonntagsſchule; 3 Jungmännerkreis; 4 Ver⸗ ein für funge Mädchen; 8 Evangeliſations⸗ Vortrag.— Dienstag 8 Gebetſtunde u. 8 Evangeliſationsverſammlg. Almenhof, Streuberſtr. 46.— Mittwoch 8 Männerſtunde. Donnerstag 4 Frauenſtunde; 8 Blaukreuzverſammlung. Baptiſten⸗ Gemeinde Mannheim, Max ⸗Joſeph⸗ Straße 12 Sonntag vorm..30 Bibelſtunde; 11.00 Sonntagsſchule; nachm. 4 Gottesdienſt. Mittwoch abend 8 Gebetsſtunde. Donnerstag nachm. 3 Frauenſtunde. Adventgemeinde, J 1 Nr. 14. Sonntag abend 8 Vortrag. Mittwoch abend 8 Bibelſtunde. Freitag abend 8 Jugend⸗ ſtunde. Samstag vormittag 9 Sabbatſchule; 10 Predigt; nachm, 3 Kindergottesdienſt. Evangeliſche Gemeinſchaft, U 3. 23. Sonntag.30 und 4 Predigt, Prediger Sautter; 10.45 Sonntagsſchule. Mon⸗ tag abend 8 Frauenmiſſionsverein. Mittwoch abend 8 Bibel⸗ und Gebetſtunde. Donnerstag abend 8 Jugend⸗ verein. Samstag mittag 3 Jungſchar. Südd. Vereinigung für Evangeliſation und Gemeinſchafts⸗ pflege(Landeskirchl. Gemeinſchaft), Lindenhofſtraße 34. Sonntag abend 8 Evangeliſationsvortrag(Gem.⸗Pfleger Steeger. Mittwoch 8 Bibelbeſprechung. Samstag.15 Männerſtunde. Jugendbund für E.., a] jg. Männer: Sonntag.30 und Dienstag.15; b) Jungfrauen: Sonn⸗ tag 4 und Donnerstag 8. Knabenbund: Samstag.30 für Knaben von 10—15 Jahren. Blaukreuzverein Mannheim I. Meerfeldſtr. 44. Sonntag vorm. 11 Hoffnungsbund Gärtnerſtr. 17; abends 8 Blau⸗ kreuzſtunde Gärtnerſtr. 17. Montag abend 8 Bibel⸗ und Gebetſtunde. Mittwoch nachm. 4 Hoffnungsbund; abds. 8 Blaukreuzſtunde. Samstag abend 8 Jungmännerkreis. Die Heilsarmee, C 1. 15. Sonntag vorm..30 Heiligungs⸗ verſammlung; Sonntag u. Mittwoch 8 Heilsverſammlg.; Freitag 8 Heiligungs⸗Verſammlung. Sonntagsſchulen: Sonntag 11 u..30; Mittwoch 5: Donnerst. 4 Liebesbund. Methodiſten⸗ Gemeinde Eben⸗Ezer⸗Kapelle, Augarteuſtr. 26. Sonntag vorm..30 Predigt, Prediger Kehrer, Thema: Der Inhalt unſerer Predigt; 11.00 Sonntagsſchule; abends 8 Jugendbund⸗ Generalverſammlung. Mittwoch abend.00 Bibel⸗ und Gebetſtunde. Text: Römer 14. Katholiſche Gemeinde Sountag, den 19. April 191. Obere Pfarrei(Jeſuitenkirche): Von 6 an öſterl. Beichte; 6 Frühmeſſe;.45 hl. Meſſe;.30 Singmeſſee mit Predigt: .30 Singmeſſe;.30 Hauptgottesdienſt mit Predigt und Amt; 11 hl. Meſſe mit Predigt; nachm..30 Herz⸗Mariä⸗ Bruderſchaftsandacht mit Segen. St. Sebaſtianuskirche— Untere Pfarrei: 6 Frühmeſſe und Beginn der Beichtgelegenheit, 7 hl. Meſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Hauptgottesdienſt mit Predigt u. Amt: 11.00 Kindergottesdienſt mit Predigt; nachm..30 Herz⸗ Jeſu⸗Andacht mit Segen. Neues Thereſien⸗ Krankenhaus:.15 hl. Meſſe;.00 Sing⸗ meſſe mit Predigt. Heilig⸗Geiſt⸗ Kirche: 6 8 Singmeſſe mit Pred meſſe mit Predigt;.30 z⸗Mariä⸗Andacht mit Segen, St. Peter: 6 Beichkgelegenheit; 7 Frühmeſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Hochamt mit Predigt; 11 Singmeſſe m. Predigt;.30 Oſterandacht. Liebfrauenkirche: Von 6 an Beichtgelegenheit;.30 Früß⸗ meſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Predigt u. Amt; 11 Singmeſſe m. Predigt;.30 Herz⸗Jeſu⸗Andacht m. Segen. Kath. Bürgerſpital: Singmeſſe. St. Peter u. Paul, Feudenheim:.30 hl. Beichte; 7 u..15 hl. Kommunion;.30 Kommunion⸗Singmeſſe; 9,45 Haupt⸗ gottesdienſt; 11.00 Schülergottesdienſt;.00 Herz⸗Mariä⸗ Bruderſchaft mit Segen. Herz⸗Jeſu⸗Kirche, Neckarſtadt⸗Weſt: 6 Frühmeſſe u. Schluß Predigt; 11 Singmeſſe mit Predigt; nachm..30 Oſter⸗ andacht mit Segen. Städtiſches Krankenhaus:.00 Frühmeſſe;.15 Singmeſſe mit Predigt. St. Joſef, Lindenhof: 6 Beichte; 6 hl. Meſſe; 7 Kommunion⸗ meſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Predigt und Amt; 11.15 Singmeſſe mit Predigt; 2 Oſterandacht. St. Jakobuskirche Neckarau:.45 Frühmeſſe; 8 Singmeſſe mit Predigt;.30 Hochamt mit Predigt; 11 Singmeſſe m. Predigt; 2 Herz⸗Jeſu⸗Andacht mit Segen. St. Paul:.45 und 11 Singmeſſe mit Predigt. St. Franziskuskirche Waldhof: 6 Beichte; 7 Kommunion⸗ meſſe mit Frühpredigt;.15 Amt u. Predigt in der Ka⸗ pelle der Spiegelfabrik;.30 Amt und Predigt; 11 Sing⸗ meſſe und Homilie in der Kapelle der Spiegelfabrik; 11 Schülergottesdienſt mit Predigt und Singmeſſe; nachm. .30 Chriſtenlehre für Jünglinge, hernach Veſper; 780 Sonntagabendandacht mit Segen. St. Laurentiuskirche Käfertal:.30 Beichte u. Austeilung der hl. Kommunion;.30 Frühmeſſe; 9 Predigt u. Amt; 11 Schülergottesdienſt mit Predigt; nachm. 2 Veſper für die hl. Oſterzeit. St. Bartholomäuspfarrkirche Sandhofen:.30 Beichte;.00 Frühmeſſe mit Kommunion;.30 Schülergottesdienſt m. Predigt; 10 Predigt u. Amt;.30 Muttergottesandacht. St. Antoniuskirche Rheinau:.30 Beichtgelegenheit;.80 Frühmeſſe;.15 Amt mit Predigt; 11 Schülergottesdienſt mit Predigt;.30 Herz⸗Mariä⸗Andacht mit Segen St. Thereſia vom Kinde Jeſu Pfingſtberg⸗Hochſtätt(Secken⸗ heimer Station):.30 Beichtgelegenheit;.30 Frühmeſſe; .30 Amt mit Predigt; 4 Herz⸗Mariä⸗Andacht m. Segen. St. Aegidinskirche Seckeuheim: 6 Beichte;.15 Frühmeſſe; .30 Hauptgottesdienſt, anſchließend Chriſtenlehre für die Jünglinge;.30 Oſterandacht. Alt⸗Katholiſche Gemeinde[(Schloßkirche] Sonntag vormittag 10 Deutſches Hochamt mit Predigt zum Jugendſonntag. 5 Beachtenswerte ärztliche Erfolge Del Arterienverkalkung wurden von Kreisarzt Dr. med. Silberſtein⸗Wien erzielt, welcher den in dem bekannten Herbaria⸗Kräuterparadies Philippsburg hergeſtellten Herbaria⸗Arterioſkleroſe⸗Kräu⸗ tertee Nr. 4 ſeit einem Jahr in einer Reihe von leichteren und ſchweren Erkrankungen an Aderverkalkung bei ver⸗ ſchliedenen Altersſtufen anwendete. Dieſe Teemiſchung iſt das Ergebnis einer langjährigen Forſchung und bewirkt geſteigerten Stoffwechſel, Erhöhung der biologiſchen Lei⸗ ſtungen der Körperzellen, Förderung der Bindegewebs⸗ bildung und der Zirkulation, raſchere Durchblutung der Adern, Auflöſung und Ausſcheidung harnſaurer Salze. 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So in einem Fall in Thüringen, wo ein Laborant mit einem Schlage hatte reich werden wollen. Er ſchrieb drei⸗ zehn hochwertige Farbrezepte ab, brachte ſie im Stiefelſchaft mit nach Hauſe und bat einen ehemaligen Kriegskameraden, die Rezepte mit nach Berlin zu nehmen und dort einem ausländiſchen Agenten anzu⸗ bieten. Der Mann nahm die Rezepte auch mit nach Berlin, wurde dort aber, bevor er daran gehen konnte, ſie zu verkaufen, wegen anderer Betrügereien verhaftet— bei ſeiner Durchſuchung wurden die Re⸗ zepte gefunden.(Er hätte tatſächlch, wenn es ihm gelungen wäre, die Rezepte zu verkaufen, eine Mil⸗ lion verdienen können.) In einem anderen Falle war das Modell einer neuen Maſchine geſtohlen worden; wenigſtens wurde es, obwohl die Konſtruktion als ſtrengſtes Fabrikationsgeheimnis galt, in einer aus⸗ Jändiſchen Firma vorgefunden Man vermutet ebenfalls eine gut aufgezogene Spionageorganiſation dahinter; ich ſtellte aber feſt, daß die ausländiſche Konkurrenz einfach einen deutſchen Privatdetektiv damit beauf⸗ tragt hatte, ein genaues Modell der betreffenden Ma⸗ ſchine zu beſorgen. Dieſer Mann freundete ſich mit einem Arbeiter an, der an der Maſchine arbeitete, be⸗ fuchte ihn während einer Mittagspauſe im Werke und photographierte die Maſchine von allen Seiten, nahm die Maße der einzelnen Teile ete., ſodaß er ſich auf Grund dieſer Unterlagen von einem Modellbauer ein Parallelſtück herſtellen laſſen konnte. Die Unvorſichtigkeit der Firma, Fremden ohne Auf⸗ ſicht den Zutritt zu den Arbeitsräumen zu geſtatten, hatte ſich ziemlich ſchwer gerächt. In der Mehrzahl der Fälle rekrutieren ſich die Werkſpione aus den Kreiſen der höheren tech⸗ niſchen Angeſtellten, Ingenieure und Labo⸗ ranten.(Der Arbeiter kommt für gewöhnlich gar nicht mit dieſen Geheimniſſen in Berührung.) Meiſt wird der Verheiratete nicht ſo leicht zum Opfer wie der Unverheiratete, der ſich oft noble Paſſionen an⸗ ſchafft und leicht auf die ſogenannten„Spionage⸗ kokotten“ hineinfällt. Dieſe Spionagekokotten ſind ſchöne, gebildete Frauen, die an die leitenden An⸗ geſtellten heranzukommen verſuchen. Gerade viele dieſer Leute fallen, wenn ſie in ein gewiſſes Alter kommen, leicht auf eine ſolche Dame herein. Sie ſind ſtolz darauf, daß ſie„Eindruck gemacht“ haben und ſchreiben das einem gewiſſen je ne sais quoi zu. Die Frau ſchmeichelt dauernd ihrer Eitelkeit und Das Schlageter-Denkmal vor der a FJerligſtellung An der Stätte, an der im Jahre 1923 Leo Schlageter erſchoſſen wurde, ragt nun ein ſchlichtes Eiſenkreuz 25 m hoch. Am 23. Mai wird dieſes neue Schlageter⸗ denkmal durch die Stadt Düſſeldorf eingeweiht. ihrem Ehrgeiz— und in wenigen Wochen hat der alte Trottel nicht nur alle ſeine Betriebsgeheimniſſe verraten, ſondern er iſt auch noch um einen guten Teil ſeines Vermögens ärmer— und um einige Er⸗ fahrungen reicher. So war es Einzelnen auch in dem hier behandelten Spionagefall gegangen. Der letzte Federſtrich Wir hatten jetzt ziemlich das ganze Netz aufgedeckt. Was noch fehlte, wurde durch einige deutſche An⸗ geſtellte der engliſchen Firma, die wir für uns ge⸗ wannen, ergänzt. Ein leitender Ingenieur des beſtohlenen Werkes wurde nun ſtärker und ſtär⸗ ker umſponnen. Als er ſah, daß es keinen Ausweg und feſſelte ſie. Dann erreichte er unerkannt das Weite.(Uebrigens iſt es bei der geringen Entloh⸗ nung eines Wächters— 150 bis 220 Mark monat⸗ lich— auch nicht ſchwer, ihn eptl. zu beſtechen.) Unſichtbare Strahlen durchziehen den Raum Man geht deshalb immer mehr zur mechani⸗ ſchen Sicherung über, die hauptſächlich nach neuen Unterſuchungen Korns und Lewins durch Selenzellen ermöglicht wurden. Die Selen⸗Sicherung beſtand in früheren Jahren aus einem Lichtſtrahl, der durch den ſchutzbedürftigen Raum ging. Wurde dieſer Lichtſtrahl durch einen Körper verdunkelt, ſo erfolgte Alarm. Zur Eröffnung der Internationalen Meſſe in Mailand Der deutſche Pavillon auf der Mailänder Meſſe die am 14. April eröffnet wurde. Im deutſchen Pavillon werden neben Erzeugniſſen der deutſchen Induſtrie und Technik auch Kulturfilme vorgeführt. mehr gab, erſchoß er ſich. Zuvor aber hatte er ein umfaſſendes ſchriftliches Geſtändnis niedergelegt, das auch die letzten Unklarheiten beſeitigte. Zuretten war jedoch nicht mehr viel. Die Unterſuchung war nicht ſo ſchnell vorgeſchritten, wie es hier geſchildert wurde. Ein Abſchluß der Er⸗ mittelungen war erſt Ende 1929 möglich geweſen. Bis dahin hatte die engliſch⸗franzöſiſche Firma alſo ungehindert produzieren können. Jetzt ſtrengten wir einen Schadenerſatzprozeß an. Alle widerrechtlich ge⸗ machten Gewinne müßten zurückerſtattet werden. Aber die Methoden der Herſtellung waren ja inzwi⸗ ſchen längſt abgeſchrieben worden— und vorausſicht⸗ lich werden Strohfirmen in der Produktion fortfah⸗ ren. Der Schaden iſt in Wirklichkeit nie wieder gut zu machen.——— Von der Abwehr zum Angriff! Im Anſchluß an die Unterſuchungen wurde ich gefragt, wie man ſich künftig beſſer ſchützen ſolle. Dazu kann der einzelne wenig tun. Eine ſchärfere Beobachtung des Perſonals zieht meiſt nur dauerndes Mißtrauen und eine Ueberfülle falſcher Anzeigen nach ſich. Eine beſſere Sicherung gäbe al⸗ lein eine Verſchärfung der geſetzlichen Beſtimmun⸗ gen. Gewiß kann man ſich auch techniſch mehr vor Diebſtählen in Acht nehmen. Man begnügte ſich früher damit, die Geheimrezepte in Treſoren aufzu⸗ bewahren. Später ließ man dieſe Treſore außer⸗ dem noch durch Spezialwächter bewachen. Aber auch dieſe Bewachung kann beſeitigt werden. Im Laboratorium der Chile⸗Copper⸗Company der beiden Söhne des Millionärs Guggenheim wurde das erſt kürzlich bewieſen. Der dort kontrol⸗ lierende Wächter brachte ſich immer ſeinen Kaffee in einer Thermosflaſche mit und bewahrte ihn in ſeinem Wachtſtübchen auf. Und am 7. Dezember 1929 wurde das Laboratorium ausgeraubt, wobei man hauptſächlich die chemiſchen Geheimrezepte ge⸗ ſucht und gefunden hatte. Der Täter hatte zunächſt den Kaffee des Wächters vergiftet und abgewartet, bis dieſer getrunken hatte und dem Gift erlegen war. Beim Durchſuchen des Laboratoriums wurde er zwar noch von zwei Chauffeuren über⸗ raſcht; er ſchlug ſie mit dem Piſtolenkolben nieder Ein Theaterſchiff für die Oſtſeebäder Der Oſtſeebäderdampfer„Rugard“ ſoll von dem Stettiner Stadttheater mit einem Theaterraum ausgeſtattet und im Sommer mit einem Splelenſemble auf Fahrt in die deutſchen Seebäder geſchickt werden. Aber die Einbrecher fanden Möglichkeiten, den Strahl zu umgehen. Neuerdings verwendet man deshalb infrarote Strahlen, die dem menſchlichen Auge völlig unſichtbar und auch gegen Fehlalarm ge⸗ ſchützt ſind. Wirft man z. B. eine Papierkugel in den Strahl(alſo einem Körper, der etwa einem vor⸗ beifliegenden Infekt entſpricht), ſo erfolgt kein Alarm. Geht aber ein Menſch hindurch, ſo alarmiert der Apparat ſofort. Weitere Sicherungen ſind das Treſorpendel und die Lauſchanlage. Das Treſorpendel alar⸗ miert, ſowie der Treſſor berührt oder erwärmt wird — während die Lauſchanlage die Alarmſirenen aus⸗ löſt wenn im geſchützten Raume ein Geräuſch be⸗ ſtimmter Größenart auftritt. Ob all dieſe Sicherungen den Anforderungen der modernen Technik, die ſich ja auch auf dem Gebiete des Einbruchs vervollkommnet hat, ſtandhalten wer⸗ den, iſt eine Frage der Zukunft. Appell an den Reichstag Der Hauptſchutz gegen die Werkſpionage⸗Flut muß durch den Reichstag gegeben werden. Das heute gültige Geſetz, das den Induſtrieverrat be⸗ ſtraft, ſtammt aus dem Jahre 1909; aus einer Epoche alſo, die für die Induſtrieſpionage ſoweit zurückliegt, wie für die Kriegsführung etwa die Zeit der Befreiungskriege oder des Dreißigjährigen Krieges. Dieſes Geſetz ſieht Strafen bis zu einem Jahre Gefängnis oder Geldſtrafen vor. Das„Ge⸗ ſetz gegen den Verrat militäriſcher Geheimniſſe“ aber rechnet mit lebenslänglichen Zucht⸗ hausſtrafen. Iſt es nicht ein Widerſpruch, daß in einer Zeit, da unſere induſtriellen Geheimniſſe unſer ganzes Vermögen ſind, der Verrat eben dieſer Geheimniſſe mit einer geringfügigen Geld⸗ oder Ge⸗ fängnisſtrafe abgetan wird? Hier muß Aenderung geſchaffen werden! Der Richter, der oft die Schwere der Tat einſieht, kann heute auf nicht mehr als höchſtens ein Jahr Ge⸗ fängnis erkennen— und dieſe Strafe iſt für den Täter beſonders leicht tragbar, weil er weiß, daß er ſofort nach der Haftentlaſſung eine gute Stelle be⸗ kommt. Die Schäden aber, die uns durch Samstag, 18. April 1931 In afl tieverrat erwachſen, find ex meßlich. Solange wir konkurrenzfähig für den Weltmarkt ſind, können wir produzieren. In dem Moment aber, wo engliſche, franzöſiſche, amerikaniſche, tſchechiſche und polniſche Firmen, die nicht ſo durch Steuern und Reparationsabgaben belaſtet ſind wie unſere Ju⸗ duſtrie beginnen, mit unſeren eigenen Patenten ihrerſeits für den Weltmarkt zu produzieren und uns dadurch zu verdrängen, müſſen wir zu Betriebs einſchränkungen, zu Stillegungen ſchreiten— und neue Tauſende von Arbeitern werden brotlos! Die Frage der Werkſpionage, des Verrats indu⸗ ſtrieller Geheimniſſe, iſt deshalb nicht nur eine nationale, ſondern in erſter Linie eine ſoziale. Es iſt die Pflicht der Regierungen, ſchleunigſt neue, der heutigen Zeit entſprechende Geſetze zu erlaſſen, da⸗ mit der Richter dieſe Delikte gleich anderen ſchweren Verbrechen mit Zuchthaus beſtrafen kann. Wußten Ste ſchon? In den beiden Erdteilen Amerika und Europa be⸗ ziffert ſich der Verbauch an künſtlichen Augen auf ungefähr 1200 Millionen im Jahr. Der größte Teil hiervon wird für— Puppen verwendet. * In Paris werden alljährlich an 300 Millionen Franken für Parfüms ausgegeben. * In Tokio(Japan) exiſtieren 460 Poſtanſtalten. 1 In Indien werden gewiſſen Schlangenarten zum Rattenfang verwendet. Nach der Meinung der alten Griechen war der bei uns als Marienkäfer bezeichnete Käfer giftig, Das gleiche dachten ſie von dem Maulwurf. * Ein guter Pianiſt ſpielt 12 Noten in der Sekunde. * Eine beſondere Abart der Uiſtitiaffen beſitzt die Größe einer kleinen Ratte. * Die früher herrſchende Meinung, daß unſere Vor⸗ fahren von größerer Statur geweſen ſein ſollen, als wie deren gegenwärtig lebende Nachkommen, iſt längſt widerlegt. 5 Das warme Waſſer des Golfſtromes hat eine Mächtigkeit, die ſechzigmal ſo groß iſt, wie die Waſſer⸗ menge aller Ströme der Welt bei ihrer Mündung. * 1 Eine der ausgebreiteſten Pflanzenfamilien des tropiſchen und ſubtropiſchen Amerika bilden die Kakteen. Hiervon gibt es etwa 900 Arten. * Schon im Altertum legte man dem Nießen ge⸗ wiſſe Vorbedeutungen bei, die ſtets ein böſes Omen darſtellten. 1 Im neolytiſchen Grabfelde von Worms wurden Skelette von Menſchen aus der Steinzeit aufge⸗ funden. Die Maße der Skelette reichen von 1,90 m (für den Mann) bis 1,65 m(für die Frau). ö 2 Eine Ulme, die man wohl für die größte der Welt anſprechen kann, befindet ſich in Osnabrück. Der Umfang des viel zerklüfteten alten Baumes mißt über 12 Meter. Der erſte gelungene Raketenſtart in Osnabrück Der Anſchuß des Raketenmodells am Duemerſee bei Osnabrück. Oben: Der Konſtrukteur, Ing. Reinhold Tilling Der erſte als völlig gelungen zu bezeichnende Raketen⸗ ſtart fand am Duemerſee bei Osnabrück vor einer Menge geladener Gäſte ſtatt. Die Pulver⸗Raketen des Ingenieurs Tilling flogen bis in eine Höhe von 2000 m und landeten unbeſchädigt wieder im Gleitflug. Blick auf den Hafen von Barcelona wo es zu ſchweren Zuſammenſtößen zwiſchen Kommuniſten und republikaniſcher Polizei kam. 1 8 J 4 Samstag, 18. April 1931 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe 19. Seite/ Nummer 179 Tausende Mannheimer Mausfrauen loben die hervorragenden Durch seine vielseitigen Anwendungs möglichkeiten ist er für sie ein unentbehrlicher Helfer in der Küche, Die vorzügliche Konstruktion des neuen Doppelsparbrenners(D. R..), die bequem für Unter- und Oberhitze einstellbaren Schwenkbrenner in Tropfenform(D. R..) im Backofen, der gleichmäßig und locker gebackene Kuchen, die schönen saftigen und knusprigen Braten und besonders der geringe Gasverbrauch erwecken immer wieder die Bewunderung der Hausfrauen. Dienstag: 21: April, abends 8 Uhr, Mittwech, 22. 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Außer Miete E IIS a bet h von EnSZIand Schauspiel von Ferdinand Bruckner Inszenierung: Richard Dornseiff Bühnenbilder: Eduard Löffler Technische Leitung: Walther Unruh Anfang 19.30 Uhr Pers o n e n: Elisabeth von England Hermine Körner a. G. Cecil Hans Godeck Essex Erich Musil Bacon Willy Birgel Northumberland Gustl Römer-Hahn Southampton Bum Krüger Moun joy Karl Haubenreißer Walsingham Richard Dornseiff Suffolk Fritz Linn Coke Hans Finohr Gresbham Georg Köhler Plantagenet Hans Simshäuser Erzbischof Joseph Renkert Morland“ Hans Simshäuser Lady Anne Julie Sanden Lady Marr Anna Usell Philipp von Spanien Karl Marx Isabella Elisabeth Stieler Espinoza Wihbelm Kolmar Mariana S. I. Raoul Alster Idiaquez Karl Haubenreißer Tajo Joseph Renkert Kardinal Ernst Langheinz Mag- Atelier für vornehme Herrenkleldung M 7, 13 part. am Kaiserring Telephon 262 77 ſſangpeimof Maimarkt am., 4. und 5. Mai 1931. Aaupmam kur Phendau Mattpieh mit Prämtierung und Preisverteilung. 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Schflersteh Mätze 50 Pfennig in den bekannten orverkaufsstellen u. an d. Abenfikasse Freie Volksbühne E. V. 2 25 5 2 b 2 1 22. Apri Liüwe peng.15 Une ö Musensaal, Rosengarten Kurzes Gastspiel der großen Pariser Revue 50 Mitwirkende Ausschuß für Volksmusikpflege Montag, 20. April, 20 Uhr: 2. Sonder veranstaltung per Bad. Kammerchor unter Franz FPhllipp, die Mannheimer Frankfurt a. Maln Bläservereinigung mit Joseph Rosenstock. 20. April 1 Montag, 27. April, 20 Uhr: 4. Sinfoniekonzert E Nationaltheatererehester unter Eugen Jochum. 13. Juli Solist: Arnold Hess(Violine). Einführung: Pberts. 17. Augusti 8 12. Oktober 8 Die wenigen noch vorhandenen Karten werden mit Gültigkeit kür die beiden Konzert im Rosengarten ausgegeben. preise NM I. bis.50 Pferde- Märkte Noch zwei Konzerte Ladwiscaftl Halle Der Handel Sonntags verboten e am Montag, den 20. April, ab 16* 0 10 e larfs Nougeno 1 Harten 60 Pig. bis.50 bet Heckel. O 3, 10. im Mannheimer Musikhaus, O 2. 13, im Ver- Rehrsverein, im Rosengarten g N 1 2 Mannheimer Alter tumsverein Mittwoch, 22. April, 8½ Uhr abds. im groß. Saal der Harmonie, D 2, 6 Lichtbilder- Vortrag von Dr. Gustaf dacob bumtatzsche Adelsschlösse- In der Umgebung Mannheims 5 Anschſſeend orgentitche Raitgltederversammiung 2. Mal, Samstag, abds, 8 Uhr, Harmonie] rinziges Violin-Konzert Iprihode 0„Der neue Paganini“ 0 am Flügel: Otto A. Grael 35 Karten M. I. bis 5. bel Heckel, O 3, 10 1 j. Mannheimer Musikhaus, O 7. 13.— Zur gefl. Kenntnisnahme, daß tir am Samstag agend. den 18. April 1931 die Wirischaft „lum Neckarsirand“ Am Meßplatz 1 Am Meßplatz! mik schlachkfesk eröffnen werden. Zum Ausschank gelangt: Spezial- Bier Schwanengold- Teutsch Pilsner Maturreine Pfälzer-Weine Es ladet höflichat ein Karl Schwab und Frau 5372 5270 Der Unterricht hat wieder D pant ash Haatass Haba Samstag abend 8 Uhr Schule für Körperbildung Irmgard Mayer Iiimmm Neue Kurse Iiillilll für Erwachsene, und Kinder v. 4 jahr ab. 5 Fehreib⸗ Maschinen Stebderd— Porſeble Verlem und Verkauf Prelssbbeu 838 Kleine RSEẽ,uSͤmhlungen Ferbbnder, Koh en. papiere. Werksfeff für Alle Systeme. Büromaschinen Ges. Mannheim, 0.12 5 3 SN SEZ UG HORN ie ACHSE SCHNEE ee cbertstne Abenckussg für Benltstäte , Thüringer Geldglöcek chen, dle früheste, gelbfleischige Dellksteg-Nartoffel. Goldglöckchen ist nicht nur die früheste, sond. auch in Quel. u. Aus- 0 schen d. allerfeinste Speisekertoßel r Goldglöckechen Ubertraf in jeder Be- 4 5 5 zlehung dite Holländ. Erstellng durch frühe Reife. Güte u. höchste Erträge (150 Str. pro Morg keine Seltenheit.) 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