ſcheibenwi⸗ erradnabe, Bauteilk. , links. neu, für Motorrad, seitenwag, nit Motor, rad, gt. er⸗ g abzugeb. rſtr. 13⁴⁵ dlg. 2421 Kauf hr gt. Iu⸗ zuß. big 3520 ber. P 6, 20 — ut erhalt, geb. 2429 rſtraße il, chts. 3 hezngspreiſe: Durch Träger frei Haus monatlich RM..—, in unseren Geſchäftsſtellen abgeholt RM..50, durch die Poſt RM..— ſütlich Zuſtellgebühr.— Abholſtellen: Waldhofſtraße 6, dubüprinzenſtraße 42, Schwetzingerſtraße 19/20, Meerfeldſtraße 18, Je Friedrichſtraße 4, Fe Hauptſtraße 68, W Oppauer Straße 8, Erſcheinungsweiſe wöchentlich 12 mal. 50 Luiſenſtraße 1— Mannheimer General-Anzeiger Verlag, Redaktion und Hauptgeſchäftsſtelle: R 1,—6.— Fernſprecher: Sammel⸗Nummer 249 51 Poſtſcheck⸗Konto: Karlsruhe Nummer 175 90.— Telegramm⸗Adreſſe: Nemazeit Mannheim Anzeigenpreiſe: Im Anzeigenteil RM.— 40 die 32 mm breite Colonelzeile; im Reklameteil RM..— die 79 mm breite Zeile. Für im voraus zu bezahlende Familien⸗ u. Gelegenheits⸗Anzeigen beſondere Preiſe.— Rabatt nach Tarif.— Für das Erſcheinen von Anzeigen in beſtimmten Ausgaben, an beſonderen Plätzen und für telephoniſche Aufträge keine Gewähr.— Gerichtstand Mannheim, Einzelpreis 1 0 Pf, Iend⸗Ausgabe —— Die Ausfallbürgſchaft 170 prahtbericht unſeres Berliner Büros Berlin, 15. September. Die deutſch⸗ruſſiſchen Schlichtungsverhandlungen, die alljährlich ſtattfinden, beginnen am Donnerstag hörmittag. Von deutſcher Seite werden eine ganze Reihe von Differenzpunkten vorgebracht werden. Die keutſchen Anträge beziehen ſich insbeſondere auf die giage des Niederlaſſungsabkommens und dabei in erſter Linie auf die Revidierung der Arbeitsverträge mit Reichsdeut⸗ ſche n. Es iſt ja bekannt, daß über die Art, wie deutſche feichsangehörige von den hieſigen Sowjetorganen angeworben wurden und die Bedingungen, die man ihnen zuſagte, um ſie hinterher nicht zu halten, beteits wiederholt zu ſcharfen Auseinanderſetzungen gekommen iſt. Wahrſcheinlich werden die Ruſſen auch diesmal ihre alte Taktik einſchlagen und durch un⸗ berbindliche Verſprechungen die deutſchen Beſchwer⸗ hen abzutun verſuchen. Weitere Punkte, die von den deutſchen Vertretern zur Sprache gebracht werden ſollen, ſind die Ent⸗ Aung ſowjetruſſiſcher Ehefrauen von Reichs⸗ beutſchen aus der ſowjetruſſiſchen Staatsangehörig⸗ kelt, die Steuerverhältniſſe der Reichsdeutſchen, die Schwierigkeiten, die ſich bei der Durchreiſe von Reichsdeutſchen ergeben, die Ausfuhr des Vermö⸗ gens von ausziehenden Reichsdeutſchen und ver⸗ ſhledene andere Streitpunkte, ſo z. B. auch der über e vorſchrifts mäßige Mittetlung in Haftſachen. Man wird ſich dabei aus verſchie⸗ deen Vorfällen der letzten Zeit erinnern, daß die ſowletruſſiſchen Behörden die in dieſem Falle vorge⸗ ſthenen Friſten nicht eingehalten haben. Auch über lie Zulaſſung der Beteiligung deutſcher irmen in Rußland ſoll verhandelt werden. Auf wirtſchaftlichem Gebiet ſteht vor allem die Ver⸗ ſorgung der deutſchen Induſtrie mit beſtimmten Roh⸗ ſoffen zur Erörterung, dann der Tranſitpoſtpaket⸗ und Wagenverkehr. Von den Ruſſen iſt auf die Tagesordnung geſetzt worden lie Einreiſeerſchwerung von Sowjetbürgern nach Deutschland, der Schutz der Sowjetintereſſen in Deutſchland und verſchiedene zolltarifliche Wünſche. gerner verlangen die Ruſſen, daß die öffentliche 3 von ſowjetruſſiſchen Waren unter⸗ eibe. In dieſem Zuſammenhang iſt erwähnenswert, daß augenblicklich die mit Rußland laufenden Ge⸗ hüfte eine Milliarde Kaufpreis erreicht, wenn nicht überſchritten haben. Infolgedeſſen be⸗ Kuft ſich die Ausfallbürgſchaft des Reiches auf 40 0, die der Länder auf 300 Millio⸗ gen Mark. Wie wir von unterrichteter Seite er⸗ hren, beabſichtigt die Reichsregierung nicht über diefe Grenze hinauszugehen, da bei der Verknap⸗ kung des deutſchen wie des Weltmarktes die Ruſ⸗ ſen gar nicht in der Lage ſeien, große Kredite aufzunehmen. Im übrigen wird von zuständiger Seite betont, daß die Ruſſen ihren Bechſelverpflichtungen nachgekommen eien. Die xuſſiſchen Aufträge in dieſem Jahr ſtellen einen Wert von 680 Millionen Mark dar, Ur das nächſte Jahr ſind Aufträge im Werte von 0 Millionen vorgeſehen. die Länderminiſter beim Kanzler Nahtbericht unſeres Berliner Büros f 5 Berlin, 15. September. Heute vormittag haben Reichskanzler und Reichs⸗ Manzminiſter die Min iſter präſidenten lucht, wie ein Berliner Blatt irrtümlich gemeldet aß, die Finanzminister) der größten deutſchen Län⸗ let, von Bayern, Sachſen, Württemberg, Baden und Heſſen empfangen. Die Miniſterpräſidenten u, wie wir hören, Kanzler und Vizekanzler von den Ergebniſſen ihrer kürzlich in Stuttgart gepflo⸗ deten Beratungen unterrichtet. Dann iſt, wie ſich benken läßt, das preußiſche Sparprogramm ausführlich erörtert und einer lebhaften Kritik unter⸗ worfen worden. Die Länder haben dann ihre eigenen Sparvorſchläge vorgelegt, die ſie auf Grund der Er⸗ u preußiſchen Maßnahmen. Alle ſehen einſchnei⸗ fende Erſparniſſe beſonders auf perſonellem Gebiet bor Der ſächſiſche Miniſterpräſtdent hat bei der Ge⸗ leenheit noch einmal auf die außerordentliche Not⸗ dung, hier helfend einzugreifen, hingewieſen. Rüchtigung durch die Notverordnung zur Sanierung e baushalte ausgearbeitet haben. Dieſe Sparvor⸗ läge unterſcheiden ſich im weſentlichen kaum von ge Sachſens und die Zuſage der Reichsregie⸗ Dienstag, 15. September 193 Ganz London im Banne Gandhis Anwiderſtehlicher perſönlicher Zauber rotz ſeiner grotesken Häßlichkeit Drahtung unſ. Londoner Vertreters 8 London, 15. Sept. Mahatma Gandhi hat die Herzen Londons im Sturm erobert. Schon jetzt iſt der tiefe Ein⸗ druck, den ſeine Perſönlichkeit gemacht hat, unverkennbar. Zuerſt war es Neugierde, was 20 000 Menſchen am Bahnhof auf ihn warten ließ, was weitere Tauſende überall zuſammen⸗ trieb, wo der Mahatma erwartet wurde. Jetzt iſt bereits Hochachtung und in vielen Fällen Verehrung an die Stelle der Neugierde getreten. Mahatma Gandhi Der halbnackte Fakir, der demütig unter den Aermſten der Armen Quartier genommen hat, der jedes Paktieren mit leichtem Lächeln ablehnt, iſt dem Londoner Volk bereits zum Idol geworden. Gandhi liegt. iſt nach London gekommen, um Indiens politiſche Freiheit zu verlangen, aber man hat den Eindruck, daß ihm viel mehr an geiſtiger Freiheit So iſt Politik für ihn nur ein Mittel zum Zweck. Ich hörte, wie Gandhi einen weltbekannten Journaliſten abkanzelte, der eine harmloſe Anekdote wiederholt hatte, nach der Gandhi ſich vor dem Prinz von Wales verbeugt haben ſoll, als dieſer in In⸗ dien war.„Wie können Sie es wagen, zu glauben, ſagte Gandhi vorwurfsvoll, daß ich mein Knie vor der Unverfrorenheit der Macht beuge“. Dies waren ſeine eigenen Worte und man hatte den Eindruck, daß kein Vorwurf Gandhi ſo ſchwer treffen kann, als der, daß er nicht mit jeder Faſer ſeiner Perſon nach der Botſchaft der Armut lebe, die er verkündet. In dieſer Richtung liegt auch ſein Einfluß auf die round table-Konferenz, an der er geſtern zum erſten Mal teilnahm. Der Kreis der runden Tafel iſt jetzt komplett, doch Gandhi überragt weitaus alle An⸗ deren. Man möchte wünſchen, daß ſich das Bild der geſtrigen Sitzung im Palaſt von St. James in das Bewußtſein von Millionen Menſchen eingrabe. Unter den Augen der Beherrſcher des dritten Teiles der Erde ſaßen hier Könige, Fürſten, Ju riſten und Politiker, die Elite Indiens und unter ihnen ein Fakir im Lendenſchurz, der ſich weigerte, ein Wort zu ſprechen, weil er vor zwölf Jahren ein Gelübde getan hat, niemals am Montag den Mund aufzutun. Dieſer Mann beherrſchte die Tafelrunde trotz ſeines Schweigens, trotz feiner Armut und groteſken Häßlichkeit, trotzdem er nicht die geringſte Anſtrengung machte, um Effekt zu erzielen. Das bemerkenswerte iſt, daß er ſelbſt in dieſem Kreiſe nicht wegen ſeines politiſchen Einfluſſes auf die größte Partei Indiens, den Nationalkongreß, ſo hoch geachtet wird, ſondern wegen ſeines per⸗ ſönlichen Zaubers. Vor ihm ver beugen ſich alle. Es bleibt abzuwarten, ob die politiſchen Beratun⸗ gen, die heute beginnen, Gandhis Forderungen Ge⸗ nüge tun können. Er ſelbſt iſt peſſimiſtiſch und die Ausſichten ſind in der Tat ſehr ſchlecht. Was eine Einigung erzielen kann, iſt nur die Gewißheit, daß der paſſiye Widerſtand in Indien jeden Tag wieder aufleben kann, ſobald Mahatma Gandhi die Tafel⸗ runde verläßt. FFC ͤ C ͤ ñðVbFVPVPbPwVwVwVwVwVwPcPwPcPGPwCGcGPcGcGccccCcc—ccCccc————PPP———PꝓPcꝙcꝙcꝙcœ————PP————PPP—PP—————Pꝓ—PPPꝓP————PꝓPꝓ—————————————(— p————jßçꝙ—i᷑ Franzö ſiſch⸗italieniſche Flotten⸗ verſtändigung? Drahtung unſeres Pariſer Vertreters . Paris, 15. Sept. Die Formeln, die den neuen franzöſiſch⸗italieni⸗ ſchen Flottenbeſprechungen in Genf zugrunde liegen, ſind bisher ſtreng geheim gehalten worden. Der Genfer Vertreter des„Echo de Paris“, das be⸗ kanntlich dem franzöſiſchen Armee⸗ und Flottenkom⸗ mando beſonders nahe ſteht, glaubt jedoch mitteilen zu können, daß Frankreich zu erheblichen Entgegenkommen bereit iſt. So ſoll man ſich im Admiralsſtab entſchloſſen haben, nicht mehr alle Anſprüche aufrecht zu erhalten, die gelegentlich des franzöſiſch⸗talieniſchen Vertragsabſchluſſes vom 1. März vom franzöſiſchen Unterhändler aufgeſtellt wurden. Es heißt jetzt, daß Frankreich bezüglich ſeines Anſpruchs, in den Jahren 1934, 1985 und 1936 den Bau von 60 000 Tonnen franzöſiſcher Kreuzer für die Schiffe zu beginnen, die im Jahre 1926 die Altersgrenze erreichen würden, zu einem Vergleich bereit wären. Pertinax erhebt auch die Frage, ob Frankreich vielleicht auf 30 000 Tonnen Unterſeeboote verzichten könnte, um die Re⸗ gierung von Rom umzuſtimmen. In Frank- reich ſei das U⸗Boot ſowieſo aus der Mode gekommen. Das„Echo de Paris“ bezweifelt allerdings gleichzeitig, ob das franzöſiſche Parlament dieſe Kon⸗ zeſſionen zulaſſen würde, die eine neue Verringerung des franzöſiſchen Flottenvorſprungs vor Italien be⸗ deuten würden. Dieſer Vorſprung ſei ſchon auf Grund des Vertrages vom 1. März außerordentlich gering geweſen. Bei dieſer Gelegenheit ſtreift das „Echo de Paris“ die Möglichkeit, das Geſpenſt eines Mittelmeer⸗Locarno zu neuem Leben zu entfalten, glaubt aber nicht, daß die franzöſiſchen Deputierten hierdurch zu Konzeſſionen bereiter geſtimmt würden. Mutter mit zwei Söhnen ermordet aufgefunden Weſel, 15. September. Eine furchtbare Bluttat iſt in der letzten Nacht in dem kleinen landwirtſchaftlichen Ort Bruenen begangen worden, In einem Wäodſchen fand man dort das Fahrrad des Schmiedemeiſters Behling. Als der Beſitzer benachrichtigt werden ſollte, machte man die ſchauerliche Entdeckung, daß Frau Behling ſowie ihre beiden Söhne im Alter von 18 und 15 Jahren mit durchſchnittener Kehle in ihren Betten lagen. Die Mutter und einer der beiden Söhne wieſen außerdem noch Spuren eines Eudroſſelungsverſuches und der zweite Sohn noch eine Schußwunde au. In der Wohnung des Schmiedemeiſters wurde auf dem Tiſch ein Zettel gefunden, der die wenigen Worte enthielt:„Es iſt drei Uhr, mein Mann iſt noch nicht zurück.“ Die Polizet iſt eifrig bemüht, den Verbleib des Schmiedemeiſters, der ſich eines guten Rufes erfreute, und mit ſeiner Familie in beſtem Einvernehmen lebte, feſtzuſtellen. Behling hatte geſtern abend ſeine Wohnung verlaſſen, um einen Nachbarn zu beſuchen. Von dieſem Beſuch iſt er nicht wieder zurückgekehrt. 55 f a Eine Verzweifelte tötet ſich und ihre Kinder — Bernburg, 15. Sept. In der vergangenen Nacht hat ſich die 41 Jahre alte Ehefrau des Juſtizwacht⸗ meiſters Liewers zuſammen mit ihren 12 und 10 Jahre alten Kindern durch Gas ver⸗ giftet. N b Der Mann, ein früherer Muſiker, hatte ſeine Familie durch übermäßigen Alkohol⸗ und Zigaretten⸗ genuß in Schulden geſtürzt. Als der Mann abends noch einmal in ein Gaſthaus ging, dichtete die Frau die Wohnung ab und machte ihrem und ihrer Kinder Leben ein Ende. 142. Jahrgang— Nr. 426 Die Konflikte und Geſchäfte mit Rußland Ein intereſſantes Programm für die unmittelbar bevorſtehenden deutſch⸗ruſſiſchen Schlichtungsverhandlungen in Berlin Deſterreich muß mehr als 400 Millionen erſparen Der Heimwehrputſch und der Kampf um den Bundespräſidenten Wien, 14. September. Ein leiſes Grauen geht durch Oeſter⸗ reich. Was wird der nahende Winter des Mißver⸗ gnügens bringen, da es doch ſchon im letzten Früh⸗ jahr und Sommer keine Luſt war, zu leben? Man ſpricht von etwa 400 000 Arbeitsloſen, wobet es ſich zum Teil um Menſchen handelt, die bereits ſeit Jah⸗ ren vergeblich nach Beſchäftigung Ausſchau halten und die Gefahr laufen, nicht bloß wirtſchaftlich, ſon⸗ dern auch ſeeliſch zu verelenden. Für die Jugend, die hoffnungslos heranwächſt, ſind längſt keine Plätze mehr frei und aus allen Berufen tönen dieſem un⸗ glücklichen Geſchlechte verſtärkte Warnungsrufe ent⸗ gegen. Beſonders in den Sphären des Mittelſtan⸗ des herrſcht ſchon jetzt eine beängſtigende Ueber⸗ füllung und viele tüchtige Aerzte und Advokaten nagen am Hungertuch. Trotzdem hat die Radikalt⸗ ſierung der Bevölkerung noch nicht jene beklagens⸗ werten Fortſchritte gemacht, die in anderen Ländern zu verzeichnen ſind. Die Kommuntiſten und Na⸗ tionalſoztaliſten laſſen es natürlich nicht an geſteigerten Anſtrengungen fehlen, aber ihre Erfolge ſind bisher gering. Doch wie lange wird die Wider⸗ ſtandskraft gegen das von links und von rechts ver⸗ breitete Gift unvermindert fortbeſtehen können? Das große Spaxen des Staates ſoll nun einſetzen, der Bund allein muß im Mudgetjahr 1932 etwa 420 Millionen Schilling erſparen. Auf eine gewiſſe Einſchränkung war man aller⸗ dings vorbereitet, aher die Höhe der notwendig gewor⸗ denen Kürzungen überraſcht. Oeſterreich befindet ſich in der mißlichen Lage, der Bank von England in wenigen Wochen 150 Millionen Schilling zurückzah⸗ len zu müſſen. Die B. J. Z. in Baſel hat 100 Mil⸗ lionen kurzfriſtig zu fordern. Dieſe beiden Beträge ſollen vom Ausland möglichſt raſch zur Verfügung geſtellt werden. Darüber hinaus möchte der Staat endlich die zweite Tranche der ihm ſchon vor Jahres⸗ friſt bewilligten Inveſtitionsanleihe unter Dach und Fach bringen. Zu dieſem Zwecke finden in Genf wich⸗ tige Verhandlungen ſtatt, zumal da ſich Oeſterreich— wenn auch nicht in aller Form— an den Völkerbund um Hilfe gewendet hat. Die Entſcheidung liegt bei dem Bankier der Welt, bei Frankreich, das jetzt, nach⸗ dem der Zollunionsplan durchkreuzt iſt, zur Ab⸗ wechſlung wirtſchaftliche Wünſche zu hegen ſcheint. Jedenfalls legt der ehemalige Finanzminiſter Dr. Juch, der die Wiener Regierung in Genf vertritt, den allergrößten Wert darauf, daß er auf die Sicherung des Gleichgewichtes im nächſtjährigen Budget hin⸗ weiſen kann. Leider läßt es ſich nicht leugnen, daß Oeſterreich ſeinen Staatshaushalt zu üppig geſtaltet hat, daß die Aufwendungen unverantwortlich und ohne kluge Bedachtnahme auf die bevorſtehenden mageren Zeiten erhöht worden ſind. Im Jahre 1926 betrugen die Geſamtausgaben des Bundes 1050 Mil⸗ lionen, 1929 hielt man bereits bei 1985 Millionen. Im Budget für 1931 waren die Geſamtaufwendungen mit 2302 Millionen Schilling vorgeſehen. Erſtaun⸗ licher Weiſe vermochte die Volkswirtſchaft dieſe ge⸗ waltige Laſtenvermehrung eine Weile zu ertragen, obwohl das Geſpenſt der Kriſe umherſchlich. In die⸗ ſem Jahre des Unheils iſt jedoch der von allen Ein⸗ ſichtigen prophezeite Erſchöpfungszuſtand eingetreten und es kann nur mehr mit Eingängen bis zu 1970 Millionen gerechnet werden. Mit anderen Worten: Die Verhältniſſe erzwingen einen Rückgang auf das Haushaltsniveau von 1929, ſoferne man ohne Fehl⸗ beträge auskommen will. Unter dem Drucke der un⸗ liebſamen Genfer Nachrichten hat ſich der Hauptaus⸗ ſchuß des Nationalrates, der in den Ferien das Par⸗ lament vertritt, auch entſchloſſen, die Herſtellung bes Gleichgewichtes zwiſchen den Einnahmen und Aus⸗ gaben als oberſtes Gebot zu verkünden und„weſent⸗ liche Erſparungen“ anzuordnen. Im Sinne dieſes Beſchluſſes iſt dem Generalkommiſſär für Erſparun⸗ gen, Dr. Löbell, vom Bundeskanzler Dr. Bureſch ſofort der Auftrag erteilt worden, alles Erforderliche in die Wege zu leiten und bis zum 25. ds. Mts. nicht allein allgemeine Richtlinien aufzuſtellen, ſondern gleich die notwendigen Geſetzes⸗ und Verordnungs⸗ entwürfe auszuarbeiten. Soweit, ſo gut. Wie und wo aber ſollen die mehr als 400 Millionen erübrigt werden? In Genf ſcheint man die Kürzung der Perſonalausgaben, die Vermin⸗ derung der ſozialen Aufwendungen, die Verringe⸗ Seite/ Nummer 426 Neue Mannheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe rung, wenn nicht überhaupt die Einſtellung der Bau⸗ ten, Anſchaffungen und Arbeiten für den Staat und ähnliche Beſchränkungen für wünſchenswert zu halten. Indes, die Praktiker haben andere Anſichten als die Theoretiker; die öſterreichiſchen Politiker denken an⸗ ders als die Fachleute an den grünen Tiſchen in der Ferne. Von den Großdeutſchen wird erklärt, daß weitere Opfer der öffentlichen Angeſtellten, die ſich erſt im Sommer Abſtriche auferlegen laſſen mußten, untragbar wären. Die Sozialdemokraten ſtellen ſich ſchützend vor die Arbeitsloſenunterſtützung und ſchlie⸗ ßen auch die Angeſtellten in ihr Herz. Sie haben heute ein ſehr langes„Programm zur Bekämpfung der Arbeitsloſigkeit“ vorgelegt, das aber neben man⸗ chen beachtenswerten Vorſchlägen viel Utopiſches ent⸗ hält. Es wird alſo nicht leicht ſein, den goldenen Mit⸗ telweg der innerpolitiſchen Verſtändigung zu finden, aber es muß gehen. Bundeskanzler Dr. Bureſch will ſelbſt in Genf die entſprechenden Schritte unterneh⸗ men, um bei den maßgebenden Faktoren dafür Ver⸗ ſtändnis zu erwecken, daß man Oeſterreich nicht nach der Schablone behandeln darf, ſondern daß man ihm bei der Ordnung ſeiner finanziellen Angelegenheiten einigen Spielraum laſſen muß. So haben gerade die allerletzten Ereigniſſe gelehrt, daß zum Beiſpiel der radikale Abbau des Bundesheeres beziehungsweiſe die völlige Auflaſſung wohlerwogen ſein will. Der Heimwehrputſch in Oberſteiermark, dieſe Ueberraſchung des Sonntag darf allerdings nicht zu ernſt genommen werden. Er iſt eine Tragi⸗ komödie und veranſchaulicht, wohin ein hemmungs⸗ loſes verantwortungsbares Führertum zu geraten vermag. Die Heimwehren, die ausgerechnet von Judenburg, dem Wohnorte ihres Kommandanten Dr. Pfrimer aus die Republik ſtürzen, die Re⸗ gierung abſetzen und die Macht an ſich ziehen woll⸗ ten, waren einſt eine Hoffnung der ordnungslieben⸗ den bürgerlichen Kreiſe und dazu beſtimmt, die Ruhe im Staate und die Geſetze zu ſchützen. Durch die Streitigkeiten der Führer und durch die öde Phraſenhaftigkeit der Reͤdner wurde jedoch ein in⸗ nerer Zerſetzungsprozeß begünſtigt, der die ſo erwartungsvoll aufgebaute Organiſation zermürbt, zerſplittert hat. Seit den letzten National⸗ ratswahlen, die den erſehnten Mandatsgewinn nicht brachten und vor allem die„Zerſchmetterung der Marxiſten“ vollſtändig vermiſſen ließen, iſt der bür⸗ gerliche Heimatſchutz der Auflöſung nahe gekommen. Nun haben die engeren Freunde Dr. Pfrimers noch in letzter Stunde zu einem Schlag ausgeholt und damit den Boden unter ihren eigenen Füßen weg⸗ geſchwemmt. Wie ſchwach auch die Staatsgewalt in Oeſterreich iſt— ſo ſtark iſt ſie noch immer, um mit großſprecheriſchen überhebungsvollen und dabei kindiſchen Menſchen vom Schlage Dr. Pfrimers fertig zu werden. Dieſen kleinen wenigbeſchäftigten Provinzadvokaten iſt eben Muſſolini zu Kopf ge⸗ ſtiegen. Ohne poſitives Programm, ohne klare Vor- ſtellung von den Aufgaben einer Regierung, ganz und gar der kraftmeieriſchen Phraſe, hinter der nichts ſteckt, verfallen, möchten einige Deſperados mit dem„Hahnenſchwanz“ gerne Schickſal ſpielen. Wie es in den Köpfen derer um Dr. Primer ausſieht, hat erſt jüngſt der von Dr. Seipels Gnaden im vorigen Jahr ſogar zum Innenminiſter empor⸗ gehobene jugendliche Starhemberg durch ein wüſtes Geſchimpfe verraten. An„Stelle der Menſchen kam eine Horde von Gaunern und Falotten“, erklärte der merkwürdige fürſtliche Sprößling,„die nichts anderes können als Steuern einheben.“„Wir haben kein Intereſſe an der Ruhe und Ordnung von heute“, fuhr er fort, indem er das Parlament als„Pakelbude“ verhöhnte und den erbittertſten Kampf gegen die„Berufspolitiker“ an⸗ kündigte. Dr. Steidle, der eigentliche Schöpfer der Heimwehrbewegung, hat wenigſtens ſtets einen mög⸗ lichen Ton angeſchlagen, doch ſeine rebelliſchen Jünger lieben es, die wilden Kerle zu mimen. Be⸗ ſonders in Oberſteiermark iſt man ſtets radikal ge⸗ weſen und dort wurde auch bereits vor Jahresfriſt, bei hellichtem Tage, ſo wie ein Jahrmarktsfeſt, ein Putſch vorbereitet, den ein waſchechter General a. D. militäriſch leiten wollte. Als die kindiſch angelegte Revolte im Nationalrat zur Sprache kam, war ſie auch ſchon erledigt. Diesmal hat man das Ueber⸗ raſchungsmoment gewahrt und das bewaffnete Heim⸗ wehraufgebot wenigſtens beſſer organiſiert Allgemeine Unzufriedenheit mit Genf Scharfe Kritik der Verſchwendungs⸗ und Streitſucht Drahtung unſeres eigenen Vertreteks Genf, 15. Sept. Die Unzufriedenheit der Mitgliedsſtaaten über die koſtſpieligen und fruchtloſen Fachkon⸗ ferenzen, die ſeit Jahr und Tag hier abgehalten werden, kam in der Budgetkommiſſion des Völker⸗ bundes zum ungeſtümen Ausdruck. Die Vertreter Hollands, Belgiens, der Schweiz, Skandinaviens, Spaniens, Südamerikas kritiſierten die än Verſchwen dung grenzenden Ausgaben für Konferenzen ſehr heftig und verlangten die Durchführung eines großen Sparprogramms. Der Vertreter Japans gab zu verſtehen, daß das Intereſſe der nichteuropäiſchen Staaten an der Genfer Inſtitution zuſammen⸗ ſchrumpfe.„Hier wird von nichts anderem als von europäiſchen Streitigkeiten geſpro⸗ chen“, erklärte er.„Die übrige Welt tritt hier in Genf ganz zurück.“ Auch die Herabſetzung der Gehälter für die hohen Beamten des Generalſekretariats kam zur Sprache. Anträge zur Reorganiſierung des General⸗ ſekretariats liegen in dieſem Jahre nicht vor. Es bereitet ſich jedoch in der Kuliſſe eine Aktion vor, die darauf abzielt, nach Schaffung der Untergeneralſekre⸗ tärspoſten die Stelle des Generalſekre⸗ tärs dem Vertreter eines Kleinſtaates zu übertragen und dieſer Perſönlichkeit einen franzöſiſchen oder engliſchen Mitarbeiter zu geben. Dieſe Reformpläne ſollen in dem Sinn erweitert werden, daß auch die ſogenannten Büros des Gene⸗ ralſekretärs und deſſen Vertreters eine gemiſcht nationale Zuſammenſetzung erhalten. Franzöſiſche Hilfsbereitſchaft Drahtung unſeres eigenen Vertreters = Genf, 15. Sept. Der franzöſtſche Handelsminiſter Rollin hat geſtern in einer Rede, die er vor den Mitgliedern der franzöſiſchen Handelskammer in Genf hielt, über die wirtſchaftliche Tragweite franzöſiſch⸗ deutſcher Annäherungsbeſtrebungen geſprochen. Er wies darauf hin, daß die Lage in Deutſchland und Mitteleuropa ſehr ernſt ſei und ſich im Winter noch verſchlechtern werde. Es müßten ſo raſch wie möglich Maßnahmen getroffen werden, und der Völkerbund ſei dazu berufen, ſofort in Aktion zu treten. Er wies auf deu franzöſiſchen Vorſchlag hin, große internationale öffentliche Arbeiten zu orgauiſieren und betonte, daß Frankreich be⸗ reit wäre, ſich an der Finanzierung derar⸗ tiger großer Unternehmungen zu beteiligen. Doch dies allein ſei nicht hinreichend. Es müſſe auch die Politik der Induſtrie⸗ und Handels⸗ ententen über die Grenzen hinweg einer Ver⸗ wirklichung zugeführt werden. Rollin ſprach auch über die öſterreichiſche Kriſe und ſagte, daß er eine Ankurbelung franzöſiſch⸗öſterreichiſcher Wirtſchaftsverhandlungen für notwendig halte. Es iſt wahrſcheinlich, daß in der Debatte über die europäiſche Union, die heute in der 6. Völkerbunds⸗ kommiſſion beginnt, von franzöſiſcher Seite Pläne vorgetragen werden, wie ſie Handelsminiſter Rollin in der hier ſkizzierten Rede entwickelt hat. Nur wirtjthaftliche Probleme im Europa-Ausſchuß? Drahtung unſeres eigenen Vertreters Genf, 15. Sept. Vor der 6. Kommiſſion des Völkerbundes, die ſich heute mittag mit dem Aufbau des Europakomitees und ſeinen dringlichen Aufgaben beſchäftigte, gab Reichsaußenminiſter Dr. Curtius eine Erklärung folgenden Inhalts ab: „Deutſchland legt entſcheidenden Wert darauf, daß ſich der Europaaus⸗ ſchuß bis auf weiteres nur mit wirt⸗ ſchaftlichen Problemen befaßt. Die Not ſei aufs höchſte geſtiegen. Man müſſe die Politik zu⸗ rückſtellen und alle Kräfte auf eine Linderung der ſchweren Wirtſchaftskriſe konzentrieren. Pläne, die darauf abzielen, nichteuropäiſche Staaten zur Mitarbeit heranzuziehen, ſollte man vertagen. Dr. Curtius beantragte dann die Bildung von Der Putſch wird hoffentlich das eine Gute haben, daß er die Parteien in Wien zur Vernunft bringt, daß er ihr Gewiſſen ſchärft. Hat man doch eben jetzt damit begonnen, das Volk zur Wahl des Bundespräſtdenten für den 18. Oktober auf⸗ zurufen. Früher wurde das öſterreichiſche Staats⸗ oberhaupt durch die Bundesverſammlung, daher in⸗ dirett gewählt. Ende 1929 kam eine Reform der Verfaſſung zuſtande, die mit dieſem Modus, der ſich gut bewährt hatte— man denke an Dr. Hainiſch und Dr. Miklas—, aufräumte und die Ausleſe dem Volke unmittelbar überantwortete. Dr. Seipel, der ſich den Weg zur Bundespräſidentſchaft bahnen wollte, ſetzte die Aenderung durch. Gewiß, ſie war theoretiſch ein Fortſchritt, ein demokratiſcher Akt. Ebenſo gewiß aber iſt. daß Oeſterreich jetzt Ruhe braucht, daß es keine lärmende, aufwühlende Agi⸗ tation verträgt, ganz abgeſehen davon, daß die Koſten Berliner Oper Von Oscar Bie Die neue Direktion Karl Ebert in der Städti⸗ ſchen Oper brachte als erſten größeren Abend michts Geringeres heraus als die„Götter däm⸗ merung“. Man hatte ſie vollkommen neu einſtu⸗ diert, obwohl ſie nicht lange vorher in der Lindenoper auch neu einſtudiert erſchienen war. Hier liegt unbe⸗ dingt ein Ueberfluß an gleichen Werken vor, denn es iſt nicht nötig, daß eine Stadt wie Berlin zwei Göt⸗ terdämmerungen hat. Freilich beſchränkte ſich die Städtiſche Oper in den äußeren Mitteln ſehr, wenn ſie auch niemals die Sparſamkeit der lieben, alten Krolloper erreichen wird, die beiſpielsweiſe die ge⸗ ſamte Szenerie und Koſtümierung von Janaceks To⸗ kenhaus für nur tauſend Mark beſorgte. Die ſtädtiſche Götterdämmerung arbeitete ſo ziem⸗ lich mit ſtiliſierten Bildern, die Vargo nicht ohne Geſchick entwarf. Stil iſt immer billiger als Natura⸗ lismus, möge er auch nicht ganz zu Wagner paſſen. Vargo nimmt eine beſtimmte Felsformation, die er überall bei den Gibichungen durchführt und mit der er die Gliederung der Bühne ſehr ſinnfällig organiſiert. Der Fels, ein klein wenig kubiſtiſch, wird ſein Grund⸗ leitmotiv, und zwar ſo konſequent, daß er jedes Grün verwirft, ſogar beim Baum der Brünnhilde und auch bei der Jagd vor Siegfrieds Tod. f Der Regiſſeur Krauß, im Einzelnen oft ſehr kon⸗ venttonell, vermeidet im Großey dieſelbe Konvention ſehr glücklich, auch bei dem Trauerzuge Siegfrieds. Der Weltuntergang zuletzt, unklar zu ſehen wie im⸗ mer, iſt allerdings wieder großes Operntheater mit übermäßigem Flammenmeer— doch bleibt dann die ruhige, lyriſche Rheinlandſchaft zurück, verſöhnlich wie das Orcheſter. In der Geſchichte der Ringinſzenie⸗ rungen hat dieſe Form der Städtiſchen Oper immer⸗ hin ihre Bedeutung. Aber es wäre nicht die Rede davon, wenn nicht die muſikaliſche Leiſtung diefen Abend zu einem der beſten Inſtituts erhoben hätte. Stiedry hat eine großzügige und zugleich detail⸗ erte Art, die Symphonie dieſes Dramas auszubrei⸗ ten, mit beſonderen Höhepunkten bei Siegfrieds To⸗ esmuſik, bei der Rheinfahrt, bei jenem wundervollen ſchenſpiel, das der Waltraute⸗Szene vorangeht. traute, die O in, in der unvergleichlichen Unterausſchüſſen zum Studium der wichtig⸗ ſten Wirtſchaftsprobleme. Er empfahl die Prüfung des ruſſiſchen Nichtangriffspaktvorſchlages auf wirt⸗ ſchaftlichem Gebiete einer Prüfungskommiſſion zu übertragen, die aus den europäiſchen Mitgliedern des Völkerbundes und aus den noch nicht im Völ⸗ kerbund aufgenommenen Staaten zu bilden ſei. Nach der Rede des Reichsaußenminiſters Dr. Curtius ergriff Briaud das Wort, um ſich für die Fortführung der Arbeiten des Europaausſchuſſes einzufetzen. Briand erklärte, daß bereits im Vor⸗ jahr der Beſchluß gefaßt worden ſei, die Tätigkeit des Europaausſchuſſes über das erſte Geſchäftsjahr hinaus zu erklären. Deshalb ſehe er nicht ein, wes⸗ halb man heute dieſe Frage zur Diskuſſion ſtellen wolle. Es ſei richtig, daß der Europaausſchuß ſich Kbernommen habe, aber reer der Volkswahl— es würden zwei Abſtimmungen unvermedilich ſein— etwa vier Millionen Schilling verſchlängen. Deshalb ſprachen ſich die Beſonnenen dafür aus, die Bundesverſammlung noch einmal die Ausleſe vornehmen zu laſſen und die Sozialdemo⸗ lraten waren bereit, eine diesbezügliche Geſetzes⸗ änderung, die eine Zweidrittel⸗Mehrheit erfordert, gutzuheißen. Indes, die Chriſtlichſozialen haben ſich an den Buchſtaben geklammert und Dr. Miklas, den bisherigen Bundespräſidenten, für die Volks⸗ wahl auſgeſtellt, ohne die Zuſtimmung der übrigen bürgerlichen Gruppen und damit eine Einheitsfront zu erreichen. Im Gegenteile! Die Sozialdemokra⸗ ten treten für Dr. Renner, den erſten Kanzler der Republik, ein. Soll nun der Kampf beginnen? Der ſteiriſche Heimwehrputſch mahnt zur Einkehr, zur Betrauung der Bundesverſammlung oder zur Ver⸗ tagung R. Ch. Pracht ihres Organs, Brünnhibde, der Binder⸗ nagel, geſanglich ſehr gewachſen, Hagen, der herr⸗ liche Baß Andreſen, allen Dresdnern wohlbe⸗ kannt, Gunther der immer vorzügliche Rein mar, und als Siegfried ein neuer Tenor, Karl Hart⸗ mann, der wohl die rechte Art und Auffaſſung be⸗ ſitzt, noch etwas ſchwach an Stimme iſt, jedoch ſicher⸗ lich eine gute Zukunft hat. * Die erſte Neuaufführung der Linden⸗ oper war eine Wiederaufnahme des„Pfeifer⸗ tags“ von Schillings, den er für dieſen Zweck recht bedeutend umgearbeitet hat. Die Oper iſt jetzt faſt fünfunddreißig Jahre alt und man wird ſich nicht wundern, daß ſie ihr Alter nicht ganz verleugnen kann. Wie man ſich vielleicht erinnert, ſpielt ſie im Elſaß unter den mittelalterlichen Pfeifern und be⸗ handelt das Schickſal zweier fahrenden Geſellen, von denen der eine der verſtoßene Sohn des Fürſten iſt, der andere ein Draufgänger, der einmal dem un⸗ freien Los ſeines Standes ein Schnippchen ſchlagen will und ſich totſagen läßt, um erſt recht zu leben und zu lieben. In dieſem dankbaren muſikaliſchen Milieu hat Schillings jetzt den Text des Grafen Sporck ſo ver⸗ ändert, daß der Scheintod des Pfeifers nicht mehr ſo offen und klar auf die Bühne kommt, ſondern ein bißchen vorſichtig eingeleitet und ausgelöſt wird. Die Pſychologie wird dadurch nicht viel beſſer: dieſe ganze Geſchichte vom Grafen Rappoltsſtein und ſeinem Sohne Ruhmland und ſeiner Tochter Herz⸗ land geht uns heute nicht mehr recht ein. Der Wert iſt in der Muſik geblieben. Schillings war auch damals weniger ein Dramatiker als ein Sinfoniker und ſo ſind die großen Enſembleſätze, die Einzüge, die Chöre, die Quartette, die Finales und das Zwiſchenſpiel von des Spielmanns Leid und Luſt die wirkſamſten Stücke, bewundernswert in der Kunſt des Satzes, wie ſie ein Achtundzwanzig⸗ jähriger damals beherrſchte. Kleiber dirigiert mit letztem Geſchmack und Stilgefühl, Wittriſch, der ſich hervorragend entwickelt, iſt der Tenor, Dom⸗ graf⸗Faßbaender iſt der Bariton, die Hei⸗ dersbach und die Perras ſind die beiden Bräute, aber am allerſchönſten ſind vielleicht die Chöre. Die ſehr boriginellen Dekorationen ſchuf Pankok, mittelalterliche Bilder, halb nur in * man könnte jetzt durch eine entſprechende Einſchränkung und Alaru des Arbeitsgebietes Abhilfe ſchaffen. Briand tür. digte an, daß er einen Antrag in dieſem Sinne 5 Namen Frankreichs einbringen werde. 5 Nach Briands Erklärungen kam ein franzöſt⸗ italieniſcher Entſchließungsantrag zuſtande, der die Fortdauer des Europaausſchuſſes und das Zufam⸗ menwirken dieſes Ausſchuſſes mit dem Völkerbund beantragt. Zur Prüfung dieſer Entſchließung wurde ein Unterkomitee eingeſetzt, das heute nachmittag zu⸗ ſammentritt. Briand- Curtius Drahtung unſeres eigenen Vertreters = Genf, 15. September. Auf dem Journaliſtenbankett zeigte ſich wieder der große Redner Briand. Er ent⸗ ſchädigte die Preſſe, die über ſeine kühle Völker. bundsrede enttäuſcht war, durch eine glänzende Anti kriegsimproviſation. Reichsaußenminiſter Dr. Cur⸗ tius folgte Briands Spuren. Die Symbolik einer die Speiſekarte ſchmückenden Zeichnung, die Briand als Führer ins gelobte Land des ewigen Friedens darſtellt, verlockte Dr. Curtius in der Eile zu einer über das Ziel einer Bankettrede hinausſchießenden und nachher ſtark kommentierten Bemerkung. Er ſagte nämlich:„Wir folgen unſerem Führer Brian.“ Daraus glaubt man entnehmen zu können, daß ſich die deutſch⸗franzöſiſche Annäherungspolitik gus⸗ ſchließlich und allein unter Frankreichs Aegide durchführen laſſen könne. Es erfolgte von Seiten der deutſchen Delegation der logiſche Hin⸗ weis auf den Zuſammenhang zwiſchen der Bemer⸗ kung des Reichsaußenminiſters und der erwähnten Zeichnung. Eine politiſche Schlußfolgerung wurde, wie dies auch nach der Völkerbundsrede des Mini⸗ ſters begreiflich erſcheint, als durchaus abwegig be zeichnet. Letzte Meloungen Abſchiedsgeſuch de Margeries beim Reichs⸗ 8 präſidenten 5 — Berlin, 15. Sept. Reichspräſident von Hin⸗ denburg empfing heute mittag den franzöſtſchen Botſchafter de Magerie zur Entgegennahme ſeines Abberufungsſchreibens. An den Empfang ſchloß ſich ein Frühſtück in kleinem Kreiſe, an dem außer den leitenden Beamten der franzöſiſchen Botſchaft und des Auswärtigen Amtes ſowie der Umgebung des Reichspräſidenten u. a. Reichskanzler Dr. Brü⸗ ning, Reichstagspräſident Loebe, Reichsfinanz⸗ minſter Dr. Dietrich und Oberbürgermeiſter Dr, Sahm teilnahmen. Sprengſtoffdiebſtahl — Geſeke(Weſtfalen), 15. Sept. Aus dem von den beiden Zementwerken Fortuna und Weſtfalen ge⸗ meinſam benutzten Pulverhaus wurden geſtern Nacht durch Einbruch 70 Kg. Sprengſtoff und mehr als 400 Sprengkapſeln geſtohlen. Stunde jede Spur. Raubüberfall auf eine chineſiſche Stadt — Schanghai, 15. Sept. Eine Schar Räuber un⸗ ternahm einen Ueberfall auf die Stadt Suiningku in Nord⸗Kiangſu. Nach völliger Ausplünderung der Einwohner griffen ſie die Schule an, nahmen un⸗ gefähr 100 Schulknaben und ihre Lehrer gefangen und entführten ſie in die Berge, wo ſie ſie gefangen halten, um Löſegeld zu erlangen. 1 Amerika in Erwartung der deutſchen Ozeanflieger — Newyork, 15. Sept. Angeſichts des ſtarken Gegenwindes wurde die Ankunft der deutſchen Ozean⸗ flieger vor Mitternacht als unwahrſcheinlich aufge⸗ geben und mit der Möglichkeit eines Eintreffens zwiſchen 2a und 3 Uhr morgens gerechnet, Die Morgenblätter beſchäftigen ſich eingehend mit dem Kurs, den das Rody⸗Flugzeug infolge der atmoſphäriſchen Schwierigkeiten durch Gewitter⸗ ſtürme und Nebel genommen haben könnte. Andeutungen, aber ſehr phantaſievoll komponiert vor einem Goldgrund. Das Publikum ſteht der Sache zuerſt etwas fremd gegenüber. Man ſteckt heut zu ſehr in der Zeit, um eine ſolche zeitloſe Romantik ohne weiteres vertragen zu können. All⸗ mählich wird es wärmer und überſchüttet zuletzt Schillings mit Beifall und Lorbeer. * Die intereſſanteſte und wichtigſte Opernaufführung, allerdings ohne Bühne, fand im Berliner Rundfunk ſtatt, der für das aktive Muſikleben um ſo mehr Bedeutung gewinnt, als der übliche Betrieb ſchwer darniederliegt. Der Rundfunk kann ſich etwas leiſten und ſchon laſſen ſeine Programme erkennen, daß man in dieſem Winter allerlei dort hören wird, Unbekanntes oder Modernes, was ſonſt nicht ſo leicht zu haben iſt. Diesmal handelt es ſich um die Aufführung von Verdis Jugendoper„Die Räuber“, die kaum ein Menſch hier gekannt hat, ſo wenig wie die „Lombarden“, die uns der Rundfunk früher ſchon vorſetzte. Das Drama Schillers war für den Libretti⸗ ſten Maffei eine Fundgrube der geläufigen italieni⸗ ſchen Opernmotive, Liebe, Rache, Eiferſucht, Teufelei und Mord. Die Muſik iſt echter Verdi, obwohl der kommende Rigoletto noch kaum zu ahnen iſt. Ein gewaltiges Feuer brennt in der Dramatik, die Me⸗ lodien bäumen ſich, die Chöre reißen fort. Aber man ſoll nicht übertreiben. So ſchön und wichtig wie die berühmten Opern von ihm iſt es eben doch nicht, es iſt viel Konvention darin und viel Unper⸗ ſönliches. Das Urteil und die Wahl der Geſchichte waren immer abſolut richtig. 5 Die Arien des jungen Verdi, wie ſich auch hier beſtätigt, trotz der großen Angſtarie von Franz Moor, ſind ſchwächer als die Duette, in denen ſich ſein Genie am deutlichſten vorbildet. Herrlich ſind die Enſembles am Schluß des erſten und letzten Aktes, ſo bewegt in muſikaliſcher Erfindung, ſo lei⸗ denſchaftlich im Rhythmus wie die beſten Stücke der Troubadourzeit. Die Chorſzenen geben ihm reich⸗ liche Gelegenheit: ein famoſer Trinkchor, vor allem die große Räuberſzene mit Roller. a Jedenfalls alle Anerkennung dieſer Tat, dieſem Verdienſt und nicht am wenigſten dieſer Auffüh⸗ rung! Blech dirigiert in ſeiner allerbeſten Verdi⸗ verfaſſung, der bekannte Funktenor Joſeph 3 2 möglicherweiſe auch auf andere Städte ausgedehnt worden. Schmidt ſingt ſo italieniſch wie ein Eingeborener den Karl, Bohnen, endlich wieder einmal in einer Oper, hat für den Franz alle Dämonie, wenn auch nicht mehr die ganz intakte Stimme, Vera Schwarz hat einen großen Abend als Amalia in der klugen und fleißigen Technik ihres Organs, und Bronsgeeſt ſelbſt, dem wir dieſe Regie, wie ſo viele andere ſchöne Funkopern verdanken, zeigt ſeine unverdorbenen Mittel als Vater Moor. Das Programm des Dentſchen National theaters in Berlin. Das unter der Leitung Otto Wilhelm Langes kürzlich gegründete Deutſche Nationaltheater in Berlin gibt jetzt für die kommende Spielzeit ſein Programm bekannt. Als Eröffnungsvorſtellung iſt Gerhard Menzels Steuertragödie„Bork“ vorgeſehen; ferner ſollen zur Aufführung gelangen: MUrfauſt“ „Tell“,„Die Hermannsſchlacht“ von Kleiſt, Hebbels„Nibelungen“ und von zeitgenöſſiſchen Autoren ein Schlägeter⸗Drama von wind eitskur on de Von den Täter fehlt zur 8* un ur herren, eteht, Bei klskam Min d. lunge m. alten, Atlckbl Silben riftlet 200 lichten 161 die Dies Aſichw A, del handele Eiolze⸗ e von crift ir th, d. cher 1 0 guſt Komm Aüſſchlu Asen ſ Seine l Till ber in. 2 eat, wi was en gepflegt uten Jen rech ch um Aung de Wabenat tem e Jegdher it eine der Si Nann Allteili dachen Folizel ih ein 3 * 1 beomm aſſal 2— 1105 1 fung 10 Wa Möltott b Hanns Johſt,„Fritziſche Rebellion“ von Aden Ernſt Geyer,„Stein“ von Freiherr von Grote, 45 nie ferner Werke von Kolbenheyer, Maxim 1 80 Zieſe, Uli Klim ſich, Eugen Ortner und., fen von Zwehl. Ju wer Pläne des Berliner Staatstheater⸗Studios. Das von dem Intendanten Ernſt Legal ins Le⸗ ben gerufene Studio der Berliner Staatlichen Schaun ⸗ ſpiele plant für die kommende Spielzeit, ſich in erſten Linie der jungen deutſchen Dramatik zu widmen. In i nächſter Zeit bereits wird es möglich ſein, die zur Aufführung beſtimmten Stücke bekannt zu geben. beſteht ferner der Plan, die Studio⸗Aufführungen zur Diskuſſion zu stellen, eine Idee, die zwar bereits früher geäußert worden iſt, jedoch bisher noch nicht zur Durchführung gelangt iſt. O Deutſche Theater⸗Gaſtſpiele im Ausand. Die Berliner Theaterdirektoren Rotter ſind für 5 N Londoner Frühjahrsſaiſon zu einem Gaſtſpiel mit der Operette„Du barry“ eingeladen worden, das wird. Zu einem Gaſtſpiel im Theater an der 0 5 mit der Aufführung der„Dubarry“ und der„Ton aus Wien“ iſt gleichfalls ein Vertrag abgeſchloſſen 75 l 5. 8 . 1931 —— lärung une in ranzöſi⸗ de, der Zuſam⸗ erbund wurde tag zu⸗ eters nber. zeigte r ent⸗ Völker⸗ e Antis Cur⸗ k einer ig, die Land kte Dr. einer r ſtark „Wir en, daß ik aus⸗ reichs gte von e Hin⸗ Bemer⸗ zähnten wurde, Mini⸗ gig be⸗ ichs 5 0 in⸗ öſtſchen e ſeines loß ſich zer den ift und ng des Brü⸗ finanz⸗ ter Dr, jon den len ge⸗ n Nacht als 400 hlt zur dt ber un⸗ agku in ig der en un⸗ fangen fangen en ſtarken Ozean⸗ aufge⸗ ffeus rechnet. nd mit ge der witter⸗ zorener n einer in auch Vera alia in 18, und wie ſo t ſeine tional⸗ zeitung nbete in gibt gramm erhard eſehen; auſt“, a von von ta von von rote, Maxim H. F. tudios. 18 Le⸗ Schau⸗ erſter en. In ie zur en. Es ungen bereits ) nicht dienstag, 15. September 1931 N oben deb 8 1 0 8 8 ö ch gte 5 8 ür linge 0 N Von N 5 N, . Lein il ein. kent, fung bt el t ii enn 0 7 1 1 fr Nr 1 e. geſchäftsſtenographen⸗Prüfungen 0 e dale hondelskammerprüflinge beträgt Flolze⸗Schreyſchen. eden allen Regierungen geförderte Einheitskurz⸗ Mb, her Brauchbarkeit unübertroffen. Wer iſt der Geiſteskranke? In einem Krankenhaus in Mainz wurde am 28. Aguſt ein anſcheinend geiſteskranker gaommen, der über ſeine kſchluß zu geben vermag. ken ſein. S—— e en Sie nicht Platz nehmen, Herr Rauch? Es an ſchreibt uns: In der letzten Zeit wird in „ Asespreſſe öfters von ſtenographiſchen lordleiſtungen von 400 bis 480 Silben be⸗ ie die einzelne hervorragend befähigte Kurz⸗ lantler bei Wettſchreiben gezeigt haben. Dieſe ngen verdienen volle Anerkennung, aber ſie polkswirtſchaftlich keine große eutung, da ſolche Geſchwindigkeiten auch von khandlungsſtenographen faſt nie verlangt wer⸗ denn Redner, die ihre Worte ſtets in dieſer igkeit hervorzuſprudeln pflegen, müſſen erſt geboren werden. Viel wichtiger ſind die tenleiſtungen, die von den Damen und herren, deren Tätigkeit im Aufnehmen von Diktaten Keht, verlangt werden. den Fertigkeitsprüfungen, die vor den Han⸗ abgelegt werden können, iſt die lskammern gindeſtgeſchwindigkeit 150 Silben je Ninute. Im erſten Halbjahr 1931 unterzogen ſich 465 Einheitskurzſchriftler und 396 Stolze⸗ Schreyaner mit Erfolg dieſen Prüfungen. u ganzen Jahr 1930 belief ſich die Geſamtzahl der denen auf 2213 Einheitskurzſchriftler und 624 Schreyaner. Die Einheitskurzſchrift⸗ haben alſo in dieſem halben Jahr 252 Prüf⸗ mehr aufzuweiſen als ſte im ganzen Jahre 1930 hen, während Stolze⸗Schrey noch um 228 kbleibt. 8 en verlangt werden, legten 847 Einheitskurz⸗ heiler und 71 Stolze⸗Schreyaner ab. In den Ge⸗ windigkeiten von 220—320 Silben hatten die Ein⸗ Die Vorprüfung, bei der 120 71 Prüflinge, Stolze⸗Schrey 41. den Diktatsſtenographen werden überwiegend 200 Silben verlangt. In diefen Stufen er⸗ hachten die Einheitskurzſchriftler im 1. Halbjahr die Zahl 2394, Stolze⸗Schrey 355. Dieſe Zahlen dokumentieren den glänzenden lſſchwung, den die Einheitskurzſchrift genommen denn die Zahl der nach ihr ſtenographierenden das 6, 2fache der Es iſt damit zu rechnen, daß u abſehbarer Zeit die Alleinherrſchaft erringen denn ſie iſt leicht zu erlernen und an prak⸗ Mann auf⸗ Perſönlichkeit keinerlei Er will Feldſchütze ge⸗ Seine Frau ſei vor kurzem geſtorben. e beiden Söhne hätten ein eigenes Haus. Er bereits in einer Anſtalt untergebracht geweſen Der Unbekannte iſt 164 Meter groß, korpu⸗ wiegt faſt zwei Zentner, hat mittelblondes, Aas meliertes Haar, volles, ſtark gerötetes Geſicht, Ahlegte Hände ohne Spuren geleiſteter Arbeit. Am Achten Fuß fehlt eine Zehe. A techten Fuß reicht bis zur Wadenhöhe. Es ſoll ich um eine Kriegsverletzung handeln. Eine Operationsnarbe Die Klei⸗ des Unbekannten beſteht aus einem grünlichen Uhenanzug mit braunen Streifen, vermutlich von lem Schneider auf dem Land angefertigt, grünem ſabhemd und grünem Lodenhut. Außerdem hat e Gummi⸗Windjacke, Marke Stewo, im Beſitz. Sprache nach ſtammt der Unbekannte aus der Mnnheimer Gegend oder der Pfalz. Wer Allellungen über die Perſönlichkeit des Kranken Ahen kann, wird gebeten, bei der Fahndungspolizei Mlzeldirektion) vorzuſprechen, woſelbſt ein Licht⸗ ſheingeſehen werden kaun. 1 i ane * Kraftfahrzeugkontrolle. Bei einer geſtern vor⸗ Kraftfahrzeugkontrolle wurden 40 kaſtfahrzeuge beanſtandet. Aftsprifer Ein neuer Beruf 3. Seite Nummer 426 — Von Dipl.⸗Handelslehrer Otto Fäßler, Leiter der Kaufmannsſchule des DHV. Mannheim Anläßlich der heutigen Eröffnung der Kauf⸗ mannsſchule des DHV. werden uns die nachſtehen⸗ den Ausführungen zur Verfügung geſtellt. Wir ſehen ſie als erfreuliches Zeichen des Ringens um die Wiedergeſundung der deutſchen Wirtſchaft an. Angenblickliche Notwendigkeiten Notverordnungen auf allen Gebieten des Wirt⸗ ſchaftslebens. Mit ungeheurer Wucht laſten die Ge⸗ ſchehniſſe der jüngſten Zeit auf uns. Wir fordern dauernde Einrichtungen, die in Zukunft derartige Vorkommniſſe im Wirtſchaftsleben ver⸗ hüten. Die Verbände haben die Pflicht, hier helfend einzugreifen. Deshalb die Forderung: Reform des Aktienrechts dahingehend, daß die Pflicht⸗ reſerven eine neue Idee erhalten. Der Wirtſchafts⸗ prüfer wird immer mehr Helfer und beratender Organiſator der Betriebe werden müſſen. Es iſt klar, daß von der ſorgfältigen Ausleſe der Wirtſchaftsprüfer die ganze Zukunft des Reviſions⸗ weſens abhängt. Leider muß feſtgeſtellt werden, daß gerade in der letzten Zeit viele abgebaute kauf⸗ männiſche Angeſtellte ihre letzte Rettung darin ſehen, ſich als Bücherreviſoren zu betätigen, ohne im Be⸗ ſitze der notwendigen Kenntuiſſe zu ſein. Das kann niemals gebilligt werden. Wir können in dieſer Be⸗ ziehung vom Ausland lernen. In Amerika, Eng⸗ land und Frankreich hat man die Berufsbildung der Reviſoren bereits in einheitliche Bahnen gelenkt. Die Anforderungen Die künftig zu löſenden Aufgaben ſind ſo ſchwie⸗ rig und mannigfaltig, daß ſie nur gründlich aus⸗ gebildete Kräfte zu bewältigen vermögen. Dringend notwendig iſt es deshalb, einen Fähigkeitsnach⸗ weis als Wirtſchaftsprüfer zu verlangen. Das Hauptgewicht wird man auf die praktiſche Aus⸗ bildung legen müſſen. Auf jeden Fall darf das Reifezeugnis oder das Hochſchuldiplom allein nicht den Ausſchlag geben. Den Verbänden iſt es noch am leichteſten möglich, den ſchweren Weg zu ebnen. Aus ihren Schulungskurſen, die ſie eingerich⸗ tet haben, ſollte es möglich ſein, tüchtige Leute her⸗ auszuſtellen. Tatſächlich ſind ſchon Verſuche dieſer Art gemacht worden. Zu den ſtändigen Einrichtun⸗ gen des DHV gehört die Bilanzbuchhalter ⸗ prüfung, die ſchon ſeit etlichen Jahren durchge⸗ führt wird. Dieſe Prüfung wird von einem Hoch⸗ ſchulprofeſſor abgenommen. Weitere Prüfende ſind Diplomhandelslehrer aus der Kaufmannsſchule des DoHV⸗Hamburg. Wir glauben beſtimmt, daß dieſe Prüfung geeignet iſt, für den Praktiker die Brücke zum Wirtſchaftsprüfer zu bilden. Bedeutende Fachleute des Gebietes ſind ſich end⸗ gültig über den Weg, der beſchritten werden ſoll, noch nicht klar. Wenn die Aktienrechtsreform noch auf dem Wege der Notverordnung erlaſſen werden ſoll, wird man ſich beeilen müſſen, mit der prak⸗ tiſchen Durchführung der öffentlichen Beſtellung von Wirtſchaftsprüfern zu beginnen. Die Grundlage, auf der ſich der neue Berufszweig aufbauen ſoll, muß die Vereinbarung zwiſchen der Reichsregierung und den Regierungen der einzelnen Länder über die Grundſätze für die öffentliche Beſtellung von Wirtſchaftsprüfern bilden. Soweit bekannt iſt, wird beim Deutſchen Induſtrie⸗ und Handelstag eine„Hauptſtelle für die öffentlich beſtellten Wirtſchaftsprüfer“ eingerichtet, deren Geſchäftsführung der Deutſche Induſtrie⸗ und Handelstag übernimmt. Nunmehr haben es die Verbände in der Hand, ihre befähigtſten Köpfe herauszuſtellen und dem zu⸗ künftigen Berufe des Wirtſchaftstreuhändlers zuzu⸗ führen. Ihre Fortbildungsgelegenheiten müſſen dem Einzelnen die Möglichkeit geben, ſich die Kenntniſſe anzueignen, die notwendig ſind, um an der Wieder⸗ geſundung der deutſchen Wirtſchaft mitwirken zu können. Der neue Beruf erfordert aber Qualifika⸗ tion. Prüfer ſein heißt nicht nur Kontrolleur, ſon⸗ dern auch Berater ſein. Die Maßnahmen eines Ver⸗ bandes müſſen auch von dieſer Seite aus getroffen werden. Worſchtmarkt⸗Nees Seit acht Woche habb ich ſchun vor de Worſcht⸗ markt'ſchpart. Ich habb ſchtatt de Zehnerſigärrlin bloß noch achter geraacht, obgleich mei Fraa mir des Betrete voun der Wohnung mit brennende Sigarr bei hoher Schtroof verbote hott. Uff'r Gaß hott'r den'ſchtank ſo wie ſo nit gemerkt, unn ſo iß die 'ſchicht ganz gut gegange. Se wär noch beſſer gegange, weun ich mit meiner Fraa eenig geworre wär, wann'r uff de Worſchtmarkt gehe ſollte. Ich habb gemeent, am Samſchtag wär Eröffnungs⸗ ſchtimmung, da dähts kloor werre und'ir könnt ſich aach am Sunndag ausſchloofe. Sie hott gemeent, am Sunndag wär Hochbetrieb und bei mir dähts am Mondag Morche doch nit druff ankumme. Die Arweit däht eem doch nit depunlaafe. Mein Vorſchlag, am Dienſchtag zu gehe, iß uff unfruchtbare Bodde ge⸗ falle. Weil ich nit noochgewwe wollt unn ſie aach nit ihr Meinung aus Prinzip hott aufgewwe könne, hawwe'r geknowelt. Wer verlore hott, war ich. Alſo ſinn mir am Sunndag Owend los. Ich habb gleich zu ſchenne ang' fange, weil die Elek⸗ triſch ſo leer war. Ich habb ſchun Angſcht'hatt, daß in Derkem nix los iß. Bis'r awwer uff Derkem gekumme ſinn, habb ich geknoddert, weil zu viel Leit im Wage ware. Woher die unnerwegs gekumme ſinn, habb ich nit feſchtſchtelle könne. Wie'r dann aus⸗ 'ſchtiege ſinn, iß eener uff mich zugekoumme unn hott gemeent, ich ſollt norre widder heemgehe,'r Worſchtmarkt däht wege Newwel aus⸗ falle. Sicher hott ſich der Kerl bloß geärgert, weil'r ſchun heemgemißt hott, unn weil mir erſcht ang fange hawwe. Nadierlich hott mei Bawett gleich ihr Rück⸗ fahrkaart gewollt.„S' könnt ſein, daß'r uns ver⸗ liere“, hott ſe gemeent. Do iß'r awwer doch de Giggel'ſchtigge unn ich habb gebrillt:„Doo werd bei mir gebliwwe. Wenn dich de Hundefänger ſchnappt, biſcht fort.“ Des hott ſe ſchließlich aach ein⸗ geſehe unn ſe hott ſich widder mit mir verſöhnt. Koſchtepunkt ſiewe Zuckerbolle zu zwanzich. Wie die Weibsleit halt ſo ſinn, hott ſe iwwerall was gekaaft hawwe wolle. Meeſchtendeels habb ich ihr was geblooſe. Um en Goldfiſch bin ich awwer nit rum⸗ gekumme. Mein Fraa hott keen kleene Schtolz'hatt, als ſe des Glas mit dem glitzernde Viech n'r Hand'hatt hott. Beim erſchte Schubkärſchler, wo mir neig'falle ſiunn, hott ſe gleich des Waſſer von dem Fiſchglas gegen Wein ausgewechſelt, denn ſe hott gemeent, des wär e Schand, wenn ſo en Goldfiſch uff m Worſcht⸗ markt nit aach vun dem gude Wein krigge däht. Die Folg von dere'ſchicht war, daß mir den Gol d⸗ fiſch in de Bach'ſchmiſſe hawwe, weil er ſo beduddelt war, daß'r iwwerhaupt kee Lewenszeiche mehr vun ſich gewwe hott. Weil mei Fraa geheult hott, habb ich ihr angedroht, daß ich ſie in des Gold⸗ fiſchglas ſchtecke däht, wenn ſe nit aageblcklich ſchtill wär. Dodruffhin iß aach das Golbdfiſchglas in de Bach geflooche. Wenn ich kee ſo gudes Herz hätt, 1 die Bawette ſicherlich aach noch hinnerher ge⸗ voche. Was ſoll ich aach noch viel verzehle vum Worſcht⸗ markt. Jeder weeß's, wie's dort zugehe duht unn jeder weeß aach, wie'r uffgelegt iß, wann mir zu zwett vier Schoppe in ſich neigeleert hott. Beim Pälzer Waldſchorſch ſinn mir hänge gebliwwe. 'r hawwe Geſellſchaft gedroffe, die mit uns uff die Diſch'ſchtigge ſinn, um die Muſiker uff ihrem Hoch⸗ ſchtand zu dirigiere. Weil'r die Uhr daheem ge⸗ loßt'hatt hawwe, hawwe mir aach nit gewißt, wie ſchpät daß's iß. Unnerwegs wollte'r uff ſo'me Parkplatz unſern Affabgewwe. Den hott awwer keener genumme, weil ſe ſelwer all ſich eingedeckt 'hatt hawwe. Wie's bei ſo Sache immer geht, iß uns grad e Elektriſch vor de Nas weggefahren. Mir hawwe grad noch'hört, wie eener gerufe hott:„Mann⸗ heim-Brühl—Ketſch—Antwerpe einſchteige“. Alſo hawwe'r e halwe Schtund warde miſſe.'r wars herzlich froh, als uns'r Schaffner an der Necker⸗ brick rausg'ſchmiſſe hott. Er hätt uns grad ſo gud aach ins Depo fahren und uns penne loſſe könne bis am negſchte Morche. G * Ins Schullandheim Heuberg. Am morgigen Mittwoch erfolgt die dritte diesjährige Ent⸗ ſendung von Schülern der 7. Klaſſen der Mannheimer Volksſchule nach dem Schullandheim auf dem Heuberg zu einem vierwöchigen Aufenthalt. An der letzten dies⸗ jährigen Entſendung(Abfahrt.12 Uhr im Haupt⸗ bahnhof) nehmen acht Klaſſen(drei Knaben⸗ und fünf Mädchenklaſſen) mit 260 Schülern aus der Luiſen⸗, Schiller⸗„ K-, Humboldt⸗ und Luzenbers⸗ ſchule teil. Was hören wir? Mittwoch, 16. September .00: Frankfurt: Frühkonzert auf Schallplatten. .05: Langenberg: Morgenkonzert auf Schallplatten. 10.00: Südfunk: Schallplattenkonzert. 12.05: Frankfurt: Schallplattenkonzert. 12.30: Mituchen: Mittags konzert. 12.35: Südfunk: Schallplattenkonzert. 13.05: Langenberg: Mittagskonzert. 13.30: Heilsberg: Unterholtungsmuſik. 15.15: Fraukfurt: Stunde der Jugend. 15.45: Heilsberg: Elternſtunde. 15.50: Langenberg: Kinderſtunde. 16.00: Südfunk: Kinderſtunde. 16.00: Wien: Akademie. 16.10: Langenberg: Frauenſtunde. 16.15: Heilsberg: Tänze aus drei Jahrhunderten. 16.20: München: Kinderſtunde. 17.00: Frankfurt: Nachmittagskonzert. 17.00: Langenberg: Veſperkonzert. 17.00: Wien: Italieniſche Lieder und Arien. 17.20: München: Veſperkonzert. 18.40: Südfunk: Bodo Raſch ſpricht über: Das Haus. Die Geſchichte ſeines Werdens. 18.50: München: Deutſchland und die bevorſtehende rüſtungskonferenz. 19.10: München: Für die Frau. 20.00: München: Unterhaltungskonzert. 20.00: Langenberg: Abendmuſik. 20.05: Heilsberg: Was unſeren Großeltern gefiel. 20.50: Langenberg: Kleiner Bummel durch USA. 21.20: München: Sinfoniekonzert. 22.20: Wien: Abendkonzert. Aus Mannheim „Komponiſtenſtunde Ernſt Mehlich“. Ernſt Mehlich(Klapter), Franz Aus dem Ausland 12.40: Beromünſter: Unterhaltungskonzert. 17.00: Straßburg: Opern⸗Ouvertüren und Fantaſten. 17.30: Rom, Neapel: Orcheſterkonzert. 18.00: Straßburg: Operettenmuſik. 18.30: Prag: Deutſche Sendung: Märchenvorleſung. 19.00: Straßburg: Leichte Muſik. 19.15: Mailand: Konzert. 20.30: Beromünſter: Aus der Feſthalle Bern: Ausleſe aus dem Winzerfeſtſpiel 1927 von Guſtar Doret. 20.30: Sottens: Volkstümlicher Abend. 22.15: Lonbdon⸗Daventry: Orcheſterkonzert. Ab⸗ 22.30— 23.00: ken de: (Tenor). Mitwir⸗ Fellner Dieses Jahr kein Katarrh! 19932 GUMNERN SIE SICH UN ROMAN VON WILHELM SCHREIDER (Nachdruck verboten) 28 Rauch hat ſeine Faſſung zurückerobert. Er ant⸗ Ale mit geſpieltem Gleichmut.„Nein, verhältnis⸗ einfach. Obgleich Sie ſich ja auch Smith en, Herr Crawley.“ „die Nebelkrähe ſchmunzelt.„So, das iſt Ihnen hunt geworden? Ja, ich führe drüben einen Dop⸗ 1 nenne mich Smith⸗Crawley. Das iſt die ung des Rätſels. Klingt doch ganz beſonders, wahr? Kennen Sie das Handbuch, das in allen llotheken ausliegt?„Whos who in America?“ . 0 a können Sie mal nachſchlagen. Ich bin nicht unbekannt in USA. Vielleicht gehöre ich ſogar en Prominenten. 0 Bei Ihrem Verleger bin ich nicht geweſen, Herr Rauch. Keine Zeit. Sind ien ſo allerhand intereſſante Dinge paſſtert. wenig aufgeregt. Aber Ihr Buch wird von Sie, da hat ſich meine kriminaliſtiſche Seele en ee werden, darauf können Sie ſich ver⸗ Klar laufen ihm die Gedanken durch topf. Keine Wirre, kein Knäuel. Er überlegt lie nächſte Frage, 5 mith⸗Erawley läßt ihm keine Zeit.„Bitte, ach ganz gemütlich bei mir, nicht wahr?“ hei eilt die Nebelkrähe auf einen Wandſchrant Amt mit einer Flaſche„Black and White“, Sel⸗ unser und zwei Gläſern zurück. „Sie ſehen, Prohibition gibt es bei mir nicht. Auch drüben verſorge ich mich. Allerdings zahle ich in Boſton einen übertriebenen Preis.“ Rauch hat einen ſtarken Widerwillen gegen Whiſky am frühen Morgen. Außerdem kann man nicht wiſſen, ob ſich nicht doch etwas anderes als Whiſky in dieſer Flaſche hineinverirrte. Er lehnt dankend ab. Die Nebelkrähe grinſt, trinkt einen großen Schluck, ſchnalzt genießeriſch mit der Zunge. Beide ſitzen ſich nun gegenüber. Die Nebelkrähe legt die Füße auf den nächſten Stuhl, blickt verträumt gegen die Decke, reibt die Handflächen gegeneinander. Rauch rüſtet ſich zum Angriff, belauert jede Bewe⸗ gung ſeines Gegners. Er irrt ſich nicht. Der An⸗ griff erfolgt prompt. Die Nebelkrähe ſpricht mit jedes Satzes. „Sie haben es natürlich nicht nötig, am frühen Morgen ihren Geiſt mit Whiſky zu ſchärfen. Ich bin aber ein alter Mann, dem beim Aufſtehen ein Brett vor dem Kopf liegt, das man heftig fortſchieben muß. ja. aber trotzdem. die Geburtsſtadt mei⸗ ner Mutter intereſſiert mich.. ich komme hier auf meine Koſten.. habe ich Ihnen eigentlich damals hei meinem Beſuch erzählt, daß ich mich für Krimi⸗ naliſtik intereſſtere? Ja? Berlin iſt erfriſchend, in dieſer Beziehung. Es ſind da augenblicklich Leute am Werke, die mir imponieren..“ Plötzlich ſenkt der Amerikaner den Kopf, ſeine Blicke gleiten von der Decke ab und zu Chriſtian Eduard hinüber. Er unterbricht ſeinen Redeſtrom. Rauch hat die Empfindung, daß ſich dieſer Mann an der Verblüffung, die er auszuwirken gedenkt, weiden will. f Rauch kann ſich kaum mehr beherrſchen, er möchte etwas hinausſchreien, er möchte die Nebelkrähe bei den Schultern packen. Er verträgt dieſe ſtarke Doſis Ironie nicht mehr. „In dieſem Augenblick ſieht er, wie Crawley die Augen ſchließt, die Arme über der Bruſt kreuzt und genießeriſch vor ſich hinlächelt. Dann öffnet die Nebelkrähe den Mund zu einer neuen Anſprache:„Tja. ich habe da zwei Fälle im Auge. Zuerſt die Sache mit dem Alexandriten nun, Sie waren ja Zeuge dieſer netten Geſchichte dann: die Affäre mit den Katzenaugen. Sagen Sie mal, was halten Sie von dieſen Angelegenheiten? Haben Sie ſich ſchon ein wenig hineingewühlt?“ ſeltſamer Betonung Das iſt der geriſſenſte Gauner dieſes Jahrhun⸗ derts, denkt Rauch. Er nimmt den Kampf an, deckt ſeine Karten offen auf. Nein, ſo leicht geben wir uns nicht gefangen.. Er zwingt ſich ein Lächeln ab.„Pah, was küm⸗ mert's mich. Dafür iſt doch die Kriminalpolizei da. Das ſind doch erſtklaſſige geſchulte Kräfte mit großer Erfahrung. Nein, da miſche ich mich nicht hinein Herr Crawley.“ Plötzlich richtet ſich die Nebelkrähe auf, ſtarrt auf die Tür. Seine kräftige Stimme wird zum Flüſtern. Er ſchüttelt den Kopf. „Wenn ich jetzt die Tür öffnete, müßte morgen eine junge Dame mit einer ſtarken Beule herum⸗ laufen“, ſagt er,„ſie horcht an der Tür, ſte will wiſſen, was Ste zu mir führt. Ich bin ihr verdäch⸗ tig. Und außerdem hat ſie Feuer gefangen für Sie, Miſter Rauch. nun, wir können uns ja auch leiſe verſtändigen. Alſo: Sie weichen meiner Frage aus. Dabei müßte ich mich ſehr irren, wenn Sie nicht doch Ihre hochverehrte Naſe in die gewiſſen Affären hineinſtecken... ja, denken Sie, ich habe mich ſo in dieſe Fälle hinein vergraben, daß ich eine Behauptung aufſtellen möchte, eine glatte, klare Behauptung. „Bitte?“ fragt Rauch geſpannt. Die Nebelkrähe lächelt plötzlich ſehr ſeltſam, legt die Hände ineinander, ſtarrt auf ein Bild an der Wand. „Warum antworten Sie nicht?“ fragt Chriſtian Eduard erregt. „Bm ja. das iſt eine ſolche Sache. Sie ſind ein netter Menſch, Herr Rauch, ein ſehr netter Menſch Sie haben den Schwung der Jugend, aber auch die Hitze der Jugend. Ich weiß nicht, ob Sie der Sache gewachſen ſein werden. Und wenn ich Ihnen da ſo allerhand erzähle, laſſen Sie ſich viel⸗ leicht zu Dummheiten hinreißen. Nein, ich muß erſt einmal ſehen, was Sie fernerhin anſtellen werden.“ Rauch ſauſt in die Höhe:„Sagen Sie mir, was ich von Ihnen halten ſoll!“ Auch die Nebelkrähe erhebt ſich. Chriſtian Eduard findet die gründlich ſchimmernden Augen dieſes Mannes, die lächelnd über ihn hingleiten, nieder⸗ trächtig und abſcheulich. Die Nebelkrähe reicht ihm die Hand.„Leben Sie wohl, Herr Chriſtian Eduard Rauch. Ich danke Ihnen für Ihren liebenswürdigen Beſuch.“ Eduard dieſer Smith⸗Crawley an? Nun fällt die ganze Kläglichkeit ſeiner Niederlage über Rauch her. Er will noch etwas ſagen, aber im nächſten Augenblick ſchon entfällt ihm das Wort. Er wendet ſich deshalb einfach ohne Gruß zum Gehen. An der Tür macht er noch einmal halt, dreht ſich herum. Er ſieht den Amerikaner am Fenſter. Der Mann blickt hinaus, ſtarr und unbewegt. Darauf knallt Chriſtian Eduard die Tür hinter ſich zu. Auf dem Korridor trifft er Fräulein Rooſengar und reißt ſich zuſammen. Auf jeden Fall muß er ſich die Gunſt der jungen Dame erhalten. Es iſt unbedingt nötig, noch allerlei über Smith⸗Crawley zu erfahren. Mit dem liebenswürdigſten Lächeln:„Darf ich Sie einmal anrufen, gnädiges Fräulein?“ Sie zerſchmilzt in Wohlwollen:„Ich bitte darum, Herr Rauch...“ Sie begleitet ihn an die Tür, er läßt ſich zu einem Handkuß hinreißen. Dann fährt er in die Staats⸗ bibliothek. a Das von Crawley genannte Handbuch iſt bald ge⸗ funden. Ein dicker, roter Schmöker:„Who's who in America?“ Rauch fühlt den ſchnellen Schlag ſeines Herzens. Er wirft die dünnen Seiten herum, ſucht unter Smith. Da: Henry B. Smith⸗Crawley. das iſt er. Er überfliegt die Zeilen. Henry B. iſt früherer Rechtsanwalt, arbeitet jedoch ſeit Jahren für Zei⸗ tungen. Seit kurzem Inhaber der„Minneapolis Saturday News“, wohnt in Boſton. Er iſt Mit⸗ glied des X⸗Club, des-Club, des=Club, Autor von„Die Bienenzucht in USA.“, liegt augenblicklich im zwanzigſten Tauſend vor. Lieblingsbeſchäftt⸗ gung Bienenzucht. Smith⸗Crawley ſtammt angeb⸗ lich aus Deutſchland, Eltern unbekannt. So, das wäre alles. Aber, was geht Chriſtian Der iſt ein braver Amerikaner und tüchtiger Bienenzüchter, Mitglied der angeſehenſten Clubs, ein amerikaniſcher Bürger, der mit ſeinem ſchönen großen Wagen die breiten Avenuen der guten Stadt Boſton, Maſſachu⸗ ſetts, USA. unſicher macht. Dieſer Smith— Craw⸗ ley, den das wundervolle Handbuch in ſo plaſtiſchen Worten ſchildert, iſt niemals mit der Nebelkrähe, die auf Berlin heruntergeſtoßen iſt, identiſch. (FJortſetzung folgt.) Nummer 426 Neue Maunheimer Zeitung/ Abend⸗Ausgabe Dienstag, 15. September 1981 P geborene Goebels, Marie Jrion geborene Goe⸗ bels, Karl Goebels und Annelieſe Goebels ſind Friedrich Becker& Co. Kommanditgeſellſchaft, Mannheim. Die Geſellſchaft hat am 10. Sep⸗ Als Bieter werden nur ſolche Perſonen zu⸗ gelaſſen, welche ſich im Beſitze eines Jagdpaſſes Schammeringer, T 1, 10 5 lit fil 6 1 ö b ſich 7 N 2 Schöffengericht Heidelberg— 5 2* 25 2 222 8 2 § Heidelberg, 14. Sept. Die Beweisaufnahme endete für ihn ſtark be⸗ Autoturnier des Weſtens 25 In einem Gartenhaus in der Hirſchgaſſe war ein. laſtend. Längere Zeit vor dem Unfall ſoll er in 8 9 6 Spur einer Wirtſchaft renomiert haben, daß er eine Ort⸗ 5 7 4 gebrochen worden. Nach den vorhandenen Spuren ſchaft mi 80 10 Ki 5 15 1 a Erfolgreicher Saiſonſchluß der Turnierſaiſon 1931 4. Runde: Bogoljubow gewinnt gegen Pire, d ſchöpfte man gegen den 24 Jahre alten Mechaniker 1 mit 8 85 90 8 ilometer Geſchwindigkei„durch- das barf man nach Abſchluß des 8.„Autoturniers des witſch wird abermals geſchlagen und zwar von Kalbe, Franz Reis von hier Verdacht, da er als Spezialiſt fahre, ohne daß dabei etwas vorkomme. Zeugen Weſtens“ frei heraus behaupten. Die Beteiligung war. ljechin beſtegt Dr. Wiomtar, Koſtie— Dr. A 1 2 Gartenbaus einbrüche ilt. Trotz ſei 5 empörten ſich darüber, daß er ſo dahinraſte. Nach gut, der Beſuch war ausgezeichnet, der Sport— bei der 10 5 bezwingt Dr. Tartakower. Der Reſt ble n Gartenhauseinbrüchen gilt. Trotz ſeinem Be 00 f 2 unentſchieden L. en kounte er überfüh 17 1 5 der Mittä dem Gutachten von Polizeioberleutnant Bieſer hat neuartigen Städte⸗Zielfahrt nämlich— ergab Spitzen⸗ b en d e en Aßtalos 2 J. 9 0%%% ittäter der Angeklagte den Tod des Knaben durch ſeine leiſtungen, und die Autotechnik erhielt durch die Vidmar— Koſtic, Dr. Aljechin— Colle, Wim on, dr 5 in der Perſon des 28 Jahre alten Schloſſers Willi ſtarke Geſchwindigkeit und Unaufmerkſamkeit ver⸗ Schönheitskonkurrenz ſo manche Anregung. Maroezy und Bogoljubow— Flohr. Nicht erwähnte J genül Haßkerl aus Nägelſtedt gefaßt werden konnte. Sie urſacht. Der traurige Fall gab dem Staatsanwalt Die„S täte ⸗Zielfahrt“ war das ſportliche Er⸗ tien 95 5 1 8 5 einn 1 a erbeuteten Gegenſtände im Werte von gegen 150. Veranlaſſung, dem Angeklagten ſein frivoles Raſen ignis dieſes Neuenahrer Turniers. Innerhalb 92 Stun⸗, Runde N88 gewinnt Bogolfubow, Kaſßden 0 ö 0 725 8 701 1 5 VVVFTVVCVCCCo 5 JN den galt es auf beliebiger Strecke 2400 Luft⸗Kilometer erlitt ſeine erſte Niederlage gegen Flohr, Dr. Aljech ent Beide wollen vom Hunger getrieben worden ſein, ob⸗ vorzuhalten. Eine Gefängnisſtrafe von vier Mo⸗ und darüber zurückzulegen und dabei etwa alle 200 Km. ſiegte über Nimzowitſch in glänzendem Stil, Colle aber duns wohl ſie Unterſtützung durch die Fürſorge erhalten. naten ſolle erzieheriſch wirken. Auf Betreiben der Durchfahrtsbeſcheinigungen durch Städte über 100 000 Ein- 1 1 r ir 75 Die Anträge des sanwalts rüttelte ſie aus der Staatsanwaltſchaft werde dem Kurz der Führerſchein] wohner zu erbringen. Der Mathis⸗Fahrer Camille Aßtalos, Colle— Stoltz, Flohr e n dr bon Ruhe. Reis leierte ſein verlogenes Sprüchlein vom entzogen. Das Gericht beurteilte die dem Angeklag⸗ Hansberger vollbrachte die große Spitzenleiſtung. Er[ Partien gewannen jeweils die Anziehenden. Aae 10 Sich⸗Beſſern⸗Wollen herunter, während Haßkerl da⸗ ten zur Laſt gelegte Tat als ein grob leichtſinniges fuhr ab Bonn über Mannheim Bern Genf Avignon— wurde afhdan von Bogolſubow beſiegt. 5 5 ſblich neben ſich noch gegen den angedrohten Haftbefehl[Verhalten und erkannte daher auf drei Monate Biarritz— Tours— Paris— Metz— Luxemburg— Lüttich 5 R ier e mußte wiederum eine Nie 11125 8 5 2 5.— 7 2 22 2 85 2 1 Pe 38857 F A Sime J einſtbecker N. zwar g St 7 ats ichtig wehrte. Umſonſt, er erhielt wegen ſchweren Dieb⸗ Gefängnis. ace Köln nach Neuenahr 3557 Km. auf europäiſchen 5 11 8 5 ne N 5 olg.„Ebenfalls Bo⸗ 108 5 9 55 5 1 e 5 8 5 Landſtraßen von 6 europäiſchen Ländern und ließ ſich[ gollnbow eg Aaroczy. Ferner ſſegten: Dr. Alfechin ſtahls im wiederholten Rückfall ein Jahr Ge⸗ Ein unglaubliches Sittenbild Durchfahrt durch 17 Großſtädte beſcheinigen. Zweiter Flohr, Dr. FTartakower= Kolle und Koſtie ie ſehre fängnis und wurde wegen Fluchtverdacht gleich 5 85 8 Freisträger wurde mit Dr. med. Wolfgang rande Dr. Allfechln. ultgte ie aber nicht aug und derten ee u FR 5 18 3 der S. Sin in gi She l uder 37 S 2 5. 5 1 68 0 Dr. Aljechin, nützte ſie aber ni aus un er 1 er 8 Strafhaft genorämen Reis der au.. f t b e 1 75 Jabee. e(Bad Blankenburg) ein echter, rechter Herrenfahrer. Er lich 30 pd holte ſich 3 Punkt gegen P Nil vorgeführt worden war, wurde zu acht Monaten Ge⸗ eer aus Kirchheim, der bisher mit dem Strafgeſetz brachte ſeinen Mercedes⸗Benz 15/75 PS. innerhalb der Dr. Aßtalos gegen Colle, Stoltz gegen Pire und Flo Steig fängnis verurteilt. nicht t e ſich geſtern vier Fahrtage friſch und froh über 3054 Km. durch gegen 10 b e 5 1 996 2 2 9 wegen Verbrechens gemäß Str..B.§ 176 zu verant⸗ 13 Großſtädte. Sportliche Glanzleiſtung vollbrachte auch Die 10. Runde brachte das intereſſante Zuſammen, Drei Monate W für raſenden Motor⸗ worten. Im Spätjahr v. Is. näherte er ſich einem Frau Annemarie Gaſtell auf kleinem Der W⸗Wagen; r en Es gelang 1 1 10 7 E 5 5 1976 8 3 f a ſie fuhr 2848 ze cg; 8. 2 ter zatſächlich, eine Ge iſtellung zu errei 50 1 85. 5 7 damals 13 Jahre alten Mädchen, das ihm in Ab⸗ 79955 5 5. 1 10 0 72 e der verrechnete ſich aber bei einer Komhingtion und be e ſber Am 14. Juni abends 8 Uhr wurde der vier Jahre weſenheit ſeiner Frau Beſorgungen machen mußte. ganz 90 b in 1295 55 5 7815 auf(aber] meiſter konnte noch mit remis entſchlüpfen. Maroczy z fer 2* 8 8 8 a 3 5 5 5 3 2 er 298 6 reis r 255 Sn en 761 8 1 8 zy ge⸗ unde alte Sohn des Landwirts Heckel von einem Motor⸗ Das Schulmädchen verſchwieg die Sache ihren El⸗ 9785 ſehr ſchwierige ſehr e Nimzowilſch en D a gegen Bogoljubom uz 125 df. ergeraß 11 fahre ö d⸗ er 0 j 81 5 0 f f ö„ e 8 8 Nimzowitſch gegen Dr. Aßtal ahrze radfahrer, der dahergeraſt kam, überfahren und töd⸗ tern, angeblich weil der Angeklagte ihr geſagt habe, wurde vom Sieger des 2. Neuenahrer Autoturniers, von Die 11. Runde ſah ſiegreich: Colle— Spfelmam D. lich verletzt. Der Lenker war der erſt 19 Jahre alte daß er ſich u nter einen Eiſenbahnzug Ernſt Farnſteiner(Köln) gewonnen. Das Herzſtück Flohr Dr. Tartakower, Bogoljubow— Stolz, Kahn de Maler Guſtav Kurz aus Böckingen, der an dieſem legen werde, wenn ſie etwas ſage. Ihren Schul⸗ des Neuenahrer Turnierprogramms aber war der 0 Koſtic, Dr. Aljechin— Marvezy und Pite— dr. Tag eine Spazierfahrt unternommen hatte. Wegen kameradinnen konnte ſie es aber nicht verheimlichen. Schönheits wettbewerb auf dem Kurhausplatz.. 1% Munde Hewenen 1 5 fahrläſſiger Tötung angeklagt, machte Kurz heute So kam die Sache heraus. Der Angeklagte, der 100 Wagen nahmen daran teil und der Beſuch dieſer Ver⸗ Bogoljubow— Dr. Tartakower und Nimzowiiſh 21 vor dem erweiterten Schöffengericht geltend, daß der reichlich die Zähren fließen ließ, wollte das Gericht e war erſtaunlich groß. Das Kabriolet war vor- Colle. Die Partie Dr. Aljechin— Spielmann 55 Teri Knabe zuerſt über die Straße gegangen, dann ſtehen glauben machen, daß er das Alter des Mädchens zu⸗ berrſchend, und wieder einmal bewieſen die deut⸗ remis. 2828 W. L. 1 75 und endtich au das Nuen eines af der ert nicht gewüß abe Das Gert an Fall als ſchen Automobilfabriken und die deutſchen 5 5 Nil. geb n 5 0 1 mai ie 5 ot gewußt habe. a Ger 9. lah den Fall al Karoſſiers, daß ſie im Kabrioletbau weitaus führend Lammers ſiegt in Hamm Abna Straße ſtehenden Vaters wieder zurückgegangen ſei ſchwer an und erkannte lediglich mit Rückſicht auf die ſind. Die beiden ſchönſten Wagen, ein Mercedes⸗Benz»Das erſtmalig von Turnern und Sportl a ſuhrr Der Unfall ſei dadurch verurſacht worden. Signal angegriffene Geſundheit des Angeklagten auf acht Ss⸗Wagen mit Papler⸗Kabriolet und ein Stoewer⸗Acht⸗ e 29. Hammer Turn und Soo 2 habe er gegeben. Kurz wurde bisher zweimal wegen Monate Gefängnis, abzüglich ſechs Wochen Unter⸗ zylinder, hatten bei gleicher Punktzahl der fünf ſehr ſach⸗ Sonntag unter denkbar ungünſtigen Umſtänden dia ſulge zu ſchnellen Fahrens beſtraft. ſuchungshaft. lich wertenden, voneinander räumlich getrennt arbeiten⸗ 119 0 110 e 5 ſowohl die Kämpfe Küche 5 den Schiedsrichter ihr Klaſſement durch Los zu entſcheiden. als durch den Beſuch, dazu kam noch daß eine Reihe been z Der Mercedes ⸗Benz, ein wirkliches Meiſterſtück des 1 5 11 ee e 1 große Ereian aun Autobus, erhielt die goldene Medaille vor dem mal über 100 Meter lief. Bein Lauf fl ſuhr gleichfalls überragend ſchönen, ſchnittigen Stoewer⸗ der Oldenburger in 10,8 Sek. Regener⸗Do e Di Aus Baden Aus der Pfalz JJJJJJJVV%%%%/ 8 Erſtauftreten eines ſehr billigen(1200 Mark) ⸗Dreirad⸗ Bahn die Zeit von 10,5 Sek. heraus. 1 2 4 2 0 Af. 1 wagens des Fabrikats Neimann u. Co., des neuen Packard Je Ein Raubüberfall in Durmersheim Wegen fahrläſſiger Tötung angeklagt 27000 Mark⸗Wagens, der erſtaunliche techniſche Neuerun⸗ felle. Ano: S* Herxheim bei Landau, 15. Sept. Gegen den gen bringt, vorbildliche Linienführung der Stoewer⸗Vorn⸗ De *. D Se X 8 a„ 5.* 14. Sept. Kaminkehrermeiſter Hierl von hier, der bei einer antriebswagen und erfolgreiches Bemühen des Auto⸗ und Kepa Ein frecher Raubüberfall wurde letzter Tage Pes; 5 idr 1. 5 Karoſſeriebaus zur bequemen Unterbringung von Werk⸗ elch 5 N. Rehjagd ſeinen Jagdfreund Eichenlaub anſchoß un 1 5 1 il abends um 9 Uhr von drei Tätern unternommen. za e 5 5 g 0 zeug, Wagenheber und Gepäck. Beim Kabrioletbau wurde bei 5..„ ſo ſchwer verletzte, daß er kurze Zeit darauf ver⸗ 80„„ 88 Ihr Im letzten Hauſe beim Heilwald klopfte es bei der 1 50 555 5 als Fehler bemerkt, daß Innen⸗Türgriffe zuweilen beim 3 5 N N 5 ſchied, iſt ein Verfahren wegen fahrläſſiger Tö⸗ 5 j 8 15 f Jun Familie Jakob Schorpp an. In die Türe trat ein fung eingeleitet Fahren hinderten, daß ſie alſo verlegt werden d ie maskierter Mann mit dem Revolver in der Hand und 9 9 e e e e e e—* 1— Di Zar—* 5 5„ Na A 1 5 a 7 9* 4 78. 7 8 5 ar 1 5 8 122 5 1 8 5 ſchon bejahrte Mordprozeß Sturm am 8. Oktober und das Phaeton, der offene Wagen, iſt zur Sicherheit Vorausſage für Mittwoch, 16. Seplember ſhine Shepaar beteuerte, kein Geld zu beſitzen, worauf ein 2 3 geworden. 8 e d zweiter Mann die Schränke aufriß und nach Geld]“ Landau, 15. Sept. Im Verlaufe der nächſten Opel zeigte ſehr hübsche Wagen ſeines neuen 1,2 Ltr. Jortdauer des heiteren und trockenen Herbſtweten e ſuchte. Ein dritter Mithelfer ſtand vor dem Hauſe Schwurgerichtsperiode am Landgericht Landau, die und des ſchon vielbewährten 1,8 Ltr. Typs, Mercedes⸗ Oeſtliche Winde. Nachts ſehr friſch(örtliche A 5 Schmiere. Die älteſte Tochter, die im Nebenraume am 6. Oktober wehen win auch der Mordprozeß Benz erwies ſich als Klaſſe für ſich, Horch repräſen⸗ ſtrahlungsfröſte), um Mittag warm. Lokale Morgen ſchon ſchlief, erkannte die Gefahr und ſtieg durchs gegen die Muttermörderin Lina Sturm aus Wals⸗ tierte mit Wagen des anſpruchsvollen Herrenfahrers, nebel. ba . f 17 5 3 Hauses H lf heim durchgeführt. Ford⸗ Wagen gefielen beſonders mit deutſchen Spe⸗ apie Fenſter 1 5 1 des 1 8 Hi 95 925 zialkaroſſerten, aber auch mit ſerienmäßigen Kölner Wetter⸗Nachrichten der Badiſchen a0 holen. abei wurde ſie von dem Burſchen auf der Frankreich vergißt ſeine toten Soldaten Kabrioletkaroſſerien, und Röhr⸗Wagen erwieſen ſich 5 8 V5 Straße bemerkt, der ſeine anderen beiden Geſellen 5 0 9305 5 als vorzüglich vervollkommnet und erſtklaſſig ausgeſtattet. Landeswetterwarte Karlsruhe run Unterrichtete. Die Räuber flüchteten dann in Richtung* Zweibrücken, 15. Sept. Seit der Räumung der Goldene Plaketten als Höchſtauszeichnungen[Beobachtungen der Landeswetterſtellen.36 Uhr vorm iti elt Mörſch. Auf der Straße nach Mörſch wurde lediglich[Rheinlande hat ſich die franzöſiſche Regierung, trotz⸗ erhielten: Serienmäßige offene Wagen: je ein BMW, 1 1 2 8 5 22 15 2 5— 2 K 27. 8= me N 5 5 1 eri NR 5 6— 1 die Maske des einen Täters gefunden. Man vermu⸗ dem ſie vom Stand der Sache unterrichtet iſt, nicht Stoewer, Opel, Ford mit W 8 See dre 22 ue N 2 5 2 1 1 2 2 5 2 27 2 2 0 8 3——* 5 1 D 8 1— 8 5 tet, daß es ſich bei den Eindringlingen nicht um Orts. mehr um die Gräber der hier ruhenden rund 50 1 ee 959 6 5 5 8 hüh. in A Ss Se wc ee, einwohner, ſondern um Wanderburſchen handelt. Die franzöſiſchen Soldaten bekümmert. Von dieſen wäh⸗ 1 8 e ee 15 415 Opel ers e icht. tärke% 1 722 2 2 2 2 2 2 12* 7* Einbrüche in Bauernhäuſer durch wandernde Bur⸗ rend der Beſatzungszeit geſtorbenen Kriegern ſind Benz 10/5ber und Mercedes⸗Benz SS⸗Wagen. Wertheim 151 4 13 3 deicht Nebel ſchen, die, wie auch dieſer Fall wieder beweiſt, frechund 40 Marokkaner, deren Grabſtätten mit einfachen Siegfried Doerschla g. 9 1 CV 1 e 1 brutal zu Werke gehen, nehmen im ganzen Lande in Holzbrettern und aufgeſetztem Halbmond verſehen 5 1. 717 1145 416.80 elch wolkenlos bie U eſchrecke Weiſe j Die übri 8 He Fi— 1 5 illingen g 0 10—1 N leicht Nebel erſchreckender Weiſe zu. ſind. Die übrigen Soldaten haben Holzkreuze. Ein Inkernationales Schachturnier in Veldes dan Alert, 1. 2 0 e ae de 110 i Teil der Gräber iſt mit Unkraut bedeckt, Holz⸗ Seit 23. Auguſt tobt nun ſchon der Kampf auf den 64 9 57 772.2 4 1 1 1 e a 16 f Zum vierfachen Mord in Engelsbrand tafeln und Aufſchriften verwittern. Da der wohl⸗ Feldern in Veldes, der die ganze Schachwelt in Adem hält. Felddg 50 1278 6%„ 8 leich d Lon a; 5 habende franzöſiſche Staat ſeine Söhne hier vergeſſen Iſt doch dort nahezu alles verſammelt, was unter den. 2 Nit d * elsbr b. Pforzheim, 15. Sept. D Fall 22 5 5 Are 800 S i 15 270 g ö 1 8 10 bi 998 Enge b and b. zheim, 15. Sep Der 8 hat, werden die Gräber in der nächſten Zeit zuſam⸗ Schachheroen einen Namen hat. 14 Meiſter in ein Das große atlantiſche Hochdruckgebiet iſt nag kauf 8 Familienmörders Beyle, der vier Perſonen 5. Turnier aus, das ſich würdig an die noch nicht allzu lang dem Feſtland vorgerückt und hat im Laufe der, Di 7 1275. 8 mengelegt und ſo zu einem einheitlichen Ruheplatz beend⸗ Länderkämpfe in P eiht. Doch nicht nur 8 58 1 5„„„ VVV Fremblinge ausgeſtaltet 52 den een 1 dende nein alle Sterne, Nacht die Bewölkung über unſerem Gebiet aß een gericht am 25. September zur Verhandlung kommen. 8 i die in jüngſter Zeit am Schachhimmel aufgetaucht ſind, gänzlich aufgelöſt. Durch die ſehr kräftige Auch f ba ** wollen ſich die erſten großen Turnierehren verdienen. lung erreichten die Tieftemperaturen ſehr geringe derb Von den ganz Großen fehlen nur Capablanca(wie Werte lin der Ebene 2 Grad, auf der Bos ind „ Albbruck, 15. Sept. Beim Kraftwerkbau Dogern⸗* Frankenthal, 14. Sept. Das Auweſen der ver⸗ immer, wenn Aljechin dabei ist Rubinſtein e 85—4 Grad) N lle Albbruck ſtürzte der verheiratete Arbeiter Roſen⸗ ſtorbenen Frau Senatspräſident Baum wurde zum Pfeißerſ cafe von England kellnshnnen wol: unter der Herrſchaft des Druckes können] dal 6 Preiſe von 29000 Mark vom Bezirk Frankenthal CCC 1 7 8 derrſchaft des hohen Dru a 2 krantz aus etwa 6 Meter Höhe ab und blieb mit 1 l 1. 5 155 1 brachte 9 5 e wir mit einigen Tagen heiteren und trockenen Hoch“ fach einem tödlichen Schädelbruch liegen. erworben. bmzowi mußte ſi em jungen Talen! rc beugen. druckwetters i ur 8 8 5 w o wurde von Dr. Viömar geſchlagen und Dr. rechnen. i * Bonndorf, 15. Sept. Die 62 Jahre alte Frau* Frankenthal, 15. Sept. Zu der im Montag e e über Stolz. Die 2 1 5 n I—.. rr.... Huber von hier, die ihren Schirm in einem Abteil Morgenblatt veröffentlichten Meldung über die Koſtic— Spielmann, Dr. Tartakower— Marocgy, Dr. Gerantwortlſch für Wellilr d. 8. f ie 4 des e ſtehen gelaſſen hatte, ſprang auf den bereits Mißhandlung eines Händlers mit einer Eiſenſtange e Kaſhdan und Colle— Flohr endeten un⸗ 5 Kommunalpoliitt u. Lokales dich ard en le . gfahr 1 1 Si 75 N d 5 f u. Vermiſchtes Willy Müller- Handelstell: l. B. Franz Kiich! .. CCC und einem Prügel wird uns von Herrn Peter 2. Runde: Spielmann ſiegt gegen Pire, Nimzowitſch Gericht u alles übrige; een Alrch rr. Angegen u. geschaft Balke 15 von den. erfaßt und ſo ſchwer verletzt, Streibert, Inhaber eines Lebensmittelgeſchäftes gegen Flohr,, Bogoljubow gegen Colle, Dr. Aljechin gegen 1 uc ſämtlich in Mannheim- Herausgeber. 0 1 5 an— Dr. Viöm—: f m. 5ÿß 55, n ̃⅛ MXX...— . 3 grauen erwähnten Brüdern Peter, Konrad un ohann 3. Runde: Kaſhdam beſiegt Colle; alle andern Par⸗ Für unverlangte Beiträge keine Gewähr— Rückſendung erfolgt nur bi 1 Weiſe die Frau verunglückte. Streibert nicht identiſch iſt. ten ergeben unentſchieden. Rückporto 1 112 offene Handelsgeſellſchaft hat am 1. Januar 1931 Amtliche Bekanntmachungen begonnen. Der Geſellſchafter Kaufmann Ludwig 20 a2 erpac tung Dlissee a Weyer in Mannheim iſt ſelbſtändig, Kaufmann Röcke 2 Mk. an Handelsregiſtereinträge Kurt Weyer aber nur in Gemeinſchaft mit den Am Samstag, den 3. Oktober dss. Js., nach⸗ schmale Pſssee Meter 20 Pig. an vom 12. September 1981 Geſelſchafter Ludwig Weyer zur Vertretung der b be 8 11 e W 5 abu Stollknbpfe 828 a 5 Geſellſchaft berechti 15 8 e Gemeindejag er emarkung er ach, Huth& Co., Mannheim. Fabrikant Chriſtian Berta Marx, Mannheim. Berta Marx, ge⸗ welche zuſammen 471 Hektar umfaßt und mit dem Hohlsa um 5 Goebel, deſſen Ehefrau Anna geborene Batteiger, borene Lehmann, Ehefrau des Kaufmanns 1. Februar 1032 zu Ende geht, auf weitere ſechs und Kanten Rechtsanwalt Heinrich Goebels, Lieſel Kircher Friedrich Marx in Mannheim, iſt Inhaberin. Jahre öffentlich verpachtet. Meter 25 Pig. der Staubsauger ohne Hurzschlußgsfahn Alls stromfihrenden ſeile Smd yon dem D Eͤmi See%,ð,p. Auherge- Höfle Ohe Saugwinling inger Stromverbrullo. als pexſönlich haftende Geſellſchafter ausgeſchie⸗ tember 1931 begonnen. Friedrich Becker, Sattler, befinden oder durch ein ſchriftliches Zeugnis der den. Die Geſellſchaft für Induſtriebeteikigung Mannheim iſt perſönlich haftender Geſellſchafter. zuſtändigen Behörde(in Baden das Bezirksamt) mit beſchränkter Haftung in Mannheim iſt in Dem Paul Gehrig in Mannheim iſt Prokura er⸗ nachweiſen, daß gegen die Erteilung des Jagd⸗ die Geſellſchaft als perſönlich haftende Geſell⸗ teilt. Die Geſellſchaft hat einen Kommandtitiſten. paſſes ein Bedenken nicht obwaltet. i ſchafterin eingetreten. Sieben Kommanditiſten. Hirſch e Sonntag, Mannheim. Die Geſellſchaft Der Entwurf des Jagdpachtvertrages iſt zur für NR. 10 5 ſind in die Geſellſchaft eingetreten. Kommandit⸗ iſt aufgelöſt und die Firma erloſchen. Einſicht in der Wohnung des Stabhalters in 5 geſellſchaft ſeit 24. Juli 1931. Die Geſamtprokura Gugler& Schnepf,, Gerüſtbau und Verleih⸗ Eiterbach aufgelegt. 12 588 1 fabrikneue Schreib⸗ von Fritz Kircher, Otto Konrad und Chriſtian anſtalt, Mannheim. Die Firma iſt erloſchen. Eiterbach, den 12. September 1981. maſchine zur Miete, Hertzler, alle in Mannheim, beſtehen weiter. Ballauf& Maurer, Mannheim. Die Firma Verwaltungsrat: Fitzer. Bei Ankauf volle An⸗ Dem Rechtsanwalt Heinrich Goebels in Mann⸗ heim iſt Prokura ſo erteilt, daß er gemeinſchaft⸗ lich mit einem anderen Prokuriſten die Firma 8 angebot unt. N D 63 Stahlblschꝭ nalblos 209 zu vertreten berechtigt iſt. 3 mae ee an die Geſchäftsſtelle en eee ee H. Neuberger, Mannheim. Dem Fritz Heiden⸗ nic mn Ordnung ist,. dss. Blattes. 2344 heimer in Mannheim iſt Prokura erteilt. Prokura des Jakob Schmitt iſt erloſchen. Lazarus Mayer& Kauffmann, Mannheim. Dem Fritz Heidenheimer in Mannheim iſt Pro- kura erteilt. Die Prokura des Jakob Schmitt iſt erloſchen. Die 5 2855: 558 mäß. Preis. Angeb. Emil Heiden⸗Heimer, Mannheim. Dem Fritz ſtücke öffentlich an den Meiſtbietenden: unter 0 T 13 an die Heidenheimer in Mannheim iſt Prokura erteilt. 1. Lab. Nr. 5280 im Ortsetter an der Karls⸗ 20 8 b 2 Geſchäftsſtelle dieſes Die Prokura des Jakob Schmitt iſt erloſchen. ruherſtraße, Hofreite 5 Ar 98 am, mit Ge⸗ Sie ſind vollkommen unſcha im Gebrauch. Blattes erbet. 2469 Julius Ohnhaus, Mannheim. Kaufmann Ernſt Ohnhaus in Mannheim iſt in das Geſchäft als perſönlich haftender Geſellſchafter eingetreten. am 1. Juli iſt erloſchen. 93 Bad. Amtsgericht F. G. 4 Mannheim. Bekanntmachung Die Erben des Privatmanns Jakob Friedrich Scheck in Hockenheim verſteigern am Donners⸗ tag, den 1. Oktober 1931, vormittags 9 Uhr im Rathaus zu Hockenheim die unten beſchriebenen, auf Hockenheimer Gemarkung gelegenen Grund⸗ häuden(eſtöckiges Wohnhaus mit Wirt⸗ ſchaftsgebäude— Friedrichsbad— ſowie Nebengebäude) ſamt Inventar, wenn Sie täglich zu ſchädlichen Abführ⸗ mitteln greifen müſſen, um ſich einen Stuhl ⸗ gang zu erzwingen, dann laſſen Sie ſich . ſein, daß es ein ganz hervorragendes atürmittel gibt, welches in Ordnung bringt. Es find dies die einfachen beſtehen. aus Feigen und Darm⸗ irkung immer nach 8 Stunden, auch in ganz ſchweren Fällen. Erhältlich in rogerlen u Reformhäuſern in gleitöl. Apotheken, rechnung der Miete. Fordern Sie Sonder⸗ Perfekter Jamenfriseur ſucht Kundſchaft. Pri⸗ vatbedienung. bei er⸗ hren Stuhlgang Hühner-Hund Hessel dlis bestem nen gediegenen Ausfillnung Selnes ap, me Allsge es ei SoHmUνtilcl fuy eden Halls. d * Mielewe 2 Die offene Handelsgeſellſchaft hat 2. Ogb. Nr. 803 in den Bruchgärten, Haus⸗ packungen zu Rz.50, R.20 u. An 2. N 2 5 b 1931 begonnen. garten, 6 Ar 54 qm. EDoUARU PALM. MüxchEN N13. ab 215 5 Tkle A. L. ib Mayer& Krauth, Mannheim Die Prokura. VV 1 1 8 5 5 1 5 5. 6517 5 438 Hert 988 Fri e ee. 5 ſehen werden. 8 12256 1 55 jn bester Ausfünrung Angeb. unter W H Mannheim, 0— 3 i Fernruf 23 f, Ludwig Weyer, ⸗Maunheim. 5 Kurt Schwe in den 18 Septenber 188 Dꝛieehsdehest efert billigst die Nr. 132 an die Ge⸗ veb 20 Werk nöri ban Weyer in Mannheim iſt in das Geſchäft als per⸗ 5 5 0 2 8 ſchäftsſtelle ds. Blat⸗ ber 00 erKsan gehörige bad ſönlich haftender Geſellſchafter eingetreten. Die Bad. Notariat Schwetzingen— Abt. II. Druckerei Or. Haas, G. m. h. H. f 1, 46 tes erbeten. 5 f 5 8 8 8 5 8* 95 0 15* er 1991 . Dienstag, 15. September 1931 naxD RLS. Uxn 1 Ausfuhrüberſchuß von 322 Mill..“ gegenüber Leichte Abnahme der Lebensmittelausfuhr— Die Einfuhr im Auguſt beträgt 454 Mill. 4. Ge⸗ genüber der tatſächlichen Einſuhr im Juli iſt die Einfuhr in 84 Mill., d. iſt um 15,6 v. H. zurückgegangen. Von kieſem Betrage entfallen rund 40 Mill.“ auf die Rohſtoff⸗ euſuhr(Rückgang 14 v..), 30 Mill. 4 auf die Einfuhr zun Lebensmitteln(Rückgang 20 v..) und 13 Mill“ auf die b 5 e 13 v..) g Die Ausfuhr(ohne Reparations⸗Sachlieferungen) i aan de e dee Mil, 4 im Juli auf 776 Mil. 0 Muguft Außeanen gaalen. Dieſe Abnahme entſpricht zwar nicht der ſaiſon⸗ Aüßerden lichen Bewegung der Ausfuhr vom Juli zum Auguſt, ſſe in der Regel eine Zunahme zeigt. Jedoch iſt zu berück⸗ ſchtigen, daß die Ausfuhr vom Juni zum Juli eine über zähnte Pat, Ali 0 das fafſonmäßige Ausmaß hinausgehende Steigerung er⸗ „ kehren hatte. Vergleicht man die Zunahme der Ausfuhr nec zum Juni bis Auguſt in dieſem Jahr( 63 Mill. 4) mit gegeg er Zunahme im gleichen Zeitraum des Vorjahres( 63 lor ſchließ⸗ n Maroczy, und Floht len e gelang den reichen, er d der Welt, Maroczy ge Nil.), ſo zeigt ſich eine dem Vorjahr wertmäßige gleiche Zeigerung für dieſe Monate bei ſogar Kein ſehrerlöſen infolge der ſeither geſunkenen Preiſe. Die in Erfüllung früher geſchloſſener Verträge erfolg⸗ en Reparations⸗Sachlieferungen betragen n Auguſt 26 Mill. 4; ihr Rückgang um 9 Mill.„ gegen⸗ über dem Vormonat beruht zu einem erheblichen Teil und 5 Mill. 4) davauf, daß zufällig im Vormonat be⸗ ſonders hohe Anſchreibungen von Lieferungen an Waſſer⸗ iubow un ſahrzeugen 5 haben. Sui 5 Die Handelsbilanz für Auguſt ſchließt mit einem eee hruerſckuß von den din.“(Jau 254 Mil,% ac; bite— schließlich der Reparations⸗Sachlieferungen überſteigt er Pert der ins Ausland abgeſetzten Waren die Einfuhr in Kuguſt um 348 Mill.„(Juli 280 Mill.. An dem Rückgang der Rohſtoffeinfuhr ſind die egen Stolz, vitſch gehe ilrohſtoffe mit 17 ili 5 hh rohstoffe mit 17 Mill. 4 beteiligt(darunter Baum⸗ e zolle— 9 Mill. 4, Wolle und andere Tterhaare— 8 5 Mal.„J. Ferner zeigen Kupfer und Eiſenerze mit einer nahme um jeweils 5 Mill.„ einen erheblichen Ein⸗ 0 ſührrückgang. Zugenommen hat die Einfuhr von Holz zu gemeinſan holzmaſſe und von Oelkuchen. eſt fand an ie Lebensmitteleinfuhr iſt namentlich in⸗ ge verminderter Bezüge an Weizen(— 8 Mill.), küchengewächſen(— 6 Mill. 4) und friſchen Kartoffeln i Mill. ,] geſunken. Auch hat u. a. die Süofrucht⸗ Aufuhr(— 2 Mill.& abgenommen, während die Obſtein⸗ uhr(s Mill. 4) geſtiegen iſt. Die Abnahme der Fertigworeneinfuhr verteilt auf die verſchiedenſten Erzeugniſſe. Sie erſcheint in den Asweiſen bei den Textilfertigwaren erheblich ſtärker(— 1 Mill.) als ſie tatſächlich iſt(etwa 3 Mill.), weil n umfangreiche Lagerabrechnungen ent⸗ elten. die Kämpfe Reihe bee ße Ereigni 8 Lammert, n Lauf lich nund hinzet er ſchweren Der Rückgong der Geſamtausfuhr leinſchließlich der Aporatious⸗Sachlieferungen) zeigt mit 25 Mill./ den gleichen Betrag wie die Abnahme der Fertigwarenausfuhr, bell die leichte Abnahme der Lebensmittelaus⸗ fuhr(Zucker jedoch geſtiegen) durch eine entſprechende gunahme der Rohſtoffousfuhr(ſchwefelſaures Am⸗ wonigk) ausgeglichen wird. Die bedeutendſten Veränderungen in der Fertig⸗ renausfuhr haben bei den nicht elektriſchen Ma⸗ cl . ſhinen, deren Ausfuhr um 17 Mill. geſunken iſt, und lember; le den Textilfertigwaren, deren Abſatz ene enden an ebſtwetterz Fletdung, Wäſche und Wollgeweben) entſprechend der Sai⸗ liche Aus, zen um 15 Mill. 1 geſtiegen iſt, ſtottgefunden. Zugenom⸗ e Mor ne hat ſerner die Ausfuhr von Kraftfahrzeu⸗ e Morges zen ſowie von Pelzen und Pelzwaren. Rückläufig da⸗ Der deutſche Außenhandel im Auguſt IRT. C AFTS-ZETIT UNO Abend-Ausgabe Nr. 426 254 Mill. R.— Rückgang der Rohſtoff⸗Einfuhr Zunahme der Ausfuhr von Kraftfahrzeugen O Die Pariſer Zuckerkonventionsverhandlungen.(Eig. Dr.) Die Leitung der Internationalen Zuckerkonvention tagt ö Zt. in Paris, um u. a. das nichtausgenutzte deut⸗ ſche Exportko ntingent für 1931 unter die Konven⸗ tionsmitglieder aufzuteilen, die bei Zuſtandekommen der Vereinbarung mit der deutſchen Induſtrie Zugeſtändniſſe gemacht haben. Während das internationale Bürs im Haag bereits die Verteilung von 90 000 To. auf die Tagesordnung geſetzt hatte, beträgt nach der Statiſtik der Ausfuhrvereinigung der deutſchen Rübenzuckerfabriken die Differenz zwiſchen dem tatſächlichen Export und dem Exportkontingent von 500 000 To. nur 70000 To. Dieſe Menge wird im Verhältnis zur Erzeugung von Kuba. die Tſchechoflowalei, Polen, Ungarn und Belgien verteilt. Die Pariſer Konferenz wird weiterhin eine endgültige Ver⸗ einbarung der europäiſchen Länder darüber treffen, die Zuckerausfuhr in die Konventionsländer gegenſeitig ab⸗ zuſchließen. Schließlich ſtehen Verhandlungen mit Frank⸗ reich und Italien wegen deren Beitritt zum Chadbourne⸗ plan auf der Tagesordnung. (OY Arbeitereinſtellungen bei der Nordwolle.(Eig. Dr.) Die Nordd. Wollkämmerei und Kammgarnſpinnerei AG. wird im Laufe dieſer Woche in ihren Abteilungen Käm⸗ merei und Sortierung eine Anzahl Arbeiter und Arbei⸗ terinnen einſtellen. Es kommen jedoch nur Perſonen in Betracht, die erſt kürzlich wegen Arbeitsmangel entlaſſen werden mußten. In Frage kommen 120—190 Perſonen. Die erſten Einſtellungen ſind bereits heute erfolgt. Ob die Beſchäftigung für lange Zeit ſein wird, läßt ſich noch nicht itberſehen. Es iſt jedoch mindeſtens mit einer Dauer von der Neuen Mannheimer Zeitung Gläubigerverſammlung der Doerr KReinhart Lederwerke in Worms Noch keine Entſcheidung O(Eig. Dr.) In der Gläubigerverſammlung der Lederwerke Doerr u. Reinhart wurde ein neuer Status zum 31. Aug. 1931 vorgelegt, der Vermögenswerte mit 1,077 Mill./ angibt, wovon 0,598 Mill./ Verbindlich- keiten und Rückſtellungen für Unkoſten(geſicherte) abzu⸗ ziehen ſind, ſo daß noch 0,478 Mill./ verbleiben. Dem⸗ gegenüber ſtehen Maſſegläubiger mit noch 8,38 Mill. J. Die Urſprungsſchuld betrug 13,32 Mill. I, wovon 4,87 Mill.„ oder 36 v. H. ſchon ausgezahlt ſind. Der angekündigte neue Vergleichsvorſchlag ſah vor, daß ein Betrag von 1,85 Mill. Schw. Fr. durch die Lederimport AG., Baſel, an alle Gläubiger gleichmäßig aufgeteilt werde, ſofern ſämtliche nichtbevorrechtigte Gläubiger auf alle Forderungen gegen die Firma Doerr u. Reinhart ver⸗ zichten. Die bevorrechtigten Gläubiger werden voll befriedigt. Das bedeute alſo eine Gläubigerbefriedigung von 48,01 v.., wovon ſchon 36 v. H. ausgeſchüttet ſind. Als Hauptgläubiger figuriert die Ledergruppe Adler u. Oppenheimer, Cornelius Heyl und die Freudenberg Gmbh. die ſeinerzeit von Frankfurter Banken Forderungen von etwa 7,2 Mill./ zu durchſchnittlich 65 v. H. erworben hatte, mit der Majorität von 53,57 v.., die Dresdner Bank mit 34,27 v.., das Londoner Bankhaus Brandts Sons mit 7,67 v.., die Stadt Karlsruhe(durch Aufwertungs⸗ hypotheken und nicht durch Kreidthergabe) mit 2,47 v. H. Die Ledergruppe lehnte den jetzigen Vergleichs vorſchlag ab, da er im Gegenſatz zu dem letzten ungenügend ſei. Die Gruppe ſei ſo potent, daß ſie die ihr nach dem jetzigen Ver⸗ gleich zufallende Summe von 781000„ auch noch ent⸗ behren könnte. Im Falle des Konkurſes glauben ſie mehr zu erreichen, da ſie als Ledergruppe dann den Fa⸗ brikanlagen wertvolleres Inbereſſe entgegenbrächte. Die jetzige Regelung bedeute nur eine rentable Veräußerung von Doerr u. Reinhart an Schweizer Beſitz zum Schaden 5 bis 6 Wochen zu rechnen. der deutſchen Lederinduſtrie. Ruhigere Auffaſſung an den Vörſen Wiederum Verkäufe in Stadtanleihen Mannheim ſtill Die Börſe war heute ſtill, die Tendenz nach dem ſcharfen geſtrigen Kursabſchlag ungefähr behauptet. Von Induſtriewerten lagen Farben und Waldhof etwas feſter, ebenſo Südd. Zucker, dagegen Linoleum und Weſteregeln ſchwächer. Am Bankenmarkt gingen Pfälz. Hypotheken⸗ bank⸗Aktien auf 90 v. H. zurück. Verſicherungswerte blie⸗ ben geſchäftslos. Am Markt der feſtverzinslichen Werte überwog wieder das Angebot, ſodaß die Kurſe teilweiſe zurückgenommen werden mußten. Die 8 v. H. Serien der Rhein. Hypothekenbank notierten zwiſchen 87 und 88 v. H. Frankfurt behauptet Die heutige Börſe eröffnete wider Erwarten gut be⸗ hauptet, vereinzelt ſogar etwas feſter, nachdem noch an der Vorbörſe ſehr niedrige Kurſe genannt worden waren. Da jedoch nur wenig Material an die Märkte kam, das zudem noch glatt aufgenommen wurde, wurde ein neuer trotz Erklärung des Städtetages Zeichen erſchienen, als gehalten bezeichnet werden. Trotz⸗ dem hatten einzelne Werte wie Reichsbankanteile, Hanſa, Chadeaktien, Geffürel, Holzmann, Nordſee und Spenska 3 bis 6proz. Rückgänge aufzuweiſen, auch Phönix eröffne⸗ ten mit 19 nach 21 v. H. ausgeſprochen ſchwach, obwohl an⸗ geblich das Rheinland für Montanpapiere ſtärkeres In⸗ tereſſe zeigte. Farben eröffneten etwas behauptet, Salz⸗ detfurth und Siemens ſogar etwas feſter. Durch eine Times⸗Meldung, daß in den nächſten Wochen, vielleicht auch ſchon in den nächſten Tagen eine wichtige Entwicklung in der amerikaniſchen Politik eintreten werde, die in einer Ausdehnung der Periode des Hooverplanes beſtehen würde, wurden Gerüchte genährt, daß ein 5jähri⸗ ges Moratorium für alle Kriegsſchulden bevorſtehe. Am Pfandbriefmarkte war das Bild auch heute recht unerfreu⸗ lich, für Goldpfandbriefe, Induſtrieohligationen und Stadtanleihen gab es auch heute ſaſt nur Verkäuſe, äuch bet letzteren, obwohl vom deutſchen Städtetag eine Erklärung vorlag, daß niemals der Plan beſtanden hätte, Befeſtigung für Roggen Bei unveränderten Weizenmehlpreiſen ſchleppendes Geſchäft Berliner Produktenbörſe v. 15. Sept.(Eig. Dr.) Nach ſtetigem, eher aber etwas ſchwächerem Vormittags⸗ verkehr machte ſich für Roggen weiterhin ſehr knappem Angebot und ziemlich reger Nachfrage eine weitere Befeſti⸗ gung von 2 bis 3/ geltend, während Weizen, der in geringen Qualitäten reichlicher offeriert iſt, leicht im Preiſe nachgab. Irgendwelche beſondere Anregungen waren nicht gegeben. Das Weizenexportgeſchäft ſtockt weiterhin. Für vereinzelt herauskommende gute Quali⸗ täten wurden von den Mühlen beachtliche Aufgelder be⸗ zahlt. Der Lieferungsmarkt folgte in der Preisbewegung dem Effektivmarkte. Man glaubt, bei Weizen wiederum Käufe von beſonderer Seite beobachten zu können, doch iſt man ſich nicht darüber im klaren, ob es ſich hierbei um eine echte Stützungsaktion handelt. Weizenmehl hat bei unveränderten Preiſen nach wie vor ſchleppendes Geſchäft, Roggenmehl wird dagegen bei 25 Pfennigen höheren Prei⸗ ſen lebhafter umgeſetzt. Hafer iſt hauptſächlich in ab⸗ fallenden Sorten angeboten, die Preiſe neigen zur Schwäche. Gerſte ruhig in unveränderter Marktlage. Amtlich notiert wurden: Weizen märk. prompt neue Ernte 216—218; 231,75 29,75; 229.227,50 Br.; 229,75 bis 28 Br. matter; Roggen märk. prompt neue Ernte 183 bis 185; 198; 195 94,50; 195—94,25, unregelmäßig; Futter⸗ und Induſtriegerſte 150—158 ſtill; Hafer märk. prompt 138 142; 146; 146 Br.; 146,50 Br., matter; Weizenmehl prompt 26,50— 32,50, etw. matter; Roggenmehl—60proz. prompt 25,20— 27,90, matter; feiner Marken über Notiz; Weizen⸗ kleie 11,25—11,50 matt; Roggenkleie 9,25—9,50 matt; Vik⸗ torigerbſen 21—28; Leinkuchen 13,50— 13,70; Trockenſchnitzel 12,70; Rauhfuttermittel: drahtgepreßt. Roggenſtroh 0,60 bts 0,75; Weizenſtroh 0,40—0,55; Haferſtroh 0,50—90,60; Gerſten⸗ ſtroh 0,55—0,75; gebund. Roggenlangſtroh 0,40 0,55; bind⸗ fadengepr. Roggenſtroh 0,35—0,45; Häckſel 1,25—1,35 han⸗ delsübl. Heu, geſ. trocken 1,25—1,55; gutes Heu lerſter Schnitt) 1,70—2,20; Luzerne, loſe 2,20—2,50; Thymotee, loſe 2,30— 2,60; Kleeheu, loſe 2,15—2,45; Mielitzheu loſe(Warthe) 30, ſtetig; allg. Tendenz matber. * Rotterdamer Getreidekurſe vom 15. Sept.(Eig. Dr.) Anfang: Weizen lin Hfl. p. 100 Kg.) Sept. 9,725; Nov. 3,75; Jan. 3,85; März 3,97%.— Mais lin Hfl. p. Laſt 2000 Kg.) Sept. 654; Nov. 6594; Jan. 67; März 70. * Liverpvoler Getreidekurſe vom 15. Sept.(Eig. Dr.) Anfang: Weizen,(100 1b.) Tendenz ruhig; Okt. 3,874 (3,8); Dez. 3,10%(3,106); März 4,1%(4,16); Mat 4,876(4,324); Mehl unv.— Mitte: ſtetig; Okt. 9,94 Dez. 3,116; März 4,26; Mai 4,46; Mehl unv. * Magdeburger Zucker⸗Notierungen vom 15. Sept.(Eig. Dr.) Gemohl. Mehlis prompt per 10 Tage 32,50; Sept. 32,50; Tendenz ruhig: Wetter heiter. * Bremer Baumwolle vom 15. Sept.(Eig. Dr.) Amerik. Univerſal. Stand. Middl.(Schluß) 7,62. * Liverpoler Baumwollkurſe vom 15. Sept.(Eig. Dr.) Amerik. Univ. Stand. Middl. Anfang: Okt. 358; Dez. 302; Jan.(32) 362—63; März 370; Mai 379; Juli— Sept. 893; Nov.(32) bis März(33) geſtrichen; Tages⸗ import 3400; Tendenz ſtetig.— Mitte: Okt. 981; Dez. 364; Jan.(32) 366; März 373; Mai 381; Juli 387; Sept. 396; Nov. 402; Jan.(33) 404; März 411; Loco 380; Ten⸗ denz ſtetig. * Freinsheimer Obſtgroßmarkt vom 15. Sept. Auf dem hieſigen Obſtgroßmarkt wurden folgende Preiſe erzielt: Pfirſiche—15; Birnen—11; Aepfel—6; Zwetſchgen 10 bis 11; Tomaten—7,5; Trauben blau 10—12; weiß 13— 14: gen zeigte ſich u. a. auch die Ausfuhr von Papier von 5 7 75 r oer und Papierwaren, Eiſenwaren, Waſſerfahrzeugen Kursdruck vermieden. In Spezialwerten konnte man ſo eine Konvertierung der Stadtanleihen durchzuführen. Es gie 11; Tomaten 8 5 iſchen Ait ecnechen auragugniſen. i buten tas Aacgeaeſſe ander elne den ee, boll jest auch bet der beuiſchen Girozentrale die Abſcht fia at. Aufuhr 880 Zentner. Aufubr und Nacz⸗ on den wichtigſten Reporations⸗Sachlleſe⸗ werten kaum Nachfrage beſtand, ſo daß einige davon rela- beſtehen, für eine pfleglichere Behandlung der Anleihe⸗ e Ar 5 uhe dan entalen aa die Grüsde Rohftoe' dev fark gedrückt wurden.“ Die Umſze beschränkten ſic kurse on, sorgen. gleichsſchaldbuchforberungen gaben er⸗ e vorm eikkohlen mit 4,5(Juli 5, Min., auf die Gruppe indeſſen allgemein auf ein Minimum, da man meiteſt⸗ nent 150 3 1 bis 2 5 8 add. 5 88850 f Zufuhr. 100 Ballen Umſas. Tendenz: Etwas mehr Inter⸗ Aitigwaren: Eiſenwaren mit.6(7,9) Mill.„; nichteler⸗ gehende Zurückhaltung der Kuliſſe feſtſtellen konnte. Merk⸗ 5 ö eſſe. 2915 11 81 bezahlt. Für Hallertauer Hopfen 4060, ie Meſchinen mit 4(6,1) Mill.: chemische Erdeng. li ächer ert Geſfſtrel, die 3,25 w. H. einbüßten eee, FN f Aſe nebſt Farben mit 2,0(1,4) Mill. 4; elektrotechniſche ee eee 1 5 8 a. Berliner Mefallbe 15. Sept 5 e. 8 otechni ferner Aku, Norddeutſcher Lloyd, Licht u. Kraft, Holz⸗ 2 erliner Melallbörse vom 13. Sepfember 1931 Wetter Erzeugn ließ tri Maſchi 1 50 g Lloyd, L ft, Hol, 10 e i ee ee. mann, Harpener und Reichsbank, bei denen Kursverluſte Berliner Devisen Kupfer Blei Fink 7 Daimler Benz A 8 von 1,—2 v. H. 5 e e Gut e 50 Oiskontsstze; Heſchsbank 8, Lombard 10 v. f. bez. Brief Geld bez. Brief Geld bez.] Brief] Geld 1— egen lagen J. G. Farben, Mannesmann, Salzdetfurth, Januar. 38.50 57.75. 22. 5 wolkenlos ö* 05 n 8. 5 e———— dan 50. 75e ee ee 50 a 8 5 i 55 Zeme e AEG. d Metallgeſellſchaft. ſeſter Amtlich in R⸗M fü S Seytemher Parität 11 Februar 58.25 58,50 58,.—. 22.25 21,50—.— 2 wolkenlos Nach einer Meldung der Berliner Börſenberichte iſt Zement Heidelberg, Es 1 etallgeſ 8 5 4 Amtlich in R⸗M für 14. September 15. September Parität] Dist März. 5925—.— 22,25 0 751 24— 23.— ane e orferte des kleinen„Mercedes“, deſſen Bau eröffneten Schuckert mit plus 128 v ö. und Sewene m. V.. B. MN. 5% April. 88 75 89.— 58.75—.———. 2480 28,25 E in lezten Geſchäftsbericht in Ausſicht geſtellt war, nunmehr[Halske mit plus 2,25 vi. Am Rentenmarkt blieben poland 100 Gulden 169,88 170,22 109,88 170.22 168,482 Mai 59,75 80,— 88,75—.— 475 28.80 170 krliggeſtellt. Die W b its Prob cke deutſche Anleihen nur knapp gehalten, während fremde Athen 10. drachwen].882 de dae.92 8,4485 Juni 60.25 60.25 609.——.— 22.252800—.— 25,50 24 baer Rgeſtellt Die Wagen haben bereits Probeſtrecken 1 5 Brüſſel 100.500 5 88,55 88,67 58.54 85.66 55.355 2% Juli—.— 81. 680.—.—22.— 21,75—.— 26. i wolkenlos 18 zu 12 000 Kilometer zurückgelegt. Dabei haben ſich die] Werte zunächſt noch umſatzlos lagen. 8 Danzig 100 Gulden 81,75 81.91 81,78 61.91 81,555 6 August. 61/28 61/80 61,—.— 22.— 21,75—,— 28. 29.— Nebel külſtruktionen in allen Teilen gut bewährt. Auch der Anleihemarkt lag ſchwächer. Altbeſitz gaben Helſingfors 100 10,59 10.81 10,534] 10.814 10.5126 Sept. 5— 39.25 87.50—.— 21.— 20, 22,80 21.80 iſt nah At ber Vorführung in den Verkaufsſtellen und dem Ver⸗]. v. H. nach. Am Pfandbriefmarkt machte ſich nach den Italien. toovire] 22.03 22,022.03 22.0 22.925 5% Oktober. 5775 57,25 37.—— 41.50 20,22, 2175 8 b kauf ſoll bereits etwa Anfang Oktober begonnen werden. Steigerungen heute eine fühlbare Realiſation geltend. Die 80 epa en 100.482.446.4383] 447.855 7½ Nov.—— 5425 5728—.— 22.— 2275 28. aufe i 8 Die Inveſtitionen für den Bon des neuen Wagens J Mehrzahl der Kurſe erſchien mit Minus⸗Minus⸗ Zeichen; Liſſabon„ 10 Estuds 1 9 1 8 12 1 Dezemb.]—.— 58,— 57.50—.— 22.— 21, 1,28, 28,28 Gebiet faſr! len nicht erheblich und durchweg im Betriebe ſelbſt auſ⸗ ſbeſonders Sproz. Serien und Liquidationspfandbriefe. Nach Oslo.. 100 Kr. 112.51 112.73 112.5111273 111.74 13 Flektrolgtkupfer prompt. 71,50 Antimon Regulus 49,—/ 50.— Ausſtrah⸗ bracht worden ſein. Der finanzielle Status habe ſich den erſten Kurſen ſetzte ſich für Spezialpapiere eine wei⸗ Faris... 100 Fr 16,50 16,54 16.50 16.54 16,448 2 Orig. Hüttenaluminium 170,— Silber in Barren kz. 38,75/ 40,75 br geringe enfalls nicht verſchlechtert, ſondern eher noch etwas eve Erholung mit 1 v. H. durch, die ſich jedoch ſpäter nicht Prag 100 Kr.] 12.47 12.407 12.440 12.40 12.384 dea Walz⸗Drahtbarren⸗ 174.— Hold Freiverkehr 10 ar.—.— 0 letbefſert. Eigene Aktien habe die Geſellſchaft[immer behauptete. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 7 Schweiz.. fr. 62,08. 82.4 823.5, 80,5192 F 1 15 e der Baer] is Feſchaftsfahr 1031 nicht mehr erworben. v. H. unverändert. Am Deviſen markt lag die Reichs⸗ Sola. 100 weſelen 47077].088.077 g„17 65 ein Nickel. 98/0 v5. 350.— Preiſe(obne Edelmetaſleß pro 100 fig lleber den Abſchluß der Geſellſchaft für 1931 laſſe ſich] mark nur wenig verändert, von Uſancen nannte man Lon⸗ Stoccholm. 100 fr. 1 1 17 6 0 104% 15 4%* Tendenz: Kupfer flau, Blei und Zink luſtlos. es können aalürlich noch nichts vorausſagen. Der Umſotz iſt etwa don⸗Newyork.8606, Paxis, 128,07. Mailand 92,0, Madrid] Wien 100 Schilling 39,17] 59,29 36.18.30 58,79( 10 Londo Melallb b 155 un 25 p. H. hinter dem des Vorfahres zurückgeblieben. 54,00, Schweiz 24,91½ und Holland 12.0452. Ungarn 100512500“73,43 73,57 75.43 73,57 72,80 ndoner Ne örse vom 13. Sepiember 1931 enen duch Stillegung des Mannheimer Werkes dürften die noch 4 Buenos⸗Ajres 1 eſo] 1,11] 1,155] 1,089].103] 1,7868 Metalle in H pro To. Silber Unze C(1870 fein ſtand), Platin Unze g . Zeit im Betrieb befindlichen Werke mit etwa 50 v. H. Berlin beruhigte Stimmung Japan:. ien 070 Je 078 0 8, n fs Zinn andert 8 Aluminlum 8 1 5 1. 0 Jas 5 e g g g 95 5 0 915 3 2 116,2 Anti. — Kapazität beſchäftigt ſein. Die Eröffnung bes ofſiztelen Verkehrs machte einen Lan e 205 200. 258 20% Seti een 4 ent n e 985 8 ſentli ün re indruck als geſtern. Die Stim. Fünen; rend.,— Elektrolgt 28,75 Bank 113¹ 8 2— 1b“ Neuſeſtſetzung des Zinsſatzes für Bankſparkonten. me an Wr 15.. 7 ſch ew or Vell 2005, 249] 2945 447 20750 deſt ſeleeted 28.50] Straits 116 0 Walframerz 5 ing ic 905 horen, bat die Stempelvereinkgung den Zingſoh die letzten Kurſe nicht immer voll behaupteten, und ob⸗ Rio de Janek Mile. i 9295 9 9 8 ee 0 15 ee e—— 1 70 7 8„ 1 7 8„ 3 1.*— trebars 3 Zink wm i 5 Weiß 8 1 r CCD wohl immer noch verſchiedene Papiere mit Minus⸗Minus⸗] uauas. 1Geldveſof.880[.892 1,788 l.802 l.421 J—* Te ddenz; Kupfer Bie Wine Be willt 5 „V. P. o. 8. N*„„ g ig G. m. b. h a 2 5 2 g i 8—— folgt nur du 1.— 1 2 77 5 2 5 Aktien und Auslandsanteihen in Prozenten 0 14. 15. f N 14. 15 14 i 15 Urszettel der Neuen Ann Slmer Situng dei Stücke-Notlerungen in Mark je Stück industrie Aten Aae 3— 8 252 05& Co. 70.—.— Segen Strumt f; b 5 1 und. J. G. 98, 5 1.... Siemens& Halske 103.1 105,6 35 1 14. 15. 1 5 14. 18. Feldmühleapier 60,— 55.25 Leipziger Riebeck—.——.— Si 0. aͤnnhelmer Efflektenbörse 5 14. 15 25. 8 8„ Accumulatoren. 94.— 94.— i: igkr.„„] Sinner.⸗ G.. 58.— Nürnberg. Veren———— Cement Heidelbg. 40,— 40.— Mez Süößne. e= Ver. Chem. Ind. 39,.— 40.—— 4450 Felten& Guill..—.— 35.— Lingner⸗ Werke—.——— St 1 Deſt. Erch.⸗Aaſt. 175.75„ Karſtabt———— Riag, Muhr..— 84,— Ser. bench. Jef. 33.— 30— ic Seiten. 5 Ford Motoren:—.—. Dinge Giemaſch d8 r 85,— Store Rahn.—— 8 öder. 1.-G. f. Seilind. 25.— 25.— Pfalz. Gun. Bl. 82.5 80— Khan 1—— Moenus StA.—.——— Ver. Ultramarin 91,.——.— Alg. F Sn h et 2000—— Stolberger inf. 24.— 28.— Fb. K. 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St. A.—— 1150 Feif. Pot. 8 7978 155 Ale.50 3 50 Transport- Aktien Charlott. Waſſer 55.— 85,25 Feen. 13,.— 12.— 8905 91 1 1 7 41.— 88.— W e 13,50 12.50 74 ein. Lig. 79,.— N S 1,80 G Chemi 1 Sw. 41,— 88, Wilke Dampfkeſſel———— 5 erzinsliche Werte 457. 90 Halz. 910. 88, 81,— Kall Aſchersleben 12 575 D. Schutzgebiete. 1..20 ee Aden ee 2 F e e. e Wiſſener Mickel—.——.— Ruichzanl. 99,50 88,50 4% ld bo 1 n derung 18 85 70 Holdſchmidt Th. 19.28 1J.— 5% Bab. Kohlen Ach f. Bektehrw, 32,.— 82.23 Chem. Gelfenk. 40.— 36,— Hindrich s uff.———.— Drenſt.& Koppel 15.—ͤ 18.80 Am 15 4527 1 5— 115 4 r 3 n—— 25.50 Grizner M. Durl. 21.— 20,— 67% Gekr. Mh. K. 80. 1155 2*. 1 5 5 2 5 7 75 11 9 2————Phdnir Bergbau 2825 19.28 1 Vereſn.—— 9 55 5 45.—.5. Big 89,„ f il——— Südd, i Sbe„„ eder—.——.— ergbau 25 Jellſtoff 5— 1 db Gen 8 350.. Mannesm. Röhr.—.— 38,25 Grün& Bilfinger. 5% Prß⸗Kalfanl. Oeſt. 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